D-Link | DSL-564T | DSL-564T ADSL Router Benutzerhandbuch

DSL-564T
ADSL Router
Benutzerhandbuch
September 2004
DSL564TDE.A1
DSL-564T DSL Router User’s Guide
FCC Warning
This device complies with part 15 of the FCC Rules. Operation is subject to the following two conditions: (1)
This device may not cause harmful interference, and (2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.
This equipment has been tested and found to comply with the limits for a Class B digital device, pursuant to part
15 of the FCC Rules. These limits are designed to provide reasonable protection against harmful interference in a
residential installation. This generates, uses and can radiate radio frequency energy and, if not installed and used
in accordance with the instructions, may cause harmful interference to radio communications. However, there is
no guarantee that interference will not occur in a particular installation. If this equipment does cause harmful
interference to radio or television reception, which can be determined by turning equipment off and on, the user
is encouraged to try to correct the interference by one or more of the following measures:
•
•
•
•
Reorient or relocate the receiving antenna.
Increase the separation between the equipment and receiver.
Connect the equipment into an outlet on a circuit different from that to which the receiver is
connected.
Consult the dealer or an experienced radio/TV technician for help.
FCC-Erklärung
Dieses Gerät ist geprüft worden und es wurde festgestellt, dass es mit den Regelungen für Klasse-B-Geräte
gemäß Teil 15 der FCC-Vorschriften übereinstimmt. Diese Regelungen sollen den ausreichenden Schutz gegen
Interferenzen und Störungen im häuslichen Bereich gewährleisten. Dieses Gerät generiert und verwendet
Energie im Funkfrequenzbereich und kann solche ausstrahlen; wenn es nicht nach den Vorschriften der
vorliegenden Dokumentation installiert und verwendet wird, kann es schädliche Interferenzen für die
Kommunikation über Funk verursachen. Dennoch kann nicht für jede Anordnung der Geräte Störungsfreiheit
garantiert werden. Wenn das vorliegende Gerät Rundfunkempfangsstörungen verursacht (durch Ein- und
Ausschalten des Gerätes zu überprüfen), sollte der Benutzer zunächst versuchen, die Störung durch eine oder
mehrere der folgenden Maßnahmen zu beseitigen:
• · Empfangsantenne neu ausrichten oder an einem anderen Ort aufstellen
• · Die Entfernung zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
• · Gerät an eine Steckdose anschließen, die über einen anderen Stromkreis geführt wird als die Steckdose
des Empfängers;
• Rundfunk- und Fernsehtechniker oder Händler konsultieren
FCC-Erklärung zur Freisetzung von Strahlen
Dieses Gerät entspricht den Regelungen der FCC-Vorschriften zur Freisetzung von Strahlen für nicht überwachte Umgebungen. Während des Betriebs muss zwischen Personen und dem Gerät ein Mindestabstand von 20
cm bestehen
CE Mark Warnung
Dies ist ein Produkt der Klasse B. Im Wohnbereich kann dieses Produkt Funkstörungen verursachen. In diesem
Fall kann vom Benutzer verlangt werden, angemessene Maßnahmen zu ergreifen.
Marken
Copyright ® 2002 D-Link Corporation. Am Inhalt können ohne vorherige Benachrichtigung Änderungen
vorgenommen werden.
DLink ist eine Marke von D-Link Corporation/D-Link Systems, Inc. Alle sonstigen Marken sind Eigentum der
jeweiligen Rechtsinhaber.
ii
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Copyright
Diese Publikation darf auch auszugsweise in keiner Form und auf keine Weise reproduziert oder als Grundlage
für Übersetzungen, Transformationen oder Anlehnungen benutzt werden, ohne dass vorher schriftlich eine
entsprechende Erlaubnis durch D-Link Corporation/D-Link Systems Inc. vorliegt.
Wichtige Sicherheitshinweise
1.
Bitte lesen Sie sich diese Hinweise sorgfältig durch.
2.
Heben Sie diese Anleitung für den spätern Gebrauch auf.
3.
Vor jedem Reinigen ist das Gerät vom Stromnetz zu trennen. Verwenden Sie keine Flüssig- oder Aerosolreiniger. Am
besten dient ein angefeuchtetes Tuch zur Reinigung.
4.
Um eine Beschädigung des Gerätes zu vermeiden, sollten Sie nur Zubehörteile verwenden, die vom Hersteller
zugelassen sind.
5.
Das Gerät ist vor Feuchtigkeit zu schützen.
6.
Bei der Aufstellung des Gerätes ist auf sicheren Stand zu achten. Ein Kippen oder Fallen könnte Verletzungen
hervorrufen. Verwenden Sie nur sichere Standorte und beachten Sie die Aufstellhinweise des Herstellers.
7.
Die Belüftungsöffnungen dienen zur Luftzirkulation, die das Gerät vor Überhitzung schützt. Sorgen Sie dafür, dass diese
Öffnungen nicht abgedeckt werden.
8.
Beachten Sie beim Anschluss an das Stromnetz die Anschlusswerte.
9.
Die Netzanschlusssteckdose muss aus Gründen der elektrischen Sicherheit einen Schutzleiterkontakt haben.
10. Verlegen Sie die Netzanschlussleitung so, dass niemand darüber fallen kann. Es sollte auch nichts auf der Leitung
abgestellt werden.
11. Alle Hinweise und Warnungen, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten.
12. Wird das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht benutzt, sollten Sie es vom Stromnetz trennen. Somit wird im Falle
einer Überspannung eine Beschädigung vermieden.
13. Durch die Lüftungsöffnungen dürfen niemals Gegenstände oder Flüssigkeiten in das Gerät gelangen. Dies könnte einen
Brand bzw. elektrischen Schlag auslösen.
14. Öffnen Sie niemals das Gerät. Das Gerät darf aus Gründen der elektrischen Sicherheit nur von autorisiertem
Servicepersonal geöffnet werden.
15. Wenn folgende Situationen auftreten, ist das Gerät vom Stromnetz zu trennen und von einer qualifizierten Servicestelle
zu überprüfen:
a.
Netzkabel oder Netzstecker sind beschädigt.
b.
Flüssigkeit ist in das Gerät eingedrungen.
c.
Das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt.
d.
Wenn das Gerät nicht der Bedienungsanleitung entsprechend funktioniert oder Sie mit Hilfe dieser
Anleitung keine Verbesserung erzielen.
e.
Das Gerät ist gefallen und/oder das Gehäuse ist beschädigt.
f.
Wenn das Gerät deutliche Anzeichen eines Defektes aufweist.
16. Bei Reparaturen dürfen nur Originalersatzteile bzw. den Originalteilen entsprechende Teile verwendet werden. Der
Einsatz von ungeeigneten Ersatzteilen kann eine weitere Beschädigung hervorrufen.
17. Wenden Sie sich mit allen Fragen die Service und Reparatur betreffen an Ihren Servicepartner. Somit stellen Sie die
Betriebssicherheit des Gerätes sicher.
18. Zum Netzanschluss dieses Gerätes ist eine geprüfte Leitung zu verwenden, Für einen Nennstrom bis 6A und einem
Gerätegewicht grıßer 3kg ist eine Leitung nicht leichter als H05VV-F, 3G, 0.75mm2 einzusetzen.
iii
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Garantie und Registrierung
D-Link Systems, Inc. („D-Link“) gewährt eine 1-jährige Garantie in dem nachstehend beschriebenen Umfang nur derjenigen
natürlichen oder juristischen Personen, die als ursprüngliche Käufer das Produkt erworben haben von:
•
D-Link oder einem von D-Link autorisierten Verkäufer oder Distributor.
•
Die Garantie erstreckt sich auf innerhalb der 50 Bundesstaaten der USA, dem District of Columbia, der USTerritorien oder Protektoraten, Militärbasen und Sitze mit APO- oder FPO-Adressen erworbene und gelieferte
Produkte.
1-jährige Hardware-Garantie
D-Link garantiert für den für das jeweilige Teil vorgesehenen Garantiezeitraum ab dem Zeitpunkt des Erwerbs des Produkts
(„Garantiezeitraum“), dass die Hardware der D-Link-Produkte wie nachfolgend beschrieben keine erheblichen Material- oder
Verarbeitungsfehler aufweist.
1-jährige, begrenzte Garantie für das/die Produkt/e gemäß folgender Definition
•
Hardware (ohne Netzteil und Lüfter)
•
Ersatzteile und Ersatzteilsätze: neunzig (90) Tage.
D-Link verpflichtet sich ausschließlich dazu, dem ursprünglichen Käufer defekte Hardware kostenlos zu
reparieren oder auszutauschen. Reparatur bzw. Austausch werden von D-Link in einem autorisierten D-LinkServicebüro durchgeführt. Die Austausch-Hardware muss weder neu noch identisch mit dem Originalbauteil
sein. Es steht D-Link frei, die defekte Hardware durch ein im Wesentlichen entsprechendes oder besseres
überholtes Produkt zu ersetzen. In den auf die Lieferung (der ausgetauschten oder reparierten Hardware)
folgenden neunzig (90) Tagen besteht auch nach Ablauf des ursprünglichen Garantiezeitraums
Garantieanspruch. Wenn ein Materialdefekt nicht behoben werden kann oder wenn D-Link Reparatur oder
Austausch als nicht praktikabel erachtet, wird dem ursprünglichen Käufer gegen Rückgabe der defekten
Hardware der Kaufpreis durch D-Link erstattet. Hardware, die von D-Link ausgetauscht oder zurückgekauft
wurde, wird Eigentum von D-Link.
Garantieumfang – Software
D-Link garantiert, dass die Software-Bestandteile des Produkts (“Software”) in ihrer Funktionalität den
Spezifikationen in der mitgelieferten Dokumentation entsprechen. Diese Garantie gilt ab Lieferdatum der
Software neunzig (90) Tage lang, sofern die Software auf geeigneter Hardware installiert und gemäß
Dokumentation betrieben wurde. D-Link garantiert ferner, dass während des Garantiezeitraums die
Magnetdatenträger 48, auf denen die Software ausgeliefert wurde, keine physikalischen Defekte aufweisen. DLink verpflichtet sich ausschließlich dazu, Software, die den Spezifikationen nicht entspricht (oder sich auf
einem defekten Träger befindet), durch spezifikationsgemäße Software zu ersetzen. Wenn nicht schriftlich
anders vereinbart, erhält nur der ursprüngliche Lizenznehmer Austausch-Software, und zwar zu den für D-LinkSoftware üblichen Lizenzbedingungen. In den auf die Lieferung der Austausch-Software folgenden neunzig (90)
Tagen besteht auch nach Ablauf des ursprünglichen Garantiezeitraums Garantieanspruch. Wenn die
Funktionalität der Software nicht mit den Spezifikationen in Entsprechung gebracht werden kann oder wenn DLink den Austausch der nicht spezifikationsgemäßen Software als nicht praktikabel erachtet, wird dem
ursprünglichen Lizenznehmer gegen Rückgabe der Software (inkl. aller Kopien) deren Kaufpreis durch D-Link
erstattet. Bei einer solchen Erstattung erlischt die Lizenz für die Software.
iv
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
So wahren Sie Ihre Garantieansprüche
Die Registrierung erfolgt auf unserer Webseite unter (http://www.dlink.com/). Alle gelieferten Produkte müssen
innerhalb von neunzig (90) Tagen nach Erhalt oder Lizenzierung individuell registriert werden, um den
Garantieservice in Anspruch nehmen zu können.
BEI NICHT ORDNUNGSGEMÄSSER REGISTRIERUNG KANN DER GARANTIEANSPRUCH DIESES
PRODUKTS BEEINTRÄCHTIGT WERDEN.
Registrierung: Sie können den Router DSL 564T online unter http://support.dlink.com/register registrieren.
So machen Sie einen Anspruch geltend
Wenn Sie einen vom Garantieumfang abgedeckten Anspruch geltend machen wollen, melden Sie ihn schriftlich
vor Ablauf des Garantiezeitraums einem autorisierten D-Link-Servicebüro. Um seinen Anspruch geltend zu
machen, muss der Käufer den Hardwaredefekt oder die Softwaremängel ausreichend detailliert beschreiben, so
dass D-Link den Anspruch überprüfen kann.
Der Produkteigentümer erhält von dem autorisierten D-Link-Servicebüro eine Rücksendenummer. Auf
Nachfrage muss er den Kauf des Produkts nachweisen können (z. B. durch datierte Rechnung).
Nach Ausgabe der Rücksendenummer muss das defekte Produkt sicher verpackt werden (nach Möglichkeit mit
der Originalverpackung), um einen Transportschaden zu vermeiden. Das Paket muss außen gut sichtbar die
Rücksendenummer tragen.
Der Käufer ist für sämtliche Versandkosten seiner Sendungen von und zu D-Link verantwortlich. Die Sendungen
dürfen nicht per Nachnahme versendet werden. Produkte, die per Nachnahme an D-Link gesendet werden, gehen
in das Eigentum der D-Link Systems, Inc. über. Sendungen müssen durch den Käufer versichert werden und an
D-Link Systems Inc., 53 Discovery Drive, Irvine CA 92618, USA adressiert werden.
D-Link behält sich vor, Produkte abzuweisen und zurückzuschicken, wenn diese nicht obigen Anweisungen
zufolge verpackt wurden oder das Paket nicht außen gut sichtbar die Rücksendenummer trägt. Der
Produkteigentümer erklärt sich bereit, D-Link in folgenden Fällen eine angemessene Aufwandsentschädigung
sowie die Versandkosten zu bezahlen:
1.
Das Produkt ist nicht anweisungsgemäß verpackt.
2.
Das Produkt kann von D-Link nicht für defekt oder nicht-spezifikationsgemäß befunden werden.
Von der Garantie nicht abgedeckt
Die von D-Link gegebene Garantie deckt folgende Fälle nicht ab: Schäden an Produkten, die entstanden sind
durch Missbrauch, Unfälle, Änderungen/Modifikationen, unerlaubte Eingriffe, Vernachlässigung, Fehlgebrauch,
fehlerhafte Installation, ungenügende Pflege, Reparaturen und Wartungen, die nicht nach den in der
Produktdokumentation beschriebenen Prozeduren durchgeführt wurden; Schäden an Produkten, bei denen die
Modell- oder Seriennummer verändert, manipuliert, unkenntlich gemacht oder entfernt wurde; Erstinstallation,
Installation/Deinstallation im Fehlerfall sowie Versandkosten; Einstellungen und Wartungen im Betrieb, die im
zugehörigen Benutzerhandbuch aufgeführt sind; Schäden durch Transport, höhere Gewalt, Überspannung und
kosmetischer Natur; Schäden durch den Einsatz von Hardware, Software, Firmware oder anderen Produkten
oder Dienstleistungen, die nicht durch D-Link bereitgestellt wurden.
Ausschluss sonstiger Garantieansprüche
AUSSER DER 1-JÄHRIGEN GARANTIE IN DEM HIER BESCHRIEBENEN UMFANG WIRD DAS
PRODUKT "WIE BESEHEN" GELIEFERT. ES BESTEHT KEINE GARANTIE BEZÜGLICH
VERMARKTBARKEIT,
TAUGLICHKEIT
FÜR
EINEN
BESTIMMTEN
ZWECK
ODER
RECHTMÄSSIGKEIT. WENN SICH EINE IMPLIZIERTE GARANTIE IM VERKAUFSGEBIET NICHT
FÜR UNGÜLTIG ERKLÄREN LÄSST, SO BLEIBT DIE GÜLTIGKEIT EINER SOLCHEN GARANTIE
AUF NEUNZIG (90) TAGE BESCHRÄNKT. AUSSER DEN VON DER GARANTIE IN DEM HIER
BESCHRIEBENEN UMFANG AUSDRÜCKLICH ABGEDECKTEN FÄLLEN LIEGT DAS GESAMTE
RISIKO, WAS QUALITÄT, AUSWAHL UND LEISTUNGSFÄHIGKEIT DES PRODUKTS ANGEHT,
AUSSCHLIESSLICH BEIM KÄUFER DES PRODUKTS.
v
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Haftungsbeschränkung
SO WEIT ALS DAS GESETZ DIES ERLAUBT, IST D-LINK – UND ZWAR UNABHÄNGIG VON
VERTRÄGEN, FAHRLÄSSIGKEIT, HAFTUNG OHNE VERSCHULDEN ODER ANDEREN
RECHTLICHEN ODER BILLIGKEITSRECHTLICHEN THEORIEN – NICHT HAFTBAR FÜR
AUSFALLZEITEN, UNANNEHMLICHKEITEN ODER SCHÄDEN JEGLICHER ART, SEIEN SIE DIREKT,
SPEZIELL, INZIDENTELL ODER KONSEQUENTIELL (DIES SCHLIESST EIN, BESCHRÄNKT SICH
ABER
NICHT
AUF
SCHÄDEN
AM
UNTERNEHMENSRUF,
PRODUKTIONSAUSFALL,
COMPUTERVERSAGEN ODER -FEHLFUNKTION, VERLUST VON DATEN ODER INFORMATIONEN,
DIE WOMÖGLICH AUF DEM IM RAHMEN DER GARANTIEINANSPRUCHNAHME AN D-LINK
GESCHICKTEN PRODUKT ENTHALTEN, GESPEICHERT ODER INTEGRIERT WAREN), DIE AUS
DEM GEBRAUCH DES PRODUKTS RESULTIEREN, MIT DEM GARANTIESERVICE
ZUSAMMENHÄNGEN ODER AUS DEM EINTRETEN EINES VOM GARANTIEUMFANG
ABGEDECKTEN FALLS RESULTIEREN, SELBST WENN D-LINK VON DER MÖGLICHKEIT
SOLCHER SCHÄDEN UNTERRICHTET WURDE. DIE EINZIGEN MASSNAHMEN, DIE D-LINK BEIM
EINTRETEN EINES GARANTIEFALLES ERGREIFEN WIRD, SIND REPARATUR, AUSTAUSCH ODER
RÜCKKAUF DES DEFEKTEN ODER NICHT SPEZIFIKATIONSGEMÄSSEN PRODUKTS.
MASSGEBLICHES GESETZ
Für diese einjährige Garantie sind die Gesetze des Staates Kalifornien (USA) maßgeblich. In einigen Staaten
sind Haftungsausschluss bzw. Beschränkung des Garantiezeitraums nicht in dem hier beschriebenen Umfang
möglich.
Dann gelten diese Ausschlüsse und Beschränkungen nicht. Diese Garantie verleiht gewisse Rechte, und je nach
Staat hat der Produkteigentümer noch weitere Rechte.
Technische Unterstützung
Aktualisierte Versionen von Software und Benutzerhandbuch finden Sie auf der Website von DLink unter
www.dlink.de.
D-Link bietet kostenfreie technische Unterstützung für Kunden innerhalb Deutschlands, Österreichs, der
Schweiz und Osteuropas.
Unsere Kunden können technische Unterstützung über unsere Website oder telefonisch anfordern.
Technische Unterstützung von D-Link im Internet:
http://www.dlink.de
Technische Unterstützung von D-Link per Telefon:
Telefon: +49 180-52787
Telefonische technische Unterstützung erhalten Sie Montag bis Freitag von 08.00 bis 17.300 Uhr.
Halten Sie folgende Informationen bereit, wenn Sie technische Unterstützung anfordern:
•
Seriennummer des Geräts
•
Modellbezeichnung oder Produktname
•
Softwaretyp und Versionsnummer
vi
Inhaltsverzeichnis
Über dieses Handbuch........................................................................................................................................ ix
Bevor Sie anfangen ............................................................................................................................................ ix
Installationsvoraussetzungen.............................................................................................................................. ix
EINLEITUNG.............................................................................................................. 1
Beschreibung des Routers/des Betriebs .............................................................................................................. 1
Kompatibilität mit Standard und Prüfzeichen ..................................................................................................... 3
Gehäusevorderseite ............................................................................................................................................. 4
Gehäuserückseite ................................................................................................................................................ 5
INSTALLATION DER HARDWARE .......................................................................... 6
Netzwerkverbindungen ....................................................................................................................................... 6
Router ans Stromnetz anschließen ...................................................................................................................... 8
Rücksetzschalter.................................................................................................................................................. 8
BASISKONFIGURATION .......................................................................................... 9
Lokale Netzwerkeinstellungen............................................................................................................................ 9
Konfigurationsmanager ...................................................................................................................... 16
Auf der Home Page einloggen ........................................................................................................... 16
Router konfigurieren ........................................................................................................................... 17
Reiter Einrichtung ............................................................................................................................................. 18
Verbindung 1 für PPPoA einrichten.................................................................................................................. 19
Verbindungstyp ändern ...................................................................................................................... 21
Verbindung 1 für PPPoE einrichten .................................................................................................................. 22
Verbindung 1 für Bridge einrichten .................................................................................................................. 23
Verbindung 1 für Statische IP für WAN einrichten .......................................................................................... 25
Verbindung 1 für DHCP für WAN einrichten .................................................................................................. 27
Verbindung 1 für CLIP einrichten .................................................................................................................... 29
Neue Verbindung einrichten............................................................................................................... 30
DHCP-Konfiguration für LAN ............................................................................................................. 33
DNS-Server-Einstellungen.................................................................................................................. 34
IP-Management .................................................................................................................................... 36
ERWEITERTES ROUTER-MANAGEMENT ............................................................ 39
Universal Plug and Play (UPnP) ....................................................................................................................... 39
Port Forwarding ................................................................................................................................................ 40
Zugangskontrolle .............................................................................................................................................. 43
Erweiterte Sicherheitseinstellungen .................................................................................................................. 46
LAN-Clients...................................................................................................................................................... 47
Bridge-Filter...................................................................................................................................................... 48
Multicast Pass-through...................................................................................................................................... 50
Statisches Routing............................................................................................................................................. 51
Dynamisches Routing ....................................................................................................................................... 52
Mehrfache virtuelle Verbindungen .................................................................................................... 52
Registerkarte Werkzeuge.................................................................................................................... 53
Systembefehle ................................................................................................................................................... 54
Remote Log....................................................................................................................................................... 55
Systemzeit ......................................................................................................................................................... 56
Benutzerverwaltung .......................................................................................................................................... 57
Gateway-Firmware aktualisieren ...................................................................................................................... 57
Ping-Test ........................................................................................................................................................... 59
OAM-Test ......................................................................................................................................................... 60
Registerkarte Menü ............................................................................................................................. 61
Netzwerkstatistiken ........................................................................................................................................... 61
Verbindungstatus .............................................................................................................................................. 62
DHCP-Clients ................................................................................................................................................... 62
DSL-Status ........................................................................................................................................................ 63
Produktinformation ........................................................................................................................................... 63
System-Log ....................................................................................................................................................... 64
Registerkarte Hilfe............................................................................................................................... 64
TECHNISCHE DATEN ............................................................................................. 65
IP-ADRESSEN EINSTELLEN.................................................................................. 67
IP-KONZEPTE ......................................................................................................... 69
MICROFILTER UND SPLITTER .............................................................................. 72
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch zeigt Ihnen, wie der Router DSL-564T ADSL installiert wird und wie Sie ihn benutzen, um
einen Computer oder ein Netzwerk (Ethernet) mit dem Internet zu verbinden.
Wenn Sie einen Computer mit funktionierender Netzwerk-Schnittstelle verwenden, ist die Installation des DSL564T einfach: Legen Sie die Installations-CD in das CD-Laufwerks ein und folgen Sie den Anweisungen der
Schnellinstallationsanleitung.
Bevor Sie anfangen
Bitte lesen Sie unbedingt die Anleitung und stellen Sie sicher, dass Sie alle Anforderungen für eine ordentliche
Installation Ihres neuen Routers verstanden haben. Beschaffen Sie sich alle notwendigen Informationen und
Ausrüstung, bevor Sie mit der Installation beginnen.
Übersicht über die Installation
Die Installationsprozedur kann ganz allgemein mit den folgenden Schritten beschrieben werden:
1.
Beschaffen Sie sich alle Informationen und Ausrüstung für die Installation des Gerätes. Bevor Sie
anfangen, stellen Sie sicher, dass Sie über alle Informationen und Ausrüstung verfügen.
2.
Installieren Sie die Hardware, d.h., verbinden Sie die Kabel (Netzwerk und Telefon) mit dem Gerät und
schließen Sie das Netzteil an.
3.
Überprüfen Sie die IP-Einstellungen Ihres Computers und ändern Sie diese, falls es notwendig ist,
damit der Computer auf die web-basierte Software des Routers zugreifen kann.
4.
Verwenden Sie die web-basierte Management-Software, um das Gerät für die Anforderungen Ihres
ADSL-Zugangs einzurichten.
Installationsvoraussetzungen
Um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen, ist es notwendig, Informationen einzugeben, die der Router
intern speichert. Für einige Benutzer sind nur deren Zugangsinformationen (Benutzername und Passwort)
notwendig, für andere verschiedene Informationen, die den Internetzugang definieren und kontrollieren.
Sie können die Seiten weiter unten ausdrucken und die Tabellen mit den Daten füllen. Auf diese Art haben Sie
eine ausgedruckte Kopie aller notwendigen Informationen, um den Router einzurichten. Sollten es einmal
notwendig sein, den Router umzukonfigurieren, haben Sie alle Informationen gleich zur Hand.
Achten Sie darauf, die Informationen geschützt vor dem Zugriff Unberechtigter aufzubewahren.
Tiefpassfilter
Da ADSL und die Telefondienste sich eine Leitung teilen, um ihre jeweiligen Signale zu übertragen, ist es
Filtermechanismus notwendig, um gegenseitige Störungen auszuschließen. Ein Tiefpassfilter kann für jedes
Telefon installiert werden, die sich die Leitung mit dem ADSL-Anschluss teilen. Diese Filter sind einfach zu
installierende passive Geräte, die zwischen ADSL-Gerät und/oder Telefon mittels Standardtelefonkabeln
angeschlossen werden.
Fragen Sie Ihren Service Provider für weitere Informationen über den Einsatz von Tiefpassfiltern mit Ihrem
Anschluss.
Betriebssysteme
Der DSL-564T verwendet eine HTML-basiertes Web-Schnittstelle für Einrichtung und Management. Der WebKonfigurationsmanager kann von jedem Betriebssystem aus benutzt werden, das fähig ist, eine BrowserSoftware auszuführen, einschließlich Windows 98 SE, Windows ME, Windows 2000 und Windows XP.
ix
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Web Browser
Jeder bekannte Web-Browser kann zur Konfiguration des Routers über die Web-KonfigurationsmanagementSoftware. Das Programm arbeitet am besten mit neueren Browsern, wie Opera, Microsoft Internet Explorer®
Version 5.0, Netscape Navigator® Version 4.7 oder neueren Versionen, zusammen. Bei den Browsern muss die
Verwendung von JavaScript eingeschaltet sein, was meistens Standard ist.
Stellen Sie sicher, dass die Verwendung von JavaScript nicht durch andere Software, wie z.B. Anti-Viren- oder
Sicherheitsprogramme, die evtl. auf Ihrem Computer läuft, ausgeschaltet ist.
Ethernet Port (Netzwerkkarte)
Jeder Computer, der den Router benutzt, muss über eine Netzwerkkarte an den Router angeschlossen werden.
Diese Verbindung ist eine Ethernet-Verbindung, daher muss Ihr Computer mit einer entsprechenden Schnittstelle
ausgerüstet sein. Die meisten heutigen Notebooks verfügen bereits über eine solche Schnittstelle. Entsprechend
sind auch die meisten neuen Desktop-Computer ausgerüstet.
Verfügt Ihr Computer über keine Ethernet-Schnittstellen, müssen Sie eine Netzwerkkarte nachrüsten, bevor Sie
den Router benutzen können. Wenn Sie eine Netzwerkkarte einbauen, beachten Sie die mit der Karte
mitgelieferte Anleitung.
Zusätzliche Software
Möglicherweise müssen Sie auf Ihrem Computer Software installieren, damit der Computer ins Internet kann.
Zusätzliche Software muss auch installiert werden, wenn Sie das Gerät als einfache Bridge verwenden. Für eine
überbrückte Verbindung werden die Informationen, die für die Einrichtung und Unterhaltung der InternetVerbindung notwendig sind, auf einem anderen Computer oder Gateway gespeichert, nicht auf dem Router.
Wenn Ihr ADSL-Service über eine PPPoE, PPPoA oder CLIP (IPoA)-Verbindung zustande kommt, können die
Informationen, die für die Einrichtung und Unterhaltung der Internet-Verbindung notwendig sind, auf dem
Router gespeichert werden. Ist aber notwendig zusätzliche Software auf Ihrem Computer zu installieren.
Allerdings müssen evtl. einige Einstellungen im Gerät geändert werden, einschl. der Zugangsinformationen, die
zur Identifizierung und Verifizierung der Verbindung verwendet werden.
Alle Verbindungen zum Internet erfordern eine eindeutige, globale IP-Adresse. Für überbrückte Verbindungen
müssen die globalen IP-Einstellungen in einem TCP/IP-fähigen Gerät auf der LAN-seite der Bridge residieren,
z.B. einem PC, einem Server, einem Gateway, wie z.B. ein Router oder ähnliche Firewall-Hardware.
Die IP-Adresse kann auf verschiedenen Wegen vergeben werden. Ihr Netzwerk-Service-Provider wird Ihnen
entsprechende Anweisungen für zusätzliche Verbindungs-Software oder Konfiguration der Netzwerkkarte
geben, soweit erforderlich.
Über CLIP-Verbindungen (RFC 1577)
Klassische IP-Verbindungen über ATM (Classical IP over ATM (CLIP)) erfordern möglicherweise globale IPEinstellungen für das Gerät. Ihr Service-Provider wird Sie ggf. mit entsprechenden Informationen versorgen.
Einige CLIP-Verbindungen funktionieren wie Peer-to-Peer-Verbindungen und benötigen daher keine IPEinstellungen für die WAN-Schnittstelle.
x
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Folgende Informationen von Ihrem ADSL-Service-Provider benötigen Sie:
Benutzername
Der Benutzername ist notwendig zum Einloggen in das
Netzwerk des Service-Providers. Im Allgemeinen in der Form:
Benutzer@ISP.de. Ihr Service-Provider benutzt den
Benutzername zur Identifizierung Ihres ADSL-Kontos
Passwort
Passwort zum Benutzernamen; dient zum Einloggen in das
Netzwerk und zur Verifikation der Identität.
Verbindungsprotokoll
Methode zum Senden und Empfangen von Datenpaketen
(abhängig vom ADSL-Service-Provider)
Ihr Modem unterstützt folgende Protokolle:
PPPoE, PPPoA, PPPoA with DHCP, Bridge, and CLIP (IPoA)
Modulationstypen
ADSL verwendet verschiedene
Standardmodulationstechniken, um die Daten über die
zugeteilten Frequenzen zu transportieren.
Die Standard-DSL-Modulation MMODE erkennt automatisch
alle Arten von ADSL-Modulation.
Wie dem auch sei, wenn Sie angewiesen wurden, den
Modulationstyp zu spezifizieren, haben Sie 3 Möglichkeiten:
G.LITE, G.DMT und T1.413
Sicherheitsprotokolle
Wird vom Service Provider zur Verifikation von
Benutzernamen und Passwort beim Login verwendet. Ihr
Modem unterstützt die Protokolle PAP und CHAP.
VPI
Virtual Path Identifier (Virtueller Pfad Identifizierer). Wird in
Verbindung mit dem VCI (s.u.) zur Identifikation des Pfads
zwischen dem Netzwerk des Service-Providers und Ihrem
Computer verwendet.
VCI
Virtual Channel Identifier (Virtueller Kanal Identifizierer). Wird
in Verbindung mit dem VPI (s.o.) zur Identifikation des Pfads
zwischen dem Netzwerk des Service-Providers und Ihrem
Computer verwendet.
Daten hier einfügen
Folgende Informationen über DSL-564T ADSL-Router benötigen Sie:
Benutzername
Benutzername ist notwendig, um die ManagementSchnittstelle des Modems zu öffnen. Beim Versuch eine
Verbindung zum Gerät über einen Web-Browser herzustellen,
werden Sie zur Eingabe des Benutzernamens aufgefordert.
Der Standardbenutzername ist admin. Dies können Sie
ändern.
Passwort
Das Passwort wird nach der Eingabe des Benutzernamens
abgefragt, wenn Sie eine Verbindung zum Gerät über einen
Web-Browser herstellen wollen. Das Standardpasswort
lautet: admin. Dies können Sie ändern.
LAN-IP-Adresse für den
DSL-564T
Geben Sie diese IP-Adresse im Adressfeld des Browsers ein,
wenn Sie die grafische Schnittstelle zur Modem-Konfiguration
öffnen wollen. Die Standard-Adresse ist: 192.168.1.1, in
diesem Handbuch auch Management-IP-Adresse genannt.
Sie können diese Adresse an jedes IP-Adress-Schema
anpassen.
Diese Adresse wird für den DHCP-Server im LAN benutzt,
wenn DHCP eingeschaltet ist.
LAN-Subnetz-Adresse
für den DSL-564T
Die Subnetzmaske wird vom DSL-564T im gesamten
Netzwerk verwendet. Die Standard-Subnetzmaske lautet:
255.0.0.0. Sie kann später geändert werden.
xi
Daten hier einfügen
DSL-564T DSL Router User’s Guide
Folgende Informationen über Ihr Netzwerk/Ihren Computer benötigen Sie:
Netzwerkkarte (Ethernet)
Wenn Ihr Computer über eine Netzwerkkarte verfügt,
können Sie den DSL-564T mit dieser Schnittstelle über ein
Netzwerkkabel verbinden.
Sie können diese Schnittstelle des DSL-564T auch dazu
benutzen, andere Netzwerkgeräte, wie z.B. einen Wireless
LAN Access Point anzuschließen.
DCHP-Client-Status
Das DSL-564 ADSL-Modem ist standardmäßig als DHCPServer konfiguriert. Das bedeutet, es kann den Computern
in Ihrem Netzwerk IP-Adressen, Subnetz-Masken und die
Standard-Gateway-Adresse zuteilen. Der Standardbereich
für zuteilbare IP-Adresse geht von 192.168.1.2 bis
192.168.1.254.
Ihr(e) Computer muss/müssen für den automatischen
Bezug einer IP-Adresse eingerichtet sein, d.h. als DHCPClients.
Daten hier einfügen
Es wird empfohlen, dass Sie für den Fall, dass Sie die ADSL-Verbindung erneut konfigurieren müssen, die
Daten sammeln und in obige Tabellen eintragen oder an einem anderen sicheren Platz.
Wenn Sie alle Informationen beisammen haben, können Sie Ihren DSL-564T ADSL Router einrichten und
konfigurieren.
Hinweis
Das Modem kann auf die Fabrikeinstellungen zurückgesetzt werden, indem eine
Rücksetzungsoperation über die Management-Schnittstelle durchgeführt wird (s.a.
Systembefehle). Wenn Sie nicht auf die Management-Schnittstelle zugreifen können,
können Sie sich auf für den Gebrauch des Rücksetzschalters an der Rückseite des
Gerätes entscheiden.
xii
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
1
Einleitung
Dieses Kapitel enthält eine kurze Beschreibung des Routers, den damit verbundenen Technologien und eine
Liste seiner Eigenschaften.
Beschreibung des Routers/des Betriebs
Der Router DSL-564T-ADSL wurde entworfen, um eine einfache und kostengünstige ADSL-InternetVerbindung für einzelne Computer über Netzwerkschnittstelle zu bieten oder um als Bridge Ihr LAN mit dem
Internet zu verbinden.
Der DSL-564T vereinigt die Vorteile der Hochgeschwindigkeitstechnologie von ADSL und das Management
von LAN IP in einer kompakten und zweckdienlichen Baueinheit. Die ADSL-Technologie ermöglicht viele
interaktive Multimedia-Anwendungen, wie z.B. Videokonferenzen und gemeinschaftliche Anwendungen
(collaborative computing).
Es ist einfach den Router zu installieren und zu konfigurieren. Der DSL-564T verbindet Computer oder ein LAN
über eine Standardnetzwerk-Schnittstelle. Die ADSL-Verbindung wird über die normale Telefonleitung mit
Standardverbindungen hergestellt. Mehrere PCs können über eine WAN-Schnittstelle (Wide Area Network) und
eine globale Netzwerkadresse ins Netzwerk und ins Internet.
Der Router unterstützt “transparent bridging” und kann für das Routen von IP-Paketen über das Internet benutzt
werden. Kostensparende Eigenschaften wie NAT ((Network Address Translation) und DHCP (Dynamic Host
Configuration Protocol) verbessern die Wirksamkeit der Administration und erhöhen die Sicherheit Ihres
privaten Netzwerks. Fortschrittliche Sicherheitserweiterungen, Paketfilter und Port-Redirection helfen dabei, Ihr
Netzwerk gegen potentielles verheerendes Eindringen durch bösartige Software oder Viren von außerhalb Ihres
Netzwerks.
Was ist ADSL?
Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) ist eine Zugriffstechnik, die es ermöglicht, über normale
Telefonleitung aus Kupfer digitale Daten in Hochgeschwindigkeit zu transportieren und interaktive MultimediaAnwendungen für geschäftliche und private Kunden gestattet.
ADSL vergrößert die Signalübertragungskapazität der kupfernen Telefonleitung enorm, ohne dabei die normalen
Telefondienste zu stören. Für ADSL-Benutzer bedeutet dies schnellere Downloads und verlässlichere
Verbindungen. ADSL-Geräte ermöglichen den Genuss von schnellem Internet-Zugang ohne die Erfahrung von
Qualitätsverlusten oder Unterbrechungen der Telefon-/Fax-Tauglichkeit.
ADSL bietet einen festzugeordneten Dienst über eine Telefonleitung. ADSL arbeitet mit Geschwindigkeiten von
bis zu 8 Mbps abwärts (downstream) und bis zu 640 Kbps aufwärts (upstream), in Abhängigkeit vom Zustand
der Telefonleitung vor Ort. Eine sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Anwender und dem
Einwahlknoten des Service-Providers wird hergestellt.
ADSL-Geräte von D-Link vereinigen die Empfehlungen des ADSL-Forums für „Framing“, Datenformat und
Protokolle der höheren Schichten.
1
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Eigenschaften des Routers
Der Router DSL-564T ADSL macht die neuesten ADSL-Erweiterungen nutzbar, um einen verlässlichen Zugang
für die meisten kleinen bis mittelgroßen Büros zu bieten. Die Vorteile des DSL-564T sind:
•
PPP (Point-to-Point Protocol) Sicherheit – Der Router DSL-564T ADSL unterstützt PAP (Password
Authentication Protocol) und CHAP (Challenge Handshake Authentication Protocol) für PPPVerbindungen.
•
DHCP-Unterstützung –
•
Dynamic Host Configuration Protocol. Automatische und dynamische Zuweisung der notwendigen IPEinstellungen für jeden Hostrechner in Ihrem Netzwerk. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer
Rekonfiguration sämtlicher Hostrechner bei Änderungen in der Netzwerk-Topologie.
•
Network Address Translation (NAT) – Der DSL-564T erlaubt den gleichzeitigen Zugriff von mehreren
Netzwerkbenutzern auf das Internet über einen Internet-Zugang. Dadurch können alle ins Internet zum Preis
eines einzelnen Benutzers.
NAT verbessert die Netzwerksicherheit durch Verstecken des privaten Netzwerks hinter einer globalen und
sichtbaren IP-Adresse. Das NAT-Address-Mapping kann auch dazu verwendet werden, zwei NetzwerkDomänen über eine LAN-zu-LAN-Verbindung zu verbinden.
•
TCP/IP (Transfer Control Protocol/Internet Protocol) – Der DSL-564T unterstützt das Protokoll
TCP/IP, der Sprache des Internets. Es ist kompatibel mit Zugangsservern verschiedener großer Hersteller.
•
RIP-1/RIP-2 – Der DSL-564T unterstützt für den Austausch mit anderen Routern sowohl RIP-1 als auch
RIP-2. Die Verwendung beider Versionen lässt den Router mit allen RIP-fähigen Geräten kommunizieren.
•
Statisches Routen – Dies erlaubt einen Datenpfad zu einem bestimmten Netzwerk auszuwählen, der dann
für immer in der Routing-Tabelle verbleibt. Sie definieren eine absolute Route, die immer für den
Datenverkehr aus Ihrem Netzwerk zu einer bestimmten Adresse innerhalb Ihres Netzwerks (z.B. ein anderer
Router oder ein Server) oder außerhalb Ihres Netzwerks (z.B. das Standard-Gateway Ihres ISPs).
•
Standardroute – Hier legen Sie einen Standardpfad für hereinkommende Datenpakete fest, deren
Zieladresse unbekannt ist. Dies ist besonders nützlich, wenn der Router als einziger Zugang zum Internet
funktioniert.
•
ATM (Asynchronous Transfer Mode) – Der DSL 564T unterstützt Bridged Ethernet over ATM
(RFC1483), IP over ATM (RFC1577) und PPP over ATM (RFC 2364).
•
Precise ATM Traffic Shaping – Traffic Shaping ist eine Methode, um den Flussrate der ATM-Datenzellen
zu kontrollieren. Diese Funktion hilft dabei den Quality of Service for ATM-Datentransfer einzurichten.
•
G.hs (Auto-handshake) – Dies erlaubt dem Router die automatische Auswahl der ADSLVerbindungsstandards G.lite oder G.dmt.
•
High Performance – Sehr hohe Datentransferraten sind mit diesem Router möglich, bis zu 8 Mbps
downstream beim Einsatz von G.dmt.
•
Full Network Management – Der DSl-564T verbindet SNMP-Unterstützung (Simple Network
Management Protocol) für web-basiertes Management und text-basiertes Netzwerk-Management über via
eine RS-232- oder Telnet-Verbindung.
•
Telnet-Verbindung – Sie können auf die Management-Software des Routers von einem anderen Rechner
aus über Telnet zugreifen.
•
Einfache Installation – Der DSL-564T verwendet eine web-basiertes grafische Benutzerschnittstelle für
den praktischen Management-Zugang und einfache Konfiguration. Jeder normale Web-Browser kann zum
Managen des Routers verwendet werden.
2
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Kompatibilität mit Standard und Prüfzeichen
Der Router DSL-564T erfüllt oder ist kompatibel mit den folgenden Standards anerkannt von den betreffenden
Agenturen.
•
ITU G.992.2 (G.lite “Splitterless ADSL”) konform
•
ITU-T Rec. I.361 konform
•
RFC 791 Internet Protocol konform
•
RFC 792 UDP konform
•
RFC 826 Address Resolution Protocol compliant (ARP) konform
•
RFC 1058 Routing Information Protocol (RIP) konform
•
RFC 1213 MIB II for IP konform
•
RFC 1334 PPP Authentication Protocol konform
•
RFC 1389 Routing Information Protocol 2 (RIP2) konform
•
RFC 1483 IP over AAL5/ Bridged Ethernet over AAL5 konform
•
RFC 1557 Classical IP over ATM (IPoA) konform
•
RFC 1661 Point to Point Protocol (PPP) konform
•
RFC 1877 Automatic IP assignment konform
•
RFC 1994 Challenge Handshake Authentication Protocol konform
•
RFC 2131 und RFC 2132 DHCP-Funktionen werden unterstützt, einschl.: automatische Zuweisung von
IP-Adresse, Subnetz-Maske und Standard-Gateway und Bereitstellung einer DNS-Server-Adresse für alle
Hosts
•
RFC 2364 PPP over ATM compliant (PPPoA) konform
•
RFC 2516 PPP over Ethernet compliant (PPPoE) konform
•
RFC 2684 Bridged/Routed Ethernet over ATM konform
•
IEEE 802.3 konform
•
IEEE 802.3u konform
•
IEEE 802.1d konform
•
IEEE 802.3x konform
•
Unterstützung für Embedded Web-Server
•
Unterstützung für Dynamic Learning
•
Unterstützung für Static Routing
•
Unterstützung für NAPT für bis zu 4096 Verbindungen
•
Unterstützung für DHCP für bis 253 Verbindungen
•
Unterstützung für IGMP
•
Unterstützung für ATM Forum UNI 3.1/4.0
•
Unterstützung für ATM VCC (Virtual Channel Circuit) für bis zu 8 Sitzungen
•
Unterstützung für TELNET und TFTP
•
Unterstützung für back pressure for half-duplex
3
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Packliste
Öffnen Sie die Verpackung und entnehmen Sei vorsichtig den gesamten Inhalt. Vergewissern Sie sich, dass Sie
zusätzlich zu diesem Handbuch haben:
•
einen DSL-564T ADSL-Router
•
ein Telefonkabel (twisted-pair) für die ADSL-Verbindung,
•
ein Netzwerkkabel (Ethernet),
•
einen Wechselstrom-Adapter (220V) und
•
eine Installations-CD-ROM, die dieses Handbuch enthält.
Gehäusevorderseite
Stellen Sie den Router so auf, dass Sie LEDs der Gehäusevorderseite gut sehen können.
Die LEDs auf der Gehäusevorderseite melden die Stati für Power, Status, ADSL, LAN (1-4) Link/Act. Status
und Aktivität von ADSL und Netzwerk werden über die LEDs Link/Act angezeigt.
Power
Ständig leuchtendes grünes Licht
bedeutet, dass das Gerät
eingeschaltet ist. Ist das Gerät
ausgeschaltet, bleibt die Anzeige
dunkel.
Status
Ständig leuchtendes grünes Licht
während
des
Power-on-Self-Test
(POST / Selbsttest nach dem
Einschalten). Wenn eine Verbindung
besteht, blinkt die LED grün. Leuchtet
die LED nach dem POST ständig
weiter grün, liegt ein Systemfehler vor
und das Gerät sollte neugebootet
werden.
ADSL: Link/Act
Ständig leuchtendes grünes Licht zeigt
eine bestehende ADSL-Verbindung
an. Die LED leuchtet nach dem Ende
der Verbindungsverhandlungen.
Aktivitäten der WAN-Schnittstelle
(ADSL) werden durch Blinken
angezeigt.
LAN 1 - 4: Link/Act
Ständig leuchtendes grünes Licht zeigt
eine bestehende Verbindung beim
Starten des Gerätes an. Aktivitäten der
LAN-Schnittstelle (Ethernet) werden
durch Blinken angezeigt.
Abbildung 1: Frontpanel
4
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Gehäuserückseite
Alle Kabel zum Router werden auf der Gehäuserückseite eingesteckt. Stecken Sie den Stromanschluss vom
Netzadapter hier ein. Mit dem Rücksetzschalter können Sie das Gerät auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.
ADSLAnschlussmit ADSlLeitung
verbinden
Netzwerkanschlüsse –
mit
Ethernetkabeln
verbinden
Rücksetzschalter
12V-Stromanschluss
Abbildung 2: Gehäuserückseite
Hinweis
Sie können den Router auch durch Trennen des Stromanschlusses und
Wiederanschliessen neubooten.
5
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
2
Installation der Hardware
Der DSL 564T hat 5 verschiedene Schnittstellen, vier für Netzwerk (Ethernet) und eine für ADSL. Stellen Sie
den Router so auf, dass er mit den verschiedenen Geräten und auch dem Netzteil sicher verbunden werden kann.
Der Router sollte nicht dort aufgestellt werden, wo er Feuchtigkeit oder extremer Hitze ausgesetzt ist. Stellen Sie
sicher, dass alle Netzwerkkabel und die Stromleitung so verlegt sind, dass niemand darüber stolpern kann. Wie
bei allen elektronischen Geräten sollten Sie unbedingt die Sicherheitsvorschriften einhalten.
Der Router kann in einem Regal oder auf einem Schreibtisch aufgestellt werden. Am besten so, dass Sie die
LEDs auf der Gehäusevorderseite sehen können, wenn Sie Fehler suchen.
Warnung!
Der Router darf nur mit dem mitgelieferten Netzteil betrieben werden.
Netzwerkverbindungen
Netzwerkverbindungen werden durch die ADSL-Schnittstelle und die vier Netzwerkschnittstelle auf der
Rückseite des Routers hergestellt. Siehe hierzu die obige Abbildung und auch die folgenden.
ADSL-Verbindung herstellen
Verwenden Sie das mitgelieferte ADSL-Kabel, um den Router mit einer Telefonanschlussbuchse (RJ-11) und
der ADSL-Steckbuchse (RJ-11) zu verbinden. Wenn Sie einen Tiefpassfilter verwenden, beachten Sie den mit
diesem Gerät mitgelieferten Installationsanweisungen oder folgende Sie den Anweisungen Ihres Service
Providers. Die ADSL-Verbindung stellt die WAN-Schnittstelle, die Verbindung zum Internet, dar. Physikalisch
ist eine Verbindung zum Backbone des Service Provider und damit zu letztendlich zum Internet.
Router ans Netzwerk (Ethernet) anschließen
Der Router kann an einen einzelnen Computer oder Netzwerkgerät über die 10BASE-TX EthernetSteckerbuchse auf der Rückseite des Routers angeschlossen werden. Jede Verbindung zu Geräten wie Hubs oder
Switches arbeiten lediglich mit einer Geschwindigkeit von 10/100 Mbps. Wird der Router an ein Gerät
angeschlossen, dass zu höheren Übertragungsgeschwindigkeiten als 10 Mbps fähig ist, stellen Sie sicher, dass
dieses Gerät auf Auto-Negation (NWay) eingestellt ist.
Verwenden Sie Standardnetzwerkkabel (Twisted Pair) mit RJ-45-Steckern. Der RJ-45-Anschluss des Routers ist
ein gekreuzter Anschluss (MDI-X). Wenn Sie den Router direkt mit einem PC verbinden, verwenden Sie ein
normales Netzwerkkabel. Verfahren Sie ebenso, wenn Sie den Router an einen Uplink-Anschluss (MDI-II) an
einem Hub oder Switch anschließen wollen. Wollen Sie den Router mit einem normalen Anschluss (MDI-X) an
einem Router verbinden, verwenden Sie ein gekreuztes Netzwerkkabel.
Regeln bezüglich der Länge von Netzwerkkabel treffen auch auf die Verbindung Netzwerk zu Router zu. Stellen
Sie sicher, dass das Kabel zwischen Netzwerkanschluss und Router die Länge von 100 Metern nicht
überschreitet.
Hub oder Switch an Router anschließen
Schließen Sie den Router an einen Uplink-Anschluss an einem Hub oder Switch mit einem normalen
Netzwerkkabel an , siehe die folgende Abbildung.
6
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Wenn Sie den UplinkAnschluss am Hub oder
Switch für ein anderes
Gerät reservieren wollen,
verbinden Sie einen der
anderen
MDI-XAnschlüsse mit einem
gekreuzten Kabel.
Abbildung 3: Hub oder Switch an Router anschließen
Computer an Router anschliessen
Sie können den Router
direkt mit der im PC
installierten 10/100
BASE-TX-Netzwerkkarte (NIC) über ein
normales Netzwerkkabel verbinden, siehe
Abb.
Abbildung 4: Computer an Router anschliessen
7
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Router ans Stromnetz anschließen
Warnung!
Der Router darf nur mit dem mitgelieferten Netzteil betrieben werden.
Um den Router in Betrieb zu nehmen, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Stecken Sie den Anschluss vom Netzteil in die entsprechende Buchse auf der Rückseite des Routers und
verbinden Sie dann das Netzteil mit einer geeigneten Steckdose.
2.
Das LED mit der Bezeichnung Power leuchtet ständig auf. Das LED mit der Bezeichnung Status leuchtet
zunächst ständig grün und fängt nach einigen Sekunden an zu blinken.
3.
Ist eine Netzwerkschnittstelle mit einem eingeschalteten Gerät verbunden, überprüfen Sie die LEDs Link
und Act, um sicher zu gehen, dass eine Verbindung besteht. Wenn eine ADSL-Leitung angeschlossen ist,
versucht nun der Router eine ADSL-Verbindung herzustellen. Das LED ADSL leuchtet nach einigen
Sekunden auf, wenn der Router richtig konfiguriert wurde. Bei der Erstinbetriebnahme sind noch einige
Einstellungen notwendig, bevor der Router eine Verbindung herstellen kann.
Rücksetzschalter
Der Router kann auf die Fabrikeinstellungen zurückgesetzt werden, wenn Sie den Rücksetzschalter für einige
Sekunden drücken, während das Gerät eingeschaltet ist. Verwenden Sie einen Stift oder eine Büroklammer, um
den Schalter vorsichtig zu drücken. Beachten Sie, dass dieser Vorgang alle im Flash Memory des Routers
gespeicherte Einstellungen, einschl. Informationen zum Benutzerkonto und die IP-Einstellungen des Netzwerks,
löscht. Die Standard-IP-Adresse des Routers ist 192.168.1.1, die Subnetzmaske 255.255.255.0, der
Standardbenutzer für die Management-Software heißt admin und das Standardpasswort lautet admin.
8
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
3
Basiskonfiguration
Für die Erstkonfiguration des Routers empfehlen wird, dass Sie die WAN-Verbindung über einen Computer
konfigurieren. Dabei sollten weder Router noch Computer mit dem LAN verbunden sein. Wenn die WANVerbindung zufrieden stellend funktioniert, können Sie weitermachen und die IP-Einstellungen und die DHCPKonfiguration durchführen. Das folgende Kapitel beschreibt die verschiedenen Menüs über die Sie den Router
konfigurieren und beobachten. Weiter wird beschrieben, wie die IP-Einstellungen geändert und der DHCPServer konfiguriert wird.
Zusammenfassung WAN-Konfiguration
1.
Mit dem Router verbinden – Um die WAN-Verbindung zu konfigurieren, müssen Sie zunächst mit
dem Router über die Management-Schnittstelle, die HTML-basiert ist, über einen Browser
kommunizieren.
2.
Um die Management-Software zu benutzen, muss Ihr Computer den Router “sehen“ können. Dies ist
möglich, wenn sich er sich in der gleichen „Nachbarschaft“ oder im gleichen Subnetz wie der Router
befindet. Stellen Sie daher sicher, dass die IP-Einstellungen Ihren Rechner in das gleiche Subnetz
stellen wie den Router. Am einfachsten erreichen Sie dies, indem Sie den Rechner so konfigurieren,
dass er den DHCP-Server des Routers zum Bezug der Einstellungen verwendet. Der folgende Abschnitt
beschreibt, wie Sie die IP-Einstellungen so ändern, dass Ihr Windows-Rechner sich als DHCP-Client
verhält.
3.
WAN-Verbindung konfigurieren – Ist es Ihnen möglich auf die Konfiguration—Software
zuzugreifen, können Sie sich an die für die ADSL-Verbindung notwendigen Änderungen machen. Es
gibt verschiedene Methode, um eine Verbindung zum Netzwerk des Service-Providers und damit zum
Internet herzustellen. Sie sollten vorab vom Service-Provider über die verschiedenen notwendigen
Parameter informiert worden sein (siehe auch die Tabellen am Anfang dieses Dokuments).
Lokale Netzwerkeinstellungen
Um die IP-Einstellungen vom Router zu beziehen, muss zunächst das Protokoll TCP/IP installiert sein. Ist Ihr
Rechner mit einer Netzwerkschnittstelle ausgerüstet, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Protokoll bereits
installiert ist. Wenn Sie Windows XP als Betriebssystem einsetzen, ist TCP/IP standardmäßig installiert.
Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der notwendigen Einstellungen, damit Windows XP die IPEinstellungen automatisch vom Router bezieht. Daran anschließend finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen
für die übrigen Windows-Versionen, zuerst wie Sie überprüfen, ob das Protokoll TCP/IP bereits installiert ist
und dann, wie Sie es installieren. Schließlich finden Sie die notwendigen Einstellungen, damit Ihre WindowsVersion die IP-Einstellungen automatisch vom Router bezieht.
Für Computer, die nicht Windows als Betriebssystem verwenden, folgen Sie den Anweisungen für die
Einrichtung als DHCP-Client für das entsprechende Betriebssystem.
Hinweis
Wenn Sie den Router zum Anschluss von weiteren Computern an das Internet
verwenden, Können Sie diese Anleitungen später für Änderungen an den IPEinstellungen bei diesen Computern verwenden.
Beachten Sie, dass nicht die gleichen IP-Adressen verwenden können. Jeder Rechner
benötigt eine andere IP-Adresse für das lokale Netzwerk.
9
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Windows XP für DHCP konfigurieren
Um einen Computer unter Windows XP als DHCP-Client einzurichten, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Wählen Sie über Start -> Einstellungen -> Netzwerkverbindungen.
Abbildung 5: Netzwerkverbindungen konfigurieren
2.
Im Fenster Netzwerkverbindungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol LANVerbindung. In Kontextmenü wählen Sie Eigenschaften.
10
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 6: Fenster Netzwerkverbindungen
3.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung markieren Sie auf dem Reiter Allgemein den Eintrag
Internetprotokoll (TCP/IP).
4.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften.
11
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 7: Eigenschaften von LAN-Verbindung
5.
Im Fenster Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) wählen Sie auf dem Reiter Allgemein die
Optionen IP-Adresse automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
12
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 8: Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP)
7.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die
Änderungen zu übernehmen.
Ihr Computer verwendet jetzt den DHCP-Server des Routers zum Bezug der IP-Einstellungen.
Windows 2000
Überprüfen Sie zuerst, ob das Protokoll TCP/IP installiert ist und installieren Sie es, falls notwendig, nach.
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen.
2.
Im Fenster Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
LAN-Verbindung.
3.
Im Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Eigenschaften.
4.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung kontrollieren Sie, ob der Eintrag Internetprotokoll
(TCP/IP) existiert. Existiert der Eintrag, fahren Sie beim Abschnitt Windows 2000 für DHCP
konfigurieren fort. Andernfalls installieren Sie jetzt das fehlende Protokoll nach.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Installieren.
6.
Im Fenster Typ der Netzwerkkomponente auswählen markieren Sie den Eintrag Protokoll und
klicken dann auf die Schaltfläche Hinzufügen.
7.
Im Fenster Netzwerkprotokoll auswählen, markieren Sie den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP)
und klicken auf die Schaltfläche OK.
8.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung klicken Sie auf die Schaltfläche Schließen.
9.
Ggf. müssen nach Aufforderung die Windows 2000-InstallationsCD einlegen. Folgen Sie den
Anweisungen am Bildschirm. Möglicherweise muss Ihr Computer zum Abschluss der Installation neu
gebootet werden.
13
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Windows 2000 für DHCP konfigurieren
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen auf den Eintrag Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen.
2.
Im Fenster Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
LAN-Verbindung.
3.
Im Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Eigenschaften.
4.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung markieren Sie den Eintrag Internetprotokoll
(TCP/IP).
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften.
6.
Im Fenster Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) wählen Sie auf dem Reiter Allgemein die
Optionen IP-Adresse automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
8.
Im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Ihr Computer verwendet jetzt den DHCP-Server des Routers zum Bezug der IP-Einstellungen.
Windows95, Windows 98 und Windows ME
Überprüfen Sie zuerst, ob das Protokoll TCP/IP installiert ist und installieren Sie es, falls notwendig, nach.
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Systemsteuerung.
2.
Doppelklicken Sie auf das Symbol Netzwerk (Windows ME: Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen).
3.
Im Fenster Netzwerk wird eine Übersicht über die installierten Netzwerkkomponenten aufgelistet.
Enthält die Liste den Eintrag TCP/IP und ist das Protokoll aktiv, lesen Sie bitte im Abschnitt Windows
95 und Windows 98 für DHCP konfigurieren bzw. Windows ME für DHCP konfigurieren weiter.
4.
Um das Protokoll TCP/IP zu installieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
5.
Im Fenster Netzwerkkomponententyp auswählen, wählen Sie den Eintrag Protokoll und dann
klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
6.
Im Fenster Netzwerkprotokoll auswählen wählen Sie aus der Liste der Hersteller Microsoft, dann
unter Netzwerkprotokolle den Eintrag TCP/IP.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um das Protokoll einzuspielen.
8.
Legen Sie nach Aufforderung die CD-ROM mit dem Betriebssystem ein.
9.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
10. Nach einem Neustart des Rechners steht das Protokoll PCP/IP zur Verfügung.
Windows 95 und Windows 98 für DHCP konfigurieren
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Systemsteuerung.
2.
Doppelklicken Sie auf das Symbol Netzwerk.
3.
Markieren Sie den Eintrag TCP/IP und klicken dann auf die Schaltfläche Eigenschaften.
4.
Falls Sie mehrere TCP/IP-Einträge sehen, wählen Sie den, der zu Ihrer Netzwerkkarte gehört.
5.
Im Fenster Eigenschaften von TCP/IP klicken Sie auf den Reiter IP-Adresse.
6.
Aktivieren Sie die Option IP-Adresse automatisch beziehen.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellung zu übernehmen. Das Fenster Eigenschaften
von TCP/IP wird geschlossen.
8.
Klicken wieder auf die Schaltfläche OK, um das Fenster Netzwerk zu schliessen und die Einstellungen
zu speichern.
9.
Jetzt ist noch ein Neustart Ihres Rechners erforderlich. Klicken Sie im entsprechenden Dialog auf die
Schaltfläche Ja.
Nach dem Neustart verwendet Ihr Computer den DHCP-Server des Routers zum Bezug der IP-Einstellungen.
14
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Windows ME für DHCP konfigurieren
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Systemsteuerung.
2.
Doppelklicken Sie auf das Symbol Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen.
3.
Im Fenster Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
Netzwerk.
4.
Im Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Eigenschaften.
5.
Im Fenster Einstellungen für TCP/IP aktivieren Sie die Option IP-Adresse automatisch beziehen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um das Fenster Einstellungen für TCP/IP zu schließen.
10. Klicken wieder auf die Schaltfläche OK, um das Fenster Netzwerk zu schliessen und die Einstellungen
zu speichern.
11. Schließen Sie das Fenster Systemsteuerung.
Ihr Computer verwendet jetzt den DHCP-Server des Routers zum Bezug der IP-Einstellungen.
Windows NT 4.0 Workstation
Überprüfen Sie zuerst, ob das Protokoll TCP/IP installiert ist und installieren Sie es, falls notwendig, nach.
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf das Symbol Netzwerk.
3.
Im Fenster Netzwerk klicken Sie auf den Reiter Protokolle.
4.
Im Abschnitt Netzwerkprotokolle kontrollieren Sie, ob der Eintrag TCP/IP-Protokoll existiert.
Existiert der Eintrag, fahren Sie beim Abschnitt NT 4.0 für DHCP konfigurieren fort. Andernfalls
installieren Sie jetzt das fehlende Protokoll nach.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
6.
Im Fenster Auswahl: Netzwerkprotokoll markieren Sie den Eintrag TCP/IP-Protokoll und klicken
dann auf die Schaltfläche OK.
7.
Im Fenster Netzwerk klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
8.
Ggf. müssen nach Aufforderung die Windows NT 4.0-InstallationsCD einlegen. Folgen Sie den
Anweisungen am Bildschirm. Möglicherweise muss Ihr Computer zum Abschluss der Installation neu
gebootet werden.
Windows NT 4.0 für DHCP konfigurieren
1.
Öffnen Sie über Start -> Einstellungen die Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf das Symbol Netzwerk.
3.
Im Fenster Netzwerk klicken Sie auf den Reiter Protokolle.
4.
Im Fenster Auswahl: Netzwerkprotokoll markieren Sie den Eintrag TCP/IP-Protokoll und klicken
dann auf die Schaltfläche Eigenschaften.
5.
Im Fenster Eigenschaften von Microsoft TCP/IP wählen Sie die Option IP-Adresse von einem
DHCP-Server beziehen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Änderung zu übernehmen.
7.
Klicken Sie im Fenster Netzwerk auf die Schaltfläche OK, um die Änderung zu speichern und das
Fenster zu schließen.
Ihr Computer verwendet jetzt den DHCP-Server des Routers zum Bezug der IP-Einstellungen.
15
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Konfigurationsmanager
Nachdem die IP-Einstellungen Ihres Computers die Kommunikation mit dem Router erlauben, können Sie die
Konfigurations-Software öffnen.
Stellen Sie sicher, dass der Web-Browser so eingestellt ist, dass kein Proxy-Server
verwendet wird. Vergehen beim Internet Explorer:
1.Öffnen Sie über Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung den Eintrag
Internetoptionen.
2. Im Fenster Eigenschaften von Internet wählen Sie den Reiter Verbindungen.
Hinweis
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen im Bereich LAN-Einstellungen.
4. Im Bereich Proxyserver darf die Option Proxyserver für LAN verwenden nicht
aktiviert sein.
Sie können dieses Fenster auch im Internet Explorer über das Menü Extras ->
Internetoptionen aufrufen.
Um die web-basierte Management-Software zu benutzen, starten Sie einen passenden Web-Browser und öffnen
die IP-Adresse http://192.168.1.1 (Standardadresse des Routers) ein.
Abbildung 9: Web-Konfigurationsmanager
Wählen Sie im Startbildschirm eine Sprache aus. Das Login-Fenster wird geöffnet.
Auf der Home Page einloggen
Geben Sie den Benutzername und das Passwort ein. Bei der Erstkonfiguration lauten beide: admin.
16
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 10: Seite Login-Maske
Als erstes sollten Sie Benutzernamen und Passwort ändern, da bis zur Änderung von jedem Rechner im gleichen
Subnetz auf die Management-Software zugegriffen werden kann. Zur Änderung des Standard-Benutzernamens
und des Passworts vgl. Abschnitt Benutzerverwaltung.
Hinweis
Hinweis
Verwechseln Sie Benutzernamen und Passwort für das Modem nicht mit dem
Benutzernamen und dem Passwort für den ADSL-Zugang bei Ihrem Service-Provider.
Sämtliche Änderungen/Einstellung müssen dauerhaft gespeichert werden, damit sie
nach einem Neustart des Routers wieder zur Verfügung stehen, Vgl hierzu den
Abschnitt Änderungen/Einstellungen speichern.
Router konfigurieren
Als erste Seite nach dem Einloggen wird die Seite Statusinformation angezeigt. Sie sehen folgende Reiter: Start,
Einrichtung, Fortgeschritten, Werkzeuge, Status und Hilfe.
17
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 11: Seite Statusinformation
Wenn Sie über den Router ins Internet gehen, verbinden Sie sich zunächst mit dem Netzwerk Ihres ServiceProviders. Ihr Router kommuniziert dann mit den Rechner und Routern in diesem Netzwerk. Diese gewähren
letztlich den Zugang zum Internet. Ihr Router muss nun so eingerichtet werden, dass er mit diesen Rechnern
kommunizieren kann. Klicken Sie auf den Reiter Einrichtung, um diesen Reiter zu öffnen.
Reiter Einrichtung
Der Reiter Einrichtung bietet Links zu den Einstellungen von LAN und WAN. Als erstes wird die Seite
Einrichtung angezeigt. Nun sind Sie bereit, die WAN-Verbindung zu konfigurieren. Sämtliche hierzu
notwendige Informationen sollten Sie von Ihrem Service-Provider (Netzwerk oder Internet) erhalten haben.
Abbildung 12: Seite Einstellung
18
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Wenn Sie den Modulationstyp nicht ändern müssen, klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1, um die
übrigen WAN-Einstellungen zu konfigurieren, zuerst den Verbindungstyp. Springen Sie zum Kapitel
Verbindung 1 für PPPoA einrichten, wenn Sie eine PPPoA-Verbindung einrichten wollen. Für die anderen
Verbindungstypen, wie PPPoE, CLIP (IPoA) oder Bridge, springen Sie zu den entsprechenden Kapiteln.
Wenn Sie den Modulationstyp ändern müssen. Klicken Sie auf die Schaltfläche DSL-Einrichtung (alternativ
klicken Sie auf den Link DSL-Einrichtung).
DSL (Modulation) einrichten
Auf der Seite DSL-Einstellung können Sie den Modulationstyp der ADSL-Verbindung ändern. Ändern Sie diese
Einstellung nur, wenn es unbedingt notwendig ist.
Hinweis
Ändern Sie den (ADSL) Modulationstyp nur, wenn Sie vom Service-Provider explizit
dazu aufgefordert wurden. Wenn diese Einstellungen nicht richtig sind, funktioniert der
Router nicht.
Abbildung 13: Modulationstyp ändern
Wählen Sie den Modulationstyp in Übereinstimmung mit den Angaben Ihres Service-Providers und klicken Sie
dann auf die Schaltfläche Anwenden.
Zur Auswahl stehen folgende Modulationstypen: T1413, G.DMT, GLITE und MMODE. Als Standard voreingestellt ist MMODE (Multi-mode). Bei dieser Einstellung erkennt der Router automatisch den Modulationstyp.
Verbindung 1 für PPPoA einrichten
Das Protokoll Point-to-Point (abgekürzt PPP) ist eine Standardmethode um eine Netzwerkverbindung/-sitzung
zwischen Netzwerkgeräten einzurichten. Die verschiedenen Formen von PPP, einschl. PPPoA und PPPoE (siehe
unten) umfassen einen Authentisierungsprozess, der zum Zugang zum Netzwerk einen Benutzernamen und ein
Passwort erfordert.
19
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
PPPoA (PPP over ATM), beschrieben im RFC 2364, ist eine Methode um PPP in einem ATM-Netzwerk
einzusetzen. Der Asynchronous Transfer Mode wird für viele Telekommunikationsdienst, einschl. ADSL
verwendet.
Um die WAN-Verbindung für PPPoA einzurichten, gehen Sie vor wie folgt. Einige Einstellungen brauchen bei
der Erstkonfiguration nicht geändert zu werden. Sie können diese aber später ändern.
Abbildung 14: Seite PPPoA-Verbindungseinstellung
Um den Standardverbindungstyp (PPPoA) für Verbindung 1 zu ändern, lesen Sie im Abschnitt Verbindungstyp
ändern weiter.
Um den Standardverbindungstyp (PPPoA) für Verbindung 1 einzurichten, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Klicken Sie auf dem Reiter Einrichtung auf die Schaltfläche Verbindung 1, um die Seite auf der Seite
PPPoA-Verbindungseinstellung zu öffnen, siehe die obige Abb.
2.
Geben Sie im Feld Name einen Namen für die Verbindung ein oder verwenden Sie den
vorgeschlagenen Namen conn_1_PPPoA_8_35.
3.
Tragen Sie im Bereich PPP-Einstellungen Benutzernamen und Passwort für Ihren DSL-Zugang ein.
Benutzernamen und Passwort werden Ihnen i.d.R. von Ihrem Service-Provider zugeteilt.
4.
Für die meisten Benutzer müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen oder geändert werden.
5.
Im Bereich Options wählen Sie die Optionen NAT und/oder Firewall, falls gewünscht.
20
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
6.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben (VPI: 1; VCI: 32) genügen.
7.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
8.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
9.
Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird für
kurze Zeit nichts anzeigen.
10. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
11. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
12. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
13. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche Alles
speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
14. Um auf die Seite Systembefehle zurückzukehren, klicken Sie auf die Schaltfläche Zurück.
15. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
16. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
17. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch immer
nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort überprüfen
und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
Verbindungstyp ändern
Als Standardprotokoll des Routers wird das Protokoll Point-to-Point-over-ATM (PPPoA) verwendet. Die
Einstellungen für eine PPPoA-Verbindung werden nach einem Klick auf die Schaltfläche Verbindung 1 auf
dem Reiter Einrichtung angezeigt.
Der Router unterstützt alternative Verbindungstypen: PPPoE (PPP over Ethernet), CLIP (Classical IP over
ATM or IPoA), DHCP (for WAN), Static (IP for WAN) und Bridge. Sie können den Verbindungstyp auf zwei
Arten umstellen:
1.
Sie stellen den Verbindungstyp der Verbindung 1 um oder
2.
Sie erstellen eine neue Verbindung mit dem alternativen Verbindungstyp.
Wenn Sie eine neue Verbindung erstellen wollen, überspringen Sie die folgenden Abschnitte bis zum Abschnitt
Neue Verbindung einrichten.
21
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Verbindung 1 für PPPoE einrichten
Das Protokoll PPPoE ist ein Standard für Netzwerkverbindungen/-sitzungen zwischen Netzwerkgeräten. Die
Einstellungen für PPPoE entsprechen denen von PPPoA weitgehend. Sinnvollerweise sollten Sie den Namen für
die PPPoE-Verbindung ändern, z.B. in conn_1_pppoe_8_35. Beachten Sie, dass der Name auch die Werte für
VPI und VCI enthält. Dies hat keinen Einfluss auf die Funktion, sondern ist lediglich eine beschreibende
Referenz.
Abbildung 15: Seite PPPoE-Verbindungseinstellung
Einige Einstellungen müssen bei der Erstkonfiguration nicht geändert werden. Sie können diese aber später
ändern.
Um die Verbindung 1 für PPPoE zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1. Die
Standardeinstellung für die Verbindung 1 wird angezeigt: Typ PPPoA.
2.
In der Auswahlliste Type wählen Sie PPPoE. Der Reiter zeigt dann die möglichen Einstellungen
für PPPoE.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, z.B.: conn_1_PPPoE_8_35.
4.
Tragen Sie im Bereich PPP-Einstellungen Benutzernamen und Passwort für Ihren DSL-Zugang ein.
Benutzernamen und Passwort werden Ihnen i.d.R. von Ihrem Service-Provider zugeteilt.
22
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
5.
Für die meisten Benutzer müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen oder geändert
werden.
6.
Im Bereich Options wählen Sie die Optionen NAT und/oder Firewall, falls gewünscht.
7.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben (VPI: 1; VCI: 32)
genügen.
8.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
9.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
10. Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird
für kurze Zeit nichts anzeigen.
11. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
12. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
13. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
14. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche
Alles speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
15. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
16. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
17. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch
immer nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort
überprüfen und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
Verbindung 1 für Bridge einrichten
Unter Bridge versteht man eine protokolltransparente Verbindung zwischen zwei (oder mehr) Netzwerken. Dem
Router wird dabei keine IP-Adresse zugewiesen.
Die im Folgenden beschriebene Methode richtet den Router als Bridge ein. Datenpakete werden direkt über die
DSL-Schnittstelle geleitet. Wird der Router als Bridge verwendet, müssen Sie auf allen Rechner, die über den
Router ins Internet gehen, zusätzliche Verbindungs-Software installieren.
23
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 16: Seite Überbrückte Verbindungseinstellung
Einige Einstellungen müssen bei der Erstkonfiguration nicht geändert werden. Sie können diese aber später
ändern.
Um die Verbindung 1 für Bridge zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1. Die Standardeinstellung
für die Verbindung 1 wird angezeigt: Typ PPPoA.
2.
In der Auswahlliste Type wählen Sie Bridge. Der Reiter zeigt dann die möglichen Einstellungen für
Bridge.
3.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, z.B.: conn_1_Bridge_8_35.
4.
Tragen Sie im Bereich PPP-Einstellungen Benutzernamen und Passwort für Ihren DSL-Zugang ein.
Benutzernamen und Passwort werden Ihnen i.d.R. von Ihrem Service-Provider zugeteilt.
5.
Für die meisten Benutzer müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen oder geändert werden.
6.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben (VPI:1; VPC: 32) genügen.
7.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
8.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
9.
Im Bereich Brückeneinstellungen können Sie zwischen zwei verschiedenen Methoden für die
Kapselung der PPP-Pakete wählen. Ihr Service-Provider sollte Ihnen mitgeteilt haben, welche Methode
unterstützt wird. Wählen Sie entsprechend LLC (SNAP) oder VC (MUX).
24
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
10. Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird für
kurze Zeit nichts anzeigen.
11. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
12. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
13. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
14. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche Alles
speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
15. Um auf die Seite Systembefehle zurückzukommen, klicken Sie auf die Schaltfläche Zurück.
16. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
17. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
18. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch immer
nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort überprüfen
und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
Verbindung 1 für Statische IP für WAN einrichten
Statische IP wird immer dann verwendet, wenn eine statische IP-Adresse zugewiesen wird. Zusätzliche
Informationen wie Subnetzmaske und Gateway sollten für eine Verbindung ebenfalls angegeben werden. Sie
können bis zu drei Domain Name Server (DNS) angegeben. Der gültige Adressraum liegt zwischen 1.0.0.1 und
223.255.255.254.
25
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 17: Seite Statische Verbindungseinstellungen
Einige Einstellungen müssen bei der Erstkonfiguration nicht geändert werden. Sie können diese aber später
ändern.
Um die WAN-Verbindung für Statische IP zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1. Die Standardeinstellung
für die Verbindung 1 wird angezeigt: Typ PPPoA.
2.
In der Auswahlliste Type wählen Sie Static. Der Reiter zeigt dann die möglichen Einstellungen für
Static.
3.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, z.B.: conn_1_Static_8_35.
4.
Tragen Sie im Bereich PPP-Einstellungen Benutzernamen und Passwort für Ihren DSL-Zugang ein.
Benutzernamen und Passwort werden Ihnen i.d.R. von Ihrem Service-Provider zugeteilt.
5.
Im Bereich Optionen wählen Sie die Optionen NAT und/oder Firewall, falls gewünscht.
6.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben genügen.
7.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
8.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
9.
Im Bereich Statische Einstellungen können Sie zwischen zwei verschiedenen Methoden für die
Kapselung der PPP-Pakete wählen. Ihr Service-Provider sollte Ihnen mitgeteilt haben, welche Methode
unterstützt wird. Die Sie entsprechend LLC (SNAP) oder VC (MUX).
10. Tragen Sie die Werte für IP-Adresse, Subnetzmaske, Default Gateway (falls angegeben) und DNS 12 (falls angegeben), entsprechend den Vorgaben Ihres Service-Providers ein.
11. Als Modus wählen Sie Überbrückt oder Geroutet.
12. Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird für
kurze Zeit nichts anzeigen.
13. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
14. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
15. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
16. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche Alles
speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
17. Um auf die Seite Systembefehle zurückzukommen, klicken Sie auf die Schaltfläche Zurück.
18. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
19. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
20. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch immer
nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort überprüfen
und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
26
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Verbindung 1 für DHCP für WAN einrichten
Das Protokoll Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) erlaubt dem Gateway den automatischen Bezug
der IP-Adresse von einem DHCP-Server im Netzwerk Ihres Service-Providers. Der Service-Provider teilt
globale IP-Adressen aus seinem Adress-Pool zu. Typischerweise haben diese IP-Adressen lange lease times
(Zeit, während der die freie IP-Adresse nicht an andere Teilnehmer vergeben wird), so dass es wahrscheinlich
ist, dass Ihrem Router immer wieder die gleiche IP-Adresse zugeteilt wird.
Abbildung 18: Seite DHCP-Verbindungseinstellung
Einige Einstellungen müssen bei der Erstkonfiguration nicht geändert werden. Sie können diese aber später
ändern.
Um die WAN-Verbindung für DHCP zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1. Die Standardeinstellung
für die Verbindung 1 wird angezeigt: Typ PPPoA.
2.
In der Auswahlliste Type wählen Sie DHCP. Der Reiter zeigt dann die möglichen Einstellungen für
DHCP.
3.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, z.B.: conn_1_DHCP_8_35.
4.
Tragen Sie im Bereich PPP-Einstellungen Benutzernamen und Passwort für Ihren DSL-Zugang ein.
Benutzernamen und Passwort werden Ihnen i.d.R. von Ihrem Service-Provider zugeteilt.
5.
Für die meisten Benutzer müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen oder geändert werden.
27
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
6.
Im Bereich Optionen wählen Sie die Optionen NAT und/oder Firewall, falls gewünscht.
7.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben (VPI: 1; VCI: 32) genügen.
8.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
9.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
10. Im Bereich DHCP-Einstellungen können Sie zwischen zwei verschiedenen Methoden für die
Kapselung der PPP-Pakete wählen. Ihr Service-Provider sollte Ihnen mitgeteilt haben, welche Methode
unterstützt wird. Wählen Sie entsprechend LLC (SNAP) oder VC (MUX).
11. Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird für
kurze Zeit nichts anzeigen.
12. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
13. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
14. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
15. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche Alles
speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
16. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
17. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
18. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch immer
nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort überprüfen
und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
28
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Verbindung 1 für CLIP einrichten
CLIP or IPoA connections function in a similar way to DHCP or Static IP connections. Certain CLIP
connections function like P2P networks. The router must obtain IP settings from a server owned by an ISP, or
use a static IP address assigned by the ISP.
Abbildung 19: Seite CLIP-Verbindungseinstellung
Einige Einstellungen müssen bei der Erstkonfiguration nicht geändert werden. Sie können diese aber später
ändern.
Um die WAN-Verbindung für CLIP zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung 1. Die Standardeinstellung
für die Verbindung 1 wird angezeigt: Typ PPPoA.
2.
In der Auswahlliste Type wählen Sie CLIP. Das Fenster zeigt dann die möglichen Einstellungen für
CLIP.
3.
Tragen Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, z.B.: conn_1_CLIP_8_35.
4.
Tragen Sie im Bereich CLIP-Einstellungen die IP-Adresse (z.B. 168.128.1.1), die Subnetz-Maske
(z.B. 255.255.255.0), das Default Gateway (z.B. 168.128.1.254) und den ARP Server (z.B.
168.128.1.2).
5.
Sie können bis zu drei Domain Name Server-Adressen (DNS) angeben. Der gültige Adressraum liegt
zwischen 1.0.0.1 to 223.255.255.254.
29
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
6.
Im Bereich Optionen wählen Sie die Optionen NAT und/oder Firewall, falls gewünscht.
7.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben genügen.
8.
Ändern Sie den Wert QoS nur, wenn Ihr Service-Provider entsprechende Vorgaben gemacht hat.
9.
Gleiches gilt für die Werte PCR und SCR. Ändern Sie hier nur nach den Vorgaben Ihres ServiceProviders.
10. Im Bereich DHCP-Einstellungen können Sie zwischen zwei verschiedenen Methoden für die
Kapselung der PPP-Pakete wählen. Ihr Service-Provider sollte Ihnen mitgeteilt haben, welche Methode
unterstützt wird. Wählen Sie entsprechend LLC (SNAP) oder VC (MUX).
11. Um alle Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Der Browser wird für
kurze Zeit nichts anzeigen.
12. Zum Speichern der neuen Einstellungen klicken Sie zuerst auf den Reiter Werkzeuge.
13. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Systembefehle.
14. Nun klicken Sie auf die Schaltfläche Alles speichern.
15. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Neustart, um den Router neu zu booten.
Hinweis: Wenn Sie einen Neustart durchführen ohne zuvor die Änderungen über die Schaltfläche Alles
speichern gesichert zu haben, bootet der Router mit den letzten bekannten Einstellungen neu.
16. Überprüfen Sie den Status der WAN-Verbindung. Dazu wechseln Sie auf den Reiter Status.
17. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindungsstatus, um die Verbindung 1 zu überprüfen.
18. Als Status sollte Verbunden (Connected) angezeigt werden. Ist dies nach einigen Minuten noch immer
nicht der Fall, wechseln Sie zurück auf den Reiter Einstellung für die Verbindung 1. Dort überprüfen
und berichtigen Sie ggf. die Einstellungen.
Neue Verbindung einrichten
Alternativ zu den oben beschriebenen Methoden den Verbindungstyp des Routers zu ändern, können Sie jeweils
eine neue Verbindung mit dem gewünschten Typ anlegen. Auf diese Weise wird die Verbindung 1 nicht
geändert. Die neuen Verbindungen werden mit Verbindung 2, weitere mit Verbindung 3, Verbindung 4, usw.
bezeichnet. Sie können mit der hier beschriebenen Methode bis zu 8 neue Verbindungen einrichten. Diese
Verbindungen können Sie natürlich jederzeit bearbeiten, indem Sie auf dem Reiter Einrichtung unter WANEinstellung auf die Schaltfläche Neue Verbindung klicken.
Hinweis
Die Methode Neue Verbindung einrichten können Sie auch für das Einrichten von
Konten, die mehrere virtuelle Verbindungen unterstützten, verwenden. Weitere
Informationen zum Erstellen von virtuelle Verbindungen finden Sie im Kapitel Mehrfach
virtuelle Verbindungen.
30
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Beispiel 1 – Neue PPPoE-Verbindung einrichten
Beispiel 1 beschreibt das Einrichten einer neuen Verbindung vom Typ PPPoE. Gehen Sie vor wie folgt:
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Verbindung.
2.
Wählen Sie als Verbindungstyp PPPoE.
3.
Gehen Sie dann wie im Abschnitt Verbindung 1 für PPPoE einrichten beschrieben vor.
4.
Im Bereich PVC-Einstellungen können Sie die Werte für VPI und VCI nach den Vorgaben Ihres
Service-Providers ändern. Den meisten Benutzern dürften die Vorgaben (VPI: 1; VPC: 32) genügen.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Unter WAN-Einstellung wird jetzt eine neue Schaltfläche
mit dem Namen Verbindung 2 angezeigt. Wenn Sie in Zukunft die Einstellungen für Verbindung 2
ändern wollen, klicken Sie auf diese Schaltfläche.
6.
Beachten Sie, dass jede neu angelegte Verbindung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem
Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
7.
Um die Verbindung zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.
Abbildung 20: Beispiel 1 – Neue PPPoE-Verbindung einrichten
31
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Beispiel 2 – Neue Bridge-Verbindung einrichten
Sie können neue Verbindungen passend für verschiedene Zwecke einrichten. In Beispiel 2 soll eine BridgeVerbindung zu einem Server eingerichtet werden, der als Firewall und Proxy-Server arbeitet.
Gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Einrichtung klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Verbindung.
2.
Wählen Sie als Verbindungstyp Bridge.
3.
Gehen Sie dann wie im Abschnitt Verbindung 1 für Bridge einrichten beschrieben vor. Passen Sie, falls
erforderlich, auch die Werte für VPI und VCI unter PVC-Einstellungen an. Den meisten Benutzern
dürften die Vorgaben (VPI: 1; VPC: 32) genügen.
4.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden. Unter WAN-Einstellung wird jetzt eine neue Schaltfläche
mit dem Namen Verbindung 3 angezeigt. Wenn Sie in Zukunft die Einstellungen für Verbindung 3
ändern wollen, klicken Sie auf diese Schaltfläche.
5.
Beachten Sie, dass jede neu angelegte Verbindung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem
Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
6.
Um die Verbindung zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.
Abbildung 21: Beispiel 2 – Neue Bridge-Verbindung einrichten
32
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
DHCP-Konfiguration für LAN
Der Router kann im Netzwerk als DHCP-Server bis zu 253 IP-Adressen, im Adressraum zwischen 192.168.1.2 –
192.168.1.254 verteilen.
Sie können den DHCP-Server über die Option DHCP ausschalten ausschalten. Klicken Sie anschließend auf die
Schaltfläche Anwenden.
Um den DHCP-Server einzuschalten, aktivieren Sie die Option DHCP einschalten. Legen Sie die Werte für
Start IP und End IP sowie für die Ausleihzeit fest. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Anwenden.
Abbildung 22: DHCP-Konfiguration für LAN
Folgende Parameter können für den DHCP-Server eingestellt werden:
DHCP-Parameter
Beschreibung
Start IP
Erste Adresse, die automatisch vergeben werden kann. Sie muss konsistent
zur IP-Adresse des Router sein, normalerweise ist sie um eins größer.
End IP
Letzte Adresse, die automatisch vergeben werden kann. Es können bis zu 253
aufeinander folgende IP-Adressen vergeben werden.
Ausleihzeit
Zeit in Sekunden, die ein Client eine IP-Adresse ausleihen kann. Eine nach
Ablauf der Ausleihzeit bestehende Verbindung wird aber nicht getrennt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu übernehmen. Beachten Sie, dass jede
Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
33
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
DNS-Server-Einstellungen
Der Router kann so konfiguriert werden, dass er den DNS-Server/die DNS-Server Ihres Service-Providers für
die Rechner in Ihrem Netzwerk verfügbar macht. Als Relais akzeptiert der Router DNS-Abfragen aus Ihrem
Netzwerk und leitet sie an den DNS-Server Ihres Service-Provider oder alternative DNS-Server weiter. DNSRelais kann zum automatischen Bezug der DNS-Server-Adresse konfiguriert werden oder die IP-Adresse eines
DNS-Servers kann von Hand eingetragen werden.
Alternativ dazu können Sie auch den DNS-Relais ausschalten und die Rechner in Ihrem Netzwerk so einstellen,
dass sie den DNS-Server direkt ansprechen. Viele Benutzer verwenden den Router als DHCP-Server und den
DNS-Server des Service-Providers, dabei lassen sie DNS-Relais eingeschaltet.
Abbildung 23: Seite DNS-Konfiguration
In der Auswahlliste DNS-Relais auswählen wählen Sie zwischen DNS-Server automatisch beziehen,
Benutzerkonfiguriert und DNS-Relais ausschalten.
Hat Ihnen Ihr Service-Provider eine IP-Adresse für den DNS-Server nicht mitgeteilt oder wenn der Router nicht
für einen DNS-Server vorkonfiguriert ist, wählen Sie die Option DNS-Server automatisch beziehen. Der
Router bezieht dann die IP-Adresse des DNS-Servers automatisch vom DHCP-Server des Service-Providers.
Ist Ihr Netzwerk über eine statische IP-Adresse angeschlossen, kann DNS-Server automatisch beziehen nicht
genutzt werden.
Hat Ihr Service-Provider die IP-Adresse des DNS-Servers mitgeteilt, tragen Sie diese im Feld Bevorzugter DNSServer ein, ggf. auch eine zusätzliche IP-Adresse Im Feld Alternative DNS-Server.
34
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Wenn Sie das DNS-Relais ausschalten, ist es notwendig, die Rechner im Netzwerk umzukonfigurieren, da die
DNS-Abfrage nicht mehr vom Router weitergeleitet werden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu übernehmen. Beachten Sie, dass jede
Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
35
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
IP-Management
Die interne IP-Adresse des Routers kann an die Erfordernisse Ihres Netzwerks angepasst werden. Wenn Sie den
DHCP-Server des Routers verwenden, ändern Sie ggf. auch den Adressraum für DHCP, da die IP-Adressen
konsistent bleiben müssen,
Abbildung 24: Seite Management-IP
Ändern Sie die Einstellungen wie gewünscht. Geben Sie ggf. auch einen Host- und einen Domainnamen ein.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu speichern. Beachten Sie, dass jede
Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
Jegliche Konfigurationsänderung am Router muss im nichtflüchtigen Speicher abgelegt werden, sonst gehen sie
bei einem Neustart oder beim Ausschalten des Routers verloren.
Änderungen/Einstellungen speichern
Wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben, gehen Sie vor wie folgt, um die neuen Einstellungen dauerhaft
zu speichern:
36
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 25: Seite Werkzeuge
Wechseln Sie auf den Reiter Werkzeuge und klicken Sie dann auf den Link Systembefehle.
Abbildung 26: Seite Systembefehle
Auf der Seite Systembefehle klicken Sie auf die Schaltfläche Alles sichern. Die Sicherung dauert ein bis zwei
Sekunden. Danach wird die folgende Meldung auf dem Reiter Start angezeigt.
37
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 27: Meldung über Neustart
Nach dem Neustart ist die letzte Konfiguration gesichert.
38
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
4
Erweitertes Router-Management
Wechseln Sie auf den Reiter Fortgeschritten, um Universal Plug and Play, Port Forwarding,
Zugangskontrolle, Erweiterte Sicherheitseinstellungen (einschl. NAT, Firewall und DMZ), LAN-Clients,
Bridge-Filter, Multicast pass-through, Statisches Routing und Dynamische Routing (RIP) zu konfigurieren.
Abbildung 28: Seite Fortgeschritten
Hinweis
Sämtliche Änderungen/Einstellung müssen dauerhaft gespeichert werden, damit sie
nach einem Neustart des Routers wieder zur Verfügung stehen, vgl hierzu den
Abschnitt Änderungen/Einstellungen speichern.
Universal Plug and Play (UPnP)
UpnP unterstützt einrichtungsfreie Netzwerk und das automatische Erkennen verschiedener Arten von
Netzwerkgeräten. Wenn UPnP eingeschaltet ist, erlaubt es anderen Geräten sich dynamisch mit dem Netzwerk
zu verbinden, eine IP-Adresse zu beziehen, die eigenen Fähigkeiten zu übermitteln und andere Geräte und deren
Fähigkeiten zu erkennen. DHCP- und DNS-Dienste können, falls im Netzwerk verfügbar, ebenfalls genutzt
werden. UPnP erlaubt es unterstützten Geräten auch, ein Netzwerk automatisch wieder zu verlassen, ohne
Nebenwirkungen für das Gerät oder andere Geräte im Netzwerk
39
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
UPnP wird von verschiedenen Netzwerkmedien, einschl. Ethernet, Firewall, Telefonverbindung und PowerlineNetzwerk unterstützt.
Abbildung 29: Seite UPnP
Um UpnP für jede verfügbare Verbindung einzuschalten, klicken Sie in das Kästchen vor UpnP aktivieren.
Danach wählen Sie die Verbindung(en) aus, für die UPnP gelten soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche
anwenden.
Port Forwarding
Port Forwarding erlaubt es, dass bestimmte Funktionen den NAT-Schutz umgehen, da sie andernfalls nicht
funktionieren können. Für das Port Forwarding müssen Sie zuvor bestimmte IP-Adressen für die Clients
konfigurieren.
Hinweis
Für Port Forwarding muss die Unterstützung der Firewall eingeschaltet sein. Siehe
auch Abschnitt NAT und Firewall.
40
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 30: Seite Port Forwarding
Es gibt eine Anzahl von vorkonfigurierten Regel für bestimmte Funktionen, wie z.B. Spielen über das Internet,
VPN, Streaming und interaktives Multimedia, Standard-TCP/IP-Protokolle, reservierte Ports, P2P, NetzwerkManagement-Anwendungen, usw.
Sie können auch eigene Regeln für die TCP/UDP-Ports erstellen. Die vorkonfigurierten Regeln umfassen die
nachfolgend aufgelisteten.
Kategorie
Verfügbare Regeln
Spiele:
Alien vs. Predator, Asheron’s Call, Dark Rein, Delta Force, Doom, Dune, DirectX
Games, EliteForce, EverQuest, Fighter Ace II, Half Life, Heretic II, Hexen II, Kali,
Motorhead, MSN Gaming Zone, Myth: The Fallen Lords, Need for Speed Porsche,
Need for Speed 3, Outlaws, Rainbow 6, Starcraft, Tiberian Sun, Ultima, Unreal
Tournament.
VPN
IPSec, PPTP, L2PT
Audio/Video
Net2Phone, Netmeeting, QuickTime
Anwendungen
VNC, Win2k Terminal, PC Anywhere, Netbios, RemoteAnything, Radmin, LapLink,
CorbonCopy, Gnutella.
Server
Quake 2, Quake 3, Unreal, Web, FTP, Telnet, DNS, LDAP, NNTP, SMTp, POP 2,
POP3, IMAP, IRC, Lotus, Remote.
Benutzer
Legen Sie hier eigene Regeln für TCP/UDP-Ports fest.
Um eine neue Regel für Port Forwarding einzurichten, gehen Sie vor wie folgt:
Klicken Sie auf dem Reiter Fortgeschritten auf die Schaltfläche Port Forwarding.
2.
Aus der Auswahlliste Wählen Sie eine Verbindung wählen Sie jetzt eine Verbindung für die neue
Regel.
41
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
3.
Aus der Auswahlliste LAN-IP wählen Sie eine IP-Adresse aus oder erstellen Sie über die Schaltfläche
Neue IP eine neue.
4.
Wählen Sie eine Kategorie für die neue Regel. Die verfügbaren Regeln für diese Kategorie werden
angezeigt.
5.
Markieren Sie die verfügbare Rolle, die Sie hinzufügen wollen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um die ausgewählte Regel in die Liste der Angewandten
Regeln zu übertragen.
Verfügbare Regeln können nur auf einzelne Client-IP-Adresse angewandt werden. Es ist nicht möglich, eine
Regel für mehrere IP-Adressen des LANs zu verwenden.
In der Kategorie Benutzer legen Sie eigene Regeln für das Port Forwarding fest.
Abbildung 31: Seite Port Forwarding-Regeln einrichten
Um eigene Regeln für das Port Forwarding (TCP oder UDP) anzulegen, gehen Sie vor wie folgt:
Auf dem Reiter Fortgeschritten, Seite Port Forwarding wählen Sie als Kategorie Benutzer und klicken dann
auf die Schaltfläche Hinzufügen unterhalb der Liste Verfügbare Regeln.
2.
Die Seite Regel-Management wird angezeigt (siehe die folgende Abbildung).
42
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 32: Seite Port Forwarding – Regel-Management
3.
Tragen Sie im Feld Rule Name einen Namen für die neue Regel ein.
4.
Wählen Sie aus der Auswahlliste Protocol ein Protokoll aus. Zur Auswahl stehen TCP, UDP oder
TCP/UDP.
5.
Legen Sie einen Bereich für die Ports fest. Die niedrigste Port-Nummer tragen Sie im Feld Port Start
ein, die höchste entsprechend im Feld Port End. Für einen einzelnen Port tragen Sie die Port-Nummer
in beiden Feldern ein.
6.
Tragen Sie im Feld Port Map die Nummer des lokalen Ports ein, auf den weitergeleitet werden soll.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um die neue Regel zu erstellen.
8.
Die neue Regel steht danach auf der Seite Port Forwarding unter Verfügbare Regeln der Kategorie
Benutzer.
Zugangskontrolle
Die Zugangskontrolle dient dazu, verschiedene Dienste und Protokolle für bestimmte Client-IP-Adresse zu
blockieren. Die Einrichtung der Zugangskontrolle erfolgt ähnlich wie beim Port Forwarding. Es gibt eine Anzahl
von vorkonfigurierten Regeln für bestimmte Funktionen, die blockiert werden können. Sie können auch
bestimmte TCP oder UDP-Ports blockieren. Die Zugangskontrolle funktioniert für bestimmte IP-Adressen über
alle WAN-Verbindungen. Wenn Sie mehrere WAN-Verbindungen benutzen, muss ein Satz von Zugangsregeln
für jede kontrollierte IP-Adresse angelegt werden.
Hinweis
Für die Zugangskontrolle muss die Unterstützung der Firewall eingeschaltet sein. Siehe
auch Abschnitt NAT und Firewall.
43
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 33: Seite Zugangskontrolle
Wenn eine Client-IP-Adresse nicht in der Auswahlliste erscheint, legen Sie sie über die Schaltfläche Neue IP an.
Um sämtlichen Datenverkehr von der WAN-Schnittstelle zu einer bestimmten IP-Adresse zu blockieren, wählen
Sie die zu blockierende IP-Adresse aus und klicken in das Kästchen Traffic Type _ Irgendeinen. Klicken Sie
auf die Schaltfläche Anwenden. Ab jetzt wird sämtlicher Datenverkehr von der WAN-Schnittstelle zu dieser IPAdresse blockiert.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
Die vorkonfigurierten Regeln umfassen die nachfolgend aufgelisteten (sie entsprechen denen für Port
Forwarding).
Kategorie
Verfügbare Regeln
Spiele
Alien vs. Predator, Asheron’s Call, Dark Rein, Delta Force, Doom, Dune, DirectX
Games, EliteForce, EverQuest, Fighter Ace II, Half Life, Heretic II, Hexen II, Kali,
Motorhead, MSN Gaming Zone, Myth: The Fallen Lords, Need for Speed Porsche,
Need for Speed 3, Outlaws, Rainbow 6, Starcraft, Tiberian Sun, Ultima, Unreal
Tournament.
VPN
IPSec, PPTP,L2PT
Audio/Video
Net2Phone, Netmeeting, QuickTime
Anwendungen
VNC, Win2k Terminal, PC Anywhere, Netbios, RemoteAnything, Radmin, LapLink,
CorbonCopy, Gnutella.
Server
Quake 2, Quake 3, Unreal, Web, FTP, Telnet, DNS, LDAP, NNTP, SMTp, POP 2,
POP3, IMAP, IRC, Lotus, Remote.
Benutzer
Legen Sie hier eigene Regeln für TCP/UDP-Ports fest.
44
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Um eine neue Regel für die Zugangskontrolle einzurichten, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Klicken Sie auf dem Reiter Fortgeschritten auf die Schaltfläche Zugangskontrolle.
2.
Aus der Auswahlliste LAN-IP wählen Sie eine IP-Adresse aus oder erstellen Sie über die Schaltfläche
Neue IP eine neue.
3.
Wählen Sie eine Kategorie für die neue Regel. Die verfügbaren Regeln für diese Kategorie werden
angezeigt.
4.
Markieren Sie die verfügbare Rolle, die Sie hinzufügen wollen.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um die ausgewählte Regel in die Liste der Angewandten
Regeln zu übertragen.
Verfügbare Regeln können immer nur für eine Client-IP-Adresse verwendet werden.
Um eigene Regeln für die Zugangskontrolle (TCP oder UDP) anzulegen, gehen Sie vor wie folgt:
1.
Auf dem Reiter Fortgeschritten, Seite Zugangskontrolle wählen Sie als Kategorie Benutzer und
klicken dann auf die Schaltfläche Hinzufügen unterhalb der Liste Verfügbare Regeln.
2.
Die Seite Regel-Management wird angezeigt.
3.
Tragen Sie im Feld Rule Name einen Namen für die neue Regel ein.
4.
Wählen Sie aus der Auswahlliste Protocol ein Protokoll aus. Zur Auswahl stehen TCP, UDP oder
TCP/UDP.
5.
Legen Sie einen Bereich für die Ports fest. Die niedrigste Port-Nummer tragen Sie im Feld Port Start
ein, die höchste entsprechend im Feld Port End. Für einen einzelnen Port tragen Sie die Port-Nummer
in beiden Feldern ein.
6.
Tragen Sie im Feld Port Map die Nummer des Ports ein, auf den der lokalen Port weitergeleitet werden
soll.
7.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um die neue Regel zu erstellen.
8.
Die neue Regel steht danach auf der Seite Port Forwarding unter Verfügbare Regeln der Kategorie
Benutzer.
45
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Erweiterte Sicherheitseinstellungen
Verwenden Sie die erweiterten Sicherheitseinstellungen des Routers, um den Schutz durch NAT und Firewall für
WAN-Verbindungen ein- oder auszuschalten, die DMZ-IP-Adressen zu (de)aktivieren, den Zugriff über Telnet
zu steuern oder das Web-Management von bestimmten IP-Adressen oder um ICMP-Ping-Paket aus dem WAN
ein- oder auszuschalten.
Abbildung 34: Seite Einstellungen Erweiterte Sicherheit
Um die erweiterten Sicherheitseinstellungen zu konfigurieren, gehen Sie vor wie folgt:
NAT und Firewall
Der Schutz durch NAT und Firewall kann für jede WAN-Verbindung ein- oder ausgeschaltet werden. Sie
können diese Einstellungen auch auf der Seite der Verbindung vornehmen, wenn Sie die Verbindung einrichten
oder bearbeiten (Registerkarte Einrichtung, Schaltfläche Verbindung). Ausgenommen sind Verbindungen vom
Typ Bridge.
Standardmäßig sind für WAN-Verbindung NAT und Firewall aktiviert. Der Schutz durch die Firewall umfasst
Port Forwarding und Zugangskontrolle, wie in den vorherigen Abschnitten erläutert. Daher müssen Port
Forwarding und Zugangskontrolle zuvor konfiguriert worden sein.
Um den Schutz durch NAT und Firewall für jede WAN-Verbindung, einschl. der Bridge-Verbindungen,
einzuschalten, klicken Sie in das Kästchen Firewall und NAT Dienst aktivieren. Danach wählen Sie die zu
schützende Verbindung aus der Auswahlliste Wählen Sie Ihre WAN-Verbindung und klicken Sie auf die
Schaltfläche Anwenden, um die geänderten Einstellungen zu übernehmen.
Um den Schutz durch NAT und Firewall aufzuheben, deaktivieren Sie das Kästchen Firewall und NAT Dienst
aktivieren und klicken dann auf die Schaltfläche Anwenden.
Warnung! Wenn Sie diesen Basisschutz entfernen, ist Ihr LAN nicht mehr gegen potentiell gefährliche Zugriffe
aus dem WAN geschützt.
46
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Beachten Sie, dass jede Änderung anschließend über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter
Werkzeuge gespeichert werden muss.
IP-Adresse für DMZ
Ein Computer kann mit einer DMZ IP-Adresse versehen werden, ist dann aber ohne den Basisschutz von NAT
und Firewall. Programme können so ungehindert mit dem Internet kommunizieren.
Um DMZ zu aktivieren, klicken Sie in das Kästchen DMZ aktivieren und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
Anwenden, um die geänderten Einstellungen zu übernehmen.
Wählen Sie in der Auswahlliste Wählen Sie eine LAN-IP-Adresse eine IP-Adresse aus oder erstellen Sie über
die Schaltfläche Neue IP eine neue Adresse, entweder eine statische Adresse oder eine dynamische Adresse, die
für DMZ reserviert ist.
Um DMZ zu deaktivieren, klicken Sie in das Kästchen DMZ aktivieren, so dass das Häkchen wieder
verschwindet. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Anwenden, um die geänderten Einstellungen zu
übernehmen.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
Remote-Management einrichten
Web-Management und/oder Telnet über das WAN können für bestimmte IP-Adressen erlaubt werden. Klicken
Sie dazu in das Kästchen Remote Web bzw. Remote Telnet und geben Sie dann die IP-Adresse und die
Subnetzmaske in den entsprechenden Feldern ein.
Um Web-Management und/oder Telnet über das WAN zu verhindern, klicken Sie in das entsprechende
Kästchen, so dass das Häkchen wieder verschwindet. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Anwenden,
um die geänderten Einstellungen zu übernehmen.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
ICMP-Ping-Pakete
Internet Control Message Protocol-Pakete (ICMP) werden zum Testen der Verbindung zwischen IP-Geräten
benutzt.
Um das Empfangen von ICMP Ping-Paketen aus dem WAN zu erlauben, klicken Sie in das Kästchen
Einkommende ICMP Ping erlauben. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Anwenden, um die
geänderten Einstellungen zu übernehmen.
Wollen Sie den Empfang von ICMP Ping-Paketen verbieten, klicken Sie in das Kästchen Einkommende ICMP
Ping, so dass das Häkchen wieder verschwindet.
Hinweis! Wenn das Empfangen von ICMP-Ping-Paketen zugelassen ist, ist Ihr Router durch Denial-of-ServiceAttacken (DoS) verwundbar.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
LAN-Clients
Die Seite LAN-Klienten wird z.B. aufgerufen, wenn Sie bei den Einstellungen für Port Forwarding,
Zugangskontrolle oder den Erweiterten Sicherheitseinstellungen auf die Schaltfläche Neue IP klicken, um eine
neue IP-Adresse einzurichten. Sie erreichen diese Seite aber auch auf der Registerkarte Fortgeschritten,
Schaltfläche LAN-Klienten.
Um die erweiterten Einstellungen zu nutzen, müssen Sie zuvor IP-Adressen eingerichtet haben.
47
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Sie können hier statische IP-Adressen für die erweiterten Einstellungen (siehe oben) anlegen oder löschen oder
dynamische IP-Adressen für eine erweiterte Funktion reservieren. Dynamische IP-Adressen werden nur
angezeigt, wenn der Router als DHCP-Server fungiert.
Abbildung 35: Seite LAN-Klienten
Um eine statische IP-Adresse zur Liste der verfügbaren Adressen hinzuzufügen, geben Sie die IP-Adresse im
Feld IP-Adresse ein. Die IP-Adresse muss in angegebenen Bereich der gültigen IP-Adressen liegen, z.B.
zwischen 192.168.1.2 und 192.198.1.254. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Anwenden. Die neue Adresse
wird in der Liste der verfügbaren Adressen angezeigt. Diese Adresse können dann für Port Forwarding,
Zugangskontrolle oder in den erweiterten Sicherheitseinstellungen verwendet werden.
Um eine IP-Adresse aus der Liste zu löschen, klicken Sie in das Kästchen Löschen vor der Adresse und klicken
dann auf die Schaltfläche Anwenden.
Dynamische IP-Adresse können reserviert werden, so dass die Leihzeit für eine LAN-IP-Adresse eines Gerätes
nicht abläuft. Dazu wird die IP-Adresse permanent im ARP-Table eingetragen und wird so dadurch statisch, d.h.
sie wird vom DHCP-Server nicht mehr dynamisch vergeben. Reservierte Adressen werden in der Liste der
verfügbaren statischen IP-Adressen aufgeführt.
Klicken Sie in das Kästchen vor der Adresse und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Anwenden.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
Bridge-Filter
Bridge-Filter gestatten verschiedenen Pakettypen den Durchgang durch die WAN-Schnittstelle. Dies kann z.B.:
aus Sicherheitsgründen geschehen oder um die Effizienz des Netzwerks zu verbessern. Die entsprechenden
Regeln werden für einzelne Geräte aufgrund ihrer MAC-Adresse (die physikalische Adresse der
Netzwerkschnittstelle) angelegt. Die Regeln können für Quellen, Ziele oder für beides erstellt werden. Sie
können Filtersätze erstellen und komplette Filtersätze deaktivieren, ohne bereits konfigurierte Regeln zu
verlieren.
48
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 36: Seite Brückenfilter
Um Brückenfilter zu aktivieren, klicken Sie in das Kästchen Brückenfilter aktivieren, tragen eine MACQuelle, ein MAC-Ziel oder beides in den entsprechenden Feldern ein. In der Auswahlliste Protokoll wählen Sie
Alle.
Sie können aber auch einzelne Protokolle auswählen und dann in der Auswahlliste Modus ablehnen (Protokoll
wird gefilter) oder zulassen (Protokoll wird durchgelassen) auswählen.
Folgende Protokolle stehen zur Auswahl: IPv4, IPv6, RARP, PPPoE Discovery und PPPoE Session.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu übernehmen. Die neue Regel erscheint als
letzter Eintrag in der Liste der verfügbaren Filter.
Um einen bestehenden Filter zu bearbeiten, klicken Sie in der Spalte Bearbeiten in den Kreis vor dem
gewünschten Filter und klicken dann auf die Schaltfläche Anwenden. Die Daten des Filters werden dann in die
Bearbeitungszeile übernommen. Bearbeiten Sie die Daten wie gewünscht und klicken Sie anschließend auf die
Schaltfläche Anwenden.
Um einen Filter aus der Liste zu verfügbaren Filter zu entfernen, klicken Sie in der Spalte Löschen in das
Kästchen hinter dem gewünschten Filter. Dann klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden.
Sie können mehrere Filter gleichzeitig löschen, in dem Sie alle zu löschenden Filter markieren und dann auf die
Schaltfläche Anwenden klicken.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
49
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Multicast Pass-through
Multicast pass-through kann für jede WAN-Verbindung (de)aktiviert werden. Ist Multicast Pass-through
aktiviert, werden IGMP-Pakete durch die WAN-Schnittstelle gelassen. IGMP-Pakete werden zur Kontrolle von
Mehrfachaussendungen verwendet. Wenn Multicasts nicht mehr benötigt werden, sollen Sie wieder zu
individuelle IP-Adressen werden.
Abbildung 37: Seite Multicast
Um Multicast Pass-through für jede WAN-Verbindung zu aktivieren, klicken Sie in das Kästchen IGMP
Multicast aktivieren, wählen dann die gewünschte Verbindung aus und klicken auf die Schaltfläche
Anwenden.
Um Multicast wieder auszuschalten, wählen Sie die gewünschte Verbindung, dann deaktivieren Sie das
Kästchen IGMP Multicast aktivieren und klicken auf die Schaltfläche Anwenden.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
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DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Statisches Routing
Statisches Routing wird dazu verwendet, den Datenverkehr in Ihrem LAN über einen bestimmten Leitweg zu
schicken oder Datenpaket im WAN. Alle Datenpaket für ein bestimmtes (Sub)Netz benutzen dann ein
vorherbestimmtes Gateway.
Abbildung 38: Seite Statisches Routing
Um eine Statische Route hinzuzufügen, wählen Sie aus der Auswahlliste Wählen Sie eine Verbindung die
gewünschte Verbindung. Geben Sie im Feld Neue Destination IP die IP-Adresse an, im Feld Maske die
Subnetzmaske, im Feld Gateway die IP-Adresse des Gateways und im Feld Metrisch den Wert für die Metrik.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu übernehmen. Die neue Route wird sofort
aktiv.
Um eine Route aus der Tabelle zu entfernen, klicken Sie in der Spalte Löschen in das Kästchen und klicken
dann auf die Schaltfläche Anwenden.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
51
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Dynamisches Routing
Der Router unterstützt die Standards RIP v1 und RIP v2, die sich Routing-Tabellen mit anderen Layer-3Routing-Geräten teilen.
Auf der Seite Dynamische Routing können Sie RIP aktivieren.
Abbildung 39: Seite Dynamisches Routing (RIP)
Um RIP einzuschalten, klicken Sie in das Kästchen RIP aktivieren. Wählen Sie aus der Auswahlliste Protokoll
ein Protokoll (RIP v1, RIP v2 oder RIP v1 Compatible) aus und aus der Auswahlliste Richtung die gewünschte
Richtung. Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden.
Um RIP wieder auszuschalten, wählen Sie die gewünschte Verbindung, dann deaktivieren Sie das Kästchen RIP
aktivieren und klicken auf die Schaltfläche Anwenden.
Beachten Sie, dass jede Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert
werden muss.
Mehrfache virtuelle Verbindungen
Der Router unterstützt bis zu acht virtuelle Verbindungen (PVC). Diese zusätzlichen Verbindungen benutzen die
gleiche Bandweite wie ADSL. Zusätzliche PVCs können z.B, für eine private Verbindung von zu Hause zum
Büro verwendet werden oder um einen Server über die WAN-Schnittstelle zu unterhalten. Ihre Telefongesellschaft bzw. Ihr Service-Provider muss Vorkehrungen für die zusätzlichen PVCs treffen. Der Benutzer am
anderen Ende muss für eine erfolgreiche Verbindung eine entsprechende ADSL-Ausrüstung haben.
Sie richten PVCs über die Seite Neue Verbindung ein. PVCs arbeiten dann simultan zu den anderen
Verbindungen. WAN-Verbindungen vom Typ PPPoE können nach Belieben an- oder abgeschaltet werden.
Nicht-PPPoE-Verbindungen müssen über die Einstellungen gelöscht werden, wenn Sie sie abschalten wollen.
52
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Um zusätzliche virtuelle Verbindungen einzurichten, verfahren Sie wie im Abschnitt Neue Verbindung
beschrieben.
Bitte beachten Sie, dass jede neue Verbindung Werte für VPI/VCI haben muss, die auf dem Router noch nicht
verwendet wurden. Diese Werte muss Ihnen Ihr Service Provider mitteilen.
PPPoE- und PPPoA-Verbindungen können über die Schaltflächen Verbinden bzw. Trennen auf der
Registerkarte Status verbunden bzw. getrennt werden.
Die übrigen Verbindungstypen (Bridge, Statisch, DHCP und CLIP) verbinden sich nach dem Speichern der
Einstellungen und einem Neustart des Servers.
Um diese Verbindungen zu trennen, müssen Sie sie über die Schaltfläche Löschen auf der Seite Einrichtung
löschen.
Registerkarte Werkzeuge
Die Seiten, die Sie über die Registerkarte Werkzeuge erreichen, enthalten Hilfsprogramme, wie Systembefehle
zum (Neu)Starten des Routers, zum Einstellen der Log-Informationen, für die Benutzerverwaltung, zum Updaten
der Firmware und um gespeicherte Konfigurationen zu laden. Sie können einen Ping-Test durchführen und das
DSL-Netzwerk testen.
Abbildung 40: Seite Werkzeuge
Über die Links auf dieser Seite oder die Schaltflächen (linke Seite) können Sie die gewünschten Hilfsprogramme
aufrufen.
53
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Systembefehle
Über die Systembefehle sichern Sie Einstellungen im nicht-flüchtigen Speicher und starten Sie den Router neu.
Sie können den Router auch auf die Fabrikeinstellungen zurücksetzen.
Abbildung 41: Seite Systembefehle
Klicken Sie auf eine Schaltfläche, um die gewünschte Aktion durchzuführen:
Systemfunktion
Beschreibung
Alles sichern
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle Konfigurationsänderungen im
nichtflüchtigen Speicher des Routers abzulegen.
Neustart
Klicken Sie auf dieses Schaltfläche, um den Router neuzustarten.
Achtung!
Wenn Sie den Router neustarten, ohne zuvor auf die Schaltfläche Alles
sichern geklickt zu haben, startet der Router neu und lädt die zuletzt
gesicherte Konfiguration.
Wiederherstellen
Der DSL-564T kann auf die Fabrikeinstellungen zurückgesetzt werden.
Sämtliche Einstellungen für WAN und LAN gehen dabei verloren. Sie
erreichen den Konfigurationsmanager nur über die Standardadresse
92.168.1.1 und die Subnetzmaske 255.255.255.0. Der Standardbenutzer für
die Management-Software heißt admin und das Standardpasswort lautet
admin.
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DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Remote Log
Über die Seite Remote Log-Einstellungen können Sie Zugriffe auf Computern außerhalb Ihres Netzwerks
protokollieren.
Abbildung 42: Seite Remote Log-Einstellungen
Wählen Sie das Log-Niveau aus der Auswahlliste. Verfügbar sind: Alert, Critical, Debug, Error, Info, Notice,
Panic und Warning.
Tragen Sie die IP-Adresse für einen Empfänger von Fehlermeldungen im Feld Fügen Sie eine IP-Adresse
hinzu ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Anwenden. Empfänger für Fehlermeldungen werden in der
Auswahlliste Wählen Sie einen Log-Ablagepunkt aufgelistet.
Empfänger von Fehlermeldungen können jederzeit für verschiedene Typen von Fehlermeldungen angelegt
werden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden, um die Einstellungen zu speichern. Beachten Sie, dass jede
Änderung über die Schaltfläche Alles speichern auf dem Reiter Werkzeuge gespeichert werden muss.
Um einen Empfänger aus der Liste zu entfernen, markieren Sie den entsprechenden Eintrag und klicken dann auf
die Schaltfläche Entfernen.
55
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Systemzeit
Die Systemzeit des Routers kann manuell oder über die Systemzeit Ihres Computer geändert werden.
Abbildung 43: Seite Zeit
Um die Systemzeit von Ihrem Computer zu übernehmen, wählen Sie die Option Systemuhr Computer und
klicken dann auf die Schaltfläche Anwenden. Oder Sie wählen die Option Manuell (eigene Eingabe), tragen die
entsprechenden Werte für Datum und/oder Uhrzeit ein und klicken dann auf die Schaltfläche Anwenden.
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DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Benutzerverwaltung
Sie sollten, bevor oder unmittelbar nach der ersten Verbindung mit dem WAN, unbedingt das Passwort für den
Benutzer admin ändern.
Abbildung 44: Seite Benutzermanagement
Um den Benutzernamen und das Passwort zu ändern, gehen Sie vor wie folgt:
Tragen Sie den neuen Benutzernamen im Feld Benutzername ein.
2.
Tragen Sie das neue Passwort im Feld Passwort ein.
3.
Tragen Sie das neue Passwort im Feld Passwort bestätigen ein.
4.
Falls notwendig, tragen Sie noch einen Wert für das Beenden bei Inaktivität ein.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden.
Gateway-Firmware aktualisieren
Über dieses Feature können Sie die neueste Firmware für das Gerät laden. Sie erhalten die aktuelle Version der
Firmware für den DSL-564T, wenn Sie sich auf der Web-Site von D-Link (URL: http://www.dlink.com)
einloggen.
Speichern Sie die Firmware als Datei auf Ihrem Computer oder einem verfügbaren TFTP-Server.
57
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Abbildung 45: Seite Gateway-Firmware aktualisieren
Um die neue Firmware einzuspielen, geben Sie im Feld Wählen Sie eine Firmware-Datei den Name und den
Pfad der Datei ein, die Sie von der D-Link-Web-Site heruntergeladen haben. Sie können auch über die
Schaltfläche Browse nach der Datei suchen.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Firmware Update. Die Datei wird eingespielt. Anschließend bootet der
Router automatisch neu und die Startseite wird angezeigt.
Hinweis
Während des Firmware-Udates dürfen Sie weder die Stromversorgung noch die
Netzwerkverbindungen trennen.
Über Konfiguration - Backup & Wiederherstellen sichern Sie die aktuellen Einstellungen des Routers in einer
Datei auf Ihrem Computer. Oder Sie spielen eine Sicherung zurück.
Um die aktuelle Einstellung zu sichern, geben Sie im Feld Wählen Sie eine Konfigurationsdatei den Pfad und
Namen für die neue Datei ein. Sie können auch über die Schaltfläche Browse einen neuen Dateinamen angeben.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Backup, um das Backup anzustossen.
Um eine gesicherte Konfiguration vom Computer zu laden, geben Sie im Feld Wählen Sie eine
Konfigurationsdatei den Pfad und Namen für die gewünschte Sicherungsdatei ein. Sie können auch über die
Schaltfläche Browse nach der Datei suchen.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Wiederherstellen, um die Wiederherstellung der Einstellungen
anzustossen. Anschließend bootet der Router automatisch neu und die Startseite wird angezeigt.
58
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Ping-Test
Mit dem Ping-Test untersuchen Sie die Konnektivität zwischen Ihrem Router und beliebigen IP-Adressen,
soweit diese auf Ping-Anfragen antworten.
Abbildung 46: Seite Ping Test
Um ein Gerät anzupingen, geben Sie seine IP-Adresse im ersten Feld ein. Im zweiten Feld geben Sie Paketgröße
die Paketgröße in Bytes ein und schließlich in dritten Feld die Anzahl der Echo-Anforderungen.
Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Test. Das Ergebnis wird in der Ergebnisliste angezeigt.
59
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
OAM-Test
Auf dieser Seite können Sie Probleme bei der Verbindung der WAN-Schnittstelle untersuchen. Sie können die
Konnektivität des Netzwerks Ihres Service-Provider für jede WAN-Verbindung überprüfen. Für F5Verbindungen können Sie Endpunkt-zu-Endpunkt testen, für F4-Verbindungen die näheren Segmente.
Abbildung 47: Seite OAM-Test
Um Ihr Modem zu testen, wählen Sie eine Verbindung. Aus der Auswahlliste Testtyp wählen Sie den
gewünschten Testtyp und klicken dann auf die Schaltfläche Test. Das Ergebnis wird angezeigt.
60
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Registerkarte Menü
Über die Registerkarte Status können Sie zahlreiche Informationen über den Router abrufen.
Abbildung 48: Registerkarte Status
Klicken Sie auf einen Link oder eine Schaltfläche, um die gewünschte Seite aufzurufen.
Netzwerkstatistiken
Abbildung 49: Seite Ethernet-Netzwerkstatus
61
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Wählen Sie die Schnittstelle, zu der Sie Informationen möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren.
Verbindungstatus
Abbildung 50: Seite Verbindungsstatus
Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, um den neuesten Stand der Verbindungsinformationen
abzurufen.
DHCP-Clients
Auf dieser Seite wird der Status aller verbundenen DHCP-Clients angezeigt.
Abbildung 51: Seite DHCP-Klienten
62
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
DSL-Status
Auf dieser Seite werden die Statistiken zu DSL und verschiedene Modem-Stati angezeigt.
Abbildung 52: Seite DSL-Status
Produktinformation
Auf dieser Seite werden die Produktinformationen, einschl. Hardware- und Firmware-Version, angezeigt.
Abbildung 53: Seite Produktinformation
63
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
System-Log
Auf dieser Seite werden alle Ereignisse in chronologischer Reihenfolge angezeigt.
Abbildung 54: Seite System-Log
Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, um die aktuelle Systeminformationen abzurufen.
Registerkarte Hilfe
Auf dieser Seite können Sie die Texte der Online-Hilfe zu verschiedenen Themen aufrufen.
Abbildung 55: Seite Hilfe
64
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
A
Technische Daten
Allgemein
Standards:
ITU G.992.1 (G.dmt) Annex B
RFC 1577 (IP over ATM)
ITU G.992.2 (G.lite) AnnexB
RFC 1661 (PPP)
ITU G.994.1 (G.Hs)
RFC 1994 (CHAP)
ITU-T Rec. I.361
RFC 1334 (PAP)
ITU-T Rec. I.610
RFC 2364 (PPP over ATM)
IEEE 802.3
RFC 1631 (NAT)
IEEE 802.3u
RFC 1877 (Automatic IP assignment)
IEEE 802.1d
RFC 2516 (PPP over Ethernet)
RFC 791 (IP Routing)
Supports RFC 2131 and RFC 2132 (DHCP)
RFC 792 (UDP)
Compatible with all T1.413 issue 2 (full rate
DMT over analog POTS), and CO DSLAM
equipment
RFC 826 (ARP)
RFC 1058 (RIP 1)
Supports ATM Forum UNI V3.1 PVC
RFC 1389 (RIP 2)
RFC 1213 compliant
RFC 1483 (Bridged Ethernet)
Protokolle:
TCP/IP
DHCP
UDP
BOOTP
RIP-1
ARP
RIP-2
AAL5
IGMP
G.dmt full rate: Downstream up to 8 Mbps
Datentransferrate:
Upstream up to 640 Kbps
G.lite: Downstream up to 1.5 Mbps
Upstream up to 512 Kbps
Anschlüsse:
RJ-11 port ADSL telephone line connection
RJ-45 port for 10/100BASET Ethernet connection
65
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Physikalisch und umgebungsabhängig
Stromversorgung:
Eingang: 100V ~ 240V, 50 ~ 60Hz
Ausgang: 12V, 1.2A
Leistungsaufnahme:
12 Watt (max.)
Betriebstemperatur:
0° to 40° C (32° - 104° F)
Luftfeuchtigkeit:
5 to 95% (nicht-kondesierend)
Abmessungen:
180 x 141 x 30 mm
Gewicht:
332 g
EMI:
CE Class B, FCC Class B (Part 15)
Sicherheit:
CSA International
Zuverlässigkeit:
mittlerer Ausfallabstand (Mean Time Between Failure/MTBF): min. 4 Jahre
66
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
B
IP-Adressen einstellen
Der DSL-564T wurde entworfen, um Netzwerk-Administratoren die größtmögliche Flexibilität für IP-Adressen
im Netzwerk zu geben. Die oftmals einfachste Einrichtung besteht darin, den Router per DHCP die Einrichtung
übernehmen zu lassen, was er standardmäßig auch tut.
In diesem Anhang werden kurz die verschiedenen Optionen für die IP-Einrichtung im Netzwerk, einschl. DHCP,
beschrieben. Falls Sie ein Neuling im IP-Netzwerk sind, finden Sie im nächsten Kapitel einige
Hintergrundinformationen zu Basis-IP-Konzepten.
Netzwerk-IP-Adresse zuweisen
Zur Einstellung der IP-Adresse gehören zunächst die IP-Adresse, die Subnetzmaske und die IP-Adresse des
Gateways . Dem Router wird eine Standard-IP-Adresse und Subnetzmaske zugeteilt. Wenn Sie noch kein IPNetzwerk haben und setzen jetzt eins auf, sollten Sie einfach die vorgegebenen IP-Adress-Einstellungen
übernehmen, um den Einrichtungsprozess zu beschleunigen.
Ist bereits ein IP-Netzwerk eingerichtet, passen Sie die IP-Einstellungen des Routers einfach an das vorhandene
IP-Schema an.
Standard-IP-Adresse verwenden
Der Router ist voreingestellt auf die Standard-IP-Adresse 192.168.1.1 für die LAN-Schnittstelle.
Es gibt zwei Wege, diese Standard-IP-Adresse zu verwenden: Sie weisen Ihren Rechner manuell eine IP-Adresse
und Subnetzmaske zu oder Sie können den Router als DHCP-Server einsetzen. Dann vergibt er die IP-Adressen
und Subnetzmasken automatisch. Der DHCP-Server ist standardmäßig eingeschaltet.
IP-Adresse manuell zuweisen
Die manuelle Einrichtung der IP-Einstellungen im Netzwerk bedeutet vor allem, dass Sie jeden Rechner mit
einer eigenen IP-Adresse, einer Subnetzmaske und der IP-Adresse des Standard-Gateways (in diesem Fall also
die IP-Adresse des Routers) versehen müssen.
Dies wird bei den einzelnen Betriebssystem unterschiedlich gehandhabt. Im Kapitel Lokale
Netzwerkeinstellungen finden Sie Anleitungen für die Windows-Betriebssysteme. Für andere Betriebssystem
schauen Sie bitte in den entsprechenden Handbüchern nach. Evtl. hilft Ihnen auch die Anleitung der NetzwerkSchnittstelle weiter. Meistens muss die IP-Adresse des Computers auf 0.0.0.0 gestellt werden.
Unabhängig vom Betriebssystem müssen die drei genannten Werte (IP-Adresse des Rechners, Subnetzmaske,
IP-Adresse des Standard-Gateways) konfiguriert werden, damit die Netzwerk-Schnittstelle des Rechners vom
Router erkannt wird und andersherum.
Standard-IP-Adressen ohne DHCP / Class C
Host
IP-Adresse
Subnetzmaske
Gateway IP
Router
192.168.1.1
255.255.255.0
Computer #1
192.168.1.2
255.255.255.0
192.168.1.1
Computer #2
192.168.1.3
255.255.255.0
192.168.1.1
Computer #3
192.168.1.4
255.255.255.0
192.168.1.1
Standard-IP-Adressen ohne DHCP / Class C-Netz
67
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie die Standard-IP-Adresse verwenden, wie im obigen Beispiel, die ersten drei
Segmente der IP-Adresse immer gleich sind, lediglich das vierte Segment ändert sich.
Die ersten drei Nummern definieren die LAN-IP-Adresse (Alle Maschinen müssen demselben IP-Netz
angehören.), während die letzte Nummer die Host-IP-Adresse bezeichnet (Jeder Computer muss eine eindeutige
Adresse haben, um sie im LAN zu unterscheiden.).
Das in der obigen Tabelle angegebene IP-Adressschema kann für jedes LAN verwendet werden, das bis zu 253
separate IP-Adressen erfordert (außer dem Router).
Beachten Sie, dass die Subnetzmaske die auf allen Computern (einschl. des Routers) gleich sind und dass die
Standard-IP-Adresse mit der des Routers übereinstimmt.
Tip: Notieren Sie sich die IP-Adresse jeder Einheit zu Referenzzwecken, falls einmal Fehlerbehebung notwendig
wird oder wenn neue Computer oder Geräte hinzugefügt werden.
DHCP verwenden
Der zweite Weg für die Standardeinstellungen ist der Einsatz des Routers als DHCP-Server, der automatisch die
IP-Einstellungen an die Computer vergibt. Dazu müssen Sie Ihre Computer als DHCP-Clients einrichten. Im
Kapitel Lokale Netzwerkeinstellungen finden Sie Anleitungen für die Windows-Betriebssysteme.
Die Computer beziehen, ggf. nach einem Neustart, ihre IP-Einstellungen vom Router. Der Router ist
standardmäßig als DHCP-Server eingerichtet. (Siehe hierzu auch Kapitel DHCP-Konfiguration für LAN.)
IP-Adresse des Routers ändern
Bei der Planung der Netzwerkadressen können Sie jedes beliebige Schema verwenden, welches die Regeln für
IP-Aufgaben beherrscht.
Es mag bequemer oder einfacher sein, sich an ein Schema zu erinnern, welches eine andere IP-Adresse für den
Router verwendet. Oder der Router wird in ein bereits bestehendes Netzwerk eingebaut.
Das Wechseln der IP-Adresse ist sehr einfach und geschieht über die Web-Management-Schnittstelle (vgl. auch
Kapitel IP-Management.). Wird der Router in ein LAN mit einer bestehenden IP-Struktur eingebaut, sollten Sie
unbedingt den DHCP-Server des Routers ausschalten. Beachten Sie auch die Effekte von NAT, welches
standardmäßig eingeschaltet ist.
Ein weitverbreitetes IP-Schema für LAN nimmt 10.0.0.1 als Basisadresse für das Netzwerk. Dem Router wird
diese IP-Adresse zugewiesen. Die übrigen IP-Adressen werden entweder manuell zugewiesen oder per DHCP
(siehe die folgende Tabelle).
Alternative IP-Zuweisungen
Host
IP-Adresse
Subnetzmaske
Gateway IP
Router
10.0.0.1
255.255.255.0
10.0.0.254
Computer #1
10.0.0.2
255.255.255.0
10.0.0.254
Computer #2
10.0.0.3
255.255.255.0
10.0.0.254
Computer #3
10.0.0.4
255.255.255.0
10.0.0.254
Alternative IP-Zuweisungen
Die genannten Beispiele sollen Ihnen einen Einstieg in die Materie geben. Sollten Sie weiter einsteigen wollen,
finden Sie zahlreiche und tiefgründige Informationen im Internet. Auch gibt es zahlreiche Bücher oder Teile von
Büchern, die sich mit IP-Adresszuweisung, IP-Netzwerken oder dem TCP/IP-Protokoll befassen.
68
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
C
IP-Konzepte
Dieser Abhang beschreibt einige IP-Basiskonzepte, das TCP/IP-Adress-Schema und zeigt, wie eine IP-Adresse
zugeordnet wird.
Wenn Sie den Router konfigurieren, stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige IP-Adresse verwenden. Selbst wenn
Sie die WAN-Schnittstelle (ADSL) nicht benutzen, sollten Sie wenigstens der LAN-Schnittstelle eine gültige IPAdresse zuweisen. Sie ist notwendig u.a für Telnet, SNMP-Management und verwandete Funktionen wie
Fehlerbehandlung und den Download der Firmware via TFTP.
IP-Adressen
Das Internet Protokoll (IP) wurde für das Weiterleiten von Daten zwischen Netzwerken auf der ganzen Welt
entworfen. Später wurde es für das Weiterleiten von Daten zwischen Netzwerken und innerhalb der selben
(Subnetzwerke oder Subnetze). IP beinhaltet ein System von einmaligen Nummer, die für jedes von Millionen
Netzwerken verwendet werden können und jeden Computer innerhalb dieser Netzwerke. Diese Nummer nennt
man auch IP-Adressen.
Für ein einfacheres Verständnis der IP-Adressen haben die Erfinder des IP ein Repräsentationssystem
übernommen, dass die Adresse in vier Quads, jeweils getrennt durch einen Punkt, unterteilt.
201.202.203.204
189.21.241.56
125.87.0.1
Jedes der vier Quads einer IP-Adresse ist eine gewöhnliche Dezimalziffer (Basis 10); die einen Wert darstellt,
den Computer handhaben können, nämlich Bits (Kurz für: binary digits; Basis 2). Die Punkte dienen lediglich
der besseren Lesbarkeit.
Nullen werden oft als Platzhalter eingesetzt: 189.021.241.056 entspricht dabei der Adresse 189.21.241.56.
Eine IP-Adresse ist aus einem Netzwerk- und einem Hostteil zusammengesetzt. Aufgrund der unterschiedliche
Anzahl der möglichen Adressen unterscheidet man mehrere Netzwerkklassen. Die Klassen D und E werden
dabei nur für Multicast bzw. für experimentelle Netzwerk benutzt.
Die folgende Abbildung zeigt den Anteil von Netzwerk und Host an der IP-Adresse für die verschiedenen
Klassen.
Abbildung 56: Netzwerk- und Hostanteile an der IP-Adresse
69
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Netzwerke, die mit dem Internet verbunden sind, gehören meistens zu einer Klasse, welche die maximale Anzahl
von möglichen Hosts pro Netzwerk ermöglicht. Die folgende Abbildung zeigt die Unterschiede zwischen der
maximalen Anzahl der Netzwerke pro Klasse und die maximale Anzahl der Hosts pro Netzwerk.
Die Klasse A ist für Netzwerke mit mehr als 65.535 Hosts, Klasse B für mehr als 255 und weniger als 65.535
Hosts und Klasse C für weniger als 254 Hosts.
Netzwerk-Klassen
Klasse
Maximale Anzahl
der Netzwerke pro
Klasse
Netzwerk-Adressen (in
Klammer: Anteil des Hosts)
Maximale Anzahl der
Hosts pro Netzwerk
A
126
1(.0.0.0) to 126(.0.0.0)
16,777,214
B
16,382
128.1(.0.0) to 191.254(.0.0)
65,534
C
2,097,150
192.0.1(.0) to 223.255.254(.0)
254
Netzwerk-Klassen
Hinweis:
Sämtliche Netzwerkadressen außerhalb dieser Klassen (d.h. Class D- und E-Netze) sind
entweder reserviert oder nur für experimentelle Netzwerke oder Multicasting.
Eine IP-Adresse, deren Hostanteil nur aus Nullen besteht, steht für ein Netzwerk, nicht für einen Host. Keinem
physikalischen Gerät sollte eine solche Adresse zugewiesen werden.
Der Netzwerkanteil muss mit einem Wert zwischen 1 bis 126 bzw. 128 bis 223 beginnen. Jeder andere Teil kann
einen beliebigen Wert zwischen 0 und 255 annehmen. Ausnahmen: Die Klasse B-Adresse 128.0.0.0 und
191.255.0.0 sind reserviert, ebenso die Klasse C-Adresse 192.0.0.0 und 223.255.255.0.
Der Hostanteil der IP-Adresse eine physikalischen Schnittstelle kann einen Wert zwischen 0 und 255 haben,
solange der Wert nicht immer nur 0 oder 255 ist. Werte außerhalb dieses Wertbereich können niemals in einer IPAdresse vorkommen, da der Bereich 0 bis 255 durch eine Integerwert ausgedrückt werden kann (2 hoch 8).
Der Netzwerkanteil muss für alle IP-Geräte innerhalb eines einzelnen physikalischen Netzwerks (z.B. ein LAN
oder eine WAN-Schnittstelle) immer gleich sein. Der Hostanteil muss für jedes verbundene IP-Geräte
unterschiedlich sein.
Der Netzwerkanteil einer IP-Adresse wird in diesem Handbuch auch als Netzwerknummer bezeichnet, der
Hostanteil als Hostnummer.
Die Netzwerknummern werden durch eine Behörde oder durch Ihren Service-Provider vergeben.
Wenn Ihr Netzwerk ein geschlossenes System ist und auch immer bleiben wird, können Sie sich Ihre eigenen
Netzwerknummern aussuchen, solange sie mit den obigen Regeln konform sind. Zusätzlich hat die Internet
Assigned Numbers Authority (IANA) bestimmte Adressblöcke für den privaten Gebrauch in Subnetzen
reserviert.
Klasse
Erste Adresse
Letzte Adresse
A
10.0.0.0
10.255.255.255
B
172.16.0.0
172.31.255.255
C
192.168.0.0
192.168.255.255
Private Adressräume der Netzwerkklassen
Sinnvollerweise suchen Sie sich private IP-Adressen aus der obigen Liste aus. Weitere Informationen zur
Adressvergabe finden Sie in den RFCs 1597, Address Allocation for Private Internets und 1466, Guidelines for
Management of IP Address Space.
70
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Subnetzmaske
Gibt es keine Subnetze, verwenden Sie am besten die Standard-Adressierung von TCP/IP für Subnetzmasken,
wie in der folgenden Tabelle gezeigt:
Netzwerkklasse
Subnetzmaske
A
255.0.0.0
B
255.255.0.0
C
255.255.255.0
Netzwerkklasse und ihre Subnetzmasken
Abweichende Einstellungen für die Subnetzmaske machen die Interpretation der Bits einer IP-Adresse
mehrdeutig. Die Bits einer Subnetzmaske korrespondieren direkt mit den Bits der IP-Adresse. Jedes Bit einer
Subnetzmaske, dass mit einem Netz-ID-Bit der IP-Adresse korrespondiert, muss auf den Wert 1 gesetzt werden.
71
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
D
Microfilter und Splitter
Für den ADSL-Betrieb müssen Sie ein einfaches Gerät installieren, das Störungen zwischen dem ADSL-Dienst
und den normalen Telefondiensten verhindert. Diese Geräte werden normalerweise Microfilter genannt oder
manchmal auch ungenau Splitter. Die Installation ist recht einfach und erfolgt mittels normaler Telefonkabeln
und Steckern.
Einige ADLS-Service-Provider lassen die Telefonleitung von einem Service-Techniker am Eintrittspunkt ins
Haus modifizieren. Wenn der Techniker Ihre Telefonleitung in eine Telefon- und eine Netzwerkleitung
aufgeteilt hat, müssen Sie überhaupt keine Zwischengeräte installieren. In diesem Fall sollten Sie Informationen
über den Anschluß Ihres Modems an die ADSL-Leitung erhalten haben.
Microfilter (nur für die Schweiz)
Wenn Sie keinen Splitter benutzen müssen, ist es wahrscheinlich, dass Sie einen Microfilter (Tiefpassfilter) für
jedes Telefongeräte (Telefon, Fax, Anrufbeantworter, usw.) installieren müssen, welches sich die Leitung mit
dem ADSL-Dienst teilt. Microfilter werden einfach zwischen das Telefon und die Anschlussdose geschaltet. Es
gibt auch Microfilter, die in eine Anschlussdose eingebeuat sind.
Die folgende Abbildung zeigt eine typische Microfilter-Installation.
Abbildung 57: Microfilter installieren
Hinweis: Installieren Sie niemals ein Microfilter zwischen Modem und Telefondose. Microfilter sind
ausschließlich zur Verwendung mit herkömmlichen Telefonen, Faxgeräten oder anderen Telefongeräten
(Anrufbeantworter, usw.) konzipiert.
72
DSL-564T ADSL Router User’s Guide
Splitter
Einen Splitter installieren Sie zwischen Telefonanschluß und Modem. Verwenden Sie dazu normale
Telefonkabel mit RJ-11-Steckern. Der Splitter hat drei RJ-11-Buchsen. Verbinden Sie diese mit dem
Telefonanschluß, dem Modem und bei Bedarf mit dem Telefon oder einem Gerät, wie z.B. den
Anrufbeantworter.
Schnittstelle
verbinden mit
Line
Telefonsteckdose
ADSL
Modem
Phone
Telefon / Anrufbeantworter o.ä.
Die folgende Abbildung zeigt passende Verwendung eines Splitters.
Abbildung 58: Splitter installieren
73
Niederlassungen
Ägypten
D-Link Egypt
19 El-Shahed Helmy, El Masry, Al-Maza, Heliopolis, Cairo, Egypt
TEL: 202-41-44-295 FAX: 202-41-56-704
URL: www.dlink-me.com
Australien
D-Link Australasia
1 Giffnock Avenue, North Ryde, NSW 2113, Sydney, Australia
TEL: 61-2-8899-1800 FAX: 61-2-8899-1868
URL: www.dlink.com.au
Belgien
D-Link Belgium
Rue des Colonies 11, B-1000 Brussels, Belgium
TEL: 32 (0)2 517 7111 FAX: 32 (0)2 517 6500
URL: www.dlink-benelux.com
Brasilien
D-Link Brasil Ltda.
Av das Nações Unidas, 11857, cj 132 – Brooklin Novo
São Paulo, Brasil 04578-000
TEL: (55 11) 5503-9320 FAX: (55 11) 5503-9321
URL: www.dlink.com.br
Chile
D-Link South America (Sudamérica)
Isidora Goyenechea 2934 Oficina 702
Las Condes Fono 2323185, Santiago, Chile
TEL: 56-2-232-3185 FAX: 56-2-232-0923
URL: www.dlink.cl
China
D-Link China
Room 507/508, Tower W1, The Towers, Oriental Plaza No. 1
East Chang An Ave., Dong Cheng District
Beijing, 100738, China
TEL: (86-010) 85182533 FAX: (86-010) 85182250
URL: www.dlink.com.cn
Dänemark
D-Link Denmark
Naverland 2, DK-2600 Glostrup, Denmark
TEL: 45-43-96-90-40 FAX: 45-43-42-43-47
URL: www.dlink.dk
Deutschland
D-Link Central Europe (D-Link Deutschland GmbH)
Schwalbacher Strasse 74, D-65760 Eschborn, Germany
TEL: 49-6196-77990 FAX: 49-6196-7799300
URL: www.dlink.de
Finnland
D-Link Finland
Pakkalankuja 7A, 3rd floor, 01510 Vantaa, Finland
TEL: 358-9-2707-5080 FAX: 358-9-2707-5081
URL: www.dlink.fi
Frankreich
D-Link France
Le Florilege, No. 2, Allée de la Fresnerie,
78330 Fontenay le Fleury, France
TEL: 33-1-3023-8688 FAX: 33-1-3023-8689
URL: www.dlink-france.fr
Großbritannien D-Link Europe (United Kingdom)
4th Floor, Merit House, Edgware Road, Colindale, London
NW9 5AB United Kingdom
TEL: 44-020-8731-5555 FAX: 44-020-8731-5511
URL: www.dlink.co.uk
Indien
D-Link India
D-Link House, Kurla-Bandra Complex Rd., Off Cst Rd.,
Santacruz (East), Mumbai, 400 098 India
TEL: 91-022-652-6696/6578/6623
FAX: 91-022-652-8914/8476
URL: www.dlink.co.in & www.dlink-india.com
Israel
D-Link Israel
11 Hamanofim Street, Ackerstein Towers, Regus Business Center
P.O.B. 2148, Hertzelia-Pituach 46120, Israel
TEL: 972-9-9715700 FAX: 972-9-9715601
URL: www.dlink.co.il
Italien
D-Link Mediterraneo Srl/D-Link Italia
Via Nino Bonnet n. 6/B, 20154, Milano, Italy
TEL: 39-02-2900-0676 FAX: 39-02-2900-1723
URL: www.dlink.it
Kanada
D-Link Canada
2180 Winston Park Drive, Oakville,
Ontario, L6H 5W1 Canada
TEL: 1-905-829-5033 FAX: 1-905-829-5223
URL: www.dlink.ca
Niederlande
D-Link Netherlands
Weena 290, 3012 NJ Rotterdam, The Netherlands
TEL: 31 (0)10 282 1445 FAX: 31 (0)10 282 1331
URL: www.dlink-benelux.com
Norwegen
D-Link Norway
Karihaugveien 89, N-1086 Oslo
TEL: 47-23-89-71-89 FAX: 47-22-30-90-85
URL: www.dlink.no
Rußland
D-Link Russia
Grafsky per., 14, floor 6, Moscow 129626 Russia
TEL: 7 (095) 744-0099 FAX: 7 (095) 744-0099 #350
URL: www.dlink.ru
Singapur
D-Link International
1 International Business Park, #03-12 The Synergy,
Singapore 609917
TEL: 65-6774-6233 FAX: 65-6774-6322
URL: www.dlink-intl.com
Südafrika
D-Link South Africa
Einstein Park II, Block B
102-106 Witch-Hazel Avenue
Highveld Technopark, Centurion, Gauteng, Republic of South Africa
TEL: 27-12-665-2165 FAX: 27-12-665-2186
URL: www.d-link.co.za
Spanien
D-Link Iberia
C/Sabino de Arana, 56 Bajos, 08028 Barcelona, Spain
TEL: 34 93 409 0770 FAX: 34 93 491 0795
URL: www.dlink.es
Schweden
D-Link Sweden
P. O. Box 15036, S-167 15 Bromma, Sweden
TEL: 46-(0)8564-61900 FAX: 46-(0)8564-61901
URL: www.dlink.se
Taiwan
D-Link Taiwan
2F, No. 119, Pao-chung Road, Hsin-tien, Taipei, Taiwan
TEL: 886-2-2910-2626 FAX: 886-2-2910-1515
URL: www.dlinktw.com.tw
Türkei
D-Link Turkey
Regus Offices Beybi Giz Plaza, Ayazaga Mah. Meydan Sok. No. 28
Maslak 34396, Istanbul-Turkiye
TEL: 90-212-335-2553 FAX: 90-212-335-2500
URL: www.dlink.com.tr
U.S.A.
D-Link Systems, Inc.
17595 Mt. Herrmann, Fountain Valley, CA 92708, USA
TEL: 1-714-885-6000 FAX: 1-866-743-4905
URL: www.dlink.com
Vereinigte Arabische Emirate
D-Link Middle East
P.O. Box 500376, Office No. 103, Building 3
Dubai Internet City, Dubai, United Arab Emirates
TEL: 971-4-3916480 FAX: 971-4-3908881
URL: www.dlink-me.com
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