Benutzerhandbuch
Motherboard
A7V8X-X
G1198
Checkliste
Erste Ausgabe
Oktober 2004
Copyright © 2004 ASUSTeK COMPUTER INC. Alle Rechte vorbehalten.
Kein Teil dieses Handbuchs, einschließlich der darin beschriebenen Produkte und Software,
darf ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung von ASUSTeK COMPUTER INC.
(“ASUS”) in irgendeiner Form, ganz gleich auf welche Weise, vervielfältigt, übertragen,
abgeschrieben, in einem Wiedergewinnungssystem gespeichert oder in eine andere Sprache
übersetzt werden.
Produktgarantien oder Service werden nicht geleistet, wenn: (1) das Produkt repariert,
modifiziert oder abgewandelt wurde, außer schriftlich von ASUS genehmigte
Reparaturen, Modifizierung oder Abwandlungen; oder (2) die Seriennummer des
Produkts unkenntlich gemacht wurde oder fehlt.
ASUS STELLT DIESES HANDBUCH “SO, WIE ES IST”, OHNE DIREKTE ODER
INDIREKTE GARANTIEN, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF
GARANTIEN ODER KLAUSELN DER VERKÄUFLICHKEIT ODER TAUGLICHKEIT
FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK, ZUR VERFÜGUNG. UNTER KEINEN
UMSTÄNDEN HAFTET ASUS, SEINE DIREKTOREN, VORSTANDSMITGLIEDER,
MITARBEITER ODER AGENTEN FÜR INDIREKTE, BESONDERE, ZUFÄLLIGE
ODER SICH ERGEBENDE SCHÄDEN (EINSCHLIESSLICH SCHÄDEN AUF GRUND
VON PROFITVERLUST, GESCHÄFTSVERLUST, BEDIENUNGSAUSFALL ODER
DATENVERLUST, GESCHÄFTSUNTERBRECHUNG UND ÄHNLICHEM), AUCH
WENN ASUS VON DER WAHRSCHEINLICHKEIT DERARTIGER SCHÄDEN AUF
GRUND VON FEHLERN IN DIESEM HANDBUCH ODER AM PRODUKT
UNTERRICHTET WURDE.
SPEZIFIKATIONEN UND INFORMATIONEN IN DIESEM HANDBUCH DIENEN
AUSSCHLIESSLICH DER INFORMATION, KÖNNEN JEDERZEIT OHNE
ANKÜNDIGUNG GEÄNDERT WERDEN UND DÜRFEN NICHT ALS
VERPFLICHTUNG SEITENS ASUS AUSGELEGT WERDEN. ASUS ÜBERNIMMT
FÜR EVENTUELLE FEHLER ODER UNGENAUIGKEITEN IN DIESEM HANDBUCH
KEINE VERANTWORTUNG ODER HAFTUNG, EINSCHLIESSLICH DER DARIN
BESCHRIEBENEN PRODUKTE UND SOFTWARE.
In diesem Handbuch angegebene Produkt- und Firmennamen können u.U.
eingetragene Warenzeichen oder Urheberrechte der entsprechenden Firmen sein und
dienen nur der Identifizierung oder Erklärung zu Gunsten des Eigentümers, ohne
Rechte verletzen zu wollen.
ii
Funktionen
Inhalt
Erklärungen ..................................................................................... v
Sicherheitsinformationen ................................................................ vi
Elektrische Sicherheit ............................................................ vi
Betriebssicherheit .................................................................. vi
Über dieses Handbuch .................................................................. vii
In diesem Handbuch verwendete Schreibweisen ................ vii
Wo findet man weitere Informationen ................................... vii
ASUS-Kontaktinformationen ........................................................ viii
A7V8X-X Spezifikationen ............................................................... ix
Kapitel 1 Motherboard Info
1.1
1.2
1.3
Willkommen! ....................................................................... 1-2
Packungsinhalt ................................................................... 1-2
Motherboardkomponenten ................................................. 1-3
1.3.1 Hauptspezifikationen ............................................. 1-4
1.4 Sonderfunktionen ............................................................... 1-6
1.4.1 Leistungsmerkmale ................................................ 1-6
1.5 Motherboard-Layout ........................................................... 1-7
1.6 Bevor Sie anfangen ............................................................ 1-8
1.7 Motherboard-Installation ..................................................... 1-9
1.7.1 Ausrichtung ............................................................ 1-9
1.7.2 Schraubenlöcher .................................................... 1-9
1.8 CPU (Zentraleinheit) ......................................................... 1-10
1.8.1 Installieren der CPU ............................................. 1-10
1.9 Systemspeicher .................................................................1-11
1.10 Erweiterungssteckplätze ...................................................1-11
1.10.1 Konfigurieren einer Erweiterungskarte ................. 1-11
1.10.2 Standard-Interrupt-Zuweisungen ......................... 1-12
1.10.3 AGP-Steckplatz ................................................... 1-12
1.11 Jumper ............................................................................. 1-13
1.12 Steckanschlüsse .............................................................. 1-15
iii
Sicherheitsmaßnahmen
Inhalt
Kapitel 2 BIOS-Informationen
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
Verwalten und Aktualisieren des BIOS ............................... 2-2
2.1.1 Aktualisieren des BIOS mit ASUS EZ Flash .......... 2-2
2.1.2 Aktualisieren des BIOS mit AFLASH ..................... 2-4
2.1.3 CrashFree BIOS-Funktion ..................................... 2-7
BIOS-Setup-Programm ...................................................... 2-8
2.2.1 BIOS-Menüleiste .................................................... 2-8
2.2.2 Erklärungsleiste ..................................................... 2-9
Menü “Main” ..................................................................... 2-10
2.3.1 Primary und Secondary Master/Slave ................. 2-12
2.3.2 Keyboard Features .............................................. 2-14
Menü “ Advanced ” ........................................................... 2-15
2.4.1 Chip Configuration ............................................... 2-16
2.4.2 I/O Device Configuration ...................................... 2-19
2.4.3 PCI Configuration ................................................ 2-20
Menü “Power” ................................................................... 2-21
2.5.1 Power Up Control ................................................ 2-23
2.5.2 Hardware Monitor ................................................ 2-24
Menü “ Boot ” .................................................................... 2-25
Menü “Exit” ....................................................................... 2-26
Kapitel 3 Starten
3.1
3.2
iv
Installieren eines Betriebssystem ....................................... 3-2
Support-CD-Informationen ................................................. 3-2
3.2.1 Ausführen der Support-CD .................................... 3-2
3.2.2 Menü “Drivers” ....................................................... 3-3
3.2.3 Utilities-Menü ......................................................... 3-3
3.2.4 ASUS-Kontaktinformationen .................................. 3-4
3.2.5 Multikanal-Audiofunktion ........................................ 3-4
Erklärungen
Erklärung der Federal Communications Commission
Dieses Gerät stimmt mit den FCC-Vorschriften Teil 15 überein. Sein Betrieb
unterliegt folgenden zwei Bedingungen:
• Dieses Gerät darf keine schädigenden Interferenzen erzeugen, und
• Dieses Gerät muss alle empfangenen Interferenzen aufnehmen,
einschließlich derjenigen, die einen unerwünschten Betrieb erzeugen.
Dieses Gerät ist auf Grund von Tests für Übereinstimmung mit den
Einschränkungen eines Digitalgeräts der Klasse B, gemäß Teil 15 der FCCVorschriften, zugelassen. Diese Einschränkungen sollen bei Installation des
Geräts in einer Wohnumgebung auf angemessene Weise gegen
schädigende Interferenzen schützen. Dieses Gerät erzeugt und verwendet
Hochfrequenzenergie und kann, wenn es nicht gemäß den Anweisungen
des Herstellers installiert und bedient wird, den Radio- und Fernsehempfang
empfindlich stören. Es wird jedoch nicht garantiert, dass bei einer
bestimmten Installation keine Interferenzen auftreten. Wenn das Gerät den
Radio- oder Fernsehempfang empfindlich stört, was sich durch Aus- und
Einschalten des Geräts feststellen lässt, ist der Benutzer ersucht, die
Interferenzen mittels einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen zu
beheben:
• Empfangsantenne neu ausrichten oder an einem anderen Ort aufstellen.
• Den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
• Das Gerät an die Steckdose eines Stromkreises anschließen, an die
nicht auch der Empfänger angeschlossen ist.
• Den Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker um Hilfe
bitten.
Um Übereinstimmung mit den FCC-Vorschriften zu gewährleisten,
müssen abgeschirmte Kabel für den Anschluss des Monitors an die
Grafikkarte verwendet werden. Änderungen oder Modifizierungen
dieses Geräts, die nicht ausdrücklich von der für Übereinstimmung
verantwortlichen Partei genehmigt sind, können das Recht des
Benutzers, dieses Gerät zu betreiben, annullieren.
Erklärung des kanadischen Ministeriums für
Telekommunikation
Dieses Digitalgerät überschreitet keine Grenzwerte für
Funkrauschemissionen der Klasse B, die vom kanadischen Ministeriums für
Telekommunikation in den Funkstörvorschriften festgelegt sind.
Dieses Digitalgerät der Klasse B stimmt mit dem kanadischen ICES003 überein.
v
Sicherheitsinformationen
Elektrische Sicherheit
• Um die Gefahr eines Stromschlags zu verhindern, ziehen Sie die
Netzleitung aus der Steckdose, bevor Sie das System an einem
anderen Ort aufstellen.
• Beim Anschließen oder Trennen von Geräten an das oder vom System
müssen die Netzleitungen der Geräte ausgesteckt sein, bevor die
Signalkabel angeschlossen werden. Ziehen Sie ggf. alle Netzleitungen
vom aufgebauten System, bevor Sie ein Gerät anschließen.
• Vor dem Anschließen oder Ausstecken von Signalkabeln an das oder
vom Motherboard müssen alle Netzleitungen ausgesteckt sein.
• Erbitten Sie professionelle Unterstützung, bevor Sie einen Adapter oder
eine Verlängerungsschnur verwenden. Diese Geräte könnte den
Schutzleiter unterbrechen.
• Prüfen Sie, ob die Stromversorgung auf die Spannung Ihrer Region
richtig eingestellt ist. Sind Sie sich über die Spannung der von Ihnen
benutzten Steckdose nicht sicher, erkundigen Sie sich bei Ihrem
Energieversorgungsunternehmen vor Ort.
• Ist die Stromversorgung defekt, versuchen Sie nicht, sie zu reparieren.
Wenden Sie sich an den qualifizierten Kundendienst oder Ihre
Verkaufsstelle.
Betriebssicherheit
• Vor Installation des Motherboards und Anschluss von Geräten müssen
Sie alle mitgelieferten Handbücher lesen.
• Vor Inbetriebnahme des Produkts müssen alle Kabel richtig
angeschlossen sein und die Netzleitungen dürfen nicht beschädigt
sein. Bemerken Sie eine Beschädigung, kontaktieren Sie sofort Ihren
Händler.
• Um Kurzschlüsse zu vermeiden, halten Sie Büroklammern, Schrauben
und Heftklammern fern von Anschlüssen, Steckplätzen, Sockeln und
Stromkreisen.
• Vermeiden Sie Staub, Feuchtigkeit und extreme Temperaturen. Stellen
Sie das Produkt nicht an einem Ort auf, wo es nass werden könnte.
• Stellen Sie das Produkt auf eine stabile Fläche.
• Sollten technische Probleme mit dem Produkt auftreten, kontaktieren
Sie den qualifizierten Kundendienst oder Ihre Verkaufsstelle.
vi
Über dieses Handbuch
In diesem Handbuch verwendete Schreibweisen
Um bestimmte Aufgaben richtig ausführen zu können, beachten Sie
folgende Symbole, die im ganzen Handbuch verwendet werden.
GEFAHR/VORSICHT: Informationen zur Vermeidung von
Verletzungen bei einer Aufgabe.
ACHTUNG: Informationen zur Vermeidung von Beschädigungen
der Komponenten bei einer Aufgabe.
WICHTIG: Informationen, die bei einer Aufgabe beachtet werden
MÜSSEN.
HINWEIS: Tipps und Zusatzinformationen als Hilfe bei einer
Aufgabe.
Wo findet man weitere Informationen
Folgende Quellen liefern zusätzliche Informationen über das Produkt und
Software-Updates.
1. ASUS-Websites
ASUS-Websites enthalten weltweit aktualisierte Informationen über
ASUS-Hardware und Softwareprodukte. ASUS-Websites sind in
ASUS-Kontaktinformationen auf Seite viii aufgelistet.
2. Optionale Dokumentation
Ihr Produktpaket kann eine optionale Dokumentation enthalten, z.B.
Garantiezettel, die vom Händler hinzugefügt wurden. Diese
Dokumente sind nicht Teil des Standardpakets.
vii
ASUS-Kontaktinformationen
ASUSTeK COMPUTER INC. (Asien-Pazifikraum)
Adresse:
Allgemeines Tel:
Website:
15 Li-Te Road, Peitou, Taipei, Taiwan 112
+886-2-2894-3447
www.asus.com.tw
Technischer Support
MB/Anderes (Tel):
Notebook (Tel):
Desktop/Server (Tel):
Networking (Tel):
Support-Fax:
+886-2-2890-7121 (Englisch)
+886-2-2890-7122 (Englisch)
+886-2-2890-7123 (Englisch)
+886-2-2890-7123 (Englisch)
+886-2-2890-7698
ASUS COMPUTER INTERNATIONAL (Amerika)
Adresse:
Allgemeines Fax:
Allgemeines E-Mail:
Website:
44370 Nobel Drive, Fremont, CA 94538, USA
+1-510-608-4555
tmd1@asus.com
usa.asus.com
Technischer Support
Allgemeiner Support:
(Notebook):
Support-Fax:
Support-E-Mail:
+1-502-995-0883
+1-510-739-3777
+1-502-933-8713
tsd@asus.com
ASUS COMPUTER GmbH (Deutschland & Österreich)
Adresse:
Allgemeines Tel:
Allgemeines Fax:
Website:
Harkort Str. 25, D-40880 Ratingen, Germany
+49-2102-95990
+49-2102-959911
www.asuscom.de/sales
Technischer Support
Allgemeines Tel:
Support-Fax:
Online-Support:
Download:
viii
+49-2102-95990
+49-2102-959911
www.asuscom.de/support
www.asuscom.de/news
A7V8X-X Spezifikationen
CPU
Sockel A für AMD Barton/Thoroughbred/Athlon XP/Athlon/
Duron 2,25+ GHz CPU
Chipsatz
North Bridge: VIA KT400
Southbridge: VIA VT8235
Front Side Bus (FSB)
200/266/333 Mhz
Speicher
3 x DDR-DIMM-Sockel
Maximal 3 GB ungepufferte PC2700/2100/1600 Nicht-ECCSDRAM-Speicher. (Hinweis: PC3200 max. 2 Bänke.
PC2700 max. 4 Bänke.)
Erweiterungssteckplätze
1 x AGP 8X
6 x PCI
IDE
2 x UltraDMA 133/100/66
Audio (optional)
ADI 1980 6-Kanal-CODEC
S/PDIF-Aus-Interface
LAN (optional)
Realtek 10/100 MBps Ethernet PHY
USB 2.0
VT8235 integriertes USB 2.0
6 x USB 2.0-Anschluss
Sonderfunktionen
ASUS MyLogo
ASUS EZ Flash
ASUS C.P.R. (CPU Parameter Recall)
Stromverlust-Neustart
ASUS Jumperfree
SFS (Stepless Frequency Selection)
ASUS C.O.P. (CPU-Überhitzungsschutz)
CrashFree BIOS
Rückseitige E/AAnschlüsse
1 x Parallel
1 x Seriell
1 x S/PDIF-Ausgang (nur beim Audiomodell)
1 x PS/2-Tastatur
1 x PS/2-Maus
1 x Audio-E/A (nur Audio-Modell)
4 x USB 2.0
1 x RJ-45-Anschluss (nur LAN-Modell)
Interne E/AAnschlüsse
CPU/Gehäuse-LÜFTER-Anschlüsse
20 pol. ATX-Netzanschluss
IDE-LED-Anschluss
Gehäuseeinbruch
Game-Anschluss (nur Audio-Modell)
CD/AUX-Audioeingang (nur Audio-Modell)
Frontpanel-Audioanschluss (nur Audio-Modell)
1 x USB 2.0-Anschluss unterstützt 2 USB 2.0-Anschlüsse
(Fortsetzung auf nächster Seite)
ix
A7V8X-X Spezifikationen
BIOS-Funktionen
2Mb Flash ROM, Award BIOS, DMI2.0, PnP, WfM2.0, SM
BIOS 2.3, TCAV, EZ Flash, ASUS MyLogo, ASUS
CrashFree BIOS, ASUS JumperFree, ASUS C.P.R.
Industriestandard
PCI 2.2, USB 2.0
Verwaltbarkeit
WfM 2.0, DMI 2.0, WOR, WOL, Gehäuseeinbruch
Formfaktor
ATX-Formfaktor: 30,5 cm x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll)
Support-CD-Inhalt
Gerätetreiber
ASUS PC Probe
Trend Microtm PC-cillin 2002 Antivirensoftware
ASUS LiveUpdate-Programm
Zubehör
Benutzerhandbuch
Support-CD
1 x UltraDMA 133/100/66-Kabel
Diskettenlaufwerkkabel
E/A-Abschirmung
* Änderungen der Spezifikationen sind vorbehalten.
x
Dieses Kapitel gibt Informationen zu dem ASUS
A7V8X-X Motherboard, das mit dem System
mitgeliefert ist. Hier werden das MotherboardLayout, Jumpereinstellungen und
Anschlusspositionen beschrieben.
Motherboard Info
Kapitel 1
1.1
Willkommen!
Vielen Dank für den Kauf des ASUS® A7V8X-X Motherboards!
Das ASUS A7V8X-X Motherboard ist mit den fortschrittlichsten Technologien
ausgestattet, um die maximale Leistung für Socket A-Prozessoren anbieten zu
können. Das Motherboard besitzt außerdem einige zusätzliche wertvolle
Merkmale, die die Zufriedenheit des Benutzers zu garantieren. Einzigartige ASUS
Funktionen, wie z.B. ASUS C.O.P., ASUS C.P.R., ASUS EZFlash, ASUS
JumperFree, ASUS MyLogo, ASUS CrashFree BIOS u.s.w. sind inbegriffen, um
Ihnen beste Erfahrungen mit einem Motherboard zu ermöglichen. In diesem
Kapitel finden Sie die für ein zukünftiges Aufrüsten oder Neukonfigurieren
notwendigen, technischen Informationen zum Motherboard des Systems.
Vor Installation des Motherboards und Ihrer Hardwaregeräte sollten Sie die im
Paket enthaltenen Artikel anhand der folgenden Liste prüfen.
1.2
Packungsinhalt
Es müssen folgende Artikel im ASUS A7V8X-X-Paket enthalten sein.
ASUS A7V8X-X Motherboard
ATX-Formfaktor: 30,5 cm x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll)
Support-CD für ASUS A7V8X-X-Serie
1 pc. 80-adriges Flachbandkabel für UltraDMA/66/100/133 IDE-Laufwerke
Flachbandkabel für ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk
Beutel mit zusätzlichen Jumperkappen
Benutzerhandbuch
E/A-Abschirmung
1-2
Kapitel 1: Motherboard Info
1.3
Motherboardkomponenten
Machen Sie sich vor der Installation des Motherboards mit seinen
Hauptkomponenten und den verfügbaren Funktionen vertraut, um die Installation
und ein späteres Aufrüsten zu erleichtern. Beschreibungen der Komponenten
entnehmen Sie bitte den folgenden Seiten.
1
2
3
4
5
6
14
13
7
12
8
11
10
15
9
16
17
18
19
20
25
24
23
22
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
21
1-3
1.3.1
Hauptspezifikationen
1
North Bridge-Controller. VIA® KT400 unterstützt den AGP 8X-Modus,
333/266/200 MHz Front Side Bus und den neuesten 400/333/266/200 MHz
64-Bit-Speicherbus.
2
CPU-Sockel. Sockel 462 (Sockel A) aufgelötet, ZIF- (Nullkraft) Sockel für
AMD Barton/Thoroughbred/Athlon XP/Athlon/Duron-Prozessoren mit einem
Systembus von bis zu 2,25GHz. (Hinweis: Wenn eine 333MHz FSB CPU
verwendet wird, wird nur DDR333-Arbeitsspeicher unterstützt.)
TABLE 1.3.1
FSB
DDR 266
DDR 333 DDR 400
FSB/DDR
200/266 MHz
Support Table
333 MHz
3
DDR-DIMM-Sockel. Diese drei 184-pol. DIMM-Sockel unterstützen bis zu 3
GB Systemspeicher mittels ungepufferten nicht-ECC PC2100/1600 DDRDIMMs.(Hinweis: PC2700 max. 4 Bänke. PC3200 max. 2 Bänke.
Besuchen Sie die ASUS-Website [www.asus.com] für die aktuelle Liste der
qualifizierten DDR400-Module.)
1-4
4
ATX-Netzteilanschluss. Dieser 20-pol. Anschluss dient einer ATX +12VStromversorgung. Das verwendete Netzteil muss mindestens 1A auf der
+5V-Standby-Leitung ausweisen (+5VSB).
5
IDE-Anschlüsse. Diese Dual-Kanal-Bus-Master-IDE-Anschlüsse
unterstützen bis zu vier Ultra DMA133/100/66-IDE-Geräte in den PIO-Modi
3 & 4. Die primären (blau) und sekundären (schwarz) Anschlüsse haben
eine Kerbe, um ein falsches Einstecken des IDE-Flachbandkabels zu
verhindern.
6
Diskettenlaufwerkanschluss. Dieser Anschluss nimmt das beigefügte
Flachbandkabel des Diskettenlaufwerks auf. Eine Seite des Anschluss hat
eine Kerbe, um ein falsches Einstecken des Diskettenlaufwerkabels zu
verhindern.
7
South Bridge-Controller. Der integrierte VIA® VT8235-PeripheriegeräteController unterstützt mehrere E/A-Funktionen, wie 2-Kanal-ATA/133-BusMaster-IDE-Controller, bis zu sechs USB 2.0-Anschlüsse, LPC-Super-E/ASchnittstelle, AC’97-Schnittstelle und PCI 2.2-Schnittstelle.
8
Flash-ROM. Diese 2-MB-Firmware enthält das programmierbare BIOSProgramm.
9
Standby-Anzeige. Diese LED leuchtet, wenn das Motherboard mit
Standby-Strom versorgt wird. Sie dient zur Erinnerung, dass Sie das
System ausschalten, bevor Sie Geräte ein- oder ausstecken.
10
Super-E/A-Controller. Diese LPC- (Low Pin Count) Schnittstelle bietet die
allgemein verwendete Super-E/A-Funktion. Der Chipsatz unterstützt einen
leistungsstarken Diskettenlaufwerk-Controller für ein 360-K/720-K/1,44-M/
2,88-M-Diskettenlaufwerk, eine parallele Multi-Modus-Schnittstelle, zwei
serielle Schnittstellen nach UART-Standard, einen Flash-ROMSchnittstelle.
11
PCI-Steckplätze. Diese sechs 32-Bit-PCI 2.2-Erweiterungs-steckplätze
unterstützen Bus-Master-PCI-Karten wie SCSI- oder LAN-Karten mit einem
maximalem Durchsatz von 133 MB/s.
Kapitel 1: Motherboard Info
12
Audio CODEC. Der ADI AD1980 ist ein AC’97 CODEC, der eine 6-KanalAudiowiedergabe erlaubt. Der Audio-CODEC bietet sechs DAC-Kanäle
für 5.1 Surround-Sound, S/PDIF-Schnittstelle, AUX- und Line InStereoeingänge, einen integrierten Kopfhörerverstärker und einen
dynamischen Bereich von mehr als 90dB. (nur beim Audiomodell)
13
LAN PHY. Das Realtek RTL8201BL LAN PHY unterstützt Ihren Bedarf für
lokale Netzwerke. (nur beim LAN-Modell)
14
AGP-Steckplatz. Dieser AGP- (Accelerated Graphics Port) Steckplatz
unterstützt 1,5V AGP8X-Grafikkarten für 3D-Grafikanwendungen.
15
PS/2-Mausanschluss. Dieser grüne 6-pol. Anschluss dient zum
Anschließen einer PS/2-Maus.
16
Paralleler Anschluss. Dieser 25-pol. Anschluss nimmt einen parallelen
Drucker, einen Scanner oder andere Geräte auf.
17
RJ-45-Anschluss. Dieser Anschluss verbindet ein LAN (ortsgebundenes
Netzwerk) über einen Netzwerk-Hub. (nur LAN-Modelle)
18
Audioeingang. Dieser Audioeingang (hellblau) nimmt ein
Bandabspielgerät oder andere Audioquellen auf. Im 6-Kanal-Modus wird
diese Buchse zum Bass/Mitte. (nur Audio-Modelle)
19
Audioausgang. Dieser Audioausgang (hellgrün) nimmt einen Kopfhörer
oder einen Lautsprecher auf. Im 6-Kanal-Modus wird diese Buchse zum
Lautsprecherausgang (vorne). (nur Audio-Modelle)
20
Mikrofoneingang. Dieser Mikrofoneingang (rosa) nimmt ein Mikrofon auf.
Im 6-Kanal-Modus wird diese Buchse zum Hintere Lautsprecher. (nur
Audio-Modelle)
Die Funktionen der Line Out-, Line In- und Mikrofonanschlüsse ändern sich,
wenn Sie die 6-Kanal-Audiokonfiguration wie in der folgenden Tabelle angezeigt
auswählen:
Audio 2-, 4- oder 6-Kanalkonfiguration (Hinweis:Win98SE unterstützt nur 4-Kanal.)
Hellblau
Gelb
Rosa
Kopfhörer/
2-Lautsprecher
Line In
Line Out
Mic In
4-Lautsprecher
Line In
Front-Lautsprecher
Hintere Lautsprecher
6-Lautsprecher
Bass/Mitte
Front-Lautsprecher
Hintere Lautsprecher
21
USB 2.0-Anschlüsse 3 und 4. Diese zwei 4-pol. USB- (Universal Serial
Bus) Anschlüsse nehmen USB 2.0-Geräte auf.
22
USB 2.0-Anschlüsse 1 und 2. Diese zwei 4-pol. USB- (Universal Serial
Bus) Anschlüsse nehmen USB 2.0-Geräte auf.
23
Serielle Anschlüsse. Diese 9-pol. COM1-Anschlüsse dienen
Zeigegeräten oder anderen seriellen Geräten.
24
S/PDIF-Ausgang. Dieser Anschluss wird mit einem externen
Heimtheatersystem für Surround-Sound und verstärktes 3D-Audio beim
Wiedergeben von DVDs oder Spielen verbunden.
25
PS/2-Tastaturanschluss. Dieser violette 6-pol. Anschluss dient zum
Anschließen einer PS/2-Tastatur.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-5
1.4
Sonderfunktionen
1.4.1
Leistungsmerkmale
333MHz FSB Athlon XP CPU-Unterstützung
Die AMD Athlon XP 2800+ und alle kommenden CPUs unterstützen die 333 MHz
FSB-Frequenz, damit die Applikationsproduktivität erhöht wird und Sie erweiterte
Digitalmedienerlebnisse genießen können.
AGP 8X-Unterstützung
AGP 8X (AGP 3.0) ist die nächste Generation der VGA-SchnittstellenSpezifikation, die höhere Grafikleistungen mit höheren BandbreitenGeschwindigkeiten bis zu 2,12 GB/s ermöglicht. Mit einem 533-MHz-Bus ist AGP
8X doppelt so schnell wie AGP 4X.
DDR400- (PC3200) Unterstützung
DDR400 (PC3200), der neueste und schnellste Standard für DDR-Speicher,
unterstützt Bandbreiten bis zu 3,2 GB/s zur Steigerung der Systemleistung.
((Hinweis: PC2700 max. nur 4 Bänke. PC3200 max. nur 2 Bänke.)
C.O.P. (CPU-Überhitzungsschutz)
Mit installiertem AMD® Athlon XP™ schützt das Motherboard die CPU automatisch
vor Überhitzung, um die Lebenszeit des gesamten Systems zu verlängern. Wenn
die CPU-Temperatur einen kritischen Wert überschreitet, schaltet sich der PC
automatisch ab.
ASUS EZ Flash
Mit dem ASUS EZ Flash können Sie das BIOS aktualisieren, ohne das
Betriebssystem hochzufahren. Sie benötigen kein auf DOS basierendes FlashProgramm und keine bootfähige Diskette mehr.
SoundMax Digital Audio System (nur beim Audiomodell)
Das SoundMax Digital Audio System ist die leistungsstärkste und zuverlässigste
Audiolösung der Industrie für Geschäftsprofis, Audio-Liebhaber, Musiker und
Spieler. SoundMAX Digital Audio System kann 5.1-Kanal-Surround-Soundeffekte
abgeben, besitzt den hochmodernen DLS2 MIDI-Synthesizer mit dem Yamaha
DLSbyXG Soundset, 5.1 Virtual Theater™ und unterstützt alle bedeutenden
Gameaudiotechnologien inkl. Microsoft DirectX™8.0, Microsoft DirectSound
3D™, A3D, MacroFX, ZoomFX, MultiDrive 5.1 und EAX. Weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt “3.2.5 Multikanal-Audiofunktion” auf Seite 3-5.
C.P.R. (CPU Parameter Recall)
Wenn das System wegen Übertaktung hängt, müssen Sie nicht das
Computergehäuse öffnen, um die CMOS-Daten zu löschen. Starten Sie einfach
das System neu. Das BIOS lädt automatisch die CPU-Standardeinstellung für
jeden Parameter.
CrashFree BIOS
CrashFree BIOS erlaubt Ihnen die BIOS-Daten von einer Diskette
wiederherzustellen, selbst wenn der BIOS-Code und Daten durch einen
Aktualisierungsprozess oder Virenangriff beschädigt wurden. Im Gegensatz zu
den Produkten unserer Mitbewerber bieten ASUS Motherboards jetzt diese
Schutzfunktion an, ohne dass Sie für ein zusätzliches ROM zahlen müssen.
1-6
Kapitel 1: Motherboard Info
1.5
Motherboard-Layout
24.4cm (9.6in)
PS/2KBMS
T: Mouse
B: Keyboard
CPU_FAN
OVER_VOLT
2 3
4 5
USBPW12
USBPW34
VIA
KT400
Top:
USB3 RJ-45
USB4
AUX
CD
Accelerated Graphics Port
(AGP)
LAN
PHY
FLOPPY
Chipset
Top:Line In
Center:Line Out
Below:Mic In
SEC_IDE
Bottom:
PRI_IDE
USB20_12
30.5cm (12.0in)
DDR DIMM3 (64/72 bit, 184-pin module)
0 1
COM1
ATX Power Connector
DDR DIMM2 (64/72 bit, 184-pin module)
SPDIF1
DDR DIMM1 (64/72 bit, 184-pin module)
PARALLEL PORT
Socket 462
KBPWR
PCI Slot 1
A7V8X-X
VIA
PCI Slot 2
Audio
Codec
PCI Slot 3
MDC
CR2032 3V
Lithium Cell
CMOS Power
CLRTC
PCI Slot 4
PCI Slot 5
Super
I/O
2Mbit
Firmware
Hub
®
GAME
PCI Slot 6
USBPW56
USB56
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
SB_PWR
CHASSIS
CHA_FAN
IDE_LED
FP_AUDIO
VT8235
Chipset
PANEL
1-7
1.6
Bevor Sie anfangen
Beachten Sie vor dem Installieren der Motherboard-Komponenten oder Ändern
von Motherboard-Einstellungen folgende Vorsichtsmaßnahmen.
1.
Ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose, bevor Sie eine Komponente
anfassen.
2.
Tragen Sie vor dem Anfassen von Komponenten eine geerdete
Manschette, oder berühren Sie einen geerdeten Gegenstand bzw. einen
Metallgegenstand, damit statische Elektrizität diese nicht beschädigen
kann.
3.
Halten Sie Komponenten an den Rändern fest, damit Sie die ICs auf ihnen
nicht berühren.
4.
Legen Sie eine deinstallierte Komponente auf ein geerdetes
Antistatikpolster oder in die Verpackung, in der sich die Komponente
befand.
5.
Vor dem Installieren oder Ausbau einer Komponente muss die ATXStromversorgung ausgeschaltet oder das Netzkabel aus der
Steckdose gezogen sein. Andernfalls könnten das Motherboard,
Peripheriegeräte und/oder Komponenten stark beschädigt werden.
Diese grüne LED (SB_PWR) leuchtet, wenn das System eingeschaltet, im
Schlafmodus oder im Soft-Off-Modus ist. Sie erinnert daran, dass Sie vor dem
Entfernen oder Installieren einer Motherboard-Komponente, das System
ausschalten und das Netzkabel ausstecken sollen.
SB_PWR
A7V8X-X
®
A7V8X-X Onboard LED
ON
Standby
Power
OFF
Powered
Off
Installieren Sie nur eine 1,5V AGP-Karte auf diesem Motherboard, um Schäden
an Ihrer AGP-Karte oder dem Motherboard zu vermeiden.
1-8
Kapitel 1: Motherboard Info
1.7
Motherboard-Installation
Stellen Sie vor dem Installieren des Motherboards sicher, dass die Konfiguration
Ihres Gehäuses auch zum Motherboard passt. Das A7V8X-X besitzt den ATXFormfaktor, der 30,5 x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll) misst.
Die Netzleitung muss vor dem Installieren oder Ausbauen des Motherboards
abgezogen sein. Andernfalls könnten Sie sich verletzen und die MotherboardKomponenten beschädigt werden.
1.7.1
Ausrichtung
Bei der Installation des Motherboards vergewissern Sie sich bitte, dass Sie es in
der korrekten Ausrichtung im Gehäuse einbauen. Der Rand mit den externen
Anschlüssen kommt an die Rückseite des Gehäuses, wie aus der untenstehenden
Abbildung ersichtlich.
1.7.2
Schraubenlöcher
Stecken Sie neun (9) Schrauben in die eingekreisten Löcher, um das Motherboard
am Gehäuse zu befestigen.
Die Schrauben nicht zu fest anziehen! Das Motherboard könnte sonst
beschädigt werden.
Legen Sie diese Seite
auf die Rückseite des
Gehäuses
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-9
1.8
CPU (Zentraleinheit)
Dieses Motherboard besitzt einen CPU-Steckplatz vom Typ Sockel A
(462). AMD-Prozessoren werden mit Frequenzen im Gigahertz-Bereich
angeboten, um den Leistungsanforderungen aktueller ComputerPlattformen und Anwendungen gerecht zu werden. Das A7V8X-X
unterstützt AthlonTM XP/AthlonTM- und BartonTM- und DuronTM-Prozessoren.
CPU NOTCH
TO INNER
CORNER
AMD™ CPU
A7V8X-X
®
A7V8X-X Socket A
CPU NOTCH
LEVER
LOCK
Verwenden Sie keinen Prozessor auf dem Motherboard, dessen
Kerngeschwindigkeit niedriger als 1GHz ist.
1.8.1
Installieren der CPU
Installieren Sie eine CPU wie folgt:
1. Finden Sie den Sockel 462 und öffnen Sie
ihn, indem Sie den Hebel vorsichtig vom
Sockel zur Seite wegziehen. Ziehen Sie
dann den Hebel hoch. Der Sockelhebel
muss ganz geöffnet sein (90 bis 100
Grad).
2. Stecken Sie die CPU richtig ausgerichtet
ein. Die abgeschnittene oder goldene
Ecke der CPU muss auf die innere Ecke der Sockelbasis zeigen, die dem
Hebelscharnier am nächsten liegt.
Die CPU muss sich mühelos einfügen lassen. Stecken Sie die CPU nicht
gewaltsam in den Sockel, um die Pins nicht zu verbiegen. Wenn die CPU nicht
hineinpasst, prüfen Sie ihre Ausrichtung und schauen Sie nach verbogenen
Pins.
4. Sobald die CPU ganz eingesteckt ist, drücken Sie sie fest an, und schließen
den Sockelhebel, bis er einrastet.
5. Legen Sie den Lüfter und den Kühlkörper auf die CPU. Der Kühlkörper muss
die CPU ganz abdecken. Befestigen Sie den Bügel des Kühlkörpers vorsichtig
an den Plastikklemmen an der Sockelbasis. Dank dem zusätzlichen Gewicht
des CPU-Lüfters und dem Bügel des Kühlkörpers ist keine weitere Kraft nötig,
um die CPU festzuhalten.
1-10
Kapitel 1: Motherboard Info
1.9
Systemspeicher
Das Motherboard ist mit drei DDR- (Double Data Rate) DIMM- (Dual Inline Memory
Module) Steckplätzen bestückt. Diese Steckplätze unterstützen bis zu 3 GB
Systemspeicher mittels 184-pol. ungepufferten, nicht-ECC PC3200/2700/
21001600-DIMMs.
Ein DDR DIMM hat die selben physischen Abmessungen wie ein SDR DIMM,
besitzt aber 184 Pole, während ein SDR DIMM 168 Pole hat. Zudem hat ein DDR
DIMM nur eine Kerbe, während ein SDR DIMM zwei Kerben besitzt.
104 Pins
A7V8X-X
80 Pins
®
A7V8X-X 184-Pin DDR DIMM Sockets
Ein DDR-DIMM lässt sich wegen einer Kerbe nur in einer Richtung einpassen.
Stecken Sie ein DIMM-Modul NICHT gewaltsam in einen Steckplatz, da es
sonst beschädigt werden könnte.
PC2700 max. nur 4 Bänke. PC3200 max. nur 2 Bänke.
1.10
Erweiterungssteckplätze
Das Motherboard besitzt sechs PCI-Steckplätze und einen AGP- (Accelerated
Graphics Port) Steckplatz. Die folgenden Unterabschnitte beschreiben diese
Steckplätze und die von ihnen unterstützen Erweiterungskarten.
1.10.1
Konfigurieren einer Erweiterungskarte
Nach dem Installieren der Erweiterungskarte müssen Sie sie mit einer Software
konfigurieren.
1. Schalten Sie das System ein, und ändern Sie ggf.
2. Weisen Sie der Karte einen Interrupt (IRQ) zu. Beziehen Sie sich auf die
Tabellen auf der nächsten Seite.
3. Installieren Sie die Softwaretreiber für die Erweiterungskarte.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-11
1.10.2
Standard-Interrupt-Zuweisungen
IRQ
Standardfunktion
0
1
2
3*
4*
5*
6
7*
8
9*
10*
11*
12*
13
14*
15*
System-Zeitgeber
Tastatur-Controller
Programmierbarer Interrupt
USB Universal Host-Controller
Kommunikationsanschluss (COM1)
Onboard-Audio
Standard-Diskettenlaufwerk-Controller
Druckeranschluss (LPT1)
System-CMOS/Echtzeituhr
Onboard-LAN
USB Universal Host-Controller
Onboard-VGA
PS/2-kompatibler Mausanschluss
Numerischer Datenprozessor
Ultra ATA Controller
Sekundärer Ultra ATA Controller
*Diese IRQs sind normalerweise für ISA- oder PCI-Geräte verfügbar.
IRQ-Zuweisungen für dieses Motherboard
PCI-Steckplatz 1
PCI-Steckplatz 2
PCI-Steckplatz 3
PCI-Steckplatz 4
PCI-Steckplatz 5
PCI-Steckplatz 6
AGP-Steckplatz
USB 1.1 UHCI 1
USB 1.1 UHCI 2
USB 1.1 UHCI 3
USB 2.0 EHCI
AC97 Codec
Onboard LAN
Onboard IDE
1.10.3
A
B
C
D
E
F
G
H
—
teilt
—
—
—
teilt
teilt
—
—
—
—
—
—
—
—
—
teilt
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
teilt
—
—
—
—
—
—
—
—
teilt
—
teilt
—
—
—
teilt
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
nutzt
—
—
—
—
—
—
—
teilt
teilt
teilt
teilt
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
nutzt
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
AGP-Steckplatz
Dieses Motherboard besitzt einen AGP- (Accelerated Graphics Port) Steckplatz für
+1,5V-AGP-Karten. Achten Sie beim Kauf einer AGP-Karte auf die +1,5VSpezifikation. Auch müssen die Kerben auf den goldenen Kontaktstellen der Karte,
in den AGP-Steckplatz auf dem Motherboard passen.
A7V8X-X
®
A7V8X-X Accelerated Graphics Port (AGP )
1-12
Kapitel 1: Motherboard Info
1.11
Jumper
1. USB-Gerät aufwecken (3-pol. USBPWR_12, USBPWR_34, USBPWR_56)
Setzen Sie diese Jumper auf +5V, um den Computer über angeschlossene
USB-Geräte aus dem S1-Ruhemodus (CPU hielt an, DRAM aktualisierte sich,
System verbraucht wenig Strom) aufzuwecken. Bei Einstellung auf +5VSB
wacht er aus dem S3-Ruhemodus (CPU bekommt keinen Strom, DRAM
aktualisiert sich langsam, Stromversorgung ist reduziert) auf. Beide Jumper
sind in der Standardeinstellung auf die Pins 1-2 (+5V) gesetzt, da nicht jeder
Computer diese Art der Stromversorgung unterstützt.
Die Jumper USBPWR_12 und USBPWR_34 betreffen die hinteren USBAnschlüsse. Der Jumper USBPWR_56 ist für den internen USB-Anschluss, mit
dem Sie die vorderen USB-Anschlüsse verbinden können.
Sind diese Jumper auf +5VSB gesetzt, benötigt diese Funktion eine
Stromversorgung mit mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter. Ansonsten schaltet
sich das System nicht ein. Der gesamte Stromverbrauch darf weder im Normalnoch im Ruhemodus die Leistung der Stromversorgung überschreiten (+5VSB).
USBPW12
USBPW34
1 2
2 3
+5V
(Default)
+5VSB
A7V8X-X
USBPW56
1 2
®
A7V8X-X USB Device Wake Up
+5V
(Default)
2 3
+5VSB
2. VKERN-Überspannung (3-pol. OVER_VOLT)
Bei Aktivierung ermöglicht dieser Jumper CPU-VKERN-Bereiche zwischen 1,7V
und 2,05V. Ist er deaktiviert, liegt die VKERN-Einstellung zwischen +1,5V und
+1,85V. Der Wert für CPU VKERN kann im BIOS-Setup eingestellt werden.
OVER_VOLT
1 2
Enable
A7V8X-X
®
A7V8X-X OVER_VOLT Setting
2 3
Disable
(Default)
Bei Einstellung auf eine sehr
hohe Kernspannung kann Ihre
CPU permanent beschädigt
werden. Sie sollten die
Standardeinstellung (Disable)
beibehalten.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-13
3. Echtzeituhr-RAM löschen (CLRTC)
Mit diesen Jumpern löschen Sie das Echtzeituhr- (RTC) RAM im CMOS. Durch
Löschen der RTC-RAM-Daten im CMOS entfernen Sie die Einstellungen für
Datum, Uhrzeit und System-Setup aus dem CMOS. Die RAM-Daten im CMOS
werden mit einer integrierten Knopfbatterie aufrecht erhalten.
So wird das RTC-RAM gelöscht:
1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie das Netzkabel.
2. Nehmen Sie die Batterie heraus.
3. Stecken Sie die Jumpersteckbrücke für 3 Sekunden auf die Pole [1-2]
und stecken sie dann wieder auf die Pole [2-3].
4. Installieren Sie wieder die Batterie.
5. Schließen Sie die Netzleitung an, und schalten Sie das System ein.
6. Halten Sie die Taste <Entf> während des Startvorgangs gedrückt, und
rufen Sie das BIOS auf, um die Daten neu einzugeben.
CLRTC
A7V8X-X
3
2
2
1
Clear CMOS
®
Normal
(Default)
A7V8X-X Clear RTC RAM Setting
4. Tastaturstrom (3-pol. KBPWR)
Mit diesem Jumper aktivieren oder deaktivieren Sie die Tastatur-Weckfunktion.
Setzen Sie ihn auf die Pins 2-3 (+5VSB), wenn der Computer beim Drücken
einer Taste auf der Tastatur aufwachen soll (Standardeinstellung ist die
Leertaste). Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung mit mindestens
1A auf dem +5VSB-Leiter und eine entsprechende Einstellung im BIOS.
KBPWR
1 2
+5V
(Default)
2 3
+5VSB
A7V8X-X
®
A7V8X-X Keyboard Power Setting
1-14
Kapitel 1: Motherboard Info
1.12
Steckanschlüsse
Dieser Abschnitt beschreibt und illustriert die internen Steckanschlüsse auf dem
Motherboard.
1. ATX-Netzanschlüsse (20-pol. ATXPWR)
Dieser Anschluss wird mit einer ATX-Stromversorgung (PC-Netzteil)
verbunden. Der Stecker der Stromversorgung kann nur in eine Richtung in
diesen Anschluss gesteckt werden. Drücken Sie den Stecker, richtig
ausgerichtet, ganz hinein.
ATXPWR
A7V8X-X
®
+3.3VDC
-12.0VDC
COM
PS_ON#
COM
COM
COM
-5.0VDC
+5.0VDC
+5.0VDC
+3.3VDC
+3.3VDC
COM
+5.0VDC
COM
+5.0VDC
COM
PWR_OK
+5VSB
+12.0VDC
A7V8X-X ATX Power Connectors
Wenn Sie in der Zukunft das Netzteil auswechseln müssen, stellen Sie bitte
sicher, dass Ihr neues ATX 12V-Netzteil 8A auf der+12V-Leitung und
mindestens 1A auf der +5-Volt Standby-Leitung (+5VSB) liefern kann. Die
empfohlene Mindest-Wattzahl beträgt 230W oder 300W für ein voll
konfiguriertes System. Das System wird instabil oder lässt sich u.U. nicht
einschalten, wenn die Stromversorgung nicht ausreicht.
2.
USB-Sockel (10-1-pol. USB56)
USB+6V
USB_P6USB_P6+
GND
NC
Reichen die USB 2.0-Anschlüsse an der Computerrückwand nicht aus, sind
zwei USB-Sockel (blaue Sockel) für vier zusätzliche USB-Anschlüsse
verfügbar. Verbinden Sie ein 2-Port USB-Modul mit einem USB-Sockel und
bauen Sie das USB-Modul anschließend in das Computergehäuse ein.
A7V8X-X
A7V8X-X USB 2.0 Header
1
USB+5V
USB_P5USB_P5+
GND
USB56
®
Das USB/GAME-Modul ist nicht im Motherboard-Paket enthalten.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-15
3. IDE-Anschlüsse (40-1 pol. IDE1, IDE2)
Dieser Anschluss unterstützt das beigefügte Flachbandkabel für UltraDMA/
133/100/66-IDE-Festplatten. Verbinden Sie den blauen Anschluss des Kabels
mit dem primären (empfohlen) oder sekundären IDE-Anschluss. Verbinden Sie
dann den grauen Anschluss mit dem UltraDMA/133/100/66-Slave-Gerät
(Festplatte) und den schwarzen Anschluss mit dem UltraDMA/133/100/66Master-Gerät. Es wird empfohlen, nicht-UltraDMA/133/100/66-Geräte mit dem
sekundären IDE-Anschluss zu verbinden. Bei Installation von zwei Festplatten
muss das zweite Laufwerk als Slave-Gerät konfiguriert werden, indem sein
Jumper entsprechend gesetzt wird. Die Jumper-Einstellungen sind in der
Festplatten-Dokumentation angegeben. BIOS unterstützt den Start von einem
bestimmten Gerät. Haben Sie mehr als zwei UltraDMA/133/100/66-Geräte,
dann kaufen Sie bitte ein weiteres UltraDMA/133/100/66-Kabel. Zwei
Festplatten lassen sich mit zwei Flachbandkabeln als Master-Geräte
konfigurieren – ein Kabel für den primären und das andere für den sekundären
IDE-Anschluss.
Pin 20 entfällt auf jedem IDE-Anschluss, damit er zum abgedeckten Loch auf
dem UltraDMA-Kabelstecker passt. Dies verhindert falsch ausgerichtete Kabel
beim Anschließen.
®
PRI_IDE
A7V8X-X
NOTE: Orient the red markings
(usually zigzag) on the IDE
ribbon cable to PIN 1.
PIN 1
A7V8X-X IDE Connectors
4.
SEC_IDE
Das Loch neben dem blauen Anschluss am UltraDMA/133/100/66-Kabel ist
absichtlich.
MDC-Sockel (10-1-pol. MDC)
MODEM_IN
AC97_SYNC
AC97_SDIN1
GND
AC97_BITCLK
Dieser von ASUS entwickelte Modem-Sockel nimmt ein optionales
Modemmodul auf.
A7V8X-X
®
A7V8X-X MDC Header
1-16
GND
+3VSB
AC97_RST#
AC97_SDOUT
MDC
Kapitel 1: Motherboard Info
5. Diskettenlaufwerksanschluss (34-1 pol. FLOPPY)
Dieser Anschluss unterstützt das beigefügte Flachbandkabel für
Diskettenlaufwerke. Verbinden Sie ein Kabelende mit dem Motherboard
und das andere Ende mit dem Diskettenlaufwerk. (Pin 5 wurde auf
Boardseite entfernt und im Kabelstecker geschlossen, um ein falsches
Einstecken zu vermeiden).
FLOPPY
A7V8X-X
PIN 1
®
NOTE: Orient the red markings on
the floppy ribbon cable to PIN 1.
A7V8X-X Floppy Disk Drive Connector
6.
CPU- und Gehäuselüfteranschlüsse (3-pol. CPU_FAN,
CHA_FAN)
Die zwei Lüfteranschlüsse unterstützen Lüfter mit 350mA (4,2 Watt) oder
insgesamt 1A (12W) mit +12V. Richten Sie die Lüfter so aus, dass die
Kühlrippen des Kühlkörpers die Luft durch die integrierten Kühlkörper statt
durch die Erweiterungssteckplätze fließen lassen. Die Verkabelung und der
Stecker des Lüfters kann je nach dem Lüfterhersteller variieren. Richten Sie
das schwarze Kabel auf den Erdungspol aus, wenn Sie das Lüfterkabel mit
dem Anschluss verbinden.
GND
+12V
Rotation
CPU_FAN
A7V8X-X
CHA_FAN
A7V8X-X 12-Volt Cooling Fan Power
Rotation
+12V
GND
®
Vergessen Sie nicht die Lüfterkabel mit den Lüfteranschlüssen zu verbinden.
Eine unzureichende Belüftung im System kann die Motherboard-Komponenten
beschädigen. Dies sind keine Jumper! Setzen Sie KEINE Jumpersteckbrücken
auf die Lüfteranschlüsse!
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-17
7. Interne Audioanschlüsse (4-pol. AUX, CD)
Diese Anschlüsse ermöglichen einen Stereo-Audioeingang von Tonquellen wie
CD-ROM, TV-Tuner oder MPEG-Karte.
AUX (White)
CD (Black)
Left Audio Channel
Ground
Ground
Right Audio Channel
A7V8X-X
®
A7V8X-X Internal Audio Connectors
8. Frontplatten-Audioanschluss (10-1 pol. FP_AUDIO)
BLINE_OUT_L
AGND
+5VA
BLINE_OUT_R
Dies ist eine Schnittstelle für das Intel-Frontpanel-Audiokabel zur bequemen
Verbindung und Steuerung von Audiogeräten.
A7V8X-X
MIC2
MICPWR
Line out_R
NC
Line out_L
FP_AUDIO
®
A7V8X-X Front Panel Audio Connector
9.
Festplattenanschluss (2-pol. IDE_LED)
Dieser 2-pol. Anschluss wird mit der HD LED an der Fronttafel verbunden.
Diese LED leuchtet bei Lese- oder Schreibaktivitäten von Geräten, die mit
dem primären oder sekundären IDE-Anschluss verbunden sind.
A7V8X-X
IDE_LED
®
TIP: If the case-mounted LED does not
light, try reversing the 2-pin plug.
A7V8X-X IDE Activity LED
1-18
Kapitel 1: Motherboard Info
10. Gehäuseeinbruchsanschluss (4-1 pol. CHASSIS)
Dieser Kontakt ist für ein Gehäuse mit Einbruchserkennungsfunktion
bestimmt. Hierfür wird ein externer Erkennungsmechanismus
benötigt, z.B. einen Sensor oder Mikroschalter. Beim Entfernen eines
Gehäuseteils wird der Sensor aktiviert und sendet ein Warnsignal zu
diesem Anschluss, um einen Einbruch in das Gehäuse zu melden.
Die mit “Gehäusesignal” und “Erde” markierten Pins sind in der
Standardeinstellung mit einer Jumpersteckbrücke kurzgeschlossen.
Um die Funktion zur Gehäuseeinbruchserkennung zu verwenden,
müssen Sie die Jumpersteckbrücke entfernen.
Chassis Signal
GND
A7V8X-X
+5VSB_MB
CHASSIS
®
A7V8X-X Chassis Alarm Lead
(Default)
11. GAME/MIDI-Anschluss (16-1 pol. GAME) (nur Audio-Modell)
+5V
J1B2
J1CY
GND
GND
J1CX
J1B1
+5V
Dieser Anschluss unterstützt ein GAME/MIDI-Modul. Ist im Paket ein
optionales USB 2.0/GAME-Modul enthalten, verbinden Sie das GAME/MIDIKabel mit diesem Anschluss. Der GAME/MIDI-Anschluss des Moduls verbindet
einen Joystick oder ein Game-Pad zum Spielen von Game-Programmen, und
MIDI-Geräte zum Abspielen oder Bearbeiten von Audiodateien.
A7V8X-X
A7V8X-X Game Connector
MIDI_IN
J2B2
J2CY
MIDI_OUT
J2CX
J2B1
+5V
GAME
®
Das USB/GAME-Modul ist nicht im Motherboard-Paket enthalten.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
1-19
12. Systemkonsolenanschluss (20-pol. PANEL)
Dieser Anschluss unterstützt mehrere System-Frontpanelfunktionen.
Speaker
Connector
IDE_LED
®
SMI Lead
A7V8X-X System Panel Connectors
•
Reset
Ground
+5V
Ground
Ground
Speaker
ExtSMI#
Ground
PWR
Ground
IDE_LED+
IDE_LED-
A7V8X-X
PLED-
PLED+
Power LED
Reset SW
ATX Power
Switch*
* Requires an ATX power supply.
System-Betriebsanzeigeanschluss (3-1 pol. PLED)
Dieser 3-1 pol. Anschluss dient der System-Betriebsanzeige. Die LED
leuchtet, wenn das System eingeschaltet wird, und blinkt, wenn das System
den Ruhemodus aktiviert hat.
•
Systemwarnton-Lautsprecherleiter (4-pol. SPKR)
Verbinden Sie diesen 4-pol. Anschluss mit einem am Gehäuse befestigten
Lautsprecher, um Systemsignale und Warntöne zu hören.
•
Systemverwaltung-Unterbrechungsanschluss (2-pol. SMI)
Dieser 2-pol. Anschluss aktiviert einen Suspend-Modus, oder “grünen” Modus,
auf dem System, wobei die Systemaktivität sofort verringert wird, um Energie
zu sparen und die Lebenszeit bestimmter Systemkomponenten zu verlängern.
Verbinden Sie den am Gehäuse befestigten Suspend-Schalter mit diesem 2pol. Anschluss.
•
ATX-Netzschalter/Soft-off-Schalteranschluss (2-pol. PWR)
Verbinden Sie diesen Anschluss mit einem Schalter, der den System-strom
steuert. Durch Drücken des Netzschalters wechselt das System zwischen EIN
und RUHE, oder EIN und SOFT OFF, je nach BIOS- oder BetriebssystemsEinstellungen. Ist das System eingeschaltet und halten Sie den Netzschalter
länger als 4 Sekunden gedrückt, wird es ausgeschaltet.
•
Resettasteranschluss (2-pol. RESET)
Verbinden Sie diesen 2-pol. Anschluss mit einem am Gehäuse befestigten
Reset-Schalter, um das System ohne Ausschalten neu zu starten.
•
Festplatten-LED (2-pol. IDE_LED)
Dieser 2-pol. Anschluss wird mit der HD LED an der Fronttafel verbunden.
Diese LED leuchtet bei Lese- oder Schreibaktivitäten von Geräten, die mit
dem primären oder sekundären IDE-Anschluss verbunden sind.
1-20
Kapitel 1: Motherboard Info
Dieses Kapitel gibt Informationen zu dem ASUS
A7V8X-X Basic Input/Output-System (BIOS).
Hier wird das Aktualisieren des BIOS mit Hilfe
des auf der Support CD erhältlichen ASUS
AFLASH BIOS beschrieben.
BIOS-Informationen
Kapitel 2
2.1
Verwalten und Aktualisieren des BIOS
Es wird empfohlen, das Original-BIOS des Motherboards auf eine startfähige
Diskette für den Fall zu speichern, dass Sie das Original-BIOS später wieder
installieren müssen.
2.1.1
Aktualisieren des BIOS mit ASUS EZ Flash
Mit ASUS EZ Flash können Sie das BIOS mühelos aktualisieren, ohne langwierig
von einer Diskette starten und ein DOS-basiertes Programm verwenden zu
müssen. EZ Flash ist in der BIOS-Firmware integriert und kann durch Drücken von
<Alt> + <F2> während des Einschaltselbsttests (POST) aufgerufen werden.
Aktualisieren Sie das BIOS mit ASUS EZ Flash auf folgende Weise:
1. Laden Sie die neueste BIOS-Datei von der ASUS-Website herunter (z.B.
www.asuscom.de). Speichern Sie die Datei auf einer Diskette. ACHTUNG: Es
können nur Standard-Floppylaufwerke benutzt werden.
Eine BIOS-Datei im ZIP-Format muss zunächst entpackt werden!
Notieren Sie sich den BIOS-Dateinamen auf Papier. Im EZ Flash-Bildschirm
müssen Sie den genauen BIOS-Dateinamen eingeben.
2. Starten Sie erneut den Computer.
3. Drücken Sie <Alt> + <F2> während des POSTs, um folgenden EZ FlashBildschirm anzeigen zu lassen.
ASUS EZ Flash V1.00
Copyright (C) 2002, ASUSTeK COMPUTER INC.
[Onboard BIOS Information]
BIOS Version
: ASUS A7V8X-X BIOS Revision 1001 Beta 003
BIOS Model
: A7V8X-X
BIOS Built Date : 12/14/02
Please Enter File Name for NEW BIOS: _
*Note: EZ Flash will copy file from A:\, Press [ESC] to reboot
Die BIOS-Daten im obigen Bildschirm sind nur eine Referenz. Ihr Bildschirm
zeigt u.U. nicht genau die selben Daten an.
4. Legen Sie die Diskette mit der neuen BIOS-Datei in das Diskettenlaufwerk. Es
wird die Meldung “WARNING! Device not ready.” ausgegeben, wenn Sie mit
Schritt 5 ohne Diskette im Laufwerk fortfahren.
2-2
Kapitel 2: BIOS-Informationen
5. Geben Sie bei der Aufforderung “Please Enter File Name for NEW BIOS: _”
den Namen der BIOS-Datei ein, die Sie von der ASUS-Website
heruntergeladen haben, und drücken Sie dann die Eingabetaste.
EZ Flash wechselt automatisch zum Laufwerk A und sucht nach dem
eingegebenen Dateinamen. Es wird dann folgende Meldung angezeigt.
Bei unabsichtlich falscher Eingabe des BIOS-Dateinamens wird die Meldung
“WARNING! File not found.” angezeigt. Drücken Sie die Eingabetaste, um
die Meldung zu entfernen, und geben Sie den richtigen Dateinamen ein.
Drücken Sie die Eingabetaste.
6. Geben Sie beim obigen Prompt Y ein, um die Aktualisierung fortzusetzen.
Geben Sie N ein, um EZ Flash zu beenden. In diesem Fall startet das System
ohne aktualisiertes BIOS neu. (Beachten Sie, dass zu diesem Zeitpunkt kein
deutscher Tastaturtreiber geladen ist und dementsprechend die Tasten Y und Z
vertauscht sind, wenn Sie
ein deutsches Keyboard verwenden.)
[BIOS Information in File]
BIOS Version: A7V8X-X Boot Block
WARNING! Continue to update the BIOS (Y/N)? _
7. Geben Sie bei beiden Punkten Y ein, um den BIOS-Bereich und den
Bootblock-Bereich zu aktualisieren.
Flash Memory:
SST 49LF004
1. Update Main BIOS area
2. Update Boot Block area
(Y/N)? _
(Y/N)? _
Während der Aktualisierung des BIOS-Bootblocks darf das System NICHT
ausgeschaltet oder zurückgesetzt werden! Sonst startet das System nicht mehr.
8. Nach der Aktualisierung wird die Meldung “Press a key to reboot” angezeigt.
Drücken Sie eine beliebige Taste, um das System mit aktualisiertem BIOS neu
zu starten.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-3
Die BIOS-Daten im obigen Bildschirm sind nur eine Referenz. Ihr Bildschirm
zeigt u.U. nicht genau die selben Daten an.
2.1.2
Aktualisieren des BIOS mit AFLASH
Erstellen einer startfähigen Diskette
AFLASH.EXE ist ein Programm zum Beschreiben des Flash-Speichers, um das
BIOS durch Upload einer neuen BIOS-Datei in das programmierbare Flash-ROM
auf dem Motherboard zu aktualisieren. Diese Datei funktioniert nur im DOSModus. Bestimmen Sie die BIOS-Version des Motherboards, indem Sie die letzten
vier Ziffern des Codes prüfen, der beim Systemstart oben links auf dem Bildschirm
angezeigt wird. Je höher die Ziffern, desto neuer ist die BIOS-Datei.
1. Geben Sie beim DOS-Prompt FORMAT A:/S ein, um eine startfähige
Systemdiskette zu erstellen. Kopieren Sie NICHT AUTOEXEC.BAT und
CONFIG.SYS auf diese Diskette.
2. Geben Sie COPY D:\AFLASH\AFLASH.EXE A:\ ein (wobei D Ihr CD-ROMLaufwerk ist), um AFLASH.EXE auf die erstellte Startdiskette zu kopieren.
AFLASH funktioniert nur im DOS-Modus. Es funktioniert nicht im MS-DOSEingabeaufforderungsmodus unter Windows und auch nicht, wenn bestimmte
Speichertreiber während des Systemstarts von der Festplatte geladen werden.
Sie sollten den Neustart mit einer Diskette vornehmen.
3. Starten Sie den Computer mit der Diskette neu.
Im BIOS-Setup muss “Floppy” die erste Option in der Boot-Reihenfolge
sein.
4. Geben Sie im DOS-Modus A:\AFLASH ein und drücken anschließend die
Eingabetaste, um AFLASH auszuführen.
Wenn nach Flash Memory: das Wort “unknown” erscheint, ist der Speicherchip
nicht programmierbar oder wird vom ACPI BIOS nicht unterstützt und kann daher
nicht vom Flash Memory Writer programmiert werden.
2-4
Kapitel 2: BIOS-Informationen
5. Wählen Sie 1. Save Current BIOS to File aus dem Hauptmenü und drücken
anschließend die Eingabetaste. Das “Save Current BIOS To File”-Fenster
erscheint daraufhin.
6. Geben Sie den Dateinamen und den Pfad wie z.B. A:\XXX-XX.XXX ein und
drücken anschließend die Eingabetaste.
Aktualisieren des BIOS
Aktualisieren Sie das BIOS nur, wenn Sie Probleme mit dem Motherboard
haben und sicher sind, dass diese Probleme durch ein neues BIOS behoben
werden. Durch unbedachtes Aktualisieren könnten Sie weitere Probleme
schaffen.
1. Laden Sie eine aktualisierte ASUS BIOS-Datei vom Internet (WWW oder FTP)
herunter (z.B. www.asuscom.de oder ftp.asuscom.de) und speichern Sie sie
auf die zuvor erstellte Startdiskette.
2. Starten Sie Ihr System mit der Diskette.
3. Geben Sie AFLASH beim Prompt “A:”ein und drücken anschließend die
Eingabetaste.
4. Geben Sie im Hauptmenü 2 ein und drücken anschließend die Eingabetaste.
Das “Update BIOS Including Boot Block and ESCD”-Fenster erscheint
daraufhin.
5. Geben Sie den Dateinamen des neuen BIOS und den Pfad wie z.B. A:\XXXXX.XXX ein und drücken anschließend die Eingabetaste.
Drücken Sie die Eingabetaste, um diesen Vorgang abzubrechen.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-5
6. Drücken Sie Y, wenn Sie zur Bestätigung des BIOS-Updates aufgefordert
werden, um den Aktualisierungsvorgang zu starten.
7. Das Programm beginnt mit der Aktualisierung der BIOS-Daten im Flash-ROM.
Der Bootblock wird nur bei Bedarf aktualisiert. Dies verringert die
Wahrscheinlichkeit von Startfehlern, sollten während des
Aktualisierungsvorgangs Probleme auftreten. Nach der Programmierung wird
die Meldung “Flashed Successfully” angezeigt.
8. Fahren Sie gemäß den Anweisungen auf dem Bildschirm fort.
Treten bei der Aktualisierung des neuen BIOS Probleme auf, schalten Sie das
System NICHT aus, da dies zu Startproblemen führen könnte. Wiederholen Sie
bitte den Vorgang. Bleibt das Problem bestehen, dann laden Sie bitte die
Original-BIOS-Datei, die Sie auf der Startdiskette gespeichert haben. Kann das
“Flash Memory Writer”-Programm eine komplette BIOS-Datei nicht erfolgreich
aktualisieren, startet das System vermutlich nicht mehr. Wenden Sie sich bitte
in diesem Fall an den ASUS-Kundendienst.
2-6
Kapitel 2: BIOS-Informationen
2.1.3
CrashFree BIOS-Funktion
Die CrashFree BIOS-Funktion erlaubt Ihnen den Computer von einer Diskette zu
starten und das BIOS zu aktualisieren, falls das originale BIOS versagt oder
beschädigt wurde.
1.
Sie müssen eine bootfähige Diskette vorbereiten, bevor Sie das BIOS
aktualisieren.
2.
Sie können die Diskette, die Sie nach den Anweisungen im Abschnitt 2.1.2
erstellen, als Bootdiskette verwenden. Die Diskette muss das AFLASH.EXE
Utility enthalten.
3.
Wenn das BIOS versagt (ROM-Daten oder Codes beschädigt), wird eine
Fehlermeldung während des POST angezeigt.
So aktualisieren Sie das BIOS:
1. Schalten Sie den Computer ein und stecken, wenn aufgefordert, die bootfähige
Diskette in das Diskettenlaufwerk ein, damit der Computer von der Diskette
bootet.
2. Folgen Sie den Anweisungen zur BIOS-Aktualisierung im Abschnitt
“2.1.2 Verwenden des AFLASH zum Aktualisieren des BIOS”.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-7
2.2
BIOS-Setup-Programm
Verwenden Sie das BIOS-Setup-Programm zum Installieren eines Motherboards,
zur Neukonfiguration des Systems oder bei “Run Setup”-Meldungen. Dieser
Abschnitt erklärt das Konfigurieren des Systems mit diesem Programm.
Auch wenn Sie nicht aufgefordert werden, das Setup-Programm auszuführen,
möchten Sie die Konfiguration Ihres Computers u.U. später ändern. Sie möchten
z.B. die Kennwortfunktion aktivieren oder Einstellungen der Energieverwaltung
ändern. Hierfür müssen Sie Ihr System mit dem BIOS-Setup-Programm neu
konfigurieren, damit der Computer diese Änderungen erkennt und sie im CMOSRAM des EEPROM ablegt.
Das Setup-Programm befindet sich im EEPROM auf dem Motherboard. Beim Start
des Computers erhalten Sie Gelegenheit, dieses Programm auszuführen. Rufen
Sie das Setup-Programm durch Drücken der <Entf>-Taste während des
Einschaltselbsttests (POST) auf; sonst setzt POST seine Testroutinen fort.
Das Setup-Programm ist für eine bequeme Bedienung entwickelt. Es ist ein
menügesteuertes Programm, in dem Sie durch unterschiedliche Untermenüs
scrollen und die vorab festgelegten Optionen auswählen können.
Die BIOS-Software wird ständig aktualisiert. Daher sind die folgenden BIOSSetup-Bilder und Beschreibungen nur eine Referenz und entsprechen u.U. nicht
dem, was Sie auf dem Bildschirm sehen.
2.2.1
BIOS-Menüleiste
Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine Menüleiste mit den folgenden
Auswahlmöglichkeiten:
MAIN
Hiermit ändern Sie die Grundkonfiguration des Systems.
ADVANCED
Hiermit aktivieren und ändern Sie erweiterte Funktionen.
POWER
Hiermit konfigurieren und aktivieren Sie
Energieverwaltungsfunktionen.
BOOT
Hiermit konfigurieren Sie das Standard-Systemgerät zum
Auffinden und Laden des Betriebssystems.
EXIT
Hiermit beenden Sie das aktuelle Menü oder das SetupProgramm.
Zum Zugriff auf die Optionen in der Menüleiste drücken Sie die rechte oder linke
Pfeiltaste auf der Tastatur, bis das gewünschte Element markiert ist.
2-8
Kapitel 2: BIOS-Informationen
2.2.2
Erklärungsleiste
Am unteren Bildschirmrand gibt es eine Erklärungsleiste. Mit den Tasten in dieser
Leiste navigieren Sie durch die verschiedenen Setup-Menüs. Es folgt eine Tabelle
mit Tasten in der Erklärungsleiste und ihren entsprechenden Funktionen.
Navigationstaste(n) Funktionsbeschreibung
<F1> oder <Alt + H>
Zeigt ein Hilfefenster an jeder Stelle im BIOSSetup an
<Esc>
Wechselt zum Menü Exit, oder kehrt von einem
Untermenü zum Hauptmenü zurück
Links/Rechts
Wählt den Menüpunkt links oder rechts an
Hoch/Runter
Setzt die Hervorhebung herauf oder herunter
- (Minus-Taste)
Scrollt rückwärts durch die Werte für das
markierte Feld
+ (Plus) oder Leertaste
Scrollt vorwärts durch die Werte für das
markierte Feld
<Eingabe>
Ruft ein Auswahlmenü für das markierte Feld
auf
<Pos1> / <BildAuf>
Setzt den Cursor auf das erste Feld
<Ende> / <BildAb>
Setzt den Cursor auf das letzte Feld
<F5>
Stellt den aktuellen Bildschirm auf seine
voreingestellten Setup-Werte zurück
<F10>
Speichert Änderungen und beendet das Setup
Allgemeine Hilfe
Neben dem Fenster “Item Specific Help” bietet das BIOS-Setup-Programm
auch eine allgemeine Hilfe. Sie können diese Hilfe an jeder Stelle im Menü
durch Drücken von <F1> oder der Kombination <Alt> + <H> aufrufen. Das
Fenster “General Help” listet die Tasten der Erklärungsleiste und ihre
Funktionen auf.
Speichern von Änderungen und Beenden des Setup-Programms
In ”2.7 Menü Exit” sind Details zum Speichern von Änderungen und Beenden des
Setup-Programms angegeben.
Wird eine Bildlaufleiste rechts im Hilfefenster angezeigt, gibt es weitere
Informationen, die nicht in das Fenster passen. Scrollen Sie mit <BildAuf> und
<BildAb> oder den Hoch-/Runter-Tasten durch das gesamte Hilfedokument.
Drücken Sie <Pos1>, um die erste Seite anzuzeigen, und <Ende> für die letzte
Seite. Schließen Sie das Hilfefenster durch Drücken der Eingabetaste oder <Esc>Taste.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-9
Untermenü
Links neben bestimmten Feldern sehen Sie ein nach
rechts weisendes Zeigersymbol (siehe links). Es
bedeutet, dass es zu diesem Feld ein Untermenü
gibt. Ein Untermenü enthält weitere Optionen für
einen Parameter. Um ein Untermenü anzuzeigen,
wählen Sie bitte das Feld und drücken dann die
Eingabetaste. Das Untermenü erscheint. Mit
Erklärungstasten geben Sie im Untermenü, wie in
einem Menü, Werte ein und springen von Feld zu
Feld . Mit der <Esc>-Taste kehren Sie zum
Hauptmenü zurück.
Machen Sie sich gründlich mit den
Erklärungstasten und ihren Funktionen vertraut. Üben Sie das Navigieren
durch die verschiedenen Menüs und Untermenüs. Haben Sie eines der Felder
unabsichtlich geändert, laden Sie die Setup-Standardwerte durch Drücken
des Hotkeys für Standardwerte <F5>. Während des Navigierens im SetupProgramm werden Erklärungen im Fenster “Item Specific Help”, rechts neben
jedem Menü, angezeigt. Dieses Fenster zeigt den Hilfetext für das gerade
hervorgehobene Feld.
2.3
Menü “Main”
Beim Aufruf des Setup-Programms erscheint das folgende Fenster.
System Time [XX:XX:XX]
Hier wird das System auf die eingegebene Uhrzeit (normalerweise die aktuelle
Zeit) eingerichtet. Das Format ist Stunde, Minute, Sekunde. Gültige Werte für
Stunde, Minute und Sekunde sind Stunde: (00 bis 23), Minute: (00 bis 59),
Sekunde: (00 bis 59). Mit den Tasten <Tab> oder <Umschalt> + <Tab> bewegen
Sie sich zwischen den Stunde-, Minute- und Sekunde-Feldern.
2-10
Kapitel 2: BIOS-Informationen
System Date [XX/XX/XXXX]
Hier wird das System auf das eingegebene Datum (normalerweise das aktuelle
Datum) eingerichtet. Das Format ist Monat, Tag, Jahr. Gültige Werte für Monat, Tag
und Jahr sind Monat: (1 bis 12), Tag: (1 bis 31), Jahr: (bis 2099). Mit den Tasten
<Tab> oder <Umschalt> + <Tab> bewegen Sie sich zwischen den Monat-, Tagund Jahr-Feldern.
Legacy Diskette A, B [1.44M, 3.5 in.];
Hier können Sie den Typ des installierten Diskettenlaufwerks einstellen.
Konfigurationsoptionen: [None], [360K, 5.25 in.], [1.2M , 5.25 in.], [720K , 3.5 in.],
[1.44M, 3.5 in.] und [2.88M, 3.5 in.]
Floppy 3 Mode Support [Disabled]
Dies wird zur Unterstützung älterer japanischer Diskettenlaufwerke benötigt. Die
Funktion Floppy 3 Mode ermöglicht das Lesen und Beschreiben von 1,2 MB (im
Gegensatz zu 1,44 MB) einer 3,5-Zoll-Diskette. Konfigurationsoptionen: [Disabled]
und [Enabled]
Supervisor Password [Disabled] / User Password [Disabled]
Mit diesen Feldern richten Sie Kennwörter ein. Markieren Sie zu diesem Zweck
das passende Feld und drücken anschließend die Eingabetaste. Geben Sie ein
Kennwort ein und drücken dann die Eingabetaste. Sie können bis zu acht
alphanumerische Zeichen eingeben. Symbole und andere Zeichen werden
ignoriert. Geben Sie zur Bestätigung des Kennworts das Kennwort wieder ein, und
drücken Sie anschließend die Eingabetaste. Das Kennwort ist jetzt auf [Enabled]
gesetzt. Es erlaubt vollen Zugriff auf die BIOS-Setup-Menüs. Um das Kennwort zu
löschen, markieren Sie bitte dieses Feld und drücken anschließend die
Eingabetaste. Das gleiche Dialogfeld wie oben erscheint. Drücken Sie die
Eingabetaste. Das Kennwort ist nun auf [Disabled] gesetzt.
Machen Sie eine Kopie des originalen BIOS auf einer bootfähigen Diskette,
bevor Sie Kennwörter einstellen. Sie werden die BIOS uploaden müssen, falls
Sie das CMOS-RAM in der Zukunft löschen.
Hinweis zu Kennwörtern
Im Main-Menü des BIOS-Setup-Programms können Sie Kennwörter angeben.
Die Kennwörter kontrollieren den Zugriff auf das BIOS während des
Systemstarts. Sie brauchen bei der Eingabe nicht auf Klein- oder
Großschreibung zu achten. Das BIOS-Setup-Programm ermöglicht Ihnen die
Angabe von zwei unterschiedlichen Kennwörtern: Supervisor-Kennwort und
User-Kennwort. Ist kein Supervisor-Kennwort eingerichtet, kann jeder das
BIOS-Setup-Programm aufrufen. Andernfalls wird das Supervisor-Kennwort
zum Aufruf des BIOS-Setup-Programms und zum vollen Zugriff auf die
Konfigurationsfelder benötigt.
Das Kennwort vergessen?
Wenn Sie Ihr Kennwort vergessen, können Sie es löschen, indem Sie das
CMOS Real Time Clock (RTC)-RAM löschen. Die RAM-Daten, die die
Kennwortdaten enthalten, werden mit einer integrierten Knopfbatterie aufrecht
erhalten. Müssen Sie das CMOS-RAM löschen, dann trennen Sie das
Netzkabel des Systems von der Steckdose und entfernen die Knopfbatterie.
Installieren Sie nach ca. 2 Sekunden wieder die Batterie und schalten das
System ein. Für Anweisungen zur BIOS-Aktualisierung sehen Sie bitte im
Abschnitt “2.1. Verwalten und Aktualisieren des BIOS” nach.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-11
Halt On [All Errors]
Dieses Feld legt die Fehlertypen fest, die das System stoppen können.
Konfigurationsoptionen: [All Errors], [No Error], [All but Keyboard], [All but Disk]
und [All but Disk/Keyboard]
Installed Memory [XXX MB]
Dieses Feld zeigt automatisch die Größe des herkömmlichen Speichers an, der
vom System während des Startvorgangs erkannt wurde.
2.3.1
Primary und Secondary Master/Slave
Type [Auto]
Wählen Sie [Auto], um eine IDE-Festplatte automatisch erkennen zu lassen. Wenn
die automatische Erkennung erfolgreich ist, gibt das Setup automatisch die
richtigen Werte in die restlichen Felder in diesem Untermenü ein. Falls die
automatische Erkennung fehlgeschlagen hat, dann wählen Sie bitte [Benutzer Typ
HDD], um die Parameter der IDE-Festplatte manuell einzugeben. Einzelheiten
hierzu entnehmen Sie bitte dem nächsten Abschnitt.
Vor dem Konfigurieren einer Festplatte müssen Sie über die richtigen
Konfigurationsdaten, die vom Hersteller des Laufwerks stammen, verfügen. Bei
falschen Einstellungen kann das System die installierte Festplatte u.U. nicht
erkennen.
[User Type HDD]
Geben Sie hier manuell die Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren pro Spur für
das Laufwerk ein. Diese Daten finden Sie in der zugehörigen Dokumentation oder
auf dem Typenschild.
2-12
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Ist kein Laufwerk installiert oder entfernen Sie ein Laufwerk ohne Ersatz, wählen
Sie [None].
Weitere Optionen für das Type-Feld sind:
[CD-ROM] - für IDE-CD-ROM-Laufwerke
[LS-120] - für LS-120-kompatible Diskettenlaufwerke
[ZIP] - für ZIP-kompatible Laufwerke
[MO] - für magneto-optische IDE-Laufwerke
[Other ATAPI Device] - für hier nicht erfasste IDE-Geräte
Nach Ihren Einstellungen in diesem Untermenü drücken Sie <Esc>, um zum
Main-Menü zurückzukehren. Bei Anzeige des Main-Menüs zeigt das
Festplattenfeld die Größe der von Ihnen konfigurierten Festplatte.
Translation Method [LBA]
Legen Sie hier den Festplattenmodus fest. Bei Aktivierung des LBA (Logical Block
Addressing)-Modus wird die 28-Bit-Adressierung der Festplatte ohne Rücksicht auf
Zylinder, Köpfe oder Sektoren verwendet. Der LBA-Modus ist erforderlich für
Laufwerke, deren Speicherkazität höher als 504 MB ist. Konfigurationsoptionen:
[LBA], [LARGE], [Normal], [Match Partition Table] und [Manual]
Cylinders
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Zylinder. Der richtige Wert ist in der
Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie
bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual] für das Translation MethodFeld.
Head
Dieses Feld konfiguriert die Lese/Schreibköpfe. Der richtige Wert ist in der
Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie
bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual] für das Translation MethodFeld.
Sector
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Sektoren pro Spur. Der richtige Wert ist in
der Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie
bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual] für das Translation MethodFeld.
CHS Capacity
Dieses Feld zeigt die maximale CHS-Kapazität des Laufwerks an. Der Wert wurde
vom BIOS auf Grund der eingegebenen Laufwerkdaten berechnet.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-13
Maximum LBA Capacity
Dieses Feld zeigt die maximale LBA-Kapazität des Laufwerks an. Der Wert wurde
vom BIOS auf Grund der eingegebenen Laufwerkdaten berechnet.
Multi-Sector Transfers [Maximum]
Diese Option setzt die Anzahl der Sektoren pro Block automatisch auf die vom
Laufwerk unterstützte Höchstzahl. Die automatische Konfiguration dieses Felds
setzt den Wert nicht immer auf den schnellsten Wert des Laufwerks. Sie können
dieses Feld auch manuell konfigurieren. Der optimale, manuell einstellbare Wert ist
in der Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern, wählen
Sie bitte [User Type HDD] für das Type-Feld. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [2
Sectors], [4 Sectors], [8 Sectors], [16 Sectors], [32 Sectors] und [Maximum]
SMART Monitoring [Disabled]
Dieses Feld aktiviert oder deaktiviert das S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and
Reporting Technology)-System, das sich einer internen Überwachungstechnologie
für Festplatten bedient. Dieser Parameter ist normalerweise deaktiviert, denn die
von SMART Monitoring verwendeten Ressourcen setzen u.U. die Systemleistung
herab. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
PIO Mode [4]
Hiermit können Sie einen PIO- (Programmed Input/Output) Modus für das IDEGerät festlegen. Die Modi 0 bis 4 erhöhen schrittweise die Leistung.
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3] und [4]
Ultra DMA Mode [Disabled]
Die Ultra DMA-Funktion verbessert Übertragungsgeschwindigkeiten und
Datenintegrität für kompatible IDE-Geräte. Mit [Disabled] wird die DMA-Fähigkeit
unterdrückt. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie bitte [User Type HDD] für das
Type-Feld. Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6] und [Disabled]
2.3.2
Keyboard Features
Boot Up NumLock Status [On]
Mit diesem Feld können Sie die Num-Taste beim Systemstart verriegeln.
Konfigurationsoptionen: [Off] [On]
2-14
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Keyboard Auto-Repeat Rate [12/Sec]
Dies steuert die Geschwindigkeit, mit der das System das wiederholte Drücken
einer Taste registriert. Sie kann zwischen 6 bis 30 Zeichen pro Sekunde eingestellt
werden. Konfigurationsoptionen: [6/Sec], [8/Sec], [10/Sec], [12/Sec], [15/Sec], [20/
Sec], [24/Sec] und [30/Sec]
Keyboard Auto-Repeat Delay [1/4 Sec]
Dieses Feld legt das Intervall zur Anzeige des ersten und des zweiten Zeichens
fest. Konfigurationsoptionen: [1/4 Sec], [1/2 Sec], [3/4 Sec] und [1 Sec]
2.4
Menü “ Advanced ”
CPU Speed [Manual]
Ist das Motherboard auf JumperFree™ eingestellt, können Sie in diesem Feld die
interne Taktfrequenz der CPU bestimmen. Wählen Sie [Manual], wenn die zwei
nachfolgenden Felder geändert werden sollen. Bei Wahl einer Taktfrequenz, höher
als vom CPU-Hersteller empfohlen, kann das System u.U. stehen bleiben oder
abstürzen.
CPU Frequency Multiple
Dieses Feld legt das Vielfache zwischen der internen Frequenz (CPU Speed) und
der externen Frequenz der CPU fest. Stellen Sie dieses Feld zusammen mit der
CPU-Frequenz (MHz) dem CPU-Takt entsprechend ein.
CPU External Frequency (MHz) (CPU Speed ist auf [Manual] gesetzt)
Diese Funktion teilt dem Taktgenerator mit, welche Frequenz zum System- und
PCI-Bus gesendet wird. Die Bus-Frequenz (externe Frequenz) multipliziert mit dem
Bus-Faktor entspricht dem CPU-Takt.
Memory Frequency (MHz)
Dieses Feld bestimmt die Arbeitsspeicher-Taktfrequenz. Konfigurationsoptionen:
[Auto] [200] [266] [333] [400].
CPU VCore Setting [Auto]
Bei Einstellung auf [Manual] können Sie die Kernspannung bestimmen, mit der die
CPU versorgt wird (siehe nächsten Punkt). Dieser Punkt kann nur im JumperFreeModus geändert werden; andernfalls sollten Sie die Standardeinstellung [Auto]
beibehalten, damit das System die geeignete CPU-Kernspannung automatisch
festlegen kann.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-15
CPU VCore
Wenn der obige Parameter CPU VCore Setting auf [Manual] gesetzt ist, können
Sie in der CPU VCore-Option eine bestimmte CPU-Kernspannung auswählen.
Dieses Feld ist nicht verfügbar, wenn die CPU VCore Setting auf [Auto] gesetzt ist.
CPU Level 1 Cache, CPU Level 2 Cache [Enabled]
Diese Felder ermöglichen die Wahl des Standards [Enabled] oder [Disabled], um
den integrierten CPU-Cache Level 1 und Level 2 ein- oder auszuschalten.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
PS/2 Mouse Function Control [Auto]
Mit der Standardeinstellung [Auto] erkennt das System eine PS/2-Maus während
des Startvorgangs. Wird eine Maus erkannt, belegt das BIOS die PS/2-Maus mit
IRQ12. Andernfalls steht IRQ12 für Erweiterungskarten zur Verfügung. Bei
Einstellung auf [Enabled] wird IRQ12 vom BIOS reserviert, ganz unabhängig
davon, ob eine PS/2-Maus während des Startvorgangs erkannt wird oder nicht.
Konfigurationsoptionen: [Enabled] und [Auto]
USB Legacy Support [Auto]
Dieses Motherboard unterstützt USB (Universal Serial Bus)-Geräte. Mit der
Standardeinstellung [Auto] erkennt das System ein USB-Gerät während des
Startvorgangs. Wird es erkannt, wird der USB-Controller-Legacy-Modus aktiviert.
Andernfalls wird der USB-Controller-Legacy-Modus deaktiviert.
Wenn Sie dieses Feld auf [Disabled] setzen, ist der USB-Controller-Legacy-Mode
deaktiviert, ganz gleich, ob ein USB-Gerät verwendet wird oder nicht.
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled] und [Auto]
OS/2 Onboard Memory > 64M [Disabled]
Unter dem Betriebssystem OS/2, bei installiertem DRAM größer als 64 MB
müssen Sie diese Option auf [Enabled] setzen. Andernfalls belassen Sie die
Standardeinstellung [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
2.4.1
2-16
Chip Configuration
Kapitel 2: BIOS-Informationen
SDRAM Configuration [By SPD]
Mit diesem Parameter können Sie die optimalen Zeitsteuerungen für die Punkte 2–
5 festlegen, je nach verwendeten Speichermodulen. Die Standardeinstellung [By
SPD] konfiguriert die Punkte 2–5 durch Lesen des Inhalts im SPD (Serial Presence
Detect)-Gerät. Das EEPROM auf dem Speichermodul speichert kritische Daten
über das Modul, z.B. Speichertyp, Größe, Geschwindigkeit, SpannungsSchnittstelle und Modulbänke. Konfigurationsoptionen: [User Defined] und [By
SPD]
Die SDRAM-Parameter (Punkte 2~5) lassen sich nur konfigurieren, wenn
SDRAM Configuration auf [User Defined] gesetzt ist.
SDRAM CAS Latency [2.5T (DDR)]
Dieser Punkt steuert die Latenz zwischen dem SDRAM-Lesebefehl und der Zeit,
zu der die Daten verfügbar werden.
SDRAM RAS to CAS Delay [3T]
Dieser Punkt steuert die Latenz zwischen dem aktiven DDR-SDRAM-Befehl und
dem Lese/Schreibbefehl.
SDRAM RAS Precharge Delay [3T]
Dieser Punkt steuert die Leerlauftakte nach Ausgabe eines Voraufladebefehls an
das DDR-SDRAM.
SDRAM Active Precharge Delay [7T]
Dieser Punkt steuert die Anzahl der DDR-SDRAM-Takte, die für DDR-SDRAMParameter verwendet werden.
SDRAM 1T Command Control [Auto]
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled] und [Auto]
SDRAM Bank Interleave [Auto]
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [2 Bank], [4 Bank] und [Auto]
Graphics Aperture Size [64MB]
Diese Funktion legt die Größe des dargestellten Speichers für AGP-Grafikdaten
fest. Konfigurationsoptionen: [4MB], [8MB], [16MB], [32MB], [64MB], [128MB],
[256MB], [512MB] und [1024MB]
Die Konfigurationsoptionen [1024MB] und [512MB] sind nur bei Verwendung
einer AGP 8X-Grafikkarte verfügbar.
AGP Capability [8X Mode]
Dieses Motherboard unterstützt die AGP 8X-Schnittstelle zur Verbesserung der
Grafikleistung mit höheren Bandbreitengeschwindigkeiten von bis zu 2,12 GB/s.
AGP8X ist abwärts-kompatibel. Bei Einstellung auf [1X Mode] hat die AGPSchnittstelle nur einen Datendurchsatz von maximal 266 MB/s, auch bei
Verwendung einer AGP 8X-Karte. Konfigurationsoptionen: [Auto], [1X Mode], [2X
Mode], [4X Mode] und [8X Mode]
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-17
AGP Drive Strength [Auto]
Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Manual]
AGP Drive N Control [E]
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C], [D], [E]
und [F]
AGP Drive P Control [F]
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C], [D], [E]
und [F]
AGP performance control [Disabled]
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
AGP Fast Write control [Disabled]
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Video Memory Cache Mode [UC]
USWC (uncacheable, speculative write combining) ist eine Cache-Technologie für
den Grafikspeicher des Prozessors. Durch Ablage der Anzeigedaten in den Cache
wird die Anzeigegeschwindigkeit stark erhöht. Wählen Sie UC (uncacheable),
wenn Ihre Grafikkarte diese Funktion nicht unterstützt; andernfalls startet das
System nicht. Konfigurationsoptionen: [UC] und [USWC]
Delayed Transaction [Disabled]
Bei Einstellung auf [Enabled] befreit diese Funktion den PCI-Bus, wenn die CPU
auf 8-Bit-ISA-Karten zugreift. Dieser Vorgang verbraucht ca. 50-60 PCI-Takte ohne
PCI-verzögerte Transaktion. Wenn Sie PCI-Karten, die nicht PCI 2.1-konform sind,
verwenden, dann setzen Sie bitte dieses Feld auf [Disabled].
Konfigurationsoptionen: [Enabled] und [Disabled]
Onboard PCI IDE [Both]
Dieses Feld aktiviert den primären oder den sekundären IDE-Kanal, oder beide.
Sie können beiden Kanäle auch [Disabled] setzen. Konfigurationsoptionen: [Both],
[Primary], [Secondary] und [Disabled]
DRAM Burst Length
Konfigurationsoptionen: [4] und [Auto]
S2K Bus Driving Strength
Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Manual]
S2K Strobe P Control
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C], [D], [E]
und [F]
S2K Strobe N Control
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C], [D], [E]
und [F]
2-18
Kapitel 2: BIOS-Informationen
2.4.2
I/O Device Configuration
Onboard FDC Swap A & B
Hiermit können Sie die Buchstaben von Diskettenlaufwerken vertauschen.
Konfigurationsoptionen: [No Swap] und [Swap AB]
Floppy Disk Access Control [R/W]
Bei Einstellung auf [Read Only] werden auf Disketten kopierte Dateien geschützt,
indem sie mit dem Diskettenlaufwerk gelesen aber nicht beschrieben werden
können. Die Standardeinstellung [R/W] gestattet das Lesen und das Beschreiben.
Konfigurationsoptionen: [R/W] und [Read Only]
Onboard Serial Port [3F8H/IRQ4]
Hier können Sie die Adresse des integrierten seriellen Anschlusses einstellen.
Onboard Parallel Port [378H/IRQ7]
In diesem Feld stellen Sie die Adresse für den integrierten parallelen Anschluss
ein. Ist dieses Feld deaktiviert, können Parallel Port Mode und ECP DMA Select
nicht konfiguriert werden. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [378H/IRQ7] und
[278H/IRQ5]
Parallel Port Mode [ECP+EPP]
In diesem Feld stellen Sie den Betriebsmodus des parallelen Anschlusses ein. Bei
[Normal] läuft der Betrieb mit normaler Geschwindigkeit, jedoch nur in einer
Richtung; bei [EPP] läuft der parallele Anschluss bidirektional; bei [ECP] läuft der
parallele Anschluss im bidirektionalen DMA-Modus; bei [ECP+EPP] läuft der
Betrieb mit normaler Geschwindigkeit im Zwei-Weg-Modus.
Konfigurationsoptionen: [Normal], [EPP], [ECP] und [ECP+EPP]
ECP DMA Select [3]
In diesem Feld konfigurieren Sie den DMA-Kanal des parallelen Anschlusses für
den ausgewählten ECP-Modus. Diese Wahl ist nur möglich, wenn der Parallel Port
Mode auf [ECP] oder [ECP+EPP] eingestellt wurde. Konfigurationsoptionen: [1]
und [3]
Onboard AC97 Modem Controller [Auto]
Hier können Sie den integrierten AC97 Modem Controller aktivieren oder
deaktivieren. Konfigurationsoptionen: [Auto] [Deaktiviert]
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-19
Onboard AC97 Audio Controller [Auto]
Mit diesen Feldern aktivieren oder deaktivieren Sie den integrierten AC97-AudioController. Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Disabled]
Onboard LAN [Enabled]
Hier können Sie das integrierte LAN Boot ROM aktivieren oder deaktivieren.
Konfigurationsoptionen: [Deaktiviert] [Aktiviert]
Onboard Game Port [200H-207H]
In diesen Feldern stellen Sie die Adressen für die integrierten Game-Anschlüsse
ein. Game-Anschlüsse müssen unterschiedliche Adressen haben.
Konfigurationsoptionen: [200H/207H], [208H-20FH] und [Disabled]
Onboard MIDI I/O [Disabled]
Hier können Sie die E/A-Adresse für den MIDI-Anschluss auswählen.
Konfigurationsoptionen: [Deaktiviert] [330H-331H] [300H-301H]
2.4.3
PCI Configuration
Slot 1/5, Slot 2, Slot 3, Slot 4, Slot 6 IRQ [Auto]
Diese Felder weisen jedem PCI-Steckplatz automatisch ein IRQ zu. Die
Standardeinstellung für jedes Feld ist [Auto], wobei IRQ-Zuweisungen durch AutoRouting bestimmt werden. Konfigurationsoptionen: [Auto], [NA], [3], [4], [5], [7], [9],
[10], [11], [12], [14] und [15]
PCI/VGA Palette Snoop [Disabled]
Einige Nicht-Standard-Grafikkarten, z.B. Grafikbeschleuniger oder MPEGVideokarten, zeigen Farben u.U. falsch an. Setzen Sie dieses Feld auf [Enabled],
um dieses Problem zu beheben. Bei Verwendung von Standard-Grafikkarten
belassen Sie dieses Feld auf die Standardeinstellung [Disabled].
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
PCI Latency Timer [32]
Belassen Sie dieses Feld für die beste Leistung und Stabilität auf die
Standardeinstellung [Disabled].
USB Function [Enabled]
In diesem Feld wählen Sie den USB-Anschluss aus, der aktiviert werden soll.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
2-20
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Primary VGA BIOS [PCI VGA Card]
In diesem Feld wählen Sie die primäre Grafikkarte aus. Konfigurationsoptionen:
[PCI VGA Card] [AGP VGA Card]
Onboard LAN Boot ROM
Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie das integrierten LAN-Boot-ROM.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
2.4.3.1
PCI IRQ Resource Exclusion
IRQ XX Reserviert [Nein/ICU]
Diese Felder zeigen an, ob der angezeigte IRQ auf jedem Feld von einem
herkömmlichen Gerät verwendet wird. Die Einstellung [Nein/ICU] in einem IRQFeld bedeutet, dass dieser IRQ NICHT von einem herkömmlichen Gerät benötigt
wird. Stellen Sie das IRQ-Feld auf [Ja], wenn Sie ein herkömmliches Gerät
verwenden, das einen bestimmten IRQ benötigt.
Konfigurationsoptionen: [Nein/ICU] [Ja]
2.5
Menü “Power”
Das Power-Menü hilft Ihnen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Diese Funktion
schaltet nach einer Inaktivitätszeit den Bildschirm und die Festplatte aus.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-21
Power Management [User Defined]
Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie die automatischen
Energiesparfunktionen. Bei Einstellung auf [Disabled] sind die
Energiesparfunktionen deaktiviert, ungeachtet der anderen Einstellungen in
diesem Menü. Die Option [User Defined] ermöglicht das Einstellen einer
Inaktivitätszeit, bevor das System den Suspend-Modus aktiviert. Siehe den Punkt
“Suspend Mode”.
Bei Einstellung auf [Max Saving] spart das System die meiste Energie. Bei dieser
Einstellung wechselt das System nach kurzer Systeminaktivität automatisch in den
Suspend-Modus. [Min Saving] spart am wenigsten Energie, da das System den
Suspend-Modus nur nach langer Inaktivitätszeit aktiviert. Konfigurationsoptionen:
[User Defined], [Disabled], [Min Saving] und [Max Saving]
Sie sollten das Advanced Power Management (APM) Utility installieren, um die
Systemzeit aktuell zu halten, selbst wenn sich der Computer im SuspendModus befindet. Bei Windows 3.x und Windows 95 müssen Sie das Windows
mit der APM-Funktion installieren. Bei Windows 98 und Nachfolger wird APM
automatisch installiert. Das Programm finden Sie unter dem Batteriesymbol mit
der Bezeichnung “Energieoptionen” in der Systemsteuerung. Wählen Sie
“Erweitert” in dem Eigenschaften von Energieoptionen-Dialogfenster.
Video Off Option [Suspend -> Off ]
Dieses Feld bestimmt, wann die Videoausschaltfunktion für Energieverwaltung des
Monitors aktiviert wird. Konfigurationsoptionen: [Always On] und [Suspend -> Off]
Video Off Method [DPMS OFF]
Dieses Feld definiert die Videoausschaltfunktionen. Die DPMS (Display Power
Management System)-Funktion gestattet dem BIOS die Steuerung der Grafikkarte,
sofern diese DPMS unterstützt. [Blank Screen] schaltet nur den Bildschirm aus.
Dies betrifft Monitore ohne Energieverwaltung oder “Grün”- Funktionen.
Auch wenn ein Bildschirmschoner installiert ist, zeigt er nicht an, wenn [Blank
Screen] für das obige Feld gewählt ist.
HDD Power Down [Disabled]
Alle IDE-Festplatten auf dem System werden nach einer Inaktivitätszeit, die in
diesem konfigurierbaren Feld eingestellt ist, ausgeschaltet. Diese Funktion betrifft
keine SCSI-Festplatten. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [1 Min] [2 Min] [3
Min]...[15 Min]
ACPI Suspend To RAM [Disabled]
Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie die ACPI Suspend-to-RAMFunktion. Zur Unterstützung dieser Funktion muss die +5VSB-Leitung der
Stromversorgung fähig sein, mehr als 720mA zu liefern. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] und [Enabled]
2-22
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Suspend Mode [Disabled]
Hier wird die Zeit, ab wann das System den Suspend-Modus aktiviert, eingestellt.
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [1~2 Min], [2~3 Min], [4~5 min], [8~9 Min], [20
Min] und [30 Min]
PWR Button < 4 Secs [Soft Off]
Bei Einstellung auf [Soft off] funktioniert der ATX-Schalter als normaler SystemNetzschalter, wenn er weniger als 4 Sekunden gedrückt wird. Bei [Suspend]
bekommt der Schalter eine Doppelfunktion, die den Sleep-Modus im System
aktiviert, wenn er weniger als 4 Sekunden gedrückt wird. Wird der ATX-Schalter
jedoch länger als 4 Sekunden gedrückt, schaltet sich das System immer aus.
Konfigurationsoptionen: [Soft off] und [Suspend]
Kritische Temperatur [95ºC]
Hier können Sie die maximale CPU-Temperatur einstellen. Wenn die CPUTemperatur den in diesem Feld eingestellten Wert überschreitet, wird das System
automatisch ausgeschaltet, um Schäden an der CPU zu vermeiden.
2.5.1
Power Up Control
AC PWR Loss Restart [Disabled]
Hiermit stellen Sie ein, ob das System nach Stromausfällen neu starten kann. Bei
[Disabled] bleibt das System ausgeschaltet, während [Enabled] das System neu
startet. [Previous State] stellt den Systemstatus wieder her, der vor dem
Stromausfall herrschte. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled] und
[Previous State]
Wake/Power Up On Ext. Modem [Disabled]
Bei [Enabled] schaltet sich der im Soft-off-Modus befindliche Computer ein, wenn
das externe Modem einen Anruf bekommt; bei [Disabled] schaltet er sich nicht ein.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Wake/Power Up By PS/2 Keyboard [Disabled]
Hiermit können Sie das System mit bestimmten Tasten auf der Tastatur
einschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung, die mindestens
1A auf der +5VSB-Leitung liefert. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Space Bar],
[Ctrl-Esc] und [Power Key]
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-23
Power On By PS/2 Mouse [Disabled]
Wenn Sie [Doppelklick] wählen, können Sie die PS/2-Maus verwenden, um das
System einzuschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung, die
mindestens 1A auf der +5VSB-Leitung ausweist. Konfigurationsoptionen:
[Deaktiviert] [Doppelklick]
Power Up On PCI Card [Disabled]
Bei Einstellung auf [Enabled] können Sie das System über eine PCI-LAN- oder
Modemkarte einschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung, die
mindestens 1A auf der +5VSB-Leitung liefert.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Automatic Power Up [Disabled]
Hiermit schaltet sich das System unbeaufsichtigt bzw. automatisch ein. Durch
Wahl von [Everyday] schaltet sich das System zu einer bestimmten Tageszeit oder
mit [By Date] an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit ein.
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Everyday] und [By Date]
2.5.2
Hardware Monitor
MB Temperature [xxxC/xxxF]
CPU Temperature [xxxC/xxxF]
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt die Motherboard- und CPUTemperaturen automatisch und zeigt sie an.
CPU Fan Speed [xxxxRPM] oder [N/A]
Chassis Fan Speed [xxxxRPM] oder [N/A]
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt die Geschwindigkeiten der Lüfter
für CPU, Gehäuse und Stromversorgung automatisch und zeigt sie in RPM
(Umdrehungen pro Minute) an. Sind keine Lüfter an das Motherboard
angeschlossen, zeigt das betreffende Feld N/A.
VCORE Voltage, +3.3V Voltage, +5V Voltage, +12V Voltage
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt den Spannungsstatus automatisch
über den integrierten Spannungsregler.
2-24
Kapitel 2: BIOS-Informationen
2.6
Menü “ Boot ”
Boot Sequence
Im Boot-Menü können Sie mit den Hoch/Runter-Tasten aus vier möglichen Typen
von Startgeräten wählen. Mit <+> oder der <Leertaste> setzen Sie Geräte an eine
höhere Stelle und mit <-> an eine tiefere Stelle. Durch Herauf- und Herabsetzen
von Geräten ändert sich die Suchpriorität des Systems nach einem Startgerät
beim Einschalten. Konfigurierbare Felder sind Removable Device, IDE Hard Drive,
ATAPI CD-ROM und Other Boot Device.
Removable Device [Legacy Floppy]
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Legacy Floppy], [LS-120], [ZIP], [ATAPI MO],
[USB FDD] und [USB ZIP/Flash]
IDE Hard Drive
Hier wählen Sie aus, welche IDE-Festplatte in der Startreihenfolge verwendet wird.
Drücken Sie die Eingabetaste, um die Produkt-IDs aller angeschlossenen IDEFestplatten anzeigen zu lassen.
ATAPI CD-ROM
Hier wählen Sie aus, welches ATAPI CD-ROM-Laufwerk in der Startreihenfolge
verwendet wird. Drücken Sie die Eingabetaste, um die Produkt-IDs aller
angeschlossenen ATAPI CD-ROM-Laufwerke anzeigen zu lassen.
Other Boot Device Select [INT18 Device (Network)]
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [SCSI Boot Device] und [INT18 Device
(Network)]
Plug & Play O/S [No]
Hiermit könnnen Sie entscheiden, ob Sie die Konfiguration der PCI-BusSteckplätze von einem Plug-and-Play- (PnP) Betriebssystem anstelle vom BIOS
vornehmen lassen. Bei Wahl von [Yes] weist das Betriebssystem die Interrupts neu
zu. Ist ein Nicht-PnP-Betriebssystem installiert, oder sollen Interrupt-Einstellungen
nicht neu zugewiesen werden, belassen Sie bitte die Standardeinstellung [No].
Konfigurationsoptionen: [No] und [Yes]
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-25
Reset Configuration Data [No]
Das ESCD (Extended System Configuration Data) enthält Daten über Nicht-PnPGeräte. Es hat auch aufgezeichnet, wie das System beim letzten Startvorgang
konfiguriert wurde. Wählen Sie [Yes], wenn diese Daten während des
Einschaltselbsttests (POST) gelöscht werden sollen.
Konfigurationsoptionen: [No] und [Yes]
Boot Virus Detection [Enabled]
Hier können Sie die Virenerkennung beim Systemstart aktivieren, um einen
virenfreien Bootsektor zu gewährleisten. Wird ein Virus erkannt, stoppt das
System und zeigt eine Warnung an. Sie können dann den Vorgang fortsetzen oder
das System mit einer virenfreien, startfähigen Diskette neu starten, um das System
weitergehend zu untersuchen. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Quick Power On Self Test [Enabled]
Dieses Feld beschleunigt den Einschaltselbsttest (POST), indem ein zweiter, dritter
und vierter Neutest ausgelassen wird. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und
[Enabled]
Boot Up Floppy Seek [Enabled]
Wenn diese Funktion aktiviert ist, durchsucht das BIOS das Diskettenlaufwerk, um
festzustellen, ob es 40 oder 80 Spuren hat. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und
[Enabled]
Full Screen Logo [Enabled]
Hiermit aktivieren oder deaktivieren Sie eine Vollbildschirm-Logoanzeige.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Interrupt Mode [APIC]
Bei Einstellung auf APIC (Advanced Programmable Interrupt Controller) können
Sie Interrupt-Routings verteilen, die von den 16 IRQs abweichen. Bei Einstellung
auf PIC (Programmable Interrupt Controller) können Sie nur die 16 IRQs
verwenden. Konfigurationsoptionen: [PIC] und [APIC]
2.7
Menü “Exit”
Sind Sie mit dem Auswählen aus den verschiedenen Menüs des SetupProgramms fertig, speichern Sie die Änderungen und beenden Sie das Setup.
Wählen Sie Exit in der Menüleiste, um folgendes Menü anzeigen zu lassen.
2-26
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Mit <Esc> wird dieses Menü nicht sofort beendet. Wählen Sie eine der
Optionen aus diesem Menü oder <F10> aus der Erklärungsleiste, um das Setup
zu beenden.
Exit Saving Changes
Sobald Sie mit dem Auswählen fertig sind, wählen Sie diese Option aus dem
Exit-Menü, damit die ausgewählten Werte im CMOS-RAM gespeichert
werden. Das CMOS-RAM wird, unabhängig davon ob der PC aus- oder
eingeschaltet ist, von einer integrierten Batterie mit Strom versorgt. Bei Wahl
dieser Option erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie [Yes], um
Änderungen zu speichern und das Setup zu beenden.
Möchten Sie das Setup-Programm ohne Speichern der Änderungen beenden,
fragt Sie eine Meldung, ob Sie die Änderungen nicht zuvor speichern möchten.
Das Drücken der Eingabetaste speichert Änderungen beim Beenden.
Exit Discarding Changes
Wählen Sie diese Option nur, wenn Sie die Änderungen im Setup-Programm nicht
speichern möchten. Wenn Sie andere Felder als Datum, Uhrzeit und Kennwort
geändert haben, bittet Sie das BIOS vor dem Beenden von Setup um eine
Bestätigung.
Load Setup Defaults
Diese Option belegt jeden einzelnen Parameter in den Setup-Menüs mit seinem
Standardwert. Bei Wahl dieser Option oder beim Drücken der <F5>-Taste
erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie [Yes], um Standardwerte zu laden.
Wählen Sie Exit Saving Changes oder ändern Sie andere Punkte, bevor Sie die
Werte in das beständige RAM speichern.
Discard Changes
Diese Option ignoriert Ihre Änderungen und stellt die zuvor gespeicherten Werte
wieder her. Bei Wahl dieser Option erscheint eine Bestätigung. Wählen Sie [Yes],
um Änderungen zu ignorieren und zuvor gespeicherte Werte wieder zu laden.
Save Changes
Diese Option speichert Ihre Auswahlen, ohne das Setup-Programm zu beenden.
Sie können weitere Änderungen in anderen Menüs vornehmen. Bei Wahl dieser
Option erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie [Yes], um die Änderungen in
das beständige RAM zu speichern.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
2-27
2-28
Kapitel 2: BIOS-Informationen
Kapitel 3
Starten
Dieses Kapitel erklärt Ihnen, wie Sie Ihr System
einschalten und die auf der Support CD
erhältlichen Treiber und Dienstprogramme
installieren.
3.1
Installieren eines Betriebssystem
Dieses Motherboard unterstützt das Betriebssystem Windows 98/ME/NT/2000/XP.
Installieren Sie nur das neueste Betriebssystem und entsprechende Updates, um
die Funktionen der Hardware zu optimieren.
Da es unterschiedliche Motherboard-Einstellungen und Hardware-Optionen
gibt, dienen die Setup-Vorgänge in diesem Kapitel nur als allgemeine Referenz.
Die Dokumentation Ihres Betriebssystem enthält weitere Informationen.
3.2
Support-CD-Informationen
Die mit dem Motherboard gelieferte Support-CD enthält nützliche Software und
mehrere Treiber zur Verbesserung der Motherboard-Funktionen.
Änderungen des Inhalts der Support-CD sind vorbehalten. Auf der ASUSWebsite finden Sie Updates.
3.2.1
Ausführen der Support-CD
Um die Support CD zu verwenden, legen Sie einfach die CD in Ihr CD-ROMLaufwerk ein. Das Treiber-Menü auf der CD wird automatisch geöffnet, wenn die
Autorun-Funktion auf Ihrem Computer aktiviert ist.
Ein Element zur
Installation anklicken
Ein Symbol anklicken, um
weitere Informationen
anzuzeigen
Falls die Autorun-Funktion NICHT aktiviert ist, suchen Sie bitte den Inhalt der
Support CD durch, um die Datei ASSETUP.EXE im BIN-Ordner zu finden.
Klicken Sie doppelt auf ASSETUP.EXE, um die CD auszuführen.
3-2
Kapitel 3: Starten
3.2.2
Menü “Drivers”
VIA 4 in 1 drivers
Dieser Punkt installiert folgende Treiber:
- VIA Registrierungs- (INF) Treiber
- VIA AGP VxD-Treiber
- VIA ATAPI-Support-Treiber vom Hersteller
- VIA PCI IRQ-Miniport-Treiber
AD1980 SoundMAX Audio Driver
Dieses Element installiert den AD1980 SoundMAX Audio-Treiber und die
Applikationen.
Install VIA LAN Driver
Klicken Sie auf dieses Element, um den Installationsassistenten aufzurufen und
den VIA Local Area Network (LAN)-Treiber zu installieren.
USB 2.0 Driver
Dieser Punkt installiert den USB 2.0-Treiber für einen Upgrade der USB 1.1Anschlüsse auf USB 2.0.
3.2.3
Utilities-Menü
Das Software-Menü zeigt vom Motherboard unterstützte Anwendungen und
andere Software an.
ASUS PC Probe
Dieses intelligente Programm überwacht Lüftergeschwindigkeit, CPU-Temperatur
und Systemspannungen, und macht Sie auf Probleme aufmerksam.
ASUS Update
Dieses Programm lädt die neueste BIOS-Version von der ASUS-Website herunter.
Microsoft Direct X 8.1 Driver
Dieser Punkt installiert den Microsoft V8.1-Treiber.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
3-3
PC-cillin 2002
Dieser Punkt installiert die Antivirensoftware PC-cillin 2002 V9.02. Die Online-Hilfe
von PC-cillin enthält Details.
Adobe Acrobat Reader V5.0
Dieser Punkt installiert Adobe Acrobat Reader, damit Sie PDF-Dateien lesen
können.
ASUS Screen Saver
Dieses Element installiert den ASUS-Bildschirmschoner.
E-Color 3Deep
Dieses Element installiert die Applikation zum Optimieren der 3D-Grafikausgaben.
3.2.4
ASUS-Kontaktinformationen
Klicken Sie auf die ASUS Contact Information-Schaltfläche, um Folgendes
anzuzeigen. Sie finden diese Informationen auch auf Seite x des
Benutzerhandbuchs.
3.2.5
Multikanal-Audiofunktion
Der ADI AD1980 AC’97 Audio CODEC bietet die 6-Kanal-Audiofähigkeit an.
Installieren Sie SoundMAX Audio Driver and Application von der dem
Motherboard beigelegten Support CD, um die 6-Kanal-Audiofunktion zu aktivieren.
Sie müssen 4-Kanal- oder 6-Kanal-Lautsprecher für diese Konfiguration
verwenden.
Einstellen des Multikanal-Audios
Nach dem Installieren des Audiotreibers können Sie die Audioeinstellung zum
Aktivieren der 6-Kanal-Audiofunktion vornehmen.
3-4
Kapitel 3: Starten
1. Klicken Sie doppelt auf das
SoundMAX Digital Integrated
Audio-Symbol in der Taskleiste, um
das SoundMAX Control Panel
Sound MAX Digital Integrated Audio-Symbol
aufzurufen.
.2. Auf dem Hörumgebung-Fenster
können Sie die MultikanalLautsprecher einstellen, das
Virtuelles Theater Surround
aktivieren oder deaktivieren und die
Akustische Umgebungen und
Virtuelles Ohr wählen.
3. Die Standardeinstellung ist
Stereolautsprecher (2-Kanal). Um
ein 6-Kanal-Lautsprechersystem
einzustellen, klicken Sie bitte auf den
Pfeil unter Lautsprechereinstellung,
um eine Liste mit Optionen zu öffnen.
4. Wählen Sie die Option Surround
Sound Speakers (5.1 Surround).
5. Klicken Sie auf die ÜbernehmenAudiopfadanzeige
Schaltfläche.
6. Klicken Sie auf die TestenSchaltfläche, um das Hörumgebung
testen-Fenster aufzurufen.
7. Klicken Sie auf den Pfeil unter
Audiotestpfad auswählen, um eine
Liste mit Optionen zu öffnen. Wählen
Sie die gewünschte Einstellung aus.
8. Testen Sie nach dem Auswählen einer
Option Ihre Einstellung, indem Sie auf
die Testgeräusch wiedergebenSchaltfläche klicken. Während des
Tests sehen Sie einen schwarzen
Kreis, der sich auf dem Bildschirm
bewegt und den Audiopfad anzeigt.
Die Testgeräusch wiedergebenSchaltfläche ändert sich in die
Wiedergabe beenden-Schaltfläche.
Sie können zu jeder Zeit auf diese
Schaltfläche klicken, um die
Wiedergabe zu beenden.
9. Klicken Sie auf die SchließenSchaltfläche, wenn Sie fertig sind.
10. Auf dem MIDI Music SynthesizerFenster können Sie eine Einstellung
für die MIDI auswählen.
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X-X Motherboard
3-5
11. Klicken Sie auf den Pfeil unter
Synthesizer Standard-Set, um eine
Liste mit Optionen zu öffnen. Wählen
Sie die gewünschte Einstellung aus.
12. Klicken Sie auf Übernehmen und
dann auf OK, wenn Sie fertig sind.
Regeln der Lautstärke
1. Klicken Sie nach dem Neustart des Systems auf das Lautstärkesymbol in der
Taskleiste (in der unteren rechten Ecke Ihres Bildschirms), um das Volume
Control-Fenster zu öffnen.
Lautstärke-Symbol
2. Haben Sie ein S/PDIF-Modul installiert,
klicken Sie bitte auf die ErweitertSchaltfläche unter “Volume Control” auf
dem Volume Control-Fenster. Das
Erweiterte Einstellungen für Volume
Control-Fenster wird geöffnet.
Um die 6-Kanal-Audiofähigkeit für
Wiedergeben von DVDs zu aktivieren,
haken Sie bitte die Optionen AC3 SPDIF
und PCM SPDIF an. Klicken Sie
anschließend auf Schließen.
Vornehmen der Mikrofoneinstellungen
1. Klicken Sie auf die Erweitert-Schaltfläche
unter “Microphone”, um das Erweiterte
Einstellungen für Microphone-Fenster
aufzurufen.
2. Haken Sie die Option Mic2 Select an, um
das Mikrofon an der Fronttafel zu
aktivieren, wenn Sie ein FronttafelAudiogerät wie z.B. ASUS iPanel installiert
haben.
3. Klicken Sie anschließend auf Schließen,
um die neue Einstellung zu aktivieren.
Das Mikrofon an der Rückseite wird automatisch deaktiviert, wenn Sie das
Mikrofon an der Fronttafel aktivieren. Immer nur ein Mikrofonanschluss kann
funktionieren.
3-6
Kapitel 3: Starten