NC-6100h Netzwerkhandbuch

Multiprotokoll-PrintServer
NC-6100h
Netzwerkhandbuch
Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Inbetriebnahme des Druckers. Sie
können dieses Handbuch jederzeit von der CD-ROM lesen oder ausdrucken.
Bewahren Sie die CD gut zugänglich auf.
Alles, was Sie für Ihren Drucker benötigen, finden Sie auf den Brother Webseiten
(Deutschland: http://www.brother.de, Schweiz: http://www.brother.ch, Österreich:
http://www.brother.at). Dort können Sie die neuesten Treiber und
Dienstprogramme für Ihre Brother-Geräte abrufen, Antwort auf häufig gestellte
Fragen und Hinweise zur Problemlösung finden.
Einige Brother-Druckermodelle sind standardmäßig für Netzwerke ausgelegt.
Andere Brother-Drucker können mit einem zusätzlich erhältlichen PrintServer für
den Netzwerkbetrieb aufgerüstet werden.
Version 1
Warenzeichen
Brother ist ein eingetragenes Warenzeichen der Brother Industries Ltd.
HP, HP-UX, JetDirect und JetAdmin sind Warenzeichen der Hewlett-Packard
Company.
DEC, DEC server, VMS, LAT und ULTRIX sind Warenzeichen der Digital Equipment
Corporation.
UNIX ist ein Warenzeichen von UNIX Systems Laboratories.
Ethernet ist ein Warenzeichen der Xerox Corporation.
Postscript ist ein Warenzeichen von Adobe Systems Incorporated.
NetWare ist ein Warenzeichen von Novell, Inc.
Apple, Macintosh, LaserWriter und AppleTalk sind Warenzeichen von Apple
Computer, Inc.
IBM, LAN Server und AIX sind Warenzeichen der International Business Machines
Corporation.
LAN Manager, Windows und MS-DOS sind Warenzeichen der Microsoft
Corporation.
Alle übrigen Waren- und Produktbezeichnungen, die in diesem Handbuch erwähnt
werden, sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden
Unternehmen.
Erstellung und Veröffentlichung
Dieses Handbuch wurde unter der Aufsicht von Brother Industries Ltd. erstellt und
veröffentlicht. Es enthält die Produktbeschreibungen entsprechend dem aktuellen
Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung.
Der Inhalt des Handbuches und die technischen Daten des Produkts können ohne
vorherige Ankündigung geändert werden.
Das Unternehmen Brother behält sich das Recht vor, die technischen Daten und
den Inhalt dieses Handbuchs ohne vorherige Bekanntgabe zu ändern und
übernimmt keine Haftung für etwaige Fehler in diesem Handbuch oder daraus
möglicherweise resultierende Schäden.
©2003 Brother Industries Ltd.
Transport des PrintServers
Falls Sie Ihren PrintServer einmal transportieren müssen, sollten Sie ihn zuvor
sorgfältig verpacken, um Beschädigungen zu vermeiden. Wir empfehlen, die
Originalverpackung zu diesem Zweck aufzubewahren. Für den Versand sollten
Sie den PrintServer ausreichend versichern.
WARNUNG
Vor dem Transport des Print/FaxServers muss er in einen Antistatikbeutel
verpackt werden, um eine Beschädigung zu vermeiden.
i
WICHTIGER HINWEIS: Technische und funktionelle Unterstützung erhalten Sie
nur telefonisch.
Anrufe müssen jeweils vom aufgeführten Land
ausgeführt werden.
Kommentare oder Vorschläge nehmen wir gerne schriftlich entgegen:
In Europa
European Technical Services
1 Tame Street
Audenshaw
Manchester, M34 5JE
UK
Internet-Adressen
Globale Brother Website:
http://www.brother.com
Für Antworten auf häufig gestellte Fragen, Produktsupport,
technische Fragen und Abrufen von Treibern und
Dienstprogrammen:
http://solutions.brother.com
Deutschland:
http://www.brother.de
Schweiz:
http://www.brother.ch
Österreich:
http://www.brother.at
ii
WICHTIGE INFORMATIONEN: VORSCHRIFTEN
Intel Copyright und Lizenzvereinbarung
Dieses Produkt beinhaltet Intel UPnP SDK Objektcode.
Es folgt Copyright- und Lizenzinformation für Intel UPnP SDK.
Copyright© 2000 Intel Corporation
Alle Rechte vorbehalten.
Weitergabe und Verwendung von Quellcode und in binärer Form, mit oder
ohne Veränderungen, sind erlaubt, wenn folgende Bedingungen
eingehalten werden:
* Die Weitergabe von Quellcode muss die oben angegebene CopyrightNotiz enthalten, diese Liste von Bedingungen und die folgende
Verzichtserklärung.
* Die Weitergabe in binärer Form muss in der Dokumentation und/oder
anderen Materialien, die zur Weitergabe gehören, die oben angegebene
Copyright-Notiz enthalten, diese Liste von Bedingungen und die
folgende Verzichtserklärung.
* Der Name der Intel Corporation sowie die Namen sämtlicher IntelMitarbeiter dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung zur
Auszeichnung, Werbung und Verkaufsförderung von auf dieser Software
basierenden Produkten verwendet werden.
DIESE SOFTWARE WIRD VON DEN COPYRIGHT-INHABERN UND
BEITRAGENDEN WIE VORLIEGEND GELIEFERT UND JEGLICHE
AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN,
EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF DIE
HANDELSÜBLICHEN INBEGRIFFENEN GARANTIEN UND DIE EIGNUNG FÜR
EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN NICHT ANERKANNT. KEINESFALLS
IST INTEL SOWIE IHRE MITARBEITER FÜR DIREKTE, INDIREKTE, ZUFÄLLIGE,
BESONDERE, EXEMPLARISCHE SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN
VERANTWORTLICH (EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF
DIE BESCHAFFUNG ODER DEN ERSATZ VON WAREN ODER
DIENSTLEISTUNGEN, DEN VERLUST VON ARBEITSZEIT, DATEN,
EINNAHMEN ODER GESCHÄFTSAUSFALL), UNERHEBLICH AUS WELCHEM
GRUND UND IN WESSEN VERANTWORTUNGSBEREICH, OB NACH
VERTRAG, STRIKTER VERBINDLICHKEIT ODER SCHADENSERSATZRECHT
(EINSCHLIESSLICH NACHLÄSSIGKEIT ODER ANDERES), DER SICH IN
IRGENDEINER WEISE AUS DEM EINSATZ DIESER SOFTWARE ERGIBT,
SELBST BEI VORHERIGER BENACHRICHTIGUNG DER MÖGLICHKEIT EINES
SOLCHEN SCHADENS.
iii
EU Konformitätserklärung
Hersteller
Brother Industries Ltd.,
15-1, Naeshiro-cho, Mizuho-ku,
Nagoya 467-8561, Japan
Anlage
Shima Buji Xialilang Factory,
Xialilang Village, Buji, Long Gang,
Shenzhen, China 518112
erklären hiermit, dass:
Produktbeschreibung
Produktbezeichnung
: Brother-PrintServer
: NC-6100h
die Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllt: gemäß den Vorschriften
der elektromagnetischen Kompatibilitätsrichtlinie 89/336/EEC (gemäß Änderungen
91/263/EEC, 92/31/EEC und 93/68/EEC).
Einschlägige Standards:
Harmonisiert
: EMC
EN55022: 1998 Klasse B
EN55024: 1998
Erste Gewährung
des CE-Zeichens
: 2003
Herausgeber
: Brother Industries, Ltd.
Datum
: 6. August, 2003
Ort
: Nagoya, Japan
Unterschrift
:
Takashi Maeda
Manager
Quality Management Group
Abt. Qualitätsmanagement
Information & Document Company
iv
Inhaltsverzeichnis
Internet-Adressen ...........................................................ii
WICHTIGE INFORMATIONEN: VORSCHRIFTEN .......iii
Intel Copyright und Lizenzvereinbarung ....................iii
Inhaltsverzeichnis ................................................................ v
1
2
Unix-Druck............................................................................. 1-1
Mit TCP/IP unter Unix/Linux drucken................................ 1-1
Überblick..................................................................... 1-1
TCP/IP ........................................................................ 1-2
Allgemeine TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration .............. 1-2
Linux-Konfiguration..................................................... 1-6
Linux-Konfiguration mit CUPS................................ 1-6
HP-UX-Konfiguration .................................................. 1-7
IBM RS/6000 AIX Konfiguration ................................. 1-8
Sun Solaris 2.x Konfiguration ..................................... 1-9
SCO UNIX Konfiguration .......................................... 1-10
IBM AS/400 .............................................................. 1-11
Andere Systeme ....................................................... 1-13
Weitere Informationen .............................................. 1-14
TCP/IP-Druck ......................................................................... 2-1
Unter Windows NT®4.0, Windows® 2000/XP, LAN Server und
Warp Server drucken........................................................ 2-1
Überblick..................................................................... 2-1
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP (TCP/IP)
Konfiguration .............................................................. 2-2
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber noch nicht installiert).......................... 2-2
Druck über Standard-TCP/IP-Port.......................... 2-2
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber bereits installiert) ............................... 2-4
Windows NT® 4.0 Druck ............................................. 2-4
Windows NT®4.0 Druck: Brother Peer-to-Peer Software
installieren .................................................................. 2-5
Windows NT®4.0 Druck: Drucker verknüpfen............. 2-6
Windows NT®4.0 Druck: Zweiten Brother-LPR-Anschluss
hinzufügen .................................................................. 2-7
Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server...... 2-7
Server-Konfiguration............................................... 2-7
OS/2-Server konfigurieren...................................... 2-8
v
Weitere Informationen .............................................. 2-10
3
4
5
vi
Peer-to-Peer-Druck ............................................................... 3-1
Peer-to-Peer-Druck in Windows®95/98/Me-Netzwerken .. 3-1
Überblick..................................................................... 3-1
Tipps:...................................................................... 3-1
Driver Deployment Wizard...................................... 3-2
TCP/IP-Druck ............................................................. 3-2
Brother Peer-to-Peer Software installieren................. 3-3
Drucker verknüpfen .................................................... 3-4
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen.............. 3-5
Weitere Informationen ................................................ 3-5
Peer-to-Peer-Druck NetBIOS ............................................... 4-1
Peer-to-Peer-Druck mit NetBIOS unter Windows® 95/98/Me/
2000/XP, Windows NT®4.0, LAN Server und OS/2 Warp
Server ............................................................................... 4-1
Überblick..................................................................... 4-1
PrintServer-Konfiguration ........................................... 4-2
Arbeitsgruppen-/Domänennamen mit TELNET,
BRCONFIG oder einem Web-Browser ändern........... 4-3
NetBIOS Port Monitor für Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT®4.0.................................................. 4-4
Brother NetBIOS Port Monitor installieren.................. 4-4
Drucker verknüpfen .................................................... 4-5
Windows® 95/98/Me ............................................... 4-5
Windows® NT 4.0 und Windows® 2000/XP............. 4-6
Zweiten NetBIOS Druckanschluss hinzufügen........... 4-7
Windows® 95/98/Me ............................................... 4-7
Windows® NT 4.0 und Windows® 2000/XP............. 4-8
Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server...... 4-8
Serverkonfiguration: ............................................... 4-8
Arbeitsplatzkonfiguration: ....................................... 4-9
Weitere Informationen ................................................ 4-9
Internet-Druck konfigurieren Druck unter Windows® ........ 5-1
Brother Internet Print installieren ...................................... 5-1
Überblick..................................................................... 5-1
Allgemeine Informationen zu Brother Internet Print.... 5-2
Brother Internet Print: Brother-PrintServer konfigurieren
.................................................................................... 5-3
Checkliste für PrintServer-Konfiguration ................ 5-3
Brother Internet Print: PrintServer mit BRAdmin
konfigurieren............................................................... 5-4
Brother Internet Print: PrintServer mit einem
Web-Browser konfigurieren ........................................ 5-5
Brother Internet Print: PrintServer mit TELNET
konfigurieren............................................................... 5-6
Brother Internet Print: Installation der BIP-Software unter
Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®4.0.. 5-7
Installation von CD-ROM........................................ 5-7
Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen ........ 5-10
Windows® 2000/XP IPP-Druck ................................. 5-10
Eine andere URL angeben ....................................... 5-12
Weitere Informationen .............................................. 5-12
6
Novell NetWare-Druck .......................................................... 6-1
Novell NetWare-Druck konfigurieren ................................ 6-1
Überblick..................................................................... 6-1
Allgemeine Informationen........................................... 6-2
Mit NWADMIN für NetWare 5 einen NDPS-Drucker
erzeugen..................................................................... 6-3
NDPS-Manager .......................................................... 6-3
NDPS-Broker.............................................................. 6-4
Druckeragenten erstellen ........................................... 6-5
NetWare 3- und NetWare 4- Systeme konfigurieren .. 6-6
NetWare-PrintServer (Bindery Warteschlangen-server)
mit BRAdmin Professional erstellen ........................... 6-6
NetWare-PrintServer (NDS Warteschlangenserver) mit
BRAdmin Professional erstellen ................................. 6-8
NetWare-PrintServer (NDS Warteschlangenserver) mit
Novell NWADMIN und BRAdmin Professional erstellen .
.................................................................................... 6-9
NetWare-PrintServer (Dezentraler NDS Drucker) mit
Novell NWAdmin und BRAdmin Professional erstellen...
.................................................................................. 6-12
Brother-PrintServer mit PCONSOLE und BRCONFIG als
Warteschlange im Bindery-Emulation-Modus
konfigurieren............................................................. 6-14
Brother-PrintServer mit PCONSOLE und BRCONFIG als
Warteschlangenserver im
NDS-Modus konfigurieren ........................................ 6-15
Brother-PrintServer konfigurieren
Dezentralen Druckermodus mit PCONSOLE und
BRCONFIG konfigurieren......................................... 6-18
Weitere Informationen .............................................. 6-22
vii
7
8
9
10
viii
Drucken von einem Macintosh® ......................................7-1
Druck von einem Macintosh® mittels AppleTalk® und TCP/IP
oder der einfachen Netzwerkkonfiguration unter Mac OS® X
.......................................................................................... 7-1
Überblick..................................................................... 7-1
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® 8.6 bis 9.2)........ 7-3
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk) ................. 7-4
PrintServer wählen (TCP/IP) ...................................... 7-4
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® X 10.1/10.2) ...... 7-8
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk) ................. 7-8
PrintServer wählen (TCP/IP) ...................................... 7-9
Druck von einem Macintosh® mittels der einfachen
Netzwerkkonfiguration unter Mac OS® X ........................ 7-10
Druckertreiber wählen .............................................. 7-10
Konfiguration ändern ................................................ 7-11
Weitere Informationen .............................................. 7-11
DLC-Druck ............................................................................. 8-1
Druck unter Windows NT®4.0 oder Windows® 2000......... 8-1
Überblick..................................................................... 8-1
DLC unter Windows® NT 4.0 und Windows® 2000
konfigurieren............................................................... 8-1
Drucker unter Windows® 2000 einrichten ................... 8-2
Drucker unter Windows NT®4.0 einrichten ................. 8-3
DLC auf anderen Systemen konfigurieren ................. 8-4
Weitere Informationen ................................................ 8-5
Web-basiertes Management ................................................ 9-1
Management Ihres Gerätes mit einem Web-Browser....... 9-1
Überblick..................................................................... 9-1
Mit einem Browser die Verbindung zum Drucker
herstellen .................................................................... 9-2
Weitere Informationen ................................................ 9-2
TCP/IP Konfiguration.......................................................... 10-1
TCP/IP-Informationen zuweisen ..................................... 10-1
Überblick................................................................... 10-1
IP-Adresse über das Funktionstastenfeld des Druckers
zuweisen
(nur bei Druckern mit LCD-Anzeige) ........................ 10-2
IP-Adresse mit dem Programm BRAdmin ändern.... 10-2
IP-Adresse mit BRAdmin und dem IPX/SPX-Protokoll
einrichten .................................................................. 10-3
IP-Adresse mit BRAdmin und dem TCP/IP-Protokoll
einrichten .................................................................. 10-4
IP-Adresse über DHCP einrichten............................ 10-5
IP-Adresse über APIPA konfigurieren ...................... 10-5
IP-Adresse mit ARP konfigurieren........................... 10-6
IP-Adresse über RARP konfigurieren....................... 10-8
IP-Adresse über BOOTP konfigurieren .................... 10-9
IP-Adresse mit BRCONFIG konfigurieren .............. 10-10
IP-Adresse über TELNET-Konsole ändern ........... 10-11
Weitere Informationen ............................................ 10-13
11
Problemlösung.................................................................... 11-1
Überblick................................................................... 11-1
Installationsprobleme................................................ 11-1
Gelegentliche Probleme ........................................... 11-4
Problemlösung für TCP/IP........................................ 11-4
UNIX-Problemlösung................................................ 11-5
Problemlösung für Windows NT®4.0/LAN-Server (TCP/IP)
.................................................................................. 11-7
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-to-PeerDruck (LPR).............................................................. 11-7
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-to-PeerDruck (HP JetAdmin kompatible Methode) .............. 11-8
Problemlösung für Windows® 95/98/Me und Windows
NT®4.0 Peer-to-Peer-Druck (NetBIOS) .................... 11-8
Problemlösung für Brother Internet Print (TCP/IP) ... 11-9
Problemlösung für Windows® 95/98/Me/2000/XP IPP.....
.................................................................................. 11-9
Problemlösung für Novell Netware ......................... 11-10
Problemlösung für AppleTalk ................................. 11-11
Problemlösung für DLC/LLC................................... 11-12
Problemlösung für Web-Browser (TCP/IP)............. 11-12
Anhang ................................................................................. A-1
Anhang A ..........................................................................A-1
Allgemeine Informationen...........................................A-1
BRAdmin (Empfohlen)............................................A-1
Web BRAdmin ........................................................A-1
HTTP (Empfohlen)..................................................A-2
WebJetAdmin .........................................................A-2
TELNET..................................................................A-2
BRCONFIG.............................................................A-2
Mit Diensten arbeiten........................................................A-3
Allgemeines ................................................................A-3
ix
PrintServer-Firmware aktualisieren ..................................A-4
Allgemeines ................................................................A-4
Firmware mit Hilfe von BRAdmin aktualisieren ..........A-5
Mit dem FTP-Protokoll über die Eingabeaufforderung
aktualisieren ...............................................................A-7
Mit dem FTP-Protokoll von einem Web-Browser
aktualisieren ...............................................................A-8
Index ....................................................................................... I-1
x
1
Unix-Druck
1
Mit TCP/IP unter Unix/Linux drucken
Überblick
Brother-PrintServer werden mit der Transmission Control Protocol/
Internet Protocol (TCP/IP) Protokollsuite geliefert. Da fast alle UNIXHostcomputer TCP/IP unterstützen, ermöglicht dies die
gemeinsame Nutzung eines Druckers auf einem UNIX EthernetNetzwerk. Wie bei allen Protokollen kann auch die
TCP/IP-Kommunikation gleichzeitig weiterlaufen, während andere
Protokolle aktiv sind. Das bedeutet, dass UNIX, NetWare, Apple und
andere Computer denselben Brother-PrintServer gemeinsam über
ein Ethernet-Netzwerk nutzen können.
Das Linux-Betriebssystem verwendet die gleichen Setup-Verfahren
wie normale Berkeley UNIX-Systeme. Einzelheiten zu einer
typischen, auf der Benutzeroberfläche (GUI) basierten LinuxInstallation finden Sie in diesem Kapitel.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Wenn Sie das APIPAProtokoll deaktivieren möchten, können Sie dies über das
Funktionstastenfeld tun. Verwenden Sie einfach die
Funktionstasten, um zur Funktion APIPA in der Einstellung
TCP/IP des Menüs NETZWERK zu gelangen. Bei deaktiviertem
APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Gerätes (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen dem Drucker eine IP-Adresse über Ihren
DHCP-Server zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
UNIX-DRUCK 1 - 1
4 Der Standardname für einen Brother-PrintServer lautet
gewöhnlich BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs
Stellen der Ethernet-Adresse steht.
5 Bei der Konfiguration der Datei PRINTCAP sollten Sie besonders
auf die Servicenamen BINARY_P1 und TEXT_P1 achten.
TCP/IP
Brother-PrintServer erscheinen auf dem Netzwerk als UNIXHostcomputer mit einer eindeutigen IP-Adresse, auf dem das lpdProtokoll (Zeilendrucker-Daemon) läuft. Daraus ergibt sich, dass
jeder Hostcomputer, der den Berkeley Remote-LPR-Befehl
unterstützt, Druckaufträge zum Brother-PrintServer spoolen kann,
ohne besondere Software auf dem Hostcomputer zu benötigen. Für
Sonderanwendungen sind auch Raw-TCP-Ports verfügbar.
Außerdem unterstützen Brother-PrintServer das FTP-Protokoll.
Über dieses Protokoll können Druckaufträge von Unix-Systemen
gesendet werden.
Brother-PrintServer sind für die Zusammenarbeit mit einem TCP/IPNetzwerk vorkonfiguriert und erfordern nur minimale Einrichtung. Die
einzige unbedingt nötige Konfiguration des PrintServers ist die
Zuweisung einer IP-Adresse, die entweder mit DHCP, BOOTP usw.
automatisch oder mit dem ARP-Befehl, BRAdmin Professional oder
dem Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden) manuell
zugewiesen werden kann.
Zur Einstellung der IP-Adresse des PrintServers lesen Sie
bitte die Installationsanleitung oder Kapitel 10 in diesem
Handbuch.
Allgemeine TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration
Der Konfigurationsvorgang für die meisten UNIX-Systeme wird
nachstehend beschrieben. Da dieser Vorgang je nach System
unterschiedlich ist, sollten Sie Ihrer Systemdokumentation weitere
Informationen entnehmen.
1 Konfigurieren Sie die Datei /etc/hosts auf jedem UNIX-Host,
der mit dem PrintServer kommunizieren soll. Fügen Sie mit dem
Editor Ihrer Wahl der Datei /etc/hosts einen Eintrag mit der
IP-Adresse und dem Knotennamen des PrintServers hinzu.
Zum Beispiel:
192.189.207.3
1 - 2 UNIX-DRUCK
BRN_310107
Das tatsächliche Format des Eintrags hängt von Ihrem System ab.
Schlagen Sie also in der Systemdokumentation nach, und prüfen Sie
das Format der anderen Einträge in der Datei /etc/hosts.
Der Knotenname in dieser Datei muss nicht unbedingt mit
dem tatsächlich für den Brother-PrintServer konfigurierten
übereinstimmen (also dem Namen, der auf der
Konfigurationsseite des Druckers erscheint). Es empfiehlt
sich jedoch, denselben Namen zu verwenden. Manche
Betriebssysteme wie HP/UX lassen jedoch das Zeichen "_"
im Standardnamen nicht zu; bei diesen Systemen müssen
Sie einen anderen Namen verwenden.
In jedem Fall muss der Knotenname in der Datei /etc/hosts mit
dem Knotennamen in der Datei /etc/printcap übereinstimmen.
Bei manchen Systemen wie HP/UX und AIX kann man die IPAdresse beim Einrichten der Druckwarteschlangen als Hostname
eingeben. In diesem Fall brauchen Sie die Hostdatei nicht zu
konfigurieren.
2 Wählen Sie den zu nutzenden PrintServer-Service. Auf dem
Brother-PrintServer sind mehrere Arten von Services möglich:
Binärdienste übermitteln die Daten unverändert, und müssen
daher für gerasterte PCL- oder PostScript-Grafikdrucke
verwendet werden. Textservices fügen am Ende jeder Zeile
eine Zeilenschaltung für die richtige Formatierung von UNIXTextdateien ein (die mit einem Zeilenvorschub enden, und
keinen Wagenrücklauf aufweisen). Mit dem Textservice können
auch nicht gerasterte Grafiken wie ASCII PostScript-Grafiken
oder viele Arten von PCL-Grafiken gedruckt werden.
Wählen Sie einen der verfügbaren Dienste (ein Servicename
wird in Schritt 3 verwendet):
BINARY_P1 Binärdaten
TEXT_P1
Textdaten (mit Wagenrücklauf)
Sie können auf dem UNIX-Hostcomputer mehrere
Druckwarteschlangen (jeweils mit einem anderen Namen) für
denselben PrintServer einrichten, zum Beispiel eine
Warteschlange für den binären Grafikdruck und eine für den
Textdruck.
UNIX-DRUCK 1 - 3
3 Konfigurieren Sie die Datei /etc/printcap auf jedem
Hostcomputer für die lokale Druckwarteschlange, den
PrintServer-Namen (auch Remote-Maschine oder rm genannt),
den PrintServer-Servicenamen (auch Remote-Drucker,
Remote-Warteschlange oder rp genannt) und das SpoolVerzeichnis.
Dieser Schritt gilt für die meisten UNIX-Systeme,
einschließlich Linux, Sun OS (aber nicht Solaris 2.xx), Silicon
Graphics (lpr/lpd Option erforderlich), DEC ULTRIX, DEC
OSF/1 und Digital UNIX. Auch SCO UNIX Benutzer sollten
diese Schritte ausführen, aber gleichzeitig die Hinweise zur
SCO UNIX Konfiguration berücksichtigen. Benutzer von RS/
6000 AIX, HP/UX, Sun Solaris 2.xx und anderen Systemen,
die die printcap-Datei nicht einsetzen, sollten mit Schritt 4
fortfahren. SCO Unix-Benutzer sollten ebenfalls mit Schritt 4
fortfahren (SCO verwendet zwar die printcap-Datei, sie wird
jedoch über den Befehl rlpconf automatisch konfiguriert.
Ein Beispiel einer typischen printcap-Datei:
laser1|Printer on Floor 1:\
:lp=:\
:rm=BRN_310107:\
:rp=TEXT_P1:\
:sd=/usr/spool/lpd/laser1:
Diese Angaben müssen unbedingt am Ende der printcapDatei angehängt werden. Außerdem muss das letzte
Zeichen der printcap-Datei ein Doppelpunkt (:) sein.
So entsteht eine Warteschlange namens laser1 auf dem
Hostcomputer, die mit einem Brother-PrintServer mit dem
Knotennamen (rm) BRN_310107 und dem Servicenamen
(rp) TEXT_P1 zum Druck von Textdateien auf einem
Brother-Drucker über das Spool-Verzeichnis
/usr/spool/lpd/laser1 kommuniziert. Für den Druck
von binären Grafikdateien verwenden Sie den Service
BINARY_P1 anstelle von TEXT_P1.
1 - 4 UNIX-DRUCK
Die Optionen rm und rp sind nicht auf allen UNIX-Systemen
verfügbar, Sie müssen also ggf. die entsprechenden
Optionen Ihrer Dokumentation entnehmen.
Benutzer von Berkeley-kompatiblen UNIX-Systemen können
den Druckerstatus mit dem Befehl lpc abfragen:
%lpc status
laser1:
queuing is enabled
printing is enabled
no entries
no daemon present
Benutzer von AT&T-kompatiblen UNIX-Systemen können die
entsprechende Statusinformation gewöhnlich mit den
Befehlen lpstat oder rlpstat erhalten. Weil dieses Verfahren
von System zu System unterschiedlich ist, sollten Sie Ihre
Systemdokumentation zu Rate ziehen.
4 Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie Schritt 3
durchgeführt haben, es sei denn Sie haben ein SCO UNIX
System.
Bei HP-UX-Systemen, IBM RS/6000 AIX-Computern oder Sun
Solaris 2.xx gibt es keine printcap-Datei. Das trifft auch auf manche
AT&T-basierte UNIX-Systeme und viele VMS-basierte TCP/IPSoftwarepakete (wie UCX, TGV Multinet usw.) zu. Bei SCOSystemen gibt es eine printcap-Datei, sie wird jedoch über den
Befehl rlpconf automatisch konfiguriert. Bei den meisten dieser
Systeme werden Servicename (Remote-Drucker), PrintServerName (Remote-Machine) oder IP-Adresse sowie der Name der
lokalen Warteschlange (Spool-Verzeichnis) gewöhnlich über ein
Drucker-Setup-Programm definiert. Lesen Sie an der für Ihr System
zutreffenden Stelle im Handbuch weiter.
UNIX-DRUCK 1 - 5
Linux-Konfiguration
Wenn Sie Ihre Linux-Distribution nicht über Eingaben in die
Befehlszeile konfigurieren wollen, können Sie den Linux DruckerSystemmanager in der Benutzeroberfläche verwenden. Dazu gehen
Sie folgendermaßen vor:
1 Klicken Sie im Linux Drucker-Systemmanager auf Add.
2 Sie werden nun nach dem Druckertyp gefragt. Wählen Sie die
Option Remote Unix (lpd) Queue, und klicken Sie auf OK.
3 Nun müssen Sie den Namen des Remote Hosts, der RemoteWarteschlange und den zu verwendenden Eingabefilter
angeben.
4 Dabei ist der Name des Remote Host die IP-Adresse des
Druckers oder der Name der Hostdatei, die der IP-Adresse des
Druckers entspricht.
5 Der Name der Remote Queue ist der Servicename, den der
Drucker zur Verarbeitung der Daten verwendet. Im Allgemeinen
empfehlen wir, den Namen „BINARY_P1“ zu verwenden; wenn
Sie aber Dokumente ohne Wagenrücklauf und Zeilenschaltung
verwenden, so benutzen Sie „TEXT_P1“.
6 Wählen Sie aus der Liste der in Ihrer Linux-Version verfügbaren
Drucker den entsprechenden Input Filter.
Wählen Sie die Option Restart lpd, um Ihre Einstellungen in Kraft zu
setzen. Nach dem Neustart des lpd-Servers können Sie dann
gedruckte Dokumente von Ihrem Server senden.
Linux-Konfiguration mit CUPS
Viele Linux-Systeme unterstützen das Common Unix Printing
System (CUPS).
1 - 6 UNIX-DRUCK
HP-UX-Konfiguration
Bei HP-UX10.xx wird der Remote-Drucker mit dem sam-Programm
eingerichtet. Dazu geht man wie folgt vor:
1 Führen Sie das sam-Programm aus. Wählen Sie in der Liste der
Optionen Printers and Plotters.
2 Wählen Sie LP Spooler.
3 Wählen Sie Printers and Plotters.
4 Wählen Sie Actions und anschließend Add Remote
Printer/Plotter.
5 Geben Sie einen beliebigen Namen unter Printer Name ein.
6 Geben Sie die IP-Adresse des PrintServers als Remote
System Name ein.
7 Geben Sie den gewünschten Servicenamen des PrintServers
unter Remote Printer Name ein.
8 Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Remote Printer is
on BSD system.
9 Für die weiteren Optionen können Sie die
Standardeinstellungen übernehmen.
10 Klicken Sie zum Konfigurieren des Druckers auf OK.
Sie sollten nun über den Befehl lp-d unter Angabe des
Druckernamens drucken können.
Arbeiten Sie mit dem verteilten Druckservice von HP, wird die
Konfiguration etwas anders ausgeführt, da Sie die Druckaufträge an
einen Dateiserver senden, der wiederum die Aufträge zum
PrintServer spoolt. Aus diesem Grund müssen Sie zusätzlich zu
obigen Informationen den Namen des Dateiservers (Spooler Host)
kennen. Sie fügen einen physischen und einen entfernten Drucker
hinzu und weisen dem entfernten Drucker dann einen logischen
Drucker zu (hierbei handelt es sich um einen eindeutigen Namen).
Verwenden Sie zum Drucken den Befehl lp -d mit dem logischen
Druckernamen.
UNIX-DRUCK 1 - 7
Frühere Versionen von HP-UX verwenden ähnliche Verfahren wie
10.xx:
1 Rufen Sie sam auf, und wählen Sie Peripheral Devices und
dann Add Remote Printer (nicht „Networked printer“).
2 Geben Sie die folgenden Remote-Drucker-Einstellungen ein
(die anderen Einstellungen sind nicht wichtig):
■ Line printer name (vom Benutzer wählbar)
■ Remote system name (der Name des PrintServers; muss
dem Namen in der Hosts-Datei entsprechen, oder die IPAdresse des PrintServers sein)
■ Remote printer queue (Name für Binär- oder Textservice
des Print/Servers, z.B. BINARY_P1 oder TEXT_P1)
■ Remote Printer is on a BSD System. (Wählen Sie hier
'Yes'.)
IBM RS/6000 AIX Konfiguration
Beim RS/6000 AIX Betriebssystem wird der Remote-Drucker mit
dem smit-Programm eingerichtet. Dazu gehen Sie für AIX 4.0 und
höher folgendermaßen vor:
1 Rufen Sie smit auf, und wählen Sie devices.
2 Wählen Sie Printer/Plotter.
3 Wählen Sie Print Spooling.
4 Wählen Sie Add a Print Queue.
5 Wählen Sie Remote.
6 Geben Sie die folgenden Einstellungen für den Remote-Druck ein:
Name of queue (vom Benutzer wählbar)
Host name of Remote Printer (der Name des PrintServers;
muss dem Namen in der Datei /etc/hosts entsprechen oder
die IP-Adresse des PrintServers sein)
Name of queue on remote printer (Name für Binär- oder
Textservice, z. B. BINARY_P1 oder TEXT_P1)
Type of print spooler: BSD (klicken Sie auf LIST, und wählen
Sie BSD)
1 - 8 UNIX-DRUCK
Das Verfahren für ältere Systeme als Version 4.0 lautet
folgendermaßen:
1 Rufen Sie smit auf, und wählen Sie devices.
2 Wählen Sie printer/plotter.
3 Wählen Sie manage remote printer subsystem.
4 Wählen Sie client services.
5 Wählen Sie remote printer queues.
6 Wählen Sie add a remote queue.
7 Geben Sie die folgenden Einstellungen für die RemoteWarteschlange ein:
■ Name of queue to add (vom Benutzer wählbar)
■ Activate the queue (Wählen Sie hier 'Yes'.)
■ Destination host (der Name des PrintServers; muss dem
Namen in der Datei /etc/hosts entsprechen, oder die IPAdresse des PrintServers sein)
■ Name of queue on remote printer (Name für Binär- oder
Textservice, z. B. BINARY_P1 oder TEXT_P1)
■ Name of device to add (vom Benutzer wählbar; zum
Beispiel lp0)
Sun Solaris 2.x Konfiguration
Bei Sun Solaris 2.x erfolgt die Konfiguration des Remote-Druckers
mit den Programmen lpsystem und lpadmin:
lpsystem -t bsd prnservername
lpadmin -p queue –s
prnservername!\prnserverservice
accept queue (nicht erforderlich auf neueren Solaris-Systemen)
enable queue (nicht erforderlich auf neueren Solaris-Systemen)
Dabei ist queue der Name der lokalen Druckwarteschlange.
prnservername ist der Name des PrintServers (muss dem Eintrag
in der Datei /etc/hosts oder der IP-Adresse entsprechen).
prnserverservice ist der PrintServer-Dienst BINARY_P1 oder
TEXT_P1.
UNIX-DRUCK 1 - 9
Ist dies der erste konfigurierte Drucker, so müssen Sie vor dem
Befehl accept auch den Befehl lpsched anwenden.
Als Alternative können Sie Printer Manager im AdmintoolDienstprogramm unter OpenWindows verwenden. Wählen Sie Edit,
Add, und Add Access to Remote Printer. Geben Sie dann den
Namen des PrintServers im Format
prnservername!\prnserverservice wie oben beschrieben
ein. Dabei muss das PrintServer-Betriebssystem auf BSD (die
Standardeinstellung) gesetzt sein. Klicken Sie dann auf Add.
Wir empfehlen, die Datei /etc/hosts für den Druckernamen
anstelle von NIS oder anderen Namenservices zu verwenden. Sie
sollten außerdem wissen, dass aufgrund eines Fehlers in der Sun
lpd-Implementation unter Solaris 2.4 und früheren Versionen beim
Drucken sehr langer Aufträge Probleme auftreten können. In diesem
Fall verwendet man als Überbrückungslösung die Raw TCP Port
Software wie weiter hinten in diesem Kapitel beschrieben.
SCO UNIX Konfiguration
Zum Konfigurieren eines Druckers in SCO Unix Version 5.x
verwenden Sie das Programm SCOADMIN.
1 Wählen Sie Printers und dann Print Manager.
2 Wählen Sie im Menü Printer, dann Add Remote und
anschließend Unix...
3 Geben Sie die IP-Adresse des PrintServers und anschließend
den Druckernamen ein, der für den Spoolvorgang verwendet
werden soll.
4 Heben Sie die Auswahl von Use External remote Printing
Protocol... auf.
5 Um die gedruckte Seite auszugeben, fügen Sie den Befehl
rp=lpaf in die Datei /etc/printcap ein.
1 - 10 UNIX-DRUCK
SCO UNIX erfordert TCP/IP Version 1.2 oder höher für die Arbeit mit
Brother-PrintServern. Sie müssen zuerst die Dateien /etc/hosts
und /etc/printcap wie in Schritt 2 beschrieben konfigurieren.
Führen Sie dann das Programm sysadmsh wie folgt aus:
1 Wählen Sie Printers.
2 Wählen Sie Configure.
3 Wählen Sie Add.
4 Geben Sie den Namen der Druckwarteschlange ein, den Sie in
der Datei /etc/printcap unter "Printer name" eingegeben
haben.
5 Unter Comment und Class name können Sie beliebige
Angaben machen.
6 Für Use printer interface wählen Sie Existing.
7 Drücken Sie auf F3, um eine Liste der verfügbaren
Schnittstellen abzurufen, und wählen Sie die gewünschte mit
den Cursortasten als Name of interface (Dumb wird
empfohlen).
8 Wählen Sie Direct als Connection.
9 Geben Sie den gewünschten Device name ein (/dev/lp
funktioniert im Allgemeinen).
10 Wählen Sie Hardwired als Device.
11 Wählen Sie No im Feld Require banner.
Ältere SCO Unix-Systeme
Außerdem unterstützen Brother-PrintServer auch das FTPProtokoll. Frühere SCO Unix-Systeme werden häufig so konfiguriert,
dass sie mit Hilfe des FTP-Protokolls drucken.
IBM AS/400
Außerdem können Sie Brother-PrintServer mit IBM AS/400
einsetzen, auf dem TCP/IP Gateway-Services für OS/400
ausgeführt wird (das OS/400 System muss dazu Version 3.1 oder
höher sein).
Geben Sie an der OS/400-Eingabeaufforderung den Befehl
CFGTCP ein, um die TCP/IP-Adresse des PrintServers der AS/400
Hosttabelle hinzuzufügen.
UNIX-DRUCK 1 - 11
Verwenden Sie den folgenden einzeiligen OS/400-Befehl, um die
LPD-Warteschlange zu erzeugen:
CRTOUTQ OUTQ(<Warteschlange> RMSTSYS
(*INTNETADR) RMTPRTQ(<Service>)
AUTOSTRWTR(1) CNNTYPE(*IP) DESTTYPE (*OTHER)
MFRTYPMDL (<Treiber>)
INTNETADR(‘<IP-Adresse>’) TEXT
('<Beschreibung>')
wobei <Warteschlange> der Name der AS/400-Warteschlange,
<Service> der Servicename des PrintServers, BINARY_P1 oder
TEXT_P1, <Treiber> der Name des OS/400-Treibers (*HP4 wird
in Zweifelsfällen empfohlen) und <IP-Adresse> die IP-Adresse
des PrintServers ist. IP-Adresse und Beschreibung müssen in
einfache Anführungszeichen eingeschlossen sein.
Zum Beispiel:
CRTOUTQ OUTQ(BR1) RMTSYS(*INTNETADR)
RMTPRTQ(BINARY_P1) AUTOSTRWTR(1) CNNTYPE(*IP)
DESTTYPE(*OTHER) MFRTYPMDL(*HP5SI)
INTNETADR('10.0.0.200') TEXT('Arnes Printer')
Wenn Sie die Papiergröße A4 verwenden, ist die Formatierung der
Druckseite möglicherweise nicht korrekt (wahrscheinlich ist Ihr
AS/400-System auf die Papiergröße Letter eingestellt). Lösen Sie
das Problem folgendermaßen:
Bearbeiten Sie den Quellcode Host Print Transform:
RTVWSCST DEVTYPE(*TRANSFORM) MFRTYPMDL(*HP5SI)
SRCMBR(HP5SI) SRCFILE(MYLIB/SRC)
Ändern Sie in der Papierdefinition die Hex-Codes für das Format
Letter, 1B 26 6C 02 41, in Hex-Codes für das Format A4, 1B 26
6C 32 36 41.
1 - 12 UNIX-DRUCK
OS/400 Version 4, 5, 5.1
Oder verwenden Sie folgende Befehlszeile, um eine
Druckerdefinition zu erstellen:
CRTDEVPRT DEVD(BR2) DEVCLS(*LAN) TYPE(3812)
MODEL(1) LANATTACH(*IP) PORT(9100) FONT(011)
PARITY(*NONE) STOPBITS(1) TRANSFORM(*YES)
MFRTYPMDL(*HP5SI) PPRSRC1(*A4) PPRSRC2(*A4)
RMTLOCNAME('10.0.0.200') SYSDRVPGM(*HPPJLDRV)
TEXT('Peters Drucker')
Andere Systeme
Andere Systeme setzen ähnliche Programme zur Einrichtung des
PrintServers ein. Für diese Programme werden gewöhnlich die
folgenden Informationen benötigt:
Benötigte Information:
Verwenden Sie:
remote printer
Name des Binär- oder Textservice
remote host computer name Beliebiger Name (muss dem Namen
in der printcap-Datei entsprechen,
falls vorhanden) oder in manchen
Fällen hier die IP-Adresse des
PrintServers eingeben
remote host IP address
IP-Adresse des PrintServers
Technische Support-Spezialisten können meist
Konfigurationsfragen beantworten, wenn Sie Ihnen die
entsprechenden UNIX-Konfigurationsinformationen geben (sagen
Sie, dass der PrintServer wie ein dezentraler UNIX-Hostcomputer
mit dem lpd Zeilendrucker-Daemon erscheint).
Haben Sie noch kein Spool-Verzeichnis für den Brother-PrintServer
auf Ihrem UNIX-Hostcomputer erzeugt, so müssen Sie dies jetzt tun
(bei der Druckereinrichtung unter HP-UX, AIX, Solaris 2.xx und
anderen Systemen erfolgt dies automatisch). Das lpd SpoolVerzeichnis befindet sich gewöhnlich im Verzeichnis /usr/spool
(fragen Sie bei Ihrem Systemmanager nach, ob dies bei Ihrem
System anders ist). Ein neues Spool-Verzeichnis wird mit dem
Befehl mkdir erzeugt. Um zum Beispiel ein Spool-Verzeichnis für
die Warteschlange laser1 zu erzeugen, geben Sie ein:
mkdir /usr/spool/lpd/laser1
UNIX-DRUCK 1 - 13
Bei manchen Systemen muss auch der Daemon gestartet werden.
Bei Berkeley-kompatiblen UNIX-Systemen erfolgt dies wie im
nachstehenden Beispiel mit dem Befehl lpc start:
lpc start laser1
Weitere Informationen
Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
1 - 14 UNIX-DRUCK
2
TCP/IP-Druck
2
Unter Windows NT®4.0, Windows® 2000/
XP, LAN Server und Warp Server drucken
Überblick
Benutzer von Windows NT®4.0 können mit dem TCP/IP-Protokoll
direkt über den netzwerkfähigen Brother-Drucker drucken. Benutzer
von Microsoft Windows NT®4.0 müssen das TCP/IP-Druckprotokoll
von Microsoft installieren. Benutzer von Windows® 2000/XP können
Druckaufträge direkt an den Drucker senden. Sie müssen keine
weitere Software installieren. Außerdem unterstützen BrotherPrintServer den transparenten Druck auch über IBM LAN Server und
OS/2 Warp Server Dateiserver sowie mit TCP/IP auf OS/2 Warp
Connect Workstations.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
3 Windows NT®4.0-Benutzer müssen das TCP/IP-Druckprotokoll
von Microsoft installieren (verfügbar über das Symbol des
Funktionstastenfeldes).
4 Windows® 2000/XP-Benutzer können mit TCP/IP und
Standard-Netzwerk-Drucksoftware und dem IPP-Protokoll
drucken, die bei der Einrichtung von Windows® 2000/XP
installiert werden. Für weitere Informationen siehe Windows®
2000/XP IPP-Druck auf Seite 5-10.
TCP/IP-DRUCK 2 - 1
5 Benutzer von Windows® 95/98/Me können Druckaufträge mit
dem IPP-Protokoll über einen Windows® 2000/XP-Computer
senden, vorausgesetzt die Software Microsoft Internet Print
Services ist auf dem Client-PC installiert, IIS ist auf dem
Windows® 2000/XP-Computer installiert und wird dort
ausgeführt und der Client-PC verwendet Microsoft Internet
Explorer Version 4 oder höher. Für weitere Informationen siehe
Windows® 2000/XP IPP-Druck auf Seite 5-10.
6 Der Standardname für einen Brother-PrintServer lautet
gewöhnlich BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs
Stellen der Ethernet-Adresse steht.
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP (TCP/IP)
Konfiguration
Installieren Sie bei Bedarf das TCP/IP-Protokoll auf Ihrem Windows
NT®4.0 System. Dies erfolgt über das Netzwerk-Symbol im Fenster
Systemsteuerung des Windows NT®4.0 Systems (verwenden Sie
die Schaltfläche Start unter Windows NT®4.0, um zum Menü
Einstellungen/Systemsteuerung zu gelangen). Die
Standardkonfiguration von Windows® 2000/XP installiert das
TCP/IP-Protokoll automatisch. Weitere Informationen finden Sie im
entsprechenden Abschnitt in diesem Kapitel.
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber noch nicht installiert)
Standardmäßig installieren Windows® 2000/XP Systeme sämtliche
Software, die für das Drucken notwendig ist. In diesem Kapitel
werden die beiden häufigsten Konfigurationen (Druck über
Standard-TCP/IP-Port und IPP – Internet Printing Protocol)
beschrieben. Wenn Sie bereits den Druckertreiber installiert haben,
gehen Sie zum Abschnitt Druckertreiber bereits installiert.
Druck über Standard-TCP/IP-Port
1 Wählen Sie im Druckerverzeichnis die Option Drucker
hinzufügen. Der Assistent zur Druckerinstallation wird
gestartet. Klicken Sie auf Weiter.
2 Wählen Sie jetzt die Option Lokaler Drucker, und deaktivieren
Sie Automatische Druckererkennung und Installation von
Plug-&-Play-Druckern.
2 - 2 TCP/IP-DRUCK
3 Klicken Sie auf Weiter.
4 Jetzt wählen Sie den korrekten Netzwerk-Print-Anschluss aus.
Wählen Sie im Pulldown-Menü einen neuen Anschluss und
anschließend Standard-TCP/IP-Port.
5 Klicken Sie anschließend auf Weiter.
6 Der Assistent zum Hinzufügen des Standard -TCP/IP-Ports
wird gestartet. Klicken Sie auf Weiter.
7 Geben Sie die IP-Adresse oder den Namen des Druckers ein,
der konfiguriert werden soll. Der Assistent füllt die Informationen
zum Anschlussnamen automatisch ein.
8 Klicken Sie auf Weiter.
9 Windows® 2000/XP kontaktiert nun den von Ihnen
angegebenen Drucker. Falls Sie die IP-Adresse oder den
Namen nicht korrekt eingegeben haben, erhalten Sie eine
Fehlermeldung.
10 Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden.
11 Nachdem Sie nun den Anschluss konfiguriert haben, müssen
Sie den zu verwendenden Druckertreiber bestimmen. Wählen
Sie den gewünschten Treiber in der Liste der unterstützten
Drucker. Wenn Sie einen Treiber verwenden, der mit dem
Drucker auf CD-ROM/Diskette geliefert wurde, wählen Sie die
Option Datenträger, um die CD-ROM bzw. Diskette zu
durchsuchen. Oder klicken Sie auf die Schaltfläche Windows
Update, um direkt die Support-Website von Microsoft
aufzurufen und die neuesten Druckertreiber herunterzuladen.
12 Nachdem der Treiber installiert ist, klicken Sie auf Weiter.
13 Geben Sie einen Namen ein, und klicken Sie auf Weiter.
14 Legen Sie nun fest, ob der Drucker zur gemeinsamen Nutzung
freigegeben werden soll (damit ihn auch andere benutzen
können). Geben Sie ggf. einen Freigabenamen ein, und klicken
Sie auf Weiter.
15 Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, und klicken Sie
abschließend auf Fertig stellen.
TCP/IP-DRUCK 2 - 3
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber bereits installiert)
Wenn Sie bereits den Druckertreiber installiert haben und diesen für
den Netzwerkdruck konfigurieren wollen, gehen Sie folgendermaßen
vor:
1 Wählen Sie den zu konfigurierenden Druckertreiber.
2 Wählen Sie Datei und anschließend Eigenschaften.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte Anschlüsse und dann auf
Anschluss hinzufügen.
4 Wählen Sie den gewünschten Anschluss aus. Im Allgemeinen
ist dies der Standard-TCP/IP-Port. Klicken Sie auf Neuer
Anschluss....
5 Der Assistent zum Hinzufügen des Standard-TCP/IP-Ports
wird gestartet. Befolgen Sie die Schritte 6 bis 10 im Abschnitt
„Druck über Standard-TCP/IP-Port“.
Windows NT® 4.0 Druck
Wenn Sie während der Installation Ihres Windows NT®4.0 Systems
(für Arbeitsplatz oder Server) das TCP/IP-Protokoll nicht installiert
haben, gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor. Wenn Sie das
TCP/IP-Protokoll bereits installiert haben, fahren Sie mit dem
nächsten Abschnitt fort.
1 Gehen Sie zu Start, wählen Sie Einstellungen, und wählen Sie
dann Systemsteuerung.
2 Führen Sie das Symbol Netzwerk aus, indem Sie darauf
doppelklicken, und klicken Sie dann auf die Registerkarte
Protokolle.
3 Wählen Sie Hinzufügen, und doppelklicken Sie auf TCP/IPProtokoll.
4 Legen Sie die verlangte(n) Diskette(n) oder die CD-ROM ins
Laufwerk ein, um die erforderlichen Dateien zu kopieren.
5 Klicken Sie auf Schließen. Das Windows NT®4.0 System
überprüft die Protokollbindungen. Anschließend wird das
Dialogfeld für die Eigenschaften/Einstellungen von TCP/IP
angezeigt.
6 Konfigurieren Sie IP-Adresse des Hosts, Subnetzmaske und
Gateway-Adresse in diesem Dialogfeld. Fragen Sie Ihren
Systemmanager nach diesen Adressen.
2 - 4 TCP/IP-DRUCK
7 Klicken Sie zum Beenden zweimal auf OK (Ihr Windows NT®4.0
Server muss nun neu gestartet werden).
Windows NT®4.0 Druck: Brother Peer-to-Peer
Software installieren
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie die gewünschte Sprache, und klicken Sie
anschließend auf das Symbol für die Softwareinstallation.
Wählen Sie dann das Installationsprogramm der Software für
den Netzwerkdruck.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (LPR).
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Peer-to-Peer Print (LPR) Dateien, und klicken Sie
dann auf Weiter. Ist das Verzeichnis noch nicht vorhanden, wird
es vom Installationsprogramm auf Ihrer Festplatte erstellt.
6 Geben Sie die Bezeichnung des Anschlusses ein, den Sie
verwenden möchten, und klicken Sie auf OK. Der
Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Der Name muss
eindeutig sein und mit BLP beginnen.
7 Nun müssen Sie die tatsächliche IP-Adresse des PrintServers
im Feld IP-Adresse eingeben. Haben Sie die Datei „hosts“ auf
Ihrem Computer verändert oder verwenden Sie das DomänenNamensystem, so können Sie auch den Namen des
PrintServers eingeben. Da der Drucker TCP/IP- und NetBIOSNamen unterstützt, können Sie auch den NetBIOS-Namen des
PrintServers eingeben. Den NetBIOS-Namen können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Standardmäßig
erscheint der NetBIOS-Name als BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse darstellt.
8 Klicken Sie auf OK. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie
dazu aufgefordert werden.
TCP/IP-DRUCK 2 - 5
Windows NT®4.0 Druck: Drucker verknüpfen
Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows®-System einrichten.
1 Gehen Sie dafür zu Start, wählen Sie Einstellungen, und dann
Drucker.
2 Doppelklicken Sie auf das Symbol Neuer Drucker, um den
Assistenten für die Druckerinstallation aufzurufen.
3 Wählen Sie Arbeitsplatz (nicht Netzwerkdrucker), und klicken
Sie auf Weiter.
4 Wählen Sie den Brother-LPR-Anschluss (den in Schritt 6 der
Anleitung in diesem Kapitel zur Installation von Brother Peer-toPeer-Druck (LPR) zugewiesenen Anschlussnamen), und
klicken Sie auf Weiter.
5 Wählen Sie das entsprechende Druckermodell. Wird das
korrekte Modell nicht angezeigt, so klicken Sie auf die Option
Datenträger, und legen Sie die mit dem Drucker gelieferte
CD-ROM ein.
6 Ist der Treiber bereits vorhanden, so wählen Sie Vorhandenen
Treiber beibehalten (andernfalls wird dieser Schritt
übersprungen). Klicken Sie dann wieder auf Weiter.
7 Sie können nun den Namen des Druckers ändern. Klicken Sie
erneut auf Weiter.
8 Sie können den Drucker zur gemeinsamen Nutzung freigeben
(damit ihn auch andere benutzen können), und das (die)
Betriebssystem(e) wählen, mit welchen diese anderen
Computer betrieben werden. Klicken Sie auf Weiter.
9 Beantworten Sie die Frage Soll diese Testseite gedruckt
werden? mit Ja. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die
Installation abzuschließen. Sie können jetzt auf dem Drucker
drucken, als sei er ein lokaler Drucker.
2 - 6 TCP/IP-DRUCK
Windows NT®4.0 Druck: Zweiten Brother-LPRAnschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-LPR-Anschluss hinzuzufügen, müssen Sie
das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des zu konfigurierenden
Druckers, wählen Sie in der Menüleiste Datei und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Anschluss, und
klicken Sie auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog
markieren Sie dann Brother LPR-Anschluss. Klicken Sie auf
Neuer Anschluss, und geben Sie den Namen des Anschlusses ein.
Der Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Haben Sie
diesen Namen bereits verwendet, so erscheint eine Fehlermeldung,
wenn Sie versuchen, ihn erneut zu vergeben. Benutzen Sie in
diesem Fall BLP2 usw. Nach der Vorgabe des Anschlussnamens
klicken Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog für die
Anschlusseigenschaften.
Geben Sie hier die IP-Adresse des zu verwendenden Druckers ein,
und klicken Sie auf OK. Klicken Sie dann im Dialogfeld
Druckeranschlüsse auf Schließen. Nun sollte der eben erzeugte
Anschluss in der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server
Brother-PrintServer arbeiten mit IBM LAN Server/OS/2 Warp Server
Netzwerken, auf welchen IBM TCP/IP V2.0 oder höher auf dem
Dateiserver installiert ist (TCP/IP wird mit LAN Server V4.0 und
höher und Warp Server standardmäßig ausgeliefert). Konfigurieren
Sie den PrintServer auf einem LAN Server oder OS/2 Warp
Dateiserver oder einer OS/2 Warp Connect Workstation wie folgt:
Server-Konfiguration
Die TCP/IP-Software muss auf Ihrem OS/2 Dateiserver installiert
sein. Öffnen Sie ggf. den TCP/IP-Ordner auf dem Desktop, und
doppelklicken Sie auf das Symbol TCP/IP Configuration, um dem
OS/2 Dateiserver die IP-Adresse hinzuzufügen (fragen Sie Ihren
Systemmanager nach dieser Adresse).
Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker zuweist,
finden Sie in Kapitel 10.
TCP/IP-DRUCK 2 - 7
OS/2-Server konfigurieren
1 Öffnen Sie auf dem OS/2-Desktop den Ordner Templates.
Ziehen Sie das Druckersymbol (nicht das NetzwerkdruckerSymbol) mit der rechten Maustaste auf den Desktop.
2 Das Fenster Create a Printer sollte offen sein (doppelklicken
Sie andernfalls auf das Druckersymbol).
3 Geben Sie einen beliebigen Namen für den Drucker ein.
4 Wählen Sie den Standard-Druckertreiber. Wird der gewünschte
Druckertreiber nicht aufgeführt, so klicken Sie auf Install new
Printer Driver und fügen den Treiber hinzu.
5 Wählen Sie den Anschluss für die Ausgabe. IBM TCP/IP
erzeugt automatisch 8 mit \PIPE\LPD0 bis \PIPE\LPD7
bezeichnete Pipes. Wählen Sie einen freien Anschluss und
doppelklicken Sie darauf.
Bei früheren Warp-Server-Versionen gab es einen Fehler,
bei dem die benannten Pipes nicht erscheinen (Warp
Connect oder LAN Server sind davon nicht betroffen). Dieses
Problem wird von einem von IBM erhältlichen Patch
behoben.
Nun erscheint das Fenster Einstellungen. Geben Sie Folgendes ein:
LPD server
Der Name des Brother-PrintServers (aus HOSTSDatei) oder seine IP-Adresse
LPD printer
Für die meisten Anwendungen Binärdienst
BINARY_P1 des Brother-PrintServers verwenden.
Zum Druck von Textdateien über die DOS- oder
OS/2-Eingabeaufforderung sollten Sie den
Textservice TEXT_P1 einsetzen, der
Wagenrückläufe zur korrekten Formatierung der
Daten einfügt (Grafikdrucke jedoch möglicherweise
verzerrt).
Host name
Der IP-Name des OS/2-Dateiservers
User
Die IP-Adresse des OS/2-Dateiservers
Sie können die restlichen Einträge leer lassen. Klicken Sie auf OK.
Die Pipe sollte markiert sein; andernfalls klicken Sie darauf.
Klicken Sie auf Create, um den Drucker zu erzeugen.
2 - 8 TCP/IP-DRUCK
Öffnen Sie den Ordner LAN Services, und führen Sie das
Programm LAN Requester aus:
1 Wählen Sie Definitions.
2 Wählen Sie Aliases.
3 Wählen Sie Printers.
4 Wählen Sie Create. Geben Sie Folgendes ein:
Alias
Sollte der zuvor definierte
Druckername sein
Beschreibung
Beliebige Eingabe
Server name
Name des OS/2-Servers
Spooler queue
Zuvor definierter Name des Druckers
Maximum number of users
Leer lassen, außer Sie wollen die
Anzahl der Benutzer beschränken.
5 Beenden Sie das LAN Requester Programm.
6 Jetzt sollten Sie drucken können. Um die Warteschlange zu
testen, geben Sie Folgendes in die OS/2-Eingabezeile oder auf
einer DOS-Workstation ein:
COPY C:\CONFIG.SYS \\servername\alias
7 Dabei ist servername der Name des Dateiservers, und alias
der Aliasname, den Sie in diesem Konfigurationsprozess
vorgegeben haben. Nun sollte die Datei CONFIG.SYS auf dem
Drucker ausgedruckt werden. Beachten Sie, dass die Linien bei
der Auswahl eines Binärdienstes als LPD-Druckername
versetzt sind; das ist aber kein Problem, da normale DOS-,
Windows®-, und OS/2-Anwendungen korrekt drucken.
8 Der Brother-PrintServer erscheint in Anwendungsprogrammen
als Standard-OS/2-Drucker. Führen Sie den folgenden Befehl
auf jeder Workstation aus, damit der PrintServer bei DOSProgrammen transparent arbeitet:
NET USE LPT1: \\servername\alias
TCP/IP-DRUCK 2 - 9
9 Nun erscheint der Drucker in der Software als ein direkt über die
Parallelschnittstelle der Workstation angeschlossener Drucker.
Weitere Informationen
Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
2 - 10 TCP/IP-DRUCK
3
Peer-to-Peer-Druck
3
Peer-to-Peer-Druck in Windows®95/98/
Me-Netzwerken
Überblick
Die Microsoft Betriebssysteme Windows® 95/98/Me sind
netzwerkfähig. Das ermöglicht die Konfiguration eines Windows® PC
als Client-Workstation in einer Netzwerkumgebung, die auf einem
Dateiserver basiert.
Bei kleineren Netzwerken ermöglicht Windows® 95/98/Me auch eine
Peer-to-Peer-Konfiguration der PCs. Dabei kann der PC mit anderen
PCs im Netzwerk Ressourcen gemeinsam nutzen, ohne einen
zentralen Dateiserver zu erfordern.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 1
4 Benutzer von Windows® 95/98/Me können Druckaufträge mit
dem IPP-Protokoll über einen Windows® 2000-Computer
senden, vorausgesetzt die Software Microsoft Internet Print
Services ist auf dem Client-PC installiert, IIS ist auf dem
Windows® 2000-Computer installiert und wird dort ausgeführt
und der Client-PC verwendet Microsoft Internet Explorer
Version 4 oder höher.
5 Brother-PrintServer sind auch mit der Software HP JetDirect
kompatibel. Daher können Sie HP-Dienstprogramme für die
Verwaltung und den Druck auf Ihrem Brother-Drucker
verwenden.
Driver Deployment Wizard
Dieses Installationsprogramm enthält den Windows® PCL-Treiber
und den Brother Netzwerk-Anschlusstreiber (LPR und NetBIOS).
Installiert der Administrator dann den Drucker- und Anschlusstreiber
mit dieser Software, kann er die Datei auf dem Dateiserver speichern
oder per E-Mail an die Benutzer senden. Wenn die Benutzer dann
auf diese Datei klicken, werden Druckertreiber, Anschlusstreiber, IPAdresse usw. automatisch auf ihren PC kopiert.
Weitere Informationen können Sie der Anleitung für den Driver
Deployment Wizard entnehmen, die sich auf der CD-ROM befindet.
TCP/IP-Druck
Die Peer-to-Peer-Drucksoftware erfordert die Installation des TCP/
IP-Protokolls auf Ihren Windows® Peer-to-Peer-Computern und das
Festlegen einer IP-Adresse für den PrintServer. Bitte lesen Sie in
Ihrer Windows®-Dokumentation nach, wie Sie das TCP/IP-Protokoll
auf Ihrem Windows®-PC konfigurieren.
Falls Sie die IP-Adresse für den Drucker noch nicht konfiguriert
haben, tun Sie dies jetzt. Weitere Informationen zur Konfiguration
der IP-Adresse finden Sie in Kapitel 10 dieses Handbuchs.
3 - 2 PEER-TO-PEER-DRUCK
Brother Peer-to-Peer Software installieren
Falls Sie den Treiber bereits über das auf der CD befindliche
Installationsprogramm installiert haben, und im Laufe der
Installation „Brother Peer-to-Peer Netzwerkdrucker“ wählen,
so müssen Sie die Brother-Software für den Netzwerkdruck
nicht erneut installieren.
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann das geeignete Menü, um das
Installationsprogramm der Brother Print Software zu starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (LPR).
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Peer-to-Peer Print (LPR) Dateien, und klicken Sie
dann auf Weiter. Ist das Verzeichnis noch nicht vorhanden, wird
es vom Installationsprogramm auf Ihrer Festplatte erstellt.
6 Geben Sie die Bezeichnung des Anschlusses ein, den Sie
verwenden möchten, und klicken Sie auf OK. Der
Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Der Name muss
eindeutig sein und mit BLP beginnen.
7 Nun müssen Sie die tatsächliche IP-Adresse des PrintServers
im Feld Druckername oder IP-Adresse eingeben. Haben Sie
die Datei „hosts“ auf Ihrem Computer verändert oder verwenden
Sie das Domänen-Namensystem, so können Sie auch den
Namen des PrintServers eingeben. Da der Drucker TCP/IP- und
NetBIOS-Namen unterstützt, können Sie auch den NetBIOSNamen des PrintServers eingeben. Den NetBIOS-Namen
können Sie der Druckerkonfigurationsseite entnehmen.
Standardmäßig erscheint der NetBIOS-Name als
BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx die letzten sechs Stellen der
Ethernet-Adresse darstellt.
Es ist zu beachten, dass Windows® 95/98/Me die HostsDatei im Standard-Windows®-Verzeichnis speichert.
Standardmäßig heißt die Windows® Hosts-Datei
hosts.sam. Wollen Sie diese Datei verwenden, müssen Sie
sie in hosts (ohne Erweiterung) umbenennen. Die
Erweiterung .sam steht für Beispiel (sample).
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 3
8 Klicken Sie auf OK. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie
dazu aufgefordert werden.
Drucker verknüpfen
Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows®-System einrichten.
1 Gehen Sie dafür zu Start, wählen Sie Einstellungen, und dann
Drucker.
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
4 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
5 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
6 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
7 Wählen Sie den Brother-LPR-Anschluss (den in Schritt 6 der
Anleitung zur Installation von Brother Peer-to-Peer-Druck (LPR)
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
8 Geben Sie einen Namen für den Brother-Drucker ein, und
klicken Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Nun ist die Installation der Peer-to-Peer-Druck (LPR)-Software
beendet.
3 - 4 PEER-TO-PEER-DRUCK
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-LPR-Anschluss hinzuzufügen, müssen Sie
das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des zu konfigurierenden
Druckers, wählen Sie in der Menüleiste Datei und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und
klicken Sie auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog
wählen Sie das runde Optionsfeld Anderer, und markieren Sie dann
Brother LPR-Anschluss. Klicken Sie auf OK, und geben Sie den
Namen des Anschlusses ein. Der Standardname für den Anschluss
lautet BLP1. Haben Sie diesen Namen bereits verwendet, so
erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, ihn erneut zu
vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall BLP2 usw. Nach der Vorgabe
des Anschlussnamens klicken Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog
für die Anschlusseigenschaften.
Geben Sie hier die IP-Adresse des zu verwendenden Druckers ein,
und klicken Sie auf OK. Nun sollte der eben erzeugte Anschluss in
der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 5
4
Peer-to-Peer-Druck NetBIOS
4
Peer-to-Peer-Druck mit NetBIOS unter
Windows® 95/98/Me/2000/XP, Windows
NT®4.0, LAN Server und OS/2 Warp
Server
Überblick
Ihr Brother-Netzwerkdrucker unterstützt SMB (Server Message
Block) über das TCP/IP-Protokoll über die NetBIOS-Schnittstelle.
Auf diese Weise wird ein Brother-Drucker wie jeder andere
Windows® PC in Ihrer Netzwerkumgebung angezeigt. Ein Vorteil des
NetBIOS-Drucks ist die Möglichkeit, über ältere DOS-Anwendungen
zu drucken, die auf an Microsoft-Netzwerke angeschlossenen PCs
benutzt werden.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
4 Der Standard-Domänenname des PrintServers ist
ARBEITSGRUPPE bzw. WORKGROUP; mit einem Web-Browser
oder der BRAdmin-Anwendung können Sie den Namen ändern.
4 - 1 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
PrintServer-Konfiguration
Damit diese Funktion korrekt arbeitet, müssen Sie den
Domänennamen oder Arbeitsgruppennamen Ihrem Netzwerk
anpassen. Danach erscheint der PrintServer automatisch in Ihrer
Netzwerkumgebung, und Sie können über ihn drucken, ohne
zusätzliche Software installieren zu müssen. In manchen Fällen
kann es jedoch sein, dass Ihr Windows® 95/98/Me/2000/XP oder
Windows NT®4.0 System die Fehlermeldung „Der Drucker ist
ausgelastet“ erhält, wenn mehr als ein Anwender versuchen zu
drucken. Für diesen Fall stellt Brother eine spezielle NetBIOS Port
Monitor-Software zur Verfügung, die den Anwendern ermöglicht,
weiterhin Druckaufträge zu spoolen, wenn der Drucker ausgelastet
oder nicht funktionsfähig ist oder kein Papier hat. Der Port Monitor
speichert die Druckaufträge, bis der Drucker wieder verfügbar ist.
Bei der Installation von Windows® 95/98/Me werden Sie gefragt, zu
welcher Arbeitsgruppe Sie gehören. Der Standardname für eine
Windows® 95/98/Me Arbeitsgruppe lautet Arbeitsgruppe bzw.
Workgroup, kann jedoch beliebig geändert werden. Mit Windows
NT®4.0 hat Microsoft das Konzept der „Domänen“ eingeführt. Im
Unterschied zum verteilten Sicherheitsmanagement der
Arbeitsgruppe ist dieses bei der Domäne zentralisiert. Dem
PrintServer ist es egal, ob Ihr Netzwerk aus einer Arbeitsgruppe oder
einer Domäne besteht, er muss nur deren Namen kennen. Der
Brother-PrintServer verwendet automatisch den Standardnamen
WORKGROUP für Arbeitsgruppen und Domänen. Muss dieser Name
geändert werden, so können Sie den Brother-PrintServer
entsprechend konfigurieren. Dafür gibt es die folgenden vier
Methoden: (Wenn Sie Ihren Domänen- oder Arbeitsgruppennamen
nicht kennen, sehen Sie auf der Registerkarte „Identifikation“ im
Netzwerk-Symbol nach):
■ Mit BRAdmin (dieses Dienstprogramm kann das TCP/IP-Protokoll
oder das NetWare IPX-Protokoll verwenden - kein Dateiserver
benötigt)
■ Mit einem Web-Browser (PrintServer und Computer müssen über
gültige IP-Adressen verfügen); Sie können die IP-Adresse mit
BRAdmin konfigurieren.
■ Mit TELNET, wobei Drucker und Computer wiederum über eine
gültige IP-Adresse verfügen müssen;
■ Mit BRCONFIG für DOS (dieses Dienstprogramm erfordert einen
NetWare-Dateiserver und das IPX-Protokoll).
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 2
Aufgrund der Funktionsweise der Microsoft-Netzwerke kann
es einige Minuten dauern, bis der PrintServer in der
Netzwerkumgebung erscheint. Es kann auch einige Minuten
dauern, bis er aus der Netzwerkumgebung wieder
verschwindet, auch wenn der Drucker ausgeschaltet ist. Das
ist eine Eigenschaft der arbeitsgruppen- und
domänenbasierten Netzwerke von Microsoft.
Arbeitsgruppen-/Domänennamen mit TELNET,
BRCONFIG oder einem Web-Browser ändern
Können Sie das Anwendungsprogramm BRAdmin nicht benutzen,
so können Sie mit TELNET, einem Web-Browser oder dem
BRCONFIG Remote Console Programm arbeiten (BRCONFIG
erfordert, dass das IPX/SPX-Protokoll auf Ihrem PC installiert ist).
Nachdem Sie die Verbindung zum PrintServer hergestellt haben,
geben Sie das Standardkennwort access in Antwort auf die
Aufforderung "#" ein. Auf die Aufforderung Enter Username>
machen Sie eine beliebige Eingabe. Dann erscheint die
Aufforderung Local>.
Geben Sie hier folgenden Befehl ein:
SET NETBIOS DOMAIN Domänenname
EXIT
Dabei ist Domänenname der Name der Domäne oder Arbeitsgruppe,
in der Sie sich befinden. Wenn Sie Ihren Domänen- oder
Arbeitsgruppennamen nicht kennen, sehen Sie auf der Registerkarte
„Identifikation“ im Windows® 95/98/Me oder Windows NT®4.0
Netzwerk-Symbol nach.
Außerdem können Sie den NetBIOS-Namen auch über den
Standard-Web-Browser ändern. Dazu stellen Sie zuerst über die IPAdresse die Verbindung zum Brother-PrintServer her, und wählen
Sie dann in der Network Configuration die Option Configure
NetBIOS. Geben Sie anschließend den gewünschten
Arbeitsgruppen-/Domänennamen in das Textfeld Domain Name
ein. Vergessen Sie nicht, die Änderungen zu bestätigen (klicken Sie
auf Submit).
4 - 3 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
NetBIOS Port Monitor für Windows® 95/98/Me/
2000/XP und Windows NT®4.0
Für diese Software müssen die TCP/IP-Transferprotokolle auf Ihrem
Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®4.0 Computer
installiert sein. Wie Sie diese Protokolle installieren, entnehmen Sie
bitte der Windows®-Dokumentation.
Wenn Sie das TCP/IP-Protokoll benutzen, sollte die richtige IPAdresse auf Brother-PrintServer und Client-PC definiert sein.
Brother NetBIOS Port Monitor installieren
Falls Sie den Treiber bereits über das auf der CD befindliche
Installationsprogramm installiert haben, und im Laufe der
Installation „Brother Peer-to-Peer Netzwerkdrucker“ wählen,
so müssen Sie die Brother-Software für den Netzwerkdruck
nicht erneut installieren.
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann Network Print Software, um
das Brother Network Print Software Installationsprogramm zu
starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (NetBIOS) Installation.
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Network Direct Print Dateien, und klicken Sie dann
auf Weiter.
6 Geben Sie den Namen des zu verwendenden Anschlusses ein.
Der Anschlussname muss mit „BNT“ beginnen. Zum Beispiel
BNT1. Der Name muss eindeutig sein. Klicken Sie dann auf OK.
Der Name muss für Ihren PC eindeutig sein, andere Computer
können jedoch denselben Anschlussnamen verwenden, den
Sie auf Ihrem PC vorgegeben haben.
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 4
7 Nun müssen Sie den tatsächlichen Server- und
Anschlussnamen für den PrintServer eingeben. Mit
Durchsuchen können Sie nach dem PrintServer suchen.
Wählen Sie den Namen der Domäne/Arbeitsgruppe aus, und
der Server wird aufgeführt. Erscheint der PrintServer nicht
automatisch in der Liste, so müssen Sie sich vergewissern, ob
der Domänenname korrekt konfiguriert ist. Ansonsten müssen
Sie den Namen manuell eingeben. Der Name sollte UNCkompatibel sein. Zum Beispiel:
\\Knotenname\Servicename
Dabei ist Knotenname der NetBIOS-Name des BrotherPrintServers (der Standardname lautet BRN_xxxxxx, wobei
xxxxxx für die sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht),
und Servicename ist der Servicename des PrintServers für
NetBIOS. Standardmäßig lautet er BINARY_P1. Zum
Beispiel:
\\BRN_310107\BINARY_P1
NetBIOS-Namen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
8 Klicken Sie dann auf OK.
9 Klicken Sie auf Fertig stellen. Sie müssen Ihren Computer vor
dem Fortfahren neu starten.
Drucker verknüpfen
1 Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows® 95/98/Me, Windows NT® 4.0 bzw.
Windows® 2000/XP System einrichten. Gehen Sie dafür zu
Start, wählen Sie Einstellungen, und dann Drucker.
Windows® 95/98/Me
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
4 - 5 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
4 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
5 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
6 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
7 Wählen Sie den Brother-NetBIOS-Anschluss (den in Schritt 6
der Anleitung zur Installation von Brother NetBIOS Port Monitor
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
8 Geben Sie einen Namen für den Brother-Drucker ein, und
klicken Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Jetzt können Sie drucken. Bei Bedarf können Sie den Drucker auf
Ihrem PC zur gemeinsamen Nutzung freigeben, damit sämtliche
Druckaufträge über Ihren Computer geleitet werden.
Windows® NT 4.0 und Windows® 2000/XP
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
4 Die Frage, wie der Drucker an den Computer angeschlossen ist,
beantworten Sie mit Lokaler Drucker (Windows® 2000) bzw.
An diesen Computer angeschlossener lokaler Drucker
(Windows® XP). Danach klicken Sie auf Weiter.
5 Wählen Sie den Brother-NetBIOS-Anschluss (den in Schritt 6
der Anleitung zur Installation von Brother NetBIOS Port Monitor
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
6 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
7 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits benutzt
wird, so können Sie diesen vorhandenen Treiber entweder
beibehalten (dies wird empfohlen) oder ersetzen. Wählen Sie
die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 6
8 Geben Sie einen Namen für den Brother-Drucker ein, und
klicken Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Wählen Sie Nicht freigegeben oder Freigegeben und
Freigabename und klicken Sie auf Weiter.
10 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Jetzt können Sie drucken. Bei Bedarf können Sie den Drucker auf
Ihrem PC zur gemeinsamen Nutzung freigeben, damit sämtliche
Druckaufträge über Ihren Computer geleitet werden.
Zweiten NetBIOS Druckanschluss hinzufügen
1 Um einen neuen NetBIOS-Anschluss hinzuzufügen, brauchen
Sie das Installationsprogramm nicht erneut auszuführen.
Klicken Sie stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen,
und öffnen Sie dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des
zu konfigurierenden Druckers, wählen Sie in der Menüleiste
Datei und dann Eigenschaften.
Windows® 95/98/Me
2 Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und klicken Sie auf
Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog wählen Sie
das runde Optionsfeld Anderer, und markieren Sie dann
Brother NetBIOS-Anschluss. Klicken Sie auf OK, und geben
Sie den Namen des Anschlusses ein. Der Standardname für
den Anschluss lautet BNT1. Haben Sie diesen Namen bereits
verwendet, so erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie
versuchen, ihn erneut zu vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall
BNT2 usw. Nach der Vorgabe des Anschlussnamens klicken
Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog für die
Anschlusseigenschaften. Geben Sie hier PrintServer und
Anschlussnamen des zu verwendenden Druckers ein, und
klicken Sie auf OK. Nun sollte der eben erzeugte Anschluss in
der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
4 - 7 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
Windows® NT 4.0 und Windows® 2000/XP
2 Klicken Sie auf die Registerkarte Anschluss, und klicken Sie
auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog
markieren Sie dann Brother NetBIOS Anschluss. Klicken Sie
auf Neuer Anschluss, und geben Sie den Namen des
Anschlusses ein. Der Standardname für den Anschluss lautet
BNT1. Haben Sie diesen Namen bereits verwendet, so
erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, ihn erneut
zu vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall BNT2 usw. Nach der
Vorgabe des Anschlussnamens klicken Sie auf OK. Nun
erscheint der Dialog für die Anschlusseigenschaften. Geben
Sie hier PrintServer und Anschlussnamen des zu
verwendenden Druckers ein, und klicken Sie auf OK. Nun sollte
der eben erzeugte Anschluss in der Einstellung Anschluss für
die Druckausgabe des Druckertreibers erscheinen.
Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server
Brother-PrintServer unterstützen das SMB-Protokoll über TCP/IP
über eine NetBIOS-Schnittstelle, funktionieren also in IBM LAN- und
OS/2 Warp Server-Netzwerken, auf denen IBM TCP/IP Version 2.0
oder höher auf dem Dateiserver installiert ist. Zur Konfiguration von
LAN Server, OS/2 Warp Server oder OS/Warp Connect
Arbeitsplatzrechner gehen Sie wie folgt vor:
Serverkonfiguration:
1 Öffnen Sie den Ordner Vorlagen auf dem OS/2 Desktop.
2 Ziehen Sie mit der rechten Maustaste die Druckervorlage auf
den Desktop.
3 Geben Sie im Fenster Drucker erzeugen einen beliebigen
Namen für den Drucker ein.
4 Wählen Sie einen nicht benutzten Anschluss (zum Beispiel
LPT3) für den Drucker.
5 Wählen Sie den entsprechenden Druckertreiber aus der Liste
aus.
6 Klicken Sie auf Erzeugen und dann auf OK.
7 Geben Sie den Drucker bei Bedarf zur gemeinsamen Nutzung
frei.
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 8
Arbeitsplatzkonfiguration:
Führen Sie auf jedem Arbeitsplatzrechner, über den Sie drucken
wollen, folgende Schritte aus:
Gehen Sie zur DOS- oder OS/2-Eingabeaufforderung und geben Sie
folgenden Befehl ein:
NET USE LPTx: \\Knotenname\Servicename
Dabei ist x die LPT-Anschlussnummer (1 bis 9), Knotenname der
NetBIOS-Name des PrintServers (standardmäßig lautet er
BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der
Ethernet-Adresse steht) und Servicename der Servicename des
PrintServers (standardmäßig BINARY_P1).
Zum Beispiel:
NET USE LPT2: \\BRN_310107\BINARY_P1
NetBIOS-Namen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
4 - 9 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
5
Internet-Druck konfigurieren
Druck unter Windows®
5
Brother Internet Print installieren
Überblick
Mit der Brother Internet Print (BIP) Software für Windows® 95/98/Me
und Windows NT®4.0 kann ein an einem Standort befindlicher PCBenutzer über das Internet einen Druckauftrag zu einem BrotherDrucker senden, der sich an einem ganz anderen Standort befindet.
So könnte zum Beispiel ein PC-Benutzer in New York direkt über
sein Microsoft Excel-Programm ein Dokument auf einem in Paris
befindlichen Drucker ausdrucken.
Windows® 2000/XP-Benutzer können diese BIP-Software ebenfalls
benutzen; der Einsatz des IPP-Protokolls wird jedoch empfohlen, da
es Teil des Windows® 2000/XP Betriebssystems ist. Fahren Sie mit
dem Abschnitt „IPP-Druck für Windows® 2000/XP“ in diesem Kapitel
fort.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
4 Windows® 2000/XP-Benutzer können mit TCP/IP und
Standard-Netzwerk-Drucksoftware und dem IPP-Protokoll
drucken, die bei der Einrichtung von Windows® 2000/XP
installiert werden.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 1
5 Benutzer von Windows® 95/98/Me können Druckaufträge mit
dem IPP-Protokoll über einen Windows® 2000-Computer
senden, vorausgesetzt die Software Microsoft Internet Print
Services ist auf dem Client-PC installiert, IIS (Internet
Information Server) ist auf dem Server installiert und aktiviert,
und der Client-PC verwendet Microsoft Internet Explorer
Version 4 oder höher.
Allgemeine Informationen zu Brother Internet Print
Die BIP-Software wird mit dem normalen Windows® 95/98/Me/2000/
XP und Windows NT®4.0 Installationsassistenten installiert. Sie
erzeugt auf dem Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows
NT®4.0 PC einen virtuellen Port, der vom Anwendungsprogramm
aus betrachtet ähnlich wie ein normaler LPT1-Druckeranschluss
funktioniert. Der Benutzer kann den Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT®4.0 Druck-Manager dazu verwenden, einen
Drucker zu erstellen, der diesen Anschluss mit einem StandardWindows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®4.0 kompatiblen
Drucker verwendet. Daher können alle Windows® 95/98/Me/2000/
XP und Windows NT®4.0 Anwendungsprogramme über diesen
Drucker (und somit auch den virtuellen Anschluss) ohne Modifikation
oder zusätzliche Verfahren drucken.
Wird ein Druckauftrag über den virtuellen BIP-Anschluss gedruckt,
so wird er MIME-kodiert (in eine normale Internet-E-Mail-Nachricht
konvertiert), und zu einem entfernten Brother-PrintServer gesendet.
BIP ist also zu den verbreitetsten E-Mail-Softwareprogrammen
kompatibel. Die einzige Voraussetzung ist, dass der E-Mail-Server in
der Lage ist, E-Mail-Nachrichten über das Internet zu senden.
Im Einzelnen läuft dies folgendermaßen ab:
■ Wenn Sie an ein Local Area Network (LAN) angeschlossen sind,
wird die E-Mail-Nachricht an den E-Mail-Server weitergeleitet, der
die Nachricht wiederum mit dem SMTP-Protokoll ( Simple Mail
Transport Protocol) zum entfernten PrintServer leitet.
■ Stellen Sie mit einem Modem die direkte Verbindung zu einem
Internet Service Provider (ISP) her, so übernimmt dieser ISP die
Weiterleitung der E-Mail-Nachricht zum entfernten PrintServer.
5 - 2 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
■ Am entfernten Standort wird diese E-Mail-Nachricht von einem EMail-Server empfangen. Der entfernte PrintServer, der über eine
eigene E-Mail-Adresse verfügt, lädt die E-Mail-Nachricht mit dem
POP3-Protokoll (Post Office Protocol 3) vom Server herunter.
Dann entschlüsselt er die Anlage und druckt sie auf dem Drucker
aus.
Wird eine E-Mail empfangen, die nicht zur Verwendung des
virtuellen BIP-Anschlusstreibers konfiguriert ist, so druckt der
Drucker die E-Mail-Nachricht als Textdokument aus.
Brother Internet Print: Brother-PrintServer
konfigurieren
Der PrintServer kann mit BRAdmin, über einen Web-Browser oder
über das TELNET Programm konfiguriert werden.
Checkliste für PrintServer-Konfiguration
Vor dem Konfigurieren des PrintServers für den Empfang
von BIP-Druckaufträgen muss der entfernte E-Mail-Server
(der Empfänger) für die Protokolle TCP/IP, POP3 und SMTP
konfiguriert werden (SMTP ist nur erforderlich, wenn die
Benachrichtigungsfunktion aktiviert ist).
1 Konfigurieren Sie den POP3-Server auf dem entfernten E-MailServer mit Mail-Account (Mailbox-Name) und Kennwort für den
Brother-PrintServer (gewöhnlich ist der Mail-Account-Name der
erste Teil der E-Mail-Adresse; so würde z.B. der Mail-AccountName für die Email-Adresse emailprinter@xyz.com emailprinter
lauten).
2 Der PrintServer muss installiert, TCP/IP aktiviert, und eine
gültige IP-Adresse zugewiesen worden sein.
Da der Zugriff auf E-Mail-Server in den meisten Netzwerken
eingeschränkt ist, muss Ihr Netzwerkadministrator möglicherweise
die Konfiguration prüfen und den Mail-Account einrichten.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 3
Brother Internet Print: PrintServer mit BRAdmin
konfigurieren
Überspringen Sie diesen Teil, wenn Sie den PrintServer mit
der PrintServer-Konsole oder dem Web-Browser
konfigurieren wollen.
Mit dem Dienstprogramm BRAdmin Professional können Sie
den Brother-PrintServer mit dem TCP/IP- oder IPX-Protokoll
konfigurieren.
Man konfiguriert den PrintServer zum Empfang von Druckaufträgen
von einem Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®4.0 PC
wie folgt:
1 Starten Sie BRAdmin.
2 Wählen Sie den Knotennamen des gewünschten BrotherPrintServers in der Liste durch Doppelklicken aus. Der
Standardknotenname lautet im Allgemeinen BRN_xxxxxx,
wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (MAC-Adresse) steht. Sie werden dann nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte POP3/SMTP.
4 Geben Sie die Adresse des POP3-Servers an (fragen Sie bei
Bedarf Ihren Netzwerkadministrator nach der Adresse).
5 Geben Sie den Mailbox-Namen des Brother-PrintServers ein.
Das ist gewöhnlich der Anfang der E-Mail-Adresse (so wäre der
Mailbox-Name zum Beispiel emailprinter, wenn die E-MailAdresse des entfernten PrintServers emailprinter@xyz
lautet).
6 Geben Sie bei Bedarf das Kennwort für die Mailbox ein.
5 - 4 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
7 Der PrintServer wird standardmäßig dazu konfiguriert, den
POP3-Server alle 30 Sekunden abzufragen. Dieser Wert kann
auf Wunsch geändert werden.
8 Ist die Benachrichtigung aktiviert, so geben Sie die Adresse
Ihres SMTP-Servers ein (fragen Sie ggf. Ihren
Netzwerkadministrator nach der Adresse).
9 Klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern. Beenden
Sie das BRAdmin-Programm. Nun ist der PrintServer für den
Empfang von Druckaufträgen konfiguriert.
Brother Internet Print: PrintServer mit einem
Web-Browser konfigurieren
1 Stellen Sie mit Ihrem Web-Browser die Verbindung zur IPAdresse des PrintServers her.
2 Auf dem Konfigurationsbildschirm für den PrintServer werden
Sie nach einem Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet
"access".
3 Wählen Sie die Option „POP3/SMTP konfigurieren“, und geben
Sie die Informationen wie vorstehend beschrieben ein. Weitere
Informationen finden Sie unter „Brother Internet Print:
PrintServer mit einem Web-Browser konfigurieren“.
4 Die Option „Zeitlimit für segmentierte Mitteilungen“ sollte
angezeigt werden. Wird ein Druckauftrag mit der Funktion
Partieller E-Mail-Druck der BIP-Software in mehrere E-MailNachrichten aufgeteilt, so zeigt dieser Wert an, wie lange der
Print/FaxServer darauf wartet, dass alle Teile der Nachricht
eintreffen.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 5
Brother Internet Print: PrintServer mit TELNET
konfigurieren
Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie den entfernten
PrintServer mit BRAdmin oder einem Web-Browser
konfiguriert haben.
Als Alternative zu BRAdmin können Sie den PrintServer
auch über die entfernte PrintServer-Konsole konfigurieren.
Die Konsole ist über TELNET zugänglich. Wenn Sie mit
diesen Dienstprogrammen auf den PrintServer zugreifen,
werden Sie nach einem Kennwort gefragt. Das
Standardkennwort lautet access.
1 Bei der Aufforderung Local> nach dem Herstellen der
Verbindung zur Konsole geben Sie den folgenden Befehl ein:
SET POP3 ADDRESS ipadresse
Dabei ist ipadresse die Adresse Ihres POP3-Servers (fragen
Sie ggf. Ihren Netzwerkadministrator nach dieser Adresse).
2 Geben Sie nun folgenden Befehl ein:
SET POP3 NAME mailboxname
SET POP3 PASSWORD emailkennwort
Dabei ist mailboxname der Name der PrintServer-Mailbox,
und emailkennwort das zu dieser Mailbox gehörige
Kennwort. Das ist gewöhnlich der Anfang der zuvor
eingegebenen E-Mail-Adresse (so wäre der Mailbox-Name zum
Beispiel emailprinter, wenn die E-Mail-Adresse des entfernten
Print/FaxServers emailprinter@xyz lautet).
3 Der PrintServer wird standardmäßig dazu konfiguriert, den
POP3-Server alle 30 Sekunden abzufragen. Dieser Wert kann
auf Wunsch durch folgenden Befehl geändert werden:
SET
POP3
POLLING
rate
Dabei ist rate das Abfrageintervall in Sekunden.
Geben Sie EXIT ein, um die Konsole zu schließen, und die
Änderungen zu speichern. Die Konfiguration des PrintServers
ist nun beendet.
5 - 6 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
Brother Internet Print: Installation der BIPSoftware unter Windows® 95/98/Me/2000/XP und
Windows NT®4.0
Zur Installation der BIP-Software auf einem Windows® 95/98/2000/
XP and Windows NT®4.0 PC gehen Sie folgendermaßen vor:
■ Auf dem PC muss ein E-Mail-Programm (zum Beispiel
Microsoft Outlook) vorhanden sein, das E-MailNachrichten mit Winsock senden kann.
■ Ein E-Mail-Server in Ihrem Netzwerk muss Nachrichten
über das Internet senden können.
Installation von CD-ROM
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann Network Print Software, um
das Brother Network Print Software Installationsprogramm zu
starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Internet Print.
5 Wählen Sie das Verzeichnis, in dem die BIP-Dateien installiert
werden sollen, und klicken Sie auf Weiter. Ist das Verzeichnis
noch nicht vorhanden, wird es vom Installationsprogramm für
Sie erzeugt.
6 Nun werden Sie nach einem Anschlussnamen gefragt. Geben
Sie den Anschlussnamen ein. Er muss mit BIP beginnen und
einer Nummer enden, zum Beispiel BIP1.
7 Nun erscheint eine Meldung über den Partiellen E-Mail-Druck.
Der Partielle E-Mail-Druck ist die Fähigkeit der Brother Internet
Print Software, E-Mail-Druckaufträge in kleinere Einheiten
aufzugliedern, um zu verhindern, dass beim Mailserver ein
Problem mit der Dateigröße auftritt.
8 Klicken Sie zum Fortfahren auf OK.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 7
9 Nun werden Sie aufgefordert, die Anschlusseinstellungen für
den entfernten PrintServer vorzunehmen:
Geben Sie eine beliebige einzigartige zulässige InternetAdresse für den entfernten PrintServer ein (zum Beispiel
emailprinter@xyz.com). Beachten Sie, dass Internet-Adressen
keine Leerstellen enthalten dürfen.
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und die IP-Adresse Ihres
SMTP-E-Mail-Servers ein (fragen Sie Ihren
Netzwerkadministrator, wenn Sie diese Adresse nicht kennen).
Geben Sie außerdem an, ob Sie die Option Partieller E-MailDruck und Benachrichtigungsart anwenden wollen.
10 Klicken Sie zum Fortfahren auf OK. Sie werden nun
aufgefordert, Ihren Computer neu zu starten.
11 Nach dem Neustart Ihres Computers müssen Sie mit der
normalen Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®4.0
Prozedur einen Drucker auf dem Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT®4.0 System einrichten. Gehen Sie dafür zu
Start, wählen Sie Einstellungen, und dann Drucker.
12 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
13 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
<Für Benutzer von Windows® 95/98/Me>
14 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
<Für Benutzer von Windows NT®4.0 und Windows® 2000/XP>
14 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
5 - 8 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
<Für Benutzer von Windows® 95/98/Me>
15 Wählen Sie das Modell des entfernten Druckers (zum Beispiel
Brother HL-Serie). Klicken Sie bei Bedarf auf Diskette, um den
Treiber von der CD-ROM zu laden. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
16 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
17 Wählen Sie den Brother Internet Port (BIP...) aus, den Sie in
Schritt 6 gewählt haben, und klicken Sie auf Weiter.
<Für Benutzer von Windows NT®4.0 und Windows® 2000/XP>
15 Wählen Sie den Brother Internet Port (BIP...) aus, den Sie in
Schritt 6 gewählt haben, und klicken Sie auf Weiter.
16 Wählen Sie das Modell des entfernten Druckers (zum Beispiel
Brother HL-Serie). Klicken Sie bei Bedarf auf Diskette, um den
Treiber von der CD-ROM zu laden. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
17 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
18 Geben Sie einen Namen für den BIP-Drucker ein, und klicken
Sie auf Weiter. Dieser Name muss nicht mit dem in Schritt 6
zugewiesenen Anschlussnamen oder der in Schritt 9
zugewiesenen E-Mail-Adresse übereinstimmen.
19 Beantworten Sie die Frage „Soll diese Testseite gedruckt
werden?“ mit Nein, außer Sie haben den entfernten PrintServer
bereits für den Empfang von BIP-Druckaufträgen konfiguriert.
Nun ist die Installation der BIP-Software beendet. Zur Konfiguration
eines weiteren entfernten PrintServers gehen Sie zum nächsten
Abschnitt „Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen“.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 9
Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-Internetanschluss hinzuzufügen, sollten
Sie das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des Druckers, der mit BIP
betrieben wird, wählen Sie in der Menüleiste Datei, und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Details (bzw.
Anschlüsse bei Windows NT® 4.0, Windows® 2000/XP), und
klicken Sie auf Anschluss hinzufügen.
Im gleichnamigen Dialog wählen Sie das runde Optionsfeld Anderer
(nur bei Windows® 95/98/Me), und dann Brother Internet Port.
Klicken Sie auf OK (bzw. Neuer Anschluss bei Windows NT® 4.0,
Windows® 2000/XP), und Sie erhalten das Textfeld
Anschlussname. Hier kann ein beliebiger einzigartiger Name
eingegeben werden, solange er mit „BIP“ beginnt und kein anderer
Anschluss mit diesem Namen existiert.
Windows® 2000/XP IPP-Druck
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie mit der IPP-Druckfunktion
von Windows® 2000/XP arbeiten wollen.
1 Rufen Sie den Assistenten für die Druckerinstallation auf,
und klicken Sie im Begrüßungsbildschirm auf Weiter.
2 Nun können Sie zwischen Lokaler Drucker und
Netzwerkdrucker wählen. Für Windows® 2000: Wählen Sie
unbedingt die Option Netzwerkdrucker.
Für Windows® XP: Wählen Sie Netzwerkdrucker oder
Drucker, der an einen anderen Computer angeschlossen ist.
3 Nun erscheint das Fenster des Assistenten zur
Druckerinstallation.
4 Für Windows® 2000: Wählen Sie die Option Mit einem
Computer im Internet oder Intranet verbinden, und geben
Sie dann Folgendes in das Feld URL ein:
http://printer_ip_adresse:631/ipp (wobei
printer_ip_adresse die IP-Adresse ist oder der Name, den
DNS dem PrintServer gibt).
Für Windows® XP: Wählen Sie die Option Verbindung mit
einem Computer im Internet oder Heim-/Firmennetzwerk
herstellen und geben Sie dann Folgendes in das URL-Feld ein:
http://printer_ip_adresse:631/ipp (wobei
printer_ip_adresse die IP-Adresse ist oder der Name, den
DNS dem PrintServer gibt).
5 - 10 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
5 Wenn Sie auf Weiter klicken, stellt Windows® 2000/XP eine
Verbindung mit der angegebenen URL her.
Wurde der Druckertreiber schon installiert:
Ist der korrekte Druckertreiber auf Ihrem PC bereits installiert, so
verwendet Windows® 2000/XP diesen Treiber automatisch. In
diesem Fall werden Sie nur gefragt, ob Sie den Treiber als
Standardtreiber einsetzen wollen. Anschließend wird der Assistent
für die Treiberinstallation beendet. Jetzt können Sie drucken.
Wurde der Druckertreiber noch NICHT installiert:
Ein Vorteil des IPP-Druckprotokolls ist, dass es die
Modellbezeichnung des Druckers einrichtet, wenn Sie mit diesem
kommunizieren. Nach erfolgreicher Kommunikation wird die
Modellbezeichnung des Druckers automatisch angezeigt. D. h. Sie
müssen Windows® 2000 nicht über den zu verwendenden
Druckertreiber informieren.
6 Klicken Sie auf OK. Anschließend wird im
Druckerinstallations-Assistenten ein Fenster zur
Druckerauswahl angezeigt.
7 Ist Ihr Drucker nicht in der Liste der unterstützten Drucker
aufgeführt, so klicken Sie auf Datenträger. Sie werden nun
aufgefordert, den Datenträger mit den Treibern einzulegen.
8 Klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie die CD-ROM
oder Netzwerkadresse aus, die die gewünschten BrotherDruckertreiber enthält.
9 Geben Sie die Modellbezeichnung Ihres Druckers ein.
10 Hat der Druckertreiber, den Sie installieren wollen, kein digitales
Zertifikat, so wird eine Warnmeldung angezeigt. Klicken Sie auf
Ja, um mit der Installation fortzufahren. Der Assistent zur
Druckerinstallation wird dann beendet.
11 Klicken Sie auf Fertig stellen. Der Drucker ist jetzt konfiguriert
und druckbereit. Überprüfen Sie die Druckerverbindung, indem
Sie eine Testseite drucken.
INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS® 5 - 11
Eine andere URL angeben
Sie können verschiedene Einträge im Feld URL vornehmen:
http://printer_ip_adresse:631/ipp
Dies ist die Standard-URL, deren Verwendung wir empfehlen.
Beachten Sie, dass die Option Weitere Informationen keine
Druckerdaten anzeigt.
http://printer_ip_adresse:631/ipp/port1
Diese Einstellung sorgt für Kompatibilität mit HP JetDirect. Beachten
Sie, dass die Option Weitere Informationen keine Druckerdaten
anzeigt.
http://printer_ip_adresse:631/
Falls Sie die URL-Details vergessen, geben Sie einfach obigen Text
ein. Der Drucker kann dann Daten empfangen und verarbeiten.
Beachten Sie, dass die Option Weitere Informationen keine
Druckerdaten anzeigt.
Wenn Sie die integrierten Servicenamen verwenden, die die BrotherPrintServer unterstützen, können Sie auch die folgenden Befehle
verwenden: (Beachten Sie jedoch, dass die Option Weitere
Informationen keine Druckerdaten anzeigt.)
http://printer_ip_adresse:631/brn_xxxxxx_p1
http://printer_ip_adresse:631/binary_p1
http://printer_ip_adresse:631/text_p1
http://printer_ip_adresse:631/postscript_p1
http://printer_ip_adresse:631/pcl_p1
http://printer_ip_address:631/brn_xxxxxx_p1_at
Wobei printer_ip_adresse die IP-Adresse des Druckers ist.
Weitere Informationen
1 Besuchen Sie unsere Webseite unter
http://solutions.brother.com. Hier erhalten Sie weitere
Informationen zum Netzwerkdruck, zum IPP-Protokoll und zur
Konfiguration von Windows® 2000/95/98/Me-Systemen.
2 Besuchen Sie die Microsoft Website für Software zu „Microsoft
Internet Print Services“ für Windows® 95/98/Me.
3 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
5 - 12 INTERNET-DRUCK KONFIGURIEREN DRUCK UNTER WINDOWS®
6
Novell NetWare-Druck
6
Novell NetWare-Druck konfigurieren
Überblick
Brother-PrintServer ermöglichen NetWare-Client-PCs den Druck
über denselben Drucker wie TCP/IP- oder anderen
Netzwerkprotokoll-Benutzern. Sämtliche NetWare-Druckaufträge
werden über den Novell-Server gespoolt und dann an den Drucker
weitergeleitet, wenn dieser verfügbar ist.
Tipps:
1 Falls Sie einen NDPS-Drucker für Netware 5 erstellen, müssen
Sie zuerst die IP-Adresse des PrintServers konfigurieren.
Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 1
Allgemeine Informationen
Um den Brother-PrintServer in einem NetWare Netzwerk zu
benutzen, muss einer oder mehrere Dateiserver mit einer
Warteschlange konfiguriert werden, die der PrintServer abarbeiten
kann. Die Benutzer können ihre Druckaufträge dann in die
Warteschlange des Dateiservers stellen, und diese werden dann
(entweder direkt oder bei dezentralem Druckerbetrieb über einen
zwischengelagerten NetWare-PrintServer) zum entsprechenden
Brother-PrintServer gespoolt.
Der Systemadministrator kann jetzt in einer einzigen Umgebung
Bindery (NetWare 3), NDS (NetWare 3 und NetWare 4)-basierte
Warteschlangen erzeugen, ohne BRAdmin zum Wechseln der
Anwendungsprogramme benutzen zu müssen.
NetWare 5-Benutzer, die einen NDPS-Drucker konfigurieren wollen,
müssen dazu die mitgelieferte NWADMIN-Anwendung verwenden.
Mit BRAdmin ist es möglich, auf einem NetWare 5-System IPX
BINDERY oder NDS-basierte Warteschlangen zu erstellen.
Zum Erzeugen von Warteschlangeninformation auf den NetWareServern mit BRAdmin muss der Novell NetWare Client 32 installiert
werden.
Wenn Sie BRAdmin in Ihrer Umgebung nicht einsetzen können,
können Sie die Warteschlange auch mit den herkömmlichen
NetWare-Dienstprogrammen PCONSOLE oder NWADMIN
erzeugen. Sie brauchen dann jedoch auch das BrotherDienstprogramm BRCONFIG, TELNET oder einen InternetBrowser, um den PrintServer zu konfigurieren.
Brother-PrintServer können bis zu 16 Dateiserver und 32
Warteschlangen bedienen.
6 - 2 NOVELL NETWARE-DRUCK
Mit NWADMIN für NetWare 5 einen NDPS-Drucker
erzeugen
NetWare 5 von Novell arbeitet nach dem neuen Drucksystem Novell
Distrubuted Print Services (NDPS). Vor der Konfiguration des
PrintServers muss NDPS auf dem NetWare 5-Server installiert und
ein NDPS-Manager konfiguriert worden sein.
Für weitere Informationen zu NDPS-Druckern und zum
Drucken mit diesen lesen Sie bitte den Abschnitt „Weitere
Informationen“ am Ende dieses Kapitels.
NDPS-Manager
Der NDPS-Manager interagiert mit den Diensten, die auf einem
Server ausgeführt werden und verwaltet eine unbegrenzte Anzahl
von Druckeragenten.
Sie müssen einen NDPS-Manager in der NDS-Baumstrukur
einrichten, bevor Sie serverbasierte Druckeragenten erstellen
können. Steuert der NDPS-Manager einen direkt mit dem Server
verbundenen Drucker, so müssen Sie den Manager auf den Server
laden, an den der Drucker angeschlossen ist.
1 Gehen Sie im NetWare-Administrator zu dem Bereich, in dem
der NDPS-Manager eingerichtet werden soll. Wählen Sie
Object, Create, NDPS Manager, und klicken Sie dann auf OK.
2 Geben Sie einen Namen für den NDPS-Manager ein.
3 Gehen Sie zu einem Server (auf dem NDPS, jedoch nicht der
zugehörige Manager installiert ist), auf dem Sie den NDPSManager installieren wollen. Wählen Sie dann das Verzeichnis,
das dem NDPS-Manager zugewiesen werden soll. Klicken Sie
auf Create.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 3
NDPS-Broker
Nachdem NDPS installiert ist, wird ein NDPS-Broker in das
Netzwerk geladen. Über einen der Broker-Dienste, den Resource
Management Service, können Druckertreiber für die Verwendung
mit den Druckeragenten auf dem Server installiert werden.
Fügen Sie dem Broker folgendermaßen einen Druckertreiber hinzu:
1 Vergewissern Sie sich, dass Resource Management Service
aktiviert ist.
2 Öffnen Sie im NetWare-Administrator das Hauptfenster des
Brokerobjekts.
3 Wählen Sie die Ansicht Resource Management.
4 Der gleichnamige Dialog wird angezeigt. Wählen Sie Add
Resources.
5 Wählen Sie im Dialog Manage Resources das Symbol für den
hinzuzufügenden Treibertyp. Dies ist entweder ein 3.1x, 95/98/
Me oder NT®4.0-Treiber für NetWare 5. (Zusätzlich ist ein
Windows® 2000-Treiber für NetWare 5.1 erhältlich). Verwenden
Sie NDPS Version 1 mit NetWare 4.x, so sind nur die Optionen
3.1x und 95/98/Me verfügbar. NDPS Version 2 für NetWare 4.x
unterstützt das automatische Laden von Windows NT®4.0
Treibern.
6 Im Fenster Current Resources wird eine vollständige Liste der
aktuell geladenen Ressourcen der gewählten Art angezeigt.
Klicken Sie auf Add.
7 Nun erscheint der Dialog Add <resource type>. Die in diesem
Fenster aufgeführten Ressourcen werden zur Zeit installiert.
8 Drücken Sie die Schaltfläche Browse, und wählen Sie den
Treiber aus, den Sie der Liste hinzufügen wollen. In der
Treiberliste werden wahrscheinlich mehrere Drucker genannt.
Hierbei handelt es sich um die verschiedenen Sprachen des
Treibers, die unterstützt werden.
6 - 4 NOVELL NETWARE-DRUCK
Druckeragenten erstellen
Führen Sie die nachstehend beschriebenen Schritte aus, um einen
Druckeragenten für den Drucker mit gesteuertem Zugang zu
erzeugen (NDS-Objekt).
1 Wählen Sie im NetWare-Administrator Object, Create, NDPS
Printer. Geben Sie den Namen des NDPS-Druckers ein.
2 Handelt es sich um einen neuen Drucker, wählen Sie Create A
New Printer Agent.
3 Ist bereits ein NDS-Drucker vorhanden und Sie führen ein
Upgrade aus, um das NDPS-Schema einzusetzen, wählen Sie
Existing NDS printer object. Wählen Sie dann aus, für
welches Druckerobjekt Sie das Upgrade ausführen wollen.
4 Geben Sie einen Namen für den Druckeragenten ein. Geben
Sie anschließend den Namen des NDPS-Managers ein, oder
klicken Sie auf das Optionsfeld, und wählen Sie einen NDPSManager aus. Wählen Sie Novell Printer Gateway als
Gateway type, und klicken Sie auf OK.
5 Wählen Sie None als Druckertyp und Novell Port Handler als
Typ für den Anschluss-Handler. Klicken Sie dann auf OK.
6 Bestimmen Sie nun die Verbindungsart, die Sie verwenden
möchten. Es stehen vier Optionen zur Verfügung. Wählen Sie
die Option LPR over IP.
7 Geben Sie die erforderlichen Druckerangaben ein. Es wird
empfohlen, den Druckernamen Binary_P1 zu verwenden.
Klicken Sie auf Finish, und warten Sie. Wählen Sie die
Druckertreiber für die Client-Betriebssysteme aus.
Führen Sie die nachstehend beschriebenen Schritte aus, um einen
Druckeragenten für den Drucker mit öffentlichem Zugang zu
erzeugen (NDS-Objekt).
1 In NetWare Administrator doppelklicken Sie auf NDPS
Manager.
2 Klicken Sie auf Printer Agent List.
3 Klicken Sie auf New.
4 Geben Sie den gewünschten Namen für den Druckeragenten
ein, und wählen Sie Novell Printer Gateway als Gateway type.
Klicken Sie dann auf OK.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 5
5 Wählen Sie None als Druckertyp und Novell Port Handler als
Typ für den Anschluss-Handler. Klicken Sie dann auf OK.
6 Bestimmen Sie nun die Verbindungsart, die Sie verwenden
möchten. Es stehen vier Optionen zur Verfügung. Wählen Sie
die Option LPR over IP.
7 Geben Sie die erforderlichen Druckerangaben ein. Es wird
empfohlen, den Druckernamen Binary_P1 zu verwenden.
Klicken Sie auf Finish, und warten Sie. Wählen Sie die
Druckertreiber für die Client-Betriebssysteme aus.
Jetzt können Sie drucken.
NetWare 3- und NetWare 4- Systeme konfigurieren
Die BRAdmin-Anwendung von Brother bietet ähnliche Funktionalität
wie das NetWare-Dienstprogramm PCONSOLE (oder NWADMIN in
NetWare 4.1x oder höher). Um einen Brother-PrintServer mit einem
BRAdmin-Programm unter NetWare zu konfigurieren, müssen Sie
mit SUPERVISOR (NetWare 2.xx oder 3.xx) oder ADMIN (NetWare
4.1x oder höher) angemeldet sein, und die auf den nächsten Seiten
beschriebenen Schritte ausführen.
Zum Erzeugen von Warteschlangeninformation auf den
NetWare-Servern mit BRAdmin muss der Novell NetWare
Client 32 installiert werden.
NetWare-PrintServer (Bindery Warteschlangenserver) mit BRAdmin Professional erstellen
1 Sie müssen als SUPERVISOR (NetWare 2.xx oder 3.xx) oder
ADMIN (NetWare 4.1x oder höher) angemeldet sein.
2 Starten Sie BRAdmin.
6 - 6 NOVELL NETWARE-DRUCK
3 In der Druckerliste erscheinen ein oder mehrere PrintServer
(Standard-Knotennamen lauten BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
für die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MACAdresse) steht).
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
4 Wählen Sie den zu konfigurierenden PrintServer und
doppelklicken Sie auf ihn. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
5 Wählen Sie die Registerkarte „NetWare“.
Ändern Sie bei Bedarf den NetWare PrintServer-Namen.
Der Standardname für einen NetWare-PrintServer lautet
gewöhnlich BRN_xxxxxx_P1, wobei xxxxxx für die
Ethernet-Adresse steht. Bitte Vorsicht! Das Ändern des
Namens kann Auswirkungen auf die Konfiguration anderer
Protokolle haben, da die Namen der PrintServer-Dienste
geändert wurden.
a Ist dies noch nicht geschehen, so wählen Sie die
Betriebsart Warteschlangenserver.
b Klicken Sie auf Bindery-Schlangen ändern.
c Wählen Sie den zu konfigurierenden NetWare-Server.
d Wählen Sie Neue Warteschlange, und geben Sie den
Namen der zu erzeugenden Warteschlange ein.
e Markieren Sie danach diesen Namen, und klicken Sie auf
Hinzu....
f Klicken Sie auf Schließen und dann auf OK.
Beenden Sie das BRAdmin-Programm. Jetzt können Sie drucken.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 7
NetWare-PrintServer (NDS Warteschlangenserver)
mit BRAdmin Professional erstellen
1 Sie müssen in der Betriebsart NDS unter ADMIN angemeldet
sein.
2 Starten Sie BRAdmin.
3 In der Druckerliste erscheinen ein oder mehrere PrintServerServices (Standard-Knotennamen lauten BRN_xxxxxx, wobei
xxxxxx für die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse
(MAC-Adresse) steht).
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
4 Wählen Sie den zu konfigurierenden Print/FaxServer, und
doppelklicken Sie darauf. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
5 Wählen Sie die Registerkarte NetWare.
a Ist dies noch nicht geschehen, so wählen Sie die Betriebsart
Warteschlangenserver.
b Wählen Sie den korrekten NDS-Baum und NDS-Kontext. Sie
können diese Informationen manuell eingeben oder auf den
Pfeil neben dem NDS-Baum und auf den Befehl Wechseln
neben dem NDS-Kontext klicken, und BRAdmin Ihre Auswahl
automatisch anzeigen lassen. Nach der Eingabe dieser
Informationen klicken Sie auf NDS-Warteschlangen
wechseln.
c Wählen Sie im Fenster NetWare-Druckwarteschlangen den
entsprechenden Baum und Kontext, und klicken Sie dann auf
Neue Warteschlange.
d Geben Sie den Namen der Warteschlange ein, und
bestimmen Sie den Verzeichnisnamen. Kennen Sie diesen
nicht, so wählen Sie Durchsuchen, um die NetWareVerzeichnisse zu durchsuchen. Nach der korrekten Eingabe
der Information wählen Sie OK.
6 - 8 NOVELL NETWARE-DRUCK
e Der Name Ihrer Warteschlange erscheint in dem Baum und
Kontext, den Sie vorgegeben haben. Klicken Sie auf
Zuweisungen und dann auf Hinzu.... Die Warteschlange wird
nun in das Fenster der PrintServer-Warteschlangen gestellt.
Sie können dann die Baum- und Kontextinformation
zusammen mit den Angaben zur Warteschlange in diesem
Fenster sehen.
f Klicken Sie auf Schließen. Ihr Brother-PrintServer meldet
sich jetzt beim entsprechenden NetWare-Server an.
Beenden Sie das BRAdmin-Programm. Jetzt können Sie drucken.
NetWare-PrintServer (NDS Warteschlangenserver)
mit Novell NWADMIN und BRAdmin Professional
erstellen
Wenn Sie den NetWare-Dateiserver nicht allein über die Brother
BRAdmin-Anwendung konfigurieren möchten, so folgen Sie den
Anweisungen unten zur Konfiguration mit Hilfe von NWADMIN
zusammen mit dem BRAdmin-Programm.
1 Sie müssen unter ADMIN im NDS-Modus auf dem NetWare 4.1x
(oder höher) Dateiserver angemeldet sein und das Programm
NWADMIN starten.
2 Wählen Sie den gewünschten Kontext für den neuen Drucker,
und klicken Sie dann in der Menüleiste erst auf Objekt und dann
auf Erstellen. Wenn das Menü Neues Objekt erscheint,
wählen Sie Drucker und dann OK.
3 Geben Sie den Namen des Druckers ein, und wählen Sie
Erstellen.
4 Wählen Sie den gewünschten Kontext, der die
Standardwarteschlange enthalten soll, und klicken Sie dann auf
Objekt und Erstellen, um zum Menü Neues Objekt zu
gelangen.
5 Wählen Sie Druckwarteschlange, und dann OK.
Vergewissern Sie sich, dass Directory Services
Warteschlange gewählt ist, und geben Sie dann den Namen
der Standardwarteschlange ein.
6 Klicken Sie auf die Bezeichnung der Warteschlange. Ändern
Sie bei Bedarf den Directory-Kontext, wählen Sie dann den
gewünschten Umfang (aus den verfügbaren Objekten), und
klicken Sie auf OK. Klicken Sie auf Erstellen, um die
Warteschlange zu erzeugen.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 9
7 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext, und doppelklicken Sie dann
auf den Namen des Druckers, den Sie in Schritt 3 erzeugt
haben.
8 Klicken Sie auf Zuweisungen.
9 Wählen Sie Hinzufügen.
10 Ändern Sie ggf. den Kontext.
11 Wählen Sie die in Schritt 5 erzeugte Warteschlange.
12 Klicken Sie auf Konfiguration, und wählen Sie unter
Druckertyp die Option Sonstige/Unbekannt. Klicken Sie auf
OK.
13 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext, wählen Sie Objekt in der
Menüleiste und dann Erstellen. Wenn das Menü Neues Objekt
erscheint, wählen Sie PrintServer, und dann OK.
14 Geben Sie den Namen des PrintServers ein, und wählen Sie
Erstellen.
Der Name des NetWare-PrintServers muss exakt so
eingegeben werden, wie er eingangs auf der Registerkarte
"NetWare" im BRAdmin-Programm angezeigt wurde (es ist
gewöhnlich der Standard-Servicename BRN_xxxxxx_P1,
es sei denn, Sie haben diesen geändert).
Aktuellen Servicenamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
Wichtig:
Weisen Sie dem PrintServer kein Kennwort zu, sonst meldet er sich
nicht an.
15 Doppelklicken Sie auf den Namen Ihres PrintServers. Klicken
Sie auf Zuweisungen, und dann auf Hinzu....
16 Ändern Sie bei Bedarf den Directory-Kontext. Wählen Sie den
in Schritt 3 erstellten Drucker, klicken Sie auf OK, und dann
erneut auf OK.
17 Beenden Sie NWADMIN.
6 - 10 NOVELL NETWARE-DRUCK
18 Starten Sie das entsprechende BRAdmin-Programm, und
wählen Sie den Namen des korrekten PrintServers aus der Liste
aus (standardmäßig lautet der Knotenname BRN_xxxxxx,
wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (MAC-Adresse) steht).
19 Doppelklicken Sie auf den entsprechenden Brother-PrintServer.
Sie werden dann nach einem Kennwort gefragt. Das
Standardkennwort lautet access. Wählen Sie nun die
NetWare-Registerkarte.
20 Wählen Sie die Betriebsart Warteschlangenserver.
Die über die NetWare PrintServer-Namen zugewiesenen Dienste
können nicht gleichzeitig für den Betrieb als Warteschlangenserver
und als dezentraler Drucker verwendet werden.
Wollen Sie auf anderen als den normalen NetWare-Diensten
Warteschlangendienste ermöglichen, so müssen Sie neue
Dienste definieren, die für NetWare und den gewünschten
Anschluss aktiviert sind. Weiteres hierzu finden Sie im
Anhang dieses Handbuchs.
21 Geben Sie den NDS-Baumnamen ein (Achtung: Ein PrintServer
kann sowohl NDS als auch Bindery-Warteschlangen dienen.)
22 Geben Sie den Namen des Kontexts ein, in dem der PrintServer
sich befindet.
23 Vergewissern Sie sich, dass Sie die vorgenommenen
Änderungen gespeichert haben, und beenden Sie das
BRAdmin-Programm. Jetzt können Sie drucken.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 11
NetWare-PrintServer (Dezentraler NDS Drucker)
mit Novell NWAdmin und BRAdmin Professional
erstellen
Um einen Brother-PrintServer als dezentralen Drucker mit
NWADMIN (NetWare Administrator-Dienstprogramm) und BRAdmin
zu konfigurieren, geht man folgendermaßen vor:
1 Vergewissern Sie sich, dass PSERVER NLM (NetWare
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Loadable Module) auf Ihrem Dateiserver geladen ist, und Sie
mit ADMIN im NDS-Modus auf dem NetWare 4.1x Dateiserver
angemeldet sind.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um NWADMIN zu starten.
Wählen Sie den gewünschten Kontext für den neuen Drucker.
Wählen Sie Objekt in der Menüleiste, und dann Erstellen.
Wenn das Menü Neues Objekt erscheint, wählen Sie Drucker
und dann OK.
Geben Sie den Namen des Druckers ein, und wählen Sie
Erstellen.
Doppelklicken Sie auf den PrintServer-Namen auf Ihrem
PSERVER NLM. Klicken Sie auf Zuweisungen, und dann auf
Hinzu....
Ändern Sie bei Bedarf den Directory-Kontext. Wählen Sie den
erstellten Drucker, und klicken Sie auf OK. Notieren Sie die
Nummer des Druckers, da Sie diese später brauchen, und
klicken Sie auf OK.
Wählen Sie den gewünschten Kontext, der die
Standardwarteschlange enthalten soll, und klicken Sie dann auf
Objekt und Erstellen, um zum Menü Neues Objekt zu
gelangen.
Wählen Sie Druckwarteschlange, und dann OK.
Vergewissern Sie sich, dass „Directory Services
Warteschlange“ gewählt ist, und geben Sie dann den Namen
der Standardwarteschlange ein.
Klicken Sie auf die Bezeichnung der Warteschlange. Ändern
Sie bei Bedarf den Directory-Kontext, und wählen Sie dann das
gewünschte Verzeichnis, und klicken Sie auf OK. Klicken Sie
auf Erstellen, um die Warteschlange zu erzeugen.
Ändern Sie bei Bedarf den Kontext, und doppelklicken Sie dann
auf den Namen des Druckers, den Sie zuvor erzeugt haben.
Klicken Sie auf Zuweisungen, und dann auf Hinzu....
6 - 12 NOVELL NETWARE-DRUCK
12 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext und wählen Sie dann die
erzeugte Warteschlange. Klicken Sie auf OK, dann nochmals
auf OK, und beenden Sie NWADMIN.
13 Starten Sie das entsprechende BRAdmin-Programm, und
wählen Sie den Namen des korrekten PrintServers den Sie
konfigurieren wollen (standardmäßig lauten die Knotennamen
BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der
Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) steht).
NetWare-Servernamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
14 Doppelklicken Sie auf den entsprechenden Brother-PrintServer.
Sie werden dann nach einem Kennwort gefragt. Das
Standardkennwort lautet access.
15 Wählen Sie nun die Registerkarte NetWare.
16 Wählen Sie Dezentraler Drucker als Betriebsart, wählen Sie
den Namen Ihres PSERVER NLM als PrintServer-Name, und
wählen Sie die in Schritt 6 ermittelte Nummer des Druckers als
Druckernummer.
Die über die NetWare-PrintServer-Namen zugewiesenen
Dienste können nicht gleichzeitig für den Betrieb als
Warteschlangenserver und als dezentraler Drucker verwendet
werden. Wollen Sie den dezentralen Druckerbetrieb auf
anderen als den normalen NetWare-Services ermöglichen, so
müssen Sie neue Dienste definieren, die für NetWare und den
gewünschten Anschluss aktiviert sind.
17 Klicken Sie auf OK. Beenden Sie nun BRAdmin.
Sie müssen jetzt PSERVER NLM aus der NetWare DateiserverKonsole entfernen und dann neu laden, damit die Änderungen
wirksam werden.
Als Alternative zur Brother-Software BRAdmin oder Novell
NWADMIN können Sie das Standardprogramm Novell PCONSOLE
zusammen mit dem Brother-Programm BRCONFIG zur Einrichtung
Ihrer Druckwarteschlangen verwenden. Das BRCONFIG-Programm
wird gleichzeitig mit BRAdmin installiert, und Sie finden BRCONFIG
im Menü Start/Programme/Brother BRAdmin utilities.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 13
Brother-PrintServer mit PCONSOLE und
BRCONFIG als Warteschlange im BinderyEmulation-Modus konfigurieren
1 Melden Sie sich mit Supervisor (NetWare 3.xx) oder ADMIN
(NetWare 4.1x oder höher; Option /b für Bindery-Modus
angeben!) an.
2 Rufen Sie im Windows®-Menü BRCONFIG auf.
3 Wählen Sie den entsprechenden Servernamen aus der Liste
der PrintServer.
4 Wenn Sie die Meldung erhalten, dass der PrintServer
angeschlossen ist, geben Sie das Standardkennwort access in
Antwort auf die Aufforderung „#“ ein (kein Echo auf das
Kennwort), und drücken dann die Eingabetaste in Antwort auf
die Aufforderung Enter Username>.
5 Bei der Aufforderung Local> geben Sie ein:
6 SET NETWARE SERVER Servername ENABLE
Dabei ist Servername der Name des Dateiservers, auf dem die
Druckwarteschlange eingerichtet werden soll. Wollen Sie über
mehr als einen Dateiserver drucken, so wiederholen Sie diesen
Befehl so oft wie nötig.
7 Geben Sie EXIT ein, um das BRCONFIG-Programm zu
beenden, speichern Sie die Änderungen, und starten Sie Novell
PCONSOLE.
8 Wenn Sie mit NetWare 4.xx arbeiten, ändern Sie den Modus
über die Taste F4 in Bindery-Modus. Wählen Sie PrintServerInformation (NetWare 3.xx) oder PrintServer (NetWare 4.1x;
ignorieren Sie die Warnmeldung) im Menü Verfügbare
Optionen.
9 Nun erscheint eine Liste der aktuellen PrintServer. Drücken Sie
die Taste EINFÜGEN, um einen neuen Eintrag zu erzeugen.
Geben Sie den NetWare PrintServer-Namen ein (der
Standardname lautet BRN_xxxxxx_P1, wobei xxxxxx für die
letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht), und drücken
Sie die Eingabetaste. Um zum Hauptmenü Verfügbare
Optionen zurückzukehren, drücken Sie ESCAPE.
10 Wählen Sie die Option Druckwarteschlangen-Information
(NetWare 3.xx) oder Druckwarteschlange (NetWare 4.1x), um
eine Liste der konfigurierten Warteschlangen zu sehen.
6 - 14 NOVELL NETWARE-DRUCK
11 Drücken Sie EINF, um einen neue Warteschlange auf dem
Dateiserver zu erzeugen. Geben Sie den Namen der neuen
Warteschlange ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Der
Name muss nicht mit dem Namen der PrintServer-Ressourcen
verwandt, aber kurz und leicht zu merken sein.
12 Vergewissern Sie sich, dass der Name der neuen
Warteschlange markiert ist, und drücken Sie dann die
Eingabetaste, um sie zu konfigurieren.
13 Wählen Sie Warteschlangenserver (in NetWare 4.1x heißt
diese Option PrintServer), und drücken Sie die Eingabetaste,
um vorzugeben, welche Netzwerk-PrintServer über diese
Warteschlange drucken können. Die Liste ist leer, weil noch
keine Druckaufträge für eine neue Warteschlange ausgewählt
wurden.
14 Drücken Sie EINFÜGEN, um eine Liste der
Warteschlangenserver-Kandidaten zu erhalten, und wählen Sie
den PrintServer-Servicenamen aus Schritt 9. Drücken Sie die
Eingabetaste.
15 Drücken Sie mehrmals ESCAPE, um zum Menü Verfügbare
Optionen zurückzukehren.
Lassen Sie den PrintServer die Dateiserver nochmals auf
Druckaufträge prüfen. Sie können dazu entweder den Drucker ausund wieder einschalten, oder den BRCONFIG oder TELNET Befehl
SET NETWARE RESCAN verwenden, um den PrintServer zu
veranlassen, die Dateiserver zu prüfen.
Brother-PrintServer mit PCONSOLE und
BRCONFIG als Warteschlangenserver im
NDS-Modus konfigurieren
1 Sie müssen als ADMIN im NDS-Modus auf dem NetWare 4.1x
Dateiserver angemeldet sein.
2 Führen Sie das PCONSOLE-Dienstprogramm auf dem
Arbeitsplatz-PC aus.
3 Wählen Sie PrintServer im Menü Verfügbare Optionen.
4 Drücken Sie EINFÜGEN, und geben Sie den PrintServerNamen ein.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 15
Der Name des Netware-Dienstes des PrintServers muss
exakt so eingegeben werden, wie er eingangs auf der
Druckerkonfigurationsseite angezeigt wurde (es ist
gewöhnlich der Standard-Servicename BRN_xxxxxx_P1,
wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (MAC-Adresse) steht, außer Sie haben diesen
geändert). NetWare-Servicenamen und MAC-Adresse
können Sie der Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie
Sie die Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken,
finden Sie in der Installationsanleitung.
Wichtig:
Weisen Sie dem PrintServer kein Kennwort zu, sonst meldet er
sich nicht an.
5 Um zum Hauptmenü Verfügbare Optionen zurückzukehren,
drücken Sie ESCAPE.
6 Wählen Sie Druckwarteschlangen.
7 Drücken Sie EINFÜGEN, und geben Sie den Namen der
Warteschlange ein (Sie werden auch nach einem
Verzeichnisnamen gefragt). Drücken Sie EINFÜGEN und
wählen Sie das entsprechende Verzeichnis (Volume). Drücken
Sie dann ESCAPE, um zum Hauptmenü zurückzukehren.
8 Vergewissern Sie sich, dass der Name der neuen
Warteschlange markiert ist, und drücken Sie die Eingabetaste.
9 Wählen Sie PrintServer, und drücken Sie die Eingabetaste, um
vorzugeben, welche Netzwerk-PrintServer über diese
Warteschlange drucken können. Die Liste ist leer, weil noch
keine Druckaufträge für eine neue Warteschlange ausgewählt
wurden.
10 Drücken Sie EINFÜGEN, um eine Liste der
Warteschlangenserver-Kandidaten zu erhalten, und wählen Sie
den NetWare-PrintServer-Namen aus Schritt 4, der der Liste
dann hinzugefügt wird. Drücken Sie die Eingabetaste. Drücken
Sie anschließend mehrmals ESCAPE, um zum Menü
Verfügbare Optionen zurückzukehren.
11 Wählen Sie Drucker im Menü Verfügbare Optionen.
12 Drücken Sie EINFÜGEN, und geben Sie eine Bezeichnung für
den Drucker ein.
6 - 16 NOVELL NETWARE-DRUCK
13 Vergewissern Sie sich, dass der Name des neuen Druckers
markiert ist, und drücken Sie die Eingabetaste. Nun erscheint
das Fenster für die Druckerkonfiguration.
14 Wählen Sie die Option für die zugewiesenen
Druckwarteschlangen: (Siehe Liste), und drücken Sie dann
die Eingabetaste.
Die Liste der Warteschlangen ist leer, weil noch keine
Warteschlange ausgewählt wurde.
15 Drücken Sie EINFÜGEN, um eine Liste der
Druckwarteschlangen zu erhalten, und wählen Sie den
Druckwarteschlangennamen aus Schritt 7.
16 Drücken Sie mehrmals ESCAPE, und kehren Sie zum Menü
Verfügbare Optionen zurück.
17 Wählen Sie PrintServer, und wählen Sie den in Schritt 4
eingegebenen Namen des PrintServers.
18 Markieren Sie die Option Drucker im Menü PrintServer
Information.
19 Drücken Sie EINFÜGEN, und wählen Sie den Namen des in
Schritt 12 eingegebenen Druckers.
20 Drücken Sie zum Beenden mehrmals ESCAPE, um zu DOS
zurückzukehren.
21 Rufen Sie im Windows®-Menü BRCONFIG auf.
Wählen Sie den PrintServer aus der Liste der PrintServer aus.
Wenn Sie die Meldung erhalten, dass der PrintServer
angeschlossen ist, drücken Sie die Eingabetaste, und geben
Sie das Standardkennwort access in Antwort auf die
Aufforderung „#“ ein (kein Echo auf das Kennwort), und drücken
Sie dann erneut die Eingabetaste in Antwort auf die
Aufforderung ENTER Username>. Bei der Aufforderung
Local> geben Sie ein:
SET SERVICE Service TREE Baum
SET SERVICE Service CONTEXT Kontext
■ Baum ist hier der NDS-Baumname.
■ Kontext ist der Name des Kontexts, unter dem der
PrintServer lebt.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 17
■ Service ist der Name des vom NetWare Druckerservernamen
zugewiesenen Dienstes (die Standarddienste sind
BRN_xxxxxx_P1, wobei xxxxxx für die letzten sechs
Stellen der Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) steht).
■ Der Name von BAUM und KONTEXT kann auch über den
Web-Browser eingegeben werden. Dazu stellt man zuerst
über das TCP/IP-Protokoll die Verbindung zum BrotherPrintServer her und wählt die NetWareProtokollkonfiguration.
22 Verwenden Sie den BRCONFIG oder TELNET Befehl SET
NETWARE RESCAN, um den PrintServer zu veranlassen, die
Dateiserver zu prüfen, oder schalten Sie den Drucker aus und
wieder ein.
Die über die NetWare-PrintServer-Namen zugewiesenen
Dienste können nicht gleichzeitig für den Betrieb als
Warteschlangenserver und als dezentraler Drucker verwendet
werden. Wollen Sie den dezentralen Druckerbetrieb auf
anderen als den normalen NetWare-Services ermöglichen, so
müssen Sie neue Dienste definieren, die für NetWare und den
gewünschten Anschluss aktiviert sind. Weiteres hierzu finden
Sie im Anhang dieses Handbuchs.
Brother-PrintServer konfigurieren
Dezentralen Druckermodus mit PCONSOLE und
BRCONFIG konfigurieren
1 Vergewissern Sie sich, dass PSERVER NLM (NetWare
Loadable Module) auf Ihrem Dateiserver geladen ist.
2 Melden Sie sich auf Ihrem Arbeitsplatz-PC beim Dateiserver mit
ADMIN an, wenn Sie NetWare 4.1x verwenden (wenn Sie NDSSupport brauchen, melden Sie sich nicht im Bindery-Modus an).
Wenn Sie mit NetWare 2.xx oder 3.xx arbeiten, melden Sie sich
mit SUPERVISOR an.
3 Führen Sie auf dem Arbeitsplatz-PC das Dienstprogramm
PCONSOLE aus.
4 Wenn Sie eine neue Warteschlange erzeugen, wählen Sie
Druckwarteschlangen-Information (NetWare 3.xx) oder
Warteschlange (NetWare 4.1x) im Menü Verfügbare
Optionen.
6 - 18 NOVELL NETWARE-DRUCK
5 Drücken Sie EINFÜGEN, geben Sie den Namen der
Warteschlange ein (bei NetWare 4.1x werden Sie auch nach
einem Verzeichnisnamen gefragt; drücken Sie EINFÜGEN, und
wählen Sie das entsprechende Verzeichnis), und drücken Sie
ESCAPE, um zum Hauptmenü zurückzukehren.
Dezentralen Drucker mit NDS-Support auf NetWare 4.1x
Systemen konfigurieren:
6
a Wählen Sie PrintServer im PCONSOLE-Menü und dann den
PrintServer-Namen des PSERVER NLM auf Ihrem
Dateiserver.
b Wählen Sie Printers.
c Drücken Sie EINFÜGEN, um das Menü Objekt, Klasse zu
erhalten.
d Drücken Sie EINFÜGEN und geben Sie den Druckernamen
ein (jeder eindeutige Name ist OK).
e Markieren Sie den Druckernamen, und drücken Sie die
Eingabetaste zweimal, um das
Druckerkonfigurationsmenü zu erhalten.
f PCONSOLE weist eine Druckernummer zu. Diese Nummer
brauchen Sie später noch.
g Markieren Sie die Option für die zugewiesenen
Druckerwarteschlangen, und drücken Sie die
Eingabetaste und dann EINFÜGEN, um eine Liste der
verfügbaren Warteschlangen zu erhalten.
h Markieren Sie den Namen der Warteschlange, der Sie den
dezentralen Drucker zuweisen sollen, und drücken Sie die
EINGABETASTE.
i Die anderen Einstellungen in dem Menü werden nicht
benötigt. Drücken Sie mehrmals ESCAPE, um PCONSOLE
zu beenden.
j Fahren Sie mit der Zuweisung des Namens und der
Nummer für den dezentralen Drucker (siehe unten) fort.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 19
Dezentralen Drucker auf NetWare 3.xx Systemen konfigurieren:
6
a Wählen Sie PrintServer Information im PCONSOLE
Hauptmenü, und wählen Sie den Namen des PSERVER
NLM.
b Wählen Sie Printer server Configuration und dann Printer
Configuration. Wählen Sie einen beliebigen, nicht
installierten Drucker und drücken Sie die Eingabetaste.
Notieren Sie die Nummer dieses Druckers, denn Sie
brauchen sie später im Konfigurationsvorgang.
c Sie können einen neuen Namen für den Drucker eingeben,
wenn Sie wollen.
d Gehen Sie zu Type, drücken Sie die Eingabetaste,
markieren Sie Remote Other/Unknown, und drücken Sie
nochmals die Eingabetaste. Die anderen Einstellungen in
diesem Menü werden nicht benötigt.
e Drücken Sie ESCAPE, und speichern Sie die Änderungen.
f Drücken Sie ESCAPE, und wählen Sie Queues Serviced by
Printer.
g Markieren Sie den gerade konfigurierten Druckernamen, und
drücken Sie die Eingabetaste.
h Drücken Sie EINFÜGEN, wählen Sie die gewünschte
Warteschlange, und drücken Sie die Eingabetaste (Sie
können die Standardpriorität akzeptieren).
i Drücken Sie mehrmals ESCAPE, um PCONSOLE zu
beenden.
Namen und Nummer für dezentralen Drucker mit BRCONFIG
zuweisen
7
a Rufen Sie im Windows®-Menü BRCONFIG auf.
6 - 20 NOVELL NETWARE-DRUCK
b Wählen Sie den Brother-PrintServer aus der Liste der
PrintServer. Wenn Sie die Meldung erhalten, dass der
PrintServer angeschlossen ist, drücken Sie die
Eingabetaste, und geben Sie das Standardkennwort
access in Antwort auf die Aufforderung „#“ ein (kein Echo auf
das Kennwort), und drücken Sie dann erneut die
Eingabetaste in Antwort auf die Aufforderung
Enter Username>. Bei der Aufforderung Local> geben
Sie ein:
SET NETWARE NPRINTER nlm Nummer ON Service
SET NETWARE RESCAN
EXIT
■ Dabei ist nlm der Name von PSERVER NLM auf Ihrem
Dateiserver.
■ Nummer ist die Druckernummer (muss der Nummer
entsprechen, die Sie bei der PCONSOLE-Konfiguration in
den vorhergehenden Schritten gewählt haben).
■ Service ist der Name des vom NetWare
Druckerservernamen zugewiesenen Dienstes (die
Standarddienste sind BRN_xxxxxx_P1, wobei xxxxxx für
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MACAdresse) steht).
Wollen Sie zum Beispiel den dezentralen "Drucker 3" für einen
Brother-Drucker mit dem PrintServer BRN_310107_P1 einrichten,
wobei PSERVER NLM BROTHER1PS heißt, so geben Sie ein:
SET NETWARE NPRINTER BROTHER1PS 3 ON BRN_310107_P1
SET NETWARE RESCAN
EXIT
■ Der Name des dezentralen Druckers kann auch über den WebBrowser eingeben werden. Dazu stellen Sie zuerst über das
TCP/IP-Protokoll die Verbindung zum Brother-PrintServer her und
wählen dann die NetWare-Protokollkonfiguration.
Die über die NetWare-PrintServer-Namen zugewiesenen
Dienste können nicht gleichzeitig für den Betrieb als
Warteschlangenserver und als dezentraler Drucker
verwendet werden.
Sie müssen jetzt PSERVER NLM aus der NetWare
Dateiserver-Konsole entfernen und dann neu laden, damit
die Änderungen wirksam werden.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 21
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
6 - 22 NOVELL NETWARE-DRUCK
7
Drucken von einem
Macintosh®
7
Druck von einem Macintosh® mittels
AppleTalk® und TCP/IP oder der
einfachen Netzwerkkonfiguration
unter Mac OS® X
Überblick
Brother-PrintServer unterstützen das AppleTalk-Protokoll über ein
Ethernet (auch EtherTalk genannt). So können Macintosh®
Benutzer zur gleichen Zeit drucken wie alle anderen EthernetNetzwerkbenutzer. Dazu wird das AppleTalk-Protokoll (oder auch
EtherTalk) verwendet.
Mit System 8.6 oder höher hat Apple Macintosh das Konzept des
TCP/IP-Drucks eingeführt. Macintosh® Benutzer können nun
Druckaufträge mit dem TCP/IP-Protokoll senden.
Seit Mac OS® X 10.2 ermöglichen die Apple®-Betriebssysteme die
einfache Netzwerkkonfiguration. Dieses System unterstützt die
automatische Netzwerkkonfiguration. Wenn Sie diese
Netzwerkkonfigurationsfunktionalität Ihres Brother-Produktes
nutzen, müssen Sie normalerweise die Einstellungen für die IPAdresse nicht selbst vornehmen.
Die neuesten Lösungen zum Druck über einen Macintosh® finden
Sie auf der Brother Solutions Website unter:
http://solutions.brother.com
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 1
Tipps:
1 Der Standardname, der in der Auswahl eines
Macintosh® PC erscheint, ist im Allgemeinen
BRN_xxxxxx_P1_AT (wobei xxxxxx für die letzten
sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht)
2 In einem Macintosh®-Netzwerk können Sie diesen
Namen am einfachsten ändern, indem Sie dem Drucker
eine IP-Adresse zuweisen und den Namen dann über
einen Web-Browser ändern. Stellen Sie über einen WebBrowser eine Verbindung zum Drucker her, und klicken
Sie dann auf Netzwerk-Konfiguration. Geben Sie das
Kennwort ein (das Standardkennwort ist access), und
wählen Sie dann AppleTalk konfigurieren. Klicken Sie
auf BRN_xxxxxx_P1_AT, und dann auf den
Servicenamen. Geben Sie den neuen Namen ein, der in
der Auswahl erscheinen soll. Klicken Sie dann auf
Senden.
3 Mac OS® 8.6 und höher unterstützt TCP/IP-Druck.
4 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer
lautet access.
5 Wie Sie die Konfigurationsseite auf dem PrintServer
ausdrucken, finden Sie in der Installationsanleitung.
6 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing)
vergibt automatisch eine im folgenden Bereich liegende
IP-Adresse: 169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IPAdresse des Brother PrintServers 192.0.0.192. Sie wird
über das Funktionstastenfeld des Druckers (falls
vorhanden), BRAdmin Professional oder das Programm
Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen Ihren DHCPServer eine IP-Adresse zuweisen.
7 - 2 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® 8.6 bis 9.2)
Brother-Drucker sind zu den Standard-Druckertreibern für Apple
LaserWriter 8 kompatibel (ältere Versionen der LaserWriter-Treiber
können auf großen Netzwerken abstürzen oder PostScript-Fehler
hervorrufen). Ist der LaserWriter 8-Treiber noch nicht vorhanden, so
müssen Sie ihn installieren. Die Anleitung hierfür entnehmen Sie
Ihrer Macintosh® Dokumentation.
Sie können den Brother-PrintServer erst nutzen, nachdem Sie das
EtherTalk-Protokoll in der Netzwerksystemsteuerung auf dem
Macintosh® installiert haben. Ist das EtherTalk-Protokoll nicht
ausgewählt, oder die Netzwerksystemsteuerung nicht vorhanden,
müssen Sie diese Funktionen mit der Apple NetzwerkInstallationssoftware hinzufügen.
Zuerst muss die entsprechende mit dem Drucker gelieferte PPDDatei installiert werden. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk
Ihres Computers ein. Öffnen Sie den Ordner Mac OS9. Öffnen Sie
den Ordner für Ihre Sprache. Doppelklicken Sie auf BR-Script PPD
Installer, um die PPD-Datei zu installieren. Befolgen Sie die auf dem
Bildschirm erscheinenden Anweisungen.
Die Installation des Druckertreibers ist abgeschlossen.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 3
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk)
Nachdem der PrintServer mit dem Netzwerk verbunden und der
Drucker eingeschaltet wurde, sollte sein AppleTalk-Servicename
(standardmäßig BRN_xxxxxx_P1_AT, wobei xxxxxx für die letzten
sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) steht) in der
Auswahl erscheinen.
Servicenamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
1 Öffnen Sie die Auswahl im Apple-Menü auf dem
Macintosh®, und klicken Sie dann auf das LaserWriter8Symbol (wählen Sie bei Bedarf die entsprechende AppleTalkZone aus der Netzwerksystemsteuerung).
2 Wählen Sie BRN_xxxxxx_P1_AT und klicken Sie auf
Erstellen. xxxxxx stellt die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse dar.
3 Schließen Sie die Auswahl. Sie sollten nun über den
Macintosh® drucken können.
Können Sie den PrintServer nicht sehen, so prüfen Sie
zuerst, ob die Verkabelung stimmt und Sie EtherTalk in der
Macintosh® Netzwerksystemsteuerung aktiviert haben.
Möglicherweise müssen Sie die korrekte AppleTalk-Zone
über die BRAdmin-Anwendung oder einen Web-Browser
festlegen.
PrintServer wählen (TCP/IP)
1 Doppelklicken Sie zuerst auf Macintosh HD, dann auf
Anwendungen (Mac OS® 9), Programme und
Druckersymbole Dienstprogramm. Falls Sie Mac OS® 8.6
bis 9.04 verwenden, doppelklicken Sie zuerst auf Macintosh
HD, dann auf Apple Extras, auf Apple LaserWriter
Software und auf Druckersymbole Dienstprogramm. Das
Druckersymbole Dienstprogramm wird gestartet.
7 - 4 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
2 Wählen Sie TCP/IP-Drucker und klicken Sie auf OK.
3 Klicken Sie auf Ändern in der PPD-Datei (PostScriptTM
Printer Description).
4 Wählen Sie die betreffende PPD-Datei für den Drucker und
klicken Sie auf Auswählen.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 5
5 Klicken Sie unter TCP/IP-Drucker auf Ändern.
6 Geben Sie IP-Adresse und Servicenamen des verwendeten
Druckers ein. Verwenden Sie bei der Angabe der
Warteschlange BRN_XXXXXX_P1_AT. XXXXXX steht für die
letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse.
■ Wenn Sie die Konfigurationsseite ausdrucken, erhalten Sie
die Bestätigung der TCP/IP-Adresse. Wie Sie die
Konfigurationsseite ausdrucken, erfahren Sie in der
Installationsanleitung.
■ Wenn Sie nicht den passenden Warteschlangennamen
eingeben, druckt der Drucker nicht korrekt. Vergewissern
Sie sich, dass der hier eingegebene Warteschlangenname
mit dem Servicenamen des Druckers übereinstimmt.
7 Klicken Sie auf OK.
7 - 6 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
8 Klicken Sie auf Erstellen.
9 Geben Sie den Namen des verwendeten Druckers unter
Druckersymbol sichern unter ein und klicken Sie auf
Sichern.
Beispiel: HL-XXXX series
10 Klicken Sie auf das Druckersymbol auf dem Desktop.
11 Wählen Sie im Menü Drucken den Menüeintrag
Standarddrucker.
Alle Druckaufträge werden nun auf dem eben erstellten Drucker
gedruckt.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 7
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® X 10.1/10.2)
Installieren Sie die entsprechende mit dem Drucker gelieferte PPDDatei. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers
ein. Doppelklicken Sie auf Start Here OSX. Wählen Sie Ihre Sprache
und befolgen Sie die Anweisungen zur Softwareinstallation auf den
Bildschirm.
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk)
Nach der Installation der PPD-Datei wählen Sie den Druckertreiber
folgendermaßen aus:
1 Schalten Sie den Drucker ein.
2 Wählen Sie im Menü Gehe zu die Option Programme.
3 Öffnen Sie den Ordner Dienstprogramme.
4 Öffnen Sie das Symbol Druckerauswahl.
5 Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
6 Wählen Sie AppleTalk.
7 Wählen Sie BRN_xxxxxx_P1_AT, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
7 - 8 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
In der Auswahl erscheint der Name BRN_xxxxxx_P1_AT, wobei
xxxxxx die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse darstellt.
Wenn Sie die Konfigurationsseite ausdrucken, erhalten Sie die
Bestätigung der MAC-Adresse. Weitere Informationen zum Drucken
der Konfigurationsseite können Sie der Installationsanleitung
entnehmen.
PrintServer wählen (TCP/IP)
Nach der Installation der PPD-Datei wählen Sie den Druckertreiber
folgendermaßen aus:
1 Schalten Sie den Drucker ein.
2 Wählen Sie im Menü Gehe zu die Option Programme.
3 Öffnen Sie den Ordner Dienstprogramme.
4 Öffnen Sie das Symbol Druckerauswahl.
5 Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
6 Wählen Sie TCP/IP-Drucker.
7 Geben Sie die TCP/IP-Adresse des Druckers in das Feld
Druckeradresse ein.
Wenn Sie die Konfigurationsseite ausdrucken, erhalten Sie die
Bestätigung der TCP/IP-Adresse. Weitere Informationen zum
Drucken der Konfigurationsseite können Sie der
Installationsanleitung entnehmen.
8 Wenn Sie nicht die Standardwarteschlange verwenden,
geben Sie hier den Namen der verwendeten Warteschlange
ein.
9 Wählen Sie aus der Pulldown-Liste Druckermodell Ihr Modell
aus.
10 Klicken Sie auf Hinzufügen. Der Drucker ist in der Druckerliste
verfügbar.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 9
Druck von einem Macintosh® mittels
der einfachen Netzwerkkonfiguration
unter Mac OS® X
Die Netzwerkkonfigurationsfunktionalität von Mac OS® X ermöglicht
im Handumdrehen das Erzeugen eines Netzwerks aus Computern
und intelligenten Peripheriegeräten. Die intelligenten Geräte
konfigurieren sich automatisch, damit sie mit Ihrem Netzwerk
kompatibel sind.
Das bedeutet, dass Sie IP-Adresse und Netzwerkeinstellungen nicht
manuell vorgeben müssen, da dies vom Gerät selbst automatisch
vorgenommen wird.
Brother empfiehlt, Mac OS® X 10.2.4 oder höher zu verwenden.
Druckertreiber wählen
1 Wählen Sie im Menü Gehe zu die Option Programme.
2 Öffnen Sie den Ordner Dienstprogramme.
3 Öffnen Sie das Symbol Print Center.
4 Klicken Sie auf Drucker hinzufügen….
5 Wählen Sie Rendezvous, dann werden sämtliche verfügbaren,
zu diesem Netzwerkkonfigurationssystem kompatiblen Geräte
angezeigt.
Unter Mac OS® X 10.2.1 werden drei Drucker aufgelistet.
Wählen Sie eines der Geräte aus.
6 Wählen Sie Brother aus der Liste Druckermodell.
7 Wählen Sie die Modellbezeichnung und klicken Sie auf
Hinzufügen. Die in Ihrem Macintosh® installierten PPD-Dateien
werden angezeigt. Wählen Sie die betreffende PPD-Datei aus.
Der Brother-Drucker wird angezeigt.
7 - 10 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
8 Klicken Sie auf den Drucker und klicken Sie auf Als Standard
verwenden, um den Drucker als Standarddrucker einzurichten.
Der Drucker ist nun druckbereit.
Konfiguration ändern
In einem Macintosh® Netzwerk können Sie die Drucker- oder
PrintServer-Parameter am einfachsten über einen Web-Browser
ändern.
Stellen Sie mit folgendem Befehl eine Verbindung zum Drucker her
http://ip_adresse, wobei ip_adresse die Adresse des
Druckers ist.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
3 Detaillierte Informationen zum Web-basierten Management
finden Sie in Kapitel 9.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 11
8
DLC-Druck
8
Druck unter Windows NT®4.0 oder
Windows® 2000
Überblick
DLC ist ein einfaches Protokoll, das standardmäßig in Windows
NT®4.0 und Windows® 2000 enthalten ist. Mit einer vom Händler
gelieferten Zusatz-Software, die die Hewlett-Packard JetDirectKarte unterstützt, kann es auch auf anderen Betriebssystemen (zum
Beispiel Windows® 3.x) verwendet werden.
Tipps:
1 Sie können eine Konfigurationsseite mit allen
Netzwerkeinstellungen ausdrucken. Weitere Informationen zum
Drucken der Konfigurationsseite können Sie der
Installationsanleitung entnehmen.
Da DLC ein nicht routbares Protokoll ist, darf sich zwischen
dem PrintServer und dem die Daten sendenden Computer
kein Router befinden.
DLC unter Windows® NT 4.0 und Windows® 2000
konfigurieren
Um DLC in Windows NT®4.0 zu nutzen, müssen Sie zuerst das DLCProtokoll folgendermaßen installieren:
1 Melden Sie sich mit Administratorprivilegien bei Windows
NT®4.0 an. Gehen Sie zur Windows NT®4.0 Systemsteuerung
und doppelklicken Sie auf Netzwerk. Windows® 2000-Benutzer
wählen die Eigenschaften der LAN-Verbindung.
2 Unter Windows NT®4.0 Systemen wählen Sie die Registerkarte
Protokoll und klicken auf Hinzufügen. Bei Windows® 2000
wählen Sie die Registerkarte Allgemein, und klicken Sie auf
Installieren.
8 - 1 DLC-DRUCK
3 Wählen Sie das DLC-Protokoll, und klicken Sie dann auf OK
oder Hinzufügen, wenn Sie mit Windows® 2000 arbeiten. Sie
müssen möglicherweise den Pfad für die Dateien eingeben. Bei
Intel-basierten Computern befinden sich die benötigten Dateien
im Verzeichnis i386 auf der Windows NT®4.0 CD-ROM. Haben
Sie keine Intel-Plattform, so geben Sie das entsprechende
Verzeichnis auf der Windows NT®4.0 CD-ROM an und
schließen das Fenster.
4 Starten Sie Ihr System neu, damit die Änderungen wirksam
werden. Bei Windows® 2000 müssen Sie den PC im
Allgemeinen nicht neu starten.
Drucker unter Windows® 2000 einrichten
1 Melden Sie sich mit Adminstratorprivilegien bei Windows® 2000
2
3
4
5
6
7
8
an. Wählen Sie im Start-Menü Einstellungen und dann
Drucker.
Wählen Sie Neuer Drucker. (Haben Sie bereits einen BrotherDruckertreiber installiert, so doppelklicken Sie auf den zu
konfigurierenden Druckertreiber und wählen dann Drucker/
Eigenschaften, die Registerkarte Anschlüsse, klicken Sie auf
Anschluss hinzufügen, und fahren Sie danach mit Schritt 6
fort (überspringen Sie die Schritte 11-14 zur Installation des
korrekten Treibers)).
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Option Lokaler Drucker, und deaktivieren Sie
Automatische Druckererkennung und Installation von
Plug-&-Play-Druckern.
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Option Einen neuen Anschluss erstellen, und
markieren Sie Hewlett-Packard Netzwerkanschluss.
Klicken Sie auf Weiter.
In dem größeren Feld unter Kartenadresse erscheint eine Liste
der verfügbaren PrintServer-MAC-Adressen (EthernetAdressen). Wählen Sie die Adresse des gewünschten
PrintServers. (Sie finden die Ethernet-Adresse auf der
Druckerkonfigurationsseite.)
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
DLC-DRUCK 8 - 2
9 Die gewählte PrintServer-Adresse erscheint nun in dem
kleineren Feld unter Kartenadresse.
10 Geben Sie den gewünschten Anschlussnamen ein (der Name
darf nicht mit dem Namen eines vorhandenen Anschlusses oder
DOS-Geräts wie LPT1 übereinstimmen), und klicken Sie auf
OK. Im Dialogfeld Druckeranschlüsse klicken Sie nun auf
Weiter.
11 Wählen Sie den korrekten Treiber, und klicken Sie auf Weiter.
12 Geben Sie einen Namen für den Drucker ein, und bestimmen
Sie, ob über DOS-Anwendungen gedruckt werden soll. Klicken
Sie auf Weiter.
13 Geben Sie den Freigabenamen an (wenn das Gerät zur
gemeinsamen Nutzung freigegeben werden soll).
14 Geben Sie Informationen zu Standort und Kommentar ein und
klicken Sie so lange auf Weiter, bis der Bildschirm
Fertigstellen des Assistenten erscheint.
15 Klicken Sie auf Fertig stellen.
Drucker unter Windows NT®4.0 einrichten
Melden Sie sich mit Administratorprivilegien bei Windows NT®4.0 an.
Wählen Sie im Start-Menü Einstellungen und dann Drucker.
1 Wählen Sie Neuer Drucker. (Haben Sie bereits einen BrotherDruckertreiber installiert, so doppelklicken Sie auf den zu
konfigurierenden Druckertreiber und wählen dann Drucker/
Eigenschaften, die Registerkarte Anschlüsse, und fahren Sie
danach mit Schritt 4 zur Installation des korrekten Treibers fort
(überspringen Sie die Schritte 9-11)).
2 Wählen Sie Arbeitsplatz, und klicken Sie dann auf Weiter.
3 Wählen Sie Anschluss hinzufügen.
4 Wählen Sie Hewlett-Packard Netzwerkanschluss, und
klicken Sie dann auf Neuer Anschluss.
5 In dem größeren Feld unter Kartenadresse erscheint eine Liste
der verfügbaren PrintServer-MAC-Adressen (EthernetAdressen). Wählen Sie die Adresse des gewünschten
PrintServers. (Sie finden die Ethernet-Adresse auf der
Druckerkonfigurationsseite.)
8 - 3 DLC-DRUCK
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
6 Die gewählte PrintServer-Adresse erscheint nun in dem
kleineren Feld unter Kartenadresse.
7 Geben Sie den gewünschten Anschlussnamen ein (der Name
darf nicht mit dem Namen eines vorhandenen Anschlusses oder
DOS-Geräts wie LPT1 übereinstimmen), und klicken Sie auf
OK. Im Dialogfeld Druckeranschlüsse klicken Sie nun auf
Schließen.
8 Der im vorherigen Schritt gewählte Name wird in der Liste der
verfügbaren Anschlüsse mit einem Haken versehen. Klicken
Sie auf Weiter.
9 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie auf Weiter.
10 Geben Sie dem Drucker einen Namen. Sie können ihn auch
zum Standarddrucker machen.
11 Wählen Sie Freigeben oder Nicht freigeben. Wird er zur
gemeinsamen Nutzung freigegeben, so geben Sie seinen
Freigabenamen ein und wählen Sie, über welche
Betriebssysteme gedruckt wird.
12 Wählen Sie, ob Sie eine Testseite drucken wollen, und klicken
Sie dann auf Fertig stellen.
DLC auf anderen Systemen konfigurieren
Um DLC auf anderen Netzwerksystemen nutzen zu können,
brauchen Sie gewöhnlich Software vom Hersteller. Diese Software
unterstützt meist den Brother-PrintServer. Befolgen Sie die
Anleitung des Herstellers für das Installieren des DLC-Protokolls auf
Ihrem System.
Erzeugen Sie nach dem Installieren des Protokolls einen
Netzwerkanschluss wie oben für Windows NT®4.0 beschrieben. Die
MAC-Adresse (Ethernet-Adresse) des PrintServers sollte im Laufe
des Konfigurationsvorgangs automatisch erscheinen.
DLC-DRUCK 8 - 4
Zum Abschluss muss ein Drucker mit dem normalen, in diesem
Betriebssystem üblichen Verfahren eingerichtet werden. Der einzige
Unterschied besteht darin, dass der Drucker anstatt zum LPT1Parallelport zum eben erzeugten Netzwerkanschluss geleitet wird.
Wenn der Drucker stark ausgelastet wird, rät Brother vom
Gebrauch des DLC-Protokolls mit Windows® für Workgroups
3.11 in einer Peer-to-Peer-Konfiguration ab, da
Druckaufträge aufgrund der Spooler-Zeitüberschreitungen
verweigert werden können. In dieser Situation ist es die
beste Lösung, einen PC als Server für NetzwerkDruckaufträge abzustellen. Alle anderen PCs senden ihre
Druckaufträge dann mit NetBEUI oder TCP/IP zu diesem
Server-PC, der sie dann wiederum mit DLC zum BrotherPrintServer weiterleitet.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
8 - 5 DLC-DRUCK
9
Web-basiertes Management
9
Management Ihres Gerätes mit einem
Web-Browser
Überblick
Der Drucker kann mit einem normalen Internet-Browser (wir
empfehlen Netscape Navigator Version 4.0 oder höher/Microsoft
Internet Explorer Version 5.0 oder höher) in HTTP (Hyper Text
Transfer Protocol) gesteuert werden. Mit einem Web-Browser
können Sie die folgenden Informationen von einem Drucker in Ihrem
Netzwerk abfragen:
1 Informationen zum Druckerstatus
2 Steuerung über das Funktionstastenfeld des Druckers
3 Angaben zur Softwareversion von Drucker und PrintServer
4 Netzwerk- und Druckereinstellungen ändern
Auf dem Netzwerk muss das TCP/IP-Protokoll eingesetzt werden
und in dem Brother-PrintServer und Ihrem Computer eine gültige IPAdresse programmiert sein.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
PrintServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin geändert.
Oder Sie lassen Ihren DHCP-Server eine IP-Adresse zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
WEB-BASIERTES MANAGEMENT 9 - 1
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
4 Auf den meisten Betriebssystemen können Sie mit WebBrowsern arbeiten. Macintosh® und Unix-Benutzer können
ebenfalls auf den Drucker zugreifen und
Managementfunktionen ausführen.
5 Außerdem können Sie den Drucker und die
Netzwerkkonfiguration auch über die BRAdmin-Anwendung
verwalten.
Mit einem Browser die Verbindung zum Drucker
herstellen
Geben Sie http://IP-Adresse des Druckers / in Ihren
Browser ein (Sie können auch den NetBIOS-Namen des
PrintServers verwenden, wenn Sie in einer Microsoft® Windows®
Domänen-/Arbeitsgruppenumgebung arbeiten). Geben Sie den
DNS-Namen des Druckers ein, wenn Sie die Verbindung zu einem
Netzwerk herstellen, das mit dem DNS-Protokoll arbeitet.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 10.
9 - 2 WEB-BASIERTES MANAGEMENT
10 TCP/IP Konfiguration
10
TCP/IP-Informationen zuweisen
Überblick
Voraussetzung für den Einsatz des TCP/IP-Protokolls ist, dass jedes
Gerät im Netzwerk über eine eigene IP-Adresse verfügt. Im
Folgenden erfahren Sie, wie Sie zur Konfiguration von IP-Adressen
vorgehen.
Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother PrintServers
192.0.0.192. Sie können diese IP-Adresse jedoch einfach ändern,
damit Sie mit den IP-Adressendetails Ihres Netzwerks kompatibel
ist. Dies kann auf eine der folgenden Arten geschehen:
■ Über das Funktionstastenfeld des Druckers (wenn der Drucker mit
einer LCD-Anzeige ausgestattet ist)
■ Mit dem Anwendungsprogramm BRAdmin (für Windows® 95/98/
Me, Windows NT®4.0 und Windows® 2000/XP unter der
Verwendung von IPX/SPX- oder TCP/IP-Protokoll).
■ Mit DHCP, Reverse ARP (rarp) oder BOOTP
■ Mit dem Befehl ARP
■ Mit dem NetWare-Dienstprogramm Brother BRCONFIG (hierfür
ist ein Novell-Netzwerk erforderlich)
■ TELNET
■ Mit HTTP (Web-Browser)
■ Mit einem anderen SNMP-basierten Verwaltungsprogramm.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 1
Diese Konfigurationsmethoden werden in den folgenden Abschnitten
erläutert.
Die dem PrintServer zugewiesene IP-Adresse muss auf
demselben logischen Netzwerk sein wie Ihre Hostcomputer.
Andernfalls müssen Sie Subnetzmaske und Router
(Gateway) richtig konfigurieren.
IP-Adresse über das Funktionstastenfeld des
Druckers zuweisen
(nur bei Druckern mit LCD-Anzeige)
Nähere Informationen zur Konfiguration der Angaben für die IPAdresse über das Funktionstastenfeld des Druckers finden Sie in der
Installationsanleitung. Sie können die IP-Adresse über das
Funktionstastenfeld des Druckers gleichzeitig mit der Konfiguration
anderer Druckerparameter programmieren.
IP-Adresse mit dem Programm BRAdmin ändern
Verwenden Sie bitte BRAdmin Professional Version 1.59
oder höher.
Rufen Sie das Anwendungsprogramm BRAdmin auf (unter
Windows® 95/98/Me, Windows NT®4.0 und Windows® 2000/XP).
Das Anwendungsprogramm BRAdmin kann mit dem BrotherPrintServer über die Protokolle IPX/SPX oder TCP/IP
kommunizieren.
Wenn Sie den PrintServer mit dem TCP/IP-Protokoll verwalten
wollen, so braucht der PrintServer unbedingt eine gültige IPAdresse. Es gibt zwei Methoden, die IP-Adresse mit der BRAdmin
Professional Software zu ändern:
■ Verwenden Sie das IPX/SPX-Protokoll.
■ Verwenden Sie das TCP/IP-Protokoll und lassen Sie BRAdmin
den Brother-PrintServer als nicht konfiguriertes Gerät finden.
10 - 2 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse mit BRAdmin und dem IPX/SPXProtokoll einrichten
Wenn auf Ihrem PC Novell NetWare Client-Software installiert ist
und Sie das IPX/SPX-Protokoll verwenden, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie den IPX/SPX-Filter im linken Rahmen des
Hauptfensters.
2 Überprüfen Sie den PrintServernamen (der
Standardknotenname lautet BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht (MACAdresse)).
Können Sie den Servernamen nicht finden, so wählen Sie das Menü
Geräte und dann Aktive Geräte suchen (Sie können aber auch die
Funktionstaste F4 drücken), und versuchen Sie es erneut.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden
Sie in der Installationsanleitung.
3 Wählen Sie den zu konfigurierenden PrintServer und
doppelklicken Sie auf ihn. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
4 Wählen Sie die Registerkarte TCP/IP, und geben Sie bei Bedarf
IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway ein.
5 Klicken Sie im Feld IP Konfig auf das Optionsfeld Statisch.
6 Klicken Sie auf OK.
Starten Sie den PrintServer mittels BRAdmin, einem Web-Browser
oder TELNET erneut. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie den
PrintServer neu starten, können Sie einfach den Netzschalter ausund wieder einschalten.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 3
IP-Adresse mit BRAdmin und dem TCP/IPProtokoll einrichten
Wenn Ihr PC das TCP/IP-Protokoll verwendet, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie den TCP/IP-Filter im linken Rahmen des
Hauptfensters.
2 Wählen Sie das Menü Geräte, und dann Aktive Geräte
suchen.
Sind für den PrintServer die werkseitigen Voreinstellungen
eingestellt, so erscheint er nicht auf dem BRAdmin Schirm.
Wird jedoch die Option Aktive Geräte suchen gewählt, so
findet die BRAdmin Professional Software das Gerät als
nicht konfiguriertes Gerät.
3 Wählen Sie das Menü Device, und klicken Sie auf Setup
Unconfigured Device.
4 Wählen Sie die MAC-Adresse Ihres PrintServers, und klicken
Sie auf Configure.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem PrintServer ausdrucken, finden Sie in
der Installationsanleitung.
5 Geben Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway (bei
Bedarf) des PrintServers ein.
6 Klicken Sie auf OK, und wählen Sie Schließen.
7 Ist die IP-Adresse korrekt einprogrammiert, so erscheint der
Brother-PrintServer in der Geräteliste.
10 - 4 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse über DHCP einrichten
Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist eines von
mehreren Protokollen zur automatischen Zuweisung von IPAdressen. Gibt es einen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk
(gewöhnlich ein Unix, Windows® NT 4.0, Windows® 2000- oder
Novell NetWare-Netzwerk), so erhält der PrintServer seine IPAdresse automatisch vom DHCP-Server, und sein Name wird bei
allen RFC 1001- und 1002-kompatiblen dynamischen
Namensdiensten registriert.
Wollen Sie den PrintServer nicht mittels DHCP, BOOTP oder
RARP konfigurieren, so müssen Sie für die BOOTMETHODE die Option FEST wählen, damit der PrintServer
eine feste IP-Adresse erhält. Damit versucht der PrintServer
dann nicht, eine IP-Adresse von einem dieser Systeme zu
erhalten. Die BOOT-METHODE wird über das
Funktionstastenfeld des Druckers (bei Druckern mit einer
LCD-Anzeige), TELNET (und den Befehl SET IP METHOD),
einen Web-Browser oder das Anwendungsprogramm
BRAdmin geändert.
IP-Adresse über APIPA konfigurieren
Mit APIPA (Automatic Private IP Addressing) konfigurieren DHCPClients automatisch eine IP-Adresse und Subnetzmaske, wenn kein
DHCP-Server verfügbar ist. Das Gerät wählt eine IP-Adresse
zwischen 169.254.1.0 und169.254.254.255. Die Subnetzmaske wird
automatisch auf 255.255.0.0 eingestellt, und die Gateway-Adresse
ist 0.0.0.0.
Standardmäßig ist das APIPA-Protokoll aktiviert.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 5
IP-Adresse mit ARP konfigurieren
Wenn Sie das BRAdmin-Programm und das Funktionstastenfeld des
Druckers nicht benutzen können und Ihr Netzwerk keinen DHCPServer verwendet, so können Sie dennoch den Befehl ARP
anwenden. Der Befehl ARP ist auf dem Windows®-System
verfügbar, auf dem sowohl TCP/IP-Protokoll als auch Unix-Systeme
installiert sind. Wenn Sie ARP verwenden wollen, geben Sie
folgenden Befehl an der Eingabeaufforderung ein:
arp -s ipadresse ethernetadresse
Dabei ist ethernetadresse die Ethernet-Adresse (MAC-Adresse)
des PrintServers, und ipadresse die IP-Adresse des PrintServers.
Zum Beispiel:
Windows®-Systeme
Windows®-Systeme benötigen einen Bindestrich (“-“) zwischen den
einzelnen Zeichen der Ethernet-Adresse.
arp -s 192.189.207.2 00-80-77-31-01-07
Unix-/Linux-Systeme
Im Allgemeinen benötigen Unix- und Linux-Systeme einen
Doppelpunkt (":") zwischen den einzelnen Zeichen der EthernetAdresse.
arp -s 192.189.207.2 00:80:77:31:01:07
10 - 6 TCP/IP KONFIGURATION
Um den Befehl arp -s benutzen zu können, muss man im
gleichen Ethernet-Segment sein (d. h. es darf kein Router
zwischen PrintServer und Betriebssystem sein).
Gibt es einen Router, so können Sie die IP-Adresse mit
BOOTP oder anderen in diesem Kapitel beschriebenen
Methoden eingeben.
Hat Ihr Administrator das System für die Zuweisung von IPAdressen mittels BOOTP, DHCP oder RARP konfiguriert, so
kann Ihr Brother-PrintServer die IP-Adresse von einem
beliebigen dieser Zuweisungssysteme erhalten. In diesem
Fall brauchen Sie den Befehl ARP nicht zu verwenden. Der
ARP-Befehl funktioniert nur einmal. Aus Sicherheitsgründen
kann man die IP-Adresse des Brother-PrintServers,
nachdem man sie einmal mit dem ARP-Befehl erfolgreich
programmiert hat, mit diesem Befehl nicht mehr ändern. Der
PrintServer ignoriert dann sämtliche Änderungsversuche.
Soll die IP-Adresse wieder geändert werden, so kann dies
über einen Web-Browser, TELNET (mit dem Befehl SET IP
ADDRESS), das Funktionstastenfeld des Druckers oder das
Zurücksetzen auf die werkseitigen Voreinstellungen (was die
erneute Anwendung des ARP-Befehls ermöglicht) erfolgen.
Geben Sie zur Konfiguration des PrintServers und zur
Überprüfung der Verbindung den Befehl ping ipaddress
ein, wobei ipaddress die IP-Adresse des PrintServers ist.
Zum Beispiel: ping 192.189.207.2.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 7
IP-Adresse über RARP konfigurieren
Die IP-Adresse des Brother-PrintServers kann auch mit der Funktion
Reverse ARP (rarp) auf Ihrem Hostcomputer konfiguriert werden.
Dazu wird die Datei /etc/ethers mit einem Eintrag wie dem
folgenden versehen (wenn diese Datei nicht vorhanden ist, können
Sie sie erzeugen):
00:80:77:31:01:07
BRN_310107
Dabei ist der erste Eintrag die Ethernet-Adresse des PrintServers
und der zweite Eintrag der Name des PrintServers (das ist der
Name, der auch in der Datei /etc/hosts angegeben wurde).
Läuft der rarp-Dämon nicht bereits, so starten Sie ihn (je nach
System mit dem Befehl rarpd, rarpd -a, in.rarpd -a u. ä.;
geben Sie man rarpd ein, oder ziehen Sie Ihre
Systemdokumentation zu Rate). Geben Sie bei einem Berkeley
UNIX-basierten System den folgenden Befehl ein, um zu überprüfen,
ob der rarp-Dämon läuft:
ps -ax | grep -v grep | grep rarpd
Bei AT&T UNIX-basierten Systemen geben Sie ein:
ps -ef | grep -v grep | grep rarpd
Der Brother-PrintServer erhält die IP-Adresse vom rarp-Daemon,
wenn er eingeschaltet wird.
10 - 8 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse über BOOTP konfigurieren
BOOTP ist eine Alternative zu rarp, die den Vorteil hat, die
Konfiguration von Subnetzmaske und Gateway zu ermöglichen. Um
die IP-Adresse mit BOOTP zu konfigurieren, müssen Sie sich
vergewissern, dass BOOTP auf Ihrem Hostcomputer installiert ist
und läuft (es sollte in der Datei /etc/services auf Ihrem Host als
echter Service erscheinen; geben Sie man bootpd ein, oder ziehen
Sie Ihre Systemdokumentation zu Rate). BOOTP wird gewöhnlich
über die Datei /etc/inetd.conf gestartet, Sie können es ggf.
durch Entfernen des Zeichens „#“ vor dem bootp-Eintrag in dieser
Datei aktivieren. So würde zum Beispiel ein typischer bootp-Eintrag
in der Datei /etc/inetd.conf folgendermaßen lauten:
#bootp dgram udp wait /usr/etc/bootpd bootpd -i
Bei manchen Systemen kann dieser Eintrag "bootps" anstelle von
"bootp" lauten.
Um BOOTP zu aktivieren, löschen Sie einfach das Zeichen
# in einem Editor (ist das Zeichen # nicht vorhanden, dann ist
BOOTP bereits aktiviert). Geben Sie dann den Namen,
Netzwerktyp (1 für Ethernet), Ethernet-Adresse, IP-Adresse,
Subnetzmaske und Gateway für den PrintServer in die
BOOTP-Konfigurationsdatei (gewöhnlich /etc/bootptab)
ein. Leider ist das exakte Format hierfür nicht standardisiert,
so dass Sie Ihrer Systemdokumentation entnehmen
müssen, wie diese Angaben einzugeben sind (bei vielen
UNIX-Systemen gibt es dafür auch Beispielvorlagen in der
bootptab-Datei). Hier sind einige Beispiele für typische
/etc/bootptab-Einträge:
BRN_310107 1
00:80:77:31:01:07 192.189.207.3
und:
BRN_310107:ht=ethernet:ha=008077310107:\
ip=192.189.207.3:
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 9
Manche BOOTP Hostsoftware-Implementationen sprechen nicht auf
BOOTP-Anfragen an, wenn kein Download-Dateiname in der
Konfigurationsdatei enthalten ist. Erzeugen Sie in diesem Fall
einfach eine Nulldatei auf dem Host und geben Sie den Namen
dieser Datei und ihren Pfad in der Konfigurationsdatei an.
Wie bei rarp lädt der PrintServer beim Einschalten des Druckers
seine IP-Adresse vom BOOTP-Server.
IP-Adresse mit BRCONFIG konfigurieren
Für Benutzer von Novell-Netzwerken besteht zusätzlich die
Alternative, die IP-Adresse des Brother-PrintServers über die
Remote Console zu konfigurieren.
In NetWare-Netzwerken können Sie das Dienstprogramm
BRCONFIG einsetzen, das mit jedem PrintServer mitgeliefert wird.
Rufen Sie im Windows®-Menü BRCONFIG auf. Wählen Sie den
entsprechenden Servernamen aus der Liste der PrintServer. Nach
der Meldung, dass die Verbindung zum PrintServer hergestellt
wurde, geben Sie bei der Eingabeaufforderung „#“ das
Standardkennwort „access“ ein.
Sie werden nun aufgefordert, einen Benutzernamen einzugeben.
Hier können Sie eine beliebige Eingabe machen.
Nun erscheint die Aufforderung Local>. Geben Sie ein: SET IP
ADDRESS ipadresse, wobei ipadresse die IP-Adresse ist, die Sie
dem PrintServer zuweisen wollen (fragen Sie Ihren NetzwerkManager, welche IP-Adresse Sie verwenden sollen). Zum Beispiel:
Local> SET IP ADDRESS 192.189.207.3
Nun müssen Sie die Subnetzmaske einrichten. Geben Sie SET IP
SUBNET subnetzmaske ein, wobei subnetzmaske die
Subnetzmaske ist, die Sie dem PrintServer zuweisen wollen (fragen
Sie Ihren Netzwerk-Manager, welche Subnetzmaske Sie verwenden
sollen). Zum Beispiel:
Local> SET IP SUBNET 255.255.255.0
10 - 10 TCP/IP KONFIGURATION
Haben Sie keine Subnetzwerke, so verwenden Sie eine der
folgenden Standard-Subnetzmasken:
255.255.255.0
255.255.0.0
255.0.0.0
für Netzwerke der Klasse C
für Netzwerke der Klasse B
für Netzwerke der Klasse A
Die Zahlengruppe ganz links in der IP-Adresse zeigt an, um welche
Art von Netzwerk es sich handelt. Der Wert dieser Gruppe liegt
zwischen 192 und 255 für Netzwerke der Klasse C (z.B.
192.189.207.3), 128 und 191 für Netzwerke der Klasse B
(z.B.128.10.1.30), und zwischen 1 und 127 für Netzwerke der Klasse
A (z.B. 13.27.7.1).
Haben Sie einen Gateway (Router), so geben Sie seine Adresse mit
dem Befehl SET IP ROUTER routeradresse ein, wobei
routeradresse die gewünschte IP-Adresse des Gateways ist, den
Sie dem PrintServer zuweisen wollen. Zum Beispiel:
Local> SET IP ROUTER 192.189.207.1
Geben Sie SET IP METHOD STATIC ein, um die Methode „FEST“
für die IP-Zugriffskonfiguration zu wählen.
Überprüfen Sie, ob Sie die IP-Information korrekt eingegeben haben.
Geben Sie dazu SHOW IP ein.
Geben Sie EXIT oder STRG-D ein (d. h. halten Sie die STRG-Taste
gedrückt, und geben Sie D ein), um die Arbeit mit der Remote
Console zu beenden.
IP-Adresse über TELNET-Konsole ändern
Außerdem können Sie die IP-Adresse auch mit dem Befehl TELNET
ändern.
TELNET stellt eine gute Möglichkeit dar, eine IP-Adresse zu ändern.
Es muss allerdings bereits eine gültige IP-Adresse in den PrintServer
programmiert worden sein.
Bei der Verwendung von TELNET müssen Sie das Kennwort des
PrintServers eingeben. Drücken Sie die Eingabetaste und geben
Sie das Standardkennwort access als Antwort auf die
Eingabeaufforderung “#” (kein Echo) ein.
Sie werden nun aufgefordert, einen Benutzernamen einzugeben.
Hier können Sie eine beliebige Eingabe machen.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 11
Nun erscheint die Aufforderung Local>. Geben Sie ein:
SET IP ADDRESS ipadresse, wobei ipadresse die IP-Adresse
ist, die Sie dem PrintServer zuweisen wollen (fragen Sie Ihren
Netzwerk-Manager, welche IP-Adresse Sie verwenden sollen). Zum
Beispiel:
Local> SET IP ADDRESS 192.189.207.3
Nun müssen Sie die Subnetzmaske einrichten. Geben Sie SET IP
SUBNET subnetzmaske ein, wobei subnetzmaske die
Subnetzmaske ist, die Sie dem PrintServer zuweisen wollen (fragen
Sie Ihren Netzwerk-Manager, welche Subnetzmaske Sie verwenden
sollen). Zum Beispiel:
Local> SET IP SUBNET 255.255.255.0
Haben Sie keine Subnetzwerke, so verwenden Sie eine der
folgenden Standard-Subnetzmasken:
255.255.255.0
255.255.0.0
255.0.0.0
für Netzwerke der Klasse C
für Netzwerke der Klasse B
für Netzwerke der Klasse A
Die Zahlengruppe ganz links in der IP-Adresse zeigt an, um welche
Art von Netzwerk es sich handelt. Der Wert dieser Gruppe liegt
zwischen 192 und 255 für Netzwerke der Klasse C (z.B.
192.189.207.3), 128 und 191 für Netzwerke der Klasse B
(z.B.128.10.1.30), und zwischen 1 und 127 für Netzwerke der Klasse
A (z.B. 13.27.7.1).
Haben Sie einen Gateway (Router), so geben Sie seine Adresse mit
dem Befehl SET IP ROUTER routeradresse ein, wobei
routeradresse die gewünschte IP-Adresse des Gateways ist, den
Sie dem PrintServer zuweisen wollen. Zum Beispiel:
Local> SET IP ROUTER 192.189.207.1
Geben Sie SET IP METHOD STATIC ein, um die Methode „FEST“
für die IP-Zugriffskonfiguration zu wählen.
Überprüfen Sie, ob Sie die IP-Information korrekt eingegeben haben.
Geben Sie dazu SHOW IP ein.
Geben Sie EXIT oder STRG-D ein (d. h. halten Sie die STRG-Taste
gedrückt, und geben Sie D ein), um die Arbeit mit der Remote
Console zu beenden.
10 - 12 TCP/IP KONFIGURATION
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum TCP/IP-Protokoll finden Sie unter
http://solutions.brother.com.
TCP/IP KONFIGURATION 10 - 13
11 Problemlösung
Überblick
Dieses Kapitel enthält Abhilfemaßnahmen für mögliche Probleme
bei der Arbeit mit Brother-PrintServern, und ist in die folgenden
Abschnitte gegliedert:
1 Installationsprobleme
2 Gelegentliche Probleme
3 Protokollspezifische Abhilfemaßnahmen
Installationsprobleme
Wenn der Druck über das Netzwerk nicht möglich ist, prüfen Sie
Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass der Drucker online und
betriebsbereit ist.
Drucken Sie die Druckereinstellungen aus und überprüfen Sie
Drucker und Konfiguration (Siehe Installationsanleitung).
Schlägt dieser Test fehl, so prüfen Sie:
a Wenn die LED-Anzeige nach der Verbindung mit dem
Netzwerk nicht blinkt, sind die Netzwerk-FirmwareEinstellungen möglicherweise korrupt.
b Versuchen Sie in diesem Fall den PrintServer auf die
werkseitigen Voreinstellungen zurückzusetzen. Halten Sie
dazu die Netzwerk-Testtaste auf der Rückseite des Druckers
mindestens 5 Sekunden lang gedrückt. Schalten Sie danach
den Drucker aus und wieder ein. Sie können die
Einstellungen überprüfen, indem Sie die
Druckerkonfigurationsseite ausdrucken.
11 - 1 PROBLEMLÖSUNG
11
2 Wird die Konfigurationsseite gedruckt, jedoch keine
Dokumente, so versuchen Sie Folgendes:
Ist keiner der folgenden Schritte erfolgreich, so liegt
höchstwahrscheinlich ein Hardware- oder Netzwerkproblem
vor!
a Wenn Sie TCP/IP verwenden:
Versuchen Sie, den PrintServer über das HostBetriebssystem mit folgendem Befehl anzusprechen:
ping ipadresse
Dabei ist ipadresse die IP-Adresse des PrintServers
(Hinweis: Es kann manchmal nach dem Einrichten der IPAdresse bis zu zwei Minuten dauern, bis der PrintServer
seine IP-Adresse geladen hat). Fahren Sie nach einer
erfolgreichen Rückmeldung mit dem Abschnitt UNIX, TCP/IP
Windows NT®4.0/LAN Server, Windows®98/95/Me Peer-toPeer (LPR), Internet Print oder Web-Browser in diesem
Kapitel fort. Gehen Sie andernfalls zu Schritt 3 und dann zum
Abschnitt über TCP/IP.
b Wenn Sie ein Novell-System benutzen:
Prüfen Sie, ob der PrintServer auf dem Netzwerk sichtbar ist.
Melden Sie sich dazu mit SUPERVISOR (nicht als Anwender
mit Supervisor-Privilegien) oder ADMIN (bei NetWare 4 oder
neueren Servern) an, gehen Sie zu PCONSOLE oder
NWADMIN, wählen Sie PRINTSERVER-INFORMATION und
dann den Namen des PrintServers (vergewissern Sie sich,
dass Sie den Namen des PrintServers eingegeben haben).
Können Sie im Menü PrintServer-Status und
Steuerung sehen, so ist der Brother-PrintServer im
Netzwerk sichtbar, und Sie können mit dem Abschnitt
„Problemlösung bei Novell NetWare-Installationen“
fortfahren. Gehen Sie andernfalls zu Schritt 3.
c Wenn Sie mit AppleTalk für Macintosh® arbeiten:
Vergewissern Sie sich, dass Sie den PrintServer-Namen
unter dem LaserWriter 8 Symbol in der Auswahl sehen
können. Ist dies der Fall, so ist die Verbindung gut, und Sie
können mit dem Abschnitt „AppleTalk für Macintosh®“
fortfahren. Gehen Sie andernfalls zu Schritt 3.
PROBLEMLÖSUNG 11 - 2
3 Wenn Sie mit den in Schritt 2 beschriebenen Methoden keine
Verbindung herstellen können, prüfen Sie Folgendes:
a Vergewissern Sie sich, dass der Drucker eingeschaltet und
betriebsbereit (online) ist.
b Überprüfen Sie die Netzwerkverbindungen, und drucken Sie
eine Konfigurationsseite in der Netzwerk-Statistikinformation
aus, um zu ermitteln, ob Bytes übertragen und empfangen
werden.
c Prüfen Sie, ob die LED-Anzeigen leuchten oder blinken.
Brother-PrintServer verfügen über zwei LEDs auf der Rückseite
des Druckers. Die obere von ihnen zeigt Verbindung/
Geschwindigkeit an. Die untere dient der Aktivitätsanzeige
(Empfang/Senden).
■ LEDs leuchten/blinken nicht:
Leuchtet keine der beiden LEDs, so ist der PrintServer nicht
ans Netzwerk angeschlossen.
■ LED für Verbindung/Geschwindigkeit leuchtet orange: Fast
Ethernet
Diese LED leuchtet orange, wenn der PrintServer an ein
100BaseTX Fast Ethernet Netzwerk angeschlossen ist.
■ LED für Verbindung/Geschwindigkeit leuchtet grün: 10BaseT
Ethernet
Die LED-Anzeige für Verbindung/Geschwindigkeit blinkt,
wenn der Print/Server Daten empfängt oder übermittelt.
4 Wird ein Repeater oder Hub verwendet, vergewissern Sie sich,
dass SQE (Herzschlag) am Hub bei Bedarf ausgeschaltet ist.
Prüfen Sie außerdem bei einem Hub oder Multiport-Repeater,
dass Hub- oder Repeateranschluss in Ordnung sind. Testen Sie
dazu den PrintServer mit einem anderen Anschluss oder bei
einem anderen Hub oder Multi-Port-Repeater.
5 Befindet sich zwischen dem PrintServer und dem Hostcomputer
eine Brücke oder ein Router, so vergewissern Sie sich, dass
das Gerät so eingestellt ist, dass der PrintServer zu
Datenversand und -empfang fähig ist. Eine Brücke kann zum
Beispiel so eingestellt sein, dass nur bestimmte Arten von
Ethernet-Adressen passieren können (das bezeichnet man als
Filterung); folglich muss eine solche Brücke für BrotherPrintServeradressen konfiguriert werden. Entsprechend kann
ein Router zur Durchlässigkeit für bestimmte Protokolle
eingestellt werden. Prüfen Sie also, dass das gewünschte
Protokoll zum PrintServer dringen kann.
11 - 3 PROBLEMLÖSUNG
6 Verlässt ein Druckauftrag die Warteschlange, aber es wird nicht
gedruckt, so vergewissern Sie sich, dass Sie nicht versuchen,
einen Textauftrag auf einem PostScript-Drucker zu drucken.
Haben Sie einen Drucker, der automatisch die Sprache
wechseln kann, so stellen Sie sicher, dass dieser nicht nur für
den PostScript-Modus eingestellt ist.
Gelegentliche Probleme
Starten PrintServer und Drucker problemlos, treten jedoch beim
Drucken manchmal Schwierigkeiten auf, so prüfen Sie Folgendes:
1 Wenn Sie kleine Druckaufträge problemlos drucken können,
große Grafikdrucke jedoch verzerrt oder unvollständig sind,
vergewissern Sie sich, dass der Drucker über genug Speicher
verfügt und der neueste Druckertreiber auf Ihrem Computer
installiert ist. Die neuesten Brother-Druckertreiber können Sie
von http://solutions.brother.com herunterladen.
2 Entnehmen Sie den einzelnen Abschnitten zur Problemlösung
bei Protokollfehlern in diesem Kapitel weitere Ursachen für
gelegentliche Druckerstörungen.
Problemlösung für TCP/IP
Wenn Sie TCP/IP verwenden, nicht über den PrintServer drucken
können und Hardware und Netzwerk wie in den vorhergegangen
Schritten überprüft haben, so prüfen Sie Folgendes:
Es empfiehlt sich immer, folgende Schritte nacheinander
auszuführen, um Fehler bei der Einrichtung auszuschließen.
Schalten Sie den Drucker aus und wieder ein;
Löschen Sie den PrintServer, legen Sie ihn erneut an, und erzeugen
Sie eine neue Warteschlange, um Fehler bei der Einrichtung
auszuschließen.
1 Das Problem kann durch falsch abgestimmte oder duplizierte
IP-Adressen verursacht werden. Prüfen Sie, ob die IP-Adresse
korrekt in den PrintServer geladen ist (über die
Konfigurationsseite). Vergewissern Sie sich, dass es keine
anderen Knoten mit dieser Adresse auf diesem Netzwerk gibt
(Probleme beim Druck mit TCP/IP sind meist auf duplizierte IPAdressen zurückzuführen).
PROBLEMLÖSUNG 11 - 4
2 Wurde die IP-Adresse mit BRCONFIG, NCP oder ccr
eingegeben, so vergewissern Sie sich, dass Sie die Remote
Console korrekt mit STRG-D oder EXIT beendet haben, und
dass Sie den Drucker aus- und danach wieder eingeschaltet
haben (es kann bis zu zwei Minuten dauern, bis die IP-Adresse
wirksam wird).
3 Vergewissern Sie sich, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem
PrintServer aktiviert ist.
4 Haben Sie rarp verwendet, vergewissern Sie sich, dass Sie den
rarp-Daemon mit rarpd, rarpd -a, in.rarpd -a oder einem
gleichwertigen Befehl auf einer beliebigen Workstation gestartet
haben. Stellen Sie sicher, dass die Datei /etc/ethers die
korrekte Ethernet-Adresse enthält, und dass der Name des
PrintServers mit dem Namen in der Datei /etc/hosts
übereinstimmt.
5 Haben Sie bootp verwendet, vergewissern Sie sich, dass der
bootp-Dämon auf einer beliebigen UNIX-Workstation gestartet
und bootp in der Datei /etc/bootptab korrekt aktiviert ist (d.
h. dass das Zeichen „#“ aus dem bootp-Eintrag entfernt wurde).
6 Vergewissern Sie sich auch, dass Hostcomputer und
PrintServer entweder auf dem gleichen Subnetzwerk sind oder
dass andernfalls der Router korrekt für die Datenübertragung
zwischen den beiden Geräten konfiguriert ist.
UNIX-Problemlösung
1 Vergewissern Sie sich, dass die Datei /etc/printcap (falls
zutreffend) korrekt eingegeben wurde. Suchen Sie vor allem
nach fehlenden Doppelpunkten ":" und "\" Zeichen, da ein
kleiner Fehler irgendwo in der Datei schwerwiegende
Konsequenzen haben kann. Prüfen Sie auch das Verzeichnis
/usr/spool um sicherzustellen, dass Sie ein gültiges SpoolVerzeichnis erzeugt haben.
2 Wenn Sie mit einem Linux-Betriebssystem arbeiten, konfiguriert
das in Linux enthaltene X-Window Print Tool Programm die
Datei etc/printcap möglicherweise nicht korrekt für den lpdBetrieb. In diesem Fall können Sie die Datei etc/printcap
bearbeiten und die folgende Zeile im Druckereintrag ändern.
if
:lp = /dev/null: \
then to
:lp=:\
11 - 5 PROBLEMLÖSUNG
3 Wenn Sie mit einem Berkeley-basierten UNIX arbeiten,
vergewissern Sie sich, dass der Daemon auf Berkeleybasierten Systemen mit dem Befehl lpc start drucker gestartet
wurde, wobei drucker der Name der lokalen
Druckwarteschlange ist.
4 Wenn Sie mit einem AT&T-basierten UNIX arbeiten,
vergewissern Sie sich, dass das Gerät aktiviert ist („enable
printer“, wobei „printer“ der Name der lokalen
Druckwarteschlange ist).
5 Vergewissern Sie sich, dass der lpr/lpd-Dienst für dezentrale
Liniendrucker auf dem Hostcomputer aktiviert ist (Genaueres
hierzu finden Sie in der Dokumentation zum Hostcomputer).
6 Haben Sie Probleme beim gleichzeitigen Druck von mehr als
einem Druckauftrag, so versuchen Sie das IP-Zeitlimit mit dem
Befehl SET IP TIMEOUT oder mit Hilfe von BRAdmin zu
erhöhen.
7 Werden Text- oder PCL-Druckaufträge gleichzeitig
durchgeführt, versuchen Sie, den Service (Remote-Drucker) mit
EOT auf String Nummer 2 zu setzen (<ESC>E). Zum Beispiel:
SET SERVICE BRN_xxxxxx_P1 EOT 2
8 Werden PostScript-Druckaufträge nicht oder gleichzeitig
gedruckt, versuchen Sie, den Service (Remote-Drucker) mit
EOT auf String Nummer 3 zu setzen (STRG-D). Zum Beispiel:
SET SERVICE BRN_xxxxxx_P1 EOT 3
9 Sind die Zeilen in einer Textdatei verschoben, vergewissern Sie
sich, dass Sie den Namen TEXT für den Remote-Drucker (rp) in
der Datei /etc/printcap angegeben haben.
10 Wenn Sie Sun Solaris V2.4 oder früher verwenden, sollten Sie
wissen, dass der Druck langer Aufträge auf PrintServern
fehlschlägt. Haben Sie Schwierigkeiten mit dem Druck langer
Aufträge (über 1 MB), fügen Sie die Zeile mx#0 in den Eintrag
in der Datei /etc/printcap ein.
11 Wenn Sie nicht über die DEC TCP/IP-Services für VMS (UCX)
drucken können, vergewissern Sie sich, dass Sie die Version
2.0B oder höher dieser Software haben, da frühere Versionen
nicht mit Brother-PrintServern zusammenarbeiten.
PROBLEMLÖSUNG 11 - 6
Problemlösung für Windows NT®4.0/LAN-Server
(TCP/IP)
Bei Problemen beim Druck unter Windows NT®4.0 oder LAN-Server
prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass TCP/IP und TCP/IP-Druckservice
installiert sind und auf dem Windows NT® System oder dem
LAN-Server Dateiserver laufen.
2 Wenn Sie DHCP verwenden und keine Reservierung für den
PrintServer erzeugt haben, müssen Sie den NetBIOS-Namen
des Druckerservers im Feld Name oder Adresse des Hosts,
der lpd bereitstellt: eingeben.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-toPeer-Druck (LPR)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Netzwerk (LPR-Methode) prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass der Brother-Treiber für den LPRAnschluss wie in den Kapiteln zum Windows® 95/98/Me Peerto-Peer-Netzwerk beschrieben installiert und konfiguriert ist.
2 Wählen Sie versuchsweise LPR Byte-Zählung aktiviert unter
Anschlusseinstellungen in den Druckertreibereigenschaften.
Im Laufe der Installation der BLP-Software werden Sie
möglicherweise nach einem Anschlussnamen gefragt, der nicht
angezeigt wird. Das passiert manchmal bei Windows® 95/98/Me
Computern. Drücken Sie in diesem Fall die Tasten ALT und TAB,
damit der Name erscheint.
11 - 7 PROBLEMLÖSUNG
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-toPeer-Druck (HP JetAdmin kompatible Methode)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Netzwerk prüfen Sie Folgendes (HP JetAdminkompatible Methode):
1 Erscheint der PrintServer nicht unter JetAdmin auf einem
Windows® 95/98/Me Peer-to-Peer-Netzwerk, versuchen Sie,
sämtliche Windows® 95/98/Me Netzwerksoftware aus der
Netzwerksystemsteuerung zu entfernen, und dann
folgendermaßen neu zu installieren:
■ Installieren Sie zuerst das IPX/SPX-kompatible Protokoll
(oder das TCP/IP-Protokoll, wenn Sie mit einer späteren
Version von JetAdmin arbeiten), dann Client für MicrosoftNetzwerke und den Treiber für die Netzwerkadapterkarte.
■ Installieren Sie nun die neueste Version der HP JetAdminSoftware.
■ Starten Sie das System neu, und fügen Sie den HP JetAdmin
Service hinzu.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me und
Windows NT®4.0 Peer-to-Peer-Druck (NetBIOS)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me,
Windows NT®4.0 (oder höher) Peer-to-Peer-Netzwerk (NetBIOS)
prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass der Brother-NetBIOSAnschlusstreiber wie in den Kapiteln zum Windows® 95/98/Me
oder Windows NT®4.0 Peer-to-Peer-Netzwerk (NetBIOS)
beschrieben installiert und konfiguriert ist. Im Laufe der
Installation der Anschlusstreiber werden Sie möglicherweise
nach einem Anschlussnamen gefragt, der nicht angezeigt wird.
Das passiert manchmal bei Windows® 95/98/Me und Windows
NT®4.0 Computern. Drücken Sie in diesem Fall die Tasten ALT
und TAB, damit der Name erscheint.
2 Vergewissern Sie sich, dass der PrintServer in derselben
Arbeitsgruppe oder Domäne konfiguriert ist wie Ihre anderen
Computer. Es kann einige Minuten dauern, bis der PrintServer
in der Netzwerkumgebung erscheint.
PROBLEMLÖSUNG 11 - 8
Problemlösung für Brother Internet Print (TCP/IP)
1 Der erste Schritt bei der Problemlösung besteht darin, sich zu
vergewissern, dass eine gültige E-Mail-Verbindung zwischen
dem sendenden PC und dem empfangenden PrintServer
besteht. Versuchen Sie, eine E-Mail-Nachricht vom PC an einen
Benutzer am entfernten Standort zu senden, der Mail über den
POP3-Server empfangen kann. Funktioniert dies nicht, so kann
ein E-Mail-Konfigurationsproblem auf dem PC, auf dem lokalen
E-Mail-Server oder auf dem Remote-POP3-Server vorliegen.
Vergewissern Sie sich vor allem, dass die für den PC und auf
dem Remote-PrintServer konfigurierten E-Mail-Parameter den
auf den E-Mail-Servern konfigurierten entsprechen.
2 Können Sie zwar kleine Dateien drucken, aber beim Druck
großer Dateien treten Probleme auf, so kann es am E-MailSystem liegen! Manche E-Mail-Systeme haben beim Druck
großer Dateien Schwierigkeiten. Erreicht die Datei ihr Ziel nicht
intakt, so liegt es am E-Mail-System.
3 Sie können auch den partiellen E-Mail-Druck auf Ihrem ClientPC aktivieren, dann werden die E-Mail-Nachrichten aufgeteilt,
um Ihren E-Mail-Server nicht zu überlasten. Dazu wählen Sie
den Dialog Eigenschaften für den Brother-Internet-PrintAnschluss.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me/2000/XP IPP
Sie möchten einen anderen Anschluss als 631 verwenden
Wenn Sie Anschluss 631 für den IPP-Druck verwenden, lässt Ihre
Firewall möglicherweise die Druckdaten nicht durch. Verwenden Sie
in diesem Fall einen anderen Anschluss (Port 80), oder konfigurieren
Sie Ihre Firewall so, dass Anschluss 631 die Daten passieren lässt.
Wenn Sie einen Druckauftrag über IPP und den Anschluss 80
(Standard-HTTP-Anschluss) an den Drucker senden möchten,
müssen Sie bei der Konfiguration Ihres Windows®2000/XP Systems
Folgendes eingeben:
http://ip_adresse/ipp
11 - 9 PROBLEMLÖSUNG
Option „Weitere Informationen“ unter Windows® 2000
funktioniert nicht
Wenn Sie folgende URL verwenden:
http://ip_address:631 oder http://ip_address:631/ipp,
funktioniert die Option Weitere Informationen unter Windows® 2000
nicht. Wenn Sie mit der Option Weitere Informationen arbeiten
wollen, müssen Sie folgende URL verwenden:
http://ip_adresse
Windows® 2000/XP wird dann gezwungen, Anschluss 80 für die
Kommunikation mit dem Brother-PrintServer zu verwenden.
Windows® 95/98/Me Clients können Treiber nicht von einem
Windows® 2000/XP-System abrufen
Verwenden Sie Internet Explorer Version 4.0 oder höher, und
installieren Sie die Software Microsoft Internet Print Services auf
Ihren Client-Computern.
Problemlösung für Novell Netware
Wenn Sie nicht über NetWare drucken können, und Hardware und
Netzwerk wie in den vorhergehenden Schritten beschrieben geprüft
haben, stellen Sie zuerst sicher, dass der Brother-PrintServer mit der
Warteschlange verbunden ist. Gehen Sie dazu zu PCONSOLE,
wählen Sie PRINT QUEUE INFORMATION, und dann CURRENTLY
ATTACHED SERVERS. Erscheint der PrintServer nicht in der Liste
der angeschlossenen Server, so prüfen Sie Folgendes:
Es empfiehlt sich immer, folgende Schritte nacheinander
auszuführen, um Fehler bei der Einrichtung auszuschließen.
■ Schalten Sie den Drucker aus und wieder ein. Auf diese
Weise wird die NetWare-Warteschlange neu durchsucht.
■ Löschen Sie den PrintServer, legen Sie ihn erneut an und
erzeugen Sie eine neue Warteschlange, um Fehler bei der
Einrichtung auszuschließen.
PROBLEMLÖSUNG 11 - 10
1 Haben Sie das Anmeldekennwort geändert, so muss es sowohl
für den Brother-PrintServer (mit dem Befehl SET NETWARE
PASSWORD, wenn Sie mit der BRConfig-Software arbeiten oder
mit einem Web-Browser oder dem Anwendungsprogramm
BRAdmin) als auch für den Dateiserver (mit dem PCONSOLEBefehl Print Server Information Change Password)
geändert werden.
2 Haben Sie die Druckwarteschlange anstelle von BRAdmin mit
PCONSOLE erzeugt, so müssen Sie mindestens einen
NetWare-Dateiserver mit dem Befehl SET NETWARE SERVER
servername ENABLED aktiviert haben.
3 Haben Sie Ihr NetWare-Benutzerlimit überschritten?
4 Vergewissern Sie sich, dass der in PCONSOLE verwendete
PrintServer-Name dem für den PrintServer konfigurierten
Namen genau entspricht, und stellen Sie sicher, dass er als
Warteschlangenserver für die Druckwarteschlange definiert ist.
5 Wenn Sie auf verschiedenen Dateiservern in Ihrem Netzwerk
sowohl 802.3 als auch Ethernet II Frames verwenden, besteht
die Möglichkeit, dass der PrintServer die Verbindung zum
gewünschten Dateiserver nicht herstellen kann. Versuchen Sie,
den gewünschten Frame Type mit dem Befehl SET NETWARE
FRAME in der PrintServer-Fernkonsole oder mit BRAdmin
zwingend einzustellen.
6 Wenn Sie die Anweisung DOS CAPTURE verwenden und Teile
Ihres Druckauftrags verlieren, versuchen Sie, für den Parameter
TIMEOUT in der Anweisung CAPTURE einen höheren Wert
einzustellen (mindestens 50 Sekunden für Windows®).
Problemlösung für AppleTalk
Wenn Sie nicht über einen Computer mit AppleTalk für Macintosh®
drucken können, und die Hardware und das Netzwerk wie in den
vorstehenden Schritten beschrieben getestet haben, prüfen Sie
Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass Sie mit AppleTalk Phase 2
arbeiten, und dass Sie die richtige AppleTalk-Schnittstelle in der
Systemsteuerung des Macintosh® gewählt haben.
2 Vergewissern Sie sich, dass das AppleTalk-Protokoll auf dem
PrintServer aktiviert ist.
11 - 11 PROBLEMLÖSUNG
3 Wenn Sie ein großes Netzwerk haben, vergewissern Sie sich,
dass Sie den Treiber für LaserWriter Version 8.xx oder einen
gleichwertigen Treiber haben, da ältere Versionen PostScriptFehler hervorrufen können. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die
korrekte Druckerinformation erhalten, wenn Sie Printer Info
unter Setup in der Auswahl wählen.
4 Vergewissern Sie sich, dass Sie die korrekte
Druckerbeschreibungsdatei (PPD) in der Auswahl gewählt
haben (sonst können PostScript-Fehler auftreten).
5 Überprüfen Sie, ob Sie die korrekte AppleTalk-Zone gewählt
haben. Da der PrintServer seine Zoneninformation über den
Router übermittelt bekommt, ist es möglicherweise nicht die
erwartete Zone und sie erscheint daher nicht in der Auswahl. In
diesem Fall müssen Sie möglicherweise den Namen der Zone
in BRAdmin, einem Web-Browser oder mit dem Befehl SET
APPLETALK ZONE aus TELNET festlegen.
Problemlösung für DLC/LLC
Gibt es Schwierigkeiten beim Druck mit DLC/LLC, so prüfen Sie
Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass das DLC/LLC-Protokoll mit
BRAdmin, einem Web-Browser oder TELNET aktiviert worden
ist.
2 Vergewissern Sie sich, dass die MAC-Adresse der Windows®Einstellung mit der auf der Konfigurationsseite angegebenen
identisch ist.
Problemlösung für Web-Browser (TCP/IP)
1 Können Sie mit Ihrem Web-Browser keine Verbindung zum
PrintServer herstellen, so empfiehlt es sich, die ProxyEinstellungen Ihres Browsers zu überprüfen. Prüfen Sie die
Ausnahmeeinstellungen und geben Sie bei Bedarf die IPAdresse des PrintServers ein. Dann versucht der PC nicht mehr
jedesmal, wenn Sie den Druckerstatus betrachten wollen, die
Verbindung zu Ihrem ISP oder Proxy-Server herzustellen.
2 Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Web-Browser
benutzen (wir empfehlen Netscape Navigator ab Version 4.0
oder Microsoft Internet Explorer ab Version 4.0).
PROBLEMLÖSUNG 11 - 12
A Anhang
A
Anhang A
Allgemeine Informationen
Die Konfiguration des PrintServers können Sie folgendermaßen
ändern.
• Brother-Programm BRAdmin für Windows® 95/98/Me,
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP
• Brother Web BRAdmin Programm für IIS*
• Mit HTTP (mit einem Web-Browser)
• Mit WebJetAdmin-Software
• Mit TELNET (Befehlssprache)
• Mit Brother NetWare-Dienstprogramm BRCONFIG
BRAdmin (Empfohlen)
Das Brother-Anwendungsprogramm BRAdmin kann mit dem TCP/
IP- oder IPX/SPX-Protokoll arbeiten. Mit diesem Dienstprogramm
können Sie Funktionen von Netzwerk und Drucker verwalten. Es
kann auch zur Aktualisierung der Firmware des PrintServers
verwendet werden.
Web BRAdmin
Das Web BRAdmin Programm dient zur Verwaltung aller an ein LAN/
WAN angeschlossenen Brother-Geräte. Nach der Installation der
Web BRAdmin Software auf einem Computer, auf dem IIS* läuft,
können Administratoren mit einem Web-Browser eine Verbindung
zum Web BRAdmin Server herstellen, der dann wiederum mit dem
Zielgerät kommuniziert. Im Unterschied zum Programm BRAdmin
Professional, das nur für Windows® Systeme geeignet ist, ist die
Web BRAdmin Software mit einem Java unterstützenden WebBrowser über jeden Client-Computer zugänglich.
Bitte beachten Sie, dass diese Software möglicherweise nicht auf
der mit Ihrem Brother-Gerät gelieferten CD enthalten ist. Gehen Sie
in diesem Fall zu http://solutions.brother.com/webbradmin, um mehr
über diese Software zu erfahren und sie herunterzuladen.
IIS* = Internet Information Server 4.0 oder 5.0
A - 1 APPENDIX
HTTP (Empfohlen)
Stellen Sie mit dem Web-Browser Ihrer Wahl eine Verbindung zum
Brother-PrintServer her. So können Sie die Parameter des Druckers
und/oder PrintServers konfigurieren.
WebJetAdmin
Der Brother-PrintServer ist zu HP WebJetAdmin kompatibel.
TELNET
Zur Herstellung des Anschlusses an den PrintServer mit TELNET
unter UNIX-, Windows NT®4.0 und den meisten anderen TCP/IPSystemen geben Sie Folgendes ein: Bei der Eingabeaufforderung
TELNET ipadresse, wobei ipadresse die IP-Adresse des
PrintServers ist. Drücken Sie dann die Eingabetaste, um zur
Aufforderung „#“ zu gelangen, geben Sie das Kennwort access ein
(das Kennwort erscheint nicht auf dem Bildschirm), und geben Sie
eine beliebige Antwort auf die Aufforderung Enter Username>.
Nach der Aufforderung Local> können Sie Befehle eingeben.
Wenn Sie an der Eingabeaufforderung HELP eingeben, erhalten Sie
eine Liste der unterstützten Befehle.
BRCONFIG
Das Dienstprogramm Brother BRCONFIG wird an der DOSEingabeaufforderung aufgerufen und mit BRAdmin installiert. Um
den Anschluss zum PrintServer mit dem Brother NetWareDienstprogramm BRCONFIG herzustellen, wählen Sie BRCONFIG
im Brother BRAdmin Utilities-Menü. Haben Sie nur einen
PrintServer, so wird die Verbindung zu diesem Server sofort
hergestellt. Haben Sie mehr als einen PrintServer, so erscheint eine
Liste der verfügbaren PrintServer. Geben Sie hier die Nummer des
gewünschten PrintServers an. Nach dem Herstellen der Verbindung
geben Sie bei der Aufforderung „#“ das Kennwort access ein (das
Kennwort wird nicht auf dem Bildschirm angezeigt), und geben eine
beliebige Antwort auf die Aufforderung Enter Username>. Nach
der Aufforderung Local> können Sie Befehle eingeben. Zur
Verwendung von BRCONFIG wird ein Novell-Server (mit dem IPXProtokoll) benötigt und es muss eine aktive Verbindung zum Server
hergestellt werden.
Wenn Sie an der Eingabeaufforderung HELP eingeben, erhalten Sie
eine Liste der unterstützten Befehle.
ANHANG A - 2
Mit Diensten arbeiten
Allgemeines
Ein Dienst oder Service ist eine Ressource, auf die Computer, die
über den Brother-PrintServer drucken wollen, zugreifen können. Der
Brother-PrintServer bietet die folgenden vordefinierten Services (mit
dem Befehl SHOW SERVICE in der Fernkonsole des BrotherPrintServers kann man eine Liste der verfügbaren Dienste abrufen):
Wenn Sie an der Eingabeaufforderung HELP eingeben, erhalten Sie
eine Liste der unterstützten Befehle.
Service (Beispiel)
Definition
BINARY_P1
TCP/IP-Binär-, NetBIOS-Dienst
TEXT_P1
TCP/IP-Textservice (fügt am Ende jeder Zeile
einen Wagenrücklauf ein)
POSTSCRIPT_P1
PostScript-Service (schaltet PJL-kompatible
Drucker in den PostScript-Modus)
PCL_P1
PCL-Service (schaltet PJL-kompatible
Drucker in den PCL-Modus)
BRN_xxxxxx_P1_AT
Dienstprogramme AppleTalk und LPD für
Mac OS® 8.6 oder höher
BRN_xxxxxx_P1
NetWare-Service (TCP/IP ist für
Kompatibilität nach unten aktiviert).
Dabei steht xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (zum Beispiel BRN_310107_P1).
A - 3 ANHANG
PrintServer-Firmware aktualisieren
Allgemeines
Die Firmware des PrintServers ist im Flash Memory gespeichert.
Das bedeutet, Sie können die Firmware durch Herunterladen der
entsprechenden Update-Datei aktualisieren. Das neueste FirmwareUpdate erhalten Sie von der Brother Solutions-Website unter:
http://solutions.brother.com/.
Einige von Brother gelieferte Software-Versionen setzen Ihre
PrintServer-Parameter automatisch auf die werkseitigen
Voreinstellungen zurück. Wir versuchen, dies zu vermeiden.
Dies geschieht jedoch in einigen Fällen, wenn eine
umfassende neue Funktion zum PrintServer hinzugefügt
wird.
Wir empfehlen daher DRINGEND, dass Sie sich die aktuelle
Konfiguration des PrintServers vor einer Aktualisierung merken.
Drucken Sie hierfür die Konfigurationsseite aus. (Informationen zum
Ausdruck der Konfigurationsseite können Sie der
Installationsanleitung entnehmen.)
Sie können die Firmware Ihres PrintServer auf drei verschiedene
Arten aktualisieren:
1 Verwenden Sie die Anwendung BRAdmin (Empfohlen).
2 Arbeiten Sie mit dem FTP-Protokoll (empfohlen, wenn Sie ein
Netzwerk unter Macintosh® oder Unix betreiben).
3 Verwenden Sie ein anderes System (beispielsweise ein Novelloder Unix-System, um die neuen Firmware-Daten zum
PrintServer zu senden).
ANHANG A - 4
Firmware mit Hilfe von BRAdmin aktualisieren
Mit dem Anwendungsprogramm BRAdmin kann der BrotherPrintServer leicht neu programmiert werden.
1 Starten Sie BRAdmin.
2 Markieren Sie den entsprechenden PrintServer. Wählen Sie
das Steuerungsmenü und anschließend „Firmware laden“.
Drücken Sie STRG+<Auswahl> oder
UMSCHALTTASTE+<Auswahl> bei jedem weiteren Drucker,
um mehrere PrintServer auszuwählen.
Die neue Softwareversion kann auf drei Arten zum PrintServer
gesendet werden. Ungeachtet der gewählten Methode müssen
Sie immer ein Kennwort für den PrintServer eingeben. Das
Standardkennwort für den PrintServer lautet access.
3 TFTP (Upgrade von diesem PC)
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie bereits TCP/IP auf
Ihrem PC installiert haben. BRAdmin sendet dann die neuen
Firmware-Daten mit dem TFTP-Protokoll zum PrintServer.
4 TFTP (von TFTP-Server abrufen)
Ist ein TFTP-Server in Ihrem Netzwerk installiert (viele UnixSysteme bieten TFTP-Unterstützung), so wollen Sie
möglicherweise diese Option verwenden. Die neue FirmwareDatei muss sich im TFTP-Startverzeichnis auf Ihrem TFTPServer befinden. In diesem Fall lässt Ihr PC den PrintServer die
Firmware-Daten vom zugewiesenen TFTP-Server lesen. Das
Upgrade schlägt fehl, wenn nicht der korrekte Dateiname
angegeben wird. Außerdem müssen Sie gewährleisten, dass
die Firmware-Datei so eingestellt ist, dass sie vom PrintServer
gelesen werden kann. Auf Unix-Systemen können
Dateiattribute mit dem Befehl "chmod" vorgegeben werden. So
kann mit chmod filename 666 zum Beispiel jeder auf den
Dateinamen zugreifen. Vergewissern Sie sich auch, dass der
TFTP-Service auf Ihrem Unix-Server läuft.
A - 5 ANHANG
5 NetWare GET von einem Server
Dazu müssen Sie einen NetWare-Server auf Ihrem Netzwerk
haben (der mit IPX/SPX läuft) und die neue Firmware-Datei im
SYS/Login-Verzeichnis des Servers speichern. In diesem Fall
lässt Ihr PC den PrintServer die Firmware-Daten von einem
zugewiesenen Netware-Server lesen, d.h. der PrintServer stellt
die Verbindung zum Netware-Server her und liest die Firmware
selbst.
Treten bei der Aktualisierung der Firmware Probleme auf und
die Netzwerkeigenschaften des Drucker funktionieren nicht,
programmieren Sie den PrintServer über die DOSEingabeaufforderung Ihres Computers mit dem Befehl
COPY neu. Verbinden Sie PC und Drucker über ein
Parallelkabel, und geben Sie den Befehl
COPY Dateiname LPT1:/B ein (wobei Dateiname der
Name der neuen Firmware-Datei ist.
ANHANG A - 6
Mit dem FTP-Protokoll über die
Eingabeaufforderung aktualisieren
Legen Sie bei der Anmeldung am PrintServer PASSWORD AS THE
USERNAME fest, ist es möglich, die Firmware des PrintServers oder
Druckers (falls unterstützt) zu aktualisieren. Im folgenden Beispiel
wird cambridge als Kennwort für den PrintServer angenommen.
D:\>ftp
ftp> open 220.0.250.200
Connected to 220.0.250.200.
220 FTP print service:V-1.05/Use the network
password for the ID if updating.
User (220.0.250.200:(none)): cambridge
230 User cambridge logged in.
ftp> bin
200 Ready command OK.
ftp> hash
Hash mark printing On ftp: (2048 bytes/hash mark).
ftp> send brnt261.blf
200 Ready command OK.
150 Transfer Start
#################################################
########
#################################################
#################################################
#################################################
###########################
226 Data Transfer OK/Entering FirmWareUpdate mode.
ftp: 1498053 bytes sent in 8.52Seconds
175.77Kbytes/sec.
ftp> close
226 Data Transfer OK.
ftp> quit
Sehen Sie „226 Data Transfer OK/Entering FirmWareUpdate mode“,
dann können Sie davon ausgehen, dass die Firmware-Datei auf den
PrintServer übertragen wird. Wird diese Meldung nicht angezeigt,
wird die Datei, die Sie an den Drucker senden, entweder ignoriert,
oder der Drucker druckt Unsinn.
Verwenden Sie den Befehl bin, damit der FTP-Client in den
binären Kommunikationsmodus wechselt. Das Upgrade wird
nur korrekt funktionieren, wenn Sie den Befehl bin
verwenden.
A - 7 ANHANG
Mit dem FTP-Protokoll von einem Web-Browser
aktualisieren
Besuchen Sie den Brother Solutions-Web-Server
http://solutions.brother.com für Informationen zum Aktualisieren des
PrintServers mit Hilfe eines Web-Browsers.
ANHANG A - 8
Index
I
A
E
AIX ..................................... 1-3
AIX 4.0 ............................... 1-8
APIPA ....................... 1-1, 10-5
AppleTalk ...7-1, 7-4, 7-8, 11-2,
11-11
Arbeitsgruppe .................... 4-2
ARP ................. 1-2, 10-1, 10-6
Auswahl ...................... 7-2, 7-4
E-Mail ................................ 5-2
Emailkennwort ................... 5-6
EtherTalk ............. 7-1, 7-4, 7-8
B
H
Berkeley UNIX ................... 1-1
BINARY_P1 .........1-2, 1-3, A-3
BINDERY ........................... 6-2
BIP ..................................... 5-1
BOOTP ..................... 1-2, 10-9
BRAdmin ......................... 10-2
Brother NetBIOS Port Monitor
.................................. 4-2, 4-4
Brother Peer-to-Peer-Druck 3-4
Brother-LPR-Anschluss ..... 3-4
Browser ............................. 9-2
Hosts ................................. 3-3
HP JetDirect ...................... 3-2
HP verteilter Druckservice . 1-7
HP-UX ............................... 1-3
HP/UX ................................ 1-7
HTTP .................9-1, 10-1, A-1
Hyper Text Transfer Protocol ..
9-1
C
CFGTCP .......................... 1-11
D
DHCP .............. 1-2, 10-1, 10-5
DLC ................................... 8-1
DLC/LLC ........................ 11-12
DNS ................................... 9-2
Domäne 2-5, 3-3, 4-1, 4-2, 4-3,
9-2, 11-8
DOS ................................... 4-1
Druck unter Windows 2000/XP
einrichten ................. 2-2, 2-4
Druckeragent ..................... 6-5
I - 1 INDEX
F
Firmware aktualisieren ...... A-5
Flash Memory .................... A-4
FTP ............ 1-2, 1-11, A-4, A-7
I
IBM LAN Server ................. 2-1
IBM RS/6000 AIX .............. 1-8
IIS ........................2-2, 3-2, A-1
Internet .............................. 5-1
Internet Print ...................... 5-1
IPP 2-1, 2-4, 3-2, 5-1, 5-10, 11-9
IPX ..................................... 6-2
IPX/SPX ........................... 10-1
ISP ..................................... 5-2
J
JetAdmin .......................... 11-8
JetDirect ............................ 3-2
K
Kennwort 1-1, 2-1, 3-1, 4-1, 5-1
Kleinere Netzwerke ........... 3-1
L
LAN Server ................. 2-7, 4-8
LED .................................. 11-3
Linux ........................... 1-1, 1-6
lpc ............................. 1-5, 1-14
lpstat .................................. 1-5
M
Macintosh .......................... 7-2
Mailboxname ..................... 5-6
Microsoft Internet Explorer 2-2
Microsoft Internet Print Services
.................................. 2-2, 3-2
Microsoft TCP/IP printing ... 2-1
MIME ................................. 5-2
N
NDPS .......................... 6-2, 6-3
NDS ................................... 6-2
NET USE ........................... 4-9
NetBIOS ............ 4-1, 4-8, 11-8
NetWare 3 .................. 6-2, 6-6
NetWare 4 .................. 6-2, 6-6
NetWare 5 ......................... 6-2
NetWare GET .................... A-6
Netzwerkumgebung ........... 4-1
Novell ............................... 11-2
Novell Distributed Print Services .................................... 6-3
Novell NetWare ............. 11-10
NWADMIN ......................... 6-2
Peer-to-Peer .................... 11-8
Peer-to-Peer-Druck ........... 3-1
ping .................................. 11-2
POP3 .......................... 5-3, 5-6
PPD ............................ 7-3, 7-8
PRINTCAP ........................ 1-2
printcap .............................. 1-4
PSERVER NLM ............... 6-12
R
RARP ............................... 10-8
RFC 1001 und 1002 ........ 10-5
rlpstat ................................. 1-5
S
sam .................................... 1-7
SCO UNIX Konfiguration . 1-10
SCOADMIN ..................... 1-10
Server Message Block ....... 4-1
Service ............................... 1-3
Simple Mail Transport Protocol
5-2
SMB ............................ 4-1, 4-8
smit .................................... 1-8
SMTP .......................... 5-2, 5-8
Sun Solaris 2.x .................. 1-9
sysadmsh ........................ 1-11
T
OS/2 .................................. 2-7
OS/2 Warp ......................... 4-8
OS/2 Warp Server ...... 2-1, 2-7
OS/400 ............................ 1-11
TCP/IP ...................... 1-1, 10-1
TCP/IP-Druck .................... 2-1
TELNET . 4-3, 5-6, 10-1, 10-11,
A-1, A-2
TEXT_P1 .............1-2, 1-3, A-3
TFTP GET ......................... A-5
TFTP PUT ......................... A-5
TGV Multinet ...................... 1-5
P
U
PCONSOLE ....................... 6-6
UNIX .................................. 1-1
O
INDEX I - 2
W
Web BRAdmin ................... A-1
Web-Browser ................... 10-1
WebJetAdmin .................... A-1
Windows 2000 .... 2-1, 3-2, 4-1,
5-1, 6-4, 8-1, 10-1, 11-9, 11-10
Windows 95/98/Me .... 2-2, 3-1,
4-1, 5-1, 6-4, 10-1, 11-2, 11-7
Windows NT 4.0 . 2-1, 4-1, 5-1,
5-2, 6-4, 8-1, 10-1, 11-2
Windows NT 4.0 Druck ...... 2-4
Windows XP
.........2-1, 4-1, 5-1, 10-1, 11-9
I - 3 INDEX