picture optimizer plus II (SDI)
Videobild-Optimierer
Bedienungsanleitung
Deutsch
ab Firmware Version 4.00
English version on page 59
Inhaltsverzeichnis
Wichtige Hinweise ..........................................................................................................................................5
Einführung.....................................................................................................................................................6
Support-Hotline ................................................................................................................................................6
Installation in 6 Schritten ................................................................................................................................7
Schritt 1: Lieferumfang prüfen ...........................................................................................................................7
Schritt 2: Aufstellen & Anschlussmöglichkeiten ...................................................................................................7
Schritt 3: Anschließen anderer Geräte..............................................................................................................10
Schritt 4: Erste Inbetriebnahme ......................................................................................................................13
Schritt 5: Bedienelemente & Fernbedienung ......................................................................................................13
Schritt 6: Grundkonfiguration ..........................................................................................................................15
Bedienung ...................................................................................................................................................22
Allgemeine Funktionen .....................................................................................................................................22
Video-Switcher ...............................................................................................................................................22
Wahl des Wiedergabe-Formates .......................................................................................................................23
Wahl der Bildauflösung (Output Resolution) .......................................................................................................26
TV-Mode.........................................................................................................................................................27
Electronic Lensshift ........................................................................................................................................28
Overscan........................................................................................................................................................29
Konfiguration - das Main Menu ......................................................................................................................30
Input Setup ....................................................................................................................................................30
Output Setup .................................................................................................................................................35
Filter Setup ....................................................................................................................................................38
Expert Menu...................................................................................................................................................40
Other Options.................................................................................................................................................42
Die optimale Konfiguration ............................................................................................................................43
Anschluss der Quellen & Wiedergabegerät(e).....................................................................................................43
Auflösung & Bildwiederholrate ..........................................................................................................................43
Bildparameter & Filter .....................................................................................................................................45
RS-232 Steuerung .......................................................................................................................................47
Bedienung via RS-232 .....................................................................................................................................47
RS-232 Steuerung anderer Geräte ..................................................................................................................48
Firmware Upgrade .......................................................................................................................................49
Tipps zur Fehlerbehebung..............................................................................................................................51
Anhang .......................................................................................................................................................54
Audio-Delay ....................................................................................................................................................54
Wartung & Pflege............................................................................................................................................54
Garantie.........................................................................................................................................................55
Technische Daten............................................................................................................................................57
WICHTIGE HINWEISE
!
Lesen Sie unbedingt VOR Anschluss & Inbetriebnahme des picture optimizer plus II (SDI) diese
Bedienungsanleitung genau durch und beachten Sie alle darin enthaltenen Aufstell- &
Sicherheitshinweise. Bitte bewahren Sie diese Bedienungsanleitung auf, um später im
Bedarfsfall darauf zugreifen zu können.
!
Verbinden bzw. trennen Sie NIEMALS über die Ein- & Ausgänge ein anderes Gerät mit dem
picture optimizer plus II (SDI), bevor sie nicht den picture optimizer plus II (SDI) und alle
anderen Geräte abgeschaltet und von der Stromversorgung getrennt haben. Andernfalls kann
es zu irreparablen Schäden am picture optimizer plus II (SDI) oder den anderen Geräten
kommen, die in jedem Fall von der Gewährleistung ausgeschlossen sind.
!
Achten Sie immer darauf, dass alle Anschlüsse an den Ein- & Ausgängen des picture optimizer
plus II (SDI) „fest sitzen“ und nach Möglichkeit auch verschraubt (VGA- & DVI-Buchsen) oder
gesichert (BNC-Buchsen) sind. Speziell DVI Verbindungen sind extrem empfindlich!
„Wackelige“ Verbindungen können zu irreparablen Schäden am picture optimizer plus II (SDI)
oder den angeschlossenen Geräten führen, die in jedem Fall von der Gewährleistung
ausgeschlossen sind.
!
Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte externe Netzteil. Schäden, die durch
Fremdnetzteile verursacht werden, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen. Bevor Sie
das externe Netzteil mit dem Stromnetz verbinden, muss es am picture optimizer plus II (SDI)
angeschlossen werden. Trennen Sie niemals die Verbindung zwischen Netzteil und picture
optimizer (plus), wenn das Netzteil am Stromnetz angeschlossen ist.
!
Das Ändern der im Menü voreingestellten Werte für Auflösung und Bildwiederholrate kann in
seltenen Fällen zu Schäden am angeschlossenen Wiedergabegerät führen. Bitte beachten Sie
dazu unbedingt die maximalen Werte, die Ihr Wiedergabegerät verarbeiten kann und
überschreiten Sie diese bei Ihren Einstellungen im picture optimizer plus II (SDI) Menü auf gar
keinen Fall. Jegliche Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden ist
ausgeschlossen.
!
Nur qualifizierte Servicetechniker dürfen den picture optimizer plus II (SDI) und das
mitgelieferte Netzteil öffnen und Servicearbeiten an den Geräten durchführen. Schäden, die
durch Missachtung verursacht werden, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Garantie Registrierung
Um Ihre zweijährige Geräte-Garantie zu aktivieren, müssen Sie Ihren picture optimizer plus II (SDI)
innerhalb von 4 Wochen nach dem Kauf bei cinemateq registrieren.
Nutzen Sie dazu bitte das Online Registrierungsformular auf www.cinemateq.de im Supportbereich
unter Geräte Registrierung.
Bitte beachten Sie:
Nur als registrierter Kunde haben Sie die Möglichkeit, neue Firmware (Software) Versionen oder neue
Erweiterungsoptionen über das Internet downzuloaden.
5
EINFÜHRUNG
Vielen Dank
für Ihre Entscheidung, ein cinemateq Produkt einzusetzen. Wir gratulieren Ihnen zum Kauf eines
hochwertigen Gerätes, das in Deutschland entwickelt und in der EU produziert wird. Als Spezialist für
qualitative Bild & Ton Optimierung von Heimkino- und Präsentationssystemen garantieren wir Ihnen eine
gleich bleibend hohe Qualität und einen einwandfreien Betrieb unserer Produkte.
Die vorliegende Bedienungsanleitung erläutert schrittweise die Installation und Konfiguration des
cinemateq picture optimizer plus II mit / ohne SDI Option und beschreibt detailliert alle Funktionen und
Einstellmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Produkt, zur Konfiguration und Tipps & Tricks bei
Problemen finden Sie im Supportbereich unter www.cinemateq.de.
Bei technischen Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren cinemateq autorisierten
Fachhändler. Er unterstützt Sie auch gerne bei der korrekten Installation und der bestmöglichen
Abstimmung bzw. Einstellung des Gerätes auf Ihre Komponenten und Anforderungen. Alle unsere
cinemateq certified partner sind von uns speziell geschult, um den picture optimizer plus II (SDI) optimal in
neue oder bestehende Anlagen zu integrieren.
S U P P O R T -H O T L I N E
Außerdem steht Ihnen für alle technischen Fragen und Probleme mit cinemateq Produkten unsere
Support-Hotline werktags von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 – 17.00 Uhr zur Verfügung. Sie
erreichen unsere Hotline per Telefon:
ƒ
Deutschland:
0900 - 1742887 (0,98 € / Minute)
ƒ
Österreich:
0900 - 454566 (1,55 € / Minute)
ƒ
Schweiz:
0900 - 980982 (2,50 CHF / Minute)
oder:
ƒ
per Fax: +49 (0)180 -5007226
(0,12 € / Minute, international erreichbar)
ƒ
ƒ
per e-Mail:
im Web:
info@cinemateq.de
Im Supportbereich von www.cinemateq.de finden Sie die aktuellsten technischen News und
Downloads, nützliche Tipps und die am häufigsten gestellten Fragen & Antworten zu unseren
Produkten.
6
INSTALLATION IN 6 SCHRITTEN
S C H R I T T 1: L I E F E R U M F A N G P R Ü F E N
Prüfen Sie bitte zunächst den Inhalt der Verpackung Ihres cinemateq picture optimizer plus II (SDI) auf
Vollständigkeit. Zum Lieferumfang gehören:
ƒ
picture optimizer plus II (SDI)
ƒ
Fernbedienung
ƒ
2 Batterien für Fernbedienung (’AAA’)
ƒ
Externes Netzteil (230V ~50Hz)
ƒ
Handbuch & Quick-Installation Guide in deutscher und englischer Sprache
Sollte ein Teil fehlen oder beschädigt sein, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Händler in
Verbindung. Bitte bewahren Sie die Verpackung auf, falls Sie den picture optimizer plus II (SDI) einmal
transportieren müssen.
Der picture optimizer plus II (SDI) wird ausschließlich über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung
konfiguriert und bedient. Bitte nehmen Sie deshalb zuallererst die Fernbedienung in Betrieb: Nehmen Sie
den Deckel des Batteriefaches an der Rückseite der Fernbedienung ab und legen Sie zwei Batterien des
Typs ’AAA’ (LR03) ein und achten Sie auf die richtige Polarität (Plus-Pole zeigen nach unten). Schließen
Sie den Deckel des Batteriefaches. Die Fernbedienung ist nun betriebsbereit.
S C H R I T T 2: A U F S T E L L E N & A N S C H L U S S M Ö G L I C H K E I T E N
„ Aufstellen
Positionieren Sie den picture optimizer plus II (SDI) in der Nähe Ihrer Videoquelle(n), abhängig von der
Länge Ihrer gewählten Anschlusskabel.
n Status LED (ROT = Standby, BLAU = Betrieb)
o Infrarot Empfänger für Fernbedienung
p Display
Der picture optimizer plus II (SDI) wird ausschließlich über die Fernbedienung konfiguriert und bedient.
Bitte wählen Sie den Standort so, dass der Infrarot Empfänger (o) für die Fernbedienung frei einsehbar
ist und nicht von einem Objekt z.B. einer Schranktüre oder einem anderen Gerät verdeckt wird.
Achten Sie auch darauf, dass Sie während der Bedienung des Gerätes mit der Fernbedienung das Bild des
Wiedergabegerätes sehen, da Sie sonst das On-Screen Menü des Gerätes nicht nutzen können.
Standorte in anderen Räumen oder in geschlossen Schränken sind auch im Hinblick auf die Bedienung der
Video-Switcher-Funktion des picture optimizer plus II (SDI) nicht zu empfehlen, außer Sie verwenden ein
RS-232 Steuerungssystem.
Bitte beachten Sie unbedingt nachfolgende Sicherheitshinweise!
7
!
Sicherheitshinweise zur Aufstellung des picture optimizer plus II (SDI)
ƒ
Stellen Sie den picture optimizer plus II (SDI) auf eine stabile und ebene Unterlage.
ƒ
Halten Sie den picture optimizer plus II (SDI) fern von Heizkörpern und anderen Wärmequellen
und schützen Sie ihn vor direkter Sonneneinstrahlung.
ƒ
Lassen Sie beim Aufstellen in einem Schrank ca. 5 cm Raum um den picture optimizer plus II
(SDI) herum frei, damit Luft ungehindert zirkulieren kann und es nicht zu einem Wärmestau
kommt.
ƒ
Legen Sie keine Objekte, Deckchen oder ähnliches auf das Gerät, um einen Wärmestau zu
verhindern.
ƒ
Der picture optimizer plus II (SDI) sollte keinem Tropf- oder Spritzwasser ausgesetzt werden
und es sollten keine mit Flüssigkeit gefüllten Objekte (z.B. Vasen) auf das Gerät gestellt
werden.
„ Anschlussmöglichkeiten
Der picture optimizer plus II (SDI) wird zwischen Videoquelle(n) und Wiedergabegerät(e) geschaltet:
Folgende Geräte sind zum Anschluss an den picture optimizer plus II (SDI) geeignet:
Videoquellen (Eingang)
8
Wiedergabegeräte (Ausgang)
ƒ
DVD-Player, DVD-Rekorder
ƒ
Röhren-Projektor
ƒ
Analoger oder digitaler Videorekorder
ƒ
Digitaler DLP- oder LCD-Projektor
ƒ
SAT-, Pay-TV- oder Digital-Receiver
ƒ
Plasma- oder LCD-Bildschirm
ƒ
TV-Tuner oder Personal-TV System
(z.B. FAST TV-Server)
ƒ
TV mit speziellem „Progressiv-Eingang“
ƒ
ƒ
Video-Switcher oder Heimkinoverstärker mit
Video-Switch
Rückprojektions-TV mit Progressiv- bzw.
VGA-Eingang (für PC)
ƒ
Analoger PC Monitor
ƒ
Spielekonsole
ƒ
TFT-Monitor
ƒ
HDTV Receiver (nur Bypass)
ƒ
Computer (nur Bypass)
Für den Anschluss der genannten Geräte werden folgende Schnittstellen (Anschlüsse) und Signalvarianten
angeboten, die Reihenfolge der Anschlüsse entspricht der Qualität des übertragenen Videosignals:
Eingänge
Ausgänge
ƒ
2 x SDI* (BNC Buchse)
für SDI Signale (digital)
ƒ
1 x DVI (DVI Buchse)
mit digitalem DVI Ausgangssignal
ƒ
2 x YUV** (3 Cinch-Buchsen)
für Komponenten Signale (YUV)
ƒ
ƒ
2 x SCART (SCART Buchse)
für RGB oder Composite (FBAS) Signale
1 x YUV (3 Cinch Buchsen)
wahlweise mit Komponenten (YUV) oder
RGsB, Ausgangssignal
ƒ
1 x RGB (5 BNC Buchsen)
wahlweise mit RGBHV, RGsB, RGBs oder
YUV Ausgangssignal
ƒ
1 x VGA (VGA Buchse)
wahlweise mit RGBHV, RGsB, RGBs oder
YUV Ausgangssignal
ƒ
2 x S-Video (Mini DIN Stecker)
für S-Video Signale
ƒ
2 x Composite (Cinch-Buchse)
für Composite (FBAS) Signale
*) nur beim picture optimizer plus II SDI (anstelle der beiden Composite Eingänge)
**) nicht für Progressiv-Signale geeignet!
Bitte beachten Sie:
An den Eingängen werden nur „Interlaced-Signale“ akzeptiert, d.h. z.B. DVD Player mit (nicht abschaltbarem) Progressiv-Ausgang (YUV) oder Computer (VGA) können nicht an die Videoeingänge
angeschlossen werden! Nutzen Sie für derartige Geräte die Bypass-Eingänge oder schließen Sie diese
über ein anderes Signal an (z.B. S-Video).
Bypass-Eingänge
Der picture optimizer plus II (SDI) verfügt zusätzlich über 2 so genannte Bypass-Eingänge, die das
angeschlossene Signal unbearbeitet wieder ausgeben. Darüber können Geräte mit progressiven
Ausgangssignalen (z.B. Progressiv-DVD-Player, Computer) oder HDTV-Receiver (720p / 1080i) am picture
optimizer plus II (SDI) angeschlossen und mit den anderen 8 Eingängen geschaltet werden. Zu beachten
ist dabei, dass jeder Bypass-Eingang nur auf die identische Ausgangsschnittstelle ausgeben kann.
Folgende Bypass-Eingänge werden angeboten:
Bypass-Eingang
wird ausgegeben auf:
VGA Bypass (VGA-Buchse)
für das „bypassen“ von RGBHV, RGsB, RGBs oder
YUV Signale
VGA Ausgang (VGA-Buchse)
RGB Bypass (5 BNC-Buchsen)
für das „bypassen“ von RGBHV, RGsB, RGBs oder
YUV Signale
RGB Ausgang (5 BNC-Buchsen)
Über SDI
Der picture optimizer plus II SDI verfügt über zwei digitale SDI Eingänge. SDI - Serial Digital Interface - ist
ein von Sony entwickeltes 10-Bit Interface zur Übertragung digitaler Videodaten. Der SDI Standard wird
auch als SMPTE 259M bezeichnet. SDI ist bisher hauptsächlich in der professionellen Video- und
Studiotechnik gebräuchlich und dient dazu, Video- (und auch Audio-) Signale über größere Distanzen
verlustfrei zu übertragen. Auch DVD-Player oder SAT-/Kabel-Receiver können so umgerüstet werden, dass
sie ihre Daten als SDI-Datenstrom ausgeben.
Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass SDI das einzige digitale Standardinputsignal ist, das eine
unverfälschte 1:1 Darstellung des digitalen Videosignals von DVD oder digitalem TV absolut verlustfrei
auch über große Distanzen übertragen kann.
9
S C H R I T T 3: A N S C H L I E ß E N A N D E R E R G E R Ä T E
„ Vorbereitung der anzuschließenden Geräte
Für eine perfekte Bildoptimierung benötigt der picture optimizer plus II (SDI) das von der Videoquelle
„eingespeiste“ Signal mit bestimmten „Eigenschaften“ und das Wiedergabegerät sollte das optimierte
Ausgangssignal des picture optimizer plus II (SDI) ohne „Bearbeitung“ (z.B. durch Filter) wiedergeben.
Bevor Sie Ihre Videoquelle(n) und Ihr Wiedergabegerät am picture optimizer plus II (SDI) anschließen,
sollten Sie diese deshalb zuerst überprüfen und für den Anschluss vorbereiten.
Videoquelle (z.B. DVD-Player, SAT-Receiver)
Schließen Sie das Gerät zuerst ohne picture optimizer plus II (SDI) direkt am Wiedergabegerät an, um das
On-Screen Menü der Videoquelle aufrufen zu können:
1. Der picture optimizer plus II (SDI) benötigt ein ungefiltertes und unverändertes Videosignal, d.h.
Sie sollten an Ihrer Videoquelle (z.B. DVD-Player) alle bildverändernden Filterfunktionen wie z.B.
„Rauschfilter“ über das Setup-Menü des Gerätes ausschalten. Über welche Filter- bzw.
Bildoptimierungsfunktionen Ihre Videoquelle verfügt, lesen Sie bitte im Handbuch der Videoquelle
nach.
2. Sollte Ihre Videoquelle über eine „Formatumschaltung“ (meist nur DVD-Player) verfügen, stellen
Sie das Ausgabeformat im Setup-Menü unbedingt auf 16:9 (nicht 4:3 oder „letterbox“)
3. Der picture optimizer plus II (SDI) kann nur „interlaced“ Signale verarbeiten. Wenn Sie das Signal
einer progressiven Videoquelle am picture optimizer plus II (SDI) nicht nur über den BypassEingang durchschleifen wollen, verwenden Sie zum Anschluss auf keinen Fall einen „Progressive
Ausgang“ bzw. schalten Sie die „Progressive-Funktion“ des Gerätes im Setup-Menü aus.
4. Falls Sie Ihre Videoquelle über SCART am picture optimizer plus II (SDI) anschließen wollen, sollten
Sie im Setup-Menü den SCART Ausgang der Videoquelle auf RGB Ausgabe schalten (z.B. AVAusgang = RGB). Falls Ihre Videoquelle über SCART keine RGB-Ausgabe unterstützt (z.B. nur SVideo oder Composite), sollten Sie wenn möglich eine andere Anschlussvariante wählen (z.B. YUV
oder S-Video Ausgang). Bitte verwenden Sie ein Composite Signal über SCART nur dann, wenn Sie
keine andere Anschlussmöglichkeit haben (Dazu muss aber der SCART Eingang am picture
optimizer plus II (SDI) auf „Composite“ umgestellt werden, siehe Seite 17).
5. Die bestmögliche Verbindung zwischen Videoquelle und picture optimizer plus II (SDI) ist eine
digitale Verbindung über SDI, da diese das digitale Videosignal unverändert 1:1 überträgt. Als
analoge Verbindung empfehlen wir entweder RGB (über SCART) oder YUV (über 3 x Cinch). S-Video
oder Composite Verbindungen liefern ein qualitativ minderwertigeres Signal.
Wiedergabegerät (z.B. Projektor, Plasma)
Konfigurieren Sie bitte nun das Wiedergabegerät – immer noch ohne picture optimizer plus II (SDI):
1. Falls Ihr Wiedergabegerät über bildverändernden Filter und Optimierungsfunktionen verfügt,
schalten Sie bitte auch diese über das Setup-Menü des Gerätes aus. Ebenso sollten eventuelle
„Trapezkorrektur“ oder „Overscan“ Einstellungen vorerst ausgeschaltet bzw. auf neutral gestellt
werden.
2. Wir empfehlen auch alle Bildparameter (wie z.B. Helligkeit, Kontrast, usw.) vorerst auf neutral zu
stellen, da der picture optimizer plus II (SDI) das optimierte Videosignal mit anderen Bildwerten
ausgibt.
3. Die Bildformatumschaltung sollte auf das Format des Wiedergabegerätes eingestellt sein (bei
16:9 auf 16:9 bzw. „normal“, bei 4:3 auf 4:3 oder „Vollbild“).
4. Die optimale Verbindung zwischen picture optimizer plus II (SDI) und Ihrem Wiedergabegerät ist
ein digitaler Anschluss über DVI. Sollte Ihr Gerät über keine digitale DVI Schnittstelle verfügen,
stellen Sie bitte fest, über welche analoge Schnittstelle (VGA, 3 x Cinch oder 5 x BNC) Ihr Gerät
welches Signalformat „YUV“ oder „RGB“ (RGB HV, RGBs, RGsB) akzeptiert und wählen Sie eine
Variante aus. Diese Vorgaben müssen Sie später am picture optimizer plus II (SDI) einstellen.
Was die qualitativ beste Verbindung ist, hängt von Ihrem Wiedergabegerät ab, unter
www.cinemateq.de finden Sie im Supportbereich Empfehlungen unserer Tester zu den gängigsten
Wiedergabegeräten.
10
„ Anschließen
Folgende Schnittstellen bietet der picture optimizer plus II, beim picture optimizer plus II SDI werden die
beiden Composite Eingänge (r) durch zwei SDI Eingänge (BNC-Buchse) ersetzt:
q
r
s
t
w
11
12
q
r
s
t
u
v
14
Bezeichnung
q
r
s
t
SCART 1
SCART 2
Video 1 (SDI 1)
Video 2 (SDI 2)
S-Video 1
S-Video 2
YUV 1
YUV 2
13
15
16
Schnittstelle
Signalformat
SCART Buchse
wahlweise für RGB oder Composite Signal
(werkseitig SCART 1 = RGB, SCART 2 = Composite)
Cinch Buchse
(SDI = BNC Buchse)
für Composite (FBAS) Signal
(SDI: für SDI Signal Level C)
S-Video Buchse
(Mini DIN-4)
für S-Video Signal
3 x Cinch Buchse
für YUV (Komponenten) Signal
für RGB HV, RGBs, RGsB oder YUV Signale
u
v
Bypass BNC
5 x BNC Buchsen
Bypass VGA
VGA Buchse
für RGB HV, RGBs, RGsB oder YUV Signale
w
Ausgang RGB
5 x BNC Buchsen
für RGB HV, RGBs, RGsB oder YUV Signale
11
Ausgang VGA
VGA Buchse
für RGB HV, RGBs, RGsB oder YUV Signale*
12
Ausgang YUV
3 x Cinch Buchse
für RGBs, RGsB oder YUV Signale
13
Ausgang DVI
1 x DVI-D-Buchse
für digitales DVI Signal
14
Remote Anschluss
1 x RS232 Buchse
Serielles Datensignal für Firmware Upgrade / Steuerung
15
Ein-/Aus Schalter
Anschluss für externes
Netzteil (12 V)
-
-
-
-
16
* einige Wiedergabegerät können ein über VGA Schnittstellen übertragenes YUV Signal nicht verarbeiten, außer man verwendet ein
spezielles VGA Kabel, bei dem der H & V Sync nicht übertragen wird.
Schließen Sie nun Ihre Videoquelle am picture optimizer plus II (SDI) über die von Ihnen gewählte
Anschlussvariante an. Für die erste Inbetriebnahme empfehlen wir den Anschluss nur einer Quelle am
SCART 1 Eingang, da der SCART 1 Eingang (mit RGB Signal) werkseitig als aktiver Eingang eingestellt ist.
Verbinden Sie anschließend Ihr Wiedergabegerät mit dem picture optimizer plus II (SDI). Werkseitig gibt
der picture optimizer plus II (SDI) ein RGB HV Signal aus (über die VGA oder 5x BNC Schnittstelle).
!
Sicherheitshinweise zum Anschließen anderer Geräte
ƒ
Verbinden bzw. trennen Sie NIEMALS über die Ein- & Ausgänge ein anderes Gerät mit dem
picture optimizer plus II (SDI), bevor sie nicht den picture optimizer plus II (SDI) und alle
anderen Geräte abgeschaltet und von der Stromversorgung getrennt haben. Andernfalls
kann es zu irreparablen Schäden am picture optimizer plus II (SDI) oder den anderen Geräten
kommen, die in jedem Fall von der Gewährleistung ausgeschlossen sind.
ƒ
Achten Sie immer darauf, dass alle Anschlüsse an den Ein- & Ausgängen des picture
optimizer plus II (SDI) „fest sitzen“ und nach Möglichkeit auch verschraubt (VGA- & DVIBuchsen) oder gesichert (BNC Buchsen) sind. Speziell DVI Verbindungen sind extrem
empfindlich! „Wacklige“ Verbindungen können zu irreparablen Schäden am picture optimizer
plus II (SDI) oder den angeschlossenen Geräten führen, die in jedem Fall von der
Gewährleistung ausgeschlossen sind.
11
Unser TIPP:
ƒ
Wir empfehlen den picture optimizer plus II (SDI) immer direkt am Wiedergabegerät anzuschließen –
zwischengeschaltete Video-Switcher oder Audio-/Video-Heimkinoverstärker können die Bildqualität
verschlechtern.
ƒ
Wir empfehlen qualitativ hochwertige Kabel zu verwenden, da die Qualität der Signalübertragung über
das Kabel ein entscheidender Faktor bei der Bildoptimierung ist. Die passenden Anschlusskabel und
Adapter für alle Ein- und Ausgänge erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
ƒ
Für DVI Übertragung von mehr als 10m Länge empfehlen wir die cinemateq DVI Link Kabel mit
optischer Übertragung via Glasfaser, die Sie bei allen cinemateq Fachhändlern beziehen können.
ƒ
Für das automatische Umschalten mehrerer DVI Quellen an einem DVI-fähigen Wiedergabegerät
(z.B. picture optimizer plus II (SDI) und HDTV Receiver mit DVI) empfehlen wir die cinemateq DVI Link
Switcher.
„ Netzspannung
Nachdem Sie den picture optimizer plus II (SDI) mit allen Videoquellen und
Wiedergabegeräten verbunden haben, schließen Sie bitte das Netzteil an.
Achten Sie darauf, dass
ƒ
das Netzteil nicht mit dem Stromnetz verbunden sein darf, wenn Sie
es am picture optimizer plus II (SDI) anschließen.
ƒ
der Ein-/Aus Schalter (
auf „OFF“ steht.
15
) des picture optimizer plus II (SDI)
Nachdem das Netzteil angeschlossen ist, verbinden Sie es mit dem
Stromnetz. Ihr picture optimizer plus II (SDI) ist nun bereit für die erste
Inbetriebnahme.
!
12
Sicherheitshinweise zum Anschluss des Netzteiles
ƒ
Bevor Sie das externe Netzteil mit dem Stromnetz verbinden, muss es am picture optimizer
plus II (SDI) angeschlossen werden. Trennen Sie niemals die Verbindung zwischen Netzteil
und picture optimizer plus II (SDI), wenn das Netzteil am Stromnetz angeschlossen ist.
ƒ
Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte externe Netzteil – andere Netzteile können zu
Geräteschäden führen.
ƒ
Nur qualifizierte Servicetechniker dürfen das externe Netzteil öffnen und Servicearbeiten an
dem Gerät durchführen
ƒ
Stellen Sie sicher, dass das Netzteil niemals mit Flüssigkeiten, brennbaren Gegenständen
oder Gasen gleich welcher Art in Berührung kommt bzw. in deren Nähe platziert wird.
ƒ
Stellen Sie das Netzteil so auf, dass rundum mindestens 5 cm Raum frei bleiben, um einen
Wärmestau zu vermeiden.
ƒ
Trennen Sie das Netzteil bei längerer Nichtbenutzung des picture optimizer plus II (SDI) vom
Stromnetz.
S C H R I T T 4: E R S T E I N B E T R I E B N A H M E
Der picture optimizer plus II (SDI) ist nun bereit für die erste Inbetriebnahme. Um das Gerät
anzuschalten, stellen Sie bitte zuerst den Powerschalter auf der Geräterückseite auf „ON“.
Der picture optimizer plus II (SDI) ist jetzt im „Standby–Modus“, die Status-LED an der
Gerätefront leuchtet „ROT“, das Display ist noch ausgeschaltet.
Schalten Sie nun die angeschlossene Videoquelle und Ihr Wiedergabegerät
an und achten Sie darauf, dass die Videoquelle ein Signal ausgibt (z.B. DVDPlayer: DVD einlegen und „Play“ drücken).
Anschließend aktivieren Sie den picture optimizer plus II (SDI) über die
„Power ON“-Taste auf der Fernbedienung aus dem „Standby-Modus“. Die
Status-LED beginnt Rot / Blau zu blinken, nach ca. 5 Sekunden schaltet sich das Display an und zeigt die
Basis Statusinfo an.
Ihr picture optimizer plus II (SDI) ist nun betriebsbereit (= „Betriebs-Modus“) und kann auf Ihre
angeschlossenen Geräte konfiguriert werden.
S C H R I T T 5: B E D I E N E L E M E N T E & F E R N B E D I E N U N G
„ Bedienelemente
Die Bedienung und Konfiguration des picture optimizer plus II (SDI) erfolgt über das On-Screen Menü bzw.
das grafische Info-Display an der Gerätefront, das in kompakter Form dieselben Inhalte wie das On-Screen
Menü wiedergibt.
On-Screen Menü (Status-Info)
Info-Display (Status-Info)
Der Einfachheit halber beziehen wir uns bei den folgenden Erläuterungen und Abbildungen fast
ausschließlich auf das übersichtlichere On-Screen Menü, außer wenn es bei dem Konfigurationsschritt
nicht sichtbar ist.
Bitte beachten Sie:
Das On-Screen Menü des picture optimizer plus II (SDI) ist für die Darstellung in der Auflösung
„doubling“ optimiert. Bei der Anzeige in einer anderen Auflösung kommt es zu einer leichten optischen
„Verzerrung“ in Form einer horizontalen oder vertikalen Streckung bzw. Stauchung.
Dies ist KEIN Fehler am Gerät, sondern nur eine technisch bedingte Variation der Darstellung.
13
„ Fernbedienung
power ON
power OFF
(standby)
ziffernblock
zur direkten Eingabe von
Werten in Dialogboxen
außerdem:
input selection
option A (*)
aktiviert „Zweitfunktionen“ in
Kombination mit
verschieden Tasten
Direktanwahl der
8 Inputs bzw. 2 Bypass
Eingänge über die
jeweilige Taste
option B (#)
exit
schließt Dialoge, ohne
Änderungen zu
übernehmen bzw.
blendet das Menü oder
die Statusanzeige aus
aktiviert „Drittfunktionen“ in
Kombination mit
verschieden Tasten
menu
ruft das Menü auf und
schließt es wieder
resolution (res)
ruft das „resolution
Menü“ auf, um die
Ausgabeauflösung
umzustellen
navigationskreuz
Navigation und
Einstellen von Werten in
Menüs und Dialogboxen
[enter] blendet zudem
die On-Screen StatusInfo ein und aus
lensshift (S/T)
aktiviert die „electronic
lensshift“ Funktion nach
oben [S] oder unten [T]
overscan (os)
schaltet den Overscan
ein- und aus
14
aspect ratio (ar)
ruft das „aspect ratio
Menü“ auf, um die
Formatkonvertierung
umzustellen.
tv-mode (tv)
aktiviert den „tv-mode“
bzw. schaltet ihn aus
S C H R I T T 6: G R U N D K O N F I G U R A T I O N
In diesem Schritt erfahren Sie, wie man den picture optimizer plus II (SDI) auf die angeschlossenen Geräte
konfiguriert, um eine korrekte Bildwiedergabe zu erreichen.
Eine optimale Bildwiedergabe unter Ausnutzung der vollen Leistungsfähigkeit des picture optimizer plus II
(SDI) bedarf weiterer Anpassungen – mehr dazu erfahren Sie unter dem Punkt „Die optimale
Konfiguration“ (ab Seite 43).
„ Werkseinstellungen
Über das Display zeigt der picture optimizer plus II (SDI) die
wichtigsten Grundeinstellungen in Form der „Statusinfo“ an:
ƒ
IN: SCART 1 RGB
Werkseitig ist der aktive Eingang SCART 1 mit RGB Signal
eingestellt
ƒ
Out: RGB HV
Werkseitig ist das Ausgabeformat RGB HV voreingestellt.
Dieses Signal wird immer über alle Ausgänge ausgegeben, die
dafür auch geeignet sind. Im Fall von RGB HV also: VGA und 5 x BNC.
ƒ
Res.: Doubling 50 Hz
Die werkseitig eingestellte Ausgabeauflösung ist „doubling“ (PAL: 576p / NTSC: 480p) mit einer
Bildwiederholrate von 50 Hz bei PAL (NTSC: 60Hz).
Falls Sie Ihre Geräte entsprechend dieser Werkeinstellung angeschlossen haben und auch bereits das Bild
der Videoquelle über das Wiedergabegerät sehen, können Sie den Punkt „Anschlusskonfiguration“
überspringen.
„ Anschlusskonfiguration
Bevor Sie beginnen, prüfen Sie bitte nachfolgende Checkliste und tragen ggf. Ihre Werte in die Tabelle ein:
(A) An welchem Eingang des picture optimizer plus II (SDI) haben Sie die für die
Grundkonfiguration verwendete Videoquelle angeschlossen (wir empfehlen einen DVD Player)?
(B) Falls am SCART 1/2 Eingang: Welches Signalformat (RGB / Composite) gibt die Videoquelle
über SCART aus?
(C) Falls am YUV 1/2 Eingang: Ist eine eventuelle Progressiv-Ausgabe der Videoquelle über deren
YUV Ausgang deaktiviert?
(D) Über welche Schnittstelle (VGA, DVI, 5 x BNC, 3 x Cinch) haben Sie Ihr Wiedergabegerät
angeschlossen?
(E) Welches Videosignalformat (RGB HV, RGBs, RGsB, YUV, digitales DVI) akzeptiert Ihr
Wiedergabegerät an dieser Schnittstelle?
(F) Bei YUV Verbindungen über 3 x Cinch (Eingang oder Ausgang): Sind die Kabel am picture
optimizer plus II (SDI) und der Videoquelle / Wiedergabegerät richtig angeschlossen?
„Y“ = Grün, „U“ (Pb) = Blau, „V“ (Pr) = Rot
15
Verbindung Videoquelle => picture optimizer plus II (SDI)
Als erstes wählen Sie bitte den Eingang als „aktiven Eingang“ aus, an dem Ihre Videoquelle angeschlossen
ist (A).
Drücken Sie dazu bitte die entsprechende Eingangs-Taste auf der Fernbedienung (Ziffernblock), z.B. Taste
[5] für den Eingang „S-Video 1“. Im Display ändert sich die Statusanzeige entsprechend in: In: S-Video 1
Damit ist der Eingang Ihrer angeschlossenen Videoquelle aktiviert.
Sollten Sie nun ein Bild am Wiedergabegerät sehen, können Sie direkt zum Punkt „Auflösung &
Bildwiederholrate“ auf Seite 18 gehen.
Umstellung der SCART Anschlüsse zwischen RGB <=> Composite
Eine SCART Schnittstelle kann verschiedene Signalarten übertragen. Der picture optimizer plus II (SDI)
versteht entweder RGB- (qualitativ die beste Variante) oder Composite Signale über seine SCART
Eingänge. Werkseitig eingestellt ist:
ƒ
SCART 1 mit RGB
ƒ
SCART 2 mit Composite
Wenn Sie eine der beiden SCART Eingänge nutzen und bei SCART 1 ein Composite Signal bzw. bei SCART
2 ein RGB Signal als Eingangssignal verwenden möchten, müssen Sie die Belegung dieses SCART
Einganges im Input-Menü des picture optimizer plus II (SDI) umstellen.
(1) Drücken Sie dazu bitte die Taste [menu] auf der Fernbedienung.
Im Display erscheint die „Main Menu“ Auswahl.
(2) Wählen Sie mit den [▲] / [▼] Tasten „Input Setup“ aus und rufen
Sie es mit der [enter]-Taste auf.
(3) Wählen Sie mit den Pfeiltasten nun den Menüpunkt „General
Input Setup“ aus und drücken Sie die [enter] Taste.
(4) Wählen Sie mit den Pfeiltasten nun den Menüpunkt „SCART 1“
bzw. „SCART 2“ aus und drücken Sie die [enter] Taste.
(5) Der aktuell eingestellte Wert („RGB“ / „Composite“) ist nun blau
hinterlegt, wählen Sie mit den [+] / [-] Tasten den gewünschten
Wert aus und aktivieren Sie diesen mit der [enter] Taste.
(6) Durch drücken der [menu] Taste schließen Sie die Menüs und
gelangen zurück zur Statusinfo.
Im Display ändert sich die Statusanzeige nach erneuter Auswahl des Einganges über die Fernbedienung
entsprechend in: In: SCART 1 Comp. bzw. In: SCART 2 RGB
16
Verbindung picture optimizer plus II (SDI) => Wiedergabegerät
Als
nächstes
konfigurieren
Sie
die
verwendete Ausgangsschnittstelle auf das
von Ihrem Wiedergabegerät benötigte
Signalformat.
Der picture optimizer plus II (SDI) bietet 4
Ausgangsschnittstellen mit unterschiedlichen Signalformaten (siehe Tabelle).
Überprüfen Sie bitte zuerst, ob die von
Ihnen gewählte Schnittstelle auch das von
dem
angeschlossenen
Wiedergabegerät
erwartete Signalformat übertragen kann
(3 x Cinch kann z.B. kein RGB HV Signal
übertragen).
Ist die (Kabel-)Verbindung zwischen picture
optimizer plus II (SDI) und Wiedergabegerät
korrekt
(Buchsenbelegung
beachten!),
stellen Sie nun das benötigte Signalformat
über das Output-Setup ein:
Signalformat
über Schnittstelle
RGB HV
ƒ 5 x BNC Buchse
(werkseitig
eingestellt)
RGBs
ƒ VGA Buchse
ƒ 5 x BNC Buchse (nur „R“, „G“, „B“, „H“)
ƒ VGA Buchse
RGsB
ƒ 5 x BNC Buchse (nur „R“, „G“, „B“ Buchsen)
RGsB 3
ƒ 3 x Cinch Buchse (Y = „R“, U = „G“, V = „B“)
(Tri-Level Sync)
ƒ VGA Buchse
YUV
ƒ 3 x Cinch Buchse
YUV 3
ƒ 5 x BNC Buchse (R = „Y“, G = „U“, B = „V“)
(Tri-Level Sync)
DVI
ƒ VGA Buchse
ƒ DVI-D Buchse
(1) Drücken Sie dazu bitte die Taste [menu] auf der Fernbedienung.
Im Display erscheint die „Main Menu“ Auswahl.
(2) Wählen Sie mit den [▲] / [▼] Tasten „Output Setup“ aus und
rufen Sie es mit der [enter]-Taste auf.
(3) Wählen Sie mit den Pfeiltasten nun den Menüpunkt „Output
Signal“ aus und drücken Sie die [enter] Taste.
(4) Der aktuell eingestellte Wert („RGB HV“) ist jetzt blau
hinterlegt, wählen Sie mit den [+] / [-] Tasten den gewünschten
Wert (z.B. „YUV“) aus und aktivieren Sie diesen mit [enter].
(5) Durch drücken der [menu] Taste schließen Sie die Menüs und
gelangen zurück zur Statusinfo.
Im Display ändert sich die Statusanzeige in: OUT: YUV
Damit ist die Verbindung Videoquelle => picture optimizer plus II (SDI) => Wiedergabegerät auf Ihre
Anforderungen konfiguriert und das Wiedergabegerät sollte das Bildsignal der Videoquelle zeigen.
Wenn Sie das Bildsignal der Videoquelle noch nicht sehen, überprüfen Sie bitte folgendes:
Sehen Sie das On-Screen Menü, wenn Sie die Taste [menu] drücken? (Schließen mit [menu] Taste)
Wenn Ja, ist die Verbindung zum Wiedergabegerät auf jeden Fall korrekt, d.h. Ihre Videoquelle
ƒ
gibt entweder kein Signal aus,
ƒ
ist an einem anderen (als dem derzeit aktiven) Eingang angeschlossen
ƒ
oder die Verbindung ist nicht korrekt (z.B. SCART RGB / Composite Umschaltung, YUV mit
vertauschten Kabeln, o.ä.) bzw. ein Kabel ist vielleicht defekt.
Wenn Nein, kann das Wiedergabegerät das picture optimizer plus II (SDI) Ausgangssignal noch nicht
darstellen. Dafür kommen folgende Gründe in Frage:
ƒ
Das Wiedergabegerät erkennt einen Eingang mit aktivem Signal
automatisch. (Wählen Sie den Eingang am Wiedergabegerät manuell aus)
nur
beim
Einschalten
ƒ
Eine fehlerhafte Verbindung (z.B. YUV mit vertauschten Anschlüssen oder ein defektes Kabel)
bzw. das gewählte Signalformat (z.B. RGB HV) wird vom Wiedergabegerät nicht unterstützt.
ƒ
Manche digitalen Wiedergabegeräte verstehen die beim picture optimizer plus II (SDI) werkseitig
eingestellte Auflösung „doubling“ (576p / 480p) mit 50 Hz nicht über den DVI oder VGA Eingang.
Im nächsten Punkt erfahren Sie, wie die Auflösung an Ihr Wiedergabegerät angepasst wird.
17
„ Auflösung & Bildwiederholrate
Nachdem Sie den picture optimizer plus II (SDI) auf die Anforderungen der angeschlossenen Geräte
konfiguriert haben und das Wiedergabegerät das Bildsignal der Videoquelle zeigt, sollten Sie die „richtige“
Auflösung für Ihr Wiedergabegerät einstellen.
Bei der Grundkonfiguration geht es vorrangig darum, ein akzeptables Bild zu erhalten. Wie der picture
optimizer plus II (SDI) bestmöglich auf Ihr Wiedergabegerät in punkto Anschluss, Auflösung und
Bildwiederholrate abgestimmt werden kann, erfahren Sie unter dem Punkt „Die optimale Konfiguration“
(ab Seite 43).
Wenn Sie bereits ein Bildsignal am Wiedergabegerät sehen, lesen Sie bitte beim Punkt „Einstellen der
richtigen Auflösung“ (Seite 19) weiter. Falls noch kein Bild angezeigt wird, sollten Sie zuerst den Grund dafür
feststellen, bevor Sie andere Auflösungen auswählen.
Bildsignal wird nicht angezeigt
Der picture optimizer plus II (SDI) ist werkseitig auf die Ausgabe einer „doubling“ Auflösung (entspricht
der Standard-Videoauflösung 576p) mit einer Bildwiederholrate von 50 Hz für PAL Signale eingestellt (bei
NTSC: 480p mit 60 Hz).
Diese Auflösung wird von allen analogen und den meisten digitalen Wiedergabegeräten akzeptiert. Manche
digitalen Wiedergabegeräte „verstehen“ am DVI und VGA Eingang keine Videoauflösung wie „doubling“, da
diese Schnittstellen dann nur für PC Signale gedacht waren und Videosignale nicht erkennen können.
Testen Sie bitte nachfolgende Auflösungen der Reihe nach durch: Drücken Sie dazu auf der Fernbedienung
zuerst die Taste [res]. Im Display wird das Menü „Active Resolution“ mit der derzeitigen Auflösung
(„doubling“) angezeigt. Drücken Sie nun [enter], die aktive Auflösung ist jetzt blau hinterlegt. Wählen Sie
mit den [+] / [-] Tasten die gewünschte Auflösung aus und aktivieren Sie diese mit der [enter]-Taste.
Nochmaliges drücken der Taste [res] schließt das Menü „Active Resolution“.
ƒ
„doubling“ (576p / 480p)
ƒ
„720p“ (1280 x 720p)
ƒ
„1080i“ (1920 x 1080i)
Wenn keine dieser Auflösungen ein Bildsignal zeigt, akzeptiert das Wiedergabegerät keine
Videoauflösungen über die verwendete Schnittstelle bzw. das gewählte Signalformat (alle anderen
Fehlerquellen wie fehlerhafte Verbindungen, Kabeldefekte oder ein inkompatibles Signalformat sollten
ausgeschlossen sein).
Schließen Sie in diesem Fall bitte (vorerst*) das Wiedergabegerät über eine andere Schnittstelle bzw. ein
anderes Signalformat am picture optimizer plus II (SDI) an. Wechseln Sie z.B. von DVI auf YUV oder von
VGA (RGB HV) auf VGA (RGBs) bzw. von YUV auf RGB HV über 5 x BNC Anschluss, usw.
*) Eventuell kann die ursprüngliche Anschlussvariante über eine „custom resolution“ doch genutzt werden, mehr dazu unter „Expert Menu“
(ab Seite 41)
Mit einer anderen Anschlussvariante und einer der oben genannten Auflösungen sollten Sie dann in der
Regel ein Bildsignal am Wiedergabegerät erhalten.
Bitte beachten:
Falls die oben genannten Auflösungen auch bei verändertem Anschluss zu keinem Ergebnis führen, liegt
leider eine (sehr seltene) Inkompatibilität vor: Ihr Wiedergabegerät kann keine progressiven
Videosignale darstellen. In Ausnahmefällen können solche Geräte über eine spezielle „custom
resolution“ doch angesteuert werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler bzw. an die
cinemateq Support Hotline.
18
Einstellen der „richtigen“ Auflösung
Entscheidend für die Bildqualität des Wiedergabegerätes ist die Ansteuerung mit der „richtigen“
Auflösung. Darunter versteht man die Auflösung, bei der das Wiedergabegerät das Videobild ohne weitere
Umrechnungsfehler darstellen kann. Bei digitalen Geräten (LCD-/ DLP-Projektoren, Plasmas, usw.) ist es
im besten Fall die so genannte „native“ Auflösung, d.h. exakt die Pixelauflösung, die auch das „Panel“ des
Wiedergabegerätes physikalisch hat. Leider funktioniert die native Auflösung nicht bei allen Geräten, da
die Steuerungselektronik diese nicht verarbeiten kann. Hier gilt es den bestmöglichen Kompromiss zu
finden.
Stellen Sie bitte zuerst fest, welche „native Auflösung“ (oder auch Panel-Auflösung) Ihr Wiedergabegerät
hat (z.B. XGA 1024 x 768) – diese Information finden Sie in den technischen Daten des Gerätes.
Wählen Sie anschließend aus folgender Tabelle die Auflösung aus, die dieser „nativen Auflösung“ am
nächsten kommt. Der picture optimizer plus II (SDI) verfügt über 22 unterschiedliche vordefinierte
Ausgabe-Auflösungen jeweils für PAL und NTSC Signale.
Auflösungstabelle
Auflösung
HxV
Max. Bildwiederholrate * PAL / NTSC
Doubling
1440 x 576p / 480p
100 Hz / 120 Hz
HDTV 720p
1280 x 720p
100 Hz / 120 Hz
100 Hz / 120 Hz
HDTV 1080i
1920 x 1080i
HDTV 1080p**
1920 x 1080p
50 Hz / 60 Hz
Wide-VGA
852 x 480p
100 Hz / 120 Hz
480p
1440 x 480p
100 Hz / 120 Hz
540p
960 x 540p
100 Hz / 120 Hz
576p
720 x 576p
100 Hz / 120 Hz
576i / 480i
1440 x 576i/480i
100 Hz / 120 Hz
Tripling
1440 x 864p / 720p
75 Hz / 90 Hz
Quadrupling
1440 x 1152p / 960p
50 Hz / 72 Hz
PDP 1
852 x 1024p
100 Hz / 120 Hz
PDP 2
1024 x 1024p
100 Hz / 120 Hz
SVGA
800 x 600p
100 Hz / 120 Hz
XGA
1024 x 768p
100 Hz / 120 Hz
Wide-XGA 1
1280 x 768p
100 Hz / 90 Hz
Wide-XGA 2
1365 x 768p
100 Hz / 90 Hz
Wide-XGA 3
1366 x 768p
100 Hz / 90 Hz
SXGA (4:3)
1280 x 960p
100 Hz / 120 Hz
SXGA (5:4)
1280 x 1024p
75 Hz / 72 Hz
DILA
1366 x 1024p
75 Hz / 72 Hz
UXGA (4:3)**
1600 x 1200p
50 Hz / 50 Hz
custom 1
(480p voreingestellt)
custom 2
(Wide-XGA voreingestellt)
* über DVI max. 50 Hz / 60 Hz
** Ausgabe nur über analoge Ausgänge möglich
19
Die ausgewählte Auflösung aktivieren Sie über die Fernbedienung:
(1) Drücken Sie die Taste [res].
(2) Im Display erscheint das Menü „Active Resolution“ mit der
derzeitig aktiven Auflösung (z.B. „doubling“). Drücken Sie nun die
Taste [enter], die aktive Auflösung ist jetzt blau hinterlegt.
(3) Wählen Sie mit den [+] / [-] Tasten die gewünschte Auflösung
aus und aktivieren Sie diese mit der [enter]-Taste.
(4) Nochmaliges drücken der Taste [res] schließt das Menü „Active
Resolution“.
Falls kein Bild angezeigt wird, nachdem Sie die gewählte Auflösung aktiviert haben, versteht Ihr
Wiedergabegerät die gewählte Auflösung nicht. Bitte kehren Sie zur ursprünglich eingestellten Auflösung
zurück (doubling, 720p oder 1080i) und testen Sie eine andere Auflösung, die Ihrer „nativen Auflösung“
am nächsten kommt. Eventuell hilft auch eine andere Anschlussvariante an das Wiedergabegerät: manche
Geräte verstehen leider z.B. über ein YUV Signal keine „PC-Auflösungen“ wie „XGA“ oder „SXGA“.
Viele digitale Wiedergabegeräte arbeiten auch hervorragend mit einer der beiden HDTV Auflösungen 720p
oder 1080i, d.h. diese werden vom Gerät ohne „Fehler“ wiedergegeben. Dies ist eine Alternative, die Sie
auf jeden Fall testen sollten, da dies derzeit der einzige „Auflösungsstandard“ ist, an den sich die meisten
Hersteller auch halten.
Erhöhen der Bildwiederholrate
Eine Erhöhung der Standard-Bildwiederholrate von 50Hz bei PAL bzw. 60Hz bei NTSC Signalen kann bei
analogen Wiedergabegeräten wie Röhrenprojektoren je nach gewählter Auflösung zu einer Verbesserung
der Bildqualität (z.B. eliminieren des „Bildflackern“) führen.
Bei digitalen Geräten (Plasmas, LCDs, DLP-Projektoren, usw.) raten wir dringend von einer Erhöhung der
Bildwiederholrate von 50 Hz (PAL) bzw. 60 Hz (NTSC) ab!
Hier führt eine höhere Bildwiederholrate zu einer Bildverschlechterung wie z.B. „Ruckeln“ bei
Bewegungen (DVD / Kino) oder „Doppelkanten“ (bei TV-Bildern).
Wir empfehlen bei analogen
Wiedergabegeräten je nach
Anwendung folgende Bildwiederholraten zu verwenden, falls diese von der
gewählten Auflösung unterstützt werden (siehe Auflösungstabelle):
20
Empfehlung
Analoge Wiedergabegeräte
PAL
NTSC
Bestmögliche Qualität für Kino (DVD)
75 Hz
72 Hz
Empfehlung für TV, aber leichtes „Flackern“
50 Hz
60 Hz
Guter Kompromiss für Kino & TV, aber leichte
Unschärfe & Doppelkanten bei TV Signalen
100 Hz
120 Hz
Wenn Sie die Bildwiederholrate für eine bestimmte Auflösung verändern möchten, gehen Sie bitte wie
folgt vor. Beachten Sie dabei die maximal möglichen Werte für jede Auflösung (siehe Auflösungstabelle):
(1) Drücken Sie dazu bitte die Taste [menu] auf der Fernbedienung.
Im Display erscheint die „Main Menu“ Auswahl.
(2) Wählen Sie mit den [▲] / [▼] Tasten „Expert Menu“ aus und
rufen Sie es mit der [enter]-Taste auf.
(3) Wählen Sie mit den Pfeiltasten nun den Menüpunkt „Frame
Rates PAL“ aus und drücken Sie die [enter] Taste. (falls Sie NTSC
Signale verwenden, bitte anstelle PAL immer die NTSC Varianten
auswählen)
(4) Wählen Sie mit den Pfeiltasten nun „Active Res.“ oder, falls Sie
eine „custom-Auflösung“ nutzen, entsprechend „custom 1“ oder
„custom 2“ aus und drücken Sie die [enter] Taste. Der aktuell
eingestellte Wert ist jetzt blau hinterlegt bzw. orange im OnScreen Menü.
(5) Erhöhen Sie den Wert mit den [+] / [-] Tasten z.B. auf „75“ oder
geben Sie die Zahl ein und bestätigen Sie diesen anschließend mit
der [enter] Taste.
(6) Durch drücken der [menu] Taste schließen Sie die Menüs und
gelangen zurück zur Statusinfo.
(7) Um die Änderung der Bildwiederholrate zu aktivieren, müssen
Sie die entsprechende Auflösung nochmals auswählen / aktivieren
(Taste [res]).
Grundsätzlich hilft in punkto Auflösung & Bildwiederholrate nur das „Ausprobieren“ verschiedener
Varianten. Obwohl es internationale Standards für Videoauflösungen gibt (SMPTE Norm), weichen viele
Geräte davon ab bzw. können normgerechte Signale nicht korrekt erkennen.
Im Internet bieten wir Ihnen unter www.cinemateq.de im Supportbereich zahlreich Tipps & Tricks in
Verbindung mit konkreten Empfehlungen, welche Einstellungen für bestimmte Wiedergabegeräte optimal
geeignet sind.
Bildlage & -größe einstellen
Wenn Sie ein Bild auf Ihrem Wiedergabegerät (vor allem bei Flachbildschirmen) sehen, dies aber
„verschoben“ oder „zu klein“ ist, können Sie es über das Menü des picture optimizer plus II (SDI)
nachjustieren. Mehr dazu erfahren Sie im Handbuch unter:
ƒ
Output Alignment, ab Seite 36
ƒ
„Die optimale Konfiguration“, ab Seite 43
Die Grundkonfiguration Ihres picture optimizer plus II (SDI) ist damit abgeschlossen. Im Folgenden
erfahren Sie, wie das Gerät bedient wird und welche Einstellungen in den Menüs möglich sind.
Bitte beachten Sie:
Manche Plasma- / LCD-Flachbildschirme und auch ältere Projektoren können ein PAL Signal nicht
„ruckelfrei“ darstellen. Dies liegt an der internen Verarbeitungsrate der Geräte von 60Hz. Selbst
wenn der picture optimizer plus II (SDI) ein 50Hz Signal liefert, müssen diese Wiedergabegeräte bei
der Darstellung von Bewegung immer „ruckeln“. Dies ist kein Fehler des picture optimizer plus II
(SDI), sondern eine technische Eigenschaft des PAL Signals, das nur bei 50, 75 (nur Kino) oder
100Hz ohne „Ruckeln“ dargestellt werden kann.
21
BEDIENUNG
ALLGEMEINE FUNKTIONEN
„ Status-Info
Die Status-Info gibt Auskunft über den aktuellen Status der
wichtigsten Einstellungen des picture optimizer plus II (SDI).
Sie wird durch Drücken der [enter]-Taste als On-Screen Infobox
eingeblendet und kann durch nochmaliges Drücken der [enter]Taste bzw. der [exit]-Taste jederzeit wieder geschlossen werden.
Eine verkürzte Form der Status-Info wird während des Betriebes
auch auf dem Info-Display angezeigt.
V I D E O -S W I T C H E R
„ Umschalten der Eingänge
Die Auswahl des aktiven Eingangs bzw. das Umschalten erfolgt direkt über die
Eingangs-Tasten (Zifferntasten) der Fernbedienung (nur wenn kein Menü
aktiviert ist).
Um während der Konfiguration das Menü nicht verlassen zu müssen, ist auch
eine alternative Auswahl über das Menü „Input Setup“ / Menüpunkt „Active
Input“ möglich.
Welcher Eingang aktiviert ist, sehen Sie im Display oder in der On-Screen
Status-Info. Bitte beachten Sie auch die „Auto-Input“ Funktion (Seite 33).
„ An-/Ausschalten der Bypass Eingänge
Im Gegensatz zu den normalen Eingängen wird auf die Bypass-Eingänge nicht umgeschaltet, sondern diese
werden an- oder ausgeschaltet. Beispiel: Wenn z.B. der aktive Eingang SCART 1 gewählt ist, wird über
den 5 x BNC Ausgang und die VGA Schnittstelle ein Signal ausgegeben. Schaltet man nun den VGA
Bypass ein, wird über den VGA Ausgang das VGA Bypass Signal ausgegeben, über den 5 x BNC Ausgang
weiterhin das Signal des aktiven Eingangs SCART 1.
Um die Bypass-Eingänge an- bzw. auszuschalten drücken Sie bitte die entsprechende Eingangs-Taste auf
der Fernbedienung (Taste [9] und [0]).
Außerdem können die Bypass-Eingänge über das „Input Setup“ unter dem Menüpunkt „Bypass VGA“ /
„Bypass RGB“ aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Ob die Bypass-Eingänge aktiviert sind oder nicht, sehen Sie im Display oder in der Status-Info.
22
W A H L D E S W I E D E R G A B E -F O R M A T E S
Unter dem Wiedergabe-Format versteht man das Seitenverhältnis, in dem das Bild wiedergegeben wird.
Die bekanntesten sind das 4:3 TV-Format und das 16:9 Breitbildformat.
Der picture optimizer plus II (SDI) kann unterschiedlichste Video-Eingangs-Formate in das für die
Wiedergabe optimale Ausgabe-Format umwandeln. Diese so genannte „aspect ratio conversion“ oder auch
„Formatumwandlung“ genannte Funktion ist deutlich leistungsfähiger als die in DVD-Player integrierte
einfache Formatumschaltung zwischen 4:3 und 16:9 Bildformaten.
Hintergrund Information
Eine Umwandlung des Formates wird immer dann notwendig, wenn das vorliegende Eingangs-Format von der DVD
(z.B. 16:9 anamorph) nicht dem Ausgabe-Format des Wiedergabegerätes (z.B. 4:3) entspricht.
Zu diesem Zweck ist in DVD Playern eine Formatumschaltung integriert, die das Videosignal bereits in dem
benötigten Format 4:3 oder 16:9 ausgibt.
Bei der 4:3 Schaltung entsteht aber ein deutlicher Bildqualitätsverlust, denn der Player „verkleinert“ das Bild mit
schwarzen Balken, die wertvolle Bildzeilen „verschwenden“. Ein PAL bzw. NTSC Videosignal besteht per Definition
exakt aus 576 bzw. 480 (Halb-)Bildzeilen. Durch die Verkleinerung bleiben für das wiederzugebende Bild demnach
nur noch 432 (PAL) bzw. 360 (NTSC) Bildzeilen übrig, die restlichen 144 bzw. 120 Bildzeilen sind mit den
schwarzen Balken belegt.
Für eine optimale Bildqualität ist es aber erforderlich, alle Bildzeilen für die Darstellung des Bildes auszunutzen.
Speziell bei der weiteren Optimierung bringt eine „volle Auflösung“ des Videosignals deutlich bessere Ergebnisse.
Der picture optimizer plus II (SDI) bedient sich deshalb eines „Tricks“: Anstelle ein vom Player mit schwarzen Balken
angepasstes Format weiter zu verarbeiten, nimmt er das unveränderte Format der DVD mit allen Bildzeilen (16:9)
und wandelt es nach erfolgter Optimierung selbst in das gewählte Wiedergabe-Format um. Also: DVD Player IMMER
auf 16:9 Ausgabe einstellen!
Um das von der Videoquelle gelieferte Bild auf das Wiedergabe-Format anzupassen, streckt bzw. staucht
der picture optimizer plus II (SDI) das Bildformat je nach Anforderung horizontal und / oder vertikal.
Folgende Formatumwandlungen können gewählt werden:
ƒ
pass: Pass Through (keine Bildformatänderung)
ƒ
-33 V: Vertikal um -33% „stauchen“
ƒ
-33 H&V: Horizontal & Vertikal um -33% „stauchen“
ƒ
+33 V: Vertikal um +33% „strecken“
ƒ
-33 H: Horizontal um -33% „stauchen“
Die Wahl der gewünschten Formatumwandlung erfolgt über die Taste [ar]:
(1) Drücken Sie die Taste [ar].
(2) Im Display bzw. On-Screen erscheint das Menü „aspect ratio“ mit der
derzeitig aktiven Formatumwandlungen (z.B. „pass“). Drücken Sie nun
[enter], der Wert ist jetzt blau hinterlegt bzw. orange.
(3) Wählen Sie mit den [+] / [-] Tasten die gewünschte Formatumwandlungen
aus und aktivieren Sie diese mit der [enter]-Taste.
(4) Nochmaliges drücken der Taste [ar] schließt das Menü „aspect ratio“.
Welche Formatumwandlung aktiv ist, sehen Sie in der On-Screen Status-Info
unter dem Punkt „aspect ratio“.
Im Folgenden erfahren Sie, wann am Besten welche Formatumwandlung eingesetzt werden sollte.
23
„ Welche Formatumwandlung ist die Richtige?
Die Auswahl der jeweils richtigen Formatumwandlung für Ihre Anforderungen hängt von vier Faktoren ab:
1. Seitenverhältnis des Wiedergabegerätes
Bei Wiedergabegeräten gibt es zwei verschiedene Seitenverhältnisse
oder auch „Bildformate“:
Während bei Bildschirmen das Seitenverhältnis anhand der äußeren Abmessungen offensichtlich ist, muss
man bei DLP- oder LCD-Projektoren auf die so genannte „Panel-Größe bzw. -Format“ achten. Sie finden
diese Angabe in den technischen Daten meist unter „Seitenverhältnis“ oder auch „Bildformat“.
Eine Ausnahme bilden Röhrenprojektoren: Hier ist das Seitenverhältnis technisch bedingt immer 4:3, kann
aber über die so genannte Bildformatfunktion (Bildgeometrie) auf 16:9 eingestellt werden – was in der
Regel auch gemacht wird.
2. Seitenverhältnis der Leinwand
Dieser Faktor ist natürlich nur für Projektoren
Besitzer relevant. Es gibt drei Arten von
Projektionsflächen- bzw. Leinwandformaten:
3. Formatumschaltung am DVD Player
WICHTIG: Wenn Sie einen DVD Player als Videoquelle nutzen, sollte beim Anschluss eines picture
optimizer plus II (SDI) die integrierte Formatumschaltung immer auf 16:9 stehen. Andernfalls wird das
DVD Videosignal vom Player mit schwarzen Balken versehen, wenn es größer als 4:3 ist. Nur bei 16:9
liefert Ihr Player das Videosignal in der höchsten Bildauflösung an den picture optimizer plus II (SDI).
4. Format des Videosignals
Um die richtige Formatumwandlung
auswählen zu können, müssen Sie
wissen
in
welchem
Format
Ihr
Videosignal vorliegt. Es gibt folgende
Grundformate, in denen ein Videosignal
aufgezeichnet werden kann:
In der Regel finden Sie „anamorphe“, d.h.
vertikal verzerrte, Videosignale nur auf
neueren DVDs, die damit die maximal
mögliche Bildzeilen-Auflösung des PAL oder
NTSC Signals ausnützen. Ältere DVDs,
Videos oder auch analoge und digitale TVSignale bieten meist nur ein 4:3 TV Format
oder die mit schwarzen Balken begrenzten
„letterbox“ Versionen an. Videosignale von
Kameras, Computern oder Spielkonsolen sind
normalerweise immer im Format 4:3.
In welchem Format Ihre DVD oder
Videokassette aufgezeichnet wurde, steht
meist auf der Rückseite des Covers (z.B.
unter „Bildformat“). Doch die Angaben sind
manchmal verwirrend. Hier einige Beispiele
wie diese Angaben aussehen können
(Abweichungen möglich!):
24
4:3 (1,33:1)
16:9 (1,85:1)
letterbox
16:9 (1,85:1)
anamorph
4:3
1,33:1
21:9 (2,35:1)
letterbox
=> 4:3 (1,33:1)
16:9
=> 16:9 (1,85:1)
letterbox
4:3
1,85:1
=> 16:9 (1,85:1)
letterbox
16:9 anamorph
=> 16:9 (1,85:1)
anamorph
„Widescreen Version
enhanced for 16:9 TVs“
=> 16:9 (1,85:1)
anamorph
16:9
1,85:1
=> 16:9 (1,85:1)
anamorph
2,35:1
=> 21:9 (2,35:1)
letterbox
16:9
2,35:1
=> 21:9 (2,35:1)
anamorph
„Widescreen anamorph abgetastet“
(apect Ratio 2,35:1)
=> 21:9 (2,35:1)
anamorph
21:9 (2,35:1)
anamorph
Wenn Sie über diese vier Faktoren Bescheid wissen, können Sie nun anhand nachfolgender Tabellen sehr
leicht herausfinden, welche der fünf Formatumwandlungen des picture optimizer plus II (SDI) die Richtige
für Ihre individuellen Anforderungen ist.
Wählen Sie die Tabelle passend zu Ihrem Wiedergabegerät aus!
Sie finden den Einstellwert für die Formatumwandlungen je nach Seitenverhältnis (Bildschirm / Leinwand)
und Format des Videosignals. Die Abbildungen zeigen die damit wiedergegebenen Bildformate.
für LCD- oder PlasmaBildschirme
Format des Videosignals
4:3
(1,33:1)
16:9 (1,85:1)
letterbox
16:9 (1,85:1)
anamorph
21:9 (2,35:1)
letterbox
21:9 (2,35:1)
anamorph
pass
pass
-33 V
pass
-33 V
-33 H
+ 33 V
Pass
+33 V
pass
im 4:3 Format
im 16:9 Format
Format des Videosignals
für 4:3 Projektoren
4:3
(1,33:1)
16:9 (1,85:1)
letterbox
16:9 (1,85:1)
anamorph
21:9 (2,35:1)
letterbox
21:9 (2,35:1)
anamorph
pass
pass
-33 V
pass
-33 V
-33 H&V
pass
-33 V
pass
-33 V
mit
4:3 Leinwand
mit
16:9 Leinwand
Format des Videosignals
für 16:9 Projektoren
4:3
(1,33:1)
16:9 (1,85:1)
letterbox
16:9 (1,85:1)
anamorph
21:9 (2,35:1)
letterbox
21:9 (2,35:1)
anamorph
-33 H
+ 33 V
pass
+33 V
pass
-33 H
+ 33 V
Pass
+33 V
pass
mit
4:3 Leinwand
mit
16:9 Leinwand
Unser Tipp:
Das Thema Formatumwandlung ist sehr umfangreich und leicht missverständlich. Um ein besseres
Gefühl dafür zu bekommen, welche Einstellung wann die Richtige ist, empfehlen wir Ihnen die
verschiedenen Formatumwandlungen auszuprobieren (z.B. mit einem Testbild „Kreis“).
So sehen Sie, wie sich das Bild verändert und können dadurch den Umwandlungsvorgang besser
nachvollziehen. Ihr Projektor oder Bildschirm kann dabei keinen Schaden nehmen.
25
W A H L D E R B I L D A U F L Ö S U N G (O U T P U T R E S O L U T I O N )
Im picture optimizer plus (II) (SDI) sind insgesamt je 22 Auflösungen für PAL und NTSC hinterlegt:
Auflösungstabelle
Auflösung
HxV
Max. Bildwiederholrate * PAL / NTSC
Doubling
1440 x 576p / 480p
100 Hz / 120 Hz
HDTV 720p
1280 x 720p
100 Hz / 120 Hz
HDTV 1080i
1920 x 1080i
100 Hz / 120 Hz
HDTV 1080p**
1920 x 1080p
50 Hz / 60 Hz
Wide-VGA
852 x 480p
100 Hz / 120 Hz
480p
1440 x 480p
100 Hz / 120 Hz
540p
960 x 540p
100 Hz / 120 Hz
576p
720 x 576p
100 Hz / 120 Hz
576i / 480i
1440 x 576i/480i
100 Hz / 120 Hz
Tripling
1440 x 864p / 720p
75 Hz / 90 Hz
Quadrupling
1440 x 1152p / 960p
50 Hz / 72 Hz
PDP 1
852 x 1024p
100 Hz / 120 Hz
PDP 2
1024 x 1024p
100 Hz / 120 Hz
SVGA
800 x 600p
100 Hz / 120 Hz
XGA
1024 x 768p
100 Hz / 120 Hz
Wide-XGA 1
1280 x 768p
100 Hz / 90 Hz
Wide-XGA 2
1365 x 768p
100 Hz / 90 Hz
Wide-XGA 3
1366 x 768p
100 Hz / 90 Hz
SXGA (4:3)
1280 x 960p
100 Hz / 120 Hz
SXGA (5:4)
1280 x 1024p
75 Hz / 72 Hz
DILA
1366 x 1024p
75 Hz / 72 Hz
UXGA (4:3)**
1600 x 1200p
50 Hz / 50 Hz
custom 1
(480p voreingestellt)
custom 2
(Wide-XGA voreingestellt)
* über DVI max. 50 Hz / 60 Hz
** Ausgabe nur über analoge Ausgänge möglich
Die ausgewählte Auflösung aktivieren Sie über die Fernbedienung:
(1) Drücken Sie die Taste [res].
(2) Es erscheint das Menü „Active Resolution“ mit der derzeitig
aktiven Auflösung (z.B. „doubling“). Drücken Sie nun die Taste
[enter], die aktive Auflösung ist jetzt orange hinterlegt.
(3) Wählen Sie mit den [+] / [-] Tasten die gewünschte Auflösung
aus und aktivieren Sie diese mit der [enter]-Taste.
(4) Nochmaliges drücken der Taste [res] schließt das Menü
„Active Resolution“.
Welche Auflösung aktiviert ist, sehen Sie im Display (Res) oder in der On-Screen Status-Info.
26
TV-M O D E
Das Optimierungsverfahren „TV-Mode“ ist ausschließlich für Videosignale im so genannten „Kamera-“ bzw.
„Video-Mode“ vorgesehen. Darunter versteht man Bildmaterial, das mit digitaler Videotechnik
aufgezeichnet wurde, wie z.B. TV-Signale von Sportübertragungen, Konzerten, TV-Serien, usw.
Die dafür typischen Darstellungsprobleme wie z.B. ausfransende Kanten und „Verpixelungen“ bei
bewegten Objekten werden mit dem „TV-Mode“ deutlich reduziert.
Manuell wird der „TV-Mode“ über die Fernbedienungstaste [tv] aktiviert bzw.
deaktiviert.
Außerdem kann der „TV-Mode“ auch für jeden Eingang vordefiniert werden,
d.h. im Input Setup wird hinterlegt, ob bei diesem Eingang der „TV Mode“ auf
„ON“ oder „Off“ stehen soll (mehr dazu im Folgenden unter „Input Setup“).
Natürlich kann der „TV-Mode“ trotz dieser Voreinstellung manuell aus- oder eingeschaltet werden. Bei
jedem Umschalten der Eingänge ist die Voreinstellung des jeweiligen Einganges wieder aktiv.
Bitte beachten Sie:
ƒ
Bei jeder Umschaltung eines Einganges, Änderung der Auflösung, Formatumschaltung oder
Ausschalten des Gerätes wird der „TV-Mode“ automatisch deaktiviert, außer er ist über das
Input-Setup für diesen Eingang vordefiniert.
ƒ
Verwenden Sie den „TV-Mode“ NUR für Bildmaterial im Kamera-Mode - bei Filmmaterial (z.B.
Kinofilm von DVD) verschlechtert er die Bilddarstellung geringfügig!
ƒ
Ob der „TV-Mode“ aktiv ist oder nicht, können Sie über die Status-Info ([enter] Taste drücken)
abrufen.
27
ELECTRONIC LENSSHIFT
Diese Funktion ist für Besitzer eines Projektors in Verbindung mit einer maskierten Leinwand gedacht. Bei
einer Letterbox-Darstellung (z.B. 16:9 auf einer 4:3 Leinwand oder 21:9 auf einer 16:9 Leinwand) kann
über die „Electronic Lensshift“ Funktion der obere oder untere schwarze Balken „ausgeblendet“ werden.
Dies funktioniert über eine vertikale Verschiebung des Bildinhaltes zur oberen oder unteren Bildkante, so
dass der schwarze Balken außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt.
Leinwände mit einer Maskierung (z.B. Bild nach unten schieben und Jalousie von oben nachziehen) oder
Motorleinwände (Bild nach oben schieben und Leinwand hochfahren) können dann entsprechend eingestellt
werden, um nur den aktiven Bildinhalt ohne Balken zu sehen.
Die „Electronic Lensshift“ Funktion wird auf der Fernbedienung über die
„lensshift“ [▲] und [▼] Tasten aktiviert. „lensshift“ [▲] schiebt das Bild
automatisch an den oberen Bildrand, d.h. der obere schwarze Balken wird
ausgeblendet, „lensshift“ [▼] schiebt das Bild entsprechend nach unten.
Um das Bild in die Ausgangsstellung (Mittelposition) zurückzuschieben muss
die entgegengesetzte „lensshift“ Taste gedrückt werden.
Für die Feinanpassung der Bildlage an den oberen bzw. unteren Rand kann
das Bild nach der automatischen Verschiebung zusätzlich über die [▲]/[▼]
Tasten des Navigationskreuzes zeilenweise nach oben oder unten
nachjustiert werden. Damit ist eine exakte Positionierung des Bildes in der
Maskierung möglich.
Bitte beachten Sie:
ƒ
Wählen Sie vor der Aktivierung von „Electronic Lensshift“ die benötigte Formatumwandlung aus,
z.B. [-33V].
ƒ
Bei Aktivierung von „Electronic Lensshift“ sollte das angezeigte Bild einen deutlichen Kontrast zu
den schwarzen Balken haben (d.h. am besten ein möglichst helles Bild), ansonsten kann die
Funktion die Balken nicht „erkennen“. Wenn es hier trotzdem zu Problemen kommt, kann im Menü
„Output Setup“ unter „Background Level“ die Erkennungstoleranz verändert werden (siehe Seite
35).
ƒ
Achtung: Bei Filmen, bei denen der schwarze Bereich für Untertitel mit benutzt wird, werden
diese mit ausgeblendet!
ƒ
Bei jeder Umschaltung eines Einganges, Änderung der Auflösung, Formatumschaltung oder
Ausschalten des Gerätes wird „Electronic Lensshift“ wieder deaktiviert.
28
OVERSCAN
Da die perfekte Skalierung des picture optimizer plus II (SDI) immer den vollen Bildinhalt ohne
Randbeschnitt darstellt, werden bei „minderwertigen“ Bildsignalen (z.B. TV-Signale) auch Fehler am
Bildrand mit angezeigt, die ansonsten z.B. bei der Darstellung auf einem TV Gerät im nicht sichtbaren
Bereich liegen.
Mit der Funktion „Overscan“ kann man variabel von 99% bis 70% in das Bild „hineinzoomen“, d.h. 1% bis
30% des Randes „abschneiden“ und den verbleibenden Bildinhalt auf die volle Ausgabegröße vergrößern.
Speziell bei TV-Sendern und altem Videomaterial garantiert diese Funktion eine optimale Darstellung des
Bildinhalts ohne störende „Flatterzeilen“ in den Randbereichen.
Üblicherweise wird "Overscan" symmetrisch, d.h. horizontal und vertikal gleich, ausgeführt – er wirkt also
wie ein symmetrischer Zoom. Optional lässt sich der Overscan aber auch horizontal und vertikal getrennt
justieren. Damit können Fehler in der Bildgeometrie ausglichen (z.B. bei einem 15:9-Monitor) oder
benutzerdefinierte Bildformate erzeugen werden.
Die Funktion „Overscan“ (Standardwert Overscan H & V = 100%) wird über
die Taste [os] an- und ausgeschaltet. Zusätzlich kann per Tastenkombi
[option A] + [os] zwischen „symmetrischen Overscan“ (ON V=H) und „separat
justiertem Overscan“ (ON V/H) umgeschaltet werden.
Die Einstellung des Overscan-Wertes von 100% bis 70% erfolgt über das
Input-Setup Menü, mehr dazu unter „Input Presettings“ ab Seite 33.
Ebenso wie der „TV-Mode“ kann der gewünschte „Overscan“ auch für jeden Eingang vordefiniert werden,
d.h. im Input Setup wird hinterlegt, ob bei diesem Eingang der „Overscan“ auf „ OFF“, auf ON V=H oder
auf ON V/H stehen soll und um wie viel in das Bild „hineingezoomt“ bzw. vom Rand weg geschnitten
werden soll. Mehr dazu unter „Input Presettings“ ab Seite 33.
Natürlich kann der Overscan trotz dieser Voreinstellung auch manuell ein-, aus- oder umgeschaltet
werden. Bei jedem Umschalten der Eingänge ist die Voreinstellung des jeweiligen Einganges allerdings
wieder aktiv.
Bitte beachten Sie:
ƒ
Ob die „Overscan“ Funktion aktiviert ist oder nicht, können Sie über die Status-Info ([enter] Taste
drücken) abrufen.
ƒ
Durch Aktivieren der Funktion „Overscan“ verlassen Sie die „perfekte“ Skalierung. Bei Signalen
mit Bildfehlern am Rand ist dies aber ein akzeptabler Kompromiss.
ƒ
Ein zusätzliche Einsatzmöglichkeit der „Overscan“ Funktion bietet sich bei 21:9 Filmen auf 16:9
Bildschirmen bzw. Leinwänden: Mit einem Overscan von 75% kann exakt soweit in das Bild
„hineingezoomt“ werden, dass die schwarzen Balken aus dem Bild verschwinden. Nachteil ist
natürlich, dass der linke und rechte Bildrand auf gleiche Weise „abgeschnitten“ wird.
29
KONFIGURATION - DAS MAIN MENU
Das „Main Menu“ bietet Ihnen Zugang zu den wichtigsten Setup
Einstellungen. Sie rufen es durch drücken der [menu]-Taste auf
und schließen es durch nochmaliges drücken wieder.
Von hier aus wählen Sie mit dem Cursor-Pfeil über die [S] und
[T] Navigationstasten ein Untermenü (z.B. Input Setup) aus und
rufen dieses mit der [enter]-Taste auf. Mit der [exit]-Taste
kommen Sie vom Untermenü wieder zurück zum Main Menu.
Das Ändern von Einstellungen
(1) Um eine Einstellung innerhalb eines (Unter-)Menüs vorzunehmen, wählen Sie bitte zuerst den
gewünschten Punkt mit dem Cursor-Pfeil über die [S] und [T] Tasten aus.
(2) Bestätigen Sie diesen Punkt mit der [enter]-Taste. Der rechts neben dem Punkt stehende aktive
Einstellwert zu diesem Punkt verändert seine Farbe auf „Orange“.
(3) Mit den [+] und [-] Tasten können Sie den Einstellwert nun verändern. Bei Werteeingaben, die Ziffern
erfordern, können Sie entweder mit den [+] und [-] Tasten den Wert schrittweise verändern oder ihn über
die Zifferntasten auf der Fernbedienung direkt eingeben.
(4) Um den neu eingestellten Wert abzuspeichern drücken Sie bitte die [enter]-Taste, um die
Werteänderung ohne Speichern zu verlassen einfach nur die [exit]-Taste.
INPUT SETUP
Über das Menü „Input Setup“ wird die Eingangsseite des
picture optimizer plus II (SDI) konfiguriert.
Jeder der acht Eingänge kann individuell auf die Anforderungen
der dort angeschlossenen Videoquellen konfiguriert werden.
Neben den Bildparametern (z.B. Helligkeit) und der BildpositionsKorrektur (Input Alignment) kann auch der TV-Mode, die
Overscan-Funktion und die Bildformatkonvertierung (aspect
ratio) für jeden Eingang getrennt voreingestellt werden (Input
Presettings).
Dies ermöglicht z.B. das komfortable Wechseln vom 4:3 TV-Bild
einer SAT-Box auf die 16:9 Wiedergabe des DVD Player.
Alle unter Input Setup vorgenommen Einstellungen beziehen sich immer auf den gerade aktiven Eingang
(„active input“) und werden automatisch für diesen abgespeichert.
Bitte beachten Sie:
Jede am picture optimizer plus II (SDI) angeschlossene Videoquelle muss einzeln abgestimmt werden.
Einstellungen für z.B. „SCART 1“ gelten nicht für z.B. „YUV 2“.
30
„ Active Input
Hier wählen Sie den gewünschten Eingang über das Menü aus.
Diese Funktion ist alternativ zur Direktwahl über die
Eingangstasten
der
Fernbedienung
(siehe
Punkt
„Videoswitcher“, Seite 22).
Wählen Sie den Menüpunkt aus, aktivieren Sie ihn über die
[enter]-Taste und wechseln Sie zwischen den einzelnen
Eingängen mit den [+]/[-] Tasten. Mit [enter] wählen Sie den
gewünschten Eingang aus.
„ Input picture control
Über diesen Menüpunkt gelangen Sie in ein weiteres
Untermenü, wo Sie das Videosignal des derzeit aktiven
Eingangs optimal abstimmen können.
Die hier gemachten Einstellungen der Bildparameter beziehen
sich nur auf den aktiven Eingang, so dass jedes angeschlossene Gerät darüber optimal an Ihr Wiedergabegerät
angepasst werden kann.
Wenn Sie einen Menüpunkt mit [enter] auswählen, schließt
sich das Menü und zeigt das Bild der an diesem Eingang
angeschlossenen Videoquelle vollständig an. Nur ein kleiner
schwarzer Balken im unteren Bildbereich zeigt noch den
gewählten Bildparameter.
Durch nochmaliges Drücken von [enter] aktivieren Sie diesen und können ihn mit den [+]/[-] Tasten
verändern. Mit [enter] wählen Sie den gewünschten Wert aus und gelangen mit [exit] wieder in das Input
Picture Control Menü zurück. Folgende Bildparameter können verändert werden:
Bildparameter*
Beschreibung
Brightness
Erhöhung oder Reduzierung der Helligkeit, um den korrekten Schwarzwert festzulegen
Erhöhung oder Reduzierung des Kontrast, um den Spitzenpegel festzulegen
Contrast
Bitte dabei beachten:
Auf Grund einer speziellen Berechnungsweise sollte bei der Erhöhung des Kontrastes
immer auch die Helligkeit um den entsprechenden Wert erhöht/reduziert werden, um eine
optimale Wirkung beider Parameter zu erreichen.
Saturation
Einstellung der Farbsättigung (Farbintensität)
Hue
Einstellung des Farbtones (Hue bzw. Tint) in Winkelgraden auf dem Farbkreis. Die Korrektur
erfolgt in 1 Grad Schritten.
Gamma Value
Änderung der Gammakurve im Bereich zwischen 0,7 und 1,4 in 0,05er Schritten. Damit
wird die Steigung der Grautreppe geregelt, um dunkle Bildinhalte aufzuhellen oder
abzusenken (Verkleinern des Gammawertes hebt Helligkeit an)
Color Temp.
Anhebung oder Senkung der Farbtemperatur (Weißwert) in 250 Kelvin Schritten -1.500
Kelvin bis +2.000 Kelvin (bezogen auf Neutral 6.500 Kelvin)
Chroma Delay H
Verzögerung (Verschiebung) der Chromilanz (Farbanteil) gegenüber der Luminanz
(Helligkeitsanteil) in 1er Schritten (Nur für die S-Video & Composite Eingänge)
*) werksseitig eingestellte Werte: neutral
31
„ Input Alignment
Mit dieser Funktion stimmen Sie die Bildlage & -größe des Videobildes für jeden Eingang individuell ab, um
technisch bedingte Unterschiede der Videoquellen ausgleichen zu können.
Bei dieser Funktion wird auch zwischen PAL und NTSC Signalen
unterschieden, da diese Signale sich in der Bildauflösung
unterscheiden. Alle gemachten Einstellungen werden deswegen
für jeden Eingang getrennt nach PAL und NTSC abgespeichert.
Wenn Sie den Menüpunkt „Input Alignment“ auswählen, öffnet
sich ein Untermenü, in dem Sie folgende Werte auswählen und
nach gewohntem Schema die einzelnen Werte aktivieren,
verändern und übernehmen können:
Input Alignment*
Beschreibung
Input H Position
Verändert die horizontale Bildposition für den aktiven Eingang
Input V Position
Verändert die vertikale Bildposition für den aktiven Eingang
Input H Size
Verändert die horizontale Bildgröße für den aktiven Eingang
Input V Size
Verändert die vertikale Bildgröße für den aktiven Eingang
*) werksseitig eingestellte Werte: neutral
Bitte beachten Sie:
ƒ
Die Einstellungen gelten immer für den gerade aktiven Eingang und die daran anliegende Signalart
PAL oder NTSC. Um einen anderen Eingang einzustellen, muss dieser zuerst aktiviert werden und
ein PAL oder NTSC Signal ausgeben.
ƒ
Die voreingestellten Werte passen für die meisten Videoquellen. Da es hier aber keinen einheitlichen
Standard gibt, kann eine kleine Nachkorrektur für Ihre angeschlossenen Geräte notwendig sein.
ƒ
Die Werte sind von einer Speicherung in der „Preset“ Funktion (siehe Seite 40) ausgenommen.
32
„ Input Presettings
Mit diesem Punkt öffnen Sie ein weiteres Untermenü, über das
bestimmte Funktionen für den derzeit aktiven Eingang
voreingestellt werden.
Jede hier voreingestellte Funktion kann auch manuell über die
Direkttasten der Fernbedienung ein- bzw. ausgeschaltet
werden. Wechselt man zwischen den Eingängen, sind immer
zuerst die hier vordefinierten Werte aktiv.
Presetting
Einstellbare Werte
Funktion / Beschreibung
Video Norm
AUTO* / PAL / SECAM / NTSC
Stellt die angeschlossene Videonorm für diesen Eingang fest
ein.
TV-Mode
ON / OFF*
TV-Mode für diesen Eingang immer aktiviert bzw. deaktiviert.
Overscan-Funktion für diesen Eingang immer ON (V=H),
ON (H/V) oder OFF.
In Stellung "ON V=H"
wird symmetrisch in das Bild hineingezoomt, der
Prozentwert von V entspricht also exakt dem Wert von H
(V=H). Bei der Eingabe genügt es, den gewünschten Wert
nur in OVERSCAN VALUE H einzugeben.
Overscan Default
ON V=H / ON H/V / OFF*
In Stellung "ON V/H"
wird separat nach Benutzervorgabe horizontal und vertikal
verschieden stark in das Bild hineingezoomt. Der
Prozentwert von V und der Prozentwert von H kann
unterschiedlich gewählt werden.
Hinweis:
Sofern als Overscan Default "OFF" gewählt wurde, ist der
optional mit der direkten Funktionstaste [os] aktivierbare
Overscan symmetrisch voreingestellt (ON V=H). D.h. über
die [os] Taste wird ein Overscan mit dem unter OVERSCAN
VALUE H eingegebenen Wert aktiviert.
Overscan Value H
100%* -70%
Overscan Value V
aspect ratio
Pass*, -33%V, -33& H&V,
+33% V, -33%H
Hier wird definiert, um wie viel über die Overscan-Funktion
horizontal (H) und vertikal (V) in das Bild „hineingezoomt“
bzw. vom Rand weg geschnitten werden soll:
Faktor 100% entsprechen 0% Bildrandbeschnitt, 70%
dementsprechend 30% Bildrandbeschnitt
Legt fest, welche Formatumwandlung für diesen Eingang
vordefiniert ist
*) werksseitig eingestellte Werte
33
„ General Input Setup
Über dieses Untermenü werden Basiseinstellungen
Funktionalität der Eingänge vorgenommen.
zur
Diese Einstellungen betreffen alle Eingänge und werden NICHT
für jeden Eingang extra abgespeichert.
Input Setup
Einstellbare Werte
Funktion / Beschreibung
Auto Input an- bzw. ausschalten.
Die Auto Input Funktion wechselt beim Einschalten des picture
optimizer plus II (SDI) bzw. wenn ein ausgewählter Eingang sein Signal
verliert (Abschalten der Videoquelle) immer automatisch auf den
Eingang, auf dem ein Signal anliegt.
Wenn an mehreren Eingängen gleichzeitig ein Videosignal aktiv ist,
wird der unter „Pref. Input“ angegebene Eingang ausgewählt, falls
dort ein Signal anliegt.
Auto Input
ON / OFF*
Pref. Input
SCART 1*, SCART 2,
Video 1, …
SCART 1
RGB* / Composite
Schaltet den SCART 1 Eingang zwischen dem Eingangssignalformat
„RGB“ und „Composite“ um.
SCART 2
RGB / Composite*
Schaltet den SCART 2 Eingang zwischen dem Eingangssignalformat
„RGB“ und „Composite“ um.
Ausgewählter Eingang wird als bevorzugter Eingang für die Auto
Input Funktion genutzt.
*) werksseitig eingestellte Werte
„ Bypass RGB / Bypass VGA
Mit diesen beiden Menüpunkten können die Bypass Eingänge
über das Menü aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Damit wird die am Bypass angeschlossene Videoquelle (z.B.
HDTV Receiver) direkt auf den entsprechenden Ausgang
„durchgeschleift“, d.h. Bypass RGB => RGB HV Ausgang,
Bypass VGA auf VGA Ausgang.
Bypass
Einstellbare Werte
Bypass RGB
ON / OFF*
Schaltet den Bypass RGB an oder aus
Bypass VGA
ON / OFF*
Schaltet den Bypass VGA an oder aus
*) werksseitig eingestellte Werte
34
Funktion / Beschreibung
OUTPUT SETUP
Über das Menü „Output Setup“ wird der picture optimizer plus
II (SDI) an das bzw. die angeschlossenen Wiedergabegerät(e)
angepasst und die verschiedenen Ausgänge entsprechend
konfiguriert.
„ Output Signal
Über den Menüpunkt „Output Signal“ definieren Sie, welches
Signalformat über die vier Ausgänge des picture optimizer plus
II (SDI) ausgegeben wird.
Speziell für die HDTV Auflösungen 720p und 1080i wurden
entsprechend der SMPTE Norm auch die Signalformate mit
„Tri-Level Sync“ integriert.
Es stehen folgende Ausgabe- Signalformate zur Verfügung:
Signalformat
Verwendbar für Ausgang
Sync
Bemerkung
RGBHV*
5 x BNC, VGA, DVI
H/V-Sync
VESA Standard (PC)
RGBs
5 x BNC, VGA, DVI
Common-Sync
SMTPE-Standard (Video)
RGsB
5 x BNC, VGA, 3 x Cinch, DVI
Bi-Level-Sync on Green
SMTPE-Standard (Video)
RGsB-3
5 x BNC, VGA, 3 x Cinch, DVI
Tri-Level Sync on Green
SMTPE-Standard speziell für HDTV
YUV
5 x BNC, VGA, 3 x Cinch, (DVI)
Bi-Level-Sync on Luminanz
SMTPE-Standard (Video)
YUV-3
5 x BNC, VGA, 3 x Cinch, (DVI)
Tri-Level Sync on Luminanz
SMTPE-Standard speziell für HDTV
DVI
DVI
-
Digitaler SMTPE-Standard
*) werksseitig eingestellter Wert
„ Aspect V Correction
Manche
Wiedergabegeräte
entsprechen
nicht
den
internationalen Normen für Bildformatwiedergaben. Sie
verwenden ein abweichendes Bildformat (z.B. 5:3 SXGA), das
bei optimierten Bildsignalen Probleme bereiten kann. Dadurch
kann es bei der Formatumwandlung (siehe Seite 25) durch den
picture
optimizer
plus
II
(SDI)
zu
geringfügigen
Geometriefehlern (Verzerrung oder Stauchung) kommen.
Mit der Funktion „aspect V correction“ können solche Fehler
einfach durch die Veränderung des Umwandlungsfaktors (vertikale Stauchung) für die Formatumwandlung
ausgeglichen werden.
Um ein in der Höhe verzerrtes Bild wieder geometrisch richtig darzustellen, erhöhen Sie den Wert der
„aspect V correction“ solange, bis z.B. ein Testbild „Kreis“ wieder absolut rund dargestellt wird.
werkseitig eingestellter Wert: 0
35
„ Background Level
Über diesen Menüpunkt wird der „Schwarz-Ton“ für die
Erkennung der schwarzen Balken bei der „electronic lensshift“
Funktion definiert (siehe Seite 28)
Je heller (= „grauer“) die Balken im Videosignal „gemastert“
sind, desto höher muss dieser Wert eingestellt werden, damit
die Funktion die Balken noch automatisch erkennen kann.
werkseitig eingestellter Wert: 20
„ RGB Luminance Room
Ein RGB Signalformat (RGB HV, RGBs, RGsB, DVI) kann in zwei
unterschiedlichen Helligkeits-Spektren dargestellt werden.
ƒ
SMPTE Norm
Die SMPTE Norm entspricht dem von der DVD genutzten
Kontrastumfang von 16 – 235, dadurch können auch so
genannte „Underblack Level“ („Schwärzer als Schwarz“)
dargestellt werden.
ƒ
VESA Norm
Bei der VESA Norm wird der überwiegend auf DVD genutzte Kontrastumfang von 16 – 235
„gespreizt“ auf 0 - 255. Dadurch kann das Signal mit höherer Kontrastdynamik ausgegeben werden,
die „Underblack Level“ sind damit aber nicht mehr darstellbar.
werkseitig eingestellter Wert: SMPTE
„ Output Alignment
Im Untermenü „Output Alignment“ kann das Ausgabesignal des
picture optimizer plus II (SDI) – unabhängig von den
eingangsbezogenen Einstellungen im Input Setup – an das
Wiedergabegerät angepasst werden.
Folgende Werte können modifiziert werden, um das Ausgabebild
optimal auf dem Panel des Wiedergabegerätes zu positionieren:
Output Alignment*
Beschreibung
Output H Position
Verändert die horizontale Bildposition des Ausgabesignals
Output V Position
Verändert die vertikale Bildposition des Ausgabesignals
Output H Size
Verändert die horizontale Bildgröße des Ausgabesignals
Output V Size
Verändert die vertikale Bildgröße des Ausgabesignals
*) werksseitig eingestellte Werte: neutral
36
„ RGB Color Correction
Der picture optimizer plus II (SDI) kann die Farbwiedergabe eines
über ein RGB Signalformat angeschlossenen Wiedergabegerätes
durch seine „RGB Color Correction“ Funktion korrigieren.
Über diese Funktion können sowohl die Grundfarben Rot, Grün
und Blau in der Intensität angepasst werden, als auch die
Gamma-Kurve jeder einzelnen Grundfarbe modifiziert werden.
Folgende Werte könne verändert werden (Änderungen werden
erst nach Bestätigung mit [enter] sichtbar!):
Color Correction*
Einstellbare Werte
Funktion / Beschreibung
Level RED
0 - 254
Anhebung von Rot im Spitzenweiß bzw. Absenkung von Grün und Blau
(zum Schutz vor Übersteuerung)
Level Green
0 - 254
Anhebung von Grün im Spitzenweiß bzw. Absenkung von Rot und Blau
(zum Schutz vor Übersteuerung)
Level Blue
0 - 254
Anhebung von Blau im Spitzenweiß bzw. Absenkung von Grün und Rot
(zum Schutz vor Übersteuerung)
Gamma Red
-0,15 bis +0,15
Erhöht bzw. senkt die Helligkeit von Rot in dunklen Bildbereichen
Gamma Green
-0,15 bis +0,15
Erhöht bzw. senkt die Helligkeit von Grün in dunklen Bildbereichen
Gamma Blue
-0,15 bis +0,15
Erhöht bzw. senkt die Helligkeit von Blau in dunklen Bildbereichen
*) werkseitig eingestellte Werte: neutral
Bitte beachten Sie:
Die „RGB Color Correction“ Funktion wirkt sich nur auf folgende Signalformate aus: RGB HV, RGBs,
RGsB, RGsB-3 und DVI.
Unser TIPP:
Mit dem Input Bildparameter justieren Sie den Farbton einer Grautreppe im mittleren Bereich. Mit
Level RGB im hellen Aussteuerungsbereich. Mit Gamma RGB kann in dunklen Bereichen der
Grautreppe eine neutrale Farbtemperatur erzeugt werden (z.B. „Grünstich“ kompensieren)
„ SYNC Polarities
Analoge Wiedergabegeräte wie Röhrenprojektoren benötigen
eventuell andere SYNC Polaritäten als die voreingestellten
Werte.
SYNC Polarities
Einstellbare Werte
Beschreibung
H-SYNC
NEG* / POS
Wechsel der Polarität des Horizontal-Syncs
V-SYNC
NEG / POS*
Wechsel der Polarität des Vertikal-Syncs
F-SYNC
NEG* / POS
Wechsel der Polarität des Field-Syncs (Interlaced)
C-SYNC
NEG* / POS
Wechsel der Polarität des Common-Syncs
D-SYNC
NEG* / POS
Wechsel der Polarität des Digitalen-Syncs
*)werkseitig eingestellter Wert
37
FILTER SETUP
Im Untermenü „Filter Setup“ können verschiedene Optimierungsfunktionen des picture optimizer plus II (SDI) angepasst werden.
Dies kann, je nach Art und Qualität des Videosignals bzw. des
Wiedergabegerätes, notwendig sein, um eine optimale Bildqualität
zu erhalten.
Wenn Sie einen Menüpunkt mit [enter] auswählen, schließt sich das Menü und zeigt das Bild der aktiven
Videoquelle vollständig an. Nur ein kleiner schwarzer Balken im unteren Bildbereich zeigt den gewählten
Menüpunkt.
„
H Sharpness / V Sharpness
Um eventuelle Bildschärfe-Schwächen des Videosignals bzw.
des Wiedergabegerätes auszugleichen, kann mit dieser
Funktion die Bildschärfe über eine horizontale und vertikale
Fokusanpassung nachjustiert bzw. korrigiert werden.
Sharpness
Beschreibung
H Sharpness
Anheben oder Senken der horizontalen
Bildschärfe
V Sharpness
Anheben oder Senken der vertikalen
Bildschärfe
werkseitig eingestellte Werte: neutral
„
Noise Reduction
Hier kann die Rauschfilterfunktion in 7 verschiedenen Varianten
(mit unterschiedlichen Parametern) zugeschaltet werden. Sie
unterdrückt Bildstörungen wie z.B. „Rauschen“ die gerade bei
analogen Videoquellen (TV, Videorekorder, usw.) oder auch
älteren DVD’s auftreten können. werkseitig eingestellter Wert: „0“
Bitte beachten Sie:
Wenn ein störungsfreies Signal vorliegt (z.B. von einer DVD neuesten Standards) sollte die
„Noise Reduction“ nicht zugeschaltet sein, da sie die Bildqualität gegebenenfalls verschlechtern
würde.
„
Dir. Interpolation
Über diese Funktion kann zur „normalen“ Interpolation
(horizontal & vertikal) eine zusätzliche diagonale Interpolation
zugeschaltet werden.
Diese sollte nur dann angewendet werden, wenn schwer zu optimierendes Bildmaterial vorliegt und die
Standard Bildoptimierung des picture optimizer plus II (SDI) nicht ausreicht.
werkseitig eingestellter Wert: OFF
38
„ Film Mode
Der Basis-Optimierungsprozess läuft im Videoprozessor des
picture optimizer plus II (SDI) ab. Je nach Art des Videosignals
bzw. Bildmaterials – ob (Kino-)Film, Video oder Standbild –
unterscheidet sich das angewandte Verfahren (Film Mode Erkennung).
Unter dem Punkt „Film Mode“ kann definiert werden, welches Verfahren auf das gelieferte Bildmaterial
angewandt werden soll. Dies kann in Ausnahmenfällen notwendig werden, wenn z.B. verschiedene Arten
von Videosignalen „gemischt sind“ (z.B. bei Musikvideos: Computergrafik, Video und Film) und so schnell
hintereinander wechseln, dass die Auto-Funktion dies nicht mehr richtig erkennt.
Die aktuelle Einstellung des Film Modes können Sie der Status-Info entnehmen. Folgende Einstellungen
sind möglich:
Film mode
Beschreibung
Auto*
Auto-Funktion aktiv - der picture optimizer plus II (SDI) tastet das Bildmaterial ab und entscheidet
selbst, welches Verfahren er anwendet.
Force SM
Nur das für Standbilder geeignete „still motion Verfahren“ ist aktiv
Force AFM
Nur das für Filmmaterial geeignete „advanced film mode Verfahren“ ist aktiv.
Force GFX
Nur das für Video- oder Grafikdarstellung geeignete „graphics Verfahren“ ist aktiv.
Force VT
Nur das für nicht identifizierbare Videosignale, so genannte „vertikal temporal Verfahren“ ist aktiv –
es bildet ein durchgängiges Mittel aus allen Verfahren.
No SM
Alle Verfahren außer dem „still motion Verfahren“ sind aktiv
No AFM
Alle Verfahren außer dem „advanced film mode Verfahren“ sind aktiv
No GFX
Alle Verfahren außer dem „graphics Verfahren“ sind aktiv
No GFX / SM
Alle Verfahren außer dem „graphics Verfahren“ und dem „still motion Verfahren“ sind aktiv
*) werkseitig eingestellter Wert
Unser TIPP:
Wir empfehlen die Einstellung „Auto“ – sie ist in den meisten Fällen die beste Wahl, insbesondere bei
(Kino-)Filmmaterial.
39
EXPERT MENU
Das „Expert Menu“ bietet Einstellmöglichkeiten für die
individuelle Anpassung Ihres picture optimizer plus II (SDI) an
Ihr(e) Wiedergabegerät(e). Hier können die Bildwiederholraten
der einzelnen Auflösungsvarianten geändert und je zwei
benutzerdefinierte Auflösungen für PAL und NTSC Signale
verwaltet werden.
Einstellungen im „Expert Menu“ sollten nur durch versierte
Anwender vorgenommen werden, da durch Fehlbedienung
durchaus Schäden an angeschlossenen Wiedergabegeräten
verursacht werden können.
!
ACHTUNG: Das Ändern der voreingestellten Werte für die Bildwiederholrate und das
Definieren von individuellen Auflösungen (custom resolutions) kann in seltenen Fällen zu
irreparablen Schäden am angeschlossenen Wiedergabegerät führen. Bitte beachten Sie
dazu unbedingt die maximalen Werte, die Ihr Wiedergabegerät verarbeiten kann und
überschreiten Sie diese auf gar keinen Fall. Lesen Sie dazu bitte im Handbuch Ihres
Wiedergabegerätes nach.
„ Frame Rates PAL / NTSC
Hier können Sie die Bildwiederholrate der aktiven Auflösung und
der beiden „custom resolutions“ anpassen. Um die Änderung der
Bildwiederholrate zu aktivieren, müssen Sie die aktive Auflösung
nach der Änderung nochmals auswählen (= aktivieren).
ACHTUNG: Überschreiten Sie dabei aber NIEMALS die für Ihr
Wiedergabegerät angegebene „Maximale Bildwiederholrate“!
werkseitige Einstellungen: PAL-Auflösungen: 50 Hz / NTSC-Auflösungen: 60 Hz
Bei digitalen Geräten (Plasmas, LCDs, DLP-Projektoren, usw.) raten wir dringend von einer Veränderung
der Bildwiederholrate von 50 Hz (PAL) bzw. 60 Hz (NTSC) ab, da dies zu einer Bildverschlechterung führt.
Über den DVI Ausgang werden grundsätzlich nur Signale mit 50 Hz (PAL) bzw. 60 Hz (NTSC)
Bildwiederholrate ausgegeben.
Wir empfehlen bei analogen Wiedergabegeräten je nach Anwendung folgende Bildwiederholraten zu
verwenden, falls diese von der gewählten Auflösung unterstützt werden (siehe Auflösungstabelle):
Empfehlung
Analoge Wiedergabegeräte
PAL
NTSC
Bestmögliche Qualität für Kino (DVD)
75 Hz
72 Hz
Empfehlung für TV, aber leichtes „Flackern“
50 Hz
60 Hz
Guter Kompromiss für Kino & TV, aber Unschärfe & Doppelkanten bei TV Signalen
100 Hz
120 Hz
Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter „Erhöhung der Bildwiederholrate“ auf Seite 18 bzw.
unter dem Punkt „Die optimale Konfiguration“ (ab Seite 43).
40
„ Custom 1 / Custom 2 für PAL / NTSC
Unter diesen Menüpunkten definieren Sie die insgesamt 4 frei konfigurierbaren „custom“ Auflösungen für
PAL und NTSC Signale.
Mit einer „custom“ Auflösung können Sie die Leistung Ihres
digitalen Wiedergabegerätes optimal ausnutzen, da Sie ihm das
Videosignal exakt in seiner „native Auflösung“ liefern können.
Wenn das Wiedergabegerät dies unterstützt, muss es keine
Anpassung des Signals vornehmen (z.B. Skalierung, Filterung)
und kann das picture optimizer plus II (SDI) Signal 1:1
darstellen.
Die Konfiguration einer solchen selbst definierten Auflösung
erfordert allerdings einige Erfahrung und leider unterstützen
nicht alle digitalen Wiedergabegeräte ein Videosignal mit ihrer
„nativen Auflösung“ (vor allem nicht bei PAL / 50 Hz
Bildwiederholrate).
Wenn bei der Aktivierung einer custom Auflösung der Bildschirm schwarz bleibt, hilft meist nur
ausprobieren, mit welchen Einstellungen bzw. über welches Eingangssignal (z.B. YUV anstelle von RGB HV)
Ihr Wiedergabegerät seine „native Auflösung“ akzeptiert.
Unter www.cinemateq.de finden Sie im Supportbereich hilfreiche Tipps & Tricks zum Thema „custom
resolution“ und zahlreiche von uns gestestet Auflösungseinstellungen, nach Gerät & Hersteller sortiert.
!
ACHTUNG: Die Eingabe inkorrekter Werte kann in seltenen Fällen zu irreparablen Schäden
am Wiedergabegerät führen. Geben Sie niemals Werte ein, ohne sicher zu sein, dass diese
Werte auch für das angeschlossene Wiedergabegerät geeignet sind. Lesen Sie dazu bitte
im Handbuch Ihres Wiedergabegerätes nach.
Folgende Werte müssen für eine „custom resolution“ definiert werden:
custom 1/2*
Beschreibung
H Total
Anzahl Pixel pro Zeile (äußeres Framing)
H Start
Horizontaler Startpunkt des Bildes
H Active
Aktive Breite des sichtbaren Bildes
H Sync
Länge des horizontalen Sync-Impulses
V Total
Anzahl Zeilen pro Bild (äußeres Framing)
V Start
Vertikaler Startpunkt des Bildes
V Active
Aktive Höhe des sichtbaren Bildes
V Sync
Länge des vertikalen Sync-Impulses
OSD H Pos.
Horizontale Position des On-Screen Menüs
OSD V Pos.
Vertikale Position des On-Screen Menüs
*) werkseitige Einstellungen: custom 1: 480p, custom 2: Wide-XGA
Nach der Eingabe der Werte in das jeweilige „custom 1 / 2“ Menü, muss das „Expert Menu“ geschlossen
werden und die neu definierte Auflösung custom 1 oder custom 2 über die Fernbedienungs-Taste [res]
nochmals ausgewählt (= aktiviert) werden.
„ Funktion „copy from fix“
Mit der „copy from fix“ Funktion können die 22 hinterlegten Auflösungen des picture optimizer plus II (SDI)
in eine der vier custom resolutions (PAL /NTSC) geladen und anschließend bei Bedarf modifiziert werden.
Damit kann eine vordefinierte Standardauflösung schnell an die Anforderungen einer „nativen Auflösung“
angepasst werden. Die eingetragenen Werte werden mit „copy from fix“ überschrieben.
41
OTHER OPTIONS
Das Untermenü „Other Options“ bietet verschiedene
Grundfunktionen bzw. Konfigurationen für den picture optimizer
plus II (SDI) an.
„ User Presets
Mit der „User Preset“ Funktion können Sie die komplette
Konfiguration des picture optimizer plus II (SDI) in drei
unterschiedlichen Presets abspeichern, d.h. ALLE individuellen
Einstellungen an Funktionen und Parametern hinterlegen und bei
Bedarf wieder abrufen.
Diese
Funktion
ist
vor
allem
bei
unterschiedlichen
Wiedergabegeräten oder z.B. verschiedenen „Vorlieben“ für
Bildeinstellungen von großem Nutzen, da die einzelnen
Anpassungen nicht bei jedem Wechsel des Gerätes neu
vorgenommen werden müssen, sondern einfach nur das
entsprechende „Set“ aufgerufen wird.
Über den Punkt „User Presets“ gelangen Sie in ein weiteres Untermenü in dem Sie die drei Presets
anwählen können. Für jedes der Presets 1- 3 gibt es folgende Werte:
Preset
Beschreibung
Store
Die Werte aller Einstellungen werden unter dem gewählten Set gespeichert.
Recall
Alle unter dem gewählten Set gespeicherten Werte werden als aktuelle Einstellungen übernommen.
Die bis zu diesem Zeitpunkt eingestellten Werte werden überschrieben
Exit
Verlässt die Auswahl ohne „store“ bzw. „recall“
„
Reset
Mit der „Reset“ Funktion kann der Prozessor des picture optimizer plus II (SDI) neu gestartet werden,
ohne dass Einstellungen dabei verloren gehen. Ein Reset kann unter Umständen notwendig werden, wenn
sich das Gerät durch unpassende Konfigurationseinstellungen „aufhängt“ (vergleichbar wie bei einem PC).
„
Factory
Die „Factory“ Funktion stellt alle einstellbaren Funktionen und Parameter des picture optimizer plus II
(SDI) auf die Werkseinstellungen zurück und versetzt das Gerät somit wieder in den Auslieferungszustand.
!
ACHTUNG: Alle vorgenommenen Einstellungen inkl. der User Presets
gehen dabei unwiederbringlich verloren!!
„ RS-232-Rate
Über diesen Menüpunkt kann die Datenübertragungsrate der RS-232 Schnittstelle für serielle
Steuerungssignale an externe Geräte angepasst werden (mehr dazu ab Seite 45).Folgende Werte stehen
zur Auswahl: 9600 Baud, 19200 Baud, 38400 Baud. werkseitig eingestellter Wert: 9600 Baud
„ Display DIM
Über diesen Menüpunkt wird die Helligkeit des Displays eingestellt. Mögliche Werte sind: 100%, 75%,
50%, 25% und 0%. Beim Aufruf eines Menüs ist die Displayhelligkeit immer bei 100%.
42
DIE OPTIMALE KONFIGURATION
ANSCHLUSS DER QUELLEN & WIEDERGABEGERÄT(E)
Wir empfehlen, wenn möglich immer die hochwertigste Anschlussvariante zu nutzen, um eine optimale
Bildoptimierung und –qualität zu erhalten.
Wenn eine Videoquelle über mehrere Schnittstellen verfügt, dann gilt in der Regel folgende Reihenfolge für
die Bildqualität (beginnend mit der höchsten Qualität):
ƒ
SDI (= quasi verlustlose digitale Übertragung)
ƒ
YUV (3x Cinch) oder SCART mit RGB (je nach Gerät liefert RGB oder YUV das bessere Signal)
ƒ
S-Video
ƒ
FBAS
Für das Wiedergabegerät gilt folgende Reihenfolge der Anschlussvarianten (beginnend mit der höchsten
Qualität):
ƒ
DVI (= quasi verlustlose digitale Übertragung)
ƒ
RGB HV (RGBs, RGsB) über VGA oder 5 x BNC
ƒ
YUV über 3 x Cinch
Hinweis:
Beim picture optimizer plus II SDI handelt es sich um einen voll digitalen Linedoubler und Scaler.
Durch den Einsatz der digitalen Schnittstellen SDI (Eingang) und DVI (Ausgang) entfallen sämtliche
verlustreichen Digital/Analog- und Analog/Digital-Wandlungen. In Kombination mit digitalen
Wiedergabegeräten (LCD- & DLP-Projektoren, LCD- & Plasma-Displays) und digitalen Videoquellen
(DVD, digitale SAT-/Kabel-Receiver) wird die digitale Kette geschlossen – und damit die bestmögliche
Signalverarbeitung erreicht.
AUFLÖSUNG & BILDWIEDERHOLRATE
„ Für analoge CRT-Monitore und Röhrenprojektoren
Wir empfehlen den Anschluss analoger CRT-Monitore oder Röhrenprojektoren über ein RGB HV (RGBs,
RGsB) Signalformat via VGA oder 5 x BNC Buchse. Folgende Auflösungen bringen die besten
Bildergebnisse, beginnend mit der höchsten Bildqualität:
Auflösung
Frame Rate für „TV“ (PAL/NTSC)
Frame Rate für „Kino“ (PAL/NTSC)
HDTV 1080p
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
Quadrupling
50 / 60 Hz
50 / 72 Hz
Tripling
50 / 60 Hz
75 / 72 oder 90 Hz
HDTV 720p
50 / 60 Hz
75 Hz(100 Hz) / 72 Hz (90 oder 120 Hz)
Doubling
50 / 60 Hz
75 Hz(100 Hz) / 72 Hz (90 oder 120 Hz)
43
Bitte beachten:
ƒ
TV-Kamerabilder (z.B. Sportübertragungen) zeigen nur mit einer Frame Rate von 50 Hz bei
PAL bzw. 60 Hz bei NTSC eine optimale Bewegungsschärfe ohne „Ruckeln“.
ƒ
Eine Frame Rate von 100 Hz bei PAL bzw. 120 Hz bei NTSC eliminiert das Großflächenflackern
bei Kinobildern, dafür entsteht aber bei allen bewegten TV-Motiven eine sichtbare Doppelkante.
ƒ
Achtung: Bitte beachten Sie die maximal zugelassene Bildauflösung oder Zeilenfrequenz Ihres
Wiedergabegeräts! Bei einer zu hohen Bildauflösung oder Frame Rate wird das
Wiedergabegerät überlastet und kann beschädigt werden!
„ Für digitale Projektoren & Plasmas
Beim Anschluss digitaler Projektoren und Plasmas empfehlen wir folgende Auflösungen (beginnend mit der
höchsten Bildqualität):
Auflösung
Frame Rate für „TV“ (PAL/NTSC)
Frame Rate für „Kino“ (PAL/NTSC)
Native Auflösung*
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
HDTV 720p
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
HDTV 1080i
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
SXGA*
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
XGA*
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
Doubling
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
SVGA*
50 / 60 Hz
50 / 60 Hz
(siehe „custom resolution“)
*) nur bei einer DVI oder RGB HV (RGBs, RGsB) Verbindung, NICHT bei YUV !
Bitte beachten:
ƒ
Die YUV Schnittstelle ist eine reine Videoschnittstelle für Auflösungen gemäß der Videonorm
(SMPTE). Sie ist in der Regel NICHT für PC-Auflösungen (SVGA, XGA, etc.) oder „native“
Auflösungen geeignet ist!
ƒ
Einige wenige moderne Wiedergabegeräte stellen ihre native Panelauflösung sowie diverse PCAuflösungen ruckelfrei mit 50 Hz dar! Die Mehrzahl der Geräte arbeitet aber intern bei diesen
Auflösungen leider nur mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz, was zu „Ruckeln“ oder „Tearing“ bei
der Bilddarstellung führt. In diesen Fällen liefern Videoauflösungen wie Doubling, HDTV 720p oder
HDTV 1080i bessere Ergebnisse.
ƒ
Digitale Projektoren (LCD, 1-Chip-DLP, LCOS) zeigen bei TV-Bildern stets leichte
Bewegungsartefakte. Eine Erhöhung der Bildwiederholrate von 50 / 60 Hz bringt bei diesen, im
Vergleich zu analogen Geräten, trägen Wiedergabegeräten in der Regel nichts. Es wird dadurch
auch kein Großflächenflackern beseitigt, denn digitale Geräte zeigen technisch bedingt ohnehin
kein 50Hz-Flackern.
ƒ
Achtung: Bitte beachten Sie die maximal zugelassene Bildauflösung oder Zeilenfrequenz Ihres
Wiedergabegeräts! Bei einer zu hohen Bildauflösung oder Frame Rate kann in seltenen Fällen das
Wiedergabegerät beschädigt werden!
44
BILDPARAMETER & FILTER
Allgemein gilt: Je besser die Qualität der Heimkino-Komponenten, umso weniger Bildmanipulationen sind
nötig! In der Praxis weichen die Bildwerte und die Qualität verschiedener Quellen allerdings sichtbar
voneinander ab. Der picture optimizer plus II (SDI) bietet für diesen Fall umfangreiche Möglichkeiten zur
Bildjustage an, um mit allen Komponenten optimale Ergebnisse sicherzustellen.
„ Input Picture Control
Die wichtigsten Bildeinstellungen finden Sie im „Input Setup“ unter „Input Picture Control“. Diese
Einstellungen werden für jeden Eingang getrennt vorgenommen, um jede Videoquelle optimal anpassen zu
können.
ƒ
BRIGHTNESS regelt die Bildhelligkeit und definiert den untersten Schwarzpunkt. Ein Testbild mit einer
Grautreppe muss den tiefsten Schwarzwert erreichen, gleichzeitig dürfen aber keine dunklen
Grauabstufungen „verschluckt“ werden.
ƒ
CONTRAST definiert die Steilheit und Dynamik von Graustufen. Bei einer zu starken
Kontrasteinstellung werden allerdings Strukturen in hellen Bildbereichen übersteuert bzw. gekappt.
Da CONTRAST den Schwarzpunkt kaum verändert, sind nach der Justage in der Regel nur noch
minimale Korrekturen der Bildhelligkeit nötig.
ƒ
SATURATION verändert die Farbsättigung. Eine zu starke Anhebung übersteuert allerdings die
Farbdarstellung und sollte vermieden werden.
ƒ
HUE verändert den Farbton (bei PAL und NTSC) und kann justiert werden, um Hauttöne anzupassen.
HUE steuert vor allem die Balance zwischen rotem und grünem Farbanteil.
ƒ
GAMMA VALUE wirkt sich vor allem auf Pegel und Dynamik dunkler Bildbereiche aus (Wert zwischen
0,7 und 1,4 einstellbar). Um dunkle Strukturen aufzuhellen muss der Gammawert abgesenkt werden.
ƒ
COLOR TEMP. verändert in 16 Stufen die neutral voreingestellte Farbtemperatur hin zu wärmeren
oder zu kühleren Farbtönen. Professionelle Farbtemperatur-Meßgeräte helfen bei einer korrekten
Einstellung, die ebenfalls mit Hilfe einer Grautreppe erfolgt.
Bitte beachten:
Bitte beachten Sie, dass sich auch die Funktion RGB LUMINANCE ROOM im Menü Output Setup auf
Helligkeit und Kontrast auswirkt!
Unser TIPP: Wir empfehlen, zuerst den DVD-Player-Eingang aufzurufen und alle Bildparameter mit
Hilfe von Testbild-DVDs (z.B. Peter Finzel Testdisc S.E. / www.peterfinzel.de ) sorgfältig einzustellen.
Das DVD-Bild dient Ihnen dann quasi als Referenz und hilft, auch alle anderen Eingänge auf ein ähnlich
gutes Niveau zu bringen!
45
„ Output Setup
Diese Bildregelfunktionen wirken sich auf alle Videoquellen aus, da sie nur auf das optimierte
Ausgangssignal angewendet werden.
ƒ
RGB LUMINANCE ROOM definiert die Luminanz-Aussteuerung zwischen SMPTE und VESA Standard.
Beim Wechsel auf VESA erhöht sich der Kontrastumfang einer Grautreppe, allerdings können nun
keine so genannten „Unterschwarz-Balken“ (Under Black Bars) angezeigt werden.
ƒ
RGB COLOR CORRECTION liefert ein feines Instrumentarium zur Korrektur von möglichen Farbfehlern
des Wiedergabegeräts.
ƒ
LEVEL RED, LEVEL GREEN und LEVEL BLUE regelt den Farbton heller Bildanteile. Die Funktion lässt
allerdings nur eine Anhebung um einen Faktor im Wertebereich zwischen 0 und 255 zu. Um z.B. einen
Grünstich in hellen Bereichen der Grautreppe auszugleichen, müssen die Werte von LEVEL RED und
LEVEL BLUE erhöht werden.
ƒ
GAMMA RED, GAMMA GREEN und GAMMA BLUE regelt den Farbton in dunklen Bildbereichen. Um
z.B. einen Grünstich in dunklen Stufen einer Grautreppe zu reduzieren, muss GAMMA GREEN erhöht
werden. Bei einem Violett-Ton (Blau- und Rotüberschuss im Grauton) würde dagegen das Absenken
von GAMMA GREEN zur Anhebung des Grünanteils in dunklen Strukturen führen.
„ Filter Setup
Auch diese Funktionen wirken sich auf alle Videoquellen aus, da sie nur auf das optimierte Ausgangssignal
angewendet werden.
ƒ
H SHARPNESS regelt die horizontale Bildschärfe
ƒ
V SHARPNESS regelt die vertikale Bildschärfe
Bitte beachten:
Im Gegensatz zu einer Schärferegelung im Input-Signal (PAL/NTSC) entstehen hier keine
Treppenstufen durch eine Betonung der Videozeilenstruktur. Bei der Wahl einer hohen Bildauflösung
oder einem HDTV-Ausgangsformat bleibt die Feinheit der Skalierung also erhalten! Trotzdem sollte
man eine übermäßige Anhebung vermeiden, um unnötige Säume oder Doppelkonturen auszuschließen.
46
RS-232 STEUERUNG
B E D I E N U N G V I A RS-232
Der picture optimizer plus II (SDI) kann über seine RS-232 Schnittstelle mit folgenden seriellen Codes
bedient werden:
Funktion
Code
Standby
ON
OFF
PF
output resolution
Doubling
K1
aspect ratio conversion
Input
Output Format
Specials
PO
Tripling
K2
Quadrupling
K3
SVGA
K4
XGA
K5
SXGA
K6
UXGA
K7
Custom 1
K8
Custom 2
K9
Pass
A0
-33 V
A1
-33 H&V
A2
+33 V
A3
-33 H
A4
Overscan
A5
Scart 1 (RGB)
I0
Scart 1 (Composite)
I8
Scart 2 (RGB)
I1
Scart 2 (Composite)
I9
Composite 1
I2
Composite 2
I3
S-Video 1
I4
S-Video 2
I5
YUV 1
I6
YUV 2
I7
RGBHV
RGBS
RGsB
RGsB 3
YUV
YUV 3
DVI
TV-Mode ON
TV-Mode OFF
Shift UP
Shift DOWN
Bypass VGA toggle
Bypass BNC toggle
F0
F1
F2
F3
F4
F5
F6
K0<CR>EX<CR>
EX<CR>
K0<CR>C1<CR>
K0<CR>C3<CR>
K0<CR>C2<CR>
K0<CR>C4<CR>
Alle Codes müssen mit <CR> (chr$13) enden um ausgeführt zu werden (nicht bei PC).
Der Serielle Port ist werkseitig auf 9600 Baud (8 Bits, 1 Stopbit und „no Parity“) eingestellt, kann aber
umgestellt werden auf 19200 Baud bzw. 38400 Baud. Mehr dazu auf Seite 41.
47
RS-232 S T E U E R U N G A N D E R E R G E R Ä T E
Der picture optimizer plus II (SDI) kann über seine RS-232 Schnittstelle auch ON/OFF Steuerbefehle an
andere Geräte wie Plasma oder Projektor ausgeben.
Um Ihren Projektor oder Plasma über einen seriellen Befehl aus dem picture optimizer plus II (SDI) einbzw. auszuschalten, muss Ihr picture optimizer plus II (SDI) erst mit den entsprechenden Befehlen für
Ihren Projektor/Plasmas programmiert werden. Dies ist prinzipiell mit jedem PC oder Macintosh möglich.
Die nachfolgende Erklärung bezieht sich auf einen PC mit Microsoft® Windows Betriebssystem.
Vorbereiten der Programmierung
(1) Zunächst lesen Sie im Handbuch Ihres Projektors/Plasmas nach, welche RS-232 Befehle er zum Einbzw. Ausschalten benötigt. Im Folgenden wird beispielshalber „P1“ zum Einschalten und „P2“ zum
Ausschalten verwendet.
(2) Verbinden Sie Ihren picture optimizer plus II (SDI) über ein RS-232-Kabel mit Ihrem PC (Windows 95
und höher). Nach Möglichkeit nicht über einen USB auf RS-232 Adapter, sondern mit einer „klassischen“
seriellen COM Schnittstelle.
(3) Starten Sie das Programm Hyper-Terminal (Befindet sich in der Regel
im Startmenü unter Zubehör => Kommunikation. Ist das nicht der Fall
müssen Sie es nachinstallieren).
(4) Geben Sie einen neuen Namen für die Verbindung ein (z.B.: „Projektor“)
und klicken Sie auf [enter].
(5) Im nächsten Fenster geben Sie unter „Verbindung herstellen über“ die
entsprechende Schnittstelle an, z.B. COM1, und klicken Sie auf [enter].
(6) Im nächsten Fenster stellen Sie die Werte entsprechend dem
Screenshot rechts ein und klicken Sie auf [enter]. Nun erscheint das
Programmfenster.
Programmieren der Steuerbefehle
(1) Geben Sie nun PO (gefolgt von [Enter]) ein, um den picture
optimizer plus II (SDI) über die RS-232 Verbindung anzuschalten.
(2) Programmieren des Einschaltbefehls: Geben Sie SOP1 (gefolgt
von [Enter]) ein. „SO“ ist der Programmierbefehl für das
Einschaltkommando des picture optimizer plus II (SDI), „P1“ unser
Beispielbefehl zum Einschalten.
(3) Programmieren des Ausschaltbefehls: Geben Sie SFP2 (gefolgt
von [Enter]) ein. „SF“ ist der Programmierbefehl für das
Ausschaltkommando, „P2“ unser Beispielbefehl zum Ausschalten
des Projektors.
(4) Die Befehle „P1“ zum Einschalten und „P2“ zum Ausschalten sind nun programmiert. Zum Überprüfen
schalten Sie nun den picture optimizer plus II (SDI) über die Fernbedienung aus. Im Programmfenster vom
Hyperterminal steht nun „P2“. Jetzt schalten Sie den picture optimizer plus II (SDI) wieder über die
Fernbedienung ein, jetzt steht „P1“ im Programmfenster.
Jetzt können Sie den Projektor/Plasma an die serielle Schnittstelle des picture optimizer plus II (SDI)
anschließen. Verwenden Sie hierzu abhängig vom Projektor/Plasma ein Nullmodem- oder ein normales
serielles Kabel. Wenn Sie den picture optimizer plus II (SDI) ein- bzw. ausschalten, geht der
Projektor/Plasma automatisch an bzw. aus.
Bitte beachten:
Wenn Sie den picture optimizer plus II (SDI) über ein Steuersystem (z.B. AMX) via RS-232 steuern,
kann er keine Steuerbefehle an andere Geräte ausgeben. Die Steuerung der anderen Geräte (z.B.
Projektor) müsste dann ebenfalls über das Steuersystem erfolgen.
48
FIRMWARE UPGRADE
Der picture optimizer plus II (SDI) kann über Aktualisierung der
internen Firmware (Software) stets auf den neuesten Stand
gebracht werden. Sie benötigen dazu ein RS-232 Kabel, einen PC
mit RS-232 Schnittstelle und die Datei mit der neuesten
Software Version für Ihr Gerät.
Über welche Software Version Ihr picture optimizer plus II (SDI)
verfügt, sehen Sie in der On-Screen Status-Info (1x [enter]-Taste
drücken) unter dem Punkt „Version“.
Die neuesten Software-Versionen stehen auf unserer Internetseite www.cinemateq.de unter „SupportCenter“ zum Download bereit. Natürlich hilft Ihnen auch Ihr cinemateq Fachhändler bei der Aktualisierung
Ihres picture optimizer plus gerne weiter – fragen Sie Ihn!
„ Was wird benötigt?
Um den picture optimizer plus II (SDI) mit einer neuen Firmware upzugraden benötigen Sie folgendes:
ƒ
PC mit serieller Schnittstelle und Betriebssystem Microsoft Windows (ab Windows 95 und höher)
ƒ
Serielles Kabel
ƒ
Upgrade Software „Bootloader“
ƒ
Aktuelle Firmware Datei
ƒ
Ergänzung zur Bedienungsanleitung mit den Features der neuen Firmware (pdf Datei)
Die benötigten Dateien finden Sie unter www.cinemateq.de im „Support-Center“ unter dem Punkt
„Firmware Upgrade“. Laden Sie bitte nacheinander die folgenden Dateien herunter (einfach nur „anklicken“
und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen)
ƒ
bootloader.zip
ƒ
Firmware_pp_v_xx.zip
ƒ
Ergänzung Bedienungsanleitung für v_xx.zip
(xx steht für die aktuelle Versionsnummer, z.B. 3-10 für Version 3.10)
Bitte speichern Sie alle Dateien in einem Verzeichnis auf Ihrem PC, dass Sie später leicht wieder finden
können. Dateien mit der Endung '.zip' müssen nach dem Download noch entpackt (entkomprimiert) werden.
Nutzen Sie dazu bitte bekannte Tools wie z.B. WinZip (mehr Infos dazu unter www.winzip.de) und
speichern Sie die entpackten Daten in oben genanntem Verzeichnis.
„ 1. Schritt: Installation Bootloader
Zuerst müssen Sie das Upgrade-Tool „Bootloader“ auf Ihrem PC
installieren. Dabei handelt es sich um ein kleines WindowsProgramm, das die Übertragung der Firmware Daten auf den
picture optimizer plus II (SDI) über eine serielle Verbindung
steuert.
Gehen Sie dazu über den Datei Explorer in das Verzeichnis, in
das Sie die Datei bootloader.zip entpackt haben und starten Sie
49
die Installation mit einem Doppelklick auf „setup.exe“. Beenden Sie zuvor bitte alle aktiven Programme.
Folgen Sie immer den Installationsanweisungen auf dem Bildschirm, das Programm installiert sich selbst.
Wenn Sie wünschen, können Sie mit „Change Directory“ ein anderes Programmverzeichnis für die
Installation angeben.
Sollten Sie den Bootloader wieder deinstallieren wollen, nutzen Sie dazu bitte die Software Verwaltung in
der Windows Systemsteuerung.
Nach abgeschlossener Installation können Sie den Bootloader über das Startmenü unter „Programme“
starten – warten Sie damit aber bitte bis zum nächsten Schritt.
„ 2. Schritt: Vorbereitung des Upgrades
Schalten Sie zuerst den picture optimizer plus II (SDI) mit dem
ON / OFF Schalter auf der Geräterückseite aus.
Verbinden Sie nun die serielle Schnittstelle Ihres PCs (COM 1
oder COM 2) über ein Serielles Kabel mit der „Remote Buchse“
des picture optimizer plus II (SDI). Vergewissern Sie sich
unbedingt, dass die Verbindungen fest sitzen (verschraubt sind)
und nicht unterbrochen werden können!
Starten
Sie
nun
auf
Ihrem
(über Startmenü / Programme).
PC
den
Bootloader
Wählen Sie unter dem Punkt „Com Port Selection“ den COM
Port aus, über den Sie die Verbindung zum picture optimizer
plus hergestellt haben.
Klicken Sie jetzt auf den Button „Browse“ und wählen Sie über das angezeigt Dateiauswahl-Fenster die
Firmware Datei (Firmware_pp_v_xx.hex) aus, die übertragen werden soll.
„ 3. Schritt: Start des Upgrades
Ihr PC ist nun bereit, die Firmware Datei zu übertragen. Klicken Sie zuerst im Bootloader auf die
Schaltfläche „Wait for Bootloader then Download“, um die Sendebereitschaft zu aktivieren.
Schalten Sie nun den picture optimizer plus II (SDI) über den ON / OFF Schalter wieder ein, warten Sie 10
Sekunden und aktivieren Sie dann das Gerät über die Fernbedienung aus dem Standby-Modus ([{]-Taste).
Mit der Aktivierung startet auch die Übertragung der neuen Firmware Datei. Sie sehen den Fortschritt
der Datenübertragung im Bootloader Fenster anhand der rückwärtszählenden Zahl (im unteren Bereich
des Dialogfeldes).
Nach erfolgreicher Übertragung meldet der Bootloader dies über eine Infobox, die mit O.K. bestätigt
werden muss.
„ 4. Schritt: Abschluss des Upgrades
Schalten Sie nun den picture optimizer plus über den ON / OFF Schalter aus, trennen Sie die Serielle
Verbindung zum PC und schließen Sie das Programm Bootloader mit dem Button „Exit“.
Schalten Sie den picture optimizer plus wieder ein und aktivieren Sie das Gerät aus dem Standby-Modus.
Nachdem Sie einen „Factory Reset“ (siehe Handbuch) ausgeführt haben, ist Ihr cinemateq picture
optimizer plus II (SDI) mit der neuen Firmware Version betriebsbereit. Welche Firmware Version aktuell
installiert ist, sehen Sie in der Status-Info (1 x [enter]-Taste drücken) unter dem Punkt „Version“.
Bitte beachten: Lesen Sie unbedingt vor einer weiteren Nutzung des picture optimizer plus II (SDI) in der
„Ergänzung zur Bedienungsanleitung“ (pdf Datei) nach, welche Funktionen neu sind bzw. geändert wurden.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an unsere Support-Hotline.
50
TIPPS ZUR FEHLERBEHEBUNG
Ausführliche Hinweise & Tipps zur Fehlerbehebung und Problembehandlung finden Sie im Internet unter
www.cinemateq.de im Support-Center. Hier die wichtigsten Tipps bei Problemen:
Problem
Tipp
Grundsätzlich:
ƒ
ƒ
Bitte fragen Sie die On-Screen Status Info ab: Wenn die Status Info erscheint, fehlt das
Videosignal am Eingang. Wenn kein Signal am Eingang anliegt, erscheint nach dem Aufruf
des Eingangs für circa drei Sekunden die gelbe Einblendung: No Signal! Überprüfen Sie die
Videoquelle und die Kabelverbindung.
Sie sehen die Fehlermeldung „sync out of range“: Das Wiedergabegerät erkennt die
gewählte Auflösung nicht bzw. die gewählte Auflösung ist zu hoch. Wechseln Sie auf eine
niedrigere Auflösung bzw. wählen Sie eine kompatible Auflösung aus.
Bei Anschluss über YUV (3 x Cinch oder VGA):
ƒ
ƒ
Wiedergabegerät auf richtige Eingangswahl (RGB oder YUV Farbraum?) überprüfen.
ƒ
Korrektes Ausgabesignalformat „YUV“ im Output Menü des picture optimizer plus II (SDI)
überprüfen.
ƒ
Über YUV lassen sich in der Regel keine PC-Auflösungen wie z.B. SVGA oder XGA
kompatibel übertragen. YUV ist für reine Videoformate wie Doubling (576p/480p) und HDTVSignale (720p/1080i) vorgesehen!
Viele ältere Plasmas und einige Projektoren können leider keine HDTV-Signale erkennen oder
kompatibel darstellen. Manche Geräte zeigen nur amerikanische HDTV-Signale mit 60 Hz an.
Um dies zu überprüfen, am Besten eine NTSC-DVD einlegen und die beiden Formate
720p/1080i testen. Das Konvertieren von PAL-Bildern auf HDTV60Hz ist nur eine
Notlösung, da dieses Bild ruckelt (so genannte „50 auf 60Hz Pulldown Ruckeln“). Wir
empfehlen in diesem Fall auf eine Standardauflösung wie „Doubling“ zurückzugreifen.
ƒ
Es wird kein
Bild angezeigt
Cinch-Stecker (YUV) auf richtige Belegung überprüfen: Grün = Luminanzsignal = Y, Blau =
Farbdifferenzsignal Pb = U, Rot = Farbdifferenzsignal Pr = V.
Bei Anschluss über DVI:
ƒ
DVI-Kabel überprüfen: DVI-Kabel sind nur für 5 bis maximal 10 Meter Länge spezifiziert und
dürfen grundsätzlich nicht stark gekrümmt oder gar geknickt werden! DVI-Kabel bitte nur
bei ausgeschalteten und völlig vom Netz getrennten Geräten austauschen!
ƒ
Manche ältere Plasmas verfügen nur über PC-Input-Receiver, das heißt Signale mit 50 Hz
werden nicht erkannt. Fragen Sie beim Hersteller nach, ob das Problem bekannt ist bzw. ob
ein Update möglich ist. Hinweis: Einige Projektoren verfügen über umschaltbare DVIFunktionen wie PC, HDTV, RGB-Farbraum, YUV-Farbraum. Lesen Sie dazu die Anleitung
Ihres Projektors!
ƒ
Unser TIPP: Bei aktiviertem DVI Ausgang steht am analogen VGA bzw. 5 x BNC Ausgang der
picture optimizer plus II (SDI) ein korrektes RGB,HV Signal zur Verfügung, das über einen
analogen PC-Monitor kontrolliert werden kann. Ein CRT-Monitor zeigt bei Problemen in der
Regel stets ein stabiles Bild und On-Screen Menü und produziert selbst keine
Ruckelstörungen, ist also ein idealer Test-Monitor!
Bei Anschluss über RGB HV (VGA oder 5 x BNC):
ƒ
Überprüfen Sie das Ausgabesignalformat, das Ihr Wiedergabegerät kompatibel darstellen
kann (RGB,HV, RGBS, RGsB, RGsB 3 Tri-Level-Sync). Überprüfen Sie auch die Polarität der
Sync-Signale (Menü OUTPUT > SYNC POLARITIES).
ƒ
Verkabelung: Überprüfen Sie die korrekte Belegung von H- und V-Sync und die RGB-Belegung
beim Anschluss über 5xBNC.
ƒ
Manche ältere Plasmas verfügen nur über PC-Input-Receiver, das heißt Signale mit 50 Hz
werden nicht erkannt. Fragen Sie beim Hersteller nach, ob das Problem bekannt ist bzw. ob
ein Update möglich ist. Hinweis: Einige Projektoren verfügen über umschaltbare RGBFunktionen wie PC, HDTV, RGB-Farbraum, YUV-Farbraum. Lesen Sie dazu die Anleitung
Ihres Projektors!
ƒ
Unser TIPP: Bei aktiviertem RGB Ausgabesignal steht am zweiten analogen RGB-Ausgang
(z.B. VGA) picture optimizer plus II (SDI) ein weiteres RGB-Signal zur Verfügung, das über
einen analogen PC-Monitor kontrolliert werden kann. Ein CRT-Monitor zeigt bei Problemen in
der Regel stets ein stabiles Bild / Bildschirmmenü und produziert selbst keine
Ruckelstörungen, ist also ein idealer Test-Monitor!
51
Problem
Tipp
Bei Anschluss über YUV (3 x Cinch oder VGA):
ƒ
Überprüfen Sie die richtige Belegung der Cinch-Stecker (YUV): Grün = Luminanzsignal = Y,
Blau = Farbdifferenzsignal Pb = U, Rot = Farbdifferenzsignal Pr = V.
ƒ
Überprüfen Sie Ihr Wiedergabegerät auf die richtige Eingangswahl (RGB oder YUV
Farbraum?).
ƒ
Prüfen Sie, ob das korrekte Ausgabesignalformat „YUV“ im Output Menü des picture
optimizer plus II aktiviert ist.
Prüfen Sie das Setup Ihrer Videoquelle, ob der verwendete Anschluss fälschlicherweise auf
RGB gestellt ist, anstelle auf YUV.
ƒ
Bild wird mit
„falschen
Farben“
angezeigt
Bei Anschluss über DVI:
ƒ
Bitte überprüfen Sie das eingestellte Ausgabesignalformat: Wenn statt DVI z.B. das
Format RGB HV aktiv ist, können bei hohen Auflösungen wie Quadrupling oder Tripling
Bildstörungen entstehen.
ƒ
Überprüfen Sie das DVI-Kabel: DVI-Kabel sind nur für 5 bis maximal 10 Meter Länge
spezifiziert und dürfen grundsätzlich nicht stark gekrümmt oder gar geknickt werden!
Mechanische Belastungen können selbst bei scheinbar durchkontaktierten Anschlüssen zu
Phasenfehlern oder komplett fehlenden Grundfarben im Bild führen. DVI-Kabel bitte nur bei
ausgeschalteten und völlig vom Netz getrennten Geräten austauschen!
PC-Monitor als Testmonitor einsetzen, er zeigt das Digital / Analog gewandelte DVI-Bild mit
den richtigen Farben an (RGB HV über VGA)!
ƒ
Wenn Sie farbige Pixel im Bild sehen, ist eine zu hohe Ausgangsauflösung gewählt. Einige
Kabel und einige DVI-Input-Receiver sind nicht für hohe Bandbreiten getestet und
produzieren Farbstörungen. Bitte versuchen Sie es mit einer niedrigeren Auflösung, z.B.
Doubling.
Grundsätzlich:
ƒ
Bei leicht „oval verzerrter“ Geometrie: Einige Displays verfügen über kein echtes 4:3- oder
16:9- Bildformat. Ein SXGA-Display zeigt z.B. ein 5:4-Format, ein WXGA-Display mit
1280x768 Pixel zeigt ein 15:9-Format an. Bitte kompensieren Sie die falsche Geometrie
mit der Output Setup Funktion „ASPECT V. Corr.“.
Bei Anschluss über YUV (3 x Cinch oder VGA):
ƒ
Über YUV lassen sich in der Regel keine PC-Auflösungen wie z.B. SVGA oder XGA
kompatibel übertragen. YUV ist für reine Videoformate wie Doubling (576p/480p) und HDTVSignale (720p/1080i) vorgesehen!
Bildlage bzw.
Bildformat
(Geometrie)
stimmt nicht
ƒ
Nicht alle Wiedergabegeräte sind für Videosignale nach dem neuesten SMPTE Standard
(europäisches HDTV/50Hz) vorbereitet, die der picture optimizer plus II (SDI) ausgibt. Wenn
das HDTV-Bild in der Breite gestaucht erscheint und rechts ein breiter schwarzer Rand
zeigt, hilft evtl. der Wechsel auf die "alte" NTSC-Variante für HDTV/60Hz-Signale: 720p
laden in „custom 2“ und H Total im Experten Menü ändern von H Total = 1920 auf H Total
= 1650.
Bei Anschluss über DVI:
ƒ
Bitte wählen Sie eine Auflösung, die einen Videostandard darstellt (Doubling, 720p, 1080i).
Die Wahrscheinlichkeit für eine sichere, getestete Funktion ist hier am größten. Leider
können derzeit nur wenige digitale Flachbildschirme mit PC-Auflösungen ihre native
Auflösung ruckelfrei darstellen. Beispiel: Ein WXGA-Plasma mit 16:9-Panel erhält die native
Auflösung 1366x768, stellt das 16:9-Bild aber im 4:3-Format dar, da es von einer 4:3-PCAnwendung ausgeht und nicht für 16:9-Video geeignet ist.
Moderne digitale Flachbildschirme können aber ihre native Auflösung auch über DVI mit 50
und 60 Hz kompatibel anzeigen.
52
Problem
Tipp
Grundsätzlich:
ƒ
Manche Geräte erkennen zwar ein Signal mit 50 Hz, stellen es intern aber mit 60 Hz dar.
Neben permanentem Ruckeln stören oft aufblitzende Verschiebungskanten bei bewegten
Motiven (Tearing) die Darstellung. Auch in diesem Fall ist keine Kompatibilität zu
HDTV/50Hz-Signalen vorhanden. Hinweis: Benutzen Sie zur Kontrolle von Ruckelstörungen
Test-DVDs (z.B. Peter Finzel Test Disc S.E.) und einen analogen CRT-Monitor! Ein analoger
PC-Monitor erzeugt selbst keine Bewegungsartefakte und eignet sich perfekt zur Kontrolle
der Signalqualität. Ein preiswerter CRT ist ein HDTV-kompatibler Monitor, der über RGB HV
in der Regel fast alle progressiven Bildauflösungen kompatibel anzeigt (nur die Bildlage und
Geometrie ändert sich je nach Auflösung).
ƒ
Beachten Sie unsere Hinweise in der Bedienungsanleitung, welche Bildwiederholraten mit TV
oder Kino bei PAL oder NTSC ruckelfrei zugelassen sind. Achtung: Digitale Displays zeigen
im Gegensatz zu analogen Wiedergabegeräten höhere Bildwiederholraten als 50 Hz (60Hz
bei NTSC) niemals ruckelfrei an!
ƒ
Einige Projektoren mit einer YUV-beschaltbaren 15PIN-Buchse zeigen nur dann eine
korrekte Videofunktion, wenn das 15PIN-Kabel keine H- und V-Syncsignale überträgt (PCMode ist aktiv bei H,V-Sync). Hier hilft ein Adapterkabel 15PIN auf 3xBNC mit CinchAdapter weiter bzw. ein YUV-Adapter 15PIN auf 3x Cinch. Bitte nur die drei rot, grün und
blau markierten Cinchkabel am YUV-Ausgang des picture optimizer plus II (SDI) anschließen
(Y= Grün, U = Blau, V = Rot)
ƒ
Hinweis: Die Voreinstellung für die Auflösung 480p auf der [custom 1] Taste ist 60 Hz.
Sofern Sie hier eine andere Auflösung laden wollen (Copy from fix), müssen Sie die Frame
Rate auf 50 Hz ändern.
Bild „ruckelt“
Bild „nicht stabil“ / „Bild läuft durch“
ƒ
Bitte überprüfen Sie das Sync-Signal. Einige Geräte kommen mit dem normalen Signal YUV
mit Bi-Level-Sync besser zurecht, andere erwarten den für HDTV-Signale vorgesehenen TriLevel-Sync.
Bildformat/Overscan nicht ideal
Sonstiges
ƒ
Deaktivieren Sie wenn möglich alle Bildformat- und Overscan-Justagen des
Wiedergabegeräts. Sofern kein formatfüllendes Bild angezeigt wird, müssen Sie evtl. mit
Hilfe der Funktion Overscan in das Bild hineinzoomen.
ƒ
Einige Wiedergabegeräte setzen eine fixe Overscan-Einstellung ein, die sich nicht
deaktivieren lässt, z.B. beim Bildformat „Doubling“. Hier hilft oft der Wechsel auf eine HDTVAuflösung (720p/1080i), die in der Regel ohne Bildbeschnitt angezeigt wird (100 %
Overscan).
ƒ
Einige DVD-Player und Bildquellen liefern bereits ein beschnittenes Ausgabebild mit
schwarzen Rändern. Unsere Skalierung ist optimiert für Signalquellen mit unbeschnittenem
Bildausschnitt (100 % Overscan). Bei einem beschnittenen Ausgabebild muss mit der
Overscan Funktion des picture optimizer plus II (SDI) in das Bild hineingezoomt werden,
damit schwarze Ränder aufgefüllt werden.
53
ANHANG
A U D I O -D E L A Y
Durch die aufwendige Bearbeitung des Videosignals im picture optimizer plus II (SDI) kommt es
zwangsläufig zu einer sehr kleinen Zeitverzögerung zwischen dem Videosignal und dem (nicht bearbeiteten)
Audiosignal. Diese Verzögerung können manche Vorverstärker und DVD-Player durch eine so genannte
'Audio Delay' Einstellung ausgleichen, d.h. das Audiosignal wird dort um einen bestimmten Zeitwert
verzögert ausgegeben. Folgende Audio-Delay Einstellungen werden von uns empfohlen:
ƒ
PAL Signale: 60ms
ƒ
NTSC Signale: 50ms
WARTUNG & PFLEGE
Ihr picture optimizer plus II (SDI) ist ein wartungsfreies Gerät, das Ihnen bei sorgsamem Umgang unter
Berücksichtigung aller Hinweise dieser Bedienungsanleitung und den üblichen Regeln für den Umgang mit
elektronischen Geräten lange Jahre Freude bereiten wird.
Reinigen Sie den picture optimizer plus II (SDI) mit einem feuchten (nicht nassen!) weichen Tuch.
Vermeiden Sie starke oder scheuernde Reinigungs- oder Lösungsmittel, da sonst die Gehäuseoberfläche
beschädigt werden kann. Trennen Sie den picture optimizer plus II (SDI) vor einer Reinigung immer vom
Stromnetz.
ACHTUNG: Reinigen Sie das empfindliche Display des picture optimizer plus II (SDI) am Besten nur mit
einem Brillenputztuch ohne jegliche Reinigungsmittel oder Flüssigkeiten.
54
GARANTIE
Garantie Registrierung
Um Ihre zweijährige Geräte-Garantie zu aktivieren, müssen Sie Ihren picture optimizer plus II (SDI)
innerhalb von 4 Wochen nach dem Kauf bei cinemateq registrieren.
Nutzen Sie dazu bitte das Online Registrierungsformular auf www.cinemateq.de im Supportbereich
unter Geräte Registrierung.
Bitte beachten Sie:
Nur als registrierter Kunde haben Sie die Möglichkeit, neue Firmware (Software) Versionen oder
neue Erweiterungsoptionen über das Internet downzuloaden.
Im Garantiefall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder direkt an uns als Hersteller. Vor der
Einsendung eines Gerätes an unser Supportcenter sollte allerdings eindeutig ein Gewährleistungsfall
festgestellt werden.
Wenden Sie sich dazu bitte an unsere Support-Hotline via e-Mail, Fax oder Telefon (siehe Seite 7) um die
Art des Garantiefalles zu definieren und eine RMA-Nummer für die Einsendung anzufordern - bitte teilen
Sie uns dabei unbedingt die Seriennummer und das Kaufdatum des Gerätes mit. Wir bitten um Ihr
Verständnis, dass wir Warensendungen ohne RMA Nummer leider nicht annehmen können.
In der Regel dauert die Abwicklung eines Garantiefalles ca. 3 Arbeitstage. Es gelten unsere nachfolgenden
Garantiebedingungen:
Garantiebedingungen der cinemateq GmbH & Co. KG
1. Garantieumfang
[1] Die Garantie erstreckt sich auf das gelieferte Gerät mit allen Teilen. Sie wird in der Form geleistet, dass Teile, die
trotz sachgemäßer Behandlung und Beachtung der Gebrauchsanweisung aufgrund von Fabrikations- und/oder
Materialfehlern defekt geworden sind, nach Wahl von CINEMATEQ kostenlos ausgetauscht oder repariert werden.
Alternativ hierzu behält CINEMATEQ sich vor, das defekte Gerät gegen ein Nachfolgeprodukt auszutauschen. Die
Kosten für Material, Arbeitszeit und Rücksendung zum Kunden werden von CINEMATEQ getragen.
[2] Ersetzte Teile gehen in das Eigentum von CINEMATEQ über.
[3] CINEMATEQ ist berechtigt, über die Instandsetzung und den Austausch hinaus technische Änderungen
vorzunehmen, um das Gerät dem aktuellen Stand der Technik anzupassen. Hierfür entstehen dem Erwerber keine
zusätzlichen Kosten. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
2. Garantiezeit
Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre ab Kaufdatum.
3. Abwicklung
[1] Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler des Gerätes, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens
jedoch innerhalb von sieben Tagen geltend zu machen.
[2] Bevor eine Reklamation unter Berufung auf die Garantie erhoben wird, muss der Kunde zunächst den Abschnitt
„Fehlersuche & Problembehandlung“ im Bedienungshandbuch des Produktes beachten und prüfen, ob der Fehler nicht
vor Ort behoben werden kann.
Falls das Problem trotz Fehlerdiagnose weiterhin besteht, sollte sich der Kunde zwecks Unterstützung an die
CINEMATEQ -Support-Hotline wenden und die folgenden Informationen übermitteln:
a) Produktbezeichnung und Seriennummer
b) Beschreibung des Problems
c) Kontaktinformationen
d) Kaufdatum und Verkaufsstelle
Nach der Fehler- und Schadendiagnose wird CINEMATEQ den Garantieanspruch ggf. für gültig erklären, dem Kunden
eine Reparaturgenehmigungsnummer (RMA) geben und Vorbereitungen treffen, die Serviceleistung auszuführen. Erst
nach Vorliegen dieser Voraussetzungen ist der Kunde berechtigt, das Gerät mit der Rechnungskopie unter Angabe der
RMA-Nummer zur Überprüfung an das Service Center von CINEMATEQ schicken.
55
[3] Der Transport zu der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt und/oder das instand gesetzte Gerät
austauscht, geschieht auf eigene Gefahr und Kosten des Erwerbers. Die Kosten für den Rücktransport zum Erwerber
übernimmt CINEMATEQ. Für Schäden, die von einer unsachgemäßen Verpackung durch den Kunden herrühren, haftet
der Kunde.
[4] Garantieansprüche werden nur berücksichtigt, wenn mit dem Gerät die Rechnung in Kopie und auf Anforderung im
Original vorgelegt wird und zuvor über den cinemateq Support eine RMA Nummer angefragt und erteilt wurde.
4. Transportschäden
Transportschäden, die äußerlich erkennbar sind (z. B. Gehäuse beschädigt), sind unverzüglich gegenüber der
Transportperson und dem Absender geltend zu machen. Äußerlich nicht erkennbare Schäden sind ebenfalls unverzüglich
nach Entdeckung, spätestens jedoch innerhalb von drei Tagen nach Anlieferung, schriftlich gegenüber der
Transportperson und dem Absender zu reklamieren.
5. Ausschluss der Garantie
[1] Jegliche Garantieansprüche sind ausgeschlossen,
ƒ wenn die Seriennummer entfernt wurde;
ƒ wenn das Gerät durch den Einfluss höherer Gewalt (Sturm, Blitz, Feuer, Wasser, Diebstahl, Aufruhr, Plünderung,
Kriegseinwirkungen, u. ä.) oder durch Umwelteinflüsse (Feuchtigkeit, Stromschlag, Staub u. ä.) beschädigt oder
zerstört wurde;
ƒ wenn das Gerät unter Bedingungen gelagert oder betrieben wurde, die außerhalb der technischen Spezifikationen
liegen;
ƒ wenn die Schäden durch unsachgemäße Behandlung – insbesondere durch Nichtbeachtung der Systembeschreibung
und der Betriebsanleitung – aufgetreten sind;
ƒ wenn das Gerät durch hierfür nicht von CINEMATEQ ermächtigte Personen geöffnet, repariert oder modifiziert
wurde;
ƒ wenn das Gerät mechanische Beschädigungen irgendwelcher Art aufweist;
ƒ wenn der Garantieanspruch nicht gemäß „Abwicklung“ gemeldet worden ist.
ƒ oder vergleichbare Sachverhalte vorliegen, die auf eine nicht ordnungsgemäße Handhabung oder Bedienung des
Gerätes schließen lassen.
[2] Sollte der Kunde Fehler reklamieren, obwohl sie von der Garantie ausgeschlossen sind, behält CINEMATEQ sich das
Recht vor, dem Kunden die dadurch entstehenden Kosten in Rechnung zu stellen.
[3] Stellt sich heraus, dass die gemeldete Fehlfunktion des Gerätes durch fehlerhafte Fremd-Hardware, - Software,
Installation oder Bedienung verursacht wurde, behält CINEMATEQ sich vor, den entstandenen Prüfaufwand dem
Erwerber zu berechnen.
[4] Diese Garantie bezieht sich lediglich auf den Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Jede Übertragung von Rechten
und Pflichten des Kunden aus dem mit uns geschlossenen Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen
Zustimmung.
6. Ergänzende Regelungen
[1] Die Garantie beeinträchtigt oder beeinflusst nicht die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche oder sonstige
vertragliche Ansprüche des Kunden gegen seinen Verkäufer. Derartige Ansprüche können wahlweise anstelle der hier
zugesagten Garantieleistungen geltend gemacht werden. Soweit der Kunde sich entschließt, Leistungen aufgrund
dieser Garantie in Anspruch zu nehmen und diese von CINEMATEQ erbracht werden, werden gleichzeitig die
gesetzlichen oder vertraglichen Ansprüche des Kunden - auch gegen den Verkäufer des Produktes – erfüllt.
[2] Ebenso werden durch diese Garantie weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Wandelung oder Minderung, nicht
begründet. Schadensersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei
CINEMATEQ zurechenbaren Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für
Ansprüche des Kunden nach dem Produkthaftungsgesetz.
7. Anzuwendendes Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand
[1] Für diese Geschäftsbedingungen und die gesamte Rechtsbeziehung zwischen CINEMATEQ und dem Kunden gilt
ausschließlich das unvereinheitlichte Recht der Bundesrepublik Deutschland.
[2] Erfüllungsort von allen Garantieansprüchen ist der Sitz von CINEMATEQ in München.
[3] Soweit gesetzlich zulässig, wird als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Geschäftsitz von
CINEMATEQ vereinbart. CINEMATEQ ist berechtigt, am Hauptsitz des Kunden Klage zu erheben.
8. Schlussbestimmungen
[1] Zusätzliche oder abweichende Vereinbarungen von diesen Geschäftsbedingungen oder von sonstigen schriftlichen
Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Form.
[2] Sollten einzelne Bestimmungen in diesen Geschäftsbedingungen oder Bestimmungen im Rahmen sonstiger
Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder
Vereinbarungen nicht berührt. CINEMATEQ behält sich in diesem Fall vor, die unwirksame Bestimmung durch eine
wirksame Bestimmung zu ersetzen, die von ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen der unwirksamen Bestimmung
möglichst nahe kommt. Das gleiche gilt, soweit der Vertrag eine von den Parteien nicht vorhergesehene Lücke
aufweist.
56
TECHNISCHE DATEN
Typ
picture optimizer plus II (SDI)
High-End Videobild-Optimierer und Video-Switcher
Signal Standard
PAL/NTSC (PAL 60, NTSC 3.58, NTSC 4.42/SECAM)
Video-Eingänge (10)
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
2x
2x
2x
2x
2x
1x
1x
Video-Ausgänge (4)
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
5 x BNC-Buchse: RGBHV / RGBS / RGsB / YUV
1x VGA-Buchse: RGBHV / RGBS / RGsB / YUV
3 X Cinch-Buchse: YUV / RGsB / RGBS
1x DVI-Buchse: digital DVI (HDCP konform)
Basisfunktionen
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
custom resolution
frame rate conversion
Formatumschaltung
Formatumwandlungs-Korrektur
electronic lensshift
overscan
Input-Konfiguration (Bildparameter)
Bildschärfe Nachregelung
Bildgröße & -position Nachkorrektur
TV-Mode
Rauschfilter
fixed presets
RS232 Ausgabebefehle
Sync-Polarität frei einstellbar
RGB Color Correction
RGB Luminanzeinstellung (nach VESA oder SMPTE)
Optimierungsfunktionen
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
High-End Deinterlacer
Flexible Line-Multiplier
Flexible-Frame-Doubeling
2:2/3:2 Pull-Down
freie Formatumschaltung (Aspect Ratio Conversion)
Adaptive Motion Control
Adaptive Comb Filter
Time Base Correction
10-Bit processing
Anpassbare
Bildparameter
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Helligkeit
Kontrast
Farbsättigung
Farbton (Hue)
Farbtemperatur
Gamma Korrektur
Chroma-Delay
Nachjustage Bildlage & Bildgröße
Video-Switching
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Freie Zuordnung der 8 Eingänge an die 4 Ausgänge
Auto-detect mit Prioritätserkennung
Parallele Ausgabe des optimized Signals an 4 Ausgänge
Bypass-Funktion für 2 Eingänge (HDTV)
Parallele Ausgabe 2 unterschiedlicher Quellen (m. Bypass)
Konvertierung von YUV in RGB Signale bzw. umgekehrt
Weitere
Ausstatungsmerkmale
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
3 Presets aller Funktionen & Parameter abspeicherbar
Anzeige via On-Screen-Menü & grafischem Display mit 3-stufiger Helligkeitsregelung
Bedienung via IR-Fernbedienung & RS-232 Schnittstelle
Firmware-Update über RS-232 möglich (Internetdownload)
externes Schaltnetzteil 230 V AC (optional 110V)
Maße: 431x300x69 mm (BxTxH)
Farbe: silber, Display blau, Frontplatte matt silber gebürstet
Gewicht: 4 kg
2 Jahre Garantie
RGB/ Composite (SCART, Videobandbreite 5,5 MHz-3 dB)
YUV (Cinch, Videobandbreite 7 MHz-3 dB)
S-Video (Mini-DIN-4, Videobandbreite 7 MHz-3 dB)
BNC-Buchse mit digitalem SDI -oderComposite (Cinch, Videobandbreite 5,5 MHz-3 dB)
HDTV-Bypass VGA (VGA-Buchse, Videob. 200MHz loopthrough)
HDTV-Bypass RGB (5 BNC, Videob. 200 MHz loopthrough)
57
cinemateq GmbH & Co. KG
Lochhamer Schlag 12
D-82166 Gräfelfing (München)
www.cinemateq.de
© Copyright 2005 by cinemateq GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
cinemateq ist ein eingetragenes Markenzeichen der cinemateq GmbH & Co. KG.
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