hinWeiSe UmWelterklärUng copyright Und rechtliche

Umwelterklärung
Novation
A division of Focusrite Audio Engineering Ltd.
Windsor House,
Turnpike Road,
Cressex Business Park,
High Wycombe,
Bucks,
HP12 3FX.
United Kingdom
Tel: +44 1494 462246
Fax: +44 1494 459920
E-Mail: sales@novationmusic.com
Web: http://www.novationmusic.com
Warenzeichen
Novation ist ein eingetragenes Warenzeichen der Focusrite Audio Engineering Ltd. Alle
weiteren in diesem Handbuch genannten Marken-, Produkt- und Firmennamen sowie weitere
registrierte Namen oder Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Haftungsausschluss
Novation hat höchstmögliche Sorgfalt darauf verwendet, alle in diesem Handbuch enthaltenen
Informationen so korrekt und vollständig wie möglich wiederzugeben. Novation übernimmt
keinerlei Haftung oder Verantwortung für Verluste oder Schäden, die dem Eigentümer des
Geräts, Dritten oder an anderen Geräten durch die Informationen in diesem Handbuch oder
das darin beschriebene Gerät entstehen. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen
können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Enthaltene technische
Daten und Abbildungen können abweichen.
Wichtige Sicherheitshinweise
1. Lesen Sie diese Anleitung.
2. Bewahren Sie diese Anleitung auf.
3. Beachten Sie alle Warnungen.
4. Befolgen Sie alle Anweisungen.
5. Verwenden Sie zum Reinigen des Geräts ausschließlich ein trockenes Tuch.
6. Stellen Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizlüftern, Wärmespeichern, Öfen oder anderen Wärme produzierenden Geräten (inklusive Verstärkern) auf.
7. Manipulieren Sie niemals den Schutzleiter des Netzsteckers. Ein verpolungssicherer Stecker
besitzt zwei Kontakte, von denen ein Kontakt breiter ist als der andere. Ein Schukostecker
besitzt zwei Kontakte und einen dritten Erdungskontakt. Der breitere Kontakt bzw. der Erdungskontakt dienen Ihrer Sicherheit. Sollte der Stecker des mitgelieferten Netzkabels nicht in
Ihre Steckdose passen, erhalten Sie im Fachhandel ein passendes Kabel.
8. Treten Sie nicht auf das Netzkabel, knicken Sie es nicht und behandeln Sie Stecker und
Buchsen besonders vorsichtig.
9. Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller empfohlene Erweiterungen/Zubehörteile.
10. Verwenden Sie nur Rollwagen, Ständer, Stative, Montageklammern oder Tische, die den
Anforderungen des Herstellers entsprechen oder die zum Lieferumfang des Geräts gehören.
Seien Sie beim Transport auf Rollwägen vorsichtig, um Verletzungen durch verrutschende oder
fallende Gegenstände zu vermeiden.
11. Ziehen Sie den Netzstecker des Geräts bei Gewitter oder wenn Sie das Gerät längere
Zeit nicht verwenden.
12. Lassen Sie alle Wartungsarbeiten von qualifiziertem Fachpersonal ausführen. Der ServiceFall tritt ein, wenn z. B. Netzkabel oder -stecker beschädigt sind, wenn Flüssigkeit oder Fremdkörper in das Gehäuse gelangt sind, das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt war, das
Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert, fallen gelassen oder anderweitig beschädigt wurde.
Stellen Sie keine offenen Flammen wie z. B. brennende Kerzen auf das Gerät.
WARNUNG: E
xtreme Lautstärkepegel auf Ohr- und Kopfhörern können zu Hörverlusten
führen.
WARNUNG: Dieses Gerät darf ausschließlich an USB-Buchsen vom Typ 1.1 oder 2.0
angeschlossen werden.
Konformitätserklärung: Informationen zur Einhaltung der Richtlinien
Produktkennung: Novation MiniNova
Verantwortlich:
American Music & Sound
Adresse:
4325 Executive Drive
Suite 300
Southhaven, MS 38672
Telefon:(800) 431-2609
Dieses Gerät entspricht den Anforderungen in Abschnitt 15 der FCC. Für den Betrieb müssen
zwei Forderungen erfüllt sein: (1) Das Gerät darf keine störenden Interferenzen verursachen,
und (2) das Gerät muss alle externen Interferenzen akzeptieren, auch wenn diese eine unerwünschte Beeinflussung des Betriebs verursachen.
Für Anwender in den USA:
An den Anwender:
1. Nehmen Sie keine Modifikationen an dem Gerät vor! Wenn es den Anweisungen
des Handbuchs entsprechend installiert und benutzt wird, entspricht dieses Gerät den
FCC-Richtlinien. Änderungen, die ohne ausdrückliche Erlaubnis von Novation vorgenommen
werden, können die Genehmigung der FCC zum Betrieb dieses Geräts aufheben.
2. Wichtig: Dieses Produkt erfüllt die FCC-Richtlinien, wenn hochwertige geschirmte
Leitungen zum Anschluss an andere Geräte verwendet werden. Bei Nichtverwendung von
geschirmten Kabeln oder Missachtung der Installationshinweise in diesem Handbuch können
magnetische Einstreuungen bei Geräten wie Radios und Fernsehern auftreten und die Genehmigung der FCC zum Betrieb dieses Geräts in den USA aufheben.
3. Anmerkung: Dieses Gerät wurde getestet und entspricht den Grenzwerten digitaler Geräte
der Klasse B gemäß Abschnitt 15 der FCC-Bestimmungen. Diese Grenzwerte bieten einen
ausreichenden Schutz gegen Interferenzen bei Installationen im häuslichen Bereich. Dieses
Gerät erzeugt und nutzt hochfrequente Energie und kann sie ausstrahlen. Wenn es nicht
nach den Anweisungen des Herstellers aufgestellt und betrieben wird, können Störungen im
Radio-/Fernsehempfang auftreten. In einzelnen Fällen können auch bei korrekter Installation
Einstreuungen auftreten. Wenn dieses Gerät Störungen des Funk- oder Fernsehempfangs verursachen sollte, was durch Ein- und Ausschalten des Geräts überprüft werden kann, empfiehlt
sich die Behebung der Störung durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:
• Richten Sie die Empfangsantenne neu aus oder stellen Sie diese anders auf.
• Erhöhen Sie den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger.
• Schließen Sie das Gerät an einen anderen Stromkreis an, mit dem der Empfänger nicht
verbunden ist.
• Wenden Sie sich bei Problemen an Ihren Händler oder an einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker.
Für Anwender in Kanada:
An den Anwender:
Dieses Digitalgerät der Klasse B entspricht der ICES-003 für Kanada.
Cet appareil numérique de la classe B est conforme à la norme NMB-003 du Canada.
Hinweis zur RoHS-Konformität
Focusrite Audio Engineering Limited arbeitet, wo anwendbar, gemäß den in der EU-Richtlinie
2002/95/EC festgelegten Bestimmungen zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher
Stoffe (RoHS) sowie den entsprechenden Abschnitten der Gesetzgebung Kaliforniens,
namentlich den Abschnitten 25214.10, 25214.10.2 sowie 58012 des Health and Safety
Code und Abschnitt 42475.2 des Public Resources Code.
ACHTUNG:
Der ordnungsgemäße Betrieb dieses Produkts kann durch starke elektrostatische Ladungen
(ESD) beeinträchtigt werden. In diesem Fall setzen Sie das Gerät einfach zurück, indem Sie es
aus- und wieder einschalten. Das Gerät sollte dann wieder ordnungsgemäß funktionieren.
Copyright und
rechtliche Hinweise
Novation ist ein eingetragenes Warenzeichen von Focusrite Audio Engineering Limited.
MiniNova ist ein Warenzeichen der Focusrite Audio Engineering Limited.
VST ist ein Warenzeichen der Steinberg Media Technologies GmbH.
Audio Units (AU) ist ein Warenzeichen von Apple, Inc.
RTAS ist ein Warenzeichen von Avid, Inc.
2012 © Focusrite Audio Engineering Limited. Alle Rechte vorbehalten.
FA0743-02
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Inhalt
Wichtige Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Umwelterklärung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Copyright und rechtliche Hinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Konformitätserklärung: Informationen zur Einhaltung der Richtlinien. . . . . . . . . . . . 1
EINLEITUNG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Hauptmerkmale:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Über dieses Handbuch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Registrieren Ihres MiniNova. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geräteübersicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Bedienoberfläche – Bedienelemente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Rückseite – Anschlüsse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Erste Schritte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Betrieb mit und ohne Computer – Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Standalone-Betrieb –
Audio- und MIDI-Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Anschließen eines Kopfhörers. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Hinweise zu den Menüs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Auswählen von Patches. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durchsuchen von Typen und Genres. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Laden von Patches mit der Taste FAVORITE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zuweisen eines Patches zu einem Pad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Laden eines Patches über ein Pad. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Demo-Modus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Soundbearbeitung mit der Performance-Steuerung. . . . . . . . . . . . . . 6
Parameter-Steuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zeile 1 und 2 – Tweak und (FX) Tweak. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zeile 3 bis 6 – Voreingestellte Tweak-Funktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Der Filter-Drehregler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Performance-Steuerung mit Pads. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Arpeggiator. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vocoder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pitch und Mod Wheel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Octave Shift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Speichern von Patches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren des MiniNova Betriebssystems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Grundlagen der synthetischen Klangerzeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Synth-Menüs – Referenz-Sektion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Hauptmenü: Audio In. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptmenü: Global . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptmenü: Arp. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptmenü: Chord. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptmenü: Edit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 1: Tweaks. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 2: Osc. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Oszillator-spezifische Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Globale Oszillatorparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 3: Mixer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 4: Filter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Filter-spezifische Parameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Globale Filterparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 5: Voice . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 6: Env. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Amplituden-Hüllkurve. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Was ist Legato?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Globale Hüllkurvenparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Filter Envelope (Filter-Hüllkurve). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hüllkurven 3 bis 6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 7: LFO. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 8: ModMatrx. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 9: Effects. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
EQ-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Compressor-Menü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Distortion-Menü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Delay-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reverb-Menü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chorus-Menü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gator-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 10: VoxTune. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Edit-Menü - Untermenü 11: Vocoder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Untermenü: Vocoder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptmenü: Dump. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Tabelle Wellenformen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle Sync-Werte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle LFO-Wellenformen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle Quellen für die Modulation Matrix. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle Modulation Matrix Ziele. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle Tweak-Parameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tabelle Filter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Arp-Modi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Gator-Modi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Effekt-Typen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Firmware-Updates. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
EINLEITUNG
Lieferumfang
ANMERKUNG: Mit dem MiniNova können extrem dynamische Audiosignale erzeugt werden.
Im Extremfall können dadurch Lautsprecher, andere Komponenten oder auch Ihr Gehör
geschädigt werden!
Bewahren Sie das Verpackungsmaterial auch für den Fall auf, dass Sie das Gerät einmal
verschicken müssen.
Vielen Dank, dass Sie sich für den MiniNova Synthesizer entschieden haben. MiniNova ist ein
leistungsstarker digitaler Synthesizer, der sich gleichermaßen für den Einsatz im Studio und
auf der Bühne eignet.
Hauptmerkmale:
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Polyphonie mit bis zu 18 Stimmen
Klassische analoge Synthesizer-Wellenformen
36 Wavetables
14 Filtertypen
Integrierte Effekt-Sektion mit Effekten wie Kompressor, Panner, EQ, Reverb,
Delay, Distortion, Chorus und Gator.
Vier konfigurierbare Endlosregler zur direkten Steuerung von bis zu 24 primären
Klangparametern
8 Performance-Pads zur Steuerung des Arpeggiators und für die
Echtzeitbearbeitung von Expression-Parametern
12-Band-Vocoder mit dynamischem Schwanenhalsmikrofon (liegt bei)
VocalTune-Prozessor
Klaviatur mit 37 anschlagsdynamischen Tasten
MIDI-Ein- und -Ausgänge
LC-Display
Für folgende Funktionen muss die entsprechende MiniNova/Novation-Software
(steht als Download zur Verfügung) installiert sein:
• MiniNova Editor (VST™, AU™, RTAS™ Plug-In) für den DAW-Einsatz
• Librarian zur Verwaltung von Patches (Mac/Windows)
Über dieses Handbuch
Wir können natürlich nicht wissen, ob Sie bereits über langjährige Erfahrung mit elektronischen
Keyboards verfügen oder ob dies Ihr erster Synthesizer ist. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit
irgendwo dazwischen. Wir haben also versucht, ein Handbuch zu schreiben, das für jeden
Anwender den größtmöglichen Nutzen bietet. Das bedeutet, dass erfahrene Anwender manche Abschnitte überspringen werden, während relativ unerfahrene Benutzer manche Teile erst
lesen werden, wenn sie sich die Grundlagen erarbeitet haben.
In jedem Fall sind ein paar Vorbemerkungen angebracht, bevor Sie weiterlesen. Wir haben ein
paar grafische Elemente verwendet, die es dem Leser hoffentlich einfacher machen, schnell
die gewünschten Informationen zu finden:
Abkürzungen, Konventionen
Da im gesamten Handbuch immer wieder auf die vier Endlosregler in der PERFORM-Sektion
der Bedienoberfläche verwiesen wird, werden wir sie ab jetzt als RCn bezeichnen, wobei n für
den jeweiligen Endlosregler (1 bis 4) steht.
Wenn im Text auf die Bedienelemente auf der Bedienoberfläche oder die rückseitigen Anschlüsse verwiesen wird, beziehen wir uns auf die jeweilige Nummer in der entsprechenden
Übersichtsgrafik, also [x] für die Bedienoberfläche und {x} für die Rückseite (siehe Seite 4 und
Seite 5).
Ihr MiniNova wurde im Werk sorgfältig verpackt, um einen sicheren Transport zu gewährleisten. Wenn Sie Hinweise auf einen Transportschaden feststellen, bewahren Sie das gesamte
Verpackungsmaterial auf und benachrichtigen Sie sofort Ihren Händler.
Bitte prüfen Sie anhand der folgenden Liste, ob die Verpackung alle Teile enthält. Sollten Teile
fehlen oder beschädigt sein, setzen Sie sich mit Ihrem Novation-Händler bzw. -Vertrieb in
Verbindung.
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MiniNova Synthesizer
Schwanenhalsmikrofon
Gleichstromnetzteil
USB-Kabel
Software-Download-Karte und Garantie-/Registrierungskarte
Benutzerhandbuch
Registrieren Ihres MiniNova
Es ist wichtig, dass Sie Ihren MiniNova mit der beiliegenden Software-Download- und Garantie-/Registrierungskarte registrieren. Erstens bestätigen Sie damit Ihren Garantieanspruch
und zweitens können Sie dann die MiniNova-Besitzern vorbehaltene Software herunterladen.
Erst nachdem Sie die Garantie-Registrierung durchgeführt haben, können Sie die auf der
Download-Karte vermerkten Codes in die entsprechenden Formulare auf unserer Webseite
eintragen und die Software herunterladen.
Stromversorgung
Der MiniNova wird mit einem Gleichstromnetzteil (9 V, 900 mA) ausgeliefert. Der innenliegende Kontakt des runden Anschlusssteckers ist der Pluspol. Der MiniNova kann wahlweise
über dieses Netzteil oder den USB-Anschluss eines Computers betrieben werden. Für eine
optimale Audio-Performance empfehlen wir allerdings, den MiniNova mit dem beiliegenden
Netzteil zu betreiben.
Das Netzteil für den MiniNova ist in zwei Versionen erhältlich, das für Ihr Land passende Netzteil liegt Ihrem MiniNova bei. Das Netzteil verfügt über austauschbare Steckdosen-Adapter.
Bitte verwenden Sie den für Ihre Steckdose passenden Adapter. BEVOR Sie das Netzteil für
den MiniNova an einer Steckdose anschließen, überprüfen Sie bitte, ob die örtliche Netzspannung den für das Netzteil angegebenen Werten (100 bis 240 V AC) entspricht.
Wir empfehlen dringend, ausschließlich das mitgelieferten Netzteil zu verwenden. Bei der Nutzung anderer Netzteile verlieren Sie Ihren Garantieanspruch. Passende Netzteile für NovationProdukte können im Verlustfall über den Novation-Fachhandel bezogen werden.
Wenn Sie den MiniNova über USB mit Strom versorgen, denken Sie daran, dass ein
USB-Anschluss laut Spezifikation eine Spannung von 5 V bei 0,5 A liefern sollte,
dieser Wert allerdings bei manchen Computern – insbesondere bei Laptops – oft
nicht erreicht wird. In diesem Fall kann es zu Fehlfunktionen des MiniNova kommen. Wenn Sie
MiniNova am USB-Anschluss eines Laptops betreiben, sollten Sie das Laptop nicht über den
Akku, sondern über den Netzadapter mit Strom versorgen.
FETT GEDRUCKTE GROSSBUCHSTABEN bezeichnen jeweils Bedienelemente bzw.
rückseitige Anschlüsse. Text, der auf dem Display erscheint, wird in den Parameter-Beschreibungen und -Tabellen in LCD-Schrift und im übrigen Handbuch fett gedruckt.
Tipps
Wie der Name schon sagt, erhalten Sie hier praktische Ratschläge, mit deren Hilfe Sie
den MiniNova nach Ihren Wünschen einrichten können. Sie müssen sich nicht daran
halten, aber in den meisten Fällen machen Ihnen die Tipps das Leben leichter.
Zusätzliche Informationen
In den mit diesem Symbol gekennzeichneten Abschnitten finden sich zusätzliche
Informationen für fortgeschrittene Anwender, die von Einsteigern übersprungen
werden können. Sie enthalten meist ausführliche Erklärungen zu bestimmten
Funktionen.
Performance-Parameter
Welche unglaublich flexiblen Möglichkeiten zur Klangerzeugung der MiniNova bietet,
werden Sie im zweiten Teil des Handbuchs feststellen, worin alle Parameter des
Menü-Systems einzeln beschrieben werden. Damit Sie aber bei Live-Auftritten nicht
durch die Menüs navigieren müssen, lassen sich die nützlichsten und wichtigsten Parameter
auch über die vier Endlosregler in der PERFORM-Sektion der Bedienoberfläche steuern. Auf
diese Parameter wird in der jeweiligen Beschreibung gesondert hingewiesen.
P
3
Geräteübersicht
7
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17 16
Bedienoberfläche – Bedienelemente
1.
Anschlagsdynamische Klaviatur mit 37 Tasten (3 Oktaven)
2.
PITCH und MOD Wheel: Das Pitch-Wheel verfügt über eine mechanische
Rückstellfunktion.
SELECT/EDIT-Sektion
3.
LCD-Punktmatrixanzeige mit zwei Zeilen à 8 Zeichen zur Anzeige von Patch- und
Menü-Informationen. Eine zusätzliche in das Display integrierte Balkenanzeige
gibt den Pegel des Eingangssignals, das Tempo in BPM sowie weitere StatusInformationen an.
4.
Wahlschalter TYPE/GENRE: Über diesen Schalter wählen Sie Gruppen von
Patches aus.
5.
SORT-Schalter: Sortieren Sie die Patches entweder nach Nummer oder alphabetisch.
6.
Gerasterter DATA-Endlosregler: Dient zur Auswahl von Patches und zur Eingabe
von Parameterwerten in den Menüs.
7.
PAGE I und H: Mit diesen Tasten blättern Sie vorwärts und rückwärts durch die
Menüseiten.
8.
MENU/BACK-Taste: Drücken Sie die Taste, um das Menü-System aufzurufen.
Durch erneutes Drücken wechseln Sie zur nächsthöheren Menüebene. Um das
Menü-System zu verlassen, halten Sie die Taste länger als eine Sekunde gedrückt.
9.
OK-Taste: Drücken Sie die Taste, um im Menü-System die nächste Menüebene zu
öffnen oder um Eingaben zu bestätigen.
10.
Save-Taste: Drücken Sie die Taste, um Änderungen an Patches zu speichern.
11.
Patch I und H: Mit diesen Tasten blättern Sie durch die Patches der aktuellen
Gruppe. Halten Sie beide Tasten für mindestens eine Sekunde gedrückt, um zum
DEMO-Modus zu wechseln.
PERFORM-Sektion
12. Endlosregler: Vier Endlosregler zur Bearbeitung von Parametern. Die Funktion
der einzelnen Regler wird über den Wahlschalter PERFORM ROW [13] festgelegt. (Die Endlosregler werden im Handbuch als „RCn“ bezeichnet, wobei n für
die Nummer des Reglers stehtt: „RC1“ ist beispielsweise der Endlosregler 1).
4
13.
Wahlschalter Perform Row: Über die sechs Positionen dieses Schalters schalten Sie die Parameter der vier Endlosregler [12] um. Die aktive Parametergruppe
wird durch eine LED angezeigt, die jeweils gesteuerten Parameter sind auf der
Bedienoberfläche des MiniNova aufgedruckt. Mit dem Wahlschalter schalten Sie
zwischen den Zeilen der aufgedruckten Tabelle um. Die Parameter der ersten
beiden Zeilen (Tweak) wurden von den Patch-Programmierern bei Novation für
das jeweilige Patch voreingestellt, um Ihnen direkten Zugriff auf die wichtigsten
und effektvollsten Klangvariationen zu geben.
14.
Filter: Dieser große Endlosregler ist besonders für expressive Live-Performances gedacht. Dieser Regler ist immer der Einsatzfrequenz von Filter 1 zugeordnet.
1
PAD-Sektion
15. PADS 1 bis 8: Eine Gruppe von acht beleuchteten, farbigen, anschlagsdynamischen Pads für die zwei Hauptfunktionen „Animate“ bzw. „Arpeggiate“. In Kombination mit der FAVORITE-Taste [17] können sie auch als „Schnelllade“-Tasten für
Ihre Lieblings-Patches verwendet werden.
16.
ANIMATE/ARPEGGIATE-Umschalter Über diesen Umschalter mit zwei Positionen und mechanischer Rückstellfunktion legen Sie fest, ob die Pads [15] die
Animate- oder die Arpeggiator-Funktion steuern sollen.
17.
FAVORITE-Taste: Wird zusammen mit den Pads [15] zum Laden bzw. Speichern
von Patches verwendet.
18.
HOLD-Taste: Über diese Taste ändern Sie die Funktion der Pads [15], indem Sie
sie dauerhaft auf „aktiviert“ setzen.
ARP-Sektion
19. ON: Beleuchtete Taste zum Ein- und Ausschalten des Arpeggiators Ist der Arpeggiator eingeschaltet, sind die acht Pads [15] dem Arpeggiator-Modus zugeordnet
und die Arpeggiator-LED der Pad-Sektion leuchtet.
20.
LATCH-Taste: Wenn Sie diese Taste drücken, wird der Arpeggiator-Effekt so
lange auf die zuletzt gespielte(n) Note(n) angewendet, bis Sie eine weitere Taste
drücken. Die LATCH-Funktion lässt sich auch so konfigurieren, dass sie bei der
Aktivierung des Arpeggiators automatisch aktiv ist.
21.
TEMPO-Regler: Hier stellen Sie das Tempo für den Arpeggiator ein. Die zugehörige LED blinkt in der jeweils eingestellten Geschwindigkeit und im Display wird
der BPM-Wert angezeigt.
Sonstiges
22. Anschluss für dynamisches Mikrofon: An diesem XLR-Eingang schließen
Sie das mitgelieferte Schwanenhalsmikrofon (oder ein anderes dynamisches
Mikrofon, das keine Phantomspeisung benötigt) an. Das Mikrofonsignal kann mit
der Vocoder- bzw. der VocalTune-Funktion des MiniNova bearbeitet sowie auf die
Audioausgänge gespeist werden. Dieser Eingang wird automatisch deaktiviert,
wenn Sie ein Kabel am Eingang EXT IN {8} auf der Rückseite anschließen.
23.
Master Volume: Über diesen Regler steuern Sie den Pegel der Audioausgänge und des Kopfhörerausgangs.
24.
Octave + und –: Über diese Tasten transponieren Sie den MiniNova pro Tastendruck um eine Oktave. Die aktuelle Transposition wird durch die zugehörigen
bunten LEDs angezeigt.
28
26
27
25
Rückseite – Anschlüsse
25.
Netzteilanschluss: Standard 2,2 mm-Buchse zum Anschluss des externen
9 V Netzteils (liegt bei). Siehe „Stromversorgung“ auf Seite 3.
26.
Ein-/Ausschalter: 3-Wege-Schalter mit folgenden Positionen:
POSITION
STROMVERSORGUNG
ext DC
externes 9 V Netzteil
OFF
Aus
USB
Stromversorgung über USB-Anschluss
27.
USB-Anschluss: USB-Anschluss Typ B USB 1.1 (2.0-kompatibel) zum Anschluss an einen PC oder Mac
28.
MIDI-Buchsen: Standard MIDI-In/Out-Buchsen (5-polige DIN-Buchsen)
29.
Anschluss für Sustain-Pedal: Zweipolige 6,3 mm Klinkenbuchse zum Anschluss Sustain-Pedals. Kompatibel zu den Schaltvarianten NO (standardmäßig
offen) und NC (standardmäßig geschlossen). Schließen Sie das Pedal an und
schalten Sie den MiniNova ein, der das Pedal nun automatisch erkennt. (Betätigen Sie das Pedal während der Erkennung nicht!) Weitere Informationen siehe
„Parameter: Footswitch configuration“ auf Seite 13.
Erste Schritte
Betrieb mit und ohne Computer – Vorwort
MiniNova kann als autarker Synthesizer mit oder ohne MIDI-Verbindung zu weiteren Klangmodulen oder Keyboards eingesetzt werden. Er lässt sich aber auch per USB an einen Windowsoder Mac-Computer anschließen und mit einer DAW-Software ansteuern. Zudem ist es
möglich, den MiniNova dann auch vollständig über das Plug-In MiniNova Editor zu steuern.
Die eigenständige Software MiniNova Librarian bietet eine komfortable Möglichkeit zum
Organisieren, Speichern und Laden von Patches.
30
29
32
31
33
30.
Kopfhöreranschluss: Dreipolige 6,3-mm-Klinkenbuchse zum Anschluss von
Stereokopfhörern. Die Kopfhörerlautstärke wird über den Regler MASTER
VOLUME [23] eingestellt.
31.
OUTPUT LEFT und RIGHT: An diesen zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen liegt
das Stereosignal an. Die Ausgänge arbeiten unsymmetrisch und liefern einen
Maximalpegel von +5 dBu.
32.
EXT IN: 6,3-mm-Klinkenbuchse zum Anschluss externer Instrumente oder
Line-Quellen. Wird dieser Eingang verwendet, ist der XLR-Anschluss [22] auf der
Vorderseite deaktiviert. Der Eingang arbeitet symmetrisch und akzeptiert einen
Maximalpegel von 0 dBu. Die Empfindlichkeit des Eingangs lässt sich über das
Menü-System (siehe „Parameter:
Input Gain“ auf Seite 12) einstellen.
33.
Kensington-Lock-Anschluss: Dient der Sicherung Ihres Synhesizers
Standalone-Betrieb –
Audio- und MIDI-Anschlüsse
Der einfachste und schnellste Weg zur Nutzung des MiniNova ist, die beiden rückseitigen Ausgangsbuchsen Output Left und Right {31} mit einem Stereoverstärker, einem Mischpult,
einem Audio-Interface oder anderem geeigneten Audio-Equipment zu verbinden.
Audio Out
Audio Out
Audio In
USB
ANMERKUNG: Der MiniNova ist kein Computer-MIDI-Interface. Zwar können über
die USB-Verbindung zwischen MiniNova und Computer MIDI-Daten übertragen
werden, über die MIDI-DIN-Anschlüsse des MiniNova ist dagegen kein Austausch
von MIDI-Daten zwischen dem Computer und anderen MIDI-Geräten möglich.
MiniNova, über USB an einem Computer angeschlossen.
USB überträgt MIDI-Daten an den und von dem Computer.
Die unterschiedlichen Anschluss- und Einsatzmöglichkeiten des MiniNova werden in der Dokumentation der Anwendungen MiniNova Editor und MiniNova Librarian behandelt. Die Software
selbst sowie die zugehörigen USB-Treiber stehen unter http://novationmusic.com/support zum
Download bereit.
Wenn der MiniNova erfolgreich mit der Software MiniNova Editor verbunden ist, wird im LCD
EDITOR angezeigt. Außerdem wird dort USB eingeblendet, sobald der MiniNova für den
Datenaustausch über USB mit einem Computer verbunden ist.
Wenn Sie den MiniNova in Kombination mit zusätzlichen Expandern nutzen möchten, verbinden Sie die Buchse MIDI OUT {28} des MiniNova mit der Buchse MIDI IN des ersten Expanders, an dem Sie dann entsprechend weitere Klangerzeuger anschließen können. Möchten
Sie den MiniNova über ein Master-Keyboard ansteuern, verbinden Sie die MIDI OUT-Buchse
des Master Keyboards mit dem MIDI IN-Anschluss des MiniNova. Achten Sie darauf, dass
das Master-Keyboard auf MIDI-Kanal 1 eingestellt ist (die Voreinstellung des MiniNova).
Controller-Keyboard
Externe Klangerzeuger
MIDI In
MIDI Out
5
Schalten Sie den Verstärker bzw. das Mischpult aus bzw. stumm und schließen Sie dann das
Netzteil am MiniNova {25} und einer Steckdose an. Schalten Sie den MiniNova ein, indem Sie
den Schalter {26} an der Rückseite in die Stellung ext DC bringen. Sobald der Startvorgang
abgeschlossen ist, wird im LC-Display das aktuelle Patch angezeigt. Sofern der Wahlschalter
TYPE/GENRE seit dem Ausschalten nicht betätigt wurde, wird dasselbe Patch geladen, das
beim Ausschalten zuletzt aktiv war. Wurde der TYPE/GENRE-Wahlschalter zwischenzeitlich
betätigt, wird das Patch mit dem niedrigsten Buchstaben- bzw. Zahlenwert (je nach Stellung
des SORT-Schalters) im ausgewählten Typ bzw. Genre angezeigt.
Schalten Sie nun das Mischpult, den Verstärker oder die Monitorboxen ein, spielen Sie ein
paar Noten und stellen Sie dabei den Regler Master Volume [23] auf eine angenehme
Lautstärke ein.
Anschließen eines Kopfhörers
Anstelle von Lautsprechern in Kombination mit Verstärker und Mischpult können Sie auch
einen Stereokopfhörer verwenden. Nutzen Sie hierfür die rückseitige Kopfhörerbuchse {30}.
Die Hauptausgänge bleiben dabei weiterhin aktiv. Der Regler MASTER LEVEL [23] steuert
auch die Kopfhörerlautstärke.
ANMERKUNG: Der Kopfhörerverstärker des MiniNova kann sehr hohe Signalpegel erzeugen,
seien Sie also bei der Einstellung der Lautstärke vorsichtig.
Hinweise zu den Menüs
Der MiniNova wurde mit dem Ziel entworfen, dem Musiker eine möglichst direkte und
unkomplizierte Steuerung der Sounds und der übrigen Gerätefunktionen zu bieten. Um das
Menü-System zu öffnen, drücken Sie die Taste MENU [8]. Das Menü-System besteht aus
sechs separaten Menüs:
Audio In
Global
Arp
Chord
Edit
Dump
Laden von Patches mit der Taste FAVORITE
Den acht Performance-Pads lassen sich bis zu acht Patches zuweisen, sodass Sie Ihre Lieblingssounds ohne langes Suchen schnell abrufen können.
Zuweisen eines Patches zu einem Pad
Laden Sie das gewünschte Patch und halten Sie dann gleichzeitig die Taste FAVORITE
[17] und eines der Pads gedrückt. Im Display wird AssignIn sowie ein Countdown von
3 Sekunden eingeblendet. Nach drei Sekunden wird im Display Favorite Assigned
angezeigt und das Patch ist nun dem Pad zugewiesen. Außerdem leuchtet das Pad nun rot.
Laden eines Patches über ein Pad
Halten Sie die FAVORITE-Taste gedrückt: Alle Pads blinken nun blau. (Ausnahme: Ist das
aktuell geladene Patch ebenfalls einem Pad zugewiesen, leuchtet dessen Pad rot.) Während
die Pads blinken, können Sie das gewünschte Patch durch Drücken des entsprechenden Pads
laden. Im LCD wird der Name des neuen Patches angezeigt.
Demo-Modus
Um den Demo-Modus des MiniNova zu starten, drücken Sie die beiden Tasten PATCH I
und H [11] gleichzeitig. Wenn Sie nun eines der Bedienelemente betätigen, wird im Display
eine kurze Beschreibung seiner Funktion angezeigt. Beachten Sie, dass im Demo-Modus die
Bedienelemente (außer Master Volume) keine Funktion haben.
Soundbearbeitung
mit der PerformanceSteuerung
Der MiniNova verfügt über eine Reihe von Bedienelementen speziell für den Bühneneinsatz.
Diese Bedienelemente bieten eine Vielzahl interessanter, manchmal verblüffender Möglichkeiten zur Soundgestaltung.
Sie finden die Performance-Bedienelemente auf der Bedienoberfläche in den Sektionen PERFORM, PADS und ARP (siehe Positionen 12 - 21 auf Seite 4).
Mit Hilfe der Tasten PAGE I und H [7] schalten Sie zwischen den Menüs um, mit OK [9] öffnen
Sie das gewünschte Menü. Mit den PAGE-Tasten wählen Sie dann den Parameter, dessen
Wert Sie mit dem DATA-Regler [6] verändern.
Um das Menü-System zu verlassen, drücken Sie die Taste MENU/BACK. Andernfalls wird
nach der Bildschirm nach einer voreingestellten Zeitspanne zurückgesetzt und blendet dann
Informationen zum aktuell geladenen Patch ein.
Auswählen von Patches
Ihr MiniNova enthält bei der Auslieferung bereits einen Satz Patches, die Sie jederzeit (außer
aus den Menüs heraus) abrufen können. Die Patches sind auf drei Bänke (A bis C) zu je 128
Patches (000 bis 127) aufgeteilt. Die Bänke A und B enthalten bereits je einen vollständigen
Satz Werks-Patches, Bank C enthält 128 Kopien von Werks-Patches, die Sie dann entweder
überschreiben oder als Ausgangsbasis für eigene Sounds verwenden können. Mit dem
TYPE/GENRE-Wahlschalter [4] in Stellung ALL können Sie entweder mit dem DATA-Regler
[6] oder den Tasten PATCH I und H [11] durch die Patches blättern. Ein neues Patch wird
geladen, sobald dessen Name im Display angezeigt wird.
Parameter-Steuerung
Während eines Live-Auftritts kommt es oft vor, dass man den einen oder anderen Aspekt eines
Sounds anpassen möchte. Zwar bietet der MiniNova Zugriff auf alle Klang-relevanten Parameter eines Sounds, dennoch ist es in einer Live-Situation wünschenswert, die wichtigsten
Parameter über einige wenige Bedienelemente bearbeiten zu können. Genau dazu dienen die
vier Endlosregler auf der rechten Seite der Bedienoberfläche (siehe Eintrag 12 auf Seite 4).
Verwenden Sie diese Regler zusammen mit dem Wahlschalter Perform Row [13]. Über eine
LED wird angezeigt, welche der sechs Zeilen mit Performance-Parametern den Reglern aktuell
zugewiesen ist. Beachten Sie, dass die Parameter der Zeilen 3 bis 6 für alle Patches gleich
bleiben, wobei sich die Regler je nach Patch sehr wahrscheinlich ganz anders auf den Sound
auswirken. Ist Zeile 1 oder 2 ausgewählt, befinden sich die Regler im „Tweak“-Modus, d. h. je
nach Patch sind die Regler anderen Parametern zugeordnet (siehe unten).
Patches einer Bank lassen sich numerisch oder alphabetisch sortieren (je nach Stellung des
Schalters SORT [5]).
Durchsuchen von Typen und Genres
Um Ihnen die Suche nach dem richtigen Patch zu erleichtern, sind Patches nicht nur in drei
Bänke aufgeteilt, sondern auch nach Klangcharakter kategorisiert. Jedes Patch gehört sowohl
einem Genre als auch einer Kategorie an: Das Genre steht grob für die Stilistik, in der das
jeweilige Klangprogramm zum Einsatz kommen könnte, während die Kategorie die Klangeigenschaften beschreibt. Über den TYPE/GENRE-Wahlschalter wählen Sie den gewünschten
Typ bzw. das gewünschte Genre aus.
Machen Sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu viele Gedanken über Begriffe wie „Resonance“ oder „Sustain“: Diese (und viele andere) Begriffe werden an späterer Stelle in diesem
Handbuch noch ausführlich beschrieben. Experimentieren Sie einfach mit den verschiedenen
Parametern und ihren unterschiedlichen Auswirkungen auf den Klang in verschiedenen PatchKategorien.
Sobald Sie Typ oder Genre festgelegt haben, können Sie in numerischer bzw. alphabetischer
Reihenfolge durch die Patches blättern.
Wenn Sie ein Patch laden, wird die Stellung der vier „Tweak“-Regler nur in den
seltensten Fällen dem aktuellen Wert des zugewiesenen Parameters entsprechen.
Beispiel: In Patch A000 („BassIsWet DC“) hat der Parameter Filter Envelope Decay
Time den Wert 27. Steht der entsprechende Tweak-Regler (RC2 in Zeile 4) nun beispielsweise auf der 2-Uhr-Position, würde man daraus auf einen völlig anderen Parameter-Wert
schließen. Zwei Pfeile geben im Display die Richtung an, in die Sie einen Regler drehen
müssen, um ihn auf den gespeicherten Parameter-Wert einzustellen. Sofern für die Option
Pot Pickup (im Global-Menü) die Einstellung On ausgewählt ist, arbeitet der Regler erst,
wenn kein Pfeil mehr angezeigt wird. Ist die Option Pot Pickup deaktiviert (Off), werden
Regelvorgänge sofort ausgeführt, was zu einem hörbaren „Springen“ des Parameterwerts
führen kann. Weitere Informationen zu Pot Pickup finden Sie auf Seite 13.
Folgende Genres und Typen stehen zur Auswahl:
TYPEN
GENRES
Alle
Vocoder/VocalTune
Rock/Pop
Bass
R&B/Hip Hop
Keyboard/Lead
Dubstep
Pad/Strings
House/Techno
Arp/Movement
D&B/Breaks
Classic Synth
6
Vocoder
Voc/MFX
Vocoder
Voc/MFX
Zeile 1 und 2 – Tweak und (FX) Tweak
Ist eine der ersten beiden Zeilen ausgewählt, wirken sich die Endlosregler je nach Patch unterschiedlich aus. Das liegt daran, dass die Effekt-Zuweisung mit dem Patch gespeichert wird.
Für jedes Werks-Patch sind bereits bestimmte Tweak-Parameter voreingestellt, die Sie aber
nach Belieben bearbeiten und austauschen können.
ANMERKUNG: Ist die zweite Zeile ((FX) TWEAK) ausgewählt, wird über RC4 in der Regel
der Effekt-Pegel gesteuert. Diese Zuweisung lässt sich jedoch im Untermenü TWEAK des
EDIT-Menüs ändern.
* In der Regel werden Sie dieses (oder ein anderes) Patch schneller finden, wenn Sie mit dem SORTSchalter die alphabetische Sortierung (A-Z) einstellen.
Um die Tweak-Effekte zu verstehen, probieren Sie sie am besten mit einem Patch aus: Stellen
Sie den TYPE*-Regler auf Arp/Movement und laden Sie das Patch „Synchromatic 1 PS“. Stellen
Sie nun den Wahlschalter Perform Row [13] auf die Zeile TWEAK. Spielen Sie nun auf der
Klaviatur und betätigen Sie dabei nacheinander die vier TWEAK-Regler, um zu hören, wie sie sich
auswirken. Sie werden feststellen, dass Sie den Sound auf diese Weise stark verändern können.
Wenn Sie nun die Zeile (FX) TWEAK auswählen, können Sie mit den TWEAK-Reglern die den
Patches zugeordneten Effekte bearbeiten, was wieder andere Soundmöglichkeiten bietet.
Zeile 3 bis 6 – Voreingestellte Tweak-Funktionen
Die Funktion der vier Drehregler ist für die Zeilen 3 bis 6 fest voreingestellt. Die nachfolgende
Tabelle enthält eine Liste aller Funktionen und verweist auf weitere in diesem Handbuch enthaltene Informationen zu den jeweiligen Parametern.
P
Es ist wichtig, dass Sie verstehen, dass die Art, wie sich die TWEAK-Regler auf den Sound
auswirken vom jeweiligen Patch abhängt. Je nach Patch lassen sich mit den TWEAK-Reglern
andere Aspekte im Sound bearbeiten.
Zeile Gruppe
RC1
Detaillierte Informationen über die Parameter aller Tweak-Regler der Zeilen 3 bis 6
finden Sie auf den in der folgenden Tabelle angegebenen Seiten.
RC2
Parameter
Weitere Informationen? Parameter
RC3
RC4
Parameter
Weitere Informationen?
3
Filter
Resonance
F1Res
Seite 17
Tracking
F1Track
Seite 17
Type
F1Type
Seite 17
Drive
F1Damnt
Seite 17
4
Filter Envelope
Attack
FltAtt
Seite 22
Decay
FltDec
Seite 22
Sustain
FltSus
Seite 22
Amount
F1Env2
Seite 17
5
Amplituden-Hüllkurve Attack
AmpAtt
Seite 20
Decay
AmpDec
Seite 20
Sustain
AmpSus
Seite 20
Release
AmpRel
Seite 21
6
Oscillator
01VSync
Seite 14
Osc 1 Density
O1Dense
Seite 15
Osc 2 Virtual Sync O2VSync
Seite 14
Osc 2 Density
O2Dense
Seite 15
Osc1 Virtual Sync
Weitere Informationen?
Parameter
Weitere Informationen?
Der Filter-Drehregler
Die wahrscheinlich häufigste Methode zur Klanggestaltung ist das Bearbeiten der Frequenz
des Hauptfilters (Filter 1). Aus diesem Grund gibt es für die Frequenzeinstellung von Filter
1 einen eigenen großen Drehregler [14] direkt neben den Parameter-Reglern. Probieren Sie
mit verschieden Patch-Typen, wie sich das Ändern der Filterfrequenz auf den Klangcharakter
verschiedener Sounds auswirkt.
Performance-Steuerung mit Pads
Über die acht unterhalb der Parameter-Regler angeordneten Pads lassen sich verschiedene Funktionen des MiniNova steuern. In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns allerdings
ausschließlich mit ihrer Verwendung zur Performance-Steuerung. Um die Pads für die
Performance-Steuerung zu aktivieren, stellen Sie den Schalter ANIMATE/ARPEGGIATE [16]
in die Stellung ANIMATE.
Wie bei den Tweak-Reglern hängt die Funktion der einzelnen Pads vom jeweils ausgewählten Patch ab. Auch hier verstehen Sie die Funktionsweise wieder am besten, wenn Sie die
Pads einfach mit einem Patch ausprobieren: Laden Sie das Patch „Cry4Moon DF“ (TYPE*
Keyboard/Lead) und tippen Sie während des Spiels die Pads nacheinander leicht an. Sie werden feststellen, dass sich der Sound bei jeder Berührung der Pads stark verändert. Probieren
Sie auch andere Patches aus, um die unterschiedlichen Effekte der Pads auszuprobieren.
Beachten Sie dabei, dass nicht bei jedem Patch alle acht Pads zugewiesen sind.
An späterer Stelle in diesem Handbuch erfahren Sie, wie Sie für ein Patch die Pads dauerhaft
bestimmten Parametern zuweisen können.
* In der Regel werden Sie dieses (oder ein anderes) Patch schneller finden, wenn Sie mit dem SORTSchalter die alphabetische Sortierung (A-Z) einstellen.
Arpeggiator
Der MiniNova bietet eine leistungsfähige Arpeggiator-Funktion, mit der sich Arpeggios
unterschiedlicher Komplexität und Rhythmik wiedergeben und in Echtzeit manipulieren lassen.
Wenn Sie eine einzelne Taste drücken, wird sie vom Arpeggiator erneut ausgelöst. Wenn Sie
einen Akkord spielen, identifiziert der Arpeggiator die einzelnen Noten und spielt sie einzeln
und der Reihe nach (diese Funktion wird als „Arpeggio-Muster“ oder „Arp-Sequenz“ bezeichnet). Wenn Sie also einen C-Dur-Dreiklang spielen, wird der Akkord in C, E und G aufgelöst.
Um den MiniNova Arpeggiator zu aktivieren, drücken Sie die ARP ON-Taste [19], woraufhin die
Taste leuchtet und die acht Pads ihre Farbe nach rot ändern. Wenn Sie jetzt eine Taste gedrückt
halten, wird die entsprechende Note immer wieder wiederholt und die Beleuchtung der Pads
zeigt das fortlaufende Rhythmus-Pattern an. Anfangs wird die Note bei jedem Beat der Sequenz
wiedergegeben, durch Antippen einzelner Pads können Sie die Wiedergabe an dieser Position
jedoch deaktivieren, so dass ein rhythmisches Muster entsteht. Die „abgewählten“ Pads leuchten
dann nicht mehr auf. Um ein „abgewähltes“ Pad wieder zu aktivieren, tippen Sie es erneut an.
Drücken Sie die LATCH-Taste, um das aktuell ausgewählte Arpeggio dauerhaft zu wiederholen, ohne dass hierfür eine Taste gehalten werden muss. LATCH kann auch aktiviert werden,
bevor der Arpeggiator eingeschaltet wird. In diesem Fall wird der Arpeggiator direkt nach dem
Einschalten des MiniNova die zuletzt gespielten Noten als Sequenz wiedergeben, bis Sie die
Wiedergabe unterbrechen. Über den Regler TEMPO können Sie die Wiedergabegeschwindigkeit erhöhen und verringern. Für weitere Informationen siehe Seite 13.
Vocoder
Mit dem integrierten Vocoder Ihres MiniNova können Sie durch Kombinieren von SynthSounds und Gesang (bzw. einem Instrument wie beispielsweise einer Gitarre) ein paar wirklich
fantastische Sounds erzeugen.
Um den Vocoder zu verwenden, schließen Sie zuerst ein Mikrofon (im Lieferumfang des MiniNova enthalten) an die MIC-Buchse [22] auf der Bedienoberfläche an. Um eine Gitarre oder
ein anderes Instrument zu verwenden, schließen Sie sie an der Buchse EXT IN {8} auf der
Geräterückseite an (der Mikrofoneingang ist dann deaktiviert). Stellen Sie nun den Gain-Pegel
für das Mikrofon bzw. das Instrument ein. Drücken Sie dazu die Taste MENU [8], wählen Sie
mit dem Data-Regler [6] den Eintrag Audio In und drücken Sie OK [9]. Das Menü-System
wird geöffnet und der Menüeintrag Audio In wird oben in der Liste angezeigt. Input Gain
(InptGain) ist der erste Eintrag im Audio-Menü. Mit dem DATA-Regler [6] stellen Sie dort
den Signalpegel ein, wobei der aktuelle Pegel als horizontaler Balken oben im LCD dargestellt
wird. Achten Sie darauf, dass auch bei Pegelspitzen das Segment OVER nicht aufleuchtet.
Stellen Sie den TYPE/GENRE Wahlschalter [4] auf VOCODER/VOCALTUNE und wählen Sie
eines der Patches dieser Gruppe aus. Halten Sie jetzt eine oder mehrere Tasten gedrückt und
singen Sie gleichzeitig in das Mikrofon (bzw. spielen Sie das an der Buchse EXT IN angeschlossene Instrument). Der Synthesizer-Sound wird nun durch das externe Audiosignal bearbeitet. Wie
bei jedem anderen Patch können Sie auch hier verschiedene Parameter mit dem FILTER-Regler,
den vier Endlosreglern der PERFORM-Sektion oder den Animate-Funktionen bearbeiten.
Wie bei den anderen Arten der Performance-Steuerung machen Sie sich am besten durch
Experimentieren mit den verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten vertraut.
Beachten Sie, dass bei den beiden Vocoder-Patches „Aaah 1“ (B073) und „Aaah 2“
(B074) das eingebaute Mikrofon nicht verwendet wird. Zwar nutzen diese Patches die
Vocoder-Funktionen des MiniNova, sie basieren jedoch auf im Patch abgelegten,
aufgezeichneten Phrasen.
Pitch und Mod Wheel
Wie bei den meisten anderen Synthesizer auch befinden sich beim MiniNova neben der
Klaviatur ein PITCH- sowie ein MOD(Modulation)-Wheel. Das PITCH-Wheel kehrt dank seiner
Rückstellfeder immer in die Mittelstellung zurück.
Betätigen Sie das PITCH-Wheel, um die Tonhöhe der gespielten Note(n) nach oben oder unten zu transponieren. Über das Menü-System lässt sich der Regelbereich in Halbtonschritten
auf Werte von einem Halbton bis zu einer Oktave festlegen.
Zwar hängt die genaue Funktion des MOD-Wheel vom jeweiligen Patch ab, im Allgemeinen
dient es aber zur Steuerung von Expression- und anderen Parametern. Übliche Anwendungen
sind das Hinzufügen eines Vibratos oder die Geschwindigkeitssteuerung einer Leslie-Simulation.
Der Arpeggiator des MiniNova wird über die drei ARP-Tasten ON [19], LATCH [20] und
TEMPO [21] gesteuert. Über die ON-Taste aktivieren/deaktivieren Sie den Arpeggiator.
Dem MOD-Wheel lassen sich sowohl einzelne als auch mehrere Sound-relevante Parameter
gleichzeitig zuweisen. Weitere Details zu diesem Thema finden Sie weiter unten im Handbuch.
Siehe „Was ist Legato?“ auf Seite 21.
7
Octave Shift
Mit diesen beiden beleuchteten Tasten [24] lässt sich die Klaviatur pro Tastendruck um jeweils
eine von maximal vier Oktaven nach oben oder unten transponieren. Die Farben der Tasten
geben dabei den Umfang der Transposition an: Sind beide LEDs aus (Voreinstellung), liegt die
unterste Taste der Klaviatur eine Oktave unter dem eingestrichenen C.
ANMERKUNG: Die Funktion Memory Protect ist ab Werk aktiviert, sodass jetzt wahrscheinlich
die Meldung Memory Protect! im Display erscheint. Um eine editierte Version des aktuellen
Patches speichern zu können, müssen Sie diese Funktion zuerst deaktivieren. Siehe „Parameter:
Memory Protection“ auf Seite 12.
Memory
Protect
Mittleres C
TRANSPOSITION
FARBE
(keine Taste gedrückt)
LEDs aus
± 1 Oktave
Rot
± 2 Oktaven
Magenta
± 3 Oktaven
Lila
± 4 Oktaven
Blau
Durch gleichzeitiges Drücken beider Octave-Tasten lässt sich die ursprüngliche Stimmung
jederzeit wiederherstellen.
Speichern von Patches
Bei Novation haben wir uns große Mühe gegeben, eine wirklich nützliche Sammlung großartiger Werks-Patches zu erstellen, die Sie ohne weitere Modifikationen verwenden können.
Dennoch bietet der MiniNova fast unendliche Möglichkeiten zur Editierung vorhandener und
Erstellung ganz neuer Sounds, die Sie dann sicherlich auch für die Zukunft speichern möchten.
Auch ohne die Anwendungen MiniNova Editor und MiniNova Librarian können Sie Ihre
Patches direkt auf dem Gerät speichern. Sobald Sie einen Patch-Parameter verändert haben,
wird im LCD das SAVE-Symbol angezeigt, um Sie daran zu erinnern, dass das Patch verändert wurde. So speichern Sie ein editiertes Patch:
1.
Drücken Sie die SAVE-Taste [10], woraufhin der ursprüngliche Name des
Patches angezeigt wird.
Grundlagen der
synthetischen
Klangerzeugung
Jetzt sollten Sie einen Namen für die editierte Version eingeben: Im Display wird eine Meldung
(Name?) gefolgt vom ursprünglichen Namen eingeblendet, wobei der erste Buchstabe des
Namens blinkt. Mit dem DATA-Regler [6] bzw. den Tasten PATCH I und H [11] blättern Sie
durch die alphanumerischen Zeichen.
•
Mit den Tasten PAGE I und H [7] wechseln Sie zum nächsten Zeichen, bis der neue
Name vollständig eingegeben ist.
•
Drücken Sie erneut SAVE. Sie werden nun aufgefordert, den Speicherort für das neue
Patch anzugeben. Als Voreinstellung wird der Speicherort des Original-Patches vorgegeben. Wenn Sie diese Auswahl bestätigen, wird die Original-Datei überschrieben. Mit dem
DATA-Regler [6] bzw. den Tasten PATCH I und H [11] können Sie einen anderen Speicherort auswählen. Anmerkung: In der leeren Bank C (128 Speicherplätze) können Sie
Ihre eigenen Patches speichern, ohne dass Original-Versionen überschrieben werden.
•
Nachdem Sie erneut SAVE gedrückt haben, werden Sie aufgefordert, das Patch einer
der TYPE-Kategorien des MiniNova zuzuordnen. Wählen Sie mit dem DATA-Regler eine
passende Kategorie aus und drücken Sie erneut SAVE.
•
Zuletzt müssen Sie noch ein passendes GENRE für das Patch angeben. Wählen Sie
mit dem DATA-Regler ein passendes Genre aus und drücken Sie erneut SAVE.
•
Nach erfolgreichem Speichervorgang wird im Display die Meldung Patch Saved
eingeblendet. Beachten Sie, dass zuvor bereits am Speicherort vorhandene Daten
durch das neue Patch überschrieben werden.
ANMERKUNG: Mit Hilfe der als Download erhältlichen Software MiniNova Librarian lassen
sich Patches noch schneller organisieren (speichern, laden, umbenennen, umsortieren usw.).
Diese Software kann unter http://novationmusic.com/support kostenlos heruntergeladen werden.
Aktualisieren des MiniNova Betriebssystems
Unter www.novationmusic.com/support werden von Zeit zu Zeit OS-Updates als MIDI-SysExDateien zum Download bereitgestellt. Um ein Update durchführen, schließen Sie den MiniNova
über USB an einen Computer an, auf dem die benötigten USB-Treiber installiert sind. Eine
vollständige Update-Anleitung liegt dem Download-Paket bei.
A
B
In diesem Abschnitt wird die synthetische Klangerzeugung eingehender behandelt und die
verschiedenen Basisfunktionen der Klangerzeugung und -bearbeitung im MiniNova erläutert.
Wenn Sie mit dem Thema der analogen Klangsynthese noch nicht vertraut sind, empfehlen
wir Ihnen, dieses Kapitel aufmerksam zu lesen. Anwender, die hiermit bereits Erfahrung haben,
können dieses Kapitel auslassen und gleich mit dem nächsten Kapitel fortfahren.
Um zu verstehen, wie ein Synthesizer Klänge erzeugt, muss man zuerst die einzelnen Komponenten und ihre Funktionen verstehen.
Wir nehmen einen Klang wahr, wenn periodische Schwingungen das Trommelfell in unserem
Ohr erreichen. Das Gehirn identifiziert diese Schwingungen verblüffend genau als einen spezifischen Klang aus einer unendlichen Anzahl verschiedenartigster Klänge.
Erstaunlicherweise kann jeder Klang mit Hilfe von nur drei Grundeigenschaften beschrieben
werden, die allen Klängen gemein sind. Diese sind:
• Tonhöhe (Pitch)
• Klangfarbe (Tone)
• Lautstärke (Volume)
Klänge unterscheiden sich lediglich durch die relativen Verhältnisse dieser drei Grundeigenschaften zueinander und wie sie sich im Verlauf des Klangs ändern.
Mit einem Synthesizer hat man präzise Kontrolle über diese drei Grundeigenschaften und ihren
zeitlichen Verlauf. Diese Grundeigenschaften haben oft anders lautende Bezeichnungen: Die
Lautstärke (Volume) kann als Amplitude oder Level, die Tonhöhe (Pitch) als Frequency und die
Klangfarbe (Tone) als Timbre bezeichnet werden.
Tonhöhe (Pitch)
Wie erwähnt, wird ein Klang als Luftschwingung über das Trommelfell wahrgenommen. Die
Tonhöhe (Pitch) eines Klangs wird von der Geschwindigkeit dieser Schwingungen bestimmt.
Ein erwachsener Mensch kann minimal etwa 20 Schwingungen pro Sekunde (= 20 Hz) wahrnehmen, die das Gehirn als Bass interpretiert. Die schnellsten wahrnehmbaren Klänge liegen
bei mehreren Tausend Schwingungen pro Sekunde, die das Gehirn als hohen Ton erkennt.
8
Zeit
Zeit
Wenn man die Anzahl der Pegelspitzen in den abgebildeten Wellenformen (Schwingungen)
vergleicht, sieht man, dass die Wellenform B exakt doppelt so viele Pegelspitzen hat wie Wellenform A. Damit ist Wellenform B genau um eine Oktave höher gestimmt als Wellenform A.
Die Anzahl der Schwingungen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne bestimmt die Tonhöhe
des Klangs. Daher wird die Tonhöhe oft auch als Frequenz bezeichnet. Somit entspricht die
Anzahl der Pegelspitzen einer Wellenform innerhalb einer bestimmten Zeit der Tonhöhe bzw.
Frequenz.
Klangfarbe (Tone)
Musikalische Klänge bestehen aus mehreren unterschiedlichen, zueinander in Beziehung
stehenden Tonhöhen, die gleichzeitig erklingen. Die tiefste bezeichnet man als Grundton (Fundamental Pitch) und sie entspricht der wahrgenommenen Musiknote. Die anderen Tonhöhen
in diesem Klang stehen in einfachen mathematischen Verhältnissen zur Grundtonhöhe und
werden Harmonische oder auch Obertöne genannt. Die relative Lautstärke jedes Obertons im
Vergleich zum Grundton bestimmt die gesamte Klangfarbe bzw. das Timbre des Klangs.
Betrachten wir zwei Instrumente wie etwa ein Cembalo und ein Klavier, bei denen dieselbe
Note auf der Tastatur mit der gleichen Lautstärke gespielt wird. Obwohl sie die gleiche Lautstärke und Tonhöhe haben, unterscheiden sich die Instrumente deutlich im Klang. Der Grund
dafür sind die unterschiedlichen Mechaniken der Tonerzeugung bei beiden Instrumenten, die
unterschiedliche Obertöne erzeugen. Die Obertöne im Klavierklang unterscheiden sich von
denen des Cembalos.
Lautstärke (Volume)
Die Lautstärke (Volume), oft auch als Amplitude oder Level bezeichnet, bestimmt, wie groß
bzw. hoch die Schwingungen eines Klangs sind. Einfach ausgedrückt: Ein Klavier ist in einem
Meter Entfernung lauter als in 50 Meter Entfernung.
1
Obertöne
Sinus-Welle
Sägezahn-Wellenform (Sawtooth Wave)
A
B
Lautstärke
Lautstärke
1
Es sind also nur drei Elemente, die einen Klang definieren – und diese Elemente müssen nun
auf einen Synthesizer übertragen werden. Es ist nur logisch, dass in einem Synthesizer diese
einzelnen Elemente von verschiedenen Sektionen generiert bzw. „synthetisiert“ werden.
2
Lautstärke
Obertöne
Sägezahn-Welle
3
4
5
Diese Wellenform besitzt sehr viele gerad- und ungeradzahlige Obertöne (Harmonics). Die
1
3
5
7
Lautstärke jedes Obertons
ist umgekehrt proportional zuObertöne
seiner Ordnungszahl.
Dreiecks-Welle
Lautstärke
Rechteck-/Puls-Wellenform (Square / Pulse Wave)
Eine Sektion im Synthesizer, die Oszillatoren, erzeugen einfache Wellenformen, welche die
Tonhöhe sowie den grundsätzlichen Gehalt an Obertönen bestimmen. Die Oszillatorsignale
werden in einem Mixer zusammengeführt und anschließend in eine weitere Sektion gespeist,
die als Filter bezeichnet wird. Hier kann die Klangfarbe (Tone) weiter bearbeitet werden, indem
man bestimmte Obertöne entfernt bzw. herausfiltert oder betont. Abschließend gelangt das gefilterte Signal in den Verstärker (Amplifier), der die eigentliche Lautstärke des Klangs definiert.
Oszillatoren
Mixer
Filter
Amplifier
Zusätzliche Sektionen des Synthesizers wie die LFOs und Hüllkurven (Envelopes) bieten im
Zusammenspiel mit den Oszillatoren, dem Filter und dem Verstärker verschiedene Möglichkeiten, die Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke des Klangs über einen zeitlichen Verlauf zu
entwickeln.
Weil LFOs und Hüllkurven (Envelopes) nur zur Steuerung (Modulation) der anderen Sektionen
des Synthesizers dienen, werden sie gemeinhin als Modulatoren bezeichnet.
Diese verschiedenen Sektionen des Synthesizers werden nun ausführlicher erläutert.
1
Rauschen (Noise)
2
1
2
Rechteck-Welle
4
5
3
4
5
Obertöne
Diese Wellenform besitzt nur ungeradzahlige Obertöne (Harmonics), deren Lautstärken den
ungeradzahligen Obertönen der Sägezahn-Wellenform entsprechen.
Bei der Rechteck-Wellenform sind die Abstände zwischen „Wellenberg“ und „Wellental“
gleich, das Verhältnis zwischen diesen beiden Zuständen, die einen vollständigen Zyklus
ergeben, beträgt 50 %.
Lautstärke
MiniNova bietet die Möglichkeit, dieses Verhältnis
in der Basiswellenform, sozusagen die
Lautstärke
„rechteckige Darstellung“, zu verschieben. Solche Wellenformen werden oft als Puls-Wellenform bezeichnet. Je weiter das Rechteck verschoben wird,
desto
1
3
5 mehr
7 geradzahlige Obertöne
1
Obertöne
Dreiecks-Welle
(Harmonics) kommen
hinzu und ändern den Charakter, der
Klang wird „nasaler“.
Obertöne
Sinus-Welle
Dieser Abstand in der Puls-Wellenform wird auch als Weite (Pulse Width) bezeichnet und
kann mit einem Modulator dynamisch verändert werden, woraus eine kontinuierliche Veränderung des Obertongehalts resultiert. Bei einer moderaten Geschwindigkeit der Modulation kann
Lautstärke
Lautstärke
die Puls-Wellenform einen sehr breiten Klangeindruck
erzeugen.
Die Oszillatoren und der Mixer
1 1
Den Oszillator kann man zu Recht als das Herz eines Synthesizers bezeichnen. Er erzeugt
auf elektronischem Weg eine Welle, welche wiederum Schwingungen erzeugt, wenn sie
etwa über einen Lautsprecher wiedergegeben wird. Diese Wellenform ist an eine steuerbare,
musikalische Tonhöhe gekoppelt, welche durch eine Keyboard-Taste oder über einen MIDINotenbefehl ausgelöst wird. Die grundsätzliche Klangfarbe der Wellenform wird von ihrer Form
bestimmt.
3
Obertöne
Lautstärke
Rechteck-Welle
Sägezahn-Welle
2 2
3 3
4 4
5 5
2
3
4
5
Klanglich macht es keinen Unterschied,
Obertöne
Obertöne
ob das Verhältnis in der Puls-Wellenform
positiv oder negativ verschoben wird: Bei
40 % oder 60 % ist der Obertongehalt
exakt gleich.
50%
Lautstärke
40%
Lautstärke
Vor vielen Jahren entdeckten die Pioniere der Synthesizerforschung, dass es nur wenige charakteristische Wellenformen sind, welche die1 im musikalischen
Sinne nützlichsten Obertöne
3
5
7
enthalten. Dreiecks-Welle
Die Namen dieser Wellenformen sind
von ihrer optischen Erscheinung abgeleitet,
Obertöne
wie sie sich auf einem Oszilloskop darstellt: Sinus (Sine), Rechteck (Square), Sägezahn (Sawtooth), Dreieck (Triangle) und Rauschen (Noise).
1
Lautstärke
Rauschen (Noise)
10%
1
Obertöne
Sinus-Welle
Jede Wellenform (außer Rauschen) hat einen bestimmten, musikbezogenen Obertongehalt,
welcher durch die weiteren Sektionen
des Synthesizers verändert werden kann.
Lautstärke
Die nachfolgenden Diagramme zeigen, wie diese Wellenformen auf einem Oszilloskop
1
4 Wie erwähnt
5
aussehen, sodass sich ihre Namensherleitung
von2 selbst3 erklärt.
sind es nur die
Rechteck-Welle
relativen
Lautstärkeverhältnisse der ObertöneObertöne
in einer Wellenform, die schließlich die Klangfarbe bestimmen.
Obertöne
60%
Lautstärke
Rauschen (Noise)
1
Sägezahn-Welle
2
3
4
5
Obertöne
Sinus-Wellenform (Sine Wave)
Lautstärke
Lautstärke
1
Rauschen (Noise)
Obertöne
Diese Wellenform besitzt nur eine einzige Frequenz. Ein Sinus erzeugt den „reinsten“ Klang,
weil er eben aus nur einer Tonhöhe (Frequenz) besteht.
Lautstärke
Dreiecks-Wellenform (Triangle Wave)
1
Sägezahn-Welle
2
3
4
3
5
7
Obertöne
Lautstärke
4
5
Digitale Wellenformen (Digital Waveforms)
Zusätzlich zu den traditionellen Oszillatorwellenformen bietet der MiniNova eine Reihe sorgfältig ausgewählter, digital erzeugter Wellenformen, die über einen Obertongehalt bieten, der mit
traditionellen Oszillatoren nur schwierig zu erzeugen ist.
5
Obertöne
Lautstärke
1
Dreiecks-Welle
3
Diese Wellenform besteht im Grunde aus Zufallssignalen und besitzt keine Grundtonhöhe und
somit keine tonalen Eigenschaften. Alle Frequenzen haben die gleiche Lautstärke. Weil
Rauschsignale keine Tonhöhe besitzen, werden sie oft zur Erzeugung von Effekt- und
Percussionklängen genutzt.
1
Sinus-Welle
2
Obertöne
Diese Wellenform besitzt nur ungeradzahlige
Obertöne
1
2
3 (Harmonics).
4
5Die Lautstärke jedes
Obertons
nimmt(Noise)
proportional zum Quadrat seiner
Position in der Obertonfolge ab. So beträgt
Rauschen
Obertöne
etwa die Lautstärke des 5. Obertons ein 25tel der Lautstärke des Grundtons.
Wellensätze (Wavetables)
Ein Wellensatz, ein so genannter Wavetable, ist im Wesentlichen nur eine Gruppe von digitalen Wellenformen. Die 36 Wavetables des MiniNova beinhalten jeweils neun separate, digitale
Wellenformen. Der Vorteil eines Wavetables besteht darin, dass zwischen zwei aufeinander
folgenden Wellenformen überblendet werden kann. Einige der Wavetables im MiniNova
beinhalten Wellenformen mit ähnlichem Obertongehalt, andere hingegen haben einen sehr
unterschiedlichen Obertongehalt. Wavetables entfalten sich erst richtig, wenn der „Wavetable
Index“, also die Position innerhalb des Wavetables, moduliert wird. Dabei entsteht ein Klang,
der permanent seinen Charakter entweder weich oder abrupt verändert.
Lautstärke
9
1
2
3
4
5
Cutoff-
zusätzliche Klangquelle genutzt werden.
Frequenz
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht die Wirkungsweise eines typischen Tiefpasses.
Die
Frequenzen oberhalb der Filter-Einsatzfrequenz (Cutoff) werden in der Lautstärke abgesenkt.
Lautstärke
Neun Wellenformen bilden einen Wellensatz
CutoffFrequenz
Lautstärke
Ringmodulation
Ein Ringmodulator ist ein Klangerzeuger, der Signale von zwei Oszillatoren im MiniNova miteinander multipliziert. MiniNova verfügt über zwei Ringmodulatoren, wobei einer die Oszillatoren 1
und 3 und der andere die Oszillatoren 2 und 3 als Signalquellen nutzt. Das Resultat hängt von
den verschiedenen Frequenzen und dem Obertongehalt der beiden Oszillatorsignale ab und
beinhaltet die Summen- und Differenzfrequenzen ebenso wie die Frequenzen der Ursprungssignale.
Lautstärke
Frequenz
CutoffFrequenz
Lautstärke
OSC 1
CutoffFrequenz
Frequenz
Wenn die Resonanz erhöht wird,Frequenz
werden die Frequenzen umFrequenz
die Einsatzfrequenz angehoben.
Cutoff-
X
Lautstärke
CutoffFrequenz
OSC 3
Lautstärke
Der Mixer
Zur Erweiterung der Klangmöglichkeiten bieten Analogsynthesizer üblicherweise mehr als
einen Oszillator. Wenn mehrere Oszillatoren gemischt werden, entstehen mitunter sehr
interessante harmonische Mixturen. Ebenso ist es möglich, durch leichtes Verstimmen der
Oszillatoren gegeneinander einen sehr warmen, runden Klang zu erzeugen. Der Mixer im MiniNova erlaubt das freie Mischen der drei unabhängigen Oszillatoren, des separaten RauschOszillators und der beiden Ringmodulatoren.
OSC 1
Frequenz
CutoffFrequenz
Lautstärke
Frequenz
Frequenz
Cutoff-
LAUTSTÄRKE OSC 1
Frequenz
Lautstärke
Cutoff-
Neben dem traditionellen TiefpassfilterFrequenz
gibt es auch Hoch- und
Bandpassfilter. Die Art des
CutoffFrequenz
Lautstärke
Filters
wird mit dem Parameter Filter Type ausgewählt.
MIXER
OSC 2
LAUTSTÄRKE OSC 2
EINGANG
ZUM FILTER
OSC 3
LAUTSTÄRKE OSC 3
KOMPLEXE
WELLENFORMMISCHUNG VON
OSC1, 2 UND 3
Der Filter
MiniNova ist ein subtraktiver Synthesizer. Subtraktiv impliziert bereits, dass ein Teil des Klangs
im Syntheseprozess subtrahiert, also abgezogen wird.
Die Oszillatoren liefern rohe Wellenformen mit einem breiten Obertongehalt. Der Filter kann
nun kontrolliert bestimmte Obertöne subtrahieren.
MiniNova bietet 14 Filtertypen, wobei es sich um verschiedene Varianten der drei grundsätzlichen Filterarten Tiefpass (Low Pass), Bandpass (Band Pass) und Hochpass (High Pass)
handelt. Einen Tiefpassfilter findet man eigentlich in allen Synthesizern. Bei einem Tiefpassfilter
werden ab der eingestellten Filterfrequenz (Cutoff-Frequenz) alle darunter liegenden Frequenzen
des Oszillatorsignals durchgelassen (sie können passieren), während die Frequenzen oberhalb
weggefiltert werden. Die Einstellung der Filterfrequenz bestimmt also, welche Frequenzanteile
entfernt werden. Durch das Entfernen bestimmter Obertöne von der Wellenform ändert sich die
Klangfarbe. Wenn der Wert der Filterfrequenz auf ein Maximum eingestellt wird, ist der Filter
komplett „geöffnet“ und es werden keine Frequenzanteile vom Oszillatorsignal entfernt.
Lautstärke
Der
Hochpassfilter (High Pass) ist dem Tiefpassfilter sehr ähnlich, arbeitet aber genau
Frequenz
gegensätzlich, sodass die Frequenzen
unterhalb der Einsatzfrequenz unterdrückt werden.
Frequenzen oberhalb der Einsatzfrequenz können den Filter passieren. Wenn der Wert der
Filterfrequenz auf null gestellt wird, ist der Filter komplett „geöffnet“ und es werden keine
Frequenzanteile vom Oszillatorsignal entfernt.
Frequenz
CutoffFrequenz
Lautstärke
Frequenz
Frequenz
CutoffFrequenz
Lautstärke
Lautstärke
Lautstärke
CutoffFrequenz
CutoffFrequenz
Frequenz
Bei einem Bandpassfilter wird lediglich ein schmales Frequenzband um den Einsatzbereich
herum vom Filter durchgelassen. Frequenzen oberhalb und unterhalb dieses Bandes werden
Frequenz
unterdrückt. Es ist nicht möglich, diesen
Filtertyp vollständig zu öffnen, um alle Frequenzen
Frequenz
passieren zu lassen.
Frequenz
CutoffFrequenz
Lautstärke
In der Praxis werden bei einem Tiefpassfilter die Obertöne oberhalb der Filterfrequenz
allerdings nicht abrupt abgeschnitten, sondern allmählich abgesenkt. Wie intensiv diese
Absenkung erfolgt, hängt von der Flankensteilheit (Filter Slope) ab. Die Flankensteilheit wird
als „Lautstärkewert pro Oktave“ angegeben. Da die Lautstärke in Dezibel gemessen wird,
bezeichnet man die Flankensteilheit gewöhnlich mit X Dezibel pro Oktave (dB/Okt.). Typische
Werte sind 12 dB/Okt. und 24 dB/Okt. Umso höher der Wert ist, desto stärker werden die
Obertöne über der Filterfrequenz unterdrückt und desto ausgeprägter ist der Filtereffekt.
Ein weiterer wichtiger Filterparameter ist die Resonanz. Der Bereich um die Filter-Einsatzfrequenz kann mit der Filterresonanz in der Lautstärke angehoben werden. Das kann zur
Betonung eines bestimmten Frequenzbereiches im Klang genutzt werden.
Wenn die Resonanz erhöht wird, entsteht ein pfeifendes Geräusch, das zum Klang hinzugefügt wird. Bei sehr hohen Werten erzeugt die Resonanz eine so genannte Eigenschwingung
(Selbstoszillation), wenn das Filter durch ein Signal angeregt wird. Der daraus resultierende
Ton ist im Grunde genommen ein Sinus, dessen Tonhöhe von der Einstellung der Filterfrequenz
(Filter Cutoff) abhängt. Die von der Resonanz erzeugte Sinus-Wellenform kann bei Bedarf als
10
Frequenz
Hüllkurven (Envelopes) und Verstärker (Amplifier)
In den vorangegangenen Absätzen wurde auf die Tonhöhe und die Klangfarbe eingegangen.
CutoffFrequenz
Der nächste Teil beschäftigt sich mit der
Steuerung der Lautstärke eines Klangs. Die LautstärkeLautstärke
eines musikalischen Klangs variiert, abhängig vom verwendeten Instrument, während seines
Verlaufs oft sehr stark.
ATTACK DECAY
Ein Beispiel: Wenn eine Note auf einer Orgel gespielt wird, erreicht sie quasi sofort die maximale Lautstärke, wenn die Taste gedrückt wird. Der Ton bleibt so lange konstant laut, bis die
Taste losgelassen wird. Dann fällt die Lautstärke sofort auf null.
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
RELEASE
ZEIT
MiniNovas zweite Hüllkurve (Env 2) wird zur Steuerung der Filter-Cutoff verwendet, womit eine
gespielte Note einen Verlauf der Klangfarbe erhält.
MiniNovas Hüllkurven 3 bis 6 (Env 3 – Env 6) können für spezielle Anwendungen genutzt
werden, wie etwa der Modulation des Wavetable-Indizes oder der Effektpegel.
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
FILTERCUTOFF
LAUTSTÄRKE
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
ZEIT
ATTACK DECAY
ZEIT
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
RELEASE
ZEIT
Bei einer Note, die auf einemZEIT
Klavier gespielt wird, steigt die Lautstärke ebenfalls sofort auf das
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Maximum, fällt dann jedoch allmählich auf null, selbst wenn die Taste gedrückt gehalten wird.
LFOs
Die LFO-Sektion eines Synthesizers gehört ebenso wie die Hüllkurven zu den Modulatoren.
Diese sind kein eigentlicher Teil der Klangsynthese an sich, sondern dienen zur Veränderung,
also der Modulation der verschiedenen Sektionen des Synthesizers. Ein LFO kann beispielsweise die Tonhöhe eines Oszillators oder die Einsatzfrequenz des Filters steuern.
LAUTSTÄRKE
LAUTSTÄRKE
ZEIT
Die meisten Musikinstrumente erzeugen Klänge, die während des zeitlichen Verlaufs sowohl in
der Lautstärke als auch in der Tonhöhe sowie im Klang variieren. Manchmal sind die Variationen eher subtil, aber sie tragen trotzdem wesentlich zum Charakter des Klangs bei.
ZEIT
ZEIT "AN"
TASTE
TASTE "AUS"
ZEIT auf einem Synthesizer wird die volle Lautstärke erst
Bei der Simulation von Streichern
allmählich erreicht, nachdem die Taste gedrückt wird. Die maximale Lautstärke wird so lange
TASTE "AN"
TASTE
"AUS"
TASTE
TASTE
"AUS"
beibehalten, bis die
Taste "AN"
losgelassen wird. Dann fällt
die Lautstärke
langsam auf null.
LAUTSTÄRKE
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
LAUTSTÄRKE
LAUTSTÄRKE
ZEIT
ZEITZEIT
TASTE "AN"
ZEIT
TASTE "AUS"
Eine typische LFO-Wellenform ist die Dreiecks-Wellenform.
Bei einem analogen Synthesizer
wird die Veränderung TASTE
des Klangcharakters
einer klingenden
TASTE "AN"
"AUS"
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Note mit
Hilfe eines sogenannten Hüllkurvengenerators (Envelope Generator) erreicht.
LAUTSTÄRKE
MiniNova verfügt über sechs Hüllkurven, die als Env 1 bis Env 6 bezeichnet werden. Hüllkurve
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
SUSTAIN
1 (Env 1) ist immer mit dem Verstärker (Amplifier)
verbunden, der die Amplitude jeder
LAUTSTÄRKE
gespielten
Note, d. h. die Lautstärke des Klangs, kontrolliert.
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
ATTACKdie DECAY
RELEASE
LAUTSTÄRKE
Jede Hüllkurve
besitzt vier Parameter,
den Verlauf der Hüllkurve
bestimmen.
ZEIT
SUSTAIN
Attack-Zeit (Attack Time)
ATTACK DECAY
RELEASE
ZEIT
Mit diesem Parameter wird
die Zeit eingestellt, die vom Drücken der Keyboard-Taste bis zum
ZEIT
Erreichen des maximalen Wertes vergeht. Hiermit können z. B. langsame Einblendungen
ATTACK DECAY
RELEASE
erzeugt werden.
ZEIT
TASTE
"AN"
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
TASTE "AUS"
TASTE "AN"
LAUTSTÄRKE
LAUTSTÄRKE
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
Während eine Hüllkurve bei einer gespielten Note eine einmalige Modulation erzeugt, modulieren LFOs im wiederholenden Zyklus einer Wellenform oder eines bestimmten Musters. Wie
bereits erwähnt, erzeugen Oszillatoren konstante Wellenformen, welche die Form eines Sinus
oder Dreiecks etc. haben können. LFOs erzeugen Wellenformen auf ähnliche Weise, aber
normalerweise bei einer Frequenz, die unterhalb der Hörgrenze liegt. Die Abkürzung LFO steht
für „Low Frequency Oscillator“, was so viel wie niederfrequenter oder langsam schwingender
Oszillator bedeutet.
Wie die Hüllkurven können die vom LFO erzeugen Wellenformen dazu genutzt werden,
bestimmte Sektionen des Synthesizers zu steuern und somit gezielte Veränderungen oder
„Bewegungen“ im Klang zu erzeugen.
MiniNova besitzt drei unabhängige LFOs, welche verschiedene Synthesizerparameter mit
unterschiedlichen Geschwindigkeiten gleichzeitig modulieren können.
TASTE "AUS"
SUSTAIN
SUSTAIN
SUSTAIN
ATTACK DECAY
RELEASE
ATTACK DECAY
RELEASE
ZEIT
ZEIT
SUSTAIN
Decay-Zeit (Decay Time)
ATTACK DECAY
RELEASE
Dieser Parameter bestimmt die Zeit, die bei einer gehaltenen Note vergeht, bis die AnfangsZEIT
lautstärke auf den eingestellten Sustain-Wert fällt.
ATTACK DECAY
RELEASE
LAUTSTÄRKE
Sustain-Pegel (SustainZEIT
Level)
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Im Gegensatz zu den anderen Hüllkurvenparametern steuert Sustain einen Pegel und keine
Zeitdauer. Dieser Pegel
bestimmt
bei
einer
gehaltenen
Note den
Wert der Hüllkurve nach
TASTE "AN"
TASTE
"AUS"
Ablauf der Decay-Zeit.
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
TASTE
"AN"
TASTE "AUS"
Release-Zeit (Release
Time)
RATE
LAUTSTÄRKE
Dieser Parameter bestimmt die Zeit, dieSUSTAIN
vergeht, bis nach dem Loslassen einer Taste die
Lautstärke vom Sustain-Pegel
auf null fällt. Hiermit können
z. B."AUS"
langsame Ausblendungen
TASTE "AN"
TASTE
SUSTAIN
SUSTAIN
RATE
erzeugt werden.
LAUTSTÄRKE
ATTACK DECAY
RELEASE
SUSTAIN
Üblicherweise besitztZEIT
einATTACK
Synthesizer
mindestens
eine,
meist aber mehrere Hüllkurven. Eine
SUSTAIN
RATE
DECAY
RELEASE
LAUTSTÄRKE
Hüllkurve ist immer dem Verstärker (Amplifier) zugewiesen, um der gespielten Note ihre „Form“
ZEIT
zu verleihen. Zusätzliche Hüllkurven können SUSTAIN
zur dynamischen Steuerung verschiedener ParaATTACK
DECAY verwendet werden.RELEASE
meter aus allen Sektionen
des Synthesizers
ZEIT
ATTACK DECAY
PITCH
(TONHÖHE)
ZEIT
Stellen Sie sich vor, diese sehr tiefe Frequenz wird bei der Tonhöhensteuerung eines
Oszillators eingesetzt. Das Ergebnis wäre ein langsames Ansteigen und Abfallen der ursprünglichen Tonhöhe. Das wäre vergleichbar mit einem Violinisten, der eine Saite streicht und dabei
seinen Finger darauf auf und ab bewegt. Dieses leichte Auf und Ab der Tonhöhe wird
gemeinhin als „Vibrato“ bezeichnet.
In einem anderen Fall, wenn das gleiche LFO-Signal die Einsatzfrequenz des Filters moduliert,
entsteht ein charakteristischer „Wah-Wah“-Effekt.
Bei der Verwendung von LFOs zur Modulation verschiedener Synthesizerparameter können
zusätzlich auch die Hüllkurven als Modulatoren eingesetzt werden. Es ist also ganz klar: Je
mehr Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und LFOs ein Synthesizer besitzt, desto leistungsfähiger
und flexibler ist er.
Zusammenfassung
Die Klangerzeugung bzw. -bearbeitung (Modulation) eines Synthesizers kann in fünf Hauptbestandteile unterteilt werden:
1.
2.
3.
4.
5.
Oszillatoren, die Wellenformen mit unterschiedlichen Tonhöhen generieren.
Ein Mixer, der die Ausgänge der Oszillatoren zusammenführt.
Filter, die bestimmte Obertöne unterdrücken und den Klangcharakter verändern.
Ein Verstärker, der von einer Hüllkurve gesteuert wird und somit die Lautstärke eines Klangs verändert, während er gespielt wird.
LFOs und Hüllkurven, welche die oben genannten Parameter modulieren können.
Es bereitet viel Vergnügen, mit den werksseitigen Klangprogrammen eines Synthesizers zu experimentieren und neue eigene Sounds zu kreieren. Praktische Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
Das Experimentieren mit den vielen Parametern im MiniNova wird eventuell zu einem besseren
Verständnis der Materie führen und Ihnen dabei helfen, neue Klänge zu erschaffen. Jetzt, wo Sie
wissen, welche Parameter Sie mit den Reglern und Schaltern des MiniNova steuern können, wird
Ihnen das Schaffen neuer Sounds viel leichter fallen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!
11
RELEASE
VEREINFACHTES
BLOCKSCHALTBILD
DES MININOVA
HÜLLKURVEN 3 - 6
LFO 1 - 3
HÜLLKURVE 1
HÜLLKURVE 2
MIXER
OSZILLATOR 1
FX 1
OSZILLATOR 2
FX 2
OSZILLATOR 3
FILTER 1 DISTORTION
FILTER 1
NOISE
FILTER 2 DISTORTION
FILTER 2
AMP
FX 5
RING MOD 2*3
In diesem Abschnitt des Benutzerhandbuchs finden Sie detaillierte Beschreibungen zu allen
Parametern, die im MiniNova angepasst werden können. Wie erwähnt werden alle Einstellungen an den Patches – im Gegensatz zu den Eingaben über die Abschnitte Perform und Pads
au der Bedienoberfläche – in der umfangreichen Menüstruktur des MiniNova vorgenommen.
In den Menüs bearbeiten Sie auch das „System“ oder Setup-Optionen wie das Dumpen von
Patches, das Setup der Klaviatur etc.
Die Struktur wird „kontext-abhängig“ angepasst: Das bedeutet, dass abhängig davon, was Sie
gerade tun möchten, unterschiedliche Optionen angeboten werden.
Um das Menü-System zu öffnen, drücken Sie die Taste MENU [8]. Das Menü-System besteht
aus sechs separaten Menüs:
Audio In
Global
Arp
Chord
Edit
Dump
Sie können mit den Tasten PAGE I und H [7] zwischen den Menüs wechseln und öffnen das
gewünschte Menü dann mit der Taste OK [9]. Mit den PAGE-Tasten wählen Sie dann den
Parameter, dessen Wert Sie mit dem DATA-Regler [6] verändern.
Um das Menü-System zu verlassen, drücken Sie die Taste MENU/BACK. Andernfalls wird
nach der Bildschirm nach einer voreingestellten Zeitspanne zurückgesetzt und blendet dann
Informationen zum aktuell geladenen Patch ein.
ANMERKUNG: Die dargestellten Voreinstellungen für die jeweiligen Parameter gelten nur für
Werkspresets: Alle übrigen Werksprogramme sind evtl. auf andere Werte voreingestellt.
Hauptmenü: Audio In
Parameter:
Input Gain
Dargestellt als:
InptGain
Voreinstellung:
+20 dB
Regelbereich:
-10 dB bis +65 dB, Off
Dieser Regler steuert den Audio-Eingang aus. Das Gain wird direkt in dB dargestellt. Während
das Gain angehoben wird, stellt die Aussteuerungsanzeige im oberen Bereich des LCD das
Signal am Eingang dar. Das Gain sollte so eingestellt werden, dass das Signal bei den lautesten Passagen etwa zwei oder drei Segmente unterhalb der obersten LED des Aussteuerungsanzeige liegt. Die Aussteuerungsanzeige bietet auch eine OVER-Anzeige: Steuern Sie das
Signal so aus, dass diese niemals aufleuchtet! Beachten Sie, dass der Audio-Eingang keine
Funktion hat, wenn InptGain auf Off eingestellt wird.
Vocoder
Voc/MFX
12
AUSGANG
FX 4
RING MOD 1*3
Synth-Menüs –
Referenz-Sektion
FX 3
Parameter:
Input FX Level
Dargestellt als:
InputFX
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 – 127
Dieser Parameter steuert den Signalpegel aus, der im aktuellen Patch auf den FX-Prozessor
gespeist wird.
Hauptmenü: Global
Parameter:
Operating System Version
Dargestellt als:
OS Ver
Blendet die momentan in Ihrem MiniNova installierte Firmware-Version ein. Sie benötigen diese
Information eventuell, sofern technische Probleme auftreten oder wenn Sie auf der NovationWebseite nach einer neueren Version suchen.
Parameter:
Memory Protection
Dargestellt als:
Protect
Voreinstellung:On
Regelbereich:
On, Off
Hierbei handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion, die ein versehentliches Löschen von
Klangprogrammen und Datenverlust verhindert. Wenn dieser Parameter aktiv ist (On), wird
das Sichern von Klangprogrammen und der globalen Einstellungen unterbunden. Es erscheint
eine Warnmeldung (Memory Protect!) im Display des MiniNova. Wir empfehlen, dass
Sie den Speicherschutz eingeschaltet lassen (On) und ihn nur für dauerhafte Änderungen an
Klangprogrammen und den Empfang von systemexklusiven Dumps ausschalten.
Parameter: Local Control On/Off
Dargestellt als:
Local
Voreinstellung:On
Regelbereich:
On, Off
Dieser Parameter legt fest, ob Sie den MiniNova über die eigene Klaviatur spielen können oder
auf den Empfang von externen MIDI-Geräten, wie einem Sequenzer oder Master-Keyboard,
vorbereiten. Stellen Sie Local auf On, um die eigene Klaviatur zu verwenden, bzw. auf Off,
wenn Sie den Synth extern über MIDI steuern oder die Klaviatur des MiniNova als Master-Keyboard verwenden möchten. Wenn Sie Off wählen, wird im LCD LOCAL OFF eingeblendet.
Vocoder
Voc/MFX
Eine wichtige Anwendung der Funktion Local Control On/Off ist die Vermeidung
von ungewollten MIDI-Schleifen. Ist die Funktion deaktiviert (Off), werden am
MIDI-OUT-Port des MiniNova weiterhin MIDI-Daten von der Klaviatur sowie den
anderen Controllern ausgegeben. Wenn nun ein externes Gerät empfangene MIDI-Daten
wieder an den MiniNova überträgt, wird der Synthesizer weiterhin darauf reagieren. Dieses
Verfahren stellt sicher, dass die gleiche Note nicht doppelt ausgelöst wird und somit zu
ungewollten Effekten wie einer Reduzierung der Polyphonie führt.
Parameter:
Assign MIDI Channel
Dargestellt als:
MIDI Ch
Voreinstellung:1
Regelbereich:
1-16
Das MIDI-Protokoll spezifiziert 16 Kanäle. Entsprechend viele Geräte können in einem
MIDI-Netzwerk unabhängig voneinander arbeiten, sofern sie auf separaten Kanälen arbeiten.
Über MIDI Ch können Sie einen Sende- und Empfangskanal für MiniNova festlegen, um eine
korrekte Kommunikation mit weiteren externen Geräten zu gewährleisten.
Parameter:
Master Fine Tuning
Dargestellt als:
TuneCent
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-50 bis +50
Mit diesem Parameter justieren Sie die Stimmung aller Oszillatoren in einem kleinen Bereich.
Auf diese Weise können Sie den Synthesizer, falls nötig, in der Stimmung an andere Instrumente anpassen. Die Feinstimmung erfolgt in Cent-Schritten (1/100 eines Halbtons). Der
Regelbereich beträgt ±50 Schritte und erlaubt daher eine Stimmung des Synthesizers um
jeweils einen Viertelton nach oben oder unten. Bei einem Wert von Null liegt das A oberhalb
des mittleren C bei 440 Hz und somit bei der üblichen Konzertstimmung.
Parameter:
Key Transposition
Dargestellt als:
Transpse
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-24 bis +24
Der Transpose-Parameter ist eine nützliche Globaleinstellung, mit der sich die gesamte Tastatur in Halbtonschritten auf- und abwärts verschieben lässt. Dieser Parameter unterscheidet
sich von der Oszillatorstimmung insofern, dass hier die Steuerdaten und nicht die Oszillatoren
verändert werden. Eine Transposition von +4 bedeutet, dass Sie mit anderen Instrumenten
in E-Dur spielen können, aber, wie auch bei C-Dur, dabei nur die weißen Tasten benutzen zu
brauchen.
Parameter:
Pot Pickup (Rotary Perform Control value matching)
Dargestellt als:
PotPckup
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
On, Off
Steuert das Verhalten der vier Endlosregler Perform sowie des Filter-Reglers, wenn der
im Patch gespeicherte Parameterwert von der aktuellen Reglerposition abweicht. Wenn Sie
PotPckup auf On einstellen, hat der Endlosreger keine Funktion, bis sein Wert den im Patch
gespeicherten Wert erreicht: Dadurch werden plötzliche Sprünge im Parameterwert verhindert.
Im Display wird ->Pickup eingeblendet, bis der Wert erreicht ist. Wenn Sie PotPckup auf
Off einstellen, ändert sich der Parameterwert sofort, wenn Sie den Regler bedienen.
Parameter:
Keyboard Velocity
Dargestellt als:
VelCurve
Voreinstellung:Normal
Regelbereich:
Low, Normal, High, Switch, Fixed 4 bis 127
Dieser Parameter wählt den Velocity-Wert für MIDI NoteOn, der das Verhältnis des Tastenanschlags zur gespielten Note bestimmt. Die Werte von 4 bis 127 entsprechen dem tatsächlichen Velocity-Werten. Normal, die Voreinstellung, sollte sich für die meisten Spielweisen gut
eignen.
Wählen Sie die Einstellung Low, wenn Sie einen harten Anschlag haben, und High,
wenn Sie weniger hart spielen. Mit der Einstellung Switch können Sie Änderungen im
Anschlag betonen: Mit leichtem Anschlag gespielte Noten werden mit einer Velocity
von 90, stärker gespielte Noten mit 127 ausgegeben. Experimentieren Sie mit verschiedenen
Dynamikkurven, um die für ihre Spieltechnik passende zu finden.
Parameter:
Footswitch configuration
Dargestellt als:
FootSwth
Voreinstellung:Auto
Regelbereich:
Auto, N/Open, N/Closed
Über die Pedal-Buchse SUSTAIN {29} lässt sich ein Haltepedal am MiniNova anschließen.
Ermitteln Sie, ob das eingesetzte Pedal im ungetretenen Zustand ein Signal liefert oder nicht
(Normally-open, Normally-closed) und justieren Sie den Parameter entsprechend. Wenn Sie
diesbezüglich unsicher sind, schließen Sie das Haltepedal am MiniNova im ausgeschalteten
Zustand an und schalten das Gerät ein, ohne dabei das Haltepedal zu drücken. Wenn die
Voreinstellung Auto aktiv ist, sollte die Polarität nun richtig erkannt werden.
Parameter:
Clock Source
Dargestellt als:
ClkSourc
Voreinstellung:Internal
Regelbereich:
Internal, USB, MIDI, Auto
MiniNova nutzt eine zentrale MIDI-Clock, um das Tempo des Arpeggiators festzulegen und
einen Zeitbezug für die Tempo-Synchronisation bereitzustellen. Die Taktinformation kann
entweder intern oder auch über eine externe MIDI-Clock-Taktquelle geliefert werden. Die
Einstellung von ClkSourc bestimmt, ob die Tempo-synchronen Funktionen des MiniNova
(Arpeggiator, Chorus Sync, Delay Sync, Gator Sync, LFO Delay Sync, LFO Rate Sync & Pan
Rate Sync) dem Tempo einer externen MIDI-Taktquelle oder dem über den Regler TEMPO
[21] eingestellten Tempo folgen.
• Internal – in dieser Einstellung synchronisiert sich MiniNova grundsätzlich zur
internen MIDI-Clock, selbst wenn eine externe MIDI-Clock anliegt.
• USB – in dieser Einstellung synchronisiert sich MiniNova auf die Taktinformationen, die am MIDI-Eingang empfangen werden. Wenn hier keine MIDI-Clock
anliegt, verbleibt das Gerät auf der zuletzt empfangenden Tempo-Information.
• Midi – in dieser Einstellung synchronisiert sich MiniNova auf die Taktinformationen, die am MIDI-Eingang empfangen werden. Wenn hier keine MIDI-Clock
anliegt, verbleibt das Gerät auf der zuletzt empfangenden Tempo-Information.
• Auto – sofern keine externe MIDI-Clock anliegt, nutzt MiniNova die interne MIDIClock. Das Tempo (BPM) wird über den Regler TEMPO eingestellt. Sofern eine
externe MIDI-Clock anliegt, synchronisiert sich MiniNova zu dieser.
In allen Einstellungen für eine externe Taktquelle wird die MIDI-Clock von einem externen
Gerät empfangen (z. B. einem Sequenzer). Stellen Sie sicher, dass dieses Gerät eine MIDIClock überträgt. Wenn Sie sich über die Prozedur unsicher sind, konsultieren Sie bitte das
zugehörige Handbuch.
Die meisten Sequenzer übertragen keine MIDI-Clock, wenn Sie gestoppt sind. Eine MIDISynchronisation des MiniNova ist also nur zu einem laufenden Sequenzer (Wiedergabe,
Aufnahme) möglich. Fehlt diese Taktinformation, verbleibt der MiniNova auf der zuletzt eingegangenen Tempo-Information.
Parameter:
Wheel Illumination
Dargestellt als:
WhelLeds
Voreinstellung:On
Regelbereich:
On, Off
Die beiden Eingaberäder PITCH und MOD [2] werden intern beleuchtet: Mit dieser Einstellung können Sie die Beleuchtung an-/abschalten.
Parameter:
MiniNova Power Save
Dargestellt als:
PwrSave
Voreinstellung:On
Regelbereich:
On, Off, 10 mins
Hierbei handelt es sich um eine Energiesparoption. Wenn Sie PwrSave auf On einstellen,
wird der MiniNova (nach dem Sichern aller aktuellen Einstellungen) ausgeschaltet, wenn
der Computer in den Ruhezustand versetzt wird. Das gilt nur, wenn er über USB mit Strom
versorgt wird. In der Stellung 10 mins schaltet sich das Keyboard unabhängig von der Art der
Stromversorgung nach dieser Zeitspanne aus. In jedem Fall können Sie Gerät durch Drücken
einer beliebigen Taste wieder einschalten. In der Stellung Off bleibt das Keyboard dauerhaft
eingeschaltet. Hauptmenü: Arp
Parameter:
Arpeggiator Rate Sync
Dargestellt als:
ArpSync
Voreinstellung:16th.
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte „Tabelle Sync-Werte“ auf Seite 34
Dieser Parameter bestimmt die Rhythmik des Arpeggios, basierend auf dem aktuellen Tempo.
Siehe „Parameter:
Clock Source“ auf Seite 13.
Parameter:
Arpeggiator Gate Time
Dargestellt als:
Arp Gate
Voreinstellung:64
Regelbereich:
1 bis 127
Dieser Parameter bestimmt die generelle Dauer, mit der die Noten durch den Arpeggiator gespielt werden. Die Dauer wird darüber hinaus auch durch die Einstellungen von Arp Pttn und
Arp Sync beeinflusst. Je geringer der Parameter-Wert, desto kürzer die Dauer der gespielten
Note. Beim Maximalwert folgt eine Note unmittelbar und lückenlos auf die vorherige Note
der Sequenz. Der voreingestellte Wert 64 bewirkt, dass die Notendauer exakt die Hälfte des
aktuellen Tempos beträgt und jeder Note eine ebenso lange Pause folgt.
Parameter:
Arpeggiator Mode
Dargestellt als:
Arp Mode
Voreinstellung:Up
Siehe Tabelle Arp Mode „Übersicht Arp-Modi“ auf Seite 38 Regelbereich:
Die Reihenfolge, in welcher der Arpeggiator die gehaltenen Noten spielt, wird durch den
Parameter Arp Mode bestimmt. Die dritte Spalte der Tabelle enthält eine Beschreibung der
Sequenz.
Parameter:
Arpeggiator Octaves
Dargestellt als:
Arp Octv
Voreinstellung:1
Regelbereich:
1 bis 4
Über diesen Parameter können der Arp-Sequenz oktavierte Oberstimmen hinzugefügt werden.
Wenn Arp Octv auf den Wert 2 eingestellt ist, wird die Sequenz einmal normal und dann
eine Oktave höher gespielt. Bei höheren Werten für Arp Octv werden zusätzliche oktavierte
Wiederholungen angefügt. Wenn der Wert für Arp Octvgrößer als 1 ist, wird die Sequenz
entsprechend auf das doppelte, dreifache etc. verlängert. Die ursprüngliche Sequenz wird
komplett wiederholt und dabei oktaviert. Eine Sequenz, die bei einem Wert von 1 für Arp Octv
vier Noten lang ist, hat bei einem Wert von 2 für Arp Octv eine Länge von acht Noten.
13
Parameter:
Arpeggiator Pattern
Dargestellt als:
Arp Pttn
Voreinstellung:
Arp Edit
Regelbereich:
Arp Edit, UN pat 2 bis 33
Im MiniNova können Sie Arpeggiator-Sequenzen mit einer Länge von bis zu acht Noten selbst
eingeben, wenn Sie Arp Pttn auf Arp Edit einstellen. In dieser Einstellung können Sie die
Arp-Sequenz über die acht Pads im ARPEGGIATE-Modus bearbeiten. Sie können eine ArpSequenz nur dann mit den Pads verändern, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
UN pat 2 bis 33 sind ab Werk zugewiesene Arp-Pattern mit unterschiedlicher Länge (mehr
als acht Noten) und Timing, die aus dem UltraNova stammen. Diese können nicht verändert
werden.
Beschäftigen Sie sich am besten einige Zeit mit verschiedenen Kombinationen der
Parameter Arp Mode und Arp Pttn. Je nach Modus eignen sich bestimmte Pattern
besser als andere.
Parameter:
Arpeggiator Length
Dargestellt als:
ArpLen
Voreinstellung:8
Regelbereich:
1 bis 8
Dieser Parameter steht nur dann zur Verfügung, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
Dieser Parameter gibt vor, aus wie vielen Schritten die Sequenz besteht.
Parameter:
Arpeggiator Swing
Dargestellt als:
ArpSwing
Voreinstellung:50
Regelbereich:
1 bis 100
Dieser Parameter steht nur dann zur Verfügung, wenn Arp Pttn auf Arp Edit eingestellt ist.
Wenn Sie diesen Parameter auf einen anderen als den voreingestellten Wert 50 einstellen,
können Sie interessante rhythmische Effekte erzielen. Bei höheren Werten wird der Abstand
zwischen den ungeraden und geraden Schlägen vergrößert, der Abstand zwischen geraden
und ungeraden entsprechend verkürzt. Mit geringeren Werten wird der umgekehrte Effekt
erreicht. Der Effekt ist schwer zu beschreiben: Probieren Sie es einfach einmal aus!
Hauptmenü: Chord
Der Akkordspeicher (Chorder) im MiniNova ist eine nützliche Funktion, mit der bis zu zehn
stimmige Akkorde über eine einzige Keyboard-Taste abrufen werden können. Der resultierende
Akkord nutzt die gespielte Note als Grundton, während die anderen gespeicherten Noten den
Akkord nach oben komplettieren.
Parameter:
Chord Mode
Dargestellt als:
ChrdMode
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
On, Off
Schaltet den Chord Mode aus oder an.
Parameter:
Chord Transposition
Dargestellt als:
ChrdTrns
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-11 bis +11
Die Transponierung ist in Halbtönen kalibriert. Die Tonhöhe des Akkords kann um bis zu elf
Halbtöne auf- oder abwärts transponiert werden.
Parameter:
Save Chord
Dargestellt als:
SaveChrd
Um einen Akkord zu speichern, stellen Sie ChrdMode zuerst auf On und wählen dann die Menü-Option SaveChrd. In der Fußzeile des Displays erscheint OK?: Drücken Sie die Taste OK
[9]. Im Display erscheint PlayChrd: Spielen Sie nun den gewünschten Akkord. Sie können
diesen in jeder gewünschten Tonart und -umkehrung spielen. Drücken Sie nun die Taste OK.
Nach einer kurzen Verzögerung bestätigt das Display den Vorgang mit Chord SAVED!
PlayChrd
Chord
SAVED!
Beachten Sie, dass in der Synth-Engine des MiniNova der Arpeggiator dem Chorder
vorgeschaltet ist. Sind also Arpeggiator- und Chorder gleichzeitig aktiviert, wird der
beim Spielen einer Note erzeugte Akkord vom Arpeggiator in Einzelnoten aufgelöst.
14
Hauptmenü: Edit
In diesem Menü verändern Sie den Klang eines Patches oder erstellen ein neues Patch. Das
Edit-Menü unterteilt sich in die folgenden Untermenüs:
Tweaks
Osc
Mixer
Filter
Voice
Env
LFO
ModMatrx
Effects
Vox Tune
Vocoder
Edit-Menü - Untermenü 1: Tweaks
Parameter:
Tweak Number
Dargestellt als:
Tweak n (n liegt zwischen 1 bis 8)
Voreinstellung:
(nicht zugewiesen)
Regelbereich:
Siehe Tabelle Tweak-Parameter auf Seite 36.
Über die Tasten PAGE I und H [7] wählen Sie, welcher der acht Tweak-Regler bearbeitet werden soll. Nun stellen Sie mit dem DATA-Regler [6] den Parameter ein, der mit dem gewählten
Tweak-Regler verändert werden soll.
Edit-Menü - Untermenü 2: Osc
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den Oszillator auswählen, dessen Parameter Sie
einstellen möchten. Sie treffen diese Wahl über die Tasten PAGE I und H [7].
Dargestellt als:
Osc n (n ist 1, 2 oder 3)
Voreinstellung:
Osc 1
Regelbereich:
Osc 1 bis 3, OscComn
MiniNova verfügt über drei identische Oszillatoren und einen Rauschgenerator: Dieses sind die
klangerzeugenden Elemente des Synthesizers.
Oszillator-spezifische Parameter
Die folgenden Parameter-Beschreibungen beziehen sich auf Oszillator 1: Allerdings gelten die
Informationen gleichermaßen für jeden gewählten Oszillator. Wenn OscComn als OszillatorUntermenü angewählt ist (siehe „Globale Oszillatorparameter“ auf Seite 15), steht ein separater
globaler Parametersatz für alle drei Oszillatoren zur Verfügung.
Parameter:
Coarse tuning
Dargestellt als:
O1Semi
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Mit diesem Parameter legen Sie die Basisstimmung pro Oszillator fest. Die Schrittbreite beträgt 1 und verändert die Tonhöhe jeder Note für den gewählten Oszillator um einen Halbton:
Ein Versatz von +12 entspricht also einer Erhöhung um eine Oktave. Negative Werte arbeiten
in gleicher Weise, nur abwärts. Siehe auch „Parameter: Key Transposition“ auf Seite 13.
Parameter:
Fine tuning
Dargestellt als:
O1Cents
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-50 bis +50
Mit diesem Parameter nehmen Sie feinere Verstimmungen des Oszillators vor. Die Schrittweite beträgt hier Cents (1/100 eines Halbtons). Der Regelbereich beträgt ±50 Cents und
entspricht somit einem Viertelton zwischen zwei Halbtönen.
Parameter:
Virtual Oscillator Sync
Dargestellt als:
O1VSync
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Die Oszillatoren-Synchronisation ist eine Technik, bei der über einen zweiten, in diesem Fall
virtuellen Oszillator, dem Hauptoszillator Obertöne hinzugefügt werden. Die Wellenform
des virtuellen Oszillators zwingt dabei bei jedem Nulldurchlauf den Hauptoszillator zu einem
Wellenform-Neustart. Hieraus ergeben sich interessante Klangeffekte, deren Klangcharakter
abhängig vom eingestellten Parameterwert ist, weil die Frequenz des virtuellen Oszillators ein
Vielfaches der des Hauptoszillators darstellt. Wenn der Wert für Vsync etwa ein Vielfaches
von 16 beträgt, ist die Frequenz des virtuellen Oszillators ein gerader Oberton der Frequenz
des Hauptoszillators. Das Ergebnis ist eine Transponierung des Hauptoszillators, der in der
Obertonreihe hochrückt. Werte, die kein Vielfaches von 16 sind, führen meist zu disharmonischen Klangergebnissen.
VSync = 0
VSync = 5
VSync = 16
P
P
Parameter:
Hardness
Dargestellt als:
O1Hard
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Hardness verändert den Obertongehalt der Wellenform: Wird der Wert reduziert, werden die höheren Obertöne im Pegel verringert. Der Effekt ähnelt einem Tiefpassfilter,
arbeitet jedoch auf Oszillatorebene. Bei einer Sinuswellenform werden Sie keine Auswirkungen feststellen, da diese Wellenform keine Obertöne besitzt.
Parameter:
Density
Dargestellt als:
O1Dense
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Mit dem Density-Parameter doppeln Sie den Oszillator mit weiteren Kopien. Sie können, abhängig vom Parameterwert, bis zu acht virtuelle Oszillatoren zu diesem Zweck einsetzen. Das führt
zu einem „fetten“ Klang für kleine und mittlere Parameterwerte. Wenn Sie die virtuellen Oszillatoren leicht verstimmen (siehe O1DnsDtn unten), erreichen Sie einen interessanteren Effekt.
P
Der Parameter O1Dense lässt sich auch über den Regler RC2 in Zeile 6 der
PERFORM-Sektion steuern.
P
Der Parameter O2Dense lässt sich auch über den Regler RC4 in Zeile 6 der
PERFORM-Sektion steuern.
Der Parameter O1VSync lässt sich auch über den Regler RC1 in Zeile 6 der
PERFORM-Sektion steuern.
Der Parameter O2VSync lässt sich auch über den Regler RC3 in Zeile 6 der
PERFORM-Sektion steuern.
Das beste Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie Vsync über einen LFO modulieren.
Alternativ können Sie auch in der PERFORM-Sektion Zeile 6 auswählen und den
Parameter während Ihres Spiels über den Tweak-Regler RC1 bearbeiten.
Parameter:
Oscillator Waveform
Dargestellt als:
O1Wave
Voreinstellung:Sawtooth
Regelbereich:
Siehe Tabelle Wellenformen auf Seite 34.
Mit diesem Parameter wählen Sie die Oszillator-Wellenform. Zur Auswahl stehen 72 Varianten.
Hier finden Sie typische Wellenformen analoger Synthesizer wie Sinus, Rechteck, Sägezahn,
Puls und neun Mischformen von Sägezahn und Pulswelle. Hinzu kommen zahlreiche digitale
Wellenformen sowie 36 Wellensätze, die jeweils ihrerseits aus neun Wellenformen bestehen.
Außerdem stehen Ihnen hier die beiden Audioeingänge als Klangquelle zur Verfügung.
Obwohl der MiniNova nur über einen Audioeingang (AudInL/M) verfügt, wurde auch
der Parameter AudioInR integriert, was die Kompatibilität mit UltraNova-Patches
gewährleistet.
Wenn Sie als Klangquelle beide Audioeingänge auswählen, bleiben alle weiteren
Oszillator-Parametern wirkungslos. Das Audiosignal wird direkt in der nachfolgenden
Klangbearbeitung (durch Filter, Modulatoren usw.) bearbeitet.
Ist als Oszillatorquelle der externe Eingang ausgewählt, ersetzt der Audioeingang den
Oszillator als Signalquelle und wird dann stattdessen für die weitere Bearbeitung verwendet.
Ist der Audioeingang als Oszillator-Quelle ausgewählt, ist das Audiosignal nur zu hören, wenn
Sie eine Note spielen.
Nutzen Sie den Audioeingang als Klangquelle, um über MIDI-Noten einen Gate-Effekt
für eine Gesangsstimme zu erzeugen.
Parameter:
Pulse Width/Wave Table Index
Dargestellt als:
O1PW/Idx
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis 63
Dieser Regler hat abhängig von der über O1Wave gewählten Wellenform zwei Funktionen.
Wenn eine Pulswelle gewählt ist, wird hier die Pulsbreite des Oszillators eingestellt. Sie können den Effekt leicht hören, wenn Sie O1Wave auf PW einstellen: Sie werden feststellen, wie
der Obertonanteil variiert und bei hohen Werten dünn und metallisch klingt. Eine Pulswelle ist
eine asymmetrische Rechteckwelle. Bei einem Wert von Null handelt es sich um ein herkömmliches Rechteck. (Siehe Seite 9.) Wenn einer der 36 Wellensätze als Oszillator-Wellenform gewählt wurde, übernimmt dieser Parameter eine andere Funktion (siehe O1Wave oben). Jeder
Wellensatz besteht aus neun verwandten Wellenformen, von denen Sie über O1PW/Idx eine
auswählen. Der Regelbereich von 128 Schritten ist in neun identische Bereiche mit jeweils
etwa 14 Schritten unterteilt. Entsprechend wählen Sie mit Werten von -64 bis -50 den ersten
Satz von 9 Wellenformen, von -49 bis -35 den zweiten und so weiter. Bitte beachten Sie auch
den Parameter zur Wellensatz-Interpolation (O1WTInt): Mit diesem Parameter können Sie bei
der Nutzung von Wellensätzen weitere Klangvariationen ins Spiel bringen.
Parameter:
Density Detuning
Dargestellt als:
O1DnsDtn
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter arbeitet in Kombination mit dem Parameter Density. Er regelt die Verstimmung der virtuellen Oszillatoren, was zu einem fetteren Klangergebnis und einem lebendigen
Pulsieren führt.
Density und Density Detune können dem Sound mehr Substanz verleihen, indem
zusätzliche Stimmen simuliert werden. Ein ähnlicher Effekt lässt sich mit den Parametern Unison und Unison Detune im Voice-Menü erreichen. Density und Density
Detune haben allerdings den Vorteil, dass sie keine zusätzlichen Stimmen belegen.
Parameter:
Pitch Wheel Range
Dargestellt als:
O1PtchWh
Voreinstellung:+12
Regelbereich:
-12 bis +12
Mit dem Pitch Wheel lässt sich die Tonhöhe des Oszillators um eine Oktave auf- oder abwärts
verändern. Der Regelbereich wird in Halbtönen eingestellt, sodass sich bei einem Wert von
+12 bei einer vollen Aufwärtsbewegung eine Oktavierung nach oben (und bei einer Abwärtsbewegung nach unten) ergibt . Indem Sie negative Parameterwerte nutzen, kehren Sie die
Arbeitsrichtung des Pitch Wheel um. Viele Werksprogramme nutzen eine Einstellung von +2,
womit sich eine Tonhöhenbeugung um einen Ganzton nach oben bzw. unten ergibt. Beachten
Sie, dass dieser Parameter, wie alle Oszillator-spezifischen Parameter, für jeden Oszillator
einzeln eingestellt werden kann..
Parameter:
Wave Table Interpolation
Dargestellt als:
O1WTInt
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie glatt oder sprunghaft die Übergänge zwischen
den Wellenformen eines Wellensatzes verlaufen. Bei einem Wert von 127 ergibt sich ein sehr
weicher Übergang, bei dem die Wellenformen ineinander überblendet werden. Hingegen ergeben sich bei einem Wert von Null sprunghafte und klar hörbare Übergänge. Bei einem hohen
Wert für 01WInt erreichen Sie ohne aktive Modulation bei Bedarf eine Mischung zwischen
aufeinander folgenden Wellenformen. Bei einer Modulation des Startpunkts innerhalb des
Wellensatzes (Index), etwa über einen LFO, bestimmt der Interpolationsparameter, wie glatt
oder sprunghaft die Modulation verläuft.
Globale Oszillatorparameter
Die verbleibenden Parameter im Oszillator-Menü wirken auf alle drei Oszillatoren. Die stehen
dann zur Verfügung, wenn Oscillator Number auf OscComn eingestellt ist.
Parameter:
Vibrato Depth
Dargestellt als:
ModVib
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Indem Sie den Oszillatoren einen Vibrato-Effekt hinzufügen, wird deren Tonhöhe zyklisch
moduliert, was zu einem „wabernden“ Klang führt. Dieser Parameter legt die Tiefe des VibratoEffekts und damit die Intensität der Tonhöhenschwankungen fest. Über das Modulationsrad
wird der Vibratoeffekt ein- und ausgeblendet. Der Parameterwert für ModVib gibt dabei die
maximale Modulationsintensität vor (Modulationsrad voll aufgeregelt). Im MiniNova gelten die
Parameter VibMod und MVibRate gleichermaßen für alle Oszillatoren und benötigen keine
separate LFO-Sektion.
15
Parameter:
Vibrato Rate
Dargestellt als:
MVibRate
Voreinstellung:65
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt die Geschwindigkeit des Vibratos von sehr langsam (Wert = 0) bis
sehr schnell (Wert = 127).
Parameter:
Oscillator Drift
Dargestellt als:
OscDrift
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Wenn alle drei Oszillatoren auf die gleiche Tonhöhe gesetzt sind, arbeiten diese perfekt
synchron. Viele ältere Analogsynthesizer unterliegen Schwankungen in der Stimmung und sind
deshalb nicht perfekt gestimmt. Der Parameter Oscillator Drift bildet dieses Verhalten nach,
indem er eine kontrollierte Verstimmung ergänzt, die die Oszillatoren gegeneinander verstimmt,
was im Ergebnis zu einem volleren Klangcharakter führt.
Parameter:
Oscillator Phase
Dargestellt als:
OscPhase
Voreinstellung:0deg
Regelbereich:
Free, 0deg bis 357deg
Mit diesem Parameter bestimmen Sie den Startpunkt innerhalb der Oszillatorwellenform. Der
Wert ist in Schritten von etwa 3 Grad über den gesamten Wellenformzyklus justierbar (360°).
Sie können über diesen Parameter einen Klick oder ein Attack am Notenstart ergänzen, da
die Wellenform nicht länger im Nulldurchgang gestartet wird. Werte von 90deg oder 270deg
führen meist zu den offensichtlichsten Ergebnissen. Bei 0deg arbeiten die Oszillatoren
gleichermaßen im Nulldurchgang. Wenn Sie den Wert auf Free einstellen, werden die Phasen
beim Drücken einer Taste nicht synchronisiert.
Parameter:
Single Fixed Note
Dargestellt als:
FixNote
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, C#-2 bis G8
Einige Klänge brauchen keine chromatische Steuerung über die Klaviatur. Als Beispiel seien
hier perkussive Klänge wie etwa eine Bass Drum oder bestimmte Soundeffekte genannt. Es
ist möglich, einem Klangprogramm eine feste Tonhöhe zuzuordnen, sodass jede Taste auf der
Klaviatur den gleichen Klang erzeugt. Die Tonhöhe für den Klang lässt sich in Halbtonschritten
über einen Bereich von über zehn Oktaven spezifizieren. Ist dieser Parameter auf Off gesetzt,
arbeitet die Klaviatur wie gewohnt. Bei jedem anderen Wert wird der Sound unabhängig von
der gedrückten Taste immer mit derselben, voreingestellten Tonhöhe ausgegeben.
Parameter:
Noise Source Type
Dargestellt als:
NoiseTyp
Voreinstellung:White
Regelbereich:
White, High, Band, HiBand
In Ergänzung zu den drei Oszillatoren stellt MiniNova auch einen Rauschgenerator zur Verfügung. Dieser liefert verschiedene Rauscharten: Bei weißem Rauschen ist die Signalenergie
in allen Frequenzbereichen gleich groß. Wenn Sie die Bandbreite des Rauschens verändern,
verändert sich auch die Klangfarbe des Rauschens. Es stehen drei alternative, gefilterte
Rauschvarianten zur Auswahl. Beachten Sie, dass der Rauschgenerator einen eigenen
Eingang im Mixer von MiniNova besitzt. Um nur das Rauschen zu hören, müssen Sie diesen
Eingang auf- und die Oszillatoren im Pegel herunterregeln. (Siehe „Parameter:Noise Source
Level“ auf Seite 16.)
Edit-Menü - Untermenü 3: Mixer
Die Ausgänge der drei Oszillatoren und des Rauschgenerators laufen in einem einfachen
Audiomischpult zusammen und können dort individuell in der Lautstärke geregelt werden.
Die meisten Werksprogramme nutzen entweder zwei oder alle drei Oszillatoren, die in jeweils
unterschiedlichen Pegelverhältnissen summiert wurden. Zur Steuerung dienen insgesamt 6
Parameter sowie zwei FX Sends pro Filter.
Wie bei einem Audiomischpult sollten Sie auch hier nie alle Eingänge voll aufdrehen.
Ein Mischpult dient zur Erstellung eines ausgewogenen Klangbilds. Wenn Sie
mehrere Klangquellen nutzen, drehen Sie diese zunächst bis zu Hälfte auf (etwa auf
den Wert 64). Je mehr Eingänge Sie nutzen, desto vorsichtiger sollten Sie vorgehen, um
unschöne Signalverzerrungen zu vermeiden.
Parameter:
Oscillator 1 Level
Dargestellt als:
O1Level
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Pegel von Oszillator 1 im Gesamtsignal.
Parameter:
Oscillator 2 Level
Dargestellt als:
O2Level
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Pegel von Oszillator 2 im Gesamtsignal.
16
Parameter:
Oscillator 3 Level
Dargestellt als:
O3Level
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Pegel von Oszillator 3 im Gesamtsignal.
Parameter:
Ring Modulator Level (Oscs. 1 * 3)
Dargestellt als:
RM1*3Lvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
In seiner einfachsten Form besteht ein Ringmodulator aus zwei Eingängen und einem Ausgang, wobei die Eingänge miteinander multipliziert werden. Abhängig von den Frequenzverhältnissen der beiden Eingänge liefert der Ausgang eine Reihe von Summen- und Differenzfrequenzen sowie die dazugehörigen Obertonstrukturen. Der MiniNova verfügt über zwei
Ringmodulatoren: Beide nutzen Oszillator 3 als Eingang 1, der wahlweise mit Oszillator 1 oder
mit Oszillator 2 multipliziert wird. Die Ausgänge der Ringmodulatoren stehen als zusätzliche
Eingänge im Mixer zur Verfügung und werden über RM1*3Lvl und RM2*3Lvl gesteuert. Über
RM1*3Lvl wird die Lautstärke der Ringmodulation Osc 1 * 3 im Gesamtsignal geregelt.
Folgende Einstellungen vermitteln einen guten Eindruck des Klangs einer Ringmodulation. Reduzieren Sie im Mixer-Menü die Werte der drei Oszillatoren und erhöhen Sie
dann den Wert von RM1*3Lvl. Wechseln Sie nun in das Oszillator-Menü. Geben Sie
für Osc3 ein Intervall von +5, +7 oder +12 Halbtönen zu Osc1 ein, um einen harmonischen
Klang zu erhalten. Wenn Sie die Tonhöhe von Osc1 hingegen auf einen anderen Wert
einstellen, entstehen disharmonische, aber interessante Klänge. Mit Hilfe des Parameters O1
Cents können Sie zusätzlich einen schwebenden Effekt erzeugen.
Parameter:
Ring Modulator Level (Oscs. 2 * 3)
Dargestellt als:
RM2*3Lvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Über RM2*3Lvl wird die Lautstärke der Ringmodulation Osc 2 * 3 im Gesamtsignal geregelt.
Parameter:
Noise Source Level
Dargestellt als:
NoiseLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Pegel des Rauschgenerators im Gesamtsignal.
Parameter:
Pre-FX Level Send
Dargestellt als:
PreFXLvl
Voreinstellung:
0 dB
Regelbereich:
-12 dB bis +18 dB
Die summierten Eingänge des Mixers werden durch die Effektsektion geroutet, auch wenn
diese inaktiv sind. Der Pegel wird hierfür mit PreFXLvl spezifiziert. Dieser Regler dient der
Vermeidung von Übersteuerungen am Eingang der Effektsektion.
Parameter:
Post-FX Level Send
Dargestellt als:
PostFXLv
Voreinstellung:
0 dB
Regelbereich:
-12 dB bis +18 dB
Dieser Parameter bestimmt den Pegel, der aus der Effekt-Sektion zurückgeführt wird. Sowohl
PreFXLvl als auch PostFXLv verändern den Signalpegel, selbst wenn alle Effekte inaktiv
geschaltet sind.
PreFXLvl und PostFXLvl sind wichtige Steuerelemente, die bei falscher Einstellung
in der Effektsektion und an anderen Stellen des Signalwegs zu Verzerrungen führen
können. Es ist stets sinnvoll, zunächst die gewünschten Effektparameter im
Effekt-Menü anzupassen (siehe „Was ist Legato?“ auf Seite 21) und dann den
Effekt-Anteil über diese beiden Parameter einzustellen.
Edit-Menü - Untermenü 4: Filter
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den Filter auswählen, dessen Parameter Sie einstellen möchten.
Dargestellt als:
Filter n (wobei n 1oder 2 entspricht)
Voreinstellung:
Filter 1
Regelbereich:
Filter 1, Filter 2, FiltrCmn
MiniNova verfügt über zwei identische Filtersektionen, mit denen die Obertonstruktur der Oszillatorsektion verändert werden kann. Stellen Sie sich die Filter als wirkungsvolle Klangregler vor,
mit der zusätzlichen Möglichkeit, diese Eingriffe dynamisch durch andere Sektionen des Synthesizers steuern zu lassen. Zur Steuerung dienen insgesamt 8 Parameter pro Filter. Beachten
Sie, dass verschiedene Parameter (die Sie im Untermenü FiltrCmn finden) in beiden Filtern
arbeiten. Sie können beide Filtersektionen gleichzeitig nutzen und diese über den globalen
Parameter FRouting in verschiedenen Kombinationen parallel oder hintereinander anordnen.
Filter-spezifische Parameter
Filter 1 dient als Beispiel für die folgenden Erläuterungen. Allerdings sind beide Filter in ihrer
Bedienung identisch, sofern nicht anders angegeben.
Parameter:
Filter frequency
Dargestellt als:
F1Freq
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter spezifiziert die Einsatzfrequenz des über F1Type gewählten Filtertyps. Für
die Typen Hoch- und Tiefpass spricht man von der Cutoff-Frequenz, beim Bandpassfilter von
der Mittenfrequenz. Das Regeln dieses Parameters führt in den meisten Fällen zu einer prägnanten Klangveränderung, in vielen Fällen von einer härteren in eine weichere Richtung.
Wenn die Option Filter Frequency Link aktiviert ist (On) (siehe FreqLink weiter
unten), wirkt sich der Parameter F2Freq anders aus:
Parameter:
Filter 2 frequency offset
Dargestellt als:
Fq1<>Fq2
Voreinstellung:+63
Regelbereich:
-64 bis +63
Weitere Informationen siehe „Parameter: Filter Frequency Link“ auf Seite 19.
Parameter:
Filter resonance
Dargestellt als:
F1Res
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter betont den Klang in einem engen Bereich um die mit F1Freq spezifizierte
Filtereinsatzfrequenz. Filterbewegungen (Sweeps) können damit deutlich betont werden. Indem
Sie den Resonanzwert erhöhen, können Sie Modulationen der Filter-Einsatzfrequenz gut hörbar
machen, sodass sich ein konturierter ergibt. Gleichzeitig erreicht man über eine Resonanzanhebung auch eine Betonung des aktuellen Arbeitspunktes. Immer wenn der Regler FILTER [14]
verschoben wird, ist dieses klanglich gut nachvollziehbar und damit ein kräftiger Effekt.
P
Der Parameter F1Res lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC1 in Zeile 3
der PERFORM-Sektion steuern.
Wenn der Parameter Filter Resonance Link aktiviert ist (On) (siehe ResLink auf
Seite 19), wird Filter 1 und 2 dieselbe Filterresonanz zugewiesen, die dann über beide
Regler gleichermaßen verändert werden kann.
Parameter:
Filter 1 & 2 resonance
Dargestellt als:
F1&F2Res
Voreinstellung:keine
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Drive Amount
Dargestellt als:
F1DAmnt
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Die Filtersektion verfügt über einen dedizierten Drive- oder Distortion-Effekt. Mit dem Parameter bestimmen Sie den Grad der Verzerrung, die dem Audiosignal hinzugefügt wird. Die Art der
Verzerrung wird über F1DType (siehe unten) festgelegt. Die Signalverzerrung geschieht vor
der Filterung (siehe unten).
P
Der Parameter F1DAmnt lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC4 in
Zeile 3 der PERFORM-Sektion steuern.
Filterverzerrungen werden stets vor dem Filter hinzugefügt, sodass der
Verzerrungsanteil jeweils durch die Filterfrequenz bestimmt wird. Um eine Filterung
vor der Verzerrung zu erreichen, bearbeiten Sie die Einstellungen wie folgt:
PARAMETER
Series
FBalance
FiltrCmn
63
F1DAmnt
Filter 1
0
F2DAmnt
Filter 2
nach Bedarf
Parameter:
Drive Type
Dargestellt als:
F1DType
Voreinstellung:Diode
Regelbereich:
Diode, Valve, Clipper, XOver, Rectify, BitsDown, RateDown
Der Drive-Prozessor für jeden Filter befindet sich direkt vor der
jeweiligen Filter-Sektion. Die Art der Distortion (oder Übersteuerung) kann über den Parameter
F1DType eingestellt werden.
Parameter:
Filter Q Normalisation
Dargestellt als:
F1QNorm
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter verändert die Güte der Resonanzbetonung durch F1Res. Damit dieser Parameter eine Auswirkung hat, muss F1Res auf einem Wert ungleich Null stehen. Über diesen
Parameter ist es möglich, mit der Filtersektion die Filterkennlinien diverser klassischer analoger
und digitaler Synthesizer nachzuempfinden.
P
Der Parameter F1Track lässt sich auch über den Regler RC2 in Zeile 3 der
PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Filter type
Dargestellt als:
F1Type
Voreinstellung:LP24
Regelbereich:Siehe Filter-Tabelle auf Seite 38
In der Filtersektion des MiniNova stehen 14 unterschiedliche Filtertypen zur Auswahl: vier
Hochpassfilter, vier Tiefpassfilter (jeweils mit unterschiedlicher Flankensteilheit) und sechs
Bandpassfilter. Jeder Filtertyp unterscheidet sich in der Art der Frequenzbearbeitung,
-betonung und -unterdrückung. Dementsprechend ergeben alle Modelle unterschiedliche
Klangeigenschaften.
P
CutoffFrequenz
Low Resonance,
Low Q Normalisation
High Resonance,
Low Q Normalisation
Der Parameter F1Env2 lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC4 in Zeile 4
der PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Filter tracking
Dargestellt als:
F1Track
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Die Filter-Einsatzfrequenz kann über diesen Parameter zur gespielten Tonhöhe in Abhängigkeit
gebracht werden. Beim Maximalwert 127 folgt die Filter-Einsatzfrequenz in Halbtonschritten
den Noten der Klaviatur. Filter und Tonhöhe stehen also in einem Verhältnis von 1:1. Entsprechend wird sich der Filter beim Spielen einer Oktavnotenfolge auch um eine Oktave öffnen.
Beim Minimalwert von 0 nimmt die gespielte Tonhöhe keinerlei Einfluss auf die Filter-Einsatzfrequenz. Die Filter-Einsatzfrequenz bleibt für alle Noten identisch.
Der Parameter F1Type lässt sich auch über den Regler RC3 in Zeile 3 der
PERFORM-Sektion steuern.
WERT
FiltrCmn
Parameter:
Filter control by Envelope 2
Dargestellt als:
F1Env2
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Die Filterfunktion kann über den Hüllkurvengenerator 2 getriggert werden. Das spezifische
Menü von Hüllkurve 2 bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Einstellung der Wellenform
selbst, siehe „Filter Envelope (Filter-Hüllkurve)“ auf Seite 22. Über F1Env2 lässt sich die Intensität und die Polarität dieser Hüllkurvensteuerung festlegen. Je höher der Wert ist, desto ist
größer der Frequenzbereich, der durch die Bewegung der Hüllkurve abgedeckt wird. Positive
und negative Werte führen zu einem Filterhub in entgegengesetzte Richtungen, deren klangliche Auswirkung weiterhin vom gewählten Filtertyp abhängt.
P
IM MENÜ
FRouting
High Resonance,
High Q Normalisation
Globale Filterparameter
Wenn Filter Number auf FiltrCmn eingestellt ist, sind die im Filter-Menü dargestellten
Parameter für beide Filter identisch.
Parameter:
Filter balance
Dargestellt als:
FBalance
Voreinstellung:-64
Regelbereich:
-64 bis +63
Die beiden Filtersektionen im MiniNova können gleichzeitig genutzt, jedoch unterschiedlich
miteinander verschaltet werden (siehe unten FRouting). So können Tief- und Bandpassfilter
für Stimmen-ähnliche Klänge parallel betrieben werden (siehe Seite 19). Wenn Sie beide Filter
verwenden, können Sie die Ausgänge beider Filtersektionen über FBalance in ein beliebiges
Lautstärkeverhältnis bringen. Der Minimalwert -64 liefert einen Maximalpegel von Filter 1 und
keinen Pegel von Filter 2. Umgekehrt liefert der Wert +63 die volle Ausgangslautstärke von
Filter 2 und keinen Pegel von Filter 1. Bei einem Wert von 0 werden beide Filtersektionen in
gleichem Verhältnis gemischt.
17
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
Parameter:
Filter Routing
Dargestellt als:
FRouting
Voreinstellung:Parallel
Regelbereich:
Bypass, Single, Series, Parallel, Paral2, Drum
MiniNova bietet fünf mögliche Verschaltungen der beiden Filtersektionen sowie eine BypassFunktion. Der Single-Modus nutzt ausschließlich Filter 1, während die anderen Betriebsarten
die beiden Filtersektionen unterschiedlich miteinander kombinieren.
FILTER 1
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
FILTER 2
FILTER
BALANCE
EFFECTS
Parallel - Beide Filter werden mit dem gleichen Eingangssignal gespeist und die Mischung
ihrer Ausgänge mit dem Parameter Filter Balance eingestellt
FILTER
BALANCE
EFFECTS
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
Bypass - Kein Filter aktiv
FILTER 1
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
FILTER 1
FILTER 2
FILTER
BALANCE
EFFECTS
FILTER 2
FILTER
BALANCE
Parallel 2 - Entspricht dem Parallel Mode, jedoch wird Filter 1 vom Oszillator 3 und dem
Rauschgenerator gespeist, während die übrigen Klangquellen Filter 2 speisen.
EFFECTS
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
Single - Nur Filter 1
FILTER 1
NOISE
2*3
1*3
OSC 3
OSC 2
OSC 1
FILTER 1
FILTER 2
FILTER
BALANCE
FILTER 2
EFFECTS
FILTER
BALANCE
EFFECTS
Series - Filter 1 speist Filter 2, aber der Ausgang wird trotzdem von der Filter Balance
abgeleitet
18
Drum - Entspricht dem Parallel Mode 2, aber der Ausgang von Filter 1 wird zu den
Eingangssignalen von Filter 2 hinzugefügt.
Beachten Sie, dass die Betriebsarten Parallel 2 und Drum sich in einem wichtigen Punkt von
den anderen Betriebsarten unterscheiden: Filter 1 und Filter 2 werden hier durch unterschiedliche Klangquellen gespeist. Somit wird es möglich, den Rauschgenerator und Oszillator 3
anders zu filtern als die Oszillatoren 1 und 2 und die Ringmodulatoren – eine wichtige Voraussetzung beim Erzeugen perkussiver Klänge.
Beispiele für Filterschaltungen…
Filter 1
Filter 2
Lautstärke
… ein Notch-Filter:
F1Type: F2Type: F1Routing: Filter 1
LP
HP
Parallel
… ein breiter Bandpassfilter
F1Type: HP
F2Type: LP
F1Routing: Frequenz
Series
Filter 1
Filter 2
Filter 2
Lautstärke
Lautstärke
Frequenz
Filter 1
Frequenz
Filter 2
Edit-Menü - Untermenü 5: Voice
MiniNova ist ein mehrstimmiger, d. h. polyphoner Synthesizer. Sie können dementsprechend
Akkorde auf Ihrer Klaviatur spielen und alle Noten gleichzeitig hören. Jede gespielte Note wird
dabei als Stimme (Voice) bezeichnet. Der Signalprozessor von MiniNova ist so leistungsstark,
dass Ihnen immer zuerst die Finger vor den Stimmen zur Neige gehen dürften! Wenn Sie MiniNova über einen MIDI-Sequenzer steuern, können Sie theoretisch, in der Realität aber eher
selten, an die obere Stimmengrenze gelangen, die bei etwa 18 Stimmen liegt. Sie werden in
diesem Fall merken, dass ältere Stimmen deaktiviert werden – der so genannte „Stimmenklau“.
Das Gegenteil des polyphonen Spiels ist die monophone Betriebsart. Hierbei erklingt immer
nur eine Note zu einer Zeit. Das Drücken einer zweiten Note führt zu einem Beenden der
ersten und zu einem Erklingen der zweiten Note. Sie hören also immer nur die zuletzt gespielte
Note. Die meisten frühen Synthesizer waren monophon. Wenn Sie also einen Synthesizerklang aus den 1970'er Jahren nachbilden möchten, sollten Sie MiniNova eventuell auch auf
den monophonen Betrieb umschalten. Die entsprechenden Restriktionen beim Keyboardspiel
tragen zur Authentizität bei.
Im Voice-Menü können Sie neben der Umschaltung Polyphon/Monophon auch den Portamento-Effekt sowie andere stimmenspezifische Parameter einstellen.
Lautstärke
Parameter:
Filter Frequency Link
Dargestellt als:
FreqLink
Frequenz
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Wenn Sie FreqLink auf On einstellen, wird ein Bezug zwischen den Frequenzen der beiden
Filter-Sektionen hergestellt und F2Freq in Filter 2 dient zur Eingabe eines Frequency Offsets
(siehe F1Freq oben). Der Versatz von Filter 2 steht in relativem Verhältnis zur Einsatzfrequenz
von Filter 1.
Filter 1
Parameter:
Unison Voices
Dargestellt als:
Unison
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 2, 3, 4
Mit Unison können Sie das Klangbild verdichten, indem Sie bis zu drei zusätzliche Stimmen mit
jeder gespielten Note aufrufen. Beachten Sie, dass der Stimmenvorrat und entsprechend die
Polyphonie bei einer solchen Maximaleinstellung durchaus begrenzt ist. Mit vier Stimmen pro
Note erreichen Sie mit einem Vier-Noten-Akkord schon nahezu die Kapazitätsgrenze von MiniNova und es setzt ein „Stimmenklau“ beim Spiel weiterer Noten ein, der alte Noten zugunsten
neuerer gespielter Noten deaktiviert.
Filter 2
Wenn sich der Einsatz der Unison-Funktion wegen der damit verbundenen Reduzierung
der Polyphonie verbietet, können Sie für einen vergleichbaren Effekt mehrere
Oszillatoren mit den Parametern Density und Detune gegeneinander verstimmen.
Dieses Verfahren findet in vielen Werksprogrammen anstelle der Unison-Funktion Verwendung.
Lautstärke
Frequenz
Ein Anheben der Frequenz von Filter 1 hebt auch die Frequenz von Filter 2 an.
Parameter:
Unison Detune
Dargestellt als:
UniDTune
Voreinstellung:25
Regelbereich:
0 bis 127
Unison Detune arbeitet nur, wenn der Parameter Unison Voices nicht auf den Wert Off gesetzt ist. Dieser Parameter bestimmt, inwieweit die Unison-Stimmen gegeneinander verstimmt
werden. Auch wenn Unison Detune auf Null gesetzt ist, werden Sie einen Klangunterschied
hören, der allerdings mit steigenden Werten interessanter wird.
Filter 1
Filter 2
Eine Änderung der Werte für Unison Voices und Unison Detune wirkt sich nicht
auf aktuell gehaltene, sondern erst auf die nächsten gespielten Noten aus.
Lautstärke
Frequenz
Ein Anheben der Frequenz von Filter 2 senkt die Frequenz von Filter 2 an.
Filter 1
Filter 2
Lautstärke
Frequenz
Ein Absenken der Frequenz von Filter 2 hebt die Frequenz von Filter 1 an.
Parameter:
Resonance Link
Dargestellt als:
ResLink
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Wenn Sie ResLink auf On einstellen, wird der Parameterwert für Resonance auf Filter 1
und Filter 2 übertragen. Filter Resonance (F1Res) steuert nun unabhängig von der aktuellen
Auswahl beide Filter.
Parameter:
Portamento Time
Dargestellt als:
PortTime
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1 bis 127
Bei aktiver Portamento-Funktion erfolgt der Übergang von einer gespielten Note zur nächsten
gleitend und nicht abrupt. Der Synthesizer erinnert sich auch nach dem Loslassen der Taste
an die zuletzt gespielte Tonhöhe und initiiert den Gleitvorgang bei der nächsten gespielten
Note. PortTime spezifiziert die Geschwindigkeit, mit der dieser Gleitvorgang vollzogen wird.
Dabei entspricht ein Parameterwert von 115 einer Dauer von etwa einer Sekunde. Portamento
ist primär für den Einsatz in der monophonen Betriebsart gedacht (siehe PortMode unten),
wo diese Funktion besonders effektiv arbeitet. Portamento kann jedoch auch bei polyphonem Spiel genutzt werden, wobei die Ergebnisse, insbesondere bei Akkorden, teilweise
unvorhersehbar sind. Beachten Sie, dass PreGlide auf Null gesetzt werden muss, damit die
Portamento-Funktion aktiv werden kann.
Parameter:
Portamento Mode
Dargestellt als:
PortMode
Voreinstellung:Expo
Regelbereich:
Expo oder Linear
Mit diesem Parameter spezifizieren Sie den Geschwindigkeitsverlauf beim Notenübergang für
den Portamento- und PreGlide-Effekt (siehe nächste Seite). In der Einstellung Linear ändert
sich die Tonhöhe von der vorherigen zur aktuellen Note gleichmäßig. In der Einstellung Expo
ändert sich die Tonhöhe anfänglich schneller und steuert dann in einem exponentiellen Verlauf
langsamer auf die aktuelle Note zu.
19
TASTE "AN"
Eine ADSR-Hüllkurve kann man sich am besten als Lautstärkeverlauf einer Note vorstellen.
Die Hüllkurve beschreibt den „Lebenszyklus“ dieser Note, der sich in vier einstellbare Phasen
aufteilen lässt:
•
Attack – Die Zeitdauer, die die Note vom Auslösen (Tastendruck) bis zum Maximalpegel
benötigt. Ein hoher Attack-Wert erzeugt den Effekt eines Einblendens.
•
Decay – Die Zeitdauer, in der der Notenpegel vom Maximalwert auf einen zweiten
Pegelwert, das Sustain, abfällt.
•
Sustain – Der Sustain-Pegel ist der Lautstärkewert nach der Decay-Phase, während
die Taste weiter gedrückt wird. Ein niedriger Wert für Sustain führt zu einem kurzen,
perkussiven Klang, sofern auch die Attack- und Decay-Zeiten niedrig eingestellt sind.
•
Release – Die Zeitdauer, die die Note nach dem Loslassen der Taste vom Sustain-Pegel bis zum Nullpegel benötigt. Lange Werte für Release führen zu einem Nachklingen
nach dem Loslassen der Taste.
Obwohl sich die Erklärung der ADSR-Hüllkurve auf die Lautstärkesteuerung bezieht,
müssen Sie beachten, dass der MiniNova sechs unabhängige Hüllkurvengeneratoren
pro Stimme bietet. Hiermit lassen sich auch andere Bereiche der Klangerzeugung wie
etwa die Filter oder die Oszillatoren steuern. Beachten Sie zudem, dass die Hüllkurvengeneratoren 1 und 2 zur Steuerung der Amplitude und des Filters dienen und daher
als Amp Env und Fltr Env bezeichnet werden. Zur Steuerung dienen insgesamt 16
Parameter pro Hüllkurve.
TASTE "AN"
PITCH
(TONHÖHE)
Portamento Time
ZEIT
PortMode = Linear
TASTE "AN"
TASTE "AN"
PITCH
(TONHÖHE)
Portamento Time
ZEIT
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst die Hüllkurve auswählen, deren Parameter Sie einstellen möchten.
PortMode = Expo
Parameter:
Pre-Glide
Dargestellt als:
PreGlide
TASTE
"AN"
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-12 bis +12
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
Die Funktion PreGlide hat Vorrang vor der Portamento-Funktion, obwohl sie Gebrauch von
dem Parameter PortTime für die Gleitdauer macht. PreGlide ist in Halbtönen kalibriert: Jede
neu gespielte Note beginnt mit einem chromatisch spezifizierten Versatz von bis zu einer Oktave (Wert= +12/-12) relativ zur aktuell gespielten Note, auf deren Tonhöhe der Gleitvorgang
ZEIT
hinsteuert. Im Unterschied zur Portamento-Funktion
findet der Gleitvorgang nicht zwischen
zwei aufeinander folgenden Noten, sondern pro Note statt. Jede Note verfügt über einen
eigenen PreGlide, der nur von der aktuell gespielten Note abhängt.
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Der Portamento-Effekt wird nicht für polyphones Spiel empfohlen. Verwenden Sie
stattdessen die PreGlide-Funktion, die insbesondere bei Akkorden sehr effektiv
LAUTSTÄRKE
arbeitet.
Parameter:
Polyphony Mode
Dargestellt als:
PolyMode
ZEIT
Voreinstellung:Poly1
Regelbereich:
Mono, MonoAG, Poly1, Poly2, Mono2
Zur Auswahl stehen drei monophone und zwei polyphone Betriebsarten.
TASTE "AN"
1.
2.
3.
4.
5.
TASTE "AUS"
Mono – klassische monophone Betriebsart, nur eine Note erklingt zu einer Zeit. Die
zuletzt gespielte Note hat Priorität.
LAUTSTÄRKE
MonoAG
– AG steht für Auto-Glide. Eine alternative monophone Betriebsart, die sich
von Mono in der Arbeitsweise von Portamento- und Pre-Glide-Funktion unterscheidet. In
der Betriebsart Mono arbeiten sowohl Portamento als auch PreGlide für getrennt oder
gebunden (legato) gespielte Noten. In der Betriebsart MonoAG werden die Funktionen
Portamento und Pre-Glide nurZEIT
dann Fall ansprechen, wenn aufeinander folgende Noten
gebunden (legato) gespielt werden. Mit Unterbrechung (staccato) gespielte Noten
führen hingegen nicht zu einem Gleiteffekt.
Poly1 – In dieser Betriebsart werden für nacheinander ausgelöste identische Noten
TASTE "AUS"
verschiedene StimmenTASTE
genutzt,"AN"
die entsprechend übereinander
geschichtet werden. Der
Klang kann hier umso lauter werden, desto mehr Noten gespielt werden. Dieser Effekt
wird nur bei längeren Amplituden-Release-Zeiten hörbar.
Poly2 – LAUTSTÄRKE
Diese alternative Betriebsart löst bei nacheinander ausgelösten identischen
Noten immer die gleiche Stimme aus. Ein Lautstärkeanstieg wie in der Betriebsart Poly1
SUSTAIN
wird deshalb vermieden.
Mono 2 – Diese Betriebsart unterscheidet sich von Mono in der Art und Weise, wie die
Attackphasen der Hüllkurven ausgelöst werden. In der Mono-Betriebsart wird die HüllATTACK DECAY
RELEASE
kurve bei gebundener Spielweise nur beim ersten Tastendruck ausgelöst. Die Betriebsart
ZEIT
Mono 2 löst hingegen bei jedem neuen Noteneingang alle Hüllkurven aus (Retrigger).
Edit-Menü - Untermenü 6: Env
MiniNova bietet durch die Verfügbarkeit klassischer ADSR-Hüllkurven eine hohe Flexibilität.
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
ATTACK DECAY
ZEIT
20
RELEASE
Dargestellt als:
Voreinstellung:
Regelbereich:
xxx Env oder Env n (siehe Regelbereich unten)
Amp Env
Amp Env, Fltr Env, Env 3, Env 4, Env 5, Env 6
Amplituden-Hüllkurve
Die folgenden Parameter beziehen sich nur auf die Amplituden-Hüllkurve und stehen dann zur
Verfügung, wenn Env n (oben) auf Amp Env eingestellt ist.
Parameter:
Amplitude Attack Time
Dargestellt als:
AmpAtt
Voreinstellung:2
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt die Attack-Zeit für die gespielte Note. Bei einem Wert von 0
erreicht eine neu gespielte Note unmittelbar ihre Maximallautstärke, bei einem Wert von 127
benötigt die Note mehr als 20 Sekunden, um den Maximalpegel zu erreichen. In der mittleren
Einstellung (64) beträgt die Zeitdauer etwa 250 ms (vorausgesetzt, der Wert für Amplitude
Attack Slope (AmpAtSlp) steht auf 0).
P
Der Parameter AmpAtt lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC1 in Zeile 5
der PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Amplitude Decay Time
Dargestellt als:
AmpDec
Voreinstellung:90
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter legt die Decay-Zeit für die gespielte Note fest. Dieser Parameter hat nur
dann eine Wirkung, wenn der Parameter AmpSus (siehe unten) ungleich 127 ist, denn
ansonsten ist die Decay-Phase aufgrund von Pegelgleichheit von Maximal- und Sustain-Pegel
nicht auszumachen. In der mittleren Einstellung (64) beträgt die Zeitdauer etwa 150 ms (vorausgesetzt, der Wert für AmpDcSlp steht auf 0).
P
Der Parameter AmpDec lässt sich auch über den Tweak-Regler RC2 in Zeile 5 der
PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Amplitude Sustain Level
Dargestellt als:
AmpSus
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Mit diesem Parameter spezifizieren Sie den Lautstärkewert der gespielten Note nach der
Decay-Phase. Ein niedriger Wert führt entsprechend zu einer Betonung des Notenbeginns. Ein
Wert von 0 führt zu einem völligen Verstummen der Note nach der Decay-Phase.
P
Der Parameter AmpSus lässt sich auch über den Regler RC3 in Zeile 5 der
PERFORM-Sektion steuern.
LAUTSTÄRKE
Parameter:
Amplitude Release Time
Dargestellt als:
AmpRel
Voreinstellung:40
Regelbereich:
0 bis 127
Viele Klänge haben die Eigenschaft, nach dem Loslassen der Note weiter zu klingen. Dieser
Nachklang bzw. das Ausblenden, mit dem die Note auf natürliche Weise langsam ausklingt,
findet sich bei etlichen natürlichen Instrumenten. Der Wert 64 sorgt für eine Release Time
von etwa 360 ms. Der MiniNova bietet eine maximale Release-Zeit von über 20 Sekunden
(wenn AmpRel auf 127 eingestellt ist), aber kürzere Zeiteinstellungen sind sicherlich sinnvoller!
Beachten Sie, dass das Verhältnis zwischen dem Parameterwert und der Release Time nicht
linear ist.
P
Der Parameter AmpRel lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC4 in Zeile 5
der PERFORM-Sektion steuern.
Beachten Sie, dass es beim polyphonen Spiel von Sounds mit langen Release- Zeiten
zu „Stimmenklau“ kommen kann. Das bedeutet, dass einige Noten in ihrer
Release-Phase abrupt abgeschnitten werden, sobald eine weitere Note gespielt wird.
Dies tritt vor allem beim Spielen von mehreren gleichzeitigen Stimmen auf.
Für weitere Details siehe „Parameter: Unison Voices“ auf Seite 19.
Was ist Legato?
ZEIT
Wie erwähnt, steht der musikalische Ausdruck Legato für „weich und
gebunden“. Beim Legato-Spiel überlappen sich aufeinander folgende Noten.
TASTE schlagen
"AN"
TASTE
"AUS"
Wenn Sie eine Melodie spielen,
Sie weitere
Noten
an, während eine
vorhergehende Note noch klingt. Sobald die neue Note klingt, lassen Sie die vorherige
Taste los.
LAUTSTÄRKE
Das Legato-Spiel ist für einige Funktionen des MiniNova relevant. Im Fall der Funktion
Amplitude Multi-Trigger sollten Sie beispielsweise wissen, dass die Hüllkurve neu
ZEIT
startet, sobald Sie eine Lücke zwischen
zwei Noten entstehen lassen.
TASTE
"AN"
TASTE "AUS"
Parameter:
Amplitude
Attack Slope
Dargestellt als:
AmpAtSlp
Voreinstellung:0
LAUTSTÄRKE
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter steuert die Kurvenform der Attack-Phase. Bei einem Wert von 0 entwickelt
sich der Lautstärkeanstieg während der Attack-Phase linear. Anders ausgedrückt: Für gleiche
ZEIT
Zeitabschnitte ergeben sich auch gleiche
Lautstärke-Erhöhungen. Eine nichtlineare AttackPhase kann eine Alternative darstellen, wenn Sie einen schnellen Pegelanstieg am Beginn
wünschen. Die folgende Grafik zeigt den Zusammenhang:
TASTE "AN"
Parameter:
Amplitude Velocity
Dargestellt als:
AmpVeloc
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Der Parameter AmpVeloc verändert die Form der ADSR-Lautstärkehüllkurve nicht. Er ergänzt
allerdings eine Dynamik für die Lautstärke. Bei positiven Werten ergibt sich für härter gespielte
Noten ein lauterer Klang. Ist AmpVeloc auf 0 gesetzt, ist die Lautstärke unabhängig von der
Anschlagsdynamik beim Spiel. Der Parameterwert bestimmt das Verhältnis von Anschlagsdynamik zur Lautstärke. Beachten Sie, dass negative Parameterwerte einen umgekehrten
Einfluss nehmen, härtere angeschlagene Noten führen dann zu einer Lautstärkeabsenkung.
Für ein möglichst natürliches Spielgefühl geben Sie für Amplitude Velocity einen Wert
von ca. +40 ein.
Parameter:
Amplitude Envelope Repeat
Dargestellt als:
AmpRept
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1 bis 126, KeyOff
Über Amplitude Repeat ist es möglich, die Attack- und Decay-Phasen der Hüllkurve vor der
Sustain-Phase zu wiederholen. Hieraus ergeben sich bei entsprechenden Parameterwerten
interessante „Stotter-Effekte“. Der Wert von Repeat (1-126) steht für die tatsächliche Anzahl
an Wiederholungen dieser Phase.Wählen Sie beispielsweise einen Wert von 3, so werden Sie
die Attack-Decay-Phase insgesamt vier Mal hören – den Erstdurchlauf und die drei Wiederholungen. In der Stellung Off gibt es keine Wiederholungen. Der Maximalwert KeyOff erzeugt
eine unendliche Anzahl Wiederholungen.
Parameter:
Amplitude Touch Trigger
Dargestellt als:
AmpTTrig
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, T1ReTrig….T8ReTrig
Sie haben sicherlich bereits gemerkt, dass die acht Performance Pads des MiniNova
berührungsempdfindlich sind. Die Pads lassen sich in Echtzeit für Klangeingriffe nutzen, was
insbesondere beim Live-Spiel sinnvoll ist.
Amplitude Touch Trigger weist jedem Pad eine Re-Trigger-Funktion zu: Sobald die Zuordnung eingerichtet wurde, leuchtet das Pad. Wenn Sie das Pad auslösen, wird die AmplitudenHüllkurve neu getriggert. Nachdem Sie die Zuordnung für diese Funktion vorgenommen
haben, müssen Sie die Pads in den Modus Animate schalten (siehe „Performance-Steuerung
mit Pads“ auf Seite 7).
Parameter:
Amplitude Multi-trigger
Dargestellt als:
AmpMTrig
Voreinstellung:Re-Trig
Regelbereich:
Legato, Re-Trig
Ist dieser Parameter auf Re-Trig gesetzt, löst jede neu gespielte Note die komplette ADSRAmplitudenhüllkurve aus. Das gilt auch, wenn Sie anderen Noten halten. Bei aktivem Legato
wird nur die erste Note die volle Hüllkurve auslösen, während folgende Noten die Attack- und
Decay-Phase überspringen und bei der Sustain ansetzen. „Legato“ bedeutet „weich“, was
durch diese Betriebsart unterstützt wird.
TASTE "AUS"
Parameter:
Amplitude Decay Slope
Dargestellt als:
AmpDcSlp
LAUTSTÄRKE
Voreinstellung:127
SUSTAIN
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter entspricht Amplitude Attack Slope, allerdings für die Decay-Phase der HüllDECAY
RELEASE
kurve. Bei einem Wert von 0 fällt dieATTACK
Lautstärke
linear vom Maximalwert
auf den Sustain-Pegel.
ZEIT
Indem Sie Decay Slope auf einen höheren Wert stellen, fällt die Lautstärke zu Beginn der
Decay-Phase schneller ab. Die folgende Grafik zeigt den Zusammenhang:
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
ATTACK DECAY
RELEASE
ZEIT
Parameter:
Amplitude Attack Track
Dargestellt als:
AmpAtTk
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Mit diesem Parameter stellen Sie eine AbhängigkeitSUSTAIN
der Attack-Phase zur gespielten Tonhöhe
RATE
LAUTSTÄRKE
her. Wenn Sie für Amplitude Attack Track einen positiven Wert wählen, fällt die Attack-Zeit
SUSTAIN
bei steigender Tonhöhe kürzer aus. Entsprechend
verfügen tiefere Noten über eine längere
Attack-Phase. Mit dieser Funktion simulieren Sie das Verhalten echter Saiteninstrumente (etwa
ATTACK
eines Flügels), bei denen die Masse
derDECAY
tiefen Saiten/Töne RELEASE
in einer trägeren Ansprache resulZEIT
tiert. Bei einem negativen Parameterwert
wird der beschriebene Zusammenhang umgekehrt.
Parameter:
Amplitude Decay Track
Dargestellt als:
AmpDecTk
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
SUSTAIN TIME
Dieser Parameter LAUTSTÄRKE
entspricht in seiner Arbeitsweise Attack Track, gilt aber für die Decay- Phase und ihre Abhängigkeit von der gespielten Tonhöhe.
SUSTAIN
Parameter:
Amplitude Sustain Rate
ATTACK DECAY
RELEASE
Dargestellt als:
AmpSusRt
ZEIT
Voreinstellung:Flat
Regelbereich:
64 bis -1, Flat, +1 bis +63
Wenn Sie diesen Parameter auf Flat setzen, bleibt die Lautstärke während der Sustain-Phase
konstant. Klangvarianten lassen sich erzeugen, indem während dieser Phase die Noten leiser
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
oder lauter werden. Ein positiver
Wert für Sustain Rate
führt zu einem Lautstärkeanstieg
während der Sustain-Phase bis hin zum Maximalpegel. Der Parameter steuert die Geschwindigkeit, mit der dieseFILTERLautstärke-Änderung vollzogen wird. Höhere Werte führen dabei zu einer
CUTOFF
schnelleren Lautstärke-Änderung.
Die Release-Zeit setzt unabhängig vom Erreichen oder
SUSTAIN
Nichterreichen des maximalen Lautstärkewerts grundsätzlich nach dem Loslassen der Taste
ein. Negative Parameterwerte führen zu einem Lautstärkeabfall während der Sustain-Phase.
ATTACK wird,
DECAY
Sofern die Release-Phase nicht ausgelöst
ist die NoteRELEASE
dabei irgendwann nicht mehr zu
ZEIT
hören.
Beachten Sie, dass MiniNova für die Legato-Betriebsart im monophonen Modus arbeiten
muss: Legato-Spiel in der polyphonen Betriebsart ist nicht möglich. Siehe „Edit-Menü - Untermenü 5: Voice“ auf Seite 19.
21
ATTACK DECAY
RELEASE
ZEIT
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
SUSTAIN
TASTE "AUS"
RATE
TASTE "AN"
LAUTSTÄRKE
SUSTAIN
LAUTSTÄRKE
ATTACK DECAY SUSTAIN
Parameter:
Filter Attack Time
Dargestellt als:
FltAtt
Voreinstellung:2
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt das Filterverhalten während der Attack-Phase. Je höher der Wert
ist, desto länger benötigt der Filter für eine Wertveränderung.
RELEASE
ZEIT
ATTACK DECAY
RELEASE
ZEIT
Niedrige Werte (positiv oder negativ) für Amplitude Sustain Rate sind in der
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Praxis meist sinnvoller.
SUSTAIN TIME
LAUTSTÄRKE
Parameter:
Amplitude Sustain Time
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Dargestellt als:
AmpSusTmSUSTAIN
Voreinstellung:KeyOff
SUSTAIN
ATTACK DECAY
RATE
Regelbereich:
RELEASE
LAUTSTÄRKE 0 bis 126, KeyOff
ZEIT
Dieser Parameter spezifiziert die Dauer der Sustain-Phase. Bei KeyOff dauert die Note an,
SUSTAIN
bis die Taste losgelassen wird (es sei denn, es gibt einen negativen Wert für Sustain Rate).
Jeder andere Wert für Sustain Time beendet die Note bei gedrückter Taste nach einer defiATTACK DECAY
RELEASE
nierten Zeitdauer. Der Parameter Release Time greift immer dann,
wenn die Taste vor Ablauf
ZEIT
dieser Zeit losgelassen wird. EinTASTE
Parameterwert
von 126TASTE
entspricht
"AN"
"AUS" einer Sustain-Dauer von
etwa 10 Sekunden, ein Wert von 60 etwa einer Sekunde.
FILTERCUTOFF
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
SUSTAIN
SUSTAIN TIME
LAUTSTÄRKE
ATTACK DECAY
ZEIT
RELEASE
SUSTAIN
ATTACK DECAY
RELEASE
P
Der Parameter FltAtt lässt sich auch direkt über den Tweak-Regler RC1 in
Zeile 4 der PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Filter Decay Time
Dargestellt als:
FltDec
Voreinstellung:75
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt das Filterverhalten während der Decay-Phase. Je höher der Wert
ist, desto länger benötigt das Filter für eine Wertveränderung.
P
Der Parameter FltDec lässt sich auch über den Tweak-Regler RC2 in Zeile 4
der PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Filter Sustain Level
Dargestellt als:
FltSus
Voreinstellung:35
Regelbereich:
0 bis 127
Die Filtereinsatzfrequenz (Cutoff oder Mittenfrequenz, je nach Typ) steuert in Richtung Filter
Sustain Level. Entsprechend nimmt dieser Wert nach Ablauf der Attack- und Decay-Phasen
eine wichtige Rolle zur Festlegung des durch den Filter geprägten Klangs ein. Bedenken Sie,
dass zu hohe oder niedrige Filterwerte (im Filter-Menü) die Einflussnahme durch die Hüllkurve
begrenzen.
ZEIT
Parameter:
Amplitude Level Track
Dargestellt als:
AmpLvlTk
TASTE "AN"
TASTE "AUS"
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter arbeitet
vergleichbar zu den anderen Tracking-Parametern Attack Track und
FILTERCUTOFF
Decay Track, allerdings
wird hier die Lautstärke der Note abhängig vom Intervall zwischen
SUSTAIN
dem aktuellen Wert und dem Wert für Level Track Note (siehe unten) verändert. Bei positiven
Parameterwerten nehmen gespielte Noten, die höher als die Referenznote sind, kontinuierlich
DECAY
in der Lautstärke zu und umgekehrt. JeATTACK
weiter die
Note entferntRELEASE
ist, desto lauter ist sie. Bei
ZEIT
negativen Parameterwerten werden weiter entfernte Noten entsprechend leiser. Beachten
Sie, dass die Lautstärke-Änderung sich gleichermaßen auf alle Phasen der Hüllkurve auswirkt.
Amp Level Track führt deshalb zu globalen Lautstärke-Änderungen. Setzen Sie diesen Effekt
mit Bedacht ein: In aller Regel haben in der Praxis kleinere Werte einen größeren Nutzen.
Obwohl die Funktion Amplitude Level Track ähnlich arbeitet wie Amplitude
Attack Track und Amplitude Decay Track, gibt es doch einen wichtigen
Unterschied: Amplitude Level Track bezieht sich auf die Note des Parameters
Level Track Note und gibt (bei positiven Werten für Amplitude Level Track) darüber bzw.
darunter liegende Noten lauter bzw. leiser wieder. Bei negativen Parameterwerten ist die
Lautstärke-Änderung entsprechend invertiert.
Globale Hüllkurvenparameter
Parameter:
Level Track Note
Dargestellt als:
LvlTkNte
Voreinstellung:C3
Regelbereich:
C-2 bis G8
Dieser Parameter gilt global für alle Hüllkurven. Hier stellen Sie die Referenznote für alle
Level-Track-Parameter inklusive Amp Level Track ein. Sofern aktiv, werden Noten oberhalb
dieser Referenz (bei positivem Amplitude Level Track) zunehmend lauter, Noten unterhalb der
Referenznote zunehmend leiser. C 3, die Voreinstellung, ist das C, das sich eine Oktave über
der tiefsten Keyboardnote befindet, vorausgesetzt, es ist kein Oktav-Versatz über OCTAVE
[24] eingestellt.
Filter Envelope (Filter-Hüllkurve)
Die folgenden Parameter beziehen sich nur auf die Filter-Hüllkurve und stehen dann zur Verfügung, wenn Env n (Seite 20) auf Fltr Env eingestellt ist.
Die 16 Parameter zur Anpassung der Filter-Hüllkurve sind mit denen der Amplituden-Hüllkurve
weitgehend identisch. Während sich die Amplituden-Hüllkurve allerdings dem Lautstärkeverlauf im Klang widmet, dient die Filter-Hüllkurve der dynamischen Filterung: Dazu verknüpft sie
die Filter-Sektion mit der ADSR-Filter-Hüllkurve, was dazu führt, dass die Filter-Frequenz von
der Form der Hüllkurve moduliert wird.
Damit Sie die Auswirkung der Filterhüllkurven-Effekte hören können, müssen Sie
zunächst in den Filter-Menüs eine Filterung einstellen. Stellen Sie dann für F1Env2
bzw. F2Env2 einen Startwert von ca. +30 ein und achten Sie darauf, dass der Filter
nicht vollständig geöffnet ist (stellen Sie dazu für F1Freq einen mittleren Wert ein).
22
P
Der Parameter FltSus lässt sich auch über den Regler RC3 in Zeile 4 der
PERFORM-Sektion steuern.
Parameter:
Filter Release Time
Dargestellt als:
FltRel
Voreinstellung:45
Regelbereich:
0 bis 127
Wenn Sie den Wert für Filter Release erhöhen, wird das Filter nach dem Loslassen der Taste
zunehmend beeinflusst.
Beachten Sie, dass die über Amplitude Release (im Untermenü Amplitude
Envelope) eingestellte Dauer ausreichend lang sein muss, damit ein Filtereffekt
beim Ausklingen der Note hörbar wird.
Parameter:
Filter Velocity
Dargestellt als:
FltVeloc
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
So wie der Parameter Amplitude Velocity eine Anschlagdynamik in Bezug auf die Lautstärke
ergänzt, kann Filter Velocity die Filtereinsatzfrequenz per Anschlagdynamik beeinflussen.
Bei positiven Werten nimmt die Einflussnahme auf den Filter mit zunehmender Härte des
Anschlags zu. In der Nullposition von Filter Velocity bleibt der Klang von der Art des Tastenanschlags unbeeinflusst. Beachten Sie, dass negative Parameterwerte einen umgekehrten
Einfluss nehmen, härtere angeschlagene Noten führen dann zu einer Lautstärkeabsenkung.
Parameter:
Filter Repeat
Dargestellt als:
FltRept
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1-126, KeyOff
Wenn Sie Filter Repeat auf einen anderen Wert als Off setzen, werden die Attack- und DecayPhasen der Hüllkurve vor der Sustain-Phase wiederholt. Der Effekt ist vergleichbar zum Parameter Amplitude Repeat und der Einsatz eines oder beider Parameter kann zu erstaunlichen
Klängen führen.
Parameter:
Filter Touch Trigger
Dargestellt als:
FltTTrig
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, T1ReTrig…T8ReTrig, T1Triggr…T8Triggr, T1Enable…T8Enable
Im Gegensatz zu Amplitude Touch Trigger bietet Filter Touch Trigger drei Steueroptionen
pro Pad: Trigger, Re-trigger und Enable. Wie bei Amplitude Touch Trigger ist es jedoch
notwendig, dass Sie den Betrieb der Pads zuerst über den Modus ANIMATE aktivieren (siehe
„Performance-Steuerung mit Pads“ auf Seite 7).
1.
2.
3.
Re-Trigger –Arbeitet vergleichbar zu Amplitude Re-Trigger, nur wird hier die FilterHüllkurve durch Berührung des Reglers neu ausgelöst. Während die Note normal per
Tastendruck abgespielt, wird durch die Auslösen des Pads die Hüllkurve neu gestartet.
Trigger - In dieser Betriebsart wird die Filter-Hüllkurve nicht durch einen Tastendruck
ausgelöst. Vielmehr wird die Note ohne Filter-Hüllkurve abgespielt. Erst wenn Sie in
dieser Betriebsart bei gedrückter Taste das Pad anschlagen, startet die Filter-Hüllkurve.
Enable – In dieser Betriebsart wird die Filter-Hüllkurve durch einen Tastendruck
ausgelöst, allerdings ist dies nur wirksam, solange das Pad gedrückt wird. Sie können
dementsprechend einfach zwischen dem Klangbild mit und ohne Einflussnahme durch
die Filter-Hüllkurve umschalten.
Parameter:
Filter Multi-trigger
Dargestellt als:
FltMTrig
Voreinstellung:Re-Trig
Regelbereich:
Re-Trig oder Legato
Dieser Parameter arbeitet vergleichbar zu Amplitude Multi-trigger. Wenn Sie den Wert auf
Re-Trig setzen, löst jede gespielte Note die komplette ADSR-Hüllkurve aus, auch wenn gleichzeitig noch andere Tasten gedrückt sind. Da die Hüllkurve auf die beiden Filter wirkt, wird der
Hüllkurven-Start bei jeder Note hörbar. Wenn Sie den Wert hingegen auf Legato setzen, wird
nur der erste Tastenanschlag die Hüllkurve vollständig anstoßen und somit einen Filtereffekt
erzeugen. Bei allen anschließend gespielten Noten bleibt die dynamische Hüllkurven-Filterung
aus. Bedenken Sie, dass Legato die monophone Betriebsart voraussetzt und im polyphonen
Modus nicht funktioniert. Siehe „Edit-Menü - Untermenü 5: Voice“ auf Seite 19.
Für weitere Informationen zum Legato-Modus siehe „Was ist Legato?“ auf Seite 21.
Parameter:
Filter Attack Slope
Dargestellt als:
FltAtSlp
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter steuert die Kurvenform der Attack-Phase der Filter. Bei einem Wert von 0 entwickelt sich der Filtereffekt während der Attack-Phase linear. Oder anders ausgedrückt: Für gleiche Zeitabschnitte ergeben sich auch gleiche Filteränderungen. Eine nichtlineare Attack-Phase
kann eine Alternative darstellen, wenn Sie einen schnellen Filtereffekt zu Beginn wünschen.
Parameter:
Filter Decay Slope
Dargestellt als:
FltDcSlp
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter entspricht Filter Attack Slope, in gleicher Weise wie auch Amplitude
Decay Slope und Amplitude Attack Slope miteinander vergleichbar sind. Hier kann der
zeitliche Zusammenhang zwischen Decay-Phase und Filterveränderung von linear in eine exponentielle Richtung verschoben werden, die den Filtereffekt zu Beginn der Decay-Phase betont.
Parameter:
Filter Attack Track
Dargestellt als:
FltAtTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter arbeitet vergleichbar zu Amplitude Attack Track. Er setzt die Attack-Phase
einer Note mit der gespielten Tonhöhe in Verbindung. Bei positiven Werten für Filter Attack
Track wird die Attack-Phase der Filter-Hüllkurve mit steigender Tonhöhe verkürzt. Umgekehrt
verfügen tiefer gespielte Noten über eine längere Attack-Zeit. Bei einem negativen Parameterwert wird der beschriebene Zusammenhang umgekehrt.
Parameter:
Filter Decay Track
Dargestellt als:
FltDecTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter entspricht in seiner Arbeitsweise Attack Track, gilt aber für die DecayPhase der Filter-Hüllkurve und ihre Abhängigkeit von der gespielten Tonhöhe.
Parameter:
Filter Sustain Rate
Dargestellt als:
FltSusRt
Voreinstellung:Flat
Regelbereich:
64 bis -1, Flat, 1 bis 63
Bei dem Parameterwert Flat bleibt die Filtereinsatzfrequenz während der Sustain-Phase konstant. Bei positiven Werten für Filter Sustain Rate nimmt die Filtereinsatzfrequenz hingegen
während der Sustain-Phase stetig zu und führt somit zu einer lang andauernden Klangänderung. Bei niedrigen Werten für Filter Sustain Rate fallen diese Veränderungen langsam
aus, bei höheren Werten schneller. Negative Parameterwerte führen zu einem kontinuierlichen
Absinken der Filter-Einsatzfrequenz während der Sustain-Phase. Betrachten Sie hierzu auch
die Grafik auf „Parameter: Amplitude Sustain Rate“ auf Seite 21.
Parameter:
Filter Sustain Time
Dargestellt als:
FltSusTm
Voreinstellung:KeyOff
Regelbereich:
0 – 126, KeyOff
Dieser Parameter spezifiziert die Dauer der Sustain-Phase. Bei KeyOff dauert der Filtervorgang an, bis die Taste losgelassen wird. Jeder andere Wert für Sustain Time beendet die
Filterung, bevor die Note endet, und geht dann zur Release-Phase über. Dieses gilt natürlich
nur, wenn der Parameterwert für Amplitude Sustain Time länger als für Filter Sustain Time
eingestellt ist, da die Note sonst vor dem Ende dieser Filterphase beendet wird.
Parameter:
Filter Level Track
Dargestellt als:
FltLvlTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter arbeitet vergleichbar zu den anderen Tracking-Parametern. In diesem Fall erfolgt
eine Einflussnahme auf die beiden Filter in Bezug auf eine Referenznote, die über Level Track
Note definiert wird (siehe unten). Bei positiven Parameterwerten nimmt der Hüllkurven-gesteuerte
Filtereffekt für gespielte Noten über der Track Note kontinuierlich zu ) und umgekehrt. Je größer
der Abstand zur Track Note ist, desto deutlicher ist der Filtereffekt. Bei negativen Parameterwerten fällt der Filtereffekt auf bei Noten über der Track Note dezenter aus, wobei der Effekt mit
zunehmender Entfernung zur Track Note immer undeutlicher ist (und umgekehrt).
Parameter:
Level Track Note
Dargestellt als:
LvlTkNte
Voreinstellung:C3
Regelbereich:
C-2 bis G8
Dieser Parameter gilt global für alle Hüllkurven. Siehe „Parameter: Amplitude Level Track“ auf
Seite 22.
Hüllkurven 3 bis 6
Neben zu den fest zugewiesenen Amplituden- und Filter-Hüllkurven bietet MiniNova vier weitere frei zuweisbare Hüllkurven (Hüllkurven 3 bis 6). Diese Hüllkurven bieten nahezu die gleichen
Parameter wie die oben erläuterten Lautstärke- und Filter-Hüllkurven. Sie können allerdings
für die Steuerung etlicher anderer Synthesizer-Funktionen wie Oszillatorparameter, Filterund
Equalizer sowie zur Steuerung der Panorama-Position eingesetzt werden. Diese Parameter
werden angeboten, wenn Env n (Seite 20) auf Env 3 bis Env 6 eingestellt ist.
Die Zuweisung der Hüllkurven 3 bis 6 auf die jeweiligen Synth-Parameter erfolgt im Menü
Modulation Matrix (ModMatrx, Details auf Seite „Was ist Legato?“ auf Seite 21). Um einen
hörbaren Effekt zu erzielen, müssen Sie zunächst das Menü ModMatrx öffnen, eine Mod
Slot Source auf Env3 einstellen und als Ziel einen Parameter Ihrer Wahl einstellen (z. B. die
globale Oszillator-Tonhöhe – 0123Ptch).
Der Parameter-Aufbau der Hüllkurven 3 bis 6 ist identisch und eng verwandt mit den ersten beiden Hüllkurven (Amplitude und Filter). Im Folgenden erläutern wir die Parameter für Hüllkurve 3,
die exakt den Hüllkurven 4, 5 und 6 entsprechend und deshalb später nicht wiederholt werden.
Die tatsächliche Funktion der Hüllkurven 3 bis 6 hängt natürlich von der Zuweisung im Menü
Modulation Matrix ab. Allerdings entspricht die Arbeitsweise der Parameter den oben erläuterten Parametern von Amplitude- und Filter-Hüllkurven. Eine Ausnahme ist der Parameter Delay
(z. B. E3Delay), der unten erläutert wird.
Parameter:
Envelope 3 Attack Time
Dargestellt als:
E3Att
Voreinstellung:10
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Decay Time
Dargestellt als:
E3Dec
Voreinstellung:70
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Sustain Level
Dargestellt als:
E3Sus
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Release Time
Dargestellt als:
E3Rel
Voreinstellung:40
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Delay
Dargestellt als:
E3Delay
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter verzögert den Start der gesamten Hüllkurve. Bei einer angeschlagenen Note
startet der Klang entsprechend der Vorgaben für Hüllkurve 1 und 2. Weitere Modulationen
durch die Hüllkurven 3 bis 6 setzen nach einer Verzögerung ein, die über den Parameter
Delay eingegeben wird. Der Maximalwert 127 entspricht einer Verzögerung von etwa 10
Sekunden, ein Wert von 60~70 entspricht einer Verzögerung von etwa einer Sekunde.
Parameter:
Envelope 3 Repeat
Dargestellt als:
E3Rept
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1 bis 126, KeyOff
Parameter:
Envelope 3 Touch Trigger
Dargestellt als:
E3TTrig
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:Off, T1ReTrig…T8ReTrig, T1Triggr…T8Triggr, T1Enable…
T8Enable
23
Parameter:
Envelope 3 Multi-trigger
Dargestellt als:
E3MTrig
Voreinstellung:Re-Trig
Regelbereich:
Re-Trig oder Legato
Parameter:
LFO 1 Rate
Dargestellt als:
L1Rate
Voreinstellung:68
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Attack Slope
Dargestellt als:
E3AtSlp
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Rate ist die Frequenz bzw. Geschwindigkeit des LFOs. Ein Wert von 0 hält den LFO an. Die
musikalisch sinnvollsten Werte liegen ungefähr im Bereich von 40 bis 79. Höhere oder tiefere
Werte eignen sich eher für Klangeffekte.
Parameter:
Envelope 3 Decay Slope
Dargestellt als:
E3DcSlp
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Wenn für den Parameter LFO Rate der Wert Null eingestellt: Die Modulation des
zugewiesenen Parameters erfolgt dann jedoch weiterhin mit dem Amplitudenwert zum
Zeitpunkt des Anhaltens.
LFO RATE = X
LFO RATE = 0
Parameter:
Envelope 3 Attack Track
Dargestellt als:
E3AtTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Parameter:
Envelope 3 Decay Track
Dargestellt als:
E3DecTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Parameter:
Envelope 3 Sustain Rate
Dargestellt als:
E3SusRt
Voreinstellung:Flat
Regelbereich:
64 bis -1, Flat, +1 bis +63
Parameter:
Envelope 3 Sustain time
Dargestellt als:
E3SusTm
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 126, KeyOff
Parameter:
Envelope 3 Level Track
Dargestellt als:
E3LvlTk
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Parameter:
Level Track Note
Dargestellt als:
LvlTkNte
Voreinstellung:C3
Regelbereich:
C-2 bis G8
Dieser Parameter gilt global für alle Hüllkurven.
Siehe „Parameter: Amplitude Level Track“ auf Seite 22.
Edit-Menü - Untermenü 7: LFO
MiniNova besitzt drei unabhängige LFOs (Low Frequency Oscillators). Diese sind mit LFO1,
2 und 3 bezeichnet. Die Ausstattung und Funktionsweise der drei LFOs ist identisch und sie
können beliebige Parameter des Synthesizers steuern, wie z. B. die Oszillator-Tonhöhe oder
-Lautstärke, die Filter, das Panorama usw.
Die Zuweisung der Hüllkurven 1 bis 3 auf die jeweiligen Zielparameter erfolgt im Menü Modulation Matrix (Details auf Seite „Was ist Legato?“ auf Seite 21). Um einen hörbaren Effekt
zu erzielen, müssen Sie also zuerst das Menü Modulation Matrix öffnen, die Quelle für den Modulation Slot auf Lfo1+/- oder Lfo1+* einstellen und dann Destination einem Parameter Ihrer
Wahl zuweisen. Beachten Sie, dass die Modulationstiefe (Depth) in diesem Menü die Stärke
der LFO-Modulation beim Zielparameter steuert. Eine Erhöhung des Wertes bewirkt eine stärkere Modulation oder anders ausgedrückt einen „intensiveren Effekt“. Wie sich negative Werte
der Modulationstiefe auswirken, hängt auch vom gewählten Zielparameter (Destination) ab.
*Die Auswahl von Lfo1+ als Modulationsquelle bewirkt, dass der LFO den zu steuernden Parameter nur
in positiver Auslenkung (d. h. nur Werte-Erhöhung) moduliert. Bei der Auswahl von Lfo1+/- wird sowohl
mit positiver als auch negativer Auslenkung moduliert.
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den LFO Hüllkurve auswählen, dessen Parameter Sie
einstellen möchten.
Dargestellt als:
Voreinstellung:
Regelbereich:
LFO n (n liegt zwischen 1 bis 3)
LFO 1
LFO 1, LFO 2, LFO 3
Zur Steuerung dienen insgesamt 12 Parameter pro LFO. Da die drei LFOs identisch sind, wird
stellvertretend nur LFO1 beschrieben.
24
OFFSET
Parameter:
LFO 1 Rate Sync
Dargestellt als:
L1Sync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Dieser Parameter ermöglicht es, die Geschwindigkeit des LFOs auf eine interne oder externe
MIDI-Clock zu synchronisieren. Wenn der Wert auf Off gestellt ist, läuft der LFO mit der über
den Parameter L1Rate eingestellten Geschwindigkeit. Bei allen anderen Einstellungen wird
L1Rate deaktiviert und die LFO-Geschwindigkeit wird von L1Sync bestimmt, die von der
MIDI-Clock abhängt. Im Betrieb mit der internen MIDI-Clock kann die Rate auch mit dem
TEMPO-Regler [21] eingegeben werden.
Parameter:
LFO 1 Waveform
Dargestellt als:
L1Wave
Voreinstellung:Sine
Regelbereich:
Siehe Tabelle LFO-Wellenform auf Seite 34.
Die LFOs im MiniNova können nicht nur die bekannten Wellenformen Sinus, Dreieck und
Rechteck zu Modulationszwecken erzeugen, sondern besitzen auch eine umfangreiche
Auswahl an Preset-Sequenzen von unterschiedlicher Länge sowie Zufallssignale. Eine gebräuchliche Anwendung eines LFOs ist die Modulation der Tonhöhe des Oszillators. Mit vielen
der Preset-Sequenzen können bei einer Modulationstiefe (Depth) im Modulations-Menü von
30 oder 36 (siehe Tabelle) brauchbare musikalische Resultate entstehen.
Parameter:
LFO 1 Phase
Dargestellt als:
L1Phase
Voreinstellung:Free
Regelbereich:
Free, 0deg bis 357deg
Dieser Parameter ist nur aktiv, wenn L1KSync (im selben Menü) auf On gestellt ist. Hiermit
wird der Startpunkt der LFO-Wellenform bestimmt, wenn eine Keyboard-Taste gedrückt
wird. Eine komplette Wellenform beschreibt 360°, die Auflösung des Parameters arbeitet
in 3°-Schritten. Demzufolge entspricht eine Einstellung auf der Hälfte, also bei 180°, einem
Startpunkt auf dem halben Weg des Wellenform-Zyklus.
TASTE "AN"
PHASE = 0O
TASTE "AN"
TASTE "AN"
PHASE = 90O
PHASE = 180O
Parameter:
LFO 1 Slew
Dargestellt als:
L1Slew
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1 bis 127
Slew bewirkt eine Modifizierung der LFO-Wellenform. Bei höheren Slew-Werten werden
harte Pegelsprünge abgemildert. Am besten kann man diesen Effekt bei einer Rechteckwellenform hören, wenn die Tonhöhe mit relativ geringer Geschwindigkeit zwischen zwei Tönen
wechselt. Erhöht man den Wert von Slew, wird der Übergang zwischen den beiden Tönen
zunehmend gleitend anstelle abrupt zu springen. Das LFO-Rechteck wird durch Slew zu einem
Trapez.
Beachten Sie, dass sich Slew auf alle LFO-Wellenformen einschließlich Sinus
auswirkt. Der Effekt von Slew differiert zwischen den verschiedenen LFOWellenformen leicht. Wenn der Wert von Slew, also die Zeitspanne bis zum Erreichen
des Maximalwerts, erhöht wird, kann das auch dazu führen, dass der Maximalwert niemals
erreicht wird. Ab wann dies eintritt, hängt von der gewählten LFO-Wellenform ab.
RECHTECK-WELLE
OHNE SLEW
Parameter:
LFO 1 One-Shot
Dargestellt als:
L1OneSht
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Wie der Name impliziert, durchläuft die LFO-Wellenform nur einen einzigen Zyklus, wenn
dieser Parameter auf On gestellt ist. Beachten Sie, dass immer ein vollständiger WellenformZyklus durchlaufen wird, unabhängig von der Einstellung der LFO-Phase.Wenn die LFO-Phase
auf 90° gesetzt ist, beginnt der einmalige Durchlauf am 90-°-Punkt, beschreibt einen vollständigen Zyklus und endet wieder bei 90°.
Parameter:
LFO 1 Delay
Dargestellt als:
L1Delay
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter LFO Delay bestimmt die Zeitdauer der Funktion des Reglers L1InOut (siehe
unten).
GERINGER
SLEW-WERT
HOHER
SLEW-WERT
Parameter:
LFO 1 Key Sync On/Off
Dargestellt als:
L1KSync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Jeder LFO läuft “im Hintergrund” kontinuierlich durch. Wenn der Parameter Key Sync auf Off
gestellt ist, ist es unmöglich vorherzusagen, an welchem Punkt sich die Wellenform gerade befindet, wenn eine Keyboard-Taste gedrückt wird. Bei aufeinander folgenden Tastenanschlägen
kommt es daher unausweichlich zu variierenden Ergebnissen. Ist Key Sync auf On gestellt,
wird die LFO-Wellenform bei jedem Tastenanschlag von der gleichen Position gestartet. Der
Startpunkt entspricht dem Parameter Phase (L1Phase).
Parameter:
LFO 1 Delay Sync
Dargestellt als:
L1DSync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich: Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Wenn dieser Parameter auf Off gestellt ist, wird die Verzögerungszeit (LFO Delay) vom Wert
des Parameters Delay (L1Delay) bestimmt. Bei allen anderen Einstellungen ist L1Delay deaktiviert und die LFO-Verzögerung wird von der internen oder externen MIDI-Clock abgeleitet.
Parameter:
LFO 1 Fade In/Fade Out
Dargestellt als:
L1InOut
Voreinstellung:FadeIn
Regelbereich:
FadeIn, FadeOut, GateIn, GateOut
Die Funktionen der vier möglichen Einstellungen für L1InOut sind wie folgt:
1.
KEY SYNC = OFF
KEY SYNC = ON
2.
NOTE 1
3.
NOTE 1
4.
NOTE 2
NOTE 2
Parameter:
LFO 1 Common Sync
Dargestellt als:
L1Comm
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Wenn LFOs zur Tonhöhen-Modulation benutzt werden (was am häufigsten der Fall ist), steht
Common Sync nur für polyphone Stimmen zur Auswahl. Diese Funktion stellt sicher, dass
die Phasen der LFO-Wellenformen bei jeder gespielten Note aufeinander synchronisiert sind.
Wenn der Parameter auf Off gestellt ist, erfolgt diese Synchronisation nicht.Somit erfolgt
gegenüber einer bereits gehaltenen Note bei einer zweiten gespielten Note eine dazu asynchrone Modulation.
COMMON SYNC = OFF
NOTE 1
COMMON SYNC = ON
NOTE 1
FadeIn - Die LFO-Modulation wird im Rahmen des beim Parameter Delay (L1Delay)
eingestellten Wertes allmählich erhöht.
GateIn – Der Beginn der LFO-Modulation wird im Rahmen des beim Parameter L1Delay eingestellten Wertes verzögert, setzt dann aber mit vollem Pegel ein.
FadeOut – Die LFO-Modulation wird im Rahmen des beim Parameter L1Delay eingestellten Wertes allmählich verringert, bis die Modulation vollständig abklingt.
GateOut – Der Zielparameter wird so lange mit voller Tiefe durch das LFO moduliert
wie es dem beim Parameter L1Delay eingestellt Wert entspricht. Dann endet die
Modulation abrupt.
Parameter:
LFO 1 Delay Trigger
Dargestellt als:
L1DTrig
Voreinstellung:Legato
Regelbereich:
Legato oder Re-Trig
Dieser Parameter arbeitet im Zusammenspiel mit den über L1InOut eingestellten Fade/GateParametern. Im Modus Re-Trig hat jede gespielte Note ihre eigene LFO-Verzögerung gemäß
dem eingestellten Wert des Parameters Delay bzw. der MIDI-Clock, wenn L1Dsync aktiv ist.
Im Modus Legato bestimmt nur die erste von mehreren gebunden gespielten Noten die Verzögerungszeit, d. h. die zweite und darauf folgenden Noten lösen die Delay-Funktion nicht erneut
aus. Damit die Einstellung Legato als Delay Trigger arbeiten kann, muss die einstimmige
(monophone) Betriebsart ausgewählt sein. Im mehrstimmigen (polyphonen) Betrieb arbeitet
die Funktion nicht. Siehe „Edit-Menü - Untermenü 5: Voice“ auf Seite 19.
Für weitere Informationen zum Legato-Modus siehe „Was ist Legato?“ auf Seite 21.
Edit-Menü - Untermenü 8: ModMatrx
Die Stärke eines flexiblen Synthesizers liegt in der Fähigkeit, die verschiedenen Steuerelemente, Klangerzeuger und Bearbeitungsfunktionen miteinander zu verbinden, sodass sie
auf möglichst vielfältige Weise gesteuert – oder eben moduliert – werden können. MiniNova
verfügt über ein unglaublich flexibles Routing-System, für das ein eigenes Menü reserviert ist:
das Menü Modulation Matrix (ModMatrx).
NUMMER 20
NOTE 2
NOTE 2
NUMMER 1
SOURCE 1
TOUCH SELECT
DEPTH
+
DESTINATION
SOURCE 2
Um klassische polyphone Analogsynthesizer zu emulieren, stellen Sie LFO
Common Sync auf On.
-
Dieses Menü kann man sich als ein System zur Verbindung von Steuerelementen mit
bestimmten Bereichen des Synthesizers vorstellen. Jede Verbindung dieser Art wird als ‘Slot’
bezeichnet. Es gibt insgesamt 20 dieser Slots, welche mit ModSlt angewählt werden (siehe
unten). Jeder Slot bestimmt, wie ein oder zwei Steuerelemente auf den zu steuernden Parameter geroutet werden. Die zur Verfügung stehenden Routing-Möglichkeiten sind in allen 20 Slots
identisch und die nachfolgende Beschreibung ist somit für alle gültig.
25
Die Modulation Matrix ist sowohl variabel als auch additiv. Was ist mit „variabel“ und
„additiv“ bei einer Matrix gemeint?
„Variabel“ bezieht sich nicht nur auf das Routing von Steuerelementen auf modulierbare Parameter, die für jeden Slot festgelegt werden können, sondern auch auf das Ausmaß der Steuerung. Das Ausmaß der Steuerung (Steuerbereich) lässt sich also nach Belieben anpassen.
„Additiv“ bedeutet, dass ein Parameter bei Bedarf von mehr als einer Quelle moduliert werden
kann. Für jeden Slot können zwei Modulationsquellen auf einen Parameter geroutet werden,
deren Effekte dann multipliziert werden. Wenn also eine der Quellen den Wert Null hat,
erfolgt entsprechend keine Modulation. Jedoch gibt es keinen Grund, warum Sie in weiteren
Slots diese oder andere Quellen nicht auf den gleichen Parameter routen könnten. In diesem
Fall werden die Steuersignale der einzelnen Slots „addiert“.
Parameter:
Touch Controller enable
Dargestellt als:
TouchSel
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Touch1….Touch 8
Die acht ANIMATE-Pads können als Touch-Controller programmiert werden, so dass sie
einen (über Destin definierten, siehe unten) Parameterwert ändern, wenn sie bedient werden.
Beachten Sie, dass der Modus Animate für die Pads aktiviert sein muss. ANIMIERTE Pads
leuchten lila, wenn ein Controller zugewiesen wurde. Lesen Sie auf „Performance-Steuerung
mit Pads“ auf Seite 7 weitere Details zur Nutzung der Pads nach. Beachten Sie: Wenn sowohl
ein Pad als auch andere Modulationsquellen (Source1 und/oder Source2) im gleichen Slot
zugewiesen sind, agiert das Pad wie ein Schalter für die anderen Quellen. Die Modulation wird
erst wirksam, wenn das Pad aktiviert, d. h. berührt wird.
Bedenken Sie, dass Sie die sechs Hüllkurven (AMPTTrig, FltTTrig, E3Ttrig….
E6TTrg) auch direkt über die Pads ansteuern können. Um eine Hüllkurve zu
triggern, muss die Zuweisung der Hüllkurve zum Pad nicht unbedingt über einen
Mod Slot erfolgen. Wenn Sie mit dem Pad gleichzeitig noch eine andere Funktion auslösen
möchten, können Sie dazu aber natürlich einen Mod Slot verwenden.
SOURCE 1: LFO
MOD SLOT NR. 1
SOURCE 2: MOD WHEEL
SOURCE 1: LFO
MOD SLOT NR. 1
SOURCE 2: MOD WHEEL
MOD SLOT NR. 1
Parameter:
Destination
Dargestellt als:
Destin
Voreinstellung:O123Ptch
Regelbereich:
Siehe Tabelle Ziele Mod Matrix auf Seite 36.
Hiermit wird der MiniNova-Parameter ausgewählt, welcher von der ausgewählten Quelle (oder
Quellen) im aktuellen Patch moduliert werden soll. Die Möglichkeiten umfassen:
•
Parameter, die direkt auf den Klang wirken:
•
vier Parameters pro Oszillator
•
Globale Tonhöhe (0123Ptch)
•
die sechs Mixer-Eingänge von den Oszillatoren, dem Rauschgenerator sowie den
Ringmodulatoren sowie der Ausgangspegel des Mixers
•
Drive, Frequency und Resonanz pro Filter sowie Filter Balance
•
34 separate FX-Parameter inklusive Chorus, Delay, EQ etc.
•
3 Vocoder-Parameter
•
Tonhöhen-Verschiebung für das Vocal Tuning
•
Parameter, die auch als Modulationsquelle fungieren können (und so eine rekursive
Modulation ermöglichen):
•
Rate der LFOs 1 bis 3
•
die Decay-Phasen der Amplituden- (Env1Dec) und Filter-Hüllkurve (Env2Dec)
SOURCE 1: LFO
SOURCE 2:
MOD SLOT NR. 2
SOURCE 1: MOD WHEEL
SOURCE 2:
MOD SLOT NR. 1
SOURCE 1: LFO
SOURCE 2:
MOD SLOT NR. 2
SOURCE 1: MOD WHEEL
SOURCE 2:
Gehen Sie bei der Erstellung solcher Patches sorgfältig vor, damit die gleichzeitig
ablaufenden Modulationen der verschiedenen Steuerelemente auch den
gewünschten Effekt erzielen.
Außerdem können Sie im Menü Modulation Matrix die Pads als zusätzliche Steuerelemente
adressieren, sofern der Modus Animate aktiviert ist (siehe „Performance-Steuerung mit Pads“
auf Seite 7).
In diesem Untermenü müssen Sie zuerst den Modulation Slot auswählen, dessen Parameter
Sie einstellen möchten.
Dargestellt als:
ModSltn (n liegt zwischen 1 bis 20)
Voreinstellung:ModSlt1
Regelbereich:ModSlt1…ModSlt20
Die Modulationsmatrix hat 20 ‚Slots‘ (‚Mod Slots‘), von denen jeder die Zuweisung von einer
oder zwei Modulationsquellen auf ein Ziel definiert. Alle Slots besitzen die gleiche Auswahl
an Quellen und Zielen, die alle genutzt werden können. Die gleiche Modulationsquelle kann
mehrere Ziele steuern und ein Modulationsziel kann von mehreren Quellen gesteuert werden.
Da die Parameter der 20 Modulation Slots identisch sind, wird stellvertretend nur Slot 1
beschrieben.
Parameter:
First Source
Dargestellt als:
Source 1
Voreinstellung:Direct
Siehe Tabelle Quellen für die Modulation Matrix auf Seite 35.
Regelbereich:
Hiermit wird ein Steuerelement (Modulationsquelle) ausgewählt und auf das Ziel geroutet, welches mit Destin eingestellt wird. Wenn Source1 und Source2 auf Direct eingestellt werden,
ist keine Modulationsquelle eingestellt.
Parameter:
Second Source
Dargestellt als:
Source 2
Voreinstellung:Direct
Siehe Tabelle Quellen für die Modulation Matrix auf Seite 35.
Regelbereich:
Hiermit wird ein zweites Steuerelement für das eingestellte Ziel ausgewählt. Wenn nur eine
Modulationsquelle genutzt werden soll, stellen Sie Source2 auf Direct.
26
Parameter:
Depth
Dargestellt als:
Depth
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Der Parameter Depth bestimmt den Pegel (die Tiefe) der Modulation des Steuerelements auf
das Ziel, also den Parameter, der moduliert wird. Wenn Source 1 und Source 2 beide in einem
Slot aktiviert sind, steuert Depth sie gemeinsam.
Depth definiert den Umfang, mit dem der zu steuernde Parameter bei der
Modulation variiert. Dieser Wert definiert also quasi den Steuerbereich. Über
Depth wird außerdem die Polarität der Steuerung festgelegt: Positive DepthWerte erhöhen den Wert des gesteuerten Parameters, negative Werte verringern den
Parameterwert. Beachten Sie, dass auch bei ausgewählter Quelle und Ziel eine Modulation
erst dann erfolgt, wenn Depth auf einen anderen Wert als Null eingestellt ist.
Wenn beide Quellen auf Direct und TouchSel auf Off gestellt sind, wird der
Regler Depth zu einer „manuellen“ Modulationsquelle, welche auf den als
Destination eingestellten Parameter wirkt.
Edit-Menü - Untermenü 9: Effects
MiniNova verfügt über eine umfangreiche Auswahl an DSP-basierten Effekt-Algorithmen, die
sowohl für die Klänge des Synthesizers als auch Audiosignale, die über MiniNovas Audioeingänge eingespeist werden, verwendet werden können.
Die Effektsektion umfasst fünf Slots, in die jeweils ein Effektprozessor aus einem Pool von
Panning-, EQ-, Kompressor-, Delay-, Chorus-, Distortion-, Reverb- und Gator-Algorithmen
geladen werden kann. Neben den Slots stehen zudem Regler für die globalen Effektparameter
wie Panning, FX Level und FX Feedback etc. zur Verfügung.
Sie können im Untermenü Effects auf die FX-Regler zugreifen. Hier stehen sechs Optionen zur
Auswahl: PanRoute und FXSlot1 bis FXSlot5. PanRoute bietet Zugriff auf die Panoramaund Slot-Auswahl. Über FXSlot1 bis FXSlot5 können Sie FX-Einheiten sowie die zugehörigen
Parameter für jeden der 5 Slots auswählen.
Die folgenden Parameter stehen nur für die Option PanRoute zur Verfügung:
FXRouting = 3
Parameter:Pan-Position
Dargestellt als:
PanPosn
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Hierbei handelt es sich um den zentralen Regler zur manuellen Panorama-Steuerung, mit dem
Sie den unbearbeiteten (pre-FX) Synth-Sound/das Eingangssignal im Stereobild zwischen
den linken und rechten Ausgängen positionieren. Negative Werte von PanPosn verschieben
den Klang nach links und positive Werte nach rechts. Beachten Sie, dass einige Effekte (z. B.
Reverb, Chorus) von Natur aus in Stereo und hinter dem Panorama arbeiten. In diesem Fall
entspricht die akustisch wahrgenommene Panoramaposition nicht genau dem Wert von PanPosn, da selbst bei extremer Links- oder Rechtsstellung der Klang auf beiden Seiten erklingt.
Parameter:
Pan Rate
Dargestellt als:
PanRate
Voreinstellung:40
Regelbereich:
0 bis 127
Automatisches Panning kann mit dem separaten Sinus-LFO der Panoramasektion erzeugt werden. Der Parameter PanRate bestimmt die LFO-Frequenz und damit die Geschwindigkeit, mit
der sich der Klang zwischen links und rechts und wieder zurück bewegt. Bei einem Wert von
40 benötigt der Klang ca. 3 Sekunden für einen kompletten Zyklus. Der Steuerbereich erlaubt
auch extrem langsames oder extrem schnelles Panning.
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
FXRouting = 4
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
FXRouting = 5
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
Die besten Resultate erzielen Sie mit Pan Rate, wenn Sie den Parameter PanPosn
auf 0 (Mittelposition) stellen.
FXRouting = 6
Parameter:
Pan Sync
Dargestellt als:
PanSync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Die Autopanning-Geschwindigkeit kann auf die interne oder eine externe MIDI-Clock synchronisiert werden und somit einen erweiterten Tempo-Bereich abdecken.
Parameter:
Pan Depth
Dargestellt als:
PanDepth
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Bereich der Bewegung beim Autopanning. Beim maximalen
Wert von 127 wird der Klang von ganz links bis ganz rechts bewegt. Niedrigere Werte arbeiten weniger extrem und der Klang bleibt mehr zentriert. Das Autopanning ist quasi deaktiviert,
wenn der Wert auf Null gestellt ist (wenngleich der „manuelle“ Pan-Parameter PanPosn
weiterhin aktiv ist).
Parameter:
FX Slot Routing
Dargestellt als:
FXRouting
Voreinstellung:1
Regelbereich:
0 bis 7
Mit diesem Parameter wird die Verbindung der Effekt-Slots untereinander konfiguriert. Die fünf
Slots können seriell, parallel oder in verschiedenen Kombinationen angeordnet sein.
FXRouting = 0
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
FXRouting = 7
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
Parameter:
Effect Feedback
Dargestellt als:
FXFedback
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt, welcher Anteil vom Audiosignal am Ausgang in den Eingang der
Effekt-Kette zurückgeführt wird. Der Effekt-Slot, von dem das Feedback abgegriffen wird,
hängt vom gewählten Effekt-Routing ab. Betrachten Sie dazu die folgenden Abbildungen. Bei
allen Konfigurationen wird das Feedback jedoch zu Effekt-Slot 1 zurückgeführt. Beachten Sie,
dass nicht alle Konfigurationen einen Feedback-Weg besitzen. Auch steht das Feedback nicht
in allen Konfigurationen zur Verfügung.
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
(DEAKTIVIERT)
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
FXRouting = 1
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
FX-Slots
Alle Optionen in den FX Slots (auf die Sie über das voreingestellte Effects-Untermenü zugreifen) sind identisch aufgebaut und können mit jeweils einem der verfügbaren FX-Prozessoren
belegt werden. Die Parameterbeschreibungen beziehen sich auf den ersten FX Slot, allerdings
ist der Betrieb der anderen vier identisch.
Die Effektarten lassen sich unterschiedlichen Kategorien wie Zeit-bezogenen (Chorus,
Delay) und statischen (EQ, Distortion) Effekten zuordnen. Einige Effekte sollten über
Effekt-Send/Return-Schleifen (paralleler Effektweg) eingebunden werden, andere
nutzt man besser als Inserteffekt (serieller Effektweg). Abhängig vom jeweiligen Sound und
Effekt ist einmal die eine, einmal die andere Methode besser geeignet. Wenn Sie mehrere
Effekte benutzen, finden Sie das optimale Routing am besten durch Experimentieren heraus.
AUSGANG
FXRouting = 2
EINGANG
SLOT
FEEDBACK
1
SLOT
SLOT
SLOT
SLOT
2
3
4
5
DRY/WET
AUSGANG
Parameter:
FX1 Type
Dargestellt als:
FX1 Type
Voreinstellung:Bypass
Regelbereich:
Siehe Tabelle Effekt-Typen auf Seite 38.
Diese Tabelle listet die verfügbaren Effekte auf. Da die DSP-Kapazität begrenzt ist, kann jeder
Algorithmus der Liste nur in einen Slot geladen werden und steht danach nicht mehr in der
Liste der verfügbaren Effekte für die anderen Slots bereit. Wie Sie sehen werden, sind die
meisten Prozessoren mehrfach vorhanden, um eine möglichst kreative Nutzung der Effekte zu
gewährleisten.
27
Parameter:
Effect Amount
Dargestellt als:
FX1 Amnt
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Die genaue Funktion dieses Parameters hängt davon ab, welcher Effekt in den jeweiligen Slot
geladen wurde. Die unten stehende Tabelle gibt eine Übersicht darüber.
FX-TYP
EINSTELLBARER PARAMETER
Compressor
Pegel
EQ
Pegel
Distortion
Betrag der Bit-/Sample-Raten-Reduktion
Delay
Send- und Return-Pegel
Chorus
Pegel
Reverb
Send- und Return-Pegel
Gator
Pegel
Welche Parameter darüber hinaus im Untermenü FXSLOTn zur Verfügung stehen, hängt
davon ab, welcher Effekt in den Slot geladen wurde. Ein Slot, in den kein Effektprozessor
geladen wurde, zeigt im Display folgende Anzeige:
Jeder Effekt hat sein eigenes Menü, welches im Folgenden beschrieben wird. Alle Verweise auf
FX1 können gleichwertig auf die übrigen vier FX Slots übertragen werden.
EQ-Menü
Bei dem Equalizer handelt es sich um einen dreibandigen semiparametrischen EQ mit Cut/
Boost sowie einer Frequenzauswahl pro Band. Höhen- und Tiefenband sind so genannte Kuhschwanzfilter (Shelving) und arbeiten mit 12 dB Flankensteilheit (2. Ordnung). Das Mittenband
ist ein Glockenfilter.
Hinweis: Damit die maximale Anhebung/Dämpfung von ±12 dB zur Verfügung steht,
muss der Parameter FX1 Amnt auf den Wert 127 eingestellt werden. Bei geringeren
Werten stehen die Maximal-/Minimalwerte für EQ Level nicht zur Verfügung.
Parameter:
LF Cut/Boost
Dargestellt als:
EQBasLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter regelt die Absenkung bzw. Anhebung des LF-Bandes. Der Wert von 0
bewirkt keine Veränderung, ein positiver Wert hebt den tieffrequenten Bereich (also die Bässe)
an und ein negativer Wert senkt diesen ab. Der Regelbereich beträgt ±12 dB (bei einem FX1
Amnt von 127).
Parameter:
MF Cut/Boost
Dargestellt als:
EQMidLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter regelt die Absenkung bzw. Anhebung des Mittenbandes. Der Wert 0 bewirkt
keine Veränderung, ein positiver Wert hebt die mittleren Frequenzen (hier liegt im Audiospektrum der menschliche Stimmbereich) an und ein negativer Wert senkt diese ab. Der Regelbereich beträgt ±12 dB (bei einem FX1 Amnt von 127).
Parameter:
HF Cut/Boost
Dargestellt als:
EQTrbLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Dieser Parameter regelt die Absenkung bzw. Anhebung des Höhenbandes. Ein Wert von 0 bewirkt keine Veränderung, ein positiver Wert hebt den hochfrequenten Bereich (also die Höhen)
an und ein negativer Wert senkt diese ab. Der Regelbereich beträgt ±12 dB (bei einem FX1
Amnt von 127).
Parameter:
LF Frequency
Dargestellt als:
EQBasFre
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Zusätzlich zur Anhebung oder Absenkung der Höhen, Mitten und Bässe sind auch die
Frequenzbänder veränderbar. Damit haben Sie eine wesentlich genauere Kontrolle über
die Frequenzbereiche bei der Verstärkung oder Absenkung. Eine Anhebung des Werts von
EQBasFre hebt die Frequenz an, ab welcher der Regler EQBasLvl arbeitet: EQBasLvl hat
entsprechend mehr Effekt auf den Klang, je höher EQBasFre eingestellt ist. Eine Verringerung
des Wertes von EQBasFre senkt die Frequenz, unterhalb der der Cut/Boost-Regler arbeitet.
Ein Wert von 0 entspricht ungefähr 140 Hz. Der maximale Wert von 127 entspricht 880 Hz
und die Voreinstellung 64 liegt bei 500 Hz.
Parameter:
MF Frequency
Dargestellt als:
EQMidFre
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Eine Anhebung dieses Parameterwerts erhöht die Scheitelfrequenz des MF-Bandes. Die
Scheitelfrequenz ist die Frequenz, bei der die maximale Anhebung oder Absenkung mit dem
28
Regler EQMidLvl erfolgt. Davon sind proportional abfallend auch Frequenzen oberhalb und
unterhalb der Mittenfrequenz betroffen. Der Regelbereich reicht von 440 Hz (Wert = 0) bis 2,2
kHz (Wert = 127). Die Voreinstellung 64 entspricht ungefähr 1,2 kHz.
Parameter:
HF Frequency
Dargestellt als:
EQTrbFre
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Eine Verringerung des Werts von EQTrbFre senkt die Frequenz ab, ab welcher der Regler
EQTrbLvl arbeitet: EQTrbLvl hat entsprechend mehr Effekt auf den Klang, je niedriger
EQTrbFre eingestellt ist. Eine Anhebung des Werts von EQTrbFre hebt die Frequenz an,
über welcher der Cut/Boost-Regler arbeitet.Ein Wert von 127 entspricht ungefähr 4,4 kHz. Ein
Wert von 0 entspricht 650 Hz und der Grundwert von 64 liegt bei 2 kHz.
Compressor-Menü
Zwei Kompressor-Einheiten stehen zur Verfügung. Ihre Ausstattung ist identisch, weshalb hier
nur Compressor 1 beschrieben wird.
Die Kompressoren können den Dynamikbereich eines Synthesizerklangs (oder des externen
Audio-Eingangs) eingrenzen, wodurch der Klang „angedickt“ wird und mehr „Punch“ erhält.
Sie sind besonders bei stark perkussiven Klängen wirksam.
Parameter:
Compression Ratio
Dargestellt als:
C1Ratio
Voreinstellung:1,0
Regelbereich:
1,0 bis 13,7 (in Schritten von 0,1)
Bei dem Minimalwert von 1,0 hat der Kompressor keinen Effekt. Das bedeutet, dass jede
Änderung des Eingangspegels eine identische Änderung des Ausgangsegels zur Folge hat.
Dieser Parameter bestimmt den Grad, ab welchem Klänge, die lauter als der Parameter Threshold
Level sind, in der Lautstärke reduziert werden. Wenn das Kompressionsverhältnis (Ratio) auf 2,0
gestellt wird, bewirkt eine Änderung des Eingangspegels, dass der Ausgangspegel und damit die
Dynamik auf die Hälfte des Betrags reduziert wird. Je höher das Kompressionsverhältnis (Ratio)
eingestellt wird, desto stärker die Klanganteile komprimiert, die über dem Threshold-Pegel liegen.
Parameter:
Threshold Level
Dargestellt als:
C1Thrsh
Voreinstellung:-16
Regelbereich:
-60 bis 0
Threshold bestimmt den Signalpegel, ab dem der Kompressor zu arbeiten beginnt. Signale
unterhalb des Thresholds (leisere Anteile im Klang) bleiben unverändert, aber Signale über
dem Threshold (lautere Anteile im Klang) werden in der eingestellten C1Ratio im Pegel reduziert. Das Resultat ist eine allgemeine Einschränkung der Signaldynamik. Beachten Sie, dass
der Parameterwert näherungsweise den aktuellen analogen Signalpegel repräsentiert (bzw.
den dB-Wert unterhalb der digitalen Übersteuerungsgrenze 0 dB).
Beachten Sie, dass jegliche Änderung der Lautstärke durch den Kompressor nichts
mit den Einstellungen des Ausgangspegels des Synthesizers zu tun hat. Selbst wenn
Sie die Lautstärke des MiniNova über den MASTER VOLUME-Regler oder ein
Expression-Pedal ändern, bleibt die in der Effekt-Sektion hinzugefügte Kompression gleich.
Parameter:
Attack-Zeit (Attack Time)
Dargestellt als:
C1Attack
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Attack Time bestimmt, wie schnell die Gain-Reduktion des Signals nach
Überschreiten des Thresholds erfolgt. Bei perkussiven Klängen wie Drums oder einem gezupften
Bass ist es oft wünschenswert, die Gesamtlautstärke des Klangs zu komprimieren, während die
markante Attack-Phase erhalten bleiben soll. Ein niedriger Wert erzeugt eine schnelle Attack-Zeit
und die Kompression wirkt auch auf die perkussive Anfangsphase. Bei hohen Werten hingegen
spricht die Kompression langsam an, und die perkussive Anfangsphase bleibt unkomprimiert, der
Klang behält seinen „Punch“. Der Bereich der Attack-Zeit liegt zwischen 0,1 ms und 100 ms.
Parameter:
Release-Zeit (Release Time)
Dargestellt als:
C1Rel
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter sollte im Zusammenspiel mit dem Parameter Hold Time (siehe C1Hold
unten) eingestellt werden. Release Time bestimmt die Zeitdauer, bis die Pegelabsenkung
(Gain-Reduction) abklingt, d. h. bis keine Kompression mehr erfolgt, nachdem die Dauer der
Hold Time verstrichen ist. Niedrige Werte bedeuten eine kurze Release Time, höhere Werte
eine längere Dauer. Der Bereich der Release-Zeit liegt zwischen 25 ms und 1 Sekunde.
Parameter:
Hold Time
Dargestellt als:
C1Hold
Voreinstellung:32
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Hold Time bestimmt, wie lange die Gain-Reduktion auf ein Signal einwirkt, das
den Threshold Level überschritten hat, dann aber wieder unter diesen Wert gefallen ist. Nach
Ablauf der Hold Time wird der Wert der Gain-Reduktion, abhängig von der eingestellten Release Time, bis auf Null verringert. Niedrige Werte bedeuten eine kurze Hold Time, höhere
Werte eine längere Dauer. Der Bereich der Abklingzeit liegt zwischen 2,5 ms und 500 ms.
Die Kompressionszeiten sind besonders bei kontinuierlichen, rhythmischen Sounds
wichtig. So kann z. B. eine zu kurz eingestellte Hold Time ein hörbares „Pumpen“ der
Hintergrundgeräusche zwischen den Noten erzeugen, was nicht immer wünschenswert
ist. Hold Time, Release Time und Attack Time sollten am besten nach Gehör aufeinander
abgestimmt werden, um die optimale Wirkung für den gerade bearbeiteten Klang zu erzielen.
Parameter:
Auto Gain
Dargestellt als:
C1Gain
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Ein Ergebnis der Kompression ist, dass die Gesamtlautstärke eines Klangs verringert werden
kann. MiniNovas Kompressoren gleichen den verlorenen Pegel automatisch aus und stellen
sicher, dass der Pegel des komprimierten Signals so nah wie möglich am Pegel des Eingangssignals bleibt. Auto Gain bietet auch eine zusätzliche Verstärkung, die in manchen Situationen,
wo sehr stark komprimiert wird, nützlich sein kann.
Distortion-Menü
Verzerrungen (Distortion) sind normalerweise unerwünscht. Und obwohl man meist alles versucht, um sie zu vermeiden, gibt es Umstände, bei denen eine vorsichtig dosierte Verzerrung
einem Klang das gewisse „Extra“ verleihen kann.
Verzerrungen treten auf, wenn ein Signal ein nichtlineares Bauteil irgendeiner Art passiert.
Diese Nichtlinearität erzeugt Veränderungen in der Wellenform, welche man als Verzerrung
wahrnimmt. Die Beschaffenheit der betreffenden Schaltung bedingt die Art der Verzerrung.
MiniNovas Verzerrungsalgorithmen können verschiedene nichtlineare Schaltungen simulieren.
Das Resultat daraus reicht vom leichten „Andicken“ eines Klangs bis zu wirklich „dreckigen“
Verzerrungen.
Bei der Auswahl der verschiedenen Distortion Types sollten Sie Vorsicht walten
lassen, da ein und derselbe Wert für FX1 Amnt abhängig vom gewählten Distortion
Type sehr unterschiedliche Lautstärken erzeugen kann.
Die MiniNova integriert zwei Distortion-Effekteinheiten. Diese können in jeden der beiden FX
Slots geladen werden. Ihre Ausstattung ist identisch, weshalb hier nur Distortion 1 beschrieben wird.
Parameter:
Distortion Type
Dargestellt als:
Dist1Typ
Voreinstellung:Diode
Regelbereich:Diode, Valve, Clipper, XOver, Rectify, BitsDown, RateDown
(siehe unten)
•
•
•
•
•
•
•
Diode - Diese Simulation einer analogen Schaltung erzeugt eine Verzerrung, bei der
die Wellenform stufenweise in ein Rechteck verwandelt wird, wenn der Distortion-Wert
erhöht wird.
Valve - Diese Simulation einer analogen Schaltung ist der Diode sehr ähnlich, jedoch
werden bei extremen Einstellungen die wechselnden Amplituden der Wellenform
invertiert.
Clipper - Simulation einer digitalen Übersteuerung.
XOver - Simulation einer Crossover-Distortion, die von einer bipolaren analogen Schaltung, wie z. B. bei einer Verstärkerausgangsstufe, erzeugt wird.
Rectify - Alle negativen Amplituden werden invertiert und simulieren somit den Effekt
eines Gleichrichters.
BitsDown - Reproduktion des granularen Klangs, den man mit niedrigen Bitraten von
alten Digitalgeräten assoziiert.
RateDown - Erzeugt den Effekt von reduzierter Auflösung und Höhenverlust, ähnlich
der Verwendung von niedrigen Abtastraten.
Parameter:
Distortion Compensation
Dargestellt als:
Dist1Typ
Voreinstellung:100
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Distortion Compensation wirkt sich nur bei den Algorithmen Diode und Valve
aus. Ein erhöhter Kompensationswert reduziert die Härte der Verzerrung.
Delay-Menü
Der Delay-Effektprozessor erzeugt eine oder mehrere Wiederholungen einer gespielten Note.
Obwohl sie akustisch eng miteinander verwandt sind, sollte man das Delay nicht mit dem HallEffekt verwechseln. Stellen Sie sich das Delay einfach als Echo vor.
Der MiniNova bietet zwei Delay-Prozessoren. Ihre Ausstattung ist identisch, weshalb hier nur
Delay 1 beschrieben wird.
Parameter:
Delay Time
Dargestellt als:
Dly1Time
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt die eigentliche Verzögerungszeit. Wenn Dly1Sync (siehe unten)
auf Off gestellt ist, wird die gespielte Note nach einer bestimmten Zeit wiederholt. Höhere
Werte sorgen für ein längeres Delay, wobei der Maximalwert 127 etwa 700 ms entspricht.
Wenn Delay Time (wahlweise manuell oder über Modulation) variiert wird, während Sie eine
Note spielen, wird die Tonhöhe verändert (Pitch Shifting). Siehe auch Delay Slew.
Parameter:
Delay Sync
Dargestellt als:
Dly1Sync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Die Verzögerungszeit kann auf die interne oder eine externe MIDI-Clock synchronisiert werden,
womit eine große Vielfalt an geschwindigkeitsabhängigen Teilern/Multiplikatoren für DelayZeiten zwischen 5 ms und 1 Sekunde zur Verfügung stehen.
Beachten Sie, dass die maximale Verzögerungszeit begrenzt ist. Bei einem hohen
Teilungsfaktor und einem sehr langsamen Tempo wird diese Grenze möglicherweise überschritten.
Parameter:
Delay Feedback
Dargestellt als:
Dly1Fbck
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Der Ausgang des Delays wird mit einem reduzierten Pegel zum Eingang zurückgeführt. Der
Parameter Dly1Fbck bestimmt diesen Pegel. Das führt zu mehrfachen Echos, weil das verzögerte Signal weiter wiederholt wird. Wenn Dly1Fbck auf Null gestellt ist, wird kein verzögertes
Signal zurückgeführt, somit erklingt nur ein einzelnes Echo. Wenn der Wert erhöht wird, sind
mehrere Echos von jeder Note zu hören, die mit der Zeit abklingen. Wenn der Regler auf den
Nominalwert 64 gestellt wird, entstehen ungefähr fünf oder sechs hörbare Echos. Bei der
Maximaleinstellung dauern die Wiederholungen über eine Minute an.
Parameter:
Delay Left-Right Ratio
Dargestellt als:
Dly1L/R
Voreinstellung:1/1
Regelbereich:1/1, 4/3, 3/4, 3/2, 2/3, 2/1,1/2, 3/1, 1/3, 4/1, 1/4,
1/OFF, OFF/1
Dieser Parameter bestimmt das Verhältnis (Ratio) zwischen den verzögerten Noten am linken
und rechten Ausgang. Mit der Einstellung des Parameters Dly1L/R beim Grundwert 1/1 erklingen alle Echos mittig im Stereobild. Bei anderen Werten gibt die höhere Zahl die Delay-Zeit
und die Anzahl der Echos an, die in dieser Zeit in nur einem Kanal erzeugt werden. Abhängig
davon ob, die höhere Zahl links oder rechts vom Schrägstrich steht, ist der betreffende Kanal
gemeint. Somit erzeugt dieser Kanal schnellere Echos als der andere, wobei die Zahlen das
Verhältnis der beiden Delay-Geschwindigkeiten angeben. Bei Werten mit der Bezeichnung
OFF auf einer Seite des Schrägstrichs werden alle Echos nur in einem Kanal erzeugt.
Der Parameter PanPosn (der erste Parameter im Untermenü PanRoute) hat Vorrang
und bestimmt die gesamte Platzierung der gespielten Note und der Echos im
Stereobild. Nehmen wir an, Sie wählen für L/R Ratio den Wert 1/OFF aus, sodass
die Echos auf der linken Seite wiedergegeben werden. Bei einem positiven PanPosn-Wert
wird das Signal nun nach rechts gepannt, sodass die Echos immer leiser werden. Sobald
PanPosn den Wert +63 (ganz rechts) erreicht, sind keine Echos mehr zu hören. Beachten
Sie, dass sich diese Einstellungen nur dann auf FX Slot 1 auswirken, wenn der Wert für
FXRouting auf 1 gesetzt ist! Bei anderen FX Slots bzw. anderen Slot-Konfigurationen kann
das Panning ganz anders funktionieren.
Parameter:
Delay Stereo Image Width
Dargestellt als:
Dly1Widt
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Delay Stereo Image Width ist nur relevant, wenn durch die Einstellung für
Delay Left-Right Ratio Echos erzeugt werden, die im Stereobild aufgeteilt sind. Bei der
Voreinstellung 127 wird die volle Breite des Stereobilds genutzt. Eine Verringerung des Werts
von Dly1Wdth reduziert die Breite des Stereobilds und die Echos rücken im Panorama enger
zur Mitte zusammen.
Parameter:
Delay Slew Rate
Dargestellt als:
Dly1Slew
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, 1 bis 127
Der Parameter Delay Slew Rate wirkt sich nur aus, wenn die Verzögerungszeit (Delay
Time) moduliert wird. Das Modulieren der Verzögerungszeit erzeugt eine Transponierung.
Bei DSP-basierten Delays sind zwar schnelle Änderungen der Verzögerungszeit möglich,
allerdings können hierbei unerwünschte Effekte wie digitale Klicks und Glitches auftreten. Der
Parameter Delay Slew Rate verzögert die Veränderung durch die Modulation, sodass digitale
Störgeräusche, wie sie bei abrupter Veränderung der Verzögerungszeit entstehen können, sich
vermeiden lassen. Bei der Voreinstellung Off wird die Verzögerungszeit sofort entsprechend
der Modulation geändert. Bei höheren Werten wird die Modulation mit einer gewissen Verzögerung umgesetzt.
Reverb-Menü
Die Reverb-Algorithmen fügen dem Klang eine räumliche Akustik hinzu. Im Gegensatz zum
Delay erzeugt der Nachhall des Reverbs ein dichtes Feld verzögerter Signale, üblicherweise
in verschiedenen Phasenlagen und mit Dämpfungen, um das Verhalten eines realen Raumes
nachzuahmen.
29
Der MiniNova bietet zwei Reverb-Prozessoren. Ihre Ausstattung ist identisch, weshalb hier nur
Reverb 1 beschrieben wird.
Parameter:
Reverb Type
Dargestellt als:
Rvb1Type
Voreinstellung:LrgHall
Regelbereich:
Chamber, Small Room, Large Room, Small Hall, Large Hall, Great Hall
MiniNova verfügt über sechs verschiedene Hall-Algorithmen, um die Schallreflexionen von
Räumen und Hallen unterschiedlicher Größe zu simulieren.
Parameter:
Reverb Decay
Dargestellt als:
Rvb1Dec
Voreinstellung:90
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Reverb Decay bestimmt die grundlegende Hallzeit des gewählten Raums.
Man stellt damit also praktisch die Raumgröße ein.
Gator-Menü
Der eingebaute Gator ist ein mächtiger „Novation-Effekt“. Im Grunde genommen handelt es
sich hierbei um ein Noise Gate, das von einem sich wiederholenden, MIDI-synchronisierbaren
Muster (Pattern) getriggert wird. Damit wird eine Note rhythmisch aufgebrochen. Über den Parameter Gator Mode wählen Sie eines der 6 Pattern aus: Jedes Pattern besteht grundsätzlich
aus 16 Stufen, allerdings kann die Gator-Mode-Einstellung durch eine variable Kombination
der einzelnen Pattern längere und deutlich komplexere Pattern erzeugen.
Der Gator ist zu Patches kompatibel, die auf dem Novation UltraNova erzeugt wurden.
Auf dem UltraNova lassen sich benutzerdefinierte Pattern mit 32 Schritten erzeugen,
die dann als Teil eines Patches gespeichert werden können. UltraNova Patches sind
voll kompatibel zum MiniNova und werden auf dem MiniNova korrekt wiedergegeben.
Auf dem MiniNova abgelegte Gator Pattern lassen sich mit Hilfe der Anwendung
MiniNova Editor „offline“ bearbeiten.
Chorus-Menü
Chorus ist ein Effekt, der dadurch entsteht, dass ein verzögertes Signal kontinuierlich dem
Originalsignal zugemischt wird. Der charakteristische „Wirbeleffekt“ wird von dem Choruseigenen LFO erzeugt, der leichte Veränderungen in der Verzögerungszeit bewirkt. Die variablen
Verzögerungszeit erzeugt zudem den Eindruck, als ob mehrere, leicht zueinander verstimmte
Stimmen erklingen.
Hinweis: Um zu gewährleisten, dass Sie mit Gator-Pattern den optimalen Effekt
erzielen, müssen Sie für den Parameter FX Amount des entsprechenden Slots den
Maximalwert 127 einstellen. Wie stark sich der Effekt auswirkt, hängt außerdem von
den Einstellungen für das FX Routing ab.
Der Chorus-Prozessor kann auch als Phaser konfiguriert werden, wo die Phasenlage des
Signals in bestimmten Frequenzbändern variiert und dann mit dem Originalsignal zusammengemischt wird. Dadurch entsteht der typisch schwebende Effekt.
Parameter:
Gator On/Off
Dargestellt als:
GtOn/Off
Voreinstellung:On
Regelbereich:
Off oder On
Dieser Parameter aktiviert bzw. deaktiviert den Gator-Effekt.
Der MiniNova bietet vier Chorus-Prozessoren. Ihre Ausstattung ist identisch, weshalb hier nur
Chorus 1 beschrieben wird. Beachten Sie: Obwohl die Parameter durchweg mit ‚Chorus‘
benannt sind, werden sie sowohl im Chorus- als auch im Phaser-Modus benutzt.
Parameter:
Chorus Type
Dargestellt als:
Ch1Type
Voreinstellung:Chorus
Regelbereich:
Phaser oder Chorus
Dieser Parameter konfiguriert den FX-Prozessor als Chorus oder Phaser.
Parameter:
Gator Latch
Dargestellt als:
GtLatch
Voreinstellung:On
Regelbereich:
Off oder On
In der Stellung Latch Off erklingt eine Note nur dann, wenn eine Taste auf der Klaviatur gedrückt
wird. Bei Latch On wird die Note nach dem Drücken der Taste gehalten und mit dem gewählten
Gator-Pattern gespielt. Wenn GtLatch wieder auf Off gestellt wird, hält das Pattern an.
Parameter:
Chorus Speed
Dargestellt als:
Ch1Rate
Voreinstellung:20
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Chorus Rate bestimmt die Frequenz des Chorus-eigenen LFOs. Niedrige
Werte entsprechen einer langsamen Geschwindigkeit, der Klang verändert sich somit nur
allmählich. Eine niedrige Rate ist meist effektiver.
Parameter:
Gator Rate Sync
Dargestellt als:
GtRSync
Voreinstellung:8th
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Die Clock, die den Trigger im Gator steuert, wird von der Master Tempo Clock des MiniNova
bezogen. Die Geschwindigkeit (BPM) kann mit dem Regler ARP TEMPO [21] eingestellt
werden. Gator Rate kann zur internen oder einer externen MIDI Clock synchronisiert werden,
womit ein größerer Geschwindigkeitsbereich zur Verfügung steht.
Parameter:
Chorus Sync
Dargestellt als:
Ch1Sync
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Siehe Tabelle Sync-Werte auf Seite 34
Der Parameter Chorus Rate kann zu der internen oder einer externen MIDI-Clock synchronisiert werden. Damit steht ein größerer Tempo-Bereich zur Verfügung.
Parameter:
Gator Key Sync
Dargestellt als:
GtKSync
Voreinstellung:On
Regelbereich:
Off oder On
Wenn Sie Key Sync auf On stellen, wird das Gator Pattern mit jeder gespielten Note neu gestartet. In der Stellung Key Sync Off läuft das Pattern im Hintergrund stets unabhängig weiter.
Parameter:
Chorus Feedback
Dargestellt als:
Ch1Fbck
Voreinstellung:10
Regelbereich:
-64 bis +63
Der Chorus-Prozessor verfügt über einen eigenen Feedback-Weg vom Ausgang zum Eingang.
Ein bestimmter Anteil an Feedback wird gewöhnlich benötigt, um einen hörbaren Effekt zu
erzielen. Im Phaser-Modus werden normalerweise höhere Werte verwendet. Bei negativen
Feedback-Werten wird ein phasengedrehtes Signal zurückgeführt.
Parameter:
Gator Edge Slew
Dargestellt als:
GtSlew
Voreinstellung:16
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Gator Edge Slew justiert eine Verzögerung gegenüber der Trigger Clock. Damit wird eingestellt, wie schnell das Gate öffnet und schließt und somit, ob die Note hart oder
mit kurzen Ein- und Ausblendungen unterbrochen wird. Höhere Werte für GtSlew vergrößern
die Verzögerung und somit verlangsamt sich die Ansprache des Gates.
Parameter:
Chorus Depth
Dargestellt als:
Ch1Depth
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Depth bestimmt den Wert der LFO-Modulation, die auf die Verzögerungszeit des
Chorus und somit auf die gesamte Effekt-Tiefe wirkt. Ein Wert von Null erzeugt keinen Effekt.
Parameter:
Gator Hold
Dargestellt als:
GtHold
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Der Parameter Gator Hold bestimmt, wie lange das Noise Gate nach einem Trigger geöffnet
bleibt und somit die Dauer der hörbaren Note. Beachten Sie, dass dieser Parameter vom
Clock Tempo oder Gator Rate Sync unabhängig ist und die Notendauer, die bei GtHold
eingestellt ist, unabhängig von der Pattern-Geschwindigkeit konstant bleibt.
Parameter:
Chorus Delay
Dargestellt als:
Ch1Delay
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Chorus Delay ist die eigentliche Verzögerung, die den Chorus-/Phaser-Effekt erzeugt. Eine
dynamische Änderung dieses Parameters bewirkt interessante Effekte, wobei ein Unterschied
zu einer statischen Einstellung erst bei einem höheren Wert für Chorus Feedback hörbar
wird. Der eigentliche Chorus Delay-Effekt tritt im Phaser-Modus deutlicher hervor.
Wenn Sie Chorus Delay mit einem LFO modulieren, entsteht ein stärkerer
Dual-Chorus-Effekt.
30
Parameter:
Gator Left-Right Delay
Dargestellt als:
GtL/RDel
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Um die Komplexität der Pattern noch zu steigern, besitzt Gator einen eigenen Delay-Prozessor.
Wenn der Parameter auf null gestellt ist, befinden sich alle Noten des Pattern in der Mitte des
Stereobilds. Bei positiven Werten werden die Noten im Panorama hart nach links verschoben
und verzögerte Wiederholungen der Note im Panorama hart rechts erzeugt. Der Wert des Parameters steuert die Verzögerungszeit (Delay Time). Bei negativen Werten entsteht ein „vorgezogenes“ Echo vor den Noten. Die Verteilung im Stereobild ist identisch: Die eigentlichen Noten
des Patterns werden links und das vorgezogene Echo auf der rechten Seite wiedergegeben.
Parameter:
Gator Mode
Dargestellt als:
GtMode
Voreinstellung:Mono16
Regelbereich:
Siehe Übersicht Gator-Modi auf Seite 38.
Mit dem Parameter Mode wählen Sie eine von sechs Möglichkeiten, wie die beiden Reihen mit
ihren 16-stufigen Notengruppen {A} und {B} kombiniert werden. Drei Modi arbeiten in Mono
und drei in Stereo, wobei die Noten von Reihe {A} auf den linken und die Noten von Reihe {B}
auf den rechten Kanal geroutet werden.
mono 16
Stereo 16
Linker Kanal
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Rechter Kanal
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Stereo Alt 1
mono Alt 1
Linker Kanal
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Rechter Kanal
mono Alt 2
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10 11 12 13 14 15 16
Spielen Sie alle Noten einer einfachen Melodie gleichzeitig als Akkord. Wenn Sie nun
diese Melodie singen, korrigiert VocalTune Ihren Gesang entsprechend der zuvor
gespielten Noten.
Parameter:
VocalTune Key
Dargestellt als:
VT Key
Voreinstellung:C
Regelbereich:
C bis B (herkömmliche 12-Ton-Tonleiter)
Bestimmt den Grundton für die Vocal-Tune-Bearbeitung (wenn VT Mode auf ScalCorr und
VT Scale nicht auf Played eingestellt sind).
Parameter:
VocalTune Speed
Dargestellt als:
VT Speed
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Bestimmt die Dauer, in der Vocal Tune die Tonhöhe des eingehenden Audiosignals mit der Zieltonhöhe abgleicht. Der Wert 0 sorgt für einen langsamen, der Wert 127 für einen schellen Abgleich.
Parameter:
VocalTune Routing
Dargestellt als:
VTInsert
Voreinstellung:PreFX
Regelbereich:
PreFilt, PostFilt, PreFX
Dieser Parameter steuert das Routing des Ausgangs von Vocal Tune im Synth.
Stereo Alt 2
•
Linker Kanal
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10 11 12 13 14 15 16
Rechter Kanal
•
•
PreFilt – Pre Filter schleift das Tonhöhen-korrigierte Audiosignal (vor dem Filter) im
selben Mixer-Audiokanal wie den Oszillator ein. Das Vokal-Signal wird also nur dann wiedergegeben, wenn eine Taste gespielt (oder ein MIDI Note-On-Befehl empfangen) wird.
PostFilt – Post Filter schleift das Tonhöhen-korrigierte Audiosignal (hinter dem Filter)
im selben Mixer-Audiokanal wie den Oszillator ein. Das Vokal-Signal wird wiedergegeben, wenn eine Taste gespielt (oder über einen MIDI Note-On-Befehl angesteuert) wird.
PreFX – Schleift das Tonhöhen-korrigierte Audiosignal direkt in die FX-Sektion des
MiniNova ein. Bei dieser Einstellung wird das Vokal-Signal auch ohne Drücken einer
Taste wiedergegeben.
Parameter:
VocalTune Output Level
Dargestellt als:
VT Level
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
VT Level bestimmt den Ausgangspegel des Tonhöhen-korrigierten Audiomaterials.
Die FX Pan Parameter im ersten Effects-Untermenü haben Vorrang vor den
Einstellungen der Stereo-Modi der Gator-Effekte. Die Stereomodi funktionieren nur
dann wie beschrieben, wenn der Parameter FX Pan auf Mittelstellung eingestellt ist.
Edit-Menü - Untermenü 10: VoxTune
Parameter:
VocalTune Mode
Dargestellt als:
VT Mode
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off, ScalCorr, KBCtrl, Pitch
VocalTune ist eine leistungsfähige Funktion des MiniNova, mit der Sie die Tonhöhe eines
Signals am Audio/Mic-Eingang (z. B. Ihre über das MiniNova-Mikrofon abgenommene Stimme)
verändern können. Sie können die musikalische Tonleiter, die VocalTune als Referenz zur
Tonhöhenänderung verwendet, auf drei verschiedene Arten verändern.
•
•
•
ScalCorr - Korrektur auf Basis von Tonleitern. Über die Parameter VT Scale (unten)
wählen Sie eine feste Tonleiter, über VT Key eine Tonart. Diese Einstellung sorgt dafür,
dass die Tonhöhe am Mic-Eingang auf diese Tonleiter abgeglichen wird.
KBCtrl – Keyboard-Steuerung. Die Klaviatur gibt auf Basis der zuletzt gespielten Noten
die Ziel-Tonhöhe vor. Wenn Sie einen Akkord spielen, orientiert sich der Audio-Eingang
an der nächstgelegenen Tonhöhe im Akkord.
Pitch – Pitch Shifting. Die Tonhöhe des eingehenden Audiosignals wird um einen
festen Betrag verändert. Die Tonhöhenänderung legen Sie mit dem Parameter PtchShft
fest. Eine zusätzliche Tonhöhenänderung kann in Echtzeit mit dem Pitch Wheel erzeugt
werden (das Maß der Änderung wird über den Parameter BendShft eingestellt).
Parameter:
VocalTune Scale
Dargestellt als:
VT Scale
Voreinstellung:Played
Regelbereich:
Played, Chrmatic, Major, RelMinor, HarMinor, MelMinor
Im Modus Scale Correction (VT Mode ist auf ScalCorr eingestellt) können Sie die Tonleiter
auswählen, die Vocal Tune als Referenz verwendet. Wenn VT Scale auf Played eingestellt ist,
verwendet VocalTune die Noten des Akkords als Referenz, der zuletzt gespielt wurde.
Je mehr Noten der letzte Akkord enthält, desto mehr Noten stehen für VocalTune zur
Verfügung. Ein einfacher Dreiklang führt daher nicht zu einem befriedigenden
Ergebnis.
Parameter:
VocalTune Vibrato Level
Dargestellt als:
VibAmont
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-12 bis +12
Die Funktion VocalTune integriert einen Vibrato-Effekt, der das Tonhöhen-korrigierte Audiosignal noch authentischer klingen lässt. VibAmont bestimmt den Vibrato-Anteil, der dem
Tonhöhen-korrigierten Audiosignal hinzugefügt wird.
Parameter:
VocalTune Vibrato Level via MOD Wheel
Dargestellt als:
VibModWl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-12 bis +12
Neben VibAmont bietet sich die Möglichkeit, den Vibrato-Anteil für das Tonhöhen-korrigierte
Audiosignal in Echtzeit über das MOD Wheel zu steuern. VibModWl steuert den Anteil, der
hinzugefügt werden kann.
Parameter:
VocalTune Vibrato Rate
Dargestellt als:
VibRate
Voreinstellung:80
Regelbereich:
0 bis 127
Steuert die Geschwindigkeit des Vibratos, das über VibAmont und VibModWl erzeugt wird.
Parameter:
VocalTune Pitch Shift
Dargestellt als:
PtchShft
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-24 bis +24
VocalTune erlaubt sowohl eine feste als auch eine dynamische Tonhöhen-Änderung. PtchShft
bestimmt den Betrag der festen Tonhöhenänderung, die dem gesamten Audiosignal am Eingang hinzugefügt wird. Diese Tonhöhenänderung wird zu jedem Pitch Shifting hinzugefügt, das
Vocal Tune in Echtzeit zur Korrektur der Tonhöhe des eingehenden Audiosignals erzeugt (siehe
VTMode-Einstellungen für ScalCorr und KBCntl). PtchShft-Intervalle werden in Halbtönen
angegeben.
Parameter:
VocalTune Pitch Wheel Range
Dargestellt als:
BendShft
Voreinstellung:12
Regelbereich:
-24 bis +24
BendShft bestimmt den Betrag zu zusätzlichen Tonhöhenänderung, die über das Pitch
Wheel zur Verfügung steht. Bend Shift-Intervalle werden ebenfalls in Halbtönen angegeben.
VT Modes ScalCorr und KBCntl sorgen für eine zusätzliche Korrektur vor der Bend-ShiftSektion.
31
Parameter:
VocalTune Gate Threshold
Dargestellt als:
GateThr
Voreinstellung:-50
Regelbereich:
-96 bis 0
Der Eingangskanal der VocalTune-Funktion verfügt über ein Noise Gate, mit dem sich unerwünschte Mikrofon-Störgeräusche eliminieren lassen. Passen Sie GateThr nach Bedarf auf
das eingehende Signal an. Die Werte sind in dB angegeben.
Parameter:
VocalTune Gate Release Time
Dargestellt als:
GateRel
Voreinstellung:64
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter legt fest, wie lange das Gate geöffnet bleibt, nachdem der Signalpegel unter
den mit GateThr eingestellten Wert gefallen ist. Die Voreinstellung 64 ist für viele Anwendungszwecke zu empfehlen, allerdings können kürzere oder längere Zeitwerte für bestimmtes
Material besser geeignet sein.
Parameter:
Modulator Level
Dargestellt als:
ModulLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
ModulLvl steuert den Mikrofonpegel (oder den externen Eingang) aus, der mit dem Ausgangssignal des Vocoders gemischt wird.
MiniNova
127
127
0
Modulator
0
Vocoder
127
0
Carrier
Edit-Menü - Untermenü 11: Vocoder
Ein Vocoder kann ausgewählte Frequenzbänder eines Audiosignals (Modulator genannt) analysieren und diese Frequenzbänder auf einen anderen Klang (Carrier genannt) übertragen. Dies
geschieht durch das Einspeisen des Modulatorsignals in eine Bank von Bandpassfiltern. Jeder
dieser Filter (MiniNova besitzt 12 davon) deckt ein bestimmtes Band im Audiospektrum ab,
und die Filterbank teilt das Audiosignal in 12 einzelne Frequenzbänder auf. Im Ergebnis dieser
Bearbeitung wird der spektrale Inhalt, sozusagen der „Charakter“ des Audiosignals, einem
Synthesizerklang „aufgezwungen“. Man hört dann einen Synthesizerklang, der das Eingangssignal quasi simuliert. Gewöhnlich verwendet man hierfür menschliche Stimmen.
Parameter:
Vocoder Width
Dargestellt als:
VocWidth
Voreinstellung:127
Regelbereich:
0 bis 127
Die Ausgänge der Vocoder-Filterbänder sind abwechselnd auf den linken und rechten Kanal
geroutet, um ein breites Stereobild zu erzeugen. Ein Verringern des Wertes Width routet alle
Bänder stufenweise auf beide Ausgangskanäle. Wenn Width auf Null gesetzt ist, erklingt der
Vocoder-Ausgang mono in der Mitte des Stereobilds.
Der finale Charakter des Vocoder-Klangs hängt wesentlich von den Obertönen im Synthesizerklang ab, der als Träger (Carrier) benutzt wird. Klänge mit einem reichhaltigen Obertonspektrum, wie z. B. die Sägezahnwellenform, liefern in der Regel die besten Resultate.
Parameter:
Vocoder Mode
Dargestellt als:
VocMode
Voreinstellung:Normal
Regelbereich:
Normal, AllMax
In der Stellung Normal arbeitet der Vocoder wie gewohnt. Das Modulatorsignal (für gewöhnlich
der Mikrofon-Eingang) wird analysiert, um die Pegel-Hüllkurve für die Carrier-Synthese-Bänder
im Vocoder zu erzeugen. In dieser Betriebsart erzeugen Sie die typischen ‚Roboter-Stimmen‘.
Üblicherweise wird Sprache oder Gesang als Modulator verwendet, welche über ein Mikrofon
in den Vocoder gespeist werden. Dabei entstehen die vertrauten Roboter-Stimmen oder
Klänge, die zu singen scheinen: Diese Sounds sind wieder sehr populär und finden in vielen
Musikstilen Verwendung. Das Modulatorsignal muss aber nicht zwingend eine Stimme sein. Es
können auch andere Klänge und Instrumente, wie z. B. Gitarre oder Drums verwendet werden,
was mitunter überraschende und interessante Ergebnisse hervorbringt.
Das häufigste Anwendungsszenario für den Vocoder ist, ein Schwanenhalsmikrofon oder ein
beliebiges anderes dynamisches Mikrofon an der XLR-Buchse [22] des MiniNova anzuschließen. Wenn das Modulatorsignal von einem Instrument oder einer anderen Audioquelle kommt,
können Sie alternativ die EXT-IN-Buchse [32] auf der Rückseite des Gerätes nutzen. Beachten
Sie dabei, dass der XLR-Eingang auf der Bedienoberfläche abgeschaltet wird, wenn diese
Buchse belegt wird. Der Modulator-Eingang des Vocoders arbeitet immer mono.
Die Tonhöhe des eigentlichen Vocoder-Klangs hängt von den gespielten Noten des aktuell
gewählten Klangprogramms ab, das als Trägersignal (Carrier) dient. Die Noten können sowohl
über die Klaviatur des MiniNova gespielt als auch als MIDI-Notenbefehle von einem externen
Sequenzer empfangen werden. Sowohl Träger- als auch Modulatorsignal müssen zur gleichen
Zeit anliegen, damit der Vocoder arbeiten kann. Die Noten müssen also gespielt werden, wenn
das Modulatorsignal anliegt. Der Vocoder wird durch Auswahl eines Programms vom Typ VOCODER/MIC FX mit dem Regler TYPE/GENRE [4] aktiviert und dann über das Untermenü
VOCODER gesteuert.
Untermenü:Vocoder
Parameter:
Vocoder On/Off
Dargestellt als:
On/Off
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
On oder Off
Dieser Parameter aktiviert bzw. deaktiviert den Vocoder.
Parameter:
Vocoder Level
Dargestellt als:
VocodLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Ausdrucksstarke Vocoder-Klänge erhält man, wenn der Vocoder-Ausgang mit einer der
beiden Signalquellen gemischt wird. Im MiniNova können Sie den Ausgang des Vocoders mit
dem Modulator-, dem Carrier-Signal oder beiden mischen. VocodLvl steuert den Pegel des
Vocoder-Ausgangs in dieser Mischung.
Parameter:
Carrier Level
Dargestellt als:
CarriLvl
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
CarriLvl steuert das Carrier-Signal (das aktuell gewählte Synth-Patch) in der VocoderMischung aus.
32
Wenn VocMode auf AllMax eingestellt ist, wird keine Analyse durchgeführt. Alle Carrier-Synthese-Bänder werden auf einen hohen Pegel gesetzt, wodurch der Vocoder als leistungsfähiger Multi-Filter-Effekt genutzt werden kann. In Verbindung mit den übrigen Vocoder-Parametern
und insbesondere Resonate, VocShift und VocSpred (siehe unten), erzielen Sie Effekte, die
von einem subtilen Kammfilter bis hin zu glockenartigen Texturen reichen. Experimentieren Sie!
Parameter:
Vocoder Freeze Mode
Dargestellt als:
VocFreez
Voreinstellung:Aus
Regelbereich:
Off oder On
Wenn VocFreez auf Off eingestellt ist, kann der Vocoder ganz normal benutzt werden. In
diesem Modus wird der Modulator-Eingang (üblicherweise das Mikrofon) permanent durch
den Vocoder analysiert.
Wenn Sie VocFreez auf On einstellen, werden die aktuellen Pegel der Modulator-AnalyseFilter im Vocoder „eingefroren“ und zwischengespeichert. Es wird also ein ‚Schnappschuss‘
des Mikrofonsignals erstellt (als würden Sie ein Standbild aus einem Film entnehmen). Die
Werksprogramme ‚Aaah1‘ (B073) und ‚Aaah2‘ (B074) verwenden diesen Freeze-Modus.
Beachten Sie, dass der ‚eingefrorene‘ Formant als Teil der Patch-Daten gespeichert wird.
Parameter:
Vocoder Shift
Dargestellt als:
VocShift
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
Der Parameter VocShift verändert die Frequenzen der Vocoder Modulator Analyse-Filter,
die auf die Frequenzen der Carrier Synthese-Bänder gemappt werden. Dadurch werden die
Analyse-Bänder als Ganzes um denselben Versatz auf Synthese-Bänder übertragen. Ein
positiver Wert verschiebt die Carrier-Bänder im Frequenzspektrum nach oben, ein negativer
Wert entsprechend nach unten.
Parameter:
Vocoder Sibilance Type
Dargestellt als:
SibType
Voreinstellung:HighPass
Regelbereich:
HighPass oder Noise
In der Voreinstellung von HighPass wird das „Zischeln“ des Modulatorsignals (d. h. der natürlichen Stimme des Vokalisten) durch Filtern extrahiert. Diese Einstellung lässt einen Teil des
Modulatorsignals hörbar bleiben. Wenn mehr Sibilance beim Vocoder-Klang gebraucht wird
als in der natürlichen Stimme des Vokalisten vorhanden ist, kann das Zischeln anteilig simuliert
werden, indem Noise als Sibilance Type ausgewählt wird. Hierbei wird dem Modulatorsignal
Rauschen mit geringem Pegel hinzugefügt, sodass das Hochpassfilter im Vocoder mehr
„Futter“ erhält – als wäre das Rauschen ein natürlicher Bestandteil der Stimme.
Parameter:
Vocoder Sibilance Level
Dargestellt als:
SibLevel
Voreinstellung:40
Regelbereich:
0 bis 127
Dieser Parameter bestimmt den Wert des „Zischelns“, dass im Vocoder-Signal zu hören sein
wird. Es dient dazu, starke ‘S’ und ‘T’-Laute im Vocoder zu erzeugen. Sibilance kann bei
einem Vocoder für einen markanteren Klang und besserer Sprachverständlichkeit sorgen.
Parameter:
Vocoder Noise Gate Threshold
Dargestellt als:
GateThr
Voreinstellung:-96
Regelbereich:
-96 bis 0
Der Signalweg für das Modulatorsignal (vom Mikrofon oder externen Audio-Eingang) verfügt
über eine Noise Gate, mit dem sich unerwünschte Signalanteile mit geringem Pegel entfernen
lassen. GateThr bestimmt den Schwellwert des Gates. Diese Funktion ist insbesondere im
Live-Betrieb des Vocoders wertvoll, da sie verhindert, dass der Vocoder durch Störsignale
getriggert wird, die in das Mikrofon übersprechen. Die Kalibrierung erfolgt näherungsweise in
dB unter dem internen Übersteuerungspegel (0 dB).
Parameter:
Vocoder Spread
Dargestellt als:
VocSpred
Voreinstellung:0
Regelbereich:
-64 bis +63
VocSpred bestimmt, wie die Analyse-Filterbänder des Vocoder Modulators auf die
Frequenzen der Carrier Synthese-Bänder gemappt werden. Der Parameter erweitert den angesprochenen Frequenzbereich oder verringert ihn. Positive Werte für VocSpred erweitern
den Bereich, auf den die Frequenzen gemappt werden können, negative Werte haben
den gegenteiligen Effekt.
Parameter:
Vocoder Noise Gate Release Time
Dargestellt als:
GateRel
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
GateRel steuert die Release-Zeit im Noise Gate: Dieser Wert bestimmt, wie lange das Gate
geöffnet bleibt, nachdem der Pegel des Modulatorsignals unter den über GateThr eingestellten Wert fällt (und damit, wie lange das Mikrofon nach Ende des Singens hörbar ist).
Hauptmenü: Dump
Im letzten Menü können Sie schließlich Programme und andere Daten zwischen dem MiniNova
und einem MIDI-fähigen Gerät (Hard- oder Software) austauschen, das MIDI-SysEx-Daten
speichern kann.
Parameter:
Dump Current Patch
Dargestellt als:
DmpCrPch
Wenn Sie die Taste OK auslösen, während DmpCrPch OK? eingeblendet wird, überträgt der
MiniNova das aktive Patch (und damit alle Synth-Parameter im aktiven Programm) sowohl über
USB als auch über die Ports MIDI OUT. Alternativ drücken Sie MENU/BACK, sofern Sie den
Dump abbrechen möchten.
Parameter:
Set Bank
Dargestellt als:
Set Bank
Mit dem Regler DATA wählen Sie Bank A, B oder C. Wenn Sie OK drücken, müssen Sie
bestätigen, ob Sie fortfahren und die Patch-Daten aller Programme in der aktuell gewählten
Bank dumpen möchten.
Die beiden Parameter VocShift und VocSpred verändern die Ausgabe des
Vocoders drastisch und ermöglichen sehr kreative Effekte. Wenn Sie die
voreingestellten Werte aber zu sehr verändern, kann sich das negativ auf die
Sprachverständlichkeit des Vocoders auswirken. Beachten Sie, dass die Parameter auch als
Mod Slot Destinations in der Modulation Matrix zur Verfügung stehen. So können Sie
fantastische „lebendige“ Vocoder-Sounds erzeugen.
Parameter:
Vocoder Resonance
Dargestellt als:
Resonate
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Resonate bestimmt den Resonanzanteil der Synthese-Filterbänder im Vocoder. Eine höhere
Resonance sorgt für ein Klingeln im Vocoder-Ausgang. Eine geringere Resonance sorgt für
einen trockeneren Sound. Parameter:
Vocoder Decay
Dargestellt als:
VocDecay
Voreinstellung:0
Regelbereich:
0 bis 127
Steuert, wie lange die Analyse-Bänder geöffnet bleiben, nachdem ihr Schwellwert überschritten wurde. Kurze Decay-Werte verbessern die Verständlichkeit des Vocoders. Für VocoderEffekte eignen sich jedoch eher längere Release-Zeiten.
Parameter:
Set Patch to dump
Dargestellt als:
SetPatch
Mit dieser Option können Sie jedes beliebige Patch im MiniNova dumpen – es muss dazu
nicht zwangsläufig geladen sein. Der Name des Patches, das gedumped werden soll, wird in
der zweiten Zeile des LCD eingeblendet. Mit dem DATA-Regler wählen Sie das Patch für den
Dump über den Namen aus und wählen dann mit der Taste PAGE H die nächste Menü-Option:
Parameter:
Dump Selected Patch
Dargestellt als:
DumpPtch
Drücken Sie OK, um das über SetPatch gewählte Patch zu dumpen.
Parameter:
Dump All Patches
Dargestellt als:
Dump All
Wenn Sie OK drücken, wenn dieser Bildschirm eingeblendet wird, überträgt der MiniNova alle
384 Patches (128 x 3 Bänke). Dieser Dump schließt die globalen Einstellungen (siehe unten)
des MiniNova nicht mit ein.
Parameter:
Dump Global settings
Dargestellt als:
DumpGlobal
Diese Funktion ist eine Ergänzung zu Dump All: Die allgemeinen Einstellungen (Global
Settings wie z. B. die Audio-Pegel, die Transpositions-Einstellungen etc.) werden in einem
separaten Vorgang als Dump ausgegeben.
33
Tabelle Sync-Werte
Tabelle Wellenformen
DISPLAYANZEIGE
WELLENFORM
Sine
Sine
Triangle
Triangle
Sawtooth
Sawtooth
Saw9:1PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 9:1
Saw8:2PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 8:2
Saw7:3PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 7:3
Saw6:4PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 6:4
Displayanzeige
Erläuterungen
Chorus Sync
LFO Rate Sync
LFO Delay Sync
Pan Sync
Arp Sync
Gator Sync
FX Delay Sync
32nd T
48 Zyklen/Takt
a
a
32nd
32 Zyklen/Takt
a
a
16th T
24 Zyklen/Takt
a
a
16th
16 Zyklen/Takt
a
a
8th T
12 Zyklen/Takt
a
a
16th D
8 Zyklen/3 Beats / 32
Zyklen/3 Takte
a
a
Saw5:5PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 5:5
Saw4:6PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 4:6
8th
8 Zyklen/Takt
a
a
Saw3:7PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 3:7
4th T
6 Zyklen/Takt
a
a
Saw2:8PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 2:8
8th D
a
a
Saw1:9PW
Sägezahn mit Pulsbreitenverhältnis 1:9
4 Zyklen/3 Beats / 16
Zyklen/3 Takte
PW
Pulsbreite
4th
4 Zyklen/Takt
a
a
Square
Square
1 + 1/3
3 Zyklen/Takt
a
a
BassCamp
Camp Bass
4th D
2 Zyklen/3 Beats / 8
Zyklen/3 Takte
a
a
Bass_FM
Frequenzmodulierter Bass
2nd
2 Zyklen/Takt
a
a
EP_Dull
Dumpf klingendes E-Piano
2 + 2/3
3 Zyklen/2 Takte
a
a
EP_Bell
Glockig klingendes E-Piano
3 Beats
a
a
Clav
Clavinova
1 Zyklus/3 Beats / 4
Zyklen/3 Takte
DoubReed
Doppelrohrblatt (Holzbläser)
4 Beats
1 Zyklen/Takt
a
a
Retro
Retro
5 + 1/3
3 Zyklen/2 Takte
a
a
StrnMch1
Synthetische Streicher 1
6 Beats
a
a
StrnMch2
Synthetische Streicher 2
1 Zyklus/6 Beats / 2
Zyklen/3 Takte
8 Beats
1 Zyklus/2 Takte
a
a
Organ_1
Orgel 1
10 + 2/3
3 Zyklen/4 Takte
a
Organ_2
Orgel 2
EvilOrg
Evil Organ
12 Beats
1 Zyklus/12 Beats / 1
Zyklus/3 Takte
a
HiStuff
High Stuff
13 + 1/3
3 Zyklen/10 Takte
a
Bell_FM1
Frequenzmodulierter Glockenklang 1
Frequenzmodulierter Glockenklang 2
16 Beats
Bell_FM2
1 Zyklus/4 Takte
a
DigBell1
Digitaler Glockenklang 1
18 Beats
1 Zyklus/18 Beats / 2
Zyklen/9 Takte
a
DigBell2
Digitaler Glockenklang 2
18 + 2/3
3 Zyklen/8 Takte
a
DigBell3
Digitaler Glockenklang 3
DigBell4
Digitaler Glockenklang 4
20 Beats
1 Zyklus/5 Takte
a
DigiPad
Digitaler Pad-Sound
21 + 1/3
3 Zyklen/16 Takte
a
Wtable 1
Wavetable 1
24 Beats
1 Zyklus/6 Takte
a
Wtable ....
Wavetable ....
Wavetable ....
28 Beats
Wtable ....
1 Zyklus/7 Takte
a
Wtable36
Wavetable 36
30 Beats
2 Zyklen/15 Takte
a
AudioInL/M
Linker Audioeingang (oder Schwanenhalsmikrofon)
32 Beats
1 Zyklus/8 Takte
a
AudioInR
Rechter Audioeingang
36 Beats
1 Zyklus/9 Takte
a
42 Beats
2 Zyklen/21 Takte
a
48 Beats
1 Zyklus/12 Takte
a
64 Beats
1 Zyklus/16 Takte
a
34
Tabelle LFO-Wellenformen
DISPLAYANZEIGE
Sine
WELLENFORM
Tabelle Quellen für die Modulation Matrix
ERLÄUTERUNG
Klassische LFO-Wellenformen
DISPLAYANZEIGE
QUELLE
Keine Modulationsquelle
ausgewählt
Direct
Triangle
Sawtooth
ModWheel
Mod Wheel
Mod Wheel als Controller
ausgewählt
AftTouch
Aftertouch
Die Modulation ist proportional
zu dem auf die Taste ausgeübten
Druck. (Monophoner Aftertouch).*
Express
Expression-Pedal
Externes Fußpedal als Controller
ausgewählt
Velocity
Anschlagsstärke
Die Modulation ist proportional zur
Anschlagsstärke.
Keyboard
Tastenposition
Die Modulation ist proportional zur
Position der gespielten Taste.
Lfo1+
LFO 1
„+“ = Der Wert des gesteuerten
Parameters wird nur im positiven
Bereich verändert.
„+/-“ = Der Wert des gesteuerten
Parameters wird nach oben und
unten verändert.
Square
Rand S/H
Springt bei jedem LFO-Zyklus
auf einen zufälligen Wert
Time S/H
Springt für eine zufällige Dauer
auf zufällige Minimal- bzw.
Maximalwerte
PianoEnv
Abgerundete Sägezahnwelle
Seq 1
Seq 2
Seq 3
Diese Sequenzen springen auf
unterschiedliche Werte, die
jeweils ein 16tel eines LFO-Zyklus
andauern.
Seq 4
Lfo1+/-
Seq 5
Lfo2+
Seq 6
Lfo2+/Lfo3+
Seq 7
Altern 1
Altern 2
Altern 3
Altern 4
Diese Sequenzen springen
zwischen einem minimalen und
einem maximalem Wert, der
jeweils unterschiedlich lange
anhält.
LFO 2
LFO 3
Lfo3+/Env1Amp Env2Filt
Env3 - Env6
Hüllkurven 1 bis 6
Alle sechs Hüllkurven werden per
Tastendruck ausgelöst und können
dazu genutzt werden, Parameter
über einen Zeitverlauf zu steuern.
Beachten Sie, dass die Hüllkurven
1 und 2 fest den Amplituden- und
Filter-Parametern zugeordnet sind,
aber auch zur Steuerung anderer
Parameter eingesetzt werden
können.
AudInEnv
Hüllkurve
Audioeingang
Ausgabe des Hüllkurvenfolgers
im Signalweg des Mic/AudioEingangs
Altern 5
Altern 6
Altern 7
Altern 8
Chromat
Major
Major 7
Minor 7
MinArp 1
MinArp 2
Diese Sequenzen beinhalten
verschiedene melodische
Abläufe. Wenn Sie die Tonhöhe
des Oszillators chromatisch
modulieren möchten, wählen Sie
für den Parameter Modulation
Depth entweder die Werte ±30
oder ±36.
ANMERKUNG
* Beachten Sie, dass der MiniNova selbst keine Aftertouch-Befehle ausgibt, die Synth-Engine aber korrekt
auf über MIDI (via DIN-Buchse oder USB) empfangene Aftertouch-Daten reagiert.
Diminish
DecMinor
Minor3rd
Pedal
4ths
4ths x12
1625 Maj
1625 Min
2511
35
Tabelle Modulation Matrix Ziele
DISPLAYANZEIGE
ZIEL
ANMERKUNG
Ch3Depth
Chorus 3: Depth
Ch3Delay
Chorus 3: Delay
Ch3Fback
Chorus 3: Feedback
Alle Oszillatoren: Tonhöhenmodulation
Ch4Rate
Chorus 4: Rate
Oszillator 1: Tonhöhenmodulation
Ch4Depth
Chorus 4: Depth
O2Pitch
Oszillator 2: Tonhöhenmodulation
Ch4Delay
Chorus 4: Delay
O3Pitch
Oszillator 3: Tonhöhenmodulation
Ch4Fback
Oszillator 1: Virtual Sync
Dly1Time
O2Vsync
Oszillator 2: Virtual Sync
Dly1Fbak
Delay 1: Feedback
O3Vsync
Oszillator 3: Virtual Sync
Dly2Time
Delay 2: Delay Time
Oszillator 1: Pulsbreite / Wavetable-Index
Dly2Fbak
Oszillatoren:
O123Ptch
O1Pitch
O1VSync
O1PW/Idx
Globale Oszillator-Tonhöhe
Tonhöhe pro Oszillator
Variabler Sync pro Oszillator
Pulsbreite, Wavetable-Index
pro Oszillator
EQBasLvl
Chorus 4: Feedback
Delay-Parameter
Delay 1: Delay Time
Delay 2: Feedback
EQ-Einstellungen
EQ: Bass Level
O2PW/Idx
Oszillator 2: Pulsbreite / Wavetable-Index
EQBasFrq
EQ: Bass Frequency
O3PW/Idx
Oszillator 3: Pulsbreite / Wavetable-Index
EQMidLvl
EQ: Mid Level
Oszillator 1: Hardness
EQMidFrq
EQ: Mid Frequency
EQTrbLvl
EQ: Treble Level
O1Hard
Obertonvariation pro
Oszillator
O2Hard
Oszillator 2: Hardness
O3Hard
Oszillator 3: Hardness
Mixer:
O1Level
Mixer-Eingangspegel
Mixer: Oscillator 1 Level
Mixer: Oscillator 2 Level
O2Level
Mixer: Oscillator 3 Level
O3Level
NoiseLvl
Mixer: Noise Level
RM1*3Lvl
Mixer: Pegel Ringmodulator 1*3
EQ: Treble Frequency
EQTrbFrq
PanPosn
Pan-Position
VocShift
Vocoder Shift
Pan: Pan-Position
VocSpred
Vocoder Spread
VocRes
Vocoder Resonance
PreFXLvl
Pre-FX-Pegel
Ausgangspegel Mixer
PitShift
Pitch Shift
Steuert die dynamische Tonhöhen-Verschiebung des Vocal-Tuning-Prozessors
Mixer: Pegel Ringmodulator 2*3
RM2*3Lvl
Filter:
F1DAmnt
Verzerrung vor dem Filter,
pro Filter
F2DAmnt
Filter 2: Distortion Amount
F1Freq
Frequenz pro Filter
Resonanz pro Filter
Filter 1: Resonance
Filter 2: Resonance
F2Res
FBalance
Filter 1: Frequency
Mischung Filter 1/Filter 2
Filtermischung
LFOs:
L1Rate
Frequenz pro LFO
LFO 1: Rate
LFO 2: Rate
L2Rate
LFO 3: Rate
L3Rate
Decay-Zeit Hüllkurve
Bereich
Effekte:
Erläuterung
---PortTime
Voice Portamento Time
FXWetLvl
Effekte: Wet Level
PstFXLvl
Mixer: Pegel nach Effekt-Sektion
PanPosn
Effekte: Pan-Position
Voice Unison Detune
Oszillatoren:
Envelope 1 (Amp): Decay-Zeit
Envelope 2 (Filter): Decay-Zeit
Env2Dec
Displayanzeige
UniDetune
Hüllkurven:
Env1Dec
Tabelle Tweak-Parameter
Filter 2: Frequency
F2Freq
F1Res
Filter 1: Distortion Amount
O1WTInt
Oszillator 1 Parameter
Oszillator 1: Wavetable-Interpolation
O1Pw/Idx
Oszillator 1: Pulsbreite / Wavetable-Index
FX1Amnt
FX1: FX Amount
O1VSync
Oszillator 1: Virtual Sync
FX2Amnt
FX2: FX Amount
O1Hard
Oszillator 1: Hardness
FX3Amnt
FX3: FX Amount
O1Dense
Oszillator 1: Density
FX4Amnt
FX4: FX Amount
O1DnsDtn
Oszillator 1: Density Detune
FX5Amnt
FX5: FX Amount
O1Semi
Oszillator 1: Semitone Transpose
FXFedbac
Effekte: FX Feedback
O1Cents
Oszillator 1: Cents Transpose
Effekte: Wet Level
O2WTInt
Chorus 1: Rate
O2Pw/Idx
Oszillator 2: Pulsbreite / Wavetable-Index
Ch1Depth
Chorus 1: Depth
O2Vsync
Oszillator 2: Virtual Sync
Ch1Delay
Chorus 1: Delay
O2Hard
Oszillator 2: Hardness
Ch1Fback
Chorus 1: Feedback
O2Dense
Oszillator 2: Density
Ch2Rate
Chorus 2: Rate
O2DnsDtn
Oszillator 2: Density Detune
Ch2Depth
Chorus 2: Depth
O2Semi
Oszillator 2: Semitone Transpose
Ch2Delay
Chorus 2: Delay
O2Cents
Oszillator 2: Cents Transpose
Ch2Fback
Chorus 2: Feedback
Ch3Rate
Chorus 3: Rate
FXWetLvl
Ch1Rate
36
Chorus-Parameter
Oszillator 2 Parameter
Oszillator 2: Wavetable-Interpolation
Tabelle Tweak Parameter - Fortsetzung
O3WTInt
Oszillator 3 Parameter
Oszillator 3: Wavetable-Interpolation
O3PW/Idx
Oszillator 3: Pulsbreite / Wavetable-Index
O3Vsync
Oszillator 3: Virtual Sync
O3Hard
Oszillator 3: Hardness
O3Dense
Oszillator 3: Density
O3DnsDtn
Oszillator 3: Density Detune
O3Semi
Oszillator 3: Semitone Transpose
O3Cents
Oszillator 3: Cents Transpose
Mixer:
Effekte:
FX1Amnt
FX1: FX Amount
FX2Amnt
FX2: FX Amount
FX3Amnt
FX3: FX Amount
FX4Amnt
FX4: FX Amount
FX5Amnt
FX5: FX Amount
Effekte: FX Feedback
FXFedbck
Dst1Lvl
Distortion
Dly1Time
Distortion Distortion 1 Level
Distortion Distortion 1 Level
Dst2Lvl
Delay-Parameter
Delay 1: Delay Time
O1Level
Mixer: Oscillator 1 Level
Dly1Sync
Delay 1: Delay Sync Time
O2Level
Mixer: Oscillator 2 Level
Dly1Fbck
Delay 1: Feedback
O3Level
Mixer: Oscillator 3 Level
Dly1Slew
Delay 1: Slew Amount
RM1*3Lvl
Mixer: Pegel Ringmodulator 1*3
Dly2Time
Delay 2: Delay Time
RM2*3Lvl
Mixer: Pegel Ringmodulator 2*3
Dly2Sync
Delay 2: Delay Sync Time
NoiseLvl
Mixer: Noise Level
Dly2Fbck
Delay 2: Feedback
Filter:
Delay 2: Slew Amount
Dly2Slew
Chorus-Parameter
Chorus 1: Rate
Filtermischung
Ch1Rate
F1Freq
Filter 1: Frequency
Ch1Fbck
Chorus 1: Feedback
F1Res
Filter 1: Resonance
Ch1Depth
Chorus 1: Depth
Filter 1: Distortion Amount
Ch1Delay
Chorus 1: Delay
F1Track
Filter 1: Keyboard Tracking
Ch2Rate
Chorus 2: Rate
F2Freq
Filter 2: Frequency
Ch2Fbck
Chorus 2: Feedback
F2Res
Filter 2: Resonance
Ch2Depth
Chorus 2: Depth
Filter 2: Distortion Amount
Ch2Delay
Chorus 2: Delay
F2Track
Filter 2: Keyboard Tracking
Ch3Rate
Chorus 3: Rate
F1Env2
Filter 1: Anteil Hüllkurve 2
Ch3Fbck
Chorus 3: Feedback
Filter 2: Anteil Hüllkurve 2
Ch3Depth
Chorus 3: Depth
Ch3Delay
Chorus 3: Delay
Ch4Rate
Chorus 4: Rate
Ch4Fbck
Chorus 4: Feedback
Ch4Depth
Chorus 4: Depth
Ch4Delay
Chorus 4: Delay
FBalance
F1DAmnt
F2DAmnt
F2Env2
Hüllkurve 1:
Envelope 1 (Amp): Attack-Zeit
AmpAtt
Envelope 1 (Amp): Decay-Zeit
AmpDec
AmpSus
Envelope 1 (Amp): Sustain-Pegel
AmpRel
Envelope 1 (Amp): Release-Zeit
Hüllkurve 2:
GtSlew
Gator: Slew Amount
Gator: Decay-Zeit (Decay Time)
Gator: Delay-Zeit Links/Rechts
FltAtt
Envelope 2 (Filter): Attack-Zeit
GtL/RDel
FltDec
Envelope 2 (Filter): Decay-Zeit
ArpGTime
FltSus
Envelope 2 (Filter): Sustain-Pegel
ArpSwing
FltRel
Envelope 2 (Filter): Release-Zeit
Hüllkurve 3:
Gator-Parameter
GtDecay
Arpeggiator-Parameter
Arpeggiator: Gate Time
Arpeggiator: Swing
Modulationstiefe:
M1Depth
Modulation Matrix: Slot 1 Modulationstiefe
E3Delay
Hüllkurve 3: Delay
M...Depth
Modulation Matrix: Slot ... Depth
E3Att
Hüllkurve 3: Attack-Zeit
M20Depth
E3Dec
Hüllkurve 3: Decay-Zeit
Modulation Matrix: Slot 20
Modulationstiefe
E3Sus
Hüllkurve 3: Sustain-Pegel
E3Rel
Hüllkurve 3: Release-Zeit
LFOs:
L1Rate
LFO 1: Rate
L1RSync
LFO 1: Sync Rate
L1Slew
LFO 1: Slew Amount
L2Rate
LFO 2: Rate
L2RSync
LFO 2: Sync Rate
L2Slew
LFO 2: Slew Amount
L3Rate
LFO 3: Rate
L3RSync
LFO 3: Sync Rate
L3Slew
LFO 3: Slew Amount
37
Tabelle Filter
Displayanzeige
Beschreibung
LP6NoRes
Tiefpass mit 6 dB/Okt, keine Resonanz
LP12
Tiefpass mit 12 dB/Okt
LP18
Tiefpass mit 18 dB/Okt
LP24
Tiefpass mit 24 dB/Okt
BP6/\6
Symmetrischer Bandpass mit 6 dB/Okt
BP12/\12
Symmetrischer Bandpass mit 12 dB/Okt
BP6/\12
Asymmetrischer Bandpass mit 6 dB/Okt (Hochpass) und 12 dB/Okt (Tiefpass)
BP12/\6
Asymmetrischer Bandpass mit 12 dB/Okt (Hochpass) und 6 dB/Okt (Tiefpass)
BP6/\18
Asymmetrischer Bandpass mit 6 dB/Okt (Hochpass) und 18 dB/Okt (Tiefpass)
BP18/\6
Asymmetrischer Bandpass mit 18 dB/Okt (Hochpass) und 6 dB/Okt (Tiefpass)
HP6NoRes
Hochpass mit 6 dB/Okt, keine Resonanz
HP12
Hochpass mit 12 dB/Okt
HP18
Hochpass mit 18 dB/Okt
HP24
Hochpass mit 24 dB/Okt
Übersicht
EQ
EQ Arp-Modi
EQBasLvl
EQBasLvl
EQMidLvl
EQMidLvl
EQTrbLvl
EQTrbLvl
EQBasFrq
EQBasFrq
EQMidFrq
EQMidFrq
EQTrbFrq
EQTrbFrq
0Beschrei0
0 0 Anmerkung
0 0
64 64
64 64
64 64
Displayanzeige
bung
Up
Aufsteigend
Sequenz beginnt mit der tiefsten gespielten Note
Absteigend
Sequenz beginnt mit der höchsten gespielten Note
Aufsteigend/
absteigend
Sequenz wechselt
Down
1/2
DELAY1
DELAY1
Dly1Time
Dly1Time
Dly1Sync
Dly1Sync
Dly1Fbck
Dly1FbckDly1L/R
Dly1L/RDly1Wdth
Dly1Wdth
DLy1Slew
DLy1Slew
Polyphoner“
Alle gedrückten Tasten werden als Akkord wiederholt.
Chord
64
OffOff
64 64
1/11/1
127127
127127
Modus 64
UpDown
Wie UpDown, jedoch werden die tiefste und die höchste Note
UpDown2
4CHORUS1
1-4CHORUS1Ch1Type
Ch1TypeCh1Rate
Ch1RateCh1Sync
Ch1SyncCh1Fbck
Ch1FbckCh1Depth
Ch1Depth
Ch1Delay
Ch1Delay
verdoppelt
Chorus
Chorus Die gehaltenen
20 20
Off
Off zufälliger +10+10
64 64
64 64
Random
Tasten werden in stetig
variierender,
Random
Reihenfolge wiedergegeben.
Notenreihenfolge
Played
Die Reihenfolge der Töne entspricht der Reihenfolge, in der sie
gespielt wurden.
R GATOR
GATOR GtOn/Off
GtOn/OffGtLatch
GtLatchGtRSync
GtRSyncGtKSync
GtKSync GtSlew
GtSlew GtDecay
GtDecayGtL/Rde
GtL/
Übersicht Gator-Modi
On On
OffOff
16th
16th
On On
16 16
64 64
0 0
DISPLAYANZEIGE
MODUS
BESCHREIBUNG
❚ ❚❚
GATOR
GATOR GtMode
GtModeEditGroup
EditGroup
EEEE---EEEE------------------❚❚❚ ❚❚❚
32-note mono
32-Noten Sequenz (mono): {AB}
MonoAlt1
Mono16
MonoAlt2
16-note mono
2 Mono16
x 32-note mono
Mono16
❚ ❚ ❚ ❚❚ ❚❚ ❚ ❚
❚ ❚❚❚ ❚❚ ❚❚
❚❚ ❚❚
----------------------------- ❚ ❚❚❚
16-Noten Sequenz (mono): {A}
1
1
A
B
2 x 16-Noten Sequenzen, jeweils wiederholt: {AABB}
Stereo16
16-note stereo
2 x 16-Noten Sequenzen, gleichzeitig wiedergegeben: {A} L,
{B} R
SterAlt1
16-note stereo
2 x 16-Noten Sequenzen, gleichzeitig wiedergegeben: {A} L,
Patch
Patch
Name
Name {B} R, {A} R, {B} L
16-note
stereo
Wie SterAlt1, jedoch wird jedes Sequenz-Paar wiederholt
SterAlt2
A000
A000 Init
Init
Program
Program
Übersicht Effekt-Typen
SEPatch
Patch
Name
Name
DISPLAYANZEIGE
EFFEKT
A000
A000 Init
Init
Program
Program
ANMERKUNG
Bypass
-
Kein Effekt aktiviert
EQ
Equalizer
3-Band Sweep-EQ
Compres1
Compres2
Kompressor
Kompressor mit einstellbarem Schwellwert und
Find
Find
By By
A000-D127
A000-D127
PATCHSAVE
E PATCHSAVEPosng
Posng *------*--------------------Upper
Upper
Kompressionsverhältnis
sowie
variabler
Hüllkurve
ADistort1
A
o
o
Init
Init
Program
Program
A
A
Verzerrer
Erzeugt Distortion-Effekte
Category
Category Genre
Gen
AllAll
AllAl
Lower
Lower Number
NumberPunctuat
Punct
a a
0 0
space
spa
Distort2
Delay (Echo)
Delay1
PATCHSAVE
PATCHSAVE
Bank
Bank
Delay2
Dest+C&G
Dest+C&G
A
A
Hall
Reverb1
Reverb2
Chorus1
Chorus & Phaser
Einzel- und Mehrfach-Echos
Patch
PatchDestination
Destination
0
0
Init
Init
Program
Program
Hall- und Raumsimulationen
SaveCatg
SaveCatg
SaveGenre
SaveGenre
None
None
None
None
Zeitabhängige Effekte
Chorus2
Tweak1
Tweak1
Tweak2
Tweak2 Tweak3
Tweak3 Tweak4
Tweak4 Tweak5
Tweak5 Tweak6
Tweak6 Tweak7
Tweak7 Tweak8
Twe
Chorus3
----------------------------------------------Chorus4
Gator
------38
Gator
-------
32-Step Sequenzer mit 8 Lautstärkestufen
-------
-------
-------
-------
-------
-----
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 123456
M 12345
M 12
Firmware-Updates
Die Firmware des MiniNova lässt sich durch Updates aktualisieren. Für weitere Informationen
zur Verfügbarkeit und Installation aktueller Updates besuchen Sie die Novation-Webseite unter
(www.novationmusic.com/support).
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