DrawPlus X6

DrawPlus X6
Inhaltsverzeichnis
1. Willkommen ............................................... 1
Willkommen .................................................................................................... 3
Neue Features ................................................................................................. 4
Installieren der Software ............................................................................8
2. Erste Schritte ........................................... 11
Der Startassistent........................................................................................ 13
Anlegen einer neuen Zeichnung ........................................................ 14
Speichern von Dateien ............................................................................ 17
3. Seiten ...................................................... 19
Einstellen von Maßeinheiten und Zeichnungsmaßstab........... 21
Die Seitenanzeige ...................................................................................... 24
Hinzufügen und Entfernen von Seiten ............................................. 25
4. Linien, Kurven und Formen ..................... 27
Zeichnen von Linien und Formen....................................................... 29
Arbeiten mit QuickShape-Objekten................................................... 34
Zeichnen von Spiralen ............................................................................. 37
Zeichnen von Bögen................................................................................. 39
Zeichnen von Dreiecken ......................................................................... 42
Bearbeiten von Linien und Formen ................................................... 44
Umwandeln von Formen in editierbare Kurven........................... 51
Inhaltsverzeichnis
Arbeiten mit Verbindungslinien .......................................................... 52
Einfügen von Maßen und Maßlinien ................................................. 55
Arbeiten mit der Galerie .......................................................................... 59
5. Arbeiten mit Pinseln .................................63
Auswählen von Pinseln............................................................................ 65
Auftragen von Pinselstrichen................................................................ 66
6. Text ..........................................................69
Eingeben von Texten................................................................................ 71
Bearbeiten von Texten ............................................................................. 73
Anpassen von Texten an Pfade ............................................................ 75
7. Bearbeiten von Objekten .........................77
Verwalten von Objekten – Übersicht ................................................ 79
Auswählen einzelner und mehrerer Objekte ..................................... 85
Gruppieren von Objekten ...................................................................... 89
Ausrichten und Verteilen von Objekten .......................................... 90
Sortieren von Objekten ........................................................................... 91
Arbeiten mit Ebenen................................................................................. 93
8. Farben und Transparenzen .....................97
Einstellen der Füllungseigenschaften ............................................... 99
Einstellen der Linieneigenschaften ................................................. 105
Auswählen von Farben ......................................................................... 108
Einstellen von Linien- und Füllungsfarben .................................. 111
Inhaltsverzeichnis
Arbeiten mit Verlaufsfüllungen......................................................... 115
Arbeiten mit Bitmap- und Plasmafüllungen ............................... 120
Arbeiten mit Gitterfüllungen ............................................................. 121
Arbeiten mit Mischmodi ...................................................................... 123
Einstellen der Deckkraft ........................................................................ 124
Arbeiten mit Transparenzeffekten................................................... 128
9. Bilder ..................................................... 133
Importieren von Bildern ....................................................................... 135
Arbeiten mit dem Studio für Ausschnitte..................................... 136
AutoTracing ............................................................................................... 139
Arbeiten mit PhotoLab-Filtern .......................................................... 143
10. Effekte ................................................... 153
Arbeiten mit Grafikformatvorlagen................................................. 155
Einfügen von Schlagschatten ............................................................ 158
Erstellen von Überblendungen ......................................................... 161
Arbeiten mit perspektivischen Effekten ........................................ 163
Arbeiten mit Verzerrungsrahmen .................................................... 164
Arbeiten mit Schablonen ..................................................................... 166
Simulieren von 3D................................................................................... 168
11. Animationen .......................................... 171
Einführung in die Arbeit mit Animationen .................................. 173
Arbeiten mit Stop-Motion-Animationen ...................................... 176
Arbeiten mit Schlüsselbild-Animationen ..................................... 179
Arbeiten mit Schlüsselbildobjekten................................................ 186
Inhaltsverzeichnis
Arbeiten mit Gelenken.......................................................................... 190
Exportieren von Animationen ........................................................... 195
12. Publikation und Präsentation ................ 197
Die interaktive Druck-/PDF-Vorschau ............................................ 199
Die Grundlagen der Druckausgabe ................................................ 201
Publizieren von PDF-Dokumenten.................................................. 204
Exportieren von Objekten und Zeichnungen ............................ 206
13. Anhänge ................................................ 213
Serif-Kontaktinformationen................................................................ 215
Warenzeichen und Copyright-Vermerke ...................................... 216
14. Index...................................................... 219
1
Willkommen
2
Willkommen
Willkommen
3
Willkommen
Willkommen zu DrawPlus X6 der Komplettlösung von Serif für
Zeichnungs- und Animationsprojekte. Diese neue Version bietet alle
Funktionen und Werkzeuge, die Sie von einer preisgekrönten
Software erwarten. Von Schmuckelementen für Ihre Seiten und
Logos bis hin zu ganzseitigen Illustrationen, maßstäblichen
Zeichnungen, mehrseitigen Publikationen mit Faltung sowie StopMotion-Animationen und Schlüsselbild-Animationen – mit
DrawPlus X6 gelingen alle Projekte im Handumdrehen. Dank der
frei skalierbaren Vektorobjekte lassen sich alle Seitenelemente
flexibel anpassen, sodass Ihren kreativen Möglichkeiten kaum
Grenzen gesetzt sind. Auch wenn Sie noch keine Erfahrung mit den
Vorgängerversionen unseres Programms gesammelt haben, werden
Sie dank der benutzerfreundlichen Werkzeugführung in kürzester
Zeit verblüffende Resultate erzielen.
Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Programmkopie mit dem
Registrierungsassistenten im Menü Hilfe registrieren zu lassen. Auf
diese Weise können wir Sie über neue Entwicklungen und Upgrades
für Ihre Software informieren!
4
Willkommen
Neue Features
•
64-Bit-Version
DrawPlus ist vollständig für den Betrieb auf Computern
mit 64-Bit-Betriebssystemen optimiert und wird
automatisch mit der entsprechenden Programmversion
auf diesen Computern installiert.
Kreatives Arbeiten
•
Dank Schablonen sind Ihre Designs im
Handumdrehen fertig (siehe Seite 166)
Mit den vordefinierten Designs der Studio-Registerkarte
Schablonen können Sie schnell und einfach die
verschiedensten Formen und Objekte in Ihre DrawPlusZeichnungen einsetzen. Ziehen Sie einfach die
gewünschte Schablone auf eine Seite und übermalen Sie
die Form mit dem Pinsel. Die Schablonen lassen sich
auch für das Ausstanzen von Teilen aus Bildern
verwenden. Sie können natürlich auch Ihre eigenen
Schablonen entwerfen – schnell und einfach aus
beliebigen Formen.
•
Unkompliziertes Zeichnen von Bögen (siehe Seite 39)
Mit dem Bogenwerkzeug können Sie durch einfaches
Klicken und Ziehen konkave und konvexe Bögen als
Linien oder geschlossene Formen zeichnen. Warum
sollten Sie komplexe Kurven aus verschiedenen Knoten
einzeln anpassen, wenn es doch so viel einfacher geht?
•
Unkompliziertes Zeichnen von Spiralen (siehe Seite 37)
Mit dem Spiralwerkzeug ziehen Sie einfach den
Mauszeiger über die Seite, und schon entsteht eine
perfekte Spirale – Richtung, Länge und Abstand der
Windungen lassen sich durch einfachen Tastendruck
direkt während des Zeichnens anpassen. Und da diese
Spiralen auf normalen Linien basieren, können Sie
Willkommen
5
Linien- und Füllungsattribute festlegen oder den Linien
sogar einen Pinselstrich zuweisen!
•
Unkompliziertes Zeichnen konfigurierbarer Dreiecke
(siehe Seite 42)
Mit dem Dreieckswerkzeug gelingen sowohl
gleichseitige als auch gleichschenklige Dreiecke wie von
selbst. Nach dem Zeichnen verschieben Sie einfach die
Eckknoten, um andere Seiten und Winkel für das
Dreieck festzulegen.
•
Erstellen von Farbpaletten aus Bildern (siehe Seite 114)
Mit dem neuen Paletten-Editor können Sie automatisch
Farben aus einem beliebigen Bild „extrahieren“ und als
Palette speichern. Diese Methode ist perfekt, wenn Sie
alle Komponenten eines Designs durchgängig mit
bestimmten Farben entwerfen möchten. Sie können die
extrahierten Farben sowohl als Ergänzung in die aktuelle
Dokumentpalette einfügen als auch die vorhandenen
Palettenfarben durch die extrahierten Farben ersetzen.
•
Farbfelder für automatische
Farbverlaufsfüllungen (siehe Seite 117)
DrawPlus bietet nun auch Farbfelder für Farbverläufe,
die nicht an bestimmte Farben gebunden sind. Für diese
speziellen Verläufe werden dann die gleichmäßige
Füllfarbe (Volltonfarbe) eines Objekts oder die Start- und
Endfarbe seines aktuellen Verlaufspfades verwendet.
•
Konfigurierbare Phenakistiskope (siehe Seite 36)
Das QuickShape-Phenakistiskop ist ideal, um die Illusion
einer Bewegung zu erzeugen. Sie müssen lediglich das
fertige Phenakistiskop ausdrucken, und dann fehlen nur
noch ein Bleistift und ein Spiegel!
6
Willkommen
Komfortables Arbeiten
•
Nicht druckbare Farben für Seitenhintergründe (siehe
Seite 17)
Legen Sie einfach die perfekte Kontrastfarbe für den
Hintergrund Ihrer Seiten fest, sodass Sie alle Objekte
bequem zeichnen können. Die Hintergrundfarbe wird
dann bei dem späteren Export oder der Druckausgabe
automatisch ignoriert.
•
Erweiterte Fotobearbeitung mit PhotoPlus
In Ihrer Zeichnung ausgewählte Bilder lassen sich
bequem in Serif PhotoPlus oder jeder anderen
Bildbearbeitungssoftware Ihrer Wahl öffnen. Nach dem
Speichern werden alle Änderungen an Ihrem Bild
automatisch auch in DrawPlus umgesetzt.
Professionelles Arbeiten
•
Vereinfachte PDF-Publikation (siehe Seite 204)
Das neue Dialogfeld bietet nun alle häufig verwendeten
PDF-Einstellungen als auswählbare Profile an. Und
sollten Sie zusätzliche Einstellungen benötigen, öffnen
Sie einfach den Fensterbereich „Weitere Optionen“. Eine
PDF/X-3-kompatible Publikationsvariante ist nun
ebenfalls als Profil verfügbar.
•
PDF-Vorschau (siehe Seite 199)
Über die interaktive Druckvorschau können Sie nun
ebenfalls PDFs publizieren und dabei alle Vorteile der
Vorschau nutzen – einschließlich dem Ausschießen der
Seiten direkt vor der Ausgabe, Seitenskalierung,
Festlegen der Seitenmarken, Prüfen der Ansicht und
einer Darstellung der PDF-Ausgabe in vollständiger
Bildschirmbreite.
Willkommen
•
Neu PANTONE PLUS SERIES
Die umfangreichen PANTONE-Bibliotheken von
DrawPlus wurden um die PANTONE PLUS SERIES
erweitert, sodass Ihnen nun auch das PANTONE Goe™
System zur Verfügung steht.
Animation
•
Gelenke für natürliche Bewegungen (siehe Seite 190)
Gelenkverbindungen mit Rotationsmöglichkeiten sind
nun für Stop-Motion-Animationen und SchlüsselbildAnimationen verfügbar. Dank dieser realistischen
Bewegungen hauchen Sie Ihren Figuren blitzschnell
Leben ein – perfekt für Skelette, Puppen, Marionetten,
Kräne, Baufahrzeuge und vieles mehr.
7
8
Willkommen
Installieren der Software
Die Schritte zur Installation von DrawPlus variieren je nach der von
Ihnen erworbenen Version (Produkt-Disc oder Download).
Sie können die neue Version auf demselben PC
installieren wie Vorgängerversionen und diese
unterschiedlichen Programmversionen unabhängig
voneinander verwenden.
Die 32-Bit- bzw. 64-Bit-Version von DrawPlus X6 wird
automatisch auf den Computern mit entsprechendem
Betriebssystem (32 Bit oder 64 Bit) installiert.
Installieren der Software von einer Disc
•
Legen Sie die erworbene Disc in Ihr Disc-Laufwerk ein.
•
Wenn Sie für das Laufwerk die AutoPlay-Funktion
aktiviert haben, startet der Setup-Assistent
automatisch. Folgen Sie einfach den Anweisungen
auf Ihrem Bildschirm, um die Software zu
installieren.
ODER
•
Sollte AutoPlay deaktiviert sein (oder die
Installation nicht automatisch starten), öffnen Sie
die Disc im Windows Explorer und führen einen
Doppelklick auf die Datei autorun.exe aus.
Installieren der Software mit einer DownloadVersion
•
Führen Sie von Ihrem Serif-Konto die angezeigten
Schritte aus.
Willkommen
9
Systemanforderungen
Minimale Systemausstattung:
•
Windows-basierender PC mit DVD-Laufwerk und Maus
•
Eines der Betriebssysteme:
Microsoft Windows® XP SP3 (32 Bit)
Windows® Vista (32 oder 64 Bit)
Windows® 7 (32 oder 64 Bit)
Windows® 8 (32 oder 64 Bit)
•
512 MB RAM (1GB RAM für die 64-Bit-Version)
•
778 MB freier Festplattenspeicher
•
Monitor und Grafikkarte, die eine Auflösung von 1024 x
768 ermöglichen
Für die Bearbeitung großer oder komplexer Dokumente werden
zusätzlicher Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher benötigt.
Um die Pinselwerkzeuge und ihre Texturen in vollem
Umfang nutzen zu können, benötigen Sie einen
Computer, dessen Prozessor SSE unterstützt (dies ist
bei den meisten modernen PCs der Fall). Sollte Ihr
Computer keine SSE-Unterstützung bieten, wird
automatisch ein entsprechender Hinweis
eingeblendet, sobald Sie einen Pinsel auswählen.
Empfohlene Systemausstattung:
Minimale Systemausstattung mit folgenden Erweiterungen:
•
PC mit einem Dual-Prozessor
10
Willkommen
Optional:
•
Windows-kompatibler Drucker
•
TWAIN-kompatibler Scanner und/oder TWAINkompatible Digitalkamera
•
Druckempfindliches Grafiktablett
•
Für den Zugriff auf die Online-Ressourcen benötigen Sie
einen Internetzugang.
2
Erste Schritte
12
Erste Schritte
Erste Schritte
13
Der Startassistent
Nach der Programminstallation von DrawPlus können Sie mit Ihrer
Arbeit beginnen.
•
Für Windows Vista/7: Das Installationsprogramm fügt
automatisch einen Eintrag Serif DrawPlus X6 in dem
Menüpunkt Alle Programme des Start-Menüs von
Windows hinzu. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start in
Windows, um das Startmenü zu öffnen, klicken Sie auf
Alle Programme und dann auf das DrawPlus-Symbol.
Wenn Sie DrawPlus bereits gestartet haben, klicken Sie
im Menü Datei auf Neu > Neu mit Startassistent.
•
Für Windows 8: Das Setup-Programm legt während der
Installation den Eintrag Serif DrawPlus X6 auf dem
Desktop an. Öffnen Sie mit der Schaltfläche Start von
Windows den Desktop und klicken Sie dann auf das
DrawPlus-Symbol.
Nach dem Programmstart wird der Startassistent angezeigt, der
Ihnen verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten in DrawPlus bietet.
14
Erste Schritte
Die verschiedenen Optionen im Überblick:
•
Datei anlegen > Zeichnung neu anlegen: Mit diesem
Punkt beginnen Sie eine neue Zeichnung mit einer leeren
Seite.
•
Datei anlegen > Schlüsselbild-Animation: Mit dieser
Option erstellen Sie eine Schlüsselbild-Animation.
•
Datei anlegen > Stop-Motion-Animation: Mit dieser
Option erstellen Sie eine Stop-Motion-Animation.
•
PDF-Import: Erstellen eines Designs aus einer
bestehenden PDF-Datei.
•
Beispieldesigns: Laden einiger Beispielzeichnungen als
Anregungen für Ihre eigenen Kreationen und
Musterbeispiele für die Ergebnisse, die Sie mit unserem
Programm erzielen können.
•
Datei öffnen: Öffnen der zuletzt verwendeten
Zeichnungen. Um eine Vorschau für ein Dokument
einzublenden, bewegen Sie einfach den Mauszeiger auf
seinen Dateinamen.
•
Studienmaterial: Zugriff auf Onlinetutorials,
Supportinformationen und viele andere Infos.
Anlegen einer neuen Zeichnung
Wenn Sie DrawPlus zum ersten Mal starten, wird automatisch der
Startassistent aktiviert, mit dem Sie neue Dateien erstellen,
gespeicherte Dateien öffnen oder einen Blick in unsere Tutorials
werfen können. Mit der Option Datei anlegen > Zeichnung neu
anlegen können Sie die verschiedenen Seiteneinstellungen für den
gewünschten Dokumenttyp schnell und einfach festlegen und dann
die eigentliche Designarbeit mit einer leeren Seite beginnen.
Erste Schritte
In dem Dialogfeld Seite einrichten von DrawPlus steht Ihnen eine
breite Palette von Optionen aus verschiedene Kategorien zur
Verfügung:
Kategorie
Dokumenttypen
Quer- und Hochformat für alle häufig
verwendeten Seitengrößen.
Normal
Grußkarten, Menükarten und
Broschüren mit Wickel- und
Zickzackfaltung.
Gefalzt
Banner und Poster
Groß
Etiketten, Visitenkarten, Anhänger
Klein
ISO- und ANSI-Layouts
Technische
Zeichnung
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16
Erste Schritte
Erstellen einer neuen Zeichnung ohne Designvorlage mit
dem Startassistenten
1.
Starten Sie DrawPlus, oder klicken Sie auf den Menüpunkt
Datei > Neu > Neu mit Startassistent.
2.
Klicken Sie im Startassistenten auf Datei anlegen >
Zeichnung neu anlegen.
3.
Blättern Sie im Dialogfeld Seite einrichten durch die
Kategorien, Unterkategorien und Dokumenttypen des linken
Feldes. Sie können entweder einen der vordefinierten
Dokumenttypen auswählen oder mit der Option Normal eine
der Standardgrößen im Hoch- und Querformat verwenden.
4.
Wählen Sie im linken Feld einen Dokumenttyp über seine
Miniatur aus.
5.
(Optional) Wenn Sie einige Einstellungen anpassen möchten,
klicken Sie im rechten Feld auf Papier, Gefalzt oder Ränder
und wählen dann die gewünschten Optionen und Werte aus.
Für die Kategorie Papier können Sie z. B. die Höhe, Breite
und Ausrichtung der Seiten festlegen.
6.
(Optional) Stellen Sie den Primären Farbmodus für Ihr
Dokument auf RGB oder CMYK ein. Der CMYK-Modus
wird für die professionelle Druckausgabe benötigt.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Das neue Dokument wird
nun im Arbeitsbereich geöffnet.
Erstellen einer neuen Zeichnung während einer
Arbeitssitzung in DrawPlus
•
Klicken Sie in der Standardsymbolleiste auf Neue
Zeichnung. Wenn Sie in den Programmoptionen (Extras >
Optionen > Kategorie „Programmoberfläche >
Programmhilfen“) den Startassistenten aktiviert haben, öffnen
Sie mit einem Klick auf dieses Symbol das Assistentenmenü.
Erste Schritte
17
Ändern der Hintergrundfarbe für Seiten
Sie können den Hintergrund einer Seite während Ihrer Designarbeit
mit jeder beliebigen HSL-, RGB- oder CMYK-Farbe einfärben. Die
Hintergrundfarbe wird bei der Druckausgabe immer ignoriert.
Arbeiten im RGB- oder CMYK-Farbmodus
Unabhängig von dem Dokumenttyp, den Sie für Ihr aktuelles Projekt
ausgewählt haben, können Sie stets festlegen, ob Sie den RGB- oder
CMYK-Farbmodus für Ihre Designarbeit verwenden möchten. Der
RGB-Modus ist ideal, wenn Sie Webgrafiken entwerfen möchten,
und der CMYK-Modus eignet sich besonders gut für die
professionelle Druckvorstufe zur Ausgabe von PDF-Dokumenten
oder Bildern (siehe Seite 204 und 206). Sie können während Ihrer
Arbeit jederzeit zwischen dem RGB- und CMYK-Modus wechseln.
In der Titelleiste wird stets angezeigt, in welchem
Farbmodus Sie gerade arbeiten.
Speichern von Dateien
DrawPlus verfügt über drei eigene Dateiformate für die Speicherung
von Zeichnungen (*.dpp), Vorlagen (*.dpx) und Animationen
(*.dpa). Das DPA-Dateiformat wird sowohl für Stop-MotionAnimationen als auch für Schlüsselbild-Animationen verwendet.
Um Ihre Arbeit zu speichern, gehen Sie wie folgt vor:
•
Klicken Sie auf das Symbol Speichern der
Standardsymbolleiste.
18
Erste Schritte
3
Seiten
20
Seiten
Seiten
21
Einstellen von Maßeinheiten und
Zeichnungsmaßstab
In technischen Zeichnungen und anderen Dokumenten, bei denen es
auf präzise Größen- und Positionsangaben der einzelnen Objekte
ankommt, ist es besonders wichtig, dass die einzelnen Objekte sich
auch mit verschiedenen Maßstäben schnell und einfach darstellen
lassen. Um die Objekte in den richtigen Abmessungen und
Relationen zu platzieren und zu zeichnen, sollten Sie daher immer
mit Linealen und Hilfslinien arbeiten, wenn Sie eine maßstäbliche
Zeichnung anfertigen.
Die Lineale
Mit den Linealen an den Seitenrändern können Sie die Position eines
Objekts auf der Dokumentseite genau nachmessen.
Mit den Linealeinheiten von DrawPlus bestimmen Sie, in welcher
Einheit die Abstände auf dem Lineal abgetragen werden. Alle
Angaben zu der Position und Skalierung eines Objekts (entweder
direkt an dem Objekt oder in der Hinweisleiste) werden ebenfalls in
der Linealeinheit angegeben. Sie können die Linealeinheiten jederzeit
neu einstellen, ohne dabei die Abmessungen des Dokuments zu
verändern. Die Einheitseinstellungen werden zusammen mit dem
DrawPlus-Dokument gespeichert. Wenn Sie also ein anderes
Dokument oder eine neue Vorlage öffnen, ändern sich eventuell die
Maßeinheiten in Ihrem Arbeitsbereich.
Ändern der Maßeinheit
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Lineal und
dann in dem Kontextmenü auf die gewünschte
Maßeinheit.
22
Seiten
Festlegen von Hilfslinien
Wenn Sie häufig Objekte an der gleichen horizontalen oder
vertikalen Linie platzieren müssen, sollten Sie eine Hilfslinie
verwenden. Mithilfe der Hilfslinien von DrawPlus (dünne rote
Linien, die nicht gedruckt werden) können Sie die einzelnen
Seitenelemente wie Texte, Bilder usw. präzise auf der Seite anordnen.
Hilfslinien lassen sich durch Ziehen von einem Lineal erstellen und
durch einfaches Ziehen verschieben. Alternativ können Sie auch das
Dialogfeld Hilfslinien verwalten verwenden. Um das Dialogfeld zu
öffnen, führen Sie einen Rechtsklick auf ein Lineal aus. Mit beiden
Methoden können Sie Hilfslinien in die aktuelle Seite einfügen oder
bei gefalzten Dokumenten Hilfslinien für ein doppelseitiges Layout
festlegen.
Ein-/Ausblendenvon Hilfslinien
•
Um die Hilfslinien sichtbar oder unsichtbar zu schalten,
klicken Sie im Menü Ansicht auf Layoutwerkzeuge >
Hilfslinien
Seiten
23
Der Zeichnungsmaßstab
Wenn Sie ein anderes Verhältnis von Seiteneinheit und Linealeinheit
als 1:1 festlegen, können Sie schnell und einfach maßstäbliche
Zeichnungen erstellen (Bauplan oder Modellzeichnung). Ein guter
Maßstab für Gartenpläne wäre zum Beispiel: Ein Zentimeter auf der
Seite entspricht einem halben Meter in der Natur.
Mit den Maßwerkzeugen (siehe Seite 55) können Sie
zusammen mit dem Zeichnungsmaßstab alle Maße auf
der Seite präzise anzeigen lassen. Die Maße werden
automatisch aktualisiert, wenn Sie ein Objekt
verschieben.
Ändern des Zeichnungsmaßstabs
1.
Klicken Sie in der Seitenkontextleiste (verfügbar, sobald
Sie das Zeiger- oder Rotationswerkzeug auswählen und kein
Objekt markiert ist) auf Zeichnungsmaßstab.
2.
Aktivieren Sie die Option Maßstäbliche Zeichnung.
3.
Stellen Sie mit den Feldern das Verhältnis zwischen dem
Seitenabstand (gemessen in den Abmessungseinheiten der
Druckseite) und dem Linealabstand (gemessen in den
Linealeinheiten, mit denen Sie die Objekte der realen Welt
auf Ihrer Zeichnung darstellen) ein. Die Einheiten und
Abmessungen von Objekten werden nun automatisch
aktualisiert und skaliert.
24
Seiten
Die Seitenanzeige
In der Hinweisleiste am unteren Rand des Programmfensters finden
Sie die Anzeige für die aktuelle Seitenzahl sowie nützliche Symbole,
mit denen Sie flexibel durch die Seiten Ihres Dokuments schalten
können.
In der Studio-Registerkarte „Seiten“ werden alle Seiten als
Miniaturansichten aufgelistet. Um eine Seite im Arbeitsbereich zu
öffnen, wählen Sie einfach die entsprechende Miniatur aus.
Umschalten zwischen Seiten
•
Klicken Sie in der Hinweisleiste auf eines
der Symbole Vorangehende Seite, Nächste Seite, Erste
Seite oder Letzte Seite.
Umschalten zu einer bestimmten Dokumentseite
1.
Öffnen Sie die Studio-Registerkarte Seiten (am unteren Rand
des DrawPlus-Arbeitsbereiches gedockt), indem Sie auf das
klicken.
Symbol
2.
Klicken Sie auf eine Miniaturansicht, um direkt zu der
entsprechenden Seite zu springen.
Für gefalzte Dokumente, wie z. B. Grußkarten, werden
die „inneren“ Seiten als doppelseitiges Layout mit der
Bezeichnung „Seiten 2, 3“ angezeigt. Klicken Sie auf
diese Miniatur, wird das Seitenlayout in Ihrem
Arbeitsbereich geöffnet.
Seiten
25
Ändern der Zoomstufe für die Seitenansicht
Über die Hinweisleiste können Sie die Darstellung der
Dokumentseite in ihrem Fenster beliebig anpassen. Sie können das
Zoomwerkzeug, das Schwenkwerkzeug sowie die Optionen
Aktuelle Zoomstufe, Zoom vergrößern/verkleinern (mit Schieber)
und Ganze Seite anzeigen verwenden.
Hinzufügen und Entfernen von Seiten
Hinzufügen neuer Seiten
•
Wenn die letzte Seite Ihrer aktuellen Zeichnung im
Arbeitsbereich geöffnet ist, klicken Sie einfach in der
Hinweisleiste auf das Symbol Nächste Seite.
Löschen von Seiten
1.
2.
Klicken Sie links in der Hinweisleiste auf das Anzeigefeld für
die aktuelle Seite, um den Seiten-Manager zu öffnen. Stellen
Sie in der Registerkarte Seite löschen des Seiten-Managers
die folgenden Optionen ein:
•
Die Anzahl der Seiten, die Sie entfernen möchten.
•
Die Seite, nach der die Seiten gelöscht werden
sollen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Duplizieren einer Seite
•
In der Registerkarte Seite einfügen des Seiten-Managers
können Sie die Anzahl der neuen Seiten und ihre
Position in der Seitenreihenfolge des Dokuments genau
festlegen. Wenn Sie eine bestimmte Seite duplizieren
möchten, aktivieren Sie für diese Seite einfach die Option
Objekte aus folgender Seite kopieren.
26
Seiten
4
Linien, Kurven und
Formen
28
Linien, Kurven und Formen
Linien, Kurven und Formen
29
Zeichnen von Linien und Formen
Linien können sowohl gerade als auch kurvenförmig ausfallen und
verfügen alle über bestimmte Eigenschaften, wie Farbe und Breite
(Stärke). Für Linien lassen sich ebenfalls bestimmte Linienstilarten
sowie Enden und Abschlüsse festlegen.
Wenn Sie mit einem Stift und Grafiktablett arbeiten oder den
Werkzeugdruck simulieren (über die Studio-Registerkarte
„Pinseldruck“ von DrawPlus), können Sie Linien mit variierender
Breite und Deckkraft zeichnen, indem Sie einfach den Druck auf das
Werkzeug erhöhen oder verringern – genau wie mit einem echten
Stift oder Pinsel auf einer Leinwand.
Zeichnen von Linien
Zeichnen einer Freihandlinie
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Bleistift.
2.
Klicken Sie einmal auf die Seite und ziehen Sie den
Mauszeiger bei gedrückter Maustaste über die Zeichnung.
Das Werkzeug erstellt automatisch eine Linie, die genau
Ihren Mausbewegungen folgt.
30
Linien, Kurven und Formen
3.
Um die Linie zu beenden, lassen Sie die Maustaste wieder los.
Das Werkzeug erstellt die Linie nun so glatt wie möglich mit
der hierfür minimal notwendigen Anzahl Knotenpunkte. Die
Knotenpunkte werden als Verbindungspunkte zweier
Liniensegmente verwendet sowie als Start- und Endpunkte
für eine Linie.
4.
(Optional) Wenn Sie festlegen möchten, wie weich die
aktuelle Linie und alle nachfolgend gezeichneten Linien
verlaufen sollen, stellen Sie in der Kontextleiste über dem
Arbeitsbereich den Wert für die Glättung entsprechend ein.
Zeichnen einer geraden Linie
1.
Öffnen Sie das Symbolmenü
„Linienwerkzeuge“ der Zeichnungsleiste und klicken Sie auf
das Geradenwerkzeug.
2.
Klicken Sie auf den Startpunkt der neuen Linie und ziehen
Sie die Maus bei gedrückter Maustaste auf den Endpunkt der
Linie. Lassen Sie nun die Maustaste wieder los. Das
Programm blendet sofort die neue gerade Linie ein.
Linien, Kurven und Formen
31
Alle offenen Linien (d. h. Linien, die Sie noch nicht geschlossen
haben, um eine Form zu erstellen) lassen sich jederzeit mit den drei
Linienwerkzeugen an beiden Linienenden verlängern. Nachdem Sie
die Linie gezeichnet haben, können Sie ihre Form mit dem
Zeigerwerkzeug auswählen und mit einem der Zeichenwerkzeuge
beliebig verändern. Mit dem Zeigerwerkzeug lässt sich auch die
Größe der Form anpassen.
Verlängern einer Linie
1.
Bewegen Sie den Mauszeiger über einen der
Linienendpunkte. Es wird nun ein kleines Pluszeichen
eingeblendet. Klicken Sie auf diesen Linienpunkt.
2.
Wenn Sie nun den Mauszeiger bei gedrückter Maustaste
über die Seite bewegen, wird das neue Liniensegment
automatisch als Verlängerung der angeklickten Linie erstellt.
Zeichnen einer Kurve
1.
Klicken Sie in dem Linienmenü der Zeichnungsleiste
auf das Symbol Zeichenstift.
2.
Legen Sie über die Option Modus der
Kontextleiste fest, ob Sie Glatte Segmente, Smart-Segmente
oder Liniensegmente zeichnen möchten.
•
Glatte Segmente: In diesem Modus zeichnen Sie die
einzelnen Segmente für Bézierkurven und können
die Segmente über ihre Knoten und Ziehpunkte
manuell verformen.
32
Linien, Kurven und Formen
•
Smart-Segmente (Standard): Bei diesem Modus
werden die Tiefe und Krümmung automatisch für
einen bestmöglichen Kurvenverlauf eingestellt. Für
gewöhnlich müssen Sie hierbei die Ziehpunkte nicht
manuell justieren.
•
Liniensegmente: Verwenden Sie diesen Modus,
entsteht eine Zickzacklinie, deren Knoten nicht
durch kurvenförmige Segmente verbunden sind.
Eine genaue Erläuterung zu dem Zeichnen von Linien mit diesen
Modi finden Sie in der Hilfe zu DrawPlus.
Zeichnen von Formen
Wenn eine Linie oder mehrere Liniensegmente eine komplette
Umrisslinie bilden, wird aus der oder den Linien ein geschlossenes
Objekt, das als Form bezeichnet wird. Da alle Formen neben der
Umrisslinie auch über einen füllbaren Innenraum verfügen, können
Sie für die Formen sowohl Linienattribute als auch Füllungsattribute
(Farbverlauf, einfarbig, Bitmap-Füllung usw.) festlegen.
Linien, Kurven und Formen
33
Um eine Form aus einer beliebigen Linie (Gerade, Kurve,
Freihandlinie) zu erstellen, verbinden Sie einfach den Endpunkt
wieder mit dem Startpunkt. Wenn Sie eine Linie schließen und in
eine Form umwandeln, wird das Innere der Form mit der aktuellen
Standardfüllung gefüllt. Nähere Informationen zu der
Standardfüllung finden Sie unter dem Thema „Einstellen der
Füllungseigenschaften“ auf Seite 99.
Schließen einer bestehenden Kurve mit einer geraden Linie
1.
Wählen Sie eine Kurve mit dem Knotenwerkzeug, dem
Bleistift oder dem Zeichenstift aus.
2.
Kurve schließen der
Klicken Sie auf das Symbol
Kontextleiste. Es wird nun ein gerades Liniensegment erstellt,
um die Linie zu schließen.
Schließen einer Kurve ohne neues Segment
•
Wählen Sie die Kurve mit dem Knotenwerkzeug aus und
ziehen Sie von einem der Endknoten (achten Sie auf den
Knotencursor ) auf den anderen Endknoten, um den
Linienpunkt zu verschieben. Sobald der Schließen-Zeiger
eingeblendet wird, lassen Sie die Maustaste wieder los.
34
Linien, Kurven und Formen
Wenn Sie z. B. ein Cartoonelement
zeichnen möchten, das aus mehreren
Kurven besteht (Ohr, Rose usw.)
können Sie jede Kurve mit einer Farbe
füllen, ohne die Kurven zu schließen.
Für diesen Fall empfiehlt sich die
Funktion Nach Erstellung füllen.
Automatisches Füllen einer ungeschlossenen Kurve
1.
Aktivieren Sie den Bleistift, den Zeichenstift oder das
Pinselwerkzeug.
2.
Nach
Klicken Sie in der Kontextleiste auf die Option
Erstellung füllen und wählen Sie eine passende Füllfarbe
über die Studio-Registerkarte „Farbe“ aus. Wenn Sie mit dem
Freihand- oder Pinselwerkzeug arbeiten, müssen Sie
sicherstellen, dass in der Kontextleiste die Option Nach
Erstellung auswählen aktiviert ist.
3.
Zeichnen Sie eine Freihandlinie oder einen Pinselstrich in
Kurvenform. Die neue Kurve wird nun automatisch mit der
aktuellen Füllfarbe gefüllt.
Arbeiten mit QuickShape-Objekten
QuickShapes sind vordefinierte Zeichenobjekte, die sich einfach per
Mausklick oder durch Ziehen mit der Maus in Ihre Dokumente
einsetzen und anhand ihrer Schieberegler beliebig bearbeiten lassen.
In dem QuickShape-Symbolmenü der Zeichnungsleiste finden Sie
eine Reihe häufig verwendeter Grundformen wie Rechtecke, Herzen,
Pfeile, Spiralen usw.
Sie können die Form der QuickShapes flexibel ändern, nachdem Sie
die Objekte auf der Seite gezeichnet haben (oder während des
Hinzufügens per Doppelklick).
Linien, Kurven und Formen
35
Erstellen von QuickShapes
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf den Pfeil des
Symbols QuickShape und wählen Sie eine Form in dem
Menü aus.
Das Symbol zeigt nun die von Ihnen ausgewählte Form an.
2.
Um das QuickShape-Objekt in einer beliebigen Größe zu
zeichnen, ziehen Sie den Werkzeugcursor mit gedrückter
Maustaste über die Seite. Wenn Sie hierbei die Umschalttaste
gedrückt halten, wird das Seitenverhältnis des Objekts
eingeschränkt (aus einem Rechteck wird ein Quadrat, aus
einer Ellipse wird ein Kreis usw.). Halten Sie während des
Ziehens die Strg-Taste gedrückt, wird das Objekt von seinem
Mittelpunkt aus erstellt, anstatt von einem Eckpunkt. Sie
können ebenfalls beide Tasten gedrückt halten, um die
Effekte zu kombinieren.
DrawPlus weist neu eingefügten QuickShape-Objekten stets die
aktuell festgelegten Attribute für Linie und Füllung zu.
Mit Strg + Doppelklick platzieren Sie das QuickShape
in einer Standardgröße auf der Seite.
Anpassen der Darstellung einer QuickShape-Form
1.
Aktivieren Sie in der Zeichnungsleiste das
Knotenwerkzeug und klicken Sie auf das QuickShapeObjekt, um seine Schieber einzublenden. Diese Schieberegler
sind nicht mit den Ziehpunkten der Auswahl identisch. Die
Anzahl und Wirkung der Schieber variiert je nach
verwendetem QuickShape-Objekt.
2.
Ziehen Sie einen der Schieber mit gedrückter Maustaste, um
das QuickShape-Element zu ändern.
36
Linien, Kurven und Formen
Wenn Sie z. B. den oberen Schieber des folgenden Fünfecks nach
rechts verschieben, wird es in ein Achteck umgewandelt:
Das QuickShape-Phenakistiskop basiert auf dem Prinzip einer
Laterna Magica und ist perfekt, um dem menschlichen Auge die
Illusion einer Bewegung vorzugaukeln. Hierzu benötigen Sie nur eine
gedruckte Kopie des Designs und einen Spiegel (siehe Anleitung in
der Programmhilfe).
Linien, Kurven und Formen
37
Zeichnen von Spiralen
Das Zeichnen von Spiralen ist aufgrund ihrer besonderen Form nicht
gerade einfach. Mit dem Spiralenwerkzeug von DrawPlus können Sie
sich diese Aufgabe jedoch deutlich erleichtern. Experimentieren Sie
einfach mit den verschiedenen Optionen – Sie werden überrascht
sein, wie vielseitig sich dieses Werkzeug für Ihre Designs einsetzen
lässt.
Zeichnen einer Spirale
1.
Öffnen Sie das Symbolmenü
„Linienwerkzeuge“ der Zeichnungsleiste und klicken Sie auf
das Spiralenwerkzeug.
2.
Klicken Sie auf den Ausgangspunkt der Spirale und ziehen
Sie den Werkzeugcursor über die Seite, um die Spirale zu
zeichnen.
38
Linien, Kurven und Formen
3.
(Optional) Während des Ziehens können Sie die Spirale
durch Drücken einiger Tasten flexibel verändern:
Um die Richtung der Spirale umzukehren,
drücken Sie die X-Taste. Mit einem
weiteren Tastendruck verläuft die Spirale
dann wieder in der ursprünglichen
Richtung.
Mit den Pfeiltasten „Links“ und „Rechts“
können Sie die Abstände der
Spiralwindungen und somit die Anzahl der
Liniensegmente bestimmen, aus denen die
Spirale besteht.
Mit der Pfeiltaste „Abwärts“ verkürzen Sie
die Länge der Spirale (beginnend an ihrem
Ursprung), mit der Pfeiltaste „Aufwärts“
verlängern Sie die Spirale (beginnend an
Ihrem Ursprung).
4.
Lassen Sie die Maustaste los, um die Spirale zu platzieren.
5.
Klicken Sie auf einen Punkt der Seite, um die Spirale zu
vollenden.
Weitere Informationen zu den Bearbeitungsmöglichkeiten der
Spirale finden Sie unter dem Thema „Bearbeiten von Linien und
Formen“ auf Seite 44.
Linien, Kurven und Formen
39
Da die Spirale im Grunde aus einfachen Liniensegmenten besteht,
können Sie für die Figur auch Linieneigenschaften (siehe Seite 105)
festlegen.
Zeichnen von Bögen
Mit dem Bogenwerkzeug können Sie schnell und einfach
gleichmäßige Bögen zeichnen, ohne sich um die Anpassung von
Knoten und Kontrollhebeln kümmern zu müssen. Während des
Zeichnens lässt sich der Bogen sogar durch das Drücken von Tasten
flexibel verändern.
Zeichnen eines Bogens
1.
Öffnen Sie das Symbolmenü
„Linienwerkzeuge“ der Zeichnungsleiste und klicken Sie auf
das Bogenwerkzeug.
2.
Klicken Sie auf den Punkt, an dem der Bogen beginnen soll,
und ziehen Sie den Werkzeugcursor mit gedrückter
Maustaste über die Seite.
Standardmäßig werden Bögen als konkave, geschlossene
Formen gezeichnet.
40
Linien, Kurven und Formen
3.
(Optional) Während des Zeichnens können Sie durch das
Drücken einzelner Tasten den Bogen wie folgt ändern:
•
Um den Bogen als einzelne Linie zu zeichnen,
drücken Sie die C-Taste. Um wieder eine
geschlossene Form zu zeichnen, drücken Sie die
Taste erneut.
•
Um den Bogen mit konvexer Wölbung zu zeichnen,
drücken Sie die X-Taste. Um wieder eine konkave
Form zu zeichnen, drücken Sie die Taste erneut.
•
Um die Tiefe des Bogens während des Zeichnens zu
ändern, drücken Sie die Pfeiltasten
Aufwärts/Abwärts.
Linien, Kurven und Formen
4.
41
Lassen Sie die Maustaste los, um den Bogen zu platzieren.
Ändern von Bögen
Nach dem Zeichnen wird Ihr Bogen in eine geschlossene Form oder
einzelne Linie umgewandelt, die aus Knoten und Kontrollhebeln mit
Ziehpunkten besteht. Sie können den Bogen also später genau so
bearbeiten wie alle anderen Formen und Linien. Nähere
Informationen hierzu finden Sie unter dem Thema „Bearbeiten von
Linien und Formen“ auf Seite 44.
Darüber hinaus lassen sich auch die üblichen Linieneigenschaften
(siehe Seite 105) für Ihren Bogen festlegen.
Wenn Sie während des Zeichnens den Bogen durch Drücken der CTaste als Linie erstellen, können Sie die Linie anschließend mit dem
Bleistift, Zeichenstift, Geradenwerkzeug und natürlich dem
Bogenwerkzeug verlängern.
42
Linien, Kurven und Formen
Zeichnen von Dreiecken
Mit dem Dreieckswerkzeug können Sie schnell und einfach
Dreiecke unterschiedlicher Formen und Größen zeichnen.
Zeichnen von Dreiecken
1.
Öffnen Sie das Symbolmenü
„Linienwerkzeuge“ der Zeichnungsleiste und klicken Sie auf
das Dreieckswerkzeug.
2.
Klicken und ziehen Sie mit dem Werkzeugcursor auf der
Seite, um das Dreieck zu zeichnen.
3.
(Optional) Während des Zeichnens können Sie durch das
Drücken einzelner Tasten das Dreieck wie folgt ändern:
•
Um das Dreieck von der Mitte aus zu zeichnen,
halten Sie die Strg-Taste gedrückt.
•
Um die Form auf ein gleichseitiges Dreieck zu
beschränken, halten Sie die Umschalttaste
gedrückt.
Linien, Kurven und Formen
4.
43
Lassen Sie die Maustaste los, um das Dreieck zu platzieren.
Bearbeiten von Dreiecken
Das gezeichnete Dreieck besteht aus Knoten und Kontrollhebeln mit
Markern, die Sie durch Ziehen genau so verschieben können wie bei
allen anderen Formen. Nachdem Sie das Dreieck gezeichnet haben,
wechselt unser Programm automatisch vom Dreieckswerkzeug zum
Knotenwerkzeug, um Ihnen die Bearbeitung des Dreiecks zu
erleichtern.
Ändern von Dreiecken
•
Wählen Sie das Dreieck aus, aktivieren Sie das
Knotenwerkzeug und verschieben Sie durch Klicken
und Ziehen einen Knoten oder eine Linie des Dreiecks.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem Thema
„Bearbeiten von Linien und Formen“ auf Seite 44.
Darüber hinaus lassen sich auch die üblichen Linieneigenschaften
(siehe Seite 105) für Ihr Dreieck festlegen.
44
Linien, Kurven und Formen
Bearbeiten von Linien und Formen
Bei der Bearbeitung von Linien und Formen lassen sich sowohl
einzelne Segmente als auch die Knoten verändern, aus denen diese
Objekte bestehen. Auf diese Weise können Sie die folgenden
Anpassungen vornehmen:
•
Eine Linie teilweise neu zeichnen
•
Verformen einer Linie
•
Vereinfachen einer Linie (Entfernen von Knoten)
•
Verfeinern einer Linie (Hinzufügen von Knoten)
•
Ändern des Typs für einen Knoten oder ein
Liniensegment
Die nachfolgend erläuterten Techniken gelten für
Linien, die Sie mit Bleistift zeichnen, und für Kurven, die
Sie mit dem Zeichenstift erstellen. Der Einfachhalt
halber verwenden wir nur den Begriff „Linie“.
Eine Linie teilweise neu zeichnen
Mit dem Bleistift lassen sich beliebige Teile einer Linie schnell und
einfach neu zeichnen.
Neuzeichnen von Teilen einer ausgewählten Linie
1.
Wählen Sie die gewünschte Linie aus und aktivieren Sie
den Bleistift. Platzieren Sie den Mauszeiger über der
Linienposition, an der Sie mit dem Neuzeichnen beginnen
möchten. Das Werkzeug blendet eine kleine Kurve an dem
Mauszeiger ein, sobald er sich über der Linie befindet. Sie
können nun mit dem Zeichnen beginnen.
Linien, Kurven und Formen
45
2.
Klicken Sie auf die Linie, um einen neuen Knoten zu
erstellen.
3.
Halten Sie die Maustaste gedrückt und bewegen Sie die Maus
entlang des gewünschten neuen Verlaufs, sodass er am Ende
wieder auf einen Punkt der ursprünglichen Linie trifft. Sobald
der Mauszeiger sich nahe genug an der Linie befindet, um
eine Verbindung zu erstellen, wird wieder das Kurvensymbol
eingeblendet. Um den ursprünglichen Teil zu löschen und
durch den neu gezeichneten zu ersetzen, lassen Sie einfach
die Maustaste los.
Verformen einer Linie
Das wichtigste Werkzeug für die Bearbeitung von Linien und
Formen ist das Knotenwerkzeug. Sie können Segmente verschieben
oder auch nur ein oder zwei ausgewählte Knoten des Objekts.
Ausgewählte Knoten und Segmente lassen sich ebenfalls über die
Optionen der Kontextleiste anpassen.
46
Linien, Kurven und Formen
Verformen einer Kurvenlinie
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Knotenwerkzeug.
2.
Wählen Sie eine Linie auf der Seite aus. Es werden nun die
Knoten der Linie eingeblendet und in der Kontextleiste die
entsprechenden Optionen verfügbar geschaltet.
3.
Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Segment und
verschieben Sie das Segment mit gedrückter Maustaste, um
die Kurvenform zu verändern.
ODER
Linien, Kurven und Formen
4.
47
Wählen Sie die Knoten aus und verschieben Sie sie mit
gedrückter Maustaste. Um einen oder mehrere Knoten
auszuwählen, verwenden Sie eine der folgenden Methoden:
Platzieren Sie den
Mauszeiger auf
einem einzelnen
Knoten und wählen
Sie ihn per
Mausklick aus. Um
mehrere Knoten zu
markieren, klicken
Sie mit gedrückter
Umschalttaste auf
die Knoten.
Ziehen Sie mit
gedrückter
Maustaste einen
Auswahlrahmen,
um mehrere
nebeneinander
liegende Knoten zu
markieren.
Halten Sie die AltTaste gedrückt und
ziehen Sie mit
gedrückter
Maustaste einen
Freihandauswahlrahmen. Mit
diesem „Lasso“
können Sie auch
Knoten markieren,
die sich nur schwer
mit rechteckigen
Auswahlrahmen
„einfangen“ lassen.
Wenn Sie einen quadratisch angezeigten
Endknoten oder einen Innenknoten
auswählen, wird der Knoten markiert und
unser Programm blendet die entsprechenden
Ziehpunkte mit ihren Kontrollhebeln für alle
Liniensegmente ein. Endknoten verfügen
48
Linien, Kurven und Formen
über einen Ziehpunkt/Kontrollhebel und
ausgewählte Innenknoten über zwei
Ziehpunkte/Kontrollhebel.
Ein Liniensegment ist generell die
Verbindung zwischen zwei Knoten. Jeder
Knoten bietet stets zwei Kontrollhebel – einen
für das Segment, das in den Knoten führt (d.
h. das Verbindungssegment zu den
vorangehenden Knoten), und einen für das
Segment, das aus dem Knoten herausführt
(die Verbindung zu dem nächsten Knoten).
Der Kontrollhebel eines Segments arbeitet
stets mit dem Kontrollhebel am anderen
Ende des Segments zusammen.
(A) Liniensegment 1, (B) Liniensegment 2
4.
Verschieben Sie einen der ausgewählten Knoten, um die
Form der angrenzenden Segmente zu verändern.
5.
Verschieben Sie die einzelnen Ziehpunkte, um die
Krümmung der Linie auf einer oder auch auf beiden Seiten
des jeweiligen Knotens zu ändern. Wenn Sie die Länge der
Kontrollhebel verändern, wird die Kurventiefe (d. h. die
Ausdehnung der Kurve) verändert. Wenn Sie den Winkel
des Kontrollhebels neu einstellen, ändert sich die
Krümmung der Kurve.
Linien, Kurven und Formen
49
Vereinfachen oder Verfeinern einer Linie
Generell gilt: Je größer die Anzahl der Knoten in einer Linie ist, desto
genauer können Sie ihren Verlauf bestimmen, und je geringer die
Anzahl der Knoten ist, desto einfacher (glatter) verläuft die Form
oder Kurve.
Einstellen der Glättung für die zuletzt gezeichnete
Bleistiftlinie
1.
Aktivieren Sie den Bleistift und zeichnen Sie eine
Freihandlinie.
2.
Um die Kurve komplexer zu gestalten, klicken Sie auf den
nach rechts zeigenden Pfeil der Option Glättung und
bewegen den nun eingeblendeten Schieber nach links.
DrawPlus erhöht nun die Anzahl der Knoten in der Linie.
3.
Um die Anzahl der Knoten zu verringern, bewegen Sie den
Schieber nach rechts.
Hinzufügen und Löschen von Knoten
•
Um einen Knoten einzufügen, klicken Sie mit dem
Knotenwerkzeug oder dem Zeichenstift auf den
Kurvenpunkt, an dem Sie den neuen Knoten platzieren
möchten. Der neue Knoten wird nun erstellt und
ausgewählt.
•
Um einen Knoten zu entfernen, wählen Sie
zunächst die Linie mit dem Knotenwerkzeug aus und
dann den unerwünschten Knoten. Klicken Sie nun in der
Kontextleiste auf das Symbol Knoten löschen oder
drücken Sie die Taste Entf. Der Knoten wird gelöscht,
und die Linie oder Form passt sich automatisch dem
neuen Verlauf an. Mit dem Zeichenstift können Sie
Knoten ebenfalls löschen, indem Sie einfach auf einen
Knoten klicken.
50
Linien, Kurven und Formen
Anschließend können Sie mit dem Knotenwerkzeug die Position der
einzelnen Knoten und ihrer Ziehpunkte anpassen, um den
Kurvenverlauf noch weiter zu verändern.
Ändern des Typs für Knoten und Liniensegmente
Jedes Segment einer Linie wird von einem Ziehpunkt an beiden Enden
kontrolliert, sodass ein Eckknoten oder „innerer Knoten“ (an dem zwei
Segmente verbunden sind) stets einen Ziehpunkt für das vorangehende
Segment und einen für das nachfolgende Segment aufweist. Die
Funktionsweise dieser Ziehpunkte und somit die Krümmung der
Segmente auf beiden Seiten sind von dem Knotentyp (Spitz, Glatt,
Symmetrisch oder Smart) abhängig. Um den Typ eines Knotenpunkts
zu ermitteln, wählen Sie ihn aus und prüfen, welches Symbol in der
Kontextleiste als „gedrückte Taste“ dargestellt wird. Die verschiedenen
Ziehpunkte haben, wie nachfolgend erläutert, unterschiedliche
Auswirkungen auf den Kurvenverlauf der Segmente.
Ändern des Knotentyps für einen oder mehrere Knoten
1.
Wählen Sie das Objekt mit dem Knotenwerkzeug aus und
markieren Sie dann den oder die Knoten, die Sie bearbeiten
möchten.
2.
Klicken Sie auf das gewünschte Knotentypsymbol (siehe
unten) in der Kontextleiste.
Ein Spitzer Eckpunkt ermöglicht eine unabhängige
Bearbeitung der beiden Segmente, sodass Sie die Segmente
unter sehr spitzen Winkeln in dem Punkt
zusammenführen können.
Bei einem Glatten Eckpunkt ist die Krümmung der
beiden angrenzenden Segmente identisch, die Tiefe der
Liniensegmente lässt sich jedoch getrennt einstellen.
Linien, Kurven und Formen
51
Bei einer Symmetrischen Ecke sind sowohl die Tiefe als
auch die Krümmung der beiden angrenzenden Segmente
identisch.
Bei einer Smart-Ecke werden die Tiefe und Krümmung
der beiden Segmente automatisch für einen bestmöglichen
Kurvenverlauf eingestellt. Wenn Sie die Ziehpunkte einer
Smart-Ecke verschieben, schaltet DrawPlus den Punkt
automatisch auf den glatten Typ um. Achten Sie also bei der
Arbeit mit diesen Punkten genau auf das Element, das Sie
gerade mit der Maus verschieben. Sollten Sie versehentlich
über die Ziehpunkte den Knotenpunkttyp verändern, können
Sie den Typ anschließend einfach wieder umschalten.
Umwandeln von Formen in editierbare
Kurven
Wenn Sie ein QuickShape-Objekt in Kurven umwandeln, funktionieren
die weiteren Bearbeitungsschritte ähnlich wie bei der Arbeit mit
„normalen“ Kurven. Diese Objekte sind daher eine gute Ausgangsbasis
für Ihre eigenen Formen. Die Umwandlung von Texten in Kurven ist
eine gute Möglichkeit, wenn Sie Buchstaben in komplexe Designs
integrieren möchten.
52
Linien, Kurven und Formen
Umwandeln eines Objekts in Kurven
1.
Wählen Sie ein QuickShape- oder Textobjekt aus.
2.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Anordnen“ auf
das Symbol In Kurven umwandeln.
3.
Aktivieren Sie in der Zeichnungsleiste das
Knotenwerkzeug. Sie können die Kurve nun durch
Auswählen und Verschieben ihrer Knoten bearbeiten.
Bei der Umwandlung von QuickShapes oder Texten in
Kurven verlieren diese Objekte alle für sie typischen
Eigenschaften. Die Schieberegler eines QuickShapes
sind also anschließend ebenso wenig verfügbar wie die
flexiblen Optionen zur Anpassung von Schriftart,
Schriftgröße usw.
Arbeiten mit Verbindungslinien
Verbindungslinien sind spezielle Linien, die Sie an Objekten
verankern können. Wenn Sie anschließend eines oder beide Objekte
verschieben oder skalieren, wird der Linienverlauf automatisch
angepasst. Die Verbindungslinien sind ideal für Flussdiagramme,
Familienstammbäume, Organigramme und ähnliche Schaubilder, in
denen der Zusammenhang von einzelnen Elementen verdeutlicht
werden soll. Wenn Sie später die Position der Diagrammelemente
verändern, bleiben die Verbindungslinien erhalten und werden
lediglich in neue Bahnen gelenkt.
In dem Ordner „Büro“ der Studio-Registerkarte
„Galerie“ finden Sie eine Reihe von Symbolen für
Flussdiagramme, Organigramme und Netzwerkpläne.
Platzieren Sie einfach diese Symbole auf der Seite und
zeichnen Sie anschließend die Verbindungslinien
zwischen den einzelnen Elmenten.
Linien, Kurven und Formen
53
Einer der größten Vorteile der Verbindungslinien besteht darin, dass
sich der Linienverlauf automatisch anpasst, wenn Sie später eines der
verbundenen Elemente verschieben.
Erstellen einer Verbindungslinie
1.
Öffnen Sie in der Zeichnungsleiste das
Verbindungsmenü und klicken Sie auf das
Verbindungswerkzeug. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein
Objekt, damit seine Standardverbindungspunkte
eingeblendet werden.
2.
Wählen Sie in der Kontextleiste den Verbindungstyp
Automatische Verbindungslinie aus. Mit diesem Werkzeug
können Sie „intelligente“ Verbindungslinien zeichnen.
3.
Klicken Sie auf den Verbindungspunkt eines Objekts und
ziehen Sie den Mauszeiger auf das Zielobjekt. Auf dem
Zielobjekt werden nun mögliche Verbindungspunkte in rot
markiert.
Nachdem Sie eine Verbindungslinie erstellt haben, können Sie den
Pfad der Linie und die Eigenschaften der Verbindung ändern, indem
Sie die Verbindungslinie oder ihre Knoten mit der Maus
verschieben.
Ändern der Eigenschaften (Linienbreite, -farbe, formatierung und Enden) einer ausgewählten Verbindung
•
Wählen Sie die gewünschten Optionen über die
Verbindungskontextleiste am oberen Rand des
Arbeitsbereiches aus.
54
Linien, Kurven und Formen
Verzweigen von Verbindungen
•
Durch Ziehen mit gedrückter Strg-Taste und Alt-Taste
können Sie eine Verbindungslinie zusammen mit den
verbundenen Objekten kopieren – ideal, wenn Sie
verzweigte Verbindungen erstellen möchten. Wählen Sie
zunächst immer das verbundene Objekt aus.
Die Verbindungstypen
Bisher haben wir uns nur mit den automatischen
Verbindungslinien beschäftigt. Dieser Modus ist jedoch nicht der
einzige, der Ihnen für das Verbindungswerkzeug zur Verfügung
steht. Wenn Sie das Verbindungswerkzeug auswählen, werden in
der Kontextleiste am oberen Rand des Arbeitsbereiches automatisch
weitere Werkzeuge verfügbar, mit denen sich unterschiedliche
Verbindungstypen erstellen lassen.
Wenn Sie die Option automatische Verbindungslinie
verwenden, sucht sich die Linie selbstständig einen Weg um alle
„Hindernisse“, die zwischen den beiden Objekten liegen, die Sie
verbinden möchten. Im Gegensatz zu den anderen
Verbindungslinien erstellen die automatischen Verbindungslinien
selbstständig „Brücken“, wenn sie sich gegenseitig kreuzen.
Gerade bei sehr komplexen Diagrammen mit verschachtelten
Linienpfaden ist diese Eigenschaft sehr nützlich.
Mit den direkten Verbindungslinien erstellen Sie gerade
Linien zwischen zwei Verbindungspunkten.
Linien, Kurven und Formen
55
Mit dem Werkzeug für rechtwinklige Verbindungslinien
erzeugen Sie Verbindungen, die nur aus vertikalen und
horizontalen Segmenten bestehen. Diese Segmente werden
immer in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet.
Ändern des Typs für eine Verbindungslinie
1.
Wählen Sie die Verbindungslinie mit dem Zeigerwerkzeug
aus.
2.
Klicken Sie in der Kontextleiste auf das Symbol für eine
automatische, rechtwinklige, direkte oder benutzerdefinierte
Verbindung.
ODER
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Verbindungslinie und dann auf die entsprechende
Option ihres Kontextmenüs.
Einfügen von Maßen und Maßlinien
In DrawPlus können Sie
Ihre Zeichnungen mit
Maßlinien und
Maßangaben ergänzen und
somit wie bei einer
technischen Konstruktionsoder Bauzeichnung die
Entfernung zwischen zwei
Punkten oder den von drei
Punkten gebildeten Winkel
angeben.
56
Linien, Kurven und Formen
Wenn Sie z. B. die Maßlinie an einer Rechteckseite anlegen und das
Rechteck später vergrößern oder verkleinern, passt unser Programm
die Länge der Maßlinie automatisch an und aktualisiert die
Maßangabe auf die neuen Objektabmessungen.
Die Maßfunktionen sind besonders hilfreich bei
Konstruktionsplänen (z. B. dem Grundriss für einen Gartenpavillon)
oder anderen Zeichnungen, in denen es auf genaue Maße und
Maßstäbe ankommt.
Für gewöhnlich werden Maßlinien an den Verbindungspunkten
(siehe Seite 52) von Objekten angelegt, da sie sich hier besonders
genau platzieren lassen. Sie können die Maßlinien jedoch auch an
dynamischen Hilfslinien (siehe DrawPlus-Hilfe) ausrichten.
Zeichnen von Maßlinien
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf den
nach unten zeigenden Pfeil des Symbols
„Verbindungswerkzeuge“ und wählen Sie die Option
Maßwerkzeug aus. (Das Symbol für dieses Menü zeigt
immer das Werkzeug, das Sie zuletzt verwendet haben.)
2.
Um eine lineare Maßlinie (vertikal, horizontal oder
diagonal) zu erstellen, klicken Sie zunächst in der
Maßkontextleiste auf das entsprechende Werkzeugsymbol:
•
Automatische Maßlinie
Mit diesem Werkzeug können Sie vertikale, horizontale
oder diagonale Maßlinien in eine beliebige Richtung
zeichnen. Die Maßzahl wird automatisch neben der
Maßlinie platziert.
Klicken Sie auf den gewünschten Startpunkt der
Maßlinie (z. B. einen Verbindungspunkt), bewegen Sie
den Mauszeiger bei gedrückter Maustaste auf den
gewünschten Endpunkt (z. B. einen anderen
Linien, Kurven und Formen
57
Verbindungspunkt) und lassen Sie die Maustaste wieder
los. Die folgende Abbildung zeigt das Ziehen einer
automatischen Maßlinie zwischen den
Verbindungspunkten zweier QuickShape-Quadrate.
•
Vertikale Maßlinie
Ideal für vertikale Bemaßungen. Die Maßangabe wird
immer vertikal angeordnet und lässt sich durch Ziehen
mit der Maus verschieben. Mithilfe von Maßhilfslinien
wird die Maßlinie vertikal platziert. Über diese
Maßhilfslinien lässt sich auch ein Abstand zwischen
Maßlinie und Objekt einstellen.
•
Horizontale Maßlinie
Dieses Werkzeug entspricht in seiner Funktion dem
vorangehenden – wurde jedoch für horizontale
Maßlinien konzipiert.
58
Linien, Kurven und Formen
•
Diagonale Maßlinie
Dieses Werkzeug wurde speziell für diagonale
Bemaßungen ausgelegt.
ODER
Für ein Winkelmaß klicken Sie auf das Werkzeug
Winkelmaß und klicken und ziehen von einem Eckknoten
auf den Winkel, den Sie vermessen möchten (A). Lassen Sie
die Maustaste über dem Scheitelpunkt des „Zielwinkels“ los,
bewegen Sie den Mauszeiger auf den nächsten Eckknoten
und klicken Sie darauf (B), um den zu vermessenden
Winkel zu bestimmen.
Bewegen Sie die Maus, um die Entfernung der Maßlinie
und die Position der Maßzahl auf der Linie festzulegen, und
drücken Sie die linke Maustaste, um die Bemaßung
abzuschließen (C). Die Position lässt sich auch später noch
beliebig verändern. Die Maßlinie wird nun vollständig
eingeblendet.
Für das obige Beispiel haben wir ein Dreieck und seine
standardmäßig eingeblendeten Knoten verwendet. Sie
können in DrawPlus jedoch auch Maßlinien zwischen
unterschiedlichen Objekten erstellen und die Zielwinkel
über jeden beliebigen Punkt auf einem Objekt der
Zeichnungsseite bestimmen.
Wenn Sie nicht den Innenwinkel vermessen möchten,
ziehen Sie die Maßlinie und die Maßangabe einfach auf
Linien, Kurven und Formen
59
den Außenwinkel, um den entsprechenden Wert
anzugeben.
Um die Vermessung abzubrechen, drücken Sie
während des Zeichnens einfach die Esc-Taste.
Anpassen von Maßlinien
Alle Maßwerkzeuge erstellen automatisch ein Paar paralleler, blauer
Maßhilfslinien die mit entsprechend blauen Knoten an der
Maßlinie befestigt sind. Die Maßangabe wird ebenfalls mit einem
Knoten versehen. Zwischen den beiden Maßhilfslinien sind die
Maßlinie und Maßangabe frei beweglich, sodass Sie den Abstand
zwischen Maß und Objekt beliebig festlegen können, indem Sie die
blauen Knoten verschieben.
Arbeiten mit der Galerie
In der StudioRegisterkarte „Galerie“
finden Sie eine breite
Palette vordefinierter
Objekte und
Designelemente, die Sie
beliebig in Ihren
eigenen Projekten
einsetzen und
verändern können.
Wählen Sie einfach das gewünschte Objekt in einem der Ordner
„Clipart“, „Privat“, „Büro“, „Schule“, „ShapeArt“ und „Web“ aus.
In der Galerie können Sie ebenfalls Ihre eigenen Designs (z. B.
Layoutzeichnungen und Elemente von bestimmten Räumen)
speichern. Diese Objekte werden dann in der Kategorie Eigene
Designs abgelegt und lassen sich später beliebig in anderen
60
Linien, Kurven und Formen
DrawPlus-Dokumenten einsetzen. Alle Elemente der Kategorien
lassen sich jederzeit löschen. Sie können auch zusätzliche Elemente
in die Kategorien einfügen. Speichern Sie diese Elemente in eigenen
Kategorien/Ordnern und mit aussagekräftigen Namen ab, damit Sie
die verschiedenen Elemente später schneller wiederfinden.
Über das
Registerkartenmenü können Sie ihre
eigenen Ordner und Kategorien für die StudioRegisterkarte „Galerie“ anlegen.
Arbeiten mit Galerieobjekten
•
Öffnen Sie die Studio-Registerkarte Galerie.
•
Wählen Sie einen der Ordner oder eine Kategorie aus
dem Dropdownmenü aus. DrawPlus zeigt in dem
Designfeld automatisch die Elemente aus der ersten
Kategorie des ausgewählten Ordners an.
Einsetzen eines Designs aus der Galerie
•
Ziehen Sie ein beliebiges Design direkt aus der Galerie
auf die Seite. Sie können das Design nun bearbeiten und
dann in der geänderten Form direkt von der Seite in eine
Ihrer selbst erstellten Kategorien ziehen.
Kopieren von Objekten in die Galerie
1.
Wählen Sie in der Studio-Registerkarte „Galerie“ die
Kategorie Eigene Designs oder eine ihrer Unterkategorien
aus (je nachdem, wo Sie die Kopie speichern möchten).
2.
Ziehen Sie das Objekt mit gedrückter Maustaste von der Seite
in die Galerie und lassen Sie die Maustaste wieder los.
3.
DrawPlus fordert Sie automatisch auf, einen Namen für das
Design einzugeben. Sie können den Namen für das Design
aber auch später noch festlegen bzw. ändern. Standardmäßig
tragen alle Designs ohne speziellen Namen die Bezeichnung
„Unbenannt“.
Linien, Kurven und Formen
4.
61
DrawPlus fügt nun eine Miniaturansicht mit der
entsprechenden Bezeichnung in die Galeriekategorie ein.
Umbenennen und Löschen von benutzerdefinierten Designs
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine
Miniaturansicht in der Galerie und dann in ihrem
Kontextmenü auf den Eintrag Design löschen oder
Design umbenennen.
62
Linien, Kurven und Formen
5
Arbeiten mit Pinseln
64
Arbeiten mit Pinseln
Arbeiten mit Pinseln
65
Auswählen von Pinseln
DrawPlus bietet eine breite Palette von Pinseln, mit denen sich
unterschiedliche Effekte erzielen lassen:
Natürliche Pinseleffekte
•
Zeichnen (Bleistift,
Marker, Zeichenstift,
Buntstift)
•
Malen (Borstenpinsel,
Wischtechniken, Tüpfeln)
Spray Brushes und Fotopinsel
•
Airbrush, Kleckse,
Sprühdosen
•
Effekte (Seifenblasen,
Glitter, Neon, Rauch, Fell,
Wolken)
•
Schmutz
•
Natur (Nebel, Gras,
Schnee)
•
Foto (Seil, Ketten,
Reißverschlüsse, Blumen,
Stickmuster,
Texturkanten)
Das Malen in DrawPlus funktioniert nach den gleichen
Grundsätzen wie das Zeichnen von Linien und Formen (siehe
Seite 29). Bei der Arbeit mit den Pinselwerkzeugen sind Ihnen
ebenso wenig Grenzen gesetzt, wie bei dem Zeichnen von Linien mit
dem Bleistift. Um die Farbe für einen Pinsel einzustellen, gehen Sie
66
Arbeiten mit Pinseln
genau so vor wie bei allen anderen Objekten. Wählen Sie zunächst
den Pinseltyp in der Studio-Registerkarte Pinsel aus und klicken Sie
dann in der Studio-Registerkarte „Farbe“ oder der StudioRegisterkarte „Farbfelder“ auf das Musterfeld der gewünschten
Farbe.
Mit der Studio-Registerkarte „Pinsel“ können Sie den Pinseltyp
bequem aus einer breiten Palette an Kategorien auswählen. Hier
lassen sich ebenfalls alle Pinsel anzeigen, die Sie bereits in Ihrem
Dokument verwendet haben. Sie können die vorhandenen Pinsel
bearbeiten (siehe DrawPlus-Hilfe) und auch Ihre eigenen Pinsel von
Grund auf neu erstellen (siehe DrawPlus-Hilfe).
Natürliche Pinsel und Spray Brushes werden mit den
Symbolen
und
gekennzeichnet.
Alle vordefinierten Pinsel sind zur leichteren Orientierung in
verschiedene Kategorien eingeteilt und unter der Bezeichnung
Global zusammengefasst. Diese Pinsel sind, wie die Bezeichnung
„Global“ schon vermuten lässt, für alle aktuell in DrawPlus
geöffneten Dokumente verfügbar. In der Kategorie Dokument
werden alle Pinseltypen aufgelistet, die Sie bereits in der aktuellen
DrawPlus-Zeichnung verwendet haben, sodass Sie wie bei einer
Lesezeichenliste schnell auf die bereits eingesetzten Werkzeuge
zurückgreifen können.
Auftragen von Pinselstrichen
Mit dem
Pinselwerkzeug können Sie
realistische Pinselspuren in Ihre Zeichnungen
einfügen. Um die Pinselspur zu verändern,
wählen Sie einfach eine andere vordefinierte
Variation in der Studio-Registerkarte „Pinsel“
aus oder stellen die Optionen über die
Kontextleiste neu ein.
Arbeiten mit Pinseln
67
Ziehen von Pinselstrichen
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Pinselwerkzeug.
2.
Öffnen Sie die Studio-Registerkarte Pinsel, wählen Sie in dem
Dropdownfeld eine Kategorie aus und klicken Sie dann auf
eine Pinselvariante.
3.
Legen Sie in der Pinselkontextleiste die Linienfarbe, Breite
oder Deckkraft für den Pinsel fest.
4.
(Optional) Für einen Spray Brush können Sie mit dem Fluss
festlegen, wie dicht die von dem Werkzeug aufgetragene
Farbspur ist. Auf diese Weise lassen sich Farben z. B. in
mehreren „Schichten“ auftragen.
5.
(Optional) Stellen Sie in der Kontextleiste mit dem Schieber
Weichheit ein, wie glatt Ihr Pinselstrich gezogen wird.
6.
(Optional) Aktivieren Sie die Option Nach Erstellung
auswählen, damit der Pinselstrich automatisch ausgewählt
bleibt, nachdem Sie ihn gezogen haben. Ist diese Option
deaktiviert, wird der Pinselstrich nicht ausgewählt.
7.
(Optional) Aktivieren Sie die Option Nach Erstellung
füllen, um ungeschlossene Kurven, die Sie mit dem Pinsel
gemalt haben, mit der Standardfüllfarbe zu füllen.
8.
bei gedrückter Maustaste
Ziehen Sie den Pinselcursor
über Ihre Seite, um einen Pinselstrich aufzutragen.
Fotopinsel der Studio-Registerkarte „Pinsel“ (in der
Foto-Kategorie) lassen sich genauso neu einfärben wie
alle anderen Pinseltypen.
68
Arbeiten mit Pinseln
Sie können Pinselstriche ebenfalls auf die Kontur
eines Objekts (Form, künstlerischer Text, Bild usw.)
legen. Hierzu verwenden Sie die Option Pinselstrich
der Studio-Registerkarte „Linie“. Nähere Informationen
hierzu finden Sie unter dem Thema „Einstellen der
Linieneigenschaften“ auf Seite 105.
6
Text
70
Text
Text
71
Eingeben von Texten
Mit DrawPlus können Sie sowohl künstlerische Texte als auch
Rahmentexte und Formtexte direkt auf Ihren Dokumentseiten
eingeben und formatieren.
Künstlerischer
Text
Rahmentext
Formtext
Eingeben von künstlerischen Texten
1.
Wählen Sie in dem Textmenü der
Zeichnungsleiste das Werkzeug Künstlerischer Text aus.
2.
Um einen künstlerischen Text in der aktuellen
Standardgröße zu erstellen, klicken Sie auf einen Punkt der
Dokumentseite und geben den Text dann an der neu
platzierten Einfügemarke ein.
ODER
Um die Textgröße selbst zu bestimmen, ziehen Sie mit
gedrückter Maustaste einfach die Einfügemarke auf die
gewünschte Größe und geben dann den Text ein.
3.
Wenn Sie die Textattribute (Schriftart, -größe usw.) vor der
Eingabe festlegen möchten, wählen Sie einfach die
gewünschten Einstellungen in der Textkontextleiste aus. Um
die Farbe für den Text zu bestimmen, verwenden Sie die
Felder „Linie/Füllung“ der Studio-Registerkarten „Farbe“
oder „Farbfelder“.
72
Text
4.
Geben Sie nun den gewünschten Text ein.
Erstellen von Rahmentexten
1.
Wählen Sie in dem Textmenü der
Zeichnungsleiste das Werkzeug Rahmentext aus.
2.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
•
Um den neuen Textrahmen in einer Standardgröße
zu erstellen, führen Sie einen Doppelklick auf die
Seite aus.
ODER
•
Um die Abmessungen des Rahmens selbst
festzulegen, ziehen Sie das Werkzeug mit gedrückter
Maustaste über die Seite.
3.
(Optional) Legen Sie vor der Texteingabe die Text- und
Farbeinstellungen wie für künstlerische Texte beschrieben
fest.
4.
Geben Sie den Text in den Rahmen ein.
Eingeben von Formtexten
1.
Erstellen Sie eine Form, indem Sie ein QuickShape auf der
Seite platzieren oder eine gezeichnete Linie zu einer Form
schließen.
2.
Aktivieren Sie bei ausgewählter Form das Werkzeug
Künstlerischer Text der Zeichnungsleiste und tippen sie
einfach den gewünschten Text ein.
Sie können ebenfalls bestehende Formen ohne Text auswählen, das
Werkzeug Künstlerischer Text aktivieren und dann durch einfaches
Tippen die Form mit Text füllen.
Text
73
Bearbeiten von Texten
Um einen künstlerischen Text, Rahmentext oder Formtext (siehe
„Eingeben von Texten“ auf Seite 71) zu bearbeiten, können Sie den
Text neu eintippen und/oder seine Formatierung (Schriftart,
Schriftgröße, Fett, Kursiv, Unterstrichen, Hoch- und Tiefgestellt,
OpenType-Features usw.), die Absatzeigenschaften und den
Textfluss (Umbruch) verändern.
Eingeben neuer Texte
Sie können künstlerische Textobjekte oder Form- und Rahmentexte
direkt auf der Seite neu eingeben oder auch mit dem Dialogfeld
„Text bearbeiten“ ändern. Dieses Dialogfeld bietet Ihnen die
Grundfunktionen einer Textverarbeitung und eignet sich daher
besonders gut für die Arbeit mit längeren Texten (z. B. nach einem
Textüberlauf in einer Form).
Neuschreiben von Texten auf einer Seite
1.
Wählen Sie das gewünschte Objekt aus und
aktivieren Sie das Werkzeug Künstlerischer Text (aus dem
Textmenü der Zeichnungsleiste). Die Reihenfolge, in der Sie
diese Schritte ausführen, spielt keine Rolle.
2.
Geben Sie den neuen Text an der Einfügemarke ein, oder
markieren Sie einen unerwünschten Textteil durch Ziehen
der Maus, und geben Sie dann den neuen Text ein. Um Texte
auszuschneiden, zu kopieren oder einzufügen, können Sie
sowohl die entsprechenden Symbole der Symbolleiste
verwenden als auch die Standardtastaturkürzel von
Windows.
74
Text
Einfügen von Zeilenumbrüchen
•
Platzieren Sie den Cursor an der gewünschten
Textposition und drücken Sie die Eingabetaste.
Formatieren von Texten
Um die Formatierung (Attribute für Zeichen, Absatz,
Nummerierungen/Aufzählungen und Textfluss) für einen Text zu
verändern, können Sie den Text entweder mithilfe der Kontextleiste
direkt auf der Seite modifizieren oder auch mit dem Dialogfeld „Text
bearbeiten“ (über den Eintrag Text > Text bearbeiten des per
Rechtsklick geöffneten Kontextmenüs).
Für die Zeichen von künstlerischen Texten können Sie ebenfalls
Linieneigenschaften festlegen und die Texte somit noch weiter
verfeinern.
Formatieren ausgewählter Texte auf einer Seite
1.
Wählen Sie mit dem Zeigerwerkzeug den Text aus,
den Sie ändern möchten.
Alternativ können Sie den gewünschten Text auch per
Klicken und Ziehen mit dem Werkzeug Künstlerischer Text
(aus dem Textmenü der Zeichnungsleiste) markieren.
2.
Legen Sie die gewünschten Texteigenschaften (Schrift,
Größe, Ausrichtung, Schriftschnitt, Hoch-/Tiefgestellt,
OpenType-Features, Nummerierung/Aufzählung, Textstufe
und Textanpassung) in der Textkontextleiste fest.
Text
75
Anpassen von Texten an Pfade
Mit DrawPlus können Sie künstlerische Texte genau auf gezeichnete
Linien (z. B. Freihandlinien oder Kurven) oder auch auf die
Konturlinie von selbst gezeichneten Objekten oder vordefinierten
QuickShape-Formen legen.
Platzieren von Texten auf einem Pfad
1.
Wählen Sie eine Linie oder Form aus.
2.
Wählen Sie in dem Textmenü der Zeichnungsleiste
das Werkzeug Künstlerischer Text aus.
3.
Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Konturlinie des
Objekts, bis der Mauszeiger eine Kurve einblendet. Klicken
Sie dann auf den Punkt der Linie, an dem Sie mit der
Texteingabe beginnen möchten.
4.
Geben Sie Ihren Text ein. Der Text wird automatisch so
platziert, dass er dem Verlauf der Kurve bzw. der Kontur des
Objekts folgt.
76
Text
Platzieren von Texten auf vordefinierten Pfaden
1.
Wählen Sie einen künstlerischen Text aus.
2.
Klicken Sie in der Kontextleiste auf den Pfeil der
Schaltfläche Vordefinierte Textpfade und dann auf die
Miniaturansicht der Kurve, auf der Sie den Text platzieren
möchten.
7
Bearbeiten von
Objekten
78
Bearbeiten von Objekten
Bearbeiten von Objekten
79
Verwalten von Objekten – Übersicht
Ausrichten (Objektkontextleiste und Studio-Registerkarte
„Ausrichten“)
Oben ausrichten
Unten ausrichten,
Links ausrichten
Rechts ausrichten,
Horizontal zentrieren
Vertikal zentrieren
•
Klicken Sie auf ein oder mehrere Objekte und dann auf
das entsprechende Symbol.
Ausschneiden (Standardsymbolleiste)
Ausschneiden
•
Klicken Sie auf das Symbol, um die Objekte aus der Seite
zu entfernen und in der Zwischenablage zu platzieren.
Auswählen (Zeichnungsleiste)
Zeigerwerkzeug
Rotationswerkzeug,
Knotenwerkzeug
•
Klicken Sie einmal auf ein Objekt.
Drehen (Zeichnungsleiste)
Rotationswerkzeug
•
Zeigerwerkzeug
Verschieben Sie den Eckziehpunkt eines Objekts im oder
gegen den Uhrzeigersinn. Wenn Sie hierbei die
Umschalttaste gedrückt halten, wird das Objekt in
Schritten von 15° gedreht. Um den Rotationsmittelpunkt
zu verschieben, ziehen Sie den Punkt in der Mitte des
Objekts an eine neue Position.
80
Bearbeiten von Objekten
Einfügen (Standardsymbolleiste)
Einfügen
•
Klicken Sie auf das Symbol, um die in der
Zwischenablage gespeicherten Objekte auf der Seite
abzulegen.
Gruppieren (Studio-Registerkarte „Anordnen“)
Gruppieren/Gruppe auflösen
•
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus und klicken Sie
auf das Symbol.
Hinzufügen/Erweitern (Zeichnungsleiste > Symbolmenü
„Vektorbearbeitung“)
Freihandmalwerkzeug
•
Malen Sie entlang der Objektränder, um die gewünschte
Form anzufügen.
Klonen
•
Verschieben Sie das Symbol
gedrückter Strg-Taste.
des Objekts mit
Replizieren (Menü „Extras“)
•
Wählen Sie die Rastergröße und die Abstände aus.
Transformieren (Menü „Extras“)
•
Legen Sie die Rotation, Skalierung, Anzahl der Kopien
und den X-/Y-Abstand fest.
Bearbeiten von Objekten
81
Kombinieren/Auftrennen (Studio-Registerkarte „Anordnen“)
Kombinieren/Auftrennen
•
Wählen Sie zwei oder mehr Objekte aus und klicken Sie
auf die Schaltfläche, um das Verbundobjekt zu erstellen.
Kopieren (Standardsymbolleiste)
Kopieren
•
Klicken Sie auf das Symbol, um das Objekt in die
Zwischenablage zu kopieren. Das Originalobjekt bleibt
an seiner ursprünglichen Position erhalten.
Löschen (Entf-Taste)
•
Drücken Sie die Taste, um das Objekt aus der Seite zu
entfernen. Hierbei wird keine Kopie in der
Zwischenablage platziert.
Neigen (Zeichnungsleiste)
Rotationswerkzeug
•
Zeigerwerkzeug
Aktivieren Sie das Werkzeug und ziehen Sie einen
Seitenmarker des Objekts horizontal oder vertikal.
Radieren (Zeichnungsleiste > Symbolmenü
„Vektorbearbeitung“)
Radierer
•
Übermalen Sie Objektbereiche, um die Kontur des
Objekts neu zu definieren.
82
Bearbeiten von Objekten
Sortieren (Ändern der Reihenfolge)
(Standardsymbolleiste/Studio-Registerkarte „Anordnen“)
In den Vordergrund verschieben,
In den Hintergrund verschieben
•
Wählen Sie ein Objekt aus und klicken Sie auf eines der
Symbole, um das Objekt an die erste oder letzte Stelle der
Stapelreihenfolge zu verschieben. Für die Verschiebung
in Einzelschritten verwenden Sie die Funktionen „Eins
nach vorne verschieben“ und „Eins nach hinten
verschieben“ im Menü „Anordnen > Objekte sortieren“.
Spiegeln (horizontal) (Standardsymbolleiste)
Horizontal spiegeln
•
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus und klicken Sie
auf das Symbol.
Spiegeln (vertikal) (Standardsymbolleiste)
Vertikal spiegeln
•
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus und klicken Sie
auf das Symbol.
Bearbeiten von Objekten
83
Verbinden (Zeichnungsleiste bzw. Studio-Registerkarte
„Anordnen“)
ShapeBuilder-Werkzeug
Per Addition verbinden
Per Subtraktion verbinden
Per Überlappung verbinden
•
Für den ShapeBuilder: Wählen Sie keine Objekte aus und
ziehen Sie den Mauszeiger über die Objekte, die Sie per
Addition verbinden möchten (mit gedrückter Alt-Taste
subtrahieren Sie Bereiche).
•
Wählen Sie mehrere Objekte aus, um ein neues Objekt
aus der Summe aller Objekte zu erstellen (Per Addition
verbinden), den überlappenden Teil des obersten Objekts
aus dem unteren Objekt auszustechen (Per Subtraktion
verbinden) oder nur den überlappten Bereich des
untersten Objekts zu übernehmen (Per Überlappung
verbinden).
Vergrößern/Verkleinern (Zeichnungsleiste)
Zeigerwerkzeug
•
Verschieben Sie einen Eckziehpunkt des Objekts, um das
Objekt mit unverändertem Seitenverhältnis zu
vergrößern oder zu verkleinern. Möchten Sie das
Seitenverhältnis frei festlegen, halten Sie bei dem Ziehen
die Umschalttaste gedrückt. Durch Verschieben der
Ziehpunkte an den Seiten des Objekts können Sie ein
Objekt stauchen oder dehnen.
84
Bearbeiten von Objekten
Verschieben (Zeichnungsleiste)
Zeigerwerkzeug
Rotationswerkzeug,
Knotenwerkzeug
•
Ziehen Sie das Objekt auf eine neue Position.
Verteilen (Studio-Registerkarte „Ausrichten“)
Horizontal verteilen
•
Vertikal verteilen
Wählen Sie die Objekte aus und klicken Sie auf eines der
Symbole. Optional können Sie die Distanz zwischen den
Objekten über die Option Abstand festlegen.
Zerteilen (Zeichnungsleiste > Symbolmenü
„Vektorbearbeitung“)
Messer
•
Ziehen Sie den Werkzeugcursor über die gewünschten
Objekte, um sie in einzelne Teile zu zerschneiden.
Zuschneiden/Anheften (Studio-Registerkarte „Anordnen“)
Zuschneiden/Zuschnitt entfernen
•
Wählen Sie mehrere Objekte aus und klicken Sie in dem
Dropdownfeld auf eine der Optionen „Am obersten
Objekt zuschneiden“, „Am untersten Objekt
zuschneiden“, „Am obersten Objekt anheften“ oder „Am
untersten Objekt anheften“.
Einzelne Schritte zu diesen Abläufen sowie eine Auflistung der
Menü- und Tastaturkürzel finden Sie in der DrawPlus-Hilfe.
Bearbeiten von Objekten
85
Auswählen einzelner und mehrerer Objekte
Bevor Sie ein Objekt auf Ihren Dokumentseiten bearbeiten können,
müssen Sie es zunächst mit einem der folgenden Werkzeuge der
Zeichnungsleiste markieren.
Zeigerwerkzeug/Rotationswerkzeug
Klicken Sie in dem Symbolmenü für Auswahlwerkzeuge auf
das Zeigerwerkzeug, wenn Sie Objekte auswählen,
verschieben, kopieren, skalieren oder drehen möchten. Mit
dem Rotationswerkzeug können Sie Objekte nicht nur um
einen frei verschiebbaren Rotationspunkt drehen, sondern
auch verschieben und kopieren.
Knotenwerkzeug
Mit dem Knotenwerkzeug können Sie sowohl die Form von
Objekten verändern als auch Objekte verschieben und
kopieren.
Auswählen einzelner Objekte
•
Aktivieren Sie eines der obigen Werkzeuge und klicken
Sie auf das gewünschte Objekt. Wenn Sie mit dem
Zeiger- oder Rotationswerkzeug arbeiten, wird nun ein
Begrenzungsrahmen für das Objekt eingeblendet, der
mehrere „Ziehpunkte“ enthält.
Bei der Arbeit mit dem Knotenwerkzeug werden für
editierbare Linien die einzelnen Knoten sichtbar, mit
86
Bearbeiten von Objekten
denen Sie den Linienverlauf steuern. Für QuickShapeObjekte und Texte blendet das Programm Schieberegler
ein, um diese Objekte zu modifizieren. Wenn sich
mehrere Objekte überlappen, klicken Sie mit gedrückter
Alt-Taste mehrmals auf die Objekte, bis das gewünschte
Objekt markiert ist.
Wenn Sie ein Objekt nicht auswählen können,
liegt es vielleicht auf einer anderen Ebene. Klicken Sie
in der Studio-Registerkarte Ebenen auf die Option Alle
Ebenen bearbeiten, um Objekte auf allen Ebenen
auswählen zu können.
Auswählen mehrerer Objekte
Sie können nicht nur einzelne Objekte markieren, sondern auch
mehrere Objekte zu einer Mehrfachauswahl zusammenfassen, die
sich dann wie ein einzelnes Objekt bearbeiten oder in ein
Gruppenobjekt (siehe Seite 89) umwandeln lässt.
Auswählen verschiedener Objekte (Erstellen einer
Mehrfachauswahl)
1.
Aktivieren Sie das Zeigerwerkzeug oder das
Rotationswerkzeug.
2.
Klicken Sie auf einen leeren Seitenbereich, halten Sie die
Maustaste gedrückt und ziehen Sie einen Auswahlrahmen
um die gewünschten Objekte.
Bearbeiten von Objekten
87
Lassen Sie anschließend die Maustaste wieder los. Alle
Objekte innerhalb des Auswahlrahmens werden nun
markiert, und das Programm umgibt alle Objekte mit einem
gemeinsamen Begrenzungsrahmen (einschließlich
Ziehpunkten). Um die Auswahl aufzuheben, klicken Sie auf
einen leeren Bereich der Seite.
ODER
1.
Klicken Sie auf das erste Objekt, das Sie auswählen möchten.
2.
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf
das zweite Objekt.
3.
Markieren Sie auf diese Weise alle Objekte, die Sie in der
Mehrfachauswahl zusammenfassen möchten. Je nach
ausgewähltem Werkzeug blendet DrawPlus nun
Schieber/Ziehpunkte oder einen Begrenzungsrahmen um die
Mehrfachauswahl ein.
Auswählen aller Objekte auf einer Seite
•
Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf den Eintrag Alles
markieren, oder drücken Sie die Tastenkombination
Strg+A.
Hinzufügen und Entfernen von Objekten einer
Mehrfachauswahl
•
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie
auf das Objekt, das Sie hinzufügen oder entfernen
möchten.
Wenn Sie ein oder mehrere Objekte ausgewählt haben, können Sie
schnell und einfach alle anderen momentan noch nicht ausgewählten
Objekte markieren und die Auswahl der markierten Objekte wieder
aufheben – Sie müssen die Auswahl nur umkehren.
88
Bearbeiten von Objekten
Umkehren einer Auswahl
•
Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Auswahl
umkehren.
Auswählen von Objekten per Lasso
Manche komplexe Anordnungen von Objekten lassen sich nur
schwer mit einem rechteckigen Auswahlrahmen markieren, oder es
ist schlicht zu umständlich, alle Objekte mit gedrückter
Umschalttaste anzuklicken. Bei komplexen Designs bietet sich daher
die Auswahl mit einer Freihandlinie an (auch als „Lassotechnik“
bekannt).
Auswählen von Objekten mit einem Lasso
1.
Aktivieren Sie das Zeiger- oder Rotationswerkzeug.
2.
Halten Sie die Alt-Taste gedrückt und ziehen Sie mit
gedrückter Maustaste die Lassolinie um die Objekte, die Sie
markieren möchten.
3.
Lassen Sie anschließend die Maustaste wieder los. Alle
Objekte innerhalb der Lassolinie werden nun ausgewählt.
Bearbeiten von Objekten
89
Gruppieren von Objekten
Der größte Vorteil bei
der Zusammenfassung
von Objekten in einer
Gruppe besteht darin,
dass Sie anschließend
alle Objekte gemeinsam
auswählen und
bearbeiten können. Um
eine Gruppe zu
erstellen, müssen Sie
die gewünschten
Objekte zunächst
auswählen (siehe
Seite 86).
Erstellen einer Gruppe aus einer Mehrfachauswahl
•
Klicken Sie unter der Auswahl auf die Schaltfläche
Gruppieren.
Auflösen einer Gruppe (Umwandeln der Gruppe in eine
Mehrfachauswahl)
•
Klicken Sie unter der Auswahl auf die Schaltfläche
Gruppe auflösen.
Objekte innerhalb von Gruppen lassen sich mit
gedrückter Strg-Taste per Mausklick auswählen,
sodass Sie die Objekte separat bearbeiten können,
ohne die Gruppe vorher aufzulösen.
90
Bearbeiten von Objekten
Ausrichten und Verteilen von Objekten
Bei der Ausrichtung werden mehrere ausgewählte Objekte
gleichzeitig auf eine bestimmte Ausrichtungsposition gesetzt.
Ausrichten mehrerer Objekte
1.
Aktivieren Sie das Zeigerwerkzeug, halten Sie die
Umschalttaste gedrückt, und klicken Sie auf alle Objekte, die
Sie ausrichten möchten. Alternativ können Sie auch bei
gedrückter linker Maustaste einfach einen Auswahlrahmen
um die gewünschten Objekte ziehen oder den Befehl
Bearbeiten > Alles markieren verwenden.
2.
Wählen Sie in der Kontextleiste, der Studio-Registerkarte
Ausrichten oder über den Menübefehl Anordnen > Objekte
ausrichten eine der Optionen für die vertikale Ausrichtung
(Oben, Mitte, Unten) oder horizontale Ausrichtung
(Linksbündig, Zentriert, Rechtsbündig) von Objekt* aus. Als
Objekt* gilt bei einer Mehrfachauswahl mit der
Umschalttaste das zuletzt markierte Objekt und bei einer per
Auswahlrahmen erstellten Mehrfachauswahl das Objekt, das
in der Z-Stapelfolge am weitesten vorne liegt.
Bearbeiten von Objekten
91
Verteilen mehrerer Objekte
1.
Aktivieren Sie das Zeigerwerkzeug, halten Sie die
Umschalttaste gedrückt, und klicken Sie auf alle Objekte, die
Sie verteilen möchten. Alternativ können Sie auch bei
gedrückter linker Maustaste einfach einen Auswahlrahmen
um die gewünschten Objekte ziehen.
2.
(Optional) Wenn Sie die Objekte nicht gleichmäßig zwischen
den zwei am weitesten außen liegenden Objekten verteilen
möchten, sondern einen bestimmten Abstand benötigen,
aktivieren Sie die Option Abstand und geben den
gewünschten Wert in das Feld ein.
3.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte
Ausrichten auf eine der Optionen Horizontal verteilen oder
Vertikal verteilen, um die Objekte in der entsprechenden
Richtung zu verteilen.
Sortieren von Objekten
Die Objekte einer Designseite werden in ähnlicher Weise
aufeinander platziert wie Folien in einem Stapel. Das vorderste
Objekt entspricht hierbei der obersten Folie in dem Stapel. Wenn Sie
nun ein neues Objekt erstellen, wird es automatisch vor allen
anderen bereits bestehenden Objekten platziert, genau so, als würden
Sie eine neue Folie oben auf den Stapel legen. Sie können die Position
der Objekte jederzeit verändern und ihre Tiefe (Stufe) innerhalb der
Sortierung anpassen. Häufig lassen sich verblüffende
Zeichnungseffekte erstellen, indem Sie die Reihenfolge der Objekte
auf der Seite verändern.
Die Sortierung lässt sich gut anhand eines Kameraobjektivs
verdeutlichen.
92
Bearbeiten von Objekten
Wie Sie sehen, lässt sich die
Linse des Objektivs durch eine
Überblendung mehrerer sich
überlappender Objekte
absolut realistisch darstellen.
Farbverlaufs- und
Volltonfüllungen erzeugen
hierbei in Kombination mit
Spiegelungen und
Schattierungen die
dreidimensionalen Effekte.
Ändern der Objektreihenfolge per Schieberegler
•
Ziehen Sie in der Studio-Registerkarte Anordnen den
Regler Tiefe nach links, um das ausgewählte Objekt
innerhalb seiner Ebene weiter nach unten zu verlagern.
Eine Verschiebung nach rechts bewegt das Objekt
innerhalb der Stapelfolge nach oben. Während Sie den
Schieber bewegen, werden die Objekte automatisch neu
sortiert.
Ändern der Objektreihenfolge über die Symbole
•
Um ein ausgewähltes Objekt an die vorderste
Position der Stapelfolge zu legen (d. h. das Objekt vor
allen anderen zu platzieren), klicken Sie auf das Symbol
In den Vordergrund verschieben der
Standardsymbolleiste oder Studio-Registerkarte
„Anordnen“.
•
Um ein ausgewähltes Objekt an die unterste
Position der Stapelfolge zu legen (d. h. das Objekt hinter
allen anderen zu platzieren), klicken Sie auf das Symbol
In den Hintergrund verschieben der
Bearbeiten von Objekten
93
Standardsymbolleiste oder der Studio-Registerkarte
„Anordnen“.
•
Um die Objektposition um eine Stufe nach vorne zu
verlegen, klicken Sie auf das Symbol Eins nach vorne
verschieben der Studio-Registerkarte „Anordnen“.
•
Um die Objektposition um eine Stufe nach hinten
zu verlegen, klicken Sie auf das Symbol Eins nach hinten
verschieben der Studio-Registerkarte „Anordnen“.
Arbeiten mit Ebenen
Wenn Sie einfache Entwürfe oder unkomplizierte Zeichnungen
erstellen, benötigen Sie wahrscheinlich nur die eine Standardebene
für die Platzierung Ihrer Objekte, die automatisch in jedem
Dokument enthalten ist. Bei komplexen Zeichnungen sind die
Ebenen jedoch äußerst hilfreich und manchmal sogar notwendig, um
die verschiedenen Objekte voneinander zu trennen und sie in
verschiedenen Objektmengen zusammenzufassen. Die Ebenen eines
Dokuments sind mit transparenten Folien vergleichbar, die in einer
bestimmten Reihenfolge gestapelt sind. Sie können nun Ihre Objekte
bequem auf diesen einzelnen Folien verteilen.
Alle Ebenen werden in einem Stapel angeordnet. Die Reihenfolge der
Ebenen in dem Stapel lässt sich schnell und einfach an der
94
Bearbeiten von Objekten
Reihenfolge der Ebenennamen in der Studio-Registerkarte Ebenen
ablesen. Die oberste Ebene in dem Stapel liegt auch in dem
Dokument über allen anderen Ebenen. Wenn Sie auf das Pluszeichen
neben einem Ebenennamen klicken, werden die einzelnen Objekte
auf der Ebene in einer Liste eingeblendet. Wenn Sie auf den Namen
eines Objekts klicken, wird es automatisch auf der Dokumentseite
ausgewählt.
Um ein neues Objekt auf einer bestimmten Ebene zu erstellen,
müssen Sie die entsprechende Ebene zuerst „aktivieren“, d. h. für die
Bearbeitung auch tatsächlich zu dieser Ebene umschalten.
Auswählen bestimmter Ebenen
•
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Ebenen“ auf den
Namen einer Ebene.
Hinzufügen neuer Ebenen
•
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Ebenen“
auf das Symbol Ebene hinzufügen, um eine neue Ebene
über der aktuell ausgewählten Ebene zu erstellen.
Umbenennen von Ebenen
•
Um den Standardnamen einer Ebene in eine
aussagekräftige Bezeichnung zu ändern, klicken Sie auf
den Namen der Ebene und tippen die gewünschte
Bezeichnung ein.
Löschen von Ebenen
•
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Ebenen“
auf den Namen einer Ebene und dann auf das Symbol
Ausgewählte Ebene löschen.
Bearbeiten von Objekten
95
Verschieben von Ebenen in der Stapelreihenfolge
•
Verschieben Sie die Ebene mit gedrückter Maustaste in
der Studio-Registerkarte „Ebenen“ an ihre neue Position
in der Stapelfolge.
Denken Sie stets daran, dass die Objekte auf der Zeichnung in der
Reihenfolge angezeigt werden, in der ihre Ebenen in dem
Ebenenstapel platziert sind.
Die Ebeneneigenschaften
Mit den Ebeneneigenschaften können Sie eine Papiertextur für die
Objekte der Ebene einstellen, die Ebene sichtbar schalten und die
Ebene sperren.
Verwalten von Ebenenobjekten
Einer der größten Vorteile der Studio-Registerkarte „Ebenen“
besteht darin, dass Sie die einzelnen Objekte und Objektgruppen für
jede Ebene mit einem Blick erkennen. Sie können mit dieser
Objektliste die Objekte/Gruppen schnell und einfach auswählen und
müssen nicht erst Ihre Dokumentseite nach dem entsprechenden
Zeichnungselement durchsuchen. Gruppen und einzelne Objekte
lassen sich auch mit Namen versehen, sodass Sie die verschiedenen
Zeichnungselemente leichter in der Studio-Registerkarte „Ebenen“
wiederfinden. Per Klick auf den Objekt-/Gruppennamen in der
Registerkarte wählen Sie dann auch das Objekt bzw. die Gruppe im
Arbeitsbereich aus.
Hinzufügen von Objekten zu einer bestimmten Ebene
•
Alle gezeichneten Objekte werden automatisch zu der
aktuell ausgewählten Ebene hinzugefügt. Sie sollten vor
dem Erstellen neuer Objekte daher stets prüfen, welche
Ebene momentan aktiviert ist.
96
Bearbeiten von Objekten
Auswählen beliebiger Objekte auf allen Ebenen
1.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Ebenen“ auf das
Symbol Erweitern neben dem Ebenennamen, um eine
Liste aller Objekte auf dieser Ebene zu öffnen.
Speziell für komplexe Zeichnungen mit verschachtelten
Objektgruppen ist diese Strukturansicht geradezu ideal. Die
Sortierung Ihrer Objekte lässt sich mit dieser Liste ebenfalls
sehr gut überprüfen und ändern.
2.
Klicken Sie auf den Objekteintrag in der Registerkarte. Der
Eintrag wird nun markiert und das Objekt auf der Seite
ausgewählt.
Gerade bei komplexen Zeichnungen kann es schwierig
werden, den Namen eines Objekts oder einer
Objektgruppe zu finden. Mit der Funktion Objekt
suchen im Menü Bearbeiten können Sie Ihr Dokument
bequem nach den Objekt- und Gruppennamen
durchsuchen.
Verschieben von Objekten auf eine bestimmte Ebene
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt der
Dokumentseite und dann in seinem Kontextmenü auf
Objekt in andere Ebene verschieben. Wählen Sie in dem
Dialogfeld In Ebene verschieben die gewünschte Ebene
als Ziel aus und klicken Sie auf OK.
Ein-/Ausblenden der Objekte auf einer Ebene
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Objekt in
der Studio-Registerkarte Ebenen und dann auf die
Option Sichtbar. Wenn Sie mehrere Objekte auswählen
möchten, klicken Sie zuvor mit gedrückter Strg-Taste
auf ihre Einträge. Um die Objekte wieder einzublenden,
klicken Sie auf das Symbol des entsprechenden
Objekteintrags.
8
Farben und
Transparenzen
98
Farben und Transparenzen
Farben und Transparenzen
99
Einstellen der Füllungseigenschaften
Sie können für alle QuickShape-Objekte, Texte oder geschlossene
Formen eine Füllung auswählen, mit der DrawPlus den Innenraum
des Objekts anzeigt. Als Füllungstypen stehen Ihnen hierbei
Volltonfüllungen (gleichmäßige, einfarbige Füllungen),
Farbverlaufsfüllungen (mit mindestens 2 Farben) sowie Plasma- und
Bitmap-Füllungen zur Verfügung. Werfen wir zunächst einen Blick
auf diese unterschiedlichen Füllungstypen.
Die verschiedenen Füllungstypen sind zur besseren Übersicht in
Kategorien aufgeteilt.
•
Gleichmäßige Füllungen (Volltonfüllungen) bestehen,
wie der Name schon sagt, nur aus einer einzigen
Volltonfarbe.
•
Bei Farbverlaufsfüllungen bestimmen Sie zwei oder
mehr Schlüsselfarben, und DrawPlus erstellt dann einen
Farbverlauf zwischen diesen einzelnen Farben.
Gitterfüllungen funktionieren prinzipiell wie
Farbverlaufsfüllungen, folgen jedoch einem
komplizierteren Füllungspfad.
•
Bei Bitmap- und Plasmafüllungen werden die Objekte
mit Bitmap-Bildern oder bestimmten Mustern gefüllt.
Stellen Sie sich Objekte mit Bitmap-Füllungen so vor, als
wäre das Innere des Objekts mit einer Bilddatei
„tapeziert“. Plasmafüllungen (auch „fraktale“ Füllungen
genannt) bestehen aus willkürlichen Farbmustern, die
sich besonders gut zur Simulation von Wolken- oder
Schatteneffekten eignen.
100
Farben und Transparenzen
Gleichmäßige Füllungen mit Volltonfarben
Das Zuweisen einer einfarbigen Füllung über die StudioRegisterkarte Farbe oder Studio-Registerkarte Farbfelder ist denkbar
einfach.
In dem Dropdownfeld der Studio-Registerkarte Farbe stehen Ihnen
folgende Farbmodi zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Farben selbst
festlegen können: HSL-Farbrad, HSL-Farbfeld, HSL-Schieber, RGBSchieber, RGB-Schieber (Hex), CMYK-Schieber und Schattierung.
Der kleine Kreis in dem Farbtonrad bzw. dem Dreieck für Sättigung
und Helligkeit zeigt, welcher Wert momentan für diese
Farbkomponente eingestellt ist. Um den gesamten HSL-Wert der
Farbe zu verändern, verschieben Sie einfach einen der beiden Kreise
an eine neue Position.
Mit den Farbtafeln für Linie und Füllung legen Sie fest, ob die hier
eingestellte Farbe als Linienfarbe, einfarbige Füllung oder beides
verwendet werden soll.
Die Studio-Registerkarte Farbfelder enthält eine breite Auswahl
vordefinierter Farbmuster für Vollton-, Farbverlaufs-, Plasma- und
Bitmap-Füllungen. Die Farbfelder werden in Paletten gespeichert, die
sich direkt in der Studio-Registerkarte verwalten lassen. Sie können
sogar Ihre eigenen Paletten und Palettenkategorien anlegen.
Arbeiten mit CMYK-Farben
Wenn Sie eine professionelle Druckausgabe für PDF-Dokumente
oder Bilder planen und daher CMYK-Farben benötigen, können Sie
optional auch eine komplett neue CMYK-Zeichnung anlegen (siehe
Seite 17).
Farben und Transparenzen
101
Möchten Sie Ihre Zeichnung im CMYK-Farbraum entwerfen
(anstatt im standardmäßig verwendeten RGB-Farbraum), wählen Sie
die CMYK-Farben mit einer der folgenden Methoden aus:
•
CMYK-Schieber: Stellen Sie diese Option in dem
Dropdownfeld „Farbmodell“ der Studio-Registerkarte
„Farbe“ ein.
ODER
•
Standard CMYK-Palette: Stellen Sie diese Option über
das Symbolmenü Paletten der Studio-Registerkarte
„Farbfelder“ ein.
Arbeiten mit Farben
Festlegen einer einfarbigen Füllung mit der Registerkarte
„Farbe“
1.
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus und öffnen Sie die
Studio-Registerkarte Farbe.
2.
Klicken Sie auf die Farbtafel für die Füllung in der linken
oberen Ecke der Registerkarte, sodass diese vor der Farbtafel
für Linien angezeigt wird.
Mit diesen beiden Feldern legen Sie fest, welchem
Objektattribut Sie eine andere Farbe zuweisen. Um eine
Farbe sowohl auf die Linie als auch die Füllung eines Objekts
zu übertragen, klicken Sie auf das Symbol Verbinden
zwischen den Musterfeldern für Linie und Füllung.
3.
(Optional) Wählen Sie einen Modus für die Farbanzeige in
dem Dropdownmenü aus.
102
Farben und Transparenzen
4.
Legen Sie eine Farbe über das Rad, die Schieber oder das
Spektrumfeld fest.
Festlegen einer einfarbigen Füllung mit der Registerkarte
„Farbfelder“
1.
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus und öffnen Sie die
Studio-Registerkarte Farbfelder.
2.
Klicken Sie auf die Farbtafel für die Füllung in der
linken oberen Ecke der Registerkarte, sodass diese vor der
Farbtafel für Linien angezeigt wird.
3.
Klicken Sie auf ein Farbmuster der
Dokumentpalette oder einer anderen Palette aus dem
Dropdownmenü Paletten. Alternativ können Sie auch das
Musterfeld der Farbe einfach auf das Objekt ziehen, um die
Füllung zu färben.
Wenn Sie den Modus Schattierung in dem Dropdownfeld der
Studio-Registerkarte „Farbe“ auswählen, können Sie eine
prozentuale Schattierung für die aktuell verwendete Farbe festlegen.
Ändern der Schattierung (Helligkeit) für eine Farbe
1.
Wählen Sie das Objekt aus und stellen Sie in der
Studio-Registerkarte Farbe die Farbtafeln für Linie/Füllung
wie zuvor beschrieben ein.
2.
Wählen Sie in dem Dropdownfeld für die Farbanzeige die
Option Schattierung aus.
3.
Bewegen Sie den Schieber nach links oder rechts, um die
Ausgangsfarbe abzudunkeln oder aufzuhellen (die
Originalfarbe wird auf dem Schieber mit 0 % angegeben).
Farben und Transparenzen
103
Alternativ können Sie auch einen Prozentwert in das Feld
eingeben. Wenn Sie hier eine 0 eintragen oder den Schieber
wieder auf die Ausgangsposition setzen, wird die
ursprüngliche Farbe wiederhergestellt.
Festlegen von Verlaufs-, Bitmap- und Plasmafüllungen für
einzelne oder mehrere Objekte
Führen Sie in der Studio-Registerkarte Farbfelder die gleichen
Anfangsschritte durch, wie bei dem Zuweisen einer einzelnen
Volltonfarbe und:
•
Wählen Sie statt einer einfarbigen Palette
eine der Galeriekategorien für Verlaufsfüllungen oder
Bitmap-Füllungen aus, und klicken Sie auf das
Musterfeld der gewünschten Füllung. Alternativ können
Sie auch wieder das Musterfeld auf das Objekt ziehen.
Für einfarbige, Farbverlaufs- und Plasmafüllungen können Sie neben
den Farben auch die Schattierung einstellen. Wenn Sie mit
Farbverlaufs- und Plasmafüllungen arbeiten, lässt sich durch eine
Änderung des Füllungspfades genau festlegen, wie die Füllung
verläuft (siehe auch „Arbeiten mit Farbverlaufsfüllungen“ in der
DrawPlus-Hilfe).
Bearbeiten der Farbe und Schattierung für eine
Objektfüllung
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und in
dem nun geöffneten Kontextmenü auf den Eintrag Format >
Füllung.
2.
(Optional) Wählen Sie in dem Dropdownfeld Modell des
Dialogfensters ein anderes Farbmodell aus (z. B. RGBSchieber).
3.
Je nach ausgewähltem Farbmodus können Sie nun mit dem
Farbrad, einer Kombination aus Spektrumsfeld,
104
Farben und Transparenzen
Schiebereglern und Eingabefeldern oder einem Werkzeug
zur Farbauswahl den gewünschten Farbwert festlegen. Wenn
Sie mit dem Farbspektrum arbeiten, können Sie Ihre
Farbauswahl präzise verfeinern. Klicken Sie hierzu auf einen
beliebigen Punkt des Farbspektrumfeldes und verschieben
Sie den neuen Marker mit gedrückter Maustaste.
4.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Wenn Sie eine Farbe über die gleichnamige
Registerkarte festlegen, können Sie gleichzeitig die
Deckkraft für die Farbe bestimmen. Durch Kombination
unterschiedlicher Farb- und Deckkraftwerte lassen sich
sehr interessante Effekte bei Volltonfüllungen sowie
bei den Pfaden von Verlaufs- und Plasmafüllungen
erzielen. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
dem Thema „Einstellen der Deckkraft“ auf Seite 124.
Wenn Sie spezielle Transparenzeffekte, wie Verlaufsund Bitmap-Transparenzen, einsetzen möchten (siehe
Seite 128), verwenden Sie das Transparenzwerkzeug
oder die Studio-Registerkarte Transparenz.
Entfernen einer Füllung
Um einen leeren Innenraum für ein Objekt einzustellen, führen Sie
einen der folgenden Schritte aus:
•
Studio-Registerkarte „Farbe“: Klicken Sie auf das
Ohne in der linken oberen Ecke der
Symbol
Registerkarte „Farbe“ (unter den Musterfeldern für Linie
und Füllung). Dieses Symbol steht entweder für die
Option „Ohne Füllung“ (ein transparentes Inneres für
Objekte mit Linien- und Füllungsoptionen) oder für die
Option „Original“ (nur bei Bildern). Mit der Option
„Original“ können Sie alle geänderten Objektfarben
wieder auf die ursprünglichen Einstellungen
zurücksetzen.
ODER
Farben und Transparenzen
•
105
Studio-Registerkarte „Farbfelder“: Klicken Sie in einer
beliebigen Galerie auf das erste Musterfeld Ohne.
Die Mischmodi
In der Studio-Registerkarte Farbe finden Sie auch ein Dropdownfeld
mit Mischmodi über das Sie festlegen, wie die Farben von
übereinander liegenden Objekten überblendet werden sollen. Die
Mischmodi sind in dem Abschnitt „Arbeiten mit Mischmodi“ auf
Seite 123 näher erläutert.
Einstellen der Linieneigenschaften
Für alle Linien (einschließlich der Umrisslinien von Formen) lassen
sich sehr unterschiedliche Attribute wie Farbe, Stil, Breite sowie
Ausführung der Endpunkte und Verbindungspunkte festlegen.
Über die Studio-Registerkarte „Linie“ legen Sie die
Standardeigenschaften für einfache Linien fest. Es spielt dabei keine
Rolle, ob es sich um Freihandlinien, gerade Linien, Kurven oder
Umrisslinien von Formen, Bildern oder künstlerischen Texten
handelt.
Nähere Informationen zur der Änderung der
Linienfarben finden Sie unter dem Thema „Einstellen
der Füllungseigenschaften“ auf Seite 99.
106
Farben und Transparenzen
Ändern des Linienstils
Über die Symbole am oberen Rand der Registerkarte legen Sie den
Linienstil fest.
Die Varianten Ohne, Volllinie, Strichlinie, Doppellinie und
Kalligrafisch lassen sich für Freihandlinien sowie für Umrisslinien
von Formen, Bildern und künstlerischen Texten verwenden.
Pinselstrich und
Kanteneffekt können
Mit den Optionen
Sie eine Pinselspur (Farbspur, Sprühspur oder Kante) auf die
Umrisslinien von künstlerischen Texten, Bildern oder Objekten
legen. Der aktuell verwendete Pinsel wird stets in der StudioRegisterkarte „Linie“ angezeigt. Um einen anderen Pinsel
auszuwählen, verwenden Sie die Studio-Registerkarte „Pinsel“. Die
Stilvariante Pinselstrich lässt sich auch für Freihandlinien einstellen.
Farben und Transparenzen
107
Ändern des Linienstils
•
Klicken Sie einfach auf ein Symbol, um den
entsprechenden Linienstil einzustellen. Sie können
immer nur einen Linienstil auf einmal vorgeben. Um den
Stil zu wechseln, klicken Sie einfach auf ein anderes
Symbol.
Nachdem Sie den Stil festgelegt haben, können Sie für die meisten
Varianten die Linienenden einstellen. Eine Ausnahme sind hierbei
die Varianten „Pinselstrich“ und „Kanteneffekt“. Für einige
Stilvarianten sind unterschiedliche Ausführungen verfügbar. Für
gestrichelte Linien oder Doppellinien lassen sich z. B. verschiedene
Strichmuster (siehe folgende Abbildung) und Linienkombinationen
auswählen.
Einstellen der Linienenden
•
Legen Sie in den Dropdownfeldern
die
Ausführung für den Anfang und das Ende der Linie fest.
Gestrichelte und kalligrafische Linien lassen sich durch verschiedene
Optionen an den Look Ihrer Designs anpassen.
Ändern von Eck- und Verbindungspunkten für
Linien
In dem Linienfeld der Studio-Registerkarte „Linie“ können Sie
ebenfalls den Linienabschluss (Ende) festlegen und die
Verbindungspunkte (Ecken), an denen zwei Linien
zusammenlaufen. Diese beiden Eigenschaften sind bei dicken Linien
besonders auffällig. Je spitzer der Winkel ist, in dem zwei Linien
108
Farben und Transparenzen
aufeinander treffen, desto deutlicher lässt sich die Stilvariation der
Verbindungspunkte erkennen.
Ändern der Linienbreite
Wählen Sie eine
Linie, Kurve oder
eine Form (siehe
Abbildung) aus und
verschieben Sie den
Regler Breite in der
Studio-Registerkarte
„Linie“. Um eine
Linie zu deaktivieren,
stellen Sie die Stärke
auf 0pt.
Auswählen von Farben
Mit dem Werkzeug Farbpipette können Sie jede beliebige Farbe auf
Ihrem Monitor auswählen und dann für ein Objekt verwenden. Die
ausgewählte Farbe lässt sich hierbei als aktuelle Linien- oder
Füllungsfarbe in DrawPlus definieren.
Je nach Objektfüllung oder Bildschirmbereich, aus dem Sie die Farbe
entnehmen möchten, stehen Ihnen verschiedene Auswahlmethoden
zur Verfügung.
Farben und Transparenzen
•
109
Punktprobe (A)
Mit dieser Methode können Sie die Farbe eines einzelnen
Pixels entnehmen, das sich direkt unter dem Mauszeiger
befindet.
•
Quadratprobe/Kreisprobe (B)
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie Farben aus
Halbtonbildern, GIF-Dateien mit Dithering oder Bildern
mit ungewollten Farbartefakten extrahieren möchten.
Anstatt nur eine bestimmte Pixelfarbe auszuwählen,
werden bei dieser Methode die in dem vergrößerten
Bereich schwarz umrandeten Farben gemittelt.
Aktivieren Sie die quadratische oder runde Probe je nach
Form des Bereichs, den Sie für die Farbauswahl
verwenden möchten.
•
Verlaufsprobe (C)
Mit dieser Methode können Sie Farbverläufe in Bildern
auswählen.
110
Farben und Transparenzen
Auswählen von Farben
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Farbpipette.
2.
Wählen Sie in der Kontextleiste eine Methode zur
Farbauswahl aus (z. B. Punktprobe).
3.
(Optional) Wenn Sie eine Quadratprobe oder Kreisprobe
verwenden möchten, stellen Sie die Pipettengröße passend
zu dem Bereich ein, aus dem Sie die Farbe entnehmen.
Für die Verlaufsprobe können Sie die Empfindlichkeit
festlegen, mit der das Werkzeug die Details des Farbverlaufs
abtastet.
4.
Halten Sie die Maustaste gedrückt, ziehen Sie den Cursor
über den Zielbereich und lassen Sie die Maustaste los, wenn
Sie die gewünschte Farbe gefunden haben. Arbeiten Sie mit
der Verlaufsprobe, müssen Sie mit gedrückter Maustaste eine
Linie über den gewünschten Farbverlauf ziehen, um die
Farbprobe zu nehmen.
Die ermittelte Farbe wird nun in dem Feld Ausgewählte
Farbe der Studio-Registerkarte „Farbe“ angezeigt.
5.
Wenn Sie nun auf das Symbol Linie oder Füllung der
Studio-Registerkarte „Farbe“ klicken, wird die
aufgenommene Farbe in das entsprechende Farbfeld
übernommen. Anschließend lässt sich die Farbe auf jedes
beliebige Objekt übertragen. DrawPlus speichert die Farbe
dann ebenfalls automatisch in der Dokumentpalette der
Studio-Registerkarte „Farbfelder“, damit sie auch später noch
mit einem Klick verfügbar ist.
Farben und Transparenzen
111
Mit der
Farbpipette der Studio-Registerkarte
Farbe können Sie eine Farbe aus jedem beliebigen
Punkt Ihrer Bildschirmanzeige extrahieren (nur als
Punktprobe). Klicken Sie einfach auf das Werkzeug,
halten Sie die Maustaste gedrückt, bewegen Sie den
Cursor auf den gewünschten Punkt und lassen Sie die
Maustaste los.
Einstellen von Linien- und Füllungsfarben
Wenn Sie eine Füllungs- oder Linienfarbe mit der StudioRegisterkarte „Farbfelder“ festlegen, können Sie die gewünschte
Farbe aus einer Vielzahl von Paletten auswählen, deren Farben alle
in leicht überschaubaren Galerien mit Musterfeldern angezeigt
werden. Beachten Sie bitte, dass Sie zwar unterschiedliche Paletten
laden können, aber immer nur eine Palette gleichzeitig aktiv
geschaltet werden kann.
Einige der Farbpaletten folgen bestimmten Themen wie „Pastelltöne“
oder „Winter“, andere Paletten basieren auf den in der
Druckbranche verwendeten Standardfarbmodellen:
•
Standard RGB: Rot, Grün und Blau
(Standardeinstellung)
•
Standard CMYK: Zyan, Magenta, Gelb und Schwarz.
Dieses Modell wird für die professionelle Druckausgabe
von PDF-Dokumenten und Bildern verwendet. Sie
können diese auch aus einer CMYK-Zeichnung erstellen.
Wenn Sie eine Farbe aus einer der oben genannten Paletten für ein
Objekt verwenden, wird diese Farbe in die Dokumentpalette von
DrawPlus eingetragen. Diese Palette enthält alle Farben, die Sie
bereits in dem aktuellen Dokument benutzt haben sowie alle
Standardfarben. Die Dokumentpalette dient in erster Linie als
„Nachschlagehilfe“ für Farben, die Sie erneut verwenden möchten,
112
Farben und Transparenzen
und ist daher ideal, wenn Sie eine bestimmte Farbzusammenstellung
in dem ganzen Design beibehalten möchten.
Als Ergänzung zu den Standardfarben (A) in der Dokumentpalette
der Studio-Registerkarte „Farbfelder“ können Sie auch andere
Palettenfarben (B), Bitmap-Füllungen (C), Verlaufs-/Plasma/Gitterfüllungen (D), Farbverteilungen (E) und aus Bildern
extrahierte Palettenfarben (F) speichern.
Einfügen von Farben in die Dokumentpalette
Farben lassen sich sowohl manuell oder automatisch aus der
Studio-Registerkarte „Farbe“ zu der Dokumentpalette Ihrer
Zeichnung hinzufügen als auch direkt aus der Linie oder Füllung
eines Objekts extrahieren.
In dieser Palette werden ebenfalls die allgemein üblichen Farben wie
Rot, Grün, Blau usw. gespeichert.
Grundsätzlich lassen sich alle Farben hinzufügen, bearbeiten, löschen
oder umbenennen, die zu der Dokumentpalette oder einer der
Paletten in der Registerkarte „Farbfelder“ gehören.
Farben und Transparenzen
113
Die Farben der Dokumentpalette werden wie die
Standardeinstellungen für die aktuelle Zeichnung nur als lokale
Vorgaben gespeichert. Die Farben werden also nicht automatisch für
andere Zeichnungen übernommen. Alle Änderungen an den übrigen
Paletten werden jedoch global gespeichert, sodass sie für alle
Zeichnungen verfügbar sind.
Hinzufügen von Farben aus der Studio-Registerkarte
„Farbe“ zu der Dokumentpalette
•
Wählen Sie eine zusammengemischte Farbe aus der
Studio-Registerkarte „Farbe“ aus.
Wenn die Farbe nicht bereits in der Dokumentpalette der StudioRegisterkarte „Farbfelder“ vorhanden ist, wird nun ein neues
Musterfeld für die Farbe in der Liste angelegt.
Mit der
Farbpipette des Dialogfelds „Farbauswahl“
können Sie eine Farbe aus jedem beliebigen Punkt
Ihrer Monitoranzeige extrahieren.
Einfügen von Farben in die Dokumentpalette
1.
Wählen Sie eine andere Palette aus (Themen-, Verlaufs- oder
Bitmap-Palette).
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Farbfeld einer
Palette und dann in dem Kontextmenü auf Zur
Dokumentpalette hinzufügen.
Einfügen von Farbverteilungen mit dem FarbpalettenDesigner
1.
Klicken Sie in der Titelleiste der Dokumentpalette auf
das Symbol Farbpaletten-Designer.
2.
Wählen Sie eine Grundfarbe aus, eine Verteilung (über das
Dropdownfeld) und klicken Sie dann auf Bereich
hinzufügen oder Alle hinzufügen.
3.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
114
Farben und Transparenzen
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem Thema „Erstellen
benutzerdefinierter Farbpaletten aus Verteilungen“ der Hilfe zu
DrawPlus.
Hinzufügen von Farben aus einem ausgewählten Bild
1.
Klicken Sie in der Bildkontextleiste auf die Schaltfläche
Palette erstellen.
2.
Wählen Sie in dem Paletten-Editor ein Profil aus, um eine
kleine bis große Anzahl von Farben zu extrahieren.
3.
Klicken Sie auf Erstellen und dann auf OK.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem Thema „Erstellen
eigener Paletten aus Bildern“ der DrawPlus-Hilfe.
Einfügen von Füllungen in die Dokumentpalette
Hinzufügen der gleichmäßigen, Farbverlaufs-, Gitter- oder
Plasmafüllung eines ausgewählten Objekts
1.
Klicken Sie auf das Symbol Palettenmenü und dann auf
Füllung aus Auswahl hinzufügen.
2.
Legen Sie in dem Dialogfeld einen Namen fest und klicken
Sie auf OK.
Hinzufügen von Bitmap-Füllungen aus importierten Bildern
1.
Klicken Sie auf das Symbol Palettenmenü und dann auf
Bitmap-Füllung hinzufügen.
2.
Wählen Sie in dem Dialogfeld die gewünschte Bitmap-Datei
aus und klicken Sie auf Öffnen.
Farben und Transparenzen
115
Arbeiten mit Verlaufsfüllungen
Wenn Sie eine Verlaufsfüllung für ein Objekt festlegen, füllen Sie das
Objekt nicht mit nur einer Farbe, sondern mit einem Farbübergang
zwischen zwei oder mehr Schlüsselfarben. Die Studio-Registerkarte
„Farbfelder“ enthält eine Reihe vordefinierter Verlaufsfüllungen, die
in die folgenden Kategorien unterteilt sind: Linear, Radial,
Elliptisch, Konisch, Quadratisch, Dreifarbig und Vierfarbig.
Linear
Radial
Elliptisch
Quadratisch
Dreifarbig
Vierfarbig
Konisch
Zuweisen einer Farbverlaufsfüllung
Sie können einen Farbverlauf entweder als Linienfarbe oder als
Objektfüllung für ein Objekt verwenden, indem Sie die
entsprechende Variante mit dem Füllungswerkzeug oder der StudioRegisterkarte „Farbfelder“ einstellen. Mit dem Füllungswerkzeug
lässt sich zusätzlich der Pfad für die Objektfüllung verändern, sodass
Sie eine Standardfüllung beliebig variieren können.
Einstellen einer Farbverlaufsfüllung mit dem
Füllungswerkzeug
1.
Wählen Sie ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Füllungswerkzeug.
116
Farben und Transparenzen
3.
Klicken Sie auf das Objekt, halten Sie die Maustaste gedrückt
und ziehen Sie den Mauszeiger über das Objekt, um den
Verlaufspfad der Füllung zu erstellen (angezeigt als schmale
Volllinie). Das Objekt erhält nun eine einfache lineare
Füllung, bei der die aktuelle Farbe des Objekts schrittweise in
weiß umgewandelt wird. Wenn ein Objekt bereits vorher mit
weißer Farbe gefüllt war, verläuft der Farbübergang von weiß
nach schwarz.
(A) Startmarker (Schlüsselfarbe am Anfang), (B) Endmarker
(Schlüsselfarbe am Ende) und (C) Füllungspfad
4.
Um die Farben einer Verlaufsfüllung zu ändern, stellen Sie
die Startfarbe und/oder die Endfarbe in der
Füllungskontextleiste neu ein.
Mit automatischen Füllungen der Studio-Registerkarte „Farbfelder“
legen Sie einen Farbverlauf (linear, radial, elliptisch oder konisch)
fest, der auf der gleichmäßigen Füllfarbe des Objekts bzw. den
Farben der Füllungsmarker basiert, die in dem Füllungspfad des
ausgewählten Objekts enthalten sind.
Farben und Transparenzen
117
Einstellen einer Farbverlaufsfüllung mit der StudioRegisterkarte „Farbfelder“
1.
Wählen Sie ein Objekt aus.
2.
Legen Sie über die Studio-Registerkarte Farbfelder
eine Linien- oder Füllungsfarbe fest. Klicken Sie hierzu auf
das Feld Linie bzw. Füllung und wählen Sie dann das
gewünschte Farbmuster aus.
3.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte Farbfelder
auf das Symbol Verlauf. Es wird nun die Palette für
automatische Füllungen eingeblendet.
4.
Klicken Sie anschließend in der Kategorie „Automatisch“ auf
die Miniaturansicht der Füllung, die Sie für das Objekt
verwenden möchten.
Möchten Sie einen anderen Verlaufstyp
verwenden, klicken Sie auf den Pfeil des Symbols
Verlauf und wählen den gewünschten Typ aus.
Bearbeiten des Füllungspfades
Mit dem Füllungswerkzeug können Sie den Füllungspfad des
Objekts verändern und somit die Platzierung der Farbnuancen auf
dem Objekt beeinflussen.
Enthält ein ausgewähltes Objekt eine Farbverlaufsfüllung, blendet
das Programm den Füllungspfad (bestehend aus einer oder
mehreren Linien) ein. Die kreisförmigen Marker auf diesem Pfad
markieren die einzelnen Schlüsselfarben des Farbverlaufs. In dem
Bereich zwischen den Markern durchläuft die Füllung dann den Teil
des Farbspektrums, der für den Übergang von der ersten zur zweiten
Schlüsselfarbe notwendig ist. Durch Verschieben der Marker lassen
118
Farben und Transparenzen
sich die Breite des Verlaufs und somit auch die sichtbaren Anteile
der einzelnen Farben im Objekt verändern. Sie können die
Schlüsselfarben des Verlaufs beliebig einstellen, neue Schlüsselfarben
hinzufügen oder bestehende Schlüsselfarben löschen.
Bearbeiten des Pfades für Verlaufsfüllungen ausgewählter
Objekte
1.
Wählen Sie ein Objekt mit Farbverlaufsfüllung aus.
2.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Füllungswerkzeug. Das Werkzeug blendet nun den
Füllungspfad des Objekts ein.
3.
Verschieben Sie mit dem Füllungswerkzeug den
kreisförmigen Start- und Endmarker des Pfades, um die
Verlaufsrichtung zu ändern. Wenn Sie einen neuen Pfad
erstellen möchten, klicken Sie auf oder neben das Objekt, um
den neuen Startmarker zu platzieren und ziehen dann den
Pfad mit gedrückter Maustaste. Der Farbverlauf erstreckt sich
immer von der Position des Startmarkers bis zu dem
Endmarker des Füllungspfads.
ODER
Klicken Sie in der Füllungskontextleiste auf Nach rechts
drehen oder Nach links drehen, um die Füllung in Schritten
von 90 Grad zu drehen.
4.
Ändern Sie über die Füllungskontextleiste die Startfarbe
und/oder die Endfarbe.
Nähere Informationen zu der Bearbeitung und Verwaltung von
Verlaufsfüllungen finden Sie in der Hilfe zu DrawPlus.
Farben und Transparenzen
119
Bearbeiten des Füllungsspektrums
Ob Sie nun die Farbverlaufsfüllung eines Objekts bearbeiten oder
eine der Galeriefüllungen neu einstellen, die Bearbeitungsschritte
sind weitgehend identisch. Jede Farbverlaufsfüllung enthält
mindestens zwei Schlüsselfarben, die als „Endpunkte“ für den
Bereich des Farbspektrums dienen, den das Programm für die
Überblendung von der ersten in die zweite Farbe benötigt.
Sie können das Füllungsspektrum nun entweder mit dem
Füllungswerkzeug direkt auf der Seite bearbeiten oder über den
Menüpunkt Format > Füllung ein spezielles Editor-Dialogfeld für
Verlaufsfüllungen öffnen. Wenn Sie mit dem Füllungswerkzeug
arbeiten, wählen Sie einfach die unterschiedlichen Marker des
Füllungspfades aus und stellen dann über die Studio-Registerkarte
„Farbe“ oder „Farbfelder“ eine neue Schlüsselfarbe für die Marker
ein. Alternativ ziehen Sie einfach eine der Miniaturansichten aus der
Studio-Registerkarte auf den Marker, den Sie neu färben möchten.
Mit beiden Methoden lassen sich neue Schlüsselfarben festlegen oder
hinzufügen. Die direkte Platzierung der Marker mit dem Werkzeug
ist in diesem Fall sehr praktisch und zeitsparend. Mit dem Editor
lässt sich die Farbverteilung zwischen einzelnen Markerpaaren
jedoch präziser einstellen.
Bevor Sie die Maustaste loslassen, sollten Sie
sicherstellen, dass sich die Spitze des Mauszeigers
wirklich auf dem Füllungspfad befindet (achten Sie
einfach auf die Cursorform). Wenn Sie die Pfadlinie
verfehlen, wird die Farbe als gleichmäßige Füllung auf
das gesamte Objekt übertragen.
120
Farben und Transparenzen
Arbeiten mit Bitmap- und
Plasmafüllungen
Bei Bitmap-Füllungen verwenden
Sie keine Farben für die Füllung eines
Objekts, sondern Bitmap-Bilder wie
z. B. bestimmte Materialien (Holz,
Metall, Glas usw.) oder
Hintergrundfotos. DrawPlus stellt
Ihnen in der Studio-Registerkarte
„Farbfelder“ bereits eine breite
Palette vordefinierter BitmapFüllungen zur Verfügung. Sie können
jedoch auch Ihre eigenen Bilder
importieren.
Eine Plasmafüllung, manchmal auch
als „Fraktalfüllung“ bezeichnet,
besteht aus einem Bitmap-Muster
heller und dunkler Bereiche und
eignet sich besonders für die
Simulation von Wolken- oder
Schatteneffekten. In der Registerkarte
„Farbfelder“ können Sie ebenfalls
eine Vielzahl dieser Füllungen
auswählen.
Nachdem Sie eine dieser Füllungen über die Studio-Registerkarte
„Farbfelder“ auf ein Objekt angewendet haben (siehe auch
„Einstellen der Füllungseigenschaften“ auf Seite 99), können Sie die
Schattierung der Füllung mit dem Schieberegler der StudioRegisterkarte „Farbe“ festlegen (wählen Sie hierfür in dem ModusDropdownfeld die Option „Schattierung“ aus) und mit dem
Füllungswerkzeug den Füllungspfad anpassen. Dieser Pfad
bestimmt, wie die Füllung auf dem Objekt platziert wird.
Farben und Transparenzen
121
Nähere Informationen zu der Bearbeitung und Verwaltung von
Bitmap- und Plasmafüllungen finden Sie in der Hilfe zu DrawPlus.
Arbeiten mit Gitterfüllungen
Eine Gitterfüllung basiert auf einem Raster oder „Gitter“ aus vielen
Knoten, die jeweils für eine eigenständige Schlüsselfarbe stehen. Der
besondere Effekt dieser Füllungen entsteht durch die vielen
Farbübergänge zwischen den Schlüsselfarben und eignet sich
besonders gut für die Hervorhebung mehrerer Objektbereiche.
Das Gitterfüllungswerkzeug eignet sich z. B. gut für besondere
Spiegelungseffekte an einer Sportwagenkarosserie.
Aktivieren des Gitterfüllungswerkzeuges
•
Klicken Sie in dem Füllungsmenü der
Zeichnungsleiste auf das Symbol
Gitterfüllungswerkzeug. Sobald Sie das Werkzeug
aktivieren, werden alle Knoten und editierbaren
Liniensegmente der Füllung eingeblendet (siehe oben).
Um eine Gitterfüllung für ein Objekt einzustellen, wählen Sie einfach
in der Studio-Registerkarte „Farbfelder“ eine Miniaturansicht der
122
Farben und Transparenzen
entsprechenden Verlaufskategorie aus (siehe „Einstellen der
Füllungseigenschaften“ auf Seite 99). Sie können die Standardfüllung
jederzeit mit dem Gitterfüllungswerkzeug und der Kontextleiste an
Ihre Vorstellungen anpassen.
(A) Knoten und (B) Kacheln einer Gitterfüllung
Bei den verschiedenen Pfadlinien einer Gitterfüllung handelt es sich
um Kurven. Die Bearbeitung des Gitters entspricht daher weitgehend
der Bearbeitung von Linien und Formen (siehe Seite 44). Für das
Gitter lassen sich sowohl die Farbverteilung als auch die
Linienkrümmung verändern und somit viele verschiedene Effekte
erzeugen. Indem Sie mit dem Werkzeug die Knoten und ihre
Ziehpunkte verändern, bestimmen Sie den Verlauf der Gitterkurven
und somit auch die Farbverteilung. Die so genannten Gitterkacheln
(Bereiche zwischen vier Gitterknoten) lassen sich sowohl neu färben
als auch einzeln oder in Gruppen verschieben. Sie können bei jeder
Gitterkurve die enthaltenen Knoten verschieben oder auch neue
Knoten hinzufügen bzw. bestehende Knoten entfernen.
Sobald Sie einen Knoten löschen, werden auch die mit
ihm verbundenen Linien und Knoten entfernt. Wenn
Sie also den Knotenpunkt einer Ecke oder Kante
entfernen, verändert sich die Gesamtgröße des Gitters.
Farben und Transparenzen
123
Arbeiten mit Mischmodi
In unserem Programm versteht man unter einem Mischmodus eine
Art Formel, nach der unterschiedliche Pixel zu einem speziellen
Farbeffekt kombiniert werden. Die Mischmodi arbeiten daher mit
den Farben der Objekte (Formen, Linien, Pinselstriche usw.)
zusammen.
Mischmodi sind ideal für kreative Effekte überlappender Objekte,
bei denen die Farben überblendet werden sollen. Mischmodi lassen
sich sowohl für die Linienfarbe als auch für die Füllungsfarbe des
oberen Objekts festlegen. Der Mischmodus für ein bereits platziertes
Objekt (Pinselstrich usw.) Ihrer Dokumentseite lässt sich
nachträglich jederzeit ändern. Sie können den Mischmodus natürlich
auch festlegen, bevor Sie eine Pinselspur ziehen, eine Linie oder
Formen zeichnen usw.
Für professionelle Designs können Sie sowohl globale Mischmodi
als auch isolierte Mischungen innerhalb einer Gruppe verwenden.
Bei den isolierten Mischungen wirkt sich die Mischeinstellung nicht
auf die unter der Gruppe liegenden Objekte aus.
Festlegen von Mischmodi für bestehende Objekte
1.
Wählen Sie ein Objekt auf Ihrer Dokumentseite aus.
2.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte Farbe auf den
gewünschten Eintrag des Dropdownfeldes Mischmodus.
Festlegen von Mischmodi vor dem Zeichnen von
Pinselstrichen, Linien oder Formen
1.
Wählen Sie das gewünschte Pinsel-, Linien- oder
Formenwerkzeug aus und legen Sie die Breite, Farbe und alle
anderen Eigenschaften fest.
2.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte Farbe auf den
gewünschten Eintrag des Dropdownfeldes Mischmodus.
124
Farben und Transparenzen
3.
Ziehen Sie den Pinselstrich oder zeichnen Sie die Linie oder
Form auf Ihre Seite.
Eine vollständige Liste aller Mischmodi mit entsprechenden
Beispielabbildungen finden Sie in dem Thema „Arbeiten mit
Mischmodi“ der DrawPlus-Hilfe.
Einstellen der Deckkraft
TIPP! In DrawPlus spielt die Deckkraft von Farben eine
wichtige Rolle. Aus diesem Grund lassen sich Farben
und ihre Deckkraft direkt über die Studio-Registerkarte
Farbe einstellen. Die Transparenz eines
objektbasierenden Verlaufs oder eines BitmapTransparenzeffekts lässt sich über die StudioRegisterkarte Transparenz und über das
Transparenzwerkzeug festlegen.
Transparenzeffekte und Deckkraftmodifikationen sind besonders
hilfreich, um Schattierungen und gerenderte Grafiken noch besser
hervorzuheben. Durch den geschickten Einsatz transparenter
Flächen lassen sich etwas flach wirkende Objekte häufig zu neuem
Leben erwecken!
Die Deckkraft ist im Grunde das genaue Gegenteil der Transparenz –
100 % Deckkraft entsprechen 0 % Transparenz und umgekehrt.
Transparenzen funktionieren wie Füllungen mit „unsichtbarer
Tinte“. Je höher der Transparenzwert (bzw. je geringer die
Deckkraft) in einem bestimmten Bereich ist, desto durchsichtiger ist
dieser Teil des Objekts und desto deutlicher sind die darunter
liegenden Elemente erkennbar.
Farben und Transparenzen
125
Für die Schmetterlinge wurden von links nach rechts 100 % Deckkraft,
50 % Deckkraft und 25 % Deckkraft eingestellt.
Mit dem Schieber
Deckkraft der StudioRegisterkarte „Farbe“
können Sie Deckkraft
einzelner Farben
anpassen. Es spielt
hierbei keine Rolle, ob
die Farben als
Volltonfüllung
(gleichmäßige,
einfarbige Füllung) für
ein Objekt oder eine
Linie oder als
Markerfarben in dem
Pfad einer
Verlaufsfüllung
eingesetzt sind.
Die Deckkraft lässt sich separat für jedes einzelne Objekt einer Seite
festlegen. Standardmäßig werden Objekte mit einer Deckkraft von
100 % (d. h. vollkommen undurchsichtig) erstellt.
Bei gleichmäßigen Füllungen wirkt sich die Änderung der Deckkraft
auf das gesamte Innere des Objekts aus (siehe vorangehendes
Beispiel). Bei den Pfaden von Verlaufsfüllungen können Sie für jeden
126
Farben und Transparenzen
Marker unterschiedliche Deckkrafteinstellungen und Farben
festlegen. Durch die Kombination unterschiedlicher Farben und
Transparenzstufen lassen sich außergewöhnliche
Farbüberblendungen realisieren.
Weitere Informationen zu den Pfaden von
Verlaufsfüllungen finden Sie unter dem Abschnitt
„Arbeiten mit Verlaufsfüllungen“ auf Seite 115.
Festlegen einer gleichmäßigen Deckkraft
1.
Wählen Sie ein Objekt aus.
2.
Verschieben Sie in der Studio-Registerkarte Farbe den Regler
Deckkraft. Eine Verschiebung nach links reduziert die
Deckkraft, eine Verschiebung nach rechts erhöht die
Deckkraft. Auf diese Weise können Sie ein Objekt
halbtransparent schalten (oder vollkommen transparent bei
einer Einstellung von 0 %).
Festlegen einer gleichmäßigen Deckkraft für einen
Füllungspfad
1.
Wählen Sie ein Objekt mit Verlaufsfüllung aus und öffnen
Sie die Studio-Registerkarte Farbe.
Farben und Transparenzen
2.
127
Klicken Sie in dem Symbolmenü „Füllung“
der Zeichnungsleiste auf das Füllungswerkzeug. Es wird
nun der Füllungspfad angezeigt.
Klicken Sie auf einen der angezeigten Marker des
Füllungspfades. (Ausgewählte Marker werden mit einer
doppelten Umrisslinie angezeigt). Wenn Sie mehrere Marker
auswählen möchten, halten Sie während des Klickens die
Umschalttaste gedrückt.
3.
Ziehen Sie in der Studio-Registerkarte Farbe den Schieber für
die Deckkraft nach links, um die Deckkraft zu verringern.
Wie Sie sehen, wird die Darstellung der Füllung nun durch
die neu eingestellte Deckkraft verändert.
128
Farben und Transparenzen
Die globale Deckkrafteinstellung
Für jedes einzelne Objekt können Sie eine bestimmte
Deckkrafteinstellung festlegen. Wenn Sie jedoch mehrere Objekte in
einer Gruppe zusammenfassen, lässt sich für die Gruppe eine globale
Deckkraft festlegen, die alle in der Gruppe enthaltenen Objekte auf
die gleiche Weise beeinflusst.
Arbeiten mit Transparenzeffekten
Während sich gleichmäßige Transparenzen als Deckkraftwerte in der
Studio-Registerkarte „Farbe“ festlegen lassen (siehe „Einstellen der
Deckkraft“ auf Seite 124), können Sie über die Studio-Registerkarte
„Transparenz“ oder das Transparenzwerkzeug verschiedene
Verlaufstransparenzen festlegen, die von den Farben unabhängig
sind. Bitmap-Transparenzen lassen sich nur über die StudioRegisterkarte „Transparenz“ einstellen.
Transparenzen lassen sich wie Farbverlaufsfüllungen einstellen,
sodass der Transparenzeffekt immer weiter ab- oder zunimmt und
sich das Objekt von vollkommen durchsichtig in vollkommen
undurchsichtig verwandelt. Der Effekt einer vordefinierten linearen
Transparenzvariante aus der Studio-Registerkarte „Transparenz“ auf
eine Form zeigt diesen Verlauf sehr deutlich.
(A) Lineare Transparenz, (B) Transparenzpfad, (C) Effekt auf die Grafik
Sie können Transparenzen ebenfalls mithilfe selbst definierter
Transparenzpfade festlegen, die Sie mit dem Transparenzwerkzeug
direkt auf ein Objekt zeichnen. Diese Bearbeitungsmethode
Farben und Transparenzen
129
entspricht weitgehend der Arbeit mit Füllungspfaden (siehe
DrawPlus-Hilfe). Alle Transparenzpfade lassen sich jederzeit schnell
und einfach anpassen.
Werfen wir zunächst
einen Blick auf die
Studio-Registerkarte
„Transparenz“. Wie
in der Registerkarte
„Farbfelder“ sind die
vordefinierten
Effektvarianten auch
hier in Galerien für
Verlaufs- und
Bitmap-Typen
unterteilt.
Zu den Verlaufstransparenzen gehören Lineare (siehe Beispiel),
Radiale, Elliptische, Konische und Quadratische Transparenzen
sowie Plasmatransparenzen und Transparenzen mit Drei Punkten
und Vier Punkten.
In der Bitmap-Galerie finden Sie Texturmuster, die auf den Bitmaps
der Studio-Registerkarte „Farbfelder“ basieren.
Anwenden von Verlaufs- oder Bitmap-Transparenzen
1.
Wählen Sie das gewünschte Objekt aus und öffnen Sie die
Studio-Registerkarte Transparenz.
2.
Um eine Verlaufs- oder BitmapTransparenz auszuwählen, klicken Sie auf den Pfeil des
Symbols Verlauf oder Bitmap, um das entsprechende Menü
zu öffnen. Wählen Sie eine Kategorie in dem Menü aus und
klicken Sie dann auf die Miniaturansicht des gewünschten
Kategorieelements.
ODER
130
Farben und Transparenzen
Ziehen Sie die Miniaturansicht des gewünschten Effekts
direkt aus der Galerie auf ein Objekt.
3.
DrawPlus wendet die Transparenz nun auf das Objekt an.
Erstellen einer Verlaufstransparenz mit dem
Transparenzwerkzeug
1.
Wählen Sie ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Transparenzwerkzeug.
3.
Klicken Sie auf das Objekt, halten Sie die Maustaste gedrückt
und ziehen Sie den Mauszeiger über das Objekt, um den
Verlaufspfad der Transparenz zu erstellen. Das Objekt erhält
nun eine lineare Verlaufstransparenz, die sich von 100 %
Deckkraft (0 % Transparenz) am Startpunkt des Pfades bis zu
0 % Deckkraft (100 % Transparenz) am Endpunkt des Pfades
erstreckt.
Farben und Transparenzen
131
Durch einfaches Klicken und Ziehen können Sie den Startund Endpunkt des Transparenzpfades sowie seine
Verlaufsrichtung genau festlegen. Wenn Sie den Pfad neu
zeichnen möchten, klicken Sie einfach erneut, um den
Startpunkt zu platzieren.
Bearbeiten von Verlaufstransparenzen
Nachdem Sie eine Transparenz festgelegt haben, können Sie ihren
Pfad auf dem Objekt jederzeit mit dem Transparenzwerkzeug
bearbeiten. Um die Transparenzverteilung zu verändern oder neue
Abstufungen einzufügen, können Sie zusätzliche Marker auf dem
Verlaufspfad erstellen und diesen Markern beliebige
Transparenzwerte zuweisen. Nähere Informationen zu der
Bearbeitung und Verwaltung von Verlaufstransparenzen finden Sie
in der Hilfe zu DrawPlus.
Bitte beachten Sie, dass Sie die Werte einer BitmapTransparenz nicht verändern können.
132
Farben und Transparenzen
9
Bilder
134
Bilder
Bilder
135
Importieren von Bildern
Sie können eine breite Palette
von Bildformaten direkt in
DrawPlus importieren –
einschließlich Vektorgrafiken
und Metafiles.
Alle importierten Bilder
werden als Objekte auf den
Dokumentseiten platziert
und lassen sich dort beliebig
auswählen, verschieben,
skalieren, neigen, drehen und
mithilfe des
Zuschnittswerkzeugs und
des Messers der
Zeichnungsleiste sogar
zuschneiden und zerteilen.
Mit dem Studiofenster für Ausschnitte (siehe Seite 136) können Sie
das Hauptmotiv eines Fotos von seinem Hintergrund trennen.
Importieren von Bildern aus einer Datei
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Bild einfügen.
2.
Wählen Sie in dem Dialogfeld Öffnen die gewünschte
Bilddatei aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
Öffnen.
DrawPlus schließt nun das Dialogfeld und blendet den
Cursor für die Bildskalierung ein. Mit dem nächsten Schritt
bestimmen Sie dann die anfängliche Größe und Platzierung
sowie das Seitenverhältnis (die Proportionen) des Bildes.
136
Bilder
3.
Um das Bild in einer Standardgröße einzufügen, klicken Sie
einfach auf den gewünschten Punkt der Seite.
ODER
Um die Größe des Bildes selbst zu bestimmen, ziehen Sie bei
gedrückter Maustaste den Cursor über die Seite und lassen
die Maustaste wieder los, sobald das Bild die gewünschten
Abmessungen erreicht hat.
Für gewöhnlich wird das Seitenverhältnis der Datei
automatisch übernommen. Wenn Sie das Bild jedoch mit
einem beliebigen Seitenverhältnis einfügen möchten, halten
Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie seine Größe
durch Ziehen festlegen. Um die Größe des Bildes ausgehend
von der Bildmitte mit konstantem Seitenverhältnis zu
bestimmen, halten Sie während des Ziehens die Strg-Taste
gedrückt.
Wenn Sie mehrere Bilder auf einmal importieren möchten, wählen
Sie einfach eine Reihe von Bilddateien in dem Dialogfeld Öffnen aus.
Die Bilder lassen sich dann schnell und einfach einzeln über eine
Bildliste platzieren.
Arbeiten mit dem Studio für Ausschnitte
Mit dem Studio für Ausschnitte können Sie einzelne Bildobjekte
bequem von ihrem Hintergrund trennen. Je nach Zusammenstellung
Ihres Fotos lassen sich z. B. die wichtigen Objekte (Personen usw.)
extrahieren oder die einfarbigen Hintergrundbereiche (z. B. Himmel,
Leinwand eines Fotostudios) entfernen. In beiden Fällen ist der
Bilder
137
extrahierte Bildbereich ein echter Blickfang, der sich flexibel in Ihren
Designs einsetzen lässt.
Die folgenden Bilder zeigen das Entfernen eines Fotohintergrunds.
Das Originalbild
mit einem farbigen
Hintergrund.
Das Studio
„übermalt“ den
Hintergrund mit
einer Transparenz.
Die Tönung
markiert
automatisch alle
Bereiche, die später
entfernt werden.
Nach dem
Ausschneiden
können Sie das
Motiv auf einem
anderen
Hintergrund
platzieren.
Starten des Studios für Ausschnitte
1.
Wählen Sie ein Bild aus.
2.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Studio für Ausschnitte
der Bildkontextleiste. Es wird nun die Studiooberfläche für
das Freistellen von Bildbereichen geöffnet.
138
Bilder
Festlegen des Ausgabeformats
Vor dem Auswählen der gewünschten Bildbereiche können Sie mit
dem Feld Ausgabetyp festlegen, ob der spätere Ausschnitt als Bitmap
mit Alphakanten oder Bitmap mit Vektorzuschnitt erstellt werden
soll. Für Bereiche mit klar definierten Kanten verwenden Sie die
zweite Methode.
Auswählen der Bereiche, die Sie entfernen oder
behalten möchten
Um die gewünschten Bildbereiche zu markieren, die entfernt oder
übernommen werden sollen, stehen Ihnen zwei Werkzeuge zur
Verfügung. Diese Werkzeuge Bildbereich entfernen und
Bildbereich übernehmen lassen sich sowohl einzeln als auch in
Kombination verwenden.
Markieren der zu löschenden/übernehmenden Bereiche
1.
Klicken Sie in der linken Symbolleiste des
Studiofensters auf Bildbereich übernehmen oder
Bildbereich entfernen.
2.
(Optional) Legen Sie eine Werkzeuggröße fest, die zu dem
Bereich passt, den Sie bearbeiten möchten.
3.
(Optional) Wählen Sie eine Zuwachstoleranz aus. Mit
diesem Wert wird der ausgewählte Bereich unter dem Cursor
automatisch vergrößert (indem das Werkzeug Farben
erkennt, die denen im Auswahlbereich ähneln). Je größer
dieser Wert ist, desto stärker wird auch der Auswahlbereich
vergrößert.
Bilder
139
4.
Ziehen Sie den runden Cursor mit gedrückter Maustaste
über die Bereiche, die Sie markieren möchten. Sie können das
Werkzeug ruhig zwischendurch absetzen und den
gewünschten Bereich durch mehrere Klicks und gezogene
Werkzeugspuren auswählen. Der ausgewählte Bereich bleibt
stets so lange erhalten, bis Sie auf die Schaltfläche
Zurücksetzen klicken. Mit der Schaltfläche Rückgängig wird
die zuletzt erstellte Auswahl wiederhergestellt.
5.
Wenn Sie ein Bitmap mit Alphakanten erstellen, können Sie
den Bereich in dem Studiofenster noch weiter verfeinern, den
Sie mit den Werkzeugen ausgewählt haben. Klicken Sie
hierzu auf „Vorschau“ und verwenden Sie dann die beiden
zusätzlichen Werkzeuge „Radieren“ und „Wiederherstellen“
der linken Symbolleiste. Bilder mit Vektorzuschnitt lassen
sich auch außerhalb des Studios mit den
Zuschnittswerkzeugen von DrawPlus bearbeiten.
6.
Um den Ausschnitt zu erstellen, klicken Sie auf
OK. Mit einem Klick auf Abbruch wird der Vorgang
abgebrochen.
Das Bild wird nun an seiner Originalposition angezeigt. Alle
entfernten Bereiche wurden transparent geschaltet.
AutoTracing
Anstatt ein Design mühsam von Hand nachzuzeichnen, um es als
digitale Kopie in unserem Programm einzulesen, können Sie auch
Bitmaps automatisch per AutoTracing in Vektorobjekte
umwandeln. Die AutoTracing-Funktion wurde hauptsächlich für die
flexible Bearbeitung von Bitmap-Logos konzipiert, lässt sich jedoch
auch gut für andere Zwecke einsetzen. Sowohl Schwarz-Weiß- als
auch Farbfotos lassen sich per AutoTracing erfassen und in
verblüffende Effekte umwandeln.
140
Bilder
Für diese Umwandlung von Bitmap- in Vektorobjekte bietet
DrawPlus ein spezielles Studiofenster und vordefinierte Profile, mit
denen Sie bei der Umwandlung Ihrer verschiedenen Bildtypen
optimale Ergebnisse erzielen können.
•
SW-Tracing: Dieses Profil wurde speziell für die
Umwandlung von Fotos, gescannten Bildern und
Strichzeichnungen in schwarz-weiße Vektorobjekte
entwickelt.
•
Logo-Tracing: Diese Option ist ideal für das Tracing von
Bildern, wie z. B. Logos, Signaturen oder anderen
Designs mit Antialiasing.
Bilder
•
141
Foto-Tracing: Mit diesem Profil können Sie Fotos in
farbige Vektorobjekte umwandeln.
Der eigentliche AutoTracing-Vorgang lässt sich über ein separates
Studiofenster genau konfigurieren. Im ersten Schritt wählen Sie
immer das gewünschte Profil aus. Mit dem Studiofenster können Sie
ebenfalls das Ergebnis Ihrer Einstellungen als Vorschau prüfen,
bevor Sie das Bild per AutoTracing umwandeln, sodass sich die
Ausgabe genau an Ihre Vorstellungen anpassen lässt. Die für die
einzelnen Profile verfügbaren Optionen variieren je nach
ausgewähltem Profil.
Umwandeln ausgewählter Bilder per AutoTracing
1.
Klicken Sie in der Kontextleiste auf den Pfeil der
Schaltfläche AutoTracing und wählen Sie ein Profil in dem
Menü aus.
ODER
Klicken Sie auf AutoTracing und wählen Sie ein
Profil in dem Startbildschirm für das AutoTracing aus.
2.
Das AutoTracing-Studio wird nun geöffnet und zeigt das
Originalbild in der Fenstermitte an. Am rechten Fensterrand
finden Sie die Optionsschieber, eine Farbpalette (nur für das
Logoprofil) oder eine reduzierbare Vorschau (nur für
Fotoprofile). Die Vorschau ist ideal zur Kontrolle Ihrer
Optionskombinationen.
142
Bilder
3.
(Optional) Passen Sie die Profileinstellungen mithilfe der
Schieber an Ihre Vorstellungen an. Die Anzahl der Schieber
variiert je nach ausgewähltem Profil.
4.
Klicken Sie auf Tracing, um Ihr Logo, Foto oder eine
andere Bitmap-Grafik per Tracing umzuwandeln. Sobald Sie
eine Option neu einstellen, sollten Sie auf diese Schaltfläche
klicken, um die Anzeige im Hauptfenster des
Studiodialogfelds zu aktualisieren. Wenn Sie das
AutoTracing abbrechen möchten, klicken Sie in der
Fortschrittsanzeige auf Abbruch.
5.
(Optional) Wenn Sie eine Feinabstimmung für die TracingAusgabe durchführen möchten, stehen Ihnen mehrere
Optionen zur Verfügung:
•
Klicken Sie auf Anpassen, wenn Sie mit dem
Fusionswerkzeug, Füllungswerkzeug oder den
Knotenwerkzeugen die Vektorausgabe noch weiter
verfeinern möchten.
•
Wenn Sie Farben aus einem per Tracing erfassten
Logo entfernen möchten, klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die unerwünschte
Palettenfarbe.
Wenn Sie eine neue Farbe hinzufügen oder
eine bestehende Farbe ersetzen möchten, klicken
Sie auf ein leeres oder belegtes Feld der Palette und
ziehen dann das Werkzeug Farbauswahl mit
gedrückter Maustaste über die gewünschte Farbe auf
Ihrem Bildschirm. Anschließend sollten Sie mit
einem Klick auf Tracing die Anzeige im
Hauptfenster aktualisieren.
Bilder
6.
143
Wenn Sie mit dem Tracing-Ergebnis zufrieden sind,
klicken Sie auf OK.
Alle Einstellungen für die Schieber sind ausführlich in
dem Hilfefenster am linken Rand des AutoTracingStudios erläutert. In dem Hilfefenster finden Sie auch
eine Anleitung für das Tracing von Graustufen- und
Farbfotos.
Das AutoTracing von Graustufen- und Farbfotos weicht ein wenig
von der zuvor erläuterten Methode ab. Anstelle einer Farbpalette
steht Ihnen bei den Fotovarianten eine Vorschau zur Verfügung.
Einige Anmerkungen
Mit der Ansichtsleiste am oberen Rand des Studiofensters können
Sie verschiedene Vorschau- und Konturansichten direkt
nebeneinander vergleichen. Über die Zoomleiste am unteren Rand
des Studiofensters lässt sich die Bilddarstellung beliebig vergrößern,
verkleinern und schwenken.
Arbeiten mit PhotoLab-Filtern
PhotoLab ist ein separates Studiofenster, in dem Sie Fotos
korrigieren und mit Effektfiltern bearbeiten können. Alle Korrekturund Effektfilter lassen sich sowohl einzeln als auch in Kombination
anwenden.
Für komplexe Bearbeitungen können Sie Ihre Bilder
auch an eine Foto-Software übergeben (z. B. Serif
PhotoPlus). Nähere Informationen hierzu finden Sie
unter dem Thema „Bearbeiten von Bildern in anderen
Programmen“ in der DrawPlus-Hilfe.
144
Bilder
PhotoLab bietet Ihnen die folgenden Features:
•
Korrekturfilter
Hier ändern Sie den Weißabgleich, die Ausleuchtung
oder arbeiten mit Gradationskurven, einer unscharfen
Maskierung sowie vielen anderen Korrekturfunktionen.
•
Effektfilter
Hier finden Sie Verzerrungen, Unschärfevarianten,
stilistische Filter, Rauschen-, Render- und Kunstfilter
sowie noch viele weitere Effekte.
•
Retuschefilter
Hier können Sie rote Augen oder Bildstörungen (z. B.
Hautunreinheiten) korrigieren.
•
Zerstörungsfreies Bearbeiten
Alle Filter werden so auf Ihre Bilder angewendet, dass ihr
Original unverändert erhalten bleibt. Die Filter lassen
sich somit auch später noch flexibel anpassen.
•
Flexible Filterkombinationen
Sie können die verschiedenen Korrektur-, Retusche- und
Effektfilter beliebig kombinieren und genau nach Ihren
Vorstellungen anpassen und sogar speichern.
•
Selektive Maskierung
Filter lassen sich nicht nur auf ganze Bilder anwenden,
sondern auch gezielt auf einzelne Bereiche. Hierzu
maskieren Sie einfach die entsprechenden Stellen.
•
Speichern und Verwalten Ihrer Favoriten
In der praktischen Registerkarte Favoriten können Sie
Ihre bevorzugte Filterkombinationen unter separaten
Namen speichern, sodass sie jederzeit auch für andere
Bilder verfügbar sind.
Bilder
145
•
Flexible Vorschau
Die Vorher/Nachher-Vorschau der Effekte lässt sich bequem
in mehreren oder sogar geteilten Fenstern durchführen. Mit
den Schwenk- und Zoomoptionen können Sie die
verschiedenen Bildbereiche genau betrachten.
•
Sperroptionen
Schützen Sie Ihre angewendeten Filter vor unbeabsichtigten
Änderungen. Sie können diese Filter dann auch bequem auf
andere ausgewählte Bilder übertragen.
In PhotoLab sind die Funktionen und Werkzeuge in verschiedenen
Registerkarten, einer Hauptsymbolleiste und dem Filterstapel um einen
zentralen Arbeitsbereich angeordnet, sodass Sie alle Optionen stets
griffbereit haben.
Fotos aus Ihrer Zeichnung werden in der Registerkarte Bilder angezeigt,
die standardmäßig ausgeblendet ist. Um diese Karte einzublenden,
.
klicken Sie am unteren Rand des Studiofensters auf
Die Filter werden in den Registerkarten Favoriten, Korrekturen und
Effekte gespeichert und sind in verschiedenen Kategorien
zusammengefasst.
In der Registerkarte Korrekturen finden Sie z. B. die Kategorien
QuickFix und ProLine und in der Registerkarte Effekte eine breite
Palette von Kategorien für Kreativfilter.
In der Registerkarte Favoriten sind bereits einige vordefinierte Effekte
gespeichert, die aus verschiedenen Filterkombinationen bestehen. In der
Registerkarte Favoriten können Sie ebenfalls Ihre eigenen Filter
speichern. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem Abschnitt
„Speichern von Favoriten“ auf Seite 151.
Wenn Sie einen Filter anwenden, wird er provisorisch in das Testfeld
eingetragen, das sich unter dem Filterstapel befindet. Hier können Sie
den Effekt des Filters begutachten und seine Einstellungen ändern, bevor
Sie ihn auf ein Bild anwenden.
146
Bilder
Anwenden von Filtern
1.
Wählen Sie das Foto aus, das sie bearbeiten möchten. Ist
das Foto gerahmt, wählen Sie es aus und klicken auf
Zugeschnittenes Objekt auswählen.
2.
Klicken Sie auf die Schaltfläche PhotoLab der
Bildkontextleiste.
3.
Wenn Sie PhotoLab öffnen, werden direkt einige häufig
verwendete Filter wie Weißabgleich und Ausleuchtung in
den Filterstapel eingetragen. Standardmäßig sind diese Filter
deaktiviert.
Um einen dieser Standardfilter zu aktivieren, klicken Sie auf
sein Symbol Aktivieren/Deaktivieren und stellen dann
seine Schieberegler neu ein, um den Effekt zu konfigurieren.
Um einen Filter zu deaktivieren, zurückzusetzen oder zu
löschen, führen Sie die auf Seite 147 beschriebenen Schritte
aus.
Hinzufügen neuer Filter
1.
Blättern Sie durch die Filterminiaturen in den Registerkarten
Favoriten, Korrekturen und Effekte und klicken Sie auf den
gewünschten Filter.
Der ausgewählte Filter wird nun in das Testfeld eingetragen,
und das Hauptfenster zeigt eine Vorschau auf Ihr Foto nach
Anwendung des Filters.
2.
Experimentieren Sie ruhig ein wenig mit den
Filtereinstellungen im Testfeld. Verschieben Sie einfach die
Regler oder geben Sie neue Werte ein, bis Ihnen der Effekt
zusagt.
Bilder
147
Für einige Filter stehen zusätzliche Optionen,
Dropdownfelder und erweiterte Einstellungen zur
Verfügung.
3.
(Optional) Um den Testfilter zu ersetzen, klicken Sie einfach
auf eine andere Miniaturansicht.
Wenn Sie einen neuen Filter auswählen, ersetzt dieser
automatisch den aktuellen Filter.
4.
Um den Filter anzuwenden, klicken Sie auf
Übernehmen. Der Filter wird nun in den Filterstapel
eingetragen.
5.
(Optional) Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4, um weitere
Filter in den Filterstapel einzutragen.
Die Filter werden kumulativ auf ein Foto angewendet –
und zwar in der Reihenfolge, in der Sie die Filter in den
Filterstapel eintragen. Die zuletzt eingetragenen Filter
werden immer am unteren Ende des Stapels platziert. Sie
können die Filter jedoch wie nachfolgend beschrieben
jederzeit neu sortieren.
6.
Um alle Filter in dem Filterstapel auf Ihr Bild anzuwenden
und PhotoLab zu schließen, klicken Sie auf OK.
Deaktivieren, Zurücksetzen und Löschen von Filtern
•
Um einen Filter zu deaktivieren, klicken Sie auf das
Symbol . Mit einem Klick auf lässt er sich jederzeit
reaktivieren.
•
Um die Filterwerte zurückzusetzen, klicken Sie auf
das Pfeil-Symbol. Alle Änderungen an
Filtereinstellungen werden nun verworfen und durch die
Standardwerte ersetzt.
148
Bilder
•
Um einen Filter zu löschen, klicken Sie auf das
Kreuz-Symbol.
Neuordnen der Filter
•
Ziehen Sie einen Filter mit gedrückter Maustaste an die
gewünschte Position innerhalb des Stapels. Eine
gestrichelte Linie zeigt an, wo der Filter platziert wird,
sobald Sie die Maustaste loslassen.
Retuschieren
PhotoLab bietet einige praktische Retuschierwerkzeuge in der
Hauptsymbolleiste, mit denen Sie häufig auftretende Fotoprobleme
beseitigen können, bevor Sie das Bild mit Korrektur- und
Effektfiltern versehen.
•
Mit dem Werkzeug Rote Augen korrigieren
beseitigen Sie Blitzlichtspiegelungen, die häufig in den
Augen fotografierter Personen auftreten.
•
Mit dem Werkzeug Schönheitsfehler entfernen
beseitigen Sie Hautunreinheiten oder Materialfehler.
Nähere Informationen zur Arbeit mit diesen Werkzeugen finden Sie
in der Hilfe zu DrawPlus.
Bilder
149
Selektive Maskierung
Sie können Filter nicht nur auf das gesamte Foto anwenden, sondern
auch gezielt auf einzelne Bereiche. In PhotoLab müssen Sie vorher
lediglich die gewünschten Bereiche mit einer Maske markieren.
Masken lassen sich auf unterschiedliche Weise einsetzen:
•
Zur Markierung der Bereiche, die Sie mit dem Filter
bearbeiten möchten.
ODER
•
Zum Schutz aller Bereiche, die von dem Filter verschont
bleiben sollen.
In dem folgenden Beispiel haben wird das Fotomotiv mit
einer Maske vor den Auswirkungen des Filtereffekts
Buntglas geschützt.
Um eine Maske einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
1.
Klicken Sie auf das Symbol Maske und in dem nun
geöffneten Menü auf Neue Maske.
2.
Klicken Sie in dem rechten Feld auf das Werkzeug
Bereiche hinzufügen.
150
Bilder
3.
Stellen Sie die Optionen passend auf Ihre
Arbeitsanforderungen ein. Sie könnten z. B. die Pinselgröße
variieren, wenn Sie sehr große oder kleine Stellen bearbeiten
möchten.
4.
Wählen Sie in dem Dropdownfeld Modus eine der folgenden
Optionen aus:
5.
•
Auswählen: Verwenden Sie diese Methode, wenn
Sie den Filter nur auf die Bereiche anwenden
möchten, die Sie mit dem Werkzeug markieren.
Dies ist die Standardeinstellung.
•
Schützen: Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie
den Filter auf alle Fotobereiche außer den Stellen
anwenden möchten, die Sie markieren.
Übermalen Sie einfach mit dem kreisförmigen Cursor die
Stellen, die Sie markieren möchten. Ausgewählte Bereiche
werden grün markiert und geschützte Bereiche rot.
Falls die Auswahl nicht ganz so präzise ist wie
beabsichtigt, können Sie einfach das Werkzeug Bereiche
entfernen aktivieren und die unerwünschten markierten
Bereiche erneut übermalen.
6.
Um die Änderungen an der Maske zu übernehmen,
klicken Sie auf das Häkchen-Symbol.
Das Maskensymbol wird automatisch gelb
angezeigt, wenn Sie eine Maske anwenden.
Bilder
151
Speichern von Favoriten
Sie können bestimmte Filteroptionen oder Kombinationen mehrerer
Filter als Favoriten speichern und diese dann jederzeit auch auf
andere Bilder anwenden.
PhotoLab speichert alle Ihre Favoriten in der Registerkarte
„Favoriten“. Sie können für diese Registerkarte sogar Ihre eigenen
Kategorien (z. B. Meine Fotokorrekturen) anlegen.
Speichern und Verwalten von Favoriten
1.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Filter speichern.
2.
Geben Sie in das Dialogfeld einen Namen für den
Filter ein und wählen Sie die Kategorie für die Speicherung
aus. Um eine neue Kategorie anzulegen, klicken Sie auf das
Symbol mit den drei Punkten.
3.
(Optional)
Wenn Sie Ihre Favoriten in eigene Kategorien
unterteilen möchten, klicken Sie auf das Symbol
Registerkartenmenü und dann auf Favoriten verwalten.
152
Bilder
10
Effekte
154
Effekte
Effekte
155
Arbeiten mit Grafikformatvorlagen
In der StudioRegisterkarte
Formatvorlagen finden
Sie eine breite Palette an
Galerien mit
Grafikformatvorlagen, die
sich flexibel anpassen und
auf jedes Objekt
anwenden lassen.
Alle 2D- und 3D-Filtereffekte, Abschrägungen, Unschärfevarianten,
Schatten und Kanten sind in praktische Unterkategorien eingeteilt.
In der Registerkarte „Formatvorlagen“ können Sie ebenfalls Ihre
eigenen Optionskombinationen als Vorlagen speichern. Diese
Vorlagen werden dann in der Kategorie Eigene Formatvorlagen
abgelegt und lassen sich später beliebig in anderen DrawPlusDokumenten einsetzen. Alle Elemente der Kategorien lassen sich
jederzeit löschen. Sie können auch zusätzliche Elemente in die
Kategorien einfügen. Speichern Sie diese Elemente in eigenen
Kategorien/Ordnern und mit aussagekräftigen Namen ab, damit Sie
die verschiedenen Elemente später schneller wiederfinden.
Über das
Registerkartenmenü können Sie eigene
Ordner und Kategorien für die Studio-Registerkarte
„Formatvorlagen“ anlegen. Klicken Sie hierzu in dem
Menü einfach auf den Eintrag FormatvorlagenManager.
156
Effekte
Anwenden von Grafikformatvorlagen auf einzelne oder
mehrere Objekte
1.
Öffnen Sie die Studio-Registerkarte Formatvorlagen.
2.
Erweitern Sie die Liste in dem Dropdownfeld und wählen Sie
eine Kategorie aus (z. B. „Schatten“). Blättern Sie dann in
dem unteren Feld zu der gewünschten Unterkategorie.
3.
Prüfen Sie die einzelnen Vorlagen mithilfe ihrer Miniaturen
in dem Vorschaufeld (standardmäßig werden die Effekte
anhand von Zahnrädern demonstriert).
4.
Klicken Sie einfach auf eine Miniaturansicht, um die
entsprechende Vorlage auf das ausgewählte Objekt bzw. die
ausgewählten Objekte anzuwenden.
Speichern eigener Grafikformatvorlagen
Nachdem Sie einige Attribute (Füllung, Linie, Text, 2D-/3D-Effekte
usw.) für einen Gesamtlook zusammengestellt haben, können Sie
diese Sammlung von Einstellungen als Grafikformatvorlage mit
einem eigenen Namen speichern. DrawPlus speichert Ihre Vorlagen
in der Studio-Registerkarte „Formatvorlagen“ (standardmäßig in
dem Ordner „Eigene Formatvorlagen“), sodass sie sich anschließend
auch auf andere Objekte anwenden lassen.
Da jede Grafikformatvorlage sehr viele verschiedene Vorgaben für
unterschiedliche Objekte und ihre charakteristischen Eigenschaften
enthalten kann, die sich alle flexibel ein- und ausschließen lassen,
sind diese Vorlagen ein extrem flexibles Werkzeug für alle
Designsparten.
Effekte
157
Erstellen neuer Grafikformatvorlagen aus den Attributen
bestehender Objekte
1.
Klicken Sie im Menü Format auf den Eintrag
Grafikformatvorlage definieren.
Der Editor für Grafikformatvorlagen wird nun geöffnet. In
der linken Liste sind die Grafikeigenschaften und Attribute
aufgeführt. Über die vier Vorschaufelder können Sie bequem
prüfen, wie sich eine Vorlage auf unterschiedliche
Objekttypen auswirkt (Zahnrad, gerundetes Rechteck,
Beispieltext und Buchstabe „A“).
2.
(Optional) Um einen Teil der Liste mit Attributen zu
reduzieren oder zu erweitern, klicken Sie auf das
entsprechende Symbol. In dieser Liste können Sie genau
sehen, welche Attribute momentan für die Vorlage festgelegt
sind. Deaktivieren Sie einfach die Einträge aller Attribute, die
Sie aus der Formatvorlage ausschließen möchten, und
markieren Sie alle Optionen mit einem Häkchen, die in der
Vorlage gespeichert werden sollen.
3.
(Optional) Möchten Sie ein Attribut ändern, wählen Sie
seinen Wert aus und passen diesen per Menü,
Dropdownfeld, Dialogfeld oder Eingabefeld an.
4.
Legen Sie einen Namen für die Formatvorlage fest und
stellen Sie optional einen anderen Vorschautyp anstelle des
standardmäßig verwendeten Zahnrads ein. Diese Vorschau
wird dann später in der Studio-Registerkarte
„Formatvorlagen“ angezeigt.
5.
Wählen Sie die Hauptkategorie und die Unterkategorie für
die Studio-Registerkarte „Formatvorlagen“ aus, in denen die
Vorlagenminiatur gespeichert werden soll. Standardmäßig
werden Ihre selbst definierten Vorlagen in der Kategorie
„Eigene Formatvorlagen“ abgelegt. Möchten Sie selbst
Kategorien anlegen, müssen Sie diesen Schritt vor dem
158
Effekte
Erstellen einer Vorlage durchführen, um die neue Vorlage in
einer dieser Kategorien zu speichern.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Für die neue
Formatvorlage wird nun eine Miniatur in der von Ihnen
festgelegten Kategorie der Studio-Registerkarte
„Formatvorlagen“ angelegt.
Entwerfen komplett neuer Grafikformatvorlagen
1.
Öffnen Sie in der Studio-Registerkarte „Formatvorlagen“ die
Kategorie, in der Sie die neue Vorlage speichern möchten.
2.
Klicken Sie auf die Option Neue
Grafikformatvorlage hinzufügen.
ODER
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Miniatur und
in dem Kontextmenü auf Neue Formatvorlage hinzufügen.
3.
Legen Sie in dem Dialogfeld die gewünschten Optionen über
die entsprechenden Menüs, Listen und Felder fest.
Einfügen von Schlagschatten
Mit dem Schattenwerkzeug lassen sich
schnell und einfach verschiedene
Schattenvarianten für Objekte festlegen. Ein
geschickt platzierter Schatten kann einfachen 2DObjekten eine räumliche Tiefe verleihen.
Effekte
159
Das Schattenwerkzeug bietet eine Reihe von Optionen, mit denen
Sie die verschiedenen Aspekte des Schattens flexibel konfigurieren
können. Dieses Werkzeug platziert den Schatten direkt auf der Seite,
und über die Kontrollknoten und die Schattenkontextleiste lassen
sich verschiedene Attribute wie Deckkraft, Unschärfe, X- und YScherung usw. einstellen. Alternativ können Sie diese Eigenschaften
auch direkt mithilfe der am Schatten eingeblendeten Knoten ändern.
Einfacher
Schatten
(Durch
Klicken+Ziehen
vom
Objektmittelpunkt)
Knotensteuerung:
(A) X-Scherung/Y-Skalierung, (B) YScherung/X-Skalierung,
(C) Schattenposition ändern, (D) Deckkraft,
(E) Schattenanker, (F) Unschärfe.
(Verschieben Sie einfach die Knoten, um die
Werte zu ändern)
Mit einer subtileren Korrektur von
Scherung und Skalierung können
Sie perspektivisch geneigte
Schatten für realistische 2DBeleuchtungseffekte erzeugen. In
unserem Beispiel haben wir XScherung und Y-Scherung angepasst
sowie die Unschärfe und dann die
Deckkraft reduziert.
160
Effekte
Einfügen von Schlagschatten mit dem
Schattenwerkzeug
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Schattenwerkzeug. Es werden nun automatisch einige
Kontrollknoten eingeblendet, mit denen Sie wie oben
erläutert die verschiedenen Schatteneigenschaften variieren
können.
2.
Ziehen Sie den Mauszeiger mit gedrückter Maustaste über
das Objekt, um den Schatten zu erstellen. Es werden nun
automatisch einige zusätzliche Knoten erstellt.
3.
Stellen Sie die Schattenparameter (Unschärfe, Deckkraft,
Größe oder Scherung) über die Knoten oder die am oberen
Rand des Arbeitsbereiches eingeblendete Kontextleiste ein.
Möchten Sie einen einfachen Schatten einfügen, ohne
die oben erläuterten Optionen festzulegen,
deaktivieren Sie einfach die Option Erweitert in der
Kontextleiste und ziehen den Schatten in eine neue
Position.
Festlegen der Schattenfarbe
•
Stellen Sie eine Farbe über die Studio-Registerkarte
„Farbe“ ein.
Entfernen des Objektschattens
•
Aktivieren Sie das Schattenwerkzeug und führen Sie
einen Doppelklick auf das Objekt aus.
Wenn Sie die Schattenparameter für ein Objekt
genauer einstellen möchten, klicken Sie in der
Zeichnungsleiste auf das Symbol Filtereffekte. Hier
können Sie Mischmodi für den Schatten festlegen
sowie seine Intensität und den Schatten an der linken,
rechten, oberen oder unteren Objektkante arretieren.
Effekte
161
Erstellen von Überblendungen
Mit Überblendungen können Sie neue Objekte erstellen, indem Sie
auf einer Seite ein Objekt in einer Serie von Zwischenstufen in ein
anderes bereits platziertes Objekt verwandeln. Bei diesen Objekten
kann es sich um identische Formen mit unterschiedlichen Linienund Füllungseigenschaften handeln oder auch um
grundverschiedene Formen. Bei der zweiten Variante wird dann die
Form des ersten Objekts über die Zwischenstufen an die des zweiten
Objekts angeglichen.
Für jede Zwischenstufe entsteht hierbei ein separates Objekt, in dem
die Farb-, Transparenz- und Linieneigenschaften sowie die Form des
ersten Objekts an die entsprechenden Eigenschaften des zweiten
Objekts angepasst werden.
Für identische Formen
Für unterschiedliche Formen (z. B. eine Überblendung von einer
QuickShape-Ellipse zu einer QuickShape-Blüte):
162
Effekte
Überblenden von Objekten mit dem
Überblendungswerkzeug
1.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Überblendungswerkzeug.
2.
(Optional) Legen Sie in der Kontextleiste die folgenden
Einstellungen fest:
•
Die Anzahl der Überblendungsstufen (d. h. die
Morphing-Stufen), mit der das erste Objekt in das
zweite umgewandelt wird. Dieser Wert bestimmt,
wie weich die Umwandlung wirkt.
•
Ein Positions- oder Attributsprofil für
ungleichmäßige Überblendungen. Mit diesen
Profilen bestimmen Sie die Rate, mit der die Objekte
verformt bzw. überblendet werden.
•
Einen Farbüberblendungstyp, mit dem Sie die
Farbverteilung festlegen, die zwischen dem
Ursprungs- und Zielobjekt erfolgen soll.
3.
Bewegen Sie den Mauszeiger auf das Objekt, um den
Überblendungscursor einzublenden.
4.
Drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie den
Mauszeiger bei gedrückter Maustaste auf das Zielobjekt für
die Überblendung. Das Werkzeug erstellt nun automatisch
eine Linie. Lassen Sie die Maustaste wieder los, sobald sich
der Zeiger auf dem gewünschten Objekt befindet.
ACHTUNG: Der Mauszeiger muss sich auf einem Objekt
befinden, wenn Sie die Maustaste wieder loslassen.
Die Überblendung wird nun erstellt.
Effekte
163
Überblenden auf einem Pfad
Mit DrawPlus können Sie die überblendeten Objekte an eine
gezeichnete Freihandlinie oder Kurve anpassen.
Anpassen einer Überblendung an eine Linie oder Kurve
1.
Wählen Sie die Linie oder Kurve und das zuvor erstellte
Überblendungsobjekt aus.
2.
Klicken Sie im Menü Extras auf den Eintrag Überblendung
an Kurve anpassen.
Arbeiten mit perspektivischen Effekten
Mit dem Perspektivenwerkzeug
können Sie die Objekte Ihrer
Zeichnungen auf eine ähnliche Weise
verformen wie mit dem
Verzerrungswerkzeug. Mit diesen
Perspektiven erzeugen Sie den
Eindruck, eine Fläche wäre frei im
Raum gekippt, sodass ein
übertriebener Größenunterschied
zwischen ihrer vorderen und
hinteren Seite entsteht.
164
Effekte
Einstellen von perspektivischen Effekten
1.
Wählen Sie das Objekt aus, öffnen Sie in der
Zeichnungsleiste das Symbolmenü „Transformieren“ und
klicken Sie auf das Perspektivenwerkzeug. Es wird nun ein
Schieberegler über dem Objekt eingeblendet. Gleichzeitig
schaltet das Programm das Knotenwerkzeug aktiv.
2.
bei gedrückter Maustaste
Bewegen Sie den 3D-Cursor
über das ausgewählte Objekt, oder verändern Sie die Position
des Schiebereglers, um das Objekt in unterschiedliche
Richtungen zu kippen. Sollten Sie mit dem Ergebnis eines
Arbeitsschritts unzufrieden sein, klicken Sie einfach auf den
Menüpunkt Bearbeiten > Rückgängig.
ODER
Wählen Sie in der Kontextleiste einen der vordefinierten
perspektivischen Effekte in dem Symbolmenü Vordefinierte
Perspektiven aus.
Arbeiten mit Verzerrungsrahmen
Mit den Verzerrungsrahmen können Sie die Form eines Objekts
verändern, ohne seine Knoten zu bearbeiten. Sie können z. B. einen
Text mit dem Verzerrungsrahmen zu einer Welle, einem Bogen,
einem Trapez oder jeder anderen Figur formen. Alle vordefinierten
Verzerrungsrahmen lassen sich beliebig anpassen und anschließend
auch auf andere Objekte anwenden.
Effekte
165
Anwenden von Verzerrungsrahmen
1.
Wählen Sie das Objekt oder die Objekte aus, die Sie
verformen möchten.
2.
Klicken Sie in dem Auswahlmenü
„Transformieren“ der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Verzerrungswerkzeug.
3.
Wählen Sie in der Kontextleiste einen Verzerrungsrahmen
über das Symbolmenü Vordefinierte Verzerrungsrahmen
aus. Über den ersten Eintrag „Benutzerdefinierter
Verzerrungsrahmen“ rufen Sie den Effekt auf, den Sie zuletzt
in der aktuellen DrawPlus-Arbeitssitzung selbst erstellt
haben.
Entfernen von Verzerrungsrahmen
•
Wählen Sie den Verzerrungsrahmen mit dem
Verzerrungswerkzeug aus und klicken Sie in der
Verzerrungskontextleiste auf Verzerrungsrahmen
entfernen.
Erstellen und Bearbeiten eigener Verzerrungsrahmen
1.
Wählen Sie das Objekt oder die Objekte mit dem
Verzerrungswerkzeug aus.
2.
Verschieben Sie die Knoten oder ihre Ziehpunkte in die
gewünschte Position.
166
Effekte
Arbeiten mit Schablonen
In der Studio-Registerkarte Schablonen finden Sie eine breite Palette
vorgefertigter Schablonen, deren Formen sich auf jede beliebige Seite
übertragen lassen. Sie können die Schablonen sowohl wie normale
Papierschablonen mit dem Pinsel übermalen als auch die
Schablonen als Schnittform für ein Foto verwenden. Lassen Sie Ihrer
Kreativität einfach freien Lauf!
Die Schablonen sind in die Kategorien „Alphabet“, „Künstlerisch“
und „Formen“ eingeteilt.
Sie können sogar selbst Schablonen zusammenstellen und in die
Studio-Registerkarte Schablonen einfügen. Ziehen Sie dafür einfach
die gewünschten Objekte in die Registerkarte.
Einfügen von Schablonen in Ihre Seite
1.
Wählen Sie in der Registerkarte Schablonen eine Kategorie
in der Dropdownliste aus.
In dem unteren Galeriefeld werden die Miniaturen aller
Schablonen angezeigt, die in der ausgewählten Kategorie
enthalten sind.
2.
Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste die Miniatur des
gewünschten Designs auf Ihre Dokumentseite.
Effekte
167
Übermalen der Schablonen
1.
Setzen Sie eine Schablone an der gewünschten Seitenposition
ab.
2.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Pinselwerkzeug.
3.
Wählen Sie eine Pinselvariante in der Studio-Registerkarte
Pinsel aus und legen Sie die Malfarbe über die StudioRegisterkarte „Farbe“ fest. Nähere Informationen hierzu
finden Sie unter „Auftragen von Pinselstrichen“ auf Seite 66.
Die Pinsel der Kategorien „Effekte“, „Malen“ und
„Sprühen“ eignen sich besonders gut für die Arbeit mit
Schablonen.
4.
Übermalen Sie die Schablone mit dem ausgewählten Pinsel.
Wechseln Sie die Farben oder Pinsel über die StudioRegisterkarten „Farbe“ bzw. „Pinsel“.
5.
Klicken Sie in der Zeichnungsleiste auf das Symbol
Zeigerwerkzeug.
168
Effekte
6.
Klicken Sie auf die Schablone und dann darunter auf die
Option Schablone anheben.
Die Schablone wird nun entfernt und gibt den Blick auf das
übermalte Design frei.
Simulieren von 3D
Mit der 3D-Simulation können Sie eine Objektdarstellung festlegen,
die den Vorgaben unterschiedlicher Projektionsebenen (Projektion
von oben, vorne oder rechts) folgt. Standardmäßig wird hierfür eine
isometrische Projektion verwendet. Sie können jedoch auch andere
Modi für komplexere Darstellungen auswählen oder selbst festlegen.
Wenn Sie nun die transformierten Objekte auf den einzelnen Ebenen
nebeneinander platzieren, erzeugen Sie die Illusion eines
dreidimensionalen Objekts. Diese „Täuschungen“ reichen von
einfachen Würfeln (siehe umseitig) bis hin zu komplexen 3DFormen, Texten usw.
Effekte
169
Wenn Sie z. B. das gleiche QuickShape-Quadrat auf den drei
Projektionsebenen erstellen und die drei Formen hinterher
zusammen auf der Seite platzieren, entsteht ein Würfel.
Obere
Projektionsebene
Vordere
Projektionsebene
Rechte
Projektionsebene
Kombinierter
Würfel
Einstellen einer 3D-Simulation
1.
Klicken Sie in der Standardsymbolleiste auf den Pfeil
der Schaltfläche 3D-Projektion und dann auf einen der
Menüpunkte Obere Projektionsebene, Vordere
Projektionsebene oder Rechte Projektionsebene, um die
Projektionsdarstellung für das nächste gezeichnete Objekt
festzulegen. (Es wird nun das Ausrichtungsraster
eingeblendet, dessen Darstellung sich automatisch an die
ausgewählte Projektionsebene anpasst.)
2.
Aktivieren Sie ein Zeichenwerkzeug und erstellen Sie ein
Objekt (z. B. ein QuickShape-Rechteck) auf der
Projektionsebene (standardmäßig wird eine isometrische
Projektion verwendet).
3.
Alle anschließend gezeichneten Objekte werden automatisch
auf der aktuell ausgewählten Projektionsebene platziert. Um
die Objekte auf einer anderen Projektionsebene zu erstellen,
klicken Sie vor dem Zeichnen auf den Menüeintrag der
gewünschten Projektionsebene.
170
Effekte
Wenn Sie die einzelnen Komponenten eines großen Objekts auf
diese Weise erstellen, können Sie die projizierten Einzelteile später zu
der komplexen Figur zusammensetzen, die nun in 3D auf der Seite
erscheint.
Komplexere 3D-Simulationen
Bisher haben wir für unsere Beispiele nur isometrische Projektionen
verwendet. Sie können in DrawPlus auch noch weitere
axonometrische Projektionen festlegen, indem Sie die aktuellen
Projektionseigenschaften über das Dropdownmenü verändern, bevor
Sie Ihre Objekte zeichnen.
11
Animationen
172
Animationen
Animationen
173
Einführung in die Arbeit mit Animationen
Was sind Animationen? Animationen zeigen unserem Auge eine
schnelle Abfolge einzelner Bilder, die sich alle leicht unterscheiden,
und erzeugen somit die Illusion einer Bewegung. Je nach Aufwand
kann das Ergebnis von einem einfachen Daumenkino über TVSerien bis hin zu Hollywood-Filmen reichen. Professionelle
Animationskünstler verwenden eine breite Palette von Techniken,
um ihre Figuren zu animieren, sodass ihre Bewegungen wie die von
echten Menschen und Tieren wirken.
In DrawPlus müssen wir zunächst zwischen zwei
grundverschiedenen Animationstypen unterscheiden, die Sie mit den
Funktionen und Werkzeugen selbst erstellen können:
•
Stop-Motion-Animation: Bei Stop-MotionAnimationen werden statische Objekte in den
verschiedenen Einzelbildern schrittweise verändert, um
eine Bewegung zu erzeugen. In der Filmindustrie setzt
man diese Animationsform häufig für Figuren aus Knete,
Ton oder anderen biegsamen Materialien ein.
•
Schlüsselbild-Animation: Bei SchlüsselbildAnimationen werden die von einem Computer
generierten Objekte in Bewegung versetzt. Bei diesen
Objekten kann es sich um einfache geometrische Figuren
oder auch um Cartoon-Charaktere handeln (die
traditionell aus den Stop-Motion-Animationen
stammen). Durch die Berechnungen des Computers lässt
sich eine flüssige Bewegung zwischen den wichtigsten
Szenen Ihrer Animation erzeugen, die Sie als
Schlüsselbilder festgelegt haben.
Mit DrawPlus können Sie Ihre Schlüsselbild- und Stop-MotionAnimationen in eine breite Palette unterschiedlicher Formate
exportieren. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem
Thema „Exportieren von Animationen“ auf Seite 195.
174
Animationen
Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Schritte, mit denen
Sie Ihre Stop-Motion-Animationen oder Schlüsselbild-Animationen
in DrawPlus einrichten.
Erstellen einer neuen Schlüsselbild- oder Stop-MotionAnimation über den Startassistenten
1.
Starten Sie DrawPlus, oder klicken Sie auf den Menüpunkt
Datei > Neu > Neu mit Startassistent.
2.
Klicken Sie im Startassistenten auf eine der Optionen Neue
Datei anlegen > Schlüsselbild-Animation oder Neue Datei
anlegen > Stop-Motion-Animation.
3.
Blättern Sie im Dialogfeld Seite einrichten durch die
Dokumenttypen des linken Feldes.
4.
Wählen Sie im linken Feld einen Dokumenttyp über seine
Miniatur aus.
5.
(Optional) Wenn Sie einige Einstellungen anpassen möchten,
klicken Sie im rechten Feld auf Papier oder Animation und
wählen dann die gewünschten Optionen und Werte aus. Für
die Kategorie Papier können Sie z. B. die Höhe, Breite und
Ausrichtung der Seiten festlegen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Das neue Dokument
wird nun im Arbeitsbereich geöffnet.
Erstellen einer neuen Schlüsselbild- oder Stop-MotionAnimation aus einer leeren Seite
•
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Neu > Neue
Stop-Motion-Animation.
ODER
•
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Neu > Neue
Schlüsselbild-Animation.
DrawPlus schaltet nun in den entsprechenden Animationsmodus
um und öffnet ein neues Dokumentfenster.
Animationen
175
Umwandeln einer bestehenden Zeichnung in eine Animation
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf einen der Einträge In StopMotion-Animation umwandeln oder In SchlüsselbildAnimation umwandeln. DrawPlus fordert Sie nun auf, alle
Änderungen an der bestehenden Zeichnung zu speichern,
und wandelt sie anschließend in eine Animation um.
2.
Klicken Sie auf Ja, um Ihre Änderungen an der Datei zu
speichern oder auf Nein, um die Animation sofort zu
erstellen. Wenn Sie auf Abbrechen klicken, können Sie
weiter an der Zeichnung arbeiten, ohne dass eine Animation
erstellt wird.
Einstellen des Grundlayouts für Ihre Animation
1.
Klicken Sie in der Seitenkontextleiste (verfügbar, sobald Sie
das Zeiger- oder Rotationswerkzeug auswählen und kein
Objekt markiert ist) auf Seite einrichten.
2.
Stellen Sie die gewünschten Werte wie zuvor beschrieben ein.
3.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Über die Seitenkontextleiste können Sie die
Seitengröße und -ausrichtung jederzeit neu einstellen.
Speichern einer Animation
•
Klicken Sie auf den Menüpunkt Datei > Speichern.
DrawPlus speichert Animationen automatisch in dem
proprietären DPA-Format (*.dpa).
176
Animationen
Arbeiten mit Stop-Motion-Animationen
Eines der wichtigsten Hilfsmittel im
Modus für Stop-Motion-Animationen
ist die Studio-Registerkarte
„Einzelbilder“, mit der Sie die
verschiedenen Einzelbilder Ihrer
Animation auswählen und bearbeiten
können. Diese Registerkarte erstreckt
sich über die gesamte Bildschirmbreite,
sodass Sie stets den Überblick über die
Animationsbilder behalten.
Einblenden der Studio-Registerkarte „Einzelbilder“
•
Sollte die Registerkarte nicht sichtbar sein, klicken Sie am
unteren Rand des Arbeitsbereichs auf das Symbol
.
Erstellen neuer Einzelbilder durch Klonen
•
Wählen Sie in der Studio-Registerkarte
„Einzelbilder“ das gewünschte Animationsbild aus und
klicken Sie auf Einzelbild klonen.
Das neue Einzelbild wird nun nach dem ausgewählten Einzelbild
eingefügt.
Einfügen leerer Einzelbilder in eine Animation
•
Klicken Sie in der Registerkarte „Einzelbilder“ auf
die Schaltfläche Einzelbild einfügen.
Umschalten zu anderen Einzelbildern
•
Klicken Sie auf die Miniaturansicht eines Einzelbildes,
um seine Objekte auf der Dokumentseite anzuzeigen. Sie
können die Objekte nun beliebig bearbeiten.
Animationen
177
Umbenennen von Einzelbildern
•
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Miniaturansicht des gewünschten Einzelbilds und dann
auf den Eintrag Eigenschaften. Geben Sie in dem
Dialogfeld „Einzelbildeigenschaften“ die neue
Bezeichnung in das Feld Name: ein. Der neue Name wird
nun in der Hinweisleiste angezeigt.
Ändern der Animationssequenz von Einzelbildern
•
Verschieben Sie die Miniaturansicht des gewünschten
Einzelbilds mit gedrückter Maustaste in der StudioRegisterkarte „Einzelbilder“ an seine neue Position in der
Animationsfolge. Wenn Sie das Animationsbild
verschieben, drückt seine Miniaturansicht in der StudioRegisterkarte automatisch die anderen Animationsbilder
auseinander, damit Sie das verschobene Bild leichter
zwischen zwei Bildern absetzen können. Lassen Sie die
Maustaste einfach los, um das Bild zu platzieren.
Löschen ausgewählter Einzelbilder
•
Klicken Sie in der Registerkarte „Einzelbilder“ auf
die Schaltfläche Einzelbild löschen.
Die Zwiebelhaut-Ansicht
Die Zwiebelhaut-Ansicht ist eine Standardtechnik, die aus der
Trickfilmanimation übernommen wurde. Hierbei legt der Zeichner
transparente Folien übereinander, um die Inhalte der vorangehenden
Einzelbilder zu prüfen und den Ablauf der Bewegung in einer
Animation zu simulieren. Diese Technik ist besonders hilfreich,
wenn Sie die Veränderung einer Objektposition über mehrere
Einzelbilder präzise festlegen oder prüfen möchten.
178
Animationen
Ein-/Ausschalten der Zwiebelhaut-Ansicht
1.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Einzelbilder“
auf die Schaltfläche Zwiebelhaut-Ansicht.
2.
Wenn Sie mehr Einzelbilder sehen
(Optional)
möchten als nur das vorangehende, klicken Sie auf die
Schaltfläche Eigenschaften und legen dann die gewünschte
Bildzahl in dem Feld Zwiebelhaut-Ansicht fest.
Die Objekte der vorangehenden Einzelbilder werden hinter den
Objekten des aktuell ausgewählten Einzelbildes angezeigt.
Die Vorschau von Stop-Motion-Animationen
Sie können für die Vorschau Ihrer Animation jederzeit die
entsprechende Option der Studio-Registerkarte „Einzelbilder“
verwenden oder auch Ihren Webbrowser. Mit der Vorschauoption
der Studio-Registerkarte öffnen Sie die Animation in einem
speziellen Vorschaufenster.
Öffnen der Animationsvorschau in einem Vorschaufenster
•
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte
„Einzelbilder“ auf die Schaltfläche Vorschau.
Die Animation wird nun in dem Vorschaufenster geladen und
automatisch mit ihrer tatsächlichen Größe und
Wiedergabegeschwindigkeit abgespielt. Mit den Steuerungssymbolen
(Wiedergabe, Stopp, Vorwärts und Zurück) können Sie die
Einzelbilder der Animation Stück für Stück überprüfen.
Öffnen der Animationsvorschau in einem Webbrowser
•
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Vorschau im
Browser. Die Animation wird nun in Ihren
Standardbrowser geladen und abgespielt.
Animationen
179
Arbeiten mit Schlüsselbild-Animationen
Im direkten Vergleich mit
Stop-Motion-Animationen
(siehe „Einführung in die
Arbeit mit Animationen“ auf
Seite 173) bieten die
Schlüsselbild-Animationen
Ihnen weit leistungsfähigere
Animationsoptionen.
Einer der größten Vorteile ist die Zeitersparnis, da Sie für
Schlüsselbild-Animationen nicht jedes Einzelbild der Animation
selbst erstellen müssen, sondern den Computer den Großteil der
Arbeit erledigen lassen.
Im Grunde erzeugen Sie mit dieser Technik nur die Schlüsselbilder,
in denen die Animation abläuft. Jedes Schlüsselbild enthält
Schlüsselobjekte, für die Sie eine Position, Drehung und
verschiedene Attribute festlegen können.
Die Zwischenstadien, die für die Schlüsselobjekte während ihrer
Verwandlung von einem Schlüsselbild zum nächsten durchlaufen
werden müssen, erstellt unser Programm automatisch mit dem so
genannten Tweening. Alle Bilder zwischen den Schlüsselbildern
enthalten also diese Tween-Objekte.
Mit der Studio-Registerkarte „Storyboard“ legen Sie die „Story“ für
die Animation fest, d. h. Sie bestimmen die Position und anderen
Attribute der Objekte für den chronologischen Ablauf der
Schlüsselbilder während der Animationssequenz. In der
Registerkarte wird die chronologische Abfolge durch eine Sortierung
von links nach rechts verdeutlicht. Das erste Schlüsselbild der
Animation steht also ganz links in der Registerkarte, gefolgt von dem
zweiten usw. bis zu dem letzten Schlüsselbild, das am weitesten
rechts in der Registerkarte platziert ist.
180
Animationen
Nach dem Export wird Ihre Animation dann in dieser
„Laufrichtung“ wiedergegeben. Anhand eines einfachen Beispiels mit
einer Biene, Sonne und einem Text lässt sich der Aufbau einer
Schlüsselbild-Animation gut veranschaulichen. Lediglich die Biene
wird hierbei animiert, die Sonne und der Schriftzug „Buzzzz“ sind
statische Objekte.
Indem Sie die Objekte (Biene und Sonne) in das Start-Schlüsselbild
einfügen, können Sie diese mit dem Befehl Ablauf vorwärts in
nachfolgende Schlüsselbilder „kopieren“. Hierdurch wird die
Animation noch nicht verändert. Wenn Sie nun die Position eines
vorwärts ablaufenden Objekts (z. B. der Biene) in den nachfolgenden
Schlüsselbildern verändern, entsteht die Bewegung der Biene.
Nachdem Sie die Schlüsselbilder erstellt haben, können Sie sehr
genau festlegen, wie Objekte in den Ablauf (vorwärts und rückwärts)
der Animation eingegliedert werden. Sie können Objekte an jedem
beliebigen Punkt des Storyboards neu einführen (sodass sie nur für
eine bestimmte Zeit sichtbar sind) und sie sowohl vorwärts als auch
rückwärts in den Animationsablauf einbinden (wahlweise für eine
bestimmte Anzahl Schlüsselbilder oder bis an das Ende oder den
Anfang der Animation). Der Text „Buzz“ in dem vorangehenden
Beispiel wird nur ab Schlüsselbild 3 angezeigt (d. h. erst nach einigen
Sekunden eingeblendet).
Weitere Optionen anderer Registerkarten
Der Modus für Schlüsselbild-Animationen bietet auch noch einige
andere Registerkarten als Unterstützung zur Registerkarte
„Storyboard“. Diese werden nur im Modus für SchlüsselbildAnimationen verfügbar und sind in den Modi für Zeichnungen und
Stop-Motion-Animationen nicht sichtbar:
•
Mit der Studio-Registerkarte Modulation können Sie
lineare oder nicht-lineare Änderungen zwischen
Schlüsselobjekten festlegen. Hierfür wählen Sie einfach
einen editierbaren Satz von Anweisungen (genannt
Animationen
181
„Hülle“) aus, der dann die Position, Größe, Drehung,
Neigung, Farbe, Transparenz und die MorphingVeränderung für die Objekte bestimmt.
•
Mit der Studio-Registerkarte Aktionen können Sie
Objekten und Schlüsselbildern bestimmte Aktionen (z. B.
Aufrufen einer Webseite oder Wechseln zu einem
bestimmten Marker) zuweisen, die dann während der
Animationswiedergabe durch ein bestimmtes Ereignis (z.
B. Platzieren der Maus auf einem Objekt, Mausklick
usw.) ausgelöst werden.
Für Schlüsselbild-Animationen stehen Ihnen ebenfalls die
Schlüsselbild-Kamera, Masken sowie Movie- und Sounddateien zur
Verfügung.
Nähere Informationen finden Sie in der DrawPlus-Hilfe.
Erste Schritte
Erstellen einer Schlüsselbild-Animation
1.
Klicken Sie im Startassistenten auf Neue Datei anlegen >
Schlüsselbild-Animation.
2.
Blättern Sie im Dialogfeld Seite einrichten durch die
Dokumenttypen des linken Feldes.
3.
Wählen Sie im linken Feld eine Miniatur in einer der
Kategorien „Web“, „Bildschirm“ oder „Mobil“ aus. Diese
Formate wurden für die Präsentationen auf einer Website
(Banner, Werbung usw.), Computermonitoren und
Mobilgeräten optimiert.
4.
(Optional) Stellen Sie unter Papier auf der rechten Seite des
Dialogfelds die Maßeinheit neu ein (z. B. auf Pixel) und
ändern Sie die Ausrichtung und/oder Abmessungen der
Seite.
182
Animationen
5.
(Optional) In dem unteren Bereich Animation können Sie
animationsspezifische Optionen festlegen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Sie können Schlüsselbild-Animationen aus jeder
bestehenden Zeichnung erstellen, indem Sie auf den
Menüpunkt Datei > In Schlüsselbild-Animation
umwandeln klicken.
Einblenden der Studio-Registerkarte „Storyboard“
•
Sollte die Registerkarte nicht sichtbar sein, klicken Sie am
unteren Rand des Arbeitsbereichs auf das Symbol
.
Und wie geht es weiter, nachdem Sie Ihre Objekte in dem ersten
Schlüsselbild gezeichnet haben? Sie können diese Objekte nun
automatisch in den Ablauf (vorwärts) der Animation integrieren,
indem Sie neue Schlüsselbilder einfügen. Hierdurch wird die „Story“
Ihrer Animation aufgebaut. Es existieren zwar noch andere
Methoden, um Objekte vorwärts oder rückwärts in den
Animationsablauf einzusetzen, zunächst werfen wir aber einen Blick
auf das Einfügen von Schlüsselbildern.
Einfügen von Schlüsselbildern
1.
Wählen Sie in der Studio-Registerkarte „Storyboard“
ein Schlüsselbild aus und klicken Sie auf Einfügen.
2.
Legen Sie in dem Dialogfeld die Anzahl Schlüsselbilder fest,
die Sie in der Storyboard-Registerkarte einfügen möchten.
Legen Sie anschließend die Schlüsselbild-Anzeigedauer für
die neuen Schlüsselbilder fest.
3.
Wählen Sie die Position für die neuen Bilder aus. Sie können
die Bilder wahlweise vor oder nach dem aktuell markierten
Schlüsselbild einfügen oder auch vor/nach dem ersten oder
letzten Schlüsselbild der Animation.
Animationen
183
4.
(Optional) Wenn Sie keine Schlüsselbildobjekte automatisch
in den Ablauf (vorwärts) der neuen Schlüsselbilder einfügen
möchten, aktivieren Sie die Option Leere Schlüsselbilder
einfügen. Leere Schlüsselbilder eignen sich gut als
„Pausenfüller“, mit denen Sie Ihre Animation durch
Hinweise, Logos und ähnliche Elemente unterbrechen
können.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Anzeigen und Bearbeiten bestimmter Schlüsselbilder
•
Wählen Sie in der Studio-Registerkarte „Storyboard“ das
gewünschte Schlüsselbild aus.
Löschen von Schlüsselbildern
•
Wählen Sie das Schlüsselbild aus und klicken Sie
auf Löschen.
Die Wiedergabedauer von Schlüsselbildern
Die Wiedergabedauer bestimmt, wie viel
Zeit zwischen der Anzeige zweier
Schlüsselbilder verstreicht. Dieser Wert
richtet sich nach der Erstellungsmethode
des Schlüsselbilds:
•
Wenn Sie Schlüsselbilder neu einfügen (leer oder
normal), können Sie die Wiedergabedauer in dem
Dialogfeld „Schlüsselbilder einfügen“ frei festlegen
(standardmäßig wird eine Dauer von 1 Sekunde
verwendet).
•
Wenn Sie ein Schlüsselbild teilen, wird die
Wiedergabedauer für die durch die Teilung entstandenen
Bilder auf den entsprechenden Bruchteil der
ursprünglichen Wiedergabedauer gesetzt (z. B. auf die
184
Animationen
Hälfte bei einer Teilung in 2 Schlüsselbilder, auf ein
Viertel bei einer Teilung in 4 Bilder usw.).
Sie können die Wiedergabedauer für ein Schlüsselbild jederzeit
manuell neu festlegen.
Festlegen der Wiedergabedauer für einzelne Schlüsselbilder
•
Klicken Sie unter der Miniaturansicht eines
Schlüsselbildes auf die Wiedergabedauer (z. B. „1500
ms“). Der Text wird nun ausgewählt, sodass Sie ihn
einfach mit einem neuen Wert überschreiben können.
Klicken Sie anschließend auf einen leeren
Bildschirmbereich, um den neuen Wert zu übernehmen.
Die gesamte Wiedergabedauer der Animation wird
unter dem letzten Schlüsselbild angezeigt (z. B. 5,0 s).
Einfügen von Sound
Häufig lässt sich durch die geschickte Auswahl einer
Tonuntermalung der visuelle Effekt einer Schlüsselbild-Animation
noch unterstreichen. Sie können einen Hintergrundsound entweder
für die Wiedergabedauer eines bestimmten Schlüsselbildes einstellen
oder auch für das Anwenden einer Aktion auf ein Objektereignis
(weitere Details zu Aktionen und Ereignissen finden Sie unter
„Anwenden von Aktionen“ in der DrawPlus-Hilfe).
Animationen
185
Hinzufügen von Audioclips
1.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Storyboard“ auf
das Symbol Sound, das sich unter der Miniaturansicht des
gewünschten Schlüsselbildes befindet.
2.
Klicken Sie in dem nun geöffneten Dialogfeld auf den Namen
der gewünschten Audiodatei und anschließend auf die
Schaltfläche Öffnen.
Um den Audioclip für ein ausgewähltes Schlüsselbild zu entfernen,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf seine Miniaturansicht und
dann in dem Kontextmenü auf Hintergrundsound entfernen.
Einfügen von Movies
Neben den Audioclips können Sie auch Movieclips in Ihren
Schlüsselbild-Animationen verwenden (über den Menüpunkt
Einfügen > Movieclip). Das Movie wird hierbei als Objekt in das
ausgewählte Schlüsselbild eingesetzt. Anschließend müssen Sie das
Movie nur noch für den Ablauf (vorwärts) festlegen (genauso wie
Texte, QuickShapes usw.), damit dieses Objekt in der gesamten
Animation angezeigt wird.
In DrawPlus können Sie eine breite Palette von Videoformaten
verwenden, wie z. B. Flash Video (FLV), Flash SWF, AVI, WMV und
QuickTime.
Die Vorschau von Schlüsselbild-Animationen
Für die Vorschau Ihrer Animationen können Sie entweder
einen Webbrowser oder einen Flash Player verwenden (zu den
Installationsoptionen von DrawPlus gehört auch ein Flash Player).
Auf diese Weise lässt sich die Darstellung der Animation bequem
überprüfen, bevor Sie die Datei endgültig exportieren.
186
Animationen
Arbeiten mit Schlüsselbildobjekten
Bei der Arbeit mit Schlüsselbild-Animationen steht Ihnen noch eine
zusätzliche Palette von Optionen für die Objektkontrolle zur
Verfügung. Diese Optionen finden Sie in der Objektsymbolleiste,
die unter einem ausgewählten Objekt eingeblendet wird.
Für gruppierte Objekte am
Anfang werden das
Gruppensymbol und das
Symbol „Ablauf vorwärts“
eingeblendet.
Für Objekte im gesamten
Ablauf der Animation werden
Symbole für die Umwandlung
in Schlüsselobjekte, die
Objektplatzierung und die
Attribute in beiden
Ablaufrichtungen angezeigt.
Wenn Sie zu Beginn der Animationserstellung ein Schlüsselbild
einfügen, wird der Ablauf vorwärts oder rückwärts für die Objekte
automatisch eingestellt. Mit den Befehlen Ablauf vorwärts und
Ablauf rückwärts können Sie jedoch auch neue Objekte in Ihre
Animation einsetzen, die sich sowohl in den gesamten Ablauf des
Storyboards integrieren lassen als auch in den Ablauf über eine
bestimmte Anzahl von Schlüsselbildern.
Animationen
187
Festlegen des Ablaufs vorwärts/rückwärts für ein oder
mehrere Objekte
1.
Wählen Sie das Schlüsselbild aus, das Ihr gewünschtes Objekt
enthält.
2.
Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie in der
Objektsymbolleiste direkt unter dem Objekt auf eines der
Symbole Ablauf vorwärts oder Ablauf rückwärts (nicht für
Objekte des ersten Schlüsselbilds verfügbar).
3.
Legen Sie in dem nun geöffneten Dialogfeld für die
Ablauflänge eine der Optionen Bis zum Ende des
Storyboards oder N Schlüsselbilder fest. Für den zweiten
Fall geben Sie die Anzahl der Schlüsselbilder ein, in die das
Objekt kopiert werden soll.
Nachdem Sie den Ablauf vorwärts oder rückwärts eingestellt haben,
können Sie ein Objekt in einem beliebigen Schlüsselbild verschieben
(für gewöhnlich in dem letzten), um die Animationsbewegung
festzulegen. Alle Objekte, die nicht verschoben werden, nennt man
Tween-Objekte (eine Art Zwischenstadium). Diese Objekte werden
als transparente, quadratische Knoten (siehe B unten) angezeigt und
automatisch zwischen zwei Schlüsselobjekten (A) erstellt. Wenn Sie
eines dieser Tween-Objekte verschieben, können Sie für Ihre
Animation einen nicht linearen Verlaufspfad (siehe umseitig)
festlegen. Durch die Verschiebung wird aus dem Tween-Objekt
automatisch ein Schlüsselobjekt (C).
188
Animationen
Mit dieser Methode bestimmen Sie also die Position der Objekte
während der Animationsbewegung. Wie verhält es sich nun bei einer
Transformation (Morphing, Skalierung, Rotation und Neigung)
eines Objekts oder bei der Änderung seiner Attribute (Farbe oder
Transparenz)? Ein ausgewähltes Tween-Objekt lässt sich genauso
bearbeiten wie alle anderen Objekte. Wenn Sie eine
Transformations- oder Attributsänderung festlegen, wird es
automatisch in ein Schlüsselobjekt umgewandelt.
Um die Position eines Tween-Objekts zu
sperren, aktivieren Sie die Funktion In Schlüsselobjekt
umwandeln. Mit dem umgekehrten Befehl In TweenObjekt umwandeln erstellen Sie aus einem Schlüsselwieder ein Tween-Objekt und entfernen dabei
gleichzeitig alle Positionsänderungen,
Transformationen oder lokalen Attributseinstellungen
für das Objekt. Beide Optionen sind jederzeit über die
Objektsymbolleiste verfügbar.
Die Objektsymbolleiste bietet Ihnen ebenfalls zwei Befehle für
die Positionsänderung von Objekten entlang des Storyboards. Mit
Platzierung rückwärts aktualisieren wird die vorherige Position des
Objekts an die aktuelle Position des ausgewählten Schlüsselobjekts
oder Tween-Objekts angeglichen. Umgekehrt können Sie mit
Animationen
189
Platzierung vorwärts aktualisieren die nachfolgende Objektposition
an die aktuelle Position angleichen.
In DrawPlus können Sie wie mit dem Werkzeug „Format
übertragen“ die Attribute (Farbe, Transparenz, Filtereffekte, Schatten
usw.) eines bestimmten Objekts auf vorangehende oder
nachfolgende Objekte überragen. Hierzu verwenden Sie die
Funktionen Attribute rückwärts aktualisieren und Attribute
vorwärts aktualisieren.
AutoRun
Diese Option (standardmäßig deaktiviert) beschleunigt den
Animationsprozess, indem sie ab einem bestimmten Schlüsselbild
vorwärts Objekte einfügt und ihre Platzierung und Attribute entlang
des gesamten Storyboards festlegt. Wenn Sie ein Objekt bearbeiten,
werden die Änderungen ebenfalls auf das Objekt im gesamten Ablauf
übertragen. Ist die AutoRun-Funktion deaktiviert, müssen Sie Objekte
mit der Schaltfläche „Einfügen“ oder den Optionen Ablauf vorwärts
und Ablauf rückwärts der Objektsymbolleisten in die Schlüsselbilder
einsetzen.
Mit der AutoRun-Funktion können Sie keine Objekte
rückwärts in den Ablauf einfügen, sondern nur vorwärts.
Erstellen von Objekten mit AutoRun
1.
Klicken Sie in der Studio-Registerkarte „Storyboard“
auf die Schaltfläche AutoRun. Ist die Option ausgewählt,
wird die Schaltfläche automatisch markiert. Um die Option
wieder zu deaktivieren, klicken Sie erneut auf die
Schaltfläche.
2.
Erstellen oder bearbeiten Sie ein Objekt in einem
Schlüsselbild, um die Auswirkung Ihrer Arbeitsschritte auf
das Objekt in den nachfolgenden Schlüsselbildern zu
übertragen.
190
Animationen
Arbeiten mit Gelenken
Sowohl bei Stop-Motion- als auch bei Schlüsselbild-Animationen
bildet die simulierte Bewegung um einen Fixpunkt die Grundlage
natürlicher Bewegungen von animierten Figuren.
In den Animationsmodi von DrawPlus können Sie mit dem
Gelenkwerkzeug eine natürliche Bewegung erzeugen. Hierbei
bewegen sich zwei separate Objekte um das Gelenk, das die beiden
verbindet. Wenn Sie dann die Einzelbilder einer Stop-MotionAnimation klonen oder diese Gelenkverbindung in den Ablauf
vorwärts einer Schlüsselbild-Animation integrieren, entsteht aus den
einmal um ihr gemeinsames Gelenk gedrehten Objekten eine
Animationsbewegung.
An einer Marionette (siehe folgende Abbildung) lässt sich dieses
Prinzip gut verdeutlichen. Indem Sie die Glieder der Puppe um ein
oder mehrere Gelenke drehen, scheint sich die ganze Figur zu
bewegen.
Animationen
Erstellen von Gelenken
Einfügen eines Gelenks
1.
Zeichnen Sie die Objekte, die Sie per Gelenk verbinden
möchten.
2.
Klicken Sie in dem Auswahlmenü der
Zeichnungsleiste auf das Gelenkwerkzeug.
3.
Wählen Sie das Objekt aus, zu dem Sie das Gelenk
hinzufügen möchten.
4.
Klicken Sie in der Kontextleiste für Gelenke auf die
Option Gelenk hinzufügen.
5.
Platzieren Sie den Cursor an der Stelle des ausgewählten
Objekts, an der Sie das Gelenk einfügen möchten.
191
192
Animationen
6.
Klicken Sie einmal, um das Gelenk zu platzieren. Das Gelenk
wird nun als weißer runder Knoten angezeigt.
7.
Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Objekte.
Wenn Sie zwei Objekte per Gelenk verbinden möchten,
müssen beide Objekte über ein Gelenk für die
Verbindung verfügen.
Löschen eines Gelenks
1.
Aktivieren Sie das Gelenkwerkzeug und wählen Sie das
Objekt mit dem Gelenk aus.
2.
Klicken Sie in der Kontextleiste für Gelenke auf die
Option Gelenk löschen.
3.
Platzieren Sie den Cursor auf dem Gelenk und klicken Sie
einmal.
Animationen
193
Verbinden von Gelenken
Objekte mit Gelenken lassen sich Gelenk für Gelenk verbinden – in
etwas so, als würden Sie ein Spielzeug mit Steckverbindungen
zusammensetzen. Über die gemeinsamen Gelenke können Sie die
Objekte dann drehen.
Verbinden von zwei Gelenken
1.
Aktivieren Sie das Gelenkwerkzeug und ziehen Sie ein Objekt
auf das andere, sodass sich ihre Gelenke überlappen. Der
weiße Knoten wird grün angezeigt, wenn sich die Gelenke
übereinander befinden. Sobald Sie die Maustaste loslassen,
wird die zusammengesetzte Gelenkverbindung als schwarzer
Knoten angezeigt.
2.
Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Objekte.
Trennen einer Gelenkverbindung
•
Aktivieren Sie das Gelenkwerkzeug und ziehen Sie eines
der per Gelenk verbundenen Objekte von seinem
„Partner“ weg.
194
Animationen
Grüne Gelenke signalisieren, dass Sie ein Objekt an
dieser Stelle mit einem anderen per Gelenk verbinden
können. Schwarze Gelenke stehen für bereits
bestehende Gelenkverbindungen zu anderen
Objekten.
Um den Vorgang abzubrechen, drücken Sie einfach die
Esc-Taste.
Animieren von Objekten mit Gelenken
Nachdem Sie die Objekte über Gelenke verbunden haben, müssen
Sie die Animation festlegen. Bei Schlüsselbild-Animationen können
Sie die Objekte um ihre Gelenke in bestimmten Schlüsselbildern auf
die gleiche Weise drehen wie bei jeder anderen Rotation. In StopMotion-Animationen können Sie z. B. bestimmte Einzelbilder
klonen und dann die Objekte um ihre Gelenke drehen.
Damit die Animation natürlich wirkt, sollten Sie die
Gelenkrotationen immer mit dem Gelenkwerkzeug
festlegen. Vermeiden Sie den Einsatz des Zeiger- und
Rotationswerkzeuges.
Drehen per Gelenk verbundener Objekte
•
Aktivieren Sie das Gelenkwerkzeug und markieren Sie
die zu drehenden Objekte per Auswahlrahmen. Ziehen
Sie den Mauszeiger hierzu mit gedrückter Maustaste über
das Gelenk bzw. die Gelenke. Für einen Arm ziehen Sie
den Cursor zum Beispiel über das Handgelenk (A), über
Handgelenk + Ellenbogen (B) oder Handgelenk +
Ellenbogen + Schulter, um eine Drehung im Hand-,
Ellenbogen- oder Schultergelenk zu erzeugen.
Animationen
A
B
195
C
Objekte mit mehr als zwei Gelenken lassen sich nicht
drehen.
Auch wenn Sie keine Animationen erstellen, können
Sie mit den Gelenken hervorragend eine Bewegung in
Zeichnungen simulieren.
Exportieren von Animationen
Wenn Sie eine Stop-Motion- oder Schlüsselbild-Animation
exportieren, entsteht eine Datei, die sich sowohl einzeln als auch als
Teil einer Webseite betrachten lässt. Für den Animationsexport
stehen Ihnen in DrawPlus die folgenden Formate zur Verfügung:
Export
Stop-Motion
Schlüsselbild
Flash SWF


Flash Lite/i-Mode


Video


Bild


196
Animationen
Um Ihre Animation als Bild oder Video zu exportieren, klicken Sie in
dem Menü Datei > Export auf die entsprechende Option.
Exportieren Ihrer Animation als Flash-Datei
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Export > Als
Flash SWF exportieren.
2.
Legen Sie in dem Dialogfeld einen Namen und einen Ordner
für die Speicherung der Flash-Datei fest und klicken Sie auf
die Schaltfläche Speichern. Es wird nun ein Dialogfeld
eingeblendet, das den Fortschritt für die Umwandlung Ihrer
Animation in eine Flash-Datei anzeigt.
Exportieren einer Datei als Flash Lite/i-Mode
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Export > Als
Flash Lite/i-Mode exportieren.
2.
Legen Sie in dem Dialogfeld einen Namen und einen Ordner
für die Speicherung der Flash-Datei fest und klicken Sie auf
die Schaltfläche Speichern. Es wird nun ein Dialogfeld
eingeblendet, das den Fortschritt für die Umwandlung Ihrer
Animation anzeigt.
12
Publikation und
Präsentation
198
Publikation und Präsentation
Publikation und Präsentation
199
Die interaktive Druck-/PDF-Vorschau
Mit der Druck-/PDF-Vorschau können Sie die
Bildschirmdarstellung ändern, sodass Ihr Dokument so angezeigt
wird, wie es nach der Ausgabe aussieht. Für diese Darstellung werden
alle Rahmen, Hilfslinien, Lineale und andere Bildschirmelemente
entfernt. Über die Symbolleisten können Sie die Druckdarstellung
bzw. PDF-Publikation Ihres Designs genau prüfen, bevor Sie die
Ausgabe starten.
Eines der wichtigsten Elemente der interaktiven Druckvorschau ist
das Ausschießen der Seiten für die Druckausgabe. Mit dieser
Option können Sie während des Druckvorgangs gefalzte
Dokumente, Broschüren usw. aus einfachen Seitenlayouts erzeugen,
die nicht gefaltet sind. Die Vorschau verfügt aber noch über einige
andere interaktive Elemente.
•
Hier wählen Sie z. B. einen der installierten Drucker aus
und legen fest, welche Seiten gedruckt werden und wie
die Druckausgabe (über einen Drucker, in eine Datei
oder als Farbauszug) erfolgt.
•
Hier legen Sie ebenfalls die Druckerränder fest.
•
Seitenmarken für die professionelle Druckausgabe lassen
sich in der Vorschau ebenfalls ein- und ausschalten.
Aktivieren der Druckvorschau
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf Druck-/PDF-Vorschau.
In der Druck-/PDF-Vorschau wird automatisch der erste
Druckbogen basierend auf Ihren Druckereinstellungen
angezeigt.
2.
(Optional) Wählen Sie einen anderen installierten Drucker
über die Druckerleiste aus.
3.
(Optional) Passen Sie die Ränder über die Randleiste an.
200
Publikation und Präsentation
4.
Prüfen Sie Ihr Design mit den Navigationssymbolen am
unteren Rand des Arbeitsbereiches.
Drucken Ihrer Zeichnung
•
Klicken Sie in der Druckerleiste auf die Option
Drucken.
ODER
Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken.
Es wird nun das Standarddialogfeld „Drucken“ angezeigt. Ihre in der
Druckvorschau eingestellten Werte werden automatisch in das
Drucken-Dialogfeld übernommen.
Publizieren Ihrer Zeichnung als PDF-Datei
•
Klicken Sie in der Druckerleiste auf die Option PDFPublikation.
ODER
Klicken Sie im Menü Datei auf Als PDF publizieren.
Es wird nun das Standard-Dialogfeld PDF-Publikation geöffnet.
Abbrechen der Druckvorschau
•
Klicken Sie am oberen Rand des
Arbeitsbereiches auf die Option Vorschau schließen
oder auf das Fenstersymbol Schließen.
Ausschießen der Seiten während der
Druckausgabe
In der Vorschau können Sie das Ausschießen der Seiten für Ihr
Dokument festlegen, indem Sie einfach den geplanten
Verwendungszweck (Buch, Broschüre usw.) auswählen. Für jeden
Modus werden in der Symbolleiste Ausschießen andere Optionen
Publikation und Präsentation
201
verfügbar. Das Ausschießen der Seiten ist nicht nur für die Ausgabe
auf einem Desktop-Drucker hilfreich, sondern lässt sich auch
hervorragend für die Erstellung druckfertiger PDFs verwenden, die
von einer Druckerei vervielfältigt werden.
Auswählen des Modus für das Ausschießen
•
Öffnen Sie in der Symbolleiste Ausschießen das
Dropdownfeld Modus für Ausschießen und klicken Sie
auf den gewünschten Listeneintrag.
Die Grundlagen der Druckausgabe
Mit DrawPlus können Sie Ihre Dokumente sowohl über einen
Drucker (All-in-one Office-Geräte, Tintenstrahl- oder Laserdrucker)
ausgeben als auch elektronische Publikationen in Form von Adobe
PDF-Dateien (siehe Seite 204) erstellen. Wahrscheinlich werden Sie
mit DrawPlus die meisten Ihrer Dokumente über einen DesktopDrucker ausgeben. Das unkomplizierte Druckdialogfeld enthält alle
am häufigsten verwendeten Druckoptionen in einer übersichtlichen
Anordnung, und mit der „Live“-Vorschau können Sie Ihre
Druckergebnisse flexibel an Ihrem Monitor prüfen.
Unter Weitere Optionen finden Sie in diesem Dialogfeld auch die
Einstellungen für den automatischen Duplexdruck, den manuellen
Duplexdruck und noch viele weitere nützliche Druckoptionen. Mit
der Option Layout können Sie das Ausschießen der Seiten direkt vor
der Druckausgabe festlegen und so schnell und einfach im letzten
Schritt eine Broschüre oder eine andere gefalzte Publikation
zusammenstellen.
202
Publikation und Präsentation
Wenn Sie jedoch mit einem Druckdienstleister oder
einer Druckerei arbeiten und Ihre Dokumente als PDFDatei abliefern müssen, empfehlen wir Ihnen den
Abschnitt „Publizieren von PDF-Dokumenten“ auf
Seite 204.
Einrichten Ihres Druckers und/oder Starten der
Druckausgabe
1.
Klicken Sie auf das Symbol
Drucken der
Standardsymbolleiste. Es wird nun das Dialogfeld
„Drucken“ geöffnet.
2.
Wählen Sie einen aktuell installierten Drucker in dem
Dropdownfeld Drucker aus. Um die Seitengröße und andere
Optionen für Ihren Drucker einzustellen, klicken Sie auf die
Schaltfläche Eigenschaften.
3.
Wählen Sie ein Druckprofil in dem Dropdownfeld Profil aus.
Sie können einfach die Standardoption Aktuelle
Einstellungen verwenden oder eine Profildatei (.ppr)
auswählen, in der Sie zuvor eine bestimmte Kombination
von Dialogfeldeinstellungen gespeichert haben. Klicken Sie
einfach auf Durchsuchen, um die gewünschte Datei auf
Ihrem PC auszuwählen. Um die aktuellen Einstellungen zu
speichern, klicken Sie auf Speichern unter und legen einen
eindeutigen Namen für das Profil fest. Das Profil wird
anschließend in die Dropdownliste eingetragen.
Tipp: Wenn Sie die Einstellungen eines Profils verändern,
wird neben dem Profilnamen ein Sternchen eingeblendet.
4.
Wählen Sie die Anzahl der zu druckenden Exemplare aus.
Optional können Sie noch festlegen, ob der Drucker die
Exemplare Sortieren soll.
5.
Wählen Sie den Bereich aus, der gedruckt werden soll, z. B.
die ganze Zeichnung, die aktuelle Seite oder einen
Seitenbereich. Möchten Sie nur bestimmte Seiten oder
Publikation und Präsentation
203
Seitenbereiche drucken, geben Sie die Seitenzahlen bzw.
Seitenzahlbereiche ein, wie „1,3,5“ und/oder „2-5“.
Um ausgewählten Text oder ausgewählte Objekte zu
drucken, erstellen Sie zuerst die Auswahl und stellen dann in
dem Feld Bereich die Option „Aktuelle Auswahl“ ein.
Über das unter „Bereich“ liegende Dropdownfeld
Einschließlich können Sie entweder alle Seiten im
ausgewählten Bereich oder nur die Seiten mit geraden oder
ungeraden Seitenzahlen auswählen. Wenn Sie die Seiten in
umgekehrter Reihenfolge drucken möchten, aktivieren Sie
das Kontrollkästchen Umkehren.
6.
Legen Sie über die Skalierung einen Prozentsatz fest, um den
die Druckausgabe vergrößert oder verkleinert werden soll.
Diese Angabe gilt sowohl für die Seiten als auch für die
Inhalte. Bei einem Skalierungsfaktor von 100 % wird das
Dokument in voller Größe gedruckt. Alternativ wählen Sie in
dem benachbarten Dropdownfeld eine der Optionen
Passend verkleinern (Verkleinern der Seitengröße auf die
Druckbogengröße) oder Passend skalieren (Vergrößern
oder Verkleinern der Dokumentseite) aus.
7.
Möchten Sie die Ausrichtung der Druckbögen automatisch
an die aktuelle Blattausrichtung Ihres Dokuments angleichen,
aktivieren Sie die Option Automatisch drehen. Sollte bei
Aktivierung des Dialogfeldes „Drucken“ die Ausrichtung der
Publikationsseiten nicht mit der Ausrichtung der
Druckbögen übereinstimmen, wird eine Abfrage
eingeblendet, ob die Druckbögen automatisch angeglichen
werden sollen. Sie können natürlich das automatische
Drehen der Bögen auch ignorieren.
8.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.
204
Publikation und Präsentation
Publizieren von PDF-Dokumenten
Mit DrawPlus können Sie Ihre Zeichnungen als PDF-Dateien
ausgeben – sowohl für die Bildschirmanzeige als auch für die
professionelle Drucklegung. DrawPlus bietet für beide
Einsatzzwecke vordefinierte PDF-Profile. Wählen Sie einfach ein
Profil, um sich den PDF-Export zu erleichtern.
Sie können in DrawPlus von der Erstellung des
Dokuments bis hin zur professionellen PDF-Ausgabe
vollständig im CMYK-Farbraum arbeiten. Hierbei
müssen Sie zunächst eine neue Zeichnung mit dem
Primären Farbraum „CMYK“ (siehe Seite 17) anlegen,
alle Designelemente mit CMYK-Farben entwerfen und
dann die Zeichnung als PDF-Datei publizieren, die zu
PDF-X1a kompatibel ist (mit einem PDF/X1aDruckerprofil).
Exportieren Ihrer Dokumente als PDF-Datei mit einem Profil
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Als PDF
publizieren.
2.
Wählen Sie ein Profil für die Bildschirmdarstellung oder
professionelle Druckausgabe in dem Dropdownfeld Profil
aus.
Das Dialogfeld wird nun mit den Einstellungen des neu
ausgewählten Profils aktualisiert. Die Kompatibilität wird
automatisch passend zu dem Profil festgelegt, sodass Sie diese
Einstellung nicht mehr ändern müssen.
3.
Wählen Sie den Bereich aus, der publiziert werden soll, z. B.
die ganze Zeichnung, die aktuelle Seite oder einen
Seitenbereich. Möchten Sie nur bestimmte Seiten oder
Seitenbereiche drucken, geben Sie die Seitenzahlen bzw.
Seitenzahlbereiche ein, wie „1,3,5“ und/oder „2-5“.
Publikation und Präsentation
205
Für welche Option Sie sich entscheiden, über das
Dropdownfeld Einschließlich können Sie alle Seiten in dem
Bereich oder auch nur die Seiten mit geraden oder ungeraden
Seitenzahlen drucken.
4.
Legen Sie über die Skalierung einen Prozentsatz fest, um den
die Ausgabe vergrößert oder verkleinert werden soll. Diese
Angabe gilt sowohl für die Seiten als auch für die Inhalte. Bei
einem Skalierungsfaktor von 100 % wird das Dokument in
voller Größe gedruckt.
5.
Möchten Sie zusätzliche Einstellungen
(Optional)
festlegen, klicken Sie auf Weitere Optionen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Speichern von PDF-Profilen
Um eine aktuelle Kombination Ihrer PDF-Ausgabeeinstellungen als
separates Publikationsprofil mit eigenem Namen zu speichern,
klicken Sie neben der Liste der Publikationsprofile auf die
Schaltfläche Speichern unter. Geben Sie einen neuen Namen ein
und klicken Sie auf OK. In Zukunft können Sie für den Export dann
einfach das Profil über seinen Namen in der Liste auswählen.
Weitere PDF-Optionen
In diesem Dialogfeld finden Sie für die PDF-Publikation noch einige
zusätzliche Einstellungen. Klicken Sie hierzu auf Weitere Optionen
und legen Sie dann die Optionen für das Layout, die Druckvorstufe
und die Farbverwaltung fest.
206
Publikation und Präsentation
Exportieren von Objekten und
Zeichnungen
Während Ihrer Arbeit in unserem Programm lässt sich das aktuelle
Dokument jederzeit über die Funktion Als Bild exportieren (mit
Vergleich der Formate) oder über die Dynamische Vorschau
exportieren. Die dynamische Vorschau ist besonders praktisch, da
Sie in dieser Vorschau alle Bearbeitungsfunktionen verwenden
können, um die Ausgabe der Datei pixelgenau auf Ihre
Vorstellungen abzustimmen.
Exportieren von Objekten als Bild
Wenn Sie häufig Grafiken für den Einsatz auf Webseiten exportieren
müssen, werden Ihnen die folgenden Anmerkungen zu dem
Dialogfeld Bildexport gute Dienste leisten. In diesem Dialogfeld
können Sie die Dateigröße und Downloadzeit der Bilder im
Vergleich zu ihrer Bildqualität genau steuern. Mit dem Dialogfeld
lassen sich sowohl einzelne Seiten als auch alle Seiten oder einzeln
ausgewählte Objekte sowie ein benutzerdefinierter Bereich
exportieren. Sie können in der Vorschau ebenfalls prüfen, wie Ihr
Bild nach dem Export aussieht und wie viel Speicher es benötigt,
bevor Sie das Dokument exportieren! Die geteilte Vorschau bietet
eine WYSIWYG-Darstellung, sodass Sie hier mehrere Dateiformate
für den Export ausprobieren oder auch unterschiedliche
Exporteinstellungen für dasselbe Format direkt miteinander
vergleichen können.
Der Export als Bild
1.
Klicken Sie im Menü Datei auf den Eintrag Export > Als
Bild exportieren.
2.
(Optional) Unter „Exportbereich“ können Sie sowohl die
Abmessungen (über die Felder Breite und Höhe) als auch
die DPI-Auflösung (dots per inch = Punkte pro Zoll) für das
Bild neu festlegen. Wenn Sie Ihre Bilder später nur auf einem
Publikation und Präsentation
207
Monitor betrachten, sollten Sie diese Werte unverändert
übernehmen.
3.
Wählen Sie in dem Dropdownfeld aus, ob der Export auf der
ganzen Seite, Allen Seiten, dem Ausgewählten Bereich oder
Ausgewählten Objekten basieren soll.
4.
Wählen Sie unter „Eigenschaften“ das gewünschte Format
für die Grafikdatei in dem Dropdownfeld Format aus. Die in
diesem Bereich angezeigten Optionen variieren je nach
ausgewähltem Grafikformat. Stellen Sie die gewünschten
Optionen für das Grafikformat ein.
5.
(Optional) Unter „Weboptionen“ können Sie den Export der
Webelemente in Ihrem Bild festlegen. Falls Sie zuvor eine
Bildunterteilung per Image Slicing durchgeführt oder
Hotspots festgelegt haben, können Sie diese hier auswählen,
damit sie ebenfalls exportiert werden.
6.
Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Export. Wenn
Sie auf Schließen klicken, speichert DrawPlus die von Ihnen
vorgenommenen Einstellungen und verwendet die Werte
automatisch.
Festlegen eines Bereichs für den Export
Definieren des Exportbereichs
1.
Klicken Sie in der Standardsymbolleiste auf die
Schaltfläche Overlays und in dem nun geöffneten Menü auf
Export-Overlay. Der Begrenzungsrahmen wird nun als
farbiges Overlay auf die Seite gelegt.
2.
Verschieben Sie den Eck- oder Seitenmarker, um die Größe
der Box zu ändern und platzieren Sie die Box genau auf dem
Exportbereich.
208
Publikation und Präsentation
3.
(Optional) Legen Sie in der Kontextleiste einen Namen für
das Export-Overlay fest. Geben Sie hierfür einfach die
gewünschte Bezeichnung in das Feld Exportname ein. Dieser
Name wird auch in der Studio-Registerkarte „Ebenen“ und
als Standardvorgabe für den Dateinamen der exportierten
Grafik verwendet.
4.
Klicken Sie unter der Box auf Export. Es wird nun das
Dialogfeld für den Export angezeigt, in dem Sie alle weiteren
Exporteinstellungen festlegen können (siehe obige
Erläuterungen).
Wenn Sie ein Overlay aktivieren, wird der Begrenzungsrahmen
automatisch ausgewählt und in der Auswahlfarbe der Overlay-Ebene
angezeigt. Wenn Sie auf einen Punkt außerhalb des Rahmens
klicken, wird seine Auswahl zwar aufgehoben (und der Rahmen in
seiner Normalfarbe angezeigt), Sie können den Begrenzungsrahmen
jedoch beliebig neu auswählen, falls Sie z. B. seine Position ändern
möchten.
Auswählen des Begrenzungsrahmens
•
Klicken Sie in der Standardsymbolleiste auf die
Schaltfläche Overlays und in dem nun geöffneten Menü
auf Export-Overlay.
Exportieren mehrerer Seiten
Wenn Ihre Zeichnung mehrere Seiten umfasst, können Sie sowohl
die aktuell angezeigte Seite als auch alle Seiten exportieren.
Exportieren der aktuellen Seite
•
Wählen Sie in der Registerkarte „Seiten“ die Seite aus, die
Sie exportieren möchten. Bei dem Export verwendet das
Dialogfeld „Bildexport“ dann automatisch die Seite,
sofern Sie keine Objekte auf der Seite ausgewählt haben.
Publikation und Präsentation
209
Exportieren aller Seiten
•
Legen Sie in dem Dialogfeld „Bildexport“ die Option Alle
Seiten über das entsprechende Dropdownfeld fest.
Exportieren Sie z. B. ein vierseitiges Projekt namens
„mydesign.dpp“, werden vier Dateien mit den Namen
„mydesign00.png“, „mydesign01.png“,
„mydesign02.png“ und „mydesign03.png“ erstellt.
Exportieren als CMYK-TIFF oder -JPEG
Für die professionelle Druckausgabe können Sie Ihre Zeichnungen
im CMYK-Farbraum (siehe Seite 17) erstellen und dann während
der Designphase besser abschätzen, wie die Farben in der späteren
Ausgabe aussehen. Die fertige Zeichnung lässt sich dann als PDFDokument (siehe Seite 204) oder als Bild exportieren. Bei beiden
Optionen bleiben alle Informationen für den CMYK-Farbraum
erhalten.
Exportieren Ihrer Zeichnungen als CMYK-TIFF oder JPEG-Bild
•
Aktivieren Sie in dem Dialogfeld „Bildexport“ die Option
CMYK.
Die dynamische Vorschau
Mit dem Dialogfeld „Bildexport“ können Sie zwar prüfen, wie Ihr
Exportergebnis aussehen wird, es ist jedoch sehr zeitaufwendig, Ihre
Grafik immer wieder erneut zu exportieren, bis Sie mit dem Ergebnis
vollständig zufrieden sind. Wenn Sie mit der dynamischen
Vorschau arbeiten, können Sie bequem in einen Vorschau/Bearbeitungsmodus umschalten, in dem sich direkt auf der Seite
prüfen lässt, wie Ihre Grafiken exportiert werden. In dieser Vorschau
lässt sich das Objekt beliebig verändern, sodass Sie die Exportausgabe
weiter verfeinern können. Dateiname, Format und andere
Einstellungen für die exportierte Datei lassen sich hier ebenfalls
210
Publikation und Präsentation
festlegen. Da sich die Objektpositionen pixelgenau mithilfe eines
Rasters einstellen lassen, das automatisch bei höheren
Seitenvergrößerungen angezeigt wird, können Sie auch Webgrafiken
schnell und präzise entwerfen.
Ändern der Exporteinstellungen
1.
Klicken Sie in der Hinweisleiste auf den nach unten
zeigenden Pfeil des Symbols Dynamische Vorschau und in
dem nun geöffneten Menü auf Vorschaueinstellungen. Es
wird nun ein Dialogfeld geöffnet, dessen Optionen
größtenteils mit denen für den Bildexport (siehe 206)
übereinstimmen.
2.
(Optional) Unter „Exportbereich“ können Sie sowohl die
Abmessungen (über die Felder Pixel) als auch die DPIAuflösung (dots per inch = Punkte pro Zoll) für das Bild neu
festlegen.
3.
Stellen Sie die Eigenschaften passend zu dem Format ein. Die
verfügbaren Eigenschaften variieren je nach ausgewählten
Dateityp.
4.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Exportieren von Dateien mit der dynamischen Vorschau
1.
Klicken Sie in der Hinweisleiste auf den nach unten
zeigenden Pfeil des Symbols Dynamische Vorschau und in
dem nun geöffneten Menü auf Vorschau exportieren als.
2.
In dem nächsten Dialogfeld werden Sie nun aufgefordert,
einen Dateinamen für die Speicherung der Grafik
festzulegen. Wählen Sie einen Ordner für die Speicherung
aus und geben Sie den Dateinamen ein.
Publikation und Präsentation
211
Umschalten zwischen Normal- und Vorschaumodus
•
Klicken Sie in der Hinweisleiste auf das Symbol
Dynamische Vorschau. Im Vorschaumodus wird diese
Schaltfläche automatisch aktiviert.
Um wieder in den Normalmodus zurückzukehren,
klicken Sie erneut auf Dynamische Vorschau.
Wenn Sie mit der dynamischen Vorschau arbeiten, lassen sich alle
Objekte genauso verändern wie in dem normalen Zeichnungsmodus.
Die Bildschirmdarstellung entspricht jedoch exakt dem Aussehen der
exportierten Grafik.
Wenn Sie in der dynamischen
Vorschau die Seitendarstellung
stark vergrößern, wird
automatisch ein Pixelraster
eingeblendet. Diese
Darstellung ist besonders
praktisch, wenn Sie bei dem
Design von Webgrafiken auf
ein Pixel genau arbeiten
müssen.
Das Raster ist jedoch nicht nur eine visuelle Hilfe, sondern lässt sich
in Verbindung mit der automatischen Objektausrichtung und der
Option „Am Raster ausrichten“ auch für das schnelle und präzise
Vergrößern oder Verkleinern von Objekten einsetzen.
212
Publikation und Präsentation
13
Anhänge
214
Anhänge
Anhänge
215
Serif-Kontaktinformationen
Technischer Support
Information dazu, wie Sie technische Unterstützung und Antworten
auf produktspezifische Fragen erhalten sowie zur Kontaktaufnahme
mit Serif finden Sie unter www.serif.com/de/kontakt.
Serif-Hauptniederlassung:
The Software Centre
PO Box 2000, Nottingham, NG11 7GW, Großbritannien
Telefon +44 115 914 2000
Fax +44 115 914 2020
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216
Anhänge
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218
Anhänge
14
Index
220
Index
Index
3D, 168
Projektionsebenen, 168
Simulieren, 168
Ablauf (Menü), 187
Ablauf vorwärts/rückwärts
(SchlüsselbildAnimationen), 187
Abmessungen, 21
Einstellen von Einheit und
Maßstab, 14, 21
Adobe Acrobat (PDFDateien), 204
Publizieren, 204
Airbrush, 65
Aktionen (Registerkarte),
179
Anhänger (Geschenk-), 15,
200
Drucken, 200
Einrichten, 15
Animation, 173
Exportieren, 195
Schlüsselbild-, 179, 186
AutoRun in, 189
221
Objektattribute in,
189
Objektplatzierung in,
188
Objektsteuerung in,
186
Vorschau, 185
Stop-Motion-, 176
Exportieren, 195
Vorschau, 178
Zwiebelhaut-Ansicht
in, 177
Animationsmodus, 173
Schlüsselbild-, 179
Stop-Motion-, 176
Anpassungen (für Bilder),
143
PhotoLab, 143
Rote Augen korrigieren,
148
Ansicht ändern, 24
Arbeitsbereich
Auswählen, 13
Einfügen von Movies
in, 185
Assistent, 16
Einfügen von Sound
in, 184
Audioclips (SchlüsselbildAnimation), 184
Exportieren, 195
Auflösen von
Objektgruppen, 89
Startassistent, 16
222
Index
Ausrichten (Registerkarte),
90
Ausrichtung, 73, 90
von Objekten, 79, 90
von Text, 73
Ausrichtungsoptionen, 90
Ausschießen (Seiten), 200
im Druck, 200
in der Druck-/PDFVorschau, 199
Ausschneiden von Objekten,
79
Auswahl umkehren, 88
Auswählen von Farben, 108
Auswählen von Objekten, 79,
85
Mehrere Objekte, 86
Bearbeiten, 44, 51, 52, 59, 73
Kurven, 44
Linien und Formen, 44, 51
Maßlinien, 59
Text, 73
Verbindungslinien, 52
Benutzerdefiniert, 14
Seiteneinrichtung, 14
Bezierkurven, 31, 50
Bearbeiten, 50
Zeichnen, 31
Bilder, 135
als Bitmap-Füllungen, 120
Anpassen, 143
Bearbeiten
in PhotoLab, 143
mit dem Lasso, 88
Effekte für, 143
Umkehren der Auswahl
für, 88
Freistellen von Motiven,
136
Automatische Speicherung,
17
Automatische
Verbindungslinien, 52
Importieren, 135
Importieren mehrerer,
136
Korrekturen für, 143
AutoRun (SchlüsselbildAnimationen), 189
Umwandeln in
Vektorformat, 141
AutoTracing-Studio, 139
Bildmotiv freistellen, 136
Banner, 15, 200
Bitmap mit Alphakanten,
138
Drucken, 200
Einrichten, 15
Index
223
Bitmap mit Vektorzuschnitt,
138
Dreieckswerkzeug, 42
Bitmap-Füllungen, 103, 120
Bitmap-Transparenz, 129
Drei-Punkt-Transparenzen,
129
Bleistift, 29, 44, 49
Drucken, 201, 204
Dreifarbige Füllungen, 115
Bogenwerkzeug, 39
Druckvorschau, 199
Broschüren (gefalzt), 15, 200
Gefalzte Dokumente, 200,
201
Drucken, 200
Einrichten, 15
CMYK, 17
Farben, 100
JPEG-Export, 209
Palette, 111
TIFF-Export, 209
Zeichnen, 17
Deckkraft, 124
Global, 128
Dokumente, 14
Arbeiten mit Ebenen, 93
Exportieren, 206
Neu anlegen, 14
Speichern, 17
Dokumentpalette, 112
Downloadzeit schätzen, 206
DPA-Format, 17
DPP-Format, 17
DPX-Format, 17
Drehen, 79
Objekte, 79
Mehrere Seiten, 200, 201
Miniaturansichten, 200
PDF-Dateien, 204
Professionelle
Drucklegung, 204
Profile, 202
Speichern von
Druckprofilen, 202
Spezialformate, 200, 202
Druckvorstufe
(Druckoptionen), 205
Dynamische Vorschau, 209
Pixelraster in, 211
Ebenen, 93
Auswählen, 94
Eigenschaften von, 95
Hinzufügen, 94
Löschen, 94
Papiertexturen auf, 95
Sperren, 95
Umbenennen, 94
224
Index
Verwalten von Objekten
auf, 95
Ebenen (StudioRegisterkarte), 94
Effekte, 123, 161, 168
Kurventext, 75
Perspektiven, 163
Schatten, 158
Simulieren von 3D, 168
Überblendung, 161
Verzerrungsrahmen, 164
Effekte (Bilder), 143
PhotoLab, 143
Einrichten
Animationen, 174
Drucken, 200
Einrichten, 15
Exportieren, 195, 204, 206
Animationen, 195
Mehrere Seiten, 208
Objekte, 206
Overlays, 207
PDF-Dateien, 204
per dynamischer
Vorschau, 209
Zeichnungen, 206
Farbauswahl, 108
Farbe (Studio-Registerkarte),
101, 111
Farben, 111, 115
Eins nach hinten, 93
Auswählen, 108
Eins nach vorne, 93
Festlegen, 111
Einzelbild einfügen, 176
Gleichmäßige für Linien
und Füllungen, 111
Einzelbild klonen, 176
Einzelbild löschen, 177
Einzelbild umbenennen, 177
Einzelbild umschalten, 176
Einzelbilder (Stop-MotionAnimation), 173, 176
Einzelbilder (StudioRegisterkarte), 176
Elliptische Füllung, 115
Elliptische Transparenz, 129
Etiketten, 15, 200
Mischmodi, 123
Schlüsselfarben
(Verlaufsfüllungen), 115
Farbfelder (StudioRegisterkarte), 102, 111,
117, 120, 121
Farbmodelle, 111
Farbmodi, 17
Farbpipette, 112
Farbverlaufsfüllungen, 115
Features, 4
Index
Filter, 143
Gefalzte Dokumente, 15, 200
Format (Menü), 119
Drucken, 200
Formatieren, 74
Einrichten, 15
von Text, 74
Formen, 29
Arbeiten mit QuickShapeObjekten, 34
Bearbeiten, 44
Zeichnen, 29
Formtext, 72, 73
225
Gelenke, 190
Gelenkwerkzeug, 190
Geradenwerkzeug, 30
Geschlossene Linien
(Formen), 29
Gitterfüllung (Werkzeug),
121
Freistellen von Bildmotiven,
136
Gitterfüllungen, 100, 121
Füllungen, 99, 120
Ändern, 115, 120, 121
Gleichmäßige Farben
(Volltonfarben), 111
Bitmap- und Plasma-, 120
Gleichmäßige Füllungen, 100
Farbverlaufs-, 115
Global, 128
Gitter-, 121
Gleichmäßige (Vollton-),
100
Festlegen, 111
Füllungspfad, 120
Bitmap- und
Plasmafüllungen, 120
Farbverlaufsfüllungen,
117
Gitterfüllungen, 121
Füllungswerkzeug, 115, 120,
121
Galerie (StudioRegisterkarte), 59
Glättung (Schieber), 29, 49
Deckkraft, 128
Grafikformatvorlagen, 155
Grafikormatvorlagen
bearbeiten, 155
Große Dokumente, 15, 200
Drucken, 200
Einrichten, 15
Gruppieren, 80
Grußkarten, 15, 200
Drucken, 200
Einrichten, 15
Hilfe (Menü), 3
Hilfslinien, 22
226
Index
Lineal-, 22
Knotenwerkzeug, 35, 45
Hilfslinien verwalten
(Dialogfeld), 22
Kombinieren von Objekten,
81
Hintergründe (Seite), 17
Konische Füllung, 115
Hinzufügen/Löschen von
Seiten, 25
Konische Transparenz, 129
Horizontal spiegeln, 82
Importieren, 135
Bilder, 135
In den Hintergrund
verschieben, 92
In den Vordergrund
verschieben, 92
In Kurven umwandeln, 52
In Schlüsselbild-Animation
umwandeln, 175
In Stop-Motion-Animation
umwandeln, 175
Installation, 8
JPG, 206
CMYK, 209
Kachelung
Drucken, 200, 202
Kanten, 106
Kleine Dokumente, 15, 200
Drucken, 200
Einrichten, 15
Klonen, 80
Knoten, 45
Bearbeiten, 45
Konturen, 106
Kanteneffekte für, 106
Pinsel als, 106
Künstlerischer Text, 71, 73
Künstlerischer Text
(Werkzeug), 71
Kurven, 29
Bearbeiten, 44
Füllen ungeschlossener,
34
Textfluss auf, 75
Zeichnen, 31
Kurventext, 75
Lasso (Auswahltechnik), 88
Layoutwerkzeuge, 21
Hilfslinien, 22
Lineale, 21
Pixelraster, 211
Lineale, 21
Lineare Füllungen, 115
Lineare Transparenzen, 129
Linie (Studio-Registerkarte),
105
Linien, 105
Index
Anwenden der
Einstellungen, 105
Bearbeiten, 44
Festlegen von Farben, 111
Mehrfachauswahl, 86
Menükarten, 15, 200
Drucken, 200
Einrichten, 15
Füllen ungeschlossener,
34
Metadateien, 135
Geschlossene Linien
(Formen), 32
Mischmodi, 123
Glätten, 29
Hinzufügen von
Linienformaten, 106
Kurven, 31
Maßlinien, 55
Stilarten für, 106
Umwandeln in Formen,
29
Verbindungslinien, 52
Verformen, 45
Verlängern, 31
Zeichnen, 29
Miniaturen (Druck), 200
Farbe, 123
Modulation (StudioRegisterkarte), 179
Morphing
(Überblendungen), 161
Movies (SchlüsselbildAnimationen), 185
Nach Erstellung füllen, 34, 67
Natürliche Pinsel, 65
Auftragen, 66
Neigen, 81
Neu anlegen, 14, 173
Löschen von Seiten, 25
SchlüsselbildAnimationen, 174
Masken (für Bilder in
PhotoLab), 149
Stop-MotionAnimationen, 174
Maßeinheit, 21
Zeichnung, 14
Maßlinien, 55
Maßwerkzeug, 56
Mehrere Seiten, 14, 25
Drucken, 200, 202
227
Neue Features, 4
Neue SchlüsselbildAnimation, 174
Einrichten, 14
Neue Stop-MotionAnimation, 174
Exportieren, 208
Neue Zeichnung, 14
228
Index
Objekte, 79
auf Ebenen, 95
Ausrichten aneinander, 90
Auswählen
einzelner/mehrerer, 89
Auswählen innerhalb von
Gruppen, 89
Auswählen komplexer
Objekte, 88
Bearbeiten von Bitmapund Plasmafüllungen
für, 120
Bearbeiten von
Farbverlaufsfüllungen
für, 117
Bearbeiten von Formen,
44
Bearbeiten von
Gitterfüllungen für, 121
Bearbeiten von Linien, 44
Schlüsselobjekte
(SchlüsselbildAnimationen), 179
Sortieren, 82, 91
Speichern in der Galerie,
60
Störobjekte für
Verbindungslinien, 54
Tracing, 139
Arbeiten mit
vordefinierten
Tracing-Profilen,
141
Farbe, 141
Graustufen, 140
Logos, 140
Objekte, 139
Transparenz, 128
Füllungen, 99
Tween-Objekte
(SchlüsselbildAnimationen), 179
Gruppieren/Gruppe
auflösen, 89
Umwandeln von Formen
in editierbare Kurven, 51
Konturen, 105
Vermaßen, 21, 55
Exportieren, 206
Kanteneffekte, 106
Pinseleffekte, 106
Linieneinstellungen, 105
Maßstab, 21
QuickShapes, 34
Verteilen, 91
Optimieren exportierter
Grafiken, 206
Paletten, 111
Ändern, 111
Papiertexturen, 95
Index
PDF-Dateien, 199, 204
Publizieren, 204
Vorschau, 199
Perspektiven, 163
Speichern von
Druckprofilen, 202
Überblendungen, 162
Programmoberfläche
Perspektivenwerkzeug, 164
Ansicht ändern, 24
Pfade, 75, 163
Hilfslinien, 22
Anpassen von Text an, 75
Lineale, 21
Überblendungen auf, 163
Projektionen, 168
PhotoLab, 143
Projektionsleiste, 169
Pinsel, 65
Prüffunktionen
Natürliche (siehe
Natürliche Pinsel), 65
Spray Brush (siehe Spray
Brushes), 65
Texturiert, 65
Pinsel (Werkzeug), 65, 66
Pinselstriche, 66
Auftragen, 66
Pixelraster, 211
Plasmafüllungen, 103, 120
Plasmatransparenz, 129
Poster, 15, 202
Drucken, 200, 202
Einrichten, 15
Professionelle Druckausgabe,
204
Profile, 162, 202
Drucken, 202
229
Die Druckvorschau, 199
Publizieren von PDFDokumenten, 204
Quadratische Füllungen, 115
Quadratische
Transparenzen, 129
QuickShapes, 34
Anpassen, 35
Erstellen, 35
Umwandeln in editierbare
Kurven, 51
Radiale Füllungen, 115
Radiale Transparenzen, 129
Radierer (Werkzeug), 81
Rahmentext, 72, 73
Raster
Pixel-, 211
Rasterbilder (Bitmap), 135
230
Index
Ändern von Rasterbildern
in Vektorgrafiken, 141
Registerkarten
Ändern der
Wiedergabedauer, 183
Einfügen, 182
Ausrichten, 90
Löschen, 183
Ebenen, 94
Objektsteuerung in, 186
Einzelbilder, 176
Farbe, 101, 111
Farbfelder, 102, 111, 117,
120, 121
Galerie, 59
Linie, 105
Pinsel, 65
Seiten, 25
Storyboard, 179
Transparenz, 128
Retuschieren (Bilder in
PhotoLab), 148
RGB, 17
Palette, 111
Schablonen, 166
Schlüsselfarben
(Verlaufsfüllungen), 115
Schlüsselobjekte
(Schlüsselbild-Animation),
179
Schriften, 71, 73
Standardtext, 71
Seite einrichten, 16, 175
Seiten, 25
Duplizieren, 25
Exportieren mehrerer, 208
Hintergründe, 17
Gefärbt, 17
Hinzufügen, 25
Löschen, 25
Schablonen (Registerkarte),
166
Seiteneinheit, 23
Schatten, 158
Seitenzahlen und navigation, 24
Schattierung, 102
Anpassen, 102
Schlagschatten, 158
Schlüsselbild-Animationen
(DrawPlus-Modus), 173
Schlüsselbilder, 179
Seiten-Manager, 25
Simulieren von 3D, 168
Skalierbare Vektorgrafiken,
135
Skalieren, 83
Skalierung, 21, 105
Index
231
im Druck, 202
Einzelbilder, 176
von Linienbreiten, 108
Farbe, 101, 111
von Zeichnungen, 21
Farbfelder, 102, 111, 117,
120, 121
Sortieren von Objekten, 91
Sound (SchlüsselbildAnimationen), 184
Hinzufügen, 184
Speichern, 17, 175
Animationen, 175
Dokumente, 17
Spiralenwerkzeug, 37
Spray Brushes, 65
Auftragen, 66
Fotopinsel, 65
Spezialeffekte, 65
Galerie, 59
Linie, 105
Pinsel, 65
Storyboard, 179
Transparenz, 128
Stufen (Objektsortierung), 91
Support, 215
Systemanforderungen, 9
Technische Zeichnungen, 15,
200
Drucken, 200, 201
Einrichten, 15
Stapeln (Sortieren) von
Objekten, 91
Technischer Support, 215
Stärke (Linienbreite), 108
Text, 73
Startassistent, 13, 14
Auswählen, 73
Stop-Motion-Bilder, 176
Bearbeiten, 73
Einfügen, 176
Eingeben, 71
Klonen, 176
Fluss auf Kurven, 75
Neuordnen, 177
Formatieren, 74
Zwiebelhaut-Ansicht, 177
Formtext, 71
Störende Objekte, 54
Künstlerische Texte, 71
Studio für Ausschnitte, 136
Rahmentexte, 71
Studio-Registerkarten
Ausrichten, 90
Ebenen, 94
Überschreiben, 73
Text bearbeiten (Dialogfeld),
74
232
Index
Textobjekte
Umwandeln in editierbare
Kurven, 51
Tracing, 139
Fotos, 139
Logos, 139
Tracing-Profile, 139
Transparenz, 128
Transparenz (StudioRegisterkarte), 128
Transparenzwerkzeug, 130
Verschieben, 84
Verteilung, 84, 90
von Objekten, 84, 90
Vertikal spiegeln, 82
Verzerrungsrahmen, 164
Verzerrungsrahmen
(Werkzeug), 165
Verzweigungen
(Verbindungslinien), 53
Vierfarbige Füllungen, 115
Tween-Objekte, 179
Vier-Punkt-Transparenzen,
129
Überblenden, 161
Visitenkarten, 15, 200
auf einem Pfad, 163
Farben, 123
Objekte, 161
Überblendung, 161
Überblendungswerkzeug,
162
Vektor-Bitmap, 139
Vektorgrafiken, 135
Vektorobjekte, 139
Verbinden, 83
Verbindungslinien, 52
Verzweigungen, 53
Verbindungspunkte, 52
Verbindungspunktwerkzeug,
52
Verbindungswerkzeug, 52
Drucken, 200
Einrichten, 15
Vorschau, 178, 185, 199
Druckseiten, 199
dynamisch für Grafiken,
209
PDF-Dateien, 199
SchlüsselbildAnimationen, 185
Stop-MotionAnimationen, 178
Vorschau (für Druck- und
PDF-Ausgabe), 199
Warenzeichen/CopyrightVermerke, 216
Web
Index
Vorschau im Browser,
178, 185
Werkzeuge, 52
233
Verbindungspunktwerkze
ug, 52
Verbindungswerkzeug, 52
Bleistift, 29
Verzerrungsrahmen, 165
Bogenwerkzeug, 39
Zeichenstift, 31
Dreieckswerkzeug, 42
Willkommen zu DrawPlus, 3
Füllungswerkzeug, 115,
120, 121
Zeichenstift, 31
Gelenkwerkzeug, 190
Geradenwerkzeug, 30
Gitterfüllungswerkzeug,
121
Knotenwerkzeug, 45
Künstlerischer Text, 71
Maßwerkzeug, 56
Perspektivenwerkzeug,
164
Pinsel, 65, 66
QuickShapes, 34
Rahmentext, 72
Spiralenwerkzeug, 37
Transparenzwerkzeug,
130
Überblendungswerkzeug,
162
Zeichnungen, 14
Exportieren, 206
Neu anlegen, 14
Perspektiven, 163
RGB/CMYK, 17
Speichern, 17
Zeichnungsgrafiken
(Vektorgrafiken), 135
Zeichnungsmaßstab, 23
Einstellen, 23
Zerteilen, 84
Ziehpunkte
(Linienbearbeitung), 50
Zoomen, 25
Zuschneiden, 84
Zwiebelhaut-Ansicht (StopMotion-Animation), 177
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