ERICA DICHTER PELLETOFEN INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DE

ERICA DICHTER PELLETOFEN INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DE
INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG
DICHTER PELLETOFEN
ERICA
Übersetzung der Originalanleitung
DE
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS................................................................................................. II
EINLEITUNG................................................................................................................1
1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN.................................................................2
2 - INSTALLATION.........................................................................................................8
3 - ZEICHNUNGEN UND TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN..................................................18
4 - ENTPACKUNG........................................................................................................20
5 - ENTFERNUNG DER BRENNKAMMERTÜR..................................................................22
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG.................................................................................24
7 - ELEKTROANSCHLUSS.............................................................................................30
8 - ERSTMALIGES ANZÜNDEN......................................................................................31
9 - PELLET LADEN.......................................................................................................33
10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB............................................................................34
11 - SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME.........................................................44
12 - EMPFEHLUNGEN FÜR EINE SICHERE VERWENDUNG...............................................47
13 - REINIGUNG UND WARTUNG..................................................................................48
14 - SCHÄDEN/URSACHEN/LÖSUNGEN.........................................................................54
15 - SCHALTPLAN.......................................................................................................56
II
EINLEITUNG
Sehr geehrter Kunde,
Unsere Produkte wurden gemäß der geltenden europäischen Bezugsnormen für Bauprodukte entworfen und gebaut (EN13240 Holzöfen, EN14785
Pelletöfen, EN13229 Kamine/Kamineinsätze, EN 12815 Holzherde), und sind aus hochwertigen Materialien und gemäß einer umfangreichen Erfahrung
in den Transformationsprozessen gefertigt. Außerdem wurden die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 2006/95/EG (Niederspannung) und der
Richtlinie 2004/108/EG (Elektromagnetische Verträglichkeit) befolgt.
Um die besten Leistungen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen, die in diesem Handbuch enthaltenen Anleitungen aufmerksam zu lesen.
Dieses Gebrauchs- und Montagehandbuch ist integrierender Bestandteil des Produktes: Sicherstellen, dass es das Gerät immer begleitet, auch im Falle
eines Eigentumswechsels. Sollte es verloren gehen, fordern Sie eine Kopie beim technischen Kundendienst in Ihrer Nähe oder direkt über die Website des
Herstellers an.
Alle örtlichen Vorschriften, einschließlich derjenigen, die sich auf nationale und europäische Normen beziehen, müssen zum Zeitpunkt der Installation
beachtet werden.
In Italien ist im Falle von Installationen von Anlagen mit Biomasse unter 35kW das D.M. (ital. Ministerialerlass) 37/08 gültig und jeder qualifizierte
Installateur, der die Voraussetzungen dazu hat, muss eine Konformitätsbescheinigung für die installierte Anlage erlassen. (Unter Anlage versteht man
Ofen+Kamin+Schornstein).
ÜBERARBEITUNGEN DES HANDBUCHS
Der Inhalt des vorliegenden Handbuchs ist rein technischer Natur und Eigentum von RED.
Kein Teil dieses Handbuchs darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von RED ganz oder auszugsweise in andere Sprachen übersetzt und/oder
in anderer Form bzw. durch mechanische oder elektronische Mittel adaptiert und/oder reproduziert werden, weder durch Fotokopie noch durch
Aufzeichnungen oder anderes.
Wir behalten uns vor, jederzeit unangekündigt Änderungen am Produkt vorzunehmen. Jede Rechtsverletzung wird gerichtlich verfolgt.
UMGANG MIT DEM HANDBUCH UND DAS NACHSCHLAGEN
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Bewahren Sie dieses Handbuch an einem leicht und schnell zugänglichen Ort sorgfältig auf.
Sollte dieses Handbuch verloren gehen oder zerstört werden, fordern Sie bei Ihrem Händler oder direkt beim autorisierten technischen Kundendienst eine Kopie davon an. Kann auch von der Website des Unternehmens heruntergeladen werden.
Der“Text in Fettdruck” verlangt vom Leser besondere Aufmerksamkeit.
“Der Text in kursiv” wird verwendet, um Ihre Aufmerksamkeit auf andere Abschnitte dieses Handbuchs zu lenken, bzw. für zusätzliche Erklärungen.
Der “Hinweis” erteilt dem Leser weitere Informationen zum Thema.
SYMBOLE IN DIESEM HANDBUCH
ACHTUNG:
Die entsprechenden Informationen müssen aufmerksam durchgelesen und verstanden werden, da es bei deren
Nichtbeachtung zu schweren Schäden am Gerät kommen und die Unversehrtheit des Bedieners
gefährdet werden kann.
INFORMATIONEN:
Die Nichtbeachtung der angegebenen Informationen wird den Gebrauch und die Funktionstüchtigkeit des
Produkts negativ beeinflussen.
BEDIENSEQUENZEN:
Reihenfolge, in der die Tasten zu drücken sind, um Menüs aufzurufen oder Einstellungen vorzunehmen.
MANUALE (MANUELL)
Vorliegende Anleitung bzw. entsprechende Anweisungen sorgfältig beachten.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
SICHERHEITSHINWEISE
• Die Installation, der elektrische Anschluss, die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit und die Wartung dürfen ausschließlich von qualifiziertem und
autorisiertem Personal durchgeführt werden.
• Das Produkt unter Beachtung aller lokalen, nationalen und europäischen
Normen installieren, die in der Ortschaft, in der Region oder im Staat gültig
sind.
• Ausschließlich den vom Hersteller empfohlenen Brennstoff verwenden. Das Gerät darf
nicht zur Müllverbrennung missbraucht werden.
• Es ist streng verboten, in diesen Geräten Alkohol, Benzin, flüssige Brennstoffe für Laternen, Diesel, Bioethanol, Flüssigkeiten zum Anzünden von Holzkohle oder ähnliche
Produkte zu benutzen, um die Flamme zu entzünden oder anzufachen. Diese leicht entflammbaren Flüssigkeiten müssen weit vom Gerät entfernt aufbewahrt werden, wenn
es benutzt wird.
• Keine anderen Brennstoffe als Holzpellets in den Vorratsbehälter geben.
• Die in dieser Anleitung angeführten Hinweise müssen immer beachtet werden, damit
das Produkt und die daran angeschlossenen elektronischen Geräte korrekt funktionieren
und Unfälle vermieden werden können.
• Das Gerät darf von Kindern unter 8 Jahren und von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten bzw. ohne
jegliche Erfahrung oder Kenntnisse nur unter Aufsicht verwendet werden,
bzw. nachdem sie die erforderlichen Anweisungen über den sicheren Gebrauch des Geräts und die damit verbundenen Gefahren erhalten haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die Reinigung und Wartung müssen
vom Benutzer ausgeführt werden, im Falle von Kindern nur unter Aufsicht.
• Bevor mit der Einstellung verfahren wird, muss der Benutzer - oder wer auch immer den
Kaminofen zu bedienen beabsichtigt - zunächst den gesamten Inhalt der vorliegenden
Installations- und Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. Fehler oder
schlechte Einstellungen können zu Gefahrensituationen bzw. Funktionsstörungen führen.
• Nicht auf das Gerät steigen oder Gegenstände darauf ablegen.
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1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
• Keine Wäsche zum Trocknen auf das Gerät legen. Wäscheständer oder Ähnliches müssen
in ausreichendem Abstand vom Gerät stehen. Brandgefahr!
• Der Benutzer trägt die alleinige Verantwortung bei unsachgemäßem Gebrauch des Geräts
und enthebt somit den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
• Jede Art der Manipulierung oder des ungenehmigten Ersatzes mit nicht originalen Bauteilen des Geräts kann die Gesundheit des Benutzers gefährden und enthebt den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
• Viele Oberflächen des Geräts sind sehr heiß (Tür, Griff, Glasscheibe, Rauchabzugsrohre
usw.). Somit ist ein Kontakt mit diesen Teilen ohne entsprechende Schutzkleidung oder geeignete Mittel zu vermeiden, wie z.B. Wärmeschutzhandschuhe
oder isolierte Bedienwerkzeuge der Art ("Kalte Hand").
• Es ist untersagt, das Gerät mit offener Tür oder zerbrochener Scheibe zu betreiben.
• Wenn das Gerät nicht gebraucht wird, müssen alle Türen/Klappen/Deckel geschlossen sein.
• Das Gerät muss an eine elektrische Anlage mit wirksamem Erdleiter angeschlossen werden.
• Bei Defekten oder unkorrektem Betrieb sollten Sie das Gerät abschalten.
• Die Ansammlung unverbrannter Pellets in der Brennschale nach jeder "Fehlzündung"
muss vor einer erneuten Zündung entfernt werden. Vor dem Wiedereinschalten sicherstellen, dass der Brenner sauber und korrekt positioniert ist.
• Gerät nicht mit Wasser reinigen. Das Wasser könnte in das Gerät eindringen und die elektrischen Isolierungen beschädigen und somit zu Stromschlägen führen.
• Halten Sie sich nicht über sehr lange Zeit vor dem Gerät auf, wenn es in Betrieb ist. Überheizen Sie den Raum nicht, in dem Sie sich aufhalten, und in dem das Gerät installiert ist.
Dies kann zu Gesundheitsproblemen führen.
• Das Gerät ist in ausreichend brandgeschützten Räumen zu installieren, die mit allen erforderlichen Versorgungseinrichtungen (Luft und elektrischer Strom) sowie Rauchabzügen ausgerüstet sind.
• Bei Brand des Schornsteins Gerät ausschalten, vom Stromnetz trennen und niemals die
Tür öffnen. Danach die zuständigen Behörden rufen.
• Das Gerät und die Verkleidung dürfen nur in trockenen, wettergeschützten Räumen geTechnischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
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lagert werden.
Die Standfüße des Geräts sollten nicht entfernt werden, um ausreichende Isolierung zu
gewährleisten, vor allem bei Untergründen aus brennbaren Stoffen.
Bei Defekt der Zündeinrichtung nicht versuchen, die Zündung mithilfe entflammbarer
Stoffe herbeizuführen.
Die außerordentliche Wartung darf nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt
werden.
Tragfähigkeit des Untergrundes beurteilen, auf dem das Gewicht des Geräts ruhen wird,
und für eine ausreichende Isolierung sorgen, falls er aus brennbaren Stoffen besteht (z.
B. Holz, Teppichboden, Kunststoff).
Spannungsführende elektrische Teile: Das Produkt erst nach der Beendigung seiner
Montage mit Strom versorgen.
Das Produkt vor der Durchführung jeglicher Wartungsarbeit von der 230 V-Versorgung
abtrennen.
Eine Fehlanwendung oder unsachgemäße Wartung des Geräts kann Gefahrensituationen verursachen.
Es ist verboten, den Brennstoff manuell in die Brennschale zu füllen. Die
Nichtbeachtung dieses Hinweises kann Gefahrensituationen verursachen.
Unverbrannte Pelletansammlungen in der Brennschale, die durch eine Fehlzündung, die Leerung des Behälters oder anderweitig verursacht werden,
müssen vor der Wiedereinschaltung des Geräts immer entfernt werden.
1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
INFORMATIONEN:
Wenden Sie sich bei allen Problemen an den Händler oder an vom Hersteller autorisiertes Fachpersonal.
• Es dürfen ausschließlich die vom Hersteller angegebenen Brennstoffe eingesetzt werden.
• Beim ersten Einschalten ist es normal, dass das Gerät Rauch erzeugt, der durch das Erhitzen des Lacks entsteht. Daher muss der Aufstellungsraum
gut gelüftet werden.
• Rauchabzugsleitungen (Anschluss an den Schornstein) regelmäßig kontrollieren und reinigen.
• Das Gerät ist kein Kochgerät.
• Deckel des Brennstoffbehälters stets geschlossen halten.
• Die vorliegende Gebrauchs- und Montagehandbuch ist sorgfältig aufzubewahren, da es das Gerät über dessen gesamte Lebensdauer begleiten
muss. Sollte es verkauft oder an einen anderen Benutzer weitergegeben werden, ist darauf zu achten, dass die Anleitung dem Gerät mitgegeben
werden muss.
BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH
Das Gerät arbeitet ausschließlich mit Holzpellets und darf nur in Innenräumen installiert werden.
GARANTIEBEDINGUNGEN
Der Hersteller garantiert für das Gerät, mit Ausnahme der Teile, die dem normalen Verschleiß unterliegen (siehe unten) für eine Dauer von 2
(zwei) Jahren ab Kaufdatum, das belegt wird durch:
• einen Beleg (Rechnung und/oder Quittung) mit Angabe des Namens des Verkäufers und des Datums, an dem der Verkauf erfolgte;
• die Weiterleitung des Garantiezertifikats, das innerhalb von 8 Tagen ab Kauf ausgestellt wurde.
Damit darüber die Garantie gültig und wirksam wird, dürfen die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme des Gerätes ausschließlich von
qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das in den vorgesehenen Fällen dem Benutzer eine Konformitätserklärung für die Anlage und die korrekte
Funktionsweise des Produkts ausstellen muss.
Es empfiehlt sich, die funktionelle Abnahme des Geräts vor der Fertigstellung mit den entsprechenden Finishs (Verkleidungen, Anstreichen der Wände
usw.), sofern vorgesehen, durchzuführen.
Nicht den geltenden Normen entsprechende Installationen, sowie der unsachgemäße Gebrauch und die mangelnde Wartung (nicht gemäß den
Vorgaben des Herstellers) führen zum Verfall der Garantie des Produkts.
Die Garantie ist unter der Voraussetzung gültig, dass die Angaben und die Hinweise im dem Gerät beiliegenden Gebrauchs- und Wartungshandbuch
befolgt werden, um den korrekten Einsatz zu ermöglichen.
Der Austausch der gesamten Einheit oder die Reparatur eines Bauteils, führt nicht automatisch zur Verlängerung der Garantiefrist. Sie bleibt unverändert.
Unter Garantie wird der Austausch oder die kostenlose Reparatur der durch Fabrikationsfehler als fehlerhaft anerkannten Originalteile
verstanden.
Um die Garantie im Falle des Auftretens eines Defekts in Anspruch zu nehmen, muss der Käufer das Garantiezertifikat aufbewahren und es zusammen
mit dem zum Kaufzeitpunkt ausgestellten Dokument dem technischen Kundendienst vorweisen.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
AUSSCHLÜSSE
Von der vorliegenden Garantie ausgeschlossen sind Funktionsstörungen und/oder Schäden am Gerät, die auf die folgenden Ursachen zurückzuführen
sind:
• Schäden durch Transport und/oder Handling.
• Außerdem alle Bauteile, die sich aufgrund von Fahrlässigkeit oder Unachtsamkeit während des Gebrauchs, fehlerhafter Wartung und einer
nicht den Angaben des Herstellers entsprechend ausgeführten Installation als defekt erweisen (beziehen Sie sich immer auf das mit dem Gerät
mitgelieferte Installations- und Gebrauchshandbuch).
• Eine falsche Dimensionierung für den vorgesehenen Einsatz oder Fehler bei der Installation bzw. das Nichttreffen der Maßnahmen, die für eine
fachgerechte Ausführung unerlässlich sind.
• Eine unangemessene Überhitzung des Gerätes bzw. die Verwendung von Brennstoffen, die nicht den Angaben bezüglich Typ und Menge in den
zur Verfügung gestellten Anweisungen entsprechen.
• Weitere Schäden, die auf fehlerhafte Eingriffe des Benutzers selbst während des Versuchs, den ursprünglichen Fehler zu beheben, zurückzuführen
sind.
• Vergrößerung des Schadensausmaßes aufgrund des weiteren Gebrauchs des Gerätes durch den Benutzer nach Feststellung des Defekts.
• Im Falle von Korrosion, Verkrustungen oder Beschädigungen am Heizkessel aufgrund von Streuströmen, Kondensation, aggressivem oder säurehaltigem Wasser, nicht korrekt ausgeführten Entkalkungsvorgängen, Wassermangel, Schlammablagerungen oder Kalkstein.
• Unzureichende Funktionsfähigkeit der Kamine, Rauchfänge oder von Teilen der Anlage, zu dem das Gerät gehört.
• Schäden durch Eingriffe am Gerät, Witterungseinflüsse, Naturkatastrophen, Vandalismus, Blitzschlag, Feuer, Schäden in der Elektro- und /oder
Hydraulikanlage.
• Wird die Reinigung des Ofens nicht jedes Jahr von einem autorisierten Techniker oder von qualifiziertem Personal vorgenommen, dann führt dies
zum Verlust der Garantie.
Außerdem sind von der vorliegenden Garantie ausgeschlossen:
• die Bauteile, die dem normalen Verschleiß ausgesetzt sind, wie Dichtungen, Glas, Verkleidungen und Gusseisengitter, lackierte, verchromte oder
vergoldete Bauteile, die Griffe und die elektrischen Kabel, die Lampen, Kontrollleuchten, Drehknöpfe und alle vom Feuerraum abmontierbaren
Bauteile.
• Farbliche Veränderungen der lackierten Teile und der Teile aus Keramik/Serpentin sowie die Haarrisse in der Keramik sind natürliche Eigenschaften
des Materials und typisch für den Gebrauch des Produkts.
• Wände und Mauerwerk.
• Nicht vom Hersteller gelieferte Komponenten der Anlage (falls vorhanden).
Eventuelle technische Eingriffe am Gerät, um die oben genannten Defekte und Schäden zu beheben, müssen daher mit dem Kundendienstzentrum
abgesprochen werden. Dieses behält sich das Recht vor, den jeweiligen Auftrag anzunehmen oder abzulehnen. Die Eingriffe erfolgen keinesfalls unter
Garantie, sondern gelten als Kundendienstleistungen, deren Bedingungen gegebenenfalls genau zu vereinbaren sind. Bezüglich der Kosten gelten die
für die jeweiligen Arbeiten festgesetzten Gebühren.
Zulasten des Benutzers gehen außerdem die für die Behebung von fehlerhaften, technischen Eingriffen und Manipulationen anfallenden Kosten und
jene, die für die Behebung von Schäden am Gerät anfallen, die nicht mit Herstellungsfehlern im Zusammenhang stehen.
Vorbehaltlich der durch Gesetze und Verordnungen auferlegten Beschränkungen wird auch jede Gewähr für die Begrenzung der Luftverschmutzung und
Lärmbelastung ausgeschlossen.
Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für etwaige Schäden ab, die Personen, Tiere oder Gegenstände direkt oder indirekt erfahren
könnten und auf die Nichtbeachtung der in dieser Anleitung angeführten Anweisungen und vor allem der Hinweise in Sachen Installation,
Gebrauch und Wartung des Geräts zurückzuführen sind.
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1 - HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
ERSATZTEILE
Im Falle von Funktionsstörungen des Produktes wenden Sie sich an den Händler, der den technischen Kundendienst verständigen wird.
Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile eingesetzt werden. Der Händler bzw. der Kundendienst liefert Ihnen alle erforderlichen Hinweise zu den
Ersatzteilen.
Es wird empfohlen, die Bauteile nicht erst dann auszutauschen, wenn sie völlig vom Gebrauch verschlissen sind, sondern regelmäßige Inspektionen
durchzuführen.
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab, falls das Produkt oder dessen Zubehör unsachgemäß benutzt oder ohne Genehmigung
verändert werden.
Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet werden.
HINWEISE FÜR DIE KORREKTE ENTSORGUNG DES PRODUKTS.
Die Zerlegung und Entsorgung des Produkts obliegt ausschließlich dem Inhaber, der die im eigenen Land geltenden Gesetze zur Sicherheit und zum
Umweltschutz einzuhalten hat.
Am Ende seiner Nutzzeit darf das Gerät nicht zusammen mit den städtischen Abfällen entsorgt werden.
Es kann zu den eigens von den städtischen Behörden eingerichteten Sammelstellen oder zu den Händlern, die einen Rücknahmeservice anbieten,
gebracht werden.
Die getrennte Entsorgung des Gerätes vermeidet mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit, die durch eine nicht
vorschriftsmäßige Entsorgung bedingt sind. Zudem ermöglicht sie die Wiederverwertung der Materialien, aus denen sich das Gerät zusammensetzt, was
wiederum eine bedeutende Einsparung an Energie und Ressourcen mit sich bringt.
WARUM EIN DICHTER OFEN
Die mit einer absolut dichten Konstruktion gebauten Produkte verbrauchen den Sauerstoff in der Luft nicht, da die gesamte Luft von außen zugeführt
wird (bei angemessener Kanalisierung); sie können daher im Inneren aller Wohnbauten installiert werden, bei denen ein hoher Isolierungsgrad
erforderlich ist, wie zum Beispiel bei den "Passivhäusern" oder bei denjenigen "mit hoher Energieleistung". Dank dieser Technologie besteht überhaupt
kein Risiko wegen Rauchgasemissionen in den Raum, und die Luftöffnungen im Installationsraum mit den dazugehörigen Gittern sind nicht nötig.
Aus diesem Grund gibt es dann keinen Zufluss von kalter Luft in den geheizten Raum mehr, was den Raum stets weniger gemütlich macht und die
Gesamtleistung der Anlage reduziert. Der dichte Ofen kann auch installiert werden, wenn Zwangslüftung vorhanden ist, oder in Räumen, die im
Vergleich zum Außenbereich Unterdruck aufweisen.
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2 - INSTALLATION
Die in diesem Kapitel enthaltenen Angaben beziehen sich ausdrücklich auf die italienische Installationsnorm UNI 10683. Es
sind in jedem Fall die in dem Land geltenden Bestimmungen zu beachten, in dem das Produkt installiert wird.
PELLETS ALS BRENNSTOFF
Pellets werden aus Sägespänen aus der Verarbeitung natürlichen, trockenen Holzes (ohne Lacke) hergestellt, die durch eine Matrize gepresst werden.
Der Zusammenhalt des Materials wird durch das im Holz enthaltene Lignin gewährleistet und erlaubt die Herstellung von Pellets ohne Klebstoffe oder
Bindemittel.
Im Handel werden verschiedene Pellet-Arten mit je nach verwendeter Holzmischung unterschiedlichen Eigenschaften angeboten. Der am häufigsten
auf dem Markt vertretene Durchmesser ist 6 mm (es gibt auch den Durchmesser 8 mm) mit einer Länge von durchschnittlich 3 bis 40 mm. Hochwertige
Pellets haben eine Dichte von 600 bis über 750 kg/m3 und einen Wassergehalt von 5 bis 8 Gewichts-%.
Pellets sind nicht nur ein ökologischer Brennstoff, denn dabei werden Holzabfälle maximal ausgenutzt und eine sauberere Verbrennung als mit fossilen
Brennstoffen erreicht, sondern haben auch technische Vorteile.
Gutes Brennholz hat einen Brennwert von 4,4 kWh/kg (15% Feuchtigkeit, nach etwa 18 Monaten Ablagerung), Pellets dagegen 4,9 kWh/kg. Um eine
einwandfreie Verbrennung zu gewährleisten, müssen die Pellets trocken und vor Schmutz geschützt aufbewahrt werden. Pellets werden üblicherweise
in Säcken zu 15 kg geliefert, daher ist die Lagerung sehr praktisch.
Hochwertige Pellets gewährleisten eine ordnungsgemäße Verbrennung und senken die Schadstoffemissionen.
Je schlechter der Brennstoff, desto öfter müssen Brennschale und Brennkammer gereinigt werden.
Die wichtigsten Qualitätszertifikate für die Pellets auf dem europäischen Markt ermöglichen es, sicherzustellen, dass der Brennstoff der Klasse A1/A2
gemäß ISO 17225-2 (ehemals EN 14961) angehört. Beispiele für diese Zertifizierungen sind ENPlus, DINplus, Ö-Norm M7135, und sie garantieren,
dass vor allem die folgenden Eigenschaften erfüllt werden:
•
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•
•
•
Brennwert: 4,6 ÷ 5,3 kWh/kg.
Wassergehalt: ≤ 10 % des Gewichts.
Ascheanteil: max. 1,2% des Gewichts (A1 unter 0,7%).
Durchmesser: 6±1/8±1 mm.
Länge: 3÷40 mm.
Inhalt: 100% unbehandeltes Holz ohne Zusatz von Bindemitteln (Rindenanteil max. 5%).
Verpackung: In Säcken aus umweltverträglichen oder biologisch abbaubaren Materialien.
Wir empfehlen, in unseren Produkten möglichst nur zertifizierte Brennstoffe einzusetzen (ENPlus, DINplus, Ö-Norm M7135).
Der Einsatz minderwertiger oder nicht den obigen Angaben entsprechender Pellets beeinträchtigt den Betrieb Ihres Produkts
und kann dementsprechend zum Verfall der Garantie und der Produkthaftung führen.
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2 - INSTALLATION
VORBEMERKUNG
Die Montageposition muss gemäß der Umgebung, dem Rauchabzug und dem Schornstein ausgewählt werden. Überprüfen Sie bei den lokalen Behörden,
ob strengere Vorschriften bezüglich der Verbrennungsluftregelung, der Rauchgasabzugsanlage einschließlich Schornstein vorliegen. Der Hersteller
übernimmt keine Verantwortung im Falle einer Installation, die nicht konform mit der geltenden Gesetzgebung ist, im Falle eines nicht korrekten
Luftaustauschs im Raum, wenn der elektrische Anschluss nicht gemäß der geltenden Normen ausgeführt wurde und im Falle eines nicht korrekten
Gebrauchs des Gerätes. Die Installation muss von einem qualifizierten Techniker ausgeführt werden, der dem Käufer eine Konformitätserklärung der
Anlage aushändigen muss und die gesamte Verantwortung der endgültigen Installation und folglich des korrekten Betriebs des Gerätes übernimmt.
Im Einzelnen muss sichergestellt werden, dass:
• die Verbrennungsluftöffnung und der Rauchgasabzug der Typologie des installierten Gerätes entspricht;
• weitere Öfen oder installierte Vorrichtungen den Raum, wo das Gerät installiert ist, nicht unter Druck setzen (für dichte oder geschlossene Geräte
sind max. 15 Pa Unterdruck im Raum zulässig):
• es bei eingeschaltetem Gerät nichts zu einem Rückfluss der Rauchgase in die Umgebung kommt;
• der Rauchgasabzug absolut sicher realisiert wurde (Abmessung, Dichtheit Rauchgase, Abstände von entflammbaren Materialien, ...).
Wir empfehlen vor allem, auf dem Schild am Schornstein die Daten für die Sicherheitsabstände zu überprüfen, die beim Vorhandensein
von entflammbaren Materialien eingehalten werden müssen, sowie die Typologie des zu verwendenden Isoliermaterial. Diese
Vorschriften müssen immer strikt eingehalten werden, um schwere Gesundheitsschäden der Personen zu vermeiden, sowie um
die Integrität des Gebäudes zu bewahren. Die Installation des Gerätes muss einen leichten Zugang für die Reinigung des Gerätes selbst, der
Rauchgasabzugsleitungen und des Schornsteins ermöglichen. Die Installation des Gerätes in Räumen mit Brandgefahr ist verboten. Die
Installation in Einzimmerwohnungen, Schlafzimmern und Badezimmern ist nur zulässig im Falle von dichten oder geschlossenen
Geräten, die über eine entsprechende Kanalisierung der Verbrennungsluft direkt nach außen verfügen. Immer einen entsprechenden
Sicherheitsabstand einhalten, um zu verhindern, dass das Produkt in Kontakt mit Wasser kommt.
Sollten mehrere Geräte installiert sein, muss die Luftöffnung nach außen entsprechend dimensioniert werden.
MINDESTABSTÄNDE
Wir empfehlen, das Gerät nicht an Mauern und/oder in der Nähe von Möbeln zu installieren und einen Mindestluftumlauf zu garantieren, um eine
wirksame Lüftung des Gerätes und eine gute Verteilung der Wärme in der Umgebung zu gewährleisten. Die Sicherheitsabstände von entflammbaren
oder wärmeempfindlichen Gegenständen (Sofas, Möbeln, Holzverkleidungen usw.) einhalten, siehe nachstehende Spezifikationen. Der frontale
Abstand von entflammbaren Materialien muss mindestens 1 m betragen. Sollten sich im Raum besonders empfindliche Gegenstände wie z. B. Möbel
und Vorhänge befinden, sollte der Abstand des Ofens deutlich erhöht werden.
Bei Holzfußböden ist ein entsprechender Funkenschutz vorzusehen, auf jeden Fall sind die geltenden nationalen Richtlinien
einzuhalten.
Nicht brennbare Wände
Brennbare Wände
A = 5 cm
B = 15 cm
A = 5 cm
B = 20 cm
ERICA
Wenn der Fußboden aus brennbarem Material ist, empfehlen wir, einen Schutz aus nicht brennbarem Material zu verwenden (Stahl, Glas, ...), der auch
den frontalen Teil vor einem eventuellen Herabfallen von Brennstoff während der Reinigungsoperationen schützt.
Das Gerät muss auf einem Fußboden mit geeigneter Belastbarkeit installiert werden.
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2 - INSTALLATION
VORBEMERKUNG
Das Kapitel Schornstein wurde gemäß den geltenden europäischen Normen verfasst (EN13384 - EN1443 - EN1856 - EN1457).
Es liefert einige Angaben für die gute und korrekte Realisierung des Schornsteines, darf aber keinesfalls als Ersatz der geltenden Normen, in deren Besitz
der qualifizierte Hersteller sein muss, angesehen werden. Überprüfen Sie bei den lokalen Behörden, ob einschränkende Vorschriften bezüglich der
Verbrennungsluftregelung, der Rauchgasablassanlage einschließlich Schornstein vorliegen.
Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für einen schlechten Betrieb des Ofens, wenn dies auf einen schlecht bemessenen Schornstein
zurückzuführen ist, der den geltenden Normen nicht gerecht wird.
SCHORNSTEIN
min.3,5 metri
Der Rauchabzug oder Schornstein ist von großer Bedeutung für den reibungslosen Betrieb einer Heizvorrichtung für feste Brennstoffe mit natürlicher
Umluft, da die modernen Heizgeräte einen hohen Wirkungsgrad mit kälterem Rauch und daher mit einem geringerem Abzug erzielen; es ist daher
unbedingt erforderlich, dass der Rauchabzug gemäß der Regeln der Technik realisiert wird und stets in perfektem Zustand erhalten wird. Ein Rauchabzug,
der für ein Pellet-/Holzheizgerät vorgesehen ist, muss mindestens Kategorie T400 (oder höher, wenn das Gerät dies erfordert) und resistent gegen
Rußbrand sein. Der Rauchgasabzug muss an einem einzelnen Schornstein mit isolierten Stahlrohren (A) realisiert werden oder an einem bereits
bestehendem Schornstein, der für den vorgesehenen Gebrauch geeignet ist (B).
Ein einfacher Schacht aus Zement muss entsprechend verrohrt werden. In beiden Fällen muss ein Inspektionsverschluss (AT) und/oder eine
Inspektionsklappe (AP) vorgesehen werden - ABB.1.
Es ist verboten, mehrere Holz-/Pelletgeräte oder Geräte anderer Typologien (Abzughauben usw. ) am selben Schornstein anzuschließen.
AP
(A)
AT
ABBILDUNG 1 - SCHORNSTEIN
10
(B)
2 - INSTALLATION
TECHNISCHE DATEN
Die Funktionstüchtigkeit des Schornsteins muss von einem dazu befähigten Techniker überprüft werden.
Der Schornstein muss dicht gegen Rauchgase sein, einen vertikalen Verlauf ohne Einschnürungen haben, aus undurchlässigen Materialien für Rauch
und Kondenswasser hergestellt sein, die thermisch isoliert und dazu geeignet sind, während ihrer gesamten Lebensdauer den normalen mechanischen
Beanspruchungen standzuhalten (wir empfehlen Schornsteine in A/316 oder feuerfest mit doppelter isolierter Kammer mit rundem Querschnitt). Er
muss außen isoliert sein, um Kondensation zu vermeiden und die Wirkung der Kühlung der Rauchgase zu vermindern. Er darf nicht in der Nähe von
brennbaren oder leicht entzündlichen Materialien mit einem Luftzwischenraum oder von isolierenden Materialien positioniert werden: Überprüfen Sie
den vom Hersteller des Schornsteins gemäß EN1443 angegebenen Abstand. Die Mündung des Schornsteins muss im selben Raum sein, indem das
Gerät installiert ist oder zumindest im benachbarten Raum; außerdem muss unter der Mündung eine Sammelkammer für Ruß und Kondenswasser
positioniert sein, die über eine luftdichte Metalltür zugänglich ist.
FLACHDACH
A
B
E
A = 0,50 Meter
B = ABSTAND > 2 Meter
D C = ABSTAND < 2 Meter
D = O,50 Meter
E = TECHNISCHES VOLUMEN
C
ABBILDUNG 2
DACH 15°
B
C
D
A
F
E
15°
A = MIN. 1,00 Meter
B = ABSTAND > 1,85 Meter
C = ABSTAND < 1,85 Meter
D = O,50 Meter ÜBER DEN
FIRST
E = O,50 Meter
F = RÜCKFLUSSZONE
ABBILDUNG 3
DACH30°
B
A = MIN. 1,30 Meter
B = ABSTAND > 1,50 Meter
C = ABSTAND < 1,50 Meter
D = O,50 Meter ÜBER DEN
FIRST
E = O,80 Meter
F = RÜCKFLUSSZONE
C
D
A
30°
E
F
ABBILDUNG 4
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
11
2 - INSTALLATION
DACH 60°
DACH 45°
B
B
C
C
D
D
E
A
F
60°
A = MIN. 2,60 Meter
B = ABSTAND > 1,20 Meter
C = ABSTAND < 1,20 Meter
D = O,50 Meter ÜBER DEN FIRST
E = 2,10 Meter
F = RÜCKFLUSSZONE
ABBILDUNG 5
A
45°
A = MIN. 2,00 Meter
B = ABSTAND > 1,30 Meter
C = ABSTAND < 1,30 Meter
D = O,50 Meter ÜBER DEN FIRST
E = 1,50 Meter
F = RÜCKFLUSSZONE
E
F
ABBILDUNG 6
ABMESSUNGEN
Der Unterdruck (Zug) eines Schornsteins hängt auch von seiner Höhe ab. Vergleichen Sie den Unterdruck mit den Werten, die zusammen mit den
technischen Merkmalen angegeben werden. Die Mindesthöhe des Kamins beträgt 3,5 m.
Der Innenquerschnitt des Schornsteins kann rund sein (optimale Lösung), quadratisch oder rechteckig (das Verhältnis zwischen den Innenseiten muss
≤1,5 betragen), wobei die Seiten mit einem minimalen Radius von 20 mm verbunden sind. Das Querschnittmaß muss mindestens Ø100mm sein.
Die Schornstein-Querschnitte/-Längen in der Tabelle der technischen Daten sind Richtwerte für eine fachgerechte Installation. Alternative Ausführungen
müssen gegebenenfalls gemäß der allgemeinen Berechnungsmethode nach UNI EN13384-1 oder anderer Methoden, die sich als effizient erwiesen
haben, dimensioniert werden.
Es folgen einige Beispiele für Schornsteine, die auf dem Markt erhältlich sind:
Schornstein aus Stahl AISI 316
mit doppelter, isolierter Kammer mit Keramikfaser oder
ähnlichem Material, das bis
400 °C beständig ist.
Schornstein aus feuerfestem
Material mit doppelter, isolierter Kammer und Außenhülle
aus Beton mit leichtem, porigem Ton-Zuschlag.
Herkömmlicher Schornstein
aus Ton mit quadratischem
Querschnitt und isolierenden,
leeren Einsätzen.
Schornsteine mit rechteckigem
Innenquerschnitt, in dem das
Verhältnis zwischen längerer
und kürzerer Seite größer ist
als 1,5 (z. B. 20x40 oder 15x30)
sind zu vermeiden.
SEHR GUT
GUT
MITTELMÄSSIG
UNGENÜGEND
12
2 - INSTALLATION
WARTUNG
Der Schornstein muss immer sauber sein, da Ablagerungen von Ruß oder Verbrennungsölen den Querschnitt vermindern, und so den Zug behindern,
wodurch die korrekte Funktionsweise des Ofens beeinträchtigt wird; sind diese Ablagerungen in großen Mengen vorhanden, können sie sogar zu Brand
führen. Der Schornstein und der Schornsteinkopf müssen von einem qualifizierten Schornsteinfeger mindestens einmal im Jahr gereinigt und kontrolliert
werden; nach erfolgter Kontrolle/Wartung lassen Sie sich eine schriftliche unterzeichnete Erklärung aushändigen, dass die Anlage sicher ist.
Eine unterlassene Reinigung beeinträchtigt die Sicherheit.
SCHORNSTEINKOPF
Der Schornsteinkopf ist ein wichtiges Element für die gute Funktionsweise des Heizgerätes: wir empfehlen einen Windschutz-Schornstein (A) siehe
Abbildung 7.
Der Öffnungsbereich für den Auslass der
Rauchgase muss mindestens doppelt
so groß sein wie der Querschnitt des
Schornsteins/Rohrsystems und derart
geformt, dass im Falle von Wind der
Rauchgasauslass garantiert ist. Der Eintritt
von Regen, Schnee und möglicherweise
von Tieren muss ausgeschlossen sein. Die
Höhe für den Auslass in die Atmosphäre
muss außerhalb der Rückflusszone liegen,
hervorgerufen durch die Beschaffenheit
des Daches oder durch eventuelle
Hindernisse, die sich in der Nähe befinden
(siehe Abbildung 2-3-4-5-6).
ABBILDUNG 7
BAUTEILE DES KAMINS
1
3
4
2
9
5
LEGENDE:
(1) SCHORNSTEINKOPF
(2) AUSFLUSSWEG
(3) RAUCHGASLEITUNG
(4) WÄRMEISOLIERUNG
(5) AUSSENWAND
(6) ANSCHLUSS KAMIN
(7) RAUCHGASKANAL
(8) WÄRMEERZEUGER
(9) INSPEKTIONSTÜREN
6
7
ABBILDUNG 8
8
9
9
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
13
2 - INSTALLATION
AUSSENLUFTÖFFNUNG
Es ist Pflicht, eine geeignete Außenluftöffnung vorzusehen, die eine entsprechende Luftzufuhr für den korrekten Betrieb des Gerätes garantiert. Der
Luftzustrom zwischen Außenbereich und Installationsraum kann direkt über eine Öffnung an der Außenwand des Raums erfolgen (vorzuziehende
Lösung siehe Abbildung 9 a); oder aber indirekt, durch die kontinuierliche Luftentnahme aus den benachbarten Nebenräumen (siehe Abbildung 9 b).
Als Nebenräume müssen Schlafzimmer, Badezimmer, Garagen und generell Räume mit Brandgefahr ausgeschlossen werden. In der Installationsphase
müssen die Mindestabstände überprüft werden, die erforderlich sind, damit Luft von außen zugeführt werden kann. Dabei muss das Vorhandensein von
Türen und Fenstern berücksichtigt werden, die eine korrekte Luftzufuhr zum Gerät verhindern könnten (siehe Schema unten).
Der Lufteinlass muss mindestens eine Netto-Fläche von 80 cm2 haben: Diese Oberfläche muss entsprechend vergrößert werden, wenn im Raum
weitere aktive Generatoren aufgestellt sind (zum Beispiel: elektrischer Ventilator zur Entlüftung, Dunstabzug, andere Öfen, etc. ...), die die Umgebung
in Unterdruck versetzen können. Es muss überprüft werden, dass der Druckabfall, wenn alle Geräte eingeschaltet sind, zwischen Innenraum und
Außenbereich den Wert von 4 Pa nicht überschreitet (auch für die dichten Geräte, falls die Verbrennungsluft nicht zweckmäßig ins Freie geleitet wurde).
Im Bedarfsfall muss der Querschnitt des Lufteinlasses vergrößert werden; dieser muss fast in Bodenhöhe realisiert werden und immer mit einem
externen Schutzgitter versehen sein, um zu verhindern, dass er möglicherweise durch Vögel oder durch Gegenstände verstopft wird.
B
B
C
A
ABBILDUNG 9 A - DIREKT VON AUSSEN
MIN.1,5 m
ABBILDUNG 9 B - INDIREKT ÜBER NEBENRAUM
MIN.1,5 m
A=LUFTÖFFNUNG
B=ZU LÜFTENDER RAUM
C=ERWEITERUNG DER ÖFFNUNG UNTER DER TÜR
MIN.0,3 m
MIN.1,5 m
ABBILDUNG 10
14
A
2 - INSTALLATION
ABSTAND (Meter)
Der Lufteinlass muss einen Abstand haben von:
1,5 m
UNTER
Türen, Fenstern, Rauchgasauslass, Zwischenräumen,…
1,5 m
HORIZONTAL
Türen, Fenstern, Rauchgasauslass, Zwischenräumen,…
0,3 m
OBERHALB
Türen, Fenstern, Rauchgasauslass, Zwischenräumen,…
1,5 m
ENTFERNT VON
Rauchgasaustritt
Beim Ofen Erica handelt es sich um einen dichten Ofen. Soll auch die gesamte Installation dicht sein, sind nachfolgende Angaben zu beachten:
• Die für die Verbrennung nötige Luft muss direkt von außen zugeführt werden.
• Ein Rohr mit einem Mindestdurchmesser von Ø 60 mm und einer Höchstlänge von 2 m benutzen; für den Anschluss siehe Ofenrückseite.
• Bei einer Installation im Schornstein mit Doppelwand (PGI-System) wird die Verbrennungsluft vom Hohlraum zugeführt. Das Rohr darf für eine
einwandfreie Funktionsweise maximal 2 m lang sein.
• In der Installationsphase müssen die Mindestabstände für die Verbrennungsluftöffnung überprüft werden, da (zum Beispiel) ein offenes Fenster
bzw. eine offene Tür einen Wirbel verursachen, der dem Ofen die nötige Verbrennungsluft entziehen kann.
• An der Außenwand eine 90°-Krümmung installieren, um die Verbrennungsluftzufuhr vor der Windeinwirkung zu schützen: Den Anschluss der
Krümmung nach unten richten.
• Die Krümmung mit einem externen Schutzgitter versehen, um zu verhindern, dass sie möglicherweise durch Vögel oder durch Gegenstände
verstopft wird.
• Hinweise: Bei den lokalen Behörden überprüfen, ob strengere Vorschriften bezüglich der Verbrennungsluftregelung vorliegen: Falls ja, sind diese
anzuwenden. Bei einigen Installationsbedingungen ist der dichte Anschluss zwingend. Sich im Zweifelsfall immer an die strengeren Vorschriften
halten.
• Verfahren für den Anschluss eines Ofens mit dichter Brennkammer an PGI-Leitungen:
PHASE 1
PHASE 2
PHASE 3
• Ursprüngliche Position des Rohrs, ganz eingezogen (PHASE 1)
• Das Rohr um etwa 2 cm herausziehen (PHASE 2)
• Das Aufsteckrohr Ø6 cm einführen (PHASE 3)
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
15
2 - INSTALLATION
ANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN
Die Verbindung zwischen Gerät und Schornstein muss mit einem Rauchgaskanal gemäß EN 1856-2 ausgeführt werden. Die Verbindung mit dem
Schornstein in horizontaler Richtung darf nicht länger als maximal 4 m sein, mit einer Mindestneigung von 3 % und mit maximal 3 Kurven von 90°
(inspektionierbar - der T-Anschluss am Geräteausgangs darf nicht gezählt werden).
Der Durchmesser des Rauchgaskanals muss gleich oder größer als der Geräteausgang sein (Ø 80 mm).
ANLAGENTYP
RAUCHGASKANAL
Vertikale Mindestlänge
1,5 Meter
Maximale Länge
(mit 1 Kurve 90° inspektionierbar)
6,5 Meter
Maximale Länge
(mit 3 Kurven 90° inspektionierbar)
4,5 Meter
maximale Anzahl an inspektionierbarer 90°-Kurven
3
Horizontale Stücke
(Mindestneigung 3%)
4 Meter
Kanäle mit Durchmesser von 80mm oder 100mm mit Silikondichtungen oder analogen Dichtungsvorrichtungen verwenden, die den
Betriebstemperaturen des Gerätes standhalten. (min. T200 Klasse P1). Der Gebrauch von flexiblen Metallrohren aus Faserzement oder
Aluminium ist verboten. Für die Ausführung des Richtungswechsels empfehlen wir einen T-Anschluss mit Inspektionsverschluss, der eine
leichte regelmäßige Reinigung der Rohre ermöglicht. Immer sicherstellen, dass nach der Reinigung die Inspektionsverschlüsse mit der entsprechenden
integrierten Dichtung erneut hermetisch verschlossen werden.
Es ist verboten, an den selben Rauchkanal mehrere Geräte anzuschließen bzw. den Auslass von darüberliegenden Hauben. Der direkte Wandauslass der
Verbrennungsprodukte sowohl in geschlossene Bereiche als auch nach außen ist verboten.
Der Rauchgaskanal muss mindestens 400 mm von brennbaren oder wärmeempfindlichen Bauteilen entfernt sein.
16
2 - INSTALLATION
BEISPIELE FÜR EINE KORREKTE INSTALLATION
1
U
F
E
V
I
2
1. Installation von einem Schornstein Ø120mm mit einer vergrößerten Bohrung für den Durchgang des Rohrs von:
mindestens 100 mm um das Rohr, wenn es mit nicht brennbaren Teilen wie Zement, Ziegel usw. zusammentrifft; oder
mindestens 300mm um das Rohr herum (bzw. siehe Daten
auf dem Schild), wenn es mit brennbaren Teilen wie Holz usw.
verbunden wird.
In beiden Fällen muss zwischen den Schornstein und die Decke
eine entsprechende Isolierung eingefügt werden.
Wir empfehlen, die Daten auf dem Schild des Schornsteines zu
prüfen und zu befolgen, besonders die Sicherheitsabstände zu
brennbaren Materialien.
Die aufgeführten Regeln gelten auch für Bohrungen an Wänden.
2. Alter Schornstein, verrohrt min. Ø100mm mit einer externen
Tür versehen, um die Reinigung des Kamins zu ermöglichen.
3. Externer Schornstein, ausschließlich mit isolierten Edelstahlrohren realisiert, das heißt mit doppelter Wand min. Ø100mm:
alles gut an der Wand verankert. Mit Windschutz-Schornsteinkopf. Siehe Abb.7 Typ A.
4. Kanalisierungssystem mit T- Anschlüssen, was eine leichte
Reinigung ohne die Demontage der Rohre ermöglicht.
3
D
ABBILDUNG 11
B
U
I
I
A
U
C
I
4
S
T
P
U = ISOLIERUNG
V = EVENTUELLE VERMINDERUNG VON 100 AUF 80 MM
I = INSPEKTIONSVERSCHLUSS
S = INSPEKTIONSTÜRE
P = LUFTÖFFNUNG
T = T-ANSCHLUSS MIT INSPEKTIONSVERSCHLUSS
A = MIN. 40 MM
B = MAX. 4 M
C = MIN. 3°
D = MIN. 400 MM
E = DURCHMESSER BOHRUNG
F = SIEHE ABB.2-3-4-5-6
I
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17
3 - ZEICHNUNGEN UND TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
ZEICHNUNGEN UND EIGENSCHAFTEN
ABMESSUNGEN ERICA
980
Ø80
209
324
Ø60
503
45
30
208
521
18
134
178
3 - ZEICHNUNGEN UND TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
TECHNISCHE DATEN
Nominale Nutzleistung
Minimale Nutzleistung
Max. Wirkungsgrad
Min. Wirkungsgrad
Max. Temperatur der austretenden Rauchgase
Min. Temperatur der austretenden Rauchgase
Feinstaub / OGC / Nox (13%O2)
CO bei 13% O2 bei Min und bei Max
CO2 bei Min und bei Max
Zulässiger Mindestabzug bei min. Leistung
Abgasmasse
Fassungsvermögen des Pelletbehälters
Art des Pellet-Brennstoffs
Stündlicher Pellet-Verbrauch
Betriebsautonomie
Heizbarer Rauminhalt m3
Verbrennungslufteinlass
Rauchgasaustritt
Zuluftöffnung
Stromnennleistung (EN 60335-1)
Versorgungsspannung und Frequenz
Netto-Gewicht
Gewicht mit Verpackung
Abstand vom Brennmaterial (Rückseite/Seite/unten)
Abstand vom Brennmaterial (Decke/Vorderseite)
ERICA
8,6 kW (7396 kcal/h)
2,3 kW (1978 kcal/h)
88,9%
92,2%
210 °C
100 °C
29 mg/Nm3 - 3 mg/Nm3 - 132 mg/Nm3
0,033 – 0,014%
7,9% - 13,7%
0,02 mbar - 2 Pa
4,7 g/sec
27 Liter
Pellet-Durchmesser 6-8 mm, Stückgröße 3-40 mm
Min ~ 0,52 kg/h* - Max ~ 1,98 kg/h*
Max. ~ 34 h* - Min. ~ 9 h*
185/40 – 211/35 – 247/30 **
Ø 60 mm
Ø 80 mm
80 cm2
85 W (Max 350 W)
230 Volt / 50 Hz
112 kg
122 kg
50/200/0 mm
800/800 mm
* Die Werte können je nach Art der verwendeten Pellets schwanken
** Heizbares Volumen ja nach verlangter Leistung pro m3 (entspricht 40-35-30 Kcal/h pro m3)
Gerät ist für eine Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet; dafür sind die von DIN 18896, DIN V 18160-1 und DIN EN
13384-2 vorgesehenen Installationsanforderungen zu befolgen.
Getestet gemäß EN 14785, in Übereinstimmung mit der Europäischen Verordnung für Baumaterialien (EG 305/2011).
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19
4 - ENTPACKUNG
VORBEREITUNG UND AUSPACKEN
Die Verpackung besteht aus einer Schachtel aus recycelbarem Karton gemäß RESY-Normen und einer Palette aus Holz. Alle Verpackungsmaterialien
können für einen ähnlichen Gebrauch wiederverwendet werden oder gemäß der geltenden Normen als Siedlungsabfälle entsorgt werden.
Nach dem Auspacken die Integrität des Gerätes überprüfen.
Wir empfehlen, das gesamte Handling mit geeigneten Mitteln auszuführen und dabei die geltenden Normen bezüglich der Sicherheit zu
berücksichtigen.
ABBILDUNG 1 - VERPACKTER OFEN (VORDERANSICHT)
ABBILDUNG 2 - VERPACKTER OFEN + SEITEN- UND FRONTTAFELN
Die Kaminöfen werden in einer einzigen Verpackung geliefert, mit Seitenteilen aus Stahl, die gemeinsam mit der Struktur verpackt und daneben
positioniert sind. Die Verpackung öffnen, den Karton, das Polystyrol und eventuell vorhandene Verpackungsbänder entfernen und den Kaminofen an
seinem Bestimmungsort aufstellen, wobei darauf geachtet werden muss, dass dieser den Vorschriften entspricht. Die Schelle entfernen, die die Topplatte
am Ofen befestigt (kommt für den Schutz des Ofens in der Transportphase zum Einsatz).
Der Ofenkorpus darf ausschließlich aufrecht stehend und mit Hubwagen transportiert werden. Es ist besonders darauf zu achten, dass die Tür und ihre
Glasscheibe vor Beschädigungen geschützt werden.
Nach Möglichkeit den Ofen in der Nähe seines vorgesehenen Standorts auspacken.
Die Verpackungsmaterialien sind weder giftig noch gesundheitsschädlich.
Um den Ofen ERICA von der Palette entfernen zu können, ist er leicht anzuheben, bis die Standfüße aus der Verpackung hervorschauen.
20
4 - ENTPACKUNG
Den Ofen aufstellen und den Anschluss an den Schornstein vornehmen. Die 4 Standfüße (J) so einstellen, dass sich der Rauchgasabzug und das Rohr in
einer Achse befinden.
Wenn der Ofen an ein Abgasrohr angeschlossen werden muss, das durch die Rückwand geführt wird (für den Anschluss an den Schornstein), aufpassen,
dass der Anschluss nicht beschädigt wird.
Wenn der Rauchgasabzug des Ofens unsachgemäß zum Heben oder Bewegen des Ofens benutzt oder auf andere Weise belastet
wird, wird dessen einwandfreier Betrieb irreparabel gefährdet.
J
STANDFUSS J 1. STANDFÜSSE IM UHRZEIGERSINN DREHEN, UM DAS GERÄT ABZUSENKEN.
2. STANDFÜSSE GEGEN DEN UHRZEIGERSINN DREHEN, UM DAS GERÄT ZU HEBEN.
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21
5 - ENTFERNUNG DER BRENNKAMMERTÜR
ENTFERNUNG DER TÜR
Bei einigen Eingriffen (zum Beispiel: Montage der Seitenteile und Reinigung) muss die Brennkammertür entfernt werden.
Um die Tür zu entfernen, ist wie folgt vorzugehen:
• Die Tür öffnen.
• Mit einem Schraubenzieher unten den Hebel in Pfeilrichtung drehen.
•
•
22
Die Tür anheben, bis die Türstifte aus dem Bügel an der Konstruktion heraustreten.
Die Tür bis zum erneuten Einsatz an einem geschützten Ort aufbewahren.
5 - ENTFERNUNG DER BRENNKAMMERTÜR
MONTAGE DER TÜR
Um die Tür wieder einzubauen, müssen die Stifte "1" zentriert werden, die in der Tür an der Öffnung des Bügels "2" an der Konstruktion befestigt sind.
Wurde die Tür wieder eingebaut, ist mit dem Schraubenzieher der Hebel anzuheben, bis die Tür blockiert wird.
1
2
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23
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Die Verkleidung besteht aus 4 Seitenteilen.
POS.
BESCHREIBUNG
L
RECHTES UND LINKES VORDERES SEITENTEIL
M
RECHTES UND LINKES HINTERES SEITENTEIL
L
24
M
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Zuallererst ist die Topplatte "O" von der Konstruktion zu entfernen.
Achtung! Um das Seitenteil "L" montieren zu können, muss zuerst die Tür abgenommen werden (siehe entsprechenden
Abschnitt).
O
L
M
H
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25
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Ein Seitenteil "L" im vorderen Teil so positionieren, dass:
• zuerst die Schrauben "U" gelöst werden, die an der Konstruktion befestigt sind (die Schrauben dienen der Befestigung der Seitenteile "L" und "M")
• die Vorderseite des Seitenteils "L" außen auf dem Bügel "H" aufliegt
• die Oberseite des Seitenteils "L" auf der Abdeckung der Konstruktion aufliegt.
HINWEIS: Vor dem Einbau der Brennkammertür sicherstellen, dass die Schrauben "U" fest angezogen sind, um Schäden n der
Tür zu vermeiden.
L
U
U
U
U
U
U
U
26
H
L
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Die andere Seite des Seitenteils "L" ist mit drei Schrauben gemäß der Abbildung unten an der Konstruktion zu befestigen.
L
U
U
U
L
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6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Wurde das Seitenteil "L" positioniert, kann nun das Seitenteil "M" befestigt werden.
• Die drei Laschen "S" in die drei Schlitzlöcher "T" einführen und dabei aufpassen, dass das Seitenteil mit der oberen Ofenabdeckung bündig ist.
T
M
S
L
M
28
6 - MONTAGE DER VERKLEIDUNG
Die andere Seite des Seitenteils "M" mit drei Schrauben gemäß der Abbildung unten an der Konstruktion befestigen.
M
M
Nun sind die Seitenteile an der Konstruktion montiert. Die gleichen Abläufe auf der Seite der Tür vornehmen und dabei die Tür abmontieren.
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29
7 - ELEKTROANSCHLUSS
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Das Versorgungskabel zuerst an der Rückseite des Ofens und dann an die Wandsteckdose anschließen.
Der Hauptschalter an der Seite darf nur zum Einschalten des Ofens betätigt werden; ansonsten sollte er ausgeschaltet bleiben.
Bei längerer Nichtbenutzung des Ofens empfiehlt es sich, das Versorgungskabel des Ofens zu trennen.
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES OFENS.
Das Kabel darf nie mit dem Rauchabzugsrohr oder irgend einem anderen Teil des Ofens in Berührung kommen.
30
8 - ERSTMALIGES ANZÜNDEN
HINWEISE FÜR DIE ERSTE INBETRIEBSETZUNG
ALLGEMEINE HINWEISE
Alle brennbaren Bauteile aus der Brennschale des Geräts und von der Glasscheibe entfernen (Anleitung, Aufkleber und gegebenenfalls Styropor).
Kontrollieren, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist und gut auf der Basis aufliegt.
Es kann sein, dass das Anzünden nicht gleich beim ersten Versuch gelingt, da die Förderschnecke leer ist, und nicht immer
rechtzeitig die Brennschale mit der für die normale Entwicklung der Flamme erforderlichen Menge Pellets beschicken kann.
DEN ALARMZUSTAND WEGEN FEHLENDER EINSCHALTUNG ANNULLIEREN, INDEM EINIGE SEKUNDEN LANG DIE TASTE ON/OFF
GEDRÜCKT WIRD. IN DER BRENNSCHALE VERBLIEBENE PELLETS ENTFERNEN UND DIE ZÜNDUNG WIEDERHOLEN. (SIEHE ABSCHNITT
“SICHERHEITSVORRICHTUNGEN/ALARME”)
Wenn nach wiederholten Fehlzündungen trotz normaler Pellet-Zuführung keine Flamme erscheint, prüfen, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist,
denn sie muss vollkommen bündig aufliegen und darf keine Aschenkrusten aufweisen. Wenn bei dieser Kontrolle nichts Ungewöhnliches
festgestellt werden, könnte es sich um ein Problem an den Bauteilen des Geräts handeln, oder die Installation wurde nicht fachgerecht durchgeführt.
DIE PELLETS AUS DER BRENNSCHALE ENTFERNEN UND DIE HILFE EINES AUTORISIERTEN TECHNIKERS ANFORDERN.
Den Ofen während der ersten Zündung möglichst nicht berühren, da der Lack in dieser Phase aushärtet. Bei Berührung des Lacks
könnte die Stahloberfläche sichtbar werden.
Falls erforderlich, den Lack mit einer Sprühdose in der passenden Farbe auffrischen. (Siehe “Zubehör für Pellet-Kaminöfen”)
Während der ersten Zündung sollte für ausreichend Belüftung im Raum gesorgt werden, da etwas Rauch und Lackgeruch aus
dem Ofen austreten wird.
Sich nicht in der Nähe des Ofens aufhalten und, wie bereits gesagt, den Raum belüften. Nach etwa einer Stunde Betriebszeit werden Rauch und
Lackgeruch verfliegen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass weder der Rauch noch der Lackgeruch für die Gesundheit schädlich sind.
Der Ofen wird sich während der Inbetriebsetzung und der Abkühlung ausdehnen und zusammenziehen, sodass möglicherweise leichtes Knistern zu
hören ist.
Da die tragenden Teile des Geräts aus Walzstahl bestehen, ist diese Erscheinung absolut normal und darf nicht als Mangel angesehen werden.
Es ist besonders wichtig, dass der Ofen nicht sofort überhitzt, sondern schrittweise auf Temperatur gebracht wird, daher sollte er anfangs mit niedrigen
Heizleistungen betrieben werden.
Dadurch können Schäden an den Keramik- bzw. Serpentinkacheln, an den Schweißnähten und an der Stahlkonstruktion vermieden werden.
VERSUCHEN SIE NICHT, SOFORT DIE HÖCHSTWÄRMELEISTUNGEN ZU ERZIELEN!
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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7 - ELEKTROANSCHLUSS
TÜR ÖFFNEN/SCHLIESSEN
ACHTUNG!
Für eine korrekte Funktionsweise des Ofens muss die Brennkammertür gut verschlossen sein.
Schützen Sie sich in geeigneter Weise (z. B. mit Handschuhen), wenn Sie die Tür des Ofens öffnen.
Um die Tür zu öffnen, den mitgelieferten Haken in das Loch einsetzen und den Griff anheben (wie abgebildet).
ÖFFNEN DER TÜR.
VOR DER ERSTEN ZÜNDUNG VORZUNEHMENDE EINSTELLUNGEN
1
Nachdem das Versorgungskabel an der Rückseite des Geräts angeschlossen wurde, den Schalter (ebenfalls an der Rückseite) auf (I) stellen.
Zum Ein- oder Ausschalten des Ofens die Taste 1 an der Bedienblende drücken.
32
9 - PELLET LADEN
BESCHICKEN MIT PELLETS
Das Laden des Brennstoffs erfolgt an der Oberseite des Ofens durch Öffnen des Deckels. Das Pellet langsam in den Behälter einfüllen.
Für eine korrekte Funktionsweise des Ofens muss der Deckel des Pellet-Einfüllschachts des Behälters verschlossen
sein; sicherstellen, dass die Dichtung "Z" des Deckels korrekt auf dem Behälter aufliegt und keine Fremdkörper einen
hermetischen Verschluss verhindern.
Der Ofen lädt die Pellets nicht, wenn der Deckel des Einfüllschachts offen ist.
Niemals das Schutzgitter im Behälter entfernen. Beim Einfüllen den Pelletsack möglichst nicht mit heißen
Oberflächen in Berührung bringen.
In den Behälter darf kein anderer Brennstoff als Pellets, die den zuvor aufgeführten Anforderungen entsprechen,
eingefüllt werden.
Reserve-Brennstoff in sicherem Abstand lagern.
Pellets nicht direkt in die Brennschale schütten, sondern nur in den Behälter.
Viele Oberflächen des Ofens sind sehr heiß (Tür, Griff, Glasscheibe, Rauchabzugsrohre, Tür des Behälters usw.). Daher
sollten diese Teile möglichst nicht ohne geeignete Schutzkleidung berührt werden.
Z
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
33
10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
DISPLAY DER BEDIENTAFEL
Menü-Einträge
2
7
1
3
4
5
6
LEGENDE
1. Ein-/Ausschalten des Ofens
2. Durchlaufen des Programmiermenüs nach unten.
3. Menü
4. Durchlaufen des Programmiermenüs nach oben.
5. Verringern des Temperatursollwerts / Programmierfunktionen.
6. Erhöhen des Temperatursollwerts / Programmierfunktionen.
7. Display.
HAUPTMENÜ
Zum Aufrufen Taste 3 (Menü) drücken. Das Menü enthält folgende Einträge:
• Datum und Uhrzeit
• Timer
• Sleep (nur bei eingeschaltetem Ofen)
• Einstellungen
• Info
Datum und Uhrzeit einstellen
Zum Einstellen von Datum und Uhrzeit wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• "Datum und Uhrzeit" wählen.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und jeweils eine der zu ändernden Variablen anwählen: Tag, Stunden, Min., Tageszahl, Monat, Jahr.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- ändern.
• Am Ende zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
34
10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
EINSTELLUNG PROGRAMMIERTER MODUS (TIMER) - Hauptmenü
Die Einstellung des Tages und der aktuellen Uhrzeit ist grundlegend für den ordnungsgemäßen Betrieb des Timers.
Es gibt sechs einstellbare TIMER-Programme, für jedes einzelne kann der Benutzer die Uhrzeit für das Einschalten, das Ausschalten und die
Wochentage festlegen, an denen es aktiv sein soll.
Wenn ein oder mehr Programme aktiv sind, wird auf dem Display abwechselnd der Status des Ofens und TIMER ''n'' angezeigt, wobei ''n''
die Nummer des aktivierten Timer-Programms ist, sind mehrere aktiviert, werden sie durch einen Strich getrennt.
Beispiel:
TIMER 1 Timer-Programm 1 aktiviert.
TIMER 1-4 Timer-Programme 1 und 4 aktiviert.
TIMER 1-2-3-4-5-6 Alle Timer-Programme aktiviert.
PROGRAMMIERBEISPIELE
Bei eingeschaltetem oder ausgeschaltetem Ofen:
• MENÜ aufrufen,
• mit den Pfeiltasten <> bis zum Eintrag TIMER blättern,
• Taste "Menü" drücken.
• Das System schlägt "P1" vor (mit den Tasten <> die nächsten Timer P2,P3, P4, P5, P6 anwählen).
• Um "P1" zu aktivieren, die Taste "Menü" drücken,
• +/- drücken und "ON" einstellen,
• mit der Taste "Menü" bestätigen.
Nun erscheint als Startuhrzeit 00:00, diese mit der Taste +/- einstellen und zum Bestätigen die Taste "Menü" drücken.
Der nächste Schritt schlägt als Ausschaltzeit eine Uhrzeit vor, die 10 Minuten über der eingegebenen Einschaltzeit liegt: die Taste +
drücken und die Ausschaltzeit einstellen, mit der Taste "Menü" bestätigen.
Danach werden die Wochentage angezeigt, an denen der soeben eingestellte Timer aktiviert werden soll oder nicht. Mit der Taste - oder
+ den Tag, an dem der Timer aktiviert werden soll, mit weißem Grund markieren und mit der Taste "Menü" bestätigen. Wenn kein
Wochentag als aktiv bestätigt wird, erscheint auch das Timer-Programm im Status-Bildschirm nicht aktiv.
Mit der Programmierung der nächsten Tage fortfahren oder "ESC" drücken, um zu beenden. Prozedur zum Programmieren der anderen
Timer wiederholen.
PROGRAMMIERBEISPIELE:
P1
P2
on
off
08:00
12:00
day
on
off
day
mon
11:00
14:00
mon
Ofen eingeschaltet von 08:00 bis 14:00 Uhr
P1
P2
on
off
day
on
off
day
08:00
11:00
mon
11:00
14:00
mon
Ofen eingeschaltet von 08:00 bis 14:00 Uhr
P1
P2
on
off
17:00
24:00
day
on
off
day
mon
00:00
06:00
tue
Ofen eingeschaltet von 17:00 am Montag bis 06:00 am Dienstag
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
35
10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
HINWEISE ZUM TIMER-BETRIEB
• Mit Timer erfolgt der Start immer mit den zuletzt eingestellten Temperatur- und Lüftungswerten (oder mit den Default-Einstellungen 20°C und V3, wenn diese nicht geändert wurden).
• Die Einschaltuhrzeit läuft von 00:00 bis 23:50 Uhr.
• Wenn die Abschaltzeit nicht bereits gespeichert ist, erscheint die Einschaltzeit + 10 Minuten.
• Wenn ein Timer-Programm den Ofen um 24:00 Uhr eines Tages ausschaltet und ein anderes Programm ihn um 00:00 des nächsten
Tages einschaltet: der Ofen bleibt eingeschaltet.
• Wenn ein Programm eine Einschaltung und/oder Ausschaltung zu einer Uhrzeit vorschlägt, die sich im Innern eines anderen
Timer-Programms befindet: wenn der Ofen bereits eingeschaltet ist, hat dies keine Auswirkung, bei OFF hingegen wird der Ofen
ausgeschaltet.
• Bei eingeschaltetem Ofen und aktivem Timer die Taste OFF drücken: Der Ofen wird ausgeschaltet und zur nächsten vom Timer
vorgesehenen Uhrzeit automatisch wieder eingeschaltet.
• Bei ausgeschaltetem Ofen und aktivem Timer die Taste ON drücken: Der Ofen wird eingeschaltet und zur vom aktiven Timer
vorgesehenen Uhrzeit ausgeschaltet.
FUNKTION SLEEP (Hauptmenü)
Sleep wird nur bei eingeschaltetem Ofen aktiviert und ermöglicht es, schnell eine Uhrzeit einzustellen, zu der das Gerät abgeschaltet
werden soll.
Einstellen der Sleep-Funktion:
• MENÜ aufrufen.
• Mit den Pfeiltasten <> bis zum Eintrag SLEEP blättern.
• Menü drücken.
• Mit den Tasten +/- die gewünschte Abschaltzeit einstellen.
Auf dem Display erscheint eine Abschaltzeit 10 Minuten nach der aktuellen Uhrzeit, die mit Taste 6 bis zum nächsten Tag eingestellt
werden kann (d. h. das Abschalten kann um maximal 23 Stunden und 50 Minuten verzögert werden).
Wenn die Funktion SLEEP bei aktivem TIMER aktiviert wird, hat die erste Vorrang, daher wird der Ofen nicht zu der vom Timer vorgesehenen
Zeit abgeschaltet, sondern zu der von Sleep festgelegten Zeit, auch wenn diese nach der vom Timer vorgesehenen Abschaltung liegt.
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
BETRIEBSARTEN
MENÜ REGELUNG
Die Einstellungen des Menüs “Regelung” bestimmen die Betriebsmodalität des Ofens.
Zum Aufrufen des Menüs Regelung wie folgt vorgehen:
• Die Tasten +/- drücken.
• Mit den Pfeiltasten < > blättern und ''Set T Raum'' oder ''Set T Lüftung'' oder ''Set Flamme'' anwählen.
• "Menü" drücken, um die gewählte Option aufzurufen.
• Mit den Tasten +/- können die Einstellungen geändert werden.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
Set T Raum - diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Temperatur von min. 5°C bis max 35°C, die man im Raum erreichen möchte,
in dem der Ofen installiert ist. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, geht der Ofen auf einen den Mindestverbrauchswerten entsprechenden
Zustand über (Flamme und Drehzahl des Warmluftgebläses auf dem Minimum), um dann die eingestellten Werte wieder aufzunehmen,
wenn die Raumtemperatur unter die eingestellte Schwelle sinkt.
N.B.: Der Punkt rechts neben der auf dem Display der Bedientafel abgelesenen Raumtemperatur zeigt die halben Grade an (Z.B. 23.°
entspricht 23.5°C).
Set Lüftung - Diese Funktion ermöglicht die Wahl der Drehzahl von 1 bis 5 für die Raumluftgebläse.
Set Flamme - Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Flammenleistung von min. 1 bis max. 5. Die Leistungsstufen entsprechen
unterschiedlichen Brennstoffverbrauchswerten: Bei Einstellung von 5 wird der Raum in geringerer Zeit aufgeheizt, bei Einstellung von 1
kann die Raumtemperatur für eine längere Zeitspanne konstant gehalten werden. Set Flamme geht automatisch auf das Minimum über,
wenn der eingestellte Temperaturwert erreicht ist.
Wenn die Balken alle ganz voll sind, steht der Ofen auf Flammenleistungsstufe 5.
Wenn nur ein Balken voll ist, steht der Ofen auf Flammenleistungsstufe 1.
Wenn die Balken blinken, ist die automatishe Reinigung im Gang.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
P5
P1
37
10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
MENÜ EINSTELLUNGEN
Über das Menü REGELUNG kann die Betriebsweise des Ofens beeinflusst werden:
a. Sprache.
b. Reinigung (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
c. Schnecke laden (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
d. Töne.
e. Externer Thermostat (Aktivierung).
f. Auto Eco (Aktivierung).
g. t Eco-Aus (Default 10 Minuten).
h. Pellet-Rezept.
i. Var. % rpm Rauchgase.
j. Test Komponenten (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
k. Funktion ''Meisterkontrolle'' (nur bei eingeschaltetem Ofen aktivierbar, zur Emissionsprüfung vor Ort).
l. Techniker-Menü.
a - Sprache
Zum Wählen der Sprache wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Sprache" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- die gewünschte Sprache wählen (IT/EN/DE/FR/ES/NL/PL/DK/SLO)
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
b - Reinigung
Zum Anwählen von ''Reinigung'' (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Reinigung" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- "On" einstellen.
• Zum Verlassen “esc” drücken.
c - Schnecke laden
Zum Anwählen von ''Schnecke laden'' (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und ''Schnecke laden'' wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit der Taste + “Aktivierung” der Ladung der Schnecke.
• Zum Verlassen “esc” drücken.
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
d - Töne
Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, um sie zu aktivieren wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Töne" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- ''On/Off'' einstellen.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
e - Externer Thermostat (siehe entsprechendes Kapitel)
f - Auto-Eco Aktivierung (siehe entsprechendes Kapitel)
Zum Wählen der Funktion Auto-Eco wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Auto-Eco" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- "On" einstellen.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
g - t Ausschaltung Eco (siehe entsprechendes Kapitel)
Zum Wählen der Funktion t Eco-Aus wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "t Eco-Aus" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten + - die Minuten eingeben (von 1 bis 30).
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
MODALITÄT AUTO ECO (siehe Absatz oben, Aktivierung und Ausschaltung)
Zur Aktivierung der Betriebsart "Auto Eco" und zur Einstellung der Zeit siehe Abschnitt 8 f bzw. 8 g.
Die Möglichkeit, ''t Eco-Aus'' einzustellen, ergibt sich aus der Notwendigkeit, einen ordnungsgemäßen Betrieb in allen unterschiedlichen
Räumen zu gewährleisten, in denen der Ofen installiert werden kann, und ständiges Aus- und Wiedereinschalten zu vermeiden, wenn die
Raumtemperatur sich häufig schnell verändert (Luftströmungen, wenig isolierte Räume usw.).
Das Ausschaltverfahren von ECO wird automatisch aktiviert, wenn die Vorrichtung für die Leistungsanforderung zufriedengestellt ist
(Raumtemperaturfühler +1 °C oder externer Thermostat mit geöffnetem Kontakt), und es beginnt der Countdown der Zeit “t Ausschaltung
ECO” (werkseitig auf 5 Minuten eingestellt, kann aber im Menü "Regelung" geändert werden). Während dieser Phase wird auf dem
Display ON mit kleiner Flamme im Wechsel Crono (wenn aktiv) - Eco aktiv angezeigt. Oben im Display werden die Minuten angezeigt, die
den Countdown für Eco Stop angeben. Die Flamme geht auf P1 und bleibt dort bis die programmierte Zeit "t Eco Aus" abgelaufen ist und
geht, wenn die Bedingungen noch erfüllt sind, in die Abschaltphase. Die Zählung der Abschaltung durch ECO wird auf Null gestellt, wenn
eine der Vorrichtungen erneut Leistung abfordert.
In dem Moment, in dem das Abschalten beginnt, erscheint auf dem Display: Off - Eco Aktiv - kleine blinkende Flamme.
Wenn der Zustand Ofen aus erreicht ist, wird auf dem Display OFF-ECO Aktiv mit abgeschaltetem Flammensymbol angezeigt.
Zum Wiedereinschalten über ECO müssen gleichzeitig folgende Bedingungen erfüllt sein:
• Raumtemperaturfühler -1 °C oder externer Thermostat mit geschlossenem Kontakt (für mindestens 20”, um falsche Anforderungen
zu vermeiden)
• 5 Minuten seit Beginn der Abschaltung verstrichen.
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
h - Pellet-Rezept
Diese Funktion dient dazu, den Ofen an die Art der verwendeten Pellets anzupassen. Da es im Handel viele verschiedene Pelletarten gibt,
ist der Betrieb des Ofens stark abhängig von der Qualität des Brennstoffs. Falls die Pellets zum Verstopfen in der Brennschale neigen, da
zu viel Brennstoff geladen wurde, oder falls die Flamme stets zu hoch ist, auch bei niedriger Leistung, und umgekehrt, wenn die Flamme
niedrig ist, ist es möglich, die Pelletzufuhr zur Brennschale zu verringern/erhöhen:
Die verfügbaren Werte sind:
Verringerung um 30% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Verringerung um 20% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Verringerung um 10% hinsichtlich der Werkseinstellung.
0% = Keine Änderung.
Erhöhung um 5% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Erhöhung um 10% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Erhöhung um 15% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Zum Ändern des Rezepts wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Pellet-Rezept" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- den %-Wert ändern.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
i - Variation % rpm Rauchgase
Falls die Installation Schwierigkeiten mit der Rauchgasabführung hat (kein Schornsteinzug oder sogar Druck in der Leitung), kann die
Abzugsgeschwindigkeit der Rauchgase und der Asche erhöht werden. Durch diese Änderung können auch alle potentiellen Probleme
der Pelletverstopfung in der Brennschale und der Bildung von Ablagerungen am Boden der Brennschale, die sich aufgrund schlechter
Brennstoffqualität bilden oder sehr viel Asche übrig lassen, gelöst werden. Die verfügbaren Werte gehen von -27% bis +27% mit
Änderungen von je 3 Prozentpunkten. Die negative Änderung kann auch nützlich sein, wenn die Flamme zu niedrig ist.
Zum Ändern des Parameters wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Var.RPM Rauch" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- den %-Wert ändern.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
j - Test Komponenten
Nur bei ausgeschaltetem Ofen ausführbar, es können die zu testenden Komponenten gewählt werden:
• Zündkerze: Wird für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt
werden.
• Schnecke: Wird für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt
werden.
• Wird mit 2500 U/min für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden
angezeigt werden.
• Wärmetauscher:Zum Testen in V5 für eine feste Zeit von 1 Minute, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden
angezeigt werden.
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
Zum Aktivieren der Funktion ''Test Komponenten'' (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Test Komponenten" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- den auszuführenden Test anwählen.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
k - Funktion Meisterkontrolle (nur für Wartungsbeauftragte) -
Diese Funktion kann nur bei eingeschaltetem Ofen und Leistungsabgabe aktiviert werden und schaltet den Betrieb auf Heizung mit den
Parametern P5, mit Gebläse (wenn vorhanden) auf V5. Gegebenenfalls müssen prozentuale Korrekturen für Zufuhr/Rauchgasgebläse
umgesetzt werden. Die Dauer dieses Zustands beträgt 20 Minuten, auf dem Display wird der Countdown angezeigt.
Der Techniker kann zu jedem Zeitpunkt diesen Ablauf über schnellen Druck der Taste on/off unterbrechen.
Zum Aktivieren der Funktion "Meisterkontrolle" wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Funktion Meisterkontrolle" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten +/- "On" einstellen (per Default Off).
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
l - Techniker-Menü
Um das Techniker-Menü aufzurufen, muss ein Kundendienstzentrum gerufen werden, da dazu ein Passwort benötigt wird.
Um Einstellungen im "Techniker-Menü" vorzunehmen, wie folgt vorgehen:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Pfeiltasten blättern und "Techniker-Menü" wählen.
• "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Mit den Tasten + - “Produkttyp”, “Service”, “Speicher Zähler” ,Parameter” wählen.
• Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
MENÜ INFO
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Product type
Firmware version
Software info
Gesamtzeit
Anzahl Einschaltungen
RPM Absauggebläse
T.Rauchgase
Spannung Wärmetauscher
Zufuhr Förderschnecke
Flamme
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
ANSCHLUSS EXTERNER THERMOSTAT (Optional)
Der Raumthermostat ist nicht im Lieferumfang des Ofens enthalten und muss durch einen spezialisierten Techniker
installiert werden.
ACHTUNG!
Die Elektrokabel dürfen nicht mit den heißen Teilen des Ofens in Berührung kommen.
AMB. H2O +TC-
TERM.
OPT.
DISPLAY
SERIAL
SIC DEP. FUMI SCA
COC.
N
ENCODER FUMI
+5V GND
ACC.
F
ENC
N
PE
Die Temperatur des Ofens kann auch durch einen externen Raumthermostaten geregelt werden. Dieser wird in einer mittleren Position
hinsichtlich des Installationsraums angebracht und sorgt für eine geringere Abweichung zwischen der vom Ofen geforderten und der
tatsächlich von diesem gelieferten Heizungstemperatur.
Die vom externen Thermostaten kommenden Kabel an die Klemme “Term opt “ an der Platine N100 am Ofen anschließen.
Den externen Thermostaten (werkseitige Einstellung OFF) folgendermaßen aktivieren:
• Taste "Menü" drücken.
• Mit den Pfeiltasten bis zu "Einstellungen" blättern.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen.
• Erneut mit den Pfeiltasten bis "Externer Thermostat" blättern.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen.
• Die Tasten - + drücken.
• Zum Aktivieren des externen Thermostaten "On" einstellen.
• Taste "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Zum Beenden die Taste "Esc" drücken.
Wenn der externe Thermostat dann aktiviert ist, erscheint auf dem Display statt der vom Fühler am Ofen ermittelten Temperatur ON oder
OFF, je nachdem, ob eine Wärmeanforderung vom externen Thermostaten vorliegt oder nicht.
ON wenn der Kontakt des externen Thermostaten gesschlossen ist, OFF wenn der Kontakt offen ist.
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10 - MENÜ-EINTRÄGE UND BETRIEB
ZÜNDUNG
Taste 1 (Esc) drücken, um einzuschalten, die Displazanyeige ist auf ON mit blinkender Flamme. Wenn die Flamme nicht mehr blinkt, hat
der Ofen den Betriebszustand für die ''Leistungsabgabe'' erreicht.
Die werkseitig eingestellte Raumtemperatur ist 20°C, sie kann wie im Menü Regelung erläutert geändert werden; analog ist vorzugehen,
um die Temperatur des Heizungswassers und die Drehzahl des Raumgebläses (wenn vorhanden) einzustellen. Zum Aktivieren eines
gegebenenfalls vorhandenen externen Thermostats siehe entsprechenden Abschnitt.
LEISTUNGSABGABE
Nach Ende der Einschaltphase wird auf der Tafel ON mit fest eingeschalteter Flamme auf Niveau 3
angezeigt. Die nächste Modulation
der Flamme auf höhere oder niedrigere Leistungsstufen wird autonom je nach Erreichen der eingestellten Temperaturen geregelt.
(siehe auch “BETRIEBSMODALITÄTEN” - “Set Flamme”)
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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11 - SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Das Gerät ist mit folgenden Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet:
DRUCKWÄCHTER
Kontrolliert den Druck im Rauchgaskanal. Er blockiert die Pelletzufuhrschnecke, falls der Auslass verstopft ist oder es stärkere Gegendrücke
gibt (Rauchgasdurchgang verstopft, Brennkammertür offen, Pelletbehälter offen und Dichtung abgenutzt oder beschädigt).
RAUCHGAS-TEMPERATURFÜHLER
Misst die Temperatur der Rauchgase und erteilt die Freigabe für den Betrieb oder schaltet das Gerät ab, wenn die Rauchgastemperatur
unter den voreingestellten Wert sinkt.
KONTAKTTHERMOSTAT IM BRENNSTOFF-BEHÄLTER
Wenn die Temperatur den eingestellten Sicherheitswert überschreitet, wird der Betrieb des Ofens automatisch gestoppt.
ELEKTRISCHE SICHERHEIT
Der Ofen ist gegen starke Stromschwankungen durch eine Hauptsicherung geschützt, die sich in der Bedientafel auf der Rückseite des
Ofens befindet. Weitere Sicherungen zum Schutz der Elektronik befinden sich auf den einzelnen Platinen.
RAUCHGASGEBLÄSE
Wenn das Gebläse ausfällt, unterbricht die Elektronik unverzüglich die Pelletzufuhr und es wird eine Alarm-Meldung angezeigt.
GETRIEBEMOTOR
Wenn der Getriebemotor ausfällt, bleibt der Ofen solange in Betrieb, bis die Flamme durch Brennstoffmangel erlischt, und bis er die
minimale Abkühlstufe erreicht.
VORÜBERGEHENDER STROMAUSFALL
Wenn der Stromausfall weniger als 10 Sekunden dauert, kehrt der Ofen in den vorherigen Betriebszustand zurück; wenn er länger dauert,
erfolgt ein Abkühl-/Wiedereinschaltzyklus.
FEHLZÜNDUNG
Wenn während der Zündphase keine Flamme entsteht, geht der Ofen in den Alarmzustand über.
DAS MANIPULIEREN DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN IST VERBOTEN
Wenn das Gerät NICHT wie in der vorliegenden Anleitung angegeben benutzt wird, lehnt der Hersteller jegliche
Haftung für gegebenenfalls entstehende Personen- oder Sachschäden ab. Außerdem wird jede Haftung für
Personen- und Sachschäden abgelehnt, die auf die Nichtbeachtung der Anleitung zurückzuführen sind, außerdem:
• Bei Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten sind alle erforderlichen Sicherheits- und
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
• Sicherheitsvorrichtungen nicht manipulieren.
• Sicherheitsvorrichtungen nicht entfernen.
• Gerät an eine funktionsfähige Rauchgasabzugsanlage anschließen.
• Vorher prüfen, ob der Raum, in dem das Gerät installiert werden soll, ausreichend belüftet ist.
Erst nach Beseitigung der Ursache, die zur Auslösung des Sicherheitssystems geführt hat, kann das Gerät wieder
eingeschaltet und so der automatische Betrieb des Fühlers wiederhergestellt werden. Um zu verstehen, welche
Störung vorliegt, ist in dieser Anleitung nachzuschlagen, in der die Vorgehensweise entsprechend der Alarmmeldung,
die am Gerät angezeigt wird, erklärt ist.
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11 - SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
ALARMMELDUNGEN
Wenn eine Betriebsbedingung eintritt, die nicht für den ordnungsgemäßen Betrieb des Ofens vorgesehen ist, wird ein Alarmzustand
ausgelöst.
Auf dem Display werden Hinweise zum Grund des laufenden Alarms angezeigt. Ein Tonsignal ist nicht vorgesehen, nur für die Alarme
A01-A02, um den Benutzer nachts bei Pelletmangel im Behälter nicht zu stören.
Displayanzeige
Art des Problems
Lösung
A01
Die Flamme entzündet sich nicht.
A02
A03
Abnomales Erlöschen des Feuers.
Pellet-Füllstand im Behälter kontrollieren.
Prüfen, dass die Brennschale korrekt in ihrem Sitz liegt
und keine Verkrustungen oder unverbrannte Pelletrückstände vorhanden sind.
Prüfen, ob die Zündkerze sich erwärmt.
Die Brennschale vor dem Wiedereinschalten sorgfältig
entleeren und reinigen.
Pelletdeckel offen.
Brennkammertür offen.
Pellet-Füllstand im Behälter kontrollieren.
Alarm Thermostat
A04
A05
Alarm Druckwächter
A08
A09
Service
Die Temperatur im Pelletbehälter liegt über der Das Ende der Abkühlungsphase abwarten, den Alarm
Sicherheitsgrenze.
zurücksetzen und den Ofen wiedereinschalten. Dazu
die Brennstoffzufuhr auf Minimum stellen (Menü
REGELUNG - Pellet-Rezept). Wenn der Alarm weiter
besteht, sich an den Kundendienst wenden.
Prüfen, ob das Raumgebläse ordnungsgemäß funktioniert.
Rauchgasüberhitzung.
Die Pelletzufuhr reduzieren (Menü REGELUNG - PelletRezept); kontrollieren, ob die Brennschale sauber ist
Eingriff Rauchdruckwächter
Ev. Verstopfungen im Schornstein / Öffnung der
Reinigung seitliche Rauchgasleitungen
Brennkammertür, Öffnung des Pellet-Behälterdeckels
überprüfen.
Die Dichtungen überprüfen.
Betriebsstörung Rauchgasgebläse.
Den Alarm zurücksetzen und den Ofen wieder einschalten. Wenn der Alarm weiter besteht, sich an den
Kundendienst wenden.
Defekt des Rauchgasfühlers.
Den Alarm zurücksetzen und den Ofen wieder einschalten. Wenn der Alarm weiter besteht, an den Kundendienst wenden.
Hinweis auf planmäßige Wartung (nicht
Wenn beim Einschalten diese Meldung blinkt, ist die
sperrend).
Wartung fällig, denn die eingestellte Anzahl Betriebsstunden ist erreicht. Kundendienst rufen.
ALARM-RÜCKSTELLUNG
Um den Alarm zurückzustellen, muss Taste 1 (ESC) einige Augenblicke lang gedrückt gehalten werden. Der Ofen führt eine Kontrolle aus,
um zu bestimmen, ob die Ursache des Alarms fortbesteht oder nicht.
Im ersten Fall wird der Alarm erneut angezeigt, im zweiten Fall wird auf OFF geschaltet.
Wenn der Alarm weiter besteht, den Kundendienst rufen.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
45
11 - SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
AUSSCHALTUNG NORMAL (am Display: OFF mit blinkender Flamme)
Falls die Abschalttaste gedrückt wird oder eine Alarm-Meldung vorliegt, geht der Ofen in die thermische Abschaltphase, in der automatisch
folgende Phasen ausgeführt werden:
• Die Pelletzufuhr wird beendet.
• Das Raumluftgebläse behält die eingestellte Drehzahl bei, bis die Abschalttemperatur erreicht wird.
• Das Rauchgasgebläse schaltet auf Maximum und bleibt dort für die feste Zeit von 10 Minuten, an deren Ende schaltet es, wenn T
Rauchgas unter den Abschaltschwellenwert gesunken ist, definitiv ab, andernfalls schaltet es auf minimale Drehzahl, bis dieser
Schwellenwert erreicht ist, und schaltet dann ab.
• Wenn der Ofen ordnungsgemäß abgeschaltet wurde, aber die Rauchgastemperatur durch thermische Trägheit erneut die Schwelle
überschreitet, wird erneut die Abschaltphase mit minimaler Drehzahl eingeschaltet, bis die Temperatur wieder absinkt.
STROMAUSFALL BEI EINGESCHALTETEM OFEN
Bei Ausfall der Netzspannung (STROMAUSFALL) verhält sich der Ofen wie folgt:
•
•
Stromausfall unter 10”: nimmt den laufenden Betrieb wieder auf;
Kommt es zum Ausfall der Stromversorgung über 10 s, wenn der Heizkessel eingeschaltet ist oder sich in der Zündphase befindet,
schaltet der Ofen, wenn die Stromversorgung zurückgekehrt ist, wieder in den vorherigen Betriebszustand, und zwar nach
folgender Prozedur:
1. Abkühlung mit Absauggebläse 10 Minuten lang auf Minimum, dann Übergang zum nächsten Punkt;
2. Wiederherstellung des Betriebszustands des Ofens vor dem Stromausfall.
Während Phase 1 wird auf dem Display ON BLACK OUT angezeigt.
Während Phase 2 wird auf dem Display Zündung angezeigt.
Wenn der Ofen während Phase 1 Befehle von der Bedienblende empfängt, die somit manuell vom Benutzer eingegeben wurden, dann
bricht der Ofen die Wiederherstellung nach dem Stromausfall ab und führt den Ein- oder Ausschaltvorgang wie vom Befehl vorgegeben
aus.
STROMAUSFALL ÜBER 10 S BEI OFEN IN AUSSCHALTPHASE
Wenn der Strom LÄNGER als 10 S ausfällt, während der Ofen in der Ausschaltphase ist, läuft er, wenn die Stromversorgung zurückgekehrt
ist, in der Betriebsart Ausschalten wieder an, auch wenn die Rauchgastemperatur inzwischen unter 45°C gesunken ist. Diese Phase kann
übersprungen werden, indem Taste 1 (esc) einmal (Umschaltung auf Einschaltphase) und dann noch einmal gedrückt wird (erkennt, dass
der Ofen ausgeschaltet ist).
STROMAUSFALL VON MEHR ALS 10” BEI WEGEN ECOSTOP ABGESCHALTETEM OFEN
Wenn die Stromversorgung wieder funktioniert, wird ein Timer zu 5 Minuten aktiviert, als ob der Ofen eine Abschaltung ausführen würde;
wenn während dieser 5 Minuten eine Wärmeanforderung ausgelöst wird, startet der Ofen nicht.
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12 - EMPFEHLUNGEN FÜR EINE SICHERE VERWENDUNG
NUR EINE SACHGEMÄSSE INSTALLATION UND EINE ANGEMESSENE WARTUNG UND REINIGUNG DES GERÄTES KÖNNEN
DEN EINWANDFREIEN BETRIEB UND EINE SICHERE VERWENDUNG DES GERÄTS GEWÄHRLEISTEN.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir über Störungen von Pelletprodukten zur Heizung von Privatheimen unterrichtet sind, die
hauptsächlich auf eine unsachgemäße Installation und eine nicht angemessene Wartung zurückzuführen sind.
Wir möchten Ihnen hiermit versichern, dass alle unsere Produkte äußerst sicher und auf Grundlage der entsprechenden europäischen
Normen zertifiziert sind. Die Zündeinrichtung wurde mit größter Sorgfalt getestet, um die Wirksamkeit der Zündung zu verbessern
und um auch unter den widrigsten Verwendungsbedingungen sämtliche Probleme vermeiden zu können. In jedem Fall müssen unsere
Geräte, so wie alle anderen Pelletprodukte, sachgemäß installiert werden und zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs müssen alle
regelmäßig vorgesehenen Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Aus unseren Studien geht hervor, dass diese Störungen
hauptsächlich auf die Kombination einiger oder aller im Folgenden angeführten Faktoren zurückzuführen sind:
• Verstopfte Öffnungen in der Brennschale oder verformte Brennschalen, die auf mangelnde Wartung zurückzuführen sind und
verzögerte Zündungen verursachen können, wodurch es zu einer abnormen Produktion von unverbranntem Gas kommen kann.
• Ungenügende Verbrennungsluft auf Grund eines reduzierten oder verstopften Lufteintrittskanals.
• Verwendung von Rauchgaskanälen, die nicht den Anforderungen der Installationsvorschriften entsprechen und keinen angemessenen
Schornsteinzug gewährleisten.
• Teilweise verstopfter Kamin, verursacht durch mangelnde Wartung, wodurch der Schornsteinzug reduziert und die Zündung erschwert
werden.
• Endstück des Schornsteins, das nicht den Angaben im Bedienungshandbuch entspricht und somit nicht geeignet ist, um das eventuelle
Auftreten eines umgekehrten Schornsteinzugs zu verhindern.
• Dieser Faktor kann grundlegende Bedeutung annehmen, wenn das Produkt in einem besonders windigen Bereich, wie zum Beispiel
in Küstennähe installiert ist.
Die Kombination von zwei oder mehr Faktoren dieser Art könnte zu einer groben Störung führen.
Um dies zu verhindern, ist es von grundlegender Bedeutung, dass das Produkt in Übereinstimmung mit den gültigen Normen installiert wird.
Außerdem sind die folgenden, einfachen Regeln unbedingt zu beachten:
• Wenn die Brennschale für Reinigungszwecke herausgenommen wurde, so muss sie vor jeder erneuten Verwendung des
Produkts wieder korrekt in die Betriebsposition eingesetzt werden, nachdem alle eventuell an der Auflagefläche vorhandenen
Verschmutzungsrückstände entfernt wurden.
• Die Pellets dürfen niemals von Hand in die Brennschale eingefüllt werden, weder vor der Zündung, noch während des Betriebs.
• Die Ansammlung unverbrannter Pellets in Folge einer eventuellen Fehlzündung muss vor einer erneuten Zündung entfernt werden.
Außerdem muss überprüft werden, dass die Brennschale korrekt in ihrem Sitz angebracht ist und dass der Eintritt der Verbrennungsluft
sowie der Austritt der Rauchgase korrekt vor sich gehen.
• Wenn es wiederholt zu Fehlzündungen kommt, wird empfohlen, die Verwendung des Produktes unverzüglich einzustellen und einen
qualifizierten Techniker für die Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Produktes zu kontaktieren.
Die Einhaltung dieser Anweisungen ist absolut ausreichend, um eine ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten und Störungen des
Produktes zu vermeiden.
Wenn die oben angeführten Vorsichtsmaßnahmen nicht eingehalten werden, es bei der Zündung zu einer übermäßigen Ansammlung von
Pellets in der Brennschale und in Folge zu einer abnormen Rauchgasbildung in der Brennkammer kommt, müssen folgende Anweisungen
strikt befolgt werden:
• Das Produkt niemals von der Stromversorgung trennen: dadurch würde es zu einer Abschaltung des Rauchgasgebläses und einer
daraus folgenden Freisetzung der Rauchgase in den Raum kommen.
• Vorsichtshalber die Fenster öffnen, damit eventuell in den Raum freigesetzte Rauchgase abziehen können (der Kamin funktioniert
eventuell nicht einwandfrei).
• Die Brennkammertür nicht öffnen: dies würde den ordnungsgemäßen Betrieb des Rauchgasabzugssystems zum Kamin beeinträchtigen.
• Den Ofen einfach über die Ein-/Ausschalttaste auf der Bedientafel (nicht über die Taste für die Stromversorgung auf der Rückseite!)
drücken, sich vom Gerät entfernen und abwarten, bis die Rauchgase vollständig abgezogen sind.
• Vor jedem Versuch einer erneuten Inbetriebnahme die Brennschale und all ihre Luftdurchlassöffnungen reinigen und eventuell
vorhandene Verkrustungen und unverbrannte Pellets entfernen. Anschließend die Brennschale wieder an ihrem Sitze anbringen,
nachdem auch eventuell an der Auflagefläche vorhandene Rückstände entfernt wurden. Wenn es wiederholt zu Fehlzündungen
kommt, wird empfohlen, die Verwendung des Produktes unverzüglich einzustellen und einen qualifizierten Techniker für die
Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Produktes und des Kamins zu kontaktieren.
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13 - REINIGUNG UND WARTUNG
BEISPIEL VERSCHMUTZTE BRENNSCHALE
BEISPIEL SAUBERE BRENNSCHALE
Nur eine angemessene Wartung und Reinigung des Produkts können seine Sicherheit und korrekte Funktionsweise garantieren.
ACHTUNG!
Sämtliche Reinigungsarbeiten müssen bei vollständig abgekühltem Gerät und abgezogenem Netzstecker erfolgen.
Das Produkt vor der Durchführung jeglicher Wartungsarbeit von der 230 V-Versorgung abtrennen"
Es ist nur wenig Wartung erforderlich, wenn das Gerät mit zertifizierten Qualitätspellets betrieben wird.
TÄGLICHE ODER WÖCHENTLICHE REINIGUNG DURCH DEN BENUTZER
Reinigung der Brennschale
Vor jedem Anzünden immer daran denken, die Brennschale "A" zu reinigen und die enthaltene Asche sowie etwaige Verkrustungen zu
entfernen, da diese die Luftlöcher verstopfen könnten. Vorsicht bei heißer Asche! Bei einer Fehlzündung oder wenn kein Brennstoff mehr
im Behälter vorhanden ist, könnten sich unverbrannte Pellets in der Brennschale ansammeln. Die Brennschale stets vor jedem Anzünden
von allen Rückständen leeren. Nur wenn die Asche vollständig abgekühlt ist , kann zu ihrer Entfernung auch ein Staubsauger
eingesetzt werden. Hierbei sollte ein Staubsauger benutzt werden, der geeignet ist, kleine Partikel aufzusaugen.
V
A
B
48
13 - REINIGUNG UND WARTUNG
BITTE BEACHTEN SIE, DASS NUR EINE RICHTIG EINGESETZTE UND GEREINIGTE BRENNSCHALE DIE ZÜNDUNG UND DEN
OPTIMALEN BETRIEB IHRES PELLET-GERÄTS GEWÄHRLEISTEN KANN. BEI EINER FEHLZÜNDUNG UND NACH JEDER
SONSTIGEN BLOCKIERUNG DES GERÄTS MUSS DIE BRENNSCHALE VOR JEDER WIEDEREINSCHALTUNG UNBEDINGT
ENTLEERT WERDEN.
Für eine wirksame Reinigung der Brennschale diese aus dem Gerät entnehmen und die Löcher und den Rost am Boden gründlich reinigen. Werden
Pellets guter Qualität verwendet, genügt normalerweise ein Pinsel, um das Bauteil wieder in einen optimalen Betriebszustand zu bringen.
Reinigung des Aschenkastens
Aschenkasten "B" herausziehen und entleeren. Das Fach vor der Wiedereinführung des Kastens von etwaigen Ascherückständen
reinigen. Die Reinigungshäufigkeit des Aschenkastens ist anhand Ihrer Erfahrung und der Qualität der Pellets festzulegen. Dabei sollten
2 oder 3 Tage jedoch nicht überschritten werden.
Reinigung des Brennschalefachs "V"
Die Brennschale "A" herausziehen, die angehäufte Asche absaugen und überprüfen, ob die Löcher "W" keine Verkrustungen aufweisen.
Das Brennschalefach häufig reinigen, so dass der Raum unter der Brennschale niemals Asche aufweist.
J
W
S
V
Reinigung der Pelletleitung
Die Klappe "J" anheben und mit der mitgelieferten Brüste "S" eventuelle Verkrustungen aus der Pelletleitung entfernen.
REINIGUNG DER GLASSCHEIBE
Zur Reinigung der Glaskeramikscheibe sollte ein trockener Pinsel verwendet oder, bei starker Verschmutzung, ein wenig Spezialreiniger
aufgesprüht und dann mit einem Tuch gereinigt werden.
ACHTUNG!
Keine scheuernden Mittel verwenden und das Mittel zur Reinigung der Scheibe nicht auf die lackierten Teile und auf
die Dichtungen der Brennkammertür sprühen (Schnur aus Keramikfaser).
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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13 - REINIGUNG UND WARTUNG
REGELMÄSSIGE REINIGUNG DURCH DEN QUALIFIZIERTEN TECHNIKER
REINIGUNG DES WÄRMETAUSCHERS
Am Ende der Wintersaison muss der Raum gereinigt werden, der von den Rauchabgasen durchströmt wird.
Diese Reinigung ist unbedingt erforderlich, damit alle Verbrennungsrückstände leicht entfernt werden können, andernfalls würden sie
sich mit der Zeit durch die Feuchtigkeit verhärten und wären nur noch schwer entfernbar.
Gegebenenfalls ist die Reinigung häufiger durchzuführen.
ACHTUNG:
Die regelmäßigen Reinigungen am Ende der Saison müssen von einem spezialisierten und qualifizierten Techniker
ausgeführt werden, damit bei Bedarf auch die abgenutzten Dichtungen ausgetauscht werden.
REINIGUNG DES OBEREN WÄRMETAUSCHERS:
Bei kaltem Ofen die Tür öffnen, die Platte “F” (durch Lösen der beiden Schrauben) entfernen. Um die Platte “G” abnehmen zu können,
muss die Tür entfernt werden (siehe Kapital bez. der Entfernung).
Wurden die Platten abgenommen, sind nun mit der Bürste, die im Lieferumfang des Produkts inbegriffen ist, die Wände des
Wärmetauschers abzukratzen, so dass die Asche in das untere Fach fällt.
G
F
50
13 - REINIGUNG UND WARTUNG
Das obere Leitblech "P" abnehmen und die eventuellen Verkrustungen entfernen.
P
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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13 - REINIGUNG UND WARTUNG
REINIGUNG DES UNTEREN INNENBEREICHS
Wenn die Reinigung des oberen Wärmetauschers zu Ende ist, sind die vier Schrauben zu lösen, die die Platte "C" an der Konstruktion
befestigen; die Dichtung "D" entfernen und sodann das untere Fach reinigen, in dem sich die Schmutzablagerungen der vorangehenden
Reinigung angesammelt haben. Die Schrauben lösen, die die Platte "E" an der Konstruktion befestigen, und den Ventilator mit der Bürste
reinigen. Eventuelle Rückstände absaugen.
Im Bedarfsfall die Dichtung “D” auswechseln.
E
C
D
REINIGUNG DER RAUCHGASABZUGSANLAGE UND ALLGEMEINE KONTROLLE
Rauchgasabzugsanlage reinigen, insbesondere an den T-Stücken, den Bögen, sowie den eventuell vorhandenen
horizontalen Abschnitten des Rauchgaskanals. Mit der Reinigung des Schornsteins muss ein qualifizierter Schornsteinfeger
beauftragt werden.
Dichtigkeit der Dichtungen aus Keramikfaser in der Tür des Ofens prüfen. Wenn erforderlich, neue Dichtungen für den Austausch beim
Händler bestellen oder den ganzen Vorgang durch den autorisierten Kundendienst ausführen lassen.
ACHTUNG:
Wie häufig die Rauchabzugsanlage zu reinigen ist, ist entsprechend des Gebrauchs des Ofens und der Art der
Installation zu bestimmen.
Es wird empfohlen, die Wartung und die Reinigung am Saisonende dem autorisierten Kundendienst anzuvertrauen,
da dieser nicht nur die oben genannten Arbeiten ausführt, sondern auch eine allgemeine Kontrolle aller Bauteile.
52
13 - REINIGUNG UND WARTUNG
AUSSERBETRIEBSETZEN (Saisonende)
Am Ende jeder Saison, bevor das Gerät abgeschaltet wird, wird empfohlen, den Pelletbehälter mithilfe eines Sauggerätes mit langem
Schlauch, komplett zu leeren.
Während seiner Stillstandszeit muss das Gerät vom Stromnetz getrennt werden. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir,
besonders wenn Kinder im Haus sind, stets das Versorgungskabel abzuziehen.
Wenn sich beim Wiedereinschalten nach Drücken des Hauptschalters an der Seite des Geräts das Display der Bedientafel nicht einschaltet,
könnte der Austausch der Sicherung erforderlich sein.
An der Seite des Geräts befindet sich unter der Steckdose ein Fach für die Sicherungen. Nachdem der Stecker aus der Steckdose gezogen
wurde, mit einem Schraubenzieher den Deckel des Sicherungsfachs öffnen und falls nötig die Sicherungen austauschen (3,15 A träge).
KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE
ACHTUNG!
Die Kontrolle der elektromechanischen Bauteile darf ausschließlich von Fachpersonal mit den erforderlichen
Kenntnissen im Bereich der Heiztechnik und Elektrik vorgenommen werden.
Es wird empfohlen, diese Wartung jährlich durchzuführen (im Rahmen eines Wartungsvertrags), die eine Sicht- und Funktionskontrolle
der inneren Bauteile umfasst. Nachstehend sind die Kontrollen bzw. Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für einen einwandfreien
Betrieb des Geräts unerlässlich sind.
TEILE/INTERVALL
Reinigung der Brennschale*
Reinigung des Aschenfachs* mit
Staubsauger
Reinigung Aschenkasten
Reinigung der Glasscheibe
Reinigung unterer Aschenkasten
JEDEN TAG
·
JEDE WOCHE
15 TAGE
60-90 TAGE
JEDE SAISON
·
·
·
Reinigung Abzugs-T-Stück (außen
am Ofen)
Reinigung des Rauchgasanschlusses
Kontrolle der Türdichtung
Kontrolle der Zündkerze
·
.
.
.
.
* BEI PELLETS GERINGER QUALITÄT MUSS DIE REINIGUNG HÄUFIGER ERFOLGEN.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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14 - SCHÄDEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
ACHTUNG:
Sämtliche Reparaturen dürfen ausschließlich durch einen spezialisierten Techniker bei ausgeschaltetem Gerät und
gezogenem Netzstecker erfolgen.
Wenn das Gerät NICHT wie in der vorliegenden Anleitung angegeben benutzt wird, lehnt der Hersteller jegliche
Haftung für gegebenenfalls entstehende Personen- oder Sachschäden ab.
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
Die Pellets gelangen nicht in Der Pelletbehälter ist leer.
die Brennkammer.
Die Schnecke ist durch Späne blockiert.
ABHILFEN
Pelletbehälter füllen.
Behälter entleeren und von Hand die Schnecke
von den Spänen befreien.
Getriebemotor defekt
Getriebemotor ersetzen.
Elektronische Steuerung defekt
Platine ersetzen.
Brennkammertür offen.
Brennkammertür schließen.
Behälterdeckel des Pellet-Einfüllschachts offen. Den Deckel des Pellet-Einfüllschachts schließen.
Verschmutzte Leitungen.
Die Leitungen reinigen.
Dichtungen abgenutzt/beschädigt.
Dichtungen auswechseln.
Das Feuer geht aus oder Der Pelletbehälter ist leer.
das Gerät schaltet sich
Es werden keine Pellets zugeführt.
automatisch ab.
Der Sicherheitstemperaturfühler für die PelletTemperatur wurde ausgelöst.
Pelletbehälter füllen.
Siehe vorherige Störung.
Das Gerät abkühlen lassen, den Thermostat zurücksetzen, damit die Blockierung aufgehoben wird, und
das Gerät erneut zünden; wenn das Problem fortbesteht, technischen Kundendienst verständigen.
Die Tür ist nicht richtig geschlossen oder die Tür schließen und Dichtungen gegen neue OrigiDichtungen sind verschlissen.
nal-Dichtungen austauschen lassen.
Ungeeignete Pellets
Pellets mit einer Pelletsorte, die vom Hersteller
empfohlenen wird, ersetzen.
Ungenügende Pellet-Zuführung
Brennstoffzufuhr entsprechend den Hinweisen in
der Anleitung kontrollieren lassen.
Brennkammer verschmutzt
Brennkammer
entsprechend
Gebrauchsanweisung reinigen.
Abzug verstopft
Rauchgasleitung reinigen.
Störung am Rauchgasgebläse
Motor überprüfen und gegebenenfalls austauschen.
Druckwächter gestört oder defekt
Druckwächter austauschen.
Das Gerät funktioniert einige Die Zündphase wurde nicht abgeschlossen.
Minuten und schaltet sich
Zeitweiliger Stromausfall
dann ab.
Rauchgasleitung verstopft
54
der
Zündphase wiederholen.
Automatischen Neustart abwarten.
Rauchgasleitung reinigen.
Temperaturfühler sind defekt oder gestört
Fühler prüfen und ersetzen.
Zündkerze defekt
Zündkerze prüfen und gegebenenfalls austauschen.
14 - SCHÄDEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
ABHILFEN
Die Pellets sammeln sich in der Ungenügend Verbrennungsluft.
Brennschale an, die Glasscheibe der
Tür verschmutzt und die Flamme ist
schwach.
Pellets feucht oder ungeeignet.
Brennschale reinigen und sicherstellen,
dass alle Löcher offen sind. Generalreinigung der Brennkammer und der Rauchgasleitung durchführen. Sicherstellen,
dass der Lufteintritt nicht verstopft ist.
Pelletsorte wechseln.
Motor des Rauchgas-Absauggebläses Motor überprüfen und gegebenenfalls ausdefekt.
tauschen.
Der
Motor
des
Rauchgas- Der Ofen wird nicht mit Spannung ver- Netzspannung und Schutzsicherung konAbsauggebläses funktioniert nicht.
sorgt.
trollieren.
Das
Konvektionsgebläse
ständig.
Das Gerät startet nicht.
Der Motor ist defekt.
Motor und Kondensator überprüfen und
gegebenenfalls austauschen.
Die Hauptplatine ist defekt.
Elektronikplatine ersetzen.
Die Bedientafel ist defekt.
Bedientafel ersetzen.
Encoder defekt.
Encoder ersetzen.
läuft Fühler der Temperaturkontrolle defekt Funktionstüchtigkeit des Fühlers überprüfen
oder gestört.
und diesen gegebenenfalls austauschen.
Stromausfall.
Überprüfen, ob der Stecker eingesteckt ist
und der Hauptschalter auf Position “I” steht.
Auslösung Pellettemperaturfühler.
Parameter des Rezepts kontrollieren.
Sicherung durchgebrannt.
Sicherung austauschen.
Druckwächter defekt (meldet Blockierung).
Ungenügender Wasserdruck im Ofen.
Rauchabzug
verstopft.
oder
Rauchgasleitung Rauchgasabzug
Rauchgasleitung reinigen.
und/oder
Warmluftgebläse laut, obwohl es auf Hoher Sollwert der Flamme bewirkt die Sollwert der Flamme im Menü
das Minimum eingestellt ist.
Erhöhung der Belüfung.
Einstellungen niedriger einstellen.
Kein Temperaturanstieg trotz Betrieb Verbrennung falsch eingestellt.
des Ofens.
Kontrolle des Rezepts.
Einstellung des Sollwerts der Flamme 1 (zu Im Menü Regelungen die Leistung erhöhen.
niedrig).
Minderwertige Pelletsorte.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
Einsatz von Pellets des Herstellers.
55
15 - SCHALTPLAN
1
2
4
3
AMB. H2O +TC-
5
TERM.
OPT.
DISPLAY
ENCODER FUMI
+5V GND
SERIAL
ENC
SPANNUNGSFÜHRENDE
ELEKTROKABEL
230V-STROMVERSORGUNGSKABEL VOR
AUSFÜHRUNG VON
ARBEITEN AN DER
ELEKTRIK VOM STROMNETZ TRENNEN.
SIC DEP. FUMI SCA
12
11 10
9
COC.
N
8
ACC.
7
F
N
PE
6
LEGENDE DER VERKABELUNGEN
1. RAUMTEMPERATURFÜHLER
2. RAUCHGASFÜHLER
3. BEDIENTAFEL
4. EXTERNER THERMOSTAT (OPTIONAL)
5. ENCODER RAUCHGASE
6. VERSORGUNG
7. ZÜNDKERZE
8. SCHNECKE
9. RAUMGEBLÄSE
10. GEBLÄSE RAUCHGASE
11. DRUCKWÄCHTER LUFT
12. PELLET-SICHERHEITSTHERMOSTAT
N.B. Die einzelnen Bauteile sind mit vorverdrahteten Verbindern versehen, von denen jeder eine andere Abmessung hat
56
Via La Croce 8
33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN) – ITALY
Telefon: 0434/997200
Internet: www.red365.it
e-mail: [email protected]
8901518200
REV 0
13/07/2015
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Thank you for your participation!

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