BENUTZERHANDBUCH DIADEMA ACS IDRo DEUTSCH DEUTSCH/TEDESCO

BENUTZERHANDBUCH DIADEMA ACS IDRo DEUTSCH DEUTSCH/TEDESCO
BENUTZERHANDBUCH DIADEMA ACS idro
DEUTSCH
DEUTSCH/TEDESCO
DEUTSCH
ACHTUNG
Die Oberflächen können sehr heiSS werden!
VERWENDEN SIE IMMER SCHUTZHANDSCHUHE!
Während der Verbrennung wird Wärmeenergie freigegeben, was zu einer bedeutenden Erhitzung der Oberflächen, von Türen, Griffen,
Steuerungen, Glas, Abgasrohr und eventuell der Vorderseite des Geräts führt.
Vermeiden Sie den Kontakt mit diesen Elementen ohne entsprechende Schutzkleidung (Schutzhandschuhe in der Ausstattung).
Stellen Sie sicher, dass Kinder sich dieser Gefahren bewusst sind und halten Sie sie vom Feuerraum während seines Betriebs fern.
DEUTSCH.................................................................................................................................................................................................5
Warnhinweise.....................................................................................................................................................................................5
Sicherheit............................................................................................................................................................................................5
FACHGERECHTE WARTUNG..................................................................................................................................................................6
HYDRAULIKANLAGE..............................................................................................................................................................................7
Installation und Sicherheitsvorrichtungen.................................................................................................................................................... 7
VORRICHTUNG gegen die Kondenswasserbildung (Pflicht)...............................................................................................7
Aufstellung des Ofens....................................................................................................................................................................................................... 8
RÜCKSETZUNG.......................................................................................................................................................................................8
EIGENSCHAFTEN DIadema Acs idro................................................................................................................................................8
INSTALLATION........................................................................................................................................................................................9
Allgemeines................................................................................................................................................................................................................................. 9
MINDESTABSTÄNDE.................................................................................................................................................................................................................... 9
ANSCHLUSS VERBRENNUNGSLUFT.....................................................................................................................................................................................10
Pellets und Pelletzufuhr.......................................................................................................................................................... 11
ÜBERPRÜFUNGEN UND VORKEHRUNGEN VOR DER ERSTMALIGEN ZÜNDUNG......................................................................... 11
DER MOTOR FÜR DIE PELLETZUFUHR FUNKTIONIERT NICHT:................................................................................................................................11
stb - KAPILLARROHRTHERMOSTATE - RÜCKSTELLVORRICHTUNGEN:.................................................................................................................11
Bedientafel...................................................................................................................................................................................... 12
Legende Display-Symbole................................................................................................................................................................................................12
ALLGEMEINES MENÜ.......................................................................................................................................................................... 13
Grundanweisungen ...........................................................................................................................................................................................................13
DIE FERNBEDIENUNG......................................................................................................................................................................... 14
Abschaltverzögerung aktivieren............................................................................................................................................................................14
Typ und Austausch der Batterien.............................................................................................................................................................................14
Einstellungen für die ERSTE INBETRIEBNAHME...................................................................................................................... 15
Netzfrequenz 50/ 60 Hz.....................................................................................................................................................................................................15
Einstellung von Uhrzeit, Tag, Monat und Jahr...............................................................................................................................................15
Einstellung der Sprache.................................................................................................................................................................................................15
Sonstige Funktionen.................................................................................................................................................................... 15
Luftablass..................................................................................................................................................................................................................................15
ERSTE LADUNG............................................................................................................................................................................................................................15
Funktionsweise und -logik........................................................................................................................................................ 16
BAUSATZ SOFORT-WASSERERWÄRMUNG....................................................................................................................................... 17
Betriebsart................................................................................................................................................................................................................................17
Trinkwassererwärmung .................................................................................................................................................................................................17
Heizung........................................................................................................................................................................................................................................17
Pufferspeicher .......................................................................................................................................................................................................................17
DEUTSCH
3
Zusatzthermostat........................................................................................................................................................................ 18
Betrieb Zusatz-Raumthermostat bei aktiviertem Stby...............................................................................................................................18
Betrieb Zusatz-Raumthermostat bei deaktiviertem Stby .........................................................................................................................18
Installation Zusatzthermostat................................................................................................................................................................................18
Set Leistung..................................................................................................................................................................................... 19
Set TEMPERATUR............................................................................................................................................................................... 19
Set Temperatur Boiler .......................................................................................................................................................................................................19
Set Temperatur Puffer.......................................................................................................................................................................................................19
MENUE USER....................................................................................................................................................................................... 19
Reinig. Brennschale.............................................................................................................................................................................................................19
Reset...............................................................................................................................................................................................................................................20
Pellet.............................................................................................................................................................................................................................................20
SET CHRONO....................................................................................................................................................................................... 20
STATUS................................................................................................................................................................................................. 21
Einstellungen................................................................................................................................................................................. 21
Set Uhr .........................................................................................................................................................................................................................................21
Einstellung der Sprache.................................................................................................................................................................................................21
DISPLAY..........................................................................................................................................................................................................................................21
Stand-by.......................................................................................................................................................................................................................................22
aux....................................................................................................................................................................................................... 22
Saison............................................................................................................................................................................................................................................23
Set Kessel....................................................................................................................................................................................................................................23
Freigabe Chrono Boiler ...................................................................................................................................................................................................23
Chrono Boiler.........................................................................................................................................................................................................................23
Reinigung und Wartung.............................................................................................................................................................. 24
Wartung............................................................................................................................................................................................ 24
Reinigung und Wartung in Verantwortung der Nutzenden...............................................................................................................24
VON ZUGELASSENEN FACHTECHNIKERN AUSGEFÜHRTE FACHMÄNNISCHE WARTUNG......................................................... 26
DICHTUNGEN VON TÜR, ASCHENKASTEN UND BRENNSCHALE.............................................................................................................................26
RAUCHROHRANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN.......................................................................................................................................................26
AUSSERBETRIEBNAHME (SAISONENDE)...........................................................................................................................................................................26
Anzeigen............................................................................................................................................................................................ 28
ALARME............................................................................................................................................................................................... 28
GARANTIEBEDINGUNGEN ................................................................................................................................................................ 30
4
DEUTSCH
Wir danken Ihnen dafür, dass Sie sich für unsere Firma entschieden haben; unser Produkt ist eine ideale
Heizlösung, die auf der neuesten Technologie basiert, sehr hochwertig verarbeitet ist und ein zeitloses
Design aufweist, damit Sie stets in aller Sicherheit das fantastische Gefühl genießen können, das Ihnen die
Wärme der Flamme geben kann.
Warnhinweise
Diese Bedienungsanleitung ist fester Bestandteil des Produktes: Vergewissern Sie sich, dass sie stets beim Gerät
bleibt, auch im Falle einer Übereignung an einen anderen Eigentümer oder Benutzer oder des Umzugs an einen
anderen Ort. Bei Beschädigung oder Verlust bitte beim Gebietskundendienst oder Ihrem Fachhändler ein weiteres
Exemplar anfordern.
Bedienungsanleitungen finden Sie ebenfalls im Internet auf der Homepage des Unternehmens.
Dieses Produkt darf nur zu dem Zweck eingesetzt werden, für den es ausdrücklich gebaut wurde. Jegliche
vertragliche oder außervertragliche Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen, wenn aufgrund von Fehlern bei
der Installation, Regulierung und Wartung oder unsachgemäßer Verwendung Schäden an Personen, Tieren oder
Dingen hervorgerufen werden.
Die Installation muss durch autorisiertes und zugelassenes Personal durchgeführt werden, das die volle
Verantwortung für die endgültige Installation und den sich daraus ergebenden Betrieb des installierten
Produkts übernimmt. Beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und Vorschriften, die auf Landes-,
Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird, sowie die in
diesem Handbuch enthaltenen Anweisungen.
Es besteht keinerlei Haftung seitens des Herstellers im Fall einer Nichteinhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen.
Nach dem Entfernen der Verpackung prüfen, ob der Inhalt unversehrt und komplett ist. Sollten Unregelmäßigkeiten
bestehen, wenden Sie sich umgehend an den Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben.
Alle elektrischen Komponenten, die am Ofen vorhanden sind und dessen korrekte Funktion gewährleisten,
dürfen ausschließlich gegen Originalersatzteile und nur durch einen autorisierten Kundendienst ersetzt werden.
Sicherheit
ŠŠ DAS GERÄT DARF VON KINDERN AB 8 JAHREN UND VON PERSONEN MIT EINGESCHRÄNKTEN
PHYSISCHEN, SENSORISCHEN ODER GEISTIGEN FÄHIGKEITEN ODER BEI MANGELNDER ERFAHRUNG
ODER NOTWENDIGER KENNTNIS BENUTZT WERDEN, SOFERN SIE ÜBERWACHT WERDEN ODER
ANWEISUNGEN BEZÜGLICH DES SICHEREN GEBRAUCHS DES GERÄTS ERHIELTEN UND SICH DER
DAMIT VERBUNDENEN GEFAHREN BEWUSST SIND.
ŠŠ Der Gebrauch dieses Wärmerzeugers durch Personen (Kinder eingeschlossen)
mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder psychischen Fähigkeiten ist
verboten untersagt, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Gerätes zur ihrer
eigenen Sicherheit von einer verantwortlichen Person überwacht und angewiesen.
ŠŠ DIE REINIGUNG UND WARTUNG, DESSEN AUSFÜHRUNG DEM BENUTZER UNTERLIEGT, DARF
NICHT VON KINDERN OHNE AUFSICHT DURCHGEFÜHRT WERDEN.
ŠŠ Kinder müssen beaufsichtigt werden, damit sie nicht mit dem Gerät oder der
Fernbedienung spielen.
ŠŠ Den Wärmerzeuger nicht barfuSS oder mit nassen oder bzw. feuchten Körperteilen
berühren.
ŠŠ Es ist verboten, die Sicherheitsvorrichtungen ohne Genehmigung bzw.
Anweisungen des Herstellers zu ver-ändern oder einzustellen.
ŠŠ Nicht an den elektrischen Leitungen, die aus dem Ofen kommen, ziehen, diese
entfernen oder verdrehen, auch wenn dieser von der Stromversorgung getrennt
wurden.
ŠŠ Das Versorgungskabel sollte so verlegt werden, dass es nicht mit den heiSSen
Teilen des Geräts in Berüh-rung kommt.
DEUTSCH
5
ŠŠ Der Netzstecker muss auch nach der Installation ungehindert zugänglich sein.
ŠŠ Vermeiden Sie es, eventuell vorhandene Lüftungsöffnungen zum Raum, in
welchem das Gerät installiert ist, abzudecken oder deren GröSSe zu verkleinern.
ŠŠ Lassen Sie brennbare Teile wie z.Bsp. Verpackungsmaterial, Kartonagen, Papier
etc. nicht in der Reichweite von Kindern oder behinderten Personen ohne Aufsicht
liegen.
ŠŠ Während des normalen Betriebs des Produktes muss die Feuerraumtür stets
geschlossen Während des Betriebs werden die AuSSenflächen des Geräts heiSS,
daher raten wir zur Vorsicht.
ŠŠ Kontrollieren Sie vor dem Einschalten nach einer längeren Stillstandsphase, ob
Verstopfungen vorliegen.
ŠŠ Der Wärmerzeuger wurde so konzipiert, dass er unter jeglichen (auch kritischen)
klimatischen Bedingungen funktioniert. Im Fall von speziell ungünstigen
Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost) könnten Sicher-heitseinrichtungen
greifen, die den Wärmerzeuger abschalten. Wenn dies eintritt, wenden Sie sich an
den technischen Kundendienst oder Ihren Fachhändler. und Setzen Sie keinesfalls
die Sicherheitsvorrichtungen auSSer Kraft!
ŠŠ Im Fall eines Schornsteinbrandes rufen Sie sofort die Feuerwehr und ihren
zuständigen Bezirksschornstein-fegermeister. Verhindern Sie, wenn möglich, bis
zum Eintreffen der Feuerwehr ein Ausbreiten des Brandes auf an den Schornstein
angrenzende brennbare Bauteile wie beispielsweise Mobilar, Holzbauteile wie
Holzbalken, Holzdecke oder boden sowie Teppiche, Kabel etc.etc.
ŠŠ Der Wärmerzeuger darf nicht zur Abfallverbrennung benutzt werden.
ŠŠ Zum Anzünden keine entflammbare Flüssigkeit verwenden.
ŠŠ Beim Einfüllen den Pelletverpackungssack nicht mit dem Produkt in Kontakt
kommen lassen.
ŠŠ Die Ofenkeramik werden wird handwerklich hergestellt und kann somit
feine Einstiche,Haarlinien und farbliche UngleichmäSSigkeiten aufweisen. Diese
Eigenschaften sind Zeugnis ihres hochwertigen Charakters. Glasur und Ofenkeramik
haben unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten, dadurch entstehen feinste
Risse (Haarlinien), die ihre tatsächliche Echtheit beweisen. Zur Reinigung der
Ofenkeramik sollte ein weiches, trockenes Tuch verwendet werden; bei Verwendung
von Reinigern oder Flüssigkeiten würden diese in die Haarrisse eindringen und diese
hervortreten lassen.
FACHGERECHTE WARTUNG
Unter fachgerechterWartung sindTätigkeiten zu verstehen, die das Ziel haben, den normalenVerschleiß in Grenzen zu halten, sowie
eventuellen Störfällen vorsorglich zu begegnen, welche ein umgehendes Eingreifen erforderlich machen. Bei der fachgerechten
Wartung werden jedoch der Aufbau der Anlage, an der eingegrif-fen wird, oder ihre Nutzungsbestimmung nach den Vorschriften
der geltenden technischen Bestimmungen und gemäß Gebrauchs- und Wartungsanleitung des Herstellers nicht verändert.
6
DEUTSCH
HYDRAULIKANLAGE
In diesem Kapitel sind einige Begriffe beschrieben, die der italienischen Norm UNI 10412-2 (2009) entnommen sind.
Wie zuvor beschrieben, sind bei der Installation sämtliche Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen, die auf Landes-, Regional-, Provinzund Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
Während der Installation des Generators ist es PFLICHT, an der Anlage ein Manometer zur Anzeige des Wasserdrucks anzubringen.
Tabelle der am Produkt vorhandenen und nicht vorhandenen Vorrichtungen für Anlagen mit
geschlossenem AusdehnungsgefäSS
Sicherheitsventil
Thermostat zur Steuerung der Umwälzpumpe (wird durch die Wasser-Sonde und das Steuerkartenprogramm gesteuert)
Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
Wassertemperaturanzeige (Display)
Druckwandler mit Display-Anzeige
Akustischer Alarm
Automatischer Thermo-Regelschalter (vom Steuerkartenprogramm gesteuert)
Druckwandler mit Alarm Minimum- und Maximum-Druckwächter
Automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat) Wasser-Übertemperatur
Zirkulationsanlage (Pumpe)
Ausdehnungssystem
p
p
p
p
p
p
p
p
p
Installation und Sicherheitsvorrichtungen
Die Installation, die entsprechenden Anschlüsse der Anlage, die Inbetriebnahme und die Überprüfung des Betriebs müssen nach den Regeln der Fachtechnik
erfolgen, in Übereinstimmung mit den national, regional und kommunal geltenden gesetzlichen Bestimmungen, sowie der vorliegenden Anleitung. In
Italien muss die Installation von professionellem, autorisiertem Personal vorgenommen werden ([it.] Ministerialverordnung [D.M.] Nr. 37 vom 22.01.2008).
Der Hersteller lehnt jede Haftung für Schäden an Gegenständen und/oder Personen ab, die durch die Anlage hervorgerufen werden.
Anlagenart
ŠŠ Es gibt 2 verschiedene Anlagenarten:
ŠŠ Anlagen mit offenem und Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß.
ŠŠ Das Produkt wurde für den Betrieb an Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß entworfen und hergestellt.
Bitte prüfen, ob das AusdehnungsgefäSS einen Vordruck von 1,5 bar hat.
Sicherheitsvorrichtungen für Anlage mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS
Gemäß der in Italien geltenden Norm UNI 10412-2 (2009) müssen geschlossene Anlagen folgendermaßen ausgerüstet sein: Sicherheitsventil,
Thermostat zur Steuerung der Umwälzpumpe, Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms, Temperatur-Anzeiger, Druckanzeiger,
akustischer Alarm, automatischer Thermo-Regelschalter, automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat), Zirkulationssystem,
Ausdehnungssystem, in den Heizkessel integriertes Sicherheitsdissipationssystem mit (selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn das
Gerät nicht mit einem automatischen Temperaturregelsystem ausgerüstet ist.
VorschriftsgemäSSe Abstände der Sicherheitsvorrichtungen
Die Sicherheitstemperaturfühler müssen direkt am Gerät oder im Abstand von nicht mehr als 30 cm vom Vorlaufanschluss angeordnet sein.
Sollten die Wärmeerzeuger nicht mit allen Vorrichtungen versehen sein, können die fehlenden an der Vorlaufleitung des Erzeugers in einem
Abstand von höchstens 1 m vom Gerät installiert werden.
Kontrollen bei der erstmaligen Zündung
Vor dem Anschluss des Heizkessels ist für Folgendes zu sorgen:
a) Sorgfältige Spülung aller Leitungen der Anlage, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den Betrieb einzelner Bauteile der Anlage
(Pumpen, Ventile, usw.) beeinträchtigen könnten.
b) Das Unternehmen empfiehlt nachdrücklich, in den Rücklauf des Generators einen Magnetfilter zu installieren, der die Lebensdauer des
Heizkessels verlängert, die Beseitigung von Verunreinigungen fördert und die Gesamteffizienz der Anlage erhöht.
c) Eine Kontrolle, um zu überprüfen, ob der Schornstein einen ausreichenden Zug hat und keine Einschnürungen aufweist und ob im
Schornstein keine Rauchabzüge anderer Geräte vorhanden sind. Dies dient dazu, nicht vorhergesehene Leistungsanstiege zu verhindern.
Erst nach dieser Kontrolle darf der Schornsteinanschluss zwischen Kessel und Schornstein montiert werden. Bei bereits vorhandenen
Schornsteinen sollten die Anschlüsse überprüft werden.
VORRICHTUNG gegen die Kondenswasserbildung (Pflicht)
Es ist obligatorisch, einen angemessenen Kreislauf gegen die Kondenswasserbildung vorzusehen, der eine Rücklauftemperatur des Geräts von mindestens
55°C gewährleistet. Das Kondensbildung verhindernde Ventil zum Beispiel wird im Festbrennstoffwärmeerzeuger verwendet, da es den Kaltwasserrückfluss
in den Wärmetauscher verhindert. Durch eine hohe Rücklauftemperatur kann die Effizienz verbessert werden, die Kondensatbildung der Rauchgase wird
vermindert und die Lebensdauer des Generators verlängert. Der Hersteller empfiehlt den Gebrauch des Modells 55°C mit hydraulischen Anschlüssen zu 1".
Ventil als Zubehör erhältlich (Option)
DEUTSCH
7
Aufstellung des Ofens
Für den einwandfreien Betrieb des Produkts sollte es mit Hilfe einer Wasserwaage vollkommen waagerecht ausgerichtet werden.
RÜCKSETZUNG
Die untenstehenden Abbildungen zeigen die Anordnung der Rückstelltaster für Behälter (85°C) und H2O (100°C). Sollte einer der Rückstelltaster
herausspringen, ist der zugelassene Techniker zu verständigen, um die Ursache zu ermitteln.
100°C
85°C
TA
EIGENSCHAFTEN DIadema Acs idro
Diadema acs idro
Wassergehalt Wärmetauscher (l) des Heizgeräts
21
Volumen des im Heizgerät integrierten Ausdehnungsgefäßes (l)
8
Sicherheitsventil 3 bar, im Heizgerät integriert
JA
Minimum- und Maximum-Druckwächter, im Heizgerät integriert
JA
Umwälzpumpe, im Heizgerät integriert
JA
Max. Förderhöhe Umwälzpumpe (m)
6
*
* In Abhängigkeit vom Wassergehalt der Anlage muss eventuell ein zusätzliches AusdehnungsgefäSS installiert werden.
7
Die nebenstehende Grafik erläutert das Verhalten der in unseren
Heizgeräten eingesetzten Umwälzpumpe bei den einstellbaren
Drehzahlen.
Förderhöhe (m)
6
5
4
3
2
1
0
8
DEUTSCH
0
0,5
1
1,5
2
Durchflussmenge (m3/h)
2,5
3
3,5
INSTALLATION
Allgemeines
Die Anschlüsse für den Rauchabzug und Wasser müssen von Fachpersonal ausgeführt werden, das entsprechend den nationalen
Bestimmungen eine Dokumentation zur Konformität der Installation ausstellen muss.
Der Installateur muss dem Eigentümer oder dessen Vertreter gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften die Konformitätserklärung
der Anlage aushändigen, der beizufügen sind:
1) die Betriebs- und Wartungsanleitung des Geräts und der Bauteile der Anlage (wie zum Beispiel Rauchgaskanäle, Schornstein usw.);
2) Lichtpause oder Fotografie der Abgasanlagen-Plakette;
3) Anlagebuch ("libretto d'impianto", wenn vorgesehen).
Der Installateur muss sich für die Übergabe der Dokumentation eine Quittung ausstellen lassen und diese zusammen mit einer Kopie der technischen
Dokumentation der ausgeführten Installation aufbewahren.
Bei einer Installation in einem Mehrfamilienhaus ist im Vorfeld die Meinung des Verwalters einzuholen.
KOMPATIBILITÄT
Die Installation in Räumen mit Brandgefahr ist verboten. Außerdem verboten ist die Installation in Räumen für Wohnzwecke (mit Ausnahme
der Geräte mit raumluftunabhängigem Betrieb):
ŠŠ in denen Geräte für flüssige Brennstoffe im Dauer- oder Aussetzbetrieb betrieben werden, die die Verbrennungsluft aus dem Raum
entnehmen, in dem sie installiert sind, oder
ŠŠ in denen Gas-Geräte vom Typ B für die Raumheizung mit oder ohne Trinkwassererwärmung betrieben werden, sowie in daran
angrenzenden oder mit diesen verbundenen Räumen, oder
ŠŠ in denen der vor Ort gemessene Unterdruck zwischen Außen- und Innenraum größer als 4 Pa* ist
Installationen in Bädern, Schlafräumen und Einzimmerwohnungen
In Bädern, Schlafräumen und Einzimmerwohnungen ist ausschließlich die raumluftunabhängige Installation bzw. die Installation von Geräten
mit geschlossenem Feuerraum und kanalisierter Verbrennungsluftzuführung von außen zulässig.
POSITIONIERUNG UND SICHERHEITSABSTÄNDE
Die Abstellflächen bzw. Abstützpunkte müssen eine für das Gesamtgewicht des Geräts, des
Zubehörs und seiner Verkleidungselemente ausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Sollte der
Fußboden aus brennbarem Material bestehen, ist ein Schutz aus feuerbeständigem Material
zu verwenden, der auch die Front vor einem evtl. Herausfallen von Brennstoffen während der
üblichen Reinigungsarbeiten schützt. Für den einwandfreien Betrieb muss der Wärmeerzeuger
vollkommen waagerecht positioniert werden. Die seitlich und rückwärtig angrenzenden Wände
und die Fußbodenauflagefläche müssen aus nicht brennbarem Material ausgeführt werden.
MINDESTABSTÄNDE
Luftzuleitung
Die Installation in der Nähe von brennbaren oder wärmeempfindlichen Materialien ist
gestattet, sofern die geeigneten Sicherheitsabstände eingehalten werden, die auf dem
Etikett am Beginn des Handbuchs (Seite 2) angeführt sind. Bei nicht entflammbaren
Materialien muss auf der Seite und hinten ein Abstand von mindestens 100mm vorgesehen
werden. Für Produkte mit Abstandhalter auf der Rückseite ist eine Installation direkt an der
Wand nur für den hinteren Bereich zulässig.
Fußbodenschutz
Beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und
Vorschriften, die auf Landes-, Regional-, Provinz- und
Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät
installiert wird, sowie die im vorliegenden Handbuch
enthaltenen Anweisungen.
Installation der Einsätze
Bei einer Installation von Einsätzen muss der Zugang zu den Innenteilen des Geräts verhindert werden; zudem darf während der Entnahme
der Zugang zu den spannungsführenden Teilen nicht möglich sein.
Evtl. Verkabelungen, wie z. B. Versorgungskabel und Raumsonden, müssen so positioniert werden, dass sie beim Bewegen des Einsatzes nicht
beschädigt werden oder Kontakt zu heißen Teilen haben.
Belüftung der Installationsräume
Die Belüftung gilt als ausreichend, wenn der Raum Luftzuleitungen entsprechend der Tabelle aufweist:
Prozentanteil des freien Öffnungsquerschnitts
hinsichtlich des Rauchgasauslassquerschnitts
des Geräts
Freier Mindestöffnungswert der
Belüftungsleitung
Gerätekategorie
Bezugsnorm
Pelletöfen
UNI EN 14785
-
80 cm²
Heizkessel
UNI EN 303-5
50%
100 cm²
* 4pa - Bezug für Italien gemäß Norm UNI 10683. Sämtliche Gesetze und Vorschriften, die auf Landes-, Regional-, Provinz- und
Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird, müssen eingehalten werden.
DEUTSCH
9
Wenn Gas-Geräte vom Typ B mit Aussetzbetrieb vorhanden sind, die nicht der Heizung dienen, muss für diese eine eigene Belüftungsöffnung
vorhanden sein.
Die Luftzuleitungen müssen folgende Anforderungen erfüllen:
ŠŠ sie müssen durch Roste, Metallgitter usw. geschützt sein, ohne dass dadurch der freie Lüftungsquerschnitt reduziert wird;
ŠŠ sie müssen so ausgeführt sein, dass die Wartungsarbeiten möglich sind;
ŠŠ sie müssen so angeordnet sein, dass sie nicht verstopfen können;
Der Zustrom von sauberer und nicht verunreinigter Luft kann auch aus einem am Installationsraum angrenzenden Raum erfolgen
(indirekte Belüftung), sofern diese Zufuhr frei über permanente Öffnungen stattfindet, die nach außen führen.
Der angrenzende Raum darf nicht als Garage oder Lager für brennbare Stoffe benutzt werden, noch für Tätigkeiten, die Brandgefahr mit
sich bringen, oder als Bad, Schlafzimmer oder Gemeinschaftsraum des Gebäudes.
ANSCHLUSS VERBRENNUNGSLUFT
Bei einem Anschluss der Verbrennungsluft muss das verwendete Rohr feuerbeständig und gegen eine Temperatur von mindestens 110 °C resistent sein.
RAUCHABZUG
Der Wärmeerzeuger arbeitet mit Niederdruck und ist am Austritt mit einem Ventilator für den Rauchgasausstoß ausgestattet. Das Abzugssystem
muss allein für den Wärmeerzeuger zuständig sein; Abzüge in einen gemeinsamen Schornstein mit anderen Geräten sind nicht zulässig.
Die Bauteile des Systems für den Rauchgasabzug müssen je nach zu installierendem Gerätetyp ausgewählt werden, gemäß:
ŠŠ UNI / TS 11278 bei Schächten aus Metall, unter besonderer Berücksichtigung der Angaben in der Bestimmung.
ŠŠ DIN EN 13063-1 und DIN EN 13063-2, DIN EN 1457, DIN EN 1806: bei Schächten aus anderen Materialien als Metall.
ŠŠ Die Länge des horizontalen Abschnitts muss so gering wie möglich sein, auf keinen Fall länger als 3 Meter. Die Neigung nach oben
beträgt mindestens 3 %.
ŠŠ Die Anzahl an Richtungswechseln, einschließlich dessen, der durch den Einsatz des T-Stücks entsteht, darf höchstens 4 betragen.
ŠŠ Es ist notwendig, unten am vertikalen Abschnitt ein T-Stück mit Deckel zur Kondensatsammlung vorzusehen.
ŠŠ Wenn der Abzug nicht in einen bereits bestehenden Schornstein eingesetzt werden kann, ist ein vertikaler Abschnitt mit winddichtem
Abschluss vorgesehen (UNI 10683).
ŠŠ Die vertikale Leitung kann sich außerhalb oder innerhalb des Gebäudes befinden. Wenn der Rauchgaskanal in einen bereits vorhandenen
Schornstein eingesetzt wird, muss dieser für Festbrennstoffe zertifiziert sein.
ŠŠ Wenn der Rauchgaskanal sich innerhalb des Gebäudes befindet, muss er stets wärmegedämmt sein.
ŠŠ Die Rauchgaskanäle müssen für eventuelle Rauchgasstichproben mindestens eine luftdichte Öffnung haben.
ŠŠ Alle Abschnitte der Rauchgasleitung müssen inspektionierbar sein.
ŠŠ Für die Reinigung sind Inspektionsöffnungen vorzusehen.
SCHORNSTEINKOPF
Schornsteinköpfe müssen folgende Anforderungen erfüllen:
ŠŠ Nutzbarer Auslassquerschnitt mindestens doppelt so groß wie der des Schornsteins/Rohreinzug-Systems, auf dem er aufgebaut ist;
ŠŠ ihre Form muss das Eindringen von Regen und Schnee in den Schornstein bzw. das Rohreinzug-System verhindern;
ŠŠ sie müssen so konstruiert sein, dass auch bei Wind aus allen Richtungen und mit beliebiger Neigung in jedem Fall die Abführung der
Verbrennungsprodukte gewährleistet ist;
Beispiele für den richtigen Schornsteinanschluss
Schutz vor Regen und Wind
Schutz vor Regen und
Wind
Wärmegedämmter
Schornstein
Max 3 mt
3 - 5%
T-Stück mit
Inspektionsdeckel
KondensatschutzT-Stück mit
Inspektionsdeckel
Wärmegedämmtes
T-Stück mit
Inspektionsdeckel
Beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und Vorschriften, die auf Landes-, Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät
installiert wird, sowie die im vorliegenden Handbuch enthaltenen Anweisungen.
ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ
Der Wärmeerzeuger ist mit einem Stromversorgungskabel ausgestattet, das, möglichst mit einem Leitungsschutzschalter, an eine 230 V 50 Hz
Steckdose angeschlossen wird. Die Steckdose muss leicht zu erreichen sein.
Die Elektroanlage muss genormt sein. Speziell die Wirksamkeit des Erdkreises prüfen. Eine nicht angemessene Erdung der Anlage kann
Betriebsstörungen verursachen, für die der Hersteller nicht haftet.
Versorgungsschwankungen über 10 % können Betriebsstörungen des Ofens erzeugen.
10
DEUTSCH
Pellets und Pelletzufuhr
Die Pellets werden hergestellt, indem Sägemehl oder reine Holzabfälle (ohne Lackierung) aus Sägewerken, Tischlereien und anderen
Holzverarbeitungsbetrieben unter sehr hohem Druck gepresst werden.
Diese Art von Brennstoff ist völlig umweltfreundlich, da keinerlei Klebstoff verwendet wird, um ihn zusammenzuhalten. Der dauerhafte
Zusammenhalt der Pellets wird durch eine natürliche, im Holz enthaltene Substanz gewährleistet: das Lignin.
Pellets sind nicht nur ein umweltfreundlicher Brennstoff, da die Holzrückstände maximal genutzt werden, sondern weisen auch technische
Vorteile auf.
Während Holz eine Heizleistung von 4,4 kW/kg aufweist (mit 15% Feuchtigkeit, also nach ca. 18 Monaten Ablagerung), beträgt die der Pellets
5 kW/kg.
Die Dichte der Pellets beträgt 650 kg/m3, der Wassergehalt beträgt 8% ihres Gewichts. Aus diesem Grund müssen die Pellets nicht abgelagert
werden, um eine angemessene Heizleistung zu erzielen.
Die verwendeten Pellets müssen den in folgenden Normen
beschriebenen Merkmalen entsprechen:
ŠŠ EN plus - UNI EN 14961 - 2 (UNI EN ISO 17225-2)
Klasse A1 oder A2
Der Hersteller empfiehlt, für seine Produkte immer Pellets mit 6 mm
Durchmesser zu verwenden.
Lagerung der Pellets
Um eine problemlose Verbrennung zu gewährleisten, müssen die
Pellets in einem trockenen Raum aufbewahrt werden.
Deckel des Behälters öffnen und Pellets mit Hilfe einer geeigneten
Schaufel einfüllen.
DIE VERWENDUNG MINDERWERTIGER PELLETS ODER IRGENDWELCHEN ANDEREN MATERIALS SCHÄDIGT DIE
FUNKTIONEN IHRES GENERATORS UND KANN ZUM ERLÖSCHEN DER GARANTIE UND DAMIT DER HAFTUNG DES
HERSTELLERS FÜHREN.
ÜBERPRÜFUNGEN UND VORKEHRUNGEN VOR DER ERSTMALIGEN ZÜNDUNG
ACHTUNG!
DAMIT DER GENERATOR EINWANDFREI FUNKTIONIERT, MUSS DER DRUCK DER WASSERANLAGE ZWISCHEN 0,6
UND 2,5 BAR LIEGEN.
Wenn der vom digitalen Druckwächter gemessene Druckwert 0,6 bar unterschreitet oder 2,5 bar überschreitet, wird für den Heizkessel Alarm
ausgelöst.
Wenn der Wasserdruck wieder auf normale Werte geführt worden ist, kann der Alarm aufgehoben werden, indem man die Taste
/1 3
Sekunden lang betätigt (der Alarm lässt sich nur dann zurückstellen, wenn der Rauchgasmotor aus ist und seit der Alarmanzeige 15 Minuten
vergangen sind).
DER MOTOR FÜR DIE PELLETZUFUHR FUNKTIONIERT NICHT:
Es ist normal, dass sich nach der Befüllung der Anlage Luft im Kreislauf befindet.
Beim 1. Zündvorgang führt die Bewegung des Wassers dazu, dass sich auch die Luftblasen verschieben und aus den automatischen
Entlüftern der Anlage austreten. Dies kann zu einem Abfall des Drucks und zum Auslösen des Unterdruckschalters führen, der den Betrieb des
Pelletfördermotors und damit auch den Betrieb des Wärmegenerators unterbricht.
Die Anlage muss - bei Bedarf auch mehrmals – entlüftet und befüllt werden, falls der Druck zu gering ist.
Es handelt sich nicht um eine Störung, sondern um eine normale Erscheinung, die durch die Befüllung der Anlage bedingt ist. Der Installateur
muss nach der Befüllung mit Hilfe der Entlüftungsvorrichtungen im Kreislauf stets die Anlage gut entlüften und das Gerät die Funktion
“Entlüftung” ausführen lassen (nach der erstmaligen Zündung bei erkaltetem Gerät die Funktion “Entlüftung” nochmals ausführen. Siehe dazu
das Kapitel “SONSTIGE FUNKTIONEN”).
stb - KAPILLARROHRTHERMOSTATE - RÜCKSTELLVORRICHTUNGEN:
Versuchen Sie die Betätigung der Rückstellvorrichtungen (85° - 100°C) auf der Geräterückseite, bevor Sie einen Techniker rufen (siehe Kapitel
„RÜCKSTELLVORRICHTUNGEN“)
DEUTSCH
11
Bedientafel
TASTE
ON/OFF
Anzeige der verschiedenen
Textmeldungen
ZUM AUFRUFEN
DES MENÜS
OFF
EINSTELLUNG DER
BETRIEBSLEISTUNG
EINSTELLUNG
TEMPERATUR
Legende Display-Symbole
12
Zeigt den Empfang des Funksignals an
Ein = während des Funkverkehrs
Aus = kein Funkverkehr
Blinkend = serieller Anschluss ausgeschlossen
Zeigt die Modulation des Ofens an.
Ein = Der Ofen arbeitet mit der eingestellten Leistung
Blinkend = Die Leistung, mit der der Ofen arbeitet, weicht von der
eingestellten Leistung ab, der Ofen moduliert (aus verschiedenen Gründen)
Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Ein: zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Aus: Zeigt an, dass keine Alarme vorliegen.
Blinkend: der Unterdrucksensor ist deaktiviert.
Zeigt die Funktion Wochenprogrammierung an.
Leuchte ein = Wochenprogrammierung aktiviert
Leuchte aus = Wochenprogrammierung deaktiviert
Zeigt den Zustand der Wassertemperatur an.
Aus = Die an der Sonde erkannte Temp. ist höher als der
eingestellte Sollwert.
Ein = Die an der Sonde erkannte Temp. ist niedriger als der
eingestellte Sollwert.
Zeigt den Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten an.
Kontakt geschlossen: Der Kontakt des zusätzlichen externen
Thermostaten ist geschlossen und die Funktion STBY ist deaktiviert.
Kontakt geöffnet: Der Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten ist
geöffnet und die Funktion STBY ist deaktiviert.
Blinkend bei geschlossenem Kontakt: Der Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten ist geschlossen und die Funktion STBY ist aktiviert.
Blinkend bei geöffnetem Kontakt: Der Kontakt des zusätzlichen externen
Thermostaten ist geöffnet und die Funktion STBY ist aktiviert.
Zeigt den Betrieb des Rauchgasmotors an.
Aus = Rauchgasmotor inaktiv
Ein = Rauchgasmotor aktiv
Blinkt = Störung (technischen Kundendienst verständigen)
Zeigt die Funktion Sommer/Winter an
Aus: Funktion Winter aktiviert
Ein: Funktion Sommer aktiviert
Nicht in Gebrauch
Zeigt den Bedarf des Sanitärkreises an
Aus: Bedarf des Sanitärkreises erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkt: Anforderung des Sanitärkreises besteht, aber
Betriebsbedingungen nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung des Santitärkreises besteht und
Betriebsbedingungen sind erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
Zeigt den Betrieb des Pelletzufuhrmotors an.
Aus = Pelletzufuhrmotor inaktiv
Ein = Pelletzufuhrmotor aktiv
Zeit den Bedarf der Heizung an
Aus: Heizungsbedarf erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkt: Anforderung des Heizkreises besteht, aber
Betriebsbedingungen nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung des Heizkreises besteht und
Betriebsbedingungen sind erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
Zeigt den Betrieb der Umwälzpumpe an.
Aus = Umwälzpumpe nicht aktiv
Ein = Umwälzpumpe aktiv
Blinkt = Temperatursicherung aktiv (Wassertemperatur > 85°C)
Zeigt den Bedarf des Puffers an, wenn aktiv.
Aus: Pufferbedarf erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkt: Anforderung des Puffers besteht, aber Betriebsbedingungen
nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung des Puffers besteht und Betriebsbedingungen
sind erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
DEUTSCH
ALLGEMEINES MENÜ
2
1
6
OFF
3
4
5
2
3
Blättern der Parameter: nächster (2); vorheriger (3)
4
5
Einstelldaten ändern: Erhöhung (4); Verringerung (5)
6
Set Leistung
Zurück - Ende
1
6
Bestätigung - Aufrufen des Menüs
Leistung
Set Temperatur
EINSTELLUNG H2O
Menü User
REINIG. BRENNSCHALE
Reset
Set Chrono
Freigabe Chrono
Pellet
Freigabe Prg1
Freigabe Prg2
STATUS
* OFEN-STATUS
Freigabe Prg3
Freigabe Prg4
Einstellungen
Set Uhr
Start Prg1
Sprache
Stop Prg1
Display
Montag prg1...
Stand by
...Sonntag prg1
SAISON
Set prg1
KESSEL-SET
FREIGABE CHRONO
BOILER
* Menü
Techniker
Dieselben Schritte
für die anderen
3 Zeitspannen
wiederholen
CHRONO BOILER
* DEM TECHNIKER
VORBEHALTEN
Grundanweisungen
Bei den ersten Einschaltungen des Ofens sind die folgenden
Ratschläge zu beachten:
ŠŠ Es ist möglich, dass leichte Gerüche entstehen, die auf
das Austrocknen der verwendeten Lacke und Silikone
zurückzuführen sind. Einen längeren Aufenthalt im Raum
vermeiden.
ŠŠ Oberflächen nicht berühren, da sie noch instabil sein könnten.
ŠŠ Raum mehrmals gut lüften.
ŠŠ Die Aushärtung der Oberflächen ist nach einigen Heizvorgängen
abgeschlossen.
ŠŠ Dieses Gerät darf nicht zur Abfallverbrennung benutzt werden.
Vor dem Einschalten des Ofens sind folgende Punkte zu überprüfen:
ŠŠ Die Hydraulikanlage muss fertiggestellt sein, die gesetzlichen
Vorschriften und die Vorschriften des Handbuchs sind zu
beachten.
ŠŠ Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein.
ŠŠ Die Brennkammer muss sauber sein.
ŠŠ Die Brennschale muss völlig frei und sauber sein.
ŠŠ Die hermetische Schließung der Feuertür und des Aschenkastens
kontrollieren.
ŠŠ Kontrollieren, dass das Stromversorgungskabel richtig
angeschlossen ist.
ŠŠ Der zweipolige Schalter im hinteren rechten Teil muss auf 1
stehen.
DEUTSCH
13
DIE FERNBEDIENUNG
Mit der Fernbedienung können alle Funktionen ausgeführt werden, die auch über das LCD-Display erfolgen können.
Die untenstehende Tabelle zeigt die einzelnen Funktionen:
On / Off
Wird die Taste drei Sekunden lang gedrückt, wird der Ofen ein- bzw.
ausgeschaltet
2
Leistung erhöhen
Mit dieser Taste kann die Betriebsleistung erhöht werden
3
Leistung verringern
Mit dieser Taste kann die Betriebsleistung verringert werden
4
Temperatur erhöhen
Mit dieser Taste kann der Temperatur-Sollwert erhöht werden
5
Temperatur
verringern
Mit dieser Taste kann der Temperatur-Sollwert verringert werden
6
Chrono aktivieren /
deaktivieren
Durch einmaliges Drücken dieser Taste kann die Chrono-Funktion aktiviert/
deaktiviert werden
1
1
2
4
6
3
7
5
7
Abschaltverzögerung
aktivieren
9
8
11
14
10
13
12
INFO
15
16
Mit dieser Taste kann die Abschaltung durch Programmierung einer
Verzögerung verzögert werden.
Wird z. B. die Abschaltung in einer Stunde eingestellt, schaltet sich der Ofen
automatisch bei Ablauf der eingestellten Zeit ab und zeigt die Minuten bis zur
verzögerten automatischen Abschaltung an
8
Menü
Mit dieser Taste können das Benutzer- und das Techniker-Menü aufgerufen
werden (das Techniker-Menü ist dem Kundendienst vorbehalten)
9
Erhöhen
Mit dieser Taste kann der Temperatur-Sollwert erhöht werden
10
ESC-Taste
Mit dieser Taste kann jede Programmierungs- oder Anzeigephase verlassen
und zum Startmenü zurückgekehrt werden, ohne die Daten zu speichern
11
Zurück
Mit dieser Taste wird rückwärts durch die verschiedenen Menüs gegangen
12
Bestätigungstaste
Diese Taste bestätigt die in der Programmierphase des Benutzermenüs
vorgenommenen Einstellungen
13
Vorwärts
Mit dieser Taste wird vorwärts durch die verschiedenen Menüs gegangen
14
Funktion F1 aktivieren
Für zukünftige Anwendungen vorgesehene Taste
15
Verringern
Diese Taste dient zum Verringern des einzustellenden Werts
16
Ofen-Status
Wird diese Taste gedrückt, wird der allgemeine Zustand des Ofens angezeigt
Bitte beachten: Die auf der Fernbedienung dargestellten Zahlen dienen der Veranschaulichung und sind auf der mit dem Produkt gelieferten Fernbedienung nicht vorhanden.
Typ und Austausch der Batterien
Die Batterien sind im unteren Teil der Fernbedienung untergebracht.
Zum Austausch muss der Batteriehalter entnommen werden, die Batterie entnommen bzw. entsprechend den Symbolen auf der
Fernbedienung und auf der Batterie eingesetzt werden.
Für den Betrieb wird 1 Lithium-Pufferbatterie CR2025 mit 3 V benötigt.
Gebrauchte Batterien enthalten umweltschädigende Metalle und müssen daher getrennt in besonderen Behältern entsorgt werden.
Wenn die Fernbedienung wegen fehlender Batterien abgeschaltet ist, kann der Ofen über das Bedienfeld
im oberen Teil des Ofens bedient werden. Beim Austauschen der Batterien ist die Polarität entsprechend
der Symbole am Batteriefach in der Fernbedienung zu beachten.
Alarm clean check up
J
14
Wenn der Alarm "clean check up" ausgelöst wurde, ist
sicherzustellen, dass der Boden der Brennschale frei von
Rückständen oder Verkrustungen ist. Die Löcher im Boden
müssen völlig frei sein, um eine einwandfreie Verbrennung
sicherzustellen. Mit
der
Funktion ''Einstellung
der
Pelletzufuhr'' kann die Verbrennung an die beschriebenen
Anforderungen angepasst werden. Falls derselbe Alarm
weiterhin vorliegt und die oben genannten Bedingungen
geprüft wurden, zugelassenen Kundendienst verständigen.
DEUTSCH
LÖCHER DER
BRENNSCHALE
Einstellungen für die ERSTE INBETRIEBNAHME
Nach Anschluss des Stromversorgungskabels an der Rückseite des Ofens den Schalter, der sich ebenfalls an der Rückseite befindet, auf (I) stellen.
Der Schalter an der Rückseite des Ofens dient dazu, die Elektronik des Ofens mit Strom zu versorgen.
Der Ofen bleibt ausgeschaltet und auf dem Bedienfeld erscheint ein erster Bildschirm mit der Meldung OFF.
Netzfrequenz 50/ 60 Hz
Falls der Ofen in einem Land mit Netzfrequenz 60 Hz installiert ist, zeigt er "Netzfrequenz falsch" an.
Die Frequenz wie nachstehend beschrieben ändern.
Bedienungsverfahren
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Taste 6 drücken,
Mit Taste 4 oder 5 die Frequenz wählen.
Zum Bestätigen die Taste 6 drücken; die Taste 1 drücken, um die vorherigen Menüs bis zum Anfang zu durchlaufen.
Einstellung von Uhrzeit, Tag, Monat und Jahr
Mit SET UHR können Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Set Uhr
TAG
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis EINSTELLUNGEN.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Bestätigung von SET UHR mit Taste 6.
ŠŠ Die Tasten 4 oder 5 zum Einstellen, die Taste 2 zum Vorwärtsgehen, für die
Einstellung von Stunde, Minuten, Datum, Monat, Jahr verwenden .
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Mo, Di, Mi, ...So
UHR
0...23
MINUTEN
00...59
DATUM
1...31
MONAT
1...12
JAHR
00...99
Einstellung der Sprache
Zur Anzeige der Meldungen kann die gewünschte Sprache gewählt werden.
SPRACHE EINSTELLEN
Italienisch
Bedienungsverfahren
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Taste 6 drücken.
Dann Taste 2 drücken bis EINSTELLUNGEN.
Mit Taste 6 bestätigen.
Dann die Taste 2 drücken bis Sprache.
Mit Taste 6 bestätigen.
Die Tasten 4 oder 5 zum Einstellen der Sprache verwenden.
Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Englisch
SPRACHE
Deutsch
Französisch
Spanisch
Sonstige Funktionen
Luftablass
Mit dieser Funktion kann gegebenenfalls im Ofen vorhandene Luft abgelassen werden. Wenn die Funktion aktiviert ist, schaltet sich die
Kontrollleuchte der Umwälzpumpe auf dem Display ein (die Umwälzpumpen werden für 15 Minuten und 30 Sekunden versorgt, danach
folgen 30 Sekunden Stillstand).
Um die Funktion zu aktivieren:
Bei Ofen im "OFF"-Status gleichzeitig die Tasten 1 und 4 drücken, das Passwort "77" mit den Tasten 4 und 5 eingeben und mit der Taste 6 bestätigen.
Zum Unterbrechen die Stromversorgung ausschalten.
ERSTE LADUNG
Mit dieser Funktion kann der Getriebemotor zur Pelletzufuhr für unterbrechungsfreien Betrieb aktiviert werden.
Um die Funktion zu aktivieren:
Bei kaltem Ofen im "OFF"-Status gleichzeitig die Tasten 2 und 5 ein paar Sekunden lang drücken. Auf dem Display wird die Schrift “Erste
Ladung” angezeigt.
Um die unterbrechungsfreie Zufuhr abzubrechen, braucht lediglich die Taste 1 gedrückt werden.
DEUTSCH
15
Funktionsweise und -logik
Zündung
Nach Prüfung der oben aufgelisteten Punkte Taste 1 drei Sekunden lang drücken, um den Ofen zu zünden.
Für die Zündphase stehen 15 Minuten zur Verfügung, nach erfolgter Zündung und Erreichen der Kontrolltemperatur bricht der Ofen die
Zündphase ab und geht in ANLAUFEN.
ANLAUFEN
In der Anlaufphase stabilisiert der Ofen den Verbrennungsprozess und erhöht allmählich die Verbrennungsleistung und wechselt in die Phase
BETRIEB.
BETRIEB
In der Betriebsphase geht der Ofen auf den eingestellten Leistungssollwert (SET LEISTUNG), siehe nächsten Eintrag.
Einstellung SET LEISTUNG
Betriebsleistung einstellen (1 bis 5).
Leistung 1 = niedrigste Stufe - Leistung 5 = höchste Stufe.
Einstellung SET Wassertemperatur
Die Kesseltemperatur kann von 65 bis 80°C eingestellt werden.
Funktionsweise der Umwälzpumpe
Die Umwälzpumpe aktiviert die Wasserzirkulation, wenn die Wassertemperatur im Ofen 60° C erreicht. Weil die Umwälzpumpe bei über 60°
C stets in Betrieb ist, empfiehlt es sich, eine Heizzone stets geöffnet zu lassen, um den Betrieb des Gerätes homogener laufen zu lassen und
Blockierungen wegen Übertemperatur zu vermeiden. Normalerweise wird diese Zone als "Sicherheitszone" bezeichnet.
REINIG. BRENNSCHALE
In voreingestellten Intervallen führt der Ofen eine Reinigung der Brennschale aus, dazu wird das Gerät abgeschaltet.
Nach der Reinigungsphase schaltet sich der Ofen automatisch wieder ein und setzt seinen Betrieb fort, indem er erneut auf die eingestellte Leistung geht.
MODULATION und H-OFF
Während sich die Wassertemperatur an den eingestellten Sollwert annähert, beginnt der Kessel zu modulieren und erreicht so automatisch
die minimale Leistungsstufe.
Wenn die Temperatur den eingestellten Sollwert überschreitet, wird er automatisch abgeschaltet und meldet dabei H-OFF, und wird
ebenso automatisch wieder eingeschaltet, sobald die Temperatur unter den eingestellten Sollwert sinkt.
Ausschalten
Drei Sekunden lang Taste 1 drücken.
Danach geht das Gerät automatisch zur Ausschaltphase über und sperrt die Pelletzufuhr.
Der Motor der Rauchansaugung bleibt eingeschaltet, bis die Ofentemperatur unter die Werksparameter gesunken ist.
Wiedereinschaltung
Die Wiedereinschaltung des Ofens sowohl im Automatik- als auch im manuellen Betrieb ist erst dann möglich, wenn die Bedingungen des
Abkühlungszyklus und des voreingestellten Timers erfüllt sind.
ZUM ANZÜNDEN KEINE ENTFLAMMBARE FLÜSSIGKEIT VERWENDEN!
BEIM EINFÜLLEN DEN PELLETSACK NICHT MIT DEM HEISSEN OFEN IN BERÜHRUNG BRINGEN!
Im Falle ständiger Fehlzündungen einen autorisierten Techniker rufen.
Fehlzündung
J
Der erste Zündversuch kann scheitern, da die Schnecke noch leer ist und die Brennschale nicht
immer rechtzeitig mit einer für die normale Zündung ausreichenden Menge Pellets zu beschicken.
Wenn das Problem erst nach einigen Monaten Betrieb auftritt, ist zu kontrollieren, ob die in
der Betriebsanleitung des Ofens angegebenen regelmäSSigen Reinigungen richtig ausgeführt
wurden.
Obere TRENNWAND BRENNSCHALE
Der Betrieb des Geräts ohne Trennwand (siehe nebenstehende
Abbildung) ist VERBOTEN. Das ENTFERNEN beeinträchtigt die
Sicherheit des Produkts und bewirkt den sofortigen Verfall
der Garantie. Im Falle von VerschleiSS oder Beschädigung beim
Kundendienst die Auswechslung des Teils anfordern (diese
Auswechslung fällt nicht unter die Produktgarantie, da es sich
um ein VerschleiSSteil handelt).
16
DEUTSCH
BAUSATZ SOFORT-WASSERERWÄRMUNG
Der Heizofen ist mit einem Bausatz für Sofort-Trinkwassererwärmung
ausgestattet, das aus einem Plattenwärmetauscher, einem
motorgetriebenen Umleitventil und einem Durchflusswächter besteht.
Trinkwassererwärmung = 11 l/min (Δt 30°C)
Wenn keine Anforderung für Trinkwasser vorliegt, erwärmt der
Wärmeerzeuger das Anlagenwasser. Falls eine Anforderung für
Trinkwasser vorliegt, wird die gesamte Leistung des Wärmeerzeugers
für die Trinkwassererwärmung genutzt. (Es wird keine Wärme an die
Heizanlage abgegeben.)
Für korrekten Betrieb im Sanitär-Modus muss der Heizofen angeschaltet
sein, mit Nennleistung arbeiten und sich in der Betriebsphase befinden.
Wenn der Wärmeerzeuger sich in den Zuständen H-OFF, T-OFF,
STAND-BY, PULIZIA FINALE und OFF befindet, kann er keine Wärme zur
Wassererwärmung liefern.
In den ZuständenH-OFF, T-OFF ist der Ofen ausgeschaltet, weil er
alle Wärmeanforderungen erfüllt hat. In diesem Fall wird bei einer
Anforderung für Warmwasser der Ofen wieder eingeschaltet, allerdings
muss die Zeit beachtet werden, die der Ofen braucht, um bis auf
Nennleistung hochzufahren.
Beim STAND-BY ist der Ofen ausgeschaltet, weil er die Anforderungen
des Zusatzthermostaten (Klemme STBY) erfüllt hat. In diesem Fall
wird bei einer Anforderung für Warmwasser der Ofen nicht wieder
eingeschaltet, solange der Zusatzthermostat keine neue Anforderung
auslöst, weil der Kontakt Vorrang vor allen anderen Anforderungen
hat. Auch in diesem Fall muss die Zeit beachtet werden, die der Ofen
NF
OUT1/N
OUT2/N
OUT3/N
OUT4/N
05NC/N
05NO/N
O6 NO/O6C
O6 NC/O6C
I1/GND
I2/GND
I3/GND
I4A/GND
I4B/GND
I5/GND
I6/GND
I7/GND
OC
braucht, um bis auf Nennleistung hochzufahren.
Das Warmwasser sollte nicht mit sehr niedriger Durchflussrate
entnommen werden. Durchflussraten unter 3 Litern pro Minute können
dazu führen, dass der Heizofen vom BETRIEB in den Zustand H-OFF
übergeht und sich dementsprechend abschaltet.
Es ist empfehlenswert, immer eine Heizzone offen zu lassen, damit
eventuell vom Heizofen erzeugte überschüssige Hitze abgeleitet
werden kann.
Um unangenehme Verbrühungen zu vermeiden, muss ein ThermostatMischventil eingebaut werden, damit die Temperatur des Warmwassers
an den Verbrauchergeräten begrenzt werden kann.
Je nach dem Härtegrad des Wassers dort, wo der Wärmeerzeuger
installiert wird, muss ein geeignetes System zur Filterung und
Enthärtung des Wassers eingebaut werden.
Starke Kalkablagerungen können die Leistung und den Betrieb des
Plattenwärmetauschers beeinträchtigen.
Der Austausch des Plattenwärmetauschers wegen zu großer
Verschmutzung wird nicht von der Garantie abgedeckt.
Der Bausatz für Sofort-Trinkwassererwärmung (Plattenwärmetauscher,
motorgetriebenes Umleitventil und Durchflusswächter) wird von
einer in den Ofen eingebauten Steuerkarte gesteuert (Zurüstsatz
Anlagenerweiterungskarte). Damit können verschiedene Einstellungen
für das Wasser für bis zu vier Heizzonen, einen Puffer und einen ZusatzHeizkessel vorgenommen werden.
Nullleiter und Phase
Ausgang 230 V 50 Hz Heizzone 1 (max. 5A)
Ausgang 230 V 50 Hz Heizzone 2 (max. 5A)
Ausgang 230 V 50 Hz Heizzone 3 (max. 5A)
Ausgang 230 V 50 Hz Heizzone 4 oder Pufferspeicherpumpe (max. 5 A)
Ausgang 230 V 50 Hz (max. 5A) Öffnerkontakt für Warmwasser
Ausgang 230 V 50 Hz (max. 5A) Schließerkontakt für Warmwasser
Nebenausgang mit Schließerkontakt
Nebenausgang mit Öffnerkontakt
Eingang Zone 1 (potenzialfreier Kontakt)
Eingang Zone 2 (potenzialfreier Kontakt)
Eingang Zone 3 (potenzialfreier Kontakt)
Eingang Zone 4 (potenzialfreier Kontakt)
Zukünftige Anwendung
Eingang Sonde WW-Speicher/Wärmetauscher
Eingang obere Puffer-Sonde
Eingang untere Puffer-Sonde
Trägerfrequenz-Anschluss (+ = rot, - = schwarz)
Betriebsart
SOMMER - WINTER : Über diesen Modus können die Betriebsarten SOMMER
bzw. WINTER eingestellt werden.
In der Betriebsart SOMMER sind die Raumthermostate der Heizungsanlage
und der Puffer niemals angeregt. Der Heizofen arbeitet, um den
Anforderungen der Trinkwassererwärmung nachzukommen.
In der Betriebsart WINTER werden hingegen alle Anforderungen
(Warmwasser Heizungsanlage und Pufferspeicher) angenommen.
Trinkwassererwärmung
Die Trinkwassererwärmung erfolgt über den eingebauten WWDurchlauferhitzer (PH11=ON) und hat immer Vorrang vor allen anderen
Anforderungen.
Heizung
Die Aktivierung der Ausgänge für die Heizung ist durch die Betriebsart
I4A
I4B
I5
I6
I7
I4A I4B
bedingt (Sommer/Winter) und hängt davon ab, ob ein Puffer vorhanden ist
oder nicht.
Bei deaktiviertem Pufferspeicher werden die Ausgänge aktiviert, wenn eine
Anforderung vorliegt und das Wasser im Heizofen ausreichend warm ist.
Bei aktiviertem Pufferspeicher werden die Ausgänge aktiviert, wenn eine
Anforderung vorliegt und die Temperatur des Pufferspeichers ausreichend
hoch ist.
Die 4. Heizzone kann aktiviert werden. Dafür den Parameter PH13 auf "1"
stellen.
Für die Aktivierung des Puffers wenden Sie sich bitte an den Händler.
(Werkseinstellung PH13=0 = deaktiviert).
Pufferspeicher
Bei aktiviertem Pufferspeicher (Einstellung PH12=ON) arbeitet der
Heizofen, um der Anforderung des Puffers und der des Sanitärkreises (stets
vorrangig) nachzukommen. Werkseinstellungen: PH12= OFF - deaktiviert
Für die Aktivierung des Puffers wenden Sie sich bitte an den Händler.
DEUTSCH
17
Achtung:
Die Trinkwassererwärmung ist bereits in das Gerät integriert.
Die Trinkwassererwärmung ist nur möglich, wenn der Ofen angeschaltet ist (in Betrieb),
andernfalls muss das Einschalten des Ofens abgewartet werden.
Wenn TOFF, HOFF oder STBY (Anforderungen erfüllt) es muss die erneute Einschaltung des Geräts
abgewartet werden!
Zusatzthermostat
HINWEIS : Die Installation ist von einem autorisierten Techniker vorzunehmen.
Es besteht die Möglichkeit, einen an das Zimmer, in dem der Ofen aufgestellt wurde, angrenzenden Raum mit einem Thermostaten
auszustatten: Es genügt, einen Thermostaten anzuschließen, wobei das im folgenden Punkt beschriebene Verfahren zu befolgen ist (es ist
ratsam, den optionalen mechanischen Thermostaten in einer Höhe von 1,50 m vom Boden anzubringen). Der Betrieb des Ofens mit an der
Klemme TA angeschlossenem Außenthermostat kann je nachdem, ob die Funktion STBY aktiviert oder deaktiviert ist, unterschiedlich sein.
Werkseitig ist die Klemme TA gebrückt, daher ist der Kontakt stets geschlossen (Anforderung).
Betrieb Zusatz-Raumthermostat bei aktiviertem Stby
Wenn die Funktion STBY aktiv ist, ist die Led
blinkend. Wenn der Kontakt bzw. der Außenthermostat nicht mehr angeregt ist (Kontakt
geöffnet / Temperatur erreicht), schaltet sich der Ofen ab. Sobald der Kontakt bzw. der Außenthermostat in den Zustand "angeregt" wechselt
(Kontakt geschlossen / Temperatur noch nicht erreicht), wird erneut eingeschaltet.
Anmerkung: Der Betrieb des Ofens ist jedoch von der Wassertemperatur im Innern des Ofens und werkseitig eingestellten
Bedingungen abhängig. Wenn sich der Ofen in H OFF befindet (Wassertemperatur erreicht), wird die Anforderung des Kontakts
bzw. Zusatzthermostaten gegebenenfalls ignoriert.
Betrieb Zusatz-Raumthermostat bei deaktiviertem Stby
Wenn die Funktion STBY nicht aktiv ist, leuchtet die LED
fest.
Wenn der Kontakt bzw. der Außenthermostat nicht mehr angeregt ist (Kontakt geöffnet / Temperatur erreicht), geht der Ofen auf
Minimalbetrieb. Sobald der Kontakt bzw. der Außenthermostat in den Zustand "angeregt" wechselt (Kontakt geschlossen / Temperatur noch
nicht erreicht), beginnt der Ofen erneut mit der voreingestellten Leistung zu arbeiten.
100°C im Innern des Ofens und werkseitig eingestellten
Anmerkung: Der Betrieb des Ofens ist jedoch von der Wassertemperatur
Bedingungen abhängig. Wenn sich der Ofen in H OFF befindet (Wassertemperatur erreicht), wird die Anforderung des Kontakts
bzw. Zusatzthermostaten gegebenenfalls ignoriert.
Installation Zusatzthermostat
ŠŠ Das Gerät mithilfe des Hauptschalters an der Rückseite des Ofens ausschalten.
85°C
ŠŠ Stecker aus der Netzsteckdose ziehen.
ŠŠ Entsprechend des Schaltplans die beiden Litzen des Thermostats an die entsprechenden Klemmen - eine rot, die andere schwarz - an
der Rückseite des Geräts anschließen (Klemme TA). Jedes Modell kann an der Geräterückseite eine unterschiedliche Anordnung der
jeweiligen Klemmen aufweisen. Das Bild dient lediglich der Veranschaulichung.
J
ZUR AKTIVIERUNG DES STAND-BY SIEHE DAS KAPITEL "EINSTELLUNGEN"
100°C
85°C
TA
TA
18
DEUTSCH
Set Leistung
Im folgenden Menü kann die Leistung des Wärmeerzeugers eingestellt werden. Minimale Leistung 1, maximale Leistung 5.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Bestätigung mit der Taste 6 - SET LEISTUNG.
ŠŠ Die Tasten 4 oder 5 verwenden, um die Leistung einzustellen.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Set TEMPERATUR
Das nächsten Menü kann Folgendes eingestellt werden:
ŠŠ Die Kesseltemperatur kann von 65 bis 80°C eingestellt werden.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis Set Temperatur.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Die Tasten 4 oder 5 zum Einstellen der WASSERTEMPERATUR verwenden.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Set Temperatur Boiler
NICHT Aktivierbar
Hinweis: im Gerät Diadema ACS ist ein Sofort-Wärmetauscher für die Warmwasserbereitung integriert und es ist
nicht möglich, die Boilertemperatur einzustellen.
Set Temperatur Puffer
Hinweis: Die Bildschirmseite wird nicht angezeigt, wenn der Pufferspeicher deaktiviert ist.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis Set Temperatur.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Die Taste 2 drücken, bis Set Puffer max angezeigt wird (mit 4 und 5 einstellen).
ŠŠ Die Taste 2 drücken, bis Set Puffer min angezeigt wird (mit 4 und 5 einstellen).
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
MENUE USER
Reinig. Brennschale
In diesem Menü kann die Häufigkeit der automatischen Reinigung der Brennschale erhöht werden.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis MENUE USER.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ 4 drücken, um die Häufigkeit der automatischen Reinigung der Brennschale
zu erhöhen.
ŠŠ 5 drücken, um die Häufigkeit bis zum Standardwert (00) zu verringern.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
DEUTSCH
19
Reset
Hiermit können alle vom Benutzer einstellbaren Werte auf Werkseinstellung zurückgebracht werden.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis MENUE USER.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 bis ''Reset'' drücken.
ŠŠ Mit den Tasten 4/5 ON einstellen und Taste 6 drücken.
ŠŠ Zur Bestätigung wird "FERTIG" im Display angezeigt.
Pellet
Über das folgende Menü kann die Pelletzufuhr in Prozent eingestellt werden.
Falls am Ofen Betriebsprobleme aufgrund der Pelletmenge auftreten, kann die Einstellung der Pelletzufuhr direkt an der Bedientafel
vorgenommen werden.
Die mit der Brennstoffmenge verbundenen Probleme können in 2 Kategorien eingeteilt werden:
Brennstoffmangel:
ŠŠ Es gelingt dem Ofen nie, eine angemessene Flamme erzeugen, diese neigt dazu, auch bei hoher Leistung immer sehr niedrig zu bleiben.
ŠŠ Bei Mindestleistung neigt der Ofen dazu, fast auszugehen, wobei er in den Alarmzustand "PELLETMANGEL" geht.
ŠŠ Wenn der Ofen den Alarm "Pelletmangel" anzeigt, kann es sein, dass sich unverbrannte Pellets in der Brennschale befinden.
Brennstoff-Überschuss:
ŠŠ Der Ofen erzeugt auch bei geringer Leistung eine sehr hohe Flamme.
ŠŠ Er neigt dazu, das Panoramafenster stark zu verschmutzen und fast völlig zu verdunkeln.
ŠŠ Die Brennschale neigt zur Verkrustung und zur Verstopfung der Luftansauglöcher aufgrund der übermäßigen Pelletladung, da diese
nur teilweise verbrennt.
Die Einstellung erfolgt in Prozent, daher bringt eine Änderung dieses Parameters eine proportionale Veränderung aller
Zufuhrgeschwindigkeiten des Ofens mit sich. Die Zufuhr kann im Bereich von -30% bis +20% erfolgen.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis MENUE USER.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 bis ''Pellet'' drücken.
ŠŠ Mit den Tasten 4/5 kann die Zufuhr in der Phase BETRIEB erhöht (4) oder
verringert (5) werden.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
SET CHRONO
Mit dieser Funktion kann die Ein- und Ausschaltung des Wärmeerzeugers automatisch programmiert werden.
Werkseitig ist bei den Wärmeerzeugern SET CHRONO deaktiviert.
Die Chrono-Funktion ermöglicht die Programmierung von 4 Zeitspannen innerhalb eines Tages, die für alle Wochentage zu benutzen sind.
In jeder Zeitspanne können die Ein- und Ausschaltzeit, die Tage zur Benutzung der programmierten Zeitspanne und die gewünschte
Wassertemperatur (65 - 80 °C) eingestellt werden.
Die Einstellung des Tags und der Uhrzeit ist grundlegend für den korrekten Betrieb der Chrono-Funktion.
Empfehlungen
Vor Benutzung der Chrono-Funktion müssen Tag und laufende Uhrzeit eingestellt werden. Daher ist zu prüfen, ob die Schritte im Unterkapitel
"Set Uhr" durchgeführt wurden, damit die Chrono-Funktion arbeitet, muss sie nicht nur programmiert, sondern auch aktiviert werden.
Die Ein- und Ausschaltzeiten müssen im Lauf eines einzigen Tags, von 0 bis 24 Uhr, enthalten sein und dürfen nicht auf mehr Tage fallen.
Beispiel:
20
RICHTIG
FALSCH
Einschaltung um 07:00 Uhr
Ausschaltung um 18:00 Uhr
Einschaltung um 22:00 Uhr
Ausschaltung um 05:00 Uhr
DEUTSCH
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis Set Chrono.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Mit den Tasten 4 - 5 die Uhrzeit aktivieren/deaktivieren - einstellen/ändern.
ŠŠ Taste 2 drücken, um vorwärts zu gehen, Taste 3 für zurück.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Set Chrono
DISPLAY
Einstellung
Bedeutung
FREIGABE CHRONO
On/off
Aktiviert/deaktiviert die ganze Einstellung von Chrono
Freigabe Prg1
On/off
Aktiviert/deaktiviert das PRG1
Freigabe Prg2
On/off
Aktiviert/deaktiviert das PRG2
Freigabe Prg3
On/off
Aktiviert/deaktiviert das PRG3
Freigabe Prg4
On/off
Aktiviert/deaktiviert das PRG4
Start prg1
OFF-00:00-23:50
Einschaltzeit PRG1
STOP PRG1
OFF-00:00-23:50
Ausschaltzeit PRG1
Montag...Sonntag
On/off
Aktiviert/deaktiviert die Tage von PRG1
Set prg1
65-80°c
Heizkessel-Temperatur von PRG1
Start Prg2
OFF-00:00-23:50
Einschaltzeit PRG2
Stop Prg2
OFF-00:00-23:50
Ausschaltzeit PRG2
Montag...Sonntag
On/off
Aktiviert/deaktiviert die Tage von PRG2
SET PRG2
65-80°c
Heizkessel-Temperatur von PRG2
Start Prg3
OFF-00:00-23:50
Einschaltzeit PRG3
Stop Prg3
OFF-00:00-23:50
Ausschaltzeit PRG3
Montag...Sonntag
On/off
Aktiviert/deaktiviert die Tage von PRG3
SET PRG3
65-80°c
Heizkessel-Temperatur von PRG3
Start Prg4
OFF-00:00-23:50
Einschaltzeit PRG4
Stop Prg4
OFF-00:00-23:50
Ausschaltzeit PRG4
Montag...Sonntag
On/off
Aktiviert/deaktiviert die Tage von PRG4
SET PRG4
65-80°c
Heizkessel-Temperatur von PRG4
J
Wenn der Wochenprogrammierer aktiviert ist, geht auf der Bedientafel ein kleines
Quadrat des entsprechenden Symbols an.
STATUS
Dem Techniker vorbehaltene Hinweise
Einstellungen
Set Uhr
Einstellung der Sprache
ŠŠ siehe Kapitel: Einstellungen erste Inbetriebnahme
DISPLAY
Das Menü "Display" hat zwei Untermenüs:
ŠŠ Tastensperre
ŠŠ Helligkeit.
DEUTSCH
21
Tastensperre
Über dieses Menü können die Tasten des Displays gesperrt werden (wie bei Mobiltelefonen).
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis Einstellungen.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 drücken bis Display.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Es wird Tastensperre angezeigt - mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Mit den Tasten 4 - 5 kann die Funktion eingeschaltet ON/ ausgeschaltet OFF werden.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Nutzung der Tastensperre nach Aktivierung:
J
um die Tasten zu sperren, gleichzeitig die Tasten 1 und 5 drücken, bis angezeigt wird: "Tasten
gesperrt"
um die Tasten freizugeben, gleichzeitig die Tasten 1 und 5 drücken, bis angezeigt wird: "Tasten frei"
Helligkeit
Über dieses Menü kann die Helligkeit des Displays eingestellt werden. Es kann OFF oder ein Wert zwischen 10 und 31 eingestellt werden.
Wird OFF eingestellt, wird die Hinterleuchtung des Displays nach einer voreingestellten Verzögerung ausgeschaltet.
Die Hinterleuchtung wird eingeschaltet, sobald eine Taste gedrückt wird bzw. wenn das Gerät in den Alarmzustand geht.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Dann Taste 2 drücken bis Einstellungen.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 drücken bis Display, mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 drücken bis Helligkeit und mit taste 6 bestätigen.
ŠŠ Mit den Tasten 4/5 die Helligkeit einstellen.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
OFF
OFF
Stand-by
Die Funktion Stby wird verwendet, wenn ein sofortiges Abschalten des Ofens oder eine Modulation über
zusätzlichen externen Thermostaten gewünscht wird.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es wird Set Leistung angezeigt.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display Einstellungen anzeigt.
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Taste 2 drücken bis STAND-BY, mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Mit den Tasten 4 - 5 kann die Funktion eingeschaltet "ON" / ausgeschaltet "OFF" werden.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
aux
Falls das Zubehör mit Trägerfrequenz des Herstellers benutzt wird, muss der Anschluss vom zugelassenen Techniker direkt an der Karte
ausgeführt werden.
Für weitere Informationen an den Händler wenden.
22
DEUTSCH
Saison
In der Betriebsart SOMMER sind die Raumthermostaten der Heizungsanlage niemals angeregt. Neben den Zonen wird auch die Anforderung
eines gegebenenfalls vorhandenen Pufferspeichers unterdrückt: Der Kessel arbeitet nur für den Bedarf an Warmwasser. In der Betriebsart
WINTER werden hingegen alle Anforderungen berücksichtigt.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es wird Set Leistung angezeigt.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display Einstellungen anzeigt.
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Taste 2 drücken bis Saison, dann mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ SOMMER oder WINTER mit den Tasten 4 und 5 einstellen.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Set Kessel
Über dieses Menü kann der Heizkessel auf die Betriebsart BIOMASSE eingestellt werden, in der er allein arbeitet, ohne weitere in der Anlage
vorhandene Zusatzheizkessel zu steuern, in der Betriebsart BIOMASSA / ZUS kann der Heizkessel auch einen Zusatzheizkessel steuern, bei
ZUS wird der Pelletkessel vom Betrieb ausgeschlossen, der Zusatzheizkessel arbeitet allein.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es wird Set Leistung angezeigt.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display Einstellungen anzeigt.
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Taste 2 drücken bis SET KESSEL, mit Taste 6 bestätigen 6.
ŠŠ Mit den Tasten 4 und 5 einstellen.
ŠŠ Zur Bestätigung mehrmals Taste 1 drücken, um das Menü zu verlassen.
Freigabe Chrono Boiler
Chrono Boiler
NICHT Aktivierbar
Hinweis: im Gerät Diadema ACS ist ein Sofort-Wärmetauscher für die Warmwasserbereitung integriert und es ist nicht möglich, die
Zeitschaltfunktion des Boilers einzustellen.
DEUTSCH
23
Reinigung und Wartung
Die Anweisungen immer in gröSStmöglicher Sicherheit ausführen!
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
S icherstellen, dass der Stecker der Stromversorgung herausgezogen ist, da der Generator für das Einschalten programmiert sein könnte.
Alle Bauteile des Wärmegenerators müssen abgekühlt sein.
Die Asche muss vollständig kalt sein.
Im Raum muss während der Reinigung des Geräts eine ausreichende Luftzirkulation gegeben sein.
Schlechte Reinigung beeinträchtigt die ordnungsgemäße Funktion und die Sicherheit!
Wartung
Für einen einwandfreien Betrieb muss am Generator mindestens einmal im Jahr eine ordentliche Wartungdurch einen zugelassenen Techniker
vorgenommen werden.
Die regelmäßigen Kontroll- und Wartungseingriffe müssen von zugelassenen Fachtechnikern ausgeführt werden, die die geltenden Vorschriften und
die in diesem Gebrauchs- und Wartungshandbuch enthaltenen Anleitungen befolgen müssen.
Die
Rauchablassanlage,
die
Rauchleitung
und
T-Verbindungsstücke
sowie
die
Inspektionsabdeckungen und, falls vorhanden, Biegungen und horizontale Abschnitte müssen
jedes Jahr gereinigt werden!
Die HÄUFIGKEIT der Reinigung des Generators sind RICHTWERTE! Diese ist abhängig von der Qualität
der Pellets und wie oft der Generator eingesetzt wird.
Es kann sein, dass diese Arbeiten häufiger ausgeführt werden müssen.
Reinigung und Wartung in Verantwortung der Nutzenden
Die im vorliegenden Gebrauchs- und Wartungshandbuch aufgeführten regelmäßigen Reinigungseingriffe sind mit größter Sorgfalt
auszuführen. Vorher müssen die in diesem Handbuch beschriebenen Vorgehensweisen und Reinigungsintervalle gelesen werden.
REINIGUNG DER VERKLEIDUNGSOBERFLÄCHEN
Für die Reinigung auf keinen Fall Scheuermittel oder chemisch aggressive Reiniger verwenden!
Die Oberflächen dürfen erst dann gereinigt werden, wenn der Generator und dessen Verkleidung vollständig abgekühlt sind. Für die
Instandhaltung der Oberflächen und der Metallteile genügt ein mit Wasser oder Wasser und neutralem Reinigungsmittel befeuchtetes Tuch.
Die Missachtung der Bestimmungen kann die Beschädigung der Oberflächen des Wärmegenerators und den Verfall des Garantieanspruchs
zur Folge haben.
Reinigung des Keramikglases
Für die Reinigung auf keinen Fall Scheuermittel oder chemisch aggressive Reiniger verwenden!
Das Keramikglas darf erst dann gereinigt werden, wenn es vollständig gereinigt ist. Für die Reinigung der Glaskeramik genügt ein trockener
Pinsel und feuchtes, in Asche getauchtes Zeitungspapier (Tageszeitung). Wenn das Glas besonders stark verschmutzt ist, ausschließlich einen
spezifischen Glaskeramikreiniger verwenden. Etwas Reiniger auf ein Tuch spritzen und die Glaskeramik damit säubern. Das Reinigungsmittel
oder andere Flüssigkeiten dürfen niemals direkt auf Glas oder Dichtungen gesprüht werden. Die Missachtung der Bestimmungen kann die
Beschädigung der Glaskeramikoberfläche und den Verfall des Garantieanspruchs zur Folge haben.
Reinigung des Pelletbehälters
Ist der Behälter vollkommen geleert, das Versorgungskabel des Generators herausziehen und vor dem Auffüllen desselben zuerst alle Rückstände, wie
Staub und Späne etc., entfernen.
TÄGLICH - Glutbecken:
Über ein mechanisches System wird die Reinigung der Glutbecken in festgesetzten Intervallen automatisch vom Heizkessel ausgeführt.
Die unten stehende Abbildung zeigt die Glutbecken mit der darunter befindlichen Öffnung.
Es empfiehlt sich jedoch, eventuelle Aschenrückstände mithilfe eines Aschesaugers mindestens einmal alle 2 Tage zu entfernen.
24
DEUTSCH
TÄGLICH - Schaber:
Die Reinigung der Wärmetauscher darf nur bei kaltem Generator
erfolgen! Die Reinigung trägt dazu bei, auf Dauer eine immer
konstante Heizleistung zu sichern. Diese Art von Wartung muss
mindestens einmal am Tag erfolgen. Dazu genügt es, die im oberen
Teil des Wärmegenerators untergebrachten Schaber zu benutzen,
wobei die Bewegung mehrmals von unten nach oben und umgekehrt
zu erfolgen hat.
Wöchentlich - Reinigung der
Brennkammer und des Aschenkastens:
Es wird empfohlen, die Ascheablagerungen mindestens einmal pro
Woche aus der Brennkammer mit einem geeigneten Staubsauger
abzusaugen.
MONATLICH
Reinigung des Leitblechs
Einmal monatlich muss das Rauchgasleitblech, das sich im
oberen Teil der Brennkammer befindet, entfernt werden (siehe
Abbildung). Das zentrale Rauchgasleitblech kann einfach wie
eine Schublade herausgezogen werden.
DEUTSCH
25
Ein sauberes Glutbecken
Funktionsweise!
garantierte
eine
ordnungsgemäSSe
J
Das Glutbecken und dessen Öffnungen müssen immer frei von
Rückständen der Verbrennung sein, damit eine optimale Verbrennung
auch im Verlauf der Zeit garantiert werden kann. Hierdurch können
Störungen vermieden werden, die den Einsatz von technischem
Fachpersonal erforderlich machen.
Über die Funktion des Bedienmenüs „Set Einstellung - Pelletzufuhr''
kann die Verbrennung an die beschriebenen Anforderungen
angepasst werden.
LÖCHER DER
GLUTBECKEN
Bei Beschädigungen des Netzkabels lassen Sie es vom technischen Kundendienst oder von einer
Person mit ähnlicher Qualifikation auswechseln, um jedes Risiko auszuschlieSSen.
VON ZUGELASSENEN FACHTECHNIKERN AUSGEFÜHRTE FACHMÄNNISCHE WARTUNG
Die fachmännische Wartung muss mindestens einmal jährlich ausgeführt werden.
Da für den Wärmeerzeuger Pellets als fester Brennstoff verwendet werden, ist ein jährlicher ordentlicher Wartungseingriff notwendig, der
von einem zugelassenen Techniker oder einem werksmäßig geschulten Wartungstechniker ihres Händlers ausgeführt werden muss, wobei
ausschließlich Originalersatzteile verwendet werden dürfen.
Die Nichtbeachtung kann die Sicherheit des Geräts beeinträchtigen und das Recht auf die Garantiebedingungen verwirken.
Durch die Beachtung der Reinigungshäufigkeit, die dem Benutzer vorbehalten ist und die in der Gebrauchs- und Wartungsanleitung
beschrieben wird, wird eine korrekte Verbrennung des Generators im Laufe der Zeit garantiert, und es werden eventuelle Anomalien und/
oder Störungen verhindert, die größere Eingriffe des Technikers erfordern könnten. Die Anfragen für ordentliche Wartungseingriffe sind nicht
in der Garantie des Produkts vorgesehen.
DICHTUNGEN VON TÜR, ASCHENKASTEN UND BRENNSCHALE
Die Dichtungen gewährleisten die hermetische Dichtheit des Ofens und folglich dessen einwandfreien Betrieb.
Sie müssen periodisch kontrolliert werden: bei Verschleiß oder Beschädigungen müssen sie sofort ersetzt werden Anschluss am Schornstein
Einmal im Jahr bzw. jedes Mal, wenn dies notwendig ist, muss das Rohr zum Schornstein ausgesaugt und gesäubert werden. Wenn waagerechte
Rohrabschnitte vorhanden sind, müssen sie von Rückständen befreit werden, bevor diese die Abgasströmung behindern.
RAUCHROHRANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN
Jährlich oder jedenfalls immer, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, ist die zum Schornstein führende Rohrleitung absaugen und reinigen.
Wenn waagrechte Abschnitte vorhanden sind, müssen die Rückstände entfernt werden, bevor diese den Durchgang der Rauchgase verstopfen.
AUSSERBETRIEBNAHME (SAISONENDE)
Bei jedem Saisonende wird vor der Ausschaltung des Ofens empfohlen, den Pelletbehälter vollständig zu entleeren und alle Rückstände von
Pellets und Staub aus einem Inneren abzusaugen. Während der Stillstandsphase können evtl. im Ofen verbliebene Pellets Luftfeuchtigkeit
aufsaugen und zu einer harten Verstopfung verquellen.
Außerdem wird dazu aufgefordert, den Wärmeerzeuger für eine höhere Sicherheit, vor allem wenn Kinder anwesend sind, vom Stromnetz zu
trennen und das Stromversorgungskabel zu entfernen.
26
DEUTSCH
Ordentliche Wartung
DIE ABBILDUNGEN DIENEN NUR DER VERANSCHAULICHUNG.
D
C
C
D
B
B
C
B
A
E
B
A
B
C
D
E
Rauchgasmotor (Ausbau und Reinigung und Rauchgasleitungen und "T-Stücke"), neues Silikon an den vorgesehenen Stellen
Dichtungen an Inspektionsöffnungen, Aschenkasten und Tür (ersetzen und wo vorgesehen Silikon auftragen)
Brennkammer, & Wärmetauscher (Komplettreinigung) einschließlich Reinigung des Rohrs der Zündkerze
Behälter (vollständige Entleerung und Reinigung)
Luftansaugleitung kontrollieren und gegebenenfalls Fluss-Sensor reinigen
DEUTSCH
27
Anzeigen
DISPLAY
Off
START
PELLET LADEN
Zündung
Grund
Generator off
Die Startphase ist im Gang.
Die durchgängige Pelletzufuhr während der Zündungsphase ist im Gang.
Die Zündungsphase ist im Gang.
ANLAUF
Die Anlaufphase ist im Gang.
BETRIEB
Die Normalbetriebsphase ist im Gang.
MODULATION
Der Generator arbeitet im Minimalbetrieb.
REINIG. BRENNSCHALE Die Reinigung der Brennschale läuft.
Reinigung der Brennschale
Die Brennschale wird gerade gereinigt - wegen nicht ausreichendem Unterdruck.
Unterdruck
ENDREINIGUNG
Stand-by
WARTEN
ABKUEHLUNG
Hoff
Die Endreinigung läuft
Der Generator ist aufgrund des Einschreitens des Außenthermostats ausgeschaltet und wartet auf Wiedereinschaltung.
Es wurde ein erneuter Zündversuch unternommen, nachdem der Generator gerade abgeschaltet wurde. Wenn der Generator
eine Abschaltung vornimmt, ist das vollständige Ausschalten des Rauchgasmotors abzuwarten und danach die Reinigung der
Brennschale vorzunehmen. Erst nach Abschluss dieser Vorgänge kann der Generator wieder eingeschaltet werden.
Generator abgeschaltet wegen Wassertemperatur über Sollwert.
*T RAUM
Anzeige der Raumtemperatur (bei Modellen, die dies vorsehen).
*T - OFF
Der Generator ist ausgeschaltet und wartet auf Wiedereinschaltung, da alle Anforderungen bedient wurden
WARTEN
NO ZUEND
FROSTSCHUTZ
ANTIBLOCK
AUTOGEBLAESE
*Blockierung
Wärmetauscher
Der Generator kühlt nach einem Stromausfall ab.
Nach der Abkühlung schaltet er sich automatisch wieder ein.
Frostschutz-Betrieb läuft, da Wassertemperatur unter werkseitig eingestelltem Schwellenwert.
Die Umwälzpumpe schaltet sich solange ein, bis das Wasser den werkseitig eingestellten Wert +2°C erreicht hat.
Die Antiblockier-Funktion der Umwälzpumpe läuft (erst wenn der Generator mindestens 96 Stunden im AUS-Zustand war).
Die Umwälzpumpe schaltet sich für die vom Hersteller festgelegte Zeit ein, um ihre Blockierung zu vermeiden.
Das automatische Ausblasen läuft.
Die Reinigung des Wärmetauschers ist blockiert.
ALARME
DISPLAY
ERLÄUTERUNG
Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
LÖSUNG
Ein: zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Blinkend: der Unterdrucksensor ist deaktiviert.
Der Alarm kann nur zurückgestellt werden, wenn der Rauchgasmotor abgestellt ist
und 15 Minuten nach der Alarmanzeige vergangen sind. Die Zurückstellung erfolgt
durch Drücken der Taste 1/
Rauchgasabzug
defekt
Defekt Rauchgasmotor
Kundendienst verständigen
* bei dafür vorgesehenen Modellen.
28
DEUTSCH
für 3 Sekunden.
RAUCHSONDE
Defekt Rauchgassonde.
Kundendienst verständigen
RAUCH HEISS
Rauchgastemperatur sehr hoch
Pelletzufuhr kontrollieren (siehe "Einstellung der Pelletzufuhr"), bei
Fortbestehen zugelassenen Techniker verständigen.
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Der Aschenkasten ist nicht richtig geschlossen.
Die Brennkammer ist verschmutzt.
Die Rauchabzugsleitung ist verstopft.
Überprüfen, ob die Tür hermetisch schließt.
Überprüfen, ob der Aschenkasten hermetisch schließt.
Sauberkeit der Rauchgasleitung, des Sensors im Primärluftkanal und der
Brennkammer überprüfen.
Der Pelletbehälter ist leer.
Ungeeignete Einstellung der Pelletzufuhr.
Kapillarrohrthermostaten ausgelöst.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind, oder nicht.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Kontrollieren, ob die im Kapitel "Zündung" beschriebenen Verfahren
eingehalten werden.
Kapillarrohrthermostaten prüfen (siehe Kapitel Rücksetzung)
Stromausfall während der Zündungsphase.
Den Ofen mit Taste 1 auf off bringen und die im Kapitel "Zündung"
beschriebenen Verfahren wiederholen.
Der Pelletbehälter ist leer.
Ungenügende Pelletzufuhr.
Der Getriebemotor führt keine Pellets zu.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind, oder nicht.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Der Aschenkasten ist nicht richtig geschlossen.
Die Brennkammer ist verschmutzt.
Die Rauchabzugsleitung ist verstopft/schmutzig.
Überprüfen, ob die Tür hermetisch schließt.
Überprüfen, ob der Aschenkasten hermetisch schließt.
Sauberkeit der Rauchgasleitung und der Brennkammer überprüfen.
Fluss-Sensor defekt.
Sensoranschluss unterbrochen
Kundendienst verständigen
ALARM CLEAN CHECK
UP
FEHLZündung
STROMAUSF.
NO ZUEND
PELLETMANGEL
Alarm Unterdruck:
U-DRUCKSONDE
DEFEKT
Möglicherweise ist Luft in der Anlage, Anlage entlüften.
Ungenügende Zirkulation.
Keine oder nicht angemessene Sicherheitszone.
Die Wassertemperatur im Ofen hat 95 °C überschritten.
Möglicherweise Störung der Umwälzpumpe.
Bei Fortbestehen des Problems muss die Rücksetzung durch einen
autorisierten Techniker ausgeführt werden.
WASSER-UEBERTEMPE- Luft in der Anlage
Ungenügende Zirkulation
RATUR
Die automatische Reinigung der Brennschale ist
blockiert.
Schmutz verstopft die Brennschale
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Überprüfen, ob die Tür richtig geschlossen ist
Überprüfen, ob die Brennschale frei und sauber ist.
Die automatische Reinigung der Brennschale ist blockiert.
Falls das Problem anhält, den Kundendienst verständigen
Der vom Druckwächter gemessene
Anlagendruck ist zu niedrig.
Möglicherweise ist Luft in der Anlage, Anlage entlüften.
Möglicherweise Wassermangel oder Verluste durch Störungen an einem
Anlagenbauteil.
Falls das Problem anhält, den Kundendienst verständigen
Defekt der Wassersonde
Kundendienst verständigen
ALARM H2O-DRUCK
MAX
Der Wasserdruck hat den Maximal-Grenzwert
überschritten.
Möglicherweise ist Luft in der Anlage, Anlage entlüften.
Ausdehnungsgefäße prüfen, sie dürfen nicht beschädigt oder
unterdimensioniert sein.
Prüfen, ob die Anlage im kalten Zustand den richtigen Vordruck aufweist.
Falls das Problem anhält, den Kundendienst verständigen
* Drucksensor defekt
Differentialdrucksensor defekt oder nicht
angeschlossen.
Kundendienst verständigen
Betriebsstörung der Pelletzufuhr.
Kundendienst verständigen
* DEFEKT KLAPPE
ALARM H2O-DRUCK
MIN
Wasser-Sonde
* STEUERUNG
SCHNECKE
* Schnecke blockiert Betriebsstörung des Pelletzufuhrmotors.
Kundendienst verständigen
* SONDE BOILER
Sonde Boiler defekt.
Kundendienst verständigen
* PUFFER-SONDE
Sonde Boiler defekt.
Kundendienst verständigen
* BEHÄLTER LEER
Der Pelletbehälter ist leer.
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Der Aschenkasten ist nicht richtig geschlossen.
Die Brennkammer ist verschmutzt.
Die Rauchabzugsleitung ist verstopft.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind, oder nicht.
Überprüfen, ob die Tür hermetisch schließt.
Überprüfen, ob der Aschenkasten hermetisch schließt.
Sauberkeit der Rauchgasleitung, des Sensors im Primärluftkanal und der
Brennkammer überprüfen.
Kundendienst verständigen
* bei dafür vorgesehenen Modellen.
DEUTSCH
29
GARANTIEBEDINGUNGEN
1. Für alle Produkte gewährleistet die Firma Extraflame S.p.A. innerhalb der Europäischen Gemeinschaft eine Garantie von 24 Monaten ab
Kaufdatum.
Das Kaufdatum muss durch ein steuerrechtlich gültiges Dokument des Verkäufers (Quittung, Rechnung oder Transportschein) belegt werden,
aus dem das gekaufte Produkt, das Kaufdatum und die Lieferung ersichtlich sind.
Achtung: Diese Herstellergarantie ist kein Ersatz für die von den europäischen Normen zum Schutz der Endabnehmer vorgeschriebenen
Garantien.
Die Herstellergarantie beschränkt sich auf Italien und auf alle Gebiete der Europäischen Gemeinschaft, die vom technischen Kundendienstnetz
des Herstellers gedeckt sind (nähere Informationen erhalten Sie über die Webseite www.lanordica-extraflame.com)
Sie beschränkt sich außerdem auf das Land, indem der Verbraucher wohnhaft bzw. ansässig ist, unter der Bedingung, dass es sich um das
gleiche Land handelt, in dem der Verkäufer des Produkts der Firma Extraflame S.p.A. seinen Rechts- bzw. Geschäftssitz hat.
Diese Bedingungen gelten nicht für den Fall, dass das Produkt zu gewerblichen, wirtschaftlichen oder Unternehmenszwecken benutzt wird.
In diesen Fällen gilt die Garantie nur 12 Monate nach dem Verkaufsdatum.
GARANTIE FÜR ITALIEN
Im Falle eines Fehlbetriebs des Produkts zu treffende Maßnahmen:
In der Betriebsanleitung prüfen, ob der Fehlbetrieb auf eine falsche Anwendung der Produktfunktionen zurückzuführen ist. Sicherstellen, dass
der Defekt zu den Fehlern gehört, auf die sich die Garantie erstreckt. Andernfalls gehen die Reparaturkosten voll zu Lasten des Endabnehmers.
Bei allen Anfragen an den technischen Kundendienst immer folgende Informationen mitteilen: - Fehlerbeschreibung - Gerätemodell - Genaue
Adresse - Telefonnummer
GARANTIE FÜR EUROPA
Im Falle eines Fehlbetriebs des Produkts zu treffende Maßnahmen:
In der Betriebsanleitung prüfen, ob der Fehlbetrieb auf eine falsche Anwendung der Produktfunktionen zurückzuführen ist. Sicherstellen, dass
der Defekt zu den Fehlern gehört, auf die sich die Garantie erstreckt. Andernfalls gehen die Reparaturkosten voll zu Lasten des Endabnehmers.
Beantragen Sie einen Eingriff des technischen Kundendienst oder bitten Sie um die Anlage der technischen Kundendienststelle Ihres Händlers.
Teilen Sie bei allen Anfragen folgende Informationen mit: Fehlerbeschreibung, Gerätemodell, genaue Adresse und Telefonnummer.
Für während der ersten 6 Monaten nach dem Verkauf des Produkts auftretende Konformitätsmängel hat der Endabnehmer Recht auf eine
kostenlose Reparatur.
Vom 7. bis zum 24. Monat wird bei Feststellung eines Konformitätsmangels dem Endabnehmer nur die Anfahrtsgebühr in Rechnung gestellt.
Die Arbeitskosten und die Kosten für eventuelle Ersatzteile übernimmt weiterhin der Händler.
2. Sollte der beanstandete Defekt auf externe Bedingungen bzw. Ereignisse zurückzuführen sein, die wir hier anhand einiger nicht
erschöpfenden Beispiele auflisten, kann keine Garantie übernommen werden: ungenügende Leistung der Anlage; falsche Installierung
bzw. Wartung durch Personal, das nicht über die im Land des Wohnsitzes des Endabnehmers geltenden gesetzlichen Eigenschaften besitzt;
Fahrlässigkeit; nicht vorschriftsmäßige Nutzung und mangelnde Pflege bzw. Nichtbeachtung von Bedienungsanleitung des Produkts, die
Bestandteil des Verkaufsvertrags ist.
Ebenso kann keine Garantie übernommen werden, wenn die Mängel am Produkt nicht auf bestimmte Ursachen aufgrund von
Produktionsfehlern zurückzuführen sind. Der Garantieanspruch erlischt, wenn die Fehler auf einen unwirksamen Rauchabzug im Sinne des
im Land des Händlers geltenden Gesetzes zurückzuführen sind, wenn das Produkt nicht mit der notwendigen Sorgfalt behandelt wurde, bei
versehentlichen Schäden, Transportschäden (Kratzer, Beulen usw), wenn Reparaturen oder Eingriffe von Personen vorgenommen werden, die
nicht ermächtigt sind oder wenn der Endabnehmer selber versucht, Reparaturen vorzunehmen.
Für folgendes Verbrauchsmaterial wird keine Garantie gewährt: Dichtungen, keramische oder gehärtete Scheiben, Gusseisenverkleidungen
und -gitter, feuerfeste Materialien (z.B. Nordiker o. Ä.), lackierte Teile, verchromte oder vergoldete Teile, Majolika, Griffe, Kohlenbecken
und entsprechende Bestandteile. Bei den Hydro-Produkten wird der Wärmeaustauscher nicht von der Garantie gedeckt, wenn nicht ein
angemessener Kondensschutz-Kreislauf eingeplant wird, der eine Mindesttemperatur des Rücklaufs des Geräts von 55°C gewährleistet. Aus
der Garantie ausgeschlossen sind ganz allgemein alle äußeren Komponenten des Produkts, auf die der Endabnehmer während des Einsatzes
oder der Wartung direkt eingreifen kann, die einer Abnutzung bzw. Rostbildung ausgesetzt sind oder durch den Einsatz von aggressiven
Reinigungsmitteln Flecken an den Stahlteilen aufweisen könnten.
Im Falle von fehlerhaften Angaben über Defekte, die bei der Prüfung durch einen autorisierten Fachmann festgestellt werden, wird der Eingriff
voll zu Lasten des Endabnehmers gehen.
3. Sollte es nicht möglich sein, die Konformität durch die Reparatur des Produkts bzw. der Komponente wieder herzustellen, ist ein Ersatz
erforderlich. Dies beeinflusst aber keinesfalls die Dauer der Garantie, deren Termin weiterhin ab Kaufdatum des ersetzten Produkts bzw. Teils
gilt.
4. Die Firma Extraflame S.p.A. lehnt jede Verantwortung für etwaige Schäden ab, die, direkt oder indirekt, Personen, Tieren oder Gegenständen
widerfahren könnten, welche auf die Nichtbeachtung aller in dieser Anleitung angeführten Anweisungen zurückzuführen sind und vor allem
Hinweise in Sachen Installation, Gebrauch und Wartung des Geräts betreffen, die auch von unserer Webseite herunter geladen werden können.
5. Nicht von der Garantie gedeckt sind Eingriffe für die Eichung bzw. Einstellung des Produkts in Bezug auf die Art des Brennstoffs o. ä.
30
DEUTSCH
6. Wird das Produkt in einer der von der Firma Extraflame S.p.A. autorisierten Kundendienststellen repariert und im Falle eines Ersatzes des
Produkts, ist der Transport für den Endabnehmer kostenlos. Sollte der Fachmann imstande sein, das Produkt beim Sitz des Endabnehmers
reparieren zu können, und sollte letzterer dies nicht zulassen, so gehend die Kosten für den Transport bis zur Reparaturwerkstatt und die
Wiederzusendung zu seinen Lasten.
7. Nach Ablauf der 24-monatigen Garantie gehen alle Reparatureingriffe voll zu Lasten des Endabnehmers.
8. Für eventuelle Streitfragen ist ausschließlich das Gericht am Rechtssitz der Firma Extraflame S.p.A. (Vicenza - Italien) zuständig.
Weitere Anmerkungen
ŠŠ Nur vom Hersteller empfohlene Brennstoffe benutzen. Das Produkt darf nicht als Müllverbrennungsanlage missbraucht werden.
ŠŠ Das Produkt nicht als Treppe oder Abstellfläche verwenden.
ŠŠ Keine Wäsche zum Trocknen auf das Produkt legen. Wäscheständer oder ähnliche Gegenstände vom Produkt entfernt halten. Gefahr
eines Brandausfalls und einer Beschädigung der Verkleidung.
ŠŠ Der Endabnehmer trägt die ausschließliche Verantwortung für den unsachgemäßen Gebrauch des Produkts und entbindet somit den
Hersteller jeglicher zivil- und strafrechtlichen Haftung.
ŠŠ Jede Art des unsachgemäßen Eingriffs oder des nicht ermächtigten Austauschs durch nicht originale Bauteile des Produkts kann für die
Unversehrtheit des Endabnehmers gefährlich sein und enthebt den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
ŠŠ Der Großteil der Flächen des Produkts wird beim Betrieb sehr heiß (Tür, Handgriff, Glasscheibe, Rauchabgangsrohr usw.). Trägt man keine
sachgemäße Schutzkleidung oder verfügt man nicht über entsprechende Schutzmittel, wie zum Beispiel hitzebeständige Handschuhe,
muss der Kontakt mit diesen Flächen unbedingt vermieden werden.
ŠŠ Der Betrieb des Produkts mit geöffneter Tür oder gebrochener Glasscheibe ist verboten.
ŠŠ Der elektrische Anschluss des Produkts muss an eine Elektroanlage mit funktionstüchtigem Erdleiter erfolgen.
ŠŠ Das Produkt bei Störungen oder schlechtem Betrieb abstellen.
ŠŠ Bei Anhäufung nicht verbrannter Pellets im Brenner nach wiederholten „fehlgeschlagenen Zündungen” müssen diese zunächst entfernt
werden, bevor eine erneute Zündung durchgeführt wird. Vor der erneuten Zündung immer sicherstellen, dass der Brenner sauber und
korrekt positioniert ist.
ŠŠ Das Produkt nicht mit Wasser waschen. Das Wasser könnte in das Gerät eindringen, hierbei die elektrischen Isolierungen schädigen und
dadurch Stromschläge verursachen.
ŠŠ Nicht vorschriftsmäßig erfolgte Installierungen bewirken einen Verfall der Produktgarantie. Gleiches gilt für nicht sachgemäßen Einsatz
oder Wartung entsprechend der Vorgaben des Herstellers.
DEUTSCH
31
Extraflame S.p.A. Via Dell’Artigianato, 12 36030 - MONTECCHIO PRECALCINO (VI) - ITALY
 +39.0445.865911 -  +39.0445.865912 -  [email protected] -  www.lanordica-extraflame.com
Der Hersteller behält sich vor, die im vorliegenden Heft wiedergegebenen Eigenschaften und Daten zu
jedem beliebigen Zeitpunkt und ohne Vorankündigung zu ändern, um seine Produkte zu verbessern.
Diese Anleitung kann daher nicht als Vertrag Dritten gegenüber angesehen werden.
03/02/2016
004276529__MU_DIADEMA_ACS_002
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