CD 500 / CD plus LS 990 / LS plus A 500 / A plus Aluminium

Sensor UP – Universal –
CD 500 / CD plus
LS 990 / LS plus
A 500 / A plus
Aluminium / Edelstahl
1
12 m
1,1m
10 m
2
3
Art.-Nr.
Automatik-Schalter 180° Universal mit Alarmmeldung
Linsentyp 1,10 m (= Montagehöhe)
ETS-Produktfamilie:
Phys. Sensoren
Produkttyp:
Bewegungsmelder
CD 500 / CD plus
weiß (auch für ST 550)
alpinweiß (auch für ST 550)
blau
braun
grau
lichtgrau
schwarz
Metallausführung
gold-bronze
platin
LS 990 / LS plus
weiß
alpinweiß
lichtgrau
schwarz
Metallausführung
Aluminium (lackiert)
Edelstahl (lackiert)
A 500 / A plus
alpinweiß
aluminium
3180-1 A
CD 3180-1 A WW
CD 3180-1 A BL
CD 3180-1 A BR
CD 3180-1 A GR
CD 3180-1 A LG
CD 3180-1 A SW
CD 3180-1 A GB
CD 3180-1 A PT
LS 3180-1 A
LS 3180-1 A WW
LS 3180-1 A LG
LS 3180-1 A SW
AL 3180-1 A
ES 3180-1 A
A 3180-1 A WW
A 3180-1 A AL
Funktionsbeschreibung:
Der Automatik-Schalter 180° Universal mit Alarmmeldung ist für den Innenraumeinsatz konzipiert und wird auf einen Unterputz-Busankoppler
(UP-BA) aufgesteckt.
Er arbeitet mit einem Passiv-Infrarot-Sensor (PIR) und reagiert auf Wärmebewegung, ausgelöst durch Personen, Tiere oder Gegenstände und
sendet in Abhängigkeit der eingestellten Betriebsart Telegramme auf den instabus EIB. Mögliche Betriebsarten sind ein Beleuchtungsbetrieb und
ein 'unempfindlicherer' Meldebetrieb. Im Beleuchtungsbetrieb kann der Automatik-Schalter wahlweise Schalt-, Wertgeber- oder LichszenenabrufTelegramme auf den Bus übertragen. Im Meldebetrieb überträgt der Automatik-Schalter erst nach mehrmaliger Abfrage des Bewegungssignals ein
Meldetelegramm beispielsweise an eine Alarmzentrale.
Der Automatik-Schalter Universal ist als Einzelgerät, als Haupt- oder Nebenstelle einsetzbar. Somit ist die Verwendung mehrerer AutomatikSchalter Universal in einem Raum, um den Erfassungsbereich zu erweitern, möglich, indem ein als Hauptstelle parametriertes Gerät mit mehreren
als Nebenstelle parametrierten Geräten kombiniert wird. Dabei kann der Automatik-Schalter Universal mit Automatik-Schaltern Standard unter Putz
mit Nebenstellenapplikation oder mit Präsenzmeldern Universal als Nebenstelle verbunden werden.
Eine manuelle Bedienung des Automatik-Schalters Universal ist über einen Schiebeschalter möglich. Weiterhin kann das Gerät durch drei
Potentiometer an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.
Das Gerät ist mit einer Alarmfunktion beim Abziehen vom Busankoppler ausgestattet.
101
Sensor UP – Universal –
CD 500 / CD plus
LS 990 / LS plus
A 500 / A plus
Aluminium / Edelstahl
1
C
A
A:
B:
C:
Anwendungsmodul
Anwendungsschnittstelle
Busankoppler
B
stabusLeitung
2
3
102
Art.-Nr.
Automatik-Schalter 180° Universal mit Alarmmeldung
Linsentyp 2,20 m (= Montagehöhe)
ETS-Produktfamilie:
Phys. Sensoren
Produkttyp:
Bewegungsmelder
CD 500 / CD plus
weiß (auch für ST 550)
alpinweiß (auch für ST 550)
blau
braun
grau
lichtgrau
schwarz
Metallausführung
gold-bronze
platin
LS 990 / LS plus
weiß
alpinweiß
lichtgrau
schwarz
Metallausführung
Aluminium (lackiert)
Edelstahl (lackiert)
A 500 / A plus
alpinweiß
aluminium
3280-1 A
CD 3280-1 A WW
CD 3280-1 A BL
CD 3280-1 A BR
CD 3280-1 A GR
CD 3280-1 A LG
CD 3280-1 A SW
CD 3280-1 A GB
CD 3280-1 A PT
LS 3280-1 A
LS 3280-1 A WW
LS 3280-1 A LG
LS 3280-1 A SW
AL 3280-1 A
ES 3280-1 A
A 3280-1 A WW
A 3280-1 A AL
Funktionsbeschreibung:
Der Automatik-Schalter 180° Universal mit Alarmmeldung ist für den Innenraumeinsatz konzipiert und wird auf einen Unterputz-Busankoppler
(UP-BA) aufgesteckt.
Er arbeitet mit einem Passiv-Infrarot-Sensor (PIR) und reagiert auf Wärmebewegung, ausgelöst durch Personen, Tiere oder Gegenstände und
sendet in Abhängigkeit der eingestellten Betriebsart Telegramme auf den instabus EIB. Mögliche Betriebsarten sind ein Beleuchtungsbetrieb und
ein 'unempfindlicherer' Meldebetrieb. Im Beleuchtungsbetrieb kann der Automatik-Schalter wahlweise Schalt-, Wertgeber- oder LichtszenenabrufTelegramme auf den Bus übertragen. Im Meldebetrieb überträgt der Automatik-Schalter erst nach mehrmaliger Abfrage des Bewegungssignals ein
Meldetelegramm beispielsweise an eine Alarmzentrale.
Der Automatik-Schalter Universal ist als Einzelgerät, als Haupt- oder Nebenstelle einsetzbar. Somit ist die Verwendung mehrerer AutomatikSchalter Universal in einem Raum, um den Erfassungsbereich zu erweitern, möglich, indem ein als Hauptstelle parametriertes Gerät mit mehreren
als Nebenstelle parametrierten Geräten kombiniert wird. Dabei kann der Automatik-Schalter Universal mit Automatik-Schaltern Standard unter Putz
mit Nebenstellenapplikation oder mit Präsenzmeldern Universal als Nebenstelle verbunden werden.
Eine manuelle Bedienung des Automatik-Schalters Universal ist über einen Schiebeschalter möglich. Weiterhin kann das Gerät durch drei
Potentiometer an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.
Das Gerät ist mit einer Alarmfunktion beim Abziehen vom Busankoppler ausgestattet.
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
3
Darstellung:
4
5
sens.
lux
Test
-
time
+50
+/3
4
2
5
6
1
Bedienelemente:
Veränderung der per Software vorgegebenen 'zusätzlichen Sendeverzögerung' um ± 50 %;
parametrierter Wert = Poti-Mittelstellung (im Nebenstellenbetrieb hat dieses Potentiometer
keine Funktion)
Dämmerungsstufen-Potentiometer: Feineinstellung der per Software vorgegebenen
Dämmerungsstufe
Empfindlichkeitspotentiometer zur stufenlosen Einstellung der Reichweite zwischen 20 %
und 100 %
Diagnose LED (rot) für Gehtest-Funktion und Demontage-Meldung
Schiebeschalter (Im Meldebetrieb und im Nebenstellenbetrieb hat der Schiebeschalter keine
Funktion)
Arretierung des Betriebsartenschalters in der Position AUTO
Technische Daten:
Versorgung instabus EIB
Spannung:
Leistungsaufnahme:
Anschluss:
Schutzart:
Isolationsspannung:
Prüfzeichen:
Verhalten bei Spannungsausfall
Nur Busspannung:
Nur Netzspannung:
Bus- und Netzspannung:
Verhalten bei Spannungswiederkehr
Nur Busspannung:
Nur Netzspannung:
Bus- und Netzspannung:
Eingang
Aufsatzlinsentyp:
Erfassungswinkel:
Nennreichweite frontal:
Nennreichweite seitlich:
Einbauhöhe für:
Nennreichweite:
Anzahl Linsen/Linsenebenen:
Umgebungstemperatur:
max. Gehäusetemperatur:
Lager-/Transporttemperatur:
Einbaulage:
Mindestabstände:
Befestigungsart:
21 – 32 V DC
typ. 150 mW
2 x 5-polige Stiftleiste
IP 20
nach V VDE 0829 Teil 230
EIB
Beleuchtungs- und Meldebetrieb: keine Reaktion
–
Beleuchtungs- und Meldebetrieb: keine Reaktion
Beleuchtungsbetrieb: softwareabhängig (vgl. Bemerkungen zur Software)
Meldebetrieb: keine Reaktion (Immunitätszeit der Wärmebewegungserfassung: ca. 80 s)
–
Beleuchtungsbetrieb: softwareabhängig (vgl. Bemerkungen zur Software)
Meldebetrieb: keine Reaktion (Immunitätszeit der Wärmebewegungserfassung: ca. 80 s)
für 1,10 m Montagehöhe
180°
10 m
2x6m
1,10 m
für 2,20 m Montagehöhe
180°
12 m
2x6m
2,20 m
18 / 2
18 / 2
–5 °C bis +45 °C
TC +45 °C
–25 °C bis +75 °C (Lagerung über +45 °C reduziert die Lebensdauer)
senkrecht, Anwendungsschnittstelle (AST) untenliegend
Zu Mobiltelefonen oder DECT-Telefonanlagen sollte ein Mindestabstand von einigen Metern
eingehalten werden.
Aufstecken auf UP-BA
103
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
4
Erfassungsfeld:
Bei senkrechter Einbaulage des UP-Busankopplers und untenliegender Anwendungsschnittstelle (AST) werden die im Folgenden angegebenen
Erfassungsfelder erzielt:
Aufsatzlinsentyp für 1,10 m:
Aufsatzlinsentyp für 2,20 m:
Aufsatzlinsentyp für 2,20 m
auf Montagehöhe 1,10 m:
2,20 m
1,10 m
12 m
1,10 m
12 m
6m
4,5 m
2,25 m
12 m
10 m
6m
Mit der beiliegenden Aufsteckblende sind Störquellen durch Eingrenzung des Erfassungsfeldes auszuschalten. Die Blende kann die linke oder die
rechte Hälfte des Erfassungsfeldes (je 90°) abdecken.
Bemerkungen zur Hardware
• Die optimale Reichweite wird erreicht, wenn der Automatik-Schalter seitlich zur Gehrichtung montiert wird. Andernfalls ist mit Reichweiteneinbußen bzw. einem verzögerten Ansprechen der Bewegungserkennung zu rechnen.
• Den Automatik-Schalter nicht direkt in der Nähe einer Wärmequelle, z.B. Leuchte, montieren. Das abkühlende Leuchtmittel kann von der PIRSensorik als Wärmeänderung erkannt werden und zu erneuter Bewegungserkennung führen (ggf. Erfassungsbereich durch die Aufsteckblende
eingrenzen). Nicht in die Nähe von Ventilatoren, Heizkörpern oder Lüftungsschächten montieren. Luftbewegungen (z.B. auch durch geöffnete
Fenster) können erfasst werden und einen Schaltvorgang auslösen. Günstigsten Montageort wählen. Den Wächter vibrationsfrei montieren, da
Sensorbewegungen ebenfalls das Schalten auslösen können.
• Das Erfassungsfeld sollte nicht durch Möbel, Säulen etc. eingeschränkt werden.
• Der Automatik-Schalter sollte zur fensterabgewandten Seite montiert werden um unerwünschte Streulichteinwirkungen zu vermeiden. AutomatikSchalter nicht in Richtung Sonne ausrichten. Die hohe Wärmeenergie kann den PIR-Sensor zerstören.
• Bei Spannungswiederkehr (bzw. nach Aufsetzen des Anwendungsmoduls) muss bis zu einer erneuten Betriebsbereitschaft des Gerätes eine
Immunitätszeit von ca. 80 Sekunden abgewartet werden. In dieser Zeit werden vom Sensor keine Bewegungen erfasst. Das ggf. parametrierte
Telegramm nach Busspannungswiederkehr wird jedoch sofort gesendet.
• Die Anwendungsschnittstelle (AST) muss unten liegen, andernfalls entsteht Fehlfunktion.
5
ETS-Suchpfad:
ETS-Produktfamilie:
Produkttyp:
ETS-Symbol
Phys. Sensoren
Bewegungsmelder
Hinweis:
Die Software-Applikationen für alle Automatik-Schalter 180° Universal (Farben)
sind in der JUNG-Herstellerdatenbank unter der Artikel-Nummer 3180-1 A und 3280-1 A
zu finden.
104
1
PIR
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Applikationen:
Kurzbeschreibung:
Automatik-Schalter 180° Universal
1,10 m und 2,20 m
Anzahl der Adressen (max.):
Anzahl der Zuordnungen (max.):
Kommunikationsobjekte (max.):
Objekt:
Name:
0
Schalten
1
Wertgeber
1
Lichtszenennebenstelle
2
Sperren
3
helligkeits(un)abh. Erfassung
4
Bewegung
4
Bewegung
5
Meldung
6
Schaltobjekt / Meldebetrieb
7
Betriebsart
8
Schalten
Name:
Version:
PIR Komfort A00802
0.2
28
28
9
Funktion:
Schalten
Wertgeber
Lichtszenennebenstelle
Sperren
Dämmerungsstufe
Meldung von der Nebenstelle
Meldung zur Hauptstelle
Meldung
Schaltobjekt / Meldebetrieb
Betriebsart
Alarm
Typ:
1 Bit
1 Byte
1 Byte
1 Bit
1 Bit
1 Bit
1 Bit
1 Bit
1 Bit
1 Bit
1 Bit
Flag:
K, S, Ü, (L)*
K, S, Ü, (L)*
K, S, Ü, (L)*
K, S, (L)*
K, S, (Ü)**, (L)*
K, S, Ü, (L)*
K, Ü, (L)*
K, S, Ü, (L)*
K, Ü, (L)*
K, S, Ü, (L)*
K, S, Ü, (L)*
* Bei den mit (L) gekennzeichneten Objekten kann der Objektstatus ausgelesen werden (L-Flag setzen!).
** Dieses Flag wird abhängig vom Applikationstyp und der Betriebsart gesetzt bzw. gelöscht.
Objektbeschreibung:
0
1
1
2
3
Schalten:
Wertgeber:
Lichtszenennebenstelle:
Sperren:
helligkeits(un)abh.
Erfassung:
4
Bewegung:
5
6
Meldung:
Schaltobjekt / Meldebetrieb
7
8
Betriebsart:
Schalten:
1 Bit Objekt zum Senden von Schalttelegrammen (EIN, AUS)
1 Byte Objekt zum Aussenden von z.B. Dimmwert-Telegrammen (0 – 255)
1 Byte Objekt zum Aufrufen von Lichtszenen (1 – 64)
1 Bit Objekt zur Aktivierung des Sperrbetriebs
1 Bit Objekt zur Umschaltung zwischen helligkeitsunabhängigen und helligkeitsabhängigen
Betrieb
1 Bit Objekt zur bidirektionalen Kommunikation der Bewegungssignale zur Haupt- bzw. zu
den Nebenstellen
1 Bit Objekt zum Senden von Meldetelegrammen (EIN, AUS)
1 Bit Objekt zur zusätzlichen Übertragung eines Schalt-Telegramms (EIN, AUS) im Meldebetrieb
1 Bit Objekt zur Umschaltung der Betriebsart
1 Bit Objekt zur Alarmmeldung (abgezogener Automatik-Schalter)
Funktionsumfang
• Umschaltung zwischen zwei Betriebsarten über das Objekt 7 "Betriebsart" (Polarität parametrierbar) möglich: Betriebsarten 'Beleuchtungsbetrieb' (Telegramm nach dem ersten Bewegungsimpuls) und 'Meldebetrieb' (Telegramm nach einer parametrierbaren Anzahl von Bewegungsimpulsen) einstellbar.
• Senden von Schalt-, Wertgeber- oder Lichtszenenabruf-Telegrammen nach einer erkannten Bewegung in Abhängigkeit der eingestellten
Dämmerungsstufe im Beleuchtungsbetrieb.
• Senden eines Melde-Telegramms und optional zusätzlich eines Schalt-Telegramms helligkeitsunabhängig im Meldebetrieb.
• Im Beleuchtungsbetrieb Telegrammauslösung bei Nachtriggerung während der zusätzlichen Sendeverzögerung parametrierbar.
• Zusätzliche Sendeverzögerung einstellbar (nur Beleuchtungsbetrieb).
• Telegramm zu Beginn und am Ende einer Erfassung bzw. eines Sperrbetriebs einstellbar.
• Verriegelungszeit nach dem Ende einer Erfassung einstellbar (nur Beleuchtungsbetrieb).
• Telegramm nach Busspannungswiederkehr einstellbar (nur Beleuchtungsbetrieb).
• Applikationstypen Einzelgerät, Hauptstelle und Nebenstelle auch mit Automatik-Schaltern Standard oder Präsenzmeldern Universal kombinierbar.
Im Meldebetrieb gibt es keine Anordnung aus Haupt- und Nebenstellen mehr, sondern jedes Gerät arbeitet separat und überträgt gegebenenfalls
nach Erfassung und Bewertung einer Bewegung ein Telegramm anhand des Meldeobjektes auf den Bus.
• Dämmerungsstufe parametrierbar und über das Dämmerungsstufen-Potentiometer (2) einstellbar (nur Beleuchtungsbetrieb).
• Zyklisches Senden während einer Erfassung möglich (nur Beleuchtungsbetrieb).
• Gehtest-Funktion zur bequemen Einstellung der Empfindlichkeit mit dem Empfindlichkeitspotentiometer (3).
• Demontagemeldung nach Abziehen des Gerätes vom UP-Busankoppler möglich.
105
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Funktionsschaltbilder:
• Schalten, Wertgeber und Lichtszenenabruf im Beleuchtungsbetrieb
(Applikationstypen: Einzelgerät, Hauptstelle)
1.) Schalten
2.) Wertgeber
3.) Lichtszenenabruf
Taste 1
Jalousie
kein Schalten/Wertabruf/Meldung
Bereich 3 - 10 Lux
- Schalt-, Wert-, Lichtszenentelegramm zu Beginn der Erfassung
- Zyklisches Senden
- Telegramm bei Nachtriggerung
Bereich 60 - 100 Lux
helligkeitsunabhängig
Wärmebewegung
Betriebsart
(Beleuchtungsbetrieb)
Auswertung einer Erfassung
Dämmerungsstufe
Dämmerungsstufe
Meldung von der Nebenstelle *
Objekt 3
Objekt 4
*: Nur bei Applikationstyp = Hauptstelle
- Schalt-, Wert-, Lichtszenentelegramm am Ende der Erfassung
- Zusätzliche Sendeverzögerung
- Verriegelungszeit nach
Telegrammauslösung
Telegramm bei
Busspannungswiederkehr
1.)
Schalten
Objekt 0
4.)
2.)
Ende einer Erfassung
Wertgeber
Busspannungswiederkehr
Objekt 1
3.)
Lichtszene
5.)
Objekt 1
- Betriebsart des Sperrobjekts
4.) Betrieb
5.) gesperrt
- Telegramm zu Beginn bzw. am
Ende der Sperrung
Sperren
Objekt 2
Sperrfunktion
• Schalten, Wertgeber und Lichtszenenabruf im Beleuchtungsbetrieb (Applikationstyp: Nebenstelle)
Wertgeber
Objekt 8
1.) Schalten
2.) Wertgeber
3.) Lichtszenenabruf
kein Schalten/Wertabruf/Meldung
Bereich 3 - 10 Lux
Schalten
Bereich 60 - 100 Lux
helligkeitsunabhängig
Wärmebewegung
Betriebsart
(Beleuchtungsbetrieb)
1.)
Dämmerungsstufe /
Auswertung einer Erfassung
Dämmerungsstufe
Objekt 3
- Verriegelungszeit nach
Telegrammauslösung
Ende einer Erfassung
106
Meldung zur Hauptstelle
Objekt 4
Lichtszene
Objekt 0
Objekt 1
2.)
3.)
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Funktionsschaltbilder:
• Abzieherkennung Demontagemeldung
1.) AUS-Telegramm
1.) EIN-Telegramm
2.) gesperrt
Sendeverzögerung Basis
Sendeverzögerung Faktor
- Ja
- Nein
- 1 Bit
- 1 Byte
Sendeverzögerung
Automatisches
Rücksetzen der
Sabotage?
Datenformat des
Alarmobjekts
2.)
Abziehen des
AM
Befehl nach Abziehen des
Anwendungsmoduls
1.)
Alarm
Objekt 8
• Meldebetrieb
Basis
Faktor
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
AUS-Telegramm
EIN-Telegramm
kein Telegramm
Meldetelegramm nach
Erkennen des X-ten
Bewegungsimpulses
Meldetelegramm am
Ende einer identifizierten Bewegung
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
AUS-Telegramm
EIN-Telegramm
kein Telegramm
Schalttelegramm nach
Erkennen des X-ten
Bewegungsimpulses
Schalttelegramm am
Ende einer identifizierten Bewegung
1 … 255
Meldung
Objekt 5
1.)
Wärmebewegung
Überwachungszeit
Anzahl X der
Bewegung in der
Überwachungszeit
2.)
Schaltobjekt/
Meldebetrieb
Objekt 6
1) Anzahl der in der parametrierten Überwachungszeit detektierten Bewegungen ist kleiner Anzahl X.
2) Anzahl der in der parametrierten Überwachungszeit detektierten Bewegungen ist gleich der Anzahl X.
Funktionsbeschreibung
• Gehtest
Der Gehtest dient zur Empfindlichkeitseinstellung bzw. zur Prüfung der Bewegungserfassung des Automatik-Schalters während der Inbetriebnahme. Er stellt keine Betriebsart dar, die nach Abschluss der Inbetriebnahme noch aktiv sein sollte.
Eigenschaften eines aktivierten Gehtests:
– Wenn eine Bewegung (Bewegungsimpuls) erkannt wird schaltet die rote LED hinter der Linse ein. Am Ende des Bewegungsimpulses wird die
LED wieder ausgeschaltet. Verzögerungszeiten werden dabei nicht ausgewertet.
– Es werden mit Ausnahme der Demontagemeldung beim Abziehen des Anwendungsmoduls keine Telegramme auf den Bus übertragen.
– Die Bewegungserfassung erfolgt immer helligkeitsunabhängig.
– Bei den Applikationen Haupt- und Nebenstelle und aktiviertem Gehtest arbeitet jedes Gerät autark.
– Die 80 Sekunden lange Immunitätszeit nach erneutem Aufsetzen des Anwendungsmoduls ist bei aktiviertem Gehtest im Gegensatz zum
Normalbetrieb nicht aktiv.
– Der Parameter "Verhalten nach Busspannungswiederkehr“ und die Sperrfunktion werden nicht ausgewertet.
– Eine Umschaltung der Betriebsart während des Gehtests ist nicht möglich.
Aktivieren des Gehtests:
Die Gehtest-Funktion wird nach Abziehen und erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls bzw. nach einem Bus-Reset aktiviert wenn:
1. der ETS-Parameter "Gehtest aktivierbar“ auf "JA“ eingestellt ist und
2. das Potentiometer für Dämmerungsstufe auf Maximalstellung und
3. das Potentiometer für zusätzliche Sendeverzögerung auf "–50%" (Nullstellung) steht.
Deaktivieren des Gehtests:
Die Gehtest-Funktion ist nach Abziehen und erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls bzw. nach einem Bus-Reset dauerhaft deaktiviert,
wenn:
1. der ETS-Parameter "Gehtest aktivierbar“ auf "NEIN“ eingestellt ist oder
2. das Potentiometer für Dämmerungsstufe nicht auf Maximalstellung oder
3. das Potentiometer für zusätzliche Sendeverzögerung nicht auf "–50%“ (Nullstellung) steht.
Nach abgeschlossener Inbetriebnahme des Automatik-Schalters wird empfohlen, den Parameter "Gehtest aktivierbar" auf "NEIN" einzustellen,
damit später nicht versehentlich durch Veränderung der Potistellungen und Wiederaufstecken des Anwendungsmoduls zurück in den Gehtest
geschaltet wird.
107
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Funktionsbeschreibung
• Abzieherkennung / Demontagemeldung
Beim Abziehen des Anwendungsmoduls vom Busankoppler kann eine Meldung in Form eines EIN- oder AUS-Telegramms oder eines WertTelegramms über das Alarm-Objekt ausgelöst werden. Alternativ kann diese Telegrammauslösung durch ETS-Parametereinstellung "Alarmfunktion
gesperrt“ unterdrückt werden (default).
Die Zeit nach Abziehen des Moduls bis zur Telegrammauslösung ist durch die ETS-Parameter Zeitfaktor und Zeitbasis einstellbar. Um Prelleffekte
auszuschließen sollte die eingestellte Zeitspanne nicht unterhalb von 1 Sekunde liegen.
Datenformat: 1 Bit
a) Automatisches Rücksetzen der Sabotage = ja (default)
Beim ersten Aufstecken des Anwendungsmoduls nach einer Programmierung durch die ETS wird der Objektwert des Alarmobjekts mit dem
invertierten Alarmwert (kein Alarm aktiv) geladen und die Alarmfunktion freigegeben. Solange jedoch nach einer Programmierung noch kein Anwendungsmodul aufgesteckt ist, kann bei Abfrage des Objektwerts dieser Zustand erkannt werden, da in diesem Fall der Alarm-Objektwert mit dem
Alarmwert (Alarm aktiv) geladen wird.
Bei Abzug des Anwendungsmoduls wird nach abgelaufener Sendeverzögerung ein Alarmtelegramm mit dem parametrierten Alarmwert (Alarm
aktiv) gesendet.
Bei Busspannungsausfall und Busspannungswiederkehr wird kein erneutes Alarmtelegramm gesendet.
Nach erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls wird ein invertiertes Alarmtelegramm (kein Alarm aktiv) gesendet und das Gerät freigeschaltet
(Gerät ist funktionsfähig).
b) Automatisches Rücksetzen der Sabotage = nein
Beim ersten Aufstecken des Anwendungsmoduls nach einer Programmierung durch die ETS wird der Objektwert des Alarmobjekts mit dem
invertierten Alarmwert (kein Alarm aktiv) geladen und die Alarmfunktion freigegeben. Solange jedoch nach einer Programmierung noch kein Anwendungsmodul aufgesteckt ist, kann bei Abfrage des Objektwerts dieser Zustand erkannt werden, da in diesem Fall der Alarm-Objektwert mit dem
Alarmwert (Alarm aktiv) geladen wird.
Bei Abzug des Anwendungsmoduls wird nach abgelaufener Sendeverzögerung ein Alarmtelegramm mit dem parametrierten Alarmwert (Alarm
aktiv) gesendet.
Bei Busspannungsausfall und Busspannungswiederkehr wird kein erneutes Alarmtelegramm gesendet.
Nach erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls ist das Gerät gesperrt (Gerät ist nicht funktionsfähig). In diesem Zustand blinkt die rote LED
hinter der Linse mit einer Frequenz von ca. 2 Hz (Voraussetzung: Parameter "Status-LED immer aus ?" ist auf "NEIN" eingestellt!).
Erst nach Empfang des invertierten Alarmwerts (Freigabetelegramm) wird das Gerät wieder freigeschaltet.
Bei Empfang des Freigabetelegramms muss das Anwendungsmodul aufgesteckt sein. Ist das Anwendungsmodul nicht aufgesteckt, erfolgt keine
Freigabe und der Objektwert bleibt auf den Alarmwert (Alarm aktiv) gesetzt.
Eine Sperrfunktion oder eine Betriebsartenumschaltung wird während einer aktiven Alarmfunktion nicht ausgeführt!
Datenformat: 1 Byte
a) Automatisches Rücksetzen der Sabotage = ja (default)
Beim ersten Aufstecken des Anwendungsmoduls nach einer Programmierung durch die ETS wird der Objektwert des Alarmobjektes mit dem
Wert = 0 (kein Alarm aktiv) geladen und die Alarmfunktion freigegeben. Solange jedoch nach einer Programmierung noch kein Anwendungsmodul
aufgesteckt ist, kann bei Abfrage des Objektwerts dieser Zustand erkannt werden, da in diesem Fall der Alarm-Objektwert mit dem Alarmwert
(1 ... 255 = Alarm aktiv) geladen wird.
Bei Abzug des Anwendungsmoduls wird nach abgelaufener Sendeverzögerung ein Alarmtelegramm mit dem parametrierten Alarmwert (1 ... 255 =
Alarm aktiv) gesendet.
Bei Busspannungsausfall und Busspannungswiederkehr wird kein erneutes Alarmtelegramm gesendet.
Nach erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls wird über das Alarmobjekt ein Telegramm mit dem Wert = 0 (kein Alarm aktiv) gesendet und
das Gerät freigeschaltet (Gerät ist funktionsfähig).
b) Automatisches Rücksetzen der Sabotage = nein
Beim ersten Aufstecken des Anwendungsmoduls nach einer Programmierung durch die ETS wird der Objektwert des Alarmobjektes mit dem Wert
= 0 (kein Alarm aktiv) geladen und die Alarmfunktion freigegeben. Solange jedoch nach einer Programmierung noch kein Anwendungsmodul aufgesteckt ist, kann bei Abfrage des Objektwerts dieser Zustand erkannt werden, da in diesem Fall der Alarm-Objektwert mit dem Alarmwert
(1 ... 255 = Alarm aktiv) geladen wird.
Bei Abzug des Anwendungsmoduls wird nach abgelaufener Sendeverzögerung ein Alarmtelegramm mit dem parametrierten Alarmwert (1 ... 255 =
Alarm aktiv) gesendet.
Bei Busspannungsausfall und Busspannungswiederkehr wird kein erneutes Alarmtelegramm gesendet.
Nach erneutem Aufstecken des Anwendungsmoduls ist das Gerät gesperrt (Gerät ist nicht funktionsfähig). In diesem Zustand blinkt die rote LED
hinter der Linse mit einer Frequenz von ca. 2 Hz (Voraussetzung: Parameter "Status-LED immer aus ?" ist auf "NEIN" eingestellt!).
Erst nach Empfang des invertierten Alarmwerts (Freigabetelegramm) wird das Gerät wieder freigeschaltet.
Bei Empfang des Freigabetelegramms muss das Anwendungsmodul aufgesteckt sein. Ist das Anwendungsmodul nicht aufgesteckt, erfolgt keine
Freigabe und der Objektwert bleibt auf den Alarmwert (Alarm aktiv) gesetzt.
Eine Sperrfunktion oder eine Betriebsartenumschaltung wird während einer aktiven Alarmfunktion nicht ausgeführt!
108
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Funktionsbeschreibung
• Funktion des Schiebeschalters
Im einzelnen werden im Beleuchtungsbetrieb folgende Funktionen in Abhängigkeit der eingestellten Betriebsart durch den
Schiebeschalter ausgeführt:
neue Schalterstellung '1'
neue Schalterstellung '0'
neue Schalterstellung 'AUTO'
Schalten
EIN-Telegramm
Automatik-Schalter ist verriegelt
AUS-Telegramm
Automatik-Schalter ist verriegelt
kein Telegramm
Automatik-Schalter im Automatikbetrieb
Wertgeber
Werttelegramm (255)
Automatik-Schalter ist verriegelt
Werttelegramm (0)
Automatik-Schalter ist verriegelt
kein Telegramm
Automatik-Schalter im Automatikbetrieb
Lichtszene
Szene 2 (gesendeter Wert 1)
Automatik-Schalter ist verriegelt
Szene 1 (gesendeter Wert 0)
Automatik-Schalter ist verriegelt
kein Telegramm
Automatik-Schalter im Automatikbetrieb
In der ETS kann die Funktion des Schiebeschalters parametriert werden. Dabei können entweder alle in der Tabelle aufgeführten Schalterstellungen aktiviert bzw. einzelne Stellungen deaktiviert werden.
Eine Schalterstellung in der Parametrierung "---" bedeutet keine Reaktion bzw. immer die Beibehaltung des vorherig aktiven Zustands.
Hinweise:
– Der Schiebeschalter ist nur im Beleuchtungsbetrieb bei inaktiver Sperrfunktion (Objekt 2) wirksam.
Nach Aufheben einer Sperrfunktion im Beleuchtungsbetrieb und Auslösen des ggf. am Sperrende parametrierten Telegramms wird eine Schalterstellung ('0' / '1') neu ausgewertet. Hierbei wird das von der eingestellten Betriebsart (Schalten, Wertgeber bzw. Lichtszenenabruf) abhängige
Telegramm für die aktuelle Schalterstellung ('0' / '1') zusätzlich übertragen.
– Nach Busspannungswiederkehr bzw. nach einem Bus-Reset (nicht nach dem Wiederaufstecken des Anwendungsmoduls!) kann wahlweise ein
Telegramm über das Objekt "0" bzw. "1" ausgegeben werden, um einen definierten Zustand zu erzeugen. Ist ein Telegramm nach Busspannungswiederkehr parametriert, ist die Position des Schiebeschalters irrelevant! Es wird auf jeden Fall das parametrierte Telegramm übertragen.
Wenn jedoch der Parameter "Telegramm bei Busspannungswiederkehr" auf "kein Telegramm" eingestellt ist, wird die Position ('I' / '0') des
Schiebeschalters ausgewertet und ein der Schalterstellung entsprechendes Telegramm (vgl. Tabelle oben) auf den Bus übertragen.
– Der Schiebeschalter hat bei einer Gerätekonfiguration als Nebenstelle oder im Meldebetrieb keine Funktion (Automatik-Schalter ausschließlich im
Automatikbetrieb)!
• Sperrfunktion
Durch ein Sperrobjekt (Objekt 2 / Polarität parametrierbar) kann der Automatik-Schalter gesperrt werden. Während einer aktiven Sperrfunktion
reagiert der Automatik-Schalter nicht auf Bewegungen.
Zu Beginn und am Ende der Sperrung kann ein Telegramm in Abhängigkeit der parametrierten Funktion (Schalten, Wertgeber, Lichtszenenabruf)
ausgesendet werden. Nach dem Entsperren des Automatik-Schalters wird nach dem "Telegramm am Ende der Sperrung" der normale Betrieb
wieder aufgenommen, d.h. es werden wieder Bewegungen ausgewertet oder ggf. Bewegungs-Telegramme der Nebenstellen ausgeführt.
Hinweise:
– Bewegungstelegramme von Nebenstellen während einer aktivierten Sperrung der Hauptstelle werden verworfen. Ggf. sollten alle Nebenstellen
gemeinsam mit der Hauptstelle gesperrt werden (Sperrobjekte verbinden).
– Sperrobjekt-Aktualisierungen ("1" nach "1" bzw. "0" nach "0") im Beleuchtungsbetrieb bewirken jedes Mal erneut das Übertragen des parametrierten Sperrtelegramms am Beginn bzw. am Ende der Sperrung. Updates von "0" nach "0" unterbrechen nicht evtl. ablaufende Bewegungsauswertungen.
– Eine über das Objekt 2 eingeleitete Sperrung hat eine höhere Priorität als die Vorgabe eines Werts durch den Schiebeschalter. Nach Aufheben
einer Sperrfunktion im Beleuchtungsbetrieb und Auslösen des ggf. am Sperrende parametrierten Telegramms wird eine Schalterstellung ('0' / '1')
neu ausgewertet. Hierbei wird das von der eingestellten Betriebsart (Schalten, Wertgeber bzw. Lichtszenenabruf) abhängige Telegramm für die
aktuelle Schalterstellung ('0' / '1') zusätzlich übertragen.
– Die Sperrfunktion ist im Meldebetrieb nicht möglich (vgl. Betriebsartenumschaltung)!
– Eine Sperrfunktion ist nach Busspannungswiederkehr stets deaktiviert!
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
• Betriebsarten
Der Automatik-Schalter Komfort kennt 2 Betriebsarten:
• Beleuchtungsbetrieb und
• Meldebetrieb.
Während der Parametrierung des Geräts in der ETS werden die ausführbaren Betriebsarten (Einzelbetriebsart oder Mischbetriebsart) festgelegt.
Bei einer Mischbetriebsart ist es möglich, durch ein Umschalt-Objekt im laufenden Betrieb die Betriebsart zu wechseln (vgl. Betriebsartenumschaltung).
Im Beleuchtungsbetrieb kann der Automatik-Schalter in Abhängigkeit seiner Parametrierung Schalt-, Wert- oder Lichtszenenabruf-Telegramme auf
den Bus übertragen. Dabei können zu Beginn und am Ende einer Bewegungserfassung unterschiedliche Telegramme ausgegeben werden.
In dieser Betriebsart können Verzögerungszeiten des "Telegramms am Ende der Erfassung" vorgegeben werden. Die Bewegungsauswertung kann
helligkeitsabhängig erfolgen. Eine Kombination mehrerer Automatik-Schalter durch eine Haupt- und mehrere Nebenstellen ist möglich.
Im Meldebetrieb reagiert das Gerät "unempfindlicher" auf erkannte Bewegungen, da erst nach mehrmaliger Abfrage des Bewegungssignals ein
Meldetelegramm über das separate Meldeobjekt übertragen wird.
Das Kriterium für die Auslösung eines Meldetelgramms ist die parametrierbare Anzahl X von Bewegungsimpulsen, die innerhalb eines wählbaren
Überwachungszeitraums auftreten. Die Helligkeitsauswertung im Meldebetrieb erfolgt stets helligkeitsunabhängig. Die PIR-Sensorik arbeitet wie im
Beleuchtungsbetrieb, d.h. es ist eine Empfindlichkeitseinstellung möglich. Im Meldebetrieb gibt es keine Anordnung als Haupt- oder Nebenstellen
mehr, sondern jedes Gerät arbeitet separat und sendet gegebenenfalls nach Erfassung und Bewertung der Bewegung ein Telegramm anhand des
Meldeobjektes an eine Zentrale.
Betriebsart "Beleuchtungsbetrieb"
In der Betriebsart "Beleuchtungsbetrieb" erfasst das Gerät Bewegungen und sendet das am Beginn einer Erfassung parametrierte Telegramm
(Einzelgerät bzw. Hauptstelle) und / oder das Bewegungstelegramm (Haupt- oder Nebenstelle), wenn der gemessene Helligkeitswert unterhalb der
eingestellten Dämmerungsstufe liegt. Bei Hauptstellenbetrieb erfolgt die Helligkeitsauswertung in der Haupt- als auch in den Nebenstellen. Somit
wird bei einer Bewegungserkennung an der Haupt- oder an den Nebenstellen in Abhängigkeit der dort eingestellten Dämmerungsstufen stets die
Last bzw. die Beleuchtung angesteuert. Das erfolgt auch dann, wenn die Umgebungshelligkeit an der Hauptstelle nicht die dort eingestellte
Dämmerungsstufe unterschreitet.
Wenn das Telegramm zu Beginn einer Erfassung übertragen wurde, arbeitet das Gerät unabhängig von der Umgebungshelligkeit. Werden keine
weiteren Bewegungen mehr erfasst, sendet das Gerät nach Ablauf der eingestellten Gesamtsendeverzögerung (Standardverzögerung (10 s) +
zusätzliche Sendeverzögerung) das parametrierte Telegramm am Ende der Erfassung. Unabhängig einer Bewegungserfassung kann das Licht
auch bei einer Sperrung des Wächters, bei Busspannungswiederkehr oder durch den Schiebeschalter ein- bzw. ausgeschaltet werden.
gemessene
Umgebungshelligkeit
Helligkeitsverlauf
Bereich 2
Dämmerungsstufe
Bereich 1
Zeit
Bewegungserfassung/
Verzögerung
Sendeverzögerung
Sendeverzögerung
Zeit
Telegramm
Telegramm
zu Beginn der
Erfassung
Telegramm
am Ende der
Erfassung
Telegramm
zu Beginn der
Erfassung
Telegramm
am Ende der
Erfassung
Zeit
Kunstlicht
EIN
AUS
Zeit
Die Helligkeitsgrenze zwischen Bereich 1 und Bereich 2 wird durch die Dämmerungsstufe, die parametrierbar und ggf. durch das Dämmerungsstufen-Potentiometer veränderbar ist, festgelegt. Unterschreitet die gemessene Umgebungshelligkeit diesen Wert und wird eine Bewegung
erkannt, schaltet der Wächter das Kunstlicht ein. Der Bereich 2 charakterisiert die Helligkeit im Raum, bei welcher der Raum ausreichend hell ausgeleuchtet ist und somit kein Kunstlicht mehr eingeschaltet werden muss. Befindet sich die Umgebungshelligkeit in diesem Bereich und das Gerät
detektiert eine Bewegung, dann wird kein zusätzliches Kunstlicht eingeschaltet.
Durch das Potentiometer 'Empfindlichkeit' kann festgelegt werden, wie stark die auszuwertenden Bewegungsimpulse sein müssen, damit eine
Bewegung erkannt wird. So ist es möglich, um beispielsweise Fehlschaltungen zu verhindern, die Empfindlichkeit der PIR-Sensorik und somit die
Reichweite zu vermindern.
Ist die Dämmerungsstufe auf "helligkeitsunabhängig" parametriert, wird stets bei einer erkannten Bewegung das Kunstlicht eingeschaltet, ohne
die Umgebungshelligkeit zu überwachen.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Bewegungserfassung im Beleuchtungsbetrieb
Unter einer Bewegung versteht man den Zeitraum vom Anfang des ersten Erfassungsimpulses zuzüglich der Standardverzögerung (10 s), welche
mit der letzten steigenden Flanke der Wärmebewegung beginnt, und der zusätzlichen Sendeverzögerung.
Wärmebewegung
Standardverzögerung
zusätzliche
Sendeverzögerung
EIN-Telegramm
Zeit / sek.
AUS-Telegramm
zyklisches Telegramm (z.B. 10 s)
Gesamtverzögerung
Bewegungserfassung
Dabei können Telegramme zu Beginn und am Ende einer Bewegungserfassung ausgesendet werden. Während einer Bewegungserfassung befindet sich der Automatik-Schalter stets im helligkeitsunabhängigen Betrieb, d.h. er triggert unabhängig der Umgebungshelligkeit bei jeder neuen
Bewegungserkennung die Gesamtverzögerung nach.
Erfolgt eine Nachtriggerung während der zusätzlichen Sendeverzögerung, kann abhängig durch den Parameter "Telegramm bei Nachtriggerung"
zusätzlich das Telegramm zu Beginn der Erfassung (im Hauptstellenbetrieb auch ein Bewegungstelegramm) auf den Bus übertragen werden
(z.B. hilfreich zum Nachtriggern von Zeitfunktionen in Aktoren). Zusätzlich oder alternativ zum Telegramm bei Nachtriggerung kann das Telegramm
zu Beginn der Erfassung auch zyklisch ausgegeben werden. Es ist zu beachten, dass während der zusätzlichen Sendeverzögerung kein zyklisches
Senden erfolgt! Es wird jedoch bei jeder Nachtriggerung in der zusätzlichen Sendeverzögerung die Zykluszeit neu gestartet. Im Hauptstellenbetrieb
wird das Bewegungstelegramm nicht zyklisch ausgegeben.
Nur, wenn nach dem Ende einer Erfassung über die Ausgangs-Objekte ein AUS-Telegramm oder ein Werttelegramm "0" übertragen wird, startet
der Ausgang die Verriegelungszeit und wechselt in den helligkeitsabhängigen Betrieb, wenn die Dämmerungsstufe nicht auf helligkeitsunabhängig
eingestellt ist.
Wird am Ende einer Erfassung kein AUS-Telegramm oder kein Werttelegramm "0" gesendet, befindet sich der Ausgang nach einer Bewegungserkennung im helligkeitsunabhängigen Betrieb. In diesem Zustand werden Wärmebewegungen ausgewertet und bei einer erkannten Bewegung
neue Bewegungserfassungen gestartet. In diesem Fall muss nach dem Ende einer Erfassung extern auf die Ausgangs-Objekte ein AUS-Telegramm bzw. ein Werttelegramm "0" gesendet werden, damit der Automatik-Schalter zurück in den helligkeitsabhängigen Betrieb wechseln kann
(z.B. durch ein Rückmelde-Telegramm der angesteuerten Aktoren).
Externe Telegramme auf das Ausgangs-Objekt während einer ablaufenden Bewegungsauswertung beeinflussen nicht die Helligkeitssteuerung im
Automatik-Schalter.
Es ist zu beachten, dass der Ausgang durch ein Lichtszenenabruf-Telegramm am Ende einer Erfassung immer im helligkeitsabhängigen Betrieb
arbeitet, wenn die Dämmerungsstufe nicht auf helligkeitsunabhängig eingestellt ist! Demnach ist besondere Sorgfalt geboten, da keine Bewegungserfassungen mehr stattfinden, wenn die Umgebungshelligkeit nach einem Lichtszenenabruf stets oberhalb der Dämmerungsstufe liegt.
Hingegen kann es zu ungewollten Bewegungserfassungen kommen, wenn die durch die aufgerufene Lichtszene eingestellte und zusätzlich vom
Tageslicht abhängige Umgebungshelligkeit unterhalb der Dämmerungsstufe liegt!
Auch nach Busspannungswiederkehr und während bzw. nach einem Sperrbetrieb kann sich ein Ausgang in Abhängigkeit der ausgesendeten
Telegramme im helligkeitsunabhängigen Betrieb befinden!
Betriebsart "Meldebetrieb"
Im Meldebetrieb reagiert das Gerät 'unempfindlicher' auf erkannte Bewegungen, da erst nach mehrmaliger Abfrage des Bewegungssignals ein
Meldetelegramm über das separate Meldeobjekt übertragen wird.
Das Kriterium für die Auslösung eines Meldetelegramms ist die parametrierbare Anzahl X von Bewegungsimpulsen, die innerhalb eines wählbaren
Überwachungszeitraums auftreten. Dabei kann zu Beginn bzw. am Ende einer Erfassung (einer identifizierten Bewegung) ein Meldetelegramm ausgegeben werden. Die Helligkeitsauswertung im Meldebetrieb erfolgt stets helligkeitsunabhängig. Die PIR-Sensorik arbeitet wie im Beleuchtungsbetrieb, d.h. es ist eine Empfindlichkeitseinstellung möglich.
Hinweis:
Im Meldebetrieb gibt es keine Geräteanordnung aus Haupt- und Nebenstellen mehr, sondern jedes Gerät arbeitet separat und sendet gegebenenfalls nach Erfassung und Bewertung der Bewegung ein Telegramm über das Meldeobjekt an eine Zentrale. Die Nebenstelleneingänge bzw.
-ausgänge sind im Meldebetrieb deaktiviert!
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Die nachfolgenden Abbildungen verdeutlichen das Verhalten des Gerätes bei eingestelltem Meldebetrieb und mit X = 4 in der ETS parametrierten
Anzahl von Bewegungsimpulsen.
Fall 1: x = 4 erkannte Bewegungsimpulse im Überwachungszeitraum t ü.
Bewegungsimpulse
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4
Meldetelegramm nach Erkennen
des X-ten Bewegungsimpulses
während der Überwachungszeit
t0
t0
t0
Zeit t
t1
➞ Nach Erkennen des vierten Bewegungsimpulses (x = X) im Überwachungszeitraum t ü wird ein "Meldetelegramm nach Erkennen
des X-ten Bewegungsimpulses" gemäß Parametrierung gesendet.
Fall 2: x = 3 erkannte Bewegungsimpulse im Überwachungszeitraum t ü.
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
1. Bewegungsimpuls
einer neuen Überwachungszeit t0
t0
t0
t0
t1
Zeit t
➞ Im 1. Überwachungszeitraum werden lediglich 3 Bewegungsimpulse (x < X) detektiert. Folglich wird kein Meldetelegramm ausgelöst.
Nach Ablauf von t ü ist der nächste Bewegungsimpuls der erste eines neuen Überwachungszeitraumes t ü.
Fall 3: Meldetelegramm am Ende einer Erfassung.
Meldetelegramm am Beginn
der Erfassung nach Erkennen
des X-ten Bewegungsimpulses
während der Überwachungszeit
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4
t0
Nr. 5
Meldetelegramm am
Ende der Erfassung
(10s nach dem letzen
Bewegungsimpuls)
Nr. 6
Zeit t
t1
t0
∆t = 10 s
➞ Nach Erkennen des vierten Bewegungsimpulses (x = X) im Überwachungszeitraum t ü wird ein "Meldetelegramm nach Erkennen des X-ten
Bewegungsimpulses" gemäß Parametrierung gesendet.
Am Ende der Erfassung (der identifizierten Bewegung) wird das parametrierte "Meldetelegramm am Ende einer identifizierten Bewegung" ausgegeben. Eine Erfassung gilt als beendet, wenn innerhalb 10 Sekunden nach dem "Meldetelegramm nach Erkennen des X-ten Bewegungsimpulses" keine Bewegungsimpulse mehr erkannt wurden oder 10 Sekunden nach dem letzten Bewegungssignal kein weiterer Impuls erkannt
wurde.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Zusätzlich zum Meldeobjekt kann ein separates Schaltobjekt im Meldebetrieb aktiviert werden, um optional den Wert des Meldetelegramms auch
über dieses Schaltobjekt senden zu können (z.B. an eine Sirene in kleinen Anlagen).
Dieses zusätzliche Schaltobjekt (Objekt 6 "Schaltobjekt/Meldebetrieb") ist immer dann aktiv, wenn ein Meldebetrieb parametriert ist und das Objekt
in der ETS ordnungsgemäß mit einer Gruppenadresse verbunden ist.
Im Meldebetrieb sind die folgenden Funktionen fest eingestellt:
– Dämmerungsstufe:
– Potentiometer Dämmerungsstufe:
– Zyklisches Senden während einer Erfassung:
– Telegrammauslösung bei Nachtriggerung:
– Zusätzliche Sendeverzögerung am Ende einer Erfassung:
– Potentiometer 'zusätzliche Sendeverzögerung':
– Verriegelungszeit am Ende einer Erfassung:
– Sperrfunktion:
– Schiebeschalter:
– Telegramm bei Busspannungswiederkehr:
– Nebenstellen Ein- bzw- Ausgänge:
helligkeitsunabhängig
gesperrt
inaktiv
ohne Funktion
0s
gesperrt
0s
inaktiv
inaktiv (Automatikbetrieb)
kein Telegramm (bei Betriebsart = nur Meldebetrieb)
deaktiviert
Der Meldebetrieb kann sowohl alleinige Betriebsart als auch Mischbetriebsart mit dem Beleuchtungsbetrieb sein. Im letzten Fall erfolgt die
Umschaltung zwischen den beiden Betriebsarten über das Betriebsarten-Objekt (Objekt 7). Auf der nächsten Seite wird die Betriebsartenumschaltung genauer beschrieben.
Betriebsartenumschaltung
Es ist möglich, im laufenden Betrieb über das Betriebsarten-Objekt (Objekt 7) zwischen den beiden Betriebsarten umzuschalten. Voraussetzung
ist der parametrierte Mischbetrieb. Vor der Umschaltung wird die bisher aktive Betriebsart in einen definierten Grundzustand (wie bei nicht vorhandener Bewegung) gebracht. Es ist stets nur eine Betriebsart aktiv! Die Polarität des Betriebsarten-Objekts ist parametrierbar.
Wird ein Umschaltwunsch über das Objekt empfangen, werden in Abhängigkeit des parametrierten Umschaltverhaltens die folgenden Fälle
berücksichtigt:
"Umschaltverhalten" = "nach Ende einer Erfassung" (default):
Umschaltung Beleuchtungsbetrieb ➝ Meldebetrieb
1. Fall: Der Automatik-Schalter befindet sich in einer Bewegungserfassung. Es wurde noch keine Verzögerungszeit gestartet. In diesem Fall wird
bei einem über den Bus empfangenen Umschaltwunsch zunächst die bisherige Betriebsart beibehalten und anhand des BetriebsartenObjekts eine negative Quittung in Form des Objektwertes der bisher eingestellten Betriebsart (Beleuchtungsbetrieb) gesendet. Der
Umschaltwunsch wird vom Automatik-Schalter gespeichert. Nach der Bewegungserfassung startet der Automatik-Schalter die StandardSendeverzögerung. Auch zu diesem Zeitpunkt wird die Betriebsart noch nicht gewechselt. Erst, wenn die Standard-Sendeverzögerung
abgelaufen ist, startet der Automatik-Schalter nicht die zusätzliche Sendeverzögerung, sondern er sendet das Telegramm am Ende der
Erfassung und wechselt in den Meldebetrieb. Zusätzlich übertragt der Automatik-Schalter über das Betriebsarten-Objekt eine positive
Quittung in Form des Objektwertes der neu eingestellten Betriebsart (Meldebetrieb).
2. Fall: Der Automatik-Schalter befindet sich in der Standard-Verzögerung (10 s nach der letzten Bewegung). Auch in diesem Fall wird bei einem
über den Bus empfangenen Umschaltwunsch zunächst die bisherige Betriebsart beibehalten und anhand des Betriebsarten-Objektes eine
negative Quittung in Form des Objektwertes der bisher eingestellten Betriebsart (Beleuchtungsbetrieb) gesendet. Der Umschaltwunsch wird
vom Automatik-Schalter gespeichert. Erst, wenn die Standard-Sendeverzögerung abgelaufen ist, startet der Automatik-Schalter nicht die
zusätzliche Sendeverzögerung, sondern er sendet das Telegramm am Ende der Erfassung und wechselt in den Meldebetrieb. Zusätzlich
übertragt der Automatik-Schalter über das Betriebsarten-Objekt eine positive Quittung in Form des Objektwertes der neu eingestellten
Betriebsart (Meldebetrieb).
3. Fall: Für den Fall, dass zum Zeitpunkt der gewünschten Betriebsarten-Umschaltung eine zusätzliche Sendeverzögerung abläuft, wird zunächst
sofort das am Ende der Erfassung parametrierte Schalt-/Lichtszenen- oder Wert-Telegramm gesendet, bevor dann in den Meldebetrieb
umgeschaltet wird.
4. Fall: Zum Zeitpunkt der Betriebsartenumschaltung befindet sich der Automatik-Schalter weder in einer Bewegungserfassung, noch
sind
Verzögerungszeiten aktiv. In diesem Fall wechselt der Automatik-Schalter bei einem Umschaltwunsch sofort in den Meldebetrieb.
Hinweis:
Befindet sich der Automatik-Schalter bei einem Umschaltwunsch vom Beleuchtungsbetrieb in den Meldebetrieb anhand des Sperrobjektes im
Sperrbetrieb oder ist der Automatik-Schalter durch den Schiebeschalter in der Position '0' / '1' verriegelt, wird auch sofort das am Ende der
Erfassung (!) parametrierte Schalt-/Lichtszenen- oder Wert-Telegramm gesendet, bevor dann in den Meldebetrieb umgeschaltet wird.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Umschaltung Meldebetrieb ➝ Beleuchtungsbetrieb
1. Fall: Der Automatik-Schalter befindet sich zum Zeitpunkt des Umschaltwunsches in einer Bewegungserkennung (,d.h. der Automatik-Schalter
hat Bewegungen erkannt, das Meldetelegramm nach Erkennung des X-ten Bewegungsimpulses jedoch noch nicht übertragen). In diesem
Fall wird sofort die Bewegungsauswertung beendet (es werden keine weiteren Bewegungsimpulse mehr gezählt) und der AutomatikSchalter wechselt in den Beleuchtungsbetrieb.
2. Fall: Der Automatik-Schalter befindet sich zum Zeitpunkt des Umschaltwunsches in einer identifizierten Bewegung (d.h. das Meldetelegramm
nach Erkennung des X-ten Bewegungsimpulses wurde übertragen und es werden noch weiterhin Bewegungen erkannt). Dabei wird
zunächst die bisherige Betriebsart beibehalten und anhand des Betriebsarten-Objektes eine negative Quittung in Form des Objektwertes
der bisher eingestellten Betriebsart (Meldebetrieb) gesendet. Der Umschaltwunsch wird vom Automatik-Schalter gespeichert. Erst, wenn
10 s lang (10 s-Verzögerungszeit) keine Bewegungen mehr dedektiert werden, beendet der Automatik-Schalter die identifizierte Bewegung,
sendet das Meldetelegramm am Ende einer identifizierten Bewegung und wechselt in den Beleuchtungsbetrieb. Zusätzlich übertragt der
Automatik-Schalter über das Betriebsarten-Objekt eine positive Quittung in Form des Objektwertes der neu eingestellten Betriebsart
(Beleuchtungsbetrieb).
3. Fall: Der Automatik-Schalter befindet sich zum Zeitpunkt des Umschaltwunsches in der 10 s-Verzögerungszeit (d.h. es werden keine Bewegungen mehr dedektiert). In diesem Fall wird ebenfalls zunächst die bisherige Betriebsart beibehalten und anhand des BetriebsartenObjektes eine negative Quittung in Form des Objektwertes der bisher eingestellten Betriebsart (Meldebetrieb) gesendet. Der Umschaltwunsch wird vom Wächter gespeichert. Erst, wenn die 10 s-Verzögerungszeit abgelaufen ist, beendet der Wächter die identifizierte Bewegung, sendet das Meldetelegramm am Ende einer identifizierten Bewegung und wechselt in den Beleuchtungsbetrieb. Zusätzlich übertragt
der Wächter über das Betriebsarten-Objekt eine positive Quittung in Form des Objektwertes der neu eingestellten Betriebsart (Beleuchtungsbetrieb).
4. Fall: Zum Zeitpunkt der Betriebsartenumschaltung befindet sich der Automatik-Schalter weder in einer identifizierten Bewegung, noch ist die
10 s-Verzögerungszeit aktiv. In diesem Fall wechselt der Automatik-Schalter bei einem Umschaltwunsch sofort in den Beleuchtungsbetrieb.
Hinweise:
Nur für den Fall einer Umschaltung vom Meldebetrieb in den Beleuchtungsbetrieb gilt zusätzlich:
War der Automatik-Schalter zuletzt anhand des Sperrobjektes im Beleuchtungsbetrieb gesperrt, so wird der Sperrbetrieb beim Übergang vom
Meldebetrieb zum Beleuchtungsbetrieb wieder aktiviert und zusätzlich das am Sperrbeginn parametrierte Telegramm ausgelöst.
War der Wächter zuletzt anhand des Schiebeschalters (Stellung '0' / '1') im Beleuchtungsbetrieb verriegelt, so wird diese Verriegelung wieder
aktiviert und zusätzlich das zu der Schalterstellung ('0' / '1') gehörende und von der eingestellten Betriebsart (Schalten, Wertgeber bzw. Lichtszenenabruf) abhängige Telegramm ausgelöst (vgl. auch Funktion des Schiebeschalters).
Eine vor der Umschaltung in den Meldebetrieb durch die Umschaltung unterbrochene zusätzliche Sendeverzögerung wird bei der Umschaltung
zurück in den Beleuchtungsbetrieb nicht weiter ausgeführt.
War ein helligkeitsunabhänger Betrieb durch einen Dämmerungsstufen-Objektwert = 1 eingestellt, so wird dieser wieder aktiviert, indem die
Dämmerungsstufe erneut ausgeschaltet wird. Wenn im Meldebetrieb das zusätzliche Schalttelegramm parametriert ist, wird dieses auch bei einer
Betriebsartenumschaltung zusammen mit dem Telegramm nach Erkennen des X-ten Bewegungsimpulses bzw. mit dem Telegramm am Ende einer
identifizierten Bewegung übertragen.
"Umschaltverhalten" = "sofort":
Es wird stets sofort, nachdem der Umschaltwunsch eingegangen ist, die bisher eingestellte Betriebsart beendet und ggf. ablaufende Bewegungserfassungen bzw. Verzögerungszeiten unterbrochen, indem das Telegramm am Ende der Erfassung ausgegeben wird. Unmittelbar im Anschluss
wird in die gewünschte Betriebsart gewechselt.
Hinweis:
Nach Busspannungswiederkehr ist bei einem parametrierten Mischbetrieb stets der Beleuchtungsbetrieb aktiv. Nach einem Programmiervorgang
durch die ETS ist die vor der Programmierung aktive Betriebsart eingestellt.
• Haupt- und Nebenstellenbetrieb
Beliebig viele Nebenstellen können mit einer Hauptstelle zusammenarbeiten. Hierbei sendet nur die Hauptstelle Schalt-, Wert- oder LichtszenenTelegramme aus und steuert die Last.
Bewegungsauswertung:
Die Geräte verständigen sich untereinander über das Objekt 4 "Bewegung":
Erfasst die Hauptstelle direkt eine Bewegung, sendet diese das parametrierte Telegramm zu Beginn der Erfassung und ein Bewegungs-Telegramm
auf den Bus, um die Nebenstellen über die Bewegung zu informieren. Dabei berücksichtigt die Hauptstelle die lokal eingestellte Dämmerungsstufe.
Erkennt eine der Nebenstellen eine Bewegung, sendet diese zyklisch (Zykluszeit = 9 s) den Objektwert = 1 für die Dauer der Bewegung an die
Hauptstelle unter Berücksichtigung der an den Nebenstellen eingestellten Dämmerungsstufen. Die Hauptstelle überprüft wiederum zyklisch
(Zykluszeit = 10 s), ob bei ihr Bewegungsmeldungen eintreffen.
Die Dämmerungsstufenauswertung erfolgt in der Haupt- als auch in den Nebenstellen.
Empfängt die Hauptstelle ein Bewegungs-Telegramm der Nebenstelle(n), startet die Hauptstelle stets die Bewegungsauswertung und überträgt
das Telegramm zu Beginn der Erfassung unabhängig von der in der Hauptstelle eingestellten Dämmerungsstufe.
Erkennt die Hauptstelle selbst keine Bewegungen mehr oder bleiben Bewegungstelegramme aus, findet also an den Nebenstellen keine Bewegung mehr statt, beendet die Hauptstelle die Bewegungsauswertung und gibt das Telegramm am Ende einer Erfassung aus.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Dämmerungsstufen-Steuerung:
Zusätzlich zur Bewegungserfassung muss die Dämmerungsstufe zwischen dem Beginn der Erfassung und dem Ende der zusätzlichen Sendeverzögerung an der Haupt- als auch an den Nebenstellen auf helligkeitsunabhängig gestellt sein. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch bei eingeschaltetem Licht weiterhin Bewegungen erfasst werden können (Nachtriggerung).
Die Umschaltung in den helligkeitsabhängigen bzw. helligkeitsunabhängigen Betrieb erfolgt in Abhängigkeit der parametrierten Funktion entweder
direkt über das Ausgangsobjekt (Objekt 0 bzw. 1) oder über das Objekt "Dämmerungsstufe" (Objekt 3). Dabei sendet die Hauptstelle Telegramme
aus und ist somit in der Lage, die Nebenstellen bei einer erkannten Bewegung in den helligkeitsunabhängigen Betrieb zu schalten.
Die Polarität des Dämmerungsstufen-Objekts ist fest zugeordnet und kann nicht parametriert werden:
Objekt "Dämmerungsstufe" = "0"
Objekt "Dämmerungsstufe" = "1"
➝
➝
Dämmerungsstufe gemäß Parameter “Dämmerungsstufe"
helligkeitsunabhängige Bewegungserfassung
Das Aussenden eines Dämmerungsstufen-Telegramms erfolgt auch dann, wenn die Dämmerungsstufe der Hauptstelle auf helligkeitsunabhängig
parametriert ist. Bei Umschaltung der Betriebsart über das Objekt "Betriebsartenumschaltung" oder nach Busspannungswiederkehr wird stets auf
die in der ETS parametrierte Helligkeitsauswertung umgeschaltet.
Das Objekt "Dämmerungsstufe" ist auch im Einzelbetrieb vorhanden und erlaubt grundsätzlich die Aktivierung bzw. die Deaktivierung der Dämmerungsstufe. Das Objekt hat eine höhere Priorität als der Parameter.
Verriegelung:
Zu Beginn und am Ende einer Erfassung verriegeln sich die Nebenstelle(n) für die Dauer der parametrierten Verriegelungszeiten (Automatik-Schalter
Universal als Nebenstelle)! Folglich sollten an den Nebenstellen die Verriegelungszeiten nicht zu groß (< 3 s) eingestellt werden.
Die Nebenstellen erkennen den Beginn bzw. das Ende einer Bewegungserfassung, wenn die Hauptstelle ein Schalt-, Wert- oder Lichtszenennebenstellen-Telegramm überträgt. Werden in der Hauptstelle Funktionen ausgeführt, die die Nebenstelle nicht kennt (z.B. "Lichtszenenabruf"),
erfolgt das Erkennen einer Bewegung durch das Dämmerungsstufenobjekt.
Die Hauptstelle verriegelt sich grundsätzlich nur am Ende einer Erfassung. Auch Nebenstellen anderen Typs ("Automatik-Schalter Standard"/
"Präsenzmelder Universal") verriegeln sich nur am Ende einer Erfassung, indem sie das Bewegungstelegramm der Hauptstelle auswerten.
Hinweis:
Um Fehlfunktionen zu vermeiden, sollten im Beleuchtungsbetrieb an allen Nebenstellen beim Objekt 4 (Meldung zur Hauptstelle) die S-Flags
gelöscht bleiben (default), wenn die Nebenstellen vom Typ "Automatik-Schalter Universal" sind!
Im Haupt-/Nebenstellenbetrieb sollten die Objekte "Ausgang", "Bewegung" und "Dämmerungsstufe" ausschließlich zwischen Haupt- und Nebenstelle(n) bzw. zwischen Hauptstelle und Last und nicht mit weiteren Busteilnehmern verbunden werden, um Fehlfunktionen zu vermeiden!
Da ein Haupt-/Nebenstellenbetrieb auch in Kombination mit den Automatik-Schalter Standard bzw. mit den Präsenzmeldern Universal möglich ist
und für die verschiedenen Funktionen (Schalten, Wertgeber, Lichtszenennebenstelle) unterschiedliche Bedingungen gelten, werden die einzelnen
Fälle auf den folgenden Seiten erläutert.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
1. Hauptstelle:
Nebenstelle:
Automatik-Schalter Universal
Automatik-Schalter Universal
AUTO
0
x
Zeit
AUTO
1
x
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Hauptstelle
Funktion:
0
1
x
x
Zeit
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Nebenstelle
Schalten / Wertgeber
Schalten
Schalten
Bewegung
Bewegung
Wertgeber
Wertgeber
Bewegung
Bewegung
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Ausgangs-Objekte (Objekt 0 bzw. 1). Ein Objektwert > 0 zu Beginn der Erfassung führt zur Deaktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsunabhängig) und ein Objektwert = 0 nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt wieder zur Aktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsabhängig).
Ausnahmefall: Falls zu Beginn der Erfassung ein Objektwert = 0 übertragen wird, sollte zum Deaktivieren der Dämmerungsstufe in der Nebenstelle
das Dämmerungsstufen-Objekt zusätzlich verbunden werden. Nur so wird eine helligkeitsunabhängige Bewegungsauswertung während einer
Bewegungserfassung ermöglicht.
Folglich ist das Senden der Dämmerungsstufe über das Dämmerungsstufen-Objekt zu Beginn der Bewegung bzw. nach Ablauf der zusätzlichen
Sendeverzögerung nicht unbedingt erforderlich, sodass das Übertragen-Flag des Dämmerungsstufen-Objektes in der Hauptstelle gelöscht werden
kann.
Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle durch das Eintreffen der Telegramme zu Beginn und am Ende einer Erfassung gestartet.
Funktion:
Lichtszenenabruf
Lichtszenenabruf
Lichtszenenabruf
Bewegung
Bewegung
Dämmerungsstufe
Dämmerungsstufe
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Dämmerungsstufenobjekte, da die übertragene Lichtszenennummer keinen Rückschluss auf die Helligkeit der angesteuerten Leuchten zulässt.
Zu Beginn der Erfassung sendet die Hauptstelle den Dämmerungsstufenwert = 1 für helligkeitsunabhängige Erfassung. Nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt der Dämmerungsstufenwert = 0 wieder zur helligkeitsabhängigen Bewegungsauswertung an den Nebenstellen.
Wird nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung eine Lichtszene abgerufen, die den aktuellen Beleuchtungszustand im Raum über die
eingestellte Dämmerungsstufe des Automatik-Schalters hebt, dann kann der Automatik-Schalter keine neue Bewegung mehr erkennen. Aufgrund
dieser Tatsache ist bei Einstellung der Funktion Lichtszenenabruf und eingestellter helligkeitsabhängiger Bewegungserfassung (➝ Dämmerungsstufe nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert) besondere Sorgfalt notwendig, um einen solchen Projektierungsfehler zu vermeiden
Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle durch das Eintreffen der Telegramme zu Beginn und am Ende einer Erfassung gestartet.
116
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
6
Funktionsbeschreibung
2. Hauptstelle:
Nebenstelle:
Automatik-Schalter Universal
Präsenzmelder Universal (Wächterfunktion)
AUTO
0
1
x
Zeit
x
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Hauptstelle
Funktion:
Nebenstelle
Schalten / Wertgeber
Wertgeber
Ausgang 1 o. 3
Bewegung
Bewegung
Schalten
Ausgang 1 o. 3
Bewegung
Bewegung
Wertgeber
Schalten
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Ausgangs-Objekte. Ein Objektwert > 0 zu Beginn der Erfassung führt zur Deaktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsunabhängig) und ein
Objektwert = 0 nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt wieder zur Aktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsabhängig).
Ausnahmefall: Falls zu Beginn der Erfassung ein Objektwert = 0 übertragen wird, sollte zum Deaktivieren der Dämmerungsstufe in der Nebenstelle
das Dämmerungsstufen-Objekt zusätzlich verbunden werden. Nur so wird eine helligkeitsunabhängige Bewegungsauswertung während einer
Bewegungserfassung ermöglicht.
Folglich ist das Senden der Dämmerungsstufe über das Dämmerungsstufen-Objekt zu Beginn der Bewegung bzw. nach Ablauf der zusätzlichen
Sendeverzögerung nicht unbedingt erforderlich, sodass das Übertragen-Flag des Dämmerungsstufen-Objektes in der Hauptstelle gelöscht werden
kann. Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle nach Ablauf der Gesamtverzögerung durch das Eintreffen des Telegramms am
Ende einer Erfassung und das Ausbleiben des Bewegungstelegramms gestartet.
Funktion:
Lichtszenenabruf
Lichtszenenabruf
Ausgang 1 o. 3
Bewegung
Bewegung
Dämmerungsstufe
Dämmerungsstufe
Wertgeber
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Dämmerungsstufenobjekte, da die übertragene Lichtszenennummer keinen Rückschluss auf die Helligkeit der angesteuerten Leuchten zulässt.
Zu Beginn der Erfassung sendet die Hauptstelle den Dämmerungsstufenwert = 1 für helligkeitsunabhängige Erfassung. Nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt der Dämmerungsstufenwert = 0 wieder zur helligkeitsabhängigen Bewegungsauswertung an den Nebenstellen. Wird
nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung eine Lichtszene abgerufen, die den aktuellen Beleuchtungszustand im Raum über die eingestellte
Dämmerungsstufe des Automatik-Schalters hebt, dann kann der Automatik-Schalter keine neue Bewegung mehr erkennen. Aufgrund dieser Tatsache ist bei Einstellung der Funktion Lichtszenenabruf und eingestellter helligkeitsabhängiger Bewegungserfassung (➝ Dämmerungsstufe nicht
auf helligkeitsunabhängig parametriert) besondere Sorgfalt notwendig, um einen solchen Projektierungsfehler zu vermeiden. Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle nach Ablauf der Gesamtverzögerung durch das Eintreffen des Telegramms am Ende einer Erfassung und das
Ausbleiben des Bewegungstelegramms gestartet.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
3. Hauptstelle:
Nebenstelle:
Automatik-Schalter Universal
Automatik-Schalter Standard
AUTO
0
x
Zeit
AUTO
1
x
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Hauptstelle
Funktion:
0
x
Zeit
1
x
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Nebenstelle
Schalten
Schalten
Schalten / Status
Bewegung
Bewegung
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Schalten-Objekte. Ein Objektwert = 1 zu Beginn der Erfassung führt zur Deaktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsunabhängig) und ein
Objektwert = 0 nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt wieder zur Aktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsabhängig).
Ausnahmefall: Falls zu Beginn der Erfassung ein Objektwert = 0 übertragen wird, sollte zum Deaktivieren der Dämmerungsstufe in der Nebenstelle
das Dämmerungsstufen-Objekt mit dem Objekt "Schalten / Status" der Nebenstelle verbunden werden. Nur so wird eine helligkeitsunabhängige
Bewegungsauswertung während einer Bewegungserfassung ermöglicht.
Folglich ist das Senden der Dämmerungsstufe über das Dämmerungsstufen-Objekt zu Beginn der Bewegung bzw. nach Ablauf der zusätzlichen
Sendeverzögerung nicht unbedingt erforderlich, sodass das Übertragen-Flag des Dämmerungsstufen-Objektes in der Hauptstelle gelöscht werden
kann.
Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle nach Ablauf der Gesamtverzögerung durch das Eintreffen des Telegramms am Ende einer
Erfassung und das Ausbleiben des Bewegungstelegramms gestartet.
Funktion:
Wertgeber / Lichtszenenabruf
Dämmerungsstufe
Schalten / Status
Bewegung
Bewegung
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
des Dämmerungsstufenobjekts der Hauptstelle mit dem Objekt "Schalten / Status" der Nebenstelle. Zu Beginn der Erfassung sendet die Hauptstelle den Dämmerungsstufenwert = 1 für helligkeitsunabhängige Erfassung. Nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt der Dämmerungsstufenwert = 0 wieder zur helligkeitsabhängigen Bewegungsauswertung an den Nebenstellen. Wird nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung eine Lichtszene abgerufen, die den aktuellen Beleuchtungszustand im Raum über die eingestellte Dämmerungsstufe des AutomatikSchalters hebt, dann kann der Automatik-Schalter keine neue Bewegung mehr erkennen. Aufgrund dieser Tatsache ist bei Einstellung der Funktion
Lichtszenenabruf und eingestellter helligkeitsabhängiger Bewegungserfassung (➝ Dämmerungsstufe nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert)
besondere Sorgfalt notwendig, um einen solchen Projektierungsfehler zu vermeiden.
Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle nach Ablauf der Gesamtverzögerung durch die Aktivierung der Dämmerungsstufe
("0"-Telegramm) und das Ausbleiben des Bewegungstelegramms gestartet.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
3. Hauptstelle:
Nebenstelle:
Präsenzmelder Universal
Automatik-Schalter Universal
AUTO
0
x
Zeit
Hauptstelle
Funktion:
1
x
x
Helligkeit Empfindlichkeit
Nebenstelle
Schalten / Wertgeber
Ausgang 1 o. 3
Wertgeber
Ausgang 2 o. 4
Schalten
Bewegung
Bewegung
Ausgang 1 o. 3
Wertgeber
Ausgang 2 o. 4
Wertgeber
Bewegung
Bewegung
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Ausgangs-Objekte. Ein Objektwert > 0 zu Beginn der Erfassung führt zur Deaktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsunabhängig) und ein
Objektwert = 0 nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung führt wieder zur Aktivierung der Dämmerungsstufe (helligkeitsabhängig).
Ausnahmefall: Falls zu Beginn der Erfassung ein Objektwert = 0 übertragen wird, sollte zum Deaktivieren der Dämmerungsstufe in der Nebenstelle
das Dämmerungsstufen-Objekt zusätzlich verbunden werden. Nur so wird eine helligkeitsunabhängige Bewegungsauswertung während einer
Bewegungserfassung ermöglicht.
Folglich ist das Senden der Dämmerungsstufe über das Dämmerungsstufen-Objekt zu Beginn der Bewegung bzw. nach Ablauf der zusätzlichen
Sendeverzögerung nicht unbedingt erforderlich, sodass das Übertragen-Flag des Dämmerungsstufen-Objektes in der Hauptstelle gelöscht werden
kann. Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle durch das Eintreffen der Telegramme zu Beginn und am Ende einer Erfassung
gestartet.
Funktion:
Lichtszenenabruf
Ausgang 1 o. 3
Wertgeber
Lichtszenenabruf
Ausgang 2 o. 4
Bewegung
Bewegung
Dämmerungsstufe
Dämmerungsstufe
Die Ein- und Ausschaltung der Dämmerungsstufe der Nebenstellen, falls nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert, erfolgt über die Verbindung
der Dämmerungsstufenobjekte, da die übertragene Lichtszenennummer keinen Rückschluss auf die Helligkeit der angesteuerten Leuchten zulässt. Zu Beginn der Erfassung sendet die Hauptstelle den Dämmerungsstufenwert = 1 für helligkeitsunabhängige Erfassung. Nach Ablauf der
zusätzlichen Sendeverzögerung führt der Dämmerungsstufenwert = 0 wieder zur helligkeitsabhängigen Bewegungsauswertung an den Nebenstellen. Wird nach Ablauf der zusätzlichen Sendeverzögerung eine Lichtszene abgerufen, die den aktuellen Beleuchtungszustand im Raum über
die eingestellte Dämmerungsstufe des Automatik-Schalters hebt, dann kann der Automatik-Schalter keine neue Bewegung mehr erkennen.
Aufgrund dieser Tatsache ist bei Einstellung der Funktion Lichtszenenabruf und eingestellter helligkeitsabhängiger Bewegungserfassung
(➝ Dämmerungsstufe nicht auf helligkeitsunabhängig parametriert) besondere Sorgfalt notwendig, um einen solchen Projektierungsfehler zu
vermeiden. Die eingestellte Verriegelungszeit wird in der Nebenstelle durch das Eintreffen der Telegramme zu Beginn und am Ende einer Erfassung
gestartet.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Funktionsbeschreibung
Flussdiagramm zur Inbetriebnahme des Automatik-Schalters Universal
Um eine reibungslose Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte die folgende Vorgehensweise eingehalten werden:
Automatik-Schalter
projektieren und notwendige
Objekte in ETS verbinden
Demontagemeldung
deaktivieren
Reichweite
einstellen ?
NEIN
JA
Gehtest aktivieren
Reichweite mit Poti 3
einstellen
Gehtest deaktivieren
Dämmerungsstufe einstellen ?
NEIN
JA
Dämmerungsstufe mit
Poti 2 einstellen
Sendeverzögerung
einstellen ?
JA
Zusätzliche Sendeverzögerung Poti 1 einstellen
Demontagemeldung ?
NEIN
NEIN
JA
Demontagemeldung in
ETS aktivieren
Eventuell Bus-Reset für
definierten Grundzustand
Wenn alle Geräte (beispielsweise Haupt- und Nebenstellen in einem Projekt) konfiguriert und einzeln in Betrieb genommen wurden, wird
empfohlen, einen Bus-Reset zu machen, um einen definierten Grundzustand zu erzeugen.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
Applikationstyp
Einzelgerät
Hauptstelle
Nebenstelle
Definiert den Applikationstypen. Der AutomatikSchalter arbeitet als Einzelgerät, im Haupt- oder im
Nebenstellenbetrieb.
Betriebsart
Schalten Beleuchtungsbetrieb
Wertgeber Beleuchtungsbetrieb
Lichtszenenabruf Beleuchtungsbetrieb
Der Automatik-Schalter arbeitet ausschließlich im
Beleuchtungsbetrieb und sendet entsprechend
ein Schalten-, Wert-, bzw. LichtszenenabrufTelegramm auf den Bus.
Der Automatik-Schalter arbeitet im Meldebetrieb
„unempfindlicher“ gegenüber erkannten Bewegungen, d.h. erst nach mehrmaliger Abfrage des
Bewegungssignals wird ein Melde-Telegramm ausgesendet (vgl. Funktionsbeschreibung).
Der Automatik-Schalter arbeitet im Mischbetrieb,
d.h. über das Betriebsartenobjekt kann zwischen
Meldebetrieb und Beleuchtungsbetrieb (Schalten,
Wertgeber, Lichtszenenabruf) umgeschaltet werden.
Meldebetrieb
Meldebetrieb / Schalten Bel.betrieb
Meldebetrieb / Wertgeber Bel.betrieb
Meldebetrieb /
Lichtszenenabruf Bel.betrieb
Umschaltverhalten
nach Ende einer Erfassung
sofort
Funktion des Bertriebsart-Objektes
0 = Beleuchtungsbetrieb,
1 = Meldebetrieb
1 = Beleuchtungsbetrieb,
0 = Meldebetrieb
Mit dem Betriebsartenobjekt 7 kann zwischen den
beiden Betriebsarten umgeschaltet werden. Legt
die Polarität des Objekts 7 fest.
Nur aktiv bei parametrierter Mischbetriebsart.
NEIN
JA
Die Status-LED ist durch den Gehtest oder die
Alarmfunktion aktivierbar.
Die Status-LED ist immer aus.
Die Status-LED kann aktiviert werden.
NEIN
JA
Der Gehtest dient zur Empfindlichkeitseinstellung
des Automatik-Schalters während der Inbetriebnahme. Bei aktiviertem Gehtest schaltet die LED
bei einer erkannten Bewegung ein. Nach der Erfassung eines Bewegungsimpulses wird die LED wieder ausgeschaltet (siehe auch Funktionsbeschreibung).
Der Gehtest ist nicht aktivierbar.
Der Gehtest ist aktivierbar.
Status-LED immer aus?
Gehtest aktivierbar?
Linsenfarbe
helle Linse
dunkle Linse
Dämmerungsstufen-Potentiometer
Es kann festgelegt werden, wann der AutomatikSchalter bei einem Betriebsartenumschaltwunsch
über das Objekt 7 die Betriebsart wechselt.
Befindet sich das Gerät bei einem Umschaltwunsch in einer Bewegungserfassung, so wird die
Bewegung zu Ende ausgeführt, d.h. es läuft erst
die Gesamtverzögerung ab, bis dass die Betriebsart gewechselt wird. Befindet sich das Gerät bei
einem Umschaltwunsch nicht in einer Erfassung,
wird sofort umgeschaltet.
Die Betriebsart wird unmittelbar nach Empfang
eines Umschaltwunsches gewechselt. Befindet sich
das Gerät dabei in einer Bewegungserfassung, so
wird vor der Umschaltung das Telegramm am Ende
der Erfassung übertragen.
Nur aktiv bei parametrierter Mischbetriebsart.
freigegeben
gesperrt
Der Automatik-Schalter ist ausgestattet mit einer
hellen Linse.
Der Automatik-Schalter ist ausgestattet mit einer
dunklen Linse.
Das Dämmerungsstufenpotentiometer kann freigegeben bzw. gesperrt werden. Ist das Poti gesperrt,
gilt ausschließlich der als Parameter eigestellte
Dämmerungswert.
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
7
122
Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
Potentiometer "zusätzliche Sendeverzögerung“
freigegeben
gesperrt
Das Potentiometer für die zusätzliche Sendeverzögerung kann freigegeben bzw. gesperrt werden. Ist das Poti gesperrt, gilt ausschließlich die als
Parameter eingestellte Verzögerungszeit.
Schiebeschalter-Funktion
Schiebeschalter: 1 / AUTO / 0
Schiebeschalter: 1 / AUTO / -Schiebeschalter: -- / AUTO / 0
Schiebeschalter: -- / AUTO / --
Der Schiebeschalter kann im Beleuchtungsbetrieb
den Automatik-Schalter verriegeln und in Abhängigkeit der Betriebsart Telegramme auf den Bus aussenden. Dabei können entweder alle Schalterstellungen aktiviert bzw. einzelne Stellungen deaktiviert
werden.
Funktionszuordnung zum Schiebeschalter:
0:
Es wird ein Schalttelegramm "0" oder ein
Werttelegramm "0" übertragen oder die
Lichtszene 1 abgerufen.
1:
Es wird ein Schalttelegramm "1" oder ein
Werttelegramm "255" übertragen oder die
Lichtszene 2 abgerufen.
AUTO: Der Automatik-Schalter ist im Automatikbetrieb.
---:
Keine Reaktion bzw. Beibehaltung des vorherig aktiven Werts.
Im Meldebetrieb und im Nebenstellenbetrieb hat
der Schiebeschalter grundsätzlich keine Funktion
(Automatikbetrieb).
Schalttelegramm zu Beginn der Erfassung
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Zu Beginn einer Erfassung wird ein EIN-, AUSoder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Schalten" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Werttelegramm zu Beginn der Erfassung
JA
NEIN
Zu Beginn einer Erfassung wird ein Werttelegramm
oder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Wert (0 ... 255)
0 ... 255; 255
Bestimmt den Wert des zu sendenden Werttelegramms.
Lichtszenentelegramm zu Beginn der Erfassung
JA
NEIN
Zu Beginn einer Erfassung wird ein Lichtszenentelegramm oder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf" bei
Einzelgerät oder Hauptstelle!
Lichtszene (1 ... 8)
1 ... 8; 1
Bestimmt die zu sendende Lichtszenennummer.
Dämmerungsstufe
kein Schalten / Wertabruf / Meldung
helligkeitsunabhängig
Bereich 3 – 10 Lux
Bereich 10 – 30 Lux
Bereich 30 – 60 Lux
Bereich 60 – 100 Lux
Eine Telegrammauslösung wird unterbunden.
Die Telegrammauslösung ist helligkeitsunabhängig.
Bei ausgeschalteter Beleuchtung werden nur
Telegramme ausgelöst, wenn die Umgebungshelligkeit unterhalb des eingestellten Wertes liegt.
Dieser Wert ergibt sich aus dem per ETS eingestellten Bereich und dem freigegebenen Dämmerungsstufen-Potentiometer wie folgt:
Poti-Mittelstellung = Mittelwert des per ETS
eingestellten Bereiches
Poti-Nullstellung = unterer Grenzwert des per ETS
eingestellten Bereiches
Poti-Maximalstellung = oberer Grenzwert des per
ETS eingestellten Bereiches
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
Zyklisches Senden?
NEIN
JA
Das zyklische Senden während einer erfassten
Bewegung kann aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Unter einer Bewegung versteht man den Zeitraum
vom Anfang des ersten Erfassungsimpulses zuzüglich der Standardverzögerung (10 s), welche mit der
letzten steigenden Flanke der Wärmebewegung
beginnt. Während der zusätzlichen Sendeverzögerung wird nicht zyklisch gesendet!
Es wird das "Telegramm zu Beginn der Erfassung"
zyklisch übertragen.
Wärmebewegung
Standardverzögerung
zusätzliche
Sendeverzögerung
Zeit / sek.
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
zyklisches Telegramm (z.B. 10 s)
Zyklisches Senden Basis
1,0 s; 2,1 s; 4,2 s; 8,4 s; 17 s; 34 s
1,1 min; 2,2 min; 4,5 min; 9 min;
18 min; 36 min; 1,2 h
Zeitbasis für das Zyklische Senden.
Zyklisches Senden = Basis x Faktor
Zyklisches Senden Faktor
(10 ... 255)
10 ... 255; 10
Zeitfaktor für das Zyklische Senden.
Zyklisches Senden = Basis x Faktor
Voreinstellung: 1,0 s x 10 = 10 s
Telegrammauslösung bei Nachtriggerung?
NEIN
JA
Eine Nachtriggerung während der zusätzlichen
Sendverzögerung kann mit oder ohne "Telegramm
zu Beginn der Erfassung" ausgelöst werden.
Schalttelegramm am Ende der Erfassung
(Standardverzögerung = 10 s)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Am Ende einer Erfassung wird ein EIN-, AUSoder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Schalten" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Werttelegramm am Ende der Erfassung
(Standardverzögerung = 10 s)
JA
NEIN
Wert (0 ... 255)
0 ... 255; 0
Am Ende einer Erfassung wird ein Werttelegramm oder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Bestimmt den Wert des zu sendenden Werttelegramms.
Lichtszenentelegramm am Ende der Erfassung
(Standardverzögerung = 10 s)
JA
NEIN
Am Ende einer Erfassung wird ein Lichtszenentelegramm oder kein Telegramm gesendet.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf" bei
Einzelgerät oder Hauptstelle!
Lichtszene (1 ... 8)
1 ... 8; 2
Bestimmt die zu sendende Lichtszenennummer.
zusätzliche Sendeverzögerung Basis
130 ms; 260 ms; 520 ms;
1,0 s; 2,1 s; 4,2 s; 8,4 s; 17 s; 34 s;
1,1 min; 2,2 min; 4,5 min; 9 min;
18 min; 36 min; 1,2 h
Die Gesamtverzögerung ergibt sich aus der
Addition der Standardverzögerung (10 s)
und der zusätzlichen Sendeverzögerung.
Wärmebewegung
Standardverzögerung
zusätzliche
Sendeverzögerung
Zeit / sek.
Gesamtverzögerung
Definiert die Zeitbasis der zusätzlichen Sendeverzögerung.
Zusätzliche Sendeverzögerung = Basis x Faktor
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Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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124
Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
zusätzliche Sendeverzögerung Faktor
(0 ... 255)
0 ... 255; 10
Definiert den Zeitfaktor der zusätzlichen
Sendverzögerung.
Zusätzliche Sendeverzögerung = Basis x Faktor
Voreinstellung: 1,0 s x 10 = 10 s
Verriegelungszeit nach Telegrammauslösung
Basis
8 ms; 130 ms;
2,1 s; 33 s
Nach Ablauf der Gesamtverzögerung kann eine
Verriegelungszeit aktiviert werden, welche ein
Wiedereinschalten der Verbraucher durch Abkühlvorgänge verhindert. Der Automatik-Schalter ist
erst nach Ablauf dieser Verriegelungszeit wieder
empfangs-bereit.
Verriegelungszeit = Basis x Faktor
Verriegelungszeit nach Telegrammauslösung
Faktor
0 ... 255; 23
Definition des Zeitfaktors für die Verriegelungszeit.
Verriegelungszeit = Basis x Faktor
Voreinstellung: 130 ms x 23 = 2,99 s
Betriebsart des Sperrobjekts
0 = Betrieb; 1 = gesperrt
1 = Betrieb; 0 = gesperrt
Gibt die Polarität des Sperrobjekts vor.
Das Sperrobjekt ist bei Objektwert = 1 aktiviert.
Das Sperrobjekt ist bei Objektwert = 0 aktiviert.
Nur aktiv im Beleuchtungsbetrieb!
Schalttelegramm zu Beginn der Sperrung
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Bestimmt, ob zu Beginn der Sperrung ein EIN-,
AUS- oder kein Telegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Schalten"!
Schalttelegramm am Ende der Sperrung
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Bestimmt, ob am Ende der Sperrung ein EIN-,
AUS- oder kein Telegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Schalten"!
Werttelegramm zu Beginn der Sperrung
JA
NEIN
Bestimmt, ob zu Beginn der Sperrung ein Werttelegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber"!
Wert (0 ... 255)
0 ... 255; 255
Bestimmt den Wert des zu sendenden Werttelegramms zu Beginn der Sperrung.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber"!
Werttelegramm am Ende der Sperrung
JA
NEIN
Bestimmt, ob am Ende der Sperrung ein Werttelegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber"!
Wert (0 ... 255)
0 ... 255; 0
Bestimmt den Wert des zu sendenden Werttelegramms am Ende der Sperrung.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber"!
Lichtszenentelegramm zu Beginn der Sperrung
JA
NEIN
Bestimmt, ob zu Beginn der Sperrung ein Lichtszenentelegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf"!
Lichtszene (1 ... 8)
1 ... 8; 3
Bestimmt den Wert des zu sendenden Lichtszenentelegramms zu Beginn der Sperrung.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf"!
Lichtszenentelegramm am Ende der Sperrung
JA
NEIN
Bestimmt, ob am Ende der Sperrung ein Lichtszenentelegramm gesendet wird.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf"!
Lichtszene (1 ... 8)
1 ... 8; 4
Bestimmt den Wert des zu sendenden Lichtszenentelegramms am Ende der Sperrung.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf"!
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
7
Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
Überwachungszeit Basis (VZ)
130 ms; 260 ms; 520 ms;
1,0 s; 2,1 s; 4,2 s; 8,4 s; 17 s; 34 s;
1,1 min; 2,2 min; 4,5 min; 9 min; 18 min;
36 min; 1,2
Ein Meldetelegramm wird ausgelöst, wenn innerhalb einer festgelegten Überwachungszeit eine
Anzahl X von Bewegungsimpulsen auftritt.
Definiert die Zeitbasis zur Überwachungszeit.
Überwachungszeit = Basis x Faktor
Überwachungszeit Faktor
(1 ... 255) (VZ)
1 ... 255; 10
Ein Meldetelegramm wird ausgelöst wenn innerhalb einer festgelegten Überwachungszeit eine
Anzahl N von Bewegungsimpulsen auftritt.
Definiert den Zeitfaktor zur Überwachungszeit.
Überwachungszeit = Basis x Faktor
Voreinstellung: 1,0 s x 10 = 10 s
Anzahl (X) der Bewegungen in der
Überwachungszeit (1 ... 255) (VZ)
1 ... 255; 4
Ein Meldetelegramm wird ausgelöst wenn innerhalb einer festgelegten Überwachungszeit eine
Anzahl X von Bewegungsimpulsen auftritt.
Definiert die Anzahl X von Bewegungsimpulsen.
Meldetelegramm nach Erkennen des
X-ten Bewegungsimpulses (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Bestimmt, ob nach dem Erkennen des X-ten
Bewegungsimpulses ein EIN-, AUS- oder kein
Meldetelegramm gesendet werden soll.
Meldetelegramm am Ende einer
identifizierten Bewegung (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Bestimmt, ob am Ende einer identifizierten
Bewegung ein EIN-, AUS- oder kein Meldetelegramm gesendet wird. Das Ende einer Bewegung wird nach Ausbleiben von Bewegungsimpulsen für mindestens 10 Sekunden erkannt.
Schalttelegramm nach Erkennen des
X-ten Bewegungsimpulses (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Zusätzlich zum Meldetelegramm kann ein
Schalttelegramm (EIN-, AUS- oder kein Telegramm)
generiert werden um optional den Wert nach
Erkennen des X-ten Bewegungsimpulses z.B. an
eine Sirene senden zu können.
Schalttelegramm am Ende einer
identifizierten Bewegung (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Zusätzlich zum Meldetelegramm kann ein Schalttelegramm (EIN-, AUS- oder kein Telegramm)
generiert werden um optional den Wert am Ende
einer identifizierten Bewegung z.B. an eine Sirene
senden zu können. Das Ende einer Bewegung wird
nach Ausbleiben von Bewegungsimpulsen für
10 Sekunden erkannt.
Alarmfunktion (VZ)
freigegeben
gesperrt
Dieser Parameter gibt die Alarmfunktion frei.
Datenformat des Alarmobjekts (VZ)
1 Bit
1 Byte
Legt das Datenformat des Alarmobjekts fest.
Befehl nach Abziehen des
Anwendungsmoduls (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
Bei einer Alarmmeldung wird das festgelegte
Schalttelegramm ausgesendet.
Nur bei "Datenformat = 1 Bit"!
Wert nach Abziehen des
Anwendungsmoduls (1...255) (VZ)
1 bis 255, 1
Bei einer Alarmmeldung wird das festgelegte
Werttelegramm ausgesendet.
Nur bei "Datenformat = 1 Byte"!
Der Wert zum Rücksetzen der Alarmmeldung
(Freigabetelegramm) ist "0"!
Nur erforderlich bei "automatisches Rücksetzen der
Sabotage = NEIN"!
Sendeverzögerung Basis (VZ)
8 ms; 130 ms; 2,1 s; 33 s
Bei Abziehen des Anwendungsmoduls wird nach
Ablauf der Sendeverzögerung das Alarmtelegramm
ausgesendet.
Sendeverzögerung = Basis x Faktor
125
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Parameter:
Beschreibung:
Werte:
Kommentar:
Sendeverzögerung
Faktor (1 ... 255) (VZ)
1 ... 255, 3
Definition des Zeitfaktors für die Sendeverzögerung.
Sendeverzögerung = Basis x Faktor
Voreinstellung: 130 ms x 3 = 390 ms
Automatisches Rücksetzen
der Sabotage? (VZ)
JA
NEIN
126
Legt fest, ob beim Wiederaufstecken des
Anwendungsmoduls nach einer Alarmmeldung
diese automatisch zurückgesetzt werden soll.
Es wird automatisch ein invertiertes Alarmtelegramm (1 Bit) oder ein Telegramm mit dem Wert
= 0 (1 Byte) gesendet und der Automatik-Schalter
freigeschaltet (Gerät ist funktionsfähig).
Es muss zum Freischalten des Automatik-Schalters
ein Freischalttelegramm (invertiertes Alarmtelegramm bei 1 Bit oder ein Telegramm mit dem Wert
= 0 bei 1 Byte) bei aufgestecktem Anwendungsmodul auf das Alarmobjekt gesendet werden.
Telegramm bei Busspannungswiederkehr
(wird über Objekt 0 gesendet) (VZ)
EIN-Telegramm
AUS-Telegramm
kein Telegramm
Bei Busspannungswiederkehr kann ein EIN-, AUSoder kein Schalttelegramm gesendet werden.
Nur aktiv in der Betriebsart "Schalten" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Telegramm bei Busspannungswiederkehr
(wird über Objekt 1 gesendet) (VZ)
JA
NEIN
Bei Busspannungswiederkehr kann ein Werttelegramm gesendet werden.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Wert (0 ... 255) (VZ)
0 ... 255; 0
Bestimmt den Wert des zu sendenden Werttelegramms.
Nur aktiv in der Betriebsart "Wertgeber" bei Einzelgerät oder Hauptstelle!
Telegramm bei Busspannungswiederkehr
(wird über Objekt 1 gesendet) (VZ)
JA
NEIN
Bei Busspannungswiederkehr kann ein Lichtszenentelegramm gesendet werden.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf" bei
Einzelgerät oder Hauptstelle!
Lichtszene (1 ... 8) (VZ)
1 ... 8; 8
Bestimmt die zu sendende Lichtszenennummer.
Nur aktiv in der Betriebsart "Lichtszenenabruf" bei
Einzelgerät oder Hauptstelle!
Automatik-Schalter 180° Universal Art.-Nr. ..3180-1 A.., ..3280-1 A..
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Bemerkungen zur Software
• Um alle Parameter bearbeiten zu können, muss die Parameterbearbeitung auf "Voller Zugriff" (VZ) eingestellt sein.
• Busspannungsausfall / Busspannungswiederkehr
Busspannungsausfall:
Bei Busspannungsausfall zeigt das Gerät keine Reaktion. Es werden aktive Bewegungserkennungen bzw. ablaufende Verzögerungen oder Sperrfunktionen verworfen und nach Busspannungswiederkehr nicht weiter ausgeführt!
Busspannungswiederkehr:
Nach Busspannungswiederkehr bzw. nach einem Bus-Reset (nicht nach dem Wiederaufstecken des Anwendungsmoduls!) kann ausschließlich im
Beleuchtungsbetrieb wahlweise ein Telegramm über das Objekt "0" bzw. "1" ausgegeben werden, um einen definierten Zustand zu erzeugen.
Ist ein Telegramm nach Busspannungswiederkehr parametriert, ist die Position des Schiebeschalters irrelevant! Es wird auf jeden Fall das parametrierte Telegramm übertragen.
Wenn jedoch der Parameter "Telegramm bei Busspannungswiederkehr" auf "kein Telegramm" eingestellt ist, wird die Position ('I' / '0') des
Schiebeschalters ausgewertet und ein der Schalterstellung entsprechendes Telegramm auf den Bus übertragen.
Nach dem Programmieren des Geräts mit der ETS oder nach dem Wiederaufstecken des Anwendungsmoduls wird kein Telegramm nach Busspannungswiederkehr ausgesendet.
Es ist zu beachten, dass sich bei einem Telegramm nach Busspannungswiederkehr mit einem Wert > 0 bei den Funktionen "Schalten" oder "Wertgeber" der Automatik-Schalter im helligkeitsunabhängigen Betrieb befindet. In diesem Fall geht das Gerät davon aus, dass die Last bzw. die
Beleuchtung wie bei einer Bewegungserfassung eingeschaltet ist.
Hinweise:
– Nach Busspannungswiederkehr ist bei einem parametrierten Mischbetrieb stets der Beleuchtungsbetrieb aktiv. Nach einem Programmiervorgang
durch die ETS ist die vor der Programmierung aktive Betriebsart eingestellt.
– Im Nebenstellenbetrieb werden keine Telegramme nach Busspannungswiederkehr ausgegeben.
• Haupt- / Nebenstellenbetrieb mit mindestens 2 Nebenstellen des Typs "Wächter Universal"
Um Fehlfunktionen zu vermeiden, sollten im Beleuchtungsbetrieb an allen Nebenstellen beim Objekt 4 (Meldung zur Hauptstelle) die S-Flags
gelöscht bleiben (default), wenn die Nebenstellen Automatik-Schalter Universal sind.
• Dämmerungsstufe
Das Dämmerungsstufen-Potentiometer kann über den ETS-Parameter "Dämmerungsstufen-Potentiometer" gesperrt werden.
Dabei gelten folgende zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen des Geräts:
– Das Dämmerungsstufen-Potentiometer war erst zur Feineinstellung der Dämmerungsstufe freigegeben und wurde anschließend gesperrt:
Die anhand des Dämmerungsstufen-Potentiometers vorgenommene Einstellung bleibt auch nach aktivierter Sperre des DämmerungsstufenPotentiometers erhalten und zwar auch nach Microcontroller-Reset (Abzug des Automatik-Schalters vom Busankoppler). Wird der Busankoppler
mit der weiterhin bestehenden Parametereinstellung "Dämmerungsstufen-Potentiometer = gesperrt" neu programmiert, so wird dies im Microcontroller des aufgesteckten Anwendungsmoduls erkannt und der fest eingestellte Wert des Dämmerungsstufen-Potentiometers erneut in das
Busankoppler-EEPROM übertragen. Somit führen mehrere Programmiervorgänge während der Inbetriebnahme nicht dauernd zum Verlust der
durch das Poti vorgegebenen Dämmerungsstufe.
– Das Dämmerungsstufen-Potentiometer war immer gesperrt:
Für die eingestellte Dämmerungsstufe gilt der Mittelwert des anhand des ETS-Parameters 'Dämmerungsstufe' eingestellten Helligkeitsbereiches.
Der Zustand des Automatik-Schalters, dass das Dämmerungsstufen-Potentiometer dauernd gesperrt war (keine Feineinstellung durch das Poti),
lässt sich wieder herstellen, indem der Busankoppler bei nicht aufgesetztem Anwendungsmodul durch die ETS neu programmiert wird (Parametereinstellung Dämmerungsstufen-Potentiometer "gesperrt").
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