Industrie PC SIMATIC Panel PC 877

SIMATIC Industrie-PC SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung Ausgabe 07/2006
Industrie PC
Panel PC 877
simatic
DOCUMENTATION
SIMATIC
Industrie-PC
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung
Ausgabe 07/2006
Vorwort
1
Sicherheitshinweise
2
Beschreibung
3
Einsatzplanung
4
Einbauen
5
Anschließen
6
Integration in ein
Automatisierungssystem
7
Inbetriebnehmen
8
Betreiben und Parametrieren
9
Bedienen
10
Funktionen
11
Instandhalten und Warten
12
Alarm-, Fehler- und
Systemmeldungen
13
Troubleshooting/FAQs
14
Technische Daten
15
Maßbilder
16
Detailbeschreibungen
17
Anhang
A
EGB-Richtlinien
B
Liste der Abkürzungen
C
A5E00877779-01
Sicherheitshinweise
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe
werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
Gefahr
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Warnung
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Vorsicht
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Vorsicht
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.
Achtung
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis nicht
beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zugehörige Gerät/System darf nur in Verbindung mit dieser Dokumentation eingerichtet und betrieben
werden. Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes/Systems dürfen nur von qualifiziertem Personal
vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieser
Dokumentation sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den
Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Beachten Sie Folgendes:
Warnung
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in
Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet
werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße
Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens
AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren
Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Siemens AG
Automation and Drives
Postfach 48 48
90437 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
Dokumentbestell-Nr. A5E00877779-01
Ausgabe 06/2006
Copyright © Siemens AG 2006.
Änderungen vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
1
Vorwort ................................................................................................................................................... 1-1
1.1
2
3
4
5
6
Übersicht .................................................................................................................................... 1-1
Sicherheitshinweise ................................................................................................................................ 2-1
2.1
Sicherheitshinweise ................................................................................................................... 2-1
2.2
Allgemeine Hinweise.................................................................................................................. 2-4
Beschreibung.......................................................................................................................................... 3-1
3.1
Aufbau........................................................................................................................................ 3-1
3.2
Technische Merkmale................................................................................................................ 3-3
3.3
Zubehör...................................................................................................................................... 3-5
Einsatzplanung ....................................................................................................................................... 4-1
4.1
Übersicht .................................................................................................................................... 4-1
4.2
Lieferung auspacken und überprüfen ........................................................................................ 4-2
4.3
Identifikationsdaten des Geräts ................................................................................................. 4-3
4.4
4.4.1
4.4.2
4.4.3
4.4.4
Einbaulagen und Befestigungsart.............................................................................................. 4-4
Einbauhinweise .......................................................................................................................... 4-4
Zulässige Einbaulagen............................................................................................................... 4-6
Befestigungsart .......................................................................................................................... 4-7
Schutz gegen Staub und Wasser .............................................................................................. 4-8
4.5
4.5.1
4.5.2
Einbauausschnitt........................................................................................................................ 4-9
Einbauausschnitt anfertigen....................................................................................................... 4-9
Einbautiefe des Geräts ............................................................................................................ 4-11
4.6
EMV-Richtlinie.......................................................................................................................... 4-12
Einbauen ................................................................................................................................................ 5-1
5.1
Gerät mit Spannbügeln befestigen ............................................................................................ 5-1
5.2
Gerät mit Schrauben befestigen ................................................................................................ 5-3
Anschließen............................................................................................................................................ 6-1
6.1
Anschluss- und Bedienelemente ............................................................................................... 6-1
6.2
AC-Stromversorgung (AC 100 bis 240 V) anschließen ............................................................. 6-4
6.3
DC-Stromversorgung (DC 24 V) anschließen ........................................................................... 6-6
6.4
Potenzialausgleich anschließen................................................................................................. 6-7
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
iii
Inhaltsverzeichnis
7
Integration in ein Automatisierungssystem ............................................................................................. 7-1
7.1
Übersicht .................................................................................................................................... 7-1
7.2
7.2.1
7.2.2
8
9
10
iv
Gerät im SIMATIC S7-Verbund ................................................................................................. 7-2
MPI/PROFIBUS-DP-Netz........................................................................................................... 7-2
S7-Automatisierungssystem anschließen.................................................................................. 7-3
7.3
Vernetzen über Industrial Ethernet ............................................................................................ 7-4
Inbetriebnehmen..................................................................................................................................... 8-1
8.1
Übersicht .................................................................................................................................... 8-1
8.2
Gerät einschalten ....................................................................................................................... 8-2
8.3
Microsoft Windows-Betriebssystem einstellen........................................................................... 8-3
8.4
Treiber und Applikationen einstellen.......................................................................................... 8-4
8.5
BIOS-Einstellungen.................................................................................................................... 8-9
8.6
8.6.1
8.6.2
8.6.3
Microsoft Windows-Betriebssysteme ....................................................................................... 8-10
Freigaben ................................................................................................................................. 8-10
Windows 2000 Professional..................................................................................................... 8-11
Windows XP Professional ........................................................................................................ 8-12
8.7
USB .......................................................................................................................................... 8-13
Betreiben und Parametrieren.................................................................................................................. 9-1
9.1
Normalbetrieb............................................................................................................................. 9-1
9.1.1
Gerät einschalten ....................................................................................................................... 9-1
9.1.2
Anmelden am Betriebssystem über die Bildschirmtastatur (Onscreen keyboard OSK)............ 9-3
9.1.3
Gerät ausschalten ...................................................................................................................... 9-4
9.2
Zusätzliche Treiber und Applikationen....................................................................................... 9-5
9.2.1
Übersicht .................................................................................................................................... 9-5
9.2.2
Touchscreen kalibrieren, UPDD ................................................................................................ 9-6
9.2.3
Touchfunktionalität aktivieren/deaktivieren ................................................................................ 9-8
9.2.4
Windows Security Center (nur Windows XP Professional)...................................................... 9-10
9.2.5
KeyTools (nur bei Geräten mit Tastenfront)............................................................................. 9-12
9.2.6
Bildschirmtastatur (nur bei Gerät mit Touchfront) .................................................................... 9-13
9.2.7
Setbrightness ........................................................................................................................... 9-14
9.2.8
CheckLanguageID ................................................................................................................... 9-15
9.2.9
Multilinguale Einstellungen beim Betriebssystem.................................................................... 9-16
9.2.10 DVD-ROM/CD-RW................................................................................................................... 9-18
9.2.11 USB-Keyboardcontroller .......................................................................................................... 9-19
Bedienen .............................................................................................................................................. 10-1
10.1
Betriebsanzeigen ..................................................................................................................... 10-1
10.2
Allgemeine Bedienelemente .................................................................................................... 10-2
10.3
10.3.1
10.3.2
10.3.3
10.3.4
Gerät mit Tastenfront ............................................................................................................... 10-3
Tastatur bedienen .................................................................................................................... 10-4
Direkttastenmodul nutzen ...................................................................................................... 10-10
Funktionstasten und Softkeys beschriften ............................................................................. 10-13
Integrierte Maus bedienen ..................................................................................................... 10-15
10.4
10.4.1
Gerät mit Touchscreen........................................................................................................... 10-16
Touchscreen bedienen........................................................................................................... 10-17
10.5
Disketten-Laufwerk ................................................................................................................ 10-18
10.6
Autorisierungen übertragen.................................................................................................... 10-18
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inhaltsverzeichnis
11
12
13
Funktionen............................................................................................................................................ 11-1
11.1
Übersicht .................................................................................................................................. 11-1
11.2
Safecard on Motherboard (SOM)............................................................................................. 11-2
11.3
Temperaturüberwachung......................................................................................................... 11-4
11.4
Watchdog (WD)........................................................................................................................ 11-5
11.5
Lüfterüberwachung .................................................................................................................. 11-6
Instandhalten und Warten..................................................................................................................... 12-1
12.1
Warten...................................................................................................................................... 12-1
12.2
Ersatzteile ................................................................................................................................ 12-3
12.3
Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen.............................................................................. 12-4
12.4
12.4.1
12.4.2
12.4.3
12.4.4
12.4.4.1
12.4.4.2
12.4.4.3
12.4.5
12.4.5.1
12.4.5.2
12.4.5.3
12.4.5.4
12.4.6
12.4.7
Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen.................................................................... 12-7
Reparaturen ............................................................................................................................. 12-7
Gerät öffnen ............................................................................................................................. 12-8
Speichermodule ein-/ausbauen ............................................................................................. 12-10
PCI-/AT-Karten einbauen....................................................................................................... 12-12
Hinweise zu den Baugruppen ................................................................................................ 12-12
Erweiterungsbaugruppen aus-/einbauen............................................................................... 12-13
RAID-Controller PCI-Steckkarte tauschen............................................................................. 12-15
Laufwerke............................................................................................................................... 12-16
Einbaumöglichkeiten für Laufwerke....................................................................................... 12-16
Laufwerkhalter aus-/einbauen................................................................................................ 12-18
Optisches Laufwerk ausbauen und einbauen........................................................................ 12-21
3,5''-Festplatte Huckepack ausbauen und einbauen ............................................................. 12-25
Pufferbatterie austauschen .................................................................................................... 12-26
Stromversorgung aus-/einbauen............................................................................................ 12-28
12.5
12.5.1
12.5.2
12.5.3
12.5.4
12.5.5
12.5.5.1
12.5.5.2
12.5.5.3
12.5.5.4
12.5.6
12.5.7
12.5.7.1
12.5.7.2
12.5.7.3
12.5.8
12.5.9
Software installieren............................................................................................................... 12-30
Allgemeines Vorgehen zur Installation .................................................................................. 12-30
Einrichten der Partitionen für Windows Betriebssysteme...................................................... 12-31
Kompatibilität der Restore-DVD............................................................................................. 12-33
Lieferzustand der Software mit Hilfe der Restore-DVD wiederherstellen.............................. 12-34
Microsoft Windows-Betriebssysteme installieren................................................................... 12-36
Betriebssystem nicht installiert............................................................................................... 12-36
Booten von Recovery CD ...................................................................................................... 12-37
Installation von Microsoft Windows-Betriebssystem (nicht für RAID).................................... 12-38
Installation von Microsoft Windows Betriebssystem (für RAID)............................................. 12-39
Einzelne Treiber installieren................................................................................................... 12-40
Betrieb von 2 Festplatten ....................................................................................................... 12-41
2HDD-System ........................................................................................................................ 12-41
RAID-System mit Promise Fast Track Controller TX2300..................................................... 12-42
Installation der RAID-Controller Software.............................................................................. 12-45
Brenner- und DVD-Software installieren................................................................................ 12-46
Sichern des Festplattenlaufwerks .......................................................................................... 12-47
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen ................................................................................................ 13-1
13.1
Fehlermeldungen während des Boot-Vorgangs ...................................................................... 13-1
13.2
Einführung in die BIOS-Beep-Codes ....................................................................................... 13-3
13.3
BIOS-POST-Codes.................................................................................................................. 13-5
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Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
v
Inhaltsverzeichnis
14
Troubleshooting/FAQs.......................................................................................................................... 14-1
14.1
Allgemeine Probleme ............................................................................................................... 14-1
14.2
Probleme beim Einsatz von Fremdbaugruppen....................................................................... 14-3
14.3
Temperaturgrenzwerte............................................................................................................. 14-4
15
Technische Daten................................................................................................................................. 15-1
15.1
Allgemeine Technische Daten ................................................................................................. 15-1
16
15.2
Strombedarf der Komponenten................................................................................................ 15-8
15.3
Gerät mit Wechselspannungsversorgung (AC) ....................................................................... 15-9
15.4
Gerät mit Gleichspannungsversorgung (DC)......................................................................... 15-10
15.5
Tastaturtabelle ....................................................................................................................... 15-11
Maßbilder.............................................................................................................................................. 16-1
16.1
Maßbild Panel PC 877 ............................................................................................................. 16-1
16.2
17
vi
Maßbilder für den Einbau von Erweiterungsbaugruppen ........................................................ 16-3
Detailbeschreibungen ........................................................................................................................... 17-1
17.1
Grundplatine............................................................................................................................. 17-1
17.1.1 Aufbau und Funktion der Grundplatine .................................................................................... 17-1
17.1.2 Technische Merkmale der Grundplatine .................................................................................. 17-2
17.1.3 Lage der Schnittstellen auf der Grundplatine........................................................................... 17-4
17.1.4 Externe Schnittstellen .............................................................................................................. 17-5
17.1.5 Frontschnittstellen .................................................................................................................. 17-13
17.1.6 Interne Schnittstellen.............................................................................................................. 17-18
17.2
17.2.1
17.2.2
17.2.3
17.2.4
Busplatine............................................................................................................................... 17-24
Aufbau und Funktionsweise ................................................................................................... 17-24
Zuordnung der PCI-IRQ-Lines zu den PCI-Slots ................................................................... 17-25
Exklusiver PCI Hardware-Interrupt ........................................................................................ 17-26
Steckerbelegung ISA-Slot ...................................................................................................... 17-27
17.3
Betriebssystem Lizenzen ....................................................................................................... 17-29
17.4
Steckleitungen........................................................................................................................ 17-30
17.5
17.5.1
17.5.2
17.5.2.1
17.5.2.2
17.5.2.3
Systemressourcen ................................................................................................................. 17-31
Aktuell zugeteilte Systemressourcen ..................................................................................... 17-31
Belegung der Systemressourcen durch BIOS/DOS .............................................................. 17-32
Belegung der I/O-Adressen.................................................................................................... 17-32
Belegung der Interrupts.......................................................................................................... 17-34
Belegung der Memory-Adressen ........................................................................................... 17-35
17.6
17.6.1
17.6.2
17.6.3
17.6.4
17.6.5
17.6.6
17.6.7
17.6.8
17.6.9
17.6.10
17.6.11
BIOS-Setup ............................................................................................................................ 17-36
Übersicht ................................................................................................................................ 17-36
BIOS-Setup starten ................................................................................................................ 17-37
BIOS-Setup-Menüs ................................................................................................................ 17-38
Main Menü.............................................................................................................................. 17-40
Advanced Menü ..................................................................................................................... 17-51
Security Menü ........................................................................................................................ 17-59
Power Menü ........................................................................................................................... 17-61
Boot Menü .............................................................................................................................. 17-62
Version Menü ......................................................................................................................... 17-64
Exit Menü ............................................................................................................................... 17-65
BIOS-SETUP-Standardeinstellungen .................................................................................... 17-66
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inhaltsverzeichnis
A
B
Anhang ...................................................................................................................................................A-1
A.1
A.1.1
A.1.2
A.1.3
Zertifikate und Richtlinien........................................................................................................... A-1
Richtlinien und Erklärungen ....................................................................................................... A-1
Zertifikate und Zulassungen....................................................................................................... A-3
Elektrostatische Aufladung von Personen ................................................................................. A-5
A.2
Weitere Unterstützung ............................................................................................................... A-6
EGB-Richtlinien ......................................................................................................................................B-1
B.1
C
EGB-Richtlinie............................................................................................................................ B-1
Liste der Abkürzungen............................................................................................................................C-1
C.1
Abkürzungen ..............................................................................................................................C-1
Glossar ......................................................................................................................................... Glossar-1
Index................................................................................................................................................ Index-1
Tabellen
Tabelle 4-1
Maße für den Einbauausschnitt in mm .................................................................................... 4-10
Tabelle 10-1
Tastaturcodes ........................................................................................................................ 10-11
Tabelle 13-1
Umsetzung der Beep-Codes in Hex-Darstellung..................................................................... 13-3
Tabelle 16-1
Maße Panel PC 877 in mm...................................................................................................... 16-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
vii
Inhaltsverzeichnis
viii
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
1
Vorwort
1.1
1.1
Übersicht
Zweck des Handbuchs
Diese Betriebsanleitung enthält alle Informationen, die Sie für die Inbetriebnahme und die
Nutzung des SIMATIC Panel PC 877 benötigen.
Sie richtet sich sowohl an Programmierer und Tester, die das Gerät selbst in Betrieb
nehmen und mit anderen Einheiten (Automatisierungssysteme, Programmiergeräte)
verbinden, als auch an Service- und Wartungstechniker, die Erweiterungen einbauen oder
Fehleranalysen durchführen.
Erforderliche Grundkenntnisse
Solide Kenntnisse über Personal Computer und Microsoft-Betriebssysteme werden
vorausgesetzt. Allgemeine Kenntnisse auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik werden
empfohlen.
Gültigkeitsbereich des Handbuchs
Dieses Handbuch ist gültig für die Geräte mit den Bestellnummern 6AV781….
Approbationen
Informationen finden Sie im Anhang, Kapitel "Zertifikate und Richtlinien".
CE-Kennzeichnung
Informationen finden Sie im Anhang, Kapitel "Zertifikate und Richtlinien", Abschnitt
"Richtlinien und Erklärungen".
Normen
Informationen finden Sie in den Kapiteln "Einsatzplanung" und "Technische Daten".
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
1-1
Vorwort
1.1 Übersicht
Einordnung in die Informationslandschaft
Die Dokumentation zum Panel PC umfasst folgende Teile:
• SIMATIC Panel PC 877, Betriebsanleitung (kompakt) mit folgenden Informationen:
– Inbetriebnehmen
– Rechtliche Hinweise
• SIMATIC Panel PC 877, Betriebsanleitung
Die Dokumentation wird mit dem Panel PC elektronisch im PDF-Format auf der
Documentation and Drivers CD geliefert. Die Dokumentation ist in den Sprachen Deutsch,
Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch verfügbar.
Weitere Informationen zum Windows-Betriebssystem finden Sie im Internet auf der
Homepage von Microsoft unter http://www.microsoft.com.
Konventionen
Folgende Textauszeichnung erleichtert Ihnen das Lesen des Handbuchs:
Darstellungsart
Geltungsbereich
"Datei"
•
•
•
Begriffe, die in der Bedienoberfläche vorkommen, z.B.
Dialognamen, Registerkarten, Schaltflächen, Menübefehle
Erforderliche Eingaben, z.B. Grenzwerte, Variablenwerte
Pfadangaben
"Datei > Bearbeiten"
Bedienfolgen, z.B. Menübefehle, Kontextmenübefehle
<F1>, <Shift>+<F1>
Tasten und Tastenkombinationen
In der vorliegenden Betriebsanleitung wird an Stelle der Bezeichnungen "Panel PC 877",
"Bedieneinheit" und "Rechnereinheit" einheitlich der Begriff "Gerät" verwendet. Nur in den
Fällen, in denen die konkrete Bezeichnung erforderlich ist, wird diese auch verwendet.
Hinweis
Ein Hinweis ist eine wichtige Information zum Produkt, zur Handhabung des Produkts oder
zu einem bestimmten Teil der Dokumentation, auf den besonders aufmerksam gemacht
wird.
Marken
Alle mit dem Schutzvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken
der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Dokumentation sind unter
Umständen Marken, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber
verletzen.
HMI®
SIMATIC®
SIMATIC HMI®
SIMATIC WinCC®
SIMATIC WinCC flexible®
Panel PC 877®
1-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Sicherheitshinweise
2.1
2.1
2
Sicherheitshinweise
Warnung
Im Notfall
Bei Gerätefehlern unterbrechen Sie sofort die Versorgungsspannung. Verständigen Sie den
zuständigen Kundendienst. Ein Gerätefehler liegt vor, wenn z.B. das Gehäuse, die
Bedienelemente oder Netzleitung beschädigt sind oder Flüssigkeiten oder Fremdkörper in
das Gerät eindringen.
Warnung
Zur notwendigen Vermeidung der Gefährdung von Personen sind, entsprechend der
Ergebnisse einer Risikoanalyse, zusätzliche Schutzeinrichtungen an der Maschine oder
Anlage erforderlich. Hierbei müssen insbesondere Programmierung, Parametrierung und
Verdrahtung der eingesetzten Peripherie entsprechend der durch notwendige Risikoanalyse
festgestellten Sicherheitsperformance (SIL, PL oder Kat.) erfolgen. Die
bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts muss sichergestellt werden.
Die korrekte Verwendung des Geräts muss durch einen Funktionstest an der Anlage
nachgewiesen werden. Damit können Programmier-, Parametrier- und Verdrahtungsfehler
erkannt werden. Die Testergebnisse müssen dokumentiert und ggf. in den relevanten
Sicherheitsnachweisen eingetragen werden.
Hinweis
Dieses Gerät entspricht den Bestimmungen der EG-Niederspannung-Richtlinie und des
GPSG, nachgewiesen durch Konfirmität mit nationalen und internationalen Normen (DIN EN,
IEC) und durch eine UL-Zulassung (cULuc). Beachten Sie bei der Montage des Geräts alle
in dieser Betriebsanleitung gegebenen Hinweise.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
2-1
Sicherheitshinweise
2.1 Sicherheitshinweise
Elektrischer Anschluss
Warnung
Trennen Sie vor jedem Eingriff am Gerät das Gerät vom Netz.
Berühren Sie während eines Gewitters keine Netzleitungen und Datenübertragungsleitungen
und schließen Sie keine Leitungen an.
Systemerweiterungen
Installieren Sie nur Systemerweiterungen, die für dieses Gerät vorgesehen sind. Durch die
Installation anderer Erweiterungen kann das System beschädigt oder die
Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften zur Funkentstörung verletzt werden.
Informationen darüber, welche Systemerweiterungen zur Installation geeignet sind, erhalten
Sie vom technischen Kundendienst oder von Ihrer Verkaufsstelle.
Vorsicht
Die Gewährleistung erlischt, wenn Sie durch Einbau oder Austausch von
Systemerweiterungen Defekte am Gerät verursachen.
Hochfrequente Strahlung
Vorsicht
Ungewollte Betriebssituation
Hochfrequente Strahlung, z.B. vom Mobiltelefon, verursacht unter Umständen ungewollte
Betriebssituationen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Technische Daten" im
Abschnitt "EMV-Anforderungen".
2-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Sicherheitshinweise
2.1 Sicherheitshinweise
Behandlung und Entsorgung von Lithium-Batterien
Warnung
Explosionsgefahr und Gefahr von Schadstoff-Freisetzung!
Lithium-Batterien nicht ins Feuer werfen, nicht am Zellenkörper löten, nicht wieder aufladen,
nicht öffnen, nicht kurzschließen, nicht verpolen, nicht über 100 °C erwärmen,
vorschriftsmäßig entsorgen und vor direkter Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Betauung
schützen.
Ersetzen Sie die Lithium-Batterie nur durch denselben oder durch einen vom Hersteller
empfohlenen Typ.
Entsorgen Sie verbrauchte Lithium-Batterien einzeln als Sondermüll, entsprechend den
örtlichen, gesetzlichen Vorschriften.
Reparaturen
Reparaturen am Gerät dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Warnung
Durch unbefugtes Öffnen und unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Sachschäden
oder Gefahren für den Benutzer entstehen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
2-3
Sicherheitshinweise
2.2 Allgemeine Hinweise
2.2
2.2
Allgemeine Hinweise
Übersicht
Vorsicht
Das Gerät darf nur in geschlossenen Räumen betrieben werden. Bei Zuwiderhandlung
erlischt die Gewährleistung
Betreiben Sie das Gerät nur entsprechend den Umgebungsbedingungen, die in den
Technischen Daten angegeben sind. Schützen Sie das Gerät vor Staub, Feuchtigkeit und
Hitze. Setze Sie das Gerät keiner direkten Sonnenbestrahlung aus.
Transport
Packen Sie das Gerät erst am Bestimmungsort aus. Transportieren Sie das Gerät nur in der
Originalverpackung. Transportieren Sie das Gerät nicht im eingebauten Zustand.
Achtung
Halten Sie diese Bedingungen bei jedem Weitertransport des Geräts ein, sonst erlischt die
Gewährleistung.
Vorsicht
Betauung
Achten Sie beim Transport bei niedrigen Temperaturen darauf, dass sich keine Feuchtigkeit
am oder im Gerät niederschlägt. Dasselbe gilt, wenn das Gerät extremen
Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.
Inbetriebnehmen
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, gleichen Sie das Gerät langsam der
Raumtemperatur an. Setzen Sie dabei das Gerät nicht einer direkten Wärmestrahlung aus.
Bei Betauung schalten Sie das Gerät erst nach einer Wartezeit von 12 Stunden ein.
Erschütterungen
Optische Laufwerke sind empfindlich gegen Erschütterungen. Während des Betriebs führen
unzulässige Erschütterungen zu Datenverlust oder Beschädigung des Laufwerks oder
Datenträgers.
Um das Gerät zu transportieren, warten Sie nach dem Ausschalten 20 s, bis das Laufwerk
zur Ruhe gekommen ist.
2-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Sicherheitshinweise
2.2 Allgemeine Hinweise
Tools & Downloads
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Updates und Hotfixes für Ihr Gerät zum Download
bereitstehen.
Die Downloads finden Sie im Internet http://www.siemens.com/asis unter "Support". Klicken
Sie unter "Tools & Downloads" auf "Überblick Panel PCs". Über die globale Suche können
Sie dann auch nach dem gewünschten Download suchen.
Prozessor und optisches Laufwerk
Achtung
Der Betrieb eines optischen Laufwerks ist nur in einer mechanisch ungestörten Umgebung
ohne Schwingungs- und Stoßbelastung zulässig.
Sicherheitsrelevante Anwendungen
Warnung
Fehlbedienung
Bedienen Sie sicherheitsrelevante Funktionen der Anwendersoftware nicht mit dem
Touchscreen.
Chemische Beständigkeit
Vorsicht
Beachten Sie die Hinweise zur chemischen Beständigkeit der Panelfront. Informieren Sie
Sich auf der Internetseite http://www.siemens.com/asis.
Geben Sie unter Tools & Downloads>Downloads>Produkt Support>Industrie-PC als
Suchbegriff die Beitrags-ID 22591016 ein. Die vorhandenen Beiträge werden angezeigt.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
2-5
Sicherheitshinweise
2.2 Allgemeine Hinweise
Lichtquellen
Achtung
Positionieren Sie den Bildschirm so, dass er keiner direkten Bestrahlung durch Sonnenlicht
oder andere starke Lichtquellen ausgesetzt ist.
Fehlerhafte Bildpunkte im Display
Der Fertigungsprozess moderner Displays garantiert derzeitig nicht, dass alle Bildpunkte des
Displays fehlerfrei sind. Eine geringe Anzahl von fehlerhaften Bildpunkten im Display ist
daher unvermeidbar. Sofern sich fehlerhafte Bildpunkte nicht lokal häufen, stellt dies keine
Funktionseinschränkung dar.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Technische Daten" im Abschnitt "Allgemeine
technische Daten".
Einbrenneffekt bei TFT-Displays
Ein dauerhaft anstehendes Bild mit hellen Bildinformationen führt zu einem Einbrenneffekt
beim TFT-LC-Display.
Wenn ein Bildschirmschoner aktiviert ist, beachten Sie Folgendes:
• Bei Bildschirmschonern, die bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung aktiv schwarz
ansteuern (z. B. fliegende Sterne "starfield simulation"), regenerieren sich die
Flüssigkeitskristalle wieder. Beachten Sie dabei die Betriebsdauer der
Hintergrundbeleuchtung
• Bei Bildschirmschonern, welche die Hintergrundbeleuchtung ausschalten, gilt: Jedes
Einschalten vermindert die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung um 50 min
Wägen Sie Folgendes gegeneinander ab:
• Bildschirmschoner
• Regelmäßiges Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung
• Permanente Anzeige der Kundenapplikation
2-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
3
Beschreibung
3.1
3.1
Aufbau
Aufbau
Bild 3-1
Panel PC 877
1
Rechnereinheit
2
Bedieneinheit
Kurzbeschreibung
Das Gerät ist mit verschiedenen Bedieneinheiten lieferbar, die sich durch die Displaygröße
und durch Folientastatur oder Touchscreen unterscheiden.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
3-1
Beschreibung
3.1 Aufbau
Tastaturvarianten
• Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung:
– 12'' TFT-Technologie mit der Auflösung 800 x 600 Punkte
– 15'' TFT-Technologie mit der Auflösung 1024 x 768 Punkte
• Folientastatur mit alphanumerischen Tasten, numerischen Tasten, Cursortasten und
Steuertasten
• Funktionstasten und Softkeys
• Integrierte Maus
• LEDs für Stromversorgung, Temperatur, Softkeys, Tasten <Shift> und <ACK>
• Frontseitige USB 2.0-Schnittstelle zum Anschluss externer Peripheriegeräte. Alle Fronten
sind auch ohne frontseitig zugängliche USB-Schnittstelle verfügbar.
Touchscreen-Varianten
• Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung
– 15'' TFT-Technologie mit der Auflösung 1024 x 768 Punkte
– 19'' TFT-Technologie mit der Auflösung 1280 x 1024 Punkte
• LEDs für Stromversorgung und Temperatur
• Frontseitige USB 2.0-Schnittstelle zum Anschluss externer Peripheriegeräte. Alle Fronten
sind auch ohne frontseitig zugängliche USB-Schnittstelle verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie in den Technischen Daten.
3-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Beschreibung
3.2 Technische Merkmale
3.2
3.2
Technische Merkmale
Allgemeine Merkmale
2x PCI lang
2x PCI/ISA shared lang
1x ISA lang
Hinweis: RAID1-Option belegt einen PCI-Platz
Steckplätze für
Erweiterungen
•
•
•
•
Grafik
VIA ProSavage 8
Grafikspeicher 8, 16 oder 32 MB, wird aus dem Hauptspeicher
entnommen
CRT:
• bis 1600 x 1200 Pixel, 60 Hz, 16 Bit Farben
• bis 1280 x 1024 Pixel, 100 Hz, 32 Bit Farben
• LCD:
• LVDS oder DVI bis 1280 x 1024 / 18 Bit TFT
Laufwerk
Diskettenlaufwerk
Schnittstellen
PROFIBUS/MPI
12 MBit/s, potenzialgetrennt, CP 5611-kompatibel
Ethernet
10/100 MBits/s, RJ45
USB
2x USB 2.0 high current
Seriell
COM1 V.24, COM2 V.24
Parallel
LPT1
Monitor
1 x DVI-I
VGA-Bildschirme schließen Sie über zukaufbare
DVI/VGA-Adapter an
Tastatur
PS/2
Maus
PS/2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
3-3
Beschreibung
3.2 Technische Merkmale
Konfigurationsmöglichkeiten
Stromversorgung
•
•
Prozessor
•
•
•
AC 100V/240V, 360 W; Weitbereich; mit Überbrückung
kurzzeitiger Spannungsausfälle gemäß NAMUR:
maximal 20 ms bei 0,85 x Un (Un = Nennspannung)
DC 24 V, 265 W, optional, nur in Verbindung mit
Intel ® Pentium Mobile
Intel ® Celeron 2 GHz,
400 MHz Front Side Bus FSB,
1024 KByte Second Level Cache
Intel ® Pentium 4 2,8 GHz,
533 MHz Front Side Bus FSB,
512 KByte Second Level Cache
Intel ® Pentium 4 Mobile 2,2 GHz,
400 MHz Front Side Bus FSB,
512 KByte Second Level Cache
Hauptspeicher
2 Sockel SDRAM DDR266: 256 MByte, 512 MByte, 1 GB, 2 GB
Festplatten
•
•
•
1 x 3,5" Festplatte ≥ 40 GByte
1 x 3,5" Festplatte ≥ 80 GByte
2 x 2,5'' Festplatten ≥ 60 GByte mit RAID 1-System SATA
Laufwerk
•
•
•
Ohne
DVD-ROM
CD-RW/DVD-Laufwerk
Betriebssystem
Ohne
Vorinstalliert, zusätzlich werkseitig auf der Restore-DVD und auf der
Microsoft Recovery CD
• Windows 2000 Professional MUI*
• Windows XP Professional MUI*
*MUI: Multi language User Interface; deutsch, englisch, französisch,
italienisch, spanisch, japanisch, koreanisch, chinesisch simplified und
chinesisch traditional
3-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Beschreibung
3.3 Zubehör
3.3
3.3
Zubehör
Zubehör sind die folgenden Komponenten:
Zubehör
Bemerkung
Bestell-Nr.
Direkttastenmodul
6AV7671-7DA00-0AA0
Schutzfolie zum Schutz des Touchscreens
gegen Verschmutzen und Verkratzen
für 15''-Touchscreen-Variante
für 19''-Touchscreen-Variante
6AV7671-4BA00-0AA0
6AV7672-1CE00-0AA0
Folien zur Beschriftung der Funktionstasten
(Einschubstreifen)1)
6AV7672-0DA00-0AA0
DVI-VGA-Adapter
A5E00254532
Unterlegteil für die Schraubbefestigung der 19"
Touchfront
6AV7672-8KE00-0AA0
Multi IO-Baugruppe
Bereitstellen von zwei parallelen und zwei
seriellen Schnittstellen
6ES7648-2CA00-0AA0
SIMATIC PC DiagMonitor
Software V 2.2
Software zur Überwachung von SIMATIC PCs, 6ES7648-6CA02-2YX0
lokal als auch remote:
• Watchdog
• Temperatur
• Lüfterdrehzahl
• Festplattenüberwachung, SMART
• Systemüberwachung,
Ethernetüberwachung: Heart Beat
Kommunikation:
• Ethernet-Schnittstelle, SNMP-Protokoll
• OPC für die Einbindung in SIMATICSoftware
• Aufbau von Client-Server-Architekturen
• Aufbau von Log-Dateien
SIMATIC PC/PG Image Partition Creator
Software zur lokalen Datensicherung
6ES7648-6AA03-0YX0
Module zur Speichererweiterung DDR RAM
256 MByte
512 MByte
1 GByte
6ES7648-2AG20-0GA0
6ES7648-2AG30-0GA0
6ES7648-2AG40-0GA0
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
3-5
Beschreibung
3.3 Zubehör
Zubehör
Bemerkung
Bestell-Nr.
Remote Kit Bestellvariante
Remote Kit, 24V DC, 5m
Remote Kit, 24V DC, 10m
Remote Kit, 24V DC, 20m
Remote Kit, 24V DC, 30m
Remote Kit, 120/230 V AC, 5m
Remote Kit, 120/230 V AC, 10m
Remote Kit, 120/230 V AC, 20m
Remote Kit, 120/230 V AC, 30m
6AV7671-1EA00-5AA1
6AV7671-1EA01-0AA1
6AV7671-1EA02-0AA1
6AV7671-1EA03-0AA1
6AV7671-1EA10-5AA1
6AV7671-1EA11-0AA1
6AV7671-1EA12-0AA1
6AV7671-1EA13-0AA1
weiteres Zubehör siehe Katalog oder Siemens MALL
1) Die Druckvorlagen für Einschubstreifen finden Sie auch auf der Internetseite
http://www.siemens.com/asis.
Geben Sie unter Tools & Downloads>Downloads>Produkt Support>Industrie-PC als
Suchbegriff die Beitrags-ID: 8782947 ein.
3-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.1
4.1
4
Übersicht
Einleitung
Das Kapitel beschreibt die ersten Schritte nach dem Auspacken, die zulässigen Einbaulagen
und die Befestigung. Das Kapitel zeigt, was bezüglich EMV zu beachten ist.
Einsatzgebiet
Der Panel PC ist eine industrietaugliche PC-Plattform für anspruchsvolle Aufgaben im
Bereich PC-basierter Automatisierung. Der Panel PC ist konzipiert für den Einsatz direkt vor
Ort an der Maschine und kann folgendermaßen montiert werden:
• Schaltschrankmontage
• Schwenkarmmontage
• Rackmontage
Hinweis
Im Folgenden steht die Bezeichnung "Schaltschrank" stellvertretend für Schrank,
Einbauschrank, Schalttafel und Bedientafel. Die Bezeichnung "Gerät" steht stellvertretend
für den Panel PC und seine Varianten.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
4-1
Einsatzplanung
4.2 Lieferung auspacken und überprüfen
4.2
4.2
Lieferung auspacken und überprüfen
Vorgehensweise
1. Wenn Sie die Lieferung entgegen nehmen, prüfen Sie die Verpackung auf
Transportschäden.
2. Wenn Transportschäden vorhanden sind, reklamieren Sie die Lieferung beim
zuständigen Spediteur. Lassen Sie unverzüglich die Transportschäden durch den
Spediteur bestätigen.
3. Packen Sie das Gerät aus.
Vorsicht
Legen Sie das Gerät nicht auf die Rückseite, damit ein eventuell vorhandenes optisches
Laufwerk nicht beschädigt wird. Legen Sie die Frontseite auf eine weiche Unterlage,
damit die frontseitige USB-Schnittstelle nicht beschädigt wird.
4. Bewahren Sie die Verpackung für einen erneuten Transport auf.
Achtung
Die Verpackung schützt das Gerät bei Transport und Lagerung. Entsorgen Sie daher
nicht die Originalverpackung!
5. Bewahren Sie auch die mitgelieferten Unterlagen auf. Sie benötigen die Unterlagen,
wenn Sie das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen.
6. Prüfen Sie den Verpackungsinhalt, ob dieser vollständig und frei von sichtbaren
Transportschäden ist. Die Vollständigkeit prüfen Sie anhand der beiliegenden
Lieferumfangsliste.
7. Wenn der Verpackungsinhalt unvollständig oder beschädigt ist, informieren Sie
unverzüglich den zuständigen Lieferservice und senden Sie den beiliegenden
Faxvordruck "SIMATIC IPC/PG-Qualitätskontrollmeldung" ein.
Warnung
Verhindern Sie, dass ein beschädigtes Gerät unbeabsichtigt eingebaut und in Betrieb
genommen wird.
8. Notieren Sie die Identifikationsdaten wie im Kapitel "Identifikationsdaten des Geräts"
beschrieben.
4-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.3 Identifikationsdaten des Geräts
4.3
4.3
Identifikationsdaten des Geräts
Vorgehensweise
1. Tragen Sie den Microsoft Windows Product Key der Certificate of Authenticity COA in die
Tabelle am Ende dieses Abschnitts ein. Das COA-Label ist nur bei vorinstalliertem
Windows 2000 Professional oder XP Professional vorhanden und auf der Rückseite des
Geräts angebracht. Den Product Key benötigen Sie bei der Neuinstallation des
Betriebssystems.
Bild 4-1
COA-Label, Beispiel
2. Tragen Sie die Fertigungs-Nummer SVP und die Bestellnummer, z. B. "6AV…", in die
Tabelle ein. Anhand der SVP-Nummer und der Bestellnummer wird das Gerät im
Reparaturfall von der Reparaturstelle identifiziert.
Beide Nummern finden Sie auf dem Typenschild auf der Rechnereinheit an der
Lüfterseite oben.
Bild 4-2
Typenschild Panel PC 877, Beispiel
3. Tragen Sie die Ethernet-Adresse des Geräts ein: Die Ethernet-Adresse finden Sie im
BIOS-Setup im Menü "Main", Befehl "Hardware Options > Ethernet Address".
Identifizierung
1
Microsoft Windows Product Key COA
2
SVP-Nummer
3
Bestellnummer des Geräts
4
Ethernet-Adresse
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Nummer
4-3
Einsatzplanung
4.4 Einbaulagen und Befestigungsart
4.4
4.4.1
4.4
Einbaulagen und Befestigungsart
Einbauhinweise
Bevor Sie das Gerät einbauen, beachten Sie bitte folgende allgemein gültige
Einbauhinweise.
Warnung
Gefährliche Spannung
Vor dem Öffnen des Schaltschranks schalten Sie den Schaltschrank stromlos. Sichern Sie
den Schaltschrank gegen unbeabsichtigtes Einschalten des Stroms.
Vorsicht
Das Gerät ist nur für den Betrieb in geschlossenen Räumen zugelassen.
• Achten Sie darauf, dass die Schutzkontakt-Steckdose der Gebäudeinstallation leicht
zugänglich ist und beim Einbau in einen Schaltschrank ein zentraler Netztrennschalter
vorhanden ist.
• Positionieren Sie den Bildschirm für den Benutzer ergonomisch günstig. Wählen Sie eine
entsprechende Einbauhöhe.
• Positionieren Sie den Bildschirm so, dass er keiner direkten Bestrahlung durch
Sonnenlicht oder andere Lichtquellen ausgesetzt ist.
• Optische Laufwerke sind empfindlich gegen Erschütterungen. Während des Betriebs
führen Erschütterungen zu Beschädigungen des Laufwerks oder des Datenträgers.
Optische Laufwerke sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet.
• Gilt für Geräte, die in Schwenkarmgehäuse eingebaut sind: Vermeiden Sie während des
Betriebs schnelle oder ruckartige Bewegungen des Schwenkarmes. Die dabei wirkenden
Kräfte führen unter Umständen zu einer irreversiblen Schädigung der Festplatte.
Die Anschläge des Schwenkarms sind gedämpft auszuführen, um ein hartes Anschlagen
des Panel PC an den Anschlägen und die damit verbundene mechanische
Schockeinwirkung auf das Gerät zu vermeiden.
• Gilt für Geräte, die in Schranktüren eingebaut sind: Vermeiden Sie das Zuschlagen der
Türen. Die dabei wirkenden Kräfte führen unter Umständen zu einer irreversiblen
Schädigung der Festplatte.
• Das Gerät mit DC-Stromversorgung gilt im Bereich der Rechnereinheit und vor allem des
Stromversorgungsanschlusses entsprechend der UL-Zulassung als "open type" bzw.
"offenes Betriebsmittel". Deshalb muss das Gerät in einen Schaltschrank oder ein
Gehäuse eingebaut werden, das die Anforderungen an ein Brandschutzgehäuse erfüllt
4-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.4 Einbaulagen und Befestigungsart
Hinweis
Die Rechnereinheit mit AC-Stromversorgung erfüllt die Anforderungen an ein
Brandschutzgehäuse nach EN60950-1. Daher ist für den Einbau keine zusätzliche
Brandschutzumhüllung notwendig.
• Sorgen Sie im Schaltschrank für ein ausreichendes Volumen zur Luftumwälzung und
zum Wärmetransport. Halten Sie einen umlaufenden Abstand zwischen Gerät und
Schaltschrank von mindestens 10 cm ein.
• Achten Sie darauf, dass die maximale Lufteintrittstemperatur, gemessen in 10 cm
Abstand vor der Lufteintrittsöffnung am Lüfter, 45 °C nicht überschreitet. Beachten Sie
die maximale Lufteintrittstemperatur besonders bei der Dimensionierung von
geschlossenen Schaltschränken.
• Der minimale Abstand des Geräts vom Gehäuse beträgt auf der Luftaustrittsseite am
Lüfter 10 cm.
• Positionieren Sie das Gerät so, dass die Lüfteröffnung des Gehäuses durch den Einbau
nicht verdeckt wird.
• Achten Sie auch auf genügend Freiraum im Schaltschrank, um das Abdeckblech
abnehmen zu können.. Sonst müssen Sie zum Wechseln des Speichers oder der
Pufferbatterie das Gerät aus dem Schaltschrank oder Schwenkarm ausbauen.
• Achten Sie auf genügend Freiraum, um das Gerät auszubauen zu können.
• Achten Sie auf Versteifungen im Schaltschrank, die den Einbauausschnitt stabilisieren.
Bauen Sie bei Bedarf Versteifungen ein.
• Vermeiden Sie extreme Umgebungsbedingungen. Schützen Sie Ihr Gerät vor Staub,
Feuchtigkeit und Hitze.
• Bauen Sie das Gerät so ein (siehe Kapitel Technische Daten), dass keine Gefahr z. B.
durch Umstürzen vom ihm ausgeht.
• Beachten Sie bei der Montage des Geräts die zulässigen Einbaulagen.
Achtung
Wenn Sie das Gerät in einer nicht zulässigen Einbaulage montieren oder die
Umgebungsbedingungen (siehe Kapitel Technischen Daten) nicht einhalten, gefährden
Sie die durch die UL-Zulassung und durch die Konformität mit der NiederspannungsRichtlinie (über die EN 60950-1) gegebene Produktsicherheit. Außerdem ist die Funktion
des Geräts dann nicht mehr sichergestellt.
Weitere Informationen finden Sie in den Maßbildern im Anhang.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
4-5
Einsatzplanung
4.4 Einbaulagen und Befestigungsart
4.4.2
Zulässige Einbaulagen
Zulassung
Für das komplette Gerät bestehend aus Bedieneinheit und Rechnereinheit sind bestimmte
Einbaulagen zugelassen.
Zulässige Einbaulagen
r r
Zulässig ist der senkrechte Einbau mit einer Abweichung bis zu +20° und -20° in den
angegebenen Richtungen.
4-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.4 Einbaulagen und Befestigungsart
4.4.3
Befestigungsart
Die Bedieneinheit wird im Einbauausschnitt entweder mit Spannbügeln oder mit Schrauben
befestigt.
Wählen Sie entsprechend Ihren Anforderungen an die Schutzart (siehe Abschnitt Schutz
gegen Staub und Wasser) die Befestigungsart aus.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
4-7
Einsatzplanung
4.4 Einbaulagen und Befestigungsart
4.4.4
Schutz gegen Staub und Wasser
Prinzip
Bei entsprechendem Einbau ist das Gerät frontseitig gegen das Eindringen von Staub und
Wasser geschützt. Die Art des Schutzes wird durch die "Schutzart" nach IEC 60529
spezifiziert: Frontseitig hat das Gerät die Schutzart IP65, die Rückseite des Bedienteils und
die Rechnereinheit haben die Schutzart IP20.
Vorsicht
Achten Sie darauf, dass die Materialstärke am Einbauausschnitt maximal 6 mm beträgt.
Beachten Sie die Angaben bei den Abmessungen im Abschnitt "Einbauausschnitt".
Die Schutzarten IP65, IP54 und NEMA4 sind frontseitig nur dann gewährleistet, wenn
Folgendes eingehalten wird:
• Die Materialstärke am Einbauausschnitt beträgt mindestens 2 mm
• Die Abweichung von der Ebenheit des Einbauausschnitts bei eingebautem Bediengerät
bezogen auf die Außenabmessungen des Bediengeräts ist ≤ 0,5 mm
Schutzart IP65 und NEMA4
Die Schutzart IP65 und die Einhaltung der NEMA4 Vorschriften wird nur bei der Befestigung
mit Spannbügeln zusammen mit einer umlaufenden Dichtung gewährleistet.
Schutzart IP54
Diese Schutzart wird bei der Befestigung mit Schrauben für alle Bedieneinheiten mit
Tastenfront und den Bedieneinheiten 15" und 19" mit Touchfront erreicht. Bei der
Bedieneinheit 19" mit Touchfront wird diese Schutzart in Verbindung mit den 19''-ZubehörMontageelementen gewährleistet.
Hinweis
Für die Schraubbefestigung der 19" Touchfront ist ein Unterlegteil als Zubehör verfügbar.
Weitere Informationen erhalten Sie unter "http://mall.ad.siemens.com/".
4-8
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.5 Einbauausschnitt
4.5
4.5
4.5.1
Einbauausschnitt
Einbauausschnitt anfertigen
Die folgende Abbildung zeigt die Maße für den Einbauausschnitt.
$
/
$
/
/
/
6
6
/
/
6
/
6 6
/
/
/
/
/
6
6
/
PP
/
Bild 4-3
Bohrungen für die Schrauben und Druckpunkte der Schrauben von den Spannbügeln
(1)
Bohrung für Schraubbefestigung
(4)
Spannbügel
(2)
Druckpunkte für Spannbügel
(5)
RZ 120 im Dichtungsbereich
(3)
Gewindestifte
(6)
Dichtungsbereich
Hinweis
Einbaumaße können der Maßübersicht entnommen oder mit der in der Gerätelieferung
enthaltenen Einbauschablone auf den Schrank übertragen werden.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
4-9
Einsatzplanung
4.5 Einbauausschnitt
Tabelle 4-1
Maße für den Einbauausschnitt in mm
Bedieneinheit
L1
L2
L31)
L41)
L5
L62)
L72)
L82)
L92)
A1
A2
S1
S2
S3
S4
S53)
Toleranz
+1
+1
±0.2
±0.5
±0.5
±0.5
±0.5
+1
±1
±1
±1
±1
±1
±1
450
450
290
321
465
465
235
279
112
112
—
186
—
135
—
25
—
165
16
16
10
17
78
51
78
51
56
56
—
—
450
450
290
380
465
465
235
235
112
112
—
—
—
—
—
—
—
—
16
16
10
10
81
46
81
46
56
—
—
33
S63)
S73)
Tastenfront
12"-TFT
15"-TFT
Touchfront
15"-TFT
19"-TFT
Gewinde M6 oder Bohrungen mit 7 mm Durchmesser
Nur bei 15''-Tastenfronten sind Ausschnitte für die Schächte der Einschubstreifen
notwendig
3) Nur bei 19''-Touchfronten sind vertikal 2 Spannbügel für die Spannbügelbefestigung
notwendig
1)
2)
Einbauausschnitt anfertigen
Arbeitsschritte zum Anfertigen des Einbauausschnitts
4-10
1
Wählen Sie eine geeignete Einbaufläche unter Berücksichtigung der Einbaulage aus.
2
Prüfen Sie anhand der Abmessungen, ob die erforderlichen Anschraubpunkte oder Druckpunkte
rückseitig und der Dichtungsbereich nach der Fertigung des Einbauausschnittes frei zugänglich
sind. Sonst ist der Einbauausschnitt unbrauchbar.
3
Fertigen Sie den Einbauausschnitt gemäß den Abmessungen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Einsatzplanung
4.5 Einbauausschnitt
4.5.2
Einbautiefe des Geräts
Panel PC mit den
Bedieneinheiten
T
Tastenfront mit 12"-TFT
192 mm
Tastenfront mit 15"-TFT
211 mm
Touchfront mit 15"-TFT
209 mm
Touchfront mit 19"-TFT
217 mm
7
Hinweis
Zusätzliche Gerätetiefe mit optischem Laufwerk
Bei Verwendung eines Geräts mit optischem Laufwerk vergrößert sich die Einbautiefe um
21 mm.
SIMATIC Panel PC 877
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4-11
Einsatzplanung
4.6 EMV-Richtlinie
4.6
4.6
EMV-Richtlinie
Elektromagnetische Verträglichkeit
Das Gerät erfüllt die Anforderungen des EMV-Gesetzes der Bundesrepublik Deutschland
sowie die EMV-Richtlinie des europäischen Binnenmarktes.
Das Gerät ist als Einbaugerät konzipiert. Die Einhaltung der EMV-Norm EN 61000-4-2
(ESD) stellen Sie sicher, indem Sie das Gerät in geerdete Metallschränke (z.B. 8 MCSchränke, Siemens-Katalog NV21) einbauen.
Hinweis
Weitere Informationen zu den EMV-Anforderungen finden Sie in den Technischen Daten.
Gerät EMV-gerecht einbauen
Grundlagen für einen störungsfreien Betrieb:
• Steuerung EMV-gerecht aufbauen
• Störsichere Kabel einsetzen
Hinweis
Die Beschreibung "Richtlinien zum störsicheren Aufbau speicherprogrammierbarer
Steuerungen" mit der Beitrags-ID 1064706 und das Handbuch "PROFIBUS-Netze" mit
der Beitrags-ID 1971286, das auch für das Einbauen des Geräts gilt, finden Sie auf der
Documentation and Drivers CD.
4-12
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
5
Einbauen
5.1
5.1
Gerät mit Spannbügeln befestigen
Sie benötigen 6 Spannbügel, um ein Gerät mit 12"-/15"-Display zu montieren. Ein Gerät mit
19"-Display müssen sie mit 8 Spannbügeln montieren. Die passende Anzahl an
Spannbügeln ist im Lieferumfang Ihres Panel PC enthalten.
Notwendiges Werkzeug für die Spannbügelbefestigung: Außensechskantschlüssel 2,5 mm
Bild 5-1
Aufbau eines Spannbügels
Rackmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Spannbügeln
1
Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.
2
Setzen Sie das Gerät von vorn in das 19"-Rack ein.
3
Fixieren Sie die Bedieneinheit im Rack von hinten mit den Spannbügeln. Ziehen Sie dazu die
Gewindestifte mit einem Drehmoment von 0,4-0,5 Nm an.
Schwenkarmmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Spannbügeln
1
Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.
2
Setzen Sie das Gerät von vorn auf den Schwenkarm auf.
3
Fixieren Sie die Bedieneinheit auf den Schwenkarm von hinten mit den Spannbügeln. Ziehen Sie
dazu die Gewindestifte mit einem Drehmoment von 0,4-0,5 Nm an.
Schaltschrankmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Spannbügeln
1
Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.
2
Setzen Sie das Gerät von vorn in den Einbauausschnitt ein.
3
Fixieren Sie die Bedieneinheit im Einbauausschnitt von hinten mit den Spannbügeln, wie beim
Einbauausschnitt in den Abmessungen dargestellt. Ziehen Sie dazu die Gewindestifte mit einem
Drehmoment von 0,4-0,5 Nm an.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
5-1
Einbauen
5.1 Gerät mit Spannbügeln befestigen
Schutzart IP 65
Für den ordnungsgemäßen Einbau des Geräts ist der Errichter der Anlage verantwortlich.
Die Schutzart IP65 ist für die Frontseite des Geräts nur dann gewährleistet, wenn bei
korrekter Größe des Ausschnitts die umlaufende Dichtung richtig angebracht ist, die
Befestigung mit Spannbügeln vorgenommen wird und nachfolgende Hinweise beachtet
werden.
Achtung
Schaltschrankmontage: Materialstärke am Einbauausschnitt
Achten Sie darauf, dass die Materialstärke am Einbauausschnitt maximal 6 mm beträgt.
Beachten Sie die Angaben bei den Abmessungen im Kapitel "Einbauausschnitt anfertigen".
Die Schutzart wird nur dann gewährleistet, wenn Folgendes eingehalten wird:
1. Die Materialstärke am Einbauausschnitt beträgt mindestens 2 mm
2. Die Abweichung von der Ebenheit des Einbauausschnitts bei eingebautem Bediengerät
bezogen auf die Außenabmessungen des Bediengeräts ist ≤ 0,5 mm.
5-2
SIMATIC Panel PC 877
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Einbauen
5.2 Gerät mit Schrauben befestigen
5.2
5.2
Gerät mit Schrauben befestigen
Hinweis
Für die Schraubbefestigung der 19"-Front werden auf der Vorderseite Unterlegteile mit der
Bestellnummer 6AV7672-8KE00-0AA0 benötigt.
Bohrungen erstellen
Arbeitsschritte zum Erstellen der Bohrungen
1
Führen Sie in den 4 Senkungen der Bedieneinheit eine Durchgangsbohrung (Ø ca. 2,5 mm) von
der Rückseite aus durch
2
Bohren Sie diese Bohrungen mit einem Bohrer (Ø 5,5 mm für M5 / Ø 6,5 mm für M6) auf
3
Entgraten Sie die Bohrungen von der Frontseite der Bedieneinheit aus
Achtung
Beschädigungsgefahr
Achten Sie darauf, dass beim Bohren der Löcher keine Metallspäne in das Gerät gelangen.
Kleben Sie das Gerät mit Folie ab oder benutzen Sie beim Bohren eine Absaugung.
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5-3
Einbauen
5.2 Gerät mit Schrauben befestigen
Rackmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Schrauben
1
Fertigen Sie die Bohrungen am vorbereiteten Einbauausschnitt gemäß den Angaben zu L4 und
L5, wie bei den Abmessungen des Einbauausschnitts dargestellt, an.
2
Setzen Sie das Gerät von vorn in das 19"-Rack ein
3
Verschrauben Sie die Bedieneinheit mit geeigneten Schrauben und Muttern durch die
Bohrlöcher
Schwenkarmmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Schrauben
1
Fertigen Sie die Bohrungen am vorbereiteten Einbauausschnitt gemäß den Angaben zu L4 und
L5, wie bei den Abmessungen des Einbauausschnitts dargestellt, an.
2
Setzen Sie das Gerät von vorn auf den Schwenkarm auf
3
Verschrauben Sie die Bedieneinheit mit geeigneten Schrauben und Muttern durch die
Bohrlöcher
Schaltschrankmontage
Arbeitsschritte zur Befestigung des Geräts mit Schrauben
5-4
1
Fertigen Sie die Bohrungen am vorbereiteten Einbauausschnitt gemäß den Angaben zu L4 und
L5, wie bei den Abmessungen des Einbauausschnitts dargestellt, an.
2
Bohren Sie die entsprechenden Löcher an der Bedieneinheit am vorgesehenen Platz von hinten
vorsichtig heraus
3
Setzen Sie das Gerät von vorn in den Einbauausschnitt ein
4
Verschrauben Sie die Bedieneinheit mit geeigneten Schrauben und Muttern durch die
Bohrlöcher
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Einbauen
5.2 Gerät mit Schrauben befestigen
Schutzart IP 54
Die Schutzart IP 54 wird bei der Befestigung mit Schrauben zusammen mit der umlaufenden
Dichtung gewährleistet.
Vorsicht
Bei Befestigung auf Paneldichtung achten
Achten Sie bei der Befestigung darauf, dass die Paneldichtung nicht beschädigt wird.
Achtung
Schaltschrankmontage: Materialstärke am Einbauausschnitt
Achten Sie darauf, dass die Materialstärke am Einbauausschnitt maximal 6 mm beträgt.
Beachten Sie die Angaben bei den Abmessungen im Kapitel "Einbauausschnitt anfertigen".
Die Schutzart wird nur dann gewährleistet, wenn Folgendes eingehalten wird:
1. Die Materialstärke am Einbauausschnitt beträgt mindestens 2 mm
2. Die Abweichung von der Ebenheit des Einbauausschnitts bei eingebautem Bediengerät
bezogen auf die Außenabmessungen des Bediengeräts ist ≤ 0,5 mm.
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5-5
Einbauen
5.2 Gerät mit Schrauben befestigen
5-6
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6
Anschließen
6.1
6.1
Anschluss- und Bedienelemente
Anschluss- und Bedienelemente Rechnereinheit
Anschluss- und Bedienelemente linke Geräteseite
Pos
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Bezeichnung
Beschreibung
(1)
PCI / ISA
5 Steckplätze für PCI-/ISAErweiterungskarten
(2)
LPT 1
Parallele Schnittstelle
25-polige D-Sub-Buchse
(3)
DVI / VGA
DVI- / VGA-Buchse für CRT-/LCDMonitor mit DVI-Schnittstelle oder
VGA-Monitor über DVI-/VGA-Adapter
(4)
PS/2
Maus-Anschluss
(5)
Reset-Taster
-
(6)
PS/2
Tastatur-Anschluss
(7)
COM 2
Serielle Schnittstelle
9-poliger D-Sub-Stecker
(8)
USB
2 Anschlüsse USB 2.0 high current
(500 mA)
(9)
Ethernet
RJ45-Anschluss für 10/100 MBit/s
(10)
PROFIBUS /
MPI / DP
MPI-Schnittstelle (RS485
potenzialgetrennt)
9-poliger D-Sub-Stecker
(11)
COM 1
Serielle Schnittstelle
25-poliger D-Sub-Stecker
6-1
Anschließen
6.1 Anschluss- und Bedienelemente
Reset-Taster
Der Reset-Taster kann während des laufenden Betriebs folgende Funktion ausführen:
Hardware-Reset: Sofortiges Herunterfahren des Geräts ohne ordnungsgemäße Beendigung
des Betriebsystems
Mit dieser Funktion fahren Sie das Gerät herunter, wenn es nicht mehr reagiert. Dabei wird
ein Hardware-Reset ausgeführt. Drücken Sie dazu den Taster kurz mit einem spitzen
Gegenstand. Das Gerät bootet nach dem Hardware-Reset automatisch neu.
Vorsicht
Datenverlust
Ein Hardware-Reset kann Datenverlust zur Folge haben.
Anschluss- und Bedienelemente rechte Geräteseite
Pos
Bezeichnung
Beschreibung
(1)
AC 100/240 V
oder DC 24 V
Anschluss für AC- oder DCStromversorgung (abhängig
von der Liefervariante, die
Abbildung zeigt den ACNetzstecker)
Zur Verriegelung des
Anschlusssteckers liegt dem
Gerät ein entsprechender
Winkel bei.
(2)
Ein-/Aus-Schalter
-
(3)
Potenzialausgleich
Anschluss für niederohmige
Erdungsverbindung
Achtung
Ein-/Aus-Schalter
Mit dem Ein-/Aus-Schalter erfolgt keine Trennung vom Netz. Wenn der Schalter in
Stellung (0) steht, wird das Gerät immer noch mit Hilfsspannung versorgt.
6-2
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Anschließen
6.1 Anschluss- und Bedienelemente
Anschlusselemente Bedieneinheit
USB-Anschluss Bedieneinheit
Pos
Bezeichnung
Beschreibung
(1)
USB
1 Anschluss USB 2.0 high current (500 mA)
unter Dichtklappe (nicht in jeder Liefervariante
verfügbar).
Achtung
Gewährleistung der Schutzklasse IP 65
Wenn Sie die Dichtklappe über der USB-Schnittstelle lösen, um eine USB-Komponente
anzuschließen, ist die Schutzklasse IP 65 für das Gerät nicht mehr gewährleistet.
Hinweis
Verwendung von USB-Geräten
• Warten Sie zwischen dem Ziehen und erneutem Stecken von USB-Geräten mindestens
10 s. Dies gilt bei Bediengeräten mit Touchscreen-Fronten insbesondere auch für die
Touchbedienung.
• Beachten Sie bei handelsüblichen USB-Peripheriegeräten, dass deren EMVStörfestigkeit häufig nur für den Bürobereich ausgelegt ist. Für das Inbetriebnehmen und
für Servicezwecke reichen diese Geräte aus. Für den Industrieeinsatz sind jedoch nur
industrietaugliche Geräte zulässig.
• Die Peripheriegeräte sind Entwicklungen des jeweiligen Anbieters, der diese auch
vermarktet. Der jeweilige Produktlieferant bietet Support für die Peripheriegeräte.
Weiterhin gelten die Haftungsbedingungen des Herstellers.
SIMATIC Panel PC 877
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6-3
Anschließen
6.2 AC-Stromversorgung (AC 100 bis 240 V) anschließen
6.2
6.2
AC-Stromversorgung (AC 100 bis 240 V) anschließen
Allgemeine Anschlusshinweise
Um das Gerät sicher und entsprechend den Vorschriften zu betreiben, ist zu beachten:
Hinweis
Spannungsbereich
Die Stromversorgung ist für 100 V bis 240 V-Wechselstromnetze ausgelegt. Das Gerät stellt
sich automatisch auf die Spannung ein.
Achtung
Beschädigungsgefahr
Während Gewitter dürfen Netzleitungen und Datenübertragungsleitungen weder
angeschlossen noch gelöst werden.
Achtung
Stromversorgungsnetze
Das Gerät ist für den Betrieb an geerdeten Stromversorgungsnetzen vorgesehen (TN-Netze
nach VDE 0100 Teil 300 bzw. IEC 60364-3).
Der Betrieb über nicht geerdete oder über Impedanz geerdete Netze (IT-Netze) ist nicht
zulässig.
Achtung
Zulässige Netzspannung
Die örtliche Nennspannung muss innerhalb des Spannungsbereichs des Geräts liegen.
Achtung
Netztrennung
Der eingebaute Schalter trennt das Gerät nicht vom Netz. Zur vollständigen Netztrennung
muss der Netzstecker am Gerät gezogen werden. Der Netzstecker muss leicht zugänglich
sein.
Wenn dies, z. B. bei Schrankeinbau, nicht gewährleistet werden kann oder die
Netzsteckerarretierung verwendet wird, muss in die Zuleitung zu dem Gerät ein Netzschalter
eingebaut werden, der dann leicht zugänglich ist.
6-4
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Anschließen
6.2 AC-Stromversorgung (AC 100 bis 240 V) anschließen
Power Factor Correction
Die Stromversorgung enthält eine aktive PFC (Power Factor Correction)-Schaltung zur
Einhaltung der EMV-Richtlinie.
Unterbrechungsfreie AC-Stromversorgungen (USV) müssen beim Einsatz an SIMATIC PCs
mit aktiver PFC eine sinusförmige Ausgangsspannung im Normal- und Pufferbetrieb liefern.
Die Eigenschaften von USVs werden in den Normen EN 50091-3 bzw. IEC 62040-3
beschrieben und klassifiziert. Geräte mit sinusförmiger Ausgangsspannung im Normal- und
Batteriebetrieb sind mit der Klassifizierung „VFI-SS-....“ oder „VI-SS-....“ gekennzeichnet.
Achtung
Beschädigungsgefahr
Der Betrieb des Geräts an einer nicht-sinusförmigen Netzspannung kann zu einer
Beschädigung des Netzteils führen.
Länderspezifische Anschlusshinweise
USA und Kanada
Für den Betrieb in Kanada und den Vereinigten Staaten ist eine UL-gelistete Netzleitung zu
verwenden.
Länderspezifische Netzkabel sind als Zubehör erhältlich.
• 120 V Versorgungsspannung
Zu verwenden ist ein flexibles Kabel mit UL-Zulassung sowie den folgenden Merkmalen:
Ausführung SJT mit drei Leitern, mind. 18 AWG Leiterquerschnitt, max. 4,5 m Länge und
Parallel-Schutzkontaktstecker 15 A, mind. 125 V.
• 230 V Versorgungsspannung
Zu verwenden ist ein flexibles Kabel mit UL-Zulassung sowie den folgenden Merkmalen:
Ausführung SJT mit drei Leitern, mind. 18 AWG Leiterquerschnitt, max. 4,5 m Länge und
Tandem-Schutzkontaktstecker 15 A, mind. 250 V.
Außerhalb USA und Kanada
• Beachten Sie die länderspezifischen Versorgungsspannungen
Dieses Gerät ist mit einer sicherheitsgeprüften Netzleitung ausgerüstet und darf nur an
eine geerdete Schutzkontaktsteckdose angeschlossen werden. Wird dieses Kabel nicht
verwendet, ist ein flexibles Kabel mit den folgenden Merkmalen zu verwenden: mind. 18
AWG Leiterquerschnitt und Schutzkontaktstecker 15 A, 250 V. Der Kabelsatz muss den
Sicherheitsvorschriften des Landes entsprechen, in dem die Geräte installiert werden,
und die jeweils vorgeschriebenen Kennzeichnungen tragen.
Stromversorgung anschließen
Arbeitsschritte zum Anschließen des Geräts an die Stromversorgung AC 100/240 V
1
AC-Stromquelle abschalten
2
Stromversorgung über Stecker anschließen
Leistungsaufnahme
Die maximale Leistungsaufnahme AC beträgt 360 W.
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6-5
Anschließen
6.3 DC-Stromversorgung (DC 24 V) anschließen
6.3
6.3
DC-Stromversorgung (DC 24 V) anschließen
Allgemeine Anschlusshinweise
Um das Gerät sicher und entsprechend den Vorschriften zu betreiben, ist zu beachten:
Achtung
Stromversorgung
Das Gerät darf nur an DC 24 V-Stromversorgungsnetze oder DC 24 V Stromversorgungen
angeschlossen werden, die den Anforderungen einer sicheren Kleinspannung (SELV)
entsprechen.
Verwenden sie zum Anschluss an die Versorgungsspannung den mitgelieferten Stecker.
Achtung
Schutzleiter anschließen
An das Gerät muss ein Schutzleiter angeschlossen werden. Dessen Kabelquerschnitt muss
an den Kurzschlussstrom der DC 24 V-Stromquelle angepasst sein, so dass bei Kurzschluss
kein Schaden durch die Kabel entstehen kann. Es können Kabel bis zu einem Querschnitt
von 5 mm2 verwendet werden.
Stromversorgung anschließen
Arbeitsschritte zum Anschließen des Geräts an die Stromversorgung DC 24 V
1
Stellen Sie sicher, dass sich der EIN- /Aus-Schalter in der Stellung
"0" (AUS) befindet, damit beim Anschließen der
DC 24 V-Spannungsversorgung kein unbeabsichtigter Geräteanlauf
stattfindet
2
Schalten Sie die DC 24 V-Stromquelle ab
3
Schließen Sie die DC 24 V-Spannungsversorgung an die
Schraubklemmen an:
(1) DC +24 V
(2) DC 0 V
(3) Schutzleiter
Leistungsaufnahme
Die maximale Leistungsaufnahme DC beträgt 265 W.
6-6
SIMATIC Panel PC 877
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Anschließen
6.4 Potenzialausgleich anschließen
6.4
6.4
Potenzialausgleich anschließen
Eine niederohmige Erdungsverbindung verbessert die Ableitung von Störungen, die über
externe Stromversorgungskabel, Signalkabel oder Kabel zu Peripheriegeräten übertragen
werden.
Der Potenzialausgleichsanschluss des Geräts befindet sich auf der rechten Seite der
Rechnereinheit und ist mit folgendem Symbol gekennzeichnet:
Bild 6-1
Potenzialausgleich
Potenzialausgleich anschließen
Für den Potenzialausgleichsanschluss benötigen Sie einen Schraubendreher TORX T20.
Arbeitsschritte zum Anschließen des Potenzialausgleichs
(1)
Verbinden Sie den Potenzialausgleichsanschluss (Gewinde
M4) (1) am Gerät (große Oberfläche, großflächig kontaktiert)
mit dem zentralen Erdungspunkt des Schaltschranks.
Der Mindestquerschnitt darf 5 mm2 nicht unterschreiten.
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6-7
Anschließen
6.4 Potenzialausgleich anschließen
6-8
SIMATIC Panel PC 877
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Integration in ein Automatisierungssystem
7.1
7.1
7
Übersicht
Einleitung
Für die Integration in vorhandene oder geplante Systemumgebungen und Netzwerke stehen
nachfolgende Möglichkeiten zur Verfügung.
Ethernet
Die integrierte Ethernet-Schnittstelle verwenden Sie für die Kommunikation und zum
Datenaustausch zu Automatisierungsgeräten wie z.B. SIMATIC S7.
Sie benötigen dazu geeignete Software: STEP7, WinCC, WinCC flexible, WinAC, SIMATIC
NET.
PROFIBUS/MPI
Eine potenzialfreie Profibus-Schnittstelle verwenden Sie für den Anschluss dezentraler
Feldgeräte oder für die Kopplung an SIMATIC S7.
Sie benötigen dazu geeignete Software: STEP7, WinCC, WinCC flexible, WinAC, SIMATIC
NET.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie im Katalog und Online-Bestellsystem von Siemens A&D.
Internetadresse: https://mall.ad.siemens.com
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
7-1
Integration in ein Automatisierungssystem
7.2 Gerät im SIMATIC S7-Verbund
7.2
7.2.1
7.2
Gerät im SIMATIC S7-Verbund
MPI/PROFIBUS-DP-Netz
Über die MPI/DP-Schnittstelle schließen Sie das Gerät an ein SIMATIC S7Automatisierungssystem oder an ein PROFIBUS DP-Netz an. Dabei koppeln Sie bis zu 32
Geräte PC, PG oder AS zu einem Netzsegment. Über Repeater koppeln Sie mehrere
MPI/PROFIBUS DP-Netzsegmente. Das gesamte MPI/PROFIBUS DP-Netz besteht
maximal aus 127 Teilnehmern.
Über ein potenzialgetrenntes RS485-Interface, das Bestandteil der PC-Grundplatine ist,
koppeln Sie das Gerät physikalisch an das MPI/PROFIBUS DP-Netz. Das Potenzial wird
innerhalb des Sicherheit-Kleinspannungs-Stromkreises SELV getrennt.
Mit der 5 m langen MPI-Steckleitung zum Anschluss an SIMATIC S7-CPU sind nur
Übertragungsraten bis zu 187,5 KBit/s möglich. Bei Baudraten ab 1,5 MBit/s ist die
PROFIBUS-Steckleitung 12 MBit/s mit der Bestellnummer 6ES7901-4BD00-0XA0
notwendig. Im MPI-Netz PROFIBUS DP sind Datenübertragungsraten von 9,6 KBit/s bis
12 MBit/s möglich.
7-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Integration in ein Automatisierungssystem
7.2 Gerät im SIMATIC S7-Verbund
7.2.2
S7-Automatisierungssystem anschließen
Kopplung
Über die MPI/DP-Schnittstelle wird das Gerät folgendermaßen gekoppelt:
• Mit MPI-Netzen S7-200, S7-300 und S7-400
• PROFIBUS-DP-Netzen mit DP-Komponenten
Hardwarevoraussetzungen
Mit folgenden Komponenten bauen Sie z. B. eine Kopplung oder Vernetzung mit PROFIBUS
auf:
• Schnittstelle RS 485, MPI/DP-Schnittstelle, bereits im Gerät vorhanden
• PROFIBUS-Kabel
Hinweis
Weitere Informationen zu den SIMATIC Net PC-Cards finden Sie im SIMATIC NetKatalog IK PI.
Vorgehensweise
1. Trennen Sie das Gerät vom Netz.
Vorsicht
Gefahr der Gerätebeschädigung!
Bringen Sie die statische Ladung Ihres Körpers, des Geräts und der Steckleitungen auf
gleiches Potenzial. Berühren Sie dazu kurz das Blechgehäuse mit der Steckleitung in der
Hand.
2. Stecken Sie das PROFIBUS-Kabel in die MPI/DP-Buchse.
3. Verbinden Sie das Gerät wieder mit dem Netz.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
7-3
Integration in ein Automatisierungssystem
7.3 Vernetzen über Industrial Ethernet
7.3
7.3
Vernetzen über Industrial Ethernet
Über Industrial Ethernet vernetzen Sie das Gerät und weitere Rechner. Die Onboard LANSchnittstelle ist eine Twisted Pair TP-Schnittstelle mit einer Datenübertragungsrate von
10/100 MBit/s.
Die Schnittstelle ist Plug and Play-fähig und wird in Windows automatisch erkannt. Die
Protokolle stellen Sie in der Systemsteuerung von Windows ein.
Achtung
Zum Betrieb mit 100 MBit/s ist ein Ethernet-Kabel der Klasse 5, CAT 5 erforderlich.
7-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.1
8.1
8
Übersicht
Checkliste
Bevor Sie das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen, gehen Sie die folgende Checkliste
durch:
• Haben Sie die zulässigen Umgebungsbedingungen und Umweltbedingungen für das
Gerät berücksichtigt, wie in den Technischen Daten beschrieben?
• Haben Sie sich informiert, wie Sie den Potenzialausgleich anschließen?
• Haben Sie sich informiert, wie Sie die Stromversorgung anschließen?
• Lesen Sie diese Informationen in der Betriebsanleitung jeweils im Kapitel "Anschließen"
nach. Beachten Sie alle Hinweise.
Vorsicht
Betauung
Achten Sie beim Transport bei niedrigen Temperaturen darauf, dass sich keine
Feuchtigkeit am oder im Gerät niederschlägt. Dasselbe gilt, wenn das Gerät extremen
Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Schalten Sie das Gerät erst nach einer
Wartezeit von 12 Stunden ein.
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, gleichen Sie das Gerät langsam der
Raumtemperatur an. Setzen Sie dabei das Gerät nicht einer direkten Wärmestrahlung
z.B. von einem Heizgerät aus.
Voraussetzung
• Der Potenzialausgleich ist angeschlossen.
• Die Verbindungskabel sind korrekt gesteckt.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-1
Inbetriebnehmen
8.2 Gerät einschalten
8.2
8.2
Gerät einschalten
Vorgehensweise
1. Stecken Sie den Netzstecker des mitgelieferten Stromversorgungskabels in den AC/DCStromversorgungsanschluss der Rechnereinheit.
2. Verriegeln Sie den Netzstecker.
3. Schließen Sie das Stromversorgungskabel der Rechnereinheit an eine Steckdose mit
geerdetem Schutzleiter an.
4. Schalten Sie die Rechnereinheit am Netzschalter ein.
Die LED "POWER" leuchtet. Das Gerät ist in Betrieb und bootet.
Selbsttest
Nach dem Anschluss an das Netz testet sich das Gerät selbst. Während des Selbsttests
erscheint kurzzeitig die Meldung "Press <F2> to enter SETUP".
Wenn der Selbsttest abgeschlossen ist, wird das Betriebssystem geladen.
8-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.3 Microsoft Windows-Betriebssystem einstellen
8.3
8.3
Microsoft Windows-Betriebssystem einstellen
Einleitung
Unmittelbar nach dem Start des Geräts wird der Setup-Assistent gestartet, über den Sie
Parameter des Betriebssystems einstellen.
Hinweis
Die Dialoge des Setup-Assistenten weichen bei den Betriebssystemen Windows 2000
Professional und Windows XP Professional an einigen Stellen geringfügig voneinander ab.
Um zum nächsten Dialog zu wechseln, klicken Sie auf die Schaltfläche ">>". Um die
Eingabe in einem vorhergehenden Dialog zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche "<<".
Vorgehensweise
1. Akzeptieren Sie den Lizenzvertrag von Microsoft.
2. Lassen Sie die regionalen Voreinstellungen des Betriebssystems unverändert. Nehmen
Sie erst nach der Inbetriebnahme bei Bedarf die regionalen Einstellungen des
Betriebssystems vor.
3. Geben Sie den Firmennamen und Benutzernamen ein.
4. Nur wenn bei Anschluss des Geräts an ein Netzwerk dieser PC-Name schon vergeben
wurde: Geben Sie zur Identifizierung einen neuen PC-Namen ein.
Das Betriebssystem wird automatisch neu gestartet.
Die Systemeinstellungen werden aktualisiert. Der Desktop wird eingerichtet. Das Einstellen
des Betriebssystems ist abgeschlossen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-3
Inbetriebnehmen
8.4 Treiber und Applikationen einstellen
8.4
8.4
Treiber und Applikationen einstellen
Einleitung
Nach dem Neustart des Geräts erscheinen verschiedene Dialoge auf dem Bildschirm, mit
denen Sie die Treiber und Applikationen einstellen.
Zusätzliche Hardware- und Software-Komponenten
Sie können zusätzliche Hardware- und Software-Komponenten installieren und
parametrieren. Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Hardware- und
Software-Dokumentation.
Hinweis
Das Verzeichnis "c:\i386" enthält Windows-spezifische Komponenten zur Nachinstallation.
Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Dialog "Panel Wizard" auf die Schaltfläche mit dem Paneltyp, der Ihrem
Gerät entspricht.
Bild 8-1
Panel Wizard, Auswahl Paneltyp
Bei der Auswahl Touch Panel gehen Sie weiter nach Abschnitt Touchscreen einstellen
vor. Um den Key Panel auszuwählen, verfahren Sie wie im Abschnitt Tastenfront
einstellen beschrieben.
8-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.4 Treiber und Applikationen einstellen
Touchscreen einstellen
Dieser Abschnitt gilt nur für Bedieneinheiten mit Touchscreen-Fronten.
2. Klicken Sie im nachfolgenden Dialog auf die Schaltfläche mit der Bildschirmgröße, die
Ihrem Gerät entspricht. Sie finden Angaben über die Bildschirmgröße auf dem
Typenschild der Bedieneinheit. Die Bildschirmauflösung des Geräts wird entsprechend
angepasst.
Bild 8-2
Touchscreen-Front, Auswahl Bildschirmgröße
SIMATIC Panel PC 877
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8-5
Inbetriebnehmen
8.4 Treiber und Applikationen einstellen
3. Um den Panel Wizard zu beenden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Finish".
Hinweis
Bildschirmtastatur
Das Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert. Dann erscheint bei jedem WINDOWSStart eine Bildschirmtastatur, über die Sie z. B. das Administrator-Kennwort eingeben.
Eine externe Tastatur ist dann nicht erforderlich.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, erscheint die Bildschirmtastatur nicht. Sie
wird jedoch installiert.
Bild 8-3
Touchscreen-Front, Panel Wizard beenden
4. Eine neue Hardware, der Touchcontroller, wird gefunden. Um die Touch-Kalibrierung zu
starten, müssen Sie auf die Schaltfläche "OK" klicken. Führen Sie die folgenden Schritte
sorgfältig durch.
Bild 8-4
Touchscreen-Kalibrierung starten
5. Berühren Sie kurz den Touchscreen an jedem Fadenkreuz.
Gehen Sie weiter ab Punkt 7. vor.
8-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.4 Treiber und Applikationen einstellen
Tastenfront einstellen
Dieser Abschnitt gilt nur für Bedieneinheiten mit Tastenfronten.
6. Um den Panel Wizard zu beenden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Finish".
Bild 8-5
Tastaturfront, Panel Wizard beenden
7. Beenden Sie die Sitzung des Betriebssystems und starten Sie das Gerät neu. Sonst
werden die "Security features" von "KeyTools" nicht aktiviert.
Warnung
Verwenden Sie "KeyTools", wie im Kapitel "Betreiben und Parametrieren", Abschnitt
"Zusätzliche Treiber und Applikationen/KeyTools (nur bei Gerät mit Tastenfront)"
beschrieben.
Gilt nach Deaktivierung der "Security features" von "KeyTools":
Bei Benutzung der zusätzlichen Funktionstasten und Softkeys F13 bis S16 oder bei der
Nutzung eigener Tastencodetabellen kann es zu schwerwiegenden Fehlfunktionen der
Anwendersoftware kommen, da die hinter den Funktionstasten hinterlegten Tastencodes
auch durch das Betätigen anderer als der projektierten Tasten ausgelöst werden können.
Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung von "KeyTools" auf der
mitgelieferten Documentation and Drivers CD.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-7
Inbetriebnehmen
8.4 Treiber und Applikationen einstellen
8. Werksseitig ist kein Administrator-Kennwort vergeben. Wenn daher bei einem weiteren
Neustart der Logon-Dialog erscheint, lassen Sie das Feld leer und beenden Sie den
Dialog über die Schaltfläche "OK".
Achtung
Vergeben Sie zur Sicherheit anschließend ein Administrator-Kennwort.
Das Einstellen der Treiber und Applikationen ist abgeschlossen. Weitere Informationen
finden Sie im Kapitel "Betreiben und Parametrieren", Abschnitt "Zusätzliche Treiber und
Applikationen".
Achtung
Informieren Sie sich nach dem Inbetriebnehmen Ihres Geräts über die Besonderheiten des
Betriebssystems im Kapitel "Inbetriebnehmen", Abschnitt "Microsoft WindowsBetriebssysteme". Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Instandhalten und Warten",
Abschnitt "Software installieren".
8-8
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.5 BIOS-Einstellungen
8.5
8.5
BIOS-Einstellungen
Vor dem Start von Windows ist eine USB-Tastatur nicht in vollem Umfang verfügbar. Keine
Einschränkung gibt es für die Bearbeitung des BIOS mit einer USB-Tastatur. Um jedoch
noch vor dem Start von Windows das Bootmenü auszuwählen, schließen Sie eine externe
PS/2-Tastatur an.
Vorsicht
Aktivieren Sie "USB legacy Keyboard/Mouse" nur, wenn eine USB-Tastatur oder USB-Maus
angeschlossen ist. Voraussetzung für die Aktivierung ist, dass im BIOS "USB BOOT"
<enable> gewählt wurde.
Hinweis
Um das BIOS an einem Bediengerät mit Touchscreen-Front zu bearbeiten, schließen Sie
eine USB-Tastatur oder externe PS/2-Tastatur an.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-9
Inbetriebnehmen
8.6 Microsoft Windows-Betriebssysteme
8.6
8.6.1
8.6
Microsoft Windows-Betriebssysteme
Freigaben
Das Gerät ist für folgende Betriebssysteme freigegeben:
Freigaben
• Windows 2000 Professional Multi-Language ab SP4, deutsch, englisch, französisch,
italienisch, spanisch, japanisch, koreanisch, chinesisch simplified und chinesisch
traditional
• Windows XP Professional Multi-Language, deutsch, englisch, französisch, italienisch,
spanisch, japanisch, koreanisch, chinesisch simplified und chinesisch traditional.
Windows XP Professional ist nur ab dem Service Pack 2 freigegeben.
Die Windows-Funktionen "Ruhezustand" und "Standby-Modus" beim Herunterfahren des
Betriebssystems sowie die Fast User-Umschaltung bei Windows XP Professional ist im
Auslieferungszustand deaktiviert.
8-10
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.6 Microsoft Windows-Betriebssysteme
8.6.2
Windows 2000 Professional
Einschränkungen
Achtung
Wenn Sie gleichzeitig eine externe PS/2-Tastatur und eine USB-Tastatur anschließen,
werden unter Umständen die Tastatur-LEDs in der externen Tastatur nicht richtig
aktualisiert.
Service Pack
Installieren Sie nach der Neuinstallation von Windows 2000 Professional mindestens das
Service Pack 4. Das Service Pack 4 ist im Lieferumfang enthalten.
Hinweis
Wenn Sie SIMATIC WinCC oder SIMATIC WinCC flexible einsetzen, beachten Sie die
Betriebssystem-Freigaben. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von
SIMATIC WinCC und SIMATIC WinCC flexible.
Auto-Logon
Beim Auto-Logon wird ein vorher festgelegter Benutzer mit einem festgelegten Kennwort
automatisch angemeldet. Beim Start des Betriebssystems erscheint kein Anmelde-Dialog.
Weitere Informationen finden Sie in der Windows-Hilfe.
Aufruf
Startmenü "Start", Befehl "Einstellungen > Systemsteuerung > Automatic Updates"
Deaktivieren Sie im Dialog "Automatic Updates" "Keep my computer up to date. With this
setting enabled, …".
Updates werden dann nicht automatisch über das Internet auf dem Gerät installiert.
Achtung
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktiviert lassen, werden auf dem Gerät über das Internet
automatisch Updates installiert, für die keine Freigaben seitens der Siemens AG vorliegen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-11
Inbetriebnehmen
8.6 Microsoft Windows-Betriebssysteme
8.6.3
Windows XP Professional
Einschränkungen
Hinweis
Wenn Sie gleichzeitig eine externe PS/2-Tastatur und eine USB-Tastatur anschließen,
werden unter Umständen die Tastatur-LEDs in der externen Tastatur nicht richtig
aktualisiert.
Service Pack
Installieren Sie nach der Neuinstallation von Windows XP Professional mindestens das
Service Pack 2. Das Service Pack 2 ist im Lieferumfang enthalten.
Hinweis
Wenn Sie SIMATIC WinCC oder SIMATIC WinCC flexible einsetzen, beachten Sie die
Betriebssystem-Freigaben. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von
SIMATIC WinCC und SIMATIC WinCC flexible.
Auto-Logon
Beim Auto-Logon wird ein vorher festgelegter Benutzer mit einem festgelegten Kennwort
automatisch angemeldet. Beim Start des Betriebssystems erscheint kein Anmelde-Dialog.
Weitere Informationen finden Sie in der Windows-Hilfe.
Aufruf
Startmenü "Start", Befehl "Einstellungen > Systemsteuerung > Automatic Updates"
Deaktivieren Sie im Dialog "Automatic Updates" "Keep my computer up to date. With this
setting enabled, …".
Updates werden dann nicht automatisch über das Internet auf dem Gerät installiert.
Achtung
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktiviert lassen, werden auf dem Gerät über das Internet
automatisch Updates installiert, für die keine Freigaben seitens der Siemens AG vorliegen.
8-12
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Inbetriebnehmen
8.7 USB
8.7
8.7
USB
Einleitung
Über die USB-Schnittstelle nutzen Sie marktübliche USB-Peripheriegeräte flexibel und
einfach. Sie schließen z. B. eine externe, USB-fähige Tastatur und eine USB-fähige Maus
an. Wenn die USB-Tastatur ihrerseits eine herausgeführte USB-Schnittstelle besitzt, einen
sogenannter USB-Hub, schließen Sie daran weitere USB-Peripheriegeräte, z. B. eine USBMaus, an.
USB-Schnittstelle
Folgende USB-Peripheriegeräte werden unterschieden:
• Kleinleistungsgeräte, Low Power: maximal 100 mA Stromaufnahme z. B. Maus und
Tastatur
• Hochleistungsgeräte, High Power: maximal 500 mA Stromaufnahme z. B. Festplatte und
Diskettenlaufwerk
Hinweis
Für die USB-Schnittstellen an der Rechnereinheit gelten die allgemeinen USBSpezifikationen.
Die USB-Schnittstelle an der Bedienfront ist für maximal einen weiteren USB-Hub
freigegeben.
Verwendung von USB-Peripheriegeräten
Achtung
Wenn Sie ein USB-Gerät zum ersten Mal installieren, achten Sie darauf, dass der
erforderliche Gerätetreiber verfügbar ist.
Melden Sie ein intelligentes USB-Gerät vor dem Ziehen des Geräts beim Betriebssystem
über den Dialog "Hardware entfernen oder auswerfen" ab. Weitere Informationen finden Sie
in der Dokumentation des Betriebssystems.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
8-13
Inbetriebnehmen
8.7 USB
8-14
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.1
9.1.1
9.1
9
Normalbetrieb
Gerät einschalten
Voraussetzung
• Die Peripheriegeräte sind angeschlossen.
Vorsicht
Zur Einhaltung der EMV-Richtlinie des Gerätes mit Peripherie vergewissern Sie sich,
dass der Hersteller oder Lieferant der verwendeten Komponenten die Einhaltung der
Vorschriften zusichert. Schließen Sie die Peripheriegeräte über geschirmte Kabel mit
Metallsteckern an, wobei sowohl der Schirm flächig mit dem Metallstecker als auch der
Stecker fest mit dem Gerätegehäuse verbunden wird.
• Das Betriebssystem und die Servicepacks sind auf der Festplatte des Geräts installiert
und eingestellt. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Inbetriebnehmen".
• Die vorinstallierten Treiber und Applikationen sind passend eingestellt. Weitere
Informationen finden Sie im Kapitel "Betreiben und Parametrieren", Abschnitt
"Zusätzliche Treiber und Applikationen".
• Die zulässigen Umgebungsbedingungen und Umweltbedingungen entsprechend den
Technischen Daten für das Gerät und die angeschlossenen Peripheriegeräte sind
eingehalten.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-1
Betreiben und Parametrieren
9.1 Normalbetrieb
Vorgehensweise
Warnung
Gefahr von Fehlbedienungen!
Bei externen Eingabegeräten oder Kombinationen von externen Eingabegeräten und
Bedieneinheiten mit Tastenfronten gilt: Durch mehrdeutige Tastencodes sind
schwerwiegende Fehlfunktionen des Anwenderprogramms nicht auszuschließen.
Aktivieren Sie immer die "Security features" von "KeyTools". Beachten Sie die
entsprechenden Sicherheitshinweise im Kapitel "Betreiben und Parametrieren, Abschnitt
"Zusätzliche Treiber und Applikationen".
Vorsicht
Bei vorhandener Betauung darf das Gerät nicht eingeschaltet werden. Schalten Sie es erst
dann ein, wenn es mindestens 12 Stunden zur Temperaturangleichung in einem (beheizten)
Raum gelagert war.
1. Schließen Sie das AC-Gerät mit einem für den Einsatzfall geeigneten Kabel an eine
Steckdose mit Schutzleiter an. Das DC-Gerät verbinden Sie unter Verwendung des
mitgelieferten Spezialsteckers mit Ihrer DC 24 V-Versorgungsspannung.
2. Schalten Sie das Gerät am Netzschalter ein.
Die LED "POWER" leuchtet. Das Gerät ist jetzt in Betrieb und bootet.
Vorsicht
Gefahr von Datenverlust!
Schalten Sie die Stromversorgung nicht ab, während das Gerät in Betrieb ist. Trennen
Sie die Stromversorgung erst, wenn das Gerät ordnungsgemäß heruntergefahren ist.
Nach dem Einschalten der Stromversorgung testet sich das Gerät selbst. Während des
Selbsttests erscheint kurzzeitig die Meldung "Press <F2> to enter SETUP".
Wenn der Selbsttest abgeschlossen ist, wird das Betriebssystem geladen und der
Desktop wird angezeigt.
Der Bootvorgang ist erfolgreich abgeschlossen.
9-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.1 Normalbetrieb
9.1.2
Anmelden am Betriebssystem über die Bildschirmtastatur (Onscreen keyboard
OSK)
Wenn Sie ein Administrator-Kennwort vergeben haben, erscheint jetzt der Logon-Dialog.
Hinweis
Bei Geräten mit Touchscreen-Fronten erscheint zusätzlich eine Bildschirmtastatur. Bei der
Bildschirmtastatur geben Sie direkt am Touchscreen oder mit der Maus das AdministratorKennwort ein. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Hilfe zur Bildschirmtastatur.
SIMATIC Panel PC 877
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9-3
Betreiben und Parametrieren
9.1 Normalbetrieb
9.1.3
Gerät ausschalten
Einleitung
Um das Gerät auszuschalten, fahren Sie es herunter und trennen das Gerät vom Netz bzw.
von der DC-Spannungsversorgung.
Vorgehensweise
1. Beenden Sie ordnungsgemäß die Sitzung des Betriebssystems des Geräts.
Vorsicht
Warten Sie bei den Betriebssystemen Windows 2000 Professional und Windows XP
Professional, bis das Display dunkel geschaltet wird.
2. Schalten Sie das Gerät am Ein- /Aus-Schalter aus.
3. Schalten Sie das Netz am Netztrennschalter aus und ziehen Sie zur vollständigen
Netztrennung den Netzstecker aus dem Gerät.
Warnung
Um das Gerät stromlos zu schalten, ziehen Sie immer den Netzstecker.
Beachten Sie beim Direkttastenmodul, dass die als Direkttasten projektierten Tasten der
Folientastatur solange bedienbar bleiben, bis das komplette Gerät spannungsfrei
geschaltet ist.
9-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2
9.2.1
9.2
Zusätzliche Treiber und Applikationen
Übersicht
Die benötigten Treiber und Applikationen sind auf der mitgelieferten Documentation and
Drivers CD enthalten.
Hinweis
Die mitgelieferten Treiber und Applikationen sind systemgetestet und für das vorliegende
Gerät freigegeben. Für andere Software wird keine Gewährleistung übernommen.
Informationen zu den Schaltflächen eines Dialogs erhalten Sie über die Schaltfläche "Hilfe".
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-5
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.2
Touchscreen kalibrieren, UPDD
Aufruf
• Startmenü "Start", Befehl "Programme > UPDD > Einstellungen"
Funktion
Kalibriert den Touchscreen nach.
Wenn der Touchscreen beim Berühren nicht wie erwartet reagiert, wiederholen Sie die
Kalibrierung. Dazu aktivieren Sie zuerst die 25-Punkt-Kalibrierung und kalibrieren dann den
Touchscreen.
Bild 9-1
25-Punkt-Kalibrierung
Hinweis
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie die Schaltfläche "Help" betätigen.
9-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
Warnung
Fehlbedienung
Wenn Sie den Touchscreen berühren, während der Bildschirmschoner aktiv ist, führt die
SIMATIC Prozessvisualisierungs-Software, z.B. WinCC, die zufällig dahinter liegende
Funktion aus.
Vorsicht
Berühren Sie immer nur einen Punkt des Touchscreens und nicht mehrere Punkte
gleichzeitig. Sonst lösen Sie unbeabsichtigte Aktionen aus.
Berühren Sie in folgenden Fällen nicht den Bildschirm:
—Während das Gerät bootet, bis der Bootvorgang abgeschlossen ist
—Beim Einstecken oder Ausstecken von USB-Komponenten
—Während des Ablaufs von Scandisk
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-7
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.3
Touchfunktionalität aktivieren/deaktivieren
In der nachfolgenden Tabelle ist die Vorgehensweise beschrieben, wie Sie die
Touchfunktionalität mit der Software "UPDD" deaktivieren und wieder aktivieren können.
Nr.
Vorgehensweise
1
Öffnen Sie im Windows Betriebssystem das Menü der Systemsteuerung
2
Öffnen Sie in der Systemsteuerung die Eigenschaften der Applikation "Pointer Device", um in den Dialog "Pointer
Device Properties" zu gelangen
3
Im Dialog "Pointer Device Properties"
erscheint im Register "Devices" die
Liste der Geräte (auch DCUs
genannt). Markieren Sie wie im Bild
das entsprechende Gerät 02 bzw. den
aktiven Touchcontroller des Systems
und wechseln Sie in das Register
"Advanced".
4
Deaktivieren Sie im Register
"Advanced" die Option "Enabled" und
übernehmen Sie die Einstellungen
durch Klicken auf die Schaltfläche
"Apply". Der Touchscreen ist nun
deaktiviert.
9-8
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
Nr.
Vorgehensweise
5
Um die Touchfunktionalität wieder in
Betrieb zu nehmen, müssen Sie im
Register "Devices" den
entsprechenden Touchcontroller
markieren und die Option "Show
inactive PnP devices" aktivieren.
Wechseln Sie anschließend wieder in
das Register "Advanced".
6
Aktivieren Sie im Register "Advanced"
wieder die Option "Enabled" und
klicken Sie anschließend auf die
Schaltfläche "Apply", um die
Einstellungen zu übernehmen. Die
Touchfunktionalität ist nun wieder
aktiviert.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-9
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.4
Windows Security Center (nur Windows XP Professional)
Aufruf
• Startmenü "Start", Befehl "Settings > Control Panel > Security Center"
Funktion
Das Windows Security Center hat folgende Funktionen mit den entsprechenden
Voreinstellungen:
Funktion
Voreinstellung
Firewall
on
Automatic Updates
off
Virus-Protection
off
Alarmmeldungen
on
Die Voreinstellungen können aktiviert und deaktiviert werden.
Bild 9-2
9-10
Windows Security Center
SIMATIC Panel PC 877
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Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
Alarmmeldungen
Um die Sicherheits-Alarmmeldungen beim Einschalten des Geräts auszuschalten, klicken
Sie auf "Change the way Security Center alerts me". Der Dialog "Alert Settings" erscheint.
Deaktivieren Sie die gewünschten Alarmmeldungen.
Bild 9-3
Dialog "Alert Settings"
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-11
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.5
KeyTools (nur bei Geräten mit Tastenfront)
SIMATIC KeyTools ist eine Auswahl von Applikationen für Ihren Panel PC. Mit diesen
Applikationen können Sie Tastencodes anpassen, die von der Tastenfront der Bedieneinheit
gesendet werden. SIMATIC KeyTools besteht aus folgenden Applikationen:
• Keycode table: Tastencodetabellen laden und editieren
• WinCC hotkey function: WinCC hotkey-Funktionen aktivieren und deaktivieren
• Security features: Sperre, die verhindert, dass zwei Funktionstasten gleichzeitig
ausgelöst werden. Dadurch werden Fehlbedienungen und undefinierte Zustände des
Anwenderprogramms vermieden.
Hinweis
Eine ausführliche Beschreibung der SIMATIC KeyTools finden Sie im Help-Menü und der
Applikationsbeschreibung auf der Documentation and Drivers CD.
KeyTools aufrufen
1. Rufen Sie die Keytools über Startmenü "Start", Befehl "Settings > Control Panel >
SIMATIC KeyTools" auf.
2. Wählen Sie die gewünschte Applikation aus und folgen Sie den Bildschirmanweisungen.
Hinweis
Siehe auch Kapitel Direkttastenmodul nutzen, Software-Steuerung.
Achtung
Fehlfunktionen der Anwendersoftware
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen immer die Security features. Sollten Sie diese
dennoch deaktivieren, dann kann es bei der Benutzung der zusätzlichen Funktionstasten
und Softkeys F11 bis F20 und S1 bis S16 oder bei der Nutzung eigener Tastencodetabellen
zu schwer wiegenden Fehlfunktionen der Anwendersoftware kommen.
9-12
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.6
Bildschirmtastatur (nur bei Gerät mit Touchfront)
Sie können das Gerät über eine virtuelle Bildschirmtastatur bedienen. Über diese geben Sie
direkt am Touchscreen oder mit Hilfe einer extern angeschlossenen Maus die Zeichen ein.
TouchInput aufrufen
Rufen Sie die Applikation "TouchInput" auf dem Desktop auf. Die Bildschirmtastatur
erscheint.
(1)
Key zur Auswahl des länderspezifischen Tastaturlayouts: deutsch, englisch,
italienisch, spanisch, französisch.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-13
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.7
Setbrightness
Aufruf
Symbol "Setbrightness" auf dem Desktop.
Funktion
Mit "Setbrightness" stellen Sie die Intensität der Hintergrundbeleuchtung ein.
Bild 9-4
9-14
Setbrightness
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.8
CheckLanguageID
Gültigkeitsbereich
Das Folgende gilt nur für Windows 2000 Professional Multi-Language und Windows XP
Professional Multi-Language.
Aufruf
c:\drivers\checklang\checklangid.exe oder Nachinstallation von der Documentation and
Drivers CD.
Funktion
"CheckLanguageID" zeigt die aktuell eingestellten Sprachen an.
Bild 9-5
CheckLanguageID
• SystemDefaultLangID: Systemsprache
• UserDefaultLangID: Gebietsschema
• UserDefaultUILangID: Oberflächensprache
Achtung
Achten Sie darauf, dass alle drei angezeigten Sprachen der gleichen ID zugeordnet sind.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-15
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.9
Multilinguale Einstellungen beim Betriebssystem
Bei den Windows Betriebssystemen MultiLanguage MUI wird die Sprache der
Benutzeroberfläche den Einstellungen der einzelnen Benutzer entsprechend angepasst.
Jedoch sind einige Elemente nicht lokalisiert und bleiben in der Ausgangssprache des
Systems, in Englisch.
Installieren Sie daher immer nur englische Service Packs. Weitere Informationen zur
Oberflächensprache, zum Gebietsschema und Eingabegebietsschema finden Sie im Internet
unter http://www.microsoft.com.
Einrichten der Sprachauswahl für Windows 2000 Professional
Die Multilanguage User Interface (MUI) erlaubt es Ihnen, die Windows 2000 Professional
Menüs und Dialoge auf eine andere Sprache umzustellen.
Das Einstellen der gewünschten Sprache für die Windows 2000 Professional Menüs und
Dialoge und für das Tastaturlayout erfolgt über die Systemsteuerung mit dem Dialog
Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Ländereinstellungen > Registerkarte Allgemein, Feld Menüs und Dialoge und
Feld Spracheinstellungen für das System und in der Registerkarte Eingabe, Feld Tastaturlayout.
Bei den Ländereinstellungen ist neben der Sprache für Menüs und Dialoge auch der
Standard für das Gebietschema mit Standard festlegen (Set default...) einzustellen.
Im Lieferzustand ist auf Ihrem Gerät Windows 2000 Professional mit englischen Menüs und
Dialogen und einem US Tastaturlayout eingerichtet. Die Umstellung auf eine andere
Sprache und ein anderes Tastaturlayout erfolgt über die Systemsteuerung mit dem Dialog
Achtung
Wenn Sie ein anderes Tastatur-Layout als "Englisch/USA international" verwenden, dann
stimmen die internen Tastaturcodes nicht mehr.
Start > Settings > Control Panel > Regional Options > Registerkarte General, Feld Menus and
dialogs und Feld Language settings for the system und in der Registerkarte Input Locales, Feld Input
language.
9-16
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
Einrichten der Sprachauswahl für Windows XP Professional
Die Multilanguage User Interface (MUI) erlaubt es Ihnen, die Windows XP Professional
Menüs und Dialoge auf eine andere Sprache umzustellen.
Im Lieferzustand ist auf Ihrem Gerät Windows XP Professional MUI mit englischen Menüs
und Dialogen und einem US Tastaturlayout eingerichtet. Die Umstellung erfolgt über die
Systemsteuerung mit dem Dialog
Achtung
Wenn Sie ein anderes Tastatur-Layout als "Englisch/USA international" verwenden, dann
stimmen die internen Tastaturcodes nicht mehr.
Start > Control Panel > Date, Time, Language, and Regional Options > Add other languages
Registerkarte > Languages,Feld Language used in menus and dialogs.
Bei Date, Time, Language, and Regional Options ist neben der Sprache für Menüs und
Dialoge unter Advanced der Standard für non-Unicodeprograms einzustellen
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-17
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.10
DVD-ROM/CD-RW
Das DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk ist optional eingebaut. Das Laufwerk unterstützt folgende
Aufzeichnungsverfahren: Disc at once,Track at once, Session at once, Packet writing, wobei
aus Kompatibilitätsgründen zu anderen optischen Laufwerken die Verwendung Disc at once
und Track at once empfohlen wird. Es können sowohl DVD-ROM, CD-ROM, CD-R als auch
Video CDs gelesen werden.
Brenner- / DVD-Player-Software
Zur Nutzung der vollen Funktionalität des DVD-ROM/CD-RW-Laufwerks ist Zusatzsoftware
(Brenner- bzw. DVD-Player-Software) notwendig. Sie befindet sich im Lieferumfang des
Gerätes auf CD. Zur Installation der Software legen Sie die CD in das Laufwerk ein und
folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Hinweise zum Brennen von CD-R /CD-RW
Vorsicht
Gefahr von Datenfehlern beim Brennen von CD-R bzw. CD-RW!
Der Brennerbetrieb ist nur in ungestörter Umgebung zulässig, d.h. eine Schock- bzw.
Vibrationsbelastung ist nicht zulässig. Die Qualität der Rohlinge schwankt erheblich, daher
können Datenfehler beim Beschreiben nicht ausgeschlossen werden, auch wenn zunächst
keine Fehlermeldung auftritt. Korrekt geschriebene Daten sind nur bei einem zusätzlichen
Vergleich gewährleistet. Zur Sicherheit sollte nach jedem Schreiben ein Datenvergleich
erfolgen. Bei einer Imagesicherung sollten die Daten auf eine Festplatte zurückgespielt
werden und anschließend davon gebootet werden.
9-18
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9.2.11
USB-Keyboardcontroller
Der USB-Keyboardcontroller unterstützt folgende Zusatzfunktionen für Tastengeräte:
• Tastaturprogrammierung mit der Applikation "Key Tools"
• Helligkeitssteuerung der Hintergrundbeleuchtung mit der Applikation "SetBrightness"
• Ansteuerung der Tasten-LEDs
Die Nutzung dieser Funktion setzt die Installation des USB-Keyboardcontrollers voraus.
Details zur Installation sind der Beschreibung auf der Documentation and Drivers CD zu
entnehmen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
9-19
Betreiben und Parametrieren
9.2 Zusätzliche Treiber und Applikationen
9-20
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10
Bedienen
10.1
10.1
Betriebsanzeigen
Die beiden LEDs links oben auf der Bedienfront informieren über den Betriebszustand:
• LED "POWER" grün: Spannung liegt an
• LED "TEMP" orange: Temperaturschwelle ist überschritten; Der maximale Wert ist
voreingestellt und kann nicht verändert werden.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Funktionen".
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Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
10-1
Bedienen
10.2 Allgemeine Bedienelemente
10.2
10.2
Allgemeine Bedienelemente
Ein-/Ausschalter
Ein-/Aus-Schalter
Beschreibung
Mit dem Ein-/Aus-Schalter erfolgt keine Trennung
von der Versorgungsspannung. Wenn der
Schalter in Stellung 0 (Aus) steht, wird das Gerät
immer noch mit der Hilfsspannung versorgt.
Warnung
Der Ein-/Aus-Schalter trennt das Gerät nicht von der Versorgungsspannung!
Reset-Taster
Reset-Taster
Beschreibung
Der Reset-Taster kann mit einem spitzen
Gegenstand (z.B. mit einer aufgebogenen
Büroklammer) betätigt werden. Wenn sie den
Taster betätigen, wird ein Hardware-Reset
ausgelöst. Der PC startet neu.
Vorsicht
Bei einem Hardware-Reset ist Datenverlust möglich!
10-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
10.3
10.3
Gerät mit Tastenfront
Das Gerät besitzt folgende Tastenreihen:
• 2 x 8 vertikale Tastenreihen mit Softkeyfunktionen
• 2 x 10 horizontale Tastenreihen mit Funktionstasten F1-F20
Die Anzahl der Tasten, ihre Beschriftung und Funktion ist bei allen Tastenfronten gleich. Die
verschiedenen Frontentypen variieren nur in der Anordnung der Tasten, in der Größe und
Art der Displays. Die folgende Abbildung zeigt daher exemplarisch die Frontansicht der 12''Variante.
Bild 10-1
Tastenfront-Gerät mit 12"-Display
(1)
Display
(2)
Alphanumerische Tasten, numerische Tasten, Cursortasten und Steuertasten
(3)
Integrierte Maus
(4)
Funktionstasten, Softkeys (links und rechts neben dem Display)
(5)
USB-Schnittstelle (bei einigen Geräteausprägungen ist die Front-USB-Schnittstelle nicht
nutzbar)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
10-3
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
10.3.1
Tastatur bedienen
Die Folientastatur gliedert sich in unterschiedliche, funktionale Gruppen:
• Funktionstasten mit LEDs
• Sofkeys mit LEDs
• Steuertasten
• Alphanumerische Tasten
• Numerische Tasten
• Cursortasten
Funktionstasten
Die Funktionstasten sind doppelreihig unterhalb des Displays angeordnet.
Bild 10-2
Funktionstasten mit LEDs
Softkeys
Die Softkeys sind beidseitig links und rechts des Displays angeordnet.
Bild 10-3
10-4
Softkeys mit LEDs
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Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Steuertasten
Die Steuertasten lösen Editierfunktionen und Steuerungsfunktionen in den verschiedenen
Applikationen aus:
Bild 10-4
Steuertasten
(1)
Abbrechen
(2)
Quittieren
(3)
Eingabe bestätigen
(4)
Löschen
(5)
Einfügen/Printscreen (in Verbindung mit FN)
(6)
Applikationsspezifische Funktionen und spezielle Tastencodes, vergleiche Tastaturtabelle im
Anhang
(7)
Applikationsspezifische Funktionen und spezielle Tastencodes, vergleiche Tastaturtabelle im
Anhang
(8)
Umschalten von Kleinbuchstaben auf Großbuchstaben
(9)
Funktionstaste
(10) Hilfe aufrufen
(11) Tabulator
(12) Backspace
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10-5
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Alphanumerische Tasten
Über die alphanumerischen Tasten geben Sie Buchstaben, Sonderzeichen, das Leerzeichen
und den Unterstrich ein.
Bild 10-5
Alphanumerische Tasten
(1)
Unterstrich
(2)
Leerzeichen
Umschalten zwischen Kleinbuchstaben und Großbuchstaben
In der Grundbelegung der alphanumerischen Tasten geben Sie Kleinbuchstaben ein. Um
einen Großbuchstaben einzugeben, gehen Sie wie folgt vor:
1. Halten Sie die Steuertaste <Shift> gedrückt.
2. Betätigen Sie gleichzeitig eine entsprechende alphanumerische Taste. Der abgebildete
Großbuchstabe wird eingegeben.
3. Um wieder Kleinbuchstaben einzugeben, lassen Sie die Taste <Shift> los.
4. Sie können aber auch mit der Taste FN und Shift die Caps-Lock-Funktion aktivieren.
Dann leuchtet auch die LED an der Shift-Taste.
10-6
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Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Numerische Tasten
In der Grundbelegung der numerischen Tasten geben Sie die Ziffern "0" bis "9" und
Sonderzeichen, z.B. den Dezimalpunkt ".", ein.
Bild 10-6
Numerische Tasten
Sonderzeichen, Rechenzeichen und Vorzeichen eingeben
Die meisten alphanumerischen und numerischen Tasten sind zusätzlich mit Sonderzeichen,
Rechenzeichen oder Vorzeichen belegt. Diese Zeichen sind auf der jeweiligen Taste links
oben weiß gekennzeichnet. Um ein solches Zeichen einzugeben, gehen Sie wie folgt vor:
1. Halten Sie die Steuertaste <FN> gedrückt.
2. Betätigen Sie gleichzeitig eine entsprechende alphanumerische oder numerische Taste.
Das abgebildete Sonderzeichen, Rechenzeichen oder Vorzeichen wird eingegeben.
3. Um wieder die Zeichen der Grundbelegung einzugeben, lassen Sie die Taste <FN> los.
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10-7
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Cursortasten
Mit den Cursortasten navigieren Sie, führen einen Bildlauf durch oder bewegen die
Schreibmarke. Die Cursortasten entsprechen den gewohnten Tasten auf der PC-Tastatur.
Bild 10-7
10-8
Cursortasten
(1)
Taste <Links>
(2)
Taste <Auf>
(3)
Taste <Rechts>
(4)
Taste <Ab>
(5)
Position 1-Taste (Home)
(6)
Taste <Bild Auf>
(7)
Taste <Bild Ab>
SIMATIC Panel PC 877
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Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Externe Tastaturen
Das Tastatur-Layout wurde auf "Englisch/USA international" eingestellt. Wenn Sie eine
externe Tastatur verwenden mit einem anderen Tastatur-Layout als "Englisch/USA
international", stimmen die Tastencodes der internen und externen Tastatur unter
Umständen nicht mehr überein.
Achtung
Fehlbedienung
Wenn Sie mehrere Tasten gleichzeitig betätigen, ist eine Fehlfunktion am Gerät nicht
auszuschließen. Betätigen Sie Funktionstasten und Softkeys nur nacheinander.
Achtung
Fehlfunktionen der Anwendersoftware
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen immer die Security features der KeyTools. Sollten
Sie diese dennoch deaktivieren, dann kann es bei der Benutzung der zusätzlichen
Funktionstasten und Softkeys F13 bis S16 oder bei der Nutzung eigener Tastencodetabellen
zu schwer wiegenden Fehlfunktionen der Anwendersoftware kommen.
Achtung
Beschädigungsgefahr
Wenn Sie eine Taste mit einem harten oder spitzen Gegenstand betätigen, z.B. einem
Schraubendreher, kann dies zur Minderung der Lebensdauer bzw. Beschädigung der Taste
führen.
SIMATIC Panel PC 877
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10-9
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
10.3.2
Direkttastenmodul nutzen
Das Direkttastenmodul ist eine Baugruppe, die für den Einsatz in Verbindung mit den
SIMATIC Panel PC 877 vorgesehen ist (ausschließlich für Varianten mit integrierter
Folientastatur). Den Funktions- und Softkeytasten (F1-F20 und S1-S16) der Folientastatur
können über dieses Modul digitale Ereignisse zugeordnet werden. So kann per Tastendruck
über PROFIBUS ein digitaler Eingang einer SPS gesteuert werden. Das Modul ist als
PROFIBUS DP-Slave ausgeführt.
Funktionalität
Mit dem Direkttastenmodul wird die Funktionalität des SIMATIC Panel PC 877 um folgende
Eigenschaften erweitert:
• Bis zu 32 F-/S-Tasten der Folientastatur des Panel PC können über PROFIBUS als
Direkttasten abgefragt werden.
• Bis zu 16 zusätzliche Tasten von einem externen Bedienfeld können bei Bedarf
angeschlossen werden.
• Es stehen 16 digitale Ausgänge zur Ansteuerung von Rückmeldeleuchten (durch SPS
über PROFIBUS DP) in evtl. vorhandenen externen Bedienfeldern zur Verfügung.
Alle Direkttasten können über PROFIBUS DP von der SPS abgefragt werden.
Software-Steuerung
Panel PC-seitig erfolgt die Programmierung der Direkttasten über das Softwaretool "KeyPad". Über dieses Tool können die Codes aller Tasten des Panel PC 877 verändert werden.
Zusätzlich kann allen F- und S-Tasten des Panel PC die Direkttastenfunktionalität
zugeordnet werden. Die Software Key-Pad liegt ab Liefereinsatz dem Direkttastenmodul auf
Diskette sowie allen Panel PC 877 auf der Documentation and Drivers CD bei.
Montage
Das Direkttastenmodul ist als separate Einheit getrennt vom Panel PC bestellbar. Es kann
nachträglich in der direkten Umgebung des Panel PC montiert werden: Entweder auf einer
Hutschiene (die hierfür erforderliche Montagevorrichtung ist im Lieferumfang des
Direkttastenmoduls enthalten) oder direkt über 4 Schrauben an einer Wand / Front /
Schalttafel. Eine genaue Einbauanleitung liegt jedem Direkttastenmodul in Papierform und
jedem Panel PC 877 bei.
10-10
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Beispiel:
Die Tastaturcodes, die beim Betätigen einer beliebigen Taste gesendet werden, sind in einer
Codetabelle hinterlegt. Diese ist wie folgt vorbelegt:
Tabelle 10-1 Tastaturcodes
Tasten:
Tastatur-Code:
Alle üblichen PC-Tasten
"englisch-international"
Zusatztasten für Panel PC 877
F13 - F20
SHIFT+F1 - SHIFT+F8
S1 - S4
SHIFT+F9 - SHIFT+F12
S5 - S16
CTRL+F1 - CTRL+F12
Diese Voreinstellung der zusätzlichen Funktionstasten entspricht den Vorgaben, die zur
Nutzung der Tasten (z.B. aus dem HMI-Softwarepaket SIMATIC WinCC flexible) notwendig
sind.
SIMATIC Panel PC 877
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10-11
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Änderung der Voreinstellungen
Mit dem Programm "KeyPad.exe" kann jede Taste individuell mit speziellen Tastaturcodes
belegt werden.
Das folgende Beispiel zeigt das Layout des 15"-Tastengerätes Panel PC nach dem Starten
des dem Gerät entsprechenden Programms "keypads15.exe":
Bild 10-8
KeyPad
Das Klicken auf die einzelnen Tastenfelder öffnet ein Konfigurationsformular für die jeweilige
Taste. Im Beispiel ist hier das Formular für die Standardbelegung der F13-Taste gezeigt:
Bild 10-9
10-12
Standardbelegung der F13-Taste
SIMATIC Panel PC 877
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Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Erklärung:
Die Taste mit der Beschriftung F13 sendet den Tastencode LSHIFT+F1 und setzt bei
Verwendung des Direkttastenmoduls den Digitaleingang DI 0.0.
Weitere Details zur Bedienung des Tools entnehmen Sie der Internetseite
http://www.siemens.com/asis. Dort unter Download suchen mit dem Begriff "Keypad".
Umfassende Informationen (Beschreibung deutsch und englisch, Beispiele) zur Benutzung
der zusätzlichen Funktionstasten des Panel PC 877 beinhaltet die selbstentpackende Datei
F_KEY_Total.exe.10.3.3
Funktionstasten und Softkeys beschriften
SIMATIC Panel PC 877
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10-13
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Gültigkeitsbereich
Der Abschnitt gilt nur für Bedieneinheiten mit Tastenfronten.
Einleitung
Die Bedieneinheit enthält zwei waagrechte und zwei senkrechte Tastenreihen. Die Tasten
belegen Sie bei Bedarf mit benutzerspezifischen Funktionen. Sie kennzeichnen die Tasten
mit Einschubstreifen aus dem Zubehör.
Zum Anfertigen und Einschieben der Einschubstreifen sind DIN-A4-Folien lieferbar, wie im
Kapitel 3 "Beschreibung" dargestellt.
Hinweis
Bei der Auslieferung ist dem Gerät ein Bogen Einschubstreifen zum Bedrucken beigelegt.
Weitere Bezugsmöglichkeiten siehe Kapitel Beschreibung/Zubehör.
Warnung
Beschriftung
Beschriften Sie die Funktionstasten und Softkeys projektbezogen. Eine nicht
projektbezogene Beschriftung führt zu Fehlbedienungen am zu beobachtenden System.
10-14
SIMATIC Panel PC 877
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Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
Vorgehensweise
1. Beschriften Sie die DIN-A4-Folie mit einem Laserdrucker, z.B. mit den
Druckformatvorlagen für MS Word auf der Documentation and Drivers CD.
2. Schneiden Sie die Einschubstreifen entlang der vorgedruckten Linien ab.
Hinweis
Wenn Sie die Einschubstreifen von Hand beschriften, warten Sie vor dem Einschieben
der Streifen so lange, bis die Beschriftung wischfest ist.
3. Schieben Sie die Einschubstreifen von der Rückseite der Bedieneinheit in die dafür
vorgesehenen Schlitze ein.
Bild 10-10
Rückseite der Bedieneinheit mit Anschlüssen und Schlitzen für die Einschubstreifen am
Beispiel einer 12''-Tastenfront
1
Schlitze für lange Einschubstreifen, vertikale Tastenreihen
2
Schlitze für kurze Einschubstreifen, horizontale Tastenreihen
3
Schlitze für Einschubstreifen, horizontale Tastenreihen
SIMATIC Panel PC 877
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10-15
Bedienen
10.3 Gerät mit Tastenfront
10.3.4
Integrierte Maus bedienen
Die Stelle, an der Sie auf den mittleren, runden Knopf der integrierten Maus drücken,
bestimmt die Richtung, in der sich der Mauszeiger bewegt. Die Druckstärke bestimmt die
Geschwindigkeit des Mauszeigers.
Alternativ zur Nutzung der integrierten Maus können Sie an der frontseitigen USBSchnittstelle eine externe Maus anschließen.
Bild 10-11
10-16
Integrierte Maus
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Bedienen
10.4 Gerät mit Touchscreen
10.4
10.4
Gerät mit Touchscreen
Die 15''- und 19''-Variante unterscheidet sich in Abmessung und Größe des Displays. Die
19''-Variante besitzt keine seitlichen Bohrlochabdeckungen.
Die folgende Abbildung zeigt exemplarisch die Frontansicht der 15''-Variante.
Bild 10-12
Beispiel einer 15"-Touchscreenfront
(1)
Display mit Touchscreen
(2)
USB-Schnittstelle (bei einigen Geräteausprägungen ist die Front-USB-Schnittstelle
nicht zugänglich)
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10-17
Bedienen
10.4 Gerät mit Touchscreen
10.4.1
Touchscreen bedienen
An dem durch den Touchsensor berührungssensitiven Display erscheinen
applikationsspezifische Oberflächenelemente, beispielsweise Schaltflächen. Wenn Sie mit
dem Finger auf eine Schaltfläche tippen, dann wird die dort hinterlegte Funktion ausgeführt.
Folgende Berührungsdrücke sind zulässig:
• Bei einem Plastikstift mit einem Radius an der Berührungsspitze von 1 mm: 25 g.
• Bei einem Silikonfinger mit einem Durchmesser von 1,6 cm: 50 g.
Vorsicht
Berühren Sie immer nur einen Punkt des Touchscreens und nicht mehrere Punkte
gleichzeitig. Sonst lösen Sie unbeabsichtigte Aktionen aus.
Berühren Sie in folgenden Fällen nicht den Bildschirm:
- während des Bootvorgangs
- beim Einstecken oder Ausstecken von USB-Komponenten
- während des Ablaufs von Scandisk
Achtung
Eine Bedienung des Touchscreens mit harten oder spitzen Gegenständen kann zu
Beschädigungen führen und somit die Funktionalität beeinträchtigen. Bedienen Sie den
Touchscreen nur mit dem Finger (auch mit Handschuhen) bzw. mit zugelassenen
Touchstiften.
10-18
SIMATIC Panel PC 877
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Bedienen
10.5 Disketten-Laufwerk
10.5
10.5
Disketten-Laufwerk
Einleitung
Das Gerät besitzt standardmäßig ein 3,5''-Disketten-Laufwerk. Mit dem Disketten-Laufwerk
speichern Sie Programme und Daten auf Diskette und übertragen Daten von der Diskette
auf das Gerät.
Diskettentypen
Folgende Disketten werden unterstützt:
double sided double density
double sided high density
720 KByte
1,44 MByte, 135 TPI
Vorsicht
Datenverlust!
Betätigen Sie nicht den Auswerfer, während die grüne Zugriffs-LED des Disketten-Laufwerks
leuchtet.
SIMATIC Panel PC 877
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10-19
Bedienen
10.6 Autorisierungen übertragen
10.6
10.6
Autorisierungen übertragen
Autorisierungen von HMI-Software werden auf Disketten bereitgestellt. Übertragen Sie
diese, falls erforderlich, von dem eingebauten Diskettenlaufwerk.
10-20
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Funktionen
11.1
11.1
11
Übersicht
Folgende Einzelfunktionen sind implementiert:
• Temperaturüberwachung und Über-/Untertemperaturanzeige
• Watchdog
• Lüfterüberwachung
Meldungen der Überwachungsmodule können an Applikationen weitergegeben werden.
Dazu stehen auf den Geräten die SOM-Software, Safecard On Motherboard und die
DiagMonitor-Software zur Verfügung.
Die CD "DiagMonitor-Software" enthält die Überwachungssoftware, die Software für die zu
überwachenden Stationen und eine Bibliothek zur Erstellung eigener Applikationen. Die
DiagMonitor-Software ist als Zubehör über eine separate Bestellnummer beziehbar.
Die Beschreibung der Treiber und des SOM-Programms finden Sie auf der Documentation
and Drivers CD.
SIMATIC Panel PC 877
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11-1
Funktionen
11.2 Safecard on Motherboard (SOM)
11.2
11.2
Safecard on Motherboard (SOM)
Die Software Safecard On Motherboard befindet sich auf der Documentation and Drivers
CD. Vor der Installation dieser Software muss eine eventuell bereits installierte DiagMonitorSoftware deinstalliert werden.
Diese Applikation dient der Überwachung der PC-Hardware (Temperatur, Watchdog und
Lüfter), sowie der Anzeige der aktuellen Messwerte. Über ein grafisches Benutzerinterface
kann die Applikation konfiguriert werden und auch die Temperaturüberwachung
Watchdogfunktion und Lüfterüberwachung können aktiviert werden.
Ihr Gerät besitzt drei Temperaturfühler, welche von der Applikation automatisch erkannt
werden.
D
E
F
D
E
Bild 11-1
11-2
Safecard On Motherboard mit 3 Temperaturfühler
SIMATIC Panel PC 877
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Funktionen
11.2 Safecard on Motherboard (SOM)
(1)
Temperaturbereich
Hier werden die aktuellen Temperaturen und die Grenzwerte
angezeigt. Sie können den Modus der Temperaturanzeige umschalten
zwischen der aktuellen Temperatur und den seit dem Start der
Applikation gemessenen Minimal- und Maximalwerten.
(1a)
Interne Temperatur des Prozessors
(1b)
Geräteinnentemperatur unterhalb der Stromversorgung:
obere Schwelle von 30°C bis 80°C einstellbar
(1c)
Lufteintrittstemperatur in der Nähe des DVI-Steckers:
- je nach Geräteausbau 3 bis 5°C höher als
Umgebungstemperatur
- obere Schwelle von 25°C bis 55°C einstellbar
(2)
Watchdogbereich
Hier können Sie die Watchdogfunktion der Überwachungsapplikation
konfigurieren. Sie können die Watchdogzeit vorgeben, Reset PC
aktivieren und den Watchdog aktivieren / deaktivieren.
(3)
Lüfterbereich
In diesem Bereich können Sie die aktuellen Drehzahlen der vorhanden
Lüfter ablesen
(3a)
Drehzahl des Lüfters in der Nähe des Prozessors
(3b)
Drehzahl des Lüfters an der Stromversorgung
Die Beschreibung der SOM-Software sowie Treiber für Windows finden Sie auf der
mitgelieferten Documentation and Drivers CD unter Treiber/Tools >Tools > PPC877.
Starten Sie hier die Datei Install.bat und folgen Sie den Bildschirmanweisungen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
11-3
Funktionen
11.3 Temperaturüberwachung
11.3
11.3
Temperaturüberwachung
Temperaturüberwachung
Über drei Temperaturfühler wird die Temperatur erfasst. Ein Fühler überwacht die
Prozessortemperatur, ein weiterer die Temperatur im Bereich des Prozessormoduls und ein
dritter die Temperatur im Bereich der Laufwerke.
Überschreitet einer der drei Temperaturwerte die eingestellte Temperaturschwelle, so
werden folgende Fehlerreaktionen ausgelöst:
Reaktion
Option
Geräte- und CPU-Lüfter auf maximale Drehzahl
Keine
SOM- bzw. DiagMonitor-Software wird aktiviert
Keine
Der Temperaturfehler bleibt solange gespeichert, bis die Temperaturen die
Temperaturschwellen wieder unterschreiten und durch eine der folgenden Maßnahmen
zurückgesetzt wird:
• Quittierung der Fehlermeldung durch das SOM-Programm (manuell über das BesenSymbol)
• Neustart des Geräts
Achtung
Im Fehlerfall leuchtet zusätzlich bei den Betriebsanzeigen die LED "TEMP".
11-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Funktionen
11.4 Watchdog (WD)
11.4
11.4
Watchdog (WD)
Funktion
Der Watchdog überwacht den Ablauf eines Programmes und meldet dem Anwender über
verschiedene Reaktionen den Absturz eines Programmes.
Beim Einschalten des PC oder nach HW-RESET (Kaltstart) ist der Watchdog im
Ruhezustand, d.h. es wird keine Reaktion des WD ausgelöst.
WD-Reaktionen
Wurde der WD nicht innerhalb der eingestellten Zeit erneut getriggert (per Treiber oder
SOM-Programm), werden folgende Reaktionen ausgelöst:
Reaktion
Option
WD quittieren
Keine
Reset des PC auslösen
einstellbar
SOM- bzw. DiagMonitor-Software wird aktiviert
Keine
WD-Überwachungszeiten TWD
Die Überwachungszeiten sind im Bereich von 3 bis 255 Sekunden in Schrittweiten von einer
Sekunde einstellbar.
Hinweis
Wird die Watchdogzeit verändert, nachdem der Watchdog aktiviert wurde (d.h. während der
Watchdog läuft), führt dies zu einem Retriggern des Watchdogs!
SIMATIC Panel PC 877
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11-5
Funktionen
11.5 Lüfterüberwachung
11.5
11.5
Lüfterüberwachung
Der Betrieb des Gehäuselüfters und des Prozessorlüfters wird überwacht. Fällt ein Lüfter
aus, so werden folgende Reaktionen ausgelöst:
Reaktion
Option
SOM- bzw. DiagMonitor-Software wird aktiviert
Keine
Der Temperaturfehler bleibt solange gespeichert, bis die Ursache des ausgefallenen Lüfters
behoben ist und die Fehlermeldung durch eine der folgenden Maßnahmen zurückgesetzt
wird:
• Quittierung der Fehlermeldung durch das SOM-Programm
• Neustart des Geräts
11-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12
Instandhalten und Warten
12.1
12.1
Warten
Wartungsumfang
Das Gerät ist weitestgehend wartungsfrei. Sollten Bauteile nach einer begrenzten
Betriebsdauer in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, wie z. B. die Pufferbatterie, sind diese
auszutauschen. Die ausführliche Anleitung entnehmen Sie den entsprechenden Kapiteln in
dieser Betriebsanleitung.
Bei Betrieb in Räumen mit funktionsgefährdendem Staub ist das Gerät in einem
Schaltschrank mit Wärmetauscher bzw. mit geeigneter Zuluft zu betreiben.
Hinweis
Der Staubniederschlag ist in geeigneten Zeitabständen zu entfernen.
Maximaler Staubgehalt in der Schaltschrankumluft
Schwebanteil
0,2 mg/m3
Niederschlag
1,5 mg/m3/h
Reparaturen
Reparaturen am Gerät dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Warnung
Durch unbefugtes Öffnen und unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Sachschäden
oder Gefahren für den Benutzer entstehen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-1
Instandhalten und Warten
12.1 Warten
Reinigungsmittel
Verwenden Sie als Reinigungsmittel für die Frontseite nur Spülmittel oder aufschäumende
Bildschirm-Reinigungsmittel.
Die Rückseite der Bedieneinheit sowie das Gehäuse der Rechnereinheit dürfen nur trocken
gereinigt werden.
Vorsicht
Reinigen Sie das Gerät nicht mit aggressiven Lösungsmitteln oder Scheuermitteln, nicht mit
Druckluft oder Dampfstrahlern.
Vorgehensweise beim Reinigen des Geräts (Frontseite)
1. Schalten Sie das Gerät aus. Dadurch lösen Sie beim Berühren der Fronseite keine
unbeabsichtigten Funktionen aus.
2. Befeuchten Sie das Reinigungstuch.
3. Sprühen Sie das Reinigungsmittel auf das Reinigungstuch und nicht direkt auf das Gerät.
4. Reinigen Sie das Gerät mit dem Reinigungstuch.
Chemische Beständigkeit
Vorsicht
Beachten Sie die Hinweise zur chemischen Beständigkeit der Panelfront. Informieren Sie
Sich auf der Internetseite http://www.siemens.com/asis.
Geben Sie unter Tools & Downloads>Downloads>Produkt Support>Industrie-PC als
Suchbegriff die Beitrags-ID 22591016 ein. Die vorhandenen Beiträge werden angezeigt.
12-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.2 Ersatzteile
12.2
12.2
Ersatzteile
Das Gerät besitzt folgende Ersatzteile:
Ersatzteil
Tastenfront
12''-TFT
15''-TFT
Touchfront
15''-TFT
19''-TFT
Tastenfront, ohne frontseitige USB-Schnittstelle*)
12''-TFT
15''-TFT
Touchfront, ohne frontseitige USB-Schnittstelle*)
15''-TFT
19''-TFT
Bestellnummer
6AV7672-1AB00-0AA0
6AV7672-1AD00-0AA0
6AV7672-1AC00-0AA0
6AV7672-1AE00-0AA0
6AV7672-1AB10-0AA0
6AV7672-1AD10-0AA0
6AV7672-1AC10-0AA0
6AV7672-1AE10-0AA0
Satz Spannbügel
6FC5248-0AF06-0AA0
Kunststoffkappe USB-Schnittstelle
A5E00378392
Lithiumbatterie
A5E00331143
*) Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Beschreibung".
Verwenden Sie nur Siemens-Ersatzteile oder von Siemens freigegebene Ersatzteile, sonst
erlischt die Gewährleistung und sonst werden die CE-Konformitätserklärung und die ULZulassung ungültig.
SIMATIC Panel PC 877
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12-3
Instandhalten und Warten
12.3 Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen
12.3
12.3
Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen
Einleitung
Sie trennen die Bedieneinheit von der Rechnereinheit z. B. zur Reparatur oder zum
Austausch der Bedieneinheit.
Vorgehensweise
1. Trennen Sie das Gerät vom Netz.
2. Öffnen Sie den Schaltschrank. Das Gerät ist nun von hinten zugänglich.
3. Um die Rechnereinheit (1) abzuklappen: Lösen Sie die vier unverlierbaren
Rändelschrauben (2), mit denen die Rechnereinheit an der Rückseite der Bedieneinheit
(3) befestigt ist.
Bild 12-1
Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen
4. Klappen Sie die Rechnereinheit (1) ab. Die Anschlüsse an der Rückwand der
Bedieneinheit (3) sind nun zugänglich.
12-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.3 Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen
5. Lösen Sie die Kabel K1 bis Kx und das USB-Kabel zwischen Rechnereinheit und
Bedieneinheit.
6. An der Rechnereinheit sind zwei Montageschienen angeschraubt, deren abgewinkelte
Enden (4) in entsprechende Aussparungen in der Bedieneinheit eingehängt sind. Heben
Sie die Rechnereinheit senkrecht aus diesen Aussparungen heraus.
7. Setzen Sie die Rechnereinheit vorsichtig ab.
8. Wenn notwendig, bauen Sie auch die Bedieneinheit aus je nach Ausführung: Sichern Sie
die Bedieneinheit vor dem Herausfallen und schrauben Sie die Bedieneinheit ab. Oder
entfernen Sie die Spannbügel, mit denen die Bedieneinheit an der Einbauwand befestigt
ist, wie beim Einbauausschnitt in den Abmessungen dargestellt.
Bild 12-2
Weitere Schnittstellen an der Bedieneinheit
1
Displaykabel K2 und Displaykabel K3 *)
2
USB-Kabel
3
IO/USB-Kabel K1
*) Nur bei 19''-Touchfronten.
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12-5
Instandhalten und Warten
12.3 Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen
Gerät im ausgebauten Zustand trennen
Alternativ können Sie das Gerät komplett ausbauen und im ausgebauten Zustand
Bedieneinheit und Rechnereinheit voneinander trennen. Damit die von der Bedieneinheit
abgeklappte Rechnereinheit nicht die Laschen (4) verbiegt, legen Sie eine Unterlage unter
die Rechnereinheit.
Bedieneinheit auf Rechnereinheit montieren
Um die Bedieneinheit auf die Rechnereinheit zu montieren, gehen Sie in umgekehrter
Reihenfolge vor:
Vorsicht
Wenn Sie Bedieneinheit und Rechnereinheit zusammenklappen, achten Sie darauf, dass
sich die Flachbandkabel korrekt zusammenfalten und nicht gequetscht werden.
Dazu knicken Sie die Flachbandkabel leicht in bestimmten Abständen wie abgebildet. Die
Biegemaße sind in der nachfolgenden Tabelle festgelegt. Das USB-Kabel brauchen Sie
nicht zu knicken, weil es als Schleife in der Rechnereinheit abgelegt wird.
Bild 12-3
12-6
Bedieneinheit von Rechnereinheit trennen, Beispiel zum Falten der Kabel
Position
Biegemaße
A
4,5 cm
B
4 cm
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4
12.4
12.4.1
Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Reparaturen
Achtung
Abbildungen ähnlich
Die im Folgenden dargestellten Abbildungen weichen an einigen Stellen geringfügig vom
tatsächlichen Gerät ab.
Durchführung von Reparaturen
Reparaturen am Gerät dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Warnung
Durch unbefugtes Öffnen und unsachgemäße Reparaturen können Sachschäden oder
Gefahren für den Benutzer entstehen.
• Ziehen Sie immer den Netzstecker, bevor Sie das Gerät öffnen.
• Installieren Sie nur Systemerweiterungen, die für diesen Computer vorgesehen und von
SIEMENS freigegeben sind. Alle technischen Daten und Zulassungen gelten nur für die
von Siemens freigegebenen Erweiterungen. Durch die Installation nicht geeigneter
Komponenten verletzen Sie die Vorschriften zur UL-Zulassung und EMV. Nicht
zugelassene Erweiterungen können das System beschädigen. Informationen darüber,
welche Systemerweiterungen zur Installation geeignet sind, erhalten Sie vom
technischen Kundendienst oder Ihrer Verkaufsstelle.
Die Gewährleistung erlischt, wenn Sie nicht geeignete Komponenten einsetzten oder durch
Einbau oder Austausch von Systemerweiterungen Defekte am Gerät verursachen.
Achtung
Beachten Sie die EGB-Hinweise.
Haftungsbeschränkung
Für Funktionseinschränkungen beim Einsatz von Fremdgeräten und Fremdkomponenten
kann keine Haftung übernommen werden.
Werkzeuge
Sie können alle Montagearbeiten am Gerät mit Schraubendrehern vom Typ Torx T6, Torx
T10 und Torx T20 sowie einem Kreuzschlitzschraubendreher durchführen.
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Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-7
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.2
Gerät öffnen
Vorsicht
Sämtliche Arbeiten am geöffneten Gerät sind nur vom autorisierten Fachpersonal
durchzuführen. Innerhalb der Mängelhaftungsfrist ist nur die Erweiterung der Hardware mit
Speicher und Steckkarten zulässig.
Vorsicht
Im Gerät befinden sich elektronische Bauteile, die durch elektrostatische Ladungen zerstört
werden können.
Deshalb müssen Sie schon beim Öffnen des Geräts Vorsichtsmaßnahmen treffen. Diese
sind in den Richtlinien für elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB-Richtlinien)
nachzulesen.
Werkzeuge
Sie können alle Montagearbeiten am Gerät mit Schraubendrehern vom Typ Torx T6, Torx
T10 und Torx T20 sowie einem Kreuzschlitzschraubendreher durchführen.
Vorbereitung
Trennen Sie das Gerät vom Netz.
12-8
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Gerät öffnen
Arbeitsschritte zum Öffnen des Geräts
1
5 Schrauben (1) herausdrehen.
2
Deckel nach vorne schwenken
und abnehmen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-9
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.3
Speichermodule ein-/ausbauen
Speicherausbau
Auf der Grundplatine sind 2 Steckplätze für Speichermodule vorhanden. Einsetzbar sind
184 Pin-Speichermodule DDR266, PC2700, unbuffered, no ECC. Sie erweitern damit die
Speicherkapazität des Geräts auf bis zu 2 GByte. Die Steckplätze können mit ein oder zwei
Speichermodulen bestückt sein.
Kombination
Slot X3
1
256 MByte/512Mbyte
1GByte
2
256 MByte/512Mbyte
1GByte
Slot X4
Maximaler Ausbau
1GByte
256MByte/512Mbyte
1GByte
2GByte
Hinweis
Jedes Modul kann in jeden Slot gesteckt werden.
Vorbereitung
Trennen Sie das Gerät vom Netz und lösen Sie alle Verbindungskabel vom Gerät.
Vorsicht
Die elektronischen Bauteile auf den Flachbaugruppen sind sehr empfindlich gegen
elektrostatische Entladungen. Deshalb müssen bei der Handhabung dieser Bauteile
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Diese sind in den Richtlinien für elektrostatisch
gefährdete Bauteile nachzulesen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "EGBRichtlinien".
12-10
SIMATIC Panel PC 877
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Speichermodul einbauen
Arbeitsschritte zum Einbauen eines Speichermoduls
1
Gerät öffnen.
2
Beachten Sie vor dem Einsetzen die
Aussparung, Verpolsicherung an der
Steckerseite des Speichermoduls
3
Modul mit leichtem Druck nach unten
drücken, bis die Arretierungen einrasten
4
Gerät schließen
Speichermodul ausbauen
Arbeitsschritte zum Ausbauen eines Speichermoduls
1
Gerät öffnen.
2
Arretierungen links und rechts lösen
3
Speichermodul aus dem Steckplatz ziehen
4
Gerät schließen
Speicherausbau anzeigen
Die geänderte Speicherplatzbestückung wird automatisch erkannt. Beim Einschalten des
Geräts wird die Verteilung von "Base- und Extended-Memory" angezeigt.
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12-11
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.4
PCI-/AT-Karten einbauen
12.4.4.1
Hinweise zu den Baugruppen
Hinweise zu Baugruppen-Spezifikationen
Das Gerät ist für den Einsatz von Baugruppen gemäß AT-/PCI-Spezifikation ausgelegt.
Betreibbar sind PCI-Baugruppen mit 5V und 3,3 V Versorgungsspannung. Die zulässigen
Abmessungen für Baugruppen finden Sie unter Maßbilder.
Hinweis für lange PCI-Baugruppen
Damit lange PCI-Baugruppen in den Führungsschienen geführt werden können, müssen Sie
mit einem Extender ausgestattet sein (dieser sollte zum Lieferumfang des langen PCIBoards gehören).
12-12
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.4.2
Erweiterungsbaugruppen aus-/einbauen
Vorbereitung
Gerät vom Netz trennen
Erweiterungsbaugruppe einbauen
Arbeitsschritte zum Einbau einer Erweiterungsbaugruppe (PCI-/AT-Karte):
1
Gerät öffnen.
2
Zwei Befestigungsschrauben
(1) lösen und
Baugruppenniederhalter (2)
herausnehmen.
3
Slot-Blech (3) des
vorgesehenen Steckplatzes
abschrauben.
4
Erweiterungsbaugruppe (4)
auf den vorgesehenen
Steckplatz stecken.
5
Baugruppenniederhalter
einbauen und
Schieberelement einsetzen.
6
Slot-Blech (3) der
Erweiterungsbaugruppe
festschrauben.
7
Gerät schließen.
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12-13
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Schieberelement einsetzen
Beim Einsetzen des Schieberelements gehen Sie wie folgt vor:
Arbeitsschritte zum Einbau eines Baugruppenniederhalters
1
Stecken Sie das
Schieberelement durch den
Führungsschlitz, bis es fest
auf der Baugruppe aufliegt.
Die Baugruppe muss nun in
der Kerbe geführt werden.
Vorsicht
Auf die Baugruppe darf kein Druck ausgeübt werden! Drücken Sie deshalb das
Schieberelement nicht mit hohem Kraftaufwand auf die Baugruppe.
2
12-14
Trennen Sie den
überstehenden Teil des
Schieberelements ab: Ritzen
Sie das Schieberelement an
der Oberkante des Halters mit
einem Messer ein und brechen
Sie es ab. Den Überhang mit
einem scharfen
Seitenschneider abzwicken
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.4.3
RAID-Controller PCI-Steckkarte tauschen
Einleitung
Das RAID-System verwendet folgenden Controller:
• System mit SATA-Laufwerken: Promise Fast Track TX2300
Prinzip
Die RAID-Controller PCI-Steckkarte wird auf den PCI-Slot Nr. 5 der Busbaugruppe gesteckt.
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12-15
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.5
Laufwerke
12.4.5.1
Einbaumöglichkeiten für Laufwerke
Laufwerkhaltermodul für Festplatten, optische Laufwerke und Diskettenlaufwerk
DVD-ROM/CD-RW-Laufwerkhalter
Laufwerkhalter für eine 3,5``-Festplatte
12-16
Pos
Beschreibung
(1)
DVD-ROM/CD-RWLaufwerkhalter
(2)
Einbauplatz für DVD-ROM bzw.
DVD-ROM/CD-RW- Laufwerk
Pos
Beschreibung
(1)
Festplatten-Laufwerkhalter für
eine 3,5``-Festplatte
(2)
Einbauplatz für 3,5``-Festplatten
Laufwerkhalter
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Laufwerkhalter für zwei 2,5``-Festplatten
Laufwerkhalter für Diskettenlaufwerk
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Pos
Beschreibung
(1)
Festplatten-Laufwerkhalter für
2,5``-Festplatten
(2)
Zwei Einbauplätze für 2,5``Festplatten
Pos
Beschreibung
(1)
Diskettenlaufwerk
12-17
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.5.2
Laufwerkhalter aus-/einbauen
Vorbereitungen
Trennen Sie das Gerät vom Netz und ziehen Sie alle Verbindungskabel vom Gerät ab.
Halter für Festplatten ausbauen
Arbeitsschritte zum Ausbauen des Laufwerkhalters
12-18
1
4 Schrauben (1) herausdrehen
2
Laufwerkhalter für Festplatten
herausheben und auf dem Gerät
ablegen
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Halter für Disketten-Laufwerke ausbauen
Arbeitsschritte zum Ausbauen des Disketten-Laufwerkhalters
1
4 Schrauben (1) herausdrehen
2
Laufwerkhalter für HD
herausheben und auf dem Gerät
ablegen
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12-19
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Arbeitsschritte zum Ausbauen des Disketten-Laufwerkhalters
12-20
3
Datenkabel zum
Diskettenlaufwerk (1) von der
Grundplatine,
Stromversorgungsstecker (2)
vom Diskettenlaufwerk abziehen.
Schraube (3) herausdrehen und
Haltebügel hochklappen.
Anschlusskabel des optischen
Laufwerks abziehen.
4
3 Schrauben (1) herausdrehen
5
Laufwerkhalter herausheben
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.5.3
Optisches Laufwerk ausbauen und einbauen
Vorgehensweise
1. Drehen Sie die 4 Schrauben (1) des Laufwerks heraus und nehmen Sie das Laufwerk
ab.
Bild 12-4
Optisches Laufwerk ein-/ausbauen
SIMATIC Panel PC 877
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12-21
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
2. Um bei Bedarf das Laufwerk vollständig vom Gerät zu trennen, lösen Sie im Gerät die
Stecker (1) und (2) des Festplattenanschlusses.
Bild 12-5
Stecker zum Anschluss der Festplatte
3. Lösen Sie die 2 Schrauben (1) des Laufwerk-Gehäuses.
Bild 12-6
12-22
Laufwerk mit Gehäuse
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
4. Klappen Sie den Gehäusedeckel (1) um 90° nach oben.
Bild 12-7
Laufwerk ausgebaut, Gehäuse abgeklappt
5. Ziehen Sie den Stecker des Flachbandkabels von der Buchse (2) ab.
6. Lösen Sie die 3 Schrauben (3) mit Schlüssel TX6.
7. Nehmen Sie das Laufwerk (4)aus der Befestigung.
8. Lösen Sie die 2 Schrauben (5) an der Platine (6).
Achtung
Zwischen Gehäuse und Platine befinden sich lose Abstandsbolzen. Halten Sie die
Abstandsbolzen beim Lösen der Platine fest.
9. Nehmen Sie die Platine (6) ab.
Um das Laufwerk einzubauen, gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor.
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12-23
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.5.4
3,5''-Festplatte Huckepack ausbauen und einbauen
Vorgehensweise
1. Drehen Sie die 4 Schrauben aus dem Laufwerksgehäuse heraus und nehmen Sie das
Laufwerksgehäuse vom Gerät ab. An der Unterseite vom Laufwerksgehäuse ist das
Laufwerk befestigt.
2. Notieren Sie sich die Kabelzuordnung und ziehen Sie die Kabel vom Motherboard ab.
Bild 12-8
Festplatte ausgebaut
3. Lösen Sie die 4 Schrauben, mit denen das Laufwerk im Halterahmen befestigt ist.
4. Nehmen Sie das Laufwerk aus der Befestigung.
Um das Laufwerk einzubauen, gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor.
12-24
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.6
Pufferbatterie austauschen
Hinweis
Batterien sind Verschleißteile, sie sollten alle 5 Jahre gewechselt werden, um die PCFunktionalität zu gewährleisten.
Vor dem Austausch zu beachten
Vorsicht
Beschädigungsgefahr!
Die Lithiumbatterie darf nur durch identische oder vom Hersteller empfohlene Typen ersetzt
werden (Best.-Nr.: A5E00331143).
Warnung
Explosionsgefahr und Gefahr von Schadstofffreisetzung!
Deshalb Lithium-Batterien nicht ins Feuer werfen, nicht am Zellenkörper löten, nicht öffnen,
nicht kurzschließen, nicht verpolen, nicht über 100 °C erwärmen, vorschriftsmäßig entsorgen
und vor direkter Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Betauung schützen.
Entsorgung
Vorsicht
Batterien müssen nach den örtlichen Vorschriften entsorgt werden.
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12-25
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Vorbereitung
Hinweis
Bei einem Batteriewechsel werden die Konfigurationsdaten des Geräts gelöscht.
1. Notieren Sie sich die aktuellen BIOS-Setup Einstellungen.
Eine Liste, in der Sie Ihre Eintragungen notieren können, finden Sie in der BIOSBeschreibung
2. Trennen Sie das Gerät vom Netz und ziehen Sie alle Verbindungskabel vom Gerät ab.
Batterie austauschen
Gehen Sie wie folgt vor:
Arbeitsschritte zum Austauschen der Batterie
1
Gerät öffnen.
2
Stecker (1) abziehen und Batterie (2)
aus der Halterung nehmen.
3
Neue Batterie in der Halterung
befestigen und Batteriestecker wieder
anstecken.
4
Gerät schließen.
BIOS-Setup neu einstellen
Nach einem Batteriewechsel sind die Konfigurationsdaten des Geräts gelöscht und Sie
müssen diese im BIOS-Setup neu einstellen.
12-26
SIMATIC Panel PC 877
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Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
12.4.7
Stromversorgung aus-/einbauen
Warnung
Das Tauschen der Stromversorgung darf nur durch autorisiertes Personal erfolgen.
Vorbereitungen
1. Trennen Sie das Gerät vom Netz und ziehen Sie alle Verbindungskabel vom Gerät ab.
2. Öffnen Sie das Gerät.
Netzteil ausbauen
Arbeitsschritte zum Ausbau des Netzteils
1
Festplattenlaufwerkhalter
ausbauen.
2
6 Schrauben (1) herausdrehen und
Stromversorgungs-Abdeckung
abnehmen.
3
Stromversorgungsstecker aller
Laufwerke abziehen.
4
3 Befestigungsschrauben (1) (Torx
T10) herausdrehen.
SIMATIC Panel PC 877
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12-27
Instandhalten und Warten
12.4 Hardwarekomponenten ausbauen und einbauen
Arbeitsschritte zum Ausbau des Netzteils
12-28
5
Stromversorgungsstecker der
Grundplatine abziehen.
6
Netzteil nach vorne herausziehen.
7
Zusätzlich muss das SVHalteblech entfernt werden, dazu
die 4 Schrauben herausdrehen.
Hierbei handelt es sich um
Spezialschrauben mit Zollgewinde
(Schraubenbezeichnung
6-32x3/16''-St-G3E).
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Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5
12.5.1
12.5
Software installieren
Allgemeines Vorgehen zur Installation
Sollte das System instabil sein oder das Betriebssystem Fehler melden, kann mit Hilfe der
Restore-DVD einfach der Auslieferungszustand des Geräts wieder hergestellt werden. Das
Betriebssystem und entsprechende Treiber können Sie mit Hilfe der Recovery CD und der
Documentation and Drivers CD neu installieren.
Recovery CD:
Das neue Recovery-Verfahren basiert auf Windows PE (Preinstalled Environment). Die CD
enthält eine Windows PE Bedienoberfläche mit den Tools zum Einrichten der Festplatten
und des Betriebssystems.
Documentation and Drivers CD:
Enthält die Dokumentation und die Hardware-Treiber.
Restore-DVD:
Enthält eine Festplatten-Image-Datei mit der Original-Liefersoftware (Betriebssystem mit
installierten Hardware-Treibern).
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12-29
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.2
Einrichten der Partitionen für Windows Betriebssysteme
Nach dem Einbau einer neuen Festplatte, bei fehlerhaften Partitionen oder wenn die
Aufteilung der Partitionen der Festplatte verändert werden soll, ist ein Einrichten der
Partitionen auf der Festplatte notwendig.
Vorsicht
Beim Löschen oder Einrichten von Partitionen oder logischen DOS-Laufwerken gehen alle
auf der Festplatte gespeicherten Informationen verloren. Alle Laufwerke der Festplatte
werden gelöscht.
Bei den Betriebssystemen Windows 2000 Professional und Windows XP Professional sind
im Lieferzustand auf der Festplatte zwei Partitionen mit dem NTFS-Dateisystem eingerichtet.
Um die Partitionen des Lieferzustandes wieder einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
Partitionen einrichten
1. Booten Sie von der Recovery CD und danach folgen Sie den Bildschirmanweisungen, bis
das Fenster Recovery-Funktionen erscheint.
2. Starten Sie das Programm DiskPart im Fenster "Siemens SIMATIC Recovery“ und geben
Sie in der aufgeblendeten Kommandooberfläche folgende Kommandos ein:
list disk
Zeigt alle vorhandenen Festplatten an
select disk 0
Zur Auswahl der Festplatte, deren Konfiguration sie ändern
möchten. Mit 0 wird das erste Festplattenlaufwerk ausgewählt.
list partition
Zeigt alle Partitionen der selektierten Festplatte an 1)
clean
Löscht die selektierte Festplatte komplett. Alle gespeicherten
Informationen gehen dabei verloren.
create partition primary size=n
Erstellt auf der selektierten Festplatte eine primäre Partition, deren
Größe n MB beträgt. Werte des Auslieferungszustandes:
n = 10000 für Windows 2000 Professional oder XP Professional
select partition 1
Auswahl der 1. Partition
active
Aktiviert die selektierte Partition 1)
exit
Beendet DiskPart
1) Die aktive Partition ist mit einem * gekennzeichnet.
Weitere Funktionen von DiskPart:
Help
12-30
Zeigt alle Kommandos von DiskPart an. Durch Ergänzen des
Kommandos mit weiteren Parametern, wird deren Beschreibung mit
der Erweiterung Help angezeigt.
Beispiel: create partition help
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
Hinweis
Nachdem Sie die Konfiguration Ihrer Festplatte mit DiskPart verändert haben, müssen Sie
den PC neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
Booten Sie erneut von der Recovery CD, um die Partitionen zu formatieren.
Primäre Partition formatieren
1. Booten Sie von der Recovery CD, um die Partitionen zu formatieren. Folgen Sie den
Bildschirmanweisungen, bis das Fenster Recovery-Funktionen erscheint.
2. Wählen Sie "Eingabeaufforderung starten" im Fenster Recovery-Funktionen. Geben Sie
in der aufgeblendeten Kommandooberfläche folgendes Kommando ein:
format LW:/FS:Dateisystem
LW = Laufwerksbuchstabe der zu formatierenden Partition. Gültige Werte: C, D, E, F
usw..
Dateisystem = Gibt den Typ des Dateisystems an. Gültige Werte: FAT, FAT32, NTFS.
Im Auslieferungszustand ist bei allen Windows-Betriebssystemen NTFS eingestellt.
Beispiel für Master Festplatte am IDE-Bus:
format C:/FS:NTFS
Hinweis
Parameter-Übersicht
format /? zeigt alle Parameter des Befehls an.
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12-31
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.3
Kompatibilität der Restore-DVD
Vorsicht
Verwenden Sie nur die mitgelieferte Restore-DVD für das Gerät. Kontrollieren Sie, dass die
Bestellnummer der Restore-DVD mit der des Geräts übereinstimmt. Die Bestellnummer des
Geräts finden Sie auf dem Typenschild.
Verwenden Sie die mitgelieferten Images für kein anderes Gerät. Die Chipsätze und Treiber
sind unterschiedlich.
12-32
SIMATIC Panel PC 877
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Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.4
Lieferzustand der Software mit Hilfe der Restore-DVD wiederherstellen
Mit Hilfe der Restore-DVD (nicht in allen Liefervarianten enthalten) ist eine
Wiederherstellung der Originalliefersoftware möglich. Die DVD enthält die dafür notwendigen
Images und die Hilfsmittel zum Übertragen der Liefersoftware auf die Festplatte des PCs. Es
ist die Wiederherstellung der gesamten Festplatte mit Laufwerk C: (System) und Laufwerk D:
oder nur die Wiederherstellung von Laufwerk C: möglich. Dadurch können eventuelle
Anwenderdateien auf Laufwerk D: erhalten werden.
Autorisierung bzw. License Key der SIMATIC Software von der Festplatte retten
• Falls Sie SIMATIC Software mit einem License Key oder einer Autorisierung auf dem PC
installiert haben, überprüfen Sie, ob Sie den License Key bzw. die Autorisierung auf der
Festplatte retten können. Das Übertragen von License Keys bzw. von Autorisierungen ist
in der Hilfe des Programms Automation License Manager beschrieben.
• Ist eine Sicherung nicht möglich, nehmen Sie Kontakt mit dem Customer-Support auf. Sie
erhalten dort entsprechende Hinweise für die Freischaltung der Software.
Vorsicht
Bei der Option "Nur Systempartition wiederherstellen" werden sämtliche Dateien auf
Ihrem Laufwerk C: (System) gelöscht. Alle Daten, Benutzereinstellungen sowie
vorhandene Autorisierungen bzw. License Keys auf Laufwerk C: gehen dabei verloren!
Das Laufwerk C: auf der Festplatte wird vollständig gelöscht, neu formatiert und mit der
Originalliefersoftware beschrieben.
Bei der Option "Festplatte komplett wiederherstellen" gehen ALLE Daten,
Benutzereinstellungen sowie vorhandene Autorisierungen bzw. License Keys auf der
gesamten Festplatte verloren.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-33
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
Lieferzustand mit dem eingebauten Laufwerk wiederherstellen
Um den Lieferzustand wiederherzustellen gehen Sie wie folgt vor:
1. Nehmen Sie folgende Einstellung im BIOS-Setup vor:
Menü Exit > Get Default Values
2. Legen Sie die Restore-DVD in das Laufwerk, starten Sie das Gerät neu und drücken Sie
bei der BIOS-Meldung
Press <F2> to enter Setup or <ESC> to show Bootmenu
die ESC-Taste. Nach Abschluss der Initialisierung erscheint ein "Boot Menu".
3. Wählen Sie mit den Cursor-Tasten das optische Laufwerk aus.
4. Folgen Sie danach den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Vorsicht
Alle vorhandenen Daten, Programme, Benutzereinstellungen und Autorisierungen bzw.
License Keys auf den Laufwerken werden dabei gelöscht und gehen daher verloren.
Lieferzustand mit einem externen USB CD/DVD ROM wiederherstellen
Vorgehensweise:
1. Schließen Sie das externe USB-CD/DVD-ROM an den Panel PC an und starten Sie das
Gerät neu.
2. Aktivieren des Legacy Supports im BIOS
– Drücken Sie die Taste <F2>, wenn die BIOS-Meldung "Press <F2> to enter Setup
erscheint.
– Wählen Sie den Menüpunkt "Advenced"
– Aktivieren Sie den "Legacy Support"
USB Boot [enabled]
USB Legacy Keyboard/Mouse [enabled]
– Speichern Sie die Einstellungen und verlassen Sie das BIOS mit Save Changes & Exit
– Schalten Sie den Panel PC aus
3. Lieferzustand wiederherstellen:
– Legen Sie die Restore DVD in das externe Laufwerk und starten Sie das Gerät mittels
Ein-/Aus-Taste neu (min 15s).
– Drücken Sie während der Selbsttestphase die Taste < ESC >. Nach Abschluss der
Initialisierung erscheint ein Boot Menü.
– Wählen Sie mit den Cursor-Tasten das externe Optische Laufwerk aus
– Folgen Sie danach den Anweisungen auf dem Bildschirm
Vorsicht
Alle vorhandenen Daten, Programme, Benutzereinstellungen und Autorisierungen
bzw. License Keys auf den Laufwerken werden dabei gelöscht und gehen daher
verloren.
Eine Beschreibung der Funktionen finden Sie in der Datei LIESMICH.TXT auf der RestoreDVD.
12-34
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.5
Microsoft Windows-Betriebssysteme installieren
12.5.5.1
Betriebssystem nicht installiert
Das Gerät ist optional ohne Betriebssystem erhältlich. Wenn Sie selbst ein Betriebssystem
installieren, finden Sie weitere Informationen im Internet unter http://www.siemens.com/asis
Achtung
Bei der Installation eines Betriebssystems, das nicht von der Siemens AG angeboten wird,
müssen Sie die notwendigen Software-Komponenten selbst integrieren. Beachten Sie für
diesen Fall Folgendes:
— Das Gerät hat Funktionen, die ein Standard-PC nicht hat, z.B. Touchscreen und
frontseitige Funktionstasten.
— Die Siemens AG sichert die Verfügbarkeit dieser Funktionen nur auf einem freigegebenen
Betriebssystem zu.
—Der Support durch die Siemens AG erfolgt nur in einem engen Rahmen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-35
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.5.2
Booten von Recovery CD
Um Windows nach eigenen Anforderungen zu installieren, verwenden Sie die Recovery CD.
Das verwendete Betriebssystem ist Windows Preinstall Environment (WinPE). Desweiteren
benötigen Sie die mitgelieferte Documentation and Drivers CD.
Booten der Recovery CD:
1. Legen Sie die Recovery CD in das Laufwerk, starten Sie das Gerät neu und drücken Sie
bei der BIOS-Meldung
Press <F2> to enter Setup or <ESC> to show Bootmenu
die ESC-Taste. Nach Abschluss der Initialisierung erscheint ein ”Boot Menu”.
2. Wählen Sie mit den Cursor-Tasten das optische Laufwerk aus.
3. Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, bis das Fenster "Siemens SIMATIC Recovery“
erscheint.
12-36
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.5.3
Installation von Microsoft Windows-Betriebssystem (nicht für RAID)
Die Recovery CD enthält verschlüsselte Daten, die nur auf dieses System übertragen
werden können.
Um Windows nach eigenen Anforderungen zu installieren, verwenden Sie die Recovery CD.
Das verwendete Betriebssystem ist Windows Preinstall Environment (WinPE). Desweiteren
benötigen Sie die mitgelieferte Documentation and Drivers CD.
Booten der Recovery CD
1. Booten Sie von der Recovery CD und drücken Sie bei der BIOS-Meldung
Press <F2> to enter Setup or <ESC> to show Bootmenu
die ESC-Taste. Nach Abschluss der Initialisierung erscheint ein ”Boot Menu”.
2. Wählen Sie mit den Cursor-Tasten das optische Laufwerk aus.
3. Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, bis das Fenster "Siemens SIMATIC Recovery“
erscheint.
4. Kehren Sie nach dem Kopieren der Windows Installationsdateien zum Siemens SIMATIC
Recovery-Hauptmenü zurück (klick auf "zurück").
5. Wählen Sie "Eingabeaufforderung starten" im Fenster Recovery-Funktionen.
6. Geben Sie in der aufgeblendeten Kommandooberfläche folgende Kommandos ein:
LW:
cd \I386
Winnt32.bat
LW: Laufwerksbuchstabe des Ordners, der das Verzeichnis I386 beinhaltet.
7. Vorbereitung der Windows Installation wird angezeigt.
8. Wenn diese beendet ist, schließen Sie die Eingabeaufforderung mit dem Kommando
exit.
9. Schließen Sie das Fenster Siemens SIMATIC Recovery über die Schaltfläche "Beenden".
10.Nach einem automatischen Neustart läuft die Windows Installation ab.
11.Folgenden Sie den Bildschirmanweisungen.
Hinweis
Wenn Sie Microsoft Windows 2000 Professional oder Windows XP Professional
verwenden, sollten Sie folgende Handbücher (nicht im Lieferumfang enthalten) zur
Verfügung haben:
Microsoft Windows 2000 Professional Resource Kit (MSPress Nr. 24) bzw.
Microsoft Windows XP Professional, Die technische Referenz" (MSPress Nr. 934).
Diese Handbücher beinhalten spezifische Informationen für Administratoren, die
Windows in einem Netzwerk oder in einer Umgebung mit mehreren Benutzern
installieren, verwalten und integrieren wollen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-37
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.5.4
Installation von Microsoft Windows Betriebssystem (für RAID)
RAID Recovery
Hinweise für RAID-Systeme (Optional)
Um das Betriebssystem mit der Option RAID zu installieren müssen folgende Schritte
durchgeführt werden:
1. Drücken Sie <Ctrl> + <F> während des Hochlaufes, um in das Menü des RAID Controller
zu gelangen.
2. Wählen Sie die Option AUTO SETUP um ein RAID zu binden
( Auswahl zwischen RAID 0 "Stripe" und RAID 1 "Mirror").
3. Nachdem das RAID gebunden wurde, muss das Gerät neu gebootet werden.
4. Booten Sie von der Recovery CD und drücken Sie bei der BIOS-Meldung:
Press <F2> to enter Setup or <ESC> to show Bootmenu
die ESC-Taste. Nach Abschluss der Initialisierung erscheint ein „Boot Menu“. Dort
wählen Sie mit den Cursor-Tasten das optische Laufwerk aus.
5. Drücken Sie während der Hochlaufphase der "Recovery CD" die F6-Taste um den RAID
Controller Fast Track TX 2300 einzubinden.
Der zugehörige Treiber wird auf der Documentation & Drivers CD mitgeliefert und ist
vorher auf eine leere Diskette zu kopieren.
Hinweis
Beachten Sie bitte auch die Hinweise in den elektronischen Handbüchern der Controller.
Sie finden diese auf der mitgelieferten Documentation and Drivers CD.
6. Folgen Sie weiter den Bildschirmanweisungen bis das Fenster Recovery-Funktionen
erscheint.
7. Erstellen Sie wie im Kapitel 12.5.2 „Einrichten der Partitionen für Windows
Betriebssysteme“ beschrieben mittels des WinPE Tools eine Partition und formatieren Sie
diese. Anschließend ist diese Partition zu aktivieren.
8. Wählen Sie "Eingabeaufforderung starten" im Fenster Recovery-Funktionen
9. Gehen Sie unter den entsprechenden Laufwerksbuchstaben in den Ordner I386 und
starten Sie "Winnt32.bat" aus diesem Ordner
Hinweis
Kehren Sie nach dem Kopieren der Windows-Installationsdateien zum "SIEMENS
Simatic Recovery"- Hauptmenü zurück.
10.Schließen Sie das Fenster Siemens SIMATIC Recovery über die Schaltfläche "Beenden"
11.Nach einem automatischen Neustart läuft die Windows Installation ab
12.Folgen Sie den Bildschirmanweisungen
12-38
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.6
Einzelne Treiber installieren
Einleitung
Die Documentation and Drivers CD enthält die notwendigen Treiber für das Gerät.
Vorgehensweise
1. Starten Sie "Start.exe" im Stammverzeichnis der CD.
2. Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm.
Hinweis
Weitere Informationen zur Neuinstallation der Treiber finden Sie im Internet
http://www.siemens.com/asis unter "Support".
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-39
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.7
Betrieb von 2 Festplatten
Im Auslieferungszustand des Rechners sind die beiden Festplatten wie folgt eingerichtet:
Festplatte 0
Festplatte 1
Partition C: System, NTFS, 10 GByte
Nicht eingerichtet
Partition D: Data, NTFS, restliche Kapazität
Sie können die beiden Festplatten als 2HHD-System nutzen.
12.5.7.1
2HDD-System
Je nach Geräteausstattung sind im Panel PC 877 zwei Festplattenlaufwerke im 2,5“- Format
(PATA) eingebaut. Die Slave-Festplatte ist nicht eingerichtet. Damit haben Sie die
Möglichkeit, Ihre Datensicherung auf diesem Festplattenlaufwerk durchzuführen. Die beiden
Festplatten sind als Master bzw. Slave am primären IDE-Controller der Grundbaugruppe
angeschlossen. Die Kapazitäten der Laufwerke entnehmen Sie den Bestellunterlagen.
Booten von der Slave-Festplatte
Standardmäßig wird von der Master-Festplatte gebootet. Es ist jedoch möglich, auch von der
Slave-Festplatte zu booten.
Damit von der 2. Festplatte gebootet werden kann, muss die 2. Festplatte als primäres
Bootdevice eingestellt werden. Nehmen Sie hierzu folgende Einstellungen im BIOS-Setup
vor:
Boot > Hard Drive > <Festplatten-Name> z.B. FUJITSU MHT2030AT- (PS) auswählen und
durch Drücken der ´+´ ´-´ Taste in der Bootreihenfolge nach oben verschieben.
(PS) = Primary Slave, (PM) = Primary Master.
Achtung
Die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben zu den Partitionen der beiden Laufwerke ist
abhängig vom verwendeten Betriebssystem. Passen sie diese gegebenenfalls über die
Systemsteuerung an.
Ist eine der beiden Festplatten defekt, so kann diese den IDE-Bus blockieren. Um dennoch
mit der intakten Festplatte weiterarbeiten zu können, muss die defekte Festplatte vom IDE Bus getrennt werden und gegebenenfalls die Jumpereinstellung der Festplatte angepasst
werden (auf Master einstellen; siehe Aufdruck auf der Festplatte).
12-40
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.7.2
RAID-System mit Promise Fast Track Controller TX2300
RAID 0 System
Mit einem RAID 0 System (Stripe) haben Sie die Möglichkeit, die Schreib/Lesegeschwindigkeit Ihres Festplattensystems zu erhöhen. Mit diesem Verfahren wird die
Zuverlässigkeit des Festplattenverbunds reduziert. Die Verwendung von RAID 0 wird daher
nicht empfohlen und in der Installationsanweisung nicht beschrieben.
RAID 1 System
Mit einem RAID 1 System (Mirroring = Spiegelung) haben Sie die Möglichkeit, die
Datensicherheit Ihres Festplattensystems zu erhöhen. Hierbei werden die Daten zusätzlich
auf einer zweiten Festplatte gespeichert (gespiegelt).
Beide Festplatten werden jeweils an einem separaten SATA-Kanal betrieben. Damit kann
das System selbst bei Defekt einer Festplatte weiterarbeiten. Die zuvor auf dem RAID 1Verbund gespeicherten Daten bleiben erhalten. Bei einem Einzellaufwerk bzw. ohne RAID 1
wären diese Daten verloren. Durch RAID 1 wird also eine höhere Verfügbarkeit des Systems
erreicht.
Controllerbezeichnung:
• SATA-RAID Controller vom Typ Promise Fast Track TX 2300 für SATA Laufwerke
Das System ist als RAID1 (Datenspiegelung auf zwei Festplatten) konfiguriert. Die
Festplatten werden an jeweils einem Kanal des RAID-Controllers als Master betrieben.
Damit kann das System selbst bei Kabelproblemen in einem Bus weiterarbeiten und es wird
eine hohe Verfügbarkeit des Systems erreicht.
Die RAID-Controller PCI-Steckkarte wird auf den PCI-Slot Nr. 5 der Busbaugruppe gesteckt.
Hinweis
Hinweise zum Betrieb des Raidsystems finden Sie im Promise-Benutzerhandbuch auf der
mitgelieferten Documentation and Drivers CD.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-41
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
Funktionen zur Verwaltung des RAID Systems
Die vorinstallierte Software des RAID Systems bietet erweiterte Funktionen zur Nutzung und
Verwaltung des RAID Systems.
SATA-RAID Software wird über "Start > Programme > Promise Array Management > Local
PAM" gestartet.
Der Zugriff auf das RAID ist durch User und Passwort geschützt. Werksseitig ist
voreingestellt:
• User: Administrator
• Passwort: leer
Achtung
Die Sicherheitsfunktionen des RAID Systems sind auch ohne Start der Software wirksam.
Die Einträge des RAID Status erfolgen standardmäßig in der Windows Ereignisanzeige.
Im Fehlerfall kann eine Festplatte durch das RAID Controller BIOS oder auf
Betriebssystemebene dupliziert werden. Wird die neue Festplatte im Hintergrund
synchronisiert, kann dies abhängig von der Festplattengröße und der Systemauslastung
einige Zeit (bis zu Stunden) in Anspruch nehmen.
Erst wenn die Synchronisation erfolgreich abgeschlossen wurde, ist wieder der sichere
Systemzustand RAID Level 1 erreicht.
12-42
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
Erstellen eines RAID 1-Systems
Voraussetzungen
• Zwei identische SATA-Festplatten, die erste Festplatte ist mit dem Betriebssystem/Daten
belegt (Bootlaufwerk), die zweite Festplatte ist leer.
• Falls der DiagMonitor installiert wurde, muss der DiagMonitor Agent angehalten werden.
Geben Sie zum Beenden des DiagMonitor-Agent den Befehl "NET STOP SNMP" in der
DOS-Box ein.
• Das im Lieferzustand installierte Betriebssystem Windows XP Professional oder 2000
Professional enthält bereits die notwendigen Treiber und die noch nicht eingerichtete
RAID Software (PAM TOOL).
Hinweis
Neustart DiagMonitor-Agent
Nach erfolgter Erstellung des RAID 1-Verbundes müssen Sie den DiagMonitor-Agent
wieder starten. Geben Sie dazu den Befehle "NET START SNMP" in der DOS-Box ein.
Falls die erste Festplatte kein Betriebssystem enthält, folgen Sie den Anweisungen im
Kapitel "Lieferzustand der Software mit Hilfe der Restore-DVD wiederherstellen".
Bemerkungen zum Fehlerfall
Bei Ausfall einer Festplatte wird eine Meldung des Programms "Promise Array Management"
ausgegeben.
Weiterhin wird diese Meldung in die Ereignisanzeige des Windows-Betriebssystems
eingetragen.
Achtung
Verzögerung der Eingaben
Abhängig von der Auslastung des Prozessors und der aktuellen Festplattenaktivität kann es
während des Auftretens eines Plattenausfalls zu einer kurzzeitigen Erhöhung der
Systembelastung kommen, bedingt durch Synchronisierungsvorgänge.
In extremen Fällen werden Bedieneingaben durch Tastatur und Touchscreen für kurze Zeit
nur verzögert bearbeitet.
Hinweis
BIOS-Meldung bei Hochlauf
Beim ersten Wiederanlauf / Neustart nach einem Festplattenausfall oder nach Einbau einer
neuen Festplatte (Servicefall) meldet sich das RAID-BIOS mit der Information, dass die
RAID-Funktionalität nicht mehr gegeben ist, und bietet entsprechende Bedienoptionen an.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-43
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.7.3
Installation der RAID-Controller Software
Die Vorgehensweise zur Installation der Software finden Sie im RAID-Benutzerhandbuch auf
der mitgelieferten Documentation and Drivers CD.
Hinweis zu Windows 2000 Professional / XP Professional
Bei Neuinstallation von Windows 2000 Professional / XP Professional müssen Sie den Typ
Promise FastTrack TX 2300 Controller aus der vorgeschlagenen Liste auswählen.
12-44
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.8
Brenner- und DVD-Software installieren
Hinweise zur Installation der Brenner- und DVD-Software finden Sie auf der mitgelieferten
CD-ROM.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
12-45
Instandhalten und Warten
12.5 Software installieren
12.5.9
Sichern des Festplattenlaufwerks
Das Festplattenlaufwerk des Geräts ist in zwei Partitionen aufgeteilt, in die Laufwerke C und
D. Auf dem Laufwerk C befindet sich das Betriebssystem. Laufwerk D steht für Nutzdaten
zur Verfügung.
Sichern Sie regelmäßig das komplette Festplattenlaufwerk z.B. mit "SIMATIC PC/PG Image
Partition Creator". Diese Software ist als Zubehör mit der Bestellnummer 6ES7648-6AA030YX0 beziehbar.
Vorsicht
Datenfehler beim Beschreiben von CD-RW
Die Qualität der Rohlinge schwankt erheblich. Daher sind Datenfehler beim Beschreiben
nicht ausgeschlossen. Vergleichen Sie zur Sicherheit nach dem Schreiben die Daten.
12-46
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.1
13.1
13
Fehlermeldungen während des Boot-Vorgangs
Während des Hochlaufs (Boot-Vorgang) führt das BIOS zunächst einen Power On Self Test
(POST) durch und überprüft, ob bestimmte Funktionseinheiten des PC ordnungsgemäß
funktionieren. Falls in dieser Phase ein Fehler auftritt, gibt das BIOS eine dem aktuellen Test
entsprechende Tonfolge (Beep-Code) aus. Bei fatalen Fehlern wird der weitere BootVorgang sofort gestoppt.
Treten während des POST keine Fehler auf, initialisiert und testet das BIOS weitere
Funktionseinheiten. In dieser Phase des Hochlaufs ist die Grafik bereits initialisiert und
eventuelle Fehlermeldungen werden am Bildschirm ausgegeben.
Nachfolgend sind die Fehlermeldungen beschrieben, die das System-BIOS ausgibt.
Fehlermeldungen, die vom Betriebssystem oder von Programmen ausgegeben werden,
finden Sie in den Handbüchern zu diesen Programmen.
Fehlermeldungen am Bildschirm
Fehlermeldung am Bildschirm
Bedeutung/Ratschlag
Address conflict
Plug and Play Problem.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Combination not supported
Plug and Play Problem.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
IO device IRQ conflict
Plug and Play Problem.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Invalid System Configuration
Data
Plug and Play Problem.
• Setzen Sie die Option RESET CONFIGURATION DATA im
Menü Advanced des Setup.
• Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Allocation Error for ...
Plug and Play Problem
• Bitte machen Sie die letzte Hardware-Änderung rückgängig.
• Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
System battery is dead.
Replace and run SETUP
Batterie auf der CPU-Baugruppe ist defekt oder leer.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
System CMOS checksum bad
Run SETUP
SETUP aufrufen, Einstellungen vornehmen und speichern.
Erscheint diese Meldung bei jedem Hochlauf, wenden Sie sich an
Ihren technischen Kundendienst.
Failure Fixed Disk
Fehler beim Zugriff auf Festplatte.
Prüfen Sie die SETUP-Einstellung.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
13-1
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.1 Fehlermeldungen während des Boot-Vorgangs
Fehlermeldung am Bildschirm
13-2
Bedeutung/Ratschlag
Keyboard error
Kontrollieren Sie, ob die Tastatur korrekt angeschlossen ist.
Stuck Key
Überprüfen Sie, ob eine Taste der Tastatur klemmt.
System RAM Failed at offset:
Speicherfehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Shadow RAM Failed at offset:
Speicherfehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Extended RAM Failed at offset:
Speicherfehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Failing Bits:
Speicherfehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Operating system not found
Mögliche Ursachen:
• Kein Betriebssystem vorhanden
• Falsches Laufwerk angesprochen (Diskette in Laufwerk A/B)
• Falsche aktive Boot-Partition
• Falsche Laufwerk Einträge im SETUP
• Festplatte nicht angeschlossen / defekt
Previous boot incomplete
Default configuration used
Abbruch des vorherigen Boot-Vorgangs z.B. durch Netzausfall.
Einträge im SETUP korrigieren.
System cache error Cache
disabled
Fehler des Cache-Moduls der CPU-Baugruppe.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Monitor type does not match
CMOS Run SETUP
Monitor passt nicht zu den SETUP-Einträgen.
SETUP-Einträge an Monitor anpassen.
System timer error
Hardware-Fehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Real time clock error
Uhrenbaustein-Fehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
Keyboard controller error
Tastatur-Fehler.
Wenden Sie sich an Ihren technischen Kundendienst.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.2 Einführung in die BIOS-Beep-Codes
13.2
13.2
Einführung in die BIOS-Beep-Codes
Nach dem Anschluss an das Netz testet sich das Gerät selbst. Wenn beim POST, Power On
Self Test, ein Fehler festgestellt wird, wird eine akustische Folge von Beep-Tönen
ausgegeben. Die Beep-Tonfolge codiert den entsprechenden Fehler und besteht aus je 2 x 2
Sequenzen.
Tabelle 13-1 Umsetzung der Beep-Codes in Hex-Darstellung
Beep-Töne
Hex-Code
B
B
0
B
BB
1
B
BBB
2
B
BBBB
3
BB
B
4
BB
BB
5
BB
BBB
6
BB
BBBB
7
BBB
B
8
BBB
BB
9
BBB
BBB
A
BBB
BBBB
B
BBBB
B
C
BBBB
BB
D
BBBB
BBB
E
BBBB
BBBB
F
Beispiel
Tonfolge
B
Hex-Code
2
Bedeutung
RAM-Größe ermitteln
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
BBB
BBB
B
8
13-3
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.2 Einführung in die BIOS-Beep-Codes
Sondercodes
Zusätzlich zu den Beep-Codes gibt es noch folgende Sondercodes:
13-4
Sondercode
Bedeutung
3x kurz
Die Taste <Einfg> ist beim Systemstart gedrückt: die Onboard Device
Installation wird übersprungen. Die Onboard-Grafik wird als Standardausgabe
verwendet.
1x lang 8x kurz
Fehler beim Lesen der MPI-Systeminformation. Wenden Sie sich an Ihren
Kundendienst.
4x kurz
MPI-EPROM wurde erstmals programmiert.
1x lang 5 x kurz
Ethernet-Fehler. Wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
2x kurz
Fehler beim Checksummentest des BIOS:
Kann vorkommen nach Batterietausch oder wenn die Batterie leer ist.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.3 BIOS-POST-Codes
13.3
13.3
BIOS-POST-Codes
Nachfolgend sind die kundenrelevanten POST-Codes in der Reihenfolge des Auftretens
aufgeführt. Bei allen anderen POST-Codes wenden Sie sich bitte an den Customer Support.
HexCode
der
Beepcodes
Bedeutung
Beschreibung
Abhilfe
16H
TP_CHECKSUM
BIOS Prüfsummentest
Service-Fall
28H
TP_SIZE_RAM
DRAM Größe ermitteln
Speichermodule tauschen
2AH
TP_ZERO_BASE
Base Ram 64Kyte auf 0
setzen
Speichermodule tauschen
2CH
TP_ADDR_TEST
Adressleitungen prüfen
Speichermodule tauschen
2EH
TP_BASERAML
BaseRam Low
Speichermodule tauschen
30H
TP_BASERAMH
BaseRam High
Speichermodule tauschen
38H
TP_SYS_SHADOW
Bios wird in das DRAM
kopiert
Speichermodule tauschen
3AH
TP_CACHE_AUTO
CPU-Cache ermitteln
CPU tauschen
22H
TP_8742-TEST
Tastaturkontroller testen
Überprüfen, ob Tastatur
angeschlossen oder defekt ist
3CH
TP_ADV_CS_CONFIG
Advanced Chip-Set
konfigurieren
Versuchsweise abschalten der
Hardware-Komponenten im Setup
49H
TP_PCI_INIT
PCI-Interface initialisieren
Versuchsweise Abschalten der
Hardware-Komponenten im Setup
bzw. Entfernen von installierten
Erweiterungsbaugruppen auf der
Busbaugruppe
55H
TP_USB_INIT
Aktivierung der USBHardware
Entfernen von USB-Geräten
4AH
TP_VIDEO
Video Interface initialisieren
5CH
TP_MEMORY_TEST
Test des System-Speichers Speichermodule auswechseln
60H
TP_EXT_MEMORY
Test des kompletten
Speichers
Speichermodule auswechseln
62H
TP_EXT_ADDR
Test der Adressleitungen
Speichermodule auswechseln
90H
TP_FDISK
Initialisierung und Test der
Harddisk Hardware
Festplatte trennen, eventuell
austauschen
95H
TP_CD
Initialisierung und Test der
CD-Hardware
CD-ROM trennen, eventuell
austauschen
98H
TP_ROM_SCAN
BIOS Erweiterungen
suchen
Versuchsweise Abschalten der
Hardware-Komponenten im Setup
bzw. Entfernen von installierten
Erweiterungsbaugruppen auf der
Busbaugruppe
BCH
TP_PARITY
Test der Speichermodule
Speichermodule auswechseln
00H
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
BIOS-Power On Self Test
abgeschlossen.
Betriebssystem wird
geladen
13-5
Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen
13.3 BIOS-POST-Codes
Sondercodes
Zusätzlich zu den aufgeführten POST-Codes gibt es noch folgende Beep-Codes:
• 3 x kurz INSERT Taste ist beim Systemstart gedrückt:
Wird eine externe Grafikkarte auf der Busplatine nicht erkannt, können Sie versuchen
diese Karte durch Drücken der INSERT Taste zu aktivieren.
Die "INSERT" Taste aktiviert spezielle Enumerationen, um eine PCI-VGA-Karte zu
aktivieren.
• 1 x lang 8 x kurz Fehler beim Lesen der MPI-Systeminformation:
Bitte wenden Sie sich an den Customer Support
• 4 x kurz MPI Firmware wurde aktualisiert:
Dies kann nach einem BIOS-Update einmalig auftreten.
• 2 x kurz Fehler beim Checksummentest des BIOS:
Kann vorkommen nach Batterietausch oder wenn die Batterie leer ist
13-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
14
Troubleshooting/FAQs
14.1
14.1
Allgemeine Probleme
In diesem Kapitel geben wir Ihnen Tipps, wie Sie auftretende Probleme eingrenzen und
beheben können.
Problem
Mögliche Ursache
Das Gerät arbeitet
nicht
Gerät wird nicht mit Strom •
versorgt
•
Überprüfen Sie die Stromversorgung, das Netzkabel bzw. den
Netzstecker.
Überprüfen Sie, ob der Ein-/Aus-Schalter in der richtigen Position
ist.
Gerät wird außerhalb der
spezifizierten
Umgebungsbedingungen
betrieben
Überprüfen Sie die Umgebungsbedingungen
Nach dem Transport in kalter Witterung schalten Sie das Gerät
erst nach einer Wartezeit von ca. 12 Stunden ein.
Am Bildschirm
erscheint kein
Mauszeiger
•
•
Maustreiber nicht geladen 1. Prüfen Sie, ob der Maustreiber ordnungsgemäß installiert und
beim Starten des Anwendungsprogramms vorhanden ist.
Maus nicht
angeschlossen
Uhrzeit und/oder
Datum des PC
stimmen nicht
Uhrzeit / Datum sind
auch nach korrekter
Einstellung im BIOSSetup wiederholt
falsch
Mögliche Abhilfe
1. Prüfen Sie, ob die Mausleitung an der Systemeinheit
angeschlossen ist. Wenn Sie einen Adapter oder eine
Verlängerung für die Mausleitung verwenden, prüfen Sie auch
diese Steckverbindung.
Wenn der Mauszeiger nach diesen Kontrollen und Maßnahmen
weiterhin nicht am Bildschirm erscheint, verständigen Sie den
technischen Kundendienst.
1. Drücken Sie <F2> beim Bootvorgang, um das BIOS-Setup
aufzurufen.
2. Stellen Sie Uhrzeit bzw. Datum im Setup-Menü ein.
Pufferbatterie ist leer.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren technischen Kundendienst.
14-1
Troubleshooting/FAQs
14.1 Allgemeine Probleme
Problem
Mögliche Ursache
USB-Gerät funktioniert USB-Ports sind im BIOS
nicht
disabled.
DVD: Laufwerkslade
fährt nicht heraus
Mögliche Abhilfe
Anderen USB-Port benutzen oder den Port einschalten.
USB 2.0 Gerät
angeschlossen, obwohl
USB 2.0 disabled ist.
USB 2.0 einschalten.
Betriebssystem
unterstützt die USBSchnittstellen nicht
Für Maus und Tastatur USB Legacy Support einschalten.
Für andere Geräte brauchen Sie USB-Gerätetreiber für das
gewünschte Betriebssystem.
Gerät ist ausgeschaltet
oder Öffnen/SchließenKnopf ist softwaremäßig
abgeschaltet
Notentnahme des Datenträgers:
1. Gerät ausschalten
2. Spitzen Gegenstand, z. B. aufgebogene Büroklammer in die
Notauswurföffnung des Laufwerks einführen und vorsichtig
drücken, bis sich die Lade öffnet.
3. Lade mit der Hand weiter herausziehen
14-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Troubleshooting/FAQs
14.2 Probleme beim Einsatz von Fremdbaugruppen
14.2
14.2
Probleme beim Einsatz von Fremdbaugruppen
Problem
Mögliche Ursache
PC stürzt beim
Hochlaufen ab
•
•
•
•
•
•
Doppelbelegung von Ein-/
Ausgabeadressen,
Doppelbelegung von HardwareInterrupts und/oder DMAKanälen,
Signalfrequenzen oder
Signalpegel werden nicht
eingehalten,
Abweichende Belegung der
Stecker,
“Reset Configuration” im BIOSSETUP wurde nicht
durchgeführt.
bei 24V unzureichende Leistung
der externen 24V
Stromversorgung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Mögliche Abhilfe
Überprüfen Sie die Rechnerkonfiguration:
• Entspricht die Rechnerkonfiguration dem Lieferzustand,
wenden Sie sich bitte an Ihren technischen Kundendienst.
• Wurde die Rechnerkonfiguration verändert, stellen Sie den
Lieferzustand wieder her; entfernen Sie dazu die
Fremdbaugruppen, starten Sie dann den Rechner neu. Tritt
der Fehler nicht mehr auf, war die verwendete
Fremdbaugruppe Ursache der Störung. Ersetzen Sie diese
durch eine Siemens-Baugruppe oder stimmen Sie sich mit
dem Lieferanten der Fremdbaugruppe ab.
• Erzwingen Sie “Reset Configuration” per BIOS-Setup.
Stürzt der PC noch immer ab, hilft nur noch der technische
Kundendienst.
•
Leistungsfähigere Stromversorgung einsetzen.
14-3
Troubleshooting/FAQs
14.3 Temperaturgrenzwerte
14.3
14.3
Temperaturgrenzwerte
Ursache
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch des Geräts werden die Temperaturgrenzwerte nicht
über- bzw. unterschritten. Falls die LED "Temp" auf der Bedieneinheit oben links aufleuchtet,
prüfen Sie:
• Sind die Lüftungsöffnungen abgedeckt?
• Ist der Lüfter ausgefallen (Drehzahlanzeige in der SOM oder dem DiagMonitor prüfen)?
• Liegt die Umgebungstemperatur über dem erlaubtem Wert (siehe "Technische Daten")?
• Ist die Gesamtabgabeleistung der Stromversorgung überschritten?
• Sind die Kühlkörper im Inneren des PCs mit Staub bedeckt?
Abhilfe
Der Temperaturfehler bleibt solange gespeichert, bis die Temperaturen die
Temperaturschwellen wieder unterschritten haben und Sie die Fehlermeldung im SOMProgramm quittieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche mit dem Symbol "Kleiner Besen".
Wenn die Fehlermeldung quittiert ist, erlischt am Gerät die LED "TEMP" und im SOMProgramm wechseln die Titelleiste und das Symbol "SOM" in der Statuszeile die Farbe von
rot nach grün. Wenn Sie kein SOM-Programm oder DiagMonitor installiert haben, müssen
Sie den PC neu starten.
14-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15
Technische Daten
15.1
15.1
Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
AC-Gerät: Versorgungsspannung
AC 100 V bis 240 V (AC 85 V bis 265 V)
DC-Gerät: Versorgungsspannung
DC 24 V (DC 20,4 V bis 28,8 V) SELV
AC-Gerät: Frequenz
50 - 60 Hz (47 Hz bis 63 Hz)
Kurzzeitige Spannungsunterbrechung
nach Namur
AC-Gerät: mindestens 20 ms bei 93 V bis 264 V
maximal 10 Ereignisse pro Stunde; Erholzeit mindestens 1 s
DC-Gerät: keine Überbrückung
AC-Gerät: Max. Leistungsaufnahme Komplettgerät
bei 240 W sekundär
360 W primär bei ca. 65% Wirkungsgrad
DC-Gerät: Max. Leistungsaufnahme Komplettgerät
bei 180 W sekundär
265 W primär bei ca. 70% Wirkungsgrad
AC-Gerät: max. Stromabgabe
+5 V/25 A *)
+3,3 V/10 A *)
*) in Summe sind 155 W erlaubt
+12 V/12,2 A Peak 14,0 A
–12 V/0,8 A
–5 V/0,5 A Begrenzung bei >0,8 A
+5 Vaux/2 A Peak 2,5 A
Die Summenleistung aller Spannungen beträgt max. 230 W
DC-Gerät: max. Stromabgabe
+5 V/22 A *)
+3,3 V/16 A *)
*) in Summe sind 140 W erlaubt
+12 V/4,4 A Peak 8,0 A
–12 V/0,5 A
–5 V/0,5 A
+5 Vaux/1 A
Die Summenleistung aller Spannungen beträgt 180 W
Geräuschemission
< 55 dB(A) nach DIN 45635-1
Schutzart Gesamtgerät rückseitig
IP 20
Schutzart frontseitig bei Spannermontage
IP 65
Schutzart frontseitig bei Schraubmontage
IP 54
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-1
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
AC-Gerät: Störaussendung
EN 55011 Klasse A, EN 61000-3-2 Klasse D
EN 61000-3-3
DC-Gerät: Störaussendung
EN 55022 Klasse A
Störfestigkeit:
leitungsgebundene Störgrößen auf den
Versorgungsleitungen
± 2 kV; nach IEC 61000–4–4; Burst
± 1 kV; nach IEC 61000–4–5; Surge symm
± 2 kV; nach IEC 61000–4–5; Surge unsymm
Störfestigkeit auf Signalleitungen
± 1 kV; nach IEC 61000–4–4; Burst; Länge < 3 m
± 2 kV; nach IEC 61000–4–4; Burst; Länge > 3 m
± 2 kV; nach IEC 61000–4–5; Surge; Länge > 30 m
Störfestigkeit gegen Entladen statischer Elektrizität
± 6 kV Kontaktentladung nach IEC 61000–4–2
± 8 kV Luftentladung nach IEC 61000–4–2
Störfestigkeit gegen Hochfrequenzeinstrahlung
10 V/m 80–1000 MHz, 80% AM nach IEC 61000–4–3
10 V/m 900 MHz und 1,89 GHz, 50% ED nach IEC 61000–4–3
10 V/m 9 KHz-80 MHz nach IEC 61000–4–6
Magnetfeld
30 A/m, 50 Hz nach IEC 61000–4–8
Klimatische Bedingungen
Temperatur
• In Betrieb
• Schrankeinbau:
– wenn Außentemperatur 40 °C
– wenn Außentemperatur 45 °C
• Lagerung, Transport
• Gradient
Geprüft nach IEC 60068–2–1, IEC 60068–2–2, IEC 60068–2–14
• + 5 °C bis + 45 °C
Relative Feuchte
• In Betrieb
• Lagerung/Transport
• Gradient
Geprüft nach IEC 60068–2–78, IEC 60068–2–30
• 5 % bis 80 % bei 25 °C, keine Betauung
• 5 % bis 95 % bei 25 °C, keine Betauung
• Maximal 10 °C/h, keine Betauung
•
•
•
•
Innentemperatur max. 50 °C
Innentemperatur max. 45 °C
–20 °C bis +60 °C
max. 10 °C/h in Betrieb, 20 °C/h Lagerung, keine Betauung
Mechanische Umgebungsbedingungen
Schwingen (Vibration)
• In Betrieb 2)
• Lagerung/Transport
geprüft nach DIN IEC 60068–2–6
• 10 bis 58 Hz: 0,075 mm, 58 bis 500 Hz: 9,8 m/s2 = 1g
• 5 bis 9 Hz: 3,5 mm, 9 bis 500 Hz: 9,8 m/s2 = 1g
Stoßfestigkeit (Schock)
• In Betrieb 2)
• Lagerung/Transport
geprüft nach IEC 60068–2–27, IEC 60068–2–29
• 50 m/s2 ca. 5 g, 30 ms
• 250 m/s2 ca. 25 g, 6 ms
15-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
Motherboard
Prozessor
Intel ® Pentium 4 2,8 GHz
Intel ® Celeron 2 GHz
Intel ® Pentium 4 Mobile 2,2 GHz
Interner Prozessorcache
Intel ® Pentium 4 2,8 GHz, 512 KByte
Intel ® Celeron 2 GHz, 128 KByte
Intel ® Pentium 4 Mobile 2,2 GHz, 512 KByte
Front Side Bus
Intel ® Pentium 4 2,8 GHz, 533 MHz
Intel ® Celeron 2 GHz, 400 MHz
Intel ® Pentium 4 Mobile 2,2 GHz, 400 MHz
Hauptspeicher
2 Sockel maximal 2 GB SDRAM DDR
Speicherausbau siehe Bestellunterlagen
Freie Erweiterungssteckplätze
2 shared ISA/PCI, lang
2 x PCI, lang
1 ISA, lang
Max. zulässige Stromaufnahme pro ISA–Steckplatz
Max. zulässige Stromaufnahme pro PCI–Steckplatz
Zulässiger Maximalwert in Summe aller Steckplätze
5 V/ 2 A, 12 V/ 0,3 A, -12 V/ 0,05 A
5 V/ 2 A oder 3,3 V/ 2A, 12 V/ 0,3 A, -12 V/ 0,05 A
In der Summe aller Steckplätze dürfen 50 W Gesamtleistung nicht
überschritten werden
Laufwerke
Diskettenlaufwerk
3,5''; 1,44 MB
Festplattenlaufwerk
3,5'' EIDE, UDMA, Festplattenkapazität siehe Bestellunterlagen
2,5" SATA mit RAID-Controller
abhängig von der Geräteausstattung
Optisches Laufwerk 2)
EIDE, UDMA33, Ausstattung siehe Bestellunterlagen
Schnittstellen
COM1
Serielle Schnittstelle 1, 25poliger D–Sub–Buchse
COM2
Serielle Schnittstelle 2, 9poliger D-Sub-Stecker
LPT1
Parallele Schnittstelle, Standard-Mode, EPP-Mode
Anschluss für Drucker mit Parallelschnittstelle
DVI
Anschluss für externen CRT-/LCD-Monitor
Keyboard
PS/2-Tastaturanschluss
Mouse
PS/2-Mausanschluss
USB 2.0 6)
2 x extern an der Schnittstellenseite
1 x frontseitig an der Bedieneinheit 5)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-3
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
PROFIBUS- /MPI-Schnittstelle potenzialgetrennt 3)
• Übertragungsgeschwindigkeit
• Betriebsarten
•
9-polige D-Sub-Buchse
• 9,6 KBit/s bis 12 MBit/s, per SW parametrierbar
• potenzialgetrennt:
Datenleitungen A, B
Steuerleitungen RTS AS, RTS_PG
5 V-Versorgungsspannung (max. 90 mA)
• erdgebunden:
Schirm der DP12-Anschlussleitung
• RS485, potenzialgetrennt
– wird automatisch konfiguriert
– wird automatisch konfiguriert
Physikalische Schnittstelle
– Memory-Adressraum
– Interrupts
Ethernet
Ethernet–Schnittstelle (RJ45), VIA MAC. VT6103 PHy
Betriebsanzeigen am Gerät
Bedieneinheit
•
•
Power-LED
Temperatur-LED
Rechnereinheit
•
•
•
Ethernet-LEDs
LED Disketten-Laufwerk
LED optisches Laufwerk
Display
Grafikcontroller
VIA ProSavage8
Grafikspeicher
Grafikspeicher 8, 16 oder 32 MB,
wird aus dem Hauptspeicher entnommen
Auflösungen/Frequenzen/Farben
CRT: bis 1600x1200 bei 60 Hz / 16 Bit Farben
CRT: 1280 x 1024 bei 100 Hz / 32 Bit Farben
LCD: 1280 x 1024 / 18 Bit
Farbdisplay 4)
12''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Touchscreen
19''-TFT
Touchscreen
Auflösung
800 x 600
1024 x 768
1024 x 768
1280 x 1024
Kontrastverhältnis
(contrast ratio) typ.
600:1
450:1
450:1
700:1
max. Leuchtdichte
cd/m² typ.
350
250
250
300
Blickwinkel Horizontal
re / li / typ. / min.
70° / 60°
60° / 50°
60° / 50°
typ 80°
Blickwinkel Vertikal l
oben / typ. / min.
45° / 35°
40° / 30°
40° / 30°
typ 80°
Blickwinkel Vertikal l
unten / typ. / min.
55° / 45°
60° / 35°
60° / 35°
typ 80°
15-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
Panel PC 877
12''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Touchscreen
19''-TFT
Touchscreen
Lebensdauer Hintergrundbeleuchtung
50.000 h bei 24 h Dauerbetrieb, temperaturabhängig, 50% Resthelligkeit bleiben erhalten
Folientastatur mit
alphanumerischen und
numerischen Tasten
X
—
Funktionstasten
36 mit LED
—
Direkttastenmodul
optional
—
Betätigungskraft
(Prüfstift 3mm mit 3mm
Radius)
max. 3 N
—
Zyklen (Betätigungen)
>1 Mio.
—
Touchscreen analog
resistiv
—
X
Berührungskraft (mit
Prüfstift 2 mm
Durchmesser
—
5N
Einschubstreifen
für Funktionstasten
X
—
Frontseitig integrierte
Maus
X
—
Verlustleistung *)
Wirkungsgrad der
Stromversorgung 86 %
12"
Tastenfront
15"
Tastenfront
15"
Touchscreen
19"
Touchscreen
Bedieneinheit
30 W
30 W
30 W
53 W
Rechnereinheit
90 W
90 W
90 W
90 W
PCI-Karten (a 17,5 W)
87,5 W
87,5 W
87,5 W
87,5 W
Panel PC 877
115 W
115 W
115 W
135 W
Panel PC mit 5 PCISteckkarten
207,5 W
207,5 W
207,5 W
230,5 W
*) Die angegebenen Werte gelten für den Maximalausbau des Geräts
Gewicht
Panel PC 877
12''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Tastenfront
15''-TFT
Touchscreen
19''-TFT
Touchscreen
Komplettgerät
14,69 kg
18,81 kg
17,24 kg
19,6 kg
Bedieneinheit
4,89 kg
9,01 kg
7,44 kg
9,80 kg
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-5
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Allgemeine Technische Daten
Sicherheit
Schutzklasse
Schutzklasse I gemäß IEC 60536, d. h.: Gerät mit Schutzleiteranschluss
Normen
IEC 60950-1, EN 60950-1, DIN EN 60950-1, EN 61131-2
Zulassungen
AC-Gerät: cULus nach UL 60950-1
DC-Gerät: cULus nach UL 508
Konfirmität
CE
Schutzart
mit Spannbügelbefestigung, umlaufender Dichtung und aufgesteckter
Kunststoffkappe für USB-Schnittstelle 5)
IP 65, Nema 4
mit Schraubbefestigung
IP 54
Mängelhaftung
24 Monate
Qualitätssicherung
nach ISO 9001
1) Einschränkungen für optische Laufwerke:
Der Brennerbetrieb ist nur in ungestörter Umgebung und bei einer Umgebungstemperatur
von +5° C bis +40°C zulässig.
2) Einschränkung für optische Laufwerke:
10 bis 58 Hz: 0,019 mm / 58 bis 500 Hz: 2,5 m/s2 ca. 1/4 g. Der Brennerbetrieb ist nur in
ungestörter Umgebung zulässig.
3) Potenzialtrennung innerhalb des Sicherheitskleinspannungs-Stromkreises SELV.
4) Eine geringe Zahl von Fehlstellen im Display ist unvermeidbar. Die Displays halten jedoch
die in der ISO-Norm 13406-2, Klasse 2 beschriebenen Qualitätsstandards ein.
Fehlerhafte Bildpunkte
Zulässige Anzahl
Dauerhaft helle und dauerhaft dunkle Bildpunkte
≤ 12
Dauerhaft helle, grüne Bildpunkte
≤5
5) Bei einigen Gerätevarianten ist die frontseitige USB-Schnittstelle nicht nutzbar.
6) USB 2.0-Standard.
15-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.1 Allgemeine Technische Daten
Zulässige Temperaturbereiche in Abhängigkeit von der Einbauart
Panel PC 877
Komplettgerät
Schrankinnentemperatur
Umgebungstemperatur Schrank
Bemerkung
Schrankeinbau
unterschiedliche Temperatur
50 °C
40 °C
1)4)
Schrankeinbau
innen und außen gleiche Temperatur
45 °C
45 °C
2)4)
50 °C
50 °C
50 °C
55 °C
45 °C
45 °C
45 °C
-
5)
3)4)
Rechner- und Bedieneinheit räumlich
getrennt, mit Remote Kit
12" Bedieneinheit
15" Bedieneinheit
19" Bedieneinheit
Rechnereinheit, Intel ® Pentium 4 Mobile
2,2 GHz, 400 MHz
Die angegebenen Werte haben Gültigkeit bei senkrechtem Einbau und bewegter Luft im
Schrank.
1) Max. PCI-Last 50 W
2) Vollausbau, Max. PCI-Last 75 W (5 Steckplätze)
3) Keine PCI-Baugruppe zugelassen
4) >40 °C dürfen optische Laufwerke nicht betrieben werden
5) Beim Betrieb der 19"-Front in einer Umgebungstemperatur zwischen 45 °C und 50 °C darf
die USB-Schnittstelle des Remote Kit (rückwärtige USB-Schnittstelle) nicht verwendet
werden.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-7
Technische Daten
15.2 Strombedarf der Komponenten
15.2
15.2
Strombedarf der Komponenten
Basissystem
Komponente
Spannung
Grundplatine
+5 V
+3,3 V
+12 V
1,3 A
4,8 A
0,2 A
Intel ® Pentium 4 Desktop oder
Celeron Prozessor mit aktivem
Kühlkörper
-12 V
5 Vaux
0,03 A
0,3 A
0,5 A
0,25 A
0,25 A
5,8 A
Intel ® Pentium 4 Mobile
Prozessor mit aktivem Kühlkörper
7A
Disketten-Laufwerk
0,6 A
Festplatten-Laufwerk; 1 x 3,5''
0,3 A
0,5 A
DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk
0,9 A
0,8 A
Gerätelüfter
RAID Controller
-5 V
0,2 A
3)
0,5 A
ISA-PCI-Steckplätze 1) (Summe)
10 A
1,5 A
Frontschnittstelle
2,5 A
0,9 A
4,2 A
Einzelströme (max. zulässig) mit
DC-Stromversorgung
22 A 2)
16 A 2)
4,4 A
0,5 A
0,5 A
1A
Einzelströme (max. zulässig) mit
AC-Stromversorgung
25 A3)
10 A3)
12,2 A
0,5 A
0,8 A
2A
Gesamtleistung, zulässig mit DCStromversorgung
180 W
Gesamtleistung, zulässig mit ACStromversorgung
230 W
1) Alternativ zu 5 V können die ISA/PCI-Steckplätze mit der gleichen Gesamtleistung auch
bei 3,3 V betrieben werden.
2) Die Summenleistungen der Spannung +5 V und + 3,3 V darf maximal 140 W betragen.
3) Die Summenleistungen der Spannung +5 V und + 3,3 V darf maximal 155 W betragen.
15-8
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.3 Gerät mit Wechselspannungsversorgung (AC)
15.3
15.3
Gerät mit Wechselspannungsversorgung (AC)
Technische Daten
Eingangsspannung
AC 100 V bis 240 V (AC 85 V bis 264 V)
Frequenz
50 - 60 Hz
Leistungsaufnahme
360 W
Überbrückung bei Netzausfall
20 ms
Maximale Dauerausgangsleistung
230 W
Schutzart
IP20 (in eingebautem Zustand)
Schutzklasse
VDE 0106
Ausgangsspannungen
Spannung
Max. Strom
+ 12 V
12,2 A Peak 14 A
- 12 V
0,8 A
+5V
25 A 1
-5V
0,5 A
+ 3,3 V
10 A 1
+ 5 Vaux
2 A Peak 2,5 A
1
Die Summenleistung der Spannung + 5 V und + 3,3 V darf max. 155 W betragen
Power-Good-Signal der AC-Stromversorgung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-9
Technische Daten
15.4 Gerät mit Gleichspannungsversorgung (DC)
15.4
15.4
Gerät mit Gleichspannungsversorgung (DC)
Technische Daten
Eingangsspannung
DC 24 V (DC 20,4 bis 28,8 V)
Leistungsaufnahme
265 W
Überbrückung bei Netzausfall
1 ms bei Nennspannung
Maximale Dauerausgangsleistung
180 W
Schutzart
IP20 (in eingebautem Zustand)
Schutzklasse
VDE 0106
Ausgangsspannungen
Spannung
Max. Strom
+ 12 V
4,4 A
- 12 V
0,5 A
+5V
22 A 1
-5V
0,5 A
+ 3,3 V
16 A 1
+ 5 Vaux
1A
1
Die Summenleistung der Spannung + 5 V und + 3,3 V darf max. 140 W betragen
Power-Good-Signal der DC-Stromversorgung
15-10
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
15.5
15.5
Tastaturtabelle
Tastencodes
Die nachfolgende Tabelle gilt nur für Bedieneinheiten mit Tastenfronten. Sie enthält alle
Zeichen, die Sie in SIMATIC KeyTools im Bereich "Keycode table" und unter "User specific"
eingeben können. In der Spalte "Anzeige/Funktion" ist das Zeichen aufgeführt, das mit der
zugehörigen Tastenbetätigung ausgelöst wird. Weitere Informationen finden Sie in der
Dokumentation zu SIMATIC KeyTools auf der Documentation and Drivers CD.
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
Anzeige/Funktion
aA
4
—
a
L Shift/R Shift
A
R Alt
á
R Alt+L Shift/R
Shift
Á
bB
5
—
b
L Shift/R Shift
B
cC
6
—
c
dD
eE
fF
7
8
9
L Shift/R Shift
C
R Alt
©
R Alt+L Shift/R
Shift
¢
L Ctrl/R Ctrl
Kopieren
—
d
L Shift/R Shift
D
R Alt
ð
R Alt+L Shift/R
Shift
Ð
—
e
L Shift/R Shift
E
R Alt
é
L Shift/R Shift
É
L Gui/R Gui
MS Windows Explorer starten
—
f
L Shift/R Shift
F
L Gui/R Gui
Ordner und Datei suchen
gG
0A
—
g
L Shift/R Shift
G
hH
0B
—
h
L Shift/R Shift
H
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-11
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
iI
0C
—
i
L Shift/R Shift
I
R Alt
í
R Alt+L Shift/R
Shift
Í
jJ
—
j
L Shift/R Shift
J
kK
0E
—
k
L Shift/R Shift
K
lL
0F
—
l
mM
nN
oO
pP
qQ
rR
15-12
0D
Anzeige/Funktion
10
11
12
13
14
15
L Shift/R Shift
L
R Alt
ø
R Alt+L Shift/R
Shift
Ø
—
m
L Shift/R Shift
M
R Alt
µ
L Gui/R Gui
Alle Fenster minimieren
—
n
L Shift/R Shift
N
R Alt
ñ
R Alt+L Shift/R
Shift
Ñ
—
o
L Shift/R Shift
O
R Alt
ó
R Alt+L Shift/R
Shift
Ó
L Ctrl/R Ctrl
Öffnen
—
p
L Shift/R Shift
P
R Alt
ö
R Alt+L Shift/R
Shift
Ö
L Ctrl/R Ctrl
Drucken
—
q
L Shift/R Shift
Q
R Alt
ä
R Alt+L Shift/R
Shift
Ä
—
r
L Shift/R Shift
R
R Alt
®
L Gui/R Gui
Dialogfeld "Ausführen" anzeigen
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
sS
16
—
s
L Shift/R Shift
S
R Alt
ß
R Alt+L Shift/R
Shift
§
tT
uU
vV
wW
xX
yY
zZ
17
18
19
1A
1B
1C
1D
Anzeige/Funktion
L Ctrl/R Ctrl
Speichern
—
t
L Shift/R Shift
T
R Alt
þ
R Alt+L Shift/R
Shift
Þ
—
u
L Shift/R Shift
U
R Alt
ú
R Alt+L Shift/R
Shift
Ú
—
v
L Shift/R Shift
V
L Ctrl/R Ctrl
Einfügen
—
w
L Shift/R Shift
W
R Alt
å
R Alt+L Shift/R
Shift
Å
—
x
L Shift/R Shift
X
L Ctrl/R Ctrl
Ausschneiden
—
y
L Shift/R Shift
Y
R Alt
ü
R Alt+L Shift/R
Shift
Ü
—
z
L Shift/R Shift
Z
R Alt
æ
R Alt+L Shift/R
Shift
Æ
L Ctrl/R Ctrl
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-13
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
1!
1E
—
1
L Shift/R Shift
!
R Alt
¡
R Alt+L Shift/R
Shift
¹
2@
3#
4$
5%
6^
7&
8*
9(
0)
15-14
1F
20
21
22
23
24
25
26
27
Anzeige/Funktion
—
2
L Shift/R Shift
@
R Alt
²
—
3
L Shift/R Shift
#
R Alt
³
—
4
L Shift/R Shift
$
R Alt
¤
R Alt+L Shift/R
Shift
£
—
5
L Shift/R Shift
%
R Alt
€
—
6
L Shift/R Shift
^
R Alt
¼
—
7
L Shift/R Shift
&
R Alt
½
—
8
L Shift/R Shift
*
R Alt
¾
—
9
L Shift/R Shift
(
R Alt
'
—
0
L Shift/R Shift
)
R Alt
'
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
Anzeige/Funktion
Return
28
—
Return
Escape
29
—
Escape
Backspace
2A
—
Backspace
Tab
2B
—
Tab
Space
2C
—
Space
-_
2D
—
-
L Shift/R Shift
_
=+
[{
]}
\|
2E
2F
30
31
R Alt
¥
—
=
L Shift/R Shift
+
R Alt
×
R Alt+L Shift/R
Shift
÷
—
[
L Shift/R Shift
{
R Alt
«
—
]
L Shift/R Shift
}
R Alt
»
—
\
L Shift/R Shift
|
R Alt
¬
R Alt+L Shift/R
Shift
¦
Europe 1
32
—
Europe 1
;:
33
—
;
’"
‘~
,<
34
35
36
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
L Shift/R Shift
:
R Alt
¶
R Alt+L Shift/R
Shift
°
—
L Shift/R Shift
"
R Alt
´
R Alt+L Shift/R
Shift
¨
—
‘
L Shift/R Shift
~
—
,
L Shift/R Shift
<
R Alt
ç
R Alt+L Shift/R
Shift
Ç
15-15
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
Anzeige/Funktion
.>
37
—
.
L Shift/R Shift
>
/?
—
/
L Shift/R Shift
?
R Alt
¿
Caps Lock
39
—
Caps Lock
F1
3A
—
F1
L Shift/R Shift
F13
L Ctrl/R Ctrl
S5
—
F2
L Shift/R Shift
F14
L Ctrl/R Ctrl
S6
—
F3
L Shift/R Shift
F15
L Ctrl/R Ctrl
S7
F2
F3
F4
F5
F6
F7
F8
F9
F10
F11
F12
15-16
38
3B
3C
3D
3E
3F
40
41
42
43
44
45
—
F4
L Shift/R Shift
F16
L Ctrl/R Ctrl
S8
—
F5
L Shift/R Shift
F17
L Ctrl/R Ctrl
S9
—
F6
L Shift/R Shift
F18
L Ctrl/R Ctrl
S10
—
F7
L Shift/R Shift
F19
L Ctrl/R Ctrl
S11
—
F8
L Shift/R Shift
F20
L Ctrl/R Ctrl
S12
—
F9
L Shift/R Shift
S1
L Ctrl/R Ctrl
S13
—
F10
L Shift/R Shift
S2
L Ctrl/R Ctrl
S14
—
F11
L Shift/R Shift
S3
L Ctrl/R Ctrl
S15
—
F12
L Shift/R Shift
S4
L Ctrl/R Ctrl
S16
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
Anzeige/Funktion
Print Screen, FN+INS
46
—
Print Screen, FN+INS
Scroll Lock
47
—
Scroll Lock
Break, Ctrl+Pause
48
—
Break, Crtl+Pause
Pause
48
—
Pause
Insert
49
—
Insert
Home
4A
—
Home
Page Up
4B
—
Page Up
Delete
4C
—
Delete
End
4D
—
End
Page Down
4E
—
Page Down
Right Arrow
4F
—
Right Arrow
Left Arrow
50
—
Left Arrow
Down Arrow
51
—
Down Arrow
Up Arrow
52
—
Up Arrow
Num Lock
53
—
Num Lock
Keypad /
54
—
Keypad /
Keypad *
55
—
Keypad *
Keypad -
56
—
Keypad -
Keypad +
57
—
Keypad +
Keypad Enter
58
—
Keypad Enter
Keypad 1 End
59
—
Keypad 1 End
Keypad 2 Down
5A
—
Keypad 2 Down
Keypad 3 PageDn
5B
—
Keypad 3 PageDn
Keypad 4 Left
5C
—
Keypad 4 Left
Keypad 5
5D
—
Keypad 5
Keypad 6 Right
5E
—
Keypad 6 Right
Keypad 7 Home
5F
—
Keypad 7 Home
Keypad 8 Up
60
—
Keypad 8 Up
Keypad 9 PageUp
61
—
Keypad 9 PageUp
Keypad 0 Insert
62
—
Keypad 0 Insert
Keypad . Delete
63
—
Keypad . Delete
Europe 2
64
—
Europe 2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
15-17
Technische Daten
15.5 Tastaturtabelle
Name
15-18
Code (Hex) 0x
Kontrollkästchen
Anzeige/Funktion
App
65
—
App
Keyboard Power
66
—
Keyboard Power
Keypad =
67
—
Keypad =
F13
68
—
F13
F14
69
—
F14
F15
6A
—
F15
F16
6B
—
F16
F17
6C
—
F17
F18
6D
—
F18
F19
6E
—
F19
F20
6F
—
F20
F21
70
—
F21
F22
71
—
F22
F23
72
—
F23
F24
73
—
F24
Left Control
E0
—
Left Control
Left Shift
E1
—
Left Shift
Left Alt
E2
—
Left Alt
Left GUI
E3
—
Left GUI
Right Control
E4
—
Right Control
Right Shift
E5
—
Right Shift
Right Alt
E6
—
Right Alt
Right GUI
E7
—
Right GUI
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
16
Maßbilder
16.1
Maßbild Panel PC 877
,
-
PP
.
16.1
+
*
%
$
&
'
)
(
Bild 16-1
Maßbild Panel PC 877
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
16-1
Maßbilder
16.1 Maßbild Panel PC 877
/
1
0
Bild 16-2
Maßbild Panel PC 877, Rechnereinheit von Bedieneinheit abgeklappt
Tabelle 16-1 Maße Panel PC 877 in mm
Tastenfronten
Bedieneinheit
16-2
Touchscreen-Fronten
12"-TFT
15"-TFT
15"-TFT
19"-TFT
A
482,6
482,6
482,6
482,6
B
310,3
354,8
310,3
400,0
C
447,2
447,2
447,2
447,2
D
392,8
392,8
392,8
392,8
E
30,8
49,8
46,6
56,1
F
39,8
59,8
58,6
68,1
G
288,3
324,4
288,3
378,0
H
285
285
285
285
I
191,4
210,4
208,2
216,9
J
208,9
227,9
225,7
234,4
K
10,5
10,5
10,5
10,8
L
145,7
146,7
145,8
139,8
M
460,8
479,8
476,6
485,8
N
163,2
164,2
163,3
157,3
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Maßbilder
16.2 Maßbilder für den Einbau von Erweiterungsbaugruppen
16.2
16.2
Maßbilder für den Einbau von Erweiterungsbaugruppen
Bild 16-3
AT-Baugruppe
Bild 16-4
Lange PCI-Baugruppe
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
16-3
Maßbilder
16.2 Maßbilder für den Einbau von Erweiterungsbaugruppen
16-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1
17.1.1
17.1
17
Grundplatine
Aufbau und Funktion der Grundplatine
Die Grundplatine enthält als wesentliche Komponenten Prozessor und Chipsatz, zwei
Steckplätze für Speichermodule, interne und externe Schnittstellen und das Flash-BIOS.
(1)
Prozessorkühlkörper mit Lüfter
(2)
2 Steckplätze für Speichermodule
(3)
Steckplatz für Busplatine
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-1
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
17.1.2
Technische Merkmale der Grundplatine
Komponente/
Schnittstelle
Beschreibung
Kenngrößen
Chipset
Single-Chipset
VIA P4N266A (VT8703A und VT8235)
BIOS
Update via Software
Phoenix NuBIOS V4 modifiziert von Siemens
CPU
Intel ® Pentium 4 / Mobile P4 Upgradefähig
/ Intel ® Celeron (Bauform
• Multimedia-Support
mPGA478)
• On Board L2-Cache mit
512 K / 512 K / 128 K
Speicher
2 Steckplätze für DIMMModule bis max. 1
GByte/DIMM
•
•
•
•
•
•
Grafik
im Chipsatz integriert
•
•
•
•
17-2
Datenbreite von 64 Bit
3,3 V
SDRAM DDR266 gemäß PC2100Spezifikation
bis 512 MBit Chipgröße auf dem Modul
66/100/133 MHz-Bus-Takt 3)
von 128 MByte bis 2 GByte variabel
Via ProSavage 8 kompatibel,
Grafikspeicher 8, 16 oder 32 MB, wird aus
dem Hauptspeicher entnommen
DVI-Schnittstelle (X303)
CRT:
bis 1600x1200 Pixel, 60Hz, 16 Bit Farben.
bis 1280x1024 Pixel, 100Hz, 32 Bit
Farben.
LCD:
LVDS oder DVI bis 1280x1024 /
18Bit TFT
Hard-Disk 4) [Primary
EIDE-Schnittstelle]
Als Master oder Slave an
ATA-33/66/100-Mode
•
Ultra DMA fähig
CD-ROM4)
Master an Secondary EIDE
Schnittstelle
•
DMA-fähig
DVD-ROM/CD-RW4)
Floppy 4)
Schnittstelle FD-Laufwerk
•
1,44 MB
Keyboard
Schnittstelle für PS2-Tastatur •
Standard
Mouse
PS/2-Maus-Schnittstelle
•
Standard
Seriell
COM1/25pol.
COM2/9pol.
•
V.24
Parallel
Standard-, bidirektional,
EPP- Mode
•
25-pol. D-Sub
PROFIBUS/MPI 2)
Kommunikationsschnittstelle
SIMATIC S7
•
•
potenzialgetrennt 1) CP 5611 kompatibel
12 MBaud
USB
Universal Serial Bus
•
high Current (500 mA) USB-Ports,
5 Kanäle: 2x extern an der
Schnittstellenseite, 3x intern
Ethernet
10BaseT/100Base-TX
(kompatibel zu VIA RheinFamilie)
•
10/100 MBit, potenzialgetrennt 1)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
1)
Potenzialtrennung innerhalb des Sicherheitskleinspannungs-Stromkreises (SELV)
2)
Optionale Produktausprägung
3)
Abhängig vom CPU-Typ
4)
Abhängig von der gewählten Geräteausstattung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-3
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
17.1.3
Lage der Schnittstellen auf der Grundplatine
Schnittstellen
Auf der Grundplatine des Geräts sind folgende Schnittstellen vorhanden:
• Schnittstellen für den Anschluss von externen Geräten
• Schnittstellen für interne Komponenten (Laufwerke, Busplatine usw.)
Das folgende Bild zeigt die Lage der internen und externen Schnittstellen auf der
Grundplatine.
17-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
17.1.4
Externe Schnittstellen
Schnittstelle
Lage
Stecker
Beschreibung
COM1
extern
X30
25polig, Buchse, V.24/V.28
COM2
extern
X31
9polig, Standardstecker
LPT1
extern
-
25polig, Standardbuchse
PS/2-Maus
extern
X22
6polig, Mini DIN Buchse
PS/2Tastatur
extern
X23
6polig, Mini DIN Buchse
X36
X36 erster (X36 unten) und zweiter USB-Kanal, (X36 oben)
USB 2.0
PROFIBUS/
MPI
extern
X400
9polig, Standardbuchse, potenzialgetrennte Schnittstelle
Ethernet
extern
X700
RJ45
DVI
extern
X303
26polig, Buchse
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-5
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Serielle Schnittstelle COM1, X30
Die serielle Schnittstelle (COM 1) am Gerät ist wie folgt belegt:
Serielle Schnittstelle COM1 (Buchse)
17-6
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
–
Schirm
–
2
TxD (D1)
serielle Sendedaten
Ausgang
3
RxD (D2)
serielle Empfangsdaten
Eingang
4
RTS (S2)
Sendeteil einschalten
Ausgang
5
CTS (M2)
Sendebereitschaft
Eingang
6
DSR (M1)
Betriebsbereitschaft
Eingang
7
GND (E2)
Betriebserde (Bezugspotenzial) –
8
DCD (M5)
Empfangssignalpegel (Träger)
Eingang
9
–
–
–
10–17
–
nicht belegt
–
18
–
–
–
19
–
–
–
20
DTR (S1)
Endgerät bereit
Ausgang
21
–
–
–
22
RI (M3)
ankommender Ruf
Eingang
23–25
–
nicht belegt
–
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Serielle Schnittstelle COM2 (V24/Maus), X31
Die serielle Schnittstelle (COM 2) ist wie folgt belegt:
Serielle Schnittstelle COM2 (V24/Maus),
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
DCD (M5)
Empfangssignal (Träger)
Eingang
2
RxD (D2)
Empfangsdaten
Eingang
3
TxD (D1)
Sendedaten
Ausgang
4
DTR (S1)
Endgerät bereit
Ausgang
5
GND (E2)
Betriebserde (Bezugspotenzial)
–
6
DSR (M1)
Betriebsbereitschaft
Eingang
7
RTS (S2)
Sendeteil einschalten
Ausgang
8
CTS (M2)
Sendebereitschaft
Eingang
9
RI (M3)
ankommender Ruf
Eingang
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-7
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Parallele Schnittstelle LPT1, X134
Die parallele Schnittstelle (LPT 1) ist wie folgt belegt:
Parallele Schnittstelle LPT1
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
/ Strobe (CLK)
Datenmeldung
Ausgang (open Kollektor)
2
Daten – Bit 0
Datenleitung 0
Ausgang (TTL-Pegel)
3
Daten – Bit 1
Datenleitung 1
Ausgang (TTL-Pegel)
4
Daten – Bit 2
Datenleitung 2
Ausgang (TTL-Pegel)
5
Daten – Bit 3
Datenleitung 3
Ausgang (TTL-Pegel)
6
Daten – Bit 4
Datenleitung 4
Ausgang (TTL-Pegel)
7
Daten – Bit 5
Datenleitung 5
Ausgang (TTL-Pegel)
8
Daten – Bit 6
Datenleitung 6
Ausgang (TTL-Pegel)
9
Daten – Bit 7
Datenleitung 7
Ausgang (TTL-Pegel)
10
/ACK
Datenquittierung
Eingang (4,7 kO pull up)
11
BUSY
nicht übernahmebereit
Eingang (4,7 kO pull up)
12
PE (PAPER END)
Papierende
Eingang (4,7 kO pull up)
13
SELECT
Geräteauswahl
Eingang (4,7 kO pull up)
14
/ AUTO FEED
automatisch neue Zeile
Ausgang (open Kollektor)
15
/ ERROR
Gerätefehler
Eingang (4,7 kO pull up)
16
/ INIT
Rücksetzten / Initialisieren
Ausgang (open Kollektor)
17
/ SELECT IN
Druckerauswahl
Ausgang (open Kollektor)
Masse
–
18 – 25 GND
17-8
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
PS/2-Maus-Schnittstelle, X22
Die Schnittstelle hat folgende Belegung:
PS/2
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang /
Ausgang
1
DAT
Datenleitung Maus
Ein-/Ausgang
2
–
nicht belegt
–
3
GND
Masse
–
4
P5VFK
+ 5 V (abgesichert)
Ausgang
5
CLK
Taktleitung Maus
Ein-/Ausgang
6
–
nicht belegt
–
PS/2-Tastatur Schnittstelle, X23
Die Schnittstelle hat folgende Belegung:
PS/2
Pin-Nr. Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang /
Ausgang
1
DAT
Datenleitung Tastatur
Ein-/Ausgang
2
–
nicht belegt
–
3
GND
Masse
–
4
P5VFK
+ 5 V (abgesichert)
Ausgang
5
CLK
Taktleitung Tastatur
Ein-/Ausgang
6
–
nicht belegt
–
USB–Schnittstellen, X36
Die Universal Serial Bus-Schnittstellen sind wie folgt belegt:
USB-Schnittstelle
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
VCC
+ 5 V (abgesichert)
Ausgang
2
– Data
Datenleitung
Eingang / Ausgang
3
+ Data
Datenleitung
Eingang / Ausgang
4
GND
Masse
–
Die Stecker sind vom Typ A.
Die Schnittstellen sind als high current USB (500 mA) ausgelegt.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-9
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
PROFIBUS/MPI–Schnittstelle, X400
Die PROFIBUS/MPI-Buchse ist wie folgt belegt:
PROFIBUS/MPI-Schnittstelle1)
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
–
nicht belegt
–
2
–
nicht belegt
–
3
LTG_B
Signalleitung B der MPI-Baugruppe
Ein-/Ausgang
4
RTS_AS
RTSAS, Steuersignal für EmpfangsDatenstrom. Das Signal ist ’1’ aktiv wenn die
direkt angeschlossene AS sendet.
Eingang
5
M5EXT
M5EXT Rückleiter (GND) der 5 V-Versorgung.
Die Strombelastung durch einen externen
Verbraucher der zwischen P5EXT und M5EXT
angeschlossen wird, darf max. 90 mA
betragen.
Ausgang
6
P5 EXT
P5EXT Versorgung (+5 V) der 5V-Versorgung.
Die Strombelastung durch einen externen
Verbraucher der zwischen P5EXT und M5EXT
angeschlossen wird, darf max. 90 mA
betragen.
Ausgang
7
–
nicht belegt
–
8
LTG_A
Signalleitung A der MPI-Baugruppe
Ein-/Ausgang
9
RTS_PG
RTS-Ausgangssignal der MPI-Baugruppe. Das
Signal ist ’1’ wenn das PG sendet.
Ausgang
Schirm
1) Optionale
17-10
auf Steckergehäuse
Produktausprägung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Ethernet RJ45-Anschluss, X700
Ethernet RJ45-Anschluss
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
2
TD+
Sendedaten
Ausgang
TD-
Sendedaten
Ausgang
3
RD+
Empfangsdaten
Eingang
4, 5 1)
SYMR
intern mit 75 Ohm
abgeschlossen
–
6
RD-
Empfangsdaten
Eingang
7, 8 1)
SYMT
intern mit 75 Ohm
abgeschlossen
–
Schirm
–
LED gelb
Verbindung
–
LED grün
Aktivität
–
S
1) wird
nicht für die Datenübertragung benötigt
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-11
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
DVI-Schnittstelle, X303
Die DVI-Buchse ist wie folgt belegt:
DVI-Schnittstelle
17-12
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang/Ausgang
S
GND
Masse
–
S1
GND
Masse
–
C1
R
Rot
Ausgang
C2
G
Grün
Ausgang
C3
B
Blau
Ausgang
C4
HSYNC
Horizontal–Synchron Signal
Ausgang
C5
GND
Masse
–
CSA
GND
Masse
–
1
TX2N
TDMS-Daten 2-
Ausgang
2
TX2P
TDMS-Daten 2+
Ausgang
3
GND
Masse
–
4
NC
nicht belegt
–
5
NC
nicht belegt
–
6
DDC CLK
DDC Takt
Eingang / Ausgang
7
DDC CLK
DDC Daten
Eingang / Ausgang
8
VSYNC
Vertikal-Synchron Signal
Ausgang
9
TX1N
TDMS-Daten 1-
Ausgang
10
TX1P
TDMS-Daten 1+
Ausgang
11
GND
Masse
–
12
NC
nicht belegt
–
13
NC
nicht belegt
–
14
+5 V
+5 V
Ausgang
15
GND
Masse
–
16
MONDET
Hotplug-Detect
Eingang
17
TX0N
TDMS-Daten 0-
Ausgang
18
TX0P
TDMS Daten 0+
Ausgang
19
GND
Masse
–
20
NC
nicht belegt
–
21
NC
nicht belegt
–
22
GND
Masse
–
23
TXCP
TDMS-Takt +
Ausgang
24
TXCN
TDMS-Takt -
Ausgang
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
17.1.5
Frontschnittstellen
Übersicht
Schnittstelle
Lage
Stecker
Beschreibung
Display (LVDS)
Intern
X300
Anschluss von LCD-Displays mit
LVDS-Schnittstelle (Kanal 1)
Display (LVDS)
Intern
X310
Anschluss von LCD-Displays mit
LVDS-Schnittstelle (Kanal 2)
I/O Front
Intern
X44
Schnittstelle für I/O-Front
COM2
Intern
X33
Interne COM2-Schnittstelle
USB
Intern
X2033
Interne USB 2.0-Schnittstelle (USBKanal 5)
Display-Schnittstellen
An dieser Schnittstelle können TFT–Displays mit LVDS–Schnittstelle angeschlossen werden.
Es ist der Anschluss von 18 Bit–Displays bis zu einer Auflösung von 1024x768 Pixel an
X300 allein (single Channel LVDS) und von 1280 x 1024 Pixel an X300 und X301 (Dual
Channel LVDS) möglich. Auf X301 ist zusätzlich +12VF mit max. 4,2 A als
Versorgungsspannung für Backlight-Inverter bei 17" / Dual Channel LVDS Displays
aufgelegt. Die zulässige Displaytaktrate beträgt 20MHz bis 66MHz. Die Displayauswahl
erfolgt automatisch entsprechend der Codierung der Display Select–Eingänge.
Die Display–Versorgungsspannungen (3,3V und 5V) werden abhängig von den
Anforderungen der angeschlossenen Displays über den Grafikcontroller geschaltet. Die
maximale Leitungslänge beträgt 50 cm bei einer Übertragungsrate von 455MHz. Für die
differenziellen Leitungspaare sind entsprechend der LVDS–Spezifikation spezielle
Leitungseigenschaften zu berücksichtigen.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-13
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Display-Schnittstelle (1. LVDS-Kanal), X300
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
P5V_D_fused
+5V (abgesichert) Display VCC
Ausgang
2
P5V_D_fused
+5V (abgesichert) Display VCC
Ausgang
3
RXIN0-
LVDS Ausgangssignal Bit 0 (-)
Ausgang
4
RXIN0+
LVDS Ausgangssignal Bit 0 (+)
Ausgang
5
P3V3_D_fused
+3,3V (abgesichert) Display VCC
Ausgang
6
P3V3_D_fused
+3,3V (abgesichert) Display VCC
Ausgang
7
RXIN1-
LVDS Ausgangssignal Bit 1 (-)
Ausgang
8
RXIN1+
LVDS Ausgangssignal Bit 1 (+)
Ausgang
9
GND
Masse
-
10
GND
Masse
-
11
RXIN2-
LVDS Ausgangssignal Bit 2 (-)
Ausgang
12
RXIN2+
LVDS Ausgangssignal Bit 2 (+)
Ausgang
13
GND
Masse
-
14
GND
Masse
-
15
RXCLKIN-
LVDS Taktsignal (-)
Ausgang
16
RXCLKIN+
LVDS Taktsignal (+)
Ausgang
17
GND
Masse
-
18
GND
Masse
-
19
NC
nicht belegt
-
20
NC
nicht belegt
-
17-14
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Display-Schnittstelle (2. LVDS-Kanal), X310
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
GND
Masse
-
3
RXIN10-
LVDS Eingangssignal Bit 0 (-)
Ausgang
4
RXIN10+
LVDS Eingangssignal Bit 0 (+)
Ausgang
5
GND
Masse
Ausgang
6
GND
Masse
Ausgang
7
RXIN11-
LVDS Eingangssignal Bit 1 (-)
Ausgang
8
RXIN11+
LVDS Eingangssignal Bit 1 (+)
Ausgang
9
GND
Masse
-
10
GND
Masse
-
11
RXIN12-
LVDS Eingangssignal Bit 2 (-)
Ausgang
12
RXIN12+
LVDS Eingangssignal Bit 2 (+)
Ausgang
13
GND
Masse
-
14
GND
Masse
-
15
RXCLKIN1-
LVDS Taktsignal (-)
Ausgang
16
RXCLKIN1+
LVDS Taktsignal (+)
Ausgang
17
GND
Masse
-
18
P12VF
+12V abgesichert
Ausgang
19
P12VF
+12V abgesichert
Ausgang
20
P12VF
+12V abgesichert
Ausgang
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-15
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
I/O Front–Schnittstelle für Bedienfronten, X44
Auf dieser Schnittstelle sind alle Signale aufgelegt, die neben Display– und USB–
Schnittstelle für den Anschluss von Bedienfronten notwendig sind. Die maximale
Leitungslänge beträgt 50 cm bei einer USB–Datenrate von 12 MBaud.
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
P12V
Spannungsversorgung für Inverter
Ausgang
3
BL_ON
Backlight on (5V = On)
Ausgang
4
P5V_fused
+5V (abgesichert)
Ausgang
5
GND
Masse
-
6
P3V3_fused
+3,3V VCC (abgesichert)
Ausgang
7
K_CLK
Tastatur-Taktleitung
Ausgang
8
K_DATA
Tastatur-Datenleitung
Eingang / Ausgang
9
M_CLK
Maus-Taktleitung
Ausgang
10
K_DATA
Maus-Datenleitung
Eingang / Ausgang
11
P5V_fused
+5V (abgesichert)
Ausgang
12
USB_D1M
USB Daten- Kanal 1
Eingang / Ausgang
13
USB_D1P
USB Daten+ Kanal 1
Eingang / Ausgang
14
GND
Masse
-
15
LCD_SEL0
Display Type-Select Signal 0
Eingang
16
LCD_SEL1
Display Type-Select Signal 1
Eingang
17
LCD_SEL2
Display Type-Select Signal 2
Eingang
18
LCD_SEL3
Display Type-Select Signal 3
Eingang
19
RESET_N
Resetsignal (low aktiv)
Eingang
20
Power Button
Power Button Funktion Front
Eingang
21
HD_LED
HD LED, Anode mit 1kW in Serie auf Grundplatine
Ausgang
22
DP_LED
MPI/DP LED, Anode über 1 kOhm in Serie auf
Grundplatine
Ausgang
23
Ethernet_LED
Ethernet LED, Anode über 1kW in Serie auf
Grundplatine
Ausgang
24
TEMP_ERR
LED Temperatur Fehler, Anode mit 1kW in Serie
auf Grundplatine
Ausgang
25
RUN_R
LED WatchDog Fehler, Anode mit 1kW in Serie auf
Grundplatine
Ausgang
26
RUN_G
LED Watchdog OK., Anode mit 1kW in Serie auf
Grundplatine
Ausgang
17-16
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Zuordnung Display zu Display-Select Pins
Über die Display–Select Eingänge erfolgt die automatische Konfiguration eines aus 15
möglichen Displays. Die Display–Select-Eingänge sind mit Pull-Up-Widerständen versehen,
d.h. sind dieses Eingänge nicht beschaltet, haben sie High-Pegel. Um einen Low-Pegel zu
erzeugen, muss der Eingang mit GND verbunden werden.
Pin–Nr.
LCD_SEL3
LCD_SEL2
LCD_SEL1
LCD_SEL0
Display-Typ
0
low
low
low
low
reserved
1
low
low
low
high
1280x1024 (SXGA), TFT, 2
x 18 Bit, LVDS–Kanal 1 und
2
2
low
low
high
low
DVI-LCD 640 x 480
3
low
low
high
high
DVI-LCD 800 x 600
4
low
high
low
low
640 x 480 (VGA), TFT, 18
Bit, LVDS–Kanal 1
5
low
high
low
high
reserved
6
low
high
high
low
1024 x 768 (XGA), TFT, 18
Bit, LVDS–Kanal 1
7
low
high
high
high
800 x 600 (SVGA), TFT, 18
Bit, LVDS–Kanal 1
8
high
low
low
low
reserved
9
high
low
low
high
reserved
10
high
low
high
low
reserved
11
high
low
high
high
reserved
12
high
high
low
low
Reserved1024 x 768
(XGA), TFT, 2 x 18 Bit,
LVDS Kanal 1 und 2
13
high
high
low
high
DVI-LCD 1024 x 768
14
high
high
high
low
DVI-LCD 1280 x 1024
15
high
high
high
high
Kein LVDS-Display oder
DVI-LCD mit automatischer
DDC-Kennung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-17
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
17.1.6
Interne Schnittstellen
Belegung der internen Schnittstellen
17-18
Schnittstelle
Lage
Stecker
Beschreibung
Speicher
intern
X3, X4
2 DIMM–Sockel, 64 Bit
Prozessor
intern
X1
Sockel für FCPGA–Prozessor
Buserweiterung
intern
X20
Buchse für Buserweiterung, belegt mit
ISA– und PCI–Bussignalen
Stromversorgung
intern
X50, X5000
20poliger Anschlussstecker für
Stromversorgung
ATX 12V-Erweiterung
Floppy
intern
X26
ein Laufwerk ist möglich (82078
kompatibel)
360 kB, 720 kB, 1,2 MB, 1,44 MB
3F0h–3F7h, 370h–377h, abschaltbar
IRQ 6, flankengetriggert
34-polig, Buchse für Standard
Diskettenlaufwerk
3,5" Festplatte
intern
X7
170h–177h, 1F0h-1F7h, abschaltbar
IRQ 14, IRQ 15, flankengetriggert
40-polig, 2,54mm Stiftleiste (3,5" HD,
primary), max. 2 Laufwerke sind
betreibbar
CD-ROM, Huckepack
intern
X10
170h–177h, 1F0h–1F7h, abschaltbar
IRQ14, IRQ15, flankengetriggert
44-polig, 2mm Stiftleiste
CD-ROM, integriert
intern
X12
170h–177h, 1F0h–1F7h, abschaltbar
IRQ14, IRQ15, flankengetriggert
1x41-polig (Hirose DF9-41, CD-ROM,
Master)
SV–Anschluss für CPU- intern
Lüfter
X41
Spannungsversorgung für CPULüfter, 3-polig, Stiftleiste
SV–Anschluss für
Gerätelüfter
intern
X42
Spannungsversorgung für
Gerätelüfter, 3-polig, Stiftleiste
Pufferbatterie
intern
X49
Spannungsversorgung für
Pufferbatterie, 2-polig, Stiftleiste
Anschluss für
Stromversorgung für
19" Frontkomponenten
mit DC 12 V Stromversorgung
intern
X45
Zusätzlicher
Stromversorgungsanschluss für 19"Fronten
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Schnittstelle
Lage
Stecker
Beschreibung
Ein-/Aus-Schalter
intern
X53
Schaltet die Stromversorgung
sekundärseitig aus, die AUX
Spannung wird nicht abgeschaltet
LVDS-Kanal 1
intern
X300
LVDS-Display-Schnittstelle für 12 bis
19"-Fronten
LVDS-Kanal 2
intern
X310
Erweiterung der LVDS-DisplaySchnittstelle X300 für Dual Channel
LVDS-Displays (Auflösung 1280 x
1024)
I/O-Schnittstelle
Frontkomponenten
intern
X44
USB-Schnittstelle
intern
X2033
USB -Schnittstelle für
Frontkomponenten
intern
X2034
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
USB - Schnittstelle (Front USB-Kanal
3 und 5)
17-19
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Anschluss für optisches Laufwerk, X 12
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
Reserved
reserviert
-
2
Reserved
reserviert
-
3
Reserved
reserviert
-
4
GND
Masse
-
5
Reset
Rücksetz-Signal
Eingang / Ausgang
6
D8
Datensignal D8
Eingang / Ausgang
7
D7
Datensignal D7
Eingang / Ausgang
8
D9
Datensignal D9
Eingang / Ausgang
9
D6
Datensignal D6
Eingang / Ausgang
10
D10
Datensignal D10
Eingang / Ausgang
11
D5
Datensignal D5
Eingang / Ausgang
12
D11
Datensignal D11
Eingang / Ausgang
13
D4
Datensignal D4
Eingang / Ausgang
14
D12
Datensignal D12
Eingang / Ausgang
15
D3
Datensignal D3
Eingang / Ausgang
16
D13
Datensignal D13
Eingang / Ausgang
17
D2
Datensignal D2
Eingang / Ausgang
18
D14
Datensignal D14
Eingang / Ausgang
19
D1
Datensignal D1
Eingang / Ausgang
20
D15
Datensignal D15
Eingang / Ausgang
21
D0
Datensignal D0
Eingang / Ausgang
22
DREQ
DMA Anforderung
Eingang
23
GND
Masse
-
24
IOR_N
Lesesignal
Ausgang
25
IOW_N
Schreibsignal
Ausgang
26
GND
Masse
-
27
IORDY
Bereitsignal
Eingang
28
DACK_N
DMA Bestätigung
Ausgang
29
IRQ15
Interruptsignal
Eingang
30
AD_1
Adressleitung 1
Ausgang
31
AD_0
Adressleitung 0
Ausgang
32
AD_2
Adressleitung 2
Ausgang
33
CS_N
Auswahlsignal
Ausgang
34
HDACT_N
Aktivität
Eingang
35
CS1_N
Auswahlsignal 1
-
36
CSEL
Auswahlsignal
-
37
GND
Masse
-
38
P5V
+5V Spannungsversorgung
Ausgang
39
P5V
+5V Spannungsversorgung
Ausgang
40
P5V
+5V Spannungsversorgung
Ausgang
41
P5V
+5V Spannungsversorgung
Ausgang
17-20
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Schnittstelle zum Diskettenlaufwerk, X26
Diese Schnittstelle ist für den Anschluss eines Standard-Diskettenlaufwerks vorgesehen. Die
maximale Anschlusslänge des Datenkabels darf 40 cm nicht überschreiten.
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
DENSEL
High Density Disk-Auswahl
Ausgang
3
GND
Masse
-
4
-
nicht belegt
-
5
GND
Masse
-
6
DRAME0
Datenrate-Signal
Ausgang
7
GND
Masse
-
8
INDEX_N
Indexlocherkennung
Eingang
9
GND
Masse
-
10
MOT_N0
Motor 0 einschalten
Ausgang
11
GND
Masse
-
12
DS_N1
Laufwerk 1 - Auswahl
-
13
GND
Masse
-
14
DS_N0
Laufwerk 0 - Auswahl
-
15
GND
Masse
-
16
MOT_N0
Motor 1 einschalten
Ausgang
17
GND
Masse
-
18
DIR_SL_N
Richtung Schrittmotor
Ausgang
19
GND
Masse
-
20
STEP_N
Impuls für Schrittmotor
-
21
GND
Masse
-
22
WR_DAT_N
Datenschreibsignal
Ausgang
23
GND
Masse
-
24
WR_GAT_N
Datenfreigabesignal
Ausgang
25
GND
Masse
-
26
TRACK_N0
Spur 0 - Signal
Eingang
27
GND
Masse
-
28
WR_PRT_N
Schreibschutzsignal
Eingang
29
GND
Masse
-
30
RD_DAT_N
Datenlesesignal
Eingang
31
GND
Masse
-
32
SIDE_1_N
Seitenauswahl
Ausgang
33
MED_ID1
High Density DiskErkennung
Eingang
34
DCHG_N
Diskettenwechsel-Anzeige
Eingang
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-21
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Belegung der CPU-Lüfterversorgung, X41
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
+12 V
Geschaltete Spannungsversorgung
Ausgang
3
CPU FAN_CLK
Taktsignal
Eingang
Belegung der Haupt-Lüfterversorgung, X42
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
+12 V
Geschaltete Spannungsversorgung
Ausgang
3
PG1 FAN_CLK
Taktsignal
Eingang
Zusätzlicher Stromversorgungsanschluss (12V) für Geräte mit 19`` - Fronten, X45.
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
GND
Masse
-
2
GND
Masse
-
3
+12 V
12 V Spannungsversorgung
Eingang
4
-12 V
12 V Spannungsversorgung
Eingang
Anschluss für Pufferbatterie, X49
An diesen Anschluss wird die Batterie für die Pufferung des CMOS-RAM angeschlossen.
Zum Einsatz kommt eine 3,6 V Lithiumbatterie mit einer Kapazität von 750 mAh.
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
+
Pluspol
Eingang
2
-
Minuspol
-
Anschluss für Ein-/Aus-Schalter, X53
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
Eingang / Ausgang
1
Power On
Einschaltsignal
Eingang
2
GND
Masse
-
17-22
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.1 Grundplatine
Belegung des internen USB–Schnittstellensteckers, X2033
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
1
VCC 3.3V
+3,3V, abgesichert
2
VCC 5V
+ 5 V, abgesichert
3
USB3
USB3_M
4
USB5
USB5_M
5
USB3
USB3_P
6
USB5
USB5_P
7
GND
Masse
8
GND
Masse
9
GND
Masse
10
GND
Masse
Belegung der USB 2.0–Schnittstelle, X2034
Pin–Nr.
Kurzbezeichnung
Bedeutung
1
VCC
+ 5 V, fused
2
USB5
USB5_M
3
USB5
USB5_P
4
GND
Masse
S1
S
Schirm
S2
S1
Schirm
Hinweis
Für detaillierte Informationen zu den Schnittstellenbelegungen wenden Sie sich bitte an den
Customer Support oder das Reparaturcenter.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-23
Detailbeschreibungen
17.2 Busplatine
17.2
17.2.1
17.2
Busplatine
Aufbau und Funktionsweise
Die Busplatine ist als Verbindung zwischen der Grundplatine und den
Erweiterungsbaugruppen ausgeführt. Sie wird mit zwei Schrauben befestigt.
Die Busplatine hat zwei PCI-Steckplätze (2x lang), zwei lange shared ISA/PCI und einen
langen ISA-Steckplatz. Es können Erweiterungsbaugruppen entsprechend ISA-Spezifikation
(Rev. 3.1) und PCI-Spezifikation (Rev. 2.0 für 5 V und 3,3 V Baugruppen) eingebaut werden.
Alle PCI-Steckplätze sind masterfähig. Die Stromversorgung der Erweiterungsbaugruppen
erfolgt über die Verbindung der Busplatine zur Grundplatine.
Bild 17-1
17-24
Busplatine
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.2 Busplatine
17.2.2
Zuordnung der PCI-IRQ-Lines zu den PCI-Slots
Zuordnung der PCI-IRQ-Lines zu den PCI-Slots
Box PC 840 V2
PCI-Baugruppen Interrupt-Zuordnung (PCI-IRQ) im:
Baugr. Int. (Pin Nr.)
Slot 1
Slot 2
Slot 3
Slot 4
INT – A (A6)
line 1
line 2
line 3
line 4
INT – B (B7)
line 2
line 3
line 4
line 1
INT – C (A7)
line 3
line 4
line 1
line 2
INT – D (B8)
line 4
line 1
line 2
line 3
Hervorgehobene Einträge bedeuten Hauptinterrupt der Slotbaugruppe
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-25
Detailbeschreibungen
17.2 Busplatine
17.2.3
Exklusiver PCI Hardware-Interrupt
Applikationen, die hohe Anforderungen an die Interrupt-Performance stellen, benötigen eine
schnelle Interrupt-Reaktionszeit der Hardware. Damit eine schnelle Reaktionszeit der
Hardware möglich ist, darf der PCI Hardware-Interrupt nur von einer Ressource belegt sein.
Dies kann nur durch entsprechende Einstellungen im System-BIOS erzwungen werden.
Exklusiven Interrupt am Gerät einstellen
Nur am PCI Slot 2 und 4 kann ein exklusiver Interrupt genutzt und eingestellt werden.
Weitere exklusive Interrupts zur Nutzung an den Slots stehen nicht zur Verfügung.
In der Grundkonfiguration kann an keinem der PCI Slots ein exklusiver Interrupt genutzt
werden. Um einen exklusiven Interrupt einstellen zu können, müssen Sie zuerst Funktionen
auf der Grundplatine abschalten 1). Dies ist sowohl für den PCI Slot 2, als auch für den PCI
Slot 4 möglich.
Um am PCI Slot 2 einen exklusiven Interrupt einstellen zu können, müssen sie im BIOS den
USB Controller B (der betroffene USB Anschluss ist der obere externe Anschluss)
abschalten.
Um am PCI Slot 4 einen exklusiven Interrupt einstellen zu können, müssen Sie im BIOS den
USB 2.0 Controller (alle USB Anschlüsse nur noch USB 1.1) und (wenn in dem Gerät
vorhanden) den PROFIBUS abschalten.
1) Hinweise, wie Sie Funktionen der Grundplatine abschalten können, finden Sie im Kapitel
"BIOS-Setup".
Zuweisen des exklusiven Interrupts im BIOS-Setup
Das System-BIOS ist im Auslieferungszustand so eingestellt, dass beim Systemstart die
Interrupts automatisch den Slots zugewiesen werden.
Je nach Systemausbau kann es deshalb vorkommen, dass mehrere Slots den gleichen
Interrupt zugewiesen bekommen. In diesem Fall spricht man von Interrupt-Sharing.
Das BIOS des Geräts besitzt hier die Besonderheit, dass Interrupts selektiv eingestellt und
den Interrupt-Lines der Slots zugewiesen werden können. In diesem Fall spricht man von
einem exklusivem Interrupt.
Im BIOS können im Menü Advanced den Slots selektiv Interrupts vorgegeben werden.
Dazu empfehlen wir folgende Vorgehensweise:
Um am PCI Slot 2 einen exklusiven Interrupt zu nutzen, weisen Sie der PCI IRQ Line 2 den
gewünschten freien Interrupt zu, und allen anderen PCI Interrupt Lines (Line 1, 3, 4) weisen
sie einen anderen Interrupt zu.
Um am PCI Slot 4 einen exklusiven Interrupt zu nutzen, weisen Sie der PCI IRQ Line 4 den
gewünschten freien Interrupt zu, und allen anderen PCI Interrupt Lines (Line 1, 2, 3) weisen
sie einen anderen Interrupt zu.
Hierfür wählen sie im BIOS-Setup das Advanced Menü und anschließend PCI Configuration.
In diesem Menü können sie nun den einzelnen PCI IRQ Lines die jeweiligen Interrupts
zuweisen.
Interrupts, die vom System bereits vorbelegt sind, dürfen nicht vergeben werden.
Wird ein im System bereits vorbelegter oder ein reservierter Interrupt von Hand vergeben, so
wird dieser mit einem gelben Stern gekennzeichnet.
➜ Darf nicht verwendet werden.
Vom System nicht vorbelegte Interrupts können auch doppelt vergeben werden.
17-26
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.2 Busplatine
17.2.4
Steckerbelegung ISA-Slot
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Typ*
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Typ
A1
IOCHCK#
I
B1
0V
GND
A2
SD 07
I/O
B2
RESET DRV
O
A3
SD 06
I/O
B3
+ 5V
VCC
A4
SD 05
I/O
B4
IRQ 9
I
A5
SD 04
I/O
B5
- 5V
VCC
A6
SD 03
I/O
B6
Reserved
I
A7
SD 02
I/O
B7
- 12V
VCC
A8
SD 01
I/O
B8
Reserved
I
A9
SD 00
I/O
B9
+ 12V
VCC
A10
IOCHRDY
I
B10
0V
GND
A11
AEN
O
B11
SMEMW#
O
A12
SA 19
I/O
B12
SMEMR#
O
A13
SA 18
I/O
B13
IOW#
I/O
A14
SA 17
I/O
B14
IOR#
I/O
A15
SA 16
I/O
B15
DACK3#
O
A16
SA 15
I/O
B16
DRQ 3
I
A17
SA 14
I/O
B17
DACK1#
O
A18
SA 13
I/O
B18
DRQ 1
I
A19
SA 12
I/O
B19
REFRESH#
I/O
A20
SA 11
I/O
B20
CLK
O
A21
SA 10
I/O
B21
IRQ 7
I
A22
SA 09
I/O
B22
Reserved
I
A23
SA 08
I/O
B23
IRQ 5
I
A24
SA 07
I/O
B24
IRQ 4
I
A25
SA 06
I/O
B25
IRQ 3
I
A26
SA 05
I/O
B26
Reserved
O
A27
SA 04
I/O
B27
TC
O
A28
SA 03
I/O
B28
BALE
O
A29
SA 02
I/O
B29
+ 5V
VCC
A30
SA 01
I/O
B30
OSC
O
A31
SA 00
I/O
B31
0V
GND
*) I/O legt die Richtung der Signale aus der Sicht der CPU-Baugruppe fest.
# low active
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-27
Detailbeschreibungen
17.2 Busplatine
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Typ *
Pin-Nr.
Kurzbezeichnung
Typ
C1
-SBHE
O
D1
-MEMCS16
I
C2
LA 23
I/O
D2
-IOCS16
I
C3
LA 22
I/O
D3
IRQ 10
I
C4
LA 21
I/O
D4
IRQ 11
I
C5
LA 20
I/O
D5
IRQ 12
I
C6
LA 19
I/O
D6
IRQ 13
I
C7
LA 18
I/O
D7
IRQ 14
I
C8
LA 17
I/O
D8
-DACK0
O
C9
-MEMR
I/O
D9
DRQ 0
I
C10
-MEMW
I/O
D10
-DACK5
O
C11
SD 08
I/O
D11
DRQ 5
I
C12
SD 09
I/O
D12
-DACK6
O
C13
SD 10
I/O
D13
DRQ 6
I
C14
SD 11
I/O
D14
-DACK7
O
C15
SD 12
I/O
D15
DRQ 7
I
C16
SD 13
I/O
D16
+ 5V
VCC
C17
SD 14
I/O
D17
-MASTER
I
C18
SD 15
I/O
D18
0V
GND
Unter normalen Bedingungen werden die Signale -SBHE, LA17 - LA23, -MEMR und MEMW
als Ausgänge, Senden von der CPU, betrieben. Nur CPU-Baugruppen, die sich als MasterCPU für Systembuszugriffe eignen, senden und empfangen diese Signale. Ein Minuszeichen
"-" vor dem Signalnamen zeigt an, dass das Signal LOW-aktiv ist.
17-28
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.3 Betriebssystem Lizenzen
17.3
17.3
Betriebssystem Lizenzen
Beschreibung:
Die installierten und mitgelieferten Windows-Betriebssysteme der SIMATIC PCs sind
vollwertige Windows Versionen ohne Funktionseinschränkungen. Der Zusatz auf der
beiliegenden Betriebssystem-Recovery CD "for Embedded Systems" beschreibt die
vertraglichen Rahmenbedingungen, unter denen die Siemens AG die Lizenzen von Microsoft
bezieht. Die über den Lizenzvertrag "Microsoft Operating Systems for Embedded Systems"
an die Firma Siemens AG ausgelieferten Betriebssysteme Microsoft Windows 2000
Professional MUI und Microsoft Windows XP Professional MUI sind für den Einsatz bei den
SIMATIC PG/PC Produkten binär-kompatibel zu der entsprechenden Version aus dem
Desktop/Office-Vertriebskanal.
Daraus ergeben sich für den Kunden im industriellen Umfeld viele Vorteile gegenüber den im
Office Bereich vermarkteten OEM Lizenzen:
• eine Lizenzaktivierung für Windows XP Professional bei Microsoft entfällt für den Kunden
(wichtig bei Komponententausch im Servicefall)
• zusätzlich zu der Betriebssystem CD (Recovery CD) erlaubt der Vertrag die Lieferung
einer Restore-DVD (Image des Betriebssystems im Auslieferungszustand - inklusive aller
relevanten Treiber und Software)
• die Lizenz erlaubt es, kundenseitig erstellte Images auf beliebig viele SIMATIC PCs zu
übertragen, die mit entsprechenden COA (Certificate of Authentificity) Labels "for
Embedded Systems" versehen sind
• als Lizenznachweis reicht das COA Label auf dem Gerät aus. Eine zusätzliche
Lizenzvereinbarung ist nicht notwendig
In den Lizenzbedingungen der Betriebssystembeipacks befindet sich ein Hinweis zu
"restricted functionality". Dieser Hinweis bezieht sich nur auf den Anwendungsbereich dieser
Lizenz und ist definiert für industrielle Anwendungen, wie z.B. Industriesteuerungen,
Programmiergeräte, Info-Terminals, Mess- oder Visualisierungsgeräte, Web-Panels etc. Der
Nutzungsschwerpunkt dieser Geräte darf nicht im Home- oder Officebereich liegen.
Die Lizenzen "for Embedded Systems" sind nicht zu verwechseln mit den Windows
embedded Betriebssystemen, wie z.B. Windows XPe (Windows XP embedded). Hier können
auch funktionale Einschränkungen gegeben sein, die zugunsten eines reduzierten
Speicherbedarfs bei der Imagegenerierung festgelegt wurden.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-29
Detailbeschreibungen
17.4 Steckleitungen
17.4
17.4
Steckleitungen
SIMATIC S7 Steckleitung für MPI/DP
Mit der Steckleitung 6ES7901-0BF00-0AA0 koppeln Sie das Gerät mit einem SIMATIC S7Automatisierungsgerät. Beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Integration".
17-30
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.5 Systemressourcen
17.5
17.5.1
17.5
Systemressourcen
Aktuell zugeteilte Systemressourcen
Alle Systemressourcen (Hardware-Adressen, Speicherbelegung, Interruptbelegung, DMAKanäle) werden vom Windows Betriebssystem je nach Hardwareausstattung, Treiber und
angeschlossenen externen Geräten dynamisch vergeben. Die aktuelle Vergabe der
Systemressourcen oder evtl. vorhandene Konflikte können bei den folgenden
Betriebssystemen eingesehen werden:
Windows
2000 Professional/
XP Professional
Start > Ausführen : im Feld Öffnen msinfo32 eingeben und mit OK
bestätigen
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-31
Detailbeschreibungen
17.5 Systemressourcen
17.5.2
Belegung der Systemressourcen durch BIOS/DOS
Nachstehende Tabellen beschreiben die System-Ressourcen im Auslieferungszustand des
Gerätes.
17.5.2.1
Belegung der I/O-Adressen
I/O-Adresse (hex)
17-32
Größe
(Byte)
Beschreibung Grundfunktion
von
bis
0000
000F
16
DMA Controller
0010
001F
16
Ressourcen Grundbaugruppe
0020
0021
2
Programmierbarer Interruptcontroller
0022
003F
30
Ressourcen Grundbaugruppe
0040
0043
4
System Timer
0044
005F
28
Ressourcen Grundbaugruppe
0060
0060
1
Tastatur-Controller
0061
0061
1
System Lautsprecher
0062
0063
2
Ressourcen Grundbaugruppe
0064
0064
1
Tastatur-Controller
0067
006F
9
Ressourcen Grundbaugruppe
0070
0075
6
System CMOS/Echtzeituhr
0076
0080
138
Ressourcen Grundbaugruppe
0081
008F
15
DMA Controller
0090
009F
16
Ressourcen Grundbaugruppe
00A0
00A1
2
Programmierbarer Interruptcontroller
00A2
00BF
30
Ressourcen Grundbaugruppe
00C0
00DF
32
DMA-Controller
00E0
00EF
16
Ressourcen Grundbaugruppe
00F0
00FE
15
Numerischer Daten Prozessor
0100
016F
112
unbenutzt
0170
0177
8
Secondary EIDE Kanal
0178
01EF
120
unbenutzt
01F0
01F7
8
Primary EIDE Kanal
01F8
01FF
116
unbenutzt
0200
0273
16
reserviert für Game Port
0274
0277
4
ISA PNP Read Data Port
0279
0279
4
ISA PNP Read Data Port
027C
02E7
108
unbenutzt
mögliche alternative
Funktion
im Setup abschaltbar,
dann frei
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.5 Systemressourcen
I/O-Adresse (hex)
Größe
(Byte)
Beschreibung Grundfunktion
02E8
02EF
8
reserviert
02F8
02FF
8
COM2
0300
031F
32
unbenutzt
0320
032F
16
unbenutzt
0330
033F
16
unbenutzt
0340
035F
32
unbenutzt
0360
0367
8
unbenutzt
0370
0371
2
SOM
0372
0375
4
unbenutzt
0376
0376
1
Secondary EIDE Kanal
0378
037F
8
LPT 1
0380
03AF
48
unbenutzt
03B0
03BB
12
S3 Graphics Pro Savage DDR
03BC
03BF
4
reserviert
03C0
03DF
16
S3 Graphics Pro Savage DDR
03E0
03E7
8
unbenutzt
03E8
03EF
6
reserviert
03F0
03F5
6
Standard Floppy Disk Controller
03F6
03F6
1
primary EIDE channel
03F7
03F7
1
Standard Floppy Disk Controller
03F8
03FF
8
COM1
mögliche alternative
Funktion
im Setup abschaltbar,
dann frei
im Setup abschaltbar,
dann frei
im Setup abschaltbar,
dann frei
Dynamischer Bereich, Ressourcen werden durch Plug and Play verwaltet
0400
0777
888
unbenutzt
0778
077F
8
EPP LPT 1
0780
0CF7
1400
Unbenutzt
0CF8
0CFB
4
PCI Configuration Index
fest
0CFC
0CFF
4
PCI Configuration Data
fest
0D00
0EFF
512
unbenutzt
0F00
0F4F
80
Super IO
0F50
0FFF
176
unbenutzt
1000
10FF
256
Intern belegt
1180
11FF
128
Intern belegt
1800
187F
128
intern belegt
8800
8BFF
1023
SATA-RAID Controller
8C00
FEFF
29288
Unbenutzt bei SATA-RAID
8870
8897
39
unbenutzt
8898
FEFF
30311
Unbenutzt bei PATA-RAID
1880
886F
28655
unbenutzt
FF00
FF0F
16
EIDE-Bus Masterregister
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-33
Detailbeschreibungen
17.5 Systemressourcen
17.5.2.2
Belegung der Interrupts
Interrupt
Beschreibung
Bemerkung
IRQ0
System Timer
fest
IRQ1
Tastatur
fest
IRQ4
Serielle Schnittstelle (COM1)
2)
IRQ8
Echtzeituhr (RTC)
fest
IRQ9
Microsoft ACPI-Compliant System
1)
IRQ13
Numerik-Prozessor
fest
IRQ14
1. IDE Kanal (Primary)
2)
IRQ16
Mobile Intel® 915GM/GMS, 910GML
Express Chipset Family
1)
IRQ16
Intel® 82801FB/FBM USB Universal
Host Controller - 2658
1)
IRQ 16
Intel® 82801FB/FBM USB Universal
Host Controller - 2659
1)
IRQ 19
Intel® 82801FB Ultra ATA Storage
Controllers - 2652
1)
IRQ 20
VIA Rhine III Fast Ethernet Adapter
2)
IRQ 22
Intel® 82801FB/FBM Universal Host
Controller - 265A
1)
IRQ 22
Intel® 82801FB/FBM Universal Host
Controller - 265B
1)
IRQ 22
VIA Rhine III Fast Ethernet Adapter #2
2)
IRQ 23
Intel® 82801FB/FBM USB2 Enhanced
Host Controller - 265C
1)
PCI Interrupt Lines
PCI-Devices Interrupt-Zuordnung (PCI-IRQ)
INT – A
Grafik, USB A (Kanal 0+1), USB B (Kanal 2+ 3)
INT – B
Slot 1
INT – C
Slot 2
INT – D
Serial ATA
INT – E
Ethernet 1
INT – F
MPI/DP
INT – G
Ethernet 2, USB C (Kanal 4+5), USB D (Kanal 6 + 7)
INT - H
USB 2.0
1) Die
onboard PCI-Geräte benötigen PCI Interrupt Lines. Diese Interrupt Lines sind sharable
und Plug and Play fähig. D.h. es können sich mehrere Geräte einen Interrupt teilen. Die
Interruptzuweisung erfolgt automatisch (Ausnahmen: siehe Kapitel Exklusiver PCIHardware-Interrupt).
2) Diese
Funktionen sind im Setup abschaltbar (disabled). Damit werden die belegten
Ressourcen frei.
17-34
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.5 Systemressourcen
17.5.2.3
Belegung der Memory-Adressen
PCI-VGA-Baugruppen mit einem Expansion Rom bis 48K Größe können betrieben werden.
Adresse
Größe
Beschreibung Grundfunktion mögliche alternative
Funktion
von
bis
0000 0000
0007 FFFF
512K
Konventionelles
Systemmemory
0008 0000
0009 8FFF
123k
Konventionelles
Systemmemory extended
0009 9C00
0009 FFFF
5K
XBDA, extended Bios Data
Area
000A 0000
000A FFFF
64K
VGA GrafikBildwiederholspeicher
000B 0000
000B 7FFF
32K
SW-Grafik/TextBildwiederholspeicher
000B 8000
000B FFFF
32K
VGA-Grafik/TextBildwiederholspeicher
000C 0000
000C BFFF
48K
VGA-BIOS-Erweiterung
shared SMM für
Powermanagement
000C C000
000C CFFF
4K
USB
000C D000
000C DFFF
4K
Optionaler PXE Teil,
Stets belegt
000C D000
000C FFFF
12K
unbenutzt (Geräte-Treiber
oder ISA-Hardware)
Abschaltbar im
SETUP, via EMM High
DOS Memory
000D 0000
000D 7FFF
32K
unbenutzt (Geräte-Treiber
oder ISA-Hardware)
via EMM High DOS
Memory
000D 8000
000D FFFF
32K
unbenutzt (Geräte- oder
ISA-Hardware)
via EMM High DOS
Memory
000D 0000
000D 97FF
38K
RAID
000D 0000
000D 93FF
37K
SATA RAID
000D 9400
000E 97FF
65K
unbenutzt
000D 9800
000E 97FF
64K
unbenutzt
000E 0000
000E 3FFF
16K
Legacy USB BIOS
extension , nicht für ISAKarten nutzbar!
via EMM High DOS
Memory
000E 6000
000F FFFF
112K
System BIOS
via EMM High DOS
Memory
0010 0000
00EF FFFF
14M
Systemspeicher
00F0 0000
00FF FFFF
16M-15M=1M Systemspeicher oder
Memory Hole
0100 0000
7FFF FFFF
Max. 2 GB 16MB
7000 0000
FFF8 0000
Systemspeicher, 512 KByte
vom Top of Memory werden
für USB reserviert.
via Setup ISA-Memory
(Memory-Hole)
FFF7 FFFF
PCI Memory-Adressraum
Abhängig vom
Speicherausbau
FFFF FFFF
Firmware HUB
Für PCI
Erweiterungskarten
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-35
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6
17.6.1
17.6
BIOS-Setup
Übersicht
BIOS-SETUP-Programm
Das BIOS-SETUP-Programm befindet sich im ROM-BIOS. Die Informationen über den
Systemaufbau werden im batteriegepufferten Speicher des Gerätes gespeichert.
Mit SETUP können Sie den Hardwareausbau (z.B. Festplattentyp) einstellen und
Systemeigenschaften bestimmen. SETUP dient auch dazu, Zeit und Datum im
Uhrenbaustein einzustellen.
Ändern der Gerätekonfiguration
Die Gerätekonfiguration ist für die Arbeit mit der mitgelieferten Software voreingestellt. Sie
sollten die eingestellten Werte nur ändern, wenn Sie technische Änderungen an Ihrem Gerät
vorgenommen haben oder wenn beim Einschalten eine Störung auftritt.
17-36
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.2
BIOS-Setup starten
BIOS-Setup starten
Starten Sie das Setup-Programm wie folgt:
Setzen Sie das Gerät zurück (Warm- oder Kaltstart).
Je nach Gerätevariante weichen die Voreinstellungen von den vorliegenden Abbildungen ab.
In der Standardeinstellung des Geräts erscheint nach dem Einschalten z.B. folgendes Bild
auf dem Display:
Phoenix BIOS 4.0 Release 6.0
Copyright 1985 - 2002 Phoenix Technologies Ltd.
All Rights Reserved
SIMATIC Box PC 840 V2 Profibus/MPI
CPU = Intel ® Pentium 4 CPU X.X GHz
639 K System RAM Passed
xxxxxx M Extended RAM Passed (xx je nach Speicherausbau)
512 K Cache SRAM Passed
ATAPI CD/DVD-ROM : xx CD-ROM
Nach Ablauf der Anlauftests gibt Ihnen das BIOS die Möglichkeit, das Programm SETUP zu
starten. Es erscheint am Display die Meldung:
PRESS < F2 > to enter SETUP or <ESC> to show Bootmenu
Drücken Sie die Taste F2, solange die BIOS Meldung erscheint
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-37
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.3
BIOS-Setup-Menüs
Auf den folgenden Seiten sind die verschiedenen Menüs und Untermenüs dargestellt. Dem
”Item Specific Help” Teil des jeweiligen Menüs können Sie Informationen für den selektierten
SETUP-Eintrag entnehmen.
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
$GYDQFHG
6HFXULW\
3RZHU
%RRW
6\VWHP7LPH
6\VWHP'DWH
([LW
,WHP6SHFLILF+HOS
>@
>@
'LVNHWWH$
>ಯ@
3ULPDU\0DVWHU >1RQH@
3ULPDU\6ODYH
>1RQH@
6HFRQGDU\0DVWHU
>&''9'520@
6HFRQGDU\6ODYH >1RQH@
0HPRU\&DFKH
9HUVLRQ
7DE!6KLIW7DE!RU
(QWHU!VHOHFWVILHOG
([DPSOH
+RXU0LQXWH6HFRQG
0RQWK'D\<HDU
>:ULWH%DFN@
%RRW2SWLRQV
.H\ERDUG)HDWXUHV
+DUGZDUH2SWLRQV
6\VWHP0HPRU\ ([WHQGHG0HPRU\ .%
.%
+HOS
([LW
)
(6&
Bild 17-2
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
SETUP-Mainmenü (Beispiel
(1) Hilfefenster
(4) Menüzeile
(2) Bedienzeile
(5) Kopfzeile
(3) Auswählbares Untermenü
17-38
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Menüaufbau
Der Bildschirm ist in vier Bereiche geteilt. Im oberen Teil (4) können Sie zwischen den
verschiedenen Menü-Masken [Main] [Advanced] [Security] [Power] [Boot] [Version] [Exit]
wählen. Im mittleren linken Teil (3) werden verschiedene Einstellungen oder Untermenüs
gewählt. Rechts (1) erhalten Sie kurze Hilfetexte zum gerade gewählten Menüeintrag und im
unteren Teil sind Hinweise für die Bedienung enthalten.
Die folgenden Bilder sind Beispiele für eine bestimmte Geräteausstattung, je nach gelieferter
Ausstattung sind die Bildinhalte verändert.
Gelbe Sterne links neben der Schnittstellenbezeichnung (z.B. Internal COM 1) zeigen einen
Ressourcenkonflikt der vom BIOS verwalteten Schnittstellen an. Wählen Sie in diesem Fall
die Voreinstellungen (F9) oder beseitigen Sie den Konflikt.
Zwischen den Menü-Masken kann mit den Cursortasten [←] links und [→] rechts gewechselt
werden.
Menü
Bedeutung
Main
hier werden Systemfunktionen eingestellt
Advanced
hier wird eine erweiterte Systemkonfiguration vorgenommen
Security
hier werden Sicherheitsfunktionen wie z.B. Passwort eingestellt
Power
hier werden Energiesparfunktionen gewählt
Boot
hier wird die Boot-Priorität festgelegt
Version
hier finden Sie gerätespezifische Informationen (z.B. Ausgabestand)
Exit
dient zum Beenden und Speichern
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-39
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.4
Main Menü
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
$GYDQFHG
6\VWHP7LPH
6\VWHP'DWH
6HFXULW\
3RZHU
0HPRU\&DFKH
9HUVLRQ
([LW
,WHP6SHFLILF+HOS
>@
>@
'LVNHWWH$
>ಯ@
3ULPDU\0DVWHU >1RQH@
3ULPDU\6ODYH
>1RQH@
6HFRQGDU\0DVWHU
>&''9'520@
6HFRQGDU\6ODYH >1RQH@
%RRW
7DE!6KLIW7DE!RU
(QWHU!VHOHFWVILHOG
([DPSOH
+RXU0LQXWH6HFRQG
0RQWK'D\<HDU
>:ULWH%DFN@
%RRW2SWLRQV
.H\ERDUG)HDWXUHV
+DUGZDUH2SWLRQV
6\VWHP0HPRU\ ([WHQGHG0HPRU\ )
(6&
Bild 17-3
+HOS
([LW
.%
.%
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
SETUP-Mainmenü (Beispiel)
(1) Auswählbares Untermenü
17-40
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Einstellungen im Menü Main
In dem Menü Main können Sie mit Cursortasten [↑] aufwärts und [↓] abwärts zwischen
folgenden Systemeinstellungsfeldern wählen:
Feld
Bedeutung
System Time
dient zum Anzeigen und Einstellen der aktuellen Uhrzeit
System Date
dient der Anzeige und Einstellung des aktuellen Kalenderdatums
Diskette A
Typeinstellung des eingebauten Diskettenlaufwerks.
Memory Cache
zur Einstellung der Cache-Optionen
System Memory
zur Anzeige des Systemspeichers
Extended Memory
zur Anzeige der Speichererweiterung
über Untermenüs
Primary Master
Typeinstellung der eingebauten Laufwerke
Primary Slave
Typeinstellung der eingebauten Laufwerke
Secondary Master
Typeinstellung der eingebauten Laufwerke
Secondary Slave
Typeinstellung der eingebauten Laufwerke
Boot Options
zur Einstellung der Boot-Optionen
Keyboard Features
zur Einstellung der Tastaturschnittstelle (z. B. NUM-Lock, Typematic Rate)
Hardware Options
zur Einstellung der Hardware-Optionen
System Time und System Date (Uhrzeit und Datum)
System Time und System Date zeigen die aktuellen Werte an. Nachdem Sie das
entsprechende Feld gewählt haben können Sie nacheinander mit Hilfe der [+] und [–] Tasten
Stunde: Minute: Sekunde
und beim Datum
Monat/Tag/Jahr
verändern.
Mit der Tabulatortaste können Sie zwischen den Einträgen in den Feldern Date und Time
wechseln (z.B. von Stunde zu Minute).
Diskette A (Diskettenlaufwerk)
Hier wird der im PC eingebaute Diskettenlaufwerkstyp eingestellt. Folgende Einträge sind
möglich:
[Disabled]
wenn kein Diskettenlaufwerk vorhanden ist.
[1.44 MB, 3 1/2”]
Standardeinstellung für ein eingebautes
Diskettenlaufwerk A
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-41
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Primary Master, Primary Slave, Secondary Master, Secondary Slave.
Beim Selektieren eines solchen Menüfeldes wird in folgendes Untermenü verzweigt:
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
3ULPDU\0DVWHU>1RQH@
>$XWR@
7\SH
0XOWL6HFWRU7UDQVIHUV
/%$0RGH&RQWURO
%LW,2
7UDQVIHU0RGH 8OWUD'0$0RGH )
(6&
Bild 17-4
17-42
+HOS
([LW
>'LVDEOHG@
>'LVDEOHG@
>(QDEOHG@
>6WDQGDUG@
>'LVDEOHG@
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
,WHP6SHFLILF+HOS
8VHU \RXHQWHU
SDUDPHWHUVRIKDUGGLVN
GULYHLQVWDOOHGDWWKLV
FRQQHFWLRQ
$XWR DXWRW\SHV
KDUGGLVNGULYH
LQVWDOOHGKHUH
&''9'520 &''9'520
GULYHLVLQVWDOOHGKHUH
$7$3,5HPRYDEOH
UHPRYDEOHGLVNGULYHLV
LQVWDOOHGKHUH
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
Primary Master (Beispiel)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld
Bedeutung
Type
Die hier wählbaren Parameter sind normalerweise auf dem jeweiligen IDE-Laufwerk
gespeichert. Mit der Einstellung “Auto” im Feld Type werden diese Werte
automatisch vom Laufwerk gelesen und gespeichert (Autodetect).
Wird das Feld Type für ein nicht vorhandenes Laufwerk gewählt, so wird nach ca.
1 Minute wegen Timeout abgebrochen und die vorhandenen Einträge bleiben
unverändert. Es ist sinnvoll “Auto” nur für die Schnittstellen einzustellen, an denen
auch ein Laufwerk angeschlossen ist.
Wählen Sie “User”, wenn Sie den Festplattentyp selbst definieren möchten.
Zusätzlich müssen Sie dann auch die anderen Felder wie z.B. Cylinder, Heads,
Sectors/Track oder andere Einstellungen gemäß dem Festplattentyps einstellen.
Wählen Sie "None", wenn kein Laufwerk angeschlossen ist. Damit können Sie die
Systemwartezeit verringern.
Multi SectorTransfer
Im Feld Multi-Sector Transfers werden die Anzahl der Blöcke (sectoren) definiert, die
pro Interrupt übertragen werden. Der Wert ist vom Laufwerk abhängig und sollte nur
über das Feld Type mit der Einstellung “Auto” eingestellt werden.
Disabled
2, 4, 8, 16 sectors
LBA Mode
Control
Im Feld LBA Mode Control (enabled, disabled) mit “Enabled” werden
Festplattenkapazitäten größer 528 MByte unterstützt. Der Wert ist vom Laufwerk
abhängig und sollte nur über das Feld Type mit der Einstellung “Auto” eingestellt
werden.
32 Bit-I/O
Im Feld 32 Bit-I/O wird die Zugriffsart auf das Laufwerk bestimmt
Transfer
Mode bzw.
Ultra DMA
Mode
Disabled
16bit-Zugriffe
Enabled
32bit-Zugriffe (default)
Mit diesen Feldern wird die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle
eingestellt. Der Wert ist vom Laufwerk abhängig und sollte nur über das Feld Type
mit der Einstellung “Auto” eingestellt werden.
Sie verlassen das Untermenü mit der ESC-Taste.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-43
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld ”Memory Cache”
Wird im Menü Main das Feld ”Memory Cache” gewählt, erscheint folgendes Kontextmenü:
Bild 17-5
Feld "Memory Cache"
Als Cache bezeichnet man einen schnellen Zwischenspeicher, der zwischen der CPU und
dem Speicher (DRAM) liegt. Wiederholte Speicher-Zugriffe werden, sofern die Funktion
enabled ist, nicht im Hauptspeicher, sondern im schnelleren Cache ausgeführt. In seltenen
Fällen kann es für manche Hardware und Software erforderlich sein den Cache
abzuschalten (disablen), da gewünschte Programmlaufzeiten oder Wartezeiten durch den
schnellen Cache-Speicher verkürzt werden.
17-44
[Disabled]
Cache ist abgeschaltet
[Write Through]
Ein Schreibzugriff wird erst nach dem Eintrag im
Hauptspeicher abgeschlossen
[Write Back]
Ein Schreibzugriff wird sofort abgeschlossen, der
Eintrag in den Hauptspeicher erfolgt im
Hintergrund (Default)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld ”Boot Options”
Wird im Menü Main das Feld ”Boot Options” gewählt, erscheint folgendes Untermenü:
Bild 17-6
Feld "Boot Options"
Quick Boot Mode
Einige Hardwaretests werden im Anlauf übersprungen, dadurch wird der
Bootvorgang beschleunigt.
SETUP prompt
Während der Systemladephase wird am unteren Bildschirmrand die Meldung
Press <F2> to enter Setup or <Esc> to show Bootmenu
ausgegeben.
POST Errors
Wird während der Systemladephase ein Fehler (Error) erkannt, so wird der
Ladevorgang angehalten und muss mit F1 quittiert werden. Mit dem Eintrag
“Disabled” entfällt das Quittieren eines Fehlers, z.B. wenn kein Keyboard
angeschlossen ist.
Floppy check
Bei der Systemladephase wird der Floppykopf etwas hin und her bewegt. Bei
diesem Test wird das Laufwerk neu initialisiert.
Summary screen
Nach Abschluss der Systemladephase werden die wichtigsten
Systemparameter auf dem Display ausgegeben.
Bei dem Eintrag ‘Enabled’ ist das jeweilige Feature freigegeben, bei ‘Disabled’ gesperrt.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-45
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Beispiel für ein Summary screen:
Bild 17-7
Summary Screen (Beispiel)
Nach Abschluss der Systemladephase wird der Summary Screen ausgegeben.
17-46
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld ”Keyboard Features”
Wird im Menü Main das Feld ”Keyboard Features” gewählt, erscheint folgendes Untermenü:
Bild 17-8
Untermenü "Keyboard Features" (Beispiel)
Numlock
Schaltet Numlock nach Power On ein oder aus.
Key Click
Ein Tastendruck wird durch einen “KLICK” hörbar.
Keyboard auto-repeat rate
Erhöhung der automatischen Tastenwiederholungsrate
Keyboard auto-repeat delay
Einschaltverzögerung der automatischen Tastenwiederholung
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-47
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld ”Hardware Options”
Wird im Menü Main das Feld “Hardware Options” gewählt, erscheint z.B. folgendes
Untermenü:
Bild 17-9
17-48
Untermenü "Hardware Options" (Beispiel)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Hier werden die auf der Grundplatine vorhandenen Schnittstellen parametriert.
Eintrag
Bedeutung
PCI-MPI/DP 1
Freigeben der CP5611 kompatiblen MPI/DP Schnittstelle. Die Ressourcen werden
vom BIOS PCI Plug and Play-Mechanismus verwaltet.
On Board
Ethernet
Ethernet
Address
1) Optionale
[Enabled]
Die Ethernet-Schnittstelle auf der Grundplatine ist aktiv.
[Disabled]
Die Ethernet-Schnittstelle auf der Grundplatine ist abgeschaltet.
Hier wird die individuelle Ethernet Adresse angezeigt.
Produktausprägung
Eintrag
Bedeutung
LAN Remote
Boot
[Enabled]
Das Booten über ein angeschlossenes LAN ist möglich. Die
entsprechende Boot-Quelle wird als Intel® Boot-Agent im Boot Menü
angezeigt.
[Disabled]
Das Booten über LAN ist nicht möglich.
[Enabled]
On Board Überwachungsfunktionen sind freigegeben.
[Disabled]
Keine Überwachungsfunktionen.
SafeCard
functions
Zum Betrieb der Überwachungsfunktionen müssen der entsprechende Treiber und
die Applikation gestartet werden.
CRT / LCD
selection
[CRT only]
Es wird ein CRT-Monitor angesteuert oder ein DVI-LCD-Monitor, falls
der zum Bootzeitpunkt an der DVI-Buchse angeschlossen ist.
[LCD only]
Es wird die interne LVDS-Schnittstelle bzw. die digitale DVISchnittstelle aktiviert, wenn eine gültige Displaykennung zum
Bootzeitpunkt gelesen wurde; wenn nicht, wird wie bei 'CRT only'
verfahren.
[Simultan.
Auto]
Mit angeschlossenem CRT-Monitor und gültiger Displaykennung
werden beide Schnittstellen – CRT und LVDS – aktiviert. Der externe
Monitor wird nur dann betrieben, wenn er beim Booten gesteckt ist
und erkannt wird. Wird der externe Monitor erst nach dem Booten
gesteckt erfolgt auf ihm keine Ausgabe.
[Simultan.
Forced
CRT]
Wie [Simultan Auto]. Es wird aber immer der CRT-Ausgang aktiviert,
egal ob ein CRT angeschlossen ist.
DVI-LCD und LVDS-Display funktionieren nicht gleichzeitig; LVDS hat Vorrang vor
DVI!
LCDScreensize
Fan Control
PS/2 Maus
[Normal]
Die Darstellung im Text und Grafik-Modi ist nicht auf die volle
Bildschirmgröße expandiert.
[Expanded]
Die Grafik- und Text-Modi werden auf die maximal mögliche
Bildschirmgröße expandiert.
[Enabled]
Die Lüfterdrehzahl wird temperaturgeregelt.
[Disabled]
Lüfter läuft immer mit voller Drehzahl.
[Enabled]
Die PS/2-Schittstelle ist aktiviert. Die PS/2-Maus ist damit aktiviert.
Der IRQ 12 ist belegt.
[Disabled]
Die PS/2 Schnittstelle ist deaktiviert, IRQ12 ist verfügbar.
[Auto
Detect]
Es wird automatisch erkannt, ob eine Maus angeschlossen ist.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Alle Änderungen dieser Schnittstelle werden erst nach dem Ein-/
Ausschalten des PCs wirksam.
17-49
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Eintrag
Bedeutung
OnChip USB A
[Enabled]
OnChip USB A legt die Funktion von USB Port 0 und 1 fest. OnChip
USB A belegt die PCI IRQ Line 1. OnChip USB A Port 0 befindet sich
an der Frontschnittstelle Buchse X44, Port 1 befindet sich an der
Geräterückseite X36 am Gerät unten. Der Wert ist vom Anwender
nicht änderbar.
OnChip USB B
[Enabled]
OnChip USB B legt die Funktion von USB Port 2 und 3 fest. OnChip
USB B belegt die PCI IRQ Line 2. OnChip USB B Port 3 befindet sich
an X2033 auf der Grundbaugruppe intern. Port 2 befindet sich an der
Geräterückseite X36 am Gerät oben.
[Disabled]
Schnittstelle ist gesperrt, die Ressourcen sind freigegeben und
können anderweitig belegt werden.
[Enabled]
OnChip USB C belegt die PCI IRQ Line 3. OnChip USB C Port 5
befindet sich an der Frontschnittstelle Buchse X2034.
[Disabled]
Schnittstelle ist gesperrt, die Ressourcen sind freigegeben und
können anderweitig belegt werden.
[Enabled]
Für alle USB-Schnittstellen an Ports 0 bis 5 ist USB 2.0 aktiviert.
OnChip USB 2.0 belegt die PCI IRQ Line 4.
OnChip USB C
OnChip USB
2.0
Im Gerät sind nur USB Ports 1 und 2 auf der Geräterückseite
unten/oben bzw. USB 5 auf der Gerätefront zugänglich.
[Disabled]
17-50
Die USB-Schnittstellen an Port 0 bis 5 unterstützen nur USB 1.1 und
belegen die Ressourcen wie zuvor beschrieben.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.5
Advanced Menü
Menü-Aufbau
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
$GYDQFHG
,QVWDOOHG26
5HVHW&RQILJXUDWLRQ'DWD
6HFXULW\
3RZHU
9HUVLRQ
([LW
,WHP6SHFLILF+HOS
>2WKHU@
>1R@
6HOHFWWKHRSHUDWLQJV\VWHP
LQVWDOOHG
,2'HYLFH&RQILJXUDWLRQ
3&,&RQILJXUDWLRQ
/RFDO%XV,'(DGDSWHU
/DUJH'LVN$FFHVV0RGH
%RRW
>3ULPDU\6HFRQG@
>'26@
86%%RRW
>'LVDEOHG@
86%OHJDF\.H\ERDUG0RXVH>'LVDEOHG@
86%6HJPHQW/RFDWLRQ>&&@
1RWH$QLQFRUUHFWVHWWLQJ
FDQFDXVHVRPH
RSHUDWLQJV\VWHPVWR
GLVSOD\XQH[SHFWHG
EHKDYLRU
8VH27+(5IRUQRQ
3OXJDQG3OD\26
'HIDXOW3ULPDU\9LGHR$GDSWHU>$*3@
)UDPH%XIIHU6L]H>0E@
(QDEOHGPHPRU\JDS>'LVDEOHG@
)
(6&
Bild 17-10
+HOS
([LW
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
Menü Advanced
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-51
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Einstellungen im Menü Advanced
Installed O/S
Plug and Play bedeutet, dass eingebaute Baugruppen automatisch erkannt und
installiert werden, sofern sie Plug and Play-Funktionen unterstützen.
[Other]
Das BIOS übernimmt die gesamte Plug and Play-Fähigkeit,
Default-Einstellung.
[Win95]
Das BIOS übernimmt die gesamte Plug and Play-Fähigkeit.
[Win98]
Das Betriebssystem übernimmt einen Teil der Plug and
Play-Funktionen.
[WinMe]
Das Betriebssystem übernimmt die Plug and Play-Funktionen.
[Win/2000/XP] Das Betriebssystem übernimmt die Plug and Play-Funktionen.
Reset
Configuration
Data
Local Bus IDE
adapter
Large Disk
Access Mode
17-52
[Yes]
Bedeutet, dass alle Plug and Play-Informationen gelöscht werden
und nach dem nächsten Systemladevorgang die Konfiguration
erneut angestoßen wird. Danach wird der Eintrag wieder auf [No]
gesetzt. Nicht Plug and Play-fähige Systemkomponenten müssen
von Hand eingetragen werden.
[No]
Nach dem nächsten Systemladevorgang werden die Plug and
Play-fähigen Systemkomponenten initialisiert.
[Primary]
[Secondary]
Eine IDE-Schnittstelle für max. zwei Laufwerke.
[Primary &
Secondary]
Zwei IDE-Schnittstellen für max. vier Laufwerke.
[Disabled]
Keine lokale IDE-Schnittstelle.
[DOS]
Die Laufwerkstabellen werden gemäß Enhanced IDE kompatible
für DOS-Laufwerkszugriffe aufgebaut.
[OTHER]
Die Tabellen werden nicht angepasst.
USB Boot:
Diese Funktion legt fest, ob das Betriebssystem von einem USB-Gerät gebootet
werden kann.
USB legacy
Keyboard/
Mouse
[Disabled]
Sperren von Legacy Universal Serial Bus Unterstützung
[Enabled]
Diese Funktion legt fest, ob eine USB-Tastatur bzw. USB-Maus
unter MS-DOS basierenden Software bzw. Tools (z.B. SIMATIC
PC/PG Image Partition Creator) bedienen kann. Wenn diese
Option eingeschaltet ist, wird der ISA-Bus abgeschaltet. Die
Funktion USB-Boot muss eingeschaltet werden, wenn von einem
USB-Gerät gebootet werden soll, oder wenn ein Betriebssystem
ohne USB-Unterstützung mit USB-Tastatur oder USB-Maus
betrieben werden sollen.
Die Funktion USB Legacy Keyboard/Mouse muss zusätzlich zu
USB-Boot eingeschaltet (Enable) werden, wenn Betriebssysteme
ohne USB-Unterstützung mit USB Tastatur oder USB-Maus
betrieben werden soll. Für den Betrieb nur mit USB-Tastatur und
USB-Maus und automatischem Systemhochlauf muss im BIOS
Setup im Menü Main -> Boot options die Funktion Post errors
abgeschaltet (disabled ) sein.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
USB-Segment
Location
Default Primary
Video Adapter
Frame Buffer
Size
[CC00]
Speichersegmentauswahl bei Ressourcenverschiebung
Adresse CC00
[DC00]
Speichersegmentauswahl bei Ressourcenverschiebung
Adresse DC00
[AGP]
BIOS-Meldungen werden über onboard AGP-Schnittstelle
ausgegeben.
[PCI]
BIOS-Meldungen werden über gesteckte PCI-Baugruppe
ausgegeben.
[8Mb]
[16Mb]
[32MB]
[None]
Die Frame Buffer Size kann dem Graphik-Bedarf Ihrer Applikation
angepasst werden.
Enable memory [Disabled]
gap
[Enabled]
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Der onboard RAM-Speicher steht vollständig zur Verfügung.
Ein 1 MByte-Bereich des RAM-Speichers ab 15 MByte (Adresse
F0 0000 - FF FFFF) kann von ISA-Zusatzbaugruppen belegt
werden.
17-53
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Untermenü “I/O Device Configuration"”
Bild 17-11
Untermenü COM/LPT Configuration
Wenn Sie eine Schnittstelle auf Disabled stellen, werden die von ihr belegten Ressourcen
frei.
Die I/O-Adressen und Interrupts sind vorbelegt und entsprechend empfohlen.
Druckerport Internal LPT1
Mode:
Mit dieser Einstellung wählen Sie die Betriebsart der Druckerschnittstelle aus. Diese
Einstellung müssen Sie wie nachfolgend beschrieben auf das von Ihnen angeschlossene
Datenendgerät anpassen.
Einstellbarer Modus
Merkmale
Output Only
Standard Parallel Port unidirektional (SPP)
•
Bi–directional Standard
Parallel Port bidirektional
wie SPP - unidirektional, jedoch:
• Rückmeldungen des Ausgabegerätes auch über 8 Bit-Datenleitungen
möglich
EPP Enhanced Parallel
Port
•
•
•
•
17-54
Standard-Einstellung für die 8 Bit-Parallel-Übertragung nach
IEEE1284-Spezifikation
Rückmeldungen des Ausgabegerätes nur über die Steuerleitungen
möglich
Schnelle Parallel-Schnittstelle (Datenrate von 500 KByte/s bis
2 MByte/s möglich)
Hardware-Handshake
verschiedene Geräte adressierbar
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Untermenü “PCI Configuration”
Bild 17-12
Untermenu PCI Configuration (Beispiel)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-55
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld ”PCI–Devices”
Wird das Feld PCI–Devices gewählt, erscheint folgendes Untermenü:
Bild 17-13
Untermenü PCI Devices, Slot #1
Option ROM Scan
Enable Master
Latency Timer
[Enabled]
das Option ROM der PCI–Baugruppe (wenn
vorhanden) ist freigegeben
[Disabled]
das Option ROM einer PCI-Baugruppe ist gesperrt
[Enabled]
dieser Slot kann PCI–Masterfunktion übernehmen
[Disabled]
dieser Slot kann nur als PCI–Slave arbeiten
[Default]
die Anzahl der aktiven PCI–Clockzyklen der
Masterbaugruppen werden von der Baugruppe
bestimmt
[0020H bis
00E0H]
mit diesen Einstellungen werden die maximalen
aktiven PCI–Clockzyklen auf den gewählten Wert
eingestellt
Vom Defaultwert sollte nur abgewichen werden, wenn die
Baugruppe oder deren Applikation es fordert.
17-56
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Untermenü “IRQ Resource Exclusion”
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
$GYDQFHG
6HFXULW\
3RZHU
%RRW
,545HVRXUFH([FOXVLRQ
Bild 17-14
+HOS
([LW
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
([LW
,WHP6SHFLILF+HOS
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>5HVHUYHG@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
,54>$YDLODEOH@
)
(6&
9HUVLRQ
5HVHUYHVWKHVSHFLILHG,54
IRUXVHE\OHJDF\,6$GHYLFH
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
Untermenu IRQ Resource Exclusion (Beispiel)
Available bedeutet, der IRQ kann vom Plug and Play–Mechanismus des BIOS an Plug and
Play–fähige Baugruppen oder Grundboardfunktion vergeben werden.
Reserved sollten Sie nur einstellen, wenn der betreffende Interrupt nicht Plug and Play–
fähigen Baugruppen zugeordnet werden muss.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-57
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Feld “PCI-IRQ-Lines”
3KRHQL[%,266HWXS8WLOLW\
0DLQ
$GYDQFHG
6HFXULW\
3RZHU
%RRW
3&,&RQILJXUDWLRQ
9HUVLRQ
([LW
,WHP6SHFLILF+HOS
3&,'HYLFH6ORW
3&,'HYLFH6ORW
3&,'HYLFH6ORW
3&,'HYLFH6ORW
5HVHUYHVSHFLILF,54vVIRU
XVHE\OHJDF\,6$&DUGV
5HVHUYHG,54vVDUHQRW
DYDLODEOHIRU3&,GHYLFHV
0DNHUHVHUYDWLRQVRQO\LI
QHHGHG
,545HVRXUFH([FOXVLRQ
3&,,54/LQH >$XWR6HOHFW@
3&,,54/LQH>$XWR6HOHFW@
3&,,54/LQH>$XWR6HOHFW@
3&,,54/LQH>$XWR6HOHFW@
)
(6&
+HOS
([LW
Bild 17-15
6HOHFW,WHP
6HOHFW0HQX
&KDQJH9DOXHV
(QWHU 6HOHFW
6XE0HQX
)
)
6HWXS'HIDXOWV
6DYHDQG([LW
Feld PCI-IRQ-line
Disabled
Kein Interrupt möglich für die angewählte PCI–IRQ–Linie
AutoSelect
Plug and Play-Mechanismus des BIOS wählt freie Interrupts aus und weist sie dem
on–board PCI–Device zu.
3 bis 15
Die angewählte PCI–IRQ–Linie wird fest dem gewählten Interrupt zugeordnet. Diese
Einstellung sollten Sie nur wählen, wenn es in der Dokumentation Ihrer Applikation
gefordert wird.
Zuordnung der PCI–IRQ Lines zu den PCI–Slots.
Box PC 840
PCI–Baugruppen Interrupt–Zuordnung (PCI–IRQ) im:
Baugr. Int. (Pin
Nr.)
Slot 1
Slot 2
Slot 3
Slot 4
INT - A (A6)
line 1
line 2
line 3
line 4
INT - B (B7)
line 2
line 3
line 4
line 1
INT - C (A7)
line 3
line 4
line 1
line 2
INT - D (B8)
line 4
line 1
line 2
line 3
Fette Schrift bedeutet Hauptinterrupt der Slotbaugruppe
17-58
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.6
Security Menü
Nur die Felder, die in den eckigen Klammern eingeschlossen sind, können editiert werden.
Um Ihren PC vor Fremdbenutzung zu schützen, können Sie zwei Passwörter vergeben. Mit
dem Supervisor Passwort kann die Festplattenbenutzung eingeschränkt werden.
Bild 17-16
Menü Security
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-59
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
User Password is
Disabled
Passwort ist deaktiviert.
Enabled
Bestimmte Setup-Felder sind somit vom
Anwender veränderbar, auch das User-Passwort.
Das Feld wird mit der Eingabe des Passwortes automatisch von
[Disabled] auf [Enabled] umgestellt.
Set Supervisor Password
Dieses Feld öffnet den Dialog zur Passworteingabe. Nach Eingabe
des Supervisor-Passwortes kann dieses durch Neueingabe geändert,
mit der Taste ”Return” gelöscht und somit deaktiviert werden.
Set User Password
Dieses Feld öffnet den Dialog zur Passworteingabe. Nach korrekter
Eingabe des User-Passwortes kann dieses durch Neueingabe
geändert, mit der Taste ”Return” gelöscht und somit deaktiviert
werden.
Password on boot
[Disabled]
keine Passwortabfrage beim Booten.
[Enabled]
Supervisor- oder User-Passwort muss zum
Booten eingegeben werden.
[Normal]
alle Zugriffe auf die Festplatte sind erlaubt.
[Write protect]
es kann kein Betriebssystem installiert werden.
Dadurch ist auch der Schutz gegen Bootviren
gegeben.
Fixed disk boot Sector
Diskette access
Virus check reminder
System backup reminder
17-60
Damit dieser Zugriffsschutz aktiv ist, muss "Password on boot"
[enabled] sein
[Supervisor]
Diskettenzugriffe sind nur nach Eingabe des
Supervisor-Passwortes beim Booten möglich.
[User]
Diskettenzugriffe sind nur nach Eingabe des UserPasswortes beim Booten möglich.
Achtung: Diese Funktion kann unter Windows
NT/2000 Professional/XP Professional nicht
genutzt werden, da dieses Betriebssystem nicht
über BIOS-Routinen auf Diskette zugreift. Bitte
verwenden Sie hierfür die Systemprogramme von
Windows NT/2000 Professional/XP Professional.
Gibt beim Booten eine Meldung aus mit der Aufforderung einen
Viruscheck durchzuführen.
[Disabled]
keine Meldung beim Booten
[Daily]
täglich
[Weekly]
jeden Montag
[Monthly]
jeden ersten des Monats
Gibt beim Booten eine Meldung aus mit der Aufforderung eine
Sicherungskopie anzulegen.
[Disabled]
keine Meldung beim Booten
[Daily]
täglich
[Weekly]
jeden Montag
[Monthly]
jeden ersten des Monats
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.7
Power Menü
Dieses Menü hat den folgenden Aufbau.
Bild 17-17
Menü "Power" (Beispiel)
Im Sinne von “Green PC” sind mit Hilfe des Powermenüs verschiedene Stromsparmodi
einstellbar:
Power Savings
Hard Disk Timeout
[Disabled]
keine Stromsparfunktionen
[Customized,
Maximum
Power
Savings,
Maximum
Performance]
selbst wählbare bzw. voreingestellte Werte für maximale und
minimale Stromsparfunktionen. Die Einstellungen für Standby
Timeout und Fixed Disk Timeout sind einstellbar oder werden
entsprechend eingestellt.
[Disabled]
Die Festplatte wird nicht abgeschaltet.
[6, 8, 10, 15]
Minuten nach dem letzten Festplattenzugriff wird das
Festplattenlaufwerk abgeschaltet. Beim nächsten Zugriff wird
die Festplatte mit einer kleinen Verzögerung wieder aktiviert.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-61
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.8
Boot Menü
Mit diesem Menü wird die Priorität der möglichen Boot-Devices festgelegt.
Bild 17-18
Menü Boot
1) Intel®
UNDI, PXE-2.0 wird nur angezeigt, wenn zuvor im Menü Hardware Options die
Funktion LAN Remote Boot auf “Enabled” gesetzt wurde.
In diesem Menü werden Boot-Quellen, in Gruppen zusammengefasst, angezeigt. Die
Gruppe mit der höchsten Boot-Priorität steht oben. Die Reihenfolge wird wie folgt verändert:
Selektieren der Gruppe mit ↑↓ Tasten, Verschieben an die gewünschte Stelle mit + bzw. -.
Hinweis
Beim Hochlauf kann mit der ESC-Taste das Boot-Laufwerk ausgewählt werden.
17-62
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Hinter den mit + gekennzeichneten Gruppen können sich mehrere Geräte verbergen. Wird
eine solche Gruppe selektiert, werden durch Betätigen der Eingabetaste diese Geräte
sichtbar.
Bild 17-19
Menu Boot (Beispiel)
Hier werden alle möglichen Boot-Quellen angezeigt. Das Gerät mit der höchsten Priorität
steht in der ersten Zeile der jeweiligen Gruppe. Auch hier kann die Reihenfolge, wie oben
beschrieben, geändert werden.
Ist eine Boot-Quelle nicht verfügbar, wird automatisch das nächstpriore Gerät auf
Bootfähigkeit geprüft.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-63
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.9
Version Menü
Die Informationen dieses Menüs sollten Sie bei technischen Fragen zu Ihrem System
bereithalten.
Bild 17-20
17-64
Menü "Version" (Beispiel)
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.10
Exit Menü
Das Setup-Programm wird immer über dieses Menü beendet.
Bild 17-21
Menü Exit
Save Changes & Exit
Alle Änderungen werden gespeichert und danach ein Systemneustart mit
den neuen Parametern ausgeführt.
Discard Changes & Exit
Alle Änderungen werden verworfen und danach ein Systemneustart mit
den alten Parametern ausgeführt.
Get Default Values
Alle Parameter werden auf sichere Werte eingestellt.
Load Previous Values
Die letzten gespeicherten Werte werden erneut geladen.
Save Changes
Speichern aller Setupeinträge.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-65
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
17.6.11
BIOS-SETUP-Standardeinstellungen
Ihre Gerätekonfiguration dokumentieren
Haben Sie an der Setup-Standardeinstellung Änderungen vorgenommen, können Sie diese
in die nachfolgende Tabelle eintragen. Damit haben Sie bei späteren Hardwareänderungen
die von Ihnen eingestellten Werte schnell verfügbar.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, dazu die nachfolgende Tabelle auszudrucken und nachdem Sie ihre
Eintragungen vorgenommen haben, sorgfältig aufzubewahren.
BIOS-Setup-Standardeinstellungen
Systemparameter
Standardeinstellungen
Eigene Eintragungen
Main
System Time
hh:mm:ss
System Date
MM/TT/JJJJ
IDE Channel 0 Master
257MB
IDE Channel 0 Slave
None
SATA Port 0
120GB SATA1
SATA Port 1
None
SATA Port 2
None
SATA Port 3
None
Memory Cache
Write Back
Boot Options
Quick Boot Mode
Enabled
SETUP prompt
Enabled
POST Errors
All, but not keyboard
Summary screen
Enabled
Diagnostic screen
Enabled
Post-Code/Status
LPC Bus
Keyboard Features
NumLock
17-66
On
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
Keyboard Features
Key Click
Disabled
Keyboard auto-repeat rate
30/sec
Keyboard auto-repeat delay
½ sec
Hardware Options
PCI - MPI / DP
Enabled
Onboard Ethernet 1
Enabled
Onboard Ethernet 1 Address
08000624xxxx
Onboard Ethernet 1 Remote Boot
Disabled
Onboard Ethernet 2
Enabled
Onboard Ethernet 2 Address
08000624xxxx
Onboard Ethernet 2 Remote Boot
Disabled
SafeCard Functions
Enabled
Fan Control
Enabled
CRT / LCD selection
Simultan. Auto
Advanced
Installed O/S
Other
Reset Configuration Data
No
Local Bus IDE Adapter
Primary
Legacy USB Support
Enabled
I/O Device Configuration
Internal COM 1
Enabled
Base I/O Address
3F8
Interrupt
IRQ 4
PCI-Configuration
PCI Device Slot 1
Option ROM Scan
Enabled
Enable Master
Enabled
Latency timer
Default
PCI Device Slot 2
Option ROM Scan
Enabled
Enable Master
Enabled
Latency timer
Default
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
17-67
Detailbeschreibungen
17.6 BIOS-Setup
SATA/PATA Configuration
PATA Controller:
Enabled
SATA Controller mode
Enhanced
AHCI Configuration
Disabled
RAID support
Disabled
Security
Supervisor Password Is
Disabled
User Password Is
Disabled
Set User Password
Enter
Set Supervisor Password
Enter
Password on boot
Disabled
Fixed disk boot sector
Normal
Boot
Boot priority order:
Excluded from boot order:
Version
17-68
SIMATIC PC
SIMATIC BoxPC627/
PanelPC677
BIOS Version
L05.01.00.7
BIOS Number
A5E00378214-ES000
MPI/DP Firmware
V01
CPU Type
Intel ® Pentium M
processor 2.00 GHz
CPU ID
06D6
Code Revision
0017
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
A
A
Anhang
A.1
A.1.1
A.1
Zertifikate und Richtlinien
Richtlinien und Erklärungen
Hinweise zur CE-Kennzeichnung
Für das in dieser Dokumentation beschriebene SIMATIC-Produkt gilt:
EMV-Richtlinie
Wechselspannungsversorgung AC
Die Geräte mit Wechselspannungsversorgung erfüllen die Anforderungen der EG-Richtlinie
"89/336/EWG Elektromagnetische Verträglichkeit" und sind entsprechend der CEKennzeichnung für folgende Einsatzbereiche ausgelegt:
Einsatzbereich
Industriebereich
Anforderung an
Störaussendung
Störfestigkeit
EN 61000-6-4: 2001
EN 61000-6-2: 2001
Zusätzlich werden die Normen EN 61000-3-2:2000, Oberschwingungsströme und
EN 61000-3-3:1995, Spannungsschwankungen und Flicker eingehalten.
Gleichspannungsstromversorgung DC
Die Geräte mit Gleichspannungs-Stromversorgung erfüllen die Anforderungen der EGRichtlinie "89/336/EWG Elektromagnetische Verträglichkeit" und sind entsprechend der CEKennzeichnung für folgenden Einsatzbereich ausgelegt:
Einsatzbereich
Industriebereich
Anforderung an
Störaussendung
Störfestigkeit
EN 61000-6-4: 2001
EN 61000-6-2: 2001
Zusätzlich werden die Normen EN 61000-3-2:2000, Oberschwingungsströme und
EN 61000-3-3:1995, Spannungsschwankungen und Flicker eingehalten.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
A-1
Anhang
A.1 Zertifikate und Richtlinien
Vorsicht
Dies ist eine Einrichtung der Klasse A. Diese Einrichtung verursacht im Wohnbereich unter
Umständen Funkstörungen. In diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden,
angemessene Maßnahmen durchzuführen.
Niederspannungsrichtlinie
Das Gerät mit AC-Netzteil erfüllt die Anforderungen der EG-Niederspanungs-Richtlinie
73/23/EWF (Low Voltage Directive). Der Nachweis der Konformität wurde durch eine
Prüfung nach der Norm EN 60950-1 erbracht. Auch das Gerät mit DC-Netzteil entspricht
dieser Norm, fällt jedoch nicht in den Geltungsbereich der EG-Niederspannungs-Richtlinie.
Konformitätserklärung
Die EG-Konformitätserklärungen und die zugehörige Dokumentation werden gemäß der
obengenannten EG-Richtlinie für die zuständigen Behörden zur Verfügung gehalten. Die
Erklärung liegt im Internet unter folgendem Link zum Download bereit
http://www.siemens.com/asis unter "Support".
Klicken Sie unter "Tools & Downloads" auf "Überblick Panel PCs". Unter Approbationen /
Zertifikate finden Sie die Bescheinigung.
Aufbaurichtlinien
Beachten Sie die Aufbaurichtlinien und Sicherheitshinweise, die in dieser Dokumentation
angegeben sind, bei der Inbetriebnahme und im Betrieb.
Anschließen von Peripherie
Die Anforderungen an die Störfestigkeit werden beim Anschluss von industrietauglicher
Peripherie gemäß EN 61000-6-2:2001 erreicht. Schließen Sie Peripheriegeräte nur über
geschirmte Leitungen an.
A-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Anhang
A.1 Zertifikate und Richtlinien
A.1.2
Zertifikate und Zulassungen
DIN ISO 9001-Zertifikat
Das Qualitätssicherungssystem unseres gesamten Produktentstehungsprozesses
(Entwicklung, Produktion und Vertrieb) erfüllt die Anforderungen der DIN ISO 9001
(entspricht EN 29001: 1987).
Dies wurde uns von der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von
Qualitätsmanagementsystemen mbH) bestätigt.
EQ-Net Zertifikat Nr.: 1323-01
Lizenzvertrag für Liefersoftware
Das Gerät kann mit oder ohne vorinstallierter Software geliefert werden. Für Geräte mit
vorinstallierter Software beachten Sie bitte die zugehörigen Lizenzvereinbarungen.
Bescheinigungen für USA, Kanada
Sicherheit
Trägt das Gerät eines der folgenden Zeichen, liegt eine entsprechende Zulassung vor:
UL-listed, Zulassung durch Underwriters Laboratories (UL) für USA und Canada: mit
Kürzel 'I.T.E.' nach binationaler Norm UL 60950-1 / CAN/CSA-22.2 No. 60950-1,
mit Kürzel 'IND.CONT-EQ' nach Normen UL 508 und CSA C22.2. No. 14-5
UL-Recognition-Mark: nicht selbständig betreibbare Komponente, von UL zugelassen
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
A-3
Anhang
A.1 Zertifikate und Richtlinien
EMV
USA
Federal Communications
Commission
Radio Frequency
Interference Statement
This equipment has been tested and found to comply with the limits for a
Class A digital device, pursuant to Part 15 of the FCC Rules. These limits
are designed to provide reasonable protection against harmful
interference when the equipment is operated in a commercial
environment. This equipment generates, uses, and can radiate radio
frequency energy and, if not installed and used in accordance with the
instruction manual, may cause harmful interference to radio
communications. Operation of this equipment in a residential area is likely
to cause harmful interference in which case the user will be required to
correct the interference at his own expense.
Shielded Cables
Shielded cables must be used with this equipment to maintain compliance
with FCC regulations.
Modifications
Changes or modifications not expressly approved by the manufacturer
could void the user’s authority to operate the equipment.
Conditions of Operations
This device complies with Part 15 of the FCC Rules. Operation is subject
to the following two conditions: (1) this device may not cause harmful
interference, and (2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.
CANADA
A-4
Canadian Notice
This Class A digital apparatus complies with Canadian ICES-003.
Avis Canadien
Cet appareil numérique de la classe A est conformé à la norme NMB-003
du Canada.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Anhang
A.1 Zertifikate und Richtlinien
A.1.3
Elektrostatische Aufladung von Personen
Jede Person, die nicht leitend mit dem elektrischen Potenzial ihrer Umgebung verbunden ist,
ist unter Umständen elektrostatisch aufgeladen.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Maximalwerte der elektrostatischen Spannungen, auf
die eine Bedienungsperson aufgeladen wird, wenn Sie mit angegebenen Materialien in
Kontakt kommt. Diese Werte entsprechen den Angaben der IEC 801–2.
Bild A-1
Elektrostatische Spannungen, auf die eine Bedienperson aufgeladen werden kann.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
A-5
Anhang
A.2 Weitere Unterstützung
A.2
A.2
Weitere Unterstützung
Haben Sie noch Fragen zur Nutzung der beschriebenen Produkte, die Sie in der
Dokumentation nicht beantwortet finden? Dann wenden Sie sich an Ihren SiemensAnsprechpartner in den für Sie zuständigen Vertretungen und Geschäftsstellen.
• Ihr Ansprechpartner:
http://www.siemens.com/automation/partner
• Wegweiser zum Angebot an technischen Dokumentationen für die einzelnen SIMATICProdukte und Systeme:
http://www.siemens.de/simatic-tech-doku-portal
• Online-Katalog und das Online-Bestellsystem:
http://mall.ad.siemens.com/
Trainingscenter
Um Ihnen den Einstieg in die Automatisierungstechnik und Automatisierungssysteme zu
erleichtern, bieten wir entsprechende Kurse an. Wenden Sie sich an Ihr regionales
Trainingscenter oder an das zentrale Trainingscenter in D 90327 Nürnberg.
Telefon: +49 (911) 895-3200.
Internet: http://www.sitrain.com
Technical Support
Sie erreichen den Technical Support für alle A&D-Produkte über folgende
Kommunikationswege:
• Web-Formular für den Support Request:
http://www.siemens.de/automation/support-request
• Telefon: + 49 180 5050 222
• Fax: + 49 180 5050 223
Weitere Informationen zum Technical Support:
http://www.siemens.com/automation/service.
Service & Support im Internet
Zusätzlich zu unserem Dokumentations-Angebot bieten wir Ihnen im Internet unter
http://www.siemens.com/automation/service&support
unser komplettes Wissen online an:
• Den Newsletter, der Sie ständig mit den aktuellsten Informationen zu Ihren Produkten
versorgt.
• Die für Sie richtigen Dokumente über unsere Suche in Service & Support.
• Ein Forum, in welchem Anwender und Spezialisten weltweit Erfahrungen austauschen.
• Ihren Ansprechpartner für Automation & Drives vor Ort.
• Informationen über Vor-Ort-Service, Reparaturen, Ersatzteile. Vieles mehr steht für Sie
unter "Leistungen" bereit.
A-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
B
EGB-Richtlinien
B.1
B.1
B
EGB-Richtlinie
Was bedeutet EGB?
Fast alle elektronischen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen und
Bauelementen in MOS-Technik bestückt. Diese Baugruppen sind technologisch bedingt sehr
empfindlich gegen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Diese Baugruppen sind deshalb wie folgt gekennzeichnet:
• EGB: Elektrostatisch Gefährdeten Bauelemente
• ESD: International gebräuchliche Bezeichnung für Elektrostatisch Gefährdete
Bauelemente und Baugruppen
Folgendes Symbol auf Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf deren
Empfindlichkeit gegen elektrostatische Entladung hin:
EGB werden durch Spannungen und Energien zerstört, die weit unterhalb der
Wahrnehmungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf,
wenn ein Bauelement oder eine Baugruppe von einer nicht elektrostatisch entladenen
Person berührt wird. EGB, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, werden in den
meisten Fällen nicht sofort als fehlerhaft erkannt, weil sich erst nach längerer Betriebszeit ein
Fehlverhalten einstellt.
Hinweis
Weitere Hinweise entnehmen Sie dem Typschild. Das Typschild ist im Kapitel "Einsatz
planen" beschrieben.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
B-1
EGB-Richtlinien
B.1 EGB-Richtlinie
Schutzmaßnahmen gegen elektrostatische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar. Halten Sie deshalb Kunststoffe unbedingt von
den EGB fern!
Achten Sie beim Umgang mit EGB auf gute Erdung von Mensch, Arbeitsplatz und
Verpackung! Leiten Sie elektrostatische Ladung von Ihrem Körper ab, indem Sie z.B. das
Trägerblech für die Schnittstellen kurz berühren.
Elektrostatisch Gefährdete Baugruppen handhaben
Grundsätzlich gilt: Berühren Sie EGB nur dann, wenn die Berührung wegen
vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist.
Berühren Sie Bauelemente nur in folgenden Fällen:
• Sie sind über EGB-Armband ständig geerdet.
• Sie tragen EGB-Schuhe oder EGB-Schuh-Erdungsschutzstreifen in Verbindung mit
einem EGB-Boden.
Entladen Sie vor dem Berühren einer EGB den eigenen Körper. Berühren Sie dazu
unmittelbar vorher einen leitfähigen, geerdeten Gegenstand z.B. ein metallblankes
Schaltschrankteil oder die Wasserleitung.
Bringen Sie EGB nicht mit aufladbaren, hochisolierenden Stoffen in Berührung z.B.
Kunststofffolien, isolierenden Tischplatten, Bekleidungsteilen aus Kunstfaser.
Legen Sie EGB nur auf leitfähigen Unterlagen ab, z.B. Tisch mit EGB-Auflage, leitfähiger
EGB-Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter.
Bringen Sie EGB nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehgeräten.
Halten Sie einen Mindestabstand zum Bildschirm von 10 cm ein.
Fassen Sie Flachbaugruppen nur am Rand an. Berühren Sie dabei nicht
Bausteinanschlüsse oder Leiterbahnen. Dadurch verhindern Sie, dass die Ladungen
empfindliche Bauteile erreichen und beschädigen.
Messen und verändern an Elektrostatisch Gefährdete Baugruppen
Messen Sie EGB nur unter folgenden Bedingungen:
• Das Messgerät ist geerdet z. B. über Schutzleiter.
• Der Messkopf ist bei potenzialfreiem Messgerät kurzzeitig entladen z.B. durch Berühren
des metallblanken Schaltschrankteils.
• Ihr Körper ist entladen. Berühren Sie dazu geerdete metallische Gegenstände.
Löten Sie nur mit geerdeten Lötkolben.
B-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
EGB-Richtlinien
B.1 EGB-Richtlinie
Elektrostatisch Gefährdete Baugruppen versenden
Bewahren oder versenden Sie EGB grundsätzlich in leitfähiger Verpackung z.B. in
metallisierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen. Belassen Sie Bauelemente und
Bauteile bis zu ihrem Einbau in der Verpackung.
Wenn die Verpackung nicht leitend ist, umhüllen Sie EGB vor dem Verpacken leitend z.B.
mit leitfähigem Schaumgummi, EGB-Beutel, Haushaltsalufolie oder Papier. Umhüllen Sie
EGB nicht mit Kunststofftüten oder Kunststofffolien.
Achten Sie bei EGB mit eingebauter Batterie darauf, dass die leitfähige Verpackung die
Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurzschließt. Isolieren Sie die Anschlüsse mit
geeignetem Material.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
B-3
EGB-Richtlinien
B.1 EGB-Richtlinie
B-4
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
C
C
Liste der Abkürzungen
C.1
C.1
Abkürzungen
ANSI
American National Standards Institute
ASCII
American Standard Code for Information Interchange
B
Breite
BIOS
Basic Input Output System
CD-ROM
Compact Disc - Read Only Memory
CPU
Central Processing Unit
DC
Direct Current
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol
DNS
Domain Name Service
DP
Dezentrale Peripherie
DSN
Data Source Name
DVD-ROM
Digitale Versatile Disc - Read Only Memory
EGB
Elektrostatisch Gefährdete Baugruppen
EMV
Elektro-magnetische Verträglichkeit
H
Höhe
HF
Hochfrequenz
HMI
Human Machine Interface
IF
Interface: Schnittstelle
LCD
Liquid Crystal Display: Flüssigkristallanzeige
LED
Light Emitting Diode: Leuchtdiode
Mbps
Megabit pro Sekunde
PC
Personal Computer
PG
Programmiergerät
PPI
Point to Point Interface SIMATIC S7
PS/2
Personal System 2
SPS
Speicherprogrammierbare Steuerung
T
Gerätetiefe
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol
USB
Universal Serial Bus
VGA
Video Graphics Array
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
C-1
Liste der Abkürzungen
C.1 Abkürzungen
C-2
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Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Glossar
ATAPI CD-ROM Drive
AT-Bus Attachement Packet Interface (Anschluss an AT Bus) CD-ROM-Laufwerk
Automatisierungsgerät (AG)
Die speicherprogrammierbaren Automatisierungsgeräte (AG) des SIMATIC S5-Systems
bestehen aus einem Zentralgerät, einer oder mehreren CPUs und weiteren Baugruppen
(z.B. Ein-/Ausgabebaugruppen).
Automatisierungssystem (AS)
Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) des SIMATIC S7-Systems, die aus einem
Zentralgerät, einer CPU und diversen Ein-/Ausgabebaugruppen besteht.
Backup
Ein Duplikat eines Programms, eines Datenträgers oder eines Datenbestandes, das
entweder zu Archivierungszwecken oder als Schutz vor dem Verlust unersetzbarer Daten
angelegt wird, falls die Arbeitskopie beschädigt oder zerstört wird. Einige Anwendungen
erzeugen automatisch Sicherungskopien von Datendateien und verwalten dabei sowohl die
aktuelle Version als auch die Vorgängerversion auf der Festplatte.
Baud
Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit bei Signalübertragungen. Sie gibt die Anzahl der
übertragenen Signalzustände pro Sekunde an. Treten nur zwei Zustände auf, entspricht ein
Baud einer Übertragungsrate von 1 Bit/s.
Baugruppe
Baugruppen sind steckbare Einheiten für Automatisierungsgeräte, Programmiergeräte oder
PCs. Es gibt sie z.B. als zentrale Baugruppen, Anschaltungen, Erweiterungsbaugruppen
oder als Massenspeicher (Massenspeicherbaugruppe).
Baugruppenniederhalter
Der Baugruppenniederhalter wird eingesetzt, um Baugruppen zu fixieren und einen sicheren
Transport/Kontakt zu gewährleisten. Schocks und Vibrationen wirken insbesondere auf
lange und schwere Baugruppen ein. Für diesen Typ von Baugruppen ist es ratsam den
Baugruppenniederhalter zu verwenden. Am Markt gibt es auch sehr kurze und sehr knapp
bemessene, leichte Baugruppen. Für diese Baugruppen wurde der Baugruppenniederhalter
nicht ausgelegt, da diese Baugruppen hinreichend durch die Standardbefestigung fixiert
sind.
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Glossar-1
Glossar
BEEP-Code
Falls in der Phase des Boot-Vorgangs ein Fehler auftritt, gibt das BIOS eine dem aktuellen
Test entsprechende Tonfolge aus.
Betriebssystem
Zusammenfassende Bezeichnung für alle Funktionen, welche die Ausführung der
Benutzerprogramme, die Verteilung der Betriebsmittel auf die einzelnen Benutzerprogramme
und die Aufrechterhaltung der Betriebsart in Zusammenarbeit mit der Hardware steuern und
überwachen (z.B. Windows XP Professional).
Boot-Diskette
Eine Boot-Diskette ist eine Urladediskette mit ”Boot”-Sektor. Dieser ermöglicht es, das
Betriebssystem von Diskette zu laden.
Cache
Pufferspeicher, in dem häufig angeforderte Daten zum Zwecke einer hohen
Zugriffsgeschwindigkeit zwischengespeichert (gepuffert) werden.
CE-Kennzeichnung
Communauté Européene Das CE-Symbol bestätigt die Übereinstimmung des Produkts mit
allen zutreffenden EG-Richtlinien, wie z.B. die EMV-Richtlinie.
Chipsatz
Sitzt auf der Grundbaugruppe und verbindet den Prozessor mit dem Arbeitsspeicher, der
Grafikkarte, dem PCI-Bus und den externen Schnittstellen.
COM-Schnittstelle
Die COM-Schnittstelle ist eine serielle V.24–Schnittstelle. Die Schnittstelle ist für asynchrone
Datenübertragung geeignet.
Controller
Eingebaute Hardware und Software, die die Funktionsweise eines bestimmten internen oder
peripheren Geräts steuert (z.B. Tastatur-Controller).
Disc at once
Bei dieser Schreibtechnik wird eine CD mit einer einzigen Session in einem Durchgang
beschrieben und dann geschlossen. Ein weiteres Beschreiben ist nicht mehr möglich.
EGB-Richtlinie
Richtlinie für den Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauteilen.
Glossar-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Glossar
EMV-Richtlinie
Richtlinie der EU zur Elektromagnetischen Verträglichkeit. Die Einhaltung wird mit dem CESymbol und der EG-Konformitätsbescheinigung bestätigt.
Energieoptionen
Mit den Energieoptionen können Sie den Energieverbrauch des Computers senken und den
Computer dennoch für den sofortigen Einsatz bereithalten. In Windows über Einstellungen >
Systemsteuerung > Energieoptionen parametrierbar.
Energieverwaltung
Die Energieverwaltung eines modernen PC ist in der Lage, den Stromverbrauch der
wichtigsten Komponenten des Computers (z.B. Bildschirm, Festplatte und CPU) individuell
zu regeln, indem ihre Aktivität abhängig von der aktuellen Auslastung des Systems oder der
Komponente eingeschränkt wird. Besonders wichtig ist die Energieverwaltung bei tragbaren
Computern.
Ethernet
Lokales Netzwerk (Bus-Struktur) für Text- und Datenkommunikation mit einer
Datenübertragungsrate von 10/100 Mbit/s.
Festplattenlaufwerke
Festplattenlaufwerke (Winchester-Laufwerke, Hard-Disks) sind eine Form des
Magnetplattenspeichers, bei denen die Magnetplatten fest im Laufwerk eingebaut sind.
Formatierung
ist die Grundeinteilung des Speicherraums auf einem magnetischen Datenträger in Spuren
und Sektoren. Das Formatieren löscht alle auf einem Datenträger vorhandenen Daten. Jeder
Datenträger muss vor der erstmaligen Benutzung formatiert werden.
Gender Changer
Durch den Gender Changer (25polig Stift/25polig Stift) wird die COM1/V24/AG-Schnittstelle
der SIMATIC PC-Familie in die übliche 25-polige Stiftleiste umgesetzt.
Gerätekonfiguration
Die Gerätekonfiguration eines PC/PG enthält die Angaben über Ausstattung und Optionen
des PC/PG wie Speicherausbau, Laufwerkstypen, Monitor, Netzwerkadresse usw. Die Daten
sind in einer Konfigurationsdatei gespeichert und dienen dem Betriebssystem dazu, die
entsprechenden Gerätetreiber zu laden bzw. Geräteparametrierungen vorzunehmen. Bei
Änderungen in der Grundausstattung kann der Anwender mit einem Einstellprogramm
(SETUP) die Einstellungen ändern.
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Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Glossar-3
Glossar
Grundplatine
Die Grundplatine ist das Kernstück des Computers. Von hier aus werden Daten bearbeitet
und gespeichert, Schnittstellen und Geräteperipherie gesteuert und verwaltet.
Hot swap
Durch die Schnittstelle SATA wird das Festplattensystem im Gerät hot swap tauglich.
Voraussetzung dafür ist ein RAID1 Verbund, bestehend aus SATA RAID-Controller
(Onboard oder als Slotbaugruppe, mindestens zwei SATA Wechselrahmen. Vorteile von Hot
swap, defekte Festplatten können ohne Reboot getauscht werden.
Hub
Ein Begriff aus der Netzwerktechnologie. Ein Gerät, das Kommunikationsleitungen an einer
zentralen Stelle verbindet und eine Verbindung zu allen Geräten im Netzwerk herstellt.
Hyper Threading
Durch die HT-Technologie können Prozesse parallel abgearbeitet werden. HT ist nur
wirksam, wenn es von allen betroffenen Systemkomponenten, wie Prozessor,
Betriebssystem und Applikationssoftware unterstützt wird.
Image
Ein Image ist ein Abbild, z.B. von Festplatten-Partitionen, die man in eine Datei sichert, um
sie bei Bedarf wiederherzustellen.
Interface
siehe Schnittstelle
Kaltstart
Ein Startvorgang, der mit dem Einschalten des Computers beginnt. Typischerweise führt das
System bei einem Kaltstart zunächst einige grundlegende Hardwareüberprüfungen aus und
lädt anschließend das Betriebssystem von der Festplatte in den Arbeitsspeicher -> booten
Konfigurationsdateien
Enthalten Daten, die festlegen, wie die Konfiguration nach einem Neustart aussehen soll.
Solche Dateien sind z.B. CONFIG.SYS, AUTOEXEC.BAT und Registrierungsdateien.
Konfigurationssoftware
Mit der Konfigurationssoftware wird beim Einbau von Baugruppen die Gerätekonfiguration
auf den aktuellen Stand gebracht. Dies geschieht entweder durch Kopieren von
mitgelieferten Konfigurationsdateien oder durch manuelles Konfigurieren.
Glossar-4
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Glossar
LAN
Local Area Network: LAN ist ein lokales Netzwerk, das aus einer Gruppe von Computern
und anderen Geräten besteht, die über einen relativ begrenzten Bereich verteilt und durch
Kommunikationsleitungen verbunden sind. Die an einem LAN angeschlossenen Geräte
bezeichnet man als Knoten. Netzwerke dienen der gemeinsamen Nutzung von Dateien,
Drucker oder weiterer Ressourcen.
Legacy USB Support
Unterstützung von USB-Geräten (z.B. Maus, Tastatur) an den USB-Schnittstellen ohne
Treiber.
License Key
License Key ist der elektronische Lizenzstempel einer Lizenz. Für Software die
lizenzrechtlich geschützt ist, wird von der Siemens AG ein License Key vergeben.
License Key Diskette
Die License Key Diskette beinhaltet die Autorisierungen bzw. die License Keys, die benötigt
werden um die geschützte SIMATIC-Software freizuschalten.
LPT-Schnittstelle
Die LPT-Schnittstelle (Centronics-Schnittstelle) ist eine parallele Schnittstelle, die für den
Anschluss eines Druckers verwendet werden kann.
Memory Card
Memory Cards sind Speicher für Anwenderprogramm und Parameter im ScheckkartenFormat, z.B. für programmierbare Baugruppen und CPs.
Neustart
Der Neustart eines bereits im Betrieb befindlichen Computers, der ohne Abschalten der
Stromversorgung durchgeführt wird (Ctrl + Alt + Del)
Packet writing
Die CD-RW wird wie ein Diskettenmedium benutzt. Die CD ist anschließend nur mit Paket
writing tauglicher Lesesoftware lesbar, oder muss finalisiert sein. Beim Finalisieren wird die
CD mit einem ISO9660-Mantel abgeschlossen. Die CD-RW kann trotz Finalisierung
mehrfach beschrieben werden. Nicht jedes CD-ROM-Laufwerk kann diese CDs lesen.
Dieses Verfahren ist für den allgemeinen Datenaustausch nur eingeschränkt verwendbar.
PATA
Eine Schnittstelle für Festplattenlaufwerke und optische Laufwerke mit paralleler
Datenübertragung bis 100 Mbit/s.
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Glossar-5
Glossar
PC Card
Ein Warenzeichen der Personal Computer Memory Card International Association
(PCMCIA), mit dem man Zusatzkarten bezeichnet, die der PCMCIA-Spezifikation
entsprechen. Eine PC Card hat etwa die Größe einer Kreditkarte und kann in einen
PCMCIA-Steckplatz gesteckt werden. Version 1 spezifiziert eine Karte von Typ I mit einer
Dicke von 3,3 Millimeter, die hauptsächlich für den Einsatz als externer Speicher vorgesehen
ist. Version 2 der PCMCIA-Spezifikation definiert sowohl eine 5 mm dicke Karte vom Typ II
als auch eine 10,5 mm dicke Karte vom Typ III. Auf Karten des Typ II lassen sich Geräte wie
Modem, Fax und Netzwerkkarten realisieren. Auf Karten vom Typ III bringt man Geräte mit
größerem Platzbedarf unter, z.B. drahtlose Kommunikationseinrichtungen oder rotierende
Speichermedien (z.B. Festplatten).
PC/104 / PC/104-Plus
In der industriellen Welt sind gerade zwei Bus-Architekturen besonders in Mode: PC/104 und
PC/104-Plus. Beide sind in Einplatinen-Computern der PC-Klasse Standard. Das elektrische
und logische Layout der beiden Bus-Systeme ist identisch mit ISA (PC/104) und PCI
(PC/104-Plus), so dass Software normalerweise keine Unterschiede zwischen den normalen
Desktop-Bus-Systemen und diesen beiden bemerken wird. Die kompakte Bauweise und die
daraus folgende Platzersparnis machen den Vorteil aus.
PCMCIA
Vereinigung von ca. 450 Mitgliedsfirmen der Computerbranche mit dem Hauptziel weltweit
Standards für die Miniaturisierung und flexible Nutzung von PC-Erweiterungskarten
festzulegen und dem Markt damit eine Basistechnologie zur Verfügung zu stellen.
Pixel
PixElement (Bildpunkt). Ein Pixel ist das kleinste Element, das auf einem Bildschirm
angezeigt oder auf einem Drucker gedruckt werden kann.
Plug and Play
Der Einsatz von Plug and Play ermöglicht es, dass ein PC sich automatisch selbst
konfigurieren kann, um mit Peripheriegeräten (z. B. Bildschirmen, Modems und Druckern) zu
kommunizieren. Benutzer können ein Peripheriegerät anschließen (plug) und es
anschließend sofort ausführen (play), ohne das System manuell konfigurieren zu müssen.
Ein Plug and Play-PC benötigt ein BIOS, das Plug and Play unterstützt, sowie eine
entsprechende Expansion Card.
POST
Nach dem Einschalten des Computers vom BIOS durchgeführter Selbsttest, der
beispielsweise die Speicherchips des Arbeitsspeichers oder die Grafikkarte auf eventuelle
Fehler untersucht. Werden während dieses Prüfvorgangs Fehler festgestellt, so meldet sich
der Computer durch akustische Signale und zeigt die jeweilige Fehlerursache auf dem
Bildschirm an.
PROFIBUS/MPI
Process Field Bus (Standard-Bussystem für Prozessanwendungen)
Glossar-6
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Glossar
PXE-Server
Ein Preboot Execution Environment-Server ist Teil einer Netzwerkumgebung und kann
angeschlossene Rechner noch vor dem Booten mit Software versorgen. Dabei handelt es
sich beispielsweise um Betriebssysteminstallationen oder Wartungstools.
RAID
Redundant Array of Independent Discs: Ein Verfahren zur Datenspeicherung, bei dem die
Daten zusammen mit Fehlerkorrekturcodes (z. B. Paritätsbits) auf mindestens zwei
Festplattenlaufwerken verteilt gespeichert werden, um Leistung und Zuverlässigkeit zu
erhöhen. Das Festplattenarray wird durch Verwaltungsprogramme und einen
Festplattencontroller zur Fehlerkorrektur gesteuert. RAID wird meist für Netzwerkserver
eingesetzt.
Recovery-CD
enthält die DOS-Tools zum Einrichten von Festplatten und das Windows-Betriebssystem.
Reset
Hardware-Reset: Rücksetzen/Neustart des PC mittels Taster/Schalter.
Restore-DVD
Die Restore-DVD dient dazu, im Fehlerfall Ihre Systempartition oder die gesamte Festplatte
in den Auslieferungszustand zurückzusetzen. Die DVD enthält die dafür notwendigen Image
Dateien und ist bootfähig. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Startdiskette zu erstellen,
die das Wiederherstellen über Netzlaufwerke erlaubt.
ROM-Speicher
Read Only Memory. Der ROM-Speicher ist ein Nur-Lese-Speicher, bei dem jede
Speicherzelle einzeln adressierbar ist. Die gespeicherten Programme oder Daten sind fest
programmiert und bleiben auch bei Spannungsausfall erhalten.
Schnittstelle, mehrpunktfähig
Die Mehrpunktfähige Schnittstelle (MPI) ist die Programmier-Schnittstelle von SIMATIC
S7/M7. Damit können von zentraler Stelle aus programmierbare Baugruppen (Baugruppe,
programmierbar), Text Displays und Operator Panels erreicht werden. Die Teilnehmer an
der MPI können miteinander kommunizieren.
SCSI-Schnittstelle
Small Computer System Interface. Schnittstelle für den Anschluss von SCSI-Geräten (z.B.
Festplattenlaufwerke, optische Laufwerke)
Session at once
Die CD kann sowohl mit einer Audio-Session als auch mit einer Daten-Session beschrieben
werden. Die beiden Sessions werden in einem Stück (wie bei Disc at once) geschrieben.
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Glossar-7
Glossar
SETUP (BIOS-Setup)
Ein Programm, mit dem Informationen über die Gerätekonfiguration (das ist der
Ausbaustand der Hardware des PC/PG) festgelegt werden. Die Gerätekonfiguration des
PC/PG ist voreingestellt. Änderungen müssen dann vorgenommen werden, wenn eine
Speichererweiterung, neue Baugruppen oder Laufwerke aktiviert werden sollen.
Track at once
Bei dieser Schreibtechnik kann eine CD stückweise (mit mehreren Sessions) in mehreren
Durchgängen beschrieben werden, solange die CD nicht geschlossen wurde.
Treiber
Programmteile des Betriebssystems. Sie setzen Daten der Anwenderprogramme in die
spezifischen Formate um, die von den Peripheriegeräten (z.B. Festplatten, Monitore,
Drucker) benötigt werden.
V.24-Schnittstelle
Die V.24-Schnittstelle ist eine genormte Schnittstelle zur Datenübertragung. An
V.24-Schnittstellen können Drucker, Modems und andere Hardware-Bausteine
angeschlossen werden
Warmstart
Unter einem Warmstart versteht man einen Wiederanlauf nach einem Programmabbruch.
Das Betriebssystem wird neu geladen und gestartet. Mit dem Hotkey CTRL+ ALT+ DEL wird
ein Warmstart durchgeführt.
Windows
Microsoft Windows ist eine grafische Benutzeroberfläche mit Multitasking-Eigenschaften.
Windows stellt eine standardisierte Schnittstelle auf der Basis von Menüs und
Bildschirmfenstern dar und erlaubt die Bedienung über ein Zeigegerät wie beispielsweise
eine Maus.
WLAN
Wireless LAN oder drahtloses LAN ist ein lokales Netzwerk, das Daten über Radiowellen,
infrarotes Licht oder eine andere, nicht drahtgebundene Technik überträgt. Wireless LAN
kommt meist in Zusammenhang mit mobilen Computern in Büro- oder Fabrikumgebungen
zum Einsatz.
Glossar-8
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Index
A
B
Abkürzungen, C-1
Abmessung, 4-9, 16-2
Panel PC 877, 16-2
Abmessungen, 15-6
zentraler Aufbau, 15-6
Advanced Menü
BIOS-Setup, 17-51
Alarmmeldungen, 9-10, 9-11
Allgemeine technische Daten, 15-1
anschließen, 2-2, 7-2, 9-1, 10-9, A-2
elektrischer Anschluss, 2-2
externe Tastatur anschließen, 10-9
Gerät, 7-2
Peripherie, 9-1, A-2
S7-Automatisierungssystem, 7-2
anzeigen, 12-11
Speicherausbau, 12-11
Approbation, 1-1
Aufbau, 3-2, 4-6, 4-12, 12-3, 15-6
Busplatine, 17-24
dezentraler Aufbau, 3-2
EMV-gerechter Aufbau, 4-12
Grundplatine, 17-1
Technische Daten bei zentralem Aufbau, 15-6
zentraler Aufbau, 12-3
Aufbaurichtlinie, A-2
Auflösung, 15-4
Ausbauen
Laufwerkhalter, 12-18
Netzteil, 12-28
Ausgangsspannung, 15-9, 15-10
ausschalten, 9-4
Gerät, 9-4
Austauschen
Batterie, 12-26
Auto-Logon, 8-11, 8-12
Automatic Updates, 9-10
Autorisierung, 12-34
Batteriewechsel, 12-27
Baugruppe, 12-10
einbauen, 12-10
Baugruppen, 12-12
Niederhalter, 12-13
Bedieneinheit, 3-1, 3-2, 12-4, 15-6
von Rechnereinheit trennen, 12-4
Bedienelemente, 10-3, 10-16
bei Tastenfront, 10-3
bedienen, 10-17
Touchscreen, 10-17
beenden, 8-8
Inbetriebnahme, 8-8
Beep-Codes, 13-3
Befestigungsart, 4-7
Belegung
externe Schnittstellen, 17-5
Interrupts, 17-34
Memory-Adressen, 17-35
Ressourcen, 12-12
beschriften, 10-13
Funktionstaste, 10-13
Softkey, 10-13
Beschriftung, 10-13
Beschriftungsstreifen, 3-2, 10-13
Betauung, 2-4, 8-1
Betriebsanzeige, 10-1
Betriebsanzeigen, 15-4
Betriebssystem, 3-4, 12-36
installieren, 12-36
Windows 2000 Professional, 12-31, 12-38
Windows XP Professional, 12-31, 12-38
Betriebszustand, 3-2, 10-1
Bildpunkt, 2-6
fehlerhafter Bildpunkt, 2-6
Bindestrich, 10-7
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Index-1
Index
BIOS, 8-9
Advanced Menü, 17-51
BIOS-Einstellungen, 8-9
Boot-Menü, 17-62
Main Menü, 17-41
Menüaufbau, 17-39
Security Menü, 17-59
Standardeinstellungen, 17-66
Boot Options, 17-45
Boot-Vorgang
Fehlermeldungen, 13-1
Brennen
CD-R / CD-RW, 9-18
Busplatine
Aufbau, 17-24
C
CD-R / CD-RW
Betriebshinweise, 9-18
CE-Kennzeichnung, 1-1
CheckLanguageID, 9-15
Checkliste, 8-1
COM, 3-3
COM-Port
Schnittstellen, 17-2, 17-5
Cursortaste, 10-8
D
Datenaustausch, 7-1
Datum, 17-41
BIOS-Setup, 17-41
dezentral, 7-1
Dezimalpunkt, 10-7
DiagMonitor
Temperaturüberwachung, 11-4
Diagnose, 14-4
DiagMonitor, 11-1
SOM (Safecard On Motherboard), 11-1
Troubleshooting, 14-1
Direkttastenmodul, 3-5, 15-5
Diskettenlaufwerk
BIOS-Setup, 17-41
Disketten-Laufwerk, 10-18
Diskettentypen, 10-18
Display, 2-6, 3-1, 3-2
Schnittstellen, 17-13
TFT-LC-Display, 2-6
Download, 2-5
Druckerport Internal LPT1, 17-54
Index-2
DVD-ROM
Betriebshinweise, 9-18
DVI-I, 3-3
DVI–Schnittstelle, 17-12
E
EGB, B-1, B-2, B-3
elektrostatische Aufladung, A-5
handhaben, B-2
messen, B-2
Richtlinie, B-1
verändern, B-2
versenden, B-3
Ein-/Aus-Schalter, 10-2
einbauen, 4-12, 15-6
Gerät EMV-gerecht einbauen, 4-12
zentraler Aufbau, 15-6
Einbauen
Baugruppen, 12-13
Einbauhinweis, 4-4
Einbaulage, 4-6
zulässige Einbaulage, 4-6
eingeben, 10-7
Rechenzeichen, 10-7
Sonderzeichen, 10-7
Vorzeichen, 10-7
Einsatzgebiet, 4-1
einschalten, 9-1
Gerät, 9-1
Einschubstreifen, 3-5, 15-5
Einschubstreifenstreifen, 10-14
handbeschriftete Streifen, 10-14
einstellen, 8-5, 8-7, 9-6
Tastenfront, 8-7
Touchscreen-Front, 8-5
Touchsoftware, 9-6
Eischubstreifen, 3-6
Elektromagnetische Verträglichkeit, 4-12
Elektrostatisch Gefährdete Bauelemente, B-1
Elektrostatisch Gefährdete Baugruppen, B-1
Elektrostatische Aufladung, A-5, B-2
Schutzmaßnahmen, B-2
EMV, 4-12
EMV-gerechter Aufbau, 4-12
Richtlinie, 4-12
EMV-Richtlinie, A-1, A-4
Gleichspannungsversorgung, A-1
Wechselspannungsversorgung, A-1
Ersatzteile, 12-3
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Index
Erweiterung
Baugruppe, 12-13
PCI-/AT-Karten, 12-13
Steckplätze, 15-3
ESD, B-1
Ethernet, 3-3, 7-1
Ethernet RJ45, 17-11
BIOS-Setup, 17-49
Ethernet-Adresse, 4-3
Exit-Menü, 17-65
Exklusiver Hardwareinterrupt, 17-26
Externe Schnittstellen, 17-5
F
FAQs, 14-4
Farbdisplay, 15-6
Technische Daten, 15-4, 15-5
Fehler, 14-4
Fehlerdiagnose, 13-3
Fehlermeldungen
Hochlauf, 13-1
Troubleshooting, 14-1
Feldgeräte, 7-1
Festplatte, 3-4
Festplattenlaufwerk, 12-47
sichern, 12-47
Firewall, 9-10
Folientastatur, 3-1, 3-2
Freigabe, 8-10
Fremdbaugruppen, 14-3
Funktionstaste, 3-2, 10-13, 15-5
beschriften, 10-13
Funktionstasten, 10-4
G
Gerät, 4-12, 7-2, 7-3, 8-1, 9-1, 9-4, 10-18,
12-1, 12-4, 12-6
anschließen, 7-2
ausschalten, 9-4
einschalten, 9-1
EMV-gerecht einbauen, 4-12
in Betrieb nehmen, 8-1
koppeln, 7-2, 7-3
Laufwerk, 10-18
öffnen, 12-9
pflegen, 12-1
S7-Automatisierungssystem anschließen, 7-2
trennen, 12-4, 12-6
über MPI/PROFIBUS koppeln, 7-2
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Gerätekonfiguration, 17-66
Gerätenummer, 4-3
überprüfen, 4-3
Gewährleistung, 2-2
Gewicht, 15-5, 15-6
Gleichspannungsversorgung, A-1
Grafik, 3-3
Technische Daten, 15-4
Großbuchstabe, 10-6
umschalten auf Kleinbuchstabe, 10-6
Grundplatine, 17-1
Externe Schnittstellen, 17-5
Interne Schnittstellen, 17-18
Lage der Schnittstellen, 17-4
Gültigkeitsbereich, 1-1
H
Hardware Options, 17-48
BIOS-Setup, 17-48
Hardwareinterrupt
Exklusiver, 17-26
Hardware-Komponente, 8-4
Hauptspeicher, 3-4, 15-3
Hintergrundbeleuchtung, 3-2, 15-5
Lebensdauer, 15-5
Hinweis, 2-2, 2-4, 4-4
Allgemeine Hinweise, 2-4, 12-2
Einbauhinweise, 4-4
Sicherheitshinweis, 2-2
Hochlauf
Fehlermeldungen, 13-1
Hotfix, 2-5
I
I/O Device Configuration, 17-54
I/O Front–Schnittstelle, 17-16
Image, 12-33
in Betrieb nehmen, 2-4, 8-1
Gerät, 8-1
Inbetriebnahme, 8-8
beenden, 8-8
Informationslandschaft, 1-2
installieren, 12-36, 12-40
Betriebssystem, 12-36
Treiber, 12-40
Integration, 7-1
Ethernet, 7-1
PROFIBUS, 7-1
Interne Schnittstellen, 17-18
Index-3
Index
Interrupts, 17-34
Belegung, 17-34
IT-Kommunikation, 7-1
K
Kabelstecker, 12-5
kalibrieren, 9-6
Touchscreen, 9-6
Keyboard
BIOS-Setup, 17-47
Features, 17-47
Kleinbuchstabe, 10-6
umschalten auf Großbuchstabe, 10-6
Kompatitbilität der Restore-DVD, 12-33
Komponente, 3-5
Konvention, 1-2
koppeln, 7-2, 7-3
Gerät, 7-2, 7-3
Gerät über MPI/PROFIBUS koppeln, 7-2
Kopplung an SIMATIC S7, 7-1
Kurzbeschreibung, 3-1
L
Lasche, 12-5
Laserdrucker, 10-13
Laufwerk, 3-4, 10-18
Disketten-Laufwerk, 10-18
Laufwerke, 15-3
Laufwerkhalter
Ausbauen, 12-18
Laufwerkhaltermodul, 12-16
LED, 3-2, 10-1
Betriebszustand, 3-2
POWER, 10-1
TEMP, 10-1
License Key, 12-34
Lieferzustand, 12-35
Lithiumbatterie, 12-26
LPT-Port
BIOS-Setup, 17-54
Schnittstellen, 17-8
LVDS
Schnittstellen, 17-14
M
Mängelhaftung, 15-6
Marke, 1-2
Maßbild, 16-2, 16-3
Index-4
Massenspeicher, 3-4
Maus, 10-15, 15-5
BIOS-Setup, 17-49
integrierte Maus, 10-15
Mauszeiger, 10-15
Geschwindigkeit, 10-15
Richtung, 10-15
Memory-Adressen
Belegung, 17-35
messen, B-2
EGB, B-2
Minuszeichen, 10-7
MPI/DP, 17-30
MPI-Netz, 7-2
N
Navigation, 10-8
Netzteil
Ausbauen, 12-28
Niederspannungsrichtlinie, A-2
Norm, 1-1
Notation, 1-2
O
Öffnen
Gerät, 12-9
Online-Bestellsystem, 7-1
P
Panel PC, 12-4
Panel PC 877, 3-1, 16-2
Parallele Schnittstelle, 17-8
BIOS-Setup, 17-54
Partitionen einrichten, 12-31
Partitionierung
Windows 2000 Professional, 12-31
Windows XP Professional, 12-31
Passwort
Boot, 17-60
Supervisor, 17-59
User, 17-60
PCI- / AT-Karten
BIOS-Setup, 17-55
Erweiterung, 12-12
Zuordnung der PCI-IRQ-lines, 17-58
PCI Configuration, 17-55
PCI/PNP ISA IRQ Resource Exclusion, 17-57
PCI–Devices, 17-56
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Index
PCI-IRQ-Lines, 17-58
Zuordnung, 17-25
Peripherie, 9-1, A-2
anschließen, 9-1, A-2
Peripheriegerät, 8-13
pflegen, 12-1
Gerät, 12-1
Pluszeichen, 10-7
POST, 13-3
Potenzialausgleich, 6-7
Power Menü
BIOS-Setup, 17-61
Power-Good-Signal, 15-9, 15-10
Primary Master, 17-42
BIOS-Setup, 17-42
Primary Slave
BIOS-Setup, 17-42
PROFIBUS, 3-3, 7-1
Integration, 7-1
Schnittstellen, 17-2
TechnischeDaten, 15-4
PROFIBUS/MPI–Schnittstelle, 17-10
PROFIBUS-DP-Netz, 7-2
Prozessor, 3-4, 15-3
PS/2-Port
BIOS-Setup, 17-49
R
Rändelschraube, 12-4
Rechenzeichen, 10-7
eingeben, 10-7
Rechnereinheit, 3-1, 12-4
von Bedieneinheit trennen, 12-4
Recovery-Funktionen, 12-38
Reinigungsmittel, 12-2
Reparaturen, 2-3, 12-7
Reset-Taster, 10-2
Restore-DVD, 12-33
Restore-DVD, 12-34
S
Schnittstelle, 3-3, 7-2
COM, 3-3
DVI-I, 3-3
Ethernet, 3-3
MPI/DP-Schnittstelle, 7-2
PROFIBUS, 3-3
USB, 3-3, 8-13
VGA, 3-3
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Schnittstellen, 17-4
Display, 17-13
Ethernet RJ 45, 17-2
Ethernet RJ45, 17-49
LVDS, 17-14
Maus, 17-9, 17-49
Parallel, 17-8
PROFIBUS, 15-4
Seriell, 15-3, 17-6
Tastatur, 17-9, 17-47
USB, 15-3
Schnittstellenbelegung Grundplatine
ATX 12 V, 17-18
ATX Stromversorgung, 17-13, 17-18
Bedienpanel, 17-19
COM1 (x30), 17-6
COM2 (X31), 17-7
DVI, 17-12
Ethernet, 17-11
LPT-Port, 17-8
Lüfterversorgung (x41-43), 17-18
PROFIBUS/MPI, 17-10
PS/2, 17-9
SCSI-Aktivität, 17-18
USB, 17-9
USB intern, 17-18
Schutzart, 4-8
Schutzart IP54, 4-8
Schutzart IP65, 4-8
Schutzfolie, 3-5
Schutzklasse, 15-6
Scrollen, 10-8
Secondary Master
BIOS-Setup, 17-42
Secondary Slave
BIOS-Setup, 17-42
Security Menü
BIOS-Setup, 17-59
Selbsttest, 8-2, 9-2, 13-3
Serielle Schnittstelle, 17-2
BIOS-Setup, 17-54
Service Pack, 8-11, 8-12
Setbrightness, 9-14
Sicherheitshinweis, 2-2
sichern, 12-47
Festplattenlaufwerk, 12-47
SIMATIC S7, 7-1, 7-2, 17-30
Integration, 7-1
Slot-Blech, 12-13
Sofkeys, 10-4
Softkey, 3-2, 10-13
beschriften, 10-13
Index-5
Index
Softkeyreihe, 10-13
Software, 2-5
Software-Komponente, 8-4
zusätzliche Software-Komponenten, 8-4
SOM, 10-1
SOM (Safecard On Motherboard), 11-2
Temperaturüberwachung, 11-2
Sondercodes, 13-4
Sonderzeichen, 10-7
eingeben, 10-7
Speicher, 3-4
Speicherausbau, 12-10, 12-11
Speichererweiterung, 12-10
Speicherplatzbestückung, 12-11
Sprachauswahl
Windows XP, 9-17
Sprachauswahl für Windows 2000 Professional, 9-16
Standardeinstellungen
BIOS, 17-66
Steckleitung, 17-30
Steckplatz, 3-3
Störsicherheit, 4-12
EMV-gerechter Aufbau, 4-12
EMV-Richtlinie, 4-12
Strahlung, 2-2
hochfrequente Strahlung, 2-2
Stromversorgung, 3-4
Gleichspannungsversorgung, 15-10
Strombedarf der Komponenten, 17-2
Wechselspannungsversorgung, 15-9
System Date, 17-41
BIOS-Setup, 17-41
System Time, 17-41
BIOS-Setup, 17-41
Systemparameter, 17-66
Systempartition, 12-34
Systemressourcen, 17-31
Aktuell zugeteilte Systemressourcen, 17-31
Belegung der Interrupts, 17-34
T
Tastatur, 3-2, 10-9
BIOS-Setup, 17-47
externe Tastatur, 10-9
Tastaturtabelle, 15-11
Tastaturvariante, 3-2
Taste, 10-7
nummerische Taste, 10-7
Taste <Shift>, 10-6
Tastencode, 15-11
Tastenfront, 8-7, 10-3
Index-6
einstellen, 8-7
Technische Daten, 15-1, 15-6, 15-8
Temperatur
Überwachung, 11-4
Temperaturfehler, 14-4
Temperaturschwelle, 10-1
TFT-Technologie, 3-2
Touchscreen
Besonderheiten, 9-7
Touchscreen, 3-1, 3-2, 9-6, 9-7
kalibrieren, 9-6
Touchscreen
Fehlbedienung, 9-7
Touchscreen, 10-17
Touchscreen
bedienen, 10-17
Touchscreen-Front, 8-5
einstellen, 8-5
Touchsoftware, 9-6, 9-7
Besonderheiten, 9-7
einstellen, 9-6
Fehlbedienung, 9-7
Transport, 2-4
Treiber, 12-40
installieren, 12-40
trennen, 12-4, 12-6
Gerät, 12-4, 12-6
Troubleshooting, 14-4
Troubleshooting/FAQs, 14-1
U
Überwachung
DiagMonitor, 11-1
SOM (Safecard On Motherboard), 11-2
Temperatur, 11-4
Watchdog, 11-5
Uhrzeit, 17-41
BIOS-Setup, 17-41
umschalten, 10-6
zwischen Kleinbuchstaben und
Großbuchstaben, 10-6
Update, 2-5
USB, 3-3, 8-13, 15-3
Schnittstellen, 17-2
Schnittstellenbelegung, 17-9
Technische Daten, 15-3
USB-Maus, 10-15
USB-Peripheriegerät, 8-13
USB-Schnittstelle, 3-2, 10-3, 10-15
User Password, 17-60
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Index
V
verändern, B-2
EGB, B-2
Verpackung, 4-2
entfernen, 4-2
überprüfen, 4-2
Verpackungsinhalt, 4-2
überprüfen, 4-2
versenden, B-3
EGB, B-3
Versions-Menü
BIOS-Setup, 17-64
Versorgungsspannung, 15-1, 15-4
VGA, 3-3
Virus Protection, 9-10
Vorzeichen, 10-7
eingeben, 10-7
W
Wartung, 12-1
Wartungsumfang, 12-1
Watchdog
Überwachungsfunktion, 11-5
Überwachungszeiten, 11-5
Wechselspannungsversorgung, A-1
Werkzeuge, 12-7
Windows 2000 Professional
Festplatte partitionieren, 12-31, 12-38
Windows XP
Sprachauswahl, 9-17
Windows XP Professional
Festplatte partitionieren, 12-31, 12-38
Z
Zertifikate, A-3
Zubehör, 3-5
Zulassung, 15-6
Zulassungen, A-3
Zuordnung
PCI-IRQ-Lines, 17-25
Zustand, 12-6
ausgebauter Zustand, 12-6
SIMATIC Panel PC 877
Betriebsanleitung, Ausgabe 07/2006, A5E00877779-01
Index-7
Siemens AG
Automation and Drives
Industrial Automation Systems
Postfach 4848
90437 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
www.siemens.de/automation
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