LÄRM UND SCHALLÜBERTRAGUNG IN BAUTEN
Nachbarschaftslärm rangiert an zweiter Stelle nach dem Verkehrslärm
Unerwünschte Geräusche aus dem Nachbarhaus oder aus der benachbarten Wohnung gehören zu den
häufigsten Gründen von Lärmklagen. Im Gegensatz zur Lärmstörung Nummer 1, dem Strassenlärm, hat
hier der Verursacher aber einen Namen und ein Gesicht. In den meisten Wohngebieten findet man
heute im Freien kaum mehr wirkliche Ruhe. Umso ausgeprägter ist das Bedürfnis, sich wenigstens in
den eigenen vier Wänden eine stille Oase zu sichern und umso stärker fühlt man sich von
nachbarschaftlicher Ruhestörung gestresst.
Die Sanitärgeräusche aus der Nachbarwohnung, das Rumpeln der Geschirrwaschmaschine um zwei Uhr
nachts und das Klirren von Geschirr auf der Küchenkombination eines Frühaufstehers stören nebenan
in der Regel bereits dann, wenn sie gehört und identifiziert werden können. Nachbarschaftslärm ist
deshalb sehr oft Quelle von Streit unter nahe beieinander wohnenden Menschen und deshalb
emotionell besonders belastend. In manchen Fällen wird das Problem durch einen Wechsel des
Wohnortes mit den entsprechenden Kosten gelöst. Noch öfters muss die Störung unter dem Zwang
der Umstände geduldet werden. Man kann nur ahnen, wie oft sie Ursache von folgenschweren
psychosomatischen Erkrankungen wird.
Es ist daher immer wieder erstaunlich festzustellen, wie leichtfertig die Ersteller von Wohnbauten mit
diesem bekannten Problem umgehen. Für Äusserlichkeiten wird ein grosser Aufwand betrieben,
während man die wahrhaft „inneren Werte“ eines Gebäudes vernachlässigt. Dabei wäre es ein
Leichtes, akustische Schwachstellen durch überlegte Planung und sorgfältige Ausführung weitgehend
zu vermeiden und die Mehrkosten in einem eng begrenzten Rahmen zu halten.
Schallübertragung in Bauten
Schall kommt fast immer über die Luft an unser Gehör. In Bauten wird er von Wänden, Decken und
Böden als Luftschall abgestrahlt. Dabei genügen bereits winzigste Schwingungen solcher Flächen, um
hörbaren Schall zu erzeugen.
Wie aber geraten tonnenschwere Bauteile in Schwingung? Die Anregung kann ebenfalls über den
Luftschall kommen, beispielsweise durch menschliche Stimmen oder Lautsprecher. Sehr häufig werden
die Schwingungen aber direkt im festen Material der Bauten erzeugt, so etwa durch Schritte
(Trittschall), Hantieren in der Küche, durch vibrierende Waschmaschinen, das Auftreffen des
Wasserstrahls auf die Badewanne, Duschwanne, WC oder den Waschtisch, der Deckelschlag beim WC,
Benützergeräusche in der Badewanne usw. (Körperschall). Die so entstehenden Schwingungen werden
im Bau manchmal über grössere Distanzen weitergeleitet. Sie treffen dann einen Bauteil, der sich leicht
anregen lässt - man spricht von Resonanz - und werden als Luftschall hörbar .
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DIE LÖSUNG!
Nachbarschaftslärm ist vermeidbar
Häuser können so gebaut werden, dass Störungen mit einer normalen Dosis Rücksicht vermeidbar
wären. Die Grundsätze dazu sind längst bekannt. Trotzdem wird heute der Schalldämmung immer noch
zu wenig Beachtung geschenkt.
Die Firma HAFNER AG hat sich diesem speziellen Problem angenommen und sehr effiziente Lösungen
für alle gängigen Sanitärgegenstände und Küchenkombinationen entwickelt. Hier führt Pflege der
Details zu markanten Verbesserungen. Küchenkombinationen lassen sich mit wenig Aufwand
körperschallisoliert montieren. Schubladen in Küche und Bad können mit Gummipuffern akustisch
entschärft werden. Für Waschtische und WC gibt es spezielle Sets, welche eine verbesserte
Körperschall- Dämmung gewährleisten. Dusch- und Badewannen können ohne grossen Mehraufwand
schallisoliert montiert werden, so dass die Dusche um zwei Uhr nachts nicht zum Gemeinschaftserlebnis
für das ganze Haus wird. Mit speziellen, schallhemmenden Schienen oder Füssen, ist das Waschen und
Tumblern am Abend kein Problem mehr.
Die laufende Verbesserung der Produkte, die Einfachheit in der Anwendung und der günstige Preis für
eine wertvolle Steigerung der Wohnqualität machen HAFNER-ISO SET® zur wichtigsten Nebensache in
Neubau und Renovation.
Ergebnis der Schallmessungen des HAFNER ISO-SET®
Mit den HAFNER ISO-SET® erfüllen Sie bei korrektem Einbau und den richtigen Voraussetzungen die
erhöhten Schallanforderungen der Norm SIA 181. Die Prüfungen wurden mit einer Deckenstärke von
nur 19 cm und einer Wandstärke von 220 kg/m2 durchgeführt. Im heutigen Wohnungsbau werden
meistens massivere Böden und Wandstärken eingesetzt. Das ergibt eine zusätzliche Schalldämmung
und Sicherheit. Die SIA Norm 181 ist auch heute im modernen Wohnungsbau ohne Schalldämmung
sehr schwer einzuhalten.
Die Grundregel lautet immer wie folgt:
Jede Befestigungs- oder Berührungsstelle muss schallisoliert sein, auch wenn sie noch so klein ist. Eine
einzige nicht isolierte Befestigung schafft eine Schallbrücke und macht den ganzen übrigen
Isolationsaufwand zunichte.
Mehr Aufklärung nötig
Bedauerlich ist, dass die Bedeutung der akustisch wichtigen Massnahmen auch noch heute einigen
Architekten und Handwerkern zu wenig bewusst ist und deshalb grobe Fehler in der Planung und
Ausführung gemacht werden.
Die alte SIA Norm von 1988 bis 2005
Die bisherige Formulierung der Norm verwies lediglich auf die gesetzliche Pflicht, die
Mindestanforderungen einzuhalten. Die erhöhten Anforderungen waren vertraglich zu vereinbaren.
Wenn Kaufverträge lediglich summarisch „Einhaltung der Vorschriften nach SIA 181“ vermerkten, waren
automatisch die Mindestanforderungen gemeint. Für viele Eigentümer hat dies zu einem traurigen
Erwachen in der juristischen Sackgasse geführt.
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SIA 181
Die wichtigsten Neuerungen bei haustechnischen Anlagen ab 2006
Die Mindestanforderungen sind nun um 2 dB(A) tiefer. Ebenfalls neu ist, dass bei haustechnischen
Anlagen und Einrichtungen bei Doppel- und Reihen- Einfamilienhäusern sowie bei neu gebautem
Stockwerkeigentum die erhöhten Anforderungen zwingend eingehalten werden müssen.
Anforderungsstufen
Mindestanforderungen
Die Mindestanforderungen gewährleisten einen Schallschutz, der
lediglich erhebliche Störungen zu verhindern vermag.
Erhöhte Anforderungen
Die erhöhten Anforderungen bieten einen Schallschutz, bei dem sich ein
Grossteil der Menschen im Gebäude behaglich fühlt. Bei Doppel- und
Reihen- Einfamilienhäusern sowie bei neu gebautem
Stockwerkeigentum gelten die erhöhten Anforderungen.
Spezielle Anforderungen
Bei besonderen Nutzungen oder bei besonderen
Schallschutzansprüchen (auch für einzelne Räume oder Lärmarten) sind
spezielle Anforderungen festzulegen und zu vereinbaren. Spezielle
Verhältnisse sind insbesondere dann gegeben, wenn die
Lärmempfindlichkeit und/oder der Grad der emissionsseitigen
Lärmbelastung erheblich nach oben oder unten von den angegebenen
Beschreibungen abweicht.
Lärmempfindlichkeit
Die Einstufung der Lärmempfindlichkeit erfolgt durch sinngemässe Interpretation der nachstehenden
Angaben.
Lärmempfindlichkeit
Beschreibung der immissionsseitigen Raumart und Raumnutzung
Gering
Räume für vorwiegend manuelle Tätigkeiten sowie Räume, welche
von vielen Personen oder nur kurzzeitig benützt werden
Beispiele: Werkstatt, Handarbeits-, Empfangszimmer, Warteraum,
Grossraumbüro, Kantine, Restaurant, Küche ohne planmässige
Wohnnutzung, Bad, WC, Verkaufsraum, Labor, Korridor
Mittel
Räume für Wohnen, Schlafen und für geistige Arbeiten
Beispiele: Wohn-, Schlafzimmer, Studio, Schulzimmer,
Musikübungsraum, Wohnküche, Büroräume, Hotelzimmer, Spitalzimmer
ohne spezielle Ruheraumfunktion
Hoch
Räume für Benützer mit besonders hohem Ruhebedürfnis
Beispiele: spezielle Ruheräume in Spitälern und Sanatorien, spezielle
Therapieräume mit hohem Ruhebedarf, Lese-, Studierzimmer
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ANFORDERUNGEN NACH SIA 181
Geräuscheart
Senderaum
Anforderungen der
Norm SIA 181
mindest
erhöht
Benutzergeräusche
Bad - Bad
43 dB(A)
40 dB(A)
Benutzergeräusche
Bad - Wohnzimmer
38 dB(A)
35 dB(A)
Funktionsgeräusche
Bad - Bad
38 dB(A)
35 dB(A)
Funktionsgeräusche
Bad - Wohnzimmer
33 dB(A)
30 dB(A)
Dauergeräusche
Bad - Bad
33 dB(A)
30 dB(A)
Dauergeräusche
Bad - Wohnzimmer
28 dB(A)
25 dB(A)
Erläuterung Geräuscheart
Benutzergeräusche
Funktionsgeräusche
Einzelgeräusche
Dusche und Badewanne nutzen;
Klosettsitz (Deckel, Brille) fallen
lassen; Pfannen und Geschirr auf
Arbeitsflächen abstellen;
Schrankauszüge und Schranktüren
betätigen; Garagentore,
Drehflügeleingangstüren,
Schiebetüren und –Fenster, Storen,
Cheminéeklappen, -gitter, -türen
und Backofenklappen manuell
betätigen
Waschtisch, Spülbecken und Badewanne
füllen bzw. auslaufen lassen; Klosett spülen
inklusive Spülvorgang auslösen;
Betriebsgeräusche von Wasser- und
Abwasserinstallationen; An-, Um-,
Abstellen von Ventilen und sonstigen
Armaturen; Aufzugsanlagen; Geräusche
automatisch betätigter Garagentore,
Türschliesser oder Storenanlagen;
Schaltgeräusche elektrischer Anlagen
Dauergeräusche
Geräusche gewerblicher
Einrichtungen mit manueller
Betätigung
Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen,
Geschirrspüler, Waschmaschine, Tumbler,
Kühlanlage, Ventilator, Heizung,
Kompressor, Wärmepumpe, Whirlpool,
Dachentwässerung
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SCHALLMESSUNGEN FÜR HAUSTECHNISCHE APPARATE
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfstand
Installationsprüfstand P12
Installationswand
Beidseitig verputztes Kalksandstein
Mauerwerk (Dicke 12.5 cm)
flächenbezogene Masse 220 kg/m²,
(Rohdichte 1750 kg/m3)
Boden
19 cm dicke Betondecke,
flächenbezogene Masse 440 kg/m²,
(Rohdichte 2300 kg/m3)
Installationsraum
EG vorne
Installationsraum
UG vorne
Messräume
EG hinten, UG vorne, UG hinten
Prüfverfahren
Messung nach Norm SIA 181 –
Schallschutz im Hochbau (Juni 2006)
EG hinten
UG hinten
Aussagefähigkeit der Messergebnisse und Übertragbarkeit der Messergebnisse auf
andere Bausituationen
Im Hinblick auf die praktische Anwendung ist zu beachten, dass die am Bau erreichbare Verringerung
des Schallpegels, mit den von uns gemessenen Werten abweichen kann. Wenn die Bausituation vor Ort
mit dem jeweiligen Prüfaufbau und Prüfverfahren nicht übereinstimmt, ist Abweichungen der
Messergebnisse zu rechnen. Gleiches kann für Sanitärinstallationen oder Kücheneinrichtungen mit
andersartigem Aufbau, anderen Abmessungen, Montagebedingungen, usw. gelten. Des Weiteren ist
zu berücksichtigen, dass die erreichbare Geräuschminderung durch weitere Körperschallbrücken (z.B.
Silikonfugen, Mörtelverbindungen) zwischen dem Prüfobjekt und der Installationswand oder Boden
sowie durch Ausführungsmängel verringert werden kann.
Die Gebäudetechnik muss sauber verbaut und entkoppelt in Wand und Boden verlegt sein.
Für eine 100% Garantie empfiehlt es sich, nach der Montage einer Musterwohnung eine
Kontrollmessung durchzuführen.
Die Prüfungen wurden mit einer Deckenstärke von nur 19 cm und einer Wandstärke von
220 kg /m2 durchgeführt. Im heutigen Wohnungsbau werden normalerweise massivere Böden und
Wandstärken eingesetzt. Das bedeutet eine zusätzliche Schalldämmung und Sicherheit.
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PRÜFGEGENSTAND 1: HAFNER ISO-SET® BADEWANNEN
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 51/2009
Prüfobjekt
Stahlbadewanne Typ Norm Classic, 180 x 80 der Firma Schmidlin in Verbindung mit
einem HAFNER ISO-SET® Stahlbadewannen
Prüfaufbau
Die Badewanne wurde mit Bitumenplatten beklebt, praxisgerecht auf den
Rohfussboden und an der Installationswand mit einem Siphon eingebaut, mit
Hartschaumplatten verkleidet und mit handelsüblichem Silikon ausgefugt.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgt mit dem EMPA-Pendelfallhammer auf den Wannenboden und
die Wand.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
32
UG hinten
28
EG hinten
35
Einfügungsdämmung L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
16
UG hinten
14
EG hinten
13
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PRÜFGEGENSTAND 2: HAFNER ISO-SET® WHIRLPOOLS
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 87/2010
Prüfobjekt
Acryl-Whirlwanne Typ Scelta 1800 x 900 mit Loala Whirl + Air System, der Firma
®
Hoesch in Verbindung mit einem HAFNER ISO-SET Whirlpools
Prüfaufbau
Der Hoesch Whirlpool wurde praxisgerecht mit einem HAFNER ISO-SET Whirlpool
auf den Rohfussboden und an der Installationswand eingebaut, mit
Hartschaumplatten verkleidet und mit handelsüblichem Silikon ausgefugt.
®
Messergebnis
Gesamtwert L H,total in db(A)
Anregung
UG vorne
UG hinten
EG hinten
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
35
31
37
Funktionsgeräusch: Whirl + Air (max. Leistung)
30
26
33
Funktionsgeräusch: Air (max. Leistung)
28
24
31
Funktionsgeräusch: Whirl (max. Leistung)
25
22
29
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Aussagefähigkeit der Messungen
®
Der Hoesch Whirlpool erfüllt bei praxisgerechtem Einbau mit dem HAFNER ISO-SET Whirlpools die
erhöhten Schallschutz-anforderungen der Norm SIA 181 Schallschutz im Hochbau (Juni 2006) bei
folgenden Bedingungen:
Mindestanforderungen bei Mietwohnungen
Senderaum
Whirlsystem
Rohbodenstärke
Wandstärke
Bad - Bad
Whirl und Air System
Mind. 19 cm
Mind. 220 kg/m²
Bad - Bad
Air System
Mind. 19 cm
Mind. 220 kg/m²
Bad - Bad
Whirl System
Mind. 19 cm
Mind. 220 kg/m²
Bad - Wohnzimmer
Whirl und Air System
Mind. 22 cm
Mind. 390 kg/m²
Bad - Wohnzimmer
Air System
Mind. 19 cm
Mind. 300 kg/m²
Bad - Wohnzimmer
Whirl System
Mind. 19 cm
Mind. 260 kg/m²
Erhöhte Anforderungen bei Eigentumswohnungen
Senderaum
Whirlsystem
Rohbodenstärke
Wandstärke
Bad - Bad
Whirl und Air System
Mind. 20 cm
Mind. 320 kg/m²
Bad - Bad
Air System
Mind. 19 cm
Mind. 250 kg/m²
Bad - Bad
Whirl System
Mind. 19 cm
Mind. 220 kg/m²
Bad - Wohnzimmer
Whirl und Air System
Mind. 28 cm
-
Bad - Wohnzimmer
Air System
Mind. 24 cm
Mind. 420 kg/m²
Bad - Wohnzimmer
Whirl System
Mind. 19 cm
Mind. 350 kg/m²
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PRÜFGEGENSTAND 3: HAFNER ISO-SET® DUSCHWANNEN
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 88/2010
Prüfobjekt
Stahlduschwanne Typ Schmidlin, 100 x 70 x 3.5 cm der Firma Schmidlin in Verbindung
®
mit einem HAFNER ISO-SET Duschwannen
Prüfaufbau
Die Duschwanne wurde mit Bitumenplatten beklebt, praxisgerecht mit einem
®
HAFNER ISO-SET für Stahlduschwannen auf den Rohfussboden und an der
Installationswand eingebaut, mit Hartschaumplatten verkleidet und mit
handelsüblichem Silikon ausgefugt.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgt mit dem EMPA-Pendelfallhammer auf den Wannenboden
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
33
UG hinten
27
EG hinten
32
Einfügungsdämmung L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
14
UG hinten
16
EG hinten
17
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PRÜFGEGENSTAND 4: HAFNER ISO-SET® WASCHTISCHE
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 139/2007 und Prüfbericht P-BA 143/2007
Prüfobjekt
Waschtisch Typ Katja, der Firma Duravit in Verbindung mit einem HAFNER ISO-SET®
Waschtische
Prüfaufbau
Der Waschtisch wurde mit Stockschrauben und Dübel an der Installationswand
angebracht.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgt mit dem EMPA-Pendelfallhammer auf die Abstellfläche des
Waschtisches.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
32
UG hinten
33
EG hinten
41
Einfügungsdämmung L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
17
UG hinten
16
EG hinten
16
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PRÜFGEGENSTAND 5: HAFNER ISO-SET® WAND-WC
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 144/2007 und Prüfbericht P-BA 141/2007
Prüfobjekt
Wand-WC Typ Moderna, der Firma Laufen in Verbindung mit einem HAFNER ISOSET® Wand-WC
Prüfaufbau
Das Wand-WC wurde praxisgerecht an einen Vorwandspülkasten montiert. Der
Spülkasten wurde mit Gipskartonplatten eingefasst.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgt über die normale Betätigung des Spülkastens, so dass ein
kompletter Spülvorgang berücksichtigt werden kann. Zusätzlich erfolgt eine
Anregung mit dem EMPA-Pendellfallhammer auf den vorderen WC-Schüsselrand.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
UG hinten
EG hinten
Funktionsgeräusch Spülvorgang mit 6 Liter
27
24
29
Funktionsgeräusch Spülvorgang mit 3 Liter
24
21
25
Einfügungsdämmung L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
UG hinten
EG hinten
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer
11
10
8
Funktionsgeräusch Spülvorgang mit 6 Liter
5
3
2
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PRÜFGEGENSTAND 6: HAFNER ISO-SET® EINSPÜLKASTEN
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfbericht
P-BA 415/1995
Prüfobjekt
Einbauspülkasten Kombifix der Firma Geberit in Verbindung mit einem
HAFNER ISO-SET® für Einbauspülkasten. Die WC-Schüssel wurde mit einem
Schallschutz-Set für Wand-WC montiert.
Prüfaufbau
Der Einbauspülkasten wurde praxisgerecht an der Installationswand montiert. Hierzu
wurde eine Vormauerung aus 11.5 cm Hochlochziegel auf 150 cm Höhe aufgemauert
und fest mit der Installationswand verbunden. Die Vormauerung wurde mit 1.5 cm
verputzt und teilweise verfliest. Die Tiefe der Vormauerung betrug insgesamt 14 cm.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgt über die normale Betätigung des Spülkastens, so dass ein
kompletter Spülvorgang berücksichtigt werden kann.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG hinten
Funktionsgeräusch: Auslösen des Spülvorgangs
30
Funktionsgeräusch: Spülvorgang
24
Funktionsgeräusch: Füllvorgang des Spülkastens
19
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PRÜFGEGENSTAND 7: HAFNER ISO-SET® WASCHMASCHINEN
Prüfbericht
EMPA-Untersuchungsbericht Nr. 449855 vom 3.9.2008
Prüfauftrag
Die Empa in Dübendorf erhielt von der Firma Electrolux den Auftrag, die SchallDämmung des HAFNER ISO-SET® Waschmaschinen messtechnisch zu bestimmen.
Prüfobjekt
Electrolux-Waschmaschine (Referenzmodel: WA SL4 E und WA L4 E) in Verbindung
mit dem HAFNER ISO-SET® Waschmaschinen (107 03)
Prüfaufbau
Die Electrolux-Waschmaschine wurde praxisgerecht mit dem ISO-SET®
Waschmaschinen auf einem schwimmenden Estrich von 70 mm Dicke aufgestellt. Der
Estrich liegt auf 20 mm Polystrol EPS und 20 mm Trittschallelementen TSE, welche
auf der 220 mm dicken Betonrohdecke verlegt wurden. Die Trennwand besteht aus
125 mm Backstein, ohne Wandlager, einseitig verputzt.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
UG hinten
Dauergeräusch: Waschmaschine Electrolux WA SL4 E100
25
24
Dauergeräusch: Waschmaschine Electrolux WA L4 E100
23
21
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PRÜFGEGENSTAND 8: HAFNER SCHALLSCHUTZ-ELEMENTE BEI KÜCHEN
Prüfstelle
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in 70569 Stuttgart
Prüfobjekt
Bodenstehende Küche der Firma Bulthaup Typ 53 wurde mit Schallschutzelementen
der Firma Hafner AG montiert
Prüfaufbau
Eine Küche mit Geschirrspüler, Dunstabzugshaube, Mischbatterie sowie Schränken
mit Schüben und Türen wurde praxisgerecht eingebaut.
Prüfverfahren
Die Anregung erfolgte mit dem EMPA-Pendelfallhammer.
Messergebnis
Gesamtwert L H, total in db(A)
Anregung
UG vorne
UG hinten
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer Arbeitsplatte
35
29
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer Spülbecken
34
13
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer Schrankauszug
19
13
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer Unterschrank-Tür
19
13
Benutzungsgeräusch: EMPA-Pendelfallhammer Oberschrank-Tür
15
12
Funktionsgeräusch: Wandarmatur
15
13
Dauergeräusch: Geschirrwaschmaschine
15
13
Dauergeräusch: Dunstabzugshaube
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