BENUTZERHANDBUCH
Apricot 340
apricot
MITSUBISHI ELECTRIC
APRICOT 340 & XEN PC
BENUTZERHANDBUCH
APRICOT
APRICOT
APRICOT
APRICOT
VS340
MS340
LS340
XEN PC
Intel and Pentium sind eingetragene Warenzeichen der Intel Corporation.
Microsoft, MS-DOS, Windows und Windows 95 sind eingetragene
Warenzeichen der Microsoft Corporation.
SIMM ist ein eingetragenes Warenzeichen von Wang Laboratories.
LOC Technology und KeyLOC sind Warenzeichen von Apricot Computers
Limited.
Andere Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen können ohne
Vorankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtung von
seiten Apricot Computers Limited dar. Software, die in diesem Handbuch,
das mit diesem Computer geliefert wurde, beschrieben wird, unterliegt
einem Lizenzabkommen. Die Software darf nur gemäß den Bedingungen
dieses Abkommens benutzt bzw. kopiert werden. Es kann gesetzwidrig sein,
mitgelieferte Disketten oder Teile einer Diskette zu einem anderen Zweck
als dem der persönlichen Benutzung durch den Käufer zu kopieren, es sei
denn, dies wird innerhalb des Linzenzabkommens ausdrücklich genehmigt.
Alle Rechte vorbehalten. Die Benutzung, Veröffentlichung oder
Reproduktion dieses Handbuchs, in welcher Form auch immer, ist ohne
vorherige schriftliche Zustimmung des Herausgebers nicht zulässig.
Copyright © Apricot Computers Limited 1996
Herausgegeben von:
Apricot Computers Limited
3500 Parkside
Birmingham Business Park
B37 7YS
MITSUBISHI ELECTRIC
Gedruckt im Vereinigten Königreich
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Bitte lesen Sie die separaten Netzanschlußanleitungen sowie die
Leitfaden für Gesundheit und Komfort, bevor Sie den Computer zum
ersten Mal benutzen.
Elektrizität
Der Computer benutzt eine Sicherheitsmasse und muß geerdet sein.
Das Netzkabel ist die “Trennstelle” der Systemeinheit. Sorgen Sie
dafür, daß die Systemeinheit nahe einer AC-Steckdose aufgestellt
wird, die an das Netz angeschlossen ist, und der Stecker leicht
zugänglich ist.
Das Netzkabel, das zusammen mit dem Computer geliefert wird,
erfüllt die Sicherheitsnormen des Landes, in dem der Computer zum
ersten Mal verkauft wird. Nur dieses Netzkabel sollte benutzt
werden, tauschen Sie es nicht gegen das Kabel eines anderen Geräts
aus.
Es ist äußerst wichtig, daß die Systemeinheit vor der Benutzung auf
den richtigen Spannungsbereich eingestellt wird. Wird dies nicht
getan, könnten am Gerät nicht-reparierbare Schäden verursacht
werden.
Um Brandgefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlags zu
verhindern, sollte kein Teil des Computers Regen oder Feuchtigkeit
ausgesetzt werden.
Schalten Sie bitte den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab, bevor Sie die Systemeinheit bewegen, den Computer reinigen
oder die obere Abdeckung der Systemeinheit entfernen.
Batterie
Dieses Produkt enthält eine austauschbare Lithium-Batterie.
Benutzen Sie zur Herausnahme der Batterie kein Werkzeug aus
Metall oder einem anderen leitfähigen Material. Wenn es zwischen
dem positiven und negativen Pol der Batterie zu einem Kurzschluß
kommt, könnte die Batterie explodieren.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
i
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Ersetzen Sie eine entladene Batterie mit einer Batterie desselben
Typs; eine Batterie eines anderen Typs könnte explodieren oder sich
entzünden. Befolgen Sie beim Austausch der Batterie den im
Benutzerhandbuch angegebenen Anweisungen.
Entsorgen Sie die entladene Batterie umgehend und befolgen Sie
dabei die Anleitungen des Herstellers.
Versuchen Sie nicht, die entladene Batterie neu aufzuladen, sie
auseinanderzunehmen oder zu verbrennen. Halten Sie sie von
Kindern fern.
Laserprodukte
Jedes in diesem System eingebaute CD-ROM-Laufwerk ist nach
IEC825 Strahlungssicherheit von Laserprodukten (Geräteklassifizierung:
Anforderungen
& Benutzeranleitungen) als LASER KLASSE 1
PRODUKT klassifiziert. Das Schild “LASER KLASSE 1
PRODUKT” befindet sich auf der Unterseite der Systemeinheit oder
auf der Tür zum Laufwerksschacht für austauschbare Speichermedien.
Das CD-ROM-Laufwerk enthält ein Lasersystem, das die Augen
beschädigt, wenn es offen ist. Versuchen Sie nicht, das CD-ROMLaufwerk auseinanderzubauen; wenn sich ein Fehler einstellt, sollten
Sie sich mit einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung
setzen.
Benutzen Sie das CD-ROM-Laufwerk nur so, wie es in diesem
Handbuch beschrieben wird, andernfalls könnten Sie sich
gefährlicher Strahlung aussetzen.
Ergonomie
Beim Aufstellen von Systemeinheit, Monitor und Tastatur sind lokale
bzw.
nationale
Vorschriften
bezüglich
ergonomischer
Anforderungen zu berücksichtigen.
ii
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Akustische Schwingungen
Deutsche Vorschrift zu akustischen Schwingungen
Die Klangstärke liegt gemäß DIN 45635 Teil 19 (ISO 7779) unter
70 dB (A).
Sicherheit
Dieses Gerät erfüllt den folgenden Europäischen Sicherheitsstandard:
EN60950
Elektromagnetische Kompatibilität
Dieses Produkt erfüllt die folgenden europäischen Standards:
Emissionen
EN55022 Klasse B
Störsicherheit
EN50082-2
Frequenz
EN60555 Teil 2 und 3
Um weitere Erfüllung zu gewährleisten:
♦
Alle Zusatzgeräte, die ein Netzkabel benutzen, müssen geerdet
sein.
♦
Alle Verbindungskabel (z.B. Kabel für Mikrofon, Kopfhörer
oder externe Lautsprecher) sowie Kommunikationskabel,
müssen kürzer als 2m sein. Wenn Verlängerungskabel benutzt
werden, ist sicherzustellen, daß adäquate Erdableitungen
vorhanden sind und geschirmte Kabel benutzt werden.
♦
Es sollten nur von Mitsubishi/Apricot
zugelassene Aufrüstungen benutzt werden.
getestete
und
Wenn diese Anforderungen nicht beachtet werden, erlöscht
Mitsubishis Verantwortung für die Erfüllung der europäischen
Vorschriften bzgl. elektromagnetischer Kompatibilität.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
iii
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Europäische Direktiven
Dieses Gerät erfüllt die relevanten Klauseln der folgenden
Europäischen Direktiven:
Niedrigstrom-Direktive
73/23/EEC
Direktive zur elektromagnetischen
Kompatibilität
89/336/EEC
Direktive zur CE-Kennzeichnung
93/668/EEC
Thermalcote-Bindemittel
Das zwischen Prozessor und Wärmeableiter benutzte Bindemittel
kann eine Hautreizung und Flecken auf Kleidung verursachen. Ein
längerer oder wiederholter Hautkontakt ist zu vermeiden. Nach
Berührung gründlich mit Seife und Wasser waschen. Augenkontakt
und Einatmung von Dämpfen vermeiden. Nicht einnehmen.
iv
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
1
2
Eine erste Einführung...
Auspacken
1/1
Graphische Darstellung der Systemeinheit
1/2
Zusammenfassung der Merkmale
1/7
Los geht’s!
Allgemeine Ratschläge
2/1
Anschluß der Komponenten
2/2
Einschalten und Booten des Computers
2/4
Sicherung der vorinstallierten Software
2/8
Benutzung des 3,5-Zoll Diskettenlaufwerks
2/9
Benutzung der Hilfe-Funktion
3
2/11
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Start von BIOS-Setup
3/2
Wenn BIOS-Setup von allein startet
3/2
Steuertasten
3/3
Bildschirm des Hauptmenüs
3/5
Systemprotokoll
3/6
Geräte und E-/A-Ports
3/6
Datum und Zeit
3/9
Systemsicherheit
3/9
Startoptionen
3/12
Fortgeschrittenes Setup
3/13
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
1
Inhaltsverzeichnis
4
5
6
ISA Legacy-Betriebsmittel
3/15
Strommanagement
3/15
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- und
Bandlaufwerken
Benutzung eines 5,25-Zoll Diskettenlaufwerks
4/1
Benutzung eines CD-ROM-Laufwerks
4/3
Benutzung eines FTD Travan-Bandlaufwerks
4/5
Benutzung eines SCSI QIC-Bandlaufwerks
4/8
Benutzung eines SCSI DDS-2-Bandlaufwerks
4/9
Pflege und Transport
Reinigung des Computers
5/1
Transport des Computers
5/3
Benutzung des Computers in einem anderen Land
5/4
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Konfiguration der Karte
6/3
Installation der Karte
6/9
Deklaration von ISA Legacy-Betriebsmitteln
7
2
6/11
Aufrüsten
Im Inneren der Systemeinheit
7/2
Hinzufügen von mehr System-Speicherkapazität
7/4
Hinzufügen von Cache-Speicherkapazität
7/9
Hinzufügen von mehr Video-Speicherkapazität
7/11
Aufrüstung des Prozessors
7/13
Hinzufügen eines Laufwerks
für austauschbare Speichermedien
7/18
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Inhaltsverzeichnis
Hinzufügen eines Festplattenlaufwerks
8
A
B
7/23
Fehlerbehebung
Probleme beim Starten
8/1
Fehlerbehebungsprüfliste
8/5
Im Inneren der Systemeinheit
Antistatische Vorsichtsmaßnahmen
A/1
Öffnen der Systemeinheit
A/3
Layout der Hauptplatine
A/4
Systemanschlüsse
A/6
Umsetzen von Brückenverbindungen
A/7
Austausch der Konfigurationsbatterie
A/10
Technische Informationen
Spezifikationen
B/1
Äußere Merkmale
B/6
Elektrische Angaben
B/6
Portmerkmale
B/8
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3
Eine erste Einführung
1
EINE ERSTE EINFÜHRUNG. . .
In diesem Kapitel bekommen Sie einen schnellen Überblick über
Ihren neuen Apricot Computer. Sobald Sie die Komponenten
ausgepackt und sich mit ihnen vertraut gemacht haben, sollten Sie
zum nächsten Kapitel, “Los geht’s”, übergehen.
Warnung
Bitte lesen Sie die separaten Netzanschlußanleitungen, bevor Sie den Computer
zum ersten Mal benutzen.
Auspacken
Wenn Sie den Computer auspacken, sollten Sie folgendes vorfinden:
♦ Die Systemeinheit des Apricot PCs.
♦ Den Apricot/Mitsubishi-Monitor sowie mitgelieferte Benutzeranleitungen.
♦ Die erweiterte Apricot-Tastatur und eine Zweitastenmaus.
♦ Das Netzkabel der Systemeinheit und das Netzkabel des
Monitors, den Bestimmungen des jeweiligen Verkaufslandes
entsprechend.
♦ Die Unterlagen zum System (dieses Benutzerhandbuch, usw.)
♦ Microsoft Windows 95 oder (auf Wunsch) Microsoft MS-DOS
und Windows for Workgroups-Begleitmaterial.
Bei komplizierteren Systemen werden unter Umständen auch
Software- oder Hardwareoptionen mitgeliefert, sowie die
dazugehörigen Installationsdisketten und zusätzliche Unterlagen.
Einige dieser Optionen sind vielleicht im Werk vorkonfiguriert oder
von Ihrem Händler installiert worden.
Bewahren Sie die Kartons, Kästen und das Verpackungsmaterial auf.
Sie werden sie wieder benötigen, wenn Sie den Computer an einen
anderen Ort bringen wollen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
1/1
Eine erste Einführung
Notieren Sie sich die Angaben des Herstellers, die auf den
verschiedenen Komponenten markiert sind (Produktcodes,
Seriennummern, usw.). Ein Service-Techniker wird unter Umständen
diese Angaben benötigen, sollte der Computer einen Fehler
entwickeln.
Graphische Darstellung der Systemeinheit
1
STROM-Taste: Sie drücken auf diese Taste, um das System einbzw. auszuschalten. Der grüne Anzeiger auf der Taste leuchtet
auf, wenn die Systemeinheit eingeschaltet ist.
2
Aktivitätsanzeiger, von links nach rechts:
1-1b
leuchtet, wenn gerade ein Diskettenlaufwerk oder ein
FTD Travan-Bandlaufwerk benutzt wird (je nach
Betriebssystem).
leuchtet, wenn gerade ein Festplattenlaufwerk oder ein
SCSI-Bandlaufwerk benutzt wird (je nach Betriebssystem).
1/2
3
Infrarot-Sensor: nur bei den Apricot Modellen LS340 mit
eingebautem LOC-Technologie-System.
4
Lautsprechergitter: die Apricot Modelle MS340 und LS340
sind mit internen Stereo-Lautsprechern ausgestattet. Die
Apricot Modelle VS340 sowie XEN PC verfügen über einen
einzelnen internen Lautsprecher (auf der rechten Seite).
5
Tür (auf der Abbildung in geschlossener Position): nach unten
aufklappbar, so daß der Laufwerksschacht für austauschbare
Speichermedien sichtbar wird.
6
3,5-Zoll Diskettenlaufwerk.
7
Systemverriegelung: verhindert nicht-autorisierten Zugriff
zum Inneren der Systemeinheit.
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3
4
2
1
5
4
6
7
Eine erste Einführung
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1/3
1
2
10
3
4
5
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7
11 12 13 14
15 16
8
17
9
10
18
Eine erste Einführung
1/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Eine erste Einführung
1
Wechselstrom-Ausgabe: das Netzkabel des Monitors kann
hier angeschlossen werden.
2
Spannungswahlschalter: die Systemeinheit kann so
eingestellt werden, daß sie bei einer Spannungsversorgung von
100-120 V oder 220-240 V AC arbeitet.
3
Wechselstrom-Einlaß: hier
Systemeinheit angeschlossen.
4
Tastatur-Port: schließen Sie die Tastatur an diesen Port an.
5
Maus-Port: schließen Sie die Maus an diesen Port an.
6
Serieller Port 1: (110 bis 9600 Baud): wird normalerweise
für den Anschluß eines externen Modems oder das Signalkabel
eines seriellen Druckers benutzt.
7
Serieller Port 2: mit dem seriellen Port 1 identisch.
8
Paralleler Port (Standard, doppelgerichtet oder ECP/EPP):
wird normalerweise für das Signalkabel eines Druckers
benutzt.
9
Monitor-Port: schließen Sie das Signalkabel des Monitors an
diesen Port an (wenn Sie das On-board Grafiksystem
benutzen).
10
Gehäuseschrauben: lösen Sie diese Schrauben, wenn Sie die
obere Abdeckung abnehmen wollen.
11
Joystick/MIDI-Port: (MS/LS-Modelle) entweder für einen
standardmäßigen PC-analogen Joystick oder einen MIDI
Ein/Aus-Adapter.
12
Audio-Eingabebuchse (MIC): (MS/LS-Modelle) hauptsächlich für ein Mikrofon. Alternativ könnten Sie ein PersonalStereo (Magnetband oder CD) anschließen. Die Buchse liefert
“Phantomstrom” für Elektret-Kondensator-Mikrofone.
13
Leitung Ein-Buchse (IN): (MS/LS-Modelle) für ein “Leitung
Ein”-Signal eines HiFi-Tapedecks oder eines CD-Geräts.
wird
das
Netzkabel
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
der
1/5
Eine erste Einführung
1/6
14
Leitung Aus-Buchse (OUT): (MS/LS-Modelle) für ein
“Leitung Aus”-Signal an einen HiFi-Verstärker oder ein
Tapedeck.
15
Audio-Ausgabebuchse
Kopfhörer oder ein
Lautsprecher.
16
Schutzöse: Sie können durch diese Öse eine Schutzkette
hindurchführen und befestigen, um den Diebstahl der
Systemeinheit zu verhindern.
17
Abdeckplatten: für die Steckplätze von Erweiterungskarten.
18
Belüftungsschlitze: blockieren Sie diese Belüftungsschlitze
nicht, denn dann würde das System zu heiß werden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
(MS/LS-Modelle)
für
(SPK):
paar externe, batteriebetriebene
Eine erste Einführung
Zusammenfassung der Merkmale
Dieser Abschnitt wendet sich insbesondere an diejenigen, die bereits
etwas über Computer wissen und erfahren wollen, was dieser
Computer alles kann.
Es macht nichts, wenn Ihnen einige der hier benutzten ComputerBegriffe nicht geläufig sind. Sie dienen sozusagen als “Kurzschrift”
für Leser, die bereits über mehr Erfahrung verfügen. Es ist wirklich
nicht unbedingt erforderlich, den Computer-Jargon zu verstehen, um
den Computer sicher und effizient benutzen zu können.
(Andererseits schadet es natürlich nicht, wenn man ihn lernt. In Ihrer
lokalen Buchhandlung bzw. Bücherei werden Sie bestimmt Bücher
finden, die eine erste Einführung in die Computerwelt bieten.)
Die Modellreihe 340 von Apricot ist in drei Serien unterteilt. Die
wirschaftliche VS-Serie (Apricot VS340 und Apricot XEN PC), die
Multimedia MS-Serie (Apricot MS340) und die für geschäftliche
Aktivitäten konzipierte LS-Serie (Apricot LS340 und Apricot
LS340E).
Standardmerkmale
Zu den Standardmerkmalen der Modellreihe gehören:
♦ Intel Pentium Prozessor mit Aufrüstungsfähigkeit.
♦ 8 MB System-RAM (Arbeitsspeicher), mit standardmäßigen 32Bit, 70 Ns SIMMs (eine Reihe von Speichermodulen) aufrüstbar
auf 128 MB. EDO-SIMM-Module werden unterstützt.
♦ BIOS-Setup-Konfigurationsdienstprogramm
(ROM).
im
Festspeicher
♦ Cirrus Logic CL-GD543x local bus EVGA-Controller mit
mindestens 1 MB Videospeicherkapazität, aufrüstbar auf 2 MB.
♦ Primäre und sekundäre local bus IDE/ATA-Schnittstellen für
IDE-Festplattenlaufwerke bzw. ATA-PI (ATA Packet Interface)
CD-ROM-Laufwerke.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
1/7
Eine erste Einführung
♦ 1,44 MB 3,5-Zoll Diskettenlaufwerk; 3,5-Zoll Festplattenlaufwerksschacht, in dem zwei 1-Zoll-Laufwerke untergebracht
werden können (verschiedener Kapazitäten); ein 5,25-Zoll
Laufwerksschacht für austauschbare Speichermedien.
♦ Steckplätze für PCI- und ISA-Erweiterungskarten: ein Steckplatz
für PCI/ISA-Karten voller Länge, ein Steckplatz für ISA-Karten
voller Länge und (bei Modellen, die keinen Cache-Speicher
besitzen) einen Steckplatz für eine ISA-Karte halber Länge.
♦ Paralleler Port entweder mit standardmäßiger EPP- oder ECPFunktionalität; zwei serielle Ports; erweiterte Tastatur;
Zweitastenmaus.
Energieeffiziente Merkmale
Alle Modelle in dieser Reihe erfüllen die Anforderungen des “Energy
Star”-Programms der Amerikanischen Umweltschutzagentur für
energieeffiziente Computer. Diese Modelle unterstützen:
♦ System-Management-Modus (SMM) von Intel SL EnhancedProzessoren.
♦ Betriebssysteme und Anwendungen, die den Intel/Microsoft
Advanced Power Management (APM)-Schnittstellenstandard
benutzen.
♦ VESA BIOS-Erweiterungen für Strommanagement (VBE/PM)
zur Benutzung mit energieeffizienten Monitoren, die DisplayStrommanagement-Zeichengabe (DPMS) unterstützen.
Vorsicht
Versuchen Sie bitte nicht, die energiesparenden Funktionen des Computers
zu benutzen, wenn Ihr Monitor DPMS nicht unterstützt. Der Monitor
könnte auf Dauer beschädigt werden.
1/8
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
2
LOS GEHT’S
Sie sollten zumindest dieses Kapitel ganz lesen, auch wenn Sie
danach nicht weiterlesen. Sie finden hier wichtige Informationen, die
Ihnen dabei helfen werden, den Computer aufzustellen, ihn
anzuschließen und zu konfigurieren.
In diesem Kapitel werden Ihnen alle Informationen gegeben, die Sie
benötigen, um mit der Arbeit zu beginnen. Die folgenden Kapitel
befassen sich mit dem BIOS-Setup-Dienstprogramm und
verschiedenen Laufwerken für austauschbare Speichermedien.
Warnung
Lesen Sie die separaten Netzanschlußanleitungen, bevor Sie den Computer zum
ersten Mal benutzen.
Allgemeine Ratschläge
Dieser Computer wurde für die Benutzung in einer normalen
Wohnung oder in einem Büro konstruiert. Es folgen ein paar
Ratschläge dazu, wo man den Computer am besten aufstellen sollte:
♦
Plazieren Sie die Systemeinheit flach auf eine solide, ebene
Oberfläche. Im Gegensatz zu einigen anderen Computern ist
die Systemeinheit nicht so konstruiert, daß sie auf die Seite
gelegt werden kann.
♦
Der Computer sollte nicht Feuchtigkeit, direktem Sonnenlicht
oder extremen Temperaturen ausgesetzt werden. Die
Temperatur bzw. Feuchtigkeit der Umgebung sollte sich nicht
schnell ändern. (Siehe Anhang B, “Technische Informationen”,
zu empfohlenen Temperatur- und Feuchtigkeitsbereichen.)
♦
Beim Aufstellen von Systemeinheit, Monitor und Tastatur sind
lokale und nationale Vorschriften bzgl. ergonomischer
Anforderungen zu berücksichtigen. Sie sollten beispielsweise
dafür sorgen, daß kein bzw. nur wenig Umgebungslicht vom
Bildschirm des Monitors als Blendlicht reflektiert wird und
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/1
Los geht’s
daß die Tastatur so plaziert ist, daß sie bequem benutzt werden
kann.
♦
Um den Computer herum sollte genügend Freiraum bestehen,
damit die Luft an allen Seiten zirkulieren kann. Die
Systemeinheit zieht unten und an der linken Seite Luft ein, die
durch die Belüftungsschlitze auf der Rückseite wieder
ausgeführt wird. Achten Sie darauf, daß diese Belüftungsschlitze nie blockiert werden.
Kabel, insbesondere Netzkabel, sollten nicht einfach über dem
Boden verstreut sein, so daß sich Personen, die vorbeigehen, darin
verhaken können.
Warnung
Der Computer benutzt das Netzkabel der Systemeinheit als seine
“Trennvorrichtung”. Achten Sie darauf, daß die Systemeinheit nahe einer
Netzsteckdose aufgestellt wird und der Stecker leicht zugänglich ist.
Um einen Brand oder elektrischen Schlag zu verhindern, sollte kein Teil der
Systemeinheit Regen oder Feuchtigkeit ausgesezt werden.
Anschluß der Komponenten
Siehe Kapitel 1, “Eine erste Einführung...”, wenn Sie bei der
Identifizierung der verschiedenen Ports der Systemeinheit Hilfe
benötigen.
Überprüfen der Wechselstromversorgung
Wenn der Computer geliefert wird, ist er für die kommerzielle
Wechselstromversorgung eingestellt, die in dem Land, in dem er
zum ersten Mal verkauft wurde, allgemein zur Verfügung steht. Er
ist auf den korrekten Spannungsbereich eingestellt worden und wird
mit einem Netzkabel und Stecker geliefert, die die relevanten
Sicherheitsnormen erfüllen.
Bevor Sie den Computer in einem anderen Land benutzen, d.h. nicht
dem ursprünglichen Erstverkaufsland, müssen Sie die Spannung und
Frequenz der Netzstromversorgung jenes Landes überprüfen sowie
den dort erforderlichen Netzkabeltyp. Prüfen Sie die Stromangaben
2/2
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
auf den Schildchen an der Rückseite der Systemeinheit des
Computers und des Monitors, um sicherzustellen, daß sie mit der
Netzstromversorgung kompatibel sind.
Die AC-Spannungseinstellung der Systemeinheit kann unter
Umständen mit dem Spannungswahlschalter auf der Rückseite der
Systemeinheit neu justiert werden. Im Kapitel “Pflege und
Transport” finden Sie Anleitungen dazu, wie dies gemacht wird. Es
ist wahrscheinlich, daß die Spannungseinstellung des Monitors
ebenfalls neu eingestellt werden muß. Sehen Sie in den
Benutzeranleitungen nach, die mit dem Monitor geliefert wurden oder
bitten Sie Ihren Händler um Hilfe.
Installation von Nachrüstoptionen
Wenn der Computer mit nicht-installierten Nachrüstoptionen bei
Ihnen eintrifft (z.B. mit Erweiterungskarten oder Speichermodulen),
lesen Sie bitte die entsprechenden Kapitel in diesem Benutzerhandbuch, die Ihnen die Installationsanweisungen Schritt-für-Schritt
geben. Erweiterungskarten könnten auch mit eigenen Unterlagen
geliefert worden sein, die die Anweisungen in diesem Handbuch
ergänzen bzw. nichtigmachen.
Bitte beachten Sie, daß einige Optionen, für die Sie Installationsanleitungen besitzen, vielleicht bereits im Werk oder von Ihrem
Händler für Sie installiert wurden.
Anschluß der Komponenten
Nachdem Sie sich davon überzeugt haben, daß die
Spannungseinstellungen und die AC-Netzkabel des Computers, des
Monitors und anderer Peripheriegeräte korrekt sind, befolgen Sie
die folgenden Anleitungen, um diese Komponenten aneinander
anzuschließen. Es ist wichtig, daß Sie sich an diese Reihenfolge
halten:
1.
Wenn Ihre AC-Steckdosen Schalter besitzen, stellen Sie diese
auf AUS.
2.
Sorgen Sie dafür, daß Systemeinheit, Monitor und alle
Peripheriegeräte ausgeschaltet sind.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/3
Los geht’s
3.
Schließen Sie das Monitor-Signalkabel am Monitor und auf
der Rückseite der Systemeinheit am Monitor-Port an. (Wenn
das Monitor-Signalkabel angeschlossen wird, nachdem der
Computer eingeschaltet wurde, erscheint die Bildschirmanzeige u.U. in Schwarz-Weiß oder überhaupt nicht.)
4.
Schließen Sie ggf. andere Signalkabel an Ihre Peripheriegeräten und deren Ports an der Systemeinheit an. Sorgen Sie
dafür, daß die Signalkabel sicher angebracht sind.
5.
Schließen Sie das Tastaturkabel am Tastatur-Port an der
Systemeinheit an. Achten Sie darauf, daß Sie das Tastaturkabel
nicht versehentlich an den Maus-Port anschließen.
6.
Schließen Sie die Maus an den Maus-Port der Systemeinheit
an. Tastatur und Maus sollten niemals angeschlossen werden,
wenn die Systemeinheit noch eingeschaltet ist.
7.
Schließen Sie den Computer ggf. an das Netzwerk an.
8.
Schließen Sie das Monitor-Netzkabel am Monitor und am ACStromauslaß an der Rückseite der Systemeinheit an.
9.
Schließen Sie das Netzkabel der Systemeinheit am ACStromeingang auf der Rückseite des Systems und an einer
naheliegenden, geerdeten AC-Netzsteckdose an.
10. Schließen Sie ggf. Netzkabel an Ihre Peripheriegeräte und an
naheliegende, geerdete AC-Netzsteckdosen an.
11. Wenn Ihre AC-Netzsteckdosen Schalter besitzen, stellen sie die
Schalter jetzt auf EIN.
Einschalten und Booten des Computers
Strom einschalten
Um den Computer einzuschalten, drücken Sie einfach die STROMTaste. Der grüne Anzeiger auf der STROM-Taste leuchtet, um
anzuzeigen, daß die Systemeinheit mit Strom versorgt wird. Denken
Sie daran, daß der Monitor über eine eigene Stromtaste oder einen
eigenen Stromschalter verfügt; in den Benutzeranleitungen finden Sie
dazu nähere Einzelheiten.
2/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
Achten Sie immer darauf, daß die Systemeinheit als erstes
eingeschaltet wird, d.h. bevor angeschlossene Peripheriegeräte
eingeschaltet werden.
Wenn der Computer nicht startet, obwohl die STROM-Taste
gedrückt wurde, sollten Sie überprüfen, ob die Netzkabel von
Systemeinheit und Monitor sicher angeschlossen sind und die ACStromversorgung eingeschaltet ist.
Selbsttest beim Einschalten (SBE)
Jedesmal beim Einschalten des Computers testet der SBE
verschiedene Hardware-Komponenten und vergleicht die aktuelle
Konfiguration des Computers mit der im Konfigurationsspeicher
(CMOS) aufgezeichneten Konfiguration. Währenddessen erscheinen
auf dem Bildschirm BIOS-Bereitschaftsmeldungen und SBEMitteilungen.
Die Boot-Sequenz
Wenn der SBE erfolgreich ist und keine ernsthaften Fehler oder
Konfigurationsdiskrepanzen entdeckt wurden, versucht der
Computer, ein Betriebssystem zu finden, d.h. er versucht zu booten.
Der Voreinstellung entsprechend wird der Computer zuerst nach
einer Systemdiskette suchen, dann nach einer bootfähigen Festplatte,
aber diese Reihenfolge kann mit dem BIOS-Setup-Dienstprogramm
geändert werden.
Systemdiskette
Eine Systemdiskette ist eine Diskette, die zumindest die Ansätze
eines Betriebssystems enthält. Wenn der Computer eine derartige
Diskette im Diskettenlaufwerk findet, bootet er von dort aus. Findet
er eine Diskette, die keine Systemdiskette ist, fordert der Computer
Sie dazu auf, die Diskette auszutauschen. Ihr Betriebssystemhandbuch sollte Anleitungen dazu enthalten, wie eine Systemdiskette angelegt wird.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/5
Los geht’s
Festplatte
Apricot Computer mit einer Festplatte enthalten bei ihrer Lieferung
entweder das Microsoft Windows 95- oder das MS-DOS/WindowsBetriebssystem bzw. sind diese vor-installiert, so daß das
Betriebssystem für Sie bereit ist, wenn Sie den Computer zum ersten
Mal einschalten.
Hinweis
Eine Festplatte könnte mehrere Betriebssysteme enthalten, und zwar in
verschiedenen Partitionen, aber zu einem bestimmten Zeitpunkt kann immer nur
eine Partition aktiv sein. Der Computer lädt sein Betriebssystem von der
derzeitig aktiven Partition.
Der Computer wird zum ersten Mal gestartet
Wenn Sie Ihren Computer zum ersten Mal einschalten, erscheint
eine Mitteilung, die die gesetzlichen Verkaufs- und
Lieferbedingungen für die Benutzung der auf der Festplatte des
Computers vorinstallierten Software erklärt. Wenn Sie diese
Mitteilung gelesen haben, können Sie F3 drücken, um fortzufahren.
Auf diese Weise erkennen Sie an, daß Sie die Verkaufs- und
Lieferbedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert haben.
Warum es vielleicht so aussieht, als ob Ihr Computer nicht mehr arbeitet
Ihr Computer ist mit einer eingebauten Energiesparfunktion
ausgestattet. Wenn Sie den Computer längere Zeit anlassen, ohne
ihn zu benutzen, geht er in einen besonderen NiedrigstromStandby-Modus über. Der Bildschirm leert sich und der Prozessor
wird langsamer. Das Betriebssystem und Ihre Programme laufen
weiter, wenn auch langsamer (natürlich können Sie sie nicht sehen,
da der Bilschirm leer ist). Der Computer arbeitet noch und Sie haben
keine Dateien verloren.
Sie können Ihren Computer wieder “aufwecken”, indem Sie eine
beliebige Taste auf der Tastatur drücken. Nähere Einzelheiten sind
im Kapitel “Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms” zu
finden.
2/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
Vorsicht
Der mit Ihrem Computer gelieferte Monitor ist so konstruiert, daß er mit diesen
Energiesparfunktionen arbeiten kann. Wenn Sie einen anderen Monitor
benutzen wollen, müssen Sie darauf achten, daß er den VESA-Standard für die
Display-Strommanagement-Zeichengabe (“Display Power Management
Signalling”) unterstützt; wenn er diesen Standard nicht unterstützt, könnte er
dauerhaft beschädigt werden.
Strom ausschalten
Bevor Sie den Computer ausschalten, sollten Sie die folgende
Prüfliste durchgehen:
♦
Beenden Sie alle Anwendungen, die zur Zeit laufen und achten
Sie darauf, alle Dateien zu speichern, die Sie verändert haben.
Ungespeicherte Informationen, die noch im Speicher des
Computers gehalten werden, gehen verloren, sobald Sie den
Computer ausschalten.
♦
Wenn Sie in einem Netzwerk angemeldet sind, sollten Sie sich
abmelden, bevor Sie den Computer ausschalten. Dies gibt dem
Betriebssystem des Netzwerks die Möglichkeit, die von Ihnen
benutzten Betriebsmittel des Netzwerks neu verfügbar zu
machen.
♦
Schließen oder beenden Sie die Softwareprogramme, die einen
virtuellen Speicher oder Plattenpufferung benutzen (Windows
95 und Windows for Workgroups machen dies automatisch).
♦
Sie sollten die angeschlossenen Peripheriegräte immer als
erstes ausschalten. Es ist nicht notwendig, den Monitor
auszuschalten, wenn er von der Systemeinheit mit Strom
gespeist wird.
♦
Warten Sie, bis alle Aktivitätsanzeiger auf dem Frontrahmen
erloschen sind.
Um den Computer auszuschalten, drücken Sie einfach noch einmal
die STROM-Taste. Der Stromanzeiger auf der Taste erlischt. Wenn
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/7
Los geht’s
der Monitor von der Systemeinheit mit Strom gespeist wird, wird er
zur selben Zeit ausgeschaltet.
Wenn Sie den Computer ausgeschaltet haben, sollten Sie mindestens
5 Sekunden warten, bevor Sie ihn wieder einschalten. Der Computer
inizialisiert sich u.U. nicht richtig, wenn Sie ihn kurz nacheinander
aus- und dann wieder einschalten.
Sicherung der vorinstallierten Software
Apricot Computer mit einer Festplatte werden normalerweise mit
einem vorinstallierten Betriebssystem geliefert. Die Festplatte enthält
auch einen vollständigen Satz an Cirrus Logic VideodisplayTreibern, obwohl der Computer anfänglich für die Benutzung des
standardmäßigen VGA Windows-Treiber konfiguriert ist.
Zusätzliche Software ist u.U. von Ihrem Händler vorinstalliert
worden.
Wir empfehlen, daß Sie vorinstallierte Software kurz nach dem
Einstellen des Systems kopieren oder sichern. Dies ist besonders
wichtig für Systeme, die ohne Installationsdisketten für die Software
auf der Festplatte geliefert werden. Eine Sicherungskopie wird Sie
vor einem Verlust der vorinstallierten Software schützen, falls die
Festplatte versagt oder Sie versehentlich Dateien überschreiben oder
löschen.
2/8
♦
Mit Windows 95 und Windows for Workgroups wird ein
Disketten-Bildsynthese-Dienstprogramm geliefert.
Damit
können Sie für das Betriebssystem und einige andere
Softwareprogramme von Diskettenabbildungen, die auf der
Festplatte vorinstalliert sind, Installationsdisketten anlegen.
Nähere Informationen sind in der On-line-Hilfe des
Dienstprogramms zu finden.
♦
Um andere vorinstallierte Software (und Ihre eigenen Dateien)
zu sichern, benutzen Sie das Backup-Werkzeug im
Systemprogramme-Ordner (wenn Sie Windows 95 benutzen)
oder Backup für Windows (wenn Sie Windows for
Workgroups benutzen).
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
Kopien, die Sie von vorinstallierter Software anfertigen, dürfen nur
als Sicherungskopien benutzt werden, für den Fall, daß die
vorinstallierte Version verlorengeht. Es ist nicht erlaubt,
Installationsdisketten, die von Diskettenabbildungen geschaffen
wurden, dazu zu benutzen, die Software auf einem anderen
Computer zu installieren.
Benutzung des 3,5-Zoll Diskettenlaufwerks
Das 3,5-Zoll Laufwerk kann doppelseitige Disketten mit einer
formatierten Kapazität von 1,44 MB (wenn als “HD”
gekennzeichnet) oder 720 KB (wenn ohne Kennzeichnung oder mit
der Kennzeichnung “DD” oder “doppelte Schreibdichte”) einlesen
und beschreiben.
Jede Diskette besitzt eine starre Kunststoffabdeckung mit einem
Metallverschluß, der die Oberfläche der Diskette schützt. Das
Laufwerk schiebt den Verschluß automatisch zur Seite, um die
Diskette einzulesen. Vermeiden Sie jegliche Berührung der
freiliegenden Oberfläche unter dem Verschluß; Sie könnten die
Diskette verformen oder einen Fingerabdruck hinterlassen, der das
Einlesen der Diskette erschweren könnte.
Halten Sie Staub, Feuchtigkeit, magnetische Gegenstände und
Geräte, die magnetische Felder erzeugen könnten, von Disketten
fern. Extreme Temperaturen und direktes Sonnenlicht sind ebenfalls
zu vermeiden. Andernfalls könnten Daten, die auf der Diskette
aufgezeichnet sind, verstümmelt werden.
Einschieben einer Diskette
Eine Diskette wird so in den Schlitz des Diskettenlaufwerk
eingegeben, daß der Verschluß zuerst hineingeführt wird und die
Etikettseite nach oben zeigt (siehe Abbildung). Auf einigen
Disketten befindet sich ein kleiner Pfeil auf der Oberseite der
Diskette; dieser Pfeil muß in Richtung Laufwerk weisen, wenn Sie
die Diskette einschieben.
Schieben Sie die Diskette ganz hinein, bis sie mit dem
Laufwerksmechanismus zusammenkommt. Wenn die AUSWURF-Taste
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/9
Los geht’s
herauskommt, bedeutet dies, daß die Diskette in der richtigen
Position ist.
Herausnahme einer Diskette
Bevor Sie versuchen, eine Diskette herauszunehmen, sollten Sie sich
davon überzeugen, daß das Laufwerk nicht gerade benutzt wird (der
Diskettenaktivitätsanzeiger auf dem Frontrahmen des Computers
muß erloschen sein).
Drücken Sie die AUSWURF-Taste auf dem Laufwerk. Der
Laufwerksmechanismus rückt aus und die Diskette wird zur Hälfte
aus dem Laufwerk herausgeschoben.
Wenn eine Diskette im Laufwerk steckenbleibt, weil sich vielleicht
ihr Etikett etwas löste und nach hinten umschlug, sollten Sie nicht
versuchen, sie mit einer Pinzette oder einem ähnlichen Gerät
herauszuholen, da das Laufwerk beschädigt werden könnte. Setzen
Sie sich mit einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung.
Schreibschutz einer Diskette
Eine Diskette kann schreibgeschützt werden, indem eine kleine
Klappe zur Kante der Diskette geschoben wird, so daß das kleine
darunterliegende kleine Loch offengelegt wird (siehe Abbildung).
Wenn diese Klappe in Position ist, können Sie Dateien auf der
Diskette einlesen, sie kopieren oder ausdrucken, aber Sie können
Dateien nicht neu anlegen, umbenennen oder löschen.
2/10
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Los geht’s
Das BIOS-Setup-Dienstprogramm kann das Diskettenlaufwerk
vollständig deaktivieren.
Benutzung der Hilfe-Funktion
Zusammen mit der auf der Festplatte Ihres Computers
vorinstallierten Software werden Sie oft eine oder mehrere Apricot
Hilfe-Dateien finden. Sie werden besondere Merkmale des Systems
erklären und Ihnen Anleitungen dazu geben, wie die Software
installiert wird, die notwendig ist, um jene besonderen Merkmale
ausschöpfen zu können.
Die Apricot Hilfe-Funktion kann je nach dem erwarteten
Betriebssystem in verschiedenen Formen geliefert werden; für die
Betriebssysteme Microsoft Windows 95 und MS-DOS/Windows,
gibt es gewöhnlich Windows-Hilfe-Dateien oder READMETextdateien.
Apricots Windows-Hilfe-Dateien sind normalerweise im ApricotOrdner (Windows 95) oder der Programmgruppe (Windows for
Workgroups) vorinstalliert.
Apricots README.1ST-Dateien oder andere ASCII-Textdateien, die
an ihren .TXT Dateierweiterungen identifiziert werden, können von
den meisten Texteditoren und Textverarbeitungsprogrammen
gelesen werden. Oder sie können auf jeweils einem Bildschirm
angezeigt werden, indem die die MS-DOS-Befehle Type (Eingeben)
und More (Mehr) benutzt werden, zum Beispiel:
TYPE README.1ST | MORE
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
2/11
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
3
BENUTZUNG DES BIOS-SETUPDIENSTPROGRAMMS
BIOS ist eine Abkürzung für grundlegendes Ein-/AusgabeSystem. Das BIOS-System arbeitet an der Grenze zwischen der
Hardware des Computers (Prozessor, Speicher usw.) und seiner
Software (dem Betriebssystem und Ihren Programmen) und
vermittelt im Grunde genommen zwischen ihnen.
Das BIOS-System ist permanent in einem Bereich des Festspeichers
(ROM) kodiert, obwohl es ggf. von einem autorisierten
Wartungsdienst modifiziert werden kann.
BIOS-Setup ist ein Dienstprogramm, das in den BIOS-Festspeicher
des Computers einprogrammiert ist. Sein Hauptzweck ist es, zu
ermöglichen, daß Sie sich die Hardware-Konfiguration des
Computers anschauen und sie ändern können. Es wird auch dazu
benutzt, verschiedene Sicherheits- und Stromsparoptionen zu
konfigurieren. Es ist notwendig, den Computer zu konfigurieren, um
sicherzustellen, daß die Software, die Sie benutzen, die Fähigkeiten
der Hardware erkennen und nutzen kann.
Die derzeitige Konfiguration wird in einem speziellen Bereich des
Speichers gehalten, dem CMOS-Speicher, und wird von einer
kleinen Batterie betrieben, so daß die Konfiguration beibehalten
wird, auch wenn der Computer ausgeschaltet wurde.
Der Computer ist bei seiner Auslieferung bereits konfiguriert, aber er
muß u.U. neu konfiguriert werden, wenn Sie Erweiterungsoptionen
wie Speichermodule oder Erweiterungskarten hinzufügen bzw.
entfernen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/1
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Start von BIOS-Setup
Kurz nach dem Einschalten Ihres Computers erscheint das folgende
Symbol oben rechts im Bildschirm:
~~~~
~~
~~~~
~~
~~~~
~~
Während dieses Symbol gezeigt wird, können Sie die F!-Taste
drücken, um das BIOS-Setup-Dienstprogramm zu starten.
Wenn BIOS-Setup von allein startet
Dies kann drei Ursachen haben:
3/2
♦
Der SBE erfaßt einen Konfigurationsfehler oder einen Defekt.
Dies könnte durch eine oder mehrere SBE-Fehlermeldungen
signalisiert werden, die im Kapitel “Fehlerbehebung”
aufgelistet sind. Wenn es sich um einen hartnäckigen Defekt
handelt, sollten Sie sich die Fehlermitteilungen sowie die
derzeitigen Konfigurationseinstellungen notieren, bevor Sie
sich mit einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung
setzen.
♦
Die CMOS-Batterie wird langsam schwach. Dies wird u.U.
durch Störfehlermitteilungen des SBE angezeigt. Wenn dies
bei jedem Einschaltvorgang geschieht, müssen Sie u.U. die
Batterie austauschen. Dies wird in Anhang A beschrieben.
♦
Es ist möglich, daß sich die Konfiguration des Computers
geändert hat, z.B. durch das Hinzufügen von mehr
Speicherkapazität, mehr Cache-Speicherkapazität oder eine
Erweiterungskarte. In diesem Fall müssen Sie u.U. die neue
Konfiguration definieren.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Steuertasten
Es werden verschiedene Tasten dazu benutzt, um sich im BIOSSetup-Dienstprogramm zu bewegen, auf dem Bildschirm etwas zu
selektieren oder die aktuelle Konfiguration zu ändern. Die zwei
Zeilen unten im Bildschirm zeigen an, was Sie zu einem bestimmten
Zeitpunkt tun können.
Um eine Zeile zu selektieren, drücken Sie die NACH OBEN bzw.
NACH UNTEN ZEIGENDE PFEILTASTE, bis die gewünschte Zeile
hervorgehoben wird. Wenn die Zeilen mehr als eine Bildschirmseite
in Anspruch nehmen, wird der Bildschirm rollen. Die BILDAUFWÄRTS- und BILD-ABWÄRTS-Tasten können ebenfalls benutzt
werden. Um einen selektierten Vorgang zu wählen, drücken Sie die
EINGABE-Taste.
Um aus einem Bildschirm auszusteigen, drücken Sie die
Abbruchtaste. Um Hilfe zu bekommen, selektieren Sie eine Zeile
und drücken F1.
Einige Zeilen dienen nur der Information. Andere Zeilen besitzen
Felder, die Sie verändern können. Veränderbare Felder werden in
eckige Klammern gesetzt. Die meisten veränderbaren Felder lassen
es zu, daß Sie einen von mehreren möglichen Werten selektieren.
Um einen anderen Wert zu selektieren, benutzen Sie die NACH LINKS
und NACH RECHTS ZEIGENDEN PFEILTASTEN. Bei einigen
veränderbaren Feldern müssen Sie eine Zahl eingeben. Sie können
Zahlen eingeben, die PLUS (+) Taste für eine Zunahme oder die
MINUS (–) Taste für eine Verringerung des aktuellen Werts drücken.
Um die vorherige Einstellung für eine Zeile wiederherzustellen,
drücken Sie F9. Um die Standardeinstellung wiederherzustellen,
drücken Sie F10.
Drücken Sie die ABBRUCH-Taste im Hauptmenü, wenn Sie aus dem
Dienstprogramm aussteigen wollen. Sie werden gefragt, ob Sie
Veränderungen, die Sie an der Konfiguration vorgenommen haben,
im CMOS-Speicher des Computers speichern bzw. nicht speichern
wollen. Wenn Sie die Veränderungen speichern, wird der Computer
beim Ausstieg aus dem Dienstprogramm von neuem booten.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/3
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Drücken
Nach
NACH OBEN ZEIGENDE
PFEILTASTE
NACH UNTEN ZEIGENDE
PFEILTASTE
Sie bewegen den Hervorhebungsbalken im Bildschirm von
einer Zeile bzw. einem Feld zu einer ander Zeile bzw. einem
anderen Feld.
NACH LINKS ZEIGENDE
PFEILTASTE
NACH RECHTS ZEIGENDE
PFEILTASTE
Sie rollen durch die möglichen Selektionen für das zur Zeit
Hervorgehobene.
EINGABETASTE
Sie wählen das zur Zeit Hervorgehobene.
BILD-AUFWÄRTS-TASTE
BILD-ABWÄRTS-TASTE
Sie bewegen sich zwischen den Seiten des aktuellen
Bildschirms.
F1
Sie sehen sich einen Pop-Up-Hilfe-Dialog zu dem zur Zeit
Hervorgehobenen an. Drücken Sie noch einmal F1, um
allgemeine Hilfe zu Setup zu bekommen. Drücken Sie die
ABBRUCH-Taste, um den Hilfe-Dialog zu schließen.
F9
Stellt die vorherige Einstellung für den zur Zeit selektierten
Gegenstand wieder her.
F10
Stellt die BIOS-Standardvoreinstellung für den zur Zeit
selektierten Gegenstand wieder her. Diese Einstellung ist u.U.
für Ihr System nicht geeignet.
ABBRUCH
Ausstieg aus dem aktuellen Bildschirm. Um aus BIOS-Setup
auszusteigen, drücken Sie die ABBRUCH-Taste im Hauptmenübildschirm. Wenn Sie aus BIOS-Setup aussteigen, nachdem
Sie Veränderungen gespeichert haben, bootet der Computer
von neuem.
3/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Bildschirm des Hauptmenüs
Wenn Sie BIOS-Setup starten, erscheint ein Hauptmenübildschirm
mit den folgenden Optionen:
•
•
•
•
•
•
•
•
System Summary
Systemprotokoll
Devices and I/O Ports
Geräte und E/A-Ports
Date and Time
Datum und Zeit
Security
Sicherheit
Start Options
Startoptionen
Advanced Setup
Fortgeschrittenes Setup
ISA Legacy Resources
ISA-Legacy-Betriebsmittel
Power Management
Strommanagement
Save Settings
Einstellungen speichern
Restore Settings
Einstellungen wiederherstellen
Load Default Settings
Standard-Voreinstellungen laden
Exit Setup
Ausstieg aus Setup
Zeilen mit einem vorausgehenden Blickfang sind mit weiteren
Menüs oder Dialogkästchen assoziiert und werden etwas später in
diesem Kapitel beschrieben.
Blickfang neben einer Zeile deutet darauf hin, daß BIOSEin
Setup einen Konfigurationsfehler erfaßte und versuchte, ihn zu
korrigieren.
Die Option “Save Settings” (Einstellungen speichern) speichert alle
Veränderungen, die Sie bis jetzt vorgenommen haben.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/5
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Die Option “Restore Settings” (Einstellungen wiederherstellen) stellt
die Einstellungen wieder her, die in Kraft waren, als Sie das BIOS
Setup-Dienstprogramm starteten (mit Ausnahme der Datum- und
Zeit-Einstellungen).
Die Option “Load Default Settings” (Standard-Voreinstellungen
laden) stellt die Standard-Voreinstellungen von BIOS wieder her.
Vorsicht
Die BIOS-Standard-Voreinstelllungen sind u.U. für Ihr spezielles System nicht
angemessen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, bevor Sie die Option
“Standard-Voreinstellungen laden” benutzen bzw. F10 drücken.
System Summary (Systemprotokoll)
Diese Seite kann nicht editiert werden, aber sie gibt eine
Zusammenfassung der Einstellungen des Hauptsystems. Änderungen,
die auf anderen Seiten vorgenommen wurden, werden hier deutlich.
Notieren Sie sich die Angaben auf dieser Seite, bevor Sie etwas
verändern.
Devices and I/O Ports (Geräte und E/A-Ports)
Serial Ports (Serielle Ports) A & B
Dies ermöglicht die Auswahl der von den zwei seriellen Ports
benutzten E/A-Ports und Unterbrechungen. Am besten verändert
man die Standard-Voreinstellungen nicht. Deaktivieren Sie die
seriellen Ports nicht, es sei denn, Sie sind sich absolut sicher, daß Sie
sie nicht brauchen werden.
Paralell Port (Paralleler Port)
Dies ermöglicht die Einstellung des E/A-Ports und der vom
parallelen Port benutzten Unterbrechung. Sie können Standardoder Erweiterte Portmodi selektieren. Um den EPP-Modus zu
bekommen, müssen Sie u.U. die E/A-Einstellung verändern.
3/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Modus des parallelen Ports
Beschreibung
Standard
Nur für Ausgabe benutzt.
Enhanced Bi-directional
(Erweitert ) (Doppeltgerichtet)
Einfache Zweiwege-Daten.
EPP
Parallelportmodus - erweitert.
ECP
Portmodus - erweiterte
Fähigkeiten.
In den Anleitungen für die Parallelportgeräte, die Sie anschließen
wollen, beispielsweise ein Streamer-Magnetbandgerät, sollten Sie
vollständige Angaben dazu finden, ob die Portfähigkeiten auf eine
der obenstehenden, erweiterten Optionen geändert werden müssen.
Diskette Drives (Diskettenlaufwerke) A & B
Hiermit können Sie spezifizieren, welche Diskettenlaufwerke
installiert sind. Diskettenlaufwerk A, das standardmäßig eingebaut
ist, ist immer ein 1,44 MB 3,5-Zoll-Laufwerk. Wenn ein zweites
Diskettenlaufwerk installiert ist, handelt es sich hierbei gewöhnlich
um ein 1,2 MB 5,25-Zoll-Laufwerk.
Mouse (Maus)
Diese Option ermöglicht die Benutzung einer Maus. Die tatsächliche
Präsenz einer Maus kann dann vom SBE erfaßt werden. Diese
Option sollte normalerweise nicht deaktiviert werden.
IDE Drives Setup (Setup der IDE-Laufwerke)
Die zwei IDE/ATA-Schnittstellen der Hauptplatine unterstützen
insgesamt vier Laufwerke (d.h. zwei Laufwerke pro Schnittstelle).
Der Computer selbst kann jedoch höchstens zwei Festplattenlaufwerke sowie ein Laufwerk für austauschbare Speichermedien,
gewöhnlich ein CD-ROM-Laufwerk, aufnehmen. Die Festplattenlaufwerke sollten an die primäre IDE-Schnittstelle und das CDROM-Laufwerk sollte an die zweite Schnittstelle angeschlossen
werden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/7
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Festplattenlaufwerke
Die Größe der Festplatte und ihr Typ werden beim Einschalten des
Computers automatisch erfaßt, aber zwei andere Parameter können
für jedes Laufwerk manuell gesetzt werden.
Parameter
Einstellungen
IDE Performance
(IDE Leistung)
“High Performance” (der Hochleistungsmodus) ermöglicht dem System, eventuelle
Leistungserweiterungsfeatures des
Laufwerks zu benutzen. Sie sollten für
ältere Festplattenlaufwerke oder
Laufwerke, die nicht der IDE/ATASpezifikation folgen, den kompatiblen
Modus wählen.
IDE Translation Mode
(IDE Übersetzungsart)
Wählen Sie “Extended CHS” (erweitertes
CHS), um die Betriebsweise zu aktivieren,
die dem BIOS-System einen Zugriff zu
Festplattenlaufwerken mit einer Kapazität
von mehr als 504 MB ermöglicht. Sie
müssen u.U. “Standard CHS” selektieren,
wenn Ihr Betriebssystem das erweiterte
CHS für große Laufwerke nicht
unterstützt.
CD-ROM-Laufwerke
Das BIOS-System wird beim Einschalten das Vorhandensein eines
CD-ROM-Laufwerks erfassen. Es wird als CD-ROM-Laufwerk 2
angezeigt (so daß für die Festplattenlaufwerke 0 und 1 benutzt
werden können). Sie können die IDE-Leistungsparameter des CDROM-Laufwerks manuell genauso konfigurieren wie die eines
Festplattenlaufwerks.
3/8
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Date and Time (Datum und Zeit)
Hiermit können Sie die Echtzeituhr der Hauptplatine einstellen.
Diese Uhr wird von einer Batterie betrieben, wenn der Computer
ausgeschaltet ist.
Zeit
Die Zeit wird im 24 Stunden-Format angegeben. Mit der NACH
RECHTS bzw. NACH LINKS ZEIGENDEN PFEILTASTE können Sie von
Stunden auf Minuten und auf Sekunden übergehen. Zur Eingabe
neuer Werte sind die Zahlentasten oder die PLUS (+) und MINUS (–)
Tasten für die Erhöhung bzw. Verringerung der Zahl zu benutzen.
Datum
Das Datum wird im üblichen Tag/Monat/Jahr-Format angegeben.
Es kann auf dieselbe Art und Weise verändert werden wie die Zeit.
Wenn das korrekte Datum einmal eingegeben wurde, sollte es nicht
mehr notwendig sein, diesen Vorgang zu wiederholen. Der
Computer berücksichtigt Schaltjahre automatisch.
Security (Systemsicherheit)
Hiermit können Sie Kennworte für die generelle Benutzung oder die
Benutzung durch einen Verwalter setzen, ändern oder löschen. Sie
können auch den Zugriff zur Festplatte des Computers und den
Diskettenlaufwerken regeln.
Die Kennwortoptionen sind für Computer gedacht, die nicht über
kompliziertere Sicherheitssysteme verfügen. Sie sollten diese
Optionen nicht auf einem Apricot LS340-Computer mit
eingebautem LOC Technologie-Sicherheitssystem benutzen.
Secure Hard Disk Drives and Diskette Drives
(Festplatten- und Diskettenlaufwerke sichern)
Diese Optionen sollten benutzt werden, um den Zgriff zu den
Festplattenlaufwerken (einschließlich CD-ROMs) und Diskettenlaufwerken (einschließlich FTD-Bandlaufwerken) zu aktivieren bzw.
zu deaktivieren.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/9
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Vorsicht
Deaktivieren Sie nicht beide Festplattenlaufwerke und die Diskettenlaufwerke,
denn dann wird der Computer kein Betriebssystem finden und nicht laden
können. Achten Sie darauf, daß Sie das(die) im Startoptionenmenü (siehe
unten) spezifizierte(n) Startgerät(e) nicht deaktivieren.
Power-on Password (Kennwort beim Einschalten)
Diese Option ermöglicht das Setzen eines Kennwortes, das jedesmal,
wenn der Computer eingeschaltet oder von neuem gebootet wird,
angefordert wird. Nur Personen, die das Kennwort kennen, werden
den Computer benutzen können. Das Kennwort kann bis zu sieben
Zeichen umfassen.
Um ein “Kennwort beim Einschalten” zu definieren, verfährt man
wie folgt:
1.
Geben Sie im Einschalt-Kennwortdialog das Kennwort in das
Kästchen “Enter Power-on Password” ein und drücken Sie
dann die NACH UNTEN ZEIGENDE PFEILTASTE.
2.
Geben Sie das Kennwort noch einmal in das Kästchen mit der
Aufforderung “Enter Power-on Password Again” ein.
Um Vertraulichkeit zu bewahren, wird das Kennwort nicht
während der Eingabe auf dem Bildschirm angezeigt.
3.
Wenn Sie wünschen, daß der Computer nach dem
Einschaltkennwort fragt, sorgen Sie dafür, daß die “Password
Prompt” (Kennwort-Eingabeaufforderung) auf “On” gesetzt ist.
Wenn diese Option auf “Off” gesetzt ist, wird der Computer
immer noch das Kennwort benötigen, aber er wird nicht
danach fragen.
4.
Wählen Sie die Option “Set or Change Power-on Password”
(Einschaltkennwort setzen oder ändern).
Ein Dialog bittet Sie, zu bestätigen, daß Sie ein existierendes
Einschaltkennwort ersetzen wollen.
5.
3/10
Drücken Sie die EINGABE-Taste, um dies zu bestätigen
(andernfalls die ABBRUCH-Taste).
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Wenn der Computer jetzt das nächste Mal eingeschaltet oder neu
gebootet wird, muß der Benutzer das Kennwort eingeben. Wenn die
Kennwort-Eingabeaufforderungsoption auf “On” gesetzt ist,
erscheint die folgende Eingabeaufforderung auf dem Bildschirm:
Type your password, then press Enter.
Geben Sie Ihr Kennwort ein und drücken Sie
dann die Eingabetaste.
Wenn die Kennwort-Eingabeaufforderungsoption auf “Off” gesetzt
ist, erscheint keine Eingabeaufforderung für den Benutzer. Der
Computer wird booten (oder, wenn während des Starts F1 gedrückt
wird, startet das BIOS-Setup-Dienstprogramm) und wartet dann, bis
der Benutzer das Kennwort eingegeben und die EINGABE-Taste
gedrückt hat. Es ist wichtig, daß dies autorisierten Benutzern des
Computers mitgeteilt wird, denn sonst könnten sie glauben, daß der
Computer aufgehört hat, zu arbeiten.
Dem Benutzer werden für die Eingabe des richtigen Kennworts drei
Versuche zugestanden. Wenn das richtige Kennwort nicht
eingegeben wird, wird das System “gesperrt” und muß ausgeschaltet
werden. Wenn der Computer wieder eingeschaltet wird, startet diese
Sequenz von neuem.
Löschung eines Einschaltkennworts:
1.
Wählen Sie im Einschalt-Kennwortdialog die Option “Delete
Power-on Password” (Einschaltkennwort löschen).
Sie werden gebeten, zu bestätigen, daß Sie das existierende
Einschaltkennwort löschen wollen.
2.
Drücken Sie die EINGABE-Taste, um dies zu bestätigen.
Administrator Password (Verwalterkennwort)
Ein Verwalterkennwort arbeitet genauso wie ein Einschaltkennwort.
Wenn Sie ein Verwalter- und ein Einschaltkennwort definieren, wird
der Computer nur das Verwalterkennwort akzeptieren.
Start Options (Startoptionen)
Bestimmte Features können automatisch gesetzt oder aktiviert
werden, wenn der Computer bootet.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/11
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Keyboard Numlock State (Tastatur-Numlock)
Wird diese Option auf “On” gesetzt, werden die Tasten auf dem
numerischen Tastaturfeld (rechts auf der Tastatur) Zahlen
produzieren, wenn NUMLOCK gedrückt wurde. Wenn auf “Off”
gesetzt, werden diese Tasten stattdessen Kursorsteuerfunktionen
bieten.
Keyboard Speed (Geschwindigkeit der Tastatur)
Hiermit wird bestimmt, wie schnell (oft) eine gedrückte Taste
wiederholen wird; die Einstellung ist entweder “Fast”
(Voreinstellung) oder “Normal”.
Disketteless Operation (Betrieb ohne Diskette)
Wenn diese Option “Disabled” ist, wird der SBE das
Diskettenlaufwerk suchen und testen, und er wird einen Fehler
mitteilen, wenn das Laufwerk defekt ist oder fehlt. Wenn diese
Option “Enabled” ist, wird der SBE den Test auslassen und
fortfahren, vorausgesetzt, daß ein anderes bootfähiges Element zur
Verfügung steht (z.B. das Festplattenlaufwerk).
Displayless Operation (Betrieb ohne Display)
Wenn diese Option “Disabled” ist, wird der SBE nach einem
angeschlossenen Monitor suchen und einen Fehler mitteilen, wenn
ein Monitor fehlt; wenn die Option “Enabled” ist, wird der SBE
zulassen, daß der Computer ohne einen Monitor startet.
Keyboardless Operation (Betrieb ohne Tastatur)
Wenn diese Option “Disabled” ist, wird der SBE nach einer
angeschlossenen Tastatur suchen und einen Fehler mitteilen, wenn
sie defekt ist oder fehlt; wenn die Option “Enabled” ist, wird der
SBE zulassen, daß der Computer ohne Tastatur startet.
Startup Devices (Startgeräte)
Mit diesen Optionen können Sie genau angeben, wo das BIOSSystem beim Bootvorgang nach einem Betriebssystem sucht. Wenn
3/12
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
der Computer auf dem ersten Startgerät kein Betriebssystem
lokalisieren kann, versucht er das zweite Startgerät usw.
Bitte beachten Sie, daß der Computer nicht booten kann, wenn das
erste Startgerät auf “Disabled” gesetzt ist.
Die möglichen Einstellungen hängen von der Zahl und dem Typ der
Geräte ab, die in Ihrem Computer installiert sind. “Diskette Drive 1”
ist zum Beispiel als Einstellung nicht möglich, wenn Ihr Computer
kein zweites Diskettenlaufwerk beitzt.
Der Voreinstellung entsprechend ist das erste Startgerät
Diskettenlaufwerk 0 und das zweite Startgerät ist Festplatte 0.
Normalerweise ist es nicht notwendig, diese Einstellung zu ändern.
Power On Self Test (Selbsttest beim Einschalten)
Der SBE kann so gesetzt werden, daß er entweder nur eine schnelle
Testreihe oder eine gründlichere (aber längere) erweiterte Testreihe
durchführt.
Virus Detection (Entdeckung eines Virus)
Wenn diese Option “Enabled” ist, wird das BIOS-System jedesmal
beim Einschalten das Startgerät überprüfen, um herauszufinden, ob
sich ein Bootsektorvirus eingeschlichen hat. Dieser Test ist bei den
neueren Virustypen nicht ganz unfehlbar, aber er kann helfen.
Advanced Setup (Fortgeschrittenes Setup)
Wenn an dieser Stelle Einstellungen fälschlicherweise geändert
werden, könnte dies dazu führen, daß das System stoppt oder Ihre
Software nicht mehr richtig arbeitet. Auf dem Bildschirm erscheint
eine Warnung, wenn Sie im Menü “Fortgeschrittenes Setup” wählen.
Cache Control (Cache-Steuerung)
Ein einfacher Dialog ermöglicht es Ihnen, den externen CacheSpeicher, sofern installiert, zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Einige ältere Softwareprogramme sind geschwindigkeitsempfindlich
und Sie müssen in einigen wenigen Fällen den Cache u.U.
deaktivieren.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/13
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Im Kapitel “Hinzufügen von Erweiterungskarten” sind nähere
Einzelheiten über das Hinzufügen von Cache-Speicherkapazität zu
finden.
ROM Shadowing (ROM-Abschattung)
ROM abschatten bedeutet, daß sein Inhalt in den System- oder
Arbeitsspeicher (RAM-Speicher) des Computers kopiert wird. Dies
hat zwei Vorteile: Der Festspeicher (ROM-Speicher) hat (relativ)
lange Zugriffszeiten, und der Prozessor kann den RAM-Speicher
schneller erreichen als den ROM-Speicher; zweitens kann der Inhalt
des RAM-Speichers für noch größere Leistungen im Cache-Speicher
abgespeichert werden. Das gesamte BIOS ROM des
Computersystems ist abgeschattet.
Die ROM-Abschattungsoption ermöglicht es Ihnen, Video BIOS
abzuschatten sowie bis zu drei 32 KB Bereiche des Erweiterungskarten-ROM (d.h. ROM, der auf ISA- oder PCI-Erweiterungskarten
installiert ist) mit Adressen zwischen C8000h und EFFFFh.
Im Kapitel “Hinzufügen von Erweiterungskarten” sind nähere
Informationen über das Adressieren des Erweiterungskarten-ROM
zu finden.
Bitte beachten Sie, daß die zwei 32 KB Bereiche von E0000h bis
E7FFFh und E8000h bis EFFFFh nicht unabhängig vom SystemBIOS-ROM abgebildet werden können.
Vorsicht
Abschatten ist nur für den Festpeicher der Erweiterungskarte angemessen. Es
darf nicht für den Arbeitsspeicher der Erweiterungskarte aktiviert werden.
PCI Settings (PCI-Einstellungen)
Die einzige konfigurierbare PCI-Einstellung ist Paletten-”Snooping”,
welches aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Es sollte nur für
PCI-Video-Erweiterungskarten aktiviert werden, für die dies
notwendig ist.
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APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
ISA Legacy Resources (ISA Legacy-Betriebsmittel)
Wenn Sie in Ihrem Computer eine ISA-Erweiterungskarte eingesetzt
haben, sollten Sie diese Option benutzen, um jene Betriebsmittel, die
von der Karte benutzt werden als “Not Available” zu markieren. Dies
ist notwendig, da das BIOS-System ihre Benutzung nicht erfassen
kann, es muß aber darüber informiert werden, so daß “Plug and
Play”-Elemente und PCI-Karten automatisch konfiguriert werden,
um Betriebsmittelkonflikte zu vermeiden.
Für jedes Betriebsmittel gibt es eine separate Option: Speicher, E/APorts, DMA-Kanäle und Unterbrechungen. Im Kapitel “Hinzufügen
von Erweiterungskarten” sind weitere Informationen über die von
Erweiterungskarten benutzten Betriebsmittel zu finden.
Wenn etwas als “Available” markiert ist, wird davon ausgegangen,
daß es nicht von einer ISA-Karte oder einem anderen Element
benutzt und deshalb für den PCI-Autokonfigurationsprozeß
erhältlich sein wird. Wenn etwas als “Allocated by the system”
gekennzeichnet ist, bedeutet dies, daß es für die Benutzung durch
Elemente der Hauptplatine reserviert ist.
Power Management (Strommanagement)
Die Strommanagement-Features dienen dazu, den durchschnittlichen
Energieverbrauch Ihres Computers zu reduzieren. Einige Funktionen
werden in unserem Werk aktiviert worden sein, um sicherzustellen,
daß die Anforderungen des Energy Star-Programms erfüllt werden.
Weitere Informationen über das Energy Star-Programm sind in der
Windows Hilfe-Datei zu finden, die auf Ihrer Festplatte vorinstalliert
ist.
Hard Disk Standby (Festplatten-Standby)
Wenn diese Option “Enabled” ist, wird das Festplattenlaufwerk die
Drehung einstellen oder reduzieren, wenn es ungefähr zwanzig
Minuten lang nicht benutzt wurde.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
3/15
Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms
Standby Timeout (Standby-Zeitabschaltung)
Wenn diese Option nicht “Disabled” ist, wird der Computer in einen
Niedrigstrom-Standby-Modus übergeht, wenn er eine vorher
bestimmte Zeit lang nicht benutzt wurde. Der Prozessor verlangsamt
sich und, wenn die Monitor-Strommanagement-Option ebenfalls
“Enabled” ist, wird sich der Monitor leeren. Das Betriebssystem und
Ihre Programme werden weiterhin laufen, aber langsam. Sie können
den Computer wieder aufwecken, indem Sie eine beliebige Taste auf
der Tastatur drücken.
Monitor Power Management (Monitor-Strommanagement)
Diese Option sollte nur dann benutzt werden, wenn Ihr Monitor,
DPMS (Display-Strommanagement-Zeichengabe) unterstützt. Ist die
Option “Enabled”, wird sich der Monitor leeren, wenn der Computer
in den Standby-Modus übergeht (s.o.).
Monitorstrom kann auch dadurch eingespart werden, daß die
eingebauten Stromspar-Features von Windows 95 oder dem “Cirrus
Logic Display Power Manager Screen Saver” benutzt werden, der
mit Windows for Workgroups geliefert wird. In den Windows HilfeDateien sind weitere Informationen zu finden.
Vorsicht
Der mit Ihrem Computer gelieferte Monitor ist so konstruiert, daß er mit diesen
Energiespar-Funktionen arbeiten kann. Wenn Sie einen anderen Monitor
benutzten wollen, müssen Sie darauf achten, daß dieser Monitor DPMS
unterstützt. Wenn dies nicht der Fall ist, könnte er auf Dauer beschädigt
werden.
3/16
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
4
BENUTZUNG VON DISKETTEN-,
CD-ROM- UND
BANDLAUFWERKEN
In diesem Kapitel werden Informationen über die verschiedenen
optionalen Laufwerke für austauschbare Speichermedien
gegeben, die erhältlich sind. Dazu gehören:
♦
5,25-Zoll Diskettenlaufwerk
♦
CD-ROM-Laufwerk
♦
FTD Travan-Bandlaufwerk
♦
SCSI QIC Viertelzoll-Kassettenlaufwerk
♦
SCSI DDS-2 (Digitale Datenspeicherung) Bandlaufwerk
Benutzung eines 5,25-Zoll Diskettenlaufwerks
Dieses Laufwerk kann doppelseitige Disketten mit einer formatierten
Kapazität von entweder 1,2 MB (gekennzeichnet als “HD” oder
“Hohe Schreibdichte”) oder 360 KB (gekennzeichnet als “DD” oder
“doppelte Schreibdichte”) einlesen und auf sie einschreiben.
Jede flexible Magnetplatte (Floppy) ist in einer flexiblen, Kunststoffhülle mit einer, langen, abgerundeten Öffnung eingeschlossen,
durch die die Lese-/Schreibköpfe des Diskettenlaufwerks mit der
Oberfläche der Magnetplatte zusammenkommen können. Sie dürfen
die freiliegende Oberfläche der Magnetplatte nicht berühren.
Halten Sie Disketten fern von Staub, Feuchtigkeit, magnetischen
Gegenständen und Geräten, die magnetische Felder erzeugen.
Vermeiden Sie auch extreme Temperaturen und das Einwirken von
direktem Sonnenlicht. Andernfalls könnten Daten, die auf der
Diskette aufgezeichnet sind, verstümmelt werden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/1
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
Einschieben einer Diskette
1.
Schieben Sie die Diskette so in den Laufwerksschacht ein, daß
die Lese-/Schreib-Öffnungsfläche ganz vorne ist.
2.
Wenn die Diskette ganz eingeschoben ist, drehen Sie den
Sperrhebel im Uhrzeigersinn, um den Laufwerksmechanismus
einzurücken.
Herausnehmen einer Diskette
1.
Bevor Sie versuchen, eine Diskette herauszunehmen, sollten Sie
sich zuerst davon überzeugen, daß das Laufwerk derzeitig
nicht in Gebrauch ist (die LED des Laufwerks darf nicht
erleuchtet sein).
2.
Drehen Sie den Sperrhebel eine Viertel Umdrehung gegen den
Uhrzeigersinn, um den Laufwerksmechanismus auszurücken.
Die Diskette wird zur Hälfte aus dem Laufwerk
herausgeschoben.
3.
Ziehen Sie die Diskette ganz aus dem Laufwerk heraus.
Schreibschutz einer Diskette
Eine Diskette kann schreibgeschützt werden, indem die kleine Kerbe
am Rand der Diskettenhülle (A) mit einem selbstklebenden Streifen
(B) abgedeckt wird; derartige Streifen werden normalerweise mit
neuen Disketten geliefert. Wenn der Streifen in dieser Position ist,
können Sie Dateien der Diskette einlesen oder ausdrucken, aber sie
können Dateien nicht neu anlegen, umbenennnen oder löschen.
A
4/2
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
Benutzung des CD-ROM-Laufwerks
Mit angemessener Software-Unterstützung kann ein CD-ROMLaufwerk Multimedia-Daten von CD-ROM-Platten und Multisession
Photo-CD-Platten zurückholen. Es kann auch kommerzielle AudioCDs abspielen.
1
COMPACT
2
1
2
3
4
5
3
4
5
Disketteneinschub- oder Teller
Kopfhörerbuchse und Lautstärkeregler für den Kopfhörer
Aktivitätsanzeiger (grün = eingeschaltet, gelb = aktiv)
Notauswurfloch
AUSWURF-Taste (nur funktionstüchtig, wenn das
Laufwerk eingeschaltet ist)
Die zur Steuerung des Laufwerks erforderliche Software ist vom
jeweiligen Laufwerkstyp und der Betriebsumgebung abhängig;
Einzelheiten dazu sind in der Hilfe-Funktion zu finden, die mit dem
Computer geliefert wurde bzw. kann Ihnen Ihr Händler weitere
Informationen dazu geben.
Das Laufwerk besitzt eine eigene Kopfhörerbuchse zusammen mit
Lautstärkeregelung. Sie können sie benutzen, um sich Musik-CDs
anzuhören, aber normalerweise nicht, um die Akustik auf
Multimedia-CDs wie z.B. Spielen zu hören.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/3
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
Versuchen Sie nicht den Computer zu bewegen, während sich im
Laufwerk noch eine CD befindet, besonders wenn die CD zu dem
Zeitpunkt noch abgespielt wird.
Warnung
Der Laserstrahl im Inneren des CD-ROM-Laufwerks beschädigt die Augen,
wenn er freiliegt. Versuchen Sie nicht, das CD-ROM-Laufwerk
auseinanderzunehmen. Wenn ein Fehler auftauchen sollte, empfiehlt es sich, mit
einem autorisierten Wartungsdienst Kontakt aufzunehmen.
Einlegen einer CD
1.
Drücken Sie die AUSWURF-Taste vorne am Laufwerk.
2.
Wenn der Teller halb aus dem Laufwerk herausgekommen ist,
ziehen Sie ihn so weit wie möglich heraus.
3.
Legen Sie die CD mit der Stirnseite nach oben auf den Teller.
4.
Wenn der Teller voll herausgekommen ist, drücken Sie die
noch einmal oder Sie drücken vorsichtig
gegen das Vorderteil des Tellers und er wird dann in das
Laufwerk zurückgezogen. Wenn der Teller nur halb
herausgekommen ist, drücken Sie ihn hinein, bis er mit dem
Laufwerksmechanismus zusammenkommt.
AUSWURF-Taste
5.
Warten Sie, bis die CD ihre volle Drehgeschwindigkeit
erreicht hat, bevor Sie versuchen, sie einzulesen.
Herausnehmen einer CD
4/4
1.
Bevor Sie versuchen, eine CD herauszunehmen, sollten Sie sich
vergewissern, daß der Computer eingeschaltet ist (andernfalls
wird die AUSWURF-Taste nicht funktionieren) und daß das
Laufwerk zu dem Zeitpunkt nicht aktiv ist (der
Aktivitätsanzeiger des Laufwerks sollte nicht aufleuchten).
2.
Drücken Sie die AUSWURF-Taste. Der Laufwerksmechanismus
rückt aus und der Teller wird ausgefahren. (Die AUSWURFTaste kann mit der Software, die das CD-ROM-Laufwerk
steuert, deaktiviert werden. In diesem Fall wird ein Drücken
der AUSWURF-Taste nichts bewirken.)
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
3.
Wenn der Teller nur zur Hälfte ausgefahren wird, sollten Sie
ihn so weit wie möglich herausziehen.
4.
Nehmen Sie die CD aus dem Teller heraus.
Um den Teller manuell herauszubekommen (beispielsweise dann,
wenn der Strom ausgefallen ist), müssen Sie zuerst sicherstellen, daß
der Computer ausgeschaltet ist. Führen Sie dann einen dünnen
Metallstab (z.B. eine geradegebogene Büroklammer) in das Notauswurfsloch ein und drücken Sie fest.
Halten Sie CDs von Staub und Feuchtigkeit fern, und vermeiden Sie
jegliche Berührung der Oberfläche der CD. Extreme Temperaturen
und das Einwirken von direktem Sonnenlicht sind ebenfalls zu
vermeiden.
Benutzung eines FTD Travan-Bandlaufwerks
Das FTD Travan-Bandlaufwerk benutzt die On-board
Diskettenschnittstelle und benötigt deshalb keine zusätzliche
Laufwerkcontrollerkarte wie die meisten anderen Bandlaufwerke.
1
2
1 Laufwerkaktivitätsanzeiger (grün)
2 aufklappbare Tür
Das Laufwerk ist für TR-1 o.ä. Minikassetten konstruiert (750 ft,
400 MB). Diese Sollkapazität kann durch Software-Datenverdichtung normalerweise auf 800 MB verdoppelt werden. Die
Software, die erforderlich ist, um das Bandlaufwerk zu steuern ist
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/5
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
von Ihrer Betriebsumgebung abhängig; Ihr Händler wird Ihnen
nähere Einzelheiten dazu geben können.
Hinweis
Das Laufwerk kann auch breite QIC-80 Kassetten (400 ft, 208 MB) und
lange QIC-80 Kassetten (307.5 ft, 124 MB) aufnehmen.
Einlegen einer Kassette
1.
Nehmen Sie die Kassette aus ihrer Kunststoffhülle heraus.
2.
Halten Sie die Kassette so, daß die Metallplatte nach unten
weist, wie weiter unten dargestellt. Schieben Sie die Kassette in
den Laufwerksschacht, bis Sie einen geringfügigen Widerstand
spüren.
3.
Drücken Sie die Kassette vorsichtig etwas weiter hinein, bis sie
mit dem Laufwerksmechanismus zusammenkommt. Wenn die
Kassette korrekt geladen ist, liegt sie etwa 12 mm vor dem
Laufwerk.
Herausnehmen einer Kassette
4/6
1.
Überprüfen Sie, daß der Computer nicht gerade auf die
Kassette zugreift (der Aktivitätsanzeiger des Laufwerks darf
nicht aufleuchten).
2.
Ziehen Sie die Kassette vorsichtig mit Daumen und
Zeigefinger aus dem Laufwerksschacht heraus.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
3.
Legen Sie die Kassette wieder in ihre Kunststoffhülle. Dadurch
wird die Kassette geschützt und es wird verhindert, daß sich
auf der Oberfläche des Magnetbandes Staub ansammelt.
Schreibschutz einer Kassette
Eine Kassette kann schreibgeschützt werden, indem der rote Schalter
auf der Kassette in die Sperrposition geschoben wird (Symbol:
geschlossenes Vorhängeschloß), wie in der folgenden Abbildung
dargestellt:
Halten Sie Magnetbandkassetten fern von magnetischen
Gegenständen und Geräten, die magnetische Felder erzeugen (zum
Beispiel der Monitor Ihres Computers). Vermeiden Sie extreme
Temperaturen und das Einwirken von direktem Sonnenlicht;
andernfalls könnten die auf dem Magnetband aufgezeichneten Daten
verstümmelt werden.
Reinigung des Laufwerks
Sie sollten den Lese-/Schreibkopf und den Rollenantrieb des
Laufwerks regelmäßig reinigen, um zu verhindern, daß sich Staub
und Metallpartikel ansammeln.
Wenn Sie bei Benutzung des Laufwerks Lese- oder Schreibfehler
bemerken oder viele schlechte Blöcke, müssen Sie Kopf und
Rollenantrieb gründlich säubern, bevor Sie annehmen, daß das
Laufwerk oder die Magnetbänder defekt sind.
Obwohl es möglich ist, Spezialkits für die Reinigung des Laufwerks
zu benutzen, empfehlen wir, 90% Isopropylalkohl und mehrere
nicht-scheuernde, lintfreie Wattebäusche folgendermaßen zu
benutzen:
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/7
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
1.
Schalten Sie die Systemeinheit aus und nehmen Sie alle
Netzkabel ab.
2.
Der Lese-/Schreibkopf und der Rollenantrieb sind durch die
aufklappbare Laufwerkstür zugänglich.
3.
Reiben Sie vorsichtig einen mit Alkohol angefeuchteten
Wattebausch gegen die Oberfläche der Lese-/Schreibkopfes;
reiben Sie seitlich hin und her. Wenn der Wattebausch sich
stark verfärbt, sollten Sie weitere Wattebäusche benutzen, bis
keine Entfärbung mehr auftritt.
4.
Reiben Sie einen weiteren, unbenutzten Wattebausch von oben
nach unten gegen die Oberfläche des Rollenantrieb. Rotieren
Sie den Rollenantrieb vorsichtig und reiben Sie weiter, bis die
gesamte Oberfläche sauber ist.
5.
Warten Sie mindestens drei Minuten, bevor Sie das
Bandlaufwerk benutzen. Auf diese Weise kann der
zurückgebliebene Alkohol verdunsten.
Benutzung eines SCSI QIC-Bandlaufwerks
Das SCSI QIC-Bandlaufwerk benutzt QIC-3080-Minikassetten
(400 ft, 1,6 GB). Diese Sollkapazität kann normalerweise durch
Software-Datenverdichtung auf 3,2 GB verdoppelt werden. Die
benötigte Software ist von Ihrer Betriebsumgebung abhängig; Ihr
Händler wird Ihnen Informationen dazu geben können.
Einlegen einer Kassette
4/8
1.
Nehmen Sie die Kassette aus ihrer Kunststoffhülle heraus.
2.
Halten Sie die Kassette so, daß die Metallplatte nach unten
weist, wie weiter unten dargestellt. Schieben Sie die Kassette in
den Laufwerksschacht, bis Sie einen geringfügigen Widerstand
spüren.
3.
Drücken Sie die Kassette noch etwas weiter hinein, bis sie mit
dem Laufwerksmechanismus zusammenkommt.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
Herausnehmen eine Kassette
1.
Überprüfen Sie, daß der Computer nicht gerade versucht, auf
die Kassette zuzugreifen (der Aktivitätsanzeiger des Laufwerks
darf nicht aufleuchten).
2.
Ziehen Sie die Kassette mit Daumen und Zeigefinger
vorsichtig aus dem Laufwerksschacht heraus.
3.
Legen Sie die Kassette wieder in ihre Kunststoffhülle. Auf diese
Weise wird die Kassette geschützt und es wird verhindert, daß
sich auf der Oberfläche der Kassette Staub ansammelt.
Schreibschutz einer Kassette
Eine Kassette ist normalerweise schreibgeschützt, kann aber
schreibfreigegeben werden, indem die Klappe mit der Markierung
<RECORD in Pfeilrichtung geschoben wird, d.h. nach links). Eine
Kassette muß schreibfreigegeben werden, wenn Sie beabsichtigen,
Daten auf das Magnetband einzuschreiben.
Halten Sie Bandkassetten von magnetischen Gegenständen und
Geräten, die magnetische Felder erzeugen, fern. Vermeiden Sie
extreme Temperaturen und das Einwirken direkten Sonnenlichts;
andernfalls könnten die auf dem Band aufgezeichneten Daten
verstümmelt werden.
Benutzung eines SCSI DDS-2 Bandlaufwerks
Der Computer kann mit einem SCSI DDS-2(Digitale
Datenspeicherung Version 2.0)-Bandlaufwerk konfiguriert werden.
Die zur Steuerung des Laufwerks benötigte Software ist von Ihrer
Betriebsumgebung abhängig; Ihr Händler wird Ihnen Informationen
dazu geben können.
Das DDS-2-Laufwerk verfügt über einen eingebauten
Verdichtungsalgorithmus, der die Laufwerkkapazität normalerweise
verdoppeln, in manchen Fällen vervierfachen kann. Datenverdichtung und -expansion sind der Verarbeitungssoftware
offenkundig.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/9
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
1
2
1
2
3
4
3
4
Kassetteneingabeschacht
Anzeiger: Kassette ist richtig plaziert (grün).
Anzeiger: Laufwerk ist aktiv (gelb).
AUSWURF-Taste.
Das DDS-2-Laufwerk benutzt 120m Kassetten. Das Laufwerk erfaßt
automatisch, ob Kassetten das DDS-2- oder das ältere DDS-Format
besitzen. Es kann unverdichtete Daten des DDS-2-Formats und
verdichtete Daten des DDS-DC-Formats einlesen und einschreiben.
Das Laufwerk schreibt der Voreinstellung entsprechend verdichtete
Daten ein, es sei denn, es findet unverdichtete Daten auf der
Kassette. Das Laufwerk kann auch unter Softwaresteuerung
unverdichtete Daten einschreiben. Wenn eine Kassette eingelesen
wird, unterscheidet das DDS-2-Laufwerk automatisch zwischen
verdichteten und unverdichteten Daten und expandiert sie oder läßt
sie unverändert durch.
In Anhang B werden mehr Informationen über die Sollkapazitäten
des Laufwerks gegeben, mit verdichteten und unverdichteten Daten.
Das tatsächliche Verdichtungsverhältnis (und dementsprechend
Transferrate), das in einem bestimmten Fall erreichbar ist, hängt von
den Merkmalen der Daten ab, die verdichtet werden, und könnte
höher oder niedriger als diese Sollzahlen sein.
4/10
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
Vorsicht
Benutzen Sie bitte nur Kassetten mit den DDS-2 oder DDS-Symbolen. Sie
können mit diesen Laufwerken keine Audio DAT-Kassetten abspielen, selbst
auf Multimedia-Systemen nicht. Daten, die auf DDS-2-Kassetten gespeichert
sind, können von einigen DDS-Laufwerken der ersten Generation nicht
eingelesen werden.
Interpretation der LED-Anzeiger
Es gibt zwei LED-Anzeiger auf der vorderen Konsole des Laufwerks.
Die “Kassette plaziert” (grün) und “Laufwerk aktiv” (gelb)-LEDs
zeigen den Status des Laufwerks an:
Grün
Gelb
Laufwerkstatus
Ein
Aus
Kassette eingelegt
Ein
Ein
Kassette eingelegt: Band
wird eingelesen oder
eingeschrieben
Blinkt langsam
Ein/Aus
Medienwarnung
Blinkt schnell
Ein
Laufwerk konnte nicht
korrekt auf das Band
einschreiben
Ein/Aus
Blinkt schnell
Hardware-Fehler oder
hohe Feuchtigkeit
Medienwarnung
Eine Medienwarnung, wenn die LED “Kassette plaziert” (grün)
langsam blinkt, deutet darauf hin, daß das Band vielleicht
unzuverlässig wird, obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Daten
verloren wurden. Reinigen Sie zunächst einmal den Kopfzylinder
des Bandes mit der speziellen Reinigungskassette und versuchen Sie
die Datenkassette dann noch einmal. Wenn die Warnung
bestehenbleibt, sollten Sie die Daten auf eine neue Kassette kopieren
und die alte Kassette nicht mehr benutzen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/11
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
Eine Medienwarnung kann auch darauf hindeuten, daß
fälschlicherweise eine bespielte Audio-DAT-Kassette eingelegt
wurde.
Laufwerk konnte das Band nicht beschreiben
Wenn die LED “Kassette plaziert” (grün) schnell blinkt, bedeutet
dies, daß das Laufwerk das Band nicht korrekt beschreiben konnte
und deutet darauf hin, daß das Band unzuverlässig geworden ist.
Nehmen Sie die Kassette heraus und benutzen Sie eine andere.
Hardware-Fehler oder hohe Feuchtigkeit
Wenn die LED “Laufwerk aktiv” (gelb) schnell blinkt, deutet dies
entweder auf einen Hardware-Fehler oder Tau (hohe Feuchtigkeit)
hin. Wenn dies kurz nach dem Einschalten des Computer eintritt,
könnte der Diagnosetest des Laufwerks versagt haben; dann wird
das Laufwerk nicht arbeiten. Bitten Sie Ihren Händler oder einen
autorisierten Wartungsdienst um Hilfe.
Wenn das Laufwerk hohe Feuchtigkeit erfaßt, wird das Band
automatisch ausgeschoben. Sobald das Laufwerk erfaßt, daß die
Feuchtigkeit ein akzeptables Maß erreicht hat, wird es zum
Normalbetrieb zurückkehren.
Automatischer Laufwerkbetrieb
Um die Lebensdauer des Bandes und des Laufwerksmechanismus zu
verlängern, “entspannt” sich das Laufwerk, wenn es nicht aktiv ist
(keine Einlese-oder Einschreibvorgänge):
♦
Nach 30 Sekunden werden Rollenantrieb und Andruckrolle
freigegeben und die Bandspannung wird entfernt.
♦
Nach 90 Sekunden wird das Band vom Kopfzylinder
weggezogen und der Zylinder stellt seine Rotation ein.
Einlegen einer Kassette
Legen Sie die Kassette in den Schacht ein, und zwar so, daß der
dreieckige Pfeilkopf auf der Kassette in Richtung Laufwerk weist.
Wenn das Band eingelegt ist, nimmt das Laufwerk das Band und
4/12
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
lädt es automatisch auf den Laufwerksmechanismus. Eine
Ladesequenz prüft Umgebungsfeuchtigkeit, Bandformat und
Datensicherheit. Sofern das Band nicht leer ist, wird das
Bandprotokoll, das eine Benutzungsgeschichte des Bandes enthält,
in den Speicher des Laufwerks eingeschrieben.
Das Laufwerk wird ein leeres Band automatisch formatieren, wenn
zum ersten Mal Daten eingeschrieben werden. Denken Sie daran,
daß, wenn Sie ein neues Band benutzen, der Formatierungsvorgang
etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Herausnehmen einer Kassette
Bevor Sie versuchen, eine Kassette herauszunehmen, sollten Sie sich
vergewissern, daß das Laufwerk nicht gerade benutzt wird (die
gelbe LED “Laufwerk aktiv” darf nicht aufleuchten.
Drücken Sie die AUSWURF-Taste vorne am Laufwerk (je nach Ihrem
Betriebssystem könnte die AUSWURF-Taste deaktiviert sein, während
das Laufwerk benutzt wird). Wenn das Band schreibfreigegeben ist,
wird eine Kopie des Bandprotokolls, das im Speicher des Laufwerks
gehalten wird, auf das Band zurückgeschrieben. Das Laufwerk spult
zum Bandanfang zurück, entfädelt das Band und schiebt die Kassette
heraus. Zwischen dem Drücken der Taste und der Ausgabe der
Kassette vergehen einige Sekunden; achten Sie deshalb darauf, den
Computer nicht auszuschalten, bevor der Vorgang ganz
abgeschlossen ist.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/13
Benutzung von Disketten-,CD-ROM- & Bandlaufwerken
Schreibschutz einer Kassette
Eine Kassette kann schreibgeschützt werden, indem die weiße
Klappe auf der Kassette so geschoben wird, daß die Aussparung
sichtbar wird. In dieser Position können Daten auf dem Band
eingelesen werden; das Band kann jedoch nicht beschrieben werden.
Das Bandprotokoll, das u.a. eine Aufzeichnung von Datensicherheitsausfällen enthält, kann nicht aktualisiert werden, wenn die
Kassette schreibgeschützt ist. Daraus folgt, daß das Bandprotokoll
nicht akkurat ist, wenn eine Kassette mit Schreibschutz benutzt wird,
und man kann sich nicht darauf verlassen, daß der
Medienwarnungs-LED-Status feststellt, ob die Kassette kopiert und
ausgetauscht werden muß.
Halten Sie Ihre Kassetten von magnetischen Gegenständen und
Geräten, die magnetische Felder erzeugen, fern. Vermeiden Sie
extreme Temperaturen und direktes Einwirken von Sonnenlicht.
Andernfalls könnten die auf dem Band aufgezeichneten Daten
verstümmelt werden.
Reinigung des Laufwerks
Die Lese-/Schreibköpfe im DDS-2-Bandlaufwerk sind während des
Normalbetriebs durch eine eingebaute Reinigungswalze geschützt.
Zusätzlich ist noch eine spezielle Reinigungskassette von Ihrem
Händler erhältlich. Diese Kassette sollte folgendermaßen benutzt
werden:
4/14
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Benutzung von Disketten-, CD-ROM- & Bandlaufwerken
♦
nach den ersten vier Stunden der Bandbewegung einer neuen
Kassette
♦
jeweils nach 25 Betriebsstunden
♦
wenn ein Medienwarnungsstatus angezeigt wird
Wenn Sie die Reinigungskassette einlegen, erkennt das Laufwerk,
daß es sich um eine Reinigungskassette handelt; es läßt sie etwa 20
Sekunden laufen und schiebt sie danach automatisch heraus.
Jedesmal, wenn die Reinigungskassette benutzt wird, geht das Band
über einen unbenutzten Teil des Bandes. Wenn das Laufwerk die
Reinigungskassette sofort nach dem Einlegen herausschiebt,
bedeutet dies, daß das gesamte Band benutzt und eine neue
Reinigungskassette erforderlich ist. Sie können eine Reinigungskassette nicht zurückspulen.
Vorsicht
Versuchen Sie nicht, eine normale Audio-DAT-Reinigungskassette zu
benutzen. Das Laufwerk wird sie nicht als Reinigungskassette erkennen können.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
4/15
Pflege und Transport
5
PFLEGE UND TRANSPORT
In diesem Kapitel werden Informationen über die Pflege des
Computers gegeben (Laufwerke für austauschbare Speichermedien
ausgenommen). Sie werden feststellen, daß er abgesehen von
gelegentlichem Reinigen nur geringer physischer Wartung bedarf.
Sie müssen jedoch vorsichtig sein, wenn Sie den Computer
transportieren, damit seine empfindlichen Komponenten,
insbesondere die Festplatten, nicht beschädigt werden.
Warnung
Schalten Sie die Systemeinheit aus und nehmen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie
den Computer reinigen oder transportieren.
Reinigung des Computers
Die Systemeinheit
Benutzen Sie keine Sprays, Lösemittel oder Scheuermittel, die die
Oberfläche der Systemeinheit beschädigen könnten. Benutzen Sie
keine flüssigen Reinigungsmittel oder Sprays in der Nähe der
Belüftungsschlitze, Ports oder Laufwerke für austauschbare
Speichermedien.
♦
Wischen Sie die Systemeinheit gelegentlich mit einem weichen,
leicht angefeuchteten, lintfreien Tuch ab.
♦
Wischen Sie gelegentlich die Belüftungsschlitze auf der
Rückseite und an den Seiten der Systemeinheit ab. Staub und
Flusen können die Schlitze blockieren und den Luftdurchfluß
einschränken.
♦
Reinigen Sie gelegentlich das Diskettenlaufwerk mit einem
firmeneigenen Kopfreiniger.
Der Monitor
Wischen Sie den Monitor gelegentlich mit einem weichen, leicht
angefeuchteten, lintfreien Tuch ab. Für den Bildschirm des Monitors
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
5/1
Pflege und Transport
benutzt man am besten ein antistatisches Glasreinigungsmittel.
Sprayen Sie es aber nicht direkt auf den Bildschirm, denn es könnte
dann in das Gehäuse hineinlaufen und die Schaltkreise beschädigen.
Die Tastatur
Reinigen Sie, wenn es notwendig ist, die Tastenkappen mit einem
leicht angefeuchteten Tuch und nur wenig, nicht-scheuerndem
Reinigungsmittel.
Achten Sie darauf, keine Flüssigkeit auf der Tastatur zu verschütten.
Verfahren Sie wie folgt, wenn etwas auf der Tastatur verschüttet
wird und die Tastatur danach nicht mehr funktioniert:
♦
Wenn die Flüssigkeit dickflüssig ist, nehmen Sie den Stecker
der Tastatur heraus und setzen sich mit Ihrem Händler oder
einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung.
♦
Wenn die Flüssigkeit dünnflüssig und klar ist, sollten Sie
versuchen, den Stecker der Tastatur herauszuziehen, die
Tastatur umdrehen, um die Flüssigkeit herausfließen zu lassen,
und sie mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur trocknen
lassen. Wenn die Tastatur dann immer noch nicht funktioniert,
sollten Sie sich mit Ihrem Lieferanten oder einem autorisierten
Wartungsdienst in Verbindung setzen.
Wenn ein fester Gegenstand zwischen die Tasten fällt, drehen Sie
die Tastatur auf ihre Unterseite und schütteln sie. Versuchen Sie
nicht, zwischen den Tasten weiter einzudringen, da dadurch weitere
Schäden verursacht werden könnten.
Die Maus
Im Ballführungsmechanismus der Maus können sich Staub und
Flusen ansammeln. Um die Maus zu reinigen, verfahren Sie wie
folgt:
1.
5/2
Nehmen Sie den Stecker der Maus heraus, drehen Sie sie
ihre Unterseite und finden Sie die Kunststoffabdeckung,
den Ball an seinem Platz festhält. Je nach Modell kann
Kunststoffabdeckung abgenommen werden, indem Sie
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
auf
die
die
sie
Pflege und Transport
entweder gegen den Uhrzeigersinn drehen oder etwas nach
vorne schieben.
2.
Nehmen Sie die Abdeckung ab und legen Sie sie zur Seite.
3.
Halten Sie eine Hand wie einen Becher über die Unterseite und
drehen Sie die Maus dann wieder um. Der Ball wird jetzt in
Ihre Hand fallen.
4.
Blasen Sie leicht in die Maus hinein, um den Staub zu
entfernen, der sich dort vielleicht angesammelt hat.
5.
In der Maus befinden sich drei Kunststoffrollen. Wischen Sie
vorsichtig mit einem mit Lösemittel angefeuchteten
Wattebausch Öl oder Staub ab, die sich auf den Rollen
angesammelt haben, und drehen Sie die Rollen, um ihre
gesamte Oberfläche zu erreichen.
6.
Benutzen Sie klares Wasser oder Wasser, das mit einem milden
Reinigungsmittel versetzt ist, um den Ball zu reinigen. Trocken
Sie ihn dann mit einem sauberen, lintfreien Tuch.
7.
Bringen Sie den Ball wieder in seine Fassung hinein und setzen
Sie die Kunststoffabdeckung auf. Sie sollte richtig einklicken.
Transport des Computers
Bei der Handhabung des Computers geht es einfach darum,
gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Insbesondere
Festplatten können beschädigt werden, wenn der Computer
fallengelassen oder grob gehandhabt wird. Als Vorsichtsmaßnahme
sollten Sie vor dem Transport des Computers eine Sicherungskopie
Ihrer Daten von der Festplatte auf Band oder Disketten erstellen.
Versuchen Sie nicht, den Computer zu bewegen, während er noch
an den Netzstrom angeschlossen bzw. mit anderen Kabeln,
einschließlich Netzkabeln, verbunden ist.
Wenn Sie den Computer hochheben und tragen, sollten Sie ihn an
der Metallunterseite der Systemeinheit anfassen. Heben Sie die
Einheit nicht am seitlichen Rand oder am Frontrahmen hoch. Auf
keinen Fall sollte die Tür als Tragegriff benutzt werden. Außerdem
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
5/3
Pflege und Transport
sollte die Systemeinheit niemals hochgehoben werden, wenn sich
der Monitor noch auf ihr befindet.
Wenn Sie den Computer über eine längere Strecke transportieren
müssen, sollten Sie das ursprüngliche Verpackungsmaterial benutzen.
Wenn Sie beabsichtigen, den Computer in einem anderen Land zu
benutzen, lesen Sie sich bitte den nächsten Abschnitt durch, in dem
wichtige Ratschläge dazu gegeben werden.
Benutzung des Computers in einem anderen Land
Der Computer wird betriebsbereit geliefert. Er ist so ausgerüstet, daß
er mit der kommerziellen Wechselstromversorgung, die in dem Land
zur Verfügung steht, in dem er zum ersten Mal verkauft wird,
arbeiten kann.
Wenn Sie beabsichtigen, den Computer in einem anderen Land zu
benutzen, sollten Sie zuerst einmal die folgenden Tatsachen über
Ihren Zielort überprüfen:
♦
Spannung und Frequenz der kommerziellen Wechselstromversorgung.
♦
welche Art von Stecker für die Wandsteckdosen erforderlich
ist.
Wechselstromversorung
Überprüfen Sie die Schildchen auf der Rückseite der Systemeinheit
und ihrem Monitor, die die Nennleistung angeben, um
sicherzustellen, daß sie mit der Wechselstromversorgung kompatibel
sind.
Warnung
Es ist äußerst wichtig, daß der Computer auf den richtigen Spannungsbereich
eingestellt ist, bevor er das erste Mal benutzt wird. Wird dies nicht getan,
könnten nicht-reparierbare Schäden am Gerät auftreten.
Der Computer kann mit zwei verschiedenen Wechselstrombereichen
arbeiten, der Position des Spannungswahlschalters auf der Rückseite
der Systemeinheit entsprechend:
5/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Pflege und Transport
Schaltereinstellung
Wechselstromversorgung
(Spannung und Frequenz)
115
100 - 120 Volt AC, 50 - 60 Hz
230
220 - 240 Volt AC, 50 - 60 Hz
Die Spannungseinstellung des Monitors muß der Spannungseinstellung der Systemeinheit entsprechen. Die Benutzeranleitungen,
die mit dem Monitor geliefert werden, sollten Amgaben dazu
enthalten, wie die Spannungseinstellung geändert werden kann,
oder nehmen Sie mit Ihrem Händler Kontakt auf, um dies
herauszufinden.
Vergessen Sie nicht, die ursprünglichen Spannungseinstellungen von
Systemeinheit und Monitor wiederherzustellen, wenn Sie
zurückkehren.
AC-Netzkabel
Das AC-Netzkabel und der Stecker, die mit dem Computer geliefert
werden, entsprechen den Sicherheitsnormen des Landes, in dem er
zum ersten Mal verkauft wurde. Wenn Sie beabsichtigen, den
Computer in einem anderen Land zu benutzen, müssen Sie sich ein
Netzkabel besorgen, das die Sicherheitsnormen des Ziellandes
erfüllt. Weitere Einzelheiten finden sie in den Netzanschlußanleitungen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
5/5
Hinzufügen von Erweiterungskarten
6
HINZUFÜGEN VON
ERWEITERUNGSKARTEN
Erweiterungskarten (auch unter der Bezeichnung Erweiterungsplatinen oder Adapterkarten bekannt) sind kleine, in sich
geschlossene Leiterplatten, die die Fähigkeiten des Computers
erweitern. Zum Beispiel könnte eine Grafikkarte spezialisiertere
Videofunktionen liefern als jene, die vom On-board Videosystem
geboten werden, und eine Modemkarte könnte über eine
Telefonleitung einen Anschluß an Internet ermöglichen.
Ihr Computer kann zwei Grundtypen von Erweiterungskarten
aufnehmen:
♦
ISA-Karten (“Industry Standard Architecture cards”)
♦
PCI-Karten (“Peripheral Component Interconnect cards”)
Es ist eigentlich nicht notwendig, zu verstehen, was diese Begriffe
bedeuten, aber, bevor Sie eine Karte hinzufügen, müssen Sie ihren
Typ und ggf. ihre Größe kennen. Im Inneren Ihres Computers
befinden sich drei Anschlüsse oder Steckplätze, in die
Erweiterungskarten installiert werden können: obere, mittlere und
untere (siehe Tabelle auf der folgenden Seite). Wenn Ihr Computer
über ein Laufwerk für austauschbare Speichermedien mit einer SCSI
(“Small Computer Systems Interface”)-Schnittstelle verfügt, wird
einer dieser Steckplätze bereits von einer SCSI-Adapterkarte besetzt
sein.
Warnung
Wenn Sie im Inneren des Computers arbeiten, muß die AC-Stromversorgung
ausgeschaltet sein. Schalten Sie immer den Computer aus und nehmen Sie alle
Netzkabel ab, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/1
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Steckplatz
Typ
Beschreibung
Steckplatz 3
(oberer St.)
PCI/ISA
Dieser Steckplatz kann eine PCI- oder ISA-Karte
voller Länge aufnehmen (eine Karte voller Länge ist
eine Karte, die so lang ist wie der Computer). Wenn
Sie eine Laufwerkscontrollerkarte installieren, die Sie
an ein Laufwerk im Laufwerksschacht für
austauschbare Speichermedien anschließen wollen,
ist es am einfachsten, die Karte im oberen Steckplatz
zu installieren.
Steckplatz 2
(mittlerer St.)
ISA
Dieser Steckplatz kann eine ISA-Karte voller Länge
aufnehmen.
Steckplatz 1
(unterer)
ISA
In Systemen ohne Cache-Speicher, ist dies ein
Steckplatz halber Länge (nur halbe Länge, weil der
Prozessor im Weg ist). Wenn eine Cache-ModulAufrüstung installiert ist (siehe Kapitel “Aufrüstung”),
gibt es noch weniger Platz, so daß nur sehr kurze
oder sehr dünne Karten untergebracht werden
können. In Systemen der Apricot LS340-Modellreihe
ist der untere Steckplatz u.U. von einer LOC
Technology-Karte eingenommen.
6/2
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Konfiguration der Karte
Bei der Installation von ISA- und einigen PCI-Karten ist es
notwendig, die Karte so einzustellen oder zu konfigurieren, daß sie
im Computer korrekt arbeitet. Bei der Konfiguration ordnen Sie
verschiedenen Einstellungen Werte zu, die es der Karte ermöglichen,
mit dem Computer zu kommunizieren.
Die meisten PCI-Karten arbeiten mit einem Feature, das Plug and
Play oder “PnP” genannt wird. Dies ermöglicht Windows 95 (und
anderen PnP-bewußten Betriebssystemen), die Karte automatisch zu
konfigurieren, sobald Sie den Computer einschalten. In diesem Fall
ist eine manuelle Konfiguration ggf. nicht erforderlich.
Wenn eine manuelle Konfiguration notwendig ist, werden Sie
wahrscheinlich mindestens zwei der folgenden Angaben machen
müssen:
♦
Unterbrechungsanforderungsniveau (IRQ)
♦
Direkter Speicherzugriffskanal (DMA-Kanal)
♦
Adresse des Basis-Eingabe/Ausgabeports
♦
Adresse des Basisspeichers
Es ist wichtig, zu wissen, daß die von der Karte benutzten
Einstellungen sich von den Einstellungen der anderen HardwareKomponenten im Computer unterscheiden müssen. Anders
ausgedrückt, die Einstellungen dürfen nicht miteinander in Konflikt
geraten.
Die Unterlagen, die Sie mit der Karte erhalten haben, sollten
angeben, ob die Karte “Plug and Play” unterstützt und, wenn dies
nicht der Fall ist, wie sie konfiguriert wird. Denken Sie daran, alle
Disketten, die mit der Karte geliefert wurden, auf README oder
andere Hilfe-Dateien zu prüfen.
Bei einigen Karten ist es notwendig, Brückenverbindungen
umzusetzen oder Schalter auf der Karte im Computer einzustellen,
um sie zu konfigurieren. Dies macht man am besten, bevor die Karte
im Computer installiert wird. Andere Karten können konfiguriert
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/3
Hinzufügen von Erweiterungskarten
werden, indem man nach der Installation der Karte ein
Konfigurationsprogramm laufen läßt. Es gibt auch Karten, bei denen
beide Methoden kombiniert werden.
Karten werden oft mit vorkonfigurierten Einstellungen oder
Standard-Voreinstellungen geliefert. Am besten verläßt man sich so
weit es geht auf diese Einstellungen und ändert sie nur dann, wenn
sie mit anderen Elementen in Konflikt geraten.
Unterbrechungsanforderungsniveau (“IRQ”-Niveau)
Das Unterbechungsanforderungsniveau oder IRQ-Niveau
(beide Begriffe sind gegeneinander austauschbar) ist die Leitung,
über die die Erweiterungskarte ein Signal sendet, um die
Aufmerksamkeit des Prozessors auf sich zu ziehen bzw. um ihn zu
unterbrechen.
Ihr Computer hat Unterbrechungsniveaus, die von IRQ0 bis IRQ15
numeriert sind. Die meisten sind für Komponenten auf der
Hauptplatine
des
Computers
reserviert.
Einige
dieser
Unterbrechungen sind festgelegt, andere können neuzugeordnet
oder freigesetzt werden, indem die Komponente mit dem BIOSSetup-Programm deaktiviert wird.
In der folgenden Tabelle sind die vom Computer benutzten
Unterbrechungen zusammengestellt. Unterbrechungen, die keine
Standard-Zuordnung besitzen, können von Erweiterungskarten
benutzt werden.
IRQ3 ist erhältlich, wenn Sie den seriellen Port B mit dem BIOSSetup-Dienstprogramm deaktivieren. IRQ4 ist ebenfalls erhältlich,
wenn Sie den seriellen Port A deaktivieren. Natürlich sollten Sie
einen Port nur dann deaktivieren, wenn Sie nicht beabsichtigen, den
betroffenen Port zu benutzen.
Dem MS/LS-Audiosystem kann mit dem Windows-Optionentreiber
eine andere Unterbrechung als IRQ5 zugeordnet werden.
Wenn Sie den parallelen Port auf Standardmodus konfigurieren,
kann seine Unterbrechung (IRQ7 oder IRQ 5) gewöhnlich von
einer Erweiterungskarte benutzt werden, ohne daß der Betrieb des
6/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Ports beeinträchtigt wird. Dies ist u.U. nicht möglich, wenn Sie den
Port in einem erweiterten Modus benutzen.
IRQ
Zuordnung (Voreinstellung)
IRQ0
System
IRQ1
Tastatur-Controller
IRQ2
Slave-Unterbrechungscontroller
IRQ3
Serieller Port B
IRQ4
Serieller Port A
IRQ5
Paralleler Port (alternativ) oder Audio in MS/LS-Modellen
IRQ6
Diskettencontroller
IRQ7
Paralleler Port (Standard- Voreinstellung)
IRQ8
Echtzeituhr
IRQ9
-
IRQ10
-
IRQ11
-
IRQ12
Maus
IRQ13
Koprozessor
IRQ14
Primäre ATA/IDE-Schnittstelle
IRQ15
Sekundäre ATA/IDE-Schnittstelle
Kanal für direkten Speicherzugriff (DMA-Kanal)
Einige Hardware-Elemente können einen DMA-Kanal benutzen,
um Zugriff zum Systemspeicher zu bekommen, ohne direkt den
Prozessor zu belasten. Ihr Computer besitzt DMA-Kanäle, die von
DMA0 bis DMA7 numeriert sind.
In der folgenden Tabelle sind die DMA-Kanäle aufgeführt, die der
Computer benutzt. Kanäle, die keine voreingestellte Zuordnung
haben, können von Erweiterungskarten benutzt werden. Bitte
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/5
Hinzufügen von Erweiterungskarten
beachten Sie, daß DMA3 frei ist, wenn der parallele Port nicht auf
ECP-Modus konfiguriert ist.
DMA
Zuordnung (Standard-Voreinstellung)
DMA0
-
DMA1
8-Bit Audio in MS/LS-Modellen
DMA2
Disketten-Controller
DMA3
Paralleler Port in ECP-Modus
DMA4
System
DMA5
16-Bit Audio in MS/LS-Modellen
DMA6
-
DMA7
-
Adresse des Basis-Eingabe-/Ausgabe (E/A)-Ports
E/A-Ports werden vom Prozessor zur Kommunikation mit
Hardware-Elementen benutzt. Jeder Port erscheint dem Prozessor als
eine Adresse in seinem unteren Adressenbereich.
Einige Erweiterungskarten werden auch von E/A-Ports gesteuert.
Die Basis-E/A-Portadresse spezifiziert, wo die Ports der Karte
beginnen.
In der Tabelle auf der folgenden Seite sind die Adressen aufgeführt,
die von Bausteinen auf der Hauptplatine benutzt werden. Ports
zwischen 100h und 3ffh, die in der Tabelle nicht angegeben sind,
können von einer Erweiterungskarte benutzt werden.
Die Einstellungen von Brückenverbindungen auf der Hauptplatine
bestimmen, welche E/A-Ports von dem SoundBlaster-kompatiblen
Audiosystem in den MS340- und LS340-Modellen von Apricot
benutzt werden. In Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”, sind
weitere Informationen zu finden.
6/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Hinzufügen von Erweiterungskarten
E/A-Ports
Zuordnung (Standard-Voreinstellung)
1F0h-1F7h
Controller des Festplattenlaufwerks
200h-207h
Spiele E/A
220h-22Fh,
230h-23Fh
Audio: SoundBlaster-Kompatibilität (voreingestellt)
240h-24Fh,
250h-25Fh
Audio: SoundBlaster-Kompatibilität (alternativ)
278h-27Fh
Paralleler Port 2
2B0h-2DFh
Alternierendes VGA
2F8h-2FFh
Serieller Port B
300h-301h
Audio: MIDI
330h-331h
Audio: MIDI (alternativ)
378h-37Fh
Paralleler port 1
388h-38Fh
Audio: FM-Synthesiser
3B0h-3BFh
Schwarz-Weiß Anzeige und Druckeradapter
3B4h, 3B5h, 3BAh
Video-Subsystem
3C0h-3C5h
VGA
3C6h-3C9h
Video DAC
3CAh-3DFh
VGA
3F0h-3F7h
Controller des Diskettenlaufwerks
3F8h-3FFh
Serieller Port A
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/7
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Grundadresse des Speichers
Das erste Megabyte (1024 KB) des Speichers des Computers ist
unterteilt in 640 KB konventioneller Speicher und 384 KB
oberer Speicher.
Einige Erweiterungskarten verfügen über ihren eigenen Speicher,
normalerweise einen Festspeicher (ROM), der funktionale
Erweiterungen des Computer-BIOS ROM enthält. Einige Karten
verfügen ebenfalls über einen Arbeitsspeicher (RAM).
Damit dieser Speicher vom Systemprozessor “gesehen” werden kann,
muß er irgendwo innerhalb des eigenen Adressenraums des
Computers abgebildet werden. Durch Einstellung der
Grundadresse des Speichers geben Sie an, wo der Speicher der
Karte innerhalb des Adressenraums beginnt. Normalerweise muß der
Speicher einer Erweiterungskarte auf die Adressen zwischen
C8000h und EFFFFh im oberen Speicher abgebildet werden.
In den Unterlagen zur Karte sollten ihre möglichen Basisspeicheradressen angegeben sein. Sie müssen auch wissen, wieviel Speicherkapazität die Karte besitzt, damit Sie den richtigen Abstand
zwischen der Basisadresse dieser Karte und der der nächsten Karte
lassen. (Bei einigen Karten können Sie den Speicherbetrag, den Sie
abbilden wollen, angeben. Normalerweise ist dies jedoch festgelegt.)
Hinweis
Speicheradressen werden immer im 16er oder im Hexadezimalsystem
geschrieben. Anders als die zehn Stellen des Dezimalsystems (0-9), benutzt das
Hexadezimalsystem sechzehn Stellen (0-9 und A-F, wobei A=10, B=11,
C=12 und so weiter bis F=15). Hexadezimalzahlen werden entweder durch
ein angefügtes “h” oder ein vorausgehendes “0x” angezeigt. Die letzte Stelle
einer fünfstelligen Speicheradresse wird oft ausgelassen, dementsprechend kann
C8000h als C800h geschrieben werden. Da der Speicherumfang gewöhnlich in
KB und nicht im Hexadezimalsystem angegeben wird, finden Sie die folgende
Umrechnungstabelle vielleicht nützlich:
4 KB =
8 KB =
16 KB =
6/8
1000h
2000h
4000h
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
32 KB =
64 KB =
128 KB =
8000h
10000h
20000h
Hinzufügen von Erweiterungskarten
Installation der Karte
Das einzige Werkzeug, das benötigt wird, ist ein kleiner
Kreuzschlitz-Schraubendreher.
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn
Ihnen
die
empfohlenen
antistatischen
Vorsichtsmaßnahmen nicht vertraut sind und/oder Sie nicht
genau wissen, wie man die Abdeckung der Systemeinheit
abnimmt, lesen Sie bitte in Anhang A, “Im Inneren der
Systemeinheit”, nach.
3.
Entnehmen Sie der folgenden Abbildung die Lage der
Steckplätze für Erweiterungskarten.
1
2
3
4
1 PCI-Erweiterungssteckplatz
2 ISA-Erweiterungssteckplätze
4.
3 Abdeckplatten
4 Kartenführungen
voller Länge
Entscheiden Sie, in welchen der zur Verfügung stehenden
Steckplätze Sie die Karte installieren wollen. Im allgemeinen
ist es am leichtesten, mit dem niedrigsten Steckplatz
(Steckplatz 1) zu beginnen und dann nach oben zu arbeiten.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/9
Hinzufügen von Erweiterungskarten
5.
Nehmen Sie die Abdeckplatte des gewählten Steckplatzes ab,
indem Sie seine Befestigungssschraube entfernen. Schieben Sie
dann die Abdeckplatte aus ihrem Steckplatz. Behalten Sie die
Schraube; Sie werden sie später zur Befestigung der Karte
benutzen.
6.
Wenn die Karte, die Sie installieren, mit Brückenverbindungen
oder Schaltern konfiguriert wird, sollten Sie überprüfen, daß
sie korrekt konfiguriert ist, bevor Sie weiterarbeiten.
7.
Bevor Sie eine Video-Controller-Karte installieren, müssen Sie
u.U. den On-board Video-Controller deaktivieren, indem Sie
eine Brückenverbindung auf der Hauptplatine umsetzen
(überprüfen Sie sicherheitshalber die Unterlagen, die Sie mit
der Karte erhielten). Wenn Sie diese Brückenverbindung nicht
umsetzen, ist es möglich, daß weder die Karte noch der VideoController der Hauptplatine korrekt arbeiten werden.
Außerdem empfiehlt es sich, wenn die Karte den VideoFeature-Aschluß auf der Hauptplatine benutzt, das VideoFeature-Kabel in die Hauptplatine einzuführen, bevor Sie die
Karte installieren (andernfalls könnte die Karte dem Anschluß
im Wege sein).
Entnehmen Sie der Abbildung in Anhang A, “Im Inneren der
Systemeinheit”, die das Layout der Hauptplatine widergibt, wo
sich der VESA-Optionen-Jumperblock und der Video-FeatureAnschluß befindet.
6/10
8.
Bringen Sie die Erweiterungskarte neben den Steckplatz, in
den sie eingebaut werden soll. Richten Sie die Rückseite der
Karte auf den Steckplatz in der Rückseite der Systemeinheit
aus und richten Sie die Vorderseite der Karte, wenn es sich um
eine Karte voller Länge handelt, auf die entsprechende
Kartenführung aus.
9.
Schieben Sie die Karte in den Steckplatz hinein. Achten Sie
dabei darauf, daß der Anschluß an der Kartenkante korrekt
angeschlossen wird.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Hinzufügen von Erweiterungskarten
10. Befestigen Sie die Karte, indem Sie die Schraube, die Sie in
Schritt 5 entfernt haben, wieder einsetzen.
11. Schließen Sie notwendige Signalkabel an die Karte an.
12. Wenn die Karte, die Sie gerade installiert haben, ein Laufwerk
für austauschbare Speichermedien steuern soll, lesen Sie bitte
das nächste Kapitel, das Anleitungen dazu enthält, wie das
Laufwerk selbst installiert wird. Andernfalls setzen Sie die
Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
Deklaration von ISA Legacy-Betriebsmitteln
Wenn Sie gerade eine ISA-Karte installiert haben, ist Ihre erste
Aufgabe nach dem Einschalten des Computers, das BIOS-SetupDienstprogramm laufen zu lassen und die von der Karte benutzten
Legacy-Betriebsmittel (d.h. die Unterbrechung, den DMA-Kanal
usw.) zu deklarieren. Dies ist notwendig, damit jede installierte PCIKarte automatisch konfiguriert werden kann und nicht versucht,
dieselben Einstellungen zu benutzen.
Im Kapitel “Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms” sind
weitere Informationen zu finden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
6/11
Aufrüstung
7
AUFRÜSTUNG
Dieses Kapitel enthält Anleitungen dazu, wie Aufrüstungen oder
Erweiterungsoptionen im Computer installiert werden (mit
Ausnahme von Erweiterungskarten, auf die im vorausgegangenen
Kapitel eingegangen wurde).
Lesen Sie dieses Kapitel, bevor Sie eine Aufrüstung kaufen. Wenn
nach Lesen der entsprechenden Anleitungen immer noch gewisse
Unklarheiten bzgl. der Installation der Aufrüstung bestehen sollten,
empfiehlt es sich, den Händler oder die Service-Organisation mit der
Installation zu beauftragen.
Bevor Sie mit der Installation einer Aufrüstung beginnen, sollten Sie
sich mit allen relevanten Anleitungen vertraut gemacht haben.
In Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”, werden ein Überblick
über antistatische Vorsichtsmaßnahmen, Anleitungen zur Abnahme
der oberen Systemabdeckung und Informationen über Brückenverbindungen der Hauptplatine gegeben.
Das einzige Werkzeug, das Sie für die Installation von Aufrüstungen
benötigen, ist ein kleiner Kreuzschlitz-Schraubendreher.
Warnung
Wenn Sie im Inneren des Computers arbeiten, muß die Wechselstromversorgung ausgeschaltet sein. Schalten Sie deshalb immer den Computer aus
und ziehen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/1
Aufrüstung
Im Inneren der Systemeinheit
11
1
10
2
9
8
3
4
7
5
6
Das Etikett im Deckel der Systemeinheit enthält aktuelle Informationen über das Layout der
Hauptplatine.
7/2
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Die Abbildung auf der gegenüberliegenden Seite zeigt die
Hauptkomponenten im Inneren der Systemeinheit, die von den
Installationsanleitungen in diesem Kapitel betroffen sind.
1
Sockel für die Aufrüstung der Video-Speicherkapazität:
Systeme mit 1 MB Video-Speicherkapazität können auf 2 MB
aufgerüstet werden, wodurch mehr Farben und/oder höhere
Auflösungen zur Verfügung stehen.
2
Brückenverbindungen für die Auswahl der Prozessorgeschwindigkeit: diese müssen umgesetzt werden, wenn Sie
auf einen schnelleren Pentium Prozessor aufrüsten. (Weitere
Informationen sind in Anhang A zu finden.)
3
SIMM-Sockel: jedes System kann mit SIMM-Modulen auf
maximal 128 MB System-Speicherkapazität aufgerüstet
werden.
4
Sockel für die Aufrüstung mit einem Chache-Speicher:
Sie können die Leistung des Computers steigern, indem Sie
Chache-Speicherkapazität hinzufügen.
5
Prozessorsockel: Sie können den Prozessor aufrüsten, indem
Sie ihn gegen einen leistungsstärkeren Prozessor austauschen.
6
5,25-Zoll-Laufwerksschacht für austauschbare Speichermedien: kann mit einem Laufwerk für austauschbare
Speichermedien besetzt werden.
7
3,5-Zoll Festplattenlaufwerksschacht (HDD): in diesem
Schacht können zwei 1-Zoll hohe IDE-Festplattenlaufwerke
untergebracht werden.
8
Anschluß für Diskettenbandkabel.
9
Anschluß für CD-ROM-Signalbandkabel.
10
Anschluß für Signalbandkabel des Festplattenlaufwerks.
11
CD-ROM-Audio-Anschluß: Dieser Anschluß kann nur in
den MS340- und LS340-Systemen von Apricot benutzt
werden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/3
Aufrüstung
Hinzufügen von mehr System-Speicherkapazität
Die Hauptplatine des Computers ist mit Sockeln für bis zu vier
SIMM-Module ausgestattet. Sie müssen u.U. mehr Speicherkapazität
hinzufügen, wenn Sie komplexe Betriebssysteme oder große
Anwendungsprogramme laufen lassen wollen.
Die SIMM-Sockel befinden sich vorne auf der Hauptplatine. Es
werden SIMM-Module mit Kapazitäten von 2, 4, 8, 16 oder 32 MB
unterstützt, was eine maximale Kapazität von 128 MB ergibt. EDOSIMM-Module können benutzt werden und werden eine höhere
Leistung ergeben, was vor allem in Systemen ohne Cache spürbar
sein wird.
Es gibt zwei Sockelpaare oder -bänke. Die als MM1 und MM2
ausgezeichneten Sockel bilden Bank 1, die als MM3 und MM4
ausgezeichneten Sockel bilden Bank 2. SIMM-Module müssen in
identischen Paaren installiert werden. Anders ausgedrückt, Sie
können nicht zwei verschiedene SIMM-Module in derselben Bank
haben. Am besten füllt man Bank 1 zuerst und dann Bank 2. Die
Tabelle auf der gegenüberliegenden Seite zeigt alle Speicherkonfigurationen, die unterstützt werden.
Hinweis
Es ist nicht einfach, ein SIMM in einem Sockel zu installieren, wenn der direkt
daneben befindliche Sockel besetzt ist. Es ist deshalb u.U. notwendig, ein
SIMM-Modul zu entfernen, bevor Sie ein anderes installieren.
7/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Speicherkapazität insges.
Sockel Bank 1
Sockel Bank 2
MM1
MM2
MM3
MM4
8 MB
4 MB
4 MB
-
-
12 MB
4 MB
4 MB
2 MB
2 MB
16 MB
4 MB
4 MB
4 MB
4 MB
16 MB
8 MB
8 MB
-
-
20 MB
8 MB
8 MB
2 MB
2 MB
24 MB
8 MB
8 MB
4 MB
4 MB
32 MB
8 MB
8 MB
8 MB
8 MB
32 MB
16 MB 16 MB
-
-
36 MB
16 MB 16 MB
2 MB
2 MB
40 MB
16 MB 16 MB
4 MB
4 MB
48 MB
16 MB 16 MB
8 MB
8 MB
64 MB
16 MB 16 MB
16 MB 16 MB
64 MB
32 MB 32 MB
-
68 MB
32 MB 32 MB
2 MB
2 MB
72 MB
32 MB 32 MB
4 MB
4 MB
80 MB
32 MB 32 MB
8 MB
8 MB
96 MB
32 MB 32 MB
16 MB 16 MB
128 MB
32 MB 32 MB
32 MB 32 MB
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/5
Aufrüstung
Ein- und Ausbau von SIMM-Modulen
Um die SIMM-Sockel zu lokalisieren, verfährt man wie folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatischen Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn Ihnen die empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen nicht vertraut sind oder Sie nicht genau wissen,
wie man die Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, lesen Sie
bitte in Anhang A, “Im Inneren der Systemeineheit” nach.
3.
Wenn ein Laufwerk für austauschbare Speichermedien
installiert ist, nehmen Sie sein Netz- und Signalkabel von der
Rückseite des Laufwerks ab.
4.
Entfernen Sie die zwei Schrauben, die das Magazin des
Laufwerks für austauschbare Speichermedien befestigen.
Schieben Sie das Magazin etwas nach hinten und heben Sie es
dann aus der Systemeinheit heraus. Legen Sie es auf einer
flachen, antistatischen Oberfläche ab.
5.
Entnehmen Sie der Abbildung am Anfang dieses Kapitels, wo
sich die SIMM-Sockel befinden. Je nachdem, wieviel
Speicherkapazität bereits installiert ist, können einige Sockel
bereits besetzt sein.
6.
Vergleichen Sie die aktuelle Konfiguration von SIMMModulen mit der Konfiguration für die Speicheraufrüstung, die
Sie installieren wollen. Entfernen Sie ggf. ein oder mehrere
SIMM-Module, bevor Sie die neuen SIMM-Module
installieren.
Um ein SIMM-Modul zu entfernen, verfährt man wie folgt:
1.
7/6
Lösen Sie die Metallhalteklammern an jeder Seite des Sockels.
Benutzen Sie dazu Ihre Daumen. Legen Sie Ihre Zeigefinger
auf die obere Kante des SIMM-Moduls und neigen Sie das
o
SIMM-Modul dann vertikal um 15 nach vorne.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
2.
Heben Sie das SIMM aus seinem Sockel heraus. Halten Sie das
SIMM-Modul an seinen Kanten und vermeiden Sie jegliche
Berührung der Metallkontakte.
3.
Legen Sie das SIMM-Modul in antistatisches Verpackungsmaterial.
Um ein SIMM-Modul einzusetzen, verfährt man wie folgt:
1.
Nehmen Sie das SIMM-Modul aus seiner antistatischen
Verpackung heraus. Halten Sie es an den Kanten fest und
vermeiden Sie jegliche Berührung der Metallkontakte.
Sie werden feststellen, daß das SIMM-Modul nicht
symmetrisch ist; an einem Ende ist ein kleiner Ausschnitt bzw.
eine kleine Kerbe.
2.
Bringen Sie das SIMM-Modul vertikal mit einem Winkel von
o
15 ein, und zwar so, daß die Kante mit der Kerbe auf die
Vorderseite des Geräts weist.
3.
Bringen Sie das SIMM-Modul mit vorsichtigem Druck auf
seine oberen Ecken aufrecht in den Sockel, bis die Stifte des
Sockels in die Löcher des SIMM-Moduls hineingreifen und die
Metallklemmen beide Enden des SIMM-Moduls in Position
halten.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/7
Aufrüstung
Wenden Sie nicht übermäßige Kraft an. Wenn das SIMMModul sich nicht leicht einsetzen läßt, sollten Sie es
herausnehmen und noch einmal von vorne anfangen.
4.
Wiederholen Sie diese Schritte für jedes SIMM-Modul, das Sie
installieren wollen.
Wenn Sie damit fertig sind, setzen Sie das Magazin des Laufwerks
für austauschbare Speichermedien wieder ein. Setzen Sie dann die
Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
Wenn Sie den Computer das erste Mal nach dem Hinzufügen oder
Entfernen von SIMM-Modulen einschalten, erfaßt der SBE die
Veränderung in der Konfiguration. Sie müssen dann die neue
Konfiguration im BIOS-Setup-Dienstprogramm bestätigen (weitere
Informationen sind im Kapitel “Benutzung des BIOS-SetupDienstprogramms” zu finden).
7/8
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Hinzufügen von mehr Cache-Speicherkapazität
Ein externer oder indirekter Cache-Speicher ist ein dedizidierter
Speicherbereich mit erheblich schnelleren Zugriffszeiten als der
Arbeits(RAM)-Speicher des Computers. Ein Cache-Controller
sorgt dafür, daß der Cache-Speicher immer eine Kopie der zuletzt
benutzten RAM-Bereiche besitzt, so daß der Prozessor sie sehr viel
schneller einlesen kann.
Ein externer Cache-Speicher wird manchmal indirekter oder L2Cache-Speicher genannt, um ihn vom direkten Cache-Speicher zu
unterscheiden, der im Prozessor selbst enthalten ist.
Sie können durch Hinzufügen eines Cache-Speichers die Leistung
des Computers erheblich verbessern. Bitte beachten Sie, daß in
Apricot Computern der Reihe 340 nur die ersten 64 MB RAM im
Cache abgespeichert werden können.
Um einen Cache-Speicher zu installieren, verfährt man wie folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn Ihnen die empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen nicht vertraut sind oder Sie nicht genau wissen,
wie man die Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, lesen Sie
bitte in Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit” nach.
3.
Entfernen Sie Erweiterungskarten, die den Zugriff zum CacheSockel erschweren könnten; nehmen Sie Kabel ab, die an die
Karten angeschlossen sind, entfernen Sie die Schrauben, die die
Karten an der Rückseite der Systemeinheit befestigen und
nehmen Sie die Karten dann aus der Systemeinheit heraus.
4.
Entnehmen Sie der Abbildung am Anfang dieses Kapitels, wo
sich der Cache-Sockel befindet.
5.
Nehmen Sie das Cache-SIMM-Modul aus seiner antistatischen
Verpackung heraus. Halten Sie es an seinen Kanten und
vermeiden Sie jegliche Berührung der Metallkontakte. Richten
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/9
Aufrüstung
Sie das SIMM-Modul auf den Steckplatz aus und drücken Sie
es vorsichtig hinein. Es paßt nur in einer Richtung.
6.
Setzen Sie dann die Erweiterungskarten, die Sie u.U. vorher
herausgenommen haben, wieder ein.
7.
Setzen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
Wenn Sie den Computer das erste Mal nach dem Hinzufügen eines
Cache-Speichers wieder einschalten, erfaßt der Selbsttest beim
Einschalten (SBE) die Veränderung in der Konfiguration. Dann
müssen Sie die neue Konfiguration im BIOS-Setup-Dienstprogramm
bestätigen
(im
Kapitel
“Benutzung
des
BIOS-SetupDienstprogramms” sind weitere Einzelheiten zu finden).
7/10
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Hinzufügen von mehr Video-Speicherkapazität
Video-Speicherkapazität ist Speicherkapazität, die für die
Benutzung durch den On-board Controller reserviert ist. Mehr
Video-Speicherkapazität bedeutet mehr Farben oder höhere
Auflösungen (vorausgesetzt, Ihr Monitor kann dies umsetzen).
Wenn Ihr Computer über 1 MB Video-Speicherkapazität verfügt,
können Sie auf maximal 2 MB aufrüsten.
Um Video-Speicherkapazität hinzuzufügen, verfährt man wie folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn Ihnen die empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen nicht vertraut sind oder Sie nicht genau wissen,
wie man die Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, lesen Sie
bitte in Anhang A, ”Im Inneren der Systemeineheit” nach.
3.
Wenn bereits Erweiterungskarten installiert sind, werden Sie
diese entfernen müssen: nehmen Sie die Kabel ab, die an diese
Karten angeschlossen sind, entfernen Sie die Schrauben, mit
denen die Karten an der Rückseite der Systemeinheit befestigt
sind und nehmen Sie die Karten dann aus der Systemeinheit
heraus.
4.
Entnehmen Sie der Abbildung am Anfang dieses Kapitels, wo
sich die zwei Videospeicheraufrüstungssockel befinden.
5.
Packen Sie den Aufrüstungssatz aus und legen Sie die
Speicherchips auf eine antistatische Oberfläche. Halten Sie
jeden Chip an seinen Kanten und vermeiden Sie jegliche
Berührung der Metallstifte.
6.
Setzen Sie die Chips, einen nach dem anderen, in die Sockel
ein.
Es ist wichtig, daß die Chips richtig herum eingesetzt werden.
Einige Chips besitzen an einem Ende eine Abschrägung.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/11
Aufrüstung
Andere besitzen an einem Ende eine kleine, halbkreisförmige
Kerbe und eine Abschrägung an einer Ecke. In beiden Fällen
muß das Ende mit der Abschrägung oder der Kerbe auf die
abgeschrägte Ecke auf dem Sockel selbst ausgerichtet werden,
wie in der folgenden Abbildung veranschaulicht wird:
7.
Setzen Sie die Erweiterungskarten, die Sie zuvor entfernt
haben, wieder ein.
8.
Setzen Sie die Abdeckung der Systemmeinheit wieder auf.
Sie können jetzt Ihr Betriebssystem neu konfigurieren, so daß es von
den erweiterten Fähigkeiten des Video-Controllers Gebrauch macht.
In den Unterlagen zu Ihrem Betriebssystem sollten entsprechende
Einzelheiten zu finden sein.
7/12
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Aufrüstung des Prozessors
Der ZIF (Nullsteckkraft) Prozessorsockel auf der Hauptplatine ist so
konstruiert, daß er verschiedene Pentium Prozessoren mit
Prozessorgeschwindigkeiten von 75 bis 166 MHz aufnehmen kann.
Sie können Ihren Prozessor aufrüsten, indem Sie ihn gegen einen
leistungsstärkeren Prozessor austauschen.
Herausnahme des alten Prozessors
Um den vorhandenen Prozessor herauszunehmen, verfährt man wie
folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
3.
Entfernen Sie alle Erweiterungskarten, die den Zugriff zum
Prozessorsockel behindern können: trennen Sie alle Kabel ab,
die an die Karten angeschlossen sind, entfernen Sie die
Schrauben, die die Karten an der Rückseite der Systemeinheit
befestigen und nehmen Sie die Karten dann aus der
Systemeinheit heraus.
4.
Wenn der Computer eingeschaltet war, bevor Sie mit diesem
Vorgang begannen, sollten Sie mindestens 15 Minuten warten,
damit der Prozessor abkühlt, bevor Sie weitermachen.
Warnung
Der Prozessor und der an ihm angebrachte Wärmeableiter können sehr
heiß werden. Sie könnten sich die Finger verbrennen, wenn Sie versuchen,
den Prozessor entfernen, bevor er abgekühlt ist. Außerdem dehnen sich
die Stifte des Prozesors etwas aus, wenn sie heiß sind, und dies kann
dazu führen, daß es nicht möglich ist, den Prozessor aus seinem Sockel
herauszunehmen.
5.
Entnehmen Sie der Abbildung am Anfang dieses Kapitels, wo
sich der ZIF-Sockel befindet, der den Prozessor enthält.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/13
Aufrüstung
Der Wärmeableiter wird mit einem Metallbügel, der in den
Prozessorsockel einhakt, oben am Prozessor festgehalten.
6.
Nehmen Sie den Bügel vorsichtig vom Wärmeableiter ab.
Ein am Sockel befestigter Hebel sorgt dafür, daß der Prozessor
an seinem Platz bleibt.
7.
Bringen Sie den Hebel von seiner Sperrposition in die
aufrechte Position (im rechten Winkel zur Hauptplatine) hoch.
Die Bewegung des Hebels könnte am Anfang und am Ende
etwas mühsam erscheinen; Sie sollten jedoch nicht zuviel
Druck anwenden.
8.
Heben Sie den Prozessor mit dem an ihm angebrachten
Wärmeableiter aus dem Sockel heraus und legen Sie ihn auf
eine antistatische Oberfläche außerhalb der Systemeinheit ab.
Vermeiden Sie jegliche Berührung der Metallstifte des
Prozessors.
Vorsicht
Wenn sich der Prozessor nicht leicht aus dem Sockel heben läßt, sollten
Sie nicht versuchen, ihn mit Gewalt herauszuziehen.Warten Sie, bis der
Prozessor abgekühlt ist.
7/14
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Entfernen des Wärmeableiters
Wenn Ihr Aufrüstungsprozessor nicht mit einem eingebauten
Wärmeableiter oder Kühlgebläse ausgerüstet ist, werden Sie den
Wärmeableiter benutzen müssen, der zur Zeit an Ihrem alten
Prozessor angebracht ist.
Zwischen Wärmeableiter und Prozessor befindet sich eine dünne
Metallfolie in einer klebrigen Thermoklebstoffmasse. Deshalb ist es
so schwierig, den Wärmeableiter direkt vom Prozessor abzuziehen.
Trennen Sie stattdessen den Wärmeableiter vom Prozessor, indem
Sie den Wärmeableiter hin und her drehen, um die Haftung des
Thermoklebstoffs zu verringern. Schieben Sie dann den
Wärmeableiter zu einer Seite des Prozessors ab.
Warnung
Unten am Wärmeableiter und oben auf dem Prozessor wird etwas
Thermoklebstoff zurückgeblieben sein. Diese Masse kann Hautreizungen
hervorrufen und auf Kleidung Flecken verursachen. Vermeiden Sie längeren
oder wiederholten Hautkontakt. Waschen Sie nach einer Berührung Ihre
Hände gründlich mit Seife und Wasser. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit
Ihren Augen und ein Einatmen der Dämpfe. Nehmen Sie die Masse nicht ein.
Einbau des neuen Prozessors
Um den Aufrüstungsprozessor zu installieren, verfährt man wie folgt:
1.
Achten Sie darauf, daß der Sicherungshebel auf dem ZIFSockel nicht in der aufrechten Position ist.
2.
Nehmen Sie den Aufrüstungsprozessor aus seiner antistatischen
Verpackung heraus. Halten Sie den Prozessor an seinen Kanten
und vermeiden Sie jegliche Berührung der Metallstifte.
Aufrüstungsprozessor und ZIF-Sockel sind eingekerbt, um
sicherzustellen, daß der Prozessor mit der richtigen
Ausrichtung installiert wird. Eine Ecke des Sockels besitzt ein
Schlüsselloch. Die entsprechende Ecke des Prozessors ist leicht
abgeschrägt und besitzt eine Positionierungshilfe in Form eines
farbigen Punktes.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/15
Aufrüstung
3.
Plazieren Sie den Prozessor im Sockel. Achten Sie dabei
darauf, daß er korrekt ausgerichtet ist und Sie die Stifte nicht
verbiegen oder auf eine andere Weise beschädigen.
Wenn der Prozessor nicht groß genug ist, um den gesamten
Sockel einzunehmen, sollte er in der Mitte eingesetzt werden.
1
2
1
2
Positionierungshilfe
eingekerbte Ecke
Vorsicht
Wenn der Prozessor falsch ausgerichtet ist, wird er nicht in den Sockel
hineinpassen, und jeder Versuch, ihn unter Krafteinsatz
hineinzudrücken, wird den Prozessor oder den Sockel bzw. beide
beschädigen.
7/16
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
4.
Bringen Sie den Sicherungshebel in die Sperrposition. Wenden
Sie nur so viel Kraft an, daß der Widerstand des Hebels
überwunden wird.
5.
Bringen Sie ggf. den Wärmeableiter auf dem neuen Prozessor
in Position. Die Flügel des Wärmeableiters müssen auf den
Luftstrom des Gebläses vor dem Prozessor ausgerichtet sein.
Bringen Sie die Klemme wieder an, die den Wärmeableiter am
Prozessor sichert.
6.
Sie werden die Brückenverbindungen für die Auswahl der
Geschwindigkeit des Prozessors auf der Hauptplatine
justieren müssen. In Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”,
finden Sie weitere Informationen darüber, wie die
Einstellungen der Brückenverbindungen auf der Hauptplatine
lokalisiert und verändert werden.
7.
Setzen Sie ggf. Erweiterungskarten,
herausgenommen haben, wieder ein.
8.
Setzen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
die
Sie
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
vorher
7/17
Aufrüstung
Hinzufügen eines Laufwerks für austauschbare Speichermedien
Der 5,25-Zoll Laufwerksschacht kann alle möglichen 5,25-Zoll
Elemente halber Höhe enthalten. Für diesen Schacht sind eine ganze
Reihe von Laufwerken für austauschbare Speichermedien erhältlich.
Konfiguration des Laufwerks
Laufwerke, die von einem autorisierten Händler gekauft werden,
sollten bei ihrer Auslieferung vorkonfiguriert und installationsbereit
sein. In der folgenden Tabelle werden ganz allgmeine Ratschäge
gegeben. Weitere Informationen sollten in den Unterlagen zu finden
sein, die mit dem Aufrüstungssatz geliefert wurden.
7/18
Laufwerkstyp
Anleitungen zur Konfiguration
5,25-Zoll
Diskettenlaufwerk oder
FTD TravanBandlaufwerk
Die einzige notwendige Konfiguration ist
das Setzen der Brückenverbindungen für
die Laufwerkswahl an der Rückseite des
Laufwerks. Die Brückenverbindungen
müßten vorkonfiguriert sein auf entweder
“weiche Wahl” oder Laufwerkwahl 1
(DS1).
ATA-PI CD-ROMLaufwerk
Das ATA-PI CD-ROM-Laufwerk sollte
für den Anschluß an die ATA-PI CDROM -Schnittstelle auf der Hauptplatine
als Masterlaufwerk konfiguriert sein.
SCSI QIC- oder
DDS-2 Bandlaufwerk
Jedem SCSI-Laufwerk muß auf dem SCSIBus eine Identität zugeordnet sein, die
sogenannte “SCSI ID”. Alle SCSILaufwerke für austauschbare Speichermedien sollten mit SCSI ID 2
vorkonfiguriert und mit Abschlußwiderständen versehen sein.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Installation des Laufwerks
Um ein Laufwerk für austauschbare Speichermedien zu installieren,
verfährt man wie folgt:
1.
Schalten Sie die Systemeinheit aus und nehmen Sie alle
Netzkabel ab.
2.
Treffen Sie die geeigneten antistatischen Vorsichtsmaßnahmen
und nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn Ihnen die empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen nicht vertraut sind oder Sie nicht genau wissen,
wie man die Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, lesen Sie
bitte in Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”, nach.
3.
Entfernen Sie die zwei Schrauben, die das Magazin des
Laufwerks für austauschbare Speichermedien sichern. Schieben
Sie das Magazin nach hinten und heben Sie es aus der
Systemeinheit heraus.
4.
Öffnen Sie die Tür des Laufwerksschachts.
Die Öffnung des Laufwerksschachts ist zuerst durch eine
Abdeckplatte versperrt, die oben am Metall befestigt ist. Die
Abdeckplatte muß herausgebrochen werden, damit in dem
Schacht ein Laufwerk installiert werden kann.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/19
Aufrüstung
5.
Brechen Sie die Abdeckplatte heraus, indem Sie sie mehrmals
nach hinten und nach vorne biegen.
6.
Nehmen Sie das neue Laufwerk aus seiner Verpackung heraus
und stellen Sie sicher, daß es korrekt konfiguriert ist.
Mit dem Laufwerk sollten mindestens vier Schrauben und ein
Bandsignalkabel geliefert worden sein. Einige Laufwerke
werden u.U. mit zusätzlichen Schrauben oder Kabeln geliefert
(von denen nicht unbedingt alle benötigt werden).
7.
Legen Sie das Laufwerk auf dem Kopf stehend auf eine
geeignete antistatische Oberfläche. Bringen Sie dann das
Laufwerkmagazin über das Laufwerk.
Achten Sie darauf, daß das Magazin und das Laufwerk in der
gleichen Weise ausgerichtet sind. Richten Sie die Löcher in der
Unterseite des Laufwerks auf die Löcher im Sockel des
Laufwerkmagazins aus.
COMPACT
7/20
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
8.
Setzen Sie die vier Befestigungsschrauben für das Laufwerk ein
und ziehen Sie sie handfest an.
9.
Drehen Sie das Laufwerkmagazin um und setzen Sie es wieder
in die Systemeinheit ein. Schieben Sie das Magazin nach vorne,
bis die zwei Löcher im Magazin mit denen in der
Festplattenlaufwerkseinheit und der Armatur der Systemeinheit
zusammenkommen. Bringen Sie die zwei Schrauben, die den
Laufwerksschacht sichern, wieder an.
10. Schließen Sie das übriggebliebene Netzkabel im Isolierrohr
hinter dem Laufwerk an den Stromanschluß des Laufwerks an.
11. Schließen Sie das bzw. die Signalkabel des Laufwerks an.
Benutzen Sie die Tabelle auf der nächsten Seite als Anleitung.
In den Unterlagen, die mit dem Aufrüstungssatz geliefert
wurden, werden Sie nähere Informationen finden.
Bevor Sie ein Signalkabel an die Hauptplatine anschließen,
sollten Sie das Etikett auf der Innenseite der Abdeckung
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/21
Aufrüstung
überprüfen, um sicherzustellen, daß Sie den richtigen Anschluß
benutzen. Wenn der falsche Anschluß benutzt wird, könnte das
Laufwerk oder die Hauptplatine beschädigt werden, bzw.
beide.
12. Setzen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
Laufwerktyp
Verkabelungsanleitungen
5,25-Zoll
Diskettenlaufwerk oder
FTD TravanBandlaufwerk
Diese Laufwerke benutzen ein Bandsignalkabel mit drei
Steckverbindern. Dieses Signalkabel muß zwischen dem
Signalsteckverbinder auf der Rückseite des Disketten- oder
Bandlaufwerks, dem 3,5-Zoll Diskettenlaufwerk und dem
Diskettenschnittstellensteckverbinder auf der Hauptplatine
(gewöhnlich mit der Markierung FLOPPY) angeschlossen
werden.
ATA-PI CD-ROMLaufwerk
Das Laufwerk ist mit zwei Kabeln ausgerüstet: einem
Bandsignalkabel (welches an die sekundäre ATA/IDESchnittstelle der Hauptplatine anschließt (gewöhnlich mit der
Markierung CDROM) und einem CD-Audiokabel (welches in
einem MS- oder LS-System an die Hauptplatine anschließt).
SCSI QIC- oder
DDS-2-Bandlaufwerk
SCSI-Aufrüstungssätze von autorisierten Händlern enthalten
ein geeignetes Bandsignalkabel. Dieses Kabel sollte an die
SCSI-Adapterkarte und die Rückseite des Laufwerks
angeschlossen werden. Die untenstehende Abbildung zeigt
eine typische Kabelführung.
SCSI CABLE
7/22
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
Hinzufügen eines Festplattenlaufwerks
Der Schacht des 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerks kann ein 1,6-Zoll
hohes oder zwei 1-Zoll hohe Festplattenlaufwerke aufnehmen.
Festplattenlaufwerke sollten immer an die primäre ATA/IDESchnittstelle angeschlossen werden.
Konfiguration des Laufwerks
Die ATA/IDE-Schnittstelle unterstützt maximal zwei Laufwerke.
Diese Laufwerke werden Master und Slave genannt. Ein einzelnes
Laufwerk oder das Bootelement in einem Duallaufwerksystem muß
als Master konfiguriert werden. Das zweite, nicht-bootfähige
Laufwerk in einem Duallaufwerksystem muß als Slave konfiguriert
werden.
IDE-Laufwerke werden normalerweise konfiguriert, indem Brückenverbindungen auf dem Laufwerk benutzt werden. Konfigurationseinzelheiten können von Laufwerk zu Laufwerk verschieden sein.
Die meisten Laufwerke werden mit Unterlagen geliefert, in denen
die Konfiguration des Laufwerks beschrieben wird. Wenn Sie sich
nicht sicher sind, wie das Laufwerk konfiguriert wird, sollten Sie mit
Ihrem Händler Kontakt aufnehmen.
Installation des Laufwerks
Um das Festplattenlaufwerk zu installieren, verfährt man wie folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Wenn sich im Diskettenlaufwerk eine Diskette befindet,
nehmen Sie sie heraus.
3.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie dann die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Wenn Ihnen die empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen nicht vertaut sind oder Sie nicht genau wissen,
wie man die Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, lesen Sie
bitte in Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit” nach.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/23
Aufrüstung
4.
Wenn ein Laufwerk für austauschbare Speichermedien
installiert ist, nehmen Sie sein Strom- und Signalkabel von der
Rückseite des Laufwerks ab.
5.
Entfernen Sie die zwei Schrauben, die das Magazin des
Laufwerks für austauschbare Speichermedien sichern. Schieben
Sie das Magazin etwas nach hinten und heben Sie es aus der
Systemeinheit heraus. Legen Sie es auf einer flachen, antistatischen Oberfläche ab.
6.
Nehmen Sie die Strom- und Signalkabel von der Rückseite des
Diskettenlaufwerks ab.
7.
Wenn eine Festplatte bereits installiert ist, nehmen Sie ihr
Strom- und Signalkabel von der Rückseite des Laufwerks ab.
8.
Der Schacht für das Festplattenlaufwerk ist mit zwei Schrauben
gesichert und wird mit zwei Laschen im Sockel der Basis der
Systemeinheit festgehalten. Entnehmen Sie der folgenden
Abbildung, wo sich die Schrauben und Laschen befinden:
intel
OVERDR IVE
7/24
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
9.
Entfernen Sie die Schrauben. Schieben Sie den
Laufwerksschacht nach hinten und heben Sie ihn aus der
Systemeinheit heraus. Drehen Sie den Laufwerksschacht auf
den Kopf und legen Sie ihn auf eine flache Oberfläche, und
zwar so, daß die Vorderseite des Diskettenlaufwerks in Ihre
Richtung weist.
10. Achten Sie darauf, daß das Laufwerk, welches Sie hinzufügen,
ordnungsgemäß als Master oder Slave konfiguriert ist.
11. Schieben Sie das Festplattenlaufwerk von der Vorderseite in
den Schacht. Dabei sollte die Leiterplatte des Laufwerks nach
oben zeigen und seine Strom- und Signalsteckverbinder von
Ihnen fort.
12. Richten Sie die Befestigungslöcher auf dem Laufwerk auf die
Schachtlöcher aus, setzen Sie die Befestigungsschrauben ein
und ziehen Sie sie fingerfest an. Setzen Sie Schraubenpaar A
zuerst ein, dann B.
A
B
Wenn Sie ein Festplattenlaufwerk in einem System installieren,
das zuvor nur ein Diskettenlaufwerk hatte, werden im Schacht
2x2 Befestigungslöcher zur Verfügung stehen. Installieren Sie
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/25
Aufrüstung
das neue Festplattenlaufwerk in der Position, die dem
Diskettenlaufwerk am nächsten liegt.
Vorsicht
Benutzen Sie nur die Befestigungsschrauben, die mit dem Laufwerk
geliefert wurden. Wenn Sie andere Schrauben benutzen, könnten Sie das
Laufwerk beschädigen. Wenn sich bereits ein Laufwerk im Schacht
befindet, sollten Sie vermeiden, daß das neue Laufwerk es berührt.
13. Drehen Sie den Schacht so, daß er in der aufrechten Position
ist und setzen Sie ihn wieder in die Systemeinheit ein. Richten
Sie die Flansche auf dem Schacht auf die Laschen im Sockel
der Systemeinheit aus. Schieben Sie den Laufwerksschacht
dann etwas nach vorne.
Der Schacht ist in der korrekten Position, wenn die AUSWURFTaste des Diskettenlaufwerks durch den Frontrahmen
herausragt und die zwei Schraubenlöcher im Schacht auf jene
im Sockel der Systemeinheit ausgerichtet sind.
14. Setzen Sie die zwei Befestigungsschrauben des Festplattenlaufwerksschachts wieder ein.
15. Schließen Sie die Festplatte(n) an ihr(e) Stromkabel an und
befestigen Sie das Signalkabel.
Das Bandsignalkabel hat drei Steckverbinder. Ein
Steckverbinder wird in die (primäre) ATA/IDE-Schnittstelle
auf der Hauptplatine gesteckt. Die zwei anderen Steckverbinder sind für die Master- und ggf. für die SlaveFestplattenlaufwerke. In einem System mit nur einem Laufwerk
benutzen Sie den Steckverbinder am Kabelende.
16. Schließen Sie die StromDiskettenlaufwerks wieder an.
und
Signalkabel
des
17. Setzen Sie das Magazin des Laufwerks für austauschbare
Speichermedien wieder in die Systemeinheit ein. Schieben Sie
das Magazin nach vorne, bis die zwei Löcher im Magazin mit
jenen in der Festplattenlaufwerkseinheit und der Klammer der
Systemeinheit zusammenkommen. Setzen Sie die zwei
Schrauben, die das Magazin des Laufwerks sichern, wieder ein.
7/26
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Aufrüstung
18. Wenn im Magazin ein Laufwerk für austauschbare
Speichermedien installiert ist, schließen Sie sein Strom- und
Signalkabel wieder an.
19. Setzen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
Aufteilen und Formatieren des Laufwerks
Wenn Sie den Computer das erste Mal nach Einbau des neuen
Laufwerks einschalten, erfaßt der Selbsttest beim Einschalten (SBE)
die Veränderung in der Konfiguration und startet automatisch das
BIOS-Setup-Dienstprogramm. Sie müssen jetzt nur noch die neue
Konfiguration speichern und aus dem BIOS-Setup-Dienstprogramm
aussteigen (im Kapitel 3 sind weitere Informationen zu finden).
Das neue Laufwerk wird zunächst leer sein. Bevor Sie das neue
Laufwerk benutzen können, müssen Sie es aufteilen und formatieren.
Bei Windows 95 machen Sie dies, indem Sie das MS-DOS Fdisk
Programm benutzen, um auf der Platte Partitionen zu schaffen. Das
Fdisk-Programm kann in einem MS-DOS-Fenster innerhalb
Windows 95 laufen. Geben Sie bei der MS-DOSEingabeaufforderung Help Fdisk ein, um Näheres herauszufinden.
Wenn Sie Fdisk benutzt haben, werden Sie aufgefordert, den
Computer noch einmal zu starten. Wenn Sie wieder in Windows 95
sind, können Sie die Partitionen formatieren, indem Sie
“Arbeitsplatz” öffnen, das Ikon des neuen Laufwerks selektieren und
vom Dateienmenü “Formatieren” wählen.
Bei MS-DOS/Windows benutzen Sie das MS-DOS FdiskProgramm, um das Laufwerk aufzuteilen und danach den MS-DOS
Format-Befehl, um die Partitionen zu formatieren. Benutzen Sie den
MS-DOS Help-Befehl, um mehr über Fdisk und Format
herauszufinden. In den Unterlagen zu MS-DOS/Windows sind
Anleitungen zur Benutzung von MS-DOS-Hilfe zu finden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
7/27
Fehlerbehebung
8
FEHLERBEHEBUNG
In diesem Kapitel werden Ratschläge dazu gegeben, wie Sie
vorgehen sollten, wenn Sie vermuten, daß mit Ihrem Computer
etwas nicht in Ordnung ist.
Schalten Sie im Zweifelsfall den Computer aus und nehmen Sie alle
Netzkabel ab, bevor Sie sich mit Ihrem Händler oder einem
autorisierten Wartungsdienst in Verbindung setzen.
In diesem Kapitel geht es nur um Probleme, die vom Computer
selbst verursacht werden; bitte denken Sie daran, daß Probleme
unter Umständen anderen Quellen entstammen, wie z.B. der
Netzwerkverkabelung, dem Betriebssystem oder der Anwendungssoftware.
Probleme beim Starten
Wenn Sie vermuten, daß eine Sicherung ausgelöst wurde
Im Vereinigten Königreich und einigen anderen Ländern enthalten
AC-Stecker Sicherungen. Wenn beim Einschalten des Computers die
Sicherung im AC-Stecker der Systemeinheit ausgelöst wird, kann
dies durch einen Wechselstromstoß verursacht worden sein.
Meistens deutet es jedoch darauf hin, daß beim Computer oder
seinen Peripheriegeräten Probleme vorliegen. Verfahren Sie wie
folgt:
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Nehmen Sie die Stecker aller Peripheriegräte ab.
3.
Versuchen Sie, die Ursache des Defekts zu finden. Wenn nichts
offensichtlich ist, ersetzen Sie die ausgelöste Sicherung mit
einer Sicherung derselben Leistung, schließen das Netzkabel
der Systemeinheit wieder an und versuchen, sie wieder
einzuschalten.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
8/1
Fehlerbehebung
4.
Wenn die neue Sicherung ebenfalls ausgelöst wird, sollten Sie
sich mit einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung
setzen.
Wenn die neue Sicherung nicht ausgelöst wird, schließen Sie
ein Peripheriegerät wieder an und schalten es dann ein.
Wiederholen Sie diesen Schritt der Reihe nach für jedes
Peripheriegerät.
Selbsttest beim Einschalten
Jedesmal, wenn der Computer eingeschaltet wird, testet der SBE
routinemäßig verschiedene Hardware-Komponenten, einschließlich
Speicher, und vergleicht die aktuelle Konfiguration des Computers
mit der Konfiguration, die im Konfigurationsspeicher (CMOSSpeicher) aufgezeichnet ist. Während des Tests erscheinen BIOSBereitschafts- und SBE-Meldungen.
Eine Konfigurationsdiskrepanz könnte auftreten, wenn Sie gerade
eine Hardware-Option installiert oder entfernt haben (z.b. wenn Sie
ein SIMM-Modul hinzugefügt bzw. ausgetauscht haben). In diesem
Fall werden Sie u.U. aufgefordert, das BIOS-Setup-Dienstprogramm
aufzurufen.
Wenn der SBE einen Hardware-Fehler entdeckt, werden ein oder
mehrere SBE-Fehlercodes und Meldungen angezeigt (siehe Tabelle
auf der gegenüberliegenden Seite). Es könnten auch die
Aufforderungen “Press the F1 key to continue” oder “Press any key
when ready” erscheinen. Der Computer ist u.U. in der Lage, trotz
der Fehleranzeige weiterzuarbeiten (z.B. wenn ein Speicherchip den
SBE nicht besteht, kann der Computer auch mit weniger
Speicherkapazität weiterarbeiten).
8/2
♦
Als erstes sollten Sie den Computer ausschalten, mindestens 30
Sekunden warten und ihn dann wieder einschalten, um zu
sehen, ob der Fehler nur vorübergehend war oder anhaltend
ist. Anhaltende SBE-Fehler können auf einen Fehler im System
hinweisen.
♦
Überprüfen Sie, ob alle externen Kabel sicher angeschlossen
sind.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Fehlerbehebung
Code
Ursache
Code
Ursache
101
Zeitgeberunterbrechungsausfall
301
Ausfall der Tastaturtaktleitung
102
Zeitglied-Testausfall
301
Ausfall der Tastaturdatenleitung
106
Versagen des Disketten-Controllers
301
Festgeklemmte Tastaturtaste
110
Paritätsunterbrechung des Plattenspeichers 604
des Systems
Ausfall von Diskettenlaufwerk 0
114
Option ROM Prüfsummenausfall
604
Ausfall von Diskettenlaufwerk 1
151
Ausfall der Echtzeituhr
605
Diskette nicht gesperrt
161
Ausfall der Batterie der Echtzeituhr
662
Konfiguration des Diskettenlaufwerks
162
CMOS RAM Prüfsummenausfall
762
Konfiguration des Koprozessors
162
Ungültige Konfigurationsinformation
1762
Konfiguration der Festplatte
163
Tageszeit nicht gesetzt - Vorbooten
1780
Ausfall von Festplatte 0
164
Speichergröße entspricht nicht CMOS
1781
Ausfall von Festplatte 1
175
Schlechtes EEPROM CRC #1
1782
Ausfall von Festplatte 2
176
Systemeingriff
1783
Ausfall von Festplatte 3
177
Schlechte PAP-Prüfsumme
1800
Keine weiteren IRQs erhältlich
178
EEPROM ist nicht funktionell
1801
Kein weiterer Platz für Options-ROM
183
PAP-Aktualisierung erforderlich
1802
Kein weiterer E/A-Raum erhältlich
184
Schlechte POP-Prüfsumme
1803
Keine weitere Speicherkapazität <1Mb
erhältlich
185
Verstümmelte Boot-Sequenz
1804
Keine weitere Speicherkapazität >1Mb
erhältlich
186
Hardware-Problem
1805
Prüfsummenfehler oder Options-ROM
mit der Größe 0
189
Zuviele Kennworteingabeversuche
1962
Kein bootfähiges Element
201
Fehler im Basisspeicher
2400
Displayadapter hat versagt; Alternative
benutzen
229
Ausfall des externen Cache-Speichers
2462
Videokonfiguration
303
Ausfall des Tastatur-Controllers
5962
IDE CD-ROM-Konfiguration
301
Ausfall der Tastatur
8603
Zeigergerät ist entfernt worden
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
8/3
Fehlerbehebung
♦
Versuchen Sie, das BIOS-Setup-Dienstprogramm laufen zu
lassen, um das System neu zu konfigurieren.
♦
Öffnen Sie die Systemeinheit und überprüfen Sie, ob alle
internen Signal- und Netzkabel sicher angeschlossen sind.
Wenn das Problem weiterhin vorliegt, sollten Sie sich mit Ihrem
Händler bzw. autorisierten Wartungsdienst in Verbindung setzen.
Akustische Signale
Der Computer benutzt spezielle akustische Codes, um bestimmte
Hardware-Fehler zu signalisieren. Wenn Sie ein akustisches Signal
hören, das nicht von einer SBE-Fehlermeldung begleitet wird,
sollten Sie sich mit Ihrem Händler oder autorisierten Wartungsdienst
in Verbindung setzen.
Versagen beim Boot-Vorgang
Wenn der SBE abgeschlossen ist, versucht der Computer von einer
Systemdiskette oder einer bootfähigen Festplattenpartition zu
booten. In der folgenden Tabelle sind einige Meldungen
zusammengestellt, die während der Bootsequenz erscheinen
könnten:
8/4
Bootversagen: Meldung
Erklärung
Non-system disk or disk error
(Keine Systemdiskette oder
Plattenfehler)
Das Diskettenlaufwerk enthält eine Diskette, die
keine Systemdiskette ist. Tauschen Sie sie gegen
eine Systemdiskette aus und drücken Sie F1.
Diskette read failure
(Disketten-Lesefehler)
Die Diskette ist entweder nicht formatiert oder
defekt. Tauschen Sie sie gegen eine Systemdiskette aus und drücken Sie F1.
No boot sector on fixed disk
(Kein Bootsektor auf der
Festplatte)
Die Festplatte hat keine aktive, bootfähige
Partition oder ist nicht formatiert. Geben Sie eine
Systemdiskette ein, drücken Sie F1 und
formatieren Sie die Festplatte wie in Ihren
Handbüchern zum Betriebssystem beschrieben.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Fehlerbehebung
Fixed disk read failure
(Festplatten-Lesefehler)
Die Festplatte könnte defekt sein. Drücken Sie
F1, um es noch einmal zu versuchen. Achten Sie
darauf, daß das Laufwerk mit dem BIOS-SetupDienstprogramm korrekt spezifiziert ist. Wenn
das Problem weiterhin besteht, sollten Sie eine
Systemdiskette eingeben, F1 drücken, die auf der
defekten Festplatte gespeicherten Daten sichern
und versuchen, sie umzuformatieren.
No boot device available
(Kein Bootelement erhältlich)
Dies könnte auf einen Fehler im Disketten- oder
Festplattenlaufwerk hinweisen oder vielleicht auf
eine beschädigte Systemdiskette. Drücken Sie F1,
um es noch einmal zu versuchen und benutzen
Sie, wenn es geht, eine andere Systemdiskette.
Achten Sie darauf, daß die Startgeräte-Option mit
dem
BIOS-Setup-Dienstprogramm
richtig
spezifiziert ist. Wenn das Problem noch weiterhin
besteht, sollten Sie sich mit Ihrem Händler oder
autorisierten Wartungsdienst in Verbindung
setzen.
Prüfliste für die Fehlerbehebung
Wenn Sie bei der Arbeit mit Ihrem Computer einem Problem
begegnen, sollten Sie die in den folgenden Abschnitten aufgelisteten
Dinge überprüfen, bevor Sie sich mit Ihrem Händler, autorisierten
Wartungsdienst oder Ihrer Unterstützungsorganisation in
Verbindung setzen. Mit den aufgeführten Tests werden die Ursachen
gewöhnlicher Probleme überprüft.
Anschlüsse
Überprüfen Sie, daß alle Netz- und Signalkabel sicher an den
korrekten Port des Computers angeschlossen sind.
Es geschieht oft, daß Tastatur und Maus an den falschen Port
angeschlossen werden. Obwohl die Anschlüsse identisch sind, wird
die Tastatur nicht funktionieren, wenn ihr Stecker in den Mausport
gesteckt wurde und umgekehrt.
Die zwei seriellen Ports sehen ebenfalls identisch aus. Wenn Sie ein
Problem haben, sollten Sie darauf achten, daß das Kabel an den Port
angeschlossen ist, den Sie zu benutzen versuchen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
8/5
Fehlerbehebung
Strom
Überprüfen Sie, daß die Wechselstromversorgung eingeschaltet ist
und daß die Sicherung im AC-Stecker (wenn vorhanden) nicht
ausgelöst worden ist. Wenn das System anscheinend immer noch
nicht mit Strom versorgt wird, sollten Sie sich von Ihrem Lieferanten
ein anderes Netzkabel besorgen.
Monitor
Wenn auf dem Monitor nichts angezeigt wird, sollten Sie
überprüfen, ob der Monitor eingeschaltet ist und die Helligkeitsund Kontrastregler zu niedrig eingestellt sind.
Wenn Sie eine neue Video-Controller-Erweiterungskarte installiert
haben und sich danach Probleme einstellen, sollten Sie versuchen,
den On-board-Video-Controller zu deaktivieren, indem Sie eine
Brückenverbindung von der Hauptplatine entfernen. In Anhang A,
“Im Inneren der Systemeinheit”, sind weitere Informationen zu
finden.
Erweiterungskarten
Wenn eine Erweiterungskarte nicht funktioniert, sollten Sie
überprüfen, ob alle Kabel sicher an die Karte angeschlossen sind,
daß die Karte korrekt konfiguriert ist, ob ihre Benutzung von
Betriebsmitteln des Systems nicht mit einer anderen Karte oder einer
Komponente der Hauptplatine in Konflikt gerät und ob LegacyBetriebsmittel (wenn es sich um eine ISA-Karte handelt) im BIOSSetup-Dienstprogramm ordnungsgemäß deklariert sind. Überprüfen
Sie auch, ob die Software, die die Karte steuert bzw. benutzt,
korrekt konfiguriert ist.
Diskettenlaufwerke
Wenn Sie beim Zugriff zu einer Diskette Probleme haben, sollten
Sie überprüfen, ob sie korrekt eingeschoben und formatiert ist, ob
der Schreibschutz besteht und ob die vom BIOS-Sytsem
zugeordneten Zulässigkeiten den beabsichtigten Zugriff zulassen.
8/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Fehlerbehebung
Festplattenlaufwerke
Wenn Sie beim Zugriff zu einem Festplattenlaufwerk Probleme
haben, sollten Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm benutzen, um
zu überprüfen, ob das Laufwerk korrekt spezifiziert und der
Controller des Laufwerks aktiviert ist. Überprüfen Sie auch, ob die
Platte korrekt formatiert ist und die vom Betriebssystem
zugeordneten Zulässigkeiten den beabsichtigten Zugriff zulassen.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
8/7
Im Inneren der Systemeinheit
A
IM INNEREN DER SYSTEMEINHEIT
In diesem Anhang werden schrittweise Anleitungen dazu gegeben,
wie man Zugang zum Inneren der Systemeinheit bekommt, um
Wartungsmaßnahmen durchzuführen oder das System aufzurüsten.
Außerdem werden Einzelheiten zu allen relevanten Einstellungen
der Brückenverbindungen auf der Hauptplatine gegeben.
Warnung
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie die
obere Abdeckung entfernen.
Antistatische Vorsichtsmaßnahmen
Statische Aufladung kann dauerhaften Schaden an elektronischen
Komponenten verursachen. Sie sollten sich dieser Gefahr bewußt
sein und dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen gegen die
Entladung statischer Elektrizität in den Computer treffen.
Statische Elektrizität kann erzeugt werden, wenn man einen Stuhl
bewegt, Tische oder Wände berührt oder einfach über einen ganz
gewöhnlichen Teppich geht. Gegenstände, die von einer Person an
eine andere Person weitergereicht oder die ein- bzw. ausgepackt
werden, können statisch aufgeladen werden. Auch Klimaanlagen
können statische Elektrizität in der Umgebung erzeugen. Kleidung
aus Kunstfasern erzeugt oft statische Elektrizität; diese statische
Aufladung wird von der Person, die das Kleidungsstück trägt,
meistens nicht bemerkt. Sie kann aber trotzdem ausreichen, um eine
empfindliche elektronische Komponenten zu beschädigen oder zu
beeinträchtigen.
Der Computer ist der Gefahr statischer Entladung ausgesetzt, wenn
die obere Abdeckung abgenommen wird, da die elektronischen
Komponenten der Hauptplatine
dann
freigelegt
sind.
Speichermodule, Cache-Aufrüstungen und Prozessoren sind andere
Beispiele für elektrostatisch empfindliche Bauelemente (“ESSDs”).
Alle Arbeiten, bei denen die Abdeckung zu entfernen ist, müssen in
einer Fläche durchgeführt werden, die vollständig frei von statischer
Elektrizität
ist.
Wir
empfehlen
einen
speziellen
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/1
Im Inneren der Systemeinheit
“Handhabungsbereich” gemäß EN 100015-1: 1992. Dies bedeutet,
daß Arbeitsoberflächen, Bodenbeläge und Stühle an einen
gemeinsamen Erdbezugspunkt angeschlossen sein müssen und Sie
ein geerdetes Armgelenkband und antistatische Kleidung tragen
sollten. Es wird auch empfohlen, ein Ionisierungsmittel oder einen
Befeuchter zu benutzen, um statische Aufladung aus der Luft zu
entfernen.
Wenn Sie eine Erweiterung installieren, sollten Sie verstehen, was
die Installation umfaßt, bevor Sie damit beginnen. Dann werden Sie
Ihren Arbeitsprozeß planen und sicherstellen können, daß
empfindliche Komponenten nur kurzzeitig freigelegt sind.
Nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit, den antistatischen
Beutel bzw. die Verpackung einer Aufrüstung erst dann ab, wenn
dies wirklich notwendig ist.
Gehen Sie mit Gegenständen, die Reibungselektrizität gegenüber
empfindlich sind, sehr vorsichtig um. Halten Sie Erweiterungskarten
und Einbauoptionen nur an den Kanten fest. Vermeiden Sie eine
Berührung ihrer elektrischen Kontakte. Berühren Sie niemals die
Komponenten oder elektrischen Kontakte auf der Hauptplatine oder
auf Erweiterungskarten. Ganz allgemein gilt, daß Gegenstände, die
statischer Elektrizität gegenüber empfindlich sind, so wenig wie
möglich gehandhabt werden sollten.
Halten Sie leitendes Material, Lebensmittel und Getränke von Ihrem
Arbeitsbereich und dem offenen Computer fern.
A/2
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Im Inneren der Systemeinheit
Öffnen der Systemeinheit
Um die Abdeckung der Systemeinheit zu entfernen, verfährt man
wie folgt:
1.
Schalten Sie die Systemeinheit und den Monitor aus.
2.
Wenn Ihre Netzsteckdosen Schalter besitzen, stellen Sie sie auf
AUS.
3.
Ziehen Sie alle Netzkabel von der Rückseite der Systemeinheit
ab.
4.
Wenn die Systemeinheit eine Gehäuseverriegelung hat (auf der
rechten Seite), bringen Sie den Schlüssel
der
Gehäuseverriegelung in die geöffnete Position.
XDA-1
5.
Lösen Sie die zwei Gehäuseschrauben.
6.
Schieben Sie die obere Abdeckung etwas nach hinten. Heben
Sie sie dann ab.
Beim Wiederanbringen der Abdeckung verfahren Sie in
umgekehrter Reihenfolge. Treffen Sie geeignete antistatische
Vorsichtsmaßnahmen, wenn die obere Abdeckung abgenommen
wird.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/3
Im Inneren der Systemeinheit
Layout der Hauptplatine
19
18
17
16
14
15
13
12
11
10
9
20
8
7
6
21
5
4
22
23
24
24
25
A/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
26
1
2
3
Im Inneren der Systemeinheit
1
Audioanschluß der Vorderkonsole
14
Tastateur-Port
2
SIMM-Sockel 3&4 (Bank 2)
15
Maus-Port
3
SIMM-Sockel 1&2 (Bank 1)
16
Serieller-Port 1
4
FDD-Bandkabelanschluß
17
Serieller-Port 2
5
CD-Bandkabelanschluß
18
Paralleler-Port
6
HDD-Bandkabelanschluß
19
Monitor-Port
7
Wellentafelanschluß
20
Video (VESA)-Feature-Anschluß
8
Voice-Modem-Audioanschluß
21
Videospeicheraufrüstungssockel
9
TV-Audioanschluß
22
CMOS-Lithiumbatterie
10
CD-Audioanschluß
23
Cachespeichersockel
11
Audioanschluß der hinteren
Konsole
24
Systemanschlüsse (siehe
gegenüberligende Seite)
12
Stromanschluß
25
Prozessor ZIFF-Sockel
13
ISA/PCI-Rückseitensockel
26
VRM-Sockel (Option)
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/5
Im Inneren der Systemeinheit
Systemanschlüsse
Es gibt drei Systemanschlüsse, die benutzt werden, um verschiedene
Features an die Hauptplatine anzuschließen. Normalerweise sollte es
nicht notwendig sein, diese Anschlüsse zu stören, aber wenn sie
etwas locker werden, müssen Sie sie u.U. wieder neu anbringen. In
der folgenden Tabelle wird gezeigt, wie diese Anschlüsse in einem
Apricot 340-Computer benutzt werden:
Anschluß
Stifte
Funktion
PL24
3&4
HDD-Aktivitäts-LED
5 bis 13
Unbenutzt
1 bis 7
Unbenutzt
8 bis 10
Systemgebläse, langsam
11 bis 13
Systemgebläse, volle Geschwindigkeit
14 & 17
Monolautsprecher (VS340-Modelle)
1&2
Linker Stereolautsprecher
(MS340/LS340-Modelle)
5&6
Rechter Stereolautsprecher
(MS340/LS340-Modelle)
PL28
PL2
A/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Im Inneren der Systemeinheit
Umsetzen von Brückenverbindungen
PL22
PL21
IC12
SW1
PL6
PL5
Vorsicht
Verändern Sie nur Einstellungen von Brückenverbindungen oder Schaltern die
hier aufgeführt sind, es sei denn, dies wird von Ihrem Händler oder einem
autorisierten Wartungsdienst empfohlen, andernfalls könnten der Systemprozessor, die Hauptplatine oder beide beschädigt werden.
Es gibt nur wenige Brückenverbindungen auf der Hauptplatine, die
Sie u.U. umsetzen müssen. Alle anderen sind im Werk gesetzt
worden und sollten nicht verändert werden.
In diesem Abschnitt bedeutet “1-2”, daß die Brückenverbindung
über Stift 1 und 2 gesetzt werden soll, “2-3” bedeutet, daß die
Brückenverbindung über Stift 2 und 3 gesetzt werden soll, usw.
“Offen” bedeutet, daß keine Brückenverbindung angebracht werden
soll; “Geschlossen” bedeutet, daß alle Brückenverbindungen
angebracht werden sollen.
Auf der Hauptplatine wird Stift 1 eines jeden Brückenverbindungsblocks durch ein kleines Dreieckzeichen markiert.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/7
Im Inneren der Systemeinheit
Wahl der Prozessorgeschwindigkeit
Diese Einstellungen müssen nach einer Aufrüstung mit einem
Pentium Prozessor geändert werden. Sie dürfen nur in diesem Fall
geändert werden.
Prozessorgeschwindigkeit
Brückenverbindungsblock SW1
FS1 FS0 BF
BF1 ISA
Pentium 75 MHz
1-2
Pentium 90 MHz
Pentium 100 MHz
3-4
9-10
3-4
1-2
Pentium 150 MHz
Pentium 166 MHz
9-10
1-2
Pentium 120 MHz
Pentium 133 MHz
3-4
3-4
1-2
5-6
9-10
5-6
9-10
5-6
7-8
9-10
5-6
7-8
9-10
Deaktivieren des On-board Video-Controllers
Sie müssen u.U. den EVGA-Video-Controller und das Video-BIOSSystem deaktivieren, wenn Sie eine Videoadapter-Eerweiterungskarte hinzufügen (überprüfen Sie sicherheitshalber die Unterlagen,
die mit der Karte geliefert wurden). Sie deaktivieren, indem Sie die
Brückenverbindung von PL22, dem VESA-Optionen- Brückenverbindungsblock, entfernen.
A/8
On-board EVGA
PL22
Aktiviert (Voreinstellung)
1-2
Deaktiviert
Offen
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Im Inneren der Systemeinheit
SoundBlaster E/A-Portadresse
Das On-board SoundBlaster-kompatible Audiosystem kann so
konfiguriert werden, daß es die E/A-Adresse 220h oder 240h
benutzt.
SoundBlaster E/A- Grundadresse
IC12
220h (Voreinstellung)
Geschlossen
240h
Offen
BIOS-Aufrüstung und Wiederherstellung
Diese Brückenverbindungen sollten normalerweise nicht verändert
werden, es sei denn von einem Service-Techniker oder unter
Anweisung eines Service-Technikers. Es ist jedoch möglich, daß Sie
die BIOS-Umprogrammierung zeitweise aktivieren müssen, um das
LOC Technology-System in einem Apricot LS340-System
einzurichten.
Freigabe von CMOS
PL21
CMOS-Batterie angeschlossen (Voreinstellung)
1-2
CMOS-Batterie abgetrennt
2-3
BIOS-Bildwahl
PL5
Boot benutzt normales BIOS (Voreinstellung)
1-2
Boot benutzt Wiederherstellungs-BIOS
2-3
BIOS- Umprogrammierung
PL6
Aktiviert
1-2
Deaktiviert (Voreinstellung)
2-3
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/9
Im Inneren der Systemeinheit
Austausch der Konfigurationsbatterie
Der Computer zeichnet seine derzeitige Hardware-Konfiguration in
einem CMOS-Speicherchip auf, der von einer kleinen Batterie
gespeist wird.
Diese Batterie hat eine Betriebsdauer von bis zu 5 Jahren. Wenn die
Batterie entladen ist, wird der Inhalt des Konfigurationsspeichers
nicht beibehalten, während der Computer ausgeschaltet ist. Wenn
Sie feststellen, daß Sie den Computer bei jedem neuen Einschalten
neu konfigurieren müssen, deutet dies wahrscheinlich auf ein
Versagen der Batterie hin; die Batterie muß dann ausgetauscht
werden.
Bei der Batterie handelt es sich um eine 3 Volt Lithiumbatterie
XDA-4 (CR2032 oder gleichwertig), die normalerweise in Taschenrechnern
und anderen kleinen, batteriegespeisten elektronischen Geräten
benutzt wird.
Um die Batterie auszutauschen, verfährt man wie folgt:
A/10
1.
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2.
Treffen Sie geeignete antistatische Vorsichtsmaßnahmen und
nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
3.
Sie können der folgenden Abbildung entnehmen, wo sich der
Batteriehalter befindet.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Im Inneren der Systemeinheit
4.
Heben Sie die vordere Kante der Batterie so hoch, daß sie
gerade aus dem Halter herauskommt. Schieben Sie dann die
Batterie heraus.
Warnung
Benutzen Sie keinen Gegenstand aus Metall oder aus einem anderen
leitenden Material, um die Batterie herauszunehmen. Wenn zwischen
dem Plus- und dem Minuspol der Batterie aus Versehen ein Kurzschluß
hergestellt wird, könnte die Batterie explodieren.
5.
Überprüfen Sie, daß die neue Batterie typenmäßig der alten
Batterie entspricht.
6.
Achten Sie darauf, daß Sie weder die obere noch die untere
Fläche der Batterie berühren. Wenn Sie die neue Batterie
hochheben, sollte der Plus(+)-Pol der Batterie dabei nach oben
weisen.
7.
Schieben Sie die Batterie in den Batteriehalter.
8.
Setzen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder auf.
9.
Entsorgen Sie die alte Batterie gemäß den Anleitungen des
Herstellers.
Wenn Sie den Computer das nächste Mal wieder einschalten,
werden Sie das BIOS Setup-Dienstprogramm laufen lassen müssen,
um die Hardware-Konfiguration neueinzustellen. Lesen Sie im
Kapitel “Benutzung des BIOS-Setup-Dienstprogramms” nach.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
A/11
Technische Informationen
B
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Dieser Anhang enthält einige technische Angaben über Ihren
Computer. Nähere Einzelheiten sind von Ihrem Händler erhältlich.
Spezifikationen
Allgemeines
Prozessor
BIOS
Typen
Intel Pentium
Bus-Geschwindigkeiten
50, 60 oder 66 MHz
Sockel
ZIF Sockel 5 oder Sockel 7
SurePath v1.3
1 MB Flash programmierbar
Speicher
Vier 32-Bit 70 ns 5 Volt SIMM-Module
(128 MB maximal)
EDO-Unterstützung, keine Parität
Cache (Option)
256 KB SIMM, asynchrones Write backund Pipeline Burst
Video
Audio (Option)
Chipsatz
Cirrus Logic CL-GD543x
PCI lokaler Bus
Video-RAM
1 oder 2 MB DRAM (CL-GD5434)
1 oder 2 MB EDO DRAM (CL-GD5436)
Auflösungen
EVGA 1280 x 1024, 1024 x 768
SVGA 800 x 600
VGA 640 x 480
Typ
SoundBlaster Vibra 16
Yamaha OPL3 Synthesizer
Externe Schnittstellen
Leitung ein, Leitung aus, Mikrofon,
externe Lautsprecher/Kopfhörer,
MIDI/Joystick
Interne Schnittstellen
CD-Audio, TV-Audio, Voice ModemAudio
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/1
Technische Informationen
E/A-Ports
Seriell
Zwei 9-polige Sub-D-Stecker RS-232
Parallel
25-polige Sub-D-Buchse
IEEE 1284: EPP/ECP-kompatibel
Tastatur
102 Tasten, AT-kompatibel
Maus
PS/2-kompatibel, 2 Tasten
Diskette
Kapazität
1,44 MB
Zugriffszeit
94 ms (durchschnittl.)
HDD/CD-ROM
Schnittstellen
HDDLaufwerksschacht
Laufwerksschacht
für austauschbare
Speichermedien
B/2
Dualer AT-Anschluß/Erweitertes IDE
PCI lokaler Bus
Kapazität
Ein 1,6-Zoll Laufwerk oder
zwei 1-Zoll Laufwerke
Formfaktor
3,5-Zoll
Formfaktor
Halbe Höhe 5,25-Zoll
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
ATA-PI CD-ROM-Laufwerk
Hersteller
Sony
CDU77E-10
Platten
Annehmbare Platten
CD-ROM Modus 1-Datenplatten
CD-ROM Modus 2-Datenplatten
CD -Audioplatten
Audio-kombiniertes CD-ROM
Multisession Photo-CD
Plattendurchmesser
120 mm
Kontinuierlich
600 KB/s (Modus 1)
682 KB (Modus 2)
Burst
5,22 MB/s (max.)
Vollständig
400 ms (typisch)
Transferrate
Zugriffszeit
Durchschnitt (stochastisch) 190 ms (typisch)
Audio-Ausgabe
CD-Audio
0,75 ± 0,15 Vrms @ 47 kOhm
Kopfhörer
0,55 +0,1/-0,15 Vrms @ 32 Ohm
Zentralschnittstelle
ATA-PI
Stromspezifikation Spannung
+5 V dc ± 5%
+12 V dc ± 10%
Zuverlässigkeit
Welligkeit
+5 V: <= 100 mVp-p
+12 V: <= 200 mVp-p
Strom (max.)
+5 V: 1,0 A (Suche/kontinuierl. Lesen)
+12 V: 1,5 A (Suche/kontinuierl. Lesen)
MTBF
100.000 Einschaltstunden
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/3
Technische Informationen
DDS-2-Bandlaufwerk
Leistungsspezifikationen gelten, wenn Datenverdichtung benutzt
wird. Stromspezifikationen werden am Stromanschluß des
Bandlaufwerks gemessen und es handelt sich dabei um Sollwerte.
Hersteller
Connor
CTD8000R-S
Sollkapazität
60-Meter Kassette
(DDS)
1,3 GB (1:1 Basis)
2,6 GB (2:1 typisch)
1
5,2 GB (4:1 max )
90-Meter Kassette
(DDS)
2,0 GB (1:1 Basis)
4,0 GB (2:1 typisch)
1
8,0 GB (4:1 max )
120-Meter Kassette
(DDS-2)
4,0 GB (1:1 Basis)
8,0 GB (2:1 typisch)
1
16,0 GB (4:1 max )
DDS
366 KB/s (1:1 Basis)
732 KB/s (2:1 typisch)
1
1464 KB/s (4:1 max )
DDS-2
400 KB/s (1:1 Basis)
800 KB/s (2:1 typisch)
1
1608 KB/s (4:1 max )
Transferraten
15
Nicht behebbare
Fehler
Weniger als 1 in 10 Datenbits
Erfassungsformat
ANSI/ECMA (DDS-DC, DDS-2)
Stromspezifikation Spannung
+12 V dc ± 10%
+5 V dc ± 7%
Welligkeit
+12 V: <= 100 mVp-p
+5 V: <= 50 mVp-p
Strom (in Betrieb)
Strom (Spitze)
0,4 A @ +12 V dc, 0,8 A @ +5 V dc
0,9 A @ +12 V dc, 1,0 A @ +5 V dc
Nur nominelles Maximum; kann bei hochverdichtbaren Daten überschritten
werden.
1
B/4
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
FTD Travan-Bandlaufwerk
Hersteller
Connor
CTT800R-F
Bandformate
QIC-80 breit
QIC-80 und AccuTrak-80
QIC-40 und AccuTrak-40 (nur Lesen)
Zentralschnttstelle
TriState-Diskette
Datentransferrate
500 Kilobits/s (kbps)
1 Megabit/s (Mbps)
Bandkapazität
Travan TR-1 (750 ft)
430,6 MB (ohne ECC)
390,2 MB (mit ECC)
QIC-80 breit (400 ft)
230 MB (ohne ECC)
208,5 MB (mit ECC)
QIC-80
lange Länge (307.5 ft)
137,7 MB (ohne ECC)
124,7 MB (mit ECC)
Stromspezifikation Spannung
Strom (unbenutzt)
+5 V: 200 mA nominell, 250 mA max.
+12 V: < 30 mA nominell, 200 mA max.
Strom (in Betrieb)
+5 V: 500 mA nominell, 700 mA max.
+12 V: 0,67 mA nominell, 1,2 A max.
Strom (Spitze)
+5 V: 800 mA
+12 V: 1,8 A
14
Nicht behebbare
Fehler
Zuverlässigkeit
+5 V dc ± 5%
+12 V dc ± 10%
Weniger als 1 in 10 Datenbits
MTBF
> 100.000 Einschaltstunden
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/5
Technische Informationen
Physische Merkmale
Gewicht und Abmessungen
Komponente
Höhe
Tiefe
Breite
Masse
Systemeinheit
94 mm
40 mm
428 mm
9,5-12 kg
Tastatur
45 mm
107 mm
465 mm
1,4 kg
1
1
Abhängig von der Konfiguration
Temperatur- und Feuchtigkeitsbereiche
Der Computer ist für normale Büroumgebungen entwickelt worden.
Während der Lagerung und des Transports ist das System
Umweltfaktoren gegenüber jedoch toleranter.
Bereich
Temperatur
Relative
Luftfeuchtigkeit ohne
Kondensation
In Betrieb
+10 bis +35°C
20% bis 80%
Lagerung/Transport 0 bis +55°C
20% bis 80%
Elektrische Merkmale
Spannungsbereich
Der Spannungsbereich der Stromversorgungseinheit ist anfänglich
für das Land eingestellt, in dem der Computer das erste Mal verkauft
wird.
Einstellung
AC Spannung
Frequenz
115 V
100 bis 120 V
50 bis 60 Hz
230 V
220 bis 240 V
50 bis 60 Hz
Die Spannungsbereichseinstellung des Monitors muß immer mit
jener
der
Stromversorgungseinheit
der
Systemeinheit
übereinstimmen.
B/6
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
Wenn Sie den Computer in einem anderen Land benutzen wollen,
müssen Sie sicherstellen, daß er auf den korrekten Spannungsbereich
eingestellt ist.
Netzkabel
Das Netzkabel, das mit dem Computer geliefert wird, entspricht den
Sicherheitsnormen, die in dem Land gelten, in dem der Computer
das erste Mal verkauft wird. Wenn Sie den Computer in einem
anderen Land benutzen wollen, müssen Sie sicherstellen, daß Sie ein
Netzkabel benutzen, welches die Sicherheitsstandards jenes Landes
erfüllt.
Stromnennleistungen der Stromversorgungseinheit (“PSU”)
PSU AC Stromeinlaß
4,5 A bei 100-120 V
3,0 A bei 220-240 V
PSU AC Stromauslaß
1,5 A bei 100-120 V
1,0 A bei 220-240 V
Schließen Sie nur vom Hersteller zugelassene Monitore an den AC
Stromauslaß der Stromversorgungseinheit an.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/7
Technische Informationen
Portmerkmale
Serielle Ports
9-poliger Sub-D-Stecker (COM1/COM2)
10101
1
6
B/8
5
9
Stift
E/A
Funktion
1
E
Empfangssignalpegel
2
E
Empfangsdaten
3
A
Daten übertragen
4
A
Datenendgerät bereit
5
-
Betriebserde
6
E
Datensatz bereit
7
A
Sendeaufforderung
8
E
Sendebereit
9
E
Rufanzeige
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
Paralleler Port
25-polige Sub-D-Buchse
13
1
25
14
Stift
E/A Funktion
Stift
E/A
Funktion
1
E/A
-STROBE
14
A
-AUTO FEED
2
E/A
Datenbit 0
15
E
-ERROR
3
E/A
Datenbit 1
16
A
-INIT
4
E/A
Datenbit 2
17
A
-SLCT IN
5
E/A
Datenbit 3
18
-
Erde
6
E/A
Datenbit 4
19
-
Erde
7
E/A
Datenbit 5
20
-
Erde
8
E/A
Datenbit 6
21
-
Erde
9
E/A
Datenbit 7
22
-
Erde
10
E
-ACK
23
-
Erde
11
E
BUSY
24
-
Erde
12
E
PE
25
-
Erde
13
E
SLCT
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/9
Technische Informationen
Monitorport
15-polige Sub-D-Buchse (VGA)
5
1
6
10
15
11
Stift E/A Ausgabe
Monochrom
Farbe
1
A
Rot
Kein Stift
Rot
2
A
Grün
Mono
Grün
3
A
Blau
Kein Stift
Blau
4
-
Reserviert
Kein Stift
Kein Stift
5
-
Digital Erde
Selbsttest
Selbsttest
6
-
rotes Signal zurück
Tastenstift
rotes Signal zurück
7
-
grünes Signal zurück
Monosignal zurück
grünes Signal zurück
8
-
blaues Signal zurück
Kein Stift
blaues Signal zurück
9
-
Stecker
Kein Stift
Kein Stift
10
-
Digital Erde
Digital Erde
Digital Erde
11
-
Reserviert
Kein Stift
Digital Erde
12
-
Reserviert
Digital Erde
Kein Stift
13
A
Hsync
Hsync
Hsync
14
A
Vsync
Vsync
Vsync
15
-
Reserviert
Kein Stift
Kein Stift
Rotes Signal zurück, grünes Signal zurück, blaues Signal zurück = Analog Erde
Digital Erde = Digital Erde für synch. Rücksprünge und Selbsttest.
B/10
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
Tastatur- und Mausport
Sowohl Tastatur- wie auch Mausport akzeptieren 6-polige MiniaturDIN-Stecker. Die Spannungen und Signale sind für beide Stecker
dieselben.
5
3
1
6
6
4
4
2
Stift
E/A
Funktion
1
E/A
Daten
2
-
Reserviert
3
-
Erde
4
-
+5 Vdc
5
E/A
Takt
6
-
Reserviert
5
3
2
1
Obwohl Tastatur- und Mausport physisch und elektrisch kompatibel
sind, wird weder die Tastatur noch die Maus funktionieren, wenn sie
in den Sockel des anderen Ports gesteckt werden.
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/11
Technische Informationen
Joystick/MIDI-Port
15-polige Sub-D-Buchse
Dieser Port ist nur bei den MS340- und LS340-Modellen von
Apricot erhältlich.
B/12
Stift
E/A
Funktion
1
-
+ 5 V dc
2
E
GP4 Joystick/A rechte Taste
3
E
GP0 Joystick/A x-Koordinate
4
-
Erde
5
-
Erde
6
E
GP1 Joystick/A y-Koordinate
7
E
GP5 Joystick/A linke Taste
8
-
+ 5 V dc
9
-
+ 5 V dc
10
E
GP6 Joystick/B rechte Taste
11
E
GP2 Joystick/B x-Koordinate
12
A
MIDI Aus
13
E
GP3 Joystick/B y-Koordinate
14
E
GP7 Joystick/B linke Taste
15
E
MIDI Ein
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
Technische Informationen
Video-Feature-Anschluß
Der Videoadapter der Hauptplatine liefert einen Video-FeatureAnschluß. Der Anschluß auf der Hauptplatine benutzt einen
Standardaußenanschluß, und ein Standardkabel kann benutzt
werden, um den Feature-Anschluß an eine Erweiterungskarte
anzuschließen. Für den Fall, daß Sie Schwierigkeiten dabei haben
sollten, ein Kabel zu erhalten, wird in der folgenden Tabelle der
Außenanschluß des Hauptplatinenanschlusses angegeben:
Stift
Funktion
Stift
Funktion
1
Erde
2
P0
3
Erde
4
P1
5
Erde
6
P2
7
-EVIDEO
8
P3
9
-ESYNC
10
P4
11
-EDCLK
12
P5
13
Kein Anschluß
14
P6
15
Erde
16
P7
17
Erde
18
DCLK
19
Erde
20
-BLNK
21
Erde
22
HSYNC
23
Erde
24
VSYNC
25
Erde
26
Erde
APRICOT 340 BENUTZERHANDBUCH
B/13
APRICOT COMPUTERS LIMITED
3500 PARKSIDE
BIRMINGHAM BUSINESS PARK
BIRMINGHAM B37 7YS
UNITED KINGDOM
MITSUBISHI ELECTRIC
APRICOT COMPUTERS LIMITED
TRAVELLERS LANE
HATFIELD
HERTFORDSHIRE AL10 8XB
UNITED KINGDOM
MITSUBISHI ELECTRIC EUROPE GmbH
GOTHAER STRASSE 8
POSTFACH 1548
40835 RATINGEN
DEUTSCHLAND