Handbuch E-Z
Owner’s Guide / Bedienungshandbuch
TXT Fleet Electric
633137-DE
ISSUED JULY 2013
AUSGABE IM JULI 2013
REVISED AUG 2013
ÜBERARBEITUNG IM AUGUST 2013
WILLKOMMEN
Wir danken Ihnen für den Erwerb dieses Fahrzeugs. Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit zum Lesen dieses
Bedienungshandbuchs, bevor Sie mit dem Fahrzeug fahren. Dieses Handbuch enthält die Informationen, die Sie
bei der Instandhaltung dieses überaus zuverlässigen Fahrzeugs unterstützen. Dieses Fahrzeug wurde als ein
‘weltweit vertriebenes Fahrzeug’ konzipiert und hergestellt. Dieses Handbuch behandelt den Betrieb mehrerer
Modelle, einschließlich Fahrzeuge mit Elektromotor oder Benzinmotor. Einige Abbildungen treffen daher auf Ihr
Fahrzeug nicht zu. Sich unterscheidende Bedien- und Kontrollinstrumente werden separat dargestellt.
Die meisten Serviceverfahren in diesem Handbuch können mit gewöhnlichen Kfz-Handwerkzeugen ausgeführt
werden. Der jeweilige Kundendienstvertreter kann bezüglich der Durchführung des regelmäßigen Wartungsplans
des Fahrzeugs kontaktiert werden.
Reparatur- oder Ersatzteile sind bei Ihrem E-Z-GO Partner oder bei der E-Z-GO Ersatzteilabteilung erhältlich.
Falls Sie sich wegen Dienstleistungen oder Ersatzteilen an E-Z-GO wenden, benötigen Sie die folgenden
Informationen:
Fahrzeugmodell __________________________________________________________________________
VIN oder Seriennummer ___________________________________________________________________
VORWORT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
BEDIENUNGSHANDBUCH
ELEKTROFAHRZEUG
TXT FLEET
AB MODELLJAHR 2014
Das Fahrzeug darf nicht auf eine Weise verändert werden, welche die Gewichtsverteilung des Fahrzeugs ändert, die Stabilität verringert
oder die Geschwindigkeit über die Werksspezifikation hinaus erhöht. Derartige Änderungen können zu schweren Körperverletzungen
oder dem Tod führen. E-Z-GO - ein Unternehmen der Textron Inc. - verbietet derartige Änderungen und übernimmt keine Verantwortung
dafür, da sie die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen würden.
Der Geschäftsbereich E-Z-GO von Textron Inc. behält sich das Recht vor, an den in diesem Handbuch beschriebenen Produkten
technische und Konstruktionsänderungen vorzunehmen, ohne dass diese Änderungen auch an bereits verkauften Produkten
vorgenommen werden müssen.
Die Informationen in diesem Handbuch werden von E-Z-GO regelmäßig überarbeitet und können ohne vorherige Ankündigung geändert
werden.
E-Z-GO ÜBERNIMMT KEINE HAFTUNG FÜR FEHLER IN DIESEM HANDBUCH. E-Z-GO LEHNT VOR ALLEM EINE HAFTUNG FÜR NEBENODER FOLGESCHÄDEN AB, die sich aus der Verwendung der Informationen in diesem Handbuch ergeben.
2006/42/EC: Dabei handelt es sich um eine Übersetzung der Originalanleitung, die von ACMTRAD SL geprüft wurde.
KONTAKT:
E-Z-GO Division of Textron Inc.
1451 Marvin Griffin Road.
Augusta, Georgia, USA 30906-3852
Nordamerika:
Technische Unterstützung und Garantie - TEL.: 1-800-774-3946 FAX: 1-800-448-8124
Ersatzteile - TEL.: 1-888-GET-EZGO (1-888-438-3946), FAX: 1-800-752-6175
International:
TEL: 001-706-798-4311 FAX: 001-706-771-4609
Seite i
VORWORT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Dieses Fahrzeug wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) konzipiert und
hergestellt. Die im folgenden Text aufgeführten Normen und Spezifikationen wurden, wenn
sonst nicht weiter kenntlich gemacht, in den USA erstellt.
Die Verwendung von anderen als den Original-Ersatzteilen kann zu einem Erlöschen der
Gewährleistung führen.
Eine fehlerhafte Pflege der Batterie kann die Gewährleistung verfallen lassen. Für die
ordnungsgemäße Wartung und Pflege der Batterien beachten Sie bitte das
Batteriehandbuch.
LÄNGERFRISTIGE LAGERUNG DER BATTERIE
Alle Batterien entladen sich im Laufe der Zeit. Wie schnell diese Selbstentladung vor sich
geht, hängt von der Umgebungstemperatur sowie dem Alter und Zustand der Batterien ab.
Eine voll geladene Batterie friert im Winter erst ein, wenn die Temperatur unter -60°C fällt.
Für die Wintereinlagerung müssen die Batterien sauber und voll geladen sein und von allen
Verbraucher getrennt werden.
Das Batterieladegerät kann mit dem Fahrzeug verbunden bleiben, um die Batterien
vollständig geladen zu lassen, sofern das Ladegerät in an eine eingeschaltete Stromquelle
angeschlossen ist. Sollte die Stromzufuhr abgezogen oder unterbrochen werden, so wird
das Batterieladegerät die Ladung der Batterie ständig prüfen. Dadurch wird den Batterien
Strom entzogen. Eventuell werden die Batterien entleert, falls der Strom nicht rechtzeitig
wieder eingeschaltet wird.
Wie bei allen Elektrofahrzeugen müssen die Batterien regelmäßig überprüft und nach
Bedarf, aber mindestens alle 30 Tage, aufgeladen werden.
Denken Sie während der Lagerung daran, den richtigen Flüssigkeitsstand in sämtlichen
Batteriezellen zu prüfen und aufrechtzuerhalten. Für maximale Batterieleistung ist der
richtige Flüssigkeitsstand erforderlich.
ENTSORGEN DER BATTERIEN
Bleibatterien können dem Recycling zugeführt werden. Geben Sie die gesamte Batterie an
den Händler, den Hersteller oder einen Betrieb, der das Blei einschmilzt und wiederverwertet. Sammeln Sie eventuell verschüttete Restmengen mit absorbierendem Material, Sand
oder Erde in säurebeständigen Behältern, und entsorgen Sie das Material gemäß den örtlichen, regionalen und staatlichen Vorschriften für Säuren und Bleiverbindungen. Wenden Sie
sich an die örtlichen und/oder staatlichen Behörden, um weitere Informationen zur Entsorgung zu erhalten.
Seite ii
INHALTSVERZEICHNIS
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
SICHERHEIT
ALLGEMEIN ....................................................................................................................... 1
HINWEISE, VORSICHT, WARNUNGEN UND GEFAHREN.............................................. 1
ALLGEMEINER BETRIEB.................................................................................................. 3
INSTANDHALTUNG ......................................................................................................... 4
BELÜFTUNG ......................................................................................................................5
AUFKLEBER UND SYMBOLE ........................................................................................... 6
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
TECHNISCHE DATEN ....................................................................................................... 7
ABMESSUNGEN DES FAHRZEUGS .............................................................................. 8
INFORMATIONEN ZU WENDEKREIS UND NEIGUNG ................................................... 9
EINLEITUNG
FUNKTIONEN .................................................................................................................. 11
Allgemeine Informationen .................................................................................... 11
Lenkrad................................................................................................................ 11
Bremspedal ........................................................................................................ 11
Feststellbremse .................................................................................................. 11
Fahrpedal ............................................................................................................ 11
Becherhalter ...................................................................................................... 11
Schlüsselschalter / Lichtschalter (wenn Beleuchtung vorhanden) ..................... 12
Ladezustandsanzeige (wenn vorhanden)........................................................... 12
Fahrtrichtungsschalthebel ................................................................................... 12
Sicherungsblock (wenn vorhanden) ................................................................... 12
Ladegerätebuchse .............................................................................................. 13
‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Schalter ........................................... 13
Sitz ...................................................................................................................... 14
Seitenlehnen........................................................................................................ 14
Transportkorb .................................................................................................... 14
Taschenablage .................................................................................................. 14
Handschuhfächer und Ballhalter ....................................................................... 14
Verdeck (wenn vorhanden) ............................................................................... 14
Batteriefach ......................................................................................................... 14
USB-Anschlüsse (wenn vorhanden) .................................................................. 14
BEDIENUNG
POSITION DES SERIENNUMMERNSCHILDS ............................................................... 17
VOR DEM ERSTEN EINSATZ ......................................................................................... 18
Seite iii
INHALTSVERZEICHNIS
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INSTALLATION EINES TRAGBAREN LADEGERÄTES ................................................. 19
DAS LADEGERÄT VERSTEHEN .................................................................................... 20
LED Betriebscode ............................................................................................... 20
LED Fehlercode .................................................................................................. 20
DAS LADEGERÄT ANWENDEN ..................................................................................... 21
WARTUNG DES LADEGERÄTS .................................................................................... 21
BETRIEB DES FAHRZEUGS .......................................................................................... 21
Leistungswerte ................................................................................................... 22
Geschwindigkeitsregelung ................................................................................. 22
Pedalloses Bremsen ........................................................................................... 23
Gelände............................................................................................................... 23
Wegrollschutz-Funktion....................................................................................... 23
Rückrollschutz-Funktion ...................................................................................... 23
Motorblockierschutz-Funktion ............................................................................. 23
Pedallos -Deaktivierungsfunktion ........................................................................ 24
Diagnose-Betriebsart........................................................................................... 24
STARTEN UND FAHREN ................................................................................................ 24
Starten des Fahrzeugs am Hang ........................................................................ 24
Rollen .................................................................................................................. 25
AUFKLEBER UND SYMBOLE......................................................................................... 25
VERDECK UND WINDSCHUTZSCHEIBE (WENN VORHANDEN) ............................... 25
INSTANDHALTUNG
REINIGUNG UND PFLEGE DES FAHRZEUGS ............................................................. 27
UMSICHTIGER BETRIEB................................................................................................ 27
UMWELTHINWEISE ........................................................................................................ 28
Entsorgung der Batterie ...................................................................................... 28
ANHEBEN DES FAHRZEUGS ........................................................................................ 28
REIFEN UND RÄDER...................................................................................................... 29
Reifenreparatur ................................................................................................... 30
Radmontage........................................................................................................ 30
ERSETZEN DER GLÜHBIRNEN (WENN VORHANDEN).............................................. 31
Scheinwerfer ....................................................................................................... 31
Rücklicht ............................................................................................................. 31
ERSETZEN DER SICHERUNGEN (WENN VORHANDEN)........................................... 31
TRANSPORT DES FAHRZEUGS.................................................................................... 32
Abschleppen........................................................................................................ 32
Seite iv
INHALTSVERZEICHNIS
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Abtransport.......................................................................................................... 32
SERVICE UND WARTUNG ............................................................................................. 32
REGELMÄSSIGE WARTUNG ......................................................................................... 33
REIFENINSPEKTION ...................................................................................................... 33
BREMSEN........................................................................................................................ 34
Regelmäßige Bremsprüfung .............................................................................. 34
SYSTEMTEST ................................................................................................................ 34
HINTERACHSE................................................................................................................ 35
Prüfung des Schmiermittelstandes...................................................................... 35
SCHMIERUNG ............................................................................................................... 35
FÜLLMENGEN UND ERSATZTEILE.............................................................................. 35
BEFESTIGUNGSELEMENTE.......................................................................................... 36
LADEN DER BATTERIE UND WARTUNG...................................................................... 36
Sicherheit ............................................................................................................ 36
Entsorgung der Batterie ...................................................................................... 37
Batterie ................................................................................................................ 37
Wartung der Batterie ........................................................................................... 37
Bei jedem Ladezyklus ......................................................................................... 38
Monatlich ............................................................................................................. 38
Batteriesäurestand und Wasser .......................................................................... 38
Reinigen der Batterie........................................................................................... 40
Ersetzen der Batterien......................................................................................... 41
Langzeitlagerung................................................................................................. 42
Batterie laden ...................................................................................................... 42
Wechselstromspannung ..................................................................................... 43
Fehlerbehebung .................................................................................................. 43
Aräometer............................................................................................................ 43
REGELMÄßIGER WARTUNGSPLAN
REGELMÄSSIGER WARTUNGSPLAN........................................................................... 47
ANHANG A
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A
Seite v
INHALTSVERZEICHNIS
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Hinweise:
Seite vi
SICHERHEIT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
SICHERHEIT
ALLGEMEINES
Bei Fragen zu in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sollte eine autorisierte Vertretung kontaktiert werden
Bitte beachten Sie alle Schilder am Fahrzeug. Beschädigte oder fehlende Schilder müssen ersetzt werden.
An steilen Hängen ist es möglich, dass das Fahrzeug im Leerlauf mit einer höheren Geschwindigkeit fährt. Damit Sie
nicht die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, was zu schweren Verletzungen führen könnte, sollte die
Geschwindigkeit nicht höher als die Höchstgeschwindigkeit auf ebenem Gelände liegen. Siehe ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN. Die Geschwindigkeit mit Hilfe der Betriebsbremse begrenzen.
Wenn das Fahrzeug mit einer höheren als der zulässigen Geschwindigkeit gefahren wird, kann diese zu hohe
Geschwindigkeit zu einer katastrophalen Beschädigung des Antriebsstrangs führen. Schäden, die durch eine zu hohe
Geschwindigkeit verursacht werden, können zu einem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen, sind kostspielig,
werden als Missbrauch angesehen und fallen somit nicht unter die Gewährleistung.
Beim Abschleppen von Fahrzeugen besonders vorsichtig sein. Ein einzelnes Fahrzeug mit nicht mehr als 19 km/h
abschleppen. Nicht mehr als drei Fahrzeuge gleichzeitig abschleppen. 8 km/h nicht überschreiten, wenn mehrere
Fahrzeuge abgeschleppt werden. Beim Abschleppen des Fahrzeugs mit mehr als der empfohlenen Geschwindigkeit
kann es zu Verletzungen bzw. einer Beschädigung des Fahrzeugs und anderer Gegenstände kommen.
Wenn das Fahrzeug gewerblich eingesetzt werden soll, müssen Schilder, die den abgebildeten entsprechen, vor
Situationen warnen, die zu gefährlichen Bedingungen führen könnten..
HINWEISE, VORSICHT, WARNUNGEN UND GEFAHREN
In diesem Handbuch werden die Worte HINWEIS, VORSICHT, WARNUNG und GEFAHR verwendet. Diese
HINWEISE, VORSICHTS- UND WARNHINWEISE und GEFAHRENHINWEISE sind zu beachten. Seien Sie sich der
Tatsache bewusst, dass Wartungsarbeiten an einem Fahrzeug mechanische Fachkenntnisse und eine Kenntnis
möglicherweise auftretender Gefahren voraussetzen. Fehlerhafte Wartungs- oder Reparaturarbeiten können das
Fahrzeug beschädigen und dazu führen, dass es nicht länger sicher ist.
HINWEIS
behandeln Praktiken, die nicht mit Verletzungen verbunden sind.
VORSICHT
weist auf eine Gefahrensituation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu geringen oder mittelschweren
Verletzung führen kann.
ACHTUNG
weist auf eine Gefahrensituation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu Tod oder schweren
Verletzung führen kann.
GEFAHR
weist auf eine Gefahrensituation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu Tod oder
schweren Verletzung führt.
1
SICHERHEIT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Dieses Handbuch soll dabei helfen, das Fahrzeug entsprechend den vom Hersteller entwickelten Vorgehensweisen
instand zu halten. Die Einhaltung dieser Vorgehensweisen und die Hinweise zur Fehlersuche stellen sicher, dass Ihnen
das Produkt die bestmöglichen Dienste leistet. Um die Möglichkeit von Körperverletzungen oder Sachschäden zu
verringern, müssen die folgenden Anweisungen sorgfältig beachtet werden:
VORSICHT
Bestimmte Ersatzteile können unabhängig von und/oder in Verbindung mit anderem Zubehör verwendet
werden, um ein E-Z-GO-Fahrzeug so umzubauen, dass es mit 32 km/h oder mehr fahren kann. Wenn ein
E-Z-GO-Fahrzeug durch den Händler oder Kunden so umgebaut worden ist, dass es schneller als 32 km/h
fahren kann, ist das umgebaute Fahrzeug NACH US-AMERIKANISCHEN GESETZEN ein langsames
Fahrzeug (LSV), das den Einschränkungen und Anforderungen der US-amerikanischen
Fahrzeugsicherheitsnorm 571.500 unterliegt. In diesen Fällen MUSS der Händler das Produkt entsprechend
dem Gesetz mit Scheinwerfern, Rückleuchten, Fahrtrichtungsanzeigern, Sicherheitsgurten, Verdeck, Hupe
und allen anderen Teilen ausstatten, die für LSV-Fahrzeuge nach FMVSS 571.500 Pflicht sind, und muss am
Fahrzeug entsprechend den Anforderungen des FMVSS 571.565 eine Fahrgestellnummer anbringen.
Entsprechend FMVSS 571.500 und entsprechend den am Verkaufsort und Nutzungsort des Fahrzeugs
geltenden Gesetzen des jeweiligen US-Bundesstaats ist der Händler oder Kunde, der das Fahrzeug umbaut,
auch der Hersteller des LSV und muss für das Fahrzeug entsprechend den jeweiligen Gesetzen eine
Betriebserlaubnis einholen und muss es registrieren.
E-Z-GO erteilt Händler und Kunden KEINE Genehmigung für den Umbau von Fahrzeugen in ein LSV (langsames
Fahrzeug).
Außerdem empfiehlt das Unternehmen, dass alle E-Z-GO-Produkte, die als Personentransportfahrzeuge verkauft
werden, NUR VON PERSONEN MIT GÜLTIGEM FÜHRERSCHEIN UND ENTSPRECHEND DEN JEWEILIGEN
GESETZLICHEN ANFORDERUNGEN GENUTZT WERDEN. Diese Einschränkung ist für die SICHERE NUTZUNG
UND DEN SICHEREN BETRIEB des Produkts wichtig.
Alle Kunden müssen diese SICHERHEITSEINSCHRÄNKUNGEN beachten, wenn E-Z-GO-Produkte benutzt werden,
unabhängig ob sie neu oder gebraucht sind, wenn der Händler Grund zur Annahme hat, dass die Produkte für den
Transport von Personen verwendet werden könnten.
Informationen zu FMVSS 571.500 sind unter Titel 49 der Bundesvorschriften, Abschnitt 571.500 (Code of Federal
Regulations, Section 571.500) oder über das Internet von der Website des amerikanischen Transportministeriums U.S.
Department of Transportation unter „Docket and Regulation“, „Title 49 „des „Code of Federal Regulations
(Transportation)“ erhältlich.
Alle Fahrzeuge können für die verschiedensten Aufgaben eingesetzt werden, die über den ursprünglich geplanten
Verwendungszweck hinausgehen. Es ist deshalb unmöglich, alle möglichen Kombinationen von Umständen
vorauszusehen, die eintreten könnten, und davor zu warnen. Warnungen können den gesunden Menschenverstand
und eine umsichtige Fahrweise nicht ersetzen.
Der gesunde Menschenverstand und eine umsichtige Fahrweise tragen mehr dazu bei, Unfälle und Verletzungen zu
verhindern, als alle Warnungen und Anweisungen zusammen. E-Z-GO empfiehlt, dass alle Betreiber und das
Wartungspersonal dieses Handbuch vollständig lesen sollten, wobei den VORSICHTS- und WARNUNGS-Hinweisen
spezielle Aufmerksamkeit gewidmet werden sollten.
Fragen bezüglich dieses Fahrzeugs beantwortet die nächstgelegene E-Z-G/CUSHMAN-Vertretung. Schriftliche
Anfragen können aber auch an die Anschrift auf der rückwärtigen Umschlagseite dieser Publikation gesendet werden Z. Hd: Customer Care Department.
E-Z-GO behält sich das Recht zu Konstruktionsänderungen vor ohne Verpflichtung diese Änderungen an bereits
verkaufte Einheiten vorzunehmen. Die Informationen in diesem Handbuch können ohne vorherige Ankündigung
geändert werden.
E-Z-GO HAFTET NICHT FÜR FEHLER IN DIESEM HANDBUCH. E-Z-GO HAFTET NICHT FÜR NEBEN- UND
FOLGESCHÄDEN, DIE SICH AUS DER VERWENDUNG DES MATERIALS IN DIESEM HANDBUCH ERGEBEN.
Dieses Fahrzeug entspricht den gegenwärtig gültigen Standards zu Sicherheits- und Leistungsanforderungen.
Diese Fahrzeuge wurden für den Einsatz im Gelände konzipiert und hergestellt. Sie entsprechen NICHT den
bundesbehördlichen Sicherheitsnormen für Kraftfahrzeuge der Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) und sind
nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen ausgerüstet. Unter bestimmten Bedingungen könnten diese Fahrzeuge
berechtigt sein, in beschränktem Ausmaß und unter Einhaltung örtlicher behördlicher Vorschriften auf öffentlichen
Verkehrswegen zu fahren.
Bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb ist darauf zu achten, dass alles elektrische Zubehör direkt über den negativen (-)
Batterieständer geerdet ist. Chassis bzw. Karosserie dürfen nicht zur Erdung verwendet werden.
Die Anzahl der Sitzplätze wird unter ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN angeführt.
2
SICHERHEIT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ACHTUNG
Das Fahrzeug darf nicht auf eine Weise verändert werden, die die Gewichtsverteilung des
Fahrzeugs ändert, die Stabilität verringert oder die Geschwindigkeit über die Werksspezifikation
hinaus erhöht. Derartige Änderungen können zu schweren Körperverletzungen oder dem Tod
führen.
Das Fahrzeug darf nicht auf eine Weise verändert werden, die die Gewichtsverteilung des Fahrzeugs ändert, die
Stabilität verringert oder die Geschwindigkeit über die Werksspezifikation hinaus erhöht. E-Z-GO verbietet alle
derartigen Änderungen und übernimmt keine Verantwortung dafür, da sie die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen
würden.
Fahrzeuge, die höhere Geschwindigkeiten erzielen können, müssen ihre Geschwindigkeit auf die
Höchstgeschwindigkeit anderer Fahrzeuge beschränken, wenn sie auf einem Golfplatz verwendet werden. Zudem
sollte die Geschwindigkeit weiter durch Umweltbedingungen, Gelände und auf der Basis des gesunden
Menschenverstands verringert werden.
Das Fahrzeug darf nur durch Personen, die größer als 150 cm sind, bedient werden.
ALLGEMEINER BETRIEB
Die folgenden Warnhinweise müssen gelesen und verstanden werden, bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen wird.
ACHTUNG
Folgendes beachten, um schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden:
Wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen wird, ist der Schlüssel auf OFF/AUS zu drehen
und ABZUZIEHEN.
Das Fahrzeug nur so schnell fahren, wie es das Terrain und die Sicherheit erlaubt. Das
Gelände und die Verkehrsbedingungen in Betracht ziehen. Umweltfaktoren, die das Terrain
und die Fähigkeit, das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten, beeinflussen, sind in Betracht zu
ziehen.
Eine schnelle Bergabfahrt vermeiden. Plötzliches Anhalten oder plötzlicher
Richtungswechsel können zu einem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Bei
Bergabfahrten die Geschwindigkeit mit der Bremse regeln.
Besondere Vorsicht und verringerte Geschwindigkeit bei der Fahrt unter widrigen
Bedingungen oder auf schlechten Böden.
Im (gegebenenfalls) gekennzeichneten Gelände bleiben und steile Hänge vermeiden.
Füße, Beine, Hände und Arme jederzeit innerhalb des Fahrzeugs halten.
Unwegsames Gelände vermeiden.
Den Bereich hinter dem Fahrzeug prüfen, bevor im Rückwärtsgang gefahren wird.
Darauf achten, dass der Richtungswahlhebel in der korrekten Stellung ist, ehe das
Fahrpedal.
Vor und in Kurven die Geschwindigkeit verringern.
Das Fahrzeug stets völlig zum Stillstand bringen, bevor der Richtungswahlhebel betätigt wird.
Siehe ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN für die Fahrzeugzuladung und Anzahl der Sitze.
HINWEIS
Beachten Sie die folgenden Hinweise und Warnungen, ehe Sie Wartungsarbeiten am Fahrzeug ausführen.
Bei jedem Produkt können die Komponenten aufgrund normaler oder missbräuchlicher Verwendung, Alterung oder
Abnutzung keine ordnungsgemäße Leistung mehr erbringen.
3
SICHERHEIT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Es ist unmöglich, alle möglichen Ausfälle von Bauteilen oder die Art und Weise vorherzusehen, wie ein Bauteil
versagen kann.
Ein reparaturbedürftiges Fahrzeug funktioniert nicht mehr entsprechend seiner Konstruktion und könnte daher
potenziell gefährlich sein. Wenden Sie daher bei sämtlichen Arbeiten an den Fahrzeugen besondere Sorgfalt an. Wenn
Sie Bauteile, die nicht korrekt funktionieren, prüfen, aus- oder einbauen, nehmen Sie sich die Zeit, auf ihre eigene
Sicherheit und die Sicherheit Dritter zu achten.
Einige Bauteile sind schwer, stehen unter Federspannung, sind stark ätzend, explosiv oder können eine hohe
Spannung erzeugen oder hohe Temperaturen erreichen. Batteriesäure und Wasserstoff können bei einer Exposition zu
schweren körperlichen Verletzungen führen. Achten Sie darauf, Hände, Gesicht, Füße und Körper vor Verletzungen zu
schützen.
Immer die in der Werkzeugliste aufgeführten Werkzeuge verwenden und zugelassene Sicherheitskleidung/einrichtungen verwenden.
ACHTUNG
Vor Arbeiten am Fahrzeug ist sämtlicher Schmuck abzulegen.
Darauf achten, dass lockere Kleidungsstücke oder Haare nicht in Kontakt mit sich bewegenden
Teilen kommen können.
Darauf achten, dass keine heißen Teile berührt werden.
Augenschutz tragen, wenn am bzw. in der Nähe des Fahrzeugs gearbeitet wird. Insbesondere ist
bei der Arbeit im Bereich der Batterien oder bei der Verwendung von Lösungsmitteln oder
Druckluft Vorsicht walten zu lassen.
Beim Aufladen von Batterien bildet sich Wasserstoffgas. Batterien niemals ohne ausreichende
Belüftung laden.
In Bereichen, die zum Laden von Batterien benutzt werden, kein offenes Feuer zulassen und ein
strenges Rauchverbot einhalten.
Folgendes ist IMMER zu beachten:
• Das Fahrzeug ist auf verantwortliche Weise zu verwenden und in einem sicheren Betriebszustand zu
halten.
• Alle Warnschilder und Schilder mit Bedienungsanweisungen am Fahrzeug sind zu lesen und zu
beachten.
• Alle Sicherheitsregeln in dem Bereich, in dem das Fahrzeug arbeitet, sind zu beachten.
• Das Fahrzeug verlassen und Schutz suchen, wenn ein Blitzschlagrisiko besteht.
• Die Geschwindigkeit senken, um schlechtes Terrain oder schlechte Bodenverhältnisse auszugleichen.
• An steilen Hängen ist die Geschwindigkeit mit der Betriebsbremse zu kontrollieren.
• Zwischen Fahrzeugen sollte ausreichender Abstand gehalten werden.
• Die Geschwindigkeit in nassen Bereichen senken.
• Wenn Sie sich scharfen Kurven oder unübersichtlichen Stellen nähern, ist äußerste Vorsicht walten zu
lassen.
• Beim Fahren über lockeren Boden ist äußerste Vorsicht walten zu lassen.
• In Bereichen, in denen Fußgänger anwesend sind, ist äußerste Vorsicht walten zu lassen.
4
SICHERHEIT
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
INSTANDHALTUNG
Folgendes ist IMMER zu beachten:
• Alle beschädigten oder fehlenden Warn- und Informationsschilder ersetzen.
• Das Fahrzeug ist entsprechend dem Wartungsplan des Herstellers zu warten.
• Stellen Sie sicher, dass Reparaturen nur durch qualifiziertes und geschultes Personal durchgeführt
wird.
• Die Wartungsempfehlungen des Herstellers befolgen.
• Alle Werkzeuge isolieren, die im Batteriebereich verwendet werden, um Funken bzw. eine Explosion
der Batterie zu vermeiden.
• Die Polarität jeder Batterieklemme ist immer nachzuprüfen, damit die Batterie korrekt angeschlossen
werde kann.
• Verwenden Sie nur angegebene Ersatzteile verwenden Sie NIE Ersatzteile von geringerer Qualität.
• Die empfohlenen Werkzeuge verwenden.
• Es ist zu überprüfen, dass Werkzeuge und Arbeitsverfahren, die nicht ausdrücklich durch den
Hersteller empfohlen werden, die Sicherheit der Mitarbeiter oder den sicheren Betrieb des Fahrzeugs
nicht gefährden.
• Das Fahrzeug mit Bremsblöcken und Böcken abstützen. Begeben Sie sich auf keinen Fall unter das
Fahrzeug, wenn es nur von einem Wagenheber gehalten wird. Das Fahrzeug ist entsprechend den
Anweisungen des Herstellers anzuheben.
• Das Fahrzeug sollte nicht in einem Bereich gewartet werden, in dem offene Flammen vorhanden sind
oder in dem sich rauchende Personen aufhalten.
• Es ist daran zu denken, dass ein Fahrzeug, dass nicht korrekt funktioniert, eine mögliche
Gefahrenquelle darstellt und deshalb nicht betrieben werden darf.
• Nach Reparaturen oder Wartungsarbeiten ist immer eine Probefahrt durchzuführen. Diese Probefahrt
muss in einem Bereich, in dem sich keine Fußgänger oder Fahrzeugverkehr befindet, durchgeführt
werden.
• Vollständige Aufzeichnungen über die Fahrzeugwartung führen.
BELÜFTUNG
Folgendes ist IMMER zu beachten:
• Fahrzeug nur in gut belüfteten Bereichen aufladen.
• Laden Sie das Fahrzeug in einem Bereich auf, in dem sich keine entzündlichen Flüssigkeiten oder
Materialien befinden.
• Laden Sie ein Fahrzeug nur in Bereichen auf, in denen es weder offenes Feuer noch Funken gibt.
Achten Sie besonders auf Erdgas- oder Propangasgeräte und Öfen.
• Für jedes Batterieladegerät ist ein eigener 15-A-Schaltkreis zu verwenden. Keine anderen Geräte an
der Steckdose anschließen, während das Batterieladegerät angeschlossen ist.
• Betreiben Sie das Ladegerät entsprechend den Herstellerempfehlungen bzw. den geltenden
Installationsvorschriften.
5
SICHERHEIT
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AUFKLEBER UND SYMBOLE
WARNING Failure to follow these instructions can result in SERIOUS INJURY or DEATH
Operation by persons with valid drivers license, in accordance with state requirements. Operate from Driver’s side only. For non-road use, and in designated areas only. Do not operate
under the influence of drugs or alcohol. All occupants must be fully seated, keep entire body inside vehicle and hold on while vehicle is in motion, move direction selector to desired position,
apply service brake, turn key to “ON” and accelerate smoothly. Maximum vehicle payload is 800 lbs. (363 kg) including a maximum of 2 persons, options, and accessories. Drive slowly
straight up and down slopes and in turns. Use care in reverse, in congested areas or wet or loose terrain. To release parking (PARK) brake, depress service (lower) brake pedal. To stop,
release accelerator pedal and apply service brake. Before leaving vehicle, turn key ‘OFF’, move the direction selector to ‘forward’ (Gas vehicle) or ‘neutral’ (Electric vehicle) and engage
parking (PARK) brake.
625240
RUN
TOW
MAINTENANCE
STORAGE
TOWING - Always select
‘TOW MAINTENANCE’
position before towing
DO NOT alter or tamper with this unit. Unauthorized
modifications can result in SERIOUS INJURY or damage
to the vehicle and will void the warranty.
To disable electrical system, turn key switch to ‘OFF’ and
remove battery wires.
ALWAYS turn key to ‘OFF’ before
disconnecting or reconnecting battery wires.
ELECTRICAL ARC or BATTERY EXPLOSION
can occur if key is not in the ‘OFF’ position.
WAIT 30 seconds after reconnecting batteries BEFORE
turning key switch to ‘REVERSE’, ‘FORWARD’ or
‘NEUTRAL’ positions.
613048
OPERATING INSTRUCTIONS
BEFORE OPERATING
READ all warning labels and the owner’s manual. Contact an authorized E-Z-GO dealer or visit
www.ezgo.com for a replacement manual.
This vehicle is equipped for personal use in most communities. However, state law or local rules may
require additional equipment in your community.
SAFE OPERATION
Turn key to “ON” - select “forward” or “reverse” - release the parking brake (Gas vehicle only) - then slowly
depress accelerator pedal.
Always bring the vehicle to a complete stop BEFORE shifting the direction selector.
Operate from the driver’s seat ONLY.
PARKING
ALWAYS fully engage the parking brake and remove the key BEFORE leaving the vehicle. In an electric
vehicle set the direction selector to “neutral” and in a gasoline vehicle set the selector to “forward”.
MAINTENANCE
This vehicle requires regularly scheduled maintenance (see owner’s manual). ONLY qualified
personnel should service this vehicle.
6
608529
GENERAL SPECIFICATIONS
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
TECHNISCHE DATEN
MODELL: TXT 48 FLEET-GOLFFAHRZEUG
MARKE: ELEKTROFAHRZEUG 48 V FLEET
MODELLJAHR: 2014
Teile-Nr.: 625110
PRODUKTSPEZIFIKATION
WICHTIGE DATEN
TrueCourse Technologie: Programmierbar für Golfplatz-Gelände mit erweiterter regenerativen Bremsfunktion, sowie eine Sperrvorrichtung für das Fahrzeugladegerät.
Festkörper, stufenlos fremderregter Drehzahlregler
6, 8-V-Vollladungsbatterien
Am Armaturenbrett angebrachter Auswahlschalter (Vorwärts-Neutral-Rückwärts)
Voller Drehmoment, reduzierte Rückfahrgeschwindigkeit
Rückrollschutz, Wegrollschutz und Alarm
Induktiver Fahrpedalsensor
Programmierbares regeneratives Bremssystem, Beschleunigung und Geschwindigkeit.
Mobilde Fahrzeugdiagnose und unrunder Auslauf
Batterieladegerät: 48VDC hohe Frequenz, voll leitungskompensierend. 10ft (3m) DC-Kabel. Underwriters Lab. (U.L.) Aufgeführt, (C.S.A. Zertifiziert)
Eingang: 120 VAC, 50/60 Hz, 8 A
Ausgang: 48 VDC, 13 A
Motor:
48 V Gleichstrom, Hochleistungsnebenschlussmotor, hartgelöteter Anker, massive Kupferwicklungen
Antriebsstrang:
Motorwelle direkt an Transaxle-Ritzelwelle angeschlossen
Elektrisches System: 48 V Gleichspannung, acht, 6-Volt-Akku für Tiefentladung (117 Minuten Minimum, 170 Ah @ 20 Std Entladung)
Transaxle:
Differential mit Schraubenrädern
Bremsen:
Mechanische Zweikreistrommelbremsen an den Hinterrädern, selbstregulierend. Automatische Freigabe der Einpunkt-Feststellbremse
mit Selbstausgleich
PRODUKTÜBERBLICK
Abmessungen
Gesamtlänge
Gesamtbreite
Gesamthöhe (ohne Verdeck)
Gesamthöhe (mit Dach)
Radstand
Radspur, vorne
Radspur, hinten
Bodenfreiheit (beim Differential)
Fahrzeugleistung
Leistungsquelle
Motortyp
Pferdestärke (kW)
Elektrisches System
Batterie (Anzahl, Typ)
Schlüssel- oder Pedalstarter
Batterieladegerät
Geschwindigkeitsregler
Antriebsstrang
Transaxle
Gangwahlhebel
93.0 in (236 cm)
47.0 in (119 cm)
46.5 in (118 cm) (Oberkante des Lenkrades)
67.5 in (171 cm) (Oberkante des Sonnendachs)
66.0 in (168 cm)
34.0 in (86 cm)
38.5 in (98 cm)
4.5 in (11 cm)
48 Volt Gleichspannung
Nebenschlussmotor
3,0 PS (2,2 kW)
48 Volt
6, 8-V-Vollladungsbatterien
Pedalstart
48VDC, 120 V CA, UL/CSA
Bemessung 250 A
Motorwelle Direkter Antrieb
Differential mit Schraubenrädern
An der Armatur angebracht VorwärtsNeutral-Rückwärts
Übersetzung der
Hinterachse
12.44:1
Einige abgebildete Artikel können optional Ausstattungselemente sein
Leistung
Sitzplätze
Gewicht (ohne Kraftstoff)
Leergewicht
Zuladung des Fahrzeugs
Wendekreisdurchmesser, außen
Geschwindigkeit (auf ebenem Untergrund)
Anhängelast
2 Personen
557 lb (253 kg) (Ohne Batterien)
935 lb (424 kg) (Trojan T-875)
800 lb (360 kg)
19.0 ft (5,8 m)
10.2-14.8 mph (16,4-23,8 km/h)
3 Golfwagen mit zugelassener
ständiger Anhängerkupplung
Lenkung & Fahrwerk
Lenkung
Vordere Federung
Hintere Federung
Betriebsbremse
Feststellbremse
Vorderräder
Hinterräder
Selbstausgleichende Zahnstangenlenkung
Blattfedern mit hydraulischen Stoßdämpfern
Blattfedern
Mechanische selbstregulierende Trommelbremse an den
Hinterrädern
Selbstausgleich, Einpunkt-System
18 x 8.50 - 8 (4-lagig)
18 x 8.50 - 8 (4-lagig)
Karosserie & Rah
Rahmen
Geschweißter Stahl. DuraShield™
Pulverbeschichtung
Karosserie und Lackierung Spritzguss-TPO
Standard Farbe
Elfenbein oder Waldgrün
CE Geräusche und Vibration
Schalldruckpegel; Dauerton A-gewichtet ≤ 70 dB(A)
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Die gewichtete Effektivbeschleunigung beträgt weniger als 2,5 m/s
Die gewichtete Effektivbeschleunigung beträgt weniger
als 2,5 m/s2. Die Messunsicherheit beträgt 0,56 m/s2
Die Messungen werden gemäß den Normen ISO 2631 und ISO 5349 bei
typischen Untergrundbedingungen durchgeführt.
Geräusch
Vibration, WBV
Vibration, HAV
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ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
FAHRZEUGMAßE
67.5 in.
(171 cm)
46.5 in.
(118 cm)
Vorderseite
34.0 in. (86 cm)
4.5 in.
(11.0 cm)
Bodenfreiheit
Rückseite
38.5 in. (97 cm)
66.0 in. (168 cm)
91.0 in. (231 cm)
47.0 in.
(119 cm)
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ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
INFORMATIONEN ZU WENDEKREIS UND NEIGUNG
EMPFOHLENE MAX. RAMPENSTEIGUNG
FÜR FAHRZEUGSTABILITÄT 25 % ODER MAX. 14°
EMPFOHLENE MAX. SEITENNEIGUNG
FÜR FAHRZEUGSTABILITÄT 25 % ODER MAX
WENDEKREISDURCHMESSER
19 ft. (5,8 m)
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ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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EINLEITUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
EINLEITUNG
ZUBEHÖR
Allgemeine Informationen
HINWEIS
Wenn das Fahrzeug über Sonderzubehör verfügt, das im Werk eingebaut wurde, bleiben einige
Zubehörkomponenten eingeschaltet, wenn der Zündschlüssel auf ,AUS‘ gedreht wird.
VORSICHT
Zubehör, das NICHT das Zusatzkabel verwendet MUSS angeschlossen werden, um den Strom von der 48
Volt Batterie zu empfangen. Ein DC zu DC Wandler ist für Zubehör erforderlich, sollte keine 48 Volt
Spannung erforderlich ein, um das Zubehör zu betreiben.
Zubehör, das an dieses Fahrzeug angeschlossen wird, und kein Zusatzkabel benutzt, muss an einem DC zu DC
Wandler angeschlossen werden.
1. Lenkrad
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Mit dem Lenkrad, das sich vor dem Fahrer befindet, wird das Fahrzeug
gesteuert.
2. Bremspedal
Das Bremspedal befindet sich auf dem Boden links vom Gaspedal. Das
Bremspedal ist eine kombinierte Betriebs- und Feststellbremse. Den unteren
Bereich des Bremspedals niederdrücken, um das Fahrzeug zu
verlangsamen oder anzuhalten.
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3. Feststellbremse
Die mit dem Fuß betätigte Feststellbremse befindet sich oberhalb des
Bremspedals. Um diese zu aktivieren, ist der obere Teil des Pedals
niederzudrücken, bis es einrastet. Die Feststellbremse wird gelöst, wenn der
untere Bereich des Betriebsbremspedals betätigt wird.
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2
4. Fahrpedal
GEFAHR
Eine unbeabsichtigte Betätigung des Fahrpedals kann eine Bewegung des Fahrzeugs
verursachen, die eine schwere oder tödliche Verletzung verursachen kann.
Bei der Stellung des Schlüssels auf ON (EIN) startet eine Betätigung des Fahrpedals den Motor. Wenn das Pedal
losgelassen wird, hält der Motor an. Um das Fahrzeug schneller anzuhalten, das Bremspedals treten.
5. Becherhalter
Für den Komfort des Fahrers und Beifahrers sind Becherhalter vorgesehen.
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EINLEITUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
6. Schlüsselschalter / Lichtschalter (wenn Beleuchtung
vorhanden)
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VORSICHT
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Zur Verringerung eines möglichen Schadens muss das Fahrzeug
vollständig stehen, bevor der der Schlüsselschalter oder der
Richtungswahlhebel bewegt werden dürfen.
Dieser Schalter befindet sich auf dem Armaturenbrett und steuert das
elektrische Hauptsystem des Fahrzeugs. Optional steuert er auch die
Scheinwerfer und Rückleuchten.
Der Schalter hat entweder zwei oder drei Positionen:
• OFF (‚AUS‘) und ON (‚EIN‘)
• OFF (‚AUS‘) und ON (‚EIN‘) sowie LIGHTS (‚LEUCHTEN‘)
Der Schlüssel sollte in die Stellung ,AUS‘ gedreht und abgezogen werden, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt ist, um
die unbeabsichtigte Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu verhindern.
HINWEIS
Wenn das Fahrzeug über Sonderzubehör verfügt, das im Werk eingebaut wurde, bleiben einige
Zubehörkomponenten eingeschaltet, wenn der Zündschlüssel auf ,AUS‘ gedreht wird.
7. Ladezustandsanzeige (wenn vorhanden)
Die Ladezustandsanzeige befindet sich auf dem Armaturenbrett neben dem Schlüsselschalter. Es zeigt die
Restleistung der Batterie an, wobei ‚F‘ für eine vollständig geladene Batterie steht und ‚E‘ darauf hinweist, dass die
Batterie aufgeladen werden muss.
8. Richtungswahlhebel
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ACHTUNG
Um nicht die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, darf
der Fahrtrichtungsschalthebel nicht verschoben werden,
während das Fahrzeug fährt. Das Bewegen des
Fahrtrichtungsschalters führt zu einer plötzlichen
Verlangsamung des Fahrzeugs und dem Ertönen eines
Warnsignals.
Mit diesem Hebel, der sich auf der Seitenplatte des Sitzes befindet, kann ‚F’
(Vorwärts), ‚R’ (Rückwärts) oder ‚N‘ (Neutral) gewählt werden. Wird das
Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen, so sollte der Hebel auf Neutral gestellt, die Feststellbremse aktiviert und der
Schlüssel abgezogen werden.
Bei einer Bewegung in die Position „R“ ertönt ein akustisches Rückfahrwarnsignal.
9. Sicherungsblock (wenn vorhanden)
Die Sicherungen werden verwendet, um einige der elektrischen Bauteile und
Zubehörteile des Fahrzeugs zu schützen. Der Sicherungsblock befindet
unter dem Sitz auf dem Schutzblech auf der Fahrerseite.
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EINLEITUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
10. Ladegerätebuchse
Die polarisierte Ladegerätebuchse befindet sich auf der Platte unterhalb des
Fahrersitzes. Überprüfen Sie immer, dass die Buchse frei von Schmutz und
Ablagerungen ist, bevor Sie das Ladegerätekabel anschließen.
Ladegerätebuchse
Charger
Receptacle
11. ‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Schalter
Der ‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Schalter wird verwendet,
wenn das Fahrzeug seine Leistung verliert, nicht funktioniert oder außer
Betrieb genommen wird. Der Schalter befindet sich unter dem Sitz auf der
Beifahrerseite des Fahrzeugs.
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ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren oder tödlichen Verletzung,
die durch einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeugs
entstehen könnte, muss die Neigung des Geländes, auf dem
sich das Fahrzeug befindet, beachtet werden und ggf. die
Feststellbremse des Fahrzeugs aktiviert werden, bevor der
‘Betrieb - Abschleppen/ Wartung/Abstellen’-Schalter auf die
‘Abschleppen/Wartung/Abstellen’-Position gesetzt wird. In der
‘Abschleppen/Wartung/Abstellen’-Position sind die
Sicherheitsfunktionen Rückrollschutz und Wegrollschutz (s.
weiter unten) nicht länger aktiv.
VORSICHT
Bevor das Fahrzeug abgeschleppt werden kann, muss sich der Betrieb - Abschleppen/Wartung/AbstellenSchalter in der "Abschleppen/ Wartung/Abstellen"-Stellung befinden. Wird dies unterlassen, wird die
Steuerung oder der Motor beschädigt.
Vor der Abnahme oder dem Anschluss einer Batterie oder einer anderen Verdrahtung muss der Betrieb Abschleppen/Wartung/Abstellen-Schalter auf die ‘Abschleppen/Wartung/Abstellen’-Position gestellt werden.
Nach dem Anschluss einer Batterie oder einer anderen Verdrahtung müssen mindestens 30 Sekunden
verstreichen, bevor der ‘Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen’-Schalter auf ‘BETRIEB’-Position gesetzt
werden sollte.
HINWEIS
Soll ein „abgewürgtes“ Fahrzeug bewegt werden, so muss sich der ‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘Schalter in seiner ‚Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Position befinden. Belässt man den Schalter für einen längeren
Zeitraum auf der "RUN (Laufen)"-Position, werden die Batterien entladen.
Der ‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Schalter befindet sich unter dem Sitz auf der Beifahrerseite des
Fahrzeugs.
Wenn sich der Schalter in der ‘ABSCHLEPPEN/ WARTUNG’-Position befindet:
• ist die Steuerung deaktiviert
• ist das elektronische Bremssystem deaktiviert, wodurch das Fahrzeug abgeschleppt werden oder frei rollen
kann
• das Warnsignal ist deaktiviert.
Befindet sich der Schalter in der ‘BETRIEB’-Position:
• Steuereinheit ist deaktiviert
• sind das elektronische Bremssystem und das Warnsignal wieder aktiviert.
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EINLEITUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
12. Sitz
Der Rücksitz ist für zwei Insassen ausgelegt.
13. Seitenlehnen
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Die Seitenlehnen sind so gestaltet, dass die Insassen
ordnungsgemäß geschützt sind, sollte sich die Fahrtposition plötzlich
ändern.
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14. Transportkorb
Offener Korb hinter der Rückenlehne, mit dem Pullover, Jacken oder
kleine Pakete transportiert werden können.
15. Taschenablage
Große Taschenablage mit Gurten, um Golftaschen zu sichern.
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16. Handschuhfächer und Ballhalter
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Die Handschuhfächer mit Golfballhalter auf beiden Seiten des
Armaturenbretts bieten Stauraum für Kleinteile.
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17. Verdeck (wenn vorhanden)
Das verdeck bietet etwas Schutz vor Sonneneinstrahlung oder leichtem Regen.
18. Batteriefach
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Durch das Anheben des vorderen Sitzes erhält man Zugang zum
Batteriefach, um Wartungsarbeiten an der Batterie vorzunehmen und, um
zum ‚Betrieb - Abschleppen/Wartung/Abstellen‘-Schalter zu gelangen.
19. USB-Anschlüsse (wenn vorhanden)
Im mittleren Fach des Armaturenbretts befinden sich zwei USB-Anschlüsse.
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EINLEITUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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Hinweise:
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BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
BEDIENUNG
POSITION DES SERIENNUMMERNSCHILDS
Am Fahrzeug befinden sich zwei Schilder mit Seriennummer und Herstellungsdatumcode. Eins (TEIL C) befindet sich
an der Karosserie vorne unter dem Sitz der Fahrerseite, TEIL D befindet sich auf dem Rahmenrohr. Die anderen (TEIL
A und TEIL B) befinden sich auf dem Querstrebenabschnitt des Chassis an der Fahrerseite (Unterstützung der
Rückenlehne). Um Zugriff zu erhalten, den Sitz anheben und die Abdeckung auf der Zugangsplatte aufklappen.
Konstruktionsänderungen treten laufend auf. Zum Erhalt der richtigen Komponenten für das Fahrzeug müssen bei der
Bestellung von Ersatzteilen Fabrikationsnummer, Seriennummer. Herstellungsdatum des Modells und Fahrzeugmodell
angegeben werden.
TEIL B
TEIL A
V
V
TEIL C/D
Datumcode
Datumcode
Klappe anheben
Teil A
Teil B
Teil D
Seriennummernschilder
Teil C
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BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
VOR DEM ERSTMALIGEN EINSATZ
Der Sicherheitsaufkleber auf dem Armaturenbrett muss gelesen, verstanden und befolgt werden. Stellen Sie sicher,
dass Sie verstanden haben, wie das Fahrzeug und seine Ausrüstung sicher zu bedienen sind. Eine ständig
gleichbleibend gute Leistung hängt in großem Maße vom Fahrzeugführer ab.
ACHTUNG
Falscher Betrieb dieses Fahrzeugs kann zu schweren Körperverletzungen oder dem Tod führen.
Bei dieser Fahrzeugserie handelt es sich um leichte Nutzfahrzeuge. Sie sind KEINE
Geländefahrzeuge (ATVs).
Dieses Fahrzeug ist kein Spielzeug und es kann eine Gefahr darstellen, wenn damit
herumgespielt wird.
Planen Sie es sorgfältig, wenn Sie beabsichtigen, beträchtliche Strecken auf fragwürdigem
Terrain zurückzulegen. Denken Sie daran, dass eine Stunde Fahrt vielen Stunden Fußweg
entsprechen kann, wenn Ihnen der Strom der Batterie ausgehen sollte oder wenn Sie in
ungeeignetem Terrain steckenbleiben.
Der Ladevorgang von Bleiakkumulatoren erzeugt Wasserstoff. Eine Konzentration von 4%
Wasserstoff ist explosiv und kann schwere Verletzungen oder den Tod verursachen. Das Laden
muss in einem Bereich erfolgen, der ausreichend belüftet ist (mindestens 5 Luftwechsel pro
Stunde).
Zur Verringerung der Gefahr einer schweren oder tödlichen Verletzung durch eine
Batterieexplosion sollte niemals in der Nähe von Batterien geraucht oder Batterien in einem
Bereich geladen werden, in dem eine offene Flamme vorhanden ist oder elektrische Geräte
einen Zündfunken erzeugen könnten.
Beim Laden von Batterien wird Wasserstoff erzeugt, der ab einer Konzentration von 4% explosiv ist. Da Wasserstoff
leichter als Luft ist, sammelt er sich in Räumen unter der Decke an, so dass Belüftung erforderlich ist. Fünf Luftwechsel
pro Stunde werden als die Mindestanforderung angesehen.
Laden Sie niemals ein Fahrzeug in Gegenwart von offenen Flammen oder Funken. Achten Sie besonders auf Erdgasoder Propangasgeräte und Öfen.
Ehe das Fahrzeug in Betrieb genommen wird, müssen die unter INBETRIEBNAHME aufgeführten Punkte
abgearbeitet werden.
TABELLE FÜR DEN ERSTEN SERVICE
Teil
Wartungsarbeit
Tragbares
Ladegerät
Vom Fahrzeug abnehmen und ordnungsgemäß
installieren
Batterien
Batterien laden
Sitze
Schutzabdeckung abnehmen
Bremsen
Betrieb prüfen
Akzeptablen Bremsweg für den Leistungstest der
Bremsen bestimmen
Reifen
Luftdruck prüfen (siehe TECHNISCHE DATEN)
Auf Ölundichtigkeit prüfen, die während des Versands vom Werk entstanden sein könnten.
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BEDIENUNG
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INSTALLATION EINES TRAGBAREN LADEGERÄTES
GEFAHR
Stromschlagrisiko. Verbinden Sie das Kabel des Ladegeräts mit einer Steckdose, die
ordnungsgemäß installiert wurde und den gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen
entspricht. Es ist eine geerdete Steckdose erforderlich, um das Risiko auf Stromschlag zu
reduzieren - verwenden Sie keine Bodenadaptor oder Stecker, die abgeändert wurden.
Berühren Sie keine unisolierten Stromanschlussteile oder unisolierte
Batteriepole.
Trennen Sie den DC-Anschluss, bevor Sie den Anschluss der Batterie während des
Ladevorgangs entfernen oder anschließen. Öffnen oder demontieren Sie das Ladegerät
nicht. Betreiben Sie das Ladegerät nicht, sollte das Kabel des AC-Anschlusses
beschädigt sein, oder das Ladegerät einen Schlag erlitten haben, es heruntergefallen,
oder in irgendeiner Art und Weise beschädigt sein. Jegliche Reparaturen müssen von
qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden. Das Ladegerät darf nicht von Kindern
benutzt werden.
ACHTUNG
Zur Verhinderung einer Überhitzung, die schwerwiegende Schäden am Ladegerät verursachen
kann und eine potentielle Brandgefahr darstellt, dürfen die Lüftungsschlitze nicht blockiert
werden. Tragbare Ladegeräte sollten auf einer erhöhten Stellfläche aufgestellt werden bzw. so,
dass die größtmögliche Luftzirkulation unter und um das Ladegerät möglich ist.
Das Ladegerät darf NUR in Verbindung mit 48 Volt Batteriesystemen verwendet werden. Die
Verwendung anderer Systeme kann zu Körperverletzungen und Schäden am Gerät führen.
Bleiakkumulatoren können während des normalen Betriebs explosive Wasserstoffgase
erzeugen. Es dürfen keine Funken, brennbare Materialien und Flammen in der Nähe von
Batterien vorhanden sein. Sorgen Sie während des Ladevorgangs für ausreichende Belüftung.
Laden Sie nie eine gefrorene Batterie. Lesen die Sicherheitsvorschriften des Batterieherstellers,
informieren Sie sich über die empfohlene Ladegeschwindigkeit, und über das Entfernen und
nicht Entfernen der Zellenkappen bei einem Ladevorgang. Tragbare Ladegeräte sollten auf einer
erhöhten Stellfläche aufgestellt werden bzw. so, dass die größtmögliche Luftzirkulation unter und
um das Ladegerät möglich ist.
Mit dem Fahrzeug werden tragbare Ladegeräte ausgeliefert. Vor der Benutzung des Fahrzeugs oder des Ladegeräts
muss das Ladegerät herausgenommen und auf einer Plattform oder an einer Wand über dem Boden montiert werden,
um einen maximalen Luftstrom um das Ladegerät herum und unter diesem zu ermöglichen. Für das Ladegerät ist ein
eigener Stromkreis erforderlich. Siehe das Ladegräte-Handbuch für eine entsprechende Schaltungsabsicherung.
Für eine optimale Leistung und kurze Ladezeit, sollten Sie das Ladegerät an einem ausreichend belüfteten Platz
platzieren. Das Ladegerät sollte sich in einem Bereich befinden, der frei von Schmutz, Schlamm und Straub ist, da
diese sich innerhalb der Rippen des Ladegeräts ansammeln können und die Qualität der Wärmeableitung verringern.
Eine optimale Kühlung wird erreicht, wenn das Ladegerät auf einer horizontalen Oberfläche, wobei die Rippen des
Ladegeräts vertikal ausgerichtet sind, platziert wird. Eine Luftströmung unterhalb des Ladegeräts sorgt dafür, dass die
Rippen des Ladegeräts gekühlt werden. Eine Platzierung oberhalb offenen Bereichen oder Bereichen mit
Luftausschnitten ist wünschenswert. Wenn das Ladegerät im Freien benutzt wird, muss Regen- und Sonnenschutz
vorhanden sein. Es ist möglich, dass das Ladegerät während des Ladevorgangs heiß wird und muss deswegen so
platziert werden, dass Personen nicht mit dem Ladegerät in Berührung kommen. Mittels den #10-M5 Schrauben kann
das Ladegerät an einer Wand oder einem Regal angebracht werden. Für den Benutzer muss die Statusanzeige des
Ladegeräts sichtbar sein.
HINWEIS
Wenn das DC-Kabel beim Laden um das Lenkrad gewunden wird, ist das eine gute Erinnerungshilfe, dass das
Kabel nach dem Laden verstaut werden muss. Der Gleichstromsteckverbinder kann beim Wegfahren durch
Überfahren oder Verheddern des Kabels am Fahrzeug beschädigt werden.
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BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ACHTUNG
Sicherstellen, dass der Netzstecker des Ladegerätes in Ordnung und nicht beschädigt ist, da
sonst die Gefahr eines (tödlichen) Stromschlages bestehen könnte; die Netzsteckdose muss mit
einem Schutzleiterkontakt ausgerüstet sein.
Das (AC-) Netzkabel ist mit einem geerdeten Steckverbinder ausgestattet, Nicht versuchen, den
Erdungspol herauszuziehen, abzuschneiden oder umzubiegen.
ACHTUNG
Das (DC-) Ladekabel ist mit einem vertauschungssicheren Steckverbinder ausgerüstet, der in
eine entsprechende Buchse des Fahrzeugs passt.
HINWEIS
Siehe die Anweisungen in dem entsprechenden Handbuch beim Laden des Fahrzeugs mit einem nicht von E-Z-GO
gelieferten Ladegerät.
DAS LADEGERÄT VERSTEHEN
Durch das Einstecken des Ladegeräts in den Ladeanschluss des Fahrzeuges wird der Betrieb des Fahrzeugs gesperrt. Wenn das
Ladegerät in der Ladesteckdose des Fahrzeugs eingesteckt wird, schaltet sich das Ladegerät automatisch an und die LED des
Ladegeräts und der Ladesteckdose des Fahrzeugs blicken GRÜN. Dies zeigt an, dass die Batterien geladen werden.
Wurde die minimale Batteriespannung von 2 Volt per Zelle (Vpc) erreicht, ändert sich die Ausgabespannung des Ladegeräts von
einem vollen Ladestrom zu einer Erhaltungsladung. Die Dauer der Ladezeit hängt von der Erschöpfung der Batterie, die
Eingangswechselspannung und/oder der Umgebungstemperatur des Ladegeräts ab. Das LED des Ladegeräts zeigt ein KURZES
Blinken an, wenn sich der Ladevorgang unter 80% befindet, und ein LANGES Blinken, wenn er höher als 80% ist. Wenn das LED
des Ladegeräts GRÜN leuchtet, also nicht blinkt, sind die Batterien vollständig geladen und das Ladegerät kann getrennt werden,
obwohl dies nicht notwendig ist. Das Ladegerät kann für längere Zeit angeschlossen bleiben, um das Niveau der Batterieladung
beizubehalten.
Ist ein Fehler während des Ladens aufgetreten, blinkt das LED des Ladegeräts ROT. Der aufgetretene Fehler wird durch die Anzahl
der ROTEN Blinkzeichen angezeigt. Die Blinkzeichen pausieren und beginnen dann erneut. Verschiedene Möglichkeiten können
einen Fehler hervorrufen. Einige Fehler erfordern menschliches Eingreifen, um das Problem zu lösen. Nehmen Sie dann einen
Reset des Ladegeräts vor, indem Sie das DC-Kabel vom Fahrzeug entfernen.
Wurde die AC-Spannung unterbrochen und wieder hergestellt, schaltet sich das Ladegerät wieder automatisch ein.
LED Betriebscodes
• KURZES GRÜNES BLINKEN = weniger als 80% wurde geladen
• LANGES GRÜNES BLINKEN = mehr als 80% wurde geladen
• STETIGES GRÜN = 100% geladen
• ROT BLINKT = Fehlercode
LED Fehlercodes
• ROT BLINKT: Das Licht leuchtet kurzfristig auf, und blinkt nicht - prüfen Sie die gültige AC-Spannung.
• ROT BLINKT EIN MAL: Ein Blinkzeichen, eine Pause und dann erneut ein Blinkzeichen und eine
•
•
•
•
20
Pause - Fehler beim
Ladevorgang: schlechte DC-Verbindung, oder verschmutzte Kontakte, oder Batterietemperaturfehler: die Temperatur der
Batterie ist höher als 122° F (50° C) oder niedriger als 14° F (-10° C).
ZWEI ROTE BLINKZEICHEN: Zwei Blinkzeichen, eine Pause und dann erneut zwei Blinkzeichen und eine Pause - Fehler
bei der Batteriespannung: Die Batterie liegt unter 48.0 Volt oder über 67.2 Volt. Die Batterie ist bereits zu sehr entladen oder
überladen, sodass das Ladegerät nicht funktioniert.
DREI ROTE BLINKZEICHEN: Drei Blinkzeichen, eine Pause und dann erneut drei Blinkzeichen und eine Pause Zeitüberschreitung des Ladevorgangs der Batterie : Ladezeit überschreitet 24 Stunden. Dies könnte ein Problem mit der
Batterie anzeigen, oder, dass die Ausgabespannung des Ladegeräts wegen hoher Umgebungstemperatur erheblich
reduziert wurde.
VIER ROTE BLINKZEICHEN: Vier Blinkzeichen, eine Pause und dann erneut vier Blinkzeichen und eine Pause - Fehler bei
der Batterie: Ladezeit überschritten. Dies zeigt ein Problem mit der Spannung der Batterie an, die das erforderliche nominale
Niveau innerhalb der maximal erlaubten Zeitspanne nicht erreicht konnte.
SECHS ROTE BLINKZEICHEN: Sechs Blinkzeichen, eine Pause und dann erneut sechs Blinkzeichen und eine Pause Fehler beim Ladegerät: Ein interner Fehler wurde festgestellt. Sollte dieser Fehler nach dem Aus- und Einstecken des DCKabels des Ladegeräts erneut aufleuchten, muss das Ladegerät von einem qualifizierten Kundendienst überprüft werden.
BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ACHTUNG
Stellen Sie sicher, dass der Netzstecker des Ladegerätes in Ordnung, nicht beschädigt und
vollständig in eine Netzsteckdose mit Schutzleiterkontakt eingeführt wird, da sonst die Gefahr
eines (tödlichen) Stromschlages bestehen könnte.
Das (AC-) Netzkabel ist mit einem geerdeten Steckverbinder ausgestattet. Versuchen Sie nicht,
den Erdungspol herauszuziehen, abzuschneiden oder umzubiegen.
Das (DC-) Ladekabel ist mit einem vertauschungssicheren Steckverbinder
ausgerüstet, der in eine entsprechende Buchse des Fahrzeugs passt. Der
Steckverbinder befindet sich direkt unter der Sitzunterseite auf der
Fahrerseite des Fahrzeugs.
Ladegerätebuchse
Charger
Receptacle
DAS LADEGERÄT BENUTZEN
Das Ladegerät kann in der AC-Steckdose eingesteckt bleiben. Siehe den
entsprechenden Anweisungsaufkleber am Ladegerät zum Aufladen eines
Fahrzeugs. Den vertauschungssicheren DC-Stecker vollständig in den
Anschluss am Fahrzeug stecken . Das Ladegerät wird automatisch einige
Sekunden nach dem Einstecken aktiviert. Der Ladevorgang wird
automatisch abgebrochen, wenn die Batterien vollständig geladen sind. Der
DC-Steckverbinder kann anschließend abgezogen und das Fahrzeug
verwendet werden.
WARTUNG DES LADEGERÄTS
1. Bei gefluteten Bleiakkumulatoren müssen Sie nach dem Laden den Wasserstand jeder Batteriezelle überprüfen.
Füllen Sie die Batteriezellen, wenn erforderlich, mit destilliertem Wasser bis zum Niveau, wie vom Hersteller der
Batterie beschrieben, auf. Befolgen Sie die Sicherheitsmaßnahmen, die vom Hersteller der Batterie empfohlen
werden.
2. Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse der Batterieklemmen sauber und fest angezogen sind. Überprüfen Sie
die Plastikteile auf Deformationen oder Risse. Überprüfen Sie den Kabelsatz des Ladegeräts auf
Beschädigungen von Reibungen und Abrieb. Die gesamte Verdrahtung auf abgescheuerte Kabel, lose
Anschlussklemmen, Korrosion oder abgenutztes Isoliermaterial prüfen.
3. Sorgen Sie dafür, dass die Kühlrippen frei von Schmutz und Ablagerungen sind und setzen Sie das Ladegerät
keinem Öl, Schmutz, Schlamm oder großen Wasserspritzern aus, wenn Sie Geräte säubern.
4. Überprüfen Sie das Steckverbindergehäuse des Ladegeräts und des Fahrzeugs auf Schmutz oder
Ablagerungen. Säubern Sie jeden Monat den DC-Anschluss, oder wenn notwendig öfters.
BETRIEB DES FAHRZEUGS
VORSICHT
Eine unsachgemäße Verwendung des Fahrzeugs oder eine fehlende, ordnungsgemäße Wartung kann zu
einer Beschädigung oder zu einem Leistungsverlust des Fahrzeugs führen.
Die folgenden Warnhinweise müssen gelesen und verstanden werden, bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen wird.
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren oder tödlichen Verletzung durch den Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug sollten die folgenden Warnhinweise beachtet werden:
Bei dem Fahren des Fahrzeugs müssen das Gelände, die Verkehrsbedingungen und die
Umgebungsfaktoren, die das Gelände und die Fähigkeit, das Fahrzeug zu steuern, beeinflussen,
bedacht werden.
Besondere Vorsicht und verringerte Geschwindigkeit bei der Fahrt auf schlechten Böden, z. B.
lose Erde, nasses Gras, Kies usw. einhalten.
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BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ACHTUNG
Im vorgesehenen Gelände bleiben Unwegsames Gelände vermeiden.
Beim Bergabfahren eine sichere Geschwindigkeit einhalten. Bei Bergabfahrten die
Geschwindigkeit mit der Betriebsbremse regeln. Plötzliches Anhalten oder plötzlicher
Richtungswechsel können zum Verlust der Fahrzeugbeherrschung führen.
Um einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug zu vermeiden, den Fahrtrichtungsschalthebel
Fahrzeugs nicht verstellen, während das Fahrzeug in Bewegung ist. Das Bewegen des
Fahrtrichtungsschalters führt zu einer plötzlichen Verlangsamung des Fahrzeugs und dem
Ertönen eines Warnsignals.
Vor und in Kurven die Geschwindigkeit verringern. Alle Kurven sollten mit verringerter
Geschwindigkeit gefahren werden.
Keine Steigung von mehr als 14° befahren (25% grade).
Die Anzahl der Sitzplätze wird unter ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN angeführt.
Die Betätigung des Fahrpedals löst die mit dem Fuß betätigte Feststellbremse und kann eine
unvorhergesehene Bewegung des Fahrzeugs verursachen. Den Schlüssel auf die ‘AUS’Position stellen, wenn das Fahrzeug geparkt wird.
Wird das Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen, die Handbremse anziehen, den
Richtungswahlhebel in die Vorwärtsstellung bringen sowie den Schlüssel in die Stellung 'AUS'
drehen und anschließend abziehen, damit eine unbeabsichtigte Bewegung des Fahrzeugs nicht
möglich ist.
Vor dem Anlassen des Fahrzeugs sicherstellen, dass der Richtungswahlhebel in der korrekten
Stellung ist.
Der Richtungswahlhebel darf nur im Stand umgeschaltet werden.
Fahrzeug nicht während der Fahrt auf 'Neutral' schalten (ausrollen lassen).
Den Bereich hinter dem Fahrzeug prüfen, bevor im Rückwärtsgang gefahren wird.
Alle Insassen müssen sitzen. Alle Körpergliedmaßen während der Fahrt im Wagen halten.
Leistung
HINWEIS
Das Fahrzeuge kann nur betrieben werden, wenn sich der ‚Run - Tow/Maintenance/Storage‘-Schalter in der Stellung
‚RUN‘ befindet.
Die Höchstge-schwindigkeit des Fahrzeugs wird überwacht und direkt durch die Steuerung beeinflusst.
Geschwindigkeitsregelung
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren oder tödlichen Verletzungen durch den Verlust der Kontrolle
über das Fahrzeug sollte die Betriebsbremse zur Geschwindigkeitsregelung verwendet werden:
Die Geschwindigkeitsregelung ist kein Ersatz für die Betriebsbremse.
Die Fahrzeuge mit Geschwindigkeitsregelung sind mit einem Energierückgewinnungssystem ausgerüstet.
Beispiel: Falls alle der folgenden Ereignisse auftreten:
• das Fahrzeug fährt bergab
• das Fahrzeug versucht die festgelegte Höchstgeschwindigkeit bei gedrücktem oder freigegebenem Fahrpedal
zu überschreiten.
22
BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Begrenzt die regenerative Bremse die Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf die festgelegte Höchstgeschwindigkeit
(kein Warnsignal ertönt). Wird das regenerative Bremssystem durch diese Ereignissequenz aktiviert, erzeugt der
Motor Strom, der wieder den Batterien zugeführt wird.
Versucht der Fahrzeugführer die regenerative Bremse zu übersteuern, in dem er den Fahrtrichtungsschalter oder den
Schlüsselschalter auf eine andere Position stellt, ertönt das Warnsignal und das Fahrzeug bremst abrupt ab, bis es
eine Geschwindigkeit von ca. 2 mph (3 km/h) erreicht hat.
Pedallose Bremse
Das pedallose Bremsen ist eine Regenerativbremsung, die aktiviert wird, wenn das Fahrpedal freigegeben wird,
während das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwischen 8 mph (13 km/h) und der Höchstgeschwindigkeit fährt.
Beispiel: Falls alle der folgenden Ereignisse auftreten:
• das Fahrzeug fährt bergab
• das Fahrpedal wird für mehr als eine Sekunde freigegeben.
Bremst das pedallose Bremsen das Fahrzeug ab (kein Warnsignal ertönt), bis entweder die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs auf ca. 8 mph (13 km/h) verringert wurde, wonach es dann frei zwischen 8 und 3 mph (13 und 5 km/h) rollt,
oder das Fahrpedal gedrückt wird. Wird das pedallose Bremssystem durch diese Ereignissequenz aktiviert, generiert
der Motor Strom, der wieder den Batterien zugeführt wird.
Terrain
Das Fahrzeug ist für eine Verwendung auf befestigten Straßen konzipiert (aber nicht für eine Verwendung auf
öffentlichen Verkehrswegen). Das Fahrzeug kann auch auf Feldwegen oder in offenem Gelände, dass frei von
Baumstümpfen, Felsbrocken oder Löchern ist, verwendet werden.
Das Fahrzeug ist für die Überquerung von Bachläufen und Fahrten durch sonstiges Wasser ungeeignet.
Wegrollschutz-Funktion
Die Wegrollschutz-Funktion begrenzt die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs ohne Intervention des Fahrzeugführers,
wobei das Fahrzeug auf 3 km/h abgebremst wird und ein Alarmton ertönt (Rückfahrwarnsignal).
Beispiel: Falls alle der folgenden Ereignisse auftreten:
• das Fahrzeug wurde für mehr als 1,5 Sekunde angehalten
• das Fahrpedal wurde für mehr als eine Sekunde freigegeben
• das Fahrzeug beginnt, mit einer Geschwindigkeit von mehr als 3 km/h zu rollen.
Der Wegrollschutz begrenzt die Geschwindigkeit auf ca. 3 km/h und ein Warnton ertönt. Wenn das Fahrpedal gedrückt
wird, werden der Wegrollschutz und der Warnton abgestellt und der normale Fahrzeugbetrieb wird wieder
aufgenommen. Alle, durch das TruCourse Technologie-System festgestellten und unerwarteten Situationen rufen eine
ähnliche Reaktion hervor. Das System funktioniert in allen Schlüsselschalterstellungen.
Rückrollschutz-Funktion
Der Rückrollschutz, wie der Wegrollschutz, begrenzt die Rückwärtsbewegung des Fahrzeugs einen Hang hinunter auf
weniger als 2 mph (3 km/h). Vergleiche „Wegrollschutz“ weiter oben.
Motorblockierschutz-Funktion
Der Motorblockierschutz verhindert die Beschädigung des Motors durch Blockieren, wenn das Fahrzeug gegen ein
Objekt oder einen Hang hinauf fährt.
Beispiel: Falls alle der folgenden Ereignisse auftreten:
• das System erkennt, dass das Fahrpedal gedrückt wird (Leistung wird dem Motor zugeführt)
• der Motor blockiert für einen Zeitraum, dessen weitere Überschreitung einen Motorschaden verursachen würde.
der Motorblockierschutz wird die Stromzufuhr zum Motor sofort unterbrechen. Diese kurze Unterbrechung gestattet es
dem Fahrzeug, etwas rückwärts zu rollen, bevor es wieder im Blockadezustand anhält. Dieser Vorgang wird
regelmäßig wiederholt, bis das Fahrzeug aus dem Blockadezustand befreit wird.
Beispiel: Falls alle der folgenden Ereignisse auftreten:
• das System erkennt, dass das Fahrpedal gedrückt wird (Leistung wird dem Motor zugeführt)
• die Bremse ist aktiviert, so dass keine Fahrzeugbewegung möglich ist.
der Motorblockierschutz erkennt, dass der Motor blockiert ist und schaltet die Stromzufuhr des Motors ab. Wird das
Bremspedal freigegeben, rollt das Fahrzeug etwas rückwärts, bevor die Leistung dem Motor wieder zugeführt wird.
23
BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Pedallos -Deaktivierungsfunktion
Die Pedallos-Deaktivierungsfunktion verhindert eine ungewünschte Beschleunigung, wenn die Stellung des
Fahrtrichtungsschalters oder des Schlüsselschalters geändert wird, während das Fahrpedal gedrückt wird.
Diagnose-Betriebsart
Die Diagnose-Betriebsart erleichtert die Fehlersuche.
Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein bestimmter Fehler im elektrischen System auftritt, schaltet der
Diagnose-Betriebsmodus in eine Vorgabebetriebsart, die den Fahrzeugbetrieb mit einer sehr verringerten
Geschwindigkeit ermöglicht.
Diese Funktion ermöglicht es, dass Fahrzeug zurück zur Garage zu fahren, wo das Problem diagnostiziert werden
kann.
Die Steuerung kann durch einen Mechaniker in die Diagnose-Betriebsart umgeschaltet werden und gibt anschließend
den Fehlermodus aus.
STARTEN UND FAHREN
ACHTUNG
Zur Vermeidung des Rückwärtsrollens und der damit verbundenen Möglichkeit von schweren
Verletzungen oder einer Beschädigung des Fahrzeugs sollte die Betriebsbremse nicht gelöst
werden, bevor der Motor gestartet wird.
Alle Fahrzeuge sind mit einem Verriegelungssystem ausgerüstet, das die Steuerung deaktivieren kann und verhindert,
dass das Fahrzeug betrieben wird, während das Ladegerät angeschlossen ist. Ladegerätstecker aus der Buchse im
Fahrzeug ziehen und das Kabel vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs korrekt verstauen.
Betrieb des Fahrzeugs:
•
•
•
•
•
Betriebsbremse aktivieren, Schlüssel in den Schlüsselschalter stecken und diesen auf ‘EIN’ stellen.
Den Fahrtrichtungsschalthebel in die gewünschte Richtung bringen.
Feststellbremse durch Betätigen des Betriebsbremspedals, bis die Feststellbremse freigegeben wird, lösen.
Langsam das Fahrpedal betätigen, um den Motor zu starten.
Wird das Fahrpedal freigegeben, wird der Motor angehalten. Um das Fahrzeug schneller anzuhalten, das
Betriebsbremspedal drücken.
HINWEIS
Steht der Richtungswahlhebel in der Position ‚Rückwärts‘, so ertönt ein Warnsignal und zeigt damit an, dass das
Fahrzeug rückwärts fährt.
Starten des Fahrzeugs am Hang
ACHTUNG
Zur Vermeidung des Rückwärtsrollens und der damit verbundenen Möglichkeit von schweren
Verletzungen oder einer Beschädigung des Fahrzeugs sollte die Betriebsbremse nicht gelöst
werden, bevor der Motor gestartet wird
.
VORSICHT
Das Fahrzeug nicht mit dem Fahrpedal und dem Motor auf dem Hügel halten. Ein für mehr als 3 - 4
Sekunden blockierter Motor verursacht einen permanenten Motorschaden.
Zur Verhinderung eines permanenten Schadens des Antriebssystems ist es wichtig, ein übermäßiges Rückwärtsrollen
zu vermeiden, wenn das Fahrzeug am Hang gestartet wird.
Linken Fuß auf der Betriebsbremse belassen und die Parkbremse lösen. Fahrpedal mit dem rechten Fuß betätigen und
die Betriebsbremse durch Heben des linken Fußes lösen.
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BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Rollen
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren oder tödlichen Verletzung durch ein Rollen des Fahrzeugs
oberhalb der empfohlenen Geschwindigkeiten sollte die Geschwindigkeit mit der Betriebsbremse
verringert werden.
Unkontrolliertes Rollen tritt bei diesem Modell nicht auf. Jedoch ist es kein Ersatz für die Betriebsbremse, die zur
Steuerung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs verwendet werden sollte.
HINWEIS
Einige Modelle sind mit einer Funktion ausgestattet (pedalloses Bremsen), welche die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs verringert, wenn das Fahrpedal freigegeben wird, bis das Fahrzeug anhält.
AUFKLEBER UND SYMBOLE
Fahrzeuge können mit Piktogrammen als eine Methode zur Kenntlichmachung von Informationen oder Warnungen
versehen sein. Der Abschnitt SICHERHEIT dieses Handbuchs erklärt alle Schilder, die an diesem Fahrzeug verwendet
werden.
VERDECK UND WINDSCHUTZSCHEIBE (WENN VORHANDEN)
ACHTUNG
Das Verdeck bietet keinen Schutz gegen Überschlagen oder gegen fallende Objekte.
Die Windschutzscheibe bietet keinen Schutz vor Ästen oder fliegenden Objekten.
Verdeck und Windschutzscheibe bieten einen gewissen Schutz vor der Witterung; sie halten jedoch Fahrzeugführer
und Beifahrer in einem Sturzregen nicht trocken. Das Fahrzeug ist nicht mit Sicherheitsgurten ausgerüstet und das Verdeck bietet keinen Überrollschutz. Auch bietet das Verdeck keinen Schutz gegen fallende Objekte und die Windschutzscheibe keinen Schutz gegen fliegende Objekte oder gegen Baumäste. Arme und Beine müssen während der
Fahrt innerhalb Fahrzeugs bleiben.
25
BEDIENUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
INSTANDHALTUNG
REINIGUNG UND PFLEGE DES FAHRZEUGS
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren Verletzung oder einer Beschädigung des Fahrzeugs sollten die
Anweisungen des Herstellers von Druckreinigungsgeräten sorgfältig gelesen und verstanden
werden.
VORSICHT
Bei der Außenreinigung der Fahrzeuge sollte der Druck 700 psi nicht überschreiten. Halten Sie mit der
Spritzdüse einen Mindestabstand von 30 cm zu lackierten Oberflächen ein. Scheuernde oder
lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel sollte nicht zur Reinigung von Kunststoffteilen verwendet werden, da
sie das Aussehen der Teile schädigen.
Es ist wichtig, dass die korrekten Methoden und Reinigungsmittel benutzt werden. Die Verwendung von zu hohem
Wasserdruck kann schwere Verletzungen des Personals oder Umstehender verursachen, Dichtungen, Kunststoff,
Sitzmaterial, die Fahrzeugoberfläche oder das elektrische System beschädigen. Bei der Reinigung des
Fahrzeugäußeren sollte der Druck 700 psi nicht überschreiten.
Windschutzscheibe mit viel Wasser und einem sauberen Tuch reinigen. Kleinere Kratzer lassen sich mit
handelsüblicher Kunststoffpolitur oder Plexus® Kunststoffreiniger, der von der Ersatzteilabteilung bezogen werden
kann, entfernen.
Für die normale Reinigung der Vinylsitze und der Kunststoff- oder Gummibeschläge ist eine milde Seifenlösung
erforderlich, die mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste aufgebracht und dann mit einem feuchten Tuch
entfernt wird.
Für die Entfernung von Öl, Teer, Asphalt, Schuhpolitur usw. ist ein handelsübliches Vinyl/Gummireinigungsmittel
erforderlich.
Die lackierten Flächen des Fahrzeugs sorgen für ein attraktives Aussehen und dauerhaften Schutz. Ein häufiges
Waschen mit handwarmem Wasser oder kaltem Wasser zusammen mit einem milden Reinigungsmittel ist zum Erhalt
der lackierten Oberflächen erforderlich.
Zeitweises Reinigen und Wachsen mit nicht-scheuernden Mitteln zur Fahrzeuglack-Hochglanzpolitur kann das
Aussehen und die Haltbarkeit der lackierten Flächen verbessern.
Korrodierende Materialien, die als Düngemittel oder für die Staubbindung eingesetzt werden, können sich am
Unterboden des Fahrzeugs ansammeln. Diese Materialien lassen die unten liegenden Teile korrodieren; hierfür ist ein
gelegentliches Abspülen mit klarem Wasser erforderlich. Alle Stellen, an denen sich Schlamm oder andere
Ablagerungen sammeln können, gründlich reinigen. Sedimentablagerungen in geschlossenen Bereichen vorsichtig
lösen, um diese leichter beseitigen zu können; hierbei sollte vorsichtig vorgegangen werden, um den Lack nicht
abzukratzen oder zu beschädigen.
UMSICHTIGER BETRIEB
Dieses Fahrzeug ist kein Spielzeug.Wenn es nicht korrekt und verantwortungsvoll gefahren wird, kann dies zu
schweren Körperverletzungen oder dem Tod von Fahrer, Fahrgästen und Umstehenden führen. Alle Fahrzeugführer
sollten eine gültige Fahrerlaubnis besitzen. Kinder sollten dieses Fahrzeug nicht bedienen. Kinder verfügen nicht über
die Fähigkeit, das Urteilsvermögen oder die Kraft, dieses oder ähnliche Fahrzeuge zu fahren.
Alkohol, Drogen und viele freiverkäufliche Medikamente verringern die Fähigkeit des Fahrzeugführers, das Fahrzeug
sicher zu betreiben. Ein Arzt oder Apotheker sollte zu den Nebenwirkungen von Medikamenten konsultiert werden,
bevor das Fahrzeug eingesetzt wird.
Bei Fahrten über unbefestigte Straßen bzw. Oberflächen sowie feuchtes Gras verlängert sich der Bremsweg des
Fahrzeugs bei Maximalgeschwindigkeit. Ein voll beladenes Fahrzeug benötigt einen längeren Bremsweg als ein
leeres. Wenn das Fahrzeug bei Regenwetter gefahren wird, ist daran zu denken, dass die Bremsen leicht betätigt
werden müssen, damit die Bremse durch die Reibung getrocknet wird. Feuchte Bremsen besitzen nur ein Bruchteil der
Bremswirkung.
Die Geschwindigkeit in unbekanntem Gelände verringern. Wenn Sie den Kamm einer Erhebung in unbekanntem
Gelände erreichen, ist immer die Geschwindigkeit zu verringern.
Einige Erhebungen können zu steil für eine Befahrung sein. Das Fahrzeug darf, falls sich heraus stellt, dass ein Hügel
für ein Befahren zu steil ist oder keine ausreichende Bodenhaftung vorhanden ist, nicht auf dem Hügel gewendet
werden. In diesem Fall sollte das Fahrzeug gerade rückwärts bergab gefahren werden, wobei die
Betriebsbremse zur Geschwindigkeitsregelung verwendet wird.
27
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
UMWELTHINWEISE
ACHTUNG
Verantwortungsvolle Betreiber beachten Wildtiere und deren Lebensräume. Respektieren Sie
Privateigentum und halten Sie die örtlichen Gesetze und Vorschriften ein.
Denken Sie an die Brandgefahr, wenn ein Fahrzeug über trockenes, brennbares Material fährt.
Achten Sie beim Betrieb des Fahrzeugs auf Umweltgefahren wie steile Hänge, überhängende
Zweige usw.
Batterien entsorgen
Bleibatterien können dem Recycling zugeführt werden. Geben Sie die gesamte Batterie an den Händler, den Hersteller
oder einen Betrieb, der das Blei einschmilzt und wiederverwertet. Sammeln Sie eventuell verschüttete Restmengen mit
absorbierendem Material, Sand oder Erde in säurebeständigen Behältern, und entsorgen Sie das Material gemäß den
örtlichen, regionalen und staatlichen Vorschriften für Säuren und Bleiverbindungen. Wenden Sie sich an die örtlichen
und/oder staatlichen Behörden, um weitere Informationen zur Entsorgung zu erhalten.
HEBEN DES FAHRZEUGS
Einige Instandhaltungsarbeiten können das Anheben der Vorder-/Hinterräder oder des gesamten Fahrzeugs erfordern.
ACHTUNG
Äußerst vorsichtig sein, da das Fahrzeug während des Hebevorgangs sehr leicht kippen kann.
Sicherstellen, dass das Fahrzeug auf einer festen, ebenen Oberfläche steht.
Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das von einem Wagenheber gestützt wird.
Stützböcke verwenden und die Stabilität des Fahrzeugs auf den Böcken prüfen.
Vor und hinter die nicht angehobenen Räder Bremskeile legen.
VORSICHT
Zum Heben des Fahrzeugs die Wagenheber und Abstellstützen nur an den angegebenen Stellen anbringen.
Werkzeugliste
Anz.
Werkstattheber ............................................................1
Bremskeile ...................................................................4
28
Werkzeugliste
Anz.
Böcke........................................................................... 4
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Während Sie das Fahrzeug anheben, dürfen sich keine Personen
im oder auf dem Fahrzeug befinden.
Wenn das gesamte Fahrzeug angehoben werden muss,
Bremsklötze vor und hinter jedes Vorderrad legen. Den Wagenheber
unter der Mitte des hinteren Rahmenquerträgers zentrieren. Das
Fahrzeug heben und unter die Außenenden der Hinterachse jeweils
eine Abstellstütze stellen.
Den Wagenheber absenken und die Standfestigkeit des Fahrzeugs
auf den beiden Abstellstützen prüfen.
Den Wagenheber unter die Mitte der Vorderachse stellen. Das
Fahrzeug heben und Abstellstützen unter dem Rahmenquerträger
anbringen, wie gezeigt.
Den Wagenheber absenken und die Standfestigkeit des Fahrzeugs
auf den vier Abstellstützen prüfen.
Wenn nur die Vorder- oder Hinterseite des Fahrzeugs gehoben
werden soll, vor und hinter den nicht angehobenen Rädern
Bremsklötze anbringen, um das Fahrzeug zu stabilisieren.
Das Fahrzeug in umgekehrter Reihenfolge wieder absenken.
Ansicht der Fahrzeugunterseite
REIFEN UND RÄDER
ACHTUNG
Ein platzender Reifen kann schwere oder tödliche Verletzung nach sich ziehen. Niemals den auf
der Reifenwand angegebenen Höchstdruck überschreiten.
Zur Reduzierung der Möglichkeit eines platzenden Reifens den Reifen mit geringen Mengen von
Luft abwechselnd an den Wulstsitzen aufpumpen. Durch das geringe Volumen dieser Reifen
kann eine Überfüllung innerhalb weniger Sekunden auftreten. Niemals die Empfehlung des
Herstellers beim Einlegen der Wulst überschreiten. Gesicht und Augen vor entweichender Luft
schützen, wenn der Ventilkörper ausgebaut wird.
Zur Reduzierung der Möglichkeit einer schweren Verletzung, die durch einen gebrochenen
Steckschlüsseleinsatz bei dem Abnehmen der Räder verursacht werden könnte, nur für
Schlagschrauber geeignete Steckschlüsseleinsätze verwenden.
An E-Z-GO-Fahrzeugen dürfen KEINE Niederdruckreifen verwendet werden. Es dürfen KEINE
Reifen verwendet werden, deren Druck geringer als der ist, der im Fahrzeughandbuch
empfohlen wird.
Die Reifen vorsichtig aufpumpen. Ein zu starkes Aufpumpen kann die Ablösung des Reifens vom
Rad oder ein Platzen verursachen; beides kann schwere Verletzungen verursachen.
29
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Reifenreparatur
Werkzeugliste
Anz.
Radmutternschlüssel, 3/4” ...........................................1
Schlagschrauber..........................................................1
Werkzeugliste
Anz.
Schlagschraubereinsatz, 3/4” ...................................... 1
Drehmomentschlüssel, ft. lbs....................................... 1
Die Reifen vorsichtig aufpumpen. Durch das geringe Volumen dieser Reifen kann eine Überfüllung innerhalb weniger
Sekunden auftreten. Ein zu starkes Aufpumpen kann das Ablösen des Reifens vom Rad oder ein Platzen verursachen.
Der Reifendruck sollte abhängig vom Geländezustand bestimmt werden. Der empfohlene Reifendruck ist unter
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN angegeben. Bei Anwendungen im Freien mit hauptsächlicher Verwendung auf
grasbewachsenen Böden sollten folgende Punkte beachtet werden: Auf hartem Rasenboden sollte der Reifendruck
etwas höher sein. Auf sehr weichem Rasenboden vermeidet man durch niederen Reifendruck, dass die Reifen in den
Rasen schneiden. Bei Fahrzeugen, die auf asphaltierten Belägen oder harten Böden verwendet werden, sollte der
Reifendruck im höheren zulässigen Bereich sein, jedoch nicht höher als der auf der Reifenwand angegebene
Höchstdruck. Für ein optimales Fahrverhalten sollten alle vier Reifen den gleichen Reifendruck aufweisen.
Sicherstellen, dass nach dem Aufpumpen oder der Luftdrucküberprüfung die Ventil-Staubkappen wieder aufgeschraubt
werden.
Dieses Fahrzeug ist mit schlauchlosen Niederdruckreifen ausgerüstet, die direkt auf einteilige Felgen montiert sind;
daher ist der kostengünstigste Weg, ein Loch in der Lauffläche eines Reifens zu reparieren die Verwendung eines
handelsüblichen Reifenstopfens.
HINWEIS
Reifenstopfen und zugehörige Werkzeuge sind in den meisten Kfz-Ersatzteilfachgeschäften erhältlich und haben
den Vorteil, dass der Reifen nicht vom Rad abgenommen werden muss.
Wenn der Reifen keine Luft mehr hat, das Rad ausbauen und den Reifen auf den empfohlenen Höchstdruck für diesen
Reifen aufpumpen. Den Reifen in Wasser eintauchen, um die Undichtheit zu finden, und diese mit Kreide markieren.
Den Reifenstopfen in Übereinstimmung mit den Herstelleranweisungen einsetzen.
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren Verletzung ist sicherzustellen, dass die Reifenaufzieh-/abziehmaschine fest im Boden verankert ist. OSHA-genehmigte Sicherheitsausrüstung bei dem
Auf-/ Abziehen von Reifen tragen.
Wenn der Reifen ausgebaut oder montiert werden muss, sind die Anweisungen des Herstellers der ReifenHebelmaschine zu befolgen, um das Verletzungsrisiko gering zu halten.
Radmontage
VORSICHT
Um Schäden zu vermeiden, sollten Radmuttern nicht mit einem Drehmoment größer als 85 ft. lbs. (115 Nm)
angezogen werden.
HINWEIS
Es ist wichtig, die Radmuttern kreuzweise anzuziehen. Das gewährleistet, dass das Rad gleichmäßig auf der Nabe
sitzt.
Das Rad mit dem Ventil nach außen mit den Radmuttern auf
der Nabe befestigen. Radmuttern (1) kreuzweise handfest
anziehen. Radmuttern dann ebenfalls kreuzweise mit einem
Drehmoment von 68 - 115 Nm in Schritten von 27 Nm
anziehen.
30
Kreuzweise
1
3
4
2
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ERSETZEN DER GLÜHBIRNEN (WENN VORHANDEN)
VORSICHT
Um vorzeitigen Ausfall von Glühbirnen zu verhindern, die Glühbirnen nicht mit bloßen Händen berühren.
Die Glasteile der Glühbirne mit einem trockenen Papiertaschentuch oder Papiertuch anfassen.
Scheinwerfer
VORSICHT
Um ein versehentliches Erlöschen und ein eventuelles Schmelzen oder Entzünden von Kunststoffteilen zu
verhindern, MUSS der Sicherungsring nach dem Einbau einer Ersatzbirne erneut installiert werden.
Glühbirne,
Ziehen Sie den Sicherungsring aus der Rückseite des
Fahrtrichtungsanzeiger
Gehäuses gerade heraus und schieben Sie ihn den
Kabelbaum herunter aus dem Weg.
Drehen Sie die Birnenfassung um eine Viertelumdrehung
nach links, um sie zu entriegeln. Ziehen Sie Birne und
Fassung heraus. Die neue Glühbirne einsetzen und um
eine Viertelumdrehung nach rechts drehen, um sie zu
befestigen.
Schieben Sie den Sicherungsring über die neue
Lampenfassung und auf die Rückseite des Gehäuses.
Glühbirne,
Scheinwerfer
Rücklicht
Hinterer Kotflügel
Entfernen Sie zwei Phillips-Schrauben, welche den
Reflektor sichern. Ziehen Sie den Reflektor aus dem
Gehäuse, um auf die Birne des Rücklichts zuzugreifen.
Entfernen Sie die Glühbirne und setzen Sie eine neue
Birne ein. Stellen Sie sicher, dass die Birne über einen
richtigen Kontakt zur Fassung verfügt. Setzen Sie den
Reflektor wieder ein, und befestigen Sie die PhillipsSchrauben.
Lampe
Glühbirne
ERSETZEN DER SICHERUNGEN
(WENN VORHANDEN)
Sicherungsblock
Um die Sicherungen zu ersetzen, heben Sie die Sitzfläche an. Der
Sicherungsblock befindet sich auf dem Schutzblech auf der Fahrerseite des
Fahrzeugs. Die alte Sicherung herausziehen und durch eine neue Sicherung
gleichen Typs und gleicher Größe ersetzen.
31
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
TRANSPORT DES FAHRZEUGS
Abschleppen
ACHTUNG
Besonders vorsichtig beim Abschleppen eines Fahrzeugs vorgehen.
NICHT auf dem abgeschleppten Fahrzeug mitfahren.
NICHT versuchen, das Fahrzeug mit Seilen, Ketten oder anderen Dinge abzuschleppen; nur die
werkseitig genehmigte Abschleppstange verwenden.
Fahrzeug NICHT auf öffentlichen Verkehrswegen abschleppen.
Ein einzelnes Fahrzeug mit nicht mehr als 12 mph (19 km/h) abschleppen.
NICHT mehr als drei Fahrzeuge gleichzeitig abschleppen.
5 mph (8 km/h) NICHT überschreiten, wenn mehrere Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Transport des Fahrzeugs
ACHTUNG
Achten Sie darauf, dass Fahrzeug und Fahrzeuginhalte vor dem Transport des Fahrzeugs
gesichert sind.
Nicht auf dem transportierten Fahrzeug mitfahren.
Immer die Windschutzscheibe (wenn vorhanden) vor dem Transport abnehmen.
Die Höchstgeschwindigkeit mit montiertem Sonnendach beträgt 80 km/h.
Wird das Fahrzeug mit Verkehrsstraßengeschwindigkeit transportiert, muss das Sonnendach abgenommen und das
Sitzunterteil befestigt werden. Bei dem Transport mit geringerer Geschwindigkeit müssen der feste Sitz der
Komponenten überprüft werden und ob Risse im Sonnendach an den Befestigungspunkten vorhanden sind.
Die Transportkapazität des Anhängers oder des Zugfahrzeuges muss über der des Fahrzeugs (siehe ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN für das Gewicht des Fahrzeugs) und Last liegen plus 1000 lbs. (454 kg).
Mittels den Ratschenbefestigungen sichern Sie das Fahrzeug.
WARTUNG UND BETRIEB
ACHTUNG
KEINE Servicearbeiten ausführen, bevor alle Hinweise und Warninformationen in diesem
Handbuch gelesen und verstanden wurden.
Jede Service-Einstellung am Antrieb bei laufendem Motor muss bei aufgebocktem Fahrzeug
durchgeführt werden, so dass beide Antriebsräder vom Boden abgehoben sind.
Zur Vermeidung eines Motorschadens darf das Fahrzeug nie länger als 4 - 5 Sekunden mit
Maximalleistung ‘ohne Last’ laufen.
Um die Möglichkeit des unbeabsichtigten Startens zu verringern, ist die Batterie vor
Wartungsarbeiten am negativen Pol abzuklemmen.
32
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Während der Arbeiten am Fahrzeug einen Augenschutz tragen. Bei Arbeiten
an und um die Batterien, mit Lösungsmittel und Druckluft besonders
sorgfältig vorgehen.
Zur Vermeidung eines elektrischen Lichtbogens, der zu einer Explosion der
Batterie führen könnte, müssen alle elektrischen Lasten abgeklemmt werden,
bevor die Batteriekabel abgeklemmt werden.
Die Schraubenschlüssel mit Vinylband umwickeln, um zu verhindern, dass ein
fallen gelassener Schraubenschlüssel eine Batterie kurzschließen kann. Dies
könnte eine Explosion auslösen und schwere Verletzungen verursachen.
Der Elektrolyt in einer Batterie ist eine Säurelösung, die starke Verätzungen
der Haut und der Augen verursachen kann. Wenn Körper oder Augen mit
Elektrolyt in Kontakt kommen, sind sie lange mit klarem Wasser abzuspülen. Sofort einen Arzt
hinzuziehen.
Alle Elektrolytspritzer sollten mit einer Lösung aus 10 ml doppeltkohlensaurem Natrium
(Backpulver) gelöst in einem Liter Wasser neutralisiert und mit reichlich Wasser abgespült
werden.
Sprühdosen mit Batteriepolschutzmittel müssen äußerst vorsichtig verwendet werden.
Metallbehälter isolieren, um die Möglichkeit eines Berührens der Batteriepole zu verhindern, was
zu einer Explosion führen könnte.
Im Interesse des Fahrzeugbesitzers und des Service-Technikers sollten die in diesem Handbuch beschriebenen
Verfahren sorgfältig befolgt werden. Eine vorbeugende Wartung, durchgeführt in regelmäßigen Intervallen, ist der
beste Garant dafür, dass das Fahrzeug zuverlässig und wirtschaftlich läuft.
VORSICHT
Ehe Arbeiten an der Elektrik ausgeführt werden, muss der ‚Run-Tow/Maintenance/Storage‘-Schalter auf die
Position ‚Tow/Maintenance/Storage‘ gestellt werden.
Wenn ein Stromkabel (Batterie, Motor oder Steuerung) aus irgendeinem Grund abgeklemmt wird, muss der Schalter
‚Run-Tow/Maintenance/Storage‘ mindestens 30 Sekunden lang nach Wiederherstellung des Anschlusses auf ‚Tow/
Maintenance/Storage‘ gestellt bleiben.
Dieses Fahrzeug wird Ihnen viele Jahre lang gute Dienste leisten, wenn es regelmäßig gewartet wird. Die
entsprechenden Wartungsintervalle sind im Wartungsplan aufgeführt. Siehe Schmierungsstellen für die
entsprechenden Schmierstellen .
ROUTINEVERFAHREN ZUR WARTUNG
VORSICHT
Zur Verlängerung der Lebensdauer des Fahrzeugs müssen einige Komponenten öfters gewartet werden,
wenn die Fahrzeuge unter schwierigen Fahrbedingungen zum Einsatz kommen, dies sind z. B. extreme
Temperaturen, extremer Staub-/Schmutzanfall, häufige Verwendung mit maximaler Last.
Für den Zugang zum Antriebsstrang für die Routinewartung den Sitz anheben oder herausnehmen und die hintere
Zugangsplatte herausnehmen. Größere Reparaturen sind im entsprechenden Reparatur- und Werkstatthandbuch für
Mechaniker beschrieben.
Für einige Arbeiten kann es notwendig sein, das Fahrzeug anzuheben. Siehe HEBEN DES FAHRZEUGS für das
richtige Hebeverfahren und Sicherheitsinformationen.
REIFENINSPEKTION
Der Zustand der Reifen ist entsprechend dem Wartungsplan zu überprüfen. Den Reifendruck bei kalten Reifen
messen. Sicherstellen, dass nach dem Aufpumpen oder der Luftdrucküberprüfung die Ventil-Staubkappen wieder
aufgeschraubt werden.
33
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
BREMSEN
Trockene, ebene, saubere, asphaltierte Oberfläche
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer schweren oder tödlichen
Verletzung immer den Pedalweg prüfen, bevor
ein Fahrzeug betrieben wird, um sicherzustellen,
dass wenigstens etwas Bremsleistung zur
Verfügung steht.
Alle Bremsprüfungen müssen an einem an Ort
durchgeführt werden, an dem die Sicherheit aller
Personen gewährleistet ist.
Bis zur max.
Geschwindigkeit
beschleunigen
Feststellbremse
einrasten und Fuß
vom Pedal nehmen
Linie oder Markierung
Linie oder Markierung
Akzeptabler
Bremsweg 4 ft. (1,2 m)
HINWEIS
Im Laufe der Zeit kann sich ein schleichender Verlust an
Leistung einstellen; daher muss ein Neufahrzeug als
Referenz herangezogen werden.
Die Bremsprüfung ist regelmäßig auszuführen, um die
Funktion des Bremssystems zu prüfen. Hierdurch können
auch schleichende Bremsleistungsverluste festgestellt
werden.
Normalbereich des
Bremsweges
Hält das Fahrzeug jedoch
erst mehr als 4 ft. (1,2 m) nach
dem akzeptablen Bremsweg
an oder zieht es zu einer
Seite, sollte außer Betrieb
genommen und durch einen
qualifizierten Mechaniker
überprüft werden
Regelmäßige Bremsprüfung
Der Zweck dieser Prüfung besteht darin, die Bremsleistung des Fahrzeugs mit der Bremsleistung eines neuen oder
‘bekannt guten’ Fahrzeugs oder mit einem festgelegten, annehmbaren Bremsweg zu vergleichen. Der tatsächliche
Bremsweg wird durch das Wetter, das Gelände, den Straßenzustand, das tatsächliche Fahrzeuggewicht (mit
montiertem Zubehör) und die Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt. Ein bestimmter Bremsweg kann nicht zuverlässig
vorgegeben werden. Der Test wird durch Einrasten der Feststellbremse durchgeführt, um einen unterschiedlichen
Pedaldruck zu vermeiden und die Auswirkungen einer Fehleinstellung des Gestänges mit einzubeziehen.
Die Festlegung des annehmbaren Bremswegs sollte durch den Test eines neuen oder eines als ‘bekannt guten’
Fahrzeugs erfolgen und der Anhalteort oder der Bremsweg notiert werden. Bei Flottenfahrzeugen sollten mehrere neue
Fahrzeuge getestet und der Bremswertbereich oder die Distanz notiert werden.
HINWEIS
Im Laufe der Zeit kann sich ein schleichender Verlust an Leistung einstellen; daher muss ein Neufahrzeug als
Referenz herangezogen werden.
Das Fahrzeug mit der Höchstgeschwindigkeit auf einer glatten, trockenen, sauberen asphaltierten Fläche fahren. An
einer Linie oder an einer Markierung im Testbereich schnell auf das Bremspedal treten, damit die Bremse einrastet und
den Fuß vom Pedal nehmen. Das Fahrzeug sollte sofort stark abbremsen und halten. Hierbei können die Radbremsen
blockieren oder auch nicht. Den Anhaltepunkt des Fahrzeugs merken oder die Distanz vom Punkt, an dem die
Bremsen aktiviert wurde, messen. Das Fahrzeug sollte innerhalb des ‘normalen’ Bremswegbereiches anhalten. Hält
das Fahrzeug jedoch erst mehr als 1,2 m nach dem akzeptablen Bremsweg an oder zieht es zu einer Seite, gilt der
Test als nicht bestanden und sollte nochmals getestet werden.
Wenn das Fahrzeug den zweiten Test nicht besteht, sollte es sofort aus dem Betrieb genommen werden. Das
Fahrzeug muss durch einen qualifizierten Mechaniker inspiziert werden, der hierzu das entsprechende
STÖRUNGSSUCHE-Kapitel im Reparatur- und Service-Handbuch für Mechaniker zu Rate ziehen sollte.
SYSTEMTEST
Die Steuereinheit sollte monatlich geprüft werden, wobei man das Fahrzeug bei freigegebenem Fahrpedal eine
Schräge hinabrollen lässt. Bei ca. 3 km/h sollten sich Bremskräfte bemerkbar machen und dadurch anzeigen, dass das
PDS-System funktionstüchtig ist. Nimmt die Fahrzeuggeschwindigkeit weiter zu, die Betriebsbremse betätigen und das
Fahrzeug durch einen geschulten Mechaniker überprüfen lassen.
34
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
HINTERACHSE
Die einzige Wartungsmaßnahme während der ersten fünf Jahre besteht in der
regelmäßigen Prüfung auf austretendes Schmiermittel an der Hinterachse.
Solange keine Undichtigkeit sichtbar ist, muss das Schmiermittel nur alle fünf
Jahre gewechselt werden. Lesen Sie das Service- und Reparaturhandbuch für
das Ersetzen des Schmiermittels.
Schmiermittelstand prüfen
Den Bereich rund um den Prüf-/Einfüllstopfen reinigen und den Stopfen
entfernen. Wenn das Schmiermittel unmittelbar am unteren Ende des
Gewindelochs steht, ist der Stand vorschriftsmäßig. Wenn der
Schmiermittelstand niedrig ist, nach Bedarf auffüllen. Das Schmiermittel langsam
auffüllen, bis es aus der Stopfenöffnung austritt. Den Prüf-/ Einfüllstopfen wieder
anbringen. Wenn das Schmiermittel gewechselt werden muss, muss das
Fahrzeug angehoben und die Ölwanne entfernt oder das Öl durch den Prüf-/
Einfüllstopfen abgesaugt werden .
SCHMIERUNG
Füllstands-/Füllstopfen
Schmierstellen
VORSICHT
Nie mehr als drei (3) Pumpbewegungen Fett auf einmal in
jeden Schmiernippel pressen. Überschüssiges Fett kann den
Ausfall der Fettdichtungen verursachen oder Fett in Bereiche
drücken, in denen Teile beschädigt werden.
Wenn mehr als drei Spritzer Fett in eine Schmierstelle gespritzt
werden, kann dies die Fettdichtungen beschädigen und ein
vorzeitiges Versagen des Lagers verursachen.
Zahnstangen-Kugelgelenk
Ansicht der Fahrzeugunterseite
FÜLLMENGEN UND ERSATZTEILE
Öl, Hinterachse
1,2 Liter 30 WT Motoröl
Sicherung
15 A (T-Nr. 18392-G1)
Glühbirne, Scheinwerfer
Teile-Nr. 74004-G01
Rücklicht-Glühbirne
#1157 (T-Nr. 21759-G1)
35
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
BEFESTIGUNGSELEMENTE
Im Allgemeinen sind drei Klassen von Standard-Materialien und drei Klassen von metrischen Materialien vorhanden.
Material der Klasse 5 kann durch drei Markierungen auf dem hexagonalen Kopf und Material der Klasse 8 durch 6
Markierungen auf dem Kopf erkannt werden. Material der Klasse 2 ist nicht gekennzeichnet. Die Klasse wird auf den
metrischen Befestigungselementen angegeben.
Das Fahrzeug regelmäßig auf lose Befestigungselemente überprüfen. Die Befestigungselemente sind vorsichtig und
gemäß der Drehmomenttabelle oder gemäß den Angaben im Reparatur- und Servicehandbuch dieses Fahrzeugs
festzuziehen.
ALLE DREHMOMENTWERTE IN FT. LBS. (Nm)
Falls nicht anders im Text angegeben, werden alle Befestigungsteile mit den in dieser Tabelle aufgeführten Drehmomenten festgezogen.
Die nachfolgende Tabelle gibt die ,geschmierten‘ Drehmomentwerte an. Befestigungsteile, die beim Einbau beschichtet oder geschmiert werden,
werden als ,naß‘ bezeichnet und erfordern ungefähr 80% des Drehmoments, das für ,trockene‘ Befestigungsteile erforderlich ist.
1/4"
5/16"
3/8"
7/16"
1/2"
9/16"
5/8"
3/4"
7/8"
1"
Güteklasse 2
4
(5)
8
(11)
15
(20)
24
(33)
35
(47)
55
(75)
75
(102)
130
(176)
125
(169)
190
(258)
Güteklasse 5
6
(8)
13
(18)
23
(31)
35
(47)
55
(75)
80
(108)
110
(149)
200
(271)
320
(434)
480
(651)
Güteklasse 8
6
(8)
18
(24)
35
(47)
55
(75)
80
(108)
110
(149)
170
(230)
280
(380)
460
(624)
680
(922)
SCHRAUBEN-GRÖSSE
M4
M5
M6
M8
M10
M12
M14
Klasse 5.8
(Güteklasse 2) 5.8
1
(2)
2
(3)
4
(6)
10
(14)
20
(27)
35
(47)
55
(76.4)
Klasse 8.8
(Güteklasse 5) 8.8
2
(3)
4
(6)
7
(10)
18
(24)
35
(47)
61
(83)
97
(131)
Klasse 10.9
(Güteklasse 8) 10.9
3
(4)
6
(8)
10
(14)
25
(34)
49
(66)
86
(117)
136
(184)
SCHRAUBEN-GRÖSSE
Drehmomentdaten und Schraubenklassen
LADEN DER BATTERIE UND WARTUNG
Sicherheit
Bei der Arbeit an oder in der Nähe von Batterien stets die folgenden Warnhinweise beachten.
ACHTUNG
Zur Vermeidung einer Explosion der Batterie, die eine schwere oder tödliche Verletzung
verursachen könnte, sollte alles brennbare Material, offenen Flammen oder Funken erzeugende
Geräte von den Batterien ferngehalten werden.
Beim Aufladen von Batterien bildet sich Wasserstoffgas. Batterien niemals ohne ausreichende
Belüftung laden. Eine Konzentration von 4% Wasserstoff ist explosiv.
Sicherstellen, dass der Schlüsselschalter ausgeschaltet ist und alle elektrischen Zusatzgeräte
ausgeschaltet sind, bevor mit der Arbeit am Fahrzeug begonnen wird.
Niemals einen unter Last stehenden Stromkreis von einem Batteriepol trennen.
36
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
SICHERHEIT ZUERST
BEIM ANHEBEN
KNIE IN
SITZPOSITION ANWINKELN
Batterien sind schwer. Beim Transportieren von Batterien sachgemäße
Hebemethoden benutzen. Die Batterie stets mit einer handelsüblichen
Batterie-Hebevorrichtung heben. Darauf achten, dass die Batterien beim
Aus- oder Einbau nicht gekippt werden; verschüttete Batteriesäure kann
Verätzungen und Beschädigungen hervorrufen.
Der in der Akkumulatorbatterie enthaltene Elektrolyt (Batteriesäure) ist
eine wasserlösliche Säure, die schwere Verätzungen der Haut und der
Augen hervorrufen kann. Wenn Körper oder Augen mit Elektrolyt in Kontakt kommen, sind sie
lange mit klarem Wasser abzuspülen. Sofort einen Arzt hinzuziehen.
Beim Auffüllen von Wasser oder Laden von Batterien stets ein
Sicherheitsvisier oder eine zugelassene Schutzbrille tragen.
Alle Elektrolytspritzer sollten mit einer Lösung aus 1/4 Tasse (60 ml)
doppeltkohlensaurem Natrium (Backpulver) gelöst in 1 1/2 gal (6 Liter)
Wasser neutralisiert und mit viel Wasser abgespült werden.
Das Überfüllen einer Batterie kann dazu führen, dass während des Aufladens Batteriesäure
ausgestoßen wird. Batteriesäure kann Schäden am Fahrzeug und am Lagerraum verursachen.
Sprühdosen mit Batterieklemmenschutzmittel müssen äußerst vorsichtig verwendet werden.
Den Metallbehälter isolieren, um zu verhindern, dass die Metalldose mit den Batteriepolen in
Kontakt kommt und eine Explosion hervorruft.
Die Schraubenschlüssel mit Vinylband umwickeln, um zu verhindern, dass ein
fallengelassener Schraubenschlüssel eine Batterie kurzschließen kann. Dies
könnte eine Explosion auslösen und schwere Verletzungen verursachen.
Batterien entsorgen
Bleibatterien können dem Recycling zugeführt werden. Geben Sie die gesamte Batterie an den Händler, den Hersteller
oder einen Betrieb, der das Blei einschmilzt und wiederverwertet. Sammeln Sie eventuell verschüttete Restmengen mit
absorbierendem Material, Sand oder Erde in säurebeständigen Behältern, und entsorgen Sie das Material gemäß den
örtlichen, regionalen und staatlichen Vorschriften für Säuren und Bleiverbindungen. Wenden Sie sich an die örtlichen
und/oder staatlichen Behörden, um weitere Informationen zur Entsorgung zu erhalten.
Batterie
Eine Batterie wird definiert als zwei ungleiche Metalle, die in Säure getaucht sind. Wenn die Säure entfernt wird, oder
wenn die Metalle nicht ungleich sind, ist keine Batterie mehr vorhanden. Die Batterien, die am häufigsten in diesen
Fahrzeugen benutzt werden, sind Bleisäureakkumulatoren.
Eine Batterie speichert keine Elektrizität, sie kann jedoch durch eine chemische Reaktion Elektrizität erzeugen, wobei
die gespeicherte chemische Energie in Form von elektrischer Energie abgegeben wird. Die chemische Reaktion erfolgt
in wärmerer Umgebung schneller als in kälterer Umgebung. Die Temperatur ist ein wichtiger Faktor bei
Batterieprüfungen und die Prüfungsergebnisse müssen zum Ausgleich für Temperaturunterschiede korrigiert werden.
Bei Alterung der Batterie bleibt die Leistung weiter zufriedenstellend, die Kapazität nimmt jedoch ab. Als Kapazität
versteht man den Zeitraum, in dem die Batterie nach vollständiger Aufladung ihren Nennamperewert liefern kann.
Eine Batterie hat eine bestimmte maximale Lebensdauer; aus diesem Grund zielen die Wartungsmaßnahmen darauf
ab, die verfügbare Lebensdauer zu optimieren und jene Einflüsse zu verringern, die die Lebensdauer der Batterie
verkürzen.
Batteriewartung
Werkzeugliste
Anz.
Isolierter Schraubenschlüssel, 9/16"........................... 1
Aräometer ................................................................... 1
Batterieschutzspray .................................................... 1
Werkzeugliste
Anz.
Batterietragevorrichtung...............................................1
Batteriewartungssatz Teile-Nr. 25587-G01 ..................1
37
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Bei jedem Ladezyklus
ACHTUNG
Niemals ein Batterieladegerät an ein Fahrzeug anschließen, das über den normalen
Ladungszyklus hinaus unbeaufsichtigt bleiben wird. Überladung könnte die Fahrzeugbatterien
beschädigen und zu äußerst starker Überhitzung führen. Das Ladegerät muss nach 24 Stunden
geprüft und nach Abschluss des Ladezyklus ausgesteckt werden.
• Vor dem Laden der Batterien das Steckverbindergehäuse des Ladegeräts und des Fahrzeugs auf Schmutz oder
•
Ablagerungen untersuchen.
Die Batterien nach jedem Einsatztag aufladen.
Monatlich
• Die gesamte Verdrahtung auf abgescheuerte Kabel, lose Anschlussklemmen, Korrosion oder abgenutztes
Isoliermaterial prüfen.
• Auf korrekten Batteriesäurestand prüfen und bei Bedarf geeignetes Wasser auffüllen.
• Die Batterien und die Kabelklemmen reinigen.
• Batteriepole mit handelsüblichem Polschutzmittel beschichten.
Batteriesäurestand und Wasser
Wenn die Batteriesäure in jeder Zelle 1/2" (13 mm) über den Platten steht, ist der Batteriesäurestand korrekt.
Bei diesem Stand bleibt ein Abstand von ungefähr 1/4" - 3/8" (6 - 10 mm) zwischen der Batteriesäure und dem
Entlüftungsrohr. Der Batteriesäurestand ist von erheblicher Bedeutung, da jeder Plattenteil, der der Luft ausgesetzt
wird, irreparabel zerstört wird. Ebenso nachteilig ist es, wenn zu viel Wasser aufgefüllt wird, da in diesem Fall
Batteriesäure durch die Gasbildung und die Volumenzunahme im Ladezyklus aus der Batterie ausgestoßen wird.
VORSICHT
Die Batterien NICHT überfüllen. Beim Ladevorgang wird Batteriesäure ausgestoßen, die zu Schäden an
Teilen führt.
Eine Batterie, die aufgeladen wird, erzeugt Gas, wobei
das meiste Gas gegen Ende des Ladezyklus entsteht.
Das Gas ist Wasserstoff, der leichter als Luft ist. Wasserund Schwefelsäuretröpfchen werden vom Wasserstoffgas
aus den Entlüftungsöffnungen der Batterie getragen;
dieser Abgang ist jedoch minimal. Wenn der
Batteriesäurestand zu hoch ist, verlegt die Batteriesäure
das Entlüftungsrohr und das Gas stößt die Batteriesäure
durch das Entlüftungsrohr und den Batteriedeckel aus.
Das Wasser verdunstet, doch die Schwefelsäure lagert
sich an Stellen, an denen Fahrzeugkomponenten
beschädigt werden können, und am Boden des
Lagerraums ab. Ein Verlust von Schwefelsäure senkt die
Konzentration der Batteriesäure und verringert die
Lebensdauer der Batterie.
Über die gesamte Lebensdauer der Batterie wird eine
erhebliche Wassermenge benötigt. Es ist wichtig, dass
Wasser ohne Zusätze und ohne Verunreinigungen
benutzt wird, welche die Lebensdauer der Batterie durch
Abschwächung der chemischen Reaktion verkürzen. Das
Wasser muss destilliert oder durch ein wirkungsvolles
Filtersystem gereinigt werden. Undestilliertes Wasser
sollte analysiert werden, bei Bedarf sollte ein
Filtriersystem eingerichtet werden, um den
Anforderungen der Wasserreinheitstabelle zu
entsprechen.
38
Entlüftungsdeckel
Gasentlüftung
Erweiterungsraum
Entlüftung
1/4” - 3/8”
(6 mm - 10 mm)
1/2” (13 mm)
Platten
Der Batteriesäurestand sollte mindestens
13 mm über den Platten und 6 bis 10 mm
unter der Entlüftung 1 sein
Korrekter Batteriesäurestand
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Selbst wenn es sich bei dem Wasser um farb-, geruch- und
geschmackloses Wasser mit Trinkwasserqualität handelt,
sollte es analysiert werden, um festzustellen, dass die in der
Tabelle aufgeführten Verunreinigungsgrade nicht
überschritten werden.
Verschmutzung
Teile
pro Million
Farbe
Gelöst
Feststoffe gesamt
Kalzium- und Magnesiumoxide
Eisen
Ammoniak
Organische und flüchtige Stoffe
Nitrite
Nitrate
Chloride
Durchsichtig
Spur
100
40
5
8
50
5
10
5
Wasserreinheitstabelle
Mobile Auffüllvorrichtungen aus dem Zubehörhandel oder automatische Auffüllvorrichtungen wie z. B. im E-Z-GO
Batterie-Wartungssatz (Teile-Nr. 25587-G01) können mit einer zugelassenen Wasserversorgung benutzt werden.
Diese Auffüllvorrichtungen sind genau, einfach zu handhaben und ermöglichen ein schnelles Auffüllen. Sie halten das
genaue Batteriesäureniveau innerhalb der Batteriezelle.
Wassereinspritzer ähnlich wie im
E-Z-GO-Batteriewartungssatz enthalten
Destilliertes Wasser
Ventil füllt immer auf
einen voreingestellten
Füllstand
Dosierventil füllt immer
entsprechend des
bestimmten Niveaus
Elektrolytstand
Reines Wasser
Elektrolytstand
Eine Batteriezelle
Eine Batteriezelle
Automatischer Wassereinspritzer
Mobile Auffüllvorrichtung
HINWEIS
Die Auffüllvorrichtung darf nur dann verwendet werden, wenn der Batteriesäurestand weniger als 13 mm über die
Platten übersteht.
39
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ACHTUNG
Der in der Akkumulatorbatterie enthaltene Elektrolyt (Batteriesäure) ist eine wasserlösliche
Säure, die schwere Verätzungen der Haut und der Augen hervorrufen kann. Wenn Körper oder
Augen mit Elektrolyt in Kontakt kommen, sind sie lange mit klarem Wasser abzuspülen. Sofort
einen Arzt hinzuziehen.
Alle Elektrolytspritzer sollten mit einer Lösung aus 1/4 Tasse (60 ml)
Natriumbikarbonat (Backpulver) gelöst in 6 Liter Wasser neutralisiert und mit
viel Wasser abgespült werden.
Beim Auffüllen von Wasser oder Laden von Batterien stets ein
Sicherheitsvisier oder eine zugelassene Schutzbrille tragen.
Reinigen der Batterie
VORSICHT
Um Batterieschäden zu vermeiden, darauf achten, dass alle Batterieverschlüsse fest angebracht sind.
Zur Vermeidung einer Beschädigung des Fahrzeugs oder Bodens sollte Batteriesäure neutralisiert werden,
bevor die Batterie abgespült wird.
Zur Vermeidung der Beschädigung elektrischer Komponenten während der Reinigung sollte kein
Hochdruckreiniger verwendet werden.
Die Reinigung sollte entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan ausgeführt werden.
Beim Reinigen der Außenseite der Batterie und der Pole zuerst die Batterie mit einer Lösung aus Natriumbikarbonat
(Natron) und Wasser besprühen, um etwaige Säurerückstände zu neutralisieren und erst danach einen
Wasserschlauch verwenden. Wenn die Batterien ohne vorherige Säureneutralisierung mit einem Wasserschlauch
gereinigt werden, wird die Säure von den Batterieoberflächen an andere Stellen des Fahrzeugs oder des Raumes
übertragen und zersetzt die Metallkonstruktion oder den Beton/ Asphaltboden. Nach dem Abspritzen der Batterien
bleibt ein Rückstand auf den Batterien, der leitend ist und zur Entladung der Batterien beiträgt
Nicht-metallischer Sprühstab
60 ml
Natriumbikarbonat
Natron
1 l reines
Wasser
10 ml
Natriumbikarbonat
Natron
ODER
6 l reines Wasser
Gargen-Sprüher 8 Liter
6 Liter
Natriumbikarbonat
KunststoffSprühflasche
Vorbereitung einer Lösung zur Neutralisierung von Säure
40
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Das korrekte Reinigungsverfahren besteht aus dem Absprühen der oberen und seitlichen Flächen der Batterie mit
einer Lösung aus Natriumbikarbonat (Backpulver) und Wasser. Diese Lösung kann mit einer Plastiksprühflasche
aufgetragen werden. Die Lösung sollte aus 10 ml doppeltkohlensaurem Natrium (Backpulver) bestehen, das in einem
Liter Wasser gelöst ist. Neben den Batterien sollte auf nahegelegene Metallteile speziell geachtet werden, die auch mit
der Natriumbikarbonat (Natron)-Lösung besprüht werden sollen.
Die Lösung mindestens drei Minuten lang einwirken lassen. Die oberen Flächen der Batterien mit einer weichen Bürste
reinigen oder einem Tuch abwischen, um sämtliche Rückstände zu entfernen, die zu einer Selbstentladung der
Batterie führen können. Den gesamten Bereich mit sauberem Wasser mit niedrigem Druck abspülen.
Diese Reinigung sollte einmal monatlich bzw. unter widrigen Bedingungen öfter durchgeführt werden. Nachdem die
Batterie gereinigt wurde und getrocknet ist, müssen die Pole mit einem handelsüblichen Schutzmittel beschichtet
werden. Sprühdosen mit Batteriepolschutzmittel müssen äußerst vorsichtig verwendet werden. Den Metallbehälter
isolieren, damit das Metall nicht mit den Batterieklemmen in Kontakt kommt.
Ersetzen der Batterie
VORSICHT
Vor der Ausführung von Arbeiten an der Elektrik von mit TruCourse Technologie ausgerüsteten Fahrzeugen
muss der Schalter ‚Run-Tow‘/Wartung/Abstellen in die Position ‚Tow‘/Wartung/Abstellen gebracht werden.
Wenn ein Stromkabel (Batterie, Motor oder Steuerung) aus irgendeinem Grund abgeklemmt wird, muss der
Schalter ‚Run-Tow/Maintenance/Storage‘ mindestens 30 Sekunden lang nach Wiederherstellung des
Anschlusses auf ‚Tow/Maintenance/Storage‘ gestellt bleiben.
Die Batterie-Halterungen und Kabel entfernen. Die Batterien mit einer handelsüblichen Batterie-Hebevorrichtung
herausheben.
Wenn die Batterien gereinigt und etwaige Batteriesäurerückstände im Bereich der Batteriefächer wie empfohlen
neutralisiert wurden, sollten in den Batteriefächern oder im umgebenden Bereich keine korrodierten Stellen vorhanden
sein. Etwa vorhandene Korrosion sofort mit einer Spachtel oder einer Drahtbürste entfernen. Die Stelle sollte mit einer
Lösung aus Natrium-Bikarbonat (Natron) und Wasser gewaschen und gründlich getrocknet werden, bevor sie grundiert
und mit korrosionshemmendem Lack gestrichen wird.
Die Batterien in die Batteriefächer stellen und die Halterungen stramm festziehen (Drehmoment 45 - 55 in. lbs. (5 - 6
Nm), damit sich die Batterien nicht verschieben können – jedoch nicht so fest, dass die Batteriegehäuse verformt
werden.
Alle Kabel und Anschlussklemmen untersuchen. Etwaige korrodierte Stellen auf den Batteriepolen oder den
Kabelanschlussklemmen mit einer Lösung aus Natriumbikarbonat (Natron) reinigen und bei Bedarf abbürsten.
ACHTUNG
Zur Vermeidung der Explosion einer Batterie, die eine schwere oder tödliche Verletzung
verursachen könnte, muss besonders mit der Sprühdose des Batteriepolschutzes sorgfältig
umgegangen werden. Den Metallbehälter isolieren, damit das Metall nicht mit den Batteriepolen
in Kontakt kommen kann, was zu einer Explosion führen könnte.
Die Batteriekabel wie abgebildet sorgfältig anschließen.
Die Befestigungsteile der Batterieständer mit einem
Drehmoment von 6 -8 Nm festziehen. Die Klemmenmutter
nicht zu stark festziehen, da sich dadurch der
Batterieständer verformt, so dass die Mutter nicht richtig
festgezogen werden kann. Schützen Sie die
Batterieklemmen und die Batterieleitungsanschlüsse mit
einem handelsüblichen Schutzmittel.
Batterieklemmen und Batterieleitungsanschlüsse mit einer
handelsüblichen Schutzbeschichtung schützen.
BL- zu
BL+ zu
B- auf ESC
Magnetventil Zum
Fahrzeug-Vorderseite
Ladegerät
+
+
-
+
-
-
+
-
-
+
+
Batterieanschlüsse
41
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Langzeitlagerung
VORSICHT
Batterieladegerät, Steuereinheit und andere elektronische Geräte müssen bei längerem Abstellen
abgeklemmt werden, da diese zu einer vorzeitigen Entladung der Batterie führen können.
HINWEIS
Der ‚RUN-TOW/MAINTENANCE/STORAGE‘-Schalter, der sich unter dem Beifahrersitz befindet, wird auf Position
‚TOW/MAINTENANCE/STORAGE‘ gestellt, um die Entladung der Batterien bei einem längerfristigen Abstellen oder
Einlagern des Fahrzeugs zu vermeiden.
Während der Einlagerungsperioden muss auf die Batterien besonders geachtet werden, um sie instand zu halten und
ihre Entladung zu vermeiden. Unter höheren Temperaturen wird die chemische Reaktion beschleunigt und unter
tieferen Temperaturen verlangsamt. Ein bei 32° C gelagertes Fahrzeug verliert jeden Tag 0,002 des spezifischen
Gewichts. Eine voll geladene Batterie hat ein spezifisches Gewicht von 1,275, und wenn die Batterie nicht benutzt wird,
entlädt sie sich zum Teil. Wenn sie 1,240 erreicht, was in weniger als 20 Tagen der Fall ist, sollte sie aufgeladen
werden. Wenn die Batterie in entladenem Zustand gelassen wird, führt dies zur Sulfatierung zwischen den Platten.
Dieser Zustand kann nicht behoben werden und beschädigt die Batterie auf Dauer. Um eine Beschädigung zu
vermeiden, sollte die Batterie aufgeladen werden. Zur Bestimmung der Säuredichte und damit des Ladezustands der
Batterie kann ein Hydrometer benutzt werden.
Im Winter muss die Batterie voll geladen sein, damit sie nicht einfriert.
Eine voll aufgeladene Batterie friert unter Temperaturen über -75° F (60° C) nicht ein. Obwohl die chemische Reaktion in kalten
Temperaturen verlangsamt wird, muss die Batterie voll aufgeladen
werden und muss von allen Stromkreisen abgenommen werden, die
die Batterie entladen könnten. Bei mit ausgerüsteten Fahrzeugen
muss die Steuerung vom Batteriesatz durch Wahl der ‚Run-Tow/
Maintenance/Storage‘-Position des sich unter dem Beifahrersitz
befindlichen ‚TOW/MAINTENANCE/STORAGE‘-Schalters getrennt
werden. Den Ladestecker des tragbaren Batterieladegerätes aus der
Buchse des Fahrzeugs ziehen. Bei im Fahrzeug eingebauten
Batterieladegeräten Ladekabel von den Batterien abklemmen. Die
Batterien müssen gereinigt und alle Ablagerungen auf dem
Batteriegehäuse neutralisiert und entfernt werden, um die
Selbstentladung zu vermeiden. Die Batterien sollten in Abständen von
höchstens 30 Tagen geprüft bzw. aufgeladen werden.
B
A
T
T
E
R
I
E
S
Ä
U
R
E
T
E
M
P
E
R
A
T
U
R
O
F
O
C
+15 -9
+5 -15
-5 -21
-15 -26
-25 -32
-35 -37
-45 -43
-55 -48
-65 -54
-75 -60
-85 -65
-95 -71
1.100 1.140 1.180 1.220 1.260 1.300
1.120 1.160 1.200 1.240 1.280
SPEZIFISCHES GEWICHT GEFRIERPUNKT DER BATTERIESÄURE
Laden der Batterien
Das Batterieladegerät ist so konstruiert, dass der Batteriesatz voll
Gefrierpunkt des Elektrolyten
aufgeladen wird. Wenn die Batterien zu stark entladen sind, wird unter
Umständen ein Elektronik-Modul nicht aktiviert, das sich in
automatischen Batterieladegeräten befindet, und verhindert so die Funktion des Batterieladegeräts. Automatische
Ladegeräte bestimmen die genaue Ladedauer für den Batteriesatz und schalten sich ab, wenn der Batteriesatz
vollständig geladen ist. Befolgen Sie stets die Anleitung des jeweils benutzten Ladegeräts.
VORSICHT
Die Batterien nicht überfüllen. Beim Ladevorgang wird Batteriesäure ausgestoßen, die zu Schäden an Teilen
führt.
Vor dem Laden müssen folgende Punkte beachtet werden:
• Die Batteriesäure muss in allen Zellen auf dem vorschriftsmäßigen Stand sein und die Platten bedecken.
• Der Ladevorgang muss an einem Ort mit guter Lüftung erfolgen, an dem das im Ladevorgang entstehende Gas
•
•
42
entfernt werden kann. Mindestens fünf vollständige Luftumwälzungen pro Stunde werden empfohlen oder die
örtlichen Vorschriften einhalten.
Die Bestandteile des Ladegerätsteckverbinders sind in gutem Zustand und frei von Schmutz und Ablagerungen.
Der Steckverbinder des Ladegeräts ist vollständig in die Steckdose des Fahrzeugs eingesteckt.
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
• Der Ladegerät-Steckverbinder mit Anschlusskabel ist vor Beschädigung geschützt und befindet sich an einem
•
Ort, an dem Verletzungen, die durch Überfahren oder Stolpern von Personen über das Kabel entstehen können,
verhindert werden.
Das Ladegerät wird während des Anschließens/ Abnehmens automatisch ausgeschaltet; es entsteht daher an
den Kontakten des Gleichstrom-Steckverbinders und der Buchse kein Lichtbogen.
HINWEIS
Bei einigen tragbaren Ladegeräten ist im Gehäuse des Ladegerät-Gleichstromsteckverbinders ein schnarrendes
Geräusch zu hören. Dieses schnarrende Geräusch wird durch einen eingebauten Magnet im Steckverbinder
verursacht. Der Magnet ist Teil des Verriegelungssystems, das verhindert, dass das Fahrzeug gefahren werden
kann, wenn der Ladegerätsteckverbinder an der Buchse des Fahrzeugs angeschlossen ist.
Wechselstromspannung
Die Leistungsabgabe des Batterieladegeräts ist direkt von der Netzspannung abhängig. Wenn mehrere Fahrzeuge in
einer normalerweise ausreichenden Zeitspanne nur ungenügend aufgeladen werden, kann zu niedrige
Wechselstromspannung die Ursache sein. In diesem Fall sollte Kontakt mit dem Elektrizitätswerk aufgenommen
werden.
Fehlersuche
Im Allgemeinen wird die Störungssuche aus zwei verschiedenen Gründen durchgeführt. Zunächst müssen Batterien
mit schwacher Leistung, die außerhalb der Spezifikationen des Herstellers liegen, erfasst werden, um sie gemäß den
Bestimmungen der Herstellergarantie austauschen zu können. Je nach Hersteller bestehen unterschiedliche
Garantieanforderungen. Wenden Sie sich an den Batteriehersteller oder an eine Vertretung, um die spezifischen
Anforderungen zu erfahren.
Der zweite Grund ist die Feststellung, warum ein bestimmtes Fahrzeug keine entsprechende Leistung erbringt.
Leistungsstörungen können dazu führen, dass ein Fahrzeug langsam fährt oder nicht die erforderliche Zeit fahren
kann.
Eine neue Batterie muss ‚reifen‘, bevor sie ihre Höchstkapazität erreicht. Der Reifeprozess kann bis zu 100 Lade-/
Entladevorgänge dauern. Nach dem Reifeprozess gilt: Je älter eine Batterie wird, desto geringer wird ihre Kapazität.
Die einzige Methode zur Feststellung der Batteriekapazität besteht in der Durchführung einer Ladeprüfung mit Hilfe
eines Entladungsgeräts.
Eine wirtschaftliche Methode zur Feststellung einer leistungsschwachen Batterie ist die Verwendung eines Aräometers,
mit dem jene Batterie im Batteriesatz gefunden wird, deren spezifisches Gewicht geringer als normal ist. Sobald die
bestimmte Zelle (bzw. die Zellen), die das Problem verursacht, gefunden ist, kann die Batterie ausgebaut und
ausgetauscht werden. Zu diesem Zeitpunkt kann nichts getan werden, um die Batterie zu reparieren; die jeweilige
Batterie sollte jedoch durch eine Batterie derselben Marke sowie desselben Typs und Alters ersetzt werden, von der
man weiß, dass sie in gutem Zustand ist.
Aräometer
Ein Aräometer (Teil-Nr. 50900-G1) wird zur Überprüfung des
Ladungszustandes einer Batteriezelle verwendet . Dazu wird
durch eine Messung der Batteriesäuredichte durchgeführt, die
durch die Messung des spezifischen Gewichts der Batteriesäure
bestimmt wird. Je höher die Konzentration an Schwefelsäure,
desto dichter wird die Batteriesäure. Je höher die Dichte, desto
höher der Ladezustand.
ACHTUNG
Um eine Batterieexplosion zu verhindern, die zu
schweren Körperverletzungen oder dem Tod führen
könnte, darf niemals ein Metallthermometer in eine
Batterie eingeführt werden. Ein zum Prüfen von
Batterien konstruiertes Aräometer mit eingebautem
Thermometer benutzen.
ZYLINDER BIRNE
THERMOMETER
SCHWIMMER
zum
Schwimmerwert
addieren
vom
Schwimmerwert
abziehen
GEWICHT
Das spezifische Gewicht ergibt sich aus der Messung einer
Flüssigkeit, die mit einem Grundwert verglichen wird. Der
Aräometer
Grundwert ist Wasser, dem eine Basiszahl von 1,000 zugeteilt
ist. Die Konzentration von Schwefelsäure im Vergleich zu
Wasser in einer neuen Golfwagenbatterie ist 1,280; d. h. dass
die Batteriesäure 1,280 mal mehr wiegt als Wasser des gleichen Volumens. Eine voll aufgeladene Batterie ergibt einen
Prüfwert von 1,275 - 1,280, während eine entladene Batterie einen Wert von ca. 1,140 aufweist.
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INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
HINWEIS
Keine Aräometerprüfung an Batterien ausführen, die gerade mit Wasser aufgefüllt worden sind. Die Batterie muss
mindestens einen Lade- und Entladezyklus durchlaufen, damit sich das Wasser gründlich mit der Batteriesäure
mischen kann.
Die Temperatur der Batteriesäure ist von Bedeutung, da die Aräometermessung auf 80° F (27° C) korrigiert werden
muss. Hochwertige Aräometer verfügen über ein eingebautes Thermometer zur Messung der Batteriesäuretemperatur
und eine Umrechnungsskala, mit der die Schwimmermessung korrigiert werden kann. Es ist wichtig, zu bedenken,
dass die Batteriesäuretemperatur sich erheblich von der Außentemperatur unterscheidet, wenn das Fahrzeug in
Betrieb war.
Verwendung eines Aräometers
1. Das Aufziehen der Batteriesäure in das Aräometer
einige Male wiederholen, damit das Thermometer
auf die Batteriesäuretemperatur abgestimmt wird;
dann den Messwert notieren. Die Farbe der
Batteriesäure untersuchen. Eine braune oder graue
Färbung weist auf ein Batterieproblem hin und ist ein
Anzeichen, dass sich die Batterie dem Ende ihrer
Lebensdauer nähert.
Batteriesäure
temperatur
2. Gerade soviel Batteriesäure (Mindestmenge) in das
Aräometer aufziehen, dass der Schwimmer frei
schwimmen kann, ohne das obere oder untere Ende
des Zylinders zu berühren.
BEISPIEL 1:
Batteriesäuretemperatur
über 27 °C
Batteriesäuretemperatur 32° C
3. Das Aräometer senkrecht in Augenhöhe halten und
den Wert an der Stelle ablesen, an der die
Batteriesäure auf der Skala des Schwimmers steht.
Aräometer-Meßwert 1,250
1,250 + 0,004 = 1,254
korrigierter spezifischer Wert
4. Alle 10° F (6° C) über oder unter 80° F (27° C)
jeweils 4 Punkte (0,004) addieren oder subtrahieren.
Den Messwert auf die Batteriesäuretemperatur
abstimmen. Beispiel: Wenn die Messung ein
spezifisches Gewicht von 1,250 bei einer
Batteriesäuretemperatur von 32 °C ergibt, sind vier
Punkte (0,004) zu 1,250 zu addieren. Das
Messergebnis ist ein korrigierter Wert von 1,254.
Falls die Temperatur 70° F (21° C) betrug, vier
Punkte von 1,250 subtrahieren, was einen
korrigierten Wert von 1,246 ergibt.
BEISPIEL 2:
Batteriesäuretemperatur
unter 27 °C
Batteriesäuretemperatur 21 °C
Aräometer-Meßwert 1,250
1,250 - 0,004 = 1,246
korrigierter spezifischer Wert
5. Jede Zelle prüfen und die Messwerte notieren
(korrigiert auf 80° F oder 27 °C). Eine Abweichung
von fünfzig Punkten zwischen zwei Zellen (z. B.
1,250-1,200) weist auf ein Problem in der Zelle mit
dem niedrigeren Wert hin.
Wenn die Batterie altert, nimmt das spezifische Gewicht der
Batteriesäure bei voller Ladung ab. Dies ist kein Grund, die
Batterie auszutauschen, falls die Werte aller Zellen um nicht
mehr als 50 Punkte auseinander liegen.
Da die Aräometerprüfung als Reaktion auf eine
Leistungsstörung eines Fahrzeugs durchgeführt wird, sollte
das Fahrzeug aufgeladen und die Prüfung wiederholt
werden. Falls das Ergebnis auf eine schwache Zelle
hinweist, sollte die Batterie ausgebaut und durch eine
Batterie in nachweislich gutem Zustand derselben Marke,
desselben Typs und von ungefähr gleichem Alter ersetzt
werden.
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Aräometer-Temperaturkorrektur
INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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INSTANDHALTUNG
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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REGELMÄßIGER WARTUNGSPLAN
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
REGELMÄßIGER WARTUNGSPLAN
REGELMÄSSIGER WARTUNGSPLAN
60 Runden/60 Std.
300 Meilen/500 km
VIERTELJÄHRLICH
125 Runden/125 Std.
600 Meilen/1000 km
HALBJÄHRLICH
250 Runden/250 Std.
1200 Meilen/2000 KM
JÄHRLICH
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CL
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C&A
C&A
C&A
5 JAHRE
20 Runden/20 Std.
100 Meilen/160 km
MONATLICH
Reifen - Druck, Zustand von Reifen und Felgen
Befestigungselemente – locker oder fehlen
Rückfahrwarnanzeige
Gesamtzustand des Fahrzeugs
Batteriepack – Ladezustand, Zustand allgemein, lockere
Klemmen, Korrosion, festen Sitz und Befestigungselemente
Batterien* - Elektrolytstand prüfen, gegebenenfalls auffüllen
Bremspedal - problemloser Betrieb
Bremsen - Notbremsung
Feststellbremse – Funktion, hält sie am Hang
Fahrpedal – weicher Betrieb
Ladegerät / Steckverbinder - Ladegerät-Steckverbinder und
Buchse bei jedem Laden überprüfen
Kabel – lose Anschlüsse, gebrochene oder fehlende
Isolierung
Richtungswahlhebel – Befestigung und Mechanismus
Lenkung – zu großes Spiel, lockere oder fehlende
Befestigungselemente
Spurstangen – zu großes Spiel, verbogene Stangen, lockere
oder fehlende Befestigungselemente
Hinterachse – Ölstand, austretendes Öl, Geräusche,
lockere oder fehlende Befestigungselemente
Hinterachse – Öl ablassen und wechseln
Federung hinten – austretendes Öl, abgenutzte Buchsen,
lockere oder fehlende Befestigungselemente
Federung vorne – austretendes Öl am Federbein,
übermäßiges Spiel in Naben oder Achsschenkeln,
abgenutzte Buchsen, lockere oder fehlende
Befestigungselemente
vordere Spureinstellung – ungewöhnliche Reifenabnutzung
WÖCHENTLICH
ANMERKUNGEN
- AUSWECHSELN
Vor jedem Einsatz
TÄGLICH
*- PRÜFEN C&A - PRÜFEN & JUSTIEREN CL - SÄUBERN R
R
*
* Verwendne Sie nur destilliertes oder gereinigtes Wasser, das frei von Verunreinigungen ist, um die Batterien aufzufüllen.
HINWEIS: Einige Wartungspunkte müssen auf Fahrzeugen, die unter schwierigeren Bedingungen benutzt werden,
häufiger gewartet werden.
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REGELMÄßIGER WARTUNGSPLAN
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
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ANHANG A
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
ANHANG A
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
A
ANHANG A
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
B
ANHANG A
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
C
ANHANG A
Lesen Sie das gesamte Handbuch durch, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Beachten Sie alle Hinweise, Warnhinweise und Gefahrenhinweise.
Hinweise:
D
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1451 Marvin Griffin Road, Augusta, Georgia 30906-3852 USA
KONTAKTAUFNAHME:
Nordamerika:
Technische Unterstützung und Garantie Tel: 1-800-774-3946, Fax: 1-800-448-8124
Ersatzteile
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International:
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