GRAND AMPLIFIERS
Joes Amp
Marshall JVM410H & 410HJS
Wenn sich der „Father of Loud“ und ein „Master of Shred“ zusammentun, kann
viel Schönes rauskommen. War vor zwei Jahren der schnelle Schwede Yngwie mit
einem Signature-Modell an der Reihe, hat nun der kahlköpfige Legatomeister Joe
Satriani mit den Mannen aus Milton Keynes kooperiert. Mal sehen, was passiert,
wenn der Signature-Amp gegen den Pate stehenden Normalo-JVM antritt.
Von Bernhard Galler
Wenn es darum geht, eine elektrische Gitarre
adäquat zu verstärken und zu verzerren, darf
man die englische Amp-Schmiede Marshall getrost als Platzhirsch bezeichnen. Bereits 1962
schuf Jim Marshall in seinem damaligen Laden
in der Uxbridge Road in London den No. 1 Amp,
den Ur-Marshall. Diese Blaupause eines RockAmps, der so sehr die Entwicklung des E-Gitarren-Sounds beeinflussen sollte und ihm den
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Beinamen „Father of Loud“ einbrachte. Vor
allem die schicksalhafte Begegnung mit dem
jungen Jimi Hendrix im Jahre 1966, der karrieretechnisch gerade schwer auf dem aufsteigenden Ast war, ließ den Bekanntheitsgrad von Jim
Marshall und seinen Lärmmaschinen durch die
Decke gehen. Gemessen an der flächendeckenden Bekanntheit der Marke und der schier überbordenden Modellvielfalt über die Jahre hat sich
Marshall mit Signature-Modellen eher zurückgehalten. Ad hoc fallen mir Slash, Yngwie
Malmsteen, Zakk Wylde, Kerry King und Randy
Rhoads ein, deren Vorstellungen und Ideen in
einem eigenen Modell verewigt wurden.
Große Allianz
Vor etwa zwei Jahren haben sie sich aufgrund
einer anstehenden Chickenfoot-Tour zusam-
mengetan, das Marshall-Flaggschiff aus der
JVM-Reihe und mit Joe Satriani ein Shredmeister, den man zu den absoluten Superstars
des Vielspieler-Genres zählen darf. Diese Liaison war fast absehbar – wenngleich Satriani
vor einigen Jahren von der Konkurrenz einen
Signature-Amp bekam, so ist es doch ein offenes Geheimnis, dass er sehr auf den JubiläumsMarshall 6100 aus dem Jahr 1992 steht, und da
speziell auf den Clean-Kanal, den er mit dem
DS-1 Distortionpedal von Boss angeblasen hat.
In knapp zweijähriger Entwicklungsarbeit
setzte Marshalls R&D-Chef Santiago Alvarez
zusammen mit Joe Satriani dessen Wünsche
und Ideen auf Basis des JVM410H um. Das Ergebnis trägt den Namen JVM410HJS. Ich hatte
das Vergnügen, diese beiden Kraftpakete mit
Luxusausstattung einem eingehenden Vergleich an einer klassischen 4x12er vom Typ
1960AV zu unterziehen. Wohl dem, der in
einem freistehenden Haus auf dem Land
wohnt! In einer Etagenwohnung hätte ich bei
meinen Marshall-Testfahrten massive Schwierigkeiten mit den Nachbarn oder den Staatsorganen bekommen. Kleine Randnotiz: Habe
ich nicht die beste Frau von allen? Den O-Ton
angesichts meines nicht ganz so großen Arbeitszimmers muss man sich mal geben:
„Stell’ die Dinger doch ins Wohnzimmer, da
kannst du schön testen.“ Yes! Dazu muss man
wissen, sie ist Schlagzeugerin und große, lärmende Kisten gewöhnt.
Gleich, aber nicht ganz gleich
Das Grundprinzip hat der Satriani-Amp vom
Normal-JVM übernommen: vier Kanäle und
drei Soundmodes pro Kanal, potente 100 Watt
Leistung und eine halbwegs ähnliche
Anschlussperipherie auf der Rückseite. Damit
erschöpft sich schon die Liste der Gemeinsamkeiten. Der virtuose Joe hatte vor allem recht
eigene Vorstellungen, wie er die vier Kanäle
klanglich abstimmen wollte, wie wir noch
sehen werden. Die Unterschiede beginnen
schon bei der Optik. Der reguläre JVM410H
wartet an der Front mit dem bekannten
schwarzen Bezugsstoff auf, während der
JVM410HJS das von den Klassikern bekannte
schwarze Tolex vorzieht. Sehr edel auch der
Tragegriff an der Oberseite im klassischen Look
mit goldenen Beschlägen.
Sieht das opulente Bedien-Panel (28 Regler!) auf
den ersten Blick bei beiden gleich aus, tun sich
auf den zweiten Blick Unterschiede auf. Jeder
Kanal wird obligatorisch mit Bass, Middle, Treble, Gain und Volume in einem eigenen Bedienblock klanglich getrimmt. Direkt daneben
jeweils der Drucktaster für die drei Soundmodi
des Kanals. Eine in den Taster integrierte LED
zeigt den jeweiligen Modus des Kanals an (grün,
gelb, rot). Diese Taster sind wohl bauartbedingt
etwas wackelig und muten leider nicht besonders robust an – bei beiden Modellen. Da würde
ich mir Nachbesserung wünschen. Dies ist aber,
so viel darf ich schon verraten, der einzige Kritikpunkt bei beiden Probanden. Einen Schritt
weiter links am Panel steht beim JVM410H in
einem separaten Bedienblock für jeden Channel
ein eigenes Reverb-Poti zur Verfügung. Bei Satrianis Signature-Variante muss der Reverb zugunsten von vier individuellen Noise Gates
weichen. Eine sinnvolle Anpassung an Satrianis
bevorzugten Spielmodus, der mit ordentlich
Gain durchsetzt ist und somit latent nebengeräuschgefährdet. Abgeschlossen wird die Regler-Armada bei beiden Amps von zwei
Mastervolumen – selbstverständlich programmier- und fernbedienbar – und je einem Poti für
„Presence“ und „Resonance“.
Bei den Anschlussbuchsen auf der Rückseite
ist ebenfalls ein zweiter Blick nötig, um die genauen Unterschiede auszumachen. Der Effektweg beim JVM von der Stange ist parallel
ausgeführt und kann mittels Balance-Regler in
Richtung seriell bewegt werden. Per Druckknopf kann der Arbeitspegel von -10 auf +4 dB
angepasst werden. Bei Joes Amp hingegen ist
der Effektweg rein seriell und kann bis zu +6
dB angepasst werden.
Die ganze Regler- und Tasterflut lässt eine
Menge abrufbare Sounds erwarten, die auch
bedient werden wollen. Hierzu liefert Marshall
sinnigerweise den bekannten Sechsfachfußschalter mit, der in zwei verschiedenen Be-
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dienmodi arbeiten kann. Im sogenannten
„Switch Store Modus“ können sechs der auf
der Frontplatte ersichtlichen Umschaltfunktionen auf die sechs Fußschalter verteilt werden. Oder man speichert im Preset-StoreModus alle Einstellungen eines Kanals in
einem Preset. Wohl durchdacht und simpel zu
programmieren. Da waren definitiv Praktiker
am Werk! Und wer es so richtig flauschig-komfortabel braucht, kann die Tops mittels einer
MIDI-Leiste fernbedienen. Eines der beiden
Topteile im Halfstack-Verband zusammen mit
einem ordentlichen 19“-Multieffekt plus MIDIBoard und fertig ist die Luxus-Soundzentrale.
Einschalten und staunen
Wie klingt er denn nun, der Amp vom Satch im
Vergleich zum JVM von der Stange? Im CleanKanal des regulären JVM gleich eine satte Überraschung. Der ist gut geworden! So richtig gut!
Marshall war bislang mehr für richtungsweisende Zerrsounds bekannt, bei Clean Sounds
war da immer noch etwas Luft nach oben. Das
ist hier anders. Ein warmer bauchiger Klangkörper mit gut eingepassten, niemals aufdringlichen Höhenanteilen macht sich im grünen
Modus breit. Im Gelb-Modus legt die Zerre
noch eine kleine, sehr organisch klingende
Schippe drauf. Gleiches im Rot-Modus; hier ist
noch ein deutlich vernehmbarer Lautstärkesprung enthalten. Allein diese drei Sounds im
Clean-Kanal klingen in ihrer Abstufung schon
so homogen und vor allem überzeugend – das
kann schon als eigenständiger Dreikanaler
durchgehen! Deutlich anders zeigt sich der
Satch-Amp in diesem Kanal: nicht ganz so bauchig und voluminös, etwas mehr Schimmern,
mehr „Sparkle“ in den Höhen. Das ist der Clean
Channel aus dem Anniversary-Amp 6100 von
1992. Das war von Satriani wohl so gedacht,
weil er den Clean-Kanal gerne mit einem Distortionpedal anfährt.
Im Crunch-Kanal des Standard-JVM stand im
grünen Modus eindeutig der Plexi Lead 1959
Pate, während der Gelb- und Rot-Modus dem
JCM 800 in verschiedenen Gain Levels gewidmet ist. In allen Abstufungen kommen die
Sounds sehr authentisch, marshall-typisch brachial und ungezügelt daher. An die alten Originale reicht es freilich nicht ganz heran, aber
doch verdammt nahe. Satrianis Amp hingegen
ist im grünen Modus des Crunch-Kanals klanglich auf den JMP getrimmt, im Gelb- und RotModus ist wie beim Standard-Modell eine
Ausrichtung am JCM 800 wahrzunehmen. Der
Satriani-JVM hängt in diesem Kanal leichter
am Gas, zeigt sich reaktiver und nuancierungsfreudiger. Und das, obwohl
der reguläre JVM in dieser
Hinsicht auch schon kein
Kind von Traurigkeit ist.
Einfach in diesem Kanal
mal Hendrix und Early 70s
Rock-Klassiker intonieren.
Ein einziger Flashback.
Wild, ungezügelt und heftig. Wie der damalige Zeitgeist.
DETAILS
Hersteller: Marshall Modell: JVM410HJS Herkunftsland: England Bauweise: 4-kanaliger Vollröhrenamp, PCB Leistung: 100 Watt RMS Röhren: 5 x
ECC83 (Vorstufe), 4 x EL 34 (Endstufe) Kanäle: Kanal 1: Clean, Kanal 2: Crunch,
Kanal 3: OD-1, Kanal 4: OD-2; 3 Sound Modes pro Kanal (grün, gelb, rot) Effektweg: seriell, Pegel regelbar bis +6dB Besonderheiten: separates Noise Gate pro
Kanal, OD-1 und OD-2 im Aufbau identisch Regler pro Kanal: Bass, Middle, Treble, Gain, Volume Master-Sektion: Master 1, Master 2, Presence, Resonance
Anschlüsse (Rückseite): Lautsprecher 4, 8 und 16 Ohm, 2 x 8 Ohm, 2 x 16 Ohm;
Effektweg: Send/Return; Power Amp Insert: Preamp Out/Poweramp In; Emulated Balanced Line Out (Klinke); Footswitch, Netzanschluss Fußschalterfunktionen: Kanalumschaltung, Noise Gate, Effektweg, Master, Mid Shift (OD-1 und OD-2) MIDI:
MIDI In/Through, einzelne Schaltfunktionen über MIDI Control Change steuerbar
Gewicht: 22 kg Maße (B x H X T): 750 x 310 x 215 mm Preis: 2.070 Euro
Zubehör: Sechsfachfußschalter mit Anschlusskabel, Netzkabel, Lautsprecherkabel,
User Manual Getestet mit: Fender Stratocaster (mit Steg-Humbucker), Yamaha Pacifica, Ibanez JS 100 Vertrieb: Musik Meyer
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High-Gain-Gewitter
Die beiden Overdrive-Kanäle OD-1 und OD-2
kennzeichnen den größten Unterschied zwischen den beiden Heads: Im Vergleich zeichnet
sich ab, dass der JVM von der Stange auf Flexibilität und Vielseitigkeit ausgerichtet ist, während beim Satriani-Amp das Spektrum enger
gefasst ist. Diese Philosophie setzt sich in den
Overdrive-Kanälen OD-1 und OD-2 fort. Sie
kennzeichnen zugleich den größten Unterschied zwischen den beiden Heads: Steht beim
410H noch mal eine breite Gain-Palette in OD1 und OD-2 an, sind die beiden Kanäle beim
Satriani-Head identisch: OD-2 ist eine Kopie
von OD-1. Das war von Satriani so gewollt.
Sein Ansinnen war praktischer Natur. Die drei
Modi aus OD-1 sollten noch ein weiteres Mal
in schaltbarer Form vorhanden sein – sei es ein
anderes Gain Setting oder eine modifizierte
EQ-Einstellung. Vor allem aber weist der Satriani-JVM einen programmierbaren Midshift
auf, ein tiefreichender Eingriff in die Klangkul-
tur. Beim regulären JVM ist die Einsatzfrequenz des Mittenreglers in OD-1 auf 500 Hz
und in OD-2 auf 650 Hz fixiert. Bei Joes Amp
hingegen kann in beiden OD-Kanälen die Einsatzfrequenz des Mittenreglers für ein Pfund
Extra-Metall gescoopt werden, bei einem graphischen EQ würde das also der typischen Badewannen-Form entsprechen. Insgesamt
stehen somit also 16 Sounds zur Verfügung!
Die Overdrive-Kanäle sind bei beiden Modellen
ganz klar Kinder der Moderne. Vor allem bei
den Gain-Reserven des Standard-JVM in Overdrive-2 bekam ich große Augen: irrwitzig! Und
es klingt immer ausgezeichnet! Das ist die
große Kunst bei der Konzeption von HighGain-Kanälen. Grundsätzlich kann ich mich
mit einem ordentlichen Pfund Gain schon anfreunden, nur setzt bei vielen Amps früher
oder später eine recht ausgeprägte Kompression ein – der Sound wird flach und eindimensional, die Dynamik und das Raumgreifende
gehen flöten. Nicht so beim JVM. Selbst bei
den extremen Gain Settings in Overdrive-2
immer eine plastische, sehr differenzierte Darstellung. Mein persönlicher Favorit ist jedoch
OD-1 – bei beiden Modellen. Sie sind nicht völlig identisch, wie man meinen könnte, sie unterscheiden sich marginal. Der Satch-Head
klingt etwas eleganter, während der OD-1 im
regulären JVM durch alle Abstufungen hindurch rebellischer klingt. Pate stand für den
OD-1 Kanal ein gepimpter 800er JCM. Der
Sound meiner Jugend! Britische RockgitarrenKlangkultur at its best!
Mit OD-2 geht’s dann endgültig ab ins HighGain-Nirvana. Darf es ein bisschen mehr
sein? Also Gain meine ich. Ja? Dann ist die
Abteilung OD-2 des JVM410H genau das
Richtige. Ich behaupte mal, das ist in Sachen
Gain-Reserven der heißeste Lead-Kanal, der
mir in einem Marshall je begegnet ist. Nicht,
dass ich persönlich derartige Zerr-Reserven
jemals brauchen würde, beeindruckend ist
die Oberklasse-Qualität der
Zerre allemal. Drückend,
sägend, voller Dynamik
und Plastizität. In diesem
Kanal geht die Luzi ab!
Jetzt aber genug Metal für
heute. Gitarre ins Eck stellen, Amp ausschalten und
die audiophilen Eindrücke
sacken lassen. Derer haben
sich ziemlich viele während der Testphase angesammelt.
Jugendlicher Rebell
Der JVM410H kommt mir vor wie ein rebellischer Jugendlicher: laut, heftig, alles besser
wissend, dennoch liebenswert und charmant.
Um im Bild zu bleiben: Der Satriani-Amp entspricht dem erwachsen gewordenen Jugendlichen. Die rebellischen Gene scheinen immer
noch deutlich durch, nur ist eben alles gereifter,
nicht ganz so hitzköpfig. Satrianis SignatureAmp ist tatsächlich milder in der Abstimmung
– sofern man bei Lärmaggregaten mit 100 Watt
überhaupt von mild reden kann – und nicht
ganz so extrem in der Bandbreite.
Der JVM hat sich zu Recht seit seinem Erscheinen als Verkaufschlager entpuppt. Hier ist
nicht weniger als die ganze Marshall-Historie
in ein einziges Amp-Gehäuse gepackt. Für
beide Kandidaten gilt: schwer beeindruckende
Soundqualität, Ausstattung der Luxusklasse
und intuitiver Bedienkomfort zu einem Preis,
der einen regelrecht zum Kauf zwingt. Dem
geht lediglich die Qual der Wahl zwischen zwei
sagenhaft guten Rock-Amps voraus.
Der Fairness halber sei noch erwähnt, dass der
Test mit einer nagelneuen, uneingespielten
4x12er stattfand, die mir Herr Halbe vom deutschen Marshall-Vertrieb an die Haustür liefern
ließ. Wenn die Ergebnisse mit einer fabrikneuen Box, deren Speaker klanglich noch
nicht voll aufgeblüht sind, bereits derart gut
sind, wie klingt das erst mit einer alten, broken-in 4x12er? Wenn ich daran und an das
Statement meiner Liebsten denke, zaubert mir
■
das ein Lächeln aufs Gesicht.
DETAILS
Hersteller: Marshall Modell: JVM410H
Herkunftsland: England Bauweise: 4-kanaliger Vollröhrenamp, PCB
Leistung: 100 Watt RMS Röhren: 5 x ECC83 (Vorstufe), 4 x EL 34 (Endstufe)
Kanäle: Kanal 1: Clean, Kanal 2: Crunch, Kanal 3: OD-1, Kanal 4: OD-2; 3 Sound
Modes pro Kanal (grün, gelb, rot) Effektweg: seriell/parallel, regelbar, Pegel
umschaltbar -10dB/+4dB Besonderheiten: separater Reverb pro Kanal
Regler pro Kanal: Bass, Middle, Treble, Gain, Volume Master-Sektion: Master 1, Master 2, Presence, Resonance Anschlüsse (Rückseite): Lautsprecher
4, 8 und 16 Ohm, 2 x 8 Ohm, 2 x 16 Ohm; Effektweg: Send/Return; Power
Amp Insert: Preamp Out/Poweramp In; Emulated Line Out (XLR); Footswitch,
Netzanschluss Fußschalterfunktionen: Kanalumschaltung, Reverb, Effektweg, Master MIDI: MIDI In/Through Gewicht: 22 kg Maße (B x H x T):
750 x 310 x 215 mm Preis: 1.690 Euro Zubehör: Sechsfachfußschalter mit
Anschlusskabel, Netzkabel, Lautsprecherkabel, User Manual
www.marshall-amps.de
www.musik-meyer.de
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