ALEX
GRUBE
STUDIO, BASS
LIVE, STUDIO, BASS
E s i s t n i c h t e i n f a c h , i n A l e x G r u b e s Te r m i n k a l e n d e r e i n e n f re i e n P l a t z z u f i n d e n . „ D u , n ä c h s t e Wo c h e i s t
s c h l e c h t – M o n t a g b i s D o n n e r s t a g b i n i c h i m St u d i o u n d Fre i t a g f l i e g e i c h f ü r e i n e n G i g n a c h M o s k a u ! “
w a r s e i n e A n t w o r t a u f u n s e re e r s t e I n t e r v i e w - A n f ra g e . Ü b e r z u w e n i g A r b e i t k a n n s i c h G r u b e i n d e r Ta t
n i c h t b e k l a g e n : M i t s e i n e n 2 5 J a h re n k a n n e r s c h o n Re c o rd i n g - u n d L i ve - C re d i t s vo r w e i s e n , d i e
beachtlich sind.
Unter anderem griffen Tobias Regner, Kim
Frank, Tommy Reeve, Patrick Nuo, Dante
Thomas, Jennifer Paige, Carolin Fortenbacher und Virginia Nascimento auf seine
Dienste zurück. Vorläufiger Karrierehöhepunkt dürfte allerdings die im November
beginnende Welt-Tournee mit der kommerziell derzeit wohl erfolgreichsten Sopranistin
Sarah Brightman sein.
Wie bei vielen Instrumentalisten seiner
Zunft, führte auch bei Alex Grube der Weg
zu seiner wahren Bestimmung zunächst einmal über die Gitarre. Vier Jahre nahm er
Unterricht an der Musikschule seines Vaters
(Musikschule Bandland in Flensburg), bis er
durch Zufall den Bass für sich entdeckte. Es
folgte eine Phase der musikalischen Selbst-
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findung in Bands verschiedener Stilrichtungen. Nach der Schule zog er nach Mannheim, um dort Musik zu studieren. Bereits
während des Studiums spielte er Tourneen
für kleinere HipHop- und Neo-Soul-Acts. Der
Wendepunkt kam dann, als die Anfrage von
Sony/BMG für die Tournee des damaligen
DSDS-Gewinners Tobias Regner ins Haus
flatterte.
Danach ging es eigentlich nur noch bergauf.
Es kamen die ersten Endorsement-Deals und
nach dem Wohnortwechsel nach Hamburg
konnte er sich dort als 1st-Call-Bassist in der
Studio-Szene behaupten.
Alex, mit deinem Engagement bei
Sarah Brightman hast du das ganz
große Los gezogen. Wie kam der Kontakt zu Stande?
Peter Weihe, der mich vom Popkurs in Hamburg kannte, hat mich für die CD-Produktion empfohlen. Ich habe dann für das
gesamte Album die Bass-Spuren eingespielt.
Peter hat dort Gitarre gespielt und Curt
Cress war am Schlagzeug.
Das war schon so etwas wie ein Ritterschlag
für mich.
Bekommt man angesichts solch
großer Namen nicht weiche Knie?
Klar! Man kennt die Jungs ja aus den Fachzeitschriften, da hat man natürlich Respekt.
Im Studio selber war dann alles ganz cool,
aber auf dem Weg dahin hatte ich schon
Herzrasen!
01.09 gitarre & bass
© 2009 MM-Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG KÖLN
story: john lahann
fotos: maximilian haferkamp
Sarah Brightman wird ja sowohl als
Klassik-, wie auch als Pop-Act gehandelt. Worin besteht da die Besonderheit für einen Bassisten?
Die Besonderheit bestand erst einmal darin,
dass ein 80-köpfiges Orchester an den
Aufnahmen beteiligt war – das London
Symphony Orchestra. Das Playback, was
man auf dem Kopfhörer hat, ist dann so
bombastisch, dass man seine gesamte Spielweise umstellen muss. Fill-Ins und GhostNotes, mögen sie auch noch so geschmackvoll gespielt sein, sind da einfach unerwünscht – denn das clasht auf jeden Fall.
Man muss da ganz tiefe Basisarbeit leisten.
Jeder Ton muss mit dem Orchester abgestimmt werden.
Mit besagter Dame gehst du jetzt auf
Welttournee. War das eine schwere
Entscheidung?
Ja! Ich habe in Hamburg extrem viel zu tun
und mir gefällt die Stadt. Da gibt es jetzt
einige Bands, die ich zurücklassen muss!
Andererseits muss man sagen: Wann kriegst
du als deutscher Musiker schon
mal die Chance eine Welttournee
zu spielen? Dazu noch so eine
fette – wir spielen im Madison
Square Garden, in Wembley ... !
So was kommt nur einmal im
Leben – da muss man einfach ja
sagen! Was mir die Entscheidung
leichter gemacht hat, ist die Tatsache, dass gute Freunde von mir
auch in der Band spielen werden.
Marc Awounou spielt Gitarre und
Reiner „Kallas“ Hubert spielt
Schlagzeug. Ich gehe also nicht
ganz alleine weg.
Du hattest eine RecordingSession mit einem Sänger
namens Jay-Lal. Dein Vorgänger dort war Pino Palladino. Ganz
schön große Fußstapfen, oder?
Ja, auf jeden Fall! Ich stehe ja total auf NeoSoul, HipHop und R’n’B. Jay-Lal macht so
was – und zwar ganz großartig! Pino hat
damals umsonst für ihn die Bässe eingespielt, weil er ihn so cool fand. Franz Plasa
hatte das Ganze produziert und für die
nächsten Aufnahmen hat er dann halt mich
gebucht. Es war natürlich eine große Ehre
für mich, in diese Fußstapfen zu treten,
zumal Pino Palladino zusammen mit Me’shell
Ndegeocello mein absoluter Lieblingsbassist
ist.
Der Beruf Studio-Bassist wird ja oft für
tot erklärt. Für dich scheint es jedoch
gut zu laufen. Was ist im Studio wichtig?
Man muss eine schnelle Auffassungsgabe
haben. Man sollte einen Song nach einmaligem Hören spielen können. Timing-mäßig
darf es natürlich gar keine Fragen geben.
Außerdem sollte man einen guten Ton bieten. Das eigene Ego solltest du zurückstellen
und versuchen, auf das einzugehen, was der
Künstler und der Produzent von dir wollen.
Es ist natürlich auch enorm wichtig, dass die
Leute, mit denen man arbeitet, einen auch
menschlich mögen.
Wie bereitest du dich auf StudioSessions vor?
Gar nicht! Meistens weiß man vorher ja gar
nicht, worum es geht. Man erfährt maximal
den Namen des Künstlers, manchmal noch
nicht mal das. Das einzige, was ich vorher in
Erfahrung bringe, ist, was für ein Sound
gewünscht ist, damit ich die richtigen Bässe
mitbringe. Wenn es sich allerdings um
größere Produktionen handelt, wo man eine
ganze Platte an einem Tag einspielen soll,
lasse ich mir vorher Aufnahmen geben,
damit ich die Songs schon mal vorbereiten
kann. Das ist aber eher selten der Fall.
Nach welchen Kriterien suchst du die
Instrumente aus, die du mit ins Studio
nimmst?
Na ja, es gibt ja ein
paar Klassiker. Das ist
im Groben auch
schon das, was man
im Studio braucht.
Man braucht einen
Fender Jazz Bass,
einen Fender Precision, manchmal einen
MusicMan und hin und wieder einen
moderneren Ton. Also nehme ich eigentlich
immer die Fender-Klassiker mit und wenn es
moderner werden soll, greife ich auf die
Bässe zurück, für die ich Endorser bin. Ich
habe Deals mit Yamaha, Blade und G&L.
Wenn mal ein totaler Vintage-Sound gefragt
ist, bringe ich meine Höfner-Bässe mit – mit
denen habe ich ebenfalls einen Deal. Ich bin
glücklicherweise nicht verpflichtet, eine
Marke exklusiv zu spielen, von daher wähle
ich immer das Instrument, das gerade vom
Sound her am Besten zu der Musik passt.
Spielst du auch Fretless?
gitarre & bass 01.09
© 2009 MM-Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG KÖLN
Nee, da stehe ich nicht drauf. Fretless ist zurzeit ja auch gar nicht angesagt. Da ich
selber nicht der Bassist bin, der auf Musikmessen Kunststücke aufführt, habe ich so
etwas nie gebraucht.
Was für Effekte benutzt du?
Ich komme immer wieder dahin zurück,
keine Effekte zu benutzen. Ich war immer auf
der Suche nach einem guten Synth-Sound,
habe einen Electro-Harmonix-Bass-Synth
und diverse Line6-Effektgeräte – alleine klingen sie zwar gut, aber in der Band setzen
sich solche Sounds meistens nicht durch.
Deshalb benutze ich eigentlich nur noch das
reine Bass-Signal. Neulich habe ich mir
einen microKorg gekauft. Wenn mal ein
Synth-Sound gewünscht ist, spiele ich für
die Nummer jetzt eben Keyboard-Bass.
Wie wichtig ist Blattspiel?
Zum Glück ist das im Studio nicht wichtig,
ich bin nämlich ein ganz miserabler Notist.
Ich habe mich da mein Leben lang durchgeschummelt. Beim Landes-Jugend-JazzOrchester habe ich früher die jeweiligen
Töne als Buchstaben unter die
Noten geschrieben. Es war mir
sehr peinlich, als das aufflog!
Also, ich kann schon hier und da
mal einen Groove notieren oder
so, aber ich mach das immer auf
eine sehr dilettantische Art. Außer
mir kann mit diesen Aufzeichnungen niemand etwas anfangen.
Du hast eine aufwendige
Website und ein FashionEndorsement.
Ist diese Art der Selbstvermarktung etwas, was an der
Hochschule vermittelt wurde,
oder hast du das in Eigeninitiative gestartet?
Das war Eigeninitiative (zeigt auf
sein T-Shirt und lacht). Wie kam
das eigentlich? (überlegt) Ich
habe mich eigentlich um alle
Endorsements selbst gekümmert.
Da ich viele Fernseh-Gigs mache,
habe ich bei den Labels einfach
mal angefragt und es hat funktioniert. Warum sollte ich mir dann die Klamotten kaufen, wenn ich sie auch so bekommen
kann?
Da ist was dran.
... und eine Homepage ist heutzutage einfach wichtig. Wenn ich eine Produktion spielen soll und kenne den Schlagzeuger nicht,
schaue ich auch erstmal im Netz nach, was
der so gemacht hat.
Auf deiner MySpace-Seite ist der Titel
,Body Language‘ zu hören, und du
spielst dort sehr laid back. Hast du das
mal gezielt geübt?
Hmmh, ich übe eigentlich generell nicht so
viel. Ich habe immer viel gespielt und wenig
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ALEX JOHN
GRUBEDOLMAYAN
W a r u m
geübt. Ich weiß auch nicht, ob man LaidBack-Spiel üben kann. Man muss eben die
jeweilige Musik viel hören. Wenn man da so
akademisch rangeht und sich sagt: „Ich
lerne jetzt Hip-Hop“, wird das nicht funktionieren. Man muss die Musik geil finden und
viel spielen.
Mein Mitbewohner (Drummer) Michael
Grabinger spielt nur solche Neo-Soul- und
HipHop-Grooves, von ihm konnte ich da viel
mitnehmen. Er ist ein sehr kontrollierter
Spieler und hat das Thema Micro-Timing
extrem ausgecheckt. Ich hatte das nicht,
spielte aber schon immer mit viel Aggression. Die Kombination war, glaube ich, ganz
gut. Wir konnten jeweils von den Stärken
des anderen profitieren.
Du deckst ja ein sehr weites stilistisches Spektrum ab. Gibt es denn auch
einen speziellen Alex-Grube-Sound?
Gute Frage! Ich glaube da gibt es zwei
Sounds, die typisch für mich sind: Einerseits
diese Palm-Mute-Geschichte für weit nach
hinten gespielte Soul-Grooves und andererseits Achtelnoten: Bass tief hängen, ein bisschen Verzerrung, Plektrum und ab dafür.
Was mich sonst vielleicht noch auszeichnet
ist, dass ich immer sehr energetisch spiele.
Ist im Studio mal etwas komplett
schief gegangen?
Ich erinnere mich an eine Recording-Session
für Franziska Urio, die letztes Jahr bei DSDS
in der Endauswahl war. Die Gitarre sollte von
mir gedoppelt werden – eigentlich das Einfachste auf der Welt. Aber an diesem Tag
waren mein Bass und ich einfach nicht die
besten Freunde (lacht) ...
LINKS
A l e x ?
www.alexgrube.de
www.myspace.com/alexgrube
www.bandland.de
Auf Anfrage waren einige renommierte Produzenten bereit zu erläutern, warum sie Alex Grube
für ihre Produktionen buchen.
▲ FRANZ PLASA (Selig, Echt, Udo Lindenberg, Kim Frank etc.)
„Warum ich den Herrn Grube als Bassisten buche? Weil er meistens dummes Zeug macht und
zusammen mit Marc Awounou das Nerv-Niveau eines Kleinkinderhaufens spielend übertrifft...! Ach ja, da ist auch noch etwas Anderes: Super Ton, Wahnsinns-Timing, unübertroffene Musikalität und eine Auffassungsgabe, die mir den Neid in mein kleines musikalisches
Weltbild treibt! Sonst noch was? Extremer Sympathiewert!“
▲ FRANK PETERSON (Sarah Brightman, Enigma, Fortenbacher etc.)
„Peter Weihe machte mich letztes Jahr auf Alex Grube aufmerksam. Also buchte ich ihn für
einen Titel und habe seitdem mit keinem anderen Bassisten aufgenommen. Ich habe bereits
mit Leuten wie Nathan East, Tony Levin und Pino Palladino gearbeitet und Alex spielt absolut in der gleichen Liga. Seine Spielweise ist perfekt für alle Arten Musik, die ich mache ... und
mein Spektrum ist groß. Bei einem Duett mit Sarah Brightman und Paul Stanley hatte ich
ursprünglich einen programmierten Achtel-Bass und weil die Nummer lediglich 90BPM hatte,
stand sie wie Blei. Als Alex darauf spielte, schob das Ganze plötzlich richtig nach vorn und
fing an zu grooven, obwohl er auch nur Achtel spielte. Außerdem ist Alex ein richtig netter
Kerl und trotz seines jungen Alters bereits ein professionell arbeitender Vollblutmusiker, mit
dem man auch gleich noch Schlagzeug, Piano und Gitarre aufnehmen kann. Demnächst
werde ich ihn auch mal zum Singen bringen – bisher ziert er sich noch.“
▲ STEFFEN BRITZKE (Laith Al Deen, Virginia Nascimento etc. ) „Alex ist eine absolute Ausnahmeerscheinung am Bass. Er hat eine enorm schnelle Auffassungsgabe, und bietet immer
sehr geschmackvolle Varianten an. Er hat die Fähigkeit gerade synthetisch erstellte Playbacks
sofort zum grooven zu bringen. Ich schätze ihn nicht nur im Studio, sondern auch live. Hinzu
kommt, dass er ein super-angenehmer Zeitgenosse ist.“
▲ PATRIK MAJER (Wir Sind Helden, Lemonbabies, Tele etc.)
„Das Wichtigste für Alex ist es, bei der gemeinsamen Mittagspause nicht versehentlich aus
demselben Glas zu trinken, oder das Brot in ein gemeinsames Soßentöpfchen zu dippen. Dies
führt bei ihm merkwürdigerweise zu Irritationen und Ekel. Man kann sich aber auch dadurch
den Spaß erlauben, alle kulinarischen Köstlichkeiten für sich allein zu beanspruchen ... Jedem,
wie es ihm beliebt. Und so, ganz nebenbei, ist Alex Grube natürlich ein hervorragender Bassist, und es macht sehr viel Spaß mit ihm zu arbeiten.“ ■
Richtige Vollfiaskos gab es nie. Es ist auch
immer wichtig, wie die Produzenten mit
einem umgehen. Franz (Plasa) hat in dem
ersten Jahr, in dem ich für ihn gespielt habe,
nie gesagt, dass er mich gut findet. Ich habe
mich immer gefragt: „Findet er das überhaupt geil, was ich hier mache?“ Das war
gut, denn so wird man nicht selbstgefällig
beim Spielen, sondern versucht jedes Mal,
sein Bestes zu geben. Ein gewisses Selbstvertrauen sollte man allerdings auch an den Tag
legen. Denn wenn man sich selber beim
Spielen ständig hinterfragt, wird es immer
nur schlechter!
Und gab es live mal irgendwelche Pannen?
Hmh, wenn du jetzt eine lustige Anekdote
hören willst, muss ich dich enttäuschen. Mir
passieren nur die Standard-Pannen: Ich trete
zum Beispiel bei jedem Konzert mindestens
einmal aus Versehen auf meinen Tuner und
das Signal ist dann weg.
Hast du Tipps für junge Bassisten?
Ich bin selber noch jung! (lacht) Ich weiß
nicht ... Viel Musik hören, offen sein für verschiedene Genres und: (spricht sehr langsam) Mehr Spielen, weniger Üben!
Vielen Dank für das Interview! ■
EQUIPMENT
▲ bässe: Blade B-25
Blade B-2 Tetra Classic Bass
1973 Fender Jazz Bass
1977 Fender Jazz Bass
Fender Musicmaster aus den 70ern
Furch Durango B-40 Cm Acoustic Bass
G&L L-2500
Höfner 500/1 Vintage '63
Höfner 500/2 Club Bass
Human Base Jonas Custom
Sandberg California PM-5
Zwei 1982 Squire JV Precision Bässe
1984 Squire JV Jazz Bass
Tom Launhardt Jazz Bass
Yamaha BB NE-2
Yamaha BB-2005
Yamaha BB-3000 MA
▲ saiten: Elixir Nanoweb .045-.130
Rotosound .040-.125
▲ verstärker: EBS Fafner, EBS TD-650, Eden
E-300 T, AER Bass Cube 2 Combo, Eden WP100 Preamp
▲ boxen: Ampeg SVT-610 HLF, EBS-410,
EBS-210
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▲ effekte: Dunlop Bass Crybaby
Electro Harmonix Bass Micro Synth
Electro Harmonix Big Muff
Groove Tubes The Brick Preamp
Line6 DM-4, Line 6 FM-4
Line6 Bass PODxt
Xotic BB Preamp
▲ zubehör: Beyerdynamic IMS-900 & Ultimate
Ears UE-10 Pro (In-Ear-Monitoring System)
Beyerdynamic M-99 Mikrofon
Korg microKorg Limited Edition Synthesizer
Sommer Cable
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