R&S®AMU200A Quick Start Guide

R&S®AMU200A Quick Start Guide
R&S®AMU200A
Basisbandsignalgenerator und
Fadingsimulator
Kompakthandbuch
(>2Â0Ë)
Kompakthandbuch
Messtechnik
1402.5200.61 ─ 06
Dieses Dokument beschreibt den R&S®AMU200A, Materialnummer 1402.4090.02, und seine Optionen.
Die in dem Instrument eingesetzte Firmware basiert auf mehreren wichtigen Open-Source-Softwarepaketen. Die wichtigsten dieser
Pakete werden zusammen mit der entsprechenden Open-Source-Lizenz und den wortgetreuen Lizenztexten auf der im Lieferumfang
enthaltenen CD-ROM mit der Benutzerdokumentation bereitgestellt.
Das OpenSSL Project zur Verwendung im OpenSSL Toolkit (http://www.openssl.org/) umfasst von Eric Young ([email protected])
geschriebene kryptografische Software und von Tim Hudson ([email protected]) geschriebene Software.
Rohde & Schwarz möchten der Open-Source-Community für ihren wichtigen Beitrag zu Embedded Computing danken.
© 2010 Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
Mühldorfstr. 15, 81671 München, Germany
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Printed in Germany – Änderungen vorbehalten – Daten ohne Genauigkeitsangabe sind unverbindlich.
R&S® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG.
Eigennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.
Im folgenden Handbuch wird R&S®AMU200A mit R&S AMU abgekürzt.
Grundlegende Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Anweisungen und Sicherheitshinweise!
Alle Werke und Standorte der Rohde & Schwarz Firmengruppe sind ständig bemüht, den
Sicherheitsstandard unserer Produkte auf dem aktuellsten Stand zu halten und unseren Kunden ein
höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Unsere Produkte und die dafür erforderlichen Zusatzgeräte
werden entsprechend der jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften gebaut und geprüft. Die Einhaltung
dieser Bestimmungen wird durch unser Qualitätssicherungssystem laufend überwacht. Das vorliegende
Produkt ist gemäß beiliegender EU-Konformitätsbescheinigung gebaut und geprüft und hat das Werk in
sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen
gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Benutzer alle Hinweise, Warnhinweise und Warnvermerke
beachten. Bei allen Fragen bezüglich vorliegender Sicherheitshinweise steht Ihnen die Rohde & Schwarz
Firmengruppe jederzeit gerne zur Verfügung.
Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung des Benutzers, das Produkt in geeigneter Weise zu
verwenden. Das Produkt ist ausschließlich für den Betrieb in Industrie und Labor bzw. wenn ausdrücklich
zugelassen auch für den Feldeinsatz bestimmt und darf in keiner Weise so verwendet werden, dass einer
Person/Sache Schaden zugefügt werden kann. Die Benutzung des Produkts außerhalb des
bestimmungsgemäßen Gebrauchs oder unter Missachtung der Anweisungen des Herstellers liegt in der
Verantwortung des Benutzers. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die Zweckentfremdung
des Produkts.
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Produkts wird angenommen, wenn das Produkt nach den
Vorgaben der zugehörigen Produktdokumentation innerhalb seiner Leistungsgrenzen verwendet wird
(siehe Datenblatt, Dokumentation, nachfolgende Sicherheitshinweise). Die Benutzung des Produkts
erfordert Fachkenntnisse und zum Teil englische Sprachkenntnisse. Es ist daher zu beachten, dass das
Produkt ausschließlich von Fachkräften oder sorgfältig eingewiesenen Personen mit entsprechenden
Fähigkeiten bedient werden darf. Sollte für die Verwendung von Rohde & Schwarz-Produkten persönliche
Schutzausrüstung erforderlich sein, wird in der Produktdokumentation an entsprechender Stelle darauf
hingewiesen. Bewahren Sie die grundlegenden Sicherheitshinweise und die Produktdokumentation gut
auf und geben Sie diese an weitere Benutzer des Produkts weiter.
Die Einhaltung der Sicherheitshinweise dient dazu, Verletzungen oder Schäden durch Gefahren aller Art
auszuschließen. Hierzu ist es erforderlich, dass die nachstehenden Sicherheitshinweise vor der
Benutzung des Produkts sorgfältig gelesen und verstanden, sowie bei der Benutzung des Produkts
beachtet werden. Sämtliche weitere Sicherheitshinweise wie z.B. zum Personenschutz, die an
entsprechender Stelle der Produktdokumentation stehen, sind ebenfalls unbedingt zu beachten. In den
vorliegenden Sicherheitshinweisen sind sämtliche von der Rohde & Schwarz Firmengruppe vertriebenen
Waren unter dem Begriff „Produkt“ zusammengefasst, hierzu zählen u. a. Geräte, Anlagen sowie
sämtliches Zubehör.
Symbole und Sicherheitskennzeichnungen
Achtung, allgemeine
Gefahrenstelle
Produktdokumentation beachten
Vorsicht beim
Umgang mit
Geräten mit
hohem Gewicht
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Gefahr vor
elektrischem
Schlag
Warnung vor
heißer
Oberfläche
Schutzleiteranschluss
Erdungsanschluss
Masseanschluss
Blatt 1
Grundlegende Sicherheitshinweise
Achtung beim
Umgang mit
elektrostatisch
gefährdeten
Bauelementen
EIN-/AUSVersorgungsspannung
Stand-byAnzeige
Gleichstrom
(DC)
Wechselstrom
(AC)
Gleichstrom/Wechselstrom
(DC/AC)
Gerät
durchgehend
durch doppelte
(verstärkte)
Isolierung
geschützt
Signalworte und ihre Bedeutung
Die folgenden Signalworte werden in der Produktdokumentation verwendet, um vor Risiken und Gefahren
zu warnen.
kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder
schwere Körperverletzung zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden
wird.
kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit mittlerem Risiko, die Tod oder
(schwere) Körperverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden
wird.
kennzeichnet eine Gefährdung mit geringem Risiko, die leichte oder mittlere
Körperverletzungen zur Folge haben könnte, wenn sie nicht vermieden wird.
weist auf die Möglichkeit einer Fehlbedienung hin, bei der das Produkt
Schaden nehmen kann.
Diese Signalworte entsprechen der im europäischen Wirtschaftsraum üblichen Definition für zivile
Anwendungen. Neben dieser Definition können in anderen Wirtschaftsräumen oder bei militärischen
Anwendungen abweichende Definitionen existieren. Es ist daher darauf zu achten, dass die hier
beschriebenen Signalworte stets nur in Verbindung mit der zugehörigen Produktdokumentation und nur in
Verbindung mit dem zugehörigen Produkt verwendet werden. Die Verwendung von Signalworten in
Zusammenhang mit nicht zugehörigen Produkten oder nicht zugehörigen Dokumentationen kann zu
Fehlinterpretationen führen und damit zu Personen- oder Sachschäden führen.
Betriebszustände und Betriebslagen
Das Produkt darf nur in den vom Hersteller angegebenen Betriebszuständen und Betriebslagen ohne
Behinderung der Belüftung betrieben werden. Werden die Herstellerangaben nicht eingehalten, kann dies
elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit
Todesfolge, verursachen. Bei allen Arbeiten sind die örtlichen bzw. landesspezifischen Sicherheits- und
Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
1. Sofern nicht anders vereinbart, gilt für R&S-Produkte Folgendes:
als vorgeschriebene Betriebslage grundsätzlich Gehäuseboden unten, IP-Schutzart 2X,
Verschmutzungsgrad 2, Überspannungskategorie 2, nur in Innenräumen verwenden, Betrieb bis
2000 m ü. NN, Transport bis 4500 m ü. NN, für die Nennspannung gilt eine Toleranz von ±10%, für
die Nennfrequenz eine Toleranz von ±5%.
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Grundlegende Sicherheitshinweise
2. Stellen Sie das Produkt nicht auf Oberflächen, Fahrzeuge, Ablagen oder Tische, die aus Gewichtsoder Stabilitätsgründen nicht dafür geeignet sind. Folgen Sie bei Aufbau und Befestigung des
Produkts an Gegenständen oder Strukturen (z.B. Wände und Regale) immer den Installationshinweisen des Herstellers. Bei Installation abweichend von der Produktdokumentation können
Personen verletzt ggfls. sogar getötet werden.
3. Stellen Sie das Produkt nicht auf hitzeerzeugende Gerätschaften (z.B. Radiatoren und Heizlüfter). Die
Umgebungstemperatur darf nicht die in der Produktdokumentation oder im Datenblatt spezifizierte
Maximaltemperatur überschreiten. Eine Überhitzung des Produkts kann elektrischen Schlag, Brand
und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge, verursachen.
Elektrische Sicherheit
Werden die Hinweise zur elektrischen Sicherheit nicht oder unzureichend beachtet, kann dies elektrischen
Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge,
verursachen.
1. Vor jedem Einschalten des Produkts ist sicherzustellen, dass die am Produkt eingestellte
Nennspannung und die Netznennspannung des Versorgungsnetzes übereinstimmen. Ist es
erforderlich, die Spannungseinstellung zu ändern, so muss ggf. auch die dazu gehörige
Netzsicherung des Produkts geändert werden.
2. Bei Produkten der Schutzklasse I mit beweglicher Netzzuleitung und Gerätesteckvorrichtung ist der
Betrieb nur an Steckdosen mit Schutzkontakt und angeschlossenem Schutzleiter zulässig.
3. Jegliche absichtliche Unterbrechung des Schutzleiters, sowohl in der Zuleitung als auch am Produkt
selbst, ist unzulässig. Es kann dazu führen, dass von dem Produkt die Gefahr eines elektrischen
Schlags ausgeht. Bei Verwendung von Verlängerungsleitungen oder Steckdosenleisten ist sicherzustellen, dass diese regelmäßig auf ihren sicherheitstechnischen Zustand überprüft werden.
4. Sofern das Produkt nicht mit einem Netzschalter zur Netztrennung ausgerüstet ist, so ist der Stecker
des Anschlusskabels als Trennvorrichtung anzusehen. In diesen Fällen ist dafür zu sorgen, dass der
Netzstecker jederzeit leicht erreichbar und gut zugänglich ist (entsprechend der Länge des Anschlusskabels, ca. 2m). Funktionsschalter oder elektronische Schalter sind zur Netztrennung nicht geeignet.
Werden Produkte ohne Netzschalter in Gestelle oder Anlagen integriert, so ist die Trennvorrichtung
auf Anlagenebene zu verlagern.
5. Benutzen Sie das Produkt niemals, wenn das Netzkabel beschädigt ist. Überprüfen Sie regelmäßig
den einwandfreien Zustand der Netzkabel. Stellen Sie durch geeignete Schutzmaßnahmen und
Verlegearten sicher, dass das Netzkabel nicht beschädigt werden kann und niemand z.B. durch
Stolperfallen oder elektrischen Schlag zu Schaden kommen kann.
6. Der Betrieb ist nur an TN/TT Versorgungsnetzen gestattet, die mit höchstens 16 A abgesichert sind
(höhere Absicherung nur nach Rücksprache mit der Rohde & Schwarz Firmengruppe).
7. Stecken Sie den Stecker nicht in verstaubte oder verschmutzte Steckdosen/-buchsen. Stecken Sie die
Steckverbindung/-vorrichtung fest und vollständig in die dafür vorgesehenen Steckdosen/-buchsen.
Missachtung dieser Maßnahmen kann zu Funken, Feuer und/oder Verletzungen führen.
8. Überlasten Sie keine Steckdosen, Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten, dies kann Feuer oder
elektrische Schläge verursachen.
9. Bei Messungen in Stromkreisen mit Spannungen Ueff > 30 V ist mit geeigneten Maßnahmen Vorsorge
zu treffen, dass jegliche Gefährdung ausgeschlossen wird (z.B. geeignete Messmittel, Absicherung,
Strombegrenzung, Schutztrennung, Isolierung usw.).
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Grundlegende Sicherheitshinweise
10. Bei Verbindungen mit informationstechnischen Geräten, z.B. PC oder Industrierechner, ist darauf zu
achten, dass diese der jeweils gültigen IEC60950-1 / EN60950-1 oder IEC61010-1 / EN 61010-1
entsprechen.
11. Sofern nicht ausdrücklich erlaubt, darf der Deckel oder ein Teil des Gehäuses niemals entfernt
werden, wenn das Produkt betrieben wird. Dies macht elektrische Leitungen und Komponenten
zugänglich und kann zu Verletzungen, Feuer oder Schaden am Produkt führen.
12. Wird ein Produkt ortsfest angeschlossen, ist die Verbindung zwischen dem Schutzleiteranschluss vor
Ort und dem Geräteschutzleiter vor jeglicher anderer Verbindung herzustellen. Aufstellung und
Anschluss darf nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
13. Bei ortsfesten Geräten ohne eingebaute Sicherung, Selbstschalter oder ähnliche Schutzeinrichtung
muss der Versorgungskreis so abgesichert sein, dass alle Personen, die Zugang zum Produkt haben,
sowie das Produkt selbst ausreichend vor Schäden geschützt sind.
14. Jedes Produkt muss durch geeigneten Überspannungsschutz vor Überspannung (z.B. durch
Blitzschlag) geschützt werden. Andernfalls ist das bedienende Personal durch elektrischen Schlag
gefährdet.
15. Gegenstände, die nicht dafür vorgesehen sind, dürfen nicht in die Öffnungen des Gehäuses
eingebracht werden. Dies kann Kurzschlüsse im Produkt und/oder elektrische Schläge, Feuer oder
Verletzungen verursachen.
16. Sofern nicht anders spezifiziert, sind Produkte nicht gegen das Eindringen von Flüssigkeiten
geschützt, siehe auch Abschnitt "Betriebszustände und Betriebslagen", Punkt 1. Daher müssen die
Geräte vor Eindringen von Flüssigkeiten geschützt werden. Wird dies nicht beachtet, besteht Gefahr
durch elektrischen Schlag für den Benutzer oder Beschädigung des Produkts, was ebenfalls zur
Gefährdung von Personen führen kann.
17. Benutzen Sie das Produkt nicht unter Bedingungen, bei denen Kondensation in oder am Produkt
stattfinden könnte oder ggf. bereits stattgefunden hat, z.B. wenn das Produkt von kalte in warme
Umgebungen bewegt wurde. Das Eindringen von Wasser erhöht das Risiko eines elektrischen
Schlages.
18. Trennen Sie das Produkt vor der Reinigung komplett von der Energieversorgung (z.B. speisendes
Netz oder Batterie). Nehmen Sie bei Geräten die Reinigung mit einem weichen, nicht fasernden
Staublappen vor. Verwenden Sie keinesfalls chemische Reinigungsmittel wie z.B. Alkohol, Aceton,
Nitroverdünnung.
Betrieb
1. Die Benutzung des Produkts erfordert spezielle Einweisung und hohe Konzentration während der
Benutzung. Es muss sichergestellt sein, dass Personen, die das Produkt bedienen, bezüglich ihrer
körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung den Anforderungen gewachsen sind, da
andernfalls Verletzungen oder Sachschäden nicht auszuschließen sind. Es liegt in der Verantwortung
des Arbeitsgebers/Betreibers, geeignetes Personal für die Benutzung des Produkts auszuwählen.
2. Bevor Sie das Produkt bewegen oder transportieren, lesen und beachten Sie den Abschnitt
"Transport".
3. Wie bei allen industriell gefertigten Gütern kann die Verwendung von Stoffen, die Allergien
hervorrufen, so genannte Allergene (z.B. Nickel), nicht generell ausgeschlossen werden. Sollten beim
Umgang mit R&S-Produkten allergische Reaktionen, z.B. Hautausschlag, häufiges Niesen,
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Blatt 4
Grundlegende Sicherheitshinweise
Bindehautrötung oder Atembeschwerden auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen, um die
Ursachen zu klären und Gesundheitsschäden bzw. -belastungen zu vermeiden.
4. Vor der mechanischen und/oder thermischen Bearbeitung oder Zerlegung des Produkts beachten Sie
unbedingt Abschnitt "Entsorgung", Punkt 1.
5. Bei bestimmten Produkten, z.B. HF-Funkanlagen, können funktionsbedingt erhöhte elektromagnetische Strahlungen auftreten. Unter Berücksichtigung der erhöhten Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens müssen Schwangere durch geeignete Maßnahmen geschützt werden. Auch Träger
von Herzschrittmachern können durch elektromagnetische Strahlungen gefährdet sein. Der
Arbeitgeber/Betreiber ist verpflichtet, Arbeitsstätten, bei denen ein besonderes Risiko einer Strahlenexposition besteht, zu beurteilen und zu kennzeichnen und mögliche Gefahren abzuwenden.
6. Im Falle eines Brandes entweichen ggf. giftige Stoffe (Gase, Flüssigkeiten etc.) aus dem Produkt, die
Gesundheitsschäden an Personen verursachen können. Daher sind im Brandfall geeignete
Maßnahmen wie z.B. Atemschutzmasken und Schutzkleidung zu verwenden.
7. Falls ein Laser-Produkt in ein R&S-Produkt integriert ist (z.B. CD/DVD-Laufwerk), dürfen keine
anderen Einstellungen oder Funktionen verwendet werden, als in der Produktdokumentation beschrieben, um Personenschäden zu vermeiden (z.B. durch Laserstrahl).
Reparatur und Service
1. Das Produkt darf nur von dafür autorisiertem Fachpersonal geöffnet werden. Vor Arbeiten am Produkt
oder Öffnen des Produkts ist dieses von der Versorgungsspannung zu trennen, sonst besteht das
Risiko eines elektrischen Schlages.
2. Abgleich, Auswechseln von Teilen, Wartung und Reparatur darf nur von R&S-autorisierten
Elektrofachkräften ausgeführt werden. Werden sicherheitsrelevante Teile (z.B. Netzschalter,
Netztrafos oder Sicherungen) ausgewechselt, so dürfen diese nur durch Originalteile ersetzt werden.
Nach jedem Austausch von sicherheitsrelevanten Teilen ist eine Sicherheitsprüfung durchzuführen
(Sichtprüfung, Schutzleitertest, Isolationswiderstand-, Ableitstrommessung, Funktionstest). Damit wird
sichergestellt, dass die Sicherheit des Produkts erhalten bleibt.
Batterien und Akkumulatoren/Zellen
Werden die Hinweise zu Batterien und Akkumulatoren/Zellen nicht oder unzureichend beachtet, kann dies
Explosion, Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen mit Todesfolge,
verursachen. Die Handhabung von Batterien und Akkumulatoren mit alkalischen Elektrolyten (z.B.
Lithiumzellen) muss der EN 62133 entsprechen.
1. Zellen dürfen nicht zerlegt, geöffnet oder zerkleinert werden.
2. Zellen oder Batterien dürfen weder Hitze noch Feuer ausgesetzt werden. Die Lagerung im direkten
Sonnenlicht ist zu vermeiden. Zellen und Batterien sauber und trocken halten. Verschmutzte
Anschlüsse mit einem trockenen, sauberen Tuch reinigen.
3. Zellen oder Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen werden. Zellen oder Batterien dürfen nicht
gefahrbringend in einer Schachtel oder in einem Schubfach gelagert werden, wo sie sich gegenseitig
kurzschließen oder durch andere leitende Werkstoffe kurzgeschlossen werden können. Eine Zelle
oder Batterie darf erst aus ihrer Originalverpackung entnommen werden, wenn sie verwendet werden
soll.
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Blatt 5
Grundlegende Sicherheitshinweise
4. Zellen und Batterien von Kindern fernhalten. Falls eine Zelle oder eine Batterie verschluckt wurde, ist
sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
5. Zellen oder Batterien dürfen keinen unzulässig starken, mechanischen Stößen ausgesetzt werden.
6. Bei Undichtheit einer Zelle darf die Flüssigkeit nicht mit der Haut in Berührung kommen oder in die
Augen gelangen. Falls es zu einer Berührung gekommen ist, den betroffenen Bereich mit reichlich
Wasser waschen und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
7. Werden Zellen oder Batterien, die alkalische Elektrolyte enthalten (z.B. Lithiumzellen), unsachgemäß
ausgewechselt oder geladen, besteht Explosionsgefahr. Zellen oder Batterien nur durch den entsprechenden R&S-Typ ersetzen (siehe Ersatzteilliste), um die Sicherheit des Produkts zu erhalten.
8. Zellen oder Batterien müssen wiederverwertet werden und dürfen nicht in den Restmüll gelangen.
Akkumulatoren oder Batterien, die Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten, sind Sonderabfall.
Beachten Sie hierzu die landesspezifischen Entsorgungs- und Recycling-Bestimmungen.
Transport
1. Das Produkt kann ein hohes Gewicht aufweisen. Daher muss es vorsichtig und ggf. unter
Verwendung eines geeigneten Hebemittels (z.B. Hubwagen) bewegt bzw. transportiert werden, um
Rückenschäden oder Verletzungen zu vermeiden.
2. Griffe an den Produkten sind eine Handhabungshilfe, die ausschließlich für den Transport des
Produkts durch Personen vorgesehen ist. Es ist daher nicht zulässig, Griffe zur Befestigung an bzw.
auf Transportmitteln, z.B. Kränen, Gabelstaplern, Karren etc. zu verwenden. Es liegt in Ihrer
Verantwortung, die Produkte sicher an bzw. auf geeigneten Transport- oder Hebemitteln zu
befestigen. Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Herstellers eingesetzter
Transport- oder Hebemittel, um Personenschäden und Schäden am Produkt zu vermeiden.
3. Falls Sie das Produkt in einem Fahrzeug benutzen, liegt es in der alleinigen Verantwortung des
Fahrers, das Fahrzeug in sicherer und angemessener Weise zu führen. Der Hersteller übernimmt
keine Verantwortung für Unfälle oder Kollisionen. Verwenden Sie das Produkt niemals in einem sich
bewegenden Fahrzeug, sofern dies den Fahrzeugführer ablenken könnte. Sichern Sie das Produkt im
Fahrzeug ausreichend ab, um im Falle eines Unfalls Verletzungen oder Schäden anderer Art zu
verhindern.
Entsorgung
1. Werden Produkte oder ihre Bestandteile über den bestimmungsgemäßen Betrieb hinaus mechanisch
und/oder thermisch bearbeitet, können ggf. gefährliche Stoffe (schwermetallhaltiger Staub wie z.B.
Blei, Beryllium, Nickel) freigesetzt werden. Die Zerlegung des Produkts darf daher nur von speziell
geschultem Fachpersonal erfolgen. Unsachgemäßes Zerlegen kann Gesundheitsschäden
hervorrufen. Die nationalen Vorschriften zur Entsorgung sind zu beachten.
2. Falls beim Umgang mit dem Produkt Gefahren- oder Betriebsstoffe entstehen, die speziell zu
entsorgen sind, z.B. regelmäßig zu wechselnde Kühlmittel oder Motorenöle, sind die
Sicherheitshinweise des Herstellers dieser Gefahren- oder Betriebsstoffe und die regional gültigen
Entsorgungsvorschriften einzuhalten. Beachten Sie ggf. auch die zugehörigen speziellen
Sicherheitshinweise in der Produktdokumentation. Die unsachgemäße Entsorgung von Gefahrenoder Betriebsstoffen kann zu Gesundheitsschäden von Personen und Umweltschäden führen.
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Blatt 6
Sicherheitshinweise
Kundeninformation zur Batterieverordnung (BattV)
Dieses Gerät enthält eine schadstoffhaltige Batterie. Diese
darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Nach Ende der Lebensdauer darf die Entsorgung nur über
eine Rohde&Schwarz-Kundendienststelle oder eine geeignete Sammelstelle erfolgen.
Safety Regulations for Batteries
(according to BattV)
This equipment houses a battery containing harmful substances that must not be disposed of as normal household
waste.
After its useful life, the battery may only be disposed of at a
Rohde & Schwarz service center or at a suitable depot.
Normas de Seguridad para Baterías
(Según BattV)
Este equipo lleva una batería que contiene sustancias perjudiciales, que no se debe desechar en los contenedores
de basura domésticos.
Después de la vida útil, la batería sólo se podrá eliminar en
un centro de servicio de Rohde & Schwarz o en un
depósito apropiado.
Consignes de sécurité pour batteries
(selon BattV)
Cet appareil est équipé d'une pile comprenant des substances nocives. Ne jamais la jeter dans une poubelle pour
ordures ménagéres.
Une pile usagée doit uniquement être éliminée par un centre de service client de Rohde & Schwarz ou peut être collectée pour être traitée spécialement comme déchets dangereux.
1171.0300.41
D/E/ESP/F-2
Kundeninformation zur Produktentsorgung
Das ElektroG setzt die folgenden EG-Richtlinien um:
•
•
2002/96/EG (WEEE) für Elektro- und Elektronikaltgeräte und
2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe
in Elektronikgeräten (RoHS-Richtlinie).
Produktkennzeichnung nach EN 50419
Am Ende der Lebensdauer des Produktes darf dieses Produkt nicht über den
normalen Hausmüll entsorgt werden. Auch die Entsorgung über die kommunalen
Sammelstellen für Elektroaltgeräte ist nicht zulässig.
Zur umweltschonenden Entsorgung oder Rückführung in den Stoffkreislauf hat die
Rohde & Schwarz GmbH & Co.KG ein Entsorgungskonzept entwickelt und übernimmt die Pflichten der Rücknahme- und Entsorgung des ElektroG für Hersteller in
vollem Umfang..
Wenden Sie sich bitte an Ihren Servicepartner vor Ort, um das Produkt zu entsorgen.
1171.0200.51-01.01
Qualitätszertifikat
Certificate of quality
Certificat de qualité
Der Umwelt verpflichtet
JJ Energie-effiziente,
RoHS-konforme Produkte
JJ Kontinuierliche Weiterentwicklung
nachhaltiger Umweltkonzepte
JJ ISO 14001-zertifiziertes
Umweltmanagementsystem
Dear Customer,
You have decided to buy a
Rohde & Schwarz product. You are
thus assured of receiving a product
that is manufactured using the most
modern methods available. This
product was developed, manufactured
and tested in compliance with our
quality management system standards. The Rohde & Schwarz quality
management system is certified
according to standards such as
ISO 9001 and ISO 14001.
ISO 9001
Certified Environmental System
ISO 14001
Cher client,
Vous avez choisi d’acheter un produit Rohde & Schwarz. Vous disposez
donc d’un produit fabriqué d’après les
méthodes les plus avancées. Le développement, la fabrication et les tests
respectent nos normes de gestion
qualité. Le système de gestion qualité
de Rohde & Schwarz a été homologué,
entre autres, conformément aux normes ISO 9001 et ISO 14001.
Engagement écologique
à efficience énergétique
JJ Amélioration continue de la durabilité
environnementale
JJ Système de gestion de l’environnement certifié selon ISO 14001
JJ Produits
Environmental commitment
JJ Energy-efficient products
JJ Continuous improvement in
environmental sustainability
JJ ISO 14001-certified environmental
management system
1171.0200.11 V 04.01
Sehr geehrter Kunde,
Sie haben sich für den Kauf eines
Rohde & Schwarz-Produktes entschieden. Hiermit erhalten Sie ein
nach modernsten Fertigungsmethoden
hergestelltes Produkt. Es wurde nach
den Regeln unseres Qualitätsmanagementsystems entwickelt, gefertigt
und geprüft. Das Rohde & SchwarzQualitätsmanagementsystem ist u.a.
nach ISO 9001 und ISO 14001
zertifiziert.
Certified Quality System
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Zertifikat-Nr.: 2010-16
Hiermit wird bescheinigt, dass der/die/das:
Gerätetyp
Materialnummer
Benennung
AMU200A
1402.4090.02
BASISBAND SIGNALGENERATOR
mit den Bestimmungen des Rates der Europäischen Union zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
- betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter
Spannungsgrenzen (2006/95/EG)
- über die elektromagnetische Verträglichkeit
(2004/108/EG)
übereinstimmt.
Die Übereinstimmung wird nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
EN 61010-1: 2001
EN 61326-1: 2006
EN 61326-2-1: 2006
EN 55011: 2007 + A2: 2007, Klasse B, außer mit AMU-B18 dann Klasse A
EN 61000-3-2: 2006
EN 61000-3-3: 1995 + A1: 2001 + A2: 2005
Bei der Beurteilung der elektromagnetischen Verträglichkeit wurden die Störaussendungsgrenzwerte für Geräte der Klasse B sowie die Störfestigkeit für Betrieb in industriellen
Bereichen zugrunde gelegt.
ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG
Mühldorfstr. 15, D-81671 München
München, den 17.02.2010
Zentrales Qualitätsmanagement MF-QZ / Radde
CE
D-1
Customer Support
Technischer Support – wo und wann Sie ihn brauchen
Unser Customer Support Center bietet Ihnen schnelle, fachmännische Hilfe für die gesamte Produktpalette
von Rohde & Schwarz an. Ein Team von hochqualifizierten Ingenieuren unterstützt Sie telefonisch und
arbeitet mit Ihnen eine Lösung für Ihre Anfrage aus - egal, um welchen Aspekt der Bedienung,
Programmierung oder Anwendung eines Rohde & Schwarz Produktes es sich handelt.
Aktuelle Informationen und Upgrades
Um Ihr Gerät auf dem aktuellsten Stand zu halten sowie Informationen über Applikationsschriften zu Ihrem
Gerät zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an das Customer Support Center. Geben Sie hierbei den
Gerätenamen und Ihr Anliegen an. Wir stellen dann sicher, dass Sie die gewünschten Informationen
erhalten.
Europa, Afrika, Mittlerer Osten
Tel. +49 89 4129 12345
[email protected]
Nordamerika
Tel. 1-888-TEST-RSA (1-888-837-8772)
[email protected]
Lateinamerika
Tel. +1-410-910-7988
[email protected]
Asien/Pazifik
Tel. +65 65 13 04 88
[email protected]
1171.0200.21-05.00
R&S®AMU200A
Inhalt
Inhalt
1 Einleitung................................................................................................7
1.1
Überblick über die Dokumentation..............................................................................7
1.2
Typografische Konventionen.......................................................................................8
2 Inbetriebnahme....................................................................................11
2.1
Erklärung der Frontansicht........................................................................................11
2.1.1
Utility-Tasten.................................................................................................................12
2.1.2
Standby-LEDs und Standby-Taste................................................................................13
2.1.3
Display..........................................................................................................................13
2.1.4
Setup-Tasten.................................................................................................................14
2.1.4.1
Tasten zum Festlegen von Parametern........................................................................14
2.1.4.2
Displaytasten.................................................................................................................14
2.1.5
Tastenfeld für Dateneingabe.........................................................................................16
2.1.6
Drehknopf und Navigationstasten.................................................................................17
2.1.7
Frontplattenanschlüsse.................................................................................................17
2.2
Erklärung der Rückansicht........................................................................................19
2.2.1
Beschreibung der Anschlüsse.......................................................................................20
2.3
Inbetriebnahme...........................................................................................................25
2.3.1
Auspacken und Prüfen des Geräts...............................................................................27
2.3.2
Aufstellen oder Montieren des Geräts...........................................................................27
2.3.3
Anschluss des Geräts an das Stromnetz......................................................................28
2.3.4
Starten des Geräts........................................................................................................28
2.3.4.1
Standby- und Bereitschaftsstatus.................................................................................29
2.3.4.2
Startanzeige und Booten...............................................................................................29
2.3.4.3
Funktionsprüfung..........................................................................................................30
2.3.4.4
Preseteinstellungen.......................................................................................................30
2.3.5
Das Gerät ausschalten..................................................................................................31
2.4
Externes Zubehör anschließen..................................................................................32
2.4.1
USB-Geräte anschließen..............................................................................................32
2.4.2
Anschluss eines Monitors.............................................................................................34
2.5
Windows-Betriebssystem..........................................................................................34
2.5.1
Virenschutz...................................................................................................................35
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
3
R&S®AMU200A
Inhalt
2.5.2
Service Packs und Updates..........................................................................................35
2.5.3
Anmelden - "Login"........................................................................................................36
2.5.4
Zugriff auf das Startmenü..............................................................................................36
2.6
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)............................................................36
2.6.1
Gerät an das Netzwerk anschließen.............................................................................37
2.6.2
Die IP-Adresse zuordnen..............................................................................................38
2.6.3
Computernamen verwenden.........................................................................................39
2.6.4
Ändern der Windows Firewall-Einstellungen.................................................................39
2.6.5
Arbeit mit Verzeichnissen..............................................................................................40
2.7
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner.......................................................41
2.7.1
Verwenden eines Webbrowsers für den Fernzugriff.....................................................43
2.7.2
Remote Desktop-Verbindung........................................................................................43
2.7.3
Remote Access über [email protected]...........................46
2.8
Virenschutzsoftware verwenden...............................................................................53
2.9
LXI-Configuration........................................................................................................53
2.9.1
LXI Browser-Schnittstelle..............................................................................................55
2.9.2
LAN-Konfiguration.........................................................................................................56
2.9.2.1
Advanced LAN Configuration........................................................................................57
2.9.2.2
Ping...............................................................................................................................58
3 Erste Schritte........................................................................................61
3.1
Kurze Einführung in das Konzept des Geräts..........................................................61
3.2
Anwendungen des Geräts..........................................................................................63
3.2.1
Erzeugung von digital modulierten Signalen.................................................................64
3.2.2
Einpfadgerät..................................................................................................................65
3.2.3
Zweipfadgerät...............................................................................................................66
3.3
Basisbandsektion.......................................................................................................67
3.3.1
Beschreibung der individuellen Diagrammblöcke der Basisbandsektion......................69
3.4
Setup-Beispiel.............................................................................................................72
4 Manuelle Bedienung............................................................................85
4.1
Hauptmerkmale...........................................................................................................85
4.2
Display.........................................................................................................................90
4.2.1
Im Kopffeldbereich angezeigte Einstellungen...............................................................90
4.2.2
Statusinformationen und Meldungen............................................................................91
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
4
R&S®AMU200A
Inhalt
4.2.2.1
Statusinformationen......................................................................................................91
4.2.2.2
Meldungen....................................................................................................................91
4.2.2.3
Flüchtige Meldungen.....................................................................................................91
4.2.2.4
Bleibende Meldungen...................................................................................................92
4.2.3
Infofenster.....................................................................................................................92
4.2.4
Blockschaltbild .............................................................................................................93
4.2.4.1
Funktionsblöcke im Blockschaltbild...............................................................................94
4.2.4.2
Signal Flow- und Input/Output-Symbole im Blockschaltbild..........................................94
4.2.5
Windowsleiste und Softkeys.........................................................................................95
4.2.6
Struktur der Dialoge......................................................................................................96
4.2.7
Graphische Darstellung der Eigenschaften des Ausgangssignals................................96
4.3
Zugriff auf Dialoge......................................................................................................97
4.4
Einstellen von Parametern.........................................................................................98
4.4.1
Arbeiten mit dem Cursor...............................................................................................99
4.4.2
Auswahl eines Bedienelements..................................................................................100
4.4.3
Ein-/Ausschalten von Parametern...............................................................................100
4.4.4
Eingabe eines Werts...................................................................................................101
4.4.5
Arbeiten mit Einheiten ................................................................................................102
4.4.6
Auswahl eines Werts in einer Liste.............................................................................103
4.4.7
Abschließen von Einträgen mit Bestätigung...............................................................104
4.4.8
Wiederherstellen des vorherigen Werts......................................................................105
4.5
Editoren......................................................................................................................106
4.5.1
Mit dem "Data Editor" arbeiten....................................................................................106
4.5.2
Arbeiten mit dem "Control and Marker List Editor"......................................................108
4.6
Dateiverwaltung........................................................................................................111
4.6.1
Dialog "File Select"......................................................................................................113
4.6.2
File Manager...............................................................................................................115
4.6.2.1
Erweiterungen für Benutzerdateien.............................................................................116
4.7
Legende der Frontplatten-Bedienelemente............................................................118
4.7.1
Frontplatten-Tastenemulation.....................................................................................120
4.7.2
Bildschirmtastatur........................................................................................................120
A Hardwareschnittstellen......................................................................121
A.1
GPIB-Bus-Schnittstelle.............................................................................................121
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
5
R&S®AMU200A
Inhalt
A.2
AUX I/O-Anschluss...................................................................................................122
A.3
Monitoranschluss (MONITOR).................................................................................124
A.4
BERT-Anschluss.......................................................................................................124
Index....................................................................................................127
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
6
R&S®AMU200A
Einleitung
Überblick über die Dokumentation
1 Einleitung
1.1 Überblick über die Dokumentation
Die Anwenderdokumentation für den R&S AMU besteht aus den folgenden Komponenten:
●
Online-Hilfe-System auf dem Gerät,
●
"Kompakthandbuch" in gedruckter Form,
●
Dokumentations-CD-ROM mit folgenden Publikationen:
– Online-Hilfesystem (*.chm) als eigenständige (standalone) Hilfe,
–
Bedienhandbücher für Grundgerät und Optionen,
–
Servicehandbuch,
–
Datenblatt und technische Daten,
–
Links zu nützlichen Rohde & Schwarz- Internetseiten.
Online-Hilfe
Die Online-Hilfe ist in die Firmware des Geräts eingebettet. Sie ermöglicht schnellen,
kontextsensitiven Zugriff auf alle für die Bedienung und Programmierung erforderlichen
Informationen. Die Online-Hilfe enthält kontextsensitive Hilfe zur Bedienung des R&S
AMU und aller erhältlichen Optionen.
Kompakthandbuch
Dieses Handbuch wird in gedruckter Form und im PDF-Format auf der DokumentationsCD-ROM mit dem Gerät ausgeliefert. Mit Hilfe der Informationen in diesem Handbuch
können Sie das Gerät einrichten und in Betrieb nehmen. Standardabläufe und ein Beispiel zum Einrichten des Gerätes sind beschrieben. Darüber hinaus enthält das Handbuch allgemeine Informationen (z. B. Sicherheitshinweise).
Bedienhandbücher
Die Bedienhandbücher bilden eine Ergänzung zum Kompakthandbuch. Bedienhandbücher werden für das Grundgerät und für jede zusätzliche (Software-) Option zur Verfügung gestellt.
Diese Handbücher sind auf der Dokumentations-CD-ROM, die mit dem Gerät ausgeliefert wird, in PDF-Format (in ausdruckbarer Form) verfügbar. Im Bedienhandbuch zum
Grundgerät sind alle Gerätefunktionen ausführlich beschrieben. Ferner enthält es eine
Einführung in die Fernsteuerung sowie eine umfassende Beschreibung der Fernsteuerbefehle inklusive Programmierbeispiele. Informationen zu Wartung, Geräteschnittstellen
und Fehlermeldungen sind ebenfalls vorhanden.
In den Handbüchern zu den einzelnen Optionen werden die spezifischen Messgerätefunktionen der betreffenden Option ausführlich beschrieben. Zusätzliche Informationen
zu Grundeinstellungen und Parametern entnehmen Sie bitte den Datenblättern. Die
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
7
R&S®AMU200A
Einleitung
Typografische Konventionen
Handbücher zu den Optionen enthalten keine grundlegenden Informationen zur Bedienung des R&S AMU.
Die folgenden Bedienhandbücher und Ergänzungen sind verfügbar für R&S AMU:
●
Fading Simulator
●
Digitaler Standard GSM/EDGE, inkl. EDGE+
●
Digitaler Standard 3GPP FDD, 3GPP FDD enhanced MS/BS tests incl. HSDPA,
3GPP FDD HSUPA, 3GPP FDD HSPA+
●
Digitaler Standard GPS und Assisted GPS
●
Digitaler Standard CDMA2000® incl. 1xEV-DV
●
Digitaler Standard 1xEV-DO Rev. A
●
Digitaler Standard IEEE 802.11 (a/b/c) WLAN
●
Digitaler Standard IEEE 802.16 WiMAX
●
Digitaler Standard TD-SCDMA, inklusive TD-SCDMA Enhanced Features
●
Digitaler Standard DVB-H
●
Digitaler Standard DAB / T-DMB
●
Digitaler Standard IEEE 802.11n WLAN-N
●
Digitaler Standard EUTRA/LTE
●
Digitaler Standard XM Radio
●
FM Stereo-Modulation / RDS
●
Digitaler Standard Sirius Digital Radio
●
Digitaler Standard TETRA Release 2
●
Digitaler Standard Bluetooth®Enhanced Data Rate
Servicehandbuch
Dieses Servicehandbuch ist auf der Dokumentations-CD-ROM, die mit dem Gerät ausgeliefert wird, in PDF-Format (in ausdruckbarer Form) verfügbar. Darin wird beschrieben,
wie Sie die Einhaltung der Datenhaltigkeit überprüfen können; außerdem finden Sie hier
Informationen zur Gerätefunktion, zur Reparatur sowie zur Fehlersuche und -behebung.
Darin enthalten sind zudem alle Informationen, die zur Instandsetzung des Geräts durch
Austauschen von Baugruppen benötigt werden.
Release Notes
Die Release Notes beschreiben neue und verbesserte Funktionen, gelöste Probleme,
und Last Minute-Änderungen zur Dokumentation. Die jeweilige Firmware-Version ist auf
der Titelseite der Release Notes angegeben. Die jeweils aktuellen Release Notes finden
Sie im Internet.
1.2 Typografische Konventionen
In der vorliegenden Dokumentation gelten die folgenden typografischen Konventionen:
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
8
R&S®AMU200A
Einleitung
Typografische Konventionen
Konvention
Beschreibung
"Elemente der grafischen Bedienoberfläche "
Alle Namen von Elementen der grafischen Bedienoberfläche auf dem Bildschirm wie Dialogfelder,
Menüs, Optionen, Tasten und Softkeys sind in Anführungszeichen gesetzt.
TASTEN
Tastennamen werden in Großbuchstaben geschrieben.
Dateinamen, Befehle, Programmcode
Dateinamen, Befehle, Codierbeispiele und Bildschirmausgaben werden durch ihre Schriftart hervorgehoben.
Eingabe
Vom Benutzer einzugebende Zeichenfolgen sind in
Kursivschrift dargestellt.
Links
Links, die angeklickt werden können, sind in blauer
Schrift dargestellt.
"Verweise"
Verweise auf andere Textstellen in der Dokumentation sind in Anführungszeichen gesetzt.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
9
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
2 Inbetriebnahme
Anhand der folgenden Themen können Sie das Gerät kennenlernen und die ersten
Schritte ausführen:
●
Erklärung der Frontansicht
●
Erklärung der Rückansicht
●
Inbetriebnahme
Dieser Abschnitt beschreibt die Bedienelemente und Anschlüsse des Signalgenerators
R&S AMU anhand der Front- und Rückansicht und zeigt, wie das Gerät in Betrieb
genommen wird. Er beschreibt auch den Anschluss externer Geräte wie Drucker, Tastatur oder Maus. Die technischen Daten der Schnittstellen können dem Datenblatt entnommen werden.
Kapitel 3, "Erste Schritte", auf Seite 61 dieses Handbuchs stellt einen Überblick über
die Generatorfunktionen bereit und enthält eine Einführung in das Bedienkonzept. Ausführliche Bedienungsanweisungen und eine Übersicht über die Menüs folgen in Kapitel 4,
"Manuelle Bedienung", auf Seite 85.
Referenzinformationen zum Handbuch und zur Fernsteuerung des Geräts können im
Online-Hilfesystem oder seiner gedruckten/druckbaren Version gefunden werden. Eine
ausführliche Beschreibung der Hardwareanschlüsse und -schnittstellen ist ebenfalls im
Hilfesystem enthalten.
2.1 Erklärung der Frontansicht
Die Frontplatte des R&S Signalgenerator besteht aus dem VGA-Display mit dem Softkeybereich, Utility-Tasten (linke Seite) und dem Hardkeybereich mit Anschlüssen und
Steuerschnittstellen (rechte Seite). Die nachfolgenden Abschnitte enthalten kurze Erklärungen zu den Steuerungen und Anschlüssen, dem Hardkeybereich und der Frontplatte.
Ausführliche Informationen enthält die entsprechende Beschreibung im Bedienhandbuch.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
11
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
Bild 2-1: Ansicht, Frontplatte
2.1.1 Utility-Tasten
Die Tasten auf der linken Seite des Displays setzen den R&S AMU in einen definierten
Gerätestatus zurück und stellen Informationen über das Gerät und Unterstützung bereit.
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Geräteeinstellungen" (Instrument Settings) im
Bedienhandbuch.
PRESET
Setzt das Gerät in einen definierten Status (siehe Kapitel 2.3.4.4, "Preseteinstellungen",
auf Seite 30).
LOCAL
Schaltet von Fernsteuerung in lokale (manuelle) Steuerung um.
SETUP
Öffnet den Dialog "Setup" für Konfigurationsvoreinstellungen.
HCOPY
Öffnet das Menü "Hardcopy" für die Konfiguration und den Start des Drucks.
INFO
Zeigt Status-, Fehler- und Warnmeldungen an.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
12
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
HELP
Zeigt einen kontextsensitiven Hilfetext an.
2.1.2 Standby-LEDs und Standby-Taste
Die Standby-LEDs und die Taste ON/STANDBY befinden sich in der unteren linken Ecke
der Frontplatte.
Die Taste ON/STANDBY schaltet das Gerät zwischen dem Standby- und dem Bereitschaftsstatus um (durch die Standby-LEDs angegeben).
Die LEDs-geben die Gerätestatus wie folgt an:
●
Die grüne LED (links) leuchtet, wenn das Gerät betriebsbereit ist.
●
Die gelbe LED (rechts) leuchtet im Standby-Modus.
Siehe hierzu auch Kapitel 2.3.4.1, "Standby- und Bereitschaftsstatus", auf Seite 29.
2.1.3 Display
Das Display zeigt alle Haupteinstellungen und Status des Signalgenerators in klarer Form
an.
Das Display gliedert sich in die folgenden Bereiche:
●
Pegelanzeige mit Informationszeile
– Pegel- und PEP-Einstellungen mit Zusatzinformationen, wie z. B. Einfügedämpfung, Scheitelfaktor, und ob der Pegel als EMK oder mit Abschluss eingestellt ist.
Bei Zweipfadgeräten werden Pegel und PEP in zwei Zeilen angezeigt.
–
Statusmeldungen
–
Kurze Fehlermeldungen; der Zugriff auf ein Fenster mit ausführlichen Informationen zu einer Meldung erfolgt über die Taste INFO.
●
Blockschaltbild
Das Blockschaltbild gibt einen Überblick über die aktuelle Konfiguration und den Signalfluss des Signalgenerators anhand von Funktionsblöcken mit Ein-/Ausgangssymbolen. Durch Auswahl eines Funktionsblocks wird eine Liste mit zugehörigen
Einstellungsmenüs geöffnet. Das Blockschaltbild wird von den aktiven Menüs, dem
Info-Fenster und den Graphiken überlagert. Das Blockschaltbild kann über die Taste
DIAGRAM jederzeit im Vordergrund angezeigt werden.
●
"Windowsleiste" mit Softkeybeschriftung
Die "Windowsleiste" zeigt alle geöffneten Menüs in Form eines beschrifteten Buttons
an. Die Buttons legen die Funktion der Softkeys bei Frontplattenbedienung fest.
Durch Drücken des Buttons bzw. Softkeys wird das zugehörige Menü abwechselnd
in den Vordergrund geholt oder auf der "Windowsleiste" abgelegt.
Die WINDOWSLEISTE wird im Bedarfsfall von einer Buttonleiste mit menüspezifischen Funktionen des aktiven Menüs überlagert. Durch Drücken der Taste WINBAR kann die "Windowsleiste" erneut im Vordergrund angezeigt werden. Damit ist
es möglich, zwischen den beiden Funktionen der Buttons bzw. Softkeys zu wechseln.
Ausführliche Informationen enthält Kapitel 4.2, "Display", auf Seite 90.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
13
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
2.1.4 Setup-Tasten
Über die Tasten im rechten Bildschirmbereich können Parameter festgelegt, Ansichten
ausgewählt und die Fenster gesteuert werden.
2.1.4.1
Tasten zum Festlegen von Parametern
Diese Tasten ermöglichen den direkten Zugriff auf die Einstellungen im Kopffeld des
Geräts und können zum schnellen Wechseln des Status des Basisbandsignal verwendet
werden.
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Gerätefunktionen" (Instrument Functions) im
Bedienhandbuch.
BASEBD LEVEL
Aktiviert die Basisbandeingabe. Im Zweipfadmodus wird die zuletzt aktive Basisbandeingabe aktiviert. Nochmaliges Drücken der Taste aktiviert die Basisbandeingabe für den
zweiten Pfad.
BASEBD ON/OFF
Schaltet das Basisbandsignal ein und aus. Im Zweipfadmodus schaltet die Taste
BASEBD ON/OFF alle Signale aus. Nochmaliges Drücken stellt den Status vor dem
letzten Ausschalten wieder her. "I/Q OUT OFF" wird in der Statusleiste angezeigt.
FILE
Aktiviert das Menü zum Speichern oder Laden von Dateien (siehe Kapitel 4.6, "Dateiverwaltung", auf Seite 111).
RECALCULATE
Starten der Neuberechnung von Geräteeinstellungen.
Dauert die Berechnung einer Geräteeinstellung sehr lange, wird die aktive Modulation
automatisch abgeschaltet und die Berechnung unterbrochen, um dem Anwender die
Gelegenheit zu weiteren Einstellungen zu geben. Durch Tastendruck wird die Berechnung erneut gestartet und nach Abschluss der Berechnung die Modulation wieder eingeschaltet.
2.1.4.2
Displaytasten
Die Tasten oberhalb des Drehknopfes und die Tasten unterhalb des Ziffernblocks ordnen
die verschiedenen Fenster auf dem Display an.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
14
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
DIAGRAM
Blockschaltbild in den Vordergrund holen. Die aktiven Menüs werden ausgeblendet
(minimiert).
Aktive Menüs werden durch die Buttons in der "Windowsleiste" angezeigt.
ESC
Die Funktion dieser Taste hängt von der aktuellen Cursorposition ab.
● Wechseln auf die nächst höhere Auswahlebene.
● Schließen des geöffneten Fensters, ohne die neuen Eingaben zu akzeptieren; der
alte Wert oder Parameter wird erhalten.
● In Dialogen, die einen Button "Cancel" enthalten, aktiviert diese Taste diesen Button.
● Schließt alle Dialoge, wenn der Bearbeitungsmodus nicht aktiv ist.
● Beendet den Bearbeitungsmodus, wenn dieser aktiv ist.
● Wechsel zwischen verschiedenen Eingabebereichen eines Menüs.
● Verschieben des Eingabecursors von der Kopffeldanzeige zum vorher aktiven Menü
oder zum vorher hervorgehobenen Block im Blockschaltbild, wenn kein Menü aktiv
ist.
● Verschieben des Cursors von einen Funktionsblock im Diagramm zur ersten Auswahl
in der "Windowsleiste". Sind keine Menüs geöffnet, bleibt der Eingabefokus unverändert an der aktuellen Position.
TOGGLE
● Schaltet die hervorgehobenen Elemente oder einen Funktionsblock ein und aus.
● Wechseln zwischen zwei oder mehreren Einstellmöglichkeiten; z. B. Einträgen in
Auswahllisten. Am Ende einer Liste wird wieder auf den ersten Eintrag gesprungen.
MENU
Aufrufen des Menübaums
CLOSE
Schließt das aktive Menü.
● Bei aktivem Eingabemodus werden die Änderungen verworfen.
● Erfordern die Einstellungen dieses Menüs die Bestätigung der Änderungen durch
Drücken eines "Accept"-Button, erscheint eine Abfrage, ob die Änderungen verworfen werden sollen.
HIDE
Blendet (minimiert) das aktive geöffnete Menü aus. Der zugehörige Button in der "Windowsleiste" bleibt sichtbar.
REARR
Automatisches Anordnen der geöffneten Menüs.
WINBAR
Wechselt zwischen Anzeigen und Ausblenden der "Windowsleiste".
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
15
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
2.1.5 Tastenfeld für Dateneingabe
Die Tasten im Tastenfeld für Dateneingabe werden zur Eingabe von alphanumerischen
Daten und Einheiten verwendet.
Dateneingabetasten sind nur aktiviert, wenn der Cursor auf einem Dateneingabefeld in
einem Dialog steht. Ihre Funktion hängt vom Datentyp oder Eingabefeld ab.
Tasten
Beschreibung
0...9/abc
Gibt die entsprechenden Zahlen (in numerische Eingabefelder) oder Zeichen (Zeicheneingabefelder) ein.
.
Fügt einen Dezimalpunkt (numerische Eingabefelder) oder Punkt (Zeicheneingabefelder) an
der Cursorposition ein. Mehrere Dezimalpunkte sind nicht zulässig.
+/-
Ändert das Vorzeichen eines numerischen Parameters. Fügt bei einem alphanumerischen
Parameter einen Bindestrich an der Cursorposition ein.
Maßeinheitentasten
Wählt eine Maßeinheit aus und bestimmt dadurch den absoluten Wert oder ändert die Maßeinheit, z. B. Auslösen einer Neuberechnung ohne Ändern des absoluten Werts. Die Funktion
hängt vom Zeitpunkt ab, zu dem die Taste UNIT während der Parametereingabe verwendet
wird (siehe Kapitel 4.4.5, "Arbeiten mit Einheiten ", auf Seite 102).
Für Werte ohne Maßeinheit ist die Taste X1 mit ENTER äquivalent. Sie bestätigt die vorherige
Eingabe und deaktiviert das Eingabefeld.
_
Fügt ein Leerzeichen in ein Zeicheneingabefeld ein.
*... #
Gibt Sonderzeichen ein. Schaltet zwischen den verfügbaren Zeichen um, wenn die Taste
mehrmals in einer Zeile gedrückt wird.
A <-> a
Schaltet zwischen Groß- und Kleinbuchstaben um.
A, B, C, D, E, Gibt Hexadezimalwerte ein. Die Buchstabenbelegung der Tasten ist automatisch aktiviert,
F
wenn ein Eingabefeld mit einem hexadezimalen Wert geöffnet ist.
INSERT
Schaltet zwischen dem Einfüge- und Überschreibmodus um (siehe auch Kapitel 4.4.4,
"Eingabe eines Werts", auf Seite 101 ).
BACKSPACE
Löscht das letzte Zeichen vor der Cursorposition oder die ausgewählte Zeichenfolge.
ENTER
Das Drücken des Drehknopfes hat dieselbe Wirkung.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
●
●
●
●
●
●
Schließt die Eingabe von dimensionslosen Eingaben ab. Für andere Eingaben kann
diese Taste anstatt der Standardeinheitentaste verwendet werden. Der neue Wert
wird übernommen.
Bestätigt ("OK") und schließt offene Eingabefenster.
In einem Dialog wird damit die Voreinstellung oder der fokussierte Button ausgewählt.
In einem Dialog wird damit der Bearbeitungsmodus für den fokussierten Bereich
aktiviert, sofern zutreffend.
In einem Dialog wird damit die markierte Option des fokussierten Bereichs aktiviert
bzw. deaktiviert, sofern der Bearbeitungsmodus aktiv ist.
Aufrufen der nächsten Menüebene
2.1.6 Drehknopf und Navigationstasten
Der Drehknopf und die Pfeiltasten sind alternative Bedienelemente für Datenänderung
und Navigation in der grafischen Bedienoberfläche.
DREHKNOPF
Der Drehknopf hat mehrere Funktionen:
● Er erhöht (im Uhrzeigersinn) oder vermindert (gegen den Uhrzeigersinn) die numerischen Werte an einer definierten Schrittbreite im Bearbeitungsmodus.
● Er verschiebt den Cursor, z. B. zu einem Funktionsblock im Blockschaltbild.
● Er blättert in Listen, Tabellen oder Strukturansichten.
● Er wirkt wie die "ENTER"-Taste, wenn er gedrückt wird.
● Er verschiebt den Markierungsbalken innerhalb von fokussierten Bereichen (z. B.
Listen), sofern der Bearbeitungsmodus aktiviert ist.
Hinweis: Das Drehen oder Drücken des Drehknopfes entspricht dem Drücken der Tasten AUF und AB oder der Taste ENTER im Tastenfeld.
NAVIGATIONSTASTEN
Die Navigationstasten bestehen aus 4 Pfeiltasten, die alternativ zum Drehknopf für die
Navigation verwendet werden.
TASTEN AUF/ Die Tasten "Auf" und "Ab" haben die folgende Funktion:
AB
● Sie erhöhen bzw. vermindern den Geräteparameter in einem numerischen Bearbeitungsdialog.
●
TASTEN
LINKS/
RECHTS
In einer Liste, Tabelle, Fenster oder Dialog vertikal blättern.
Die Tasten "Links" und "Rechts" haben die folgende Funktion:
●
Sie verschieben in einem alphanumerischen Bearbeitungsdialog
den Cursor vor und zurück.
●
In einer Liste, Tabelle, Fenster oder Dialog horizontal blättern.
2.1.7 Frontplattenanschlüsse
Die I/Q-Eingangs- und Ausgangsanschlüsse und verschiedene zusätzliche Schnittstellenanschlüsse befinden sich an der Frontplatte. Anschlüsse, die einem der beiden Pfade
zugeordnet sind, sind mit dem entsprechenden Buchstaben A oder B gekennzeichnet.
Nicht speziell gekennzeichnete Anschlüsse betreffen beide Pfade.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Frontansicht
I/Q IN
I- und Q-Eingänge für externes analoges Basisbandsignal (Option R&S AMU-B17, Baseband Input).
Weitere Informationen enthält:
● Kapitel "Daten- und Signalquellen im Basisband" (Data and Signal Sources in Baseband) im Bedienhandbuch.
● Kapitel "Basisbandeingangseinstellungen - Menü" (Baseband Input Settings Menu)
im Bedienhandbuch.
I/Q OUT A/B
Direkte Ausgabe oder differentielle (nicht invertierende) Ausgabe des analogen I/Q-Signals (Option R&S AMU-B16, Baseband differential).
Weitere Informationen enthält:
● Kapitel "Daten- und Signalquellen im Basisband" (Data and Signal Sources in Baseband) im Bedienhandbuch.
● Kapitel "Basisbandeingangseinstellungen - Menü" (Baseband Input Settings Menu)
im Bedienhandbuch.
CLOCK
Signal nur für Pfad A.
Eingang für externes Taktsignal (Bit oder Symboltakt, Vielfaches von Symboltakt) zum
Synchronisieren des externen Datensignals bei mehrwertiger Modulation. Die aktive
Flanke kann festgelegt werden.
Ausgang für Taktsignal (Bit oder Symboltakt) im internen Modus.
DATA
Signal nur für Pfad A.
Eingang für externes serielles Datensignal bei digitaler Modulation.
Ausgang für serielles Datensignal bei digitaler Modulation.
Weitere Informationen enthält:
● Kapitel "Daten- und Signalquellen im Basisband" (Data and Signal Sources in Baseband) im Bedienhandbuch.
● Kapitel "Basisbandeingangseinstellungen - Menü" (Baseband Input Settings Menu)
im Bedienhandbuch.
TRIGGER 1
Eingang zur Triggerung digitaler Modulationen, Standards und ARB.
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Globale Triggertakt-Eingangseinstellungen"
(Gobal Trigger Clock Input Settings) im Bedienhandbuch.
USB
USB-Schnittstellen (Universal Serial Bus) vom Typ A (Host-USB).
●
●
●
Anschließen von externen Geräten wie Maus oder Tastatur
Anschließen des Memory Sticks zum Übertragen von Dateien
Firmware-Update
Hinweis:
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
Weitere USB-Schnittstellen werden an der Rückwand bereitgestellt:
● 2 Schnittstellen vom Typ A (USB 1.1 und USB 2.0)
● 1 Schnittstelle vom Typ B (Device USB für Datenübertragung)
Siehe hierzu auch Kapitel 2.4.1, "USB-Geräte anschließen", auf Seite 32.
MARKER 1A, 2A
Ausgang 1 und 2 zur Triggerung und Steuerung von externen Geräten mit frei definierbaren Markersignalen.
Das Gerät stellt vier Ausgänge für Markersignale bereit. Die Zuordnung der Markersignale 1 ... 3 zu den Ausgängen ist fest vorgegeben, das Markersignal 4 kann auf einen
der 4 USER-Ausgänge gelegt werden: Die Zuordnung ist folgende:
Pfad A
● Marker 1,2: BNC-Anschlüsse MARKER 1A/2A an der Frontplatte oder an der Rückwand.
● Marker 3: MARKER 3A-Pin des AUX I/O-Anschlusses an der Rückwand.
● Marker 4: BNC-Anschluss USER 1- oder USER 2/3/4-Pins des AUX I/O-Anschlusses
an der Rückwand.
Pfad B
● Marker 1: MARKER 1B/2B-Ausgang an der Rückwand.
● Marker 3: MARKER 3B-Pin des AUX I/O-Anschlusses an der Rückwand.
● Marker 4: BNC-Anschluss USER 1- oder USER 2/3/4-Pins des AUX I/O-Anschlusses
an der Rückwand.
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Globale Trigger-/Takt-/Eingangseinstellungen" (Global Trigger/Clock/Input Settings) im Bedienhandbuch.
2.2 Erklärung der Rückansicht
Dieser Abschnitt enthält einen Überblick über die Anschlüsse auf der Geräterückseite.
Jeder Anschluss wird kurz beschrieben und mit einem Verweis auf das oder die Kapitel
versehen, in denen detaillierte Informationen zur Funktion zu finden sind. Die technischen
Daten der Anschlüsse können dem Datenblatt entnommen werden.
Steht ein Anschluss bei Zweipfadgeräten nur für einen Pfad (z.B. Pfad A) oder wahlweise
nur für einen Pfad (Pfad A oder B) zur Verfügung, ist das bei der Kurzbeschreibung
angegeben.
Ausführliche Informationen enthält die entsprechende Beschreibung im Bedienhandbuch.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
Bild 2-2: Ansicht, Rückwand
2.2.1 Beschreibung der Anschlüsse
LAN-ANSCHLUSS
Ethernet-Schnittstelle
● Integration des Signalgenerators in ein Netzwerk
● Fernsteuerung des Signalgenerators
● Einspeisung externer asynchroner Daten
● Fernzugriff auf den Signalgenerator
● Firmware-Update
Siehe auch:
● Kapitel 2.6, "Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)", auf Seite 36
● Kapitel "Fernsteuerung - Grundlagen" (Remote Control Basics) im Bedienhandbuch.
NETZANSCHLUSS UND NETZSCHALTER
Wenn der R&S AMU an das Netz angeschlossen ist, stellt er sich automatisch auf die
anliegende Netzspannung ein (Bereich: siehe Typenschild). Eine äußere Umschaltung
oder ein Anpassen der Sicherungen entfällt.
Der Netzschalter kann auf zwei Positionen gesetzt werden:
● 0
Das Gerät ist von der Netzstromversorgung getrennt.
● I
Das Gerät ist mit Netzstrom versorgt. Es ist entweder betriebsbereit (STANDBY) oder
in Betrieb, je nach Position des ON/STANDBY-Schalters am Gerät.
Siehe auch Datenblatt und Kapitel 2.3.3, "Anschluss des Geräts an das Stromnetz",
auf Seite 28.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
I/Q IN A/B
Eingang für externes analoges Modulationssignal bei I/Q-Modulation (unabhängig für
Pfad A und B).
Eingang für externes analoges Basisbandsignal (Option R&S AMU-B17, Baseband
Input).
Rückwandanschlüsse für Pfad A und Pfad B (Option R&S AMU-B81).
Diese Option wird zur Verwendung des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell empfohlen. Bei
Installation des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell ist ein Gestellbausatz oder ein Adapter
für Teleskopschienen erforderlich (die Bestellnummer kann dem Datenblatt entnommen
werden).
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Daten- und Signalquellen im Basisband"
(Data and Signal Sources in Baseband) und "I/Q-Einstellungen" (I/Q Settings) im Bedienhandbuch.
I/Q OUT, I/Q BAR OUT
(Pfad A oder Pfad B)
Direkter Ausgang oder Differentialausgang (nicht invertierend) für analoges I/Q-Signal.
Für die Differentialausgabeoption ist R&S AMU-B16 erforderlich.
Für die Verwendung des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell empfehlen wir die Verwendung
der Anschlüsse für Pfad A und B auf der Rückseite (Option R&S AMU-B81). Bei Installation des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell ist ein Gestellbausatz oder ein Adapter für
Teleskopschienen erforderlich (die Bestellnummer kann dem Datenblatt entnommen
werden).
Siehe auch "Analoge I/Q-Ausgabeeinstellungen" (Analog I/Q Output Settings) im Bedienhandbuch.
INSTR TRIG
Die INSTR TRIG-Anschlüsse sind für zukünftige Erweiterungen reserviert.
RESERVE
Der RESERVE-Anschluss ist für zukünftige Erweiterungen reserviert.
USER
Eingang/Ausgang für konfigurierbare Signale für Triggerung und Steuerung.
Folgende Signale können auf die Buchse gelegt werden:
● Marker 4
● Clock Out (Bit oder Symbol)
● CW-Modus Out
● Kein Signalmarker (leer)
Hinweis: Mit Ausnahme des Clock Out-Signals gelten die Signale für die Triggerung und
Steuerung für beide Pfade.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
IEC 625/IEEE 488
IEC-Bus-Schnittstelle (IEEE 488) für die Fernsteuerung des Geräts.
Siehe auch Kapitel A.1, "GPIB-Bus-Schnittstelle", auf Seite 121 und Kapitel "Fernsteuerung - Grundlagen" (Remote Control Basics) im Bedienhandbuch.
Hinweis: Zur Vermeidung von elektromagnetischen Störungen durch freie Leitungen
muss jedes angeschlossene IEC-Bus-Kabel mit einem Gerät oder einem Steuerrechner
verbunden werden.
MARKER 1A/2A, 1B/2B
Ausgang 1 und 2 zur Triggerung und Steuerung von externen Geräten mit frei definierbaren Markersignalen.
Das Gerät stellt vier Ausgänge für Markersignale bereit. Die Zuordnung der Markersignal
1 bis 3 zu den Ausgängen ist fest vorgegeben; das Markersignal 4 kann auf einen der
vier USER-Ausgänge gelegt werden (siehe "MARKER 1A, 2A" auf Seite 19). Die Zuordnung ist folgende:
Pfad A
● Marker 1,2: BNC-Anschlüsse MARKER 1A/2A an der Frontplatte oder an der Rückwand.
● Marker 3: MARKER 3A-Pin des AUX I/O-Anschlusses an der Rückwand.
● Marker 4: BNC-Anschluss USER 1- oder USER 2/3/4-Pins des AUX I/O-Anschlusses
an der Rückwand.
Pfad B
● Marker 1,2: MARKER 1B/2B-Ausgang an der Rückwand.
● Marker 3: MARKER 3B-Pin des AUX I/O-Anschlusses an der Rückwand.
● Marker 4: BNC-Anschluss USER 1- oder USER 2/3/4-Pins des AUX I/O-Anschlusses
an der Rückwand.
Für die Verwendung des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell empfehlen wir die Verwendung
der Anschlüsse für Pfad A und B auf der Rückseite (Option R&S AMU-B81). Bei Installation des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell ist ein Gestellbausatz oder ein Adapter für
Teleskopschienen erforderlich (die Bestellnummer kann dem Datenblatt entnommen
werden).
Hinweis: MARKER 1A- und 2A-Ausgänge sind für zukünftige Upgrades konzipiert
(Option R&S AMU-B81).
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Globale Trigger-/Takt-/Eingangseinstellungen" (Global Trigger/Clock/Input Settings) im Bedienhandbuch.
Siehe hierzu auch Kapitel 2.3.2, "Aufstellen oder Montieren des Geräts", auf Seite 27.
REF OUT
Ausgabe des internen Referenzsignals.
REF IN
Eingang für externes Referenzsignal.
Das externe Referenzsignal wird für beide Pfade verwendet.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
DATA IN/OUT
Taktsignaleingang/-ausgang.
Rückwandanschlüsse für Pfad A und Pfad B (Option R&S AMU-B81).
Diese Option wird zur Verwendung des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell empfohlen. Bei
Installation des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell ist ein Gestellbausatz oder ein Adapter
für Teleskopschienen erforderlich (die Bestellnummer kann dem Datenblatt entnommen
werden).
DATA IN
Eingang für externes serielles Datensignal bei digitaler Modulation (Pfad
A). Die aktive Flanke kann eingestellt werden (nur Pfad A).
DATA OUT
Ausgang für serielles Datensignal bei digitaler Modulation (Pfad A).
CLOCK OUT
Ausgang für internes Taktsignal.
Dieser Anschluss wird nur für Pfad A verwendet. Das interne Taktsignal von Pfad B kann
an einer der USER-Schnittstellen ausgegeben werden.
CLOCK IN/OUT
Taktsignaleingang/-ausgang.
Rückwandanschlüsse für Pfad A und Pfad B (Option R&S AMU-B81).
Diese Option wird zur Verwendung des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell empfohlen. Bei
Installation des Geräts in einem 19-Zoll-Gestell ist ein Gestellbausatz oder ein Adapter
für Teleskopschienen erforderlich (die Bestellnummer kann dem Datenblatt entnommen
werden).
CLOCK IN
Eingang für externes Taktsignal (Bit oder Symboltakt, Vielfaches von
Symboltakt) zum Synchronisieren des externen Datensignals bei mehrwertiger Modulation. Die aktive Flanke kann eingestellt werden (nur Pfad
A).
CLOCK OUT
Ausgang für internes (Bit oder Symbol) Taktsignal (Pfad A). Das interne
Taktsignal von Pfad B kann an einer der USER-Schnittstellen ausgegeben werden.
MONITOR
Anschluss für externen Monitor (siehe Kapitel 2.4.2, "Anschluss eines Monitors",
auf Seite 34).
Eine Beschreibung dieses Anschlusses enthält Kapitel A.3, "Monitoranschluss (MONITOR)", auf Seite 124.
TRIGGER 1, 2
TRIGGER 2: Eingang für externe Triggerung von digitalen Modulationen und Standards
und ARB.
Der Trigger-Eingang ist auf Pfad A und/oder Pfad B umschaltbar.
Siehe auch "Globale Triggertakt-Eingangseinstellungen" (Global Trigger Clock Input
Settings).
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Erklärung der Rückansicht
AUX I/O
Paralleler Ein-/Ausgang für Datensignale und einstellbarer Trigger- und Steuersignale
des Basisbands. Eingang für den Gerätetrigger.
Die Zuordnung der AUX I/O-Schnittstelle und der USER-Pins kann über "Setup > Global
Trigger/Clock/External Inputs" und "Setup > USER Marker / AUX I/O Settings" konfiguriert werden.
Über diese Dialoge wird auch die wahlweise Zuordnung der Pins zu Pfad A oder B konfiguriert.
Hinweis: Ein Adapter von der AUX I/O-Schnittstelle auf koaxiale BNC-Anschlüsse ist als
Zubehör erhältlich (R&S AMU-Z5, siehe Datenblatt).
Eine ausführliche Beschreibung des AUX I/O-Anschlusses enthält Kapitel A.2, "AUX I/
O-Anschluss", auf Seite 122.
BERT
Eingang für Daten-, Takt- und Steuersignale für Bit- und Block Error Rate-Messungen,
Pegel 0.0128..1.998V.
USB IN
USB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) vom Typ B (Device USB).
Diese Schnittstelle ist für zukünftige Erweiterungen reserviert.
Hinweis:
Es werden weitere USB-Schnittstellen bereitgestellt:
● 2 Schnittstellen vom Typ A (Master USB) an der Frontplatte
● 2 Schnittstellen vom Typ A (USB 1.1 und USB 2.0) an der Rückwand
USB-ANSCHLÜSSE, TYP A
USB-Schnittstellen (Universal Serial Bus) vom Typ A (Host USB1.1 und USB 2.0).
●
●
●
Anschließen von externen Geräten wie Maus oder Tastatur usw.
Anschließen des Memory Sticks zum Übertragen von Dateien
Firmware-Update
Weitere USB-Schnittstellen vom Typ A sind an der Frontplatte verfügbar.
Siehe hierzu auch Kapitel 2.4.1, "USB-Geräte anschließen", auf Seite 32.
BASEBAND DIGITAL IN/OUT
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Digitale Schnittstelle:
● Eingang für externes digitales I/Q-Signal (BBIN) bei digitaler Modulation (Option R&S
AMU-B17, Baseband Input (digital/analog)).
● Ausgang des digitalen I/Q-Signals (BBOUT) (Option R&S AMU-B18 Digital I/Q Out).
Hinweis: Eine weiteres digitales I/Q-Signal erfordert eine zweite Option R&S AMU-B17,
Baseband Input (digital/analog). Entsprechend ist für Zweipfadgeräte eine zweite Option
für den digitalen I/Q-Ausgang erforderlich (Option R&S AMU-B18, Digital I/Q Out).
Elektromagnetische Störaussendungen können den Datenstrom stören. Es ist wichtig,
die von Rohde&Schwarz empfohlenen EMV-Schutzmaßnahmen zu erfüllen (siehe
"Gefahr einer elektrostatischen Entladung. " auf Seite 26).
2.3 Inbetriebnahme
In diesem Abschnitt werden die grundlegenden Schritte zur ersten Inbetriebnahme des
Geräts R&S AMU beschrieben.
Gefahr eines Stromschlags
Das Gehäuse des Geräts nicht öffnen. Im Normalbetrieb ist in der Regel ein Öffnen des
Gerätegehäuses nicht erforderlich. Beachten Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise
und -bestimmungen am Anfang dieses Handbuchs.
Gefahr eines Geräteschadens
Beachten Sie, dass die allgemeinen Sicherheitshinweise auch Informationen zu
Betriebsbedingungen enthalten, die eine Beschädigung des Geräts vermeiden. Weitere
Betriebsbedingungen sind möglicherweise im Datenblatt des Geräts enthalten.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Gefahr eines Geräteschadens
Stellen Sie vor dem Einschalten des Geräts sicher, dass folgende Bedingungen erfüllt
sind:
●
Das Gehäuse des Geräts ist geschlossen und alle Befestigungselemente sind angezogen.
●
Die Lüfteröffnungen sind frei und der Lufteintritt und -austritt an der Perforation wird
nicht behindert. Der Abstand zur Wand muss mindestens 10 cm betragen.
●
Das Gerät ist trocken und es ist keine Kondensation zu erkennen.
●
Das Gerät wird in horizontaler Lage auf einer ebenen Aufstellfläche betrieben.
●
Die Umgebungstemperatur überschreitet nicht den Bereich, der im Datenblatt angegeben ist.
●
Die Signalpegel an den Eingangsbuchsen liegen alle innerhalb der angegebenen
Bereiche.
●
Die Signalausgänge sind korrekt angeschlossen und werden nicht überlastet.
Eine Missachtung dieser Bedingungen kann zu Beschädigungen am Gerät oder an
anderen Vorrichtungen im Messaufbau führen.
Gefahr einer elektrostatischen Entladung.
Schützen Sie den Arbeitsbereich gegen elektrostatische Entladung, um Schäden an den
elektronischen Komponenten in den Modulen zu vermeiden. Einzelheiten dazu finden
Sie in den Sicherheitsanweisungen am Beginn dieses Handbuchs.
Auswirkung von elektromagnetischen Störungen auf Messergebnisse
Elektromagnetische Störungen (EMI - Electromagnetic Interference) können die Messergebnisse beeinflussen. Zur Vermeidung solcher Auswirkungen müssen die folgenden
Voraussetzungen erfüllt werden:
●
Geeignete, zweifach geschirmte Kabel verwenden.
●
Keine USB-Anschlusskabel von über 1 m Länge verwenden.
●
Nur USB-Geräte verwenden, die innerhalb der zulässigen Grenzwerte für elektromagnetische Störungen liegen.
●
Jedes angeschlossene IEC-Bus-Kabel mit einem Gerät oder Steuerrechner abschließen.
Ausgänge und Leitungen müssen korrekt mit 50 Ohm abgeschlossen werden.
Für digitale Schnittstellen ist nur das R&S AMU-Z6-Kabel für Anschlüsse zulässig. Das
zugehörige Kabel ist unter der Sachnummer 1415.0201.02 verfügbar.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
2.3.1 Auspacken und Prüfen des Geräts
Gehen Sie wie folgt vor, um das Gerät aus der Verpackung zu nehmen und die Vollständigkeit der Lieferung zu prüfen:
1. Ziehen Sie die seitlich aufgesteckten Polyethylen-Polsterteile an den Gerätefüßen
an der Rückseite ab und fädeln Sie dann die Polsterteile vorsichtig an den Gerätegriffen an der Frontseite aus.
2. Ziehen Sie den Rückseitenschutz aus Wellpappe ab.
3. Fädeln Sie den Frontseitenschutz aus Wellpappe vorsichtig aus den Gerätegriffen
aus und nehmen Sie ihn ab.
4. Prüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung anhand des Lieferscheins und der Zubehörlisten für die einzelnen Artikel.
5. Das Gerät auf eventuelle Beschädigungen überprüfen. Sollte eine Beschädigung
vorhanden sein, bitte umgehend das Transportunternehmen verständigen, das das
Gerät zugestellt hat. In diesem Fall unbedingt Karton und Verpackungsmaterial aufheben.
Verpackungsmaterial
Originalverpackung aufbewahren. Auch für einen späteren Transport oder Versand des
Geräts ist die Verpackung von Vorteil, um eine Beschädigung der Bedienelemente und
Anschlüsse zu vermeiden.
2.3.2 Aufstellen oder Montieren des Geräts
Der R&S AMU ist zur Verwendung unter Laborbedingungen, entweder auf einer Arbeitsfläche oder in einem Gestell mit einem Gestelladapter-Bausatz (Bestellnummer siehe
Datenblatt), konzipiert.
Betrieb auf Arbeitsfläche
Wenn der R&S AMU auf einer Arbeitsfläche betrieben wird, muss die Fläche flach sein.
Das Gerät kann in horizontaler Lage oder mit den Stellfüßen an der Geräteunterseite
aufgeklappt verwendet werden.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Verletzungsgefahr
Stellfüße können einklappen, wenn diese nicht vollständig ausgeklappt werden oder das
Gerät verschoben wird. Stellfüße vollständig einklappen oder vollständig ausklappen.
Nur so ist die Stabilität des Geräts und damit die Sicherheit von Personen gewährleistet.
Gerät nie mit ausgeklappten Stellfüßen verschieben, um Verletzungen zu vermeiden.
Nicht unter dem Gerät hantieren und nichts darunter stellen, wenn es auf ausgeklappten
Stellfüßen steht, da andernfalls Verletzungen oder Sachbeschädigungen möglich sind.
Stellfüße können abbrechen, wenn überbelastet. Die gleichmäßige Gesamtbelastung auf
die ausgeklappten Stellfüße darf 500 N nicht überschreiten.
Gestellmontage
Der R&S AMU kann mit einem Gestelladapter-Bausatz in einem Gestell installiert werden
(Bestellnummer siehe Datenblatt). Die Einbauanleitung ist Teil des Adapterbausatzes.
Gefahr eines Geräteschadens
Beim Einbau in ein Gestell ist darauf zu achten, dass alle Lüfteröffnungen frei sind und
der Lufteintritt und -austritt an der Perforation nicht behindert wird. Dies hilft, eine Überhitzung des Geräts zu verhindern.
2.3.3 Anschluss des Geräts an das Stromnetz
Der R&S AMU passt sich automatisch an die bereitgestellte Netzspannung an. Eine
äußere Umschaltung oder ein Anpassen der Sicherungen entfällt. Der NETZANSCHLUSS UND NETZSCHALTER befindet sich auf der Rückseite der Einheit.
► Verbinden Sie das Gerät mit dem mitgelieferten AC-Netzkabel mit der Wechselstromversorgung.
Hinweis: Das Gerät entspricht der Schutzklasse EN61010-1.
Schließen Sie das Gerät nur an eine geerdete Buchse an.
2.3.4 Starten des Geräts
Ausschalten des Stroms
Sie können den Wechselstrom dauerhaft eingeschaltet lassen, damit Ihre letzten Geräteeinstellungen erhalten bleiben. Ein Ausschalten ist nur erforderlich, wenn das Gerät
komplett von jeglicher Stromversorgung getrennt werden soll.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Starten von Geräten mit dem Netzschalter
1. Schließen Sie das Gerät an das Stromnetz an.
2. Drücken Sie zum Einschalten den Schalter in Position I (On).
Nach Einschalten befindet sich das Gerät im Standby- oder Bereitschaftsstatus, je
nach Stand der Taste ON/STANDBY an der Frontplatte des Geräts beim letzten
Ausschalten.
3. Falls sich das Gerät im Standby-Modus befindet, d. h. die gelbe LED leuchtet, die
Taste ON/STANDBY drücken, um das Gerät in den Bereitschaftsstatus zu setzen.
2.3.4.1
Standby- und Bereitschaftsstatus
Der Schalter ON/STANDBY befindet sich in der unteren linken Ecke der Frontplatte.
Umschalten zwischen Standby- und Bereitschaftsstatus
► Die Taste ON/STANDBY kurz drücken, um das Gerät vom Standby- in den Bereitschaftsmodus umzuschalten oder umgekehrt.
Im Bereitschaftsstatus leuchtet die linke grüne LED. Das Gerät ist betriebsbereit. Alle
Module sind mit Strom versorgt und der R&S AMU startet seinen Hochlaufprozess.
Im Standby-Status leuchtet die gelbe LED auf der rechten Seite. Im Standby-Modus
werden nur Leistungsschalterkreisläufe und die Ofenquarzreferenz mit Strom versorgt, um deren Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten. In diesem Status kann der
Strom sicher ausgeschaltet und das Gerät von der Stromversorgung getrennt werden.
2.3.4.2
Startanzeige und Booten
Nach dem Einschalten zeigt die Startanzeige für ein paar Sekunden die installierte BIOSVersion und die Prozessormerkmale an.
Das Gerät bootet das Betriebssystem, startet die Gerätefirmware und führt automatisch
einen Selbsttest durch. Wenn die vorherige Sitzung ordnungsgemäß beendet wurde,
verwendet das Gerät das letzte Setup mit den relevanten Geräteeinstellungen.
Nach Abschluss des Hochlaufprozesses wird das in der vorherigen Sitzung geöffnete
Blockschaltbild angezeigt und das Gerät ist betriebsbereit.
Verwenden Sie die Taste PRESET, um das Gerät in seinen definierten Reset-/PresetStatus zurückzusetzen, wenn das aktuelle Setup nicht mehr relevant ist.
Verwenden Sie zum Anpassen der Starteinstellungen den Dialog "File".
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Das Gerät neu booten
Drücken Sie die Taste STANDBY für ca. 5 Sekunden, um das Gerät neu zu booten, falls
ein unerwarteter Stillstand der Software auftritt.
2.3.4.3
Funktionsprüfung
Der Signalgenerator überwacht automatisch die wichtigsten Gerätefunktionen beim Einschalten und permanent während des Betriebs.
Wenn ein Fehler ermittelt wird, erscheint in der Infozeile die Meldung "ERROR" zusammen mit einer kurzen Fehlerbeschreibung. Zur näheren Identifizierung des Fehlers die
Taste INFO drücken. Es wird eine Beschreibung des Fehler/der Fehler angezeigt.
Weitere Informationen enthält der Abschnitt "Fehlermeldungen" (Error Messages) im
Bedienhandbuch.
Neben der automatischen Überwachung bietet der R&S AMU die folgenden Möglichkeiten, um den korrekten Betrieb sicherzustellen:
2.3.4.4
●
Interne Justierungen
Die Taste SETUP drücken und "System > Internal Adjustments" auswählen, um auf
den Dialog zur Durchführung und Konfiguration der Justierungseinstellungen zuzugreifen. Es kann beispielsweise eine maximale Pegelgenauigkeit erzielt werden.
●
Selbsttest
Ein Selbsttest wird zu Servicezwecken bereitgestellt. Der Selbsttest ist ein geschütztes Testverfahren, auf das zugegriffen werden kann, wenn die Schutzebene 1 deaktiviert ist.
●
Testpunkte
Wenn dies für Servicezwecke erforderlich ist, können interne Testpunkte angefordert
werden. Der Selbsttest ist ein geschütztes Testverfahren, auf das zugegriffen werden
kann, wenn die Schutzebene 4 deaktiviert ist. Das entsprechende Verfahren wird im
Servicehandbuch beschrieben.
Preseteinstellungen
Wenn das Gerät eingeschaltet ist, ist nicht der voreingestellte Status (Preset) aktiv, sondern Gerätestatus, der vor dem Einschalten des Geräts aktiv war. Es wird auch empfohlen, die Taste PRESET zu verwenden, um das Gerät in seinen vordefinierten Status
zurückzusetzen, wenn eine neue Konfiguration erforderlich ist, oder die aktuelle Konfiguration nicht mehr relevant ist.
Der R&S AMU bietet ein dreistufiges Presetkonzept:
●
Voreinstellung der Einstellungen, die zu einem digitalen Standard gehören oder mit
einem Dialog verbunden sind.
Die meisten der Dialogfelder enthalten einen speziellen Button "Set to Default", über
den die mit dem entsprechenden Dialog verbundenen Einstellungen direkt zurückgesetzt werden können, wie z. B. alle digitalen Modulationseinstellungen im Dialog
"Custom Digital Mod".
Diese Einstellungen sind mit den Einstellungen identisch, die über die Taste PRESET aufgerufen werden.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
●
Das Gerät auf einen vordefinierten Status voreinstellen
Über die Taste PRESET wird eine definierte Geräteeinstellung aufgerufen. Alle Parameter und Schaltzustände sind voreingestellt (auch die von inaktiven Betriebsmodi).
Die Standard-Geräteeinstellungen stellen einen reproduzierbare ursprüngliche Basis
für alle anderen Einstellungen bereit. Funktionen, welche die Integration des Geräts
in eine Messkonfiguration betreffen, werden nicht geändert, wie z. B. GPIB-BusAdresse oder Oszillator-Quelleneinstellungen.
In der Fernsteuerung können die Einstellungen der beiden Pfade des Geräts separat
voreingestellt werden (siehe Abschnitt zu den Presetbefehlen).
●
Das Gerät auf die werksseitigen Grundeinstellungen setzen
Das Gerät kann auch gezwungen werden, seine werksseitigen Grundeinstellungen
zu laden. Der Zugriff auf das entsprechenden Dialogfeld erfolgt durch Drücken auf
die Taste SETUP und Auswahl der Option "Factory Preset".
Weitere Informationen und eine Übersicht über die von der Funktion für werksseitige
Grundeinstellungen betroffenen Einstellungen enthält der Abschnitt "Werksseitige
Grundeinstellungen" im Bedienhandbuch.
Übersicht über die wichtigsten Grundeinstellungsstatus
Die folgenden Liste enthält eine Übersicht über die Voreinstellungen für die wichtigsten
Generatoreinstellungen. Die anderen Voreinstellungen finden sich in den Voreinstellungstabellen der einzelnen Menüs und den Informationen zu den Fernsteuerungsbefehlen.
●
"Referenzfrequenz" = Intern; Justierung aus
●
"Offsets" = 0
●
"Modulationsstatus" = Aus
Einstellungen, die von der Taste PRESET nicht betroffen sind
●
Referenzfrequenzeinstellungen (Menü "Ref Oscillator")
●
Power On-Einstellungen (Menü "Level/EMF")
●
Netzwerkeinstellungen (Menü "Setup")
●
GPIB-Adresse (Menü "Setup")
●
Passwort und durch Passwort geschützte Einstellungen (Menü "Setup")
●
Start/Stop GUI-Aktualisierung (Menü "Setup")
●
Display- und Tastatureinstellungen (Menü "Setup")
Benutzerdefinierte Gerätestatus können im Dialog "File" gespeichert und aufgerufen
werden.
2.3.5 Das Gerät ausschalten
Zum Ausschalten des R&S AMU wie nachfolgend beschrieben vorgehen.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Externes Zubehör anschließen
Gefahr von Datenverlust
Wird das laufende Gerät über den Schalter an der Geräterückseite oder durch Abziehen
des Netzkabels ausgeschaltet, gehen die aktuellen Einstellungen des Geräts verloren.
Auch Programmdaten können verloren gehen.
Immer zunächst die Taste ON/STANDBY drücken, um die Anwendung ordnungsgemäß
herunterzufahren.
1. Die Taste ON/STANDBY drücken, um die aktuellen Einstellungen zu speichern, das
Betriebssystem zu beenden und das Gerät in den Standby-Status zu setzen.
Die gelbe LED muss leuchten.
2. Zum Ausschalten des Stroms den Netzschalter auf die Position 0 (Off) drücken.
Tipp:
Ausschalten des Stroms
Sie können den Wechselstrom dauerhaft eingeschaltet lassen, damit Ihre letzten
Geräteeinstellungen erhalten bleiben. Ein Ausschalten ist nur erforderlich, wenn das
Gerät komplett von jeglicher Stromversorgung getrennt werden soll.
Keine der LEDS an der Frontplatte darf leuchten.
2.4 Externes Zubehör anschließen
Die äquivalenten USB-Ports an der Frontplatte oder Rückwand des R&S AMU können
zum Anschluss verschiedener Zubehörelemente verwendet werden.
Außerdem stellt das Gerät Schnittstellen für den Anschluss eines Monitors und die Integration in ein Netzwerk bereit (siehe Kapitel 2.4.2, "Anschluss eines Monitors",
auf Seite 34 und Kapitel 2.6.1, "Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37).
2.4.1 USB-Geräte anschließen
Die USB-Schnittstellen an der Frontplatte und (optional) an der Rückwand des R&S AMU
ermöglichen den direkten Anschluss von USB-Geräten an das Gerät. Die Anzahl verfügbarer USB-Anschlüsse lässt sich durch das Zwischenschalten von USB-Hubs fast
beliebig vergrößern. Aufgrund der Vielfalt an verfügbaren USB-Geräten sind den Erweiterungsmöglichkeiten des R&S AMU kaum Grenzen gesetzt.
Die folgende Liste enthält verschiedene USB-Geräte, die nützlich sein können:
●
Memory Stick zum einfachen Transfer von Daten von/zu einem Computer (z. B.
Firmware-Updates)
●
CD-ROM-Laufwerke zur einfachen Installation von Firmware-Applikationen
●
Tastatur oder Maus zur Vereinfachung der Eingabe von Daten, Kommentaren, Dateinamen usw.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Externes Zubehör anschließen
●
Drucker zur Dokumentation der Messergebnisse
●
Leistungsmessköpfe, wie z. B. der NRP Zxy-Familie
Die Installation von USB-Geräten unter Windows XP ist sehr einfach, da alle USB-Geräte
Plug&Play-fähig sind. Nach dem Anschluss eines Geräts an die USB-Schnittstelle sucht
Windows XP automatisch nach dem passenden Gerätetreiber.
Findet Windows XP keinen passenden Treiber, so erscheint die Aufforderung zur Angabe
eines Verzeichnisses, in dem die Treibersoftware zu finden ist. Befindet sich die Treibersoftware auf einer CD, ist zunächst ein USB CD-ROM-Laufwerk an das Gerät anzuschließen.
Sobald die Verbindung zwischen dem R&S AMU und dem USB-Gerät getrennt wird,
erkennt Windows-XP wiederum die geänderte Hardware-Konfiguration und deaktiviert
den betreffenden Gerätetreiber.
Alle USB-Geräte können während des Betriebs mit dem Gerät verbunden oder vom Gerät
getrennt werden.
Anschluss eines Memory Sticks oder CD-ROM-Laufwerks
Nach erfolgreicher Installation eines Memory Sticks oder eines CD-ROM-Laufwerks,
informiert Sie Windows XP, dass Ihr Gerät betriebsbereit ist. Der Memory Stick ist als
neues Laufwerk ("D:") verfügbar und wird im Windows-Explorer angezeigt. Der Name
des Laufwerks ist herstellerabhängig.
Eine Tastatur anschließen
Nach dem Anschluss wird die Tastatur automatisch erkannt. Die Standardeingabesprache ist US-amerikanisches Englisch.
Die Tastatureigenschaften können über "Start > Control Panel > Keyboard" oder das
Menü "Regional and Language Options" von Windows XP konfiguriert werden. Der
Zugriff auf Windows XP erfolgt durch Drücken der Windows-Taste auf der externen Tastatur.
Eine Maus anschließen
Nach dem Anschluss wird die Maus automatisch erkannt.
Die Mauseigenschaften über das Menü "Start >Control Panel > Mouse" von Windows
XP konfigurieren. Der Zugriff auf Windows XP erfolgt durch Drücken der Windows-Taste
auf der externen Tastatur.
Einen Drucker anschließen
Beim Drucken einer Datei prüft das Gerät, ob ein Drucker angeschlossen und eingeschaltet und ob der passende Druckertreiber installiert ist. "Falls "erforderlich wird die
Installation des Druckertreibers über den Druckerinstallations-Assistenten von Windows
XP gestartet. Ein Druckertreiber muss nur einmal installiert werden.
Sie können aktualisierte und verbesserte Treiberversionen oder neue Treiber von einer
Installationsdisk, einem USB-Stick oder einem anderen externen Speichermedium
laden. Wenn das Gerät in ein Netzwerk integriert ist, können Sie auch Treiberdaten
installieren, die in einem Netzwerkverzeichnis gespeichert sind. "Sie "können den Treiber
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Windows-Betriebssystem
über den Druckerinstallations-Assistenten im Menü "Start > Settings > Printer and
Faxes" installlieren. Der Zugriff auf Windows XP erfolgt durch Drücken der WindowsTaste auf der externen Tastatur.
2.4.2 Anschluss eines Monitors
Ein externer Monitor mit einer analogen Schnittstelle kann über den MONITORAnschluss an der Rückwand des Geräts installiert werden. Standardmäßig ist der externe
Monitoranschluss deaktiviert und muss vor dem Betrieb zunächst aktiviert werden.
Externe Geräte anschließen
Vor dem Anschluss eines externen Geräts, wie z. B. eines Monitors, muss sichergestellt
werden, dass das Gerät ausgeschaltet ist oder sich im Standby-Modus befindet. Andernfalls kann ein einwandfreier Betrieb nicht gewährleistet werden. Dies gilt nicht für USBGeräte.
1. Schalten Sie das Gerät aus.
Keine der LEDS an der Frontplatte darf leuchten.
2. Schließen Sie das Monitorkabel an den MONITOR-Anschluss an der Rückwand des
Geräts an.
3. Starten Sie das Gerät.
Die grüne LED muss leuchten.
Der externe Monitor wurde erkannt.
Die gesamte Anzeige des Geräts mit Statusleiste, dem Blockschaltbild und der Windowsleiste wird auf dem zusätzlichen Monitor angezeigt. Weitere Einstellungen sind
nicht erforderlich.
2.5 Windows-Betriebssystem
Das Gerät enthält das Betriebssystem Windows XP, das gemäß den Funktionen und
Anforderungen des Geräts konfiguriert wurde. Um die Funktionstüchtigkeit der Gerätesoftware zu gewährleisten, müssen bestimmte Regeln bei der Benutzung des Betriebssystems eingehalten werden.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Windows-Betriebssystem
Es besteht die Gefahr, dass das Gerät unverwendbar wird
Das Gerät arbeitet mit dem Betriebssystem Windows XP. Deshalb kann zusätzliche
Software auf dem Gerät installiert werden. Die Verwendung und Installation zusätzlicher
Software kann jedoch die Gerätefunktion beeinträchtigen. Daher sollten nur Programme
ausgeführt werden, deren Kompatibilität mit der Gerätesoftware von Rohde & Schwarz
getestet wurde.
Die Treiber und Programme, die im Gerät unter Windows XP verwendet werden, wurden
an das Messgerät angepasst. Die auf dem Gerät existierende Software darf nur mit der
von Rohde & Schwarz herausgegebenen aktualisierten Software geändert werden.
Die folgenden Programmpakete wurde getestet:
●
R&S Power Viewer- virtueller Leistungsmesser zur Anzeige der Ergebnisse des
Leistungsmesskopfs R&S NRP-Zxx
●
Windows XP Remote Desktop
●
Symantec Norton AntiVirus – Virenschutzsoftware
Die Verwendung dieser Programme kann in Einzelfällen die Leistung des Gerätes beeinträchtigen.
2.5.1 Virenschutz
Die Benutzer müssen die geeigneten Vorkehrungen zum Schutz ihrer Geräte gegen eine
Virusinfektion treffen. Neben der Verwendung von hohen Firewall-Einstellungen und
regelmäßigem Überprüfen der wechselbaren Speichermedien wird auch empfohlen,
Antivirensoftware auf dem Gerät zu installieren. Rohde & Schwarz empfiehlt, Antivirensoftware bei Windows-basierten Geräten NICHT im Hintergrund ("On-Acces"-Modus)
auszuführen, da dies die Geräteleistung möglicherweise beeinträchtigen kann. Stattdessen wird empfohlen, diese Software während nicht kritischen Zeiten auszuführen.
Einzelheiten und Empfehlungen enthält das R&S White Paper "Malware Protection",
verfügbar unter http://www2.rohde-schwarz.com/en/service_and_support/Downloads/
Application_Notes/?type=20&downid=5699.
2.5.2 Service Packs und Updates
Microsoft erstellt regelmäßig Sicherheits-Updates und andere Patches zum Schutz von
Windows-basierten Betriebssystemen. Diese werden über die Microsoft Update-Webseite und die zugehörigen Update-Server bereitgestellt. Geräte, die Windows verwenden, vor allem die mit einem Netzwerk verbundenen Geräte, müssen regelmäßig aktualisiert werden.
Einzelheiten und Informationen zur Konfiguration von automatischen Updates enthält
das R&S White Paper "Malware Protection" (verfügbar unter http://www2.rohdeschwarz.com/en/service_and_support/Downloads/Application_Notes/?type=20&downid=5699).
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
Änderungen im System-Setup sind nur erforderlich, wenn externe Geräte, wie die Tastatur oder ein Drucker installiert werden, oder wenn die Netzwerkkonfiguration nicht den
Standardeinstellungen entspricht (siehe Kapitel 2.6.1, "Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37). Nach dem Starten des R&S AMU bootet das Betriebssystem und
die Gerätesoftware wird automatisch gestartet.
2.5.3 Anmelden - "Login"
Windows XP verlangt ein sogenanntes Login, bei dem sich der Benutzer in einem Anmeldefenster mit Namen und Passwort ausweisen muss. Im Gerät ist ab Werk ein Autologin
eingestellt, d. h., die Anmeldung erfolgt automatisch und im Hintergrund. Die Kennung,
die für das Autologin benutzt wird, beinhaltet Administratorrechte, so dass Drucker- und
Netzwerkinstallationen möglich sind. Der Benutzername und das Passwort sind auf
"instrument" gesetzt.
2.5.4 Zugriff auf das Startmenü
Das Windows XP-"Startmenü" bietet Zugang zur Windows XP-Funktionalität und den
installierten Programmen. Zum Öffnen des "Startmenüs" die Windows-Taste oder die
Tastenkombination STRG + ESC auf Ihrer Tastatur drücken.
Im Menü "Start > Control Panel" können alle erforderlichen Systemeinstellungen durchgeführt werden (nähere Informationen zu den erforderlichen Einstellungen finden Sie im
Windows XP-Handbuch und der Hardware-Beschreibung).
Zugriff auf das Betriebssystem
Der Zugriff auf das Betriebssystem ist nur möglich, wenn eine externe Tastatur und/oder
eine Maus angeschlossen ist. Windows XP stellt eine Bildschirmtastatur bereit, die über
eine Maus betrieben werden kann, so dass eine Bedienung ausschließlich per Maus
möglich ist. Für umfangreiche Eingaben wird eine externe Tastatur empfohlen.
Energiesparmodus
Ein Energiesparmodus ist eine Standardeinstellung im Gerät. Nach 30 Minuten ohne
Zugriff auf die Festplatte schaltet diese in einen energiesparenden Zustand. Der Energiesparmodus wird beim erneuten Zugriff auf die Festplatte verlassen.
2.6 Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
Der R&S AMU ist mit einer Netzwerkschnittstelle ausgestattet und kann an ein EthernetLAN (Local Area Network) angeschlossen werden. Wenn die entsprechenden Rechte
vom Netzwerkadministrator gewährt wurden und die Windows XP-Firewall-Konfiguration
korrekt angepasst wurde, kann die Schnittstelle beispielsweise für Folgendes verwendet
werden:
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
36
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
●
Übertragen von Daten zwischen einem Steuerrechner und dem Tester, z. B. zum
Ausführen eines Fernsteuerungsprogramms. Siehe Kapitel "Fernsteuerung".
●
Zugriff auf oder Kontrolle der Messung von einem fernen Computer aus über die
Anwendung "Remote Desktop" (oder ein ähnliches Tool).
●
Anschluss externer Netzwerkgeräte (z. B. Drucker).
●
Übertragen von Daten von und zu einem fernen Computer, z. B. Verwendung von
Netzwerkordnern.
Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration der LAN-Schnittstelle. Er enthält folgende
Themen:
●
Kapitel 2.6.1, "Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37
●
Kapitel 2.6.2, "Die IP-Adresse zuordnen", auf Seite 38
LXI
Der R&S AMU entspricht der LXI-Klasse C. LXI ermöglicht Ihnen direkten Zugriff auf die
unten beschriebenen LAN-Einstellungen.
Zugriff auf das Betriebssystem
Der Zugriff auf das Betriebssystem ist nur möglich, wenn eine externe Tastatur und/oder
eine Maus angeschlossen ist. Windows XP stellt eine Bildschirmtastatur bereit, die über
eine Maus betrieben werden kann, so dass eine Bedienung ausschließlich per Maus
möglich ist. Für umfangreiche Eingaben wird eine externe Tastatur empfohlen.
2.6.1 Gerät an das Netzwerk anschließen
Für die Einrichtung einer LAN-Verbindung mit dem Gerät stehen zwei Möglichkeiten
bereit:
●
Eine nicht speziell zugeordnete Netzwerkverbindung (Ethernet) vom Gerät zu einem
vorhandenen Netzwerk über ein gewöhnliches RJ-45-Netzwerkkabel. Dem Gerät
wird eine IP-Adresse zugewiesen, und es kann zusammen mit einem Computer und
anderen Hosts im selben Netzwerk eingesetzt werden.
●
Eine eigene Netzwerkverbindung (Punkt-zu-Punkt-Verbindung) zwischen dem Gerät
und einem Einzelcomputer über ein (Crossover-) RJ-45-Netzwerkkabel. Der Computer muss mit einem Netzwerkadapter ausgestattet sein und ist direkt mit dem Gerät
verbunden. Die Verwendung von Hubs, Switches oder Gateways ist nicht erforderlich, die Datenübertragung erfolgt jedoch weiterhin mithilfe des TCP/IP-Protokolls.
Dem Gerät und dem Computer muss eine IP-Adresse zugewiesen werden, siehe
Kapitel 2.6.2, "Die IP-Adresse zuordnen", auf Seite 38.
Der R&S AMU verwendet die IP-Adressen 192.168.xxx.yyy für diese Zwecke, wobei
xxx und yyy Werte zwischen 1...254 annehmen können; die Subnet-Maske ist immer
255.255.255.0.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
37
R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
Gefahr eines Netzwerkausfalls
Konsultieren Sie Ihren Netzwerkadministrator bevor Sie das Gerät an das Netzwerk
anschließen oder das Netzwerk konfigurieren. Fehler können Auswirkungen auf das
gesamte Netzwerk haben.
► Zum Einrichten einer nicht speziell zugeordneten Netzwerkverbindung schließen Sie
ein handelsübliches RJ-45-Kabel an einen der LAN-Ports an.
Zum Einrichten einer eigenen Netzwerkverbindung schließen Sie ein (Crossover-)
RJ-45-Kabel zwischen dem Gerät und einem Einzel-PC an.
Wenn das Gerät an das LAN angeschlossen ist, erkennt Windows XP die Netzwerkverbindung automatisch und aktiviert die erforderlichen Treiber
Die Netzwerkkarte arbeitet mit folgenden Schnittstellen: 10-Mbps-Ethernet IEEE 802.3
oder 100-Mbps-Ethernet IEEE 802.3u.
2.6.2 Die IP-Adresse zuordnen
Je nach den Netzwerkkapazitäten können die TCP/IP-Adressinformationen für das Gerät
auf unterschiedliche Weise abgerufen werden.
●
Wenn das Netzwerk die dynamische TCP/IP-Konfiguration mit Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) unterstützt, können alle Adressinformationen automatisch
zugewiesen werden.
●
Wenn das Netzwerk DHCP nicht unterstützt, oder wenn das Gerät für die Verwendung einer alternativen TCP/IP-Konfiguration konfiguriert ist, müssen die Adressen
manuell festgelegt werden.
Standardmäßig ist das Gerät für die Verwendung der dynamischen TCP/IP-Konfiguration
und das automatische Abrufen aller Adressinformationen konfiguriert. Dies bedeutet,
dass eine physische Verbindung zum LAN ohne vorherige Gerätekonfiguration sicher
erstellt werden kann.
Gefahr von Netzwerkfehlern
Fehler beim Anschluss können sich auf das gesamte Netzwerk auswirken. Wenn Ihr
Netzwerk DHCP nicht unterstützt, oder wenn Sie sich für die Verwendung der dynamischen TCP/IP-Konfiguration entscheiden, müssen Sie vor dem Anschluss des Geräts an
das LAN gültige Adressinformationen zuweisen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine gültige IP-Adresse zu erhalten.
Die IP-Adresse manuell zuordnen
1. Erfragen Sie die IP-Adresse und Subnet-Maske für den R&S AMU und die IPAdresse für das lokale Standard-Gateway bei Ihrem Netzwerkadministrator. Erfragen
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
Sie gegebenenfalls auch den Namen Ihrer DNS-Domäne und die IP-Adressen der
DNS- und WINS-Server in Ihrem Netzwerk. Wenn Sie mehr als einen LAN-Anschluss
verwenden, benötigen Sie separate Adressinformationen für jeden Anschluss.
2. Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen.
3. Das "Control Panel" durch Auswahl von "Start > Settings > Control Panel" öffnen.
4. "Network Connections" auswählen.
5. Mit der rechten Maustaste auf "Local Area Connection" klicken und "Properties" im
Kontextmenü auswählen, oder
auf "Local Area Connection" und anschließend auf "File > Properties" klicken.
6. In der Registerkarte "General" auf "Internet Protocol (TCP/IP)" klicken und anschließend "Properties" auswählen.
7. "Use the following IP address" auswählen und die von Ihrem Netzwerkadministrator
erhaltenen Adressinformationen eingeben.
8. Falls erforderlich können Sie auch "Use the following DNS server addresses" auswählen und Ihre eigenen DNS-Adressen eingeben.
Weitere Informationen enthält die Windows XP-Hilfe.
2.6.3 Computernamen verwenden
Alternativ zur IP-Adresse kann auf jeden PC oder jedes Gerät in einem LAN über einen
eindeutigen Computernamen zugegriffen werden. Jedes Gerät wird mit einem bereits
zugewiesenen Computernamen ausgeliefert, aber dieser Name kann geändert werden.
Einen Computernamen abfragen und ändern
1. Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen.
2. "Start > My Computer > Properties > Computer Name" auswählen.
Unter "Full Computer Name " wird der Computername angezeigt.
3. Zum Ändern des Computernamens "Change" auswählen, den neuen Computernamen eingeben und die Eingabe bestätigen.
2.6.4 Ändern der Windows Firewall-Einstellungen
Eine Firewall schützt ein Gerät, indem es verhindert, dass unbefugte Benutzer über ein
Netzwerk auf dieses Gerät zugreifen können. Rohde & Schwarz empfiehlt Ihnen, unbedingt eine Firewall an Ihrem Gerät zu verwenden. R&S-Geräte werden mit aktivierter
Windows-Firewall ausgeliefert, die so vorkonfiguriert ist, dass alle Ports und Anschlüsse
für die Fernsteuerung aktiviert sind. Einzelheiten und Informationen zu Konfiguration der
Firewall enthalten das R&S White Paper "Malware Protection" (verfügbar unter http://
www2.rohde-schwarz.com/en/service_and_support/Downloads/Application_Notes/?
type=20&downid=5699) und das Windows XP-Hilfesystem.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Einrichten einer Netzwerkverbindung (LAN)
Bitte beachten Sie, dass für eine Änderung der Firewall-Einstellungen Administratorrechte erforderlich sind.
Zum Übertragen von Kurvenformdateien, die auf einem externen PC mit R&S WinIQSIM2
generiert wurden, müssen Sie die Firewall deaktivieren.
Gefahr von unbefugtem Zugriff
Durch Deaktivieren der Firewall oder Zulassen von Ausnahmen wird Ihr Gerät anfälliger
für Viren und Angreifer.
Es wird empfohlen, nach dem Ausführen einer Aufgabe, für die eine Änderung der Einstellungen erforderlich ist, die Firewall-Konfiguration wiederherzustellen.
2.6.5 Arbeit mit Verzeichnissen
Der Zugriff auf Netzwerklaufwerke ist durch Zugangsberechtigungen und Freischaltungen geregelt. Die komplette Integration des R&S Signalgenerator in ein größeres Netzwerk mit der erforderlichen Zuweisung von Rechten ist sehr komplex und wird normalerweise von einem Netzwerkadministrator ausgeführt.
Der Zugriff auf die Festplatte eines ebenfalls mit dem Netzwerk verbundenen Computers
über das Gerät ist relativ einfach. Die einzige Vorbedingung ist, dass das Verzeichnis am
fernen Computer, auf den das Gerät zugreifen soll, für den Fernzugriff aktiviert ist.
Danach wird über eine Windows XP-Suchfunktion über das Gerät auf dieses Verzeichnis
zugegriffen. Dieser Vorgehensweise ist auch für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung von
Bedeutung, z.B. um einen Firmware-Update zu starten, für den die Dateien auf der Festplatte des entfernten Rechners abgelegt sind.
Der Computer und das Gerät müssen mit einem Computernamen und einer IP-Adresse
bereitgestellt werden (siehe Kapitel 2.6.2, "Die IP-Adresse zuordnen", auf Seite 38).
Verzeichnisse am fernen Computer aktivieren
Je nach dem am Rechner verwendeten Betriebssystem und der Sprache kann die Menübezeichnung von der in der Bediensequenz angegebenen abweichen.
1. Am fernen Computer im Windows Explorer auf das zu aktivierende Verzeichnis klicken.
2. Im Kontextmenü "Properties" auswählen.
3. Das Register "Sharing" auswählen und "Share this folder" aktivieren.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Zugreifen auf das aktivierte Verzeichnis
1. Am Gerät "Start > Search > For Files and Folders > Printers, Computers > A Computer in the Network" auswählen.
2. Den Computernamen eingeben und die EINGABETASTE drücken, um die Suche zu
starten.
Der Computer und sein Namen werden in der Suchergebnisliste angezeigt.
3. Auf den Namen des Computers klicken, um das aktivierte Verzeichnis anzuzeigen.
Hinweis: Wird beim Anklicken des Computers ein Benutzername und Passwort
abgefragt, muss der am Rechner verwendete Login-Name und das Passwort eingegeben werden.
Der Zugriff auf die Dateien in diesem Verzeichnis über das Gerät ist möglich.
2.7 Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Es ist möglich, von einem fernen Computer aus (externer Steuerrechner) über eine Netzwerkverbindung fern auf den R&S AMU zuzugreifen. Dies ermöglicht einen einfachen
Betrieb des Geräts vom Arbeitsplatz aus, auch wenn das Gerät an einem anderen Ort in
ein Gestell integriert ist.
Eine Übersicht über das Bedienkonzept des Geräts und die verschiedenen Methoden
zur Kontrolle und Bedienung des Geräts enthält Kapitel 3.1, "Kurze Einführung in das
Konzept des Geräts", auf Seite 61.
Für die Herstellung einer Fernzugriffsverbindung zum Signalgenerator stehen verschiedene Methoden bereit, alle setzen jedoch voraus, dass eine LAN-Verbindung zwischen
dem Gerät und dem fernen Computer eingerichtet ist. Die einfachste Methode für den
Zugriff auf das Gerät ist die Verwendung eines Webbrowsers, wie z. B. Windows Internet
Explorer oder Mozilla Firefox. Alternativ kann auch ein Fernzugriff über eine spezielle
Anwendung verwendet werden. Es stehen zwei kostenlose Programme für die Einrichtung der Fernzugriffsverbindung bereit: die Windows-Anwendung Remote Desktop für
PCs mit dem Betriebssystem Windows und das Programm [email protected] für PCs mit dem
Betriebssystem Linux/Unix oder Windows. Die Verwendung dieser Anwendungen setzt
eine zusätzliche Installation voraus.
Tabelle 2-1 enthält eine Übersicht über die verschiedenen Methoden für die Einrichtung
einer Fernzugriffsverbindung zum Signalgenerator.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Tabelle 2-1: Fernzugriff über einen externen Computer
Fernzugriff über
LANVerbindung
Webbrowser
z. B. Windows Internet Explorer oder Mozilla Firefox
Installation der zusätzlichen
Anwendung
auf dem
Gerät
auf dem fernen
Computer
erforderlich
nein
nein
erforderlich
nein
erforderlich
erforderlich
erforderlich
VNC Viewer erforderlich
siehe Kapitel 2.7.1, "Verwenden eines Webbrowsers für
den Fernzugriff", auf Seite 43
Remote Desktop
Windows-Anwendung für PCs mit Betriebssystem Windows
siehe Kapitel 2.7.2, "Remote Desktop-Verbindung",
auf Seite 43
[email protected]
für PCs mit Betriebssystem Linux/Unix oder Windows
siehe Kapitel 2.7.3, "Remote Access über [email protected]",
auf Seite 46
Bei Einrichtung der Verbindung mit Remote Desktop wird die Gerätefirmware des Signalgenerators deaktiviert. Die direkte Steuerung des Geräts ist nicht möglich während
die manuelle Fernsteuerung aktiv ist. Der Zugriff eines externen Rechners wird durch
den Anmelde-Bildschirm von Windows XP Embedded angezeigt, das den zugreifenden
Benutzer identifiziert.
Wenn die Verbindung mit [email protected] eingerichtet wird, ist die direkte Steuerung am Gerät
bei hergestelltem Fernzugriff möglich.
Um zur direkten Bedienung am Gerät zurückzukehren, muss die Verbindung beendet
werden. Nachdem die Verbindung beendet wurde, ist sie weiterhin aktiv und kann jederzeit erneut hergestellt werden. Die Verbindung wird nur nach Deaktivieren des Programms deaktiviert.
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Verwendung des Webbrowsers für den Fernzugriff sowie Anweisungen zur Installation der Anwendungen für den Fernzugriff und zum
Einrichten der Verbindung zwischen dem Gerät und dem externen Computer mit dem
Betriebssystem Windows. Der Fernzugriff über einen externen Computer mit dem
Betriebssystem Linux/Unix wird entsprechend durchgeführt.
Zugriff auf das Betriebssystem
Der Zugriff auf das Betriebssystem ist nur möglich, wenn eine externe Tastatur und/oder
eine Maus angeschlossen ist. Windows XP stellt eine Bildschirmtastatur bereit, die über
eine Maus betrieben werden kann, so dass eine Bedienung ausschließlich per Maus
möglich ist. Für umfangreiche Eingaben wird eine externe Tastatur empfohlen.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Standard-Passwort
Für den Fernzugriff und den Datenzugriff sind der Benutzername "instrument" und das
Standard-Passwort "instrument" erforderlich.
2.7.1 Verwenden eines Webbrowsers für den Fernzugriff
Der Fernzugriff auf das Gerät ist über jeden beliebigen Webbrowser möglich, wie beispielsweise Windows Internet Explorer oder Mozilla Firefox.
Schritte zur Einrichtung des Fernzugriffs auf das Gerät über einen Webbrowser:
1. Das Gerät und den fernen Computer mit einem LAN verbinden, siehe Kapitel 2.6.1,
"Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37.
2. Java Runtime Environment JRE auf dem fernen Computer installieren.
3. Die IP-Adresse des Geräts in das Adressfeld des Webbrowsers auf Ihrem PC eingeben, z. B. http://10.111.11.1.
Die Anzeige "VNC Authentication" erscheint.
4. Das Passwort eingeben und Sie "OK" auswählen.
Das Standard-Passwort ist "instrument".
Nachdem die Verbindung eingerichtet ist, wird der aktuelle Signalgeneratorbildschirm mit dem Blockschaltbild angezeigt und der Fernzugriff auf das Gerät über den
fernen Computer ist möglich.
2.7.2 Remote Desktop-Verbindung
Remote Desktop ist eine Windows-Anwendung, die verwendet werden kann, um über
eine LAN-Verbindung von einem fernen Computer aus auf das Gerät zuzugreifen und es
zu verwenden. Wenn das Gerät in Betrieb ist, werden die Bildschirminhalte des Geräts
auf dem fernen Computer angezeigt und über Remote Desktop kann auf alle Anwendungen, Dateien und Netzwerkressourcen des Geräts zugegriffen werden. Dadurch ist
die ferne Bedienung des Geräts möglich.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Gefahr von unbefugtem Zugriff
Ist die Windows Remote Desktop-Anwendung am Gerät aktiviert (über "Start > Settings
> Control Panel > System") kann jeder Benutzer im Netzwerk, der den Computernamen
und die Login-Daten kennt, auf das Gerät zugreifen. Soll dies verhindert werden, muss
die Remote Desktop-Anwendung am Gerät deaktiviert werden.
Schritte zur Einrichtung einer Remote Desktop-Verbindung:
1. Die ferne Desktopsteuerung am Gerät aktivieren.
2. Das Gerät und den fernen Computer mit einem LAN verbinden, siehe Kapitel 2.6.1,
"Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37.
3. Die Remote Desktop-Verbindung zwischen dem Computer und dem Gerät konfigurieren.
Remote Desktop Client
Bei Windows XP ist der Remote Desktop Client ein Bestandteil des Betriebssystems und
unter "Start > Programs > Accessories > [Communications >] Remote Desktop Connection" verfügbar.
Für andere Versionen von Windows bietet Microsoft den Remote Desktop Client als
eigenes Programmpaket zur nachträglichen Installation an.
Die ferne Desktopsteuerung am Gerät aktivieren
1. Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen.
2. Das Control Panel durch Auswahl von "Start > Settings > Control Panel" öffnen.
3. "System" auswählen und Registerkarte "Remote" wechseln.
4. Unter "Remote Desktop" die Option "Allow users to connect remotely to this computer" aktivieren.
Hinweis: Remote Desktop-Zugriff und Firewall-Einstellungen.
Wenn Sie die Option "Windows Remote Desktop" aktivieren (in "System Properties"), werden die zugehörigen Firewall-Einstellungen automatisch angepasst.
5. Falls erforderlich auf "Select Remote Users" klicken und die Benutzer auswählen,
denen über Remote Desktop Zugriff auf den R&S AMU gewährt werden soll. Das
Benutzerkonto, unter dem die Konfiguration ausgeführt wird, ist für Remote Desktop
automatisch aktiviert.
Einrichten der Remote Desktop-Verbindung auf dem fernen Computer
1. Am fernen Computer "Start > Programs > Accessories > [Communications >] Remote
Desktop Connection" auswählen.
2. Den Namen oder die IP-Adresse des Geräts in das Dialogfeld eingeben (siehe auch
Kapitel 2.6.2, "Die IP-Adresse zuordnen", auf Seite 38).
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
3. Die Benutzer-ID und das Passwort für das Gerät eingeben (siehe auch Kapitel 2.5,
"Windows-Betriebssystem", auf Seite 34).
4. Auf "Connect" klicken.
Nachdem die Verbindung eingerichtet wurde, erscheint der Bildschirm des Geräts
auf dem fernen Computer.
Direkte Steuerung deaktiviert
Wenn der Fernzugriff aktiv ist, ist die direkte Kontrolle des Geräts deaktiviert.
Der Fernzugriff wird am Gerät über den Logon-Bildschirm des Betriebssystems angezeigt. Der Logon-Bildschirm identifiziert den zugreifenden Benutzer.
Für den gleichzeitigen Fernzugriff verschiedener Geräte über denselben PC, muss für
jedes Gerät eine separate Remote Desktop-Sitzung geöffnet werden.
Ausführliche Informationen zum Remote Desktop und der Verbindung können der Windows XP-Hilfe entnommen werden.
Hilfreiche Einstellungen für Remote Desktop
Die folgenden Einstellungen für die Remote Desktop-Verbindung können das Arbeiten
am fernen PC vereinfachen.
1. Beim Einrichten der Verbindung zum Gerät können Sie die Verbindungseinstellungen
im Dialogfeld "Remote Desktop Connection" konfigurieren.
Auf die Schaltfläche "Options >>" klicken.
Der Dialog wird um die Anzeige der Konfigurationsdaten erweitert.
2. Passen Sie die Einstellungen an:
●
●
●
Im Register "Experience":
– Wählen Sie die passende Verbindung zur Optimierung der Verbindungsgeschwindigkeit aus.
– Zur Verbesserung der Leistung können Sie unter "Allow the following" die
Optionen deaktivieren, die Sie nicht benötigen.
Im Register "Local Resources":
– Wenn Sie über das Gerät auf Laufwerke des fernen PC zugreifen müssen (z.
B. um Einstellungen zu speichern oder Dateien vom PC auf das Gerät zu
kopieren), die Option "Disk drives" aktivieren. Windows XP ordnet dann Laufwerke des fernen PC den Netzwerklaufwerken zu. Wenn eine Verbindung
hergestellt ist, wird eine Warnung am PC angezeigt, die angibt, dass die
Laufwerke für den Zugriff vom Gerät aus aktiviert sind.
– Zur Verwendung von an den fernen PC angeschlossenen Druckern beim
Zugriff auf den PC vom Geräte aus aktivieren Sie die Optionen "Printers". Die
anderen Einstellungen unverändert lassen.
Im Register "Display":
– Unter "Remote desktop size" definieren Sie die Größe R&S AMU-Fensters
auf dem Desktop des fernen PC.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
–
●
Die Option "Display the connection bar when in full screen mode" aktivieren.
Auf dem Bildschirm wird eine Leiste mit der Netzwerkadresse des Geräts
angezeigt, über die Sie das Fenster verkleinern, minimieren oder schließen
können.
Im Register "General":
Über die Schaltfläche "Save As" können Sie die Verbindungseinstellungen für
eine spätere Verwendung speichern.
Steuerung über Remote Desktop beenden
Eine Remote Desktop-Verbindung kann entweder am R&S AMU oder am fernen PC
beendet werden. Die Verbindung kann erneut jederzeit hergestellt werden, solange die
Fernsteuerung am Gerät aktiviert ist. Beachten Sie den Hinweis über den unbefugten
Zugriff aufgrund des Remote Desktop!
1. Zum Beenden der Verbindung am Gerät im Fernsteuerungsmenü des R&S AMU auf
"Disconnect" klicken.
2. Zum Beenden der Verbindung am fernen PC das Fenster "Remote Desktop" schließen oder "Start > Disconnect" auswählen.
Die Remote Desktop-Steuerung deaktivieren
Zum Deaktivieren des Fernzugriffs müssen Sie den Remote Desktop am Gerät deaktivieren.
► Unter "Remote Desktop" die Option "Allow users to connect remotely to this computer" aktivieren und mit "OK" bestätigen.
Die Verbindung wird deaktiviert und es ist nicht mehr möglich, über Remote Desktop
auf das Gerät zuzugreifen.
2.7.3 Remote Access über [email protected]
[email protected] ist eine Anwendung, die verwendet werden kann, um über eine LAN-Verbindung von einem fernen Computer aus auf das Gerät zuzugreifen und es zu verwenden.
Das Programm ist im Betriebssystem Linux/Unix enthalten. Es wird kostenlos zum Download im Internet für das Betriebssystem Windows XP (http://www.uvnc.com/download/
index.html) und auf der CD-ROM des Geräts bereitgestellt.
Gefahr von unbefugtem Zugriff
Wenn die VNC-Anwendung am Gerät aktiviert ist, kann jeder Benutzer im Netzwerk, der
den Computernamen und die Login-Daten kennt, darauf zugreifen. Soll dies verhindert
werden, muss der VNC-Serverdienst am Gerät deaktiviert werden.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Einrichten einer VNC-Verbindung
1. Das Gerät und den fernen Computer mit einem LAN verbinden, siehe Kapitel 2.6.1,
"Gerät an das Netzwerk anschließen", auf Seite 37.
2. Die [email protected] installieren und am Gerät aktivieren.
3. In der ICF-Firewall die Netzwerkkommunikation über das Programm [email protected] aktivieren.
Siehe "Konfigurieren der Internetverbindungs-Firewall für die VNC-Verbindung"
auf Seite 49.
4. Den VNC Viewer auf dem fernen Computer mit Windows-Betriebssystem installieren,
siehe "Den VNC Viewer auf einem Windows PC installieren" auf Seite 50.
5. Die VNC-Verbindung einrichten zwischen:
a) dem Gerät und dem fernen Computer mit Linux/Unix-Betriebssystem, siehe
"Einrichten der VNC-Verbindung am fernen Linux/Unix-Computer"
auf Seite 51;
b) dem fernen Computer mit Windows-Betriebssystem, siehe "Einrichten der VNCVerbindung am fernen Windows-Computer" auf Seite 51.
Direkte Steuerung aktiviert
Die direkte Steuerung des Geräts ist nicht deaktiviert und das Gerät kann über die Frontplatte bzw. den fernen Computer gesteuert werden.
Installieren der [email protected]
1. Das Programm über das Internet herunterladen und in ein Verzeichnis kopieren, auf
das zugegriffen werden kann.
2. Am Gerät die Firmware mit der Tastenkombination ALT+F4 schließen.
3. Auf die Setup-Datei doppelklicken, um die Installation zu starten.
Der Setup-Wizard führt durch die Installation. Die Beschreibung fokussiert nur auf
die relevanten Einstellungen.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
a) Die Installation aller Komponenten auswählen.
b) Im "Additional Task Panel" alle Einträge aktivieren.
Nach erfolgreicher Installation wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
Zugleich wird eine Warnung angezeigt, die angibt, dass ein Passwort festgelegt werden muss.
4. "OK" auswählen.
Das Fenster "Default Local System Properties" wird geöffnet.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
5. Ein Passwort mit einer Länge von mindestens fünf Ziffern eingeben.
Dieses Passwort wird am fernen Computer für den Zugriff auf das Gerät verwendet.
Andere Einstellungen können gemäß den benutzerspezifischen Sicherheitsanforderungen geändert werden.
Nach der Installation wird das Programm [email protected] automatisch zusammen mit dem
Betriebssystem gestartet. Beim Ziehen der Maus über das Gerät wird seine IPAdresse angezeigt.
Diese IP-Adresse und das benutzerdefinierte Passwort sind die Voraussetzungen
zur Aktivierung des Fernzugriffs auf dem fernen Computer. Eine beendete Verbindung wird durch eine Änderung der Symbolfarbe angezeigt.
Konfigurieren der Internetverbindungs-Firewall für die VNC-Verbindung
Zur Aktivierung des Fernzugriffs auf ein Gerät in einem lokalen Netzwerk über eine VNCVerbindung muss die Verbindung in der Firewall spezifisch zugelassen sein.
1. Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen und "Start >
Settings > Control Panel > Windows Firewall" auswählen, um die "Windows Firewall" zu öffnen.
2. "Exceptions > Add Program... > Run [email protected] SERVER" auswählen und mit "OK"
bestätigen.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
3. Im Register "Exceptions" die Option "Run [email protected] SERVER" aktivieren.
Den VNC Viewer auf einem Windows PC installieren
1. Das [email protected] aus dem Internet herunterladen und die Installationsanweisungen befolgen.
Nur die Programmkomponente VNC Viewer ist erforderlich.
Hinweis: Das Programm VNC Viewer ist im Download für die Installation des Programms [email protected] auf dem Signalgenerator enthalten, wenn "Full installation" in der
Anzeige "Select Component" ausgewählt wurde. In diesem Fall kann das Programm
[email protected] auf den Windows PC kopiert werden.
2. Das Programm VNC Viewer auf dem fernen Computer installieren.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Einrichten der VNC-Verbindung am fernen Linux/Unix-Computer
Das VNC-Programm ist standardmäßig für die Betriebssysteme Linux/Unix verfügbar.
1. Einen Webbrowser am fernen Computer starten und die IP-Adresse des Geräts eingeben.
2. Die Adresse wie folgt eingeben:
vnc://<IP-address of the instrument>, z. B. vnc://192.168.1.1.
Ein Dialog wird geöffnet und das Passwort für die ferne VNC-Verbindung wird angefordert.
3. Das Password eingeben, wie in der Anzeige "Default Local System Properties" des
Programms [email protected] festgelegt, und "Log On" auswählen.
Die Verbindung wird hergestellt, der Fernzugriff auf das Gerät wird aktiviert und der
aktuelle Signalgeneratorbildschirm mit dem Blockschaltbild wird angezeigt. Die
Bedienung der einzelnen Funktionen erfolgt mit Maus und Tastatur.
Im Gegensatz zum Fernzugriff über Remote Desktop wird die direkte Steuerung des
Geräts nicht deaktiviert und das Gerät kann entweder von der Frontplatte aus oder
vom fernen Computer bedient werden.
Einrichten der VNC-Verbindung am fernen Windows-Computer
1. Die VNC Viewer-Programmkomponente am PC starten, "VNC Server" auswählen
und die IP-Adresse des Geräts eingeben.
2. Zum Initialisieren der Verbindung "Connect" auswählen.
Eine Meldung mit einer Anforderung des Passworts erscheint.
3. Das Password eingeben, wie in der Anzeige "Default Local System Properties" des
Programms [email protected] festgelegt, und "Log On" auswählen.
Die Verbindung wird hergestellt, der Fernzugriff auf das Gerät wird aktiviert und der
aktuelle Signalgeneratorbildschirm mit dem Blockschaltbild wird angezeigt. Die
Bedienung der einzelnen Funktionen erfolgt mit Maus und Tastatur.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Fernzugriff über einen externen Steuerrechner
Direkte Steuerung aktiviert
Die direkte Steuerung des Geräts ist nicht deaktiviert und das Gerät kann über die Frontplatte bzw. den fernen Computer gesteuert werden.
Beenden der VNC-Verbindung
Der Fernzugriff über die VNC-Verbindung kann entweder am R&S AMU oder am externen PC beendet werden. Das Beenden der Verbindung bedeutet nicht, dass die Verbindung deaktiviert wird. Sie kann jederzeit erneut hergestellt werden. Bitte beachten Sie
den Hinweis zum unbefugten Zugriff aufgrund einer VNC-Verbindung!
1. Die Verbindung am R&S AMU beenden.
a) Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen.
b) Mit der rechten Maustaste auf das VNC-Symbol in der Taskleiste klicken und "Kill
all clients" auswählen.
2. Zum Beenden der Verbindung am externen Linux/Unix-PC den Internetbrowser
schließen oder das Signalgeneratorfenster schließen.
3. Zum Beenden der Verbindung am externen Windows-PC das VNC Viewer-Programm schließen.
Die Verbindung wird beendet. Die Farbe des VNC-Symbols in der Statusleiste des
Geräts ändert sich.
Eine Meldung am externen PC gibt die Trennung der Verbindung an.
Remote Access via [email protected] deaktivieren
Die VNC-Verbindung kann deaktiviert werden, indem das Programm am Gerät entfernt
oder der VNC-Serverdienst deaktiviert wird.
1. Das VNC-Programm entfernen
a) Die Taste "Windows" drücken um auf das Betriebssystem zuzugreifen und das
Fenster "Add or Remove Programs" durch Auswahl von "Start > Settings > Control Panel > Add or Remove Programs" öffnen.
b) Das VNC-Programm entfernen.
2. Den VNC-Serverdienst deaktivieren
a) Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen und das
Fenster "Services" durch Auswahl von "Start > Settings > Control Panel > Services" öffnen.
b) Den VNC-Serverdienst deaktivieren.
Die Verbindung wird deaktiviert, das VNC-Symbol wird nicht mehr in der Taskleiste
des Geräts angezeigt.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
Virenschutzsoftware verwenden
2.8 Virenschutzsoftware verwenden
Der Test der Virenschutzsoftware Symantec Antivirus 10.1.7.7000 hat ergeben, dass
diese Software voll und ganz mit dem Gerätesoftware auf dem R&S Signalgenerator
kompatibel ist.
Symantec Antivirus kann jedoch das Verhalten des Geräts in Bezug auf die Einschwingzeit oder Messbeständigkeit beeinflussen. Symantec Antivirus 10.1.7.7000 wurde umfassend mit dem R&S Signalgenerator und einer Auslagerungsdatei von 1024 MB getestet.
Das System bleibt sehr zuverlässig. Es wurden jedoch seltene Auswirkungen auf die
Einschwingzeit festgestellt (leichte Verschlechterungen der Einschwingzeit bei 2% der
Muster außerhalb der Spezifikation).
Vorbereitung der Installation von Symantec Antivirus
Die Installation wird im Betriebssystem Windows XP durchgeführt.
Zugriff auf das Betriebssystem
Der Zugriff auf das Betriebssystem ist nur möglich, wenn eine externe Tastatur und/oder
eine Maus angeschlossen ist. Windows XP stellt eine Bildschirmtastatur bereit, die über
eine Maus betrieben werden kann, so dass eine Bedienung ausschließlich per Maus
möglich ist. Für umfangreiche Eingaben wird eine externe Tastatur empfohlen.
1. Die "Windows"-Taste drücken, um auf das Betriebssystem zuzugreifen und den Dialog "System" durch Auswahl von "Start > Settings > Control Panel > System" öffnen.
2. Im Dialog "System" die Option "Advanced > Performance > Settings > Change" auswählen.
3. "Drive D: [DATA]" und "System managed size" aktivieren, mit "Set" bestätigen und
den Dialog schließen.
Das Symantec Antivirus-Programm kann installiert werden.
2.9 LXI-Configuration
LAN eXtensions for Instrumentation (LXI) ist eine Plattform für Messgeräte und Testsysteme, die auf Standard Ethernet Technologie basiert. LXI soll der LAN-basierte Nachfolger für GPIB sein und die Vorteile von Ethernet mit den einfachen und vertrauten
Eigenschaften des GPIB kombinieren.
Wie GPIB, bestimmt und standardisiert LXI die Funktionsweise des Geräts in einem LAN.
Die LXI-Implementierung durch die Signalgeneratoren von Rohde & Schwarz ermöglicht
die Änderung bestimmter LAN-Einstellungen, das Zurücksetzen der LAN-Verbindung
und eine einfache Geräteidentifikation innerhalb des Netzwerkes.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
LXI-Configuration
LXI-Klassen und LXI-Funktionen
LXI-kompatible Geräte teilen sich in drei Klassen, A, B und C auf, wobei die Funktionalität
der Klassen hierarchisch aufeinander aufbaut:
●
Klasse C-Geräte sind gekennzeichnet durch eine einheitliche LAN-Implementierung,
einschließlich eines ICMP ping responder für Diagnosezwecke. Die Geräte können
über einen Webbrowser konfiguriert werden; ein LCI-Mechanismus (LAN Configuration Initialize) setzt die LAN-Konfiguration zurück. LXI-Geräte der Klasse C sollen
auch die automatische Erkennung in einem LAN via VXI-11 Discovery Protocol und
die Programmierung mit Hilfe von IVI-Treibern unterstützen.
●
Klasse B fügt das IEEE 1588 Precision Time Protocol (PTP) und Peer-to-Peer Kommunikation zur Basisklasse C hinzu. Mit IEEE 1588 können sich alle Geräte innerhalb
eines Netzwerks automatisch auf den genauesten verfügbaren Takt synchronisieren
und dann Zeitstempel oder Synchronisationssignale für alle Geräte mit außerordentlicher Genauigkeit zur Verfügung stellen.
●
Klasse A-Geräte enthalten zusätzlich den achtkanaligen Hardware Trigger Bus
(LVDS interface) gemäß LXI-Standard.
Weitere Informationen zum LXI-Standard finden sich auf der LXI-Website unter http://
www.lxistandard.org. Siehe auch "News from Rohde & Schwarz, Artikel 2006/II - 190".
Geräte der Klassen A und B können durch LAN-Meldungen Software-Trigger senden und
empfangen, sowie untereinander kommunizieren, ohne den Steuerrechner zu benutzen.
Der R&S AMU ist mit LXI-Klasse C kompatibel und stellt einen integrierten "LXI Status"Dialog für LXI-Statusanzeige und Zurücksetzen der LAN-Konfiguration bereit (LAN Configuration Initialize, LCI). Der LXI Status-Dialog wird durch Drücken der SETUP-Taste
und Auswahl von "Remote > LXI Status" aufgerufen.
Weitere Informationen enthält der Abschnitt "LXI Status" im Bedienhandbuch.
Firmware-Update
Nach einem Firmware-Update das Gerät herunterfahren und neu starten, um die komplette LXI-Funktionalität zu aktivieren.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
LXI-Configuration
Standardstatus der Netzwerkeinstellungen
Gemäß dem LXI-Standard muss ein LCI die folgenden Parameter auf einen Standardstatus setzen.
Parameter
Wert
TCP/IP Mode
DHCP + Auto IP Address
Dynamic DNS
Enabled
ICMP Ping
Enabled
Passwort für LAN-Konfiguration
LxiWebIfc
Der LCI für den R&S AMU setzt auch die folgenden Parameter zurück:
Parameter
Wert
Hostname
<Instrument-specific host name>
Beschreibung
Vector Signal Generator
Negotiation
Auto Detect
VXI-11 Discovery
Enabled
Die LAN-Einstellungen werden über die "LXI Browser-Schnittstelle" des Geräts konfiguriert.
2.9.1 LXI Browser-Schnittstelle
Die LXI Browser-Schnittstelle des Gerätes funktioniert mit allen W3C-kompatiblen Browsern. Durch Eingeben des Hostnamens oder der IP-Adresse des Geräts in das Adressfeld des Browsers Ihres PC, z. B. http://10.113.10.203, wird die "Instrument Home
Page" (Willkommensseite) geöffnet.
Beim Öffnen der Geräte-Homepage die fehlenden Nullen in der IP-Adresse nicht einfügen.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
LXI-Configuration
Die "Geräte-Homepage" zeigt die vom LXI-Standard geforderten Geräteinformationen
an, einschließlich dem VISA-Ressourcenstring im schreibgeschützten Format (Readonly).
► Den Button "Inactive (press to toggle)" drücken, um das Gerät anzugeben.
Das Drücken dieses Buttons führt zum Blinken eines LAN-Statusanzeigers auf der
Homepage des Geräts (wenn aktiv).
Ein grünes LXI-Statussymbol auf der Homepage des Geräts gibt an, dass eine LANVerbindung hergestellt wurde; eine rote LED gibt an, dass kein LAN-Kabel angeschlossen ist.
Der Status der LAN-Verbindung wird auch durch den "LAN-Statusanzeiger" im Dialogfeld "LXI Status" angezeigt.
Die Einstellung ("Device Indicator") ist nicht durch ein Passwort geschützt.
Das Navigationsfenster der Browserschnittstelle enthält die folgenden Elemente:
●
"LAN Configuration" öffnet die LAN-Konfigurationsseite.
●
"LXI Glossary" öffnet ein Dokument mit einem Glossar der Begriffe in Bezug auf den
LXI-Standard.
●
"Status" zeigt Informationen zum Status des Geräts an.
2.9.2 LAN-Konfiguration
Die "LAN Configuration"-Webseite zeigt alle obligatorischen LAN-Parameter an und
ermöglicht deren Änderung.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
LXI-Configuration
Das "TCP/IP Mode"-Konfigurationsfeld kontrolliert, wie die IP-Adresse für das Gerät
zugewiesen wird (siehe auch Kapitel 2.6.2, "Die IP-Adresse zuordnen", auf Seite 38). Für
den manuellen Konfigurationsmodus, werden die statische IP-Adresse, die SubnetMaske und das Standard-Gateway zur Konfiguration des LAN verwendet. Der automatische Konfigurationsmodus verwendet DHCP-Server- oder Dynamic Link Local Adressierung (automatische IP), um die IP-Adresse des Geräts abzurufen.
Das Ändern der LAN-Konfiguration ist durch ein Passwort geschützt. Das Passwort ist
LxiWebIfc (Groß- und Kleinschreibung beachten). Dieses Passwort kann in der aktuellen
Firmwareversion nicht geändert werden.
Über die Links am Ende der Seite "LAN Configuration" werden andere Seiten geöffnet:
2.9.2.1
●
"Ping Client" stellt das Dienstprogramm zur Prüfung der Verbindung zwischen dem
Gerät und anderen Geräten bereit.
●
"Advanced LAN Configuration " erlaubt LAN-Einstellungen, die vom LXI-Standard
nicht vorgeschrieben sind.
Advanced LAN Configuration
Über das Menü "Advanced LAN Configuration" können LAN-Einstellungen vorgenommen werden, die vom LXI-Standard nicht vorgeschrieben sind.
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R&S®AMU200A
Inbetriebnahme
LXI-Configuration
Die Parameter von "Advanced LAN Configuration" werden wie folgt verwendet:
2.9.2.2
●
Das Feld "Negotiation" erlaubt die Einstellung verschiedener Ethernet-Übertragungsparameter. Im allgemeinen ist der "Auto Detect" Modus ausreichend.
●
"ICMP Ping" muss aktiviert sein, um das Ping Tool benutzen zu können.
●
"VXI-11" ist das Protokoll, das zur Ermittlung des Geräts im LAN verwendet wird.
Gemäß dem Standard müssen LXI-Geräte VXI-11 verwenden, um einen Ermittlungsmechanismus bereitzustellen; andere zusätzliche Ermittlungsmechanismen
sind zulässig.
Ping
Mit dem Ping-Tool kann die Verbindung zwischen dem LXI-kompatiblen Gerät und anderen Geräten überprüft werden. Das Ping-Kommando benutzt die Echoanforderung
ICMP und Echo-Antwortpakete, um festzustellen, ob die LAN-Verbindung funktioniert.
Damit können IP-Netzwerk- oder Router-Fehler erkannt werden. Das Ping-Tool ist nicht
durch ein Passwort geschützt.
Zum Initialisieren eines Ping zwischen dem LXI-kompatiblen Gerät und einem zweiten
angeschlossen Gerät wie folgt vorgehen:
1. "ICMP Ping" auf der Seite "Advanced LAN Configuration" aktivieren (nach einem LCI
aktiviert).
2. Die IP-Adresse des anderen Geräts ohne den Ping-Befehl und ohne weitere Parameter in das Feld "Destination Address" eingeben (z.B. 10.113.10.203).
3. "Submit" anklicken.
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Inbetriebnahme
LXI-Configuration
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Erste Schritte
Kurze Einführung in das Konzept des Geräts
3 Erste Schritte
Dieser Abschnitt unterstützt Sie, den R&S AMU kennenzulernen, und stellt eine Einführung in das allgemeine Konzept des Geräts mit einem Beispiel der möglichen Einsatzbereiche sowie eine Beschreibung der Hauptblöcke im Signalerzeugungsfluss bereit.
Dieser Abschnitt erläutert auch das allgemeine Bedienkonzept und enthält eine kurze
Einführung in die Bedienung anhand einer stufenweise aufgebauten Beschreibung der
Konfiguration. Das Beispiel soll einen schnellen Überblick über die verfügbaren Einstellungen bieten. Es ist keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich.
3.1 Kurze Einführung in das Konzept des Geräts
Der R&S AMU stellt eine vollkommen digitale Basisbandsektion zum Generieren von I/
Q-Signalen bereit. Der R&S AMU verwendet interne und/oder externe Basisbandsignalquellen und simuliert verschiedene Störsignale im Basisband, z. B. Fading, Rauschen
und I/Q-Impairment. Digitale Signale können intern gemäß verschiedenen digitalen Standards oder benutzerdefinierten Signalmerkmalen generiert werden. Analoge oder digitale Basisbandsignale können in den Signalpfad eingespeist werden. Die Signale werden
in Echtzeit oder mithilfe des Arbitray Waveform Generator erzeugt. Die digitalen Datenströme können direkt ausgegeben werden und werden in analoge I/Q-Basisband-Ausgabesignale konvertiert.
Der R&S AMU kann zwei Pfade enthalten; in der Benutzerdokumentation wird der erste
Pfad als Pfad A bezeichnet und der zweite als Pfad B.
Die in verschiedenen Basisbandblöcken erzeugten Signale können von Pfad A auf Pfad
B gelegt werden und umgekehrt und können hinzugefügt werden. Jeder Basisbandpfad
ermöglicht die unabhängige Ausgabe der modulierten Signale (analog ein/aus, digital
ein/aus, analog differentiell aus).
Eine ausführliche Beschreibung der Blöcke enthält Kapitel 3.3, "Basisbandsektion",
auf Seite 67.
Das Bedienkonzept des R&S AMU verwendet die folgenden drei Methoden zur Steuerung des Geräts:
●
Manuelle Bedienung
●
Fernsteuerung
●
Fernzugriff
Manuelle Bedienung
Der R&S AMU kann voll und ganz über die Frontplatte bedient werden. Zusätzliche Peripheriegeräte wie Maus und Tastatur können angeschlossen werden, sind aber grundsätzlich nicht nötig.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Kurze Einführung in das Konzept des Geräts
Der R&S AMU ist mit einer intuitiven Benutzeroberfläche ausgestattet. Das zentrale Element der Anzeige ist das Blockschaltbild, das den Signalfluss und die Signalverarbeitung
von der linken Seite der Anzeige bis ganz rechts anzeigt, d. h. das erzeugte Signal ist
auf einen Blick sichtbar.
Jeder Block stellt eine funktionelle Einheit des Geräts dar. So weiß der Anwender jederzeit, an welcher Stelle im Signalfluss sich ein Parameter auswirkt. Die wichtigsten Einstellungen eines Blocks werden in dessen Statusteil angezeigt. Die Verbindungen zu den
verwendeten Ein- und Ausgängen werden ebenfalls im Blockschaltbild dargestellt. Damit
ist jederzeit ersichtlich, an welcher Stelle im Signalfluss die Ein- und Ausgänge wirken
und in welchem Block sie konfiguriert werden können. Es wird ein Fenster für jedes Menü
geöffnet, in dem die Parameter festgelegt werden können. Bei Öffnen des Fensters
erfolgt eine Eingabe in die "Windowsleiste" unter der Anzeige. Alle offenen Menüs sind
grundsätzlich gleichberechtigt und jederzeit bedienbar (nicht modal).
Mithilfe des Drehknopfs kann der Benutzer im Blockschaltbild und den Dialogen navigieren und kann das Gerät mit einer Hand bedienen. Dabei gilt das Buchzeilenprinzip,
das heißt der Cursor bewegt sich zeilenweise durch das Blockschaltbild bzw. den Dialog.
Rechtsdrehung bewegt den Cursor vorwärts. Der ausgewählte Block kann mit der Taste
TOGGLE aktiviert oder deaktiviert werden. Eingeschaltete Blöcke sind farblich hervorgehoben.
Das Gerät umfasst ein umfassendes Info- und Hilfesystem. Über die HILFETASTE (F1)
kann jederzeit kontextbezogene Hilfe aufgerufen werden. Das Hilfesystem gibt die zurzeit
ausgewählten Parameter an und bietet zusätzliche Dienste, wie Querverweise, Index und
Inhalte. Der Inhalt des Hilfesystems entspricht dem Bedienhandbuch des Geräts.
Warnungen und Konfliktmeldungen aufgrund von Fehlbedienung sowie weitere Informationen werden in der "Infozeile" ausgegeben. Eine komplette Liste von existierenden
Konflikten wird angezeigt, wenn die Taste INFO (STRG+I) gedrückt wird. Zu den Einträgen kann zusätzliche Information aus dem Hilfesystem angefordert werden. Eine HistoryFunktion erlaubt, alle aufgetretenen Meldungen abzurufen.
Assistenten erleichtern das Ausfüllen diverser Tabellen. Die Eingabe von Daten in den
Assistenten verändert die Tabelle erst nach Bestätigung mit dem Button "Accept". Die
Assistenten-Daten werden auch durch den Button "Accept" gespeichert.
Eine Einführung in die manuelle Bedienung des Geräts, ausführliche Anweisungen zur
Bedienung und einen Überblick über die Menüs enthält Kapitel 4, "Manuelle Bedienung", auf Seite 85.
Eine ausführliche Beschreibung der Dialogfelder und der Gerätefunktionen enthält der
Abschnitt "Gerätefunktionen"(Instrument Functions) im Bedienhandbuch.
Fernsteuerung
Bei der Fernsteuerung wird das Gerät mithilfe von Fernsteuerungsbefehlen oder Programmen bedient, die sich wiederholende Einstellungen automatisieren. Das Gerät ist
an einen Computer angeschlossen, auf dem das Programm ausgeführt wird.
Diese Art der Bedienung und das Einrichten einer Verbindung für die Fernsteuerung
werden im Bedienhandbuch, Kapitel "Fernsteuerung - Grundlagen" (Remote Control
Basics) beschrieben. Eine Beschreibung der Fernsteuerungsbefehle enthält das Bedienhandbuch, Kapitel "Fernsteuerung" (Remote Control).
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Anwendungen des Geräts
Fernzugriff
Beim Fernzugriff wird das Gerät von einem fernen Computer aus bedient. Sowohl der
R&S AMU als auch der Computer sind in einem LAN miteinander verbunden.
Beim Fernzugriff werden im Gegensatz zur Fernsteuerung keine Fernsteuerungsbefehle verwendet, sondern eine separate Software, die auf dem fernen Computer installiert
wird. Nach ihrem Start simuliert die Software die Benutzeroberfläche des Geräts. Das
Gerät kann so vom fernen Computer aus genauso bedient werden wie an der Einheit
selbst. Die Bedienung der einzelnen Funktionen erfolgt mit Maus und Tastatur. Die Ausführung spezifischer Gerätefunktionen erfolgt mit spezifischen Tastenkombinationen auf
der Tastatur oder über eine Tastenemulation der Frontplatte, wie über die Maus bedient
werden kann.
Diese Art der Bedienung und das Einrichten einer Verbindung für den Fernzugriff Fernsteuerung werden in Kapitel 2.7, "Fernzugriff über einen externen Steuerrechner",
auf Seite 41 beschrieben.
3.2 Anwendungen des Geräts
Dank des modularen Designs des R&S AMU kann das Gerät mit zwei Pfaden ausgestattet werden. Damit lässt sich eine Fülle von Anwendungen abdecken, für die bisher
mehrere Signalgeneratoren nötig waren. Es können bis zu vier Basisbandquellen, zwei
interne Generatoren und zwei externe Eingänge installiert werden. Im folgenden einige
Beispiele.
Mögliche Anwendungen:
●
Erzeugung eines Basisbandsignals verschiedener Standards (Echtzeit) oder über
arbiträre Kurvenformen
●
Hinzufügen von Echtzeitsignalen verschiedener Standards, z. B. GSM/EDGE und
3GPP FDD
●
Basisbandmodultests mit differentiellen und digitalen Signalen
●
BER-Tests der Basisbandmodule
●
Design und Tests von I/Q-Modulatoren
●
Erzeugung eines gewünschten Signals und eines Störsignals für Tests an Basisbandsektionen von Empfängern
●
Erzeugung von Multiträger-Signalen mit Echtzeitkomponenten bis zu 80 MHz Bandbreite
●
Erzeugung von Fading-und Rauschszenarios mit externen I/Q-Signalen
●
Signalquelle für Hardwaresimulatoren im frühen Entwicklungsstadium
●
Entwicklung neuer Kommunikationssysteme (z. B. LTE)
●
Test von Diversity-Techniken und Basisband-Fading in Echtzeit
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Anwendungen des Geräts
3.2.1 Erzeugung von digital modulierten Signalen
Der Hauptanwendungsbereich des R&S AMU ist die Erzeugung von digital modulierten
Signalen. Im Gerät kann ein digital moduliertes Signal auf verschiedene Weise erzeugt
werden.
Intern erzeugtes I/Q-Signal
Das I/Q-Signal wird intern im R&S AMU erzeugt. Es können bis zu zwei Basisbandgeneratoren eingebaut werden. Die damit erzeugten Signale lassen sich (ggfs. mit Frequenzoffset) addieren.
In diesem Fall muss das Gerät mit folgendem ausgestattet sein:
●
mindestens einem Basisbandgenerator (Option R&S AMU-B10/B11) und
●
mindestens einem Basisband-Grundmodul (Option R&S AMU-B13).
Fading-Szenarios können mithilfe eines Fading-Moduls erzeugt werden (Option R&S
AMU-B14, Fading Simulator) und Option R&S AMU-B15, Fading Simulator Extension).
Ein Digital/Analog-Wandler konvertiert die internen digitalen Basisbandsignale in analoge I/Q-Ausgangssignale. Der Ausgang des analogen Signals kann Single-Ended oder
differentiell sein (Option R&S AMU-B16; Differential I/Q Output). Für den digitalen Signalausgang ist ein digitaler I/Q-Ausgang - Basisband verfügbar (Option R&S AMU-B18,
Baseband Digital I/Q Output).
Bild 3-1: Betrieb des R&S AMU mit vom internen Basisbandgenerator erzeugtes I/Q-Signalen
Extern erzeugtes I/Q-Signal
Das I/Q-Signal wird von einem externen Gerät erzeugt und über das Basisband-Eingangsmodul eingeschleift (Option R&S AMU-B17, Baseband I/Q Input (digital/analog)).
Mit diesem Basisband-Eingangsmodul können analoge oder digitale Signale in den R&S
AMU eingespeist werden. Die Frequenz der Signale kann verschoben werden, und wenn
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Erste Schritte
Anwendungen des Geräts
Optionen für die interne Basisbanderzeugung installiert sind, können die externen und
internen Basisbandsignale mit variablem Pegelverhältnis hinzugefügt werden. Ist der
R&S AMU mit einem Fading-Simulator ausgestattet (Option R&S AMU-B14, Fading
Simulator und Option R&S AMU-B15, Fading Simulator Extension), können die Signal
gefadet werden. Das Fading-Modul verarbeitet auch externe I/Q-Signale.
Bild 3-2: Betrieb des R&S AMU mit externen I/Q-Signalen.
3.2.2 Einpfadgerät
Für ein R&S AMU mit einem Pfad sind mindestens ein Basisband-Grundmodul (Option
R&S AMU-B13) und eine Signalquelle erforderlich. Die Signalquelle kann entweder der
interne Basisbandgenerator (Option R&S AMU-B9/-B10/-B11) oder der externe Baseband I/Q-Eingang (Option R&S AMU-B17) sein.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Anwendungen des Geräts
Bild 3-3: Betrieb des R&S AMU mit einem Basisband-Grundmodul und zwei Basisbandquellen.
Zusätzlich können die folgenden Optionen Teil der Einpfadkonfiguration sein:
●
Weitere Basisbandquellen (bis zu einer Konfiguration mit zwei internen Basisbandgeneratoren (Option R&S AMU-B9/-B10/-B11) und ein externer Basisband I/Q-Eingang (Option R&S AMU-B17))
●
Hinzufügen von Echtzeitsignalen verschiedener Standards, z. B. GSM/EDGE und
3GPP FDD
●
Erzeugung von Multiträger-Signalen mit Echtzeitkomponenten
●
Fading Simulator (Option R&S AMU-B14) und Fading Simulator Extension (Option
R&S AMU-B15)
●
Additive White Gaussian Noise (AWGN) (Option R&S AMU-K62)
●
Bit and Block Error Rate Measurement (BERT) (Option R&S AMU-K80)
●
Ein differentieller I/Q-Ausgang (Option R&S AMU-B16)
●
Ein digitaler I/Q-Ausgang (Option R&S AMU-B18)
Einpfadgeräte können keine zweite externe Basisband-I/Q-Eingangsoption verwenden.
3.2.3 Zweipfadgerät
Für ein R&S AMU mit zwei Pfaden sind mindestens zwei Basisband-Grundmodule
(Option R&S AMU-B13) und zwei Signalquellen erforderlich. Die Signalquellen können
entweder die internen Basisbandgeneratoren (Option R&S AMU-B9/-B10/-B11) oder die
externen Basisband-I/Q-Ausgänge (Option R&S AMU-B17) sein.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Basisbandsektion
Bild 3-4: Betrieb des R&S AMU als komplett ausgebautes Zweipfadgerät
Zusätzlich können die folgenden Optionen Teil der Zweipfadkonfiguration sein:
●
Weitere Basisbandquellen (bis zu einer Konfiguration mit zwei internen Basisbandgeneratoren (Option R&S AMU-B9/-B10/-B11) und ein zweiter externer Basisband I/
Q-Eingang (Option R&S AMU-B17))
●
Hinzufügen von Echtzeitsignalen verschiedener Standards, z. B. GSM/EDGE und
3GPP FDD
●
Erzeugung von Multiträger-Signalen mit Echtzeitkomponenten
●
Fading Simulator (Option R&S AMU-B14) und Fading Simulator Extension (Option
R&S AMU-B15)
●
Additive White Gaussian Noise (AWGN) (Option R&S AMU-K62)
●
Bit and Block Error Rate Measurement (BERT) (Option R&S AMU-K80)
●
Ein zweiter differentieller I/Q-Ausgang (Option R&S AMU-B16)
●
Ein zweiter differentieller I/Q-Ausgang (Option R&S AMU-B16)
3.3 Basisbandsektion
Die Basisbandsektion des R&S Signalgenerator ist komplett digital und enthält die Hardware zur Erzeugung und Verarbeitung von I/Q-Signalen.
Die Basisbandsektion kann zweipfadig ausgeführt sein.
Ausführliche Informationen zu den verfügbaren Optionen sind im R&S AMU Datenblatt
und im R&S AMU Konfigurationshandbuch enthalten.
Aktuelle Informationen sind unter der R&S AMU Homepage im Internet http://
www2.rohde-schwarz.com/product/amu200a.html verfügbar.
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Erste Schritte
Basisbandsektion
Basisbandgenerator (Option R&S AMU-B10)
Generator zur Erzeugung von Basisbandsignalen. Er enthält Module für die Signalerzeugung in Echzeit und einen Arbitrary Waveform Generator (ARB).
Die verschiedenen Basisbandoptionen sind mit einer unterschiedlichen ARB-Speichergröße ausgestattet (siehe Datenblatt). Außer der Speichergröße haben jedoch alle Optionen dieselbe Funktionalität und werden alternativ installiert.
Ein oder zwei Basisbandgeneratoren können in ein R&S AMU eingebaut und separat
betrieben werden. Signale aus Basisbandgeneratoren können von Pfad A nach B und
umgekehrt geroutet und (ggfs. mit Frequenzoffset) addiert werden.
Die Basisbandgeneratoroption enthält Custom Digital Modulation ein Echtzeit und ARB.
Darüber hinaus werden Software-Optionen angeboten, welche verschiedene Digitale
Standards bereitstellen. So erzeugt die Option R&S AMU-K40 beispielsweise Signale
gemäß dem GSM/EDGE-Standard, Option R&S AMU-K42 signals to 3GPP FDD standard.
Basisband-Eingangsmodul (Option R&S AMU-B17)
Mithilfe dieses Moduls können externe analoge oder digitale I/Q-Signale in den R&S AMU
eingespeist werden. Für Zweipfadgeräte kann ein externes Signal mit Basisband-Pfad A
oder -Pfad B verbunden werden. Für Einpfadgeräte ist das Basisband-Eingangsmodul
permanent mit Pfad A verbunden. Es können bis zu zwei Basisband-Eingangsmodule
verwendet werden. Bei Zweipfadgeräten kann das Signal des ersten Basisbandmoduls
auf Pfad A, Pfad B oder beide Pfade gelegt werden. Das Signal des zweiten BasisbandEingangsmoduls ist fest mit Pfad B verbunden. Es können externe und interne Basisbandsignale mit variablem Pegelverhältnis hinzugefügt werden. Die I/Q-Signale können
weiterverarbeitet werden, z. B. durch Verschieben der Frequenz der Signale, Hinzufügen
von Rauschen und Faden.
Die Option R&S AMU-B17 kann zusammen mit dem digitalen R&S® EX-IQ-BOX-Schnittstellenmodul verwendet werden, das eine flexible digitale Basisbandschnittstelle mit verschiedenen Formaten bereitstellt.
Das Basisband-Grundmodul kann zweimal installiert werden, für jeden der beiden Pfade
A bzw. B.
Das Modul konvertiert das digitale Signal in ein analoges I/Q-Signal und legt es auf den
I/Q-Ausgang. Das analoge I/Q-Signal kann entweder Single-Ended oder differentiell
ausgegeben werden.
Dieses Modul bietet auch digitale I/Q-Impairment-Funktionen. Damit kann das I/Q-Signal
gezielt verschlechtert werden, um beispielsweise die Qualität von Empfängern zu testen.
Alle Frequenz- und Zeiteinstellungen sind mit der internen Referenzfrequenz gekoppelt.
Additional White Gaussian Noise (Option R&S AMU-K62)
Mit der Softwareoption AWGN (R&S AMU-K62) kann additives weißes Rauschen erzeugt
werden, das beispielsweise für Messungen an Mobilfunk-Basisstationen erforderlich sein
kann.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Basisbandsektion
Wenn der Rauschgenerator verwendet wird, kann kein Frequenzoffset zum gewünschten
Signal hinzugefügt werden. Wenn zwei Optionen R&S AMU-B13 installiert werden (Pfade
A und B), kann AWGN entweder an Pfad A oder B mit einer Option R&S AMU-K62
erzeugt werden. Wenn AWGN gleichzeitig auf den Pfaden A und B erzeugt werden muss,
müssen zwei Optionen R&S AMU-K62 installiert werden.
Fading-Modul (Option R&S AMU-B14)
Dieses Modul ermöglicht es, dass Fading-Effekte bei Basisbandsignalen in Echtzeit
erzeugt werden. Bei TDMA-Fading können bis zu 20 Fading-Pfade (40 Fading-Pfade mit
Option R&S AMU-B15) gleichzeitig erstellt werden.
Die Softwareoption R&S AMU-B71 umfasst die dynamischen 3GPP-Fading-Konfigurationen Moving Propagation und Birth Death Propagation sowie die Fading-Konfigurationen Fine Delay, die eine verbesserte Verzögerungsauflösung bieten.
Es muss mindestens ein Fading-Simulator, Option R&S AMU-B14 installiert werden.
Wenn beide Optionen R&S AMU-B14 und R&S AMU-B15 installiert sind (Signalpfad A
und B) kann dynamisches Fading und verbesserte Auflösung entweder bei Signalpfad A
oder B mit einer Option R&S AMU-K71 verwendet werden. Wenn dynamisches Fading
und verbesserte Auflösung bei Signalpfaden A und B gleichzeitig verwendet werden,
müssen zwei Optionen R&S AMU-K71 installiert werden.
Differentielles Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B16)
Das differentielle Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B16) stellt symmetrische Signale
für differentielle Ausgänge bereit. Die Arbeitspunkte der Eingänge können durch einen
Offset zwischen invertierendem und nicht-invertierendem Ausgang eingestellt und ausgeglichen werden. Dieses Modul kann zweimal installiert werden (für Pfad A und Pfad
B).
Digitales Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B18)
Der R&S AMU kann mit einer standardisierten digitalen I/Q-Schnittstelle (LVDS) für die
Online-Übertragung von digitalen I/Q-Daten ausgestattet werden. Das digitale Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B18) ermöglicht die digitale Ausgabe des I/Q-Basisbandsignals.
Dieses Modul kann zweimal installiert werden (für Pfad A und Pfad B).
Die Option R&S AMU-B18 kann zusammen mit dem digitalen Schnittstellenmodul
R&S® EX-IQ-BOX verwendet werden, das eine flexible Basisbandschnittstelle mit verschiedenen Formaten bereitstellt.
3.3.1 Beschreibung der individuellen Diagrammblöcke der Basisbandsektion
Die Basisbandsektion des R&S AMU umfasst zwei Pfade (Pfade A und B). Sofern zwei
Basisbandgeneratoren vorhanden sind, können daher zwei Basisbandsignale unabhän-
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Basisbandsektion
gig voneinander verarbeitet werden. Routing von Pfad A auf Pfad B oder umgekehrt ist
möglich, allerdings nicht mehr nach dem Block "IMP" bzw. "AWGN/IMP".
Jeder Funktionsblock kann über das Kontrollkästchen "ON" aktiviert oder deaktiviert
werden (Umschalten zwischen Ein/Aus).
Die Taste ON/OFF TOGGLE an der Frontplatte (siehe "TOGGLE" auf Seite 15) schaltet
den zurzeit ausgewählten Block ein oder aus.
Eine ausführliche Beschreibung der Blöcke wird nachfolgend bereitgestellt.
Block "Baseband A"
In diesem Block wird die (erste) Basisbandquelle konfiguriert und aktiviert. Der Block wird
nur angezeigt, wenn ein Basisbandgenerator im Gerät verfügbar ist.
Je nach den installierten Softwareoptionen können verschiedene digitale Standards,
benutzerkonfigurierte digitale Echtzeitmodulation oder der eingebaute Waveform Generator (ARB) ausgewählt werden. In der Statusanzeige des Blocks wird das ausgewählte
System angezeigt.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF wird die ausgewählte Modulation (digitaler Standard,
digitale Modulation oder ARB) ein- oder ausgeschaltet.
Block "External Baseband In"
Dieser Block steuert das Basisband-Eingangsmodul für externe I/Q-Signale. Der Block
wird nur angezeigt, wenn das Basisband-Eingangsmodul (Option R&S AMU-B17) installiert ist. Externe I/Q-Signale können auf den analogen I/Q-Eingang gelegt werden. Der
Ausgang des Basisband-Eingangsmoduls kann wahlweise auf Basisbandpfad A oder
(sofern vorhanden) B gelegt werden, wenn mindestens ein UNICOD Modul oder ein
Fading Modul installiert ist. Ansonsten ist das Basisband-Eingangsmodul fest mit Pfad A
verbunden. (Der Grund: das Basisband-Einbangsmodul besitzt keinen Routerbaustein.
Um ein Routing zu schalten wird mindestens ein Basisband-Modul mit einem Routerbaustein benötigt.)
Hinweis: Wenn ein Basisbandpfad (Pfad A) konfiguriert wird, ist das externe Basisbandsignal "BB Input B" mit diesem Pfad verbunden. Wenn zwei Basisbandpfade konfiguriert,
wird das externe Basisbandsignal "BB Input B" permanent auf Pfad B gelegt.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF wird der Eingang des externen Modulationssignals einoder ausgeschaltet.
Block "Baseband B"
Konfiguriert die zweite Basisbandquelle (sofern installiert). Der Block wird nur angezeigt,
wenn das Gerät zwei Basisbandgeneratoren enthält. Je nach der installierten Softwareoption können verschiedene digitale Standards, benutzerkonfigurierte digitale Echtzeitmodulation oder der eingebaute Waveform Generator (ARB) ausgewählt werden.
Hinweis: Wenn zwei Basisbandgeneratoren installiert sind und zwei Signale vom selben
Standard (z. B. GSM/EDGE) gleichzeitig ausgegeben werden sollen, müssen auch die
beiden zugehörigen Softwareoptionen installiert werden (in diesem Fall R&S AMU-K40).
Wenn nur ein R&S AMU-K40 installiert wird und GSM/EDGE im ersten Basisbandgenerator ausgewählt wird, wird der zweite Basisbandgenerator für GSM/EDGE deaktiviert.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Basisbandsektion
Eine Software-Option ist allerdings nicht an einen bestimmten Basisbandgenerator
gebunden. In unserem Beispiel kann daher entweder der erste oder der zweite Basisbandgenerator ein GSM/EDGE Signal ausgeben.
Block "Fading"
Dieser Block steuert das FADING-Modul. Er wird nur angezeigt, wenn ein Fading-Simulator (Option R&S AMU-B14) installiert ist. In diesem Block wird auch das Signal-Routing
am Ausgang des FADING-Moduls konfiguriert.
Beispielsweise kann Zweikanal-Fading ausgewählt werden, wenn das Gerät zwei Basisbandpfade und zwei Fader enthält (Option Pfaderweiterung R&S AMU-B15).
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF wird die Fading-Simulation ein- oder ausgeschaltet.
Hinweis: Unter bestimmten Signal Routing-Bedingungen kann nur ein Fader aktiviert
werden.
Es muss mindestens ein Fading-Simulator, Option R&S AMU-B14 installiert werden.
Wenn beide Optionen R&S AMU-B14 und R&S AMU-B15 installiert sind (Signalpfad A
und B) kann dynamisches Fading und verbesserte Auflösung entweder bei Signalpfad A
oder B mit einer Option R&S AMU-K71 verwendet werden. Wenn dynamisches Fading
und verbesserte Auflösung bei Signalpfaden A und B gleichzeitig verwendet werden,
müssen zwei Optionen R&S AMU-K71 installiert werden.
Block "AWGN/IMP A"
Hier können (digitale) I/Q-Impairments für den Basisband-Pfad eingestellt werden. Mithilfe der Software für AWGN-Generierung (Option R&S AMU-K62), kann ein (additives)
Rauschsignal erzeugt werden.
AWGN und Impairments können unabhängig voneinander in den jeweiligen Menüs aktiviert werden. Dies wird in der Statusanzeige des Blocks sichtbar gemacht. Der gesamte
Block kann aktiviert oder deaktiviert werden. Ist der Block ausgeschaltet, so wird das
Signal unbeeinflusst durchgelassen.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF Taste werden die aktiven Funktionen des Blocks einoder ausgeschaltet. Die Funktionen (AWGN, Impairment oder beide) werden in den
jeweiligen Menüs aktiviert.
Block "AWGN/IMP B"
Dieser Block wird nur angezeigt, wenn die beiden Basisband-Grundmodule (Option R&S
AMU-B13) installiert sind. Hier können (digitale) I/Q-Impairments für Basisband-Pfad B
eingestellt werden. Mithilfe der Software für AWGN-Generierung (Option R&S AMUK62), kann ein (additives) Rauschsignal in Pfad B erzeugt werden.
Soll ein Rauschsignal gleichzeitig auf Pfad A und B gelegt werden, sind zwei Softwareoptionen R&S AMU-K62 erforderlich.
Block "Graphics"
Mit diesem Block kann das Basisbandsignal (von Pfad A oder B) in Echtzeit grafisch
angezeigt werden. Der Block ist nur vorhanden, wenn mindestens ein Basisband-Modul
installiert ist.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF wird das Grafikfenster geöffnet und geschlossen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
Block "BERT"
In diesem Block kann eine integrierte Bit- und Block-Fehlerrate festgelegt werden. Der
Bitfehler-Tester ermöglicht es, ein von einem DUT demoduliertes und decodiertes Messobjekt (DUT) zu bewerten, indem die Bitfehlerrate bewertet wird. Die Daten, mit denen
das Messobjekt angesteuert wird, können vom R&S AMU oder einer beliebigen benutzerdefinierten externen Quelle erzeugt werden. Außerdem kann die BlockfehlerratenMessung zum Prüfen von CRC-Prüfsummen verwendet werden.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF werden die aktiven Funktionen des Blocks ein- oder
ausgeschaltet. Die Funktionen (BERT und BLER) werden in den jeweiligen Menüs aktiviert.
Blöcke "I/Q OUT A/B"
Diese Blöcke werden zur Konfiguration der digitalen und analogen I/Q-Ausgänge von
Pfad A verwendet. Konfigurationen, wie Pegelanzeige, Ausgangstyp, analoge Einstellungen und digitale Einstellungen können über die entsprechenden Menüs durchgeführt
werden. I- und Q-Komponenten können auch vertauscht werden (I/Q Swap).
Die Statuszeile in einem Block zeigt die zurzeit aktiven Ausgabeblöcke an, z. B. gibt
"DIFF DIGI" an, dass das I/Q-Basisbandsignal vom analogen Ausgang (im differentiellen
Modus) sowie vom digitalen Ausgang bereitgestellt wird.
Mit der Taste TOGGLE ON/OFF werden die aktiven Funktionen des Blocks ein- oder
ausgeschaltet. Die Funktionen (Analog I/Q Output und Digital I/Q Output) werden in den
jeweiligen Menüs aktiviert.
Hinweis: Mit der Taste BASEBD ON/OFF wird das Basisband-Ausgangssignal ein- und
ausgeschaltet. Im Zweipfadmodus schaltet diese Taste alle Signale aus. Nochmaliges
Drücken stellt den Status vor dem letzten Ausschalten wieder her.
3.4 Setup-Beispiel
Dieser Abschnitt stellt ein Beispiel für die Konfiguration des Geräts zur Erzeugung eines
Fading-Signals gemäß einem Standard GSM-TU 3-Signal (12Path) und einer Trägerfrequenz von 904.5 MHz (virtuelle RF-Frequenz) bereit.
Ein GSM-TU3-Signal mit Fading konfigurieren und anzeigen
Zum Generieren und Anzeigen eines GSM-Signals wie folgt vorgehen:
1. Preset-Einstellung aktivieren
Die Taste PRESET drücken, um einen definierten Gerätestatus festzulegen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
2. Die GSM/EDGE-Signalerzeugung auswählen und aktivieren.
a) Den Drehknopf drehen und den Block "Baseband A" auswählen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
b) Den Drehknopf drücken, um das Menü zu öffnen, in dem die GSM/EDGE-Modulation ausgewählt werden kann (je nach den installierten Optionen sind verschiedene Modulationsmodi verfügbar).
c) Den Drehknopf drehen und "GSM/EDGE..." hervorheben.
Den Drehknopf drehen, um den Dialog "GSM/EDGE" zu öffnen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
d) Den Drehknopf drehen, um den Parameter "State" auszuwählen, den Drehknopf
drücken, um in GSM-Modulation mit Standardeinstellungen umzuschalten.
e) Die Taste DIAGRAM drücken, um das komplette Blockschaltbild anzuzeigen.
Zur Anzeige des aktiven Status wird der Block "Baseband" blau dargestellt und
das Kontrollkästchen "On" ist ausgewählt.
Der Eintrag in der Windowsleiste gibt an, dass der Dialog "GSM/EDGE" weiterhin
im Hintergrund geöffnet ist.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
f)
Um den Dialog im Vordergrund anzuzeigen, den entsprechenden Softkey unter
"Winbar" drücken.
g) Durch Drücken der Taste HIDE wird der Dialog erneut minimiert.
Die Blöcke "Fading", "AWGN/IMP" und "I/Q OUT" sind noch nicht aktiv.
3. Den Fading-Standard GSM TU 3 (12Path) konfigurieren und aktivieren.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
a) Den Drehknopf drehen und den Block "Fading" auswählen.
Den Drehknopf drücken, um das Menü für die Fading-Einstellungen zu aktivieren.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
b) Die Fading-Einstellungen auswählen und den Drehknopf erneut drücken, um den
Dialog "Fading Settings" auszuwählen.
c) Den Drehknopf drehen, um das Feld "Standard" auszuwählen.
d) Den Drehknopf drücken, um die Auswahlliste "Standard" zu öffnen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
e) "GSM" durch Drehen des Drehknopfes auswählen.
f)
Die Auswahlliste "GSM" öffnen, die Liste GSM850/900 auswählen und GSM TU
3 (12Path) auf dieselbe Weise auswählen
g) Den Drehknopf drücken, um die Auswahl zu bestätigen.
Die Fading-Simulaton des Standards "GSM TU 3 (12Path)" ist voreingestellt.
h) Mit dem Drehknopf das Feld "Virtual RF" auswählen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
i)
j)
Den Drehknopf drücken, um den Bearbeitungsmodus zu aktivieren.
Den Frequenzwert 904,5 MHz mithilfe des Ziffernblocks und den Einheitentasten
eingeben.
k) Das Feld "State" durch Drehen des Drehknopfes auswählen.
l) Den Drehknopf drücken, um in die GSM Fading-Simulation umzuschalten.
m) Die Taste DIAGRAM drücken, um das komplette Blockschaltbild anzuzeigen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
Zur Anzeige des aktiven Status wird der Block "Fading" blau dargestellt und das
Kontrollkästchen "On" ist ausgewählt. Der Block "I/Q OUT" ist noch nicht aktiv. Der
Eintrag in der "Windowsleiste" gibt an, dass der Dialog "Fading" weiterhin im Hintergrund geöffnet ist. Der Dialog kann durch Klicken auf den Softkey "Fading" in der
"Windowsleiste" oder durch Drücken der TASTE unter dem Softkey "Fading" im Vordergrund angezeigt werden. Durch Drücken der Taste HIDE wird der Dialog erneut
minimiert.
4. Die I/Q-Signalausgabe auswählen und aktivieren.
a) Mit dem Drehknopf den Block "I/Q Out" auswählen.
b) Den Button "config..." drücken, um das Menü "I/Q Out Settings" zu öffnen.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
c) Den Drehknopf drücken und "Analog I/Q Output Settings" auswählen.
d) Den Drehknopf drücken, um den entsprechenden Dialog zu öffnen.
e) Das analoge I/Q-Ausgangssignal einschalten.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
f)
Die Taste DIAGRAM drücken, um das komplette Blockschaltbild anzuzeigen.
Zur Anzeige des aktiven Status wird der Block "I/Q Out block" blau dargestellt und
das Kontrollkästchen "On" ist ausgewählt. Die zurzeit verwendeten Ausgänge des
Signals werden durch die Ausgabesignale der I- und O-Komponenten angezeigt. Der
Eintrag in der Windowsleiste gibt an, dass das Menü "Analog I/Q Out Settings" weiterhin im Hintergrund geöffnet ist. Das Menü kann durch Klicken auf den Softkey
"Analog I/Q Out Settings" in der Windowsleiste oder durch Drücken der TASTE unter
dem Softkey "Analog I/Q Out Settings" im Vordergrund angezeigt werden.
Durch Drücken der Taste HIDE wird das Menü erneut minimiert.
5. I/Q-Signal graphisch anzeigen
a) Den Drehknopf drehen, um den Block "Graphics" auszuwählen und das entsprechende Menü zu öffnen.
b) "State On" mit dem Drehknopf auswählen, um die Anzeige des I/Q-Diagramms
zu aktivieren.
Das Ausgabesignal wird grafisch dargestellt. Es kann wie Dialogen aus- und eingeblendet werden.
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R&S®AMU200A
Erste Schritte
Setup-Beispiel
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Hauptmerkmale
4 Manuelle Bedienung
Der R&S AMU kann intuitiv entweder über das interaktive Blockschaltbild oder über einen
Menübaum bedient werden. Die Menüs sind in Form von Windowsfenstern aufgebaut
und sind in vergleichbarer Weise bedienbar. Drehknöpfe, Tasten und Softkeys oder eine
Maus ermöglichen den direkten und komfortablen Zugriff auf Eingaben und Einstellungen.
Der Bildschirm zeigt übersichtlich den aktuellen Zustand des Signalgenerators an. Grafiken, Spektren, Vektordiagramme usw. können zur visuellen Prüfung des Ausgabesignals aufgerufen werden. Zahlreiche Hilfefunktionen unterstützen den Benutzer bei der
Signalkonfiguration.
In diesem Abschnitt wird das Konzept der manuellen Bedienung des Signalgenerators
beschrieben. Er enthält eine Beschreibung der allgemeinen Struktur eines Dialogfelds,
Informationen zum Arbeiten mit Dialogfeldern und dem Blockschaltbild und Informationen zum Festlegen von Parametern.
Eine ausführliche Beschreibung der Dialogfelder und der Gerätefunktionen enthält der
Abschnitt "Gerätefunktionen"(Instrument Functions) im Bedienhandbuch.
4.1 Hauptmerkmale
Das manuelle Bedienkonzept des R&S AMU ermöglicht es dem Benutzer, Einstellungen
so intuitiv wie möglich vorzunehmen und bietet zugleich einen permanenten Überblick
über die Merkmale des erzeugen Signals des aktuellen Gerätestatus. Zahlreiche OnlineHilfefunktionen unterstützen bei Benutzereinstellungen.
Blockschaltbild
Das Blockschaltbild dargestellt am großen Bildschirm ist das Kernstück des Bedienkonzepts.
Eine grafische Anzeige zeigt die aktuelle Konfiguration und den Signalfluss in Form eines
Blockschaltbildes an. Alle grafischen Elemente können zur Bedienung ausgewählt werden. Ein Element wird mithilfe der Pfeiltasten ausgewählt und die zugehörige Einstellungsfunktion wird durch Drücken der Eingabetaste aufgerufen. Erforderliche Menüs und
Grafiken werden im Blockschaltbild angezeigt, das erneut im Vordergrund erscheint,
wenn die Taste DIAGRAM (STRG+D) gedrückt wird.
Permanente Pegelanzeige
Die Hauptmerkmale des Basisbandsignals, PEP und Pegel, werden permanent im Kopffeldbereich des Bildschirms (Statusleiste) angezeigt und können durch mehrmaliges
Drücken der Taste BASEBD LEVEL (STRG+R) direkt in den Anzeigefeldern festgelegt
werden. Durch Ändern eines der Werte wird der entsprechende zugehörige Wert proportional geändert. Außerdem werden Zusatzinformationen zur Durchgangsdämpfung
und zum Scheitelfaktor der Parameter für die entsprechenden Pfade angezeigt.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Hauptmerkmale
Bedienung über die grafische Bedienoberfläche
●
Funktionsblöcke
Die Menüs sind bestimmten Funktionsblöcken zugeordnet, die graphisch im Blockschaltbild dargestellt sind. Die Funktionsblöcke stellen Elemente der Signalerzeugung dar. Mit einem blauen Rahmen angezeigte Funktionsblöcke können mithilfe der
Taste TOGGLE ON/OFF (STRG+T) direkt ein- und ausgeschaltet werden. Die
Menüs der hervorgehobenen Funktionsblöcke können durch Drücken der EINGABETASTE aufgerufen werden.
– Beispiel:
Der Block "Baseband" enthält alle Menüs, die für die Basisbandsignalerzeugung
erforderlich sind.
In diesem Block werden unter anderem alle digitalen Standards und die digitale
Modulation angeboten.
●
Signalfluss
Der Signalfluss zwischen den Funktionsblöcken inklusive der benutzten Ein- und
Ausgänge wird ebenfalls dargestellt.
●
Menübaum
Der Menübaum kann mit der Taste MENU (STRG+M) geöffnet und geschlossen
werden. Der Menübaum ist wie eine Verzeichnisstruktur unter Windows aufgebaut.
Die Funktionsblöcke entsprechen der ersten Verzeichnisebene, die Menüs den
Unterverzeichniseinträgen.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Hauptmerkmale
Die Bedienung entspricht der Windows-Bedienung
Die Bedienung ist eng an die Bedienung von Windowsoberflächen angelehnt, um dem
Anwender eine gewohnte Umgebung zu bieten. Alle Menüs und Tabellen bestehen aus
bekannten Elementen, wie Auswahllisten, Kontrollkästchen und Eingabefeldern.
Eine blaue Umrandung zeigt den aktuellen Eingabefokus an. Der Eingabefokus bestimmt
das Element, das aktuell bedient werden kann.
Drehknopf
Die Bedienung ist gleichermaßen über die Frontplattentastatur, eine externe Tastatur und
die Maus möglich. Die meisten der Einstellungen können jedoch ganz einfach über den
Drehknopf vorgenommen werden.
●
Durch Drehen des Drehknopfs wechselt der Eingabefokus zum Zielelement.
●
Durch Drücken des Drehknopfs wird das ausgewählte Eingabefeld aktiviert.
Je nach Parameter wird das Untermenü aufgerufen, der numerische Wert geändert,
der Listeneintrag ausgewählt oder das Kontrollkästchen aktiviert oder deaktiviert.
●
Bei Eingabe eines Wertes wird die Eingabe durch weiteres Klicken auf den Drehknopf
gespeichert und der Bearbeitungsmodus wird verlassen.
Klare Einstellungen mithilfe unabhängiger Unterdialoge
Für jeden Dialog und Unterdialog wird ein separates Fenster geöffnet. Die Dialoge können unabhängig voneinander bearbeitet werden, d. h. kein Dialoge setzt voraus, dass
Einstellungen in anderen Dialogen ausgefüllt werden, bevor er geschlossen werden
kann. Damit bleibt die Bedienung immer flexibel.
Windowsleiste
Die Windowsleiste erleichtert den Überblick und erlaubt den schnellen Zugriff auf Menüs
Die Menüs werden über dem Blockschaltbild angezeigt, aber sie können mithilfe der
Taste HIDE (STRG+H) ausgeblendet werden, d.h. sie werden in Form eines Buttons in
der "Windowsleiste" im unteren Teil des Bildschirms angezeigt.
Durch Drücken der Taste REARR (STRG+A) können sie erneut in voller Größe angezeigt
werden. Dadurch kann bei Bedarf Platz am Bildschirm für andere Anzeigen geschaffen
werden und trotzdem jederzeit schnell auf die notwendigen Einstellmenüs zugegriffen
werden.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Hauptmerkmale
Tasten mit zugeordneten einfachen Funktionen
Die meisten Tasten an der Frontplatte des R&S AMU führen direkt eine einfache Funktion
aus.
Das erleichtert die Bedienung, da sich eine Vielzahl von Einstellungen direkt per Tastendruck durchführen lassen. Beispielsweise wird mit der Taste CLOSE (ESC) das aktive
Menü geschlossen und mit der Taste BASEBAND ON/OFF (STRG+R) kann das Basisbandausgabesignal ein- oder ausgeschaltet werden.
Eine Ausnahme sind Tasten, die ein Menü aufrufen, wie z. B. die Taste MENU (STRG
+M), über die der komplette Menübaum des Geräts aufgerufen wird, die Taste SETUP
(STRG+E), über die die Menüs für allgemeine Geräteeinstellungen geöffnet werden oder
die Taste FILE (STRG+S), über die das Menü für die Dateiverwaltung geöffnet wird.
Hilfefunktionen für Benutzerunterstützung
Zahlreiche Hilfefunktionen unterstützen den Benutzer bei der Signalkonfiguration.
●
Wertbereiche
Für jeden numerischen Parameter wird der gültige Einstellungsbereich angezeigt.
Hierfür ist eine kurze Wartezeit nach Aktivierung des Eingabefelds erforderlich. Der
Bereich wird dann automatisch nach wenigen Sekunden angezeigt.
Liegt der eingegebene Wert außerhalb des zulässigen Bereichs, wird der nächste
zulässige Wert automatisch festgelegt, und es wird eine Meldung ausgegeben.
●
Kontextsensitive Hilfe
Kontextsensitive Hilfe für jeden Parameter kann über die Taste HELP oder F1 aufgerufen werden.
●
Umfassende Online-Hilfe
Jede Hilfeseite ist Bestandteil einer umfangreichen Online-Hilfe, in die anhand eines
Index, eines Inhaltsbaums oder der Buttons "Previous / Next" verzweigt werden kann.
Infozeile mit Meldungen zur Angabe des aktuellen Gerätestatus
Im Kopffeld des Bildschirms werden die unterschiedlichsten Meldungen angezeigt, wie
Statusmeldungen, Fehlermeldungen, Warnungen oder Infos. Mithilfe der Taste INFO
(STRG+I) können Hilfeseiten für die meisten Meldungen aufgerufen werden. Diese stellen Hintergrundinformationen zur Meldung bereit und geben möglicherweise erforderliche Bedienschritte an. Alle Meldungen werden in der Online-Hilfe erläutert, die über die
Taste HELP (F1) aufgerufen werden kann.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Hauptmerkmale
Graphische Darstellung der Datenstruktur
Das Struktur des Basisbandsignals wird in den jeweiligen Menüs graphisch angezeigt,
die einzelnen Signalelemente können graphisch zur Bearbeitung ausgewählt werden.
Grafikeditor für die Definition von Steuersignalen
Die Konfiguration von Steuersignalen erfolgt ebenfall graphisch.
Diagramme stellen das Ausgangsignal graphisch dar
Das Ausgangssignal kann in verschiedenen Diagrammen graphisch dargestellt werden.
Damit ist eine schnelle visuelle Kontrolle der Signaleigenschaften möglich. Zoom-Funktionen und das Einblenden einer Referenzkurve erlauben eine vertiefte Auswertung ohne
den Anschluss eines externen Analysators.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Display
4.2 Display
Das Display zeigt übersichtlich den aktuellen Zustand des Signalgenerators und bietet
graphische Elemente zur direkten Bedienung an. Es ist in drei Bereiche eingeteilt:
●
Die Frequenz- und Pegelanzeige mit Info-Zeile zeigt die wichtigsten Parameter des
Ausgangssignals und informiert über den aktuellen Betriebszustand mit Status-,
Fehler- und Warnmeldungen.
●
Das Blockschaltbild zeigt die Konfiguration des Gerätes sowie den Signalverlauf und
die benutzten Ein- und Ausgänge an und erlaubt die interaktive Bedienung über die
graphischen Elemente. Das Blockschaltbild wird durch die aktiven Menüs sowie
durch die Graphiken überlagert.
●
Die Windowsleiste mit Softkeybeschriftung zum Ein- und Ausblenden von Menüs.
Bild 4-1: Anzeige eines voll ausgerüsteten R&S Signalgenerator
4.2.1 Im Kopffeldbereich angezeigte Einstellungen
Im Kopffeldbereich des Bildschirms werden Frequenz-/Pegeleinstellungen und ein paar
Statusmeldungen (siehe Kapitel 4.2.2, "Statusinformationen und Meldungen",
auf Seite 91) angezeigt. Je nach Betriebsart des Gerätes unterscheidet sich die
Anzeige:
●
Im Fall von Zweipfadgeräten werden die Basisbandsignalinformationen in den beiden
Pfaden für jeden Pfad separat angezeigt.
●
PEP gibt die Hüllkurvenspitzenleistung und Level die Ausgabespannung am I/QAusgang an.
●
Außerdem werden Zusatzinformationen zu der Durchgangsdämpfung oder zum
Scheitelfaktor der Parameter des I/Q-Ausgangssignals angezeigt.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Display
4.2.2 Statusinformationen und Meldungen
Im Kopffeldbereich des Bildschirms erscheinen die Statusanzeigen und Meldungen. Die
Meldungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bedeutung (Fehler, Warnungen oder
Infos) und der Dauer ihrer Anzeige (kurzfristige oder bleibende Meldungen). Sie erfordern
unterschiedliche Behandlung durch den Anwender. Weitere Informationen zu allen Meldungen können im Infofenster aufgerufen werden (siehe Kapitel 4.2.3, "Infofenster",
auf Seite 92).
Eine Übersicht über alle Statusinformationen und Meldungen sowie Anweisungen zur
Fehlerbeseitigung enthält der Abschnitt "Fehlermeldungen" (Error messages) im Bedienhandbuch.
4.2.2.1
Statusinformationen
Die Statusinformationen geben dem Benutzer einen Überblick über die wichtigsten
Bedienstatus und Einstellungen des Geräts. Sie dienen nur der Information und erfordern
keine Aktionen von Seiten des Anwenders.
Statusinformationen erscheinen zwischen den Informationen über den aktuellen Modus
des Basisbandausgangssignals und den Pegelfeldern, links neben der Infozeile, oder in
der Infozeile selbst.
Bei Zweipfadgeräten erscheint die Statusanzeige für Zustände, die in den beiden Pfaden
unabhängig auftreten können, für jeden Pfad getrennt. In der Infozeile wird der zugeordnete Pfad angegeben.
4.2.2.2
Meldungen
Meldungen informieren über die unterschiedlichen Fehlerzustände im Gerät. Sie werden
in der Infozeile in verschiedenen Farben angezeigt, je nach ihrer Wichtigkeit und Anzeigedauer. Fehler (z. B. keine Kalibrierungsdaten) werden in rot angezeigt, Informationen
(z. B. Datei nicht gefunden) und Warnungen werden in schwarz angezeigt. Warnungen
melden weniger schwerwiegende Fehler (z. B., das Gerät wird außerhalb der Spezifikation betrieben).
4.2.2.3
Flüchtige Meldungen
Die für kurze Zeit angezeigten Meldungen informieren über automatisch vorgenommene
Einstellungen am Gerät (z. B. Abschalten unverträglicher Modulationen) oder unzulässige Eingaben, die vom Gerät nicht übernommen werden (z. B. Bereichsüberschreitungen). Sie erscheinen in der Infozeile mit gelbem Hintergrund. Sie überlagern eventuelle
Statusanzeigen oder bleibende Meldungen.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Display
Flüchtige Meldungen erfordern normalerweise keine Benutzeraktionen und werden nach
kurzer Zeit wieder ausgeblendet. Sie werden aber in der Historie gespeichert.
Diese Meldungen können vom fernen Computer aus über SYST:ERR? oder
SYST:ERR:ALL? gelesen werden.
4.2.2.4
Bleibende Meldungen
Das Gerät zeigt eine bleibende Meldung, wenn eine Störung auftritt, die die weitere Nutzung des Gerätes beeinträchtigt, z. B. ein Hardwarefehler. Eine bleibende Meldungen
erfordert die Beseitigung des gemeldeten Fehlers, bevor ein weiterer störungsfreier
Betrieb des Gerätes gewährleistet ist.
Die Meldung wird solange angezeigt, bis die Fehlerursache behoben wurde. Sie überlagert dabei die Statusanzeigen der Infozeile. Nach der Fehlerbehebung verschwindet
die Meldung automatisch und wird ebenfalls in der Historie gespeichert.
Diese Meldungen können vom fernen Computer aus über SYST:SERR? gelesen werden.
4.2.3 Infofenster
In der Infozeile werden ein paar Betriebsstatus und die aktuelle Meldung angezeigt.
Das Fenster INFO mit einer Liste der aktuellen bleibenden Meldungen und eine ausführliche Beschreibung jeder Meldung können mit der Taste INFO (STRG+I) geöffnet
werden.
Das zweigeteilte Infofenster zeigt im oberen Bereich die Liste aller aktuellen bleibender
Meldungen in der Reihenfolge ihres Auftretens, d. h., die neueste Meldung zuerst. Im
unteren Bereich befinden sich zusätzliche Informationen zu der markierten Meldung.
Eine Historie aller Meldungen, die seit dem Einschalten des Geräts erschienen sind,
können über die Taste "History" aufgerufen werden. Die jüngste Meldung wird an erster
Stelle angezeigt.
Die Meldungen sind je nach ihrer Wichtigkeit farbcodiert. Gerätespezifische Meldungen
werden in rot und Fernsteuerungsmeldungen werden in schwarz angezeigt. Die Wichtigkeit wird auch in der Spalte "Lev" angegeben (Err, Sys oder Info). Die Spalte "SCPI"
enthält den SCPI-Fehlercode.
Mit den Buttons/Softkeys lassen sich die Fehlermeldungen löschen und eine Historie aller
Meldungen aufrufen.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Display
Delete
Löscht die hervorgehobene Meldung.
Dieser Button steht nur zur Verfügung, wenn die Historie der Meldungen angezeigt wird.
Delete All
Löscht alle Meldungen.
Dieser Button steht nur zur Verfügung, wenn die Historie der Meldungen angezeigt wird.
Del. volatile
Löscht alle flüchtigen Meldungen.
Dieser Button steht nur zur Verfügung, wenn die Historie der Meldungen angezeigt wird.
SCPI-Befehl:
SYST:ERR:ALL?
Jedes Mal, wenn eine Abfrage SYST:ERR:ALL? gesandt wird, wird die Fehlerwarteschlange zurückgegeben und zugleich gelöscht.
History
Liste aller Meldungen aufrufen, die seit dem Einschalten des Gerätes aufgetreten sind.
Die neuen Meldungen stehen am Anfang der Liste. Nochmaliges Drücken des Softkeys
wechselt wieder in die Anzeige der aktuellen Meldungen.
SCPI-Befehl:
SYST:ERR? oder STAT:QUE?
Jedes Mal, wenn eine Abfrage SYST:ERR? oder STAT:QUE? gesandt wird, wird der
älteste Eintrag in der Fehlerwarteschlange zurückgegeben und zugleich in der Liste
gelöscht.
4.2.4 Blockschaltbild
Das Blockschaltbild zeigt die Optionsausstattung, die Signalkonfiguration und den aktuell
gewählten Signalfluss des Signalgenerators mit den benutzten Ein- und Ausgängen an.
Über das Blockschaltbild ist die gesamte Bedienung zur Signalgenerierung möglich. Der
hervorgehobene Funktionsblock kann direkt mit der Taste TOGGLE ON/OFF (STRG+T)
ein- und ausgeschaltet werden. Durch Drücken der Eingabetaste wird das zugehörige
Einstellungsmenü geöffnet.
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Manuelle Bedienung
Display
4.2.4.1
Funktionsblöcke im Blockschaltbild
Jeder Funktionsblock repräsentiert eine Funktion der Signalerzeugung. Die Funktion wird
in der Kopfzeile des Blocks angegeben. Im Kontrollkästchen kann die jeweilige Funktion
schnell mit der Taste TOGGLE ON/OFF (STRG+T) aktiviert/deaktiviert werden. Beim
Aktivieren ändert der Funktionsblock seine Farbe, er wird blau. Unterhalb der Checkbox
wird eine Statusinformation ausgegeben. Sie unterscheidet sich für die einzelnen Blöcke.
Durch Drücken des Drehknopfs (Frontplatte) oder des Buttons "Config..." (Maus) wird
das zugehörige Einstellungsmenü geöffnet.
In allen Funktionsblöcken, in denen Einfluss auf den Signalfluss genommen werden
kann, werden zusätzlich die Signal Routing-Einstellungen auf oberster Menüebene angeboten.
Beispiel: Block "Baseband"
In diesem Block werden das digitale Modulationssignal, die digitalen Standards, arbiträre
Kurvenformerzeugung und Multcarrier-CW festgelegt. Die Statusinformationen des
Blocks "Baseband" geben die ausgewählte Modulation und zugehörige zusätzliche Informationen an, wie z. B. die Anzahl von Kanälen.
4.2.4.2
Signal Flow- und Input/Output-Symbole im Blockschaltbild
Die Ein-/Ausgangssymbole im Blockschaltbild zeigen die zurzeit benutzten Ein- und
Ausgänge des Signalgenerators an. Nicht benutzte Ein- und Ausgänge werden nicht
angezeigt. Die Verbindungslinien zeigen den Signalfluss.
Die Darstellung und die Beschriftung der Symbole verweisen auf die zugehörigen Einund Ausgänge an der Front- bzw. Rückseite des Signalgenerators. Die Richtung - Einoder Ausgang - wird durch einen Pfeil symbolisiert.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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Manuelle Bedienung
Display
Beispiel:
Die Symbole verweisen auf die Eingänge für das analoge I- und QSignal an der Gerätefrontplatte.
Sind mehrere Marker aktiv, werden die Markermerkmale neben dem Markersymbol der
aktiven Marker angezeigt.
Durch Farbe werden die Symbole und Verbindungslinien nach ihrer Funktion unterschieden.
●
Das Basisbandsignal wird durch einen Pfeil mit drei Linien, die I- und Q-Komponenten
des Signals durch einen Einzellinienpfeil angezeigt.
●
Die Addition von Signalen wird durch das Summenzeichen angezeigt.
●
Verbindungen werden mit einem "Lötpunkt" angezeigt.
●
Schwarz für das erzeugte Signal.
●
Grün für Steuersignale.
Die Konfiguration des Signalflusses erfolgt in den einzelnen Menüs. Die Konfiguration
von Benutzeroberflächen erfolgt im:
●
Dialog "Setup > USER Marker /AUX I/O Settings" und im
●
Dialog "Setup > Global Trigger/Clock/External Inputs".
4.2.5 Windowsleiste und Softkeys
Die "Windowsleiste" mit acht Buttons befindet sich unterhalb des Blockschaltbildes.
Beschriftete Buttons repräsentieren die geöffneten Menüs, die Beschriftung gibt den
Menütitel an. Sind mehrere Menüs geöffnet wird der Button des zurzeit aktiven Menüs in
einer helleren Farbe angezeigt. Die Buttons weisen auch den darunterliegenden Softkeys
die Funktionen für die Frontplattenbedienung zu. Es können bis zu acht Menüs gleichzeitig geöffnet sein. Beim Öffnen des neunten Menüs wird das am längsten geöffnete
Menü automatisch geschlossen.
Einige Menüs, wie z. B. Menüs des Daten- und Listeneditors, überlagern die "Windowsleiste" und weisen mit Menü-Buttons den Softkeys menüspezifische Funktionen zu.
Mithilfe der "Windowsleiste" kann durch Drücken des zugehörigen Buttons bzw. Softkeys
schnell zwischen den verschiedenen geöffneten Menüs gewechselt werden. Mit den
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Display
Tasten für das Arbeiten mit den Menüs (CLOSE (ESC), HIDE (STRG+H) und REARR
(STRG+A)) wird eine komfortable Bearbeitung der Menüs gewährleistet.
Das Arbeiten mit Menüs und Dialogfeldern wird in Kapitel 4.3, "Zugriff auf Dialoge",
auf Seite 97 beschrieben.
4.2.6 Struktur der Dialoge
In den Menüs erfolgt die Einstellung der Parameter. Der Zugriff auf Menüs erfolgt entweder über die Funktionsblöcke im Diagramm oder mithilfe der Taste MENU (STRG+M).
Die Menüs überlagern das Blockschaltbild.
Sie überlagern zusätzlich die "Windowsleiste", wenn die Buttons des Menüs den Softkeys
menüspezifische Funktionen zuweisen.
Das Arbeiten mit Menüs und Dialogfeldern wird in Kapitel 4.3, "Zugriff auf Dialoge",
auf Seite 97 beschrieben; die Einstellung von Parametern in Kapitel 4.4, "Einstellen
von Parametern", auf Seite 98.
Die Menüs haben das Erscheinungsbild eines Windowsfensters. Das Menü weicht je
nach seiner Funktion in Einzelheiten ab, besteht jedoch aus denselben Hauptelementen.
Jedes Menü besteht aus einem Menükopffeld und einem oder mehreren Menübereichen
mit verschiedenen Feldern zur Definition von Parametern.
Die Kopffeldzeile enthält den Namen des Menüs sowie Buttons zum Ausblenden und
zum Schließen des Menüs. Diese Buttons werden entweder über die Maus oder die
Tasten HIDE (STRG+H) und CLOSE (ESC) an der Frontplatte bedient.
Verschiedene Felder von miteinander verbundenen, aber separat festgelegten Parametern werden in Menübereichen organisiert. Ein Menübereich ist umrahmt und mit der allen
Parametern gemeinsamen Funktion benannt.
Beispiel: Störgrößen
!!ERROR: Document structure missing in example > Must contain atleast one child after
'title'
Jedes dieser Einstellfelder ist mit dem Parameternamen beschriftet. Je nach Parameterwert unterscheidet sich die Art der Einstellmöglichkeit. Manche Einstellungen sind nur
bei einer bestimmten Konfiguration möglich. Ist die Einstellung für die gewählte Konfiguration nicht möglich, wird der Einstellwert grau dargestellt und das Eingabe- oder Auswahlfeld kann nicht angewählt werden.
4.2.7 Graphische Darstellung der Eigenschaften des Ausgangssignals
Die graphische Darstellung des Ausgangssignals ermöglicht dem Anwender eine
schnelle visuelle Kontrolle der Signaleigenschaften ohne den Anschluss eines Analysators. Zoom-Funktionen und das Einblenden einer Referenzkurve erlauben eine vertiefte
Auswertung. Das Diagramm überlagert das Blockschaltbild. Es kann wie ein Menü ausund eingeblendet werden.
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Manuelle Bedienung
Zugriff auf Dialoge
Um auf den Dialog "Graphics Settings" zur Auswahl der grafischen Anzeige des Ausgabesignals zuzugreifen, den Funktionsblock "Graphics" im Diagramm auswählen oder die
Taste MENU (STRG+M) drücken.
Die Bedienung der Graphik-Fenster erfolgt analog zur Menübedienung.
Das Menü und die individuellen grafischen Anzeigen werden im Abschnitt "Grafische
Anzeige" (Graphics Display) im Bedienhandbuch beschrieben.
4.3 Zugriff auf Dialoge
Über die Taste MENU (STRG+M) wird der komplette Menübaum geöffnet. Durch Auswahl eines Funktionsblocks und Drücken der EINGABETASTE wird das zugehörige
Menü zu diesem Block geöffnet.
Eine andere Methode für den Zugriff auf einen Dialog ist die Verwendung der Buttons
der Windowsleiste oder der Frontplatten-Softkeys oder die Verwendung der Tasten
HIDE (STRG+H), CLOSE (ESC), DIAGRAM (STRG+D) und REARR (STRG+A) an der
Frontplatte.
Mit einer der folgenden alternativen Methoden kann schnell auf die Dialoge zugegriffen
werden.
Das Blockschaltbild oder einen Dialog im Vordergrund anzeigen.
1. Die Taste DIAGRAM (STRG+D) drücken, um den Cursor in das Blockschaltbild zu
verschieben.
Alle aktiven Menüs werden ausgeblendet und als Buttons auf der Windowsleiste
abgelegt.
2. Den zugehörigen Softkey (STRG+F1 .. F8) drücken, um den Dialog wieder im Vordergrund anzuzeigen.
Zugriff auf den Menübaum
► Über die Taste MENU (STRG+M) wird der komplette Menübaum geöffnet.
Aufrufen der Dialoge "File", "Setup" oder "Hardcopy"
► Über die Tasten FILE (STRG+S), SETUP (STRG+E) oder HCOPY (STRG+Y) wird
der jeweilige Dialog geöffnet.
Minimieren eines aktiven Menüs
► Über die Taste HIDE (STRG+H) wird ein aktives Menü minimiert (ausgeblendet).
Es wird als Button auf der Windowsleiste abgelegt.
Automatische Anordnung der angezeigten Menüs
► Über die Taste REARR (STRG+A) werden alle geöffneten Menüs neu angeordnet,
sodass sie so wenig wie möglich überlappen.
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Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
Aktivieren der Windowsleiste
► Die Taste WINBAR (STRG+W) verwenden, um den Cursor zwischen einem Button
auf der "Windowsleiste" und dem Blockschaltbild zu wechseln.
Der zuletzt aktive Button in der Windowsleiste ist markiert.
Schließen eines aktiven Menüs
► Über die Taste CLOSE wird ein aktives Menü geschlossen.
Tipp: Wenn sich der Cursor auf der höchsten Menüebene befindet, können Sie zum
Schließen des aktiven Menüs auch die Taste ESC verwenden.
Zugriff auf den Kopffeldbereich
► Über die Taste BASEBD LEVEL (STRG+R) werden die Eingabefelder "PEP" oder
"Level" im Kopffeldbereich aktiviert. Durch erneutes Drücken der Taste BASEBD
LEVEL (STRG+R) kann zwischen den aktiven Eingabefeldern umgeschaltet werden.
Tastenkombinationen
Tastenkombinationen (z. B. "STRG + D", um das Blockschaltbild im Vordergrund anzuzeigen) ermöglichen den direkten Zugriff auf alle Dienstprogramm-Dialoge des Geräts
(siehe Kapitel 4.7, "Legende der Frontplatten-Bedienelemente", auf Seite 118).
4.4 Einstellen von Parametern
Der R&S AMU bietet mehrere und manchmal alternative Möglichkeiten zum Einstellen
von Parametern Die Bedienung kann über die Frontplatte, mit einer Maus und/oder einer
angeschlossenen PC-Tastatur erfolgen.
Die Beispiele in dieser Beschreibung beziehen sich auf eine Bedienung von der Frontplatte aus.
Weitere Informationen siehe:
●
Kapitel 4.7, "Legende der Frontplatten-Bedienelemente", auf Seite 118 für einen
Überblick über die Tastenfunktionen und Querverweise zwischen den Frontplattentasten und den Tastenkombinationen
●
"Gerätefunktionen" (Instrument Functions) im Bedienhandbuch für eine ausführliche
Beschreibung von wichtigen Funktionen
Die meisten Parameter werden in den verschiedenen Menüs festgelegt. Der R&S AMU
stellt alternative Methoden für den Zugriff auf die Dialoge bereit. Durch Drehen des Drehknopfes kann zum entsprechenden Block im Blockschaltbild navigiert werden und durch
Drücken des Knopfes wird der Dialog geöffnet. Es ist auch möglich, mit der Maus auf den
Button "Config..." zu klicken.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
Eine Ausnahme sind die Dialoge "Setup", "File" und "Hcopy". Im Dialog "Setup" werden
allgemeine Einstellungen vorgenommen, die nicht direkt mit der Signalerzeugung
zusammenhängen, z. B. Einstellung der GPIB-Bus-Adresse. Im Dialog "File" werden
Dateien und Listen verwaltet; im Dialog "Hcopy" werden Ausdrucke konfiguriert und
Hardcopys erstellt. Diese Menüs können nur mit den Tasten SETUP (STRG+E), FILE
(STRG+S) und HCOPY (STRG+Y) aufgerufen werden.
Pegelparameter werden direkt im Kopffeldbereich der Anzeige mit der Taste BASEBD
LEVEL eingestellt. Manche der Tasten lösen eine direkte Aktion aus, z. B. schaltet die
Taste BASEBD ON/OFF den Basisbandausgang ein und aus. Änderungen bei der Einstellung des Signalflusses werden sofort graphisch angezeigt.
Der R&S AMU verwendet das Betriebssystem Windows XP®. Einstellungen auf Systemebene sind nur selten erforderlich, wie z. B. bei Installation eines neuen Druckertreibers. Für ein komfortables Arbeiten mit Windows XP® sind eine Tastatur und eine Maus
erforderlich.
Dieser Abschnitt liefert Informationen zur Handhabung der Parameter. Dies beinhaltet
die folgenden wesentlichen Schritte:
●
Kapitel 4.4.1, "Arbeiten mit dem Cursor", auf Seite 99
●
Kapitel 4.4.2, "Auswahl eines Bedienelements", auf Seite 100
●
Kapitel 4.4.3, "Ein-/Ausschalten von Parametern", auf Seite 100
●
Kapitel 4.4.4, "Eingabe eines Werts", auf Seite 101
●
Kapitel 4.4.5, "Arbeiten mit Einheiten ", auf Seite 102
●
Kapitel 4.4.6, "Auswahl eines Werts in einer Liste", auf Seite 103
●
Kapitel 4.4.7, "Abschließen von Einträgen mit Bestätigung", auf Seite 104
●
Kapitel 4.4.8, "Wiederherstellen des vorherigen Werts", auf Seite 105
4.4.1 Arbeiten mit dem Cursor
Nach Einschalten des Geräts befindet sich der Cursor immer auf dem ersten Funktionsblock des Diagramms (Standardeinstellung).
Verschieben des Cursors in der Anzeige
► Der Cursor wird mit einer der folgenden alternativen Methoden verschoben:
a) Über den Drehknopf oder die Pfeiltasten.
b) Über die entsprechenden Softkeys (STRG+F1..F8), um den Cursor zur "Windowsleiste" zu verschieben.
Wird die "Windowsleiste" durch ein Menü verdeckt, die Taste WINBAR (STRG
+W) drücken, um sie im Vordergrund anzuzeigen.
c) Über die Taste ESC.
Tipp: Denken Sie daran, dass die Funktion der Taste ESC von der aktuellen Cursorposition abhängt.
Die Funktion dieser Taste hängt von der aktuellen Cursorposition ab.
●
Wechseln auf die nächst höhere Auswahlebene.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
●
●
●
●
●
●
●
Schließen des geöffneten Fensters, ohne die neuen Eingaben zu akzeptieren;
der alte Wert oder Parameter wird erhalten.
In Dialogen, die einen Button "Cancel" enthalten, aktiviert diese Taste diesen
Button.
Schließt alle Dialoge, wenn der Bearbeitungsmodus nicht aktiv ist.
Beendet den Bearbeitungsmodus, wenn dieser aktiv ist.
Wechsel zwischen verschiedenen Eingabebereichen eines Menüs.
Verschieben des Eingabecursors von der Kopffeldanzeige zum vorher aktiven
Menü oder zum vorher hervorgehobenen Block im Blockschaltbild, wenn kein
Menü aktiv ist.
Verschieben des Cursors von einen Funktionsblock im Diagramm zur ersten
Auswahl in der "Windowsleiste". Sind keine Menüs geöffnet, bleibt der Eingabefokus unverändert an der aktuellen Position.
Verschieben des Cursors in den Kopffeldbereich
► Über die Taste BASEBD LEVEL (STRG+R) werden die Eingabefelder "PEP" oder
"Level" im Kopffeldbereich aktiviert. Durch erneutes Drücken der Taste BASEBD
LEVEL (STRG+R) kann zwischen den aktiven Eingabefeldern umgeschaltet werden.
4.4.2 Auswahl eines Bedienelements
Das Auswählen des Bedienelements erfolgt immer auf vergleichbare Art und Weise, egal,
ob es sich um einen Funktionsblock im Blockschaltbild, einen Menüeintrag im Menübaum, einen Parameter im Menü oder einen Eintrag in einer Liste oder Tabelle handelt:
► Zum Aktivieren eines Elements den Cursor auf dieses Element stellen.
Der Eingabefokus wird durch eine blaue Umrandung angezeigt.
4.4.3 Ein-/Ausschalten von Parametern
Das Ein- und Ausschalten eines Parameters ist entweder über einen Button oder ein
Kontrollkästchen möglich.
1. Den Parameter auswählen.
2. Zum Ändern des Status eines Parameters die Eingabefunktion der verschiedenen
Steuermedien verwenden:
●
●
●
Den Drehknopf drücken
ENTER drücken.
Die Taste TOGGLE ON OFF (STRG+T) drücken.
Die Farbe und Bezeichnung eines Buttons ändern sich, das Kontrollkästchen ist mit
einem Häkchen ausgewählt oder das Häkchen ist entfernt.
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Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
4.4.4 Eingabe eines Werts
Numerische oder alphanumerische Werte werden in den Eingabefeldern geändert. Im
Bearbeitungsmodus werden Cursoren verschiedener Farben verwendet. Ein blauer Cursor gibt den Überschreibmodus und ein grüner Cursor den Einfügemodus an.
Wechseln zwischen Einfüge- und Überschreibmodus
Standard ist der Einfügemodus.
Über die Taste INSERT wird zwischen dem Einfüge- und dem Überschreibmodus
gewechselt.
Numerische und alphanumerische Werte können entweder neu eingegeben, oder die
vorhandenen Werte können geändert werden. Falsche Werte werden mit der Taste
BACKSPACE gelöscht.
Eingabe eines neuen Zahlenwerts
1. Den Parameter auswählen.
2. Eine numerische Taste drücken, um den Bearbeitungsmodus zu aktivieren.
Der alte Werte wird gelöscht und der neue Wert kann eingeben werden.
Bearbeiten eines Werts im Einfügemodus (Standardeinstellung)
1. Den Drehknopf (= Eingabe) drücken, um den Bearbeitungsmodus zu aktivieren.
Ist der Cursor rechts von gesamten Wert positioniert, ist immer der Einfügemodus
aktiv.
2. Den Cursor mit den Pfeiltasten LINKS/RECHTS links neben die zu ändernde Zahl
stellen.
Standardmäßig ist der Einfügemodus aktiv, die Farbe des Cursors ist orange.
3. Auf eine numerische Taste klicken, um einen neuen Wert einzugeben
Bearbeiten eines Werts im Überschreibmodus
1. Den Bearbeitungsmodus aktivieren.
2. Den Cursor mit den Pfeiltasten LINKS/RECHTS auf den zu ändernden Zahlenwert
stellen.
Der Cursor wird blau angezeigt und die zu ersetzende Zahl wird hervorgehoben.
3. Auf eine numerische Taste klicken, um den hervorgehobenen Wert zu überschreiben.
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Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
Ändern eines Werts
1. Den Bearbeitungsmodus aktivieren.
2. Den Cursor mit den Pfeiltasten LINKS/RECHTS links neben die zu ändernde Zahl
stellen.
Der Wert an der Stelle des Eingabecursors wird geändert.
3. Zum Ändern des ausgewählten Werts die Pfeiltasten AUF/AB verwenden oder den
Drehknopf drehen.
Der Wert wird erhöht oder reduziert.
Eingabe eines neuen alphanumerischen Werts
1. Den Parameter auswählen.
2. Eine alphanumerische Taste drücken, um den Bearbeitungsmodus zu starten.
Der neue Wert wird eingegeben.
Bearbeiten eines alphanumerischen Werts
Ein bestehender Wert, z. B. ein Dateiname kann im Einfüge- (siehe Beispiel) oder Überschreibmodus geändert werden.
1. Den Parameter auswählen und den Bearbeitungsmodus aktivieren.
2. Den Cursor mit den Pfeiltasten LINKS/RECHTS links neben den zu ändernden
alphanumerischen Wert stellen.
Tipp: Müssen Hexadezimalwerte eingegeben werden, werden die numerischen
Frontplattentasten automatisch in Hexadezimalwerte geändert.
3. Durch Klicken auf eine alphanumerische Taste wird ein neuer alphanumerischer
Wert eingegeben.
Abschließen der Eingabe eines Zahlenwerts
Zum Abschließen der Eingabe eines Zahlenwerts wie folgt vorgehen:
1. Den Drehknopf drücken (= Eingabe).
2. Eine Taste UNIT an der Frontplatte drücken.
3. Eine "Unit" (Einheit) im Auswahlfeld neben dem Parameterwert auswählen.
4.4.5 Arbeiten mit Einheiten
Die Einheit eines Parameters wird neben dem Wert angezeigt. Beim Editieren des Parameters wird die Einheit in der Auswahlliste oder mit den Frontplattentasten ausgewählt.
Nach dem Abschluss der Werteingabe ist ein Wechsel der Einheit möglich. In diesem
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
102
R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
Fall bleibt der Wert absolut unverändert, er wird nur automatisch der geänderten Einheit
angepasst.
Bei der Bedienung des Geräts mit einer Maus muss die Einheit dem ausgewählten Parameter vor Eingabe seines Werts zugewiesen werden.
Zuweisen einer Einheit
Mit einer der folgenden Methoden wird einem Wert eine Einheit zugewiesen:
1. Eine Taste UNIT an der Frontplatte drücken.
2. Eine "Unit" (Einheit) im Auswahlfeld neben dem Parameterwert auswählen.
Die EINGABETASTE drücken.
Die im Eingabefeld neben dem Wert angezeigt Einheit wird zugewiesen.
Ändern einer Einheit
Soll eine Einheit nachträglich geändert werden, d. h. nach Abschluss der Eingabe und
bei nicht aktivem Bearbeitungsmodus, eine der folgenden Methoden verwenden:
1. Eine Taste UNIT an der Frontplatte drücken.
2. "Unit" (Einheit) im Auswahlfeld neben dem Parameterwert auswählen.
Der Wert bleibt unverändert, die Anzeige wird jedoch automatisch an die neue Einheit
angepasst, d. h. der Wert wird neu berechnet, um die neue Einheit zu berücksichtigen.
Die neue Einheit wird im Wertefeld des Menüs angegeben.
4.4.6 Auswahl eines Werts in einer Liste
Auswahlliste stellen eine Liste mit vordefinierten Werten für den ausgewählten Parameter
bereit.
Zur Auswahl eines Elements in einer Liste wie folgt vorgehen:
1. Die Taste ENTER drücken, um die Auswahlliste zu öffnen.
2. Eine der folgenden Methoden verwenden, um in der Liste zu navigieren:
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Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
a) Den Drehknopf oder die Pfeiltasten AUF/AB verwenden.
Das ausgewählte Element wird hervorgehoben.
b) Die Taste TOGGLE ON/OFF mehrmals drücken, bis der gewünschte Eintrag im
Auswahlfeld angezeigt wird.
3. Zur Bestätigung die EINGABETASTE drücken.
4.4.7 Abschließen von Einträgen mit Bestätigung
Das Gerät verhält sich beim Abschluss von Einträgen unterschiedlich, je nach Parametertyp und der Art und Weise, wie dieser Parameter festgelegt wurde.
Bestätigen von Einstellungen
► Zum Bestätigen der Einstellungen den Drehknopf oder eine der Taten UNIT drücken
(siehe auch Kapitel 4.4.5, "Arbeiten mit Einheiten ", auf Seite 102).
Hinweis: Variationen mithilfe des Drehknopfs werden unmittelbar festgelegt.
Bestätigen von mehreren Werten
In manchen Fällen, z. B. beim Konfigurieren der Träger für ein Multiträger-CW-Signal in
einer Trägertabelle, ist es nützlich, zunächst einige Werte einzugeben und sie zusammen
zu bestätigen. Diese Einstellungen müssen zusätzlich bestätigt werden. Noch nicht
bestätigte Einstellungen werden auf gelbem Hintergrund angezeigt, was angibt, dass die
zurzeit angezeigten Werte nicht das Zielsignal darstellen.
► Zum Bestätigen dieser Einstellungen den Button "Accept" auswählen.
Bestätigen von Parametern mit Ein/Aus-Status
Die meisten Gerätefunktionen mit aktivierten und inaktivierten Status werden erst nach
Aktivieren dieser Funktionen berechnet und gültig. Es gibt jedoch Funktionen, wie beispielsweise die Frequenzvariation oder der Referenzoszillator, die sofort nach Bestätigung festgelegt werden.
► Zum Bestätigen eines Parameters mit Ein-/Aus-Status, den Parameter aktivieren.
Bei sehr zeitaufwendiger Berechnung wird die Signalgenerierung automatisch abgeschaltet und die Berechnung unterbrochen, um dem Anwender die Gelegenheit zu weiteren Einstellungen zu geben. Die Berechnung wird über die Taste RECALCULATE neu
gestartet, und die Modulation wird nach abgeschlossener Berechnung erneut eingeschaltet.
Verhindern der Neuberechnung
Wenn ein Gerät verschiedene Parametereinstellungen erfordert, die Funktion ausschalten, um eine Neuberechnung zu verhindern.
Die Funktion aktivieren, nachdem die gesamte Konfiguration der Einstellungen abgeschlossen wurde. Das Signal wird nur einmal neu berechnet.
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Manuelle Bedienung
Einstellen von Parametern
4.4.8 Wiederherstellen des vorherigen Werts
Parameteränderungen mit dem Drehknopf werden unmittelbar festgelegt und können
daher nicht rückgängig gemacht werden.
Normalerweise können Werte bei einer Maussteuerung nicht wiederhergestellt werden,
da in diesem Fall keine explizite Bestätigung erforderlich ist, und Einträge werden bei
Verlassen des Eingabe- oder Auswahlfelds automatisch bestätigt.
Wiederherstellen von Werten
Bei einer Bedienung über Frontplatte und Tastatur ist jedoch ein Wiederherstellen des
alten Wertes immer solange möglich, solange die Eingabe noch nicht bestätigt und damit
abgeschlossen wurde.
► Zum Wiederherstellen der Werte die Taste ESC drücken.
Wiederherstellen von Werten, die eine Bestätigung benötigen
Alle Einstellungen, die nicht mit dem Button "Accept" bestätigt wurden, aber zusätzliche
Informationen benötigen, können wiederhergestellt werden.
1. ESC-Taste drücken.
Eine Bestätigungsaufforderung wird angezeigt.
2. Mit "OK" bestätigen, um die Änderungen abzubrechen.
"Cancel" auswählen, um zum vorherigen Dialog zurückzukehren. Die vorher ausgewählten Einstellungen werden angezeigt.
Wiederherstellen von Werten nachdem eine umfangreiche Berechnung gestartet
wurde
Für die Berechnung und Einstellung können unterschiedliche Zeiträume erforderlich sein.
Viele Einstellungen erfolgen ohne besondere Berechnungszeiten; solche Operationen
werden durch die Meldung "BUSY" im Statusfeld des Kopffeldbereichs angezeigt.
Ein Fenster mit einer Fortschrittsanzeige zeigt an, dass das Gerät eine umfangreiche
Berechnung durchführt, die eine längere Zeit benötigt. Bei Beendigung einer solchen
Berechnung werden die vorherigen Werte wiederhergestellt.
► Die Taste ABORT drücken, um die Berechnung zu beenden.
Alle vorherigen Werte werden wiederhergestellt.
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105
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Manuelle Bedienung
Editoren
4.5 Editoren
Der R&S AMU stellt benutzerfreundliche Editoren zum Definieren von Datenlisten sowie
Steuer- und Markersignalen bereit.
Intern erzeugte Datenlisten können für digitale Modulation und die digitalen Standards
verwendet werden, entsprechendes gilt für intern definierte Steuer- und Markersignale.
Die Listen werden in Dateien abgespeichert und können daher beliebig lange sein. Der
Dateiname der Listen und das Verzeichnis, in dem die Dateien abgelegt werden, ist frei
wählbar. Der Dateipräfix ist für jeden Listentyp unterschiedlich und wird vom System
permanent zugewiesen.
Informationen zur Dateibearbeitung und einen Überblick über die automatisch zugewiesenen Dateipräfixe enthält Kapitel 4.6, "Dateiverwaltung", auf Seite 111.
4.5.1 Mit dem "Data Editor" arbeiten
Der "Data Editor" wird verwendet, um intern binäre Datenliste für die digitale Modulation
und digitale Standards zu erzeugen.
Im "Data Editor" kann eine Liste von binären Werten mit der maximalen Länge 2^31 Bits
eingegeben werden. Dieser Wert entspricht einer Dateigröße von ca. 268 Mbyte. Während der Bearbeitung findet permanent eine automatische Zwischenspeicherung der
Datei statt. Bei Verlassen des Dialogs wird die Datei automatisch mit den neuen Werten
gespeichert, d. h. es ist kein zusätzlicher Button "Save" vorhanden. Je nach Dateigröße
kann das Abspeichern der Datei einige Zeit in Anspruch nehmen.
Bearbeiten einer vorhanden Datenliste
1. Um auf einen "Data Editor" zuzugreifen und eine vorhandenen Datenliste zum Bearbeiten zu öffnen, die Pfeiltasten verwenden und den zugehörigen Button "Edit Data
List..." im jeweiligen Menü auswählen.
Es wird immer die ausgewählte Datenliste angezeigt.
Der Cursor markiert den Startwert der Liste.
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Manuelle Bedienung
Editoren
Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, sind die Bits in Vierergruppen dargestellt. Oberhalb der Liste wird die aktuelle Cursorposition, die Länge der Liste und der Dateiname
der Liste angezeigt. Der Offset startet mit dem Wert 0, dieser Wert entspricht der
Bitposition an der linken Seite der ersten Zeile, also dem Start der Liste. Am linken
Rand des Editors sind jeweils die letzten 3 Stellen des Offsets am Zeilenstart angegeben.
2. Die Werte 0 oder 1 mit den numerischen Tasten eingeben.
Eine bestehende Liste kann im Einfüge- oder Überschreibmodus editiert werden. Mit
der Taste INSERT zwischen diesen beiden Modi umschalten.
3. Zum Löschen eines Werts die Pfeiltasten verwenden, um das Bit zu markieren, das
dem zu löschenden Wert folgt.
Die Taste INSERT drücken, um den Einfügemodus zu aktivieren. Im Überschreibmodus kann kein Wert gelöscht werden.
Die Taste BACKSPACE drücken.
Der Wert vor dem markierten Bit wird gelöscht.
4. Zum Auswählen einer Bit-Position, den Button "GoTo" auswählen und die EINGABETASTE drücken.
Die Bit-Position mit den numerischen Tasten in das Eingabefeld "GoTo Offset" eingeben und die Eingabe bestätigen.
Der Cursor markiert das Bit an der ausgewählten Position.
5. Zum Kopieren und Einfügen jeder beliebigen Reihe von Bits an jeder Position in
der Liste wie folgt vorgehen:
a) Mit den Pfeiltasten das Start-Bit der Auswahl markieren.
b) Den Button "Start Select" auswählen und die Auswahl mit den Pfeiltasten markieren.
c) Den Button "Copy" klicken.
d) Zur Einfügeposition navigieren und "Paste" auswählen.
Die ausgewählten und kopierten Bits werden an der ausgewählten Position eingefügt.
6. Zum Anzeigen und Bearbeiten der Werte in hexadezimaler Form den Button
"Hex" auswählen.
Jeweils vier Bits werden als Hexadezimalwert angezeigt: Für eine bessere Lesbarkeit
werden die Hexadezimalwerte wiederum in Paaren von jeweils zwei angezeigt. Die
Zahlentasten an der Frontplatte sind automatisch mit den Hex-Funktionen belegt.
7. Zum Speichern der Datenliste die Taste ESC drücken.
Die Liste wird bei Schließen des Dialogs automatisch gespeichert.
Erstellen einer neuen Datenliste
1. Zum Erstellen einer leeren Datenliste im individuellen Menü "List Management >
Select Data List to Edit... > Create Data List" auswählen und den Namen der neuen
Datenliste eingeben.
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Editoren
2. Zum Öffnen der Datenliste zum Bearbeiten den zugehörigen Button "Edit Data
List..." im individuellen Menü auswählen.
4.5.2 Arbeiten mit dem "Control and Marker List Editor"
Die Steuer- und Markersignale für digitale Modulation und die digitalen Standards lassen
sich in einem "Control and Marker List Editor" sehr komfortabel auf graphische Art und
Weise definieren. In diesem Editor können die verfügbaren Markersignale - und mit
angepasster digitaler Modulation, die Steuersignale CW, Hop, Burst Gate und Lev Att definiert werden.
Während der Bearbeitung findet permanent eine automatische Zwischenspeicherung der
Datei statt. Je nach Dateigröße kann das Abspeichern der Datei einige Zeit in Anspruch
nehmen.
Die einzelnen Funktionen des Editors sind in den jeweiligen Menüs beschrieben. Dieser
Abschnitt beschreibt die allgemeine Verwendung des Grafikeditors.
Beispiel:
Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft den "Slot Marker Definition Editor" des "GSM/
EDGE"-Dialogs.
Im oberen Bereich wird das Signal angezeigt, für das Markersignale definiert werden
müssen. Auf der linken Seite werden die verfügbaren Signale (Marker- und Steuersignalesignale) aufgeführt und farbcodiert.
Zusatzfunktionen stehen im unteren Editorbereich bereit, z. B. Voreinstellung für die
Rampen im Markersignal, Cursorpositionierung durch Eingabe der Bitposition und mögliches Bearbeiten durch die Eingabe von Werten in eine Tabelle.
Die eigentliche graphische Definition der Steuersignale erfolgt im mittleren Bereich des
Editors. Jedes Steuersignal ist durch eine farbige Linie entlang der Bitachse dargestellt.
Ein Cursor kann auf dieser Linie verschoben werden und markiert jeweils die Position,
an denen eine Rampe gesetzt werden soll. Die Farbe des Cursors ändert sich je nach
der aktuellen Funktion.
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Manuelle Bedienung
Editoren
Mit der EINGABETASTE kann zwischen den Farben (und daher den Funktionen)
gewechselt werden:
●
Schwarz: markiert die Bitposition in der Markerzeile
●
Gelb: legt eine Rampe fest
●
Grün: Aktiviert die markierte Rampe zur Verschiebung.
Zugriff auf Steuer- und Markerlisten
1. Um auf den Steuerlisteneditor zuzugreifen (z. B. "CList Dig Mod") und eine vorhandene Liste zum Bearbeiten zu öffnen, mit den Pfeiltasten "Custom Digital Mod > List
Management > Edit Control List" auswählen.
2. Um auf den Slot Marker-Listeneditor zuzugreifen (z. B. "Slot Marker") und eine vorhandene Liste zum Bearbeiten zu öffnen, mit den Pfeiltasten "GSM/EDGE > Burst
Editor > Slot Marker Definition" auswählen.
Bearbeiten einer vorhandenen Steuer- oder Markerliste
1. Die Steuer-/Marker-Meldeleitung zum Bearbeiten aktivieren.
Mit den Pfeiltasten den editierbaren grafischen Bereich markieren und die EINGABETASTE drücken.
Die zu bearbeitende Steuer/Markersignalleitung auswählen und die Eingabetaste
drücken.
Der Cursor ist für die ausgewählte Linie aktiv.
2. Die Cursorposition definieren.
Den Parameter "Cursor Position" auswählen, die Position mithilfe der numerischen
Tasten angeben und die Eingabe positionieren.
Der Cursor wird entsprechend der Eingabe positioniert. Überschreitet der eingegebene Wert die ausgewählte Länge des Definitionsbereichs, wird diese automatisch
angepasst.
3. Die Steuer- und Markersignale konfigurieren (siehe "Arbeiten mit Rampen"
auf Seite 110).
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Editoren
4. Die Länge der Steuerliste definieren (nur "Custom Dig Mod").
Das Eingabefeld "Total List Length" auswählen und die EINGABETASTE drücken.
Die Länge mithilfe der numerischen Tasten eingeben und die Eingabe bestätigen.
Die Steuerliste ist definiert.
5. Den Anzeigebereich (nur "Custom Dig Mod") in lange Steuerlisten zoomen.
Zum Zoomen des Anzeigebereichs um die aktuelle "Cursorposition" den Parameter
"Visible/Bits Visible" auswählen, die Anzahl von anzuzeigenden Symbolen/Bits mit
den numerischen Tasten eingeben und die Eingabe bestätigen.
Den Button "Zoom In" auswählen und die EINGABETASTE drücken.
Die ausgewählte Anzahl von Symbolen/Bits um die aktuelle Cursorposition wird
angezeigt.
Durch das Zoomen gehen Rampen außerhalb des dargestellten Bereichs nicht verloren.
6. Die Funktion "Save"/"Save As..." verwenden, um die bearbeitete Steuer-/Markerliste
unter ihrem aktuellen Namen oder unter einem neuen Namen zu speichern.
Den Dateinamen in den Dialog "Create File" eingeben und das Verzeichnis auswählen (siehe Kapitel 4.6.1, "Dialog "File Select"", auf Seite 113).
Arbeiten mit Rampen
1. Eine neue Rampe festlegen
Den Cursor mit den Pfeiltasten oder mithilfe des Parameters "Cursor Position" an die
Position verschieben, an der die Rampe eingefügt werden soll. Die EINGABETASTE drücken.
Der Rampenübergang des neu festgelegten Rampenstatus hängt vom aktuellen
Status (High/Low) des Steuersignals ab. Ist das Signal "Low", wird eine Rampe mit
Low-High-Übergang erzeugt; ist das Signal "High", wird eine Rampe mit High-LowÜbergang erzeugt.
Beim Setzen von Rampen zwischen schon bestehende Rampen wird der Übergang
der neuen Rampe ebenfalls durch den Status des Signals vor der neuen Rampe
bestimmt. Aus diesem Grund kann einer bereits gesetzten Rampe ein Low-Low- oder
ein High-High-Übergang zugeordnet werden (wie im Beispiel), d. h. dieser wirkt sich
nicht auf das Steuersignal in dieser Konfiguration aus. Die Rampe bleibt jedoch
gespeichert, ihre Position wird durch eine gestrichelte Linie angezeigt.
Bei einer weiteren Änderung, die zu einem effektiven Übergang führt, wird diese
Rampe erneut erzeugt.
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
2. Eine Rampe verschieben
Eine vorhandene Rampe kann an jede Position verschoben werden. Die Übergänge
werden entsprechend angepasst.
Den Cursor mit den Pfeiltasten an die Rampenposition verschieben; die Cursorfarbe
ändert sich.
Die EINGABETASTE drücken. Die Cursorfarbe ändert sich erneut. Die Rampe wird
jetzt mit dem Cursor verschoben. Die EINGABETASTE drücken. Die Rampe wird an
der aktuellen Position gesetzt.
Der Rampenübergang hängt vom Status (High/Low) des Steuer-/Markersignals vor
der Rampe ab.
3. Eine Rampe löschen
Den Cursor mit den Pfeiltasten an die Rampenposition verschieben; die Cursorfarbe
ändert sich.
Die Taste BACKSPACE drücken.
Die Rampe wird gelöscht. Die Rampenübergänge der anderen Rampen werden an
den geänderten Signalstatus angepasst (High/Low).
4. Festlegen der Rampen in einer Tabelle
Den Button "Edit Table..." auswählen und die Positionen und Status der Rampen für
den ausgewählten Marker definieren.
Die Eingaben mit "Accept" bestätigen.
5. Ein Markersignal voreinstellen
Den Button "Preset" drücken, um das Markersignal voreinzustellen.
Die Rampen des ausgewählten Markers werden entsprechend dem ausgewählten
"Preset Type" angepasst.
Erstellen einer neuen Steuerliste
Eine neue Steuerliste kann unter einem neuen Namen erstellt werden indem entweder
eine leere Datei erzeugt wird oder eine vorhandene Liste geändert und anschließend
unter einem neuen Namen gespeichert wird.
1. Zum Erstellen einer leeren Steuerliste "BB > Cust Dig Mod > List Management... >
Select Control List to Edit > Create Control List" auswählen und den Dateinamen der
neuen Steuerliste eingeben.
2. Zum Öffnen der Steuerliste zum Bearbeiten den zugehörigen Button "BB > Cust Dig
Mod > List Management... > Select Control List to Edit > Edit Control List..." auswählen und eine vorhandene Steuerliste auswählen.
4.6 Dateiverwaltung
Der R&S AMU verwendet Dateien zum Speichern aller Gerätedaten, d. h. System- und
Benutzerdaten.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Zu den Benutzerdaten gehören gespeicherte Geräteeinstellungen, Daten für die verschiedenen digitalen Standards sowie die Kurvenformen für den Arbitrary Waveform
Generator.
Die Dateien sind auf der geräteinternen Festplatte abgelegt. Laufwerk D:\ kann zum
Speichern von benutzerdefinierten Daten verwendet werden; auf D:\ kann jede beliebige
Verzeichnisstruktur erstellt werden. Einige Standardverzeichnisse sind vorgegeben,
diese können aber jederzeit geändert werden. Das Laufwerk C:\ ist ein geschütztes
Systemlaufwerk. Die Dateien auf diesem Laufwerk enthalten die Daten, die nicht geändert werden dürfen. Auf dieses Laufwerk sollte daher nicht zugegriffen werden, da sonst
eine Rekonstruktion der Systempartition ohne Datenverlust nicht möglich ist. In den FileMenüs wird dieses Laufwerk nicht angezeigt, um ein versehentliches Löschen oder
Überschreiben von Systemdateien zu verhindern. Der Zugriff ist möglich, wenn eine
Schutzebene widerrufen wird (siehe Abschnitt "Schutzebene" (Protection Level) im
Bedienhandbuch.
Der Austausch von Dateien ist entweder über einen Memory Stick oder über ein angeschlossenes Netzwerk möglich. Ein Memory Stick ist mit der USB-Schnittstelle verbunden und dem Laufwerk E: zugeordnet. Bei Verbindung mit einem Netzwerk sind alle
Netzwerklaufwerke, auf die zugegriffen werden kann, verfügbar. Der Zugriff auf die
Dateien erfolgt in einem Dialog "Save/Recall" in den einzelnen Menüs.
Die Dateien werden anhand ihrer Erweiterungen unterschieden; jeder Dateityp ist einem
spezifischen Dateiinhalt zugeordnet. Die Erweiterung hat in der Regel keine Auswirkung
für den Benutzer, da der Zugriff auf die Dateien über die jeweiligen Menüs erfolgt, in
denen nur der relevante Dateityp verfügbar ist. Eine Übersicht über die unterstützen
Dateierweiterungen enthält Kapitel 4.6.2.1, "Erweiterungen für Benutzerdateien",
auf Seite 116.
Die Benutzerdaten können grob in die folgenden Datentypen unterteilt werden:
●
Einstellungen
Einstellungen, z. B. Frame-Einstellung des GSM/EDGE-Standards, können geladen
werden, und die aktuelle Einstellung kann in der angegebenen Datei gespeichert
werden.
●
Komplexe Modulation und Steuerdaten
Benutzerdaten von diesem Typ können geladen werden. Sie können extern oder
intern erzeugt werden. Für die interne Generierung muss eine neue Liste erstellt
werden, die dann im Daten- und Steuerlisteneditor bearbeitet wird. Diese Funktionen
werden im Dialog "Data List Management" des jeweiligen Modulationsmenüs bereitgestellt.
●
Kurvenformen
Kurvenformen werden extern generiert (z. B. mithilfe des Programms R&S WinIQSIM2, das zusammen mit dem optionalen Baseband Generator bereitgestellt wird
R&S AMU-B10) und können in den Dialog "Arbitrary Waveform Generation" geladen
werden.
Manchen Funktionen sind Softkeys zugewiesen, die für eine einfache Bedienung verwendet werden können.
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Weitere Informationen siehe:
●
Kapitel 4.7, "Legende der Frontplatten-Bedienelemente", auf Seite 118 für einen
Überblick über die Tastenfunktionen und Querverweise zwischen den Frontplattentasten und den Tastenkombinationen
●
"Gerätefunktionen" (Instrument Functions) im Bedienhandbuch für eine ausführliche
Beschreibung von wichtigen Funktionen
Zugriff auf Dateien mit Benutzerdaten
1. Der Zugriff auf eine editierbare Benutzerdatendatei erfolgt durch Auswahl der Funktion "Save/Recall" oder "File Manager" im jeweiligen Dialog.
2. Der Zugriff auf eine ladbare Datendatei erfolgt durch Auswahl der Funktion "Select/
New" oder "File Manager" im jeweiligen Dialog.
3. Der Zugriff auf die Funktion "File Manager" erfolgt durch Drücken der Taste
SETUP (STRG+E) und Auswahl von "Save/Recall > File Manager".
Es wird ein Fenster "File Select" zum Laden, Speichern oder Erstellen einer Datei
oder der Dialog "File Manager" zur Verwaltung aller Dateien angezeigt.
Speichern und Laden aller Geräteeinstellungen
Alle Geräteeinstellungen werden im Menü "File" gespeichert und geladen.
Der Zugriff auf das Menü "File" erfolgt durch Drücken der Taste FILE (STRG+S).
Weitere Informationen enthält das Kapitel "Speichern und Laden von Gerätedaten - FileTaste" (Storing and Loading Instrument Data - File Key") im Bedienhandbuch.
4.6.1 Dialog "File Select"
Der Dialog "Save/Recall" zeigt die verfügbaren Laufwerke und Verzeichnisse an. Im
oberen Teil "Recent Data Sets" werden die zuletzt verwendeten Dateien aufgeführt.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Die verfügbaren Laufwerke und Verzeichnisse und die Dateien des ausgewählten Verzeichnisses werden angezeigt. Der aktuell ausgewählte Pfad wird oberhalb der Fenster
angegeben. Nur die relevanten Dateien ohne Dateierweiterungen werden angezeigt.
Wird der Bereich mehrmals geöffnet, wird der zuletzt ausgewählte Pfad angezeigt. Beim
Speichern oder Erstellen einer Datei kann ihr Name vom Benutzer gewählt werden; die
Erweiterung wird automatisch zugeordnet und kann nicht eingegeben werden. Die Datei
wird im ausgewählten Pfad abgespeichert.
In einigen Menüs werden zusätzlich zu den vom Anwender abgespeicherten Dateien
auch Dateien mit vordefinierten Inhalten angeboten. Diese Dateien werden in einem
spezifischen Verzeichnis auf dem Systemlaufwerk gespeichert; aus diesem Grund kann
dieses Verzeichnis nicht über das Menü "File Select" ausgewählt werden.
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt das Menü "File Select" des digitalen Standards GSM/EDGE
bei Auswahl von "Recall Predefined Frames".
Arbeiten mit dem Dialog "File Select"
1. Auf den Dialog "File Select" zugreifen (siehe "Zugriff auf Dateien mit Benutzerdaten"
auf Seite 113).
2. Zum Dialog "File Select" navigieren.
3. Eine vorhandene Datei laden.
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Im Dialog "Recall Settings" eine Datei markieren und den Button "Select" drücken.
4. Eine Datei speichern.
Im Dialog "Save Settings" den Dateinamen in das Feld "File Name:" eingeben.
Das Verzeichnis auswählen, in dem die Datei gespeichert werden soll, und anschließend den Button "Save" auswählen.
5. Eine neue Datei erstellen.
Zum Erstellen einer neuen Datei die Funktion "Save Settings" verwenden, d. h. den
Dateinamen und das Verzeichnis angeben und die Datei speichern.
Die angelegte Datei ist leer, sie muss im zugehörigen Editor noch mit den gewünschten Werten gefüllt werden.
4.6.2 File Manager
Der "File Manager" ermöglicht die allgemeine Dateiverwaltung wie Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen von Dateien sowie das Erstellen neuer Verzeichnisse.
Daher können extern erstellte Dateien, wie z. B. mit dem Programm R&S®WinIQSIM2
erstellte Kurvenformen, auf dem R&S AMU gespeichert werden, indem sie von einem
Memory Stick oder einem Netzwerk auf die interne Festplatte gespeichert werden.
"File Type" verwenden, um einen Dateityp aus der Liste auszuwählen. Diese Funktion
kann zur Verarbeitung aller Dateien (Auswahl "all files" (*)) oder einer spezifischen Auswahl von Dateien verwendet werden. Eine Übersicht über die unterstützen Dateierweiterungen enthält Kapitel 4.6.2.1, "Erweiterungen für Benutzerdateien", auf Seite 116. Die
verfügbaren Laufwerke und Verzeichnisse und die Dateien des ausgewählten Verzeichnisses werden angezeigt. Der aktuell ausgewählte Pfad wird oberhalb der Fenster angegeben. Wird der Bereich mehrmals geöffnet, wird der zuletzt ausgewählte Pfad angezeigt. Anders als das Fenster "File Select" zeigt der "File Manager" den vollständigen
Namen mit den Erweiterungen an.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Arbeiten mit dem Dialog "File Manager"
1. Auf den Dialog "File Manager" zugreifen (siehe "Zugriff auf Dateien mit Benutzerdaten" auf Seite 113).
2. Im Dialog "File Manager" navigieren.
Die Bedienung ähnelt der Bedienung von Menüs mit verschiedenen Bereichen.
3. Verschieben, Duplizieren, Löschen oder Umbenennen von Dateien
Zum Verschieben einer Datei die Datei auswählen und den Button "Cut" drücken.
Das Verzeichnis markieren, in das die Datei verschoben werden soll, und den Button
"Paste" auswählen. Existiert eine Datei gleichen Namens schon in dem Zielverzeichnis, erscheint eine Sicherheitsabfrage, bei der das Überschreiben dieser Datei bestätigt werden muss.
Dieselben Schritte durchführen und die Datei ausschneiden/kopieren/umbenennen/
löschen.
Tipp: Die Bedienung entspricht der Windows-Bedienung.
4. Erstellen eines neuen Verzeichnisses
Das Verzeichnis oder die Verzeichnisebene markieren, in der das neue Verzeichnis
erstellt werden soll, den Button "Create New Directory" auswählen und den Namen
des neuen Verzeichnisses in das angezeigte Eingabefenster eingeben. Mit der EINGABETASTE bestätigen.
4.6.2.1
Erweiterungen für Benutzerdateien
Die folgende Tabelle zeigt alle verfügbaren Dateierweiterungen für Benutzerdateien. Die
zurzeit auf dem Gerät verfügbaren Dateien hängen von den installierten Optionen ab.
Tabelle 4-1: Liste der automatisch zugewiesenen Dateierweiterungen im Gerät
Funktion/Digitalstandard
Listentyp
Inhalt
Dateisuffix
Gerätestatus
Einstellungen
Geräteeinstellungen
*.savrcl
ARB-Kurvenformen
*.wv
"Arbitrary Waveform Kurvenform
Generator"
"DM"
ARB-Kurvenformen mit mehreren Segmenten
Kurvenform
ARB-Multiträger-Einstellungen
*.arb_mult
carr
Konfigurationsdaten
Konfigurationsdatei für die Erstellung von ARBKurvenformen mit mehreren Segmenten
*.inf_mswv
Playlist
ARB Sequencing- Liste
*.wvs
Datenliste
Digitale Modulationsdaten
*.dm_iqd
*.tdm
Steuerliste
Daten für Steuerung digitaler Modulation
*.dm_iqc
Einstellungen
Digitale Modulationseinstellungen
DM
Benutzerstandard
Benutzerstandard Digitale Modulation
*.dm_stu
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Manuelle Bedienung
Dateiverwaltung
Funktion/Digitalstandard
Listentyp
Inhalt
Dateisuffix
BenutzerMapping
Benutzer-Mapping digitale Modulation
*.vam
Benutzerfilter
Benutzerfilter digitale Modulation
*.vaf
EX-IQ-Box
Benutzereinstellungen
Benutzerdefinierte Einstellungen EX-IQ-Box
*.iqbox
"Fading"
Fading
Fading-Daten
*.fad
"GSM/EDGE"
Einstellungen
GSM/EDGE-Einstellungen
*.gsm
Slot
Benutzerdefnierte Slot-Daten
*.gsm_slu
Frame
Benutzerdefinierte Frame-Daten
*.gsm_fu
Slot
Höherer Symbolraten-Slot
*.gsm_hslu
Frame
Höherer Symbolraten-Frame
*.gsm_hfu
"Bluetooth"
Bluetooth-Einstellungen
Komplette Einstellung des Bluetooth-Menüs
*.bto
"TETRA"
TETRA-Einstellungen
Komplette Einstellung des TETRA-Menüs
*.tetra
"3GPP FDD"
Einstellungen
Komplette Einstellung des 3GPP (FDD)-Menüs
*.3g
Einstellungen
Channel-Codierung erweiterte DPCH-Channels
(Downlink)
*.
3g_ccod_dl_s
Einstellungen
Channel-Codierung erweiterte DPDCH-Channels (Uplink)
*.3g_ccod_ul
"CDMA2000"
Einstellungen
Komplette Einstellung des CDMA2000-Menüs
*.cdma2k
"TD-SCDMA2000"
Einstellungen
Komplette Einstellung des TD-SCDMA2000Menüs
*.tdscdma
Einstellungen
Testmodell für TD-SCDMA2000
*.tdtmd
1xEV-DO
Einstellungen
Komplette Einstellung des 1xEV-DO-Menüs
*.evdo
"IEEE 802.11
WLAN"
Einstellungen
Komplette Einstellung des IEEE 802.11 WLANMenüs
*.wlan
"IEEE 802.11 n
WLAN"
Einstellungen
Komplette Einstellung des IEEE 802.11 WLANMenüs
*.wlann
Einstellungen
Beamforming-Daten
*.bmf
"IEEE 802.16
WiMAX"
Einstellungen
Komplette Einstellung des IEEE 802.16 WiMAX- *.wimax
Menüs
"EUTRA/LTE"
Einstellungen
Komplette Einstellung des EUTRA/LTE-Menüs
*.eutra
Einstellungen
TDD-Einstellungen
*.lte_tdd
Einstellungen
Benutzerdefinierte IQ-Datei
*.iqw
Einstellungen
Komplette Einstellung des GPS/A-GPS-Menüs
*.gps
"GPS"
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Manuelle Bedienung
Legende der Frontplatten-Bedienelemente
Funktion/Digitalstandard
Listentyp
Inhalt
Dateisuffix
Einstellungen
GPS Almanac-Einstellungen
*.txt
*.alm
*.al3
Einstellungen
GPS Waypoints-Datei
*.txt
Einstellungen
GPS Generated Almanac-Datei
*rs_al
*.rs_yuma
Einstellungen
GPS Ionospheric-Datei
*.rs_ion
Einstellungen
GPS Navigationsdaten
*.rs_nav
Einstellungen
GPS UTC-Datei
*.rs_utc
*.rs_acq
Einstellungen
Komplette Einstellung des FM-Stereo-Menüs
*.fmstereo
Einstellungen
FM-Stereo Group Type-Einstellungen
*.fm_gt
Einstellungen
FM-Stereo Group Hex Type-Einstellungen
*.fm_ghex
KurvenformDatei
Kurvenform-Datei
*.wav
"Sirius"
Einstellungen
Komplette Einstellung des Sirius-Menüs
*.sirius
"XM-Radio"
Einstellungen
Komplette Einstellung des XM-Radio-Menüs
*.xmradio
Einstellungen
XM-Radio TWTA-Daten
*.twta
Einstellungen
Komplette Einstellung des DVB-Menüs
*.dvb
Einstellungen
DVB Transport Stream
*.gts
"FM-Stereo"
"DVB"
*.ts
*.trp
"DAB/T-DMB"
Einstellungen
Komplette Einstellung des DAB/T-DMB-Menüs
*.dab
Einstellungen
DAB ETI Files
*.eti
*.xeti
4.7 Legende der Frontplatten-Bedienelemente
Die folgende Liste enthält alle wichtigen Funktionen, die über die Frontplatte verfügbar
sind. Zusätzlich sind die Tastenkombinationen der PC-Tastatur, mit denen die Funktionen der Tasten der Gerätefrontplatte ausgelöst werden können, angegeben. Die Tabelle
ist alphabetisch nach der Tastenbeschriftung an der Frontplatte sortiert.
Zusätzlich können eine Frontplatten-Tastenemulation und eine On-Screen-Tastatur für
die manuelle Bedienung ausschließlich mit der Maus verwendet werden.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Legende der Frontplatten-Bedienelemente
Tabelle 4-2: Querverweis zwischen den Tasten der Frontplatte und den Tastenkombinationen der PCTastatur
Frontplatten-Taste
Taste der PC-Tastatur
Funktion
Drehknopf drehen
Tab-Taste (nach rechts)
Setzt den Cursor mit dem Drehknopf.
Umschalttaste + Tab (nach
links)
Drehknopf drücken
Eingabe
Durch Drücken des Drehknopfes wird eine Eingabe
bestätigt; er hat dieselbe Funktion wie die Taste
ENTER.
Pfeiltasten
Pfeiltasten
Verschiebt den Cursor.
*1 / dB(m)
ALT + F12
Bestätigt Eingaben in der Basiseinheit und Werte
ohne eine Einheit.
Die Einheit dBm ist inaktiv.
. / *...#
. / *...#
Gibt einen Punkt/Dezimalpunkt ein. Gibt ein Sonderzeichen ein.
+/- / A<->a
- / (Umschalttaste+) a—z
Gibt das Vorzeichen ein.
Wechselt zwischen Groß- und Kleinschreibung.
0-9 / a...z
STRG+ 0-9 / a...z STRG
Gibt die Zahl/den Buchstaben ein.
BACKSPACE
Backspace
Löscht den letzten Eintrag (Zahl, Zeichen oder Dezimalpunkt).
CLOSE
STRG + G
Schließt ein aktives Menü.
DIAGRAM
STRG+ D
Setzt den Cursor auf das Blockschaltbild und blendet alle Menüs aus.
ENTER
Eingabe
Beendet einen Eintrag.
ESC
ESC
Wählt die nächsthöhere Menü- bzw. Auswahlebene
aus. Wird der Bearbeitungsmodus ohne Drücken
von ESC verlassen, wird das vorherige Menü wiederhergestellt.
FILE
STRG + S
Aktiviert das Menü zum Speichern der Geräteeinstellungen.
BASEBD LEVEL
STRG + L
Aktiviert die Frequenzeingabe.
BASEBD ON/OFF
STRG + R
Schaltet das Basisband-Ausgabesignal ein und aus.
Im Zweipfadmodus wirkt die Taste BASEBD ON/
OFF als Aus-Schalter für alle eingeschalteten Signale. Nochmaliges Drücken stellt den Status vor
dem letzten Ausschalten wieder her.
"I/Q OUT OFF" wird in der Statusleiste angezeigt.
G/n / dBuV
ALT + F9
Wählt die Einheit Giga/Nano aus. Die Einheit dBuV
ist inaktiv.
HCOPY
STRG+ Y
Öffnet das Menü für die Konfiguration und den Start
einer Hardcopy.
HELP
F1
Öffnet/schließt kontextsensitive Hilfe.
HIDE
STRG+ H
Minimiert das aktive Menü. Durch Drücken des entsprechenden Buttons in der Windowsleiste wird das
Menü erneut geöffnet.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
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R&S®AMU200A
Manuelle Bedienung
Legende der Frontplatten-Bedienelemente
Frontplatten-Taste
Taste der PC-Tastatur
Funktion
INFO
STRG + I
Öffnet/schließt das Informationsfenster.
INSERT
Ins
Aktiviert den Einfügemodus.
k/m / uV
ALT + F11
Wählt die Einheiten Kilo/Milli und uV für Pegel aus.
LOCAL
STRG + Q
Schaltet das Gerät von Fernsteuerung in manuelle
Steuerung um.
M/u / uV
ALT + F10
Wählt die Einheiten Mega/Micro und uV für Pegel
aus.
MENU
STRG + M
Ruft die Menüauswahlliste auf.
ON/OFF
STRG + T
Schaltet einen Parameterblock ein/aus.
TOGGLE
Schaltet zwischen den verschiedenen Möglichkeiten zur Einstellung eines Auswahlparameters um.
PRESET
STRG+P
Stellt eine voreingestellte Gerätekonfiguration wieder her.
REARR
STRG + A
Passt die Größe des aktiven Menüs an, so dass die
gesamte Höhe des Bildschirms genutzt wird.
RECALCULATE
STRG + C
Start die Neuberechnung des Signals.
SETUP
STRG + E
Öffnet das Setup-Menü für allgemeine Geräteeinstellungen.
Softkeys
STRG + F1 – F8
Löst die dem Softkey zugeordnete Funktion aus.
WINBAR
STRG + W
Zeigt die Windowsleiste im Vordergrund/Hintergrund an.
4.7.1 Frontplatten-Tastenemulation
Der R&S AMU stellt eine Frontplatten-Tastenemulation bereit, um die Ausführung von
Frontplatten-Tastenfuktionen per Maus zu ermöglichen, z. B. für den Fernzugriff. Die
Emulation wird durch einen rechten Mausklick aufgerufen. Die Frontplatten-Tastenfunktionen werden über einen Mausklick auf den zugehörigen Button ausgeführt.
4.7.2 Bildschirmtastatur
Außerdem stellt das Betriebssystem Windows XP eine Tastaturemulation bereit, die für
Systemeinstellungen verwendet werden können, wenn keine externe Tastatur, aber eine
Maus verfügbar ist.
Der Zugriff auf die On-Screen-Tastatur erfolgt durch Auswahl von "Start > Programs >
Accessories > Accessibility > On-Screen Keyboard".
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Hardwareschnittstellen
GPIB-Bus-Schnittstelle
A Hardwareschnittstellen
In diesem Abschnitt werden Themen in Verbindung mit der Hardware behandelt, wie PinZuordnung der GPIB-Bus-Schnittstelle, Monitor und AUX I/O-Anschlüsse.
Die Fernsteuerungs-Schnittstellen werden ausführlich im Bedienhandbuch, Abschnitt
"Fernsteuerung - Grundlagen" (Remote Control Basics) beschrieben.
Alle anderen Schnittstellen werden in Kapitel 2.1, "Erklärung der Frontansicht",
auf Seite 11 und Kapitel 2.2, "Erklärung der Rückansicht", auf Seite 19 beschrieben.
Die technischen Daten sind im Datenblatt angegeben.
A.1 GPIB-Bus-Schnittstelle
Pin-Zuordnung
Bild 1-1: Pin-Zuordnung der GPIB-Bus-Schnittstelle
Bus-Leitungen
●
Daten-Bus mit 8 Leitungen D0 bis D7:
Die Übertragung erfolgt bit-parallel und byte-seriell im ASCII/ISO-Code. D0 ist das
unwichtigste Bit, D7 das wichtigste Bit.
●
Steuer-Bus mit fünf Leitungen:
IFC (Interface Clear): aktives LOW setzt die Schnittstellen der angeschlossenen
Geräte auf die Standardeinstellung zurück.
ATN (Attention): aktives LOW gibt die Übertragung von Schnittstellenmeldungen an,
inaktives HIGH gibt die Übertragung von Gerätemeldungen an.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
121
R&S®AMU200A
Hardwareschnittstellen
AUX I/O-Anschluss
SRQ (Service Request): aktives LOW aktiviert das Gerät zum Senden einer Serviceanforderung an den Steuerrechner.
REN (Remote Enable): aktives LOW ermöglicht Umschalten in Fernsteuerung.
EOI (End or Identify): hat zwei Funktionen in Verbindung mit ATN:
– ATN=HIGH aktives LOW markiert das Ende der Datenübertragung.
–
●
ATN=LOW aktives LOW löst eine Parallelabfrage aus.
Handshake-Bus mit drei Leitungen:
DAV (Data Valid): aktives LOW signalisiert ein gültiges Datenbyte am Datenbus.
NRFD (Not Ready For Data): aktives LOW signalisiert, dass eines der angeschlossenen Geräte nicht für die Datenübertragung bereit ist.
NDAC (Not Data Accepted): aktives LOW signalisiert, dass das angeschlossene
Geräte die Daten am Daten-Bus akzeptiert.
Schnittstellenfunktionen
Geräte, die über GPIB-Bus kontrolliert werden können, können mit verschiedenen
Schnittstellenfunktionen ausgestattet sein. Sie Schnittstellenfunktionen für den R&S
AMU sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 1-1: GPIB-Bus-Schnittstellenfunktionen
Steuerzeichen
Schnittstellenfunktion
SH1
Handshake-Quellenfunktion (Source Handshake), volle Fähigkeit
AH1
Handshake-Senkenfunktion (Acceptor Handshake), volle Fähigkeit
L4
Listener-Funktion, volle Fähigkeit, Entadressierung durch MTA
T6
Talker-Funktion, volle Fähigkeit, Fähigkeit auf serielle Abfrage zu antworten, Entadressierung durch MLA
SR1
Serviceanforderungsfunktion (Service Request), volle Fähigkeit
PP1
Parallel-Poll-Funktion, volle Fähigkeit
RL1
Remote/Local Switch Over-Funktion, volle Fähigkeit
DC1
Rücksetzfunktion (Device Clear), volle Fähigkeit
DT1
Auslösefunktion (Device Trigger), volle Fähigkeit
A.2 AUX I/O-Anschluss
Eine Übersicht über die Signale, die auf den USER-Anschluss gelegt werden können,
enthält "Benutzer-Marker / AUX I/O-Einstellungen" (User Marker / AUX I/O Settings)
(Tabelle "Benutzer-Anschlussignale" (USER Connector Signals)) im Bedienhandbuch.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
122
R&S®AMU200A
Hardwareschnittstellen
AUX I/O-Anschluss
Tabelle 1-2: Pin-Zuordnung des AUX I/O-Anschlusses
Pin
Signal
Beschreibung
1 .. 25
Masse ⊥
Masse
26
FHOP_CLK
Zurzeit nicht aktiv, aber für zukünftige Verwendung des entsprechenden Signals reserviert.
27
FHOP_DATA
Zurzeit nicht aktiv, aber für zukünftige Verwendung des entsprechenden Signals reserviert.
28
BURST_GATE Zurzeit nicht aktiv, aber für zukünftige Verwendung des entsprechenden Sig_A
nals reserviert.
29 .. 38
PARDATA0 ..
PARDATA9
Paralleler Dateneingang/-ausgang 0...D mit 10-Bit-Wortbreite für digitale
Modulation.
Ist die Datenquelle "External Parallel" ausgewählt, sind diese Pins die Dateneingänge.
Ist eine andere Datenquelle ausgewählt, werden die Daten hier eingegeben
("Custom Digital Modulation", Pfad A).
39
USER 3
USER-Eingang/-Ausgang, der für verschiedene Zwecke konfiguriert werden
kann.
Folgende Signale können auf den Pin gelegt werden:
●
●
●
●
●
●
●
Marker 4 (Ausgang Pfad A oder Pfad B)
CW Mode Out (Ausgang Pfad A oder Pfad B)
FHOP_STRB (Ausgang Pfad A oder B)
Dieses Signal markiert den Trigger für Frequenzsprungbetrieb durch
Verarbeiten von ARB-Sequenzen.
Trigger (Ausgang Pfad A oder Pfad B)
Dieses Signal markiert das Triggerereignis, das durch das ausgewählte
Triggersignal (intern oder extern) von Pfad A oder B ausgelöst wird.
Zusätzliche Signale für Pfad B sind bei Zweipfadgeräten verfügbar. Die
Pfad A entsprechenden Signale werden auf die Pins der AUX I/OSchnittstelle gelegt (Clock Out).
Clock Out (Ausgang Pfad B; Bit oder Symbol Clock Pulse)
Dieses Signal entspricht dem Taktsignal für digitale Modulationen.
LEV ATT (Eingang/Ausgang Pfad B)
BURST (Eingang/Ausgang Pfad B)
40
USER 4
USER-Eingang/-Ausgang, der für verschiedene Zwecke konfiguriert werden
kann.
41
BURST
Signalausgang/-eingang zur Steuerung der Burst-Rampe, Pfad A.
Mit der externen Hüllkurvensteuerung (nur "Custom Digital Modulation") ist
der Pin Eingang für das Steuersignal BURST_RAMP.
Mit der internen Hüllkurvensteuerung ist das Steuersignal BURST_RAMP
Ausgang für Pfad A.
Für Zweipfadgeräte kann das Signal für Pfad B auf eine der USER-Schnittstellen gelegt werden.
42
MARKER 3 A
Ausgang für frei programmierbares Markersignal 3 von Pfad A. Der Ausgang
ist permanent zugewiesen.
43
MARKER 3 B
Ausgang für frei programmierbares Markersignal 3 von Pfad B. Der Ausgang
ist permanent zugewiesen.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
123
R&S®AMU200A
Hardwareschnittstellen
Monitoranschluss (MONITOR)
Pin
Signal
Beschreibung
44
LEV ATT
Signaleingang/-ausgang zur Steuerung der Pegeldämpfung.
Für Zweipfadgeräte kann das Signal für Pfad B auf eine der USER-Schnittstellen gelegt werden.
Mit der externen Hüllkurvensteuerung (nur "Custom Digital Modulation") ist
der Pin der Eingang für das Steuersignal LEV_ATT.
Mit der internen Hüllkurvensteuerung ist das Steuersignal LEV_ATT Ausgang
für Pfad A.
45
FHOP_STRB
Zurzeit nicht aktiv, aber für die zukünftige Verwendung von Signalen
bestimmt
46
BURST_GATE Zurzeit nicht aktiv, aber für die zukünftige Verwendung von Signalen
_B
bestimmt
47
BITCLK
Ausgang Bit-Takt für internen Modus.
Für Zweipfadgeräte kann das Signal für Pfad B auf eine der USER-Schnittstellen gelegt werden.
48
USER 2
USER-Eingang/-Ausgang, der für verschiedene Zwecke konfiguriert werden
kann.
49
SYMBCLK
Symbol Clock-Ausgang für internen Modus.
Für Zweipfadgeräte kann das Signal für Pfad B auf eine der USER-Schnittstellen gelegt werden.
50
nicht belegt
nicht belegt
A.3 Monitoranschluss (MONITOR)
Die 15-Pin Sub-D-Buchse MONITOR an der Rückwand ist für den Anschluss eines
externen VGA-Monitors konzipiert.
Tabelle 1-3: Pinbelegung der Buchse MONITOR
Monitor-Anschluss
Pin
Signal
Pin
Signal
Pin
Signal
1
Red (output)
6
GND
11
(NC)
2
Green (output)
7
GND
12
(NC)
3
Blue (output)
8
GND
13
HSYNC (output)
4
(NC)
9
GND
14
VSYNC (output)
5
GND
10
GND
15
(NC)
A.4 BERT-Anschluss
Der 9-Pin Sub-D-Anschluss BERT an der Rückwand ist für Eingangssignale integrierten
Bitfehlertesters konzipiert (Option BER/BLE Measurement (R&S AMU-K80)).
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
124
R&S®AMU200A
Hardwareschnittstellen
BERT-Anschluss
Tabelle 1-4: Pinbelegung der Buchse BERT
Monitor-Anschluss
Pin
Signal
Pin
Signal
1
GND
6
CLOCK
2
GND
7
DATA
3
GND
8
DATA ENABLE
4
GND
9
RESTART
5
GND
Die Eingangssignale sind im Gerät nicht abgeschlossen. Der Widerstand (50 Ohm) und
die Schwelle (0.0128..1.998 V) der Eingänge kann im Menü "BERT" festgelegt werden.
Die folgende Abbildung zeigt den Stromlauf der BERT-Funktion.
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
125
R&S®AMU200A
Hardwareschnittstellen
BERT-Anschluss
Bild 1-2: BERT-Stromlauf
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
126
R&S®AMU200A
Index
Index
A
B
Additional White Gaussian Noise (Option R&S AMUK62) .................................................................................. 68
Anmelden - "Login"
Betriebssystem .......................................................... 36
Anschluss
AUX I/O ...................................................................... 24
Basisband, digitaler Ausgang .................................... 24
Basisband, digitaler Eingang ..................................... 24
BERT ......................................................................... 24
CLOCK ...................................................................... 18
CLOCK IN .................................................................. 23
CLOCK OUT .............................................................. 23
DATA ......................................................................... 18
DATA IN ..................................................................... 23
DATA OUT ................................................................. 23
GPIB .......................................................................... 22
I .................................................................................. 18
I BAR ......................................................................... 18
I BAR OUT ................................................................. 21
IEC/IEEE .................................................................... 22
I IN ............................................................................. 21
INSTR TRIG .............................................................. 21
I OUT ......................................................................... 21
LAN ............................................................................ 20
MARKER 1A, 2A ........................................................ 19
MARKER 1A/2A, 1B/2B ............................................. 22
Monitor ....................................................................... 23
Q ................................................................................ 18
Q BAR ........................................................................ 18
Q BAR OUT ............................................................... 21
Q IN ........................................................................... 21
Q OUT ....................................................................... 21
REF IN ....................................................................... 22
REF OUT ................................................................... 22
RESERVE .................................................................. 21
TRIGGER 1 ............................................................... 18
TRIGGER 1, 2 ........................................................... 23
USB ........................................................................... 18
USB, Typ A ................................................................ 24
USB, Typ B ................................................................ 24
USER ......................................................................... 21
Anschluss an einen externen Steuerrechner ................... 41
Anwendungsbeispiele ...................................................... 63
Architektur des Geräts ..................................................... 61
ATN ................................................................................ 121
Attention ......................................................................... 121
Ausgang
BITCLK .................................................................... 124
BURST ..................................................................... 123
DATA ....................................................................... 123
LEV-ATT .......................................................... 123, 124
MARKER 3A ............................................................ 123
MARKER 3B ............................................................ 123
SYMBCLK ................................................................ 124
USER 2 .................................................................... 124
USER 3 .................................................................... 123
USER 4 .................................................................... 123
Ausgangsanschluss ........................... 18, 19, 21, 22, 23, 24
Basisband-Eingangsmodul (Option R&S AMU-B17) ....... 68
Basisband-Grundmodul (Option R&S AMU-B13) ............ 68
Basisbandgenerator (Option R&S AMU-B9/B10/B11) ..... 68
Basisbandsektion ............................................................. 67
Benutzerkenndaten
Remote Desktop ........................................................ 45
Berechnung abbrechen .................................................. 105
Betriebssystem ................................................................. 34
Anmelden - "Login" .................................................... 36
Service Packs ............................................................ 35
BITCLK ........................................................................... 124
Block "I/Q Out" ................................................................. 72
BURST ........................................................................... 123
BURST_GATE_A ........................................................... 123
BURST_GATE_B ........................................................... 124
Button "Abort" ................................................................. 105
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
C
Computername
Ändern ....................................................................... 39
Cursortasten ..................................................................... 17
CW Mode ....................................................................... 123
D
Das Bedienkonzept .......................................................... 61
DATA .............................................................................. 123
Data Valid ....................................................................... 121
DAV ................................................................................ 121
DHCP ............................................................................... 38
Differentielles Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B16) .. 69
Digitales Ausgangsmodul (Option R&S AMU-B18) .......... 69
Display ............................................................................. 90
Drehknopf ......................................................................... 17
E
Eingang
BURST ..................................................................... 123
CW Mode ................................................................. 123
DATA ....................................................................... 123
LEV-ATT .......................................................... 123, 124
USER 2 .................................................................... 124
USER 3 .................................................................... 123
USER 4 .................................................................... 123
Eingangsanschluss .................................. 18, 21, 22, 23, 24
Einheiten
Eingang ...................................................................... 16
Einstellung nicht möglich .................................................. 96
EOI ................................................................................. 121
Erste Schritte .................................................................... 61
F
Fading-Modul (Option R&S AMU-B14) ............................ 69
Fehlermeldungen ............................................................. 92
Fernbedienung ................................................................. 43
Fernzugriff ........................................................................ 41
FHOP_CLK .................................................................... 123
FHOP_DATA .................................................................. 123
FHOP_STRB .................................................................. 124
127
R&S®AMU200A
Index
Frequenzanzeige ............................................................. 90
Frontplatten-Tastenemulation ........................................ 120
G
Geräteeinstellungen voreinstellen .................................... 30
Geräteeinstellungen zurücksetzen ................................... 30
Gestellmontage ................................................................ 28
H
Hüllkurvenspitzenleistung (PEP) ...................................... 91
I
IFC ................................................................................. 121
INFO-Taste ...................................................................... 92
Interface Clear ................................................................ 121
IP-Adresse
Ändern ....................................................................... 38
Remote Desktop ........................................................ 45
L
LAN
Konfiguration .............................................................. 36
LEV ATT ................................................................. 123, 124
Linux-Controller ................................................................ 46
LXI
Browser-Schnittstelle ................................................. 55
Konfiguration .............................................................. 53
LAN-Konfiguration ..................................................... 56
Ping ............................................................................ 58
M
Manuelle Fernsteuerung .................................................. 41
MARKER 3A .................................................................. 123
MARKER 3B .................................................................. 123
Menüstruktur
Kopffeld ...................................................................... 96
Menübereich .............................................................. 96
Zugriff verweigert ....................................................... 96
Modularer Aufbau ............................................................. 61
N
Navigationstasten ............................................................. 17
NDAC ............................................................................. 121
Netz ................................................................................. 20
NRFD ............................................................................. 121
P
Parameter einstellen ........................................................
Passwort
Remote Desktop ........................................................
Pegelanzeige ...................................................................
Pfeiltasten ........................................................................
Ping ..................................................................................
PRESET ...........................................................................
Punkt-zu-Punkt-Verbindung .............................................
98
45
90
17
58
30
37
R
Remote Desktop .............................................................. 43
REN ................................................................................ 121
Reserve-Anschluss .......................................................... 21
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
S
Schnittstelle
Funktionen (GPIB-Bus) ............................................ 122
Service Packs .................................................................. 35
Sicherungen ..................................................................... 28
Softkey ............................................................................. 95
SRQ ............................................................................... 121
Standard-Geräteeinstellungen ......................................... 30
Standby-Modus ................................................................ 13
Steuer-Bus ..................................................................... 121
Steuerrechner, extern ...................................................... 41
Symantec Antivirus .......................................................... 53
SYMBCLK ...................................................................... 124
T
Tastaturemulation .......................................................... 120
Taste
BACKSPACE ............................................................. 16
BASEBD LEVEL ........................................................ 14
BASEBD ON/OFF ...................................................... 14
CLOSE ....................................................................... 15
DIAGRAM .................................................................. 15
ENTER ....................................................................... 16
ESC ........................................................................... 15
FILE ........................................................................... 14
HCOPY ...................................................................... 12
HELP ......................................................................... 13
HIDE .......................................................................... 15
INFO .......................................................................... 12
INSERT ...................................................................... 16
LOCAL ....................................................................... 12
MENU ........................................................................ 15
ON/OFF ..................................................................... 15
Pfeiltaste .................................................................... 17
PRESET .............................................................. 12, 30
REARR ...................................................................... 15
RECALCULATE ......................................................... 14
SETUP ....................................................................... 12
Taste Cursor .............................................................. 17
TOGGLE .................................................................... 15
WINBAR .................................................................... 15
Tastenfeld ........................................................................ 16
Tastenkombinationen ..................................................... 118
U
Überblick über die Dokumentation ..................................... 7
[email protected] ........................................................................ 46
UNIX-Controller ................................................................ 46
USER 2 .......................................................................... 124
USER 3 .......................................................................... 123
USER 4 .......................................................................... 123
V
Virenschutz ...................................................................... 35
Virenschutzsoftware ......................................................... 53
VNC-Verbindung .............................................................. 46
W
Warnungen .......................................................................
Windowsleiste ..................................................................
Windows XP .....................................................................
Service Packs ............................................................
92
95
34
35
128
R&S®AMU200A
Index
Zugriff ......................................................................... 36
Z
Zugriff verweigert ............................................................. 96
Kompakthandbuch 1402.5200.61 ─ 06
129
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