Physikalisch-Technische Bundesanstalt Prüfschein

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Braunschweig und Berlin
Prüfschein
Test Certificate
Ausgestellt für:
Issued to:
Prüfgrundlage:
Wincor Nixdorf International GmbH
Heinz-Nixdorf-Ring 1
33106 Paderborn
In accordance with:
DIN EN 45501 (1992) Nr. 8.1, WELMEC-Leitfaden 2.2 (2007) und
WELMEC-Leitfaden 2.3 (2005), Richtlinie 2009/23/EG
Gegenstand:
Nichtpreisrechnendes Kassensystem
Object:
Non-price-computing point of sale device
Typ:
BEETLE /...
Type:
Kennnummer:
Serial No.:
Prüfscheinnummer:
D09-96.13
Test Certificate No.:
D09-96.13 Revision 16
16. Revision
Datum der Prüfung:
Date of test:
Anzahl der Seiten:
28
Number of pages:
Geschäftszeichen:
PTB-1.12-4055803
Reference No.:
Benannte Stelle:
0102
Notified Body:
Im Auftrag
On behalf of PTB
Braunschweig, 02.02.2012
Siegel
Im Auftrag
On behalf of PTB
Seal
R3-0025 i
Dr. Oliver Mack
Dipl.-Ing. M. Denzel
Prüfscheine ohne Unterschrift und Siegel haben keine Gültigkeit. Dieser Prüfschein darf nur unverändert weiterverbreitet werden.
Auszüge bedürfen der Genehmigung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Test Certificates without signature and seal are not valid. This Test Certificate may not be reproduced other than in full. Extracts may
be taken only with the permission of the Physikalisch-Technische Bundesanstalt.
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ZERTIFIKATSGESCHICHTE
Zertifikats-Ausgabe
Datum
D09-96.13, 16. Revision
2012-02-02
Wesentliche Änderungen
2. Ergänzung:
- BEETLE /M-II plus mit „Embedded Scale Controller“
D09-96.13, 15. Revision
2011-04-21 1. Zusatzgenehmigung:
- Hardware BEETLE /Fusion, BEETLE /Fusion 15,
BEETLE /Fusion 19 und BEETLE /S-II plus
- Weitere Version des Softwaremoduls „SCALE“
D09-96.13, 14. Revision
2010-04-14 - Erweiterung des verzögerten Abdrucks
- Formale und strukturelle Überarbeitung
D09-96.13, 13. Revision
2009-02-19 - Aufnahme der Hardware BEETLE /M-II plus
- Aufnahme der Anzeige BA83
- Aufnahme einer weiteren möglichen SoftwareIdentifikation für das Softwaremodul „Scalemod.exe“
D09-96.13, 12. Revision
2008-10-29 - Aufnahme der Hardware BEETLE /iClick
D09-96.13, 11. Revision
2008-06-25 - Aufnahme der Waagenanzeigesoftware MettlerToledo VCODisp
- RDI, RDI Linux, OPOS, JavaPOS: Anzeige der
Startmeldung wahlweise auch in der Kundenanzeige
- Anpassen des Abschnitts zum Aufrufen der Software-Identifikation beim Waagenmodul „Scale“ an
„Scale“-Prüfschein
- Streichen der Passagen bezüglich der Anzeige der
Dialog06-Kennung „d93-09-104 01“ bzw.
„D93-09-104 01“, da diese Anzeige nicht dem Kassensystem zuzuordnen ist.
Diese 16. Revision ergänzt den Prüfschein Nr. D09-96.13, 15. Revision vom 21. April 2011, Geschäftszeichen 1.12-4051663 mit Anlage.
1
ALLGEMEINES
Dieses Kassensystem darf zur Verwendung im eichpflichtigen Verkehr an geeichte preisrechnende Waagen für offene Verkaufsstellen angeschlossen werden.
2
2.1
BESCHREIBUNG
Mechanischer Aufbau
Das Kassensystem der Typreihe „BEETLE /...“ ist ein kompaktes oder modulares POSSystem (‘Point of Sale Device’) in verschiedenen Gehäuseformen und mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Es entspricht dem PC-Industriestandard, ist im Bedarfsfalle erweiterbar und hat Anschlussmöglichkeiten für Zusatzeinrichtungen oder externe Geräte.
Der prinzipielle Aufbau ist in den Abbildungen 1 bis 4 dargestellt.
Im Kompakt-POS sind außer der Tastatur alle Komponenten und Einrichtungen im Gehäuse integriert (PC, Anzeige, Drucker, beim BEETLE /20 auch die Tastatur).
Ein modulares POS besteht aus folgenden getrennt angeordneten Systemeinheiten: PCKasse, Anzeige, Kassentastatur, Bon-/Journaldrucker (Typen siehe Punkt 3 dieses Prüfscheins).
Tabelle 1: BEETLE-Typen und ihre Bauweise
Kompakt-POS (Abbildungen 1 und 2)
Modulare POS (Abbildungen 3 bis 14)
- BEETLE /20
- BEETLE /...L...
- BEETLE /50
- BEETLE /XL
- BEETLE /60
- BEETLE /S
- BEETLE /NetPOS
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Fortsetzung Tabelle 1: BEETLE-Typen und ihre Bauweise
Kompakt-POS (Abbildungen 1 und 2)
Modulare POS (Abbildungen 3 bis 14)
- BEETLE /M
- BEETLE /M-II
- BEETLE /XL-II
- BEETLE /iPOS
- BEETLE /iPRO
- BEETLE /MX
- BEETLE /SX
- BEETLE /NetX
- BEETLE /iClick
- BEETLE /M-II plus
- BEETLE /S-II
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Die Gruppe der Kompakt-POS wird um folgende Typen erweitert:
BEETLE /Fusion (siehe Abbildung 20)
BEETLE /Fusion 15 (siehe Abbildung 20)
BEETLE /Fusion 19 (siehe Abbildung 20)
Die Gruppe der modularen POS wird um folgenden Typ erweitert:
BEETLE /S-II plus (siehe Abbildung 19)
Die Typbezeichnungen können noch durch Zusatzbezeichnungen ergänzt werden, z.B.
BEETLE /50-Drucker o.ä.
2. Ergänzung im Rahmen der 16. Revision:
Der in den folgenden Absätzen beschriebene Aufbau ist auch mit dem System
BEETLE /M-II plus möglich
Die Versionen BEETLE /M, /M-II, /XL, /S, /NetX und /MX können in Verbindung mit der
Zusatzhardware „Embedded Scale Controller“ optional auch mit einseitiger Waagen- und
Kassenanzeige in einem Anzeigegehäuse, Typ BA69W, ausgestattet sein. Auf der Zusatzhardware kann eine Software eines Fremdherstellers laufen, wenn für diese ein entsprechender Prüfschein ausgestellt ist (z.B. Software ESC-CS300 der Firma Bizerba,
Balingen, Prüfschein Nr. D09-04.21). Die Systemkonfiguration ist in Abbildung 15 dargestellt.
Alternativ kann mit diesen Systemen auch der „VGA/4 Embedded Scale Controller“ zum
Einsatz kommen. Im Unterschied zum „Embedded Scale Controller“ ist bei diesem der
PCI-Controller, an den die Anzeige BA69W angeschlossen wird, integriert (neue Systemkonfiguration siehe Abbildung 16). Diese Technologie ermöglicht neben DOS auch
die Verwendung eines Windows oder LINUX Systems.
Bei Verwendung der Software-Module „ScaleTransactionModule RDI Linux“ und „ScaleTransactionModule OPOS“ kann die Anzeige der Waage in die Kassenanzeige übertragen werden. Die Waagenanzeige wird dann vom Software-Modul Bizerba CS300-SD
(Prüfschein Nr. D09-06.43, Abbildung 17) bzw. vom Software-Modul Mettler-Toledo
VCODisp (Prüfschein Nr. TC7285, Abbildung 18) realisiert.
2.2
Funktionsweise
Das Kassensystem BEETLE ist ein frei programmierbares PC-System, das mit Hilfe
spezieller Applikationsprogramme die Kassenfunktionen ausführt. Zusätzliche eichpflichtige Programmteile ermöglichen den Anschluss einer Waage und damit die Übertragung
der eichpflichtigen Daten aus der Waage zum POS und den Abdruck der Werte auf dem
Beleg für den Kunden.
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Bei der Verarbeitung von Wägeergebnissen laufen im Prinzip folgende Funktionen ab:
- Anwahl eines Artikels über Tastatur oder über Scanner (direkt oder über PLU),
- Senden eines Datensatzes an die Waage, bestehend aus den Daten Grundpreis, ggf.
Artikelbezeichnung und, wenn vorhanden, zugehörigem Tarawert,
- Die Waage ermittelt das Gewicht und errechnet den Kaufpreis für diesen Artikel. Alle
Werte (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis, ggf. Tarawert und Artikelbezeichnung) werden in der Hauptanzeige der Waage angezeigt.
In Verbindung mit dem „Embedded Scale Controller“ (bzw. „VGA/4 Embedded Scale
Controller“) können diese Werte auch in der Kassenanzeige (Typ BA69W) dargestellt
werden (siehe 2.1).
- Übertragung dieses Datensatzes an das POS (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis),
- Anzeige des Kaufpreises in der Anzeige des POS,
- Abdruck der von der Waage übermittelten Daten der Hauptanzeige (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis) mit dem Bondrucker des POS.
Die Kaufpreise für gewogene Artikel werden ausschließlich in der Waage berechnet. Das
POS kann als Einzelkasse oder auch im Netzverbund (lokales Datennetz, LAN) betrieben werden.
2.3
Software
Die Software des POS-Systems ist in folgende Bereiche gegliedert:
2.3.1
Frei programmierbare Kassen- oder Applikations-Software
Diese Software steuert den normalen Betriebs- und Funktionsablauf des Kassensystems.
Mindestens notwendige Software-Module:
- Betriebssysteme: MS-DOS 5.0 oder höher, WINDOWS 95/98/2000/XP oder höher,
WINDOWS NT V3.51 oder höher, LINUX
- Kassenapplikationsprogramme: Flexible Trading System FTS, KAP, TOBAGO, PCK
oder beliebige Programme, die das SNI Retail-Device-Interface oder OPOS/ JavaPOS benutzen. DKASS.EXE, Fa. Infomatec GIS, Augsburg.
- Treiber für Kassenperipherie: SNI Retail-Device-Interface (RDI V3.2) oder Control Objects und Service Objects von OPOS oder JavaPOS
2.3.2
Eichpflichtige Software zur Übertragung der eichpflichtigen Daten
Folgende Softwarekonzepte sind möglich
- Waagenmodul „SCALE“ (für DOS-Systeme)
Dieses Softwaremodul ist eine geschützte, nicht veränderbare Software zur Übertragung, Anzeige und zum Abdruck der von der Waage kommenden eichpflichtigen Daten (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis). Das Waagenmodul kommuniziert mit der Applikations-Software (Nr. 2.3.1) über eine rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle im
Sinne des WELMEC-Leitfadens 2.3 (2005). Für jeden Wägevorgang werden die Daten von der Waage angefordert, für den Kundenbeleg aufbereitet und schließlich abgedruckt. Der Abdruck von nicht gewogenen Artikeln wird durch das Modul „KERNEL“
gesteuert, das zusammen mit „SCALE“ in das Kassenapplikationsprogramm
„PCK.EXE“ eingebunden wird.
Durch spezielle Maßnahmen im Waagenmodul „SCALE“ und in „KERNEL“ werden
Manipulationen, Veränderungen oder Beeinflussungen der Übertragung und des Abdrucks der eichpflichtigen Daten verhindert. Voraussetzung ist die Verwendung des
Datenübertragungsprotokolls (Waage – Kasse) DIALOG 06, DIALOG 02 oder MettlerToledo. Dieses Waagenmodul entspricht den Anforderungen des WELMECLeitfadens 2.3 (2005) und der DIN EN 45501 (1992), soweit anwendbar. Die Benutzeroberfläche ist geschlossen.
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1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Die Software „SCALE“ kann auch auf LINUX-Systemen eingesetzt werden (siehe
Kapitel 9.2).
- Waagenmodul „SCALEMOD.EXE“ (für DOS-Systeme)
gemäß Prüfschein Nr. D09-95.39 vom 13. Oktober 1995. Diese Software ist eine geschützte, nicht veränderbare Software zur Übertragung, Anzeige und zum Abdruck
der von der Waage kommenden eichpflichtigen Daten (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis). Das Waagenmodul kommuniziert mit der Applikations-Software (Nr. 2.3.1) über
eine rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle im Sinne des WELMEC-Leitfadens 2.3
(2005). Für jeden Wägevorgang werden die Daten von der Waage angefordert, für
den Kundenbeleg aufbereitet und schließlich abgedruckt.
Durch spezielle Maßnahmen im Waagenmodul „SCALEMOD.EXE“ werden Manipulationen, Veränderungen oder Beeinflussungen der Übertragung und des Abdrucks der
eichpflichtigen Daten verhindert. Dieses Waagenmodul entspricht den Anforderungen
des WELMEC-Leitfadens 2.3 (2005) und der DIN EN 45501 (1992), soweit anwendbar. Die Benutzeroberfläche ist geschlossen.
- Folgende Programmmodule, die das SNI RDI (siehe 2.3.1) benutzen (DOS-Systeme):
• RDISCWEL.OBJ
Treiberprogrammmodul aus der RDI-Library, das die rückwirkungsfreie SoftwareSchnittstelle zwischen dem eichpflichtigen und dem nichteichpflichtigen Softwareteil bildet.
• RDISCVER.OBJ
Komponente der RDI-Library zur Anzeige der Software-Identifikation
• POSBZCOM.EXE
Treiberprogramm für die Kommunikation mit der Waage, Datenübertragung von
Grundpreisen an die Waage, den Empfang von Gewicht, Grundpreis und Kaufpreis
von der Waage; die Behandlung von Fehlern bei der Datenübertragung
• POSPRT.EXE, POSOPC.EXE, POSOPC01.EXE, POSOPC02.EXE,
POSOPC04.EXE
Treiberprogramme für interne bzw. extern anschließbare Drucker
Die eichpflichtige Software sorgt für die gegen Manipulation gesicherte Übertragung
der Gewichtswerte, der Grundpreise und der Kaufpreise von der Waage über die
Kasse zum Drucker. Die eichpflichtigen Daten werden über die eichpflichtige Software
an die Applikationsprogramme zur Druckaufbereitung übergeben. Der von der Applikationssoftware an den Drucker gesandte Datensatz wird dann auf Korrektheit der
eichpflichtigen Daten überprüft. Die Applikationssoftware benutzt die durch
RDISCWEL.OBJ zur Verfügung gestellten Befehle als rückwirkungsfreie SoftwareSchnittstelle im Sinne des WELMEC-Leitfadens 2.3 (2005).
Die Software selbst ist über Checksummen gegen Manipulation geschützt. Werden
das Treiberprogramm für die Waage (POSBZCOM.EXE) oder die Druckertreiber verändert, starten die Programme nicht mehr, und ein Reboot wird ausgelöst.
POSBZCOM.EXE besitzt außerdem einen Schutz gegen Debugging und prüft die
Checksummen der Druckertreiber.
- Folgende Programmmodule, die sich auf OPOS oder JavaPOS abstützen:
• ScaleTransactionModule
Add-On von OPOS, das die Kommunikation mit der Waage organisiert, den Abdruck durch Benutzung von Prüfroutinen der Service-Objekte kontrolliert und den
Zugriff auf die Control Objects POSPrinter, Operator-Display und CustomerDisplay verwaltet und die rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle zu Applikationsprogrammen darstellt.
Bei diesem Software-Modul besteht die Möglichkeit, Wägeartikel gesammelt auszudrucken, d.h. nicht unmittelbar nach Erfassen des Wägeartikels sondern bei Abschluss des Verkaufsvorgangs. Hierbei ist die Anzahl der zwischengespeicherten
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Wägeartikel begrenzt. Wird die Anzahl der maximal zwischenspeicherbaren Wägeartikel überschritten, werden die bis dahin erfassten Wägeartikel zwangsweise
ausgedruckt und das Software-Modul mit einer Fehlermeldung beendet.
Diese Software kann in Verbindung mit dem Software-Modul Bizerba CS300-SD
bzw. dem Software-Modul Mettler-Toledo VCODisp verwendet werden (siehe 2.1).
• Scale Control Object und Scale Service Object
Waagenkomponente unter OPOS bzw. hardwarespezifischer Treiber für die Waage.
• LineDisplay Control Object und LineDisplay Service Object
Displaykomponente unter OPOS bzw. hardwarespezifischer Treiber für die Käuferund Verkäuferanzeige. Als Verkäuferanzeige kann auch ein Fenster auf dem Bildschirm fungieren, das von einem entsprechenden Line DisplayService Objekt angesteuert wird.
• POSPrinter Control Object und POSPrinter Service Object
Druckerkomponente unter OPOS und hardwarespezifischer Treiber für den angeschlossenen Drucker.
• ChecksumDLL
Komponente, die sich selbst und alle anderen Komponenten auf Veränderung
nach der Eichung prüft.
Wägeergebnisse, die abgedruckt werden sollen, werden vom ScaleTransactionModule über das Control und Service Objekt der Waage eingelesen. Durch den Ablauf als
synchroner Auftrag werden die Routinen für das Display und den Drucker durch das
ScaleTransactionModule reserviert, so dass die Applikation während der Wägetransaktion keine Möglichkeit hat, auf diese Hardwarekomponenten zuzugreifen. Außerdem hat das ScaleTransactionModule einen permanenten Claim auf das Scale
Control Object der Waage, so dass die Applikation nie direkt auf die Waage zugreifen
kann. Es können Drucker verschiedenster Bauart eingesetzt werden. Der korrekte
Abdruck wird dadurch gewährleistet, dass das ScaleTransactionModule die Eigenschaften des Drucker Service Objects ermittelt (z.B. Anzahl der in eine Zeile druckbaren Zeichen) und davon abhängig die Positionen der eichpflichtigen Daten bestimmt.
Es setzt dann Gewicht, Grundpreis und Preis in das von der Applikation übergebene
Layout ein und benutzt dann das für diese Zeit reservierte Control Object des Druckers zum Abdruck dieser Zeile. Danach werden alle vom ScaleTransactionModule
bis dahin reservierten Control Objects wieder für die Applikation freigegeben.
- Waagenmodul „METCOM.EXE“ der Fa. Infomatec GIS, Augsburg
gemäß Prüfschein Nr. D09-96.26 vom 18. Oktober 1996. Diese Software ist eine geschützte, nicht veränderbare Software zur Übertragung, Anzeige und Abdruck der von
der Waage kommenden eichpflichtigen Daten (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis). Das
Waagenmodul kommuniziert mit der Applikations-Software (Nr. 2.3.1) DKASS.EXE
über eine rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle im Sinne des WELMEC-Leitfadens
2.3 (2005). Für jeden Wägevorgang werden die Daten von der Waage angefordert, für
den Kundenbeleg aufbereitet und schließlich abgedruckt.
Durch spezielle Maßnahmen im Waagenmodul „METCOM.EXE“ werden Manipulationen, Veränderungen oder Beeinflussungen der Übertragung und des Abdrucks der
eichpflichtigen Daten verhindert. Dieses Waagenmodul entspricht den Anforderungen
des WELMEC-Leitfadens 2.3 (2005) und der DIN EN 45501 (1992), soweit anwendbar. Die Benutzeroberfläche ist geschlossen.
- ScaleTransactionModule RDI Linux (libstm.so)
Diese dynamische Library stützt sich auf die so genannte RDI-Schnittstelle ab, wie sie
vergleichbar auch für DOS-Systeme realisiert ist. Das ScaleTransactionModule stellt
die rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle zwischen dem eichpflichtigen und dem
nichteichpflichtigen Softwareteil dar. Sie wird indirekt von der Kassenapplikationssoftware zum Ansprechen der angeschlossenen Waage und zum Bonabdruck be-
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nutzt. Die Funktionalität entspricht grundsätzlich der RDI-Schnittstelle unter DOS.
Folgende weitere Programmmodule sind beteiligt:
• RDI(POSPI)-Library
Library zum Ansprechen von Drucker, Kunden- und Bedieneranzeige. Das ScaleTransactionModule benutzt diese Library.
• Waagenkomponente „libscale.so“:
Treiberprogramm für die Kommunikation mit der Waage, Datenübertragung von
Grundpreisen an die Waage, Empfang von Gewicht, Grundpreis und Kaufpreis von
der Waage; Behandlung von Fehlern bei der Datenübertragung.
Die eichpflichtige Software sorgt für die gegen Manipulation gesicherte Übertragung
der Gewichtswerte, der Grundpreise und der Kaufpreise von der Waage über die
Kasse zum Drucker. Die eichpflichtigen Daten werden über die eichpflichtige Software
an die Applikationsprogramme zur Druckaufbereitung übergeben. Der von der Applikationssoftware an den Drucker gesandte Datensatz wird dann auf Korrektheit der
eichpflichtigen Daten überprüft. Die Applikationssoftware benutzt die durch das ScaleTransactionModule zur Verfügung gestellten Befehle als rückwirkungsfreie Software-Schnittstelle im Sinne des WELMEC-Leitfadens 2.5 (2000).
Die Software selbst ist über Checksummen gegen Manipulation geschützt. Wird das
Treiberprogramm für die Waage (libscale.so) oder das ScaleTransactionModule verändert, ist ein Arbeiten mit der Waage nicht mehr möglich. Die Sicherungsmechanismen entsprechen im Prinzip denen, die auch bei Systemen mit OPOS und
JavaPos verwendet werden.
Bei diesem Software-Modul besteht die Möglichkeit, Wägeartikel gesammelt auszudrucken, d.h. nicht unmittelbar nach Erfassen des Wägeartikels, sondern bei Abschluss des Verkaufsvorgangs. Hierbei ist die Anzahl der zwischengespeicherten
Wägeartikel begrenzt. Wird die Anzahl der maximal zwischenspeicherbaren Wägeartikel überschritten, werden die bis dahin erfassten Wägeartikel zwangsweise ausgedruckt und das Software-Modul mit einer Fehlermeldung beendet.
Das ScaleTransactionModule RDI Linux kann in Verbindung mit dem Software-Modul
Bizerba CS300-SD bzw. dem Software-Modul Mettler-Toledo VCODisp verwendet
werden (siehe 2.1).
- Als eichpflichtiges Softwareprogramm darf auch die Software „KeyScan“ mit den
eichpflichtigen Waagenmodulen „DISPLAY.OB“, „PRSTATUS.OB“, „SCALE.OB“,
„SSYCRC.DAT“ und „PREPARE.EXE“, der Firma Soft & Systems GmbH (Prüfschein
Nr. D09-98.06) verwendet werden. Dieses Waagenmodul entspricht den Anforderungen des WELMEC-Leitfadens 2.3 (2005) und der DIN EN 45501 (1992), soweit anwendbar.
3
TECHNISCHE DATEN
Das POS-System besteht aus den folgenden Baugruppen:
Boards mit CPU: 286 bis 486DX, Prozessoren der Pentium-Klasse (auch Celeron und
MediaGX)
RAM:
1 MB oder größer
HDD:
IDE, 20 MB oder größer
Laufwerk:
3,5“-Diskette oder CD/DVD
BEETLE Card:
PCMCIA Memory Card 1.0, 2.0 und 2.1, Typ I, II oder III
Anzeigen:
BA63; BA66, BA69 (Flat-Screen LC-Display), BA70, BA71, BA72,
BA73, SNIKey, BA83, MO33, MO34, 12,1“/15“/17“ TFT Flachbildschirm
Tastaturen:
TA57, TA58P, TA59, TA60, TA61, TA64, TA85, PC-Tastatur, SNIKeyTastatur
Netzteil
Autorange 100 V ... 120 V / 200 V ... 240 V, 50 Hz ... 60 Hz
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Drucker
Typ ND69 (Prüfschein Nr. D09-96.05) oder andere Bondrucker mit
Nadeldruckwerk oder Thermodruckwerk, mindestens 30 Zeichen pro
Zeile
Tabelle 2: Typbezeichnung des POS je nach CPU
ZE 80286
ZE 80386
ZE 80486SLC
ZE 80486DX
ZE Pentium class
BEETLE /50 BEETLE 3/50 BEETLE /20
BEETLE /60 BEETLE 3/60 BEETLE 4c/50
BEETLE 4c/60
BEETLE 4c/L
BEETLE /20
BEETLE 4/50
BEETLE 4/60
BEETLE 4/L
BEETLE 4/XL
BEETLE /20
BEETLE 5/60
BEETLE /M
BEETLE /M-II
BEETLE 5/L
BEETLE 5/XL
BEETLE /S (MediaGX, Celeron)
BEETLE /XL-II (Celeron)
BEETLE /NetPOS (MediaGX, Celeron)
BEETLE /iPOS (Celeron)
BEETLE /iPRO
BEETLE /S-II
BEETLE /MX
BEETLE /SX
BEETLE /NetX
BEETLE /iClick
BEETLE /M-II plus
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Die Spalte „ZE Pentium class“ von Tabelle 2 wird um folgende POS ergänzt:
BEETLE /Fusion, BEETLE /Fusion 15, BEETLE /Fusion 19 und BEETLE /S-II plus
4
ANSCHLIEßBARE WAAGEN
An dieses POS darf eine Waage angeschlossen werden, die folgende Voraussetzungen
erfüllt:
- Preisrechnende, nichtselbsttätige Waage für offene Verkaufsstellen mit EGBauartzulassung.
- Die Waage besitzt eine Anzeigeeinrichtung für alle Hauptanzeigen (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis und ggf. Tarawert).
In Verbindung mit dem „Embedded Scale Controller“ (bzw. „VGA/4 Embedded Scale
Controller“) können diese Werte auch in der Kassenanzeige (Typ BA69W) dargestellt
werden (siehe 2.1).
In Verbindung mit dem Software-Modul Bizerba CS300-SD bzw. dem Software-Modul
Mettler-Toledo VCODisp kann die Waagenanzeige in der Kassenanzeige dargestellt
werden (siehe 2.1 und Abbildungen 17 und 18).
- Die Waage bzw. die Waagenanzeige ist in unmittelbarer Nähe des POS angeordnet,
so dass alle Hauptanzeigen sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer deutlich
sichtbar sind.
Dies gilt auch für die Kassenanzeige (Typ BA69W), die der Anzeige von sowohl Waagendaten als auch Kassendaten dient (in Verbindung mit dem „Embedded Scale
Controller“ bzw. „VGA/4 Embedded Scale Controller“, siehe 2.1).
- Die Anzeige von Stückartikeln und Stückpreisen im Display der angeschlossenen
Waage ist zulässig, wenn die Waage ein Display mit Statuszeile besitzt, die es ermöglicht zusätzlich zu Gewicht, Grundpreis und Preis andere Informationen anzuzeigen.
Die Statuszeile kann dann zur Anzeige von Artikel und Preis benutzt werden, gleichzeitig kann die Kundenanzeige des POS entfallen.
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5
5.1
FUNKTIONEN UND EINRICHTUNGEN
Zulässige Funktionen und Einrichtungen des POS, welche die Wägevorgänge und die
anwendbaren Vorschriften der DIN EN 45501 betreffen:
- Eingabe und Speicherung von Grundpreisen (PLU), Preise für nichtgewogene Artikel,
Artikeltexte, Artikelnummern und ggf. Taraeingabewerten.
- Aufruf der Grundpreise und Artikelpreise über PLU, Tastatur oder Scanner.
- Datenübertragung von Grundpreisen, ggf. in Verbindung mit Tarawerten und Texten,
zur preisrechnenden Waage.
- Anzeige der eichpflichtigen Kaufpreise gewogener Artikel.
- Abdruck von Gewicht, Grundpreis und Kaufpreis auf dem Bon. Zusätzlich werden abgedruckt: Artikelpreise, Texte, Stornierungen, Summen, Rückgeldberechnungen, zusätzliche Informationen u.ä. nicht der Eichpflicht unterliegende Werte.
- Zusätzliche nicht der Eichung unterliegende Funktionen.
- Prüfeinrichtungen zur Erkennung bedeutender Fehler dürfen eingebaut sein; die Fehlermeldungen erfolgen normalerweise in der Verkäuferanzeige.
5.2
Zulässige Abweichungen des POS von der DIN EN 45501 wobei die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 2009/23/EG dennoch erfüllt sind.
- Ungleiche Höhe der Ziffern für Käuferanzeige und Verkäuferanzeige (Nr. 4.14.6 der
DIN EN 45501). Für die Verkäuferanzeige BA66 wird eine Ziffernhöhe von 5 mm akzeptiert, weil für den Käufer die Hauptanzeigen der Waage und die Käuferanzeige im
POS mit mind. 9,5 mm Ziffernhöhe vorhanden sind.
- Der vom POS angezeigte Kaufpreis wird erst bei der Eingabe des nächsten Artikels
oder PLU gelöscht (Nr. 4.15.3, Abs. 5 der DIN EN 45501).
- Die Prüfung der POS-Anzeigen beim Einschalten ist wegen der Punkt-MatrixAnordnung der Anzeigeelemente nicht erforderlich (Nr. 5.3.1 der DIN EN 45501).
- Typen BEETLE /M, /M-II, /XL /S, /NetX und /MX optional: Gemeinsame Waagen- und
Kassenanzeige in einem Gehäuse Typ BA69W (siehe 2.1). Bei Verwendung der
Softwaremodule Bizerba CS300-SD oder Mettler-Toledo VCODisp kann auch ein anderes Display verwendet werden.
2. Ergänzung im Rahmen der 16. Revision:
Der letzte Anstrich gilt auch für das System BEETLE /M-II plus.
5.3
Nicht zulässige Funktionen und Einrichtungen am POS
- Halbselbsttätige Nullstelleinrichtung
- Halbselbsttätige Taraausgleichseinrichtung
- Tarawägeeinrichtung
6
6.1
SCHNITTSTELLEN UND ZUSATZEINRICHTUNGEN
Schnittstellen
- Serielle Schnittstelle für die Waage (V24/RS 232)
- Parallele Centronics-Schnittstelle für einen Drucker
- Serielle Schnittstellen für die POS-Peripherie (V24/RS 232)
- Schnittstellen für PC-Netzwerk o.ä. (V24, LAN, VGA)
- Schnittstellen für Tastatur, Barcodeleser (Scanner), Maus, Monitor
- Schnittstelle für Geldlade
- USB-Schnittstelle
Eine Kennzeichnung der Schnittstellen ist nicht erforderlich, da bei einem Falschanschluss eine Fehlermeldung erscheint. Die genannten Schnittstellen sind im Sinne der
DIN EN 45501 rückwirkungsfrei und müssen nicht gesichert werden.
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6.2
Anschließbare Zusatzeinrichtungen
Für eichpflichtige Anwendungen:
- Drucker oder andere eichpflichtige Zusatzeinrichtungen, für die die Eignung zum Anschluss an eichfähige nichtselbsttätige Waagen für offene Verkaufsstellen durch einen
eigenständigen Prüfschein (bzw. Prüfbericht oder Zertifikat) nachgewiesen ist; der
Prüfschein muss von einer benannten Stelle ausgestellt sein, die zur EGBaumusterprüfung gemäß Anhang II, Nr. 1, der Richtlinie 2009/23/EG ermächtigt ist.
- Einfache nur Daten empfangende Zusatzeinrichtungen ohne Prüfschein (bzw. Prüfbericht oder Zertifikat) und ohne Nennung in einer EG-Bauartzulassung, wenn die Voraussetzungen gemäß WELMEC-Leitfaden 2.5 (2000), Abschnitt 3.3, erfüllt sind. Außerdem sind folgende Anforderungen zu erfüllen:
• Neben den eichpflichtigen Werten müssen alle für die Anzeige bzw. den Abdruck
erforderlichen Zusatzinformationen korrekt dargestellt werden. Es gelten die anwendbaren Vorschriften der DIN EN 45501 (Nr. 4.4, 4.14, 4.15).
• Die eichpflichtigen Werte müssen so abgedruckt werden, wie im Beispiel in Nr. 9.2
dargestellt.
• Anzeigen müssen mindestens eine Ziffernhöhe von 9,5 mm haben. In der für den
Käufer vorgesehen Anzeige dürfen nur Kaufpreise und Artikelbezeichnungen angezeigt werden.
- Scanner zum Einlesen von Artikeldaten oder Grundpreisen (Handgeräte oder in die
Waage bzw. im Verkaufsstand eingebaute Scanner).
- Kartenlesegeräte (Scheckkarten, Kundenkarten o.ä.) zum Einlesen von Geldbeträgen
bzw. für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Wenn diese Geräte auch Anzeigeeinrichtungen für Kaufpreise oder Summen besitzen, gelten in Prinzip die anwendbaren
Anforderungen des 2. Anstrichs von 6.2.
- Typen BEETLE /M, /M-II, /XL /S, /NetX und /MX optional: Gemeinsame Waagen- und
Kassenanzeige in einem Gehäuse Typ BA69W. Siehe 2.1.
2. Ergänzung im Rahmen der 16. Revision:
Der letzte Anstrich gilt auch für das System BEETLE /M-II plus.
Für nichteichpflichtige Anwendungen dürfen beliebige Zusatzeinrichtungen wie beispielsweise Scanner, Geldlade, PC-Tastatur, Kartenleser, Scheckkartenterminals, Geldrückgabegeräte, File-Server o.ä. angeschlossen werden.
7
AUFLAGEN UND BEDINGUNGEN
- Die Waage, die Anzeigeeinrichtung der Waage und die Anzeigen des POS müssen
so angeordnet sein, dass alle Hauptanzeigen sowohl für den Verkäufer als auch für
den Käufer deutlich sichtbar sind.
- Da die Hauptanzeigen (Gewicht, Grundpreis, Kaufpreis und ggf. Tarawert) bereits von
der Waage angezeigt werden (die Waage kann hierfür das Display des Kassensystems nutzen; „Embedded Scale Controller“ bzw. „VGA/4 Embedded Scale Controller“,
siehe 2.1, mit einer Anzeige vom Typ BA69W), ist es ausreichend, wenn in der Anzeige des POS nur der Kaufpreis mit dem zugehörigen Zeichen der Währungseinheit
wiederholt wird.
8
8.1
KENNZEICHNUNGSSCHILD UND STEMPELSTELLEN
Kennzeichnungsschild
Das Kennzeichnungsschild befindet sich auf der Rückseite des POS. Es muss mindestens folgende Angaben tragen: Hersteller oder Firmenname, Typbezeichnung, Seriennummer, Nummer dieses Prüfscheines. Beim BEETLE /NetPOS, BEETLE /M-II,
BEETLE /iPRO, BEETLE /SX, BEETLE /NetX, BEETLE /M-II plus und BEETLE /S-II
kann das Kennzeichnungsschild auf der Unterseite des Grundgerätes angebracht wer-
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den, allerdings wird dann zusätzlich auf der Frontseite ein Aufkleber angebracht, der die
Prüfscheinnummer und, teils von Hand eingetragen, die Seriennummer trägt (siehe Abbildungen 5, 8, 9, 11, 12, 14).
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Beim BEETLE /S-II plus kann das Kennzeichnungsschild auf der Unterseite des Grundgerätes angebracht werden. In diesem Fall wird auf der Frontseite ein Aufkleber angebracht, der die Prüfscheinnummer und die Seriennummer trägt (siehe Abbildung 19).
Es dürfen auch mehrere Schilder für diese Angaben verwendet werden. Zusätzlich muss
jede Baugruppe des POS-Systems (z.B. Drucker, Anzeige) zumindest eine Typbezeichnung tragen.
Bei Systemen, die ab Januar 2003 in Verkehr gebracht wurden, muss die SoftwareIdentifikation des jeweiligen Waagenmoduls (siehe 9.2) an deutlich sichtbarer und leicht
einsehbarer Stelle auf einem Aufkleber nach folgendem Beispiel angegeben werden:
8.2
Stempelstellen
- „Embedded Scale Controller“ mit Mettler-Toledo Kassenwaagen
Bei Verwendung des „Embedded Scale Controller“ bzw. „VGA/4 Embedded Scale
Controller“ mit Mettler-Toledo Kassenwaagen ist über dem Zugang zum Justierschalter an der Geräterückseite eine Sicherungsmarke aufzubringen (siehe 9.2). Weitere
Sicherungsstempel sind nicht erforderlich.
- „Embedded Scale Controller“ mit Bizerba Kassenwaagen
Bei Verwendung des „Embedded Scale Controller“ bzw. „VGA/4 Embedded Scale
Controller“ mit Bizerba Kassenwaagen ist der Justierschalter an der Geräterückseite
außer Funktion. Daher ist, unabhängig von der Schalterstellung, keine Sicherungsmarke erforderlich (vgl. auch Prüfschein D09-04.21, Nr. 8).
9
9.1
ZUSATZINFORMATIONEN FÜR DIE EG-EICHUNG
Allgemeines
- Bei Bedarf ist eine Kopie dieses Prüfscheins mit Anlage vorzulegen.
- Die Anzeige der Software-Identifikation (SW-ID) erfolgt nach jedem Einschalten der
Waage und des Kassensystems. Dadurch bedingt können bei der Eichung einer im
Verbund angeschlossenen Kassenanlage betriebliche Störungen durch vorübergehende Abschaltung der Anlage auftreten.
9.2
Prüfungen bei der EG-Eichung nach WELMEC-Leitfaden 2.2
Folgende Prüfungen sind mit dem Kassensystem durchzuführen (die Angaben in Klammern beziehen sich auf die DIN EN 45501):
- Beschaffenheitsprüfung (8.2.1), d.h. insbesondere Überprüfung des vorgeschriebenen
Kennzeichnungsschildes und der Stempelstellen.
- Überprüfung, ob Nr. 4 und Nr. 7 dieses Prüfscheines und die Auflagen und Bedingungen der EG-Bauartzulassung der angeschlossenen Waage erfüllt werden. Insbesondere sollte überprüft werden, ob die Waagen- und Kassenanzeige in unmittelbarer
Nähe zueinander angeordnet sind und sowohl für den Verkäufer als auch für den
Käufer deutlich sichtbar sind.
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- Funktionsprüfung mit Durchführung einiger Wägungen, Eingaben verschiedener
Grundpreise, Abdruck von Kundenbons, Überprüfung der Preisrundung, Eingabe von
nicht gewogenen Artikeln, Stornierungen usw.
- Stabilität der Gleichgewichtslage (A.4.12).
- Ausführung der Anzeigen und Abdrucke am POS (4.2.2 und 4.4.5). Das Layout eines
typischen Kassenbons für den Käufer ist nachfolgend prinzipiell dargestellt:
/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
ÄPFEL
kg
1,758
EURO/kg
4,99
EURO
8,77
EURO/kg
27,99
EURO
15,84
2,99
27,60
KIW I
kg
0,566
ZAHNPASTA
Summe
*
/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
- Differenzierung für Preise nicht gewogener Artikel (4.4.4, 4.15.4), Darstellung stornierter Werte, Eingabe von Tarawerten und Darstellung in der Anzeige der Waage.
- Bei Verwendung des Kassensystems in Verbindung mit dem „Embedded Scale Controller“ bzw. „VGA/4 Embedded Scale Controller“ mit Mettler-Toledo Kassenwaagen ist
der Wägemodus aktiv, wenn sich der Justierschalter an der Rückseite des „Embedded Scale Controllers“ (bzw. des „VGA/4 Embedded Scale Controllers“) in der linken
Schalterstellung befindet. Ein Betrieb mit der Waage ist nur in dieser Schalterstellung
möglich. Der Schalter ist in dieser Stellung durch eine Klebemarke gesichert. Um sicherzustellen, dass der Schalter nicht aus dieser Position bewegt wurde, ist die Sicherungsmarke auf Unversehrtheit zu überprüfen.
- Die Software-Identifikation ist zu überprüfen:
• Bei Systemen mit Waagenmodul „SCALE“:
Zunächst muss der Schlüssel der Kassentastatur in die Stellung mit der Berechtigung zur Ausführung von Codeprogrammen gedreht werden. Dann ist Folgendes
zu tun:
Nach Betätigung der Tasten „5,3, Code“ erscheint die Checksumme in der Kundenanzeige und wird auch abgedruckt: „Dialog 06 08 415b“
(für ältere Software-Versionen ist auch „Dialog 06 07 d03c“ zulässig)
Bei der LINUX-Version lautet die gültige Checksumme „Dialog 06 08 51d0“
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom
21.04.2011:
Bei der LINUX-Version kann die gültige Checksumme auch wie folgt lauten:
„Dialog 06 13 9087“
Sind Waagen, die das Mettler-Toledo-Protokoll benutzen, angeschlossen, wird
Folgendes angezeigt: „Dialog 06 13 7a9e“. (für ältere Software-Versionen ist
auch „Dialog 06 12 bfce“ zulässig)
• Bei Systemen mit Waagenmodul „SCALEMOD.EXE“:
Nach dem Einschalten und Laden des Systems erscheint in der Verkäuferanzeige
des POS „WAIT****OFFLINE****“ und „Optionen erneuern“. Danach wird die Software-Identifikation in folgender Form für ca. 20 Sekunden angezeigt:
IST SW-ID: C47F.B199
SOLL SW-ID: C47F.B199
In der oberen Zeile wird die errechnete Prüfsumme und darunter der gespeicherte
Sollwert der Prüfsumme angezeigt. Wenn beide Werte übereinstimmen, ist die
eichpflichtige Software korrekt geladen.
Hierbei sind fünf verschiedene Software-Identifikationen möglich:
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Kassenanwendungsprogramm „Flexible Trading System (FTS)“:
CC20.9ED0, C47F.B199, 6197.896E, A0EE.2A69 oder 3A54.EACA
Kassenanwendungsprogramm „KAP“:
1677.0F4C
Danach erscheint noch folgende Kennung in der Verkäuferanzeige des POS und
auch in der Waagenanzeige: „d93-09-104 01“ oder „D93-09-104 01“
• Bei Systemen mit Programmmodulen, die das RDI (siehe 2.3.1) benutzen:
Nach dem Einschalten und Laden des Systems erscheint in der Verkäuferanzeige
oder Kundenanzeige folgende Meldung:
Dialog 06
SW-ID
55a2
55a2
wobei die erste Hexadezimalzahl die Soll-Software-Identifikation, die zweite die IstSW-ID darstellt. Wenn beide Werte übereinstimmen, ist die eichpflichtige Software
korrekt geladen.
Alternativ sind auch folgende Meldungen (je nach Softwarestand) möglich:
Dialog 06
SW-ID
6649
6649
oder
Dialog 06
SW-ID
4ec2
4ec2
• Bei Systemen mit Programmmodulen, die das ScaleTransactionModule RDI
Linux benutzen:
Nach dem Einschalten und Laden des Systems erscheint in der Verkäuferanzeige
oder Kundenanzeige die Software-ID für ca. 10 Sekunden in der Form
SW-ID ADFD
Außerdem kann aus der Applikation heraus jederzeit die Anzeige der Software-ID
durch Aufruf von Funktionen der eichpflichtigen Software ausgelöst werden. Wie
das im Einzelnen geschieht, ist von der Applikation abhängig. In der Regel wird
das über Code-Funktionen realisiert, d.h. z.B. nach Umlegen des Schlüsselschalters in die entsprechende Position können die zugeordneten Code-Ziffern eingegeben werden oder der Code muss über Code-Funktionstasten eingegeben werden, worauf dann von der Applikation die Funktion zur Anzeige der Software-ID im
eichfähigen Softwaremodul aufgerufen wird. Die Bedienungsanleitung zur Applikationssoftware muss eine entsprechende Beschreibung enthalten und ist vom Besitzer der Kasse zur Prüfung bei Eichungen bereitzuhalten.
• Bei Systemen mit Programmmodulen, die das ScaleTransactionModule
OPOS bzw. ScaleTransactionModule JavaPOS benutzen:
Nach dem Einschalten und Laden des Systems erscheint in der Verkäuferanzeige
oder Kundenanzeige eine funktionale Prüfzahl für ca. 10 Sekunden in der Form
SW-ID c834h
Die Anzeige während des laufenden Betriebes ist ebenfalls möglich. Der Ablauf
entspricht dem bei Verwendung des ScaleTransactionModule RDI Linux.
• Bei Systemen mit Waagenmodul „METCOM.EXE“:
Bei Verwendung des Software-Moduls "METCOM.EXE" der Fa. Infomatec GIS,
Augsburg, wird die von der Verkäuferanzeige des POS angezeigte SoftwareIdentifikation nach jedem Einschalten der Waage und des Kassensystems für ca.
20 Sekunden als achtstellige Prüfziffer, gemäß Prüfschein Nr. D09-96.26, wie folgt
dargestellt:
Versionsnummer: V1.0
Prüfziffer (SW-ID): a3bc02e6 (hex)
• Bei Systemen mit Waagenmodul „KeyScan“:
Nach dem Einschalten des POS und Laden des Programms erfolgt eine Berechnung der Prüfsummen. Folgendes Ergebnis erscheint in der Kundenanzeige:
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CRC ok
Soll: 1535
Ist: 1535
Der Sollwert wird ebenfalls in der Anzeige dargestellt, dieser ist innerhalb der eichpflichtigen Softwaremodule nicht lesbar gespeichert. Teile des Betriebssystems
und die Treiber des Betriebssystems sind nicht in die Prüfsummenberechnung einbezogen, weil es sich hierbei um Hilfssoftware bzw. StandardSystemkomponenten handelt, welche die Datenübertragung zwischen Waage,
eichpflichtiger Software, Anzeige und Kassendrucker nicht beeinflussen
(s. WELMEC-Leitfaden 2.3, Nr. 3.3, Anmerkung 2).
Wenn keine der in diesem Prüfschein genannten Softwares betrieben wird, ist der
entsprechende Kassenprüfschein zur vorgefundenen Software anzuwenden.
10
DOKUMENTATION
Für das POS-System BEETLE /... gelten die in der PTB hinterlegten Unterlagen.
BEETLE /iClick gemäß Dokumentation Nr. 4038003 vom 28. Oktober 2008.
BEETLE /M-II plus, BA83 gemäß Dokumentation Nr. 4039700 vom 29. Januar 2009.
Verzögerter Druck gemäß Dokumentation „Erweiterung des Wincor Nixdorf ScaleTransactionModule (OPOS/JavaPOS) um Verzögerten Druck“ vom 9. Dezember 2009 und
„Erweiterung des Wincor Nixdorf ScaleTransactionModule (RDI-Linux) um Verzögerten
Druck“ vom 10. Dezember 2009.
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Für Geräte gemäß der 15. Revision gilt folgende Dokumentation:
- Unterlagen gemäß Verzeichnis Nr. 110311_001_D09-96.13
- Unterlagen zum Softwaremodul „SCALE“:
- Softwaremodul „SCALE“ Bediener Dokumentation vom Januar 2002.
- Dokumentation des Software-Moduls "SCALE" zum Betrieb einer nichtselbsttätigen Check-Out-Waage in Verbindung mit einer frei programmierbaren Registrierkasse auf PC-Basis vom 24.01.2002.
- Software-Checklisten nach WELMEC-Leitfaden 2.3 vom 12.02.2002.
- Antrag auf Erweiterung des Prüfscheins mit Erklärungen vom 23.02.2010
- Antrag auf Erweiterung des Prüfscheins mit Erklärungen vom 23.11.2010
2. Ergänzung im Rahmen der 16. Revision:
Die zu diesem Zertifikat gehörenden technischen Unterlagen des Zertifikatsinhabers,
die das Zertifikat seit dieser Revision 16 ergänzen, sind im Zertifizierungs-Dokumentensatz ZDS-D09-96.13 der benannten Stelle hinterlegt. Ein von der benannte Stelle gestempeltes Inhaltsverzeichnis dieses Zertifizierungs-Dokumentensatzes wird dem Zertifikatsinhaber zugeschickt.
11
11.1
DURCHGEFÜHRTE PRÜFUNGEN
Prüfgrundlage
- DIN EN 45501 (1992), soweit anwendbar
- WELMEC-Leitfaden 2.2 ‘Guide for Testing Point of Sale Devices (Non-automatic
Weighing Instruments)’, 2007
- WELMEC-Leitfaden 2.3 ‘Guide for Examining Software (Non-automatic Weighing Instruments)’, 2005
Die POS wurden gemäß WELMEC-Leitfaden 2.2 als rein digital arbeitende Zusatzeinrichtungen geprüft. Der Bruchteil der Fehlergrenze beträgt pi = 0,0.
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11.2
Prüfumfang
Durchgeführte Prüfungen:
- Spannungsänderungen (DIN EN 45501, A.5.4)
- Kurzzeitiger Abfall der Versorgungsspannung (DIN EN 45501, B.3.1)
- Impulsgruppen (DIN EN 45501, B.3.2)
- Elektrostatische Entladungen (DIN EN 45501, B.3.3)
- Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern (DIN EN 45501, B.3.3)
- Prüfung der eingereichten Dokumentation
- Funktionsprüfungen nach technischen Anforderungen der DIN EN 45501, soweit anwendbar (Auswahl gemäß WELMEC-Leitfaden 2.2)
- Prüfung der Software gemäß WELMEC-Leitfaden 2.3 (2005)
Für die Prüfungen wurden folgende Mustergeräte verwendet:
- Hardware: Kasse:
BEETLE /XL
Bedieneranzeige:
BA66 (4 x 20 Zeichen)
Käuferanzeige:
BA63 (2 x 20 Zeichen)
Drucker
ND69
Waage:
Bizerba EW 300 K
- Software der Kasse:
Betriebssystem:
MS-DOS bzw. WINDOWS NT 4.0
Treiber:
SNI Retail-Device-Interface
OPOS 1.3/ JavaPOS
Kassenprogramm:
Flexible Trading System FTS
(Fa. PSI) bzw. Demo-Systeme
Eichpflichtige Software: a) SCALEMOD.EXE
b) POSBZCOM.EXE bzw.
c) ScaleTransactionModule,
ChecksumDLL, Service und
Control Objects von Scale, LineDisplay und POSPrinter
===========================================================================
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Abbildung 1: BEETLE../20
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Abbildung 2: BEETLE../50 und BEETLE../60
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Abbildung 3: BEETLE../L und BEETLE../XL
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Abbildung 4: BEETLE /M
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Abbildung 5: Anbringung des zusätzlichen Kennzeichnungsschildes bei BEETLE /NetPos
Abbildung 6: BEETLE /iPOS Peripherie
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Abbildung 7: Schnittstellen BEETLE /iPOS
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Abbildung 8: Vorder- und Rückansicht BEETLE /iPRO
Abbildung 9: Vorder- und Rückansicht BEETLE /S-II
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Abbildung 10: Vorder- und Rückansicht BEETLE /MX
Abbildung 11: Vorder- und Rückansicht BEETLE /SX
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Abbildung 12: Vorder- und Rückansicht BEETLE /NetX
Systemmodul
I/O-HUB-Modul
Netzteil
Abbildung 13: Vorder- und Rückansicht BEETLE /iClick
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Abbildung 14: Vorder- und Rückansicht BEETLE /M-II plus
2. Ergänzung im Rahmen der 16. Revision:
Abbildung 14 wird um folgende Darstellung ergänzt:
Rückansicht BEETLE /M-II plus mit „Embedded Scale Controller“
Abbildung 15: Systemkonfiguration mit „Embedded Scale Controller“ und gemeinsamer
Anzeige für Waage und Kassensystem
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Abbildung 16: Systemkonfiguration mit „VGA/4 Embedded Scale Controller“ und gemeinsamer Anzeige für Waage und Kassensystem
Abbildung 17: ScaleTransactionModule (OPOS, JavaPOS, RDI Linux):
Systemkonfiguration mit gemeinsamer Anzeige für Waage Kasse (in
Verbindung mit Waagensoftware Bizerba CS300-SD)
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Abbildung 18: ScaleTransactionModule (OPOS, JavaPOS, RDI Linux):
Systemkonfiguration mit gemeinsamer Anzeige für Waage Kasse (in
Verbindung mit Waagensoftware Mettler-Toledo VCODisp)
1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Abbildung 19 wird hinzugefügt:
Abbildung 19: Ansichten BEETLE /S-II plus
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1. Zusatzgenehmigung / Ergänzung im Rahmen der 15. Revision vom 21.04.2011:
Abbildung 20 wird hinzugefügt:
Abbildung 20: Ansichten BEETLE /Fusion, BEETLE /Fusion 15, BEETLE /Fusion 19
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