BENUTZERHANDBUCH LP14 - 20 LCD DEUTSCH/ TEDESCO

BENUTZERHANDBUCH LP14 - 20 LCD DEUTSCH/ TEDESCO
BENUTZERHANDBUCH LP14 - 20 LCD
DEUTSCH/ TEDESCO
Wir danken Ihnen dafür, dass Sie sich für unsere Firma entschieden haben; unser Produkt ist eine ideale
Heizlösung, die auf der neuesten Technologie basiert, sehr hochwertig verarbeitet ist und ein zeitloses Design
aufweist, damit Sie stets in aller Sicherheit das fantastische Gefühl genießen können, das Ihnen die Wärme
der Flamme geben kann.
Extraflame S. p. A.
DEUTSCH...................................................................................................................................................................................................................................5
Technische Eigenschaften................................................................................................................................................. 5
EINLEITUNG................................................................................................................................................................................. 6
Warnhinweise.......................................................................................................................................................................... 8
Sicherheit................................................................................................................................................................................. 8
HYDRAULIKANLAGE................................................................................................................................................................... 9
Installation und Sicherheitsvorrichtungen.................................................................................................................................................... 9
Sicherheitseinrichtungen für Anlage mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS9������������������������������������������������������������������ 9
VorschriftsgemäSSe Abstände der Sicherheitsvorrichtungen9���������������������������������������������������������������������������������������������������������� 9
Anlagenart............................................................................................................................................................................10
Anlage mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS 1����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������10
Sicherheitsventile................................................................................................................................................................................................................10
Geschlossenes AusdehnungsgefäSS1���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������11
Kontrollen bei der erstmaligen Zündung........................................................................................................................................................11
Automatisches Thermostatmischventil (verbindlich)..............................................................................................................................11
Basisschema Hydraulikanlage......................................................................................................................................12
Bausatz Sofort-Trinkwassererwärmung..................................................................................................................13
Aufstellung des Ofens.....................................................................................................................................................................................................13
index
RÜCKSETZUNG..........................................................................................................................................................................13
EIGENSCHAFTEN DER HEIZGERÄTE........................................................................................................................................13
Sicherheitsvorrichtungen..............................................................................................................................................14
RECHTSVORSCHRIFTEN...........................................................................................................................................................14
Allgemeines...............................................................................................................................................................................................................................15
INSTALLATION...........................................................................................................................................................................16
Rauchgasabzugsanlage...................................................................................................................................................17
Allgemeine Anforderungen.........................................................................................................................................................................................17
Rauchgaskanäle...................................................................................................................................................................................................................18
Schornstein..............................................................................................................................................................................................................................20
Schornsteinköpfe................................................................................................................................................................................................................20
Auslasshöhe der Verbrennungsprodukte........................................................................................................................................................21
ANFORDERUNGEN AN PRODUKTE FÜR DIE RAUCHGASABZUGSANLAGE........................................................................................................21
TECHNISCHE DOKUMENTATION DER INSTALLATION..................................................................................................................................................22
Pellets und Pelletzufuhr................................................................................................................................................23
3
Bedientafel............................................................................................................................................................................24
Legende Display-Symbole................................................................................................................................................................................................24
ALLGEMEINES MENÜ................................................................................................................................................................25
Grundanweisungen ...........................................................................................................................................................................................................25
Einstellungen für die ERSTE INBETRIEBNAHME............................................................................................................26
Einstellung von Uhrzeit, Tag, Monat und Jahr...............................................................................................................................................26
Einstellung der Sprache.................................................................................................................................................................................................26
Funktionsweise und -logik..............................................................................................................................................27
Zusatzthermostat..............................................................................................................................................................28
Betrieb Zusatzthermostat bei aktiviertem Stby..............................................................................................................................................28
Installation Zusatzthermostat................................................................................................................................................................................28
AUX.............................................................................................................................................................................................28
Menüaufbau...........................................................................................................................................................................29
Set Leistung ............................................................................................................................................................................................................................30
Set Temperatur........................................................................................................................................................................................................................30
SET EINSTELLUNGEN ................................................................................................................................................................................................................30
FREIGABE CHRONO....................................................................................................................................................................................................................30
PELLET-REGELUNG.....................................................................................................................................................................................................................30
MENUE USER.................................................................................................................................................................................................................................31
CHRONO.........................................................................................................................................................................................................................................31
Programmierbeispiel..........................................................................................................................................................................................................32
Einstellung der Sprache.................................................................................................................................................................................................33
DISPLAY..........................................................................................................................................................................................................................................33
Reset...............................................................................................................................................................................................................................................33
Sonstige Funktionen..........................................................................................................................................................33
Luftablass..................................................................................................................................................................................................................................33
ERSTE LADUNG............................................................................................................................................................................................................................33
Reinigung durch den Benutzer......................................................................................................................................34
Ordentliche Wartung .......................................................................................................................................................35
Anzeigen..................................................................................................................................................................................37
ALARME.....................................................................................................................................................................................38
index
4
DEUTSCH
| ITALIANO
Technische Eigenschaften
Eigenschaften
LP 14
LP 20
kg
220
260
Höhe
mm
1327
1368
Breite
mm
533
525
Tiefe
mm
663
941
Durchmesser Rauchabzugsrohr
mm
120
120
Durchmesser Luftansaugrohr
mm
60
60
Max. Gesamtheizleistung
kW
15.7
22.3
Max. Nutzheizleistung (an das Wasser abgegebene Leistung)
kW
14.7
20.9
Min. Gesamtheizleistung
kW
4.2
4.2
Min. Nutzheizleistung
kW
3.9
3.9
Max. Brennstoffverbrauch pro Stunde
kg/h
3.3
4.6
Min. Brennstoffverbrauch pro Stunde
kg/h
0.9
0.9
_
~ 61
~ 100
mbar
~ 0.1
~ 0.1
Elektrische Nennleistung
W
470
470
Nennspannung
V~
230
230
Nennfrequenz
Hz
50
50
“
1
1
Gewicht
Volumen des Behälters
Empfohlener Schornsteinzug
Durchmesser Wasser-Ein-/Austrittsrohr
Rohrdurchmesser automatischer Abfluss
“
1/2
1/2
Förderhöhe Pumpe
m
5
5
Max. zulässiger Wasser-Betriebsdruck
bar
2.5
2.5
Min. zulässiger Wasser-Betriebsdruck
bar
0.6
0.6
Rauchgastemperatur
°C
53.3 - 75.8
53.3 - 84.6
Abgasstrom
g/s
6.5 - 11.1
6.5 - 13.7
3
3
Kesselklasse
Brenndauer
h
43 - 13
70 - 15
Regelbereich Wasserthermostat
°C
65 - 80
65 - 80
Minimale Wasserrücklauftemperatur
°C
55
55
Abmessungen der Beschickungsluke
mm
286 L x 225 P
370 L x 360 P
%
93.4
93.7
Wirkungsgrad
Wasserdurchfluss
(kg/h)
Heizelement
Wasserseite
(mbar)
ΔT = 10K
1264.2
72.7
ΔT = 20K
632.1
67.8
Wasserdurchfluss
(kg/h)
Heizelement
Wasserseite
(mbar)
LP14
Entsprechender Temperatursprung
LP20
Entsprechender Temperatursprung
ΔT = 10K
1797.4
100
ΔT = 20K
898.7
88.6
5
| DEUTSCH
EINLEITUNG
Die in unserem Werk hergestellten Heizkessel werden mit großer Sorgfalt auch bei den einzelnen Bauteilen hergestellt, um sowohl den
Bediener als auch den Installateur vor Unfällen zu schützen. Es wird daher dem dazu autorisierten Personal geraten, nach jeglichem Eingriff
am Produkt besonders auf die elektrischen Anschlüsse zu achten, insbesondere in Bezug auf die ungeschützten Enden der Leitungen, die
keinesfalls aus der Klemmleiste herausrutschen dürfen, um einen möglichen Kontakt mit den Strom führenden Leitungen zu vermeiden.
Diese Bedienungsanleitung ist fester Bestandteil des Produktes: Vergewissern Sie sich, dass sie stets beim Gerät bleibt, auch im Falle einer
Übereignung an einen anderen Eigentümer oder Benutzer oder des Umzugs an einen anderen Ort. Bei Beschädigung oder Verlust bitte
beim Gebietskundendienst ein weiteres Exemplar anfordern.
Dieser Heizkessel darf nur für den Zweck eingesetzt werden, für den er ausdrücklich hergestellt wurde. Jegliche vertragliche oder
außervertragliche Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen, wenn aufgrund von Fehlern bei der Installation, Regulierung und Wartung
oder unsachgemäßer Verwendung Schäden an Personen, Tieren oder Dingen hervorgerufen werden.
INSTALLATION
Die Installation des Heizkessels und der zur Heizanlage gehörenden Zusatzausrüstung ist gemäß den geltenden Normen und
Bestimmungen sowie Gesetzesvorschriften auszuführen. Die Installation ist durch autorisiertes Personal auszuführen, das dem Käufer
eine Konformitätserklärung der Anlage überlassen muss, mit der es die komplette Verantwortung für die endgültige Installation und den
späteren Betrieb des installierten Produktes übernimmt.
Ebenso beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und Vorschriften, die auf Landes-, Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in
dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
Es besteht keinerlei Haftung seitens der Firma Extraflame S.p.A. im Fall einer Nichteinhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen. Vor der
Installation empfiehlt es sich, die Leitungen der Anlage sorgfältig durchzuspülen, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den Betrieb
des Gerätes beeinträchtigen könnten. Während der Installation ist es notwendig, den Benutzer über Folgendes zu informieren:
a. Im Falle von Wasserlecks muss er die Wasserversorgung unterbrechen und umgehend den Kundendienst verständigen.
b. Der Betriebsdruck der Anlage muss regelmäßig überprüft werden. Falls der Heizkessel für längere Zeit nicht verwendet wird, empfiehlt
es sich, den Kundendienst zu verständigen, um zumindest die folgenden Eingriffe auszuführen:
- Hauptschalter auf 0 stellen.
- Die Wasserhähne sowohl der Heiz-, als auch der Warmwasseranlage schließen.
- Das Wasser aus der Heiz- und Warmwasseranlage entleeren, wenn Frostgefahr besteht.
ERSTE INBETRIEBNAHME
Nach dem Entfernen der Verpackung prüfen, ob der Inhalt unversehrt und komplett ist.
Sollten Unregelmäßigen bestehen, wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben.
Während der ersten Inbetriebnahme des Produktes ist es notwendig, die korrekte Funktion sämtlicher am Kessel vorhandenen Sicherheitsund Kontrollvorrichtungen zu prüfen. Alle elektrischen Komponenten, die am Kessel vorhanden sind und dessen korrekte Funktion
gewährleisten, dürfen ausschließlich durch Originalersatzteile von einem autorisierten Kundendienstzentrum ersetzt werden.
Vor dem Verlassen der Anlage muss das mit der ersten Inbetriebnahme beauftragte Personal die Funktion des Kessels für die Dauer von
mindestens einem kompletten Arbeitszyklus prüfen. Die Wartung des Kessels muss mindestens einmal jährlich durchgeführt werden und
muss rechtzeitig mit dem technischen Kundendienst vereinbart werden.
GENEHMIGUNGEN
Die Kessel der Firma Extraflame wurden in Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien konzipiert und hergestellt:
ŠŠ UNI EN 303-5 Heizkessel. Kessel für feste Brennstoffe mit manueller und automatischer Beschickung, mit einer nominalen
Heizleistung bis 300 kW
ŠŠ Übereinstimmung mit der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG)
ŠŠ Übereinstimmung mit der EMV-Richtlinie (Elektromagnetische Verträglichkeit 89/336 EWG)
FÜR DIE SICHERHEIT
ŠŠ Die Verwendung des Kessels durch Kinder oder behinderte Personen ohne Hilfe ist verboten.
ŠŠ Heizkessel nicht mit nackten Füßen oder mit nassen oder feuchten Körperteilen berühren.
ŠŠ Es ist verboten, die Sicherheitsvorrichtungen ohne Genehmigung bzw. Anweisungen des Herstellers zu verändern oder einzustellen.
ŠŠ Nicht an den elektrischen Leitungen, die aus dem Kessel kommen, ziehen, diese entfernen oder verdrehen, auch wenn dieser von
der Stromversorgung getrennt wurde.
ŠŠ Vermeiden Sie es, die Lüftungsöffnungen im Raum, in welchem das Gerät installiert ist, abzudecken oder deren Größe zu ändern.
ŠŠ Die Lüftungsöffnungen sind für eine korrekte Verbrennung unerlässlich.
ŠŠ Lassen Sie die Verpackungsteile nicht in der Reichweite von Kindern oder behinderten Personen ohne Aufsicht liegen.
6
| DEUTSCH
ŠŠ Während des normalen Betriebs des Produktes muss die Feuerraumtür stets geschlossen bleiben.
ŠŠ Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Teilen des Gerätes, die während des Gebrauchs heiß werden.
ŠŠ Kontrollieren Sie vor dem Einschalten nach einer längeren Stillstandsphase, ob Verstopfungen vorliegen.
ŠŠ Der Kessel wurde so konzipiert, dass er unter jeglichen (auch kritischen) klimatischen Bedingungen funktioniert. Im Fall von speziell
ungünstigen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost) könnten Sicherheitseinrichtungen greifen, die den Kessel abschalten.
ŠŠ Wenn dies eintritt, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst und setzen Sie keinesfalls die Sicherheitsvorrichtungen außer
Kraft.
ŠŠ Im Fall eines Schornsteinbrandes besorgen Sie sich geeignete Systeme zum Ersticken der Flammen oder rufen Sie die Feuerwehr.
ŠŠ Im Fall eines Stillstands des Kessels, der durch Meldungen am Display angezeigt wird und nicht auf mangelnde Durchführung von
regelmäßigen Wartungseingriffen zurückzuführen ist, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst.
Diese Kessel müssen für das Erhitzen von Wasser auf eine Temperatur verwendet werden,
welche die Siedetemperatur unter Installationsbedingungen nicht übersteigt.
Empfohlene Abstände für den Heizraum
B
B
D
D
Die Abbildungen unten zeigen die im Heizraum erforderlichen Mindestabstände.
Die angegebenen Maße sollten unbedingt eingehalten werden.
A
530 mm
A
C
C
663 mm
941 mm
A
E
LP14
525 mm
A
E
LP20
BEZEICHNUNGEN
Nicht entflammbare
Gegenstände
BEZEICHNUNGEN
Nicht entflammbare
Gegenstände
A
500 mm
D
300 mm
B
1.000 mm
E
> 80 cm2
C
1.000mm
-
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| DEUTSCH
Warnhinweise
Diese Bedienungsanleitung ist fester Bestandteil des Produktes: Sorgen Sie dafür, dass sie stets beim Gerät bleibt, auch bei
Weitergabe an einen anderen Besitzer oder Benutzer bzw. bei Verlegung an einen anderen Installationsort. Bei Beschädigung oder
Verlust bitte beim Gebietskundendienst ein weiteres Exemplar anfordern. Dieses Produkt darf nur zu dem Zweck eingesetzt werden,
für den es ausdrücklich gebaut wurde. Jegliche vertragliche oder außervertragliche Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen,
wenn aufgrund von Fehlern bei der Installation, Regulierung und Wartung oder unsachgemäßer Verwendung Schäden an
Personen, Tieren oder Dingen hervorgerufen werden. Die Installation muss durch autorisiertes und zugelassenes Personal
durchgeführt werden, das die volle Verantwortung für die endgültige Installation und den sich daraus ergebenden Betrieb
des installierten Produkts übernimmt. Ebenso beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und Vorschriften, die auf
Landes-, Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
Es besteht keinerlei Haftung seitens der Firma Extraflame S.p.A. im Fall einer Nichteinhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen.
Nach dem Entfernen der Verpackung prüfen, ob der Inhalt unversehrt und komplett ist. Sollten Unregelmäßigen bestehen,
wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben.
Alle elektrischen Komponenten, die am Ofen vorhanden sind und dessen korrekte Funktion gewährleisten, dürfen ausschließlich
gegen Originalersatzteile durch ein autorisiertes Kundendienstzentrum ersetzt werden.
Sicherheit
ŠŠ Der Gebrauch dieses Ofens durch Personen (Kinder eingeschlossen) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder
psychischen Fähigkeiten ist verboten, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Gerätes zur ihrer Sicherheit von einer
verantwortlichen Person überwacht und angewiesen.
ŠŠ Die Kinder müssen beaufsichtigt werden, damit sie nicht mit dem Gerät spielen.
ŠŠ Den Ofen nicht mit nackten Füßen oder mit nassen oder feuchten Körperteilen berühren.
ŠŠ Es ist verboten, die Sicherheitsvorrichtungen ohne Genehmigung bzw. Anweisungen des Herstellers zu verändern oder
einzustellen.
ŠŠ Nicht an den elektrischen Leitungen, die aus dem Ofen kommen, ziehen, diese entfernen oder verdrehen, auch wenn dieser
von der Stromversorgung getrennt wurde.
ŠŠ Das Versorgungskabel sollte so verlegt werden, dass es nicht mit den heißen Teilen des Geräts in Berührung kommt.
ŠŠ Der Netzstecker muss nach der Installation zugänglich sein.
ŠŠ Vermeiden Sie es, die Lüftungsöffnungen im Raum, in welchem das Gerät installiert ist, abzudecken oder deren Größe zu
ändern. Die Lüftungsöffnungen sind für eine korrekte Verbrennung unerlässlich.
ŠŠ Lassen Sie die Verpackungsteile nicht in der Reichweite von Kindern oder behinderten Personen ohne Aufsicht liegen.
ŠŠ Während des normalen Betriebs des Produktes muss die Feuerraumtür stets geschlossen bleiben.
ŠŠ Während des Betriebs werden die Außenflächen des Geräts heiß, daher raten wir zur Vorsicht.
ŠŠ Kontrollieren Sie vor dem Einschalten nach einer längeren Stillstandsphase, ob Verstopfungen vorliegen.
ŠŠ Der Ofen wurde so konzipiert, dass er unter jeglichen (auch kritischen) klimatischen Bedingungen funktioniert. Im
Fall von speziell ungünstigen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost) könnten Sicherheitseinrichtungen greifen, die
den Ofen abschalten. Wenn dies eintritt, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst und setzen Sie keinesfalls die
Sicherheitsvorrichtungen außer Kraft.
ŠŠ Im Fall eines Schornsteinbrandes besorgen Sie sich geeignete Systeme zum Ersticken der Flammen oder rufen Sie die
Feuerwehr.
ŠŠ Dieses Gerät darf nicht zur Abfallverbrennung benutzt werden.
ŠŠ Zum Anzünden keine entflammbare Flüssigkeit verwenden.
ŠŠ Beim Einfüllen den Pelletsack nicht mit dem Produkt in Berührung bringen.
ŠŠ Die Majoliken werden handwerklich hergestellt und können somit feine Einstiche, Haarlinien und farbliche
Ungleichmäßigkeiten aufweisen. Diese Eigenschaften sind Zeugnis ihres hochwertigen Charakters. Glasur und Majolika haben
unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten, dadurch entstehen feinste Risse (Haarlinien), die ihre tatsächliche Echtheit
beweisen. Zur Reinigung der Majoliken sollte ein weiches, trockenes Tuch verwendet werden; bei Verwendung von Reinigern
oder Flüssigkeiten würden diese in die Haarrisse eindringen und diese hervortreten lassen.
Ordentliche Wartung
Gemäß Dekret Nr. 37 vom 22. Januar 2008, Art. 2 sind als ordentliche Wartung die Eingriffe zu verstehen, die das Ziel haben, die
normale Abnutzung durch den Gebrauch in Grenzen zu halten, sowie unvorhergesehenen Vorfällen zu begegnen, die ein erstes
Eingreifen erforderlich machen. Bei der ordentlichen Wartung werden jedoch der Aufbau der Anlage, an der eingegriffen wird,
oder ihre Nutzungsbestimmung nach den Vorschriften der geltenden technischen Bestimmungen und gemäß Gebrauchs- und
Wartungsanleitung des Herstellers nicht verändert.
8
| DEUTSCH
HYDRAULIKANLAGE
In diesem Kapitel sind einige Begriffe beschrieben, die der italienischen Norm UNI 10412-2 (2009) entnommen sind.
Wie zuvor beschrieben, sind bei der Installation sämtliche Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen, die auf Landes-,
Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
SICHERHEITSEINRICHTUNG
Elektronische Steuerkarte:
Versetzt das Produkt bis zur vollständigen Abkühlung in Alarmzustand bei:
Defekt des Rauchgasmotors, Defekt des Pelletzufuhrmotors, Stromausfall
(wenn länger als 10 Sekunden), Fehlzündung
Fluss-Sensor:
Setzt das Gerät bei ungeeignetem Fluss in Alarmzustand.
Sicherung F2,5 A 250V (Öfen):
Schützt das Gerät vor starken Sprüngen der Stromstärke.
Auf 85 °C geeichter Kapillarrohrthermostat mit manueller
Rückstellung:
Blockiert die Brennstoffzufuhr, wenn die Temperatur des Pelletbehälters den
Grenzwert von 85°C erreicht. Die Rückstellung muss durch Fachpersonal
bzw. den technischen Kundendienst des Herstellers erfolgen.
Auf 100°C geeichter Kapillarrohrthermostat mit manueller
Rückstellung:
Blockiert die Brennstoffzufuhr, wenn die Wassertemperatur im Produkt sich
100° C annähert. Die Rückstellung muss durch Fachpersonal bzw. den
technischen Kundendienst des Herstellers erfolgen.
Minimum- und Maximum-Druckwächter:
Wird bei zu hohem oder zu niedrigem Wasserdruck ausgelöst. Die
Rückstellung muss durch Fachpersonal bzw. den technischen
Kundendienst des Herstellers erfolgen.
Mechanischer Luft-Druckwächter:
Blockiert die Pelletzufuhr bei ungenügendem Unterdruck.
Tabelle der am Produkt vorhandenen oder nicht
vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen für Anlagen
mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS
Sicherheitsventil
Thermostat zur Steuerung der Umwälzpumpe (wird durch die
Wasser-Sonde und das Steuerkartenprogramm gesteuert)
Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
Wassertemperaturanzeige (Display)
Druckanzeiger
Akustischer Alarm
Automatischer Thermo-Regelschalter (vom
Steuerkartenprogramm gesteuert)
Minimum- und Maximum-Druckwächter
Automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat)
Wasser-Übertemperatur
Zirkulationsanlage (Pumpe)
Ausdehnungssystem
R
R
-
R
-
R
R
R
R
R
Während der Installation des Ofens ist es PFLICHT, an der Anlage ein Manometer zur Anzeige des Wasserdrucks anzubringen.
Installation und Sicherheitsvorrichtungen
Die Installation, die entsprechenden Anschlüsse der Anlage, die Inbetriebnahme und die Überprüfung des Betriebs müssen nach
den Regeln der Fachtechnik erfolgen, in Übereinstimmung mit den national, regional und kommunal geltenden gesetzlichen
Bestimmungen, sowie der vorliegenden Anleitung.
In Italien muss die Installation von professionellem, autorisiertem Personal vorgenommen werden ([it.] Ministerialverordnung
[D.M.] Nr. 37 vom 22.01.2008).
Extraflame S.p.A lehnt jede Verantwortung für Schäden an Gegenständen und/oder Personen ab, die durch die
Heizungsanlage verursacht werden.
Sicherheitseinrichtungen für Anlage mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS
Gemäß der in Italien geltenden Norm UNI 10412-2 (2009) müssen geschlossene Anlagen folgendermaßen ausgerüstet sein:
Sicherheitsventil, Thermostat zur Steuerung der Umwälzpumpe, Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms, TemperaturAnzeiger, Druckanzeiger, akustischer Alarm, Automatischer Thermo-Regelschalter, automatischer Thermo-Blockierschalter
(Blockierthermostat), Zirkulationssystem, Ausdehnungssystem, in den Heizkessel integriertes Sicherheitsdissipationssystem mit
(selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn das Gerät nicht mit einem automatischen Temperaturregelsystem ausgerüstet
ist.
VorschriftsgemäSSe Abstände der Sicherheitsvorrichtungen
Die Sicherheitstemperaturfühler müssen direkt am Gerät oder im Abstand von nicht mehr als 30 cm vom Vorlaufanschluss
9
| DEUTSCH
angeordnet sein.
Sollten die Wärmeerzeuger nicht mit allen Vorrichtungen versehen sein, können die fehlenden an der Vorlaufleitung des
Erzeugers in einem Abstand von höchstens 1 m vom Gerät installiert werden.
Bauteil
Abstand
Sicherheitstemperaturfühler
Am Gerät bzw. nicht über 30 cm
Fehlende, weil nicht serienmäßige Vorrichtungen
Nicht über ein Meter, am Vorlaufrohr
Heizgeräte für den Hausgebrauch mit automatischer Zufuhr müssen: Mit einem Thermostaten zur Blockierung der
Brennstoffzufuhr oder einem vom Hersteller des Geräts vorbereiteten Kühlkreislauf ausgerüstet sein.
Der Kühlkreislauf muss von einem Sicherheitswärmeableitventil aktiviert werden, das garantiert, dass der vorgeschriebene
Temperaturgrenzwert nicht überschritten wird.
Die Verbindung zwischen der Versorgungsgruppe und dem Ventil muss frei von Absperrvorrichtungen sein.
Der Druck vor dem Kühlkreislauf muss mindestens 1,5 bar betragen.
Anlagenart
Es gibt 2 verschiedene Anlagenarten:
ŠŠ Anlagen mit offenem und Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß.
Das Produkt wurde für den Betrieb an Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß entworfen und hergestellt.
Anlage mit geschlossenem AusdehnungsgefäSS
Anlage, in der das darin enthaltene Wasser nicht direkt oder indirekt mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Im Allgemeinen
ist eine Anlage mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß mit einer der folgenden Ausdehnungsvorrichtungen versehen:
ŠŠ Vorgespanntes geschlossenes Ausdehnungsgefäß mit gasundurchlässiger Membran.
ŠŠ Automatisches geschlossenes Ausdehnungssystem mit Verdichter und gasundurchlässiger Membran.
ŠŠ Automatisches geschlossenes Ausdehnungssystem mit Förderpumpe und gasundurchlässiger Membran.
ŠŠ Ausdehnungssystem ohne Membran.
Allgemeines
Geschlossene Anlagen müssen ausgestattet sein mit:
ŠŠ Sicherheitsventil
ŠŠ Thermostat zur Steuerung der Umwälzpumpe
ŠŠ Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
ŠŠ Temperatur-Anzeiger
ŠŠ Druckanzeiger
ŠŠ Akustischer Alarm
ŠŠ Automatischer Thermo-Regelschalter
ŠŠ Automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat)
ŠŠ Zirkulationssystem
ŠŠ Ausdehnungssystem
ŠŠ In den Heizkessel integriertes Sicherheitsdissipationssystem mit (selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn das Gerät
nicht mit einem automatischen Temperaturregelsystem ausgerüstet ist
Sicherheitsventile
Die Ablassleistung des Sicherheitsventils muss einen Dampfauslass gewährleisten, der nicht niedriger ist als: Q / 0,58 [kg/h],
wobei: Q die Nutzleistung ist, die vom Wärmeerzeuger ans Wasser abgegeben wird, ausgedrückt in Kilowatt. Der Durchmesser
des Mindestnettoquerschnitts des Ventileingangs darf in keinem Fall kleiner als 15 mm sein. Der Ablassdruck des Ventils, gleich
dem Eichdruck, erhöht um den Überdruck, darf den maximalen Betriebsdruck des Wärmeerzeugers nicht überschreiten. Der
Planer muss sicherstellen, dass der maximal an jeder Stelle der Anlage bestehende Druck den maximalen Betriebsdruck eines
jeden ihrer Bauteile nicht überschreitet. Das Sicherheitsventil muss an den höchsten Teil des Wärmeerzeugers oder an der
Ausgangsleitung, in unmittelbarer Nähe des Wärmeerzeugers angeschlossen werden. Die Länge der Leitung zwischen dem
Anschluss des Wärmeerzeugers und dem Sicherheitsventil darf jedoch nicht größer als 1 m sein. Die Anschlussleitung des
10
| DEUTSCH
Sicherheitsventils an den Wärmeerzeuger darf nicht absperrbar sein und darf an keiner Stelle einen Querschnitt aufweisen,
der kleiner ist als der des Eingangs des Sicherheitsventils bzw. kleiner ist als die Summe der Eingangsquerschnitte, wenn
mehrere Ventile an einer einzigen Leitung enden. Die Auslassleitung des Sicherheitsventils darf die ordnungsgemäße
Funktionstüchtigkeit der Ventile nicht verhindern und keine Gefahr für Personen darstellen; der Auslass muss in unmittelbarer
Nähe des Sicherheitsventils münden und muss zugänglich und sichtbar sein. Der Durchmesser der Auslassleitung darf auf jeden
Fall nicht geringer sein als der des Ausgangsanschlusses des Sicherheitsventils. Unter Durchmesser des Ausgangsanschlusses
ist der Mindestinnendurchmesser am Ausgang des Ventils vor dem eventuell vorhandenen Innengewinde zu verstehen.
Geschlossenes AusdehnungsgefäSS
Warnhinweise: Bitte prüfen, ob das Ausdehnungsgefäß einen Vordruck von 1,5 bar hat.
Der maximale Betriebsdruck des Ausdehnungsgefäßes darf nicht kleiner als der Eichdruck des Sicherheitsventils sein, erhöht
um den typischen Überdruck des Ventil selbst, wobei ein eventueller Niveauunterschied zwischen Gefäß und Ventil sowie der
durch den Betrieb der Pumpe erzeugte Druck zu berücksichtigen ist. Die Kapazität des oder der Ausdehnungsgefäße wird auf
Grund der Gesamtkapazität der Anlage bewertet, die aus der Planung hervorgeht. Die geschlossenen Ausdehnungsgefäße
müssen hinsichtlich Konstruktion, Herstellung, Konformitätsbewertung und Gebrauch den geltenden Bestimmungen für
Druckgeräte entsprechen. Die Verbindungsleitung, die aus Anlagenteilen bestehen kann, darf keine Absperrelemente oder
Querschnittsverringerungen enthalten. Für Wartungsarbeiten darf ein Drei-Wege-Absperrventil eingebaut werden, das die
Verbindung des Gefäßes mit der Atmosphäre ermöglicht. Diese Vorrichtung muss gegen ungewollte Betätigung geschützt
sein. Die Anschlussleitung ist so auszuführen, dass sie keine Stellen aufweist, an denen sich Verkrustungen oder Ablagerungen
ansammeln. Im Falle von mehreren Wärmeerzeugern, die dieselbe Anlage oder denselben Sekundärkreislauf versorgen, muss
jeder Wärmeerzeuger direkt an das Ausdehnungsgefäß oder die Ausdehnungsgefäßeinheit der Anlage angeschlossen werden,
insgesamt für das Gesamtwasservolumen in der selben Anlage und im selben unabhängigen Kreislauf dimensioniert. Sollte es
nötig sein, einen einzelnen Wärmeerzeuger vom Ausdehnungsgefäß oder der Gruppe von Ausdehnungsgefäßen abzutrennen,
ist ein Drei-Wege-Absperrhahn mit den oben genannten Eigenschaften an der Verbindungsleitung des Wärmeerzeugers
mit dem Gefäß einzubauen, um an jeder Stelle die Verbindung des Wärmeerzeugers mit dem Ausdehnungsgefäß oder der
Atmosphäre sicherzustellen. Ausdehnungsgefäße, Verbindungs-, Entlüftungs- und Auslassleitungen sind gegen Frost zu
schützen, wo dieser auftreten kann. Die dazu vorgesehene Lösung muss in der Planung beschrieben werden.
Kontrollen bei der erstmaligen Zündung
Vor dem Anschluss des Heizkessels ist für Folgendes zu sorgen:
a) Sorgfältige Spülung aller Leitungen der Anlage, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den Betrieb einzelner Bauteile der
Anlage (Pumpen, Ventile, usw.) beeinträchtigen könnten.
b) Eine Kontrolle, um zu überprüfen, ob der Schornstein einen ausreichenden Zug hat und keine Einschnürungen aufweist und ob im
Schornstein keine Rauchabzüge anderer Geräte vorhanden sind.
Dies dient dazu, nicht vorhergesehene Leistungsanstiege zu verhindern. Erst nach dieser Kontrolle darf der Schornsteinanschluss
zwischen Kessel und Schornstein montiert werden. Bei bereits vorhandenen Schornsteinen sollten die Anschlüsse überprüft werden.
Automatisches Thermostatmischventil (verbindlich)
Das automatische Thermostatmischventil wird in Festbrennstoffheizkesseln verwendet, da es den Kaltwasserrückfluss in den
Wärmetauscher verhindert.
Die Abschnitte 1 und 3 sind immer geöffnet und garantieren,
zusammen mit der am Rücklauf installierten Pumpe, die
Wasserzirkulation im Wärmetauscher des Biomasse-Kessels.
3
Durch eine hohe Rücklauftemperatur kann die Effizienz
verbessert werden, die Kondensatbildung der Rauchgase
wird vermindert und die Lebensdauer des Kessels verlängert.
Die im Handel erhältlichen Ventile weisen verschiedene Eichungen
auf: Extraflame empfiehlt den Einsatz des Modells 55 °C mit
Hydraulikanschluss 1’’.
Nach Erreichen der Eichtemperatur des Ventils wird Abschnitt 2
geöffnet und das Wasser vom Kessel über die Vorlaufleitung zur
Anlage geleitet.
2
1
Ventil als Zubehör erhältlich (Option)
11
| DEUTSCH
Basisschema Hydraulikanlage
HINWEIS:
Die abgebildete Zeichnung dient nur der Veranschaulichung.
LP 14
LP 20
T1
T1
T2
T2
S
M
T
STBY
AUX
T3
AUX
T3
STBY
B
B
A
1
G
3
VB
2
VMTA
A
SI
14
20
Legende
A
Primärlufteintritt
Ø 60mm
B
Ausgang Rauchgasabzug
Ø 120mm
C
Umwälzpumpe (bei dafür vorgesehenen Modellen)
1/2 "
T1
Sicherheitsauslass 3 bar
1/2 "
T2
Kessel-Vorlauf/Ausgang
1"
T3
Kessel-Rücklauf/Eingang
1"
M
Manometer
T
Thermometer
G
Füllaggregat
S
Ablass Sicherheitsventil
VB
Ausgleichsventil
SI
Anlagenauslass
VMTA
Thermostatmischventil 55°C
Zu weiteren Informationen zu Wasseranschlüssen, Zuluftansaugung / Rauchgasabzug und
Abmessungen des betreffenden Produkts bitte das Schablonenhandbuch auf der Website
beachten.
12
| DEUTSCH
Bausatz Sofort-Trinkwassererwärmung
Warnhinweise: Soll ein Bausatz zur Sofort-Warmwasserbereitung verwendet werden, bitte an unseren technischen
Kundendienst werden.
Aufstellung des Ofens
Für den einwandfreien Betrieb des Produkts sollte es mit Hilfe einer Wasserwaage vollkommen waagerecht ausgerichtet werden.
RÜCKSETZUNG
Die untenstehenden Abbildungen zeigen die Anordnung
der Rückstelltaster für Behälter (85°C) und H2O (100°C). Wir
empfehlen, den zugelassenen Techniker zu verständigen,
wenn einer der Rückstelltaster auslöst, um die Ursache dafür
zu ermitteln.
100°C
85°c
lp
EIGENSCHAFTEN DER HEIZGERÄTE
Wassergehalt Wärmetauscher (l) des Heizgeräts
Volumen des im Heizgerät integrierten Ausdehnungsgefäßes (l)
Maximaler Wassergehalt der Anlage pro integriertem Ausdehnungsgefäß (l)*
Sicherheitsventil 3 bar, im Heizgerät integriert
Minimum- und Maximum-Druckwächter, im Heizgerät integriert
Umwälzpumpe, im Heizgerät integriert
Max. Förderhöhe Umwälzpumpe (m)
32
6
4
JA
JA
JA
5
6
Die nebenstehende Grafik erläutert das Verhalten der an
unseren Heizgeräten eingesetzten Umwälzpumpe bei den
einstellbaren Drehzahlen.
Förderhöhe (m)
5
*Wassergehalt der Anlage zusätzlich zu dem des Heizgeräts,
der mit dem integrierten Ausdehnungsgefäß eingesetzt
werden kann. Für höhere Wassergehalte muss ein zusätzliches
Ausdehnungsgefäß installiert werden.
4
3
2
1
0
0,0
0,5
1,0
1,5
Durchflussmenge (m3/h)
2,0
2,5
13
| DEUTSCH
Sicherheitsvorrichtungen
Legende: * = vorhanden, - = nicht vorhanden
BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
ÖFEN
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
Elektronische Steuerkarte: Versetzt das Produkt bis zur
vollständigen Abkühlung in Alarmzustand bei: Defekt des
Rauchgasmotors, Defekt des Pelletzufuhrmotors, Stromausfall
(wenn länger als 10 Sekunden), Fehlzündung
*
Mikroschalter Tür: Bei geöffneter Tür wird der Betrieb des
Reinigungssystems der Brennschale blockiert
-
Elektronischer Druckwächter: Setzt das Gerät bei
ungeeignetem Unterdruck in Alarmzustand.
*
Sicherung F 2,5 A 250 V (Öfen): Schützt das Gerät vor starken
Sprüngen der Stromstärke.
*
Gerät mit geschlossenem Feuerraum: Gerät, das für den Betrieb
mit geschlossener Brennkammer bestimmt ist.
Gerät mit künstlichem Zug: Gerät mit Gebläse in der Rauchgasleitung
und Verbrennung mit Rauchgasausstoß bei im Vergleich zum Raum
höherem Druck.
Schornstein: Bauteil bestehend aus einer oder mehr Wänden, die ein
oder mehr Ausströmleitungen enthalten.
Dieses Element mit vorwiegend vertikalem Verlauf hat den Zweck,
die Verbrennungsprodukte in geeigneter Höhe über dem Boden
auszustoßen.
Rauchgaskanal: Bauteil bzw. Bauteile, die den Ausgang des
Wärmeerzeugers mit dem Schornstein verbinden.
Schornsteinkopf: Vorrichtung an der Mündung des Schornsteins,
die die Abgabe der Verbrennungsprodukte auch bei ungünstigen
Wetterbedingungen ermöglicht.
Auf 85°C geeichter Kapillarrohrthermostat mit manueller
Rückstellung: unterbricht die Brennstoffzufuhr, wenn die
Temperatur im Pelletbehälter den Grenzwert von 85°C erreicht.
Die Rückstellung muss von qualifiziertem technischen
Personal und/oder dem technischen Kundendienst des
Herstellers ausgeführt werden.
*
Temperaturkontrollsonde Pelletbehälter: Bei Überhitzung
des Behälters regelt das Gerät automatisch den Betrieb, um die
Temperaturwerte wieder in den normalen Bereich zu bringen (*
bei dafür vorgesehenen Modellen)
*
Mechanischer Luft-Druckwächter: Blockiert die Pelletzufuhr bei
*
ungenügendem Unterdruck (bei dafür vorgesehenen Modellen).
RECHTSVORSCHRIFTEN
Die Installation muss konform sein mit:
ŠŠ UNI 10683 (2012) Mit Brennholz oder anderen
Festbrennstoffen gespeiste Wärmeerzeuger: Installation.
Die Schornsteine müssen konform sein mit:
ŠŠ UNI EN 13063-1 und UNI EN 13063-2, UNI EN 1457, UNI EN 1806
bei nichtmetallischen Schornsteinen:
ŠŠ UNI EN 13384 Berechnungsmethode der thermischen und
strömungsdynamischen Eigenschaften von Schornsteinen.
ŠŠ UNI EN 1443 (2005) Schornsteine: Allgemeine Anforderungen.
ŠŠ UNI EN 1457 (2012) Schornsteine: Innere Rauchgasleitungen
aus Ton und Keramik.
ŠŠ UNI/TS 11278 (2008) Schornsteine/ Rauchgaskanäle/ Schächte/
Rauchrohre aus Metall.
ŠŠ UNI 7129 Punkt 4.3.3 Bestimmungen, örtliche Regelungen und
Vorschriften der Feuerwehr.
Nationale, regionale, Provinz- und kommunale
Bestimmungen
Ebenso beachtet werden müssen auch sämtliche Gesetze und
Vorschriften, die auf Landes-, Regional-, Provinz- und Gemeindeebene
14
Lüftung: Luftaustausch, der sowohl für die Abführung der
Verbrennungsprodukte erforderlich ist, als auch um Gemische mit
einem gefährlichen Gehalt unverbrannter Gase zu vermeiden.
Kondensat: Flüssigkeiten, die sich bilden, wenn die Temperatur
der Rauchgase geringer oder gleich der Taupunkttemperatur des
Wassers ist.
Rohrleitung für Rohreinzug: Rohr bestehend aus ein oder mehr
Elementen mit vorwiegend vertikalem Verlauf, besonders geeignet
zur Aufnahme und zum Ausstoß von Rauchgasen, sowie dauerhaft
beständig gegen deren Bestandteile und gegebenenfalls deren
Kondensate, geeignet zum Einbau in einen Schornstein, bestehenden
oder neu erstellten Technikraum, auch in neuen Gebäuden.
Raumluftunabhängige Installation: Installation eines Geräts
mit raumluftunabhängigem Betrieb, so dass die gesamte für die
Verbrennung nötig Luft von außen zugeführt wird.
Wartung: Gesamtheit aller Arbeiten, die erforderlich sind, um
dauerhaft die Sicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten
und den Wirkungsgrad der Anlage innerhalb der vorgeschriebenen
Grenzwerte zu halten.
Schornsteinsystem: Schornstein, der unter Verwendung einer
Kombination von miteinander kompatiblen Bauteilen installiert
wird, die durch einen einzigen Hersteller hergestellt oder spezifiziert
wurden, dessen Produkthaftung für den gesamten Schornstein gilt.
Rauchgasabzugsanlage: Vom Gerät unabhängige Anlage zur
Beseitigung der Rauchgase, bestehend aus Rauchgaskanal,
Schornstein, Schornsteinkopf und gegebenenfalls Aufsatz.
Strahlungszone: Zone, die direkt an den Feuerraum angrenzt, in
der sich die durch die Verbrennung erzeugte Strahlungswärme
ausbreitet.
Rückflusszone: Zone über der Oberkante des Dachs, in der Überoder Unterdrücke entstehen, welche die ordnungsgemäße Ableitung
der Verbrennungsprodukte beeinflussen können.
| DEUTSCH
FUNKTIONSSCHEMA DER ARBEITEN
Die fachgerechte Ausführung und der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage umfassen eine Reihe von Arbeiten und Tätigkeiten:
1. Vorbereitende Tätigkeiten:
ŠŠ Prüfung, ob der Installationsraum geeignet ist,
ŠŠ Prüfung, ob die Rauchgasabzugsanlage geeignet ist,
ŠŠ Prüfung, ob die Außenluftzuleitungen geeignet sind;
2. Installation:
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Erstellung der Belüftungsanlage und Anschluss an die Außenluftzuleitungen,
Erstellung und Anschluss an die Rauchgasabzugsanlage,
Montage und Installation,
gegebenfalls Elektro- und Wasseranschlüsse,
Anbringen der Wärmedämmung,
Zünd- und Funktionsprüfung,
Anbringen von Ausbau- und Verkleidungselementen;
3. Ausstellung der ergänzenden Dokumentation;
4. Kontrolle und Wartung.
Weitere Maßnahmen können bei besonderen Anforderungen seitens der zuständigen Behörde erforderlich sein.
VORBEREITENDE TÄTIGKEITEN
Allgemeines
Die Kompatibilitätsprüfung der Anlage, die Prüfung eventueller Beschränkungen aufgrund örtlicher Verwaltungsbestimmungen,
besonderer oder allgemeine Vorschriften oder Vereinbarungen aufgrund von Hausordnungen, Dienstbarkeiten oder Gesetzen
oder Verwaltungsakten, müssen allen anderen Montage- oder Installationsarbeiten vorausgehen.
Im Einzelnen geprüft werden muss die Eignung:
ŠŠ der Installationsräume, sowie ob in den Installations- und angrenzenden bzw. kommunizierenden Räumen bereits
installierte Geräte vorhanden sind, auch wenn diese mit anderen Brennstoffen betrieben werden, insbesondere hinsichtlich
unzulässiger Installationen.
ŠŠ der Rauchgasabzugsanlage
ŠŠ der Außenluftzuleitungen
Eignung der Rauchgasabzugsanlage
Der Installation muss eine Kompatibilitätsprüfung von Gerät und Rauchgasabzugsanlage vorausgehen, hierzu ist zu prüfen:
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Existenz der Dokumentation der Anlage;
Existenz und Inhalt der Abgasanlagen-Plakette;
Eignung des Innenquerschnitts des Schornsteins;
Freiheit von Verstopfungen im gesamten Verlauf des Schornsteins;
Höhe und vorwiegend vertikaler Verlauf des Schornsteins;
Existenz und Eignung des Schornsteinkopfes;
Abstand der Außenwand des Schornsteins und des Rauchgaskanals von brennbaren
Stoffen;
Art und Material des Schornsteins;
Freiheit des Schornsteins von anderen Anschlüssen.
15
| DEUTSCH
INSTALLATION
Die Installation in Räumen mit Brandgefahr ist verboten. Außerdem verboten ist die Installation in Räumen für Wohnzwecke
(mit Ausnahme der Geräte mit raumluftunabhängigem Betrieb):
ŠŠ in denen Geräte für flüssige Brennstoffe im Dauer- oder Aussetzbetrieb betrieben werden, die die Verbrennungsluft aus
dem Raum entnehmen, in dem sie installiert sind, oder
ŠŠ in denen Gas-Geräte vom Typ B für die Raumheizung mit oder ohne Trinkwassererwärmung betrieben werden, sowie in
daran angrenzenden oder mit diesen verbundenen Räumen, oder
ŠŠ in denen der vor Ort gemessene Unterdruck zwischen Außen- und Innenraum größer als 4 Pa ist
Installationen in Bädern, Schlafräumen und Einzimmerwohnungen
In Bädern, Schlafräumen und Einzimmerwohnungen ist ausschließlich die raumluftunabhängige Installation bzw. die Installation
von Geräten mit geschlossenem Feuerraum und kanalisierter Verbrennungsluftzuführung von außen zulässig.
Anforderungen an den Installationsraum
Die Auflageflächen bzw. Abstützpunkte müssen eine für das Gesamtgewicht des Geräts, des Zubehörs und seiner
Verkleidungselemente ausreichende Tragfähigkeit aufweisen.
Die seitlich und rückwärtig angrenzenden Wände und die Fußbodenauflagefläche müssen aus nicht brennbarem Material
gemäß Tabelle ausgeführt werden:
BEZEICHNUNGEN
A
B
C
Entflammbare Gegenstände
200 mm
1500 mm
200 mm
Nicht entflammbare Gegenstände
100 mm
750 mm
100 mm
Schornstein
B
Abbildung 1
C
Luftzuleitung
A
Inspektion
Abbildung 2
S
S= Fußbodenschutz
Auf keinen Fall darf die Temperatur der angrenzenden brennbaren Materialien eine Temperatur größer oder gleich der
Raumtemperatur plus 65 °C erreichen.
Der Rauminhalt des Raums, in dem das Gerät installiert ist, muss größer als 15 m³ sein.
16
| DEUTSCH
Belüftung der Installationsräume
Die Belüftung gilt als ausreichend, wenn der Raum Luftzuleitungen entsprechend der Tabelle aufweist:
Luftzuleitung
Siehe Abbildung 2
Gerätekategorie
Bezugsnorm
Prozentanteil des freien
Öffnungsquerschnitts
hinsichtlich des
Rauchgasauslassquerschnitts des Geräts
Heizkessel
UNI EN 303-5
50%
Freier Mindestöffnungswert der
Belüftungsleitung
100 cm²
In jedem Fall gilt die Belüftung als ausreichend, wenn die Druckdifferenz zwischen Außen- und Innenraum größer oder gleich
4 Pa ist.
Wenn Gas-Geräte vom Typ B mit Aussetzbetrieb vorhanden sind, die nicht der Heizung dienen, muss für diese eine eigene
Belüftungsöffnung vorhanden sein. Die Luftzuleitungen müssen folgende Anforderungen erfüllen:
ŠŠ sie müssen durch Roste, Metallgitter usw. geschützt sein, ohne dass dadurch der freie Lüftungsquerschnitt reduziert wird;
ŠŠ sie müssen so ausgeführt sein, dass die Wartungsarbeiten möglich sind;
ŠŠ sie müssen so angeordnet sein, dass sie nicht verstopfen können;
Die Luftzufuhr kann auch über einen angrenzenden Raum erfolgen (indirekte Belüftung); dabei ist nur darauf zu achten, dass
die Zufuhr frei über permanente Öffnungen, die nach außen gehen, erfolgt.
Der angrenzende Raum darf nicht als Garage oder Lager für brennbare Stoffe benutzt werden, noch für Tätigkeiten, die
Brandgefahr mit sich bringen, oder als Bad, Schlafzimmer oder Gemeinschaftsraum des Gebäudes.
Rauchgasabzugsanlage
Allgemeine Anforderungen
Jedes Gerät muss an eine Rauchgasabzugsanlage angeschlossen werden, die geeignet ist, die ordnungsgemäße Abgabe der
Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre zu gewährleisten. Der Auslass der Verbrennungsprodukte muss über Dach erfolgen.
Der direkte Auslass an der Wand oder in geschlossene Räume ist verboten, auch wenn diese nach oben offen sind.
Insbesondere ist der Gebrauch flexibler, dehnbarer Metallrohre verboten.
Der Schornstein darf nur den Auslass des mit dem Gerät verbundenen Rauchgaskanals aufnehmen, es sind also weder
Sammelschornsteine zulässig noch die Einleitung in denselben Schornstein oder Rauchgaskanal von Abluft aus Abzugshauben
höher gelegener Kochgeräte jedweder Art noch von anderen Wärmeerzeugern kommende Rauchgasauslässe.
Zwischen Rauchgaskanal und Schornstein muss die Durchgängigkeit des Rohrs unterbrochen sein, damit der Schornstein nicht
auf dem Gerät aufliegt.
Es ist verboten, andere Luftzufuhrkanäle und Leitungen zu anlagentechnischen Zwecken durch das Innere der
Rauchgasabzugsanlagen zu führen, auch wenn diese überdimensioniert sind.
Die Wahl der Bauteile der Rauchgasabzugsanlage muss erfolgen anhand der Art
des zu installierenden Geräts gemäß:
ŠŠ im Falle metallischer Schornsteine: UNI/ TS 11278, mit besonderer Beachtung der Angaben in der Gebrauchsbestimmung;
ŠŠ im Falle nichtmetallischer Schornsteine: UNI EN 13063-1 und UNI EN 13063-2, UNI EN 1457, UNI EN 1806; wobei
insbesondere zu berücksichtigen sind:
ŠŠ Temperaturklasse;
ŠŠ Druckklasse (Rauchdichtigkeit) mindestens gleich der für das Gerät geforderten Dichtigkeit;
ŠŠ Feuchtebeständigkeit (Kondensatdichtigkeit);
ŠŠ Korrosionsklasse oder -niveau und Spezifikationen des Materials der rauchgasführenden Innenwand.
ŠŠ Rußbrandbeständigkeitsklasse;
ŠŠ Mindestabstand von brennbaren Materialien
Der Installateur der Rauchgasabzugsanlage muss, nach Abschluss der Installation und Ausführung der entsprechenden
Kontrollen und Prüfungen, die vom Hersteller mit dem Produkt mitgelieferte Abgasanlagen-Plakette sichtbar in der Nähe des
Schornsteins anbringen. Diese muss mit folgenden Angaben ausgefüllt werden:
17
| DEUTSCH
ŠŠ Nenndurchmesser;
ŠŠ Abstand von brennbaren Materialien, angegeben in Millimetern, gefolgt vom Symbol des Pfeils und der Flamme;
ŠŠ Daten des Installateurs und Installationsdatum.
Immer wenn brennbare Materialien durchquert werden müssen, müssen folgende Hinweise beachtet werden:
a
a
a
a
a
a
b.1
b.1
b.1
b
b
b
Symbol
Beschreibung
Mass [mm]
b
Mindestabstand brennbarer Materialien von der Innenseite des Tragwerks / der Decke / Wand
500
b.1
Mindestabstand brennbarer Materialien von der Außenseite des Tragwerks / der Decke
500
a
Vom Hersteller festgelegter Mindestabstand von brennbaren Materialien
G(xxx)
Mit der Farbe weiß werden einwandige Rohrleitungen gekennzeichnet.
Mit der Farbe grau werden doppelwandige, wärmeisolierte Schornsteinsysteme gekennzeichnet.
Abweichungen vom Maß A sind nur zulässig, wenn eine geeignete Abschirmung (z. B. Rosette) zum Hitzeschutz der
Innenseite des Tragwerks bzw. der Decke verwendet wird.
Rauchgaskanäle
Allgemeine Anforderungen
Die Rauchgaskanäle müssen gemäß den folgenden allgemeinen Vorschriften installiert werden:
ŠŠ sie müssen wärmeisoliert werden, wenn sie durch ungeheizte Räume oder außen am Gebäude verlaufen;
ŠŠ sie dürfen keine Räume durchqueren, in denen die Installation von Verbrennungsgeräten verboten ist, noch andere Räume
mit Brandabschottung oder Brandgefahr, noch Räume, die nicht inspizierbar sind;
ŠŠ sie müssen so installiert werden, dass sie die normalen Wärmeausdehnungen zulassen;
ŠŠ sie müssen an der Einlassöffnung des Schornsteins befestigt werden, ohne nach innen zu ragen;
ŠŠ die Verwendung flexibler Metallrohre für den Anschluss des Geräts an den Schornstein ist nicht zulässig;
Schornstein
Schornstein
Falsch
Richtig
ok
18
ok
| DEUTSCH
ŠŠ Abschnitte mit Gegenneigung sind nicht zulässig;
ŠŠ die Rauchgaskanäle müssen über ihre gesamte Länge einen Durchmesser haben, der nicht geringer sein darf als der des
Auslassrohranschlusses des Geräts; Querschnittsänderungen sind gegebenenfalls nur an der Einlassöffnung zum Schornstein zulässig;
ŠŠ sie müssen so installiert werden, dass die Bildung von Kondensat begrenzt und dessen Austreten aus den Dichtungen verhindert wird;
ŠŠ ihr Abstand von brennbaren Materialien darf nicht geringer sein als in der Produktbestimmung angegeben;
ŠŠ der Rauchgaskanal/die Rauchgasleitung muss die Entfernung des Rußes erlauben sowie auskehrbar und inspizierbar sein, entweder
nach Demontage oder über Inspektionsöffnungen, wenn er nicht vom Innern des Geräts aus zugänglich ist.
Zusätzliche Vorschriften für Geräte mit Elektrogebläse für den RauchgasausstoSS
Bei allen Wärmeerzeugern, die mit Elektrogebläse für den Rauchgasausstoß ausgestattet sind, sind die folgenden Anweisungen zu beachten:
ŠŠ Horizontale Abschnitte müssen eine Neigung von mindestens 3% nach oben haben
ŠŠ Die Länge des horizontalen Abschnitts muss so gering wie möglich sein, auf keinen Fall länger als 3 Meter.
ŠŠ Die Anzahl an Richtungswechseln, einschließlich dessen, der durch den Einsatz des T-Stücks entsteht, darf höchstens 4 betragen.

Beispiele für den richtigen Schornsteinanschluss
Installation mit innerem - äußerem
Schornstein
Installation mit innerem
Schornstein
Schutz vor Regen
und Wind
Schutz vor
Regen und Wind
Wärmegedämmter
Schornstein
Wärmegedämmter
Schornstein
KondensatschutzT-Stück mit
Inspektionsdeckel
Wärmegedämmtes
KondensatschutzT-Stück mit
Inspektionsdeckel
Es ist davon abzuraten, im ersten Teil einen 90°-Bogen einzubauen, da die Asche nach kurzer Zeit
den Rauchgasauslass verstopfen und damit Probleme für den Zug des Ofens verursachen würde.
Siehe Abbildungen unten:
Im 90°-Bogen
abgelagerte Asche
Im 90°-Bogen
abgelagerte
Asche
19
| DEUTSCH

Beispiele für den richtigen Schornsteinanschluss
Schutz vor Regen
und Wind
Schutz vor Regen
und Wind
Stahlblech
luftdicht
Max 3 mt
3 - 5%
T-Stück mit
Inspektionsdeckel
T-Stück mit
Inspektionsdeckel
Wärmegedämmtes
T-Stück mit
Inspektionsdeckel
Die Verwendung luftdichter Rohre ist zwingend erforderlich.
Schornstein
Schornsteine zur Abführung der Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre müssen zusätzlich zu den angegebenen allgemeinen Anforderungen:
ŠŠ mit Unterdruck arbeiten (der Betrieb mit Überdruck ist unzulässig);
ŠŠ einen vorzugsweise runden Innenquerschnitt haben; quadratische oder rechteckige Querschnitte müssen ausgerundete Ecken mit
mindestens 20 mm Radius haben (hydraulisch gleichwertige Querschnitte können verwendet werden, wenn das Verhältnis zwischen
größerer und kleinerer Seite des Rechtecks, das den Querschnitt umschreibt, nicht größer als 1,5 ist);
ŠŠ ausschließlich für den Ausstoß der Rauchgase vorgesehen sein;
ŠŠ vorwiegend vertikal verlaufen und über ihre gesamte Länge frei von Verengungen sein;
ŠŠ nicht mehr als zwei Richtungswechsel mit einem Neigungswinkel nicht über 45° haben;
ŠŠ im Falle von Feuchtbetrieb mit einer Vorrichtung zur Drainage des Abwassers (Kondensat, Regenwasser) ausgerüstet sein;
Rohreinzug-System
Ein Rohreinzug-System kann mit ein oder mehr Rohrleitungen für Rohreinzug realisiert werden, die nur mit Unterdruck im Vergleich zum
Raum arbeiten.
Das flexible Rohr gemäß UNI EN 1856-2 mit T400-G Merkmalen erfüllt diese Anforderungen.
Schornsteinköpfe
Schornsteinköpfe müssen folgende Anforderungen erfüllen:
ŠŠ Nutzbarer Auslassquerschnitt mindestens doppelt so groß wie der des Schornsteins/Rohreinzug-Systems, auf dem er aufgebaut ist;
ŠŠ ihre Form muss das Eindringen von Regen und Schnee in den Schornstein bzw. das Rohreinzug-System verhindern;
ŠŠ sie müssen so konstruiert sein, dass auch bei Wind aus allen Richtungen und mit beliebiger Neigung in jedem Fall die Abführung
der Verbrennungsprodukte gewährleistet ist;
ŠŠ sie dürfen keine mechanischen Rauchsauger aufweisen.
20
| DEUTSCH
Auslasshöhe der Verbrennungsprodukte
Die Auslasshöhe wird bestimmt, indem die minimale Höhe zwischen Dachaußenhaut und dem unteren Punkt des Querschnitts zum Auslass der
Rauchgase in die Atmosphäre gemessen wird; diese Höhe muss außerhalb der Rückflusszone und in ausreichendem Abstand von Hindernissen
sein, die den Ausstoß der Verbrennungsprodukte verhindern oder erschweren, bzw. von Öffnungen oder zugänglichen Bereichen.
Rückflusszone
Die Auslasshöhe muss außerhalb der Rückflusszone liegen, die anhand der folgenden Hinweise berechnet wird.
In Firstnähe gilt die geringere der beiden.
Mindestabstand für Auslasshöhe
a
90°
ß
c
Mindestabstand für die Auslasshöhe über geneigtem Dach ( ß >10°)
Bezeichnung
Beschreibung
Einzuhaltender Abstand (mm)
c
In 90° gemessener Abstand von der Dachoberfläche
1300
a
Höhe über Dachfirst
500
Der Auslass eines Schornsteins/Rohreinzug-Systems darf sich nicht in der Nähe von Hindernissen befinden, die Verwirbelungen erzeugen und/
oder die ordnungsgemäße Abführung der Verbrennungsprodukte und die auf dem Dach auszuführenden Wartungsarbeiten behindern könnten.
Prüfen, ob andere Schornsteinköpfe oder Dachluken und Gauben vorhanden sind.
ANFORDERUNGEN AN PRODUKTE FÜR DIE RAUCHGASABZUGSANLAGE
Temperaturklasse
Bei Pellet-Geräten sind Temperaturklassen unter T200 nicht zulässig.
Rußbrandbeständigkeitsklasse
Bei Rauchgasabzugsanlagen für Geräte, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, ist Rußbrandbeständigkeit erforderlich, daher muss die
Gebrauchsbestimmung mit dem Buchstaben G angegeben sein, gefolgt vom Abstand von brennbaren Materialien in Millimetern (XX) (gemäß
UNI EN 1443).
Bei Pellet-Geräten müssen die Rauchgasabzugsanlagen luftdicht sein; wenn Elemente mit doppelter Gebrauchsbestimmung (G und O, mit oder
ohne Elastomerdichtung) für den Anschluss des Geräts an den Schornstein benutzt werden, muss der für die Gebrauchsbestimmung G angegebene
Mindestabstand XX in Millimeter eingehalten werden; bei einem Rußbrand müssen die ursprünglichen Bedingungen wiederhergestellt werden
(Austausch der beschädigten Dichtungen und Elemente und Reinigung der weiter verwendeten).
Zündprüfungen
Der Betrieb des Geräts muss durch eine Zündprüfung geprüft werden, d. h.:
ŠŠ für Geräte mit mechanischer Brennstoffzufuhr muss die Zündphase zu Ende geführt und geprüft werden, ob der Betrieb für die nächsten
15 min sowie das Abschalten ordnungsgemäß verlaufen;
Bei Geräten, die in eine Warmwasser-Heizungsanlage integriert sind (Heizkamine, Heizöfen), muss die Abnahmeprüfung auch für den gesamten
Wasserkreislauf erfolgen.
21
| DEUTSCH
Ausbau- und Verkleidungselemente
Die Ausbau- und Verkleidungselemente dürfen erst angebracht werden, nachdem der Betrieb des Geräts in der angegebenen Weise
überprüft wurde.
TECHNISCHE DOKUMENTATION DER INSTALLATION
Nach Abschluss der Installation muss der Installateur dem Eigentümer oder dessen Vertreter gemäß den geltenden gesetzlichen
Vorschriften die Konformitätserklärung der Anlage aushändigen, der beizufügen sind:
1) die Betriebs- und Wartungsanleitung des Geräts und der Bauteile der Anlage (wie zum Beispiel Rauchgaskanäle, Schornstein
usw.);
2) Lichtpause oder Fotografie der Abgasanlagen-Plakette;
3) Anlagebuch ("libretto d'impianto", wenn vorgesehen).
Der Installateur muss sich für die Übergabe der Dokumentation eine Quittung ausstellen lassen und diese zusammen mit einer Kopie der
technischen Dokumentation der ausgeführten Installation aufbewahren.
Installation durch verschiedene Installateure
Falls die einzelnen Installationsphasen durch verschiedene Installateure ausgeführt werden, muss jeder den Teil der jeweils
ausgeführten Arbeit zum Nutzen des Auftraggebers und des mit der nachfolgenden Phase Beauftragten dokumentieren.
KONTROLLE UND WARTUNG
Ausführungshäufigkeit der Arbeiten
Die Wartung der Heizungsanlage und des Geräts müssen regelmäßig entsprechend der unten stehenden Tabelle ausgeführt werden:
Art des installierten Geräts
<15kW
(15- 35) kW
Pellet-Gerät
1 Jahr
1 Jahr
Wasserführende Geräte
(Heizkamine, Heizöfen, Heizungsherde)
1 Jahr
1 Jahr
Heizkessel
1 Jahr
1 Jahr
4 t verbrauchter Brennstoff
4 t verbrauchter Brennstoff
Rauchgasabzugsanlage
Weitere Einzelheiten im Kapitel "Reinigung und Wartung".
Kontroll- und Wartungsbericht
Am Ende der Kontroll- und/oder Wartungsarbeiten muss ein Bericht abgefasst und dem Eigentümer oder dessen Vertreter
ausgestellt werden, der dessen Empfang schriftlich bestätigen muss. In den Bericht müssen die festgestellten Zustände, die
ausgeführten Arbeiten, die gegebenenfalls ausgetauschten oder installierten Bauteile und gegebenenfalls Anmerkungen,
Empfehlungen und Vorschriften eingetragen werden.
Der Bericht muss zusammen mit der zugehörigen Dokumentation aufbewahrt werden.
Im Kontroll- und Wartungsbericht müssen genannt werden:
ŠŠ festgestellte und nicht zu beseitigende Unstimmigkeiten, die Risiken für die Sicherheit des Benutzers bzw. von schweren
Gebäudeschäden mit sich bringen;
ŠŠ widerrechtlich manipulierte Bauteile.
Sollten die oben genannten Unstimmigkeiten festgestellt werden, ist der Eigentümer bzw. dessen Vertreter in schriftlicher
Form im Wartungsbericht anzuweisen, die Anlage nicht zu benutzen, bis die Bedingungen für den sicheren Betrieb vollständig
wiederhergestellt sind.
Im Kontroll- und Wartungsbericht müssen die Kenndaten des Technikers bzw. des Unternehmens, der/das die Kontroll- und/
oder Wartungsarbeiten ausgeführt hat, mit den jeweiligen Anschriften, das Datum des Eingriffs und die Unterschrift des
Ausführenden eingetragen werden.
22
| DEUTSCH
Pellets und Pelletzufuhr
Die Pellets werden hergestellt, indem Sägemehl oder reine Holzabfälle (ohne Lackierung) aus Sägewerken, Tischlereien und
anderen Holzverarbeitungsbetrieben unter sehr hohem Druck gepresst werden.
Diese Art von Brennstoff ist völlig umweltfreundlich, da keinerlei Klebstoff verwendet wird, um ihn zusammenzuhalten. Der
dauerhafte Zusammenhalt der Pellets wird durch eine natürliche, im Holz enthaltene Substanz gewährleistet: das Lignin.
Pellets sind nicht nur ein umweltfreundlicher Brennstoff, da die Holzrückstände maximal genutzt werden, sondern weisen auch
technische Vorteile auf.
Während Holz eine Heizleistung von 4,4 kW/kg aufweist (mit 15% Feuchtigkeit, also nach ca. 18 Monaten Ablagerung), beträgt
die der Pellets 5 kW/kg.
Die Dichte der Pellets beträgt 650 kg/m3, der Wassergehalt beträgt 8% ihres Gewichts. Aus diesem Grund müssen die Pellets
nicht abgelagert werden, um eine angemessene Heizleistung zu erzielen.
Die verwendeten Pellets müssen den in folgenden Normen beschriebenen Merkmalen entsprechen:
ŠŠ EN plus - UNI EN 16961- 2 Klasse A1 oder A2
ŠŠ Ö-Norm M 7135
ŠŠ DIN plus 51731
Extraflame empfiehlt, für seine Produkte immer Pellets mit 6 mm Durchmesser zu verwenden.
Lagerung der Pellets
Um eine problemlose Verbrennung zu gewährleisten, müssen die Pellets in einem trockenen Raum aufbewahrt werden.
Deckel des Behälters öffnen und Pellets mit Hilfe einer
geeigneten Schaufel einfüllen.
DIE VERWENDUNG MINDERWERTIGER
PELLETS ODER IRGENDWELCHEN ANDEREN
MATERIALS SCHÄDIGT DIE FUNKTIONEN
IHRES OFENS UND KANN ZUM ERLÖSCHEN
DER GARANTIE UND DAMIT DER HAFTUNG
DES HERSTELLERS FÜHREN.
23
| DEUTSCH
Bedientafel
TASTE
ON / OFF
2
ANZEIGE DER VERSCHIEDENEN
TEXTMELDUNGEN
1
ZUM AUFRUFEN
DES MENÜS
6
4
OFF
3
5
EINSTELLUNG DER
BETRIEBSLEISTUNG
EINSTELLUNG
TEMPERATUR
Legende Display-Symbole
24
Zeigt den Empfang des Funksignals an.
Ein = während des Funkverkehrs
Aus = kein Funkverkehr
Blinkend = serieller Anschluss ausgeschlossen
Zeigt die Modulation des Ofens an.
Ein = Der Ofen arbeitet mit der eingestellten Leistung
Blinkend = Die Leistung, mit der der Ofen arbeitet, weicht von der
eingestellten Leistung ab, der Ofen moduliert (aus verschiedenen
Gründen)
Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Ein: Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Aus: Zeigt an, dass keine Alarme vorliegen.
Blinkend: Zeigt an, dass der Unterdrucksensor deaktiviert ist.
Zeigt die Funktion Wochenprogrammierung an.
Leuchte ein = Wochenprogrammierung aktiviert
Leuchte aus = Wochenprogrammierung deaktiviert
Zeigt den Zustand der Wassertemperatur an.
Aus = Die an der Sonde erkannte Temp. ist höher als der eingestellte
Sollwert.
Ein = Die an der Sonde erkannte Temp. ist niedriger als der eingestellte
Sollwert.
Zeigt den Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten an.
Kontakt geschlossen: Der Kontakt des zusätzlichen externen
Thermostaten ist geschlossen.
Kontakt geöffnet: Der Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten
ist geöffnet.
Blinkt bei geschlossenem Kontakt: Der Kontakt des zusätzlichen externen Thermostaten ist geschlossen und die Funktion STBY ist aktiviert.
Blinkt bei geöffnetem Kontakt: Der Kontakt des zusätzlichen externen
Thermostaten ist geöffnet und die Funktion STBY ist aktiviert.
Zeigt den Betrieb des Rauchgasmotors an.
Aus = Rauchgasmotor inaktiv
Ein = Rauchgasmotor aktiv
Blinkt = Störung (technischen Kundendienst verständigen)
Zeigt die Funktion Sommer/Winter an (mit Erweiterungskarte)
Aus: Funktion Winter aktiviert
Ein: Funktion Sommer aktiviert
Nicht in Gebrauch
Zeigt die Anforderung des Boilers an (mit Erweiterungskarte).
Aus: Bedarf des Sanitärkreises erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkend: Anforderung des Sanitärkreises besteht, aber
Betriebsbedingungen nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung des Sanitärkreises besteht und Betriebsbedingungen
sind erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
Zeigt den Betrieb des Pelletzufuhrmotors an.
Aus = Pelletzufuhrmotor inaktiv
Ein = Pelletzufuhrmotor aktiv
Zeigt die Anforderung der Heizungsanlage an (mit Erweiterungskarte).
Aus: Bedarf der Heizungsanlage erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkend: Anforderung der Heizungsanlage besteht, aber
Betriebsbedingungen nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung der Heizungsanlage besteht und
Betriebsbedingungen sind erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
Zeigt den Betrieb der Umwälzpumpe an.
Aus = Umwälzpumpe nicht aktiv
Ein = Umwälzpumpe aktiv
Blinkt = Temperatursicherung aktiv (Wassertemperatur > 85°C)
Zeigt die Anforderung des Puffers an (mit Erweiterungskarte).
Aus: Bedarf des Puffers erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Blinkend: Anforderung des Puffers besteht, aber Betriebsbedingungen
nicht erfüllt, Umwälzpumpe ausgeschaltet
Ein: Anforderung des Puffers besteht und Betriebsbedingungen sind
erfüllt, Umwälzpumpe eingeschaltet
| DEUTSCH
ALLGEMEINES MENÜ
2
1
1
2
3
6
4
6
1
4
OFF
3
5
5
6
Zurück - Ende
2
3
Blättern der Parameter: nächster (2) ; vorheriger (3)
4
5
Einstelldaten ändern: Erhöhung (4); Verringerung (5)
6
Bestätigung - Aufrufen des Menüs
Set Leistung
2
Set Temperatur
6
SET EINSTELLUNGEN
6
STATUS
6
MENUE USER
6
EINSTELLUNG H2O
2
Freigabe Chrono
2
2
OFEN-STATUS
Pellet
2
2
SET TECHNIKER
Set Uhr
2
Set Chrono
2
Sprache
(Dem zugelassenen Techniker
vorbehalten)
2
Display
2
Reset
Grundanweisungen
Bei den ersten Einschaltungen des Ofens sind die folgenden
Ratschläge zu beachten:
ŠŠ
Es ist möglich, dass leichte Gerüche erzeugt werden, die der
Austrocknung der verwendeten Lacke und Silikone zuzuschreiben
sind. Einen längeren Aufenthalt im Raum vermeiden.
ŠŠ
Oberflächen nicht berühren, da sie noch instabil sein
könnten.
ŠŠ
Raum mehrmals gut lüften.
ŠŠ
Die Aushärtung der Oberflächen ist nach einigen
Heizvorgängen abgeschlossen.
ŠŠ
Dieses Gerät darf nicht zur Abfallverbrennung benutzt
werden.
Vor dem Einschalten des Ofens sind folgende Punkte zu
überprüfen:
ŠŠ
Die Hydraulikanlage muss fertiggestellt sein, die gesetzlichen
Vorschriften und die Vorschriften des Handbuchs sind zu beachten.
ŠŠ
Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein.
ŠŠ
Die Brennkammer muss sauber sein.
ŠŠ
Die Brennschale muss völlig frei und sauber sein.
ŠŠ
Die hermetische Schließung der Feuertür und des
Aschenkastens kontrollieren.
ŠŠ Kontrollieren, dass das Stromversorgungskabel richtig
angeschlossen ist.
ŠŠ Der zweipolige Schalter im hinteren rechten Teil muss auf 1
stehen
ZUM ANZÜNDEN KEINE ENTFLAMMBARE FLÜSSIGKEIT VERWENDEN!
BEIM EINFÜLLEN DEN PELLETSACK NICHT MIT DEM HEISSEN OFEN IN BERÜHRUNG BRINGEN!
Im Falle ständiger Fehlzündungen einen autorisierten Techniker rufen.
Extraflame bietet eine optionale Erweiterungskarte, mit der der Heizkessel die folgenden Zusatzfunktionen in der
Steuerung der Anlage übernehmen kann.
In der untenstehenden Tabelle werden die verschiedenen Möglichkeiten aufgeführt, die das Zubehör bietet.
Steuerung Warmwasserspeicher
*
Steuerung Pufferspeicher
*
3 Heizzonen
*
Option Sofortwarmwasser
*
Steuerung Pufferspeicherpumpe oder 4. Heizzone
*
Steuerung Legionellenschutz für WW-Speicher
*
Zeitsteuerung WW-Speicher
*
Steuerung und Kontrolle Nebenausgang
*
25
| DEUTSCH
Einstellungen für die ERSTE INBETRIEBNAHME
Nach Anschluss des Stromversorgungskabels an der Rückseite des Ofens den Schalter, der sich ebenfalls an der Rückseite
befindet, auf (I) stellen.
Der Schalter an der Rückseite des Ofens dient dazu, die Elektronik des Ofens mit Strom zu versorgen.
Der Ofen bleibt ausgeschaltet und auf dem Bedienfeld erscheint ein erster Bildschirm
mit der Meldung OFF.
Einstellung von Uhrzeit, Tag, Monat und Jahr
Mit SET UHR können Datum und Uhrzeit eingestellt werden.
Set UHR
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis Menue User angezeigt wird.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Es erscheint die Meldung SET UHR.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Mit Taste 4 bzw. 5 den Tag zuweisen.
ŠŠ Durch Drücken von Taste 2 fortfahren.
ŠŠ Nach demselben Verfahren (4 bzw. 5 zum Einstellen, Taste 2 zum
Vorwärtsgehen) Stunden, Minuten, Datum, Monat und Jahr einstellen.
ŠŠ Mehrmals Taste 1 drücken, um zu bestätigen und das Menü zu verlassen.
TAG
MON, DIE, MIT, ...SON
UHR
0...23
MINUTEN
00...59
DATUM
1...31
MONAT
1...12
JAHR
00...99
Einstellung der Sprache
Zur Anzeige der Meldungen kann die gewünschte Sprache gewählt werden.
SPRACHE EINSTELLEN
Bedienungsverfahren
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
Mehrmals Taste 2 drücken, bis Menue User angezeigt wird.
Mit Taste 6 bestätigen.
Es erscheint SET UHR.
Taste 2 bis SPRACHE EINSTELLEN drücken.
Mit Taste 6 bestätigen.
Mit Taste 4 oder 5 die Sprache wählen.
Mehrmals Taste 1 drücken, um zu bestätigen und das Menü zu verlassen.
Italienisch
Englisch
SPRACHE
Der Betrieb des Geräts ohne Obere BRENNSCHALE (siehe
nebenstehende Abbildung) ist VERBOTEN. Das ENTFERNEN
beeinträchtigt die Sicherheit des Produkts und bewirkt den
sofortigen Verfall der Garantie. Im Falle von VerschleiSS
oder Beschädigung beim Kundendienst die Auswechslung des
Teils anfordern (diese Auswechslung fällt nicht unter die
Produktgarantie, da es sich um ein VerschleiSSteil handelt).
AClean Check up 1 -2
J
26
Sollte "clean check up" angezeigt werden, muss geprüft
werden, ob der Brennschalenboden frei von Ablagerungen
ist. Die Löcher im Boden müssen völlig frei sein, um eine
einwandfreie Verbrennung sicherzustellen. (Siehe Kapitel
“Reinigung durch den Benutzer”)
Mit der Funktion "Einstellung der Pelletzufuhr" kann die
Verbrennung an die beschriebenen Anforderungen angepasst
werden. Falls derselbe Alarm weiterhin vorliegt und die
oben genannten Bedingungen geprüft wurden, zugelassenen
Kundendienst verständigen.
Deutsch
Französisch
Spanisch
Obere BRENNSCHALE - Richtige Position WIE ABGEBILDET
beibehalten.
BODEN DER BRENNSCHALE
| DEUTSCH
Funktionsweise und -logik
2
1
6
4
OFF
3
5
Zündung
Nach Prüfung der oben aufgelisteten Punkte Taste 1 drei Sekunden lang drücken, um den Ofen zu zünden.
Für die Zündphase stehen 15 Minuten zur Verfügung, nach erfolgter Zündung und Erreichen der Kontrolltemperatur bricht der Ofen
die Zündphase ab und geht in ANLAUFEN.
ANLAUFEN
In der Anlaufphase stabilisiert der Ofen den Verbrennungsprozess und erhöht allmählich die Verbrennungsleistung. Danach wird das
Gebläse gestartet und in die Phase BETRIEB gewechselt.
BETRIEB
In der Betriebsphase geht der Ofen auf den eingestellten Leistungssollwert (SET LEISTUNG), siehe nächsten Eintrag.
Einstellung SET LEISTUNG
Die Betriebsleistung kann (von 1 bis 5) mit den Tasten 2 und 3 eingestellt werden.
Leistung 1 = niedrigste Stufe - Leistung 5 = höchste Stufe.
Einstellung Wassertemperatur-Sollwert
Die Kesseltemperatur kann von 65 bis 80°C mit den Tasten 4 und 5 eingestellt werden.
Funktionsweise der Umwälzpumpe
Die Umwälzpumpe aktiviert die Wasserzirkulation, wenn die Wassertemperatur im Ofen etwa 60° C erreicht. Weil die Umwälzpumpe bei
über 60° C stets in Betrieb ist, empfiehlt es sich, eine Heizzone stets geöffnet zu lassen, um den Betrieb des Gerätes homogener laufen
zu lassen und Blockierungen wegen Übertemperatur zu vermeiden. Normalerweise wird diese Zone als "Sicherheitszone" bezeichnet.
Raumtemperatur (bei dafür vorgesehenen Modellen)
Die Frontventilation kann ein-/ausgeschaltet und die Raumtemperatur über die Raumtemperatursonde (serienmäßig) kontrolliert
werden. (Siehe Kapitel "Luefter freigeben" auf den folgenden Seiten.)
REINIG. BRENNSCHALE
Während der Betriebsphase läuft im Ofen ein Zähler, der nach einer voreingestellten Zeit eine Reinigung der Brennschale durchführt.
Diese Phase wird auf dem Display angezeigt, der Ofen wird auf eine niedrigere Leistung gebracht und die Leistung des Rauchgasmotors
wird für eine in der Programmierung eingestellte Zeit erhöht. Nach der Reinigungsphase setzt der Ofen seinen Betrieb fort, indem er
erneut auf die eingestellte Leistung geht.
MODULATION und H-OFF
Während sich die Wassertemperatur an den eingestellten Sollwert annähert, beginnt der Kessel zu modulieren und erreicht so
automatisch die minimale Leistungsstufe.
Wenn die Temperatur den eingestellten Sollwert überschreitet, wird er automatisch abgeschaltet und meldet dabei H-OFF, und wird
ebenso automatisch wieder eingeschaltet, sobald die Temperatur unter den eingestellten Sollwert sinkt.
Ausschalten
Drei Sekunden lang Taste 1 drücken.
Danach geht das Gerät automatisch zur Ausschaltphase über und sperrt die Pelletzufuhr.
Der Rauchgasabsaugmotor und das Warmluftgebläse bleiben solange in Betrieb, bis die Temperatur des Ofens unter die im
Werk eingestellten Parameter abgesunken ist.
Wiedereinschaltung
Die Wiedereinschaltung des Ofens sowohl im Automatik- als auch im manuellen Betrieb ist erst dann möglich, wenn die Bedingungen
des Abkühlungszyklus und des voreingestellten Timers erfüllt sind.
Fehlzündung
J
Der erste Zündversuch kann scheitern, da die Schnecke noch leer ist und die Brennschale nicht
immer rechtzeitig mit einer für die normale Zündung ausreichenden Menge Pellets BESCHICKEN
KANN.
Wenn das Problem erst nach einigen Monaten Betrieb auftritt, ist zu kontrollieren, ob die in der
Betriebsanleitung des Ofens angegebenen regelmäSSigen Reinigungen richtig ausgeführt wurden.
27
| DEUTSCH
Zusatzthermostat
HINWEIS: Die Installation ist von einem autorisierten Techniker vorzunehmen.
Es besteht die Möglichkeit, einen an das Zimmer, in dem der Ofen aufgestellt wurde, angrenzenden Raum mit einem
Thermostaten auszustatten: Es genügt, einen Thermostaten anzuschließen, wobei das im folgenden Punkt beschriebene
Verfahren zu befolgen ist (es ist ratsam, den optionalen mechanischen Thermostaten in einer Höhe von 1,50 m vom Boden
anzubringen). Der Betrieb des Ofens mit an der Klemme STBY angeschlossenem Außenthermostat kann je nachdem, ob die
Funktion STBY aktiviert oder deaktiviert ist, unterschiedlich sein.
Werkseitig ist die Klemme STBY gebrückt, daher ist der Kontakt stets geschlossen (Anforderung).
Betrieb Zusatzthermostat bei aktiviertem Stby
Wenn die Funktion STBY aktiv ist, blinkt die LED
. Wenn der Kontakt bzw. der Außenthermostat nicht mehr angeregt ist
(Kontakt geöffnet / Temperatur erreicht), schaltet sich der Ofen ab. Sobald der Kontakt bzw. der Außenthermostat in den
Zustand "angeregt" wechselt (Kontakt geschlossen / Temperatur noch nicht erreicht), wird erneut eingeschaltet.
Hinweis: Der Betrieb des Ofens ist jedoch von der Wassertemperatur im Innern des Ofens und werkseitig eingestellten
Bedingungen abhängig. Wenn sich das Gerät in H OFF befindet (Wassertemperatur erreicht), wird die Anforderung des
Kontakts bzw. Zusatzthermostaten gegebenenfalls ignoriert.
Installation Zusatzthermostat
ŠŠ Das Gerät mithilfe des Hauptschalters an der Rückseite des Ofens ausschalten.
ŠŠ Stecker aus der Netzsteckdose ziehen.
ŠŠ Entsprechend des Schaltplans die beiden Litzen des Thermostaten an die entsprechenden Klemmen - eine rot, die
andere schwarz - an der Rückseite des Geräts anschließen (Klemme STBY). Jedes Modell kann an der Geräterückseite eine
unterschiedliche Anordnung der jeweiligen Klemmen aufweisen. Das Bild dient lediglich der Veranschaulichung.
AUX
Anschluss nur für Extraflame-Zubehör mit Trägerfrequenzsteuerung.
Für weitere Informationen an den Händler wenden.
AUX
STBY
J
28
In der
nebenstehenden
Zeichnung sind die
Klemmen STBY und AUX
an der Ofenrückseite
zu sehen.
| DEUTSCH
Menüaufbau
2
2
1
1
6
1
6
4
4
OFF
3
3
5
5
Zurück - Ende
2
3
Blättern der Parameter: nächster (2) ; vorheriger (3)
4
5
Einstelldaten ändern: Erhöhung (4); Verringerung (5)
6
Bestätigung - Aufrufen des Menüs
6
2
Menü
Set Leistung
Set Temperatur
TEXT
Leistung
WERT
01 - 05
EINSTELLUNG H2O
65 - 80 °C
FREIGABE CHRONO
ON-OFF
2
SET Einstellungen
Pellet
2
-30... +20%
FUNKTION
Einstellen der Leistung
Wahl des Heizkessel-Temperatur-Sollwerts
Aktivierung / Deaktivierung
Wochenprogrammierer
Einstellen der Pellet-Zufuhr in Prozent
Status ST 0
Status ST 1
Status ST 2
Status ST 3
Status ST 4
Status
Dem Techniker vorbehaltene Hinweise
Status ST 5
Status ST 6
Status ST 7
Status ST 8
Status ST 9
Status ST A
2
SET
UHR
TAG
UHR
MINUTEN
DATUM
MONAT
JAHR
FREIGABE CHRONO
MENUE USER
SET
Chrono
SPRACHE
DISPLAY
Reset
START PRG1
STOP PRG1
MONTAG PRG1 OFF ...
SONNTAG PRG1 OFF
Set prg1
START - PRG2 00:10
STOP - PRG2 00:10
MONTAG PRG2 OFF ...
SONNTAG PRG2 OFF
SET PRG2
START - PRG3 00:10
STOP - PRG3 00:10
MONTAG PRG3 OFF ...SONNTAG PRG3
OFF
SET PRG3
START - PRG4 00:10
STOP - PRG4 00:10
MONTAG PRG4 OFF ...SONNTAG PRG4
OFF
SET PRG4
MON...SON
00...24
00...59
1...31
1...12
00...99
OFF - 00:00
OFF - 00:00
Einstellung des Wochentags
Einstellung der Stunden
Einstellung der Minuten
Einstellung des Datums
Einstellung des Monats
Einstellung des Jahrs
Aktivierung / Deaktivierung des Wochenprogrammierers
1. Einschaltzeit
1. Ausschaltzeit
ON / OFF
Freigabe Ein-/ Ausschaltung für die diversen Tage
Off
65 - 80 °C
OFF - 00:00
OFF - 00:00
ON / OFF
Freigabe Ein-/ Ausschaltung für die diversen Tage
65 - 80 °C
OFF - 00:00
OFF - 00:00
Raumtemperatureinstellung für die 2. Zeitspanne
3. Einschaltzeit
3. Ausschaltzeit
ON / OFF
Freigabe Ein-/ Ausschaltung für die diversen Tage
65 - 80 °C
OFF - 00:00
OFF - 00:00
Raumtemperatureinstellung für die 3. Zeitspanne
4. Einschaltzeit
4. Ausschaltzeit
ON / OFF
Freigabe Ein-/ Ausschaltung für die diversen Tage
65 - 80 °C
Raumtemperatureinstellung für die 4. Zeitspanne
ital - engl - deut - fran - espa
DISPLAY
Reset
Temperatureinstellung für die 1. Zeitspanne
2. Einschaltzeit
2. Ausschaltzeit
Wahl der Sprache
off - 10...31
ON / OFF
Helligkeitsregelung des Displays
Rückstellung der vom Benutzer modifizierbaren
Werte auf Werkseinstellung
29
| DEUTSCH
Set Leistung
Im folgenden Menü kann der Leistungssollwert eingestellt werden. Minimale Leistung 1, maximale Leistung 5.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Zum Aufrufen 6 drücken; zum Fortfahren Taste 2 drücken.
ŠŠ Es wird SET TEMPERATUR angezeigt.
ŠŠ Um die Einstellung zu erhöhen, 4 drücken; um sie zu senken, 5 drücken.
ŠŠ Zur Bestätigung Taste 6 drücken, Taste 1 drücken, um bis zum Anfang
die vorherigen Menüs zu durchlaufen.
Set Temperatur
Im folgenden Menü kann die Temperatur des Heizkessels eingestellt werden.
Mögliche Einstellungen: 65 - 80 °C.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display Set Temperatur anzeigt.
ŠŠ Zum Aufrufen 6 drücken.
ŠŠ Um die Einstellung zu erhöhen, 4 drücken; um sie zu senken, 5 drücken.
ŠŠ Zur Bestätigung Taste 6 drücken, Taste 1 drücken, um bis zum Anfang
die vorherigen Menüs zu durchlaufen.
SET EINSTELLUNGEN
FREIGABE CHRONO
Über dieses Menü kann die Chrono-Funktion des Kessels aktiviert/deaktiviert werden.
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display SET Einstellungen anzeigt.
ŠŠ Taste 6 drücken.
ŠŠ Es wird FREIGABE CHRONO angezeigt.
ŠŠ Zum Aktivieren mit den Tasten 4 bzw. 5 auf "ON" einstellen.
ŠŠ Zum Bestätigen Taste 6 drücken; Taste 1 drücken, um die vorherigen
Menüs bis zum Anfang zu durchlaufen.
PELLET-REGELUNG
Über das folgende Menü kann die Pelletzufuhr in Prozent eingestellt werden.
Falls am Ofen Betriebsprobleme aufgrund der Pelletmenge auftreten, kann die Einstellung der Pelletzufuhr direkt an der Bedientafel
vorgenommen werden.
30
| DEUTSCH
Die mit der Brennstoffmenge verbundenen Probleme können in 2 Kategorien eingeteilt werden:
Brennstoffmangel:
ŠŠ Es gelingt dem Ofen nie, eine angemessene Flamme erzeugen, diese neigt dazu, auch bei hoher Leistung immer sehr niedrig zu bleiben.
ŠŠ Bei Mindestleistung neigt der Ofen dazu, fast auszugehen, wobei er in den Alarmzustand "PELLETMANGEL" geht.
ŠŠ Wenn der Ofen den Alarm "Pelletmangel" anzeigt, kann es sein, dass sich unverbrannte Pellets in der Brennschale befinden.
Brennstoff-Überschuss:
ŠŠ Der Ofen erzeugt auch bei geringer Leistung eine sehr hohe Flamme.
ŠŠ Er neigt dazu, das Panoramafenster stark zu verschmutzen und fast völlig zu verdunkeln.
ŠŠ Die Brennschale neigt zur Verkrustung und zur Verstopfung der Luftansauglöcher aufgrund der übermäßigen Pelletladung, da diese
nur teilweise verbrennt.
Die Einstellung erfolgt in Prozent, daher bringt eine Änderung dieses Parameters eine proportionale Veränderung aller
Zufuhrgeschwindigkeiten des Ofens mit sich.
Die Zufuhr kann im Bereich von -30% bis +20% erfolgen.
Zur Regelung ist die Prozedur auf dem Display auszuführen:
Bedienungsverfahren
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display SET Einstellungen
anzeigt.
ŠŠ Mit Taste 6 bestätigen.
ŠŠ Taste 2 drücken, bis Pellet angezeigt wird.
ŠŠ Um die Zufuhr zu erhöhen, 4 drücken; um sie zu senken, 5 drücken.
ŠŠ Zur Bestätigung Taste 6 drücken, Taste 1 drücken, um bis zum Anfang
die vorherigen Menüs zu durchlaufen.
MENUE USER
Set Uhr
ŠŠ
siehe Kapitel: Einstellungen erste Inbetriebnahme
CHRONO
Die Chrono-Funktion ermöglicht die Programmierung von 4 Zeitspannen innerhalb
eines Tages, die für alle Wochentage zu benutzen sind.
In jeder Zeitspanne können die Ein- und Ausschaltzeit, die Tage zur Benutzung
der programmierten Zeitspanne und die gewünschte Wassertemperatur (65 - 80
°C) eingestellt werden.
Empfehlungen
Die Ein- und Ausschaltzeiten müssen im Lauf eines einzigen
Tags, von 0 bis 24 Uhr, enthalten sein und dürfen nicht auf
mehr Tage fallen.
Vor Benutzung der Chrono-Funktion müssen Tag und
laufende Uhrzeit eingestellt werden. Daher ist zu prüfen, ob
die Schritte im Unterkapitel "Set Uhr" durchgeführt wurden,
damit die Chrono-Funktion arbeitet, muss sie nicht nur
programmiert, sondern auch aktiviert werden.
Beispiel
Einschaltung um 07:00 Uhr
Ausschaltung um 18:00 Uhr
Einschaltung um 22:00 Uhr
Ausschaltung um 05:00 Uhr
RICHTIG
FALSCH
31
| DEUTSCH
Programmierbeispiel
Nehmen wir nun einmal an, dass wir die Funktion Wochenprogrammierer benutzen wollen und 4 Zeitspannen folgendermaßen
benutzt werden sollen:
1. Zeitspanne: 08:00 bis 12:00 Uhr für alle Wochentage außer Samstag und Sonntag
2. Zeitspanne: 15:00 bis 22:00 nur am Samstag und Sonntag, beide Zeiten mit einem Wassertemperatur-Sollwert von 75 °C
Ausschaltung der 1. Zeitspanne
Bedienungsverfahren:
Taste 6 einmal drücken, es erscheint SET
LEISTUNG.
USEREINSTELLUNGEN
Taste 2 bis USER-EINSTELLUNGEN drücken.
Mit den Tasten 4/5 die Uhrzeit “12:00”
einstellen, die der Ausschaltzeit der 1.
Zeitspanne entspricht.
Stop prg1
off
Zum Bestätigen und Fortsetzen der
Programmierung Taste 6 drücken,
Taste 3, um zum vorherigen Parameter
zurückzugehen.
Stop prg1
12:00
..
..
Tage der 1. Zeitspanne aktivieren
Mit Taste 6 bestätigen.
Es erscheint die Meldung SET UHR.
Mit den Tasten 4/5 die Tage aktivieren
(on)/deaktivieren (OFF).
SET CHRONO
Taste 2 bis SET CHRONO drücken.
Mit Taste 2 und 3 durch die einzelnen
Tage blättern, für Montag bis Freitag ON
einstellen, für Samstag und Sonntag OFF.
Zum Bestätigen und Fortfahren Taste 6
drücken.
Lunedì..prg1
on
..
..
Venerdì..prg1
on
Wassertemperatur-Sollwert 1.
Zeitspanne
Taste 6 zum Bestätigen und Fortsetzen der
Programmierung drücken.
START PRG1
OFF
Es erscheint die Anzeige START PRG1 OFF.
Mit den Tasten 4/5 die gewünschte
Temperatur für H2O einstellen.
(65-80°C)
set prg1
75°C
Zum Bestätigen und Fortfahren Taste 6
drücken.
Einschaltung 1. Zeitspanne
Mit den Tasten 4/5 die Uhrzeit “08:00”
einstellen, die der Einschaltzeit der 1.
Zeitspanne entspricht.
Zum Bestätigen und Fortsetzen der
Programmierung Taste 6 drücken,
Taste 3, um zum vorherigen Parameter
zurückzugehen.
START PRG1
08:00
Einschaltung 2. Zeitspanne*
Nun die zweite Zeitspanne
programmieren.
Start Prg2
Off
Das Verfahren hierzu ist analog und wiederholt sich wie
bei der Einschaltung der 1. Zeitspanne.
*Einschaltung 2. Zeitspanne
Nun muss die zweite Zeitspanne programmiert werden. Das Verfahren hierzu ist analog und wiederholt sich wie bei
Einschaltung 1. Zeitspanne. Hierbei brauchen nur die Beispielzeit in Start um 15:00 Uhr und in Stop um 22:00 Uhr
eingegeben und die Tage Samstag und Sonntag durch Einstellen auf "ON" aktiviert zu werden.
J
32
Zum Aktivieren der Chrono-Funktion die Anweisungen im Kapitel "FREIGABE CHRONO" beachten.
Wenn der Wochenprogrammierer aktiviert ist, geht an der Bedientafel das entsprechende Symbol
an.
| DEUTSCH
Einstellung der Sprache
•
siehe Kapitel: Einstellungen erste Inbetriebnahme
DISPLAY
Über dieses Menü kann die Helligkeit des Displays eingestellt werden. Es kann OFF oder ein Wert zwischen 10 und 31 eingestellt werden.
Wird OFF eingestellt, wird die Hinterleuchtung des Displays nach einer voreingestellten Verzögerung ausgeschaltet.
Die Hinterleuchtung wird eingeschaltet, sobald eine Taste gedrückt wird bzw. wenn das Gerät in den Alarmzustand geht.
Bedienungsverfahren
1
2
6
4
OFF
ŠŠ Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
ŠŠ Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display User anzeigt.
ŠŠ Taste 2 bis "Display" drücken.
ŠŠ Mit den Tasten 4/5 kann die Helligkeit eingestellt werden.
ŠŠ Zur Bestätigung Taste 6 drücken, Taste 1 drücken, um bis zum Anfang
die vorherigen Menüs zu durchlaufen.
3
5
2
1
6
4
OFF
3
5
Reset
Hiermit können alle vom Benutzer einstellbaren Werte auf Werkseinstellung zurückgebracht werden. Dies sind folgende Daten:
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
ŠŠ
Bedienungsverfahren
Taste 6 drücken, es erscheint SET LEISTUNG.
Mehrmals Taste 2 drücken, bis das Display User anzeigt.
Taste 2 bis "Reset" drücken.
Mit den Tasten 4/5 ON einstellen und Taste 6 drücken.
Zur Bestätigung wird "FERTIG" im Display angezeigt.
ŠEINSTELLUNG
Š
H2O = 75°C
ŠSET
Š LEISTUNG = 5
ŠFREIGABE
Š
CHRONO = OFF
ŠSTART
Š
PRG1 = OFF
ŠSTOP
Š
PRG1 = OFF
ŠMONTAG
Š
PRG1 = OFF
Š.......alle
Š
Parameter der Chrono-Funktion auf
OFF
ŠPELLET
Š
= 00%
ŠSTAND-BY
Š
= OFF
Sonstige Funktionen
Luftablass
Mit dieser Funktion kann gegebenenfalls im Ofen vorhandene Luft abgelassen werden. Wenn die Funktion aktiviert ist, schaltet sich
die Kontrollleuchte der Umwälzpumpe auf dem Display ein (die Umwälzpumpen werden für 15 Minuten und 30 Sekunden versorgt,
danach folgen 30 Sekunden Stillstand).
Um die Funktion zu aktivieren:
Bei Ofen im "OFF"-Status gleichzeitig die Tasten 1 und 4 drücken, das Passwort "77" mit den Tasten 4 und 5 eingeben und mit der
Taste 6 bestätigen. Zum Unterbrechen die Stromversorgung ausschalten.
ERSTE LADUNG
Mit dieser Funktion kann der Getriebemotor zur Pelletzufuhr für unterbrechungsfreien Betrieb aktiviert werden.
Um die Funktion zu aktivieren:
Bei kaltem Ofen im "OFF"-Status gleichzeitig die Tasten 2 und 5 ein paar Sekunden lang drücken. Auf dem Display wird die
Laufschrift "Erste Ladung" angezeigt.
Um die unterbrechungsfreie Zufuhr abzubrechen, braucht lediglich die Taste 1 gedrückt werden.
33
| DEUTSCH
Reinigung durch den Benutzer
TÄGLICH
Brennschale:
Über ein mechanisches System wird die Reinigung der Brennschale in festgesetzten Intervallen automatisch vom Heizkessel
ausgeführt. In der Abbildung unten sieht man die Brennschale mit darunter liegender Öffnung. Wir empfehlen jedoch,
Aschenreste gegebenenfalls mit einem besonderen Staubsauger mindestens 1-mal alle 2 Tage bzw. je nach Gebrauch
des Produkts zu beseitigen.
WÖCHENTLICH
Reinigung Aschenkasten:
Wöchentlich oder bei Bedarf, Asche aus dem entsprechenden Kasten ausleeren. Es wird empfohlen, die Asche mindestens
einmal pro Woche aus der Brennkammer mit einem geeigneten Staubsauger abzusaugen.
34
| DEUTSCH
Reinigung durch den Benutzer
MONATLICH
Reinigung des Leitblechs:
Monatlich muss das Rauchgasleitblech, das sich unter den Reinigungsfedern des Wärmetauschers befindet, entfernt werden.
Hierzu ist wie folgt vorzugehen: Teil A des oberen, mit 3 Schrauben befestigten Tür-Leitblechs entfernen, Teil B des oberen,
mit 2 Schrauben befestigten Tür-Leitblechs entfernen, zentrales Rauchgasleitblech wie eine Schublade herausziehen.
A
B
Vor dem Ausleeren der Asche in einen geeigneten Behälter sicherstellen, dass sie vollständig abgekühlt ist.
Ordentliche Wartung
Um den einwandfreien Betrieb und die Sicherheit des Geräts zu gewährleisten, müssen die unten angegebenen Arbeiten einmal pro Saison
oder wenn nötig häufiger ausgeführt werden.
DICHTUNGEN VON TÜR, ASCHENKASTEN UND BRENNSCHALE
Die Dichtungen gewährleisten die hermetische Dichtheit des Ofens und folglich dessen einwandfreien Betrieb.
Es ist notwendig, sie periodisch zu kontrollieren: Falls sie verschlissen oder beschädigt erscheinen, müssen sie sofort ausgewechselt werden.
Diese Arbeiten sind durch einen zugelassenen Techniker auszuführen.
Anschluss an den Schornstein
Jährlich, oder jedenfalls immer, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, die zum Schornstein führende Rohrleitung absaugen und reinigen. Wenn
waagrechte Abschnitte vorhanden sind, müssen die Rückstände entfernt werden, bevor diese den Durchgang der Rauchgase verstopfen.
MANGELNDE SAUBERKEIT beeinträchtigt die Sicherheit.
Wenn das Stromversorgungskabel beschädigt ist, muss es durch den Kundendienst oder eine
Person mit gleichartiger Befähigung ausgewechselt werden, um jede Gefahr zu vermeiden.
Für einen einwandfreien Betrieb muss am Ofen mindestens einmal im Jahr eine ordentliche
Wartung durch einen zugelassenen Techniker vorgenommen werden.
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| DEUTSCH
Ordentliche Wartung
C
B
D
D
C
A
B
E
C
36
A
Rauchgasmotor (Ausbau und Reinigung und
Rauchgasleitung und "t's"), neues Silicon an den
vorgesehenen Stellen

B
Dichtungen an Inspektionsöffnungen,
Aschenkasten und Tür (ersetzen und wo
vorgesehen Silicon auftragen)

C
Brennkammer & Wärmetauscher
(Komplettreinigung) einschließlich Reinigung des
Rohrs der Zündkerze

D
Behälter (vollständige Entleerung und Reinigung).
E
Luftansaugleitung kontrollieren und
gegebenenfalls Fluss-Sensor reinigen.


| DEUTSCH
Anzeigen
DISPLAY
Off
START
PELLET LADEN
Zuendung
Grund
Ofen ausgeschaltet
Die Startphase ist im Gang.
Die durchgängige Pelletzufuhr während der Zündungsphase ist im Gang.
Die Zündungsphase ist im Gang.
ANLAUF
Die Anlaufphase ist im Gang.
BETRIEB
Die Normalbetriebsphase ist im Gang.
MODULATION
Der Ofen arbeitet im Minimalbetrieb.
REINIG. BRENNSCHALE
Die Reinigung der Brennschale läuft.
ENDREINIGUNG
Die Endreinigung läuft
Stand-by
WARTEN
ABKUEHLUNG
Hoff
WARTEN
NO ZUEND
FROSTSCHUTZ
ANTIBLOCK
Der Ofen ist aufgrund des Außenthermostats ausgeschaltet und wartet auf Wiedereinschaltung.
Der Ofen startet erneut, wenn der Außenthermostat dies erfordert.
Es wurde ein erneuter Zündversuch unternommen, nachdem der Ofen gerade abgeschaltet wurde. Wenn
der Ofen eine Abschaltung vornimmt, ist das vollständige Ausschalten des Rauchgasmotors abzuwarten
und danach die Reinigung der Brennschale vorzunehmen. Erst nach Abschluss dieser Vorgänge kann der
Ofen wieder eingeschaltet werden.
Ofen abgeschaltet wegen Wassertemperatur über Sollwert.
Sobald die Wassertemperatur unter die eingestellten Werte sinkt, schaltet sich der Ofen wieder ein.
Der Ofen kühlt nach einem Stromausfall ab.
Nach der Abkühlung schaltet er sich automatisch wieder ein.
Frostschutz-Betrieb läuft, da Wassertemperatur unter werkseitig eingestelltem Schwellenwert.
Die Umwälzpumpe schaltet sich solange ein, bis das Wasser den werkseitig eingestellten Wert +2°C erreicht
hat.
Die Antiblockier-Funktion der Umwälzpumpe läuft (erst wenn der Ofen mindestens 96 Stunden im
AUS-Zustand war). Die Umwälzpumpe schaltet sich für die vom Hersteller festgelegte Zeit ein, um ihre
Blockierung zu vermeiden.
AUTOGEBLAESE
Das automatische Ausblasen läuft.
WT-BLOCKIERUNG
Die Reinigung des Wärmetauschers ist blockiert.
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| DEUTSCH
ALARME
DISPLAY
ERLÄUTERUNG
Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
RAUCHABZUG DEFEKT Defekt Rauchgasmotor
LÖSUNG
Ein: Zeigt das Vorliegen eines Alarms an.
Blinkend: Zeigt an, dass der Unterdrucksensor deaktiviert
ist.
Der Alarm kann nur zurückgestellt werden, wenn der
Rauchgasmotor abgestellt ist und 15 Minuten nach
der Alarmanzeige vergangen sind, indem Taste 1 für 3
Sekunden gedrückt wird.
Kundendienst verständigen
RAUCHSONDE
Defekt Rauchgassonde.
Kundendienst verständigen
RAUCH HEISS
Rauchgastemperatur sehr hoch
Pelletzufuhr kontrollieren (siehe "Einstellung der Pelletzufuhr"),
bei Fortbestehen zugelassenen Techniker verständigen.
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Der Aschenkasten ist nicht richtig
geschlossen.
Die Brennkammer ist verschmutzt.
Die Rauchabzugsleitung ist verstopft.
Überprüfen, ob die Tür hermetisch schließt.
Überprüfen, ob der Aschenkasten hermetisch schließt.
Sauberkeit der Rauchgasleitung, des Sensors im
Primärluftkanal und der Brennkammer überprüfen.
FEHLZUEndung
Der Pelletbehälter ist leer.
Ungeeignete Einstellung der Pelletzufuhr.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind, oder nicht.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Kontrollieren, ob die im Kapitel " Zündung" beschriebenen
Verfahren eingehalten werden.
STROMAUSF.
NO ZUEND
Stromausfall während der Zündungsphase.
Den Ofen mit Taste 1 auf off stellen und die im Kapitel
„Zündung“ beschriebenen Verfahren wiederholen.
Der Pelletbehälter ist leer.
Ungenügende Pelletzufuhr.
Der Getriebemotor führt keine Pellets zu.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind, oder nicht.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Die Tür ist nicht richtig geschlossen.
Der Aschenkasten ist nicht richtig
geschlossen.
Die Brennkammer ist verschmutzt.
Die Rauchabzugsleitung ist verstopft
Überprüfen, ob die Tür hermetisch schließt.
Überprüfen, ob der Aschenkasten hermetisch schließt.
Sauberkeit der Rauchgasleitung und der Brennkammer
überprüfen.
Fluss-Sensor defekt.
Sensoranschluss unterbrochen
Kundendienst verständigen
clean check up 1 - 2
(1 = in der Anlaufphase)
(2= in der Betriebsphase)
PELLETMANGEL
UNTERDRUCK
ALARM
U-DRUCKSONDE
DEFEKT
WASSER
UEBERTEMPERATUR
Die Wassertemperatur im Ofen hat 95 °C
überschritten.
Möglicherweise Luft in der Anlage.
Ungenügende Zirkulation.
Kundendienst verständigen
Keine oder nicht angemessene
Sicherheitszone.
Möglicherweise Störung der Umwälzpumpe.
DEFEKT KLAPPE
Die automatische Reinigung der Brennschale
Kundendienst verständigen
ist blockiert.
Alarm
Minimaldruck
Der vom Druckwächter gemessene
Anlagendruck ist zu niedrig.
Möglicherweise Luft in der Anlage.
Kundendienst verständigen
Möglicherweise Wassermangel oder Verluste
durch Störungen an einem Anlagenbauteil.
Alarm
Wasser-Sonde
Defekt der Wassersonde
Alarm
Wasserdruck max.
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Kundendienst verständigen
Ausdehnungsgefäße prüfen, sie dürfen nicht beschädigt oder
Der Wasserdruck hat den Maximal-Grenzwert unterdimensioniert sein.
überschritten.
Prüfen, ob die Anlage im kalten Zustand den richtigen
Vordruck aufweist.
| DEUTSCH
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Produkte zu verbessern.
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pertanto,
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daher
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