Technische Unterlagen Installations - und Bedienungsanleitung Öl-/ Gas-Brennwertkessel CC 101 BW

Technische Unterlagen Installations - und Bedienungsanleitung Öl-/ Gas-Brennwertkessel CC 101 BW
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Installations - und Bedienungsanleitung
Öl-/ Gas-Brennwertkessel
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Abb. CC 101 BW
05-2015
D315010101
–1–
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Allgemeines
2
2. Beschreibung, Hinweise für Installation und Betrieb
2
3. Lieferumfang
2
4. Werksprüfung
2
5. Brenner
3
5.1 Erdgas-/Flüssiggas-Brenner
3
5.2 Heizöl-Brenner
3
6. Regelung
3
7. Anforderungen an Aufstellraum und Schacht / Schornstein
4
8. Bauseitige Minimierung der Wärmeverluste am Kessel
5
9. Montage der Wärmedämmung, Verkleidung, Regelung und des Brenners
am Brennwertkessel vor Ort
10. Abgasanlage
6-12
13-14
10.1 Montage der Abgasanlage
15
10.2 Raumluftabhängige Betriebsweise
16
10.3 Raumluftunabhängige Betriebsweise
17
11. Inbetriebnahme
18
12. Übergabe der Anlage an den Betreiber
18
13. Wartungsarbeiten nur durch den Fachhandwerker
18-19
14. Normen und Vorschriften
19
15. Weitere technische Angaben
15.1 Technische Daten Brennwertgeräte CC 101 BW
20-21
15.2 Geometrische Abmessungen Kessel
22
15.3 Geometrische Abmessungen Verkleidung
23
15.4 Hydraulische Standard-Anlagenbeispiele
24-26
16. Checkliste für Wartung
27
17. Konformitätserklärung
28
Hinweis:
Irrtümer und Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, sind vorbehalten.
Den aktuellsten Stand der Technischen Unterlagen finden Sie auf unserer Webseite www.capito-heiztechnik.de
–2–
1. Allgemeines
Die Aufstellung, Installation und Erst-Inbetriebnahme des Brennwertkessels muss von einem
zugelassenen Fachhandwerker unter Beachtung der beiliegenden Montage- und Gebrauchsanleitungen durchgeführt werden.
2. Beschreibung, Hinweise für Installation und Betrieb
Die Standard-Brennwertkessel CC 101 BW (ohne Trinkwarmwasser-Wärmetauscher) können
sowohl mit Heizöl als auch Gas betrieben werden.
Der Kessel darf mit einem maximalen Absicherungsdruck von 3 bar im geschlossenen hydraulischen Anlagennetz betrieben werden. Die maximale Betriebstemperatur liegt bei 90°C.
Die Wärmezentrale darf nur im sauerstoffdichten, hydraulischen Anlagennetz eingebunden
sowie mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß betrieben werden, d.h. offene Ausdehnungsgefäße und diffusionsundichte hydraulische Leitungen sind nicht zulässig.
Die Capito-Brennwertkessel können sowohl in raumluftabhängiger als auch
raumluftunabhängiger Betriebsweise betrieben werden.
Der ausgelieferte Heizkessel darf vor Ort nur durch einen zugelassenen
Fachhandwerker (Heizungsbauer) im Heizungsraum montiert werden.
Achtung: Automatische Befülleinrichtung ist nicht zulässig. Unkontrollierter Füllwassereintrag
mit der Folge der Brennkammer-Verschlammung und somit -Zerstörung wird dadurch vermieden.
Eventuelle Undichtheiten im Heimnetz - sind vor der Nachfüllung mit Wasser - zu beseitigen. Als
Füllwasser ist Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz zu verwenden - ggf. auch aufbereitet.
3. Lieferumfang
Der Heizkessel wird grundsätzlich in 4 Paketen ausgeliefert: Kesselkörper, Verkleidung mit Wärmedämmung, Brenner und Regelung. Zum Lieferumfang gehört folgende Ausstattung:
-
-
-
-
-
-
-
-
1 Stück Standard-Brennwertkessel mit 143 l bzw 165 l Heizungswasserinhalt
Muffen für die Heizungsanlageneinbindung
1 Stück Brennwertbrennkammer aus hitze- und korrosionsbeständigem Edelstahl
1 Stück Gas- bzw. Ölbrenner
120 mm dicke Rundum-Wärmedämmung aus Mineralwolle (Brandschutzklasse A2/DIN 4102)
Zweifarbige pulverbeschichtete Blechverkleidung (schwarz und silbergrau)
inkl. Schalldämmhaube für Brennerabdeckung
1 Stück Heizungsregelung Theta
1 Stück Abgasrohr (ø aussen 80 mm)
4. Werksprüfung
Die Öl- und Gasbrennwert-Heizkessel der Baureihe CC 101 BW wurden einer Druck- und Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Der Prüfüberdruck mit Wasser beträgt mindestens 4 bar (DIN EN 303-1).
–3–
5. Brenner
Die CAPITO-Gas-/Öl-Brenner für Brennwertgeräte sind vorgerüstet mit einem Luftansaugstutzen
und eignen sich sowohl für raumluftabhängige als auch raumluftunabhängige
Betriebsweise.
5.1 Erdgas-/Flüssiggas-Brenner
Die Gas-Brennwert-Heizkessel CC 101 BW werden mit Gas nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 befeuert.
Sicherheitstechnische Richtlinien bei Gas beachten. Die Nennbelastung des Brenners muss auf die
Nennwärmeleistung des Kessels entsprechend dem Typenschild abgestimmt sein.
Zur Verfeuerung von Gasen dürfen nur Gebläsebrenner nach DIN EN 676 für Erd-/ oder Flüssiggas
eingesetzt werden, die einschließlich ihrer Steuergeräte nach DIN 4788 typengeprüft sind und die
EG-Baumusterprüfbescheinigung tragen. Die Gasinstallation ist nach dem DVGW-Regelwerk „Gas“
und den technischen Anschlussbedingungen des Gasversorgungs-Unternehmens des jeweiligen
Landes zu errichten.
Die Gas-Brenner sind werkseitig auf ca. 20 bzw. 40 kW Erdgas voreingestellt. Die Umstellung auf
andere Heizleistungen bzw. Feineinstellung durch den Fachhandwerker erfolgt anhand der gültigen Brenner-Betriebsanleitung.
5.2 Heizöl-Brenner
Die Öl-Brennwert-Heizkessel CC 101 BW werden mit Heizöl EL, nach DIN 51603, befeuert.
Sicherheitstechnische Richtlinien bei Heizöl EL gemäß DIN 4755 beachten.
Die Nennbelastung des Brenners muss auf die Nennwärmeleistung des Kessels entsprechend dem
Typenschild abgestimmt sein. Es dürfen nur nach DIN EN 267 für Heizöl EL nach DIN 51603
geprüfte Blaubrenner eingesetzt werden.
Die Heizöl-Brenner sind werkseitig auf ca. 20, 25, 35 und 45 kW werkseitig voreingestellt. Die Feineinstellung durch den Fachhandwerker erfolgt anhand der gültigen Brenner-Betriebsanleitung.
6. Regelung
Die Brennwertkessel werden mit folgenden außentemperaturgeführten Reglern ausgeliefert:
·
CC 10-203 T
(1 gemischter Heizkreis)
·
CC 10-233 T
(2 gemischte Heizkreise)
·
CC 10-233 T Solar
(2 gemischte Heizkreise + Solarebene + Feststoffebene)
Verdrahtung und Inbetriebnahme erfolgt durch den Fachhandwerker entsprechend der gültigen
Installations- und Bedienungsanleitung.
–4–
7. Anforderungen an Aufstellraum und Schacht / Schornstein
Der Heizkessel sollte vorzugsweise im Kellerraum aufgestellt werden. In Gebäuden müssen Abgasleitungen in einem Schacht (F90/F30, L90/L30) angeordnet sein.
· raumluftabhängige Betriebsweise
Bei raumluftabhängigem Betrieb des Heizkessels mit einwandiger Abgasleitung, ist eine Belüftungsöffnung ins Freie, mit einem lichten Querschnitt von 150 cm2 bzw. 2 x 75 cm2 erforderlich.
Als Entlüftung dient die Hinterlüftungsöffnung im Schacht. In der Regel wird die Hinterlüftung
über die Belüftungsblende am Schachteintritt hergestellt, somit ist keine zusätzliche Öffnung im
Schacht erforderlich. Der lichte Abstand von den Außenwandungen der Abgasleitung zu den inneren Schachtwänden muss bei rechteckigen Schächten mindestens 2 cm und bei runden Schächten
mindestens 3 cm betragen.
· raumluftunabhängige Betriebsweise
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise des Kessels erfolgt die Verbrennungsluftversorgung über
eine konzentrische Abgasleitung (LAS) - in der Regel bis zum Schacht. Im Schacht wird anschließend ein einwandiges Abgasrohr verwendet. Daher sind bei dieser Betriebsweise im Aufstellraum
keine zusätzlichen Verbrennungsluftöffnungen erforderlich.
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise des Capito-Brennwert-Heizkessels mit Ansaugung der
Verbrennungsluft aus einem bestehenden Schacht, muss sichergestellt sein, dass aus dem Schacht
keine Verunreinigungen wie beispielsweise Rußpartikel, Staubbelastungen, brüchige Schornsteinfugen in den Brennraum gelangen.
Um dem vorzubeugen sollte der Verbrennungsluft-Ansaugschacht grundsätzlich gereinigt werden. Die nach der durchgeführten Reinigung noch verbleibenden geringsten Restmengen an
Feinpartikeln dürften keinen Einfluss auf die Lebensdauer der Brennkammer haben. In solchen
Fällen wird empfohlen, die Brennkammer im ersten Betriebs-Jahr öfter als sonst zu reinigen.
–5–
8. Bauseitige Minimierung der Wärmeverluste am Kessel
Damit am Heizkessel über die Anschlüsse keine unkontrollierten „Wärmeverluste“ stattfinden, wird
empfohlen, direkt an der Kesselmuffe im Vorlaufstrang eine Schwerkraftbremse bzw. einen Thermosiphon (siehe Zeichnungen B-059/32, Prinzipdarstellung) zu montieren. Darüber hinaus sollten
die Betriebszeiten einer eventuell vorhanden Zirkulationspumpe auf ein Minimum unter Berücksichtigung der Trinkwasserverordnung reduziert werden. Die Zirkulationsleitungen sind - trotz der
wärmegedämmten Leitungen - in der Praxis wahre „Energievernichter“.
Des weiteren wird empfohlen den Heizkessel im Aufstellraum auf einem wärmegedämmten CapitoKesselsockel aufzustellen (Bauhöhe beachten).
–6–
9. Montage der Wärmedämmung, Verkleidung, Regelung und des Brenners
am Brennwertkessel vor Ort
Darstellung der Anschlüsse CC 101 BW
1 = Transportöse
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen mit 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertürbefestigung)
5 = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Kesselfühler,
Thermometer
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 11⁄4" für Entlüftung
12 = Muffe 11⁄4" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
15 = Muffe 11⁄4" Rücklauf und Füll-und Entleerung
16 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
Heizkessel mit Wasserwaage vertikal ausrichten
und Isolierung auspacken.
Zubehör (Kunststoffbeutel) dem Kessel entnehmen.
Die im Kunststoffbeutel liegenden 4 Isolierhalterungen (Flacheisen (7), siehe auch Bild oben)
von oben auf die seitlichen Winkel schrauben.
Vor Montage der Wärmedämmung und der Vorderwand
beide Verschlussschrauben der Brennekammertür lösen
und Tür entfernen.
–7–
Wärmedämmung (1) um Kesselkörper legen und
Verschlussleiste (2) schließen.
Vordere Dämmung (3) über den Rundrahmen schieben.
Hintere Dämmung (4) über die Muffen schieben.
Vorderwand (2) mit Seitenwänden (1+3)
verschrauben.
Schaltfeldaufnahme (4) mit je 2 Schrauben mit
den Seitenwänden (1+3) verschrauben.
Vormontierte Verkleidung auf die Halteeisen (7, siehe auch
Seite 5) des Kessels aufstellen.
Rückwand (5) mit Seitenwänden verschrauben.
Bei Betrieb mit LAS-Kasten:
Perforierte Öffnung der Rückwand heraustrennen!
←
–8–
Schlauch für raumluftunabhängige
Betriebsweise in das U-Profil der linken
Seitenwand einlegen und durch die
Öffnungen (perforierte) der Rückwand führen.
←
(1)
Kunststoff-Schlauchanschluss von vorne in die
Vorderwand einsetzen und Zuluftschlauch
von hinten mittels Schelle befestigen.
Kantenschutz für Kabeldurchführung hinten einstecken.
Der Druckwächter wird lose in die Ausstanzung der Regelungskonsole links positioniert. (Nur bei Gas-Brennwertkesseln).
Bei gasbetriebenem Kessel mit LAS-Kasten muss der
Blindstopfen (2) entfernt und der Schlauchanschlussnippel
mit temperaturbeständigem Dichtmittel eingeschraubt werden.
Dann den Schlauch des Abgasdruckwächters auf den Nippel schieben.
Achtung! Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise den Schlauch (1)
durch die Öffnung (3) des LAS-Kasten ziehen (vorher die
strapazierfähige Abklebung entfernen) und den LAS-Kasten
anschliessend montieren.
Zum Anschluß des Abgas-Druckwächters beachten Sie bitte das
Hinweisblatt des CAPITO Gasbrenners.
–9–
Regelung auspacken.
Alle Kabel, Stecker und Kapillarfühler durch die Öffnung
der Regelungskonsole führen.
←
Brennerstecker mit Kabel nach unten durch den vorhandenen
Ausschnitt in der Isolier-Vorderwand stecken. Zugentlastung
des Brennerkabels mit dem Kreisförmigen Ausschnitt (Pos.1)
verschrauben.
(1)
Öffnung für Brennerkabeldurchführung mit werkseitigem Klebeband abkleben.
Die 4 Fühler bzw. Kapillare durch den Ausschnitt in der
Vorderwand führen und gebündelt in die Kesseltauchhülse
(Seite 6, Pos. 5) einstecken. Danach den beiliegenden
Kunstoff-Sternclip in die Tauchhülse einstecken,
damit ein späteres Herausziehen der Fühler verhindert
wird. Beim Herausnehmen in umgekehrter Reihenfolge
verfahren.
Achtung: Bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise, sind die 4 Leitungen hinter
der Vorderwand zu verlegen.
Öffnung (1) für die Fühler bzw. Kapillare
mit dem beiliegenden gelochtem Klebestreifen abkleben.
(1)
– 10 –
Die Anschlussleiste in die obere Kantung der Schaltfeldblende
mit den 4 Nieten einstecken.
Achtung: Erdungskabel der Regelung mit beiliegendem Flachstecker verbinden und mit dem Schaltfeldkasten verschrauben.
Regelung in den Ausschnitt drücken und mit den 4
Schrauben befestigen.
Nach erfolgter Verdrahtung wird der Verkleidungsdeckel (6)
aufgesetzt und unter die Kantung der Rückwand geschoben.
Danach vorne mit der Schraube an der Lasche (8) der
Schaltfeldaufnahme verschrauben.
– 11 –
Abgasrohr einwandig -> raumluftabhängige Betriebsweise:
Kesselanschlussstück auf das Abgasrohr aufschieben.
(Gummidichtring evtl. etwas einfetten Nur Siliconfett verwenden!!!)
Siphon montieren.
Der Kondensatablaufschlauch ist in Strömungsrichtung
fallend an der Neutralisationsbox bzw. dem Abwasserkanal
angeschlossen.
Abgasrohr doppelwandig -> raumluftunabhängige Betriebsweise:
Kesselanschlussstück (3) auf das Abgasrohr/LAS-Kasten (1)
aufschieben.
(Gummidichtring evtl. etwas einfetten -Nur Siliconfett verwenden!!!)
Siphon (4) montieren.
Zuluftschlauch (2) mittels Schelle am LAS-Kasten (1) befestigen.
– 12 –
Brennertür mittels 2 Halteschrauben an den Kessel anschrauben
Achtung: Bei Brennerflammrohren > Ø 80 mm muss der Brenner
an der Tür befestigt werden, bevor diese am Kessel angebracht
wird.
Brennerflansch inklusive Dichtung mit Brennkammertür
verschrauben:
Brenner einschieben.
Achtung: Hinweise der Brenneranleitungen beachten!
In der Schalldämmhaube mittig Schlitz (Pos.1) für die Versorgungsleitungen so weit wie nötig einschneiden!
(3)
↓
(1)
Die Schalldämmhaube in die 6 Laschen (2) der Vorderwand einhängen und die Versorgungsleitung
heraustragen lassen. Öffnung (3) mit werksseitigen Klebeband abkleben.
↓
(2)
Achtung: Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise, muss die Brenner-Schalldämmhaube
immer montiert sein.
Bei der Montage der Schalldämmhaube - insbesondere bei
raumluftunabhängiger Betriebsweise- darf die Dichtfläche (Pos.1)
rundrum nicht beschädigt werden.
Ein Schlitz für die Versorgungsleitung ( Gas oder Heizöl) ist jedoch zulässig.
←
Beigefügtes Typenschild an der Rückwand aufkleben.
Achtung: Klebeflächen nicht anfassen!
(1)
– 13 –
10. Abgasanlage
Niedrige Abgastemperaturen verringern die Abgasverluste und steigern dadurch die Wirtschaftlichkeit der Heizungsanlage. Heizkessel, Brenner und Schornstein müssen aufeinander abgestimmt
sein. Die Öl- und Gas-Brennwert-Heizkessel werden mit einem hohen CO2 - Gehalt und niedriger
Abgastemperatur betrieben. Daher dürfen sie nur an feuchte unempfindliche Schornsteine bzw.
müssen dort zugelassene Abgasrohre für Brennwertgeräte eingezogen werden.
Die Capito-Abgasanlage besteht aus dem hochwertigen Kunststoff Polypropylen und ist für alle
öl-und gasbetriebenen Feuerstätten mit Abgastemperaturen bis 120°C vorgesehen.
Capito-Brennnwertkessel sind für die Gerätearten B23, B33, C13(x), C33(x), C43(x) und C63(x)
zugelassen. (siehe auch Zeichnungen B-039, Seiten 13,14).
– 14 –
Maximal zulässige Abgasleitungslängen DN 80 für CAPITO Öl-/Gas- Brennwertkessel
Öl
Gas
Bei 3 Umlenkungen 90°.
Nennwärmebelastung: bis 35 kW
17 m
17 m
Nennwärmebelastung: 40 kW
17 m
13 m
Bei Überschreiten der maximalen Abgasleitungslänge
muss die Abgasleitung auf DN 100* erweitert werden.
Nennwärmebelastung: 45 kW
12 m
8m
*(Abgassystem DN 100 auf Anfrage lieferbar)
Grundsätzlich wird zur genauen Auslegung der Abgasleitung empfohlen, den rechnerischen
Nachweis nach EN 13384 durch den Heizungsbauer bzw. zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu führen – insbesondere unter Beachtung der Temperatur-Bedingungen (Vereisung im
Winter).
– 15 –
10.1 Montage der Abgasanlage
Die Abgasleitung besteht aus vorgefertigten Formteilen und Rohren mit angeformten Steckmuffen und Spezialdichtungen die durch Zusammenstecken in kürzester Zeit montiert sind. Die
Einsteckenden der Rohre und Formstücke müssen vor der Montage mit dem
mitgelieferten Gleitmittel bestrichen werden.
•
DieVerbindungsleitungvomKesselzumSchachtistgenerellsokurzwiemöglich
auszuführen.
•
DieAbgasleitungmussleichtundsichergereinigtundaufihrenfreienQuerschnitt
und ihre Dichtheit geprüft werden können.
•
ImAufstellraumderFeuerstätteistmindestenseineReinigungs-bzw.Prüföffnung
anzuordnen.
Abgasleitungen, die nicht von der Mündung her geprüft werden können, müssen im Dachraum
oder über Dach eine Reinigungsöffnung haben. Die Abgasleitung muss mit Gefälle zur Feuerstätte
verlegt werden, damit das Kondenswasser aus der Abgasleitung zum Kondenssiphon abläuft. Mindestgefälle für waagerechte Abgasleitung > 3 %.
Bei der Kondensatableitung über die Kanalisation sollte das Arbeitsblatt ATV-M 251 (Einleitung
von Kondensaten aus gas- und ölbetriebenen Feuerungsanlagen in öffentliche Abwasseranlagen
und Kleinkläranlagen) zugrunde gelegt werden.
Außenwandabgasanlagen, die nicht wärmegedämmt sind, sind nicht zulässig.
Aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der Bundesländer und regional abweichender Handhabung bezüglich der Abgasführung, ist der zuständige Bezirksschornsteinfeger in die Anlagenplanung einzubeziehen.
Abstandhalter
Im Schacht muss die Abgasleitung, abgesehen von einem festen Auflager am Kaminanschlußbogen, längsbeweglich geführt werden, um die Längenausdehnung der Abgasleitung auszugleichen. Je nach Schachtgröße und Querschnittsform sind alle 2 bis 5 m und an jedem Formstück,
wie z.B. Reinigungsrohr oder Bogenstück für Verschiebung, Abstandhalter an der Abgasleitung zu
montieren. Die Abstandhalter sollen die Abgasleitung in etwa konzentrisch im Schacht führen. Bei
sehr großen Schachtquerschnitten kann es erforderlich werden, Abstandhalter mit Sonderlängen
einzusetzen. Die Höhe der letzten Halterung darf 1,0 m nicht überschreiten.
Abstände zu brennbaren Bauteilen werden in den Landesfeuerungsverordnungen behandelt.
Keine Abstände sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass an den brennbaren Bauteilen bei Nennwärmeleistung der Feuerungsstätte, keine höhere Oberflächentemperaturen als 85° C auftreten.
– 16 –
10.2 Raumluftabhängige Betriebsweise
Verbrennungsluft wird aus dem Aufstellraum entnommen.
Abführung der Abgase mittels einfacher Abgasleitung durch einen Schacht F90/F30, L90/L30 ins
Freie. Belüftung des Aufstellraums von Außen erforderlich.
Entlüftung kann über Belüftungsblende und Ringspalt zwischen Abgasleitung und Schacht erfolgen. Belüftung des Aufstellraums durch eine Öffnung oder entsprechende Leitung ins Freie (1 x
150 cm² oder 2 x 75 cm²).
1.6
1.5
1.3
1.3
1.3
1.1
1.4
1.7
Baugruppe 1 D 80
Raumluftabhängige Abgasanlage bis zum Kamin
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
1.1 Polyline EW Kesselanschlussstück mit Meßteil und
Kondensatablauf (Ø 80 x 209 mm)
1.2 Polyline EW Siphon 245 mm Einbauhöhe incl.
Schlauch flexibel 1000 mm
1.3 Polyline EW Rohrlänge 500 mm (3x)
1.4 Polyline EW Bogen 87°
1.5 Polyline EW Revisionsbogen 87°
1.6 Polyline EW Lüftungsgitter für Hinterlüftung DN 80
1.7 Schlauch 10 cm lang (Spritzschutz)
1.2
Hinweis:
Von einigen Bezirksschornsteinfegern wird
der Einbau einer zusätzlichen Reinigungsöffnung in der waagerechten Rohrstrecke zum
2.5
Kessel hin verlangt.
Baugruppe 2 D 80
Abgasanlage zur Montage im Kamin in Kombination
mit Baugruppe 1 (raumluftabhängig)
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
2.3
2.2
2.4
2.1 Polyline EW Befestigungsset DN 80 Stützbogen mit
Auflageschiene
2.2 Polyline EW Abstandshalter DN 80 (4x)
2.3 Polyline EW Rohrlänge 2000 mm (3x)
2.4 Polyline EW Revisionselement
2.5 Polyline EW Mündungsabschluss PE DN 80 Vers. 2
2.3
2.2
2.3
2.1
Neutralisationsbox (nur bei Öl-Brennwertkessel)
Beim Öl-Brennwertkessel ist unbedingt darauf zu achten, dass
die Neutralisationsbox am Abgasrohr angeschlossen wird.
Weiter ist zu beachten, dass diese in der 1. Kammer mit Aktivkohle gefüllt ist.
– 17 –
10.3 Raumluftunabhängige Betriebsweise
Die Verbrennungsluft wird über eine konzentrische Abgas-Zuluftleitung LAS
über den Ringspalt im Schacht von oben angesaugt.
Keine Be- und Entlüftung des Aufstellraumes erforderlich.
Konzentrische Abgasanlage (raumluftunabhängig), Innenrohr PP SZul.Nr. Z7.23254, Außenrohr Aluminium
3.6
Baugruppe 3 D 80/125-X
Raumluftunabhängige Abgasanlage bis zum Kamin
Abgasrohr „Typ B 120° C Ø 80
3.8
3.10
3.7
3.2
3.1 Polyline LAS-X Kesselanschlussstück mit Meßteil,
Kondensatablauf (1x) (Ø 80/ Ø 125 x 209 mm)
3.2 Polyline EW Siphon 245 mm Einbauhöhe incl. flexiblen
Schlauch 1000 mm (1x)
3.3 Polyline LAS Rohrschelle DN 80/125 (1x)
3.4 Polyline LAS Bogen 87° (1x)
3.9 3.5 Polyline LAS Revisionsbogen 87°
3.6 Polyline LAS Wandblende (1x)
3.7 Flexibler Schlauch (Di = 82 mm x 1550 mm) (1x)
3.8 Rohrmuffe Ø 80 (1x)
3.9 Rohrschelle 70 - 90 (2x)
3.10 Schlauch 10 cm lang (Spritzschutz) (1x)
Hinweis:
Von einigen Bezirksschornsteinfegern wird
der Einbau einer zusätzlichen Reinigungsöffnung in der waagerechten Rohrstrecke zum
Kessel hin verlangt.
2.5
Baugruppe 2 D 80
Abgasanlage zur Montage im Kamin in Kombination mit Baugruppe 1 (raumluftabhängig)
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
2.3
2.2
2.4
2.1 Polyline EW Befestigungsset DN 80 Stützbogen mit
Auflageschiene
2.2 Polyline EW Abstandshalter DN 80 (4x)
2.3 Polyline EW Rohrlänge 2000 mm (3x)
2.4 Polyline EW Revisionselement
2.5 Polyline EW Mündungsabschluss PE DN 80 Vers. 2
2.3
2.2
2.3
2.1
Neutralisationsbox (nur bei Öl-Brennwertkessel)
Beim Öl-Brennwertkessel ist unbedingt darauf zu achten, dass
die Neutralisationsbox am Abgasrohr angeschlossen wird.
Weiter ist zu beachten, dass diese in der 1. Kammer mit Aktivkohle gefüllt ist.
– 18 –
11. Inbetriebnahme
Die erste Inbetriebnahme ist ausschließlich vom Fachhandwerker durchzuführen.
Vor jeder Inbetriebnahme muss gewährleistet sein, dass die Anlage mit Wasser gefüllt und entlüftet ist. An der obersten Muffe des Pufferkessels muss dauerhaft ein Automatikentlüfter montiert
sein. Empfehlenswert ist hier die zusätzliche Anschlussmöglichkeit für manuelle Entlüftung über
ein T-Stück. Grundsätzlich ist das hydraulische Anlagennetz nach den jeweils gültigen Regelwerken zu konzipieren. Die Regelung muss auf die anlagenspezifischen Parameter (Sockeltemperatur,
angeschlossene Verbraucher, usw.) eingestellt werden.
12. Übergabe der Anlage an den Betreiber
Den Betreiber mit dem Gebrauch des Brennwertkessels vertraut machen. Die Betriebs- und Montageanleitungen übergeben und einen Wartungsvertrag empfehlen. Außerdem ist der Betreiber
darauf hinzuweisen, dass bauliche Änderungen die beispielsweise die Verbrennungsluftversorgung beeinträchtigen einer erneuten Funktionskontrolle und Genehmigung des Bezirksschornsteinfegermeisters bedürfen.
Anzeigepflicht
Nach der Erstinbetriebnahme ist der Betreiber verpflichtet, die Einrichtung der Feuerungsanlage
dem Bezirksschornsteinfegermeister anzuzeigen.
13. Wartungsarbeiten nur durch den Fachhandwerker
Der Heizkessel sollte regelmäßig gewartet werden:
Brennkammerreinigung:
Bei Gas-Brennwertgeräten 1 mal jährlich
Bei Öl-Brennwertgeräten 1 bis 2 mal jährlich (je nach
Verunreinigungsgrad)
Brennereinstellung überprüfen entsprechend der gültigen
Brenner-Montageanleitung
Wasserkreisläufe und Abgasführung auf Dichtigkeit prüfen;
ggf. abdichten
Kondensatsiphon reinigen
Schlauchanschlußnippel (nur bei Gasbrennwertgeräte) (Pos.1,
Seite 8) mit Luft durchspülen - um eventuelle Verstopfung des
Innennippels zu vermeiden
Gasbrenner bzw. Ölbrenner am Steckflansch lösen. Brenner entfernen.
Achtung: Arbeiten nur am abgekühlten Öl- oder GasbrennwertHeizkessel vornehmen. Beide Verschluß-Schrauben (s. Pfeil)
der Brennerplatte lösen und Brennkammertür entfernen.
Bei Verschmutzungen der Heizflächen mit einem Industriestaubsauger die losen Ablagerungen
absaugen und anschließend mit einem Hochdruckreiniger durchspülen. Es dürfen keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden !!
Beim Reinigen des Kessels wird empfohlen die eventuell angeschlossene Neutralisationsbox zu überbrücken, damit das verschmutzte Reinigungswasser direkt in die Kanalisation abgleitet
werden kann. Die Neutralisationsbox wird dadurch vor zusätzlicher Verschmutzung geschützt. Nach erfolgter Reinigung den
ursprünglichen Zustand wieder herstellen.
– 19 –
Sicherheitshinweis:
Alle Arbeiten am Kessel, Brenner und an der Heizungsanlage (Montage, Wartung, Reparaturen,
Veränderungen, usw.) müssen von autorisierten Fachkräften (Heizungsfachfirma/ Vertragsinstallations-Unternehmen) durchgeführt werden (VDE 0105, Teil 1: für Arbeiten an elektrischen Einrichtungen).
Der Hauptschalter (außerhalb des Heizungsraumes) ist bei Arbeiten am Gerät/Heizungsanlage
abzuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Brennstoff Gas: Der Geräte-Absperrhahn ist zu schließen und gegen ungewolltes Öffnen zu
sichern.
Bei nicht fachmännisch durchgeführten Arbeiten besteht Gefahr für Leib und Leben.
14. Normen und Vorschriften
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind weitere Normen, Bestimmungen, Verordnungen
in der jeweils gültigen Fassung zu beachten:
- Bestimmungen aus dem Zulassungsbescheid (liegt im Bausatz)
- Ausführungsbestimmungen der DVGW-TRGI / TRF
- Baurechtliche Bestimmungen der Bundesländer
- BImSchV (Bundesimmisssionsschutzverordnung)
- TRÖL (Technische Regeln Ölanlagen)
- DIN 18160 Hausschornsteine; Anforderungen, Planung und Ausführung
- DIN EN 13384 Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren
- DIN EN 60335 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
- DIN EN 676 Automatische Brenner mit Gebläse für gasförmige Brennstoffe
- DIN 4753 Wassererwärmer, Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
- DIN 4807 Ausdehnungsgefäße
- DIN 4756 Gasfeuerungsanlagen
- DIN 51603 Flüssige Brennstoffe - Heizöle
- VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
- DIN 50156 Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen
- VDE-Bestimmungen
- Trinkwasserverordnung
- Bestimmungen und Vorschriften des zuständigen Gasversorgungsunternehmens (GVU), Elektroversorgungsunternehmens (EVU) und Wasserversorgungsunternehmens
- Arbeitsblatt ATV-M 251 "Einleitung von Kondensaten aus gas- und ölbetriebenen
Feuerungsanlagen in öffentliche Abwasseranlagen und Kleinkläranlagen"
– 20 –
15. Weitere technische Angaben
15.1 Technische Daten Brennwertgeräte CC 101 BW...
BW 101 Energiepaket-Brennwertkess
Technische Daten Brennwertgeräte CC 101 BW…..
Typ
Nennwärmeleistung Kessel ohne Brenner
Nennwärmebelastung mit Erdgas-Brenner
Nennwärmeleistung 50/30°C Erdgas
Nennwärmeleistung 80/60°C Erdgas 1)
CO2-Emissionen Erdgas 1)
CO2-Emissionen Flüssiggas 1)
Abgasmassenstrom Erdgas 1)
Norm-Nutzungsgrad (40/30°C) Erdgas
Nox-Emissionen Erdgas
CO-Emissionen Erdgas
Elektrische Leistungsaufnahme Erdgaskessel
Gasanschlußdruck EL / LL
Gasanschlußdruck Flüssiggas B/P
Anschlußwert Erdgas EL; HuB=10,5 kWh/m3
Anschlußwert Erdgas LL; HuB=8,5 kWh/m
Anschlußwert Flüssiggas; HuB=32,5 kWh/m3
3
Nennwärmebelastung mit Heizöl-Brenner
Nennwärmeleistung 50/30°C Heizöl
Nennwärmeleistung 80/60°C Heizöl 1)
CO2-Emissionen Heizöl 1)
Abgasmassenstrom 80/60°C Heizöl 1)
Norm-Nutzungsgrad (40/30°C) Heizöl
Nox-Emissionen Heizöl
CO-Emissionen Heizöl
Elektrische Leistungsaufnahme Heizölkessel
Anschlußwert Heizöl EL; HuB=10,0 kWh/l
Abgastemperatur 80/60°C für Berechnungen 1)
Abgasrohranschluß 1) φa
Frischluftanschluß φa
pH-Wert
Kondensatmenge 50/30°C (Erdgas)
Kondensatanschlußschlauch φa
Erfordrliche Mindestumlaufwassermenge
Max. zulässiger Betriebsdruck
Wasserseitiger Widerstand bei ∆d = 10 K
Wasserseitiger Widerstand bei ∆d = 20 K
Max. Vorlauftemperatur Heizkessel
Durchmesser Abgasstutzen
Zur Verfügung stehender (notwendiger) Förderdruck 1)
Brennkammerbetriebsdruck bei Max-Leistung
Kesselwasserinhalt
Gasanschluß
Elektrischer Anschluß
Gas-Gebläsebrenner CC-....
Öl-Gebläsebrenner CC-Blue…..
Abgas-STB
Wassermangelsicherung
Gerätekategorie
Installationsart
Produkt-ID-Nummer Erdgas / Heizöl
1) Rechenwert zur Auslegung der Abgasleitung bzw. des Schornsteins nach DIN 18160
kW
kW
kW
kW
%
%
kg/h
%
mg/kWh
mg/kWh
W
mbar
mbar
m3/h
m3/h
m3/h
kW
kW
kW
%
kg/h
%
mg/kWh
mg/kWh
W
l/h
°C
mm
mm
l/h
mm
m3/h
bar
mbar
mbar
°C
mm
Pa
Pa
l
Zoll
V / Hz
CC 101 BW 15 CC 101 BW 20 C
1,5 - 15
2 - 20
9,2 - 13,9
9,2 - 18,6
10 - 15
10 - 20
9,1 - 13,7
9,1 - 18,3
10,5
10,5
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
0,876 - 1,314
1,082 - 1,624
0,283 - 0,425
9,5 - 14,3
10 - 15
9,4 - 14,1
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
143
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
<=
<=
<=
<=
<=
12
17,1 - 34,3
109
< 50
< 40
166
22
50
0,876 - 1,762
1,082 - 2,176
0,283 - 0,569
9,5 - 19,2
10 - 20
9,4 - 18,8
13
15,8 - 31,7
106
< 100
< 60
191
0,95 - 1,9
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
143
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
nich
– 21 –
BW 101 Energiepaket-Brennwertkessel.xls CC101BW_04_12_2012 B. von Gradowski / Capito Heiztechnik GmbH / Neunkirchen 16.12.2008
W…..
0
kW
kW
kW
kW
%
%
kg/h
%
mg/kWh
mg/kWh
W
mbar
mbar
m3/h
m3/h
m3/h
kW
kW
kW
%
kg/h
%
mg/kWh
mg/kWh
W
l/h
°C
mm
mm
l/h
mm
m3/h
bar
mbar
mbar
°C
mm
Pa
Pa
l
Zoll
V / Hz
CC 101 BW 15 CC 101 BW 20 CC 101 BW 25 CC 101 BW 30 CC 101 BW 35 CC 101 BW 40 CC 101 BW 45
1,5 - 15
2 - 20
2,5 - 25
3 - 30
3,5 - 35
4 - 40
4,5 - 45
9,2 - 13,9
9,2 - 18,6
13,9 - 23,2
18,5 - 27,9
23,1 - 32,4
27,8 - 37,1
32,3 - 41,6
35 - 45
10 - 15
10 - 20
15 - 25
20 - 30
25 - 35
30 - 40
9,1 - 13,7
9,1 - 18,3
13,7 - 22,8
18,3 - 27,4
22,8 - 31,9
27,4 - 36,5
32,2 - 41,2
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
0,876 - 1,314
1,082 - 1,624
0,283 - 0,425
9,5 - 14,3
10 - 15
9,4 - 14,1
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
143
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
<=
<=
<=
<=
<=
12
12
12
12
12
17,1 - 34,3
25,6 - 51,5
34,3 - 51,5
42,8 - 60,1
51,3 - 68,6
109
109
109
109
109
< 50
< 50
< 50
< 50
< 50
< 40
< 40
< 40
< 40
< 40
166
166
166
166
166
22
22
22
22
22
50
50
50
50
50
0,876 - 1,762 1,314 - 2,648 1,762 - 2,648 2,200 - 3,086 2,638 - 3,524
1,082 - 2,176 1,624 - 2,718 2,176 - 3,271 2,718 - 3,812 3,259 - 4,353
0,283 - 0,569 0,425 - 0,711 0,569 - 0,855 0,711 - 0,997 0,852 - 1,138
9,5 - 19,2
14,2 - 23,9
19,1 - 28,7
23,8 - 33,4
28,6 - 38,2
10 - 20
15 - 25
20 - 30
25 - 35
30 - 40
9,4 - 18,8
14,0 - 23,4
18,7 - 28,0
23,4 - 32,7
28,0 - 37,3
13
13
13
13
13
15,8 - 31,7
23,8 - 39,7
31,7 - 47,7
39,7 - 55,5
47,7 - 63,5
106
106
106
106
106
< 100
< 100
< 100
< 100
< 100
< 60
< 60
< 60
< 60
< 60
191
191
191
191
191
0,95 - 1,9
1,43 - 2,38
1,9 - 2,86
2,38 - 3,33
2,86 - 3,81
64 - 68
61 - 65
64 - 68
61 - 65
64 - 68
80
80
80
80
80
50
50
50
50
50
ca. 3,5 - 4,5
ca. 3,5 - 4,5
ca. 3,5 - 4,5
ca. 3,5 - 4,5
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
<2
<2
< 2,5
< 2,5
25
25
25
25
25
0
0
0
0
0
3
3
3
3
3
<1
<1
<1
<1
<1
< 0,2
< 0,2
< 0,2
< 0,2
< 0,2
90
90
90
90
90
80
80
80
80
80
100
100
100
150
150
<5
<5
<5
< 10
< 10
143
143
143
165
165
1/2"
1/2"
1/2"
1/2"
1/2"
230 / 50
230 / 50
230 / 50
230 / 50
230 / 50
VG 1.40
VG 1.40
VG 1.40
VG 1.40
VG 1.55
VB 1.20 BF
VB 1.24 BF
VB 1.30 BF
VB 1.30 BF
VB 1.42 BF
nicht erforderlich, da max. Abgastemperatur < 120°C ist
nicht erforderlich, da werkseitig integriert
II2ELL3B/P und Heizöl EL
B23, B33, C13(x), C33(x), C43(x) und C63(x)
CE-0085AU0225
Stand: 04.12.2012
12
60,1 - 76,9
109
< 50
< 40
166
22
50
3,086 - 3,952
3,812 - 4,882
0,997 - 1,277
33,3 - 42,9
35 - 45
32,7 - 42,0
13
55,5 - 71,5
106
< 100
< 60
366
3,33 - 4,29
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<3
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
150
< 10
165
1/2"
230 / 50
VG 1.55
VB 1.42 BF
=>
=>
=>
=>
=>
h
760
760
i
620
620
j
120
120
k
180
180
l
922
1040
... (ohne Wärmedämmung; Maße [mm]; Toleranzen +/- 10mm)
CC101 BW 15 bis 45 KW
a
b
c
d
e
f
g
CC101 BW 15-25 KW
810
670
480
220
333
467
695
CC101 BW 35-45 KW
810
670
480
220
326
459
695
Wärmedämmungsstärke ca.120mm Rp=Innengewinde ; R=Außengewinde
Geometrische Abmessungen CC101BW 15-45 KW
m
193
193
Gew. in kg
116
127
Stand: 24.10.2013
n
101
101
– 22 –
15.2 Geometrische Abmessungen Kessel
A1
A2
1288 920
CC101BW 15-30 KW
1385 1017
CC101BW 40-50 KW
* inklusive 55mm Luftspalt zum Boden
CC101BW 15 bis 50 KW
368
368
A3
876
973
A4
44
44
A5
920
920
B1
632
632
B2
75
75
C2
630
630
C3
104
104
C4
Toleranzen +/- 10mm)
780
780
C1
Geometrische Abmessungen Verkleidung CC101BW 15-50 KW ... (Maße [mm];
594
594
C5
E1
φ110
72
72
E2
φ70
172
172
E3
E4
φ110
φ149
274,5 412,5
274,5 412,5
E5
φ80
492
492
E6
φ70
647
647
E7
φ49
705
705
910
910
E8
115
115
F1
42
42
F2
D1
D2
180
180
Stand:10.12.2012
120
120
95
95
D3
D4
229
229
– 23 –
15.3 Geometrische Abmessungen Verkleidung
– 24–
15.4 Hydraulische Standard-Anlagenbeispiele
– 25 –
– 26 –
– 27 –
16. Checkliste
Beachten Sie dabei entsprechend Seite 16-17 dieser Anleitung
CARL CAPITO Heiztechnik GmbH
Mühlenbergstr. 12 · D-57290 Neunkirchen/Siegerland · Telefon (0 27 35) 760-142 · Telefax (0 27 35) 770-903
Internet: www.capito-heiztechnik.de · eMail-Adresse: [email protected]
– 28 –
17. Konformitätserklärung
– 29 –
Luftbild: Merkur-Flug GmbH, Freigeg. Reg.-Präs. Münster Nr. 3308/81
besteht
seit dem Jahr 1900 und ist auf den Gebieten
Heizungstechnik, Transporttechnik, Apparatebau tätig.
entwickelt
Geräte, Anlagen und Methoden zur Arbeitsverbesserung für Industrie,
Gewerbe und Privathaushalte.
produziert
in 3 Werken Seriengeräte in großen Stückzahlen und Sonderanfertigungen
nach Kunden-Wünschen.
berät
durch Fach-Berater in allen Tätigkeitsbereichen.
liefert
Erzeugnisse bewährter Qualität, die allen Sicherheits-Vorschriften und den Forderungen der Praxis vollauf entsprechen.
CARL CAPITO Heiztechnik GmbH
Mühlenbergstr. 12 · D-57290 Neunkirchen/Siegerland · Telefon (0 27 35) 760-142 · Telefax (0 27 35) 770-903
Internet: www.capito-heiztechnik.de · eMail-Adresse: [email protected]
Irrtümer und Technische Änderungen vorbehalten!
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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