Dellt Tower-USV
500 W, 1000 W und 1920/1500 W
Benutzerhandbuch
H900N, J715N, K788N, H914N, J716N, K789N
K806N, H965N
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Hinweise und Warnungen
HINWEIS: Ein HINWEIS macht auf eine wichtige Information aufmerksam, mit deren Hilfe Sie Ihre Software optimal
nutzen können.
GEFAHR: GEFAHR macht auf eine unmittelbar gefährliche Situation aufmerksam, die zum Tod oder schweren
Verletzungen führt, wenn sie nicht vermieden wird.
WARNUNG: WARNUNG macht auf eine potenziell gefährliche Situation aufmerksam, die zum Tod oder zu
Verletzungen führt, wenn sie nicht vermieden wird.
ACHTUNG: ACHTUNG macht auf eine potenziell gefährliche Situation aufmerksam, die zu geringen oder mäßigen
Verletzungen oder Sachschäden führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
GEFAHR: Beachten Sie den folgenden Hinweis, um eine unmittelbar gefährliche Situation zu vermeiden, die zum
Tod oder zu schweren Verletzungen führen könnte:
S Diese USV führt LEBENSGEFÄHRLICHE SPANNUNG. Sämtliche Reparatur- und
Wartungsarbeiten dürfen NUR VON BEFUGTEM WARTUNGSPERSONAL durchgeführt
werden. Im Inneren der USV sind KEINE VOM BENUTZER WARTBAREN TEILE vorhanden.
Unangekündigte Änderungen der Angaben in diesem Dokument vorbehalten.
E 2009 Dell Inc. Alle Rechte vorbehalten.
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In diesem Text verwendete Marken: Dell und das DELL Logo sind Marken der Dell Inc.; National Electrical Code und NEC sind
eingetragene Handelsmarken der National Fire Protection Association, Inc.
In diesem Dokument können weitere Marken und Handelsnamen verwendet werden, die sich entweder auf die Personen beziehen, die
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Eigentumsrechte an Marken und Handelsnamen, bei denen es sich nicht um eigene Marken und Handelsnamen handelt.
September 2009 S 164201840 2
Inhaltsverzeichnis
1
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
Auffinden von Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8
2
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9
3
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Prüfung der Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Auspacken des Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Identifizieren der rückwärtigen Anschlussleisten der USV . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Identifizieren der Vorderseite der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Anschluss der internen USV-Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Installation des Externen Batteriemoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Installieren der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Inbetriebnahme der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
4
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Starten und Herunterfahren der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Starten der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Starten der USV im Batteriebetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Herunterfahren der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Funktionen des Anzeige- und Bedienfeldes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Ändern der Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Funktionen der Display-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Startbildschirm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Gesperrter Bildschirm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
USV-Status . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Ereignisprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Inhaltsverzeichnis
|
3
Messdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Kontrollbildschirme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Identifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Abrufen des Ereignisprotokolls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Verhalten bei Überlastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Konfigurieren von Lastsegmenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Steuern von Lastsegmenten über das Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Konfigurieren der automatischen Startverzögerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Konfigurieren von Automatisch bei Batterieabschaltung . . . . . . . . . . . . . . . 44
Konfigurieren der Batterieeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Konfigurieren der USV für EBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Ausführen der automatischen Batterietests . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Konfigurieren der automatischen Batterietests . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Konfigurieren des automatischen Neustarts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
5
Zusätzliche USV-Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
RS-232- und USB-Kommunikationsschnittstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Dell Netzwerkmanagementkarte (Optional) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Netzwerk-Transientenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Dell USV Management Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
6
USV-Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Pflege von USV und Batterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Transportieren der USV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Lagern der USV und Batterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Zeitpunkt des Austauschs der Batterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Batterien testen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Aktualisieren der USV-Firmware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
4
|
Inhaltsverzeichnis
7
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
8
Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Zugriff auf Warn- und Statusmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
USV-Statusmenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Ereignisprotokoll-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Typische Warn- und Statusmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Stummschalten des Warnsignals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Inhaltsverzeichnis
|
5
Einführung
1
Dellt Tower, das System zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), schützt Ihre empfindlichen
elektronischen Anlagen vor allgemeinen Versorgungsproblemen, wie Stromausfall, Spannungseinbrüchen,
Spannungsstößen sowie Unter- und Überspannungen.
Der Strom fällt immer dann aus, wenn man es am wenigstens erwartet, und die Stromqualität kann
großen Schwankungen unterliegen. Diese Stormversorgungsprobleme können potenziell
sicherheitskritische Daten beschädigen, nicht abgespeicherte Arbeitssessionen zerstören und die
Hardware beschädigen - was Stunden verlorener Arbeitsergebnisse und teure Reparaturen bedeutet.
Mit der Dell Tower USV schützen Sie Ihre Geräte vor diesen Stromstörungen und stellen deren
Intaktheit sicher. Die flexible Einsatzweise der USV, die für alle Arten von Netzwerkgeräten geeignet ist,
macht sie zur perfekten Wahl für den Schutz Ihrer lokalen Netzwerke, Server, Arbeitsplätze und
sonstigen elektrischen Anlagen.
In Abbildung 1 ist eine Dell Tower USV abgebildet.
Abbildung 1. Die Dell Tower USV
6
|
Einführung
Die herausragende Leistung und Zuverlässigkeit sind nur einige der einzigartigen Vorteile der
USV-Anlagen. Sie bieten zudem:
S Spannungsregulierung durch das „Buck and Boost“-Verfahren. Dies gewährleistet durch die
Korrektur von Unregelmäßigkeiten einen gleichbleibenden Spannungswert für Ihre Anlagen.
S Starten der Anlage im Batteriebetrieb zum Versorgen der USV mit Strom, selbst wenn kein
Netzstrom zur Verfügung steht.
S Durch die Möglichkeit, die Batterien ohne die USV auszuschalten sicher auszutauschen, wird die
Wartung des Gerätes erleichtert.
S Erweiterte Laufzeit mit optionalem Externen Batteriemodul (EBM) für USV-Modelle für
1000-1920 W.
S Serienmäßige Ausstattung mit zwei Kommunikationsschnittstellen (USB-Schnittstelle und serielle
DB-9-Schnittstelle).
S Optionale Dell Netzwerkmanagementkarte mit erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten für
verbesserten Leistungsschutz und Kontrolle.
S Netzwerkschutzeinrichtungen schützen Ihre Anlage für Netzwerkkommunikation vor
Spannungsspitzen.
S Erweiterte Stromüberwachung mit der Dell USV Management Software für allmähliches
Herunterfahren und Stromüberwachung.
S Sequenzielle Abschaltung und Lastenmanagement durch separate Anschlussgruppen (sogenannte
Lastsegmente).
S Firmware, die sich einfach und ohne Wartungsdienst aktualisieren lässt.
S Entspricht allen einschlägigen Normen weltweit.
Einführung
|
7
Auffinden von Informationen
ACHTUNG: Im Dokument Informationen zu Sicherheit, Umweltschutz und Ordnungsvorschriften finden Sie
wichtige Sicherheitshinweise und Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen.
Was suchenSie?
S Die Benutzeranleitung für meine USV
Hier finden Sie es
Dell USV Disk
S Die Benutzeranleitung für die Dell Netzwerkman­
agementkarte
S Dell USV Management Software
HINWEIS: Dokumente und Softwareaktualisierungen
finden Sie unter support.dell.com.
S Technische Daten
Benutzeranleitung der Dell USV
S Anleitung zum Konfigurieren der USV-Einstel­
lungen
Die Benutzeranleitung finden Sie auf der Disk zu der
Dell USV und auch unter support.dell.com.
S Behebung von Fehlern und Lösung von Problemen
S Sicherheitshinweise
S Informationen über Ordnungsvorschriften
Informationen zu Sicherheit, Umweltschutz und
Ordnungsvorschriften
S Recycling-Informationen
S Garantieerklärung
Informationen zu Garantie und Support von Dell
S AGB (nur USA )
S Lizenzvereinbarung für Endbenutzer
S Supportinformationen
Dell Support-Webseite - support.dell.com
HINWEIS: WählenSie Ihre Region bzw. Ihre Branche
aus, um die geeignete Support-Website aufzurufen.
8
|
Einführung
2
Sicherheitshinweise
ACHTUNG: Vor der Ausführung der Verfahren in diesem Dokument lesen und befolgen Sie bitte die
Sicherheitshinweise und wichtigen Informationen zu Ordnungsvorschriften in IhremDokument über
Informationen zu Sicherheit, Umweltschutz und Ordnungsvorschriften.
WICHTIGESICHERHEITSHINWEISE
HEBENSIEDIESEANLEITUNGBITTEAUF
Dieses Handbuch enthält wichtige Anweisungen, die Sie bei der Installation und Wartung der USV und
der Batterien befolgen sollten. Bitte lesen Sie alle Hinweise vor dem Betrieb des Gerätes genau durch,
und heben Sie dieses Handbuch bei Ihren Unterlagen auf.
GEFAHR: Beachten Sie den folgenden Hinweis, um eine unmittelbar gefährliche Situation zu vermeiden, die
zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen könnte:
S Diese USV führt LEBENSGEFÄHRLICHE SPANNUNG. Sämtliche Reparatur- und
Wartungsarbeiten dürfen NUR VON BEFUGTEM WARTUNGSPERSONAL durchgeführt
werden. Im Inneren der USV sind KEINE VOM BENUTZER WARTBAREN TEILE vorhanden.
WARNUNG: Beachten Sie die folgenden Hinweise, um eine potenziell gefährliche Situation zu vermeiden,
die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen könnte:
S Diese USV enthält eine eigene Stromquelle (Batterien). Die Steckdosen können unter
lebensgefährlicher Spannung stehen, selbst wenn die USV nicht an ein Stromnetz angeschlossen
ist.
S Entfernen oder ziehen Sie das Eingangskabel nicht bei eingeschalteter USV. Dadurch wird die
Sicherheitserdung von der USV und den an die USV angeschlossenen Geräten aufgehoben.
S Zur Vermeidung von Brandgefahr sollte das Gerät nur an einen Stromkreis angeschlossen werden,
der mit einem Überstromschutz mit einem Nennstrom gemäß dem National Electrical Code®
(NEC®), ANSI/NFPA 70 oder Ihren örtlichen Elektrizitätsvorschriften ausgestattet ist:
USV-Ausgangsleistung
120V
208V
230V
500 W
15A
—
15A
1000 W
15A
—
15A
1500 W (bei 100 V)
20A
—
15A
1920 W
S Zur Vermeidung der Gefahr eines Feuers oder eines elektrischenSchlages sollte diese USVnur in
geschlossenen Räumen mit kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit installiert werden, in
denen keine leitfähigen Schadstoffe vorhanden sind. DieUmgebungstemperatur darf 40°C
(104°F) nicht überschreiten. Das Gerät darf nicht in der Nähe vonWasser oder übermäßiger
Feuchtigkeit betrieben werden (maximale Luftfeuchtigkeit 95 % ).
Sicherheitshinweise
|
9
S Beim Auspacken des Gehäuses bei niedriger Umgebungstemperatur kann sich in oder auf
demGehäuse Kondenswasser bilden. InstallierenSie das Gehäuse erst, wenn Innen- und
Außenseite des Gehäuses vollkommen trocken sind (Gefahr eines elektrischenSchlages).
S Falls ein Transport der USV erforderlich wird, müssen die internen Batterien in der USV vor dem
Transport abgeklemmt werden (vgl. Seite 53).
ACHTUNG: Halten Sie die folgenden Anweisungen ein, um eine potenziell gefährliche Situation zu
vermeiden, die anderenfalls zu leichten bis mittelschweren Verletzungen oder Sachschäden führen kann:
S Bei ANEINESTECKDOSEANSCHLOSSENENGERÄTEN muss sich die Netzsteckdose in der
Nähe des Gerätes befinden und leicht zugänglich sein.
S Die Wartung der Batterien sollte unter Befolgung der erforderlichenSicherheitsvorkehrungen
durch fachkundiges Personal erfolgen oder beaufsichtigt werden. Nicht ausreichend geschultem
Personal ist der Zugang zu den Batterien zu verwehren.
S Batterien bergen das Risiko eines elektrischen Schlages oder einer Verbrennung durch hohen
Kurzschlussstrom. Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden: 1) NehmenSie
Uhren,Ringe und andere Metallgegenstände ab; 2) VerwendenSie Werkzeug mit isoliertem
Handgriff; 3) TragenSie Gummihandschuhe und Gummistiefel; 4) LegenSie keine Werkzeuge
oder Metallteile auf die Batterien; 5) Schalten Sie die Aufladequelle vor dem Anschließen oder
Trennen der Batterieklemmen ab.
S Ermitteln Sie, ob die Batterie unbeabsichtigt geerdet ist. Im Falle der unbeabsichtigtenErdung ist
die Netzstromquelle von der Erdung zu entfernen. Die Berührung jedes Teils einer geerdeten
Batterie kann zu einem elektrischer Schlag führen. DieWahrscheinlichkeit eines solchenSchlages
kann verringert werden, wenn derartige Erdungen bei der Installation und Wartung aufgehoben
werden (dies gilt für Geräte und Remote-Batterieversorgungen ohne geerdeten
Versorgungsschaltkreis).
S GEFAHREINESELEKTRISCHENSCHLAGES. Nehmen Sie keine Änderungen an den
Batteriekabeln oder -anschlüssen vor. Der Versuch, eigenständig die Verkabelung der Batterie zu
verändern, kann zu schweren Verletzungen führen.
S Ersetzen Sie die Batterie mit einer Batterie des gleichen Typs und der gleichen Anzahl wie
ursprünglich in der USV installiert.
S Batterien müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Richten Sie sich bei der Entsorgung nach den
geltenden gesetzlichen Bestimmungen vor Ort.
S Werfen Sie Batterien niemals ins Feuer. Bei Feuerkontakt können Batterien explodieren.
S Öffnen oder manipulieren Sie die Batterien nicht. Ausgelaufene Batteriesäure ist schädlich für
Haut und Augen und kann hochgiftig sein.
S Die 1000 W und 1920/1500 W USV darf maximal an ein Externen Batteriemodul (EBM)
angeschlossen werden.
S Zur Vermeidung von Störungen und Bildschirmflimmern wird empfohlen, CRT-Monitore in
mindestens 30 cm Entfernung von der USV aufzustellen.
10
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Sicherheitshinweise
3
Installation
In diesem Kapitel:
S
S
S
S
S
S
Prüfung der Geräte
Auspacken des Systems
Rückwärtige Anschlussleisten der USV
USV interner Batterieanschluss
USV-Installation einschließlich des Externen Batteriemodul EBM
Inbetriebnahme
Prüfung der Geräte
Wenn ein Gerät während des Versands beschädigt wurde, bewahren Sie die Versandkartons und das
Verpackungsmaterial für das Transportunternehmen oder die Verkaufsstelle auf, und reichen Sie eine
Reklamation wegen Versandschadens ein. Wenn Sie den Schaden nach Abnahme der Ware entdecken,
reichen Sie eine Reklamation über äußerlich nicht erkennbare Schäden ein.
So reichen Sie eine Reklamation über einen Versandschaden oder äußerlich nicht erkennbare Schäden
ein: 1) Reichen Sie die Reklamation innerhalb von 15 Tagen nach Abnahme der Geräte bei dem
Transportunternehmen ein; 2) Senden Sie eine Kopie der Schadenreklamation innerhalb von 15 Tagen
an Ihren Kundendienst.
HINWEIS: Überprüfen Sie das Batterieaufladedatum auf dem Etikett des Versandkartons. Setzen Sie die USV
nicht ein, wenn das Datum verstrichen ist und die Batterien nie neu aufgeladen wurden. Wenden Sie sich an
Ihren Kundendienst.
Installation
|
11
Auspacken des Systems
ACHTUNG: Beim Auspacken des Gehäuses bei niedriger Umgebungstemperatur kann sich in oder auf
demGehäuse Kondenswasser bilden. InstallierenSie das Gehäuse erst, wenn Innen- und Außenseite des
Gehäuses vollkommen trocken sind (Gefahr eines elektrischenSchlages).
ACHTUNG: Das Gehäuse ist schwer (siehe Seite 57). Beim Auspacken und Transportieren des Gehäuses ist
Vorsicht geboten.
So packen Sie das System aus:
Packen Sie Ihr System aus und prüfen Sie die Vollständigkeit der Teile (siehe Abbildung 2).
1
Stellen Sie das Gehäuse an einem geschützten Ort mit ausreichender Belüftung auf, der frei von
Feuchtigkeit, entzündlichen Gasen und Korrosion ist.
Entsorgen oder recyceln Sie die Verpackung in umweltbewusster Weise, oder bewahren Sie sie für
den späteren Gebrauch auf.
2
Abbildung 2. Auspacken des Systems
12
|
Installation
Identifizieren der rückwärtigen Anschlussleisten der USV
Dieser Abschnitt beschreibt die rückwärtigen Anschlussleisten der Dell Tower-Gerätetypen.
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Kommunikationsschnittstelle
Netzwerk-Transientenschutz
USB-Anschluss
Ausgang
125 V~ 15 A
IEC-C14
Eingangsstecker
Vier 5-15 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
Zwei 5‐15 Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
Abbildung 3. 500 W, 100/120 V Rückwärtiges Bedienfeld
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Netzwerk-Transientenschutz
Kommunikationsschnittstelle
USB-Anschluss
IEC-C20
Eingangsstecker
Zwei IEC 320-C13-Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
Vier IEC 320-C13 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
Abbildung 4. 500 W,230 V Rückwärtige Anschlussleiste
Installation
|
13
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Kommunikationsschnittstelle
Netzwerk-Transientenschutz
USB-Anschluss
EBM-Anschluss
Zwei 5‐15 Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
IEC-C14
Eingangsstecker
Sechs 5-15 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
Abbildung 5. 1000 W, 120V Rückwärtige Anschlussleiste
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Netzwerk-Transientenschutz
Kommunikationsschnittstelle
USB-Anschluss
EBM-Anschluss
IEC-C14
Eingangsstecker
Abbildung 6. 1000 W, 230 V Rückwärtige Anschlussleiste
14
|
Installation
Zwei IEC 320-C13-Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
Sechs IEC 320-C13 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
USB-Anschluss
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Kommunikationsschnittstelle
Netzwerk-Transientenschutz
Zwei 5-15/5-20 Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
EBM-Anschluss
Acht 5-15/5-20 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
IEC-C14
Eingangsstecker
Abbildung 7. 1920 W / 120 V, 1500 W / 100V Rückwärtige Anschlussleiste
USB-Anschluss
Kommunikationsschacht der USV
Ein-/Aus-Schalter
Kommunikationsschnittstelle
Netzwerk-Transientenschutz
EBM-Anschluss
IEC-C14
Eingangsstecker
Zwei IEC 320-C13-Anschlussdosen
(Lastsegment 2)
Acht IEC 320-C13 Anschlussdosen
(Lastsegment 1)
Abbildung 8. 1920 W, 230 V Rückwärtige Anschlussleiste
Installation
|
15
Identifizieren der Vorderseite der USV
LCD-Anzeige
Bildlauftaste (abwärts oder vorwärts)
Auswahltaste
Bildlauftaste (aufwärts oder rückwärts)
Abdeckungslasche
Abdeckungslasche
Abbildung 9. Die Dell Tower USV
16
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Installation
Anschluss der internen USV-Batterie
So gewährleisten Sie einen ordnungsgemäßen Batteriebetrieb:
1
Überprüfen Sie, ob die USV ausgeschaltet und das Kabel aus der Steckdose gezogen ist.
2
Frontblende der USV entfernen (siehe Abbildung 10).
DrückenSie auf die beiden Abdeckungslaschen, um die vordere Abdeckung zu lösen, und
ziehenSie diese hoch.
Abbildung 10. Abnehmen der vorderen Abdeckung der USV
3
Lösen Sie die Rändelschraube auf der metallenen Batterieabdeckung und heben Sie die
Abdeckung hoch, um sie zu entfernen (siehe Abbildung 11).
Abbildung 11. Abnehmen der Batterieabdeckung
Installation
|
17
HINWEIS: Bei der Verbindung der Batterien kann es zu einem kleinen Lichtbogen kommen. Das ist normal und
schadet weder der Anlage noch stellt es ein Sicherheitsrisiko dar.
Den Anschluss der inneren Batterie verbinden (siehe Abbildung 12.
4
Abbildung 12. Anschluss des internen Batterieansteckers
SetzenSie die die Batterieabdeckung aus Metall wieder ein.
5
Drehen Sie die Schraube mit einem Drehmoment von 0,7 Nm (6,2 lb in) wieder ein.
Bringen Sie die Frontblende der USV wieder an.
6
18
|
Installation
Installation des Externen Batteriemoduls
HINWEIS: BeimAnschließen eines EBM an die USV kann es zu einem kleinen Lichtbogen kommen. Dies ist
normal und für Personen unschädlich. Verbinden Sie das EBM-Kabel rasch und fest mit dem Batterieanschluss
der USV.
Es kann optional ein EBM bei Gerätetypen der Tower-USV von 1000 W und 1920/1500 W installiert
werden.
Zum Installieren des optionalen EBM:
1
Entfernen Sie die Batterieanschlussabdeckung von der rückseitigen Anschlussleiste, wie in
Abbildung 13 dargestellt. Bewahren Sie die Abdeckung und Schrauben auf.
HINWEIS: Sollte die USV ohne eine EBM gelagert oder verwendet werden, muss die
Batterieanschlussabdeckung aus Sicherheitsgründen installiert sein.
Abbildung 13. Entfernen der Batterieanschlussabdeckung
Installation
|
19
Installieren Sie die Batterieanschlussabdeckung zum Zwecke der Zugentlastung EBM (siehe
Abbildung 14) unter dem EBM-Kabel.
2
Drehen Sie die Batterieanschlussabdeckung auf die Seite, und positionieren Sie diese unter dem
EBM-Kabel.
Abbildung 14. Montage der Batterieanschlussabdeckung
3
Stecken Sie das EBM-Kabel in den USV-Batterieanschluss (siehe Abbildung 15).
4
Sichern Sie die Batterieanschlussabdeckung an der hinteren Abdeckung der USV. Benutzen Sie
hierzu die in Schritt 1 entfernten Schrauben.
Abbildung 15. EBM-Installation nur für Tower USV-Gerätetypen 1000 W und 1920/1500 W.
20
|
Installation
Installieren der USV
So montieren Sie die USV:
1
Sofern Sie die Benutzung der Dell USV Management Software planen, schließen Sie Ihren
Computer mit dem beiliegenden Kabel an die USB-Schnittstelle an. Weitere Informationen zu
Optionen für die Datenkommunikation erhalten Sie auf Seite 48.
1
SchließenSie das Kommunikationskabel
vom Computer an die USVan
(optional)
2
Schließen Sie die Anlage an die USV an
Abbildung 16. Typische USV-Montage (für einen Gerätetyp mit 120 V)
2
SteckenSie Stecker der zu schützendenGeräte in die Ausgangsanschlüsse der USV ein, aber
schalten Sie die geschützten Geräte noch nicht ein.
HINWEIS: Um einen Überlastalarm zu vermeiden, vergewissernSie sich, dass die Gesamtnennleistung aller
angeschlossenenGeräte die Kapazität der USV nicht überschreitet.
Installation
|
21
Inbetriebnahme der USV
Inbetriebnahme der USV:
1
Stellen Sie sicher, dass die inneren Batterien angeschlossen sind.
2
Sollte ein optionales EBM installiert sein, stellen Sie sicher, dass das EBM an die USV
angeschlossen ist.
3
Vergewissern Sie sich, dass der Stromeingang der USV mit einem angemessenen Schutz gegen
Spannungsspitzen ausgestattet ist:
Tabelle 1. Mindestnennstrom der Überstromsicherung
USV-Ausgangsleistung
120V
208V
230V
500 W
15A
—
15A
1000 W
15A
—
15A
1500 W (bei 100 V)
20A
—
15A
1920 W
Die Nennströme für das Netzkabel sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Tabelle 2. Netzkabel-Nennströme
Dell USV Gerätetyp und
Spannung
500 W und
1000 W
500 W und
1000 W
22
|
100V
120V
Installation
Netzkabel
Nennstrom
Land
Mitgeliefertes
Kabelset
JIS C8303 zu C13
12A
Japan
optional
NEMA 5-15P zu C13
15A
Nordamerika
Ja
CNS 10917-2 zu C13
15A
Taiwan
optional
C13 zu C14-Brücke
12A
Japan
optional
NBR 14136 zu C13
10A
Brasilien
optional
NBR 6147 zu C13
10A
Brasilien
optional
Tabelle 2. Netzkabel-Nennströme (Fortsetzung)
Dell USV Gerätetyp und
Spannung
500 W und
1000 W
1920 W (1500 W
in Japan und
Taiwan)*
Netzkabel
Nennstrom
Land
Mitgeliefertes
Kabelset
C13 zu C14-Brücke
10A
China/Korea/Australien
Ja
C13 zu C14-Brücke
12/10A
Nordamerika / Europa
Ja
CEE 7/7 Schuko zu
C13
10A
Europa (Schuko)
optional
SEV 1011 zu C13
10A
Schweiz
optional
AS 3112 zu C13
10A
Australien
optional
IEC 60884-1 zu C13
10A
Schweiz
optional
IRAM2073 zu C13
10A
Argentinien
optional
SANS 164-1 zu C13
10A
GB (alt)
optional
BS 1363 zu C13
10A
GB (neu)
optional
CEI 23-50 zu C13
10A
Italien
optional
KSC8305 zu C13
10A
Südkorea
optional
GB2099.1 zu C13
10A
China
optional
NBR 6147 zu C13
10A
Brasilien
optional
NBR 14136 zu C13
10A
Brasilien
optional
TI16S3 zu C13
10A
Thailand
optional
SANS 164-1 zu C13
10A
Südafrika
optional
IS 1293 zu C13
10A
Indien
optional
SB107-2-DI zu C13
10A
Dänemark
optional
100V
NEMA L5-20P zu C19
15A
Japan
Ja
NEMA 5-20P zu C19
20A
Nordamerika
Ja
120V
NEMA L5-20P zu C19
15A
Taiwan
Ja
C19 zu C20-Brücke
16A
Nordamerika
optional
230V
* Es sind zwei Netzkabel in der Schachtel enthalten, eines mit BSMI- und PSE-Zertifizierung, die in Taiwan und
Japan verwendet werden können, sowie ein anderes Kabel, das in allen Regionen außer Taiwan und Japan
verwendet werden kann.
Installation
|
23
Tabelle 2. Netzkabel-Nennströme (Fortsetzung)
Dell USV Gerätetyp und
Spannung
1920 W
24
|
230V
Installation
Netzkabel
Nennstrom
Land
Mitgeliefertes
Kabelset
C13 zu C14-Brücke
10A
China/Korea/Australien
Ja
C13 zu C14-Brücke
12/10A
Nordamerika / Europa
Ja
CEE 7/7 Schuko zu
C13
10A
Europa (Schuko)
optional
SEV 1011 zu C13
10A
Schweiz
optional
AS 3112 zu C13
10A
Australien
optional
GB2099 zu C13
10A
China
optional
IS 1293 zu C13
10A
Indien
optional
SANS 164-1 zu C13
10A
GB (alt)
optional
BS 1363 zu C13
10A
GB (neu)
optional
SB107-2-DI zu C13
10A
Dänemark
optional
CEI 23-50 zu C13
10A
Italien
optional
IRAM2073 zu C13
10A
Argentinien
optional
NBR 6147 zu C13
10A
Brasilien
optional
NBR 14136 zu C13
10A
Brasilien
optional
KSC8305 zu C13
10A
Südkorea
optional
TI16S3 zu C13
10A
Thailand
optional
SANS 164-1 zu C13
10A
Südafrika
optional
4
Stecken Sie das abnehmbare Netzkabel der USV in den Eingangsanschluss auf der Rückseite der
USV ein.
5
Stecken Sie das USV-Netzkabel in eine Steckdose ein.
Das Display auf der Vorderseite der USV leuchtet auf. Der Dell-Startbildschirm wechselt zum
Statusübersichtsbildschirm der USV. Die Display-Anzeige auf der Vorderseite der USV zeigt das
blinkende Standby-Symbol an
.
Abbildung 17. Anschließen des Netzkabels
6
Drücken Sie die Taste
auf der Rückseite der USV.
Nach Abschluss des Hochfahrens wechselt das Statussymbol zum entsprechenden auf dem
USV-Betriebsmodus basierenden Symbol (siehe Tabelle 4 auf Seite 32).
Abbildung 18. Hochfahren der USV
Installation
|
25
Wählen Sie im Bildschirm mit der USV-Statusübersicht die Taste , um zu prüfen ob aktive
Warnmeldungen oder ein aktive Hinweise vorliegen. Lösen Sie alle aktiven Warnmeldungen,
bevor Sie den Vorgang fortsetzen. Siehe „Problembehebung“ auf Seite 61.
7
Falls keine Warnmeldungen aktiv sind, wird die Meldung „Keine aktiven
Warnmeldungen“angezeigt.
8
Prüfen Sie, ob das Normal-Symbol
auf dem Bildschirm für den USV-Statusüberblick
angezeigt wird, das angibt, dass die USV normal funktioniert und alle Ladungen versorgt werden
(siehe Tabelle 4 auf Seite 32).
9
Wenn ein optionales EBM installiert ist, siehe „Konfigurieren der USV für ein EBM“ auf Seite 45.
10
Für die Änderung anderer werkseitiger Standardeinstellungen siehe „Betrieb“ auf Seite 27.
HINWEIS: Dell empfiehlt die Einstellung von Datum und Uhrzeit.
HINWEIS: Beim ersten Starten stellt die USV die Systemfrequenz in Übereinstimmung mit der
Eingangsleitungsfrequenz ein (die automatische Messung der Eingangsfrequenz ist standardmäßig aktiviert).
Nach dem ersten Starten wird die automatische Messung deaktiviert, bis sie wieder manuell durch die
Ausgabefrequenzeinstellung aktiviert wird.
HINWEIS: Beim ersten Starten ist die automatische Messung der Eingangsspannung standardmäßig aktiviert.
Nach dem darauf folgenden Starten wird die automatische Messung deaktiviert, bis sie wieder manuell durch
die Ausgabespannungseinstellung aktiviert wird.
HINWEIS: Die internen Batterien laden eine Kapazität von 90% in weniger als 4 Stunden (8 Stunden bei
Gerätetypen mit 500 W). Dell empfiehlt allerdings, die Batterien nach der Installation oder nachdem das Gerät
längere Zeit nicht in Gebrauch war, 48 Stunden lang aufzuladen. Falls ein optionales EBM installiert ist, finden
Sie weitere Informationen zur Ladezeit in Tabelle 15 auf Seite 60.
26
|
Installation
4
Betrieb
Dieses Kapitel enthält die folgenden Informationen zur Nutzung der USV:
S
S
S
S
S
Starten und Abschalten der USV
Funktionen von Bedienfeld und Display
Abrufen des Ereignisprotokolls
Verhalten bei Überlastung
Konfigurieren von Lastsegmenten, Batterieeinstellungen und automatischem Neustart
Starten und Herunterfahren der USV
HINWEIS: Die Taste
steuert nur die USV-Ausgabe. Die Taste
USV angeschlossene Anlage.
hat keine Auswirkungen auf die an die
Zum Starten oder Herunterfahren der USV siehe:
S „Starten der USV“ auf Seite 27
S „Starten der USV im Batteriebetrieb” auf Seite 28
S „Herunterfahren der USV“ auf Seite 29
Starten der USV
So starten Sie die USV:
1
Überprüfen Sie, dass das USV-Netzkabel eingesteckt ist.
2
Schalten Sie den Netzstrom für den Schaltkreis ein, an den die USV angeschlossen ist.
Das Display auf der Vorderseite der USV leuchtet auf. Der Dell-Startbildschirm wechselt zum
Statusübersichtsbildschirm der USV. Die Display-Anzeige auf der Vorderseite der USV zeigt das
blinkende Standby-Betrieb-Symbol an
.
3
Drücken Sie die Taste
auf der Rückseite der USV.
Nach Abschluss des Hochfahrens wechselt das Statussymbol zum entsprechenden auf dem
USV-Betriebsmodus basierenden Symbol (siehe Tabelle 4 auf Seite 32).
Betrieb
|
27
Wählen Sie im Bildschirm mit der USV-Statusübersicht die Taste , um zu prüfen ob aktive
Warnmeldungen oder aktive Hinweise vorliegen. Lösen Sie alle aktiven Warnmeldungen, bevor
Sie den Vorgang fortsetzen. Siehe “Problembehebung” auf Seite 61.
4
Falls keine Warnmeldungen aktiv sind, wird die Meldung „Keine aktiven
Warnmeldungen“angezeigt.
Vergewissern Sie sich, dass das Symbol für „Normal“
auf dem Bildschirm der
USV-Statusübersicht angezeigt wird. Hierdurch wird angezeigt, dass die USV ordnungsgemäß
funktioniert, und dass alle angeschlossenen Lasten mit Strom versorgt werden.
5
Starten der USV im Batteriebetrieb
HINWEIS: Vor der Verwendung dieser Funktion muss die USV mindestens einmal mit Netzstrom versorgt und
die Ausgangsleistung muss mindestens einmal aktiviert worden sein.
HINWEIS: Beim Starten kann kein Netzstrom vorhanden sein.
So starten Sie die USV im Batteriebetrieb:
Drücken Sie die Taste
1
auf der Rückseite der USV, bis die USV piept.
Die Display-Anzeige auf der Vorderseite der USV leuchtet auf, und die USV beginnt mit der
Startsequenz.
Die USV durchläuft die Betriebsarten vom Standby-Betrieb bis zum Batteriebetrieb. Das Symbol
Batteriebetrieb
erscheint auf der USV-Statusübersicht. Die USV versorgt die Anlage mit
Strom.
HINWEIS: Die USV übernimmt die Last nicht, wenn Sie die Taste
Drücken Sie die
vorliegt.
2
weniger als drei Sekunden lang drücken.
Taste, um zu prüfen ob eine aktive Warnmeldung oder ein aktiver Hinweis
Ignorieren Sie den Hinweis "USV im Batteriebetrieb" und Hinweise, die einen fehlenden
Netzstrom anzeigen. Beheben Sie andere aktive Warnmeldungen, bevor Sie fortfahren. Siehe
“Problembehebung” auf Seite 61. Führen Sie nach Behebung der Warnmeldungen gegebenenfalls
einen Neustart aus.
28
|
Betrieb
Sie können ein Starten im Batteriebetrieb (der beim nächsten Starten Netzstrom erfordert) verhindern,
indem Sie gleichzeitig die Tasten und drei Sekunden lang drücken. Das Starten im Batteriebetrieb
kann deaktiviert werden. Siehe Einstellung Batterie starten auf Seite 39.
Herunterfahren der USV
So fahren Sie die USV herunter:
1
Drücken Sie die Taste
auf der Rückseite drei Sekunden lang.
Die USV beginnt zu piepen. Die USV geht in den Standby-Betrieb.
HINWEIS: Wird die Taste
nach weniger als drei Sekunden losgelassen, so kehrt die USV wieder zu ihrer
vorherigen Betriebsart zurück.
2
Schalten Sie den Netzstrom für den Schaltkreis aus, an den die USV angeschlossen ist.
Nach Ausschalten des Netzstroms fährt die USV innerhalb von zehn Sekunden herunter.
Funktionen des Anzeige- und Bedienfeldes
Die USV weist eine Grafik-LCD mit drei Tasten und Doppelfarb-Hintergrundbeleuchtung auf. Die
Standardhintergrundbeleuchtung wird verwendet, um die Anzeige mit weißem Text und blauem
Hintergrund zu beleuchten. Wenn die USV eine kritische Warnmeldung aufweist, wandelt die
Hintergrundbeleuchtung den Text in eine dunkle Bernsteinfarbe und den Hintergrund in Bernsteinfarbe
um. Siehe Abbildung 19.
Abbildung 19. Dell Tower USV-Anzeige- und Bedienfeld
Betrieb
|
29
Auf dem Anzeige- und Bedienfeld sind drei Tasten vorhanden:
S
S
S
Hoch- oder Zurückscrollen
Auswählen
Herunter- oder Weiterscrollen
Tabelle 3 beschreibt die Funktionen der LCD-Bedientasten.
Tabelle 3. Funktionen der Bedientasten
Bedientaste
Sequenz
Funktion
Weniger als eine Sekunde lang
drücken
Zum vorherigen Menü zurück- oder hochscrollen.
Länger als eine Sekunde lang
drücken
Eine Menüschicht zurückgehen/beenden, ohne einen
Befehl auszuführen oder eine Einstellung zu ändern.
Weniger als eine Sekunde lang
drücken
Das zu ändernde Menü/die zu ändernde Option
auswählen.
Länger als eine Sekunde lang
drücken
Die bearbeitete Einstellung speichern.
Weniger als eine Sekunde lang
drücken
Zur nächsten Menüoption weiter- oder herunter scrollen.
Beide Tasten drei Sekunden lang
drücken
Die Funktion Start im Batteriebetrieb vorübergehend bis
zum nächsten Aus- und Wiedereinschalten deaktivieren.
Der Summer gibt einen einsekündigen Piepton aus, um
anzuzeigen, dass der Start im Batteriebetrieb deaktiviert
wurde.
Drücken Sie alle drei Tasten fünf
Sekunden lang
Tastaturkürzel zur standardmäßigen Einstellung zurück
ins Englische. Der Summer gibt einen einsekündigen
Piepton aus, um anzuzeigen, dass die Einstellung ins
Englische geändert wurde.
So wählen Sie eine Option aus:
1
Beim Scrollen durch die Einstellungen wird die gegenwärtige Einstellung für jede Auswahl
angezeigt.
2
Drücken Sie zum Auswählen der Option auf die Taste
.
Die gegenwärtige Einstellung für die Option blinkt, wenn sie ausgewählt wird.
3
Verwenden Sie die Taste
herzuschalten.
oder
4
Stellen Sie die neue Option durch erneutes einsekündiges Halten der Taste
Die Option hört auf zu blinken.
30
|
Betrieb
, um zwischen den verfügbaren Optionen hin- und
ein.
Ändern der Sprache
Die Sprachauswahl wird durch die Benutzereinstellungen gesteuert. Siehe Tabelle 7 Seite 37 für
Informationen über verfügbare Sprachen.
Funktionen der Display-Anzeige
Die USV stellt durch die Display-Anzeige auf der Vorderseite nützliche Informationen über die USV
selbst, den Ladestatus, Ereignisse, Messungen, Identifikation und Einstellungen bereit.
Startbildschirm
Während des Startens ist das Dell-Logo der Standardbildschirm. Dieser Startbildschirm wird fünf
Sekunden lang angezeigt und geht standardmäßig zum Bildschirm für die USV-Statusübersicht über.
Die Display-Anzeige kehrt automatisch zum Bildschirm für die USV-Statusübersicht zurück, wenn 15
Minuten lang keine Taste gedrückt und kein anderer Bildschirm von einem Benutzer gesperrt wurde.
Zur Menüauswahl gelangen Sie zurück, wenn Sie zum Bildschirm der Statusübersicht zurückkehren
und die Taste eine Sekunde lang drücken. Durch Auswählen des USV-Status aus der
Hauptmenüliste können Sie durch alle Menübildschirme für den USV-Status, einschließlich des
Bildschirms für die Statusübersicht, scrollen.
Gesperrter Bildschirm
Drücken Sie zum Sperren eines Bildschirms die Taste . Die gegenwärtige Ansicht bleibt gesperrt und
kehrt nach der Unterbrechung nicht automatisch zum Standardbildschirm zurück. Wenn der
Bildschirm gesperrt ist, wird auf dem Bildschirm für die USV-Statusübersicht links vom Statussymbol
das Bild eines Schlüssels angezeigt. Siehe Abbildung 20.
Durch Drücken einer beliebigen Taste kehrt die normale Tastenfunktion zurück, wird der Bildschirm
entsperrt und verschwindet das Sperrsymbol.
Abbildung 20. Ein gesperrter Bildschirm
Betrieb
|
31
Nur Bildschirme mit dynamischen Echtzeitdaten-Updates können gesperrt werden. Zu anwendbaren
Bildschirmen gehören der Bildschirm für die Statusübersicht, Messbildschirme, aktive Warnmeldungen
und der Bildschirm für den Batteriestatus.
USV-Status
Der USV-Status verfügt über getrennte Bildschirme für die folgenden Informationen:
S Statusübersicht, einschließlich Betriebsart und Last
S Hinweis- oder Warnmeldungsstatus, falls vorhanden
S Batteriestatus, einschließlich Status und Ladestand
Siehe Tabelle 4 für Beispiele der Bildschirme für die USV-Statusübersicht. Das Statussymbol in der
oberen rechten Ecke jedes Statusübersichtsbildschirms beinhaltet den USV-Status oder die
USV-Betriebsart.
Zu den grundlegenden Betriebsarten gehören:
S Normalmodus
S Batteriebetrieb
S Standby-Betrieb
Tabelle 4. Statusübersichtsbildschirme
Statusübersichtsbildschirm
Beschreibung
Kritische USV-Fehlfunktion
Die USV befindet sich im Fehlermodus. Das Statussymbol und der Hintergrund
blinken.
Batteriebetrieb
Das Statussymbol und der Hintergrund des Symbols blinken.
Beim Schalten in den Batteriebetrieb ertönt ein akustisches Warnsignal (0,5
Sekunden ein/4,5 Sekunden aus).
Bei Stromwiederkehr wechselt die USV in den Normalmodus, und die Batterie
wird geladen.
USV ist überlastet
Das Statussymbol und der Hintergrund des Symbols blinken.
32
|
Betrieb
Tabelle 4. Statusübersichtsbildschirme (Fortsetzung)
Statusübersichtsbildschirm
Beschreibung
Fehlerhafte Batterie erkannt oder Batterie nicht angeschlossen
Das Statussymbol und der Hintergrund des Symbols blinken zusammen mit dem
äußeren Rahmen des Batteriesymbols auf der Unterseite.
Allgemeine USV-Warnmeldungen aktiv
Das Statussymbol und der Hintergrund des Symbols blinken.
Batterieteststatus
Der Status, bei dem die USV einen Batterietest ausführt.
Normalmodus
Die USV wird mit Netzstrom im Normalmodus betrieben. Die USV überwacht
die Batterien und lädt diese je nach Bedarf auf. Zudem schützt sie Ihre Anlage
durch einen Spannungsfilter.
Standby-Betrieb
Wenn die USV abgeschaltet und in einer Steckdose eingesteckt bleibt, ist die
USV im Standby-Betrieb, und der Netzstrom versorgt die angeschlossene Anlage.
Die USV unterstützt die Last nicht, sondern ist bereit, die Last auf Befehl zu
übernehmen.
Die Hinweis- und Warnmeldungsbildschirme sind nur sichtbar, wenn die Hinweise oder
Warnmeldungen aktiv sind. Für jeden aktiven Hinweis/jede aktive Warnmeldung ist ein getrennter
Bildschirm vorgesehen. Wenn keine aktiven Hinweise oder Warnmeldungen vorhanden sind, erscheint
die Nachricht „Keine aktiven Warnmeldungen“ auf einem Bildschirm zwischen dem Bildschirm für die
USV-Statusübersicht und dem Batteriestatusbildschirm. Wenn mehrere Hinweise oder
Warnmeldungen vorhanden sind, scrollen Sie durch jeden Hinweis- oder Warnmeldungsbildschirm, um
zu dem ersten Batteriestatusbildschirm zu gelangen.
HINWEIS: Auf den Statusübersichtsbildschirmen werden keine Ereignisse angezeigt. Sie werden nur im
Ereignisprotokoll angezeigt.
Betrieb
|
33
Tabelle 5 beschreibt die verfügbaren Batteriestatusbildschirme. Es ist jeweils nur ein Batteriestatus
verfügbar.
Tabelle 5. Batteriestatusbildschirme
Batteriestatusbildschirm
Beschreibung
Batterieaufladung
Batterien werden im Konstantstrombetrieb geladen.
Notstrombatterie
Batterien werden im Konstantspannungsbetrieb geladen.
Batterieruhezustand
Batterien sind angeschlossen, werden aber nicht geladen oder entladen.
(Dies ist Teil des normalen Ladezyklus.)
Batterieentladung
Batterien entladen sich.
Batterie getrennt
Batterien sind nicht verfügbar, weil sie nicht angeschlossen sind.
Lader deaktiviert
Der Batterielader ist abgeschaltet. Sie können die Einstellung für das Aufladen im
Einstellungsmenü aktivieren (siehe Seite 39).
Ereignisprotokoll
Das Ereignisprotokoll kann bis zu 50 Ereignisse aufnehmen. Sie können, beginnend mit dem neuesten
Ereignis, durch die Ereignisbildschirme scrollen.
HINWEIS: Das Datumsformat hängt von der Sprachauswahl ab.
Die erste Reihe jedes Ereignisbildschirms enthält das Datum (MM/TT/JJJJ) und die Uhrzeit
(hh:mm:ss), an dem das Ereignis eintrat. Die zweite Reihe enthält den Ereignistyp und -code. Die
Ereignisbeschreibung beginnt in der dritten Reihe und kann bis zur vierten Reihe fortgesetzt werden.
Die untere rechte Ecke des Ereignisbildschirms zeigt zwei Zahlen an: Eine fortlaufende Zahl des
Ereignisses in dem Protokoll und danach die Gesamtanzahl von Ereignissen in dem Protokoll.
Wenn in dem Protokoll keine Ereignisse vorhanden sind, zeigt der Ereignisbildschirm „Keine Ereignisse
in Protokoll“ an.
Siehe „Übertragen des Ereignisprotokolls“ auf Seite 41.
34
|
Betrieb
Messdaten
Die Messdaten-Bildschirmansichten liefern nützliche Informationen über:
S Ausgangsleistung VA, Stromstärke, Leistungsfaktor, Spannung und Frequenz
S Eingangsspannung und Frequenz
S Batteriespannung und Ladezustand in Prozent
S Verbleibende Instant-Leistungsreserve in Watt
S Spitzenwerte Leistungsreserve in Watt (verbleibende Leistung in Watt, die bei Spitzenlast abgegeben
werden kann; Angabe umfasst Datum und Uhrzeit, zu der die Spitzenlast aufgetreten ist)
S Spitzenwerte Verbrauch in Watt (die Spitzenleistungsanforderung an die USV; Angabe umfasst
Datum und Urhrzeit, zu der die Spitzenlast aufgetreten ist)
S Aktueller Verbrauch in kWh (durchschnittliche an der USV anliegende Last in kWh der
vergangenen Stunde)
S Kumulativer Verbrauch in kWh (Gesamtverbrauch in kWh; Angabe umfasst Datum und Uhrzeit
des letzten Resets)
Betrieb
|
35
Kontrollbildschirme
Tabelle 6 beschreibt die verfügbaren Kontrollbildschirme.
Tabelle 6. Kontrollbildschirme
Kontrollbildschirme
Beschreibung
Batterietest
Batterietest programmieren: ja | Batterietest abbrechen: Nein
Startet einen manuellen Batterietest.
Siehe “Batterien testen” auf Seite 55.
Fehlerzustand zurücksetzen
Warnmeldungen zurücksetzen: ja | nein
Löscht manuell alle ausgelösten Warnmeldungen wie fehlerhafte Batterie erkannt
oder DC Bus OV/UV.
Falls auch eine Warnmeldung in Bezug auf eine fehlerhafte Batterie aktiv war,
den Batterieteststatus auf „Nicht getestet“ zurücksetzen.
Lastsegmente
Lastsegment 1: Ein | Aus
Lastsegment 2: Ein | Aus
Diese Ein/Aus-Befehle heben die Steuerungen für Lastsegment Ein/Aus auf, die
von den Einstellungen der automatischen Startverzögerung und automatisch bei
Batterie-abschaltung vorgenommen werden. Siehe “Konfiguration der
Lastsegmente” auf Seite 42.
Werkseitige Einstellungen
wiederherstellen
Werkseitige Einstellungen wiederherstellen: ja | nein
Nur im Standby-Betrieb verfügbar.
Wiederherstellen der werkseitigen Einstellungen:
S Setzt alle vom Benutzer konfigurierbaren EEPROM-Einstellungen zurück in
die werkseitigen Standardeinstellungen
S Setzt alle ausstehenden Ein/Aus-Befehle zurück
S Löscht das Ereignisprotokoll und setzt alle Zeitstempel zurück
S Setzt den Batterieteststatus zurück
S Initiiert den Selbstdiagnosetest
36
|
Betrieb
Identifikation
Die Identifikations-Bildschirmansichten zeigen folgende USV-Informationen an:
S Typ und Modellbezeichnung
S Teilenummer
S Seriennummer
S USV-Firmware
S Netzwerkmanagementkarten-Firmware
HINWEIS: Der Bildschirm der NMK-Firmware wird nur dann angezeigt, wenn die Netzwerkmanagementkarte
installiert ist. Siehe Dell Netzwerkmanagementkarte auf Seite 50.
Einstellungen
Nur verfügbare Optionen werden angezeigt.
Die Benutzereinstellungen sind standardmäßig nicht geschützt. Das Kennwort kann durch die
Benutzerkennworteinstellung aktiviert werden.
Tabelle 7 zeigt die Optionen an, die vom Benutzer geändert werden können.
Tabelle 7. Einstellungen
Beschreibung
Verfügbare Einstellungen
Standardeinstellung
Sprache ändern
[Englisch] [Französisch] [Deutsch] [Spanisch]
[Japanisch] [Vereinfachtes Chinesisch] [Russisch]
[Koreanisch] [Traditionelles Chinesisch]
Englisch
Benutzerkennwort
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Deaktiviert
Falls aktiviert, ist das Standardkennwort BENUTZER.
HINWEIS: Wenn Sie ein falsches Kennwort eingeben,
wird die Meldung “Falsches Kennwort” angezeigt.
Drücken Sie eine beliebige Taste, um zum
Kennwortbildschirm zurückzukehren, und versuchen Sie
es erneut.
Akustische Warnsignale
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Aktiviert
HINWEIS: Wenn Sie akustische Warnsignale
deaktivieren, wird diese Deaktivierung sofort wirksam
und bleibt
sogar nach einem Aus- und Wiedereinschalten
deaktiviert. Im Gegensatz dazu wird der Ton bei der
Stummschaltungsfunktion nur vorübergehend durch
Drücken auf eine beliebige Taste abgeschaltet, wird aber
wieder eingeschaltet, sobald eine neue Warnmeldung
ausgelöst wird.
Betrieb
|
37
Tabelle 7. Einstellungen (Fortsetzung)
Beschreibung
Verfügbare Einstellungen
Standardeinstellung
Datum und Uhrzeit einstellen
Monat, Tag, Jahr, Stunden, Minuten und Sekunden
einstellen
01/01/2009
Datum: MM/TT/JJJJ
12:00:00
Uhrzeit: hh:mm:ss
HINWEIS: Das Datumsformat hängt von der
Sprachauswahl ab.
HINWEIS: Es wird das 24-Stunden-Zeitfomat verwendet.
Steuerbefehle von der seriellen
Schnittstelle
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Aktiviert
Falls aktiviert, werden die Steuerbefehle durch die
serielle Schnittstelle, USB-Schnittstellen oder die
Optionskarte angenommen.
Falls deaktiviert, sind Konfiguration und
Laststeuerbefehle nur auf die LCD begrenzt.
Ausgangsspannung
[100 V] [110 V] [120 V] [Autosensor]
Autosensor
[200 V] [208 V]
[220 V] [230 V] [240 V]
Ausgangsfrequenz
[50Hz] [60Hz] [Autosensor]
Autosensor
Warnmeldeschwelle bei
Überlastung
[10%] [20%] [30%]...[100%]
100%
Bei 100 % erteilt die USV eine
Ausgangsüberlastungs-Warnmeldung bei Last > 100 %.
HINWEIS: Die Ausgangsüberlastungsschwelle 1 ist
standardmäßig auf 100 % eingestellt und kann durch das
LCD-Einstellungsmenü von 10 % bis 100 % in
10-%-Schritten konfiguriert werden. Auf diese Weise
können die Kunden gewarnt werden, bevor die USV ihre
Nennkapazitätsgrenzen erreicht.
Automatische Startverzögerung [Aus] [0s] [1s] [2s]...[32767s]
0s
Siehe „Konfiguration der Lastsegmente“ auf Seite 42.
Automatisch bei
Batterieabschaltung
38
|
Betrieb
[Aus] [0s] [1s] [2s]...[32767s]
Siehe „Konfiguration der Lastsegmente“ auf Seite 42.
Aus
Tabelle 7. Einstellungen (Fortsetzung)
Beschreibung
Verfügbare Einstellungen
Standardeinstellung
Batteriestart
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Aktiviert
HINWEIS: Der Batteriestart ist werkseitig deaktiviert und
bleibt deaktiviert, bis die USV mit Netzstrom versorgt
wird und in den Standby-Modus geht. Nachdem die
USV einmal mit Netzstrom gestartet wurde, wird die
Funktion Batteriestart automatisch aktiviert. Nachdem
dies vom Benutzer eingestellt wurde, bleibt die
Einstellung bestehen.
Batteriesparmodus
[Deaktiviert] [10 %] [20 %] [30 %]...[100 %]
Deaktiviert
Die USV-Ausgabe wird in fünf Minuten abgeschaltet,
wenn die USV mit Batterie arbeitet und sich die
Ausgangsleistung unterhalb des ausgewählten Pegels
befindet.
Verzögerung des Alarms
Batteriebetrieb
[0] [1s] [2s]...[99s]
0s
Warnmeldung Kabelfehler
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Für Gerätetypen
mit 208 V
deaktiviert; für alle
anderen aktiviert
Externen Batteriemodul
(EBM)
[0] [1]
0
Lader
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Die USV erteilt innerhalb der angegebenen Anzahl von
Sekunden, nachdem die USV beginnt die Batterien zu
entladen, den Hinweis „USV im Batteriebetrieb“.
Siehe „Konfiguration der USV für ein EBM“ auf Seite
45.
Aktiviert
Falls Aktiviert, laden sich die Batterien normal auf.
Falls Deaktiviert, ist der Batterielader abgeschaltet.
Batterieladung % für Neustart
[0%] [10%] [20%] [30%]...[100%]
0%
Im aktivierten Zustand wird ein automatischer Neustart
ausgeführt, wenn der Batterieladestatus den
ausgewählten Pegel erreicht. Falls die Einstellung auf 0
steht, ist die Funktion deaktiviert.
Alarm bei niedriger
Batteriespannung
[Sofort] [2 min] [3 min] [5 min]
3 Min.
Wenn Sie einen Wert auswählen, wird der Alarm bei
niedriger Batteriespannung ausgelöst, wenn (ungefähr)
die eingestellte Sicherungszeit in den Batterien
verbleibt.
Betrieb
|
39
Tabelle 7. Einstellungen (Fortsetzung)
Beschreibung
Verfügbare Einstellungen
Standardeinstellung
Automatische Batterietests
[Aktiviert] [Deaktiviert]
Aktiviert
Siehe „Ausführen von automatischen Batterietests“ auf
Seite 46.
Spitzenverbrauch Watt
Zurücksetzen
[Nein] [Ja]
Nein
Falls Nein, wird keine Maßnahme ergriffen.
Falls Ja, wird der Wert für Spitzenverbrauch Watt
gelöscht, und das Datum und der Zeitstempel für
diese Statistik werden auf das gegenwärtige Datum
und Uhrzeit eingestellt.
Gesamtverbrauch kWh
Zurücksetzen
[Nein] [Ja]
Nein
Falls Nein, wird keine Maßnahme ergriffen.
Falls Ja, wird der Wert für Gesamtverbrauch kWh
gelöscht, und das Datum und der Zeitstempel für
diese Statistik werden auf das gegenwärtige Datum
und Uhrzeit eingestellt.
Spitzenwerte Leistungsreserve
Watt Zurücksetzen
[Nein] [Ja]
Nein
Falls Nein, wird keine Maßnahme ergriffen.
Falls Ja, wird der Wert für Spitzenwerte
Leistungsreserve Watt gelöscht, und das Datum und der
Zeitstempel für diese Statistik werden auf das
gegenwärtige Datum und Uhrzeit eingestellt.
Ereignisprotokoll löschen
Die Zahl nach „Gesamtereignisse“ gibt an,
wie viele Ereignisse derzeit in dem Protokoll
gespeichert sind. Drücken Sie die Taste
eine Sekunde lang, um den Ereigniszähler
auf Null zurückzusetzen und das Protokoll
zu löschen.
–
LCD-Kontrast
[-5], [-4], [-3], [-2], [-1], [+0], [+1], [+2], [+3], [+4],
[+5]
[+0]
Der LCD-Kontrast ist verstellbar, wobei der gültige
Bereich bei -5 bis +5 liegt. Dieser Bereich deckt die
maximale Kontrasteinstellung für den Hintergrund
mit dem Text auf der Anzeige des Bedienfelds ab.
40
|
Betrieb
Abrufen des Ereignisprotokolls
So rufen Sie das Ereignisprotokoll über das Display ab:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Ereignis protokollmenü herunter.
2
Drücken Sie die Taste
3
Gehen Sie durch die aufgeführten Ereignisse, Mitteilungen und Alarme, indem Sie die Taste
bzw. verwenden.
4
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zum Hauptmenü zurückzukehren. Das
Ereignisprotokoll wird angezeigt.
5
Drücken Sie die Taste
, um die Ereignisprotokollliste zu öffnen.
. Der USV-Statusbildschirm wird angezeigt.
Verhalten bei Überlastung
Siehe Tabelle 8 für eine Erläuterung darüber, wie die USV auf einen Überlastungszustand reagiert.
Tabelle 8. Verhalten bei Überlastung
Schweregrad
der Überlastung
Lastschwelle
Bei Netzstrom
Im Batteriebetrieb
Stufe 1
100% bis 101%
Nur Überlastungsalarm und
Unterstützungslast auf
unbestimmte Zeit
Nur Überlastungsalarm,
Unterstützungslast, bis Herunterfahrstufe
aufgrund des niedrigen Batteriestandes
erreicht wird
Stufe 2
102% bis 110%
Übertragung in den
Fehlermodus in 2 Minuten
(±1 Sek)
Übertragung in den Fehlermodus
in 12 Sekunden (±1 Sek) oder bis
Herunterfahrstufe aufgrund des
niedrigen Batteriestandes erreicht wurde
Stufe 3
> 110%
Wechseln in den Fehlermodus
in 300 ms bis 1 Sek
Wechseln in den Fehlermodus in 300 ms
bis 1 Sek
Betrieb
|
41
Konfigurieren von Lastsegmenten
Lastsegmente sind Sätze von Ausgangssteckdosen, die durch die Dell USV Management Software, die
Dell Netzwerkmanagementkarte oder durch die LCD-Anzeige gesteuert werden können und eine
ordnungsgemäßes Herunterfahren und einen ordnungsgemäßen Start Ihrer Anlage ermöglichen.
Beispielsweise können Sie während eines Stromausfalls wichtige Geräte der Anlage in Betrieb lassen,
während andere ausgeschaltet werden. Dieses Leistungsmerkmal gestattet Ihnen, Batteriestrom zu
sparen.
Jeder Gerätetyp Dell Tower besitzt zwei konfigurierbare Lastsegmente. Siehe „Identifizierung der
rückwärtigen USV-Anschlussleiste“ auf Seite 13 für die Lastsegmentstellen.
Zu Einzelheiten bezüglich der Steuerung der Lastsegmente mithilfe der Energieverwaltungssoftware
wird auf das Handbuch der Energieverwaltungssoftware verwiesen siehe (Software CD oder
www.dell.com für die neuesten Informationen).
Steuern von Lastsegmenten über das Display
So steuern Sie die Lastsegmente über das Display:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen, und
scrollen Sie zum Steuermenü mithilfe der Taste herunter.
2
Drücken Sie die Taste
3
Verwenden Sie die Taste
4
Drücken Sie die Taste
, um in das Steuermenü zu gelangen.
, um zu den Lastsegmenten zu scrollen.
.
Die gegenwärtige Einstellung für die Option blinkt, wenn sie ausgewählt wird.
5
Wählen Sie das gewünschte Lastsegment durch Verwenden der Tasten
6
Stellen Sie das gewünschte Lastsegment mithilfe der Taste
7
Drücken Sie die Taste
8
Stellen Sie das andere Lastsegment ein, sofern zutreffend.
42
|
Betrieb
zur Bestätigung eine Sekunde lang.
und
auf EIN oder AUS.
aus.
Konfigurieren der automatischen Startverzögerung
Sie können das Lastsegment so konfigurieren, dass es sich nach Rückkehr des Netzstroms automatisch
einschaltet, wenn es durch eine der folgenden Optionen abgeschaltet wurde:
S
S
S
S
Die Taste
Einem externen Befehl mit automatischer Neustartoption
Batterie im Spannungszustand
Befehl Automatisch bei Batterieabschaltung
Sie können die Neustartverzögerungszeit für jedes Lastsegment bestimmen: Wählen Sie null Sekunden
(0s ist der Standardwert), um sofort neu zu starten. Wählen Sie 1-32767 Sekunden, um die angegebene
Zeit zu verzögern, oder wählen Sie Aus.
So stellen Sie die Neustartverzögerungszeiten für jedes Lastsegment ein:
1
Drücken Sie die Taste
Sie mithilfe der Taste
eine Sekunde lang, um zur Hauptmenüauswahl zu gehen, und scrollen
zum Einstellungsmenü herunter.
2
Drücken Sie die Taste
, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
3
Verwenden Sie die Taste
drücken Sie die Taste .
um zur Option Automatische Startverzögerung zu scrollen und
Die gegenwärtige Einstellung für die Option blinkt, wenn sie ausgewählt wird.
4
Stellen Sie die Neustartverzögerung für ein Ladesegment durch Verwenden der Taste
ein.
5
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
6
Stellen Sie die Neustartverzögerung gegebenenfalls für das andere Lastsegment ein.
7
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
und
.
.
HINWEIS: Die über das Menü „Steuerung” ausgegebenen Ein-/Aus-Befehle für Lastsegmente setzen die
Benutzereinstellungen für Lastsegmente außer Kraft.
HINWEIS: Eine einzige Lastsegmentverzögerung gilt für beide Ausgänge. Allerdings ist eine zusätzliche
integrierte einsekündige Verzögerung zwischen dem Schließen von Segment 1 und 2 vorhanden. Die
Verzögerung ist immer vorhanden, wenn ein Ein-Befehl für beide Segmente gleichzeitig ausgegeben wird.
Betrieb
|
43
Konfigurieren von Automatisch bei Batterieabschaltung
Wenn auf Aus (Standard), schaltet sich das Lastsegment nur aus, wenn manuell mithilfe der Taste
einem externen Befehl oder über das Display (Kontrolle > Lastsegmente) angewiesen.
,
Falls die Einstellung auf null Sekunden (0s) steht, schaltet sich das Lastsegment automatisch ab, wenn
sich der Status USV im Batteriebetrieb aktiviert.
Wenn Sie einen Wert wählen, schaltet sich das Lastsegment nach der ausgewählten Verzögerung
automatisch ab, während sich die USV im Batteriebetrieb befindet. Jedoch wird die Abschaltung
abgebrochen, wenn der Netzstrom zurückkehrt, bevor die Verzögerung abgelaufen ist.
Zum Einstellen der Abschaltungszeiten für jedes Lastsegment:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Einstellungsmenü herunter.
2
Drücken Sie die Taste
3
Verwenden Sie die Taste , um zur Option Automatisch bei Herunterfahrstufe zu scrollen und
drücken Sie die Taste .
, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
Die Optionen werden angezeigt und die gegenwärtigen Einstellungen blinken, wenn sie
ausgewählt sind.
4
Stellen Sie die Herunterfahrverzögerung für ein Ladesegment durch Verwenden der Taste
ein.
5
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
6
Stellen Sie die Abschaltverzögerung gegebenenfalls für das andere Lastsegment ein.
7
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
44
|
Betrieb
.
.
und
Konfigurieren der Batterieeinstellungen
Konfigurieren Sie die USV-Einstellungen für ein installiertes EBM und konfigurieren Sie die
automatische Neustartkonfiguration, und ob die automatischen Batterietests ausgeführt werden sollen.
Konfigurieren der USV für EBM
Wenn die USV nicht für das EBM konfiguriert ist, meldet die USV weniger verbleibende Batteriezeit
auf der Vorderseite der USV und an jede Fernsoftware. Möglicherweise wird vorzeitig eine
Abschaltwarnung angezeigt. Konfigurieren Sie die USV für das EBM zur Gewährleistung der maximalen
Batterielaufzeit bei Verwendung der Energieverwaltungssoftware:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Einstellungsmenü herunter.
2
Drücken Sie die Taste
3
Verwenden Sie die Taste
die Taste .
, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
, um zur Option Externen Batteriemodul zu scrollen und drücken Sie
Der Batteriezahlenwert beginnt zu blinken.
4
Stellen Sie den Batteriezahlenwert mithilfe der Taste
und
ein.
Konfiguration
Einstellung
Nur USV(interne Batterien)
0 (Standard)
USV + 1 EBM
1
HINWEIS: Die Laufzeit wird basierend auf den vorhandenen Laststufen und der Tatsache, ob ein EBM
konfiguriert ist, automatisch eingestellt.
5
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
.
Betrieb
|
45
Ausführen der automatischen Batterietests
Der automatische Entladungstest, der standardmäßig aktiviert ist, läuft während des Übergangs vom
Notstrom- zum Ruhemodus ab. Nach Vollendung des Tests startet der Ladezyklus erneut, um die
Batterien vollständig aufzuladen, und geht dann normal in den Ruhemodus über. Der automatische
Test läuft ungefähr einmal alle drei Monate ab und wird nicht vor Ablauf drei weiterer Notstrom- und
Ruhemodusübergänge ausgeführt. Sollte ein manueller Batterietest erforderlich sein, wird der
automatische Batterietest-Timer so zurückgesetzt, dass er in den nächsten drei Monaten nicht
ausgeführt wird.
Zum Ausführen eines automatischen Batterietests:
S Die Einstellung für Automatische Batterietests muss für die Ausführung von automatischen
Batterietests aktiviert sein. (Siehe den folgenden Abschnitt „Konfigurieren automatischer
Batterietests.“)
S Die Batterien müssen vollständig aufgeladen sein.
S Die USV muss sich im Normalmodus befinden, und es dürfen keine Warnmeldungen aktiv sein.
S Die Last muss höher als 10 % sein.
Konfigurieren der automatischen Batterietests
So konfigurieren Sie automatische Batterietests:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Einstellungsmenü herunter.
2
Drücken Sie die Taste
3
Verwenden Sie die Taste
Sie die Taste .
, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
, um zur Option Automatischer Batterietest zu scrollen und drücken
Die Option beginnt zu blinken.
4
Wählen Sie mithilfe der Tasten
deaktivieren möchten.
5
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
46
|
Betrieb
und
, ob Sie den automatischen Batterietest aktivieren oder
.
Konfigurieren des automatischen Neustarts
Die USV wird automatisch neu gestartet, wenn der Netzstrom zurückkehrt, nachdem die Ausgabe
aufgrund leerer Batterien, nach einem Eingangssignals zum Herunterfahren oder nach dem Befehls zur
automatischen Abschaltung ausgeschaltet war.
Sie können einstellen, wie lange das Gerät nach Rückkehr des Netzstroms warten soll, bevor das
Lastsegment neu gestartet wird. Verwenden Sie hierzu die Einstellung „Automatic Start
Delay“(Wartezeit bei automatischem Start). Sie können den Neustart der USV auch so konfigurieren,
dass sich dieser nach dem Batterieladestatus richtet. Verwenden Sie hierzu die Einstellung „Neustart bei
% Batterieladung“.
Betrieb
|
47
Zusätzliche USV-Funktionen
5
In diesem Kapitel:
S
S
S
S
Kommunikationsschnittstellen (RS-232 und USB)
Dell Netzwerkmanagementkarte
Netzwerk-Transientenschutz
Dell USV Management Software
RS-232- und USB-Kommunikationsschnittstellen
Um die Kommunikation zwischen der USV und einem Computer herzustellen, schließen Sie
IhrenComputer mithilfe eines geeigneten Datenkabels (RS-232-Kabel, nicht im Lieferumfang) an eine
der Kommunikationsschnittstellen der USV an. Siehe „Identifizierung der hinteren Bedienfelder der
USV“ auf Seite 13 für die Positionen der Kommunikationsschnittstellen.
Wenn das Verbindungskabel angeschlossen ist, kann die Software für Stromüberwachung mit der USV
Daten austauschen. Die Software ruft bei der USV detaillierte Angaben zum Status der
Stromversorgungsumgebung ab. Für den Fall, dass eine Notstromversorgung erforderlich wird, löst die
Software das sofortige Speichern sämtlicher Daten und ein ordnungsgemäßes Abschalten der Anlage
aus.
Die Belegung der Kabelanschlussstifte für die RS-232-Kommunikationsschnittstelle ist in Abbildung 21
angegeben, und die Funktionen der Anschlussstifte sind in Tabelle 9 beschrieben.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Abbildung 21. RS-232-Kommunikationsschnittstelle (DB-9-Stecker)
48
|
Zusätzliche USV-Funktionen
Tabelle 9. RS-232 Stiftbelegung der Kommunikationsschnittstelle
Stift
Signalbezeich­
nung
1
Funktion
Anweisung der USV
Unbenutzt
–
2
Tx
Übertragung an ein externes Gerät
AUS
3
Rx
Empfang von einem externen Gerät
In
Unbenutzt
–
Signal bekannt (mit dem Gehäuse ver­
bunden)
–
6
Unbenutzt
–
7
Unbenutzt
–
8
Unbenutzt
–
9
Unbenutzt
–
4
5
GND
*Unbenutzte Stifte müssen bei allen Gerätetypen frei gelassen werden.
Zusätzliche USV-Funktionen
|
49
Dell Netzwerkmanagementkarte (Optional)
Die Dell Tower-USV besitzt einen verfügbaren Kommunikationsschacht, der die optionale Dell
Netzwerkmanagementkarte unterstützt. Siehe Abbildung 22 für die Anordnung des
Kommunikationsschachtes.
Das Herunterfahren der USV vor dem Installieren einer Kommunikationskarte ist nicht erforderlich.
1
Entfernen Sie die Abdeckung des Einschubfaches, die mit zwei Schrauben befestigt ist. Bewahren
Sie die Schrauben auf.
2
Führen Sie die Kommunikationskarte in das Fach ein.
3
Befestigen Sie die Karte mit beiden Schrauben.
Abbildung 22. Dell Netzwerkmanagementkarte
Einzelheiten zur Deaktivierung der Steuerbefehle der Dell Netzwerkmanagementkarte finden Sie unter
den Steuerbefehlen der Serienanschlusseinstellung auf Seite 38.
Entnehmen Sie der Dell Netzwerkmanagementkarte Benutzerhandbuch weitere Informationen.
50
|
Zusätzliche USV-Funktionen
Netzwerk-Transientenschutz
Der Netzwerk-Transientenschutz in Abbildung 23 befindet sich auf der Rückseite und hat Buchsen mit
der Bezeichnung IN und OUT. Diese Vorrichtung nimmt einen einfachen RJ‐45 (10BaseT)
Netzwerkstecker auf.
HINWEIS: NIEMALS ein Telefon- oder Fax-/Modemgerät (RJ-11) an die USV anschließen.
1
Verbinden Sie den Eingangsstecker des Gerätes, das geschützt werden soll, mit der Buchse mit der
Bezeichnung IN.
2
Verbinden Sie das Netzwerkkabel mit der Buchse mit der Bezeichnung OUT.
AUS
AUS
In
In
1920/1500 W
500 - 1000 W
Abbildung 23. Netzwerk-Transientenschutz
Dell USV Management Software
Jede Dell Tower USVwird mit Dell USV Management Software geliefert.
Dell USV Management Software bietet aktuelle Grafiken der USV-Leistungs- und -Systemdaten und
des Leistungsflusses. Dort finden Sie auch eine vollständige Aufzeichnung sämtlicher kritischer
Spannungsversorgungsereignisse, und Sie werden über wichtige Informationen zur USVoder zur
Spannungsversorgung benachrichtigt. Im Falle eines Stromausfalls und wenn der Batteriestand der Dell
Tower-USV niedrig ist, kann die Softwaredas Computersystem automatisch herunterfahren, um Ihre
Daten zur schützen, bevor das Abschalten der USV erfolgt.
Einzelheiten zur Deaktivierung der Steuerungsbefehle der Software finden Sie in der
Benutzereinstellung für die Steuerbefehle in der Einstellung Serienanschluss auf Seite 38.
Zusätzliche USV-Funktionen
|
51
USV-Wartung
6
In diesem Kapitel:
S
S
S
S
S
Pflege der USV und der Batterien
Transport der USV
Lagerung der USV und der Batterien
Batterien testen
Aktualisieren der USV-Firmware
Pflege von USV und Batterien
Die wichtigste vorbeugende Wartungsmaßnahme ist, den Bereich um die USV-Einheit sauber und
staubfrei zu halten. Reinigen Sie bei hohem Staubaufkommen die USV außen mit einem Staubsauger,
wenn die Luft sehr staubhaltig ist.
Zur Erzielung einer optimalen Lebensdauer der Batterien sollte eine Umgebungstemperatur von
25°C (77°F) für die USV eingehalten werden.
HINWEIS: Die Batterien in der USV sind für eine Lebensdauer von 3 - 5 Jahren ausgelegt. Die Länge der
Lebensdauer richtet sich nach der Häufigkeit der Nutzung und der Umgebungstemperatur. Batterien, die über
die erwartete Lebensdauer hinaus verwendet werden, haben in der Regel stark verkürzte Überbrückungszeiten.
Tauschen Sie die Batterien mindestens nach 5 Jahren aus, damit die Einheiten stets mit größtmöglicher
Effizienz betrieben werden.
52
|
USV-Wartung
Transportieren der USV
HINWEIS: Die internen USV-Batterien MÜSSEN vor dem Transport abgeklemmt werden.
ACHTUNG: Die folgende Vorgehensweise sollte von Personal mit Kenntnissen über Batterien und die
erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt oder beaufsichtigt werden. Nicht ausreichend
geschultem Personal ist der Zugang zu den Batterien zu verwehren.
Wenn die USV transportiert werden muss, müssen die Batterien abgeklemmt (aber nicht entfernt)
werden, bevor die Einheit transportiert wird:
1
Überprüfen Sie, ob die USV ausgeschaltet und das Kabel aus der Steckdose gezogen ist.
2
Frontblende der USV entfernen (siehe Abbildung 24:
DrückenSie auf die beiden Abdeckungslaschen, um die vordere Abdeckung zu lösen, und
ziehenSie diese hoch.
Abbildung 24. Abnehmen der vorderen Abdeckung der USV
USV-Wartung
|
53
Lösen Sie die Rändelschraube auf der metallenen Batterieabdeckung und entfernen Sie die
Abdeckung (siehe Abbildung 25).
3
Abbildung 25. Abnehmen der Batterieabdeckung
Den Anschluss der inneren Batterie abklemmen (siehe Abbildung 26).
4
Abbildung 26. Trennen der Anschlüsse der internen Batterie
SetzenSie die die Batterieabdeckung aus Metall wieder ein.
5
Drehen Sie die Schraube mit einem Drehmoment von 0,7 N·m (6,2 lb in) wieder ein.
Bringen Sie die Frontblende der USV wieder an.
6
54
|
USV-Wartung
Lagern der USV und Batterien
Wenn Sie die USV längere Zeit lagern, laden Sie die Batterien im Abstand von 6 Monaten wieder auf,
indem Sie die USV an eine Netzsteckdose anschließen. Die Batterien laden eine Kapazität von 90% in
ungefähr 4 Stunden (8 Stunden bei Gerätetypen mit 500 W). Es wird jedoch empfohlen, die Batterien
nach längerer Lagerzeit für etwa 48 Stunden aufzuladen.
Überprüfen Sie das Batterieaufladedatum auf dem Etikett des Versandkartons. Setzen Sie die USV
nicht ein, wenn das Datum verstrichen ist und die Batterien nie neu aufgeladen wurden. Wenden Sie
sich an Ihren Kundendienst.
Zeitpunkt des Austauschs der Batterien
Wenn der Bildschirm Statusüberblick das USV-Fehlersymbol mit der Warnmeldung „Batteriewartung“
anzeigt und stetig der Alarmton zu hören ist, müssen die Batterien ggf. ausgetauscht werden. Wenden
Sie sich an Ihren Kundendienst, um neue Batterien zu bestellen.
HINWEIS: Mit der Option „Anwenderseitig austauschbare Batterie“ kann die USV­Batterie einfach und ohne
die USV abschalten oder die Last trennen zu müssen, ausgetauscht werden.
Batterien testen
So führen Sie einen Batterietest aus:
S Die Batterien müssen vollständig aufgeladen sein.
S Die USV muss sich im Normalmodus befinden, und es dürfen keine Warnmeldungen aktiv sein.
S Die Last muss höher als 10 % sein.
Zum Batterietest:
1
Schließen Sie die USV mindestens 48 Stunden an einer Steckdose an, um die Batterien
aufzuladen.
2
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Steuermenü herunter.
3
Drücken Sie die Taste
4
Verwenden Sie die Taste
5
Drücken Sie die Taste
, um in das Steuermenü zu gelangen.
, um zur Option Batterietest zu scrollen.
, um den Batterietest zu starten.
Während des Batterietests geht die USV in den Batteriemodus und entlädt die Batterien auf 25 %
der ursprünglich angenommen Laufzeit. Auf dem vorderen Bedienfeld wird die Meldung
„Batterietest wird ausgeführt“ zusammen mit dem prozentualen Fortschritt des Tests angezeigt.
Die Ergebnisse werden nach Abschluss auf dem vorderen Bedienfeld angezeigt.
USV-Wartung
|
55
Aktualisieren der USV-Firmware
Um die USV-Firmware mit den neuesten Verbesserungen und Vorteilen auf dem neuesten Stand zu
halten, erhalten Sie auf www.dell.com Updates. Sie können die neuesteFirmware-Version und
die Installationsanleitung herunterladen.
56
|
USV-Wartung
7
Technische Daten
In diesem Kapitel werden die folgenden technischen Daten aufgeführt:
S
S
S
S
S
S
Liste der Gerätetypen
Abmessungen und Gewichte
Elektrische Ein- und Ausgänge
Die Umwelt und Sicherheit betreffende Angaben
Batterie
USV-Blockdiagramm
Tabelle 10. Liste der Gerätetypen
USV-Typen
Gerätetypen mit 100/120 V
Gerätetypen mit 230 V
500 T LV (H900N), 500 W
500 T HV (J715N), 500 W
1000 T LV (K788N), 1000 W
1000 T HV (H914N), 1000 W
1920 T LV (J716N), 1920 W
(1500 W bei 100 V)
1920 T HV (K789N), 1920 W
1000 T EBM (K806N), 36 Vdc
Externen Batteriemodul
(EBM)
1920 T EBM (H965N), 72 Vdc
Tabelle 11. Abmessungen und Gewichte
Abmessungen
(B H T)
USV-Typen
EBM
500 W: 170,0 216,0 393,0 mm
(6,7” 8,5” 15,5”)
1000 W: 170,0 250,0 450,0 mm
(6,7” 9,8” 17,7”)
1000 W: 170,0 250,0 450,0 mm
(6,7” 9,8” 17,7”)
1920 W: 226,0 274,5 500,0 mm
(8,9” 10,8” 19,7”)
1920/1500 W: 226,0 274,5 500,0 mm
(8,9” 10,8” 19,7”)
Gewichte
500 W: 11,6 kg
1000 W: 23,1 kg
1000 W: 18,3 kg
1920 W: 42,5 kg
1920/1500 W: 30,5 kg
Technische Daten
|
57
Tabelle 12. Elektrischer Eingang
Nennspannung
Spannungsbereich
Gerätetypen mit 100/120 V
Gerätetypen mit 230 V
100/120 V
230 V
84-150V Autosensor
160-286 V Autosensor
50/60 Hz Autosensor ±3 Hz
Nennfrequenz
Leistungsvermögen
(regulärer Modus)
>95 %
Geräuschfilterung
Vollzeit EMI/RFI-Filterung
500 W, 1000 W: IEC 320-C14
Eingangs stecker, 15A
Verbindungen
500 W, 1000 W, 1920 W:
IEC 320-C14 Eingangsstecker, 10A
1920/1500 W: IEC 320-C20 Eingangssteck­
er, 20A
Tabelle 13. elektrischer Ausgang
Gerätetypen mit 100/120 V
Gerätetypen mit 230 V
500 W
Leistungsstufen
(bezogen auf
Nenneingänge)
1000 W
1920 W (1500 W bei 100 V)
100V: 92-108V
Regelung
(Normaler Modus)
220V: 198-243V
110V: 100-121V
230V: 208-253V
120V: 106-132V
240 V: 216-264V
Gleicher wie Leitungsmodus
Regulierung
(Batteriemodus),
Nennspannung ±5%
Sinuskurve
Spannungswellenform
Ausgangssteckdosen
500 W:
(4) 5-15 R; 15 A
(2) 5-15 R; 15 A
500 W: (4) IEC 320-C13, 15/10 A
(2) IEC 320-C13, 15/10 A
1000 W:
(6) 5-15 R; 15 A
(2) 5-15 R; 15 A
1000 W: (6) IEC 320-C13, 15/10 A
(2) IEC 320-C13, 15/10 A
1920/1500 W: (8) 5-15/5-20 R; 10 A
(2) 5-15/5-20 R; 10 A
58
|
Technische Daten
1920 W: (8) IEC 320-C13, 10 A
(2) IEC 320-C13, 10 A
Tabelle 14. Umgebungsdaten und Sicherheitsnormen
Gerätetypen mit 100/120 V
Betriebstemperatur
Gerätetypen mit 230 V
Bis zu 1 500 Meter 0 °C bis 40 °C
über 1 500 Meter: 0° bis 35 °C
-15°C bis 60°C
Transport- und
Lagertemperatur
Relative Feuchtigkeit
0–95 % nicht kondensierend
Betriebshöhe
Bis zu 3,048 Meter über NN
Schallpegel
Normalmodus: In der Regel unter 40 dBA
Batteriemodus: In der Regel unter 50 dBA
Ventilatorgeschwindigkeit
Aus: wenn die USV sich im Standby-Modus befindet oder keine Belastung vorliegt
Niedrige Geschwindigkeit: bei einer Belastung von < 80 %
Hochgeschwindigkeit: bei einer Belastung von > 80 % oder bei USV im
Batteriemodus
Überspannungsschutz
ANSI/IEEE C62.41; 2002 Kategorie B
Betriebssicherheit
UL 1778 4. Edition;
CSA C22.2, Nr. 107.3
UL 1778 4. Edition;
CSA C22.2, Nr. 107.3;
IEC/EN 62040-1-1; IEC/EN 60950-1
Kennzeichen
UL, cUL, NOM/NYCE
UL, cUL, CE, GS, GOST, BSMI,
S-MARK, KC, CQC, NRCS, SIRIM
FCC, VCCI, ICES-003, BSMI
CE, BSMI, CQC, C-tick
EMV
Technische Daten
|
59
Tabelle 15. Batterie
500 W: (2) 12 V, 7 Ah Interne Batterien (nicht EBM)
Konfiguration
1000 W: (3) 12 V, 9 Ah Interne Batterien; (6) 12 V, 9 Ah EBM
1920/1500 W: (6) 12 V, 9 Ah Interne Batterien; (12) 12 V, 9 Ah EBM
500 W: 24 Vdc intern
Spannung
1000 W: 36 Vdc intern, 36 Vdc EBM
1920/1500 W: 72 Vdc intern, 72 Vdc EBM
500 W Interne Batterie:
(2) 40A-Sicherungen
Sicherungen
1000 W, 1920 W EBM:
(4) 30A-Sicherungen
1000 W, 1920/1500 W Interne Batteri­
en: (2) 30A-Sicherungen
Abgedichtet, wartungsfrei, ventilgesteuert, Bleibatterie
Typ
Interne Batterien: ungefähr 4 Stunden auf 90 % (8 Stunden bei Gerätetypen mit
500 W) verwendbare Kapazität bei Nominalleitung und keiner zusätzlichen
Stromversorgungslast
Ladung
EBM: ungefähr 12 Stunden bei 90 % bei einer Entladung von 50 % Bemessungslast
Erweiterte Überwachung für schnellere Fehlererkennung und Warnung
Überwachung
Interne Batterien: 5 Minuten bei voller Ladung / 14 Minuten bei halber Ladung
Batterielaufzeiten
USV mit einer EBM: 19 Minuten bei voller Ladung / 45 Minuten bei halber Ladung
*Bei den Batterielaufzeiten handelt es sich um ungefähre Werte, die von der Lastkonfiguration und der
Batterieladung abhängen.
EingangsFilter
AVR
AusgangsFilter
Lader
Batterie
DC/DC
Wandler
Abbildung 27. Leitungsinteraktives USV-Blockdiagramm
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Technische Daten
DC/AC
Wechselrichter
8
Fehlerbehebung
Die Dell Tower-USV wurde für einen dauerhaften und automatischen Betrieb konzipiert, und erstellt
Warnmeldungen, um Sie auf jegliche Betriebsprobleme hinzuweisen. Normalerweise bedeuten die auf
demBedienfeld angezeigten Warnmeldungen nicht, dass die Ausgangsspannung betroffen ist. Es
handelt sich vielmehr um vorbeugende Meldungen, die den Benutzer auf ein Problem aufmerksam
machen sollen. Aktive Warnmeldungen und aktive Mitteilungen werden von einem hörbaren Summer
unterstrichen.
Zugriff auf Warn- und Statusmeldungen
Das Bedienfeld liefert Informationen zur Problembehebung aus zwei Hauptmenüs.
S USV-Statusmenü: Zugriff auf alle aktiven Warnmeldungen
S Ereignisprotokoll-Menü Zugriff auf die letzten 50 Ereignisse, die aktive und abgeschlossene
Warnmeldungen enthalten können.
USV-Statusmenü
Vom USV-Statusmenü können Sie auf die folgenden Bildschirme mit Fehlerbehebungsinformation
zugreifen:
S Bildschirm Statusüberblick: Der Bildschirm Statusüberblick liefert Informationen über Modus und
Belastung. Wenn eine wichtige Warnmeldung auftritt, wechselt der Statusüberblick-Bildschirm
seinen normalerweisen weißen Text auf blauem Hintergrund zu dunkelgelbem Text auf gelbem
Hintergrund.
S Hinweis- oder Warnmeldungsbildschirme: Für jede aktive Meldung oder Warnmeldung wird ein
separater Bildschirm angezeigt. Wenn keine aktiven Alarme oder Mitteilungen vorliegen, zeigt die
Anzeige „Keine aktiven Warnmeldungen“ an.
S Bildschirm Batteriestatus: Der Batteriestatus-Bildschirm zeigt den Batterielademodus, den Anteil
der Batterieladung und die Laufzeit mit dem derzeitigen Ladungsniveau an.
HINWEIS: Wenn ein Alarm aktiv ist zeigt das Bedienfeld automatisch einen aktiven Alarmbildschirm an, es sei
denn, der Benutzer hat die Bildschirmsperre aktiviert.
Fehlerbehebung
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Für den Zugriff auf die Fehlerbehebungsinformation mithilfe des USV-Statusmenüs:
1
Drücken Sie die Taste
eine Sekunde lang, um zur Hauptmenüauswahl zu gelangen.
2
Drücken Sie die Taste
, um das USV-Statusmenü zu öffnen.
3
Drücken Sie die Taste
, um den USV-Statusüberblick-Bildschirm zu öffnen.
Der USV-Statusüberblick-Bildschirm liefert Ladeinformation. Das Statussymbol zeigt den
USV-Betriebsmodus an (vgl. Tabelle 4 auf Seite 32).
4
Verwenden Sie die Taste , um durch die aktiven Bildschirme für Mitteilungen und
Warnmeldungen zu scrollen.
5
Nach Durchlaufen aller Warnmeldungen auf die Taste
Batteriestatus zu gelangen.
drücken, um auf den Bildschirm
Ereignisprotokoll-Menü
Vom Ereignisprotokoll-Menü können Sie auf die letzten 50 Ereignisse zugreifen. Dieses enthält
Ereignisse, Hinweise und Warnmeldungen, sortiert von neu nach alt.
Ereignisse sind geräuschlose Zustände, die im Ereignisprotokoll als Statusinformationen aufgezeichnet
werden, beispielsweise „Uhr wurde eingestellt“. Ereignisse erfordern keine Reaktion.
Hinweise und Warnmeldungen sind Aufzeichnungen von aufgetretenen Ereignissen und darüber, wann
diese, wenn anwendbar, gelöscht wurden.
S Hinweise, einschließlich der aktiven Hinweise, werden im Ereignisprotokoll aufgezeichnet. Aktive
Hinweise, wie z.B. „USV im Batteriebetrieb“ werden mit einem unterbrochenen Piepton
angekündigt. Hinweise erfordern normalerweise keine Reaktion.
S Warnmeldungen, einschließlich der aktiven Warnmeldungen, werden im Ereignisprotokoll
aufgezeichnet. Aktive Warnmeldungen werden von einem unterbrochenen Piepton angekündigt.
Beispiele sind „Ausgang überlastet“ und „Kühlkörper-Übertemperatur“. Aktive Warnmeldungen
erfordern eine Reaktion.
Das Menü mit dem Hauptstatus wird standardmäßig angezeigt. Für den Zugriff auf die
Fehlerbehebungsinformation mithilfe des Ereignisprotokollmenüs:
1
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um zur Auswahl des Hauptmenüs zu gelangen und
scrollen Sie mithilfe der Taste zum Ereignis protokollmenü herunter.
2
Klicken Sie auf die Taste
3
Gehen Sie durch die aufgeführten Ereignisse, Mitteilungen und Alarme, indem Sie die Taste
oder verwenden.
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Fehlerbehebung
, um die Ereignisprotokollliste zu öffnen.
Typische Warn- und Statusmeldungen
Tabelle 16 beschreibt typische Warn- und Statusmeldungen.
Tabelle 16. Typische Warn- und Statusmeldungen
Alarm oder Bedingung
Mögliche Ursache
Maßnahme
Die USV liefert bzw. zeigt
nicht die erwartete
Backup-Zeit an.
Die Batterien müssen
aufgeladen oder gewartet
werden.
SchließenSie die USV für 48 Stunden an den
Netzstrom an, um die Batterien aufzuladen.
Hält der Zustand weiter an, kontaktieren Sie
Ihren Kundendienst.
An den
Ausgangsanschlüssen
der USV ist kein Strom
verfügbar.
Die USV befindet sich im
Standby-Betrieb.
Führen Sie den angeschlossenen Geräten durch
Betätigen der Taste On/Off Strom zu, bis die
Vorderseite den USV-Statusüberblick-Bildschirm
anzeigt.
Die USV startet nicht.
(Das LCD ist aus.)
Keine Stromversorgung.
PrüfenSie die Anschlüsse des Netzkabels.
Stellen Sie ebenfalls sicher, dass die Batterie
eingesteckt ist.
Die USV läuft im
Normalbetrieb, aber einige
oder alle Geräte der
geschützten Anlage sind
nicht eingeschaltet.
Die Anlage ist nicht richtig an
die USV angeschlossen.
Überprüfen Sie, ob die Anlage mit den
USV-Anschlüssen verbunden ist. Prüfen Sie
ferner, dass das Lastsegment eingeschaltet ist.
Der Batterietest wurde nicht Eine der unter „Ausführen der
ausgeführt oder wurde
automatischen Batterietests“
unterbrochen.
aufgeführten Voraussetzungen
auf Seite 46 war nicht erfüllt.
USV im Batteriebetrieb
(Hinweis 168)
Unterbrochener Alarm
Batterie abgeklemmt
(Alarm 199)
Ununterbrochener Alarm
Beheben Sie das Problem und starten Sie
danach den Test erneut.
Ein Stromausfall ist aufgetreten, Die USVversorgt die Anlage mit
und die USV läuft
Batteriestrom. Bereiten Sie Ihre Geräte auf das
imBatteriebetrieb.
Herunterfahren vor.
Die USV erkennt die inneren
Batterien nicht.
Hält der Zustand weiter an, kontaktieren Sie
Ihren Kundendienst.
Die Batteriespannung ist
niedriger als das Trennniveau
für Batterien, das für diese USV
vorgesehen ist. Ursache hierfür
keine eine durchgebrannte
Sicherung, ein Batterieanschluss
mit Unterbrechungen oder ein
abgezogenes Batteriekabel sein.
Überprüfen Sie, ob alle Batterien
ordnungsgemäß angeschlossen sind. Hält der
Zustand weiter an, kontaktieren Sie Ihren
Kundendienst.
Fehlerbehebung
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63
Tabelle 16. Typische Warn- und Statusmeldungen (Fortsetzung)
Alarm oder Bedingung
Mögliche Ursache
Maßnahme
Warnung Batteriestand
niedrig
Die verbleibende Batteriezeit
oder Batteriekapazität ist
niedriger als die für diese USV
bestimmte Warnung für
„Batteriestand niedrig“.
Bei dieser Warnung handelt es sich um einen
Circa-Wert. Die tatsächliche Zeit bis zur
Abschaltung kann je nach USV-Belastung und
Vorhandensein eines Externen Batteriemoduls
(EBM) variieren.
Die Kommunikation mit
externen Geräten wird
angehalten, weil die USV in
einen Status eingetreten ist, in
dem sofort der gesamte Betrieb
ohne weiteren Hinweis
eingestellt wird, bis der
Netzstrom wiederkehrt.
Der Alarm wird ausgegeben, wenn die
verbleibende Batteriezeit Null erreicht. Alle
angeschlossenen Geräte müssen zu diesem
Zeitpunkt bereits heruntergefahren sein.
Während des letzten
Batterietests wurde ein
schwacher Batteriestrang
festgestellt.
Dies ist ein Warnhinweis. Dell empfiehlt die
baldige Auswechslung der Batterien.
Ein fehlerhafter Batteriestrang
wurde festgestellt. Aus diesem
Grund wurde das Ladegerät
deaktiviert.
Wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
Versorgungsniveau ist unter die
Grenze „Kein Netzstrom
vorhanden“ gefallen (in der
Regel < 25 bis 50 V).
Die USV überträgt auf den Batteriemodus,
wenn die Last ausgehalten wird Die USV fährt
herunter, wenn die Last nicht ausgehalten
wird.
Die Netzstromspannung
überschreitet den maximalen
Betriebsbereich.
Die USV steigt auf den Batteriemodus um,
wenn die Ladung unterstützt wird.
(Alarm 56)
Ununterbrochener Alarm
Abschaltung steht
unmittelbar bevor
(Alarm 55)
Ununterbrochener Alarm
Batterietest gescheitert
(Alarm 191)
Unterbrochener Alarm
Batteriewartung
(Alarm 149)
Ununterbrochener Alarm
Kein Netzstrom vorhanden
(Alarm 59)
Unterbrochener Alarm
Eingang AC-Überspannung
(Alarm 6)
Unterbrochener Alarm
Eingang AC-Unterspannung Die Netzstromspannung ist
unterhalb des minimalen
(Alarm 7)
Betriebsbereichs.
Unterbrochener Alarm
Die USV steigt auf den Batteriemodus um,
wenn die Ladung unterstützt wird.
Eingang
Unter-/Überfrequenz
Die USV steigt auf den Batteriemodus um,
wenn die Ladung unterstützt wird.
(Alarm 8)
Unterbrochener Alarm
64
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Fehlerbehebung
Die Netzstromfrequenz
befindet sich außerhalb des
verwendbaren
Frequenzbereichs.
Tabelle 16. Typische Warn- und Statusmeldungen (Fortsetzung)
Alarm oder Bedingung
Mögliche Ursache
Maßnahme
Problem mit Verkabelung
Ein Alarm wird ausgelöst, wenn
der Unterschied von Erd- und
Nullspannung >15 V beträgt.
Lassen Sie das Problem mit der Verkabelung
von einem Elektriker beheben. Wenn die USV
nicht mit einem Nullleiter verkabelt ist, muss
Standortfehler im Einstellungsmenü
deaktiviert sein (vgl. Seite 37).
Das Belastungsniveau ist an der
konfigurierbaren Schwellgrenze
angekommen, bzw. hat diese für
eine Überlast Stufe
1-Bedingung überschritten.
Die USV kann die Belastung auf dieser
Belastungsstufe auf unbestimmte Zeit
unterstützen.
Das Belastungsniveau ist
>101% und <110% der
USV-Einstufung.
EntfernenSie einige Geräte der Anlage von der
USV. Die USV setzt ihren Betrieb fort, aber
geht innerhalb von zwei Minuten in den
Fehlermodus über.
(Alarm 194)
Ununterbrochener Alarm
Ausgang überlastet
(Alarm 25)
Ununterbrochener Alarm
Ausgang überlastet Stufe 2
(Alarm 159)
Ununterbrochener Alarm
Der Alarm wird gelöscht, wenn die Belastung
auf unter 5 % des eingestellten Werts fällt.
Der Alarm wird gelöscht, wenn die Belastung
auf unter 5 % des eingestellten Werts fällt.
Ausgang überlastet Stufe 3
(Alarm 162)
Die Belastung ist >110% der
USV-Einstufung.
Ununterbrochener Alarm
EntfernenSie einige Geräte der Anlage von der
USV. Die USV setzt ihren Betrieb fort, aber
geht innerhalb von 300 ms bis einer Sekunde
in den Fehlermodus über.
Der Alarm wird gelöscht, wenn die Belastung
auf unter 5 % des eingestellten Werts fällt.
Batterie DC-Überspannung
(Alarm 68)
Ununterbrochener Alarm
Ladegerät Fehler
(Alarm 34)
Die Batteriespannungsstufen
haben die maximal zulässigen
Werte überschritten.
Die USV schaltet das Ladegerät bis zum
nächsten Energiezyklus aus. Wenden Sie sich
an Ihren Kundendienst.
Es wurde ein Fehler des
Batterieladegeräts festgestellt.
Die USV schaltet das Ladegerät bis zum
nächsten Energiezyklus aus. Wenden Sie sich
an Ihren Kundendienst.
Die USV hat eine ungewöhnlich
niedrige Impedanz auf dem
Ausgang festgestellt und zieht
einen Kurzschluss in Betracht.
Die USV fährt nach fünf Leitungszyklen
herunter.
Die USV hat festgestellt, dass
einer ihrer Kühlkörper die
maximal zugelassene
Betriebstemperatur
überschritten hat. Möglicher
Ventilatorausfall.
Stellen Sie sicher, dass die Ventilatoren sich
drehen und dass die Luftaufnahmeöffnungen
an der USV nicht blockiert sind.
Ununterbrochener Alarm
Kurzschluss Ausgang
(Alarm 58)
Ununterbrochener Alarm
Kühlkörper-Übertemperatur
(Alarm 73)
Ununterbrochener Alarm
Nach Erreichen der Höchsttemperatur fährt
die USV herunter.
Fehlerbehebung
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Tabelle 16. Typische Warn- und Statusmeldungen (Fortsetzung)
Alarm oder Bedingung
Mögliche Ursache
Maßnahme
Nichtbehebbarer EEPROM
Fehler
Aufgrund eines fehlerhaften
Geräts oder eines unzulässigen
Flash-Upgrades fand eine
EEPROM-Datenbeschädigung
statt.
Wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
Die USV hat festgestellt, dass
ein/mehrere Ventilator/en nicht
richtig arbeiten.
Dies ist nur eine Warnmeldung. Wenden Sie
sich unverzüglich an Ihren Kundendienst, und
entfernen Sie die Belastung.
(Alarm 53)
Ununterbrochener Alarm
Ventilatorfehler
(Alarm 193)
Ununterbrochener Alarm
Stummschalten des Warnsignals
Drücken Sie eine beliebige Taste auf dem Bedienfeld, um den Alarm stummzuschalten. Prüfen Sie den
Status, der die Warnmeldung ausgelöst hat, und führenSie die geeigneten Maßnahmen durch, um
diesen Zustand zu beheben. Sollten neue Warnmeldungen auftreten, wird der hörbare Alarmton wieder
ausgegeben und der zuvor stumm geschaltete Alarm aufgehoben.
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Fehlerbehebung