81314-1-DE

81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 1 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
A-Serie
Multifunktionsdisplay
Bedienung
A50, A50D,
D A57D,
D A70 und A70D
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 2 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Warenzeichen und eingetragene Warenzeichen
Autohelm, HSB, RayTech Navigator, Sail Pilot, SeaTalk und Sportpilot sind in Großbritannien eingetragene Warenzeichen von
Raymarine UK Limited. Pathfinder und Raymarine sind in Großbritannien eingetragene Warenzeichen von Raymarine Holdings
Limited. 45STV, 60STV, AST, Autoadapt, Auto GST, AutoSeastate,
AutoTrim, Bidata, G-Series, HDFI, LifeTag, Marine Intelligence,
Maxiview, On Board, Raychart, Raynav, Raypilot, RayTalk, Raystar,
ST40, ST60+, Seaclutter, Smart Route, Tridata und Waypoint Navigation sind Warenzeichen von Raymarine UK Limited.
Alle weiteren Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen des jeweiligen Herstellers.
© Raymarine UK Ltd. 2008
Archiv-Nr.: 81314-1
Datum: September 2008
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 3 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Inhalt
Wichtige Informationen .......................................... 9
Seiten auf geteilter Anzeige ............................................26
Warnungen und Vorsichtmaßnahmen .............................. 9
Notsituationen und Warnungen............................... 27
Elektronische Karten....................................................... 10
Kapitel 2:Arbeiten mit dem Display..................... 13
Mann über Bord...............................................................27
Alarme .............................................................................28
Einleitung ................................................................ 14
Kapitel 3:Wegpunkte............................................. 29
System-Überblick .................................................... 14
Einführung zum Thema Wegpunkte........................ 30
Grundsystemelemente (Core System) ........................... 14
Arbeiten mit Wegpunkten ........................................ 31
Erweiterte Systeme......................................................... 15
Die Wegpunkt-Funktionsleiste.........................................31
Anwendungen ......................................................... 16
Wegpunkte platzieren......................................................31
Erste Benutzung...................................................... 17
Einen Wegpunkt ansteuern .............................................32
Wegpunktdetails ansehen / bearbeiten ...........................33
Bedienelemente ...................................................... 19
Wegpunkte verschieben..................................................35
Bedienung ............................................................... 20
Einen Wegpunkt löschen.................................................35
Display ein-/ausschalten (ON/OFF)................................ 20
Wegpunktgruppen ................................................... 36
Cursor ............................................................................. 20
Verschieben und Ein-/Auszoomen ................................. 20
Kapitel 4:Die Karten-Anwendung ........................ 39
Display-Beleuchtung und -farbe ..................................... 21
Sicherheit und Anforderungen................................. 40
Zusätzliche Informationen ....................................... 22
Sicherheit ........................................................................40
Setup-Menüs .................................................................. 24
Die Karte ................................................................. 41
Dialogfenster................................................................... 24
Ihre Position ....................................................................42
Anzeige der Anwendungen ..................................... 26
Sich auf der Karte bewegen ............................................42
Eine Seitengruppe auswählen ........................................ 26
Autoscale.........................................................................42
Eine Anwendungsseite auswählen ................................. 26
Einen bestimmten Punkt ansteuern ........................ 43
3
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 4 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Erstellen einer Route ...............................................44
Kapitel 5:3D-Karte ................................................. 67
Eine Route abfahren ................................................46
Sicherheit und Systemanforderungen..................... 68
Routen bearbeiten ...................................................47
Sicherheit ........................................................................ 68
Routen mit Zeit- und SOG-Anzeige.................................48
Anforderungen ................................................................ 68
Kursabweichungsanzeige (CDI) ..............................49
Die 3D-Kartenansicht .............................................. 68
Arbeiten mit Tracks ..................................................50
Tracks bearbeiten oder löschen ......................................51
Die Bedienung der 3D-Karte........................................... 69
Aktiver Bewegungsmodus und Planmodus .................... 69
Den Blickwinkel ändern................................................... 70
Entfernungs-, Bereichs- und Peilungsmessungen...52
Einstellen der Anzeige .................................................... 71
Karten-Anzeigeoptionen ..........................................53
Mit Standard- und 3-D-Karten gleichzeitig arbeiten 72
Karten-Ebenen ................................................................53
3D-Polygon ..................................................................... 73
Vektoren und Pfeile .........................................................54
Kartensynchronisierung .................................................. 73
Kartenmodus und Ausrichtung ........................................54
Overlay mit Luftbildaufnahmen ............................... 74
Kartendetails ............................................................56
Setup der 3D-Karte ................................................. 75
Reiseplanung ...........................................................57
Tiden- und Strömungsdaten ............................................57
Kapitel 6:Fischfinder ............................................ 77
Bathymetrische Daten .....................................................58
Die Fischfinder-Anzeige .......................................... 78
Details zu Objekten und Eigenschaften ..........................59
Informationen zum Fischfinder................................ 78
Details zu Hafen- und Service-Einrichtungen..................60
Daten aus dem Seehandbuch .........................................60
Panorama- und Luftbildaufnahmen .................................61
Karten-Setup............................................................62
Kartenbezugssystem .......................................................63
Karten-Offset und Kartografie-Setup ...............................63
4
Interpretation der Anzeigen..................................... 79
Hinweise auf die Beschaffenheit des Bodens................. 79
Faktoren, die die Anzeige beeinflussen .......................... 79
Fischfinder-Voreinstellungen .................................. 80
Anzeige-Modi für Voreinstellungen ................................. 80
Kartenmaßstab ................................................................65
Den Tiefenbereich ändern ...................................... 84
Alarme .............................................................................65
Den Bereich verschieben (Range Shift).......................... 84
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 5 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Darstellungsoptionen .............................................. 85
Blitze................................................................................98
Verstärkung und Sendeleistung..................................... 85
Stationen zur Überwachung der Meeresoberfläche ........98
Einstellen der Leistung (Power Setting).......................... 86
Vorhersage für Städte .....................................................98
Dual-/Einzelfrequenz-Ansicht ......................................... 86
Wind ................................................................................99
Bildablaufmodus und -geschwindigkeit ändern .............. 88
Wellen .............................................................................99
Platzieren von Wegpunkten .................................... 89
Druck .............................................................................100
Fischfinder-Alarme .................................................. 89
Fischfinder-Setup-Menü.......................................... 90
Bildschirm-Einstellungen ................................................ 90
Geber-Einstellungen ....................................................... 92
Daten einer bestimmten Position anschauen................100
Animierte Wettergrafiken....................................... 100
Wetterberichte ansehen ........................................ 101
Popup-Fenster mit Warnmeldungen .............................101
Anzeige von Marine-Warnmeldungen ...........................102
Kapitel 7:Sirius-Wetter (nur USA)........................ 93
Problemlösung ...................................................... 102
Systemanforderungen............................................. 94
Einrichten der Wetteranwendung .......................... 102
Arbeiten mit der Sirius-Wetteranwendung .............. 94
Erstellen eines Wetterfensters........................................ 94
Kapitel 8:Sirius-Audio (nur USA) ....................... 105
Die Wetter-Anzeige......................................................... 94
Arbeiten mit Sirius Radio....................................... 106
Bestimmung meteorologischer Daten (Elemente) .......... 95
Einen Kanal/Sender einstellen ......................................107
Wie bewegt man sich auf der Wetterkarte?.................... 95
Durch die Sender blättern .............................................107
Platzieren von Wegpunkten............................................ 95
Kanäle / Sender scannen ..............................................107
Wettersymbole................................................................ 95
Sender und Kategorien anzeigen oder verbergen ........107
Niederschlag (NOWRad) ................................................ 96
Voreinstellungen............................................................108
Sturmfront ....................................................................... 96
Sperrung von Sendern durch die Eltern ................ 109
Temperatur der Wasseroberfläche (SST)....................... 97
Passwörter eingeben.....................................................109
Kanadisches Radar ........................................................ 97
Signal für Lieblingsmusik....................................... 110
Verfolgen von Stürmen ................................................... 97
Daten von tropischen Stürmen ....................................... 98
Kapitel 9:Navtex .................................................. 111
5
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 6 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Navtex einrichten ...................................................112
Meldungen und Alarme......................................... 122
Kategorien der Warnmeldungen aussuchen .........112
Sicherheitsmeldungen .................................................. 122
Die Navtex-Warnmeldungen..................................112
AIS-Alarme............................................................ 122
Navtex-Meldungen verwalten ................................113
Liste der aktiven Alarme ............................................... 122
Nachrichtenliste sortieren ..............................................113
Kapitel 11:Daten und Motor-Überwachung ...... 125
Kapitel 10:AIS (Automatic Identification System)...
115
Systemanforderungen........................................... 126
Hintergrundinformationen ......................................116
Klassen von AIS-Daten .................................................116
AIS einrichten ........................................................117
Arbeiten mit AIS .....................................................117
AIS-Statussymbole ........................................................117
AIS-Ebene (AIS-Layer)..................................................117
Die AIS-Anzeige ............................................................118
AIS-Zielsymbole ............................................................119
AIS-Daten ansehen .......................................................119
Sicherheitszonen (Alarmzonen).............................119
Motoren......................................................................... 126
Datenüberwachung....................................................... 126
Daten-Anwendung ................................................ 126
Auswahl einer Daten-Anwendungsseite ....................... 126
Voreingestellte Daten-Tabellen (Panels) ...................... 127
Motor-Überwachung ............................................. 127
Motor-Überwachung einrichten ..................................... 127
Voreingestellte Tabellen zur Überwachung .................. 128
Temperatur und Kraftstoffeinheiten .............................. 128
Alarme bei der Motor-Überwachung ............................. 128
Datentabellen individuell einstellen ....................... 129
AIS-Anzeigeoptionen .............................................120
Kapitel 12:System-Setup und individuelle Einstellungen .................................................................. 131
AIS-Vektoren anzeigen .................................................120
Seitengruppen...................................................... 132
Sicherheitsbedingte AIS-Daten anzeigen......................120
Datenleiste und Kompass ..................................... 132
Alarm für Sicherheitszonen ...........................................120
AIS-Liste ........................................................................121
Vollständige AIS-Daten .................................................121
Softtaste für AIS-Optionen ............................................121
6
Kompass-Setup .................................................... 133
GPS-Status ........................................................... 133
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 7 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Satelliten-Differential-System ....................................... 134
Karten-Anwendung........................................................151
COG-/SOG-Filter .......................................................... 134
Wetter-Empfänger .........................................................151
Systemübergreifende Einstellungen ..................... 135
Kontakt zu Raymarine ........................................... 152
System-Setup-Menü ..................................................... 135
Benutzung der Internetseiten ........................................152
Alarm-Setup-Menü........................................................ 137
Kapitel 13:Speichern von Daten und Karten / CFKarten................................................................... 141
Informationen zur Benutzung von Kartenmodulen 142
Kartenschacht............................................................... 143
In den USA ....................................................................152
In Europa.......................................................................153
Kontakt zu Navionics............................................. 154
Navionics Italien ............................................................154
Navionics USA ..............................................................154
Navionics Australien......................................................154
Daten speichern und wieder aufrufen ................... 144
Navionics UK.................................................................154
Daten mit einem PC senden und empfangen ....... 145
Kontakt zu Sirius ................................................... 154
Passwort-Schutz für Wegpunkte........................... 145
Navionics Lizenzvereinbarung ......................................155
Passwort-Bestätigung................................................... 145
Sirius-Wetter..................................................................156
Dekativierte Daten/Funktionen ..................................... 145
Passwort-Schutz aktivieren und deaktivieren ............... 146
Kapitel 14:Wartung und Problemlösung........... 147
Sicherheit .............................................................. 148
Routine-Überprüfungen......................................... 148
Reinigung...................................................................... 148
Das System zurücksetzen (Reset)........................ 149
Reset/Zurücksetzen aller Einstellungen ....................... 149
Reset/Zurücksetzen aller Einstellungen und Daten...... 149
Problemlösung ...................................................... 150
Installation und Display................................................. 150
7
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 8 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
8
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 9 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Wichtige Informationen
Warnungen und Vorsichtmaßnahmen
WARNUNG: Navigationshilfe
Dieses Gerät ist ausschließlich als Navigationshilfe vorgesehen. Der Einsatz bestimmer
Funktionen, wie z.B. AIS-Overlay, Radar sowie
kartografischer Hilfsmittel, soll Ihnen lediglich bei
der Entscheidungsfindung helfen. Es liegt in der
Verantwortung des Skippers, hier die notwendige
Sorgfalt walten zu lassen und auch offizielle
Seekarten zu benutzen. Gute Seemannschaft an
Bord ist unerlässlich!
WARNUNG: Produktinstallation
Ihr Gerät muss ganz genau gemäß den Anweisungen im Installationshandbuch des A-SerieSystems installiert werden. Bei Missachtung kann
es zu Betriebsstörungen, Verletzungen von
Personen und/oder Schäden am Schiff kommen.
WARNUNG: Hochspannung
Die Display-Einheit und steht unter
Hochspannung. Öffnen Sie NIEMALS die
Abdeckung des Displays und versuchen Sie nicht
selbst einen Service am Gerät durchzuführen!
Wichtige Informationen
WARNUNG: Service und Wartung
Es gibt an Ihrem Gerät keine Teile, die durch Sie
selber gewartet werden können/dürfen! Bitte
wenden Sie sich bei evtl. Wartungs- und Reparaturarbeiten an Ihren autorisierten RaymarineFachhändler. Unbefugte Reparaturen können die
Garantieansprüche beeinträchtigen.
VORSICHT: CompactFlash-Karten
Achten Sie darauf, die CompactFlash-Karten
richtig herum einzuführen und wenden Sie dabei
keine Gewalt, da dies zu irreparablen Schäden an
der Karte führen kann.
Wenn Sie die CompactFlash-Karte aus dem
Schacht herausnehmen, während noch Daten auf/
von der Karte gespeichert/ausgelesen werden,
kann die Karte beschädigt werden bzw. können
alle Daten verloren gehen.
Benutzen Sie KEIN Metallwerkzeug (z.B. Schraubendreher oder Zange), um die Karte aus dem
Schacht zu holen. Auch das kann zu irreparablen
Schäden führen.
VORSICHT: Wassereintritt
Um das Eindringen von Wasser und somit einen
Schaden am Gerät zu verhindern, stellen Sie
sicher, dass die Klappe für den Kartenschacht
immer fest verschlossen ist. Dies hören Sie an
einem deutlichen „Klick“.
9
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 10 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
VORSICHT: Sonnenabdeckung
Multimedia-Karten
Um Schäden durch UV-Strahlung zu vermeiden,
empfehlen wir Ihnen, Ihr Display mit der Sonnenabdeckung zu schützen, wenn es nicht
eingeschaltet ist.
Das A-Serie-Multifunktionsdisplay ist mit Navionics-Kartenmodulen
kompatibel. Sie können die Navionics-Karte in den CompactFlashKartenschacht des A-Serie-Displays einführen.
VORSICHT: Reinigung
Benutzen Sie KEINE Scheuermittel, säure- oder
ammoniakhaltigen Reiniger benutzen!
Benutzen Sie KEINEN Druckreiniger!
Wenn Ihr A-Serie-Gerät mit Kartendaten vorgeladen ist, haben Sie
mit Kartenmodulendie Möglichkeit, andere kartografische Bereiche
und Funktionen anzuzeigen und zu benutzen.
Wenn eine Karte voreingestellt ist, benutzt die A-Serie immer automatisch die neueste Kartografie für das Display.
Das neueste Material an Navionics-Kartenmodulen finden Sie im
Internet unter www.navionics.com oder www.navionics.it
Elektronische Karten
Elektronische Seekarten dienen als Navgitionshilfe und erleichtern
den Gebrauch offizieller Papierseekarten; sie können diese jedoch
nicht ersetzen! Nur offizielle Papierseekarten und Meldungen an
Seefahrer enthalten die für eine sichere Navigation benötigten aktuellen Informationen. Der Kapitän ist für ein umsichtige Anwendung
verantwortlich uns sollte das A-Serie Multifunktionsdisplay und dessen Karten lediglich als zusätzliches Hilsmittel zu den offiziellen
Seekarten und Dokumenten benutzen.
Raymarine garantiert weder für einen fehlerfreien Betrieb dieses
Gerätes noch für dessen Kompatibilität mit markenfremden
Produkten.
Dieses Gerät benutzt digitale Kartendaten und Informationen von
GPS-Geräten, die ebenfalls Fehler beinhalten können. Raymarine
übernimmt keine Garantie für die Genauigkeit solcher Informationen
und weist hiermit darauf hin, dass Fehler in solchen Informationen
zu ungenauem Betrieb führen können. Raymarine ist nicht verantwortlich für Schäden, die durch unsachgemäßen Gebrauch des
Gerätes, durch Interaktionen mit Geräten und Daten anderer Hersteller oder durch Fehler in den Kartenmodulen entstehen.
10
Infos zu den Navionics-Karten erhalten Sie bei der deutschen Raymarine-Generalvertretung, der Eissing GmbH, 2. Polderweg 18,
26723 Emden, Tel. 04921-8008-0, eMail: info@eissing.com,
www.eissing.com. Sie können sich auch auf den Navionics-Websites www.navionics.com und www.navionics.it informieren.
Raymarine empfiehlt Ihnen, beim Speichern von Daten nur ScanDisk-Kartenmodule zu verwenden. Andere Marken arbeiten ggfs.
nicht richtig mit Ihrem A-Serie-Gerät zusammen.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Alle Raymarine-Geräte und sämtliches Raymarine-Zubehör werden
gemäß den strengen Industriestandards für die Sportschifffahrt entwickelt. Sie entsprechen den Richtlinien für die elektromagnetische
Verträglichkeit (EMV), jedoch ist eine korrekte Installation eine
unabdingbare Voraussetzung dafür, dass das Gerät schließlich einwandfrei funktioniert.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 11 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Konformitätserklärung
Zu diesem Handbuch
Raymarine Ltd. erklärt hiermit, dass die A-Serie Multifunktionsdisplays die wesentlichen Anforderungen der EMC-Richtlinie 2004/
108/EC erfüllen.
Dieses Handbuch enthält wichtige Informationen zur Bedienung und
Wartung aller Modelle der A-Serie, die für den Einsatz auf Freizeitschiffen und Arbeitsbooten bestimmt sind und die nicht der IMO
(International Maritime Organization) und dem SOLAS (Safety of
Life at Sea) unterliegen.
Das Original der Konformitätserklärung kann auf der relevanten
Produktseite eingesehen werden unter www.raymarine.com
Entsorgung von Altgeräten
Die WEEE-Richtlinie regelt die Entsorgung von Elektro- und
Elektronik-Altgeräten .
Während die WEEE-Richtlinie auf die Produkte von Raymarine keine Anwendung findet, möchte Raymarine die
Richtlinie trotzdem unterstützen. Raymarine bittet daher alle Kunden,
sich einer umweltgerechten Entsorgung der Geräte bewusst zu sein.
Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Ihren RaymarineHändler..
Technische Genauigkeit
Nach unserem besten Wissen und Gewissen waren alle technischen Daten in diesem Handbuch zum Zeitpunkt der Drucklegung
korrekt. Allerdings kann Raymarine nicht für etwaige (unbeabsichtigte) Fehler haftbar gemacht werden.
Im Zuge der ständigen Produktverbesserung im Hause Raymarine
können von Zeit zu Zeit Diskrepanzen zwischen Produkt und Handbuch auftreten. Produktänderungen und Änderungen in den technischen Spezifikationen werden ohne vorherige Ankündigung
vorgenommen.
Garantie
Um Ihr neues Multifunktionsdisplay von Raymarine zu registrieren,
nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit und füllen die der Verpackung beiliegenden Garantiekarte vollständig aus, oder gehen
Sie auf die Internetseite www.raymarine.com und registrieren sich
online.
Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihr neues Gerät registrieren, damit
Ihnen die vollständigen Garantieleistungen zugesichert werden können. Der Geräteverpackung liegt ein Schildchen mit einer
Strichcode-Kennzeichnung bei, die die Seriennumer Ihres Gerätes
beinhaltet. Kleben Sie dieses Schildchen auf die Garantiekarte auf.
Wichtige Informationen
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81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 12 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
12
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 13 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
In diesem Kapitel werden die Grundlagen zur Bedienung Ihres neuen A-Serie-Display erläutert.
Kapitelinhalt
•
2.1 Einleitung auf Seite 14
•
2.2 System-Überblick auf Seite 14
•
2.3 Anwendungen auf Seite 16
•
2.4 Erste Benutzung auf Seite 17
•
2.5 Bedienelemente auf Seite 19
•
2.6 Bedienung auf Seite 20
•
2.7 Zusätzliche Informationen auf Seite 22
•
2.8 Anzeige der Anwendungen auf Seite 26
•
2.9 Notsituationen und Warnungen auf Seite 27
13
2
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 14 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.1 Einleitung
•
Das A-Serie-Multifunktionsdisplay ist eine Kombination aus neuester Kartenplotter- und hochauflösender, digitaler
Fischfindertechnologie innerhalb eines kompakten und leistungsstarken Navigationssystems.
2.2 System-Überblick
Ihr A-Serie-Multifunktionsdisplay ist ausgestattet mit einem sonnenlichttauglichen VGA (640 x 280 Pixel) Farb-TFT-Display (256
Farben) sowie einem internen hochsensitiven GPS-Modul.
Grundsystemelemente (Core System)
A70D - 6.4”-Display, GPS-Kartenplotter-/FischfinderKombination
A-Serie-Display
SonarGeber
Power EIN
A-Serie-Modelle
•
•
•
•
14
A50 - 5”-Display, GPS-Kartenplotter
A50D - 5”-Display, GPS-Kartenplotter-/Fischfinder-Kombination
A57D - 5,7”-Display, GPS-Kartenplotter-/FischfinderKombination
A70 - 6,4”-Display, GPS-Kartenplotter
D11355-1
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 15 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Erweiterte Systeme
Ihre A-Serie kann an andere Geräte angeschlossen werden - z. B. um Daten gemeinsam nutzen zu können.
Beispiel eines erweiterten Systems
NMEA-0183-Geräte
A-Serie-Display
Beispiel:
Externes
GPS
AIS-Empfänger
or
Autopilot
SeaTalk-Geräte
CANCEL
ENTER
MENU
NMEA SeaTalkUmwandler
SeaTalk
Instrument
CANCEL
ENTER
MENU
SeaTalkng
NMEA 0183
SonarGeber
NMEA 0183
Power EIN
D11238-2
Protokolle
•
SeaTalkng
Die A-Serie ist kompatibel mit:
•
NMEA 0183 (z.B. für AIS oder einem externen GPS-Anschluss)
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
15
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 16 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.3 Anwendungen
Die Funktionen und Eigenschaften des G-Serie-Systems sind in
Anwendungen unterteilt. Einige der Anwendungen sind auf
bestimmte Modelle beschränkt.
Kartenplotter
• Stellen Sie fest, wo Sie sich befinden.
• Interpretieren Sie Ihre Umgebung.
Fischfinder (nur D-Modelle)
•
•
•
•
•
Fischschwärme sehen.
Unterwasser-Objekte identifizieren.
Meeresbodenstruktur ansehen.
Meerestiefe + Temperaturdaten ansehen.
Interessante Punkte markieren, z.B.
Fischgründe oder Wracks.
• Überwachen Sie, wohin Sie fahren.
• Zeichnen Sie auf, wo Sie gewesen sind.
• Steuern Sie eine bestimmte Position an (WPT).
• Erstellen Sie Routen und fahren Sie diese ab.
• Sehen Sie sich Eigenschaften + Service an.
• Sehen Sie sich Details zu Schiffen mit AIS an.
• Messen Sie Distanzen und Peilungen.
Kursabweichungsanzeige (CDI)
• Sehen Sie sich Ihr Schiff auf eine "Autobahn"-Anzeige in 3D in Echtzeit an.
• Details jeder erfordelrichen Korrektur, um das
Schiff auf einem bestimmten Kurs zu halten.
bis zum anzusteuernden Punkt ansehen.
16
D9522-1
• Daten zu Distanz und verbleibender Zeit
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 17 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.4 Erste Benutzung
Daten
• Sehen Sie sich vom System erzeugte oder
Wenn Sie nach der Installation das A-Serie-Display das erste Mal
einschalten, empfehlen wir Ihnen folgendermaßen vorzugehen:
über NMEA 0183, NMEA 2000 oder
SeaTalkng verfügbare Daten an.
Display einschalten
So schalten Sie das Geräte ein
Halten Sie die POWER-Taste gedrückt, bis auf der
Anzeige das Raymarine-Logo erscheint.
3D-Karte
Eine Seitengruppe auswählen
Hierzu wird ein Kartografie-Upgrade (Kartenmodul) benötigt.
Hinweis:Eine Seitengruppe kann jederzeit gewechselt werden siehe dazu Anzeige der Anwendungen auf Seite 26.
So wählen Sie eine Seitengruppe nach dem Einschalten
1. Wählen Sie mit dem Trackpad (Oben-/Unten-Taste) die
gewünschte Seitengruppe.
D9520-1
• Land, Wasser + Eigenschaften in 3D ansehen.
• Stellen Sie fest, wo Sie sich befinden.
• Interpretieren Sie Ihre Umgebung.
• Überwachen Sie, wohin Sie fahren.
• Steuern Sie einen Wegpunkt an.
• Fahren Sie eine Route ab.
• Synchronisieren Sie mit der 2D-Karte.
• Identifizieren Sie Fischgründe.
Nach dem ersten Einschalten werden Sie aufgefordert eine Seitengruppe auszuwählen.
Markieren Sie eine vorkonfigurierte Seitengruppe
2. Zum Beenden OK drücken.
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
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81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 18 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Simulator
Ihr A-Serie-Display enthält einen Simulator-Modus, mit dem Sie die
Bedienung ohne Daten einer GPS-Antenne oder eines Gebers üben
können.
Hinweis:Der Simulator zeigt KEINE echten Daten an. Das gilt auch
für Sicherheitsmeldungen (z.B. vom AIS).
So schalten Sie den Simulator-Modus ein oder aus
1. Drücken Sie die Taste PAGE/MENU, bis das Setup-Menü
erscheint.
2. Mit dem Trackpad (oben/unten) wählen Sie System Setup.
3. Mit dem Trackpad (rechts) wählen Sie die System SetupOptionen.
4. Wählen Sie nun die Simulator-Option
5. Jetzt nach Bedarf zwischen ON (EIN) oder OFF (AUS) wählen.
6. Mit OK kehren Sie zum Menü zurück.
18
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 19 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.5 Bedienelemente
CANCEL
Gewählte Bildschirm-Option
beim Bearbeiten von Daten abbrechen; Zurückkehren zu der
vorherigen Softtastengruppe
oder zum vorherigen Menü.
RANGE
Zum Ändern des Anzeigebereiches.
Mit einen kleineren Bereich,
mit einen größeren Berich anzeigen.
< <
WPTS/MOB
Drücken, um die Wegpunkt-Softtasten
anzuzeigen. Nochmals drücken, um
Wegpunkt an Schiffsposition zu
platzieren. Drücken + festhalten,
um Mann-über-Bord-Markierung
(MOB) an Ihrer
aktuellen
Position zu setzen.
Trackpad
Bedienung des Cursors.
Auch zum Blättern durch die Menüs.
Durch Drücken auf den entsprechenden Pfeil
wird der Cursor horizontal, vertikal oder diagonal
bewegt.
OK
Bildschirm-Option wählen oder zur
vorherigen Softtastengruppe oder
zum vorherigen Menü zurückkehren.
Kartenschacht
Öffnen Sie die Abdeckung,
um CompactFlash-Karten
einzuführen
Softtasten
Drücken, um die gewünschte,
auf dem Bildschirm stehende
Funktion zu wählen
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
PAGE/MENU
Drücken, um Softtasten für die
aktive Seite anzuzeigen.
Drücken und halten, um das SetupMenü einzublenden.
ACTIVE
Zum Wählen des aktiven Fensters bei
geteilter Ansicht. Das gewählte Fenster
POWER
ist rot umrandet, und es werden die daKurz drücken, um einzuschalten (ON).
Drücken und halten, um auszuschakten (OFF). zugehörenden Softtasten angezeigt.
19
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 20 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.6 Bedienung
Cursor-Symbole
Der Cursor erscheint auf dem Bildschirm als weißes
Kreuz.
D7366_3
Display ein-/ausschalten (ON/OFF)
So schalten Sie ein (ON)
D7368_2
Halten Sie die POWER-Taste solange gedrückt, bis das
Raymarine-Logo erscheint. Das Gerät startet mit der
zuletzt benutzten Display-Konfiguration.
Halten Sie die POWER-Taste solange gedrückt, bis der
Countdown die Null erreicht. Dann ist das Gerät ausgeschaltet. Wenn Sie die POWER-Taste loslassen, bevor
der Countdown beendet ist, wird der Ausschaltvorgang
abgebrochen.
WPT
D7369-2
So schalten Sie aus (OFF)
Wenn Sie den Cursor längere Zeit nicht bewegt haben,
erscheint ein Kreis um ihn herum mit einem Kreuz
innen. So ist er leichter auf dem Bildschirm
wiederzufinden.
Der Cursor ist kontextsensitiv. Wird er auf ein Objekt
platziert - z.B. auf einen Wegpunkt oder ein Kartenobjekt - ändert er seine Farbe, und es erscheint ein
Textfeld mit weiteren Daten zu diesem Objekt. Außerdem ändern sich ggfs. die Softtasten, damit Sie schnell
Zugriff auf entsprechende Aktionen haben.
Cursor
Verschieben und Ein-/Auszoomen
Wenn Sie mit der Karten- oder Fischfinder-Anwendung arbeiten, können Sie den Cursor auf der Karte hin und her bewegen.
Auf einem Anwendungsfenster (Karte oder Fischfinder) können Sie
die Karte zu einem anderen geografischen Bereich verschieben
oder den angezeigten Maßstab verkleinern bzw. vergrößern.
So bewegen Sie den Cursor
Drücken Sie den Trackpad in die Richtung, in die
Sie den Cursor verschieben möchten.
20
So verschieben sie die Karte
Mit dem Trackpad bewegen Sie den Cursor zum
Bildschirmrand; die Kartenansicht bewegt sich
automatisch mit und zeigt einen anderen Bereich
an.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 21 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So zoomen Sie einen Bereich ein bzw. aus
Mit der RANGE-Taste ändern Sie den Maßstab des
angezeigten Bereiches. Drücken Sie ‘IN’ (einzoomen), um einen kleineren Bereich mit mehr Details zu
betrachten; drücken Sie ’OUT’ (auszoomen), um
einen größeren Bereicht der Karte zu sehen.
Hinweis:Das Display speichert beim Ausschalten des Gerätes die
aktuelle Palette. Wenn die Palette beim letzten Betrieb auf
NACHT gestellt war und Sie das Gerät in gleißendem
Sonnenlicht wieder einschalten, kann es mitunter schwierig
sein, die Anzeige zu erkennen. Setzen Sie die Palette in dem
Fall auf TAG zurück.
Hintergrundbeleuchtungsstufe
Die Menge der kartografischen Details bei verschiedenen Maßstäben hängt von dem jeweils benutzten Kartenmodul ab. Einige
Karten zeigen mehr Details bei kleineren Maßstäben als andere.
So stellen Sie die Hintergrundbeleuchtungsstufe ein
Wenn Sie einen Kartenmaßstab wählen, bei dem es keine kartografischen Details für den gewählten Bereich gibt, wird die Karte
automatisch in dem Maßstab angezeigt, in dem überhaupt noch
Kartendetails angeboten werden. Dies bedeutet: Sie werden niemals Blanko- oder schraffierte Bereiche auf dem Bildschirm haben.
Allerdings kann es an einigen (wenigen) Kartengrenzen zu Schnittstellenprobleme mit Kartenobjekten kommen.
2. Mit dem Trackpad links/rechts stellen Sie den gewünschte Level
ein.
3. Mit OK bestätigen Sie die Einstellung.
1. Drücken Sie Power, bis die Leiste zum Justieren der
Hintergrundbeleuctung angezeigt wird.
Display-Beleuchtung und -farbe
Das Display hat zwei verschiedene Farbpaletten für den Tag- und den
Nachtbetrieb. Die Stufe für die Hintergrundbeleuchtung können Sie
manuell verstellen.
Tag-/Nachtbetrieb
So wählen Sie zwischen dem Tag- und den Nachtbetrieb
1. Mit der Power-Taste zeigen Sie die Palettenauswahl-softtaste
und den Helligkeitslevel an.
2. Drücken sie die gewünschte Softtaste, um zwischen den Tagund Nachtpaletten zu wählen.
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
21
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 22 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.7 Zusätzliche Informationen
Statusleiste
Datenleiste
Status-Symbole
•
•
Statusanzeige von
Echolot, GPS, AIS und
Autopilot
•
Zeigt Infos zu den einzelnen
Anwendungen an.
Kann nicht bearbeitet oder
verschoben werden.
•
•
•
•
Zeigt Infos zum Schiff und der
Umgebung an.
Anpassbarer Inhalt.
Vertikales od. horizontales Format.
Anzeige ein- oder ausblenden.
Normale od. große Anzeige.
Datenbanklisten
•
•
•
Enthalten Information, die Sie gespeichert
haben, z.B. Wegpunkte.
Markieren Sie mit dem Trackpad einen
Eintrag, um weitere Infos zu erhalten.
Bearbeitung mit Softtasten.
Popup-Meldungen
•
Machen auf bestimmte Situation aufmerksam,
z.B. Alarm, nicht verfügbare Funktionen, etc.
•
•
Können nicht bearbeitet werden.
Erfordern evtl. eine Bestätigung, z.B. durch
Drücken von ACKNOWLEDGE zum
AIS ALARM
Dangerous Target
Dialogfenster
Eingabe/Ändern von Daten in
Speicher/Liste, z.B. Wegpunkte bearbeiten.
ACKNOWLEDGE
22
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 23 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Funktionsleisten und Softtasten
WAYPOINT AT
CURSOR
WAYPOINT AT
VESSEL
WAYPOINT AT
LAT/LONG...
Kompassleiste
GO TO WAYPOINT
OPTIONS…
REVIEW AND EDIT
WAYPOINTS
Die Kompassleiste zeigt kontinuierlich Ihren aktuellen Steuerkurs
oder Kurs-über-Grund (COG) an. Die Pfeile am Leistenende geben
die aktuelle Steuerrichtuing wieder.
Falls angezeigt, ersetzt die Kompassleiste die Datenleiste und ist
immer oben am Bildschirm eingeblendet.
Eine Funktionsleiste besteht aus einer Reihe von Softtasten, die
unterhalb einer Anwendungsseite bzw. eines Fensters angezeigt
werden.
Aktiver Wegpunkt
Durch das Drücken einer Softtaste kann eine neue Funktionsleiste,
ein Auswahlfenster oder eine Menüliste erscheinen. Es kann auch
eine Aktion ausgelöst werden, wie z.B. das Setzen des Bootes auf
einen neuen Track zu einem bestimmten Wegpunkt. Einige Softtasten verfügen über Einstellleisten oder Popups, über die Sie mit Hilfe
des Trackpads Einstellungsänderungen vornehmen können.
Stellen Sie sich die Funktionsleisten wie Menüs vor, die mehrere
Untermenüs enthalten können. Um also zu einer Funktion zu gelangen, müssen Sie eventuell zunächst ein oder mehrere Untermenüs
aufrufen. Wenn Sie versehentlich eine falsche Softtaste gedrückt
haben, können Sie mit der CANCEL-Taste eine Ebene
zurückgehen.
Bei einem „Untermenü“ enden die Softtastenbeschriftungen mit
Pünktchen (…). Drücken Sie z.B. auf “GOTO…” auf der Navigationsleiste, so öffnet sich die GOTO-Funktionsleiste, mit der dann
weitere Optionen aufgerufen werden können..
Hinweis:In diesem Handbuch werden Softtastenbeschriftungen
ohne Pünktchen dargestellt.
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
Peilmarkierung
•
Steuerrichtung
Im Steurkurs-Modus (Heading) wird die Peilungsmarkierung in
rot angezeigt.
•
Im COG-Modus ist die Peilungsmarkierung grün.
•
Wenn Sie die Kompassleiste bei einem aktiven Wegpunkt benutzen, ist die Peilungsmarkierung blau und das Symbol für
den aktiven Wegpunkt zeigt die Peilung zum Wegpunkt an.
Die Kompassleiste schalten Sie über die Datenleiste ein und aus.
So schalten Sie die Kompassleiste ein oder aus
1. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt, um das SystemSetup-Menü einzublenden.
2. Markieren Sie mit dem Trackpad oben/unten die Option
Databar setup.
23
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 24 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3. Drücken Sie den rechten Trackpadpfeil,um das DatenleistenSetup-Menü zu öffnen
4. Wählen Sie bei der Option Type and Position die Einstellung
Top Compass.
5. Mit OK speichern Sie die Auswahl.
4. Drücken Sie OK, um die gewünschte Einstellung zu wählen bzw.
CANCEL, um zur vorherigen Anzeige zurückzukehren.
Hinweis:Auch wenn die Kompassleiste eingeblendet ist, sieht man
weiterhin das Geber-Symbol oben rechts am Bildschirm.
GPS Status...
Compass Setup...
Setup-Menüs
Chart Display
Chart Grid
Chart Text
Chart Boundaries
Spot Soundings
Detailed
On
On
ON
ON
1. Menüpunkt markieren:
Trackpad
(oben/unten)
Die Menüs stehen Ihnen zur Verfügung, um Änderungen am
System oder an der Anwendung vorzunehmen.
2. Menüpunkt auswählen:
Trackpad
(rechts)
So benutzen Sie die Setup-Menüs
1. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt, um das SetupMenü zu öffnen.
2. Mit dem Trackpad oben / unten scrollen Sie durch die
verfügbaren Menüpunkte.
Die Liste der Menüpunkte kann länger als der Bildschirm sein;
scrollen Sie dann einfach weiter nach unten.
3. Mit dem Trackpad rechts öffnen Sie ein Untermenü oder eine
Liste mit weiteren Optionen.
Cartography Setup Menu
Setup
Chart Setup...
Cartography Setup...
Anwendungs-Setup-Menüs sind kontextsensitiv: befinden Sie sich
z.B. in der Karten-Anwendung, so steht Ihnen automatisch das Karten-Setup-Menü zur Verfügung.
Siehe auch...
Mehr Details zu den Setup-Menüs und anderen Einstellungen finden Sie im Abschnitt System-Setup und individuelle Einstellungen
auf Seite 131.
Dialogfenster
Dialogfenster erscheinen immer dort, wo Sie Daten ins System eingeben oder ändern müssen. Sie werden an bestimmten Stellen
automatisch eingeblendet. Wollen Sie z.B. eine Wegpunktliste bearbeiten, wird ein Dialogfenster angezeigt, damit Sie Wegpunktnamen
eingeben oder ändern können.
24
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 25 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So geben Sie Daten in ein Dialogfenster ein
Sie können jetzt Buchstaben eingeben. Dabei ist es egal, ob diese
in Groß- oder Kleinschreibung eingegeben werden. Sie können also
sowohl ‘WEGPUNKT 1’ als auch ‘Wegpunkt 1’ schreiben.
1. Wählen Sie das gewünschte Feld.
e.g.
Symbol
EDIT NAME
Name
Waypoint 1
Group
My Waypoints
Um Sonderzeichen zu benutzen, rufen Sie das Sonderzeichen-Set
auf (Extended Character Set) im System-Setup-Menü (siehe
System-Setup-Menü auf Seite 135) auf.
Comment
Zum Bearbeiten Feld
markieren, z.B. Wegpunkt.
2. Geben Sie die Information ein. Speichern Sie mit OK.
e.g.
Symbol
Name
Waypoint 1
Group
My Waypoints
OK
Comment
Um Zeichen auszuwählen / zu ändern:
,
Um zum nächsten Zeichen zu wechseln:
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
25
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 26 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2.8 Anzeige der Anwendungen
Die verschiedenen Anwendungen des A-Serie-Systems sind in den
sogenannen Seitengruppen, angeordnet.
2. Sie können die gewünschte Anwendungsseite entweder aus der
Funktionsleiste oder nach Drücken der PAGE/MENU-Taste aus
den angezeigten Anwendungen wählen .
3. Drücken Sie dann OK oder CANCEL.
Eine Seitengruppe auswählen
Seiten auf geteilter Anzeige
So wählen Sie ein Seitengruppe aus
Wenn die ausgewählte Seite mehr als ein Fenster enthält, ist immer
das momentan aktive Fenster rot umrandet.
1. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt, um das SetupMenü anzuzeigen
2. Wählen Sie die Option Select Page Set.
Bei Auswahl von aktiven Fenstern ändert sich die Funktionsleiste
entsprechend.
Aktives Fenster ist markiert (rot umrandet)
Markieren Sie eine vorkonfigurierte Seitengruppe
Eine Anwendungsseite auswählen
Sobald Sie eine geeignete Seiteneinstellung gewählt haben, können Sie eine Ansicht wählen.
So schauen Sie sich eine Anwendungsseite an
Zum aktiven Fenster gehörende Softtasten
1. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste, um die in der
Funktionsleiste verfügbaren Seiten anzuzeigen.
26
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 27 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So wechseln Sie das aktive Fenster
1. Drücken Sie auf ACTIVE und wählen zwischen den Fenstern
eines aus (dieses erhält dann die rote Umrandung).
So wählen Sie zwischen Mehrfach- und Einzelfenstern
1. Sind mehrere Fenster angezeigt, halten Sie die Taste ACTIVE
gedrückt, um das aktive Fenster im Vollbildmodus anzuzeigen.
2. Drücken Sie einmal kurz die ACTIVE-Taste, um zur
Mehrfachanzeige zurückzukehren.
Siehe auch...
•
Sie können die Seitengruppen für Ihre bevorzugten Anwendungen und Mehrfachanzeigen konfigurieren (sieh Seitengruppen
auf Seite 132).
2.9 Notsituationen und Warnungen
Sie können mit Ihrem A-Serie-Display Mann-über-Bord-Positionen
markieren und für bestimmte Gefahrensituationen Audio-Alarme
einrichten, z.B., wenn eine Tiefengrenze oder eine bestimmte Zeitperiode überschritten wird.
Mann über Bord
Wenn eine Person oder ein Gegenstand über Bord geht und Sie zu
dieser Stelle zurückfahren müssen, aktivieren Sie sofort die MOBFunktion (Mann über Bord). Diese ist zu jeder Zeit verfügbar, ganz
gleich, welche Anwendung gerade beutzt wird.
So aktivieren Sie die Mann-über-Bord-Funktion
1. Halten Sie die WPTS/MOB-Taste drei Sekunden lang gedrückt.
Das Platzieren einer MOB-Markierung leitet automatisch eine Reihe
von Aktionen ein:
Kapitel 2: Arbeiten mit dem Display
•
Ein MOB-Wegpunkt wird auf der aktuellen Position platziert.
•
Ein Alarm im Morse-Code wird ausgelöst und alle 30 Sekunden
wiederholt.
•
Positionsdaten inkl. Peilung, Bereich und Schiffsposition werden in der Datenleiste angezeigt.
27
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 28 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
•
Navigationsfunktionen werden ausgesetzt und keine GOTOoder Routenfunktionen können mehr gewählt werden.
•
Der Bewegungsmodus wechselt in der Karten-Anwendung in
den Autobereich (Autorange), um den größtmöglichen Kartenmaßstab anzuzeigen, bei dem sowohl der MOB-Zielwegpunkt
als auch Ihr Schiff angezeigt wird.
•
Der Weg von der aktuellen Position zur MOB-Position wird
durch eine Strichlinie gekennzeichnet.
Hinweis:Um eine MOB-Position zu erhalten, muss Ihr A-SerieDisplay Daten von einem GPS empfangen.
So schalten Sie den MOB-Alarm stumm
1. Halten Sie vier Sekunden lang die WPTS/MOB-Taste gedrückt.
•
Systemalarme werden über die A-Serie-Anwendungen (Karte
oder Fischfinder) ausgelöst. Bei Abschalten eines Systemalarms bricht die A-Serie den Alarm ab und unternimmt
entsprechende Änderungen an der Anwendung. Löst z.B. die
Kartenanwendung einen Ankunftsalarm aus, wird die Anfahrt
zum nächsten Wegpunkt in der Route gestartet, sobald der
Alarm abgeschaltet wird..
•
Externe Alarme werden von am A-Serie-System angeschlossene Geräte ausgelöst; sie sind aber nicht Bestandteil des ASerie-Systems (z.B. AIS). Wenn Sie einen externen Alarm abschalten, wird dieser zwar gestoppt, doch werden keine
weiteren Aktionen eingeleitet.
Beide Alarmtypen werden auf dieselbe Art und Weise abgeschaltet.
Sobald der MOB-Alarm verstummt:
So schalten Sie einen Alarm ab
•
Der Bewegungsmodus in den Karten- und Radar-Anwendungen
wird wiederhergestellt.
1. Drücken Sie die ACKNOWLEDGE-Softtaste.
•
die Datenleiste wird wieder angezeigt.
•
GOTO- und Routenfunktionen stehen wieder zur Verfügung.
Siehe auch...
Sie können die Alarmtypen und-Einstellungen für Ihr Display konfigurieren (siehe dazu Alarm-Setup-Menü auf Seite 137).
Alarme
Alarme dienen dazu, Sie bei Gefahr oder in besonderen Situationen
aufmerksam zu warnen. Sobald ein Alarm zu hören ist, wird ein
Fenster mit erklärendem Text auf dem Bildschirm eingeblendet.
Alarm abbrechen
Es gibt zwei Alarmtypen: Systemalarm und externer Alarm.
28
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 29 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 3: Wegpunkte
In diesem Kapitel finden Sie eine Einleitung zum Thema Wegpunkte und es wird Ihnen deren Einsatz bei der
Navigtion mit dem A-Serie-Multifunktionsdisplay erklärt.
Kapitelinhalt
•
3.1 Einführung zum Thema Wegpunkte auf Seite 30
•
3.2 Arbeiten mit Wegpunkten auf Seite 31
•
3.3 Wegpunktgruppen auf Seite 36
29
3
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 30 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3.1 Einführung zum Thema Wegpunkte
Ein Wegpunkt ist eine auf einer Karte oder dem Fischfinder-Bildschirm markierte Position, die entweder als Bezugs- oder als
Zielpunkt dienen kann. Wegpunkte können auch als Bausteine bei
der Erstellung einer Route benutzt werden. Sie werden auf dem
Bildschirm durch ein Symbol dargestellt; die dazugehörenden Daten
werden in einer Wegpunktliste gespeichert.
Wegpunkte auf dem Fischfinder-Bildschim
Auf dem Fischfinder-Bildschirm erscheint ein Wegpunkt als vertikale
Linie mit der Beschriftung WPT. Diese Darstellung kann nicht geändert werden.
Wegpunkte können in jeder Anwendung erstellt und angezeigt
werden.
WPT
Wegpunkte auf Karten
WPT
Auf einer herkömmlichen 2D-Karte werden alle Wegpunkte
angezeigt.
Der aktive Wegpunkt (also der Wegpunkt der aktuell angefahren
wird) wird mit einem Kästchen um das Symbol herum markiert.
WPT
WPT
30
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 31 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Wegpunkte auf 3D-Karten und auf der Kursabweichungsanzeige (CDI)
Auf einer 3D-Karte und auf der CDI-Anzeige wird jeweils nur der
aktive Wegpunkt eingeblendet.
3.2 Arbeiten mit Wegpunkten
In diesem Abschnitt werden die Erstellung, die Bearbeitung und die
Navigation zu einem Wegpunkt erläutert.
Die Wegpunkt-Funktionsleiste
Mit Hilfe der Wegpunkt-Funktionsleiste können Sie Wegpunkte platzieren, bearbeiten und anfahren.
So zeigen Sie die Wegpunkt-Funktionsleiste an
1. Drücken Sie die Taste WPTS/MOB:
WAYPOINT AT
CURSOR
WAYPOINT AT
VESSEL
WAYPOINT AT
LAT/LONG...
GO TO WAYPOINT
OPTIONS…
REVIEW AND EDIT
WAYPOINTS
Aktiver Wegpunkt
Wegpunkte platzieren
Wegpunkte können an folgenden Stellen platziert werden:
•
Cursor.
•
Schiffsposition.
•
einem durch Längen- und Breitengrad bzw. durch Loran-TDKoordinaten festgelegten Punkt.
Um Ihr System für Loran-TD-Koordinaten einzustellen, lesen Sie
bitte den Abschnitt System-Setup-Menü auf Seite 135.
So platzieren Sie einen Wegpunkt auf der Cursor-Position
1. Zur Anzeige der Funktionsleiste WPTS/MOB-Taste drücken.
Kapitel 3: Wegpunkte
31
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 32 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2. Mit dem Trackpad schieben Sie den Cursor zur gewünschten
Wegpunkt-Position.
3. Drücken Sie die Softtaste WAYPOINT AT CURSOR.
4. Mit OK bestätigen.
Einen Wegpunkt ansteuern
So platzieren Sie einen Wegpunkt auf der Schiffsposition
1. Drücken Sie die Taste WPTS/MOB.
Hinweis:IWenn das System Ihre Position nicht bestimmen kann,
wird eine Warnmeldung angezeigt und der Wegpunkt kann
nicht platziert werden.
So platzieren Sie ein Wegpunkt mit Hilfe von Koordinaten
1. Drücken Sie die Taste WPTS/MOB.
2. Drücken Sie die Softtaste WAYPOINT AT LAT/LON.
3. Bestimmen Sie die Position für den neuen Wegpunkt.
4. Mit OK bestätigen.
D8285_1
2. Drücken Sie die Softtaste WAYPOINT AT VESSEL.
3. Mit OK bestätigen.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie einen Wegpunkt
ansteuern bzw. die Anfahrt stoppen. Während Sie auf einen Wegpunkt zusteuern, werden die Daten zu Ihrem Autopiloten gesendet.
Der Wegpunkt, der aktuell angesteuert wird, wird der aktive Wegpunkt genannt.
Hinweis:Autopiloten müssen mit der A-Serie kompatibel und
gemäß den Anweisungen im Installationshandbuch angeschlossen sein.
Weitere Infos zum Navigieren mit Wegpunkten lesen Sie im
Abschnitt Die Karten-Anwendung auf Seite 39.
So steuern Sie einen Wegpunkt an
1. Markieren Sie den Wegpunkt.
2. Drücken Sie die Softtaste GOTO WAYPOINT.
Oder:
1.
2.
3.
4.
Sie drücken eine der Softtasten WPTS/MOB und GOTO.
Nun die Softtaste GOTO WAYPOINT OPTIONS drücken.
Wählen Sie den gewünschten Wegpunkt aus der Liste aus.
Drücken Sie dann GOTO WAYPOINT.
So unterbrechen Sie eine Wegpunkt-Anfahrt
1. Markieren Sie den Wegpunkt.
32
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 33 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2. Drücken Sie die Softtaste STOP GOTO.
Oder:
1. Drücken Sie die WPTS/MOB-Taste.
2. Nun die Softtaste GOTO WAYPOINT OPTIONS drücken.
3. Drücken Sie die Softtaste STOP GOTO.
2. Dann drücken Sie die Softtaste REVIEW AND EDIT
WAYPOINTS.
Hinweis:Benutzen Sie die zweite Methode, um sich die Details zum
aktiven Wegpunkt anzeigen zu lassen.
Wegpunktdetails ansehen / bearbeiten
Sie können jeden erstellten und gespeicherten Wegpunkt
anschauen und bearbeiten.
So zeigen Sie Wegpunktinformationen an
1. Markieren Sie den Wegpunkt mit dem Cursor.
2. Drücken Sie die Softtaste VIEW AND EDIT DETAILS.
Oder:
1. Drücken Sie die WPTS/MOB-Taste.
Kapitel 3: Wegpunkte
33
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 34 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Wegpunktdetails bearbeiten
Wenn ein Wegpunkt erstellt wird, erhält er einen Standardnamen,
ein Standardsymbol und eine Standardgruppe. Diese Details können Sie individuell ändern und ggfs. auch einen Kommentar
hinzufügen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie eine große
Anzahl von Wegpunkten verwalten.
Das Standard-Wegpunktsymbol ist X.
Sie können verschiedene Wegpunktsymbole auswählen, um unterschiedliche Positionen (z.B. für Fischvorkommen oder Tauchstellen)
zu markieren. Ist ein Wegpunkt aktiv (wird also gerade angesteuert), hebt das System diesen durch ein rotes Kästchen hervor.
Alternative Wegpunktsymbole sehen Sie auf der folgenden
Abbildung:
So bearbeiten Sie Wegpunktdetails
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Drücken Sie die WPTS/MOB-Taste.
Drücken Sie die Softtaste REVIEW AND EDIT WAYPOINTS.
Mit dem Trackpad wählen Sie den zu bearbeitenden Wegpunkt.
Drücken Sie die Softtaste VIEW AND EDIT DETAILS.
Nehmen Sie nun die Änderungen vor.
speichern Sie diese mit OK.
Mit CANCEL kehren Sie zum Normalbetrieb zurück.
Die Wegpunktliste sortieren
Sie können die Wegpunktliste zum einfacheren Verwalten sortieren,
was besonders dann hilfreich ist, wenn Sie sehr viele Wegpunkte
haben.
So sortieren Sie die Wegpunktliste
Symbol in der
Grundeinstellung
Drücken Sie die WPTS/MOB-Taste.
Drücken Sie die Softtaste REVIEW AND EDIT WAYPOINTS
Nun die Softtaste SORT LIST drücken.
Drücken Sie die Softtaste SELECT SORT OPTION.
Wählen Sie eine Sortiermethode aus der Liste aus.
Einstellung mit OK speichern. Die Wegpunktliste ist nun nach
der gewählten Methode sortiert.
D9440_1
1.
2.
3.
4.
5.
6.
34
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 35 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Wegpunkte verschieben
VORSICHT: Wegpunkte verschieben
Wird ein in einer Route benutzter Wegpunkt verschoben, wird
die neue Position innerhalb der Route aktualisiert. Die
Navigation darf dadurch nicht gefährdet werden!
Sie können jeden beliebigen Wegpunkt (außer den gerade aktiven)
an eine neue Position verschieben. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird der Wegpunkt mit dem Cursor an die neue
Position gezogen oder er wird durch Ändern der Koordinaten in der
Wegpunktliste verschoben.
So verschieben Sie den Wegpunkt mit Hilfe des Cursors
1. Mit dem Trackpad platzieren Sie den Cursor auf den zu
verschiebenden Wegpunkt.
2. Drücken Sie die Softtaste MOVE WAYPOINT.
3. Mit dem Trackpad bewegen Sie den Cursor und verschieben den
Wegpunkt zur gewünschten Position.
4. Drücken Sie anschließend die Softtaste PLACE WAYPOINT.
So verschieben Sie den Wegpunkt mit Hilfe der Wegpunktliste
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die Taste WPTS/MOB.
Dann die Softtaste REVIEW AND EDIT WAYPOINTS drücken.
Ändern Sie nun die Koordinaten.
Mit OK speichern Sie die neuen Einstellungen.
Kapitel 3: Wegpunkte
Einen Wegpunkt löschen
Sie können alle Wegpunkte außer einem aktiven Wegpunkt oder
einen als Teil einer Route gespeicherten Wegpunkt löschen. Wenn
Sie versuchen, einen Wegpunkt aus einer verborgenen Route zu
löschen, erscheint eine Warnmeldung.
So löschen Sie einen Wegpunkt auf dem Bildschirm mit dem
Cursor
1. Mit dem Trackpad setzen Sie den Cursor auf den gewünschten
Wegpunkt.
2. Drücken Sie die Softtaste ERASE WAYPOINT.
3. Bestätigen Sie mit OK.
So löschen Sie einen Wegpunkt mit Hilfe der Wegpunktliste
1.
2.
3.
4.
5.
Drücken Sie die WPTS/MOB-Taste.
Drücken Sie die Softtaste REVIEW AND EDIT WAYPOINTS.
Wählen Sie mit dem Trackpad den Wegpunkt aus der Liste.
Drücken Sie die Softtaste ERASE WAYPOINT.
Mit OK bestätigen. Der Wegpunkt ist gelöscht.
So löschen Sie alle Wegpunkte
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt.
Wählen Sie SYSTEM SETUP.
Dann die Softtaste ARCHIVE AND TRANSFER drücken.
Drücken Sie nun ERASE FROM SYSTEM.
Markieren Sie WPT auf der Softtaste SELECT LIST.
Wählen Sie nun ERASE ALL WAYPOINTS.
Bestätigen Sie die Löschung.
35
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 36 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3.3 Wegpunktgruppen
Hinweis:Ein Wegpunkt kann jeweils nur zu einer Gruppe gehören.
2. Drücken Sie die MOVE BETWEEN GROUPS-Softtaste.
3. Mit SELECT GROUP A wählen Sie die Gruppe, aus der ein
Wegpunkt verschoben werden soll.
4. Mit SELECT GROUP B wählen Sie die Gruppe, in die ein
Wegpunkt verschoben werden soll.
5. Markieren sie den zu verschiebenden Wegpunkt.
6. Drücken Sie MOVE WAYPOINT FROM A TO B.
7. Mit OK bestätigen Sie den Vorgang.
So öffnen Sie die Wegpunktgruppenliste
So geben Sie einer Gruppe einen neuen Namen
1. Drücken Sie die Taste WPTS/MOB.
2. Dann die Softtaste REVIEW AND EDIT WAYPOINTS drücken.
3. Drücken Sie anschließend auf WAYPOINT GROUPS.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Alle neuen Wegpunkte werden automatisch in einer „Meine Wegpunkte“ genannten Gruppe aufgenommen. Um Wegpunkte
einfacher zu verwalten, können Sie eigene Gruppen erstellen.
Wenn Sie z.B. angeln, können Sie sich die Wegpunkte anzeigen
lassen, die an guten Angelstellen liegen und die Sie dafür in einer
Gruppe zusammengefügt haben.
Jetzt können Sie:
Öffnen Sie die Wegpunktgruppenliste.
Markieren Sie die Gruppe, die Sie umbenennen möchten.
Drücken Sie die RENAME GROUP-Softtaste.
Drücken Sie die RENAME GROUP-Softtaste.
Geben Sie den neuen Namen ein.
Bestätigen Sie mit OK.
•
eine neue Gruppe erstellen
•
Wegpunkte zwischen den Gruppen hin- und herschieben
•
Gruppen umbenennen
Wegpunktgruppen löschen
•
Gruppen löschen.
Wenn Sie eine Gruppe löschen, werden der Gruppenname und alle
dazugehörenden Wegpunkte aus dem System entfernt.
So erstellen Sie eine neue Wegpunktgruppe
1. Öffnen Sie die Wegpunktgruppenliste.
2. Drücken Sie dann die MAKE NEW GROUP-Softtaste.
3. Wenn Sie einer Gruppe einen anderen Namen geben möchten,
drücken Sie auf EDIT GROUP NAME und geben den Namen
ein.
4. Bestätigen Sie mit OK.
So verschieben Sie Wegpunkte zwischen den Gruppen hin und
her
Wenn Sie einen oder mehrere Wegpunkte aus einer zu löschenden
Gruppe behalten möchten, entfernen Sie diese vor dem Löschen
aus der Gruppe (siehe dazu Seite 36).
Alle Wegpunktgruppen können gelöscht werden, außer:
•
der Gruppe “Meine Wegpunkte”.
•
der Gruppe, die einen aktiven Wegpunkt enthält.
•
einer Gruppe, die Wegpunkte enthält, die Teil einer gespeicherten Route sind.
1. Öffnen Sie die Wegpunktgruppenliste.
36
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 37 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So löschen Sie eine Wegpunktgruppe
1.
2.
3.
4.
Öffnen Sie die Wegpunktgruppenliste.
Wählen Sie die Gruppe aus, die Sie löschen möchten.
Drücken Sie die Softtaste ERASE GROUP.
Bestätigen Sie die Löschung mit OK.
Kapitel 3: Wegpunkte
37
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 38 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
38
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 39 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
Die Karten-Anwendung des A-Serie-Multifunktionsdisplays bietet Ihnen Navigations-, Gefahrerkennungs- und
Vorausplanungsfunktionen.
Benutzen Sie sie, um Ihre Position zu bestimmen, mit Wegpunkten und Routen zu navigieren, Ihre Fahrtstrecke aufzuzeichnen sowie Entfernungen und Peilungen zu messen:
Kapitelinhalt
•
4.1 Sicherheit und Anforderungen auf Seite 40
•
4.2 Die Karte auf Seite 41
•
4.3 Einen bestimmten Punkt ansteuern auf Seite 43
•
4.4 Erstellen einer Route auf Seite 44
•
4.5 Eine Route abfahren auf Seite 46
•
4.6 Routen bearbeiten auf Seite 47
•
4.7 Kursabweichungsanzeige (CDI) auf Seite 49
•
4.9 Entfernungs-, Bereichs- und Peilungsmessungen auf Seite 52
•
4.10 Karten-Anzeigeoptionen auf Seite 53
•
4.11 Kartendetails auf Seite 56
•
4.12 Reiseplanung auf Seite 57
•
4.13 Karten-Setup auf Seite 62
Siehe auch…
•
Die Karten-Anwendung auf Seite 39
•
Wegpunkte auf Seite 29
39
4
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 40 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.1 Sicherheit und Anforderungen
Sicherheit
WARNUNG: Navigationshilfe
Dieses Gerät ist lediglich eine Navigationshilfe.
Der Einsatz spezieller Funktionen, wie z.B. AISOverlay und anderer kartografischen Mittel, dient
nur der Sicherheit und kann bei einer Entscheidungsfindung helfen. Die Karten-Anwendung ist
weder Ersatz für navigatorisches Wissen und
Können noch für offizielle Seekarten. Arbeiten Sie
erst mit der Karten-Anwendung der A-Serie, wenn
Sie dieses Kapitel sorgfältig durchgearbeitet
haben.
Kontrollieren Sie stets, ob Ihre Route sicher ist. Benutzen Sie die
Range-Taste, um die Karte einzuzoomen und auf größeren Maßstäben leicht zu übersehene Hindernisse zu überprüfen.
Bis Sie sich mit der Interpretation der Kartenanzeige völlig vertraut
gemacht haben, sollten Sie jede sich bietende Gelegenheit nutzen,
die angezeigten Objekte mit den visuellen Zielen zu vergleichen.
Sie sollten die Hafen- und Küstennavigation bei gutem Wetter und
ruhigem Wasser üben. Auch der Simulator-Modus kann Sie beim
Üben erfolgreich unterstützen.
Lesen Sie bitte vor dem Einsatz der Karten-Anwendung aufmerksam das Kapitel 3:Wegpunkte durch.
40
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 41 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.2 Die Karte
Hier sehen Sie eine typische Kartenansicht:
Kartenausrichtung
Bewegungsmodus
Kartenansicht
Statusleiste
Kartenbereich
Aktiver
Wegpunkt
Aktuelle
Position
AIS-Ziel
Kartenobjekte
Kartenmodule
Wenn ein Kartenmodul eingeführt ist, benutzt die A-Serie automatisch immer die neueste Kartografie für das Display.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
41
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 42 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Ihre Position
Ihre aktuelle Position wird mit Hilfe eines Schiffssymbols
angezeigt. Außerdem erscheint sie in der Datenleiste unterhalb von VES POS.
Ist ein Kreis auf der Karte zu sehen, so bedeutet dies, dass
weder Daten zum Steuerkurs noch zum Kurs-über-Grund (COG)
verfügbar sind.
Befindet sich Ihre Position außerhalb des aktuell angezeigten Bereiches, ist das Schiffssymbol nicht mehr sichtbar. So lokalisiert das
System Ihr Schiff erneut und positioniert es auf die Kartenmitte.
So machen Sie Ihr Schiff ausfindig:
Maßstab ab. Einige Karten enthalten mehr Details bei kleineren Maßstäben andere.
Autoscale
Eine Funktion der Karten-Anwendung ist ‘Autoscale’. Wenn Sie
einen Kartenmaßstab wählen, der in einigen Bereichen nicht die
notwendigen Details anzeigt, wird die Karte automatisch so vergrößert, dass alle für diesen Bereich verfügbaren Details angezeigt
werden. Das bedeutet, dass Sie niemals leere oder schraffierte
Bereiche auf dem Bildschirm haben werden. Allerdings kann es an
einigen Kartengrenzen zu Schnittstellenproblemen mit Objekten
kommen.
1. Drücken Sie die FIND-Softtaste, um zwischen der Schiffs- (SHIP)
und der Cursorposition hin- und herzuschalten.
Sich auf der Karte bewegen
Um sich auf der Karte hin- und herzubewegen und den gewünschten Bereich in einem geeigneten Maßstab anzuzeigen, benutzen
Sie das Trackpad und die Taste Range In/Out.
Hinweis:Die Menge an kartografischen Details auf der Karte
hängen von der jeweiligen Karte und dem gewählten
42
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 43 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.3 Einen bestimmten Punkt ansteuern
3. Dann drücken Sie die Softtaste GOTO CURSOR.
Dies ist die einfachste Art und Weise die Karten-Anwendung für die
Navigation zu benutzen. Die Punkt kann entweder die Cursorposition oder ein Wegpunkt aus der Wegpunktliste sein.
4nm
North-Up
(Relative Bwegung)
Ein temporärer Wegpunkt wird auf die Cursorposition gesetzt und
die Daten an den Autopiloten (falls angeschlossen) gesendet .
Sobald der Wegpunkt erreicht wird, wird er automatisch wieder von
der Karte gelöscht.
So navigieren Sie zu einem Wegpunkt
Local
1. Schieben Sie den Cursor zum gewünschten Wegpunkt.
2. Drücken Sie dann die Softtaste GOTO WAYPOINT.
Oder
1. Drücken Sie die GOTO-Softtaste.
2. Dann öffnen Sie mit GOTO WAYPOINT OPTIONS die
Wegpunktliste.
3. Wählen Sie den gewünschten Wegpunkt aus.
4. Drücken Sie anschließend die Softtaste GOTO WAYPOINT.
GEHEZU CURSOR
So stoppen Sie die Navigation zu einem Wegpunkt
1. Drücken Sie die Softtaste STOP GOTO.
NEUSTART XTE
Schiffskurs ändert sich Drücken, um GEHEZU
Strichlinie markiert
und folgt dem Kurs zum zu stoppen u. tempor.
ursprüngl.
temporären Wegpunkt Wegpunkt zu entfernen GEHEZU-Kurs
Temporär. Wegpunkt Temporärer
(im weißen Rahmen) Wegpunktam Cursor platziert name
So navigieren Sie zur Cursorposition
1. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad zur gewünschten
Position.
2. Drücken Sie die GOTO-Softtaste.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
Den Überblick über die Navigation behalten
D6608-3
STOP GEHEZU
Mit dem Auto-Range-Modus (automatische Bereichseinstellung)
wird die Karte automatisch so eingestellt, dass Sie immer sowohl
das Boot als auch den Zielwegpunkt im größtmöglichen Kartenmaßstab sehen können.
So wählen Sie den Auto-Range-Modus
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann CHART MODE AND ORIENTATION wählen
3. Drücken Sie MOTION MODE und wählen die Option AR.
43
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 44 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.4 Erstellen einer Route
Route erstellen
Eine Route besteht aus einer Reihe von Wegpunkten, die benutzt
werden, um einen bestimmten Kurs einzuhalten. Sie wird auf dem
Bildschirm durch mehrere miteinander verbundene Wegpunkte dargestellt .
Routenname
Routen können entweder direkt am Bildschirm oder mit Hilfe der
Wegpunktliste erstellt werden:
•
Erstellen Sie eine temporäre Route, deren Verfolgung Sie sofort
aufnehmen (Quick Route).
•
Erstellen und speichern Sie eine Route für später; dabei wird die
Route in der Routenliste abgelegt.
•
Konvertieren Sie einen Track in eine Route.
Sonntagstörn
So erstellen Sie eine Route mit neuen Wegpunkten
Wegpunkt
Routenzielpunkt
Bis zu 150 Routen können im Gerät gespeichert werden; jede Route
kann aus bis zu 50 Wegpunkten bestehen.
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Wählen Sie dann BUILD NEW ROUTE.
3. Schieben Sie den Cursor dorthin, wo sie einen neuen Wegpunkt
platzieren möchten.
4. Drücken Sie auf PLACE WAYPOINT.
5. Wiederholen Sie die Schritte 3-4, um alle für die Route
notwendigen Wegpunkte zu platzieren.
6. Drücken Sie SAVE ROUTE oder FOLLOW (QUICK) ROUTE.
Hinweise:
So erstellen Sie eine Route mit bestehenden Wegpunkten
•
Wenn Sie eine Route erstellen, ist diese nicht aktiv und hat
keine Auswirkung auf die Navigation.
•
Sie können einen Wegpunkt mehrmals in die Route integrieren,
jedoch nicht direkt nacheinander.
•
Sie können eine neue Route erstellen, wenn die Routenliste voll
ist, jedoch werden Sie dann aufgefordert, eine Route auszuwählen, die überschrieben werden kann.
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Wählen Sie dann BUILD NEW ROUTE.
3. Markieren Sie den Wegpunkt, den Sie in der Route benutzen
möchten.
4. Drücken Sie nun USE THIS WAYPOINT.
5. Wiederholen Sie die Schritte 3-4, bis die Route komplett ist.
6. Drücken Sie SAVE ROUTE oder FOLLOW (QUICK) ROUTE.
•
Sie können eine neue Route nicht speichern, wenn Wegpunkte
aus dieser Route noch aktiv sind.
44
So erstellen Sie eine Route mit Hilfe der Wegpunktliste
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Wählen Sie dann BUILD NEW ROUTE.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 45 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3. Drücken Sie USE WAYPOINT LIST.
4. Aus der Liste wählen Sie den ersten in der Route einzufügenden
Wegpunkt.
5. Geben Sie auf diese Weise weitere Wegpunkte ein, bis Ihre
Route fertiggestellt ist.
Änderungen an der Route vornehmen
Wenn Ihnen beim Erstellen einer Route ein Fehler unterläuft, können Sie:
Eine Route speichern
Wenn Sie Ihre Route fertiggestellt haben, können Sie:
•
die Route speichern und sofort abfahren, oder
•
die Route für einen späteren Gebrauch speichern
Eine Route, die gespeichert und sofort abgefahren wird, wird als
Schnelle Route (Quick Route) bezeichnet. Wenn schon eine
Schnelle Route existiert, wird sie überschrieben.
So folgen Sie einer „Quick Route“
•
den letzten am Bildschirm erstellten Wegpunkt löschen.
1. Drücken Sie die Softtaste FOLLOW (QUICK ROUTE).
•
einen Wegpunkt aus der neuen Routenliste löschen (nur bei
Routenerstellung über die Wegpunktliste).
So speichern Sie eine Route (für später)
•
einen Wegpunkt aus der neuen Routenliste löschen (nur bei
Routenerstellung über die Wegpunktliste).
So löschen Sie den letzten am Bildschirm erstellten Wegpunkt
1. Drücken Sie die Softtaste UNDO WAYPOINT.
Der Wegpunkt sowie die dazugehörige gestrichelte Linie wird ausgeblendet und der Cursor springt zum vorherigen Wegpunkt zurück.
Bei jedem Druck auf die Softtaste UNDO WAYPOINT löschen Sie
einen weiteren Wegpunkt aus der Route.
2. Drücken Sie die Softtaste SAVE ROUTE. Das Dialogfenster zum
Speichern der Route wird eingeblendet.
3. Drücken Sie die Softtaste EDIT NAME und geben Sie den
neuen Routennamen ein.
4. Drücken Sie die Softtaste EDIT COLOR und geben Sie die neue
Routenfarbe ein.
5. Mit OK speichern Sie die Änderungen.
So löschen Sie einen Wegpunkt aus der neuen Routenliste
1. Markieren Sie mit dem Trackpad den Wegpunkt, den Sie von der
Routenliste löschen möchten.
2. Drücken Sie dann die Softtaste REMOVE WAYPOINT.
Die verbleibenden Wegpunkte werden neu nummeriert.
So verlassen Sie die Routenerstellung vollständig
1. Drücken Sie die CANCEL-Taste.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
45
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 46 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.5 Eine Route abfahren
Wählen Sie eine der Optionen eine Route zu verfolgen:
•
mit der „Quick Route“-Option gleich nach Erstellung einer Route
(siehe Route erstellen auf Seite 44).
•
durch Markierung mit dem Cursor
•
durch Auswahl aus der Routenliste.
So fahren Sie eine Route in umgekehrter Reihenfolge ab
1. Drücken Sie eine der Softtasten GOTO und ROUTES.
2. Dann FOLLOW ROUTE OPTIONS drücken, um die Routenliste
einzublenden.
3. Mit dem Trackpad markieren und wählen Sie die Route, die Sie
abfahren möchten.
4. Schließlich drücken Sie die Softtaste REVERSE AND FOLLOW.
Sobald Sie beginnen ein Route zu verfolgen, wird diese aktiv.
So wählen Sie eine Route mit dem Cursor
1. Setzen Sie den Cursor entweder auf die Routenlinie oder auf das
Wegpunktsymbol.
2. Drücken Sie FOLLOW THIS ROUTE oder FOLLOW FROM
HERE.
So wählen Sie eine Route aus der Routenliste
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie entweder GOTO oder ROUTES.
Nun die Softtaste FOLLOW ROUTE OPTIONS drücken.
aus dem Routenlistenmenü wählen Sie die gewünschte Route.
Zum Verfolgen der Route drücken Sie nun FOLLOW ROUTE.
So stoppen Sie die Routenverfolgung
1. Drücken Sie die Softtaste STOP FOLLOW.
Route in umgekehrter Reihenfolge abfahren
Diese Option kehrt die Reihenfolge der Wegpunkte um (d.h. der
letzte Wegpunkt der ursprünglichen Route ist jetzt der erste Wegpunkt). Die Wegpunkt werden neu durchnummeriert. Der
Routenname verschiebt sich an den ersten neuen Wegpunkt, und
das System aktiviert automatisch die Routenfunktion zum Abfahren
in umgekehrter Reihenfolge.
46
Ankunft am Wegpunkt
Bei Ankunft Ihres Bootes am Wegpunkt werden Sie mit einem
Alarmton sowie einem Dialogfenster darauf aufmerksam gemacht.
So bestätigen Sie die Ankunft und fahren den nächsten
Wegpunkt an
1. Drücken Sie die ACKNOWLEDGE-Softtaste.
Siehe dazu auch:
Sie können den Radius, bei dem der Ankunftsalarm ausgelöst werden soll, einstellen. Lesen Sie dazu den Abschnitt Alarm-SetupMenü auf Seite 137.
Den nächsten Wegpunkt anfahren (einen Wegpunkt
überspringen)
Sie können das System anweisen den nächsten Wegpunkt in Ihrer
Route auszulassen und direkt den darauffolgenden Wegpunkt
anzusteuern.
So überspringen Sie den nächsten Wegpunkt
1. entweder schieben Sie den Cursor auf die Route oder sie
drücken die GOTO-Softtaste.
2. Dann die Softtaste ADVANCE WAYPOINT drücken.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 47 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Hinweis:Wenn der nächste Wegpunkt auch der letzte in der Route
ist, nehmen Sie durch Drücken auf ADVANCE WAYPOINT
Kurs auf den ersten Wegpunkt der Route.
4.6 Routen bearbeiten
Eine gespeicherte Route kann auf verschiedene Art und Weise
bearbeitet werden. Sie können:
•
den Kurs einer Route ändern
•
den Namen und die Farbe ändern
•
eine Route löschen.
Alle Komponenten einer aktiven Route können bearbeitet werden,
außer dem aktuellen Zielwegpunkt. Ist ein Wegpunkt aktiv (d.h. er
wird momentan angesteuert) und Sie möchten ihn bearbeiten, bricht
das System die Bearbeitung ab und der Wegpunkt behält seine
ursprüngliche Position und Daten.
So wählen Sie die zu bearbeitende Route
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Dann die Softtaste REVIEW AND EDIT ROUTES drücken, um
die Routenliste einzublenden.
3. Mit dem Trackpad markieren sie die gewünschte Route.
4. Bestätigen Sie mit OK.
ODER
5. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf die zu
bearbeitende Route.
6. Drücken Sie nun die Softtaste REVIEW AND EDIT ROUTES.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
Den Kurs einer Route ändern
Der Kurs einer Route kann geändert werden, indem man Wegpunkte hinzufügt, verschiebt oder löscht:
So fügen Sie der Route bestehende Wegpunkte hinzu
1. Drücken Sie die Softtaste AMEND ROUTE COURSE.
2. Drücken Sie die Softtaste USE WAYPOINT LIST. Die
Wegpunktliste wird eingeblendet.
3. In der rechten Spalte markieren Sie mit dem Trackpad die
Position für den hinzuzufügenden Wegpunkt.
4. In der linken Spalte markieren Sie mit dem Trackpad den
Wegpunkt, den Sie der Route hinzufügen möchten.
5. Drücken Sie die Softtaste INSERT WAYPOINT.
6. Dann mit SAVE ROUTE speichern.
So erstellen Sie einen neuen Wegpunkt und fügen ihn der
Route hinzu
1. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf die Route, der
Sie einen Wegpunkt hinzufügen möchten.
2. Drücken Sie die Softtaste INSERT WAYPOINT.
3. Nun setzen Sie den Cursor auf die Position des neuen
Wegpunktes.
4. Platzieren Sie den Wegpunkt mit PLACE WAYPOINT.
So verschieben Sie einen Wegpunkt innerhalb einer Route
1. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf den Wegpunkt,
der verschoben werden soll.
2. Drücken Sie die Softtaste MOVE WAYPOINT.
3. Mit Trackpad und Cursor ziehen Sie nun den Wegpunkt an die
neue Position.
4. Anschließend OK drücken.
47
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 48 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So entfernen Sie einen Wegpunkt von der Route
1. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf den Wegpunkt,
der gelöscht werden soll.
2. Drücken Sie dann die Softtaste REMOVE WAYPOINT.
Den Namen oder die Farbe einer Route ändern
Wenn Sie viele Routen in Ihrem System gespeichert haben, kann es
hilfreich sein, diese zur besseren Unterscheidung mit individuellen
Namen und Farben zu versehen.
So ändern Sie den Namen oder die Farbe einer Route
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Dann die Softtaste REVIEW AND EDIT ROUTES drücken, um
die Routenliste einzublenden.
3. Drücken Sie die Softtaste EDIT NAME AND COLOR.
4. EDIT NAME drücken und den neuen Routennamen eingeben.
5. Nun drücken Sie die Softtaste EDIT COLOR und geben die neue
Routenfarbe ein.
6. Mit OK bestätigen Sie die Änderungen.
3. Markieren Sie mit dem Trackpad die zu löschende Route.
4. Nun drücken Sie ERASE ROUTE.
Routen mit Zeit- und SOG-Anzeige
Details zu den Routen, die Sie erstellen, werden in der Routenliste
festgehalten. Sie können die Routenliste gemeinsam mit den TIME(Zeit) und SOG-Optionen benutzen, um die Reisezeit in Stunden
oder als ETA (Estimated Time of Arrival) bzw. die SOG (Speed over
Ground) als aktuell oder geplant anzeigen zu lassen. Wenn die
Route aktiviert ist, werden die Daten aktualisiert und zeigen Peilung,
Entfernung und Zeit ab der derzeitigen Position an.
So zeigen Sie TIME- und SOG-Daten an
1. Markieren Sie mit dem Cursor eine Route direkt auf dem
Bildschirm oder in der Routenliste.
2. Drücken Sie dann die Softtaste ROUTE DETAILS.
3. Wählen Sie bei den jeweiligen Softtasten je nach Wunsch
zwischen den TIME- und SOG-Einstellungen.
Eine Route löschen
Eine gespeicherte Route kann jederzeit gelöscht werden mit Ausnahme der Route, die Sie gerade abfahren.
Wenn Sie eine Route entfernen, löscht das System nur die Wegpunkte, die für diese spezielle Route erstellt wurden. Von anderen
Routen benutzte Wegpunkte werden nicht gelöscht.
So löschen Sie eine Route
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Dann die Softtaste REVIEW AND EDIT ROUTES drücken, um
die Routenliste einzublenden.
48
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 49 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.7 Kursabweichungsanzeige (CDI)
Die Kursabweichungsanzeige (CDI = Course Deviation Indicator)
wird in Form einer nach vorn ausgerichteten, abrollenden „Autobahn“ dargestellt, während Sie einen aktiven Wegpunkt ansteuern.
Gleichzeitig werden auf der rechten Seite Navigationsdaten
angezeigt.
Die Autobahn-Anzeige deckt einen Seebereich ab, der den Kursversatz-Grenzen (XTE) entspricht, die vorab im Setup-Menü festgelegt
werden.
Kurslinie
Zielweg- Richtung zum
punkt nächsten WPT
2. Öffnen Sie das Menü zur Auswahl einer Seitengruppe (Select
Page Set Menu).
3. Wählen Sie eine Seitengruppe, die eine CDI-Anwendung
beinhaltet.
4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK.
Steueranweisungen
Die Steueranweisungen unter der Autobahn-Anzeige geben die
Korrektur an, die erforderlich ist, um das Schiff auf Kurs zu halten
und am gewünschten Zielwegpunkt anzukommen.
Anweisung
Grund
STEER STARBOARD
(nach Steuerbord)
XTE-Fehler nach backbord überschreitet 1/4 des maximalen XTE-Fehlers (XTE-Grenzen werden im SetupMenü festgelegt).
STEER PORT
(nach Backbord)
XTE-Fehler nach steuerbord überschreitet 1/4 des maximalen XTE-Fehlers (XTE-Grenzen werden im SetupMenü festgelegt).
Pfeile an beiden Seiten der Steueranweisungen (zeigen nach vorne
in Richtung Mittellinie) zeigen Ihnen an, wie groß oder wie klein der
Fehler ist. Je größer der Fehler, umso höher die Anzahl der Pfeile.
Name Zielwegpunkt
Steuerrichtung
Steuerrichtung, um
Kurs zu halten
D9515_1
D9515-1
Korrigieren Sie Ihren Kurs, indem Sie in die von den Pfeilen
angezeigte Richtung steuern.
So öffnen Sie die CDI-Anwendung
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
49
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 50 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
XTE-Reset
Während des Ansteuerns einer Route oder eines Wegpunktes können Sie einen XTE-Neustart durchführen. Dabei nehmen Sie einen
neuen Kurs auf, der von Ihrer aktuellen Schiffsposition bis zum aktuellen Zielwegpunkt führt.
Das Zurücksetzen (Reset) der Kursabweichung (XTE) ist sehr hilfreich, wenn Sie vom Kurs abgekommen sind und lieber auf direktem
Wege den Zielwegpunkt anfahren möchten als auf den Originalkurs
zurückzukehren.
4.8 Arbeiten mit Tracks
Ein Track ist eine Linie, die den Kurs Ihrer gefahrenen Strecke
anzeigt. Wird die Track-Funktion aktiviert, werden im Laufe der
Fahrt automatisch einzelne Trackpunkte erstellt. Sie können den
Track speichern und sich so Ihre gefahrene Strecke später noch
einmal ansehen.
Auch wenn Sie XTE neustarten und Ihr Schiff einen neuen Kurs einschlägt, ändert sich nichts an der gespeicherten Route.
So starten Sie XTE neu
1. Drücken Sie bei aktiver Route die Softtaste RESTART XTE.
Erstellen eines Tracks
Es gibt eine maximale Anzahl von Trackpunkten, die die A-Serie
speichern kann. Ist diese erreicht, erhalten Sie eine Warnmeldung.
Der Track wird weiterhin aufgezeichnet; allerdings werden die ältesten Trackpunkte dann überschrieben
So starten Sie die Track-Aufzeichnung
1. Drücken Sie die TRACKS-Softtaste.
50
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 51 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2. Dann drücken Sie die Softtaste START TRACK.
So rufen Sie einen Track zum Bearbeiten auf
So stoppen Sie die Track-Aufzeichnung
1. Markieren Sie mit dem Trackpad den gewünschten Track.
2. Drücken Sie dann die REVIEW AND EDIT TRACKS-Softtaste.
1. Drücken Sie die TRACKS-Softtaste.
2. Drücken Sie dann auf STOP TRACK
3. Wählen Sie je nach Bedarf zwischen SAVE TRACK und
DISCARD TRACK.
Erstellen einer Route aus einem Track
Oder
1. Öffnen Sie die Trackliste mit der TRACKS-Softtaste.
2. Drücken Sie dann die Softtaste REVIEW AND EDIT TRACKS.
Nun können Sie entweder den Namen oder die Farbe ändern oder
den Track aus dem System löschen.
So erstellen Sie eine Route aus einem aktuellen Track
Diese Methode nimmt einen „Schnappschuss“’ des aktuellen
Tracks, verwandelt ihn in eine Route und fährt mit der Aufzeichnung
fort.
1. Markieren Sie mit dem Trackpad den gewünschten Track.
2. Drücken Sie die Softtaste CREATE ROUTE FROM TRACK.
3. Drücken Sie YES und geben der Route einen Namen bzw. NO,
um die Route mit der nächsten Standard-Routennummer zu
speichern.
So erstellen Sie eine Route aus einem gespeicherten Track
1. Drücken Sie die TRACKS-Softtaste.
2. Drücken Sie die Softtaste CREATE ROUTE FROM TRACK, um
die Trackliste zu öffnen.
3. Wählen Sie den Track, den Sie umwandeln möchten.
4. Drücken Sie erneut auf CREATE ROUTE FROM TRACK.
Tracks bearbeiten oder löschen
Um den Namen oder die Farbe eines Tracks zu ändern bzw. ihn zu
löschen oder zu speichern, benötigen Sie die Funktion zur Überprüfung und Bearbeitung von Tracks (Review and Edit Tracks).
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
51
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 52 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.9 Entfernungs-, Bereichs- und
Peilungsmessungen
Die A-Serie verfügt über verschiedene Möglichkeiten zum Messen
von Distanzen, Bereichen und Peilungen.
Funktionen
Entfernung
zwischen
zwei
Punkten
Bereich ab
Schiff
Peilung
Bereichsringe
Ja (Ca.-Wert)
Ja (Ca.-Wert)
-
Lineal
Ja
Cursorposition
-
Bereichsringe
Bereichsringe bestehen aus konzentrischen Kreisen, die mit einem
bestimmten Abstand voneinander auf dem Bildschirm angezeigt
werden. Mit den Ringen ist es einfacher Entfernungen zwischen
Objekten auf der Karte abzuschätzen.
Ja
Ja
Ja
Mit dem Cursor Entfernung und Peilung messen
Sie können Position, Entfernung und Peilung von Ihrem Schiff aus
zum Cursor abmessen, indem Sie sich auf die Daten der CursorPosition in der Datenleiste beziehen (CsrPos).
52
So blenden Sie Bereichsringe ein oder aus
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
Dann die Softtaste CHART LAYERS AND DATA drücken.
Drücken Sie dann CHART LAYERS.
Mit dem Trackpad wählen Sie RANGE RINGS und schalten
diese nach Bedarf ein (ON) oder aus (OFF).
5. Mit OK speichern Sie die Einstellung.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 53 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.10 Karten-Anzeigeoptionen
Lineal
Zur Karten-Anwendung gehört das Lineal, mit dem Sie ganz genau
die Entfernung und Peilung zwischen zwei Punkten messen
können.
B
A
Die Karten-Anwendung verfügt über eine Reihe von Inhalts-Ebenen
und Anzeige-Optionen, mit denen Sie die verschiedensten Arten
von Informationen auf dem Display anzeigen können.
Karten-Ebenen
o
008 T
0.46nm
Sie können Daten auf dem Kartenfenster überlagern (Overlay), um
somit mehr Informationen zu erhalten. Folgende Overlay-Optionen
stehen zur Verfügung:
•
AIS-Ziele
•
Bereichsringe
So benutzen Sie das Lineal
•
3D-Polygon
1. Positionieren Sie den Cursor am Startpunkt der zu messenden
Entfernung.
2. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
3. Dann die Softtaste CHART LAYERS AND DATA drücken.
4. Drücken Sie nun die RULER-Softtaste.
5. Schieben Sie den Cursor zum Endpunkt der zu messenden
Entfernung.
6. Bestätigen Sie mit OK.
•
Steuerkursvektor
•
COG-Vektor
•
Tiden- und Windpfeile
So verschieben Sie das Lineal
1. Um den Startpunkt zu verschieben, drücken Sie ADJUST A.
2. Um den Endpunkt zu verschieben, drücken Sie ADJUST B.
So schalten Sie die Karten-Ebenen ein oder aus
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
Dann CHART LAYERS AND DATA drücken.
Wählen Sie nun CHART LAYERS.
Mit dem Trackpad wählen Sie das gewünschte Overlay und
schalten es je nach Bedarf ein oder aus.
5. Mit OK speichern Sie die Einstellung.
So blenden Sie das Lineal aus
1. Drücken Sie CLEAR RULER.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
53
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 54 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Vektoren und Pfeile
Vektoren und Pfeile sind eine weitere Möglichkeit der Karten-Ebenendarstellung, die Ihnen weitere Systemdaten bezüglich Ihres
Schiffes auf der Karte zur Verfügung stellt und Ihnen die Überwachung des Kurses erleichert.
Steuerkursvektor
(HDG)
Kurs über Grund
(COG)
Windpfeil
Schiff innerhalb einer bestimmten Zeit, die Sie vorab im SetupMenü festgelegt haben, bei aktueller Geschwindigkeit zurücklegt.
Wind- und Tidenpfeile werden auf der Karte als Linien mit einem
Pfeilkopf, der in Wind- oder Strömungsrichtung zeigt, dargestellt.
Windpfeile zeigen in Richtung auf Ihr Boot, Tidenpfeile weg vom
Boot. Je stärker der Wind oder die Strömung, desto dicker die Linie
des Pfeiles.
Kartenmodus und Ausrichtung
Mit der Modus-Einstellung können Sie festlegen, wie die Karte Informationen anzeigen soll. Man kann den Bewegungsmodus
einstellen; die Darstellung der Schiffsposition und die bevorzugte
Kartenausrichtung bestimmen.
Tidenpfeil
Ausrichtung
Hinweis:Vektoren benötigen geeignete Daten (z.B. Winddaten von
einem Windinstrument sowie SOG- & COG-Berechnungen
eines GPS).
So schalten Sie Vektoren ein oder aus
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
Dann CHART LAYERS AND DATA drücken.
Wählen Sie nun CHART LAYERS.
Mit dem Trackpad wählen Sie das gewünschte Overlay und
schalten es je nach Bedarf ein oder aus.
5. Mit OK speichern Sie die Einstellung.
Mit der Ausrichtungseinstellung wird die Karte in Beziehung zu Ihrer
Schiffsposition und dem Kurs gesetzt.
So stellen Sie die Kartenausrichtung ein oder aus
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann CHART MODE AND ORIENTATION drücken.
3. Drücken sie nun die Softtaste ORIENTATION und wählen die
gewünschte Einstellung.
Vektorenlänge
Die Länge der Vektoren wird durch die Entfernung bestimmt, die Ihr
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A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 55 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Optionen zur Ausrichtung:
Optionen zum Bewegungsmodus
•
North Up (N-Up)
Im North Up-Modus ist die Karte fixiert und Nord wird oben angezeigt. Wenn sich Ihr Steuerkurs ändert, bewegt sich das Schiff
entsprechend mit. Dies ist die Grundeinstellung der
Kartenanwendung.
•
Relative Bewegung (RM)
Dies ist der standardmäßig eingestellte Bewegungsmodus. Dabei wird die Karte immer wieder neu aufgebaut, während sich
das Schiff fortbewegt, so dass das Schiff immer auf derselben
Stelle auf dem Bildschirm zu sehen ist.
•
Heading Up (H-Up)
Im Head Up-Modus ist das Schiff fixiert, die Vorausrichtung zeigt
immer nach oben. Wenn Sie den Kurs ändern, bewegt sich die
Karte entsprechend mit. Um kontinuierliche Rotationen nach
hinten und nach vorne zu vermeiden, wenn das Boot von Seite
zu Seite giert, wird die Karte nur dann aktualisiert, wenn der
Kurs um mehr als 10° von der zuletzt angezeigten Ausrichtung
abweicht. Head Up können Sie nicht wählen, wenn der wahre
Bewegungsmodus (True Motion) aktiv ist.
•
Wahre Bewegung (TM)
In diesem Modus bleibt die Karte fixiert und Ihr Schiff bewegt
sich darüber hinweg. Erreicht das Schiff den Bildschirmrand,
wird das Kartenbild automatisch neu eingestellt, so dass wieder
ein genügend großer Vorausbereich besteht.
•
Course Up (C-Up)
Im Course Up-Modus wird das Kartenbild stabilisiert, und der aktuelle Steuerkurs wird oben angezeigt. Wenn sich Ihr Steuerkurs
ändert, bewegt sich das Schiff entsprechend mit.. Wenn Sie einen neuen Kurs wählen, wird das Bild neu aufgebaut mit dem
neuen Kurs oben an.
Hinweis: Wahre Bewegung können Sie nicht einstellen, wenn die
Kartenausrichtung auf Head Up steht.
•
Relative Bewegung mit optionalem Schiffsoffset
Sie haben beim relativen Bewegungsmodus die Möglichkeit die
Position Ihres Bootes in Relation zur Kartenasicht festzulegen.
Bewegungsmodus
Der Bewegungsmodus (Motion Mode) bestimmt die Art und Weise
der Darstellung der Beziehung zwischen Karte und Schiff auf dem
Bildschirm.
So stellen Sie den Bewegungsmodus ein
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Drücken Sie nun CHART MODE AND ORIENTATION.
3. Mit der Softtaste MOTION MODE wählen Sie Ihre bevorzugte
Option.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
55
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 56 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.11 Kartendetails
Sie können den Level der Kartendetails einstellen, indem Sie folgende Eigenschaften einblenden oder ausblenden.
Wegpunkte, Routen und Tracks ein- oder ausblenden
Es gibt verschiedene Optionen zum Ein- oder Ausblenden von
Wegpunkten, Routen- und Track-Informationen.
Oder
1. Öffnen Sie die Routen- bzw. Trackliste.
2. Markieren Sie auf der Liste eine Route bzw. Track.
3. Wählen Sie zwischen den Einstellungen SHOW und HIDE auf
einer der Softtasten ROUTE ON CHART oder TRACK ON
CHART.
Hinweis:Die aktive Route wird ungeachtet des Display-Status’
immer angezeigt.
So zeigen/verbergen Sie Wegpunkte nach Gruppe/Symbol
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie SHOW/HIDE WAYPOINTS.
3. Nun wählen Sie zwischen SYM und GROUP auf der Softtaste
SHOW BY.
4. Wählen Sie die relevante Gruppe und drücken bei der Softtaste
ON CHART auf SHOW (anzeigen) oder HIDE (verbergen).
So blenden Sie Wegpunktnamen ein oder aus
Kartenansicht „aufräumen“ (Objekte ausblenden)
Mit der „Aufräum“-Funktion können Sie die Anzahl der auf der Karte
angezeigten Daten reduzieren.
So schalten Sie die „Aufräum“-Funktion ein/aus
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie nach Bedarf mit der DECLUTTER-Softtaste
zwischen ON (ein) und OFF (aus).
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Drücken Sie nun SHOW/HIDE WAYPOINTS.
3. Wählen Sie die gewünschte Einstellung mit der Softtaste
WAYPOINT NAME.
Wenn Sie die „Aufräum“-Funktion einschalten, werden folgende kartografische Objekte ausgeblendet:
•
Kartengrenzen
•
Punktmessungen (Spot Soundings)
So blenden Sie Wegpunktnummern ein oder aus
•
Tiefenkonturen
1. Drücken Sie die ROUTES-Softtaste.
2. Nun drücken Sie SHOW/HIDE ROUTES.
3. Wählen Sie eine Einstellung mit der WAYPOINT INDEXSofttaste.
•
Lichtsektoren
•
Gefahrenzonen und Routendaten
•
Land- und Marine-Eigenenschaften
•
Geschäftseinrichtungen (falls verfügbar auf Ihrer Kartografie)
So blenden Sie Routen und Tracks ein oder aus
Wenn einzelne Objete, die Sie verbergen möchten, nicht ausgeblendet werden, können diese über das Kartografie-Setup-Menü
deaktiviert werden.
1. Markieren Sie eine Route bzw. einen Track und drücken die
HIDE-Softtaste.
56
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 57 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.12 Reiseplanung
Ihre elektronische Karte enthält eine Reihe von Funktionen, die
Ihnen bei der Planung Ihres Törns behilflich sein können.
Hinweis:Einige Funktionen benötigen zusätzliche Kartografie oder
Upgrades. Alle Details zu den Karteneigenschaften jedes
Kartentyps erhalten Sie auf den Navionics-Websites
www.navionics.com oder www.navionics.it
Tiden- und Strömungsdaten
VORSICHT: Tiden und Strömungen
Auch wenn alles versucht wird, die Tiden- und
Strömungsdaten so genau wie möglich wiederzugeben,
können diese Informationen durch örtliche
Umgebungsbedingungen beeinflusst werden. Versuchen
Sie deshalb immer - soweit möglich - Informationen über
die örtlichen Gegebenheiten zu erhalten.
3. Drücken Sie nun je nach Bedarf TIDAL DATA oder CURRENT
DATA. Es erscheint ein Dialogfenster mit zusätzlichen
Informationen und einer Tiden- bzw. Strömungskurve.
Mit dem Trackpad können Sie jetzt die entsprechende Zeit und die
Softtasten für das relevante Datum wählen.
So zeigen Sie Informationen mit Hilfe der Softtaste FIND
NEAREST an
1. Schieben Sie den Cursor auf die entsprechende Position.
2. Drücken Sie OK.
4. Dann die FIND NEAREST-Softtaste drücken. Eine Dialogfenster
mit den verfügbaren Optionen wird eingeblendet.
5. Markieren Sie mit dem Trackpad entweder die Tidenstationen
oder Strömungsstationen.
6. Drücken Sie die FIND-Softtaste. Es erscheint ein Dialogfenster
mit den entsprechenden Informationen.
7. Mit dem Trtackpad wählen und markieren Sie die gewünschte
Station.
8. Bestätigen Sie mit OK.
9. Die entsprechenden Infos werden im Dialogfenster eingeblendet.
Tidensymbol (Raute)
Animierte Tiden- und Strömungsdaten
Tiden und Strömungsdaten können mit Hilfe des Rautensymbols auf
der Karte angesehen werden.
Hierzu benötigen Sie ein Navionics-Kartenmodul mit animierten
Tidendaten.
So zeigen Sie Information mit Hilfe des Rautensymbols an
1. Mit dem Trackpad schieben Sie den Cursor auf das gewünschte
Rautensymbol.
2. Drücken Sie OK. Es wird ein Dialogfenster mit den für den
ausgewählten Bereich entsprechenden Daten eingeblendet.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
Die Animationen geben Ihnen eine visuelle Vorstellung der Bewegungen der Gezeiten und Strömungen zu von Ihnen festgelegten
Zeiten.
Sie können bestimmen, ob die gesamte Animation von Anfang an
oder ab einenem bestimmten Zeitpunkt innerhalb von 24 Stunden
angezeigt werden soll. Außerdem kann die Animation kontinuierlich
oder stufenweise gezeigt werden.
57
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 58 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So zeigen Sie animierte Tiden und Strömungsdaten an
1. Schieben Sie den Cursor auf das gewünschte Tiden- bzw.
Strömungs-Rautensymbol.
2. Drücken Sie OK.
3. Dann drücken Sie die Softtaste ANIMATE. Das
Animationsfenster öffnet sich mit angehaltener Animation.
4. Mit der Softtaste ANIMATION PLAY/PAUSE starten Sie die
Animation. Zeit und Datum der Animation werden auf der
Statusleiste angezeigt; die Animation startet mit aktueller Uhrzeit.
2. Mit dem Trackpad stellen Sie das Zeitintervall ein (im Bereich
von 15 bis 120 Minuten).
3. Mit OK speichern Sie die Einstellung.
So stellen Sie das Animationsdatum ein
1. Drücken Sie die SET DATE-Softtaste. The following soft key
options appear in the toolbar:
TODAY’S DATE
Stellt die Animation auf das aktuelle Datum ein.
PREV DATE
Stellt die Animation auf 24 Stunden vor dem aktuellen Datum.
NEXT DATE
Stellt die Animation auf 24 Stunden nach dem
aktuellen Datum.
EDIT DATE
Öffnet das Datum-Bearbeitungsfenster: geben Sie
mit dem Trackpad das gewünschte Datum für die
Animation ein.
Animation einstellen
Wenn Sie die Tiden-/Strömungs-Animationsanzeige öffnen, erscheinen auf der Funktionsleiste Softtasten, mit der Sie die Animation
regeln können:
•
Starten/Stoppen.
•
zeitlich vor- und zurückstellen.
•
zeitliches Intervall einstellen.
•
Datum für die Animation festlegen.
Die Animation wird als Endlosschleife abgespielt: nach Erreichen
der 24-Stunden-Periode beginnt sie wieder von vorne.
2. Mit OK speichern Sie das neue Datum und kehren zur
Animationsanzeige zurück, die entsprechend aktualisiert wird.
Mit CANCEL brechen Sie die Einstellung ab und kehren ohne
Änderungen zur Animationsanzeige zurück.
So starten oder stoppen Sie die Animation
1. Drücken Sie die Softtaste ANIMATION PLAY/PAUSE.
Bathymetrische Daten
So schauen Sie sich die Animation stufenweise an
Hierzu wird ein Navionics-Kartenmodul mit bathymetrischen
(Fish’n’Chip) Daten benötigt.
1. Drücken Sie entweder STEP BACK oder STEP FWD.
So zeigen Sie bathymetrische Daten an:
So stellen Sie die Intervalle ein
Mit angehaltener Animation:
1. Drücken Sie die Softtaste SET TIME INTERVAL.
58
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann die Softtaste CHART LAYERS drücken.
3. Wählen Sie nun CHART TYPE.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 59 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4. Wählen Sie nun je nach Bedarf zwischen FISH und NAV.
• FISH - zeigt bathymetrische Informationen an
• NAV - zeigt die Standard-Kartenansicht an.
Wird FISH gewählt und es liegen keine Daten für für die aktuelle
Position vor, wird (FISH) auf der Datenleiste angezeigt und weist
damit darauf hin, dass das System sich im bathymetrischen Modus
befindet, aber nicht die entsprechenden Daten dazu hat.
Details zu Objekten und Eigenschaften
Viele der auf der Karte gezeigten Objekte verfügen über zuzügliche
Informationen. Einige dieser Infos können Sie ablesen, sobald Sie
ein Objekt mit dem Cursor markieren.
So zeigen Sie Details zu Objekten/Eigenschaften an
1. Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf ein Objekt.
Sind Daten für dieses Objekt verfügbar, werden Sie nun
angezeigt.
2. Drücken Sie OK.
3. Wenn vorhanden, werden nun zusätzliche Informationen zu dem
Objekt eingeblendet.
So finden Sie Objekte oder Eigenschaften in der Nähe
1.
2.
3.
4.
Schieben Sie den Cursor mit dem Trackpad auf ein Objekt.
Drücken Sie OK.
Nun drücken Sie die Softtaste FIND NEAREST.
Wählen Sie eine Option aus der angezeigten Liste.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
59
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 60 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Details zu Hafen- und Service-Einrichtungen
•
Hierfür wird ein Navionics-Kartenmodul mit Daten zu Hafen- und
Service-Enrichtungen benötigt.
So zeigen Sie Hafen-Servicestellen an
1. Markieren Sie ein Hafen-Symbol.
2. Drücken Sie OK.
3. Markieren Sie eine Servicestelle.
4. Drücken Sie dann die Softtaste VIEW DETAILS.
Verschiedene Symbole auf der Karte weisen auf Geschäfte und
Service-Einrichtungen sowie auf POIs (interessante Plätze) hin:
Symbole für Service-Einrichtungen & interessante Plätze
Ankern
Angelausrüstung
Flughafen Babysitting
Tankstelle
Parken
Friseur
Golf
Bank
Camping
Sporthalle Krankenhaus
Oder
Autovermietung
Feuerwehr
Hotel
Waschsalon
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Marinereparaturen
Marina
Museum
Polizei
Postamt
Restaurant
Art des Geschäftes/ der Service-Einrichtung
Schiffsreparaturen
Drücken Sie OK.
Drücken Sie die SEARCH BY NAME-Softtaste.
Dann EDIT NAME drücken.
Geben Sie den Hafennamen ein (bzw. die ersten Buchstaben
des Namens).
Drücken Sie SEARCH.
Wenn die Suche mehr als einen Namen ergibt, wählen Sie den
Hafen, der Sie interessiert.
Wählen Sie eine Servicestelle
Drücken Sie dann die Softtaste VIEW DETAILS
Supermarkt
Daten aus dem Seehandbuch
Taxi
Touristeninformation
Zug
Wassertransport
Wetterstation
Schieben Sie den Cursor mit Hilfe des Trackpads auf ein Symbol
und drücken OK. Es wird dann ein Popup-Fenster mit folgenden
Infos eingeblendet:
•
Name des Hafens oder der Service-Einrichtung
•
Adresse
•
Telefonnummer
60
Über die Option Seehandbuch-Daten (Pilot Book) können Sie
Detailinformationen ansehen, die normalerweise nur in einem nautischen Handbuch zu finden sind.
So schauen Sie sich Daten im Seehandbuch an
1.
2.
3.
4.
Markieren Sie ein Hafen-Symbol.
Drücken Sie OK.
Wählen Sie „Pilot Book“ und drücken VIEW PILOT BOOK.
Über die Funktionsleiste navigieren Sie im Buch.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 61 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Panorama- und Luftbildaufnahmen
Overlay-Bereiche
Hierfür wird ein Navionics-Kartenmodus mit Luftbildaufnahmen
benötigt.
Sie können festlegen, ober das Luftbild-Overlay nur für Landbereiche oder für Land- und Seebereiche Anwendung finden soll.
Für einige Regionen stehen Luftbild-Overlays zur Verfügung, mit
denen Sie die Kartenansicht verbessern können. Das Overlay deckt
befahrbare Gewässer bis zu drei Meilen ins Binnenland ab, inklusive Seen und Binnengewässer.
•
Nur Land: Seebereiche werden in der normalen Kartenansicht
dargestellt. Overlays erscheinen nur auf Landbereichen. Somit
können Sie alle Kartendetails im Bereich, den Sie gerade befahren, klar erkennen, während Sie die Landeigenschaften mit dem
Overlay sehr deutlich interpretieren können.
•
Land und See: Das Luftbild-Overlay erscheint sowohl auf Landals auch auf Seebereichen. So können Sie Tiefwasser (dunkelblau) und Flachwasser (hellblau) und gleichzeitig
Landeigenschaften leicht interpretieren.
Ob Panoramafotos verfügbar sind, erkennen Sie am Kamerasymbol
auf der Karte, das sich genau an der Stelle befindet, an der das Foto
aufgenommen wurde, wobei der Aufnahmewinkel durch das Kamerasymbol angezeig wird.
So zeigen Sie Panorama-Fotos an
1. Mit dem Trackpad schieben Sie den Cursor auf das
Kamerasymbol.
2. Drücken Sie OK. Das Panoramafoto wird eingeblendet.
Oder
1.
2.
3.
4.
5.
Sie schieben den Cursor auf ein Hafensymbol.
Mit OK blenden Sie das Info-Fenster ein.
Markieren Sie PHOTOS mit dem Trackpad.
Wählen Sie ein nummeriertes Foto aus der Liste.
Drücken Sie die Softtaste VIEW PHOTO.
Den Overlay-Bereich können Sie mit den Luftbild-Overlay-Funktionen oder dem Kartografie-Setup-Menü einstellen.
So legen Sie den Overlay-Bereich fest
1. Öffnen Sie das Kartografie-Setup-Menü.
2. Wählen Sie Aerial Photo Overlay.
3. Wählen Sie nun Ihre bevorzugte Einstellung.
So überlagern Sie Luftbildaufnahmen
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtasten.
Nun die Softtaste CHART LAYERS drücken.
Wählen Sie bei AERIAL OVERLAY zwischen ON oder OFF.
Mit dem Trackpad Links / Rechts stellen Sie die OverlayDeckkraft ein.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
61
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 62 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
4.13 Karten-Setup
FUNKTION
Es gibt drei Arten die Karteneinstellungen zu ändern:
Vektorenbreite
Einstellung der Breite der COGund HEADING(Kurs)-Linien.
•
über das Karte-Setup-Menü.
•
über das Kartografie-Setup-Menü.
•
über die Presentation-Softtaste (siehe dazu Seite 53).
Die Einstellungen bleiben nach dem Ausschalten gespeichert.
Auto
System erstellt automatisch Trackpunkte.
Time (Zeit)
Trackpunkterstellung nach Zeitvorgabe.
Distance (Entfernung)
Trackpunkterstellung nach Entfernung.
Track-Intervall
Verfügbare Optionen je nach
Einstellung der Trackaufzeichnung nach Funktion.
Time (Zeit)
Legt die Zeit zwischen den Trackpunkten
fest: 2/5/10/30 Sekunden, 1/3/5/10/30
Minuten
Distance (Entfernung)
Legt die Entfernung zwischen den Trackpunkten fest:
0,02/0,05/0,1/0,2/0,5/1,0 nm
1. Halten Sie kurz die PAGE/MENU-Taste gedrückt.
2. Markieren Sie Chart Setup.
3. Drücken Sie auf den rechten Pfeil des Trackpads.
OPTIONEN
Objekt-Informationen
OFF
Kein Info-Popup wird angezeigt, aber detaillierte Daten können mit OK angezeigt
werden.
All ON (Alle Ein)
Popup zeigt Infos für alle Objekte.
Points ON (Punkte Ein)
Popup wird nur für Objekte angezeigt, die
mit dem Cursor ausgewählt wurden.
Vektorenlänge
Die Zeit, die zum Ziehen von
COG- und Steuerkursvektoren
festgelegt wird.
62
3 Minuten
6 Minuten
Infinite (unbegrenzt)
Thin (dünn)
Normal
Wide (breit)
Aufzeichnung des Tracks
So öffnen Sie das Karten-Setup-Menü
FUNKTION
OPTIONEN
Kartenbezugssystem (Datum)
Infos siehe unten.
Karten-Offset
Korrigiert Positionsfehler in der
Kartografie.
WGS 84.
Liste mit verfügbaren
Kartenbezugssystemen.
ON
OFF
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 63 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kartenbezugssystem
Damit die Karten-Anwendung und Ihre Papierkarten übereinstimmen, müssen sie dasselbe Kartenbezugssystem nbenutzen. Das
Standardsystem ist WGS1984. Ist dies für Ihre Zwecke ungeeignet,
können Sie die Einstellung unter der Option „Kartenbezugssystem“
(Datum) im Karten-Setup ändern.
Ist ein Raymarine-GPS angeschlossen, stellt es sich automatisch
auf das neue System ein. Bei markenfremden GPS-Geräten, muss
die Einstellung separat vorgenommen werden.
VORSICHT: Wenn Sie das Kartenbezugssystem ändern,
verschieben sich Wegpunkte und Routen NICHT automatisch
mit. Allerdings ändern sich ihre Breiten- und Längengrade
und reflektieren so das neue Bezugssystem. Wenn Sie der
Wegpunktliste neue Wegpunkte hinzufügen, müssen auch
diese auf dasselbe Bezugssystem zurückgreifen.
Karten-Offset und Kartografie-Setup
Mit dieser Funktion können Sie die Position auf der Karte verschieben, um Positionsfehler in der Kartografie zu korrigieren. Diese
Anpassung wird als Entfernung Nord/West (+ve) oder Süd/Ost (-ve)
von Ihrem Schiff dargestellt, maximal 1000 m. Eine Anzeige im Kartenfenster informiert Sie, wenn der Kartenoffset aktiviert ist.
Setzen sie das Kartenoffset zurück auf Null, wenn Sie beginnen
eine Karte mit korrekter Georeferenzierung zu benutzen.
Bitte informieren Sie Navionics über Kartenfehler (siehe Seite 154).
So ändern Sie das Kartenoffset
1. Wählen Sie Chart Offset im Karten-Setup-Menü.
2. Wählen Sie bei OFFSET die Einstellung ON.
3. Drücken Sie die SET OFFSET-Softtaste.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
4. Stellen Sie die Nord/Süd- und Ost/West-Offset-Werte ein, indem
Sie die entsprechenden Softtaste drücken und das Trackpad
benutzen.
So setzen Sie dasKartenoffset zurück auf Null
1. Wählen Sie Chart Offset im Karten-Setup-Menü.
2. Drücken Sie die SET OFFSET-Softtaste.
3. Dann CLEAR OFFSET drücken
So öffnen Sie das Kartografie-Setup-Menü
1. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste.
2. Markieren Sie Cartography Setup.
3. Drücken Sie auf den rechten Pfeil des Trackpads.
FUNKTION
OPTIONEN
Kartenanzeige
Die Menge der Details, die auf der Karte
angezeigt wird.
Simple
Detailed
Extra detailed
Kartengitter
Gitternetzlinien für Breiten-/Längengrad
ON
OFF
Kartentext
Text erscheint auf der Karte, z.B. Ortsnamen
ON
OFF
Kartengrenzen
Die Linie zeigt die Grenze der Karte an
ON
OFF
Untiefen (Spot Soundings)
Die Nummerauf der Karte zeigt die Tiefe an
ON
OFF
63
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 64 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
FUNKTION
OPTIONEN
FUNKTION
OPTIONEN
Sicherheitskonturen
Fahrtgebiete mit Tiefen, die unterhalb der im
Setup festgelegten Tiefenwerte liegen, sind in
einem dunkleren Blau dargestellt.
OFF
7ft
10ft
16ft
20ft
33ft
66ft
(Kontur wird immer bei oder
unterhalb der gewählten Tiefe
gezogen).
Marine-Eigenschaften
Die Karteneigenschaften, die auf dem Wasser
angezeigt werden: Kabel, bestimmte Punkte
am Meeresgrund, Tidenstationen, Hafeninfo.
ON
OFF
Land-Eigenschaften
Die Karteneigenschaften, die an Land
angezeigt werden.
ON
OFF
Farbige Meeresgrundbereiche
In verfügbaren Gebieten (z.B. Portugal)
erhalten Sie hierdurch eine höhere Auflösung/
bessere Darstellung des Meeresgrundes.
ON
OFF
Tiefenkontur
Einstellung der Intervalle für Tiefenkonturen.
OFF
16ft
20ft
33ft
66ft
ALL
Felsen ausblenden (Hide Rocks)
ON / OFF
Nav. Marks
ON
OFF
International
Symbole für Navigationsmarkierungen
Die Einstellung der Symbole für die Navigation- US
smarkierungen.
Entspricht den Papierseekarten.
Lichtsektoren
Der Lichtsektor, der von einer Funkbake
geworfen wird.
ON
OFF
Gefahrenzone & Routendaten
ON
OFF
64
Hintergrundfarbe
Hintergrundfarbe des Wassers, wenn kein
Navionics-Kartenmodul eingelegt ist.
White (weiß)
Blue (blau)
Geschäftseinrichtungen
Die Symbole weisen auf den Standort einer
Geschäftseinrichtung hin
ON
OFF
Overlay Luftaufnahmen
Bereiche, für die Luftaufnahmen-Overlays
angezeigt werden können
On Land and Sea
On Land
Straßen
Größere Küstenstraßen
ON
OFF
Zusätzliche Wracks
Erweiterte Infos zu neuen Wracks
ON
OFF
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 65 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kartenmaßstab
So konfigurieren Sie Alarme
Mit der Range-Taste können Sie den Maßstab Ihrer Karte ändern.
Beim Einzoomen wird ein kleinerer Bereich mit vielen Details dargestellt (größerer Maßstab). Wenn Sie dagegen auszoomen, wird ein
größerer Bereich mit weniger Details angezeigt (kleinerer Maßstab).
1. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt, um das SetupMenü zu öffnen.
2. Wählen Sie Alarm Setup.
3. Wählen Sie nun das gewünschte Untermenü.
4. Weitere Details zu Alarmkonfigurationen finden Sie im Abschnitt
Alarm-Setup-Menü auf Seite 137.
Die verfügbare Menge an kartografischen Details variiert bei verschiedenen Maßstäben: Einige Karten bieten mehr Details bei
kleinen Maßstäben als andere.
Wenn Sie einen Kartenmaßstab wählen, der für den gewählten
Bereich überhaupt keine kartografischen Details bietet, zeigt die
Karte automatisch den Bereich in einem Maßstab an, der Kartendetails hat. Damit werden Sie niemals Blanko- oder schraffierte
Bereiche auf dem Bildschirm haben. Allerdings kann es an einigen
Kartengrenzen zu Schnittstellenproblemen mit Objekten kommen.
Alarme
Mit entsprechend installierten und eingeschalteten Geräten kann
das System folgende Alarme in der Karten-Anwendung auslösen:
•
System (Anker, Timer, Alarmuhr und Temperatur)
•
Navigation (Ankunft und Off-Track)
•
Fischfinder
•
AIS
•
Wetter
Wenn ein Alarm ausgelöst wird, hört man einen Summton und ein
Popup-Fenster beschreibt die Art des Alarmes und wie er wieder
abzuschalten ist. In einigen Fällen werden vom A-Serie-Gerät automatisch weitere Schritte eingeleitet. So wird z.B. nach dem
Wegpunkt-Ankunftsalarm der nächste Routenabschnitt aktiviert.
Kapitel 4: Die Karten-Anwendung
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81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 66 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
66
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 67 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 5: 3D-Karte
EIN KARTOGRAFIE-UPGRADE IST HIERFÜR ERFORDERLICH.
Mit der 3D-Karte erhalten Sie eine genaue, dreidimensionale Ansicht des Gebietes rund um Ihr Schiff. Damit können
Sie sicherer navigieren, besonders wenn Ihnen das Gebiet nicht vertraut oder die Sicht schlecht ist.
Die Navigationsfunktionen stehen auch auf der 3D-Karte zur Verfügung.
Kapitelinhalt
•
5.1 Sicherheit und Systemanforderungen auf Seite 68
•
5.2 Die 3D-Kartenansicht auf Seite 68
•
5.3 Mit Standard- und 3-D-Karten gleichzeitig arbeiten auf Seite 72
•
5.4 Overlay mit Luftbildaufnahmen auf Seite 74
•
5.5 Setup der 3D-Karte auf Seite 75
Siehe auch…
•
Die Karten-Anwendung auf Seite 39
•
Wegpunkte auf Seite 29
67
5
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 68 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
5.1 Sicherheit und Systemanforderungen
Sicherheit
WARNUNG: Navigationshilfe
5.2 Die 3D-Kartenansicht
Bereich
Horizontale Entfernung über
den Bildschirm (halbes Fenster
oder im Blickmittelpunkt).
Anzeige in den ausgewählten
System-Einheiten.
Modus
Schiffssymbol
Zeit die Modus- Schiffsposition
Anwendung.
auf der Karte. SY
oder MY wählen.
Rotation
Zeigt in wahren Graden an,
wie weit der Blick über den
Bildschirm rotiert ist,
ausgehend vom Steuerkurs.
Anforderungen
Damit die 3D-Kartenanwendung korrekt funktionieren kann, benötigt
das A-Serie-System:
•
68
Ein Navionics-Kartenmodul mit 3D-Kartografie (gehört nicht zum
Lieferumfang der A-Serie!)
Kartenobjekte
Wegpunkt
Wählt Objekte zur
Mit AnkunftsAnzeige über das 3Dkreis.
Karten-Setup-Menü aus.
Blick-Mittelpunkt
Weißes Kreuz zeigt BlickMittelpunkt der Karte
auf Meereshöhe an.
Tiefenskala
Ungefähre
Tiefe unter
Ihrem Schiff.
Nord-Pfeil
3D-Anzeige Wahres
Nord in Bezug auf
die Karte.
D8250_1
Dieses Gerät dient lediglich als Navigationshilfe.
Dieses Gerät ist lediglich eine Navigationshilfe.
Der Einsatz spezieller Funktionen, wie z.B. AISOverlay und anderen kartografischen Mitteln,
dient nur der Sicherheit und kann bei einer
Entscheidungsfindung helfen. Die Karten-Anwendung ist weder Ersatz für navigatorisches Wissen
und Können noch für offitzielle Seekarten. Arbeiten
Sie nicht mit der Karten-Anwendung der A-Serie,
bevor Sie dieses Kapitel sorgfältig durchgearbeitet
haben.
Die 3D-Kartenansicht enthält dieselben kartografischen Objekte und
Navigationsfunktionen (z.B. Wegpunkte) wie die Standardkarte. Um
sich auf der 3D-Karte zu bewegen und sich Bereiche in einem
bestimmten Maßstab anzusehen, benutzen Sie - wie bei der normalen Karte - die Verschiebe- und Zoom-Funktionen.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 69 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Die 3D-Karte verfügt über folgenden Funktionen:
Aktiver Bewegungsmodus und Planmodus
•
Wahl des Betriebsmodus: Aktive Bewegung oder Planmodus.
•
Änderung des Blickwinkels.
Die 3D-Karte können Sie sich auf zwei verschiedene Arten
anzeigen lassen:
•
360o-Rotation der gewählten Ansicht.
•
Aktiver Bewegungsmodus
•
Planmodus
•
o
1 -
90o
Neigungswinkel.
•
Ansichtvergrößerung.
•
Synchronisierung von 2D- und 3D-Karten.
•
Anzeigemöglichkeit des vom Geberkegels abgedeckten Bereiches (falls ein Geber installiert ist).
Der aktive Modus ist die Standard-Einstellung bei Aufrufen der 3DKarten-Anwendung.
So wählen Sie den Planmodus
1. Mit dem Trackpad bewegen Sie sich auf der Karte. So gelangen
Sie in den Planmodus.
Die Bedienung der 3D-Karte
So wählen Sie den aktiven Bewegungsmodus
Die 3D-Karte wird ähnlich wie die herkömmliche Karte bedient, und
zwar mit den folgenden Elementen:
1. Drücken Sie die Softtaste FIND SHIP. Die Anzeige kehrt zum
aktiven Bewegungsmodus zurück, mit der Schiffsmarkierung und
dem Blick nach vorn gerichtet.
Verschieben und Ein-/Auszoomen
•
Mit der Range-Tasten zoomen Sie ein und aus.
•
Mit dem Trackpad bewegen Sie sich auf der Karte hin und her.
Planmodus
Rotieren und Neigungswinkel einstellen
Im Planmodus können Sie sich ein anderes Kartengebiet ansehen
als das, in dem Sie gerade navigieren.
Auf der 3D-Karte können Sie außerdem die Rotations- und Blickwinkel-Einstellungen ändern.
In den Planmodus gelangen Sie, wenn Sie die Karte mit dem Trackpad in den gewünschten Bereich verschieben.
•
Mit der Rotate-Softtaste dreht man die Ansicht zwischen 0° und
359°.
•
Mit der Pitch-Softtaste justiert man den vertikalen Blickwinkel
zwischen 1° und 90°.
Alle Bedienelemente des aktiven Bewegungsmodus sind auch im
Planmodus verfügbar, genau wie die der Karten-Bedienung. Lediglich auf der Statusleiste erkennen Sie an der Anzeige in Klammern,
dass der Planmodus aktiviert ist.
Kapitel 5: 3D-Karte
69
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 70 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Aktiver Bewegungsmodus
Den Blickwinkel ändern
Dies ist die Grundeinstellung, wenn Sie die 3D-Anwendung öffnen,
vorausgesetzt, Sie haben einen gültigen Fix. Sie sehen eine Luftbildaufnahme der 3D-Karte auf dem Bild-schirm
(„Vogelperspektive“), von etwas über und hinter Ihrem Schiff, während Sie nach voraus blicken (virtueller Blickpunkt. Wenn sich Ihr
Schiff vorwärts bewegt, wird die Karte automatisch aktuali-siert und
zeigt den neuen Blickwinkel nach vorn an.
Es gibt vier Ansicht-Optionen, zwischen denen Sie auswählen können: vorwärts, rückwärts, backbords, steuerbords.
2.431nm
PRT
ROTATE 106oT
2.431nm
STB
ROTATE 280oT
Im aktiven Bewegungsmodus können Sie den Neigungswinkel
ändern. Wenn Sie rotieren oder verschieben wollen, kommen Sie in
den Planmodus.
PRT
AFT
FWD
ROTATE 195oT
FWD
Voraus
Grundeinstellung für Blickrichtung.
Blickrichtung über und hinter dem Schiff,
Blickrichtung nach vorn.
Taste FIND SHIP -> Grundeinstellung.
2.431nm
AFT
ROTATE 011oT
AFT
Nach achtern
Blickrichtung über und vor dem Schiff,
Blickrichtung nach hinten.
D8725_1
2.431nm
Steuerbord
Blickrichtung über Backbord-Seite des
Schiffes, Blick nach Steuerbord.
D8726_1
AFT
STB
Backbord
Blickrichtung über Steuerbord-Seite des
Schiffes, Blick nach Backbord.
Die aktuell gewählte Option ist auf der Statusleiste angezeigt und
auf der Funktionsleiste markiert.
70
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 71 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So wählen Sie eine Ansicht
Vergrößerung / Verzerrung
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann die Softtaste 3D VIEW OPTIONS drücken.
3. Gehen Sie zu der von Ihnen bevorzugten Ansicht auf der VIEW
TO-Softtaste.
4. Bestätigen Sie mit OK.
Manchmal erkennt man bestimmte Karteneigenschaften besser,
wenn Sie vergrößert dargestellt werden. Das Bild wird in diesem
Fall in die Höhe „gestreckt“, so dass Sie Form und Position von
Objekten leichter erkennen können.
Einstellen der Anzeige
•
Vergrößerung bzw. Verzerrung in die Höhe.
•
Entfernen von Kartendetails („Aufräumen“ - engl. Declutter).
1-facher Verzerrfaktor (in die Höhe)
50-facher Verzerrfaktor in die Höhe
D8253_2
Sie können die 3D-Kartenansicht mit folgenden Funktionen übersichtlicher gestalten:
So stellen Sie auf Vergrößerung (Verzerrung) ein
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION -Softtaste.
Anschließend die 3D VIEW OPTIONS-Softtaste drücken.
Wählen Sie dann ADJUST EXAGGERATION.
Mit dem Trackpad stellen Sie das gewünschte
Vergrößerungslevel ein.
5. Bestätigen Sie mit OK.
Mit CANCEL können Sie zur vorherigen Vergrößerungseinstellung
zurückkehren.
Details ausblenden („Aufräumen“)
Wenn eine zu große Menge an Informationen auf der Karte dargestellt werden, kann dies zu Verwirrungen führen.
Kapitel 5: 3D-Karte
71
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 72 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
5.3 Mit Standard- und 3-D-Karten
gleichzeitig arbeiten
Die Funktion „Aufräumen“ hilft Ihnen, die Karte übersichtlicher zu
gestalten, indem einige Objekte vom Bildschirm entfernt werden.
Declutter AUS (Kartendetails eingeblendet)
Declutter EIN (Kartendetails eingeblendet)
D8254_1
Wenn Sie mit dem Gebiet, das Sie gerade befahren, nicht vertraut
sind oder wenn die Sicht schlecht ist, können Sie mit 2D- und 3DKarte gleichtzeitig (nebeneinander) auf dem Bildschirm arbeiten und
erhalten somit mehr Informationen und eine umfassendere Ansicht
Ihrer näheren Umgebung.
So schalten Sie die Funktion „Aufräumen“ ein oder aus
D8255_1
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie auf der DECLUTTER-Softtaste zwischen ON oder
OFF.
Wie mit allen Mehrfach-Seiteneinstellungen wird das aktive Fenster
mit einem roten Rahmen dargestellt. Änderungen können immer nur
im aktiven Fenster vorgenommen werden.
Infos zur Einstellung einer Seitengruppe, um zwei Anwendungen
anzuzeigen, finden Sie im Abschnitt Seiten auf geteilter Anzeige auf
Seite 26.
72
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 73 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3D-Polygon
Kartensynchronisierung
Sie können sich das 3D-Polygon auf der 2D-Karte anzeigen lassen.
Es handelt sich um ein Polygon (Trapez-Form), das einen blauen
Rahmen hat und sich vom virtuellen Blickpunkt aus erstreckt. Das
Polygon zeigt die Grenzen des Gebietes an, das Sie auf der 3DKarte sehen.
Mit der Kartensynchronisierung können Sie Steuerkurs-, Bereichsund Positionsdaten auf 2D- und 3D-Karten synchronisieren.
Wenn die Kartensynchronisierung auf EIN (ON) steht:
•
Die 2D-/3D-Synchronisierung wird in der Statusleiste angezeigt.
•
Wenn Sie FIND SHIP drücken (egal aus welcher Anwendung
heraus), wird sofort auf die 3-D-Standardanzeige umgeschaltet
und die 2D-Karte wird entsprechend synchronisiert.
•
Alle Änderungen an Steuerkurs, Bereich oder Position entweder auf 2D- oder auf 3D-Karten erscheinen in beiden Fenstern.
•
Wenn die 2D-Kartenansicht für das aktuelle Fenster auf SYSTEM eingestellt ist, werden die im Kartenfenster
vorgenommenen Änderungen in allen Fenstern aller Displays
wiedergegeben.
•
Ist die 2D-Kartenansicht für das aktuelle Fenster auf LOKAL gestellt, wirken sich die Änderungen nicht auf andere Fenster aus.
3-D-Polygon Blickwinkel-Symbol
Sobald Sie auf der 3D-Kartenansicht rotieren, den vertikalen Blickwinkel ändern, die Karte verschieben oder zoomen, wird das 3DPolygon auch auf der Standard-Karte aktualisiert.
1.
2.
3.
4.
5.
Aktivieren Sie ein Standard-Kartenfenster (2D-Karte).
Drücken Sie die Softtaste PRESENTATION.
Dann drücken Sie die CHART LAYERS-Softtaste.
Wählen Sie bei 3D LOCATOR die Einstellung ON.
Bestätigen Sie mit OK.
Kapitel 5: 3D-Karte
D8257_1
So zeigen Sie das 3D-Polygon an
73
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 74 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So synchronisieren Sie eine Standard-Karte mit einer 3D-Karte
5.4 Overlay mit Luftbildaufnahmen
1.
2.
3.
4.
5.
Sie können Luftbildaufnahmen auf 3D-Karten „überlagern“ (overlay). Somit können Sie Ihre nähere Umgebung exzellent
interpretieren. Luftbildaufnahmen beinhalten alle Gewässer bis zu 3
Meilen landeinwärts. Darüber hinaus erscheinen alle Landmassen
in grün (auf Farbkarten) bzw. in grau (Schwarz-Weiß-Karten).
•
Das Overlay mit den Luftbildaufnahmen wird über das 3D-Karten-Setup-Menü gesteuert.
Standard-3D-Bild
74
3D-Bild mit Luftbild-Overlay
D8848_1
Aktivieren Sie ein 2D-Kartenfenster.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
Drücken Sie auf CHART MODE AND ORIENTATION.
Wählen Sie beim CHART SYNC-Modus die Option 3D.
Bestätigen Sie mit OK.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 75 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
5.5 Setup der 3D-Karte
Das 3D-Karten-Setup-Menü wird im System-Setup-Menü aufgerufen. Infos zur Benutzung des System-Setup-Menüs finden Sie im
Abschnitt Setup-Menüs auf Seite 24.
Im 3D-Kartenmenü können Sie folgende Einstellungen wählen:
FUNKTION
OPTIONEN
Beschreibung
(Standardeinstellung in Fettschrift)
Blick-Mittelpunkt-Anzeige
Blick-Mittelpunkt (markiert mit einem weißen
Kreuz)
ON
OFF
Schiffssymbol
Sail
Anzeige des Schiffsymbols auf dem Bildschirm Power
Schiffsgröße
Tiny (extra klein)
Größe des Schiffssymbols auf dem Bildschirm Small (klein)
Medium (mittel)
Large (groß)
Huge (extra groß)
Luftbild-Overlay
ON
Legt eine Luftaufnahme über die 3D-Karte
OFF
Kartentext
ON
Textanzeige auf der 3D-Karte
OFF
Nav-Markierungen
ON
Anzeige von Navigationsmarkierungen auf der OFF
3D-Karte
Kapitel 5: 3D-Karte
75
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 76 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
76
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 77 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 6: Fischfinder
GILT NUR FÜR D-MODELLE.
Der Fischfinder benutzt akustische Ortung, um Fische, Bodenstrukturen und Unterwasserhindernisse (z.B. Wracks)
anzuzeigen.
Kapitelinhalt
•
6.1 Die Fischfinder-Anzeige auf Seite 78
•
6.2 Informationen zum Fischfinder auf Seite 78
•
6.3 Interpretation der Anzeigen auf Seite 79
•
6.4 Fischfinder-Voreinstellungen auf Seite 80
•
6.5 Den Tiefenbereich ändern auf Seite 84
•
6.6 Darstellungsoptionen auf Seite 85
•
6.7 Platzieren von Wegpunkten auf Seite 89
•
6.8 Fischfinder-Alarme auf Seite 89
•
6.9 Fischfinder-Setup-Menü auf Seite 90
77
6
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 78 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
6.1 Die Fischfinder-Anzeige
6.2 Informationen zum Fischfinder
Das standardmäßige Fischfinderbild ist eine Grafik, die sich kontinuierlich von rechts über den Bildschirm bewegt, während sich das
Schiff vorwärtsbewegt.
Die Fischfinder-Anwendung benutzt einen eingebauten Prozessor,
um akustische Signale zu verarbeiten und ein detailliertes Bild vom
Meeresboden zu erstellen.
Ein Geber, der sich unten am Schiff befindet, sendet Impulse von
Schallwellen ins Wasser und misst die Zeit, die erforderlich ist,
damit die Schallwellen den Meeresboden erreichen und zum Schiff
zurückgesendet werden. Die Echos werden von der Meeresbodenstruktur und von anderen Objekten, die sich im Weg befinden (z.B.
Fische, Wracks, Riffs etc.) beeinflusst..
Die Stärke der Echos wird durch unterschiedliche Farbgebung dargestellt. So können Sie Bodenstrukturen, die Größe von
Fischschwärmen und anderen Objekten im Wasser feststellen.
D9534_1
Statussymbol
Das Fischfinder-Statussymbol befindet sich rechts oben am Monitor:
(animiertes Icon)
78
Symbol animiert - Anschluss an Geber besteht.
Symbol statisch -Geber ist angeschlossen, sendet aber
nicht.
Symbol grau - Geber ist nicht angeschlossen.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 79 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
6.3 Interpretation der Anzeigen
Faktoren, die die Anzeige beeinflussen
Wenn ein Objekt erkannt wird, wird es mit einer Markierung auf dem
Bildschirm angezeigt.
Hinweise auf die Beschaffenheit des Bodens
Der Meeresboden erzeugt in der Regel ein starkes Echo. Anhand
dieser Bilder erkennen Sie die Beschaffenheit des Bodens:.
Die Qualität und Genauigkeit, mit denen das Display arbeitet, kann
durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören
Bootsgeschwindigkeit, Tiefe, Objektgröße, Rauschen und
Geberfrequenz.
Bei einem harten Meeresgrund (z.B. Sand) erscheint eine dünne Linie.
Bootsgeschwindigkeit
Die Form des Zieles auf der Fischfinder-Anzeige ändert sich mit der
Schiffsgeschwindigkeit. Niedrigere Geschwindigkeiten produzieren
flatterige, mehr horizontale Markierungen. Sobald sich Ihre Bootsgeschwindigkeit erhöht, tendiert das Ziel dazu, dicker zu werden
und sich leicht zu krümmen. Bei sehr hoher Geschwindigkeit ähnelt
die Markierung dann einer doppelten vertikalen Linie.
Bei einem weichen Meeresgrund (Schlamm oder Seegras) erscheint eine dicke Linie.
Die dunkle Schicht zeigt ein starkes Signal an.
Bei felsigem oder sehr unebenem Meeresgrund oder wenn ein Wrack in der Nähe ist, wird eine sehr
unregelmäßige Linie mit vielen Höhen und Tiefen angezeigt.
Objekttiefe
D6855-2
Je näher sich das Ziel an der Meeresoberfläche befindet, desto größer ist die Markierung auf dem Bilschirm. Einzelne Zielgrößen
können mit Hilfe der Zieltiefen-ID-Funktion angezeigt werden.
Die dunklen Schichten stellen gute/starke, die helleren Schichten
schwächere Echos dar. Dies könnte bedeuten, dass die obere
Schicht weich ist und die Schallwellen besser durchlässt als die härtere Schicht darunter.
Es kann auch sein, dass die Schallwellen einen 2-fachen Weg nehmen: Sie treffen auf den Meeresboden, werden ans Schiff
zurückreflektiert und werden wieder zum Meeresboden reflektiert.
Dies kann passieren, wenn das Gewässer flach, der Boden hart
oder die Verstärkung hoch eingestellt ist..
Kapitel 6: Fischfinder
Wassertiefe
Je tiefer die See ist, umso schwächer wird das Signal und somit
auch die Darstellung des Meeresbodens.
Objektgröße
Je größer ein Ziel ist, umso größer das Echo auf dem FischfinderBildschirm. Die Größe eines Fisches ist allerdings abhängig von seiner Schwimmblase (und nicht so sehr von seiner Größe selbst).
79
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 80 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Geberfrequenz
Es können je nach installiertem Geber verschiedene Frequenzen in
Ihrem System verfügbar sein.
Ein Ziel kann ganz unterschiedlich aussehen, wenn die Frequenz
geändert wird. Je niedriger die Frequenz, desto breiter die
Markierung.
Weitere Details zur Einstellung der Geberfrequenz lesen Sie unter
Geber-Einstellungen auf Seite 92.
6.4 Fischfinder-Voreinstellungen
Der Fischfinder verfügt über vier voreingestellte Konfigurationen
(Presets), die Sie über die Standard-Funktionsleiste bedienen. Sie
sind so konzipiert, dass Sie auch unter verschiedenen Umständen
immer einen optimalen Betrieb erzielen.
Sie können die Konfigurationen bei Bedarf aber auch Ihren eigenen
Anforderungen gemäß einstellen.
So wählen Sie einen Voreinstellungsmodus
Hintergrundgeräusche
Die Fischfinder-Anzeige kann durch Echos von beweglichen Objekten unter Wasser, durch Ablagerungen/Geröll auf dem
Meeresgrund, von Luftblasen oder durch die Bewegung Ihres eigenen Schiffes beeinträchtigt werden. Diese Effekte nennt man
Rauschen (Clutter); diese werden über die Verstärkungsmodi (Gain)
eingestellt. Es wird empfohlen Ihr System so einzustellen, dass es
automatisch die ideale Empfindlichkeitsstufe auf Basis der aktuellen
Tiefen- und Wasserverhältnisse regelt. Sie können die Empfindlichkeit aber auch manuell einstellen
Informationen zur Reduzierung der Hintergrundgeräusche lesen Sie
im Abschnitt Verstärkung und Sendeleistung auf Seite 85.
1. Mit der entsprechenden Sofftaste wählen sie aus folgenden
Optionen:
•
Single (Vollbild)
•
Dual (Geteiltes Fenster)
•
Shallow (Flachwasser)
•
Deep (Tiefwasser).
Wenn Sie ein Fischfinder-Fenster aktivieren, wird auf der Titelleiste
die gewählte Voreinstellung mit ihren Einstellungen angezeigt.
Anzeige-Modi für Voreinstellungen
Wenn eine Fischfinder-Voreinstellung ausgewählt ist, verändert sich
die Softtasten-Aufschrift in ADJUST. Mit dieser Taste können Sie
die Einstellungen für den Anzeige-Modus Ihren Anforderungen
gemäß konfigurieren (die Änderungen bleiben auch nach dem Ausschalten des Gerätes gespeichert.).
80
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 81 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So ändern Sie den Anzeigemodus
Geteilte Anzeige
1.
2.
3.
4.
Mit dem Zoom-Anzeigemodus haben Sie die Möglichkeit den Bildschirm zu teilen und das gezoomte Bild neben der StandardFischfinderanzeige abzubilden (ZOOM SPLIT). Der gezoomte
Bereich wird auf dem Standard-Fischfinderbild durch ein ZoomFenster kenntlich gemacht (siehe Abbildung unten).
Drücken Sie die Softtaste ADJUST....
Für eine Dualfrequenz-Anzeige wählen Sie FREQ1 oder FREQ2.
Drücken Sie die Softtaste SELECT VIEW.
Mit dem Trackpad oben/unten wählen Sie den gewünschten
Anzeige-Modus:
• None (keine)
Zoom-Ansicht
Standard-Ansicht
• Zoom
• Bottom Lock
• A-Scope
5. Zum Abschluss drücken Sie OK.
Zoom
Sie können Richtung Meeresboden einzoomen und erhalten somit
einen Bereich mit mehr Details. Mit der Einzoom-Option können
Sie:
•
Das Standard-Fischfinderbild durch das gezoomte Bild ersetzen
oder das gezoomte Bild neben dem Standard-Fischfinderbild
darstellen.
•
Zoom-Faktor auf eine der vorgegebenen Stufen einstellen oder
Zoom-Stufe manuell justieren.
•
Den gezoomten Ausschnitt des Bildes an einen anderen Punkt
auf dem Display neu positionieren.
Wenn der Bereich sich vergrößert, vergrößert sich auch der
Bereich, der im Zoom-Fenster angezeigt wird.
Kapitel 6: Fischfinder
So wählen Sie zwischen Vollbild und geteiltem Fenster
1. Wählen Sie FULL oder SPLIT mit der ZOOM-Softtaste.
Ist die Zoomfunktion aktiviert (ZOOM FULL oder ZOOM SPLIT),
können Sie entweder einen vordefinierten Zoomfaktor wählen oder
diesen manuell einstellen.
81
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 82 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So wählen Sie den Zoomfaktor
1. Drücken Sie die ZOOM-Softtaste.
2. Auf der Taste ZOOM FACTOR wählen Sie eine vordefinierte
Einstellung oder xR, um den Faktor manuell zu justieren. Dafür
benutzen Sie den Drehknopf.
3. Bestätigen Sie anschließend mit OK.
Positionseinstellung des gezoomten Bereiches
Bottom Lock sollte für individuelle Fischfinderfenster gewählt werden und ersetzt entweder das Standard-Fischfinderbild oder wird
neben dem Standard-Fischfinderbild angezeigt.
Wenn Sie den Bereich für das Bottom Lock-Fenster einstellen, können Sie mehr Details des Meeresgrundes erkennen. Sie können
auch das Bild neu positionieren, und zwar beliebig zwischen dem
unteren Fenster (0 %) und der Fenstermitte (50 %). Dazu benutzen
Sie die Einstellung Bottom Shift.
Wenn Sie die Zoom-Funktion gewählt haben, wählt das System
automatisch die Zoom-Position aus, so dass die Meeresgrunddetails immer in der unteren Display-Hälfte erscheinen. Ggfs. können
Sie den Teil des Bildes, der gezoomt werden soll, neu positionieren,
so dass ein anderer Bereich angezeigt wird.
So stellen Sie die Zoomposition ein
1. Drücken Sie die ZOOM-Softtaste.
2. Wählen Sie MAN mit der Softtaste ZOOM POSITION.
3. Mit dem Drehknopf positionieren Sie das gezoomte Bild neu.
4. Mit OK bestätigen.
Bottom Lock und Bottom Shift
Die Funktion Bottom Lock verwendet einen Filter, um die Meeresbodenstruktur zu glätten, damit Objekte auf oder direkt über dem
Grund leichter zu erkennen sind. Somit ist diese Funktion ideal zum
Auffinden von Fischen, die sich am Meeresboden ernähren.
Bottom-Lock-Bereich
Freq2: None
(Abstand vom Meeresgrund) Tiefe ab Wasseroberfläche
Tiefenanzeige
Meeresbodenschicht
Bottom-Lock-Bild
Standard-Fischfinderbild
So stellen Sie Bottom Lock ein
1. Wählen Sie FULL oder SPLIT.
2. Mit den entsprechenden Softtasten und dem Drehknopf stellen
Sie den Bereich und die Bottom-Shift-Werte ein.
82
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 83 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
„Live“-Bilder ansehen mit A-Scope
Die A-SCOPE-Softtaste
Die Standard-Fischfinderanzeige gibt eine Aufzeichnung der Fischfinder-Echos im Zeitablauf wieder. Wenn Sie es wünschen, können
Sie sich ein „Live“-Bild der Meeresbodenstruktur und der Fische
direkt unter dem Geber anzeigen lassen: Dies funktioniert mit AScope. Die Breite des Meeresbodens, die durch A-Scope abgedeckt wird, sehen Sie am unteren Rand des Bildschirm.
Wenn A-Scope aktiviert ist, können Sie eine von drei Display-Modi
auswählen:
So zeigen Sie das A-Scope-Bild an
1. Drücken Sie die Softtaste SELECT VIEW.
2. Mit dem Trackpad oben/unten wählen Sie den Anzeigemodus ASCOPE.
3. Drücken Sie nun die Softtaste A-SCOPE MODE, um den
gewünschten Anzeigemodus zu wählen.
MODUS 1
Das A-Scope-Bild
wird zentriert
angezeigt.
MODUS 2
Die linke Seite vom
Bild aus Modus 1
wird verbreitert
angezeigt, so dass
Sie mehr Details
sehen können.
MODUS 3
Das A-ScopeBild wird gestaucht dargestellt, da die
Signalbreite
mit zunehmender Tiefe
zunimmt.
D6674-3
Kapitel 6: Fischfinder
83
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 84 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
6.5 Den Tiefenbereich ändern
Sie können den Tiefenbereich auf der Fischfinder-Anzeige ändern.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
die automatische Einstellung, bei der immer automatisch der
flacheste Bereich angezeigt wird.
•
die manuelle Einstellung bis zur maximal angezeigten Tiefe auf
dem am Bild ablaufenden Meeresgrund oder auf A-Scope-Anzeigen. Änderungen des Bereichs wirken sich auf alle
Fischfinderfenster aus.
So verschieben Sie den angezeigten Bereich
1.
2.
3.
4.
Öffnen Sie die Funktionsleiste Range Adjust.
Drücken Sie die RANGE SHIFT-Softtaste.
Nehmen Sie mit dem Trackpad die gewünschte Einstellung vor..
Drücken Sie OK.
So kehren Sie zur Standard-Fischfinderanzeige zurück
1. Wählen Sie AUTO auf der RANGE-Softtaste.
2. Bestätigen Sie mit OK.
So öffnen Sie die Funktionsleiste zum Einstellen des Bereiches
1. Drücken Sie die RANGE-Taste.
So wählen Sie zwischen dem manuellen und dem automatischen Bereichsmodus
1. Öffnen Sie die Funktionsleiste Range Adjust.
2. Wählen Sie auf der RANGE-Softtaste AUTO oder MAN.
3. Drücken Sie OK.
Den Bereich verschieben (Range Shift)
Das DSM stellt die Anzeige automatisch so ein, dass der Meeresboden in der unteren Hälfte des Displays angezeigt wird. Alternativ
können Sie das Bild innerhalb des aktuellen Bereichs verschieben.
Änderungen des Bereichs wirken sich auf alle Fischfinderfenster
aus.
84
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 85 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
6.6 Darstellungsoptionen
Mit der PRESENTATION-Softtaste haben Sie Zugang zu den VRMFunktionen (Tiefen- und Entfernungsmessungen), Frequenzauswahl und der Scroll-Funktion. Diese Einstellungen wirken sich nur
auf den Monitor aus, mit dem Sie gerade arbeiten.
Verstärkung
Mit der GAIN-Funktion (Verstärkung bzw. Empfindlichkeit) wird der
Signalstärkenbereich eingestellt, in dem ein Objekt auf dem Fischfinder-Bildschirm angezeigt wird.
Automatische Einstellungen:
•
Low (niedrig - Standard-Einstellung) ist ideal, um Fischfinderbilder mit einem Minimum an Hintergrundrauschen anzusehen,
während Sie Ihre Fischgründe ansteuern. Nur die stärksten
Echos werden angezeigt.
•
Medium ist eine etwas höhere Verstärkungseinstellung und
zeigt mehr Details an.
•
High (hoch) gibt die besten Details der Ziele wieder, jedoch treten hier auch das stärkste Hintergrundrauschen und die stärkste
Seetrübung auf.
Verstärkung und Sendeleistung
Durch Ändern der voreingestellten Verstärkung wird auch die Art,
wie der Fischfinder das Rauschen (Clutter) verarbeitet, modifiziert.
Damit kann die Anzeige am Monitor deutlich verbessert werden.
Benutzen Sie die automatische Einstellung für einen optimalen
Betrieb.
Verstärkungseinstellungen
Manuelle Einstellung:
So stellen Sie die Verstärkung ein
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann die Softtaste GAIN drücken
3. Wählen Sie nun eine geeignete Option aus der Funktionsleiste.
Folgende Einstellungen sind möglich:
•
Verstärkung (Gain)
•
Farbverstärkung (Color Gain)
•
TVG
•
Farbgrenzwerte
Kapitel 6: Fischfinder
•
Benutzen Sie den Regler, um den gewünschten Wert
einzustellen.
Die Verstärkung sollte so hoch eingestellt werden, dass Sie Fische
und Meeresgrunddetails gut erkennen können, jedoch mit möglichst
wenig Hintergrundrauschen. Im Allgemeinen wird eine hohe Verstärkung in tiefem und/oder klarem Wasser, eine niedrigere
Verstärkung in flachem und/oder trübem Wasser benutzt. Die
Grundeinstellung für manuelle Verstärkung ist 75%.
85
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 86 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Farbverstärkung
Leistungseinstellungen:
Hier legen Sie die untere Grenze für die stärkste Echofarbe fest.
Alle Echos mit einer Signalstärke oberhalb dieses Wertes werden in
der stärksten Farbe angezeigt. Die Echos mit schwacher Signalstärke werden gleichmäßig unter den übrigen Farben aufgeteilt.
Wenn Sie einen niedrigen Wert einstellen, sehen Sie eine große
Bandbreite der schwächsten Farbe, jedoch eine kleine Bandbreite
für die anderen Farben. Wenn Sie einen hohen Wert einstellen,
erhalten Sie eine große Bandbreite für die stärkste Farbe, jedoch
eine kleine Signalbandbreite für die anderen Farben.
•
Auto
Dies ist die Grundeinstellung ab Werk. Wenn Sie Auto wählen,
wählt das DSM automatisch die erforderliche Leistung aus, basierend auf aktueller Tiefe, Geschwindigkeit und Signalstärke
(vom Meeresgrund).
•
Manuell
Wenn Sie die Leistung manuell einstellen möchten, können Sie
zwischen 0 und 100 % einstellen (in 10-%-Schritten). Niedrigere
Leistungsstufen werden normalerweise in Tiefenbereichen <
2,40 m gewählt, höhere Leistungsstufen für Tiefen > 3,70 m.
TVG (Time Varied Gain - zeitbasierte Verstärkung)
Die Funktion TVG reduziert Seegangsreflexe, indem die Verstärkung durch die gesamte Wassersäule variiert wird. Diese Funktion
ist sinnvoll, wenn Sie das ’Rauschen’ reduzieren wollen.
Wenn Sie TVG erhöhen, erhöhen Sie damit die maximale Tiefe, auf
die TVG angewendet wird. Ein kleiner TVG-Wert hat nur geringen
Einfluss im Flachwasser; ein hoher TVG-Wert verringert die Verstärkung im Flachwasser, so dass nur die stärksten Echos angezeigt
werden.
Dual-/Einzelfrequenz-Ansicht
Mit dem dualen Frequenz-Betrieb kann der Echolot mit zwei Frequenzen gleichzeitig arbeiten und diese nebeneinander anzeigen.
Wenn die von Ihnen verwendete Voreinstellung zwei Frequenzen
hat, können Sie eine oder beide Frequenzen in zwei Fenstern
anzeigen lassen.
So stellen Sie die Frequenz-Anzeige ein
Diese Einstellung regelt das Leistungslevel des Gebers.
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie F1, F2 oder BOTH auf der VIEW-Softtaste.
3. Drücken Sie OK.
So stellen Sie die Leistung ein
So konfigurieren Sie den Geber für Dualfrequenz
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie die gewünschte POWER-Option aus der
Funktionsleiste.
3. Im manuellem Modus wählen Sie mit dem Trackpad die von
Ihnen gewünschte Leistungseinstellung.
4. Bestätigen Sie mit OK.
1. Mit einem aktivierten Fischfinder-Fenster, drücken Sie die PAGE/
MENU-Taste.
2. Wählen Sie Configure Frequency Presets.
3. Mit dem Trackpad bestimmen Sie nun eine der FrequenzVoreinstellungen
Einstellen der Leistung (Power Setting)
86
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 87 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Hinweis: Bei der DUAL-Voreinstellung ist Dualfrequenz die Standard-Einstellung.
•
Zieltiefen-ID - Tiefenangaben von georteten Zielen. Die Empfindlichkeit dieser IDs ist direkt verbunden mit der
Empfindlichkeit der Fischalarme; je höher die Alarm-Empfindlichkeit, desto höher die Anzahl der Echos. Die Ziele können
über das Fischfinder-Setup-Menü ein- oder ausgeschaltet werden (siehe Seite 90).
•
Cursor-Tiefe - vom Cursor markierte Tiefe und Entfernung von
Ihrem Schiff aus - wird auf der Datenleiste oben am Bildschirm
angezeigt. Dies funktioniert ähnlich wie bei den VRMs (variablen
Bereichsringen), jedoch ohne Linien.
•
VRMs - (variable Bereichsringe): Diese zeigen die Entfernung
hinter Ihrem Schiff und die Tiefe unter ausgewählten Objekten
an.
Lesen Sie zu diesem Thema auch den Abschnitt Konfiguration der
voreingestellten Frequenzen auf Seite 90.
Messen von tiefe und Entfernung
Der Fischfinder bietet Ihnen diverse Funktionen zur Bestimmung
von Tiefen und Entfernungen:
VRM (variable
Bereichsmarkierung (zeigt
Entfernung
hinter dem
Boot)
Hinweis:Sind mehrere Fischfinder-Fenster geöffnet, sollte in
mindestens einem Fenster die Tiefenanzeige eingeblendet
sein.
Tiefenlinie
VRM zeigt
Tiefe des Ziels
Messen von Tiefe und Entfernung mit VRMs (variablen
Bereichsringen)
Tiefenanzeige
TiefenCursor
Ziel-ID
(Tiefenanzeige
in der Datenliste)
Tiefenmarkierungen
•
Tiefenanzeige - Ihre aktuelle Tiefe wird angezeigt. Größe und
Position der Anzeige kann über das Fischfinder-Setup-Menü geändert werden (siehe Seite 90).
•
Tiefenlinien - Horizontale, gestrichelte Linien, die in regelmäßigen Abständen erscheinen, zeigen die Tiefe ab
Meeresoberfläche an. Diese können über das FischfinderSetup-Menü ein- oder ausgeschaltet werden (siehe Seite 90).
Kapitel 6: Fischfinder
Mit einem VRM können Sie die Tiefe eines Objektes und die Entfernung hinter diesem Objekt bestimmen. Diese Markierungen
bestehen aus einer horizontalen Linie (für die Tiefe) und einer vertikalen Linie (Entfernung hinter dem Schiff). Beide Linien sind mit der
entsprechenden Abmessung versehen und werden individuell
bedient.
87
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 88 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Bildablaufmodus und -geschwindigkeit ändern
So nehmen Sie Messungen mit VRMs vor
1.
2.
3.
4.
Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
Dann die Softtaste VRM drücken.
Wählen Sie ON.
Halten Sie die Anzeige an, damit es einfacher ist den VRM auf
ein Objekt zu positionieren.
5. Nehmen Sie die Messungen vor:
Zu messende Entfernung
Sie können die Geschwindigkeit, mit der das Bild über den Bildschirm läuft, einstellen. Bei einer schnelleren Geschwindigkeit
werden mehr Details angezeigt. Dies ist besonders dann sinnvoll,
wenn Sie nach Fischen suchen. Wenn Sie eine langsamere
Geschwindigkeit wählen, bleiben die Daten dafür länger auf dem
Bildschirm erhalten.
Folgende Optionen sind verfügbar:
z.B.
RANGE
49ft
•
1.56nm
OK
Manuell - Mit dieser Funktion wird der Prozentsatz der maximalen Geschwindigkeit für die betreffende Tiefe eingegeben. Je
niedriger der Prozentsatz, umso langsamer läuft das Bild ab. Die
Vorgabe ab Werk ist die manuelle Einstellung mit voller Ablaufgeschwindigkeit (100%).
So wählen Sie Ablaufmodus und -geschwindigkeit
Bereichsmarkierung
über Ziel schieben
1. Öffnen Sie das Fishfinder-Setup-Menü.
2. Geben Sie Ihren Wert in der manuellen
Ablaufgeschwindigkeitseinstellung ein.
,
Zu messende Tiefe
z.B.
Den Bildablauf anhalten
DEPTH
10ft
12ft
OK
Tiefenmarkierung
über Ziel schieben
Um die Markierung an die vorherige Position zurückzuschieben,
drücken Sie CANCEL.
88
Ablaufgeschwindigkeit (Scroll Speed)
Sie können den Bildablauf anhalten, um sich einen „Schnappschuss“ des Bildes anzeigen zu lassen. Trotz angehaltenen Bildes
wird die Tiefenanzeige weiterhin kontinuierlich aktualisiert. Das
Anhalten/Zurückkehren wirkt sich nur auf die Frequenz (oder beide
Frequenzen, wenn ausgewählt) auf dem lokalen Display aus, während auf anderen Displays das Bild ungestört weiter abläuft.
Mit dieser Funktion können Sie das angehaltene Bild näherbetrachten und Wegpunkte oder VRMs platzieren, während auf der
anderen Frequenz das Bild weiter abläuft und Fische geortet
werden.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 89 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So halten Sie den Ablauf an bzw. aktivieren ihn wieder
1. Drücken Sie die PRESENTATION-Softtaste.
2. Wählen Sie eine Einstellung auf der SCROLL-Taste.
3. Drücken Sie OK.
6.8 Fischfinder-Alarme
Es gibt in der Fischfinder-Anwendung folgende Alarmmeldungen:
•
Fischalarme - werden ausgelöst, wenn ein Zielobjekt eine bestimmte Empfindlichkeitsstufe erreicht und sich innerhalb der
Tiefengrenzen befindet (wenn vorher eingestellt). Je höher die
Fischalarm-Empfindlichkeit, desto höher die Anzahl der angezeigten Zieltiefenbilder.
•
Flachwasser-/Tiefenalarme - diese werden ausgelöst, wenn
das DSM ermittelt, dass die Tiefe geringer ist als die vorab festgelegte Flachwassergrenze bzw. größer als die vorab
festgelegte Tiefengrenze.
6.7 Platzieren von Wegpunkten
Sie können den Bildablauf anhalten und Wegpunkte an Positionen
oder Zielen platzieren, zu den Sie später zurückkehren möchten.
Wenn Sie einen Wegpunkt setzen, werden dessen Detailszur Wegpunktliste hinzugefügt, und eine vertikale Linie mit der Beschriftung.
WPT auf dem Bildschirm eingeblendet. Wegpunkte können geändert und auf einem aktiven Fischfinder-Fenster angesteuert werden.
So platzieren Sie einen Wegpunkt im Fischfinder-Modus
1. Drücken Sie die WPTS-Taste
2. Wählen Sie die gewünschte Option:
Sie können die Alarme aktivieren, die Limits festlegen und die
Fischalarm-Empfindlichkeit einstellen.
Siehe auch:
Wie Sie die Alarme konfigurieren, lesen Sie im Abschnitt AlarmSetup-Menü auf Seite 137.
• WAYPOINT AT CURSOR (Wegpunkt am Cursor)
• WAYPOINT AT VESSEL (Wegpunkt am Schiff)
• WAYPOINT AT LAT/LON (Wegpunkt am Längen-/Breitengrad)
Weitere Informationen zur Bedienung von Wegpunkten finden Sie
im Abschnitt Wegpunkte auf Seite 29:
Kapitel 6: Fischfinder
89
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 90 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
6.9 Fischfinder-Setup-Menü
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Einstellungen im
Fischfinder-Setup-Menü ändern können. Es enthält auch Einstellungen, die Sie wahrscheinlich nie oder nur selten ändern müssen.
Informationen zur Benutzung von Setup-Menüs finden Sie unter
Setup-Menüs auf Seite 24.
Manuelle Frequenzwahl
Wird eine Frequenz manuell gewählt, arbeitet der Fischfinder nur
mit dieser festgelegten Frequenz.
Die Frequenz hat Auswirkungen auf die Anzeigen des FischfinderDisplays durch die Änderung des Eindringungsvermögens des
Sonarsignals.
•
Niedrige Frequenz scannt einen breiten Bereich; die Durchdringung des Wassers ist sehr gut. Diese Einstellung empfiehlt sich
für tiefe Gewässer und die Abdeckung großer Breiche unter dem
Schiff.
•
Hohe Frequenz (200 Khz) scannt einen schmaleren Bereich; es
werden mehr Details produziert, besonders bei hoher Bootsgeschwindigkeit. Sie empfiehlt sich in flacheren Gewässern (bis zu
1000 Fuß).
So öffnen Sie das Fischfinder-Setup-Menü
1. Aktivieren Sie ein Fischfinder-Fenster.
2. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt.
3. Wählen Sie Fishfinder Setup.
Konfiguration der voreingestellten Frequenzen
Wählen Sie die Frequenzen für die vier voreingestellten Betriebsmodi (Presets). Die Frequenzen für den Geber werden automatisch
vom System gefunden. Sie können:
•
für jedes der vier Presets eine oder zwei Frequenzen festlegen.
•
die Namen der Presets ändern (mit der Softtaste EDIT NAME).
•
alle Presets auf Werkseinstellung zurücksetzen (mit der Softtaste RESET ALL).
•
ein bestimmtes Preset auf Werkseinstellung zurücksetzen (RESET <PRESET> Softtaste).
Automatische Frequenzwahl
Das System stellt immer automatisch die für Ihren Geber und für die
Arbeitsbedingungen geeignetste Frequenz ein.
Bildschirm-Einstellungen
Das Fishfinder-Setup-Menü verfügt über eine Reihe von Einstellungen, mit denen sich das Fischfinderbild ändern lässt.
So öffnen Sie die Anzeige zum Einrichten der FrequenzVoreinstellungen
1. Mit einem aktivierten Fischfinder-Fenster drücken Sie die PAGE/
MENU-Taste.
2. Wählen Sie Configure Frequency Presets.
90
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 91 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Display-Einstellungsbeispiel
So öffnen Sie das Fischfinder-Setup-Menü
1. Aktivieren Sie ein Fischfinder-Fenster.
2. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt.
3. Wählen Sie Fishfinder Setup.
Option
Verfügbare
Einstellungen
Gain: Auto High
200 kHz: Auto
Standard-Fischfinderbild
Das Standard-Fischfinderbild zeigt den
Meeresgrund als eine Kombination von
Eigenschaften (Schlamm, Sand, Fische etc.)
mit verschiedenen Signalstärken an.
75
75.9
ft
Small (klein)
Medium
Large (groß)
Position der Tiefenanzeige (Depth Digit Position)
Top (oben)
Bottom (unten)
Zieltiefen-ID (TargetDepth ID)
Display depth readings for identified objects.
On
Off
Tiefenlinien (Depth Lines)
Horizontal lines indicating depth
On
Off
Weißlinie (White Line)
A white line along the contour of the sea bottom. This
helps to distinguish objects close to the sea bed.
On
Off
Bodenfüllung (Bottom Fill)
Solid color fill for the sea bottom.
On
Off
Farbpalette
Nachtmodus
und eine Anzahl
weiterer
Palettenoptionen.
Gain: Auto High
200 kHz: Auto
Weißlinie (White Line)
Bei dieser Funktion erscheint eine weiße
Linie entlang dem Meeresboden (die sich
durch die digitale Tiefe definiert). Dabei
werden Details unter dem Meeresboden
ausgeblendet. Fische am Meeresgrund
können jetzt sehr viel leichter
ausgemacht werden.
75.9
ft
Bei dieser Funktion werden die Details
unter dem Meeresgrund ausgeblendet
und durch eine Kontrastfarbe ersetzt. Die
Meeresbodenstruktur setzt sich somit
farblich klar ab und Fische am
Meeresboden können sehr leicht erkannt
werden.
75
75.9
ft
Kapitel 6: Fischfinder
100% bis 10%
100
Gain: Auto High
200 kHz: Auto
Weißlinie (While Line) &
Bodenf üllung (Bott om fill )
75
75.9
ft
Manuelle Bildablaufgeschwindigkeit (Scroll
Speed)
Bodenf üllung (Bott om fill )
Gain: Auto High
200 kHz: Auto
100
Wenn sowohl die Funktionen Weißlinie als
auch Bodenfüllung aktiviert sind, wird
einerseits der Meeresboden durch eine weiße
Linie abgegrenzt und andererseits die Details
unter dem Meeresboden durch eine Kontrastfarbe ersetzt. Sowohl die Bodenstruktur als
auch die Fische am Grund lassen sich sehr
leicht erkennen.
D6833-3
Größe der Tiefenanzeige (Depth Digit Size)
91
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 92 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Geber-Einstellungen
•
Unter bestimmten Umständen (z.B. harter Meeresboden oder
andere Schiffe in der Nähe, die mit einem Fischfinder ausgerüstet
sind) kann die Leistung des DSM beeinträchtigt werden. Im SetupMenü können Sie dafür Einstellungsänderungen vornehmen.
DSM-Reset
Alle Einstellungen werden auf die Werkseinstellungen
zurückgesetzt.
•
Reset des Tageszählers (Trip Counter Reset)
Zurücksetzen des Tageszählers.
•
Fischfinder-Einstellungen benötigen normalerweise keine
Nachjustierungen.
Störimpulsunterdrückung (Interference Rejection)
Störimpulse durch benachbarte Schiffe, die auch mit einem
Fischfinder ausgerüstet sind, werden unterdrückt.
•
Störimpulsunterdrückung 2. Echo
Feineinstellung der Sendeimpulsfolge für das 2. Echo.
So öffnen Sie das Geber-Einstellmenü
•
Grenze für Sendeimpulsfolge (Ping Rate Limit) (pro Sek.)
Stellt einen Geschwindigkeitsbegrenzer zur Verfügung; dies
kann nützlich sein, um die Sendeimipulsfolge auf lokale Bedingungen einzustellen ( z.B. wenn Sie sich über einem harten
Meeresgrund oder in flachen Gewässern befinden.
•
Sendeimpulsfolge aktiv (Ping Enable)
Die Sendeimpilsfolge ist normalerweise aktiv; sie kann jedoch
inaktiv geschaltet werden, wenn z.B. anderes Zubehör getestet
wird oder sich ein Taucher in der Nähe des Schiffes befindet.
Hinweis:Die Setup-Möglichkeiten hängen vom Typ des Gebers ab,
der auf Ihrem Boot installiert ist.
1. Aktivieren Sie ein Fischfinder-Fenster.
2. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt.
3. Mit dem Trackpad wählen Sie die Option Transducer Settings.
Geber-Optionen
•
Geber auswählen
Wenn Sie einen Geber auswählen, zeigt die A-Serie eine Liste
mit Optionen an, aus denen Sie wählen können.
•
Loggeber auswählen
Option ist nur verfügbar, wenn es sich um einen Geber handelt,
in den kein Loggeber integriert ist.
•
Frequenz-Kalibrierung
Verbirgt das Setup-Menü und zeigt eine Reihe von Softtasten
an, mit denen die Geberfrequenz eingestellt werden kann.
•
Tiefen-Offset (Wasserlinie)
Dieser Offset-Wert repräsentiert die Gebertiefe (in Relation zur
Wasserlinie)
•
Offsets für Geschwindigkeit und Temperatur
Kalibrierung des Loggebers und des Temperaturfühlers (falls
installiert).
92
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 93 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
Hierzu ist der Anschluss eines Wetterempfängers vom Typ Raymarine SR50 Sirius erforderlich.
Wenn Sie einen Raymarine SR50 Sirius Wetterempfänger in Ihrem System an Bord installiert und dazu ein entsprechendes Abonnement käuflich erworben haben, kann die Wetteranwendung vergangene, Live- und vorhergesagte
Wettergrafiken über eine Weltkarte legen. Mit diesen Daten können Sie dann das Wetter für Ihre aktuelle Position
oder für einen Ort, zu dem Sie fahren möchten, überprüfen.
Lesen Sie sich dieses Kapitel bitte zusammen mit dem Handbuch des Sirius-Wetterempfängers durch:
Kapitelinhalt
•
7.1 Systemanforderungen auf Seite 94
•
7.2 Arbeiten mit der Sirius-Wetteranwendung auf Seite 94
•
7.3 Animierte Wettergrafiken auf Seite 100
•
7.4 Wetterberichte ansehen auf Seite 101
•
7.5 Problemlösung auf Seite 102
•
7.6 Einrichten der Wetteranwendung auf Seite 102
Siehe auch...
•
93
Ausschlussklauseln und Lizenzen (siehe Seite 155).
7
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 94 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
7.1 Systemanforderungen
Bevor die Wetteranwendung zum Einsatz kommt, müssen Sie:
•
Eine Sirius ID-Nummer haben (Details dazu finden Sie im Sirius
Installationshandbuch).
•
Eine Seitengruppe für die Wetteranwendung einrichten.
•
Die Wetterdaten, die Sie anzeigen möchten, bestimmen..
•
Damit Ihr G-Serie-System Wetterdaten anzeigt, muss es an einen
SR50 Sirius-Wetterempfänger von Raymarine angeschlossen
werden, der die entsprechenden Daten liefert.
•
Damit Ihr Schiff angezeigt wird und Wetterberichte für Ihre Position zur Verfügung stehen, benötigen Sie ein Positionsfix für Ihre
Schiffsposition. Dazu müssen Sie sich im Bereich der Sirius-Satelliten befinden.
Weitere Informationen zur Installation und Inbetriebnahme eines
Wetterempfängers finden Sie im SR50 WetterempfängerInstallationshandbuch.
7.2 Arbeiten mit der SiriusWetteranwendung
Erstellen eines Wetterfensters
Eine Wetteranwendung steht auf den vorkonfigurierten Seiteneinstellungen nicht zur Verfügung. Sie müssen daher ein Seitenset
individuell konfigurieren. Informationen hierzu finden Sie unter
Seitengruppen auf Seite 132.
Die Wetter-Anzeige
Hier sehen Sie die Haupteigenschaften der Wetteranzeige.
Bereich
2400 nm
Uhrzeit/Datum
Signalstärke
12:00 22/11
Medium
Statusleiste
Marinezone
Überwachungsstation für
Meeresoberfläche
Wellenhöhen
DISPLAY
GRAPHICS...
ANIMATE
WEATHER...
WEATHER
REPORTS...
PRESENTATION...
D8564_1
FIND SHIP
Softtasten für Wetter
Hinweis:Es kann nach Bedarf entweder die aktuelle Zeit oder die
Zeit der Animation angezeigt werden.
94
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 95 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Bestimmung meteorologischer Daten
(Elemente)
Sie können sich Wetterberichte in Textform oder als animierte Grafik
für bestimmte Wetterelemente anzeigen lassen.
So legen Sie die Wetterelemente fest
1. Aktivieren Sie ein Wetterfenster.
2. Drücken Sie die DISPLAY GRAPHICS-Softtaste.
3. Wählen Sie ein Wetterelement und nehmen Sie dann für jedes
Element, das Sie interessiert, die entsprechende Einstellung vor
4. Speichern Sie mit OK.
Wettersymbole
Das System verfügt über eine Reihe von Symbolen zur Veranschaulichung des Wetters. Viele Symbole verfügen über zusätzliche
Daten. In diesen Fällen zeigt das Obkjetkfenster den Text “OK for
more info” (auf OK drücken für mehr Infos) an.
So werden zusätzliche Daten für meteorologische Objekte
angezeigt
1. Markieren Sie das Objekt.
2. Zeigt ein Popupfenster an, dass mehr Infos zur Verfügung
stehen, drücken Sie auf OK.
Wettersymbole
Wie bewegt man sich auf der Wetterkarte?
Wenn Sie die Wetteranwendung öffnen, wird die Weltkarte angezeigt.
Mit dem Cursor bewegen Sie auf der Karte und mit der Bereichstaste (Range) zoomen Sie ein oder aus.
Um Ihr Schiff in die Kartenmitte zu positionieren, drücken Sie die
Softtaste FIND SHIP.
Wetter-Symbole
24
22
26
22
Sturmfront
Wellen (blau)
Kanada-Radar (dunkelgrün-gelb)
Or
Platzieren von Wegpunkten
Die Wegpunkttaste funktiniert ganz normal, wenn ein Wetterfenster
aktiv ist. Sie müssen lediglich ein Kartenfenster aktivieren, um
erstellte Wegpunkte sehen zu können.
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
Blitze
Wind
Stationen zur Überwachung der
Meeresoberfläche (pink
Städte (grau)
Temperatur Meeresoberfläche
( grün-gelb-orange)
95
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 96 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Sturmsymbole
Sturm-Symbole
Tropensturm
Hurrikan (Kategorie 1 - 5)
Luftdruck
Hochdruck/Tiefdruck (blau/rot)
Verschleierte Front (violett)
Warmwetterfront (rot)
Tropische Turbulenzen,
tropische Depression
Farbe
Niederschlagstyp
Intensität (dBz)
Gelb
Regen
40-44
Orange
Regen
45-49
Hellrot
Regen
50-54
Dunkelrot
Regen
55 +
Hellblau
Schnee
5-19
Dunkelblau
Schnee
20 +
Hellrosa
Gemischt
5-19
Dunkelrosa
Gemischt
20 +
Kaltwetterfront (blau)
Tiefstdruck (braun)
Feststehende Front (rot-blau)
1010
1012
Sturrmbö (rot)
Isobare (grau)
Trockenheit (rot)
Sturmfront
Pfeile zeigen Richtung und Geschwindigkeit von Stürmen an.
24
NOWRad zeigt den Typ und die Stärke von Niederschlägen an:
Farbe
Niederschlagstyp
Intensität (dBz)
Hellgrün
Regen
15-19
Mittelgrün
Regen
20-29
Dunkelgrün
Regen
30-39
96
26
22
Sturmgeschwindigkeit
Richtung
des
Sturms
D8926_1
Niederschlag (NOWRad)
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 97 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
D8570_1
Temperatur der Wasseroberfläche (SST)
Die Temperaturbereiche der Wasserober-fläche werden durch verschiedene Farbschattierungen dargestellt (blau/ grün/gelb/orange/
rot).
Intensität in mm pro Std.
Mittelgrün
1.01-4.00
Dunkelgrün
4.01-12.00
Gelb
12.01-24.00
Orange
24.01-50.00
Hellrot
50.01-100
Dunkelrot
100.01 +
Verfolgen von Stürmen
Mit der Funktion STORM TRACK können Sie größere Stürme in
Ihrem Gebiet überwachen, d.h. tropische Turbulenzen, Depressioen,
Stürme und Tiefdruckgebiete, Hurrikane, Taifune und Super-Taifune.
Das Display zeigt den Verlauf des Sturms an sowie seine aktuelle
und vorhergesagte Position, die Windradien (nur aktuelle Position)
und Richtung und Geschwindigkeit.
Sturmsymbole
Das kanadische Radar zeigt die Intensität des Niederschlags für Kanada. Anders als bei NOWRad, wird beim Kanada-Radar kein
Niederschlagstyp angezeigt.
Farbe
Intensität in mm pro Std.
Transparent
0.00-0.20
Hellgrün
0.21-1.00
Diese Symbole erscheinen auf dem Bildschirm in 3 verschiedenen Farben:
Grau - Vergangenheit, rot - aktuell, orange - Vorhersage
Hurrikan
(Kategorie 1 - 5)
Tropensturm
Tropische Turbulenzen,
tropische Depression
Schieben Sie den Cursor über das Symbol für weitere Informationen/Details.
D8931_1
Kanadisches Radar
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
Farbe
97
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 98 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Daten von tropischen Stürmen
Folgende tropische Sturmdaten können für Stürme angezeigt
werden:
•
Name, Typ, Datum und Uhrzeit des Sturms.
•
Position, Richtung und Geschwindigkeit des Sturms.
•
Druck, maximale Windgeschwindigkeit und maximale Windböen.
Stationen zur Überwachung der
Meeresoberfläche
An diesen Stationen können Sie aktuelle und vergangene Wetterdaten ansehen.
Bakenstation
Blitze
C - MAN
WSI
NWS
D8975-1
Alle Überwachungsstationen werden durch ein pinkes Symbol dargestellt:
Das System zeigt ein Blitzsymbol bei jedem Blitzschlag an, der
innerhalb der letzten 5, 10 und 15 Minuten aufgezeichnet wurde.
Vorhersage für Städte
Blitzeinschläge
Blitzeinschläge der
letzten 15 Min.
Die letzten Blitzeinschläge liegen
über den alten
Über die Städte-Option haben Sie Zugriff auf die Wettervorhersage
für Städte. Oft können Vorhersagen für bis zu drei Tage angezeigt
werden.
Blitzeinschläge der
letzten 10 - 15 Min.
98
D8575_1
Blitzeinschläge der
letzten 5 - 10 Min.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 99 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Wind
Wellen
Diese Option zeigt die aktuelle Windrichtung und Windstärke. Im
Wetter-Setup-Menü können Sie festlegen, ob das Windsymbol als
Pfeil oder als Windfahne angezeigt werden soll. Windpfeile zeigen
die Windgeschwindigkeit an - je größer der Pfeil, umso stärker der
Wind.
Diese Option zeigt die Wellendauer, -richtung und -höhe an.
Die aktuelle Wellenhöhe wird in 16 Stufen angezeigt:
Wellenhöhen
Windfahnen zeigen die Windgeschwindigkeit noch genauer an:
Wellen in 16 verschiedenen
Farbschattierungen:
Rot
- höchste Wellen
Grün - mittelhohe Wellen
Blau - niedrige Wellen
Florida
Symbole für Windgeschwindigkeiten
8-12 kts
13-17 kts 18-22 kts 23-27 kts 28-32 kts 33-37 kts 38-42 kts 43-47 kts
Kuba
48-52 kts
D8603_1
3-7 kts
etc.
73-77 kts 78-82 kts 83-87 kts 88-92 kts 93-97 kts 98-102 kts
D8571_1
53-57 kts 58-62 kts 63-67 kts 68-72 kts
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
99
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 100 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Druck
7.3 Animierte Wettergrafiken
Diese Option für den Druck arbeitet mit den meteorologischen
Standardsymbolen.
Mit der animierten Wetter-Option können Sie sich eine Animation
zum aktuellen Zeitpunkt anzeigen lassen für:
Hochdruck
(blau)
Tiefdruck
(rot)
Warmfront (rot)
Kaltfront (blau)
Sturmbö (rot)
Trockenheit
(braun)
Isobar (grau)
Daten einer bestimmten Position
anschauen
Sie können sich Wassertemperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Wellenhöhe, Niederschlagsintensität und -typ für eine
bestimmte Position anzeigen lassen. Auch der Seebereich wird
angezeigt.
So sehen Sie Daten für eine bestimmte Position
1. Schieben Sie den Cursor zur gewünschten Position.
2. Drücken Sie auf OK.
D8651_1
1012
Tiefstdruck (braun)
die Vorhersage für Wind, Wellen oder Druck.
•
den Verlauf des Wetterradars (NOWRad).
Sie können keine Daten anzeigen lassen (z.B. indem Sie den Cursor auf ein Symbol schieben), während eine Animation läuft.
Verschleierte
Front (violett)
1010
Feststehende Front
(rot-blau)
•
Mit der Taste RANGE sowie mit dem Trackpad können Sie trotzdem
weiterhin arbeiten, solange Sie die Option PAUSE nicht angewählt
haben. Wenn Sie RANGE drücken bzw. die Karte verschieben,
startet die Animation neu.
Die Animation hält an, wenn Sie eine der Optionen ACTIVE, PAGE,
DATA, WPS/MOB oder MENU drücken oder wenn Sie das Fenster
mit der Animation schließen.
So richten Sie eine animierte Wettergrafik ein
1. Drücken Sie die ANIMATE WEATHER-Softtaste.
2. Wählen Sie auf der ANIMATE TYPE-Sofftaste die gewünschte
Einstellung.
3. Dann wählen Sie die gewünschte Option auf der FORECASTSofttaste (Wind, Wellen oder Druck).
So lassen Sie die Animation abspielen
1. Drücken Sie die ANIMATE WEATHER-Softtaste.
2. Schalten Sie mit der Softtaste ANIMATE auf ON.
In der Statusleiste erscheint der Zeitrahmen. Der Wetterradar-Verlauf liefert Ihnen bis zu acht Datenbilder, wobei die letzten zwei
Stunden (in 15-Minuten-Intervallen) abgedeckt werden.
So halten Sie die Animation an
1. Drücken Sie die PAUSE-Softtaste.
100
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 101 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
7.4 Wetterberichte ansehen
Popup-Fenster mit Warnmeldungen
Folgende Wetterberichte sind verfügbar:
Wenn Sie eine Warnmeldung für einen Tornado oder ein anderes
Unwetter empfangen, erstellt das System automatisch eine Warnmeldung in einem Überwachungsfenster (Watchbox):
Tropische Wetterberichte.
•
Marine-Warnmeldungen.
•
Seezonen-Vorhersagen.
•
Warnmeldungen in Überwachungsfenster (Watchbox).
Jeder Wetterbericht kann diverse Bekanntmachungen enthalten;
Sie können im Fenster von oben nach unten scrollen (blättern), um
alle Daten anzusehen.
So schauen Sie sich Wetterberichte an
1. Drücken Sie die WEATHER REPORTS-Softtaste.
2. Drücken Sie die Softtaste für den Bericht, den Sie anschauen
möchten.
3. Falls verfügbar wählen Sie die entsprechende Option auf der
FORECAST AT-Softtaste (Schiff oder Cursor).
Warnhinweis und Zeit,
für die der Warnhinweis
gilt
Text-Überwachungsfenster
D8606_1
•
Mit dem Trackpad oder blättern Sie durch den Bericht.
Sie können den zu überwachenden Bereich, bei dem ein Alarm ausgelöst werden soll, im Wetter-Setup-Menü einstellen: OFF; 50; 150;
300; 500 und ALL. Bei Überwachungsfenstern, die ein Gebiet
außerhalb des eingestellten Bereiches anzeigen, wird kein alarm
ausgelöst (die Einheiten variieren je nach Konfiguration in Ihrem
System.)
Sie können den Alarm im Wetter-Setup-Menü (siehe Seite 103)
ausschalten oder das Überwachungsfenster verbergen. Wetterberichte werden weiterhin zur Datenliste hinzugefügt, egal, welche
Einstellung vorgenommen wurde.
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
101
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 102 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
7.5 Problemlösung
So schalten Sie den Alarm stumm
1. Drücken Sie ACKNOWLEDGE.
Die Alarmanzeige wird ausgeblendet. Sie können aber über die
Wetterbericht-Softtasten noch die Warnung im Überwachungsfenster sehen.
Anzeige von Marine-Warnmeldungen
Wenn die Funktion für das Überwachungsfenster auf EIN (Grundeinstellung) steht, werden alle Gebiete auf der Wetterkarte, für
eine Warnmeldung gültig ist, durch ein rotes Polygon markiert.
Überwachungsfenster für
Warnhinweise
Problem
Ursache
Schiffssymbol wird nicht angezeigt
Kein Positionsfix
FIND SHIP-Softtaste ist nicht aktiv
(grau)
Kein Positionsfix
Schiffssymbol erscheint als Kreis
Keine Kursdaten oder COG verfügbar
Meldung ‘No Connection’ (keine
Verbindung) erscheint auf der
Statusleiste.
Es wird kein Signal vom SR50
empfangen; überprüfen Sie
die Verkabelung und ob das SR50
Strom hat.
7.6 Einrichten der Wetteranwendung
D8608_1
Mit einem aktiven Wetterfenster können Sie das Wetter-SetupMenü vom Sytem-Setup-Menü aus aufrufen.
So blenden Sie Überwachungsfenster ein/aus
So öffnen Sie das Wetter-Setupmenü
1. Bei aktiviertem Wetter-Fenster drücken Sie die PAGE/MENUTaste.
1. Drücken Sie die Softtaste PRESENTATION.
2. Wählen Sie nun eine Einstellung auf der WATCHBOX-Softtaste.
So blenden Sie Daten im Überwachungsfenster ein
1. Markieren Sie das Überwachungsfenster.
2. Mit OK zeigen Sie das Objekt-Info-Popup an.
3. Drücken Sie nochmal OK, um die Daten anzeigen zu lassen.
102
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 103 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
2. Wählen Sie das Weather Setup-Menü.
FUNKTION
OPTION
Sirius Wetter Benutzer ID
Details zur Wetter-Benutzer-ID (von Sirius
vergeben und in Ihrem Display
verschlüsselt).
(wie mitgeteilt)
Windsymbol
Grafik für Windsymbol
Arrow (Pfeil)
Barb (Fahne)
Marine-Watchbox-Alarm
Aktiviert einen Alarm, wenn die Watchbox
(Überwachungsfenster) aktiv ist.
OFF
50nm
150nm
300nm
500nm
ALL
Kapitel 7: Sirius-Wetter (nur USA)
103
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 104 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
104
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 105 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 8: Sirius-Audio (nur USA)
Hierfür ist ein Raymarine SR50 Sirius-Wetterempfänger erforderlich.
Wenn Sie einen Sirius SR50 Wetterempfänger angeschlossen haben, können Sie das A-Serie-System für SatellitenRadio nutzen.
Für die Installation des SR50 beziehen Sie sich bitte auf das relevante Handbuch.
Kapitelinhalt
•
8.1 Arbeiten mit Sirius Radio auf Seite 106
•
8.2 Sperrung von Sendern durch die Eltern auf Seite 109
•
8.3 Signal für Lieblingsmusik auf Seite 109
105
8
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 106 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
8.1 Arbeiten mit Sirius Radio
•
So starten Sie Sirius-Radio
Mit den Softtasten und dem Trackpad bedienen Sie die AudioFunktionen.
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt.
2. Wählen Sie Sirius Satellite Radio aus den angezeigten
Optionen.
Die Anzeige für Sirius-Radio öffnet sich::
Information contained on the Sirius Radio Control screen includes:
Die Inhalte dieser Anzeige sind:
•
Aktueller Sender, Sender-Nr. und Sender-Kategorie
•
Abspieldaten für den aktuellen Sender
•
Datum und Uhrzeit
106
Empfänger-ID und Signalstärke.
Über die Funktionsleiste haben Sie Zugang zu den folgenden
Funktionen.
MUTE ON/OFF
(Stummschaltung
ein/aus)
Ton aus- oder eingeschaltet.
PRESETS
(Voreinstellungen)
Zeigt eine Liste von voreingestellten
Sendern und die komplette Senderliste mit Änderungs-optionen an. Mit
dem Trackpad oder dem Drehknopf
blättern Sie durch die Liste.
SETUP CHANNELS
(Kanäle einstellen)
Zugang zu den Softtasten für das
Bearbeiten der Voreinstellungen, das
Bearbeiten der Warnmeldungen, das
Bearbeiten des Senderzugangs und
das Scannen der Sender.
ALERTS (Warnmeldungen/Signale)
Hier können Sie eine Warnmeldung
bzw. ein Signal einstellen, wenn Ihr
Lieblingssong gespielt wird.
BROWSE
Blättern, um Abspieldaten anzusehen,
Sender oder Kategorien zu wählen.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 107 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Einen Kanal/Sender einstellen
Von der Sirius-Seite aus können Sie Sender mit dem Trackpad oder
den alphanumerischen Tasten einstellen.
So filtern Sie bestimmte Kategorien
1. Auf der Anzeige für das Blättern drücken Sie die Softtaste
FILTER BY.
2. Drücken Sie die Softtaste SELECT CATEGORY.
3. Mit dem Trackpad wählen Sie die Kategorie aus.
4. Drücken Sie OK..
Trackpad nach oben
Nächster Sender
Trackpad nach unten
Vorheriger Sender
Trackpad links
Erster Sender der vorherigen Kategorie
Kanäle / Sender scannen
Trackpad rechts
Erster Sender der nächsten Kategorie
Die Scan-Funktion gilt automatisch für alle Sender nacheinander.
So scannen Sie die Sender
Durch die Sender blättern
Mit der Blätterfunktion können Sie Abspieldaten für bestimmte Sender ansehen, ohne diese einzustellen.
So blättern Sie durch die Sender
1. Auf der Sirius Audio-Seite drücken Sie die Softtaste BROWSE.
Nun erscheint entweder die Senderliste oder die Liste der Voreinstellungen. Wechseln Sie von einer Liste zur anderen mit der
Softtaste VIEW ALL/PRE.
1. Mit dem Trackpad blättern Sie durch die Sender.
2. Drücken Sie die Softtaste TUNE TO CHANNEL - nun hören Sie
den gewählten Sender.
3. Mit OK kehren Sie zur Sirius-Anzeige zurück.
Kategorien für das Blättern / Durchsuchen filtern
Mit dieser Funktion können Sie eine Kategorie auswählen, von der
aus Sie durch die Sender blättern wollen. Andere Kategorien sind
vom Blättern ausgeschlossen.
Kapitel 8: Sirius-Audio (nur USA)
1. Drücken Sie die Softtaste SETUP CHANNELS.
4. Wählen Sie SCAN CHANNELS.
5. Mit der Softtaste SCAN ALL/PRE werden entweder alle oder
nur voreingestellte Sender gescannt.
2. Drücken Sie SELECT, um das Scannen abzubrechen und den
aktiven Sender zu hören.
Sender und Kategorien anzeigen oder
verbergen
ie können bestimmte Sender und Kategorien auswählen, die vom
Blättern und Scannen ausgeschlossen (verborgen) werden.
So verbergen Sie einen Sender bzw. eine Kategorie oder zeigen
ihn/sie an
1. Drücken Sie die Softtaste SETUP CHANNELS.
2. Wählen Sie EDIT CHANNEL ACCESS.
107
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 108 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3. In der Senderliste wählen Sie den Sender, der ausgeschlossen/
verborgen werden soll. Wenn Sie eine ganze Kategorie
ausschließen/verbergen wollen, wählen Sie einen beliebigen
Kanal in dieser Kategorie aus.
4. Wechseln Sie zwischen verborgenem/Ausschluss- und
angezeigtem Status entweder mit der Softtaste CHANNEL
SHOWN/HIDDEN und der Softtaste CATEGORY SHOWN/
HIDDEN.
Voreinstellungen
YSie können bis zu 18 Sender für Voreinstellungen benennen, um
Feineinstellung, Scannen und Blättern zu vereinfachen. Um einen
Sender für Voreinstellung zu bestimmen, drücken Sie die Softtaste
PRESETS aus dem Hauptmenü heraus oder die Softtaste EDIT
PRESETS aus einer der folgenden Anzeigen heraus:
•
Setup channels (Sender einrichten)
•
Browse channels (Sender durchblättern)
Hinweis:Wenn die ausgewählte Voreinstellung schon einem Sender zugeordnet ist, löschen Sie zunächst die Voreinstellung.
So löschen Sie einen Sender aus der Voreinstellung
1. In der Liste der voreingestellten Sender wählen Sie die Voreinstellung aus, die gelöscht werden soll.
5. Drücken Sie die Softtaste DELETE CHANNEL.
Einen Sender einer Voreinstellung zuordnen
1. Mit dem Trackpad wählen Sie die zu verschiebende Voreinstellung aus.
2. Drücken Sie MOVE TO NEW PRESET.
3. Blättern Sie zu der Voreinstellung, der Sie dem Sender
zuordnen wollen.
6. Drücken Sie jetzt MOVE TO NEW PRESET.
Hinweis:Sie können einen Sender, dem schon eine Voreinstellung
zugeordnet ist, überschreiben, aber Sie werden dann aufgefordert, dieses zu bestätigen.
Auf der Anzeige zum Bearbeiten der Sender können Sie eine
bestimmte Voreinstellung wählen, Sender hierfür benennen, den
benannten Sender auf eine andere Voreinstellung ändern oder
einen benannten Sender wieder löschen.
Wechseln Sie zwischen der Liste der voreingestellten Sender und
der Senderliste entweder mit dem Trackpad (links/rechts) oder
indem Sie die entsprechende Softtaste drücken.
So wählen Sie einen Sender für die Voreinstellung
1. Wählen Sie eine noch unbenutzte Voreinstellungsnummer aus
der Voreinstellungsliste aus.
2. Drücken Sie die Softtaste ASSIGN NEW CHANNEL.
3. Wählen Sie den Sender aus der Senderliste.
4. Drücken Sie die Softtaste ASSIGN TO PRESET.
108
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 109 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
8.2 Sperrung von Sendern durch die
Eltern
Sie können Sperrungen für bestimmte Sender einrichten, die dann
nur abgespielt werden können, wenn ein Password eingegeben
wird. Diese Sperrung muss zunächst für ausgewählte Sender aktiviert werden.
In der Grundeinstellung ab Werk ist diese Sperrung nicht aktiviert.
Sperrung aktivieren
1. Drücken Sie die Softtaste SETUP CHANNELS.
2. Drücken Sie die Softtaste PARENTAL LOCK ON/OFF, so dass
ON markiert ist.
So richten Sie ein Passwort ein
1. Drücken Sie die Softtaste SETUP CHANNELS.
2. Drücken Sie die Softtaste PARENTAL LOCK, so dass ON
markiert ist
3. Auf der Anzeige für das Passwort-Setup geben Sie das Passwort
ein, bestätigen dieses und geben dann zusätzlich noch einen
Hinweis ein.
Zur Anzeige für die Password-Eingabe kommen Sie auch, wenn Sie
EDIT CHANNEL ACCESS und dann CHANNEL ENABLED/LOKKED drücken.
So ändern Sie ein bestehendes Passwort
1. Drücken Sie die Softtaste EDIT CHANNEL ACCESS.
2. Drücken Sie die Softtaste EDIT LOCKOUT PASSWORD.
4. Geben Sie Ihr altes Password und danach das neue Password
mit einem entsprechenden Hinweis ein.
So sperren Sie einen Sender/Kanal
2. Drücken Sie die Softtaste EDIT CHANNEL ACCESS.
3. In der Senderliste wählen Sie den zu sperrenden Sender aus.
4. Drücken Sie CHANNEL ENABLED/LOCKED, um LOCKED zu
markieren.
5. Wiederholen Sie die Schritte 3 - 4 für jeden Sender, der gesperrt
werden soll.
6. Wenn alle Sender gesperrt sind, drücken Sie CLEAR.
7. Stellen Sie sicher, dass die Sperrung aktiv geschaltet ist (ON ist
markiert auf der Softtaste PARENTAL LOCK ON/OFF).
8. Bestätigen Sie das Passwort, wenn Sie dazu aufgefordert
werden.
Gesperrte Sender bleiben auf der Senderliste sichtbar, aber Sie
können sie nicht mehr mit dem Trackpad anwählen und sie werden
beim Scannen ignoriert. Sie sind mit ein Symbol hinter dem Sendernamenals gesperrt markiert.
Passwörter eingeben
Wenn Sie einen gesperrten Sender aus der Senderliste ausgewählt
haben oder wenn Sie einen Sender sperren wollen, während die
Sperrung aktiv geschaltet ist, werden Sie aufgefordert ein Passwort
einzugeben.
Nach drei ungültigen Versuchen zeigt das System Ihren PasswortHinweis an.
8.3 Signal für Lieblingsmusik
Diese Funktion bringt ein Signal, wenn Ihr Lieblingssong oder Ihre
Lieblingsband auf einem Sender gespielt wird. Sie können bis zu 10
Favoriten mit der Signal-Softtaste bestimmen.
1. Drücken Sie die Softtaste SETUP CHANNELS.
Kapitel 8: Sirius-Audio (nur USA)
109
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 110 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So aktivieren Sie das Signal für die Favoriten
1. Drücken Sie die Softtaste ALERTS. Es öffnet sich die Anzeige
zum Bearbeiten der Signale.
2. Mit der Softtaste ALERTS ON/OFF stellen Sie das Signal für die
Favoriten ein oder aus.
So stellen Sie einen Song oder einen Interpreten ein
•
Drücken Sie die Softtaste ALERTS. Es öffnet sich die Anzeige
zum Bearbeiten der Signale. Hier werden die 10 Favoriten sowie der aktuell gespielte Song angezeigt.
•
Sie können einen Favoriten aus der Liste entfernen und den aktuellen Song bzw. den aktuellen Interpreten der Liste zufügen
oder das Signal für die Favoriten komplett abschalten.
•
Sie können auch einen Sender oder einen Song als Favoriten
markieren, indem Sie die Softtaste ASSIGN TO ALERT
drücken, während gescannt wird.
Wenn das Signal eingeschaltet ist und das System einen Favoriten
auf einem beliebigen Sender „entdeckt“, wird eine Nachricht am
Bildschirm angezeigt und der Alarm ertönt.
Um zu dem Kanal zu wechseln, der den Song spielt, drücken Sie
TUNE TO CHANNEL. Um das Signal zu ignorieren, drücken Sie
CLEAR ALERT.
110
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 111 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 9: Navtex
Mit dem A-Serie-Display können Sie Daten zur Sicherheit - inkl. Wettervorhersagen und Warnmeldungen anschauen, wenn Sie einen Navtex-Empfänger an Ihrem System angeschlossen haben.
Hauptgebiete von NAVTEX sind das Mittelmeer, die Nordsee, Küstengebiete in Japan und Gebiete rund um den nordamerikanischen Kontinent.
Dieses Kapitel sollte im Zusammenhang mit dem Handbuch des Navtex-Empfängers gelesen werden.
Kapitelinhalt
•
9.1 Navtex einrichten auf Seite 112
•
9.2 Kategorien der Warnmeldungen aussuchen auf Seite 112
•
9.3 Die Navtex-Warnmeldungen auf Seite 112
•
9.4 Navtex-Meldungen verwalten auf Seite 113
111
9
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 112 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
9.1 Navtex einrichten
4. Wählen Sie die geeignete Kategorie und stellen den Status
entsprechend ein.
Bevor Sie Navtex-Meldungen anschauen können, müssen Sie Navtex aktivieren, indem der NMEA-Port konfiguriert wird.
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, um das Setup-Menü
zu öffnen.
2. Mit dem Trackpad wählen Sie das System setup-Menü.
3. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie das Menü System
Integration.
4. Jetzt wählen Sie die NMEA-Port-Einstellung
5. Wählen Sie nun die für Ihren Empfänger passende NavtexEinstellung.
9.2 Kategorien der Warnmeldungen
aussuchen
9.3 Die Navtex-Warnmeldungen
Nach dem korrekten Anschluss eines Navtex-Empfängers zeigt das
System Warnmeldungen zu eingehenden Nachrichten für die von
Ihnen gewählten Kategorien an:
ERASE MESSAGE
SAVE MESSAGE
D8870_1
So aktivieren Sie Navtex
Beim ersten Hochfahren stellt Ihr System Warnmeldungen für alle
Kategorien zur Verfügung, die im Navtex-Warnmeldungen-Menü
aufgeführt sind. Sie können alle Kategorien, die Sie nicht benötigen,
deaktivieren - außer den Navigationswarnungen (Kategorie A), den
meteorologischen Warnungen (Kategorie B) und den Daten zu
Suche & Rettung (Kategorie D).
Wenn Sie eine Meldung empfangen, werden auf der Symbolleiste
Optionen zum Löschen oder Speichern der Meldung angeboten.
Die A-Serie kann bis zu 100 Navtex-Meldungen speichern. Nach
Überschreiten dieser Kapazität werden die ältesten Meldungen
überschrieben.
So wählen Sie die Kategorien aus
So schauen Sie sich gespeicherte Meldungen an
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, um das Setup-Menü
zu öffnen.
2. Wählen Sie Navtex Messages und öffnen Sie die Navtex
Message Liste.
3. Drücken Sie die Softtaste SETUP ALERTS.
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, um das Setup-Menü
zu öffnen.
2. Wählen Sie Navtex messages.
112
A-Serie-Display -Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 113 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
3. Nun wählen Sie die gewünschte Meldung aus der Liste.
Der Text wird in der rechten Spalte angezeigt. Sie können durch den
Text scrollen, um alles zu lesen.
Sie haben außerdem die Möglichkeit, die Liste der Meldungen nach
Datum, Station oder Kategorie zu sortieren, eine Meldung zu
löschen oder einen Meldealarm einzustellen.
9.4 Navtex-Meldungen verwalten
Sie können Ihre Meldungen verwalten, indem Sie:
•
die Kategorien auswählen, für die die A-Serie Warnmeldungen
anzeigen soll.
•
Meldungen löschen.
•
die Nachrichtenliste sortieren.
Nachrichtenliste sortieren
In der Grundeinstellung ist die Liste nach Datum und Uhrzeit des
Nachrichteneingangs sortiert (DATE). Die neuesten Nachrichten
stehen ganz oben in der Liste. Sie können die Liste aber auch nach
der Station sortieren (STN) oder nach Nachrichtenkategorie (CAT).
So sortieren Sie die Nachrichtenliste
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, um das Setup-Menü
zu öffnen.
2. Navtex Messages wählen, um die Navtex Message List zu
öffnen.
3. Wählen Sie eine Sortiermethode mit der SORT LIST-Softtaste.
Kapitel 9: Navtex
113
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 114 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
114
A-Serie-Display -Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 115 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 10: AIS (Automatic Identification System)
Hierzu wird ein kompatibler AIS-Empfänger sowie eine UKW-Antenne benötigt.
Wird Ihr A-Serie-Display an einen geeigneten AIS-Empfänger angeschlossen, haben Sie die Möglichkeit, schnell,
automatisch und sehr genau Daten zur Kollisionsverhütung zwischen ebenfalls mit AIS ausgerüsteten Schiffen und
Landstationen auszutauschen.
Dieses Kapitel sollte zusammen mit dem Handbuch des AIS-Empfängers gelesen werden.
Kapitelinhalt
•
10.1 Hintergrundinformationen auf Seite 116
•
10.2 AIS einrichten auf Seite 117
•
10.3 Arbeiten mit AIS auf Seite 117
•
10.4 Sicherheitszonen (Alarmzonen) auf Seite 119
•
10.5 AIS-Anzeigeoptionen auf Seite 120
•
10.6 Meldungen und Alarme auf Seite 122
•
10.7 AIS-Alarme auf Seite 122
115
10
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 116 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
10.1 Hintergrundinformationen
AIS überträgt Daten zwischen Schiffen und Küstenstationen auf
UKW-Marinefrequenzen. Hierbei werden schnell, automatisch und
sehr genau Daten zur Kollisionsverhütung generiert. AIS arbeitet in
„blinden“ Radar-Bereichen und kann kleinere (mit AIS ausgerüstete) Schiffe erkennen, die ein Radargerät nicht erkennen kann.
•
Dynamische Daten: Uhrzeit, Position, COG/SOG (Kurs/Geschwindigkeit über Grund), Gyro-Kompass, Drehrate, NavStatus.
•
Dynamische Berichte: Geschwindigkeit und Status.
•
Meldungen/Nachrichten: Alarm und Sicherheit.
AIS ERSETZT ALLERDINGS KEIN Radargerät, da es z.B. Landmassen oder Navigationsmarkierungen nicht erkennen kann.
Klassen von AIS-Daten
AIS-Daten werden in Klasse A und Klasse B unterteilt. Das Senden
und Empfangen von Klasse-A-Daten ist vorgeschrieben für größere
Schiffe. Daher werden Sie alle größeren Schiffe auf der AISAnzeige erkennen.
Nicht alle AIS-Empfänger decodieren alle Daten und nicht alle
Klasse-A-Schiffe speisen die erforderlichen AIS-Daten ein. Z.B.
können einige billige AIS-Empfänger der Klasse B Schiffsnamen,
IMO-Nr. und Schiffsdaten weder decodieren noch senden.
Klasse-B-Daten gelten nur für kleinere Schiffe und sind nicht zwingend vorgeschrieben. Daher gehen Sie bitte nicht davon aus, dass
Ihr AIS alle Daten kleinerer Schiffe in der Umgebung anzeigt!
Folgende Daten können von einem AIS-System der Klasse A
gesendet werden:
•
Basisdaten (statisch): Schiffsname, Schiffstyp, MMSI-Nr., Rufsignal, IMO-Nr., Länge, Öffnungswinkel und Standort der GPSAntenne.
•
Fahrtdaten: Tiefgang, Fracht, Ziel, ETA (ungefähre Ankunft am
Ziel), weitere wichtige Daten.
116
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 117 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
10.2 AIS einrichten
10.3 Arbeiten mit AIS
Bevor sie sich AIS-ziele ansehen können, müssen Sie die NMEASchnittstelle entsprechend einrichten.
AIS ist eine optionale Ebene, die auf der Karten-Anwendung eingeblendet werden kann.
So aktivieren Sie AIS
So schalten Sie die AIS-Ebene ein
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENUgedrückt, um das Setup-Menü
zu öffnen.
2. Mit dem Trackpad wählen Sie das System setup-Menü
3. Scrollen Sie abwärts und wählen das Menü System Integration
4. Wählen Sie nun die NMEA-Schnittstelle
5. Wählen Sie die gewünschte Einstellung.
6. Drücken Sie OK.
1. Wenn ein Kartenfenster aktiv ist, drücken Sie die
PRESENTATION-Softtaste.
2. Dann nacheinander die Softtasten CHART LAYERS AND DATA
und CHART LAYERS drücken.
3. Schalten Sie mit dem Trackpad die Option AIS Objects ein.
AIS-Statussymbole
Die Symbole zum AIS-Status werden in der Datenleiste angezeigt.
Keine neuen AIS-Meldungen (wird auch angezeigt, wenn
kein GPS-Fix vorhanden ist).
AIS-Meldungen sind eingegangen.
D9541-1
AIS-Gerät eingeschaltet. Alarme sind aktiviert.
AIS-Gerät eingeschaltet und arbeitet. Die Alarme für
gefährliche und verlorene Ziele sind aber deaktiviert!
AIS-Ebene (AIS-Layer)
Im AIS-Layer-Setup-Menü können Sie:
•
Kapitel 10: AIS (Automatic Identification System)
die Anzeige der Zieltypen auswählen (ALL oder DANGEROUS)
117
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 118 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
•
AIS-Sicherheitsmeldungen aktivieren/deaktivieren
Die AIS-Anzeige
•
die Liste der aktiven AIS-Alarme ansehen.
Mit AIS ausgerüstete Schiffe (auch „AIS-Ziele“ genannt) erscheinen
als dreieckige Symbole. Bis zu 100 Ziele können angezeigt werden.
So zeigen Sie das Setup-Menü für AIS-Layer an
1. Vergewissern Sie sich, dass AIS LAYER eingeschaltet ( ON) ist
(siehe dazu Arbeiten mit AIS auf Seite 117,).
2. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste.
3. Wählen Sie AIS Layer Setup.
Steuerkurs
Großes
Schiff
Drehrichtung
Kleines
Schiff
Schlafendes
Ziel
097˚T
11.6 kt
1.2 37nm
00h04m33s
COG/SOGVektor
Sicherheitszone
(definiert durch
Entfernung oder Zeit)
Gefährliches
Ziel (blinkt)
D9056_1
Sicherheitsrelevante
Daten
Für jedes Ziel können Vektoren angezeigt werden. Diese zeigen die
Fahrtrichtung und die Drehrate des Schiffes an sowie die Distanz,
die es innerhalb einer festgelegten Zeitspanne zurücklegt (COG/
SOG-Vektor). Ziele mit Vektoren werden als „aktive Ziele“ angezeigt
und werden in ihrer Größe in Bezug auf das Schiff dargestellt.
Sie können entweder alle Ziele oder nur die gefährlichen Ziele
anzeigen lassen (siehe Seite 117).
118
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 119 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
AIS-Zielsymbole
10.4 Sicherheitszonen (Alarmzonen)
AIS-Zielsymbole sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Eine Sicherheitszone (Alarmzone) ist eine kreisförmige Zone um Ihr
Schiff herum. Wenn ein anderes Schiff in diesen Bereich hinein
fährt, wird es vom A-Serie-System als gefährlich eingestuft und ein
Alarm wird ausgelöst. Die Zone wird auf der Karte als roter Ring
angezeigt.
Schlafendes Ziel
Ziel nicht aktiviert, gefährlich oder verloren.
Aktiviertes Ziel
Ziel aktiviert, d.h. AIS-Vektor wird angezeigt.
Vektor-Linie (optional) zeigt die vorhergesagte Distanz an, die
innerhalb einer vorgegebenen Zeit zurückgelegt wird.
Ausgewähltes Ziel
Ziel wurde mit Cursor ausgewählt.
Kann das Ziel aktivieren und detaillierte Daten ansehen.
COG/SOGVektor
Drehrichtung
Steuerkurs
AIS
Gefährliches Ziel
Ziele innerhalb eines festgelegten Radius' (CPS) oder Zeit (TCPA)
Alarm für gefährliches Ziel ertönt, falls aktiviert.
Ziel blinkt.
Unsicheres Ziel
Kalkulierter CPA/TCPA-Wert unsicher.
Verlorenes Ziel
Wenn 20 Sek. lang kein Signal für gefährliches Ziel eingeht..
Ziel auf zuletzt vorhergesagter Position.
Alarm ertönt, falls aktiviert.
Ziel blinkt.
•
CPA (Punkt der nächsten Annäherung)
•
TCPA (Zeit bis zum Punkt der nächsten Annäherung)
Wenn das System ein gefährliches AIS-Ziel entdeckt, passiert
Folgendes:
•
Das Zielsymbol wird rot und blinkt.
•
Eine Warnmeldung wird angezeigt.
•
Ein akustischer Alarm ertönt (sofern er aktiviert ist).
D8523-1
AIS-Daten ansehen
Sie können Daten zu individuellen AIS-Zielen ansehen.
So sehen Sie sich AIS-Daten für ausgewählte Ziele an
1. Markieren Sie das AIS-Ziel mit dem Cursor.
2. Wählen Sie die gewünschte Information aus der Funktionsleiste
aus.
Kapitel 10: AIS (Automatic Identification System)
Das System überwacht diese Zone und stuft ein Ziel als gefährlich
ein, sobald es sich innerhalb des festgelegten Umkreises der
Sicherheitszone befindet. Dabei werden folgende Kriterien
berücksichtigt:
So richten Sie eine AIS-Sicherheitszone ein
1. Drücken Sie die Softtaste TARGET TRACKING.
2. Drücken Sie die Softtaste AIS OPTIONS. Das Dialogfenster mit
den AIS-Optionen wird eingeblendet.
3. Wählen Sie die „Sicherheitszone für das eigene Schiff“ und
stellen Sie den Radius der Zone ein.
119
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 120 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Alarm für Sicherheitszonen
10.5 AIS-Anzeigeoptionen
Der Sicherheitszonenalarm ist eine akustische Warnung, die ertönt,
sobald ein Ziel (Schiff) die Sicherheitszone Ihres Schiffes betritt und
somit als gefährlich eingestuft wird.
AIS-Vektoren anzeigen
Der Alarm für das gefährliche Ziel ist weiterhin aktiv, unabhängig
vom Status der AIS-Zielanzeige oder vom Status des Sicherheitszonenrings. Der aktulle Status von AIS-Alarmen wird immer mit dem
AIS-Symbol auf der Datenleiste angezeigt.
Zeit bis zur Sicherheitszone
Diese Funktion kalkuliert, wie lange es für andere mit AIS ausgerüstete Schiffe dauert, bis diese Ihre Sicherheitszone erreichen,
wobei die Berechnung auf deren AIS-Daten basiert.
So stellen Sie die Zeit bis zur Sicherheitszone ein
Mit dem AIS-Vektor erhalten Sie folgende Daten für ausgewählte
Ziele:
•
Ein COG/SOG-Vektor zeigt die voraussichtliche Distanz an, die
ein Schiff innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zurücklegt.
•
Grafische Darstellung des Steuerkurses und der Drehrichtung.
So schalten Sie AIS-Vektoren ein/aus
1. Markieren Sie das AIS-Ziel, für das Vektoren angezeigt werden
sollen.
2. Mit der Softtaste AIS VECTOR nehmen Sie die gewünschte
Einstellung vor.
1. Drücken Sie die Softtaste TARGET TRACKING.
2. Dann die Softtaste AIS OPTIONS drücken, um das Dialogfenster
mit den AIS-Optionen einzublenden.
3. Wählen Sie Time to Safe Zone (Zeit bis zur Sicherheitszone)
und stellen Sie die gewünschte Zeit ein.
4. Bestätigen Sie mit OK.
Sicherheitsbedingte AIS-Daten anzeigen
Sicherheitsrelevante AIS-Daten, z.B. COG (Kurs über Grund), SOG
(Geschwindigkeit über Grund), CPA (Punkt der nächsten
Annäherung) und TCPA (Zeit bis zum Punkt der nächsten
Annäherung), können direkt neben dem Ziel angezeigt werden. Sie
können diese Daten ein- oder ausschalten oder eine automatische
Anzeige einstellen (d.h. wenn der Cursor über das Ziel fährt).
So sehen Sie sich AIS-Daten an
1. Markieren Sie das AIS-Ziel.
2. Wählen sie die gewünschte Einstellung auf der Softtaste AIS
DATA:
AUTO (Standard-Einstellung): Sicherheitsrelevante Daten
120
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 121 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Vollständige AIS-Daten
werden angezeigt, wenn der Cursor über das Ziel fährt.
ON: Sicherheitsrelevante Daten werden immer angezeigt.
OFF: Sicherheitsrelevante Daten werden nie angezeigt.
Vollständige AIS-Daten für ein bestimmtes Ziel beinhalten statische,
dynamische und Fahrtdaten.
So schauen Sie vollständige AIS-Daten für ein Ziel an
AIS-Liste
1. Markieren Sie das Ziel mit dem Cursor.
2. Drücken Sie die Softtaste VIEW FULL AIS DATA
Die AIS-Liste liefert die Kollisionsverhütungsdaten für das
markierte Ziel:
Oder
1. Wählen Sie das Ziel aus der AIS-Liste aus.
2. Drücken Sie die Softtaste VIEW FULL AIS DATA.
Softtaste für AIS-Optionen
D9092_1
Mit der Softtaste AIS OPTIONS können Sie éine Reihe von Konfigurationen vornehmen.
Parameter
Optionen
Vektorlänge
Die Zeitspanne zum Erstellen der Vektorlänge.
0,5 Min., 1 Min., 3 Min.,
6 Min., 12 Min., 30 Min.,
60 Min.
So zeigen Sie die AIS-Liste an
1. Aktivieren Sie ein Kartenfenster. Dabei muss die
AIS-Ebene eingeschaltet sein.
2. Drücken Sie die Softtaste AIS OPTION.
3. Drücken Sie die Softtaste TARGET TRACKING.
4. Wählen Sie AIS LIST.
Kapitel 10: AIS (Automatic Identification System)
Sicherheitszone des eigenen Schiffes
Die Sicherheitszone ist ein Ring um Ihr Schiff
herum (das Schiff ist genau in der Mitte). Ein Ziel
wird als gefährlich eingestuft, wenn es in diese
Zone hineinfährt (CPA).
0,1 nm, 0,2 nm, 0,5 nm,
1,0 nm, 2,0 nm
121
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 122 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Parameter
Zeit bis zur Sicherheitszone
Wenn ein Ziel in Ihre Sicherheitszone innerhalb
dieser Zeitspanne hinein fährt, wird es als gefährlich
eingestuft.
Sicherheitszonenring
Legt fest, ob der Ring für die Sicherheitszone
(Alarmzone) angezeigt oder verborgen werden soll.
Optionen
10.7 AIS-Alarme
3 Min., 6 Min., 12 Min.,
24 Min.
Zusätzlich zum Alarm für gefährliche Ziele generiert das System
einen Alarm, wenn ein gefährliches Ziel verloren geht (dies passiert
z.B., wenn das AIS-Signal eines verfolgten Schiffes mehr als 20
Sekunden lang nicht empfangen wird.
Visible (sichtbar)
Hidden (verborgen)
Wenn das angeschlossene AIS-Gerät den Alarm generiert, zeigt
das A-Serie-System den Alarmstatus in der Datenleiste an und
bringt zusätzlich eine Warnmeldung auf dem Bildschirm:
Aktives Symbol
für AIS-Alarm
10.6 Meldungen und Alarme
Sicherheitsmeldungen
Wenn Sie die Option AIS-Sicherheitsmeldungen aktiviert haben
(über das Setup-Menü für AIS-Ebene), werden eingehende Sicherheitsmeldungen von Schiffen, Landstationen und Mobilstationen in
einem Popup-Fenster angezeigt. Die Meldung enthält Breiten- und
Längengrad (falls verfügbar).
4nm
North-Up
(Relative Motion)
Local
AIS Local Alarm
AIS-Nachricht
"AIS-Nachricht"
Diesen Alarm müssen Sie an Ihrem AISEmpfänger bestätigen.
Um die Nachricht zu entfernen, drücken
Sie REMOVE MESSAGE.
Immer dann, wenn Sie eine Sicherheitsmeldung erhalten, bietet das
System Ihnen verschiedene Optionen an:
Nachricht ausblenden (ACKNOWLEDGE).
•
Einen Wegpunkt platzieren, um die Position des sendenden
Schiffes zu markieren.
•
GEHEZU-Aktion: Position des sendenden Schiffes ansteuern.
Hinweis: Wenn der Simulator in Betrieb ist, können Sie keine
Sicherheitsmeldungen empfangen.
122
REMOVE
MESSAGE
VIEW AIS
ALARM LIST...
D8968_1
•
Liste der aktiven Alarme
Die Liste der aktiven Alarme zeigt den Status jedes einzelnen
lokalen Alarms an. Zu der Liste gelangen Sie entweder über das
Setup-Menü für die AIS-Ebene (siehe Seite 117) oder über das
Alarm-Setup-Menü (siehe Seite 137).
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 123 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So bestätigen Sie einen AIS-Alarm
1. Drücken Sie entweder die Softtaste REMOVE MESSAGE oder
die Softtaste VIEW AIS ALARM LIST.
2. Alarme bleiben so lange aktiv, bis Sie am AIS-Gerät bestätigt
werden. Wenn Sie die Nachricht nur ausblenden oder der
Alarmliste Ihres A-Serie-Gerätes hinzufügen, wird der Alarm
noch nicht deaktiviert.
Kapitel 10: AIS (Automatic Identification System)
123
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 124 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
124
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 125 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 11: Daten und Motor-Überwachung
Die A-Serie kann Daten von kompatiblen Geräten und Motoren, die an NMEA- und SeaTalkng-Eingängen angeschlossen sind, überwachen.
Kapitelinhalt
•
11.1 Systemanforderungen auf Seite 126
•
11.2 Daten-Anwendung auf Seite 126
•
11.3 Motor-Überwachung auf Seite 127
•
11.4 Datentabellen individuell einstellen auf Seite 129
Siehe auch…
•
www.raymarine.com für Details zu kompatiblen Motoren und entsprechenden Software-Updates.
•
Details zu den Anschlüssen finden Sie im separaten Installationshandbuch.
125
11
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 126 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
11.1 Systemanforderungen
11.2 Daten-Anwendung
Motoren
Die Daten-Anwendungsseite wird in Form von Daten-Tabellen
angezeigt. Jede Tabelle enthält verschiedene Daten zum System
und den Umgebungsbedingungen.
•
Nur kompatible Motoren. Ihr Motor benötigt eine NMEA-2000Schnittstelle. Fragen Sie den Hersteller bezüglich der
Kompatibilität.
•
Die meisten Motoren benötigen ein Anschlusskabel des
Motorenherstellers.
Datenüberwachung
•
Kompatible Raymarine-Instrumente
•
Kompatible Motoren
•
Andere über NMEA0183 oder SeaTalkng angeschlossene Geräte und Instrumente
D9513 1
Die A-Serie benötigt geeignete Datenquellen; dazu können
gehören:
Auswahl einer Daten-Anwendungsseite
Um die Daten-Anwendung benutzen zu können, müssen Sie
zunächst eine Seitengruppe auswählen, die ein Datenfenster
beinhaltet.
Weitere Informationen über Seitengruppen finden Sie im Abschnitt
Eine Seitengruppe auswählen auf Seite 26
126
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 127 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Voreingestellte Daten-Tabellen (Panels)
11.3 Motor-Überwachung
Über das Daten-Fenster haben Sie Zugang zu 5 vorkonfigurierten
Daten-Tabellen; jede verfügt über eine bestimmte Datenkategorie.
Die Motor-Überwachungsanwendung enthält Daten zu Motoren und
Ressourcen.
Übersicht
Navigation Wegpunkt
Route
Angeln
Segeln
50
50
75
25
Schiffsposition
Aktiver Wegpunkt
0
75
25
0
100
100
%
TTG
%
Fuel 1
VMG - Wegpunkt
Fuel 2
Tiefe
COG / SOG
Fuel Rate
11.61 gals/h
Geschwindigkeit
Fuel Rate
13.95 gals/h
Set/Drift
XTE Kursversatz
ENGINE
Tagesdistanz
ENGINE &
FUEL
FUEL
RESOURCES
ENGINE &
RESOURCES
TWIN ENGINE
Ortszeit
D7516_3
Dateninhalt
Steuerkurs
Wassertemperatur
Bodenwind
Motor-Überwachung einrichten
Wahrer Wind
Bevor Sie mit der Motor-Überwachung arbeiten, müssen Sie:
VMG Wind
So wählen Sie eine voreingestellte Daten-Tabelle
1. Drücken Sie die ACTIVE-Taste.
2. Drücken Sie dann die gewünschte Softtaste.
Kapitel 11: Daten und Motor-Überwachung
D8950_1
Scheinbarer Wind
•
Eine Seitengruppe so einrichten, dass sie ein Fenster für die
Motor-Überwachung beinhaltet.
•
Eine bestimmte Anzahl von Motoren und den maximalen Drehzahlbereich einstellen.
Mehr Details zur individuellen Einstellung der Seitengruppen finden
Sie im Abschnitt Seitengruppen auf Seite 132.
127
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 128 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So stellen Sie Motoranzahl und Drehzahlwerte ein
2. Drücken Sie dann die gewünschte Softtaste.
1. Drücken Sie die Taste PAGE/MENU und wählen Sie Panel
Setup Menu.
2. Stellen Sie jetzt die Anzahl der Motoren ein.
3. Stellen Sie dann den maximalen Drehzahlbereich ein.
Temperatur und Kraftstoffeinheiten
Die Einheiten für die Motortemperatur (°F oder °C) und für den Kraftstoff (Liter, britische/US-amerikanische Gallonen) sind im SystemSetup-Menü unter Einheiten-Setup (Units Setup) festgelegt.
Voreingestellte Tabellen zur Überwachung
Die Motor-Überwachungsanwendung verfügt über 5 vorkonfigurierte Tabellen mit verschiedenen Daten-Kategorien.
Alarme bei der Motor-Überwachung
Die Motor-Überwachung löst einen Alarm über NMEA bzw. SeaTalkng aus, wenn ein Problem auftritt.
Übersichtstabelle
Motor
Motor &
Kraftstoff
Kraftstoffreserve
Motor & Kraftstoffreserve
Mehrere
Motoren (3)
In diesem Fall überprüfen Sie das Motor-Überwachungssystem und
lesen ggfs. im Handbuch für den Motor nach. Drücken Sie ACKNOWLEDGE, um den Alarm stumm zu schalten.
Tacho &
Motorenstd.
Hinweis:Wenn die Motor-Überwachung aktiv ist, bleiben alle
anderen Systemalarme ebenfalls aktiv.
Öldruck
Dateninhalt
Temperatur
Kühlflüssigkeit
Ladedruck
Generator/
Lichtmaschine
Kraftstoff
(Tanks 1 & 2)
Kraftstoff gesamt
D8953_1
Kraftstoffrate
So wählen Sie eine Motor-Überwachungstabelle
1. Drücken Sie die ACTIVE-Taste.
128
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 129 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
11.4 Datentabellen individuell einstellen
Sie können jede Tabelle individuell einstellen, indem Sie einzelne
der folgenden Optionen oder alle insgesamt ändern:
•
Tabellenname.
•
Größe und Anzahl der Datenzellen.
•
Zellendaten: Eine Zelle enthält alle vom Geber oder intern kalkulierten Daten, die über NMEA oder SeaTalk zur Verfügung
stehen. Weitere Daten sind eine Kompass-Anzeige, die
Gesamtdistanz sowie 4 zurücksetzbare Tagesanzeigen.
•
Art der Anzeige: Daten können in numerischem, analogem oder
grafischem Format angezeigt werden.
3. Drücken Sie nach Bedarf die vertikale oder die horizontale
Softtaste SPLIT CELL..
Die Richtung, in die die ausgewählte Zelle geteilt werden soll, wird
durch eine Pfeilspitze auf der Softtaste angezeigt.
So verschmelzen (verbinden) Sie Zellen miteinander
1. Drücken Sie PAGE/MENU und wählen Sie Panel Setup Menu.
2. Aus der Zellengruppe, die Sie miteinander verbinden möchten,
wählen Sie die ganz linke bzw. ganz obere Zelle aus.
3. Drücken Sie die vertikale bzw. die horizontale Softtaste MERGE
CELLS.
Die Richtung, in die die Zellen verschmolzen werden sollen, wird
durch eine Pfeilspitze auf der Softtaste angezeigt.
So benennen Sie eine Tabelle um
1.
2.
3.
4.
5.
Drücken Sie PAGE/MENU und wählen Sie Panel Setup Menu.
Wählen Sie die Tabelle aus, die Sie umbenennen möchten.
Drücken Sie die Softtaste RENAME.
Stellen Sie den Namen ein.
Drücken Sie OK.
So wählen Sie Daten als Zelleninhalt aus
1.
2.
3.
4.
5.
Drücken Sie PAGE/MENU und wählen Sie Panel Setup Menu.
Wählen Sie die Zelle aus, der Sie die Daten zuordnen möchten.
Drücken Sie die Softtaste SELECT DATA.
Wählen Sie Datentyp und Format.
Drücken Sie OK.
So teilen Sie Zellen
1. Drücken Sie PAGE/MENU und wählen Sie Panel Setup Menu.
2. Wählen Sie die Zelle aus, die Sie teilen möchten.
Kapitel 11: Daten und Motor-Überwachung
129
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 130 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
130
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 131 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 12: System-Setup und individuelle Einstellungen
In diesem Kapitel werden die im System-Setup-Menü verfügbaren Einstellungen beschrieben.
Kapitelinhalt
•
12.1 Seitengruppen auf Seite 132
•
12.2 Datenleiste und Kompass auf Seite 132
•
12.3 Kompass-Setup auf Seite 133
•
12.4 GPS-Status auf Seite 133
•
12.5 Systemübergreifende Einstellungen auf Seite 135
Siehe auch...
Anweisungen zur Benutzung der Menüs finden Sie im Abschnitt Arbeiten mit dem Display auf Seite 13.
131
12
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 132 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
12.1 Seitengruppen
4. Abschließend drücken Sie OK.
Wenn Ihnen keine der Seitengruppen in der Grundeinstellung
zusagt, können Sie diese entsprechend Ihren Wünschen und Vorstellungen bearbeiten.
DatenleistenOoptionen
•
Layout und geteilte Fenster
Typ und Position
•
Anwendungen von/zu Seitengruppen entfernen/hinzufügen
So konfigurieren Sie eine Seitengruppe
1.
2.
3.
4.
Öffnen Sie das System-Setup-Menü.
Öffnen Sie die Anzeige Select Page Set.
Markieren Sie die Seitengruppe, die Sie bearbeiten wollen.
Drücken Sie nun die entsprechende Softtaste:
EDIT PAGE SET
RENAME PAGE SET
RESET TO DEFAULT PAGES
5. Folgen Sie den Bildschirm-Anweisungen für die Option, die Sie
ausgewählt haben.
6. Drücken Sie OK.
Einstellungen
Daten oben
Daten seitlich
Kompass oben
OFF
Größe Datenleiste oben
Kompassleisten-Modus
Konfigurieren
Siehe weiter unten unter
„Konfigurationsoptionen“.
Konfigurationsoptionen
Mit diesen Optionen können Sie der Datenleiste Informationen hinzufügen oder diese entfernen.
12.2 Datenleiste und Kompass
So konfigurieren Sie die Datenleiste
1. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste.
2. Wählen Sie Databar Setup.
3. Wählen Sie die gewünschte Option.
132
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 133 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Datengruppen
Daten (Abkürzungen in Klammern)
VESSEL / Schiff
Schiffsposition (Ves Pos)
Kurs/Geschwindigkeit über Grund
(COG/SOG)
Steuerkurs
Geschwindigkeit
Gutgemachte Geschwindigkeit zum
Wind (VMG Wind)
Gutgemachte Geschwindigkeit zum
Wegpunkt (VMG Wpt)
Zurückgelegte Distanz
Zurückgelegte Gesamtdistanz
Zurückgelegte Tagesdistanz
Grund-Distanz 1
Grund-Gesamtdistanz
Grund-Tagesdistanz 1
Grund-Tagesdistanz 2
Grund-Tagesdistanz 3
Grund-Tagesdistanz 4
Ruderlage
Datengruppen
Daten (Abkürzungen in Klammern)
WIND
Wahrer Wind
Scheinbarer Wind (App Wind)
Boden-Wind
TIME AND DATE / Uhrzeit
und Datum
Ortszeit
Ortsdatum
CURSOR POSITION
Cursor-Position (Csr Pos)
TRANSDUCER STATUS /
Geberstatus
Geberstatus
12.3 Kompass-Setup
Mit dieser Option können Sie einen aktiven ST80 Kompass oder
einen Smart Heading Sensor von Raymarine linearisieren. Beide
müssen jeweils über SeaTalk angeschlossen sein.
Hinweis:Sie kalibrieren den Autopilot-Kompass über die Bedieneinheit des Autopiloten!
So linearisieren Sie den Kompass
NAVIGATION
Kursversatz (XTE)
Wegpunkt (WPT)
DEPTH / Tiefe
Depth
ENVIRONMENT /
Umgebung
Luftdruck
Lufttemperatur (Air Temp)
Wassertemperatur (Sea Temp)
Drift
1.
2.
3.
4.
Wählen Sie Compass Setup.
Drücken Sie die Softtaste LINEARIZE COMPASS.
Folgen Sie den Bildschirm-Anweisungen.
Mit dem Trackpad nehmen Sie die Feineinstellung für die
Steuerkursausrichtung vor.
12.4 GPS-Status
Per GPS positionieren Sie Ihr Schiff auf der Karte. Sie können Ihr
GPS einrichten und seinen Status mit der Option GPS-Status im
Kapitel 12: System-Setup und individuelle Einstellungen
133
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 134 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Setup-Menü überprüfen.
Mit der horizontalen Abschwächung der Position (Horizontal
Dilution of Position = HDOP) wird die GPS-Genauigkeit dargestellt.
Je höher der Wert, umso größer der Positionsfehler. Idealerweise
sollte der Wert um 1,0 liegen.
Für jeden verfolgten Satelliten wird Folgendes angezeigt:
•
Satelliten-Nr.
•
Signalstärke
•
Status
•
Azimuth-Winkel
•
Elevationswinkel
Wählen Sie die Satellitengruppe aus, die zu Ihrem Gebiet gehört.
Hierzu benutzen Sie die Sofftaste Other Set Up:
•
Blick in den Himmel, um die Position der verfolgten Satelliten
anzuzeigen
•
Satelliten-Differential-System
WAAS - USA
•
EGNOS - Europa
So sehen Sie sich den GPS-Status an
•
MSAS - Japan
1. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste.
2. Wählen Sie dann GPS Status
•
GAGAN - Indien
Hinweis:Die Systeme EGNOS, MSAS und GAGAN könnten
möglicherweise noch nicht aktiv sein. Fragen Sie nach dem
aktuellen Status bei den Behörden Ihres Landes.
COG-/SOG-Filter
Tatäschlicher
Modus für GPS
(Kein Fix, Fix,
D Fix oder SD
Fix)
Stellen Sie die COG/SOG-Filter auf eine geeignete Stufe ein. Die
Oszillation Ihres GPS sollte dabei berücksichtigt werden:
Vom GPS
gewählter
Modus
DIFF SET UP
OTHER SET UP
Nur verfügbar bei Anschluss an ein landbasiertes
GPS-Gerät von Raymarine, z.B. Raystar 114
RESTART GPS
HIGH beim Schleppfischen oder bei großer Oszillation.
•
MEDIUM bei allgemeinem Gebrauch.
•
LOW bei höheren Fahrtgeschwindigkeiten
D6809_3
DIFF GPS
ON
OFF
•
Die GPS-Genauigkeit hängt von den angezeigten Parametern ab,
v.a. vom Azimuth- und Elevationswinkel, mit denen im Dreiecksverfahren (Triangulation) Ihre Position kalkuliert wird.
134
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 135 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
12.5 Systemübergreifende
Einstellungen
MENÜPUNKT
Die folgenden Tabellen führen die verfügbaren Optionen in den einzelnen systemübergreifenden Menüpunkten auf.
So rufen Sie die System-Einstellungen auf
1. Drücken und halten Sie die PAGE/MENU-Taste.
2. Wählen Sie das gewünschte Menü.
System-Setup-Menü
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Positionsmodus
Legt fest, ob die Position in Breiten-/Längengrad oder in
Loran-TDs angezeigt wird.
Lat/Long
TD’s
TD-Setup
Steht der Positionsmodus auf TDs, regelt diese Funktion
die gewählte Ketten-Identifikation, Slave, ASF.
Various
(verschiedene)
Simulator
ON/EIN - Bedienung des Displays ohne Daten von der
Antenne und/oder externen Datenquellen möglich.
Demo - Eine Reihe von Einstellleisten mit Beschreibungen zu den verschiedenen Systemfunktionen.
Peilmodus
Modus aller angezeigten Peil- und Kursdaten. Keine
Auswirkungen auf die Ausrichtung des Kartenbildes.
OFF
ON
Demo
True/Wahr
Magnetic/
Magnetisch
MOB-Datentyp
WICHTIG!:
Die Einstellung „Koppelnavigation“ (Dead Reckoning)
wird für die Benutzung der A-Serie nicht empfohlen.
Mit der Koppelnavigation erhalten Sie nur dann die
korrekte MOB-Position, wenn COG-, SOG- und Tidendaten zur Verfügung stehen.
Unter der Voraussetzung, dass Ihr Schiff und die MOBPosition denselben Tiden- und Windverhältnissen unterliegen und dass die notwendigen Daten verfügbar sind,
liefert die Koppelnavigation genauere MOB-Daten.
Missweisungsquelle (Variation Source)
Hier können Sie die natürlichen Offsets des magnetischen Erdfeldes ausgleichen. Bei AUTO wird der Wert,
den das System benutzen würde (oder gerade benutzt),
im Menü angezeigt, z.B. 4° W. Um einen individuellen
Missweisungs-wert einzugeben, stellen Sie diese Funktion auf MANUELL.
Manuelle Missweisung
Wenn eine Missweisungsquelle auf MANUAL/MANUELL
steht, geben Sie hier einen individuellen Missweisungswert ein. Dieser Wert wird an alle anderen SeaTalkGeräte im System gesendet.
Sprache
Sprache für Bildschirmtext, Beschriftungen, Menüs,
Optio-nen und Anzeigeformat für Breiten-/LängengradDaten.
Erweiterter Zeichensatz
Regelt, ob ein erweiterter Zeichensatz bei der Texteingabe zur Verfügung stehen soll.
Kapitel 12: System-Setup und individuelle Einstellungen
OPTIONEN
Dead Reckoning
(Koppelnavigation)
Position
Auto
Manual
(Manuell)
0°E (Ost)
Bereich 0 - 30º
Ost/West
Auswahl hängt
vom jeweiligen
Standort ab.
OFF
ON
135
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 136 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Bodenzähler zurücksetzen... (Ground Trip Reset).
Setzt den gewählten Entfernungszähler auf Null zurück.
Reset für Zähler 1
-4
Einstellungen zurücksetzen (Settings Reset)
Setzt alle System-Setup-Menüs (einschl. der Seitengruppen und der Datenleiste) auf die Grundeinstellungen ab Werk zurück. Wegpunkte, Routen und
Tracks BLEIBEN ERHALTEN.
Einstellungen und Daten zurücksetzen (Settings and Data Reset)
Setzt alle System-Setup-Menüs (einschl. der Seitengruppen und der Datenleiste) auf die Grundeinstellungen ab Werk zurück. Wegpunkte, Routen und
Tracks WERDEN EBENFALLS GELÖSCHT!
Datum/Uhrzeit einrichten
Siehe Unter-menü
unten
Einheiten-Setup
Siehe Unter-menü
unten
System-Integration
Siehe Unter-menü
unten
Password für Wegpunkt einrichten...
Hier können Sie ein Password einrichten, das den
Zugang zu Ihren Wegpunkt- und Routen-Datenbanklisten unterbindet.
136
Setup-Menü für Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit ist ein Untermenü des System-Setup-Menüs.
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Datumsformat
Zeigt das Datum im Format Tag/Monat/Jahr an.
mm/dd/yy
Uhrzeit-Format
Zeigt entweder das 12- oder 24-Stunden-Format an.
12 Std.
24 Std.
Offset für Ortszeit
Legen Sie die Ortszeit in 0,5-Std.-Schritten (+/- 13) von
der Universal-Zeitkonstante (UTC) fest. Benutzen Sie
hierzu den Drehknopf und das Trackpad. Das System
rundet auf die nächste 1/2 Std.
dd/mm/yy
+/- 13 Std. von der
UTC
Setup-Menü für Maßeinheiten
Das Einheiten-Setup ist ein Untermenü des System-Setup-Menüs.
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Entfernungseinheiten
Wählen Sie die Einheiten aus, in denen Entfernungen
angezeigt werden sollen.
NM/Seemeilen
Miles/Landmeilen)
km/Kilometer
Geschwindigkeitseinheiten
Wählen Sie die Einheiten aus, in denen Geschwindigkeiten gemessen werden.
Knots/Knoten
MPH/Meilen p. Std.
KPH/Kilometer p. Std.
Tiefeneinheiten
Wählen Sie die Einheiten, die Sie für die Tiefe
benötigen.
Meters/Meter
Feet/Fuß
Fathoms/Faden
Temperatureinheiten
Wählen Sie die gewünschten Temperatureinheiten.
Fahrenheit
Celsius
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 137 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
MENÜPUNKT
OPTIONEN
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Luftdruckeinheiten
Wählen Sie die gewünschten Einheiten für den
Luftdruck.
Bar
Psi/Pfund pro
Quadratzoll
Kpa
NMEA-Ausgang einrichten
Hier können Sie bestimmte NMEA-Ausgangsdatensätze ausschalten.
Volumeneinheiten
Wählen Sie die gewünschten Volumeneinheiten.
US-Gallonen
Britische Gallonen
Litres/Liter
APB, BWC, BWR,
DBT, DPT, GGA,
GLL, MTW, RMA,
RMB, RMC, RSD,
RTE, TTM, VHW,
VLW, VTG, WPL,
ZDA
Setup-Menü für die System-Integration.
System-Integration ist ein Untermenü des System-Setup-Menüs.
MENÜPUNKT
DSC-Nachricht
Wenn die Option eingeschaltet ist, werden NotfallDSC-Meldungen auf dem Bildschirm angezeigt.
SeaTalk-Alarme
Wenn die Option aktiviert ist, werden alle SeaTalkSystemalarme empfangen und auf dem Seekartenplotter angezeigt.
Daten-Master
Wenn diese Funktion eingestellt ist, ist das Display, an
dem Sie gerade arbeiten, das Master-Display.
Bridge NMEA Heading
Verhindert, dass NMEA-Steuerkursdaten auf den
SeaTalk-Bus gelangen.
Kapitel 12: System-Setup und individuelle Einstellungen
NMEA-Port einrichten
Wählen Sie die Einstellung je nach dem Gerät aus, das
Sie am NMEA-Port angeschlossen haben. Ist Navtex
4.800 oder 9.600 ausgewählt, haben Sie die Möglichkeit, die Liste der Navtex-Meldungen anzusehen.
NMEA 4,800
Navtex 4,800
Navtex 9,600
AIS 38,400
OPTIONEN
ON
OFF
Enabled/Aktiviert
Disabled/Deaktiviert
ON
OFF
ON
OFF
Hinweis: Wenn AIS oder Navtex auf einem Display im System
ausgewählt ist, sind die Menü-Optionen auf ALLEN Displays
verfügbar. Navtex und AIS sind gleichzeitig verfügbar.
Alarm-Setup-Menü
Das Alarm-Setup-Menü beinhaltet fünf Untermenüs:
•
System-Alarm-Setup
•
Navigationsalarm-Setup
•
Fischfinder-Alarm-Setup
•
AIS.Alarm-Setup
So rufen Sie die Alarmeinstellungen auf
1. Halten Sie die PAGE/MENU-Taste gedrückt.
2. Wählen Sie das Menü Alarm Setup.
3. Wählen Sie die gewünschte Alarmkategorie.
137
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 138 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
System-Alarm-Setup
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Systemalarme ertönen bei allen Anwendungen.
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Ankeralarm
Schaltet den Ankeralarm ein oder aus.
OFF
ON
Radius für Ankeralarm
Wenn der Ankeralarm eingeschaltet ist, wird ein Alarm
ausgelöst, wenn Sie sich von Ihrer Ankerposition um
mehr als den festgelegten Wert wegbewegen.
0.01 - 9.99 nm
0.10 nm
(oder entsprechender Wert, der als
Maßeinheit festgelegt wurde)
Timer
Schaltet den Alarm für den Countdown-Zähler ein bzw.
aus.
OFF
ON
OFF
Temperaturalarm
ON
Wenn der Alarm eingestellt ist, wird ein Alarm
ausgelöst, wenn die Temperatur sich innerhalb des festgelegten Bereichs hinein bewegt. Dieser Bereich wird
als Unteres bzw. Oberes Termperaturlimit definiert.
Unteres Temperaturlimit
Legt das untere Limit der Meerestemperatur fest, das
den Temperaturalarm auslösen soll.
60° F
0°-99.8° F
Oberes Temperaturlimit
Legt das obere Limit der Meerestemperatur fest, das
den Temperaturalarm auslösen soll.
75° F
0.2°-99.9° F
Navigationsalarm-Setup
Navigationalarme ertönen bei allen Anwendungen während der
Navigation.
Timer-Periode
Wenn der Timer auf Ein gestellt ist, zählt das System
herunter ab der Zeit, die Sie festlegen. Ein Alarm wird
ausgelöst, wenn Null erreicht ist.
00h01 Min. - 99 hrs
59 Min.
00h00 Min.
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Wecker
Schaltet den Wecker ein oder aus.
OFF
ON
0.1 nm/Seemeilen
0.01 - 9.99 nm/
Seemeilen
Timer für Wecker
Wenn der Wecker eingeschaltet ist, wird ein Alarm
ausgelöst, wenn die Zeit, die Sie festgelegt haben,
erreicht wird.
Radius für Ankunftsalarm
Die Entfernung vom Zielwegpunkt oder vom Punkt der
nächsten Annäherung bis zum Zielwegpunkt, die den
Ankunftsalarm auslöst.
00.01 - 24:00 hrs
00:00
138
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 139 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
MENÜPUNKT
OPTIONEN
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Alarm für Kursversatz
Ein- oder Ausschalten des Kursversatzalarms
OFF
ON
Alarmwert für Kursversatz (XTE)
Wenn der Alarm für den Kursversatz eingestellt ist, wird
ein Alarm ausgelöst, wenn der Kursversatz einen
vorher bestimmten Wert überschreitet..
0.3 nm/Seemeilen
0.01 - 9.99 nm/Seemeilen
(oder entsprechender Wert, der als
Maßeinheit festgelegt wurde)
Tiefes Fischlimit
Legt den oberen Wert für das Tiefenlimit für den
Fischalarm fest.
1000ft
(0002ft - 5000ft)
ft=Fuß
Flacher Tiefenalarm
Schaltet den flachen Tiefenalarm ein oder aus. Ist kein
DSM angeschlossen, kann diese Funktion nicht genutzt
werden.
OFF
ON
Wert für flachen Tiefenalarm
Wenn der Flache Tiefenalarm aktiviert ist, wird ein
Alarm ausgelöst, wenn die Tiefe unter den vorher festgelegten Wert fällt.
5ft
(0002ft - max.
Geberbereich)
ft=Fuß
Tiefer Tiefenalarm
Schaltet den tiefen Tiefenalarm ein oder aus. Ist kein
DSM angeschlossen, kann diese Funktion nicht genutzt
werden.
OFF
ON
Fischfinder-Alarm-Setup
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Fischalarm
Schaltet den Fischalarm ein oder aus.
OFF
ON
Empfindlichkeit für den Fischalarm
Wenn der Fischalarm eingestellt ist, wird ein Alarm ausgelöst, wenn die Stärke der Fischechos die vorher festgelegte Empfindlichkeitsstufe erreicht.
5%
10% - 100%
Tiefenlimits für den Fischalarm
Wenn der Fischalarm und dieser Alarm eingestellt sind,
wird ein Alarm ausgelöst (2 Pieptöne), wenn ein beliebiges Zielobjekt die Empfindlichkeitsstufe erreicht und
sich innerhalb des Niedrigen bzw. Tiefen Fischlimits
befindet, das Sie vorher festgelegt haben.
OFF
ON
Niedriges Fischlimit
Legt den unteren Wert für das Tiefenlimit für den
Fischalarm fest.
2ft
(0002ft - 1000ft)
ft=Fuß
Kapitel 12: System-Setup und individuelle Einstellungen
Wert für tiefen Tiefenalarm
Wenn der Tiefe Tiefenalarm aktiviert ist, wird ein Alarm
ausgelöst, wenn die Tiefe den vorher festgelegten Wert
überschreitet.
Hinweis:Wenn das System keinen Fischfinder entdeckt, sind die
Fenster zum Einstellen der Fischfinder-Alarme grau, d.h. es
können keine Werte eingestellt werden.
139
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 140 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
AIS-Alarm-Setup
Alarm für gefährliche Ziele
Schaltet den Alarm für gefährliche Ziele ein oder aus.
Wenn der Alarm ausgeschaltet ist, erscheint das Symbol
für den deaktivierten AIS-Alarm in der Statusleiste.
OFF
ON
Liste der AIS-Alarme
Gibt Details zur Identität, Beschreibung, Uhrzeit und
Bestätigung von Alarmmeldungen, die über einen AISEmpfänger eingegangen sind.
Display-Setup
MENÜPUNKT
OPTIONEN
Automatisches Verbergen der Softtasten
Legt fest, ob die Funktionsleiste automatisch
verborgen werden soll, wenn sie länger als 10 Sek.
nicht benutzt wird. Drücken Sie eine beliebige Taste,
und die Funktionsleiste wird wieder eingeblendet.
OFF
ON
Automatisches Verbergen des Cursors
Legt fest, ob der Cursor automatisch verborgen
werden soll, wenn er länger als 10 Sek. nicht benutzt
wird. Drücken Sie eine beliebige Taste, und der
Cursor wird wieder eingeblendet.
OFF
ON
Tastenton
Legt fest, ob der Tastenton aktiviert werden soll.
OFF
ON
Textgröße
Legt die Textgröße am Bildschirm fest
Small (klein)
Large (groß)
140
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 141 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 13: Speichern von Daten und Karten / CF-Karten
CompactFlash-Kartenmodule erweitern die Möglichkeiten Ihres A-Serie-Multifunktionsdisplays. Sie können mit
Navionics-Karten mehr Kartendaten (Kartografie) anzeigen und Routen, Wegpunkte und andere Daten speichern.
Kapitelinhalt
•
13.1 Informationen zur Benutzung von Kartenmodulen auf Seite 142
•
13.2 Daten speichern und wieder aufrufen auf Seite 144
•
13.3 Daten mit einem PC senden und empfangen auf Seite 145
•
13.4 Passwort-Schutz für Wegpunkte auf Seite 145
141
13
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 142 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
13.1 Informationen zur Benutzung von
Kartenmodulen
www.navionics.it
•
Die Menge an Kartendetails ist für die verschiedenen Bereiche
und Kartenmaßstäbe unterschiedlich groß. Der aktuell benutzte
Kartenmaßstab wird auf der Statusleiste angezeigt - die Zahl
gibt die Distanz vom oberen zum unteren Rand des Kartenfensters in Seemeilen wieder.
•
Archivieren und Aktualisieren
Speichern Sie Wegpunkte, Routen und Tracks und aktualisieren
Sie Ihre System-Software.
•
Daten speichern
Speichern Sie Wegpunkt-, Routen- und Track-Daten, um diese
auf einem anderen Gerät (z.B. einem PC) zu verwenden.
VORSICHT: CompactFlash-Karten
Wenn Sie ein CompactFlash-Kartenmodul
einsetzen, stellen Sie unbedingt sicher, dass die
Karte richtig herum in den Kartenschacht
geschoben wird. Schieben Sie die Karte NICHT MIT
GEWALT hinein - hierdurch kann es zu irreparablen
Schäden an der Karte und am Gerät kommen.
Ein CompactFlash-Kartenmodul kann beschädigt
werden und alle Daten können verloren gehen,
wenn es während eines Lese- oder SpeicherVorgangs aus dem Schacht genommen wird
Benutzen Sie AUF KEINEN FALL einen MetallGegenstand (z.B. einen Schraubendreher), um die
Karte aus dem Schacht zu holen. Hierdurch kann
es zu irreparablen Schäden kommen!
Hinweis:Raymarine empfiehlt die Verwendung von SanDisk
CompactFlash-Karten. Andere Marken funktionieren evtl.
nicht in A-Serie-Geräten.
VORSICHT: Eintritt von Wasser
Um den Eintritt von Wasser in das Gerät (und damit
weiteren Schaden) zu vermeiden, stellen Sie sicher,
dass die Klappe jederzeit fest verschlossen ist.
Wenn Sie die Klappe schließen, hören Sie ein deutliches „Klick“.
CompactFlash-Kartenmodule erweitern die Möglichkeiten Ihres ASerie-Systems. Sie bieten:
•
142
Mehr und detailliertere Kartendaten
Sie erhalten Kartendaten über die Navionics-Kartenmodule. Um
die aktuelle Verfügbarkeit von Navionics Kartentypen zu überprüfen, besuchen Sie die Website www.navionics.com oder
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 143 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kartenschacht
Herausnehmen einer CompactFlash-Karte
Nehmen Sie die CF-Karte nur heraus, wenn eine entsprechende
Meldung auf dem Bildschirm erscheint.
Wenn Sie versuchen, die Karte herauszunehmen, ohne vorher ins
Setup-Menü zu gehen, kann es einen Systemabsturz und/oder zu
Datenverlust kommen.
So nehmen Sie die CompactFlash-Karte bei eingeschaltetem
Gerät heraus
D11369-1
Einsetzen der CompactFlash-Karte
Kartenmodule können eingsetzt und herausgenommen werden,
während eine Karte angezeigt wird.
So setzen Sie ein CompactFlash-Kartenmodul ein
1. Öffnen Sie die Kartenklappe.
2. Setzen Sie die Karte so in den Schacht ein, dass die Lippe in den
Schacht hinein zeigt. Sie sollte leicht in den Schacht hinein
gleiten. Pressen Sie sie NICHT MIT GEWALT hinein!
3. Drücken Sie die Karte nun sachte hinein.
4. Um den Eintritt von Wasser in das Gerät und damit
schwerwiegende Schäden zu vermeiden, schließen Sie die
Klappe fest wieder zu - Sie hören ein deutliches „Klick“.
Kapitel 13: Speichern von Daten und Karten / CF-Karten
1. Drücken Sie die PAGE/MENU-Taste, um das System-SetupMenü zu öffnen.
2. Wählen Sie Remove CF Card.
3. Wenn Sie Ihnen über eine eingeblendete Nachricht mitgeteilt
wird, dass der Vorgang sicher ist, können Sie die Karte entnehmen.
4. Nehmen Sie die Karte NICHT VORHER heraus! Ansonsten
kann es zu Datenverlust kommen.
5. Öffnen Sie die Klappe.
6. Nehmen Sie die Karte und ziehen Sie sie vorsichtig heraus.
7. Um Wassereintritt zu vermeiden, schließen Sie danach die
Klappe wieder fest zu. Sie hören wieder ein deutliches „Klick“.
8. Drücken Sie OK.
So nehmen Sie die CompactFlash-Karte bei ausgeschaltetem
Gerät heraus
1. Öffnen Sie die Kartenklappe.
2. Nehmen Sie das Kartenmodul und ziehen Sie es aus dem
Schacht.
3. Um Wasserintritt zu vermeiden, schließen Sie jetzt die Klappe;
Sie hören ein deutliches „Klick.
143
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 144 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
13.2 Daten speichern und wieder
aufrufen
Sie können Daten auf einer CompactFlash-Karte speichern und bei
Bedarf später wieder abrufen.
Alternativ können Sie die Daten auf ein anderes Gerät oder einen
PC überspielen, und zwar über NMEA. Wenn die Navigation noch
aktiv ist, können Sie auch Wegpunkte, Routen und Tracks von
einem PC, einem SeaTalk- oder NMEA-Gerät empfangen (siehe
Seite 145).
Benutzen Sie die Navionics-Karten nicht zum Speichern und
Aufrufen von Daten, da sonst die Kartografie gelöscht oder beschädigt werden könnte.
So speichern Sie Daten auf einem CF-Kartenmodul
1. Stellen Sie sicher, dass die Karte korrekt eingeführt ist.
2. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, bis das SystemSetup-Menü eingeblendet wird.
3. Wählen Sie die Option ARCHIVE AND TRANSFER.
4. Drücken Sie nun die Softtaste SAVE TO CARD.
5. Wählen Sie die Datenliste, die Sie speichern möchten, mit der
Softtaste SELECT LIST aus.
6. Bestimmen Sie die Daten, die Sie speichern wollen, indem Sie
die entsprechende Softtaste drücken.
6. Bestimmen Sie die Daten, die Sie aufrufen wollen, indem Sie die
entsprechende Softtaste drücken.
Wenn Ihre Auswahl im System schon existiert, erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm, und die Softtasten-Beschriftungen ändern
sich mit den neuen Aufruf-Optionen.
So löschen Sie Daten vom CF-Kartenmodul
1. Setzen Sie das entsprechende Kartenmodul ein.
2. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, bis das SystemSetup-Menü eingeblendet wird.
3. Wählen Sie die Option ARCHIVE AND TRANSFER.
4. Drücken Sie die Softtaste ERASE FROM CARD.
5. Wählen Sie die Liste, aus der Sie Daten löschen wollen.
6. Bestimmen Sie die zu löschenden Daten.
7. Drücken Sie YES zum Bestätigen.
So rufen Sie Daten vom CF-Kartenmodul auf
1. Legen Sie das entsprechende Kartenmodul ein.
2. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, bis das SystemSetup-Menü eingeblendet wird.
3. Wählen Sie die Option ARCHIVE AND TRANSFER.
4. Drücken Sie die Softtaste RETRIEVE FROM CARD.
5. Wählen Sie die Datenliste aus, die Sie aufrufen wollen.
144
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 145 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
13.3 Daten mit einem PC senden und
empfangen
Sie können Wegpunkte und Routen über NMEA an ein anderes
Gerät oder an einen PC senden bzw. von dort wieder abrufen.
Mit dem RayTech 6.0 Planner können Sie Wegpunkte und Routen
über ein CF-Kartenmodul übertragen. Hierfür muss der PC an den
NMEA-Port des Displays über ein serielles Datenkabel angeschlossen sein.
So senden/empfangen Sie Daten an/von einen/m PC
1. Halten Sie die Taste PAGE/MENU gedrückt, bis das SystemSetup-Menü eingeblendet wird.
2. Wählen Sie die Option ARCHIVE AND TRANSFER.
3. Drücken Sie TRANSFER ON NMEA.
4. Drücken Sie die entsprechende Softtaste.
Um das Senden abzubrechen, drücken Sie STOP TRANSFER.
13.4 Passwort-Schutz für Wegpunkte
Ggfs. können Sie einen Passwort-Schutz einrichten, um den Zugang zu Ihren Wegpunkt- und Routen-Datenbanklisten zu kontrollieren. Wenn Sie ein Passwort eingegeben haben, muss es immer
eingegeben werden, wenn Sie in das Passwort-Setup-Untermenü
gelangen wollen, egal, ob der Passwort-Schutz aktiv ist oder nicht.
Passwort-Bestätigung
Wenn der Passwort-Schutz aktiv ist und Sie zum ersten Mal versuchen, zu einer passwortgeschützten Funktion zu gelangen, fragt
das System das Passwort bei folgenden Funktionen ab:
•
Zugang zu den WPTS(Wegpunkt)-Funktionen. Die MOB-Funktion ist hiervon ausgenommen.
•
Zugang zu den ROUTEN-Softtastenfunktionen.
•
Erstellung einer Route aus einem Track heraus. Alle anderen
Track-Funktionen sind hiervon nicht betroffen.
•
Wegpunkte archivieren oder senden.
•
Zugang zum Wegpunkt-Password-Setup-Menü.
Deaktivierte Daten/Funktionen
Wenn ein Passwort-Schutz aktiv ist und Sie kein Passwort eingegeben haben, können Sie Folgendes NICHT tun:
Kapitel 13: Speichern von Daten und Karten / CF-Karten
•
Details von Wegpunkt- und Routen-Datenbanken ansehen.
•
Wegpunkte oder Routen bearbeiten.
•
Einen bereits existierenden Wegpunkt ansteuern.
•
Eine Route verfolgen.
145
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 146 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
•
Wegpunkte auf dem Bildschirm ansehen (auch wenn der
SHOW/HIDE-Status auf SHOW = ANZEIGEN steht).
•
Wegpunktnamen auf dem Bildschirm ansehen (auch wenn
WAYPOINT NAME auf ON steht).
•
Alle anderen Optionen inkl. GOTO CURSOR bleiben
unberücksichtigt.
So richten Sie ein Passwort ein
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Öffnen Sie das Setup-Menü.
Wählen Sie System Setup.
Wählen Sie Waypoint Password Setup.
Wählen Sie Enable Password: ON.
Drücken Sie OK.
Lesen und bestätigen Sie die Warnmeldung.
Geben Sie das Passwort ein und bestätigen Sie es.
Geben Sie ggfs. einen Passwort-Hinweis ein.
Hinweis:Bitte beachten Sie, dass beim Passwort zwischen Großund Kleinbuchstaben unterschieden wird.
Das Passwort und der Schutz werden jetzt eingerichtet. Alle Funktionen zu Wegpunkten und Routen bleiben aber vorerst noch
zugänglich. Der Passwort-Schutz greift erst, wenn Sie Ihr System
neu gestartet haben.
Passwort-Schutz aktivieren und deaktivieren
Wenn Sie ein Passwort für Ihr System eingerichtet haben (siehe
vorheriger Abschnitt), müssen Sie dieses eingeben, wenn Sie
Änderungen zum Status des Passwort-Schutzes durchführen
wollen.
So aktivieren/deaktivieren Sie den Passwort-Schutz
1.
2.
3.
4.
Öffnen Sie das Setup-Menü.
Wählen Sie System Setup.
Wählen Sie Waypoint Password Setup.
Geben Sie Ihr Password ein. Denken Sie an Groß- und
Kleinschreibung!
5. Wählen Sie Enable Password: OFF.
6. Drücken Sie OK.
Wenn Sie ein ungültiges Passwort mehr als 2x eingeben, zeigt
Ihnen das System Ihren Passwort-Hinweis an.
Die Anzahl der Versuche, ein gültiges Passwort einzugeben, ist
unbegrenzt. Wenn Sie Ihr Passwort allerdings vergessen, müssen
Sie ein Einstellungs- und Daten-Reset durchführen (siehe
Seite 149). Dabei werden ALLE Wegpunkte aus dem Speicher Ihres
Displays gelöscht!
So ändern Sie das Passwort
1. Wählen Sie Change Password im Menü Waypoint Password
Setup.
146
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 147 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Kapitel 14: Wartung und Problemlösung
In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Wartung und Problemlösung des A-Serie Multifunktionsdisplays. Es
umfasst folgende Themen:
Kapitelinhalt
•
14.1 Sicherheit auf Seite 148
•
14.2 Routine-Überprüfungen auf Seite 148
•
14.3 Das System zurücksetzen (Reset) auf Seite 149
•
14.4 Problemlösung auf Seite 150
•
14.5 Kontakt zu Raymarine auf Seite 152
•
14.6 Kontakt zu Navionics auf Seite 154
•
14.7 Kontakt zu Sirius auf Seite 154
147
14
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 148 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
14.1 Sicherheit
WARNUNG: Hochspannung
Die Display-Einheit steht unter Hochspannung.
Öffnen Sie niemals die Abdeckung des Displays
und versuchen Sie niemals, selbst einen Service
am Gerät durchzuführen!
14.2 Routine-Überprüfungen
Das A-Serie-Multifunktionsdisplay ist eine versiegelte Einheit Die
Wartung beschränkt sich daher auf folgende Routine-Checks:
•
Überprüfen Sie alle Kabel auf Beschädigungen, z.B. Scheuerstellen und/oder Knicke.
•
Stellen Sie sicher, dass alle Kabel richtig angeschlossen sind.
WARNUNG: Service und Wartung
Reinigung
Dieses Gerät enthält keine Teile, die vom
Anwender gewartet werden dürfen. Eine Wartung
darf nur von autorisierten Raymarine-Servicepartnern durchgeführt werden. Unbefugte
Reparaturen können die Garantieleistungen
einschränken.
Das Display-Gehäuse reinigen
Das Display ist versiegelt und benötigt keine regelmäßige
Reinigung. Falls es notwendig sein sollte, es zu säubern, beachten
Sie folgende Punkte:
•
Das Gerät muss ausgeschaltet sein (OFF).
•
Reinigen Sie es mit einem feuchten Tuch.
•
Falls notwendig, benutzen Sie Isopropylalkohol (IPA) oder ein
mildes Reinigungsmittel zum Entfernen von Fettpartikeln.
Hinweis:Verwenden Sie Isopropylalkohol (IPA) oder andere
Lösungen/Seifen NICHT zum Reinigen des Bildschirms.
Bildschirm-Beschichtung
Auf Ihrem Display befindet sich eine Beschichtung. Hierdurch perlt
Wasser besser ab und Reflexe werden absorbiert. Um eine
Beschädigung der Beschichtung zu vermeiden, müssen Sie
unbedingt folgende Instruktionen befolgen.
Raymarine empfiehlt einen speziellen Bildschirmreiniger (z.B.
„Marine Shield“) für die A-Serie zu benutzen.
So reinigen Sie den Bildschirm
1. Schalten Sie das Display aus (OFF).
2. Spülen Sie das Fenster mit frischem Wasser und entfernen Sie
148
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 149 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
so alle Schmutz- und Salzpartikel.
3. Lassen Sie das Display an der Luft trocknen.
4. Falls sich noch Partikel auf dem Display befinden, wischen Sie
vorsichtig mit einem sauberen Mikrofaser-Tuch darüber.
Bei der Reinigung dürfen Sie AUF KEINEN FALL:
•
irgendwelche Scheuermittel und trockene Tücher benutzen!
•
Lösungsmittel, Polituren oder Sprays verwenden!
•
Reinigungsdüsen einsetzen!
Den Geber reinigen
Der Paddelrad-Mechanismus kann durch Schmutz, Sand oder
Getier verstopft werden. Entfernen Sie den Unrat und reinigen Sie
das Gerät mit Wasser und Seife oder mit IPA (Isopropylalkohol).
14.3 Das System zurücksetzen (Reset)
Sie können das A-Serie-Display auf zwei Arten zurücksetzen:
•
Reset der Einstellungen.
•
Reset der Einstellungen und der Daten.
Nach dem Reset führt das System zum Einschaltprozess zurück.
Reset/Zurücksetzen aller Einstellungen
Wenn Sie sich für dieses Reset entscheiden, werden alle SystemSetup-Menüs, Seitengruppen und Datenleisten auf die
Grundeinstellungen ab Werk zurückgesetzt. Wegpunkte, Routen
und Tracks werden NICHT gelöscht.
So führen Sie ein Reset der Einstellungen durch
1. Öffnen Sie das System-Setup-Menü.
2. Wählen Sie System Setup.
3. Dann wählen Sie Settings Reset.
4. Drücken Sie OK zur Bestätigung des Resets.
Reset/Zurücksetzen aller Einstellungen und Daten
Wenn Sie sich für dieses Reset entscheiden, werden alle SystemEinstellungen auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Wegpunkt-, Routen- und Track-Daten werden gelöscht!
So führen Sie ein Reset der Einstellungen und der Daten durch
1. Öffnen Sie das System-Setup-Menü.
2. Wählen Sie System Setup.
3. Dann wählen Sie Settings and Data Reset.
4. Drücken Sie OK zur Bestätigung des Resets.
Kapitel 14: Wartung und Problemlösung
149
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 150 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
So führen Sie ein Reset der Einstellunge und Daten beim Hochfahren des Gerätes durch
1. Halten Sie die linke Softtaste beim Hochfahren des Gerätes
gedrückt.
14.4 Problemlösung
Alle Raymarine-Geräte durchlaufen vor dem Versand umfassende
Test- und Qualitätssicherungsprogramme. Wenn Ihr Gerät allerdings einmal einen Fehler aufweisen sollte, können Sie in diesem
Kapitel zunächst nachlesen, ob Sie ihn evtl. selbst beheben können.
Wenn dies nicht möglich ist, setzen Sie sich mit Ihrem örtlichen
Fachhändler, der Raymarine-Generalvertretung Ihres Landes oder
mit der Technischen Abteilung von Raymarine in Verbindung.
Halten Sie immer die Serien-Nr. Ihre Gerätes bereit - diese befindet
sich auf der Rückseite des Gerätes.
Dieses Kapitel unterteilt sich in folgende Abschnitte:
•
Installation und Display.
•
Karten-Anwendung.
•
Fischfinder-Anwendung.
•
Wetter-Empfänger.
Installation und Display
Problem
•
Lösung
System fährt nicht hoch
150
•
Überprüfen Sie das Spannungskabel. Sitzen alle Stecker
fest? Sind sie korrosionsfrei?
•
Prüfen Sie die Sicherungen.
•
Stellen Sie sicher, dass die Spannungsquelle die richtige
Spannung liefert.
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 151 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
System schaltet ab
•
Stellen Sie sicher, dass das Spannungskabel
unbeschädigt ist und die Anschlüsse fest sitzen und
keine Korrosion aufweisen.
Karten-Anwendung
Problem
•
Lösung
•
Überprüfen Sie die Bordspannung auf falsche
Anschlüsse.
Das Schiffssmbol wird auf der falschen geografischen
Position angezeigt
•
Überprüfen Sie, ob evtl. Spannungskabelverlängerungen
über ausreichende Kabeldurchmesser verfügen.
•
Prüfen Sie den GPS-Status.
•
Das Gerät darf sich nicht im Simulator-Modus befinden.
•
Führen Sie ein Karten-Offset durch.
Wie wird das System zurückgesetzt?
•
Lesen Sie dazu Das System zurücksetzen (Reset) auf
Seite 149.
Das Display ist sehr dunkel/schwer zu erkennen
•
•
Stellen Sie die Declutter-Option auf OFF.
•
Stellen Sie im Kartografie-Setup-Menü die jeweilige
Funktion auf ON.
Prüfen Sie, ob die Option PALETTE auf DAY gestellt ist.
Es werden keine Daten-/Funktionsleisten angezeigt
•
Es werden nicht genügend Kartendetails angezeigt
Stellen Sie die Datenleiste im Setup-Menü auf ON.
Wetter-Empfänger
Es wird kein Fix für das GPS-Status-Symbol angezeigt
Problem
•
•
Überprüfen Sie den GPS-Status.
Es werden keine Instrumenten- oder Navigationsdaten
angezeigt
•
Stellen Sie sicher, dass alle Instrumenten-Schnittstellen
richtig arbeiten
•
Überprüfen Sie den SeaTalk-/NMEA-Anschluss am
Display.
•
Stellen Sie sicher, dass alle SeaTalk-/NMEA-Kabel keine
Beschädigungen haben und keine Korrosion aufweisen.
Kapitel 14: Wartung und Problemlösung
Lösung
“Kein Anschluss”
•
Prüfen Sie, ob das Verbindungskabel zum WetterEmpfänger richtig fest sitzt und keine Beschädigungen
aufweist.
Das Display zeigt keine Wetterdaten an
•
Stellen Sie sicher, dass die Wetter-Grafiken im WetterGrafik-Menü aktiviert wurden.
151
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 152 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
14.5 Kontakt zu Raymarine
Technische Unterstützung
Technische Unterstützung erhalten Sie unter:
Benutzung der Internetseiten
Neueste Informationen zu Raymarine-Produkten finden Sie auf der
Website www.raymarine.com.
Klicken sie auf Ihre Region und wählen Sie die Seite Customer
Support (Kundendienst) für Links zu folgenden Themen:
•
Finden des nächsteglelgenen Hersteller-Services bzw. des für
sie zuständigen Fachhändlers.
•
Registrierung von Raymarine-Produkten.
•
Zugang zu Handbüchern im Adobe Acrobat TM Format.
•
Download von Software-Updates.
•
Zugang zur Raymarine-Datenbank für Problemlösungen.
Unter Find Answers können Sie in der Datenbank Lösungen für ein
Problem finden, oder Sie klicken auf Ask Raymarine, um eine
Frage direkt an die technsche Abteilung von Raymarine zu senden.
Das Team beantwortet dann Ihre Frage/n per eMail.
In den USA
Ersatzteile und Zubehör
Kontaktieren Sie Ihren örtlichen Raymarine-Fachhändler oder die
Technische Service-Abteilung von Raymarine unter:
1-603-881-5200 Durchwahl 2333
Die Technische Abteilung steht Ihnen von Montag bis Freitag von
4.00AM (vormittags) bis 6.00PM (nachnittags) (Eastern Time) zur
Verfügung.
Haben Sie bei Ihrem Anruf bitte stets die Artikel- bzw. die ErsatzteilNummer zur Hand. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Teile zu
Ihrer Anlage passen, wenden Sie sich zuerst an die Abteilung Technische Untertstützung.
152
1-603-881-5200 Durchwahl 2444
Unsere Fachleute können Ihnen Fragen zu Installation, Bedienung
und Problemlösung aller Raymarine-Produkte beantworten.
Reparaturen und Service
Sollte Ihr Raymarine-Gerät tatsächlich einmal ein Problem aufweisen, so wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen Raymarine-Händler oder an die deutsche Raymarine-Generalvertretung. Dieses ist
die Eissing GmbH, 2. Polderweg 18, 26723 Emden, Tel. 049218008-0, Fax 04921-8008-19, eMail: info@eissing.com. Dort ist man
Ihnen gerne behilflich.
Sollte aus irgendwelchen Gründen eine Reparatur dort nicht in
geeigneter Weise ausgeführt werden können, so können sie Ihr
Gerät auch an folgende Adresse einschicken:
Raymarine Inc.
Product Repair Center
21 Manchester Street
Merrimack, NH03054-44821
Das Reparatur-Center steht Ihnen von Montag bis Freitag von 8:15
bis 17:00 Uhr (Eastern Standard Time oder Eastern Daylight Savings Time) zur Verfügung. Alle eingeschickten Artikel werden bei
Erhalt vom Reparatur-Center registriert, und Sie erhalten eine Empfangsbestätigung mit dem Reparaturstatus und einer Referenznummer. Sollten Sie zwischendurch Fragen zur Reparatur haben, so
können Sie sich telefonisch auf dem Laufenden halten.
1-603-881-5200 ext 2118
Geben Sie dabei stets die Referenz- oder Seriennummer an. Wir
werden alles tun, um die die Reparatur so schnell wie möglich
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 153 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
durchzuführen.
Kontakte weltweit
In Europa
Bitte wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder die Firma Eissing
GmbH. Eine Liste der weltweiten Service-Stützpunkte finden Sie auf
der Website www.raymarine.com
In Europa können Sie Raymarine-Unterstützung, -Service- sowie Ersatzteile in erster Linie von Ihrem Raymarine-Händler oder unter
folgender Adresse beziehen
Raymarine plc
Anchorage Park
Portsmouth
Hampshire
England
PO3 5TD
Tel: +44 (0) 23 9269 3611
Fax: +44 (0) 23 9269 4642
Technische Unterstützung
Die technische Service-Abteilung unterstützt Sie bei Fragen zu
Installation, Bedienung, Fehlerdiagnose und Reparatur unter folgenden Nummern:
Tel; +44 (0) 23 9271 4713
Fax: +44 (0) 23 9266 1228
Ersatzteile und Zubehör
Zubehör- und Ersatzteile erhalten Sie über Ihren örtlichen Fachhändler. Bitte beziehen Sie sich auf die im Installationskapitel
genannten Zubehör- und Ersatzteile und geben Sie die Nummern
der gewünschten Teile- bzw. die Art.-Nr. Ihrem Händler an.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Teile zu Ihrer Anlage passen, fragen Sie Ihren Händler oder die Eissing GmbH. Dort ist man
Ihnen gerne behilflich.
Auch auf der Website der Firma Eissing www.eissing.com finden
Sie nützliche Informationen.
Kapitel 14: Wartung und Problemlösung
153
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 154 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
14.6 Kontakt zu Navionics
Fragen zur Kartografie bzw. zur Aktualität des Kartenmaterials
beantwortet Navionics direkt. Gehen Sie hierzu auf die NavionicsWebsite www.navionics.com oder kontaktieren Sie den für Ihre
Region zuständigen Kundendienst von Navionics (siehe unten).
Wenn Sie Fehler oder Auslassungen auf einer Navionics-Karte
melden möchten, gehen sie auf folgenden Link der NavionicsWebsite: http://www.navionics.com/DiscrepancyReports.asp.
Navionics Italien
Balmain
NSW 2041
Australia
Tel: +61-2-9555-2522
Fax: +61-2-9555-2900
e-mail: sales@navionics.com.au
Navionics UK
PO Box 38
Via Fondacci
Plymouth
269 Z.I. Montramito
PL9 8YY
55054 Massarosa
England
Italy
Tel: +44 (0)1752 204735
Tel: +39-0584-329111
Fax: +44 (0) 1752 204736
Fax: +39-0584- 962696
e-mail: sales@navionics.co.uk
e-mail: sales@navionics.it
Navionics USA
6 Thatcher Lane
Wareham, MA02571
USA
14.7 Kontakt zu Sirius
Bei Fragen zum Sirius Marine-Wetter-Service kontaktieren Sie:
www.sirius.com/marineweather
Tel: 1-800-869-5480
Kostenlose Hotline: 1-800-848-5896
Tel: 1-508-291-6000
Fax: 1-508-291-6006
e-mail: sales@navionics.com
Navionics Australien
13/85 Reynolds Street
154
A-Serie-Display - Bedienung
81314-1_A Series Reference Guide.book Seite 155 Dienstag, 30. September 2008 2:05 14
Anhang A: Ausschlussklauseln und Lizenzen
Navionics Lizenzvereinbarung
WICHTIG: Lesen Sie diese Vereinbarung, BEVOR Sie mit den
elektronischen Karten im Gerät arbeiten!
Dies ist ein gesetzlicher Vertrag zwischen Ihnen und Navionics S.P.A. (im
Folgenden „Navionics“). Wenn Sie die elektronischen Karten von Navionics
nutzen, stimmen Sie den Bedingungen dieses Vertrages automatisch zu.
Stimmen Sie den Bedingungen nicht zu, dürfen Sie das elektronische
Kartenmaterial nicht benutzen.
ACKNOWLEDGMENTS
Navionics HotMaps is produced using the best available source data derived from pro-staffers,
Navionics surveys, and leading private and public sources that may include: FHS - Fishing Hot Spots,
LakeMaster (Big Watab Lake, Cedar, Geneva, Ida, North Long Lake, North Round Lake, Sugar),
Lakewatch, DNR - Departments of Natural Resources, NOAA - National Oceanic Atmospheric
Administration, USACE - United States Army Corps of Engineers, NHS - Natural History Survey, USGS - United States
Geological Surveys, OKDWC - OK Dept. of Wildlife Conservation, VADGIF - VA Dept. of Game & Inland Fisheries,
NDG&FD - ND Game & Fish Dept., MADFW - MA Div. of Fisheries & Wildlife Districts (Western, Central, Connecticut
Valley, Northeast, Southeast), KSGS - KS Geological Survey, INGS - Indiana Geological Survey, CTDEP Connecticut Dept. of Environmental Protection, and the Geography Division - Statistics Canada, 2006 Road Network
File (RNF), 92-500 XWE/XWF. The incorporation of data sources within this product shall not be construed as
constituting an endorsement of such product.
Navionics Coastal Charts are derived, in part, from the products and with the agreement of the hydrographic offices of
Australia, Denmark (KMS), Finland (FMA), France (SHOM), Germany (BSH), Greece, Italy, Norway, South Africa,
Sweden (SMA), Ukraine (SHSU), United Kingdom, and ANWB (The Netherlands), DPI WA (Australia), GBRMPA
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the product and do not accept liability for its accuracy. For further copyright information please see:
www.navionics.com.
©1985-2008 Navionics. All rights reserved.
DEFINITIONEN: In dieser Vereinbarung bedeutet „Data“ (Daten) Informationen, die sich auf der Festplatte Ihres Systems befinden. „Related
Materials“ („zugehörige Materialien“) bedeutet alle Drucksachen und was
sich sonst noch im Paket befindet.
ERLAUBTE NUTZUNG: Die Daten können Sie auf Ihrem GPS als elektronische Karte und als Hilfsmittel bei der Navigation benutzen. Durch die
vorliegende Vereinbarung erhalten Sie beschränkte Nutzungsrechte. Sie
erklären ausdrücklich, dass Sie die Daten vor unbefugtem Zugriff und vor
unbefugtem Kopieren schützen. Auch dürfen Sie die Daten nicht vervielfältigen, verteilen oder veröffentlichen.
UNERLAUBTE NUTZUNG: Sie dürfen (1) KEINE Kopien der Daten
erstellen. Sie dürfen (2) die Daten nicht ändern, neu übersetzen, computertechnisch zerlegen oder neu bearbeiten; Sie dürfen außerdem den
Initialisierungsprozess des Systems nicht entsperren oder umgehen oder
versuchen, den Code zu entschlüsseln. Sie dürfen (3) das Navionics
Copyright und die Anmerkungen zum Warenzeichen nicht entfernen oder
überschreiben.
INS/RM/AS/0808
DAUER: Diese Vereinbarung gilt ab dem Tag, an dem Sie die elektronischen
Karten zum ersten Mal nutzen. Die Vereinbarung endet automatisch - ohne
Kündigung durch Navionics -, wenn Sie gegen eine oder mehrere Bedingungen dieser Vereinbarung verstoßen. Zum Zeitpunkt der Kündigung müssen
Sie alle Daten und zugehörigen Materialien vernichten. Navionics behält
sich ausdrücklich das Recht vor, alle gesetzlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, die aus dieser Kündigung entstehen.
GARANTIE: Sie haben die Daten und die zugehörigen Materialien
zusammen mit einem Raymarine-Gerät oder einem Speichermedium
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Sirius-Wetter
gekauft. Ihre Garantie hinsichtlich der Daten und der zugehörigen
Materialien wird von Raymarine PLC gestellt und ist schriftlich in der
zugehörigen Dokumentation niedergelegt .
AUSCHLIESSLICH BERATENDER SERVICE; VERANTWORTUNG DES
ABONNENTEN
GARANTIE-AUSSCHLUSS: Außer der o.g. Garanie sind die Daten und die
zugehörigen Materialien grundsätzlich als „Status quo“ lizensiert. Navionics
lehnt alle anderen Garantien ab. Sie tragen das gesamte Risiko hinsichtlich
Leistung und Vollständigkeit der Daten. Navionics’ Haftung (sofern diese
besteht) für Verlust, Beschädigung, Auslagen etc., gleich welcher Ursache
(ob direkt oder indirekt, ob durch aktive oder passive Fahrlässigkeit) beschränkt sich auf einen allgemeinen geldlichen Schadenersatz. Der
Schadenersatz darf nicht höher ausfallen als die Gebühr, die Sie für die Nutzung der Lizenzdaten gezahlt haben. In keinem Fall kann Navionics für
spezielle, indirekte, zufällige oder Folgeschäden oder für finanzielle Verluste
haftbar gemacht werden.
LESEBESTÄTIGUNG: Sie erklären hiermit, dass Sie diese Bestimmung
gelesen und verstanden haben. Sie erklären sich an die Bestimmungen
gebunden. Sie erklären sich damit einverstanden, dass (1) keine mündliche
oder schriftliche Dokumentation durch Navionics, durch Navionics-Händler,
Distributoren, Agenten oder Mitarbeiter die Garantiebedingungen erweitern.
Solche Erweiterungen der Garantie werden hiermit ausdrücklich
ausgeschlossen. Sie erklären, dass (2) diese Garantieregelung vollständig
ist und dass sie die einzig gültige ist. Die vorliegenden
Garantiebestimmungen ersetzen alle Angebote und früheren
Vereinbarungen oder früheren Nebenabreden, egal ob diese mündlich oder
schriftlich getroffen wurden.
Der Abonnent bestätigt und erklärt sich damit einverstanden, dass der
Daten-Service (im Folgenden: „Service“) eine rein beratende Funktion hat
und dass alle Aktionen und Gerichtsurteile hinsichtliche des Service’ in
seiner alleinigen Verantwortung liegen. Weder die WSI Corporation (im
Folgenden: „WSI“) noch Sirius Satellite Radio Inc. (im Folgenden: „Sirius“)
übernehmen irgendwelche Haftungen oder Garantieren hinsichtlich der
Zuverlässigkeit, der Voraussagen oder der Datengenauigkeit, die mit dem
Service zusammenhängen. Weder WSI noch Sirius können haftbar gemacht
werden für ungenaue, fehlende, verspätete oder fehlerhafte Daten. Der
Abonnent erklärt sich weiterhin damit einverstanden, dass der Service
unterbrochen/ausgesetzt werden kann aufgrund von widrigen
Wetterverhältnissen oder anderen Bedingungen und dass weder WSI noch
Sirius für solche Unterbrechungen zur Verantwortung gezogen werden
können. Der Abonnent ist verpflichtet, die Inhalte des Service’ vor der
Nutzung gegenüber dem Betreiber zu verifizieren. Der Abonnent erklärt sich
damit einverstanden, dass er auf keinen Fall als Nutzer des
Service’ Entscheidungen treffen darf, die allein auf den Wetterdaten des
Service beruhen. Außerdem liegt es in der Verantwortung des Abonnenten,
Umsicht in allen Belangen walten zu lassen und alle Sicherheits- und
Warnmeldungen, die von den Behörden herausgegeben werden, zu
beachten. Weder WSI noch Sirius übernehmen irgendeine Verantwortung
für Unfälle, die aus einer unsachgemäßen Nutzung des Service’ resultieren.
ELIGIBILITY; USE LIMITATIONS
Der Abonnent muss mindestens 18 Jahre alt sein. Minderjährige dürfen den
Service nur nutzen, wenn ein Erwachsener oder ein gesetzlicher Vertreter
die Verantwortung für die genannten Bedingungen voll übernimmt. Sirius
stellt den Service ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke zur
Verfügung. Der Abonnent darf den Service nicht kommerziell nutzen, ihn
nicht kopieren, weiter senden, weiter verteilen oder anderweitig senden. Er
darf auch keine Aufzeichnungen machen und keine Gebühr für die Nutzung
des Service nehmen und die Daten auch nicht weiter verteilen.
BESCHRÄNKTE HAFTUNG; SCHADENERSATZ;
AUSSCHLUSSSKLAUSEL FÜR DIE GARANTIE
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A. Ungeachtet aller Inhalte dieser Bestimmungen und aller Ge-richte, die der
Abonnent wegen Rechtsstreitigkeiten o.ä. gegen WSI und/oder Sirius
anrufen kann, erklärt der Abonnent, dass sich WSIs und Sirius Haftung (sofern diese besteht) ihm gegenüber für Verlust, Beschädigung, Auslagen etc.,
gleich welcher Ursache (ob direkt oder indirekt, ob durch aktive oder passive
Fahrlässigkeit) auf allgemeinen geldlichen Schadenersatz beschränkt. Der
Schadenersatz darf nicht höher ausfallen als die Gebühr, die der Abonnent
an Sirius innerhalb der letzten 6 Monate gezahlt hat. In keinem Fall können
WSI und/oder Sirius für spezielle, indirekte, zufällige oder Folgeschäden
haftbar gemacht werden. Dies schließt auch finanzielle Verluste sowie
Schäden aus dem Nutzungsverlust oder Datenverlust ein (auch wenn die
Möglichkeiten solcher Schäden WSI und/oder Sirius zur Kenntnis gelangt
sind). Es ist dabei auch unerheblich, ob die Schäden aus einem Vertragsbruch, wegen unerlaubter Handlungen oder aus einem anderen Grund
entstanden sind. Die Risikoverteilung und der Garantie-Ausschluss in dieser
Vereinbarung spiegeln sich in den Service-Gebühren von Sirius wider und
sind ein fundamentaler Bestandteil der Sirius-Verträge, um für den Abonnenten den bestmöglichen Service zu gewährleisten.
B. Außer bei grob fahrlässigem oder willentlichem Fehlverhalten seitens
WSI und/oder Sirius spricht der Abonnent WSI und Sirius von allen
Verlusten, Reklamationen, Forderungen, Auslagen (inkl. vertretbarer
Rechtsanwaltskosten und -auslagen) frei und wird WSI und/oder Sirius nicht
haftbar machen.
C. Weder WSI noch Sirius geben irgendwelche Garantien im Hinblick auf
Service. Der Service basiert grundsätzlich auf einem „Status quo“ und „je
nach Verfügbarkeit“. Weder WSI noch Sirius geben eine ausdrückliche oder
implizierte Garantie.
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Hampshire, PO3 5TD, UK
Tel: +44 (0) 23 9269 3611
Fax: +44 (0) 23 9269 4642
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Fax: +1 603 864 4756
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