Kurzanleitung AE 100 T

AE 100 T
programmierbarer 500 Kanal-Funkscanner
für Feststationsbetrieb
Benutzerinformationen
Kurzanleitung AE 100 T
Diese Kurzanleitung dient dem schnellen Überblick über die wichtigsten Funktionen
Ihres Scanners. Wenn Sie ganz schnell Ihren neuen Scanner betriebsbereit haben
wollen, dann gehen Sie wie hier beschrieben vor. Vielleicht finden Sie dann später
Zeit, sich die ausführliche Bedienungsanleitung durchzulesen? Nicht nur
weiterführende Funktionen werden dort beschrieben, sondern auch eine Reihe von
wichtigen Hinweisen zum Betrieb und zur Gesetzeslage!
Erstes Einschalten
Beim ersten Einschalten gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kennen die
Frequenzen, die Sie abhören wollen schon und möchten diese eingeben, oder Sie wissen
noch nicht, was für Sie wichtig sein könnte und wollen interessante Frequenzen erst einmal
suchen und abspeichern.
Manuelle Frequenzeingabe:
MAN, danach
PGM drücken. Mit Handrad Speicherplatznummer (Kanal)
aussuchen.
Frequenz mit Dezimalpunkt eintippen, mit ENTER bestätigen.
Von einem eingegebenen Kanal aus manuell weitersuchen:
Kanal manuell einstellen (s.o.)
TUNE drücken, mit Handrad abstimmen
Bei interessanter Frequenz mit ENTER abspeichern auf nächstem freien Kanal.
Frequenzen suchen lassen (Search):
BAND drücken. Die vorprogrammierten 23 Bänder können durch wiederholtes
Drücken der Taste oder Drehen am Handrad weitergeschaltet werden.
Beim interessantem Band Auf oder Ab Taste etwas länger drücken, Suchlauf
beginnt automatisch. Suchlauf stoppt, sobald eine belegte Frequenz gefunden
wurde. Abspeichern mit ENTER. Speicherung erfolgt automatisch auf dem
nächstem freien Kanal.
Einprogrammierte Frequenzen absuchen (SCAN):
Scan drücken, Vorgang stoppt automatisch bei belegtem Kanal.
Startverzögerung auf einem bestimmten Kanal einschalten:
Kanal auswählen (s.o.), FUNC, danach DELAY drücken
Bestimmte Kanäle vom Scannen ausschließen:
MAN drücken, mit Handrad betreffende Kanäle aussuchen, L/OUT Taste drücken.
Betreffender Kanal wird markiert und in Zukunft bei der Suche übersprungen.
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Bedienungsanleitung
Einführung
Der neue Funkscanner AE 100 T erlaubt den Empfang von Rundfunk- und
Sprechfunkaussendungen wie Amateurfunk, Wetterfunk und allgemeine Funkdienste. Es
lassen sich bis zu 115 000 verschiedene Frequenzen auf 500 Speicherplätzen abspeichern
und jederzeit wieder ändern. Als Stationsscanner hat der AE 100 T ein 230 V Netzteil gleich
eingebaut, ist also ohne umständliche Zusatzverdrahtung gleich einsatzbereit.
Der Empfänger AE 100 T arbeitet mit einem speziell für dieses Gerät entwickelten
Microprozessor, der unter anderem die folgenden Funktionen steuert:
High Speed Scan - erlaubt Absuchen von bis zu 40 Kanälen bzw. 75 Frequenzschritten pro
Sekunde
Suchlaufbetrieb - Sie können etwa 5 Sekunden auf jeder gefundenen Frequenz mithören,
bevor der Scanner die nächste Aussendung sucht.
3-fach Super (Triple Conversion) - dieses technische Empfangsprinzip unterdrückt
Nebenempfangs- und Spiegelfrequenzen im Empfangsbereich weitgehend und garantiert
störungsfreien Empfang ohne Phantomsignale.
23 vorprogrammierte Suchlaufbänder - diese machen die Suche nach interessanten
Frequenzen leicht, denn die den wichtigsten Funkdiensten zugeordneten Frequenzbereiche
sind schon zu Suchlaufbändern zusammengefaßt.
10 Speicherbänke - jeweils 50 Kanäle können in einer Bank gespeichert werden, dies macht
Gruppenbildung interessanter Frequenzen möglich
Auto Store - automatische Speicherfunktion sucht immer wieder nach neuen aktiven
Frequenzen und speichert diese automatisch zusätzlich zu den schon gefundenen ab.
Drehknopfabstimmung - ein griffiger und präzise schaltender Drehknopf erlaubt manuelle
Frequenz und Kanalsuche. Dabei paßt sich die Suchgeschwindigkeit automatisch an, je
nachdem wie schnell Sie den Knopf drehen.
10 Prioritätskanäle - die 10 für Sie wichtigsten Frequenzen können Sie permanent
absuchen lassen, so entgeht Ihnen kein wichtiger Anruf.
2 Sekunden Startverzögerung (Scan Delay) - der Scanner wartet noch ca. 2 Sekunden,
wenn ein Funkteilnehmer die Mikrofontaste losläßt, damit Sie auch die Antwort der
Gegenstation mitbekommen!
Lock-Out-Funktion - der Scanner überspringt auf Wunsch bestimmte Frequenzen, die Sie
markiert haben (z.B. Kanäle mit Dauerbetrieb oder momentan nicht interessanten
Gesprächen).
Großes beleuchtetes LCD-Anzeigefeld - mit Anzeige aller wichtigen Daten und
Einstellungen.
8 stelliges S-Meter - zeigt die relative Stärke der eingehenden Funksignale an.
Anschluß für Aufnahmegerät - erlaubt nicht nur das Aufnehmen von Sendungen, sondern
auch die Fernsteuerung, sobald der Scanner ein Signal empfängt.
Speicher-Erhaltung - bis zu 3 Monate bleiben alle Einstellungen gespeichert, wenn das
Gerät vom Stromnetz getrennt wird.
Netz- und Fahrzeugbetrieb - Sie haben die Wahl: Ihr Scanner kann sowohl am 230 V
Stromnetz als auch am 12 Volt Fahrzeugnetz arbeiten (Für Fahrzeuge benötigen Sie ein
Spezialkabel mit Zigarettenanzünder-Stecker).
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Großer Frequenzbereich - alle Aussendungen im Bereich 25-1300 Mhz in den Betriebsarten
AM, FM (schmal) und FM (breit) sind zu empfangen.
Die Suchlaufbereiche des AE 100 T
Ihr Scanner kann innerhalb seines großen Frequenzbereichs auf jede beliebige Frequenz
eingestellt werden, vorausgesetzt, daß die vorprogrammierten Frequenzschritte eingehalten
werden. Mit den kleinsten möglichen Frequenzschritten (alle 5 kHz) wäre damit Ihr Scanner
(theoretisch) in der Lage, auf über 115000 verschiedenen Frequenzen eingestellt zu werden.
Benachbarte Frequenzen werden in bestimmten Bereichen (Bändern) zusammengefaßt. So
gibt es beispielsweise die Bezeichnung 4m-Band für den Sprechfunkbereich, wo Polizei,
rotes Kreuz und Feuerwehr Ihren Funkbetrieb abwickeln, oder das 2m-Band, wo
Amateurfunk im Bereich 144-146 MHz vorzufinden ist usw.
Damit man die Übersicht nicht verliert, hat Ihr Scanner die meisten gebräuchlichen
Frequenzbänder bereits zu voreingestellten Suchlaufbändern zusammengefaßt. Damit wird
die Frequenzsuche besonders leicht.
Der Frequenzsuchlauf dient zum automatischen Absuchen eines Frequenzbandes. Die
dabei aufgefundenen benutzten Frequenzen können dann manuell oder automatisch in die
500 zur Verfügung stehenden Speicherplätze (das sind dann die Kanäle Ihres Scanners)
abgespeichert werden.
Folgende Frequenzbereiche sind zu Suchlaufbereichen zusammengefaßt:
Band
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
Search Range (MHz)
26-28
28-30
31-32
46-47
50-54
70-84
84-87.495
87.5-107.95
108-118
118-136.975
144-146
153-154
154-155
156-163
163-174
230-330
430-440
460-466
466-469
930-932
935-939
959-960
1240-1300
Typische Benutzung
CB-Funk
10 m Amateurfunk
Betriebsfunk (Ausland)
Betriebsfunk (Ausland)
6 m Amateurfunk (einige Länder)
Betriebsfunk, Rundfunk Osteuropa
Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr
UKW Rundfunk
Flugfunk
Flugfunk
2 m Amateurfunk
Betriebsfunk
Betriebsfunk
UKW Marineband
Betriebsfunk
militärischer Flugfunk
70 cm Amateurfunk
Betriebsfunk
Betriebsfunk
schnurlose Telefone CT 1+
900 MHz-Funk (einige Länder)
schnurlose Telefone CT 1
23 cm Amateurfunk
Entsprechend den Gesetzen in verschiedenen EU-Staaten ist es nicht überall erlaubt, alles
abzuhören, auch wenn Scanner inzwischen beliebige Frequenzbereiche aufweisen dürfen. In
Deutschland gilt das Telekommunikationsgesetz, welches das unberechtigte Abhören unter
Strafe stellt. Nach der derzeitigen Gesetzeslage kann derjenige, der eine Sendung ausstrahlt,
bestimmen, welcher Personenkreis seine Sendungen abhören darf. Im allgemeinen darf man
in Deutschland nur die Sendungen abhören, die für die „Allgemeinheit“ oder „an Alle“
freigegeben sind. Dazu gehören Aussendungen der Wetterdienste, der Amateurfunk und alle
Rundfunksendungen. Wenn Sie unbeabsichtigt Sendungen aufnehmen sollten, die nicht für
Sie bestimmt sind, so dürfen Sie keineswegs den Inhalt dieser Sendungen an andere
weitergeben oder zu irgendeinem Zweck ausnutzen. Sie dürfen noch nicht einmal anderen
gegenüber erwähnen, daß Sie etwas gehört haben, was nicht für Ihre Ohren bestimmt war.
Bei Betrieb in anderen Ländern sind die dortigen Bestimmungen zu beachten.
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Vorbereitungen und Aufstellen des Stationsscanners
Dieser Scanner ist hauptsächlich für Feststationsbetrieb am Stromnetz 230 V vorgesehen.
Mit den ausklappbaren Füßen kann er schnell überall auf Tischen, in Regalen usw. Platz
finden. Bitte stellen Sie Ihren Scanner nicht auf bzw. unmittelbar neben Geräten auf, die
Funkstörungen aussenden können (z.B. Computer, Fernsehgeräte, Schaltnetzteile,
elektrische Maschinen), aber auch von Wärmequellen wie Heizungen, Fensterbänken mit
direkter Sonneneinstrahlung und feuchten Umgebungen (Waschküche, Bad usw.) sollten Sie
Ihren Scanner fernhalten.
Mit einem 12 Volt Anschlußkabel können Sie Ihren Scanner auch dort betreiben, wo es
keinen Netzanschluß gibt, z.B. auf Booten, in Wohnwagen, Gartenhaus usw., sofern Sie dort
eine 12 Volt Batterie vorfinden.
Antenne anschließen
Die mitgelieferte Teleskopantenne wird in das dafür vorgesehene Loch auf der Oberseite
geschraubt und für den Empfang der örtlichen Funksignale benutzt.
Die Länge der Antenne hat Einfluß auf den Empfang verschiedener Frequenzen: Die
optimale Länge kann kleiner oder größer sein!
Beispiele:
25- 300 MHz Antenne ganz herausziehen
300- 520 MHz 3 Segmente herausziehen
520-1300 MHz alle Segmente hereinschieben
Welche Außenantenne nehme ich ?
Wo die mitgelieferte Teleskopantenne nicht reicht, bringt eine Außenantenne
eine erhebliche Verbesserung des Empfangs. Denken Sie bitte an die physikalischen
Besonderheiten des UKW- und UHF-Empfangs: je höher die Antenne, je weiter kann die
Antenne „sehen“, denn UKW und UHF orientieren sich an der Horizont-Sichtweite! Nicht
umsonst stehen Antennen der Fernseh- und Rundfunksender sowie kommerzielle
Funkstationen auf Bergen oder Hochhäusern und die Betreiber geben viel Geld für hohe
Masten aus.
Im Fachhandel gibt es ein großes Sortiment an Breitband-Scannerantennen. Diese sind in
Ihrer speziellen Form für den Empfang aller Frequenzbänder ausgelegt. Möchten Sie nur den
Empfang eines ganz bestimmten Frequenzbandes, dann können Sie auch eine normale
Sprechfunkantenne für dieses Band auswählen. Solche Schmalbandantennen können in
Gegenden mit starken Funksendern auch Vorteile haben, da Sie unerwünschte Signale, die
in Ihrem Empfänger zu Störungen führen könnten, bereits abschwächen können.
Montiert wird eine Scannerantenne nach den gleichen technischen Regeln wie eine Fernsehoder Rundfunkantenne, also mechanische Stabilität und Erdung nicht vergessen! Da eine
Scannerantenne im Gegensatz zur Fernsehantenne Rundempfang bieten soll, montiert man
Sie am besten auf der Spitze des Antennenmastes. Nur Personen, die einschlägige
Erfahrung haben, sollten sich an den Antennenbau wagen, ansonsten beauftragen Sie bitte
eine Fachfirma.
Antennenkabel
Bis zu maximal 15 m Kabellänge können Sie das bekannte Funkkabel RG-58/U benutzen,
darüber hinaus benötigen Sie ein entsprechend dämpfungsärmeres Kabel, was aber leider
gleich viel dicker ausfällt: RG-213/U oder ähnliche Typen.
Es gibt zwar auch Vorverstärker, die man ähnlich wie einen Fernseh-antennenverstärker
gleich unter dem Dach anbringen kann, aber diese verstärken auch Störungen und können
gerade bei Funkdiensten mit ihren enormen Pegelunterschieden schnell übersteuern. Bei
externer Antenne schrauben Sie bitte die Teleskopantenne heraus, beide Antennen sollten
nicht gleichzeitig benutzt werden.
Das Antennenkabel versehen Sie bitte am scannerseitigen Ende mit einem passenden BNCStecker. Diesen Steckertyp gibt es im Fachhandel für alle üblichen Koaxkabelsorten. Der
Antennenanschluß befindet sich auf der Geräterückseite:
Stromanschluß 230 V
Den 230 V Eurostecker stecken Sie bitte in eine übliche Steckdose. Sobald der Scanner am
Strom angeschlossen ist, wird auch der Speicherkondensator (Gold Cap) für den Erhalt der
Memoryprogrammierung geladen. Wie lange der Scanner die einprogrammierten Daten
später auch ohne Strom noch halten kann, hängt davon ab, wie lange der Scanner schon am
Strom angeschlossen war (bei 4 Tagen Stromanschluß hält das Memory bis zu 3 Monaten).
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Dabei ist es nicht wichtig ob der Scanner eingeschaltet ist, lediglich das Anschließen an die
Stromzufuhr ist entscheidend.
Stromanschluß 12 Volt
Bei 12 Volt benutzen Sie bitte ein DC Kabel mit Hohlstecker, bei dem der Innenleiter mit +
verbunden ist (Aussenring = Minus). Beachten Sie bitte, daß diese Polung nicht bei allen
Adaptern, die man im Fachhandel kaufen kann, gleich ist. Es ist wichtig, daß Sie die richtige
Polarität vor dem Anschluß prüfen, denn bei Falschpolung kann Ihr Gerät beschädigt
werden. Für den Speichererhalt bei 12 Volt gilt das gleiche wie bei Speisung am 230 V
Stromnetz.
Außenlautsprecher anschließen
Sie können auf der Rückseite einen Außenlautsprecher anschließen. Dabei wird automatisch
der eingebaute Lautsprecher abgeschaltet. Der Außenlautsprecher sollte eine Impedanz von
8 Ohm und eine Mindestleistung von 2.5 Watt haben. Als Stecker ist ein 3.5 mm
Klinkenstecker (Mono) notwendig. Es ist nicht empfehlenswert, einen normalen HiFiLautsprecher zu benutzen. Diese sind für Scanner und Funkzwecke meist nicht ideal. Im
Fachhandel finden Sie eine große Auswahl an Funklautsprechern.
Kopfhöreranschluß
Für einen Kopfhörer hat Ihr Scanner einen separaten Anschluß auf der Frontseite. Die
Buchse (3.5 mm) hat eine spezielle Schaltung, die sowohl für Mono- (ab 8 Ohm), als auch für
Stereohörer geeignet ist. Kopfhörer, wie sie preiswert für tragbare Cassettenspieler
angeboten werden, sind bestens auch für den AE 100 T geeignet.
Cassettenrecorder anschließen
Jedes Aufnahmegerät, welches eine Mikrofonbuchse hat, kann zur Aufnahme angeschlossen
werden. Sie brauchen dazu ein Anschlußkabel mit einem RCA- Stecker (= Cynch- Stecker)
auf der Scannerseite, den Sie in die Buchse „TAPE OUT„ auf der Rückseite Ihres Scanners
einstecken können. Auf der Recorderseite muß das Anschlußkabel einen zum Recorder
passenden Mikrofonstecker haben (meistens ist das ein 3.5 mm Stecker).
Recorder mit Fernsteuer-Anschluß können sogar über die Buchse „TAPE REMOTE„
ferngesteuert ein- und ausgeschaltet werden, wenn ein Signal empfangen wird. Näheres
dazu lesen Sie im Kapitel „Fernsteuerung des Cassettenrecorders„.
Die Rückseite des AE 100 T mit seinen Anschlüssen
ANT
TAPE
TAPE
EXT
REMOTE
OUT
SPKR
DC13.8V
RESET
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Die Bedienungselemente Ihres AE 100T
Ein Blick auf die Tastatur
Auf den ersten Blick lassen die vielen Tasten sicherlich kompliziertes befürchten, aber wenn
Sie einmal dieses Kapitel aufmerksam gelesen haben, geht es viel einfacher, als man denkt.
Wer ganz schnell seinen Scanner benutzen will und wer die vielen Funktionen gar nicht
braucht, der findet seine Informationen schon in der beigefügten Kurzanleitung!
Das Tastenfeld des AE 100 T
FUNC
Zweitfunktionstaste, wird nur bei speziellen Tastenfunktionen wie REC, DELAY benötigt, bei allen anderen
Tasten erfolgt die Umschaltung auf die jeweilige zweite
Funktion automatisch.
Nummerntasten
Jede Nummerntaste hat eine Doppelfunktion, die aber
automatisch angewählt wird, je nachdem, welcher
Programmpunkt gerade ausgeführt wird.
Bei der Frequenzeingabe dient z.B. die Taste 2 zur
Eingabe der „2“, sonst aber auch zur Anwahl der
Speicherbank für Kanal 51-100.
DIRECT/.
Eingabetaste für Dezimalpunkt / Start für direkte
Frequenzsuche.
ENTER
Speichertaste, wird hauptsächlich gebraucht, um nach
einer Frequenzeingabe die Daten in Kanäle zu
speichern.
PRI
Zum Programmieren sowie An- und Abschalten der
Priorität von bis zu 10 Prioritätskanälen.
L/OUT
Lock-Out-Taste zum Überspringen von unerwünschten
Kanälen oder Frequenzen beim Suchlauf.
L/O RVW
Zum Anzeigen der Kanäle, die übersprungen werden.
CL/DELAY
Löschen unkorrekter Eingaben / Einstellen einer 2 Sek.
Verzögerung für den angewählten Kanal.
LIMIT
Zum Einstellen der Frequenzgrenzen beim Frequenzsuchlauf (Search).
Aufwärts/REC
Suche von angezeigter Frequenz an aufwärts / Programmiertaste für einen Kanal mit automatischer
Bandaufnahme.
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Abwärts
Frequenzsuche von angezeigter Frequenz abwärts.
MON
Zum Aufrufen der 50 Monitorkanäle.
ATT
Schaltet einen Eingangsabschwächer ein. Dieser dient
zum Herunterschalten der Empfängerempfindlichkeit
in Situationen mit starken Fremdsignalen am Antenneneingang. Wird meist nur bei Außenantennen gebraucht.
Ein Blick auf das Display
Beschreibung der Display-Anzeigen
Das große Flüssigkristall-Anzeigefeld hat neben Frequenz- und Kanalanzeigen auch
Statusanzeigen für alle Tastenfunktionen und Betriebszustände zur Orientierung:
Anzeige von Tastenfunktionen
SEARCH
Erscheint bei Bandsuchlauf, begrenztem Frequenzsuchlauf (Limit) und direkter Frequenzsuche.
SEARCH BANK
Zeigt in Verbindung mit den Zahlen 1-10 die gerade
abgesuchte Suchlaufbank an. Dabei zeigen die Striche
unter den Zahlen die Bänke an, die abgesucht
werden (bei eingeschränkter Suche wichtig).
BANK
In Verbindung mit den unterstrichenen Zahlen 1-10 wird
die gerade abgesuchte Speicherbank angezeigt.
P
In Verbindung mit unterstrichenen Zahlen werden die im
Moment aktiven Prioritätskanäle angezeigt.
SCAN
Zeigt den Speicherkanal-Suchlauf (SCAN) an.
MANUAL
Anzeige bei manueller Wahl.
Auf/Ab
Anzeige für die Search- oder Scan- Richtung.
L/OUT
Erscheint bei der manuellen Abfrage vor jeder
Kanalnummer, die beim Suchlauf ausgeschlossen wurde.
PGM
Erscheint während des Programmiervorgangs von
Frequenzen und Kanälen, sowie beim Programmieren
von begrenzten Suchbereichen (Search).
DELAY
Erscheint in Verbindung mit den Kanalnummern, die für
2 Sekunden Startverzögerung programmiert wurden.
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PRI
Erscheint wenn Prioritätskanäle eingeschaltet sind.
AUTO
Erscheint wenn der Scanner im Automatikmode
Frequenzen in Kanäle abspeichert.
TUNE
Erscheint wenn der Drehknopf als Frequenz-Abstimmknopf eingeschaltet ist.
MON
In Verbindung mit der Kanalnummer 1-50 der MonitorKanäle.
CH
In Verbindung mit einer Nummer 1-500 als Anzeige für
die Kanalnummer (= Speicherplatznummer).
AM/WFM
Anzeige für die Modulationsart. Wenn das Gerät in
AM, Breitband- FM (WFM) oder Schmalband- FM
arbeitet, leuchten die betreffenden Segmente.
Während des Programmiervorgangs blinkt die Anzeige.
ATT
Erscheint bei eingeschaltetem Eingangsabschwächer.
SIGNAL
Zeigt als S-Meter (8 stellig) die Empfangsfeldstärke an.
FUNC
Zeigt an, daß die Funktionstaste für eine Zweitfunktion
gedrückt wurde.
Betriebs- und Warnanzeigen
Error
Erscheint bei falschen Eingaben.
- dUPL
Warnung vor doppelter Speicherung bei Frequenzen,
die bereits in einem Kanal gespeichert sind.
CH-FULL
Erscheint im Searchbetrieb, wenn alle Speicherplätze
schon belegt sind.
L-FULL
Erscheint beim Versuch Kanäle zum Überspringen zu
markieren, wenn alle 200 Lock-Out Speicher schon
belegt sind.
A-FULL
Erscheint wenn beim automatischen Abspeichern
eine Bank voll wird.
AC - XX CH
In Verbindung mit Zahlenangabe (XX): Zahl der freien
Kanäle in einer Bank.
Sor.
Erscheint wenn Frequenzen sortiert werden. Näheres
im Abschnitt „Sortieren von Frequenzen in einer Bank“.
Pri-On
Erscheint beim Einschalten von Prioritätskanälen.
PCH ALL-OFF
kein Prioritätskanal belegt oder alle mit Lock-Out
markiert
rEcord
Blinkt im Wechsel mit der Frequenz: Es wird gerade
auf einem Kanal, der zur automatischen
Bandaufnahme freigegeben ist, ein Signal empfangen.
Siehe auch unter „ Automatische Steuerung für
Cassettenrecorder“
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Beschreibung der Funktionen des Scanners
Der Unterschied zwischen SEARCH und SCAN
Ihr Scanner kennt zwei Hauptbetriebsarten, auf welche die ganze Bedienungsprozedur
zurückzuführen ist:
•
Absuchen von Frequenzen nach Signalen, Mithören und eventuelles Abspeichern: Der
Frequenzsuchlauf oder Search-Betrieb.
•
Absuchen von bereits abgespeicherten Frequenzen, den sogenannten Kanälen (auch
manchmal Speicherplätze genannt): Der Speichersuchlauf, auch Kanalsuchlauf oder
Scan-Betrieb genannt.
Im späteren Betrieb, nachdem Sie Ihre wichtigsten Frequenzen schon programmiert haben,
startet Ihr Scanner nach dem Einschalten immer automatisch im Scan-Betrieb, denn dies
wird Ihre häufigste Betriebsart sein.
Einschalten, Lautstärke und Rauschsperreneinstellung
Haben Sie alles am Scanner, wie Antenne, Stromkabel und eventuelle Zusatzgeräte richtig
angeschlossen? So schalten Sie Ihren neuen Scanner erstmalig ein:
•
Rauschsperre (SQUELCH) voll entgegen dem Uhrzeigersinn nach links drehen.
•
Lautstärke (VOLUME OFF/MAX) nach rechts drehen, bis der Schalter ein Klickgeräusch
von sich gibt und Grundrauschen zu hören ist.
•
Rauschsperre jetzt im Uhrzeigersinn nach rechts drehen, bis das Grundrauschen gerade
eben verschwindet.
Nach diesen Einschaltungen beginnt der Scanner automatisch mit dem SCAN-Programm,
dem Absuchen von Kanälen.
Wenn Sie Ihren Scanner zum ersten Mal eingeschaltet haben, werden Sie natürlich noch
keine belegten Kanäle vorfinden.
Wenn schon Kanäle programmiert wurden, werden diese jetzt abgesucht. Die
Empfindlichkeit, mit der Ihr Scanner auf etwa vorhandene Signale reagiert, hängt von der
Rauschsperreneinstellung ab. Haben Sie den empfindlichsten Punkt getroffen (das ist wie
oben beschrieben, der Punkt, wo das Grundrauschen gerade verschwindet), so wird Ihr
Scanner auch bei schwachen Signalen anhalten. Mit einer etwas weiter im Uhrzeigersinn
(nach rechts) zugedrehten Rauschsperreneinstellung reduzieren Sie die Ansprechempfindlichkeit. Den richtigen Schaltpunkt sollten Sie durch Ausprobieren herausfinden.
•
Zum Stoppen des Suchlaufs drücken Sie MANUAL
Handrad zur manuellen Einstellung benutzen
Immer dann, wenn Sie vorher MANUAL gedrückt haben, können Sie zum weiteren
Abstimmen das Handrad benutzen. Dabei erkennt eine besondere Logik, ob Sie den
Abstimmknopf besonders schnell oder langsam drehen und stellt automatisch die
Abstimmschritte auf Ihre Drehgeschwindigkeit ein. Das bedeutet:
•
Drehen Sie langsam „Click für Click„, dann werden alle Kanäle bzw. Frequenzen der
Reihe nach eingestellt.
•
Drehen Sie schnell, werden Zwischenschritte übersprungen und Sie gelangen schneller
zu einem weiter entfernten Bereich.
Sie sehen jeweils auf dem Display Kanalnummern und zugehörige Frequenzen.
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Suchen und Abspeichern von Frequenzen
Es gibt mehrere Methoden, wie Sie Frequenzen aussuchen und abspeichern können:
•
•
•
•
•
•
Manuelles Abspeichern einer bekannten Frequenz auf einen bestimmten Speicherplatz
Auswahl des Speicherplatzes mit dem Handrad
Frequenzsuchlauf über voreingestellte Frequenzbänder
Frequenzsuchlauf über einen bestimmten Bereich (Limit Search)
Automatische Speicherung
Frequenzen über Monitorkanäle abspeichern und übernehmen
Manuelles Abspeichern einer bekannten Frequenz auf einen bestimmten
Speicherplatz
Dies ist die beste Methode, eine Frequenz, die Sie z.B. einer Liste entnommen haben, zu
speichern.
Gehen Sie in folgender Reihenfolge vor:
PGM
Im Display erscheint PGM
Geben Sie die gewünschte Speicherplatznummer mit der Tastatur
ein (z.B. 001 oder einfach 1)
PGM
Geben Sie die Frequenz ein, mit Dezimalpunkt (z.B. 145.775)
ENTER
Hinweise:
•
Sollten Sie eine ungültige Frequenz eingeben, wird eine Error-Meldung im Display
erscheinen. Wiederholen Sie die Frequenzeingabe richtig und bestätigen Sie mit
ENTER.
•
Ihr Scanner rundet die eingegebene Frequenz so ab oder auf, daß sie in das für den
Frequenzbereich vorgegebene Frequenzraster am besten paßt. Beispiel: Sie geben
145,7885 ein. Der Scanner korrigiert die Frequenz zu 145.7875 MHz, denn im 2m
Amateurfunkband ist das 12.5 kHz-Raster üblich und 145.7875 MHz ist die nächste
passende Frequenz.
•
Sollten Sie eine Frequenz eingeben wollen, die bereits unter einer anderen
Kanalnummer eingespeichert ist, so wird Ihr Scanner Sie darauf aufmerksam machen,
daß Sie gerade eine doppelte Eingabe machen wollen: Sie hören 3 Pieptöne, das
Display zeigt Ihnen die (niedrigste) Kanalnummer, unter der Sie die Frequenz schon
einmal gespeichert haben, und im Display blinkt –dUPL- ungefähr 3 Sekunden lang.
Wollen Sie trotzdem diese Frequenz tatsächlich doppelt speichern, ignorieren Sie die
Warnung einfach und drücken ENTER.
Auswahl des Speicherplatzes mit dem Handrad
Dieses Verfahren verwenden Sie bitte, wenn Sie nicht wissen, welche Speicherplätze noch
frei sind. Starten Sie die Programmierung durch die Taste
PGM (Im Display erscheint PGM und eine Kanalnummer).
Stellen Sie mit dem Handrad einen freien Kanal ein.
Beim Drehen sehen Sie nacheinander alle Kanalnummern und erkennen sofort freie und
belegte Kanäle (freie Kanäle erkennen Sie an den Nullen anstelle einer Frequenz).
Geben Sie die Frequenz ein, mit Dezimalpunkt
Bestätigen Sie mit ENTER
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Wenn Sie einen bereits belegten Kanal angewählt haben, sehen Sie wieder den Warnhinweis
–dUPL-. Auch hier können Sie, wenn Sie den Kanal tatsächlich doppelt speichern wollen,
den Hinweis wieder ignorieren und zur Speicherung nochmals ENTER drücken.
Frequenzsuchlauf über voreingestellte Frequenzbänder
Diese Methode wählen Sie, wenn Sie überhaupt nicht wissen, welche Frequenzen für Sie
nützlich sind. Vielleicht kennen Sie schon einige Frequenzbereiche? Die für Europa
nützlichsten Bereiche hat Ihr AE 100 T schon in 23 vorprogrammierten Suchlaufbändern für
Sie voreingestellt.
Drücken Sie die Taste
BAND
Es erscheint der Buchstabe „b“ (für Band) und eine zweistellige Nummer für das gerade
eingestellte Frequenzband. Daneben sehen Sie den zugehörigen Frequenzbereich.
Beispiel:
b 01
26 – 28
Durch wiederholtes Drücken auf die
BAND Taste oder durch Eintippen der Bandnummer oder
noch einfacher durch Drehen am Handrad
schalten Sie die Frequenzbänder beliebig weiter (von b 01 bis b 23).
Sobald Sie das passende Band gefunden haben, drücken Sie die
Auf- oder Abwärts-Taste
Wenn Sie diese Tasten nur antippen, wird nur ein Frequenzschritt entweder von unten nach
oben oder von oben nach unten ausgeführt.
Drücken Sie die Taste jedoch etwas länger, startet der automatische Frequenzsuchlauf. Die
Suchrichtung können Sie jederzeit mit den Auf- oder Abwärtstasten umschalten.
Sobald Ihr Scanner ein Signal entdeckt hat, stoppt der Suchlauf. Sie hören das Signal im
Lautsprecher mit. Wenn Sie die gefundene Frequenz abspeichern wollen, drücken Sie
ENTER
Das Signal wird automatisch auf dem nächsten freien Kanal gespeichert.
Hinweis:
Vergessen Sie bitte nicht: Jede Form von Suchlauf funktioniert nur mit richtig eingestellter
Rauschsperre! Mit offener Rauschsperre startet der Suchlauf nicht!
Speichern von Frequenzen in den Monitorbereich
Im Eifer des Gefechts kann es passieren, daß Sie schon soviele Kanäle abgespeichert
haben, daß alle 500 Kanäle belegt sind. Dann erscheint als Warnhinweis CH FULL. Wollen
Sie weiter speichern, bleibt Ihnen nur übrig: einige Kanäle wieder freimachen (löschen). Sie
haben aber auch noch einen Reservespeicher, die Monitorkanäle (50 Plätze). Diese dienen
zum vorübergehenden Abspeichern interessanter Frequenzen. Tippen Sie nur die Taste mit
dem Symbol
MON
und die gerade gehörte Frequenz ist dort gespeichert. Sie können die Monitorkanäle später
wieder aufrufen und auf Wunsch in normale Kanäle abspeichern.
Wie Sie später sehen werden, hat der Monitorbereich hauptsächlich die Funktion einer
Zwischenablage. Alles, was Sie beim Suchen an interessanten Frequenzen finden, können
Sie vorübergehend dort ablegen, später wieder aufrufen und dann gegebenenfalls in einem
anderen Kanal speichern. Auch beim Umorganisieren von Speicherbänken leistet der
Monitorbereich gute Dienste.
12
Auch das Abhören von Monitorkanälen ist leicht: Drücken Sie einfach
MON
Tippen Sie die Monitorkanal-Nummer ein oder drehen Sie am Handrad, bis Sie die
gespeicherte Frequenz gefunden haben.
Eines allerdings funktioniert nicht mit Monitorkanälen: der automatische Speichersuchlauf
(Scan-Betrieb), Sie können Monitorkanäle nur von Hand anwählen.
Bedeutung der Delay-Funktion
Spätestens beim ersten Signal eines Sprechfunksenders werden Sie einen Hauptunterschied
zu Rundfunksignalen festgestellt haben: das Signal ist nur solange vorhanden, wie auf der
Senderseite die Sprechtaste gedrückt wird.
Im Suchlaufbetrieb hat der Scanner vielleicht gerade auf einem Signal gestoppt, dann läßt
der Sprecher die Taste los und das Signal ist ver-schwunden. Ehe jetzt der Funkpartner zu
seinem Mikrofon gegriffen hat und selbst die Taste zum Antworten drückt, hat bei Ihrem
Gerät der Suchlauf schon wieder gestartet und Sie haben das Signal verloren! Damit Sie
auch noch die Antwort hören und ein Funkgespräch komplett zu verfolgen ist, sollten Sie die
Delay-Funktion benutzen. Diese aktivieren Sie (als eine der wenigen Funktionen, die die
Zweitfunktionstaste benötigen), indem Sie nacheinander drücken:
FUNC
DELAY
Im Display erscheint DELAY. Bei jedem Signal startet jetzt der Suchlauf verzögert um ca. 2
Sekunden, nachdem das Signal wieder verschwunden ist. Damit zwar der Suchlauf etwas
langsamer, aber Sie hören wenigstens jetzt auch die Antwort der Funkpartner!
Frequenzsuchlauf über einen bestimmten Bereich (Limit Search)
Diese Methode benutzen Sie, wenn Sie schon etwas mehr mit Ihrem Scanner vertraut sind.
Sie sind nämlich nicht an die 23 voreingestellten Suchlaufbänder gebunden, sondern können
sich selbst 10 Suchlaufbereiche selbst programmieren, indem Sie für jeden Bereich die
obere und untere Frequenzgrenze eingeben.
Die 10 Suchlaufbereiche werden in der obersten Displayzeile als SEARCH BANK mit
Nummern 1 bis 10 dargestellt. Analog zum englischen Ausdruck ist hierfür auch die
Bezeichnung „Suchlaufbänke„ üblich.
Programmieren der eigenen Suchlaufbänke (Search Banks)
Drücken Sie
PGM
Wählen Sie einen Bereich aus (Ziffern 1-10)
LIMIT
Unter einer der Ziffern für die Suchlaufbereiche blinkt ein Balken. Das ist der gerade
aktivierte Bereich. (Sie können den Bereich jetzt auch mit dem Handrad noch auswählen).
Anstelle einer Kanalnummer sehen Sie L 1 (bis L 10). Dies ist die Aufforderung für die
Eingabe der unteren Frequenzgrenze. Jetzt können Sie
die untere Frequenz
als Bereichsgrenze eingeben. Bestätigen Sie die Eingabe mit
ENTER
13
Jetzt programmieren Sie die obere Frequenzgrenze:
LIMIT
Es erscheint H 1 (bzw. bis H 10) für die obere Frequenzgrenze. Geben Sie
die obere Frequenz
ein und bestätigen Sie die Eingabe wie üblich wieder mit
ENTER
Sie können übrigens jederzeit mit dem Handrad auch die anderen Bereiche auswählen. Das
Programmieren geht genauso: Jedesmal, wenn Sie die Taste
LIMIT
drücken, erscheinen die Menüpunkte für untere (L) und obere (H) Frequenzgrenzen jeweils
abwechselnd. So können Sie jederzeit beliebige Frequenzgrenzen in Ihren 10
Suchlaufbändern nachträglich bearbeiten.
Umschalten auf Handrad-Frequenzsuche
Handradabstimmung während des Frequenzsuchlaufs (Search)
Wenn der Scanner im Frequenzsuchlauf über einen Ihnen bekannten Bereich hinwegscannt,
werden Sie vielleicht den Wunsch haben, den Scanner dort stoppen zu lassen und den
Bereich von Hand abzusuchen. Diese klassische Methode, die Sie von Radiogeräten her
kennen, können Sie jederzeit während des Frequenzsuchlaufs durch Druck auf die Taste
TUNE
starten. Im Display erscheint TUNE, der Suchlauf stoppt.
Für die weitere Frequenzabstimmung auf-/ und abwärts dient jetzt das
Handrad
Die Frequenzschritte beim Abstimmen hängen vom jeweiligen Frequenzbereich, der
Betriebsart (AM, FM oder Breitband-FM (WFM)) und, wie schon einmal beschrieben, von
der Drehgeschwindigkeit des Handrades ab.
Abspeichern einer gefundenen Frequenz:
Sobald Sie mit der Handabstimmung einen interessanten Kanal gefunden haben, drücken
Sie die Taste
ENTER
Die Frequenz wird automatisch auf dem nächsten freien Kanal gespeichert. Sie sehen eine
Kanalnummer aufleuchten, das Display blinkt einmal und schaltet wieder auf
Frequenzanzeige um. Sie können jetzt beliebig mit dem Handrad weitersuchen und das
Abspeichern wiederholen.
Zurückschalten zum Suchlauf
Drücken Sie wieder die Taste
TUNE
und der durch die Handabstimmung unterbrochene Suchlauf wird wieder fortgesetzt.
Handradabstimmung während des Speicherbetriebs
Die Handradabstimmung läßt sich genauso sinnvoll einsetzen, wenn Sie im Speichersuchlauf
oder manuellen Mode bereits programmierte Kanäle abhören. Wenn es Sie interessiert, was
sich z.B. in der Nähe eines bestimmten Speicherkanals noch auf den Frequenzen tummelt,
stoppen Sie den Suchlauf oder wählen Sie den Kanal aus:
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Manual
Gegebenenfalls wählen Sie jetzt den gewünschten Kanal mit dem
Handrad
aus und schalten Sie mit der Taste
TUNE
auf die Handabstimmung um. Sie können von der eingestellten Frequenz aus, wie Sie es von
einem Radiogerät her gewohnt sind, abstimmen. Haben Sie etwas interessantes gefunden,
drücken Sie nur die Taste
ENTER
Im Display erscheint automatisch der nächste freie Speicherplatz, das Display blinkt dabei
kurz. Die gefundene Frequenz ist gespeichert, Sie können mit dem Handrad weitersuchen.
Die Handradabstimmung verlassen Sie wieder mit
TUNE
Direkte Frequenzsuche (Direct Search)
Sobald der Scanner ein Signal empfängt, egal in welcher Betriebsart, können Sie von dieser
Einstellung aus die weitere Frequenzsuche aufwärts oder abwärts starten. Diese Suchlaufart
wird „Direkte Frequenzsuche“ (Direct Search) genannt.
Ausgangspunkt: Ihr Scanner empfängt gerade eine Frequenz oder einen Kanal. (Notfalls
Suchlauf stoppen durch MANUAL oder Öffnen der Rauschsperre). Sie rufen den Suchlauf
auf über
DIRECT
Im Display erscheint -d- und die zuletzt benutzte Frequenz.
Durch Drücken auf eine der
Abwärts- oder AufwärtsSuchlauftasten starten Sie den Suchlauf. Ein kurzes Antippen der Tasten ergibt jeweils einen
Frequenzschritt höher oder tiefer, längeres Antippen startet die automatische Suche.
Bei jedem gefundenen Signal bleibt der Scanner stehen, sie können dann durch Eingabe von
ENTER
diese Frequenz in den Speicher übernehmen.
Tip:
Sie können beim direkten Suchlauf auch einen maximalen Suchbereich (1 bis 10 MHz,
ausgehend vom Startpunkt) festlegen. Dazu tippen Sie nach dem Drücken der DIRECTTaste eine Ziffer 1 bis 0 für den Suchbereich (z.B. 3 für 3 MHz oder 0 für 10 MHz) ein, bevor
Sie den Direkt- Suchlauf starten.
Vollautomatische Frequenzsuche
Bei allen bisher behandelten Suchlaufprozeduren blieb Ihnen am Schluß stets die Wahl, eine
gefundene Frequenz abzuspeichern oder nicht. Wenn Sie einfach alle in Ihrer Gegend
benutzten Frequenzen abspeichern möchten, so kann Ihnen der AE 100 T auch diese Arbeit
noch abnehmen. Wählen Sie dann die automatische Frequenzsuche. Im Automatikbetrieb
werden nicht nur alle am Ort belegten Frequenzen gespeichert, sondern automatisch auch
auf eventuelle Doppelbelegungen untersucht, sodaß wirklich nur neue Frequenzen
gespeichert werden. Ebenso werden die Frequenzen übersprungen, die Sie mit dem LockOut- Zeichen schon früher markiert hatten.
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Automatische Suche starten
Betätigen Sie die Taste
AUTO
Im Display sehen Sie AUTO und alle Speicherbänke erscheinen zunächst einmal als
freigegeben (die Nummern sind alle unterstrichen). Sie können jetzt diejenigen
Speicherbänke auswählen, in denen nichts gespeichert werden soll. Geben Sie einfach die
Nummer der betreffenden Bank ein
1 bis 0
Dabei steht die Ziffer 0 wieder für die Bank 10.
Sie sehen, daß unter den ausgewählten Bänken der Markierungsstrich verschwindet. Wollen
Sie die Bänke wieder aktivieren, geben Sie einfach wieder die Nummer ein.
Bei jeder Speicherbank gibt Ihnen das Display die Zahl der noch freien Plätze an: Eine
Anzeige wie
AC – 21 CH
bedeutet z.B., daß in der betreffenden Bank noch 21 freie Speicherplätze zur Verfügung
stehen. Der Markierungsstrich unter der betreffenden Bank blinkt dabei.
A – FULL
bedeutet, daß alle Kanäle in einer Bank bereits belegt sind.
Wenn Sie in diese Bank noch Kanäle speichern wollen, müssen Sie erst „Platz“ schaffen und
einige Speicherplätze löschen.
Haben Sie Ihre Bänke für die automatische Speicherung festgelegt, drücken Sie
LIMIT
Im Display erscheint L
Geben Sie mit den Nummerntasten die untere Frequenzgrenze (Lower Limit) ein. Sollten Sie
dabei einen Fehler machen und ERROR erscheint, wiederholen Sie den Schritt.
Die Frequenzeingabe bestätigen Sie mit
ENTER
Jetzt geben Sie die obere Frequenzgrenze für die automatische Speicherung ein:
LIMIT
Jetzt erscheint H im Display (für High limit)
Die Frequenz geben Sie wieder mit der Tastatur ein und bestätigen den Vorgang mit
ENTER
Mit den Aufwärts- und Abwärtstasten können Sie jetzt die Suchrichtung bestimmen. Beim
Suchen blinkt die Anzeige AUTO und der Strich unter der jeweiligen Bank.
Sobald jetzt eine Frequenz gefunden wird, bei der die Rauschsperre öffnet, wird diese in
einem freien Platz der freigegebenen Bänke gespeichert, solange noch Platz ist.
Abspeichern unterbrechen
Sie können beim Abspeichern auch eine Pause einlegen: Drücken Sie
AUTO
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Der Suchvorgang stoppt, Sie sehen die Kanalnummer der zuletzt gespeicherten Frequenz.
Falls in der Zwischenzeit keine Frequenz eingespeichert wurde, erscheint nur --- im Display.
Zum Fortsetzen drücken Sie wieder die
Aufwärts- oder Abwärtstaste
Während des automatischen Speichervorgangs ertönt beim Erreichen einer Frequenzgrenze
ein Hinweiston, die Suche wird dann jeweils von der anderen Frequenzgrenze aus wieder
fortgesetzt.
Beenden der automatischen Speicherung
Drücken Sie die Taste
MAN
Im Display erscheint MANUAL.
Speichersuchlauf
Sie haben sich schon die Mühe gemacht, Frequenzen in Speicherplätze Ihres Scanners
abzuspeichern. Die automatische Überwachung der gespeicherten Kanäle kann jetzt starten.
Eigentlich geht es ganz einfach: Ihr Scanner startet nämlich schon automatisch, wenn Sie Ihn
mit dem Volume-OFF-Knopf (quasi dem „Netzschalter„) einschalten.
Der normale SCAN-Mode, der Speichersuchlauf über alle Ihre schon abgespeicherten
Kanäle beginnt damit.
Den gleichen Suchlauf können Sie auch mit der Taste
SCAN
starten. Ihr Scanner sucht jetzt sehr schnell alle Ihre Speicherkanäle auf Aktivität ab. Hat er
ein Funksignal gefunden, stoppt der Suchlauf und Sie hören alles, was auf dem Kanal
gesendet wird. Hören Sie Sprechfunk ab, werden Sie schnell merken, daß es vorteilhaft ist,
beim Speichern schon die Startverzögerung DELAY zu programmieren und Kanäle mit
uninteressantem Dauerbetrieb mit der Lock-Out-Taste zu markieren.
Der Suchlauf startet erst wieder automatisch, wenn das Signal auf dem betreffenden Kanal
verschwindet.
Manueller Suchlaufstart bei belegtem Kanal:
Drücken Sie
SCAN
Manueller Suchlaufstopp
Sie können den Suchlauf jederzeit mit der Taste
MANUAL
stoppen.
Speichersuchlauf mit verkürzter Beobachtungszeit (Seek Scan)
Haben Sie an Ihrem Ort viele Kanäle mit Dauerbetrieb oder längeren Gesprächen, dann
kann das Abwarten auf den Neustart unter Umständen schon langweilig werden. Ihr AE 100
T hat zusätzlich noch einen Beobachtungsmode (Seek Scan oder Seek Search) eingebaut,
bei dem jeder Kanal immer nur ungefähr 5 Sekunden lang beobachtet wird. Danach erfolgt
der Neustart automatisch. Diese Zeit reicht oft schon aus, um mitzubekommen, was auf den
Kanälen los ist, und Sie brauchen überhaupt nichts zu tun, außer zuzuhören....
Zum Aktivieren benötigen Sie die Funktionstaste in Verbindung mit der SCAN Taste:
FUNC
Im Display blinkt FUNC. Drücken Sie die nächste Taste, solange FUNC noch blinkt:
SCAN
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Sobald Ihr Scanner ein Signal gefunden hat, blinkt
spätestens nach 5 Sekunden erneut.
SCAN und der Suchlauf startet
Abschalten der verkürzten Beobachtungszeit:
FUNC
SCAN
erneut hintereinander eingeben.
Frequenzsuchlauf mit verkürzter Beobachtungszeit (Seek Search)
Das Verfahren, beim Beobachten einer Frequenz schon nach 5 Sekunden automatisch
weiterzusuchen, können Sie auch im Frequenzsuchlauf anwenden. Zum Ein- und
Ausschalten der verkürzten Beobachtungszeit benutzen Sie die Taste
FUNC
und danach erst
BAND, LIMIT oder DIRECT
Während der verkürzten Beobachtungszeit blinkt SEARCH.
Speicherorganisation
Nachdem Sie nun alle Methoden zur Frequenzsuche kennengelernt haben und sicher schon
etliche Speicher belegt haben, lernen Sie in diesem Kapitel alles über die rationelle
Speicherverwaltung, sozusagen das Aufräumen, Sortieren, Löschen, Markieren und
Bewegen von Speicherdaten.
Speicherbänke ein- und auschalten
Alle Bänke ständig in den Suchlauf einzubeziehen, ist nicht immer nötig.
Während des Suchlaufs können Sie jederzeit die Ziffer der Speicherbank eingeben:
1 bis 0
Dabei steht die 0 für Bank10. Der Strich unter der betreffenden Bank erlöscht, die Bank ist
beim Suchlauf abgeschaltet.
Alle Bänke können Sie allerdings nicht abschalten, eine Bank muß mindestens in Betrieb
bleiben.
Das Wiedereinschalten von Bänken geht wieder genauso.
Überspringen von Kanälen und Frequenzen beim Suchlauf (Lock/Out)
Beim Abhören werden Sie bestimmt Kanäle finden, auf denen Dauerbetrieb herrscht,
undefinierbare Geräusche zu hören sind (sogenannte Birdies, aber auch Störungen) oder
ganz einfach Funkbetrieb herrscht, den Sie zwar gerne gelegentlich manuell einstellen
wollen, aber nicht ständig automatisch aufrufen wollen. Solche Kanäle können Sie mit dem
L/OUT-Symbol „markieren“. Danach werden solche Kanäle beim Scanvorgang ausgelassen,
sozusagen übersprungen.
Markieren von Kanälen im Suchlauf:
Beim Speichersuchlauf (SCAN) drücken Sie
L/OUT
wenn der Scanner auf einem unerwünschten Kanal stoppt. Im Display sehen Sie dann neben
dem Kanal L/OUT.
Genauso verfahren Sie, wenn Sie Kanäle manuell abrufen.
Hinweise:
Sie können L/OUT-Markierungen auch im Frequenzsuchlauf (Search) bei einzelnen
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Frequenzen anbringen, wenn der Scanner dort beim Suchlauf stoppt.
•
Markierte Frequenzen werden beim Search-Betrieb nicht mehr überprüft, der Scanner
überspringt sie von der nächsten Frequenzsuche an.
•
Bis zu 200 Frequenzen können markiert werden. Sollten Sie versuchen, mehr als 200
Frequenzen zu markieren, erhalten Sie die Fehlermeldung L-FULL
Gesperrte einzelne Kanäle wieder freigeben:
Jetzt müssen Sie einen gesperrten Kanal von Hand aufrufen, denn beim Scannen wird er ja
übersprungen! Handelt es sich um eine gespeicherte Frequenz, rufen Sie den Kanal mit
MANUAL
Handradabstimmung
manuell auf, drücken Sie wieder
L/OUT
und die Markierung verschwindet wieder.
Entfernen von einzelnen Markierungen bei Frequenzen
haben Sie im Frequenzsuchlauf (Search) einzelne Frequenzen gesperrt, dann wurden diese
zwar markiert, aber nicht gespeichert. Somit sind diese Frequenzen nicht mit MANUAL und
Handrad wieder so einfach abrufbar wie auf gespeicherten Kanälen., es sei denn, Sie hätten
die Frequenzen aufgeschrieben und würden Sie dann manuell (z.B. über PGM, TUNE)
wieder aufsuchen.
Zum Aufsuchen markierter Frequenzen, die weiter nicht gespeichert wurden, starten Sie bitte
folgende Suchprozedur: Wählen Sie den Frequenzsuchlauf wie gewohnt mit
BAND, LIMIT oder DIRECT
Drücken Sie dann
L/O RVW
(Dies bedeutet Lock- Out Review). Es startet eine besondere Art des Frequenzsuchlaufs, bei
der nur nach markierten Frequenzen gesucht wird. Sobald die erste Frequenz gefunden ist,
stoppt der Suchlauf und im Display erscheint L- r (Lock-Out removing, d.h. Markierung
entfernen), sobald eine Frequenz, die gesperrt ist, gefunden wurde. Sie können jetzt
entweder die Markierung beseitigen oder weitersuchen. Zum Beseitigen der Markierung
drücken Sie bitte
L/OUT
Das Lock- Out- Symbol im Display verschwindet. Die Frequenz ist wieder zum Suchen
freigegeben.
Zum Weitersuchen betätigen Sie jetzt die
Auf- oder Abwärtstaste oder das Handrad
unter Umständen mehrmals, bis Sie die nächste Frequenz, die Sie wieder zum Suchlauf
freigeben wollen, erreicht haben.
Kontrolle von markierten Kanälen
Wenn Sie nur ansehen wollen, welche Kanäle gesperrt sind, ohne die Sperre aufheben zu
wollen, drücken Sie
MANUAL
L/O RVW
Das Display zeigt Ihnen den nächsten gesperrten Kanal an. Weiteres Drücken auf die Taste
L/O RVW
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führt weiter zum nächsten Kanal und so fort.
Kontrolle von markierten Frequenzen
Wenn Sie nur ansehen wollen, welche Frequenzen gesperrt sind, ohne die Sperre aufheben
zu wollen, drücken Sie
BAND, LIMIT oder DIRECT
L/O RVW
Das Display zeigt Ihnen jeweils die nächste gesperrte Frequenz an. Weiteres Drücken auf die
Taste
L/O RVW
führt weiter zur nächsten markierten Frequenz und so fort.
Gemeinsames Löschen aller Frequenzsperren
Sie können auch alle Lock- Out- Symbole bei markierten Frequenzen zusammen in einem
Arbeitsgang löschen, d.h. die Frequenzen werden alle wieder zur Frequenzsuche
freigegeben.
Geben Sie ein:
BAND, LIMIT oder DIRECT
L/O RVW
CL/DELAY drücken und festhalten
L/OUT drücken
CL/DELAY wieder loslassen
Bewegen von Frequenzdaten zwischen den Speichern
Umspeichern von einzelnen Monitorkanälen auf Speicherbänke
Die 50 Monitorkanäle haben Sie schon als Zwischenspeicher kennengelernt.. Wenn Sie
einzelne Monitorfrequenzen auf bestimmte Speicherkanäle verschieben möchten, gehen Sie
bitte wie folgt vor:
PGM
Nummer des (Ziel-) Kanalspeichers
PGM
MON
Nummer des Monitorkanals
eingeben. MON blinkt im Display und die Frequenz erscheint
ENTER
Der betreffende Monitorkanal ist jetzt auf einem normalen Speicherplatz abgelegt.
Umspeichern aller Monitorkanäle auf eine Speicherbank
Natürlich läßt sich auch der gesamte Monitorbereich auf eine Speicherbank verschieben,
sofern dort noch Platz genug ist.
•
Wird beim Umspeichern eine Speicherbank voll, bleiben die restlichen Monitorkanäle
erhalten. Diese können dann in eine zweite Speicherbank verschoben werden usw.
•
Beim Umspeichern von Monitorkanälen werden auch Speicherplätze benutzt, in denen
Frequenzen doppelt gespeichert sind. Ist beispielsweise 145.775 MHz sowohl in Kanal
115 als auch in Kanal 138 gespeichert, kann ein Memorykanal beim Umspeichern einen
der beiden Kanäle belegen.
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Umspeichervorgang:
AUTO
Mit dem Handrad oder mehrfachem Drücken von AUTO die Speicherbank aussuchen
(Strich unter der Speicherbank blinkt), wohin der Memory-Inhalt verschoben werden soll.
Im Display erscheint dabei jeweils die Zahl freier Kanäle.
ENTER drücken und festhalten
MON drücken
ENTER wieder loslassen
Der Inhalt von Monitor wurde in die ausgewählte Speicherbank verschoben.
Bei Platzproblemen verschieben sie die übriggebliebenen Monitorkanäle in eine andere
Speicherbank oder machen Sie einige Kanäle frei.
Speicherbankinhalt auf Monitorbereich verschieben
Hierbei kommt die Funktion des Monitorspeichers als Zwischenablage voll zur Geltung. Sie
wollen zum Beispiel eine Bank neu einrichten, aber die Kanäle nicht verlieren. Dann können
Sie den Monitorbereich als Zwischenspeicher benutzen.
•
Vorsicht! Evtl. noch vorhandene Memorykanäle werden dabei gelöscht, da immer der
gesamte Inhalt einer Bank (50 Kanäle auf 50 Memoryplätze) verschoben wird, auch
wenn einige Speicherkanäle noch leer sein sollten.
Nehmen Sie folgende Eingaben vor:
AUTO
Zum Auswählen der Bank AUTO mehrfach drücken oder Handrad benutzen. Dabei zeigt der
blinkende Strich unter der Banknummer die ausgewählte Speicherbank an.
ENTER drücken und festhalten
DIRECT drücken
ENTER loslassen
Der Speicherinhalt ist auf den Monitorbereich übertragen.
Löschen von Speicherungen
Löschen von einzelnen Frequenzen aus Kanälen
Einzelne Frequenzen löscht man, als würde man eine neue Frequenz mit dem Wert 0
einspeichern:
PGM
Kanalnummer
PGM
Ziffer „0“
ENTER
Löschen von einzelnen Frequenzen aus dem Monitorbereich
PGM
MON
Monitor-Kanalnummer durch mehrfaches Drücken von MON
oder mit Handrad auswählen
Ziffer „0„
ENTER
Löschen von ausgeblendeten Frequenzen aus einer Bank
Durch Ausblenden von Frequenzen, die Sie mit dem Lock-Out-Zeichen ausgeblendet haben,
weil sie offenbar nicht so interessant sind, entsteht mit der Zeit viel Datenmüll in den
Speicherbänken. Wahrscheinlich möchten Sie diese irgendwann einmal alle zusammen
löschen.
21
Nehmen Sie folgende Eingaben vor:
AUTO
Zum Auswählen der Bank AUTO mehrfach drücken oder Handrad benutzen. Dabei zeigt der
blinkende Strich unter der Banknummer die ausgewählte Speicherbank an.
ENTER drücken und festhalten
L/OUT drücken
ENTER loslassen
Löschen aller Frequenzen aus einer Bank
Alle Frequenzen aus einer Bank können mit folgenden Schritten zusammen gelöscht werden:
AUTO
Zum Auswählen der Bank AUTO mehrfach drücken oder Handrad benutzen. Dabei zeigt der
blinkende Strich unter der Banknummer die ausgewählte Speicherbank an.
ENTER drücken und festhalten
CL drücken
ENTER loslassen
Sortieren von Frequenzen in einer Bank
Normalerweise werden Frequenzen in der zeitlichen Reihenfolge Ihrer Speicherung in einer
Bank abgelegt. Wer Ordnung haben will, mag vielleicht die Frequenzen nach aufsteigender
oder abfallender Frequenz neu sortieren?
Beim Sortiervorgang werden zunächst leere Speicher mit höheren, aber belegten
Kanalnummern aufgefüllt
Wird der Scanner während des Sortierens abgeschaltet, bleiben die Frequenzen zwar
erhalten, aber mit unvollständiger Sortierung.
AUTO
Zum Auswählen der Bank AUTO mehrfach drücken oder Handrad benutzen. Dabei zeigt der
blinkende Strich unter der Banknummer die ausgewählte Speicherbank an.
ENTER drücken und festhalten
Aufwärts- oder Abwärtstaste drücken
ENTER loslassen
Beim Sortieren erscheint Sor. im Display. Mit der Aufwärtstaste sortieren Sie die Frequenzen
in aufsteigender Reihenfolge, mit der anderen Taste genau umgekehrt.
Spezielle Funktionen
Prioritätskanäle
Es gibt für Sie sicherlich einige Kanäle, die besonders wichtig sind und öfter überwacht
werden müssen als andere. Bei Ihrem AE 100 T können Sie maximal 10 Frequenzen auf
besonders bevorzugten Speicherplätzen, den Prioritätskanälen, programmieren.
Prioritätskanäle programmieren
Folgen Sie folgenden Schritten:
PGM
Nummer des Prioritätskanals eingeben (1 bis 10)
PRI
Frequenz eingeben, mit Dezimalpunkt
ENTER
•
Beim Speichern werden Sie mit –dUPL- darauf hingewiesen, wenn die Frequenz schon
einmal gespeichert wurde. Wollen Sie sie trotzdem als Prioritätskanal speichern, drücken
Sie erneut ENTER.
22
•
Beim Eingeben von Frequenzen wird automatisch auf- oder abgerundet, bis die
Frequenz optimal in das Frequenzraster paßt. Bitte geben Sie den Dezimalpunkt mit ein!
•
Bei falschen Eingaben oder Frequenzeingaben außerhalb der Frequenzbereiche des AE
100 T erscheint ERROR. Bitte wiederholen Sie dann die Frequenzeingabe.
Auf diese Weise können Sie maximal 10 besonders wichtige Frequenzen eingeben.
Prioritätskanäle abhören
Während des normalen Empfangsbetriebs auch beim manuellen Betrieb, bei dem Ihre
„normalen„ Kanäle abgehört werden, können Sie durch Antippen der PRI-Taste die PrioritätsÜberwachung aktivieren. Im Display erscheint PRI. Von nun an überprüft der Scanner alle 2
Sekunden ganz kurz (das merken Sie kaum!) neben Ihrem normalen Kanal die
Prioritätskanäle. Sobald dort Betrieb herrscht, wird auf den betreffenden Prioritätskanal
umgeschaltet.
Erst wenn der bzw. die Prioritätskanäle wieder frei sind, wird der normale Empfang
fortgesetzt.
Mit der gleichen Taste schalten Sie auch den Prioritätsempfang wieder ab (PRI erlischt dann
wieder)
PRI
Überspringen (Lock-Out) eines Prioritätskanals
Auch Prioritätskanäle können mit dem Lock-Out Symbol markiert und im Betrieb
übersprungen werden, wenn sie vorübergehend nicht gebraucht werden.
PGM
PRI
(PRI eventuell mehrfach drücken, bis der gewünschte Kanal erreicht ist.
L/OUT
Damit wird der betreffende Prioritätskanal markiert und nicht weiter berücksichtigt
Eingangsabschwächer benutzen
Bei sehr starken Eingangssignalen von der Antenne (das kann besonders bei hoch
angebrachten Außenantennen geschehen) kann der hochempfindliche Eingang Ihres
Scanners übersteuert werden. Das Ergebnis sind Störsignale auf anderen Frequenzen oder
ein stark verzerrtes Audiosignal. Solche Störungen können schlagartig verschwinden, sobald
die Eingangsspannung am Antenneneingang etwas abgedämpft oder gefiltert wird.
Empfangen Sie Störungen, probieren Sie bitte den eingebauten Eingangsabschwächer aus.
In vielen Fällen wird sich eine Empfangsverbesserung ergeben. Dabei ist allerdings nicht
auszuschließen, daß ganz schwache Signale nicht mehr aufgenommen werden können. Sie
können den Abschwächer mit der Taste
ATT
jederzeit ein- und auch wieder abschalten. Im Display erscheint ATT, solange der
Abschwächer eingeschaltet ist.
Tastaturton abschalten
Ihr Scanner quittiert jede Tastenbetätigung mit einem kurzen Ton. Wenn dieser Ton Sie
stören sollte, können Sie ihn auch abschalten.
• Schalten Sie den Scanner mit dem Volume/OFF Knopf komplett aus.
• Drücken Sie die Tasten 2 und ENTER zusammen, halten Sie die Tasten gedrückt und
schalten Sie das Gerät wieder ein.
• Lassen Sie die Tasten erst dann wieder los, wenn sich das Display wieder eingeschaltet
hat (dies dauert ca. 1 Sekunde).
23
Tonbandaufnahmen
Über die TAPE OUT Buchse auf der Geräterückseite können Sie jederzeit die Audiosignale
Ihres Scanners z.B. mit einem Cassettenrecorder aufnehmen.
Zusätzlich bietet der AE 100 T Ihnen noch eine Automatikfunction, die in Verbindung mit
einem Recorder, der eine Fernsteuerbuchse (Remote Control) hat, vollautomatisches
Aufnehmen von bis zu 10 programmierbaren Kanälen erlaubt. Dabei wird der Recorder über
die Tape Remote Buchse von der Rauschsperre aus gesteuert, sodaß nur dann
aufgenommen wird, wenn die Rauschsperre geöffnet ist und ein Kanal somit aktiv ist.
Programmieren der Aufnahmeautomatik
Automatische Aufnahmen sind ausschließlich von dafür besonders markierten
Speicherkanälen aus möglich. Bis zu 10 Kanäle können für automatische Recordersteuerung
ausgewählt werden. Zum Programmieren eines solchen Aufnahmekanals geben Sie ein
MANUAL
Speicherkanalnummer
MANUAL
FUNC
Im Display blinkt FUNC. Solange die Anzeige blinkt, drücken Sie die Taste
REC
Der Kanal wird jetzt zum Aufnehmen über die Automatik freigegeben. Als Zeichen dafür
sehen Sie abwechselnd rEcord und die Frequenz im Display
Mit dem Handrad können Sie jetzt auch weitere Kanäle für die Aufnahmeautomatik
auswählen. Haben Sie einen Kanal gefunden, markieren Sie diesen wieder mit
FUNC
REC
Löschen der Aufnahmeautomatik
Mit dem gleichen Verfahren können Sie auch einen einmal programmierten Kanal wieder von
der Aufnahme-Automatik-Liste löschen:
Mit dem Handrad den wieder zu löschenden Kanal auswählen, FUNC + REC drücken.
Ändern der Empfangs-Modulationsart
Die Modulationsverfahren von Funkdiensten sind normalerweise mit den Frequenzbereichen
schon festgelegt. Ihr AE 100 T ist so programmiert, daß er zu jedem Frequenzbereich
automatisch die passende Modulationsart ( AM = Amplitudenmodulation, FM = SchmalbandFrequenzmodulation bei Sprechfunkdiensten oder WFM = Breitband-Frequenzmodulation
bei Rundfunk und Fernsehton) einstellt. Entsprechend der Liste finden Sie die üblichen
Modulationsarten
Frequenzband (MHz)
25.000 – 87.495
87.500 – 107.950
108.000 – 136.975
137.000 – 224.995
225.000 – 399.9875
400.000 – 1300.000
Modulationsart
FM
WFM
AM
FM
AM
FM
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Sie können die eingestellte Modulationsart bei beliebigen Frequenzen auch individuell
ändern, z.B. bei Fernsehton im UHF-Bereich oder OIRT Rundfunkempfang (Osteuropa) im 4
m Band, wo sonst Schmalband-Frequenzmodulation üblich ist.
Wählen Sie einfach den betreffenden Kanal aus und wählen Sie mit der Taste
AM/FM/WFM
die gewünschte Modulationsart aus. Die Modulationsart blinkt im Display als Zeichen dafür,
daß der Originalwert ersetzt wurde.
Hinweis für den Searchbetrieb:
•
•
Auch im Searchbetrieb ist eine Änderung der Modulationsart jederzeit möglich.
Starten Sie den Searchbetrieb ganz normal, und wählen Sie einfach während des
Suchlaufs oder bei einem Stop mit
AM/FM/WFM
die gewünschte Modulationsart aus.
•
Der Scanner sucht dann nur noch mit der neu eingestellten Modulationsart weiter.
•
Beim Frequenzsuchlauf mit Breitband-FM (WFM) wird automatisch die Schrittweite auf
50 kHz angehoben, da kleinere Schritte keinen Sinn machen.
Zurückschalten auf voreingestellte Modulationsarten
CL drücken und festhalten
AM/FM/WFM drücken
CL wieder loslassen
Allgemeine Tips zum Empfang
Reichweitenprobleme
Wie schon im Kapitel über Scannerantennen erwähnt, breiten sich UKW und UHF-Wellen
mit zunehmender Frequenz immer geradliniger aus, d.h. vergleichbar mit der Ausbreitung
von Lichtwellen. Als Richtwert können Sie von einer Reichweite bis zu Ihrem geographischen
Horizont ausgehen. Für Sprechfunkdienste ist eine maximale Reichweite von ca. 25 kHz in
der Regel die Grenze, dabei werden die Funknetze bewußt auch so geplant, daß die
Reichweite möglichst nur das vorgesehene Gebiet erfaßt. Die einzigen Funkdienste, die
heute noch Wert auf größtmögliche Reichweiten legen, sind die Funkamateure und natürlich
die großen Rundfunksender. Dies ist auch der Grund dafür, daß Sie Amateurfunkrelaisstellen und UKW-Radiosender viel weiter hören können als übliche Sprechfunkdienste.
Vergessen Sie nicht den altbewährten Spruch: Eine gute Antenne ist der beste
Hochfrequenzverstärker.
Birdies
Jeder Empfänger hat eine Reihe eingebauter Oszillatoren, Taktgeneratoren und ähnliche
signalerzeugende Stufen und damit automatisch auch Störquellen, die unvermeidbar sind
und sich teilweise nur mit hohem Aufwand beheben lassen. Vergleichen Sie bitte die Preise
eines Scanners mit denen der kommerziellen Abhörausrüstung bei den Funkdiensten und
Überwachungsstellen. Es ist schon allein aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht möglich, alle
internen Störquellen eines Geräts so abzuschirmen, daß Sie keinerlei „hausgemachte“
Störungen mehr empfangen.
Wenn Sie mit Ihrem Scanner auf bestimmten Frequenzen scheinbare Signale empfangen,
die unabhängig z.B. von der Antennenposition zu sein scheinen, dann haben Sie solch eine
Störempfangsstelle gefunden. Solche Signale können sich durchaus unterschiedlich anhören.
Es kann ein unmodulierter Träger sein oder auch ein knarrendes, brummendes oder
pfeifendes Geräusch. Diese Störsignale werden Eigenpfeifstellen oder auch Birdies genannt.
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Jeder Scanner hat eine Reihe solcher unvermeidlichen Birdies, die Frequenzen sind vom
Aufbau, der Schaltung und vielen anderen Faktoren abhängig und sind von Typ zu Typ und
Fabrikat zu Fabrikat unterschiedlich.
Allerdings haben sich die Entwicklungsingenieure des AE 100 T bemüht, das Konzept so zu
gestalten, daß die Birdies auf zumeist unbenutzten Frequenzen liegen.
Am besten ist es, wenn Sie die individuellen Störfrequenzen Ihres Scanners mit dem L/OUTZeichen markieren und beim Suchlauf überspringen lassen.
Technische Hinweise
Frequenzraster AE 100 T
Die Frequenzschritte, die Ihr Scanner beim Frequenzsuchlauf ausführt, wurden im
Mikroprozessor Ihres Scanners optimiert, aber für jedes Frequenzband entsprechend den
dort arbeitenden Funkdiensten unterschiedlich abgelegt. Diese Rasterung entspricht der in
Europa üblichen Kanalbelegung
Frequenzbereich
25.000 - 87.495
87.500 - 107.950
108.000- 136.975
137.000- 143.995
144.000- 146.000
146.005- 224.995
225.000- 1300.000
Abstimmraster
5
kHz
50
kHz
25
kHz
5
kHz
12.5
kHz
5
kHz
12.5
kHz
MHz
MHz
MHz
MHz
MHz
MHz
MHz
Paßt eine Frequenz, die Sie manuell eingegeben haben, nicht in dieses Raster, so wird
automatisch entsprechend auf- oder abgerundet, so daß trotzdem diese Frequenz optimal
empfangen werden kann.
Das Frequenzraster ist nicht veränderbar. Lediglich beim Umschalten der Modulationsart auf
WFM (Breitband-FM) läßt sich ein Band auch mit 50 kHz-Schritten absuchen.
Resetmethoden
Falls der Scanner einmal nicht so funktionieren sollte, wie gewohnt, kann es sein, daß der
Prozessor aus irgendeinem Grunde (weniger durch Fehlbedienung, meist durch eine Störung
von außen, wie Gewitter, Überspannung, überstarkes HF-Signal) blockiert. Wir empfehlen in
solchen Fällen einen RESET durchzuführen, bevor Sie ein vermeintlich defektes Gerät zur
Reparatur einschicken.
Reset 1. Stufe
Gerät aus- und wieder einschalten. Mit einer Büroklammerspitze oder ähnlichem den hinter
dem Resetloch auf der Rückseite verborgenen Taster kurz eindrücken. In den meisten Fällen
funktioniert das Gerät danach wieder und die Speicherung bleibt auch erhalten.
Reset 2. Stufe
Dies ist ein Reset auf die Werkseinstellung. Das bedeutet allerdings auch, daß bei diesem
Vorgang alle Ihre Programmierungen gelöscht werden! Das Gerät verhält sich anschließend
so, wie ein gerade frisch ausgepacktes neues Gerät.
Gerät aus- und wieder einschalten. Mit einer Hand die CL-Taste auf der Frontseite drücken
und gedrückt halten, mit der anderen Hand danach den Reset auf der Rückseite (wie bei
Reset 1. Stufe) betätigen. Sobald das Display erlischt, zuerst die Reset-Taste auf der
Rückseite loslassen und danach erst die CL-Taste auf der Frontblende loslassen. Diese
Reihenfolge ist wichtig, sonst erfolgt keine vollständige Löschung.
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Technische Daten des AE 100 T
Frequenzbereich (MHz)
25-87.495
87.5-107.95
108-136.975
137-143.995
144-146
146.005-224.995
225-399.9875
400-1300
Schritte (kHz)
Betriebsart
5
50
25
5
12.5
5
12.5
12.5
NFM
WFM
AM
NFM
NFM
NFM
AM
NFM
Kanalzahl
560 Kanäle insgesamt speicherbar, davon
500 Kanäle in 10 Bänken zu je 50 Plätzen,
50 Monitorkanäle und 10 Prioritätskanäle
Empfänger-Empfindlichkeit:
NFM (S+N)/N= 20 dB
bei 3 kHz Hub
und 1 kHz NF
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
0.5 uV
1 uV
2 uV
AM (S+N)/N= 20 dB
bei 60% Mod-Grad
und 1 KHz NF
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
2 uV
3 uV
5 uV
WFM Breitband FM
(S+N)/N= 30 dB
bei 45 kHz Hub
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
3 uV
3 µV
5 uV
Empfänger-ZF-Selektion:
NFM
–6 dB
–50 dB
–6 dB
–50 dB
–6 dB
–50 dB
AM
WFM
+/-10 kHz
+/-20 kHz
+/-6 kHz
+/-12 kHz
+/-150 kHz
+/-300 kHz
Suchlaufverhalten:
Suchlaufgeschwindigkeit (Scanbetrieb)
Suchlaufgeschwindigkeit (Searchbetrieb)
Scan Startverzögerung (Delay)
Abtastrate Prioritätskanäle
40 Kanäle/s
75 Schritte/s
2s
2s
Zwischenfrequenzen
1. ZF
2. ZF
3. ZF
225.4125- 225.5875 bzw. 226.4125- 226.5875 MHz
45 MHz
10.7 MHz (FM breit) bzw. 455 kHz
ZF-Unterdrückung:
612 MHz, gemessen bei 400 MHz
226.5 MHz, gemessen bei 760 MHz
45 MHz, gemessen bei 400 MHz
60 dB
70 dB
100 dB
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Squelch- Empfindlichkeit:
FM und AM:
Schaltschwelle
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
0.5 uV
0.5 uV
3 uV
Zugedreht
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
25 dB
25 dB
25 dB
Schaltschwelle
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
3 uV
3 uV
15 uV
Zugedreht
25-500 MHz
500.0125-1000 MHz
1000.0125-1300 MHz
50 dB
50 dB
50 dB
Breitband-FM
Antennenanschluß
Impedanz
Steckertyp
50 Ohm
BNC
NF- Ausgang
Ausgangsleistung (10% THD)
eingebauter Lautsprecher
1.6 W
77 mm, 8-ohm, dynamisch
Stromverbrauch
AC
DC
220-240 V, 50 Hz, 12 W
13.8 V, 400 mA
Gehäuse+ Abmessungen
Breite x Tiefe x Höhe
Gewicht
232 x 210 x 90 mm
ca. 2.0 kg
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Inhaltsverzeichnis
Kurzanleitung AE 100T
Einführung
Die Suchlaufbereiche des AE 100T
Vorbereitungen und Aufstellen des Stationsscanners
Antenne anschließen
Stromanschluß 230V
Stromanschluß 12V
Außenlautsprecher anschließen
Kopfhöreranschluß
Cassettenrecorder anschließen
Die Rückseite des AE 100T mit seinen Anschlüssen
Die Bedienelemente Ihres AE 100T
Das Tastenfeld des AE 100T
Ein Blick auf das Display
Beschreibung der Displayanzeigen
Betriebs- und Warnanzeigen
Beschreibung der Funktionen
Der Unterschied zwischen Search und Scan
Einschalten, Lautstärke- und Rauschsperreneinstellung
Suchen und Abspeichern von Frequenzen
Manuelles Abspeichern einer bekannten Frequenz auf
einen bestimmten Speicherplatz
Auswahl des Speicherplatzes mit dem Handrad
Frequenzsuchlauf über voreingestellte Frequenzbänder
Speichern von Frequenzen in den Monitorbereich
Bedeutung der Delay- Funktionen
Frequenzsuchlauf über einen bestimmten Bereich
(Limit Search)
Programmieren der eigenen Suchlaufbänke
Handradabstimmung während des Frequenzsuchlaufs
Direkte Frequenzsuche (Direct Search)
Vollautomatische Frequenzsuche
Beenden der automatischen Speicherung
Speichersuchlauf
Speichersuchlauf mit verkürzter Beobachtungszeit
Frequenzsuchlauf mit verkürzter Beobachtungszeit
Speicherbänke ein- und ausschalten
Überspringen von Kanälen und Frequenzen beim Suchlauf
(Lock- Out)
Markieren von Kanälen im Suchlauf
Gesperrte einzeln Kanäle wieder freigeben
Entfernen von einzelnen Markierungen bei Frequenzen
Kontrolle von markierten Kanälen
Kontrolle von markierten Frequenzen
Gemeinsames Löschen aller Frequenzsperren
Bewegen von Frequenzdaten zwischen den Speichern
Umspeichern von einzelnen Monitorkanälen auf Speicherbänke
Umspeichern aller Monitorkanäle auf eine Speicherbank
Speicherbankinhalt auf Monitorbereich verschieben
Löschen von Speicherungen
Löschen aller Frequenzen aus einer Bank
Sortieren von Frequenzen in einer Bank
Spezielle Funktionen
Prioritätskanäle programmieren
Prioritätskanäle abhören
Überspringen (Lock-Out) eines Prioritätskanals
Eingangsabschwächer benutzen
Tastaturton abschalten
Tonbandaufnahmen
Ändern der Empfangs-Modulationsart
Allgemeine Tips zum Empfang
Reichweitenprobleme
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S. 2
S. 3
S. 4
S. 5
S. 5
S. 5
S. 6
S. 6
S. 6
S. 6
S. 6
S. 7
S. 7
S. 8
S. 8
S. 9
S. 10
S. 10
S. 10
S. 11
S. 11
S. 11
S. 12
S. 12
S. 13
S. 13
S. 13
S. 14
S. 15
S. 15
S. 17
S. 17
S. 17
S. 18
S. 18
S. 18
S. 18
S. 19
S. 19
S. 19
S. 20
S. 20
S. 20
S. 20
S. 20
S. 21
S. 21
S. 22
S. 22
S. 22
S. 22
S. 23
S. 23
S. 23
S. 23
S. 24
S. 24
S. 25
S. 25
Birdies
Technische Hinweise
Frequenzraster AE 100T
Resetmethoden
Reset 1. Stufe
Reset 2. Stufe
Technische Daten AE 100T
S. 25
S. 26
S. 26
S. 26
S. 26
S. 27
Persönliche Notizen:
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D- 22952 Lütjensee
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Münchewiese 14-16
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