Benutzerhandbuch
ERS-4
4 Kanal - Videoserver / Recorder
Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Reproduktion und Weitergabe dieses Handbuchs oder Auszügen daraus
bedarf der schriftlichen Zustimmung von EverFocus Electronics Corporation.
Erstellungsdatum: Februar 2010
QuickTime ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Computer, Inc.
iPhone ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Computer, Inc.
Windows ist ein eingetragenes Warenzeichen von Microsoft Corporation.
Linksys ist ein eingetragenes Warenzeichen von Linksys Corporation.
D-Link ist ein eingetragenes Warenzeichen von D-Link Corporation.
DynDNS ist ein eingetragenes Warenzeichen von DynDNS.org Corporation.
Weitere Produkt- und Firmennamen, die in diesem Handbuch erwähnt werden, sind Warenzeichen des
entsprechenden Eigentümers.
ii
Sicherheitshinweise
• Um Schäden vorzubeugen, beachten Sie bitte die nachstehenden Sicherheitshinweise:
• Platzieren Sie den Rekorder nicht in direkter Nähe von Heizungen, Öfen, anderen Wärmequellen oder
unter direkter Sonneneinstrahlung.
• Betreiben Sie das Gerät nur an Standorten mit Temperaturen im zulässigen
Umgebungstemperaturbereich von 0°C ~ 40°C.
• Die Lüftungsöffnungen des Gerätes dürfen nicht abgedeckt oder zugebaut werden.
• Reinigen Sie das Gerät nur mit einem feuchten Tuch ohne scharfe Reinigungsmittel. Das Gerät ist
dabei vom Netz zu trennen.
• Stellen Sie das Gerät nur in trockenen und staubgeschützten Räumen auf. Schützen Sie das Gerät vor
dem Eindringen von Flüssigkeiten aller Art.
• Verhindern Sie das Eindringen von Gegenständen in das Gerät, z.B. über die Lüftungsöffnungen.
• Öffnen Sie den Rekorder nicht selbst. Bei Fehlfunktionen wenden Sie sich an Ihren Installateur oder
Fachhändler. Durch unautorisiertes Öffnen des Gerätes entfällt der Garantieanspruch!
• Betreiben Sie das Gerät ausschließlich mit der spezifizierten Spannung. Die Eingangsspannung des
Gerätes ist 12 V DC, über externes Netzteil 100 ~ 240 VAC.
• Einwirkungen durch Vibrationen und mechanischen Schock am Installationsort des Rekorders sind
zwingend zu vermeiden.
• Festplatten dürfen niemals während Aufnahme- und Wiedergabebetrieb entnommen werden.
ACHTUNG! Dies ist ein Gerät der Klase A, welches im Wohnbereich Funkstörungen verursachen kann; in
diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.
Dieses Produkt ist RoHS-konform.
Your EverFocus product is designed
and manufactured with high quality
materials and components which can
be recycled and reused.
This symbol means that electrical and
electronic equipment, at their end-oflife, should be disposed of separately
from your household waste.
Please, dispose of this equipment at
your local community waste
collection/recycling centre.
In the European Union there are
separate collection systems for used
electrical and electronic product.
Please, help us to conserve the
environment we live in!
Ihr EverFocus Produkt wurde
entwickelt und hergestellt mit qualitativ
hochwertigen Materialien und
Komponenten, die recycelt und wieder
verwendet werden können.
Dieses Symbol bedeutet, dass
elektrische und elektronische Geräte
am Ende ihrer Nutzungsdauer vom
Hausmüll getrennt entsorgt werden
sollen.
Bitte entsorgen Sie dieses Gerät bei
Ihrer örtlichen kommunalen
Sammelstelle oder im Recycling Centre.
Helfen Sie uns bitte, die Umwelt zu
erhalten, in der wir leben!
Dieses Handbuch entspricht dem aktuellen technischen Stand. Technische Änderungen durch den Hersteller ohne Ankündigung
sowie Druckfehler vorbehalten.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb setzen.
iii
INHALT
1
PRODUKTÜBERSICHT ....................................................................................................................... 1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
2
EIGENSCHAFTEN.......................................................................................................................... 1
LIEFERUMFANG ............................................................................................................................ 1
OPTIONALES ZUBEHÖR............................................................................................................... 1
TECHNISCHE DATEN.................................................................................................................... 2
FRONTSEITE ................................................................................................................................. 3
ANSCHLÜSSE RÜCKSEITE .......................................................................................................... 4
INSTALLATION.................................................................................................................................... 5
2.1
VIDEOEINGÄNGE .......................................................................................................................... 5
2.2
AUDIOANSCHLÜSSE .................................................................................................................... 6
2.3
INSTALLATION ALARMEINGÄNGE .............................................................................................. 7
2.3.1
Alarmeingangskontakte............................................................................................................. 7
2.3.2
Alarm Output Relais .................................................................................................................. 7
2.4
RS-485 KEYBOARD / PTZ INSTALLATION ................................................................................... 8
2.4.1
Generelle Installation RS-485 Bus ............................................................................................ 8
2.4.2
RS-485 Anschlüsse................................................................................................................... 9
2.4.3
Speed Dome Installation ......................................................................................................... 10
2.5
INSTALLATION USB-MAUS......................................................................................................... 10
2.6 MONITORANSCHLUSS...................................................................................................................... 11
2.7
NETZWERKANSCHLUSS ............................................................................................................ 11
2.7.1
Direktanschluss eines PC mit Crossover Netzwerkkabel ........................................................ 11
2.7.2
Netzwerkanschluss mit Patchkabel ......................................................................................... 12
2.8
ABSCHLUSS INSTALLATION ...................................................................................................... 13
3
KONFIGURATION ÜBER NETZWERK ............................................................................................. 14
3.1
IP-PARAMETER SETUP MIT IP-UTILITY .................................................................................... 14
3.2
VERBINDUNG ZU ERS-4 HERSTELLEN..................................................................................... 15
3.3
BROWSER SICHERHEITSEINSTELLUNGEN............................................................................. 16
3.3.1
ActiveX Steuerelemente installieren........................................................................................ 16
3.3.2
ActiveX Steuerelemente aktivieren.......................................................................................... 18
3.4
NETZWERK KONFIGURATION: LIVE - ANSICHT....................................................................... 21
3.5
NETZWERK KONFIGURATION: EXPRESS ................................................................................ 23
3.6
NETZWERK KONFIGURATION: KAMERA .................................................................................. 26
3.6.1
Kamera: Allgemein .................................................................................................................. 26
3.6.2
Kamera: Videoeinstellung........................................................................................................ 28
3.6.3
Kamera: Bewegung................................................................................................................. 29
3.6.4
Kamera: Videoverlust .............................................................................................................. 31
3.7
NETZWERK KONFIGURATION: AUFNAHME ............................................................................. 33
3.7.1
Aufnahme: Aufnahme.............................................................................................................. 33
3.8
NETZWERK KONFIGURATION: ALARM ..................................................................................... 34
3.8.1
Alarm: Alarm............................................................................................................................ 34
3.8.2
Alarm: Ereignis ........................................................................................................................ 36
iv
3.8.2.1 Ereignis: Fan Fehler................................................................................................................ 36
3.8.2.2 Ereignis: HDD Temperatur...................................................................................................... 37
3.8.2.3 Ereignis: HD Fehler................................................................................................................. 39
3.8.2.4 Ereignis: HDD Voll .................................................................................................................. 40
3.8.2.5 Ereignis: HD Aus..................................................................................................................... 41
3.8.2.6 Ereignis: Spannungsverlust .................................................................................................... 42
3.8.2.7 Ereignis: Netzwerk Ausfall ...................................................................................................... 43
3.9
NETZWERK KONFIGURATION: TIMER ...................................................................................... 44
3.9.1
Timer: Express Setup.............................................................................................................. 44
3.9.2
Timer: Feiertage ...................................................................................................................... 46
3.9.3
Timer: Timer............................................................................................................................ 47
3.9.4
Timer: Alarm Aktion................................................................................................................. 50
3.10 NETZWERK KONFIGURATION: NETZWERK ............................................................................. 52
3.10.1 Netzwerk: LAN ........................................................................................................................ 52
3.10.2 Netzwerk: Email ...................................................................................................................... 54
3.10.3 Netzwerk: DDNS ..................................................................................................................... 55
3.10.3.1 EverFocus DDNS.................................................................................................................. 55
3.10.3.2 Dyndns DDNS....................................................................................................................... 57
3.10.4 Netzwerk: Alarmserver ............................................................................................................ 58
3.11 NETZWERK KONFIGURATION: HDD.......................................................................................... 59
3.12 NETZWERK KONFIGURATION: DISPLAY .................................................................................. 60
3.12.1 Display: Monitor OSD.............................................................................................................. 60
3.12.2 Display: Main M/T SEQ (Sequenz).......................................................................................... 61
3.13 NETZWERK KONFIGURATION: SYSTEM................................................................................... 62
3.13.1 System: Datum / Zeit............................................................................................................... 62
3.13.2 System: Sommerzeit ............................................................................................................... 64
3.13.3 System: Benutzer .................................................................................................................... 65
3.13.3.1 Benutzerrechte...................................................................................................................... 65
3.13.3.2 Benutzerkonto ändern........................................................................................................... 66
3.13.3.3 Benutzerkonto hinzufügen .................................................................................................... 67
3.13.3.4 Benutzerkonto löschen.......................................................................................................... 67
3.13.4 System: Schnittstellen ............................................................................................................. 68
3.13.5 System: Sonstige .................................................................................................................... 69
4
BEDIENUNG ÜBER NETWERK ........................................................................................................ 70
4.1
BILDSCHIRM LIVEANSICHT........................................................................................................ 70
4.2
KAMERA - ANSICHTEN ............................................................................................................... 72
4.2.1
Vollbild..................................................................................................................................... 72
4.2.2
4 x Ansicht............................................................................................................................... 72
4.2.3
Rahmenlose Vollbilddarstellung .............................................................................................. 72
4.3
BIDIREKTIONALE AUDIOÜBERTRAGUNG ............................................................................... 72
4.4
AUFNAHMESUCHE ..................................................................................................................... 73
4.4.1
Ereignissuche.......................................................................................................................... 73
4.4.2
Zeit / Datum - Suche ............................................................................................................... 76
4.5
VIDEO EXPORT ........................................................................................................................... 77
4.6
WIEDERGABE VON EXPORTDATEIEN MIT EFPLAYER SOFTWARE ...................................... 78
4.7
PTZ CONTROL............................................................................................................................. 79
4.8
INFO ............................................................................................................................................. 80
4.8.1
Info: System ............................................................................................................................ 80
v
4.8.2
Info: Log .................................................................................................................................. 81
4.8.2.1 Ansicht Ereignisspeicher......................................................................................................... 82
4.8.2.2 Ereignisspeicher löschen ........................................................................................................ 82
4.8.2.3 Ereignisspeicher exportieren................................................................................................... 82
5
ANHANG A: FESTPLATTENEINBAU ............................................................................................... 83
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
6
ERS-4 GEHÄUSE ÖFFNEN ......................................................................................................... 84
MONTAGE HDD-WINKEL ............................................................................................................ 85
LÜFTERMONTAGE ...................................................................................................................... 86
SATA UND SPANNUNGSKABEL................................................................................................. 87
MONTAGE DER FESTPLATTE IN DAS GEHÄUSE..................................................................... 88
ERS-4 GEHÄUSE SCHLIESSEN ................................................................................................. 89
ANHANG B: NETZWERK GRUNDLAGEN........................................................................................ 90
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
TCP/IP / EINFÜHRUNG............................................................................................................. 90
SUBNETZMASKE...................................................................................................................... 90
GATEWAY ADRESSE ............................................................................................................... 90
VIRTUELLE PORTS .................................................................................................................. 90
VOR DER INSTALLATION ........................................................................................................ 91
WIE IST IHR NETZWERK AUFGEBAUT?................................................................................. 92
EINFACHE PUNKT-ZU-PUNKT VERBINDUNG ........................................................................ 92
DIREKTE HIGH SPEED MODEM VERBINDUNG ..................................................................... 95
ROUTER ODER LAN VERBINDUNG ........................................................................................ 98
7
ANHANG C: ALARMMODI .............................................................................................................. 101
8
ANHANG D: REGELN FÜR AUTOMATISCHES SETUP IM EXPRESS MENÜ .............................. 104
vi
ERS-4 Benutzerhandbuch
1 PRODUKTÜBERSICHT
Der ERS-4 ist ein 4 - Kanal - Videoserver mit lokaler Aufnahmemöglichkeit für CCTV - Anwendungen.
Mit der optionalen Festplatte ist er das ideale Produkt für netzwerkbediente Videoüberwachungssysteme
mit lokaler Aufzeichnung und damit minimaler Netzwerkbelastung.
Die effiziente H.264 Kompressionstechnologie mit Codecs der neuesten Generation erlaubt schnelle
Netzwerkübertragung und erhöhte Aufnahmekapazität bei gleicher Festplattengröße.
Die Aufnahmesuche und -auswertung erfolgt ausschließlich über Netzwerk. Die Konfiguration kann über
Netzwerk als auch lokal mit angeschlossener USB-Maus und Monitor erfolgen.
1.1 EIGENSCHAFTEN
•
H.264 Kompressionsverfahren
•
Benutzerfreundliche grafische Oberfläche (GUI) mit grafischen Symbolen und visuellen Indikatoren
•
Konfiguration ist lokal (Monitor, USB-Maus) und über Netzwerk möglich
•
Express Setup für die schnelle und einfache Installation
•
1 - Kanal Audio Aufzeichnung und bidirektionale Audio - Liveübertragung
•
Optional 1 x 3,5" SATA Aufzeichnungs-Festplatte
•
Mehrsprachige Bedieneroberfläche
1.2 LIEFERUMFANG
•
•
•
•
•
ERS-4 Videoserver x1
USB-Maus x1
Quick Installation Guide x1
CD mit Benutzerhandbuch und IP-Utility x1
Netzteil und Netzkabel x1
1.3 OPTIONALES ZUBEHÖR
ERS-HDMK: ERS-4 Festplatten - Montagekit für 1 x 3.5" SATA HDD in ERS-4-NH
1
ERS-4 Benutzerhandbuch
1.4 TECHNISCHE DATEN
Aufzeichnungsgeschwindigkeit/
Auflösung
352x288: 100 BPS PAL / 120 BPS NTSC
704x288: 100 BPS PAL / 120 BPS NTSC
704x576: 50 BPS PAL / 60 BPS NTSC
Wiedergabegeschwindigkeit/
Netzwerk Übertragungsgeschwindigkeit
352x288: bis zu 100 BPS PAL / 120 BPS NTSC
704x288: bis zu 100 BPS PAL / 120 BPS NTSC
704x576: bis zu 50 BPS PAL / 60 BPS NTSC
abhängig von Netzwerkverhältnissen
Videoeingänge
4 x 1 VSS FBIS, BNC, 75 Ohm Abschluss
Monitorausgang
1 x 1 VSS FBAS, BNC an 75 Ohm
1 x VGA ( Auflösung 800x600@60 Hz)
Audio Ein-/Ausgang
Eingang: 1 x Line In, 1 V max. / 1 KOhm, RCA Buchse
Ausgang: 1 x Line Out , 1 V max. an 1 KOhm, RCA Buchse
Alarmeingänge
4 x Öffner/Schließer , Schraubklemmen
Alarmausgang
1 x Relais Öffner/Schließer , Schraubklemmen
RS-485
1 x, Schraubklemmen
Netzwerkschnittstelle
100 BASE-T, 8P8C / RJ45 Buchse
USB
1x USB 2.0 Rückseite (für USB - Mouse)
1x USB 2.0 Front (für Servicezwecke)
Status LED
Spannung, Alarm, HDD Aktivität, Netzwerk Traffic
Zeit/Datum
Interne Echtzeituhr mit optionaler Zeitsynchronisation über NTP
Server
Spannungsversorgung
12VDC mit externem Netzteil 100~240 VAC / 50/60 Hz
Abmessungen (B x T x H)
320 x 208.9 x 54.3 mm / 12.6" x 8.2" x 2.1"
Umgebungstemperatur
0°C~40°C / 32°F~104°F (20~80% Feuchtigkeit nicht
kondensierend)
Functional
Betriebssystem
Embedded Linux
Videokompression
H.264
Bedienung
GUI (Graphical User Interface)
Bedienung
Gleichzeitige Aufnahme und Live- oder Audioübertragung über
Netzwerk
Aufnahmemodus
Permanent, Timer oder Ereignis
Aufnahmesuche
Zeit/Datum oder Ereignis
Video Pause
Ja
Videoverlusterkennung
Ja
Bewegungserkennung
Ja
Ereignisspeicher
Ja
Timereinstellung
Express und erweiterte Timereinstellung, Feiertagskalender
Benutzerverwaltung
Max. 10 Benutzer, 3 Ebenen Benutzerrechte
PTZ Protokolle
EverFocus, Pelco-D, Pelco-P, Samsung El., Transparent
2
ERS-4 Benutzerhandbuch
1.5 FRONTSEITE
And der Frontseite befinden sich die Status - LED und ein USB Port für Servicezwecke.
Status - LED
USB-port
USB Port:
USB 2.0 Port für Servicezwecke (Update, Sicherung Konfiguration).
Status LED:
POWER:
LED ist Ein bei eingeschalteter Betriebsspannung.
ALARM:
LED ist Ein bei aktivem Alarm.
HDD:
LED blinkt bei HDD - Aktivität.
Net:
LED blinkt bei Netzwerk - Aktivität.
3
ERS-4 Benutzerhandbuch
1.6 ANSCHLÜSSE RÜCKSEITE
1
2
3
5
4
6
7
8
9
10
11
1. DC12V:
Spannungsbuchse DC 12V
2. Alarm In:
4 Alarmeingänge für potentialfreie Kontakte Öffner / Schließer
3. Alarm Out:
Relaisausgang Öffner / Schließer
4. RS485:
RS-485 Schnittstelle für PTZ Kameras und Keyboard
5. Audio In:
Audioeingang, RCA Buchse Line Pegel 1V max., 10 KOhm Impedanz.
6. Audio Out:
Audioausgang, RCA Buchse, Line Pegel 1V max. an 10 KOhm.
7. Video In:
BNC Videoeingänge für 1 Vss Composite Videosignale, 75 Ohm Abschluss
8. Video Out:
Monitorausgang Composite Signal 1 Vss an 75 Ohm Abschluss, BNC
9. VGA:
Monitorausgang VGA 800x600 @ 60 Hz, 15 Pin VGA Buchse
10. USB:
USB 2.0 Port für USB Maus
11. LAN:
100Base-T Netzwerkinterface , 8P8C / RJ-45 Buchse
4
ERS-4 Benutzerhandbuch
2 INSTALLATION
2.1 VIDEOEINGÄNGE
Die Verkabelung für Kameras und Monitore ist mit 75 Ohm Videokabel, z.B. RG-59, RG-12, sowie dazu
passenden BNC Steckern auszuführen.
50 Ohm Koaxialkabel (z.B. RG-58), Antennenkabel sowie sonstige Koaxialkabel sind aufgrund
ungeeigneter Dämpfungswerte nicht geeignet.
Alle angeschlossenen Videoquellen müssen ein Standardvideosignal PAL/CCIR mit 1 Vss liefern.
Bei Zwischenschaltung von Übertragungsstrecken für die Videoeingänge (Zweidraht, Glasfaser, Funk) ist
auf einen exakten Abgleich der Empfänger zu achten.
Alle Videoeingänge sind fest mit 75 Ohm abgeschlossen.
ACHTUNG: Der ERS-4 erkennt den Videostandard (PAL/NTSC) automatisch. Die Erkennung erfolgt an
Videoeingang 1. Stellen Sie sicher, dass an Videoeingang 1 ein Videosignal anliegt.
5
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.2 AUDIOANSCHLÜSSE
Der ERS-4 verfügt über einen Audioeingang und einen Audioausgang.
Die Audioeingänge sind für Line Audiosignale 500mV (max. 1 VSS) an 10 KOhm ausgelegt.
.
ACHTUNG: Ein Direktanschluss eines unverstärkten Mikrofons ist nicht möglich (Mikrofonverstärker
erforderlich).
Die Installation hat mit Audio Koaxialkabel und Cinch-Steckern zu erfolgen.
Der Ausgang liefert ein Line Audiosignal 500mV (max. 1 VSS) an 10 KOhm und kann beispielsweise an
den Audioeingang eines Monitors angeschlossen werden. Ein Direktanschluss von (passiven)
Lautsprechern ist nicht möglich.
FUNKTIONALITÄT AUDIOAUFNAHME:
Der Audiokanal ist dem Videokanal 1 zugewiesen.
Die Audioaufnahme wird im Menü > KAMERA > ALLGEMEIN für Kamera 1 aktiviert.
Bei Wiedergabe / Export ist der Audiokanal fest an Kamera 1 gekoppelt, unabhängig von der
Bildaufnahmerate.
6
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.3 INSTALLATION ALARMEINGÄNGE
Die Alarmeingänge des ERS-4 können für den Start der Aufzeichnung oder die Anpassung der
Aufzeichnungsgeschwindigkeit verwendet werden. Darüber hinaus stehen verschiedene Alarmreaktionen –
z.B. Kameraschaltung auf Monitor, Summer, E-Mail und Netzwerk Alarm – zur Verfügung. Bei Bedarf kann
ein Alarmausgangsrelais geschaltet werden.
2.3.1 Alarmeingangskontakte
Der ERS-4 verfügt über 4 Alarmeingänge. Alle Eingänge können als Öffner (N.C.) oder Schließer (N.O.)
programmiert werden. Die Ansteuerung der Eingänge hat mit potentialfreien Kontakten zu erfolgen.
Alarmeingang mit N.O. (Schließer) Kontakt
in Ruhezustand
Alarmeingang mit N.C. (Öffner) Kontakt
in Ruhezustand
1
G
2
3
G
4
Alarmeingänge 1~4 of ERS-4
Alle Einstellungen werden im ALARM Menü vorgenommen.
2.3.2 Alarm Output Relais
Ausgangsrelais im Ruhezustand
7
NO
COM
NC
Das Ausgangsrelais verfügt über einen potentialfreien Wechslerkontakt.
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.4 RS-485 KEYBOARD / PTZ INSTALLATION
Der ERS-4 kann mit dem Bedienteil EKB-500 für Konfiguration und Live-Ansicht fernbedient werden. Das
verwendete EEPbus Protokoll erlaubt die Installation von Digitalrekordern, Bedienteilen und Speed Domes
auf einem RS-485 Bus. Bis zu 8 Bedienteile können in einem System installiert werden.
2.4.1 Generelle Installation RS-485 Bus
Der ERS-4 nutzt eine RS-485 Simplex Verdrahtung, das Signal wird über ein Adernpaar verdrillte
Zweidrahtleitung übertragen. Empfohlener Kabeltyp ist Netzwerkkabel CAT5. UTP Ausführung
(ungeschirmt) ist für normale Anwendungen ausreichend. Bei zu erwartender starker Störeinstrahlung auf
die installierten Kabel sollte geschirmtes Kabel installiert werden. Die maximale Anzahl der an einem Bus
installierten Geräte ist auf 32 begrenzt (erweiterbar mit Verteilern).
Generell ist der Bus in serieller Verdrahtung auszuführen; Sternverdrahtung ist ohne Einsatz von
Verteilverstärkern nicht zulässig.
Die maximale Kabellänge des RS-485 Busses beträgt 1200 m. Das erste und letzte Gerät wird im
Normalfall mit einem Widerstand 120 Ohm terminiert, um Leitungsreflexionen zu minimieren.
Serielle Verkabelung RS-485 Bus
Bei Verwendung von Anschlussdosen ist die Länge der Anschlusskabel von Dose zum Gerät (“Stubs”) auf
maximal 2 m zu begrenzen.
Serielle Verkabelung RS-485 Bus mit Anschlussdosen und Verbindungskabel
Eine direkte Sternverdrahtung des RS-485 Busses ist nicht möglich, nur mit Einsatz von Verteilverstärkern.
Unzulässige Sternverdrahtung des RS-485 Busses
Ist eine Sternverdrahtung unumgänglich, können RS-485 Signalverteiler EDA 997A verwendet werden. Mit
diesen Verteilern kann auch die maximal verfügbare Kabellänge des Systems erweitert werden; an jedem
Ausgang des Verteilers steht ein physikalisch neuer RS-485 Bus zur Verfügung (mit jeweils 1200 m
Kabellänge).
8
ERS-4 Benutzerhandbuch
Sternverdrahtung mit RS-485 Verteilverstärker
Bei Überschreitung der Anzahl der maximalen Busteilnehmer von 32 kann die Anzahl der angeschlossenen
Geräte mit RS-485 Verteilern erhöht werden. Jeder Ausgang des Verteilers stellt einen physikalischen RS485 Bus zur Verfügung. Somit können an jeden Ausgang des RS-485 Verteilers 31 weitere Geräte (der
Ausgang des Verteilers stellt ebenfalls einen Busteilnehmer dar) angeschlossen werden.
Die maximale Ausbaufähigkeit des Systems ist dann durch den RS-485 Adressbereich der installierten
Geräte begrenzt..
Systemerweiterung mit RS-485 Verteilvestärker
Achtung: Der RS-485 Signalverteiler EDA 997A ist unidirektional! Das bedeutet, der Signalfluss erfolgt nur
vom Eingang in Richtung der Ausgänge. Somit ist zum Beispiel das Zusammenschalten mehrerer
Bedienteile mit diesem Verteiler nicht möglich!
2.4.2 RS-485 Anschlüsse
Die RS-485 Anschlüsse an der ERS-4 Rückwand sind wie folgt belegt:
9
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.4.3 Speed Dome Installation
Die Schwenk-Neige-Zoomsteuerung für Speed Dome oder Telemetrieempfänger kann über Webbrowser
oder die optionale PowerCon Software erfolgen. Eine lokale Telemetriesteuerung ist über USB
Maussteuerung oder über das optionale Bedienteil EKB-500 möglich.
ACHTUNG: Die in Abschnitt 2.4.1 aufgeführten Grundregeln der RS-485 Verdrahtung sind in gleicher
Weise für den Anschluss von Speed Domes oder Telemetrieempfängern zu beachten.
Unterstützte Protokolle: EverFocus, Samsung (Electronics), Pelco-D, Pelco-P
Erforderliche Einstellungen am ERS-4:
• RS-485 Empfängeradresse im Menü >KAMERA >ALLGEMEIN
• RS-485 Parameter und Protokoll im Menü >SYSTEM > SCHNITTSTELLEN
ACHTUNG: Bei Pelco-D und –P Protokoll ist je nach Gerätetyp des Speed Domes / Empfängers ein
Adressversatz um 1 möglich. Die Adresse im Rekorder (Menü KAMERA) muss dann auf Geräteadresse -1
eingestellt werden.
2.5 INSTALLATION USB-MAUS
Schließen Sie die USB Maus an den rückseitigen USB Port an (der Anschluss kann im laufenden Betrieb
erfolgen).
Die Bedienung mit Maus (und angeschlossenem Monitor) erlaubt die Konfiguration des ERS-4 sowie
Einstellung der Live-Ansichten.
ANMERKUNG: Empfohlene Maustypen sind Logitech® und Microsoft® USB Kabelmäuse. USB
Funkmäuse werden nicht unterstützt..
10
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.6 Monitoranschluss
Schließen Sie den Hauptmonitor an den BNC- (Composite) oder VGA Monitorausgang an. Wenn Sie einen
VGA Monitor nutzen, stellen Sie sicher, dass der Monitor die Auflösung 800x600 / 60 Hz unterstützt.
Die Bedienung mit Maus und angeschlossenem Monitor erlaubt die Konfiguration des ERS-4 sowie
Einstellung der Live-Ansichten.
or
Monitor
2.7 NETZWERKANSCHLUSS
Die ERS-4 Videoserver ermöglichen eine schnelle H.264 Bildübertragung sowie Fernkonfiguration über
Netzwerk.
Dieses Kapitel geht nicht detailliert auf Grundlagen der Netzwerktechnik ein. Für weitere Informationen,
insbesondere zu Routerinstallationen und Internetanschluss, schlagen Sie bitte im Anhang B " Netzwerk
Grundlagen" nach.
Physikalisch sind zwei grundsätzliche Anschlussarten möglich:
2.7.1 Direktanschluss eines PC mit Crossover Netzwerkkabel
Bei dem Punkt-zu-Punkt Anschluss zwischen Rekorder und PC ist ein Crossover (gekreuztes)
Netzwerkkabel erforderlich. Ein Anschluss mehrerer PC oder Rekorder ist in dieser Anschlussart nicht
möglich.
Abb. 2-1 Direktanschluss an PC
Der PC muss über einen 100 MBit (min) kompatiblen Netzwerkanschluss verfügen.
11
ERS-4 Benutzerhandbuch
Crossover Netzwerkkabel Pinbelegung
2.7.2 Netzwerkanschluss mit Patchkabel
Der Anschluss an ein vorhandenes Netzwerk erfolgt über normale Patchkabel (1:1 verdrahtet). Die
Beispielzeichnung zeigt einen Anschluss an einen Netzwerkswitch, Router oder Modem.
Abb. 2-2 Netzwerkanschluss mit Patchkabel
Pinbelegung direktes Netzwerkkabel
12
ERS-4 Benutzerhandbuch
2.8 ABSCHLUSS INSTALLATION
Nachdem Sie die grundlegende Verkabelung vorgenommen haben, schalten Sie den ERS-4 ein, indem Sie
das Gerät an den Strom anschließen. Wenn Spannung anliegt, leuchtet die POWER LED auf. Der
Startvorgang dauert ca. 1 Minute.
13
ERS-4 Benutzerhandbuch
3 KONFIGURATION ÜBER NETZWERK
Die Konfiguration des ERS-4 kann wahlweise lokal mit USB Maus und Monitor oder komplett über
Netzwerk erfolgen.
Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben die Konfiguration über Netzwerk.
3.1 IP-PARAMETER SETUP MIT IP-UTILITY
Starten Sie das Programm "IPUtility.exe" von der beiliegenden CD-ROM.
Klicken Sie auf „Find Devices“.
Wenn der ERS-4 korrekt im Netzwerk installiert ist, wird er in der Geräteliste aufgeführt.
Wählen Sie den ERS-4 aus und klicken Sie auf „Login“:
Geben Sie Benutzername und Passwort ein:
Werkseinstellung:
Benutzer:
Passwort:
user1
11111111
Nach erfolgreichem Einloggen ist die Taste „Set Configuration“ aktiviert (nicht ausgegraut).
Geben Sie die neuen IP-Parameter ein, danach klicken Sie auf „Set Configuration“.
Überprüfen Sie nach ca. 30 Sekunden mittels Klick auf "Find Devices“, ob die neuen IP - Parameter korrekt
übernommen worden.
14
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.2 VERBINDUNG ZU ERS-4 HERSTELLEN
Für den Zugriff auf den ERS-4 klicken Sie im IPUtility auf "Connect to selected Device".
Alternativ können Sie die IP - Adresse direkt in Internet Explorer in die Adresszeile eingeben:
Die Anmeldeseite wird wie oben dargestellt auf dem Bildschirm angezeigt.
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort (Kennwort) ein. Benutzernamen und Passwörter
werden im Systemmenü angelegt.
Werkeinstellung
Benutzername:
Passwort:
user1
11111111
Der Standard Benutzername ist “user1”; das Standard Passwort ist “11111111”.
Wählen Sie die Schaltfläche „OK”, um den Netzwerk Viewer zu öffnen.
Achtung: Der ERS-4 erfordert Internet Explorer Browser. Andere Browser wie z.B. Firefox sind nur
unterstützt, wenn Add-Ons oder Plugins installiert sind, welche ActiveX Komponenten und XML
Kommandos verarbeiten können.
15
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.3 BROWSER SICHERHEITSEINSTELLUNGEN
3.3.1 ActiveX Steuerelemente installieren
Beim ersten Aufruf der IP Adresse des ERS-4 sehen Sie den folgenden Bildschirm. Falls die gelbe
Statusleiste nicht angezeigt wird, ist die Sicherheitsstufe vermutlich zu hoch eingestellt.
Klicken Sie rechts auf die gelbe Statusleiste und wählen Sie “Dieses Add-On für alle Benutzer des
Computers installieren…”
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für die Installation der Datei ePlusDVR.cab, indem Sie die
Schaltfläche “Installieren” auswählen.
16
ERS-4 Benutzerhandbuch
Das Anmeldefenster wird erneut geöffnet. Geben Sie Benutzername und Passwort ein.
Werkeinstellung
Benutzername:
Passwort:
user1
11111111
17
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.3.2
ActiveX Steuerelemente aktivieren
Anmerkung: Dieser Abschnitt ist nur dann erforderlich, wenn Sie die gelbe ActiveX
Statusleiste bei der ersten Verbindung zu Ihrem Digitalrekorder NICHT angezeigt wird.
Wählen Sie in der Menüleiste den Menüpunkt “Extras>Internetoptionen” aus.
Klicken Sie den Reiter “Sicherheit” an und wählen Sie die Schaltfläche “Stufe anpassen…” aus.
18
ERS-4 Benutzerhandbuch
Scrollen Sie in dem folgenden Fenster bis zu “ActiveX Steuerelemente und Plugins”
Ändern Sie die Einstellungen wie folgt:
“Aktivieren”:
9 Ausführung von bisher nicht verwendeten ActiveX-Steuerelementen ohne Eingabeaufforderung
zulassen (nur Internet Explorer 7)
9 Skriptlets zulassen (nur IE7)
9 Automatische Eingabeaufforderung für ActiveX-Steuerelemente
9 Binär- und Skriptverhalten
9 Videos und Animationen auf einer Webseite anzeigen, die keine externe Medienwiedergabe
verwendet (nur IE7)
9 ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen
9 ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Skripting sicher sind
“Bestätigen”:
9 Signierte ActiveX-Steuerelemente herunterladen
9 Unsignierte ActiveX-Steuerelemente herunterladen
“Deaktivieren”:
9 ActiveX-Steuerelemente initialisieren und ausführen, die nicht als „sicher für Skripting“ markiert sind
Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK und wählen Sie erneut OK, um die Sicherheitseinstellungen zu
übernehmen.
19
ERS-4 Benutzerhandbuch
Schließen Sie das Fenster, um zum Anmeldebildschirm zurückzukehren. Klicken Sie die Schaltfläche
„Aktualisieren“, um die Seite erneut zu laden.
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für die Installation der Datei ePlusDVR.cab, indem Sie die
Schaltfläche “Installieren” auswählen.
Das Anmeldefenster wird erneut geöffnet. Geben Sie Benutzername und Passwort ein.
Werkeinstellung
Benutzername:
Passwort:
user1
11111111
Nach korrektem Einloggen öffnet sich der ERS-4 Live-Screen.
20
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.4 NETZWERK KONFIGURATION: LIVE - ANSICHT
Nach erfolgtem Einloggen wird die Live Ansicht mit allen Kameras angezeigt.
6
1
2
3
4
5
7
1
4 UP
Schaltet auf 4 - fach Ansicht um
2
Audio
Umschaltung Sprechen / Hören:
Hörmodus (ERS-4 > PC)
Sprechmodus (PC > ERS-4)
3
Audio ON/OFF
Audio am PC an
Audio am PC aus
4
Kamera 1 ~4
Die Kameratasten
Kamerakanals.
...
schalten auf Vollbild des jeweiligen
Die Farbe der Kamerataste stellt den jeweiligen Status der Kamera dar (#5).
5
Status
Funktionsbeschreibung der Farben für Kamerataste und Bildrahmen (#4).
6
Menüleiste
Menüleiste für Setup, Wiedergabesuche, Videoexport, PTZ und Info:
Live Ansicht
Express Setup
21
ERS-4 Benutzerhandbuch
Kamera Setup
Aufnahme Setup
Alarm Setup
Schedule Setup
Netzwerk Setup
Festplattenstatus / Setup
System Setup (Datum, Zeit, Benutzer, Schnittstellen, Wartung)
Display Setup (für lokalen Monitor)
Info, Systemstatus - Informationen
Videoexport
Aufnahmesuche
Schwenk-/Neige - Steuerung
7
Videofenster
Fenster für Live- oder Wiedergabe Videostreams
22
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.5 NETZWERK KONFIGURATION: EXPRESS
In diesem Menü können Sie die Einstellungen für alle 4 Kameras in Sekundenschnelle auf einer Menüseite
konfigurieren.
Beispiel: Wenn Sie als Aufnahmemodus „Ereignis“ auswählen, unter „Aufnahme mit“ entweder
„Voreinstellung“ oder „Aufnahmetage“ auswählen und die Schaltfläche „Übernahme“ anklicken, wird diese
Einstellung für alle 4 Kameras übernommen. Bei der Einstellung „Blank“ bleiben die Einstellungen den
einzelnen Kameras erhalten.
Klicken Sie auf
Datum
zum Öffnen des EXPRESS Setup Menü:
Klicken Sie auf das Kalender - Icon.
Wählen Sie das aktuelle Datum aus..
Zeit
Wählen Sie stunden, Minuten und Sekunden an und ändern Sie den Wert auf das
aktuelle Datum.
Aufnahmemod
3 verschiedene Aufzeichnungsarten stehen im EXPRESS Menü zur Verfügung:
23
ERS-4 Benutzerhandbuch
us
Normal+Ereignis:
ERS-4 nimmt kontinuierlich mit 1 Bild/s und and voller Bildrate
bei Bewegung / Alarm.
Geben sie die erwartete Gesamtdauer für Bewegung pro Tag
ein.
Ereignis:
ERS-4 nimmt nur im Ereignisfall auf.
Geben sie die erwartete Gesamtdauer für Bewegung pro Tag
ein.
Timer:
ERS-4 nimmt zeitgesteuert mit folgenden Einstellungen auf:
Freitag 18:00 bis Montag 6:00:
Ereignisgesteuerte Aufnahme volle Bildrate.
Montag bis Freitag 06:00 bis 18:00:
ERS-4 nimmt kontinuierlich mit 1 Bild/s und and voller Bildrate
bei Bewegung / Alarm.
Montag bis Freitag 0:00 bis 6:00 und 18:00 bis 0:00:
Ereignisgesteuerte Aufnahme volle Bildrate.
Wählen Sie sie Aufnahmeauflösung entsprechend des verwendeten Videostandards.
PAL: 720x576 / 720x288 / 360x288
NTSC: 720x480 / 720x240 / 360x240
Aufnahme mit
Die Auswahlmöglichkeiten für diesen Menüpunkt hängen von gewählten
Aufnahmemodus ab.
For Modi "Ereignis " und "Normal+Ereignis":
Voreinstellungen:
Voreinstellung
Beste Qualität
Standard
Erweiterte Aufnahme
Wert
Qualität
Aufnahmerate Normal
Aufnahmerate Ereignis
Qualität
Aufnahmerate Normal
Aufnahmerate Ereignis
Qualität
Aufnahmerate Normal
Aufnahmerate Ereignis
Einstellung
Superfein
maximal
maximal
Standard
1/2 der max. Aufnahmerate
maximal
Basic
1
8 (PAL) / 10 (NTSC)
Weitere Details zu den Voreinstellungswerten finden Sie im Anhang D: REGELN FÜR
AUTOMATISCHES SETUP IM EXPRESS MENÜ.
Netzwerktyp
Statische IP:
DHCP:
PPPoE:
Für die Netzwerkverbindung wird eine statische IP Adresse verwendet.
automatische Zuweisung der IP Adresse durch den DHCP Server im
LAN.
Bezug der IP Adresse über den Provider bei direkter Einwahl des
Rekorders über DSL-Modem.
24
ERS-4 Benutzerhandbuch
IP-Adresse
In diesem Feld wird die aktuelle IP Adresse des Rekorders angezeigt. Eine statische IP
Adresse muss manuell eingegeben werden. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist,
wird dieser Wert automatisch zugewiesen.
Subnet Mask
In diesem Feld wird die Subnetzmaske für Ihr Netzwerk angezeigt, so dass der
Rekorder im Netzwerk erkannt werden kann. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist,
wird dieser Wert automatisch zugewiesen.
Gateway
In diesem Feld wird das Gateway für Ihr Netzwerk angezeigt, so dass der Rekorder im
Netzwerk erkannt werden kann. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird dieser
Wert automatisch zugewiesen.
DNS Server 1
Adresse des primären DNS Servers des lokalen Netzwerks. Bei aktivem DHCP oder
PPPoE und bestehender Internetverbindung erfolgt die Vergabe der DNS Server
Adresse automatisch. Bitte achten Sie darauf, dass die Angaben in diesem Feld korrekt
sind, wenn Sie die DDNS Funktion nutzen möchten.
DNS Server 2
Adresse des sekundären DNS Servers des lokalen Netzwerks. Bei aktivem DHCP oder
PPPoE und bestehender Internetverbindung erfolgt die Vergabe der DNS Server
Adresse automatisch. Bitte achten Sie darauf, dass die Angaben in diesem Feld korrekt
sind, wenn Sie die DDNS Funktion nutzen möchten.
Benutzername
Nur für PPPoE: Geben Sie den Benutzernamen für Ihr Konto ein.
Passwort
Nur für PPPoE: Geben Sie das Passwort für Ihr Konto ein.
Übernahme
Wählen Sie die “Übernahme” Schaltfläche aus, um die Express Einstellungen im ERS-4
zu speichern und zuzuweisen. Das System passt automatisch die
Aufzeichnungsgeschwindigkeit an die Einstellungen an. Wenn Sie die vorgenommenen
Veränderungen an Auflösung, Aufzeichnungsgeschwindigkeit und Bildqualität
übernehmen möchten, bestätigen Sie den nachfolgenden Sicherheitshinweis mit JA.
25
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.6 NETZWERK KONFIGURATION: KAMERA
3.6.1 Kamera: Allgemein
In diesem Menü werden grundlegende Einstellungen für die Kameraeingänge vorgenommen.
Klicken Sie auf
zum Öffnen des KAMERA Menüs:
Kamera
Wählen Sie Kamera 1...4 aus.
Name
Eingabe des Kameranamens (max. 16 Zeichen).
Installiert
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die aktuelle Kamera zu aktivieren. Um die
volle Leistung des ERS-4 nutzen zu können, sollten die nicht verwendeten
Kameraeingänge hier deaktiviert werden.
Verdeckt
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Anzeige des gewählten
Kameraeingangs im Live- und Sequenzmodus zu unterdrücken. Das Bild dieses
Kameraeingangs wird dennoch aufgezeichnet und kann von einem Benutzer mit
den entsprechenden Benutzerrechten (Admin und Manager) wiedergegeben
werden.
Aufnahmemodus
Wählen Sie aus zwei verschiedenen Aufzeichnungsmodi:
Auflösung
Normal + Ereignis:
Dauer- und Ereignisaufzeichnung.
Ereignis:
Aufzeichnung erfolgt nur, wenn ein Ereignis eintritt.
Wählen Sie sie Aufnahmeauflösung entsprechend des verwendeten
Videostandards.
PAL: 720x576 / 720x288 / 360x288
26
ERS-4 Benutzerhandbuch
NTSC: 720x480 / 720x240 / 360x240
Aufnahmequalität
Wählen Sie aus der Auswahlliste eine Bildqualität für die Aufzeichnung. Es stehen
fünf unterschiedliche Bildqualitätsstufen zur Verfügung: Superior / Hoch / Standard /
Basic / Niedrig.
Anmerkung: Eine höhere Bildqualität erfordert auch einen höheren Platzbedarf auf
der Festplatte!.
Normale Bildrate
Aufzeichnungsgeschwindigkeit für Daueraufzeichnung.
Die Geschwindigkeit ist begrenzt auf die maximale Aufzeichnungsgeschwindigkeit
des ERS-4 (max. 100 Bilder/s gesamt bei Auflösung 360 x 288 und 720 x 288, 50
Bilder/s bei Auflösung 720 x 576), verteilt auf die Anzahl der installierten Kameras.
Wenn Sie die Auflösung verändern, verändert sich ebenfalls der Wert (fps), der
rechts neben dem Feld angezeigt wird. Dieser Wert zeigt die verbleibende Bildrate
für alle 4 Kameras an. Wird eine positive Zahl angezeigt, steht Ihnen noch weitere
Aufzeichnungskapazität zur Verfügung. Ist die Zahl negativ, bedeutet dies, dass die
maximale gesamte Bildrate um den angezeigten Wert überschritten wird. Verringern
Sie in diesem Fall entweder die Bildrate oder Aufnahmeauflösung. Bitte beachten
Sie, dass die Zahl positiv sein muss, bevor Sie das Menü verlassen; ansonsten
öffnet sich das Dialogfeld „Maximale gesamte Bildrate überschritten“, und die
Einstellungen für alle Kameras werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.
Ereignis Bildrate
Aufzeichnungsgeschwindigkeit für Ereignisaufzeichnung. Die Geschwindigkeit ist
einstellbar von 1 bis 25 Bilder/s.
Audioaufnahme
Diese Checkbox erscheint nur für Kamera 1 (Audiokanal ist gekoppelt an Kanal 1).
Aktivieren Sie die Checkbox für Audioaufnahme und Audioübertragung.
PTZ ID
Wenn es sich bei der installierten Kamera um eine über RS-485 Schnittstelle
angeschlossene Kamera mit Schwenk/Neigefunktion handelt, tragen Sie hier die
PTZ ID von 001~255 oder AUS ein. Diese ID muss der RS-485 Adresse der S/N
Kamera ID entsprechen, um die Kamera steuern zu können.
Zuweisen zu..
Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras
zu übernehmen. Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für
alle Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und klicken Sie „OK“,
um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle Kameras zu
übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die
Schaltfläche „Alle entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die
Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen.
Sichern CH1...4
Die Einstellungen für die ausgewählte Kamera werden gespeichert und
übernommen.
27
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.6.2 Kamera: Videoeinstellung
Dieses Menü dient der Anpassung und Optimierung der Videobilder.
Kamera
Wählen Sie Kamera 1...4 aus.
Helligkeit
Helligkeitseinstellung im Bereich 1~100.
Kontrast
Kontrasteinstellung im Bereich 1~100.
Farbe
Farbeinstellung im Bereich 1~100.
Zuweisen zu
Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras
zu übernehmen. Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für
alle Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und klicken Sie „OK“,
um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle Kameras zu
übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die
Schaltfläche „Alle entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die
Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen.
Sichern CH1...4
Die Einstellungen für die ausgewählte Kamera werden gespeichert und
übernommen.
28
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.6.3 Kamera: Bewegung
In diesem Menü werden sämtliche Einstellungen für die Bewegungserkennung vorgenommen.
Kamera
Wählen Sie Kamera 1...4 aus.
Ein
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Bewegungserkennung für diese Kamera
einzuschalten. Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Sie keine weiteren
Einstellungen der Bewegungserkennung vornehmen.
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Bewegungsereignisse in der Ereignisliste zu
speichern.
Main Monitor
Anzeigeoptionen auf dem Monitor (lokaler Monitor an ERS-4) bei einem
Bewegungsereignis.
Keine Aktion: Anzeige auf dem Hauptmonitor bleibt unverändert.
Vollbild:
Die aktive Kamera wird im Vollbild auf dem Hauptmonitor
angezeigt.
Voralarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung für
Bewegungsereignisse zu nutzen. Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige
Sekunden (ca. 2 ~ 10 Sek.) und richtet sich nach der Einstellung im Feld „Normale
Bildrate“ (Menü Kamera – Allgemein).
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn ein
Bewegungsereignis erkannt wird.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Bewegungsereignisses
eine Email Benachrichtigung zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Bewegungsereignisses
einen Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die
optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
29
ERS-4 Benutzerhandbuch
Edit Motion Grid
Wählen Sie die Schaltfläche, um die Bewegungszonen einzustellen :
Alarmausgang
Empfindlichkeit: Stellen Sie den Grenzwert für die Empfindlichkeit ein (1 –
niedrigste, 10 – höchste Empfindlichkeit).
Min Fläche: Um Fehlauslösungen durch kleine Objekte zu vermeiden,
bestimmen Sie mit diesem Wert, wie viele Rasterfelder minimal
erkannt werden müssen, um ein Bewegungsereignis zu generieren.
Stellen Sie den Wert zwischen 1 (Werkseinstellung) und 5
Rasterfeldern ein.
Alle setzen: Wählen Sie die Schaltfläche, um die gesamte Maske auszuwählen.
Alle löschen: Wählen Sie die Schaltfläche, um die gesamt Maske zu
deaktivieren.
Exit:
Wählen Sie die Schaltfläche, um die Einstellungen zu speichern
und zum Bewegungsmenü zurückzukehren.
Reaktion des Ausgangsrelais im Ereignisfall.
Videoausgang
Kein:
Keine Reaktion des Relais
1:
Das Ausgangsrelais schaltet im Ereignisfall.
Aktionsdauer bei Alarmauslösung.
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit
Dauer der Alarmreaktion für "Timeout" Modus im Bereich 1 ~ 99 Sekunden.
Zuweisen zu
Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu
übernehmen. Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle
Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um
den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle Kameras zu
übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die
Schaltfläche „Alle entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die
Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen.
30
ERS-4 Benutzerhandbuch
Sichern CH1...4
Die Einstellungen für die ausgewählte Kamera werden gespeichert und übernommen.
3.6.4 Kamera: Videoverlust
In diesem Menü werden die Reaktionen auf einen Videosignalverlust definiert..
Kamera
Wählen Sie Kamera 1~4.
Ein
Aktivieren Sie diese Checkbox, um die Videoverlusterkennung einzuschalten.
Log
Aktivieren Sie diese Checkbox, um einen Eintrag in der Ereignisliste zu erzeugen.
Voralarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung im Ereignisfall
zu nutzen. Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige Sekunden (ca. 2 ~ 10
Sek.) und richtet sich nach der Einstellung im Feld „Normale Bildrate“ (Menü
Kamera – Allgemein).
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn ein
Videoverlust erkannt wird.
Email Alarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Videoverlustes eine
Email - Benachrichtigung zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Videoverlustes einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die
optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang
Reaktion des Ausgangsrelais im Ereignisfall.
Kein:
Keine Reaktion des Relais
31
ERS-4 Benutzerhandbuch
1:
Videoausgang
Das Ausgangsrelais schaltet im Ereignisfall.
Aktionsdauer bei Alarmauslösung.
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit
Dauer der Alarmreaktion für "Timeout" Modus im Bereich 1 ~ 99 Sekunden.
Zuweisen zu
Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras
zu übernehmen. Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für
alle Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und klicken Sie „OK“,
um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle Kameras zu
übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die
Schaltfläche „Alle entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die
Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen.
Sichern CH1...4
Die Einstellungen für die ausgewählte Kamera werden gespeichert und
übernommen.
32
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.7 NETZWERK KONFIGURATION: AUFNAHME
In diesem Menü werden die grundsätzlichen Einstellungen für Aufzeichnung und Wiedergabe
vorgenommen.
Klicken Sie auf
zum Öffnen des AUFNAHME - Menüs.
3.7.1 Aufnahme: Aufnahme
Überschreiben
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, damit die Festplatte überschrieben wird, wenn
die Gesamtkapazität erreicht ist.
Timer Aufnahme
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den timergesteuerten Aufnahmemodus zu
aktivieren. In diesem Fall werden alle Aufnahmeparameter des TIMER Menüs
übernommen.
Zeitstempel
Wählen Sie in der Auswahlliste, ob und wo Zeit und Datum während der Aufnahme
angezeigt werden sollen (oben / unten / aus).
Aufnahmestatus
Relais
Sie haben die Möglichkeit, den Aufnahmestatus über den Relaisausgang
permanent zu überwachen.
1:
Relais aktiv während Aufnahmebetrieb
Kein:
Relais nicht aktiviert
Atom. Löschen
AUS:
1~100 Days:
Übernahme
Klicken sie auf ÜBERNAHME zum Sichern und Übernehmen der Einstellungen.
ERS-4 nutzt die volle Festplattenkapazität ohne Zeiteinschränkung.
Maximale Aufzeichnungsdauer in Tagen. Ältere Aufnahmen
werden automatisch gelöscht.
33
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8 NETZWERK KONFIGURATION: ALARM
In diesem Menü werden die grundsätzlichen Alarm- und Ereigniseinstellungen vorgenommen.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des ALARM Menüs.
3.8.1 Alarm: Alarm
In diesem Menü werden die Parameter für die Alarmeingangskontakte festgelegt.
Alarm
Wählen Sie die Nummer des Alarmeingangs 1~4.
Ein
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Alarm zu aktivieren. Die weiteren
Optionen sind nur bei aktiviertem Kontrollkästchen verfügbar.
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Alarmereignisse in der Ereignisliste zu
protokollieren.
Voralarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung für
Alarmereignisse zu nutzen. Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige
Sekunden (ca. 2 ~ 10 Sek.) und richtet sich nach der Einstellung im Feld „Normale
Bildrate“ (Menü Kamera – Allgemein).
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis eine
Benachrichtigung über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die
optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
34
ERS-4 Benutzerhandbuch
Alarmausgang
Videoausgang
Reaktion des Ausgangsrelais im Ereignisfall.
Kein:
Keine Reaktion des Relais
1:
Das Ausgangsrelais schaltet im Ereignisfall.
Aktionsdauer bei Alarmauslösung.
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit
Dauer der Alarmreaktion für "Timeout" Modus im Bereich 1 ~ 99 Sekunden.
Main Monitor
Anzeigeoptionen auf dem Monitor (lokaler Monitor an ERS-4) bei einem
Alarmereignis.
Keine Aktion: Anzeige auf dem Hauptmonitor bleibt unverändert.
Vollbild:
Die aktive Kamera wird im Vollbild auf dem Hauptmonitor
angezeigt.
Kontaktart
Wählen Sie aus der Auswahlliste die Art der Kontaktauslösung aus:
Öffner:
im Normalzustand geschlossener Kontakt.
Schließer:
im Normalzustand geöffneter Kontakt.
Aktive Kamera
Wählen Sie aus der Auswahlliste die Kamera, der dieser Alarmeingang zugewiesen
werden soll (Für Monitoraufschaltung und PTZ-Presetposition)
Wählen Sie 1~4.
PTZ Preset
Wenn die zugewiesene ("Aktive Kamera") Kamera eine PTZ Funktion hat, können
Sie in diesem Feld eine Preset Position von “1” bis “255” festlegen. Im Alarmfall
fährt die Kamera dann diese Preset Position für die Ereignisaufzeichnung an.
Zuweisen zu
Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras
zu übernehmen. Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für
alle Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und klicken Sie „OK“,
um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle Kameras zu
übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die
Schaltfläche „Alle entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die
Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen.
Sichern CH1...4
Die Einstellungen für den ausgewählten Kontakt werden gespeichert und
übernommen.
35
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2 Alarm: Ereignis
In diesem Menü werden Reaktionen auf Systemereignisse und Störungen festgelegt.
3.8.2.1 Ereignis: Fan Fehler
Dieses Menü dient zur Einstellung der Reaktionen auf Lüfterausfall.
Anmerkung: Einstellungen in diesem Menü sind nicht notwendig bei ERS-4 mit eingebauter Festplatte
(kein interner Lüfter vorhanden).
Ereignis
Wählen Sie "FAN FEHLER" aus.
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Ausfall eines Lüfters einen Eintrag in
den Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Ausfall eines Lüfters den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Lüfterausfall eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Lüfterausfall einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die
optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen).
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
Modus
Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Anmerkung: Ein Rücksetzen des Alarmes erfolgt automatisch nach Beseitigung
der Störung (Lüfterwechsel), ein manueller Reset ist nicht möglich!
Übernahme
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
36
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.2 Ereignis: HDD Temperatur
Dieses Menü dient zur Einstellung der Reaktionen auf kritische Festplattentemperatur.
Ereignis
Wählen Sie "HD Temperatur".
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Netzwerkalarm
an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon
4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im
Menü Netzwerkeinstellungen).
Stop Record
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Aufzeichnung zu stoppen, wenn die
Festplattentemperatur den zulässigen Wert übersteigt.
ACHTUNG: Im Interesse der Betriebssicherheit ist es nicht empfohlen, diese
Checkbox zu deaktivieren!
HDD Temp. Limit
Wählen Sie aus der Auswahlliste die Temperatur aus, bei der eine Warnung
ausgelöst werden soll. Folgende Temperaturen stehen zur Verfügung: 55°C /131°F
~ 85°C /185°F.
ACHTUNG: Stellen die keine höhere als die vom Hersteller vorgegebene maximale
Betriebstemperatur ein!
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob dieses Ereignis den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
37
ERS-4 Benutzerhandbuch
Modus
Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Anmerkung: Ein Rücksetzen des Alarmes erfolgt automatisch nach Beseitigung
der Störung, ein manueller Reset ist nicht möglich!
Übernahme
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
38
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.3 Ereignis: HD Fehler
Dieses Menü dient zur Einstellung der Reaktionen auf Festplattenausfall / -störung.
Ereignis
Wählen Sie "HD Fehler".
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Netzwerkalarm
an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon
4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im
Menü Netzwerkeinstellungen).
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob dieses Ereignis den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
Modus
Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Anmerkung: Ein Rücksetzen des Alarmes erfolgt automatisch nach Beseitigung
der Störung, ein manueller Reset ist nicht möglich!
Übernahme
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
39
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.4 Ereignis: HDD Voll
Dieses Menü dient zur Einstellung der Reaktionen, wenn die volle Festplattenkapazität erreicht ist.
Anmerkung: Die Einstellungen in diesem Menü sind nur relevant, wenn der ERS-4 nicht im Modus
"ÜBERSCHREIBEN" steht (Einstellung im "AUFNAHME" Menü)
Ereignis
Wählen Sie " HD VOLL"
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Netzwerkalarm
an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon
4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im
Menü Netzwerkeinstellungen).
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob dieses Ereignis den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
Modus
Modus der Ereignisreaktion:
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit
Einstellung der der Dauer der Ereignisreaktion in den Modi "Timeout" und
"Timeout+Transparent". Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
Übernahme
40
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.5 Ereignis: HD Aus
Dieses Menü dient zur Einstellung der Reaktionen, wenn die Festplatte deinstalliert / abgeschaltet ist.
Ereignis
Wählen Sie " HD AUS".
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Netzwerkalarm
an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon
4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im
Menü Netzwerkeinstellungen).
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob dieses Ereignis den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
Modus
Modus der Ereignisreaktion:
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit
Übernahme
Einstellung der der Dauer der Ereignisreaktion in den Modi "Timeout" und
"Timeout+Transparent". Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
41
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.6 Ereignis: Spannungsverlust
Dieses Menü dient zur Festlegung der Reaktion im Falle eines Ausfalles der Betriebsspannung.
Ereignis
Wählen Sie " Spannungsverlust".
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Email
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis eine Benachrichtigung
über E-Mail zu versenden.
Netzwerkalarm
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Netzwerkalarm
an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon
4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im
Menü Netzwerkeinstellungen).
Übernahme
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
Anmerkungen: Alle Alarmreaktionen erfolgen nach Wiederherstellung der Betriebsspannung!
42
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.8.2.7 Ereignis: Netzwerk Ausfall
Dieses Menü dient zur Festlegung der Reaktion im Falle eines Netwerk - Ausfalles.
Ereignis
Wählen Sie " Spannungsverlust".
Log
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis einen Eintrag in den
Ereignisspeicher vorzunehmen.
Summer
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei diesem Ereignis den Summer zu
aktivieren.
Alarmausgang
Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob dieses Ereignis den Relaisausgang schalten
soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1” (Relais aktiv) ein.
Modus
Modus der Ereignisreaktion:
Timeout:
Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus
angegebene Zeit geschaltet.
Übernahme
Die Einstellungen für dieses Ereignis werden gespeichert und übernommen.
43
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.9 NETZWERK KONFIGURATION: TIMER
Der ERS-4 ermöglicht eine komfortable zeitgesteuerte Aufnahmesteuerung. Der Timer umfasst ein
EXPRESS - Setup, ein erweiterte Einstellung, Feitagskalender und separate Timereinstellung für
Eingangskontakte.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des Timer Menüs.
Achtung: Aller Einstellungen des Timer Menüs werden nur aktiv, wenn im Menü "AUFNAHME" die
Checkbox "TIMER AUFNAHME" aktiviert ist.
3.9.1 Timer: Express Setup
Das Express Setup ermöglicht eine schnelle Konfiguration der Timereinstellung, wenn keine individuelle
Einstellung pro Kamera und einzelne Wochentage notwendig ist.
Das EXPRESS Setup erzeugt eine Einstellung mit globalen Parametern für alle Kameras mit folgenden
Zeitperioden:
Wochenende:
Werkseinstellung: Start Freitag 18:00, Ende Montag 06:00
Wochentag Tagzeit:
Werkseinstellung: Start jeder Wochentag 6:00, Ende jeder Wochentag 18:00
Wochentag Nachtzeit: Werkseinstellung: Start jeder Wochentag 18:00, Ende jeder Wochentag 06:00
Feiertag / Andere:
Einstellung für Tage, die auf der Seite "FEIERTAGE" festgelegt werden
Alle im EXPRESS Menü vorgenommenen Einstellungen können später im TIMER Menü geändert oder
individuell angepasst werden.
44
ERS-4 Benutzerhandbuch
Start Wochenende Wählen Sie Startdatum und –Zeit des Wochenendes aus.
Start Wochenende Wählen Sie Enddatum und –Zeit des Wochenendes aus.
Start Tagzeit
Wählen Sie die Uhrzeit für Tagesbeginn aus (Nachtzeit endet, wenn Tagzeit
beginnt).
Start Nachtzeit
Wählen Sie die Uhrzeit für Nachtbeginn aus (Tagzeit endet, wenn Nachtzeit
beginnt).
Timer Tabelle
Aufnahmemodus
Normal
Wählen Sie den Aufnahmemodus für jeden Zeittyp aus.
Aus:
Keine Aufzeichnung während dieses Zeitraums
Normal+Ereignis:
Dauer- und Ereignisaufzeichnung
Ereignis:
Nur Ereignisaufzeichnung
Konstante Aufzeichnungsgeschwindigkeit in Bildern/s für den ausgewählten
Zeitplan.
Anmerkung: Bei Eingestellter Auflösung 720x576 / 720 x480ist die max.
Aufnahmerate 12,5 / 15 Bilder/s. Eine Eingabe von 25 / 30 Bilder/s überschreitet
die max. Gesamtaufnahmerate. Der ERS-4 wird die Einstellungen nicht
übernehmen.
Ereignis
Aufzeichnungsgeschwindigkeit in Bildern/s für Ereignisaufzeichnung. Verfügbare
Bildraten: 25 / 12,5 / 8 / 6,25 / 5 / 1 / 0 Bilder/s.
Aktion
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Summer, Alarmausgang, E-Mail und
Netzwerkalarmversand zu aktivieren, wenn in dem gewählten Zeitraum ein Ereignis
eintritt.
Übernahme
Die Einstellungen für diese Seite werden gespeichert und übernommen.
Achtung: Aller Einstellungen des Timer Menüs werden nur aktiv, wenn im Menü "AUFNAHME" die
Checkbox "TIMER AUFNAHME" aktiviert ist.
45
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.9.2 Timer: Feiertage
Der ERS-4 ermöglicht das Festlegen von bis zu 30 Feiertagen. Wählen Sie "FEIERTAGE" im TIMER
Menü.
Typ Datum
Wählen Sie entweder “Feiertag” oder “Sonstige” aus (die zwei verschiedenen
Tagtypen ermöglichen Ihnen die Unterscheidung zwischen festen Feiertagen und
individuellen Tagen).
Wiederholend
Wählen Sie die Frequenz der definierten Feiertage.
Aus:
Aufzeichnung ist deaktiviert.
Einmalig:
Aufzeichnung nur einmalig an diesem spezifischen Tag.
Monat / Tag:
Aufzeichnung erfolgt immer an diesem Datum.
Monat / Wochentag:
des Monats.
Aufzeichnung erfolgt immer an dem definierten Wochentag
Details
Spezifizieren Sie hier das Aufzeichnungsdatum.
Zurück / Nächste
Umschalten zu nächster/voriger Seite (3 Seiten gesamt).
Übernahme
Die Einstellungen für diese Seite werden gespeichert und übernommen.
46
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.9.3 Timer: Timer
Dieses Menü erlaubt eine individuelle Timer - Einstellung.
Falls schon Einstellungen im EXPRESS Setup vorgenommen wurden, werden diese hier angezeigt und
können angepasst werden.
Schritt 1:
Wählen Sie eine Kamera und einen Tagtyp (hier: Feiertag).
Schritt 2:
Zum Festlegen des Starts einer neuen Zeitperiode markieren Sie diesen mit
Doppelklick am gewünschten Zeitpunkt ( 30 min. Raster möglich):
Ein wiederholter Doppelklick ändert die Farbe und damit den Modus der neuen
Zeitperiode:
Grau (Aus):
Während dieses Zeitblocks erfolgt keine Aufzeichnung.
Orange (Ereignis):
Während dieses Zeitblocks erfolgt die Aufzeichnung nur
ereignisgesteuert.
Blau (Normal+Ereign.): (Werkseinstellung) Während dieses Zeitblocks erfolgt die
47
ERS-4 Benutzerhandbuch
Aufzeichnung dauerhaft und ereignisgesteuert.
Schritt 3:
Wiederholen Sie Schritt 2 für weitere Zeitperioden:
Schritt 4:
Zum Einstellen des Aufnahmeverhaltens in den Zeitperioden wählen Sie eine
Tagtyp und Klicken Sie auf
:
Für alle Zeitperioden könne Auflösung und Bildrate für kontinuierliche und
Ereignisaufnahme eingestellt werden.
Aktion: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um im Ereignisfall Summer,
Alarmausgang, E-Mail und Netzwerk Alarm zu aktivieren.
Klicken Sie auf EXIT, um die Eingaben zu sichern und zu übernehmen..
Schritt 5:
Wiederholen Sie die Schritte 1 ~ 4 für alle Kameras und Tagtypen, falls individuelle
Einstellungen erforderlich sind.
Falls Kamera und / oder Tagtypen mit gleichen Parametern benötigt werden , gehen
Sie zu Schritt 6 / 7.
Schritt 6:
Zum Kopieren von Einstellungen eines Tagtypes auf andere Tagtypen klicken Sie
auf
:
Wählen Sie die gewünschten Tage und klicken Sie auf OK.
48
ERS-4 Benutzerhandbuch
Schritt 7:
Zum Kopieren von Einstellungen einer Kamera auf andere Kameras klicken Sie auf
:
Wählen Sie die gewünschten Kameras und klicken Sie auf OK.
Schritt 8:
Klicken Sie auf
übernehmen.
, um die Einstellungen zu sichern und zu
Achtung: Aller Einstellungen des Timer Menüs werden nur aktiv, wenn im Menü "AUFNAHME" die
Checkbox "TIMER AUFNAHME" aktiviert ist.
49
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.9.4 Timer: Alarm Aktion
Unabhängig von den Timer-Einstellungen, können Sie ebenfalls einen Zeitplan erstellen, wann die
Alarmeingänge aktiviert / deaktiviert sein sollen.
Die Einstellung wird in ähnlicher Weise wie im Timer Menü vorgenommen.
Schritt 1:
Wählen Sie eine Kontakt und einen Tagtyp (hier: Feiertag).
Schritt 2:
Zum Festlegen des Starts einer neuen Zeitperiode markieren Sie diesen mit
Doppelklick am gewünschten Zeitpunkt ( 30 min. Raster möglich):
Ein wiederholter Doppelklick ändert die Farbe und damit den Modus der neuen
Zeitperiode::
Grau (Aus):
Während dieser Zeitperiode ist der Alarmeingang deaktiviert.
Orange (An): Während dieser Zeitperiode ist der Alarmeingang aktiviert.
50
ERS-4 Benutzerhandbuch
Schritt 3:
Wiederholen Sie Schritt 2 für weitere Zeitperioden:
Schritt 4:
Wiederholen Sie die Schritte 1 ~ 4 für alle Kontakte und Tagtypen, falls individuelle
Einstellungen erforderlich sind.
Falls Kontakte und / oder Tagtypen mit gleichen Parametern benötigt werden ,
gehen Sie zu Schritt 5 / 6.
Schritt 5:
Zum Kopieren von Einstellungen eines Tagtypes auf andere Tagtypen klicken Sie
auf
:
Wählen Sie die gewünschten Tage und klicken Sie auf OK.
Schritt 6:
Zum Kopieren von Einstellungen eines Kontaktes auf andere Kontakten klicken Sie
auf
:
Wählen Sie die gewünschten Kameras und klicken Sie auf OK.
Schritt 7:
, um die Einstellungen zu sichern und zu
Klicken Sie auf
übernehmen.
51
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.10 NETZWERK KONFIGURATION: NETZWERK
Diesen Menü dient allen netzwerkbezogenen Einstellungen.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des NETZWERK Menüs.
3.10.1 Netzwerk: LAN
Netzwerk Type
IP
Stellen Sie den Typ des Netzwerkes ein:
Statische IP: Benutzer kann eine feste IP Adresse für die
Netzwerkverbindung einstellen.
DHCP:
DHCP (Dynamic Host Communication Protocol),
automatische IP
Nummernzuweisung (falls vom
Netzwerk unterstützt).
PPPoE:
Dies ist eine ausschließlich für DSL Verbindungen geeignete
Anwendung. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Internet
Service
Provider (ISP), ob er PPPoE anbietet.
Benutzername: Beim ISP hinterlegter Benutzername (nur sichtbar, wenn
PPPoE
ausgewählt ist)
Passwort:
Beim ISP hinterlegtes Passwort (nur sichtbar, wenn PPPoE
ausgewählt ist)
Hier wird die aktuelle IP Adresse des Digitalrekorders angezeigt. Eine
statische IP Adresse muss manuell eingegeben werden.
Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird der Wert automatisch
zugewiesen (manuelle Änderung nicht möglich).
52
ERS-4 Benutzerhandbuch
Werkseinstellung: Statisch 192.168.1.200
Subnet Mask
Subnet Maske des lokalen Netzwerks. Bei aktivem DHCP oder PPPoE erfolgt
die Vergabe der Subnet Maske automatisch.
Gateway
Adresse des Netzwerk-Gateways für externen Zugriff. Bei aktivem DHCP oder
PPPoE erfolgt die Vergabe der Gateway Adresse automatisch.
DNS-Server 1
IP Adresse des primären DNS Servers des lokalen Netzwerks. Bei aktivem
DHCP oder PPPoE und bestehender Internetverbindung erfolgt die Vergabe
der DNS Server Adresse automatisch. Bitte achten Sie darauf, dass die
Angaben in diesem Feld korrekt sind, wenn Sie die DDNS Funktion nutzen
möchten.
DNS Server 2
IP Adresse des sekundären DNS Servers des lokalen Netzwerks. Bei aktivem
DHCP oder PPPoE und bestehender Internetverbindung erfolgt die Vergabe
der DNS Server Adresse automatisch. Bitte achten Sie darauf, dass die
Angaben in diesem Feld korrekt sind, wenn Sie die DDNS Funktion nutzen
möchten.
HTTP - Port
Portnummer für HTTP/WEB Kommunikation, Werkseinstellung ist 80.
Bandbreitenbegrenzung Im Falle eingeschränkter Netzwerkressourcen für Bandbreite kann der
Netzwerkstream des ERS-4 auf einen bestimmen Wert begrenzt werden:
Aus:
Keine Limitierung.
128k ~ 3M: Auswahl der max. genutzten Bandbreite.
Übernehmen
Klicken Sie auf
übernehmen.
, um die Einstellungen zu sichern und zu
53
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.10.2 Netzwerk: Email
Im Falle von Ereignissen kann der ERS-4 eine E-Mail - Benachrichtigung versenden.
SMTP Server
Tragen Sie den SMTP Server des E-Mail Empfängers ein.
SMTP Port
Tragen Sie die Portnummer des SMTP Servers ein.
Authentifizierung
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn der SMTP Server Authentifizierung
erfordert (Benutzername / Passwort)
SSL
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn der Mailserver SSL (Secure Sockets
Layer) Verschlüsselung erfordert.
Benutzername
Tragen Sie den Benutzernamen ein, falls der SMTP Server Authentifizierung
erfordert.
Passwort
Tragen Sie das Passwort ein, falls der SMTP Server Authentifizierung erfordert.
Absenderadresse
Tragen Sie die Adresse des E-Mail Absenders ein.
Email Empfänger
1..3
Email Betreff
Übernehmen
Achtung: Stellen Sie sicher, dass die hier eingetragene Adresse gültig,
anderenfalls würden gesendete E-Mails mit hoher Sicherheit vom ISP als Spam
ausgefiltert!
Geben Sie bis zu 3 Empfänger für den Nachrichtenempfang ein..
Geben Sie eine Betreffzeile für die E-Mails ein.
, um die Einstellungen zu sichern und zu
Klicken Sie auf
übernehmen.
54
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.10.3 Netzwerk: DDNS
Der ERS-4 unterstützt die DDNS Services DynDNS und EverFocus.
EverFocus DDNS ermöglicht das Erstellen eines Benutzerkontos direkt aus dem ERS-4.
3.10.3.1 EverFocus DDNS
DDNS Service
Wählen Sie "EverFocusDDNS"
DVR Name
Vergeben Sie einen Namen für den Digitalrekorder.
Beispiel:
Die Eingabe von "cool-ers4" erstellt ein Benutzerkonto mit folgender IP-Adresse:
cool-ers4.everfocusddns.com
(vorausgesetzt, der Name ist noch nicht vergeben ).
Die Verfügbarkeit von Namen kann auch auf folgender Webpage geprüft werden:
www.everfocusddns.com
Register / Update
.
Nach Eingabe des Namens klicken Sie auf
Nach der Meldung "Success" für erfolgreiches Absenden der Daten erscheint die
Meldung "Status Updating":
Warten Sie bis sich der Status ändert.
55
ERS-4 Benutzerhandbuch
Option 1) Registrierung erfolgreich
Die Registrierung des ERS-4 unter diesem Namen war erfolgreich. Auf den ERS-4
kann nun unter folgender IP-Adresse zugegriffen werden:
http://[ihr_name].everfocusddns.com
Option 2) Registrierung fehlgeschlagen, keine Serververbindung
Diese Meldung erscheint, wenn eine Verbindung zum Server nicht möglich war.
Bitte überprüfen Sie die Netzwerkeinstellungen, insbesondere die Einstellungen für
Internetzugang (eingeschlossen Port - Weiterleitung im Internet Router)
Option 3) Registrierung fehlgeschlagen, Name schon vergeben
Im Falle dieser Meldung ist der gewählte Name schon vergeben. Wählen Sie einen
neuen Namen und wiederholen Sie die Registrierung.
Anmerkung: EverFocus DDNS Adressen sind momentan nicht in PowerCon Management Software
unterstützt (Status Version 4.3 and niedriger).
56
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.10.3.2 Dyndns DDNS
Die Nutzung einer Adresse unter dyndns.org erfordert ein existierendes Benutzerkonto.
Erstellen Sie zunächst ein Benutzerkonto auf der Webseite www.dyndns.org.
DDNS Service
Wählen Sie "www.dyndns.org"
Host Name
Name des ERS-4, wie er unter www.dyndns.org registriert wurde
Benutzername
Benutzername des dyndns.org Benutzerkontos
Passwort
Passwort des dyndns.org Benutzerkontos
Übernehmen
, um die Einstellungen zu sichern und zu
Klicken Sie auf
übernehmen.
57
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.10.4 Netzwerk: Alarmserver
Der ERS-4 kann Netzwerkalarme zu PowerCon Software und anderer Management Software senden,
wenn diese Funktion unterstützt wird.
Die Benachrichtigung kann an bis zu 3 empfangende PCs versendet werden.
Server IP 1...3
IP Adresse des Client PCs, auf dem die PowerCon Software installiert ist.
Netzwerkalarme können an bis zu 3 Adressen übertragen werden.
Protocol Type
Wählen Sie den Protokolltyp für die Alarmübertragung aus:
UDP: User Datagram Protocol
TCP: Transmission Control Protocol
Achtung: Benutzen Sie UDP nur in LAN Installationen, diese Betriebsart ist für
Internetverbindungen nicht sicher!
Port
Tragen Sie den Übertragungsport für Netzwerkalarmmitteilungen ein.
Netzwerk ID
Tragen Sie die Netzwerk ID für den Netzwerkalarm ein. Achten Sie darauf, dass
diese ID auch in der PowerCon Software eingetragen ist.
Achtung:
Übernehmen
Klicken Sie auf
1. Die ID muss 10 Ziffern enthalten.
2. Nur Ziffern sind zulässig.
3. Führende Nullen sind unzulässig.
, um die Einstellungen zu sichern und zu übernehmen.
58
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.11 NETZWERK KONFIGURATION: HDD
Dieses Menü enthält Statusinformationen zur Festplatte und erlaubt ein formatieren der Festplatte.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des HDD Menüs.
Erste Aufnahme
Zeigt den frühesten Aufzeichnungszeitpunkt auf der Festplatte an.
Letzte Aufnahme
Zeigt den letzten bzw. aktuellsten Aufzeichnungszeitpunkt auf der Festplatte an.
Format
Formatieren ( Löschen) der Festplatte.
Klicken Sie auf
und bestätigen sie die Nachricht
mit OK. Die Festplatte wird gelöscht und formatiert.
HDD Status
Achtung: Sämtliche Video- und Ereignisdaten werden beim Formatieren gelöscht..
Zeigt den technischen Status der Festplatte an.
OK: Festplatte ist betriebsbereit
Andere Meldungen: Kontaktieren Sie Ihr zuständiges Serviceunternehmen
Disk Temperatur
Derzeitige Festplattentemperatur.
Festplattengröße
(gesamt)
Zeigt die Gesamtkapazität der Festplatte an.
Festplattengröße
(genutzt)
Zeigt an, wie viel Kapazität der Festplatte bereits verwendet wurde.
Wird der ERS-4 im Modus "ÜBERSCHREIBEN" betrieben, ist dieser Wert nicht
relevant. Es wird "Überschreibmodus" angezeigt.
59
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.12 NETZWERK KONFIGURATION: DISPLAY
Die Einstellungen dieses Menüs dienen der Konfiguration des lokalen Monitorausganges des ERS-4.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des MONITOR Menüs.
3.12.1 Display: Monitor OSD
Auf dieser Seite werden Anzeigeeinstellungen für den lokalen Monitorausgang vorgenommen.
Kameraname
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Kameranamen anzuzeigen.
Datum/Zeit
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit
anzuzeigen.
Ereignis-Status
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Ereignis-Status anzuzeigen.
HDD Status
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Festplattenstatus anzuzeigen.
BNC/VGA
Der Digitalrekorder unterstützt den gleichzeitigen Einsatz von sowohl VGA als auch
BNC Monitoren, es kann jedoch nur einer von beiden anzeigeoptimiert werden.
Legen Sie hier fest, welcher Ausgang anzeigeoptimiert werden soll.
Übernehmen
Klicken Sie auf
, um die Einstellungen zu sichern und zu übernehmen.
60
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.12.2 Display: Main M/T SEQ (Sequenz)
In diesem Menü wird der automatische Umschaltbetrieb des lokalen Monitorausganges konfiguriert.
Kamera
Wählen Sie die Kamera aus, die an dieser Sequenzposition dargestellt werden
soll.
Verweilzeit (s)
Stellen Sie die Verweilzeit für jede Sequenzposition von 0 bis 99 Sekunden ein.
Wählen Sie "0", um die Kamera an dieser Position zu überspringen
Übernehmen
Klicken Sie auf
, um die Einstellungen zu sichern und zu übernehmen.
61
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13 NETZWERK KONFIGURATION: SYSTEM
Das SYSTEM Menü dient zur Datum/Zeiteinstellung, Festlegung der Benutzer, Einstellung der
Schnittstellenparameter sowie für weitere Systemeinstellungen.
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des SYSTEM Menü.
3.13.1 System: Datum / Zeit
Dieses Menü dient der Einstellung von Zeit- / Datum und der automatischen Zeitsynchronisation über NTP.
Datum
Stellen Sie das aktuelle Datum ein.
Zeit
Stellen Sie die aktuelle Zeit ein.
Format Datum
Wählen Sie das Datumsformat aus: JJJJ/MM/TT, TT/MM/JJJJ oder MM/TT/JJJJ.
Format Zeit
Wählen Sie 12-Stunden Modus oder 24-Stunden Modus aus.
Zeitzone
Stellen Sie hier die Zeitzone des Installationsstandortes für die Synchronisation
des Digitalrekorders über Zeitserver ein.
Wählen Sie “Aus” oder “Ein”, um die automatische Zeitsynchronisation ein- bzw.
auszuschalten.
Tragen Sie die Adresse des Zeitservers ein, mit dem der Digitalrekorder
synchronisieren soll. Um eine kompatible NTP Adresse zu finden, führen Sie die
folgenden Schritte durch:
a) Sie benötigen einen PC mit Internetanbindung.
b) Wählen Sie “START” -> “AUSFÜHREN” -> tragen Sie “cmd” ein und klicken
“OK”.
c) Geben Sie in der DOS Maske “ping pool.ntp.org” ein, um die IP Adresse eines
NTP Servers herauszufinden.
NTP
NTP Server
62
ERS-4 Benutzerhandbuch
NTP Update
Intervall
Wählen Sie das Intervall aus, in dem das System automatisch die
Zeitsynchronisation durchführt (Netzwerkverbindung erforderlich!). Auswahl:
Täglich / Wöchentlich / Monatlich.
Übernehmen
Klicken Sie auf
übernehmen.
, um die Einstellungen zu sichern und zu
63
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.2 System: Sommerzeit
Dieses Menü dient zum Einstellen der automatischen Sommerzeitumstellung.
Sommerzeit
Start Zeit
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die automatische Sommer-/Winterzeit
Einstellung zu aktivieren.
Wählen Sie das Startdatum der Sommerzeit aus (Deutschland: letzter Sonntag im
März)
Wählen Sie die Startzeit der Sommerzeit aus (Deutschland: 2.00 h).
Zeit (hh:mm)
Wählen Sie die Zeit aus, auf die die Umschaltung erfolgt (Deutschland: 3.00 h).
Ende Datum
Wählen Sie das Enddatum der Sommerzeit aus (Deutschland: letzter Sonntag im
Oktober).
Wählen Sie die Endzeit der Sommerzeit aus (Deutschland: 2.00 h).
Start Datum
Ende Zeit (hh:mm):
Übernehmen
Klicken Sie auf
übernehmen.
, um die Einstellungen zu sichern und zu
64
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.3 System: Benutzer
Der ERS-4 gestattet die Einrichtung von bis zu 10 Benutzern mit 3 Berechtigungsebenen.
3.13.3.1 Benutzerrechte
Benutzerrechte
Operator
Manager
Administrator
9
○
○
○
○
9
○
○
○
9
9
9
9
9
9
9
○
○
○
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
○
9
○
○
9
○
○
○
9
9
9
9
9
9
9
9
○
○
○
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
Netzwerk Bedienung
Live Ansicht
PTZ
Ansicht verdeckte Kameras
Wiedergabe / Suche
Copy / Export
Info - Menü
Ansicht Ereignisspeicher
Ereignisspeicher löschen
Konfigurationsmenü
Eigenen Benutzernamen /
Passwort ändern
Lokale Bedienung
Live Ansicht
Display OSD Ein/Aus
OSD Einstellungen
Sequenz
PTZ
Ansicht verdeckte Kameras
Info - Menü
Ansicht Ereignisspeicher
Ereignisspeicher löschen
Konfigurationsmenü
Eigenen Benutzernamen /
Passwort ändern
65
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.3.2 Benutzerkonto ändern
In Werkseinstellung sind 3 Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen definiert :
Benutzername
Passwort
Benutzerrechte
user1
11111111
Admin
user2
22222222
Manager
user3
33333333
Operator
Zum Ändern eines Benutzerkontos klicken Sie auf
.
Benutzername
Ändern Sie bei Bedarf den Benutzernamen.
Neues Passwort
Geben Sie das neue Passwort ein.
Bestätigen
Wiederholen Sie die Passwort - Eingabe.
Level
Stellen Sie die Benutzerrechte - Ebene ein.
Status
Ein:
Aus:
Benutzerkonto ist aktiviert.
Benutzer ist gesperrt, aber nicht gelöscht.
66
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.3.3 Benutzerkonto hinzufügen
Klicken Sie auf
um ein neues Benutzerkonto anzulegen.
Benutzername
Geben Sie den Benutzernamen ein.
Neues Passwort
Geben Sie das Passwort ein.
Bestätigen
Wiederholen Sie die Passwort - Eingabe.
Level
Stellen Sie die Benutzerrechte - Ebene ein.
Status
Ein:
Aus:
Benutzerkonto ist aktiviert.
Benutzer ist gesperrt, aber nicht gelöscht.
3.13.3.4 Benutzerkonto löschen
Wählen Sie einen Benutzer aus der Liste und klicken Sie auf
Benutzer wird gelöscht.
Klicken Sie auf
. Der ausgewählte
, um die Einstellungen zu sichern und zu übernehmen.
67
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.4 System: Schnittstellen
In diesem Menü wird die RS-485 Schnittstelle konfiguriert:
PTZ Protocol
Wählen Sie aus der Auswahlliste das PTZ Protokoll: Transparent, Pelco D, Pelco P,
EverFocus oder Samsung (Electronics).
Anmerkung: Alle Kameras müssen das gleiche Protokoll verwenden!
485 ID
RS-485 Adresse des ERS-4, adressierbarer Bereich: 0 bis 127, diese wird für die
Fernsteuerung des ERS- mit Bedienteil EKB-500 benötigt.
Anmerkung: Diese RS-485 Adresse steht in keiner Beziehung zu RS-485
Adressen angeschlossener PTZ-Kameras (Programmierung im Menü KAMERA)!
Baud Rate
Übertragungsrate der RS485 Schnittstelle. Einstellbar sind: 1200, 2400, 4800, 9600,
19200, 38400, 57600 und 115200 Baud.
Data Bit
Anzahl der Datenbits. 8 oder 7.
Stop Bit
Anzahl der Stoppbits: 1 oder 2.
Parität
Paritätsmodus: keine / gerade / ungerade.
Übernehmen
Klicken Sie auf
, um die Einstellungen zu sichern und zu übernehmen.
68
ERS-4 Benutzerhandbuch
3.13.5 System: Sonstige
Dieses Menü dient Wartungszwecken und der Spracheinstellung.
FirmwareVersion
Anzeige der aktuellen Version.
Firmware Update
Wählen Sie die Schaltfläche “Update”, um die Firmware zu aktualisieren.
Geben Sie im Dialogmenü den Dateipfad zu der neuen Firmware - Datei "ers4.bin" an.
zum Start des Updates. Der Vorgang kann einige
Betätigen Sie
Minuten in Anspruch nehmen. Nach erfolgtem Update startet der ERS-4
selbständig neu.
Werkseinstellung
laden
ACHTUNG: Nach einem Update ist das Laden der Werkseinstellung notwendig.
.
Zum Laden der Werkseinstellung klicken Sie auf
Anmerkungen: Folgende Einstellungen werden nicht zurückgesetzt:
- Netzwerkparameter
- Benutzer
- Zeit/Datum, NTP Einstellungen
Von Datei Laden
Wählen Sie die Schaltfläche
Digitalrekorderkonfiguration einzulesen.
In Datei sichern
Klicken Sie auf
, um die derzeitige Konfiguration in einer Datei
zu sichern.
Wählen Sie eine der verfügbaren Sprachen für die Menüsteuerung aus.
Sprache
69
, um eine in einer Datei gespeicherte
ERS-4 Benutzerhandbuch
4 BEDIENUNG ÜBER NETWERK
4.1 BILDSCHIRM LIVEANSICHT
Nachfolgend werden die Bedienelemente der Liveansicht erläutert.
6
7
8
9
10
11
1
2
3
4
5
12
1
4 UP
Schaltet auf 4 - fach Ansicht um
2
Audio
Umschaltung Sprechen / Hören:
Hörmodus (ERS-4 > PC)
Sprechmodus (PC > ERS-4)
3
Audio ON/OFF
Audio am PC an
Audio am PC aus
4
Kamera 1 ~4
Die Kameratasten
Kamerakanals.
...
schalten auf Vollbild des jeweiligen
Die Farbe der Kamerataste stellt den jeweiligen Status der Kamera dar (#5).
5
Status
Funktionsbeschreibung der Farben für Kamerataste und Bildrahmen (#4).
6
Menüleiste
Menüleiste für Setup, Wiedergabesuche, Videoexport, PTZ und Info:
70
ERS-4 Benutzerhandbuch
Live Ansicht
Express Setup
Kamera Setup
Aufnahme Setup
Alarm Setup
Schedule Setup
Netzwerk Setup
Festplattenstatus / Setup
System Setup (Datum, Zeit, Benutzer, Schnittstellen, Wartung)
Display Setup (für lokalen Monitor)
Info, Systemstatus - Informationen
Videoexport
Aufnahmesuche
Schwenk-/Neige - Steuerung
7
Videofenster
Fenster für Live- oder Wiedergabe Videostreams
71
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.2 KAMERA - ANSICHTEN
4.2.1 Vollbild
Klicken Sie auf eine der Kameras 1~4
, um die Kamera als Vollbild darzustellen.
4.2.2 4 x Ansicht
Klicken Sie auf
, um alle 4 Kameras in einer Quadansicht darzustellen.
4.2.3 Rahmenlose Vollbilddarstellung
Ein Doppelklick in das Videofenster schaltet die Ansicht auf eine rahmenlose Vollbilddarstellung um (ohne
Bedienelemente.
4.3 BIDIREKTIONALE AUDIOÜBERTRAGUNG
Diese Schalfläche schaltet die Übertragungsrichtung für Audio um:
Übertragung von ERS-4 zum PC
"Sprechen", Übertragung von PC zum ERS-4
72
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.4 AUFNAHMESUCHE
Der ERS-4 bietet 2 Möglichkeiten zum Suchen von Aufnahmen - Suche nach Ereignissen oder Suche nach
Zeit/Datum.
4.4.1 Ereignissuche
Die Suchmethode unterstützt die Suche nach Bewegungs- und Kontaktereignissen.
Von: Datum / Zeit
Wählen Sie Startdatum und –Zeit für die Ereignissuche aus
Bis: Datum / Zeit
Wählen Sie Enddatum und –Zeit für die Ereignissuche aus.
Kamera
Wählen Sie die Kamera(s) aus, die durchsucht werden sollen.
Ereignis
Wählen Sie den Ereignistyp (Alarm, Bewegung, Videoverlust, Sonstige) aus, nach
dem Sie suchen möchten.
Suche
Wählen Sie die Schaltfläche
aus, um den Suchlauf zu starten. Die
Suchergebnisse werden in einer Ereignisliste angezeigt.
73
ERS-4 Benutzerhandbuch
Eine Liste mit gefundenen Ereignissen wird angezeigt. Je nach Anzahl der Ereignisse kann die Liste
mehrere Seiten enthalten:
Wählen Sie einen Eintrag und klicken Sie auf sie Schaltfläche "WIEDERGABE" , die Ansicht schaltet auf
das Wiedergabefenster um.
Bedienelemente:
Schneller Rücklauf 2x~32x
Wiedergabe rückwärts
Stop
Pause
Wiedergabe
Schneller Vorlauf 2x~32x
Rückkehr zur Suche
74
ERS-4 Benutzerhandbuch
Zusätzlich zum COPY/EXPORT Menü können Ereignisse auch direkt aus der Suchliste exportiert werden.
Wählen Sie eines oder mehrere Ereignisse aus und klicken Sie auf
.
Nach Eingabe von Dateipfad und Dateinamen erscheint ein Statusbalken, nach Erreichen von 100% ist der
Export abgeschlossen:
75
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.4.2 Zeit / Datum - Suche
Die Zeit / Datum Suche sucht Aufnahmen ab einem definierten Startzeitpunkt.
Wiedergabe ab:
Datum / Zeit
Wählen Sie Startdatum und –Zeit für die Zeit -/ Datumsuche aus.
Wiedergabe
Klicken Sie auf
zum Start der Suche.
76
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.5 VIDEO EXPORT
Das EXPORT Menü ermöglicht das Auslagern von Videodaten. Weiterhin wird eine Widergabesoftware zur
Verfügung gestellt, welche gemeinsam mit den Videodaten exportiert werden kann.
Kamera
Wählen Sie aus, welche Kamera(s) exportiert werden soll(en). Um alle Kameras
zu exportieren, aktivieren Sie das Kontrollkästchen “Alle auswählen”.
Start Datum / Zeit
Wählen Sie Startzeit und –Datum der Exportdatei aus.
Ende Datum / Zeit
Wählen Sie Endzeit und –Datum der Exportdatei aus.
Export
Klicken Sie auf
, geben Sie Dateinamen und Dateipfad ein und
starten Sie den Kopiervorgang.
Der Statusbalken zeigt den Fortschritt bei der Übertragung.
Während der Übertragung kann der Export jederzeit mit
abgebrochen werden.
Download Player
Klicken Sie auf
exportieren.
, um die EFPlayer Programmdatei zu
Die Software ist erforderlich für die Wiedergabe der exportierten Videodaten im
*.avr Format.
Anmerkung: Wenn der ERS-4 Audiodaten aufnimmt, sind diese an Kamera 1 gekoppelt. Auch bei
Export sind Audiodaten nur mit Kamera 1 verfügbar.
77
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.6 WIEDERGABE VON EXPORTDATEIEN MIT EFPLAYER
SOFTWARE
Die Software EFPlayer dient der Wiedergabe von exportierten Videodaten in *.avr Format auf einem PC.
Starten Sie EFPlayer auf einem PC.
Vollbild
4 x Ansicht
9(8) x Ansicht
16 x Ansicht
JPG Snapshot
AVI Umwandlung
Anwendung schließen
Video an Fenster anpassen
Wiedergabestatus
Wiedergabe Bedienelemente
Datei öffnen
Auswahl Kamera
78
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.7 PTZ CONTROL
Wenn eine angeschlossene Kamera über Schwenkneigefunktion verfügt (Speed Dome, S/N - Kopf mit RSIcon geöffnet werden.
485 Empfänger), kann das PTZ - Menü mit dem
Erforderliche Einstellungen:
1. PTZ ist aktiviert und RS485 Adresse CAMERA > ALLGEMEIN.
2. RS-485 im Menü SYSTEM > SCHNITTSTELLEN
Schwenk- / Neige - Richtungstasten
Zoom Tele (+) , Zoom Weit (-)
Fokus fern (+), Fokus nah (-)
Blende öffnen (+), Blende schließen (-)
Eingabefeld für Nummern für Presetpositionen,
Tour und Pattern
Nummerische Tasten
Eingabe löschen
Start (für Preset, Tour, Pattern)
Presetposition speichern
Presetposition löschen
Auto-Pan
Presetposition
Preset Tour
Pattern
Syntax für Befehlseingabe:
Presetposition aufrufen
Presetposition abspeichern
Presetposition löschen
Start Preset Tour
Start Pattern
Start Auto-Pan
Setup Menü öffnen
"Enter" im Speed Dome OSD
ESC / Cancel in Speed Dome OSD
PRESET > [Nummer] > GO
PRESET > [Nummer] > SET
PRESET > [Nummer] > DELETE
TOUR > [Nummer] > GO
PATTERN > [Nummer] > GO
AUTO-PAN
PRESET > [95] > SET
I+ (Blende öffnen)
I- (Blende schließen)
ANMERKUNG: Die Verfügbarkeit der einzelnen Funktionen hängt vom Kameratyp und verwendetem PTZ Protokoll ab !
79
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.8 INFO
Klicken Sie auf das
Icon zum Öffnen des INFO Menü.
4.8.1 Info: System
Dieses Menü stellt Informationen über den Status des ERS-4 zur Verfügung.
Version
Derzeitige Firmware - Version des ERS-4
Modell
Modellbezeichnung
NTSC/PAL
Videostandard der Installation
Web Version
Firmware Version der Netzwerk - ActiveX Komponente
IP
IP - Adresse des ERS-4
MAC
MAC - Adresse des ERS-4
DVR Name
Gerätename, entspricht dem Namen für EverFocus-DNNS (> NETWORK>DDNS)
Netzwerk ID
Unique ID für Netzwerk - Alarmübertragung (>NETZWERK>ALARM)
Status HDD
Festplatten Status
80
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.8.2 Info: Log
Abhängig von den Einstellungen speichert der ERS-4 Informationen über Aufnahmen, Ereignisse,
Benutzer-Aktionen, Konfigurationsänderungen und Systemfehler.
Wählen Sie LOG im INFO Menü:
Wählen Sie den Start- und Endzeitpunkt aus, ab dem das Verzeichnis angezeigt werden soll..
Wählen Sie einen Ereignistyp für die Anzeige aus:
Konfiguration
Wählen Sie diese Option, um eine Liste der vorgenommenen Systemänderungen
im ausgewählten Zeitraum anzuzeigen.
Ereignis
Wählen Sie diese Option, um eine Liste der Systemereignisse im ausgewählten
Zeitraum anzuzeigen.
Aufnahme
Wählen Sie diese Option, um eine Liste der Alarmaufzeichnungen im
ausgewählten Zeitraum anzuzeigen.
Operation
Wählen Sie diese Option, um eine Liste der durchgeführten Aktionen im
ausgewählten Zeitraum anzuzeigen (Aktionsprotokoll).
Benutzer
Wählen Sie diese Option, um eine Liste der angemeldeten Benutzer im
ausgewählten Zeitraum anzuzeigen.
Anmerkung: Der Ereignisspeicher wird auf Festplatte gespeichert. ERS-4 ohne installierte Festplatte
können nur eine geringe Anzahl von Ereignissen im Puffer speichern. Bei ERS-4 ohne
Festplatte ist weiterhin der gesamte Ereignisspeicher nach Spannungsausfall gelöscht.
81
ERS-4 Benutzerhandbuch
4.8.2.1 Ansicht Ereignisspeicher
Nach Eingabe der Suchparameter klicken Sie auf
, um die Ereignisliste zu öffnen:
Abhängig von der Anzahl der Ereignis kann die Liste mehrere Seiten enthalten.
schließt die Liste und kehrt zum LOG Menü zurück.
4.8.2.2 Ereignisspeicher löschen
Klicken Sie auf
, um den gesamten Ereignisspeicher zu löschen.
4.8.2.3 Ereignisspeicher exportieren
Die ausgewählten Ereignisse können in eine Datei im *.txt Format exportiert werden.
Klicken Sie auf
, um eine Exportdatei zu erstellen.
82
ERS-4 Benutzerhandbuch
5 ANHANG A: FESTPLATTENEINBAU
Ein ERS-4 ohne interne Festplatte ermöglicht den nachträglichen Festplatteneinbau mit dem Einbaukit
ERS-HDMK.
Das Einbaukit ERS-HDMK enthält:
1
2
3
4
5
6
7
SATA Verbindungskabel
HDD Spannungskabel
Schrauben für HDD und Winkel
Linker Montagewinkel
Rechter Montagewinkel
Lüfter
Schrauben für Lüfter
1
2
3
4
5
6
7
83
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.1
ERS-4 GEHÄUSE ÖFFNEN
Lösen Sie die jeweils 2 Schrauben an der linken und rechten Gehäuseseite.
Heben Sie den Gehäusedeckel hinten ca. 30° an und ziehen Sie den Deckel nach hinten weg. Achten Sie
auf die Führung mittig vorn (rot markiert).
84
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.2 MONTAGE HDD-WINKEL
Montieren Sie die Montagewinkel mit den zugehörigen Schrauben.
Anschlussseite
85
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.3 LÜFTERMONTAGE
Montieren Sie den Lüfter mit den 2 Lüfterschrauben am Gehäuse.
Stellen Sie korrekte Kabelposition und Luftstromrichtung sicher (Pfeilmarkierung auf Lüfter muss nach
innen zeigen):
Schließen Sie den Lüfter an dem markierten Pfostenstecker an:
86
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.4 SATA UND SPANNUNGSKABEL
Schließen Sie SATA Kabel und Spannungskabel am Mainboard an:
Schließen Sie Spannungs- und SATA - Kabel vor der Montage der Festplatte in das Gehäuse an.
Achten Sie auf die korrekte Verlegung der Kabel.
87
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.5 MONTAGE DER FESTPLATTE IN DAS GEHÄUSE
Montieren Sie die vorbereitete Festplatte mit je 2 Schrauben pro Montagewinkel:
Position linker Winkel
Position rechter Winkel
88
ERS-4 Benutzerhandbuch
5.6
ERS-4 GEHÄUSE SCHLIESSEN
Heben Sie den Gehäusedeckel hinten an und stecken Sie den Deckel in die vordere mittlere Führung:
Achten Sie auf die Details 1 und 2 in nachfolgendem Bild ("1" innerhalb Frontlatte, "2" außerhalb
Bodenplatte):
Verschrauben Sie den Deckel mit je 2 Schrauben (falls Sie diese nicht nach der Deckel - Demontage
verbummelt haben).
89
ERS-4 Benutzerhandbuch
6 ANHANG B: NETZWERK GRUNDLAGEN
Dieses Kapitel enthält eine grundlegende Anleitung, wie Sie Ihren DVR oder IP-Produkt für
Netzwerkanbindung einrichten. Grundkenntnisse bezüglich Netzwerk und Arbeitsweise eines Netzwerks
sind für die vollständige Einrichtung der Netzwerkanbindung äußerst hilfreich.
6.1 TCP/IP / EINFÜHRUNG
TCP/IP stellt eine Gruppe von Protokollen dar, die weltweit im Internet und in den meisten Local Area
Networks (LAN) verwendet wird. Bei Verwendung von TCP/IP besitzt jeder Computer bzw. weitere
Kommunikationsgeräte, die an das Netzwerk angeschlossen sind, eine eindeutige IP Adresse. Die IP
Adresse ist vergleichbar mit der Adresse Ihres Hauses. Eine IP Adresse besteht aus vier Zahlengruppen
(Ziffern von 0 bis 255), die durch Dezimalpunkte voneinander getrennt sind. Die IP Adresse wird
verwendet, um einen Host oder einen Computer im LAN eindeutig zu identifizieren. Beispiel für die IP
Adresse eines Computers im Netzwerk: 192.168.1.127.
Es sollten niemals zwei oder mehr Geräte genau die gleiche IP Adresse haben; die ersten drei
Zahlengruppen sollten jedoch für alle Computer innerhalb des LAN identisch sein. Beispiel: in einem LAN
gibt es 253 Computer; die folgenden IP Adressen werden zugewiesen: 192.168.1.x, wobei x für eine Zahl
zwischen 2 und 254 steht.
6.2 SUBNETZMASKE
Jeder Host in einem LAN hat eine Subnetzmaske. Die Subnetzmaske besteht aus 4 Zahlengruppen zur
Bestimmung, zu welchem LAN bzw. zu welcher Klasse es gehört. Normalerweise steht die Nummer 255 für
den Anteil der Netzwerkadresse der IP Adresse, während am Ende eine 0 steht, um den Hostanteil der
Netzwerkadresse zu identifizieren. Die Subnetzmaske ist vergleichbar mit der Stadt, in der Sie wohnen und
in der Sie Ihre Adresse haben.
6.3 GATEWAY ADRESSE
Jeder Host in einem LAN hat ein Gateway. Jede Gateway Adresse besteht aus 4 Zahlengruppen, die durch
Dezimalpunkte voneinander getrennt sind. Die Gateway Adresse wird verwendet, um eindeutig den
zentralen Host oder Computer im LAN zu identifizieren, der die IP Adressen Ihrem Netzwerk zuweist
(normalerweise ein Router). Die Gateway Adresse ist vergleichbar mit dem Stadttor der Stadt, in der Sie
wohnen.
6.4 VIRTUELLE PORTS
Eine Portnummer repräsentiert einen “Kanal” oder Eingang für die Netzwerkkommunikation. Portnummern
ermöglichen unterschiedlichen Anwendungen die Nutzung von Netzwerkressourcen, ohne sich gegenseitig
zu stören. Portnummern werden hauptsächlich in der Netzwerkkonfiguration verwendet, insbesondere bei
der Konfiguration von Anschlüssen. Manchmal werden Portnummern jedoch allen Nutzern zugänglich
gemacht. So nutzen beispielsweise einige Webseiten eine URL im Internet wie die folgende:
http://www.irgendeineadresse.de:8100/
90
ERS-4 Benutzerhandbuch
In diesem Beispiel steht die Nummer 8100 für den Port, den der Browser verwendet, um sich mit dem
Webserver zu verbinden. Die Standard Portnummer, die von Webseiten verwendet wird, ist 80, so dass
diese Nummer nicht zwingend mit der URL eingegeben werden muss (obwohl der Aufruf der Webseite mit
Eingabe der 80 ebenfalls funktioniert). In einem IP Netzwerk können theoretisch Portnummern von 0 bis
65535 verwendet werden. Gängige Netzwerkanwendungen nutzen jedoch Portnummern im unteren
Bereich (wie beispielsweise 80 für HTTP). Ports sind vergleichbar mit Türen und Fenstern eines Hauses,
wobei der Port 80 für die Haustür steht. Wenn die Türen verschlossen sind, können Sie das Haus nicht
betreten. Dies gilt auch für Ports in einem Netzwerk. Wenn die Ports einer spezifischen IP Adresse nicht
geöffnet sind, erhalten Sie keinen Zugang zu dieser IP Adresse.
Anmerkung: Der Ausdruck “Port” wird auch in anderen Zusammenhängen in der
Netzwerktechnologie verwendet. Ein Port kann ein Ethernet Knotenpunkt sein, wie z.B. auf einem
Hub, Switch oder Router. Ebenso wird ein physikalischer Knotenpunkt für den Anschluss externer
Geräte als Port bezeichnet, z.B. serielle, parallele und USB Ports..
6.5 VOR DER INSTALLATION
Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen, bevor Sie mit der Installation beginnen:
Verfügen Sie über einen High-speed Internetanschluss? ______________
Es gibt viele unterschiedliche Arten von High-speed Internet. Die gängigsten sind T1, Kabel und
DSL (nach Geschwindigkeit sortiert). Der Digitalrekorder ist nicht kompatibel mit einer
Einwahlverbindung.
ƒ
Anmerkung: Wir empfehlen eine minimale Upload Geschwindigkeit von 256KBps. Diese
kann von Ihrem Internet Service Provider zugewiesen werden.
Welche Art von Modem / Router nutzen Sie?
______________
Modem/Router Modell / #
Ihr Modem / Router wurde entweder durch Ihren Internet Service Provider installiert oder wurde
von Ihnen gekauft, um eine Verbindung zum Internet einzurichten. Ein Router weist lokalen
Computern unterschiedliche interne IP Adressen zu; dies ermöglicht mehreren Computern den
Zugang zum Internet über die gleiche externe IP Adresse.
Verwenden Sie eine statische IP Adresse?
______________
Eine statische IP Adresse bedeutet, dass Sie für den Aufbau einer Internetverbindung immer die
gleiche IP Adresse verwenden. Dadurch kennen andere Internetnutzer Ihren Standort und können
sich einfach damit verbinden. Dies vereinfacht das Hosting einer Website, eines E-Mail Servers
und weiterer Serververbindungen. Wir empfehlen die Verwendung einer statischen IP Adresse.
Wenn diese nicht zur Verfügung steht, benötigen Sie eine dynamische IP Adresse (s.u.).
Verwenden Sie eine dynamische IP Adresse?
______________
Eine dynamische IP Adresse bedeutet, dass Ihre IP Adresse jedesmal wechselt, wenn Sie eine
Internetverbindung herstellen. Wir empfehlen Ihnen, von Ihrem Internet Service Provider eine
statische IP Adresse anzufordern. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie auch die DDNS
Funktion im Digitalrekorder nutzen. DDNS steht für „Dynamic Domain Name Server“ und ist ein
91
ERS-4 Benutzerhandbuch
Service, der eine zentrale Datenbank zur Verfügung stellt, in der IP Informationen gespeichert und
abgerufen werden können. Es ermöglicht die Verwendung einer dynamischen IP Adresse, die
zentral registriert wird, so dass Benutzer sich über einen Namen damit verbinden können. Weitere
Informationen zur Verwendung des EverFocus DDNS Service finden Sie in Kapitel 8.
Welches Digitalrekordermodell installieren Sie?
______________
EverFocus EDR Serie: EDR 410 H/M, 810 H/M, 920 oder 1640
EverFocus EDR “Ease” Serie: EDR 410 D, 910 A/D oder 1610 A/D
EverFocus ECOR Serie: ECOR 4, 8
EverFocus PARAGON Serie: Paragon 16
6.6 WIE IST IHR NETZWERK AUFGEBAUT?
EverFocus Digitalrekorder arbeiten mit einem der folgenden 3 Netzwerverbindungstypen:
1. Einfache Punkt-zu-Punkt Verbindung: Dies ist die einfachste Art der Netzwerkverbindung. Zur
direkten Verbindung von einem Computer zum anderen (in diesem Fall von einem Computer zum
Digitalrekorder) wird ein Crossover-Kabel vewendet.
2. Direkte High Speed Modem Verbindung: Hier wird ein Standard Netzwerkkabel für den direkten
Anschluss des Modems zum Computer verwendet (in diesem Fall Anschluss des Modems an den
Digitalrekorder). Diese Verbindungsart eignet sich ausschließlich für den Einsatz von Modems mit
einem einzelnen Port. Für eine Modem/Router Kombination siehe Punkt 3.
3. Router oder LAN Verbindung – Eine LAN (Local Area Network) Verbindung erfordert entweder
einen Router oder eine bereits bestehende LAN Verbindung. Dies ist der gängigste
Netzwerkverbindungstyp. Ein Router ermöglicht mehreren Computern bzw. Digitalrekordern den
gegenseitigen Zugriff sowie den Zugang zum Internet. Den Computer / Digitalrekorder werden
dabei unterschiedliche interne IP Adressen zugewiesen.
6.7 EINFACHE PUNKT-ZU-PUNKT VERBINDUNG
Cat 5
Crossover-Kabel
92
ERS-4 Benutzerhandbuch
Crossover Netzwerkkabel Pinbelegung:
Die Abbildung zeigt die Pinbelegung für ein Crossover Netzwerkkabel:
Vorgehensweise:
¾ Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines Crossover Netzwerkkabels. Falls Sie noch
nie selbst ein Crossover Kabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen
Kabels. Bitte beachten Sie, dass für diese Anwendung ein einfaches Netzwerkkabel nicht
ausreicht.
¾ Verbinden Sie das eine Ende des Crossover Kabels mit dem LAN Port an der Rückseite des
Digitalrekorders und das andere Ende mit der Netzwerkkarte auf der Rückseite des Computers.
¾ Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
¾ Für diese Verbindungsart ist die Verwendung der statischen IP Adresse zwingend erforderlich.
¾ Weisen Sie die IP Adresse 192.168.001.003 zu sowie die Subnetzmaske 255.255.255.000 und die
Gateway Adresse 192.168.001.001. Die Option „DNS Server“ wird nicht benötigt.
¾ Der nächste Schritt ist die Anpassung der Netzwerkeinstellungen des Computers auf die des
Digitalrekorders. Für die Anpassung benötigen Sie Administratorrechte auf Ihrem Windows
Rechner.
¾ Zuweisung einer festen IP Adresse in Windows 2000/XP.
93
ERS-4 Benutzerhandbuch
Wählen Sie „Start Î Einstellungen Î Systemsteuerung“
Öffnen Sie „Netzwerkverbindungen“ durch Doppelklick auf den Menüeintrag.
94
ERS-4 Benutzerhandbuch
Klicken Sie rechts auf „LAN-Verbindung“ und wählen Sie „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü aus.
Wählen Sie „Internetprotokoll (TCP/IP)“ und klicken Sie anschließend auf „Eigenschaften“.
¾ Wählen Sie die Option “Folgende IP Adresse verwenden:” aus
¾ Weisen Sie die IP Adresse 192.168.1.2 zu sowie die Subnetzmaske 255.255.255.0 und die
Standardgateway Adresse 192.168.1.1 und bestätigen Sie mit „OK“.
¾ Starten Sie sowohl den Computer als auch den Digitalrekorder neu.
¾ Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer
und tragen in die Adresszeile folgende Adresse ein
http://192.168.1.3
6.8 DIREKTE HIGH SPEED MODEM VERBINDUNG
95
ERS-4 Benutzerhandbuch
Hi-speed Modem
Internet
Cat 5
Direktes Kabel
DVR
96
ERS-4 Benutzerhandbuch
Pinbelegung direktes Netzwerkkabel:
Vorgehensweise:
¾ Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines direkten Netzwerkkabels. Falls Sie noch
nie selbst ein Netzwerkkabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen Kabels.
Bitte beachten Sie, dass sich für diese Anwendung ein Crossover Netzwerkkabel nicht eignet.
¾ Verbinden Sie das eine Ende des direkten Netzwerkkkabels mit dem LAN Port an der Rückseite
des Digitalrekorders und das andere Ende mit dem High Speed Modem.
¾ Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
¾ Für diese Verbindungsart ist die Verwendung der statischen IP Adresse zwingend erforderlich.
¾ Weisen Sie die IP Adresse, Subnetzmaske und Gateway Adresse zu, die Sie von Ihrem Internet
Service Provider erhalten haben.
Anmerkung: Wenn Sie eine dynamische IP Adresse haben, stellen Sie im Digitalrekorder „DHCP“
ein, um die Netzwerkeinstellungen automatisch zu erkennen.
¾ Verlassen Sie das Digitalrekordermenü, um die Einstellungen zu speichern.
¾ Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer
und tragen in die Adresszeile die Adresse ein, die Sie von Ihrem Internet Service Provider erhalten
haben:
http:// (IP Adresse, vom Internet Service Provider erhalten)
ƒ
Anmerkung: Wenn Sie diese Verbindungsart nutzen, kann jeweils nur ein Gerät mit dem
Modem verbunden werden. Um die Verbindung zu testen, benötigen Sie einen Computer an
einem anderen Standort.
97
ERS-4 Benutzerhandbuch
6.9 ROUTER ODER LAN VERBINDUNG
Hi-speed Modem
Internet
Cat 5
Direktes Kabel
DVR
Router
Pinbelegung direktes Netzwerkkabel:
Vorgehensweise:
¾ Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines direkten Netzwerkkabels. Falls Sie noch
nie selbst ein Netzwerkkabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen Kabels.
Bitte beachten Sie, dass sich für diese Anwendung ein Crossover Netzwerkkabel nicht eignet.
¾ Verbinden Sie das eine Ende des direkten Netzwerkkkabels mit dem LAN Port an der Rückseite
des Digitalrekorders und das andere Ende mit dem Router.
98
ERS-4 Benutzerhandbuch
¾ Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
¾ Automatische Adresszuweisung durch den Router:
ƒ
Stellen Sie als Netzwerktyp „DHCP” ein. Notieren Sie IP Adresse und Gateway.
ƒ
Verlassen Sie das Menü, um die Einstellungen zu speichern.
Manuelle Adresszuweisung:
ƒ
Melden Sie sich an einem Computer an, der sich im gleichen Netzwerk wie der Digitalrekorder
befindet.
ƒ
Wählen Sie “Start Î Ausführen”.
o Für Windows Vista, wählen Sie stattdessen “Suchen”.
ƒ
Geben Sie “cmd” ein und klicken Sie “OK”.
o Für Vista: Geben sie “cmd” im Feld “Suche starten” ein.
ƒ
Geben Sie in der DOS Eingabeaufforderung “ipconfig” ein und drücken Sie die Enter Taste.
ƒ
Die Netzwerkinformationen werden auf dem Bildschirm dargestellt (s. Abb.).
o Für Vista: Suchen Sie nach der Information “IP v4”.
ƒ
Tragen Sie die Werte für Subnetzmaske und Standardgateway im Digitalrekorder ein; diese
Werte müssen in beiden Geräten übereinstimmen. Die letzte Zahlengruppe der IP Adresse
sollte jedoch verändert werden. Beispiel: Wenn die IP Adresse des Computers 192.168.2.101
ist, vergeben Sie für die IP Adresse des Digitalrekorders 192.168.002.050.
¾ Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer
und tragen in die Adresszeile die folgende Adresse ein:
http:// (IP Adresse des Digitalrekorders)
99
ERS-4 Benutzerhandbuch
ƒ
Anmerkung: Die IP Adresse des Digitalrekorders funktioniert nur an dem Standort des
Digitalrekorders. Wenn Sie von einem anderen Standort über Internet zugreifen möchten,
siehe nächster Abschnitt.
Einstellung des Digitalrekorders für Internetverbindung durch Router
¾ Der nächste Schritt ist, in Ihrem Router die Ports zu öffnen. Melden Sie sich über einen PC an dem
Router an und öffnen Sie die folgenden Ports.
o Zu öffnende Paragon Ports: 80, 1600
o Wenn Ihr Internet Service Provider den Port 80 blockiert, ändern Sie die Einstellung im
Netzwerkmenü des Digitalrekorders auf einen anderen Port.
o Für die Porteinstellung des Routers kontaktieren Sie bitte den Hersteller.
¾ Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer
und tragen in die Adresszeile die Adresse ein, die Sie von Ihrem Internet Service Provider erhalten
haben:
http:// (IP Adresse, vom Internet Service Provider erhalten)
Anmerkung: Wenn Sie eine andere Portnummer als 80 vergeben haben, müssen Sie diese
Portnummer am Ende der IP Adresse anfügen
Beispiel: http://70.20.70.20:8100
¾ Wenn Sie eine dynamische IP Adresse verwenden und die Ports geöffnet haben, gehen Sie zum
folgenden Kapitel, um DDNS einzustellen.
100
ERS-4 Benutzerhandbuch
7 ANHANG C: ALARMMODI
Modus “Transparent”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis = t Reaktion
t Ereignis:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Timeout + Transparent”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Ereignis
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
101
ERS-4 Benutzerhandbuch
Modus “Timeout”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis
t Dauer = t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Permanent”
Alarm Reset
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis
t Reaktion
t Ereignis:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
102
ERS-4 Benutzerhandbuch
Modus “Timeout”: Alarm Retrigger
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Timeout+Transparent”: Alarm Retrigger
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
103
ERS-4 Benutzerhandbuch
8 ANHANG D: REGELN FÜR AUTOMATISCHES
SETUP IM EXPRESS MENÜ
Fall 1:
Aufnahmemodus: Normal + Ereignis
Aufnahme mit: Aufnahmetage
Der ERS-4 passt automatisch Qualität und Ereignisbildrate an, um die ausgewählte Anzahl an
Aufnahmetagen zu erreichen:
Gemäß der gewählten Einstellung zu Auflösung, Anzahl der Aufnahmetage und Einschätzung der
Bewegung pro Tag, passt der Digitalrekorder automatisch in den Kameraeinstellungen die
Aufzeichnungsauflösung, Aufnahmequalität und Ereignisbildrate in Schritten von 1 bis 8 an. Wenn die
gewünschte Anzahl an Aufnahmetagen mit diesen Schritten nicht erreicht werden kann, wird automatisch
Einstellung 8 verwendet.
Anpassungsschritte
1
2
3
4
5
6
7
8
Normale Bildrate
1
1
1
1
1
1
1
1
Aufnahmequalität
Ereignis Bildrate
Superior Standard Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig
25
25
25
12,5
8
6,25
5
1
Fall 2:
Aufnahmemodus: Ereignis
Aufnahme mit: Aufnahmetage
Der ERS-4 passt automatisch Qualität und Ereignisbildrate an, um die ausgewählte Anzahl an
Aufnahmetagen zu erreichen:
Gemäß der gewählten Einstellung zu Auflösung, Anzahl der Aufnahmetage und Einschätzung der
Bewegung pro Tag, passt der Digitalrekorder automatisch in den Kameraeinstellungen die
Aufzeichnungsauflösung, Aufnahmequalität und Ereignisbildrate in Schritten von 1 bis 8 an. Wenn die
gewünschte Anzahl an Aufnahmetagen mit diesen Schritten nicht erreicht werden kann, wird automatisch
Einstellung 8 verwendet.
Anpassungsschritte
1
2
3
4
5
6
7
8
Aufnahmequalität Superior Standard Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig
Ereignis Bildrate
25
25
25
12,5
8
104
6,25
5
1
ERS-4 Benutzerhandbuch
Fall 3:
Aufnahmemodus: Normal + Ereignis oder Ereignis
Aufnahme mit: Voreinstellung
Der ERS-4 passt die Einstellungen für alle Kameras gemäß der gewählten Voreinstellungsoptionen
wie folgt an:
Option Voreinstellung
Beste Qualität
Standard
Lange Aufnahmedauer
Kameramenüpunkt
Zugewiesener Wert
Aufnahmequalität
Superior
Normale Bildrate
max. Aufzeichnungsgeschwindigkeit des Digitalrekorders
Ereignis Bildrate
25 Bilder/s
Aufnahmequalität
Standard
Normale Bildrate
Hälfte der max. Aufzeichnungsgeschwindigkeit des Digitalrekorders
Ereignis Bildrate
25 Bilder/s
Aufnahmequalität
Basic
Normale Bildrate
1 Bild/s
Ereignis Bildrate
8 Bilder/s
105
ERS-4 Benutzerhandbuch
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