Bordbuch des Ford Mondeo MK3 als PDF

11/2003-12 de
Tankstopp-Kurzinfo
Motorhaube öffnen. Ford Zeichen am Kühlergrill hochschwenken. Zum Entriegeln
Schlüssel zuerst nach links drehen und die Motorhaube etwas anheben. Danach den
Schlüssel bis zum Anschlag nach rechts drehen und die Haube öffnen. Nach dem
Öffnen Schlüssel sofort abziehen und Ford Zeichen zurückschwenken.
Tankdeckel öffnen. Fernentriegelung neben dem Fahrersitz ziehen.
Bedienungsanleitung
FordMondeo
Zur schnellen Information beim Tankstopp können Sie Ihre individuellen Fahrzeugdaten
in die nachfolgende Tabelle eintragen. Die Angaben dazu finden Sie im Kapitel
Technische Daten.
Kraftstoff
Motoröl
Tankinhalt: 58,5 Liter
Öl nie über die MAX-Marke füllen.
Super bleifrei
(95 Oktan)
Viskositätsklasse
Natürlich kann auch Super Plus
bleifrei (98 Oktan) verwendet
werden.
Diesel Kraftstoff
Nur Kraftstoff gemäß DIN EN590
tanken. Kein RME (Biodiesel)
verwenden.
Reifenluftdruck
Reifengröße
Gemessen am kalten Reifen
in bar.
Normale Belastung bis
3 Personen
vorn
FordService
hinten
Volle Belastung über
3 Personen
vorn
hinten
FordService
Die in dieser Ausgabe enthaltenen Illustrationen, technischen Informationen, Daten und
Beschreibungen entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Änderungen im Rahmen der
Weiterentwicklung und Verbesserungen bleiben vorbehalten.
Jede Form des Kopierens sowie Nachdruck, Einspeicherung in ein Datenverarbeitungs−
System oder Übertragung durch elektronische, mechanische, fotografische oder andere
Mittel, Aufzeichnung oder Übersetzung dieser Unterlage sowie die Bearbeitung, die Kürzung
oder Erweiterung ist nicht gestattet, es sei denn, es liegt eine vorher schriftlich erteilte Ge−
nehmigung der Ford−Werke Aktiengesellschaft vor. Gleiches gilt auch für Teile dieser Aus−
gabe und deren Verwendung in anderen Werken.
Die vorliegenden Unterlagen wurden mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt; Änderungen
sind dennoch vorbehalten.
Beschrieben wird die mögliche Gesamtausstattung aller europäischen Länder. Für Ihr Modell
gilt die Beschreibung der vorhandenen Ausstattung.
Wichtiger Hinweis: Ford Original−Teile und Zubehör einschließlich Motorcraft−Produkte
sind speziell für Ford Fahrzeuge konzipiert. Sie entsprechen den Ford Maßstäben und sind
für Ford Fahrzeuge bestimmt.
Wir weisen darauf hin, dass wir für andere als die oben genannten Ford Original−Teile und
Zubehör einschließlich Motorcraft−Produkte, soweit Ford nicht etwas anderes ausdrücklich
erklärt hat, trotz laufender Marktbeobachtung die Tauglichkeit und Sicherheit weder isoliert
noch im Funktionszusammenhang mit unseren Fahrzeugen beurteilen können. Wir können
deshalb für solche Erzeugnisse − auch wenn im Einzelfall eine TÜV−Abnahme oder eine be−
hördliche Genehmigung vorliegen sollte − keine Verantwortung übernehmen.
E Copyright 2003
Herausgegeben von: Ford−Werke Aktiengesellschaft, Ford Service Organisation
Bestellcode: CG3369de 11/2003
Printed in Germany − rewi druckhaus, Wissen
Gedruckt auf chlorfreiem Papier.
Inhaltsverzeichnis
Zum Kennenlernen
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Sitze und Rückhaltesysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Starten und Fahren
Starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Selbsthilfetipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Service
Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Ausstattungs−Highlights
Automatischer Heckwischereinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Scheinwerfer−Assistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Elektronische Klimaautomatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Elektronisches Stabilitäts−Programm (ESP) . . . . . . . . . . . . . . . 165
Geschwindigkeitsregelsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Komfortöffnen/−schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Scheibenwischerautomatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Sicherheits−Bremsassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Einleitung
VORWORT
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem
neuen Ford. Nehmen Sie sich bitte
etwas Zeit, um sich anhand der Be−
dienungsanleitung mit Ihrem Fahr−
zeug vertraut zu machen. Denn der
sichere Umgang mit Ihrem Auto er−
höht die Wirtschaftlichkeit, die Ver−
kehrssicherheit und bringt Ihnen
mehr Spaß am Fahren.
• Diese Bedienungsanleitung in−
formiert Sie über die Handhabung
Ihres Fahrzeuges und gibt Tipps für
den täglichen Fahrbetrieb sowie zur
Selbsthilfe und Pflege.
Beschrieben wird die zum Zeit−
punkt der Drucklegung mögliche
Gesamtausstattung aller europäi−
schen Länder. Einige der Ausstat−
tungen können später einsetzen,
bzw. werden nur in bestimmten
Märkten angeboten. Für Ihr Mo−
dell gilt die Beschreibung der vor−
handenen Ausstattung.
• Die Bedienungsanleitung
Audio Systeme informiert über
das Ford Audio−Programm.
• Mit dem Service−Heft Über−
sicht und Wartungsnachweis
werden Ihnen die Korrosions−
schutz−Kontrollen und die regel−
mäßige Wartung Ihres Fahrzeuges
bescheinigt.
• Das Service−Heft Einzelhei−
ten und Garantiebedingungen
informiert Sie über die verschiede−
nen Ford Garantie−Programme, das
Ford Wartungssystem sowie den
Ford EuroService.
2
• Informationen zu Ihrem Multi Me−
dia DVD−System, Navigationssy−
stem in Verbindung mit der elektro−
nischen Klimaanlage und der Tele−
fon−Freisprechanlage finden Sie in
den separaten Anleitungen.
Regelmäßige Wartung sichert den
Wert Ihres Fahrzeugs und garan−
tiert seine Verkehrssicherheit. Für
einen fachgerechten Kundendienst
stehen Ihnen insbesondere die ca.
7 000 Ford Vertragsunternehmen in
Europa zur Verfügung. Dort kennen
die Mitarbeiter Ihr Auto und wer−
den speziell dafür geschult. Auch
die technische Ausrüstung ist auf
die Marke Ford eingestellt, z. B.
durch Spezialwerkzeuge und Prüf−
verfahren.
Beim Wiederverkauf des
Fahrzeugs die Bedienungs−
anleitung an den Käufer un−
bedingt weitergeben. Sie ist Be−
standteil der Betriebserlaubnis
und gehört zum Fahrzeug.
Einleitung
FÜR SICHERHEIT UND UMWELT
Achtungshinweise
in dieser
Bedienungsanleitung
Was schützt Sie und Ihre Mitfahrer?
Was verhindert Schäden an Ihrem
Auto? In dieser Bedienungsanlei−
tung sind solche Hinweise durch ein
Warndreieck markiert. Sie sollten
diese Hinweise unbedingt lesen und
beachten!
Hinweis: ...
Wichtige Anmerkungen beginnen
mit dem Wort Hinweis und sollten
sorgfältig gelesen und beachtet
werden.
Vorfahrt für die Umwelt
Umweltschutz geht uns
alle an. Hinweise, wie Sie
durch den Umgang mit
dem Fahrzeug und der Entsorgung
von Reinigungs− und Schmiermit−
teln aktiv die Umwelt entlasten
können, geben Ihnen die Texte mit
dem Umweltsymbol.
Achtungshinweise in
Ihrem Fahrzeug
Wenn Sie in Ihrem Fahr−
zeug dieses Symbol se−
hen, bedeutet dies für Sie:
Unbedingt erst die Bedie−
nungsanleitung lesen, um Fehler zu
vermeiden.
3
Einleitung
Mit passivem Schutz sicherer
fahren
Die Risiken des Autofahrens lassen
sich nicht ausschließen, aber sie
lassen sich dank moderner Technik
mindern:
Beispielsweise hat Ihr Fahrzeug
zum Schutz bei einem Aufprall von
der Seite einen Flankenschutz in
den seitlichen Türen, Seiten−Air−
bags in den Sitzlehnen der vorde−
ren Sitze und Kopf−Schulterair−
bags vorne und hinten in der Dach−
verkleidung.
Bei einem Aufprall von vorn schüt−
zen ein verbessertes Gurt−Rück−
haltesystem und ein zweistufiges
Airbagsystem. Die Sicherheits−
sitze helfen ein Wegtauchen unter
den Gurten zu verhindern. Aktive
Kopfstützen verringern das Risiko
von Schleudertraumaverletzungen,
so wie die Sicherheitspedalerie
das Risiko von Verletzungen im
Fußraum vermindert. Diese Maß−
nahmen sollen das Verletzungsri−
siko herabsetzen.
Helfen Sie durch umsichtiges Fah−
ren mit, dass diese Schutzvorkeh−
rungen gar nicht erst wirksam wer−
den müssen.
Abschnitt Airbag auf−
merksam lesen. Denn fal−
scher Umgang mit dem Airbag
kann zu Verletzungen führen.
4
Äußerste Gefahr! Ein
Rückhaltesystem für Kin−
der niemals auf einem Sitz
benutzen, der durch einen Front−
Airbag geschützt wird!
Es besteht das Risiko von schwe−
ren bis tödlichen Verletzungen,
wenn der Airbag ausgelöst wird.
Der sicherste Platz für Kinder in
einem Fahrzeug befindet sich,
korrekt gesichert, in einem geei−
gneten Kinder−Rückhaltesystem
auf dem Rücksitz.
Sicherheit durch Elektronik
Selbsttätige elektronische Steue−
rungen in Ihrem Fahrzeug dienen
Ihrer Sicherheit.
Durch das Betreiben von
elektronischen Geräten
(z. B. Mobiltelefon ohne Außen−
antenne) können elektromagneti−
sche Felder auftreten, die
Fehlfunktionen an der Fahrzeug−
elektronik auslösen können. Des−
halb unbedingt die Angaben der
Hersteller und die örtlichen Be−
stimmungen beachten!
Sicherheitsschalter
Kraftstoffeinspritzanlage
(Duratec−Motoren)
Im Falle eines Unfalls wird die
Kraftstoffzufuhr automatisch ab−
geschaltet. Durch plötzliche Er−
schütterungen (wie Anstoßen
beim Parken) kann die Abschal−
tung ebenfalls erfolgen. Zum
Wiedereinschalten Hinweise auf
Seite 171 beachten.
Einleitung
EINFAHREN
Für Ihr Fahrzeug gibt es keine be−
sonderen Einfahr−Vorschriften. Fah−
ren Sie einfach nicht allzu forsch
während der ersten 1 500 km.
Wechseln Sie öfter das Tempo, und
schalten Sie frühzeitig in den näch−
sthöheren Gang. Nicht untertourig
fahren. So können sich die bewegli−
chen Teile erst einmal einlaufen.
Neue Reifen benötigen eine Einlauf−
strecke von ca. 500 km. Während
dieser Zeit muss mit verändertem
Fahrverhalten gerechnet werden.
Extreme Fahrmanöver während der
ersten 500 km sollten daher unbe−
dingt vermieden werden.
Vollbremsungen sollten Sie − wenn
möglich − während der ersten
150 km im Stadtverkehr und der
ersten 1 500 km Autobahnfahrt
vermeiden.
Ab Kilometerstand 1 500 können
Sie die Fahrleistungen Ihres Fahr−
zeugs allmählich auf die mögliche
Dauer− und Höchstgeschwindigkeit
steigern.
Vermeiden Sie hohe Motor−
drehzahlen. Sie schonen damit
den Motor, sparen Kraftstoff, sen−
ken den Geräuschpegel und entla−
sten so die Umwelt.
Wir wünschen Ihnen mit Ihrem
Fahrzeug eine allzeit gute und
sichere Fahrt.
5
Instrumententafel
Seite 20−21
Außenlichtschalter/
Nebelscheinwerfer/
Nebelschlussleuchte
Seite 24
Instrumenten−
beleuchtung
Seite 53−54
Fernlicht/Blinker/
Lichthupe
Seite 8−19
Kombiinstrument
Seite 25
Leuchtweitenregler
6
Seite 183−188
Sicherungen
Seite 49
Lenkrad einstellen
Seite 58−59
Radio−Fernbedienung
Seite 50−52
Geschwindigkeits−
regelsystem
Seite 49
Hupe
Seite 83
Manuelles
Schalten
(Automatikge−
triebe)
Seite 60−63
Wischerhebel
Seite 48
Zündschloss
Instrumententafel
Seite 27
Warnblinkanlage
Seite 33
Lüftungsdüsen
Je nach Modellvariante kann die
Ausstattung und Einbaulage von
der abgebildeten Version abwei−
chen. Die angegebenen Seiten−
zahlen behalten jedoch Gültigkeit.
Seite 27
Analoguhr
Seite 28
Frontscheibenheizung
Seite 28
Heckscheibenheizung
Seite 31−46
Heizung/Lüftung/
Klimaanlage
Audio System:
siehe separate
Bedienungsanleitung
Audio Systeme
Seite 84
Getränkehalter
Seite 30, 165−167
Elektronisches Stabilitäts−Programm (ESP)
Seite 29
Gepäckraum öffnen
Seite 30
Klimatisierte/beheizte
Sitze
7
Instrumententafel
Standard Ausführung
ST 220 Ausführung
KOMBIINSTRUMENT
Es gibt verschiedene Ausführungen der Instrumententafel. Die einzelnen
Instrumente, Warn− und Kontrollleuchten werden auf den nächsten Seiten
beschrieben.
8
Instrumententafel
Kontrollleuchte
Diesel−Vorglühen
Leuchtet beim Einschalten der Zün−
dung. Motor nicht starten, ehe die
Leuchte erloschen ist.
Weitere Informationen finden Sie im
Kapitel Starten.
Frostgefahr
Das orange Symbol warnt von +4 ºC
bis +1 ºC Außentemperatur vor
möglicher Überfrierung der Fahr−
bahn.
Das rote Symbol warnt ab 0 ºC und
bei Minustemperaturen vor erhöh−
ter Glättegefahr.
Bei Aufleuchten der Symbole ertönt
jeweils ein Warnton.
Ein Temperaturanstieg über
+4 ºC ist keine Gewähr da−
für, dass die Straße wieder frei
von witterungsbedingten Gefah−
ren ist.
Scheibenwaschwasser−
Warnleuchte
Ab Zündschloss−Stellung II bestä−
tigt ein kurzes Aufleuchten die
Funktionsbereitschaft des Systems.
Wenn sich die Warnleuchte ein−
schaltet, bitte umgehend auffüllen.
9
Instrumententafel
Warnleuchte Batterie
Leuchtet beim Einschalten der Zün−
dung. Sie muss nach dem Ansprin−
gen des Motors erlöschen.
Leuchtet sie während der Fahrt auf,
nicht benötigte Stromverbraucher
ausschalten und schnellstmöglich
eine Werkstatt aufsuchen. Ein auto−
risierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Warnleuchte Öldruck
Leuchtet beim Einschalten der Zün−
dung. Sie muss nach dem Ansprin−
gen des Motors erlöschen.
Bleibt sie nach dem Starten an oder
leuchtet sie während der Fahrt auf,
sofort anhalten, Motor abstellen
und Motorölstand kontrollieren.
Fehlendes Öl sofort auffüllen.
Fehlt kein Öl, nicht weiter−
fahren. Motor von einer
Werkstatt überprüfen lassen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
10
Instrumententafel
Warnleuchte Bremssystem
Ab Zündschloss−Stellung II bestätigt
ein kurzes Aufleuchten die Funkti−
onsbereitschaft des Systems.
Bei angezogener Handbremse bleibt
die Warnleuchte an. Leuchtet sie
nach Lösen der Handbremse, fehlt
Bremsflüssigkeit.
Sofort Bremsflüssigkeit im
Vorratsbehälter bis MAX−
Markierung auffüllen und Brems−
anlage in einer Werkstatt prüfen
lassen. Ein autorisierter Ford Ser−
vice Betrieb wird empfohlen. Auf−
leuchten beim Fahren: Ein
Bremskreis ist ausgefallen. Bevor
Sie die Fahrt fortsetzen, Brems−
system umgehend von einer
Werkstatt überprüfen lassen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen. Fahren Sie lang−
sam und vorsichtig.
Sie brauchen mehr Pedal−
kraft und der Bremsweg ist
länger.
Kontrollleuchte Blinker
Blinkt bei eingeschaltetem Blinker.
Fällt eine Blinker−Glühlampe aus,
erhöht sich der Blinkrhythmus der
Kontrollleuchte.
Bei Fahrzeugen mit werkseitig ver−
bauter Anhängekupplung bzw. mit
Original Ford abnehmbarem Kugel−
hals und Elektrosatz zeigt die An−
zeige auch den Ausfall einer Blin−
ker−Glühlampe des Anhängers an.
11
Instrumententafel
Warnleuchte offene Türen
Leuchtet beim Einschalten der Zün−
dung und bleibt an, wenn die Türen
oder die Hecktür nicht ganz ge−
schlossen sind.
Kontrollleuchte Fernlicht
Leuchtet bei eingeschaltetem Fern−
licht oder Betätigung der Licht−
hupe.
Warnleuchte Airbag
Ab Zündschloss−Stellung II bestätigt
ein kurzes Aufleuchten die Funkti−
onsbereitschaft des Systems.
Leuchtet sie während der Fahrt,
liegt eine Störung vor. Lassen Sie
das System von einer Werkstatt
überprüfen. Ein autorisierter Ford
Service Betrieb wird empfohlen.
Funktionsbeschreibung siehe im
Abschnitt Airbag.
Gurtwarnleuchte
Legt der Fahrer den Sicherheitsgurt
bei Fahrtantritt und bei Erreichen
einer Geschwindigkeit von 7 km/h
nicht an, so wird ein akustisches,
unterbrochenes Signal hörbar und
die Warnleuchte in der Instrumen−
tentafel leuchtet auf.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Gurtwarner.
12
Instrumententafel
Kontrollleuchte Scheinwerfer
Leuchtet bei eingeschalteter Zün−
dung, wenn Abblendlicht oder
Standlicht eingeschaltet ist.
Warnleuchte ABS
Ab Zündschloss−Stellung II bestätigt
ein kurzes Aufleuchten die Funkti−
onsbereitschaft des Systems.
Leuchtet sie während der Fahrt,
liegt eine Störung vor. Lassen Sie
das System von einer Werkstatt
überprüfen. Ein autorisierter Ford
Service Betrieb wird empfohlen.
Die normale Bremswirkung ohne
ABS bleibt erhalten.
Wichtige Hinweise zum Fahren mit
ABS finden Sie im Abschnitt Brem−
sen im Kapitel Fahren.
Warnleuchte Bremssystem und
Warnleuchte ABS
Leuchten beide Warnleuchten auf,
Fahrzeug bei erster Gelegen−
heit anhalten. Bevor Sie die Fahrt
fortsetzen, Bremssystem von einer
Werkstatt überprüfen lassen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
Die Geschwindigkeit lang−
sam reduzieren. Das Brems−
pedal nur sehr vorsichtig und
nicht abrupt betätigen.
13
Instrumententafel
Warnleuchte Elektronisches
Stabilitäts−Programm (ESP)
Ab Zündschloss−Stellung II bestätigt
ein kurzes Aufleuchten die Funkti−
onsbereitschaft des Systems.
Ist das System während der Fahrt
aktiv, blinkt die Warnleuchte.
Leuchtet die Warnleuchte nach Ein−
schalten der Zündung nicht bzw.
andauernd während der Fahrt, liegt
eine Störung des Systems vor (es
sei denn, das System wurde manu−
ell abgeschaltet, dann leuchtet die
Warnleuchte ebenfalls). Bei einer
Störung wird das System abgeschal−
tet. Lassen Sie das System von ei−
ner Werkstatt prüfen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Druckschalter Elektro−
nisches Stabilitäts−Programm
(ESP) und im Abschnitt Elektroni−
sches Stabilitäts−Programm
(ESP).
Warnleuchte
Motorregelungssystem
Leuchtet beim Einschalten der Zün−
dung. Sie muss nach dem Ansprin−
gen des Motors erlöschen.
Leuchtet sie bei laufendem Motor
ständig auf, liegt eine Störung vor.
Lassen Sie das System umgehend
von einer Werkstatt überprüfen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
14
Instrumententafel
Blinkt sie während der Fahrt,
Geschwindigkeit sofort reduzie−
ren. Blinkt sie ununterbrochen wei−
ter, starkes Beschleunigen und
hohe Motordrehzahlen vermeiden.
Lassen Sie das System von einer
Werkstatt überprüfen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Warnleuchte Kraftstoffreserve
Wenn sich die Warnleuchte ein−
schaltet, bitte umgehend tanken.
Kontrollleuchte Overdrive
(Fahrzeuge mit 4−Gang
Automatikgetriebe)
Zeigt in Wählhebelstellung D die ab−
geschaltete Overdrive−Funktion an.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Automatikgetriebe.
Kontrollleuchte
Geschwindigkeitsregelsystem
Leuchtet bei eingeschaltetem Ge−
schwindigkeitsregelsystem.
Funktionsbeschreibung siehe im
Abschnitt Geschwindigkeitsregel−
system.
15
Instrumententafel
INSTRUMENTE
Standard Ausführung
ST 220 Ausführung
16
Instrumententafel
Temperaturanzeige
Zeigt die Temperatur des Motor−
kühlmittels an. Bei normaler Be−
triebstemperatur des Motors steht
der Zeiger im mittleren Bereich der
Anzeige.
Wenn der Zeiger ins rote Feld tritt,
droht Motorüberhitzung. Motor
stoppen, Ursache am abgekühlten
Motor prüfen.
Niemals bei heißem Motor
den Deckel des Ausgleich−
behälters öffnen, es besteht Ver−
brennungsgefahr. Nicht weiterfah−
ren, bevor das Problem behoben
ist.
Abhängig von den Be−
triebsbedingungen kann das
Kühlergebläse für wenige Mi−
nuten weiterlaufen, auch wenn
die Zündung bereits ausgeschaltet
worden ist. Dies ist normal.
Deshalb ist darauf zu achten, dass
Sie nicht in den Lüfterbereich fas−
sen und sich keine Kleidungs−
stücke, wie Krawatte oder Schal,
im Lüfterbereich verfangen kön−
nen.
Drehzahlmesser
Zeigt die momentane Drehzahl des
Motors an. Die jeweils zulässige
Höchstdrehzahl ist im Kapitel Tech−
nische Daten aufgeführt.
17
Instrumententafel
Multifunktionsanzeige
Zeigt die Außentemperatur an oder
dient als Bordcomputeranzeige, je
nach Ausstattung.
Funktionsbeschreibung in der Aus−
führung als Bordcomputer siehe
Abschnitt Bordcomputer im Kapi−
tel Bedienung.
5−Gang Automatikgetriebe
Es wird außerdem der eingelegte
Gang angezeigt:
P R N oder D und AUTO, wenn der
Schalthebel sich in der linken
Schaltgasse befindet (Automatik−
Modus) oder 1 2 3 4 oder 5 und
MAN, wenn der Schalthebel sich in
der rechten Schaltgasse befindet
(manuelles Schalten).
Geschwindigkeitsmesser
Zeigt die momentane Geschwindig−
keit an.
Hinweis: Die Funktion des Ge−
schwindigkeitsmessers wird von der
am Fahrzeug verwendeten Reifen−
größe beeinflusst. Wird eine Reifen−
größe verwendet, die von der werk−
seitig verbauten Größe abweicht
(der Durchmesser, nicht die
Breite), lassen Sie das Motorrege−
lungssystem von Ihrer Werkstatt
neu programmieren. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird emp−
fohlen. Wird das Motorregelungssy−
stem nicht neu programmiert,
könnte die Anzeige nicht länger
korrekt sein und würde nicht die
tatsächliche Geschwindigkeit anzei−
gen.
18
Instrumententafel
Kilometerzähler
Zeigt die Zahl der insgesamt gefah−
renen Kilometer an. Die Zahl der
gefahrenen Kilometer bleibt bis zu
10 Minuten nach Abziehen des
Zündschlüssels sichtbar.
Geschwindigkeitsmesser
Teilstreckenzähler
Zeigt die Länge von Teilstrecken an
und wird durch Drücken des Knop−
fes auf null zurückgestellt.
Kilometerzähler
Teilstreckenzähler
Tankanzeige
Bei vollem Tank wird erst nach ei−
ner längeren Fahrstrecke eine Ab−
nahme der Kraftstoffmenge durch
Absinken der Nadel angezeigt.
Da im Tank Restkraftstoff verbleibt,
kann die nachfüllbare Menge gerin−
ger sein als der angegebene Tankin−
halt.
Wird ein geringer Tankinhalt ange−
zeigt, bitte umgehend tanken.
Der Pfeil neben dem Zapfsäulen−
symbol zeigt an, auf welcher Seite
des Fahrzeugs sich der Tankstutzen
befindet.
Rückstellknopf
Leer
19
Bedienung
BEDIENUNGSELEMENTE
Lichtschalter Außenlicht
Ein akustisches Signal ertönt, wenn
die Fahrertür bei eingeschaltetem
Außenlicht geöffnet wird.
Licht aus
Grundstellung des Schalters.
Standlicht,
Begrenzungslicht, Schlusslicht
Schalter eine Stufe nach rechts dre−
hen.
Abblendlicht
Schalter bei eingeschalteter Zün−
dung zwei Stufen nach rechts dre−
hen.
Parklicht
Parklicht funktioniert nur bei aus−
geschalteter Zündung.
Schalter hineindrücken und nach
links drehen.
20
Bedienung
Nebelscheinwerfer
Abblendlicht einschalten und Schal−
ter eine Stufe herausziehen.
Die Kontrollleuchte im Schalter
leuchtet bei eingeschalteter Funk−
tion. Nebelscheinwerfer dürfen
nur bei erheblicher Sichtbehinde−
rung durch Nebel, Schnee oder
Regen eingeschaltet werden.
Nebelscheinwerfer und
Nebelschlussleuchten
Abblendlicht einschalten und Schal−
ter zwei Stufen herausziehen.
Bei Fahrzeugen ohne Nebelschein−
werfer ist der Schalter einstufig
ausgelegt.
Beide Kontrollleuchten leuchten,
wenn Nebelscheinwerfer und Ne−
belschlussleuchten eingeschaltet
sind.
Nebelschlussleuchten
dürfen nur bei einge−
schränkter Sichtweite (unter
50 m) und nicht bei Regen oder
Schnee eingeschaltet werden.
21
Bedienung
AUTO Scheinwerfer−Assistent
(ausstattungsabhängig)
Schalter drei Stufen nach rechts
drehen.
In der Position AUTO wird das Ab−
blendlicht in Abhängigkeit von den
äusseren Lichtverhältnissen auto−
matisch ein− oder ausgeschaltet.
Die Einschaltautomatik kann nur
bei eingeschalteter Zündung
(Schlüsselstellung II) aktiviert wer−
den.
Der Scheinwerfer−Assistent
ist ein Zusatzsystem, wel−
ches nicht die Aufmerksamkeit
und die Sorgfaltspflicht des Fah−
rers für die Fahrzeugbeleuchtung
ersetzen kann.
22
Bedienung
Hinweis: In der Position AUTO
kann das Fernlicht nur eingeschal−
tet werden, wenn das Abblendlicht
zuvor durch den Scheinwerfer Assi−
stenten aktiviert wurde.
Wird das Abblendlicht bei einge−
schaltetem Fernlicht vom Schein−
werfer Assistenten abgeschaltet,
wird bei erneutem Einschalten des
Abblendlichtes durch das System
das Fernlicht automatisch wieder
mit eingeschaltet. Zum Zurück−
schalten auf Abblendlicht Hebel
noch einmal zum Lenkrad ziehen.
Weitere Informationen finden Sie in
diesem Kapitel im Abschnitt Multi−
funktionshebel.
Hinweis: In der Position AUTO ist
es nicht möglich, Nebelscheinwer−
fer oder Nebelschlußleuchten ein−
zuschalten. Zum Einschalten der
Nebelscheinwerfer und/oder Nebel−
schlußleuchten den Lichtschalter in
Position
drehen.
23
Bedienung
Helligkeitsregler
Instrumentenbeleuchtung
Mit dem Helligkeitsregler kann die
gewünschte Helligkeit der Instru−
mentenbeleuchtung (bei einge−
schalteter Außenbeleuchtung)
eingestellt werden.
Einstellung der Xenon
Scheinwerfer
Fahrzeuge mit Xenon−Scheinwer−
fern sind mit automatischer Leucht−
weiten−Regulierung ausgestattet.
Die Ausleuchtung der Xenon−
Scheinwerfer kann für Rechts− oder
Linksverkehr verstellt werden z. B.
bei Reisen ins Ausland.
Lassen Sie diese Verstellung von ei−
ner Fachwerkstatt ausführen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
24
Bedienung
Scheinwerfer−
Leuchtweitenregler
Die Leuchtweite der Scheinwerfer
kann der Fahrzeugbeladung ent−
sprechend angepasst werden. Zum
Absenken des Lichtkegels Rändel−
rad nach unten und zum Anheben
nach oben drehen.
Schalterstellungen für unterschied−
liche Fahrzeugbeladung siehe
Tabelle.
25
Bedienung
Ohne Leuchtweiten−Regulierung
Mit Leuchtweiten−Regulierung
Empfehlungen für Leuchtweiten−Regulierung
Zuladung
Personen
Schalterstellung
Turnier
Vorder−
sitze
Fond−
sitze
Zuladung
Gepäck−
raum 1
1−2
−
−
0
0
0
1−2
3
−
12
12
0
1−2
3
Max. 1
22
22
0
1
−
Max. 1
32
32
12
4/5−Türer
ohne
Niveau−
regulierung
mit Niveau−
regulierung
1 Angaben über zulässige Gewichte finden Sie im Kapitel Technische Daten.
2 Bei Fahrzeugen mit 2,0 DuraTorq−TDCi oder 2,5 l Duratec−VE Motoren und Automatikgetriebe
muss die Schalterstellung um 0,5 heraufgesetzt werden.
Bei Anhängerbetrieb sind evtl. höhere Stellungen des Schalters erforderlich. (+1).
26
Bedienung
Druckschalter Warnblinkanlage
Darf nur bei einer Panne oder Ge−
fahr für andere Verkehrsteilnehmer
eingeschaltet werden: Zum Ein−/
Ausschalten Taste drücken. Funk−
tioniert auch bei ausgeschalteter
Zündung.
Analoguhr
Die Uhrzeit wird durch Drücken des
Stellknopfes verändert.
Kurz antippen: Minutenschritte.
Länger drücken: Schnelleinstellung.
27
Bedienung
Front− und
Heckscheibenheizung
Zur schnellen Enteisung sowie
gegen Beschlagbildung der Front−
und Heckscheibe. Sie sollte nur bei
Bedarf eingeschaltet werden.
Druckschalter
Frontscheibenheizung
Das System arbeitet nur bei laufen−
dem Motor. Zum Ein−/Ausschalten
Taste drücken. Die Kontrollleuchte
in der Taste zeigt die Funktion an.
Das Heizsystem schaltet sich nach
kurzer Zeit automatisch ab.
Druckschalter
Heckscheibenheizung
Zuerst Zündung einschalten.
Zum Ein−/Ausschalten Taste
drücken. Die Kontrollleuchte in
der Taste zeigt die Funktion an.
Elektrisch einstellbare Außenspie−
gel haben ein Heizelement, um Be−
schlagbildung vorzubeugen. Das
Element wird zusammen mit der
Heckscheibenheizung aktiviert.
Das Heizsystem schaltet sich nach
kurzer Zeit automatisch ab.
Automatische Funktion
(ausstattungsabhängig)
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor
werden Front− und Heckscheiben−
heizung bei niedrigen Außentempe−
raturen und niedrigen Motortempe−
raturen für kurze Zeit automatisch
ein− und dann wieder ausgeschal−
tet. Die Kontrollleuchte in den Ta−
sten zeigt die Funktion an. Zum
Ausschalten Tasten drücken.
28
Alternative Ausführung
Bedienung
Gepäckraum−Fernentriegelung
Zum Öffnen des Gepäckraumes
Taste drücken.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit muss
weniger als 7 km/h betragen und
das Fahrzeug darf nicht verriegelt
sein.
Um den Gepäckraum von außen zu
öffnen, siehe Abschnitt Gepäck−
raum.
Druckschalter Elektronisches
Stabilitäts−Programm (ESP)
Zum Ein−/Ausschalten Taste minde−
stens eine Sekunde lang gedrückt
halten. Die Kontrollleuchte Elektro−
nisches Stabilitäts−Programm
(ESP) im Schalter zeigt an, wenn
das System ausgeschaltet ist. Beim
Starten des Fahrzeugs wird das
System immer automatisch ein−
geschaltet.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Elektronisches Stabili−
täts−Programm (ESP) im Kapitel
Fahren.
29
Bedienung
Druckschalter klimatisierte/
beheizte Sitze
(ausstattungsabhängig)
Die Heizung und Lüftung der Sitze
kann ab Zündschloss−Stellung II be−
trieben werden.
Die beheizten und belüfteten Sitze
können stufenweise und unabhän−
gig voneinander über Tasten in der
Mittelkonsole reguliert werden.
Drücken Sie wiederholt die Taste +,
um die Temperatur zu erhöhen. Mit
der Taste – senken Sie die Tempe−
ratur. Die Anzahl der eingeschalte−
ten Leuchten neben der Taste zeigt
die gewählte Stufe an. Heizstufen
werden rot angezeigt, Lüftungsstu−
fen blau.
Ist keine Leuchte an, ist die Hei−
zung/Lüftung ausgeschaltet.
Weitere Informationen finden Sie im
Kapitel Sitze und Rückhalte−
systeme.
30
Klimatisierte/beheizte
Vordersitze
Beheizte
Vorder−/Rücksitze
Bedienung
HEIZUNG, LÜFTUNG, KLIMA
Luftaustausch
Frischluft
Frischluft strömt durch Lufteinlass−
schlitze vor der Frontscheibe in die
Heizungs−, Lüftungs− und Klima−
Einheit und von dort in den Fahr−
gastraum.
Halten Sie bitte die Lufteinlass−
schlitze frei von Schnee, Laub u. Ä.,
damit das System immer voll funkti−
onsfähig ist.
Die Luft im Fahrgastraum strömt
durch Lüftungsschlitze im hinteren
Teil des Innenraums zunächst in
den Gepäckraum und von dort über
Luftaustrittsklappen nach außen.
Ein übermäßiges Beladen des Kof−
ferraums mindert die Luftabfuhr
und kann zum Beschlagen der
Scheiben führen (außer Turnier).
31
Bedienung
Umluft
Bei Umluftbetrieb wird nur die Luft
im Fahrgastraum umgewälzt. Die
Außenluftzufuhr ist abgeschaltet.
Die Umlufteinstellung vorzugsweise
bei Geruchsbelästigung von außen
und zum schnellen Abkühlen wäh−
len.
Bei Umluftbetrieb können die
Scheiben schnell beschlagen.
Rechtzeitig auf Außenluft schalten
oder die Klimaanlage einschalten.
Hinweis: Es wird nicht empfohlen,
den Umluftbetrieb länger als 30 Mi−
nuten zu benutzen, weil kaum Luf−
taustausch stattfindet.
Reinluftfilter
Der Reinluftfilter hält den Innen−
raum in hohem Maße frei von Ver−
unreinigungen wie z. B. Pollen, In−
dustriepartikeln und Straßenstaub.
Der Aktivkohlefilter beseitigt auch
Gerüche.
Das Gebläse sollte in der Waschan−
lage ausgeschaltet werden. Dadurch
werden Wachsablagerungen auf
dem Reinluftfilter vermieden.
Die Filter müssen gemäß den in den
Serviceheften angegebenen Inter−
vallen erneuert werden.
32
Bedienung
Seitenfenster−
Entfrosterdüsen
Entfrosterdüsen
Seitendüsen (verstellbar)
Heizungs−, Lüftungs− und
Klima−Einheit
Die Heizungs−, Lüftungs− und Kli−
ma−Einheit sorgt für die Menge und
Verteilung sowie die Beheizung und
Kühlung der in den Fahrgastraum
geleiteten Luft. Sie befindet sich
hinter der Instrumententafel und
wird vom Bedienelement angesteu−
ert.
Mitteldüsen
(verstellbar)
Fußraum
vorne und hinten
Lüftung
Der Lüftermotor saugt Außen− oder
Umluft an und transportiert sie in
den Innenraum. Menge und Vertei−
lung der ausströmenden Luft sind
einstellbar.
Hinweis: Die Lüftung verursacht
Geräusche. Dies ist normal und
muss nicht weiter beachtet werden.
33
Bedienung
Heizung
Die Luft wird durch den Heizungs−
wärmetauscher geleitet und dort
erwärmt. Die Temperatur ist ein−
stellbar.
Hinweis: Die Heizleistung hängt
von der Kühlmitteltemperatur ab
und steht daher erst bei betriebs−
warmem Motor voll zur Verfügung.
Zusatzheizung – Dieselmotor
(ausstattungsabhängig)
Die Zusatzheizung bewirkt ein
schnelleres Erwärmen des Motors
und des Innenraumes. Sie ist im
Kühlsystem integriert und schaltet
sich in Abhängigkeit von der Kühl−
mittel− und Außentemperatur auto−
matisch ein/aus.
Hinweis: Beim Einschalten der mit
Kraftstoff betriebenen Zusatzhei−
zung können Auspuffgase unterhalb
der Fahrzeugseite hervortreten.
Dies ist normal.
34
Bedienung
Klimaanlage
Die Luft wird durch den Kältemit−
telwärmetauscher geleitet und dort
bei eingeschalteter Klimaanlage ge−
kühlt. Dabei wird der Luft Feuch−
tigkeit entzogen. Die Klimaanlage
hilft somit zusätzlich bei beschlage−
nen Scheiben.
Das entstehende Kondenswasser
wird nach außen geleitet. Daher ist
eine kleine Wasserlache normal, die
sich bei Stillstand unter dem Fahr−
zeug bilden kann.
Hinweis: Die Klimaanlage arbeitet
nur bei Temperaturen über +5 ºC,
bei laufendem Motor und einge−
schaltetem Gebläse.
Der Betrieb der Klimaanlage
benötigt Energie, die vom Mo−
tor erzeugt wird. Dies führt zu ei−
nem erhöhten Kraftstoffverbrauch.
Schalten Sie die Klimaanlage aus,
wenn sie nicht benötigt wird oder
benutzen Sie Umluft, um Energie
und damit Kraftstoff zu sparen.
Fenster ganz schließen.
35
Bedienung
Allgemeines zur Klimatisierung
des Fahrzeuginnenraums
Zum effektiven Erwärmen des In−
nenraums sollte die geheizte Luft in
den Fußraum geleitet werden. Da
bei kaltem bzw. feuchtem Wetter
die Scheiben schneller beschlagen,
sollte ein Teil der Luft zu Front−
und Seitenscheiben geleitet wer−
den.
Zum effektiven Kühlen des Innen−
raums sollte die kalte Luft in den
Kopfraum geleitet werden.
Diese Einstellungen entsprechen
dem natürlichen Bedürfnis des
Menschen ‘kühler Kopf, warme
Füße’.
36
Bedienung
MANUELLE KLIMAANLAGE
Über die Tasten im Bedienfeld kön−
nen Sie Menge, Temperatur und
Verteilung der ausströmenden Luft
nach Bedarf manuell einstellen. Die
Einstellungen müssen wechselnden
Witterungsbedingungen manuell
angepasst werden, um Komfort und
beschlagfreie Scheiben zu halten.
Beachten Sie dazu die Hinweise
weiter oben.
Die Manuelle Klimaanlage beinhal−
tet eine automatische Temperatur−
regelung der ausströmenden Luft.
Die eingestellte Temperatur wird
bei wechselnden Fahr− und Wetter−
bedingungen automatisch – soweit
physikalisch möglich – gehalten.
Dies erhöht Ihren Komfort und re−
duziert die Notwendigkeit des ma−
nuellen Eingreifens.
Hinweis: Jeder Temperaturstufe ist
eine Ausblastemperatur zugeord−
net. Deswegen wird u. U. durch Zu−
schalten der Klimaanlage keine
Temperaturänderung bewirkt. Die
volle Kühlleistung wird bei niedrig−
ster Temperatureinstellung erzielt.
Für zusätzliche Funktionen der
Elektronischen Klimaautomatik
(ausstattungsabhängig) siehe Ab−
schnitt Elektronische Klimaauto−
matik.
37
Bedienung
BEDIENUNGSELEMENTE
Temperatur einstellen
Blaue Taste: Ausblastemperatur
niedriger.
Rote Taste: Ausblastemperatur
höher.
Gebläse
Das Gebläse ist 7−stufig ausgelegt.
Die linke Taste drücken, um die
Gebläsegeschwindigkeit und damit
die Luftmenge zu reduzieren.
Die rechte Taste drücken, um die
Gebläsegeschwindigkeit und damit
die Luftmenge zu erhöhen.
Die gewählte Gebläsegeschwindig−
keit wird in der Anzeige angezeigt.
38
Bedienung
Luftverteilung
Gewünschte Luftverteilung durch
Drücken der entsprechenden Taste
wählen. Die Kontrollleuchte in der
Taste zeigt die Funktion an.
Fußraum
Der gesamte Luftstrom strömt in
den vorderen und hinteren Fuß−
raum. Ein kleiner Teil des Luft−
stroms wird an Front− und Seiten−
scheiben geleitet.
Kopfraum
Der gesamte Luftstrom strömt aus
den Mittel− und Seitendüsen.
In dieser Einstellung sollten die Sei−
ten− und Mitteldüsen vollständig ge−
öffnet sein.
An den einzelnen Mittel− und Sei−
tendüsen lassen sich Menge und
Richtung der ausströmenden Luft
unabhängig voneinander einstellen.
Auf
Zu
Frontscheibe
Die gesamte Luft strömt gegen die
Frontscheibe und aus den Seiten−
fenster−Entfrosterdüsen.
Mischpositionen
Sie können die Tasten
beliebig kombinieren.
,
und
39
Bedienung
Schnelles Entfernen von Eis/
Beschlag auf der Frontscheibe
Nach Betätigung der Taste
strömt die gesamte Luft gegen die
Frontscheibe und aus den Seiten−
fenster−Entfrosterdüsen, die Klima−
anlage schaltet sich automatisch ein
und die Luftzufuhr steht auf Au−
ge−
ßenluft. Solange die Taste
wählt ist, kann die Umluft nicht ein−
geschaltet und die Klimaanlage
nicht ausgeschaltet werden. Geblä−
segeschwindigkeit und Temperatur
werden automatisch auf maximale
Leistung geregelt und können nicht
manuell verändert werden.
Diese Einstellung ist nur für das
schnelle Entfernen von Eis und Be−
schlag geeignet und nicht als Kom−
fortposition für längeren Betrieb.
Wird die Taste
erneut betätigt,
übernimmt das System die vorhe−
rige Einstellung.
Klimaanlage einschalten
Zum Einschalten der Kühlfunktion
Taste A/C drücken. A/C wird in der
Anzeige angezeigt.
Zum Ausschalten Taste A/C wieder−
holt drücken. A/C wird nicht mehr
angezeigt.
Bitte beachten Sie den Hinweis un−
ter Heizung, Lüftung, Klima.
Ein Ausschalten der Klimaanlage
kann zu einer Komfortverschlechte−
rung und unter bestimmten Um−
ständen zu einem Beschlagen der
Scheiben führen.
40
Bedienung
Umluftbetrieb
Zum Umschalten zwischen Außen−
luft und Umluft die Taste drücken.
Die Kontrollleuchte in der Taste
zeigt die Funktion an.
Heizungs−, Lüftungs− und
Klimasystem ein−/ausschalten
Zum Ausschalten des gesamten Sy−
stems OFF drücken.
Die Heizungs−, Lüftungs− und Kli−
maeinheit ist ausgeschaltet und
Umluftbetrieb eingestellt. Diese
Einstellung führt zu einer Komfort−
verschlechterung und zum Beschla−
gen der Scheiben.
Hinweis: Diese Funktion wird nur
empfohlen beim Fahren mit offe−
nem Fenster und/oder Schiebe−
dach.
Wird die Taste ON betätigt, über−
nimmt das System die vorherigen
Einstellungen.
Wird eine andere Taste gedrückt,
werden beim Einschalten die ge−
speicherten Einstellungen entspre−
chend geändert.
41
Bedienung
Schnelles Aufheizen des
Innenraums
drücken und eine hohe
Taste
Gebläsestufe wählen, sobald der
Motor die Betriebstemperatur er−
reicht hat.
Komfortposition bei kalter
Witterung
Reicht die Luftverteilung
nicht
aus um die Scheibe beschlagfrei zu
halten, drücken Sie zusätzlich die
Taste . Wahlweise kann auch
hinzugeschaltet werden.
Hinweis: Nach Bedarf Mitteldüsen
schließen und Seitendüsen öffnen,
um die Seitenfenster−Entfrosterdü−
sen zu unterstützen.
42
Bedienung
Schnelles Kühlen des
Innenraums
Bei hoher Außentemperatur Klima−
anlage und Gebläse einschalten.
Temperatur ganz auf Kalt stellen.
Luftverteilung nach Bedarf einstel−
len. Die empfohlene Luftverteilung
ist .
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und zum
Maximieren der Kühlleistung zu−
sätzlich Umluft einschalten und Ge−
bläse auf höchste Stufe stellen.
Komfortposition bei warmer
oder milder Witterung
Klimaanlage und Gebläse auf eine
niedrige Stufe einschalten. Tempe−
ratur zunächst auf Kalt einstellen.
Sollte die ausströmende Luft zu kalt
sein, die Temperatureinstellung er−
höhen. Damit wird das Mischungs−
verhältnis von geheizter und ge−
kühlter Luft entsprechend geän−
dert.
Luftverteilung nach Bedarf einstel−
len. Die empfohlene Luftverteilung
ist oder .
43
Bedienung
ELEKTRONISCHE
KLIMAAUTOMATIK
Die elektronische Klimaautomatik
hält automatisch eine eingestellte
Innenraumtemperatur.
Temperatur, Menge und Verteilung
der ausströmenden Luft werden au−
tomatisch geregelt und den Fahr−
und Wetterbedingungen angepasst.
Durch einmaliges Drücken der Ta−
ste AUTO stellen Sie den AUTO−
Modus ein.
Die empfohlene Komforteinstellung
für alle Jahreszeiten ist: 22 °C und
AUTO−Modus (die Klimaanlage ist
zugeschaltet). Diese Einstellung ei−
gnet sich am besten, um ein kom−
fortables Klima und beschlagfreie
Scheiben im Fahrzeug zu erzeugen
und beizubehalten.
44
Bedienung
Bei Bedarf können Sie diese Ein−
stellung individuell anpassen. Es
wird aber empfohlen, nur die Tem−
peratureinstellung zu ändern und
den AUTO−Modus beizubehalten.
Ihr Temperaturempfinden kann va−
riieren. Daher wird empfohlen, ei−
nen etwaigen Komfortverlust aus−
schließlich über die Temperatur−
wahl zu regeln.
Vermeiden Sie Änderungen Ihrer
Komforteinstellung auch bei stark
aufgeheiztem oder abgekühltem In−
nenraum. Die Elektronische Kli−
maautomatik passt sich automa−
tisch den jeweiligen Gegebenheiten
an.
Für eine einwandfreie Funktion
sollten die Seiten− und Mitteldüsen
vollständig geöffnet sein.
Hinweis: Eine Beschreibung zum
Ford DVD−Navigationssystem
in Verbindung mit der elektroni−
schen Klimaanlage finden Sie in der
separaten Anleitung.
Temperatur einstellen
Blaue Taste: Temperatur niedriger.
Rote Taste: Temperatur höher.
Die Temperatur kann zwischen
16 °C und 28 °C in Schritten von
0,5 ° über die Tasten eingestellt
werden. Bei LO (unter 16 °C) wird
auf Dauerkühlen, bei HI (über
28 °C) auf Dauerheizen gestellt; es
erfolgt keine Temperaturregelung.
Gleichzeitiges Drücken von ,
und der Umluft−Taste (mindestens
2 Sekunden lang) schaltet die Tem−
peraturanzeige von Grad Celsius auf
Grad Fahrenheit und umgekehrt.
45
Bedienung
Manuelle Bedienung der
Klimaautomatik
Sollte die automatische Regelung
nicht Ihren Komfortvorstellungen
entsprechen, kann das System auch
manuell überschrieben werden. Die
Automatikfunktion zum Erhalt der
Innenraumtemperatur bleibt jedoch
erhalten, wenn die Gebläseeinstel−
lung unverändert bleibt.
Manuelle Einstellungen schränken
die automatischen Funktionen der
Klimaautomatik ein und können zu
einer Komfortreduzierung führen.
Gebläse und Luftverteilung
Über die Tasten im Bedienfeld las−
sen sich Luftmenge und Luftvertei−
lung manuell einstellen. Die ge−
wählte Einstellung wird angezeigt.
Siehe dazu Abschnitt Manuelle Kli−
maanlage.
Um in den AUTO−Modus zurückzu−
kehren, drücken Sie die Taste
AUTO.
Klimaanlage ausschalten
Zum Ausschalten der ständigen Kli−
mafunktion die Taste A/C drücken.
Im Display wird ECO angezeigt.
Ein Ausschalten der Klimaanlage
kann zu einer Komfortverschlechte−
rung und unter bestimmten Um−
ständen zum Beschlagen der Schei−
ben führen.
Schalten Sie die Klimaanlage durch
Drücken der Taste A/C ein, wenn
die Temperatur im Innenraum zu
hoch ist oder die Fenster beschla−
gen.
46
Bedienung
Elektronische Klimaautomatik
ausschalten
Zum Ausschalten der elektroni−
schen Klimaautomatik die Taste
OFF drücken. Die Einstellungen
werden gespeichert.
Die Heizungs−, Lüftungs− und Kli−
maeinheit ist ausgeschaltet und
Umluftbetrieb eingestellt. Diese
Einstellung führt zu einer Komfort−
verschlechterung und zum Beschla−
gen der Scheiben.
Hinweis: Diese Funktion wird nur
empfohlen beim Fahren mit offe−
nem Fenster und/oder Schiebe−
dach. So wird vermieden, dass die
Automatikfunktionen gegen die zu−
sätzliche Luftzufuhr durch Fenster
und/oder Schiebedach arbeitet.
Zum Einschalten Taste OFF oder
AUTO drücken. Wird eine andere
Taste gedrückt, werden beim Ein−
schalten die gespeicherten Einstel−
lungen entsprechend geändert.
47
Bedienung
LENKRAD/LENKSÄULE
Lenkrad−/Zündschloss
Das Lenkrad−/Zündschloss hat
folgende Positionen:
0 Zündung ausgeschaltet und
Lenkrad verriegelt.
I Das Lenkrad lässt sich drehen.
Die Zündung und alle elektrischen
Hauptstromkreise sind ausgeschal−
tet.
Um unnötigen Stromverbrauch zu
vermeiden, sollte der Zündschlüssel
nicht zu lange in dieser Position
stehen.
48
II Zündung ist eingeschaltet,
Warn− und Kontrollleuchten leuch−
ten auf. Schlüsselstellung II ist die
Stellung für den normalen Fahrbe−
trieb und die vorgeschriebene Posi−
tion beim Abschleppen.
III Der Anlasser wird betätigt.
Springt der Motor an, Schlüssel
sofort loslassen.
Das Lenkradschloss rastet ein, so−
bald das Lenkrad nach Abziehen
des Zündschlüssels gedreht wird.
Auf keinen Fall den Zünd−
schlüssel in Position 0 zu−
rückdrehen, solange der Wagen
noch rollt.
Bedienung
Lenkrad einstellen
Das Lenkrad darf nie wäh−
rend der Fahrt verstellt
werden.
Um die Lenksäule verstellen zu
können, muss zuvor der Klemmhe−
bel gelöst werden. Die Lenkradposi−
tion kann nun stufenlos in Höhe
und Tiefe eingestellt werden.
Durch Zurückklappen des Klemm−
hebels wird die Lenksäule arretiert.
Weitere Informationen zur richtigen
Sitzposition finden Sie im Abschnitt
Sitze.
Hupe
Nabenpolster im Lenkrad drücken.
Funktioniert auch bei ausgeschalte−
ter Zündung.
Manuelles Schalten
5−Gang−Automatikgetriebe
Eine Beschreibung finden Sie im
Abschnitt Manuelles Schalten in
diesem Kapitel.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Fahren mit Automatik
im Kapitel Fahren.
49
Bedienung
Geschwindigkeitsregelsystem
Geschwindigkeitsregelsys−
tem nicht im dichten Ver−
kehr, bei kurvenreichen Strecken
oder Fahrbahnglätte einschalten.
Einschalten
Zum Einschalten Taste ON drü−
cken.
Eine Regelung der Fahrtgeschwin−
digkeit über das Regelsystem kann
ab ca. 40 km/h erfolgen.
50
Bedienung
Ausschalten
Zum Ausschalten Taste OFF drü−
cken.
Die gespeicherte Geschwindigkeit
ist gelöscht.
Speichern
Zum Speichern und Halten der mo−
mentanen Fahrgeschwindigkeit
Taste oder kurz drücken.
Die Kontrollleuchte in der Instru−
mententafel leuchtet auf.
51
Bedienung
Beschleunigen/Verzögern
Zum Beschleunigen Taste drü−
cken.
Zum Verzögern Taste drücken.
Das Fahrzeug verändert seine Ge−
schwindigkeit ohne Betätigung des
Gaspedals.
Ein Antippen der jeweiligen Taste
bewirkt eine geringe Veränderung
der Geschwindigkeit.
Beim Loslassen wird die erreichte
Geschwindigkeit gehalten und ge−
speichert.
Unterbrechen und
Wiedereinregeln
Das Regelsystem schaltet sich aus,
sobald Sie Bremse oder Kupplung
antippen bzw. wenn die Antriebs−
schlupf−Regelung (falls vorhanden)
einsetzt.
Drücken der Taste RES regelt die
zuletzt gespeicherte Geschwindig−
keit wieder ein.
52
Bedienung
Multifunktionshebel
Für nachfolgende Funktionen Zün−
dung einschalten:
Blinker
Hebel nach oben drücken, um
rechts zu blinken.
Hebel nach unten drücken, um
links zu blinken.
Bei einem Spurwechsel genügt ein
kurzes Antippen, um drei Blinkin−
tervalle auszulösen.
53
Bedienung
Fernlicht
Das Fernlicht wird nur bei einge−
schaltetem Abblendlicht aktiviert.
Zum Einschalten des Fernlichts He−
bel zum Lenkrad ziehen. Zum Zu−
rückschalten auf Abblendlicht He−
bel nochmals zum Lenkrad ziehen.
Aktiviertes Fernlicht wird durch die
Kontrollleuchte Fernlicht angezeigt.
Hinweis: Ist der Lichtschalter in
der Position AUTO (ausstattungs−
abhängig, siehe Abschnitt Licht−
schalter Außenlicht weiter vorn),
wird das eingeschaltete Fernlicht
zusammen mit dem Abblendlicht
automatisch aktiviert und deakti−
viert.
Um das Fernlicht wieder auszu−
schalten, den Multifunktionshebel
in Richtung Lenkrad ziehen.
Lichthupe
Hebel leicht zum Lenkrad ziehen.
54
Bedienung
Bordcomputer
Für nachfolgende Funktionen Zün−
dung einschalten.
• Außentemperatur
• Rest−Reichweite
• Durchschnittsverbrauch
• Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Tasten
• Info−Taste
Zum Wechseln zwischen den Funk−
tionen.
Bei jedem Tastendruck ertönt ein
akustisches Signal.
Aus Sicherheitsgründen
sollten Einstellungen nur
bei stehendem Fahrzeug vorge−
nommen werden.
• Reset−Taste
Taste drücken, um zwischen dem
metrischen und dem imperialen
Maßsystem zu wechseln.
Um die Anzeigen Durchschnittsver−
brauch oder Durchschnittsge−
schwindigkeit zurückzustellen, Ta−
ste jeweils länger als zwei Sekunden
gedrückt halten.
55
Bedienung
Außentemperatur
Zeigt die momentane Außentempe−
ratur an. Bei folgenden Werten
leuchtet die Kontrollleuchte in der
Instrumententafel auf:
+4 ºC oder niedriger: Frostgefahr.
0 ºC oder niedriger: erhöhte Glätte−
gefahr.
Ein Temperaturanstieg über
+4 ºC ist keine Gewähr
dafür, dass die Straße wieder frei
von witterungsbedingten Ge−
fahren ist.
Rest−Reichweite
Zeigt die mögliche Reichweite mit
vorhandener Tankfüllung an. Auf−
grund wechselnder Fahrbedingun−
gen kann es zu großen Differenzen
in den angezeigten Werten kom−
men.
56
Bedienung
Durchschnittsverbrauch
Zeigt den durchschnittlichen Kraft−
stoffverbrauch seit dem letzten Zu−
rückstellen an.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Zeigt die Durchschnittsgeschwin−
digkeit seit der letzten Rückstellung
an. Wird durch Drücken der Reset−
Taste auf null zurückgestellt.
57
Bedienung
Radio−Fernbedienung
Stellen Sie Ihr Autoradio auf Radio−,
Cassetten− bzw. CD−Betrieb.
Folgende Funktionen können mit
der Fernbedienung eingestellt wer−
den:
Lautstärke
Lauter: Schalter VOL+ zum Lenk−
rad ziehen.
Leiser: Schalter VOL− zum Lenkrad
ziehen.
Suchlauf
• Taste SEEK auf dem Hebel zum
Lenkrad ziehen:
Bei Radiobetrieb Sendersuchlauf
für höhere Frequenzen.
Bei CD−Betrieb Wechsel auf das
nächste Musikstück.
58
Bedienung
• Taste SEEK zur Instrumententa−
fel drücken:
Bei Radiobetrieb Sendersuchlauf
für niedrigere Frequenzen.
Bei CD−Betrieb Wechsel auf das
vorhergehende Musikstück.
Gespeicherte Sender bzw. CD
wechseln
Die seitliche Taste " kurz drücken:
Bei Radiobetrieb wird der nächste
gespeicherte Sender eingestellt.
Bei Ausstattung mit einem CD−
Wechsler wird zur nächsten CD ge−
wechselt.
Der CD−Wechsler und das DVD−Na−
vigationssystem sind in einer Kon−
sole in der linken Seitenwand des
Kofferraums installiert.
Verkehrsdurchsage ausschalten
Die seitliche Taste " kurz drücken:
Bei CD− oder Cassettenbetrieb wird
die Verkehrsdurchsage ausgeschal−
tet.
Wellenbereich wechseln
Die seitliche Taste " länger ge−
drückt halten:
Bei Radiobetrieb wird zwischen den
Wellenbereichen gewechselt.
Eine ausführliche Funktionsbe−
schreibung für Ihr Radio finden Sie
in der separaten Bedienungsan−
leitung Audio Systeme.
59
Bedienung
Wischerhebel
Für nachfolgende Funktionen
Zündung einschalten.
Frontscheibe
• Einmal wischen
Hebel nach unten drücken.
• Intervall wischen
(ausstattungsabhängig)
Hebel in die erste Position nach
oben drücken.
Einstellbare Intervallzeiten:
1 = kurze Intervalle
6 = lange Intervalle
60
Bedienung
• Scheibenwischerautomatik
(ausstattungsabhängig)
Den Hebel eine Stufe nach oben
drücken (Position AUTO).
Wird die Scheibenwischerautomatik
aktiviert oder befindet sich der Wi−
scherhebel beim Einschalten der
Zündung in der AUTO Position,
werden die Wischer automatisch
einmal betätigt. Dieser Vorgang ist
unabhängig davon, ob die Front−
scheibe trocken oder nass ist.
Der Regensensor misst kontinuier−
lich die Wassermenge auf der
Frontscheibe und regelt dement−
sprechend die Geschwindigkeit der
Frontscheibenwischer (Intevall−,
langsam oder schnell wischen).
Ist die Scheibenwischerautomatik
eingeschaltet und die Scheibe trok−
ken, werden die Wischer erst akti−
viert, wenn vom Regensensor Was−
ser auf der Frontscheibe registriert
wird.
Hinweis: Die Autofunktion sollte
nur bei Regenwetter benutzt wer−
den, da alles, was in Sensor−Nähe
auf die Frontscheibe gelangt
(Schmutz, Fliegen, Dunst) wahrge−
nommen wird und die Wischfunk−
tion ausgelöst, auch wenn die
Scheibe größtenteils trocken ist.
Ist die Frontscheibe vereist,
darf die Scheibenwischerau−
tomatik erst eingeschaltet wer−
den, wenn die Scheibe vollständig
enteist worden ist.
Bevor das Fahrzeug in eine
Waschanlage gefahren wird,
muss die Scheibenwischerauto−
matik ausgeschaltet werden.
Die Wischerblätter müssen
ersetzt werden, wenn beim
Wischen Wasserschlieren entste−
hen, die Frontscheibe ver−
schmiert wird oder die Wischer−
blätter das Wasser nicht mehr
rückstandsfrei von der Scheibe
entfernen. Werden die Wischer−
blätter nicht ersetzt, wird vom
Regensensor kontinuierlich eine
Wassermenge erfasst. Dies führt
zu einem fortlaufenden Betrieb
der Scheibenwischer, obwohl die
Scheibe weitgehend trocken ist.
61
Bedienung
• Langsam wischen
Hebel in die zweite Position nach
oben drücken.
• Schnell wischen
Hebel in die dritte Position nach
oben drücken.
• Waschen
Solange der Knopf gedrückt wird,
arbeitet die Waschanlage zusammen
mit den Scheibenwischern.
Wenn der Wisch−/Wasch−Vorgang
beendet ist, wird der Wischer nach
einer kurzen Pause noch einmal wi−
schen, um Restfeuchtigkeit von der
Frontscheibe zu entfernen.
Bei eingeschaltetem Fahrlicht wer−
den auch die Scheinwerfer gerei−
nigt.
Die Waschanlage höchstens
10 Sekunden lang und nicht
bei leerem Vorratsbehälter betäti−
gen.
62
Bedienung
Heckscheibe
(5−Türer und Turnier)
• Intervall wischen
Hebel eine Stufe zum Lenkrad zie−
hen.
• Automatischer
Heckwischereinsatz
Wird der Rückwärtsgang bei einge−
schalteten Frontscheibenwischern
eingelegt, so aktiviert sich auch der
Heckscheibenwischer automatisch.
Die Wischergeschwindigkeit für die
Heckscheibe richtet sich nach der
für die Frontscheibe gewählten
Funktion, entweder langsam oder
Intervall.
Bei ausgeschaltetem Frontschei−
benwischer bleibt auch der Wischer
für die Heckscheibe in Ruhestel−
lung, es sei denn, er wird manuell
bedient.
• Waschen
Hebel zum Lenkrad ziehen. Die
Waschanlage arbeitet zusammen
mit dem Wischer. Nach dem Loslas−
sen arbeitet der Wischer noch für
eine kurze Zeit.
Die Waschanlage höchstens
10 Sekunden lang und nicht
bei leerem Vorratsbehälter betäti−
gen.
63
Bedienung
DACHBEREICH
Innenleuchten
Die Innenleuchte hat drei Schalt−
stellungen: Aus, Türkontakt, Ein.
Je nach Ausstattung bleibt die
Innenbeleuchtung in der Schalt−
stellung Türkontakt nach dem
Schließen der Türen noch eine
Weile an. Sie erlischt sofort beim
Einschalten der Zündung.
Beim Parken des Fahrzeugs mit
geöffneten Türen wird die Innen−
beleuchtung nach 30 Min. auto−
matisch ausgeschaltet.
Um die Innenbeleuchtung wieder
einzuschalten, kurz die Zündung
einschalten (Zündschloss−Stel−
lung II).
Leseleuchten
Die Leseleuchten besitzen separate
Ein−/Ausschalter.
64
Aus
Türkontakt
Ein
Bedienung
Innenspiegel
Zum Abblenden bei Nachtfahrt den
Spiegelhebel nach hinten ziehen.
Der automatisch abblendende In−
nenspiegel aktiviert die Abblend−
funktion, wenn von hinten Licht mit
Blendwirkung auf ihn trifft. Bei Ein−
legen des Rückwärtsgangs wird die
Abblendung automatisch wieder
aufgehoben.
Taste OFF schaltet Abblendfunk−
tion aus.
Taste AUTO schaltet Abblendfunk−
tion ein.
Sonnenblenden
Die Sonnenblenden können aus
dem Halteklipp gelöst und zur Seite
geschwenkt werden.
Die Blende vor dem Spiegel lässt
sich zur Seite schieben.
Brillenfach
Zum Öffnen drücken.
65
Bedienung
Schiebedach
Für nachfolgende Funktionen Zün−
dung einschalten.
Bei elektrischen Fensterhe−
bern bzw. elektrischem
Schiebedach stets darauf achten,
dass kein Hindernis den Schließ−
weg blockiert und dass sich keine
Kinder bzw. mitgeführten Tiere in
unmittelbarer Nähe des zu betäti−
genden Fensters/Schiebedaches
befinden. Verletzungsgefahr! Aus
Sicherheitsgründen sollten Kinder
nicht alleine im Wagen bleiben.
Zündschlüssel niemals in einem
unbeaufsichtigten Fahrzeug las−
sen.
Das Schiebedach wird mit einer
Taste zwischen den Sonnenblenden
betätigt.
Hinweis: Bei andauernder Betäti−
gung der Tasten wird das System
zum Schutz vor Überhitzung kurz−
zeitig abgeschaltet.
Es gibt zwei Öffnungsfunktionen −
entweder das Schiebedach wird
hinten angehoben, oder es fährt un−
ter das Dach zurück. Um zwischen
den Öffnungsfunktionen zu wech−
seln, muss das Schiebedach erst ge−
schlossen werden. Es öffnet und
schließt sich, solange Sie die Taste
gedrückt halten.
66
Bedienung
Schiebedach öffnen/schließen
• Schiebedach geschlossen:
öffnet das Schiebe−
Drücken auf
dach.
Drücken auf
hebt das Schiebe−
dach hinten an.
• Schiebedach hinten teilweise
angehoben:
hebt das Schiebe−
Drücken auf
dach weiter an.
Drücken auf
schließt das Schie−
bedach.
• Schiebedach teilweise
geöffnet:
Drücken auf
öffnet das Schiebe−
dach ganz.
Drücken auf
schließt das
Schiebedach.
Schiebedach automatisch
öffnen/schließen
Das Schiebedach kann automatisch
geöffnet oder geschlossen werden.
Zum Öffnen/Schließen die jeweilige
Seite der Taste über den ersten
Druckpunkt hinaus drücken und
loslassen. Nochmaliges Drücken
stoppt das Schiebedach.
Hinweis: Das Schiebedach ist mit
der Komfortöffnungs−/−schließfunk−
tion des Fahrzeugs verbunden.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Komfortöffnen/
−schließen.
67
Bedienung
Klemmschutz Schiebedach
Das Schiebedach wird beim Schlie−
ßen automatisch angehalten und
öffnet sich wieder, wenn ein Hin−
dernis den Schließweg blockiert.
Der Klemmschutz kann jedoch bei
Schwergängigkeit des Schiebe−
dachs, z. B. im Winter, kurzzeitig
überbrückt werden:
Unachtsames Schließen des
Schiebedachs kann den
Klemmschutz außer Kraft setzen
und zu Verletzungen führen.
Das Schiebedach zweimal bis zum
Widerstand schließen und wieder
öffnen lassen. Bei hinten angehobe−
nem Schiebedach schließt die Taste
das Schiebedach, bei geöffnetem
Dach die Taste
.
Beim dritten Schließvorgang das
Schiebedach bis zum Widerstand
schließen, die Taste kurz loslassen
und sofort wieder drücken. Das
Schiebedach bewegt sich über den
Widerstand hinaus und lässt sich
vollständig schließen.
Bei elektrischen Fensterhe−
bern bzw. elektrischem
Schiebedach stets darauf achten,
dass kein Hindernis den Schließ−
weg blockiert und dass sich keine
Kinder bzw. mitgeführten Tiere in
unmittelbarer Nähe des zu betäti−
genden Fensters/Schiebedaches
befinden. Verletzungsgefahr! Aus
Sicherheitsgründen sollten Kinder
nicht alleine im Wagen bleiben.
Zündschlüssel niemals in einem
unbeaufsichtigten Fahrzeug las−
sen.
68
Bedienung
Schiebedach anlernen
Für den Fall, dass das Schiebedach
nicht mehr vollständig schließt,
führen Sie den folgenden Anlern−
prozess aus:
• Schiebedach hinten komplett an−
heben. Taste loslassen.
• Gleiche Taste nochmals drücken
und etwa 30 Sekunden lang ge−
drückt halten, bis das Schiebedach
sich ein kleines Stück bewegt.
• Taste loslassen und sofort wieder
drücken und halten. Das Schiebe−
dach schließt sich, öffnet sich dann
ganz und schließt sich wieder. Taste
nicht loslassen, bevor das Schiebe−
dach die geschlossene Position zum
zweiten Mal erreicht hat.
Wenn die Taste vorher losgelassen
wird, wird der Anlernprozess unter−
brochen. Er muss dann nochmals
ganz von vorne wiederholt werden.
Während dieser Zeit ist der
Einklemmschutz außer
Kraft gesetzt. Achten Sie darauf,
dass keine Hindernisse das Schie−
bedach am Schließen hindern
können.
69
Bedienung
Sicherheitsmodus
Wenn das System eine Fehlfunktion
feststellt, wird ein Sicherheitsmo−
dus eingeleitet. Das Schiebedach
bewegt sich nur noch in 0,5−Sekun−
denschritten und hält dann wieder
an. Schließen Sie das Schiebedach,
indem Sie die Taste zwischen den
einzelnen Schritten immer wieder
drücken. Wenn das Schiebedach
hinten angehoben war, muss es erst
ganz angehoben werden, bevor es
geschlossen werden kann. Lassen
Sie das System umgehend von einer
Fachwerkstatt überprüfen. Ein au−
torisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
Während dieser Zeit ist der
Einklemmschutz außer
Kraft gesetzt. Achten Sie darauf,
dass keine Hindernisse das Schie−
bedach am Schließen hindern
können.
70
Bedienung
TÜREN
Außenspiegel mit
Weitwinkel−Sicht
Diese Außenspiegel verringern den
so genannten toten Blickwinkel
nach hinten.
Die Objekte im Spiegel er−
scheinen kleiner und damit
weiter entfernt als sie in Wirklich−
keit sind. Daher ist ein Abschät−
zen des Abstandes zu nachfolgen−
den Fahrzeugen mit den Außen−
spiegeln nur bedingt möglich.
Außenspiegel manuell
einstellbar
Die Außenspiegel sind von innen
einstellbar.
Außenspiegel manuell
einklappbar
(länderabhängig)
Ihr Außenspiegel lässt sich bei Be−
darf, z. B. bei beengten Raumver−
hältnissen, manuell einklappen.
Beim Zurückklappen den Außen−
spiegel bis zum Einrasten wieder in
die Halterung drücken.
71
Bedienung
Außenspiegel elektrisch einstell−
und beheizbar
Außenspiegel über den Steuer−
schalter in der Fahrertür entspre−
chend einstellen. Danach Schalter
zurück in die Mittelposition drehen.
Die Außenspiegel werden beheizt,
sobald die Heckscheibenheizung
eingeschaltet ist.
Die Umfeldleuchten (an der Unter−
seite der Außenspiegel, ausstat−
tungsabhängig) werden beim Öff−
nen der Türen automatisch einge−
schaltet. Nach dem Schließen der
Türen werden sie nach kurzer Zeit
automatisch ausgeschaltet oder so−
fort beim Einschalten der Zündung.
Einklapp−Funktion
(Wunschausstattung)
Die Außenspiegel lassen sich bei
Bedarf einklappen, z. B. bei beeng−
ten Raumverhältnissen. Drücken
Sie den Steuerschalter aus der Mit−
telposition heraus nach unten. Wie−
derholtes Drücken nach unten
klappt den Spiegel zurück in die ur−
sprüngliche Position.
72
Aus
Linker
Spiegel
Rechter
Spiegel
Spiegel−Kipprichtung
Einklappen
Bedienung
Elektrische Fensterheber
Für nachfolgende Funktionen Zün−
dung einschalten. Alle Fenster sind
mit Klemmschutz ausgerüstet.
Bei elektrischen Fensterhe−
bern bzw. elektrischem
Schiebedach stets darauf achten,
dass kein Hindernis den Schließ−
weg blockiert und dass sich keine
Kinder bzw. mitgeführten Tiere in
unmittelbarer Nähe des zu betäti−
genden Fensters/Schiebedaches
befinden. Verletzungsgefahr! Aus
Sicherheitsgründen sollten Kinder
nicht alleine im Wagen bleiben.
Zündschlüssel niemals in einem
unbeaufsichtigten Fahrzeug las−
sen.
Fenster öffnen/schließen
Alle Fensterheber können über Tas−
ten in der Fahrertür betätigt wer−
den. Die Fensterheber der Beifah−
rertür und der hinteren Türen kön−
nen auch durch Schalter an der je−
weiligen Tür betätigt werden.
Hinweis: Bei andauernder Betäti−
gung der Tasten wird das System
zum Schutz vor Überhitzung kurz−
zeitig abgeschaltet.
Die Fenster öffnen/schließen sich,
solange Sie die Taste gedrückt hal−
ten.
Taste
: auf.
Taste
: zu.
73
Bedienung
Fenster automatisch
öffnen/schließen
Die Fenster können automatisch
geöffnet oder geschlossen werden.
Zum Öffnen Taste
, zum Schlie−
ßen Taste
kurz über den ersten
Druckpunkt hinaus drücken und
loslassen. Nochmaliges
Drücken stoppt das Fenster.
Hinweis: Das Schiebedach ist mit
der Komfortöffnungs−/−schließfunk−
tion des Fahrzeugs verbunden.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Komfortöffnen/
−schließen.
Sperre für Fondfenster
Eine Taste in der Fahrertür sperrt
die Fondfenster−Tasten. Die Sperre
ist sinnvoll, wenn hinten Kinder sit−
zen.
Taste (rotes Symbol):
Fondfenster−Tasten frei.
Taste (grünes Symbol):
Fondfenster−Tasten gesperrt.
Von der Fahrertür können die
Fondfenster immer betätigt wer−
den.
74
Bedienung
Klemmschutz Fenster
Bei Fahrzeugen mit elektrischen
Fensterhebern werden die Fenster
beim Schließen automatisch ange−
halten und öffnen sich wieder ein
Stück, wenn ein Hindernis den
Schließweg blockiert.
Der Klemmschutz kann jedoch bei
Schwergängigkeit des Fensters,
z. B. im Winter, kurzzeitig über−
brückt werden:
Unachtsames Schließen des
Fensters kann den Klemm−
schutz außer Kraft setzen und zu
Verletzungen führen.
Das Fenster zweimal bis zum Wi−
derstand schließen und wieder öff−
nen lassen.
Beim dritten Schließvorgang das
Fenster bis zum Widerstand schlie−
ßen, die Taste
kurz loslassen
und sofort wieder drücken. Das
Fenster bewegt sich über den Wi−
derstand hinaus und lässt sich voll−
ständig schließen.
Bei elektrischen Fensterhe−
bern bzw. elektrischem
Schiebedach stets darauf achten,
dass kein Hindernis den Schließ−
weg blockiert und dass sich keine
Kinder bzw. mitgeführten Tiere in
unmittelbarer Nähe des zu betäti−
genden Fensters/Schiebedaches
befinden. Verletzungsgefahr! Aus
Sicherheitsgründen sollten Kinder
nicht alleine im Wagen bleiben.
Zündschlüssel niemals in einem
unbeaufsichtigten Fahrzeug las−
sen.
75
Bedienung
Neuprogrammierung elektrische
Fensterheber
Sollte die Batterie vom Fahrzeug
getrennt worden sein, müssen die
Fensterheber für jede Tür neu pro−
grammiert werden:
Taste
drücken und halten, bis
das Fenster vollständig geschlossen
ist.
Taste
loslassen und erneut ein−
mal drücken.
Bei erfolgreicher Programmierung
lässt sich das Fenster automatisch
schließen. Taste
kurz über den
ersten Druckpunkt hinaus drücken
und loslassen. Schließt das Fenster
nicht automatisch, Programmierung
wiederholen.
Der Klemmschutz ist so
lange außer Kraft, bis der
Speicher neu programmiert
wurde. Unachtsames Schließen
des Fensters kann zu Verletzun−
gen führen.
76
Bedienung
MITTELKONSOLE
Schaltgetriebe
Der Rückwärtsgang darf nur
bei stehendem Fahrzeug
eingelegt werden.
Beim Zurückschalten vom
5. in den 4. Gang keine Sei−
tenkraft nach links ausüben, um
nicht versehentlich den 2. Gang
einzulegen.
5−Gang−Schaltgetriebe
Zum Einlegen des Rückwärtsganges
den Schalthebel von der Neutral−
stellung gegen den Federdruck mit
Schwung nach rechts bewegen und
dann nach hinten einrasten.
6−Gang Schaltgetriebe
Zum Einlegen des Rückwärtsganges
den Schalthebel von der Neutral−
stellung gegen den Federdruck mit
Schwung nach links bewegen und
dann nach vorne einrasten.
77
Bedienung
Automatikgetriebe
Das Automatikgetriebe in Ihrem
Fahrzeug ist ein elektronisch ge−
steuertes 4− bzw. 5−Ganggetriebe.
4−Gang Automatikgetriebe
Der vierte Gang ist als Schon− und
Spargang (Overdrive) ausgelegt
und kann bei Bedarf manuell aus−
oder eingeschaltet werden.
Wenn die Kontrollleuchte Overdrive
blinkt, liegt ein Fehler im Automa−
tikgetriebe vor. Lassen Sie den Feh−
ler in der nächsten Werkstatt behe−
ben. Ein autorisierter Ford Service
Betrieb wird empfohlen.
5−Gang Automatikgetriebe
(Durashift 5−tronic)
Bei diesem Getriebe können Sie
wählen, ob Sie im Automatik−Modus
fahren wollen (ähnlich wie jedes
andere Automatikgetriebe) oder
manuell schalten wollen (ähnlich
wie bei einem manuellen Schaltge−
triebe).
78
Bedienung
Wählhebelpositionen
P = Parken
Position P nur bei stehen−
dem Fahrzeug einlegen.
Bevor Sie das Fahrzeug ver−
lassen, Handbremse stets
fest anziehen und Wählhebelposi−
tion P einlegen.
Zum Sichern des Fahrzeugs werden
die Antriebsräder blockiert.
Bei nicht eingelegter Position P er−
tönt beim Öffnen der Fahrertür ein
akustisches Signal (unabhängig von
der Zündschlossposition). Die Bat−
terie Sparfunktion deaktiviert den
Signalton nach 30 Minuten.
4−Gang Automatikgetriebe
P = Parken . . . . . . . . . . . . . .
R = Rückwärts . . . . . . . . . . .
N = Neutral . . . . . . . . . . . . . .
D = Gang 1 bis 4 . . . . . . . . . .
mit Overdrive
Gang 1 bis 3
ohne Overdrive
2 = Gang 2 . . . . . . . . . . . . . .
1 = Gang 1 . . . . . . . . . . . . . .
5−Gang Automatikgetriebe
Der Wählhebel kann nur aus der Po−
sition P bewegt werden, wenn das
Zündschloss auf Position II steht.
Fußbremse und Sperrknopf am He−
bel betätigen.
In Ausnahmefällen kann der Wähl−
hebel auch manuell aus der Parkpo−
sition entriegelt werden. Weitere
Informationen finden Sie im Ab−
schnitt Notfall−Entriegelung für
Parkposition P (Automatikge−
triebe).
P = Parken . . . . . . . . . . . . . .
R = Rückwärts . . . . . . . . . . .
N = Neutral . . . . . . . . . . . . . .
D = Gang 1 bis 5 . . . . . . . . . .
79
Bedienung
R = Rückwärtsgang
Diese Position nur bei ste−
hendem Fahrzeug und
Leerlauf einlegen.
N = Neutral
Zum Starten und für den Motor−
Leerlauf. Es erfolgt keine Kraft−
übertragung auf die Antriebsräder.
D = Drive
4−Gang Automatikgetriebe
• Fahren mit Overdrive
Position für den normalen Fahr−
betrieb. Alle Vorwärtsgänge werden
elektronisch geschaltet.
• Fahren ohne Overdrive
Die Overdrive−Funktion kann durch
den Schalter links am Wählhebel−
griff abgeschaltet werden. Die ent−
sprechende Kontrollleuchte in der
Instrumententafel schaltet sich ein.
Das Getriebe wechselt jetzt nur
noch vom ersten bis in den dritten
Gang und zurück. Diese Funktion
wählen Sie, wenn Sie beim Fahren
mit Overdrive einen häufigen Wech−
sel zwischen dem vierten und drit−
ten Gang spüren.
80
Bedienung
Beim Fahren ohne Overdrive
wird mehr Kraftstoff ver−
braucht.
Zum Wiedereinschalten der Over−
drive−Funktion Schalter erneut
drücken. Nach Wiedereinschalten
der Zündung wird automatisch auf
Funktion mit Overdrive geschaltet.
2 = Gang 2
Das Getriebe bleibt permanent in
der zweiten Fahrstufe. Die Position
ist für Gefällstrecken, um die Brem−
sen zu schonen. Auch für längere
Steigungen und Serpentinen. Aus−
nahmsweise auch bei Schnee und
Eis, um das Anfahren zu erleich−
tern.
1 = Gang 1
Für extreme Gefälle. Die Automatik
bleibt in der ersten Fahrstufe.
Wählhebelsperre
Zum Einlegen von R, 2, (außer von
Position 1 in 2) und P muss erst
der seitliche Sperrknopf gedrückt
werden. Zum Verlassen der Position
P muss das Zündschloss auf Posi−
tion II gestellt und die Fußbremse
betätigt werden.
81
Bedienung
D = Drive
5−Gang Automatikgetriebe
Position für den normalen Fahr−
betrieb. Alle fünf Vorwärtsgänge
werden elektronisch geschaltet.
+/− = Gang 1−5
Beim manuellen Schalten lassen
sich die Gänge 1 2 3 4 oder 5 einle−
gen. Das Automatikgetriebe schal−
tet erst bei passender Fahrzeugge−
schwindigkeit und Motordrehzahl in
den gewählten Gang. Das erhöht so−
wohl Ihren Fahrkomfort als auch
die Sicherheit.
Wählhebelsperre
Zum Einlegen von R und P muss
erst der Sperrknopf vorne am Wähl−
hebel gedrückt werden. Beim Ver−
lassen der Position P muss das
Zündschloss auf II gestellt und die
Fußbremse betätigt werden.
Motor anlassen
Starten des Motors ist nur in Wähl−
hebelstellung N oder P möglich.
Fahrstufe einlegen
Um nach dem Starten die
Parkposition zu verlassen,
muss zuvor unbedingt die Fuß−
bremse betätigt und der Sperr−
knopf gedrückt werden.
82
Bedienung
Manuelles Schalten
Es ist möglich, die Gänge ähnlich
wie beim manuellen Schaltgetriebe
zu schalten.
Diese Option kann beim stehenden
Fahrzeug oder während der Fahrt
gewählt werden. Wählhebelstellung
D einlegen und dann den Hebel
nach rechts drücken.
In der Multifunktionsanzeige er−
scheint der jeweilige Gang, sobald
das Getriebe geschaltet hat.
Zum Herunterschalten den Wählhe−
bel leicht nach vorn (− ) oder Taste
– auf den Lenkradspeichen
drücken. Zum Hochschalten den
Wählhebel leicht nach hinten (+)
oder Taste + auf den Lenkradspei−
chen drücken. Es kann jeweils nur
einen Gang herunter− oder hochge−
schaltet werden. Das Automatikge−
triebe schaltet erst bei passender
Fahrzeuggeschwindigkeit und Mo−
tordrehzahl in den gewählten Gang.
Das erhöht sowohl Ihren Fahrkom−
fort als auch die Sicherheit.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Fahren mit Automatik
im Kapitel Fahren.
83
Bedienung
Getränkehalter vorn
Getränkehalter befinden sich in der
Mittelkonsole und zwischen den Sit−
zen.
Zum Öffnen antippen.
Zum Schließen hineindrücken.
Getränkehalter beim Fahren
nicht für heiße Getränke
benutzen (Verbrühungsgefahr).
Ascher vorn
Zum Öffnen Deckel antippen.
Zum Entleeren Einsatz herausneh−
men.
84
Bedienung
Zigarettenanzünder
Um Beschädigungen zu ver−
meiden, Zigarettenanzünder
nie in gedrückter Position festhal−
ten. Wenn Kinder allein im Auto
sitzen, vorsichtshalber Zigaretten−
anzünder entfernen.
Wird durch Eindrücken des Ein−
satzes, auch bei nicht eingeschal−
teter Zündung, eingeschaltet. Bei
Erreichen der nötigen Temperatur
springt der Einsatz von selbst
zurück.
An der Steckdose des Zigarettenan−
zünders und der zusätzlichen
Steckdose in der rechten Seitenver−
kleidung des Laderaums (nur
Turnier) können andere Stromab−
nehmer mit 12 Volt und maximal
10 Ampere angeschlossen werden.
Dabei wird bei stehendem Motor
die Batterie schneller entladen.
Bei Verwendung von Zusatzgeräten
vorgeschriebenen Stecker aus dem
Ford Zubehör verwenden.
85
Bedienung
Handbremse
Bevor Sie das Fahrzeug verlassen,
Handbremse stets fest anziehen.
Zum Anziehen der Handbremse:
• Betätigen Sie das Bremspedal.
• Ziehen Sie gleichzeitig den Hand−
bremshebel so weit wie möglich
nach oben.
• Während des Anziehens nicht den
Sperrknopf drücken.
• Wenn Ihr Fahrzeug an einer Stei−
gung bergauf steht, legen Sie den
ersten Gang ein und drehen Sie das
Lenkrad vom Straßenrand weg.
• Wenn Ihr Fahrzeug an einem Ge−
fälle bergab steht, legen Sie den
Rückwärtsgang ein und drehen Sie
das Lenkrad zum Straßenrand.
Hinweis: Fahrzeuge mit Automa−
tikgetriebe sollten immer in Wähl−
hebelposition P abgestellt werden.
Zum Lösen der Handbremse betäti−
gen Sie wieder das Bremspedal, zie−
hen Sie dann den Handbremshebel
an, drücken Sie den Sperrknopf und
führen Sie den Hebel nach unten.
Cassetten− und CD−Fach
Das Fach befindet sich unter der
Armauflage. Zum Öffnen die Arm−
auflage anheben.
86
Bedienung
Audio−Bedienkonsole für
Fond Passagiere
(ausstattungsabhängig)
Die Audio−Bedienkonsole für Fond
Passagiere wird in Ihrer Bedie−
nungsanleitung Audio−Systeme
beschrieben.
Ascher hinten
(Fahrzeuge ohne Multimedia
System)
Zum Entleeren Ascher aufschwen−
ken, Federhalterung nach unten
drücken und Ascher herausziehen.
Tankklappe
Fernentriegelung neben dem Fah−
rersitz ziehen. Öffnen Sie die Tank−
klappe und drehen Sie den Tank−
verschluss gegen den Uhrzeiger−
sinn.
Zum Schließen drehen Sie den
Tankverschluss im Uhrzeigersinn,
bis er hörbar einrastet.
87
Bedienung
GEPÄCKRAUM
Hecktür korrekt schließen,
um ein Aufschwingen wäh−
rend der Fahrt auszuschließen.
Fahren mit geöffneter Hecktür ist
äußerst gefährlich, da durch Sog−
wirkung Abgase in den Innenraum
gelangen können.
Gepäckraumabdeckung
Legen Sie keine Gegen−
stände auf die hintere Ab−
deckung.
5−Türer
• Ausbauen
Zunächst die beiden Haltebänder
an der Hecktür aushängen. Dann
die Abdeckung seitenweise lösen
und horizontal herausziehen. Nicht
verkanten.
• Einbauen
Abdeckung horizontal einlegen,
ausrichten und bis zum Anschlag
einschieben. Haltebänder an der
Hecktür einhängen.
Turnier
Gepäckraumrollo horizontal nach
hinten ziehen und in die Halte−
punkte an den Türpfosten einhän−
gen.
Das Rollo lässt sich durch Zusam−
mendrücken der beiden seitlichen
Arretierhalter ausbauen.
88
Bedienung
Gepäcknetz
Auf dem Boden und an den Seiten
des Gepäckraums kann an den vor−
handenen Befestigungsösen ein Ge−
päcknetz eingehängt werden. Es
verhindert ein Verrutschen der La−
dung.
89
Bedienung
Sicherheitsgitter
Ein Sicherheitsgitter soll verhin−
dern, dass sowohl Ladung als auch
mitgeführte Tiere während der
Fahrt nach vorne in den Fahrgast−
bereich geschleudert werden, z. B.
in Folge einer scharfen Bremsung.
Zum Ausbau des Gitters die vier Be−
festigungs−Schrauben (1) und (2)
lösen und entfernen. Anschließend
kann das Gitter nach hinten aus
dem Kofferraum entnommen wer−
den. Nach dem Vorklappen der
Rücksitzlehne die Abstützbleche
(3) von den Verriegelungsbolzen
der Rücksitzbanklehne entfernen
und verwahren. Der Wiedereinbau
des Gitters erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
Verbandkasten und
Warndreieck
4/5−Türer (mit Notrad)
Im Gepäckraum befindet sich links
eine Halterung zum Befestigen ei−
nes Verbandkastens und eines
Warndreiecks.
Einen passenden Verbandkasten so−
wie ein Warndreieck erhalten Sie
bei Ihrem Ford Händler.
90
Bedienung
4/5−Türer (mit Ersatzrad)
Der Verbandkasten ist durch ein
Halteband seitlich im Gepäckraum
befestigt. Das Warndreieck befindet
sich in der Schaumstoffeinlage un−
ter dem Ladebodenteppich.
Turnier
Im Gepäckraum befindet sich links
ein Staufach für Verbandkasten und
Warndreieck.
Einen passenden Verbandkasten so−
wie ein Warndreieck erhalten Sie
bei Ihrem Ford Händler.
Fahrzeuge mit
DVD−Navigationssystem/
externem CD−Wechsler
(4−/5−Türer)
Der Verbandkasten und das Warn−
dreieck sind durch Haltebänder an
der Abdeckung links im Gepäck−
raum befestigt.
Einen passenden Verbandkasten so−
wie ein Warndreieck erhalten Sie
bei Ihrem Ford Händler.
91
Bedienung
SCHLÜSSEL
Mit dem Schlüssel können alle
Schlösser an Ihrem Fahrzeug betä−
tigt werden. Geht ein Schlüssel ver−
loren, können Sie unter Angabe der
Schlüsselnummer (auf der mitgelie−
ferten Plakette) beim Ford Händler
Ersatz bekommen.
Einen Zweitschlüssel sollten Sie im−
mer bei sich haben, damit Sie sich
nicht ausschließen können.
Siehe auch im Abschnitt Elektroni−
sche Wegfahrsperre.
Schlüssel mit Funk−
Fernbedienung
Der Sender befindet sich im
Schlüssel.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Funk−Fernbedienung.
92
Bedienung
SCHLÖSSER
Türschlösser
Alle Türen lassen sich von außen
mit dem Schlüssel an der Fahrertür
ver− und entriegeln. Beim Entrie−
geln leuchten die Blinkleuchten ein−
mal auf. Von innen lassen sich alle
Türen mit dem Verriegelungsknopf
an der Fahrertür verriegeln und mit
dem Türöffnungshebel entriegeln.
Um die Beifahrertür und die hin−
teren Türen separat zu verriegeln,
den Verriegelungsknopf an der je−
weiligen Tür beim Aussteigen hin−
eindrücken.
Zum Aktivieren der Diebstahlwarn−
anlage oder der Doppelschließung
siehe entsprechenden Abschnitt auf
den folgenden Seiten.
Drücken
(Tür verriegeln)
Ziehen
(Tür öffnen)
Kindersicherung
Drehen Sie den Schlüssel in den
hinteren Türschlössern nach außen,
um die Kindersicherung zu aktivie−
ren. Die Türen lassen sich nur von
außen öffnen. Zum Deaktivieren
Schlüssel nach innen drehen.
93
Bedienung
Gepäckraum
Entriegeln/Verriegeln:
1. Mit Hilfe der Zentralverriegelung.
2. Mittels Funkfernbedienung.
Öffnen der Heckklappe:
1. Durch den Schalter in der Instru−
mententafel (unterhalb des Audio−
systems).
2. Mit Hilfe der Funkfernbedienung
(auch wenn die Zentralverriegelung
noch verriegelt ist!).
3. Mittels eines Tastschalters in der
Heckklappe.
4. Mit Hilfe des Schlüssels beim
4−Türer.
Siehe auch Abschnitt Gepäck−
raum−Fernentriegelung.
Die Gepäckraumbeleuchtung schal−
tet sich beim Öffnen automatisch
ein.
Zum leichten Schließen sind in der
Hecktür Griffmulden eingelassen.
Hecktür korrekt schließen,
um ein Aufschwingen wäh−
rend der Fahrt auszuschließen.
Fahren mit geöffneter Hecktür ist
unzulässig. Außerdem gelangen
durch Sogwirkung Abgase in den
Innenraum.
94
Bedienung
Motorhaube öffnen
Ford Zeichen am Kühlergrill zur
Seite schwenken. Zum Entriegeln
Schlüssel zuerst nach links drehen
(1) und die Motorhaube etwas an−
heben. Danach den Schlüssel bis
zum Anschlag nach rechts (2) dre−
hen und die Haube öffnen.
Nach dem Öffnen Schlüssel
sofort abziehen und Ford
Zeichen zurückschwenken.
Weitere Informationen finden Sie im
Kapitel Wartung und Pflege.
95
Bedienung
ZENTRALVERRIEGELUNG
Die Zentralverriegelung kann auf
der Fahrerseite betätigt werden. Sie
arbeitet nur bei geschlossener Fah−
rertür, andere Türen können noch
offen sein. Von außen wird sie mit
dem Schlüssel oder von innen mit
dem Verriegelungsknopf am
Türöffnungshebel der Fahrertür
aktiviert.
Beim Verriegeln mit dem Schlüssel
leuchten die Blinkleuchten zweimal
auf. Beim Entriegeln einmal.
Der Gepäckraum bleibt verriegelt.
Um den Zugriff zum Fahrzeug, auch
zum Gepäckraum, während der
Fahrt zu verhindern (z. B. Ampel−
stopp), können Sie mit verriegeltem
Fahrzeug fahren.
Zentralverriegelung mit
Doppelschließung
Das System dient als zusätzliche
Diebstahlsicherung und verhindert
das Öffnen der Türen von innen.
Doppelschließung nicht ak−
tivieren, wenn sich jemand
im Fahrzeug befindet.
Die Doppelschließung kann einge−
leitet werden, wenn die Vordertü−
ren geschlossen sind, andere Türen
aber noch offen sind.
96
Öffnen von innen nicht möglich
Bedienung
Einschalten
Schlüssel an der Fahrertür inner−
halb von zwei Sekunden in Position
(1) und dann in Position (2) dre−
hen.
Die Blinkleuchten leuchten zweimal
auf, vorausgesetzt, dass alle Türen
und die Hecktür geschlossen sind.
Die Doppelschließung ist jetzt akti−
viert.
Wurde die Doppelschließung betä−
tigt, ist auch die Diebstahlwarnan−
lage aktiviert (falls vorhanden).
Die Diebstahlwarnanlage kann auch
unabhängig von der Doppelschlie−
ßung aktiviert werden, indem der
Schlüssel nur in Position (2) ge−
dreht wird.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Diebstahlwarnanlage.
Ausschalten
Durch Aufschließen der Fahrertür
wird die Doppelschließung ausge−
schaltet. Die Blinkleuchten leuch−
ten einmal auf.
Bei einem evtl. Ausfall der
elektrischen Anlage lässt
sich die Fahrertür mit dem
Schlüssel öffnen. Beim 4−Türer
kann die Hecktür ebenfalls mit
dem Schlüssel geöffnet werden.
97
Bedienung
Funk−Fernbedienung
Unbeabsichtigtes Betätigen
oder der Taste
der Taste
entriegelt das Fahrzeug bzw.
den Gepäckraum auch, wenn der
Schlüssel nicht auf das Fahrzeug
gerichtet ist (z. B. in der Tasche).
Das System ist eine Sekunde, nach−
dem die Zündung ausgeschaltet ist,
betriebsfähig. Die Reichweite zwi−
schen Sender (Schlüssel) und Fahr−
zeug ist abhängig von Umgebungs−
einflüssen und variiert stark.
Der Gepäckraum lässt sich immer
mit dem Schlüssel, dem Tastschal−
ter zur Entriegelung der Heck−
klappe oder über die Fernentriege−
lung öffnen.
Wird die Fernbedienung
durch eine Überlagerung
der Funkwellen gestört, so dass
das Fahrzeug weder ent− noch
verriegelt und die Alarmanlage
nicht aktiviert werden kann, kön−
nen Sie mit dem Schlüssel manu−
ell öffnen/schließen. Die Funkfre−
quenz der Fernbedienung ist auch
für andere Arten der Fernübertra−
gung geringer Reichweite freige−
geben (z.B. Amateurfunk, medizi−
nisch−technische Einrichtungen,
drahtlose Kopfhörer, Fernsteue−
rungen, Alarmanlagen, usw.).
Sollte die Betriebserlaubnis Ihrer
Fernbedienung überprüft werden,
verweisen Sie auf die Tabellen am
Ende des Kapitels Technische Da−
ten.
98
Bedienung
Türen entriegeln
Taste einmal drücken: Die Dop−
pelverriegelung und die Diebstahl−
warnanlage werden deaktiviert so−
wie alle Türen entriegelt. Die
Blinkleuchten leuchten einmal auf.
Hinweis: Wenn die Taste ge−
drückt wird, aber 45 Sekunden lang
weder eine Tür oder Gepäckraum
geöffnet noch die Zündung einge−
schaltet wird, schalten sich die Zen−
tralverriegelung und die Diebstahl−
warnanlage automatisch wieder ein.
Umprogrammierung der
Entriegelungsfunktion
Sie können die Entriegelungsfunk−
tion so umprogrammieren, dass ein−
maliges Drücken der Taste nur
die Doppelverriegelung und die
Diebstahlwarnanlage deaktiviert
und die Fahrertür und den Gepäck−
raum entsichert. Zweimaliges Drü−
cken der Taste innerhalb von
drei Sekunden entriegelt dann alle
Türen.
Soll der Gepäckraum während der
Fahrt verriegelt sein, müssen Sie
den Verriegelungsknopf am Türöff−
nungshebel drücken, um die Zen−
tralverriegelung zu aktivieren. Wei−
tere Informationen finden Sie im
Abschnitt Zentralverriegelung.
99
Bedienung
Zum Umprogrammieren bei ausge−
schalteter Zündung sowohl die
als auch die Taste zusammen
drücken und mindestens vier Se−
kunden lang gedrückt halten. Ein
zweimaliges Aufleuchten der Blink−
leuchten bestätigt, dass die Entrie−
gelungsfunktion erfolgreich umpro−
grammiert wurde.
Um die Programmierung wieder zu
ändern, nochmals beide Tasten zu−
sammen mindestens vier Sekunden
lang gedrückt halten.
Gepäckraum entriegeln
Taste
zweimal innerhalb von
drei Sekunden drücken.
Verriegeln
Taste einmal drücken: Die Zen−
tralverriegelung und die Diebstahl−
warnanlage sind aktiviert.
Die Blinkleuchten leuchten nicht
auf.
Zweimaliges Drücken der Taste
innerhalb von drei Sekunden akti−
viert auch die Doppelschließung.
Die Blinkleuchten leuchten zweimal
auf, vorausgesetzt, dass alle Türen
und die Hecktür geschlossen sind.
Die Doppelschließung ist jetzt akti−
viert.
Doppelschließung nicht ak−
tivieren, wenn sich jemand
im Fahrzeug befindet.
100
Bedienung
Schlüssel programmieren
Maximal bis zu vier Schlüssel mit
Funk−Fernbedienung können für
Ihr Fahrzeug programmiert werden.
• Zum Programmieren Zündschlüs−
sel innerhalb von sechs Sekunden
vier mal auf Position II drehen.
• Zündung ausschalten. Ein Ton
zeigt an, dass nun 10 Sekunden
lang ein Schlüssel mit Funk−Fern−
bedienung programmiert werden
kann.
• Drücken Sie eine der Tasten auf
dem neuen Schlüssel mit Funk−
Fernbedienung. Zur Bestätigung
hören Sie wieder einen Ton. Wie−
derholen Sie diesen letzten Schritt
für alle Ihre Schlüssel mit Funk−
Fernbedienung, inklusive Ihrer ur−
sprünglichen Schlüssel.
• Zündung wieder einschalten oder
10 Sekunden warten, ohne einen
neuen Schlüssel zu programmieren,
danach ist die Programmierung be−
endet. Nur die soeben program−
mierten Schlüssel mit Funk−Fernbe−
dienung ver− und entriegeln jetzt
Ihr Fahrzeug.
Hinweis: Um Schlüssel für die
elektronische Wegfahrsperre zu co−
dieren, siehe Abschnitt Schlüssel
codieren.
101
Bedienung
Komfortöffnen/−schließen
Das System dient zum automati−
schen Öffnen bzw. Schließen aller
Fenster und des Schiebedachs von
außen.
Bei elektrischen Fensterhe−
bern bzw. elektrischem
Schiebedach stets darauf achten,
dass kein Hindernis den Schließ−
weg blockiert und dass sich keine
Kinder bzw. mitgeführten Tiere in
unmittelbarer Nähe des zu betäti−
genden Fensters/Schiebedaches
befinden. Verletzungsgefahr! Aus
Sicherheitsgründen sollten Kinder
nicht alleine im Wagen bleiben.
Zündschlüssel niemals in einem
unbeaufsichtigten Fahrzeug las−
sen.
Zum Schließen Taste drücken
und für zwei Sekunden halten. Er−
neutes Drücken einer beliebigen
Taste stoppt das Schließen. Auch
beim Komfortschließen ist der
Klemmschutz aktiv. Weitere Infor−
mationen finden Sie in den Ab−
schnitten Klemmschutz Schiebe−
dach und Klemmschutz Fenster.
Schließvorgang überwa−
chen. Bei Verletzungsgefahr
sofort eine Taste drücken, um das
Schließen zu stoppen.
Zum Öffnen Taste drücken und
für drei Sekunden halten. Zum
Schließen Taste drücken und für
zwei Sekunden halten. Erneutes
Drücken entweder der Taste
oder stoppt das Schließen/Öff−
nen. Beim Komfortöffnen fährt das
Schiebedach immer unter das Dach
zurück.
102
Bedienung
Batterie wechseln
Wenn die Funk−Reichweite des Sen−
ders im Schlüssel dauerhaft nach−
lässt, muss die Batterie (Batterie−
Typ 3V CR 2032) erneuert werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
• Sendereinheit mit einem flachen
Gegenstand (z. B. einem Schrau−
bendreher) an der Einkerbung auf
der Rückseite vorsichtig vom
Schlüssel trennen.
• Danach Sendereinheit durch Aus−
einanderdrücken der seitlichen Hal−
teklammern mit dem flachen Ge−
genstand öffnen.
• Batterie vorsichtig mit dem fla−
chen Gegenstand aus der Halterung
lösen. Neue Batterie mit der
(+)−Seite nach oben in die Halte−
rung drücken. Schlüssel−Senderein−
heit in umgekehrter Reihenfolge
montieren.
Gebrauchte Batterien dürfen
auf keinen Fall in den Haus−
müll, bitte umweltgerecht entsor−
gen.
103
Bedienung
ELEKTRONISCHE
WEGFAHRSPERRE
Bei aktiviertem System verhindert
eine elektronische Sperre das An−
lassen des Motors mit einem nicht
korrekt codierten Schlüssel.
Schlüssel
Bei Auslieferung des Fahrzeugs
erhalten Sie codierte Schlüssel.
Nur Schlüssel mit dem richtigen
elektronischen Code heben diese
Sperre beim Starten des Fahrzeugs
auf.
Zum Codieren zusätzlicher Schlüs−
sel benötigen Sie zwei gültige
Schlüssel.
Geht ein Schlüssel verloren, brin−
gen Sie alle restlichen Schlüssel zu
Ihrem Ford Händler, damit der
Schlüssel kostenpflichtig ersetzt
und zusammen mit den übrigen
Schlüsseln neu codiert werden
kann. Ein autorisierter Ford Service
Betrieb wird empfohlen.
Automatisches Einschalten
Nach Ausschalten der Zündung
aktiviert sich das System, die Kon−
trollleuchte in der Uhr blinkt alle
zwei Sekunden.
Das Fahrzeug ist jetzt elektronisch
gegen Diebstahl gesichert.
104
Bedienung
Automatisches Ausschalten
Wird die Zündung mit einem gülti−
gen Schlüssel eingeschaltet, de−
aktiviert sich das System, die Kon−
trollleuchte in der Uhr leuchtet für
drei Sekunden und erlischt an−
schließend.
Blinkt sie stattdessen ca. eine Mi−
nute lang in schnellem Rhythmus
und wechselt dann zu unregelmäßi−
gem Blinken, wurde der Schlüssel−
code nicht erkannt. Schlüssel abzie−
hen und erneut starten.
Nach einem Startversuch mit einem
nicht programmierten Schlüssel ist
ein erneutes Starten mit einem pro−
grammierten Schlüssel erst nach ei−
ner Wartezeit von ca. 20 Sekunden
möglich.
Lässt sich der Motor nicht starten,
liegt eine Systemstörung vor. Las−
sen Sie das System umgehend in ei−
ner Werkstatt prüfen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Um immer störungsfreien
Datenaustausch zwischen
Fahrzeug und Schlüssel zu ge−
währen, die Schlüssel nicht mit
Metall abschirmen.
105
Bedienung
Schlüssel−Codierung
Mit zwei für Ihr Fahrzeug codierten
Schlüsseln lassen sich insgesamt
maximal acht Schlüssel codieren:
Die folgenden Punkte müssen in−
nerhalb von jeweils fünf Sekun−
den erfolgen.
• Den ersten Schlüssel ins Zünd−
schloss stecken und auf Position II
drehen.
• Den Schlüssel zurück auf Position
0 drehen und aus dem Zündschloss
entfernen.
• Den zweiten Schlüssel ins Zünd−
schloss stecken und auf Position II
drehen.
• Den zweiten Schlüssel zurück auf
Position 0 drehen und aus dem
Zündschloss entfernen: Der Schlüs−
sel−Codier−Modus ist aktiv.
• Wird nun innerhalb von 10 Sekun−
den ein uncodierter Schlüssel in das
Zündschloss gesteckt und in Posi−
tion II gedreht, ist dieser Schlüssel
durch das System codiert.
• Nach abgeschlossener Codierung
den Schlüssel aus dem Zündschloss
entfernen und warten, bis sich nach
fünf Sekunden das System aktiviert
hat.
Bei nicht korrekter Codierung
blinkt die Kontrollleuchte nach Ein−
schalten der Zündung mit dem neu
codierten Schlüssel und der Motor
lässt sich nicht starten.
Codierung nach 20 Sekunden War−
tezeit mit eingeschalteter Zündung
(Position II) wiederholen.
106
Bedienung
Geht ein Schlüssel verloren,
die Codierung der verblei−
benden Schlüssel unbedingt lö−
schen und anschließend neu co−
dieren. Besitzen Sie nur noch ei−
nen gültigen Schlüssel, fragen Sie
Ihren Ford Händler.
Löschen der Codierung
Mit zwei für Ihr Fahrzeug codierten
Schlüsseln können Sie alle weiteren
codierten Schlüssel unbrauchbar
machen, z. B. nach Verlust:
Die folgenden Punkte müssen in−
nerhalb von jeweils fünf Sekun−
den erfolgen.
Befolgen Sie die ersten vier Schritte
unter Schlüssel−Codierung.
• Dann den zweiten Schlüssel ins
Zündschloss stecken und auf Posi−
tion II drehen.
• Den Schlüssel aus dem Zünd−
schloss entfernen.
• Den ersten Schlüssel ins Zünd−
schloss stecken und auf Position II
drehen. Die Kontrollleuchte blinkt
für fünfSekunden.
• Wird während dieser fünf Sekun−
den die Zündung ausgeschaltet, ist
der Löschvorgang abgebrochen, es
werden keine Schlüssel gelöscht.
• Wird der Löschvorgang nicht
abgebrochen, sind alle weiteren
Schlüssel, außer den beiden zur
Löschung verwendeten, ungültig,
bis sie erneut codiert werden.
Zusätzliche Schlüssel können jetzt
wieder codiert werden.
107
Bedienung
DIEBSTAHLWARNANLAGE
Die Anlage dient zur Abschreckung
vor unbefugtem Öffnen von Türen,
Motorhaube und Hecktür sowie
Ausbau des Radios.
Einschalten
Die Warnanlage wird beim Abschlie−
ßen des Fahrzeuges eingeschaltet.
Siehe auch in den Abschnitten Zen−
tralverriegelung mit Doppel−
schließung und Funk−Fernbedie−
nung.
Automatische
Einschaltverzögerung
Bis zu 20 Sekunden nach Einschal−
ten der Diebstahlwarnanlage kann
das Fahrzeug nochmals geöffnet
werden, ohne Alarm auszulösen.
Danach überwacht die Diebstahl−
warnanlage alle Türen, die Motor−
haube und die Hecktür, vorausge−
setzt, sie sind geschlossen. Wird
eine Tür, die Motorhaube oder die
Hecktür erst später geschlossen,
überwacht das System sie erst nach
20 Sekunden.
108
Bedienung
Alarm
Unbefugtes Öffnen einer Tür, der
Motorhaube oder des Gepäckrau−
mes löst für 30 Sekunden akusti−
schen Alarm aus. Zusätzlich wird
für die Dauer von fünf Minuten ein
optischer Alarm über die Warn−
blinkanlage gegeben.
Der Versuch, die Zündung einzu−
schalten oder das Radio auszu−
bauen, löst erneuten Alarm aus.
Ausschalten
Die Diebstahlwarnanlage kann −
auch im Alarmfall − durch Auf−
schließen des Fahrzeuges an der
Fahrertür entweder mit dem
Schlüssel oder mit der Funk−Fern−
bedienung jederzeit ausgeschaltet
werden.
Die Alarmanlage für die Hecktür
wird unterbrochen, sobald die
Hecktür mit dem Schlüssel (4−Tü−
rer) oder der Fernbedienung (alle
Modelle) entriegelt wird. Nach dem
Schließen erfolgt erneut die Ein−
schaltverzögerung.
109
Sitze und Rückhaltesysteme
SITZE
Die richtige Sitzposition
Die Sitze, Kopfstützen, Gurte und
Airbags dienen dem Schutz der In−
sassen. Nur wenn alle Systemteile
optimal zusammenwirken, können
sie große Sicherheit bieten. Beach−
ten Sie deshalb folgende Punkte:
• Möglichst aufrecht sitzen, dabei
muss der Rücken vollständig an der
Sitzlehne anliegen. Sitzlehne nicht
mehr als ca. 30 Grad neigen.
• Kopfstützen möglichst so einstel−
len, dass Oberkanten von Kopf und
Kopfstütze auf gleicher Höhe sind.
• Vordersitze nicht zu nah an die
Instrumententafel schieben. Der
Fahrer sollte mit leicht angewinkel−
ten Armen das Lenkrad in einer 10
vor 2 Uhr Position fassen und mit
leicht angewinkelten Beinen die Pe−
dale ganz durchtreten können.
• Der Schultergurt soll über die
Schultermitte führen und der un−
tere Gurtteil tief auf der Hüfte und
nicht auf dem Bauch liegen.
Keine Sitz− oder Schonbe−
züge auf die Vordersitze
montieren, die nicht speziell für
Sitze mit Seiten−Airbags geeignet
sind. Montage der Sitz− oder
Schonbezüge nur von Fach−
personal durchführen lassen. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
110
max. 30º
Sitze und Rückhaltesysteme
Sitze nie während der Fahrt
einstellen.
ST 220 Sitze
Die Bedienung der Sitze unterschei−
det sich nicht von der folgenden
Funktionsbeschreibung.
Längsverstellung
Zum Verschieben der Sitze Hebel
an der inneren Sitzvorderkante
nach oben ziehen. Damit der Sitz in
der gewünschten Position einrasten
kann, den Sitz leicht vor− und zu−
rückbewegen.
111
Sitze und Rückhaltesysteme
Lehnenneigung einstellen
Seitliches Handrad drehen. Bei
ganz nach vorn geschobenen Sitzen
können die Rückenlehnen in Liege−
position gebracht werden.
Lendenwirbelstütze einstellen
Das Handrad seitlich an der
Rückenlehne drehen.
Fahrersitz−/Beifahrersitz−
Höhenverstellung elektrisch
Drücken Sie die Wipptaste an der
seitlichen Sitzkante.
Taste oben drücken: höher.
Taste unten drücken: tiefer.
Elektrisch einstellbarer
Fahrersitz/Beifahrersitz
In die Richtung, in der die Symbole
für Sitz und Rückenlehne geführt
werden, bewegen sich auch Sitz
und Lehne.
112
Sitze und Rückhaltesysteme
Sitz
(1) Sitz vor− und zurückfahren.
(2) Sitzpolster vorne in der Höhe
verstellen.
(3) Sitzpolster hinten in der Höhe
verstellen.
Sitzlehne
(4) Lehne neigen.
Kopfstützen
Kopfstützen möglichst so
einstellen, dass die Ober−
kanten von Kopf und Kopfstütze
auf gleicher Höhe sind.
Kopfstützen vorne
Die aktiven Kopfstützen vorne bie−
ten einen zusätzlichen Schutz. Bei
einer Heckkollision bewegen sie
sich automatisch nach vorne und
fangen die Bewegung des Kopfes
ab. Dadurch wird das Schleuder−
traumarisiko vermindert.
113
Sitze und Rückhaltesysteme
Höher: Kopfstütze hochziehen.
Tiefer: Sperrknopf drücken und
Kopfstütze runterschieben.
(Fahrzeuge ohne Multimedia
System)
Neigen: Schwenken nach vorn oder
hinten.
Ausbau: Sperrknopf drücken und
Knopf auf der anderen Seite ein−
drücken, z. B. mit einem Schrau−
bendreher. Kopfstütze heraus−
ziehen.
Zum Einbauen beide Knöpfe drü−
cken und Kopfstütze in die richtige
Position runterdrücken.
Kopfstützen hinten
Die Kopfstützen sind höhenverstell−
bar.
Höher: Beide Sperrknöpfe drücken
und Kopfstütze hochziehen.
Äußere Kopftstützen tiefer: Beide
Sperrknöpfe drücken und Kopf−
stütze runterschieben.
Mittlere Kopfstütze tiefer: Sperr−
knopf drücken und Kopfstütze run−
terschieben.
Zum Ausbau der äußeren Kopfstüt−
zen bei 4/5−Türer Fahrzeugen zu−
nächst Rückenlehne vorklappen.
Dann Sperrknöpfe drücken und
Kopfstütze herausziehen.
Die hinteren Kopfstützen
immer in die hochgestellte
Position bringen, wenn der
Rücksitz von einem Passagier
oder für ein Kinder−Rückhalte−
system benutzt wird.
114
Sitze und Rückhaltesysteme
Klimatisierte/beheizte Sitze
(ausstattungsabhängig)
Die Heizung und Lüftung der Sitze
kann ab Zündschloss−Stellung II be−
trieben werden.
Die beheizten und belüfteten Sitze
können stufenweise und unabhän−
gig voneinander über Tasten in der
Mittelkonsole reguliert werden.
Drücken Sie wiederholt die Taste +,
um die Temperatur zu erhöhen. Mit
der Taste – senken Sie die Tempe−
ratur. Die Anzahl der eingeschalte−
ten Leuchten neben der Taste zeigt
die gewählte Stufe an. Heizstufen
werden rot angezeigt, Lüftungsstu−
fen blau.
Ist keine Leuchte an, ist die Hei−
zung/Lüftung ausgeschaltet.
Hinweis: Die Einstellung der kli−
matisierten/beheizten Vordersitze
wird beim Ausschalten der Zün−
dung gespeichert. Beim Einschalten
der Zündung werden diese Einstel−
lungen dann automatisch wieder
übernommen.
Die Einstellung der beheizten Rück−
sitze wird nicht gespeichert.
Klimatisieren/Heizen bei
stehendem Motor entlädt
die Batterie.
Beheizte und klimatisierte
Vordersitze
Beheizte
Vorder−/Rücksitze
115
Sitze und Rückhaltesysteme
Empfohlene Einstellung
Wählen Sie Stufe 1 oder 2, um den
Sitz bei längeren Fahrten auf eine
komfortable Temperatur zu heizen
oder zu belüften. Die Stufen 4 und
5 sind nur für kurzzeitigen Betrieb
bei hohen Temperaturunterschie−
den empfohlen.
Beim Belüften der Sitze kann sich
automatisch die Heizung zuschal−
ten. Dadurch wird vermieden, dass
die Belüftung unangenehm kalt
wird.
Zum Belüften der Sitze wird die
Luft im Innenraum des Fahrzeugs
benutzt. Ein Kühleffekt kann sich
nur einstellen, wenn der Innenraum
eine entsprechende Temperatur
hat. Schalten Sie bei Bedarf die Kli−
maanlage ein und stellen Sie die
Luftverteilung auf Fußraum (siehe
auch Kapitel Bedienelemente, Ab−
schnitt Manuelle Klimaamlage
oder Elektronische Klimaautoma−
tik).
116
Beheizte und klimatisierte
Vordersitze
Beheizte
Vorder−/Rücksitze
Sitze und Rückhaltesysteme
Rücksitzlehne vorklappen
5−Türer und Turnier
Entsprechenden Entriegelungs−
knopf auf der Rücksitzlehne drü−
cken und Lehne vorklappen.
4−Türer
Entsprechenden Entriegelungs−
knopf im Gepäckraum ziehen und
Lehnen vorklappen.
Rücksitzlehne zurückklappen
Die Rücksitzlehne muss auf beiden
Seiten in der Verriegelung einra−
sten.
Die Gurte müssen vor der Rücksitz−
lehne liegen.
117
Sitze und Rückhaltesysteme
Sitzpolster vorklappen
(nur 5−Türer und Turnier)
Sitzpolster an der Schlaufe in der
Mitte zwischen Polster und Rück−
sitzlehne aus der Arretierung zie−
hen und nach vorne klappen.
Kopfstützen der Rücksitzlehne ent−
fernen und Lehne vorklappen. Es
ergibt sich eine ebene Ladefläche.
Beim Zurückklappen von Lehne
und Sitzpolster darauf achten, dass
die Sicherheitsgurte nicht einge−
klemmt werden und sich vor der
Rücksitzlehne befinden.
Bei Fahrzeugen mit beheizten
Rücksitzen darauf achten, daß die
Verkabelung des Heizsystems nicht
eingeklemmt oder beschädigt wird.
Hinweis: Eine rote Markierung am
Verriegelungsmechanismus zeigt
an, dass die Rücksitzlehne nicht
völlig eingerastet ist. Wenn der in
der Rücksitzlehne integrierte Sitz−
gurt nicht richtig funktioniert, über−
prüfen Sie den Verriegelungsme−
chanismus. Ist die rote Markierung
sichtbar, Rücksitzlehne nochmals
vor− und zurückklappen, bis die
Markierung nicht mehr zu sehen ist.
118
Sitze und Rückhaltesysteme
Transportieren von Gepäck
Gepäck und andere Gegen−
stände im Kofferraum mög−
lichst dicht und flach an der
Rücksitzlehne platzieren. Fahren
mit geöffneter Hecktür ist unzu−
lässig. Außerdem gelangen durch
Sogwirkung Abgase in den Innen−
raum.
Mitgeführte Gegenstände
sind gegen Verrutschen zu
sichern.
SICHERHEITSGURTE
Sicherheitsgurte bzw. Kinder−Rück−
haltesysteme müssen immer ange−
legt werden. Nie einen Gurt für
mehr als eine Person benutzen.
Gurtbänder dürfen nicht verdreht
oder lose sein.
Dicke, auftragende Klei−
dung vermeiden, Sicher−
heitsgurte können nur einen opti−
malen Schutz bieten, wenn der
Gurt möglichst eng am Körper an−
liegt.
119
Sitze und Rückhaltesysteme
Anlegen der Dreipunkt−
Automatikgurte
Gurt gleichmäßig abrollen. Beim
ruckartigen Ziehen oder wenn das
Fahrzeug schräg steht, kann der
Gurt blockieren.
Der Schultergurt soll über die
Schultermitte führen und der un−
tere Gurtteil tief auf der Hüfte und
nicht auf dem Bauch liegen.
Die Schlosszunge bis zum
hörbaren Klick in das Gurt−
schloss drücken. Erst dann ist es
richtig geschlossen.
Zum Lösen des Gurtes drücken Sie
die rote Taste am Gurtschloss und
lassen den Gurt gleichmäßig und
vollständig zurückrollen.
Achten Sie auf die richtige Zuord−
nung von Gurt und Gurtschloss.
Um die Funktion des hin−
teren mittleren Sicherheits−
gurtes zu gewährleisten, ist darauf
zu achten, dass die Rücksitzlehne
ordnungsgemäß eingerastet sein
muss.
Maximalen Schutz bieten die Si−
cherheitsgurte bei annähernd auf−
rechter Position der Rückenlehne.
120
Sitze und Rückhaltesysteme
Schwangere Frauen
Schwangere Frauen müssen
zu ihrem Schutz und zum
Schutz des ungeborenen Kindes
durch einen korrekt angelegten
Sicherheitsgurt gesichert sein.
Es gibt viele Möglichkeiten, den Si−
cherheitsgurt bequem aber falsch
anzulegen, aber nur eine richtige
und sichere Möglichkeit.
Der Beckengurt sollte bequem über
die Hüfte und tief unter dem Bauch
verlaufen. Der Schultergurt sollte
zwischen den Brüsten und seitlich
am Bauch vorbeigeführt werden.
Platzieren Sie niemals irgendwelche
Gegenstände zwischen Körper und
Sicherheitsgurt, um im Falle eines
Unfalls den Aufprall abzudämpfen.
Dies kann äußerst gefährlich sein
und die Wirksamkeit des Sicher−
heitsgurtes zur Vermeidung von
Verletzungen beeinträchtigen.
Gurtbänder dürfen nicht verdreht
oder lose sein, wenn Sie den Gurt
angelegt haben. Lose oder ver−
drehte Gurtbänder verringern die
Wirksamkeit des Gurtes und kön−
nen keinen optimalen Schutz bie−
ten. Maximalen Schutz bieten die
Sicherheitsgurte nur, wenn sie eng
angelegt sind und bei annähernd
aufrechter Position der Rücken−
lehne.
Niemals nur den Becken−
gurt ohne den entsprechen−
den Schultergurt anlegen. Setzen
Sie sich niemals auf den Becken−
gurt, während sie nur den Schul−
tergurt angelegt haben. Beides ist
extrem gefährlich und erhöht das
Risiko schwerer Verletzungen.
121
Sitze und Rückhaltesysteme
Höheneinstellung der Gurte
Keinesfalls darf der Sicherheitsgurt
am Hals anliegen. Zum Einstellen
Sperrtaste oben am Türholm drü−
cken und die Gurtumlenkung so po−
sitionieren, dass das Gurtband rich−
tig über die Schultermitte läuft.
Gurtstraffer
Gurtstraffer dürfen nicht
entfernt werden. Gurtstraf−
fer, die bei einem Unfall ausgelöst
wurden, müssen ersetzt werden.
Arbeiten am Gurtstraffer sowie
Entsorgen nur von speziell ge−
schultem Personal ausführen las−
sen. Ein autorisierter Ford Ser−
vice Betrieb wird empfohlen.
Das Rückhaltesystem mit Gurt−
straffern an den Vordersitzen ver−
mindert das Verletzungsrisiko bei
Frontalunfällen. Bei einem Auffahr−
unfall hilft es, die Sicherheitsgurte
zusätzlich zu straffen.
Der Gurtstraffer wird nur bei einem
stärkeren Frontalunfall, oder bei ei−
nem seitlichen Aufprall ausgelöst.
Ist der Beifahrersitz nicht besetzt,
oder liegt nur ein leichter Gegen−
stand darauf, wird der Gurtstraffer
bei einem Unfall nicht aktiviert,
auch wenn das Gurtschloss verrie−
gelt ist. Ebenso wird der Gurtstraf−
fer bei einer Kollision von hinten
nicht aktiviert. Siehe auch unter
Abschnitt Airbag.
122
Sitze und Rückhaltesysteme
Gurtwarner
Legt der Fahrer den Sicherheitsgurt
bei Fahrtantritt und bei Erreichen
einer Geschwindigkeit von 7 km/h
nicht an, so wird ein akustisches,
unterbrochenes Signal hörbar und
die Warnleuchte in der Instrumen−
tentafel leuchtet auf. Nach 10 Minu−
ten verstummt das akustische Si−
gnal. Die Warnleuchte bleibt jedoch
solange erleuchtet, bis der Fahrer
angeschnallt ist.
Der Gurtwarner bleibt nach
erstmaligem Anschnallen
des Fahrers im Stand−By Betrieb
und wird beim Abschnallen reak−
tiviert.
Niemals auf den eingeraste−
ten Sicherheitsgurt setzten,
um die Funktion des Gurtwarners
zu umgehen. Das Rückhaltesy−
stem kann nur bei angeschnallten
Insassen seine volle Wirkung er−
zielen.
Deaktivieren des Gurtwarners
für einen Zündzyklus
Der Gurtwarner kann vorüberge−
hend deaktiviert werden. Hierzu
muss sich der Fahrer bei einge−
schalteter Zündung innerhalb von
drei Sekunden einmal an− und wie−
der abschnallen.
Permanente Deaktivierung des
Gurtwarners
Für die permamente Deaktivierung
des Gurtwarners setzten Sie sich
bitte mit Ihrem Händler in Verbin−
dung, der Ihnen entsprechende In−
formationen zu diesem Thema ge−
ben kann, oder auch den Gurtwar−
ner für Sie permanent deaktiviert.
Ein autorisierter Ford Service Be−
trieb wird empfohlen.
Ein permanent deaktivierter Gurt−
warner kann durch den Händler
oder mittels beim Händler verfüg−
barer Informationen wieder akti−
viert werden.
123
Sitze und Rückhaltesysteme
Pflege der Sicherheitsgurte
Prüfen
Die Gurtbänder von Zeit zu Zeit auf
Beschädigung und Abnutzung kon−
trollieren.
Versuchen Sie nie, die Auf−
rollautomatik und den Ver−
schluss zu ölen, zu reparieren
oder zu verändern.
Überdehnte Sicherheitsgurte als
Folge eines Unfalls in einer Werk−
statt auswechseln und alle Halte−
punkte prüfen lassen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Reinigen
Motorcraft Polster−Reiniger oder
klares, handwarmes Wasser benut−
zen. Gurte anschließend nur tro−
ckenreiben, nicht mit Heißluft
trocknen.
Auf keinen Fall chemische Lösungs−
mittel oder heißes Wasser verwen−
den. Die Sperr− und Aufrollmecha−
nik der Gurte vor eindringender
Feuchtigkeit schützen.
124
Sitze und Rückhaltesysteme
AIRBAG
Airbags können im Falle einer star−
ken Kollision zusammen mit den Si−
cherheitsgurten helfen, das Risiko
schwerer Verletzungen zu mindern.
Das System
Das Airbag−System besteht aus:
• aufblasbaren Nylonsäcken (Zwei−
Stufen−Airbags) mit Gasgenerato−
ren
• Seiten−Airbags
• Kopf−Schulterairbags
• Gurtstraffern
• einer Reihe von Sitz− und Auf−
prallsensoren
• der Warnleuchte in der Instru−
mententafel
• der elektronischen Kontroll− und
Diagnose−Einheit
125
Sitze und Rückhaltesysteme
Hinweis: Beim Auslösen eines Air−
bags entsteht ein lautes Knallge−
räusch. Gleichzeitig kann sich eine
harmlose rauchähnliche Wolke aus
pulvrigen Rückständen bilden.
Front−Airbags
Äußerste Gefahr! Ein
Rückhaltesystem für Kin−
der niemals auf einem Sitz benut−
zen, der durch einen Front−Air−
bag geschützt wird!
Es besteht das Risiko von schwe−
ren bis tödlichen Verletzungen,
wenn der Airbag ausgelöst wird.
Der sicherste Platz für Kinder in
einem Fahrzeug befindet sich,
korrekt gesichert, in einem geei−
gneten Kinder−Rückhaltesystem
auf dem Rücksitz.
Der Airbag wirkt am effektivsten
bei richtiger Einstellung von Sitz
und Rückenlehne:
• Möglichst aufrecht sitzen, dabei
muss der Rücken vollständig an der
Sitzlehne anliegen. Sitzlehne nicht
mehr als ca. 30 Grad neigen.
• Kopfstützen möglichst so einstel−
len, dass Oberkanten von Kopf und
Kopfstütze auf gleicher Höhe sind.
• Vordersitze nicht zu nah an die
Instrumententafel schieben. Der
Fahrer sollte mit leicht angewinkel−
ten Armen das Lenkrad in einer 10
vor 2 Uhr Position fassen und mit
leicht angewinkelten Beinen die Pe−
dale ganz durchtreten können.
126
max. 30º
Sitze und Rückhaltesysteme
• Der Schultergurt soll über die
Schultermitte führen und der un−
tere Gurtteil tief auf der Hüfte und
nicht auf dem Bauch liegen.
Dies ist ohnehin die ideale Fahrpo−
sition und hilft, bei einem Unfall das
Verletzungsrisiko durch ein zu na−
hes Sitzen zum Airbag zu mindern.
Auch der Beifahrer wird durch den
Beifahrer−Airbag nur dann wir−
kungsvoll geschützt, wenn er
möglichst aufrecht sitzt.
Immer anschnallen und ge−
nügend Abstand zum Lenk−
rad halten. Denn nur korrekt an−
gelegte Sicherheitsgurte halten
den Körper in der Position, in der
sich der Airbag am effektivsten
auswirkt.
Keine Veränderungen an
der Fahrzeugfront vorneh−
men. Sie können sich nachteilig
auf das Auslösen der Airbags aus−
wirken.
127
Sitze und Rückhaltesysteme
Die Front−Airbags werden bei
schweren Frontalkollisionen
oder Kollisionen mit einem Auf−
prallwinkel bis zu 30 Grad von
links oder rechts aktiviert. Die Air−
bags blasen sich bei einem Auffahr−
unfall in wenigen tausendstel Se−
kunden auf. Sie bremsen die Vor−
wärtsbewegung der Front−Insassen
beim Aufprall ab, indem das Treib−
mittel entweicht.
Bei leichten Kollisionen sowie
bei Überschlägen und Seiten−
bzw. Heckkollisionen werden
die Front−Airbags nicht akti−
viert.
Zweistufige Auslösung
Ein System von Sensoren über−
wacht die Fahrzeuggeschwindig−
keit, die Position des Fahrersitzes
und ob der Sicherheitsgurt im
Schloss eingerastet ist. Im Falle ei−
nes Unfalls analysiert das System
dann die verschiedenen Insassen−
und Unfallbedingungen und akti−
viert dementsprechend die passen−
den Sicherheitssysteme.
In den meisten Fällen wird nur die
erste Stufe des Airbags ausgelöst,
um die Insassen abzusichern. Die
zweite Stufe wird unmittelbar da−
nach ausgelöst. Bei sehr schweren
Unfällen werden beide Stufen aus−
gelöst, um die Insassen abzusi−
chern. Das System steigert das Si−
cherheitspotential besonders für
Fahrer, die nicht der Durchschnitts−
größe entsprechen oder sich nicht
in einer normalen Sitzposition be−
finden.
128
Sitze und Rückhaltesysteme
Die Bereiche vor den Air−
bags immer freihalten,
nichts kleben, vorhängen o. Ä.
Zum Reinigen dieser Flächen nur
ein angefeuchtetes und kein nasses
Tuch verwenden.
Reparaturarbeiten an
Lenkrad, Lenksäule und
Airbag−System nur von speziell
geschultem Personal ausführen
lassen. Sonst besteht durch unbe−
absichtigtes Auslösen des Airbags
Verletzungsgefahr. Ihr Ford Händ−
ler verfügt über entsprechendes
Fachpersonal.
Seiten−Airbags
Eine Aufschrift an den Rückenleh−
nen der Vordersitze weist auf die
Seiten−Airbags hin.
Die Seiten−Airbags befinden sich
seitlich in den Rückenlehnen der
Vordersitze und werden bei schwe−
ren Kollisionen auf der Aufprallseite
aktiviert.
Der Airbag entfaltet sich zwischen
der Türe und dem Frontinsassen.
Sobald der Airbag den Körper be−
rührt, bremst er den Aufprall ab, in−
dem das Treibmittel entweicht.
Bei leichten Kollisionen sowie
bei Front− oder Heckkollisionen
werden die Seiten−Airbags nicht
aktiviert.
Es wird empfohlen, die Sitze mit
Ford Reinigungsmitteln zu reinigen.
129
Sitze und Rückhaltesysteme
Kopf−Schulterairbags vorne und
hinten
Eine Aufschrift auf den Türholmen
über den Sicherheitsgurten weist
auf die Kopf−Schulterairbags hin.
Die Kopf−Schulterairbags befinden
sich in der Dachverkleidung ober−
halb der vorderen und hinteren
Fenster und werden bei schweren
Kollisionen auf der Aufprallseite ak−
tiviert.
Bei leichten Kollisionen sowie
bei Front− oder Heckkollisionen
werden die Kopf−Schulter− air−
bags nicht aktiviert.
Es wird empfohlen, die Dachver−
kleidung mit Ford Reinigungsmit−
teln zu reinigen.
130
Sitze und Rückhaltesysteme
Reparaturen an den Sitzbe−
zügen von Fahrer− und Bei−
fahrersitz, den Sitzsensoren und
der Dachverkleidung nur von
Fachpersonal durchführen lassen.
Unbeabsichtigtes Auslösen des
Seiten−Airbags kann zu Verletzun−
gen führen. Ihr Ford Händler ver−
fügt über geschultes Fachperso−
nal.
Seiten−Airbags nicht blockieren,
versperren oder verdecken, da
sich der Airbag sonst nicht richtig
entfalten kann und sich das Ver−
letzungsrisiko erhöht. Hängen Sie
z. B. keine Jacke über die Rü−
ckenlehnen.
Keine Sitz− oder Schonbezüge auf
die Vordersitze montieren, die
nicht speziell für Sitze mit Seiten−
Airbags geeignet sind. Montage
der Sitz− oder Schonbezüge nur
von Fachpersonal durchführen
lassen. Ein autorisierter Ford Ser−
vice Betrieb wird empfohlen.
131
Sitze und Rückhaltesysteme
Warnleuchte Airbag/Gurtstraffer
Die Funktionsbereitschaft wird bei
Zündschloss−Stellung II angezeigt,
indem die Warnleuchte in der In−
strumententafel für ca. drei Sekun−
den leuchtet.
Leuchtet sie nicht auf, erlischt
nicht, flackert oder leuchtet wäh−
rend der Fahrt, liegt eine Störung
vor. Lassen Sie das System zu Ihrer
eigenen Sicherheit von einer Fach−
werkstatt überprüfen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Airbag−System nur durch einen au−
torisierten Ford Service Betrieb
entsorgen lassen.
132
Sitze und Rückhaltesysteme
Rückhaltesysteme für Kinder
Der sicherste Platz für
Kinder bis einschließlich
12 Jahre oder einer Körpergröße
bis zu einschließlich 150 cm be−
findet sich, korrekt gesichert, in
einem geeigneten Kinder−Rück−
haltesystem, auf dem Rücksitz.
Babysitz
Äußerste Gefahr! Ein Rück−
haltesystem für Kinder nie−
mals auf einem Sitz benutzen, der
durch einen Front−Airbag ge−
schützt wird!
Originaltext nach ECE R94.01:
Extreme Hazard! Do not use a re−
arward facing child restraint on a
seat protected by an airbag in front
of it!
Es besteht die Gefahr von schwe−
ren bis tödlichen Verletzungen,
wenn der Airbag ausgelöst wird.
Fahrtrichtung
Bei der Verwendung von Kinder−
oder Babysitzen sind die Anweisun−
gen des Herstellers immer zu be−
achten.
Es besteht das Risiko von
schweren bis tödlichen Ver−
letzungen, wenn die Anweisungen
des Herstellers nicht korrekt be−
folgt werden oder wenn die Kin−
der− oder Babysitze in irgendeiner
Weise verändert werden.
Kinder dürfen niemals auf
dem Schoß von Fahrgästen
befördert werden.
133
Sitze und Rückhaltesysteme
Kinder unter 12 Jahren oder mit
einer Körpergröße bis zu ein−
schließlich 150 cm müssen in geei−
gneten und amtlich genehmigten
(länderabhängig) Kinder−Rückhal−
tesystemen, wie z. B. Sicherheits−
Babysitz, −Kindersitz oder −polster,
auf dem Rücksitz befördert werden.
Sie gewähren zusammen mit den
Sicherheitsgurten größtmöglichen
Schutz.
Eine Auswahl an ECE−geprüften
Ford Kindersitzen erhalten Sie bei
Ihrem Ford Händler. Erkundigen
Sie sich nach den empfohlenen Kin−
dersitzen.
Hinweis:
• Nach einem Unfall können Be−
schädigungen am Kindersitz aufge−
treten sein. Dieser muss dann von
einer Werkstatt überprüft werden.
Ein autorisierter Ford Service Be−
trieb wird empfohlen.
• Wird der Kindersitz nicht ge−
braucht, setzen Sie ihn nicht unmit−
telbarer Sonneneinstrahlung aus.
• Wird der Kindersitz ohne Kind im
Auto mitgeführt, ist er mit dem
Gurt zu sichern.
• Lassen Sie Ihr Kind nie unbeauf−
sichtigt im Kindersitz bzw. Fahr−
zeug zurück.
• Achten Sie darauf, dass der Kin−
dersitz nicht zwischen harten Teilen
(Fahrertür, Sitzschiene, etc.) einge−
klemmt und beschädigt wird.
• Wenn Sie einen Kindersitz oder
Kinderrückhaltesystem mit dem Si−
cherheitsgurt befestigen, achten Sie
darauf, dass die Gurtbänder nicht
verdreht oder lose sein dürfen.
134
Sitze und Rückhaltesysteme
Die Rückhaltesysteme richten sich
nach der Größe des Kindes:
• Kinder bis ca. zwei Jahre und/
oder die nicht mehr als 13 kg wie−
gen, sind am besten, korrekt gesi−
chert, in Babysicherheitssitzen
auf dem Rücksitz geschützt, die ge−
gen die Fahrtrichtung montiert
sind.
Babysitz
Fahrtrichtung
• Kinder bis ca. vier Jahre, die zwi−
schen 13 und 18 kg wiegen, müs−
sen, korrekt gesichert, in Kindersi−
cherheitssitzen am besten auf
dem Rücksitz befördert werden.
Kindersitz
Fahrtrichtung
135
Sitze und Rückhaltesysteme
• Für Kinder von dreieinhalb bis
zwölf Jahren mit einem Gewicht
von 15 bis 36 kg empfiehlt sich ein
Kindersicherheitspolster auf
dem Rücksitz. Ein am Sicherheits−
polster befestigter, verstellbarer Zu−
satzgurt gewährleistet die optimale
Führung des Schultergurtes. Durch
die höhere Sitzposition kann der Si−
cherheitsgurt richtig angelegt wer−
den: Schultergurt über die Mitte
der Schulter und nicht über den
Hals, unteren Gurt über die Hüfte
legen und nicht über den Bauch.
Achten Sie darauf, dass das Kind
aufrecht sitzt.
Sie sollten niemals ein
Sicherheits−Polster nur mit
einem Beckengurt benutzen. Es
ist besser, das Polster zusammen
mit einem Becken−/Schulter−Gurt
zu benutzen.
Legen Sie den Schultergurt
niemals unter einen Arm
des Kindes oder hinter den
Rücken. Dies steigert im Falle
einer Kollision die Lebensgefahr
oder das Risiko schwerer
Veletzungen, weil der obere
Bereich des Körpers nicht
geschützt wird.
Benutzen Sie niemals
Kissen, Bücher oder
Handtücher um die Sitzposition
des Kindes zu erhöhen. Sie
können wegrutschen und die
Wahrscheinlichkeit der
Lebensgefahr oder eines
schweren Verletzungsrisikos
erhöhen.
136
Kinderpolster
Fahrtrichtung
Sitze und Rückhaltesysteme
Rückwärts gerichtete Kinderrück−
halte−Systeme können auf allen drei
hinteren Sitzplätzen installiert wer−
den, vorwärts gerichtete Systeme
auf allen vier Passagierplätzen.
Integriertes Sitzpolser
Das integrierte Sitzpolster ist für
Kinder von ca. 6 bis 12 Jahren bis
zu einer Größe von 150 cm und ei−
nem Gewicht von 22−36 kg zu ver−
wenden.
Entriegelungsgriff ziehen, Sitzpol−
ster nach hinten schwenken und
von oben auf die Sitzfläche drü−
cken, bis das Sitzpolster hörbar ein−
rastet.
Hinweis: In ausgeklapptem Zu−
stand darf das integrierte Sitzpol−
ster nicht in Verbindung mit ande−
ren Kindersitzen verwendet wer−
den.
Bevor Sie das Sitzpolster wieder in
die Ursprungsposition bringen, ach−
ten Sie darauf, dass sich keine Ge−
genstände darunter befinden. Ver−
fahren Sie in umgekehrter Reihen−
folge und vergewissern Sie sich,
dass das Sitzpolster richtig einge−
rastet ist.
137
Sitze und Rückhaltesysteme
Durch die höhere Sitzposition kann
der Sicherheitsgurt richtig angelegt
werden: Schultergurt über die Mitte
der Schulter und nicht über den
Hals, unteren Gurt über die Hüfte
legen.
Legen Sie den Schultergurt
niemals unter einen Arm
des Kindes oder hinter den
Rücken. Dies steigert im Falle
einer Kollision die Lebensgefahr
oder das Risiko schwerer
Verletzungen, weil der obere
Bereich des Körpers nicht
geschützt wird.
Fahrtrichtung
Kindersitz Vario
Der Kindersitz Vario ist für Kinder
von dreieinhalb bis sieben Jahren
und einem Gewicht von 15−25 kg zu
verwenden. Er muss mit dem Drei−
punktgurt gesichert werden. Der
Kindersitz kann auf der Rücksitz−
bank außen und in der Mitte ange−
bracht werden.
Der sicherste Platz für
Kinder bis einschließlich
12 Jahre oder einer Körpergröße
bis zu einschließlich 150 cm
befindet sich, korrekt gesichert,
auf dem Rücksitz.
Nachdem Ihr Kind auf dem Fahr−
zeugsitz Platz genommen hat, wird
der Kindersitz Vario vor das Kind
gestellt und mit dem Dreipunktgurt
wie folgt gesichert:
Fahrtrichtung
138
Sitze und Rückhaltesysteme
1. Schlosszunge im Gurtschloss ein−
rasten.
2. Beckengurtteil in die Führung
einlegen, straffen und
3. Schultergurtteil straff darüber
legen.
Hinweis: Beachten Sie auch die
dem Kindersitz beigelegte Bedie−
nungsanleitung.
Hinweis:
Falls individuelle Umstände es not−
wendig machen, dass ein einjähri−
ges oder älteres Kind auf einem
Vordersitz befördert werden muss,
der von einem Airbag geschützt
wird, benutzen Sie immer ein nach
vorne gerichtetes Rückhaltesystem
und schieben Sie den Vordersitz so
weit wie möglich nach hinten.
Fahrtrichtung
139
Starten
ALLGEMEINES ZUM STARTEN
Anlasser nicht zu kurz betätigen,
jedoch nicht länger als ca. 30 Se−
kunden. Zündschlüssel nach dem
Anspringen des Motors sofort los−
lassen.
Wenn der Motor nicht angesprun−
gen ist, Zündschlüssel auf Stellung
0 zurückdrehen und erneut starten.
Anlass−Wiederholsperre:
Vor einem erneuten Betäti−
gen des Anlassers Zünd−
schlüssel auf Stellung I oder 0 zu−
rückdrehen.
Springt der Motor nicht an,
auch Hinweise über Sicher−
heitsschalter Kraftstoffeinspritz−
anlage auf Seite 171 beachten.
Benzinmotoren
Wurde die Batterie vom Motor ge−
trennt, so benötigt der Motor nach
dem Wiederanklemmen der Batterie
eine gewisse Fahrzeit (ca. 8 km) für
die Neuprogrammierung der Motor−
steuerung.
Während dieser Zeit können Unre−
gelmäßigkeiten im Motorlauf auftre−
ten, dies ist aber unbedenklich.
Nach Wiederanklemmen der Batte−
rie bei Fahrzeugen mit 1,8L SCi Mo−
tor bitte bei eingeschalteter Zün−
dung (Position II) 30 Sekunden
warten und das Gaspedal nicht be−
tätigen, da sonst Unregelmäßigkei−
ten im Motorlauf auftreten können.
140
Drehzahlbegrenzer
Zum Schutz des Motors ist die
Drehzahl elektronisch begrenzt.
Starten
MOTOR STARTEN
Fahrzeuge mit Benzinmotor
Kupplungspedal
Gaspedal
Kupplungspedal
Gaspedal
Motor kalt/warm
• Kupplungspedal durchtreten und
Motor starten, ohne dabei das Gas−
pedal zu betätigen.
Bei Temperaturen unter
−20 °C vor dem Starten
Zündschlüssel für mindestens
eine Sekunde auf Position II dre−
hen. Dadurch erreicht man den
maximalen Kraftstoffdruck.
• Springt der Motor nicht innerhalb
15 Sekunden an, kurz warten und
Startvorgang wiederholen.
• Springt der Motor nach drei
Startversuchen nicht an, 10 Sekun−
den warten und Startvorgang wie
unter Motor überflutet beschrieben
durchführen.
Motor überflutet
• Kupplungspedal durchtreten.
• Gaspedal langsam ganz durch−
treten, in dieser Stellung halten und
Motor starten.
• Springt der Motor nicht an, Start−
vorgang wie unter Motor kalt/
Motor warm beschrieben, wieder−
holen.
141
Starten
Fahrzeuge mit
Automatikgetriebe
Der Motor kann nur gestartet wer−
den, wenn der Wählhebel in Posi−
tion N oder P steht.
Ihr Fahrzeug ist mit einem zusätzli−
chen Parksperr−Sicherheitssystem
ausgerüstet.
Um eine Fahrstufe nach dem
Starten einlegen zu können, muss
zuvor unbedingt die Fußbremse
betätigt und der Sperrknopf
gedrückt werden.
Vor dem Einlegen einer
Fahrstufe Handbremse an−
ziehen oder Fußbremse treten.
Andernfalls fährt das Fahrzeug
bei Einlegen eines Ganges selbst−
ständig an.
Ein kalter Motor läuft nach dem
Start mit einer erhöhten Leerlauf−
drehzahl. Dies bewirkt in allen Vor−
wärtsgängen sowie im Rückwärts−
gang eine stärkere Kriechwirkung
des Fahrzeugs.
142
4−Gang Automatikgetriebe
Bremspedal
5−Gang Automatikgetriebe
Bremspedal
Starten
Fahrzeug mit Dieselmotor
Motor kalt/Motor warm
• Kupplungspedal durchtreten,
ohne dabei das Gaspedal zu betä−
tigen.
• Zündschlüssel auf Position II
drehen und sicherstellen, dass die
Vorglühkontrollleuchte aufleuchtet.
• Nach dem Erlöschen der Vorglüh−
kontrollleuchte Motor ohne Unter−
brechung starten, bis dieser an−
springt.
• Springt der Motor nicht an, ge−
samten Startvorgang wiederholen.
• Bei extrem tiefen Temperaturen
(unter −15 ºC) kann eine längere
Startphase von bis zu 30 Sekunden
benötigt werden, bis die Leerlauf−
drehzahl erreicht wird. Für häufiges
Starten unter solchen Wetterver−
hältnissen wird eine Motorvorhei−
zung empfohlen.
Motor abstellen
Fuß vom Gas nehmen. Warten, bis
der Motor Leerlaufdrehzahl erreicht
hat. Erst dann abstellen.
Kupplungspedal
Gaspedal
Vorglühkontrollleuchte
Erst auf Leerlaufdrehzahl
absenken lassen ...
Auf keinen Fall auf das Gas−
pedal treten.
Wird der Motor bei hoher Drehzahl
abgestellt, läuft der Turbolader
noch weiter, nachdem der Motoröl−
druck bereits auf null abgefallen ist.
Das führt zu vorzeitigem Lagerver−
schleiß am schnelllaufenden Turbo−
lader.
... auf keinen Fall Gas geben.
143
Fahren
FAHREN MIT AUTOMATIK
Anfahren
Bei Leerlaufdrehzahl und gedrück−
tem Bremspedal eine Fahrstufe ein−
legen. Beim Lösen der Bremse fährt
das Fahrzeug selbstständig an. Zum
Beschleunigen Gas geben.
Anschleppen oder An−
schieben eines Fahrzeuges
mit Automatikgetriebe ist nicht
möglich, Starthilfekabel benutzen.
4−Gang
Automatik
Anfahren auf Sand, Schlamm
oder Schnee
Haben sich die Antriebsräder fest−
gefahren, versuchen Sie, mit Vor−
wärts− und Rückwärtsfahren
(Schaukeln) den Wagen freizube−
kommen. Dazu den Wählhebel ab−
wechselnd auf D und R stellen.
Möglichst wenig Gas geben.
Um die Wirkung zu steigern, R
schon einstellen, wenn sich der
Wagen noch vorwärts bewegt und
umgekehrt.
Motordrehzahl beim Vor− und Rück−
wärtsfahren (Schaukeln) möglichst
niedrig halten, um den Antrieb
nicht übermäßig zu beanspruchen.
144
5−Gang
Automatik
Fahren
• 4−Gang Automatikgetriebe
Ausnahmsweise wählen Sie Position
2 auch zum leichteren Anfahren auf
Schnee und Eis.
• 5−Gang Automatikgetriebe
Beim stehenden Fahrzeug können
manuell nur die Gänge 1 und 2 ein−
gelegt werden. Im Winter kann aus−
nahmsweise zum leichteren Anfah−
ren auf Schnee und Eis der zweite
Gang eingelegt werden.
Wählen Sie beim stehenden Fahr−
zeug zuerst D, drücken Sie den
Wahlhebel dann nach rechts und
einmal nach hinten (+). In der Mul−
tifunktionsanzeige erscheint dann 2
als eingelegte Fahrstufe.
Zwangsrückschalten
(Kick−down)
Mehr Durchzugskraft an einer Stei−
gung oder für den Überholvorgang
steht zur Verfügung, wenn die Au−
tomatik zurückschaltet. Dazu in
Wählhebelstellung D das Gaspedal
ganz durchtreten und halten. Das
gleiche gilt auch für manuelles
Schalten mit dem 5−Gang Automa−
tikgetriebe bei niedriger bis mittle−
rer Fahrzeuggeschwindigkeit.
Die Automatik schaltet dann erst
beim Erreichen der maximalen Mo−
tordrehzahl in den nächsthöheren
Gang. Nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal, wenn der Kickdown nicht
mehr erforderlich ist.
145
Fahren
Manuelles Schalten
4−Gang Automatikgetriebe
• Anfahren
Fahrstufe 1 einlegen, Handbremse
lösen und Gas geben. Mit zuneh−
mender Geschwindigkeit in die
Fahrstufe 2 und D schalten.
• Zurückschalten
Wird in Fahrt von Stellung D in Po−
sition 2 gewechselt, schaltet die Au−
tomatik unter 110 km/h in den
zweiten Gang und hält ihn. Beim
Wechsel in Position 1 bleibt die Au−
tomatik bis etwa 45 km/h im zwei−
ten Gang. Dann schaltet sie in den
ersten Gang und hält ihn.
5−Gang Automatikgetriebe
Eine Beschreibung des manuellen
Schaltens finden Sie im Abschnitt
Manuelles Schalten im Kapitel Be−
dienung.
Anhalten
Das Gaspedal loslassen, Fußbremse
betätigen. Den Wählhebel in seiner
Position lassen. Um wieder anzufah−
ren, Fußbremse lösen.
146
Fahren
Fahrprogramme
5−Gang Automatikgetriebe
Das Automatikgetriebe erkennt un−
terschiedliche Fahrbedingungen
und passt seine Schaltstrategie den
jeweiligen Fahrbedingungen opti−
mal an. Das erhöht sowohl Ihren
Fahrkomfort als auch die Sicher−
heit.
Programm Getriebetemperatur
niedrig
Um den Wirkungsgrad des Getrie−
bes zu erhöhen, schaltet das Auto−
matikgetriebe erst in den 5. Gang,
wenn die Getriebetemperatur leicht
angestiegen ist, z. B. nach ein paar
Minuten Fahrt an einem kalten
Morgen.
Programm Getriebetemperatur
hoch
Um Überhitzung zu vermeiden,
schaltet das Getriebe bei hohen
Umgebungstemperaturen höher, bis
die Motor− und Getriebetemperatu−
ren im zulässigen Bereich liegen.
Bergabfahrt−Programm
Das Automatikgetriebe erkennt,
wenn Sie bergab fahren und unter−
stützt Ihr Bremsmanöver durch
Herunterschalten, um die Motor−
bremse auszunutzen.
Kurvenfahrt−Programm
Wenn Sie den Fuß schnell vom Gas−
pedal nehmen, z. B. während Sie
durch Kurven fahren, bleibt das Ge−
triebe im gewählten Gang um ein
ständiges Herauf− und Herunter−
schalten zu vermeiden.
Sport−Programm
Wenn Sie das Gaspedal schnell tre−
ten, also sportliches Fahren bevor−
zugen, unterstützt das Getriebe
Ihre Fahrweise durch sofortiges
Herunterschalten bzw. spätes Her−
aufschalten, d. h. bei hohen Dreh−
zahlen.
Stop−und−go−Programm
(nur 2,5 l Duratec−VE 24V Motor)
Das Getriebe erkennt Stop−und−go
Fahrbedingungen und sperrt den
1. Gang, um ein sanftes Anfahren zu
unterstützen und ein ständiges Her−
auf− und Herunterschalten zu ver−
meiden.
Leerlauf−Programm
(nur 2,0 l DuraTorq−TDCi Motor)
Um den Komfort zu erhöhen, wer−
den das Schwingungs− und Ge−
räuschverhalten optimiert, wenn
bei stehendem Fahrzeug und lau−
fendem Motor die Position D einge−
legt ist und die Fußbremse betätigt
wird.
Bergauffahrt−Programm
Das Automatikgetriebe erkennt,
wenn Sie bergauf fahren oder einen
Anhänger ziehen und schaltet her−
unter, um mehr Motorleistung zur
Verfügung zu stellen.
147
Fahren
KATALYSATOR
(Fahrzeuge mit Benzin−Motor)
Der Katalysator hilft, die Abgasbe−
lastung zu verringern.
Tanken
Bei Fahrzeugen mit Benzin−
motor nur bleifreien Kraft−
stoff tanken. Verbleiter Kraftstoff
verursacht dauerhafte Schäden
an Katalysator und Lambda−
Sonde. Ford haftet nicht für Schä−
den, die durch die Verwendung
von verbleitem Kraftstoff entste−
hen. Solche Schäden sind von der
Gewährleistung ausgeschlossen.
Wenden Sie sich direkt an die
nächste Werkstatt, falls Sie verse−
hentlich verbleiten Kraftstoff ge−
tankt haben. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird emp−
fohlen.
Die Benzinmotoren haben einen
Tankstutzen mit kleinem Durch−
messer, passend für die Bleifrei−
Zapfpistolen.
148
Fahren
Wenn die Zapfpistole zum
zweiten Mal abschaltet, ist der
Tank voll.
Ausgelaufener Kraftstoff
kann eine Gefahr für andere
Verkehrsteilnehmer darstellen,
speziell für Fahrrad− und Motor−
radfahrer. Nicht weitertanken,
nachdem die Zapfpistole zum
zweiten Mal abgeschaltet hat, weil
sonst der Ausdehnungsraum im
Tank mitgefüllt wird. Kraftstoff
könnte bei Erwärmung überlau−
fen.
Fahren mit Katalysator
Bei Zündstörungen oder
geringerer Leistung als nor−
mal, eine Werkstatt aufsuchen.
Ein autorisierter Ford Service Be−
trieb wird empfohlen. Kein Voll−
gas geben.
Vermeiden Sie alle Betriebszu−
stände, bei denen unverbrannter
oder nur teilweise verbrannter
Kraftstoff in den Katalysator
gelangt − besonders bei betriebs−
warmem Motor.
149
Fahren
Das bedeutet:
• Kraftstofftank nie ganz leer−
fahren, um den Katalysator zu
schützen.
• Unnötig lange Startversuche ver−
meiden.
• Motor nicht mit abgezogenen
Zündkerzensteckern laufen lassen.
• Fahrzeug bei betriebswarmem
Motor nicht anschieben oder an−
schleppen. Starthilfekabel verwen−
den.
• Nie während der Fahrt die Zün−
dung ausschalten.
Parken
Vermeiden Sie das Anhalten
oder Parken über trocke−
nem Laub oder Gras. Auch nach
dem Abstellen des Motors strahlt
die Auspuffanlage für kurze Zeit
noch beträchtliche Hitze ab
(Brandgefahr).
Unterbodenschutz
Ihr Fahrzeug ist mit Hitzeschutz−
schilden ausgerüstet. Auf und
neben den Schutzschilden sowie an
Katalysator und Auspuffrohr darf
kein Unterbodenschutz aufgetragen
werden. Die Hitzeschutzschilde auf
keinen Fall entfernen.
150
Leer
Fahren
FAHREN MIT ANHÄNGER
Lässt sich der Kugelhals der
Anhängekupplung abneh−
men, muss er bei Fahrten ohne
Anhänger unbedingt abgenom−
men werden.
Hinweis: Mondeo ST 220 Fahr−
zeuge sind nicht für Anhängerbe−
trieb zugelassen.
Die zulässige Anhängelast ist im
Fahrzeugschein eingetragen. Das
höchstzulässige Gesamtgewicht für
das Gespann aus Fahrzeug und An−
hänger darf nicht überschritten
werden. Sie finden die Gewichtsan−
gabe auf dem Fahrzeug−Typen−
schild. Ihr Ford Händler ist Ihnen
gerne behilflich.
Anhängekupplungen und einen pas−
senden Elektrosatz erhalten Sie bei
Ihrem Händler. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird empfoh−
len.
Zulässige Anhängelast und zuläs−
sige Stützlast (75 kg) im Interesse
der Fahrsicherheit unbedingt ein−
halten.
151
Fahren
Bei Abweichungen von den zulässi−
gen Lasten kann sich das Fahrver−
halten verschlechtern.
Die maximale Fahrzeug− und An−
hängerzuladung ist technisch ver−
bindlich bis 12 % Steigung und bis
zu einer Höhe von 1 000 m über
dem Meeresspiegel festgelegt.
Alle Werte unter den Ziffern 15, 28,
29 und 33 in den Fahrzeugpapieren
sind bereits Maximalwerte und dür−
fen nicht erhöht werden (länderab−
hängig).
Die erlaubte maximale
Geschwindigkeit für das
Fahren mit Anhänger nicht über−
schreiten.
Bei Fahrten im Hochgebirge wird
mit der Abnahme des Luftdruckes
auch die Motorleistung geringer.
Deshalb gilt Folgendes als Faust−
formel: Für jede weiteren ange−
fangenen 1 000 m über 1 000 m
Meereshöhe ist das max. zulässige
Gespanngewicht um 10 % zu redu−
zieren.
Beispiel: Befahren einer Passstraße
von max. 2 400 m gleich Reduzie−
rung des Gespanngewichtes um
20 %.
152
3 000 m
−20 %
2 000 m
−10 %
1 000 m
0%
0m
Fahren
Steilstrecken
Vor Gefällstrecken rechtzeitig zu−
rückschalten. Begrenzte Wirkung
der Anhängerbremse beachten.
Fußbremse nur in kurzen Interval−
len betätigen. Mit 4−Gang Automa−
tikgetriebe bergauf und bergab
Fahrstufe 1 einstellen.
Falls mit Hilfe des Bergabfahrt−Pro−
gramms bei einem 5−Gang Automa−
tikgetriebe keine ausreichende
Bremswirkung erzielt werden sollte,
wählen Sie manuell je nach Bedarf
den ersten oder zweiten Gang.
Die Auflaufbremse eines
Anhängers ist nicht durch
ABS geregelt.
Fahrzeuge mit Klimaanlage
Beim Gespannfahren bzw. Fahren
mit schwerer Ladung im Gebirge
können Sie bei extremem Anstieg
die optimale Leistung nutzen, wenn
Sie die Klimaanlage ausschalten.
153
Fahren
Abnehmbarer Kugelhals
Kugelhals abnehmen
• Anhänger abkuppeln.
• Die Schutzkappe abziehen.
Schlüssel einstecken und gegen den
Uhrzeigersinn aufschließen.
• Schlüssel mit Schlosseinsatz
herausziehen.
• Hebel 1 nach links schieben und
festhalten. Danach Hebel 2 nach
vorne drücken und Kugelhals nach
hinten herausziehen.
So entriegelt, kann der Kugelhals
jederzeit wieder eingesetzt werden.
• Verschlussstopfen einsetzen.
Kein Werkzeug zur Demon−
tage/Montage des Kugel−
halses benutzen. Anhängevorrich−
tung nicht verändern. Kugelhals
nicht zerlegen/reparieren.
Nie den Kugelhals bei ange−
kuppeltem Anhänger entrie−
geln (Verletzungsgefahr).
154
Fahren
Kugelhals einsetzen
Kugelhalsmontage mit be−
sonderer Sorgfalt durchfüh−
ren, da hiervon die Sicherheit des
gesamten Gespanns abhängt.
Der Kugelhals darf nur voll−
ständig entriegelt eingesetzt
werden.
Die Kugelhalsaufnahme befindet
sich bei Turnier Modellen hinter
einer Abdeckung unterhalb des
Heckstoßfängers. Abdeckung von
unten mit beiden Händen fassen
und nach unten abziehen.
• Verschlussstopfen herausziehen.
• Kugelhals horizontal einschieben
und kräftig nach vorne drücken, bis
der Verriegelungsmechanismus ein−
rastet (Hand dabei nicht in die
Nähe des Verriegelungsmechanis−
mus halten).
• Der Kugelhals verriegelt sich
selbsttätig. Hebel 1 muss sich wie−
der in der Ausgangsposition befin−
den (ganz rechts).
• Abschließen: Schlüssel mit
Schlosseinsatz einstecken und im
Uhrzeigersinn drehen. Schlüssel ab−
ziehen.
• Schutzkappe auf den Verriege−
lungsmechanismus aufsetzen.
155
Fahren
Fahren mit Anhänger
Vor Fahrtantritt ordnungsgemäße
Verriegelung des Kugelhalses prü−
fen:
• Hebel 1 muss sich in seiner ur−
sprünglichen Position befinden
(rechts).
• Abgezogener Schlüssel.
• Fester Sitz des Kugelhalses (darf
sich beim Rütteln nicht bewegen).
• Das Bremsseil an der dafür vorge−
sehenen Öse befestigen.
Das Bremsseil niemals
direkt am Kugelhals befesti−
gen.
Kann einer der obigen
Punkte nicht erfüllt werden,
Anhängevorrichtung nicht benut−
zen und Defekt von einer Werk−
statt beheben lassen. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Fahren ohne Anhänger
• Wird die Anhängekupplung nicht
benötigt, befestigen Sie den Kugel−
hals mit dem Gurt an der Öse hin−
ten rechts im Gepäckraum.
Kugelhals nicht ungesichert
im Fahrzeug mitführen
(Verletzungsgefahr).
156
Fahren
• Nach Entnahme des Kugelhalses
Verschlussstopfen einsetzen.
• Abdeckklappe von unten her wie−
der einsetzen, bis sie einrastet (nur
Turnier Modelle).
Wartung
System stets sauber halten. Regel−
mäßig das Schloss mit Graphit
schmieren.
Vor dem Reinigen des Fahr−
zeugs mit einem Dampf−
strahler Kugelhals abnehmen und
die Aufnahme mit dem Stopfen
schützen.
157
Fahren
DACHGEPÄCKTRÄGER
Die höchstzulässige Dachlast be−
trägt 75 kg inklusive Dachgepäck−
träger.
Fahren mit Dachlast verän−
dert den Fahrzeugschwer−
punkt und kann unter Umständen
die Kontrollierbarkeit des Fahr−
zeugs spürbar negativ beeinflus−
sen. Dies gilt insbesondere durch
die entstehenden Auftriebskräfte
bei großflächigen Dachlasten
(z. B. Surfausrüstung oder Ski−
boxen) und bei hohen Geschwin−
digkeiten. Außerdem kann sich
der Bremsweg verlängern.
Fahrweise und Geschwindigkeit
müssen entsprechend den verän−
derten Gegebenheiten angepasst
werden, besonders in Kurven und
bei Seitenwind.
Dachgepäckträger und die dazu ge−
hörigen Befestigungssysteme erhal−
ten Sie von Ihrem Ford Händler. Die
Montagehinweise entnehmen Sie
bitte der gesonderten Anleitung des
Dachgepäckträgers.
Um den Dachgepäckträger zu mon−
tieren, müssen bei Schräg− und Stu−
fenheck−Modellen Abdeckungen im
Fahrzeugdach entfernt werden.
Alle Schraubverbindungen
zwischen Dachträger und
Fahrzeugdach müssen vor Fahrt−
antritt, nach 50 km Fahrt und in
regelmäßigen Abständen von
1 000 km auf festen Sitz überprüft
werden.
158
Fahren
Das zulässige Gesamtgewicht des
Fahrzeugs nicht überschreiten.
Siehe Kapitel Technische Daten.
Turnier mit integrierter
Dachreling
Die seitlichen Befestigungsstreben
sind so gefertigt, dass Zubehörhal−
ter (für Fahrrad, Skier usw.) unter
Verwendung entsprechender Quer−
streben montiert werden können.
Die Last kann sowohl auf die
Querstreben als auch auf die Reling
gleichmäßig verteilt werden. Das
Dach selbst darf nicht belastet wer−
den.
Abschließbare Querstreben erhal−
ten Sie als Zubehör bei Ihrem Ford
Händler.
Hinweis: Querstreben nie über den
hinteren Hubbereich des Schiebe−
daches montieren (siehe Abmes−
sungen).
Zur Minimierung der Windgeräu−
sche können die beiden Querstre−
ben in einem Abstand von 30 cm
zueinander befestigt oder komplett
demontiert werden, wenn sie nicht
benötig werden.
NIVEAUREGULIERUNG
Bei Ausstattung mit Niveauregulie−
rung bleibt die Fahrzeughöhe na−
hezu unbeeinflusst von der Bela−
dung.
Das System kontrolliert sich selbst
und reguliert die Fahrzeughöhe je
nach Be− und Entlastung.
Bei vorhandenem Leuchtweitenreg−
ler sind die Schalterstellungen ent−
sprechend zu beachten.
159
Fahren
Fahrstrecke und
Motortemperatur
Häufige Kaltstarts und kurze Fahr−
strecken, bei denen der Motor
kaum seine Betriebstemperatur
erreicht, führen zu hohen Ver−
brauchswerten.
Geschwindigkeit und Gangwahl
Fahrweise
Vorausschauendes Fahren, genü−
gender Sicherheitsabstand und in
vielen Fällen das Beachten der
grünen Welle erspart Ihnen viele
Stopps und neues Anfahren.
Damit reduzieren Sie den Kraft−
stoffverbrauch und den Geräusch−
pegel.
Kraftstoffverbrauch
KRAFTSTOFFVERBRAUCH
Um vergleichbare Richtwerte zu er−
halten, ermitteln alle europäischen
Automobilhersteller den Verbrauch
nach den gleichen anerkannten und
kontrollierten Testverfahren: EG−
Richtlinie 80/1268 EWG.
Die Kraftstoffverbrauchs− sowie die
CO2−Emissionswerte sind abhängig
von Motor, Getriebe, Reifengröße,
Fahrzeuggewicht u. a. Siehe Tabel−
len im Kapitel Technische Daten.
Der tatsächliche Verbrauch ist auch
abhängig von:
Geschwindigkeit
Der Verbrauch steigt erheblich
mit Zunahme der Geschwin−
digkeit. Zusätzlich erhöht das Fah−
ren im niedrigen Gang (Beschleuni−
gungsphase) den Verbrauch be−
trächtlich.
Verkehrs− und
Straßenverhältnisse
Stop−und−go−Verkehr, viele Kurven,
Steilstrecken und schlechte Stra−
ßen erhöhen den Kraftstoffver−
brauch.
Bei längeren Stopps an Bahn−
übergängen oder an Ampeln in
Wohngebieten lohnt sich das Ab−
schalten des Motors.
Drei Minuten Wartezeit im Leerlauf
entsprechen einer Fahrleistung von
nahezu einem Kilometer.
Beladung
Mit zunehmender Ladung steigt der
Kraftstoffverbrauch.
Dachaufbauten nach Gebrauch ab−
nehmen.
160
Fahren
Fahrzeugzustand
Zu geringer Reifendruck oder man−
gelhafte Wartung von Motor und
Fahrzeug führen zu erhöhtem Ver−
brauch.
• Lassen Sie das Fahrzeug regelmä−
ßig von Ihrer Werkstatt warten. Ein
autorisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
Grundregeln für sparsames
und umweltschonendes
Fahren:
Fahren Sie umweltschonend und
nutzen Sie Zusatzverbraucher
gezielt.
• Fahren Sie nach dem Starten
sofort los. Dann erwärmt sich der
Motor am schnellsten.
• Geben Sie nicht abrupt Gas,
sondern gleichmäßig.
• So früh wie möglich in den
nächsthöheren Gang schalten,
damit erreicht man niedrige Dreh−
zahlen.
• Bleiben Sie so lange wie möglich
im höchsten Gang und schalten Sie
erst herunter, wenn der Motor nicht
mehr einwandfrei rundläuft.
• Vermeiden Sie Dauervollgas. Wird
die mögliche Höchstgeschwindig−
keit nur zu ¾ ausgenutzt, reduziert
sich der Kraftstoffverbrauch um bis
zu 50 %.
• Passen Sie sich dem Verkehrs−
fluss ohne unnötiges Beschleunigen
oder Abbremsen geschickt an.
• Klimaanlage und Front− bzw.
Heckscheibenheizung ausschalten,
wenn Sie nicht gebraucht werden.
• Überprüfen Sie regelmäßig den
Reifenfülldruck.
161
Fahren
BREMSEN
Zweikreis−Bremsanlage
Das Zweikreis−Bremssystem ist dia−
gonal getrennt. Fällt ein Bremskreis
aus, bleibt der andere wirksam.
Bei Ausfall eines Bremskrei−
ses erscheint das Pedal zu−
nächst leichtgängiger, aber Sie
brauchen danach mehr Pedalkraft
und der Bremsweg ist länger. Be−
vor Sie die Fahrt fortsetzen,
Bremsanlage von einer Werkstatt
überprüfen lassen. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Scheibenbremsen
Nasse Bremsscheiben haben eine
verringerte Bremswirkung.
Nach Verlassen einer Waschanlage
das Bremspedal während der Fahrt
leicht antippen, um den Wasserfilm
abzubremsen.
Bremsflüssigkeit
Erlischt die Warnleuchte Brems−
system bei gelöster Handbremse
nicht, fehlt Bremsflüssigkeit.
Sofort Bremsflüssigkeit im
Vorratsbehälter bis zur
MAX−Marke auffüllen und Brems−
anlage umgehend in einer Werk−
statt prüfen lassen. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
162
Fahren
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert das Blockieren
der Räder, auch bei einer Vollbrem−
sung. So bleibt die Lenkfähigkeit
des Wagens erhalten und Sie kön−
nen Hindernissen ausweichen.
Die Funktion von ABS
Beim normalen Bremsen ist das
ABS nicht beteiligt. Erst wenn sich
das Blockieren eines Rades ankün−
digt, wird es aktiv. Seine Wirkung
wird durch ein Pulsieren des
Bremspedals angezeigt. Auf
keinen Fall das Bremspedal
während des Bremsvorganges
loslassen.
163
Fahren
Richtig bremsen mit ABS
In Notsituationen sofort Kupplungs−
pedal und mit aller Kraft kontinu−
ierlich auf das Bremspedal treten.
Das ABS tritt in Funktion und es er−
laubt Ihnen, Ihr Fahrzeug zu lenken
und Hindernissen auszuweichen,
wenn genügend Platz vorhanden
ist.
Es wird empfohlen, sich mit dieser
Bremstechnik vertraut zu machen
und keinesfalls ein erhöhtes Sicher−
heitsrisiko einzugehen.
Durch das ABS wird der
Bremsweg zwar optimiert,
aber abhängig von den Fahrbahn−
verhältnissen nicht immer kürzer.
Das ABS ist also nicht in der
Lage, die Folgen von zu geringem
Sicherheitsabstand, Überschrei−
ten der Kurvengeschwindigkeit
oder Gefahren des Aquaplaning
abzuwenden.
Die zwei wich−
tigen Regeln
beim Bremsen
mit ABS in
Notsituationen:
1. Sofort Kupp−
lungspedal und
mit aller Kraft
kontinuierlich
auf das Brems−
pedal treten.
2. Lenken Sie
um das Hinder−
nis. Trotz Voll−
bremsung bleibt
Ihr Fahrzeug
lenkfähig.
164
Fahren
Sicherheits−Bremsassistent
Das System erkennt eine Notbrems−
situation anhand der Betätigungs−
geschwindigkeit des Bremspedals
und stellt dann automatisch die ma−
ximale Bremsleistung zur Verfü−
gung solange das Bremspedal betä−
tigt wird. Dies kann in kritischen Si−
tuationen den Bremsweg verkürzen.
Fahrzeuge mit ESP verfügen über
einen elektronischen Sicherheits−
Bremsassistent, während Fahr−
zeuge ohne ESP mit einem mecha−
nischen Sicherheits−Bremsassistent
ausgestattet sind.
Der Sicherheits−Bremsassi−
stent ist ein Zusatzsystem,
welches nicht die Aufmerksam−
keit des Fahrers beim Fahren er−
setzen kann.
Elektronisches
Stabilitäts−Programm (ESP)
(Electronic Stability Program)
Dieses System unterstützt durch
eine Kombination aus Motor− und
Bremsregelung Traktion, Fahrstabi−
lität und Lenkbarkeit des Fahrzeugs
insbesondere beim Beschleunigen,
Bremsen und in Kurven.
Lassen Sie sich nicht durch
diese aktive Fahrhilfe zu
einem risikoreichen Fahrstil ver−
leiten.
165
Fahren
Das Prinzip
ESP bietet eine verbesserte Trak−
tion beim Beschleunigen, indem es
dem Durchdrehen der Antriebsrä−
der entgegenwirkt. Das erleichtert
das Anfahren auf glatter Fahrbahn
oder weichem Untergrund. Einem
Über− oder Untersteuern des Fahr−
zeugs wirkt es durch Abbremsen
einzelner Räder und/oder Reduzie−
rung der Motorleistung entgegen
und sorgt somit für eine Optimie−
rung der Fahrstabilität.
Bei Einschalten der Zündung leuch−
tet die Warnleuchte zur Bestäti−
gung, dass das System betriebsbe−
reit ist.
Während des Fahrens blinkt die
Warnleuchte, wenn das ESP ein−
setzt.
Wenn die Warnleuchte ESP
leuchtet, fahren Sie vorsich−
tig und passen Sie Ihr Fahrverhal−
ten den gegebenen Bedingungen
an.
Leuchtet die Warnleuchte nach Ein−
schalten der Zündung nicht bzw.
andauernd während der Fahrt, liegt
eine Störung vor, es sei denn, das
System wurde abgeschaltet, siehe
unten. Bei einer Störung wird das
System automatisch abgeschaltet.
Lassen Sie das System von einer
Werkstatt prüfen. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird empfoh−
len.
166
mit ESP
ohne ESP
Fahren
ESP abschalten
Beim Fahren in tiefem Schnee oder
Sand kann es sinnvoll sein, z. B.
zum Freischaukeln, das System ab−
zuschalten.
Zum Ausschalten mindestens eine
Sekunde lang auf den Druckschal−
ter ESP drücken. Während das
System ausgeschaltet ist, leuchten
sowohl die Warnleuchte in der In−
strumententafel als auch die Kon−
trollleuchte im Schalter. Ein erneu−
ter Druck auf den Druckschalter
ESP schaltet das System wieder
ein.
Beim Starten des Fahrzeugs wird
das System immer automatisch ein−
geschaltet.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Druckschalter Elektro−
nisches Stabilitäts−Programm
(ESP) und Warnleuchte Elektro−
nisches Stabilitäts−Programm
(ESP).
167
Fahren
PARK−PILOT
Das System besteht aus Ultraschall−
sensoren im Heckstoßfänger, einem
Steuergerät und einer Summerein−
heit. Es misst beim Rückwärtsfah−
ren den Abstand zum nächstgelege−
nen Hindernis und hilft dem Fahrer
über akustische Signale, diesen Ab−
stand richtig einzuschätzen.
Die Einparkhilfe ist ein Zu−
satzsystem, welches nicht
die Aufmerksamkeit und die Sorg−
faltspflicht des Fahrers beim
Rückwärtsrangieren ersetzen
kann. Besonders im Nahbereich
(Abstand von ca. 30 cm) können
manche Objekte, die sich ober−
und unterhalb der Sensoren be−
finden, nicht erfasst werden und
somit zu einer Beschädigung des
Fahrzeugs führen. Ultraschallwel−
len−Erzeuger, starker Regen oder
ungünstige Reflexionsbedingun−
gen können die Funktion der Sen−
soren beeinträchtigen. Objekte
mit ultraschallabsorbierenden
Oberflächen können aus physika−
lischen Gründen nicht immer er−
fasst werden.
Die Aktivierung erfolgt automatisch
beim Einlegen des Rückwärtsgangs.
Bei eingeschalteter Zündung ertönt
dabei ein kurzer Signalton, der die
Funktionsbereitschaft des Systems
bestätigt.
168
Fahren
Ein tiefer Dauerton zeigt einen Sy−
stemfehler an. Eine Fehlfunktion
des Kodiersteckers wird durch ei−
nen 3−Sekunden Intervallton ange−
zeigt. In beiden Fällen arbeitet das
System nicht mehr zuverlässig. Las−
sen sie das System von einer Werk−
statt überprüfen. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird empfoh−
len.
Bei Fahrten ohne Anhänger
Kugelhals immer
abnehmen.
Fahrzeuge mit Original Ford An−
hängezubehör, sowohl fest als auch
abnehmbar, zeigen den Abstand
vom Stoßfänger bis zum Hindernis
an.
Vorsicht bei montierter
Anhängekupplung oder
Heckfahrradträger.
Die Abstandsmessung erfolgt in
fünf Warnzonen. Dabei ertönt ein
Warnton, der sich von langsamem
Intervall bis hin zum Dauerton stei−
gert.
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit star−
rer Original Ford Anhängekupplung
ist mit besonderer Sorgfalt rück−
wärts zu fahren.
Für eine ordnungsgemäße Funktion
sind die Sensoren frei von Schmutz,
Eis und Schnee zu halten (Reini−
gung mit scharfen oder spitzen Ge−
genständen vermeiden).
169
Selbsthilfetipps
WARNBLINKANLAGE
Darf nur bei einer Panne oder Ge−
fahr für andere Verkehrsteilnehmer
eingeschaltet werden: Druckschal−
ter bis zum Einrasten drücken.
Funktioniert auch bei ausgeschalte−
ter Zündung.
FEHLER IM
MOTORREGELUNGSSYSTEM
Die Motoren besitzen ein Notlauf−
programm. Bei Fehlern im Motor−
steuerungssystem leuchtet die
Warnleuchte Motorregelungssy−
stem. Der Betrieb des Fahrzeugs ist
weiterhin möglich. Dieser ist jedoch
eingeschränkt.
Das Fahrzeug kann in der Ebene
mit reduzierter Geschwindigkeit be−
trieben werden, abhängig von der
Motorvariante.
Fahrzeug umgehend in ei−
ner Werkstatt prüfen lassen.
Ein autorisierter Ford Service Be−
trieb wird empfohlen.
170
Selbsthilfetipps
SICHERHEITSSCHALTER
KRAFTSTOFFEINSPRITZ−
ANLAGE
(Duratec−Motoren)
Das Fahrzeug besitzt einen Sicher−
heitsschalter, der die Kraftstoffzu−
fuhr bei einem Unfall abschaltet.
Dies geschieht in erster Linie zu
Ihrer Sicherheit.
Die Abschaltung könnte aber auch
durch plötzliche Erschütterungen
erfolgen (z. B. Anstoßen beim Par−
ken).
Der Schalter ist in der Seitenwand
vor der linken Tür installiert. Ob
der Stromkreis unterbrochen ist,
erkennt man am herausgehobenen
Einschaltknopf.
Sicherheitsschalter bei Un−
dichtigkeit der Leitungs−
systeme, nach Unfällen bzw. bei
Kraftstoffgeruch nicht einschal−
ten.
Einschaltanweisung
• Lenkrad−/Zündschloss auf Posi−
tion 0 stellen.
• Kraftstoffanlage auf Undichtigkeit
überprüfen.
• Ist die Kraftstoffanlage in Ord−
nung, Knopf des Sicherheitsschal−
ters niederdrücken (siehe Abb.).
• Lenkrad−/Zündschloss für einige
Sekunden auf Position II stellen und
anschließend wieder zurück auf Po−
sition I.
• Kraftstoffanlage erneut auf Un−
dichtigkeit überprüfen.
171
Selbsthilfetipps
LAMPENWECHSEL
Immer Licht und Zündung aus−
schalten, bevor eine Lampe ge−
wechselt wird.
Halogenlampen nie am Glaskolben
anfassen. Nur Glühlampen mit UV−
Filter einbauen. Eine schadhafte
Glühlampe immer durch eine neue
des gleichen Typs ersetzen.
Beim Lampenwechsel das Lampen−
glas mit einem feuchten Tuch abwi−
schen, um elektrostatische Aufla−
dung zu vermeiden.
Nach jedem Wechsel der
Lampen die Scheinwerfer−
einstellung in einer Werkstatt
überprüfen lassen. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Bei Fahrzeugen mit Xenon−
Scheinwerfern den Lampen−
wechsel in einer Werkstatt durch−
führen lassen. Durch die Hoch−
spannung besteht Verletzungsge−
fahr. Ein autorisierter Ford Ser−
vice Betrieb wird empfohlen.
172
Selbsthilfetipps
Scheinwerfer, Parklicht, vordere
Blinkleuchten
Zum Wechsel dieser Lampen muss
die Lampeneinheit ausgebaut wer−
den.
Lampeneinheit ausbauen
• Motorhaube öffnen.
• Drehclips an beiden Seiten des
Kühlergrills sowie die Schraube in
der Mitte herausdrehen und Küh−
lergrill abziehen.
• Beide Haltestifte nacheinander
herausziehen.
• Lampeneinheit vorsichtig heraus−
ziehen und Lampenstecker abzie−
hen.
Vordere Blinkleuchten
Kugellampe, 21 Watt, orange
Lampenfassung nach links drehen
und herausziehen. Lampe unter
leichtem Druck nach links drehen
und herausziehen. Lampe wech−
seln.
Beim Einbau in umgekehrter Rei−
henfolge auf den Sitz der Führungs−
nasen achten.
173
Selbsthilfetipps
Parklicht
Glassockellampe, 5 Watt
Abdeckkappe nach links drehen
und herausziehen. Mit einem fla−
chen Schraubendreher vorsichtig
die Fassung heraushebeln. Lampe
herausziehen und wechseln.
Beim Einbau in umgekehrter Rei−
henfolge auf den Sitz der Führungs−
nasen achten.
Öffnen der Lampeneinheit
Lampenstecker abziehen. Klippver−
schlüsse an der Abdeckkappe lösen
und Abdeckkappe entfernen. Beim
Einbau in umgekehrter Reihenfolge
darauf achten, dass die Klippver−
schlüsse richtig einrasten.
Abblendlicht
Halogenlampe H7, 55 Watt
Lampenstecker abziehen. Drahtbü−
gel aufklappen und Lampe heraus−
ziehen. Lampe wechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
174
Selbsthilfetipps
Fernlicht
Halogenlampe H1, 55 Watt
Lampenstecker abziehen. Drahtbü−
gel aufklappen und Lampe heraus−
ziehen. Lampe wechseln.
Seitliche Blinker
Glassockellampe, 5 Watt
Blinkerglas gegen den Federdruck
nach unten drücken und gleichzei−
tig von der Karosserie abheben.
Lampenfassung festhalten, Glas
nach links drehen und abziehen.
Lampe aus der Fassung ziehen und
wechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
175
Selbsthilfetipps
Umfeldleuchten
(ausstattungsabhängig)
Zum Lampenwechsel an den Um−
feldleuchten wenden Sie sich bitte
an Ihre Werkstatt. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird empfoh−
len.
Nebelscheinwerfer
Zum Lampenwechsel an den Nebel−
scheinwerfern wenden Sie sich
bitte an Ihre Werkstatt. Ein autori−
sierter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Fahrzeuge mit Sport−Stoßfänger
oder ST 220 Ausführung siehe fol−
gende Seite.
176
Selbsthilfetipps
Fahrzeuge mit Sport−Stoßfänger
Halogenlampe H3, 55 Watt
Kreuzschlitzschraube in der Nebel−
scheinwerferblende lösen.
Nebelscheinwerferblende heraushe−
beln. Schrauben mit einem Kreuz−
schlitzschraubendreher entfernen
und Lampeneinheit herausziehen.
Lampenstecker abziehen. Lampe
aus der Fassung ziehen und wech−
seln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
ST 220 Ausführung
H7, 55 Watt
Kreuzschlitzschraube in der Nebel−
scheinwerferblende lösen. Den Ring
um das Lampenglas und die Nebel−
scheinwerferblende herausnehmen.
Schrauben mit einem Kreuzschlitz−
schraubendreher entfernen und
Lampeneinheit herausziehen.
Lampenstecker abziehen. Lampen−
fassung nach links drehen und ab−
ziehen. Lampe aus der Fassung zie−
hen und wechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
177
Selbsthilfetipps
Rückleuchten 4/5−Türer
Heckklappe öffnen. Vom Gepäck−
raum aus Drehclips an der Lampen−
abdeckung lösen. Abdeckung ent−
fernen. Die zwei roten Stecklaschen
von oben und unten zusammen−
drücken und Lampenträger vom
Gehäuse trennen. Lampenstecker
abziehen.
Lampe in Fassung leicht nieder−
drücken, nach links drehen und
herausnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Nach dem Einbau korrekte Funk−
tion der Lampen prüfen.
Blinklicht 21 Watt
Brems−/Schlusslicht 21/4 Watt
Schlusslicht 5 Watt
Rückfahrlicht H1 Halogenlampe
Schlusslicht 5 Watt
Nebelschlusslicht 21 Watt
178
Selbsthilfetipps
Rückleuchten Turnier
Heckklappe öffnen. Vom Gepäck−
raum aus obere Lampenabdeckung
entfernen. Die untere Abdeckung
ist eingehakt. Abdeckung abneh−
men. Die zwei Flügelmuttern des
Lampengehäuses entfernen. Achten
Sie darauf, dass die Flügelmuttern
nicht in die Öffnung fallen. Lampen−
gehäuse vorsichtig nach außen ab−
ziehen.
Lampe in der Fassung leicht nieder−
drücken, nach links drehen und
herausnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Nach dem Einbau korrekte Funk−
tion der Lampen prüfen.
Bremslicht 21 Watt
Blinklicht 21 Watt, orange
Rückfahrlicht 21 Watt Halogenlampe
Nebelschlusslicht/Schlusslicht 21/4 Watt
179
Selbsthilfetipps
Mittlere Zusatz−Bremsleuchte
Glassockellampe (5 Stück), 5 Watt
Bei 4−türigen Modellen die Abdeck−
kappe abziehen.
Bei 5−türigen und Turnier Modellen
die Heckklappe öffnen.
Die beiden Kreuzschlitzschrauben
lösen und Abdeckkappe abnehmen.
Lampenstecker abziehen und Lam−
penträger herausnehmen. Laschen
drücken und Abdeckung abziehen.
Lampe aus der Fassung ziehen und
wechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Kennzeichenleuchte
Soffitte, 5 Watt
Die beiden Kreuzschlitzschrauben
lösen und die Lampeneinheit her−
ausziehen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
180
Selbsthilfetipps
Innenleuchten
Soffitte, 10 Watt
Innenleuchte ausschalten (linke
Schalterstellung). Leuchte mit fla−
chem Schraubendreher an der Seite
gegenüber dem Schalter heraushe−
ben. Reflektor entriegeln.
Vordere Leuchte: Lampe auswech−
seln.
Hintere Leuchte: Reflektor seitlich
entriegeln und Lampe auswechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Hinter den Sonnenblenden:
Glassockellampe, 5 Watt
Lampenglas heraushebeln. Lampe
auswechseln.
181
Selbsthilfetipps
Leseleuchten
Glassockellampe, 5 Watt
Die Lampen können nach Weg−
schwenken der Kontaktplatte aus−
gewechselt werden.
Handschuhfachleuchte
Glassockellampe, 5 Watt
Lampe aus der Lampenfassung zie−
hen und wechseln.
Türeinstiegsleuchte
Glassockellampe, 5 Watt
Lampe aus der Lampenfassung zie−
hen und wechseln.
Gepäckraumleuchte
Soffitte, 10 Watt
Leuchte mit flachem Schrauben−
dreher vorsichtig heraushebeln und
Lampe wechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
182
Selbsthilfetipps
SICHERUNGEN UND RELAIS
Schalten Sie vor Austausch
einer Sicherung oder eines
Relais Zündung und alle Strom−
verbraucher aus.
Eine schadhafte Sicherung immer
durch eine neue gleicher Ampere−
zahl ersetzen.
Die Sicherungskästen befinden sich
an den gezeigten Stellen und ent−
halten die Sicherungen und die
Hauptrelais.
Der Austausch von Relais erfordert
Fachwissen.
Zusatz−
Sicherungs−
kasten
Zentraler
Sicherungs−
kasten
Durch unsachgemäße Än−
derungen am elektrischen
System oder am Kraftstoffsystem
wird die Sicherheit gefährdet. Es
besteht Brandgefahr und die Ge−
fahr eines Motorschadens. Lassen
Sie Arbeiten an diesen Systemen
sowie den Austausch von Relais
und entsprechend beschriebenen
Sicherungen nur durch Fachper−
sonal durchführen. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Eine durchgebrannte Sicherung
erkennt man am getrennten
Schmelzdraht. Alle Sicherungen
sind gesteckt.
Mini−Sicherung
A1−Sicherung
183
Selbsthilfetipps
Zusatz−Sicherungskasten
Zunächst Batterieabdeckung (1)
entfernen. Zum Kontrollieren oder
Erneuern einer Sicherung lässt sich
der Deckel des Sicherungskastens
(2) im Motorraum durch Lösen des
Verschlusses entriegeln und abhe−
ben.
Die Sicherungsbelegung finden Sie
auf der Innenseite des Deckels.
Sicherungswechsel
Im Zusatz−Sicherungskasten befin−
det sich eine Klammer zum Wech−
seln der Sicherungen.
Zentraler Sicherungskasten
Der zentrale Sicherungskasten be−
findet sich hinter dem Ablagefach
unterhalb der Instrumententafel.
Zum Ausbau des Ablagefaches Fach
öffnen und nach außen ziehen.
Zum Wiedereinbau Fach in die Öff−
nung einpassen und drücken, bis es
einrastet.
Der Aufkleber, der die Sicherungs−
belegung zeigt, befindet sich auf
der Außenwand des Ablagefaches.
184
Selbsthilfetipps
Die folgenden Sicherungen und Relais sind auf den Sicherungsbelegungs−
Tabellen in Ihrem Fahrzeug mit dem Symbol Siehe Bedienungsanleitung"
gekennzeichnet.
Zusatz−Sicherungskasten
Sicherung
Abgesicherte Stromkreise
Herkömmliche Scheinwerfer: 7,5 A;
16/18
Xenon Scheinwerfer: 20 A
17
Automatikgetriebe: 10 A
Motor−Zuheizer (Diesel): 20A
23
Alarmanlage (ST220): 7,5 A
34
Diode Elektronik−Modul
35
Diode Klimaanlage
36
Diode Motorlüfter
37
Lambda−Sonde
40
Motorsteuerventile / Geschwindigkeitssensor
Motorregelung Duratec−Motoren: 10 A;
42
DuraTorq−Motoren: 15 A
Relais
Geschaltete Stromkreise
Glühkerze (Diesel)
R8
Rückfahrleuchte (ST220 Automatikgetriebe)
Motor−Kühlerlüfter
R9
Rückfahrleuchte (Diesel Automatikgetriebe)
Zentraler Sicherungskasten
Sicherung
Abgesicherte Stromkreise
69
Audio−System bzw. Audio−System und Kombiinstrument
74
Anhänger − höchstens 20 A Sicherung
78
Kombiinstrument
80
Rückfahrlicht
Sensorik für Beifahrer−Airbag und elektronische
81
Klimaautomatik
84
Tagfahrlicht
92
Anhänger − höchstens 20 A Sicherung
93
Bremslicht
97
Kennzeichenbeleuchtung
185
Selbsthilfetipps
Symbole in Sicherungskästen
Symbol
186
Definition
Symbol
Definition
Siehe Bedienungs−
anleitung
Parklicht
Airbag
Innenbeleuchtung
ABS
Scheinwerfer−
Reinigungsanlage
Abblendlicht
Frontscheibenwischer,
Schalter
Frontscheibenwischer
Fernlicht oder
Scheinwerfer
Heckscheibenwischer
Nebelscheinwerfer
Heizbare
Frontscheibe/Schalter
heizbare Frontscheibe
Nebelschlussleuchte
Heizbare Heckscheibe
Rückfahrlicht
Heizbare Außenspiegel
Schalter Abblendlicht
oder Parklicht
Elektrisch einstellbare
Außenspiegel, Uhr
Selbsthilfetipps
Symbol
Definition
Symbol
Definition
Elektrische
Fensterheber hinten
Klimaanlage
Elektrische
Fensterheber vorne
Zigarettenanzünder
Elektrisches
Schiebedach
Warnblinklicht
Elektrisch einstellbare
Sitze
Hupe
Klimatisierte/beheizte
Sitze
Zentralverriegelung
Beheizte Sitze
Motorregelung oder
Elektronik−Modul
Heizungsgebläse
Anlasser
Klimaanlage,
Heizungsgebläse
Zündung/Zündschloss
187
Selbsthilfetipps
Symbol
Definition
Definition
Kraftstoffpumpe
Automatikgetriebe
Zusatzheizung/Diesel
Glühkerzen, Relais
Kraftstoffeinspritzung/
kraftstoffbetriebene
Zusatzheizung
Steckdose
Drehstromgenerator
Batterieplus
Motorlüfter
Diode
Farbzuordnung der
Mini−Sicherungen
Ampere−
Farbe
stärke
grau
2
violett
3
rosa
4
beige
5
braun
7,5
rot
10
blau
15
gelb
20
transparent
25
grün
30
188
Symbol
Farbzuordnung der
A1−Sicherungen
Ampere−
Farbe
stärke
blau
20
rosa
30
grün
40
rot
50
gelb
60
braun
70
schwarz
80
Selbsthilfetipps
RADWECHSEL
Bevor Sie das Fahrzeug an−
heben, müssen folgende
Vorsichtsmaßnahmen beachtet
werden:
Stellen Sie Ihr Fahrzeug so am
Straßenrand ab, dass Sie nicht den
Verkehr behindern und der Verkehr
nicht Ihre Arbeit. Warnen Sie an−
dere Verkehrsteilnehmer durch das
Aufstellen eines Warndreiecks.
189
Selbsthilfetipps
Achten Sie auf festen und ebenen
Untergrund für Ihren Wagenheber.
Wenn nötig, sichern Sie Ihr Fahr−
zeug zusätzlich durch Blockieren
der Räder mit Bremskeilen.
Sicherstellen, dass die Vorderräder
in Geradeausstellung ausgerichtet
sind.
Handbremse anziehen und Rück−
wärts− oder ersten Gang einlegen.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge−
triebe Fahrstufe P einlegen.
5−/6−Gang Schaltgetriebe
4−/5−Gang Automatikgetriebe
190
Selbsthilfetipps
Reserverad
Sollte sich das Reserverad,
ob Felge oder Reifen, in der
Größe von den übrigen montier−
ten Rädern unterscheiden, ist Fol−
gendes zu beachten:
• Nicht schneller als 80 km/h
fahren.
• Nicht länger als unbedingt nötig
fahren.
• Nicht mehr als eins dieser Räder
gleichzeitig montieren.
• Keine Schneeketten darauf
montieren.
• Nicht in eine vollautomatische
Waschanlage fahren.
• Bei Fahrzeugen mit Elektroni−
schem Stabilitäts−Programm (ESP)
können Unregelmäßigkeiten im Mo−
torlauf auftreten. Fahren Sie vor−
sichtig und tauschen Sie das Reser−
verad so schnell wie möglich gegen
ein Rad der richtigen Größe aus.
• Fahren Sie vorsichtig und tau−
schen Sie das Reserverad so schnell
wie möglich gegen ein Rad der rich−
tigen Größe aus.
191
Selbsthilfetipps
4−/5−Türer
Das Reserverad befindet sich unter
der Bodenabdeckung im Gepäck−
raum.
• Bodenabdeckung hinten anheben
und entfernen.
• Befestigung entgegen dem
Uhrzeigersinn herausdrehen.
• Reserverad herausheben.
• Wagenheber herausnehmen. Er
befindet sich unter dem Reserve−
rad.
• Beim Einlegen des defekten Ra−
des gehen Sie in umgekehrter Rei−
henfolge vor.
Turnier
Das Reserverad befindet sich unter
der Bodenabdeckung im Gepäck−
raum.
• Teppich im Kofferraum aufrollen,
die Bodenabdeckung anheben und
entfernen.
192
Selbsthilfetipps
• Befestigung entgegen dem
Uhrzeigersinn herausdrehen.
• Reserverad herausheben.
• Wagenheber herausnehmen. Er
befindet sich unter dem Reserve−
rad.
• Beim Einlegen des defekten Ra−
des gehen Sie in umgekehrter Rei−
henfolge vor.
Wagenheber
Wird das Fahrzeug mit Hilfe
des Wagenhebers angeho−
ben, dürfen nur Radwechsel
durchgeführt werden. Arbeiten
unter dem Fahrzeug sind verbo−
ten. Sollten Sie unter dem Fahr−
zeug arbeiten wollen, sorgen Sie
unbedingt für eine geeignete
Achsabstützung.
Wagenheber und Radmuttern−
schlüssel befinden sich in der Re−
serveradmulde. Befestigung entge−
gen dem Uhrzeigersinn herausdre−
hen.
193
Selbsthilfetipps
Anhebepunkte
Der Bordwagenheber darf nur an
bestimmten Stellen unter den Tür−
schwellern angesetzt werden.
Die vorderen Anhebepunkte befin−
den sich ungefähr 27 cm entfernt
vom vorderen Ende des Türschwel−
lers (1). Die aufgeschlagene Bedie−
nungsanleitung ist ca. 27 cm breit.
Die hinteren Anhebepunkte befin−
den sich ungefähr 10 cm entfernt
vom hinteren Ende des Türschwel−
lers (2).
Bei Fahrzeugen mit Seitenschürze
muss die Abdeckung in der Schürze
entfernt werden, bevor der Wagen−
heber angesetzt werden kann.
Abdeckung an der Unterkante nach
außen hochdrücken und abziehen.
194
Selbsthilfetipps
Weitere Anhebepunkte
Bei Verwendung von Rangierwagen−
heber, Hebebühne oder Abstütz−
bock die Punkte (1) und (2) benut−
zen.
Werden andere Anhebepunkte ge−
wählt, können erhebliche Schäden
an Karosserie, Lenkung, Aufhän−
gung, Motor, Bremsanlage oder
Kraftstoffleitung entstehen.
Zum Anheben von Fahrzeugen mit
Seitenschürzen sind spezielle Gum−
miauflagen erforderlich, um Schä−
den an Schürze bzw. Fahrzeug zu
vermeiden.
Rad abnehmen
• Sicherstellen, dass die Vorderrä−
der in Geradeausstellung ausgerich−
tet sind.
• Handbremse anziehen und Rück−
wärts− oder ersten Gang einlegen.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge−
triebe Fahrstufe P einlegen.
• Passagiere aussteigen lassen.
• Fahrzeug mit passenden Unter−
legkeilen gegen Wegrollen oder
Wegrutschen sichern.
195
Selbsthilfetipps
• Radmutternschlüssel mit der fla−
chen Seite zwischen Felge und Rad−
kappe ansetzen und durch Drehen
die Radkappe abdrücken.
• Felgenschlüssel auf das Felgen−
schloss aufsetzen (nur in Verbin−
dung mit Leichtmetallfelgen).
• Radmuttern etwas lösen.
• Wagenheber mit der ganzen Auf−
lagefläche auf festen Untergrund
stellen.
• Der Wagenheber muss genau sen−
krecht zum Anhebepunkt des Fahr−
zeugs angesetzt werden.
• Fahrzeug mit Wagenheber soweit
anheben, bis das Rad über dem Bo−
den schwebt.
• Radmuttern abschrauben und
Rad abnehmen.
Ist Ihr Fahrzeug mit Leichtmetall−
felgen und Felgenschloss ausgerü−
stet, sind bei Auslieferung ein Fel−
genschlüssel und ein Felgenschloss−
Pass in Ihrem Handschuhfach un−
tergebracht. Anhand des Passes
können Felgenschlösser und Fel−
genschlüssel ersetzt werden.
196
Selbsthilfetipps
Rad montieren
Sind die Reifen Ihres Fahr−
zeugs mit einem laufrich−
tungsgebundenen Profil versehen,
achten Sie beim Reifenwechsel
stets darauf, dass die Pfeile bei
Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs
in Laufrichtung zeigen. Die Pfeile
an beiden Seitenwänden des Rei−
fens kennzeichnen die Laufrich−
tung.
Bei Verwendung des Ersatzrads
gegen die Laufrichtung muss so
schnell wie möglich die Laufrich−
tung des Reifens in einer Werk−
statt korrigiert werden.
Leichtmetallfelgen dürfen
nie mit Radmuttern für
Stahlfelgen befestigt werden.
• Rad auf die Radbolzen schieben.
Radmuttern mit der konischen
Seite zum Rad im Uhrzeigersinn
aufschrauben und leicht anziehen.
Hinweis: Mit den Radmuttern von
serienmäßigen Leichtmetallfelgen
können Sie auch das Reserverad
mit Stahlfelge kurzzeitig (ein bis
zwei Wochen) befestigen.
• Wagen absenken und Wagenheber
entfernen.
• Felgenschlüssel auf das Felgen−
schloss aufsetzen (nur in Verbin−
dung mit Leichtmetallfelgen).
• Radmuttern in der dargestellten
Reihenfolge festziehen.
197
Selbsthilfetipps
• Radkappe mit dem Handballen
fest andrücken.
• Felgenschlüssel sicher verstauen.
• Wagenheber und defektes Rad in
umgekehrter Reihenfolge verstauen
und mit Halteschrauben sichern.
Anzugdrehmoment der Radmuttern
und Reifenluftdruck überprüfen.
Defektes Rad verstauen
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Not−
rad ausgerüstet ist, müssen Sie die
folgenden Schritte ausführen, um
das defekte Rad zu verstauen.
• Abstandshalter aus der Mulde
entfernen und später im Gepäck−
raum verstauen.
• Wagenheber in der Mulde ver−
stauen.
• Die Befestigung, mit der das Rad
in der Mulde festgeschraubt wird,
muss je nach Reifengröße umge−
steckt werden. Dazu den Ring ab−
ziehen und der Reifengröße des de−
fekten Rades entsprechend wieder
aufstecken. Die verschiedenen
Steckmöglichkeiten sind mit den
Nummern der Reifengrößen und
mit Symbolen gekennzeichnet.
• Defektes Rad einlegen und mit
der Befestigung sichern.
198
Selbsthilfetipps
BATTERIE
Sicherheitshinweise
Beim Umgang mit einer Bat−
terie müssen folgende Vor−
sichtsmaßnahmen unbedingt be−
achtet werden:
• Augenschutz tragen. Keine säure−
oder bleihaltigen Partikel in die Au−
gen, auf die Haut oder an die Klei−
dung kommen lassen.
• Batteriesäure ist stark ätzend.
Schutzhandschuhe und Augen−
schutz tragen. Batterie nicht kip−
pen, aus den Entgasungsöffnungen
kann Säure austreten. Säurespritzer
im Auge sofort einige Minuten mit
klarem Wasser ausspülen. Danach
unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
Säurespritzer auf der Haut oder auf
der Kleidung sofort mit Seifenlauge
neutralisieren und mit viel Wasser
nachspülen. Bei versehentlich ge−
schluckter Säure sofort Arzt aufsu−
chen.
199
Selbsthilfetipps
• Kinder von Säure und Batterie
fernhalten.
• Bei der Ladung von Batterien ent−
steht ein hochexplosives Knallgas−
gemisch.
• Feuer, Funken, offenes Licht und
Rauchen verboten. Funkenbildung
beim Umgang mit Kabeln und elek−
trischen Geräten vermeiden. Batte−
riepole niemals kurzschließen. Ver−
letzungsgefahr durch energiereiche
Funken.
• Elektronische Zündanlagen arbei−
ten mit sehr hoher elektrischer
Spannung. Deshalb dürfen Sie diese
Teile auf keinen Fall berühren,
wenn der Motor noch läuft oder die
Zündung eingeschaltet ist.
200
Selbsthilfetipps
Aus− und Einbau
Batterieabdeckung abnehmen.
Beim Umgang mit einer Bat−
terie müssen folgende Vor−
sichtsmaßnahmen unbedingt be−
achtet werden:
Hinweis: Ihr Fahrzeug ist mit einer
Silber/Kalzium−Batterie ausgestat−
tet (Kennzeichnung Ca). Diese darf
nur durch eine Silber/Kalzium−Bat−
terie ersetzt werden. Ein anderer
Batterietyp darf nicht benutzt wer−
den. Stromstärke und Kapazität
müssen mit den Werten der alten
Batterie oder mit den Empfehlun−
gen von Ford übereinstimmen. Er−
satzbatterien für die ST 220 Aus−
führung müssen die Möglichkeit der
Entlüftung zur Fahrzeugaußenseite
aufweisen. Diese Entlüftung muss
beim Einbau wieder angeschlossen
werden. Batterien mit entsprechen−
den Spezifikationen und weitere In−
formationen hierzu erhalten Sie
bei Ihrem Ford Händler.
• Die Zündung und alle elektri−
schen Verbraucher ausschalten.
201
Selbsthilfetipps
• Zuerst das Massekabel (− ) ab−
klemmen. Lassen Sie auf keinen
Fall Metallwerkzeuge gleichzeitig
mit beiden Batteriepolen oder mit
dem Pluspol und der Karosserie in
Berührung kommen.
• Beim Wiederanklemmen muss zu−
erst das Stromkabel an den Pluspol
(+), dann das Massekabel an den
Minuspol (− ) angeschlossen wer−
den.
Wurde die Batterie vom Motor ge−
trennt, so benötigt der Motor nach
dem Wiederanklemmen der Batterie
eine gewisse Fahrzeit (ca. 8 km) für
die Neuprogrammierung der Motor−
steuerung.
Während dieser Zeit können Unre−
gelmäßigkeiten im Motorlauf auftre−
ten, dies ist aber unbedenklich.
Das Radio muss mit dem Keycode
neu programmiert werden. Die
elektrischen Fensterheber müssen
ebenfalls neu programmiert wer−
den.
Weitere Informationen zum Wieder−
anklemmen der Batterie finden Sie
im Abschnitt Allgemeines zum
Starten im Kapitel Starten.
Gebrauchte Batterien enthal−
ten Blei und Schwefelsäure.
Sie dürfen auf keinen Fall in den
Hausmüll; bitte umweltgerecht ent−
sorgen.
202
Selbsthilfetipps
Starthilfe
Nur Batterien gleicher Nennspan−
nung (12 Volt) verbinden. Starthil−
fekabel mit isolierten Polzangen
und ausreichendem Leitungsquer−
schnitt benutzen. Batterie nicht
vom Bordnetz trennen.
Passende Starthilfekabel erhalten
Sie bei Ihrem Ford Händler.
Kabel anschließen
• Fahrzeuge so stellen, dass sie sich
nicht berühren.
• Motor abstellen. Überflüssige
Stromverbraucher ausschalten.
• Mit dem ersten Kabel den (+)−Pol
der leeren Batterie mit dem (+)−Pol
der Hilfsbatterie verbinden (Kabel
1).
• Das zweite Kabel an den (− )−Pol
der Hilfsbatterie anschließen und
mit der anderen Seite möglichst
weit entfernt von der Batterie an
den Motorblock oder eine Ver−
schraubung der Motoraufhängung
des zu startenden Motors (Kabel 2).
Nicht an (–)−Pol der leeren Bat−
terie anschließen.
• Starthilfekabel so ordnen, dass sie
von drehenden Teilen nicht erfasst
werden.
Leere
Batterie
Hilfs−
batterie
203
Selbsthilfetipps
Motor starten
• Motor des helfenden Fahrzeugs
mit erhöhter Drehzahl laufen
lassen.
• Das Fahrzeug mit der leeren
Batterie starten.
• Beide Fahrzeuge mit der Strom−
brücke noch drei Minuten laufen
lassen.
Trennen
• Um Spannungsspitzen beim
Trennen abzubauen, im Fahrzeug
mit der leeren Batterie Gebläse und
Heckscheibenheizung einschalten.
Nicht das Fahrlicht ein−
schalten. Glühlampen bren−
nen bei Überspannung durch.
Leere
Batterie
• Zuerst Kabel 2 (− ) und dann
Kabel 1 (+) entfernen.
Hilfs−
batterie
204
Selbsthilfetipps
ABSCHLEPPEN
Zum Befestigen von Abschleppsei−
len besitzt das Fahrzeug vorn und
hinten eine Aufnahme für die ein−
schraubbare Abschleppöse. Die Ab−
schleppöse befindet sich beim Wa−
genheber im Gepäckraum. Ab−
schleppöse immer mitführen.
Die Abschleppöse hat ein
Linksgewinde, linksherum
einschrauben und mit der Hand
fest anziehen.
Abdeckung mit einem spitzen Ge−
genstand (Schraubendreher) ent−
fernen und Abschleppöse montie−
ren.
Nach Gebrauch die Abschleppöse
wieder abschrauben und die Abdek−
kung aufdrücken.
Um die hintere Abschleppöse an
4/5−Türern in ST 220 Ausführung zu
benutzen, muss der mittlere Grill
hinten entfernt werden. Einen
Schraubendreher oder einen ande−
ren spitzen Gegenstand hineinste−
cken und den Grill damit abziehen.
Nach Gebrauch wieder montieren.
205
Selbsthilfetipps
Beim Abschleppen langsam anfah−
ren. Nicht ruckartig fahren. Unzu−
lässige Zugkräfte können beide
Fahrzeuge beschädigen.
Im abgeschleppten Fahr−
zeug muss die Zündung ein−
geschaltet sein, damit Lenkung,
Blinker und Bremsleuchten funk−
tionieren. Weil bei stehendem Mo−
tor die Brems− und Lenkhilfe aus−
fallen, muss mehr Kraft zum
Bremsen und Lenken aufgebracht
und mit längeren Bremswegen ge−
rechnet werden.
Aufnahme für vordere
Abschleppöse
Aufnahme für hintere
Abschleppöse
(4/5−Türer und Tunier)
Aufnahme für hintere
Abschleppöse bei 4/5−Türer
mit Sport−Stoßfänger
206
Selbsthilfetipps
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
anschieben/anschleppen
Um Schäden am Katalysator
zu vermeiden, dürfen Fahr−
zeuge mit betriebswarmem Mo−
tor nicht angeschoben bzw. an−
geschleppt werden. Hilfsbatterie
verwenden.
Ohne Hilfsbatterie oder Starthilfe−
kabel kann der kalte Motor auch
durch Anschieben oder Anschlep−
pen angelassen werden.
• Zündschlüssel auf Stellung II dre−
hen.
• Gas geben.
• Auskuppeln und dritten Gang ein−
legen.
• Fahrzeug anschleppen oder an−
schieben lassen und langsam ein−
kuppeln.
Es kann schwierig sein, den kalten
Dieselmotor durch Anschleppen zu
starten, da die Kaltstarteinrichtung
erst bei Betätigung des Anlassers
eingeschaltet wird.
207
Selbsthilfetipps
Automatik−Fahrzeuge
abschleppen
Beim Abschleppen eines Fahrzeugs
mit Automatikgetriebe muss der
Wählhebel in N (Neutral)−Position
stehen. Die Schleppgeschwindigkeit
darf 50 km/h nicht überschreiten,
die Schleppstrecke nicht länger als
50 km sein. Bei größeren Entfer−
nungen muss das Fahrzeug unter
den Antriebsrädern angehoben wer−
den.
Fahrzeug niemals rückwärts
mit drehenden Antriebsrä−
dern abschleppen. Nichteinhal−
tung der Anschleppvorschrift
führt zu Getriebeschäden.
Der Motor eines Automatik−Fahr−
zeugs kann nicht durch Anschie−
ben oder Anschleppen gestartet
werden.
208
Selbsthilfetipps
Notfall−Entriegelung für die
Parkposition P
(Automatikgetriebe)
Sie ermöglicht bei entladener Batte−
rie oder einem Fehler in der Elek−
trik das Entriegeln aus der Parkpo−
sition P.
Abdeckung in der Mittelkonsole ne−
ben dem Wählhebel mit einem spit−
zen Gegenstand (Schraubendreher)
entfernen.
Mit dem Schlüssel oder einem ähn−
lichen Gegenstand den Entriege−
lungshebel in dem Schlitz unter der
Abdeckung runterdrücken und
gleichzeitig den Wählhebel aus der
Position P führen.
Ein Rückführen des Wähl−
hebels in Position P bewirkt
ein erneutes Verriegeln.
4−Gang Automatikgetriebe
5−Gang Automatikgetriebe
209
Wartung und Pflege
SERVICE
Halten Sie sich bei den Arbeiten,
die für die Funktionstüchtigkeit
und Verkehrssicherheit unverzicht−
bar sind, an die Wartungsintervalle
in den Serviceheften. Es wird emp−
fohlen, sich einem autorisiertem
Ford Service Betrieb anzuver−
trauen.
Das müssen Sie tun
Regelmäßig Flüssigkeitsstände kon−
trollieren und auffüllen. Auf Reifen−
luftdruck, einwandfreie Funktion
von Bremsen und Beleuchtung ach−
ten sowie die Betriebsbereitschaft
der Kontrolleuchten prüfen. Der
Wartungskalender hilft Ihnen dabei.
Durchsichtige Behälter für Brems−
flüssigkeit, Kühlmittel und Ölstand
für Lenkhilfe erlauben zudem eine
Sichtprüfung.
Damit Sie es leichter haben, sind
die Einfüllkappen und der Motoröl−
Messstab farbig markiert.
Vor Arbeiten im Motorraum
unbedingt die Zündung
ausschalten. Auch bei ausgeschal−
teter Zündung kann das Kühlge−
bläse automatisch anspringen.
Deshalb ist darauf zu achten, dass
sich keine Kleidungsstücke, wie
Krawatte oder Schal, im Antriebs−
riemen−/Lüfterbereich verfangen
können.
210
Elektronische Zündanlagen
arbeiten mit sehr hoher
elektrischer Spannung. Deshalb
dürfen Sie diese Teile auf keinen
Fall berühren, wenn der Motor
noch läuft oder die Zündung ein−
geschaltet ist.
Bei der allgemeinen Pflege
Bei Motorwäschen werden Benzin−,
Fett− und Ölreste mit abge−
schwemmt.
Deshalb nur Waschplätze mit
Ölabscheidern benutzen.
Altöl, Bremsflüssigkeit, Kühl−
mittel, Batterien, Reifen u. Ä.
bitte umweltgerecht entsorgen oder
gleich bei Neukauf vom gesetzlich
dazu verpflichteten Händler entsor−
gen lassen. Auf keinen Fall gehören
diese Stoffe in die Kanalisation oder
in den Hausmüll.
Umweltschutz geht jeden an.
Helfen Sie aktiv mit.
Wartung und Pflege
Wartungskalender
Kontrollieren Sie jeden Tag:
• Einwandfreie Funktion der ge−
samten Außen− und Innenbe−
leuchtung. Wechseln Sie ausge−
fallene oder trübe Glühlampen
aus, und achten Sie auf Sauber−
keit der Scheinwerfer− und
Leuchtengläser.
Öle, Fette und Flüssigkeiten
für das Fahrzeug immer kin−
dersicher aufbewahren. Sicher−
heitshinweise auf den Behältern
beachten. Vermeiden Sie Haut−
kontakt mit gebrauchtem Motoröl.
Kontrollieren Sie beim
Tanken:
• Motorölstand
• Bremsflüssigkeitsstand
• Waschwasservorrat
• Reifenluftdruck und Reifenzu−
stand (nur bei kalten Reifen
prüfen)
Kontrollieren Sie einmal im
Monat:
• Kühlmittelstand (bei kaltem
Motor)
• Dichtigkeit von Aggregaten,
Leitungen, Schläuchen und
Vorratsbehältern
• Ölstand − Lenkhilfe
• Funktion der Klimaanlage 1
• Funktion der Handbremse
• Funktion der Hupe
Hinweis: 1 Die Klimaanlage sollte
monatlich mindestens ca. 30 Minu−
ten lang in Betrieb genommen
werden.
211
Wartung und Pflege
Motorhaube öffnen
• Ford Zeichen am Kühlergrill zur
Seite schwenken. Zum Entriegeln
Schlüssel zuerst nach links drehen
(1) und die Motorhaube etwas an−
heben. Danach den Schlüssel bis
zum Anschlag nach rechts (2) dre−
hen und die Haube öffnen. Sie wird
durch Gasdruckdämpfer gehalten.
Nach dem Öffnen Schlüssel
sofort abziehen und Ford
Zeichen zurückschwenken.
Zum Schließen: Haube senken und
aus ca. 20 − 30 cm Höhe in die Ver−
riegelung fallen lassen.
Prüfen Sie immer, ob die Motor−
haube richtig verriegelt ist.
212
Wartung und Pflege
Duratec−HE 16V/−SCi−Motorraum
Ausgleichs−
behälter
Kühlsystem
Einfüllstutzen
Motoröl
Vorrats−
behälter
Lenkhilfe
Vorratsbehälter
Scheiben−
waschanlage
Vorratsbehälter
Brems−/Kupplungs−
flüssigkeit
Luftfilter
Batterie
Motoröl−
Messstab
Zusatz−
Sicherungs−
kasten
Zur besseren Übersicht sind die Einfüllkappen und der Motoröl−Messstab
farbig markiert.
213
Wartung und Pflege
Duratec−VE 24V−Motorraum
Ausgleichs−
behälter Kühl−
system
Einfüllstutzen
Motoröl
Vorrats−
behälter
Lenkhilfe
Vorratsbehälter
Brems−/ Kupplungs−
flüssigkeit
Motoröl−
Messstab
Vorratsbehälter
Scheiben−
waschanlage
Luftfilter
Zusatz−
Sicherungskasten
Batterie
Zur besseren Übersicht sind die Einfüllkappen und der Motoröl−Messstab
farbig markiert.
214
Wartung und Pflege
Duratec−ST V6−Motorraum
Ausgleichs−
Einfüllstutzen
Luftfilter
behälter
Motoröl
Kühlsystem
Vorratsbehälter
Vorratsbehälter
Brems−/Kupplungs−
Lenkhilfe
flüssigkeit
Motoröl−
Messstab
Vorratsbehälter
Scheiben−
waschanlage
Zusatz−
Sicherungskasten
Batterie
215
Wartung und Pflege
DuraTorq−TDDi/TDCi 16V−Motorraum
Ausgleichs−
behälter
Kühlsystem
Einfüll−
stutzen
Motoröl
Vorrats−
behälter
Lenkhilfe
Vorratsbehälter
Scheiben−
waschanlage
Vorratsbehälter
Brems−/Kupplungs−
flüssigkeit
Luftfilter
Batterie
Motoröl−
Messstab
Zusatz−
Sicherungskasten
Zur besseren Übersicht sind die Einfüllkappen und der Motoröl−Messstab
farbig markiert.
216
Wartung und Pflege
Motoröl−Messstab
Der Ölverbrauch Ihres Motors wird
von verschiedenen Faktoren beein−
flusst. Neue Motoren erreichen den
normalen Wert erst nach ca.
5 000 km. Bei Diesel− und leistungs−
starken Motoren liegt der Ver−
brauch etwas höher. Auch unter
starker Belastung des Motors muss
mit einem geringen Mehrverbrauch
gerechnet werden.
Motorölstand in regelmäßigen Ab−
ständen überprüfen, z. B. beim
Tanken und vor längeren Fahrten.
Beim Messen muss das Fahrzeug
waagerecht stehen. Nach Abstellen
des Motors einige Minuten warten,
damit das Öl in die Ölwanne zu−
rücklaufen kann. (Bei tiefen Außen−
temperaturen oder wenn der Motor
die Betriebstemperatur noch nicht
erreicht hat, kann der Rückfluss
länger dauern.) Einen kalten Motor
vor der Ölstandskontrolle möglichst
nicht starten. Dann Motoröl−Mess−
stab herausziehen, mit einem nicht−
flusenden Lappen abwischen, den
Stab wieder bis zum Anschlag hin−
einschieben, abermals herausziehen
und Ölstand ablesen.
Liegt der Ölfilm zwischen den Mar−
kierungen, ist alles in Ordnung. Bei
heißem Öl darf die MAX−Markie−
rung infolge von Wärmeausdehnung
um einige Millimeter überschritten
werden.
Duratec−HE 16V/
Duratec−SCi−Motor
Duratec−VE 24V−Motor/
24V Duratec−ST−Motor
DuraTorq−TDDi/TDCi 16V−Motor
217
Wartung und Pflege
Hat der Ölstand die MIN−Markie−
rung erreicht, füllen Sie Öl gemäß
Ford Spezifikation nach. Die Diffe−
renz zwischen MIN− und MAX−
Marke beträgt je nach Motortyp
ca. 0,5−1,5 Liter.
Wenn Öl nachgefüllt werden muss,
nur bis zur oberen Markierung
(MAX) nachfüllen.
Siehe im Kapitel Technische
Daten.
Motoröl−Einfüllstutzen
Zum Öffnen Deckel in Pfeilrichtung
drehen und abziehen. Verschluss
nicht öffnen, solange der Motor
läuft!
Keine Zusatzschmiermittel
beimischen. Dies ist nicht
erforderlich und kann unter Um−
ständen bei Motorschäden zum
Ausschluss der Gewährleistung
führen.
Duratec−HE 16V/
Duratec−SCi−Motor
Zum Schließen Deckel im Uhrzei−
gersinn drehen, bis er hörbar ein−
rastet.
Leere Öldosen gehören nicht
in den Hausmüll; bitte Dosen
und Altöl umweltgerecht entsorgen.
Duratec−VE 24V−Motor/
24V Duratec−ST−Motor
DuraTorq−TDDi/TDCi 16V−Motor
218
Wartung und Pflege
Brems−/Kupplungs−
Flüssigkeitsvorrat
Lassen Sie diese Flüssigkeit
nicht an Haut oder Augen
kommen. Sollte dies trotzdem
vorkommen, spülen Sie die be−
treffenden Stellen sofort mit viel
Wasser, suchen Sie evtl. einen
Arzt auf.
Brems− und Kupplungssystem wer−
den aus demselben Behälter ver−
sorgt.
Der Flüssigkeitsvorrat muss zwi−
schen der MIN− und MAX−Markie−
rung auf der Behälterwand liegen.
Fällt der Stand unter die MIN−Mar−
kierung, leuchtet die Warnleuchte
Bremssystem auf.
Füllen Sie Bremsflüssigkeit gemäß
Ford Spezifikation nach. Siehe im
Kapitel Technische Daten. Das
System anschließend in einer Werk−
statt auf Undichtigkeit prüfen las−
sen. Ein autorisierter Ford Service
Betrieb wird empfohlen.
Vor dem Öffnen die Behälterober−
seite und den Verschluss mit einem
trockenen Tuch reinigen.
Beim Nachfüllen von Bremsflüssig−
keit ist auf absolute Sauberkeit zu
achten. Beim Nachfüllen keinesfalls
den Filter entfernen.
Das Symbol auf dem
Vorratsbehälter weist auf eine
nichtpetroleumhaltige
Bremsflüssigkeit hin.
Sollte diese Flüssigkeit mit
Lack in Berührung kom−
men, sofort mit einem nassen
Schwamm abwischen und mit
reichlich Wasser nachspülen.
219
Wartung und Pflege
Kühlsystem
Verschluss nie bei heißem
Motor öffnen.
Die Füllhöhe ist von außen im
durchsichtigen Ausgleichsbehälter
erkennbar. Der Flüssigkeitsspiegel
soll bei abgekühltem Motor zwi−
schen MIN− und MAX−Markierung
liegen. Warmes Kühlmittel dehnt
sich aus und kann deshalb über die
MAX−Markierung ansteigen.
Generell bei kaltem Motor nachfül−
len. Muss bei heißem Motor nachge−
füllt werden, erst 10 Minuten war−
ten, um den Motor abkühlen zu las−
sen. Deckel zunächst nur eine vier−
tel Umdrehung lösen, damit Über−
druck entweicht. Etwas warten,
dann ganz öffnen. 50 % Wasser und
50 % Kühlmittel−Konzentrat nach−
füllen.
Vorsicht beim Nachfüllen.
Kein Kühlmittel auf Teile
des Motors verschütten.
Füllen Sie Kühlmittel gemäß Ford
Spezifikation nach. Siehe im Kapitel
Technische Daten.
220
Wartung und Pflege
Kühlflüssigkeit
Lassen Sie diese Flüssigkeit
nicht an Haut oder Augen
kommen. Sollte dies trotzdem
vorkommen, spülen Sie die be−
treffenden Stellen sofort mit viel
Wasser, suchen Sie evtl. einen
Arzt auf.
Kühlflüssigkeit im richtigen
Mischungsverhältnis schützt den
Motor ganzjährig vor Korrosion und
Frost. Bei minderwertigen Kühlmit−
teln verliert der im Kühlkonzentrat
enthaltene Korrosionsschutz bei
sehr hohen Temperaturen seine
Wirkung.
Verwenden Sie deshalb von Ford
empfohlene Kühlmittel nach Ford
Spezifikation. Siehe im Kapitel
Technische Daten.
Kühlmittel nur bei kaltem Motor
nachfüllen.
Ölstand Lenkhilfe kontrollieren
Der Ölspiegel soll bei abgekühltem
Motor bis zur MAX−Markierung des
durchsichtigen Vorratsbehälters rei−
chen.
Bei MIN−Marke vorgeschriebenes Öl
nachfüllen. Siehe im Abschnitt
Flüssigkeiten.
Ölstand Automatikgetriebe
Der Ölstand des Automatikgetrie−
bes wird von Ihrem Händler im
Rahmen des Wartungsumfanges re−
gelmäßig überprüft.
221
Wartung und Pflege
Batterie
Die Batterie ist wartungsarm. Der
Flüssigkeitsspiegel wird im Rahmen
des Wartungsumfanges regelmäßig
überprüft.
Ihr Fahrzeug ist mit einer
Silber/Kalzium−Batterie aus−
gestattet (Kennzeichnung Ca).
Beim Austausch darf diese nur
durch eine Silber/Kalzium−Batte−
rie ersetzt werden. Ein anderer
Batterietyp darf nicht benutzt
werden.
Beim Austausch der Batterie müs−
sen Stromstärke und Kapazität mit
den Werten der alten Batterie oder
mit den Empfehlungen von Ford
übereinstimmen. Batterien mit
entsprechenden Spezifikationen
und weitere Informationen hierzu
erhalten Sie bei Ihrem Ford
Händler. Informationen zum Thema
Ersatzbatterien für die ST 220 Aus−
führung finden Sie auf Seite 201.
222
Wartung und Pflege
Scheibenwaschanlage
Die Scheibenwaschanlagen für
Front− und Heckscheibe werden
aus demselben Vorratsbehälter ver−
sorgt. Messstab ziehen und Füll−
stand ablesen. Falls nötig, sauberes
Wasser und Scheibenreiniger−Kon−
zentrat auffüllen. Die Verwendung
von Ford Scheibenklar Sommer und
Ford Scheibenklar Winter wird
empfohlen.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt Scheibenwaschanlage
im Kapitel Technische Daten.
Nach Auffüllen Behälter fest
verschließen.
Scheinwerfer−Reinigungsanlage
Die Waschanlage höchstens
10 Sekunden lang und nicht
bei leerem Vorratsbehälter betä−
tigen.
Sie arbeitet nur bei eingeschaltetem
Außenlicht und bei Betätigung der
Frontscheiben−Waschanlage. Beide
Anlagen werden aus demselben
Vorratsbehälter versorgt.
Bitte regelmäßig die Funktion und
Reinigungswirkung der Scheinwer−
fer−Reinigungsanlage prüfen.
223
Wartung und Pflege
Waschdüsen
Mit einer Stecknadel kann die
Spritzrichtung der Kugeldüsen ge−
nau eingestellt werden.
Die Düsen für die Heckscheibe be−
finden sich oberhalb der Heck−
scheibe.
Damit das System einwandfrei
arbeitet, ist es erforderlich, die
Waschdüsen frei von Schnee und
Eis zu halten.
In Verbindung mit beheizbarer
Frontscheibe sind auch die Wasch−
düsen auf der Motorhaube beheizt.
Scheibenwischerblätter −
Funktion prüfen
Prüfen Sie mit der Fingerkuppe die
Gummilippe der Wischerblätter auf
Riefen. Auch Rückstände von Fett,
Silikon und Kraftstoff verschlech−
tern die Funktion der Wischerblät−
ter. Reinigen Sie die Gummilippe
mit einem weichen, mit Wasser ge−
tränkten Schwamm.
Zum Reinigen der Wischerblätter
und Scheiben werden Ford Reini−
gungspräparate empfohlen.
Wechseln Sie mindestens einmal im
Jahr die Wischerblätter aus. Es wird
empfohlen, die Wischerblätter vor
der Wintersaison zu erneuern.
224
Wartung und Pflege
Wischerblätter wechseln
Klappen Sie den Wischerarm von
der Scheibe weg und stellen Sie
das Wischerblatt rechtwinklig zum
Wischerarm. Zum Wechseln die
Sicherungsfeder in Pfeilrichtung
drücken, Wischerblatt ausrasten
und anschließend in entgegen−
gesetzter Richtung vom Arm abneh−
men.
225
Wartung und Pflege
DIE REIFEN
Zu Ihrer Sicherheit:
Prüfen Sie beim Tanken den Reifen−
luftdruck bei kalten Reifen (Reser−
verad nicht vergessen). Den emp−
fohlenen Reifenluftdruck finden Sie
im Kapitel Technische Daten.
Besonders bei hoher Zuladung und
hohen Geschwindigkeiten den kor−
rekten Reifendruck einhalten. Zu
niedriger Reifenluftdruck verringert
die Fahrstabilität, erhöht den Roll−
widerstand, beschleunigt den Rei−
fenverschleiß und verursacht Vor−
schäden, die zu Unfällen führen
können.
Bordsteinkanten nur langsam,
möglichst rechtwinklig überrollen.
Steile und scharfkantige Hinder−
nisse meiden. Beim Einparken die
Reifenflanken nicht streifen lassen.
Die Lauffläche regelmäßig auf
Einschnitte, Fremdkörper und
ungleichmäßiges Abfahren unter−
suchen. Ein ungleichmäßiges Profil−
bild deutet auf einen Fehler an der
Radführung hin.
Die Mindestprofiltiefe ist gesetzlich
festgelegt. Mit abnehmender Profil−
tiefe sinkt die Sicherheit des
Reifens, da sich die Aquaplaning−
Gefahr erhöht.
Zulässige Winterreifen und Schnee−
ketten siehe im Kapitel Technische
Daten.
226
Alte Reifen umweltgerecht
entsorgen. Winterreifen recht−
zeitig gegen Sommerreifen aus−
tauschen, damit werden der Kraft−
stoffverbrauch und die Fahrgeräu−
sche gesenkt.
Wartung und Pflege
FAHRZEUGPFLEGE
Autowäsche
Pflegemittel−Reste gehören nicht in
den Hausmüll; bitte umweltgerecht
entsorgen.
Nur Waschplätze mit Ölab−
scheidern benutzen.
Das wichtigste Element zur Erhal−
tung des Lacks ist sauberes Wasser.
Zum Waschen immer nur kaltes
oder lauwarmes Wasser benutzen.
227
Wartung und Pflege
Waschanlage
Der Lack wird besonders schonend
in bürstenfreien Waschanlagen
behandelt. Bei Anlagen, die mit
hohem Wasserdruck arbeiten, kann
es unter Umständen vorkommen,
dass Wasser in das Fahrzeug ein−
dringt.
Bevor das Fahrzeug in eine
automatische Waschanlage
gefahren wird, den Antennenstab
abschrauben und das Heizgebläse
ausschalten.
Hochdruckreiniger
Die Bedienungshinweise für den
Hochdruckreiniger sind unbedingt
zu befolgen, besonders in Bezug auf
Druck (max. 80 bar) und Spritzab−
stand (min. 30 cm), da an empfind−
lichen Teilen gravierende Schäden
auftreten können. Empfohlen wer−
den Flachstrahldüsen. Hochdruck−
düse nicht gegen den Kühler, den
Generator oder die Kugelgelenke
der Achsaufhängung richten.
Hinweis: Rundstrahldüsen oder so−
genannte Dreckfräsen" dürfen
nicht benutzt werden.
228
Wartung und Pflege
Handwäsche
Bei Verwendung von Wasch−
Shampoo mit reichlich Wasser
nachspülen. Fahrzeug mit einem
Fensterleder trocknen.
Im Winter die regelmäßige Unterbo−
denwäsche nicht vergessen.
Das Bremspedal während
der Fahrt leicht antippen,
um den Wasserfilm abzubremsen.
Scheinwerfer reinigen
Zum Reinigen der Kunststoff−
Scheinwerferscheiben keine aggres−
siven, ätzenden oder scheuernden
Reinigungsmittel verwenden. Nie
trocken säubern, keine Eiskratzer
o. Ä. verwenden.
Heckscheibe reinigen
Die Innenseite zum Schutz der
Heizdrähte nur mit einem feuchten
Tuch oder Leder reinigen. Keine
Lösungsmittel oder scharfkantigen
Gegenstände benutzen.
229
Wartung und Pflege
Unterbodenschutz
Der Unterboden Ihres Fahrzeuges
ist werkseitig mit Korrosionsschutz
behandelt. Er sollte regelmäßig von
Ihrer Werkstatt geprüft und, wenn
erforderlich, ausgebessert werden.
Ein autorisierter Ford Service Be−
trieb wird empfohlen.
Felgen reinigen
Je nach Fahrtstrecke sind die Räder
wöchentlich zu reinigen, um ein
Einbrennen des Bremsstaubes zu
verhindern. Verwenden Sie dazu
Felgenreiniger oder warmes Wasser
und einen weichen Schwamm.
Keine scheuernden Reinigungsmit−
tel verwenden, um die Schutz−
lackierung nicht zu zerstören. Die
Verwendung von Ford Felgenreini−
ger wird empfohlen.
230
Wartung und Pflege
Autopflegemittel
Für gute Ergebnisse benutzen Sie
folgende Produkte aus dem Ford
Autopflegemittel−Programm:
• Auto−Shampoo
• Wachskonservierer
• Wachspolitur
• Tiefenpolish
• Plastik− & Gummireiniger
• Cockpit−Pflege
• Innenreiniger
• Scheibenenteiser
• Scheibenklar Sommer
• Scheibenklar Winter
• Insektenlöser
• Felgenreiniger
• Fensterreiniger−Spezial
Dieses Produktsortiment ist
von der Produktion bis hin zur
Entsorgung auf die Umweltverträg−
lichkeit abgestimmt.
231
Wartung und Pflege
Lackschäden ausbessern
Einschläge von Fahrbahnsplitt und
kleine Schrammen mit Lackstift
oder Lacksprühdose ausbessern.
Beachten Sie die Anwendungshin−
weise auf den Produkten. Die Ver−
wendung von Produkten aus dem
Ford Teileprogramm wird empfoh−
len.
Zur Aufrechterhaltung von
Gewährleistungsansprüchen
bitte scheinbar harmlose, aber ag−
gressive Stoffe sofort vom Lack
entfernen. Dazu gehören z. B.:
Vogelkot, Baumharze, Insekten−
rückstände, Teer, Salz und Nie−
derschläge der Industrie.
Konservieren
Fahrzeuglack ein− bis zweimal im
Jahr mit Politur bzw. Wachs behan−
deln. Der Glanz des Lackes bleibt
erhalten und außerdem kann Was−
ser besser abperlen.
Beim Polieren achten Sie
bitte darauf, dass keine
Politur auf die Kunststoffteile
kommt, da diese Flecken sich
nachher nur schlecht entfernen
lassen.
Nicht in der prallen Sonne
polieren.
232
Wartung und Pflege
Instrumententafel reinigen
Die Reinigung der Instrumententa−
fel sollte mit einer weichen Bürste
oder mit warmen Wasser und einem
fusselfreien Tuch erfolgen. Spezielle
Reinigungsprodukte können Sie
über Ihren Ford Händler beziehen.
Lederpflege
Nur lederverträgliche
Waschzusätze bzw. Reini−
gungsmittel verwenden.
Leder mit einem feuchten Woll−
oder Baumwolltuch abwischen
und nachtrocknen. Stärker ver−
schmutzte Stellen können mit einer
milden Seifenlauge behandelt wer−
den.
Bei normaler Beanspruchung das
Leder halbjährlich mit einem Leder−
pflegemittel behandeln.
Leder niemals durchfeuchten. Beim
Reinigen besonders auf die emp−
findlichen Nähte achten.
233
Technische Daten
IDENTIFIZIERUNG
Fahrzeug−Typenschild
Fahrzeug−Typenschild
Das Typenschild ist auf der rechten
Seite am Türholm unterhalb des
Türschlosses angebracht. Es nennt
den Fahrzeugtyp, Identifizie−
rungs−Nr., zulässiges Gesamtge−
wicht, zulässige Achslasten und be−
sondere Einbauten.
Fahrzeug−Identifizierungs−Nr.
Fahrzeug−Identifizierungs−Nr.
Die Fahrzeug−Identifizierungs−Nr.
befindet sich zusätzlich links auf
der Instrumententafel sowie hinten
auf der Trennwand im Motorraum.
Die Identifizierungs−Nr. auf der In−
strumententafel kann von außen
durch die Frontscheibe gelesen
werden.
Ein Symbol auf der Plakette der In−
strumententafel weist auf das Air−
bag−System hin.
Motornummer
Abhängig vom Motortyp finden Sie
die Motornummer (in Fahrtrichtung
gesehen):
• Duratec−HE 16V/−SCi−Motor –
Aufkleber auf der Zahnriemenab−
deckung
• Duratec−VE 24V−Motor – vorne im
Motorraum, Ventildeckel
• DuraTorq−TDDi/TDCi 16V−Motor
– vorne rechts neben der Steuerket−
tenabdeckung
234
Technische Daten
KRAFTSTOFF
Tankinhalt: 58,5 Liter
Tanken Sie in Deutschland nur blei−
freien Kraftstoff nach DIN EN 228
(Dieselkraftstoff nach DIN EN 590).
Geringere Qualitäten können zu
Motorschäden führen. Die Tanksäu−
len sind im Inland entsprechend ge−
kennzeichnet.
Das Beimischen von Zusatz−
stoffen ist nicht erforderlich
und kann unter Umständen zu
Schäden am Motor und/oder zum
Ausschluss der Gewährleistung
führen.
Beim Entfernen des Tankdeckels
kann es zu einem Zischgeräusch
kommen, dies ist ganz normal und
unbedenklich. Um Überlaufen des
Kraftstoffs zu vermeiden, immer
nur bis zum zweiten Abschalten der
Zapfpistole tanken.
Benzinmotor
Tanken Sie nur bleifreien Kraftstoff
nach DIN EN 228 oder einer gleich−
wertigen Spezifikation.
Super bleifrei (95 Oktan)
Natürlich kann auch Super Plus
bleifrei verwendet werden.
Die Benzinmotoren haben einen
Tankstutzen mit kleinem Durch−
messer, passend für Bleifrei−Zapf−
pistolen.
235
Technische Daten
Nur bleifreien Kraftstoff
tanken. Verbleiter Kraftstoff
verursacht dauerhafte Schäden
an Katalysator und Lambda−
Sonde. Ford haftet nicht für Schä−
den, die durch die Verwendung
von verbleitem Kraftstoff entste−
hen. Solche Schäden sind von der
Gewährleistung ausgeschlossen.
Wenden Sie sich direkt an die
nächste Werkstatt, falls Sie verse−
hentlich verbleiten Kraftstoff ge−
tankt haben. Ein autorisierter
Ford Service Betrieb wird emp−
fohlen.
Dieselmotor
Tanken Sie nur Dieselkraftstoff
nach DIN EN 590 oder einer gleich−
wertigen Spezifikation.
Kein RME (Biodiesel) ver−
wenden. Ausnahmsweise
zulässig sind bestimmte Die−
selkraftstoffmarken, die bis
zu maximal 5 % Biodiesel ent−
halten. Ford haftet nicht für
Schäden, wenn Dieselkraftstoff
mit einem höheren Anteil an RME
getankt wurde.
Kein pflanzliches Öl anstelle
von Dieselkraftstoff
verwenden. Ford haftet nicht für
Schäden, wenn pflanzliches Öl
selbst in geringen Mengen getankt
wurde.
236
Zusätze nicht über einen
längeren Zeitraum verwen−
den. Kein Paraffin oder Benzin
dem Dieselkraftstoff beimischen.
Falls Sie versehentlich Benzin an−
stelle von Diesel getankt haben,
versuchen Sie nicht, den Motor zu
starten. Dies kann insbesondere
bei TDCi−Motoren zu schweren
Motorschäden führen, die wie−
derum hohe Reparaturkosten ver−
ursachen. Ford haftet nicht für
Schäden, die durch die Verwen−
dung von Benzin entstehen. Sol−
che Schäden sind von der Ge−
währleistung ausgeschlossen.
Wenden Sie sich dennoch direkt
an die nächste Werkstatt. Ein au−
torisierter Ford Service Betrieb
wird empfohlen.
Technische Daten
MOTORDATEN
1,8 l
Duratec−HE 16V
Motor
Hubraum nach Steuerformel cm3
1798
Motorleistung
gem. EG−Richtlinien
kW(PS)
bei 1/min
81 (110)
5500
92 (125)
6000
96 (130) 4
6000
Max. Drehmoment
gem. EG−Richtlinien
Nm
bei 1/min
165
3950
170
4500
175
4250
Super bleifrei 95 Oktan 1
Erforderlicher Kraftstoff
Dauerdrehzahl
1/min
5950
6500
6800
Max. Höchstdrehzahl
kurzzeitig
1/min
6175
6800
6675
Leerlaufdrehzahl, Lüfter an 1/min
Gemischaufbereitung
710±25
1−3−4−2
Zündkerzen (Motorcraft)
Elektrodenabstand
mm
Zündanlage
Ventilspiel
(kalt) 3
750±50
Elektronische Einspritzanlage
Zündfolge
AGFS 22 FE13J 2
1223294
(Finis Code)
1,3
1,6
Elektronische Zündung
Einlass mm
Auslass mm
Motorölfilter (Motorcraft)
1
2
3
4
1,8 l
Duratec−
SCi
0,25±0,03
0,30±0,03
EFL 404
Kann auch mit Super Plus bleifrei, 98 Oktan, betrieben werden.
Oder AGSF 22PPJ oder NGK PTR6F−13.
Bei stehendem Motor, frühestens fünf Minuten nach Abstellen prüfen/einstellen.
Mit 98 Oktan. Bei Verwendung von Super bleifrei, 95 Oktan, können geringfügige Unterschiede
auftreten.
237
Technische Daten
Motor
Hubraum nach Steuerformel cm3
2,0 l
Duratec−
HE 16V
2,5 l
Duratec−
VE 24V
3,0 l 24V
Duratec−
ST V6
1999
2495
2967
Motorleistung
gem. EG−Richtlinien
kW(PS)
bei 1/min
107 (145)
6000
125 (170)
6000
166 (226)
6150
Max. Drehmoment
gem. EG−Richtlinien
Nm
bei 1/min
190
4500
220
4250
280
4900
Super bleifrei 95 Oktan 1
Erforderlicher Kraftstoff
Dauerdrehzahl
1/min
6450
6500
6700
Max. Höchstdrehzahl
kurzzeitig
1/min
6675
6700
6900
Leerlaufdrehzahl,
Lüfter an
1/min
710±25
720±25
720±20
Gemischaufbereitung
Elektronische Einspritzanlage
Zündfolge
1−3−4−2
AGFS 22
FE13J 2
Zündkerzen (Motorcraft)
Elektrodenabstand
mm
Zündanlage
Ventilspiel
(kalt) 3
1−4−2−5−3−6
AGSF 32 FM
1,3
1,37
Elektronische Zündung
Einlass mm
Auslass mm
Motorölfilter (Motorcraft)
0,25±0,03
0,30±0,03
Ventilspielausgleich über
hydraulische Stößel
EFL 404
FL 820S
1 Kann auch mit Super Plus bleifrei, 98 Oktan, betrieben werden.
2 oder AGSF 22PPJ oder NGK PTR6F−13.
3 Bei stehendem Motor, frühestens fünf Minuten nach Abstellen prüfen/einstellen.
238
AGSF 22
FSCM
Technische Daten
2,0 l
DuraTorq−
TDDi 16V
Motor
Hubraum nach Steuerformel cm3
2,0 l
DuraTorq TDCi 16V
1998
Motorleistung
gem. EG−Richtlinien
kW(PS)
bei 1/min
66 (90)
4000
85 (115)
4000
96 (130)
3800/35001
Max. Drehmoment
gem. EG−Richtlinien
Nm
bei 1/min
245
1900
280
1900
330
1800
Erforderlicher Kraftstoff
Diesel
Dauerdrehzahl
1/min
Max. Höchstdrehzahl
kurzzeitig
1/min
Leerlaufdrehzahl, Lüfter an 1/min
Gemischaufbereitung
4800
4800
5000
4800
900±20
760±20
750±20
Elektronische Einspritzanlage
Zündfolge
1−3−4−2
Glühkerzen (Motorcraft)
EZD 38
Ventilspiel
Motorölfilter (Motorcraft)
Ventilspielausgleich über
hydraulische Stößel
EFL 484
1 Motorleistung für die Abgasnorm Euro IV.
239
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch nach EG−Richtlinien 80/1268/EWG
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
1,8 l Duratec−HE 16V 81 kW (110 PS), 4/5−Türer 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 82
3,82
10 9/11 2
10,9/11,2
5 6/5 6
5,6/5,6
7 5/7 6
7,5/7,6
179/182
225/40 R 18
1,8 l Duratec−HE 16V 81 kW (110 PS), Turnier 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 82
3,82
11 1/11 4
11,1/11,4
5 8/5 8
5,8/5,8
7 8/7 8
7,8/7,8
184/187
225/40 R 18
1,8 l Duratec−HE 16V 92 kW (125 PS), 4−/5−Türer 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 06
4,06
11 0/11 3
11,0/11,3
5 6/5 6
5,6/5,6
7 6/7 7
7,6/7,7
182/184
225/40 R 18
1,8 l Duratec−HE 16V 92 kW (125 PS), Turnier 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 06
4,06
11 1/11 4
11,1/11,4
5 8/5 8
5,8/5,8
7 8/7 9
7,8/7,9
186/189
225/40 R 18
1,8 l Duratec−SCi 96 kW (130 PS), 4−/5−Türer 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 36/3 05 1
4,36/3,05
−/9,9
/9 9
225/40 R 18
1 4,36 für die Gänge 1–4, 3,05 für die Gänge 5–6.
240
−/5,7
/5 7
−/7,2
/7 2
−/173
/173
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch nach EG−Richtlinien 80/1268/EWG
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−
Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
1,8 l Duratec−SCi 96 kW (130 PS), Turnier 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4,36/3,05
4
36/3 05 1
−/10,1
/10 1
−/5,9
/5 9
−/7,4
/7 4
−/179
/179
225/40 R 18
2,0 l Duratec−HE 16V 107 kW (145 PS), 4−/5−Türer 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 06
4,06
11 2/11 5
11,2/11,5
5 8/5 8
5,8/5,8
7 8/7 9
7,8/7,9
187/189
225/40 R 18
2,0 l Duratec−HE 16V 107 kW (145 PS), Turnier 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 06
4,06
11 3/11 6
11,3/11,6
6 0/6 0
6,0/6,0
8 0/8 1
8,0/8,1
191/193
225/40 R 18
2,0 l Duratec−HE 16V 107 kW (145 PS), 4−/5−Türer Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 23
4,23
/12 6
−/12,6
/7 2
−/7,2
/9 1
−/9,1
/218
−/218
225/40 R 18
2,0 l Duratec−HE 16V 107 kW (145 PS), Turnier Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 23
4,23
−/12,7
/12 7
−/7,3
/7 3
−/9,2
/9 2
−/221
/221
225/40 R 18
1 4,36 für die Gänge 1–4, 3,05 für die Gänge 5–6.
241
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch nach EG−Richtlinien 80/1268/EWG
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−
Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
2,5 l Duratec−HE 24V 125 kW (170 PS), 4−/5−Türer 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4,36/3,05
4
36/3 05 1
−/15,0
/15 0
−/7,5
/7 5
−/10,2
/10 2
−/244
/244
225/40 R 18
2,5 l Duratec−HE 24V 125 kW (170 PS), Turnier 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4,36/3,05
4
36/3 05 1
−/15,1
/15 1
−/7,7
/7 7
−/10,4
/10 4
−/249
/249
225/40 R 18
2,5 l Duratec−HE 24V 125 kW (170 PS), 4−/5−Türer Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 71
3,71
−/15,1
/15 1
−/7,4
/7 4
−/10,2
/10 2
−/244
/244
225/40 R 18
2,5 l Duratec−HE 24V 125 kW (170 PS), Turnier Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 71
3,71
/15 3
−/15,3
/7 7
−/7,7
/10 5
−/10,5
/251
−/251
225/40 R 18
3,0 l 24V Duratec−ST V6 166 kW (226 PS), 4−/5−Türer 6−Gang Schaltgetriebe
225/40 R 18
3,87/2,76 2
−/14,5
−/8,0
−/10,4
−/249
3,0 l 24V Duratec−ST V6 166 kW (226 PS), Turnier 6−Gang Schaltgetriebe
225/40 R 18
3,87/2,76 2
−/14,6
1 4,36 für die Gänge 1–4, 3,05 für die Gänge 5–6.
2 3,87 für die Gänge 1–4, 2,76 für die Gänge 5–6.
242
−/8,2
−/10,6
−/254
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch nach EG−Richtlinien 80/1268/EWG
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−
Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
2,0 l DuraTorq−TDDi 16V 66 kW (90 PS), 4−/5−Türer 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 41
3,41
8 1/
8,1/−
4 5/
4,5/−
5 8/
5,8/−
154/
154/−
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDDi 16V 66 kW (90 PS), Turnier 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 41
3,41
8 3/
8,3/−
4 7/
4,7/−
6 0/
6,0/−
158/
158/−
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), 4−/5−Türer 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 41
3,41
7 8/7 7
7,8/7,7
4 4/4 6
4,4/4,6
5 6/5 8
5,6/5,8
148/154
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), Turnier 5−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 41
3,41
7 9/7 8
7,9/7,8
4 6/4 8
4,6/4,8
5 8/5 9
5,8/5,9
153/157
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), 4−/5−Türer 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 07/2 85 3
4,07/2,85
7 8/8 1
7,8/8,1
4 7/4 8
4,7/4,8
5 7/6 0
5,7/6,0
151/159
225/40 R 18
3 4,07 für die Gänge 1–4, 2,85 für die Gänge 5–6.
243
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch nach EG−Richtlinien 80/1268/EWG
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−
Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), Turnier 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4,07/2,85
4
07/2 85 3
7 9/8 3
7,9/8,3
4 8/5 0
4,8/5,0
5 8/6 2
5,8/6,2
154/163
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), 4−/5−Türer Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 49
3,49
10 2/
10,2/−
5 8/
5,8/−
7 4/
7,4/−
196/
196/−
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS), Turnier Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 49
3,49
10 2/
10,2/−
5 9/
5,9/−
7 5/
7,5/−
198/
198/−
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS), 4−/5−Türer 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 07/2 85 3
4,07/2,85
7 7/8 1
7,7/8,1
4 7/4 8
4,7/4,8
5 8/6 0
5,8/6,0
154/159
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS), Turnier 6−Gang Schaltgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
4 07/2 85 3
4,07/2,85
7 8/8 3
7,8/8,3
225/40 R 18
3 4,07 für die Gänge 1–4, 2,85 für die Gänge 5–6.
244
4 9/5 0
4,9/5,0
6 0/6 2
6,0/6,2
158/163
Technische Daten
Kraftstoffverbrauch in Liter/100 km
Reifen−
größe
Achsüber−
setzung
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
außer−
städtische
Bedingungen
Abgasnorm
Euro III/IV
insgesamt
Abgasnorm
Euro III/IV
CO2−
Emission
(g/km)
Abgasnorm
Euro III/IV
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS), 4−/5−Türer Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 49
3,49
10 2/
10,2/−
5 8/
5,8/−
7 4/
7,4/−
196/
196/−
225/40 R 18
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS), Turnier Automatikgetriebe
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
3 49
3,49
10 2/
10,2/−
5 9/
5,9/−
7 5/
7,5/−
198/
198/−
225/40 R 18
245
Technische Daten
MOTORÖL
Motorölwechsel
Die Ford−Werke AG empfiehlt,
Ford/Motorcraft Motoröl
Formula E SAE 5W−30 für den
Motor Ihres Fahrzeuges zu verwen−
den. Bei der Entwicklung des Mo−
tors wurde die Verwendung dieses
Öls zugrunde gelegt. Dieses Öl er−
möglicht eine optimale Leistungs−
charakteristik.
Alternativ kann auch ein vergleich−
bares Motoröl der Viskositätsklasse
SAE 5W−30 verwendet werden, das
der Ford Spezifikation
WSS−M2C913−B entspricht.
Motoröl nachfüllen
Sollte ein Öl nach oben genannter
Spezifikation nicht verfügbar sein,
muss je nach Außentemperatur ein
Öl der Viscosität SAE 5W−30,
SAE 5W−40 oder SAE 10W−40, ge−
mäß den Bestimmungen ACEA
A1/B1 oder ACEA A3/B3 verwen−
det werden. Dabei kann es zu län−
geren Startphasen und verminder−
ter Motorleistung sowie zu höherem
Kraftstoffverbrauch und Schadstoff−
ausstoß kommen.
Ihr Ford Händler ist über Änderun−
gen und Verbesserungen der emp−
fohlenen Öle informiert.
Wenn Sie weitere Informationen
oder Hilfe benötigen, wird Ihr Ford
Händler Sie gerne beraten.
246
Außentemperatur
Empfohlene Viskositätsklasse
Keine Öle verwenden, die
nicht der genannten Spezifi−
kation entsprechen. Die Verwen−
dung ungeeigneter Öle kann zu
Motorschäden führen, welche
nicht durch die Ford Gewährleis−
tung abgedeckt werden.
Öl nie über die MAX−Mar−
kierung am Ölmessstab auf−
füllen.
Das Beimischen von Zusatz−
stoffen ist nicht erforderlich
und kann unter Umständen bei
Motorschäden zum Ausschluss
der Gewährleistung führen.
Technische Daten
FLÜSSIGKEITEN
Wechseln Sie die Flüssigkeiten ge−
mäß den Angaben im Service−Heft
Einzelheiten und Garantiebe−
dingungen.
Getriebeöl
Schaltgetriebe
Ford Getriebeöl oder Getriebeöl
gemäß Ford Spezifikation
WSD−M2C 200−C verwenden.
Automatikgetriebe
Der Ölstand wird im Rahmen des
Wartungsumfanges regelmäßig
überprüft.
Lenkhilfe
Hydrauliköl gemäß Spezifikation
WSA−M2C 195−A verwenden.
Brems−/Kupplungsflüssigkeit
Motorcraft Super DOT 4−Bremsflüs−
sigkeit oder Bremsflüssigkeit gemäß
Ford Spezifikation ESD−M6C 57−A.
Bei Bedarf bis MAX−Markierung
auffüllen.
Bremsflüssigkeit auf nichtpetro−
leumhaltiger Basis verwenden.
Bei schweren Fahrbedingungen
(wie z. B. Fahren mit Anhänger
oder häufigem Fahren im Gebirge)
muss die Bremsflüssigkeit beim
Auswechseln der Bremsbeläge
erneuert werden.
Beim Nachfüllen von
Bremsflüssigkeit ist auf ab−
solute Sauberkeit zu achten. Jegli−
che Verunreinigung im Brems−
system kann die Bremsleistung
beeinträchtigen.
Kühlflüssigkeit
50 % Wasser und 50 % Motorcraft
SuperPlus Kühlkonzentrat oder
Kühlflüssigkeit gemäß Ford Spezifi−
kation WSS−M97 B44−D mischen.
Scheibenwaschanlage
Wasser mit Scheibenreiniger−Kon−
zentrat mischen. Vor dem ersten
Frost auf Gefrierschutz−Scheiben−
reiniger umstellen.
Das genaue Einhalten des Mi−
schungsverhältnis ist entscheidend,
um die volle Reinigungswirkung zu
erreichen. Es wird empfohlen,
Scheibenreiniger Konzentrat und
Wasser vor dem Einfüllen in den
Vorratsbehälter in einem separaten,
sauberen Behälter vorzubereiten.
Am besten eignet sich ein durch−
sichtiger, drei bis fünf Liter fassen−
der Behälter mit einer Messskala.
Das richtige Mischungsverhältnis
entnehmen Sie den Angaben auf
der Verpackung. Die Verwendung
von Ford Scheibenklar Sommer und
Ford Scheibenklar Winter wird
empfohlen.
247
Technische Daten
Tankstopp−Kurzinfo
Zur schnellen Information beim
Tankstopp finden Sie auf der Um−
schlagrückseite nochmals die wich−
tigsten Angaben in Kurzform.
Leere Öldosen und gebrauchte
Öl− und Kraftstoffilter gehören
nicht in den Hausmüll; bitte um−
weltgerecht entsorgen.
Füllmengen (Liter)
Motor
1,8 l
Duratec−
HE 16V
1,8 l
Dura−
tec−SCi
Motoröl
− mit Filter
− ohne Filter
Schaltgetriebe
4,3
3,9
1,9
1,75
Automatikge−
triebe
–
Scheibenwasch−
anlage
3,0 l
24 V
Duratec−
ST V6
2,0 l
Dura−
Torq−
TDDi
2,0 l
Dura−
Torq−
TDCi
16V
5,5
5,0
5,6
5,2
6,0
5,8
6,0
5,8
1,9
1,9/
1,75 2
–
7,9
1,75
8,8
–
Max−Markierung
8,3
2,6/6,6 1
8,1
9,5
2,5/5,0 1
Kraftstoff−
behälter
Brems−/
Kupplungsanlage
1 Ohne/mit Scheinwerferwaschanlage
2 Fahrzeuge mit 6−Gang Schaltgetriebe.
3 mit Zusatzheizung
248
2,5 l
Duratec−
VE 24V
1,9
7,5
Lenkhilfe
Kühlsystem inkl.
Heizung
2,0 l
Duratec−
HE 16V
2,6/6,5 1
58,5
Max−Markierung
10,4/10,6 3
Technische Daten
FAHRZEUGGEWICHTE
Das zulässige Gesamtge−
wicht des Fahrzeugs und
die maximal zulässige Achslast
der vorderen und der hinteren
Achse beachten. Beim Anhänger−
betrieb sind die maximale An−
hängelast und die Stützlast zu be−
rücksichtigen. Die Daten finden
Sie auf dem Fahrzeug−Typen−
schild und in Ihren Fahrzeugpa−
pieren (länderabhängig). Ihr Ford
Händler ist Ihnen gerne behilflich.
Ein Überschreiten der zulässigen
Gewichte verändert das Fahr− und
Bremsverhalten des Fahrzeugs
und kann zu Unfällen führen.
Gemäß der Richtlinie 92/21/EWG
(Fassung 95/48/EG) darf das zuläs−
sige Gesamtgewicht und die tech−
nisch zulässige Hinterachslast im
Anhängerbetrieb unter bestimmten
Bedingungen überschritten werden.
Beachten Sie in jedem Fall die je−
weiligen nationalen Bestimmungen
für das Fahren mit Anhänger.
Das Basis−EG−Leergewicht ist die
Masse des Fahrzeuges in fahrberei−
tem Zustand, d. h. inklusive Kühl−
flüssigkeit, Schmiermittel, zu 90 %
gefülltem Kraftstofftank, Werkzeug
und Ersatzrad sowie einem Fahrer
(75 kg).
Die Maximale Zuladung ergibt
sich aus dem zulässigen Gesamtge−
wicht abzüglich Basis−EG−Leerge−
wicht.
Sonderausstattung und nachträg−
lich eingebautes Zubehör verrin−
gern die Zuladung.
Vier Insassen sind mit circa 300 kg
anzusetzen, d. h. durchschnittlich
mit 75 kg pro Person.
Schäden am Fahrzeug
vermeiden
Auf schlechten Straßen und Wegen
sowie beim Befahren von Bord−
steinkanten, steilen Rampen usw.
muss darauf geachtet werden, dass
tiefliegende Teile wie z. B. Spoiler
und Auspuff nicht aufsetzen und
dadurch beschädigt werden.
Dies gilt besonders für Fahrzeuge
mit tiefliegendem Fahrwerk (z. B.
ST220, Sportfahrwerk) und bei vol−
ler Beladung des Fahrzeugs.
249
Technische Daten
Fahrzeuggewicht (kg)
4−Türer
5−Türer
Turnier
1,8 l Duratec−HE 81 kW (110 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1360
1360
1470
Max. Zuladung
535
550
595
Zuläss. Gesamtgewicht
1895
1910
2065
Zuläss. Dachlast
75
1,8 l Duratec−HE 92 kW (125 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1360
1360
1470
Max. Zuladung
535
550
595
Zuläss. Gesamtgewicht
1895
1910
2065
Zuläss. Dachlast
75
1,8 l Duratec−SCi 96 kW (130 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1360
1360
1470
Max. Zuladung
575
585
630
Zuläss. Gesamtgewicht
1935
1945
2100
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l Duratec−HE 107 kW (145 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1360
1360
1470
Max. Zuladung
545
555
600
Zuläss. Gesamtgewicht
1905
1915
2070
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l Duratec−HE 107 kW (145 PS) Automatikgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1360
1470
1470
Max. Zuladung
575
480
625
Zuläss. Gesamtgewicht
1935
1950
2095
Zuläss. Dachlast
250
75
Technische Daten
Fahrzeuggewicht (kg)
4−Türer
5−Türer
Turnier
2,5 l Duratec−VE 24V 125 kW (170 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
505
520
550
Zuläss. Gesamtgewicht
1975
1990
2140
Zuläss. Dachlast
75
2,5 l Duratec−VE 24V 125 kW (170 PS) Automatikgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
540
555
580
Zuläss. Gesamtgewicht
2010
2025
2170
Zuläss. Dachlast
75
3,0 l 24V Duratec−ST V6 166 kW (226 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
505
520
555
Zuläss. Gesamtgewicht
1975
1990
2145
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l DuraTorq−TDDi 16V 66 kW (90 PS) Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
535
545
585
Zuläss. Gesamtgewicht
2005
2015
2175
Zuläss. Dachlast
75
251
Technische Daten
Fahrzeuggewicht (kg)
4−Türer
5−Türer
Turnier
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS) 5−Gang Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
550
555
595
Zuläss. Gesamtgewicht
2020
2025
2185
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS) 6−Gang Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
560
565
605
Zuläss. Gesamtgewicht
2030
2035
2195
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 85 kW (115 PS) Automatikgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1590
1590
1590
Max. Zuladung
475
485
645
Zuläss. Gesamtgewicht
2065
2075
2235
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS) 6−Gang Schaltgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1470
1470
1590
Max. Zuladung
560
565
605
Zuläss. Gesamtgewicht
2030
2035
2195
Zuläss. Dachlast
75
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V 96 kW (130 PS) Automatikgetriebe
Basis−EG−Leergewicht
1590
1590
1590
Max. Zuladung
575
485
645
Zuläss. Gesamtgewicht
2065
2075
2235
Zuläss. Dachlast
252
75
Technische Daten
REIFEN
Reifenluftdruck
Reifenluftdruck bei kaltem Reifen
vor Antritt der Fahrt kontrollieren.
Für das Reserverad gilt der jeweils
höchste Wert Ihrer Fahrzeug/
Reifengrößen−Kombination.
Bitte beachten Sie bei der Verwen−
dung von Winterreifen, dass der
Reifenluftdruck evtl. entsprechend
den Angaben des Reifenherstellers
geändert werden muss. Die folgen−
den Reifenluftdrücke gelten für Ge−
schwindigkeiten bis zu 160 km/h.
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen)
bar
Reifengröße
1
Normalbelastung bis
3 Personen
vorn
hinten
1,8 l Duratec−HE 16V/−SCi
2,0 l Duratec−HE 16V
205/50 R 16
2,3
2,1
205/55 R 16
2,1
2,1
205/50 R 17
2,1
2,1
22
21
225/40 R 18
2,2
2,1
2,5 l Duratec−VE 24V
205/50 R 16
2,5
2,2
205/55 R 16
2,3
2,1
205/50 R 17
2,3
2,1
225/40 R 18
2,4
2,1
3,0 l 24V Duratec−ST V6
225/40 R 18
23
2,3
21
2,1
2,0 l DuraTorq−TDDi/TDCi 16V mit Schaltgetriebe
205/50 R 16
2,6
2,2
205/55 R 16
2,3
2,1
205/50 R 17
2,4
2,2
25
23
225/40 R 18
2,5
2,3
Volle Belastung über
3 Personen
vorn
hinten
2,5
2,4
2,5
24
2,4
2,8
2,8
2,8
2 8/2 9 2
2,8/2,9
2,7
2,4
2,5
2,6
2,8
2,8
2,8
2,8/2,9 2
25
2,5
2,8/2,9
2
8/2 9 2
2,7
2,4
2,6
27
2,7
2,8
2,8
2,8
2 8/2 9 2
2,8/2,9
1 Sommerreifen, je nach Ausführung in H−, U−, V−, W− oder Y−Ausführung
2 Turnier
253
Technische Daten
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen)
bar
Reifengröße 1
Normalbelastung bis
3 Personen
vorn
hinten
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V mit Automatikgetriebe
205/50 R 16
2,5
2,2
205/55 R 16
2,3
2,1
205/50 R 17
2,5
2,3
26
23
225/40 R 18
2,6
2,3
Alle
T125/85 R 16 3
4,2
4,2
1 Sommerreifen, je nach Ausführung in H−, U−, V−, W− oder Y−Ausführung
2 Turnier
3 Notrad
Anmerkung zur Anwendung der
Reifenluftdrücke
• Die aufgeführten Reifenluftdrü−
cke gelten bei kaltem Reifen.
• Die Reifenluftdrücke müssen auf
die nachfolgend aufgeführten Werte
erhöht werden, wenn die angege−
bene Geschwindigkeit für die jewei−
lige Reifenart über einen längeren
Zeitraum bzw. dauernd gefahren
wird.
• Die nachfolgend aufgeführten
Reifenluftdrücke gelten auch als
Standardwerte für Fahrzeuge mit
optionalem Sportfahrwerk unab−
hängig von der Fahrtgeschwindig−
keit.
• Ein Reifendruck−Aufkleber befin−
det sich zusätzlich auf der Innen−
seite der Tankklappe.
254
Volle Belastung über
3 Personen
vorn
hinten
2,7
2,6
2,7
28
2,8
2,8
2,8
2,8
2 8/2 9 2
2,8/2,9
4,2
4,2
Technische Daten
Reifenluftdruck für Dauergeschwindigkeiten über 160 km/h
(bei kaltem Reifen)
bar
Reifengröße 1
Normalbelastung bis
3 Personen
vorn
1,8 l Duratec−HE 16V/−SCi
2,0 l Duratec−HE 16V
Volle Belastung über
3 Personen
hinten
vorn
hinten
2,5
2,4
2,4
2,4
2,7
2,7
3,1
3,0
205/50 R 17
2,4
225/40 R 18
2,2
2,5 l Duratec−VE 24V
2,4
2,2
2,7
2,7
3,1
3,0
205/50 R 16
205/55 R 16
205/50 R 17
2,8
2,5
2,7
2,5
2,4
2,5
3,0
2,7
2,9
3,2
3,1
3,1
225/40 R 18
2,5
3,0 l 24V Duratec−ST V6 2
225/40 R 18
2,9
2,3
2,7
3,0
2,6
3,0
3,1
2,0 l DuraTorq−TDDi/TDCi 16V mit Schaltgetriebe
205/50 R 16
2,8
2,5
205/55 R 16
2,5
2,4
2,9
2,7
3,0
3,0
205/50 R 17
225/40 R 18
2,9
2,7
3,1
3,0
2,0 l DuraTorq−TDCi 16V mit Automatikgetriebe
205/50 R 16
2,8
2,5
205/55 R 16
2,6
2,4
2,9
2,8
3,0
3,0
205/50 R 17
225/40 R 18
2,9
2,8
3,0
3,0
205/50 R 16
205/55 R 16
2,8
2,6
2,7
2,6
2,5
2,3
2,4
2,4
1 Sommerreifen, je nach Ausführung in H−, U−, V−, W− oder Y−Ausführung
2 für Dauergeschwindigkeit über 220 km/h
255
Technische Daten
Reifen erneuern
Nicht geeignete Reifen oder
Felgen können zu Unfällen
und zum Erlöschen der Betriebs−
erlaubnis führen.
Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen
Rad−Reifenkombinationen ent−
nehmen Sie bitte Ihren Fahrzeug−
papieren (länderabhängig) oder
informieren Sie sich bei Ihrem
Ford Händler.
Sind die Reifen Ihres Fahr−
zeugs mit einem laufrich−
tungsgebundenen Profil versehen,
achten Sie beim Reifenwechsel
stets darauf, dass die Pfeile bei
Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs
in Laufrichtung zeigen. Die Pfeile
an beiden Seitenwänden des Rei−
fens kennzeichnen die Laufrich−
tung.
Bei Verwendung des Ersatzrads
gegen die Laufrichtung muss so
schnell wie möglich die Laufrich−
tung des Reifens in einer Werk−
statt korrigiert werden.
Leichtmetallfelgen dürfen
nie mit Radmuttern für
Stahlfelgen befestigt werden.
256
Hinweis: Neue Reifen benötigen
eine Einlaufstrecke von ca. 500 km.
Während dieser Zeit muss mit ver−
ändertem Fahrverhalten gerechnet
werden. Extreme Fahrmanöver
während der ersten 500 km sollten
daher unbedingt vermieden wer−
den.
Werkseitig montierte Reifen sind
auf das Fahrwerk Ihres Fahrzeuges
optimal abgestimmt und tragen
damit wesentlich zur guten Stra−
ßenlage und zu sicheren Fahr−
eigenschaften bei.
Technische Daten
Deshalb nur Reifen gleichen Fabri−
kats und gleicher Größe verwen−
den. Ihr Ford Händler wird Sie gern
beraten.
Hinweis: Die Funktion des Ge−
schwindigkeitsmessers wird von der
am Fahrzeug verwendeten Reifen−
größe beeinflusst. Wird eine Reifen−
größe verwendet, die von der werk−
seitig verbauten Größe abweicht
(der Durchmesser, nicht die
Breite), lassen Sie das Motorrege−
lungssystem von Ihrer Werkstatt
neu programmieren. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird emp−
fohlen. Wird das Motorregelungssy−
stem nicht neu programmiert,
könnte die Anzeige nicht länger
korrekt sein und würde nicht die
tatsächliche Geschwindigkeit anzei−
gen.
Um einen gleichmäßigeren Reifen−
verschleiß zwischen Vorder und
Hinterachse und somit eine Verlän−
gerung der Reifenlebensdauer zu
erzielen, sollten die Räder in ange−
messenen Intervallen von etwa
5 000 bis 10 000 km, wie in der Gra−
fik gezeigt, von vorne nach hinten
und umgekehrt gewechselt werden.
Der richtige Zeitpunkt für das Um−
setzen der Räder kann je nach
Fahrstil und Fahrbahnzustand vari−
ieren. Dabei wird empfohlen, die−
Reifen auf Beschädigungen zu prü−
fen.
257
Technische Daten
Winterreifen
Winterreifen immer auf alle
vier Räder montieren. Die
vom Reifenhersteller erlaubte
Höchstgeschwindigkeit einhalten.
Im Blickfeld des Fahrers (Instru−
mententafel) ist ein Aufkleber mit
der reduzierten, betriebsbedingten
Höchstgeschwindigkeit anzubrin−
gen.
Bitte beachten Sie bei der Verwen−
dung von Winterreifen, dass der
Reifenluftdruck evtl. entsprechend
den Angaben des Reifenherstellers
geändert werden muss.
Hinweis: Mit den Radmuttern von
serienmäßigen Leichtmetallfelgen
können Sie auch das Reserverad
mit Stahlfelge kurzzeitig (ein bis
zwei Wochen) befestigen.
Leichtmetallfelgen dürfen
nie mit Radmuttern für
Stahlfelgen befestigt werden.
Sollte das Reserverad zusammen
mit Winterreifen benutzt werden,
befolgen Sie die Regeln im Ab−
schnitt Reserverad.
258
Schneeketten
Es sind nur bestimmte feingliedrige
Schneeketten für die Antriebsräder
(vorn) zulässig, d. h. der innere
Spannring der Kette darf inkl. des
Schlosses einen Durchmesser von
max. 10 mm nicht überschreiten.
Auf der Hinterachse dürfen keine
Schneeketten montiert werden.
Fragen Sie Ihren Ford Händler nach
empfohlenen Schneeketten.
Nur auf Reifen der Größe
205/55 R 16 (6,5 J x 16’’ Felgen)
sind Schneeketten zulässig.
Nicht schneller als 50 km/h fahren.
Ketten auf schneefreien Strecken
sofort abnehmen.
ABS und Elektronisches Stabilitäts−
Programm sind voll funktionsfähig.
Um Beschädigungen an Radvoll−
blenden zu vermeiden, sollten diese
bei Schneekettenbetrieb abgenom−
men werden.
Nach Entfernen der Schneeketten
Radblenden sofort wieder montie−
ren.
Technische Daten
4−Türer
5−Türer
Abmessungen (mm)
A = Max. Länge
B = Gesamtbreite (inkl. Außenspiegel)
C = Gesamthöhe (bei Leergewicht)
D = Radstand
E = Spurweite
vorn
hinten
4−/5−Türer
4731/4753 1/4756 2
1931
1429−1459/1415−1459 2
2754
1522
1537
1 Mit Styling Paket
2 ST 220 Ausführung
259
Technische Daten
Turnier
Abmessungen (mm)
Turnier
4804/4831 1/4833 2
A = Max. Länge
B = Gesamtbreite (inkl. Außenspiegel)
1931
C1= Gesamthöhe (bei Leergewicht)
1481−1514/1427−1514 2
C2= Gesamthöhe (bei Leergewicht)
1441−1471
D = Radstand
E = Spurweite
1 Mit Styling Paket
2 ST 220 Ausführung
260
2754
vorn
1522
hinten
1537
Technische Daten
EINBAUABMESSUNGEN FÜR
ANHÄNGEKUPPLUNGEN
4−/5−Türer
Den nachträglichen Einbau
von Anhängekupplungen
nur durch eine Fachwerkstatt
ausführen lassen. Ein autorisier−
ter Ford Service Betrieb wird
empfohlen.
Abstände
A = Stoßfänger − Endpunkt Kugel
B = Mitte Befestigungspunkt − Mitte Kugel
C = Untergrund − Mitte Kugel
D = Radnabe − Mitte Kugel
E = Mitte Kugel − Längsträger
F = Innenseiten der Längsträger
G = Mitte Kugel − Mitte 1. Bohrung
H = Mitte Kugel − Mitte 2. Bohrung
mm 1
91
13
440−468 2
1102
413
825
472
673
1 Alle Maße beziehen sich auf von Ford freigegebene Anhängekupplungen.
2 Bei Leergewicht
261
Technische Daten
Turnier
Abstände
A = Stoßfänger − Endpunkt Kugel
B = Mitte Befestigungspunkt − Mitte Kugel
C = Untergrund − Mitte Kugel
D = Radnabe − Mitte Kugel
E = Mitte Kugel − Längsträger
F = Innenseiten der Längsträger
G = Mitte Kugel − Mitte 1. Bohrung
H = Mitte Kugel − Mitte 2. Bohrung
I = Mitte Kugel − Mitte 3. Bohrung
1 Alle Maße beziehen sich auf von Ford freigegebene Anhängekupplungen.
2 Bei Leergewicht
262
mm 1
105
66
447− 480 2
1189
489
978
410
595
740
Technische Daten
FUNK−FERNBEDIENUNG
Sollte die Betriebserlaubnis Ihrer
Fernbedienung überprüft werden,
verweisen Sie auf die nachfolgende
Tabelle.
Es wird empfohlen, die Fernbedie−
nung auch nur in den dort aufge−
führten Ländern zu benutzen.
Type approval of the remote control
Country
Official test number
433,92 MHz
5WK4 725/8686
–1
BAKOM 97.0946.K.P.
MCW 129/95 23/1997
433,92 MHz
5WK4 725/8686
1 Data not available at the time of printing.
263
Technische Daten
Type approval of the remote control
Country
Official test number
Buy label (Ref.No.: MÜ−20.039−091/97)
272/3−1998
IS−2732−00/01
IS−3017−00
433,92 MHz
5WK4 725/8686/8202/8687
433,92 MHz
5WK4 725/8686/8202
542/98
433,92 MHz
5WK4 725/8686/8202/8687
Ref.No.: 3K43D/3R 1B9/SPLS−RX9/98
264
Technische Daten
ELEKTRONISCHE WEGFAHRSPERRE
Sollte die Betriebserlaubnis Ihrer Wegfahrsperre überprüft werden,
verweisen Sie auf die untenstehende Tabelle.
Type approval of the engine immobilisation system
Country
Official test number
CEPT SRD 9cA
No label required
RTT/D/X1142, RTT/D/X1438, RTT/D/X1616
53000.002516/98
1422 102 485A, 1422 102 1183
BAKOM 94.0056.K.P.
MCW 129/95 1/1998
CEPT SRD 9cDK
Inductive near field system.
No type approval necessary.
CEPT SRD 9cUK
EK447/03/01/97
MU−275−008/98
265
Technische Daten
Type approval of the engine immobilisation system
Country
Official test number
CEPT−I DGPGF/SEGR/ 2/04/332282/FO
DGPGF/4/2/04/339553/PA
–1
TRA 24/5/221 TRA 24/5/109/2
IS−2855−00, IS−2855−01, IS−2855−02
No type approval necessary.
1206/179/45, L2431/10367−01l,
L2431/10367−02l, L2431/10367−03l
WT/122/98
NO95000140.R
CEPT SRD 9cNL
EXEMPTION FROM LICENSING.
ICP−039TC−95, ICP−039TC−98
176.01 S
EXEMPTION FROM LICENSING.
Confirmation Report: KTI 980226
LPREQ−RDAS−A−0470−98
PTD.515/98, PTD.516/98, PTD.517/98
TGM.13.03/03180−2252
FCC ID:
KMH−15607−DNGPATS
KMH−15607−CP3PATS
1 Data not available at the time of printing.
266
Stichwortverzeichnis
A
A
Abmessungen . . . . . . . . . . . 258−259
ABS
Siehe Bremsen
Abschleppen
Ab−/Anschleppen . . . . . . . 205−208
Abschleppöse . . . . . . . . . . . . . . 205
Automatikgetriebe
Getriebeöl . . . . . . . . . . . . . 221, 246
Getriebeöl−Füllmenge . . . . . . . 247
Kick−down . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Kontrollleuchte Overdrive . . . . . 15
Manuelles Schalten . . . . 49, 83, 146
Notfall−Entriegelung . . . . . . . . 209
Overdrive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . 80
Starten des Motors . . . . . . . . . . 142
Wählhebelpositionen . . . . . . . . . 79
Wählhebelsperre . . . . . . . . . . . . . 81
Zwangsrückschalten
(Kick−down) . . . . . . . . . . . . . . . 145
Achtungshinweise . . . . . . . . . . . . . 3
Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . 125−131
Front−Airbags . . . . . . . . . . . . . . 126
Kopf−Schulterairbags . . . . . . . . 130
Seiten−Airbags . . . . . . . . . . . . . 129
Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Warnleuchte Airbag . . . . . . 12, 132
Zweistufige Auslösung . . . . . . . 128
Anhängerbetrieb
Fahren mit Anhänger . . . . 151−157
Klimaanlage bei
Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . 153
Kugelhals . . . . . . . . . . . . . . 154−157
Anhebepunkte . . . . . . . . . . 194, 195
Antiblockiersystem (ABS)
Siehe Bremsen
Anzünder/Steckdose . . . . . . . . . . 85
Aschenbecher
Aschenbecher hinten . . . . . . . . . 87
Aschenbecher vorn . . . . . . . . . . . 84
Audio−Bedienkonsole für
Fond Passagiere . . . . . . . . . . . . . . 87
Automatikgetriebe
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . 208
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Fahren mit Automatik . . . 144−145
Autowäsche . . . . . . . . . . . . . 227−231
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . 199−204
Abgeklemmte Batterie . . . . . . . 140
Batterie Fernbedienung
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Hilfsbatterie . . . . . . . . . . . . 203−204
Neuprogrammierung
elektrische Fensterheber . . . . . . 76
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . 203−205
Warnleuchte Batterie . . . . . . . . . 10
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Beleuchtung
Siehe Licht
Blinkerhebel . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Bordcomputer . . . . . . . . . . 55−57
Warnsignal, akustisch . . . . . 55
267
Stichwortverzeichnis
B
E
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . 162−164
Antiblockiersystem (ABS) 163−164
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . 162, 246
Bremsflüssigkeitsvorrat . . . . . . 219
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Scheibenbremsen . . . . . . . . . . . 162
ESP
Siehe Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Sicherheits−Bremsassistent 165
Warnleuchte ABS . . . . . . . . . . . . 13
Warnleuchte Bremssystem . 11, 13
Zweikreis−Bremsanlage . . . . . . 162
C
CD−W echsler . . . . . . . . . . . . . . . . 59
D
Dachgepäckträger . . . . . . . 158−159
Dachlast . . . . . . . . . . . . 158, 249−250
Diebstahlwarnanlage . . . . . 108−109
Dieselmotor, Zusatzheizung . . . . 34
Drehzahlbegrenzer . . . . . . . . . . . 140
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . 17
DVD−Navigationssystem . . . . . . . 59
E
Einbauabmessungen für
Anhängekupplungen . . . . . 260−261
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2−5
Elektronisches
Stabilitäts−Programm
(ESP) . . . . . . . . . . . . . . . 165−167
Druckschalter ESP . . . . . . . . 29
Warnleuchte ESP . . . . . . . . . . 14
268
F
Fahren
Bremsen mit ABS . . . . . . . 163−164
Fahren mit Anhänger . . . . 151−157
Fahren mit Automatik . . . 144−145
Fahren mit Dachlast . . . . . 158−159
Fahren mit Katalysator . . . . . . 149
Wirtschaftlich fahren . . . . 160−161
Fahrzeug−Identifizierungs−Nr . . 234
Fahrzeug−T ypenschild . . . . . . . . 234
Fahrzeuggewichte . . . . . . . 248−250
Fahrzeugpflege . . . . . . . . . . 227−231
Autopflegemittel . . . . . . . . . . . . 231
Fensterheber, elektrisch . . . . 73−76
Klemmschutz . . . . . . . . . . . . . . . 75
Neuprogrammierung
elektrische Fensterheber . . . . . . 76
Fernbedienung . . . . . . . . . . . 98−103
Flüssigkeiten . . . . . . . . . . . . 246−247
Ford Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Frontscheibenheizung . . . . . . . . . 28
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Funk−Fernbedienung,
Betriebserlaubnis . . . . . . . . 262−263
Stichwortverzeichnis
G
H
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . 88−89
Abdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Gepäck transportieren . . . . . . . 119
Gepäcknetz . . . . . . . . . . . . . . 89, 90
Gepäckraum entriegeln . . . . . . 100
Gepäckraum öffnen . . . . . . . 29, 94
Warnleuchte Hecktür . . . . . . . . . 12
Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . 228
Hubraum . . . . . . . . . . . 237, 238, 239
Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Geschwindigkeitsmesser . . . . . . . 18
Geschwindigkeits−
regelsystem . . . . . . . . . . . . 50−52
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . 15
Getränkehalter . . . . . . . . . . . . . . . 84
Gewährleistung . . . . 2, 148, 232, 245
Gewichte . . . . . . . . . . . . . . . 248−250
Glühkerzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
H
Heckscheibe reinigen . . . . . . . . . 229
Heckscheibenheizung . . . . . . 28−29
Heizung und Lüftung . . . . . . . 31−43
Düsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Elektronische
Klimaautomatik . . . . . . . . 44−47
Klimaanlage bei
Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . 153
Klimaanlage warten . . . . . . . . . 211
Klimaanlage, manuelle . . . . . 37−41
Luftaustausch . . . . . . . . . . . . . . . 31
Luftverteilung . . . . . . . . . . . . . . . 33
Reinluftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Scheiben enteisen . . . . . . . . . . . 40
Zusatzheizung − Dieselmotor . . 34
I
Identifizierungsnummern . . . . . 234
Instrumententafel reinigen . . . . 233
Instrumententafel, Übersicht . . 6−7
K
Kaltstart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Katalysator . . . . . . . . . 148−150, 236
Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . 19
Kinder
Kindersicherung . . . . . . . . . . . . . 93
Rückhaltesysteme
für Kinder . . . . . . . . . . . . . 133−138
Klimaanlage
Siehe Heizung und Lüftung
Kofferraum
Siehe Gepäckraum
Kombiinstrument . . . . . . . . . . . 8−19
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . 8−19
Kopfstützen
Siehe Sitze
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Bleifrei . . . . . . . . . . . . . . . . 148, 235
Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . 235, 236
Kraftstoffsorte . . . . . . 237, 238, 239
Kraftstoff−
verbrauch . . . . . 160−161, 240−244
Tankanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . 148−150
269
Stichwortverzeichnis
K
L
Kraftstoff
Tankinhalt . . . . . . . . . . . . . 235, 247
Warnleuchte Kraftstoffreserve . 15
Licht
Innenleuchten . . . . . . . . . . . . . . . 64
Instrumentenbeleuchtung,
Helligkeitsregler . . . . . . . . . . . . . 24
Kontrollleuchte Scheinwerfer . . 13
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . 8−19
Lampenwechsel . . . . . . . . 172−181
Leseleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Lichthupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . 20−22
Multifunktionshebel . . . . . . . 53−55
Nebelscheinwerfer . . . . . . . . . . . 21
Nebelschlussleuchten . . . . . . . . 21
Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Scheinwerfer reinigen . . . . . . . 229
Kühlsystem
Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . 221
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . 220−221
Kühlflüssigkeits−Füllmenge . . 247
Kühlmittel Spezifikation . . . . . 246
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . 17
Kupplungsflüssigkeit
Kupplungsflüssigkeitvorrat . . . 219
Spezifikation . . . . . . . . . . . . . . . 246
L
Lederpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Leistung . . . . . . . . . . . . 237, 238, 239
Lendenwirbelstütze . . . . . . . . . . 112
Lenkung
Lenkhilfe, Ölspezifikation . . . . 246
Lenkrad einstellen . . . . . . . . . . . 49
Lenkradschloss . . . . . . . . . . . . . . 48
Ölstand Lenkhilfe . . . . . . . . . . . 221
Licht
Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . 20, 54
Akustiksignal Außenlicht . . . . . . 20
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Blinker−Kontrollleuchte . . . . . . 11
Einschaltautomatik
Außenbeleuchtung . . . . . . . . 22−23
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Fernlichtanzeige . . . . . . . . . . . . . 12
270
Scheinwerfer−Assistent . 22−23
Scheinwerfer−
Leuchtweitenregler . . . . . . . 25−26
Scheinwerfer−
Reinigungsanlage . . . . . . . . 62, 223
Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Türumfeldleuchten . . . . . . . . . . . 72
Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . 27
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . 8−19
Xenon−Scheinwerfer . . . . . . . . 172
Lüftung
Siehe Heizung und Lüftung
Stichwortverzeichnis
M
N
Motoren
Anlass−W iederholsperre . . . . . 140
Benzinmotoren . . . . . . . . . . . . . 140
Diesel Vorglühkontrollleuchte . . . 9
Dieselmotor starten . . . . . . . . . 143
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Motor überflutet . . . . . . . . . . . . 141
Motordaten . . . . . . . . 237, 238, 239
Motorhaube . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . 234
Motorräume . . . . . . . . . . . . 213−215
Motorregelungssystem . . . . . . . 170
Starten . . . . . . . . . . . . . . . . 140−143
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . 203−205
Turbo−Diesel abstellen . . . . . . . 143
Warnleuchte
Motorregelungssystem . . . . . . . . 14
Wegfahrsperre,
elektronisch . . . . . . . . . . . . 104−107
Nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . 217−222
Nebellampen
Siehe Licht
Niveauregulierung . . . . . . . . . . . 159
Motorhaube öffnen . . . . . . . . . . . . 95
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . 217−218
Füllmenge . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Motoröl−Einfüllstutzen . . . . . . 218
Motoröl−Messstab . . . . . . . 217−218
Motoröl−Spezifikationen . 245−247
Motorölfilter . . . . . . . 237−238, 239
Warnleuchte Öldruck . . . . . . . . . 10
Multifunktionsanzeige . . . . . . . . . 18
O
Ölsorten . . . . . . . . . . . . . . . . 245−247
Originalteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
P
Park−Pilot
Siehe Parken
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Einparkhilfe (Park−Pilot) 168−169
Polieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
R
Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . 226
Fahrzeug anheben . . . . . . 193−194
Felgen reinigen . . . . . . . . . . . . . 230
Notrad . . . . . . . . . . . . . . . . 191, 198
Rad abnehmen . . . . . . . . . . . . . 195
Rad montieren . . . . . . . . . . . . . 197
Radwechsel . . . . . . . . . . . . 189−196
Reifen erneuern . . . . . . . . . . . . 255
Reserverad . . . . . . . . . . . . 191−193
Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . 257
Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . 257
Radio−Fernbedienung . . . . . . 58, 59
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . 252−254
Siehe auch Räder und Reifen
Reifenluftdruck . . . . . . . . . . 252−253
Relais und Sicherungen . . . 183−188
271
Stichwortverzeichnis
S
S
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Anschieben/−schleppen . . . . . . 207
Getriebeöl . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
Getriebeöl−Füllmenge . . . . . . . 247
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . 77
Schließsystem
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Kindersicherung . . . . . . . . . . . . . 93
Scheiben enteisen . . . . . . . . . . . . 40
Scheiben wischen/waschen
Automatischer
Heckwischereinsatz . . . . . . . 63
Frontscheibenwaschanlage . . . . 62
Frontscheibenwischer . . . . . 60−61
Heckscheibe wischen/waschen . 63
Intervall wischen . . . . . . . . . . 60−61
Scheibenwaschwasser . . . . . . . 246
Scheibenwaschwasser−
Füllmenge . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Scheibenwischerautomatik
61
Scheinwerfer−Reinigungsanlage 62
Vorratsbehälter . . . . . . . . . . . . . 223
Waschdüsen . . . . . . . . . . . . . . . 224
Wischerblätter . . . . . . . . . . . . . . 224
Wischerhebel . . . . . . . . . . . . . 60−62
Scheinwerfer, Einstellung von
Xenon Scheinwerfern . . . . . . . . . 24
Schiebedach . . . . . . . . . . . . . . 66−70
Anlernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Klemmschutz . . . . . . . . . . . . . . . 68
Sicherheitsmodus . . . . . . . . . . . . 70
Schließsystem
Doppelschließung . . . . . . . . 96, 100
Fernbedienung . . . . . . . 92, 98−103
Fernbedienung,
Funk−Zulassung . . . . . . . . . . . . . 98
272
Komfortöffnen/− schließen
102
Lenkradschloss . . . . . . . . . . . . . . 48
Motorhaube öffnen . . . . . . . . . . 212
Schlösser . . . . . . . . . . . . . . . . 93−97
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . 92−108
Schlüssel programmieren . . . . 101
Schlüssel, codiert für
Wegfahrsperre . . . . . . 104, 106−107
Türen−W arnleuchte . . . . . . . . . . 12
Türschlösser . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Zentralverriegelung . . . . . . 96−103
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Schlüssel
Siehe Schließsystem
Selbsthilfetipps . . . . . . . . . . . . . . 170
Service . . . . . . . . . . . . . . . . . 210−211
Sicherheit und Umwelt . . . . . . . . . 3
Sicherheitsausstattung . . . . . . . . . 4
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . 119−122
Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Gurtwarner . . . . . . . . . . . . . 12, 123
Höheneinstellung . . . . . . . . . . . 122
Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Warnleuchte Gurtstraffer . . 12, 132
Sicherheitsgurte für schwangere
Frauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 121−122
Sicherheitshinweise Batterie199−201
Sicherheitsschalter
Kraftstoffeinspritzanlage . . . . . . 171
Stichwortverzeichnis
S
U
Sicherungen und Relais . . . 183−188
Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110−119
Aktive Kopfstützen . . . . . . . . . . 113
Druckschalter beheizte
und belüftete Sitze . . . . . . . . . . . 30
Klimatisierte/beheizte
Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115−116
Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Rückhaltesysteme
für Kinder . . . . . . . . . . . . . 133−138
Rücksitzlehne vorklappen . . . . 117
Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . 110, 131
Sitzpolster vorklappen . . . . . . . 118
Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Uhr, analog . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Umwelt und Sicherheit . . . . . . . . . 3
Unterbodenschutz . . . . . . . 150, 230
Sonnenblenden . . . . . . . . . . . . . . . 65
Spiegel
Außenspiegel . . . . . . . . . . . . 71−72
Außenspiegel einklappen . . 71, 72
Außenspiegel, beheizbar . . . . . . 72
Außenspiegel,
elektrisch einstellbar . . . . . . . . . 72
Innenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Türumfeldleuchten . . . . . . . . . . . 72
Wagenheber . . . . . . . . . . . . 193−194
Wagenwäsche . . . . . . . . . . . 227−230
Warmfahren . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Warnblinkanlage . . . . . . . . . . 27, 170
Warndreieck . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . 8−19
Warnsignal, akustisch . . . . . . . 20, 55
Wartungskalender . . . . . . . . . . . 211
Wegfahrsperre,
elektronisch . . . . . . . . . . . . 104−107
Betriebserlaubnis . . . . . . . . . . . 264
Schlüssel, codiert . . . 104, 106−107
Starten . . . . . . . . . . . . . . . . . 140−143
Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
T
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tankklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teilstreckenzähler . . . . . . . . . . . .
Türumfeldleuchten . . . . . . . . . . . .
18
87
19
72
V
Verbandkasten . . . . . . . . . . . . . . . 90
Verkehrsdurchsage ausschalten . 59
Vordersitze,
beheizt und belüftet . . . . . . . . . . . 30
Vordersitze,
klimatisiert und beheizt . . . 115−116
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
W
Z
Zentralverriegelung
Siehe Schließsystem
Zigarettenanzünder . . . . . . . . . . . 85
Zündkerzen . . . . . . . . . . . . . 237, 238
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
273
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