ST290 Instrumentensystem
Archiv-Nr.: 81183-1
Datum: 30.11.2002
© Handbuch-Inhalte: Copyright Raymarine Ltd 2002
Vorwort
i
Wichtige Information
Sicherheitshinweise
ACHTUNG: Geräte-Installation
Ihr Gerät muss gemäß den mitgelieferten Hinweisen installiert und
bedient werden. Bei Nichtbeachten kann es zu Verletzungen von
Personen, Beschädigungen am Boot und/oder Beeinträchtigungen
in der Leistung des Gerätes kommen.
ACHTUNG: Elektrische Sicherheit
Stellen Sie sicher, dass keine Spannung anliegt (dass das Gerät
abgeschaltet ist), bevor Sie mit der Installation beginnen.
ACHTUNG: Hilfsmittel für die Navigation
Das Gerät wurde so konzipiert, dass es jederzeit genau und
einwandfrei arbeitet, jedoch können zahlreiche Faktoren die
Leistungsfähigkeit beeinflussen. Daher sollten Sie Ihr Gerät
lediglich als Hilfsmittel für die Navigation verwenden - es kann gute
Seemannschaft und navigatorisches Wissen keinesfalls ersetzen!
Halten Sie immer sorgfältig Ausschau, so dass Sie in gefährlichen
Situationen entsprechend reagieren können.
EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
Alle Raymarine-Geräte und -Zubehör wurden gemäß den strengen
Industriestandards für die Sportschifffahrt konzipiert. Die Geräte
entsprechen den Vorschriften für die EMV (elektromagnetische
Verträglichkeit), jedoch ist eine korrekte Installation die Voraussetzung
dafür, dass die Leistungsfähigkeit des Gerätes nicht beeinträchtigt wird.
Informationen in diesem Handbuch
Bei Drucklegung waren alle Informationen in diesem Handbuch korrekt.
Jedoch übernimmt Raymarine keine Haftung für ungenaue oder fehlende
Informationen in diesem Handbuch.
Im Rahmen der ständigen Produktverbesserung werden Änderungen am
Produkt ohne vorherige Ankündigung vorgenommen. Auch für diese
Diskrepanzen zwischen Handbuch und Produkt übernimmt Raymarine
keine Haftung.
Raymarine, SeaTalk und SeaTALK2 sind eingetragene Warenzeichen
der Raymarine Limited.
ST290 Instrumentensystem
ii
Vorwort
ST290 Instrumentensystem
Vorwort
iii
Inhalt
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen
Instrumenten
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen
Instrumenten
Abschnitt 4: Arbeiten mit Bedieneinheiten
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
Abschnitt 6: Installation
Abschnitt 7: System Setup
Abschnitt 8: Autopiloten
Abschnitt 9: Glossar
Abschnitt 10: Index
Abschnitt 11: Einbauschablonen
ST290 Instrumentensystem
iv
Vorwort
ST290 Instrumentensystem
Vorwort
v
Einleitung
Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Raymarine-Instrument entschieden
haben. ST290 ist ein umfassendes und vielfältiges Instrumentensystem,
das Ihnen das Segeln bzw. Motorboot fahren erleichtern soll.
Die ST290-Instrumente wurden so konzipiert, dass sie stets zuverlässig
arbeiten, auch unter schlechtesten Wetter- und Umgebungsbedingungen.
Wir sind sicher, dass Sie über Jahre Freude an Ihrem Instrument haben
werden.
Steuerkurs
GPS
D5867-1
Hinweis: Dieses Handbuch enthält wichtige Informationen zur Installation, zur Bedienung und zur Wartung Ihres ST290-Gerätes. Bitte lesen
Sie alle für Sie gültigen Kapitel sorgfältig durch!
Garantie
Damit wir Ihr Raymarine-Gerät registrieren können, nehmen Sie sich
bitte ein paar Minuten Zeit, um die Garantiekarte am Ende des englischen
Handbuchs auszufüllen. Bitte senden Sie die Karte komplett ausgefüllt
an die Firma H.E. Eissing KG, Zweiter Polderweg 18, 26723 Emden
zurück.
ST290 Instrumentensystem
vi
Vorwort
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
Inhalt
1.1
1.2
1.3
1.4
Überblick über das System .................................................... 1-1-2
Systembus .............................................................................. 1-1-3
Digitale Instrumente .............................................................. 1-1-3
Analoge Instrumente ............................................................. 1-1-3
Datenprozessor-Einheit (DPU) ............................................. 1-1-4
Anschlüsse ....................................................................... 1-1-4
Dateneingänge im System ..................................................... 1-1-4
Notfall-Modus ....................................................................... 1-1-4
Fernbedienung ....................................................................... 1-1-5
Bedienung Autopilot ............................................................. 1-1-5
Hintergrundbeleuchtung ........................................................ 1-1-5
Kontrast ................................................................................. 1-1-5
Alarme ................................................................................... 1-1-5
Bedienprofile ......................................................................... 1-1-6
Arbeiten mit Instrumententasten ........................................... 1-1-7
Anforderungen für das Setup ................................................. 1-1-8
Kalibrierung der Geber .......................................................... 1-1-8
Setup Autopilot ...................................................................... 1-1-8
Arbeiten mit RayTech ............................................................ 1-1-8
System-Upgrades .................................................................. 1-1-9
Spezifikationen .................................................................... 1-1-10
System: .......................................................................... 1-1-10
Digital-Instrumente: ...................................................... 1-1-10
Analog Instrumente ....................................................... 1-1-10
Datenprozessor-Einheit (DPU) ...................................... 1-1-12
Aktivmodule für Geber .................................................. 1-1-12
Zulassungen ................................................................... 1-1-12
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 1: Überblick zu ST290
ST290 Instrumentensystem
1-1-1
Kapitel 1:Einführung zu ST290
D6017-1
Das ST290 Instrumentensystem ist ein umfassendes und vielfältiges
System, das Ihnen die Arbeit an Bord Ihrer Segel- bzw. Motoryacht erleichtert. Daten werden über eine Reihe von Gebern zur Verfügung gestellt und angezeigt, sowohl auf digitalen als auch auf analogen
Instrumenten. Bedienung und Verbindung zum ganzen System erfolgt
über die DPU (Daten-Prozessor-Einheit).
Abbildung 1-1:ST290 Instrumente und Bedieneinheiten
ACHTUNG:
Das Gerät wird mit den Grundeinstellungen ab Werk geliefert. Um
eine optimale Leistung an Bord zu erzielen, MUSS das Gerät vor Inbetriebnahme kalibriert werden. Arbeiten Sie NICHT mit dem Gerät, bevor es nicht sorgfältig gemäß den vorliegenden Anweisungen
kalibriert wurde!
ST290 Instrumentensystem
1-1-2
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1.1 Überblick über das System
In der nachfolgenden Abbildung sehen Sie ein typisches ST290 System
mit den Hauptsystemkomponenten.
WindInstrument
KompassInstrument
Windlupe
RuderlagenInstrument
AutopilotStandardTastatur 2 Fernbedienung
SeaTalk
Data-Display
MOB-Tastatur
Graphic-Display
SteuerkursInformation
12 V Spannung
5 A Sicherung
USB
NMEA0183
NMEA2000
Aktiv-Modul für Aktiv-Modul
für Tiefe
Geschwindigkeit
Loggeber
DPU (Datenprozessor-Einheit)
Aktiv-Modul
für Wind
Echolotgeber
D5352-1
Zum ST290 System gehören eine Reihe von Instrumenten und Gebern,
so dass eine Vielzahl von Informationen geliefert werden kann, z.B.
Geschwindigkeits-, Tiefen-, Wind- und Kompassdaten. Eine vollständige Liste aller verfügbaren Daten finden Sie in Abschnitt 2: Arbeiten
mit digitalen Instrumenten.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1-1-3
Die Systemkomponenten können über Raymarine’s Datenprotokolle
SeaTalk und SeaTALK² kommunizieren.
Es gibt sowohl digitale als auch analoge Instrumente.
Systembus
Die ST290 Geräte werden über SeaTalk und SeaTALK2 angeschlossen
und formen so ein einziges, integriertes System. Auf jedem Bus werden
die ST290 Geräte über ein einziges Kabel verbunden, das Spannung und
Daten gleichzeitig liefert. Details zum Bus/Gerät finden Sie in Abschnitt
6: Installation.
SeaTalk und SeaTALK2 kommunizieren miteinander über die DPU (Datenprozessor-Einheit).
Digitale Instrumente
Die digitalen ST290 Instrumente können viele Systemdaten anzeigen,
sowohl auf dem Graphik Display als auch auf dem Daten Display:
• Das Graphik Display arbeitet mit einer Dotmatrix-Anzeige.
• Das Daten Display arbeitet mit vordefinierten, segmentierten Ziffern.
Die Information auf beiden Geräten ist in „Kapitel“ (chapters) und
„Seiten“ (pages) eingeteilt. So finden Sie schnell und einfach die Daten, die Sie suchen.
Die Graphik Displays liefern die vielfältigsten Daten, da sie dynamische
Grafiken und anderen animierte Infos anzeigen können. Zusätzlich können beide Geräte natürlich alphanumerische Daten anzeigen. Die Systemgeber können ebenfalls über diese Geräte kalibriert werden.
Eine Liste der Funktionen sowie der Bedienung der digitalen Instrumenten finden Sie in Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten.
Analoge Instrumente
Es gibt folgende analoge Instrumente:
• Wind
• Windlupe
• Kompass
• Ruderlage
ST290 Instrumentensystem
1-1-4
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
Eine Liste aller Funktionen sowie der Bedienung der analogen ST290 Instrumente finden Sie in Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten.
Datenprozessor-Einheit (DPU)
Die Datenprozessor-Einheit (DPU) führt alle Systemberechnungen aus
und koordiniert die Bedienung des gesamten ST290 Systems. Außerdem
liefert die DPU:
• die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Systemkomponenten,
• den Spannungsanschluss für das gesamte ST290 System,
• eine Möglichkeit, Geräte anderer Hersteller anzuschließen.
Die DPU ist spritzwassergeschützt, jedoch nicht wasserdicht! Sie muss
daher unter Deck installiert werden. Sie hat eine einfach abnehmbare
Schutzkappe, die schnellen Zugang zu den Terminals ermöglicht.
Anschlüsse
Die DPU liefert den Anschluss an den SeaTalk- und SeaTALK2-Bus. Sie
ermöglicht es außerdem, dass ST290 mit externen Systemen über folgende internationale Datenprotokolle kommunizieren kann:
• NMEA0183.
• NMEA2000.
• Universal Serial Bus (USB).
Ein Stecker für externen Alarm wird mitgeliefert.
Dateneingänge im System
Grundlegende Daten für Geschwindigkeit, Tiefe und Wind für das System werden über die Geber geliefert. Die Daten vom Geber werden über
Aktivmodule an SeaTALK2 weitergeleitet.
Steuerinformationen werden über das Raymarine Smart Heading System
geliefert.
Andere Systemdaten kommen von externen Systemen, z.B. von einem
Raymarine-Autopiloten oder GPS.
Notfall-Modus
In dem unwahrscheinlichen Fall, dass die DPU einmal ausfällt, können
die Digitalinstrumente unabhängig davon die Geschwindigkeits-, Tie-
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1-1-5
fen- und Winddaten abrufen, um im Notfall die entsprechenden Informationen zu liefern, bis die DPU wieder vollständig funktioniert.
Fernbedienung
Das ST290 System kann entweder direkt an den Instrumenten oder über
abgesetzte Bedieneinheiten (Fernbedienungen) bedient werden.
Bedienung Autopilot
Mit der Autopilot-Tastatur können Sie kompatible Raymarine-Autopiloten bedienen, einrichten und kalibrieren (siehe Abschnitt 8: Autopilot), wenn dieser an das ST290 System angeschlossen ist. Die AutopilotInfos können auf jedem Graphik Display angezeigt werden.
Hintergrundbeleuchtung
Bei jedem Instrument können Sie die Hintergrundbeleuchtung auf 3 verschiedenen Stufen einstellen bzw. ganz ausschalten. Im User-Setup können Sie die Helligkeit jeder Stufe individuell einstellen.
Kontrast
Sie können den Kontrast der digitalen Instrumente einstellen. Dies ist besonders für das Daten Display empfehlenswert, da Sie dann den Blickwinkel des Displays variieren können.
Alarme
Das ST290 System liefert Alarmmeldungen, sobald bestimmte Schwellwerte erreicht sind, z.B. bei Flachwasser, Kursversatz, Ankunft am Wegpunkt etc. Eine vollständige Liste der verfügbaren Alarme finden Sie in
Abschnitt 2, Kapitel 2 und Abschnitt 2, Kapitel 3.
Wenn ein Alarm ausgelöst wird, gibt jedes Instrument einen Signalton
ab, und das Symbol einer blinkenden Glocke wird angezeigt. Beim Ankeralarm wird ein Anker angezeigt (siehe Abbildung 1-2 ).
ST290 Instrumentensystem
1-1-6
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
UM DEN ALARM STUMM ZU SCHALTEN, DRÜCKEN SIE EINE
BELIEBIGE TASTE AN DER FRONTSEITE DES INSTRUMENTS.
Beliebiger Alarm
Ankeralarm
(blinkt nicht) Anzeige für Alarm-Setup
D5758-1
Abbildung 1-2:Alarmanzeigen
Wenn die Alarmsituation weiterhin besteht (z.B. wenn Sie weiter im
Flachwasser fahren und vorher den Flachwasseralarm stumm geschaltet
haben), ertönt der Alarm nach kurzer Zeitspanne noch einmal.
Sie können die Alarmfunktion aktivieren oder deaktivieren, und Sie können auch eine Alarmschwelle einrichten, bei der der Alarm ausgelöst
wird (siehe hierzu Abschnitt 2, Kapitel 2 und Kapitel 3, auch für SetupAnweisungen für Graphik- und Daten Displays).
Bedienprofile
Ein Bedienprofil ist eine Reihe von Instrumentenkapiteln und -seiten,
die einen bestimmten Zweck erfüllen sollen.
Aufgrund der hohen Funktionalität beim ST290 System können Sie ein
geeignetes Profil für jedes digitale Instrument einrichten, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wenn Sie z.B. Regattasegler
sind, können Sie ein Profil einrichten, das viele Regattadaten enthält.
Wenn das System das erste Mal nach der Installation eingeschaltet wird,
erscheint bei jedem Instrument eine Anzeige zur Auswahl des Profils, so
dass Sie hier schon wählen können. Wir empfehlen Ihnen jedoch, vorher
Abschnitt 2 dieses Handbuchs zu lesen, in dem Sie mehr Details zu den
einzelnen Profiltypen und -strukturen finden.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1-1-7
Arbeiten mit Instrumententasten
Die Instrumenten werden über Tasten an der Geräte-Vorderseite bedient.
In diesem Handbuch werden folgende Begriffe verwendet:
• ‘Drücken’ bedeutet: Taste drücken, bis sie klickt, danach sofort loslassen.
• ‘Gedrückt halten’ bedeutet: Taste drücken und für die im Text angegebene Dauer gedrückt halten.
ST290 Instrumentensystem
1-1-8
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1.2 Anforderungen für das Setup
Um optimale Leistung auf Ihrem Schiff zu erzielen, müssen Sie vor Ihrem ersten Törn Ihr System in Übereinstimmung mit den Verfahrensweisen in Abschnitt 7: System Setup einrichten.
Nehmen Sie Ihr System NICHT in Betrieb, bevor das Setup nicht vollständig abgeschlossen ist.
Kalibrierung der Geber
ACHTUNG:
Es ist unbedingt notwendig, dass die Geber-Kalibrierung abgeschlossen ist, bevor Sie mit dem System arbeiten - nur so wird eine sichere Navigation gewährleistet!
Die Geber-Kalibrierung optimiert die Zusammenarbeit der Geber mit
dem Rest des Systems und ist daher unerlässlich. Beachten Sie hierzu die
Richtlinien in Abschnitt 7.
Setup Autopilot
ACHTUNG:
Es ist unbedingt notwendig, dass das Autopilot-Setup abgeschlossen
ist, bevor Sie den Autopiloten in Betrieb nehmen - nur so wird eine
sichere Navigation gewährleistet!
Ihr ST290 Autopilot muss gemäß den Verfahren in Abschnitt 8 eingerichtet werden.
Arbeiten mit RayTech
Auf einem Personal Computer (PC) können Sie mit der Software RayTech arbeiten, die mit ST290 verbunden werden kann. Die RayTech-Informationen können dann auf dem ST290 Graphik Display angezeigt
werden.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1-1-9
1.3 System-Upgrades
Neue Eigenschaften und Funktionen können leicht auf Ihrem ST290
System aktualisiert werden, indem Sie einfach das geeignete SoftwareUpgrade über die DPU laden.
ST290 Instrumentensystem
1-1-10
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1.4 Spezifikationen
System:
Bordspannung
10 V bis 12 V DC
Digital-Instrumente:
Daten Display
Stromaufnahme
75 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTALK2 (5-Pin-Stecker)
Abmessungen
170 mm x 124 mm x 46 mm
Gewicht
620 g
Display-Größe
114 mm x 82 mm
Display-Typ
Obere/untere Anzeige = LCD mit 5 Buchstaben und 7 Segmenten; Raymarine Starburst-Display mit 13 Buchstaben
plus diverse Icons
Graphik Display
Stromaufnahme
75 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTALK2 (5-Pin-Stecker)
Abmessungen
170 mm x 124 mm x 46 mm
Gewicht
620 g
Display-Größe
114 mm x 82 mm
Display-Typ
Dotmatrix mit 168 x 130 Bildpunkten
Analog Instrumente
Wind
Stromaufnahme
65 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 124 mm x 41 mm
Gewicht
453 g
Display
Analog plus integriertes LCD
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
1-1-11
Windlupe
Stromaufnahme
65 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 124 mm x 41 mm
Gewicht
453 g
Display
Analog plus integriertes LCD
Kompass
Stromaufnahme
65 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 124 mm x 41 mm
Gewicht
453 g
Display
Analog plus integriertes LCD
Ruderlage
Stromaufnahme
65 mA (Beleuchtung aus)
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 124 mm x 41 mm
Gewicht
453 g
Display
Analog plus integriertes LCD
Fernbedienung
Stromaufnahme
65,3 mA maximal
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 78.5 mm x 41 mm
Gewicht
230 g
Autopilot-Tastatur
Stromaufnahme
58 mA maximal
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 78.5 mm x 41 mm
Gewicht
230 g
ST290 Instrumentensystem
1-1-12
Abschnitt 1: Einführung zu ST290
MOB-Tastatur
Stromaufnahme
47,2 mA maximal
Stecker
2 x SeaTalk (3-Pin-Stecker)
Abmessungen
124 mm x 78.5 mm x 41 mm
Gewicht
230 g
Datenprozessor-Einheit (DPU)
Stromaufnahme
250 mA maximal
Abmessungen
150 mm x 130 mm x 39 mm
Gewicht
235 g
Stecker
SeaTALK2 (federbelastete Klemmleiste)
SeaTalk (federbelastete Klemmleiste)
Eingang Spannung /POWER (federbelastete Klemmleiste)
NMEA2000 (federbelastete Klemmleiste)
NMEA0183 (federbelastete Klemmleiste)
Zusätzlicher Alarm (federbelastete Klemmleiste)
USB (Stecker Serie B)
Aktivmodule für Geber
Stromaufnahme
50 mA nominal
Abmessungen
66 mm x 117.5 mm x 36.5 mm
Stecker
2 x SeaTALK2 (federbelastete Klemmleiste)
Geberstecker
Gewicht
140 g
Zulassungen
CE - entspricht 89/336/EEC, getestet nach BS EN 60945.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen
Instrumenten
Inhalt
Kapitel 1:
Einführung zu den digitalen Instrumenten .......................... 2-1-1
1.1 Überblick ............................................................................... 2-1-1
Einteilung in Kapitel & Seiten ............................................... 2-1-1
Bedientasten am Instrument .................................................. 2-1-2
1.2 Allgemeine Bedienhinweise .................................................. 2-1-2
Erster Einschalten nach der Installation ................................. 2-1-2
Bedienmodi ........................................................................... 2-1-3
Standardmodus (Normal mode) ...................................... 2-1-3
Kapitelauswahl-Modus (Chapter select mode) ............... 2-1-4
Bearbeitungsmodus (Edit mode) ..................................... 2-1-4
Alarmmodus .................................................................... 2-1-4
1.3 Einrichten des Instruments (Setup) ........................................ 2-1-5
Kapitel User Setup (Setup durch den Anwender) .................. 2-1-5
Bedienprofile ......................................................................... 2-1-6
Preset profiles (voreingestellte Profile) ........................... 2-1-6
Custom profiles (individuell einstellbare Profile) ........... 2-1-6
Favoriten Kapitel ................................................................... 2-1-7
Kalibrierung der Geber .......................................................... 2-1-7
Autopilot Setup ...................................................................... 2-1-7
1.4 Einstellung Hintergrundbeleuchtung & Kontrast .................. 2-1-8
Einführung ............................................................................. 2-1-8
Einstellen der Hintergrundbeleuchtung ................................. 2-1-8
Einstellen des Kontrastes ....................................................... 2-1-8
1.5 Icons ....................................................................................... 2-1-9
Kapitel 2:
ST290 Graphik Display ............................................................. 2-2-1
2.1 Einführung ............................................................................. 2-2-1
Optionen zur Auswahl der Kapitel und Seiten ....................... 2-2-1
Verfügbare Information ......................................................... 2-2-1
2.2 Bedienung .............................................................................. 2-2-2
Start ........................................................................................ 2-2-2
Auswahl der Kapitel & Seiten ............................................... 2-2-2
Option „Menüs“ ............................................................... 2-2-2
Option „Pop-up“ .............................................................. 2-2-4
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumentens
2.3
2.4
Kapitel 3:
Arbeiten mit den Display-Seiten ............................................ 2-2-5
Formate .................................................................................. 2-2-5
Angezeigte Werte ändern ....................................................... 2-2-5
Animierte Grafik-Seiten ........................................................ 2-2-6
Grafiken ........................................................................... 2-2-6
Autobahn-Anzeige ........................................................... 2-2-7
Anzeige Winddrehung ..................................................... 2-2-8
Anzeige Anlegen (Docking) ............................................ 2-2-9
Arbeiten mit Favoriten Seiten ................................................ 2-2-9
Überblick Setup ............................................................... 2-2-9
Festlegen der Inhalte der Favoriten Seiten ..................... 2-2-10
Details zu Kapitel & Seiten .................................................. 2-2-11
Kapitel SPEED (Geschwindigkeit) ..................................... 2-2-11
Zurücksetzen der Geschwindigkeitswerte ..................... 2-2-11
Kapitel DEPTH (Tiefe) ........................................................ 2-2-12
Zurücksetzen der Tiefenwerte ....................................... 2-2-12
Messbezugspunkt für Echolotgeber .............................. 2-2-12
Kapitel HEADING (Steuerkurs) ......................................... 2-2-13
Kapitel WIND ...................................................................... 2-2-13
Kapitel NAVIGATION ........................................................ 2-2-14
Kapitel GPS ......................................................................... 2-2-15
Kapitel PILOT (Autopilot) .................................................. 2-2-16
Kapitel TIMERS .................................................................. 2-2-16
Alarm Clock (Wecker) ................................................... 2-2-16
Countdown Timer (Countdown-Zähler) ....................... 2-2-17
Stopwatch/lap timer (Stoppuhr/Rundenzähler) ............. 2-2-17
Race Timers (Regatta-Timer) ........................................ 2-2-18
Kapitel ENGINE (Motor) .................................................... 2-2-18
Kapitel ALARMS (Alarme) ................................................ 2-2-19
Alarme einrichten .......................................................... 2-2-20
Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung) ............................. 2-2-21
Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Dämmerung bei
extremen Breitengraden ................................................. 2-2-22
Kapitel VESSEL (Schiff) .................................................... 2-2-22
Kapitel FAVORITE ............................................................. 2-2-22
Kapitel USER SETUP ......................................................... 2-2-22
ST290 Daten Display ................................................................ 2-3-1
3.1 Einleitung ............................................................................... 2-3-1
Titel der Kapitel und Seiten .................................................... 2-3-1
Verfügbare Informationen ..................................................... 2-3-1
3.2 Bedienung .............................................................................. 2-3-2
Start ........................................................................................ 2-3-2
Den aktiven Display-Bereich auswählen ............................... 2-3-2
ST290 Instrumentensystem
Inhalt
iii
3.3
Kapitel & Seiten auswählen ................................................... 2-3-2
Kapitel .............................................................................. 2-3-2
Seiten ............................................................................... 2-3-3
Arbeiten mit Favoriten Seiten ................................................ 2-3-3
Bedienen der Favoriten Seite ........................................... 2-3-4
Details zu Kapitel & Seiten .................................................... 2-3-5
Kapitel SPEED (Geschwindigkeit) ....................................... 2-3-5
Zurücksetzen der Geschwindigkeitswerte ....................... 2-3-5
Kapitel DEPTH (Tiefe) .......................................................... 2-3-6
Zurücksetzen von Tiefenwerten ...................................... 2-3-6
Messbezugspunkt für den Echologgeber ......................... 2-3-6
Kapitel HEADING (Steuerkurs) ........................................... 2-3-7
Kapitel WIND ........................................................................ 2-3-7
Kapitel NAVIGATE (Navigation) ......................................... 2-3-8
Kapitel GPS ........................................................................... 2-3-8
Kapitel PILOT (Autopilot) .................................................... 2-3-9
Kapitel TIMERS .................................................................... 2-3-9
Wecker ........................................................................... 2-3-10
Countdown-Zähler ........................................................ 2-3-10
Stoppuhr/Rundenzähler ..................................................2-3-11
Regatta-Timer .................................................................2-3-11
Kapitel ENGINE (Motor) .................................................... 2-3-12
Kapitel ALARMS ................................................................ 2-3-13
Alarme einrichten .......................................................... 2-3-14
Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung) ............................. 2-3-14
Sonnenaufgang, Sonnenuntergang & Dämmerung in
extremen Breitengraden ................................................. 2-3-15
Kapitel VESSEL (Schiff) .................................................... 2-3-15
Kapitel FAVORITE ............................................................. 2-3-15
Kapitel USER SETUP (Setup durch den Anwender) .......... 2-3-15
ST290 Instrumentensystem
iv
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumentens
ST290 Instrumentensystem
2-1-1
Kapitel 1: Einführung zu den digitalen
Instrumenten
1.1 Überblick
Graphik Display und Daten Display sind die beiden digitalen Instrumente im ST290 System. Das Graphik Display hat eine Dotmatrix: Diese
sorgt für größtmögliche Flexibilität in der Datenpräsentation und bietet
viele Anzeigemöglichkeiten, z.B. Grafiken und Animationen. Das Daten
Display hat ein sehr gut ablesbares LCD mit oberem/unterem Bereich.
DEPTH
Graphic-Display
FT
Data-Display
D5974-1
Abbildung 1-1:Typische Anzeigen bei den Digital-Instrumenten
Einteilung in Kapitel & Seiten
Die Daten auf beiden Instrumenten sind in „Kapitel“ (Chapters) und
„Seiten“ (Pages) eingeteilt, so dass ein schnelles Auffinden der Daten
möglich ist. Details zu den Kapitel- und Seitenstrukturen finden Sie in
Abschnitt 2, Kapitel 2, Graphik Display und Kapitel 3, Daten Display.
In diesem Handbuch wird davon ausgegangen, dass alle Instrumentenkapitel und -seiten verfügbar sind. Allerdings sollten Sie beachten, dass
manchmal einige Kapitel/Seiten nicht verfügbar sind, und zwar aus
folgenden Gründen:
• Der betreffende Geber ist nicht installiert oder Geberdaten liegen
nicht vor.
• Einige Kapitel oder Seiten sind im Rahmen der individuellen Einstellung (siehe Abschnitt 7: System Setup) deaktiviert worden.
• Einige Kapitel und Seiten werden evtl. nicht durch das von Ihnen ausgewählte Bedienprofil unterstützt (siehe weiter unten in diesem
Kapitel Bedienprofile auf Seite 2-1-6).
ST290 Instrument System Owner’s Handbook
2-1-2
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Bedientasten am Instrument
Die Bedientasten am Digitalinstrument sehen Sie in Abbildung 1-2 .
Kapitel-Taste
(auch zum Einstellen von
Bleuchtung & Kontrast)
Seiten-Taste
Nach-oben-Taste
Nach-unten-Taste
Tastenauswahl
D5354-1
Abbildung 1-2:Bedientasten am Digital Instrument
1.2 Allgemeine Bedienhinweise
Erster Einschalten nach der Installation
Wenn Sie ein digitales Instrument das erste Mal nach der Installation einschalten, wird ein neues Instrumenten Profil (PROFILE) angezeigt.
PROFILE
SAIL
Graphic-Display
Data-Display
D6063-1
Abbildung 1-3:Erstes Auswahl des Profils
So wählen Sie das für Ihr Boot am besten geeignete Profil aus:
1. Mit der Taste oder wählen Sie SAIL (Segelboote) oder POWER
(Motorboote).
2. Drücken Sie die Taste , um das Profil zu aktivieren.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Einführung zu den digitalen Instrumenten
2-1-3
Anschließend bleibt das Profil im Instrument gespeichert und braucht
nicht jedes Mal wieder neu eingestellt zu werden.
Es gibt noch spezielle, individuelle Profile, wir empfehlen Ihnen aber,
sich erst einmal mit den Profilen SAIL oder POWER vertraut zu machen,
bevor Sie weitere Profile ausprobieren.
Wenn Sie mit einem anderen Profil arbeiten oder ein existierendes Profil
ändern wollen, lesen Sie bitte Abschnitt 7-1: Auswahl des besten Instrumentenprofils.
Bedienmodi
Ähnliche Bedienschritte für Graphik- und Daten Displays werden in
diesem Kapitel beschrieben. Detaillierte Infos, die sich entweder nur
auf das Graphik- oder nur auf das Daten Displays beziehen, finden Sie
in Abschnitt 2, Kapitel 2 und Kapitel 3.
Die grundlegenden Bedienschritte sind für beide Instrumente gleich. Die
Tastendrucke für die Änderung der Modi finden Sie zusammengefasst in
Abbildung 1-4 . Alle Tastendrucke sind kurz, es sei denn, es steht etwas
anderes im Bedientext.
Einschalten
Standardmodus (Normal mode)
Mit
wählen Sie die Seiten im aktuellen Kapitel aus
1 Sek.
5 Sek. warten oder
entsprechende Taste
drücken
Kapitelauswahlmodus
Geänderten
Wert speichern
1 Sek.
Bearbeitungsmodus
Beliebige Taste drücken, um
Alarm stumm zu schalten
Alarm
D5353-1
Abbildung 1-4:Grundlegende Bedienmodi
Standardmodus (Normal mode)
Beim ersten Einschalten erscheint der Standardmodus (Normal mode)
und die Seite, die beim letzten Einschalten bearbeitet wurde.
ST290 Instrumentensystem
2-1-4
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Wenn Sie sich im Standardmodus befinden, können Sie mit
durch die
Seiten im aktuell ausgewählten Kapitel blättern. Durch wiederholtes
Drücken auf
werden die Folgeseiten angezeigt. Wenn Sie
gedrückt halten, werden ebenfalls die Folgeseiten des Kapitels angezeigt,
jedoch in umgekehrter Reihenfolge.
Wenn Sie das angezeigte Kapitel wechseln möchten, drücken Sie ; Sie
gelangen in den „Chapter Select mode“ (Modus zum Kapitelwechsel).
Wenn Sie nun keine weitere Aktion vornehmen, kehrt das Instrument
nach 5 Sek. automatisch in den Standardmodus zurück.
Wenn Sie im Standardmodus (Normal mode)
gedrückt halten, gelangen Sie in den Modus für die Hintergrundbeleuchtung (siehe auch Einstellen der Hintergrundbeleuchtung auf Seite 2-1-8). Wenn die
Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet ist, schaltet Sie sich automatisch
ein, wenn Sie in diesen Modus gelangen.
Kapitelauswahl-Modus (Chapter select mode)
Im Kapitelauswahl-Modus können Sie das angezeigte Kapitel wählen.
Drücken Sie
innerhalb von 5 Sek., nachdem Sie in den Kapitelauswahl-Modus gelangt sind. Nun blättern Sie durch die Kapitel:
• Drücken Sie die Taste, um in eine Richtung zu blättern.
• Halten Sie die Taste 1 Sek. lang oder länger gedrückt, um in die entgegengesetzte Richtung zu blättern.
Wenn Sie das gewünschte Kapitel gewählt haben, warten Sie entweder 5
Sek. lang oder drücken Sie die entsprechende Taste an der Geräte-Vorderseite, um in den Standardmodus zurückzukehren (siehe Abschnitt 2,
Kapitel 2 oder Kapitel 3).
Bearbeitungsmodus (Edit mode)
Im Bearbeitungsmodus können Sie Werte ändern, z.B.:
• Alarmschwellen einrichten.
• Reset der Durchschnittsgeschwindigkeit auf Null.
• Uhrzeit für den Wecker einstellen.
Alarmmodus
Wenn ein Alarmfall eintritt, werden die entsprechenden Daten auf dem
Bildschirm angezeigt. Außerdem hören Sie einen Alarmton.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Einführung zu den digitalen Instrumenten
2-1-5
UM DEN ALARM STUMM ZU SCHALTEN, DRÜCKEN SIE EINE
BELIEBIGE TASTE AM INSTRUMENT.
Sie können alle Alarmfunktionen aktivieren oder deaktivieren, und Sie
können bestimmte Levels für die aktivierten Alarme einrichten. Bitte lesen Sie Details nach in Abschnitt 2, Kapitel 2 und Kapitel 3 (Einrichten
der Alarme auf dem Graphik- und Daten Display).
Alarm Ankunft am Wegpunkt
Wenn der Wegpunktalarm aktiviert ist, ertönt ein Alarm, wenn Sie eine
bestimmte, vorher eingestellte Entfernung bis zum Wegpunkt erreicht
haben. Auf dem Graphik Display sehen Sie dies als Kreis um den Wegpunkt.
Alarm Mann über Bord
Wenn der Mann-über-Bord-Alarm (MOB) ausgelöst wird (über die
MOB-Tastatur, siehe Abschnitt 4, Kapitel 3), werden Entfernung und
Peilung zur MOB-Position angezeigt.
1.3 Einrichten des Instruments (Setup)
Die digitalen ST290 Instrumente bieten vielfältige Setup-Möglichkeiten, so dass Sie die Einstellungen genau auf Ihre Bedürfnisse vornehmen
können. Im Folgenden werden die Setup-Parameter zusammengefasst,
Details finden Sie jedoch in Abschnitt 7: System Setup.
Die meisten Setup-Einstellungen der Digital Instrumente unterscheiden
sich von denen anderer Instrumente. Daher kann die Kapitel- und Seitenstruktur auch leicht variieren.
Kapitel User Setup (Setup durch den Anwender)
Im Kapitel USER SETUP gelangen Sie zunächst in den Setup-Modus. Hier
können Sie Folgendes einstellen:
• Dämpfungszeiten.
• Favoritenseiten.
• Das gewünschte Bedienprofil.
• Anzeige-Optionen.
• Die Maßeinheiten für die angezeigt Daten.
• Stufe der Hintergrundbeleuchtung.
• Konfiguration für die Fernbedienung.
ST290 Instrumentensystem
2-1-6
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Im User-Setup werden auch die Geber kalibriert und das Setup für das
Autopilot-System vorgenommen.
Details lesen Sie bitte in Abschnitt 7: System Setup nach.
Bedienprofile
Mit den voreingestellten und individuell einstellbaren Profilen können
Sie die für Ihr Schiff geeigneten Einstellung der Seiten und Kapitel für jedes Instrument vornehmen.
Preset profiles (voreingestellte Profile)
Jedes Instrument hat die bereits voreingestellten (PRESET) profile:
• Vollprofil: Hier stehen Ihnen alle ST290 Funktionen für das betreffende Instrument zur Verfügung.
• Segelboot-Profil.
• Motorboot-Profil.
Sie können die voreingestellten (PRESET) Profile NICHT ändern, Sie
können aber die individuell einstellbaren bearbeiten/ändern (s. unten).
Diagramme mit den Kapitel- und Seitenstrukturen für die voreingestellten Profile für Graphik- und Daten Display finden Sie in Abschnitt 2, Kapitel 2 und Kapitel 3. In diesen Diagrammen werden die Kapitel und
Seiten so dargestellt:
CHAPTER NAME
KAPITELNAME
Page 1 data
Seite 1 Daten
Page 2 data
Seite 2 Daten
Page 3 data
Seite 3 Daten
Page 4 data
Seite 4 Daten
Page 5 data
Seite 5 Daten
D5868-1
Abbildung 1-5:Darstellung von Kapitel & Seiten
Custom profiles (individuell einstellbare Profile)
Individuell einstellbare (CUSTOM) Profile stehen auf jedem Instrument
zur Verfügung. Sie können diese bearbeiten und sich Kapitel und Seiten
so einstellen, wie Sie möchten. Sie können z.B. entsprechende Profile für
bestimmte Aktivitäten (Regatta, Fahrtensegeln usw.) einstellen oder z.B.
auch Profile für verschiedene Anwender einstellen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Einführung zu den digitalen Instrumenten
2-1-7
Favoriten Kapitel
Auf jedem Digital-Instrument steht ein Favoriten Kapitel zur Verfügung, in dem Sie die Daten, die Sie am häufigsten benutzen, zusammentragen können. Sie können Informationen aus beliebigen Kapiteln
zusammenstellen und bis zu 5 Favoriten Seiten erstellen.
Wenn Sie die entsprechenden Informationen für Ihre Favoriten Seiten auswählen, können Sie viele Aktionen, die Sie täglich durchführen, mit dem Favoriten Kapitel erledigen.
Wenn Ihr ST290 System an einen Computer mit der Raymarine-Software RayTech angeschlossen ist, können Sie mit dem Favoriten Kapitel sogar RayTech-Daten anzeigen.
Wie Sie mit den Favoriten Seiten am Graphik- und Daten Display arbeiten, erfahren Sie im Detail in Abschnitt 2, Kapitel 2 und 3.
Kalibrierung der Geber
ACHTUNG:
Damit eine sichere Navigation gewährleistet ist, muss die GeberKalibrierung unbedingt abgeschlossen sein, bevor Sie mit dem
System arbeiten.
Die Geber-Kalibrierung kann von jedem Graphik Display aus erfolgen
(Details siehe Abschnitt 7-2: Geberkalibrierung).
Autopilot Setup
ACHTUNG:
Damit eine sichere Navigation gewährleistet ist, muss das AutopilotSetup unbedingt abgeschlossen sein, bevor Sie mit dem System
arbeiten.
Wenn Sie in Ihrem ST290 System mit der Autopilot-Tastatur arbeiten,
müssen Sie das Autopilot Setup und die Inbetriebnahme abschließen, bevor Sie mit dem Autopiloten fahren (siehe Abschnitt 8-4: Kalibrierung
des Piloten). Das Autopilot Setup kann von jedem Graphik Display aus
durchgeführt werden.
ST290 Instrumentensystem
2-1-8
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
1.4 Einstellung Hintergrundbeleuchtung & Kontrast
Einführung
Sie können die Hintergrundbeleuchtung Ihrer ST290 Instrumente auf eine der 3 voreingestellten Stufen setzen oder komplett abschalten. Im
USER SETUP (Setup durch den Anwender, siehe Abschnitt 7, Kapitel 2)
können Sie die Helligkeitsstufe auch in prozentualen Abstufungen einstellen. Dies gilt z.B. dann, wenn Sie unterschiedliche Helligkeitsstufen
für Instrumente an und unter Deck einstellen wollen.
Einstellen der Hintergrundbeleuchtung
Hinweis: Wenn Sie die Hintergrundbeleuchtung an einem Instrument
ändern, ändern Sie diese gleichzeitig an allen anderen Instrumenten im
System.
So stellen Sie die gewünschte Hintergrundbeleuchtung ein:
1. Wenn Sie sich im Standardmodus (Normal mode) befinden - egal, an
welchem Instrument -, drücken Sie die Taste
1 Sek. lang. Sie
gelangen nun in den Modus zum Ändern der Hintergrundbeleuchtung.
2. Mit der Taste oder ändern Sie die gewünschte Stufe, entweder
OFF (AUS) oder Stufe 1, 2 oder 3.
3. Um zum Standardbetrieb zurückzukehren, warten Sie entweder 5
Sek. lang oder drücken die Taste
oder die Taste .
Einstellen des Kontrastes
So stellen Sie den Kontrast am Display ein:
1. Im Standardmodus (normal mode) halten Sie die Taste
1 Sek.
lang gedrückt; nun gelangen Sie in den Modus zum Einstellen der
Hintergrundbeleuchtung.
2. Nun halten Sie die Taste
noch einmal 1 Sek. lang gedrückt; Sie
gelangen nun in den Modus zum Einstellen des Kontrastes.
3. Mit den Tasten oder können Sie die gewünschte Stufe einstellen.
4. Um zum Standardbetrieb zurückzukehren, warten Sie entweder 5
Sekunden oder drücken die Taste
oder .
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Einführung zu den digitalen Instrumenten
2-1-9
1.5 Icons
Die Alarm-Icons und Ankeralarm-Icons werden in Abschnitt 1, Kapitel 1
dieses Handbuchs näher beschrieben. Weitere Icons bei den digitalen Instrumenten sehen Sie in Abbildung 1-6 .
oder
Trendanzeige, Wert erhöht sich
oder
Trendanzeige, Wert verringert sich
Anzeige aktives Display (nur Data-Display)
D5693-1
Abbildung 1-6:Icons bei den digitalen Instrumente
ST290 Instrumentensystem
2-1-10
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
ST290 Instrumentensystem
2-2-1
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2.1 Einführung
Das ST290 Graphik Display ist mit einer Dotmatrix ausgestattet, die eine
Darstellung in vielen verschiedenen Formaten erlaubt.
D5694-1
Abbildung 2-1:Typische Anzeige beim Graphik Display
Optionen zur Auswahl der Kapitel und Seiten
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen für die Auswahl der Kapitel und
Seiten zur Verfügung:
• Option „Menüs“ (Option 1). Wenn Sie die Taste
während des
Standardbetriebs drücken, wird ein Menü von verfügbaren Kapiteln
angezeigt. Hier markieren Sie das gewünschte Kapitel. Mehrmaliges
Drücken auf
zeigt die Seiten des gewählten Kapitels als Menüpunkte an. Dies ist die beste Option für Anwender, die noch nicht
so viel Erfahrung mit Instrumenten haben.
• Option „Pop-up“ (Option 2). Wenn Sie die Taste
während des
Standardbetriebs drücken, wird der aktuelle Kapitelname als Pop-up
angezeigt. Wir empfehlen diese Option für Anwender, die schon
Erfahrung mit Raymarine-Instrumenten (z.B. ST80) haben.
In Abschnitt 7, Kapitel 2 erfahren Sie, wie die gewünschte Option eingestellt wird.
Verfügbare Information
Die auf Ihrem Instrument angezeigten Daten hängen vom Bedienprofil
ab, das Sie gewählt haben, sowie von den installierten Gebern.
ST290 Instrumentensystem
2-2-2
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Die Kapitel-und-Seite-Strukturen der Bedienprofile Voll, Segelboot,
Motorboot für das Graphik Display werden in Diagrammen am Ende
dieses Kapitels dargestellt. Dabei wird davon ausgegangen, dass vollständige Daten verfügbar sind (d.h. dass alle notwendigen Geber angeschlossen sind).
Wenn Sie ein anderes Bedienprofil wählen oder ein individuelles Profil
ändern wollen, lesen Sie bitte Abschnitt 7, Kapitel 2.4, Einstellen eines
Instrumenten Profils.
2.2 Bedienung
Start
Beim Hochfahren befindet sich jedes Instrument im Standardmodus
(Normal mode). Als Bedienprofil erscheint dasjenige Profil, mit dem zuletzt gearbeitet wurde.
Hinweis: Wenn ein Instrument das erste Mal nach der Installation eingeschaltet wird, müssen Sie ein Bedienprofil wählen, siehe hierzu Abschnitt
2, Kapitel 1.
Auswahl der Kapitel & Seiten
Die Art und Weise, wie Kapitel und Seiten gewählt werden, hängt von
der Auswahloption ab, die Sie benutzen (siehe Kapitel 2.1, Einführung
weiter oben).
Option „Menüs“
Auswahl der Kapitel
Wenn Sie mit der Auswahloption “Menüs“ arbeiten, wählen Sie so ein
neues Kapitel:
1. Drücken Sie , und Sie gelangen in den Kapitelauswahl-Modus.
Das Kapitel-Menü wird angezeigt (Abbildung 2-2 ).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-3
D5671-1
Abbildung 2-2:Kapitel Menü
Hinweis: Vom Kapitelauswahl-Modus gelangen Sie in den Standardmodus zurück, wenn Sie 5 Sek. lang keine Taste drücken.
2. Während Sie sich im Kapitelauswahl-Modus befinden, drücken Sie
entweder die Taste , oder oder , um den Kapitelnamen zu
markieren.
3. Drücken Sie entweder , um die das Seiten-Menü anzuzeigen, oder
die Taste , um in den Standardmodus zurückzukehren und das
gewählte Kapitel zu bestätigen.
Auswahl der Seiten
Während des Standardbetriebs können Sie Seiten im betreffenden Kapitel so auswählen:
•
•
Mit der Taste
gelangen Sie auf die nächste Seite:
• Drücken Sie sie, um auf die nächste Seite im Kapitel zu gelangen.
• Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um die vorige Seite des
Kapitels anzuzeigen.
oder
Im Menü „Seite“ (Page) wählen Sie die Seiten so aus:
1.Drücken Sie , um das Kapitelauswahl-Menü anzuzeigen.
2.Mit
oder oder markieren Sie das gewünschte Kapitel.
3.Drücken Sie die Taste
, um das Menü „Seite“ (Page) für das
betreffende Kapitel auszuwählen (siehe Abbildung 2-3 ).
4.Mit
oder oder markieren Sie den Namen der Seite, die Sie
anzeigen möchten.
5.Drücken Sie entweder die Taste oder warten Sie 5 Sek. lang, um
die Seite anzuzeigen. Das Instrument kehrt zum Standardbetrieb
zurück, wobei die ausgewählte Seite angezeigt bleibt.
ST290 Instrumentensystem
2-2-4
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
D5672-1
Abbildung 2-3:Menü „Seitenauswahl“ (Page)
Option „Pop-up“
Auswahl der Kapitel
Wenn Sie die Option „Pop-up“ wählen, gehen Sie folgendermaßen vor,
um ein neues Kapitel auszuwählen:
1. Drücken Sie
2. Drücken Sie
Voriges Kapitel
, um in den Kapitelauswahl-Modus zu gelangen.
, um durch die gewünschten Kapitel zu blättern.
HEADING
Aktuelles Kapitel
Nächstes Kapitel
NAVIGATION
D5673-1
Abbildung 2-4:Kapitelauswahl per „Pop-up“
3. Drücken Sie entweder
oder oder warten Sie 5 Sek.lang, um
zum Standardbetrieb zurückzukehren. Das Display zeigt entweder
die im gewählten Kapitel zuletzt benutzte Seite oder die Ausgangsseite des Kapitels an, je nach dem, welche Option unter PAGE VIEWED
(Seite ansehen) eingestellt wurde (siehe Abschnitt 7, Kapitel 2).
Das Instrument kehrt zum Standardbetrieb zurück.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-5
Auswahl der Seiten
Um während des Standardbetriebs eine weitere Seite im betreffenden
Kapitel anzuwählen, drücken Sie entweder die Taste
, um durch die
Seiten in einer Richtung zu blättern, oder halten Sie die Taste gedrückt,
um in entgegengesetzter Richtung zu blättern.
2.3 Arbeiten mit den Display-Seiten
Formate
Das ST290 Graphik Display unterstützt verschiedene Formate, so dass
eine einzige Seite entweder 1, 2 oder 4 Datenelemente umfassen kann
(siehe Abbildung 2-5 ).
Seite mit Einfach-Element
Seite mit Zweifach-Element
Seite mit Vierfach-Element
Seite mit animierter Grafik
D5670-1
Abbildung 2-5:Typische Seiten des Graphik Displays
Sie können die Daten entweder alphanumerisch, als animierte Grafiken
oder in Tabellenform anzeigen lassen. Es werden aber einige Datentypen
und Datenpräsentation nicht von allen Seitenformaten unterstützt.
Angezeigte Werte ändern
Einige Seiten des Graphik Displays haben Werte, die Sie ändern können
(z.B. Alarmstufen).
ST290 Instrumentensystem
2-2-6
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Hinweis: Animierte Grafik-Seiten arbeiten mit Pop-up-Menüs, die detailliert unter Animierte Grafik-Seiten auf Seite 2-2-6 beschrieben werden.
So ändern Sie die Werte auf den Seiten des Graphik Displays:
1. Drücken Sie , um das Feld zu markieren, das Sie bearbeiten wollen. Wenn es mehr als ein Feld gibt, das bearbeitet werden kann oder
wenn mehr als ein Element (d.h. Quad-Element) angezeigt wird, auf
dem es mehrere Werte gibt, die man bearbeiten kann, drücken Sie
mehrere Male auf und verschieben Sie die Markierung über den
Bildschirm bis zu dem Feld, das Sie bearbeiten wollen.
2. Wenn das Feld markiert ist, halten Sie die Taste 1 Sek. lang
gedrückt, so das das markierte Feld blinkt (damit wird angezeigt, dass
Sie sich im Bearbeitungsmodus befinden!).
3. Mit oder ändern Sie nun den Wert.
4. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um in den Standardmodus zurückzukehren.
Animierte Grafik-Seiten
Mit animierten Grafik-Seiten können Sie Folgendes anzeigen:
• Grafiken
• Autobahnanzeige
• Winddrehungen
• Anlegen (Docking).
Auf einigen animierten Grafik-Seiten können Sie das Pop-up-Menü anzeigen und die Infos direkt auf dem Bildschirm ändern.
Grafiken
Grafiken zeigen den Verlauf verschiedener Datentypen. Zu den Grafiken
gelangen Sie aus den entsprechenden Kapiteln heraus (siehe Details zu
Kapitel & Seiten auf Seite 2-2-11). Die Y-Achse wird automatisch der
Größe der angezeigten Daten angepasst.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-7
D5788-1
Abbildung 2-6:Grafik
Sie können die Maßeinheiten des X-Achse ändern. Dies geht so:
1. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt: das Pop-up-Menü wird angezeigt. Nun sehen Sie die Optionen für die Maßeinheiten der X-Achse.
2. Mit oder markieren Sie den gewünschten Wert.
3. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den neuen Wert zu bestätigen.
Autobahn-Anzeige
Die sich bewegende Autobahn-Anzeige (im Kapitel NAVIGATION) zeigt
Ihr Boot, wie es sich auf einen Wegpunkt zubewegt.
Steuerleiste
Ihr Schiff
D5789-1
Abbildung 2-7:Autobahn-Anzeige
Wenn Sie vom optimalen Kurs abkommen, zeigt Ihnen die Steuerleiste
an, wie Sie auf den richtigen Kurs zurückkommen:
• Die Anzahl der Pfeile entspricht dem Grad der nötigen Korrektur.
• Die Pfeilrichtung entspricht der Steuerrichtung.
ST290 Instrumentensystem
2-2-8
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Sie können die am oberen Seitenrand angezeigten Daten so ändern (XTE
in Abbildung 2-7 ):
1. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, so dass das Pop-up-Menü angezeigt wird. Jetzt sehen Sie die Optionen für die Daten die angezeigt
werden können, nämlich: XTE, SPEED, SOG, VMG TO WP, ETA, TTG,
HEADING,COG oder WAYPOINT.
2. Mit oder markieren Sie die gewünschten Daten.
3. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um die ausgewählten Daten anzuzeigen.
Anzeige Winddrehung
Mit der Anzeige Winddrehung (siehe Kapitel WIND) können Sie einen
Winkel für die gewünschte scheinbare Windgeschwindigkeit einstellen
und die Daten Ihres Schiffes in Echtzeit darstellen. Eine Steuerleiste oben
am Display zeigt Ihnen, wie Sie steuern müssen, um den gewünschten
Windwinkel zu erreichen:
• Die Anzahl der Pfeile entspricht der erforderlichen Änderung.
• Die Richtung des/der Pfeile(s) zeigt die Steuerrichtung an.
Steuerleiste
Erforderlicher
scheinbarer
Windwinkel
(ZIEL)
Ihr Schiff
TATSÄCHLICHER scheinbarer Windwinkel
Stellen Sie
diesen Wert
auf den
GEWÜNSCHTEN
scheinbaren
Windwinkel ein
D6058-1
Abbildung 2-8:Anzeige Winddrehung
So stellen Sie den gewünschten scheinbaren Windwinkel ein:
1. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus zu
gelangen. Der Wert TARGET (Ziel) blinkt.
2. Mit oder wählen Sie den gewünschten Winkel für den scheinbaren Wind als TARGET Wert.
3. Halten Sie für 1 Sekunde, um das Bearbeiten zu beenden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-9
Anzeige Anlegen (Docking)
Eine Anlege-Anzeige (im Kapitel WIND) stellt die vorherrschenden
Wind- und Tidenverhältnisse in Bezug auf Ihr Schiff dar. Außerdem sehen Sie eine Ruderlagenanzeige, die das Anlegen erleichtert.
Windgeschwindigkeit
in Beaufort
Tidenrichtung
in Bezug auf
Ihr Schiff
Windrichtung
in Bezug auf
Ihr Schiff
Ihr Schiff
Anzeige
Ruderlage
D6057-1
Abbildung 2-9:Anzeige Docking
Arbeiten mit Favoriten Seiten
Im Favoriten Kapitel können Sie Informationen, die Sie sehr oft benutzen, bequem gruppieren. Dies können Informationen aus beliebigen Kapiteln sein. Favoriten Kapitel können bis zu 5 Seiten enthalten.
Um die Favoriten Seiten zu sehen, drücken Sie
Kapitel zu wählen, drücken Sie .
. Um das Favoriten
Hinweis: Wenn das Favoriten Kapitel auf automatisches Blättern eingestellt ist, bleibt die Taste
ohne Wirkung.
Überblick Setup
Sie können jede Favoriten Seite auf eines der Standardformate des
Graphik Displays einstellen (siehe Abbildung 2-5 ):
• Einzel-Element.
• Zweifach-Element.
• Vierfach-Element.
Sie können jedes Element so einstellen, dass all Typen von verfügbaren
Daten angezeigt werden. Alle Daten des Vollprofils des Graphik Displays sind verfügbar.
ST290 Instrumentensystem
2-2-10
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Zusätzlich können Sie, wenn ST290 an einen PC mit der Software RayTech angeschlossen ist, die RayTech-Seiten als Favoriten einrichten.
Hinweis: Um festzustellen, welche RayTech-Seiten verfügbar sind, lesen
Sie bitte im RayTech-Handbuch nach.
Um festzulegen, wie viele Seiten sich im Favoriten Kapitel befinden und
ob der automatische Blättermodus aktiv ist, verfahren Sie bitte wie in Abschnitt 7, Kapitel 2 beschrieben.
Festlegen der Inhalte der Favoriten Seiten
So definieren Sie den Inhalt der Favoriten Seiten:
1. Wählen Sie das Favoriten Kapitel.
2. Mit
lassen Sie sich die zu konfigurierende Favoriten Seite anzeigen.
3. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus für die Favoriten Seiten zu gelangen. Das Setup-Menü der
Favoriten Seite wird dabei angezeigt (Abbildung 2-10 ).
Setup-Menü
für die
FavoritenSeiten
Nummer der
FavoritenSeite
1
D5792-1
Abbildung 2-10:Menü für die Formatierung der Favoriten Seite
4. Mit oder markieren Sie das gewünschte Display-Format im
Setup-Menü für die Favoriten Seite. Das Seitenlayout ändert sich,
und die zu bearbeitende Seite ist markiert.
5. Wenn Sie eine Zweifach- oder Vierfach-Seite eingestellt haben, drücken Sie , um den Bereich der Seite, den Sie ändern wollen, zu
markieren.
6. Mit der Taste
wählen Sie das gewünschte Seitenelement im markierten Bereich aus, so dass die betreffenden Daten angezeigt werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-11
7. Wenn Sie eine Zweifach- oder Vierfach-Seite einstellen, wiederholen
die Schritte ab Punkt 5.) für die übrigen Seitenelemente.
8. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um die Daten für diese Favoriten
Seite zu speichern und den Bearbeitungsmodus wieder zu verlassen.
9. Wiederholen Sie die Schritte 2.) bis 8.) für jede einzelne Favoriten
Seite.
2.4 Details zu Kapitel & Seiten
Die Hauptpunkte der Kapitel und Seiten auf dem Graphik Display werden in diesem Kapitel zusammengefasst. Im Glossar in Abschnitt 9 finden Sie eine Liste der hier verwendeten Abkürzungen.
Kapitel SPEED (Geschwindigkeit)
Der Titel des Kapitels lautet SPEED (Geschwindigkeit); die einzelnen Seiten werden in Tabelle 2-1 zusammengefasst.
Tabelle 2-1:Seiten im Kapitel SPEED (Geschwindigkeit)
Seiteninhalt
Beschreibung
SPEED
Bootsgeschwindigkeit in Knoten (KNOTS), Meilen/Std. (MPH) oder
km/h (KM/H)
AVG SPEED
Durchschnittsgeschwindigkeit in KNOTS,MPH oder KM/H
MAX SPEED
Höchstgeschwindigkeit in KNOTS, MPH oder KM/H
TOTAL LOG
Gesamtdistanz in Landmeilen (SM), Kilometern (KM) oder Seemeilen
(NM)
TRIP LOG
Tagesdistanz, 1 bis 5. Jede zeigt Entfernung in SM, KM oder NM.
VMG TO WIND
Gutgemachte Geschwindigkeit zum Wind in KNOTS, MPH oder KM/H
VMG TO WP
Gutgemachte Geschwindigkeit zum Wegpunkt in KNOTS, MPH, KM/H
SPEED (graph)
Grafik mit Verlauf der Geschwindigkeit
Zurücksetzen der Geschwindigkeitswerte
So setzen Sie Durchschnitts-/Höchstgeschwindigkeit und Tageszähler
zurück:
ST290 Instrumentensystem
2-2-12
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
1. Im Kapitel SPEED wählen Sie die entsprechende Seite (AVG SPEED,
MAX SPEED oder TRIP LOG).
2. Halten Sie die Taste 2 Sek. lang gedrückt. Nach 1 Sek. blinkt der
angezeigte Wert, nach 2 Sek. wird er zurückgesetzt. AVG SPEED und
MAX SPEED werden auf den aktuellen Geschwindigkeitswert zurückgesetzt, TRIP LOG dagegen auf Null.
Wenn Sie den Wert nicht zurücksetzen wollen, lassen Sie die Taste
los, bevor die 2 Sek. verstrichen sind. Der aktuelle Wert bleibt erhalten.
Kapitel DEPTH (Tiefe)
Der Titel des Kapitels lautet DEPTH (Tiefe). Die Seiten werden in
Tabelle 2-2 zusammengefasst.
Tabelle 2-2:Seiten im Kapitel DEPTH (Tiefe)
Seiteninhalt
Beschreibung
DEPTH
Aktuelle Tiefe
MIN DEPTH
Mindesttiefe
MAX DEPTH
Maximaltiefe
DP OFFSET
Messbezugspunkt für Echolotgeber in numerischer Form (METERS/Meter,
FEET/Fuß oder FATHOMS/Faden).
DEPTH (graph)
Grafik mit Tiefenverlauf
Zurücksetzen der Tiefenwerte
So setzen Sie die Mindest- und Maximaltiefe zurück:
1. Im Kapitel DEPTH wählen Sie die entsprechende Seite.
2. Halten Sie die Taste 2 Sek. lang gedrückt. Nach 1 Sek. blinkt der
angezeigte Wert, nach 2 Sek. wird er auf die aktuelle Tiefe zurückgesetzt.
Messbezugspunkt für Echolotgeber
Die Tiefe wird vom Echolotgeber bis zum Meeresgrund gemessen. Sie
können allerdings einen anderen Messbezugspunkt einstellen, z.B. Tiefe
ab Wasserlinie (positives Offset) oder ab Kiel (negatives Offset).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-13
ACHTUNG:
Wenn Sie mit inkorrekten Offsetwerten arbeiten, kann dies zu
falschen Tiefeninformationen führen, die im schlimmsten Fall dazu
führen können, dass Sie auf Grund laufen.
Bevor Sie mit Ihrem ST290 System arbeiten, stellen Sie sicher, dass der
Messbezugspunkt für Ihren Geber richtig eingestellt ist (Details siehe
Abschnitt 7, Kapitel 2.
Kapitel HEADING (Steuerkurs)
Der Titel des Kapitels lautet HEADING (Steuerkurs). Die Seiten werden in
Tabelle 2-3 zusammengefasst.
Tabelle 2-3:Seiten im Kapitel HEADING (Steuerkurs)
Seiteninhalt
Beschreibung
HEADING
Kompasspeilung
COG
Kurs über Grund (wird nicht angezeigt, wenn Sie mit dem Vollprofil
arbeiten)
TACK HEADING
Steuerkurs nach der nächsten Wende
LOCKED HDG
Sollkurs plus Graphik Steuerleiste
HEADING (graph)
Graphik mit Verlauf der Steuerkurswerte
Im Kapitel HEADING (Steuerkurs) gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel WIND
Der Titel des Kapitels lautet WIND. Die Seiten werden in Tabelle 2-4 zusammengefasst.
Tabelle 2-4:Seiten im Kapitel WIND
Seiteninhalt
Beschreibung
A WIND SPEED
Scheinbare Windgeschwindigkeit
A WIND ANGLE
Scheinbarer Windwinkel in Grad, relativ zum Schiff
T WIND SPEED
Wahre Windgeschwindigkeit
T WIND ANGLE
Wahrer Windwinkel in Grad, relativ zum Schiff
ST290 Instrumentensystem
2-2-14
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Tabelle 2-4:Seiten im Kapitel WIND (continued)
Seiteninhalt
Beschreibung
WIND DIR
Wahre magnetische Windrichtung (Kompasspeilung)
WIND FORCE
Beaufort-Windstärke
CARDINAL
Kardinale/Haupt-Windrichtung
WIND SHIFT
Anluven oder Abfallen in Grad (Zieher & Drücker)
DOCKING
Aktive Grafik mit Windrichtung relativ zur Vorausrichtung des Schiffes
A WIND SPEED
Graph mit Verlauf der scheinbaren Windgeschwindigkeit
(Graphic)
A WIND ANGLE
Grafik mit Verlauf des scheinbaren Windwinkels
(Graphic)
T WIND SPEED
Grafik mit Verlauf der wahren Windgeschwindigkeit
(Graphic)
T WIND ANGLE
Grafik mit Verlauf des wahren Windwinkels
(Graphic)
WIND DIR (Graphic)
Grafik mit Verlauf des magnetischen Windrichtung
Im Kapitel WIND gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel NAVIGATION
Der Titel des Kapitels lautet NAVIGATION. Die Seiten werden in
Tabelle 2-5 zusammengefasst.
Tabelle 2-5:Seiten im Kapitel NAVIGATION
Seiteninhalt
Beschreibung
LATITUDE
Im Format134º 2.320W
LONGITUDE
Im Format 50º 2.310N
TIME
Ortszeit (wird nicht angezeigt, wenn Sie mit Vollprofil arbeiten)
COG
Kurs über Grund in Grad, MAG(netisch) oder TRUE (wahr)
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-15
Tabelle 2-5:Seiten im Kapitel NAVIGATION (continued)
Seiteninhalt
Beschreibung
SOG
Geschwindigkeit über Grund in KNOTS (Knoten), MPH (Meilen/Std.)
oder KM/H
BTW
Peilung zum Wegpunkt in Grad, MAG(netisch) oder TRUE (wahr)
CMG
Gutgemachter Kurs in Grad, MAG(netisch) oder TRUE (wahr)
DMG
Gutgemachte Entfernung in SM (Landmeilen), KM (Kilometern) oder
NM (Seemeilen)
WP NAME
Wegpunktname
BTW
Peilung zum Wegpunkt in Grad, MAG(netisch) oder TRUE (wahr)
DTW
Entfernung zum Wegpunkt in SM (Landmeilen), Kilometern oder NM
(Seemeilen)
ETA
Berechnete Ankunftszeit (am Wegpunkt)
TTG
Verbleibende Zeit (bis zum Wegpunkt) in Stunden (HRS)
XTE
Kursabweichung
ROLLING ROAD
Autobahnanzeige (rollierend), BTW und DTW, plus entweder XTE,
SPEED, SOG, VMG TO WP, ETA, TTG, HEADING,COG oder WAYPOINT,
wählbar vom Anwender
Im Kapitel NAVIGATION gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel GPS
Der Titel des Kapitels lautet GPS. Die Seiten sind in Tabelle 2-6 zusammengefasst.
Tabelle 2-6:Seiten im Kapitel GPS
Seiteninhalt
Beschreibung
FIX
SATELLITES
HDOP
Fix-Status
Anzahl der Satelliten
Horizontal Versetzung der Position
Im Kapitel GPS gibt es keine einstellbaren Werte.
ST290 Instrumentensystem
2-2-16
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Kapitel PILOT (Autopilot)
Das Kapitel PILOT zeigt den Status des Autopiloten an. Beispiele der PILOT Statusanzeigen sehen Sie in Abschnitt 8, Kapitel 2.
Wenn kein Autopilot an das ST290 System angeschlossen ist, steht das
Kapitel PILOT nicht zur Verfügung.
Kapitel TIMERS
Der Titel des Kapitels ist TIMERS. Die Seiten werden in Tabelle 2-7 zusammengefasst.
Tabelle 2-7:Seiten im Kapitel TIMERS
Seiteninhalt
Beschreibung
LOCAL TIME
Ortszeit
DATE
Datum
ALARM CLOCK
Wecker
COUNTDOWN
Countdown-Zähler
STOPWATCH
Stoppuhr
RACE START
Regatta-Start, Zeit 1
RACE START
Regatta-Start, Zeit 2
RACE START
Regatta-Start, Zeit 3
RACE TIMER
Zeitzähler
Alarm Clock (Wecker)
Den Wecker auf AUS/EIN stellen
So stellen Sie den Wecker aus/ein:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite ALARM CLOCK.
2. Drücken Sie die Taste kurz, bis ON (EIN) oder OFF (AUS) angezeigt
wird.
Alarmzeit einstellen
So stellen Sie die Alarmzeit ein:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite ALARM CLOCK.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-17
2. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, so dass Sie in den Bearbeitungsmodus gelangen. Der Minutenwert blinkt.
3. Mit oder legen Sie den gewünschten Minutenwert für die
Alarmzeit fest.
4. Drücken Sie , um die Stunden zu ändern. Der Stundenwert blinkt.
5. Mit oder stellen Sie den Stundenwert ein.
6. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den Bearbeitungsmodus wieder zu verlassen.
Countdown Timer (Countdown-Zähler)
Countdown-Zeit einstellen
So stellen Sie die Countdown-Zeit ein:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite COUNTDOWN.
2. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen. Der Sekundenwert blinkt.
3. Mit oder stellen Sie den Sekundenwert ein.
4. Drücken Sie , um die Minuten zu ändern. Der Minutenwert blinkt.
5. Mit oder stellen Sie den Minutenwert ein.
6. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den Bearbeitungsmodus zu
verlassen.
Countdown-Zeit starten & stoppen
So starten oder stoppen Sie den Countdown-Zähler:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite COUNTDOWN.
2. Drücken Sie die Taste . War der Countdown-Zähler aktiv, stoppt er
nun. War er nicht aktiv, startet er jetzt.
Stopwatch/lap timer (Stoppuhr/Rundenzähler)
Bei der folgenden Vorgehensweise zur Stoppuhr und zum Rundenzähler
wird von einer typischen Bedien-Reihenfolge ausgegangen:
• Starten der Stoppuhr, wenn diese nicht aktiv war.
• Rundenzeiten erhalten, während die Stoppuhr läuft.
• Stoppuhr anhalten und zurücksetzen.
Stoppuhr starten
So starten Sie die Stoppuhr, wenn sie nicht aktiv war:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
ST290 Instrumentensystem
2-2-18
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
2. Drücken Sie
. Die Stoppuhr beginnt zu zählen.
Rundenzeiten ermitteln
So ermitteln Sie die Rundenzeiten:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
2. Während die Stoppuhr läuft, drücken Sie die Taste . Die Rundenzeit wird angezeigt, und die Stoppuhr läuft im Hintergrund weiter.
3. Um zur Stoppuhr-Echtzeigt zurückzukehren, drücken Sie .
Stoppuhr anhalten & zurücksetzen
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
2. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt. Die Stoppuhr hält an.
Um sie auf Null zurückzusetzen, halten Sie 2 Sek. lang gedrückt.
Race Timers (Regatta-Timer)
Es gibt 3 RACE START (Regatt-Start) Countdown-Timer (zählt zurück)
und einen RACE START (Regatta-Start) Countup-Timer (zählt hoch). Alle
3 Countdown-Timer zählen ab einem bestimmten Wert zurück, der
vorher im Setup festgelegt wird (siehe Abschnitt 7, Kapitel 2). Der 1
Countup-Timer zählt hoch ab Regattastart.
So starten oder stoppen Sie einen Regatta-Timer:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie den gewünschten RACE START Countdown-Zähler.
2. Drücken Sie . Der Timer zählt jetzt ab dem vorher festgelegten
Wert bis Null zurück. Danach zählt der Countup-Timer hoch und
zeigt die verstrichene Zeit während der Regatta an.
Kapitel ENGINE (Motor)
Hinweis: Um Motorendaten anzuzeigen, muss das Interface des jeweiligen Herstellers installiert werden.
Es stehen separate Motoren-Kapitel für die Motoren auf Ihrem Boot zur
Verfügung. Gibt es mehr als einen Motor, wird jeder Datentyp durch die
betreffende Motor-Zahl identifiziert.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-19
Die Seiten werden in Tabelle 2-8 zusammengefasst.
Tabelle 2-8:Seiten im Kapitel ENGINE (Motor)
Seiteninhalt
Beschreibung
RPM
Umdrehungen pro Minute
FUEL RATE
Kraftstoffverbrauch in Litern/Std. (L/H) oder Gallonen/Std. (G/H)
COOLANT
Kühlmittelstand in Litern (LTR) oder Gallonen (GAL)
FUEL LEVEL
Kraftstoffstand in LTR oder GAL
TURBO
Turbo-Öl-Temperatur in °C oder °F
ENGINE TEMP
Motortemperatur in °C oder °F
EXHAUST
Abgastemperatur in °C oder °F
BATTERY
Batteriestand
BOOST
Zusatz-Druck in Pfund oder Quadrat-Zoll (PSI)
ENGINE LOG
Motorenstunden
Im Kapitel ENGINES (Motoren) gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel ALARMS (Alarme)
Der Titel dieses Kapitels ist ALARMS. Die Seiten zeigen die Alarmstufen
und den Alarmstatus (ON/EIN oder OFF/AUS) für die Systemalarme (Zusammenfassung in Tabelle 2-9 ). Mit den Seiten des Kapitels ALARMS
können Sie Schwellwerte für jeden Alarmtyp einrichten (siehe Alarme
einrichten weiter unten).
Tabelle 2-9:Seiten im Kapitel ALARMS
Seiteninhalt
Beschreibung
SHALLOW
DEEP
Flachwasseralarm in MTR (Metern), FT (Fuß) oder FTM (Faden)
Tiefenalarm in MTR, FT oder FTM
SHALL ANCHOR
DEEP ANCHOR
Alarmstufe für Flachwasseralarm in MTR, FT oder FTM
Alarmstufe für Tiefenalarm in MTR, FT oder FTM
OFF COURSE
Kursabweichung in Grad
ST290 Instrumentensystem
2-2-20
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Tabelle 2-9:Seiten im Kapitel ALARMS (continued)
Seiteninhalt
Beschreibung
AWA HIGH
AWA LOW
AWS HIGH
AWS LOW
Scheinbarer Windwinkel groß, in Grad
Scheinbarer Windwinkel klein, in Grad
Scheinbare Windgeschwindigkeit hoch
Scheinbare Windgeschwindigkeit niedrig
TWA HIGH
TWA LOW
TWS HIGH
TWS LOW
Wahrer Windwinkel groß, in Grad
Wahrer Windwinkel klein, in Grad
Wahre Windgeschwindigkeit hoch, in KTS (Knoten) oder M/S
(Meter/Sek.)
Wahre Windgeschwindigkeit niedrig, in KTS oder M/S
WP ARRIVAL
Radius für den Wegpunktalarm in SM (Landmeilen), KM (Kilometern)
oder NM (Seemeilen); siehe Hinweis unten!
SPEED HIGH
SPEED LOW
Alarm Bootsgeschwindigkeit hoch, in KTS, K/H oder MPH
Alarm Bootsgeschwindigkeit niedrig, in KTS, K/H oder MPH
HI SEA TEMP, in °C or °F
LO SEA TEMP, in °C or °F
Wassertemperatur hoch
Wassertemperatur niedrig
Hinweis: Sie können zwar den Wegpunktalarm auf ON/EIN oder OFF/
AUS stellen, Sie können aber keinen Schwellwert für die Alarmstufe einrichten. Dies ist vom Navigationssystem vorgegeben.
Alarme einrichten
Sie können jeden Alarm ausstellen OFF oder ihn aktivieren, indem Sie einen Schwellwert einrichten. Sie können jeden aktivierten Alarm so einstellen, dass er auf dem ST290 System ausgelöst wird, oder so, dass er auf
dem ST290 System und über einen Zusatzalarm (Anschluss über DPU)
augelöst wird. Der Anschluss an der DPU erfolgt über die Terminals
AUX ALARM.
So richten Sie jeden Alarm ein:
1. Im Kapitel ALARMS wählen Sie die betreffende Seite.
2. Wenn Sie den Alarm, den Sie einrichten wollen, Teil einer Zwei- oder
Vierfach-Seite ist, drücken . Der Alarm wird nun markiert.
3. Der Alarm steht entweder auf OFF/AUS oder hat einen Schwellwert;
damit wird angezeigt, dass er aktiv ist.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: ST290 Graphik Display
2-2-21
4. Wenn Sie den angezeigten Alarm ändern wollen, drücken Sie 1
Sek. lang, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen. Die angezeigt
Information blinkt.
5. Mit der Taste können Sie den Alarm so einstellen:
• OFF/AUS
oder
• auf einen Schwellwert und eine INT Anzeige. Damit wird ein aktivierter Alarm im gesamten ST290 System ausgelöst.
oder
• auf einen Schwellwert und eine INT+AUX Anzeige. Damit werden
ein aktivierter Alarm im gesamten ST290 System und ein
zusätzlicher Alarm ausgelöst (dieser muss an die DPU angeschlossen sein).
6. Bei jedem aktivierten Alarm (d.h. Alarme mit einem Schwellwert)
können Sie mit oder die Schwellwerte ändern.
7. Drücken Sie 1 Sek. lang, um den Bearbeitungsmodus wieder zu
verlassen.
Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung)
Der Titel dieses Kapitels ist ENVIRONMENT (Umgebung). Die Seiten
werden in Tabelle 2-10 zusammengefasst.
Tabelle 2-10:Seiten des Kapitels ENVIRONMENT (Umgebung)
Seiteninhalt
Beschreibung
SEA TEMP
Wassertemperatur in °C oder °F
TIDE SET
Tide (kalkuliert) in Grad
TIDE RATE
Tidenrate (kalkuliert) in KTS, K/H oder MPH
SUNRISE
Uhrzeit Sonnenaufgang
TWILIGHT AM
Uhrzeit Morgendämmerung
SUNSET
Uhrzeit Sonnenuntergang
TWILIGHT PM
Uhrzeit Abenddämmerung
Im Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung) gibt es keine einstellbaren
Werte.
ST290 Instrumentensystem
2-2-22
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Dämmerung bei
extremen Breitengraden
Die angezeigten Uhrzeiten für Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und
Dämmerung gelten für die meisten Fälle. Allerdings können sie in extremen Breitengraden während der langen Tages- und Nachtzeigen etwas
ungenau werden.
Kapitel VESSEL (Schiff)
Der Titel des Kapitels ist VESSEL (Schiff). Die Seiten werden in
Tabelle 2-11 zusammengefasst.
Tabelle 2-11:Seiten im Kapitel VESSEL (Schiff)
Seiteninhalt
Beschreibung
POSITION LOG
TIME
DATE
LATITUDE
LONGITUDE
CMG
DMG
WIND SPEED
WIND DIR
Positionslog
Ortszeit
Ortsdatum
Breitengrad
Längengrad
Gutgemachter Kurs
Gutgemachte Entfernung
Windgeschwindigkeit
Windrichtung
RUDDER ANGLE
Ruderlage
BATTERY V
Batteriestatus
Im Kapitel VESSEL (Schiff) gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel FAVORITE
Siehe Arbeiten mit Favoriten Seiten am Anfang dieses Kapitels.
Kapitel USER SETUP
Siehe Abschnitt 7, Kapitel 2.
ST290 Instrumentensystem
Steuerkurs (Kompasskurs)
Kurs bei der nächsten Wende
Sollkurs & Steuerleiste
Steuerkursgrafik
Tiefe
Mindesttiefe
Maximaltiefe
DMG (gutgemachte Entfernung)
Wegpunktname
Windrichtung Kardinal
Winddrehung (Abfallen/Anluv.)
Dockungswind relativ zur
Draufsicht des Schiffes
Grafik wahre magnetische
Windrichtung
Gutgem. Geschw. zum Wind
ST290 Instrumentensystem
D5675-1
Favoriten-Seite 5
Favoriten-Seite 4
Favoriten-Seite 3
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
FAVORITE
2 Sek. lang, um zum
USER SETUP zu gelangen
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Grafik Bootsgeschwindigkeit
Batteriestatus
Ruderlage
Positionslog
Uhrzeit
Datum
Breitengrad
Längengrad
CMG
DMG
Windgeschw.
Windrichtung
VESSEL (SCHIFF)
kurz drücken
1 Sek. lang
gedrückt halten
So wählen Sie das gewünschte Kapitel
Dämmerung abends
Sonnenuntergang
Dämmerung morgens
Sonnenaufgang
Tidenrate
Tide
Wassertemperatur
Boat speed high
Boat speed low
Waypoint arrival circle
TWA (True wind angle) high
TWA (True wind wind angle) low
TWS (True wind wind speed) high
TWS (True wind wind speed) low
AWA (Apparent wind angle) high
AWA (Apparent wind angle) low
AWS (Apparent wind speed) high
AWS (Apparent wind speed) low
Off course
Shallow anchor
Deep anchor
Shallow water
Deep water
Motorenstunden
Zusatzdruck
Batteriestatus
Abgas-Temperatur
Motor-Temperatur
Turboöl-Temperatur
Kraftstoffstand
Kühlmittelstand
Kraftstoffverbrauch
RPM (Umdrehungen pro Min.)
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. Jeder Motor hat ein eigenes
Kapitel ENGINE.
ENGINE N (MOTOR N)
Regattastart-Timer (zählt hoch)
Regattastart-Timer (Pistole 3)
Regattastart-Timer (Pistole 2)
Regattastart-Timer (Pistole 1)
Stoppuhr
Countdown-Zähler
Wecker
Ortszeit
TIMERS
Hinweis: Das Kapitel PILOT
ist nur verf gbar, wenn ein Raymarine-Autopilot an Ihr ST290System angeschlossen ist
Ortsdatum
Autobahn-Anzeige
BTW
DTW
plus eines der Folgenden:
TTG
XTE
HEADING
SPEED
COG
SOG
VMG TO WP WAYPOINT
ETA
2-2-23
PILOT (AUTOPILOT)
Status
XTE (Kursabweichung)
ALARMS
Status (Fix oder kein Fix)
Verfolgte Satelliten
HDOP
GPS
TTG (noch verbleibende Zeit)
ETA (ungefähre Ankunftszeit)
DTW (Entfernung zum Wegpunkt)
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
Grafik relat. wahrer Windwinkel
Tageszähler (bis zu 5)
Graphic-Display: Vollprofil
Grafik wahre Windgeschw.
Gesamtdistanz
Gutgem. Geschw. zum WPT
Grafik relativer scheinbarer
Windwinkel
Grafik scheinbare Windgeschw.
CMG (gutgemachter Kurs)
Windstärke in Beaufort
BTW (Peilung zum Wegpunkt)
BTW (Peilung zum Wegpunkt)
SOG (Geschw. über Grund)
COG (Kurs über Grund)
Breitengrad
Längengrad
NAVIGATION
Wahre magnet. Windrichtung
Relativer wahrer Windwinkel
Wahre Windgeschwindigkeit
Relativer scheinb. Windwinkel
Scheinbare Windgeschwindigk.
WIND
Durchschnittsgeschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeit
Bootsgeschwindigkeit
SPEED (GESCHWINDIG.)
Tiefengrafik
Offset/Messbezugspkt. Geber
HEADING (KURS)
DEPTH (TIEFE)
Kapitel 2: Graphic-Display
2-2-24
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
COG (Kurs über Grund)
Kurs zum Wenden
Sollkurs & Steuerleiste
Grafik Steuerkurs
Tiefe
Mindesttiefe
Maximaltiefe
Offset (Messbezugspkt. Geber)
ST290 Instrumentensystem
D5434-1
Favoriten-Seite 5
Favoriten-Seite 4
Favoriten-Seite 3
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
FAVORITE
2 Sek. lang, um zum
USER SETUP zu gelangen
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Grafik Bootsgeschwindigkeit
VMG zum Wegpunkt
VMG zum Wind
Batteriestatus
Ruderlage
Positionslog
Uhrzeit
Datum
Breitengrad
Längengrad
CMG
DMG
Windgeschw.
Windrichtung
VESSEL (SCHIFF)
kurz drücken
1 Sek. lang
drücken
So wählen Sie das gewünschte Kapitel
Autobahnanzeige
BTW
DTW
plus eines des Folgenden:
XTE
TTG
SPEED
HEADING
SOG
COG
VMG TO WP WAYPOINT
ETA
Wegpunktname
XTE (Kursabweichung)
Steuerleiste
Wegpunktname
ETA (ungefähre Ankunftszeit)
TTG (noch verbleibende Zeit)
Wegpunktname
BTW (Peilung zum Wegpunkt)
DTW (Entfernung zum Wegpunkt)
CMG (gutgemachter Kurs)
DMG (gutgemachte Entfernung)
COG (Kurs über Grund)
BTW (Peilung zum Wegpunkt)
COG (Kurs über Grund)
SOG (Geschw. über Grund)
Breitengrad
Längengrad
Ortszeit
NAVIGATION
Wassertemperatur hoch
Wassertemperatur niedrig
Bootsgeschwindigkeit hoch
Bootsgeschwindigkeit niedrig
Sonnenaufgang
Dämmerung morgens
Sonnenuntergang
Dämmerung abends
Ankunft am Wegpunkt-Kreis
TWA (wahrer Windwinkel) groß
TWA (wahrer Windwinkel) klein
TWS (wahre Windgeschw.) hoch
TWS (wahre Windgeschw.) niedrig
AWA (scheinb.Windwinkel) groß
AWA (scheinb.Windwinkel) niedrig
AWS (scheinb.Windgeschw.) hoch
AWS (scheinb.Windgeschw.) niedr.
Kursabweichung
Flachwasser/Anker
Tiefwasser/Anker
Flachwasser
Tiefwasser
ALARMS (ALARME)
Status
Verfolgte Satelliten
HDOP
GPS
Tide
Tidenrate
Wassertemperatur
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
Graphic-Display: Segelyacht-Profil (SAIL)
Grafik wahre magnetische
Windrichtung
Grafik relat.wahrer Windwinkel
Grafik wahre Windgeschwind.
Gesamtdistanz
Bootsgeschwindigkeit
Tageszähler (bis zu 5)
Grafik relativer scheinbarer
Windwinkel
Grafik scheinbare Windgeschw.
Dockungswind relativ zur
Draufsicht des Schiffes
Winddrehung (Anluv./Abfallen)
Windrichtung Kardinal
Windstärke in Beaufort
Windrichtung
Wahre Windgeschwindigkeit
Wahre Windgeschwindigkeit
Relativer wahrer Windwinkel
Scheinbare Windgeschwindigk.
Relativer scheinb. Windwinkel
WIND
Höchstgeschwindigkeit
Durchschnittsgeschwindigkeit
Bootsgeschwindigkeit
SPEED (GESCHWINDIG.)
Tiefengrafik
HEADING (KURS)
Steuerkurs (Kompasskurs)
DEPTH (TIEFE)
Kapitel 2: Graphic-Display
Motorenstunden
Zusatzdruck
Batteriestatus
Abgas-Temperatur
Motor-Temperatur
Turboöl-Temperatur
Kraftstoffstand
Kraftstoffverbrauch
Kühlmittelstand
RPM (Umdrehungen pro Min.)
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. F r jeden Motor gibt es ein
eigenes Kapitel ENGINE.
ENGINE N (MOTOR N)
Regattastart-Timer (zählt hoch)
Regattastart-Timer (Pistole 3)
Regattastart-Timer (Pistole 2)
Regattastart-Timer (Pistole 1)
Stoppuhr
Countdown-Zähler
Wecker
Ortszeit
Ortsdatum
TIMERS
Hinweis: Das Kapitl PILOT ist
nur verf gbar, wenn ein Raymarine-Autopilot an Ihr ST290System angeschlossen ist.
Status
PILOT (AUTOPILOT)
2-2-25
2-2-26
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Offset/Messbezugspunkt Geber
Gesamtdistanz
Bootsgeschwindigkeit
ST290 Instrumentensystem
D5435-1
Favoriten-Seite 6
Favoriten-Seite 5
Favoriten-Seite 4
Favoriten-Seite 3
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
FAVORITES
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
2 Sek. lang, um zum
USER SETUP zu gelangen
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Grafik Bootsgeschwindigkeit
Grafik wahre magnetische
Windrichtung
Grafik wahre Windgeschwindigk.
Dockungswind relativ zur
Draufsicht des Schiffes
Wahre magnet. Windrichtung
Wahre Windgeschwindigkeit
Windrichtung Kardinal
Windstärke in Beaufort
Wahre Windgeschwindigkeit
Relativer wahrer Windwinkel
WIND
Batteriestatus
Ruderlage
Positionslog
Uhrzeit
Datum
Breitengrad
Längengrad
CMG
DMG
Windgeschw.
Windrichtung
VESSEL (SCHIFF)
1 Sek. lang
drücken
Sonnenuntergang
Dämmerung abends
Tide
Tidenrate
Sonnenaufgang
Dämmerung morgens
Wassertemperatur
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
kurz drücken
So wählen Sie das gewünschte Kapitel
Wassertemperatur hoch
Wassertemperatur niedrig
Bootsgeschwindigkeit hoch
Bootsgeschwindigkeit niedrig
Ankunft am Wegpunkt-Kreis
Motorenstunden
Zusatzdruck
Batteriestatus
Abgas-Temperatur
Motor-Temperatur
Turboöl-Temperatur
Kraftstoffstand
Kühlmittelstand
Kraftstoffverbrauch
Wahrer Windwinkel (TWA) groß
Wahrer Windwinkel (TWA) niedr.
Wahre Windgeschw. (TWS) hoch
Wahre Windgeschw. (TWS) niedr.
RPM (Umdrehungen pro Minute)
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. F r jeden Motor gibt es ein
eigenes Kapitel ENGINE.
ENGINE N
Stoppuhr
Countdown-Zähler
Wecker
Ortszeit
Ortsdatum
TIMERS
Hinweis: Das Kapitl PILOT ist nur
verf gbar, wenn ein RaymarineAutopilot an das ST290-System
angeschlossen ist.
Status
PILOT (AUTOPILOT)
Status (Fix oder kein Fix)
Verfolgte Satelliten
HDOP
GPS
Kursabweichung
Autobahn-Anzeige
BTW
DTW
plus eines der Folgenden:
XTE
TTG
SPEED
HEADING
SOG
COG
VMG TO WP WAYPOINT
ETA
Wegpunktname
ETA (ungefähre Ankunftszeit)
TTG (noch verbleibende Zeit)
Wegpunktname
XTE (Kursabweichung)
Steuerleiste
Waypoint name
BTW (bearing to waypoint)
DTW (Entfernung zum Wegpunkt)
COG (Kurs über Grund)
SOG (Geschwindigk. über Grund)
COG (Kurs über Grund)
BTW (Peilung zum Wegpunkt)
CMG (gutgemachter Kurs)
DMG (distance made good)
Breitengrad
Längengrad
Ortszeit
NAVIGATION
2-2-27
Flachwasser/Anker
Tiefwasser/Anker
Flachwasser
Tiefwasser
ALARMS (ALARME)
Graphic-Display: Motoryacht-Profil (POWER)
Tiefegrafik
Sollkurs & Steuerleiste
Maximaltiefe
Höchstgeschwindigkeit
Tageszähler (bis zu 5)
COG (Kurs über Grund)
Mindesttiefe
Durchschnittsgeschwindigkeit
Steuerkurs-Grafik
Steuerkurs (Kompasskurs)
HEADING (KURS)
Tiefe
DEPTH (TIEFE)
Bootsgeschwindigkeit
SPEED (GESCHWINDIG.)
Kapitel 2: Graphic-Display
2-2-28
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
2-3-1
Kapitel 3: ST290 Daten Display
3.1 Einleitung
Das ST290 Daten Display ist in einen oberen und einen unteren Teil aufgeteilt. Jeder Bereich arbeitet unabhängig vom anderen und kann Daten
von einem beliebigen Kapitel anzeigen.
Seitentitel
(oberer DisplayBereich)
DEPTH
Seitentitel
(unterer DisplayBereich)
HEADING
FT
Trendpfeil
Anzeige
aktiver Bereich
D5367-1
Abbildung 3-1:Daten Display, Basiseigenschaften
Titel der Kapitel und Seiten
Während der Standardbedienung wird der Titel der Seiten oben am Display eingeblendet.
Die Titel der Kapitel können im Setup durch den Anwender (siehe Abschnitt 7, Kapitel 3) aktiviert oder deaktiviert werden. Wir empfehlen Ihnen, sie nicht zu deaktivieren, bevor Sie sich nicht richtig mit den
Kapitel- und Seitenstrukturen vertraut gemacht haben.
Wenn im Kapitelauswahlmodus die Kapiteltitel aktiviert sind, wird der
Kapiteltitel am oberen Rand eingeblendet und horizontal zentriert.
Verfügbare Informationen
Die Daten, die Sie auf Ihrem Instrument sehen, hängen vom ausgewählten Profil und von den installierten Gebern ab.
Die Kapitel- und Seitenstrukturen des Vollbedienprofils und der Bedienprofile für Segel- und Motoryachten sehen Sie in den Diagrammen am
Ende dieses Kapitels. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine Vielzahl
von Daten verfügbar sind (d.h. dass alle notwendigen Geber installiert
sind).
ST290 Instrumentensystem
2-3-2
Abschnitt 7: System Setup
Wenn Sie ein anderes Bedienprofil verwenden oder ein bestehendes Profil ändern wollen, lesen Sie hierzu bitte in Abschnitt 7, Kapitel 3 nach.
3.2 Bedienung
Start
Beim Hochfahren befindet sich jedes digitale Instrument im Standardmodus. Es wird das Bedienprofil angezeigt, dass vor dem letzten Ausschalten aktiv war.
Hinweis: Wenn Sie ein Instrument zum ersten Mal nach der Installation
einschalten, müssen Sie zunächst ein Bedienprofil auswählen (siehe
hierzu Abschnitt 2, Kapitel 1.
Den aktiven Display-Bereich auswählen
Im Standardmodus werden der obere und untere Display-Bereich ständig
aktualisiert und zeigen somit immer aktuelle Daten.
Wenn Sie Änderungen an einem der Display-Bereiche vornehmen wollen (z.B. eine andere Seite oder ein anderes Kapitel auswählen), müssen
Sie zuerst den betreffenden Bereich als aktiven Bereich auswählen. Hierzu benutzen Sie die Taste oder die Taste und bewegen die Anzeige
für den aktiven Display-Bereich entsprechend (siehe Abbildung 3-2).
Unterer Display-Bereich aktiv
Oberer Display-Bereich aktiv
DEPTH
FT
DEPTH
HEADING
FT
HEADING
Anzeige
aktiver
Bereich
Anzeige
aktiver
Bereich
D5371-1
Abbildung 3-2: Auswahl des einzustellenden Display-Bereichs
Kapitel & Seiten auswählen
Kapitel
So wählen Sie ein anderes Kapitel in einem der Display-Bereich (oben
oder unten) aus:
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-3
1. Mit oder wählen Sie den gewünschten aktiven Bereich aus
(siehe Abbildung 3-2). Die Anzeige für den aktiven Bereich wird entsprechend verschoben.
2. Drücken Sie , um in den Kapitelauswahlmodus zu gelangen. Hier
wird nun der Titel des aktuell gewählten Kapitels angezeigt und horizontal zentriert.
Hinweis: Der Kapitelauswahlmodus kehrt automatisch zum Standardmodus zurück, wenn Sie 5 Sek. lang keine Taste drücken.
3. Während Sie sich im Kapitelauswahlmodus befinden, drücken
Sie
und blättern durch die Kapitelnamen, bis der Name des Kapitels, das Sie benötigen, angezeigt wird:
• Drücken Sie , und Sie bewegen sich in einer Richtung durch
die Kapitel
oder
• halten Sie
1 Sek. oder länger gedrückt, und Sie bewegen sich
in entgegengesetzter Richtung durch die Kapitel.
4. Warten Sie entweder 5 Sek. (ohne eine Taste zu drücken) oder drücken Sie , um zum Standardmodus zurückzukehren. Die Seite, die
zuerst in Ihrem neu ausgewählten Kapitel erscheint, ist abhängig
davon, welche Option für Erste Seite eingestellt ist:
• Entweder die Seite, die angezeigt wurde, als Sie dieses Kapitel
zum letzten Mal benutzt haben
oder
• die erste Seite des Kapitels (wie in den Profil-Diagrammen zu
sehen).
Wie Sie die Option Erste Seite einstellen, erfahren Sie in Abschnitt 7, Kapitel 3.
Seiten
Im Standardmodus drücken Sie , um die Seiten in dem gewählten Kapitel zu ändern. Drücken Sie die Taste, und Sie bewegen sich in einer
Richtung durch die Seiten. Oder halten Sie die Taste 1 Sek. oder länger
gedrückt, und Sie bewegen sich in entgegengesetzter Richtung.
Arbeiten mit Favoriten Seiten
Im Favoriten Kapitel können Sie in einem Kapitel die Daten, die Sie oft
benutzen, zusammenfassen. Dies können Daten aus beliebigen Kapiteln
sein. Das Favoriten Kapitel kann aus bis zu 5 Seiten bestehen. Der Titel
ST290 Instrumentensystem
2-3-4
Abschnitt 7: System Setup
des Kapitels ist FAVORITE U (U = upper/oberer Display-Bereicht und FAVORITE L (L = lower/unterer Display-Bereich).
Um die Favoriten Seiten anzusehen, drücken Sie , um das Favoriten
Kapitel auszuwählen, und , um die Favoriten Seite auszuwählen.
Hinweis: Wenn das Favoriten Kapitel so eingestellt ist, dass es mit
automatischem Blättern arbeitet, bleibt die Taste
ohne Wirkung!
Wie die Daten im Favoriten Kapitel definiert werden und wie Sie dies
einrichten, erfahren Sie in Abschnitt 7, Kapitel 3.
Bedienen der Favoriten Seite
Im Standardmodus können Sie festlegen, wie das Favoriten Kapitel arbeiten soll: Entweder
• manuell: Das Favoriten Kapitel arbeitet wie jedes andere Kapitel,
d.h. jede Favoriten Seiten wird über die Taste
ausgewählt,
oder
• mit automatischem Rollover/Blättermechanismus: Jede Seite
wird für eine bestimmte Dauer angezeigt (ist festzulegen), danach
wird die nächste Seite angezeigt.
So stellen Sie die Anzeige der Favoriten Seiten ein:
1. Wählen Sie das Favoriten Kapitel aus.
2. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, so dass die Setup-Seite für das
Favoriten Rollover erscheint (Abbildung 3-3).
FAVORITE U
ROLLOVER
SEC
D6059-1
Abbildung 3-3:Einrichten der Seite für das Favoriten Rollover
3. Mit oder stellen Sie den gewünschten Modus ein:
• Wenn Sie mit
arbeiten und die Favoriten Seiten im Standardmodus manuell auswählen wollen (d.h. ohne Rollover, also ohne
automatisches Blättern), dann wählen Sie 0.0
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-5
•
Wenn Sie das automatische Blätter-Rollover einrichten wollen,
stellen Sie die Dauer ein, für die jede Seite angezeigt bleiben soll
(zwischen 0.5 und 20 Sekunden).
4. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um die neuen Werte zu speichern
und zum Standardbetrieb zurückzukehren.
3.3 Details zu Kapitel & Seiten
Die wichtigen Kriterien der Kapitel und Seiten des Daten Displays werden in diesem Kapitel zusammengefasst. Mit Glossar in Abschnitt 9 finden Sie eine Liste der Abkürzungen.
Kapitel SPEED (Geschwindigkeit)
Der Titel des Kapitels auf dem Bildschirm ist SPEED (Geschwindigkeit),
die Seiten sind in Tabelle 3-1 zusammengefasst.
Table 3-1: Seiten im Kapitel SPEED
Seiteninhalt
Beschreibung
SPEED
Bootsgeschwindigkeit in Knoten (KNOTS), Meilen/Std. (MPH) oder
km/h (KM/H)
AV SPEED
Durchschnittsgeschwindigkeit in KNOTS,MPH oder KM/H
MAX SPEED
Höchstgeschwindigkeit in KNOTS, MPH oder KM/H
TOTAL LOG
Gesamtdistanz in Landmeilen (SM), Kilometern (KM) oder Seemeilen (NM)
TRIP LOG
Tagesdistanz, 1 bis 5. Jede zeigt Entfernung in SM, KM oder NM.
VMG WIND
Gutgemachte Geschwindigkeit zum Wind in KNOTS, MPH oder KM/H
VMG TO WP
Gutgemachte Geschwindigkeit zum Wegpunkt in KNOTS, MPH, KM/H
Zurücksetzen der Geschwindigkeitswerte
So setzen Sie Durchschnitts-/Höchstgeschwindigkeit und Tageszähler
zurück:
1. Im Kapitel SPEED wählen Sie die entsprechende Seite (AVG SPEED,
MAX SPEED oder TRIP LOG).
2. Halten Sie die Taste 2 Sek. lang gedrückt. Nach 1 Sek. blinkt der
angezeigte Wert, nach 2 Sek. wird er zurückgesetzt. AVG SPEED und
MAX SPEED werden auf den aktuellen Geschwindigkeitswert zurückgesetzt, TRIP LOG dagegen auf Null.
ST290 Instrumentensystem
2-3-6
Abschnitt 7: System Setup
Kapitel DEPTH (Tiefe)
Der Titel des Kapitels auf dem Bildschirm ist DEPTH (Tiefe). Die Seiten
sind in Tabelle 3-2 zusammengefasst.
Tabelle 3-2:Seiten im Kapitel DEPTH (Tiefe)
Seiteninhalt
Beschreibung
DEPTH
Aktuelle Tiefe in Metern (MTR), Fuß (FT) oder Faden (FTM)
MIN DEPTH
Mindesttiefe seit letzten Zurücksetzen in MTR, FT oder FTM
MAX DEPTH
Maximaltiefe seit letztem Zurücksetzen in MTR, FT oder FTM
DP OFFSET
Messbezugspunkt für Echolotgeber in MTR, FT oder FTM
Zurücksetzen von Tiefenwerten
So setzen Sie den Wert für Mindest- oder Maximaltiefe zurück:
1. Im Kapitel DEPTH (Tiefe), wählen Sie die entsprechende Seite (MIN
DEPTH oder MAX DEPTH).
2. Halten Sie die Taste 2 Sek. lang gedrückt. Nach 1 Sek. blinkt der
Wert, und nach 2 Sek. wird er auf die aktuelle Tiefenanzeige
zurückgesetzt.
Messbezugspunkt für den Echologgeber
Die Tiefe wird normalerweise vom Echolotgeber bis zum Meeresgrund
gemessen. Während des Setups kann jedoch ein anderer Messbezugspunkt für die Tiefe eingerichtet werden, d.h. ab Wasserlinie (positives
Offset) oder ab Kiel (negatives Offset) bis zum Meeresgrund.
Dieser Wert wird auf der Seite DP OFFSETangezeigt.
WARNUNG:
Wenn Sie mit falschen Messbezugspunkten arbeiten, erhalten Sie
falsche Tiefenwerte, die im schlimmsten Fall dazu führen können,
dass Sie im Flachwasser auf Grund laufen!
Bevor Sie mit Ihrem ST290 System arbeiten, stellen Sie sicher, dass der
richtige Messbezugspunkt eingerichtet ist (siehe Abschnitt 7, Kapitel 2).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-7
Kapitel HEADING (Steuerkurs)
Der Titel des Kapitels auf dem Bildschirm lautet HEADING (Steuerkurs).
Die Seiten sind in Tabelle 3-3 zusammengefasst.
Tabelle 3-3:Seiten im Kapitel HEADING (Steuerkurs)
Seiteninhalt
Beschreibung
HEADING
Kompasskurs in Grad
COG
Kurs über Grund in Grad
TACK HEADING
Kurs bei der nächsten Wende in Grad
LOCKED HDG
Sollkurs in Grad
Es gibt keine einstellbaren Wert im Kapitel HEADING (Steuerkurs).
Kapitel WIND
Der Titel des Kapitels auf dem Bildschirm ist WIND. Die Seiten werden in
Tabelle 3-4 zusammengefasst
Tabelle 3-4:Seiten im Kapitel WIND
Seiteninhalt
Beschreibung
APP - WIND STBD oder
APP - WIND PORT
Scheinbarer Windwinkel in Grad, relativ zum Schiff
AP - WIND
Scheinbare Windgeschwindigkeit in KTS oder MS
TR - WIND PORT oder
TR-WIND STBD
Wahrer Windwinkel in Grad, relativ zum Schiff
TR - WIND
Wahre Windgeschwindigkeit in KTS oder MS
WND DIRECTION
Windrichtung (als Kompasspeilung)
HEAD/LIFTPORT oder
HEAD/LIFTSTBD
Anluven/Abfallen, in Grad
BEAUFORT WIND
Windstärke in Beaufort & Kardinalrichtung
Im Kapitel WIND gibt es keine einstellbaren Werte.
ST290 Instrumentensystem
2-3-8
Abschnitt 7: System Setup
Kapitel NAVIGATE (Navigation)
Der Kapiteltitel ist NAVIGATE (Navigation). Die Seiten werden in Tabelle
3-5 zusammengefasst.
Tabelle 3-5:Seiten im Kapitel NAVIGATE (Navigation)
Seiteninhalt
Beschreibung
50º 2.310N (Beispiel)
Breitengrad
134º 2.320W (Beispiel)
Längengrad
COG
Kurs über Grund in Grad
SOG
Geschwindigkeit über Grund in KTS, MPH oder K/H
CMG
Gutgemachter Kurs in Grad
DMG
Gutgemachte Entfernung in SM, KM oder NM
WP (danach erscheinen die ersten 13 Buchstaben
des Wegpunktnamens)
Wegpunktname
BTW
Peilung zum Wegpunkt in Grad
DTW
Entfernung zum Wegpunkt in SM, KM oder NM
ETA
Ungefähre Ankunftszeit (am Wegpunkt)
TTG
Noch verbeleibende Zeit (bis zum Wegpunkt)
XTE plus steer bar
Kursabweichung plus Steuerleiste
Im Kapitel NAVIGATE (Navigation) gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel GPS
Das Kapitel GPS zeigt den Fixstatus, die Anzahl der Satelliten und den
HDOP-Wert Ihres GPS-Systems an. Der Kapiteltitel auf dem Bildschirm
ist GPS. Die Seiten werden in Tabelle 3-6 zusammengefasst.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-9
Tabelle 3-6:Seiten im Kapitel GPS
Seiteninhalt
Beschreibung
FIX
Fixstatus
SATELLITES
Anzahl der Satelliten
HDOP
HDOP-Wert
Es gibt keine einstellbaren Wert im Kapitel GPS.
Kapitel PILOT (Autopilot)
Das Kapitel PILOT (Autopilot) zeigt den Autopilot-Status an.
Wenn kein Autopilot an Ihr ST290 System angeschlossen ist, steht das
Kapitel PILOT auch nicht zur Verfügung.
Kapitel TIMERS
Der Kapiteltitel auf dem Bildschirm ist TIMERS. Die Seiten werden in Tabelle 3-7 zusammengefasst.
Tabelle 3-7:Seiten im Kapitel TIMERS
Seiteninhalt
Beschreibung
Aktuelle Zeit & aktuelles Datum, z.B.:
Ortsdatum und Ortszeit
APR 12 2001
10:45
ALARM CLOCK
Wecker
COUNTDOWN
Countdown-Zähler
STOPWATCH
Stoppuhr/Rundenzähler
RACE TIME
Timer für Regattastart, Pistole 1
RACE TIME
Timer für Regattastart, Pistole 2
RACE TIME
Timer für Regattastart, Pistole 3
ST290 Instrumentensystem
2-3-10
Abschnitt 7: System Setup
Wecker
Wecker ein-/ausschalten
So stellen Sie den Wecker ein/aus:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite ALARM CLOCK (Wecker).
2. Drücken Sie , so dass OFF oder eine Alarmzeit angezeigt wird.
Wenn die Zeit angezeigt wird, ist der Wecker auch aktiv.
Alarmzeit einrichten
So richten Sie die Alarmzeit ein:
1. Im Kapitel TIMERS wählren Sie die Seite ALARM CLOCK (Wecker).
2. Ggf. drücken Sie kurz, um eine Alarmzeit einzublenden.
3. Wenn Sie die Alarmzeit ändern wollen, halten Sie 1 Sek. lang
gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen. Der Minutenwert blinkt.
4. Mit oder stellen Sie den gewünschten Minutenwert der Alarmzeit ein.
5. Drücken Sie , so dass der Stundenwert blinkt.
6. Mit oder stellen Sie den gewünschten Stundenwert ein.
7. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den Bearbeitungsmodus wieder zu verlassen.
Countdown-Zähler
Countdown-Zeit einrichten
So richten Sie einen Countdown-Zeit ein:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite COUNTDOWN.
2. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen. Der Sekundenwert blinkt.
3. Mit oder stellen Sie den gewünschten Sekundenwert ein.
4. Drücken Sie , um die Minuten zu bearbeiten. Der Minutenwert
blinkt.
5. Mit oder richten Sie den gewünschten Minutenwert ein.
6. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den Bearbeitungsmodus wieder zu verlassen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-11
Countdown-Zähler starten & stoppen
So starten oder stoppen Sie den Countdown-Zähler:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite COUNTDOWN.
2. Drücken Sie die Taste . Wenn der Countdown-Zähler aktiv war,
stoppt er nun. Wenn er nicht aktiv war, beginnt er jetzt zu zählen.
Stoppuhr/Rundenzähler
Bei der folgenden Vorgehensweise zur Stoppuhr/zum Rundenzähler
wird von typischen Bedienschritten ausgegangen:
• Starten der Stoppuhr, wenn diese nicht aktiv ist.
• Rundenzahlen erhalten, während die Stoppuhr läuft.
• Stoppen und Zurücksetzen der Stoppuhr.
Starten der Stoppuhr
So starten Sie die Stoppuhr:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
2. Drücken Sie . Die Stoppuhr beginnt, hochzuzählen.
Rundenzahlen erhalten
So erhalten Sie eine Rundenzeit:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
2. Während die Stoppuhr hochzählt, drücken Sie . Die Rundenzeit
wird angezeigt, während die Stoppuhr im Hintergrund weiterläuft.
3. Um zur Echtzeit zurückzukehren, drücken Sie nochmals .
Den Stoppuhr-Timer anhalten und zurücksetzen
So halten Sie die Stoppuhr an:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie die Seite STOPWATCH.
2. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt. Die Stoppuhr hält an und setzt
sich auf Null zurück.
Regatta-Timer
Es gibt 3 Regatta-Timer mit Pistole und einen Standard-Regatta-Timer.
Jeder Pistolen-Timer zählt von einem vorher im Setup festzulegenden
ST290 Instrumentensystem
2-3-12
Abschnitt 7: System Setup
Wert zurück (siehe Abschnitt 7, Kapitel 3). Der Standard-Regatta-Timer
zählt ab dem Regattastart hoch.
So starten und stoppen Sie den Pistolen-Regatta-Timer:
1. Im Kapitel TIMERS wählen Sie den GUN-Timer.
2. Drücken Sie . Der Timer zählt von einem vorher festgelegten Wert
nach Null zurück.
Kapitel ENGINE (Motor)
Hinweis: Um die Motorendaten anzeigen zu können, müssen Sie das geeignete Interface des Herstellers installieren.
Für jeden Motor auf Ihrem Schiff gibt es ein separates Kapitel. Der Kapiteltitel auf dem Bildschirme ist ENGINE (Motor) mit der Anzahl der Motoren (n), falles es mehr als einen gibt. In diesem Fall wird für jeden
Motor eine eigenständige Nr. vergeben.
Die Seiten werden in Tabelle 3-8 zusammengefasst.
Hinweis: In Tabelle 3-8 steht n für die Anzahl der Motoren.
Tabelle 3-8:Seiten im Kapitel ENGINE (Motor)
Seiteninhalt
Beschreibung
ENGINE n RPM
Umdrehungen pro Minute x1000
FUEL n
Kraftstoffverbrauch in Litern pro Std. (L/H) oder Gallonen pro Std. (G/H)
COOLANT n
Kühlmittelstand in Litern (LTR) oder Gallonen (GAL)
FUEL n
Kraftstoffstand in LTR oder GAL
TURBO n
Turbo-Öl-Temperatur in °C oder °F
ENGINE n
Motortemperatur in °C oder °F
EXHAUST n
Abgastemperatur in °C oder °F
BATTERY n V
Batteriestatus
BOOST n
Zusätzlicher Druck in Pfund oder Quadrat-Zoll (PSI)
ENGINE n HRS
Motorenstunden
Im Kapitel ENGING (Motor) gibt es keine einstellbaren Werte.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-13
Kapitel ALARMS
Der Kapiteltitel auf dem Bildschirm ist ALARMS. Das Icon für Alarme
( ) wird angezeigt. Die Seiten zeigen die Alarmschwellen und den Status der Systemalarme an, Zusammenfassung siehe Tabelle 3-9 .
Tabelle 3-9:Seiten im Kapitel ALARMS
Seiteninhalt
Beschreibung
SHALLOW
Flachwasseralarm in MTR, FT oder FTM
DEEP
Tiefenalarm in MTR, FT oder FTM
SHALLOW mit
Flachwasser- mit Ankeralarm in MTR, FT oder FTM
DEEP mit
Tiefen- mit Ankeralarm in MTR, FT oder FTM
OFF COURSE
Kursalarm in Grad
AWA HIGH
Alarm für scheinbaren Windwinkel (groß) in Grad
AWA LOW
Alarm für scheinbaren Windwinkel (niedrig) in Grad
AWS HIGH
Alarm für scheinbare Windgeschwindigkeit (hoch) in KTS oder M/S
AWS LOW
Alarm für scheinbare Windgeschwindigkeit (niedrig) in KTS oder M/S
TWA HIGH
Alarm für wahren Windwinkel (groß) in Grad
TWA LOW
Alarm für wahren Windwinkel (klein) in Grad
TWS HIGH
Alarm für wahre Windgeschwindigkeit (hoch) in KTS oder M/S
TWS LOW
Alarm für wahre Windgeschwindigkeit (niedrig) in KTS oder M/S
WP ARRIVAL
Wegpunktalarm bei Erreichen eines imaginären Kreises um den Wegpunkt herum, in SM, KM oder NM (siehe Hinweis unten)
BOAT SPD HKTS (oder
HK/H oder HMPH)
Alarm für Bootsgeschwindigkeit (hoch) in KTS, K/H oder MPH
BOAT SPD LKTS (oder LK/
H oder LMPH)
Alarm für Bootsgeschwindigkeit (niedrig) in KTS, K/H oder MPH
SEA TEMP H
Alarm für Wassertemperatur (hoch) in °C oder °F
SEA TEMP L
Alarm für Wassertemperatur (niedrig) in °C oder °F
ST290 Instrumentensystem
2-3-14
Abschnitt 7: System Setup
Hinweis: Sie können zwar den Wegpunktalarm auf ON/EIN oder OFF/
AUS einstellen, jedoch können Sie keinen Schwellwert für die Alarmstufe
einrichten. Diese wird vom Navigationssystem vorgegeben.
Alarme einrichten
So stellen Sie einen Alarm ein:
1. Im Kapitel ALARMS wählen Sie die betreffende Seite aus. Das Display zeigt entweder OFF/AUS oder einen Alarmwert an.
2. Halten Sie die Taste 1 Sek. lang gedrückt, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen. Die angezeigten Daten blinken.
3. So stellen Sie den Alarm ein:
• Mit der Select/Auswahl-Taste wird entweder OFF/AUS oder ein
Schwellwert angezeigt. Durch mehrmaliges Drücken auf
wechseln Sie zwischen beiden hin und her.
• Wenn eine Alarmstufe angezeigt wird, stellen Sie mit oder
die gewünschte Stufe ein.
4. Halten Sie 1 Sek. lang gedrückt, um den Bearbeitungsmodus zu
verlassen und den neuen Wert zu speichern.
Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung)
Der Kapiteltitel auf dem Bildschirm lautet ENVIRONMENT (Umgebung).
Die Seiten werden in Tabelle 3-10 zusammengefasst.
Tabelle 3-10:Seiten im Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung)
Seiteninhalt
Beschreibung
SEA TEMP
Wassertemperatur in °C oder °F
TIDE SET
Tide (kalkuliert) in Grad
TIDE RATE
Tidenrate (kalkuliert) in KTS, K/H oder MPH
SUNRISE
Uhrzeit Sonnenaufgang
SUNSET
Uhrzeit Sonnenuntergang
TWILIGHT AM
Uhrzeit Morgendämmerung
TWILIGHT PM
Uhrzeit Abenddämmerung
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: ST290 Daten Display
2-3-15
Im Kapitel ENVIRONMENT (Umgebung) gibt es keine einstellbaren
Werte.
Sonnenaufgang, Sonnenuntergang & Dämmerung in
extremen Breitengraden
Die angezeigten Uhrzeiten für Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und
Dämmerung sind gültig in den meisten Fällen. Jedoch können Sie in extremen Breitengrade während der langen Tages- bzw. Nachtzeiten abweichen und ungenaue Zeiten aufweisen.
Kapitel VESSEL (Schiff)
Der Kapiteltitel auf dem Bildschirm lautet VESSEL(Schiff). Die Seiten
werden in Tabelle 3-11 zusammengefasst.
Tabelle 3-11:Seiten im Kapitel VESSEL (Schiff)
Seiteninhalt
Beschreibung
RUDDER ANGLE
Ruderlage in Grad
BATTERY V
Batteriestatus
Im Kapitel VESSEL (Schiff) gibt es keine einstellbaren Werte.
Kapitel FAVORITE
Siehe hierzu Arbeiten mit Favoriten Seiten auf Seite 3 in diesem Kapitel
und Abschnitt 7, Kapitel 3.
Kapitel USER SETUP (Setup durch den Anwender)
Siehe hierzu Abschnitt 7, Kapitel 3.
ST290 Instrumentensystem
2-3-16
Abschnitt 7: System Setup
ST290 Instrumentensystem
Sollkurs
Offset/Messbezugspunkt Geber
Gesamtdistanz
Dämmerung abends
Batteriestatus
ST290 Instrumentensystem
D5679-1
Dämmerung morgens
Uhrzeit Sonnenuntergang
Uhrzeit Sonnenaufgang
Tidendrift
Tide
Ruderlage
VESSEL (SCHIFF)
Flachwasser/Anker
Favoriten-Seite 5
Wassertemperatur
Tiefwasser
Favoriten-Seite 4
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
Flachwasser
Motor-Temperatur
Abgas-Temperatur
Bootsgeschwindigkeit hoch
Wassertemperatur hoch
Motorenstunden
Turboöl-Temperatur
Wahre Windgeschw. (TWS) niedr.
Ankunft am Wegpunkt
Wassertemperatur niedrig
Kraftstoffstand
Batteriestatus
Zusatzdruck
Kühlmittelstand
Wahrer Windwinkel (TWA) klein
Wahre Windgeschw. (TWS) hoch
Bootsgeschwindigkeit niedrig
RPM (Umdrehungen pro Minute)
Kraftstoffverbrauch
Wahrer Windwinkel (TWA) groß
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. F r jeden Motor gibt es ein
eigenes Kapitel ENGINE
ENGINE N (MOTOR N)
1 Sek. gedrückt
halten
Scheinb. Windgeschw. (AWS) niedr.
Scheinb. Windgeschw. (AWS) hoch
Scheinb. Windwinkel (AWA) klein
Scheinb. Windwinkel (AWA) groß
Kursabweichung
Tiefwasser/Anker
ALARMS (ALARME)
Favoriten-Seite 3
kurz drücken
So wählen Sie das gewünschte Kapitel aus
Regattastart-Timer 3
Regattastart-Timer 2
Regattastart-Timer 1
Countdown-Zähler
Stoppuhr
Wecker
Ortszeit
Ortsdatum
TIMERS
Abfallen/Anluven
VMG zum Wegpunkt
Data-Display: Vollprofil
Gutgemachter Kurs (CMG)
Hinweis: Das Kapitl PILOT
ist nur verf gbar, wenn ein Raymarine-Autopilot an Ihr ST290System angeschlossen ist.
Status
PILOT (AUTOPILOT)
HDOP
Fix
Verfolgte Satelliten
GPS
Noch verbleibende Zeit (TTG)
Kursabweichung (XTE) plus
Steuerleiste
Ungefähre Ankunftszeit (ETA)
Entfernung z. Wegpunkt (DTW)
Peilung zum Wegpunkt (BTW)
Wegpunktname
Gutgemachte Entfernung (DMG)
Wahre, magnet. Windrichtung
Beaufort
VMG zum Wind
Tagesdistanz
Geschw. über Grund (SOG)
Kurs über Grund (COG)
Längengrad
Breitengrad
NAVIGATE
2-3-17
Wahre Windgeschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeit
Relativer, wahrer Windwinkel
Scheinbare Windgeschwindigk.
Steuerkurs bei nächster Wende
Relativer, scheinb. Windwinkel
Mindesttiefe
Maximaltiefe
Durchschnittsgeschwindigkeit
Kurs über Grund (COG)
Aktuelle Tiefe
Bootsgeschwindigkeit
WIND
HEADING (KURS)
Kompass-Peilung
DEPTH (TIEFE)
SPEED (GESCHWINDIG.)
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
Rollover/Automatisches Blättern
aktivieren/deaktivieren
FAVORITE
2 Sek. lang, um zum
USER SETUP zu gleangen
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Kapitel 3: Data-Display
2-3-18
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Kraftstoffstand
Ankunft am Wegpunkt-Kreis
Bootsgeschwindigkeit hoch
Uhrzeit Sonnenaufgang
Dämmerung abends
Stoppuhr
Kühlmittelstand
Wahre Windgeschw. (TWS) niedr.
Tide
Tidendrift
Batteriestatus
Countdown-Zähler
Kraftstoffverbrauch
Wahre Windgeschw. (TWS) hoch
Wassertemperatur
Dämmerung morgens
Wecker
RPM (Umdrehungen pro Minute)
Wahrer Windwinkel (TWA) klein
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
Ruderlage
Ortszeit
Ortsdatum
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. F r jeden Motor gibt es ein
eigenes Kapitel ENGINE.
Scheinb. Windgeschw. (AWS) niedr.
ST290 Instrumentensystem
Regattastart-Timer 2
Regattastart-Timer 3
Motorenstunden
Wassertemperatur hoch
Wassertemperatur niedrig
Regattastart-Timer 1
Motor-Temperatur
Batteriestatus
Bootsgeschwindigkeit niedrig
Wahrer Windwinkel (TWA) groß
ENGINE N (MOTOR N)
Scheinb. Windgeschw. (AWS) hoch
Uhrzeit Sonnenuntergang
D5432-1
TIMERS
Hinweis: Das Kapitel PILOT
ist nur verf gbar, wenn ein Raymarine-Autopilot an Ihr ST290System angeschlossen ist.
Status
PILOT (AUTOPILOT)
HDOP
Scheinb. Windwinkel (AWA) groß
Scheinb. Windwinkel (AWA) klein
Fix
Verfolgte Satelliten
GPS
Kursabweichung (XTE) plus
Steuerleiste
Noch verbleibende Zeit (TTG)
Ungefähre Ankunftszeit (ETA)
Entfernung z. Wegpunkt (DTW)
Peilung zum Wegpunkt (BTW)
Wegpunktname
Gutgemachte Entfernung (DMG)
Gutgemachter Kurs (CMG)
Kursabweichung
1 Sek. gedrückt
halten
2-3-19
Geschwindig. über Grund (SOG)
Kurs über Grund (COG)
Längengrad
Breitengrad
NAVIGATE
Tiefwasser/Anker
Flachwasser/Anker
Tiefwasser
Flachwasser
ALARMS (ALARME)
kurz drücken
So wählen Sie das gewünschte Kapitl aus
Data-Display: Segelyacht-Profil (SAIL)
Wahre Windgeschwindigkeit
Abfallen/Anluven
Sollkurs
Relativer, wahrer Windwinkel
Steuerkurs bei nächster Wende
VMG zum Wegpunkt
Offset/Messbezugspunkt Geber
Gesamtdistanz
Scheinbare Windgeschwindigk.
Kurs über Grund (COG)
Beaufort
Maximaltiefe
Höchstgeschwindigkeit
Relativer, scheing. Windwinkel
Kompasspeilung
VMG zum Wind
Mindesttiefe
Durchschnittsgeschwindigkeit
Wahre magnet. Windrichtung
Aktuelle Tiefe
Bootsgeschwindigkeit
WIND
HEADING (KURS)
Tageszähler
DEPTH (TIEFE)
SPEED (GESCHWINDIG.)
VESSEL (SCHIFF)
Favoriten-Seite 5
Favoriten-Seite 4
Favoriten-Seite 3
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
Rollover/Automatisches Blättern
aktivieren/deaktivieren
FAVORITE
2 Sek. lang, um ins
USER SETUP zu gelangen
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Kapitel 3: Data-Display
2-3-20
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Offset/Messbezugspunkt Geber
Höchstgeschwindigkeit
Gesamtdistanz
Wecker
Countdown-Zähler
Stoppuhr
Batteriestatus
Zusatzdruck
Motorenstunden
Bootsgeschwindigkeit niedrig
Wassertemperatur hoch
Wassertemperatur niedrig
Uhrzeit Sonnenuntergang
Dämmerung morgens
Dämmerung abends
Ruderlage
Batteriestatus
ST290 Instrumentensystem
D5433-1
VESSEL (SCHIFF)
Ortszeit
Ortsdatum
Abgastemperatur
Bootsgeschwindigkeit hoch
Uhrzeit Sonnenaufgang
TIMERS
Motortemperatur
Ankunft am Wegpunkt-Kreis
Tidendrift
Turbooöl-Temperatur
Kraftstoffstand
Wahre Windgeschw. (TWS) niedr.
Tide
Kühlmittelstand
Kursabweichung
Wahre Windgeschw. (TWS) hoch
RPM (Umdrehungen pro Minute)
Kraftstoffverbrauch
Hinweise:
1. N = Anzahl der Motoren
2. F r jeden Motor gibt es ein
eigenes Kapitel ENGINE.
ENGINE N (MOTOR N)
1 Sek. gedrückt
halten
Beaufort
Wahre magnet. Windrichtung
Wassertemperatur
Tiefwasser/Anker
Flachwasser/Anker
Tiefwasser
Flachwasser
ALARMS (ALARME)
kurz drücken
So wählen Sie das gewünschte Kapitel
Data-Display: Motoryacht-Profil (POWER)
Sollkurs
Maximaltiefe
Durchschnittsgeschwindigkeit
Tagesdistanz
Kurs über Grund (COG)
Mindesttiefe
Bootsgeschwindigkeit
2-3-21
Hinweis: Das Kapitel PILOT ist nur verf gbar, wenn ein Raymarine-Autopilot
an das ST290-System angeschlossen ist.
Status
PILOT (AUTOPILOT)
HDOP
Verfolgte Satelliten
Fix
GPS
Kursabweichung (XTE) plus
Steuerleiste
Noch verbleibende Zeit (TTG)
Ungefähre Ankunftszeit (ETA)
Entfernung z. Wegpunkt (DTW)
Peilung zum Wegpunkt (BTW)
Wegpunktname
Gutgemachte Entfernung (DMG)
Gutgemachter Kurs (CMG)
Geschwindig. über Grund (SOG)
Kurs über Grund (COG)
Längengrad
Breitengrad
Relativer wahrer Windwinkel
Wahre Windgeschwindigkeit
NAVIGATE
WIND
HEADING (KURS)
Kompasspeilung
DEPTH (TIEFE)
Aktuelle Tiefe
SPEED (GESCHWINDIG.)
ENVIRONMENT (UMGEBUNG)
Favoriten-Seite 5
Favoriten-Seite 4
Favoriten-Seite 3
Favoriten-Seite 2
Favoriten-Seite 1
Rollover/Automatisches Blättern
aktivieren/deaktivieren
FAVORITE
2 Sek. lang, um ins
USER SETUP zu gelangen
(s. Abschnitt 7, System-Setup)
Drücken Sie
USER SETUP (SETUP
DURCH ANWENDER)
Kapitel 3: Data-Display
2-3-22
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 2: Arbeiten mit digitalen Instrumenten
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen
Instrumenten
Inhalt
Kapitel 1:
Einführung zu den analogen Instrumenten .......................... 3-1-1
1.1 Überblick ............................................................................... 3-1-1
1.2 Allgemeine Bedienhinweise .................................................. 3-1-1
1.3 Display-Beleuchtung ............................................................. 3-1-2
Kapitel 2:
Wind-Instrument ...................................................................... 3-2-1
2.1 Einführung ............................................................................. 3-2-1
Datenanzeige ......................................................................... 3-2-1
Zeiger ............................................................................... 3-2-1
Digitale Anzeige .............................................................. 3-2-2
2.2 Bedienung .............................................................................. 3-2-2
WICHTIG .............................................................................. 3-2-2
Vorgehensweise ..................................................................... 3-2-2
Wahre oder scheinbare Daten ................................................ 3-2-3
Info zur Wende ....................................................................... 3-2-3
Alarme ................................................................................... 3-2-3
Alarm stumm schalten ..................................................... 3-2-4
Kapitel 3:
Kompass-Instrument ............................................................... 3-3-1
3.1 Start ........................................................................................ 3-3-1
3.2 Bedienung .............................................................................. 3-3-1
WICHTIG .............................................................................. 3-3-1
Bedienung .............................................................................. 3-3-1
Einschalten ............................................................................ 3-3-2
Digitalanzeige ........................................................................ 3-3-2
Vorgehensweise ..................................................................... 3-3-2
COG (Kurs über Grund) .................................................. 3-3-3
Durchschnittlicher Steuerkurs ......................................... 3-3-4
Sollkurs-Modus (locked mode) ............................................. 3-3-4
Auto-Modus ........................................................................... 3-3-6
Bedienhinweise ..................................................................... 3-3-6
Steuern ............................................................................. 3-3-6
Mann-über-Bord/Umgekehrter Kurs ............................... 3-3-6
ST290 Instrumentensystem
ii
Kapitel 4:
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
Ruderlagen-Instrument .......................................................... 3-4-1
4.1 Start ........................................................................................ 3-4-1
Datenanzeige ......................................................................... 3-4-1
4.2 Standardbedienung ................................................................ 3-4-1
ST290 Instrumentensystem
3-1-1
Kapitel 1: Einführung zu den analogen
Instrumenten
1.1 Überblick
Verschiedene Datentypen können auf den analogen Instrumenten angezeigt werden. Dies sind:
• Windgeschwindigkeit und Windrichtung.
• Windlupe (Windgeschwindigkeit und -richtung).
• Kompasspeilung und Sollkurs.
• Ruderlage.
Jedes Instrument hat eine analoge Rundskala, eine integrierte Digitalanzeige und 4 Bedientasten.
D5861-1
Abbildung 1-1:Analoge Instrumente
1.2 Allgemeine Bedienhinweise
Die Bedienhinweise zu den verschiedenen Instrumenten finden Sie hier:
• Standardbedienung zu Wind und Windlupe in Abschnitt 3, Kapitel 2.
• Bedienhinweise zum Kompass in Abschnitt 3, Kapitel 3.
• Standardbedienung zu Ruderlage in Abschnitt 3, Kapitel 4.
ST290 Instrumentensystem
3-1-2
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
•
Setup-Richtlinien für alle Analog-Instrumente in Abschnitt 7, Kapitel
4.
1.3 Display-Beleuchtung
Wenn ein Analog-Instrument zum ersten Mal eingeschaltet wird, befindet sich die Display-Beleuchtung auf der niedrigsten Stufe.
So stellen Sie die Display-Beleuchtung ein:
1. Halten Sie die Taste /DISP ca. 1 Sek. lang gedrückt; Sie gelangen
nun in den Einstellmodus für die Hintergrundbeleuchtung.
2. Es gibt 3 Beleuchtungsstufen und eine Stufe für AUS. Drücken Sie
die Taste /DISP, und Sie können durch die Stufen blättern, bis Sie
die gewünschte Stufe gefunden haben, die Sie einstellen möchten.
3. Drücken Sie eine beliebige Taste, um das Menü wieder zu verlassen.
Hinweis: Die digitale Anzeige kehrt zum Standardbetrieb zurück, wenn
7 Sek. lang keine Taste gedrückt wird.
ST290 Instrumentensystem
3-2-1
Kapitel 2: Wind-Instrument
2.1 Einführung
Das ST290 Wind/Windlupe enthält eine analoge Rundskala und eine integrierte digitale Anzeige. Das Instrument kann Folgendes anzeigen:
• Wahre und scheinbare Windgeschwindigkeit/Windrichtung. Die
Windgeschwindigkeit wird in Knoten oder Metern/Sek. angezeigt.
• Gutgemachte Geschwindigkeit (Velocity made good = VMG), wenn
Daten zur Bootsgeschwindigkeit im System verfügbar sind.
• Maximale Windgeschwindigkeit.
• Wendewinkel.
Zusätzlich zu den o.g. Einheiten, kann das Instrument die Windstärke
auch in Beaufort anzeigen.
D5369-1
Abbildung 2-1:ST290 Wind/Windlupe
Datenanzeige
Die Information am Wind/Windlupen-Instrument kann wahr oder
scheinbar sein, je nach dem, welchen Modus Sie gewählt haben.
Zeiger
Der Zeiger zeigt die wahre oder scheinbare Windrichtung an. Der Bereich beim Windinstrument beträgt volle 360°, bei der Windlupe geht der
Bereich von -60° bis +60° bei vorlichem oder achterlichem Wind.
ST290 Instrumentensystem
3-2-2
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
Digitale Anzeige
Sie können wählen, welche Daten Sie im digitalen Display sehen möchten, z.B.:
• Wahre/Scheinbare Windgeschwindigkeit.
• Gutgemachte Geschwindigkeit (VMG).
• Kurs nach der Wende.
• Maximale Windgeschwindigkeit.
• Daten zum Windalarm.
2.2 Bedienung
WICHTIG
Arbeiten Sie auf keinen Fall mit Ihrem neuen Wind-/Windlupen-Instrument, bevor Sie die Setup-Einstellungen gemäß Abschnitt 7, Kapitel 4 erfolgreich abgeschlossen haben.
Vorgehensweise
Abbildung 2-2 zeigt Ihnen die Tastenfunktionen. Mit diesen Infos (zusammen mit den Infos aus Abbildung 2-3 ) können Sie Ihr Wind-/Windlupen-Instrument bedienen.
Wendekurs
Gutgemachte Geschwindigkeit (VMG)
Mit dieser Taste zwischen wahrer (true) und scheinbarer (apparent) Anzeige wecheln
siehe Abbildung 2-3
D5548-1
Abbildung 2-2:Standardbedienung
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Wind-Instrument
3-2-3
Das Flussdiagramm zeigt die Abfolge der Tastendrucke und die dazugehörigen Anzeigen.
Drücken Sie
Windgeschwindigkeit (Wind speed)
Maximum
Maximale
wind
Windgespeed
schwindigkeit
3 Sek. lang gedrückt halten,
um maximale
Windgeschwindigkeit
zurückzustellen
Hinweis:
Alle Anzeigen außer der Windgeschwindigkeit sind
temporär und werden ausgeblendet, wenn 7 Sek. lang
keine Taste gedrückt wird.
Abbildung 2-3:Arbeiten mit der Taste
Windgeschwindigkeit in
Beaufort
(nicht verfügbar bei der
Windlupe)
D5511-1
/DISP
Wahre oder scheinbare Daten
Mit der Taste TRUE/APP wählen Sie wahre oder scheinbare Daten. Der
gewählte Datentyp wird in der Digitalanzeige durch ein schwarzes Quadrat angezeigt, direkt neben der wahren bzw. scheinbaren Legende.
Info zur Wende
Wenn Sie TACK drücken, erhalten Sie auf der Digitalanzeige Infos zur
Wende. Die Analoganzeige zeigt weiterhin den Windwinkel an.
Alarme
Der Alarmzustand wird durch ein blinkendes Alarm-Icon ( ) auf der Digitalanzeige angezeigt. Zusätzlich ertönt ein akustischer Alarm.
• Wenn ein Alarmfall eintritt, zeigt das Instrument weiterhin die aktuelle Windgeschwindigkeit und den aktuellen Windwinkel an.
• Bei einem Windgeschwindigkeitsalarm beginnt die aktuelle
Geschwindigkeitsanzeige (KTS oder M/S) zu blinken.
• Ein blinkendes MAX bedeutet: Alarm für hohe Windgeschwindigkeit.
• Ein blinkendes HI bedeutet: Alarm für großen Windwinkel.
ST290 Instrumentensystem
3-2-4
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
•
Ein LO bedeutet entweder:
• Alarm für niedrige Windgeschwindigkeit (Anzeige LO plus
Geschwindigkeitseinheiten) oder.
• Alarm für kleinen Windwinkel (nur Anzeige LO).
Alarm stumm schalten
Durch Drücken einer beliebigen Taste schalten Sie den Alarm stumm.
Wenn Sie eine beliebige Taste wiederholt drücken, werden auch alle anderen Alarme stumm geschaltet.
ST290 Instrumentensystem
3-3-1
Kapitel 3: Kompass-Instrument
3.1 Start
Das ST290 Kompass-Instrument beinhaltet eine analoge Rundskala und
eine integrierte Digitalanzeige mit folgenden Daten:
• Anzeige Kompasskurs.
• Steuerkurs.
• Kurs über Grund (Course over ground = COG), falls ein GPS angeschlossen ist oder Positionsdaten anderweitig über das System zur
Verfügung stehen.
D5864-1
Abbildung 3-1:Kompass-Instrument
3.2 Bedienung
WICHTIG
Arbeiten Sie auf keinen Fall mit Ihrem neuen Kompass-Instrument,
bevor Sie die Setup-Einstellungen gemäß Abschnitt 7, Kapitel 4 erfolgreich abgeschlossen haben.
Bedienung
Das ST290 Kompass-Instrument arbeitet entweder im normalen Modus
(unlocked), im Sollkurs-Modus (locked) oder im Auto-Modus (auto).
Eine Zusammenfassung dieser Modi finden Sie in Tabelle 3-1 .
ST290 Instrumentensystem
3-3-2
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
Tabelle 3-1:Betriebsarten Kompass Instrument.
Modus
Zeiger
Digitalanzeige
Unlocked (normal/Standard)
Null.
Aktueller Steuerkurs (wahr
oder magnetisch).
Locked (Sollkurs)
Kursfehler vom Sollkurs, bis zu
einem Maximum von ±30°
Abweichung.
Sollkurs.
Auto
(see Hinweis
unten)
Autopilot-Kursfehler.
Autopilot-Sollkurs.
Hinweis: Wenn Ihr ST290-System an einen Raymarine-Autopiloten angeschlossen ist, der im Auto-Modus, Windfahnen-Modus oder TrackModus arbeitet, ist Ihr ST290 Kompass-Instrument gezwungen, im AutoModus zu arbeiten. In diesem Modus sind beim ST290 Kompass-Instrument dann alle Tastenfunktionen - mit Ausnahme der Hintergrundbeleuchtung - deaktiviert.
Einschalten
Wenn Sie Ihr Kompass-Instrument zum ersten Mal einschalten, befindet
es sich im normalen (unlocked) Modus. Der aktuelle Steuerkurs (wahr
oder magnetisch) wird auf der Digitalanzeige angezeigt. Der analoge
Zeiger zeigt auf Null.
Digitalanzeige
Zusätzliche zum Steuerkurs oder zum Sollkurs (siehe Tabelle 3-1 ) kann
die Digitalanzeige noch Folgendes anzeigen:
• Kurs über Grund (Course over Ground = COG) oder
• durchschnittlichen Steuerkurs.
Vorgehensweise
Abbildung 3-2 zeigt die Tastenfunktionen. Zusammen mit den Infos aus
Abbildung 3-3 können Sie nun Ihr ST290 Kompass-Instrument bedienen.
Der angezeigte Steuerkurs ist entweder wahr oder magnetisch. Dies wird
durch ein schwarzes Quadrat direkt neben der Legende angezeigt.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Kompass-Instrument
3-3-3
Diese Taste drücken, um
Sollkurs in 1˚-Schritten zu
erhöhen.
Diese Taste drücken, um
Sollkurs in 1˚-Schritten zu
verringern.
Hold down for
rapid change
Diese Taste drücken, um zwischen
Sollkurs und normalem Steuerkurs
hin und her zu wechseln.
Im normalen Steuerkurs-Modus diese Taste
drücken, um Daten über COG (Kurs über
Grund) und durchschnittlichen Steuerkurs
zu erhalten.
D5555-1
Abbildung 3-2:Standardbedienung
Einschalten
Standardanzeige
* bedeutet: Externe Daten
sind erforderlich!
Durchschnittlicher
Steuerkurs*
3 Sek. lang gedrückt halten,
Kurs über
Grund (COG)*
um Durchschnittswert
zurückzusetzen
D5549-1
Abbildung 3-3:Die Bedienanzeige auswählen
COG (Kurs über Grund)
Wenn ein GPS angeschlossen ist oder Ihnen Positionsdaten anderweitig
über Ihr System zur Verfügung stehen, können Sie die COG-Anzeige
ST290 Instrumentensystem
3-3-4
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
wählen, und die Digitalanzeige zeigt den Kurs über Grund an. Wenn Positionsdaten nicht vorliegen, zeigt das Display “---” an.
Durchschnittlicher Steuerkurs
Sie können den durchschnittlichen Steuerkurs auf Null zurücksetzen, inden Sie die Taste > 3 Sek. lang drücken, während die Anzeige „Durchschnittlicher Steuerkurs“ aktiv ist.
Sollkurs-Modus (locked mode)
Im Sollkurs-Modus können Sie einen fixen Kurs (Sollkurs) festlegen.
Auf Basis des Sollkurses wird dann jede Abweichung zum aktuellen
Kurs errechnet. Die Digitalanzeige zeigt Kursinformationen und eine
LOCK-Anzeige. Der Zeiger zeigt die Differenz zwischen dem Sollkurs
und dem tatsächlich gesteuerten Kurs an, d.h. den Kursfehler (siehe Abbildung 3-4).
Kursfehler
Steuerkurs
(Sollkurs
oder
aktueller
Kurs)
D5553-1
Abbildung 3-4:Anzeige im Sollkurs-Modus
Um in den Sollkurs-Modus (locked mode) zu gelangen, drücken Sie die
Taste LOCK. Dann bitte nach Abbildung 3-5vorgehen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Kompass-Instrument
3-3-5
Zugang zum Sollkurs-Modus
Drücken Sie
Sollkurs
(locked
heading)
(blinkt)
Drücken Sie
nach 5 Sek.
um Sollkurs zu
erhöhen
Steuerkurs
Dies ist entweder der
aktuelle Kurs oder der
Sollkurs (locked heading)
Drücken Sie
Um den Sollkurs-Modus zu
verlassen, drücken Sie
um Sollkurs zu
verringern
Durchschnittlicher
Kursfehler
Um den vorigen Sollkurs wieder aufzurufen,
drücken Sie LOCK, während der Wert noch
blinkt!
(blinkt)
Nach 5 Sek.
Normaler Steuer-Modus
D5550-1
Abbildung 3-5:Bedienung im Sollkurs-Modus (locked mode)
Wenn Sie den Sollkurs-Modus verlassen, blinkt die durchschnittliche
Abweichung/der durchschnittliche Kursfehler in der Digitalanzeige 5
Sek. lang auf. Negativwerte zeigen Abweichungen nach backbord, Positivwerte Abweichungen nach steuerbord an. Wenn Sie die Taste LOCK
nochmals innerhalb von 5 Sek. drücken, gelangen Sie wieder in den Sollkurs-Modus. Dabei wird der vorher gespeicherte Steuerkurs zum neuen
Sollkurs.
Der durchschnittliche Kursfehler wird jedesmal auf Null gesetzt, wenn
der Sollkurs sich ändert.
ST290 Instrumentensystem
3-3-6
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
Auto-Modus
Der Auto-Modus wird automatisch aktiviert, wenn das ST290-System
an einen SeaTalk-kompatiblen Autopiloten angeschlossen ist.
D5890-1
Abbildung 3-6:Anzeige Auto-Sollkurs
Wenn der Autopilot aktiv ist, wird der Steuerkurs, der vom Autopiloten
festgelegt wird, auf der Digitalanzeige angezeigt. Der analoge Zeiger
zeigt dabei den Kursfehler des Autopiloten an.
Hinweis: Im Auto-Modus werden alle Tastenfunktionen des ST290
Kompass-Instrumentes deaktiviert - einzige Ausnahme: die Hintergrundbeleuchtung.
Bedienhinweise
Steuern
Wenn der analoge Zeiger einen Kursfehler anzeigt, steuern Sie das Schiff
so, dass der Zeiger sich in die von Ihnen gewünschte Richtung bewegt.
Mann-über-Bord/Umgekehrter Kurs
Wenn sich das ST290 Kompass-Instrument im Sollkurs-Modus befindet
und das Schiff um mehr als 110° gewendet wird, stellt sich der Sollkurs
automatisch auf den umgekehrten Kurs ein (d.h. 180° vom ursprünglichen Kurs). Die Digitalanzeige zeigt den umgekehrten Kurs an, und der
Zeiger zeigt den Kursfehler vom umgekehrten Kurs an.
Sie können die Funktion „umgekehrter Kurs“ rückgängig machen, so
dass eine zweite ähnliche Wende (mehr als 110°) Sie auf den ursprünglichen Kurs zurückführt.
Hinweis: Die Funktion Mann-über-Bord/Umgekehrter Kurs steht nicht
zur Verfügung, wenn Sie im Auto-Modus arbeiten.
ST290 Instrumentensystem
3-4-1
Kapitel 4: Ruderlagen-Instrument
4.1 Start
Das ST290 Ruderlagen-Instrument liefert Ihnen eine Echtzeit-Anzeige
der aktuellen Ruderlage (diese wird vom zugehörigen Ruderlagen-Rückmelder vorgegeben).
D5866-1
Abbildung 4-1:Ruderlage Instrument
Datenanzeige
Die Ruderlage wird durch den Zeiger angezeigt. Das Instrument bietet
Ihnen eine erweiterte Anzeige von -40° bis +40° über Null.
4.2 Standardbedienung
Da das ST290 Ruderlagen-Instrument in Echtzeit arbeitet, müssen Sie im
Prinzip das Instrument nur beobachten, um jederzeit die aktuelle Ruderlage feststellen zu können.
Hinweis: Wenn über den SeaTalk-Bus keine Ruderlagen-Daten verfügbar sind, bewegt sich der analoge Zeiger um ±10° oben an der
Rundskala.
Mit der Taste /DISP stellen Sie die Hintergrundbeleuchtung ein. Die
Tasten SET, < und > sind funktionslos.
ST290 Instrumentensystem
3-4-2
Abschnitt 3: Arbeiten mit analogen Instrumenten
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 4: Arbeiten mit
Bedieneinheiten
Inhalt
Kapitel 1:
Einführung zu den Bedieneinheiten ...................................... 4-1-1
1.1 Arten von Bedieneinheiten .................................................... 4-1-1
Kapitel 2:
Fernbedienung ......................................................................... 4-2-1
2.1 Einführung ............................................................................. 4-2-1
System der Fernbedienung .................................................... 4-2-1
2.2 Bedienung der Fernbedienung ............................................... 4-2-2
Grundsätzliches ..................................................................... 4-2-2
Tastenfunktion ....................................................................... 4-2-3
Vorgehensweise ..................................................................... 4-2-3
Kapitel 3:
MOB-Tastatur ............................................................................ 4-3-1
3.1 Einführung ............................................................................. 4-3-1
3.2 Bedienung .............................................................................. 4-3-1
Abbruch des MOB-Vorgangs ................................................ 4-3-2
ST290 Instrument System Owner’s Handbook
ii
Section 4: Using Keypads
ST290 Instrument System Owner’s Handbook
4-1-1
Kapitel 1: Einführung zu den
Bedieneinheiten
1.1 Arten von Bedieneinheiten
Folgende Bedieneinheiten für das ST290 System sind erhältlich:
• Standard-Fernbedienungen: Hier gibt es 2 Typen. Mit der normalen
Bedieneinheit können Sie die digitalen ST290 Instrumente und das
MaxiView-Instrument bedienen. Mit der Plus-Bedieneinheit können
Sie die digitalen ST290 Instrumente, das MaxiView und die analogen
Instrumente. Wie die Bedieneinheiten funktionieren, erfahren Sie in
Abschnitt 4, Kapitel 2.
• MOB (Mann-über-Bord)-Taster: Mit dieser Bedieneinheit leiten Sie
im Notfall einen MOB-Vorgang ein. Die Bedienung lesen Sie bitte in
Abschnitt 4, Kapitel 3 nach.
• Autopilot-Tastatur: Mit dieser Bedieneinheit können Sie die Raymarine-Autopiloten bedienen. Bedienung und Kalibrierung können Sie
in Abschnitt 8: Autopilot nachlesen.
ST290 Instrumentensystem
4-1-2
Abschnitt 4: Arbeiten mit Bedieneinheiten
ST290 Instrumentensystem
4-2-1
Kapitel 2: Fernbedienung
2.1 Einführung
Mit der ST290 Standard-Fernbedienung (Remote Keypad) können Sie
aus der Entfernung Ihre ST290 Instrumente bedienen.
Normale Fernbedienung
(Remore)
Fernbedienung mit Zusatztasten
(Remote Plus)
D5911-1
Abbildung 2-1:Standard-Fernbedienungen
Mit der Standard-Fernbedienung können Sie alle digitalen ST290 Instrumente und das MaxiView bedienen. Mit der Standard-Fernbedienung
Plus können Sie alle digitalen ST290 Instrumente, das MaxiView und die
analogen ST290 Instrumente bedienen.
System der Fernbedienung
Für Fernbedienung sind die Instrumente in Gruppen eingeteilt. Innerhalb
Ihres ST290 Systems können Sie 8 Gruppen von Standard-ST290 Instrumenten und 8 Gruppen von MaxiView Instrumenten bedienen:
• Jede Gruppe kann bis zu 8 Instrumente umfassen.
• Jeder Gruppe muss mindestens 1 Standard Fernbedienung
zugeordnet sein.
• Jede Bedieneinheit kann 1 Gruppe Standard Instrumente und 1
Gruppe MaxiView Instrumente ansprechen.
• Innerhalb jeder Gruppe sind die Instrumente von 1 bis 8
durchnummeriert.
• Jede Gruppe ist alphabetisch sortiert:
ST290 Instrumentensystem
4-2-2
Abschnitt 4: Arbeiten mit Bedieneinheiten
•
•
Gruppen von ST290 Standardinstrumenten werden mit den
Buchstaben A bis H bezeichnet.
• MaxiView Instrumente werden mit den Buchstaben J bis Q
bezeichnet.
Jedes Instrument innerhalb einer Gruppe hat eine alphanumerische
Bezeichnung (z.B. A1, wobei A die Gruppe definiert und 1 für die
Einstufung des Instrumentes innerhalb der Gruppe steht). Instrumente, die zu keiner Gruppe gehören, sind mit einem Gedankenstrich
(-) an Stelle des Gruppenbuchstabens gekennzeichnet.
Wie Sie die Instrumente gruppieren und mit Buchstaben/Zahlen versehen, erfahren Sie in Abschnitt 7: System Setup.
2.2 Bedienung der Fernbedienung
Grundsätzliches
Jede Fernbedienung kann alle Instrumente der zugehörigen Instrumentengruppe ansprechen. Innerhalb jeder Gruppe können Sie ein Instrument auswählen, indem Sie die Taste drücken:
•
•
Mit der Taste INSTRUMENT können Sie das gewünschte ST290
Instrument auswählen.
Mit der Taste MAXIVIEW können Sie das gewünschte MaxiViewInstrument auswählen.
Jedes Mal, wenn Sie eine dieser Tasten drücken, wird ein anderes Instrument der zugehörigen Gruppe angesprochen.
Wenn Sie sich z.B. in der Gruppe B befinden und mehrmals die Taste INSTRUMENT drücken, werden nacheinander die Instrumente B1, B2,
B3 angesprochen. Wenn das Instrument ausgewählt wird, zeigt es entweder die Anzeige „Fernbedienung/Remote“ an oder eine Negativschrift,
die bedeutet, dass Sie das Instrument über die Fernbedienung bedienen
können.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Fernbedienung
4-2-3
y
Data-Display
DEPTH
Graphic-Display
FT
REMOTE
HEADING
REMOTE (Fernbedienung)
D5910-1
Abbildung 2-2:Typische Anzeigen für die Fernbedienung
Tastenfunktion
Die Funktionen, die zu jeder Taste gehören, sehen Sie in
Abbildung 2-3 .
Über diese Taste
wählen Sie ein
Standard-Digitalinstrument für
die Fernbedienung
Über diese Taste
wählen Sie ein
MaxiView-Instrument
für die Fernbedienung
Über diese Tasten erhalten
Sie Zugang zu den Tasten
an der Vorderseite des
ausgewählten ST290
Digital- oder MaxiViewInstrumentes
Über diese Tasten erhalten Sie
Zugang zu den Tasten an der Vorderseite
des ausgewählten ST290 Analog-Instrumentes
D5909-1
Abbildung 2-3:Fernbedienungen
Vorgehensweise
So bedienen Sie Instrumente mit der Fernbedienung:
1. Wenn Sie die Instrumente einer bestimmten Instrumentengruppe
beobachten wollen, drücken Sie so oft nacheinander die entspre-
ST290 Instrumentensystem
4-2-4
Abschnitt 4: Arbeiten mit Bedieneinheiten
chende Taste (INSTRUMENT oder MAXIVIEW), bis das
gewünschte Instrument ausgewählt ist.
Hinweis: Wenn das Instrument ausgewählt ist, kehrt das Instrument zum
Normalbetrieb (d.h. direkt Bedienung am Instrument) zurück, wenn 5
Sek. lang keine Bedienung über die Fernbedienung erfolgte.
2. Mit den entsprechenden Tasten auf der Standard-Fernbedienung
können Sie das ausgewählte Instrument bedienen (siehe Abbildung
2-3 ):
• Bei den digitalen ST290 Instrumenten und den MaxiView-Instrumenten müssen Sie die vertikale Gruppe der Tasten genauso
benutzen, als würden Sie mit den entsprechenden Tasten direkt
am Instrument arbeiten.
• Bei den analogen Instrumenten müssen Sie die 4 Tasten mit dem
„Punkt“ genauso benutzen, als würden Sie mit den entsprechenden Tasten direkt am Instrument arbeiten.
ST290 Instrumentensystem
4-3-1
Kapitel 3: MOB-Tastatur
3.1 Einführung
Die MOB (Mann-über-Bord)-Tastatur wird benutzt, wenn eine Person
oder ein Objekt über Bord geht. Sie löst den Alarm aus und fordert die
MOB-Positionsinformationen von anderen Systemkomponenten an.
D5869-1
Es können beliebig viele MOB-Tastaturen installiert werden. Mit jeder
kann dann ein MOB-Alarm ausgelöst werden. Wenn ein MOB-Alarm
ausgelöst wird und ein geeignetes Raymarine-Gerät an das ST290 System angeschlossen ist, zeigen die ausgewählten Positionsinformationen
zum MOB-Ereignis an.
Abbildung 3-1:Frontansicht der MOB-Tastatur
3.2 Bedienung
ACHTUNG:
Die MOB-Tastatur ist nur ein HILFSMITTEL zur Rettung von Personen und Objekten. Es kann niemals eine Alternative zu den traditionellen Methoden darstellen.
Wenn ein MOB-Ereignis eintritt, drücken Sie sofort die
-Taste. Sobald Sie die Taste drücken, piept die Tastatur, und der MOB-Vorgang
wird ausgelöst. Dies beinhaltet Folgendes:
• Ein interner Alarm ertönt alle 30 Sekunden.
• Es wird die verstrichene Zeit seit Drücken der Taste
angezeigt
und an das System weitergeleitet.
• Wenn ein Raymarine-Gerät an das System angeschlossen ist, das die
MOB-Funktion unterstützt, werden Entfernung und Peilung zur
MOB-Position errechnet und an alle digitalen Instrumente gesendet.
ST290 Instrumentensystem
4-3-2
Abschnitt 4: Arbeiten mit Bedieneinheiten
Abbruch des MOB-Vorgangs
Der MOB-Vorgang kann über jede beliebige MOB-Tastatur oder über jedes beliebige kompatible Instrument abgebrochen werden. Danach verstummt der MOB-Alarm, und das System wird auf Normalbetrieb
zurückgesetzt.
Um den MOB-Vorgang abzubrechen, halten Sie die Taste
lang gedrückt.
3 Sek.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
Inhalt
1.1
1.2
1.3
Wartung ................................................................................. 5-1-1
Service und Sicherheit ........................................................... 5-1-1
Routinemäßige Wartung ........................................................ 5-1-1
Instrumente und Bedieneinheiten .................................... 5-1-1
Masteinheit ...................................................................... 5-1-2
Log- und Echolotgeber .................................................... 5-1-2
Verkabelung ..................................................................... 5-1-2
Problemlösung ....................................................................... 5-1-2
Vorgehensweise ..................................................................... 5-1-3
Fehler lokalisieren ................................................................. 5-1-3
Probleme mit dem Autopiloten .............................................. 5-1-4
Technische Unterstützung ..................................................... 5-1-4
Weltweite Service-Unterstützung .................................... 5-1-4
Telefonische Hotline in den USA und Deutschland ........ 5-1-4
Wie Sie uns helfen können ............................................... 5-1-4
ST290 Instrument System Owner’s Handbook
ii
Section 5: Maintenance & Troubleshooting
ST290 Instrument System Owner’s Handbook
5-1-1
Wartung & Problemlösung
1.1 Wartung
Service und Sicherheit
•
•
•
•
•
•
Raymarine-Geräte sollten nur von autorisierten Raymarine-ServiceHändlern gewartet werden, die sicherstellen können, dass die Service-Richtlinien eingehalten und die richtigen Ersatzteile verwendet
werden. Bei keinem Raymarine-Geräte gibt es Teile, die durch den
Anwender gewartet werden dürfen!
Einige Produkte stehen unter Hochspannung. Hantieren Sie daher
niemals mit Kabeln/Steckern, wenn Spannung anliegt!
Beim Hochfahren produzieren alle elektrischen Geräte elektromagnetische Felder. Diese können benachbarte elektrische Geräte beeinträchtigen, so dass der Betrieb eingeschränkt werden kann. Um diese
Effekte zu minimieren und eine bestmögliche Leistung des Gerätes
zu erzielen, beachten Sie bitte die Hinweise für die Installation, um
Störimpulse benachbarter Geräte so weit sie möglich zu unterdrücken, d.h. um eine optimale EMV (elektromagnetische Verträg-lichkeit zu erzielen
Alle EMV-Probleme sollten Sie immer an Ihren örtlichen Fachhändler berichten. Diese Informationen sind für den Hersteller wichtig,
um die Produkte ständig zu verbessern und Qualitätsstandards einzuhalten.
Bei einigen Installationen kann es sein, dass Störimpulse nicht vollständig unterdrückt werden können. Grundsätzlich wird daher Ihr
Gerät nicht beschädigt, es kann jedoch zu lästigen Reset-Erscheinungen oder vorübergehenden Betriebsstörungen kommen.
Bevor an Ihrem Raymarine-Gerät gearbeitet wird, muss es unbedingt
abgeschaltet werden.
Routinemäßige Wartung
Untersuchen Sie in regelmäßigen Intervallen alle ST290 Systemkomponenten, z.B. auch Beschädigungen am Kabel (diese notfalls reparieren).
Instrumente und Bedieneinheiten
Bestimmte atmosphärische Störungen führen zu Kondensation an der Instrumentenscheibe. Diese beeinträchtigt das Gerät nicht. Die KondensaST290 Instrumentensystem
5-1-2
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
tion verschwindet wieder, sobald Sie das Gerät eine Weile eingeschaltet
haben (gegebenenfalls mit Licht).
Reinigen Sie Ihr ST290 Instrument von Zeit zu Zeit mit einem weichen,
feuchten und faserfreien Tuch. Benutzen Sie KEINE chemischen oder
Scheuermittel!
Wenn Sie Ihr Instrument oder Ihre Bedieneinheit nicht in Betrieb haben,
setzen Sie grundsätzlich die mitgelieferte Sonnenabdeckung auf.
Masteinheit
Wenn die Windfahne vom Montageblock abgenommen wird (z.B. wenn
der Mast gelegt wird), bringen Sie die mitgelieferte Blechabdeckung am
Montageblock der Windfahne an.
Log- und Echolotgeber
Bitte lesen Sie Details in den Anweisungen für Installation und Montage
beim jeweiligen Geber nach (werden mitgeliefert).
Verkabelung
Untersuchen Sie von Zeit zu Zeit alle Kabel auf Scheuerstellen oder andere Beschädigungen, um einen korrekten Anschluss sicherzustellen.
Gegebenenfalls müssen die Kabel ersetzt oder neu angeschlossen werden.
1.2 Problemlösung
Wenn Sie einen Fehler feststellen, müssen Sie zuerst einmal sicherstellen, dass es sich um einen echten Fehler am Gerät handelt und nicht um
eine inkorrekte Einstellung (siehe Abschnitt 7: System Setup).
Beispiel: Wenn der Titel eines Kapitels nicht angezeigt wird, könnte es
sich zwar um einen Fehler handeln, aber es ist viel wahrscheinlicher, dass
es sich um eine der folgenden Ursachen handelt:
• Der entsprechende Geber ist nicht installiert.
• Die Kapiteltitel sind innerhalb des User Setups deaktiviert worden.
• Alle Seiten im betreffenden Kapitel sind im User Setup deaktiviert
worden.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
5-1-3
Vorgehensweise
Veränderungen in der elektronischen Umgebung können sich nachteilig
auf den Betrieb Ihres ST290 Systems auswirken. Dies sind typischerweise:
• Elektrisches Zubehör wurde erst kürzlich installiert oder demontiert.
• Sie befinden sich in der Nähe eines anderen Schiffes oder einer Landstation, die Radiosignale aussendet.
Wenn Sie vor einem Problem stehen, stellen Sie zuerst sicher, dass den
Anforderungen an die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) entsprochen wird (siehe Abschnitt 6: Installation), bevor Sie das Problem
weiter bearbeiten!
Fehler lokalisieren
Alle Raymarine-Produkte unterliegen umfassenden Qualitätstests, bevor
Sie versandt werden. Wenn dennoch einmal ein Problem auftritt, gehen
Sie bitte anhand der folgenden Tabelle vor:
Fehler
Mögliche Ursache
Problemlösung
Keine Anzeige. Keine Hintergrundbeleuchtung.
Es liegt keine Spannung an.
Stromquelle überprüfen..
Sicherung überprüfen.
Analoge Instrumenten funktionie- SeaTalk
ren nicht richtig. Digitale Instrumente sind OK.
SeaTalk-Verkabelung überprüfen.
Digitale Instrumente funktionieren nicht richtig. Analoge Instrumente sind OK.
SeaTALK2
SeaTalk2-Verkabelung prüfen.
Kapitel und/oder Seiten bei den
digitalen Instrumenten sind nicht
da.
Sind ggf. in diesem Anzeigeprofil
nicht enthalten.
Überprüfen Sie das Anzeigeprofil
(werden Kapitel/Seiten unterstützt?). Ggf. nach Abschnitt 7
vorgehen und richtiges Profil einstellen.
Ein Datentyp (z.B. Geschwindig- Information vom Geber fehlt.
keit) fehlt auf allen Instrumenten.
Geber prüfen.
Kabelanschluss vom Aktivmodul
prüfen.
Aktivmodul überprüfen.
Keine Titel der Kapitel auf den digitalen Instrumenten.
Gehen Sie nach den Anweisungen
für das Data-Display oder das Graphic-Display in Abschnitt 7 vor.
Setup-Status prüfen!
ST290 Instrumentensystem
Kapiteltitel sind im Setup deaktiviert worden.
5-1-4
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
Probleme mit dem Autopiloten
Zusätzliche Hinweise zu Problemen mit Raymarine-Autopiloten finden
Sie in Abschnitt 8 dieses Handbuchs.
1.3 Technische Unterstützung
Raymarine bietet Ihnen eine umfassende technische Service-Unterstützung, durch weltweite Service-Stationen und durch eine telefonische
Hotline.
Weltweite Service-Unterstützung
Adressen der weltweiten Service-Stationen finden Sie auf der Website:
www.raymarine.com
Des Weiteren finden Sie eine umfassende Fragen-und-Antworten-Seite
(FQA = frequently asked questions) sowie Service-Infos. Außerdem
steht eine E-Mail-Adresse zur Technischen Abteilung bei Raymarine zur
Verfügung.
Telefonische Hotline in den USA und Deutschland
Bei Problemen und Notfällen können Sie auch direkt telefonische Kontakt mit der deutschen Generalvertretung aufnehmen::
H.E. Eissing KG (GmbH & Co.)
Zweiter Polderweg 18
26723 Emden
Tel. 04921-8008-0 (Zentrale)
Tel. 04921-8008-34 (Technische Abteilung direkt)
Fax 04921-8008-19 (Fax Zentrale)
eMail: info@eissing.com
www.eissing.com
Bei Problemen und Notfällen können Sie auch direkt telefonischen Kontakt mit Raymarine in den USA aufnehmen: 001-603 881-5200 Durchwahl 2444.
Wie Sie uns helfen können
Sobald Sie einen Service benötigen, geben Sie uns bitte unbedingt die für
uns erforderlichen Daten durch:
•
Genaue Gerätebezeichnung/Gerätetyp.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
•
•
•
5-1-5
Modell-Nr.
Serien-Nr.
Software-Version.
Um die Serien-Nr. und die Software-Version in Ihrem ST290-System zu
ermitteln, gehen Sie bitte beim Graphic-Display wie folgt vor:
1. Im Standardbetrieb drücken Sie , um zum Kapitelauswahlmodus
(Chapter Select Mode) zu gelangen. Dann blättern Sie bit zum Kapitel USER SETUP.
2. Drücken Sie kurz die Taste und lassen sich die Seite SETUP ACCESS
(Zugang zum Setup) anzeigen.
D5949-1
Abbildung 1-1:Seite SETUP ACCESS
3. Halten Sie die Taste 10 Sek. lang gedrückt. Nun erscheint die
Anzeige DEALER ENTRY (Zugang für Händler).
DEALER
D6060-1
Abbildung 1-2:Anzeige für Händler-Setup (dealer setup) bestätigen
4. Drücken Sie innerhalb von 5 Sekunden die Taste
erste Seite DEALER (Händler) angezeigt.
ST290 Instrumentensystem
. Nun wird die
5-1-6
Abschnitt 5: Wartung & Problemlösung
5. Mit der Taste
blättern Sie durch die Anzeigen DEALER VERSION
NOS und DEALER SERIAL NOS. Notieren Sie sich die betreffenden Nrn.
(Software-Nr. und Serien-Nr.).
6. So verlassen Sie die Händler-Optionen und kehren zum Standardbetrieb zurück:
i. Mit der Taste
gelangen Sie zur Anzeige DEALER EXIT (HänlerAnzeige verlassen).
ii. Drücken Sie die Taste 2 Sek. lang, um zum Standardbetrieb
zurückzukehren.
Hinweis: Auf manchen Geräten sind die Serien-Nrn. auch auf der Rückseite aufgedruckt!
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 6: Installation
Inhalt
Kapitel 1:
Vorbereitung der Installation ................................................ 6-1-1
1.1 Einführung ............................................................................. 6-1-1
1.2 Planung der Installation ......................................................... 6-1-6
EMV-Installationsrichtlinien ................................................. 6-1-6
Entstörmagneten .............................................................. 6-1-7
Anschluss an weitere Geräte ............................................ 6-1-7
Datenprozessor-Einheit (DPU) ............................................. 6-1-8
Überlegungen zu USB ..................................................... 6-1-8
Aktivmodule für die Geber .................................................... 6-1-9
Instrumente & Bedieneinheiten ............................................. 6-1-9
Masteinheit, Log- und Echolotgeber ....................................6-1-11
Kabellängen ....................................................................6-1-11
Masteinheit (Wind) ........................................................ 6-1-12
Log- und Echolotgeber .................................................. 6-1-12
Weitere Informationen ......................................................... 6-1-15
1.3 Anforderungen an SeaTalk2 ................................................ 6-1-15
1.4 Systemstrukturen ................................................................. 6-1-16
Vorab-Information ............................................................... 6-1-16
Kabel .................................................................................... 6-1-17
Spannung ............................................................................. 6-1-17
Schutz ............................................................................ 6-1-18
1.5 Typische Systeme ................................................................ 6-1-19
Kapitel 2:
Vorgehensweise bei der Installation .................................... 6-2-1
2.1 Einführung ............................................................................. 6-2-1
Wichtig .................................................................................. 6-2-1
Installationsreihenfolge ......................................................... 6-2-1
2.2 Verlegen der SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel ........................... 6-2-2
Grundsätzliches zur Kabelverlegung .................................... 6-2-2
Richtige Kabel auswählen ..................................................... 6-2-2
Vorgehensweise ..................................................................... 6-2-3
Aktivmodule .................................................................... 6-2-4
Spannung für das System ................................................. 6-2-4
2.3 Vorbereitung der Kabel .......................................................... 6-2-5
Allgemeine Anschlüsse ......................................................... 6-2-5
Anschlüsse an federbelastete Klemmblöcke ......................... 6-2-6
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 6: Installation
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
Montage der Datenprozessor-Einheit (DPU) ........................ 6-2-6
Anschlüsse an die DPU .......................................................... 6-2-8
SeaTalk & SeaTalk² .......................................................... 6-2-8
Verschiedenes .................................................................. 6-2-9
NMEA-Daten ................................................................ 6-2-10
Kabel sichern und Wiederabdecken der DPU ...................... 6-2-11
Montage der Log- und Echolotgeber sowie der Masteinheit 6-2-11
Log- und Echolotgeber ........................................................ 6-2-12
Verlegen des Geberkabels .............................................. 6-2-12
Masteinheit (Wind) .............................................................. 6-2-12
Montage der Windfahne ................................................ 6-2-13
Montage der Masteinheit ............................................... 6-2-13
Verlegen des Masteinheit-Kabels .................................. 6-2-14
Montage der Aktivmodule ................................................... 6-2-15
Anschluss der Aktivmodule ................................................. 6-2-17
Die richtigen Anschlüsse ermitteln ................................ 6-2-18
Abdeckkappe wieder aufsetzen ........................................... 6-2-20
Montage der Instrumente & Bedieneinheiten ...................... 6-2-20
Grundsätzliches ................................................................... 6-2-20
Autopilot-Tastatur Pilot Keypad .................................... 6-2-20
Montage-Optionen .............................................................. 6-2-20
Abdichtung von Instrument & Bedieneinheit ...................... 6-2-21
Vorgehensweise ................................................................... 6-2-22
Pulteinbau-Montage ...................................................... 6-2-22
Pultaufbau-Montage ...................................................... 6-2-24
Anschluss von Instrumenten & Bedieneinheiten ................. 6-2-26
Konfektionierte Kabel ................................................... 6-2-26
Unkonfektionierte SeaTalk²-Kabel ................................ 6-2-26
Unbenutzte Stecker .............................................................. 6-2-28
Spannungsanschlüsse herstellen .......................................... 6-2-28
Anforderungen ..................................................................... 6-2-28
Kapazität der Spannungsquelle ..................................... 6-2-28
Erdung des Systems ....................................................... 6-2-28
Vorgehensweise ................................................................... 6-2-29
Anschluss an ein System mit einem Raymarine-Autopiloten 62-29
Anschluss an ein System ohne Raymarine-Autopiloten 6-2-29
ST290 für die Inbetriebnahme vorbereiten .......................... 6-2-30
Erste Checks ........................................................................ 6-2-31
Anforderungen an das Setup ................................................ 6-2-31
EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) ........................ 6-2-31
ST290 Instrumentensystem
6-1-1
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
1.1 Einführung
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Installation Ihres ST290 Systems am besten vorbereiten können. Da die diversen ST290 Systeme
auch unterschiedliche Gerätekombinationen im Lieferumfang beinhalten, schauen Sie sich bitte die folgenden Abbildungen an.
Lieferumfang ST290 Graphic, Art.-Nr. E22057
Graphic-Instrument
Abdichtung für
Pultaufbau-Montage
bei digitalen Instrumenten
Klemmbacke für
digitale Instrumente
Randabdichtung
für digitale
Instrumente
Bolzenschrauben
Muttern
SeaTALK2-Kabel, 40 cm,
Stecker an beiden Enden
Sonnenabdeckung für
digitale Instrumente
Kurzanleitung,
Art.-Nr. 86073_1
D6020-1
s
Lieferumfang Datenprozessor-Einheit (DPU), Art.-Nr. E22055
Anschlussstecker
Datenprozessor-Einheit
(DPU)
5-WegeAnschlussblock
SeaTalk-Kabel,
9 m Länge
SeaTalk²-Abdeckkappe
ST290 Instrumentensystem
Spannungskabel mit 2
Adern, 2 m
SeaTalk²-Kabel, 10 m
Länge, mit 2 Steckern
Verbindungshüllen
Handbuch Nr. 81183_1
SeaTalk²-Kabel, 10 m
Länge, ein Ende mit
Stecker, ein Ende offen
8 selbstgewindeschneidende
Flachkopfschrauben
6-1-2
Abschnitt 6: Installation
Lieferumfang Aktivmodul für Echolotgeber, Art.-Nr. E22067
Aktivmodul für Echolotgeber
Selbstgewindeschneidende
Flachkopfschrauben
Stecker SeaTalk-Kabel, 40 cm
D6021-1
Lieferumfang Aktivmodul für Loggeber, Art.-Nr. E22069
Aktivmodul für Loggeber
Selbstgewindeschneidende
Flachkopfschrauben
Stecker SeaTalk-Kabel, 40 cm
D6022-1
Lieferumfang Masteinheit & Aktivmodul, Art.-Nr. E22068
Masteinheit mit
langem Ausleger
Windmesser
Stecker SeaTalk-Kabel, 40 cm
Verbindungsbox
Windfahne
Imbusschlüssel
Senkschrauben
ST60, 50 m Montage-Kit
Selbstgewindeschneidende
Flachkopfschrauben
D6029-1
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-3
Lieferumfang ST290 Data, Art.-Nr. E22056
Data-Instrument
Klemmbacke für
digitale Instrumente
Abdichtung für
Pultaufbau-Montage bei
digitalen Instrumenten
Randabdichtung
für digitale
Instrumente
Bolzenschraube
Muttern
SeaTALK2-Kabel, 40 cm,
Stecker an beiden Enden
Sonnenabdeckung
für digitale Instrumente
Kurzanleitung,
Art.-Nr. 86073_1
D6019-1
Lieferumfang ST290 Wind analog, Art.-Nr. E22059
ST290 Wind
Analog-Instrument
Klemme für
Analog-Instrument
SeaTalk-Kabel
Abdichtung für
Randabdichtung
Analog-Instrument
für Analog(Pultaufbau-Montage)
Instrument
Bolzen
Sonnenabdeckung
für AnalogInstrument
Mutter
D6025-1
ST290 Instrumentensystem
6-1-4
Abschnitt 6: Installation
Lieferumfang ST290 Windlupe, Art.-Nr. E22061
ST290
Windlupe
Abdichtung
Klemme für
Analog-Instrument für Analog-Instrument
(Pultaufbau-Montage)
SeaTalk-Kabel
Bolzen
Randabdichtung für
AnalogInstrument
Sonnenabdeckung
für AnalogInstrument
Mutter
D6026-1
Lieferumfang ST290 Kompass analog, Art.-Nr. E22060
ST290
Kompass
analog
Klemme für
Analog-Instrument
SeaTalk-Kabel
Abdichtung für
Randabdichtung
Analog-Instrument
für Analog(Pultaufbau-Montage)
Instrument
Bolzen
Sonnenabdeckung
für AnalogInstrument
Mutter
D6027-1
Lieferumfang ST290 Ruderlage analog, Art.-Nr. E22062
ST290 Ruderlage
analog
Klemme für
Analog-Instrument
SeaTalk-Kabel
Abdichtung für
Randabdichtung
Analog-Instrument
für Analog(Pultaufbau-Montage)
Instrument
Bolzen
Sonnenabdeckung
für AnalogInstrument
Mutter
D6028-1
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-5
Lieferumfang Standardfernbedienung Plus, Art.-Nr. E22065
Bolzen
Mutter
StandardFernbedienung
Plus
Klemme
Abdichtung
Tastatur
Sonnenabdeckung
Tastatur
SeaTalk-Kabel
D6023-1
Lieferumfang Standard-Fernbedienung, Art.-Nr. E22063
Bolzen
Mutter
StandardFernbedienung
Klemme
Abdichtung
Tastatur
Sonnenabdeckung
Tastatur
SeaTalk-Kabel
D6024-1
Lieferumfang Autopilot-Tastatur, Art.-Nr. E12094
Bolzen
Mutter
AutopilotTastatur
Klemme
Abdichtung
Tastatur
Sonnenabdeckung
Tastatur
SeaTalk-Kabel
D6031-1
Lieferumfang MOB-Tastatur, Art.-Nr. E22064
Bolzen
Mutter
MOBTastatur
Klemme
Abdichtung
für Tastatur
Sonnenabdeckung
für Tastatur
SeaTalk-Kabel
D6030-1
ST290 Instrumentensystem
6-1-6
Abschnitt 6: Installation
1.2 Planung der Installation
EMV-Installationsrichtlinien
Alle Raymarine-Geräte und deren Zubehör wurden nach den strengen
Industriestandards für die Sportschifffahrt entwickelt.
Die Produkte entsprechen den Standards für die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit), jedoch ist hierfür eine korrekte Installation unabdingbare Voraussetzung. Trotzdem Raymarine alle Anstrengungen
unternommen hat, damit alle Geräte unter allen Bedingungen einwandfrei funktionieren, ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren den Betrieb Ihres Gerätes beeinträchtigen können
Die hier beschriebenen Richtlinien erläutern die Bedingungen für eine
optimale EMV, Sie sollten jedoch bedenken, dass es manchmal nicht
möglich ist, jederzeit diesen Optimalzustand der äußeren Bedingungen
herzustellen. Um eine bestmögliche EMV zu erzielen, stellen Sie immer
sicher, dass elektrische Geräte möglichst weit voneinander entfernt platziert werden.
Für optimale EMV empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise,
wenn möglich:
• Raymarine-Geräte und -Kabel müssen so installiert/verlegt werden:
• Mindestens 1 m von allen Geräten entfernt, die Radiosignale aussenden, sowie auch von deren Kabeln und Antennen (z.B. UKWSeefunkanlagen). Bei SSB-Radios muss sogar ein Abstand von 2
m eingehalten werden!.
• Mindestens 2 m vom Abstrahlkegel eines Radars entfernt. Sie
können von einem Abstrahlwinkel von 20° über und unterhalb
der Antenne ausgehen.
• Ihr ST290 Gerät soll von einer anderen Quelle als von der Batterie
gespeist werden, die für den Motorenstart genutzt wird. Ein Spannungsabfall unter 10 V kann zu Reset-Erscheinungen an Ihrem Gerät
führen. Dies fügt dem Gerät zwar keinen Schaden zu, jedoch können
Daten verloren gehen und der Betriebsmodus kann sich ändern.
• Benutzen Sie nur originale Raymarine-Kabel. Ein Durchtrennen und
erneutes Zusammenfügen der Kabel kann die EMV beeinträchtigen
und sollte so weit wie möglich vermieden werden (es sei denn, dies
wird gemäß Handbuch ausdrücklich vorgeschrieben!).
• Wenn ein Kabel mit einem Entstörmagneten versehen ist, sollte dieser nicht entfernt werden. Sollte es dennoch notwendig sein, ihn zu
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-7
entfernen, muss er an genau derselben Stelle wieder angebracht werden.
Entstörmagneten
In der folgenden Abbildung sehen Sie typische Entstörmagneten, wie
Raymarine sie für seine Kabel verwendet. Benutzen Sie nur Entstörmagneten von Raymarine.
D3548-2
Anschluss an weitere Geräte
Wenn Sie Ihr Raymarine-Gerät an ein Gerät anschließen müssen, dass
mit einem Kabel versehen ist, das nicht von Raymarine stammt, MÜSSEN Sie IMMER einen Entstörmagneten am Kabel in der Nähe des Raymarine-Gerätes anbringen.
ST290 Instrumentensystem
6-1-8
Abschnitt 6: Installation
130 mm
Datenprozessor-Einheit (DPU)
150 mm
39 mm
D5536-1
Abbildung 1-1:Abmessungen DPU
ACHTUNG:
Die DPU ist nicht wasserdicht und muss daher an einem trockenen
Platz installiert werden.
Bitte suchen Sie einen Platz, an dem...
• ... die DPU vor mechanischen Schäden geschützt ist,
• ... sie mindestens 25 cm von einem Kompass entfernt ist,
• ... sie mindestens 50 cm von allen Geräten entfernt ist, die Radiosignale empfangen,
• ... ein vernünftiger Zugang für die Installation und für einen eventuellen Service gewährleistet ist.
Überlegungen zu USB
Wenn Sie an Ihrer DPU mit einem USB-Anschluss arbeiten wollen (z.B.
für einen Anschluss an einen PC), positionieren Sie die DPU an einem
Platz, an dem der Anschluss eines USB-Kabels von 3 m Länge oder weniger gewährleistet ist.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-9
117 mm
Aktivmodule für die Geber
66 mm
36 mm
D5537-1
Abbildung 1-2:Abmessungen der Aktivmodule für Geber
ACHTUNG:
Die Aktivmodule sind nicht wasserdicht. Sie müssen daher an einem
trockenen Platz installiert werden!
Bitte suchen Sie einen Platz, an dem...
• ... die Aktivmodule vor mechanischen Schäden geschützt sind,
• ... sie mindestens 25 cm von einem Kompass entfernt sind,
• ... sie mindestens 50 cm von allen Geräten entfernt sind, die Radiosignale empfangen,
• ... ein vernünftiger Zugang für die Installation und für einen eventuellen Service gewährleistet ist.
Instrumente & Bedieneinheiten
Bohrschablonen für die Installation von Instrumenten und Bedieneinheiten finden Sie in Abschnitt 11 dieses Handbuchs.
Die erforderlichen Dicken der Montagefläche für Instrumente und Bedieneinheiten finden Sie in Tabelle 1-1 .
Tabelle 1-1: Stärke der Montagefläche
Produkt
Digitale Instrumente
ST290 Instrumentensystem
Montagefläche
Mindeststärke
Maximale Dicke
3 mm
25 mm
6-1-10
Abschnitt 6: Installation
Tabelle 1-1: Stärke der Montagefläche
Analoge Instruments
3 mm
20 mm
Bedieneinheiten
3 mm
20 mm
Die maximale Dicke, die in Tabelle 1-1 angegeben ist, gilt für die Standard-Befestigungsbolzen, die sich im Lieferumfang Ihres ST290 Gerätes
befinden. Wenn Sie Ihr ST290 Gerät an einem Platz installieren wollen,
bei dem die Dicke der Montagefläche mehr als die angegebene Maximaldicke beträgt, nehmen Sie bitte einen M4 Bolzen mit 0,7 mm Schraubensteigung und entsprechender Länge.
124 mm
35 mm
Mindestabstand
7,65 mm
170 mm
39,5 mm
25,1 mm
D5534-1
Abbildung 1-3:Abmessungen digitale Instrumente
124 mm
35 mm
Mindestabstand
7,65 mm
124 mm
33,75 mm
25,1 mm
D5535-1
Abbildung 1-4:Abmessungen analoge Instrumente
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-11
124 mm
56,5 mm
Durchmesser
35 mm
Mindestabstand
78,5 mm
41 mm
20 mm
D5539-1
Abbildung 1-5:Abmessungen Bedieneinheit
ACHTUNG:
Feuchtigkeit hinten am Instrument oder an der Bedieneinheit kann
zu Schäden führen (Wassereintritt durch das Atmungsloch oder
Wasserkontakt mit elektrischen Steckern)!
Jede/-s ST290 Instrument/-Bedieneinheit kann über oder unter Deck
montiert werden, jedoch müssen Sie Folgendes beachten:
• Die Rückseite muss immer vor Wasser geschützt sein!
• Die Instrumente müssen vom Steuermann gut abgelesen werden können.
• Die Bedieneinheiten müssen leicht erreichbar sein.
• Jedes Gerät muss vor mechanischen Schäden geschützt sein.
• Jedes Gerät muss mindestens 25 cm vom Kompass entfernt sein.
• Jedes Gerät muss mindestens 50 cm von allen Geräten entfernt sein,
die Radiosignale empfangen.
• Für die Installation und einen eventuellen späteren Service muss ausreichend Platz vorhanden sein.
Masteinheit, Log- und Echolotgeber
Kabellängen
Masteinheit, Log- und Echolotgeber werden an SeaTalk² über ein zugehöriges Aktivmodul angeschlossen. Die Masteinheit/Geber werden mit
bereits montierten Kabeln geliefert:
•
•
Masteinheit (Wind): 50 m
Log-/Echolotgeber: 13,70 m)
ST290 Instrumentensystem
6-1-12
Abschnitt 6: Installation
Masteinheit (Wind)
Die Masteinheit wird mit einer Verbindungsbox und mehreren Flachsteckern geliefert. Bitte beachten Sie für die Montage der Masteinheit folgende Punkte:
• Bringen Sie die Masteinheit so hoch wie möglich an. Abschirmungen
durch andere Geräte müssen unbedingt ausgeschlossen werden!
• Es muss genügend Platz für die Installation und für Service-Zwecke
einkalkuliert werden.
• Die Montagefläche muss horizontal sein. Bei geeigneten Montageflächen, die nicht horizontal sind (z.B. Masttopp), müssen Sie eine
Keil-Konstruktion erstellen, so dass eine horizontale Fläche entsteht.
386 mm
310 mm
63,5 mm
31,75 mm
850 mm
D5602-1
Abbildung 1-6:Abmessungen Masteinheit
Log- und Echolotgeber
Es sind viele verschiedene Durchbruchgeber für Geschwindigkeit und
Tiefe erhältlich. Diese sind für GFK-, Stahl- und Aluminiumboote geeignet (siehe Tabelle 1-2 ). Bitte kontaktieren Sie Ihren örtlichen Fachhändler, wenn Sie Hilfe bei der Auswahl des richtigen Gebers benötigen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-13
Tabelle 1-2:Übersicht über die Gebertypen
Rumpfmaterial
Loggeber
Echolotgeber
GFK
M78712, Kunststoff-Durchbruch- M78713, Kunststoffdurchbruchgeber
geber oder
M78718, zurückziehbarer Durchbruchgeber
Stahl
M78712, Kunststoff-Durchbruch- M78713, Kunststoffdurchbruchgeber
geber oder
M78718, zurückziehbarer Durchbruchgeber
Aluminium
M78712, Kunststoff-Durchbruch- M78713, Kunststoffdurchbruchgeber
geber oder
M78718, zurückziehbarer Durchbruchgeber
Holz
M78716, Bronze-Durchbruchgeber
M78714, Bronze-Durchbruchgeber
75 mm
Durchmesser
100 mm
89 mm
75 mm
Durchmesser
Geschwindigkeit
Tiefe
51 mm
Durchmesser
51 mm
Durchmesser
75 mm
Durchmesser
5 mm
14 mm
75 mm
Durchmesser
D5662-1
Abbildung 1-7:Typische Abmessungen für Kunststoff-Durchbruchgeber
Positionierung
Log- und Echolotgeber sollten im klaren Wasserfluss angebracht werden
(siehe schraffierte Flächen in Abbildung 1-8 ).
ST290 Instrumentensystem
6-1-14
Abschnitt 6: Installation
Segelboot
Gleiter (Motorboot)
Verdränger (Motorboot)
D5514-1
Abbildung 1-8:Lage der Log- und Echolotgeber
Außerdem sollte jeder Geber...
• ... vor dem Propeller liegen (mindestens 10% der Wasserlinienlänge),
• ... mindestens. 15 cm vom Kiel entfernt angebracht werden (idealerweise bei einer Segelyacht vor dem Kiel),
• ... so nahe wie möglich an der Mittschiffslinie angebracht werden,
• ... möglichst weit entfernt von anderen Durchbruchteilen oder überhängenden Teilen montiert werden,
• ... genügend Spielraum im Rumpf haben, damit die Mutter befestigt
werden kann,
• ... mindestens 10 cm Spielraum nach oben haben, damit er bequem
wieder abgenommen werden kann.
Zusätzlich ist zu beachten, dass der Echolotgeber innerhalb von 10° in
vertikaler Richtung, in Vorwärtsrichtung, nach achtern und in Querrichtung montiert werden muss.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-15
D4350-4
Abbildung 1-9:Maximaler Winkel beim Echolotgeber
Weitere Informationen
Für weitere Fragen oder Ratschläge zur Installation wenden Sie sich bitte
an Ihren örtlichen Fachhändler oder an die Firma H.E. Eissing KG, Zweiter Polderweg 18, 26723 Emden, Tel. 04921-8008-0, Fax 04921-800819, eMail: info@eissing.com, Website: www.eissing.com.
1.3 Anforderungen an SeaTalk2
Jedes SeaTakl²-Gerät ist mit einer Load Equivalency Nr. (LEN) gekennzeichnet, die angibt, wie groß die Stromaufnahme ist (siehe Tabelle 1-3 ).
Tabelle 1-3:Load Equivalence Nummern
Produkt
LEN
Digitale Instrumente
6
DPU
5
Aktivmodule
1
Um eine größtmögliche Leistung zu erzielen, beachten Sie bitte immer
die folgenden Richtlinien, wenn Sie SeaTalk²-Kabel verlegen:
• Ein Stecker mit Abschlusswiderstand ist für JEDES ENDE der
Haupt-SeaTalk²-Verkabelung erforderlich (siehe Abbildung 1-10 ).
ST290 Instrumentensystem
6-1-16
Abschnitt 6: Installation
B
SPUR
C
Abschlusswiderstand in leerer
Buchse
A
DatenprozessorEinheit
(DPU)
D
Abschlusswiderstand
5-WegeAnschlussblock
D5545-1
Abbildung 1-10:SeaTalk2
•
•
•
Die Gesamtlänge des SeaTalk²-Hauptkabels darf 200 m nicht übersteigen. Gesamtlänge bedeutet die Länge zwischen 2 Abschlusswiderständen. In Abbildung 1-10 ist die Länge der HauptkabelVerlegung z.B. die Summe der Entfernungen A+B+C+D.
Für Installation, bei denen die Geräte nicht in Reihe montiert werden
können, kann ein Anschlussblock und ein gebogenes Kabel verwendet werden. In diesem Fall darf die Länge des gebogenen Kabels 1 m
nicht übersteigen.
Die Summe der LENs der einzelnen Geräte in einem SeaTalk²-System darf 100 nicht übersteigen. Liegt Ihr Wert über 100, nehmen Sie
Kontakt mit Ihrem Fachhändler auf. Oder wenden Sie sich an die
Firma H.E. Eissing KG, Zweiter Polderweg 18, 26723 Emden, Tel.
04921-8008-0, Fax 04921-8008-19, eMail: info@eissing.com.
1.4 Systemstrukturen
Vorab-Information
Vor der Kabelverlegung schauen Sie bitte auf Tabelle 1-4 , um festzulegen, welcher Bustyp (SeaTalk oder SeaTalk²) für das Gerät, das Sie installieren wollen, erforderlich ist. Eine Übersicht der verschiedenen
ST290 Komponenten und die zugehörigen Bus-Anschlüsse finden Sie in
Tabelle 1-4 .
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-17
Tabelle 1-4:Zuordnung zum Bustyp
Komponente
Busanschlüsse
DPU
SeaTalk2 und SeaTalk. NMEA 2000, NMEA 0183
und USB-Port auch verfügbar.
Digitale Instrumente (Graphik /
SeaTalk2
Aktivmodule (alle Typen)
SeaTalk2
Analog-Instrumente (alle Typen)
SeaTalk
Bedieneinheiten (alle Typen)
SeaTalk
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die beste Position für Instrumente
und Geber festzulegen, damit die Voraussetzungen aus dem Kapitel Planung der Installation erfüllt werden. Wenn Sie bei anderen Geräten mit
NMEA0183-, NMEA2000- oder USB-Schnittstellen arbeiten möchten,
(z.B. GPS), müssen Sie dies berücksichtigen, wenn Sie Ihre ST290 Geräte installieren.
In einem ST290 System regelt die Datenprozessor-Einheit (DPU) die
Bedienung im System und den Anschluss der Systemkomponenten über
SeaTalk- und SeaTalk²-Bus. Die Digital-Instrumente und die Aktivmodule werden über SeaTalk², die Analog-Instrumente und Bedieneinheiten über SeaTalk angeschlossen.
Eine Basisvariante eines ST290 System könnte z.B. eine DPU, ein Instrument, einen Geber und ein Aktivmodul umfassen. In der Praxis allerdings umfasst ein typisches ST290 System eine Reihe digitaler und
analoger Instrumente sowie mehrere Geber, Aktivmodule und Bedieneinheiten.
Kabel
Kabel für beide SeaTalk-Busse erhalten Sie in vorkonfektionierter Form
mit Steckern sowie ohne Abschlusswiderstände auf einer Trommel.
Flachstecker und Verbindungsbox können mitgeliefert werden, um Kabelenden abzuschließen.
Spannung
Die Infos zu Installation und Spannung in diesem Handbuch gelten für
ein typisches ST290 System mit einer Gesamt-LEN von bis zu 100 (siehe
Anforderungen an SeaTalk2 auf Seite 15). Größere Systeme erfordern
ST290 Instrumentensystem
6-1-18
Abschnitt 6: Installation
zusätzliche Spannung. Hat Ihr System eine Gesamt-LEN von über 100,
nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem örtlichen Fachhändler auf.
Ein ST290 System erfordert 12 V DC und es muss auf eine der beiden folgenden Arten angeschlossen sein:
• Spannung an der DPU (normalerweise eine Batterie).
• Von einem Raymarine-Kurscomputer über SeaTalk.
Hinweis: Wenn die Batterie die Spannungsquelle ist, empfehlen wir Ihnen, eine ANDERE Batterie zu verwenden als die, mit der Sie den Motor
starten. Ansonsten kann es zu einem problematischen Spannungsabfall
kommen.
Lesen Sie bitte die Details zum Anschluss in Abschnitt 6, Kapitel 2 nach.
Schutz
Die Spannungsversorgung muss mit 5A abgesichert werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-19
1.5 Typische Systeme
Die Installation Ihres ST290 Systems hängt vom Bootstyp ab, es gibt jedoch Vorschläge für Segel- und Motoryachten (siehe Abbildung 1-11 ).
Typisches ST290-System auf
Motor- und Segelyachten
Legende:
SeaTalk 2
SeaTalk
Abbildung 1-11:Typisches System-Layout
ST290 Instrumentensystem
D5798-2
6-1-20
Abschnitt 6: Installation
Vorschläge für ein Anschlussschema für 2 verschiedene ST290 Systeme
in Abbildung 1-12 und Abbildung 1-13
TYPISCHES SYSTEM (Spannung aus Batterie)
Windgeber
Datenprozessor-Einheit (DPU)
Digitale InstrumentE
SPEED
25.68
Anschlusswiederstand
für Ersatzbuchse am
Instrument
KNOTS
5A
Sicherung Analoge ST290-Instrumente und -Fernbedienungen
Steuerkursdaten
Digitale Instrumente
SPEED
SPEED
25.68
12 V
KNOTS
25.68
KNOTS
Aktivmodul Geschwindigk. Aktivmodul Tiefe
Aktivmodul Wind
Legende:
SeaTalk
SeaTALK 2
Abschlusswiderstand
Loggeber
Echolotgeber
5-Wege-Anschluss
D5600-1
Abbildung 1-12:Typisches System mit SeaTalk und SeaTalk² mit Spannung
von der Batterie
Hinweis: Gegebenenfalls können Sie auch Dual-Log- und DualEcholotgeber und die zugehörigen Aktivmodule installieren.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Vorbereitung der Installation
6-1-21
TYPISCHES SYSTEM (Spannung vom Kurscomputer)
Windgeber
Datenprozessor-Einheit (DPU)
Digitale Instrumente
SPEED
25.68
Abschlusswiderstand
für Ersatzbuchse am
Instrument
KNOTS
Analoge ST290-Instrumente und -Fernbedienungen
Raymarine Kurscomputer
liefert 12 V Spannung und
Steuerkursdaten an ST290.
Digitale Instrumente
SPEED
SPEED
25.68
25.68
KNOTS
KNOTS
Spannungseingang
Aktivmodul Geschwindigk. Aktivmodul Tiefe
Aktivmodul Wind
Legende:
SeaTalk
SeaTALK 2
Abschlusswiderstand
Loggeber
Echolotgeber
5-Wege-Anschluss
D5601-1
Abbildung 1-13:Typisches System mit SeaTalk und SeaTalk² mit Spannung
vom Raymarine-Kurscomputer
Hinweis: Gegebenenfalls können Sie auch Dual-Log- und DualEcholotgeber und die zugehörigen Aktivmodule installieren.
ST290 Instrumentensystem
6-1-22
Abschnitt 6: Installation
ST290 Instrumentensystem
6-2-1
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der
Installation
2.1 Einführung
Wichtig
ACHTUNG:
Stellen Sie sicher, dass keine Spannung anliegt, wenn Sie mit der
Installation beginnen.
ACHTUNG:
Wenn Sie Löcher bohren oder Flächen ausschneiden müssen (z.B.
bei der Kabelverlegung oder bei der Montage des Instrumente)...
• ... stellen Sie sicher, dass keine elementaren Teile am
Schiffsrumpf beschädigt werden. Sollten Sie Zweifel haben,
wenden Sie sich an die Werft oder an Ihren Bootsimporteur!
• ... stellen Sie sicher, dass Sie keine Gegenstände beschädigen, die
sich hinter der Schneidefläche befinden.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie
die Abschnitt 6, Kapitel 1 gelesen und verstanden haben, damit Sie allen
Anforderungen gerecht werden. Wenn Sie sich an die beschriebenen
Richtlinien halten, können Sie die ST290 Systemkomponenten wie gewünscht platzieren.
Installationsreihenfolge
Die typische Vorgehensweise bei der Installation wird in der
nachfolgenden Reihenfolge beschrieben:
• Verlegung der SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel.
• Montieren der Datenprozessor-Einheit (DPU).
• Montieren der Log-/Echolotgeber und der Masteinheit.
• Montieren der Aktivmodule.
• Montieren der Instrumente und Bedieneinheiten.
• Spannungsanschlüsse herstellen.
• Vorbereitung zur Inbetriebnahme.
Wir empfehlen Ihnen, diese Reihenfolge bei der Installation - soweit Ihnen dies möglich ist - einzuhalten.
ST290 Instrumentensystem
6-2-2
Abschnitt 6: Installation
2.2 Verlegen der SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel
Grundsätzliches zur Kabelverlegung
Bitte halten Sie bei der Kabelverlegung die folgenden Richtlinien ein:
• Wenn Sie ein Kabel durch das Deck führen müssen, benutzen Sie
immer eine qualitativ hochwertige Decksdurchführung.
• Wenn Sie Kabel durch Löcher führen müssen, benutzen Sie immer
einen Schwanenhals, um Scheuerstellen zu vermeiden.
• Sichern Sie lange Kabelverbindungen ab, so dass sie kein Sicherheitsrisiko darstellen.
• Verlegen Sie Kabel möglichst niemals in der Nähe von fluoreszierenden Lichtern, Motoren und Geräten, die Radiosignale aussenden, da
ansonsten Störimpulse auftreten können.
• Beachten Sie stets die Anforderungen an SeaTalk2 (Details in
Abschnitt 6, Kapitel 1).
Richtige Kabel auswählen
Im ST290 System arbeiten Sie mit dem SeaTalk- und dem SeaTalk²-Bus.
SeaTalk benutzt ein Kabel mit 3 Adern, SeaTalk² ein Kabel mit 5 Adern,
das abgeschirmt ist. Beide Kabeltypen erhalten Sie in konfektionierter
Form mit vorinstallierten Steckern (siehe Abbildung 2-1 ) und in roher
Form ohne Abschlusswiderstand auf einer Trommel.
SeaTalk-Stecker
SeaTALK 2 -Stecker
D5786-1
Abbildung 2-1:Bus-Stecker
Wenn Sie mit Kabeln ohne Abschlusswiderstand arbeiten, gehen Sie
nach Tabelle 2-1 (SeaTalk) undTabelle 2-2 (SeaTalk²) vor, um die richtigen Anschlüsse herzustellen. Kabelschuhe sind erhältlich, um die
Flachstecker zu schützen, die für den Anschluss der SeaTalk²-Kabel ohne Abschlusswiderstand benutzt werden. Weitere Hinweise finden Sie
im Kapitel Unkonfektionierte SeaTalk²-Kabel auf Seite 6-2-26.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-3
Tabelle 2-1:SeaTalk-Anschlüsse
Ader
Funktion
Rot
12 V +
Nicht isoliert
12 V -
Gelb
Daten
Tabelle 2-2:SeaTalk²-Anschlüsse
Ader
Funktion
Schirm
Schirm
Rot
12 V +
Schwarz
12 V -
Weiß
Signalpegel hoch
Blau
Signalpegel niedrig
Vorgehensweise
Nehmen Sie Abbildung 2-2 als Richtlinie. Führen Sie die SeaTalk- und
SeaTalk²-Kabel von der geplanten Position der DPU zur geplanten Position des nächstliegenden Instrumentes bzw. Bedieneinheit. Ggf. kann
SeaTalk² zwei Abschnitte umfassen (siehe Abbildung 2-2 ). Bedenken
Sie, dass die LEN der über SeaTalk² verbundenen Produkte 100
nicht überschreiten darf! (Details siehe Abschnitt 6, Kapitel 1).
Führen Sie nun die SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel über die geplanten Positionen der übrigen Geräte (siehe Abbildung 2-2 ).
Bei jeder geplanten Position eines Gerätes gehen Sie wie folgt vor:
• Wenn Sie mit konfektionierten Kabeln arbeiten, rollen Sie die Kabel
für die Anschlüsse auf.
• Wenn Sie mit Kabeln ohne Abschlusswiderstand arbeiten, lassen Sie
2 „Enden“ von ca. 60 cm stehen, um den späteren Anschluss zu
erleichtern.
Anschlussblöcke helfen Ihnen bei Verzweigungen weiter.
Montieren Sie am Ende des SeaTalk²-Busses immer einen SeaTalk²Abschlusswiderstand!
ST290 Instrumentensystem
6-2-4
Abschnitt 6: Installation
SeaTALK2
Anschluss an digitale ST290-Instrumente
Datenprozessor-Einheit (DPU)
SPEED
25.68
Abschlusswiderstand in die
Ersatzbuchse am
Instrument
stecken
KNOTS
SeaTalk
Anschluss an analoge ST290-Instrumente,
an Bedieneinheiten & das Smart Heading-System
Steuerkursdaten
vom Smart HeadingSystem
Ggf. an bereits bestehenden SeaTalk-Bus
oder RaymarineSeekartenplotter,
GPS-Navigator oder
Radar anschließen
SPEED
SPEED
25.68
25.68
KNOTS
KNOTS
SeaTALK2
Anschluss an digitale ST290-Instrumente
und Aktivmodule für Geber
ST290-Abschlusswiderstand
5-Wege-Stecker
D6011-1
Abbildung 2-2:Verlegung von SeaTalk- und SeaTalk²-Kabeln
Aktivmodule
Jedes Aktivmodul wird mit einem SeaTalk²-Kabel und einer integrierten
Buchse geliefert. Wir empfehlen Ihnen, die Aktivmodule so nahe wie
möglich aneinander zu installieren und das Kabel von jedem Modul in einen 5-Wege-Anschlussblock (SeaTalk²) einzustecken (siehe Abbildung
2-2 ). Der Anschlussblock wird an SeaTalk² angeschlossen.
Spannung für das System
NEHMEN SIE KEINE ANDERE SPANNUNGSQUELLE für das
ST290 System als im Kapitel Kapitel 2.8, Spannungsanschlüsse herstellen vorgeschrieben.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-5
Wenn auf dem Schiff schon ein SeaTalk-Bus installiert ist, benutzen Sie
das SeaTalk-Kabel, um den Bus von den bereits installierten Geräten zu
den Positionen der geplanten Analog-Geräte zu verlängern. In diesem
Fall wird die Spannung für das gesamte ST290 System von der Quelle
kommen, die bereits den existierenden SeaTalk-Bus speist.
2.3 Vorbereitung der Kabel
Im ST290 System müssen die Kabel, die noch nicht mit Steckern versehen sind, entsprechend für den Anschluss vorbereitet werden. Hierzu gehen Sie bitte gemäß dem Abschnitt Allgemeine Anschlüsse (für den
Anschluss an Flachstecker oder an die Verbindungsbox) vor oder gemäß
dem Abschnitt Anschlüsse an federbelastete Klemmblöcke weiter unten.
Allgemeine Anschlüsse
In Abbildung 2-3 sehen Sie, wie ein Kabel für den Anschluss an Flachstecker oder an den Verbindungsblock der Masteinheit-Verbindungsbox
vorbereitet wird.
Abmessung a
SeaTALK 2 rote und schwarze Adern: Abmessung a = 3 mm
Alle anderen isolierten Adern: Abmessung a = 6 mm
Shield: not applicable
a
56 mm
D6049-1
Abbildung 2-3:Vorbereitung eines Kabels für Flachstecker oder
Verbindungsbox
Bereiten Sie das Kabel gemäß Abbildung 2-3 vor. Stellen Sie sicher, dass
keine Adern über die Rückseite der Steckerisolierung herausragen. Dann
führen Sie jede Ader in den Stecker. Ein Beispiel mit einem Flachstecker
sehen Sie in Abbildung 2-4 . Sichern Sie die Adern wie folgt:
• Krimpen Sie die Flachstecker.
• Ziehen Sie die Schrauben für den Anschlussblock fest.
ST290 Instrumentensystem
6-2-6
Abschnitt 6: Installation
SeaTALK 2: rote oder schwarze Ader
Alle anderen Adern
3 mm
D5906-1
Abbildung 2-4:Einführen der Kabel in Flachstecker
Anschlüsse an federbelastete Klemmblöcke
Die DPU und die Aktivmodule arbeiten mit farblich gekennzeichneten
federbelasteten Klemmblöcken für SeaTalk²-Anschlüsse. Um einen sicheren Anschluss an einen federbelasteten Klemmblock herzustellen,
bereiten Sie das Kabel gemäß Abbildung 2-5 vor. Danach gehen Sie gemäß Abbildung 2-6 für den Anschluss der einzelnen Adern vor.
9 mm
50 mm
D5905-1
Abbildung 2-5:Kabel für federbelasteten Klemmblock vorbereiten
9 mm
D5907-1
Abbildung 2-6:Anschluss an federbelasteten Klemmblock
2.4 Montage der Datenprozessor-Einheit (DPU)
Montieren Sie die DPU wie folgt auf einer vertikalen Fläche:
1. Nehmen Sie die äußere Abdeckung ab.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-7
2
1
D5794-1
Abbildung 2-7:Abnehmen der DPU-Abdeckung
2. Platzieren Sie die DPU an der gewünschten Position und markieren
Sie die Stellen für die Bohrlöcher.
3. Mit einem 3,5-mm-Bohrer bohren Sie je ein Führungsloch für beide
Fixierschrauben.
4. Schrauben Sie eine der beiden mitgelieferten selbstschneidenden
Schrauben in jedes Loch, so dass jeder Schraubenkopf für
mindestens 15 mm in der Montagefläche verschwindet.
D5776-1
Abbildung 2-8:Montage der DPU
5. Platzieren Sie die Fixierlöcher über den Schraubenköpfen, schieben
Sie die DPU dann nach unten, so dass sich die Schraubenköpfe am
oberen Rand der Führungsschlitze befinden.
ST290 Instrumentensystem
6-2-8
Abschnitt 6: Installation
6. Ziehen Sie die selbstgewindeschneidenden Schrauben an, so dass die
DPU in ihrer Position gesichert wird.
Anschlüsse an die DPU
SeaTalk & SeaTalk²
Schließen Sie SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel gemäß Abbildung 2-9, Anschluss von SeaTalk & SeaTalk² an die DPU an die DPU an.
SCHIRM
ROT
SeaTALK 2
SCHWARZ
WEISS
BLAU
SCHIRM
ROT
SeaTALK 2
SCHWARZ
WEISS
BLAU
ROT
SeaTalk
NICHT ISOLIERT
GELB
D5564-1
Abbildung 2-9:Anschluss von SeaTalk & SeaTalk² an die DPU
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-9
Verschiedenes
Die DPU stellt auch folgende Anschlüsse zur Verfügung (siehe
Abbildung 2-10, Verschiedene DPU-Anschlüsse):
• NMEA0183
• NMEA2000
• Universal Serial Bus (USB) für den Anschluss des ST290 Systems an
einen PC (z.B. für die Arbeit mit der Navigationssoftware RayTech
von Raymarine).
• Zusätzlicher Alarm.
N2000_L
N2000_H
N2000_V-
NMEA 2000
N2000_V+
N2000_SCR
N0183_TX-N0183_TX+
N0183_RX--
NMEA 0183
N0183_RX+
OUTOUT+
Zusätzlicher Alarm
USB-Anschluss
D5606-1
Abbildung 2-10:Verschiedene DPU-Anschlüsse
ST290 Instrumentensystem
6-2-10
Abschnitt 6: Installation
NMEA-Daten
NMEA0183
Die NMEA0183-Datensätze, die unterstützt werden, finden Sie in
Tabelle 2-3 und Tabelle 2-4 .
Tabelle 2-3:NMEA0183: Gesendete Daten
Datensatz
Beschreibung
DBT
Tiefe
HDG
Steuerkurs, Abweichung und Missweisung
HDM
Magnetischer Steuerkurs
MTW
Wassertemperatur
VHW
Wassergeschwindigkeit und Steuerkurs
MWV
Windgeschwindigkeit und Windwinkel
Tablelle 2-4:NMEA0183: Empfangene Daten
Datensatz
Beschreibung
BWC
Peilung und Entfernung zum Wegpunkt
VTG
COG (Kurs über Grund) und SOG (Geschwindigkeit über
Grund)
XTE
Kursabweichung
GLL
Breitengrad, Längengrad und Uhrzeit
RMB
Kursversatz
Ursprung und Identifikation Zielwegpunkt
Breiten-/Längengrad Zielwegpunkt
Entfernung und Peilung zum Wegpunkt
Status Ankunft am Wegpunkt
RMC
Uhrzeit, Datum, Breitengrad, Längengrad, COG (Kurs
über Grund) und SOG (Geschwindigkeit über Grund)
Missweisung
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-11
Tablelle 2-4:NMEA0183: Empfangene Daten (Continued)
GGA
Time
Latitude und longitude
Satellites Tracked
HDOP
APB
Cross track error
Waypoint identifier
Waypoint Bearing
Waypoint Distance
NMEA2000
Tabelle 2-5:NMEA2000: Gesendete Daten
Parameter Gruppen-Nr.
Beschreibung
128259
SOG (Geschwindigkeit über Grund) und Wassergeschwindigkeit
127250
Magnetischer Steuerkurs, Abweichung und Missweisung
128267
Wassertiefe
130306
Windgeschwindigkeit und Windrichtung
130310
Wassertemperatur
Kabel sichern und Wiederabdecken der DPU
Wenn Sie alle DPU-Kabel angeschlossen haben, sichern Sie jedes Kabel
mit Kabelband an den Klammern der DPU.
Wenn alle Kabel angebracht sind, setzen Sie die Abdeckung wieder auf
die DPU.
Nehmen Sie die DPU nicht in Betrieb, solange die Abdeckung entfernt ist. Dies kann die EMV beeinträchtigen!
2.5 Montage der Log- und Echolotgeber sowie der
Masteinheit
Jeder Geber ist über ein zugewiesenes Aktivmodul mit SeaTalk² verbunden. Das Aktivmodul wird mit dem Geber bzw. der Masteinheit geliefert.
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Geber installieren und wie Sie
die Kabel zu den geplanten Positionen der Aktivmodule verlegen. An je-
ST290 Instrumentensystem
6-2-12
Abschnitt 6: Installation
der Stelle für ein Aktivmodule muss mindestens 60 cm Kabel verbleiben,
um später die Anschlüsse zu ermöglichen.
Log- und Echolotgeber
Hinweise zur Installation und Wartung der Log- und Echolotgeber finden
Sie im Lieferumfang der Geber. Installieren Sie die Geber gemäß diesen
Hinweisen.
Ggf. können Sie Dual-Loggeber oder Dual-Echolotgeber installieren. In
diesem Fall benötigt aber jeder Geber ein zusätzliches Aktivmodul.
Verlegen des Geberkabels
Log- und Echolotgeber werden jeweils mit 13,70 m Kabel geliefert, das
den Geber mit dem zugehörigen Aktivmodul verbindet. Beachten Sie die
Hinweise im Kapitel Verlegung von SeaTalk- und SeaTalk²-Kabeln am
Anfang dieses Kapitels und führen Sie das Kabel an die geplante Position
für das Aktivmodul.
Wichtiger Punkt: Kürzen Sie AUF KEINEN FALL das Kabel für den
Echolotgeber, da dies die Leistung des Gebers erheblich beeinträchtigen
wird. Wenn das Kabel des Echolotgebers zu lang ist, wickeln Sie es auf
und verstauen Sie es an sicherer Stelle.
Masteinheit (Wind)
Die Masteinheit wird mit 50 m Kabel mit Flachsteckern geliefert. Das
Kabel wird an die Aktivmodule angeschlossen. Der Anschluss des
Kabels hängt von der Lage des Gebers und des Aktivmoduls ab. Es gelten
folgende Richtlinien:
• Wenn die Masteinheit am Masttopp oder an einem anderen Platz
montiert wird, von der sie schnell zum Verstauen wieder abgenommen werden kann, legen Sie einen Abtrennpunkt fest, der sich so
nahe wie möglich am Eintritt des Kabels in das Schiff befindet.
Hierzu sollten Sie das Aktivmodul an geeigneter Position anbringen
oder die mitgelieferte Verbindungsbox zwischen Masteinheit und
Aktivmodul in der Nähe des Punktes anschließen, an dem das Kabel
in das Schiff führt.
• Ggf. müssen Sie die Flachstecker entfernen, um die Installation zu
erleichtern, z.B. wenn Sie die Verbindungsbox in das Kabel integrieren wollen oder wenn das Kabel durch enge Öffnungen geführt werden muss.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-13
Montage der Windfahne
Bitte gehen Sie nach Abbildung 2-11 vor, wenn Sie Windfahne, Korpus
des Gebers und Windmesser montieren:
1. Stecken Sie die obere Spindel des Gebers in die Windfahne und ziehen Sie die Madenschraube fest.
2. Stecken Sie die untere Spindel des Gebers in den Windmesser und
ziehen Sie die Madenschraube fest.
Windfahne
Korpus des
Geber
Windmesser
D6035-1
Abbildung 2-11:Montage von Windfahne, Geber und Windmesser
Montage der Masteinheit
Die Masteinheit wird meistens am Masttopp montiert (siehe Abbildung
2-12 ). Dies geschieht wie folgt:
1. Das Gewinde-Ende des Montageblocks der Masteinheit muss nach
vorne zeigen. Markieren Sie nun die Position der 2 selbstschneidenden Schrauben.
2. Bohren Sie 2 Löcher mit einem 4-mm-Bohrer.
3. Tragen Sie Versiegelungsmasse unten am Montageblock auf.
ST290 Instrumentensystem
6-2-14
Abschnitt 6: Installation
Schrauben
Montageblock
Befestigungsring
NACH VORNE
D6013-1
Abbildung 2-12:Montage der Masteinheit
4. Sichern Sie den Montageblock am Masttopp mit den 2 Schrauben.
5. Führen Sie den Anschluss am Mastarm vorsichtig an den Montageblock heran. Stecken Sie dann den Mastarm in den Montageblock.
Ziehen Sie den Befestigungsring vorsichtig mit der Hand fest.
Verlegen des Masteinheit-Kabels
Wenn die Masteinheit am Masttopp montiert wird, entfernen Sie
zunächst die Flachstecker am freien Ende des Kabels. Führen Sie dann
dieses Kabelende in den Mast hinein.
• Wenn der Mast durch das Deck führt, führen Sie das Kabel durch eine
geeignete Unterdeck-Öffnung.
• Wenn es sich um einen Steckmast handelt, führen Sie das Kabel
durch das Deck und benutzen hierfür eine geeignete Decksdurchführung.
Wenn das Aktivmodul in der Nähe des Kabeleintritts installiert ist,
krimpen Sie neue Flachstecker auf die Adern, wie im Abschnitt
Vorbereitung der Kabel auf Seite 6-2-5 beschrieben. Dann schließen Sie
das Kabel an das Aktivmodul an, wie im Abschnitt Montage der
Aktivmodule beschrieben. Wenn das Aktivmodule nicht in der Nähe des
Kabeleintritts installiert ist, montieren Sie eine Verbindungsbox (siehe
Abbildung 2-13 ) im Schiff, so nahe wie möglich am Kabeleintritt. Dann
gehen Sie wie folgt vor:
1. Führen Sie das Kabel zur Verbindungsbox, geben Sie genügend
Kabel in die Verbindungsbox hinein, trennen Sie das Kabel ab und
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-15
schließen Sie jede Ader am freien Kabelende von der Masteinheit an
den separaten Anschluss in der Verbindungsbox an.
2. Schließen Sie jede Ader des verbleibenden Kabels an dieselbe Farbe
der jeweiligen Adern in der Verbindungsbox an.
3. Führen sie das Kabel von der Verbindungsbox zur geplanten Position
des Aktivmoduls.
4. Krimpen Sie neue Flachstecker auf die Adern am Aktivmoduls am
Ende des Kabels, wie oben beschrieben. Schließen Sie nun das Kabel
an das Aktivmodul für die Masteinheit an, wie im Abschnitt Montage
der Aktivmodule beschrieben.
Mastarm
Verbindungsbox
Aktivmodul
D5523-1
Abbildung 2-13:Arbeiten mit der Verbindungsbox für die Masteinheit
2.6 Montage der Aktivmodule
Die hier beschriebene Vorgehensweise für die Installation gilt für alle
Aktivmodul. Es wird davon ausgegangen, dass SeaTalk²-Kabel und GeST290 Instrumentensystem
6-2-16
Abschnitt 6: Installation
berkabel über die Position des Aktivmodule geführt wurden, wie in Verlegen der SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel auf Seite 6-2-2 beschrieben.
Installieren Sie jedes Aktivmodul wie folgt:
1. Nehmen Sie die Abdeckkappe gemäß Abbildung 2-14 ab.
2
1
D5607-1
Abbildung 2-14:Abnehmen der Abdeckkappe
2. Platzieren Sie das Aktivmodule mit dem SeaTalk²-Anschlussblock
ganz oben auf der Montagefläche und markieren Sie die Bohrlöcher.
3. Bohren Sie 3 Führungslöcher für die Montageschrauben. Sichern Sie
dann das Aktivmodule auf der Montagefläche mit den mitgelieferten
Schrauben (siehe Abbildung 2-15 ).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-17
D5543-1
Abbildung 2-15:Sichern des Aktivmoduls
Anschluss der Aktivmodule
ACHTUNG:
Wenn Sie das falsche Aktivmodul verwenden, kann es zu Schäden an
Ihrem Gerät kommen! Bevor Sie einen Geber/eine Masteinheit an
Ihr Aktivmodule anschließen, vergewissern Sie sich, dass Sie
wirklich das richtige Aktivmodul verwenden, d.h. Aktivmodul Log
für Loggeber, Aktivmodul Echolot für Echolotgeber etc.
Ein Überblick über die Anschlüsse der verschiedenen Aktivmodule für
die Geber finden Sie in Abbildung 2-16 .
ST290 Instrumentensystem
6-2-18
Abschnitt 6: Installation
Grau
Rot
SeaTALK 2 Schwarz
Stecker
Weiß
(Gruppe 1)
Blau
Blau
Weiß
2
Schwarz SeaTALK
Stecker
(Gruppe 2)
Rot
Grau
Anschlüsse
für Geber
D5528-1
Abbildung 2-16:Anschluss der Aktivmodule
Bitte beachten Sie, dass jedes Aktivmodul 2 Gruppen von SeaTalk²-Steckern besitzt. Jedes Aktivmodul wird mit einem SeaTalk²-Kabel geliefert, das an eine Gruppe angeschlossen wird. Gegebenenfalls können Sie
die zweite Gruppe dazu nutzen, mehrere Aktivmodule im System hintereinander zu schalten (siehe Abbildung 2-17 ).
Mit Hilfe von Abbildung 2-17 können Sie die optimale Anschluss-Reihenfolge und die richtige Verkabelung im Aktivmodul ermitteln.
Die richtigen Anschlüsse ermitteln
Die Anschlüsse am Aktivmodul sind farblich gekennzeichnet, so dass sichergestellt wird, dass alle Adern richtig angeschlossen werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
1
Angeschlossenes SeaTalk2-Kabel
3 SeaTalk2-Kabel in den Kabelkanal
6-2-19
2
Geberkabel in den Kabelkanal drücken
4
Geberadern anschließen
drücken und Geberadern darüber
positionieren
Ggfs. beide Gruppen der SeaTalk2Anschlüsse nutzen, um Aktivmodule
zu verketten.
D5547-1
Abbildung 2-17:Verkabelung des Aktivmoduls
ST290 Instrumentensystem
6-2-20
Abschnitt 6: Installation
Abdeckkappe wieder aufsetzen
Nehmen Sie das Aktivmodul nicht in Betrieb, solange Sie die Abdeckkappe nicht wieder aufgesetzt haben! Ansonsten kann es zu
EMV-Problemen kommen!
Wenn Sie alle Anschlüsse am Aktivmodul vorgenommen haben, setzen
Sie die Abdeckkappe wieder auf.
2.7 Montage der Instrumente & Bedieneinheiten
Grundsätzliches
Alle ST290 Instrumente und -Bedieneinheiten werden auf ähnliche Art
und Weise montiert; es werden daher nur allgemeingültige MontageHinweise gegeben.
Mit der jeweiligen Bohrschablone in Abschnitt 11 dieses Handbuchs
wird die Installation sehr einfach.
Autopilot-Tastatur Pilot Keypad
Wenn Sie eine ST290 Autopilot-Tastatur installieren wollen, empfehlen
wir Ihnen dringend, diese ganz in der Nähe des Steuerrades zu montieren.
Montage-Optionen
ST290 Instrumente und Bedieneinheiten können im Pultaufbau und im
Pulteinbau montiert werden (siehe Abbildung 2-18 ).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-21
PultaufbauMontage
PulteinbauMontage
D5718-1
Abbildung 2-18:Montage-Optionen
Stellen Sie an jedem Montageort sicher, dass...
• ... die Montagefläche die ausreichende Dicke hat (siehe Abschnitt 6,
Kapitel 1, Table 1-1, Stärke der Montagefläche),
• ... die Montagefläche sauber, eben und glatt ist,
• ... genügend Platz hinter der Montagefläche ist, damit die Rückseite
des Gerätes und die Stecker bequem erreichbar sind.
Abdichtung von Instrument & Bedieneinheit
Jedes Instrument und jede Bedieneinheit werden mit einer Abdichtung
für Rand und Oberfläche geliefert. Die Randabdichtung muss an jedem
Gerät angebracht werden, egal, ob Pulteinbau oder Pultaufbau.
Einige Abdichtungen haben auf einer Seite eine Schutzklebefolie und auf
der anderen Seite eine selbstklebende Oberfläche. Alle Schutzklebefolien müssen vorsichtig abgezogen werden, bevor die Abdichtung angebracht wird. Wir empfehlen Ihnen, die selbstklebende Seite am
Instrument oder an der Bedieneinheit, das/die Sie installieren.
Die Abdichtungen für den Rand der Bedieneinheit und für die Oberflächenmontage sind im Lieferumfang zusammengefügt, sie müssen daher
vorsichtig getrennt werden.
ST290 Instrumentensystem
6-2-22
Abschnitt 6: Installation
Vorgehensweise
Die Vorgehensweise zur Installation finden Sie in folgenden Abbildungen. In den Abbildungen sehen Sie nur digitale Instrumente, jedoch gelten sie für alle ST290 Instrumente und -Bedieneinheiten.
Pulteinbau-Montage
Für die Pulteinbau-Montage gehen Sie gemäß Abbildung 2-19 bis Abbildung 2-22 vor.
1 Nehmen
Sie die Schablone
aus dem englischen
Handbuch, legen Sie sie auf
die Montagefläche und
markieren Sie die
Schnittkanten für die Ecken.
l1
inch
diam
(2
eter5 mm
)
Inst
4.37 in (111 mm )
Dril
TO
ST
290
Dig
FLU
Dril
ita
SH
Te
l1
inch
diam
(2
eter5 mm
)
rum
P
l In
str
MO
mp
lat
um
UN
en
ent
edge
t
T
e
Dril
D5361-1
RE
Inst
rum
ent
MO
5.3
VE
SH
AD
in (1
ED
60
mm
AR
l1
inch
diam
(2
eter5 mm
)
)
EA
edge
ON
LY
Dril
l1
inch
diam
(2
eter5 mm
)
D5710-1
Abbildung 2-19:Pulteinbau-Montage, Schritt 1
2 Bohren Sie 4 Löcher.
D5711-1
Abbildung 2-20:Pulteinbau-Montage, Schritt 2
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-23
3 Sägen Sie den Ausschnitt
für die Rückseite des
Instrumentes oder der
Bedieneinheit aus.
D5712-1
Abbildung 2-21:Pulteinbau-Montage, Schritt 3
4 Führen Sie die Kabel durch Halterung,
Montagefläche und Abdichtung.
Schließen Sie dann das Instrument bzw.
die Bedieneinheit an. Mit Schrauben und
Muttern sichern Sie das Gerät auf der
Montagefläche.
D5713-1
Abbildung 2-22:Pulteinbau-Montage, Schritt 4
ST290 Instrumentensystem
6-2-24
Abschnitt 6: Installation
Pultaufbau-Montage
Für die Pultaufbau-Montage gehen Sie bitte gemäß Abbildung 2-23 bis
Abbildung 2-26 vor.
1 Nehmen Sie die Schablone aus
dem englischen Handbuch und
legen Sie sie auf die
Montagefläche. Markieren Sie
die Schnittkanten der Ecken für
die Schraubenbolzen.
Dril
l 3/1
6
dia in (5
met mm
er )
2.68
in (6
8m
m)
ST
290
Dig TOP
ita
l In
str
um
en
t
Inst
2.68
Cut
D5703-1
Dril
2.25
in (5
7m
m)
diam
rum
ent
edge
Dril
in (6
8m
l 3/1
6
dia in (5
met mm
er )
m)
eter
1.
(43.71in
5m
m)
l 3/1
6
dia in (5
met mm
er
)
SU
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Inst
rum
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lat UN
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SH
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S
1.
(43.71in
5m
m)
Dril
l 3/1
6
dia in (5
met mm
er
)
D5714-1
Abbildung 2-23:Pultaufbau-Montage, Schritt 1
2 Bohren Sie ein Loch für Instrument
bzw. Bedieneinheit.
Abbildung 2-24:Pultaufbau-Montage, Schritt 2
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-25
3 Bohren Sie 4-mm-Löcher für die
Befestigungs-Bolzenschrauben.
Abbildung 2-25:Pultaufbau-Montage, Schritt 3
4 Führen Sie die Kabel durch die Montagefläche,
die Halterung und die Abdichtung. Schließen
Sie dann das Instrument bzw. die Bedieneinheit an. Mit Bolzen und Muttern
befestigen Sie dann das
Gerät.
D5717-1
Abbildung 2-26:Pultaufbau-Montage, Schritt 4
ST290 Instrumentensystem
6-2-26
Abschnitt 6: Installation
Anschluss von Instrumenten & Bedieneinheiten
Die entsprechenden Busse für die verschiedenen ST290 Geräte finden
Sie im Detail im Kapitel Verlegen der SeaTalk- und SeaTalk²-Kabel.
Grundsätzlich laufen alle Aktivmodule und digitalen Instrumente über
SeaTalk² und die analogen Instrumente und Bedieneinheiten über
SeaTalk.
Anschlussmöglichkeiten
Jedes Gerät hat 2 Bus-Stecker, um eine Schaltung „in Reihe“ zu ermöglichen (s. folgende Abbildung). Hierbei können Sie mit SeaTalk und
SeaTalk² arbeiten.
Anschlussblock
SeaTALK 2
Letztes Instrument
am SeaTALK 2-Bus
D5604-1
Abbildung 2-27:Anschlussmethoden
Die genauen Anschlussmethoden für Instrumente und Bedieneinheiten
hängen davon, ob Sie konfektionierte Kabel mit vorinstallierten Steckern
oder „nackte“ Kabel benutzen, an denen Sie selbst Abschlusswiderstände anbringen.
Konfektionierte Kabel
Wenn Sie mit konfektionierten Kabeln arbeiten, stecken Sie SeaTalkund SeaTalk²-Stecker in die Buchse am jeweiligen Instrument.
Unkonfektionierte SeaTalk²-Kabel
Wenn Sie mit Kabeln ohne Abschlusswiderstand arbeiten, bereiten Sie
das Kabel gemäß folgender Abbildung vor.
1. Schieben Sie einen Kabelschuh auf das Kabel (siehe Abbildung 2-28
).
D6084-1
Abbildung 2-28:Kabelschuh
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-27
2. Bereiten Sie das Kabel für den Anschluss an das Instrument gemäß
dem Kapitel Kapitel 2.3, Vorbereitung der Kabel vor.
3. Schließen Sie die Crimps an die jweiligen Stecker-Pins an.
Blau (CAN_LO)
Weiß (CAN_HI)
Grau (Schirm)
Schwarz(-ve)
Rot (+12 V)
Anschlüsse
wie oben
D5795-1
Abbildung 2-29:SeaTalk²-Instrumentenanschlüsse
4. Lassen Sie den Kabelschuh vollständig ins Instrument gleiten (siehe
Abbildung 2-30 ).
D6082-1
Abbildung 2-30:Der Kabelschuh gleitet in Position
ST290 Instrumentensystem
6-2-28
Abschnitt 6: Installation
Unbenutzte Stecker
Stecken Sie die Blanko-Stecker in beliebige SeaTalk²-Buchsen am Instrument, an der Bedieneinheit oder am Verbindungsblock.
2.8 Spannungsanschlüsse herstellen
Anforderungen
ACHTUNG:
Falsche Spannungsanschlüsse führen zu Schäden an Ihrem System.
Stellen Sie sicher, dass Sie NICHT von den Vorgehensweisen in
diesem Handbuch abweichen, wenn Sie Spannung anschließen.
Das ST290 System erfordert 12 V DC Spannung. Die Spannung kann
entweder von einer separaten 12-V-Spannungsquelle (vorzugsweise von
einer 12-V-Batterie) oder über SeaTalk kommen. In beiden Fällen muss
die Spannungsquelle für das ST290 System durch eine 5-A-Sicherung
oder einen Überspannungsschalter abgesichert werden.
Wenn Ihr Schiff nur 24 V Bordspannung hat, muss mit einem geeigneten
Spannungswandler gearbeitet werden.
Die Spannung für das System gelangt zunächst an die DPU und wird von
dort aus an den Rest des Systems über den SeaTalk- und den SeaTalk²Bus weitergeleitet.
Kapazität der Spannungsquelle
Die in diesem Handbuch angegebenen Informationen zur Spannungsquelle gilt für ein typisches ST290 System, in dem die Gesamtlänge der
LEN für alle Produkte bei 100 oder weniger liegt (siehe Abschnitt 6, Kapitel 1). Wenn Sie ein sehr großes System installieren, bei dem die LEN
100 überschreitet, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem örtlichen Fachhändler auf.
Erdung des Systems
So entsprechen Sie den Anforderungen an die EMV:
• Das SeaTalk²-Kabel muss geerdet werden.
• Die 12-V-Versorgung muss massefrei sein. Die 12-V-Versorgung
darf auf KEINEN Fall geerdet werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
6-2-29
Erdung von Kabeln
Raymarine stellt ein spezielles Erdungskabel zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, dieses zu benutzen, um Ihr ST290 System zu erden.
Das Erdungskabel hat an einem Ende einen Stecker, das den Anschluss
an das SeaTalk²-Kabel herstellt, wenn dieses in den SeaTalk²-Stecker
eingesteckt wird. Das offene Kabelende wird abgezogen und geerdet.
Wenn Sie weitere Hilfe zur Erdung Ihres ST290 Systems benötigen,
wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen Fachhändler oder an die deutsche
Raymarine-Generalvertretung, die Firma H.E. Eissing KG, Zweiter Polderweg 18, 26723 Emden, Tel. 04921-8008-0, Fax 04921-8008-19,
eMail: info@eissing.com.
Vorgehensweise
ACHTUNG: SPANNUNGSSCHUTZ
Stellen Sie sicher, dass die Spannungsquelle für ST290 durch eine 5A-Sicherung oder durch einen Überspannungsschalter abgesichert
ist.
Anschluss an ein System mit einem RaymarineAutopiloten
Wenn eine schon existierende Spannungsquelle (d.h. ein Raymarine-Autopilot oder eine Batterie) über SeaTalk angeschlossen ist, erhält somit
das gesamte ST290 System Spannung. In diesem Fall DÜRFEN SIE
KEINE WEITERE SPANNUNGSQUELLE AN DAS ST290 SYSTEM
ANSCHLIESSEN!
Anschluss an ein System ohne Raymarine-Autopiloten
ACHTUNG: EINSTELLUNG DER KLEINSTSCHALTER
Die Kleinstschalter an der DPU sind werksseitig korrekt eingestellt.
Nehmen Sie KEINE Änderungen dieser Einstellungen vor!
Andernfalls kann Ihr System beschädigt werden.
Wenn Ihr System keinen Anschluss zum Raymarine-Autopiloten hat und
wenn keine andere Spannungsquelle an SeaTalk angeschlossen ist, legen
Sie 12 V Spannung für das ST290 System an die DPU wie folgt an (siehe
Abbildung 2-31 ):
ST290 Instrumentensystem
6-2-30
Abschnitt 6: Installation
1. Stellen Sie sicher, dass die Spannungsquelle abgeschaltet ist. Wenn
Sie mit einer 12-V-Batterie arbeiten, vergewissern Sie sich, dass das
Spannungskabel nicht an die Batterie angeschlossen ist.
2. Stellen Sie sicher, dass die Spannungsquelle nicht schon an SeaTalk
angeschlossen ist (d.h. vom Raymarine-Autopiloten oder von der
Batterie).
3. Nehmen Sie die DPU-Abdeckung ab (siehe Abbildung 2-7 ).
4. Stellen Sie sicher, dass die Spannungsquelle mit einer 5-A-Sicherung
oder einem Überspannungsschalter abgesichert ist. Schließen Sie
dann die 12-V positive und negative Ader an die DPU an (siehe
Abbildung 2-31 .
5. Setzen Sie die Abdeckung wieder auf die DPU.
5A
Von der
Batterie
12V +
12V --
D5605-1
Abbildung 2-31:Spannungsanschlüsse
2.9 ST290 für die Inbetriebnahme vorbereiten
ACHTUNG:SICHERHEIT FÜR DEN AUTOPILOTEN
Wenn Ihr ST290 System an ein Autopilot-System angeschlossen ist,
stellen Sie sicher, dass das Boot richtig vertäut ist und dass sich keine
Personen in der Nähe des Autopiloten befinden, bevor Sie Spannung
an das System anlegen.
Bevor Sie das System zum ersten Mal einschalten, beachten Sie bitte
Folgendes:
• Stellen Sie sicher, dass das System gemäß den Vorgehensweisen in
diesem Kapitel installiert worden ist.
• Stellen Sie sicher, dass alle Kabelanschlüsse fest sitzen.
• Stellen Sie sicher, dass alle Abdeckungen für die Geräte am richtigen
Platz sind.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Vorgehensweise bei der Installation
•
6-2-31
Wenn das System an einen Autopiloten angeschlossen ist, stellen Sie
sicher, dass das Boot richtig vertäut ist und sich keine Personen in der
Nähe des Autopiloten befinden.
Erste Checks
Wenn die Installation abgeschlossen ist und das System zum ersten Mal
eingeschaltet wurde, überprüfen Sie Folgendes:
• Arbeiten alle Instrumente zufriedenstellend?
• Jedes Digital-Instrument zeigt den Auswahlmodus für das Anzeigeprofil. Mit den Tasten oder wählen Sie das für Sie gültige Profil
(SAIL/Segelyacht oder POWER/Motoryacht), siehe hierzu Abschnitt 2,
Kapitel 1.
Anforderungen an das Setup
ACHTUNG: ANFORDERUNGEN AN DAS SETUP
Nehmen Sie das ST290 System NICHT in Betrieb, bevor Sie die
Setup-Einstellungen komplett abgeschlossen haben.
Bevor Sie das ST290 System auf Ihrem nächsten Törn einsetzen, treffen
Sie folgende Vorbereitungen:
• Kalibrieren Sie alle Geber gemäß Abschnitt 7, Kapitel 2.
• Richten Sie das Autopilotsystem gemäß Abschnitt 8, Kapitel 4 ein.
• Richten Sie jedes Instrument gemäß Abschnitt 7, Kapitel 2, 3 & 4 ein.
EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
Überprüfen Sie immer die Installation, bevor Sie Ihren ersten Törn machen. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihr System den EMV-Anforderungen
entspricht und dass keine Störimpulse auftreten.
ST290 Instrumentensystem
6-2-32
Abschnitt 6: Installation
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 7: System Setup
Inhalt
Kapitel 1:
Setup Überblick ........................................................................ 7-1-1
1.1 Einleitung .............................................................................. 7-1-1
EMV Richtlinien ................................................................... 7-1-1
Setup Anforderungen ............................................................ 7-1-1
Geberkalibrierung .................................................................. 7-1-1
Autopilot Setup ...................................................................... 7-1-1
Zuweisen der Setup Werte ..................................................... 7-1-2
Terminologie .......................................................................... 7-1-2
Empfindlichkeit ............................................................... 7-1-2
Display Aktualisierungsrate ............................................ 7-1-2
1.2 Digitale Instrumente .............................................................. 7-1-2
Display Empfindlichkeit ........................................................ 7-1-3
Daten Empfindlichkeit ..................................................... 7-1-3
Display Aktualisierungsrate ............................................ 7-1-3
Favoriten Seiten ..................................................................... 7-1-3
Auswahl des besten Instrumentenprofils ............................... 7-1-3
Display Optionen ................................................................... 7-1-4
Kalibrierung der Geber .......................................................... 7-1-4
Setup des Autopiloten ............................................................ 7-1-5
Einheiten der Daten ............................................................... 7-1-5
Einstellung der Hintergrundbeleuchtung .............................. 7-1-5
1.3 Analoge Instrumente ............................................................. 7-1-6
Kapitel 2:
Setup des Graphik Displays .................................................... 7-2-1
2.1 Beginnen des Setup ................................................................ 7-2-1
2.2 Einstellen von Empfindlichkeit und Aktualisierungsrate ...... 7-2-4
Einstellen der Empfindlichkeit .............................................. 7-2-4
Einstellen der Aktualisierungsrate ......................................... 7-2-4
2.3 Einstellen der Favoriten Seiten .............................................. 7-2-5
Anzahl der Favoriten Seiten .................................................. 7-2-5
Automatisches Blättern der Favoriten Seiten ........................ 7-2-6
2.4 Einstellen eines Instrumenten Profils .................................... 7-2-6
Auswahl eines Profils ............................................................ 7-2-7
Einleitung zu eigenen Profilen ............................................... 7-2-7
Bearbeiten von eigenen Profilen ............................................ 7-2-8
Beginn der Bearbeitung ................................................... 7-2-8
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 7: System Setup
Kapitel bearbeiten ............................................................ 7-2-8
Seiten bearbeiten ............................................................ 7-2-10
Verlassen der Profil Bearbeitung ................................... 7-2-12
2.5 Display Optionen ................................................................ 7-2-12
Allgemeine Optionen ........................................................... 7-2-13
Tagesmeilenzähler ............................................................... 7-2-14
Regattatimer ........................................................................ 7-2-14
Nachkommastellen .............................................................. 7-2-15
Datum und Uhrzeit ............................................................... 7-2-16
Einstellen des Formates ................................................. 7-2-16
Einstellen der lokalen Zeit ............................................. 7-2-16
Positionslog Intervall ........................................................... 7-2-17
Konfiguration der Fernbedienung ....................................... 7-2-17
2.6 Geberkalibrierung ................................................................ 7-2-18
Anforderungen ..................................................................... 7-2-18
Beginn der Kalibrierung ...................................................... 7-2-19
Kompass Kalibrierung ......................................................... 7-2-20
Anforderungen Kompass Kalibrierung ......................... 7-2-21
Drehen des Kompass zum Ausgleich magnetischer
Ablenkungen .................................................................. 7-2-21
Kompass Vorausrichtung ............................................... 7-2-21
System Missweisung ..................................................... 7-2-22
Windfahne ............................................................................ 7-2-23
Linearisierung ................................................................ 7-2-23
Ausrichtung der Windfahne ........................................... 7-2-24
Kalibrierung des Loggebers ................................................. 7-2-25
Grundsätze der Kalibrierung der Logge ........................ 7-2-25
Vorgehensweise ............................................................. 7-2-25
Abweichung Echolotgeber (Offset) ..................................... 7-2-27
Allgemeine Abweichungen ................................................. 7-2-29
Seewasser Temperatur .................................................. 7-2-30
Anzeige Systemspannung .............................................. 7-2-30
2.7 Pilot Setup ............................................................................ 7-2-30
2.8 Daten Einheiten ................................................................... 7-2-31
2.9 Hintergrundbeleuchtung Setup ............................................ 7-2-31
Abstufungen ........................................................................ 7-2-32
Überprüfung ........................................................................ 7-2-32
2.10 Verlassen des Setup .............................................................. 7-2-33
Kapitel 3:
Setup des Daten Displays ....................................................... 7-3-1
3.1 Beginnen des Setup ................................................................ 7-3-1
3.2 Display Empfindlichkeit ........................................................ 7-3-4
3.3 Favoritenseiten Setup ............................................................ 7-3-4
Einleitung ............................................................................... 7-3-4
ST290 Instrumentensystem
Inhalt
iii
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
Kapitel 4:
Vorgehensweise ..................................................................... 7-3-5
Einstellen eines Instrumenten Profils .................................... 7-3-7
Auswahl eines Profils ............................................................ 7-3-7
Bearbeiten des Custom Profils ............................................... 7-3-7
Display Optionen ................................................................... 7-3-8
Regattatimer einstellen .................................................... 7-3-9
Konfiguration der Fernbedienung ................................. 7-3-10
Daten Einheiten ....................................................................7-3-11
Hintergrundbeleuchtung Setup ............................................ 7-3-12
Verlassen des Setup .............................................................. 7-3-12
Setup Analoger Instrumente .................................................. 7-4-1
4.1 Einleitung .............................................................................. 7-4-1
4.2 Setup Analoger Instrumente .................................................. 7-4-1
Instrumente Wind und Windlupe ........................................... 7-4-1
Kompass Instrument .............................................................. 7-4-3
ST290 Instrumentensystem
iv
Abschnitt 7: System Setup
ST290 Instrumentensystem
7-1-1
Kapitel 1: Setup Überblick
1.1 Einleitung
Mit diesem Abschnitt führen Sie die Grundeinstellungen Ihres ST290
Systems durch.
EMV Richtlinien
Prüfen Sie die Installation vor dem Ablegen, um Störungen durch Hochfrequenz oder den Motorstart etc. auszuschließen.
Bei manchen Installationen lassen sich äußere Einflüsse nicht ausschliessen. Dadurch werden die Geräte zwar nicht beschädigt, jedoch können
ungewollte Resets oder kurzfristiges Fehlverhalten die Folge sein.
Setup Anforderungen
WARNUNG:
Der Gebrauch des ST290 Systems mit falschen Einstellungen kann
zu gefährlichen Situationen führen. Insbesondere müssen die Geberkalibrierung und die Kommissionierung des Autopilot durchgeführt werden, bevor Sie das ST290 System auf See einsetzen.
Das Setup gliedert sich wie folgt:
• Graphik Displays - Abschnitt 7, Kapitel 2.
• Daten Displays - Abschnitt 7, Kapitel 3.
• Analoge Instrumente - Abschnitt 7, Kapitel 4.
• Autopilot - Abschnitt 8, Kapitels 4 & 5.
Geberkalibrierung
Die Geberkalibrierung optimiert die Leistung des Gebers auf den Rest
des Systems und ist somit Pflichtteil des User Setup.
Hinweis: Die Geberkalibrierung kann von jedem Graphik Display
durchgeführt werden.
Autopilot Setup
Sind ein oder mehrere Pilot Keypads Teil Ihres ST290 Systems, müssen
Sie die Kommissionierung des Autopiloten vor Gebrauch desselben wie
in Abschnitt 8, Kapitel 4 beschrieben durchführen.
ST290 Instrumentensystem
7-1-2
Abschnitt 7: System Setup
Zuweisen der Setup Werte
Beim Setup des ST290 können die geänderten Werte folgendermaßen
zugeordnet werden:
• Lokal, gilt nur für das Instrument, an dem eingestellt wird. Die meisten Werte werden so zugewiesen.
• Global, die an einem Instrument eingestellten Werte gelten für das
gesamte ST290 System. Dazu gehören:
• Geberkalibrierung (an jedem Graphik Display durchführbar).
• Autopilot Setup (an jedem Graphik Display durchführbar).
• Daten Einheiten.
• Regattatimer.
Terminologie
Bei vielen Anzeigen kann die Instrumenten response und display update rate eingestellt werden. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden die Begriffe einmal hier erläutert.
Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit (response) eines Instrumentes beschreibt das Verhalten bei Änderung von Daten, sie wird normalerweise als dimensionsloser Wert zwischen 1 und 15 eingestellt. Dabei bedeutet 1 eine sehr
langsame, 15 eine sehr schnelle Reaktion auf veränderte Daten der Geber.
Display Aktualisierungsrate
Die Display Aktualisierungsrate (display update rate) legt fest, wie
schnell die angezeigten Daten des Instrumentes aufgefrischt werden.
1.2 Digitale Instrumente
Die Daten- und Graphik Displays haben einen User Setup Modus, in den
man aus der normalen Bedienung über ein eigenes Kapitel gelangt.
Der User Setup Modus enthält eine eigene Gruppe von Kapiteln und Seiten, auf welche ähnlich wie auf die Kapitel und Seiten in der normalen
Bedienung zugegriffen wird.
Im User Setup können Sie:
• Die Empfindlichkeit des Display einstellen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Setup Überblick
•
•
•
•
•
•
•
7-1-3
Favoriten Seiten definieren und die Bedienung der Favoriten Kapitel
festlegen.
Ein Instrumenten Profil festlegen und Custom Profile einstellen.
Verschiedene Display Optionen einstellen.
Die Geber kalibrieren (von jedem Graphik Display).
Die Autopilot Parameter festlegen (von jedem Graphik Display),
wenn das ST290 System mit einem Autopilot System verbunden ist
(siehe Abschnitt 8, Kapitel 1)
Die Einheiten der Daten festlegen.
Die Parameter der Hintergrundbeleuchtung bestimmen.
Display Empfindlichkeit
An jedem Digitalen Instrument kann die Empfindlichkeit und die Aktualisierungsrate (display response und update rate) eingestellt werden. Siehe dazu auch Terminologie auf Seite 2.
Daten Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit kann für folgende Daten eingestellt werden:
• Geschwindigkeit (Speed)
• Tiefe (Depth)
• Kurs (Heading)
• Windwinkel (Wind angle)
• Windgeschwindigkeit (Wind speed)
• Kursversatz (Cross track error / XTE)
Display Aktualisierungsrate
Das Aktualisierungsintervall kann zwischen 1 und 10 Sekunden eingestellt werden.
Favoriten Seiten
Die Einstellung der Favoriten Seiten wird in Abschnitt 7, Kapitel 2 für das
Graphik Display und in Kapitel 3 für das Daten Display beschrieben.
Auswahl des besten Instrumentenprofils
Als Teil des User Setup können Sie ein Profil auswählen. Ein Profil ist ein
Satz von Kapiteln und Seiten, der Ihren Anforderungen entspricht. Jedes
digitale Instrument hat drei voreingestellte Profile: FULL, SAIL und POWER.
ST290 Instrumentensystem
7-1-4
Abschnitt 7: System Setup
Das FULL Profil bietet die volle Funktionalität des Instrumentes. Das SAIL
und POWER Profil enthält Gruppen von Kapitels und Seiten, die speziell
auf Segel- oder Motorboote abgestimmt sind.
Details der Kapitel- und Seitenstrukturen der jeweiligen Profile finden
Sie in Abschnitt 2 dieses Handbuches.
Zusätzlich zu den voreingestellten Profilen kann jedem digitalen Instrument ein eigenes (custom) Profil zugewiesen werden, dass Sie nach Ihren
Anforderungen anpassen können. So können beispielsweise Profile für
Regatten oder Fahrtensegeln erstellt werden.
Display Optionen
Mit den Display Optionen können Sie:
• Zwischen rechtweisendem und mißweisendem Kurs wählen.
• Die Auswahl der Kapitel und Seiten festlegen.
• Die erste Seite eines Kapitels bestimmen.
• Den Tastenton ein- oder ausschalten.
• Die Regattatimer einstellen.
• Die Anzahl der Nachkommastellen für Log, Lot, Wind und Entfernung festlegen.
• Die Ortszeit einstellen.
• Die Fernbedienungen konfigurieren.
Kalibrierung der Geber
WARNUNG:
Für die sichere Navigation muss die Geberkalibrierung abgeschlossen sein, bevor Sie mit dem System nach der Installation in See stechen.
Die Geberkalibrierung kann von jedem Graphik Displaygemacht werden, um:
• Den Kompass zu kalibrieren, auszurichten und die Mißweisung einzustellen.
• Die Windfahne zu kalibrieren und auszurichten.
• Den Loggeber zu kalibrieren.
• Den Versatz des Lotgebers auszugleichen.
• Die Wassertemperatur zu korrigieren.
• Die angezeigte Batteriespannung zu kalibrieren.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Setup Überblick
7-1-5
Setup des Autopiloten
WARNUNG:
Die Kommissionierung des Autopiloten in Abschnitt 8, Kapitel 4
muss durchgeführt werden, wenn Ihr ST290 System über ein oder
mehr Pilot Keypads verfügt, bevor der Autopilot nach der Installation erstmalig genutzt wird.
Jedes Graphik Display kann für den Setup und die Kalibrierung eines
Raymarine Autopilot benutzt werden. Drei Kapitel Autopilot Kalibrierung stehen zur Verfügung:
• PILOT BASIC CAL.
• PILOT SEATRIAL CAL.
• PILOT ADVANCED CAL.
Details zu Setup und Kalibrierung des Autopilotfinden Sie in Abschnitt 8
dieses Handbuches unter:
• Kommissionierung des Autopiloten (Abschnitt 8, Kapitel 4).
• Autopilot Kalibrierung (Abschnitt 8, Kapitel 5).
Wurde die Kommissionierung in Abschnitt 8, Kapitel 4 zufriedenstellend
durchgeführt, benötigen Sie die Autopilot Kalibrierung Informationen in
Abschnitt 8, Kapitel 5 gegebenenfall nicht. Diese sind hauptsächlich als
Referenz der Autopilot Setup Eigenschaften und als Übersicht der
Werkseinstellungen gedacht.
Einheiten der Daten
Die Einheiten der Daten können wie folgt gewählt werden:
• Geschwindigkeit in Knoten, km/h oder mph.
• Entfernung in Seemeilen, Kilometern oder Landmeilen.
• Tiefe in Fuß, Faden oder Meter.
• Windgeschwindigkeit in Knoten oder Meter pro Sekunde.
• Temperatur in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit.
Einstellung der Hintergrundbeleuchtung
Mit der User Setup LAMPS Seite können Sie die Helligkeit jeder Beleuchtungsstufe für jedes einzelne digitale Instrument Prozentsatz der vollen
Helligkeit festlegen. Somit können Sie die beste Helligkeit für jedes Instrument einstellen.
ST290 Instrumentensystem
7-1-6
Abschnitt 7: System Setup
1.3 Analoge Instrumente
Das Setup für Analoge Instrumente wird in Abschnitt 7, Kapitel 4 beschrieben. Sie können:
• Werkseinstellungen zuweisen.
• Das Kompass Instrument auf locked oder live stellen.
• Mißweisende oder Rechtweisende Kursinformation einstellen.
• Die Empfindlichkeit des Zeigers festlegen.
• Die Empfindlichkeit der digitalen Display Daten bestimmen.
ST290 Instrumentensystem
7-2-1
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
2.1 Beginnen des Setup
Mit dem Setup des Graphik Display können Sie:
• Lokale Parameter wie Empfindlichkeit, Aktualisierungsrate, Instrumenten Profil, Display Optionen, Daten Einheiten und Hintergrundbeleuchtung an jedem Graphik Display einstellen.
• Die Anzahl der Seiten und das Blättern der Favoriten Kapitel an
jedem Graphik Display einstellen.
• Die ST290 System Logge, Lot und Wind Geber kalibrieren (von
jedem Graphik Display).
• Die Autopilot Parameter einstellen (siehe Abschnitt 8), und dies von
jedem Graphik Display, sofern ein ST290 Pilot Keypad zur Steuerung des Autopilot angeschlossen ist.
So gelangen Sie zum User Setup:
1. Aus der normalen Bedienung drücken Sie
für die Kapitel Auswahl, bis die USER SETUP Kapitelüberschrift erscheint.
2. Drücken Sie zur Anzeige von SETUP ACCESS.
D5949-1
Abbildung 2-1: Öffnen der SETUP Seite
3. Halten Sie für 2 Sekunden zur Anzeige von USER SETUP ENTRY
(siehe Abbildung 2-2).
4. Innerhalb von 5 Sekunden drücken Sie
zur Bestätigung des User
Setup. Das DISPLAY RESPONSE Kapitel wird angezeigt.
ST290 Instrumentensystem
7-2-2
Abschnitt 7: System Setup
D5950-1
Abbildung 2-2: Bestätigen des User Setup
Mit dem Diagramm in Abbildung 2-3 als Richtlinie stellen Sie jedes Graphik Display ein. Blättern Sie im User Setup mit:
•
um von Kapitel zu Kapitel zu wechseln. Drücken blättert in die
eine, halten in die andere Richtung.
•
um von Seite zu Seite innerhalb des Kapitels zu blättern. Drücken
blättert in die eine, halten in die andere Richtung.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-3
SETUP ACCESS
USER SETUP ENTRY
2 Sek.
Normale
Bedienung
User Setup
2 Sekunden
LAMPS
EXIT SETUP
Ordne Instr. einer Gruppe zu
Setze level 1 (%)
Setze level 2 (%)
Setze level 3 (%)
Setze lamps
DISPLAY RESPONSE
Zur Auswahl des gewünschten Kapitels
kurz
Drücken
1 Sekunde
halten
Speed
Depth
Heading
Wind angle
Wind speed
XTE
Display update rate
Zum Ändern der Werte
DATA UNITS
Setze speed units
Setze distance units
Setze depth units
Setze wind speed units
Setze temperature units
Setze volume units
Setze flow-rate units
Pilot Setup
Kapitel:
PILOT SEATRIAL CAL Siehe Abschnitt 8,
Kapitel 4 & 5
PILOT BASIC CAL
für Details
(nur, wenn
PILOT CAL auf
ON)
PILOT ADVANCED CAL
TRANSDUCER CAL.
Geberkalibrierung nur über
ein Instrument.
Lesen Sie das Kapitel für die
Vorgehensweise.
DISPLAY OPTIONS
Wähle Magnetic oder True
Wähle Kapitel / Seite Auswahlmethode
Wähle erste angezeigte Seite
wenn Kapitel gewählt wird
Setze button beep on/off
Setze pilot popup on/off
Setze pilot calibration on/off
FAVORITES
Setze Anzahl der Favoriten
Seiten (1 bis 5)
Setze rollover
Setze distance trip counters 1,
2, 3, 4 & 5 on or off
Setze race timer guns 1, 2, & 3
Setze speed data resolution
Setze distance data resolution
Setze depth data resolution
Setze wind speed data
resolution
Setze date format
Setze month format
Setze time format
Setze time offset (from UTC)
Setze position logging interval
Setze remote group
Setze sequence number
Setze linked keypad(s)
PROFILE
Wähle entweder FULL, SAIL,
POWER, CUSTOM 1 oder
CUSTOM 2
Wird CUSTOM 1 oder 2 gewählt, lesen Sie den Text zur
Auswahl Ihres Profils.
Hinweis: Auch wenn nur 1
Profil aktiv sein kann, können hier beide CUSTOM
eingestellt werden.
D5726-1
Abbildung 2-3: Graphik Display User Setup Kapitel und Seiten
ST290 Instrumentensystem
7-2-4
Abschnitt 7: System Setup
2.2 Einstellen von Empfindlichkeit und
Aktualisierungsrate
Das DISPLAY RESPONSE Kapitel ermöglicht die Einstellung von Empfindlichkeit und Aktualisierungsrate. So geht’s:
1. Wählen Sie das DISPLAY RESPONSE Kapitel
2. Mit
gehen Sie auf die gewünschte Seite.
3. Führen Sie das Einstellen der Empfindlichkeit und Einstellen der
Aktualisierungsrate durch (siehe unten).
Einstellen der Empfindlichkeit
Einstellen der Display Empfindlichkeit (siehe Abbildung 2-4):
1. Wählen Sie die Seite mit der Datenliste für die Empfindlichkeit.
D5945-1
Abbildung 2-4: Display Empfindlichkeit
2. Mit oder wählen Sie den gewünschten Parameter.
3. Halten Sie für 1 Sekunde, um den Wert zu bearbeiten. Der ausgewählte Wert blinkt.
4. Mit oder stellen Sie die Empfindlichkeit ein. Die Werte gehen
von 1 bis 15 (1 steht für geringe und 15 für hohe Empfindlichkeit).
5. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern des eingestellten Wertes.
6. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5 für alle zu ändernden Parameter.
Einstellen der Aktualisierungsrate
Einstellen der Display Aktualisierungsrate (siehe Abbildung 2-5):
1. Wählen Sie die DISPLAY UPDATE Seite. Hier kann nur die Aktualisierungsrate verändert werden, der Wert blinkt sofort.
2. Mit oder stellen Sie die Aktualisierungsrate ein. Die Werte
gehen von 1mal pro Sekunde (EVERY 10 X 100MSEC) bis zu 10mal pro
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-5
Sekunde (EVERY 1 X 100MSEC). Die Aktualisierungsrate wird durch
die große Ziffer unten in der Anzeige dargestellt.
D5948-1
Abbildung 2-5: Display Aktualisierungsrate
2.3 Einstellen der Favoriten Seiten
Das FAVORITES Setup Kapitel ermöglicht die Definition der Anzahl der
angezeiten Favoriten Seiten und das Einstellen des automatischen Blätterns der Favoriten Seiten. So geht’s:
1. Wählen Sie das FAVORITES Setup Kapitel
2. Mit
wählen Sie die gewünschte Seite.
3. Stellen Sie die Anzahl der Favoriten Seiten und Automatisches Blättern der Favoriten Seiten ein (siehe unten).
Anzahl der Favoriten Seiten
Einstellen der Anzahl der Favoriten Seiten:
1. Wählen Sie die Seite zur Definition der Favoriten Seiten (siehe Abbildung 2-6).
D5937-1
Abbildung 2-6: Anzahl der Favoriten Seiten
ST290 Instrumentensystem
7-2-6
Abschnitt 7: System Setup
Hinweis: Da die Anzahl der Favoriten Seiten der einzig veränderbare
Wert ist, beginnt dieser sofort zu blinken.
2. Mit oder stellen Sie die gewünschte Anzahl der Favoriten Seiten ein (von 1 bis 5).
Automatisches Blättern der Favoriten Seiten
Einstellen des automatischen Blätterns der Favoriten Seite:
1. Wählen Sie die ROLLOVER PERIOD Seite (siehe Abbildung 2-7).
D6045-1
Abbildung 2-7: Set rollover
2. Mit oder stellen Sie die Zeit zur Anzeige der Favoriten Seite ein.
Die Ziffer in der Mitte der Anzeige gibt den eingestellten Wert an.
3. Sollen die Favoriten Seiten nicht automatisch Blättern, stellen Sie mit
den Wert auf OFF.
2.4 Einstellen eines Instrumenten Profils
Jedes Graphik Display kann durch Auswahl eines Profils Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Wählen Sie:
• SAIL
• POWER
• FULL
• CUSTOM 1
• CUSTOM 2
Die Inhalte des SAIL, POWER und FULL Profils sind vorgegeben, sie können nicht verändert werden. In Abschnitt 2, Kapitel 2 erfahren Sie mehr
hierzu.
Das CUSTOM 1 und CUSTOM 2 Profil kann vollständig angepasst werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-7
Auswahl eines Profils
So wählen Sie das gewünschte Profil:
Im User Setup blättern Sie mit
zum PROFILE Setup Kapitel. Die
PROFILE Auswahl Seite wird angezeigt (siehe Abbildung 2-8).
D5941-1
Abbildung 2-8: Profil Auswahlseite
4. Mit oder wählen Sie ein Profil. Wählen Sie eines der CUSTOM
Profile, können Sie es hier bearbeiten (siehe unten: Bearbeiten von
eigenen Profilen).
5. Zur Aktivierung des ausgewählten Profils drücken Sie . Ein
wird neben dem gewählten Profil angezeigt und dieses Profil wird
dem Instrument zugewiesen.
Einleitung zu eigenen Profilen
Mit einem CUSTOM Profil zeigt ein Graphik Display die Daten und Datengruppen, die zu Ihrer Arbeitsweise passen. Sie können:
• Eigene Kapitel erstellen.
• Kapitel löschen.
• Kapitel umbenennen, um den Zweck anzugeben (DOCKING, CRUISING etc).
• Jede Seite zu jedem Kapitel hinzufügen (außer dem User Setup Kapitel).
• Seiten eines Kapitels löschen.
Der vorgegebene Inhalt eines CUSTOM Profils ist nur das User Setup Kapitel. Daher müssen Sie beim ersten Bearbeiten des CUSTOM Profils die
Anleitungen unter Bearbeiten von eigenen Profilen zum Hinzufügen von
Kapitel und Seiten verwenden.
ST290 Instrumentensystem
7-2-8
Abschnitt 7: System Setup
Bearbeiten von eigenen Profilen
Bei Graphik Displays werden Custom Profile in zwei Schritten erstellt:
• Kapitel. Ermöglicht das Hinzufügen, Bearbeiten und Löschen von
Kapitel zu einem Custom Profil.
• Seite. Ermöglicht das Hinzufügen und Löschen von Seiten in einem
Kapitel eines Custom Profils.
Beim Bearbeiten eines Custom Profils wechseln Sie mit
vom Kapitel
zur Seite, mit
von der Seite zum Bearbeiten des Kapitels.
Beginn der Bearbeitung
Bearbeiten eines Custom Profils:
1. In der Seite PROFILE Auswahl wählen Sie mit oder entweder
CUSTOM 1 oder CUSTOM 2.
2. Halten Sie zum Bearbeiten für 1 Sekunde gedrückt.
Die Kapitel Bearbeiten Anzeige erscheint. Beim ersten Bearbeiten eines
Profils ist das einzig vorhandene Kapitel im Profil das User Setup Kapitel, wie in Abbildung 2-9.
Mit diesen Tasten die
Optionen zur Bearbeitung des Kapitels
auswählen
Menü Kapitel bearbeiten
D5838-1
Abbildung 2-9: Kapitel bearbeiten
Kapitel bearbeiten
Mit Kapitel Bearbeiten können Sie:
• Neue Kapitel erstellen (siehe Erstellen eines neuen Kapitels).
• Den Namen des Kapitels ändern (siehe Ändern des Kapitelnamens).
• Kapitel löschen (siehe Löschen eines Kapitels), außer dem User
Setup Kapitel.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-9
Erstellen eines neuen Kapitels
So erstellen Sie ein neues Kapitel:
1. In der Anzeige Kapitel Bearbeiten wählen Sie mit
die Stelle, an
welcher ein neues Kapitel eingefügt werden soll.
2. Mit oder wählen Sie NEW CHAP im Menü.
3. Halten Sie für 1 Sekunde. Ein neues Kapitel wird unter dem hervorgehobenen Kapitel hinzugefügt.
D5839-1
Abbildung 2-10: Erstellen eines neuen Kapitels
Ändern des Kapitelnamens
So ändern Sie den Namen eines Kapitels:
1. Mit
wählen Sie das Kapitel, dessen Namen geändert werden soll.
2. Mit oder wählen Sie EDIT im Menü.
3. Halten Sie für 1 Sekunde. Der erste Buchstabe des Kapitelnamens
blinkt (siehe Abbildung 2-11).
Mit diesen Tasten
Optionen zum Bearbeiten des Kapitels
wählen
Feld kann bearbeitet werden
Menü Kapitel bearbeiten
Abbildung 2-11: Bearbeiten des Kapitel Namens
ST290 Instrumentensystem
D5840-1
7-2-10
Abschnitt 7: System Setup
4. Mit oder blättern Sie durch die verfügbaren Zeichen, bis das
gewünschte Zeichen blinkt.
5. Drücken Sie zur Übernahme des Zeichens, der Cursor springt auf
das nächste Zeichen.
6. Wiederholen Sie die Schritte 4 und 5, bis das Kapitel den gewünschten Namen hat.
7. Halten Sie für 1 Sekunde, um den Kapitelnamen zu speichern und
das Bearbeiten zu verlassen.
Löschen eines Kapitels
Wenn Sie ein Kapitel löschen, wird der Kapitelname und alle Seiten in
dem Kapitel aus diesem Custom Profil entfernt. Natürlich sind sie im
System weiter vorhanden und können bei Bedarf erneut installiert werden durch Erstellen eines neuen Kapitels und Hinzufügen einer neuen
Seite.
So löschen Sie ein Kapitel:
1. Mit
wählen Sie das gewünschte Kapitel.
2. Mit oder wählen Sie DELETE im Menü.
3. Halten Sie für 1 Sekunde. Das gewählte Kapitel ist aus dem Custom Profil gelöscht.
Seiten bearbeiten
Hinzufügen einer neuen Seite
Hinzufügen von Seiten:
1. In der Anzeige Kapitel bearbeiten auf Seite 8 wählen Sie mit
den
Namen des Kapitels, zu welchem eine Seite hinzugefügt werden soll.
2. Drücken Sie , um die Seite zu bearbeiten.
Hinweis: Da Kapitel mindestens eine Seite enthalten müssen, wird die
SPEED Seite automatisch dem Kapitel hinzugefügt. natürlich kann dies
später geändert werden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-11
Gewähltes Kapitel
Menü
Seite
bearbeiten
Seitenname
D6064-1
Abbildung 2-12: Seite bearbeiten
3. Wählen Sie die Stelle aus, an welcher die neue Seite eingefügt werden soll.
4. Mit oder wählen Sie NEW PAGE im Menü Seite.
5. Halten Sie für 1 Sekunde. Eine neue (SPEED) Seite wird unter der
gewählten Seite eingefügt. Sie können entweder:
• Die Seite so übernehmen
oder
• Mit Auswahl der Seiten Informationen andere Daten anzeigen
lassen.
Auswahl der Seiten Informationen
So stellen Sie die Daten einer Seite ein:
1. In der Anzeige Seite Bearbeiten wählen Sie mit
die Seite, die
geändert werden soll.
2. Mit oder wählen Sie EDIT im Menü.
3. Halten Sie für eine Sekunde, der gewählte Seitenname beginnt zu
blinken.
4. Mit oder blättern Sie durch die verfügbaren Seiten, bis der
gewünschte Name der Seite angezeigt wird. Alle Seiten im Graphik
Display Full Profil sind verfügbar.
5. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Konfiguration.
ST290 Instrumentensystem
7-2-12
Abschnitt 7: System Setup
Löschen einer Seite
So löschen Sie eine Seite:
1. Mit
wählen Sie die Seite, die gelöscht werden soll.
2. Mit oder wählen Sie DELETE im Menü.
3. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Seite wird aus diesem
Kapitel gelöscht.
Verlassen der Profil Bearbeitung
So verlassen Sie das Bearbeiten eines Profils:
1. Mit oder wählen Sie EXIT im Menü (entweder im Kapitel oder
auf der Seite).
2. Halten Sie für 1 Sekunde, um zur Profil Auswahl Seite zurückzukehren.
2.5 Display Optionen
Die Struktur des DISPLAY OPTIONS Setup Kapitels zeigt Abbildung 2-13.
Mit
wählen Sie die gewünschten Seiten.
Vom PROFILE SELECT
Setup Kapitel
GENERAL OPTIONS
REMOTE
TRIP COUNTERS
Kurz Drücken
POSITION LOG. INTERVAL
RACE TIMERS
Drücken & Halten
DATE/TIME
DATA RESOLUTION
Zum
TRANSDUCER CAL.
Kapitel
D6065-1
Abbildung 2-13: Kapitel DISPLAY OPTIONS Setup
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-13
Im DISPLAY OPTIONS Setup Kapitel finden Sie:
• Allgemeine Optionen (General Options).
• Tagesmeilenzähler (Trip counters).
• Regattatimer (Race timers).
• Nachkommastellen (Data Resolution).
• Datum und Uhrzeit (Date & Time).
• Positionslog Intervall (Position Logging Interval).
• Konfiguration der Fernbedienung (Remote Control Configuration).
Allgemeine Optionen
Folgende Optionen können eingestellt werden (siehe Abbildung 2-14):
• HEADING Information mißweisend MAG(netic) oder rechtweisend
TRUE.
• CHAP TITLES. Bestimmt die Art der Auswahl von Kapiteln und Seiten
in der normalen Bedienung. Die Optionen sind MENU/POPUP. Die
Beschreibung finden Sie in Abschnitt 2, Kapitel 2.
• PAGE VIEWED. Bestimmt, welche Seite bei Aufruf eines neuen Kapitels zuerst angezeigt wird. Die Optionen sind:
• FIRST - zeigt die erste Seite im Kapitel.
• PREV. - zeigt die Seite, die beim letzten Aufruf des Kapitels zuletzt
angezeigt wurde.
• KEY BEEP. Tastenton entweder (ein) oder (aus).
• PILOT POPUP. Entweder (ein) oder (aus).
• PILOT CAL. Entweder (ein) oder (aus). Bei Auswahl von ein sind
Pilot Basic, Seatrial und Advanced Calibration verfügbar. Bei PILOT
CAL. aus wird die Kalibrierung nicht angezeigt.
D5939-1
Abbildung 2-14: Allgemeine Display Optionen Setup
ST290 Instrumentensystem
7-2-14
Abschnitt 7: System Setup
Zum Einstellen der Optionen:
1. Von der General Options Seite (Abbildung 2-14) wählen Sie mit
oder die gewünschte Option.
2. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
3. Mit oder wählen Sie die gewünschte Einstellung.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
Tagesmeilenzähler
D5946-1
Abbildung 2-15: Einstellen des Tagesmeilenzählers
So stellen Sie einen Tagesmeilenzähler ein:
1. Auf der Seite Tagesmeilenzähler (Abbildung 2-15) wählen Sie mit
oder den gewünschten Zähler.
2. Halten Sie für 1 Sekunde.
3. Mit oder wählen Sie (ein) oder (aus).
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
5. Wiederholen Sie Schritt 1 bis 4 für jeden Zähler.
Regattatimer
Sie können jeden Timer auf jeden (ganzen) Wert zwischen 1 und 15 Minuten setzen.
So stellen Sie die Regattatimer ein:
1. Auf der Race Timers Seite (Abbildung 2-16) wählen Sie mit
den gewünschten Timer (GUN 1, GUN 2 oder GUN 3).
oder
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-15
D5943-1
Abbildung 2-16: Einstellen des Regatta Timers
2. Halten Sie
3. Mit oder
4. Halten Sie
für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
wählen Sie die gewünschten Zeiten.
für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
Nachkommastellen
Sie können die Anzahl der Stellen hinter dem Komma festlegen. Die Tiefe der Auflösung ist von Typ und Wert der Daten abhängig.
D5944-1
Abbildung 2-17: Einstellen der Nachkommastellen
So stellen Sie die Nachkommastellen ein:
1. Auf der Resolution Seite (Abbildung 2-17) wählen Sie mit oder
die gewünschte Option.
2. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
3. Mit oder setzen Sie die gewählte Option auf die gewünschte
Auflösung.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
ST290 Instrumentensystem
7-2-16
Abschnitt 7: System Setup
Datum und Uhrzeit
Auf dieser Seite stellen Sie das Format von Datum und Zeit sowie die
Ortszeit ein.
D5936-1
Abbildung 2-18: Einstellen von Datum und Uhrzeit
Einstellen des Formates
Zum Einstellen des Formates wählen Sie die Date & Time Seite
(Abbildung 2-18), ändern Sie dann DATE FORMAT, MONTH FORMAT und
TIME FORMAT nacheinander wie folgt:
1. Mit oder wählen Sie die gewünschte Funktion.
2. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
3. Mit oder wählen Sie das Format. Optionen sind:
• Für DATE FORMAT, entweder DD/MM/YY oder MM/DD/YY.
• Für MONTH FORMAT, entweder NAME oder NUMBER.
• Für TIME FORMAT, entweder 12HR oder 24HR.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
Einstellen der lokalen Zeit
Informationen für Datum und Zeit stammen vom GPS und werden als
UTC angegeben. Zum Anpassen an die Ortszeit wählen Sie TIME OFFSET
und geben Sie die Differenz zu lokalen Zeit ein:
1. Mit oder wählen Sie das TIME OFFSET Feld.
2. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
3. Mit oder ändern Sie den TIME OFFSET Wert, bis die lokale Zeit
korrekt angezeigt wird.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung TIME
OFFSET.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-17
Positionslog Intervall
Auf dieser Seite legen Sie fest (siehe Abbildung 2-19), wie häufig die Position des Bootes vom ST290 System aufgezeichnet wird.
D6088-1
Abbildung 2-19: Einstellen des Positionslog Intervall
Auf der POSITION LOGGING INTERVAL Seite wählen Sie mit oder das
gewünschte Intervall. Optionen sind 10MIN, 30MIN, 1HR, 6HR, 12HR und
24HR.
Der Wert wird beim Verlassen der Seite gespeichert.
Konfiguration der Fernbedienung
Die Remote Control Setup Seite (siehe Abbildung 2-20) ermöglicht die
Zuweisung zu einer Gruppe, die Reihenfolge in der Gruppe und die Zuweisung eines Remote Keypads zu einem Instrument.
Hinweis: Die Bedienung eines Instruments über die Fernbedienung beschreibt Abschnitt 4, Kapitel 2.
D6062-1
Abbildung 2-20: Einstellen der Fernbedienung
ST290 Instrumentensystem
7-2-18
Abschnitt 7: System Setup
Mit folgenden Schritten kann jedes gewünschte Instrument fernbedient
werden:
1. In der Remote Setup Seite (Abbildung 2-20) wählen Sie mit oder
das Feld REMOTE GROUP. Dadurch wird dieses Instrument Teil
einer fernbedienten Gruppe.
2. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
3. Mit oder wählen Sie die Fernbedienungsgruppe für dieses
Instrument. Dies kann jede der acht Gruppen A bis H sein.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern und Verlassen.
5. Mit oder wählen Sie das SEQUENCE NO. Feld.
6. Halten Sie für 1 Sekunde. Der Wert im Feld blinkt.
7. Mit oder wählen Sie eine Nummer zur Festlegung der Reihenfolge, in welcher das Instrument in dieser Gruppe angesprochen wird.
8. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern und Verlassen.
9. Mit oder wählen Sie das LINK KEYPAD(S) Feld. Damit legen Sie
fest, mit welchem (n) Keypad (s) Sie das Instrument fernbedienen. Ist
(noch) kein Remote Keypad vorhanden, wird angezeigt.
10. Drücken Sie auf jedem Remote Keypad, mit welchem dieses Instrument fernbedient werden soll, eine beliebige Taste, um Instrument
und Keypad zu verbinden. Ist die Verbindung hergestellt, wird im
Feld LINK KEYPAD(S) angezeigt.
2.6 Geberkalibrierung
Anforderungen
Mit der Geberkalibrierung wird sichergestellt, dass die Daten der Geber
an den Instrumenten korrekt dargestellt werden.
Die Geberkalibrierung wird dem ST290 System global zugewiesen und
muss daher nur an einem Graphik Display durchgeführt werden.
Einen Überblick über die Geberkalibrierung gibt Abbildung 2-21.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-19
Aus dem DISPLAY OPTIONS
Setup Kapitel
COMPASS CALIBRATION
WIND VANE CALIBRATION
SWING COMPASS
SWING VANE
ALIGN HEADING
ALIGN VANE
VARIATION
SPEED CALIBRATION
Kurz Drücken
Drücken & Halten
GENERAL OFFSETS
DEPTH OFFSET
Zum PILOT Setup Kapitel
D5966-1
Abbildung 2-21: Überblick Geberkalibrierung (Graphik Display)
Beginn der Kalibrierung
Zur Kalibrierung gelangen Sie über die Seiten im Transducer Calibration
Kapitel, hier werden Sie in der Reihenfolge der Auswahl beschrieben. So
führen Sie die Geberkalibrierung durch:
1. Im User Setup wählen Sie das TRANSDUCER CALIBRATION Kapitel.
2. Drücken Sie , um zur gewünschten Kalibrierung zu gelangen
(siehe Abbildung 2-21).
ST290 Instrumentensystem
7-2-20
Abschnitt 7: System Setup
Kompass Kalibrierung
Ziel der Kompass Kalibrierung ist der Ausgleich magnetischer Ablenkung und die korrekte Einstellung der Vorausrichtung.
Die Kompass Kalibrierung ist in Abbildung 2-22 zusammengefasst.
Zur Kalibrierung der Windfahne
D5976-1
Abbildung 2-22: Kompass Kalibrierung (Graphik Display)
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-21
Anforderungen Kompass Kalibrierung
Ist ein Raymarine Autopilot an Bord, liefert dieser die Kursinformationen und Sie sollten die Kalibrierung nach den Anweisungen in Abschnitt
8, Kapitel 4 durchführen.
Verfügt Ihr ST290 System über einen eigenen Kompass (Smart Heading
Sensor) und erhält keine Kursinformation aus anderen Quellen, befolgen
Sie die folgenden Anleitungen zur Kalibrierung.
Drehen des Kompass zum Ausgleich magnetischer Ablenkungen
Zum Ausgleich magnetischer Ablenkungen wählen Sie die SWING COMPASS Seite (siehe Abbildung 2-22), dann:
1. Drücken Sie zur Auswahl der TURN BOAT Seite (siehe Abbildung
2-22).
2. Drehen Sie das Boot im Kreis. Drehen Sie nicht zu schnell. Eine 360°
Drehung sollte mindestens 3 Minuten dauern. Wenn Sie zu schnell
drehen, erscheint die Meldung TURN RATE TOO HIGH. Reduzieren Sie
dann die Drehgeschwindigkeit.
3. Nach Abschluss der Prozedur erscheint die Meldung SWING COMPLETE und die Ablenkung wird angezeigt.
4. Drücken Sie , um zur ALIGN HEADING Seite zu gelangen.
Hinweis: Überschreitet die Ablenkung (deviation) 15° oder das Display
zeigt keine Ablenkung, wird der Kompass durch Magnetfelder an Bord
beeinflusst. Der Einbauort der Kompassonde muss gewechselt werden.
An Bord von Stahlyachten kann der Wert der Ablenkung etwas höher liegen.
Kompass Vorausrichtung
Prüfen Sie nach dem Ausgleich der Ablenkung die Vorausrichtung des
Kompanden:
So ändern Sie die Vorausrichtung:
1. Wählen Sie die ALIGN HEADING Seite (siehe Abbildung 2-22).
2. Entweder:
• Steuern Sie Ihr Boot auf einem festen Kurs bei gleichmäßiger
Geschwindigkeit und stellen Sie mit oder manuell den richtigen Kurs ein.
oder
ST290 Instrumentensystem
7-2-22
Abschnitt 7: System Setup
•
Wenn Sie über GPS verfügen, steuern Sie Ihr Boot schneller als 4
Knoten und halten Sie für 1 Sekunde, um die COG des GPS als
Kurs zu übernehmen. Beachten Sie, dass diese Methode nur funktionieren kann, wenn der COG weder durch Tide noch durch
Wind beeinflusst wird.
3. Prüfen Sie den Kurs anhand verschiedener Peilungen und berechnen
Sie daraus die durchschnittliche Abweichung.
4. Korrigieren Sie die ALIGN HEADING Anzeige mit dem in Schritt 3
errechneten Wert.
Hinweis: Liegt der durchschnittliche Fehler über 5°, sollten Sie die Korrektur der magnetischen Abweichung in langsamerer Fahrt bei besseren
Bedingungen wiederholen.
System Missweisung
Im SeaTALK2 System kann nur ein Gerät die magnetische Missweisung
definieren. Dieses Gerät wird als ‘variation master’ bzw. Hauptgerät bezeichnet. Alle anderen Geräte sind ‘slaves’ bzw. Tochtergeräte und nutzen die Missweisung des Hauptgerätes.
Wenn im SeaTALK2 System noch kein Hauptgerät definiert ist, müssen
Sie dies an einem ST290 Graphik Display einstellen. Alle anderen Geräte im System müssen als Tochtergerät definiert werden.
Tochtergerät
So stellen Sie ein Instrument als Tochtergerät ein:
1. Wählen Sie die SYSTEM VARIATION Seite (siehe Abbildung 2-22).
2. Wenn MASTER/SLAVE nicht auf SLAVE steht:
i. Mit oder wählen Sie das MASTER/SLAVE Feld.
ii. Halten Sie für 1 Sekunde. Die MASTER/SLAVE Anzeige blinkt.
iii. Mit oder setzen Sie die MASTER/SLAVE Anzeige auf SLAVE.
iv. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
Hauptgerät
So stellen Sie ein Instrument als Hauptgerät ein:
1. Wählen Sie die SYSTEM VARIATION Seite (siehe Abbildung 2-22).
2. Wenn MASTER/SLAVE nicht auf MASTER steht:
i. Mit oder wählen Sie das MASTER/SLAVE Feld.
ii. Halten Sie für 1 Sekunde. Die MASTER/SLAVE Anzeige blinkt.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-23
iii. Mit oder setzen Sie die MASTER/SLAVE Anzeige auf MASTER.
iv. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellungen.
3. Ermitteln Sie in der Seekarte die lokale Missweisung für Ihr Fahrtgebiet und weisen Sie diese dem System zu.
4. Mit oder wählen Sie das VALUE Feld, dann:
i. Halten Sie für 1 Sekunde. Der Wert blinkt.
ii. Mit oder wählen Sie korrekte Missweisung.
iii. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellung.
Windfahne
Ziel der Kalibrierung der Windfahne ist die Anpassung derselben an den
Rest des Systems und die Einstellung der korrekten Vorausrichtung.
Die Kalibrierung der Windfahne ist zusammengefasst in Abbildung
2-23.
Linearisierung
Für die Linearisierung werden mindestens 6 Knoten Wind benötigt, um
die Windfahne beim Drehen im Wind zu halten.
So linearisieren Sie die Windfahne:
1. Lassen Sie die SWING VANE Seite anzeigen.
2. Drücken Sie , die TURN BOAT Seite wird angezeigt (siehe Abbildung 2-23).
3. Drehen Sie das Boot. Ist die Drehgeschwindigkeit zu hoch, erscheint
die Nachricht TURN RATE TOO HIGH. Verringern Sie dann die Drehgeschwindigkeit.
4. Nach Abschluss der Linearisierung wird SWING COMPLETE angezeigt.
ST290 Instrumentensystem
7-2-24
Abschnitt 7: System Setup
Von der Kompass Kalibrierung
Zur Speed Kalibrierung
D5977-1
Abbildung 2-23: Windfahnen Kalibrierung (Graphik Display)
Ausrichtung der Windfahne
So richten Sie die Windfahne aus:
1. Wählen Sie die ALIGN VANE Seite (siehe Abbildung 2-23).
2. Entweder:
• Mit oder manuell die korrekte Vorausrichtung einstellen
oder
• Gegen den Wind motoren und für 1 Sekunde halten, um den
aktuellen Kurs als Vorausrichtung für den Wind zu übernehmen.
Hinweis: Fahren Sie an einem ruhigen Tag schnell genug, um ‘eigenen
Wind zu produzieren’.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-25
Kalibrierung des Loggebers
Grundsätze der Kalibrierung der Logge
Ziel der Kalibrierung der Logge ist, dass die Anzeigen der ST290 Instrumente der tatsächlichen Geschwindigkeit durchs Wasser entsprechen,
und dies idealerweise über den geamten Bereich des Bootes vom Stillstand bis zur Höchstgeschwindigkeit.
Damit die sich verändernde Strömungsgeschwindigkeit am Rumpf bei
unterschiedlichen Geschwindigkeiten berücksichtigt werden kann, sollte die Kalibrierung bei möglichst vielen Geschwindigkeiten (bis zu fünf)
stattfinden (siehe Abbildung 2-24). Dies gilt insbesondere für schnelle
Gleiter.
Von der Windfahnen Kalibrierung
Kalibrier-Geschwindigkeit
Werte für
Kalibrierfaktor
Zum Tiefenversatz
D5978-1
Abbildung 2-24: Loggeber Kalibrierung (Graphik Display)
Die richtige Kalibrierung für jede Geschwindigkeit wird durch Zuweisung eines Kalibrierungsfaktors auf die angezeigte Geschwindigkeit erreicht. Den Wert für die Kalibrierung ermitteln Sie auf zwei Arten:
• Ist eine SOG Informationvorhanden, kann diese dem System zugewiesen werden, so dass der Kalibrierungsfaktor automatisch die
angezeigte Geschwindigkeit der SOG angleicht.
• Ist keine SOG Information verfügbar, muss der Kalibrierungsfaktor
errechnet und manuell zugewiesen werden.
Vorgehensweise
Für genaue Resultate muss die Kalibrierung ohne Wind und Strom
durchgeführt werden.
Wählen Sie nach Start Calibration entweder Set to SOG oder Manual
Calibration aus.
ST290 Instrumentensystem
7-2-26
Abschnitt 7: System Setup
Beginn der Kalibrierung
So kalibrieren Sie den Loggeber:
1. Mit oder wählen Sie das CAL.POINTS Feld (wie in Abbildung
2-24). Die Werte geben die Geschwindigkeiten an, bei welchen die
Kalibrierung stattfinden soll.
2. Drücken Sie für 1 Sekunde. Das CAL.POINTS Feld blinkt, die Werte
können bearbeitet werden.
3. Mit oder wählen Sie die gewünschte Anzahl an Geschwindigkeiten für die Kalibrierung der Logge.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern der Einstellungen.
5. Mit oder wählen Sie das Feld für den ersten einzustellenden
Kalibrierungsfaktor.
6. Weisen Sie den Kalibrierungsfaktor entweder über Set to SOG oder
Manual Calibration zu.
Einstellen nach SOG
So ermitteln Sie den Kalibrierungsfaktor (und damit die korrekte Geschwindigkeit) über die SOG:
1. Wählen Sie die Start Calibration Anzeige (oben).
2. Bei Bedingungen ohne Strömung und Wind bringen Sie das Boot
ungefähr auf die Kalibrierungsgeschwindigkeit unter zuhilfenahme
der SOG.
3. Drücken Sie , um den Wert der SOG als angezeigte SPEED zu übernehmen. Der Kalibrierungsfaktor ändert sich entsprechend.
4. Mit oder wählen Sie das Kalibrierungsfaktorfeld für die nächste
Kalibrierungsgeschwindigkeit.
5. Wiederholen Sie die Set to SOG Schritte 2 bis 4, bis alle Kalibrierungsfaktor Werte eingestellt sind.
Manuelle Kalibrierung
So ermitteln Sie den Kalibrierungsfaktor manuell:
1. Wählen Sie die Start Calibration Anzeige (oben).
2. Bei Bedingungen ohne Strömung und Wind bringen Sie das Boot
ungefähr auf die Kalibrierungsgeschwindigkeit auf einer fest vermessenen Strecke. Notieren Sie dabei:
• Die vom Instrument angezeigte Geschwindigkeit.
• Die Zum Abfahren der Strecke benötigte Zeit.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-27
3. Berechnen Sie die Geschwindigkeit aus Weg und Zeit.
• Stimmt sie mit der angezeigten Geschwindigkeit überein, ist die
Kalibrierung korrekt, machen Sie weiter mit Schritt 5 der Manual
Calibration.
• Stimmt die gemessene Geschwindigkeit nicht mit der angezeigten überein:
i. berechnen Sie den neuen Kalibrierungsfaktor wie folgt:
new calibration factor =
measured speed
true speed x old calibration factor
ii. Halten Sie für 1 Sekunde. Der Wert im Feld Kalibrierungsfaktor blinkt.
iii. Mit oder ändern Sie den Wert und halten dann für 1
Sekunde.
4. Wiederholen Sie die Manual Calibration Schritte 2 und 3, bis die
angezeigte SPEED mit der berechneten übereinstimmt.
5. Mit oder wählen Sie das Feld Kalibrierungsfaktor für die
nächste Kalibrierungsgeschwindigkeit.
6. Wiederholen Sie die Manual Calibration Schritte 2 bis 5, bis alle
Werte der Kalibrierungsfaktoren korrekt sind.
Abweichung Echolotgeber (Offset)
WARNUNG:
Eine verkehrte Einstellung der Abweichung des Echolotgebers
führt zu falschen Tiefenanzeigen und erhöht das Risiko, auf Grund
zu laufen.
Die Tiefe wird zwischen dem Geber und dem Meeresgrund gemessen.
Durch die Einstellung einer Abweichung legen Sie fest, ob die Tiefe entweder ab Unterkante Kiel oder ab der Wasserlinie angezeigt werden soll
(siehe Abbildung 2-25).
ST290 Instrumentensystem
7-2-28
Abschnitt 7: System Setup
Tiefenanzeige bei
richtiger WATERLINE
(Wasserlinie) Einstellung
Tiefenanzeige
ohne Offset
Tiefenanzeige bei
richtiger KEEL
(Kiel) Einstellung
D5747-1
Abbildung 2-25: Einstellen der Tiefenabweichung
Zum Einstellen der Abweichung messen Sie zunächst die vertikale Entfernung zwischen dem Einbauort des Gebers und dem gewünschten Referenzpunkt (Wasserlinie oder Kielunterkante), dann:
1. Wählen Sie im Transducer Calibration Kapitel mit die DEPTH OFFSET Seite (siehe Abbildung 2-26). Die Anzeige ist abhängig von der
gewählten Art der Abweichung entweder WATERLINE, TRANSDUCER
(keine Abweichung) oder KEEL.
2. Mit oder wählen Sie die gewünschte Abweichung unter Beachtung von:
• Die Taste bewegt die Abweichung weg vom Kiel (KEEL), über
Null zum Wert Wasserlinie (WATERLINE).
• Die Taste bewegt die Abweichung weg von der WATERLINE,
über Null zum Wert KEEL.
• Die Bemerkungen und Pfeile in der Anzeige verdeutlichen die
zugewiesene Abweichung.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-29
Von der Kalibrierung Geschwindigkeit
OFFSET
von der
WASSERLINiE
OFFSET
vom
KIEL
kein
OFFSET
Zur Seite Allgemeine Offsets
D5970-1
Abbildung 2-26: DEPTH OFFSET Anzeige
Allgemeine Abweichungen
Mit der GENERAL OFFSETS Seite kalibrieren Sie Ihr System so, dass die
Werte für Wassertemperatur und Systemspannung auf den ST290 Seiten
den tatsächlichen Werten entsprechen.
Vom Offset Tiefe
Zur COMPASS
Kalibrierung
Kapitel Geber Kalibrierung verlassen, zu den Kapiteln Autopilot Setup
Abbildung 2-27: GENERAL OFFSETS Seite
ST290 Instrumentensystem
D5980-1
7-2-30
Abschnitt 7: System Setup
Seewasser Temperatur
Wählen Sie die GENERAL OFFSETS Seite.
Mit oder wählen Sie das WATER TEMP Feld.
Messen Sie die Wassertemperatur.
Weicht die angezeigte Temperatur von der gemessenen ab, halten Sie
für 1 Sekunde. Das Feld WATER TEMP blinkt.
5. Mit oder setzen Sie WATER TEMP auf den gemessenen Wert.
6. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern.
1.
2.
3.
4.
Anzeige Systemspannung
Sie können die angezeigte Spannung im ST290 System an einen beliebigen zu überwachenden Punkt im 12 V System des Bootes anpassen, indem Sie die ST290 VOLTAGE Anzeige auf den Referenzpunkt angleichen.
So geht’s:
1. Wählen Sie die GENERAL OFFSETS Seite.
2. Mit oder Wählen Sie das Feld VOLTAGE.
WARNUNG:
Hochspannung kann schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Beachten Sie bei der Arbeit mit Elektrizität immer die notwendigen Sicherheitsbestimmungen. Versichern Sie sich vor Beginn der
Arbeit, wo Hochspannung vorhanden ist und halten Sie sich gut frei
von diesen Punkten.
3. Messen Sie die Spannung an dem zu überwachenden Punkt.
4. Differiert die angezeigte Spannung vom gemessenen Wert, halten Sie
für 1 Sekunde. Der Wert VOLTAGE blinkt.
5. Mit oder setzen Sie VOLTAGE auf den gemessenen Wert.
6. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern des Wertes.
2.7 Pilot Setup
WARNUNG:
Das Autopilot Setup muss vor dem ersten Einsatz auf See durchgeführt werden, um eine sichere Navigation zu gewährleisten.
Soll ein ST290 Pilot Keypad zur Bedienung des Autopiloten genutzt
werden, muss das Autopilot Setup durchgeführt werden. Drei Autopilot
Setup Kapitel sind Teil des User Setup:
• BASIC
• SEATRIAL
• ADVANCED
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-31
Details zum Autopilot Setup finden Sie in Autopilot.
2.8 Daten Einheiten
Auf der DATA UNITS Seite stellen Sie die Einheiten ein, in welchen Daten
angezeigt werden. Wählen Sie:
• SPEED (Geschwindigkeit) in KNOTS, KM/H oder MPH.
• DISTANCE (Entfernung) in NM, KM oder SM.
• DEPTH (Tiefe) in FEET, FATHOMS oder METERS.
• WIND SPEED (Windgeschwindigkeit) in KTS oder M/S.
• TEMPERATURE in °c oder °F.
• FLOW RATE (Durchfluss) in G/H oder L/H.
Die DATA UNITS sind globale Einstellungen (zugewiesene Einheiten gelten für das gesamte ST290 System), sie müssen daher nur an einem Instrument durchgeführt werden.
D5947-1
Abbildung 2-28: Einstellen der Einheiten
So stellen Sie Einheiten ein:
1. Wählen Sie die DATA UNITS Seite.
2. Mit oder wählen Sie die zu ändernde Einheit.
3. Halten Sie für 1 Sekunde. Die gewählte Option blinkt.
4. Mit oder wählen Sie die Einheit für die gewählte Option.
5. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern des Wertes.
2.9 Hintergrundbeleuchtung Setup
Auf der User Setup LAMPS Seite können Sie:
• Die relative Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung für jedes Graphik
Display prozentual zur vollen Helligkeit einstellen.
• Die Funktion der System Hintergrundbeleuchtung prüfen.
ST290 Instrumentensystem
7-2-32
Abschnitt 7: System Setup
D6051-1
Abbildung 2-29: LAMPS Setup Anzeige
Abstufungen
Setzen Sie an jedem Instrument den LAMPS Parameter wie folgt:
1. Mit oder wählen Sie LEVEL 1.
2. Halten Sie für 1 Sekunde.
3. Mit oder stellen Sie die Helligkeit auf den gewünschten Prozentsatz ein.
4. Halten Sie für 1 Sekunde zum Speichern des Wertes.
5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für LEVEL 2 und LEVEL 3.
6. Führen Sie gegebenenfalls die Checking operation Funktion (siehe
unten) zur Prüfung der Systembeleuchtung durch.
Überprüfung
Im SET LAMPS Feld können Sie durch die Stufen der Hintergrundbeleuchtung blättern und dabei prüfen, ob die Beleuchtung eines jeden Instrumentes im Systemrichtig eingestellt ist. So geht’s:
1.
2.
3.
4.
Auf der User Setup LAMPS Seite wählen Sie mit oder SET LAMPS.
Halten Sie für 1 Sekunde.
Mit oder die jeweilige Stufe und prüfen jedes Instrument.
Halten Sie für 1 Sekunde zum Beenden der Überprüfung.
Sind die Stufen an einem Instrument unbefriedigend, wiederholen Sie
Setting levels (oben) an den betroffenen Instrumenten.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Setup des Graphik Displays
7-2-33
2.10 Verlassen des Setup
So verlassen Sie das User Setup:
1. Mit
gehen Sie zur Anzeige USER SETUP EXIT.
2. Halten Sie für 2 Sekunden. Das Instrument geht zur Kapitel Auswahl zurück.
3. Entweder drücken Sie oder warten 5 Sekunden, um zur normalen
Betriebsart zurückzukehren.
ST290 Instrumentensystem
7-2-34
Abschnitt 7: System Setup
ST290 Instrumentensystem
7-3-1
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
3.1 Beginnen des Setup
Mit dem Daten Display User Setup können Sie:
• Lokale Parameter wie Empfindlichkeit, Aktualisierungsrate, Instrumenten Profil, Display Optionen, Daten Einheiten und Hintergrundbeleuchtung an jedem Daten Display einstellen.
• Inhalt und Bedienung des Favoriten Kapitels für jedes Daten Display
festlegen.
So gelangen Sie zum User Setup:
1. Aus der normalen Bedienung drücken Sie , bis die User Setup
Kapitelüberschrift erscheint. Diese erscheint im aktiven Displaybereich (in Abbildung 3-1 ist dies der obere Bereich).
USER SETUP
SPEED
KTS
D5962-1
Abbildung 3-1: User Setup Kapitel
2. Halten Sie für 2 Sekunden, um in das User Setup zu gelangen
(siehe Abbildung 3-2).
USER
SETUP
D5963-1
Abbildung 3-2: User Setup Beginn
ST290 Instrumentensystem
7-3-2
Abschnitt 7: System Setup
3. Innerhalb von 5 Sekunden drücken Sie
zur Bestätigung des User
Setup Modus. Das RESPONSE Setup Kapitel wird angezeigt.
Im User Setup zeigt der obere Displaybereich die Setup Kapitelüberschrift, der untere Displaybereich zeigt die einzustellende Seite mit dem
aktuellen Datenwert.
Auf den Setup Seiten blinken die veränderbaren Werte.
Setup Kapiteltitel
Setup Seitenname
RESPONSE
WIND ANGLE
Einstellbarer Wert
blinkt (an & aus)
D5770-1
Abbildung 3-3: Typische User Setup Anzeige
Mit dem Diagramm in Abbildung 3-4 als Richtlinie stellen Sie jedes Daten Display ein. Mit:
•
blättern Sie von Kapitel zu Kapitel im User Setup. Drücken blättert in die eine, halten in die andere Richtung.
•
blättern Sie von Seite zu Seite innerhalb eines Kapitels. Drücken
blättert in die eine, halten in die andere Richtung.
•
oder ändern Sie die Daten und wählen die zur Verfügung stehenden Optionen (z.B. Ein oder Aus) der Setup Seiten.
Die Werte werden gespeichert, wenn Sie zu einer neuen Seite oder zu einem neuen Kapitel blättern.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
Kapitel USER
Normale
Bedienung
7-3-3
User (Zugang zum Setup)
SETUP
2 Sekunden
Betriebsart
User Setup
Drücke
innerhalb von
5 Sekunden
Zur Auswahl des gewünschten Kapitels
kurz
Drücken
1 Sekunde
halten
Zum Ändern der Werte
2 Sekunden
EXIT SETUP
RESPONSE
Speed
Depth
FAVORITES
Heading
Nummer der Favorit Seite
Wind angle
Link top and bottom?
Wind speed
Setze top page 1
XTE
Setze bottom page 1
Display update
Setze top page 2
Setze bottom page 2
LAMPS
Setze top page 3
Setze adjustment method
Ordne Instr. einer Gruppe zu
OPTIONS
Setze lighting level 1
Wähle Magnetic oder True
Setze lighting level 2
Setze Titel on oder off
Setze lighting level 3
Setze erste angezeigte Seite
wenn Kapitel gewählt wird
(top oder last-viewed)
Setze bottom page 3
Setze top page 4
Setze bottom page 4
Setze top page 5
Setze bottom page 5
Setze button beep on oder off
Setze race timer 1
Setze race timer 2
Setze race timer 3
UNITS
Setze speed data resolution
Setze speed units
Setze distance units
Setze depth units
Setze wind speed units
Setze temperature units
Setze depth data resolution
Setze wind speed resolution
Setze distance data resolution
Setze local time offset/format
Setze remote group
Setze volume units
Setze remote sequence
Setze flow rate units
Setze linked keypads
PROFILE
Wähle entweder FULL, SAIL,
POWER oder CUSTOM
Wird CUSTOM gewählt:
Mit der
Taste zur jeweiligen Seite gehen und auf
der Seite mit der oder
Taste die Seite aktivieren,
wenn Sie im normalen Betrieb sichtbar sein soll, oder
deaktivieren (off), wenn
nicht.
D5725-1
Abbildung 3-4: Daten Display User Setup Kapitel und Seiten
ST290 Instrumentensystem
7-3-4
Abschnitt 7: System Setup
3.2 Display Empfindlichkeit
Das RESPONSE Setup Kapitel ermöglicht die Einstellung von Empfindlichkeit und Aktualisierungsrate. So geht’s:
1. Im User Setup wählen Sie das RESPONSE Kapitel.
2. Mit
wählen Sie die Seite; wenn die Setup Seite angezeigt wird,
ändern Sie mit oder die gewünschten Werte:
• Display Empfindlichkeit. Dies sind die SPEED, DEPTH, HEADING,
WIND ANGLE , WIND SPEED und XTE Setup Seiten. Die Werte
gehen von 1 bis 15 (1 steht für geringe und 15 für hohe Empfindlichkeit).
• Display Aktualisierungsrate. Wird auf der UPDATE Setup Seite
eingestellt. Die Werte reichen von 1 Mal pro Sekunde (Wert von
1.0) bis 10 Mal pro Sekunde (Wert von 0.1).
RESPONSE
SETUP
HEADING
D5777-1
Abbildung 3-5: Typische RESPONSE Setup Anzeige
3.3 Favoritenseiten Setup
Einleitung
Im FAVORITES Setup Kapitel legen Sie fest, welche Seiten zu den Favoriten Seiten gehören sollen:
• Die erste Favoriten Setup Seite (Überschrift PAGES) legt die Anzahl
der Favoriten Seiten fest (zwischen 1 und 5).
• Die zweite Favoriten Setup Seite (Überschrift LINKED) legt die Beziehung zwischen dem oberen und unteren Displaybereich der Favoriten Seiten fest. Wählen Sie:
• YES. Dies verbindet den oberen und unteren Displaybereich als
Seitenpaar (z.B. Speed/Depth, BTW/DTW etc.), diese ändern
sich gemeinsam, wenn die Favoriten Seite gewechselt wird,
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
7-3-5
oder
NO. Dadurch sind der obere und untere Displaybereich unabhängig, so dass die Displaybereiche zu einer Gruppe von Favoriten
Seiten gehören, die unabhängig gewählt werden können.
Auf den verbleibenden Favoriten Setup Seiten legen Sie fest, welche
Daten auf der jeweiligen Favoriten Seiten angezeigt werden. Sie können den oberen und unteren Displaybereich unabhängig definieren.
Die Trendpfeile zeigen an, welcher Displaybereich eingestellt wird;
der Pfeil nach oben steht für den oberen, der nach unten für den unteren Displaybereich.
Alle Seiten im Daten Display Full Profil sind verfügbar. Ist das
ST290 mit einem Computer verbunden, auf welchem Raymarine
RayTech läuft, können die RayTech Seiten ebenfalls als Favoriten
Seiten angesprochen werden.
•
•
Vorgehensweise
So stellen Sie Favoriten Seiten ein:
1. Im User Setup wählen Sie das FAVORITES Setup Kapitel. Die PAGES
Setup Seite wird angezeigt (siehe Abbildung 3-6), die Anzahl der
Favoriten Seiten blinkt.
FAVORITES
SETUP
PAGES
D5771-1
Abbildung 3-6: Einstellen der Anzahl von Favoriten Seiten
2. Mit oder wählen Sie die gewünschte Anzahl der Favoriten Seiten zwischen 1 und 5.
3. Drücken Sie , um zur LINKED Setup Seite (siehe Abbildung 3-7) zu
blättern, und mit oder wählen Sie NO zum Trennen oder YES
zum Verbinden des oberen und unteren Displaybereiches, wenn
Favoriten Seiten angezeigt werden.
ST290 Instrumentensystem
7-3-6
Abschnitt 7: System Setup
FAVORITES
FAVORITES
SETUP
LINKED
D5772-1
Abbildung 3-7: Verbinden/Trennen von Favoriten Seiten
4. Drücken Sie , um zur nächsten Favoriten Setup Seite zu blättern.
Der Pfeil nach oben gibt an, dass nun die Daten für den oberen Displaybereich der ersten Favoriten Seite (siehe Abbildung 3-8) festgelegt werden.
Seite, die im
oberen Displaybereich der
gewählten
Favoritenseite
angezeigt wird.
FAVORITES
SETUP
AV SPEED
Trendanzeige
Oben gibt an,
dass der obere
Bereich der
ausgewählten
Favoritenseite
bearbeitet wird.
Mit
oder
gewünschte Seite wählen
D5773-1
Abbildung 3-8: Einstellen von Favoriten Seiten für die obere Anzeige
5. Mit oder blättern Sie durch die Seiten, bis die gewünschte Seite
Seite in dem blinkenden Feld angezeigt wird.
6. Drücken Sie , um auf die nächste Favoriten Setup Seite zu wechseln. Der Pfeil nach unten gibt an, dass nun die Daten für den unteren
Displaybereich der ersten Favoriten Seite festgelegt werden.
7. Mit oder blättern Sie durch die Seiten, bis die gewünschte Seite
Seitein dem blinkenden Feld angezeigt wird.
8. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7 für den oberen und unteren Displaybereich für die verbleibenden Favoriten Seiten.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
7-3-7
3.4 Einstellen eines Instrumenten Profils
Jedes Daten Display kann über das PROFILE SETUP Kapitel Ihren Bedürfnissen optimal angepasst werden. Wählen Sie:
• SAIL
• POWER
• FULL
• CUSTOM
Die Inhalte des SAIL, POWER und FULL Profils sind vorgegeben, sie können nicht verändert werden. In Abschnitt 2, Kapitel 3 erfahren Sie mehr
hierzu.
Vorgegebener Inhalt des CUSTOM Profils ist das User Setup Kapitel. Daher müssen Sie bei der ersten Auswahl des CUSTOM Profils zunächst wie
unter Bearbeiten des Custom Profils beschrieben die gewünschten Seiten
dem Profil zuordnen.
Auswahl eines Profils
So wählen Sie das gewünschte Profil:
1. Im User Setup wählen Sie das PROFILE Kapitel. Der Name des aktuellen Profils wird im unteren Displaybereich angezeigt und blinkt.
2. Mit oder wählen Sie das gewünschte Profil.
So Sie eines der vorgegebenen Profile auswählen, ist der Vorgang hiermit
abgeschlossen.
Bearbeiten des Custom Profils
Wenn Sie das CUSTOM Profil wählen, kann die Bedienung des Daten Display durch Auswahl der Seiten für den täglichen Gebrauch optimiert
werden. Alle Seiten im Daten Display Full Profil sind verfügbar.
So wählen Sie Seiten für Ihr CUSTOM Profil:
1. In der PROFILE Seite wählen Sie CUSTOM, drücken Sie
zur
Anzeige der ersten Seite im unteren Displaybereich.
2. Mit oder wählen Sie entweder ON, um die angezeigte Seite dem
CUSTOM Profil hinzuzufügen, oder OFF, um sie vom CUSTOM Profil
auszuschließen.
ST290 Instrumentensystem
7-3-8
Abschnitt 7: System Setup
PROFILE
SETUP
SPEED
KTS
D5775-1
Abbildung 3-9: Einstellen des CUSTOM Profils
3. Drücken Sie
zur Anzeige der nächsten Seite im unteren Displaybereich.
4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, bis alle Seiten ein- oder ausgeschaltet sind.
Damit ist das Setup für das CUSTOM Profil abgeschlossen. In der normalen Bedienung sind nun nur noch die ausgewählten Seiten verfügbar, bis
Sie ein anderes Profil wählen oder das CUSTOM Profil erneut bearbeiten.
3.5 Display Optionen
Im Display OPTIONS Setup Kapitel können Sie jedes Instrument Ihren
Bedürfnissen anpassen. So geht’s:
1. Im User Setup wählen Sie das OPTIONS Kapitel.
OPTIONS
SETUP
HEADING
MAG
D6098-1
Abbildung 3-10: Typische Optionen Setup Anzeige
2. Drücken Sie , um durch die Seiten zu blättern, auf jeder Seite können Sie mit oder die gewünschte Option wählen. Diese Parameter können eingestellt werden:
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
7-3-9
•
HEADING (wie in Abbildung 3-10) mißweisend MAG(netic) oder
rechtweisend TRUE.
CHAP TITLES (Überschriften) ein (ON) oder aus (OFF).
Die erste Seite bei Auswahl eines neuen Kapitels in der Normalen
Bedienung. Wählen Sie TOP PAGE (erste Seite im Kapitel) oder
LAST VIEWED (Seite, die zuletzt in diesem Kapitel angezeigt
wurde).
KEY BEEP. Wählen Sie den Tastenton entweder ON oder OFF.
Regattatimer, GUN 1, GUN 2 und GUN 3. Stellen Sie dies wie unter
Regattatimer einstellen beschrieben ein.
SPEED , DEPTH, WIND SPEED und DISTANCE Nachkommastellen.
Die Anzahl der Nachkommastellen ist abhängig vom Datentyp
und Wert (entweder 1.0, 0.1 oder 0.01). Beachten Sie, dass für
einige Datenwerte die Eigenschaften durch das Display
beschränkt werden können.
TIME OFFSET. Stellen Sie den Versatz zur Ortszeit ein.
•
TIME FORMAT. Wählen Sie die 12 oder 24 Stunden Uhr.
•
•
•
MONTH TEXT. Wählen Sie YES oder NO.
DATE FORMAT. Wählen Sie USA oder EU.
REM GROUP. Weist das Instrument einer Fernbedienungsgruppe
zu. Lesen Sie dazu Konfiguration der Fernbedienung unten.
REM SEQUENCE. Legt fest, an welcher Stelle das Instrument in der
Fernbedienungsgruppe angesprochen wird, siehe Konfiguration
der Fernbedienung weiter unten.
REM LINK. Legt fest, über welches Remote Keypad die Gruppe
bedient wird, siehe Konfiguration der Fernbedienung.
•
•
•
•
•
•
•
•
Regattatimer einstellen
So stellen Sie einen Regattatimer ein:
1. Im OPTIONS Kapitel wählen Sie eine GUN Timer Seite.
2. Drücken Sie für 1 Sekunde. Der Wert Sekunden blinkt.
3. Mit oder wählen Sie die gewünschten Sekunden.
4. Drücken Sie für 1 Sekunde. Der Wert Minuten blinkt.
5. Mit oder wählen Sie die gewünschten Minuten.
6. Drücken Sie für 1 Sekunde, um die Werte zu Speichern.
ST290 Instrumentensystem
7-3-10
Abschnitt 7: System Setup
Konfiguration der Fernbedienung
Auf der Remote Control Setup Seiten legen Sie fest, zu welcher Gruppe
das Instrument gehört, an welcher Stelle es aufgerufen wird und mit welchem Remote Keypad(s) es angesprochen wird.
So wird die Fernbedienung für jedes Daten Display konfiguriert:
1. Wählen Sie die REM GROUP Seite (siehe Abbildung 3-11). Hier weisen Sie das Instrument einer Fernbedienungsgruppe zu.
2. Mit oder weisen Sie das Instrument der gewünschten Gruppe
zu. Dies kann jede der Gruppen A bis H sein.
OPTIONS
SETUP
REM GROUP
D6085-1
Abbildung 3-11: Einstellen der Gruppe
3. Drücken Sie
zu gelangen.
, um zur REM SEQUENCE Seite (siehe Abbildung 3-12)
OPTIONS
SETUP
REM SEQUENCE
Abbildung 3-12: Einstellen der Sequenz
4. Mit oder wählen Sie eine Ziffer, um die Stelle in der Reihenfolge der Instrument innerhalb der Gruppe festzulegen.
5. Drücken Sie , um zur REM LINK Seite (siehe Abbildung 3-13) zu
gelangen. Hier legen Sie fest, mit welchem(n) Remote Keypad(s) das
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Setup des Daten Displays
7-3-11
Instrument bedient werden soll. Ist noch kein Remote Keypad zugewiesen, wird NO angezeigt.
OPTIONS
SETUP
REM LINK
Abbildung 3-13: Verbinden des Keypad
6. Drücken Sie an jedem Remote Keypad, mit welchem das Instrument
bedient werden soll, eine beliebige Taste, um Instrument und Keypad
zu verbinden. Danach wird YES auf der REM LINK Seite angezeigt.
3.6 Daten Einheiten
Die UNITS Seite ermöglicht die Auswahl der Einheiten, in welcher Daten
angezeigt werden. Dies sind globale Einstellungen (die Einheiten gelten
für das gesamte ST290 System), sie müssen daher nur an einem digitalen
Instrument durchgeführt werden.
So geht’s:
1. Im User Setup wählen Sie das UNITS Kapitel.
UNITS
SETUP
SPEED
KTS
D6099-1
Abbildung 3-14: Typische Daten UNITS Seite
2. Drücken Sie , um zur gewünschten Seite zu gelangen.
3. Auf jeder Seite wählen Sie mit oder die gewünschten Einheiten:
ST290 Instrumentensystem
7-3-12
Abschnitt 7: System Setup
•
•
•
•
•
•
•
SPEED (Geschwindigkeit, siehe Abbildung 3-14) in Knoten, Kilometer pro Stunde oder Meilen pro Stunde (KTS, K/H oder MPH).
DISTANCE (Entfernung) in Nautischen Meilen, Kilometern oder
Landmeilen (NM, KM oder SM).
DEPTH (Tiefe) in Fuß, Faden oder Metern (FT, FA oder M).
WIND SPD (Geschwindigkeit) in Knoten KTS oder Meter pro
Sekunde M/S.
TEMP(eratur) in °c oder °F.
VOLUME (n) in Galonen oder Litern (GAL oder LTR).
FLOW (Durchfluss) in Galonen pro Stunde oder Litern pro Stunde
G/H oder L/H.
3.7 Hintergrundbeleuchtung Setup
Auf der User Setup LAMPS Seite können Sie die relative Helligkeit der
Hintergrundbeleuchtung für jedes Daten Display prozentual zur vollen
Helligkeit einstellen.
Stellen Sie die Parameter für jedes Instrument wie folgt ein:
1. Im User Setup wählen Sie das LAMPS Kapitel.
2. Drücken Sie , um zur LOKAL LEVEL 1 Seite zu gelangen.
3. Mit oder wählen Sie LOKAL LEVEL 1. Dies ist die Helligkeit der
ersten Beleuchtungsstufe an diesem Instrument.
4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 auf den nächsten beiden LAMPS
Setup Seiten für LOKAL LEVEL 2 und LOKAL LEVEL 3 entsprechend.
3.8 Verlassen des Setup
So verlassen Sie das User Setup:
1. Mit
gehen Sie zur Anzeige USER SETUP EXIT.
2. Halten Sie für 2 Sekunden. Das Instrument zeigt die USER SETUP
Anzeige (siehe Abbildung 3-2).
3. Mit
wechseln Sie zum gewünschten Kapitel in der Normalen
Bedienung.
ST290 Instrumentensystem
7-4-1
Kapitel 4: Setup Analoger Instrumente
4.1 Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt das Setup des analogen Windinstrumentes, der
Windlupe (Close Hauled Wind) und des Kompassinstrumentes.
4.2 Setup Analoger Instrumente
Instrumente Wind und Windlupe
An jedem Wind und Close Hauled Wind Instrument erfolgt das Setup
nach Abbildung 4-1:
• Einstellen der Windwinkelempfindlichkeit.
• Einstellen der Windgeschwindigkeitsempfindlichkeit.
• Einstellen der VMG Empfindlichkeit.
• Zuweisen der Werkseinstellungen (wenn gewünscht).
ST290 Instrumentensystem
7-4-2
Abschnitt 7: System Setup
Drücke und Halte
UND
für ungefähr 12 Sekunden
Nach 2 Sekunden
Drücken erscheint
Nach 12 Sekunden
Drücken erscheint
Nach 4 Sekunden
Drücken erscheint
Zugang
zur
Kalibrierung
Software
Version
Drücke
UND
gleichzeitig
wird nicht
verwendet
Werkseinstellungen
Drücke
ODER
zum Einstellen von
F1 = Werkseinstellung EmpfindF0 = Aktuelle Einstellung lichkeit
Windwinkel
Demo
Modus
(nicht verfügbar
bei der
Windlupe)
NICHT auf
on (bS1)
setzen
ODER
zum Einstellen des
Wertes (A1 bis A15)
Drücke
Empfindlichkeit
Windgeschwindigkeit
ODER
zum Einstellen des
Wertes (S1 bis S15)
Drücke
Empfindlichkeit
VMG
Drücke
ODER
zum Einstellen des
Wertes (1 bis 15)
Zum Speichern und Verlassen Drücken und Halten Sie
UND
für 2 Sekunden
D5723-1
Abbildung 4-1:Einstellen von Wind und Windlupe Instrumenten
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Setup Analoger Instrumente
7-4-3
Kompass Instrument
Das Kompass Instrument Setup erfolgt in zwei Stufen der Kalibrierung.
In der ersten Stufe können Sie:
• Auswählen, welche Daten Sie auf dem Digitalen Display sehen,
wenn im Locked Modus gearbeitet wird. Entweder wird die Locked
(oder ‘Steuerkurs’) Peilung oder die aktuelle Peilung angezeigt.
• Wählen Sie, ob rechtweisende (true) oder mißweisende (magnetic)
Peilung angezeigt werden soll.
In der zweiten Stufe können Sie:
• Die Empfindlichkeit des Zeigers einstellen.
• Die Empfindlichkeit des Digitalen Display einstellen.
• Den Demo Modus (Boat Show) auswählen. Das aktivieren dieser
Betriebsart wird ausdrücklich nicht empfohlen. Vergewissern Sie
sich, dass dieser ausgeschaltet ist (bs0). Dies ist die Werkseinstellung.
• Die Werte der Werkseinstellung zuweisen.
Führen Sie an jedem Kompass Instrument die erste (siehe Abbildung 4-2)
und die zweite Stufe der Kalibrierung durch (siehe Abbildung 4-3).
Drücken und Halten von
UND
für ungefähr 2 Sekunden
Drücke
ODER
zur Auswahl von
F (fixed)
oder C (current)
Wähle
true/
magnetic
Wähle
Lock
Mode
display
Drücke
ODER
zur Auswahl von
TRUE oder
MAG(netic)
Variation
D5891-1
Abbildung 4-2:Kalibrierung Kompass Instrument erster Abschnitt
ST290 Instrumentensystem
7-4-4
Abschnitt 7: System Setup
Drücke und Halte
UND
für ungefähr 12 Sekunden
Nach 2 Sekunden
Drücken erscheint
Nach 4 Sekunden
Drücken erscheint
Nach 12 Sekunden
Drücken erscheint
Zugang
zur
Kalibrierung
Software
Version
Drücke
UND
Setze User
cal on/off
gleichzeitig
Drücke
ODER
zum Setzen von User cal
(Kalibrierung), auf entweder on (1) oder off (0)
Werkseinstellung
Drücke
Zeiger
Empfindlichkeit
ODER
ODER
zum Einstellen von
F1 = Werkseinstellung
F0 = Aktuelle Einstellung
Demo
Modus
NICHT auf
on (bS1)
setzen
Drücke
zum Einstellen des
Wertes
P1 (langsam) bis
P15 (schnell)
Empfindlichkeit
Digitalanzeige
Drücke
ODER
zum Einstellen des
Wertes
d1 (langsam) to
d15 (schnell)
Zum Speichern und Verlassen Drücken und Halten Sie
UND
für 2 Sekunden
D5724-1
Abbildung 4-3:Kalibrierung Kompass Instrumentzweiter Abschnitt
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 8: Autopilot
Inhalt
Kapitel 1:
Autopilot Einleitung ................................................................ 8-1-1
1.1 Anwendungen ........................................................................ 8-1-1
1.2 Autopilot Betriebsarten ......................................................... 8-1-1
Autopilot Funktionen ............................................................. 8-1-2
Raymarine 150G und 400G Autopiloten ......................... 8-1-2
Raymarine T150 und T400 Autopiloten .......................... 8-1-2
ST290 Systemdaten ......................................................... 8-1-2
1.3 Sicherheitshinweise ............................................................... 8-1-3
Setup Anforderungen ....................................................... 8-1-3
Navigationshilfe .............................................................. 8-1-3
Kapitel 2:
Autopilot Bedienung ............................................................... 8-2-1
2.1 Einleitung .............................................................................. 8-2-1
2.2 Verwendung des Pilot Keypad ............................................... 8-2-1
Keypad Funktionen ............................................................... 8-2-1
2.3 Display Gestaltung ................................................................ 8-2-2
Allgemeine Bedienung .......................................................... 8-2-2
Pop-Up Betriebsart ................................................................ 8-2-3
Alarm und Informationen ................................................ 8-2-3
Pilot Pop-Up Fenster ........................................................ 8-2-3
2.4 Betriebsart beim Einschalten ................................................. 8-2-4
2.5 Zugriff auf die Autopilot Seite ............................................... 8-2-4
2.6 Betriebsart Auto ..................................................................... 8-2-4
Einschalten des Autopiloten (Auto Modus) .......................... 8-2-4
Ausschalten des Autopilot (Standby Modus) ........................ 8-2-5
Kursänderungen im Auto Modus .......................................... 8-2-5
Einstellen der Autopilot Empfindlichkeit .............................. 8-2-6
150G & 400G Autopiloten .............................................. 8-2-6
T150 & T400 Autopiloten ............................................... 8-2-8
Warnung Kursabweichung .................................................... 8-2-8
Ausweichen und Rückkehr zum alten Kurs ........................... 8-2-9
Einem Hindernis ausweichen (Dodging) ......................... 8-2-9
Rückkehr zum vorherigen Steuerkurs ........................... 8-2-10
Segelbootfunktionen im Auto Modus ..................................8-2-11
Automatische Wende (AutoTack) ..................................8-2-11
Vermeidung von Patenthalsen ....................................... 8-2-12
Böiger Wind ................................................................... 8-2-12
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 8: Autopilots
2.7
2.8
2.9
Wegpunktsteuerung (Track Modus) .................................... 8-2-13
Auswahl der Wegpunktsteuerung ........................................ 8-2-13
Verlassen der Wegpunktsteuerung ....................................... 8-2-14
Kursversatz (XTE) ............................................................... 8-2-14
Kompensation des Tidenstroms ........................................... 8-2-15
Ankunft am Wegpunkt und Weiterfahrt ............................... 8-2-16
Überspringen eines Wegpunktes – nur SeaTalk Navigatoren 82-17
Anzeige Route beendet ........................................................ 8-2-17
Ausweichen in der Wegpunktsteuerung .............................. 8-2-17
Einleiten des Ausweichens ............................................ 8-2-17
Beenden des Ausweichens ............................................. 8-2-17
Sicherheit in der Wegpunktsteuerung .................................. 8-2-18
Bestätigen der Position am Anfang der Fahrt ................ 8-2-18
Überprüfen der berechneten Position ............................ 8-2-18
Aufzeichnen der Position ............................................... 8-2-18
Windsteuerung – nur Segelboote ......................................... 8-2-18
Einleitung ............................................................................. 8-2-18
Wahrer und Scheinbarer Wind ....................................... 8-2-19
Windtrimm ..................................................................... 8-2-19
Auswählen der Windsteuerung ............................................ 8-2-19
Beenden der Windsteuerung ................................................ 8-2-20
Festlegen des Windeinfallswinkels ..................................... 8-2-20
Ausweichen im Wind Modus .............................................. 8-2-21
Einleiten des Ausweichens ............................................ 8-2-21
Beenden des Ausweichens ............................................. 8-2-21
Warnung Winddreher ........................................................... 8-2-21
Automatische Wende in der Windsteuerung ........................ 8-2-22
Hinweise zur Windsteuerung ............................................... 8-2-22
Einstellen der Ruderverstärkung ......................................... 8-2-23
Kapitel 3:
Autopilot Fehlersuche ............................................................. 8-3-1
3.1 Einleitung ............................................................................... 8-3-1
Service und Sicherheit ........................................................... 8-3-1
3.2 Störungsbeseitigung .............................................................. 8-3-2
3.3 Autopilot Alarmmeldungen ................................................... 8-3-4
3.4 Produktunterstützung ............................................................ 8-3-6
Kapitel 4:
Kommissionierung des Autopiloten ..................................... 8-4-1
4.1 Einleitung ............................................................................... 8-4-1
Dockside - Prüfungen am Steg ......................................... 8-4-1
Seatrial - See-Erprobung .................................................. 8-4-1
Kalibrierung des Piloten ........................................................ 8-4-1
Bedienelemente ..................................................................... 8-4-2
ST290 Instrumentensystem
Inhalt
iii
4.2
4.3
Kapitel 5:
Pilot Keypad .................................................................... 8-4-2
Graphik Display ............................................................... 8-4-2
Vorbereitung .......................................................................... 8-4-2
Überprüfung am Steg ............................................................. 8-4-2
Schritt 1: Einschalten ............................................................. 8-4-3
Schritt 2: Prüfen der Ruderbewegung .................................... 8-4-3
Prüfen des Ruderlagesensors ........................................... 8-4-3
Prüfen der Autopilot Steuerung ....................................... 8-4-4
Schritt 3: Durchführung der Grundeinstellung ...................... 8-4-4
Verwenden des Kalibrierungsmodus ............................... 8-4-5
Auswahl des Bootstyp ..................................................... 8-4-7
Auswahl des Autopilot Antriebes .................................... 8-4-7
Einstellen der Ruderlage .................................................. 8-4-8
Einstellen der Ruderlagegrenzen ..................................... 8-4-8
Einstellen der Ruderdämpfung ........................................ 8-4-9
Speichern der Einstellungen ............................................ 8-4-9
See-Erprobung ..................................................................... 8-4-10
Sicherheit ............................................................................. 8-4-10
WICHTIG ...................................................................... 8-4-10
EMV Richtlinien ................................................................. 8-4-10
See-Erprobung (Seatrial) ......................................................8-4-11
Verwenden des Kalibrierungsmodus ..............................8-4-11
Schritt 1: Kalibrierung des Kompasses ................................ 8-4-12
Ausgleich magnetischer Ablenkungen .......................... 8-4-12
Einstellen der Vorausrichtung ........................................ 8-4-14
Schritt 2: Anpassen der Autopilot Grundeinstellungen ....... 8-4-15
Verwenden von AutoLearn ............................................ 8-4-15
Manuelle Einstellung ..................................................... 8-4-18
Justierung der Einstellungen .................................................. 8-5-1
5.1 Einleitung .............................................................................. 8-5-1
Kalibrierungsgruppen ............................................................ 8-5-1
Grundkalibrierung ........................................................... 8-5-1
See-Erprobung ................................................................. 8-5-1
Erweiterte Kalibrierung ................................................... 8-5-1
5.2 Zugriff auf die Kalibrierung ................................................... 8-5-2
Allgemeine Anweisungen ..................................................... 8-5-2
5.3 Grundkalibrierung ................................................................. 8-5-2
Wendewinkel für AutoTack ................................................... 8-5-3
Relative Wenden .............................................................. 8-5-3
Verhinderung von Halsen ...................................................... 8-5-4
Wind Modus .......................................................................... 8-5-4
Windtrimm Empfindlichkeit ................................................. 8-5-5
ST290 Instrumentensystem
iv
Abschnitt 8: Autopilots
5.4
5.5
Empfindlichkeit ..................................................................... 8-5-5
150G & 400G Autopilot Systeme .................................... 8-5-6
T150 & T400 Autopilot Systeme ..................................... 8-5-6
See-Erprobung ....................................................................... 8-5-7
Erweiterte Kalibrierung ......................................................... 8-5-7
Aufbau der Kalibrierung ........................................................ 8-5-7
Unterdrückung der Anzeige Seatrial ..................................... 8-5-9
Bootstyp ................................................................................. 8-5-9
Antriebstyp .......................................................................... 8-5-10
Ruderlage ............................................................................. 8-5-10
Rudergrenzen ....................................................................... 8-5-11
Ruderverstärkung ................................................................ 8-5-11
Gegenruder .......................................................................... 8-5-12
Ruderdämpfung ................................................................... 8-5-12
Rudertrimm .......................................................................... 8-5-13
Empfindlichkeit ................................................................... 8-5-14
150G & 400G Autopilot Systeme .................................. 8-5-14
T150 & T400 Autopiloten ............................................. 8-5-15
Begrenzung der Drehgeschwindigkeit ................................ 8-5-15
Kursalarm Winkel ................................................................ 8-5-16
Auto Release (nur I/O Antriebe) .......................................... 8-5-16
Winkel für die automatische Wende (AutoTack) ................. 8-5-17
Relative (Mirror) Wenden .............................................. 8-5-17
Verhinderung von Halsen .................................................... 8-5-18
Wind Modus ........................................................................ 8-5-18
Windtrimm Empfindlichkeit ............................................... 8-5-19
Marschgeschwindigkeit ....................................................... 8-5-19
Kompassfehlerkorrektur (nur T150 und T400 Systeme) ..... 8-5-20
Geographische Breite .......................................................... 8-5-21
Autopilot Reset .................................................................... 8-5-22
Voreinstellungen erweiterte Kalibrierung ........................... 8-5-23
Optionen Erweiterte Kalibrierung ....................................... 8-5-25
ST290 Instrumentensystem
8-1-1
Kapitel 1: Autopilot Einleitung
1.1 Anwendungen
Sie können mit dem ST290 Pilot Keypad zusammen mit ST290 Instrumenten Raymarine Autopiloten mit T150, 150G, T400 und 400G
Kurscomputern bedienen. Autopilotdaten werden auf ST290 Graphik
Displays angezeigt.
1.2 Autopilot Betriebsarten
Der Autopilot verfügt über folgende Betriebsarten:
• Standby: Der Autopilot ist aus, das Boot wird manuell gesteuert.
• Auto: Der Autopilot steuert das Boot nach einem festgelegten Kompasskurs.
• Track: Der Autopilot folgt einer Route, die an einem Kartenplotter
oder Navigator eingegeben wurde (Wegpunktsteuerung).
• Wind Vane: Der Autopilot steurt das Boot auf einem Kurs relativ
zum Windeinfallswinkel (Windsteuerung).
• Calibration: Über die Kalibrierung stellen Sie den Autopiloten für
optimale Leistung auf Ihrem Boot ein (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5).
Enthalten ist ein Ausgleich der Kompassablenkung (alle Autopiloten) und die automatische Kalibrierung AutoLearn (nur 150G und
400G Systeme).
Zusätzliche Funktionen des Autopiloten:
• Automatische Wende (AutoTack)
im Auto und Wind Vane Modus.
• Wegpunkt überspringen im Track
Modus.
D5972-1
Abbildung 1-1: Pilot Keypad
ST290 Instrumentensystem
8-1-2
Abschnitt 8: Autopilot
Autopilot Funktionen
Raymarine 150G und 400G Autopiloten
Die Raymarine 150G und 400G Autopiloten verwenden einen internen
GyroPlus Drehbewegungssensor. Durch die AST (Advanced Steering
Technology) resultiert daraus eine verbesserte Kursstabilität. Diese Autopiloten können sich über AutoLearn selbst kalibrieren.
Raymarine T150 und T400 Autopiloten
Die Raymarine T150 und T400 Autopiloten verfügen nicht über einen
GyroPlus Sensor, bieten jedoch die volle Funktionalität des Raymarine
Steueralgorythmus ohne AST.
ST290 Systemdaten
Der Autopilot nutzt folgende ST290 Systeminformationen:
• Windinformationen zur Windsteuerung.
• Wegpunktinformationen zur Wegpunktsteuerung.
• Geschwindigkeitsinformationen für die optimale Steuerung.
• Kurs über Grund (COG) zur verbesserten Kompassteuerung.
Sie können den Autopilot mit jedem Navigator (GPS/Loran) oder Windinstrument, welche National Marine Electronics Association (NMEA)
0183 Daten senden, verwenden.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 1: Autopilot Einleitung
8-1-3
1.3 Sicherheitshinweise
Setup Anforderungen
WARNUNG:
Die Werkseinstellungen der Autopiloten sind darauf ausgerichtet,
zufriedenstellende Leistungen für die meisten Boote zu liefern. Für
die volle Entfaltung der Leistungsfähigkeit auf Ihrem Boot muss
eine vollständige Komissionierung wie in Abschnitt 8, Kapitel 4 beschrieben vor dem Einsatz des Autopiloten durchgeführt werden.
Navigationshilfe
WARNUNG:
Obwohl der Autopilot auf maximale Zuverlässigkeit und Genauigkeit konstruiert wurde, können dennoch viele Faktoren seine Leistungsfähigkeit beeinflussen. Daher sollte er als Navigationshilfe
benutzt werden und niemals gesunden Menschenverstand und gute
Seemannschaft ersetzen. Halten Sie permanent Ausguck, so dass Sie
zu jeder Zeit eingreifen können.
In der Verantwortung des Skippers liegt zu jeder Zeit die Sicherheit des
Bootes unter beachtung folgender Grundsätze:
• Stellen Sie sicher, dass ZU JEDER ZEIT jemand am Steuer ist, um in
gefährlichen Situationen sofort reagieren zu können.
• Jedes Crewmitgleid muss den Autopilot deaktivieren können.
• Halten Sie regelmäßig Ausschau nach anderen Booten oder Hindernissen - gefährliche Situationen kommen schnell.
• Führen Sie regelmäßig Buch über die Position des Bootes mittels
eines Navigators oder über Peilungen.
• Führen Sie regelmäßige Aufzeichnungen des Kurses auf Stromkarten durch.
• Vergewissern Sie sich, dass der Kurs des Autopiloten frei von Hindernissen ist.
• Planen Sie ausreichend Raum für Stromversatz - der Autopilot kann
dies nicht.
• Führen Sie das Logbuch auch, wenn der Autopilot in der Wegpunktsteuerung ist. In seltenen Fällen können Navigatoren falsche Informationen liefern, der Autopilot kann dies nicht entdecken.
ST290 Instrumentensystem
8-1-4
Abschnitt 8: Autopilot
ST290 Instrumentensystem
8-2-1
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
2.1 Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt den Gebrauch des ST290 Pilot Keypad zur Bedienung von Raymarine Autopiloten mit T150, 150G, T400 und 400G
Kurscomputern. Alle in diesem Kapitel beschriebenen Bedienelemente
befinden sich auf dem ST290 Pilot Keypad, soweit nicht anders angegeben.
2.2 Verwendung des Pilot Keypad
Keypad Funktionen
Das Pilot Keypad ermöglicht die Bedienung des Autopiloten über Tasten. Jeder Tastendruck wird mit einem Ton quittiert. Die meisten Funktionen sind über den Druck einer Taste, manche über den gleichzeitigen
Druck von zwei Tasten zugänglich.
RESP
Zeigt die momentane
Empfindlichkeit des
Autopiloten (Seite 8-2-6)
1 Sekunde drücken
zur Anzeige derRuderverstärkung (Seite 8-2-24)
DISP
Anzeige Pilot
Status (Seite 8-2-4)
TRACK
Drücke Track aus
Auto (wenn Navigator angeschlossen)
Drücke zur Übernahme des
Wegpunktes
Drücke für 1 Sekunde zum
Überspringen des Wegpkts.
(Seite 8-2-13)
Kursänderung
Backbord 1˚ & 10˚
(Seite 8-2-5)
Drücke -1 und -10
gleichzeitig für
AutoTack nach Backbord
(Seite 8-2-11)
STANDBY
Kann jederzeit zur Deaktivierung des Autopilot
und Wiederaufnahme der
manuellen Steuerung
gedrückt werden
STANDBY + AUTO
(gleichzeitig)
für Windsteuerung drücken
(Seite 8-2-5)
(Wenn Windgeber angeschlossen)
Abbildung 2-1: Pilot Keypad Bedienelemente
ST290 Instrumentensystem
Kursänderung
Steuerbord 1˚ & 10˚
(Seite 8-2-5)
Drücke +1 und +10
gleichzeitig für
AutoTack nach Steuerbord
(Seite 8-2-11)
AUTO
Drücke für Auto
(Seite 8-2-4)
Drücke für 1 Sekunde zur
Übernahme letzter Kurs
(Seite 8-2-10)
Bestätige durch nochmaliges
Drücken
D5971-2
8-2-2
Abschnitt 8: Autopilot
2.3 Display Gestaltung
Allgemeine Bedienung
Autopilot Informationen werden am ST290 Graphik Display entweder
einfach, doppelt oder vierfach angezeigt. Dies gilt für die allgemeine Bedienung und Konfiguration des Autopiloten neben anderen Eigenschaften von ST290. Sie können die Anzeige als Teil des Graphik Display
User Setup (siehe Abschnitt 7: System Setup) konfigurieren.
Hinweis: Steuert der Autopilot Ihr Boot und Sie möchten weitere Informationen auf dem Display sehen, empfehlen wir den Doppel- oder Vierfach-Modus, damit der Autopilot Status ständig angezeigt werden kann.
.
Pilotanzeige auf einer einfachen
Seite. Angezeigt wird:
• Betriebsart
• Kurs
• Kursart: MAG/TRUE
• Ruderlage (-/+ 30°) oder XTE
Balken
Pilotanzeige im oberen Bereich
auf einer doppelten Seite. Angezeigt wird:
• Betriebsart
• Kurs
• Kursart: MAG/TRUE
• Verkleinerte Ruderlage
(-/+30°)
Pilotanzeige unten rechts auf
einer vierfachen Seite. Angezeigt
wird:
• Betriebsart
• Kurs
• Kursart: MAG/TRUE
D6038-1
Abbildung 2-2: ST290 Display Anzeigen
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-3
Pop-Up Betriebsart
Alarm und Informationen
Autopilot Alarme, Information und zeitweilige Änderungen der Einstellungen werden als “Pop-Up” Meldung in einem Fenster vor der aktuellen
Anzeige eingeblendet (Einfach-, Doppel- oder Vierfach-Seite) und geben eine Taste für eine Aktion an. Mit dieser Aktion wird das Fenster wieder ausgeblendet.
.
Beispiel einer Pop-Up Alarmmeldung:
Diese zeigt den Autopilot Kursalarm
und als zugehörige Aktion die Taste,
mit welcher der Alarm quittiert werden kann, im Vordergrund einer Vierfach-Seite.
D6048-1
Abbildung 2-3: Pop-Up Alarmnachricht
Pilot Pop-Up Fenster
Der Autopilot Modus oder Kursänderungen können ebenfalls in einem
“Pop-Up” Fenster (siehe Abbildung 2-4) angezeigt werden. Diese Funktion kann wie in Graphik Display User Setup (siehe Abschnitt 7: System
Setup) beschrieben ausgewählt werden.
.
Beispiel einer Pop-Up
Kursänderungsmeldung:
Dieses Beispiel zeigt den neuen Kurs
nach einem Befehl zur Kursänderung
im AUTO Modus.
Abbildung 2-4: Pop-Up Pilot Modus
ST290 Instrumentensystem
D6050-1
Das Fenster wird für 4 Sekunden angezeigt.
8-2-4
Abschnitt 8: Autopilot
2.4 Betriebsart beim Einschalten
Nach dem Einschalten ist der Autopilot immer im Standby Modus (manuelle Steuerung).
2.5 Zugriff auf die Autopilot Seite
Autopilot Informationen werden am ST290 Graphik Display angezeigt.
Auf diese Informationen können Sie mit den Tasten am Graphik Display
oder am Pilot Keypad zugreifen.
Mit einem ST290 Graphik Display:
1. Drücken Sie
2. Mit
oder
, um ein Kapitel auszuwählen.
oder wählen Sie das PILOT Kapitel.
3. Warten Sie entweder für 5 Sekunden oder drücken Sie
PILOT Status Seite anzuzeigen.
, um die
Am Pilot Keypad drücken Sie die DISP Taste einmal. Alle ST290 Graphik Displays mit aktivem PILOT POPUP (siehe Abschnitt 7, Kapitel 2: Allgemeine Optionen) zeigen sofort den Status des Autopiloten in einem
neuen Fenster.
2.6 Betriebsart Auto
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass vor dem ersten Fahren in der Betriebsart
Auto die Kommissionierung wie in Abschnitt 8, Kapitel 4 beschrieben durchgeführt wurde.
Einschalten des Autopiloten (Auto Modus)
WARNUNG:
Autopiloten erleichtern das Fahren, sind jedoch KEINESFALLS
Ersatz für gute Seemannschaft. Gehen Sie immer Wache am Ruder.
So aktivieren Sie den Autopilot:
1. Bringen Sie das Boot auf den gewünschten Kurs.
2. Drücken Sie AUTO. Der Autopilot übernimmt diesen Kurs als Steuerkurs und hält ihn (locked heading).
3. Die PILOT Anzeige am ST290 Graphik Display zeigt den Autopilot
Status und den Steuerkurs. Das Display in Abbildung 2-5 zeigt den
das Boot steuernden Autopilot bei einem Steuerkurs von 097º.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-5
D3560-4
Abbildung 2-5: Einschalten des Autopiloten
Ausschalten des Autopilot (Standby Modus)
Zum Deaktivieren des Autopilot drücken Sie STANDBY:
• Im Standby Modus zeigt das Display den aktuellen Kurs.
• Der letzte Steuerkurs ist gespeichert und kann wieder aufgerufen
werden.
Zu jeder Zeit gelangen Sie über STANDBY zur manuellen Steuerung.
D3561-4
Abbildung 2-6: Ausschalten des Autopiloten
Kursänderungen im Auto Modus
Im Auto Modus ändern Sie mit -1 und -10 (backbord) und +1 und +10
(steuerbord) den Steuerkurs in 1° oder 10° Schritten. Beispiel: Drücken
Sie dreimal -10, um den Kurs 30° nach backbord zu ändern.
ST290 Instrumentensystem
8-2-6
Abschnitt 8: Autopilot
Backbord
Steuerbord
oder
oder
D3320-2
Abbildung 2-7: Kursänderungen im AUTO Modus
Einstellen der Autopilot Empfindlichkeit
Sie können die Leistung der Raymarine Autopilot Systeme durch ändern
der Empfindlichkeit (Response) beeinflussen. In aller Regel ist dies die
einzige Möglichkeit der Einflussnahme im normalen Betrieb.
Die Empfindlichkeit regelt die Relation zwischen Kursgenauigkeit und
Aktivität des Ruders / Antriebs.
Sie können die Empfindlichkeit beim Einschalten in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite
14) als Standardwert festlegen.
Im täglichen Betrieb können Sie die Empfindlichkeit zeitweilig besonderen Anforderungen / Seebedingungen anpassen.
150G & 400G Autopiloten
150G und 400G Autopilot Systeme haben neun Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 erlaubt nur geringe Aktivität des Autopiloten (spart Strom) und
führt zu kurzfristigen Kursabweichungen.
Level 4 bis 6 bieten gute Kursstabilität bei geringen Kursabweichungen
unter normalen Bedingungen.
Level 9 führt zu höchstmöglicher Kursstabilität bei starker Ruderaktivität, kann jedoch zu einer rauhen Fahrt bei stark bewegter See führen.
Wählen Sie die Empfindlichkeitsstufe um so höher, je genauer der Kurs
gehalten werden soll (z.B. in engen Fahrwassern). Soll das Ruder nur miST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-7
nimal bewegt werden, um Batteriekapazität zu sparen, wählen Sie eine
kleine Stufe.
Zeitweilige Änderungen der Empfindlichkeit
Unter Beachtung obiger Fakten ändern Sie die Empfindlichkeitsstufen
bei 150G und 400G Autopiloten wie folgt:
1. Wählen Sie die RESPONSE Anzeige durch drücken von RESP.
Anzeige erscheint vor
dem aktuellen Bild
Empfindlichkeit
verringern
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Empfindlichkeit
erhöhen
D6040-1
Abbildung 2-8: Durchführen zeitweiliger Empfindlichkeitsänderungen bei
150G/400G
2. Drücken Sie -1 oder +1 zum Ändern der Empfindlichkeitsstufe.
3. Drücken Sie DISP oder warten Sie 10 Sekunden, um zur vorherigen
Anzeige zurückzukehren.
Hinweis: Die zeitweiligen Änderungen der Empfindlichkeit gehen nach
jedem Ausschalten des Systems verloren. DAUERHAFTE Änderungen
werden in der Grundkalibrierung (sieheAbschnitt 8, Kapitel 4, Seite 15)
oder Erweiterten Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 14)
durchgeführt.
ST290 Instrumentensystem
8-2-8
Abschnitt 8: Autopilot
T150 & T400 Autopiloten
T150 und T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systeme haben drei Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 - AutoSeastate ein (Automatic Deadband):
• Der Autopilot ignoriert weitestgehend periodische Bootsbewegungen und reagiert nur auf tatsächliche Kursänderungen.
• Bietet den besten Kompromiss aus Leistungsaufnahme und Kursstabilität.
Level 2 - AutoSeastate aus (minimales Deadband):
• Ergibt hohe Kursstabilität.
• Erhöhte Leistungsaufnahme und Aktivität des Antriebs.
Level 3 - AutoSeastate aus und Dämpfung des Gierens durch Gegenruder:
• Ergibt höchste Kursstabilität durch Dämpfung des Gierens mittels
Gegenruder (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5).
Zeitweilige Änderungen der Empfindlichkeit
Unter Beachtung obiger Fakten ändern Sie die Empfindlichkeitsstufen
bei T150 und T400 Autopiloten wie folgt:
1. Wählen Sie die RESPONSE Anzeige durch drücken von RESP.
2. Drücken Sie -1 oder +1 zum Ändern der Empfindlichkeitsstufe.
3. Drücken Sie DISP oder warten Sie 10 Sekunden, um zur vorherigen
Anzeige zurückzukehren.
Hinweis: Die zeitweiligen Änderungen der Empfindlichkeit gehen nach
jedem Ausschalten des Systems verloren. DAUERHAFTE Änderungen
werden in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 5) durchgeführt.
Warnung Kursabweichung
Die OFF COURSE Warnung erscheint in einem Pop-Up Fenster und zeigt
Steuerkurs und Aktuellen Kurs.
Nachricht wird vor der aktuellen
Anzeige eingeblendet
D3315-3
Abbildung 2-9: Warnung Kursabweichung
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-9
Der Autopilot zeigt die OFF COURSE Warnung, wenn das Boot um einen
bestimmten Winkel* länger als 20 Sekunden vom Steuerkurs abweicht.
* Note: Sie können den Winkel der Kursabweichung in der erweiterten
Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 16) festlegen.
Quittieren Sie die OFF COURSE Warnung mit STANDBY und steuern Sie
von Hand:
• Unter Segeln prüfen Sie, ob gegebenenfalls zuviel Segel gesetzt ist,
oder die Segel schlecht getrimmt sind. Guter Segeltrimm führt zu
hoher Kursstabilität.
• Auf einem Motorboot prüfen Sie die Stellung der Trimmlappen.
Hinweis: Die Warnung wird automatisch ausgeblendet, wenn der Kurs
wiederhergestellt oder geändert wird, oder wenn Sie die Betriebsart
wechseln.
Ausweichen und Rückkehr zum alten Kurs
Wenn Sie unter Autopilot fahren, können Sie einem Hindernis ausweichen und danach zum vorherigen Kurs zurückkehren.
Hindernis
Original
Kurs
Ausweichen
D3303-2P
Abbildung 2-10: Ausweichen um ein Hinderniss
Einem Hindernis ausweichen (Dodging)
So weichen Sie einem Hinderniss aus:
1. Wählen Sie eine Kursänderung in die gewünschte Richtung, drücken
Sie z. B. dreimal -10, um 30° nach backbord auszuweichen.
2. Nach umfahren des Hindernisses können Sie entweder:
• Die Kursänderung rückgängig machen (z.B. dreimal +10 drücken), oder
ST290 Instrumentensystem
8-2-10
Abschnitt 8: Autopilot
•
Wie unten beschrieben zum vorherigen Steuerkurs (LAST HEADING) zurückkehren.
Rückkehr zum vorherigen Steuerkurs
Fährt das Boot im Auto Modus und Sie sind vom vorgegebenen Steuerkurs abgewichen (um beispielsweise ein Ausweichmanöver zu fahren),
können Sie zum vorherigen Steuerkurs (der letzte für 20 Sekunden gehaltene Kurs) zurückkehren. So geht’s:
1. Drücken Sie AUTO für 1Sekunde. Das Display blinkt und zeigt den
alten Steuerkurs (LAST HEADING) für 10 Sekunden. Der Pfeil deutet
auf die Richtung, in welche das Boot drehen wird.
2. Zur Übernahme dieses Kurses drücken Sie AUTO, solange das Display blinkt.
Hinweis: Wenn Sie AUTO nicht drücken, solange das Display blinkt, hält
der Autopilot den aktuellen Kurs.
1 SEKUNDE
Nachricht wird vor der aktuellen Anzeige eingeblendet
Wiederaufgenommener
Kurs
Hindernis
Original
Kurs
Ausweichen
D5499-2
Abbildung 2-11: Rückkehr zum letzten Kurs
Sie können auch aus dem Standby Modus zum letzten Steuerkurs gelangen, indem Sie AUTO für 1 Sekunde drücken und nochmals mit AUTO
die LAST HEADING Anzeige bestätigen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-11
Segelbootfunktionen im Auto Modus
Automatische Wende (AutoTack)
Das ST290 Pilot Keypad bietet die Möglichkeit einer Automatischen
Wende (AutoTack), mit welcher das Boot um einen festen Winkel (vorgegeben sind 100°) auf den anderen Bug dreht.
Ist der Bootstyp auf SAIL BOAT eingestellt, können Sie den AutoTack
Winkel in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 5) ändern:
• Für AutoTack nach backbord: Drücken Sie -1 und -10 gleichzeitig.
• Für AutoTack nach steuerbord: Drücken Sie +1 und +10 gleichzeitig.
WARNUNG:
Bei größeren Kursänderungen kann sich der Trimm des Bootes
nachhaltig ändern. Daher kann der Autopilot einige Zeit benötigen,
um den neuen Kurs exakt zu steuern.
AutoTack - Backbord
AutoTack - Steuerbord
Wind
Wind
Wendewinkel
Wendewinkel
D5399-1
Abbildung 2-12: Automatische Wende
ST290 Instrumentensystem
8-2-12
Abschnitt 8: Autopilot
Vermeidung von Patenthalsen
Hinweis: Für diese Funktion benötigt der Autopilot gültige Windinformationen.
Die Funktion zur Vermeidung von Halsen (gybe inhibit) unterbindet
AutoTack nach Lee. Sie können diese Funktion ein oder aus schalten:
• Mit Gybe Inhibit on können mit AutoTack nur Wenden durchgeführt
werden.
• Mit Gybe Inhibit off können mit AutoTack Wenden und Halsen
durchgeführt werden.
Hinweis: Gybe Inhibit ist werkseitig eingeschaltet. Sie können es in der
Grundkalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 4) oder
Erweiterten Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 18)
ausschalten.
Böiger Wind
Bei böigem Wind tendiert der Kurs dazu, langsam auszuwandern, insbesondere, wenn die Segel nicht richtig getrimmt sind. Mit den richtigen
Maßnahmen wird der Autopilot jedoch auch bei Sturmstärke das Boot
vernünftig steuern.
So verbessern Sie die Kursstabilität:
• Verbessern Sie den Segeltrimm.
• Vermeiden Sie zu starke Krängung des Bootes.
• Setzen Sie den Traveller nach Lee, um mit weniger Lage und geringerem Ruderdruck zu fahren.
• Reffen Sie das Groß etwas früher.
Bei starkem Wind und hoher See:
• Vermeiden Sie segeln „platt vorm Laken“ (Wind genau von achtern).
• Steuern Sie idealerweise einen Kurs 30° höher als achterlich.
In sehr schweren Bedingungen segeln Sie gegebenenfalls ohne Groß nur
mit Vorsegel.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-13
2.7 Wegpunktsteuerung (Track Modus)
Bei der Wegpunktsteuerung (Track Modus) fährt der Autopilot die an einem Navigator festgelegte Strecke zwischen zwei Wegpunkten ab. Der
Autopilot automatisch führt alle notwendigen Kursänderungen durch,
um Versatz durch Strom und Abdrift auszugleichen.
Auswahl der Wegpunktsteuerung
WARNUNG:
Bei der Auswahl des Track Modus bringt der Autopilot das Boot auf
die berechnete Strecke zwischen den Wegpunkten. Je näher das
Boot sich an der berechneten Strecke befindet, desto geringer fallen
die notwendigen Kursänderungen aus. Es ist gute seemannschaftliche Praxis, das Boot zur Vermeidung allzu starker Kursänderungen
vor Einschalten des Track Modus möglichst nah an die gewünschte
Strecke heranzufahren.
So wählen Sie den Track Modus:
1. Der Autopilot ist im Auto Modus.
2. Drücken Sie TRACK für den Track Modus.
3. Warten Sie auf die Anzeige der Wegpunktmeldung. In der Anzeige
sehen Sie den Kurs zum nächsten Wegpunkt sowie die Richtung, in
welche das Boot drehen wird.
4. Prüfen Sie, dass die Kursänderung sicher durchgeführt werden kann.
5. Drücken Sie TRACK. Nun geschieht Folgendes:
• Der Autopilot dreht das Boot kontrolliert auf den neuen Kurs.
• In der Anzeige sehen Sie den Kurs, der gesteuert wird, um auf den
Streckenabschnitt zwischen den Wegpunkten zu gelangen.
Hinweis: Je näher der gesteuerte Kurs an der Peilung zwischen den
Wegpunkten liegt und je geringer der lotrechte Versatz zum Streckenabschnitt (XTE) ist, wenn Sie TRACK drücken, desto schneller bringt der
Autopilot das Boot auf den neuen Kurs. Ist das Boot mehr als 0,3 Seemeilen vom Streckenabschnitt versetzt, erscheint die Large Cross Track Error (großer Kursversatz) Warnung.
ST290 Instrumentensystem
8-2-14
Abschnitt 8: Autopilot
In der Betriebsart auto drücken Sie track zur
Wegpunktsteuerung
Wegpunkt
bei 071˚
Aktueller
Kurs
Drücken Sie track nochmals zur Bestätigung
der Kursänderung:
Neuer
Wegpunkt
Vorheriger
Kurs
Nachricht wird vor der aktuellen
Anzeige eingeblendet
D5414-1
Abbildung 2-13: Automatische Wegpunktumschaltung
Verlassen der Wegpunktsteuerung
Verlassen Sie den Track Modus entweder durch:
• Drücken von AUTO zur Rückkehr in den Auto Modus, oder
• Drücken von STANDBY zur manuellen Steuerung im Standby
Modus.
Kursversatz (XTE)
Der Kursversatz (Cross track error, XTE) ist der lotrechte Abstand der
aktuellen Position vom geplanten Streckenabschnitt. Der Autopilot erhält die XTE Information von einem Navigationssystem, um das Boot
wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.
Ist der Kursversatz größer als 0,3 Seemeilen, erscheint die Large XTE
Meldung. Das Display zeigt, wie weit Sie sich backbord oder steuerbord
vom Streckenabschnitt befinden und in welche Richtung gesteuert werden muss, um zurück auf den Streckenabschnitt zu gelangen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-15
Kursversatz (XTE)
mehr als 0.3 nm
lle
ktue
e
Rout
Wegpunkt 2
A
lante
Gep
e
Rout
Wegpunkt 1
Nachricht wird vor der aktuellen Anzeige eingeblendet
D5415-2
Abbildung 2-14: Großer Kursversatz
Kompensation des Tidenstroms
Unter den meisten Bedingungen bleibt der Autopilot auf Kurs mit Abweichungen von ±0.05 nm (100 m) zum Streckenabschnitt oder weniger.
Dazu berücksichtigt der Autopilot die Geschwindigkeit des Bootes bei
Kursänderungen für optimale Kursstabilität.
Wegpunkt 2
n
po
m
ko
gs
un
m
rö
St
G
es
ch
w
in
di
gk
ei
td
ur
ch
sW
as
se
r
te
en
Geschwindigkeit über Grund
Wegpunkt 1
D3261-2
Abbildung 2-15: Kompensation des Tidenstroms
ST290 Instrumentensystem
8-2-16
Abschnitt 8: Autopilot
Dazu nutzt der Autopilot in folgender Reihenfolge:
• Die Logge (Geschwindigkeit durchs Wasser).
• Die Geschwindigkeit über Grund (SOG), wenn die Logge keine
Daten liefert.
• Die in der Erweiterten Kalibrierung angegebene Marschgeschwindigkeit (cruise speed, siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 19), wenn
weder Daten von der Logge noch die SOG vorliegen.
Ankunft am Wegpunkt und Weiterfahrt
Hinweis: Die Wegpunktweiterschaltung funktioniert nur, wenn vom Navigator der gültige Kurs zum und Name des nächsten Wegpunktes empfangen werden.
Bei Ankunft am Wegpunkt zeigt das Display die NEXT WAYPOINT Anzeige und ein Alarm ertönt. Angezeigt wird der neue Kurs auf den Wegpunkt und die Richtung, in welche das Boot drehen wird.
•
•
Wenn die Kursänderung sicher ist, drücken Sie TRACK zum Bestätigen. Der Autopilot dreht das Boot und der Alarm erlischt.
Wenn Sie nicht TRACK drücken, hält das Boot den aktuellen Kurs.
Drücken von AUTO oder STANDBY beendet den Alarm und den
Track Modus.
Ankunft am Wegpunkt
Nächster Wegpunkt
Nächster Wegpunkt
bei 071˚
Aktueller
Wegpunkt
Neuer Wegpunkt
bei 071˚
Alter
Wegpunkt
Nachricht wird vor der aktuellen Anzeige eingeblendet
D5416-1
Abbildung 2-16: Ankunft am Wegpunkt und Weiterfahrt
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-17
Mann über Bord (MOB) Funktion
Viele Navigatoren verfügen über eine Mann über Bord Funktion. Wird
MOB aktiviert, wird gleichzeitig die Position gespeichert und an den Autopilot als neuer Wegpunkt gesendet. Der Autopilot erkennt dies und
über die Wegpunktanzeige kann nun die MOB Position angesteuert werden.
Überspringen eines Wegpunktes – nur SeaTalk Navigatoren
WARNUNG:
Beim Überspringen wird direkt der nächste Wegpunkt angesteuert.
Prüfen Sie also vorher unbedingt Ihre Navigation.
Wenn Sie den nächsten Wegpunkt vor Erreichen des aktuellen Wegpunktes ansteuern möchten, können Sie diesen durch drücken von
TRACK für 1 Sekunde überspringen. Im Display sehen Sie die Daten für
den nächsten Wegpunkt. Ist die Kursänderung sicher, drücken Sie
TRACK, um den nächsten Wegpunkt anzusteuern.
Anzeige Route beendet
Haben Sie den letzten Wegpunkt in einer Route erreicht, erscheint entweder die Meldung NO DATA oder ROUTE COMPLETE.
In diesem Fall:
• Drücken Sie AUTO, um den anliegenden Kurs beizubehalten, oder
• Drücken Sie STANDBY zur Steuerung per Hand.
Drücken Sie gar nichts, hält der Autopilot den aktuellen Kurs und die
Meldung NO DATA oder ROUTE COMPLETE bleibt in der Anzeige.
Ausweichen in der Wegpunktsteuerung
Ist der Autopilot im Track Modus, haben Sie trotzdem die volle Kontrolle
mit dem Keypad.
Einleiten des Ausweichens
Im Track Modus können Sie über die Kurstasten (-1, +1, -10 oder +10)
Änderungen am Kurs vornehmen.
Beenden des Ausweichens
Ist das Ausweichen abgeschlossen, beenden Sie das Manöver durch
Kurskorrekturen in die entgegengesetzte Richtung.
ST290 Instrumentensystem
8-2-18
Abschnitt 8: Autopilot
Sicherheit in der Wegpunktsteuerung
WARNUNG:
Obwohl der Track Modus hohe Kursstabilität auch bei komplexen
navigatorischen Anforderungen bietet, bleibt es in der Verantwortung des Skippers, zu jeder Zeit die Sicherheit des Bootes durch vorsichtige Navigation und häufiges Plotten der Position zu
gewährleisten.
Segeln im Track Modus unterstützt eine präzise Navigation und erleichtert den Ausgleich von Versatz durch Strom und Abdrift. Trotzdem
MUSS der Kurs ständig überwacht und aufgezeichnet werden.
Bestätigen der Position am Anfang der Fahrt
Prüfen Sie am Anfang der Fahrt immer die vom GPS gegebene Position
anhand eines einfach zu identifizierenden Objektes. Prüfen Sie Positionsfehler und korrigieren Sie diese.
Überprüfen der berechneten Position
Vergleichen Sie ständig die berechnete Position mit der über Kurs und
Entfernung gekoppelten Position.
Aufzeichnen der Position
In offenen Gewässern plotten Sie die Position jede Stunde.
In engen Gewässern oder nahe Gefahrenstellen sollten Sie die Position häufiger aufzeichnen.
2.8 Windsteuerung – nur Segelboote
Einleitung
Hinweis: Zur Windsteuerung (Wind Modus) muss der Autopilot gültige
Windinformationen empfangen.
Im Wind Modus hält der Autopilot das Boot in einem festen Winkel zum
einfallenden Wind und nutzt dabei Daten des Wind- und Kompassensors.
Bei Änderungen des Windwinkels justiert der Autopilot den Steuerkurs,
um den vorgegebenen Windwinkel zu halten.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-19
Wahrer und Scheinbarer Wind
Im WIND VANE Modus können die T150, 150G, T400 und 400G Autopiloten den Kurs halten nach entweder dem:
• Scheinbaren Wind, der Autopilot steuert nach dem scheinbaren
Windeinfallswinkel,
oder
• Wahren Wind, der Autopilot steuert nach dem wahren Windeinfallswinkel.
Sie können den werkseitig eingestellten scheinbaren Wind in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5,
Seite 17) ändern.
Windtrimm
Im Wind Modus nutz der Autopilot WindTrim zum Ausgleich von Turbulenzen und kurzen Winddrehern. Dies gewährleistet ruhige und genaue Steuerung bei minimalem
Leistungsverbrauch. Sie können
die WINDTRIM RESPONSE Stufe in
der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung (siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 19)
anpassen, um das Antwortverhalten des Autopiloten auf Winddreher festzulegen. Höhere Werte
führen zu größerer Empfindlichkeit auf Winddreher.
Auswählen der Windsteuerung
Kur
s
WIND
Windwinkel
So wählen Sie den Wind Modus
aus dem Standby oder Auto MoD6056-1
dus:
1. Halten Sie Kurs auf dem gewünschten Windeinfallswinkel.
2. Drücken Sie STANDBY und AUTO gelichzeitig zur Aktivierung des
Wind Modus. Das Display zeigt den Steuerkurs, Windwinkel und
Windtyp (scheinbar / wahr).
ST290 Instrumentensystem
8-2-20
Abschnitt 8: Autopilot
gleichzeitig
+
D3565-4
Abbildung 2-17: Auswahl der Windsteuerung
Im Wind Modus:
• Das Display zeigt den Steuerkurs, Windwinkel und Windtyp (scheinbar / wahr).
• Der Autopilot fixiert den Kurs auf den Windwinkel.
Wechselt der Autopilot nicht in den Wind Modus, werden keine gültigen
Winddaten empfangen. Prüfen Sie das Instrument und die Verbindungen.
Beenden der Windsteuerung
Zum Verlassen des Wind Modus drücken Sie:
AUTO zur Rückkehr in den Auto Modus, oder
STANDBY zur Steuerung des Bootes per Hand.
Festlegen des Windeinfallswinkels
Sie können den Windwinkel mit den -1, +1, -10 und +10 Tasten einstellen.
Wollen Sie beispielsweise auf steuerbord Bug 10° anluven, drücken Sie
-10, um das Boot 10° nach backbord zu drehen. der eingestellte Windwinkel und Steuerkurs ändert sich ebenfalls um 10°.
Der Autopilot geht auf den neuen Kurs und hält nun den neu eingestellten
Windwinkel.
Hinweis: Da das Drehen des Bugs auch das Verhältniss zwischen
wahrem und scheinbarem Wind beeinflusst, sollten auf diese Art nur
kleinere Änderungen vorgenommen werden. Für größere Änderungen
wechseln Sie zunächst in den Standby Modus, steuern Sie den neuen Kurs
und wechseln dann wieder in den Wind Modus.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-21
Ausweichen im Wind Modus
Auch im Wind Modus haben Sie über das Keypad die volle Kontrolle
über den Autopiloten.
Einleiten des Ausweichens
Im Wind Modus führen Sie Ausweichmanöver über die Kurstasten
(-1, +1, -10 oder +10) durch. Der Autopilot passt den Steuerkurs und den
Windwinkel an.
Beenden des Ausweichens
Nach dem Ausweichen führen Sie die gleiche Kursänderung in umgekehrter Richtung durch.
Warnung Winddreher
Stellt der Autopilot eine anhaltende Winddrehung von mehr als 15° fest,
erscheint der WINDSHIFT Alarm (Abbildung 2-18):
• Zum Quittieren des Alarms verwerfen Sie den bestehenden Windwinkel und übernehmen den neuen Kurs durch Druck einer beliebigen Taste am ST290 Graphik Display.
• Zum Quittieren des Alarms und halten des Kurses:
• Stellen Sie den Windwinkel mit den -1, +1, -10 und +10 Tasten
ein, oder
• Drücken Sie STANDBY zur manuellen Steuerung. Steuern Sie
den neuen Kurs, und drücken Sie STANDBY und AUTO gleichzeitig zur Reaktivierung des Wind Modus.
.
Winddreher (>15º)
Alte
WINDRICHTUNG
Neue
WINDRICHTUNG
Nachricht erscheint vor
dem aktuellen Bild
D6052-1
Figure 2-18:Winddreher Alarm
ST290 Instrumentensystem
8-2-22
Abschnitt 8: Autopilot
Automatische Wende in der Windsteuerung
Hinweis: Bei AutoTack im Wind Modus ist es besonders wichtig, dass die
Vorausrichtung der Windfahne korrekt eingestellt ist.
Bei AutoTack im Wind Modus wendet das Boot mit dem eingestellten
Wendewinkel auf den anderen Bug.
•
•
Für AutoTack nach backbord: Drücken Sie -1 und -10 gleichzeitig.
Für AutoTack nach steuerbord: Drücken Sie +1 und +10 gleichzeitig.
AutoTack - Backbord
AutoTack - Steuerbord
Wind
Wind
Wendewinkel
Wendewinkel
D5399-1
Abbildung 2-19: Automatische Wende (AutoTack)
Hinweis: Ist der Bootstyp auf SAIL BOAT eingestellt, können Sie den AutoTack Winkel in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung
(siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 17) ändern.
Hinweise zur Windsteuerung
•
•
•
•
Trimmen Sie Ihre Segel sorgfältig, um mit möglichst wenig Ruderlage zu fahren.
Reffen Sie Vor- und Großsegel etwas früher als sonst.
Im Wind Modus reagiert der Autopilot auf mittelfristige Windänderungen, kurze Dreher oder Böen werden nicht ausgeglichen.
Bei unbeständigen und böigen Bedingungen unter der Küste oder auf
Binnengewässern läuft man mit etwas weniger Höhe besser, da
Winddreher so besser ausgeglichen werden können.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 2: Autopilot Bedienung
8-2-23
2.9 Einstellen der Ruderverstärkung
WARNUNG:
1. Falsche Einstellung der Ruderverstärkung bei Gleitern führt zu
schlechtem Steuerverhalten und kann gefährliche Situationen zur
Folge haben.
2. Wenn Sie die Ruderverstärkung bei einem 150G oder 400G Autopilot ändern, müssen Sie auch das Gegenruder anpassen.
Hinweis: Obwohl die Ruderverstärkung bei allen Systemen vorhanden
ist, sollte sie bei 150G oder 400G Autopilot Systemen nach Abschluss von
AutoLearn nicht mehr verändert werden (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4.3).
Bei T150 und T400 (nicht-GyroPlus) Systemen kann über die Ruderverstärkung die Steuercharakteristik des Autopilot beeinflusst werden. Die
Ruderverstärkung gibt an, wieviel Ruderlage der Autopilot zur Kursänderung gibt (siehe Abbildung 2-20):
• Bei richtiger Einstellung wird eine geschmeidige Kurve mit einem
Übersteuern kleiner 5° gefahren.
• Bei zu hoher Ruderverstärkung macht sich ein deutliches Übersteuern bemerkbar (A).
• Bei zu Geringer Ruderverstärkung geschehen Kursänderung quälend langsam, ein Übersteuern findet nicht statt (B).
Neuer
Kurs
B
Neuer
Kurs
A
Ruderverstärkung
zu klein
Ruderverstärkung
zu hoch
Neuer
Kurs
Richtige
Ruderverstärkung
D3262-2
Abbildung 2-20: Auswirkungen falscher Ruderverstärkungen
Hinweis: Siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 11 zur vollständigen Erklärung der Ruderverstärkung und deren Einstellung.
ST290 Instrumentensystem
8-2-24
Abschnitt 8: Autopilot
Wenn notwendig führen Sie zeitweilige Änderungen der Ruderverstärkung wie folgt durch:
1. Drücken Sie RESP für 1 Sekunde, um die Ruderverstärkung
(RUDDER GAIN) anzuzeigen:
2. Drücken Sie -1 oder +1 zum Ändern der Ruderverstärkung.
3. Drücken Sie DISP oder warten Sie 10 Sekunden.
Anzeige erscheint vor
dem aktuellen Bild
Ruderverstärkung
verringern
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Ruderverstärkung
erhöhen
SECOND
D6041-1
Abbildung 2-21: Einstellen der Ruderverstärkung
Hinweis: Die zeitweiligen Änderungen der Ruderverstärkung gehen
nach jedem Ausschalten des Systems verloren. DAUERHAFTE Änderungen werden in der Grundkalibrierung oder Erweiterten Kalibrierung
(siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 11) durchgeführt.
ST290 Instrumentensystem
8-3-1
Kapitel 3: Autopilot Fehlersuche
3.1 Einleitung
Alle Raymarine Produkte sind auf lange Jahre störungsfreien Betriebes
konzipiert. Vor dem Versand durchläuft jedes Gerät eine mehrstufige
Qualitätssicherung.
Dieses Kapitel gibt Informationen zur Identifikation von Problemen
beim Autopiloten und zur Interpretation von Alarmen, sowie zur Produktunterstützung.
Tritt ein Problem mit Ihrem Autopiloten auf, identifizieren Sie dieses mit
der Tabelle weiter unten. Können Sie mit den dortigen Vorschlägen das
Problem nicht lösen, lesen Sie die Informationen zur Produktunterstützung.
Service und Sicherheit
•
•
•
•
•
•
Raymarine Geräte sollten nur von autorisierten Raymarine Servicetechnikern repariert werden. Sie können sicherstellen, dass die verwendeten Ersatzteile die Leistung nicht beeinträchtigen. In
Raymarine Geräten gibt es keine Teile, die vom Bediener getauscht
werden können.
In einigen Geräten ist Hochspannung, arbeiten Sie nicht mit Kabeln
oder Verbindungen bei anliegender Spannung.
Alle eingeschalteten Geräten verursachen elektromagnetische Felder. Dadurch können verschiedene Geräte aufeinander reagieren und
die Funktion gestört werden. Um diese Effekte zu minimieren und die
beste Leistung zu erhalten, finden Sie in jedem Raymarine Handbuch
Richtlinien zur Installation. Damit wird die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) unter den verschiedenen Geräten optimiert.
Berichten Sie EMV-bezogene Probleme Ihrem nächsten Raymarine
Fachhändler, wir nutzen diese Informationen, um unseren Qualitätsstandard weiter zu erhöhen.
In manchen Installationen können externe Einflüsse nicht vermieden
werden. Dadurch werden die Geräte nicht beschädigt, jedoch können
Fehlfunktionen auftreten.
Schalten Sie immer zunächst die Spannungsversorgung ab, bevor Sie
an Raymarine Geräten arbeiten.
ST290 Instrumentensystem
8-3-2
Abschnitt 8: Autopilot
3.2 Störungsbeseitigung
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Ruderlageanzeige bewegt sich
entgegengesetzt zum Ruder.
Anschlüsse vom Ruderlagesensor Vertauschen Sie das rote und
sind verpolt.
grüne Kabel des Ruderlagesensors
am Kurscomputer.
Angezeigter Kurs stimmt nicht mit Kompass ist nicht kalibriert.
dem Magnetkompass überein.
Führen Sie die Ausrichtung und
den Ausgleich der Abweichung
durch.
Der Autopilot kommuniziert nicht
mit anderen SeaTalk Instrumenten.
Ein SeaTalk Kabel ist unterbrochen
oder
die SeaTalk Sicherung hat ausgelöst.
Prüfen Sie die SeaTalk Kabel auf
Anschluss und Unversehrtheit.
Ersetzen Sie die SeaTalk Sicherung
im Kurscomputer.
Wegpunktinformation werden
nicht empfangen.
Der Navigator sendet nicht die
benötigten Daten.
Prüfen Sie den Navigator.
Prüfen Sie die Verdrahtung zwischen Navigator und Autopilot
System.
Prüfen Sie bei NMEA Navigatoren,
ob der Ausgang aktiviert ist.
Bei konstantem Kurs im Standby
Modus ändert sich der Kurs des
Autopiloten kontinuierlich.
Es können Störungen in der Nähe
des Kompasses vorhanden sein.
Prüfen Sie, dass keine elektrischen, magnetischen oder metallischen Objekte in der Nähe des
Kompasses sind.
Ändern Sie den Einbauort.
Führen Sie die Ausrichtung und
den Ausgleich der Abweichung
durch.
Rufen Sie einen Raymarine Service
Händler.
Der Kompass könnte defekt sein.
Das Boot dreht langsam und benö- Ruderverstärkung zu gering (siehe Führen Sie AutoLearn durch oder
tigt lange, um auf Kurs zu komAbschnitt 8, Kapitel 5, Seite 11).
erhöhen Sie die Einstellung.
men.
Das Boot übersteuert bei Kurswechseln.
Ruderverstärkung zu hoch
Führen Sie AutoLearn durch oder
(siehe Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite vermindern Sie die Einstellung,
11).
Der Autopilot scheint im Track
Modus instabil zu sein, oder der
Kurs wird nur ungenau gehalten.
Der Strom ist größer als 35% der
Bootsgeschwindigkeit und es ist
keine Logge über SeaTalk angeschlossen.
Ändern Sie die CRUISE SPEED Einstellung in der Erweiterten Kalibrierung auf die
Marschgeschwindigkeit (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 19).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Autopilot Fehlersuche
8-3-3
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Der Autopilot scheint auf nördlichen Kursen in der nördlichen
Hemisphäre (oder südlichen Kursen in der südlichen Hemisphäre)
instabil zu steuern.
Nord/Süd Kurskorrektur (AutoAdapt) ist nicht aktiv [betrifft nicht
150G/400G Systeme.].
Aktivieren Sie die Nord/Süd Kurskorrektur (AutoAdapt) (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 20).
Der Autopilot steuert nicht automatisch auf den nächsten Wegpunkt.
Die Information Peilung zum Weg- Prüfen Sie den Navigator.
punkt wird vom Navigator nicht
Bei NMEA Navigatoren prüfen Sie,
empfangen.
ob die korrekten Datensätze am
Navigator eingestellt sind.
Sie können nicht in den Seatrial
Kalibrierungs-Modus wechseln.
Seatrial Calibration Lock ist aktiviert.
ST290 Instrumentensystem
Schalten Sie den Kalibrierungsschutz in der Erweiterten Kalibrierung aus (siehe Abschnitt 8,
Kapitel 5, Seite 9).
8-3-4
Abschnitt 8: Autopilot
3.3 Autopilot Alarmmeldungen
Entdeckt der Autopilot einen Fehler oder einen Fehler im System, löst er
eine Alarmmeldung aus.
•
•
Bevor Sie versuchen, das Problem zu lösen, drücken Sie STANDBY,
um den Alarm zu löschen und von Hand weiterzusteuern (sofern
nicht anders angegeben).
In manchen Situationen zeigt der Autopilot mehr als einen Alarm.
Haben Sie den ersten Alarm abgehandelt, zeigt der Autopilot den
nächsten.
Alarm
Ursache
Maßnahme
PILOT DISENGAGED
Möglicher Fehler im Ruderlagesensor.
ODER
Nur Z-Antriebe (I/O) – Sie haben
manuell die Steuerung mit
AutoRelease ein übernommen.
Prüfen Sie die elektrischen und
mechanischen Verbindungen.
CURRENT und LIMIT
Schwerer Fehler des Antriebes –
Der Antrieb zieht zuviel Strom.
Prüfen Sie den Antrieb auf Störungen und die Kabel auf Kurzschlüsse. Bleibt der Fehler, wenden
Sie sich an einen Raymarine Service Händler.
DRIVESTOPPED
Der Autopilot kann das Ruder
Prüfen Sie Antrieb und Ruderlagenicht bewegen (dies geschieht bei sensor.
zu hohem Ruderdruck, oder wenn
der Ruderlagesensor über die voreingestellten Grenzen der Ruderlage hinausbewegt wurde).
LOW BATTERY
Die Spannung ist unter einen vorgegebenen Wert gefallen.
MOT POW und SWAPPED
Die Anschlüsse des Antriebes und Schalten Sie die Spannung ab und
der Spannungsversorgung am
tauschen Sie die Anschlüsse.
Kurscomputer wurden vertauscht.
Der Alarm schaltet automatisch
nach 10 Sekunden ab.
Drücken Sie STANDBY zum
Löschen des Alarms
DANN
Starten Sie den Motor zum Laden
der Batterie.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 3: Autopilot Fehlersuche
Alarm
Ursache
NO DATA
Im Track Modus empfängt der
Autopilot keine SeaTalk Navigationsdaten
ODER
Hinweis: Der Autopilot korrigiert Der Positionssensor (GPS, Decca)
den Kurs nicht mehr, sobald Daten empfängt zu schwache Signale.
nicht mehr anliegen.
8-3-5
Maßnahme
Prüfen Sie die Verbindung zu Kompass, Wind und Navigator.
Der Alarm erlöscht, sobald der
Positionssensor ausreichende Signale empfängt.
NO PILOT
Das Display empfängt keine Daten Prüfen Sie die Verbindungen und,
vom Kurscomputer.
ob der Kurscomputer an ist.
RG FAIL
Fehler im GyroPlus Drehbewegungssensor.
• Bei 150G/400G Kurscomputern
mit integriertem GyroPlus Sensor
– rufen Sie einen Raymarine Service Händler.
• Bei T150/400 Kurscomputern
mit externem GyroPlus Sensor –
prüfen Sie die Verbindungen,
rufen Sie dann einen Raymarine
Service Händler.
SEATALK und FAIL 1 oder 2
SeaTalk Datenproblem bei einem
der SeaTalk Anschlüsse.
Alle SeaTalk Kabel auf festen Sitz
am Kurscomputer prüfen.
PILOT CALIBRATION REQUIRED
Erscheint beim Einschalten.
Kalibrierung des Autopiloten
durchführen (siehe Abschnitt 8,
Kapitel 4).
DATA ERROR ALARM
NMEA XTE Wert ist ungültig oder
der GPS-Empfang schwach.
Prüfen Sie, ob das Navigationssystem ein ausreichendes GPS Signal
empfängt und eine gültige Position errechnet.
NO COMP
Der Kurscomputer empfängt keine Prüfen Sie die Verbindungen der
Kompassdaten.
SeaTalk Kabel auf festen Sitz.
NO WIND
Der Kurscomputer empfängt keine Prüfen Sie die Verbindungen der
Winddaten.
SeaTalk Kabel auf festen Sitz.
NO SPEED
Der Kurscomputer empfängt keine Prüfen Sie die Verbindungen der
Geschwindigkeitsdaten
SeaTalk Kabel auf festen Sitz.
ST290 Instrumentensystem
8-3-6
Abschnitt 8: Autopilot
3.4 Produktunterstützung
Raymarine Produkte werden durch ein weltweites Netz an Distributoren
und Autorisierten Service Händlern unterstützt. Wenn Sie Probleme mit
diesem Produkt haben, wenden Sie sich an diese oder das Raymarine
Technical Services Call Center. In Abschnitt 5 dieses Handbuches finden Sie Näheres.
Bevor Sie den Autopilot zurücksenden, prüfen Sie zunächst, dass die Kabel der Spannungsversorgung nicht korrodiert sind und fest sitzen. Ist die
Verbindung in Ordnung, lesen Sie zunächst Kapitel 3.2 Autopilot Fehlersuche in diesem Kapitel.
Können Sie den Fehler weder beseitigen noch finden, setzen Sie sich mit
dem nächstgelegenen Raymarine Händler oder Service Center in Verbindung und geben Sie dabei folgende Daten an:
•
•
Seriennummer des Kurscomputers (unter der Anschlussabdeckung).
Die Softwareversion des Kurscomputers.
Folgende Abbildung zeigt, wie die Softwareinformation angezeigt wird:
•
Halten Sie am Pilot Keypad STANDBY für 4 Sekunden
•
•
In der Anzeige sehen Sie die Softwareversion des Kurscomputers
und die Anzahl der Stunden, die
der Autopilot im Auto Modus
geleistet hat.
Diese Information bleibt für 10
Sekunden in der Anzeige.
Nachricht erscheint vor
dem aktuellen Bild
ST290 Instrumentensystem
8-4-1
Kapitel 4: Kommissionierung des
Autopiloten
4.1 Einleitung
WARNUNG:
Jedes neu eingebaute Autopilot System MUSS kommissioniert werden.
Vor Gebrauch eines neu installierten T150, 150G, T400 oder 400G
Kurscomputer Autopilot Systems muss das Autopilot System in zwei
Schritten kommissioniert werden.
Dockside - Prüfungen am Steg
Hierbei liegt das Boot sicher am Steg, es werden Überprüfungen am System und Grundeinstellungen vorgenommen.
Seatrial - See-Erprobung
Die See-Erprobung beinhaltet die Kompasskalibrierung und die Optimierung der Autopilot Einstellungen für Ihr Boot. Wie der Name erahnen
lässt, findet dieser Teil der Inbetriebnahme auf See statt.
Kalibrierung des Piloten
Ein Teil der Kommissionierung ist die Kalibrierung (siehe Abbildung
4-1). Auf diese haben Sie von jedem ST290 Graphik Display mit eingeschaltetem PILOT CAL Zugriff als einzelne User Setup Kapitel mit den
Überschriften PILOT BASIC CAL., PILOT SEATRIAL CAL. und PILOT ADVANCED CAL. (siehe Abschnitt 7, Kapitel 2). Details zur Kalibrierung des
Autopiloten finden Sie in Abschnitt 8, Kapitel 5.
ST290 Instrumentensystem
8-4-2
Abschnitt 8: Autopilot
Vom/zum Kapitel ST290
Geberkalibrierung
Teil des ST290 Graphic Display User Setup
PILOT
BASIC CAL.
PILOT
SEATRIAL CAL.
PILOT
ADVANCED
ADVANCED CAL.
Vom/zum Kapitel ST290
Data Units
D6001-1
Abbildung 4-1: Überblick Kalibrierung des Autopiloten
Bedienelemente
Pilot Keypad
Das Pilot Keypad hat die Tasten: RESP, DISP, TRACK, -1, +1, -10, +10,
STANDBY und AUTO.
Graphik Display
Das Graphik Display hat die Tasten:
,
,
,
und
.
Vorbereitung
Wählen Sie am ST290 Graphik Display die PILOTS Kapitel Status Seite.
4.2 Überprüfung am Steg
Mit dem Boot am Steg führen Sie folgende Prüfungen durch:
1. Einschalten.
2. Prüfen der Autopilot Ruderfunktion.
3. Einstellen grundsätzlicher Autopilot Parameter.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-3
WARNUNG:
Zur sicheren Kontrolle Ihres Bootes MÜSSEN die Einstellungen am
Steg vor der See-Erprobung stattfinden.
Schritt 1: Einschalten
Nach Installation des ST290 Pilot Keypad und des Autopilot Systems
schalten Sie die Spannungsversorgung ein:
• Sind Pilot Keypad und Autopilot aktiv, gibt das Keypad einen Signalton.
• Nach 4 Sekunden wird PILOT STANDBY auf der Status Seite angezeigt.
Prüfen Sie, ob Kurs und Ruderlage angezeigt werden.
D3567-4
Abbildung 4-2: Autopilot Standby Anzeige
Schritt 2: Prüfen der Ruderbewegung
Prüfen des Ruderlagesensors
WARNUNG:
Ändern Sie KEINE Anschlüsse am Autopiloten bei eingeschalteter Spannungsversorgung.
1. Drehen Sie das Rad per Hand nach steuerbord.
2. Prüfen Sie auf der PILOTS Kapitel Status Seite, ob die Ruderlageanzeige ebenfalls nach steuerbord wandert (bei einer Pinne ist dies
natürlich umgekehrt). Wandert sie in die andere Richtung:
i. Schalten Sie die Spannung ab.
ii. Vertauschen Sie die rote und die grüne Leitung am RUDDER
Anschluss des Kurscomputers.
iii. Schalten Sie die Spannung wieder ein und prüfen Sie nochmals.
ST290 Instrumentensystem
8-4-4
Abschnitt 8: Autopilot
Prüfen der Autopilot Steuerung
1. Bringen Sie das Ruder in Mittschiffsposition, am Pilot Keypad drücken Sie AUTO, um in den Auto Modus zu wechseln. Die PILOTS
Kapitel Status Seite zeigt AUTO.
WARNUNG:
Bevor Sie zum nächsten Schritt weitergehen, bereiten Sie sich
darauf vor, STANDBY zu drücken, wenn der Pilot in die Hartlage
fahren sollte.
2. Am Pilot Keypad drücken Sie +10 einmal. Das Ruder muss sich
einige Grad nach steuerbord bewegen und anhalten. Läuft das Ruder
in die Hartlage, drücken Sie sofort STANDBY, um weitere Ruderbewegungen zu unterbinden.
D3568-3
Abbildung 4-3: Prüfen der Ruderbewegung
3. Bewegt sich das Ruder nach backbord oder läuft in die Hartlage:
i. Drücken Sie STANDBY.
ii. Schalten Sie die Spannung ab.
iii. Vertauschen Sie die Motorkabel am Kurscomputer.
iv. Schalten Sie die Spannung wieder ein und prüfen Sie nochmals.
Hinweis: Übersteuert das Ruder und muss zurücklenken oder es „zappelt“ hin und her, erhöhen Sie die Ruderdämpfung wie auf Seite 9 beschrieben.
Schritt 3: Durchführung der Grundeinstellung
Mit der Erweiterten Kalibrierung stellen Sie einige grundlegende Parameter des Autopiloten ein.
Hinweis: Weitere Informationen zur Kalibrierung finden Sie in Abschnitt 8, Kapitel 5.5 dieses Handbuches.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-5
So gelangen Sie zur Kalibrierung:
1. Drücken Sie STANDBY, um in den Standby Modus zu gelangen.
2. Mit einem ST290 Graphik Display (Abbildung 4-4) wählen Sie das
User Setup wie in Abschnitt 7 beschrieben. Dann drücken Sie , um
zum PILOT ADVANCED CAL Setup Kapitel (siehe Abbildung 4-5) zu
gelangen.
Kapitel Taste
(auch zur Einstellung von Beleuchtung & Kontrast)
Seite Taste
Oben Taste
Unten Taste
Auswahl Taste
D5354-2
Abbildung 4-4: ST290 Graphik Display
Verwenden des Kalibrierungsmodus
In der Kalibrierung drücken Sie , um zwischen den einzelnen Seiten
der Kalibrierung zu wechseln, oder halten Sie , um rückwärts durch
die Seiten zu blättern.
Mit
oder
ändern Sie die einzelnen Werte der Kalibrierung.
Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie . Zum Verlassen des aktuellen Kapitels und speichern der Änderungen drücken Sie
.
Hinweis: Sie müssen das Kapitel Kalibrierung mit
verlassen, um die
Änderungen zu Speichern. Verliert das System die Spannung oder wird
diese vorher abgeschaltet, gehen alle Änderungen in der Konfiguration
verloren.
ST290 Instrumentensystem
8-4-6
Abschnitt 8: Autopilot
Vom/zum
Kapitel ST290
Geberkalibrierung
PILOT
BASIC
PILOT
SEATRIAL
PILOT
ADVANCED
Überschrift
Vom/zum Kapitel ST290
Data Units
Bestätigung
Seatrial cal lock
Vessel type
Drive type
Hinweis: Der Inhalt von Pilot
Advanced Calibration hängt vom
ausgewählten Bootstyp ab
Rudder offset
Rudder limit
Rudder gain
Counter rudder
Rudder damping
Halten für 1 Sekunde
Seitenweise
blättern
Rudder trim
Response level
Turn rate limit
Off course warning angle
Drücken
Auto release
AutoTack angle
Gybe inhibit
Wind mode
Wind trim response
Cruise speed
Turning error correction
Latitude
Autopilot reset
D6010-1
Abbildung 4-5: Erweiterter Kalibrierungsmodus Autopilot
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-7
Auswahl des Bootstyp
In der Erweiterten Kalibrierung:
1. Mit
blättern Sie zur VESSEL TYPE Seite.
2. Mit oder wählen Sie den Bootstyp. Zur Verfügung stehen:
SAIL BOAT - Segler.
WORK BOAT - Arbeitsboot.
STERN DRIVE - Gleiter mit Z-Antrieb
(I/O drive / stern drive).
PLANING - Gleiter.
SEMI-DISPLACEMENT - Halbgleiter.
DISPLACEMENT - Verdränger (Motorboot).
3. Drücken Sie , um zur nächsten Einstellung zu gelangen oder, um
das aktuelle Kapitel zu verlassen und die Einstellungen zu speichern,
drücken Sie .
Hinweis: Wenn Sie den Bootstyp ändern, wählt der Autopilot entsprechend andere Einstellungen für die anderen Parameter. Die Tabelle in
Abschnitt 8, Kapitel 5, Seite 23 zeigt die Standardwerte. Alle vorherigen
Einstellungen gehen verloren.
Auswahl des Autopilot Antriebes
In der Erweiterten Kalibrierung:
1. Mit
blättern Sie zur DRIVE TYPE Seite.
2. Mit oder wählen Sie den entsprechenden Antrieb. Zur Verfügung stehen:
SOLENOID - für Magnetventilsteuerungen oder hydraulische Dauerläuferpumpen.
HYDRAULIC - für hydraulische Antriebe.
MECHANICAL - für mechanische
Antriebe.
Drücken Sie , um zur nächsten Einstellung zu gelangen oder, um das
aktuelle Kapitel zu verlassen und die Einstellungen zu speichern, drücken Sie . Mit DRIVE TYPE wählen Sie den Antrieb, der auf Ihrem Boot
installiert ist.
ST290 Instrumentensystem
8-4-8
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen der Ruderlage
Mit RUDDER OFFSET zentrieren Sie die Ruderlageanzeige.
In der Erweiterten Kalibrierung:
1. Mit
blättern Sie zur RUDDER OFFSET Seite.
2. Bringen Sie das Ruder per Hand in die
Mittschiffsposition.
3. Mit oder setzen Sie die Ruderlageanzeige auf die Mitte. Die Justierung kann zwischen -7° und +7°, in 1°
Schritten gemacht werden.
4. Drücken Sie , um zur nächsten Einstellung zu gelangen oder, um das
aktuelle Kapitel zu verlassen und die
Einstellungen zu speichern, drücken
Sie .
Hinweis: Sie können die Ruderlage auch während der See-Erprobung
zentrieren, indem Sie bei Geradeausfahrt die RUDDER OFFSET wählen,
um den Versatz auszugleichen.
Einstellen der Ruderlagegrenzen
Mit dem RUDDER LIMIT (Rudergrenze) wählen Sie die Begrenzung des
Autopiloten so, dass der Antrieb vor den mechanischen Endanschlägen
zum stehen kommt, um unnötige Belastungen zu vermeiden.
In der Erweiterten Kalibrierung:
1. Mit
blättern Sie zur RUDDER LIMIT Seite.
2. Bringen Sie das Ruder per Hand in die
Mittschiffsposition.
3. Mit oder wählen Sie die Grenze.
Werte zwischen 10° und 40° können in
1° Schritten eingestellt werden.
4. Drücken Sie
um zur nächsten Einstellung zu gelangen oder, um das
aktuelle Kapitel zu verlassen und die
Einstellungen zu speichern, drücken
Sie .
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-9
Einstellen der Ruderdämpfung
Hinweis: Sie sollten die Ruderdämpfung ändern, wenn der Autopilot bei
der Rudereinstellung ‘eiert’. Durch Erhöhung der Dämpfung wird dieser Effekt reduziert.
In der Erweiterten Kalibrierung:
1. Mit
blättern Sie zur
RUDDER DAMPING Seite.
2. Mit oder wählen Sie den
gewünschten Wert. Werte zwischen 1
und 9 können eingestellt werden.
3. Drücken Sie
um zur nächsten Einstellung zu gelangen oder, um das
aktuelle Kapitel zu verlassen und die
Einstellungen zu speichern, drücken
Sie .
Speichern der Einstellungen
Haben Sie diese Grundeinstellungen vorgenommen, drücken Sie , um
die Erweiterte Kalibrierung zu verlassen und alle Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Sie müssen das Kapitel Kalibrierung mit
verlassen, um die
Einstellungen zu speichern. Verliert das System die Spannung oder wird
diese vorher abgeschaltet, gehen alle Änderungen in der Konfiguration
verloren.
ST290 Instrumentensystem
8-4-10
Abschnitt 8: Autopilot
4.3 See-Erprobung
Wurden die Grundeinstellungen am Steg durchgeführt, müssen Sie als
nächstes eine kleine See-Erprobung im Pilot Seatrial Calibration Modus
vornehmen. Dies geschieht in zwei Abschnitten.
1. Kompass Kalibrierung:
• Automatischer Ausgleich der Ablenkung.
• Einstellen der Kompass Vorausrichtung.
2. Optimieren des Autopiloten an Ihr Boot:
• Automatisch mit der AutoLearn Funktion bei 150G und 400G
Autopilot Systemen.
• Manuell bei T150 und T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systemen.
Hinweis: Weitere Informationen zur Kalibrierung finden Sie in Abschnitt 8, Kapitel 5.
Sicherheit
WICHTIG
Zu jeder Zeit kehren Sie durch drücken von STANDBY am Pilot
Keypad zur Steuerung per Hand zurück.
Führen Sie die See-Erprobung ausschließlich dann durch, wenn sichergestellt ist, dass:
• Die Grundeinstellungen am Steg erfolgreich beendet wurden.
• Der Seeraum, in welchem die Erprobung durchgeführt wird, frei von
Hindernissen ist und genügend Raum für Manöver bietet.
• Nur wenig Wind und wenig Welle herrscht, damit Sie die Leistung
Ihres Autopiloten ohne den Einfuß starker Winde oder hoher Wellen
beurteilen können.
Stellen Sie vor der See-Erprobung sicher, dass alle wichtigen Geräte wie
GPS (für den Kurs über Grund (COG), Geschwindigkeit über Grund
(SOG) und die Breite (LAT)), oder die Logge (für die Geschwindigkeit
durchs Wasser) eingeschaltet sind. Mit diesen Informationen wird der
Autopilot zur besten Leistung geführt.
EMV Richtlinien
Prüfen Sie die Installation vor der See-Erprobung dahingehen, dass sie
nicht durch elektromagnetische Einflüsse beeinträchtigt wird.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-11
See-Erprobung (Seatrial)
So gelangen Sie zur See-Erprobung (Pilot Seatrial Calibration):
1. Drücken Sie STANDBY, um in den Standby Modus zu gelangen.
2. An einem ST290 Graphik Display wechseln Sie in das User Setup
wie in Abschnitt 7 beschrieben. Dann drücken Sie , um zum PILOT
SEATRIAL CAL. Kapitel zu blättern.
Hinweis: Gelangen Sie nicht in den Kalibriermodus, schalten Sie Calibration Lock in der Erweiterten Kalibrierung.(siehe Abschnitt 8, Kapitel
5, Seite 9) ab.
Verwenden des Kalibrierungsmodus
Wenn Sie im Kalibrierungsmodus sind, drücken Sie , um zwischen
den einzelnen Seiten zu blättern, oder halten Sie , um rückwärts zu
blättern.
Mit
oder
verändern Sie die Werte.
Drücken Sie , um zur nächsten Einstellung zu gelangen. Zum Verlassen des Kapitels und Speichern der Einstellungen drücken Sie .
Hinweis: Sie müssen das Kapitel Kalibrierung mit
verlassen, um die
Einstellungen zu speichern. Verliert das System die Spannung oder wird
diese vorher abgeschaltet, gehen alle Änderungen in der Konfiguration
verloren.
Vom/zum Kapitel ST290
Geberkalibrierung
PILOT
SEATRIAL CAL.
PILOT
BASIC CAL.
Überschrift
PILOT
ADVANCED CAL.
Swing compass
Compass deviation
Align heading
Align rudder
AutoLearn start
AutoLearn pass/fail
Abbildung 4-6: Seatrial Kalibrierungsmodus
ST290 Instrumentensystem
Vom/zum Kapitel ST290
Data Units
D6009-1
Zum Wechsel von
Seite zu Seite
8-4-12
Abschnitt 8: Autopilot
Schritt 1: Kalibrierung des Kompasses
Hinweis: Dieser Schritt trifft nicht zu, wenn ein NMEA Kompass an Ihr
Autopilot System angeschlossen ist. In diesem Fall lesen Sie die mit dem
Kompass gelieferten Informationen zur Kalibrierung.
Magnetische Materialien in der Nähe des Kompasses können signifikante Kompassfehler verursachen. Die Kompasskalibrierung (siehe Abbildung 4-7) reduziert diesen Fehler um einige Grad, so dass diese bei der
See-Erprobung als erstes durchgeführt werden MUSS.
Die Kalibrierung wird durchgeführt, indem Sie das Boot in langsamen,
weiten Kreisen in möglichst glattem Wasser drehen (dies nennt man
„Swing Compass“). Für optimale Ergebnisse sollte jede Drehung mindestens zwei Minuten dauern und bei weniger als zwei Knoten durchgeführt werden.
Wird die Korrektur der Ablenkung nicht beendet, wird die Leistung
des Autopiloten stark beeinträchtigt.
Ausgleich magnetischer Ablenkungen
Zum Ausgleich magnetischer Ablenkungen wechseln Sie zur Seatrial
Calibration, dann:
1. Mit
wählen Sie die SWING COMPASS Seite.
2. Mit oder wählen Sie ON.
3. Prüfen Sie, dass der Seeraum frei von Hindernissen ist und genügend
Raum für Manöver bietet.
4. Drücken Sie , um SWINGING COMPASS zu beginnen.
5. Drehen Sie Ihr Boot in großen, langsamen Kreisen (normalerweise
werden 2 bis 3 vollständige Kreise benötigt):
• Dreht das Boot zu schnell, wird TURN RATE TOO HIGH angezeigt.
Vermindern Sie die Drehgeschwindigkeit.
• Müssen Sie die Kalibrierung abbrechen, drücken Sie eine beliebige Taste. Die Meldung SWING ABORTED wird angezeigt, der
gesamte Vorgang muss wiederholt werden.
6. Ist der Vorgang abgeschlossen, erscheint SWING COMPLETE und der
Wert der Ablenkung wird angezeigt.
Hinweis: Überschreitet die Ablenkung 15° oder es wird gar keine Ablenkung angezeigt, wird der Kompass magnetisch beeinflusst. Ändern Sie
den Einbauort. Auf Stahlschiffen sind größere Werte akzeptabel, prüfen
Sie jedoch die Genauigkeit des Kompasses an einer Referenz.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
7. Drücken Sie
8-4-13
, um zur ALIGN HEADING Seite zu gelangen.
Vom Kapitel
Pilot Grundkalibrierung
Boot langsam im Kreis drehen mit:
• Geschwindigkeit unter 2 Knoten
• pro Kreis mindestens 2 Minuten
Wenn SWING COMPASS
auf ON
Minimum
2 Kreise
Wenn
SWING COMPASS
auf OFF
Kreisen, bis SWING COMPLETE
angezeigt wird
Zu AutoLearn, (über Align Rudder)
Abbildung 4-7: Autopilot Kompasskalibrierung
ST290 Instrumentensystem
D6007-1
8-4-14
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen der Vorausrichtung
Zum Einstellen der Kompassvorausrichtung wechseln Sie zu Seatrial
Calibration, dann:
1. Mit
wählen Sie die ALIGN HEADING Seite.
2. Entweder:
• Halten Sie bei konstanter
Geschwindigkeit den Kurs, stellen
Sie dann mit oder manuell
den Kurswert ein,
oder
•
Ist ein GPS System installiert, halten Sie einen konstanten Kurs
bei einer Geschwindigkeit über 3 Knoten für 30 Sekunden, damit
sich die COG und SOG Werte stabilisieren. An einem Graphik
Display drücken Sie dann für 1 Sekunde, um den COG Wert
als Kurs zu übernehmen.
Hinweise zur Ausrichtung
Sie können die Kompassausrichtung nach dem Ausgleich der Ablenkung
überprüfen. Ist diese einmal erfolgreich beendet, können Sie die Vorausrichtung ändern, ohne nochmals Kreise fahren zu müssen.
Obwohl durch die Kompass Kalibrierung die meisten Ablenkungen ausgeglichen werden, können Abweichungen von wenigen Grad bleiben.
Prüfen Sie den Kurs anhand einiger bekannter Peilungen und erstellen
Sie eine Deviationstabelle. Bestimmen Sie daraus die Abweichung, die
durchschnittlich den geringsten Kursfehler verursacht. Entsprechend
können Sie nun wie oben beschrieben die Vorausrichtung anpassen.
Liegt der durchschnittliche Kursfehler über 5°, sollten Sie den Ausgleich
der magnetischen Ablenkung mit langsameren Kreisen bei günstigeren
Wetterbedingungen wiederholen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-15
Schritt 2: Anpassen der Autopilot Grundeinstellungen
Der nächste Schritt der See-Erprobung ist die Einstellung wichtiger Parameter, die das Steuerverhalten des Autopiloten betreffen, wie Ruderverstärkung, Gegenruder und Rudertrimm. Diese Einstellungen sind vom
verwendeten Autopilot System abhängig:
• 150G und 400G Autopilot Systeme haben eine AutoLearn Funktion,
welche diese Parameter automatisch an Ihr Boot angleicht.
• Bei T150 oder T400 (nicht-GyroPlus) Autopiloten müssen die Parameter manuell eingestellt werden.
Hinweis: Vollständige Erklärungen der im AutoLearn eingestellten Parameter und deren Änderung finden Sie ab Seite 18.
Verwenden von AutoLearn
WARNUNG:
Der AutoLearn Prozess benötigt FREIEN SEERAUM vor dem
Boot. Der Autopilot führt das Boot durch einige Zick-Zack Manöver, bis er ausreichend Daten gesammelt hat. Sie können AutoLearn
zu jeder Zeit über die Taste STANDBY abbrechen, um das Boot von
Hand zu steuern.
M
in
de
s
te
M
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0.
25
nm
(5
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in
W
MINUTE
(ungefähr)
D5495-1
Abbildung 4-8: AutoLearn Manöver
Bei einem 150G oder 400G Autopilot System stellen Sie über AutoLearn
die Ruderverstärkung, das Gegenruder und den Rudertrimm ein. Stellen
Sie vor dem Einschalten von AutoLearn sicher, dass genügend freier
Seeraum wie in Abbildung 4-8 vorhanden ist.
ST290 Instrumentensystem
8-4-16
Abschnitt 8: Autopilot
Für AutoLearn wechseln Sie zur Seatrial Calibration, dann:
1. Mit
wechseln Sie zu PILOT AUTOLEARN in Seatrial Calibration
(Abbildung 4-9).
2. Mit oder wählen Sie ON.
Der Fortschritt wird
mit ansteigenden
Nummern angezeigt
ODER
AutoLearn vollständig
Zur Pilot Calibration Swing Compass Seite
D6008-1
Abbildung 4-9: Verwenden von AutoLearn
3. Steuern Sie geradeaus mit dem Ruder mittschiffs und bereiten Sie
sich auf AutoLearn vor:
• Motorboote: Fahren Sie zwischen 8 und 15 Knoten. Gleiter sollten nicht gleiten.
• Segelboote: Bringen Sie das Boot unter Maschine auf Marschgeschwindigkeit.
• Bei unruhigen Bedingungen steuern Sie gegen Wind und See.
4. Wenn Sie dann soweit sind, drücken Sie
für AutoLearn.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-17
5. Das Display zeigt CLEAR TO MANEUVER? . Wenn genügend freier Seeraum vorhanden ist, können Sie nun am Pilot Keypad mit AUTO den
AutoLearn Prozess beginnen:
• Der Autopilot startet den AutoLearn Prozess.
• Das Graphik Display zeigt die „Lernen“ Anzeige. Der Fortschritt
wird durch eine steigende Zahl angegeben, die den jeweiligen
AutoLearn Schritt angibt.
• Ein typisches AutoLearn ist nach 7 bis 27 Schritten in Abhängigkeit von Bootstyp und Wetter abgeschlossen.
Hinweis: Muss AutoLearn aus bestimmten Gründen abgebrochen werden, drücken Sie am Pilot Keypad STANDBY.
6. Hat der Autopilot das Lernen beendet, ertönt ein Signal und die PILOT
AUTOLEARN STATUS Seite wird angezeigt. Diese zeigt:
• PASS, wenn AutoLearn erfolgreich beendet wurde.
• FAIL, wenn AutoLearn nicht erfolgreich war. In diesem Fall sollte
AutoLearn wiederholt werden.
Fehlerkodes:
LRN FAIL 1 = AutoLearn wurde nicht durchgeführt.
LRN FAIL 2 = AutoLearn wurde manuell unterbrochen.
LRN FAIL 4 = AutoLearn fehlerhaft, eventuell durch Fehler im
Antrieb oder Kompass.
Damit ist die Kommissionierung für 150G und 400G Autopilot
Systeme abgeschlossen. Nun muss nur noch gegebenenfalls die
Empfindlichkeit eingestellt werden (siehe Abschnitt 8, Kapitel 2).
ST290 Instrumentensystem
8-4-18
Abschnitt 8: Autopilot
Manuelle Einstellung
Die T150 oder T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systeme unterstützen
kein AutoLearn. Bei diesen Systemen müssen Sie die Ruderverstärkung,
Gegenruder und Rudertrimm Einstellungen basierend auf Ihren Beobachtungen bei Fahrt unter Autopilot selbst vornehmen.
Ändern Sie diese Einstellungen bei Marschfahrt. Bei Seglern wiederholen Sie das Ganze unter Segeln, um die Einstellungen zu optimieren.
Prüfen der Autopilot Funktion
Vor diesen Einstellungen müssen Sie sich mit den grundlegenden Funktionen des Autopiloten vertraut machen:
1. Steuern Sie einen festen Kurs und halten Sie diesen.
2. Am Pilot Keypad drücken Sie AUTO, um den aktuellen Kurs zu übernehmen. Bei ruhiger See sollte der Pilot einen konstanten Kurs halten.
3. Ändern Sie am Pilot Keypad mit -1, +1, -10 und +10 den Kurs und
beobachten Sie, wie der Autopilot in Vielfachen von 1° und 10° nach
backbord oder steuerbord fährt.
4. Drücken Sie am Pilot Keypad STANDBY, um per Hand zu steuern.
Einstellen der Ruderverstärkung
Boote reagieren unterschiedlich auf die Rudermenge, mit der Ruderverstärkung passen Sie das Steuerverhalten des Autopiloten an. Die RUDDER
GAIN ist ein Maß, wieviel Ruderlage der Autopilot zur Korrektur von
Kursfehlern gibt – höhere Werte bedeuten mehr Ruderlage.
Am leichtesten erkennen Sie das Steuerverhalten bei ruhiger See, da hier
keine Einflussnahme durch Wellen zu erwarten ist.
Führen Sie den folgenden Test zur Bestimmung der Ruderverstärkung
durch:
1. Setzen Sie RESPONSE auf Stufe 2. So geht’s:
i. Am Pilot Keypad drücken Sie RESP.
ii. Mit -1 oder +1 Ändern Sie die Einstellung
iii. Drücken Sie am Pilot Keypad DISP oder warten Sie 10 Sekunden.
2. Beschleunigen Sie auf Marschgeschwindigkeit.
3. Drücken Sie am Pilot Keypad AUTO, um in den Auto Modus zu
gelangen, mit -10 oder +10 ändern Sie den Kurs um 40°:
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
•
•
•
8-4-19
Ist die Ruderverstärkung korrekt, sollte die 40° Kursänderung
mit einer geschmeidigen Kurve und einem Übersteuern kleiner 5°
gefahren werden.
Ist die Ruderverstärkung zu hoch, führt die 40° Kursänderung zu
einem deutlichen Übersteuern von mehr als 5° und im Kurs ist ein
deutliches ‘S’ erkennbar (siehe A in Abbildung 4-10).
Vermindern Sie die Ruderverstärkung.
Ist die Ruderverstärkung zu gering, reagiert das Boot sehr träge.
Es dauert sehr lange bis zur 40° Kursänderung, Übersteuern findet nicht statt (siehe B in Abbildung 4-10).
Erhöhen Sie die Ruderverstärkung.
Wenn die Ruderverstärkung geändert werden muss:
1. Wechseln Sie zur Erweiterten Kalibrierung und mit
zur RUDDER GAIN
Seite.
2. Mit oder ändern Sie die Ruderverstärkung.
3. Zum Speichern der Einstellungen drücken Sie .
4. Drücken Sie AUTO zum Überprüfen des Autopiloten im Auto
Modus.
Neuer
Kurs
B
Neuer
Kurs
A
Ruderverstärkung
zu klein
Ruderverstärkung
zu hoch
Neuer
Kurs
Richtige
Ruderverstärkung
D3262-2
Abbildung 4-10: Ruderverstärkungen
ST290 Instrumentensystem
8-4-20
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen des Gegenruders
Wenn RESPONSE Stufe 3 bei einem T150 oder T400 (nicht-GyroPlus)
Autopilot System eingestellt werden muss, so muss das Gegenruder
(COUNTER RUDDER) ebenfalls angepasst werden. Das Gegenruder ist die
Menge an Ruder, die der Autopilot gibt, um das Gieren auszugleichen.
Höhere Werte bedeuten mehr Gegenruder. Der Bereich geht von 1 bis 9.
So prüfen Sie die Einstellung des Gegenruders:
1. Wählen Sie RESPONSE Stufe 3. So geht’s:
i. Am Pilot Keypad drücken Sie RESP.
ii. Mit -1 oder +1 wählen Sie eine Wert.
iii. Drücken Sie am Pilot Keypad DISP oder warten Sie 10 Sekunden.
2. Beschleunigen Sie auf Marschgeschwindigkeit.
3. Drücken Sie am Pilot Keypad AUTO, um in den Auto Modus zu
gelangen, mit -10 oder +10 ändern Sie den Kurs um 90°:
• Sind Verstärkung und Gegenruder korrekt eingestellt, fährt das
Boot eine geschmeidige Kurve mit geringem Übersteuern.
• Ist das Gegenruder zu gering, wird das Boot Übersteuern.
• Ist das Gegenruder zu hoch, ‘wehrt’ sich das Boot gegen die Kursänderung und macht kurze, scharfe Drehungen, die Kursänderung fühlt sich sehr ‘mechanisch’ an.
So stellen Sie das Gegenruder ein:
1. Wählen Sie die Erweiterte Kalibrierung, mit
wechseln Sie zur COUNTER RUDDER Seite.
2. Mit oder stellen Sie einen Wert
für das Gegenruder zwischen 1 und 9
ein.
3. Zum Speichern der Einstellungen drücken Sie .
4. Drücken Sie AUTO zum Überprüfen des Autopiloten im Auto
Modus.
Damit ist die Kommissionierung für T150 und T400 Autopilot Systeme abgeschlossen, wobei es von Zeit zu Zeit nötig sein kann, die Einstellungen für T150 oder T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systeme bei
verschiedenen Kursen und Seebedingungen zur Erhaltung der Leistung
zu wiederholen (siehe unten Weitere Einstellungen).
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 4: Kommissionierung des Autopiloten
8-4-21
Weitere Einstellungen
Gegebenenfalls muss auch RUDDER TRIM eingestellt werden. Der Rudertrimm bestimmt, wie schnell der Autopilot ‘stehendes Ruder’ zur Korrektur für Änderungen im Bootstrimm zuweist, die beispielsweise durch
Änderungen der Windlast auf Segel oder Aufbau, oder ungleichmäßig
eingestellte Maschinen entstehen.
Bevor Sie den Rudertrimm ändern, nutzen Sie den Autopilot eine Zeit
lang, um Erfahrungen zu sammeln. Auf Seglelbooten kann der Effekt des
Rudertrimms nur unter Segeln ermittelt werden.
Obwohl eine Erhöhung des Rudertrimms die Zeit vermindert, die der
Autopilot für Kurskorrekturen benötigt, macht dies das Boot instabiler.
Daher:
• Hält der Autopilot nur ungenau Kurs und schlängelt sich um den Sollkurs, vermindern Sie den Rudertrimm.
• Weicht der Autopilot längere Zeiten vom Kurs ab, erhöhen Sie den
Rudertrimm.
Wechseln Sie zur RUDDER TRIM Seite, um die Einstellungen zu ändern.
Einstellungen können zwischen OFF (kein Rudertrimm) und 4 (schnellster Rudertrimm) vorgenommen werden. Ändern Sie nur in kleinsten
Schritten und wählen Sie dann den kleinsten akzeptablen Wert.
So ändern Sie den Rudertrimm:
1. Wählen Sie die Erweiterte Kalibrierung und wechseln Sie mit
zur
RUDDER TRIM Seite.
2. Mit oder ändern Sie den Rudertrimm.
3. Zum Speichern der Einstellung drücken Sie .
4. Drücken Sie AUTO zum Überprüfen des Autopiloten im Auto
Modus.
Hinweis: 150G und 400G Autopiloten verfügen über die ‘FastTrim’
Funktion beim Rudertrimm. Wählen Sie RUDDER TRIM OFF, um sowohl
FastTrim als auch Rudertrimm zu deaktivieren.
ST290 Instrumentensystem
8-4-22
Abschnitt 8: Autopilot
ST290 Instrumentensystem
8-5-1
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
5.1 Einleitung
Dieses Kapitel ist hauptsächlich als eine Referenz gedacht, die einen
Überblick über die Kalibriermöglichkeiten des Autopiloten zur Anpassungen an Ihre individuellen Erfordernisse geben soll. Zugleich werden
die werkseitigen Einstellungen beschrieben. Viele Einstellungen werden
Sie bei der Kommissionierung bereits vorgenommen haben, diese sollten
keiner Änderung bedürfen.
Hinweis: Vor Änderung jeglicher Einstellung führen Sie die Kommissionierung wie beschrieben in Abschnitt 8, Kapitel 4 durch.
Kalibrierungsgruppen
Es gibt drei Kalibrierungsgruppen: die Grundkalibrierung, die See-Erprobung (Seatrial) und die Erweiterte Kalibrierung.
Jede Gruppe nutzt einen Satz von Seiten, um die Kalibrierwerte einzustellen. Die Struktur der Gruppen ist abhängig vom Bootstyp, der in der
Erweiterten Kalibrierung gewählt wurde. Bei POWER BOAT sind beispielsweise bestimmte Wind-Parameter nicht verfügbar.
Grundkalibrierung
Die Einstellungen der Grundkalibrierung müssen häufiger geändert werden, um das Steuerverhalten an die Umgebungsbedingungen anzupassen.
See-Erprobung
Der Seatrial wird normalerweise nur nach der ersten Inbetriebnahme
durchgeführt (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 10), diese Einstellungen
müssen normalerweise nicht geändert werden.
Erweiterte Kalibrierung
Die Erweiterte Kalibrierung hat signifikanten Einfluss auf das Verhalten des Autopiloten und kann die Sicherheit gefährden. Sie sollten
die Werte der Erweiterten Kalibrierung nicht ändern, nachdem die Inbetriebnahme und die See-Erprobung erfolgreich abgeschlossen wurden.
Die Erweiterte Kalibrierung sollte nur durch qualifiziertes Personal
durchgeführt werden. Nutzen Sie diese Funktionen nicht ohne tiefe
Kenntnisse von Raymarine Autopiloten.
ST290 Instrumentensystem
8-5-2
Abschnitt 8: Autopilot
5.2 Zugriff auf die Kalibrierung
Mit einem ST290 Graphik Display mit aktiviertem PILOT CAL gelangen
Sie wie folgt zur Kalibrierung:
1.Wechseln Sie zum ST290 User Setup Modus (siehe Abschnitt 7: System Setup).
2. Mit
wählen Sie das gewünschte Pilot Setup Kapitel, entweder
PILOT BASIC CAL, PILOT SEATRIAL CAL oder PILOT ADVANCED CAL.
3. Führen Sie die Einstellungen durch.
Allgemeine Anweisungen
In diesem Kapitel bezieht sich die Tastaturbedienung immer auf das Graphik Display, sofern nicht anders angegeben.
In der Kalibrierung drücken Sie , um zwischen den Seiten zu wechseln, oder halten Sie
gedrückt, um rückwärts zu blättern. Mit oder
ändern Sie die Werte.
Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie oder verlassen
Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: Sie müssen das Kapitel Kalibrierung mit
verlassen, um die Einstellungen zu speichern. Verliert das System die Spannung oder wird diese
vorher abgeschaltet, gehen alle Änderungen in der Konfiguration verloren.
Kapitel Taste
(auch zur Einstellung von
Beleuchtung & Kontrast)
Seite Taste
Oben Taste
Unten Taste
Auswahl Taste
D5354-1
Figure 5-1: ST290 Graphik Display
5.3 Grundkalibrierung
Mit an einem ST290 Graphik Displayausgewählten PILOT BASIC CAL Kapitel wählen Sie mit
die gewünschte Seite. Typische PILOT BASIC CAL
Seiten zeigt Abbildung 5-2.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
Vom Kapitel
Geberkalibrierung
8-5-3
Überschriften
AUTOTACK ANGLE
(nur Segelboote)
RESPONSE LEVEL
WINDTRIM
Drücke
, um
gegen den Uhrzeigersinn zu
blättern
(nur Segelboote)
GYBE INHIBIT
(nur Segelboote)
WIND MODE
(nur Segelboote)
Zum PILOT SEATRIAL CAL
D5981-1
Abbildung 5-2: Pilot Grundkalibrierung
Wendewinkel für AutoTack
Hinweis: Die AUTOTACK ANGLE Funktion ist nur verfügbar, wenn
SAIL BOAT als Bootstyp eingestellt ist.
Der Wendewinkel gibt den Winkel an, um welchen das Boot bei einer
Automatische Wende wendet.
Relative Wenden
Sie können den AUTOTACK ANGLE
auch so einstellen, das relative
Wenden gefahren werden.
Relative Wende
WIND
Wird eine relative Wende gefahren, ist nach der Wende der Windeinfallswinkel gespiegelt.
Hinweis: Bei AutoTack im Wind
Modus stellt das System den gespiegelten Winkel nach Drehung
um den eingestellten Winkel automatisch ein.
ST290 Instrumentensystem
= =
Eine relative Wende dreht das Boot auf die
gleiche Windrichtung auf dem anderen Bug
Abbildung 5-3: Relative Wenden
D6055-1
Sollen relative Wenden gefahren
werden, setzen Sie den Parameter
AUTOTACK ANGLE auf RELATIVE.
8-5-4
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen des AUTOTACK ANGLE:
1. Mit
wählen Sie die
AUTOTACK ANGLE Seite.
2. Mit oder ändern Sie den
Auto Tack Winkel. Werte können von
40° bis 125° in 1° Schritten geändert
werden. Für relative Wenden drücken
Sie , wenn der Wert 40° angezeigt
wird, und RELATIVE wird angezeigt.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Verhinderung von Halsen
Hinweis: Die GYBE INHIBIT Funktion ist nur verfügbar, wenn SAIL BOAT
als Bootstyp eingestellt ist.
Die Funktion zur Verhinderung von Halsen (gybe inhibit) verhindert AutoTacks nach Lee.
Einstellen von GYBE INHIBIT:
1. Mit
wählen Sie die GYBE INHIBIT
Seite.
2. Mit oder aktivieren oder deaktivieren Sie Gybe Inhibit.
Mit GYBE INHIBIT ON können nur Wenden, keine Halsen über AutoTack
durchgeführt werden.
Mit GYBE INHIBIT OFF kann über AUTO TACK sowohl gewendet als
auch gehalst werden.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Wind Modus
Hinweis: Die WIND MODE Funktion ist nur verfügbar, wenn SAIL BOAT
als Bootstyp eingestellt ist.
Mit der WIND MODE Seite bestimmen Sie, ob das Boot nach dem APPARENT (scheinbaren) oder TRUE (wahren) Windwinkel im WIND VANE Modus segelt.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-5
Einstellen des WIND MODE:
1. Mit
wählen Sie die WIND MODE
Seite.
2. Mit oder wählen Sie wahren oder
scheinbaren Wind.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Windtrimm Empfindlichkeit
Hinweis: Die WINDTRIM RESPONSE Funktion ist nur verfügbar, wenn
SAIL BOAT als Bootstyp eingestellt ist.
Mit WINDTRIM RESPONSE bestimmen Sie, wie schnell der Autopilot auf
Änderungen der Windrichtung reagiert.
Einstellen des WINDTRIM RESPONSE:
1. Mit
wählen Sie die
WINDTRIM RESPONSE Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Empfindlichkeit. Einstellungen können zwischen 1 und 9 gemacht werden, typische
Werte liegen zwischen 4 und 6.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Bei kleinen Werten (1 bis 3) reagiert der Autopilot auf langfristige Änderungen der Windrichtung mit geringerer Autopilot Aktivität.
Bei großen Werten (7 bis 9) reagiert der Autopilot auf kurzfristige Änderungen der Windrichtung mit erhöhter Autopilot Aktivität.
Empfindlichkeit
Die Autopilot Empfindlichkeitsstufen bestimmen das Verhältnis zwischen Kursgenauigkeit und Ruderaktivität. Obwohl im normalen Betrieb
zeitweilige Änderungen vorgenommen werden können, wird die Standardempfindlichkeit (DEFAULT RESPONSE) beim Einschalten hier festgelegt.
ST290 Instrumentensystem
8-5-6
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen der DEFAULT RESPONSE:
1. Mit
wählen Sie die
DEFAULT RESPONSE Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Empfindlichkeit. Einstellungen können
zwischen 1 und 9 gemacht werden (1
bis3 bei T150 & T400 Systemen - siehe
unten)
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
150G & 400G Autopilot Systeme
150G und 400G Autopilot Systeme haben neun Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 erlaubt nur geringe Aktivität des Autopiloten (spart Strom) und
führt zu kurzfristigen Kursabweichungen.
Levels 4 bis 6 bietet gute Kursstabilität bei geringen Kursabweichungen
unter normalen Bedingungen.
Level 9 führt zu höchstmöglicher Kursstabilität bei starker Ruderaktivität, kann jedoch zu einer rauhen Fahrt bei stark bewegter See führen.
T150 & T400 Autopilot Systeme
T150 und T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systeme haben drei Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 - AutoSeastate ein (Automatic Deadband):
• Der Autopilot ignoriert weitestgehend periodische Bootsbewegungen und reagiert nur auf tatsächliche Kursänderungen.
• Bietet den besten Kompromiss aus Leistungsaufnahme und Kursstabilität.
Level 2 - AutoSeastate aus (minimales Deadband):
• Ergibt hohe Kursstabilität.
• Erhöhte Leistungsaufnahme und Aktivität des Antriebs.
Level 3 - AutoSeastate aus und Dämpfung des Gierens durch Gegenruder:
• Ergibt höchste Kursstabilität durch Dämpfung des Gierens mittels
Gegenruder.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-7
5.4 See-Erprobung
Die Gruppe Kalibrierung bei der See-Erprobung (Seatrial) ist in der
Hauptsache für die Kommissionierung des Autopiloten bestimmt. Lesen
Sie dazu Abschnitt 8, Kapitel 4.3.
In der Regel sollten Sie während dem normalen Betrieb des Autopiloten nicht auf diese Kalibrierung zurückgreifen müssen.
5.5 Erweiterte Kalibrierung
WARNUNG:
Viele Funktionen der Erweiterten Kalibrierung können die Sicherheit Ihres Bootes beeinträchtigen und sollten daher nur durch qualifiziertes Personal durchgeführt werden. Nutzen Sie diese
Funktionen nicht ohne tiefe Kenntnisse von Raymarine Autopiloten.
Die Gruppe Erweiterte Kalibrierung hat signifikanten Einfluss auf das
Verhalten des Autopiloten und ist für geschulte Autopilot Techniker bestimmt.
Der Seatrial wird normalerweise nur nach der ersten Inbetriebnahme
durchgeführt (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4), diese Einstellungen müssen
normalerweise nicht geändert werden.
Die Bestandteile in der Erweiterten Kalibrierung sind davon abhängig,
welchen Bootstyp Sie gewählt haben, siehe dazu auch die Tabelle auf
Seite 23.
Aufbau der Kalibrierung
Die Struktur der Erweiterten Kalibrierung zeigt Abbildung 5-4:
ST290 Instrumentensystem
8-5-8
Abschnitt 8: Autopilot
.
Vom
PILOT SEATRIAL CAL
Kapitel
zum Data Units
Setup Kapitel
Überschrift
Zugang bestätigen
SEATRIAL CAL LOCK
AUTOPILOT RESET
VESSEL TYPE
kurz drücken
DRIVE TYPE
LATITUDE
TURNING ERROR CORRECTION
RUDDER OFFSET
1 Sekunde
CRUISE SPEED
RUDDER LIMIT
WINDTRIM
RUDDER GAIN
(nur Segelboote)
Werte einstellen:
1.
WIND MODE
(nur Segelboote)
oder
zum Ändern
GYBE INHIBIT
2.
(nur Segelboote)
AUTOTACK ANGLE
(nur Segelboote)
kurz oder
für 1 Sek.
für nächste oder
vorherige Einstellung
COUNTER RUDDER
RUDDER DAMPING
AUTOTRIM
3.
AUTORELEASE
(nur Z-Antrieb)
OFF COURSE WARNING ANGLE
zum Speichern und
Verlassen des
Setup Kapitels
RESPONSE LEVEL
TURN RATE LIMIT
(nur Segelboote)
D5982-2
Abbildung 5-4: Erweiterte Kalibrierung
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-9
Unterdrückung der Anzeige Seatrial
Die SEATRIAL CAL LOCK Seite ermöglicht es Ihnen, den Zugriff auf die
Seiten der See-Erprobung Seatrial zu sperren.
Einstellen des SEATRIAL CAL LOCK:
1. Mit
wählen Sie die
SEATRIAL CAL LOCK Seite.
2. Mit oder wählen Sie:
OFF - um den Zugriff auf die Seiten der
See-Erprobung zu gewähren.
ON - um den Zugriff auf die Seiten der
See-Erprobung zu unterbinden.
oder verlas3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
sen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Bootstyp
Der Bootstyp sollte bei der Kommissionierung des Autopiloten (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 7) eingestellt werden. Einstellen des
VESSEL TYPE:
1.Mit
wählen Sie die VESSEL TYPE Seite.
2. Mit oder wählen Sie den entsprechenden Bootstyp:
SAIL BOAT - Segler.
WORK BOAT - Arbeitsboot
STERN DRIVE - Gleiter mit Z-Antrieb
(I/O drive / stern drive).
PLANING - Gleiter.
SEMI-DISPLACEMENT - Halbgleiter.
DISPLACEMENT - Verdränger (Motorboot).
oder verlas3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
sen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: Wenn Sie den Bootstyp ändern, wählt der Autopilot entsprechend andere Einstellungen für die anderen Parameter. Die Standardwerte dieser Parameter finden Sie am Ende dieses Kapitels.
ST290 Instrumentensystem
8-5-10
Abschnitt 8: Autopilot
Antriebstyp
Mit der DRIVE TYPE Seite wählen Sie den an Bord befindlichen Typ des
Autopilot Antriebes aus. Dies sollte bei der Kommissionierung des Autopiloten (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 7) geschehen.
Einstellen des DRIVE TYPE:
1.Mit
wählen Sie die DRIVE TYPE Seite.
2. Mit oder wählen Sie den entsprechenden Antrieb. Zur Verfügung stehen:
SOLENOID - für Magnetventilsteuerungen oder hydraulische Dauerläuferpumpen.
HYDRAULIC - für hydraulische Antriebe.
MECHANICAL - für mechanische Antriebe.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Ruderlage
Mit der RUDDER OFFSET Seite zentrieren Sie die Ruderanzeige nach der
Installation des Autopilot Systems. Einstellen des RUDDER OFFSET:
1.Mit
wählen Sie die RUDDER OFFSET Seite.
2. Bringen Sie das Ruder per Hand in die
Mittschiffsposition.
3. Mit oder setzen Sie die Ruderlageanzeige auf die Mitte. Die Justierung kann zwischen -7° und +7°, in 1°
Schritten gemacht werden.
4. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: Sie können die Ruderlage auch während der See-Erprobung
zentrieren, indem Sie bei Geradeausfahrt die RUDDER OFFSET wählen,
um den Versatz auszugleichen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-11
Rudergrenzen
Mit der RUDDER LIMIT Seite wählen Sie die Begrenzung des Autopiloten
so, dass der Antrieb vor den mechanischen Endanschlägen zum Stehen
kommt, um unnötige Belastungen zu vermeiden.
Einstellen des RUDDER LIMIT:
1.Mit
wählen Sie die RUDDER LIMIT Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Grenze.
Werte zwischen 10° und 40° können in
1° Schritten eingestellt werden.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Ruderverstärkung
Mit der RUDDER GAIN Seite stellen Sie die standardmäßige Ruderverstärkung ein. Die Ruderverstärkung gibt an, wieviel Ruderlage der Autopilot
zur Kursänderung gibt. Je höher der Wert, desto mehr Ruder wird gegeben. Zeitweilige Änderungen können im normalen Betrieb vorgenommen werden (siehe Abschnitt 8, Kapitel 2.9, Seite 23). Der Standardwert
wird normalerweise bei der See-Erprobung festgelegt.
So ändern Sie die Ruderverstärkung:
1. Mit
wählen Sie die DEFAULT RUDDER GAIN Seite.
2. Mit oder ändern Sie den Wert der
Ruderverstärkung.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: Die Ruderverstärkung bei 150G und 400G Autopiloten wird
über AutoLearn automatisch ermittelt. Die Ruderverstärkung für T150
und T400 Autopiloten muss manuell ermittelt werden (siehe Abschnitt 8,
Kapitel 4, Seite 18).
ST290 Instrumentensystem
8-5-12
Abschnitt 8: Autopilot
Gegenruder
Mit der COUNTER RUDDER Seite ändern Sie den Wert für das Gegenruder.
Gegenruder ist die Menge an Ruder, die der Autopilot gibt, um das Gieren auszugleichen. Höhere Werte bedeuten mehr Gegenruder. Der Standardwert wird bei der See-Erprobung festgelegt.
So stellen Sie das Gegenruder ein:
1. Mit
wählen Sie die COUNTER RUDDER Seite.
2. Mit oder stellen Sie einen Wert
für das Gegenruder zwischen 1 und 9
ein.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: Gegenruder bei 150G und 400G Autopiloten wird über AutoLearn automatisch ermittelt. Die Ruderverstärkung für T150 und T400
Autopiloten muss manuell ermittelt werden (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4,
Seite 20).
Ruderdämpfung
Sie sollten die Ruderdämpfung ändern, wenn der Autopilot bei der Rudereinstellung ‘eiert’ (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 9). Durch Erhöhung des Wertes auf der RUDDER DAMPING Seite wird dieser Effekt
vermindert.
So ändern Sie die Ruderdämpfung:
1. Mit
wählen Sie die RUDDER DAMPING Seite.
2. Mit oder wählen Sie den
gewünschten Wert.Werte zwischen 1
und 9 können eingestellt werden.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-13
Rudertrimm
Die RUDDER TRIM Einstellung bestimmt, wie schnell der Autopilot ‘stehendes Ruder’ zur Korrektur für Änderungen im Bootstrimm zuweist,
die beispielsweise durch Änderungen der Windlast auf Segel oder Aufbau, oder ungleichmäßig eingestellte Maschinen entstehen.
Der Standardwert wird bei der See-Erprobung festgelegt:
• 150G und 400G Autopiloten stellen AutoTrim automatisch beim
AutoLearn (siehe Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 15) ein.
• T150 und T400 benötigen eine manuelle Einstellung des Rudertrimm
(siehe Abschnitt 8, Kapitel 4, Seite 21) nach der See-Erprobung.
Bevor Sie den Rudertrimm ändern, nutzen Sie den Autopilot eine Zeit
lang, um Erfahrungen zu sammeln. Auf Segelbooten kann der Effekt des
Rudertrimms nur unter Segeln ermittelt werden.
Obwohl eine Erhöhung des Rudertrimms die Zeit vermindert, die der
Autopilot für Kurskorrekturen benötigt, macht dies das Boot instabiler.
Daher:
• Hält der Autopilot nur ungenau Kurs und schlängelt sich um den Sollkurs, vermindern Sie den Rudertrimm.
• Weicht der Autopilot längere Zeiten vom Kurs ab, erhöhen Sie den
Rudertrimm.
Wechseln Sie zur RUDDER TRIM Seite, um die Einstellungen zu ändern.
Einstellungen können zwischen OFF (kein Rudertrimm) und 4 (schnellster Rudertrimm) vorgenommen werden. Ändern Sie nur in kleinsten
Schritten und wählen Sie dann den kleinsten akzeptablen Wert.
So ändern Sie den Rudertrimm:
1. Mit
wählen Sie die RUDDER TRIM
Seite.
2. Mit oder ändern Sie den Rudertrimm.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Hinweis: 150G und 400G Autopiloten verfügen über die ‘FastTrim’
Funktion beim Rudertrimm. Wählen Sie RUDDER TRIM OFF, um sowohl
FastTrim als auch Rudertrimm zu deaktivieren.
ST290 Instrumentensystem
8-5-14
Abschnitt 8: Autopilot
Empfindlichkeit
Mit der DEFAULT RESPONSE Seite stellen Sie die Empfindlichkeit des Autopiloten ein. Die Empfindlichkeit regelt die Relation zwischen Kursgenauigkeit und Aktivität des Ruders / Antriebs. Zeitweilige
Änderungen können im normalen Betrieb vorgenommen werden (siehe
Abschnitt 8, Kapitel 2, Seite 6), hier wird der Wert beim Einschalten des
Autopiloten festgelegt.
Einstellen der Empfindlichkeit beim Einschalten:
1. Mit
wählen Sie die
DEFAULT RESPONSE Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Empfindlichkeit. Werte zwischen 1 und 9
können eingestellt werden (1 bis 3 bei
T150 & T400 Systemen - siehe unten).
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
150G & 400G Autopilot Systeme
150G und 400G Autopilot Systeme haben neun Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 erlaubt nur geringe Aktivität des Autopiloten (spart Strom) und
führt zu kurzfristigen Kursabweichungen.
Level 4 bis 6 bietet gute Kursstabilität bei geringen Kursabweichungen
unter normalen Bedingungen.
Level 9 führt zu höchstmöglicher Kursstabilität bei starker Ruderaktivität, kann jedoch zu einer rauhen Fahrt bei stark bewegter See führen.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-15
T150 & T400 Autopiloten
T150 und T400 (nicht-GyroPlus) Autopilot Systeme haben drei Empfindlichkeitsstufen:
Level 1 - AutoSeastate ein (Automatic Deadband):
• Der Autopilot ignoriert weitestgehend periodische Bootsbewegungen und reagiert nur auf tatsächliche Kursänderungen.
• Bietet den besten Kompromiss aus Leistungsaufnahme und Kursstabilität.
Level 2 - AutoSeastate aus (minimales Deadband):
• Ergibt hohe Kursstabilität.
• Erhöhte Leistungsaufnahme und Aktivität des Antriebs.
Level 3 - AutoSeastate aus und Dämpfung des Gierens durch Gegenruder:
• Ergibt höchste Kursstabilität durch Dämpfung des Gierens mittels
Gegenruder.
Begrenzung der Drehgeschwindigkeit
Hinweis: Nicht verfügbar beim Bootstyp SAIL BOAT.
Mit der TURN RATE LIMIT Seite legen Sie die maximale Drehgeschwindigkeit bei Fahrt unter Autopilot fest.
So ändern Sie die Drehgeschwindigkeit:
1. Mit
wählen Sie die TURN RATE
LIMIT Seite.
2. Mit oder wählen Sie den
gewünschten Wert. Diese liegen zwischen 1° pro Sekunde bis 30° pro
Sekunde in 1° Schritten.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
ST290 Instrumentensystem
8-5-16
Abschnitt 8: Autopilot
Kursalarm Winkel
Mit der OFF COURSE ALARM Seite legen Sie fest, ab welchem Winkel
Kursalarm gegeben wird. Der Autopilot zeigt die OFF COURSE Warnung,
wenn das Boot um einen bestimmten Winkel länger als 20 Sekunden
vom Steuerkurs abweicht.
So stellen Sie den Kursalarm Winkel ein:
1. Mit
wählen Sie die OFF COURSE
ALARM Seite.
2. Mit oder wählen Sie den
gewünschten Wert. Diese liegen zwischen 15° bis 40° in 1° Schritten.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Vorgegebener Kurs
Vorauspeilung
15˚ Minimum
D3264-2
Abbildung 5-5: Kursalarm Winkel
Auto Release (nur I/O Antriebe)
Hinweis: Auto Release ist nur verfügbar beim Bootstyp STERNDRIVE.
Über Auto Release können Sie manuell das Steuer übernehmen, um Hindernissen im letzten Moment auszuweichen. Ist als Bootstyp STERN
DRIVE (Z-Antrieb) eingestellt, ist Auto Release automatisch auf ON.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-17
So ändern Sie die Auto Release Einstellung:
1. Mit
wählen Sie die AUTO RELEASE
Seite.
2. Mit oder wählen Sie ON oder OFF.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Winkel für die automatische Wende (AutoTack)
Hinweis: Die AUTOTACK ANGLE Funktion ist nur verfügbar, wenn
SAIL BOAT als Bootstyp eingestellt ist.
Der AutoTack Winkel ist der Wendewinkel, mit welchem das Boot bei einer Automatische Wende auf den anderen Bug geht.
Relative (Mirror) Wenden
Sie können den AUTOTACK ANGLE
auch so einstellen, das relative
Wenden gefahren werden.
Relative Wende
WIND
Wird eine relative Wende gefahren, ist nach der Wende der Windeinfallswinkel gespiegelt.
Hinweis: Bei AutoTack im Wind
Modus stellt das System den gespiegelten Winkel nach Drehung
um den eingestellten Winkel automatisch ein.
ST290 Instrumentensystem
= =
Eine relative Wende dreht das Boot auf die
gleiche Windrichtung auf dem anderen Bug
Abbildung 5-6: Relative Wende
D6055-1
Sollen relative Wenden gefahren
werden, setzen Sie den Parameter
AUTOTACK ANGLE auf RELATIVE.
8-5-18
Abschnitt 8: Autopilot
Einstellen des AutoTack Winkels:
1. Mit
wählen Sie die
AUTOTACK ANGLE Seite.
2. Mit oder stellen Sie den
Auto Tack Winkel ein. Die Werte liegen zwischen 40° und 125° in 1°
Schritten. Für relative Wenden drücken Sie , wenn der Wert 40° angezeigt wird, und RELATIVE wird
angezeigt.
oder verlas3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
sen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Verhinderung von Halsen
Hinweis: Die GYBE INHIBIT Funktion ist nur verfügbar, wenn SAIL BOAT
als Bootstyp eingestellt ist.
Die Funktion zur Verhinderung von Halsen (gybe inhibit) verhindert AutoTacks nach Lee.
Einstellen von GYBE INHIBIT:
1. Mit
wählen Sie die GYBE INHIBIT
Seite.
2. Mit oder aktivieren oder deaktivieren Sie Gybe Inhibit.
• Mit GYBE INHIBIT ON können nur
Wenden, keine Halsen über AutoTack durchgeführt werden.
• Mit GYBE INHIBIT OFF kann über
AUTO TACK sowohl gewendet als
auch gehalst werden.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Wind Modus
Hinweis: Die WIND MODE Funktion ist nur verfügbar, wenn SAIL BOAT
als Bootstyp eingestellt und Winddaten verfügbar sind.
Mit der WIND MODE Seite bestimmen Sie, ob das Boot nach dem APPARENT
(scheinbaren) oder TRUE (wahren) Windwinkel im WIND VANE Modus segelt.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-19
Einstellen des Wind Modus:
1. Mit
wählen Sie die WIND MODE
Seite.
2. Mit oder wählen Sie APPARENT
WIND oder TRUE WIND.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Windtrimm Empfindlichkeit
Hinweis: Die WINDTRIM RESPONSE Funktion ist nur verfügbar, wenn
SAIL BOAT als Bootstyp eingestellt ist.
Mit WINDTRIM RESPONSE bestimmen Sie, wie schnell der Autopilot auf
Änderungen der Windrichtung reagiert.
Einstellen des WindTrim Response:
1. Mit
wählen Sie die
WINDTRIM RESPONSE Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Empfindlichkeit. Einstellungen können zwischen 1 und 9 gemacht werden, typische
Werte liegen zwischen 4 und 6.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Bei kleinen Werten (1 bis 3) reagiert der Autopilot auf langfristige Änderungen der Windrichtung mit geringerer Autopilot Aktivität.
Bei großen Werten (7 bis 9) reagiert der Autopilot auf kurzfristige Änderungen der Windrichtung mit erhöhter Autopilot Aktivität.
Marschgeschwindigkeit
Mit der CRUISE SPEED Seite geben Sie die Marschgeschwindigkeit des
Bootes vor. Diese wird vom Autopilot zugrunde gelegt, wenn für Fahrt
durchs Wasser oder über Grund keine Daten vorhanden sind.
ST290 Instrumentensystem
8-5-20
Abschnitt 8: Autopilot
So stellen Sie die Marschgeschwindigkeit ein:
1. Mit
wählen Sie die CRUISE SPEED
Seite.
2. Mit oder ändern Sie die Cruise
Speed. Die Werte liegen zwischen 4
und 60 Knoten.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Kompassfehlerkorrektur (nur T150 und T400 Systeme)
Über die Kompassfehlerkorrektur gleicht der Autopilot Kursfehler aus,
die in höheren Breiten durch die erhöhte Neigung des Erdmagnetfeldes
verursacht werden. Aus dieser erhöhten Neigung entsteht eine höhere
Ruderempfindlichkeit auf nördlichen Kursen in der nördlichen Hemisphäre (und auf südlichen Kursen in der südlichen Hemisphäre).
rd
No
ohne
Kompensation
rd
No
mit
Kompensation
D3263-2P
Abbildung 5-7: Kompassfehlerkorrektur
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-21
So führen Sie die Korrektur durch:
1. Mit
wählen Sie die AUTO ADAPT
Seite.
2. Mit oder wählen Sie die
gewünschte Einstellung:
• OFF - Keine Korrektur.
• NORTH - Korrektur für nördliche
Hemisphäre.
• SOUTH - Korrektur für nördliche
Hemisphäre.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
Wenn Sie NORTH oder SOUTH wählen, müssen Sie danach die LATITUDE
Seite zur Eingabe der aktuellen geographischen Breite aufrufen, damit
der Autopilot kursgenau mit automatischer Korrektur der Ruderverstärkung in Abhängigkeit vom Steuerkurs steuern kann.
Geographische Breite
Hinweis: Die LATITUDE Seite ist nur verfügbar, wenn Sie bei der Kompassfehlerkorrektur NORTH oder SOUTH gewählt haben.
So stellen Sie die geographische Breite ein:
1. Mit
wählen Sie die LATITUDE Seite.
2. Mit oder wählen Sie die Breite.
Werte können zwischen 0° und 80° in
1° Schritten eingegeben werden.
3. Um zur nächsten Einstellung zu gelangen, drücken Sie
oder verlassen Sie
das Kapitel und speichern Sie die Einstellungen mit .
ST290 Instrumentensystem
8-5-22
Abschnitt 8: Autopilot
Autopilot Reset
WARNUNG:
Nutzen Sie diese Funktion NICHT, wenn Sie nicht von einem RaymarineTechniker dazu aufgefordert wurden. Bei einem Reset gehen
ALLE Kalibrierwerte des Autopiloten verloren. Die gesamte Kommissionierung muss wiederholt werden.
Bei einem Autopilot Reset werden die Werte der Grundkalibrierung,
See-Erprobung und Erweiterten Kalibrierung auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Reset des Autopiloten:
1. Mit
wählen Sie die RESET PILOT
Seite.
2. Mit wählen Sie CURRENT SETTING
ON.
3. Drücken Sie . Die ARE YOU SURE?
Nachricht erscheint. Entweder:
• Drücken Sie nochmals für YES
und der Reset wird durchgeführt.
ODER
• Wenn Sie abbrechen möchten,
wählen Sie NO und drücken Sie
, um die Kalibrierung zu verlassen.
4. Zum Speichern der Einstellungen schalten Sie den Kurscomputer
Aus und wieder Ein.
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-23
Voreinstellungen erweiterte Kalibrierung
Einstellung
Kalibrierung
Vessel type
0
DISPLACE
Drive type
MECHAN
ICAL
HYDRA
ULIC
HYDRA
ULIC
HYDRA
ULIC
Rudder offset
0
0
0
0
0
0
0
Rudder limit
30
30
30
20
20
30
30
Rudder gain
4
5
4
4
4
5
2
Counter rudder
4
3
5
5
5
2
2
Rudder damping
2
2
2
2
2
3
2
Rudder trim
2
2
3
3
3
2
1
Response: with G
non-G
5
2
5
2
5
2
5
2
5
2
5
2
5
2
Turn rate limit
5
5
5
5
5
5
---
Off course angle
20
20
20
20
20
20
20
AutoRelease
OFF
---
---
---
ON
---
---
AutoTack angle
100
---
---
---
---
---
100
Gybe inhibit
ON
---
---
---
---
---
ON
Wind Modus
APPARENT
---
---
---
---
---
APPARENT
WindTrim response
5
---
---
---
---
---
5
Cruise speed
8
8
8
8
20
8
8
NORTH
NORTH
NORTH
NORTH
NORTH
NORTH
NORTH
0
0
0
0
0
0
0
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
Turning error corr.
Latitude
Autopilot reset
ST290 Instrumentensystem
Sail boat
OFF
Work boat
Semi Displacement
OFF
Stern drive (I/O)
Displacement
OFF
Calibration lock
Planing
Factory default
Bootstyp
OFF
OFF
OFF
OFF
STERN
DRIVE
WORK
BOAT
SAIL
BOAT
SEMI
PLANING
DISPLACE
MECHAN SOLENOID MECHAN
ICAL
ICAL
8-5-24
Abschnitt 8: Autopilot
ST290 Instrumentensystem
Kapitel 5: Justierung der Einstellungen
8-5-25
Optionen Erweiterte Kalibrierung
Einstellung
Kalibrierung
Optionen
Calibration lock
OFF, ON
Vessel type
DISPLACEMENT, SEMI DISPLACEMENT, PLANING,
STERN DRIVE, WORK BOAT, SAIL BOAT
Drive type
MECHANICAL, HYDRAULIC, SOLENOID,
UNIVERSAL I/O, STANDARD I/O
Rudder offset
-7 bis +7
Rudder limit
10 bis 40
Rudder gain
1 bis 9
Counter rudder
1 bis 9
Rudder damping
1 bis 9
Rudder trim
0 bis 4
Response
Turn rate limit
Off course angle
1 bis 9 (150G/400G)
1 bis 3 (T150/T400)
1 bis 30 (NICHT Sailboat)
15 bis 40
AutoRelease
OFF, ON (nur Sterndrive)
AutoTack angle
30 bis 125 (nur Sailboat)
Gybe inhibit
OFF, ON (nur Sailboat)
Wind Modus
APPARENT, TRUE (nur Sailboat)
WindTrim response
Cruise speed
Turning error corr.
1 bis 9 (nur Sailboat)
4 bis 60
OFF, NORTH, SOUTH
Latitude
0 bis 80
Autopilot reset
OFF, ON
ST290 Instrumentensystem
Ihre Einstellung
8-5-26
Abschnitt 8: Autopilot
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 9: Glossar
ST290 Instrumentensystem
ii
Abschnitt 9: Glossar
ST290 Instrumentensystem
9-1-1
Glossar
AST
Advanced Steering Technology. Raymarine’s eigener Steueralgorithmus. Die
Daten verschiedener Sensoren werden benutzt, um ein gutes Steuerverhalten
des Bootes unter allen Bedingungen zu gewährleisten
AutoLearn
Eigenschaft des Autopiloten, Kalibrierwerte selber zu ermitteln. Verfügbar bei
150G und 400G Autopilot Systemen
AutoTrim
AutoTrim bestimmt das Mass, in welchem der Autopilot ‘stehendes Ruder’ zur
Korrektur von Änderungen im Trimm durch Böen zuweist
AVE
Average - Durchschnitt
AWA
Apparent Wind Angle - Scheinbarer Windwinkel (Relativ zum Boot)
AWS
Apparent Wind Speed - Scheinbare Windgeschwindigkeit
BTW
Bearing To Waypoint - Peilung zum Wegpunkt
CAN
Control Area Network - ST290 Netzwerkprotokoll
COG
Course Over Ground - Kurs über Grund, verfügbar vom GPS
Counter rudder Gegenruder - die Rudermenge, die der Autopilot zuweist, um eine
Kursabweichung durch Gieren zu vermindern. Höhere Werte ergeben mehr
Gegenruder
CTS
Course To Steer - Steuerkurs
DMG
Distance Made Good - Gutgemachter Weg (gegen den Wind oder auf einen
Wegpunkt)
DTW
Distance To Waypoint - Entfernung zum Wegpunkt
ETA
Estimated Time of Arrival - Berechnete Ankunftszeit
GAL
Gallon(s) - Gallonen (ca. 4,55 Liter (England) bzw. 3,79 Liter (Amerika)
GPS
Global Positioning System
ST290 Instrumentensystem
9-1-2
Abschnitt 9: Glossar
G/H
Gallons per hour - Gallonen pro Stunde
GTO
Great Circle - Großkreis (Navigation)
GyroPlus
Raymarine’s GyroPlus Sensor, mißt die Drehgeschwindigkeit des Bootes. Im Typ
150G und Typ 400G Kurscomputers eingebaut (optional für T150 und T400)
KM
Kilometer
KM/H
Kilometer pro Stunde
KTS
Knoten
L/S
Liters per hour - Liter pro Stunde
LTR
Liter
MPH
Miles per hour - Meilen pro Stunde
NM
Nautical mile(s) - Seemeilen
NMEA
Das NMEA (National Maritime Electronics Association) Protokoll ist eine serielle
Verbindung zur Kommunikation zwischen elektronischen Geräten. Raymarine
ST290 Systeme kommunizieren mit Geräten anderer Hersteller über das NMEA
0183 und NMEA 2000 Protokoll
Profil
Gruppe von Instrumentenkapiteln und Seiten für bestimmte Bedürnisse (z. B.
Segler oder Motorboote)
Response
Empfindlichkeit eines Instruments auf Änderungen im Datenstrom
SeaTalk &
SeaTALK2
SeaTalk ist Raymarine’s eigenes Kommunikationssystem. Mit einem Kabel
werden gleichzeitig Spannung und Daten übertragen
SM
Statute mile - Landmeile (ca. 1609,33 Meter)
Smart Heading
Sensor
Quelle für ST290 Kursinformationen
SOG
Speed Over Ground - Geschwindigkeit über Grund
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 9: Glossar
9-1-3
TTG
Time To Go - Verbeibende Zeit (bis zum Wegpunkt)
TWA
True Wind Angle - Wahrer Windwinkel relativ zum Boot unter Berücksichtigung
der Fahrtgeschwindigkeit
TWD
True Wind Direction - Wahre Windrichtung. Windrichtung als Himmelsrichtung
unter der Annahme, dass das Boot steht
TWS
True Wind Speed - Wahre Windgeschwindigkeit relativ zum Boot unter
Berücksichtigung der Fahrtgeschwindigkeit
Update Rate
Aktualisierungsrate- gibt an, wie oft die Daten im Display aktualisiert werden
VMG
Velocity Made Good - Gutgemachte Geschwindigkeit. Gibt an, wie schnell das
Boot durchs Wasser (in der Kreuz) gegen den Wind segelt
WindTrim
Der Windtrimm legt fest, wie schnell der Autopilot auf Dreher der Windrichtung
reagiert. Höhere Werte verursachen höhere Empfindlichkeit auf Änderungen der
Windrichtung
WP
Waypoint - Wegpunkt
XTE
Cross Track Error - Kursversatz
ST290 Instrumentensystem
9-1-4
Abschnitt 9: Glossar
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 10: Index
ST290 Instrumentensystem
2
Abschnitt 10: Index
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 10: Index
A
Aktivmodule
Abmessungen 6-1-9
Anforderungen Montageort 6-1-9
Einführung 1-1-4
Montage 6-2-15 bis 6-2-20
Alarm
Ankunft am Wegpunkt 8-2-16
Anzeige
Autopilot 8-3-4
Pop-Up 8-2-3
Anzeigen 1-1-5, 2-1-4, 3-2-3
Kapitel
Daten Display 2-3-13
Graphik Display 2-2-19
Kursalarm 8-5-16
Mann über Bord 4-3-2
Schwellwerte festlegen
Daten Display 2-3-14
Graphik Display 2-2-20
stumm schalten 1-1-5, 2-1-4, 3-2-4
Winddreher 8-2-21
Analoge Instrumente
Kompass
Auto-Modus 3-3-6
Bedienmodi 3-3-1
Bedienung 3-3-1 bis 3-3-6
COG (Kurs über Grund) 3-3-3
digitale Anzeige 3-3-2
Reset Durchschnittskurs 3-3-4
Sollkurs bis Gegenkurs 3-3-6
Sollkurs-Modus 3-3-4
Steuer-Modus 3-3-6
wahre/magnetische Anzeige 33-2
Ruderlagen-Instrument
Bedienung 3-4-1
Wind
Bedienung 3-2-1 bis 3-2-4
digitale Anzeige 3-2-2
wahre/scheinbare Anzeige 3-2-3
Wendekurs 3-2-3
Zeiger 3-2-1
ST290 Instrumentensystem
10-1-1
Windlupe
Bedienung 3-2-1 bis 3-2-4
digitale Anzeige 3-2-2
wahre/scheinbare Anzeige 3-2-3
Wendekurs 3-2-3
Zeiger 3-2-1
Anforderungen Erdung 6-2-28
Anforderungen Montageort
Aktivmodul für Geber 6-1-9
DPU (Datenprozessor-Einheit) 6-1-8
EMV 6-1-6
Instrumente 6-1-10
Masteinheit 6-1-12
Anschluss der Bedieneinheiten 6-2-26
Anschluss der Instrumente 6-2-26
Anzeige Docking 2-2-9
Anzeige Winddrehung 2-2-8
Auswahl Kapitel & Seiten
Daten Display 2-3-2
Graphik Display
Pop-up-Option 2-2-4
Autobahn-Anzeige 2-2-7
Autopilot 8-2-12
Aktivieren 8-2-4
Alarm 8-3-4
Anforderungen Setup 1-1-8, 2-1-7, 71-5
Angezeigte Informationen 8-2-2
Ausweichen
im Auto Modus 8-2-9
im Track Modus 8-2-17
im Wind Modus 8-2-21
Auto Modus 8-2-4 bis 8-2-12
Automatische Wende 8-2-11
Betriebsarten 8-1-1
Deaktivieren 8-2-5
Empfindlichkeit 8-2-6
Erweiterte Kalibrierung 8-5-7
Fehlersuche 8-3-2
Grundkalibrierung 8-5-2
Kalibrierung
Graphik Display 7-2-13
Keypad
Bedienelemente 8-2-1
Einführung 1-1-5
10-1-2
Pop-Up Betriebsart 8-2-3
Pop-Up Setup 7-2-13
Rückkehr zu Standby 8-2-5
Ruderverstärkung 8-2-24
See-Erprobung 8-4-10
AutoLearn 8-4-15
Kompass Kalibrierung 8-4-12
Optimieren 8-4-15
Sicherheit 8-1-3
im Track Modus 8-2-18
See-Erprobung 8-4-10
Track Modus 8-2-13 bis 8-2-18
Ankunft am Wegpunkt 8-2-16
Ausweichen 8-2-17
Route beendet 8-2-17
Tidenstromausgleich 8-2-15
Typen 8-1-2
Überprüfung am Steg 8-4-2
Verwendung von DISP 8-2-4
Warnung Kursabweichung 8-2-8
Wegpunktsteuerung 8-2-13
Wind Modus 8-2-18 bis 8-2-22
Ausweichen 8-2-21
Automatische Wende 8-2-22
Hinweise 8-2-22
Warnung Winddreher 8-2-21
Windeinfallswinkel 8-2-20
Windsteuerung 8-2-19
C
Countdown-Timer
Einstellung
Graphik Display 2-2-17
Start/Stopp
Daten Display 2-3-11
Graphik Display 2-2-17
Uhrzeit einstellen
Daten Display 2-3-10
D
Daten Display 2-3-1 bis 2-3-15
aktiven Display-Bereich auswählen
2-3-2
Arbeiten mit Favoriten-Seiten 2-3-3
Auswahl Kapitel & Seiten 2-3-2
Sail Profil 2-3-17
Start 2-3-2
Abschnitt 10: Index
Dateneinheiten Setup
Daten Display 7-3-11
Graphik Display 7-2-31
Datenprozessor-Einheit
Abmessungen 6-1-8
Anforderungen Montageort 6-1-8
Anschluss NMEA0183 6-2-9
Anschluss NMEA2000 6-2-9
Anschlüsse 1-1-4
Anschlüsse der Kabel 6-2-8
Einführung 1-1-3, 1-1-4
Montage 6-2-6
Datum und Uhrzeit Setup
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-16
Digitale Instrumente
Bedienmodi 2-1-3 bis 2-1-5
bearbeiten 2-1-4
Kapitelauswahl 2-1-4
Standard 2-1-3
Daten Display 2-3-1 bis 2-3-15
Einführung 1-1-3
Graphik Display 2-2-1 bis 2-2-22
Kapitel & Seiten 1-1-3, 2-1-1
Setup Überblick 2-1-5 bis 2-1-7
Display Aktualisierungsrate Setup
Beschreibung 7-1-2
Daten Display 7-3-4
Graphik Display 7-2-4
Display Empfindlichkeit Setup
Beschreibung 7-1-2
Daten Display 7-3-4
Graphik Display 7-2-4
Display Optionen Setup
Daten Display 7-3-8
Graphik Display 7-2-12
E
Echolotgeber
Abmessungen 6-1-13
Offset (Messbezugspunkt)
Anforderung 2-2-12, 2-3-6
Offset Setup 7-2-27
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 10: Index
Eigene Profile
Daten Display 7-3-7
Graphik Display 7-2-8
Setup
Daten Display 7-3-7
Graphik Display 7-2-7
Empfindlichkeit Beschreibung 7-1-2
EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) 6-1-6
EMV Information 7-1-1
EMV-Information 6-2-31
F
Favoriten Seiten
Anzahl der Seiten
Daten Display 7-3-5
Graphik Display 7-2-5
Automatisches Blättern
Graphik Display 7-2-6
Daten Display 2-3-3
Einführung 2-1-7
Graphik Display 2-2-9
Inhalt
Daten Display 7-3-6
Inhalte festlegen
Graphik Display 2-2-10
Rollover festlegen
Daten Display 2-3-4
Fernbedienung
Anzeigen 4-2-2
Einführung 1-1-5
Organisation 4-2-1
Tastenfunktionen 4-2-3
G
Geber
Einführung 1-1-4
Installation 6-2-11 bis 6-2-15
Kabellängen 6-1-11
Kalibrierung 7-1-1, 7-2-18 bis 7-2-30
Anforderungen 1-1-8, 2-1-7, 71-1, 7-1-4, 7-2-18
beginnen 7-2-19
Kompass 7-2-20
Logge 7-2-25
Tiefe 7-2-27
Windfahne 7-2-23
ST290 Instrumentensystem
10-1-3
Graphik Display 2-2-1 bis 2-2-22
angezeigte Daten bearbeiten 2-2-5
animierte Grafiken 2-2-6 bis 2-2-9
Anzeige Docking 2-2-9
Anzeige Seitenformate 2-2-5
Anzeige Winddrehung 2-2-8
Auswahl Kapitel & Seiten 2-2-1
Menü-Option 2-2-2
Pop-up-Option 2-2-4
Autobahn-Anzeige 2-2-7
Favoriten-Seiten 2-2-9
Grafiken 2-2-6
Inhalte der Favoriten-Seiten festlegen
2-2-10
Sail Profil 2-2-23
Start 2-2-2
Graphiken 2-2-6
H
Hintergrundbeleuchtung
analoge Instrumente 3-1-2
digitale Instrumente 2-1-8
Setup
Daten Display 7-3-12
Graphik Display 7-2-31
I
Individuell einstellbare Profile 2-1-6
Information für technische Unterstützung
5-1-4
Inhalt der Favoriten Seiten
Daten Display 7-3-6
Graphik Display 2-2-10
Installation
Aktivmodule für Geber 6-2-15 bis 62-20
Bedieneinheiten 6-2-20
DPU (Datenprozessor-Einheit) 6-2-6
Geber 6-2-11
Instrumente 6-2-20
Masteinheit 6-2-12 bis 6-2-15
Reihenfolge in der Vorgehensweise
6-2-1
SeaTalk- und SeaTalk2-Kabel 6-2-2
Spannungsquelle 6-2-28
Vorbereitung der Kabel 6-2-5
10-1-4
Instrumente
analog
Abmessungen 6-1-10
Bedienung Kompass 3-3-1 bis 33-6
Bedienung Ruderlage 3-4-1
Bedienung Wind 3-2-1 bis 3-2-4
Bedienung Windlupe 3-2-1 bis
3-2-4
Anforderung Montageort 6-1-10
Anzeige Icons 2-1-9
Anzeigen Fernbedienung 4-2-2
digital
Abmessungen 6-1-10
Bedienmodi 2-1-3 bis 2-1-5
bearbeiten 2-1-4
Kapitelauswahl 2-1-4
Standard 2-1-3
Daten Display 2-3-1 bis 2-3-15
Graphik Display 2-2-1 bis 2-222
Setup Überblick 2-1-5 bis 2-1-7
Kapitel & Seiten 1-1-3, 2-1-1
Montage-Optionen 6-2-20
Vorgehensweise Pultaufbau-Montage
6-2-24 bis 6-2-25
Vorgehensweise Pulteinbau-Montage
6-2-22 bis 6-2-23
K
Kabel
Anforderungen Installation 6-2-2
Anschluss an die DPU und an die Aktivmodule 6-2-6
Anschlüsse 6-2-2
Arbeiten mit federbelasteten Klemmblöcken 6-2-6
Arbeiten mit Flachsteckern 6-2-5
installieren 6-2-3
Vorbereitung für den Anschluss 6-2-5
Kalibrierung
Autopilot 8-5-1
Echolotgeber 7-2-27
Geber 1-1-8, 2-1-7
Kompass 7-2-20
Loggeber 7-2-25
Abschnitt 10: Index
Windmessgeber 7-2-23
Kapitel & Seite Optionen Setup 7-2-13
Kapitel & Seiten auswählen
Graphik Display
Menü-Option 2-2-2
Kapitel Depth (Tiefe)
Daten Display 2-3-6
Graphik Display 2-2-12 bis 2-2-13
Reset Maximaltiefe
Daten Display 2-3-6
Graphik Display 2-2-12
Reset Mindesttiefe
Daten Display 2-3-6
Graphik Display 2-2-12
Kapitel Engine (Motor)
Daten Display 2-3-12
Graphik Display 2-2-18
Kapitel Environment (Umgebung)
Daten Display 2-3-14
Graphik Display 2-2-21
Kapitel GPS
Daten Display 2-3-8
Graphik Display 2-2-15
Kapitel Heading (Steuerkurs)
Daten Display 2-3-7
Graphik Display 2-2-13
Kapitel Navigate (Navigation)
Daten Display 2-3-8
Graphik Display 2-2-14
Kapitel Pilot (Autopilot)
Daten Display 2-3-9
Graphik Display 2-2-16
Kapitel Speed
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-11 bis 2-2-12
Reset Durchschnittsgeschw.
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
Reset Höchstgeschw.
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
Reset Tageszähler
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 10: Index
Kapitel Timers (Zähler)
Countdown Timer
Daten Display 2-3-10 bis 2-3-11
Graphik Display 2-2-17
Daten Display 2-3-9
Graphik Display 2-2-16
Stoppuhr
Daten Display 2-3-11
Graphik Display 2-2-17
Wecker
Daten Display 2-3-10
Graphik Display 2-2-16
Zähler Rennpistole
Daten Display 2-3-11
Graphik Display 2-2-18
Kapitel Vessel (Schiff)
Daten Display 2-3-15
Graphik Display 2-2-22
Kapitel Wind
Daten Display 2-3-7
Graphik Display 2-2-13
Kommissionierung
Autopilot 8-4-1
Kompass Kalibrierung 7-2-20
Kompass-Instrument
Auto-Modus 3-3-6
Bedienmodi 3-3-1
Bedienung 3-3-1 bis 3-3-6
COG (Kurs über Grund) 3-3-3
digitale Anzeige 3-3-2
Reset Durchschnittskurs 3-3-4
Setup 7-4-3
Sollkurs bis Gegenkurs 3-3-6
Sollkurs-Modus 3-3-4
Steuer-Modus 3-3-6
wahre/magnetische Anzeige 3-3-2
Konfiguration der Fernbedienung
Daten Display 7-3-10
Graphik Display 7-2-17
Kontrast Einstellung 2-1-8
Kursänderungen im Auto Modus 8-2-5
Kursinformation Setup
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-13
ST290 Instrumentensystem
10-1-5
L
Lieferumfang 6-1-1
Loggeber
Abmessungen 6-1-13
Kalibrierung 7-2-25
M
Magnetische Ablenkung 7-2-21
Magnetische Missweisung 7-2-22
Mann über Bord
Alarm stumm schalten 4-3-2
Bedienung Tastatur 4-3-1
Masteinheit
Anforderungen Montageort 6-1-12
Installation 6-2-12 bis 6-2-15
Montage Windfahne 6-2-13
N
Nachkommastellen Setup
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-15
NMEA0183
Anschlüsse 6-2-9
Datensätze 6-2-10
NMEA2000
Anschlüsse 6-2-9
Parameter Gruppen-Nr. 6-2-11
Notfall-Modus 1-1-4
O
Optionen
Auswahl Kapitel & Seiten 2-2-1
Kapitel-Titel 2-3-1
P
Planung der Installation 6-1-6
Problemlösung 5-1-2
Produktunterstützung 8-3-6
Profile
Auswahl beim ersten Einschalten 2-12
Einleitung 1-1-6, 7-1-3
individuell einstellbar 2-1-6
Sail
Daten Display 2-3-17
Graphik Display 2-2-23
Setup
Daten Display 7-3-7 bis 7-3-8
10-1-6
Graphik Display 7-2-6 bis 7-212
voreingestellt 2-1-6
R
Regattatimer Setup
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-14
Reset Durchschnittsgeschw.
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
Reset Höchstgeschwindigkeit
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
Reset Maximaltiefe
Daten Display 2-3-6
Graphik Display 2-2-12
Reset Mindesttiefe
Daten Display 2-3-6
Graphik Display 2-2-12
Reset Tageszähler
Daten Display 2-3-5
Graphik Display 2-2-12
Routinemäßige Wartung 5-1-1
S
Sail Profil
Daten Display 2-3-17
Graphik Display 2-2-23
SeaTalk Bus
Überblick 1-1-3
SeaTalk2
Anforderungen Installation 6-1-15
SeaTalk-Busse
Anschluss-Methoden 6-2-26
Serien-Nummern 5-1-5
Setup Anforderung 1-1-8
Setup Systemspannung 7-2-30
Setup Verlassen
Daten Display 7-3-12
Graphik Display 7-2-33
Sicherheitsinformation 1-1-1, 1-1-8, 2-1-7
Autopilot 6-2-30, 8-1-3
Autopilot See-Erprobung 8-4-10
Autopilot Track Modus 8-2-18
für Service 5-1-1
Service 8-3-1
Abschnitt 10: Index
Spannungsquelle 6-2-1
Software Version
Autopilot 8-3-6
ST290-System 5-1-5
Spannungsquelle 6-1-17
Anforderungen 6-2-28
Anschluss 6-2-29
Erdung 6-2-28
für große Systeme 6-2-28
Schutz 6-2-29
von SeaTalk 6-2-29
Spezifikationen 1-1-10 bis 1-1-12
Start
Daten Display 2-3-2
Graphik Display 2-2-2
Stoppuhr
Graphik Display 2-2-17
Rundenzähler
Daten Display 2-3-11
Graphik Display 2-2-18
Start
Daten Display 2-3-11
Stopp
Daten Display 2-3-11
Graphik Display 2-2-18
System
Setup Anforderung 1-1-8
Überblick 1-1-2 bis 1-1-7
Upgrades 1-1-9
System Setup 7-1-1
Systemspannung
Setup 7-2-30
T
Tagesmeilenzähler Setup 7-2-14
Tastenton Setup
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-13
Tiefe Offset 7-2-27
U
User Setup
Abweichung Echolotgeber 7-2-27
Anforderungen 7-1-1
Beginnen
Daten Display 7-3-1
Graphik Display 7-2-1
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 10: Index
Dateneinheiten
Daten Display 7-3-11
Graphik Display 7-2-31
Datum und Uhrzeit
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-16
Display Aktualisierungsrate
Daten Display 7-3-4
Graphik Display 7-2-4
Display Empfindlichkeit
Daten Display 7-3-4
Graphik Display 7-2-4
Display Optionen
Daten Display 7-3-8
Graphik Display 7-2-12
Eigene Profile
Graphik Display 7-2-7
Favoriten Seiten
Daten Display 7-3-4
Graphik Display 7-2-5
Geberkalibrierung 7-2-19
Hintergrundbeleuchtung 7-1-5
Daten Display 7-3-12
Graphik Display 7-2-31
Kapitel & Seite Optionen 7-2-13
Kompass Instrument 7-4-3
Konfiguration der Fernbedienung
Daten Display 7-3-10
Graphik Display 7-2-17
Kursinformation
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-13
Nachkommastellen
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-15
Pilot Kalibrierung ein 7-2-13
Pilot Popup 7-2-13
Profile
anpassen
Daten Display 7-3-7
Graphik Display 7-2-8
Daten Display 7-3-7 bis 7-3-8
Graphik Display 7-2-6 bis 7-212
Regattatimer
ST290 Instrumentensystem
10-1-7
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-14
Struktur
Daten Display 7-3-2
Graphik Display 7-2-2
Tagesmeilenzähler 7-2-14
Tastenton
Daten Display 7-3-9
Graphik Display 7-2-13
Verlassen
Daten Display 7-3-12
Graphik Display 7-2-33
Wind Instrument 7-4-1
V
Vermeidung von Halsen 8-2-12
Vorbereitung zur Inbetriebnahme 6-2-30
W
Wassertemperatur Setup 7-2-30
Wecker
ein-/ausschalten
Graphik Display 2-2-16
Uhrzeit einstellen
Daten Display 2-3-10
Graphik Display 2-2-16
Wind Instrument
Bedienung 3-2-1 bis 3-2-4
digitale Anzeige 3-2-2
Setup 7-4-1
wahre/scheinbare Anzeige 3-2-3
Wendekurs 3-2-3
Zeiger 3-2-1
Windlupe
Bedienung 3-2-1 bis 3-2-4
digitale Anzeige 3-2-2
wahre/scheinbare Anzeige 3-2-3
Wendekurs 3-2-3
Zeiger 3-2-1
Windmessgeber
Kalibrierung 7-2-23
10-1-8
Abschnitt 10: Index
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 11: Einbauschablonen
Inhalt
Digitale Instrumente Schablone Einbaumontage
Digitale Instrumente Schablone Aufbaumontage
Analoge Instrumente Schablone Einbaumontage
Analoge Instrumente Schablone Aufbaumontage
Keypad Schablone Einbaumontage
Keypad Schablone Aufbaumontage
Verwenden der Schablonen
Obwohl wir die größten Anstrengungen unternommen haben, die
Schablonen in der richtigen Größe zu drucken, können durch den
Druckprozess an sich dennoch Ungenauigkeiten auftreten.
Prüfen Sie die Abmessungen der Schablonen vor dem Gebrauch.
ST290 Instrumentensystem
Abschnitt 11: Einbauschablonen
ST290 Instrumentensystem
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
111 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
160 mm
Schablone
EINBAUMONTAGE
ST290 Digital Instrument
OBEN
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
Kante der Abdeckung
Kante Instrument
D5361-1
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
111 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
160 mm
Schablone
EINBAUMONTAGE
ST290 Digital Instrument
OBEN
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
Kante der Abdeckung
Kante Instrument
D5361-1
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
111 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
160 mm
Schablone
EINBAUMONTAGE
ST290 Digital Instrument
OBEN
25 mm
Durchmesser
25 mm
Durchmesser
Kante der Abdeckung
Kante Instrument
D5361-1
Kante Instrument
Kante der Abdeckung
D5703-1
5 mm
Durchmesser
5 mm
Durchmesser
Schablone
AUFBAUMONTAGE
57 mm Durchmesser
ausschneiden
68 mm
REMOVE MATERIAL FROM SHADED AREAS
68 mm
OBEN
ST290 Digital Instrument
5 mm
Durchmesser
43.5 mm
43.5 mm
5 mm
Durchmesser
Kante Instrument
Kante der Abdeckung
D5703-1
5 mm
Durchmesser
5 mm
Durchmesser
Schablone
AUFBAUMONTAGE
57 mm Durchmesser
ausschneiden
68 mm
REMOVE MATERIAL FROM SHADED AREAS
68 mm
OBEN
ST290 Digital Instrument
5 mm
Durchmesser
43.5 mm
43.5 mm
5 mm
Durchmesser
Kante Instrument
Kante der Abdeckung
D5703-1
5 mm
Durchmesser
5 mm
Durchmesser
Schablone
AUFBAUMONTAGE
57 mm Durchmesser
ausschneiden
68 mm
REMOVE MATERIAL FROM SHADED AREAS
68 mm
OBEN
ST290 Digital Instrument
5 mm
Durchmesser
43.5 mm
43.5 mm
5 mm
Durchmesser
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Analog
Instrument
EINBAUMONTAGE
Schablone
114.5 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
109 mm
Kante Instrument
D5705-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Analog
Instrument
EINBAUMONTAGE
Schablone
114.5 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
109 mm
Kante Instrument
D5705-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Analog
Instrument
EINBAUMONTAGE
Schablone
114.5 mm
Nur grauen Bereich ausschneiden
109 mm
Kante Instrument
D5705-1
Kante der Abdeckung
ST290 Analog Instrument
AUFBAUMONTAGE
OBEN
5 mm
Durchmesser
Schablone
45.25 mm
90 mm
Durchmesser
ausschneiden
Nur grauen Bereich ausschneiden
44.35 mm
5 mm
Durchmesser
30.1 mm
30.0 mm
Kante Instrument
D5706-1
Kante der Abdeckung
ST290 Analog Instrument
AUFBAUMONTAGE
OBEN
5 mm
Durchmesser
Schablone
45.25 mm
90 mm
Durchmesser
ausschneiden
Nur grauen Bereich ausschneiden
44.35 mm
5 mm
Durchmesser
30.1 mm
30.0 mm
Kante Instrument
D5706-1
Kante der Abdeckung
ST290 Analog Instrument
AUFBAUMONTAGE
OBEN
5 mm
Durchmesser
Schablone
45.25 mm
90 mm
Durchmesser
ausschneiden
Nur grauen Bereich ausschneiden
44.35 mm
5 mm
Durchmesser
30.1 mm
30.0 mm
Kante Instrument
D5706-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
EINBAUMONTAGE
Schablone
110.5 mm
68.5 mm
4 x 22 mm
Durchmesser
Nur
grauen
Bereich
ausschneiden
Kante Keypad
D6016-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
EINBAUMONTAGE
Schablone
110.5 mm
68.5 mm
4 x 22 mm
Durchmesser
Nur
grauen
Bereich
ausschneiden
Kante Keypad
D6016-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
EINBAUMONTAGE
Schablone
110.5 mm
68.5 mm
4 x 22 mm
Durchmesser
Nur
grauen
Bereich
ausschneiden
Kante Keypad
D6016-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
Schablone AUFBAUMONTAGE
40.5 mm
5 mm
Durchmesser
(39.5 mm
57 mm
Durchmesser
ausschneiden
5 mm
Durchmesser
Nur grauen Bereich ausschneiden
Kante Keypad
D6015-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
Schablone AUFBAUMONTAGE
40.5 mm
5 mm
Durchmesser
(39.5 mm
57 mm
Durchmesser
ausschneiden
5 mm
Durchmesser
Nur grauen Bereich ausschneiden
Kante Keypad
D6015-1
Kante der Abdeckung
OBEN
ST290 Keypad
Schablone AUFBAUMONTAGE
40.5 mm
5 mm
Durchmesser
(39.5 mm
57 mm
Durchmesser
ausschneiden
5 mm
Durchmesser
Nur grauen Bereich ausschneiden
Kante Keypad
D6015-1