Springer - Gribi AG Belp

VERMEIREN
Springer
GEBRAUCHSANWEISUNG
Hinweise für den Fachhändler
Diese Gebrauchsanweisung ist Bestandteil des Produkts und ist bei jeder Produkts auszuhändigen.
Version: B, Juli 2012
Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
Kein Teil der Gebrauchsanweisung darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne
schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt
oder verbreitet werden.
© N.V. Vermeiren N.V. 2012
Springer
2012-07
Inhalt
1
Produktbeschreibung .........................................................................................................3
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
2
Gebrauch ................................................................................................................................8
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
2.11
2.12
2.13
2.14
2.15
2.16
2.17
2.18
2.19
2.20
3
EMV-Hinweise ........................................................................................................... 8
Transportieren des Elektrorollstuhls ......................................................................... 10
Zusammenbauen und Zerlegen des Elektrorollstuhls ............................................... 10
Betätigen der Bremsen.............................................................................................. 10
Anbringen oder Abnehmen der Armauflagenträger oder Armauflagen .................. 10
Anbringen oder Abnehmen der Fußstützen ...............................................................11
Federung ................................................................................................................... 12
Kippschutzvorrichtung (78) ...................................................................................... 12
Sitz- und Rückenlehnenkissen .................................................................................. 12
Transfer in und aus dem Elektrorollstuhl ................................................................. 12
Richtige Sitzposition im Elektrorollstuhl ................................................................. 13
Fahren des Elektrorollstuhls ..................................................................................... 13
Befahren von Rampen mit dem Elektrorollstuhl ...................................................... 16
Schieben des Rollstuhls ............................................................................................ 16
Transport im Auto ..................................................................................................... 17
Nutzung des Rollstuhls als Sitz in einem PKW ....................................................... 18
Transport im Flugzeug .............................................................................................. 20
Batterien.................................................................................................................... 20
Ladegerät .................................................................................................................. 21
Laden der Batterien .................................................................................................. 21
Zusammenbau und Einstellung .....................................................................................22
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
4
Werkzeuge ................................................................................................................ 22
Lieferumfang ............................................................................................................ 22
Vornehmen von Einstellungen .................................................................................. 22
Batterieanschlüsse .................................................................................................... 26
Reifenwechsel ........................................................................................................... 26
Thermische Sicherung .............................................................................................. 28
Austauschen der Batterie .......................................................................................... 28
Wartung ................................................................................................................................28
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
5
6
7
8
9
Verwendungszweck .................................................................................................... 3
Technische Daten ........................................................................................................ 4
Bauteile ....................................................................................................................... 6
Zubehör ....................................................................................................................... 6
Position des Typenschilds ........................................................................................... 6
Symbole mit Erläuterung ............................................................................................ 7
Sicherheitshinweise .................................................................................................... 7
Regelmäßige Wartung .............................................................................................. 29
Versand und Lagerung .............................................................................................. 30
Pflege ........................................................................................................................ 30
Inspektion ................................................................................................................. 31
Beseitigen von Störungen ......................................................................................... 32
Desinfektion.............................................................................................................. 33
Gewährleistung...................................................................................................................35
Entsorgung ..........................................................................................................................35
Übereinstimmungserklärung ..........................................................................................35
Wartungsplan ......................................................................................................................36
Desinfektionsbuch .............................................................................................................36
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Vorwort
Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem
Sie sich für eines unserer Produkte entschieden haben.
Die zu erwartende Lebensdauer des Elektrorollstuhls hängt stark von der Wartung und
Pflege ab, die für den Rollstuhl aufgewendet wird.
Diese Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Benutzung des Elektrorollstuhls
vertraut zu machen.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen
Teil der Garantiebedingungen.
Diese Bedienungsanleitung spiegelt die neuesten Produktentwicklungen wider. Das
Unternehmen Vermeiren behält sich jedoch das Recht vor, Änderungen vorzunehmen. Dabei
besteht keine Verpflichtung, die früher ausgelieferten Modelle anzupassen oder zu ersetzen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
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Produktbeschreibung
1.1
Verwendungszweck
Der Elektrorollstuhl des Modells Springer ist mit zwei Motortypen erhältlich, nämlich mit 220
W oder 350 W.
Das Modell Springer ist ein Elektrorollstuhl für Kinder mit Gehbehinderungen/Gehunfähigkeit.
Der Elektrorollstuhl ist auf den Transport 1 ausgelegt.
Der Elektrorollstuhl darf nicht als Transportfahrzeug für Gegenstände verwendet werden.
Ebensowenig ist er für Kinder geeignet, die durch deutliche körperliche oder mentale
Einschränkungen (z. B. Sehbehinderungen) nicht in der Lage sind, ihren Elektrorollstuhl im
Straßenverkehr sicher zu steuern.
Die Vielfalt an Ausstattungs- und Zubehörvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben
die Nutzung des Modells für Kinder mit Gehbehinderung/Gehunfähigkeit aufgrund von:
• Lähmungen
• Gliedmaßenverlust (Beinamputation)
• Gliedmaßendefekt oder -deformation
• Gelenkkontrakturen oder -schäden
• Herzkrankheiten oder schwachem Blutkreislauf
• Gleichgewichtsstörungen
• Kachexie (Muskelschwund)
Der Elektrorollstuhl wird als Gerät der Klasse B klassifiziert.
Der Elektrorollstuhl ist für den Einsatz in Innen- und Außenbereichen geeignet.
Der Rollstuhlfahrer kann den Rollstuhl entweder selbst antreiben oder von einer zweiten
Person geschoben werden.
Bei der individuellen Zusammenstellung von Ausstattung und Zubehör sind außerdem:
• Körpergröße und Gewicht (max. 100 kg ohne Lifter und 50 kg mit Lifter)
• körperlicher und geistiger Zustand des Nutzers
• Wohnverhältnisse
• Umgebung
zu berücksichtigen.
Der Elektrorollstuhl sollte nur auf ebenen Flächen verwendet werden, auf denen alle vier
Räder den Boden berühren und ausreichend Bodenkontakt vorhanden ist, um die Räder
gleichmäßig anzutreiben.
Die Verwendung des Elektrorollstuhl auf unebenen Flächen (Pflastersteinen usw.),
Abhängen, Kurven sowie das Umfahren von Hindernissen (Bordsteinen usw.) muss geübt
werden. Das Befahren von Oberflächen wie Eis, Rasen, Geröll, Laub usw. birgt weitere
potenzielle Gefahren.
Der Elektrorollstuhl darf nicht als Leiter oder als Transportmittel für schwere oder heiße
Objekte verwendet werden.
Wenn Sie den Elektrorollstuhl auf Straßen und Fußwegen fahren, gelten die örtlichen
Vorschriften.
Der Elektrorollstuhl kann auf Gehwegen und Straßen innerhalb von Ortschaften gefahren
werden. Das Fahren auf Bundesstraßen und Autobahnen mit dem Elektrorollstuhl ist in
jedem Fall untersagt.
Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren zugelassenes Zubehör.
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Für Schäden durch nicht oder mangelhaft durchgeführte Wartung oder durch Nichtbeachtung
der folgenden Anweisungen übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen
Teil der Garantiebedingungen. Es empfiehlt sich also, die folgenden Seiten sorgfältig
durchzulesen.
Sehbehinderte können sich zur Erläuterung der Bedienungsanleitung an den Händler
wenden.
1.2
Technische Daten
Die im Folgenden aufgeführten technischen Daten gelten für einen Elektrorollstuhl in der
Standardkonfiguration und bei optimalen Umgebungsbedingungen. Wenn anderes Zubehör verwendet
wird, gelten andere Werte als die in der Tabelle angegebenen. Bei Schwankungen der
Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Steigungen, Gefällen, bestimmten Untergründen und
Batteriezuständen können die Leistungsparameter eingeschränkt sein.
Marke
Vermeiren
Adresse
Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout (Belgien)
Typ
Elektrorollstuhl, Klasse B
Modell
Springer
Max. zulässiges Gewicht des
Rollstuhlfahrers
100 kg ohne Lifter, 50 kg mit Lifter
Beschreibung
Max. Geschwindigkeit
Minimum
Maximum
6 km/h
10 km/h
In Deutschland nicht zulässig
Reichweite bei kontinuierlicher
Fahrt*
23 km
Gesamtlänge mit Fußplatte
Effektive Sitzbreite
1.010 mm
260 mm
380 mm
Gesamtbreite (abhängig von der
Sitzbreite)
Gesamthöhe
600 mm
960 mm
1.230 mm
Länge, wenn
zusammengeklappt/zerlegt (ohne
Fußplatten)
840 mm
Breite, wenn
zusammengeklappt/zerlegt
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Höhe, wenn
zusammengeklappt/zerlegt
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Gesamtgewicht
Gewicht des schwersten Teils (das
sich abmontieren oder entfernen
lässt)
80 kg ohne Lifter
90 kg mit Lifter
75,50 kg ohne Lifter
85,5 kg mit Lifter
Armauflage: 2,85 kg;
Fußstützen: 1,65 kg
Gewicht der Teile, die sich
abmontieren oder entfernen lassen
Statische Stabilität bergab
15°
Statische Stabilität bergauf
15°
Statische Stabilität seitwärts
15°
Überfahren von Hindernissen
70 mm
Winkel der Sitzfläche
15°
Effektive Sitztiefe
310 mm
370 mm
Höhe der Sitzfläche an der
Vorderkante
530 mm
810 mm
(nur bei Modellen mit Lifter-System)
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Marke
Vermeiren
Adresse
Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout (Belgien)
Typ
Elektrorollstuhl, Klasse B
Modell
Springer
Max. zulässiges Gewicht des
Rollstuhlfahrers
100 kg ohne Lifter, 50 kg mit Lifter
Beschreibung
Minimum
Maximum
Rückenlehnenwinkel
-5°
55°
Rückenlehnenhöhe
370 mm
490 mm
Abstand zwischen Fußstütze und
Sitz
190 mm
260 mm
Winkel der Fußstütze
Abstand zwischen Armauflage und
Sitz
13°
160 mm
Höhe der Armauflagenstruktur vorn
Antriebsmotoren
280 mm
2 x 220 W
Batterien
Ladegerät
2 x 350 W
2 x 12 V
/ 38 Ah
Exendis Impulse S (6 A), IP21, Isolationsklasse II
Thermische Sicherung
Steuereinheit
270 mm
50 AMP
DX 2 oder Shark / Elektromagnetisches Bremssystem
Motor für Sitzkantelung
LA28 compact
Motor für Lifter-System (nur bei
Modellen mit Lifter-System)
LA28 compact
Motor für Rückenneigung
LA28 compact
Minimaler Wendekreis
1.400 mm
Erforderliche Breite zum Wenden
1.090 mm
Durchmesser Hinterräder (Anzahl)
76,2 x 330,2 mm, Luft (2)
Reifendruck, Hinterräder
(Antriebsräder)
max. 3,5 bar
Durchmesser Lenkräder (Anzahl)
76,2 x 260 mm, Luft (2)
Reifendruck, Lenkräder
max. 3,5 bar
Schallleistungspegel
< 65 dB(A)
Temperaturbereich für Lagerung
und Nutzung
+5 °C bis +41 °C
Betriebstemperatur Elektronik
-10 °C bis +40 °C
Luftfeuchtigkeit für Lagerung und
Nutzung
30 %
70 %
Technische Änderungen vorbehalten. Maßtoleranz ± 15 mm/1,5 kg/°.
* Die theoretische Reichweite verringert sich, wenn der Rollstuhl häufig auf Steigungen, unebenem
Untergrund oder zum Überfahren von Bordsteinkanten verwendet wird.
Tabelle 1: Technische Daten
Der Rollstuhl entspricht den Anforderungen der folgenden Normen:
ISO 7176-8: Anforderungen und Prüfungen für statische Festigkeit, Stoßfestigkeit und
Dauerfestigkeit.
ISO 7176-14: Rollstühle - Teil 14: Antriebs- und Steuerungssysteme für Elektrorollstühle und
Scooter - Anforderungen und Prüfung
ISO 7176-21: Rollstühle - Teil 21: Anforderungen und Prüfungen der elektromagnetischen
Verträglichkeit für Elektrorollstühle und -mobile
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1.3
Bauteile
1 = Rückenlehnenkissen
2 = Rückenrahmen
3 = Motor für Rückenneigung
4 = Höhenverstellbare Armpolster
5 = Verstellbare Armlehnen
6 = Beleuchtung
7 = Batteriefachabdeckung
8 = Grundrahmen
9 = Antriebsräder (Hinterräder)
10= Bremsen
11= Antriebsmotoren
12= Vorderradgabel
13= Lenkräder (Vorderräder)
14= Bedienersteuerung
15= Sitzkissen
16= Sitzrahmen
17= Motor für Sitzkantelung
18= Fußstützen
19= Motor für Hubsäule
1.4
Zubehör
Für den Elektrorollstuhl des Modells Springer ist das folgende Zubehör erhältlich:
• Tische (B12, B15)
• Beinstützen (BK7)
• Fußplatte (BZ7)
• Kopfstütze (L58)
• Pelotten (Seitenstützen) für Stabilität (L04) sind an der Halterung am Rückenrohr zu
montieren.
• Joysticks (SE09, SE56, SE79, SE80, SE84, SE76)
• Stützkeil zwischen den Beinen (B22)
• Verschiedene Sitzkissen
• Der Beckensicherheitsgurt (B58) ist in den Aussparungen auf beiden Seiten des
Sitzrahmens zu montieren.
1.5
Position des Typenschilds
1 = Typenschilds
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1.6
Symbole mit Erläuterung
Max. zulässiges Gewicht
Verwendung in Innen- und Außenbereichen
Verwendung in Innenbereichen (Batterieladegerät)
Getrennte Sammlung und Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten (Batterieladegerät)
Schutzklasse II
Gefälle
Steigung
CE-Konformität
Sicherheitshinweise beachten!
Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung lesen!
Position: Parkbremse aktiviert (Elektrofahrbetrieb möglich)
Position: Parkbremse deaktiviert (Freilauf und Schiebebetrieb möglich, kein
Elektrofahrbetrieb)
Achtung bei Freilauf auf Gefällen und Steigungen
1.7
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Sicherheitshinweise
Stellen Sie sich beim Transfer in den oder aus dem Rollstuhl nicht auf die Fußstützen.
Die Fußplatte muss zuvor nach oben geklappt werden.
Prüfen Sie die Auswirkungen von Schwerpunktverlagerungen auf das Verhalten des
Rollstuhls, zum Beispiel auf Gefällstrecken, Steigungen, seitlichen Neigungen oder beim
Überwinden von Hindernissen. Lassen Sie sich dabei von einem Helfer unterstützen.
Achten Sie beim Aufheben von Gegenständen (die vor, neben oder hinter dem Rollstuhl
liegen) darauf, dass Sie sich nicht zu weit herauslehnen, da durch
Schwerpunktverlagerung eine Kippgefahr besteht.
Achten Sie beim Fahren durch Türen, Durchgänge usw. darauf, dass seitlich
ausreichend Platz vorhanden ist, damit Sie sich Hände oder Arme nicht einklemmen und
der Rollstuhl nicht beschädigt wird.
Setzen Sie den Rollstuhl nur bestimmungsgemäß ein. Vermeiden Sie beispielsweise
unkontrolliertes Rollen gegen Hindernisse (Stufen, Bordsteine, Türrahmen usw.) oder
Herunterspringen von Absätzen. Der Hersteller übernimmt keine Garantie für
Beschädigungen aufgrund von Überladung, Kollisionen oder sonstigem unsachgemäßen
Gebrauch.
Wenn Sie auf öffentlichen Straßen fahren, gilt die Straßenverkehrsordnung.
Wie auch beim Führen anderer Fahrzeuge dürfen Sie beim Fahren mit dem Rollstuhl
nicht unter Alkoholeinfluss oder Medikamenteneinwirkung stehen. Dies gilt auch in
Innenräumen.
Stellen Sie Ihr Fahrverhalten bei Fahrten außerhalb der Wohnung auf die gegebenen
Witterungs- und Straßenverhältnisse ein.
Verwenden Sie den Elektrorollstuhl nicht bei Regen.
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2
Stellen Sie den Elektrorollstuhl bei Steigungen möglichst nicht auf die Freilaufposition
ein.
Fahren Sie eine Steigung auf keinen Fall rückwärts hinauf.
Verringern Sie bei Kurvenfahrten die Geschwindigkeit.
Um bei Fahrten in der Dunkelheit gut sichtbar zu sein, sollten Sie möglichst helle
Kleidung oder Kleidung mit Reflektoren tragen und sicherstellen, dass die Reflektoren
am Rollstuhl gut sichtbar sind und die Beleuchtung während der Fahrt eingeschaltet ist.
Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung und die Reflektoren am Elektrorollstuhl nicht
durch Verschmutzung und/oder Gegenstände abgedeckt werden.
Beim Anheben zu Transportzwecken darf der Rollstuhl nicht an beweglichen Teile
(Räder, Sitzkissen, Fußstützen, Armauflagen usw.) gehalten werden.
Wenn der Elektrorollstuhl transportiert oder getragen wird, darf niemand darin sitzen.
Das Mitfahren von zusätzlichen Personen ist untersagt.
Beim Parken oder Abstellen des Elektrorollstuhls im Freien ist eine Abdeckhaube zu
verwenden, die vor Feuchtigkeit schützt.
Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder Kälte kann es zu Leistungseinschränkungen des
Elektrorollstuhls kommen.
Der Elektrorollstuhl darf nicht als Sitzplatz in einem PKW oder einem anderen Fahrzeug
verwendet werden.
Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten; Sitz- und
Rückenbespannung könnten sich entzünden.
Überschreiten Sie auf keinen Fall die maximal zulässige Beladung von 100 kg (ohne
Lifter) bzw. 50 kg (mit Lifter).
Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren zugelassenes Zubehör.
Schalten Sie den Elektrorollstuhl mit der Start-/Stopptaste an der Bedienersteuerung
aus, bevor Sie sich hineinsetzen oder daraus aufstehen oder bevor Sie ihn zerlegen
oder transportieren.
Achten Sie auf eine ausreichende Profiltiefe der Bereifung.
Wenn der Elektrorollstuhl mit Luftreifen ausgestattet ist, achten Sie darauf, dass diese
den richtigen Reifendruck aufweisen (siehe die Reifendruckangaben auf den Reifen).
Sind Einrichtungen wie Auffahrrampen, Aufzüge o. Ä. vorhanden, nutzen Sie diese.
Gebrauch
In diesem Kapitel wird der tägliche Gebrauch des Elektrorollstuhls beschrieben. Diese
Anweisungen richten sich an den Benutzer und den Fachhändler.
Der Elektrorollstuhl wird Ihnen vollständig zusammengebaut vom Fachhändler geliefert.
Anweisungen für den Fachhändler, wie der Elektrorollstuhl zusammengebaut und
eingerichtet wird, befinden sich in Abschnitt 3.
2.1
EMV-Hinweise
Der Elektrorollstuhl wurde gemäß ISO 7176-21, EN 60601-1 und EN 61000-3-2 auf
elektromagnetische Verträglichkeit geprüft.
In diesem Zusammenhang möchten wird darauf hinweisen, dass elektromagnetische Wellen
Interferenzen erzeugen können. Auch die Elektronik des Rollstuhls könnte Störungen bei
anderen Elektrogeräten hervorrufen.
Um die Wirkung von elektromagnetischen Störquellen zu verringern, beachten Sie bitte
folgende Warnhinweise:
L WARNUNG: Der Rollstuhl kann bei Geräten in seiner Umgebung, die
elektromagnetische Strahlung abgeben, Störungen hervorrufen.
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L WARNUNG: Die Fahrleistung des Rollstuhls kann durch elektromagnetische
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L
Felder (z. B. durch Stromgeneratoren oder Starkstromquellen) beeinträchtigt
werden.
WARNUNG: Benutzen Sie keine tragbaren Fernseh- oder Radiogeräte in
unmittelbarer Nähe des Rollstuhls, solange dieser eingeschaltet ist.
WARNUNG: Benutzen Sie keine Sender und Empfänger in unmittelbarer Nähe
des Rollstuhls, solange dieser eingeschaltet ist.
WARNUNG: Achten Sie in Ihrer Umgebung auf Sendemasten und vermeiden Sie
den Betrieb des Rollstuhls in deren Nähe.
WARNUNG: Bei ungewollten Fahrtbewegungen oder Bremsvorgängen schalten
Sie den Rollstuhl aus, sobald dies sicher durchgeführt werden kann.
Durch den Einfluss elektromagnetischer Störfelder in der Umgebung kann es an der
Elektronik des Rollstuhls zu Beeinträchtigungen kommen. Mögliche Folgen sind:
• Lösen der Motorbremse
• Unkontrollierbares Verhalten des Rollstuhls
• Ungewollte Lenkbewegungen
Bei sehr starken oder dauerhaften Störfeldern kann die Elektronik sogar vollständig versagen
und dauerhafte Schäden davontragen.
Mögliche Strahlungsquellen sind:
• Tragbare Sende- und Empfangsinstallationen (Sender und Empfänger mit Antenne)
- Funksprechgeräte
- Tragbare Fernseh-, Radio- und Navigationsgeräte
- Andere Sendegeräte für den privaten Gebrauch
•
-
Mobile Sende- und Empfangsinstallationen mit mittlerer Reichweite (z. B.
Autoantennen)
Funksprechgeräte (fest installiert)
Mobil-Freisprecheinrichtungen (fest installiert)
Radio-, Fernseh- und Navigationssysteme (fest installiert)
•
-
Sende- und Empfangsinstallationen mit großer Reichweite
Radio- und Fernsehtürme
Funkamateuranlagen
•
-
Andere Geräte im häuslichen Bereich
CD-Player
Notebook
Mikrowelle
Kassettenrekorder
usw.
Elektrogeräte wie Rasierapparate und Haartrockner haben keine Auswirkungen,
vorausgesetzt, sie funktionieren einwandfrei und ihre Verkabelung ist in hervorragendem
Zustand. Lesen und beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung zu den Elektrogeräten, um
den störungsfreien Betrieb des Rollstuhls sicherzustellen.
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2.2
Transportieren des Elektrorollstuhls
Das Gewicht des Rahmens beträgt beim Modell Springer ohne Lifter-System 75,50 kg und
mit Lifter-System 85,50 kg. Dies ist sehr schwer zu tragen.
Es empfiehlt sich daher, den Freilaufmodus des Elektrorollstuhls zu nutzen. Schalten Sie den
Rollstuhl in den Freilaufmodus und rollen/schieben Sie ihn an die gewünschte Stelle.
Wenn Sie den Rollstuhl eine Treppe hinauf- oder hinunterbringen müssen, verwenden Sie
dazu Rollstuhlrampen oder Lifter-Systeme. Zum Tragen des Rollstuhls über einzelne Stufen
oder Treppen sind immer mindestens zwei Personen erforderlich.
2.3
Zusammenbauen und Zerlegen des Elektrorollstuhls
Der Elektrorollstuhl wird vollständig zusammengebaut ausgeliefert. Der Händler liefert den
Rollstuhl vollständig fahrbereit und erläutert die verschiedenen Bedienelemente und ihre
Funktion. Aus Sicherheitsgründen finden Sie im Folgenden eine weitere ausführliche
Erläuterung der verschiedenen Teile.
2.4
Betätigen der Bremsen
Zum Stoppen des Elektrorollstuhls lassen Sie den Joystick los oder verwenden die Bremsen
an den Hinterrädern. Im Folgenden wird der Gebrauch der Bremsen erläutert. Diese
Bremsen können von einem Helfer betätigt werden.
L WARNUNG: Die Bremsen dienen nicht dazu, den fahrenden Rollstuhl
abzubremsen – sie dienen ausschließlich dazu, unbeabsichtigte Bewegungen des
Rollstuhls zu verhindern.
L WARNUNG: Die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen kann durch Verschleiß
oder Schmutz an den Reifen (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt
werden. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
L WARNUNG: Die Bremsen sind verstellbar und können verschleißen. Überprüfen
Sie daher vor jeder Verwendung den Zustand der Bremsen.
So betätigen Sie die Bremsen:
1.
Drücken Sie die Bremshebel
nach vorn, bis
sie spürbar einrasten.
L VORSICHT: Gefahr unbeabsichtigter
Fahrbewegungen – Achten Sie darauf, dass
der Rollstuhl auf einer ebenen, horizontalen
Fläche steht, bevor Sie die Bremsen lösen.
Lösen Sie niemals beide Bremsen
gleichzeitig.
So lösen Sie die Bremsen:
1.
Lösen Sie eine Bremse, indem Sie den Hebel
nach hinten ziehen.
2.
Lösen Sie die zweite Bremse, indem Sie den
Hebel
nach hinten ziehen.
2.5
Anbringen oder Abnehmen der Armauflagenträger oder
Armauflagen
L VORSICHT: Einklemmgefahr – Halten Sie Finger, Schnallen und Kleidungsstücke
von den Befestigungsstellen der Armauflagenträger und Armauflagen fern.
Die Armauflagenträger lassen sich abnehmen, so dass der Patient zur Seite bewegt werden
kann. Die Armauflagenträger können auch zu therapeutischen Zwecken abgenommen
werden und um den Patienten aus dem Rollstuhl zu heben.
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So bringen Sie die Armauflagenträger am Elektrorollstuhl an:
1. Stecken Sie den Armauflagenträger in das Vierkantrohr .
2. Ziehen Sie den Hebel
wieder fest. Wenn der Hebelgriff
ungünstig positioniert ist,
drücken Sie auf die Taste
und positionieren Sie den Hebelgriff
so, dass für die
Hände keine Verletzungsgefahr besteht.
So nehmen Sie die Armauflagenträger vom Elektrorollstuhl ab:
ungünstig positioniert
1. Drehen Sie den Hebel , bis er sich löst. Wenn der Hebelgriff
ist, drücken Sie auf die Taste
und positionieren Sie den Hebelgriff so, dass für die
Hände keine Verletzungsgefahr besteht.
2. Ziehen Sie den Armauflagenträger aus dem Vierkantrohr .
So bringen Sie die Armauflagen am Elektrorollstuhl an:
in das Vierkantrohr
1. Stecken Sie die Armauflage
.
2. Ziehen Sie den Hebel wieder fest.
So nehmen Sie die Armauflagen vom Elektrorollstuhl
ab:
1. Lösen Sie den Hebel .
2. Ziehen Sie die Armauflage
aus dem Vierkantrohr
.
2.6
Anbringen oder Abnehmen der Fußstützen
So montieren Sie die Fußstützen:
1. Halten Sie die Fußstütze seitlich außen am
Rollstuhlrahmen und stecken Sie das Rohr
in die
Aussparung am Rahmen.
2. Schwenken Sie die Fußstütze nach innen, bis sie in
der Endposition einrastet.
3. Schwenken Sie die Fußplatte nach unten.
So nehmen Sie die Fußstützen ab:
1. Ziehen Sie am Hebel .
2. Schwenken Sie die Fußstütze am Rollstuhl nach
außen, bis sie von der Führung gelöst ist.
3. Ziehen Sie das Rohr der Fußstütze aus dem
Rahmen .
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2.7 Federung
L VORSICHT: Verletzungsgefahr – Stellen Sie beide Federn genau gleich ein.
Die Härte der Federung über den Vorderrädern lässt sich für verbesserten Komfort
einstellen.
Wenn Sie den Einstellring nach links (gegen den
Uhrzeigersinn) drehen, verkürzt sich die Feder und die
Komfortwirkung der Federung wird erhöht.
Wenn Sie den Einstellring nach rechts (im
Uhrzeigersinn) drehen, verlängert sich die Feder und
die Federung wird weicher.
2.8 Kippschutzvorrichtung (78)
L VORSICHT: Verletzungsgefahr – Stellen Sie sicher, dass der Kippschutz
einwandfrei funktioniert, bevor Sie mit dem Rollstuhl fahren.
Aus Sicherheitsgründen ist der Elektrorollstuhl mit
einer Kippschutzvorrichtung ausgestattet, die
mithilfe eines Federungssystems beim Überqueren
niedriger Hindernisse (nicht höher als 70 mm) etwas
nach oben gedrückt wird. Ein Stoppmechanismus
verhindert, dass die Kippschutzvorrichtung zu weit
nach oben gedrückt wird. Entfernen Sie die
Kippschutzvorrichtung nicht. Andernfalls ist der
Rohlstuhl nicht mehr vor versehentlichem
Hintenüberkippen geschützt.
2.9
Sitz- und Rückenlehnenkissen
Die Sitz- und Rückenlehnenkissen lassen sich mithilfe von Klettbändern am Sitzrahmen und
der Rückenlehne anbringen bzw. davon abnehmen.
2.10 Transfer in und aus dem Elektrorollstuhl
L VORSICHT: Falls Sie sich nicht allein sicher in den Rollstuhl setzen können,
L
L
bitten Sie jemanden um Hilfe.
VORSICHT: Verletzungsgefahr – Stützen Sie sich nicht auf den Joystick, die
Fußstützen und Armauflagen.
VORSICHT: Kippgefahr des Rollstuhls – Stellen Sie sich nicht auf die Fußplatten.
1. Parken Sie den Elektrorollstuhl so nahe wie möglich
an der Stelle, an der der Transfer stattfindet.
2. Vergewissern Sie sich, dass die Bedienersteuerung
ausgeschaltet ist.
3. Klappen Sie die Fußplatten nach oben, damit Sie
nicht darauf treten können.
4. Wenn der Transfer an der Seite des Stuhls erfolgen
soll, können Sie den Armauflagenträger an dieser
Seite abnehmen.
5. Führen Sie den Transfer in bzw. aus dem
Elektrorollstuhl durch.
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2.11 Richtige Sitzposition im Elektrorollstuhl
Hier einige Empfehlungen für das bequeme Sitzen im Elektrorollstuhl:
1. Setzen Sie sich möglichst weit nach hinten, so dass der Rücken an der Rückenlehne
anliegt.
2. Achten Sie darauf, dass die Oberschenkel möglichst horizontal liegen. Gegebenenfalls
müssen Sie die Länge der Fußstützen einstellen.
2.12 Fahren des Elektrorollstuhls
L
L
WARNUNG: Verbrennungsgefahr: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie den Rollstuhl
nach längerem Fahren in heißer oder kalter Umgebung (direkte Sonne, extreme
Kälte, Sauna usw.) berühren - die Oberflächen können die Umgebungstemperatur
annehmen.
WARNUNG: Gefahr nicht sicherer Einstellungen – Fahren Sie ausschließlich wie
in dieser Anleitung beschrieben.
2.12.1
Vorbereiten des Elektrorollstuhls
Wenn Sie den Elektrorollstuhl zum ersten Mal benutzen, achten Sie bitte darauf, dass er auf
einem ebenen Untergrund steht. Alle Räder müssen den Boden berühren.
1. Vergewissern Sie sich, dass der Motor eingekuppelt ist und kein Kontakt besteht.
2. Stellen Sie den Rollstuhl auf Ihre Bedürfnisse ein.
3. Bringen Sie die Bedienersteuerung in eine bequeme Position.
4. Setzen Sie sich und vergewissern Sie sich, dass die Armauflagen so eingestellt sind,
dass Sie die Unterarme auflegen können.
5. Schalten Sie den Rollstuhl mit der EIN/AUS-Taste an der Bedienersteuerung ein.
Stellen Sie nun den Geschwindigkeitsregler an der Bedienersteuerung auf die niedrigste
Geschwindigkeit. Der Elektrorollstuhl ist damit startbereit.
2.12.2
Nach dem Gebrauch
Bevor Sie aus dem Elektrorollstuhl aussteigen, vergewissern Sie sich, dass alle vier Räder
den Boden berühren.
Drücken Sie die EIN/AUS-Taste an der Bedienersteuerung. Das Display an der
Bedienersteuerung erlischt.
2.12.3
Abstellen des Elektrorollstuhls
Wenn der Elektrorollstuhl ausgeschaltet ist, kann kein Steuerungsbefehl zum Fahrsystem
weitergeleitet werden. Parken Sie den Elektrorollstuhl immer an gut zugänglichen Stellen
und auf ebenem Untergrund, so dass alle vier Räder den Boden berühren.
2.12.4
Die Bedienersteuerung
* DX2-Controller oder Shark-Controller
Anweisungen zur Bedienersteuerung finden Sie in der separaten Dokumentation zur
Bedienersteuerung, die im Lieferumfang des Elektrorollstuhls enthalten ist.
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2.12.5
Einstellen der Bedienersteuerung
Die Bedienersteuerung lässt sich horizontal
verschieben, wenn Sie die Schraube
lösen.
Die Steuerung kann dann wie gewünscht
eingestellt oder entfernt werden. Ziehen Sie
die Schraube
danach wieder fest an. Wenn
zur Seite gezogen wird, lässt
die Schraube
sich die Bedienersteuerung zur Seite drehen.
HINWEIS: Je nach Ausstattung des Rollstuhls
kann sich die Schraube
auch an der Seite
des Führungsrohrs befinden.
2.12.6
Anschlüsse für Ladegerät/Programmiereinheit
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Stecker
(Ladegerät und Programmiereinheit) nicht mehr angeschlossen sind, bevor Sie
den Rollstuhl in Bewegung setzen.
Die Buchse zum Anschließen des mitgelieferten Ladegeräts
befindet sich an der Vorderseite der Bedienersteuerung. Hier kann
auch die Programmiereinheit angeschlossen werden. Diese sollte
ausschließlich von autorisierten und entsprechend geschulten
Personen (Vermeiren-Fachleuten) angeschlossen und bedient
werden.
2.12.7
Die erste Fahrt
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Machen Sie sich mit dem
Fahrverhalten des Elektrorollstuhls vertraut.
• Fahren
Wenn Sie sich in den Elektrorollstuhl gesetzt und diesen wie oben beschrieben vorbereitet
haben, nehmen Sie den Joystick in die Hand und drücken ihn in die gewünschte
Fahrtrichtung. Das heißt:
NACH VORNE DRÜCKEN
NACH HINTEN DRÜCKEN
=
=
VORWÄRTSFAHREN
RÜCKWÄRTSFAHREN
• Anhalten
Zum Bremsen lassen Sie den Joystick los, damit dieser in die Ausgangsposition
zurückspringt und den Elektrorollstuhl sanft abbremst und zum Halten bringt. Üben Sie das
Anfahren und Anhalten, um sich an den Elektrorollstuhl zu gewöhnen. Sie müssen die
Reaktionen des Elektrorollstuhls beim Fahren und Bremsen einschätzen können.
•
Fahren um Ecken und in Kurven
L WARNUNG: Kippgefahr - Verlangsamen Sie die Fahrt vor einer Kurve oder Ecke.
L WARNUNG: Einklemmgefahr - Halten Sie immer ausreichend seitlichen Abstand
zu Ecken und Hindernissen.
Bewegen Sie den Joystick in die Richtung, in die Sie lenken wollen. Die Vorderräder
schlagen nun ein und bestimmen die Richtung des Elektrorollstuhls. Achten Sie bei
Kurvenfahrten immer darauf, dass ausreichend Platz für die Kurvenfahrt vorhanden ist.
Schmale Durchfahrten lassen sich am besten bewältigen, indem Sie diese – wenn möglich –
vorher in einem größeren Bogen anfahren, um die schmale Durchfahrt möglichst gerade
befahren zu können.
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Fahren Sie Kurven nicht schräg an, da die Hinterräder beim „Kurvenschneiden“ auf
Hindernisse treffen können und die Seitenstabilität des Elektrorollstuhls gefährdet wird.
2.12.8
Rückwärtsfahren
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Machen Sie sich mit dem
Fahrverhalten des Elektrorollstuhls vertraut.
L WARNUNG: Kontrollieren Sie die Geschwindigkeit - Fahren Sie immer in der
niedrigsten Geschwindigkeit rückwärts.
L WARNUNG: Kollisionsgefahr - Schauen Sie beim Rückwärtsfahren immer nach
hinten.
Beim Rückwärtsfahren ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Daher haben wir die
Geschwindigkeit beim Rückwärtsfahren verglichen mit dem Vorwärtsfahren erheblich
gedrosselt. Dennoch empfehlen wir, die Geschwindigkeit beim Rückwärtsfahren auf die
niedrigste Stufe zu stellen.
2.12.9
Steigungen
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Machen Sie sich mit dem
Fahrverhalten des Elektrorollstuhls vertraut.
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Schalten Sie den Elektrorollstuhl
L
L
L
an einem Hang auf keinen Fall in den Leerlauf.
WARNUNG: Kontrollieren Sie die Geschwindigkeit – Fahren Sie an Steigungen so
langsam wie möglich.
WARNUNG: Kippgefahr - Achten Sie darauf, den maximalen Wert für die
statische Stabilität bergauf (siehe Abschnitt „Technische Daten“) nicht zu
überschreiten.
WARNUNG: Fahren Sie niemals rückwärts eine Steigung hinauf.
Fahren Sie Steigungen (Rampen, Auffahrten usw.) immer gerade an und zwar so, dass alle
Räder ständig Bodenkontakt haben, da sonst Kippgefahr besteht.
Sollten Sie an einer Steigung stoppen, indem Sie den Joystick loslassen, so ist der
Elektrorollstuhl durch die Motorbremse vor ungewolltem Zurückrollen gesichert. Sobald sich
der Joystick in der Ausgangsposition befindet, wird die Motorbremse aktiviert.
Wenn Sie die Fahrt an der Steigung fortsetzen wollen, drücken Sie den Joystick möglichst
weit nach vorne, damit genügend Kraft freigesetzt wird. Damit kann der Elektrorollstuhl die
Steigung langsam bewältigen.
Sollte die Geschwindigkeit zur Überwindung der Steigung nicht ausreichen, drehen Sie den
Geschwindigkeitsregler höher und versuchen Sie es erneut.
2.12.10
Gefälle
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Machen Sie sich mit dem
L
L
L
L
Fahrverhalten des Rollstuhls vertraut.
WARNUNG: Steuern Sie den Rollstuhl - Schalten Sie den Elektrorollstuhl an
einem Abhang auf keinen Fall in den Leerlauf.
WARNUNG: Kontrollieren Sie die Geschwindigkeit – Fahren Sie an Gefällen so
langsam wie möglich.
WARNUNG: Kippgefahr - Vermeiden Sie scharfe Kurven.
WARNUNG: Kippgefahr - Achten Sie darauf, den maximalen Wert für die
statische Stabilität bergab (siehe Abschnitt „Technische Daten“) nicht zu
überschreiten.
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Fahren Sie Gefällstrecken immer gerade an. Bei schrägem Anfahren können einzelne Räder
vom Boden abheben (Kippgefahr). Sollte eins der Hinterräder abheben, wird die
Kraftübertragung an die Räder unterbrochen und der Elektrorollstuhl angehalten.
Durch das Eigengewicht des Elektrorollstuhls erhöht sich die Geschwindigkeit auf
Gefällstrecken. Verringern Sie an der Bedienersteuerung die Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie auf Gefällstrecken scharfe Kurven. Durch das Eigengewicht kann der
Elektrorollstuhl seitlich abheben oder in scharfen Kurven sogar umkippen.
2.13 Befahren von Rampen mit dem Elektrorollstuhl
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Beachten Sie die maximal zulässige Belastung
von Rampen.
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Wählen Sie geeignete Rampen, so dass es nicht
L
L
L
zu Verletzungen oder Sachschäden kommen kann. Für Verletzungen oder
Sachschäden, die auf die Wahl ungeeigneter Rampen zurückzuführen sind, kann
keine Haftung übernommen werden.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Räder hoch
genug sind, um die Rampe gefahrlos befahren zu können. Der Rahmen des
Elektrorollstuhls darf die Rampen nicht berühren.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Nutzen Sie einen Personenrückhaltegurt, um
sich im Rollstuhl anzuschnallen.
WARNUNG: Kippgefahr - Nehmen Sie die Einstellungen für Sitz, Rückenlehne,
Fußstützen usw. so vor, dass der Rollstuhl optimal stabilisiert ist.
Sollten Sie zur Überwindung eines Hindernisses auf Rampen zurückgreifen, beachten Sie
bitte Folgendes:
1. Erkundigen Sie sich beim Hersteller nach der maximal zulässigen Belastung der
Rampen.
2. Befahren Sie Rampen nur in der niedrigsten möglichen Geschwindigkeit.
3. Befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt „Die erste Fahrt“.
Nehmen Sie gegebenenfalls folgende Einstellungen am Elektrorollstuhl vor, um die Stabilität
zu erhöhen:
1. Der Sitz muss sich in der niedrigsten Position befinden und horizontal eingestellt sein.
2. Die Rückenlehne muss senkrecht eingestellt sein.
3. Die Fußstützen müssen sich in einer Position befinden, in der sie beim Passieren des
Hindernisses nicht hinderlich sind.
Sollten Sie sich von einer Begleitperson schieben lassen, beachten Sie, dass durch das
hohe Eigengewicht des Elektrorollstuhls erhebliche Rückrollkräfte auftreten.
2.14 Schieben des Rollstuhls
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Schalten Sie den Elektrorollstuhl
während der Fahrt auf keinen Fall in den Leerlauf.
L WARNUNG: Steuern Sie den Elektrorollstuhl - Schalten Sie den Elektrorollstuhl
an einem Hang auf keinen Fall in den Leerlauf. Andernfalls kann er versehentlich
wegrollen.
Der Rollstuhl muss mit einer Freilaufvorrichtung ausgestattet werden, die nur für den Helfer
zugänglich ist und von diesem bedient werden kann.
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2.14.1
220-W-Motoren (6 km/h) oder 350-W-Motoren (10 km/h)
Schalten Sie den Rollstuhl mit den Einstellhebeln
an den beiden Motoren in den Leerlauf.
Befolgen Sie beim Kuppeln oder Auskuppeln die folgenden Anweisungen:
In der Freilaufeinstellung ist die elektronische Bremse deaktiviert und der Rollstuhl
r
wird nicht
mehr gebremst. Aktivieren Sie den Freilauf nicht auf Gefällstrecken.
FAHREN
Drücken Sie den Einstellhebel
an beiden Motoren in die Position mit dem
Fahrsymbol.
Schalten Sie die Bedienersteuerung aus und ein. Das elektronisch gesteuerte Fahren
ist jetzt möglich.
FREILAUF
Ziehen Sie den Einstellhebel
an beiden Motoren in die Position mit dem
Leerlaufsymbol. Damit wird der Freilaufmodus (Leerlauf) des Rollstuhls aktiviert. Sie
können den Rollstuhl nun ohne Elektroantrieb schieben.
L Verwenden Sie den Freilaufmodus
ausschließlich, um den Rollstuhl zu
transportieren oder aus einer
Gefahrenzone zu schieben.
L Wenn der Freilaufmodus aktiviert wird, wird
das elektromagnetische Bremssystem
deaktiviert. Damit ist der Rollstuhl nicht
länger gesichert und kann wegrollen.
Achten Sie darauf, den Rollstuhl nicht an
einen Hang oder auf unebenes Gelände zu
stellen. Andernfalls kann er versehentlich
wegrollen.
L Die Elektronik zeigt anhand des blinkenden
Sperrsymbols an, dass der Elektroantrieb
nicht zur Verfügung steht.
2.15 Transport im Auto
L WARNUNG: Verletzungsgefahr
L
L
- Während des Transports dürfen sich keine
Personen oder Gegenstände unter dem Elektrorollstuhl befinden.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, den Rollstuhl
ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der
Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plötzlichen Bremsmanöver.
WARNUNG: Verletzungsgefahr – Verwenden Sie zum Sichern des Rollstuhls und
von Fahrzeuginsassen NIEMALS denselben Sicherheitsgurt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Rollstuhl im Auto zu transportieren:
Am besten lässt sich der Elektrorollstuhl in ein Fahrzeug transportieren, indem Sie ihn über
Rampen hineinfahren.
Wenn Sie keine Erfahrung damit haben, den Elektrorollstuhl über Rampen zu fahren, können
Sie ihn auch in den Leerlauf schalten und über Rampen in das Fahrzeug schieben.
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Wenn der Rollstuhl nicht in das Fahrzeug passt, gehen Sie zum Transportieren
folgendermaßen vor:
1. Entfernen Sie vor dem Transportieren alle abnehmbaren Teile (Fußstützen,
Armauflagen, Bedienersteuerung usw.)
2. Verstauen Sie die abnehmbaren Teile sicher.
3. Stellen Sie den Elektrorollstuhl ins Fahrzeug. Dazu sind 2 Personen erforderlich. Halten
Sie den Rollstuhl dabei an festen Rahmenteilen.
4. Befestigen Sie feste Rahmenteile sicher am Fahrzeug.
5. Schalten Sie den Rollstuhl in den Fahrmodus (betätigen Sie die Parkbremsen) und
vergewissern Sie sich, dass die Bedienersteuerung deaktiviert ist.
2.16 Nutzung des Rollstuhls als Sitz in einem PKW
L
WARNUNG: Der Rollstuhl hat den Crash-Test gemäß ISO 7176-19: 2008
L
bestanden und ist konstruiert und ausgelegt zur Nutzung als Sitz in einem
PKW nur in Blickrichtung nach vorne.
WARNUNG: Ein Rollstuhlrückhaltegurt ist nicht als Sicherheitsgurt zu
verwenden.
Der Rollstuhl wurde getested unter Verwendung eines 5-Punkt Rückhaltegurtsystems
(Rollstuhl) und eines 3-Punkt-Sicherheitsgurtes (Nutzer).
Grundsätzlich ist, wenn möglich, bevorzugt ein vorhandener PKW-Sitz zu verwenden und der
Rollstuhl sicher im Gepäckraum zu verstauen.
Sicheres Verzurren des Rollstuhls innerhalb des PKW´s:
1. Prüfen Sie, ob der PKW mit einem PKW-Gurtsystem und einem Sicherheitsgurt gemäß
ISO 10542 ausgestattet ist.
2. Prüfen Sie, dass alle Komponenten des PKW-Gurtsystems (Rollstuhl) und des
Sicherheitsgurtes (Nutzer) nicht ausgefranst, verschmutzt, beschädigt oder geknickt sind.
3. Ist der Rollstuhl mit verstellbaren Sitz-/Rückensystemen ausgestattet, sind diese in eine
Position zu bringen, die den Nutzer in eine möglichst aufrechte Sitzposition bringt. Lässt
der Zustand des Nutzers dies nicht zu, sind die Risiken die den Transport in einer
anderen Position zur Folge haben, festzustellen und zu bewerten.
4. Entfernen Sie alle angebauten Teile und Zubehörteile, wie z.B. Körbe, Taschen,
Beatmungsequipement, usw., und verstauen Sie diese gesondert sicher im Gepäckraum.
5. Positionieren Sie den Rollstuhl in Vorwärtsrichtung mittig zwischen den Schienen des
PKW-Gurtsystems, die im Boden des PKW´s eingebaut sind.
6. Stellen Sie sicher, dass keine Fahrzeugteile/-bauten in die unten angegebenen
Sicherheitszonen um den Nutzer herum gebaut sein dürfen (Abb. 1 / Abb. 2).
Abb. 2
Abb. 1
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7.
Montieren Sie die vorderen Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des
jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl. (Abb. 3)
Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert. (Abb. 4)
8. Ziehen Sie den Rollstuhl soweit nach hinten, bis die vorderen Gurte gespannt sind.
9. Betätigen Sie nun die Bremsen des Rollstuhls.
10. Montieren Sie die hinteren Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des
jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl. (Abb. 3)
11. Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert. (Abb. 4)
Abb. 4
Sicheres Anschnallen des Nutzers:
1. Entfernen Sie beide Armlehnen des Rollstuhls.
2. Wenn vorhanden, legen Sie den Rollstuhlgurt an.
3. Legen Sie den Sicherheitsgurt des PKW´s an gemäß den Angaben des jeweiligen
Herstellers.
4. Legen Sie den Gurt so über dem vorderen Becken des Nutzers an, dass der Gurtriemen
in einem Winkel zwischen 30° und 75° Grad zur Hori zontalen liegt (siehe auch
nachfolgende Zeichnung).
5. Je größer (steiler) der Winkel des Gurtriemens innerhalb der markierten Fläche, desto
besseren Halt kann das Gurtsystem bieten.
6. Legen Sie den Gurt stramm gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an, ohne
den Nutzer zu verletzen oder zu behindern.
7. Stellen Sie sicher, dass die Gurte in einer direkten Linie zur Gurtaufhängung des PKW´s
angebracht werden und dass keine Knicke und Verdrehungen in den Riemen sichtbar
sind, zum Beispiel durch die Hinterradachse.
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8. Die Armlehnen können angebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Gurte nicht
verdreht sind und der Gurt stramm am Körper des Nutzers liegt. Bauteile des Rollstuhls
(Armlehnen, Räder usw.) dürfen den Gurt nicht vom Körper des Nutzers ferngehalten.
Grute sollen kompletten Kontakt über den
Brustkorb haben bis zum seitlichen Becken
und Oberschenkel
Bauteile des Rollstuhls dürfen den Gurt
nicht vom Körper des Nutzers fernhalten
(z.B. Armlehnen, Räder usw.
2.17 Transport im Flugzeug
Der Elektrorollstuhl kann im Flugzeug transportiert werden. Elektrorollstühle müssen am
Schalter eingecheckt werden. Melden Sie den Rollstuhl rechtzeitig vor dem Abflug bei der
betreffenden Fluggesellschaft an. Verwenden Sie den Elektrorollstuhl nicht als Sitzplatz im
Flugzeug, er muss im Gepäckraum transportiert werden.
Für den Transport des Rollstuhls im Flugzeug beachten Sie bitte Folgendes:
1. Typ und Eigenschaften des Rollstuhls (Joystick, Akkus)
Die Rollstühle sind mit Trocken- oder Gelbatterien ausgestattet. In der Regel dürfen diese
Batterien nicht aus dem Rollstuhl entfernt werden. Trennen und isolieren Sie lediglich
die elektrischen Verbindungen am Akku.
2. Abmessungen und Gewicht des Rollstuhls
Das zulässige Gewicht und die zulässigen Abmessungen des Rollstuhls hängen vom
Flugzeugtyp ab.
3. Schäden am Rollstuhl
Es besteht die Möglichkeit, dass der Rollstuhl beschädigt wird, da er in einem engen
Raum mit Koffern und anderen Gegenständen transportiert wird.
So vermeiden Sie Schäden am Rollstuhl:
• Stellen Sie mit den elektrischen Einstellvorrichtungen die Standardposition ein
(Hubsäule so niedrig wie möglich, Sitz horizontal, Rückenlehne ganz nach vorne).
• Klappen Sie die Fußplatten nach oben und die Armauflagenträger ganz nach
innen.
• Vergewissern Sie sich, dass die Einstellhebel nach innen gerichtet sind.
• Decken Sie die Bedienersteuerung mit einem weichen Material ab, das Stöße
abdämpft.
Erkundigen Sie sich vor der Reise bei der betreffenden Fluggesellschaft nach deren
Vorgaben für den Transport des Rollstuhls im Flugzeug.
2.18 Batterien
Standardmäßig ist der Elektrorollstuhl mit zwei geschlossenen AGM-Batterien (12 V/38 Ah)
ausgestattet. Die Batterien des Elektrorollstuhls sind Fahrbatterien, die ihre volle Kapazität
erst nach einigen Lade- und Entladezyklen erreichen.
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Wenn die Batterien nach langem Gebrauch nicht mehr die volle Leistung erbringen oder
wenn sie beschädigt sind, lassen Sie beide Batterien austauschen, und zwar unbedingt von
einem Fachhändler.
Für Schäden aufgrund der Verwendung anderer Batterietypen kann keine Haftung
übernommen werden.
Wenn die Batterien geöffnet werden, entfallen alle Garantieansprüche und jegliche
Herstellerhaftung.
Verwenden Sie die Batterien nicht bei Temperaturen unter +5 °C oder über +50 °C (ideal:
+20 °C).
2.19 Ladegerät
Verwenden Sie zum Laden der Batterien ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät
IMPULSE S (6 A).
Anweisungen zum Ladegerät finden Sie in der Anleitung, die mit dem Ladegerät Impulse S
mitgeliefert wird.
2.20 Laden der Batterien
L VORSICHT: Verletzungsgefahr - Verwenden Sie zum Laden der Batterien
ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät.
Da das Ladegerät IMPULSE S (6 A) die Ladekurve an den Ladepegel der AGM-Batterien
anpasst, können Sie den Rollstuhl nach jedem Gebrauch laden. Damit werden das
übermäßige Aufladen der Batterien und der „Memory-Effekt“ vermieden.
Laden Sie die Batterien des Rollstuhls spätestens, wenn die Ladeanzeige an der
Steuereinheit die rote Zone erreicht. Wenn Sie dennoch weiterfahren, leuchtet bald nur noch
die letzte rote Diode an der Ladeanzeige und weist durch unaufhörliches Blinken darauf hin,
dass die Batteriekapazität fast erschöpft ist. Wenn Sie auch dieses Warnsignal missachten,
erscheint nach kurzer Zeit ein Fehlercode, der darauf hinweist, dass die Batterien nicht mehr
die für den Fahrbetrieb notwendige Leistung aufbringen können. Die Batterien sollten daher
mit dem mitgelieferten Ladegerät IMPULSE S (6 A) geladen werden, bevor diese
Fehlermeldung erscheint. Vermeiden Sie auf jeden Fall, dass die Batterien vollständig
entladen werden.
•
INBETRIEBNAHME
Stecken Sie zunächst den Stecker in eine Netzsteckdose. Wenn eine bestimmte LEDKombination aufgeleuchtet hat, wechselt das Ladegerät in den STANDBY-Modus. Beide
LEDs (grün und gelb) leuchten.
Schließen Sie nun das Ladekabel mit dem dreipoligen Stecker an die Ladebuchse an der
Bedienersteuerung des Elektrorollstuhls an. Sobald die Verbindung mit den Batterien
besteht, beginnt der Ladevorgang automatisch. Jetzt leuchtet nur die gelbe LED.
Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, erlischt die gelbe LED und die grüne LED
leuchtet. Trennen Sie nun das Ladekabel von der Bedienersteuerung. Das Ladegerät
wechselt wieder in den STANDBY-Modus (die gelbe und die grüne LED leuchten).
Wenn das Ladekabel nicht von der Bedienersteuerung getrennt wird, fließt eine geringe
Menge Strom, mit der die Batterien vollständig geladen bleiben (Erhaltungsladen).
Wenn Sie den Elektrorollstuhl einmal längere Zeit nicht benutzen wollen, sollten Sie ihn
dennoch von Zeit zu Zeit an das Batterieladegerät anschließen, um die Batterien
nachzuladen und den Rollstuhl einsatzbereit zu halten.
Für Schäden, die durch unsachgemäßes Laden verursacht werden, haftet der
Hersteller nicht.
Weitere Informationen finden Sie in der Anleitung zum Ladegerät.
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3
Zusammenbau und Einstellung
Die Anweisungen in diesem Kapitel richten sich an den Fachhändler.
Das Modell Springer ist so konzipiert, dass es mit einem Minimum an Austauschteilen
optimal auf das Kind eingestellt werden kann und diesem ein Maximum an Komfort bietet.
Wenden Sie sich an die nächste Vermeiren-Vertretung, um eine Serviceeinrichtung oder
einen Fachhändler in Ihrer Nähe zu finden. Eine Liste der Vermeiren-Niederlassungen finden
Sie auf der letzten Seite.
L WARNUNG: Gefahr nicht sicherer Einstellungen – Verwenden Sie nur die in
dieser Anleitung beschriebenen Einstellungen.
L WARNUNG: Kippgefahr - Auch zulässige Einstellungen können die Stabilität des
Rollstuhls unter bestimmten Umständen beeinträchtigen (Rückwärts- oder
Seitwärtskippen).
3.1
Werkzeuge
Der Lieferumfang des Vermeiren-Modells Springer umfasst:
• Schraubenschlüsselsatz Größe 10
• Inbusschlüsselsatz Größe 4 bis 5
• Kreuzschlitzschraubendreher
3.2
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Elektrorollstuhls umfasst:
• 1 Rahmen mit Armauflagenträgern, Bedienersteuerung, Hinter- und Vorderrädern
• 1 Paar Fußstützen
• 1 Lifter-System (nur beim Springer-Modell mit Lifter-System)
• 2 Fahrbatterien, 2 Fahrmotoren
• Motor für Sitzkantelung und Rückenneigung, Lifter-System (bei Modellen mit LifterSystem)
• Kippschutzvorrichtung
• Ladegerät Impulse S (6 A)
• Elektronik
• Werkzeuge
• Handbuch
• Zubehör
Prüfen Sie vor der Verwendung, ob alle aufgeführten Artikel in der Lieferung enthalten und
nicht beschädigt sind (beispielsweise durch den Transport).
3.3 Vornehmen von Einstellungen
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Schalten Sie den Elektrorollstuhl aus, bevor Sie
L
L
L
irgendwelche Einstellungen vornehmen.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Nehmen Sie auf keinen Fall während der Fahrt
irgendwelche Einstellungen vor.
WARNUNG: Verletzungsgefahr – Einstellungen dürfen nur vom Fachhändler
vorgenommen werden.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme
des Elektrorollstuhls von Hand, dass alle Schrauben und Hebel festgezogen bzw.
sicher arretiert sind.
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3.3.1 Einstellen der Sitztiefe
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Ändern Sie die Sitztiefe auf keinen Fall, solange
jemand im Rollstuhl sitzt.
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Platten der
Rückenlehne auf beiden Seiten auf dieselbe Sitztiefe eingestellt sind.
Das Modell Springer von Vermeiren lässt sich durch
Ändern der Rückenlehnenposition auf 4 verschiedene
Sitztiefen einstellen.
Sitztiefe
Position der
Rückenlehne
310 mm
Position 1
330 mm
Position 2
350 mm
Position 3
370 mm (Standard)
Position 4
Tabelle 2: Sitztiefe
1. Entfernen Sie die beiden Schrauben Ⓐ der
Rückenlehnenplatten Ⓑ auf beiden Seiten.
2. Stellen Sie die Rückenlehne auf die gewünschte
Sitztiefe ein.
3. Ziehen Sie die beiden Schrauben Ⓐ von Hand fest.
3.3.2 Einstellen der Sitzbreite
L VORSICHT: Kippgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Armauflagenträger und
Fußstützen symmetrisch zum Sitz positioniert sind.
Zum Einstellen der Sitzbreite (260 mm - 380 mm) müssen Sie die Position von
Armauflagenträgern und Fußstützen ändern:
1. Lösen Sie die Schraube Ⓐ an der
Unterseite des Sitzrahmens.
2. Bringen Sie den Armauflagenträger Ⓑ
in die gewünschte Position.
3. Ziehen Sie die Schraube Ⓐ von Hand
fest.
4. Stellen Sie den anderen
Armauflagenträger genauso ein.
5. Entfernen Sie die Schraube Ⓒ an der
Vorderseite des Sitzes.
6. Bringen Sie die Fußstütze Ⓓ in die
gewünschte Position.
7. Ziehen Sie die Schraube Ⓒ von Hand
fest.
8. Stellen Sie die andere Fußstütze
genauso ein.
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Die äußerste Position der Fußstütze ist
erreicht, wenn das Vierkantrohr der Fußstütze
Ⓐ mit dem äußeren Vierkantrohr des
Sitzrahmens Ⓑ bündig ist. Andernfalls wird
die vordere Beleuchtung beschädigt.
3.3.3 Einstellen der Fußstützen
L VORSICHT: Kippgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Fußstützen auf beiden
Seiten symmetrisch sind.
Stellen Sie die Fußstützen so ein, dass die
Fußplatten das äußere Rohr nicht berühren.
Stellen Sie die Länge der Fußstützen
folgendermaßen ein (sechs verschiedene
Positionen):
1. Entfernen Sie die Schraube Ⓐ.
2. Stellen Sie die Fußstütze auf eine angenehme
Länge ein.
3. Ziehen Sie die Schraube Ⓐ gut fest.
Stellen Sie die Tiefe der Fußstützen
folgendermaßen ein (drei verschiedene
Positionen):
1. Entfernen Sie die Schrauben Ⓑ.
2. Stellen Sie die Fußstütze auf eine angenehme
Tiefe ein.
Position 1: Bohrung 1 und 3
Position 2: Bohrung 2 und 4
Position 3: Bohrung 3 und 5
3. Ziehen Sie die Schrauben Ⓑ gut fest.
Stellen Sie die Schenkellänge folgendermaßen
ein (Einstellbereich 30 mm):
1. Entfernen Sie die Schrauben Ⓐ an der Seite
des Sitzrahmens.
2. Stellen Sie die Schenkellänge wie gewünscht
ein.
3. Ziehen Sie die Schrauben Ⓐ gut fest.
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3.3.4 Einstellen der Armauflagen
L VORSICHT: Kippgefahr - Vergewissern Sie sich, dass die Armauflagen
symmetrisch zum Sitz positioniert sind.
Die Höhe der Armauflagen lässt sich ebenfalls
einstellen.
1. Lösen Sie den Hebel Ⓐ und/oder den Hebel
Ⓑ.
2. Stellen Sie die Armauflage auf eine
angenehme Position ein.
3. Ziehen Sie den Hebel Ⓐ und/oder den Hebel
Ⓑ von Hand wieder an.
3.3.5 Einstellen der Höhe der Rückenlehne
Vergewissern Sie sich, dass die Rückenlehne auf beiden Seiten gleich eingestellt ist,
damit der Patient bequem sitzen kann.
Die Rückenlehne kann auf eine Höhe zwischen 370 mm und 490 mm eingestellt werden.
Sie haben zwei Möglichkeiten, die Rückenlehne einzustellen.
Methode 1:
Mit dieser Methode lässt sich die Höhe der Rückenlehne bis zu 50 mm weit verstellen.
1. Lockern Sie die Schrauben Ⓐ an den
Rückenlehnenhalterungen Ⓑ.
2. Die Rückenlehnenhalterungen Ⓑ öffnen
sich.
3. Verschieben Sie die
Rückenlehnenhalterungen Ⓑ und bringen
Sie die Rückenlehne Ⓓ auf die
gewünschte Höhe.
4. Ziehen Sie alle Schrauben Ⓐ von Hand
wieder an.
Achten Sie darauf, dass die Halterungen die horizontalen Rohre (Rohre zur
Befestigung von Motor, Kopfstütze) oder die Rohre zum Montieren der Seitenstützen
(Pelotten) nicht berühren. Lassen Sie einen Sicherheitsabstand von 20 mm zwischen
den Rückenlehnenhalterungen und den Rohren.
Methode 2:
Mit dieser Methode lässt sich die Höhe der Rückenlehne bis zu 60 mm weit verstellen.
1.
2.
3.
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Lösen Sie die Schrauben Ⓒ an der
Rückenlehne.
Verschieben Sie die Rückenlehne Ⓓ auf
die gewünschte Höhe.
Ziehen Sie alle Schrauben Ⓒ von Hand
wieder an.
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3.4
Batterieanschlüsse
-
+
1
Rot
Braun
50 A
-
+
Schwarz
1 = Thermische
Sicherung
2 = Anschlussstecker
(elektronisches
System)
24 V
2
3.5 Reifenwechsel
L VORSICHT: Vor dem Entfernen des Reifens muss die Luft aus dem Schlauch
entwichen sein.
L VORSICHT: Gefahr von Sachschäden - Bei unsachgemäßer Handhabung können
Schäden an der Felge entstehen.
Eine sachgerechte Montage ist nur durch den Fachmann gewährleistet. Bei Arbeiten,
die nicht vom Fachmann ausgeführt werden, entfällt der Garantieanspruch.
Verwenden Sie zum Befüllen nur ordnungsgemäße Luftfülleinrichtungen mit Messskalen in
bar. Für Schäden, die aufgrund von Luftfülleinrichtungen und Rädern entstehen, die nicht
vom Hersteller stammen, übernehmen wir keine Haftung.
Sollten Sie die Reifen oder Schläuche auswechseln wollen, beachten Sie bitte Folgendes:
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Prüfen Sie, ob der Luftdruck korrekt ist.
L VORSICHT: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass bei der Montage keine
Gegenstände, Körperteile oder Schläuche zwischen Reifen und Felge
eingeklemmt werden.
•
Lenkräder (Vorderräder)
Abnehmen des Reifens von der Felge:
1. Lassen Sie die Luft komplett aus dem Schlauch.
2. Führen Sie einen Reifenheber zwischen Reifen und Felge ein.
3. Drücken Sie den Reifenheber langsam und vorsichtig nach unten. Dadurch wird der
Reifen über den Felgenrand gezogen.
4. Wenn Sie danach mit dem Reifenheber an der Felge entlangfahren, springt der Reifen
aus der Felge.
5. Nun können Sie den Reifen von der Felge abnehmen und dann den Schlauch entfernen.
Vor der Montage des neuen Schlauchs sollten Sie Folgendes beachten:
Prüfen Sie das Felgenbett und die Reifeninnenwand auf Fremdkörper und reinigen Sie diese
gegebenenfalls gründlich. Überprüfen Sie den Zustand des Felgenbetts, besonders an der
Ventilöffnung. Verwenden Sie bitte nur Originalersatzteile. Bei Beschädigungen durch
Ersatzteile, die keine Originalersatzteile sind, übernehmen wir keine Haftung. Setzen Sie
sich mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.
Montieren des Reifens auf der Felge:
Legen Sie den Schlauch ohne Luftbefüllung rundum in die Felgenmitte.
Achten Sie darauf, dass das Ventil durch die Ventilöffnung der Felge
hinausragt.
Seite 26
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2012-07
Nehmen Sie nun den Reifen und drücken Sie diesen hinter dem Ventil
beginnend über den Felgenrand. Pumpen Sie den Schlauch etwas auf,
bis er eine runde Form annimmt, und drücken Sie ihn unter den Reifen.
Liegt der Schlauch rundherum faltenlos im Reifen (wirft er Falten, etwas
Luft ablassen), drücken Sie den Reifen am Ventil beginnend von oben her
leicht mit beiden Händen auf die Felge.
Vergewissern Sie sich, dass der Schlauch rundherum und an beiden Seiten nicht zwischen
Reifenwulst und Felge eingeklemmt ist. Schieben Sie das Ventil leicht nach innen und ziehen
Sie es wieder heraus, damit der Reifen im Ventilbereich gut sitzt.
Füllen Sie beim Aufpumpen erst soviel Luft ein, dass sich der Reifen noch gut mit dem
Daumen eindrücken lässt. Weist die Kontrolllinie auf beiden Reifenseiten den gleichen
Abstand zum Felgenrand auf, sitzt der Reifen zentrisch. Wenn nicht, lassen Sie die Luft
wieder ab und richten Sie den Reifen neu aus. Pumpen Sie nun den Reifen bis zum
maximalen Betriebsdruck auf (Fülldruck beachten!) und drehen Sie die Staubkappe auf das
Ventil.
Achten Sie bei der Befüllung der Reifen immer auf den korrekten Fülldruck. Diesen können
Sie seitlich am Reifen ablesen.
•
Antriebsräder (Hinterräder)
L WARNUNG: Verletzungsgefahr - Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme
des Elektrorollstuhls von Hand, dass alle Schrauben fest angezogen sind. An den
Schrauben am Felgenhorn ist eine Schraubensicherung (z. B. Loctite)
anzubringen. Die Schraubensicherung wirkt nur, wenn das Gewinde frei von Fett
und Partikeln ist.
ZERLEGEN
A. Lösen und entfernen Sie die Achsmutter
Antriebsrad und die 4 Schrauben, mit denen
Reifen am Flansch befestigt ist.
B. Lassen Sie die Luft aus dem Reifen, indem Sie
Ventil leicht auf den Stift drücken.
C. Entfernen Sie die 5 Schrauben an der Innenseite
Felge. Trennen Sie die beiden Felgenteile.
C
A
B
am
der
am
der
ZUSAMMENBAUEN
Legen Sie den teilweise gefüllten Schlauch in den Reifen
ein.
C. Verbinden Sie die beiden Felgenteile mithilfe des
Reifens wieder und schrauben Sie sie fest.
B. Stecken Sie das Ventil in die entsprechende
Aussparung an der Felge.
A. Setzen Sie das Rad wieder auf den Flansch und
ziehen Sie die Achsmutter von Hand sicher an.
Befüllen Sie das Rad und beachten Sie den
empfohlenen Reifendruck.
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3.6
Thermische Sicherung
Zum Schutz der Motoren vor Überlastung befindet sich auf der
rechten Seite des Rahmens eine thermische Sicherung
(Übergang zum Rückenrahmen), die automatisch die
Leistungsaufnahme der Motoren unterbricht, wenn diese heiß
laufen könnten. Andernfalls würden die Motoren schneller
verschleißen
oder
es
könnten
Defekte
auftreten.
Überlastungsgefahr besteht immer dann, wenn Gefälle
befahren werden, die die angegebenen Maximalwerte
übersteigen. Ebenso kann die Sicherung bei Nennlasten
oberhalb des Maximalwertes auslösen.
Zur Wiederinbetriebnahme des Elektrorollstuhls beheben Sie die Ursache der Überlastung
und warten Sie, bis der Motor abgekühlt ist. Drücken Sie danach die thermische Sicherung
leicht hinein. Der Rollstuhl ist nun wieder fahrbereit.
3.7 Austauschen der Batterie
L VORSICHT: Verätzungsgefahr - Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit der
Batterieflüssigkeit. Achten Sie darauf, dass das Batteriefach gut belüftet ist.
Die Batterie muss von Fachleuten ausgetauscht werden.
Die Batterie lässt sich wie in den folgenden
Schritten erläutert austauschen.
1. Nehmen Sie die Batteriefachabdeckung
ab, indem Sie die Klettverschlüsse
lösen.
2. Trennen Sie alle Kabel vom Power-Modul
der Batterien.
3. Nehmen Sie das Power-Modul heraus.
4. Nehmen Sie die Batterien aus dem
Batteriefach .
5. Setzen Sie die neuen Batterien in das
Batteriefach ein.
6. Schließen Sie alle Kabel an die Batterien
an.
7. Bringen Sie die Batteriefachabdeckung
wieder mit den Klettverschlüssen an.
4
L
Wartung
VORSICHT: Stromschlaggefahr - Trennen Sie vor dem Ausführen von
Wartungsarbeiten die Batterieverbindungen, um unerwünschten Stromfluss zu
verhindern.
Die Nutzungsdauer des Elektrorollstuhls hängt stark von der Art der Nutzung, der Lagerung
sowie von regelmäßiger Wartung und Reinigung ab.
Der Rollstuhl ist schwer entflammbar. Beim Entflammbarkeitstest mit einer einem Streichholz
vergleichbaren Gasflamme als Zündquelle haben sich die Flammen nicht auf Sitz und
Rückenkissen ausgeweitet.
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2012-07
4.1
Regelmäßige Wartung
Die Wartungsarbeiten dienen dazu, den ordnungsgemäßen Zustand des Vermeiren
Rollstuhls über lange Zeit sicherzustellen:
•
Vor jeder Fahrt
Prüfen Sie die Bereifung auf sichtbare Beschädigungen und/oder
Verschmutzungen. Entfernen Sie jeglichen Schmutz. Andernfalls können die
Reifenfunktionen beeinträchtigt werden. Bei einer Beschädigung eines Reifens
ziehen Sie bitte eine autorisierte Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzu.
Prüfen Sie den Luftdruck und befüllen Sie die Reifen gegebenenfalls mit Luft (nur
bei Luftreifen).
Überprüfen Sie die Motorbremsen und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus.
Überprüfen Sie die Bremsen.
Vergewissern Sie sich, dass alle Schrauben einwandfrei angezogen sind.
Überprüfen Sie den Elektrorollstuhl (Sauberkeit, Risse, Beschädigungen an den
tragenden Teilen usw.) und reinigen Sie ihn bei Bedarf. Bessern Sie, falls
erforderlich, die Lackierung aus.
Schalten Sie die Elektronik ein, nachdem Sie sichergestellt haben, dass der
Motor eingekuppelt ist. An der Bedienersteuerung können Sie den Ladezustand
der Batterien ablesen. Reicht der Ladezustand für die gewünschte Strecke aus,
können Sie losfahren.
Vergewissern Sie sich anhand des Displays für die Fahrelektronik, dass Fahr-,
Brems- und Einstellfunktionen alle uneingeschränkt funktionstüchtig sind. Ist dies
nicht der Fall, wenden Sie sich an Ihren Händler.
•
Alle 8 Wochen: Überprüfen und Schmieren der folgenden Teile:
Armauflagenträger, Fußstützen, Radachsen
Entfernen Sie Verunreinigungen unter der Batteriefachabdeckung sorgsam, da
diese Korrosion an den Steckverbindungen hervorrufen können.
L WARNUNG: Vor dem Reinigen der Batteriepole sind die Polstecker
davon zu trennen.
L WARNUNG: Kurzschlussgefahr - Keine leitenden Gegenstände
zwischen die Batteriepole legen!
Verschmutzungen/Korrosion an den Batteriepolen (halten Sie die Pole der
Batterien sauber, da sonst Schäden an den Batterien entstehen können)
Verschraubung beweglicher, abbaubarer Teile
Zustand der Polstermaterialien
Profiltiefe der Räder
•
Alle 6 Monate oder bei jedem neuen Benutzer
Allgemeine Inspektion
Sauberkeit, Desinfektion
Funktionsfähigkeit der Räder und Reifendruck
Funktionsfähigkeit des Ladegeräts
Gegebenenfalls Schmieren an folgenden Stellen:
a) Alle beweglichen Teile
Aus praktischen Gründen haben wir den Wartungsplan auf der Rückseite dieser
Bedienungsanleitung abgedruckt.
Reparatur und Montage von Ersatzteilen für den Rollstuhl dürfen nur von einem Fachhändler
durchgeführt werden.
Es dürfen nur zugelassene Vermeiren-Ersatzteile verwendet werden.
Seite 29
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4.2
Versand und Lagerung
Der Versand und die Lagerung des Elektrorollstuhls müssen gemäß den folgenden
Anweisungen erfolgen:
• Lagerung nur an einem trockenen Ort (zwischen +5 °C und +41 °C).
• Die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 30 % und 70 % betragen.
• Achten Sie darauf, den Elektrorollstuhl ausreichend abzudecken oder zu verpacken,
um ihn vor Rost und Fremdkörpern zu schützen (z. B. Salzwasser, Seeluft, Sand,
Staub).
• Lagern Sie alle abgebauten Teile zusammen an einem Ort (ggf. kennzeichnen), damit
beim Zusammenbauen keine Verwechslung mit anderen Produkten möglich ist.
• Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden (legen Sie keine schweren
Gegenstände auf den Elektrorollstuhl, klemmen Sie ihn nicht zwischen anderen
Gegenständen ein usw.). Halten Sie den Rollstuhl beim Tragen nur an stabilen
Rahmenteilen.
• Achten Sie darauf, dass die Kabel weder gequetscht noch geknickt werden können.
• Trennen Sie die Netzanschlussleitung des Ladegeräts vom Netz.
Bei Nichtbenutzung der Batterien können diese tief entladen. Sollten Sie den Elektrorollstuhl
lange Zeit nicht verwenden, können Sie ihn an das Ladegerät angeschlossen lassen. Das
Laden wird automatisch vom Ladegerät geregelt. Sollten Sie die Batterien ausbauen und
einlagern, beachten Sie bitte Folgendes:
• Trennen Sie die Kabelanschlüsse von den Polen der Batterien.
• Decken Sie mindestens den Pluspol mit einer Polkappe ab.
• Halten Sie die Batterien immer an zwei gegenüberliegenden Seiten.
• Stellen Sie sicher, dass während der Einlagerung keine Gegenstände zwischen die Pole
geraten können (Kurzschlussgefahr!).
• Lagern Sie Batterien nur in trockenen, gut belüfteten Räumen mit einer Temperatur
zwischen 0 °C und +40 °C. Optimale Lagertemperatur: +20 °C ).
• Lassen Sie die Batterien zum Schutz vor Feuchtigkeit oder anderen äußeren Einflüssen
in den Batteriefächern.
• Schützen Sie die Kontaktstecker der Batteriefächer vor Korrosion.
• Schützen Sie die Batterien vor Tiefentladung.
Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Fachhändler, der Ihnen auch gerne bei der
Einlagerung und Wartung der Batterien behilflich ist.
4.3
Pflege
4.3.1 Sitz und Rückenkissen
Bei der Reinigung von Sitz und Rückenkissen ist Folgendes zu beachten:
Reinigen Sie den Sitz und das Rückenkissen mit einem mit warmem Wasser
angefeuchteten Tuch. Achten Sie darauf, dass sich die Bezüge nicht mit
Wasser vollsaugen.
Bei hartnäckiger Verschmutzung können die Bezüge mit einem milden
handelsüblichen Reinigungsmittel gereinigt werden.
Flecken können mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernt
werden.
Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, oder
harte Bürsten.
Die Bezüge dürfen nicht mit einem Dampf- und/oder Hochdruckreiniger
behandelt werden.
Der Bezug ist abwaschbar. Verwenden Sie lediglich ein mit einem handelsüblichen
Reinigungsmittel angefeuchtetes Tuch.
Seite 30
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Für Schäden durch Einsatz unsachgemäßer Reinigungsmittel übernehmen wir keine
Haftung.
4.3.2 Kunststoffteile
Reinigen Sie alle Kunststoffteile des Elektrorollstuhls mit einem handelsüblichen
Kunststoffreiniger. Verwenden Sie nur eine weiche Bürste oder einen weichen Schwamm.
Beachten Sie die speziellen Produktinformationen.
Kunststoffteile sind z. B. Fußstützen, Griffe oder die Batteriefachabdeckung. .
4.3.3 Lackierung
Durch die hochwertige Lackierung wird ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Falls
die Lackierung durch Kratzer oder ähnliches beschädigt wird, sollten Sie einen Fachhändler
aufsuchen, um die betroffene Oberfläche instand setzen zu lassen.
Verwenden Sie zur Reinigung der Lackierung nur warmes Wasser und handelsübliche
Haushaltsreiniger sowie weiche Bürsten und Tücher. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in
die Teile (Rohre usw.) eindringt.
Zur Pflege der Chromteile genügt zunächst das Abreiben mit einem trockenen Tuch. Matte
Stellen oder stark haftenden Schmutz beseitigen Sie am besten mit einem entsprechenden
handelsüblichen Chromputzmittel.
Das leichte Einfetten der verchromten Stahlteile mit Vaseline verhindert ein frühzeitiges
Mattwerden der Verchromung.
4.3.4 Elektronik
L WARNUNG: Überprüfen Sie vor jeder Fahrt, ob die Steckverbindungen korrodiert
L
oder beschädigt sind, da die Funktionstauglichkeit der Elektronik dadurch
beeinträchtigt werden kann.
WARNUNG: Trennen Sie vor dem Ausführen von Wartungsarbeiten die
Batterieverbindungen, um unerwünschten Stromfluss zu verhindern.
Wischen Sie die Steuereinheit mit einem Tuch ab, das mit ein paar Tropfen handelsüblichem
Haushaltsreiniger angefeuchtet wurde. Verwenden Sie keine Scheuermittel oder
scharfkantigen Putzutensilien (Metallschwamm, Bürste etc.), da diese die Oberfläche der
Bedienersteuerung verkratzen.
4.4
Inspektion
Grundsätzlich empfehlen wir jährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jeder erneuten
Inbetriebnahme. Die folgenden Prüfungen müssen von autorisierten Personen durchgeführt
und dokumentiert werden:
• Sichtprüfung der Rahmenteile auf plastische Verformung, Risse und
Funktionseinschränkungen (Grundrahmen, Sitzrahmen, Rückenrahmen, Seitenteile ,
Fußstützen, Motoraufhängungen)
• Sichtprüfung aller Kunststoffteile auf Risse und spröde Stellen
• Prüfung aller Schraubverbindungen auf Festigkeit und korrekten Sitz
• Sichtprüfung aller Gehäuse auf Beschädigungen, festen Sitz aller Schrauben,
offensichtliche Beschädigungen von Dichtungen
• Sichtprüfung der Lackierung auf Schäden (Korrosionsgefahr)
• Prüfung der Steckverbindungen auf Korrosion oder Beschädigung, da die
Funktionstauglichkeit der Elektronik dadurch beeinträchtigt werden kann.
• Funktionsprüfung der Räder (Freilauf, Geradeauslauf, Achsspiel, Bereifung, Profil,
Felgenzustand, bei Luftbereifung Reifendruck, Pendelachsen usw.)
Seite 31
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•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Prüfung der Schmiermittelmenge bei metallisch geführten, beweglichen Teilen
Funktionsprüfung der Armauflagen und Fußstützen (Verriegelung, Belastung,
Verformung, Verschleiß durch Belastung)
Überprüfung der Funktion der abnehmbaren Teile (Beispiel: Sicherheitsgurt, Rückenoder Sitzkissen usw.)
Prüfung der Verkabelung (besonders auf Quetschungen, Abrieb, Schnitte, sichtbare
Isolierungen der Innenleiter, sichtbare metallene Adern, Knicke, Ausbeulungen,
Farbveränderungen der äußeren Ummantelung, spröde Stellen)
Prüfung, ob die elektrischen Leitungen sicher verlegt sind, so dass Scherung,
Quetschung und sonstige mechanische Beanspruchung unwahrscheinlich sind
Am Ladegerät des Elektrorollstuhls Messprüfung des Schutzleiterwiderstands (O)
nach VDE 0702-1
Am Ladegerät des Elektrorollstuhls Messprüfung des Ersatzableitstroms (A) nach
VDE 0702-1
Am Ladegerät des Elektrorollstuhls Messprüfung des Isolationswiderstands (MO)
nach VDE 0702-1
Funktionsprüfung der Antriebe während einer Testfahrt
Geräusche,
Geschwindigkeit, Freilauf usw. Falls erforderlich: Messen der Leistungsaufnahme
zuerst ohne Last, dann mit der Nennlast („SWL“), um evtl. Verschleiß der Motoren
durch Vergleich mit den Werten bei der Auslieferung des Elektrorollstuhls über die
Stromaufnahme ermitteln zu können
Überprüfung der Einstellmotoren (Sitzkantelung, Rückenneigung, Hubsäule)
Zustandsprüfung der Batterien, Bezüge und Rohre
Prüfen auf Vollständigkeit bei der Auslieferung; Bedienungsanleitung vorhanden?
Messprüfungen dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die für den Rollstuhl geschult
und mindestens durch eine Elektrofachkraft in die zu verwendenden Prüfmittel und
Prüfverfahren eingewiesen wurden. Die Freigabe zum Einsatz des Elektrorollstuhls nach
erfolgten Messprüfungen oder Wartungsmaßnahmen obliegt ausschließlich einer
Elektrofachkraft.
Die Wartung darf nur dann im Wartungsplan bestätigt werden, wenn mindestens die oben
genannten Punkte überprüft wurden.
4.5
Beseitigen von Störungen
Die nachfolgende Auflistung soll Ihnen bei Störungen am Elektrorollstuhl weiterhelfen.
Störung
Ursache der Störung
Nach dem Starten fährt der
Elektrorollstuhl nicht.
Keine Ladezustandanzeige.
•
•
•
Nach dem Starten fährt der
Elektrorollstuhl nicht. Unzureichende
Ladung.
Bedienungsfehler.
•
•
•
•
•
•
•
•
Die thermische Sicherung springt
heraus.
Batteriefehler.
•
•
•
•
Der Elektrorollstuhl ist nicht eingeschaltet.
Batteriestecker nicht angeschlossen (Batterien haben keinen
Kontakt).
Die thermische Sicherung ist herausgesprungen. Überprüfen
Sie, ob die Sicherungen für Bedienersteuerung und Batterien
defekt oder durchgebrannt sind.
Batterien defekt (Tiefentladung).
Bedienersteuerung defekt.
Kabelbaum defekt.
Motor/Getriebe auf Freilauf gestellt.
Magnetbremse defekt.
Motor defekt.
Mögliche Sicherungsabschaltung oder Bedienerfehler
(Joystick).
Joystick in Position für Leerlauf bringen und System erneut
starten.
Motor wird überlastet (siehe „Technische Daten“).
Thermische Sicherung defekt.
Überprüfen Sie Batterien und Verkabelung und laden Sie die
Batterien gegebenenfalls.
Tauschen Sie die Batterien gegebenenfalls aus.
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Die Batterien lassen sich nicht laden.
•
•
•
•
Die Batterien sind nicht richtig angeschlossen.
Die Ladebuchse ist defekt.
Falsches Ladegerät.
Das Ladegerät ist defekt.
4.6 Desinfektion
L WARNUNG: Schädliche Produkte - Desinfektionsmittel dürfen nur von
L
autorisiertem Personal eingesetzt werden.
WARNUNG: Gefährliche Produkte, die zu Hautveränderungen führen können.
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt
Reizungen auslösen kann. Achten Sie dabei auch auf die Produktinformationen
der jeweiligen Lösung.
Alle Teile des Patientenlifters können mit einem Desinfektionsmittel abgerieben werden.
Alle Desinfektionsmaßnahmen an Rehabilitationsgeräten, deren Komponenten oder
Zubehörteilen müssen in einem Desinfektionsbuch festgehalten werden. Dabei sind
mindestens die folgenden Informationen aufzuführen und eine Produktdokumentation
beizufügen:
Datum der
Desinfektion
Grund
Spezifikation
Verwendete
Substanz und
Konzentration
Unterschrift
Tabelle 3: Beispiel eines Desinfektionsbuchs
Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):
V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall
W = Wiederholung
I = Inspektion
Eine leere Seite eines Desinfektionsbuchs finden Sie in § 9.
Für die Verwendung am Patientenlifter werden die in der folgenden Liste aufgeführten
Desinfektionsmittel (basierend auf einer Liste des Robert Koch Instituts, RKI) empfohlen. Der
aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommenen Desinfektionsmittel kann beim RobertKoch-Institut (RKI) nachgefragt werden (Homepage: www.rki.de).
12
12
3
2,5
1, 5
2
12
12
Std.
4
4
4
2
2
5
4
A
A1B
2,5
3
2
2
5
6
4
4
A1B
A1B
Lysoform
Lysoform
4
4
AB
4
3
2
1
4
4
AB
AB
AB
Tana
PROFESSIONAL
Bode Chemie
Schülke & Mayr
Kesla Pharma
Seite 33
Dauer bis Wirksamkeit
1
1,5
Verdünnte Lösung
1
%
5
5
6
%
5
5
6
Dauer bis Wirksamkeit
Std.
6
4
4
4
Verdünnte Lösung
12
%
5
5
6
5
Std.
6
6
6
%
5
5
6
Std.
2
2
2
Hersteller bzw.
Lieferant
Dauer bis Wirksamkeit
Std.
12
12
Desinfektion von Ausscheidungen
Wirksamkeits1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile
verdünnte Lösung oder 1 Teil Harn + bereich
1 Teil verdünnte Lösung
Auswurf
Stuhl
Harn
Verdünnte Lösung
Dauer bis Wirksamkeit
%
1
0,5
Oberflächendesinfektion
(Wasch-/Wischdesinfektion)
Verdünnte Lösung
Amocid
Gevisol
Helipur
m-cresole
Seifenlösung
(DAB 6)
Phenol
Chlor,
Chloramin-T
organische oder DAB 9
anorganische
Clorina
Substanzen mit Trichlorol
Aktivchlor
PerverApesin AP1002
bindungen
Dismozon pur2
Perform2
Wofesteril2
Wäschedesinfektion
Dauer bis Wirksamkeit
Phenol oder
Phenolderivat
Produktname
Verdünnte Lösung
Wirkstoff
A
A
A
A
Lysoform
Schülke & Mayr
B. Braun
Springer
2012-07
Amphoterische
Tenside
(Amfotensiden)
Bacillocid special
Buraton 10F
Desomed
A2000
Desinfektionsreiniger
Hospital
Desomed
Perfekt
Formaldehyd
(DAB 10),
(Formalin)
Incidin Perfekt
Incidin Plus
Kohrsolin
Lysoform
Lysoformin
Lysoformin 2000
Melsept
Melsitt
Minutil
Multidor
Nûscosept
Optisept
Pursept-FD
Ultrasol F
Tensodur 103
Dauer bis Wirksamkeit
Std.
4
4
6
5
4
A
6
3
3
4
4
6
AB
AB
AB
Tana
PROFESSIONAL
Bode Chemie
Schülke & Mayr
Desomed
8
6
AB
Dreiturm
7
4
AB*
Desomed
%
Verdünnte Lösung
Std.
Dauer bis Wirksamkeit
%
Std.
%
Std.
Hersteller bzw.
Lieferant
%
4
3
3
Verdünnte Lösung
Dauer bis Wirksamkeit
Std.
Verdünnte Lösung
%
Desinfektion von Ausscheidungen
Wirksamkeits1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile
verdünnte Lösung oder 1 Teil Harn + bereich
1 Teil verdünnte Lösung
Auswurf
Stuhl
Harn
Dauer bis Wirksamkeit
Aldasan 2000
Antifect FD 10
Antiseptica
FlächenDesinfektion 7
Apesin AP30
Oberflächendesinfektion
(Wasch-/Wischdesinfektion)
Verdünnte Lösung
Formaldehyd
und/oder
sonstige
Aldehyde bzw.
Derivate
Wäschedesinfektion
Dauer bis Wirksamkeit
Produktname
Verdünnte Lösung
Wirkstoff
AB
AB
AB
1,5
12
3
4
AB
1
12
2
4
3
12
12
12
2
4
2
12
12
12
3
2
12
12
3
8
3
5
5
4
4
10
6
3
5
7
7
5
4
6
4
6
6
6
6
4
4
6
4
4
4
4
AB
A
AB
AB
AB
AB
AB
AB
AB
AB
AB
AB*
AB*
AB
A
Lysoform
Schülke & Mayr
Antiseptica
Ecolab
Ecolab
Bode Chemie
Lysoform
Lysoform
Lysoform
B. Braun
B. Braun
Ecolab
Ecolab
Dr. Nüsken Chemie
Dr. Schumacher
Merz
Fresenius Kabi
MFH Marienfelde
Kalkmilch3
20
6
A3B
Lye
1 Unwirksam gegen Mykobakterien bei einer routinemäßigen Desinfektion, insbesondere in Gegenwart von Blut.
2 Ungeeignet zur Desinfektion von deutlich mit Blut kontaminierten Flächen oder von porösen Oberflächen (z. B. rohem Holz).
3 Unbrauchbar bei Tuberkulose; Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser.
* Geprüft auf Wirksamkeit gegen Viren gemäß den Prüfmethoden des RKI (Gesundheitsbericht 38 (1995) 242).
A: Geeignet zur Abtötung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen.
B: Geeignet zur Inaktivierung von Viren.
Tabelle 4: Desinfektionsmittel
Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, der Ihnen
gerne weiterhelfen wird.
Seite 34
Springer
2012-07
5
Gewährleistung
Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:
(...)
5. Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 24 Monate (12 Monate bei
Batterien).
(...)
Wir übernehmen keine Gewähr bei Schäden, die durch technische Veränderungen an der
Bauweise unserer Produkte, mangelnde Wartung, fehlerhafte oder unsachgemäße
Behandlung oder Lagerung oder Verwendung von anderen als Original-Ersatzteilen
entstanden sind. Die Gewährleistung auf Verschleißteile bzw. auf Teile, die einer natürlichen
Abnutzung unterliegen, wird ebenfalls ausgeschlossen.
(...)
In verschiedenen Ländern können die Gewährleistungsbestimmungen unterschiedlich sein.
Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung, um weitere Informationen zu erhalten.
6
Entsorgung
Beachten Sie beim Entsorgen des Elektrorollstuhls oder der Batterien die lokalen
Vorschriften, wenden Sie sich an das lokale Recyclingcenter oder geben Sie das Produkt an
den Fachhändler zurück. Dieser wird den Rollstuhl nach einer fachgerechten Reinigung bzw.
Desinfektion an den Hersteller zurücksenden, der den Elektrorollstuhl entsorgt bzw. recycelt.
Der Hersteller ist für die Rücknahme und das Recyceln des Elektrorollstuhls verantwortlich
und muss die Bestimmungen der europäischen Richtlinie 2002/96/EC hinsichtlich der
Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten erfüllen.
Die Verpackungsmaterialien können Sie entweder zum Recycling geben oder bei Ihrem
Fachhändler lassen.
7
Übereinstimmungserklärung
Seite 35
Springer
2012-07
8
9
Wartungsplan
Datum
Wartung
Anmerkungen Namenszeichen
1/1/2012
Schmierung und allgemeine
Wartung
keine
Desinfektionsbuch
Datum der
Desinfektion
Grund
Spezifikation
Verwendete
Substanz und
Konzentration
Unterschrift
Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):
V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall
W = Wiederholung
Seite 36
I = Inspektion
Adres/Adresse/Address
Adresse/Indrizzo
Woonplaats/Domicile/Home
Wohnort/Citta
E-mail
Artikel/Article/Article
Artikel/Articolo
Reeks nr./N° de série/Serie nr.
Serien-Nr./No. di serie
Aankoopdatum/Date d’achat/Date of purchase
Kaufdatum/Data di acquisto
Stempel verkoper/Timbre du vendeur
Dealer stamp/Händlerstempel
Timbro del rivenditore
Adres/Adresse/Address
Adresse/Indrizzo
Woonplaats/Domicile/Home
Wohnort/Citta
E-mail
Artikel/Article/Article
Artikel/Articolo
Reeks nr./N° de série/Serie nr.
Serien-Nr./No. di serie
Aankoopdatum/Date d’achat/Date of purchase
Kaufdatum/Data di acquisto
Stempel verkoper/Timbre du vendeur
Dealer stamp/Händlerstempel
Timbro del rivenditore
Tel.: 00 32 (0)3 620 20 20
Fax: 00 32 (0)3 666 48 94
www.vermeiren.com
Naam/Nom/Name
Name/Nome
B
N.V. VERMEIREN N.V.
VERMEIRENPLEIN 1-15
B-2920 Kalmthout
WAARBORG
GARANTIE
WARRANTY
GARANTIE
GARANZIA
VERMEIREN
Naam/Nom/Name
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- danno dovuto al cattivo ed improprio utilizzo della
carrozzina,
- danno subito durante il trasporto,
- incidente o caduta,
- smontaggio, modifica, o riparazione effettuate in proprio,
- usura abituale della carrozzina,
- invio del tagliando di garanzia con la data di acquisto.
Questa garanzia non potra’ essere applicata nei seguenti
casi:
RISERVE
Per far valere la garanzia, e’ necessario indirizzarla al vostro
distributore di fiducia che presentera’ al produttore il
tagliando.
CONDIZIONI
La carrozzine manuali sono garantite 5 anni, la carrozzine
ultra leggera 4 anni. Le carrozzine elettroniche, tricicli, letti e
altri prodotti: 2 anno contro tutti i difetti di costruzione o di
materiale (batterie 6 mesi). Multiposizioni 3 anni. Questa
garanzia e’ limitata alle sostituzione di parti riconosciute difettose.
GARANZIA CONTRATTUALE
ITALIANO
A
Om aanspraak te kunnen maken op de waarbord, bezorgt u
het garantiecertificaat dat u heeft bewaard, aan uw Vermeiren dealer. De waarborg is enkel geldig in de zetel van de
onderneming.
TOEPASSINGSVOORWAARDEN
Op de manuele rolstoelen geven wij 5 jaar, lichtgewicht rolstoelen 4 jaar. Op de elektronische rolstoelen, driewielers,
bedden en andere producten : 2 jaar waarborg op constructie - of materiaalfouten (batterijen 6 maanden). Op multipositie rolstoelen geven we 3 jaar waarborg. Deze garantie
is uitdrukkelijk beperkt tot de vervanging van defecte stukken
of onderdelen.
CONTRACTUELE GARANTIE
Cette garantie ne pourra être appliquée en cas de:
RESERVES
Pour prétendre à cette garantie, il faut présenter le certificat
de garantie que vous avez conservé à votre distributeur Vermeiren. La garantie est uniquement valable au siège de la
société.
CONDITIONS D’APPLICATION
Les fauteuils manuels standard sont garantis 5 ans, les fauteuils ultra légers 4 ans. Les fauteuils électroniques, tricycles, lits et d’autres produits: 2 ans contre tous vices de
construction ou de matériaux (batteries 6 mois). Fauteuils
multiposition 3 ans. Cette garantie est expressément limitée
au remplacement des éléments ou pièces détachées reconnues défectueuses.
GARANTIE CONTRACTUELLE
GARANTIEERKLÄRUNG
DEUTSCH
CONTRACTUAL WARRANTY
Wir garantieren, dass für unsere Rollstühle hochwertige Produkte verwendet werden, die in sorgfältiger Verarbeitung
nach dem neuesten Stand der Technik montiert werden.
Bevor Ihr Rollstuhl unser Werk verlassen hat, wurde er einer
eingehenden Endkontrolle unterzogen, um auch letzte,
eventuell vorhandene Mängel aufzuspüren.
ENGLISH
We offer 5 years of warranty on standard wheelchairs, lightweight wheelchairs 4 years. Electronic wheelchairs, tricycles,
beds and other products: 2 years (batteries 6 months) and
multiposition wheelchairs 3 years. This warranty is limited to
the replacement of defective or spare parts.
APPLICATION CONDITIONS
In order to claim tis warranty, part “B” of this card has to be
given to your official Vermerien dealer. The warranty is only
valid when parts are replaced by Vermeiren in Belgium.
EXCEPTIONS
This warranty is not valid in case of:
Auf Standardrollstühle gewähren wir eine Garantie von 5
Jahren, auf Leichtgewichtrollstühle 4 Jahre, auf elektronische Rollstühle, Dreiräder, Betten und andere Produkte: 2
Jahre (Batterien 6 Monate), auf Multifunktionsrollstühle 3
Jahre.
In dieser Garantie eingeschlossen sind alle Mängel, die auf
einen Produkt- oder Verarbeitungsfehler zurückzuführen
sind, Dieser Garantie unterliegen keine Schäden aus unsachgemäßer Benutzung. Ebenfalls sind Verschleißteile von
der Garantie ausgenommen.
Sollte einmal der Fall eingetreten sein, dass Sie aus
berechtigtem Grunde mit Ihrem Rollstuhl unzufrieden sind,
so wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Fachhändler.
Er wird sich in enger Zusammenarbeit mit uns darum bemühen, eine für Sie zufriedenstellende Lösung zu finden.
prodotto al nostro web site, http://www.vermeiren.be/registration
- terugsturen binnen de 8 dagen na aankoop of registreer uw product via
onze website, http://www.vermeiren.be/registration
- à renvoyer dans les 8 jours après achat ou régistrer votre produit sur
notre site, http://www.vermeiren.be/registration
- please return within 8 days of date of purchase or register your product at
our website, http://www.vermeiren.be/registration
- zurückschicken innerhalb von 8 Tagen nach kauf oder registrieren Sie
Ihr Produkt auf unserer website, http://www.vermeiren.be/registration
- da restituire entro 8 giorni dalla data di acquisto o registri il vostro
- damage due to incorrect usage of the wheelchair,
- damage during transport,
- involvement in an accident,
- a dismount, modification or repair carried outside
of our company and/or official Vermeiren
dealership,
- normal wear of the wheelchair,
- non-return of the warranty card
A
B
- in geval van herstelling, kaart “B” bijvoegen.
- en cas de réparation, veuillez ajouter la carete “B”.
- in case of repair, please add part “B”.
- im Falle einer Reparatur, Karte “B” beifügen
- in case di riparazione, rispediteci la carta “B”.
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UITZONDERINGEN
FRANCAIS
Deze garantie is niet van toepassing in geval van:
- dommage dû à la mauvaise utilisation du fauteuil,
- endommagement pendant le transport,
- accident ou chute,
- démontage, modification ou réparation fait en
dehors de notre société,
- usure normale du fauteuil,
- non retour du coupon de garantie.
NEDERLANDS
- schade te wijten aan het verkeerd gebruik
van de rolstoel,
- beschadiging tijdens het transport,
- een val of een ongeval
- een demontage, wijziging of herstelling uitgevoerd
buiten onze firma,
- normale slijtage van de rolstoel,
- niet inzenden van de garantiestrook.
N.V. VERMEIREN N.V.
Vermeirenplein 1/15
B-2920 Kalmthout
BELGIUM
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Springer
2012-07
SERVICE
Das Elektrorollstuhl wurde überprüft:
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Servicechecklisten und weitere technische Informationen erhalten Sie über unsere Niederlassungen.
Informationen unter: www.vermeiren.de, www.vermeiren.at, www.vermeiren.ch.
Notes
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Deutschland
N.V. Vermeiren N.V.
Vermeirenplein 1 / 15
B-2920 Kalmthout
Tel: +32(0)3 620 20 20
Fax: +32(0)3 666 48 94
website: www.vermeiren.be
e-mail: info@vermeiren.be
Vermeiren Deutschland GmbH
Wahlerstraße 12 a
D-40472 Düsseldorf
Tel: +49(0)211 94 27 90
Fax: +49(0)211 65 36 00
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Frankreich
Österreich
Vermeiren France S.A.
Z. I., 5, Rue d´Ennevelin
F-59710 Avelin
Tel: +33(0)3 28 55 07 98
Fax: +33(0)3 20 90 28 89
website: www.vermeiren.fr
e-mail: info@vermeiren.fr
L. Vermeiren Ges. mbH
Winetzhammerstraße 10
A-4030 Linz
Tel: +43(0)732 37 13 66
Fax: +43(0)732 37 13 69
website: www.vermeiren.at
e-mail: info@vermeiren.at
Italien
Schweiz
Reatime S.R.L.
Viale delle Industrie 5
I-20020 Arese MI
Tel: +39 02 99 77 07
Fax: +39 02 93 58 56 17
website: www.reatime.it
e-mail: info@reatime.it
Vermeiren Suisse S.A.
Hühnerhubelstraße 59
CH-3123 Belp
Tel: +41(0)31 818 40 95
Fax: +41(0)31 818 40 98
website: www.vermeiren.ch
e-mail: info@vermeiren.ch
Polen
Niederlande
Vermeiren Polska Sp. z o.o
ul. Łączna 1
PL-55-100 Trzebnica
Tel: +48(0)71 387 42 00
Fax: +48(0)71 387 05 74
website: www.vermeiren.pl
e-mail: info@vermeiren.pl
Vermeiren Nederland B.V.
Domstraat 50
NL-3864 PR Nijkerkerveen
Tel: +31(0)33 2536424
Fax: +31(0)33 2536517
website: www.vermeiren.com
e-mail: info@vermeiren.be
Spanien
Tschechische Republik
Vermeiren Iberica, S.L.
Trens Petits, 6. - Pol. Ind. Mas Xirgu.
17005 Girona
Tel: +34 902 48 72 72
Fax: +34 972 40 50 54
website: www.vermeiren.es
e-mail: info@vermeiren.es
Vermeiren ČR S.R.O.
Sezemická 2757/2 - VGP Park
193 00 Praha 9 - Horní Počernice
Tel: +420 731 653 639
Fax: +420 596 121 976
website: www.vermeiren.cz
e-mail: info@vermeiren.cz
R.E.: N.V. Vermeiren N.V., Vermeirenplein 1/15 - 2920 Kalmthout - Belgien – 2012-07- Gebrauchsanweisung Springer-vB
Belgien