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Bedienungsanleitung ANTI-MODE 8033C ANTI-MODE 8033S
Bedienungsanleitung
DSPeaker
ANTI-MODE 8033C
ANTI-MODE 8033S
DSPeaker ANTI-MODE 8033 - Automatische Basskorrektur
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DSPeaker ANTI-MODE 8033 - Automatische Basskorrektur
Revisionen:
Rev.
Datum
Autor
Kapitel
Änderung
1
1.1
1.2
30.11.2007
13.12.2007
07.01.2008
TK & ToLi
TK
TK
All
5
6
1.3
18.01.2008
ToLi
2
1.4
19.03.2008
ToLi
All
1.5
1.6
1.7
03.04.2008
08.01.2010
09.11.2010
TK
POj
POj
All
All
All
1.71
09.11.2011
JL & AK
All
Originalversion Finnisch und Englisch
Update Eingangsempfindlichkeit
www.dspeaker.com
Eingangslevel-Warn-LEDs /
Converter- Verzögerung
Typo-Korrekturen, Abschnitt 2.1 ReflexVorschlag hinzu, Abschnitt 7 hinzu
Reformatierung.
Leistungsverbrauch in Anschnitt 8.
C-Version Grafiken, Überarbeitung
S-Version hinzugefügt, Recycling und
weitere Informationen hinzugefügt
Deutsche Übersetzung / Gestaltung
(Keine Haftung für die Richtigkeit & Vollständigkeit gegenüber der Originalversion)
Recycling Information des Herstellers:
The product you have purchased is marked according to the Waste
Electrical and Electronic Equipment Directive (WEEE Directive). There
are take-back systems in place that help to preserve nature and
natural resources when products are disposed of appropriately. If you
need to dispose of this product, use the take-back system that has
dedicated collection facilities for electronic equipment. Do not put the product into
household waste disposal!
Also, the product has been manufactured using parts and processes that follow the
directive of the Restriction of the use of certain Hazardous Substances in Electrical and
Electronic Equipment (RoHS).
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DSPeaker ANTI-MODE 8033 - Automatische Basskorrektur
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DSPeaker ANTI-MODE 8033 - Automatische Basskorrektur
Inhaltsverzeichnis
1.
2.
3.
4.
Anschlüsse und Bedientasten.......................................................................................................... 6
1.1.
Vorderansicht.............................................................................................................................. 6
1.2.
Rückansicht................................................................................................................................. 7
Kurzanleitung, Setup ......................................................................................................................... 8
2.1.
Vorbereitung zur Kalibration ..................................................................................................... 9
2.2.
Kalibration.................................................................................................................................... 9
2.3.
Nach der Kalibration ................................................................................................................10
Sekundärkalibration für erweiterten Hörbereich ..........................................................................10
3.1.
Strategie 1: Kompensation des schwächsten Punktes ......................................................11
3.2.
Strategie 2: Gradientenkompensation ..................................................................................11
Allgemeine Funktionsarten .............................................................................................................12
4.1.
Bypass-Modus ..........................................................................................................................12
4.2.
EQ-Tiefbassanhebung.............................................................................................................12
4.2.1.
Flat (Glatt)..........................................................................................................................13
4.2.2.
Anhebung 15-25Hz ..........................................................................................................13
4.2.3.
Anhebung 25-35Hz ..........................................................................................................13
4.3.
Brückenbetrieb..........................................................................................................................14
4.4.
ADC-Level-Warnung................................................................................................................14
4.5.
Ein- und Ausschalten...............................................................................................................15
5.
Technische Daten ............................................................................................................................16
6.
Hersteller ...........................................................................................................................................16
7.
Technischer Support / Anbieter in Deutschland ..........................................................................16
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DSPeaker ANTI-MODE 8033 - Automatische Basskorrektur
Bedienungsanleitung
1. Anschlüsse und Bedienungstasten
1.1. Vorderansicht
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Abbildung 1: ANTI-MODE 8033C Vorderansicht
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Abbildung 2: ANTI-MODE 8033S Vorderansicht
1. Mikrofonanschluss
2. Linke Taste: Umstellung der EQ Bassanhebung - 25Hz, 35Hz oder flat (glatt)
Kurz drücken: Wechseln der Modi
3s lang drücken: Speichern der momentanen Auswahl
3. Rechte Taste: BYPASS anwählen
Kurz drücken: Bypass-Modus EIN/AUS
3s lang drücken: Start der sekundären Kalibration für erweiterten Hörbereich
Linke & rechte Taste gleichzeitig 3s lang drücken: Primäre Kalibration starten
4.
5.
6.
7.
8.
PWR-LED: Leuchtet bei eingeschaltetem Gerät
BYPASS-LED: Leuchtet im BYPASS-Modus.
LIFT 25-LED: Leuchtet bei eingeschalteter 15-25Hz-EQ-Bassanhebung
LIFT 35-LED: Leuchtet bei eingeschalteter 25-35Hz-EQ-Bassanhebung
POWER-Schalter (nur Anti-Mode 8033C): Schaltet das Gerät EIN/AUS
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1.2. Rückansicht
1.
2.
3.
4.
Abbildung 3: ANTI-MODE 8033C Rückansicht
1.
3.
2.
5.
6.
Abbildung 4: ANTI-MODE 8033S Rückansicht
1. 9V Netzteil bzw. 12V Gleichstrom (KFZ) Anschluss
2. OUT 0°-Anschluss: RCA (Cinch) Ausgang (in Phase, Default)
3. OUT 180°-Anschluss: RCA (Cinch) Ausgang mit 180° Phasenverschiebung
(Die OUT 0° - und OUT 180° - Anschlüsse können u.a. zum Brückenbetrieb an
einem Stereoverstärker oder für eine symmetrische Verkabelung benutzt
werden)
4. (Nur AM 8033C): LINE IN - Anschluss: RCA (Cinch) Eingang (“SUB/LFE”
Ausgangssignal vom Vorverstärker oder AV-Receiver hier anschließen)
5. (Nur AM 8033S): LEFT LINE IN - Anschluss: RCA (Cinch)-Eingang (Linken Kanal
vom Stereo Vorverstärker hier anschließen)
6. (Nur AM 8033S): RIGHT LINE IN - Anschluss: RCA (Cinch)-Eingang (“SUB/LFE”
Ausgangssignal des AVR oder rechten Kanal vom Vorverstärker hier anschließen)
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2. Kurzanleitung, Setup
Siehe Abbildung 5:
1. Den Ausgang Ihres AV-Receivers bzw. Vorverstärkers mit "LINE IN" bzw. "RIGHT
LINE IN" (bzw. beide Eingänge bei Stereonutzung) des Anti-Mode 8033 verbinden.
2. Ihren Aktiv- Subwoofer mit dem "OUT 0°" Anschluss des Anti-Mode 8033
verbinden.
3. Den Mikrofonstecker in die "MIC" Buchse stecken und das Mikrofon möglichst
nahe an der beabsichtigten Hörposition in Kopfhöhe anbringen.
4. Das 9V-Ende des Spannungsadapters in die "9V AC"-Buchse des Anti-Mode 8033
einstecken und mit einer 230V Netzsteckdose verbinden.
5. Das ANTI-MODE 8033C einschalten. Das ANTI-MODE 8033S schaltet sich automatisch
ein, sobald seine Spannungsversorgung eingesteckt wird.
Hinweis: Alle LEDs an der Vorderseite leuchten auf, wenn das Gerät vorher noch nicht kalibriert
wurde.
6. Schalten Sie Ihren Subwoofer ein.
(Nur bei
AM8033C)
Abbildung 5: ANTI-MODE 8033 anschliessen
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2.1. Vorbereitung zur Kalibration
Es empfiehlt sich bei kleineren Subwoofern zunächst den Pegelsteller etwas
zurückzudrehen, um etwaige Übersteuerung zu vermeiden. Bei mittleren oder
grossen Subwoofern ist dies i.d.R. nicht erforderlich.
Sollte Ihr Subwoofer einen eingebauten Tiefpassfilter oder andere Filter bzw.
EQs nutzen, so sollten diese zur Kalibration möglichst deaktiviert (z.B.
Crossover voll nach rechts aufgedreht) werden. Nach der Kalibration können
Sie die Filtereinstellungen bei Bedarf wieder auf den vorherigen Stand
zurücksetzen.
Die Frequenzweiche oder Filter des AV-Receivers stören bei der Kalibration
nicht, da sie der Anti-Mode 8033-Subwoofer-Signalkette vorgeschaltet sind.
Auch andere Audiogeräte, die dem Anti-Mode 8033 vorgeschaltet sind, haben
keinen störenden Einfluss auf den Kalibrationsprozess.
Da Raummoden stark von der Hörposition abhängig auftreten, ist es
empfohlen besondere Aufmerksamkeit der richtigen vertikalen Positionierung
(Kopfhöhe) des Kalibrationsmikrofones zu widmen. Die Ausrichtung des
omnidirektionalen Mikrofones selbst hat dabei allerdings nachgeordnete
Bedeutung.
Soll die Raumkorrektur für einen größeren Bereich als nur eine Hörposition
erfolgen, dann sollte der erste Kalibrationspunkt nahe der Mitte dieses
Hörbereichs gewählt werden (primäre Hörposition). Mehr darüber lesen Sie
im Kapitel “3. Kalibration für erweiterten Hörbereich”.
2.2. Kalibration
Drücken Sie beide Tasten (2) und (3) zugleich etwa 3 Sekunden lang. Es ist
wichtig, dass Sie BEIDE Tasten drücken und halten, bis die mittlere LED zu
blinken beginnt.
Nun können Sie loslassen, die Kalibration hat begonnen. Das Messprogramm
analysiert den Raum mittels vier aufeinanderfolgender Tiefton-Signalsweeps.
Das Gerät passt dabei den Ausgangspegel automatisch an die
vorgefundenen Verhältnisse an: Sollte das Mess-Signal vom Mikrofon zu laut
sein, wird es automatisch abgesenkt.
Die Kalibration ist unempfindlich für normale Umgebungsgeräusche, leise
Sprache o.ä. stört den Kalibrationsprozess nicht. Man sollte allerdings starke
Geräusche insbesondere in Mikrofonnähe vermeiden.
Falls Sie den Kalibrationsprozess abbrechen möchten schalten Sie das Gerät
aus (Anti-Mode 8033C) oder drücken Sie einen der beiden Knöpfe nach
Kalibrationsbeginn erneut (Anti-Mode 8033S).
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2.3. Nach der Kalibration
Sobald das letzte Sweep-Signal verstummt, ist die Kalibration beendet. Das
Ergebnis wird im Speicher des Anti-Mode 8033 abgelegt. Das Gerät ist nun
voll funktionstüchtig und das Mikrofon kann abgezogen werden, es sei denn
Sie wünschen, für eine erweiterte Hörbereichs-Kalibration weiter zu verfahren.
Wenn Ihr AV-Receiver Lautsprecher-Abstände (Verzögerungszeiten)
unterstützt, dann sollte der Subwoofer auf 90cm weiter entfernt eingestellt
werden als die Hauptlautsprecher, um die geringe Signalverzögerung des
Anti-Mode 8033 von 2,7ms optimal zu kompensieren. Dies ist allerdings
lediglich von theoretischer Bedeutung und nicht unbedingt erforderlich, da die
Zeitverzögerung so gering ist, dass sie (insbesondere im Bassbereich) vom
menschlichen Gehör nicht wahrnehmbar ist.
Nach der Kalibration kann der Subwoofer u.U. leiser als zuvor erscheinen.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Raumresonanzen nun unterdrückt
werden. Der Subwoofer wird nun also je nach Situation 3-10dB mehr
Eingangspegel erfordern, um den selben Lautstärkeeindruck wie zuvor zu
erzeugen, wozu Sie im Bass-Management des AVR oder am Volume-Regler
des Subwoofers den Pegel entsprechend nachjustieren.
Nach jedem Verändern der Position des Subwoofers oder des primären
Hörplatzes sollte die Kalibration wiederholt werden, um optimale Ergebnisse
zu erzielen.
Hinweis: Sollte der Anti-Mode 8033 lediglich ein Sweep-Signal während der
Kalibration abgegeben haben, dann waren nicht beide Tasten gleichzeitig
oder unzureichend lang gedrückt. In diesem Falle wiederholen Sie bitte den
Kalibrationsvorgang.
3. Sekundärkalibration für erweiterten Hörbereich
Je nach Einsatzort kann es sinnvoll sein, die Raumverzerrungen in einem
weiteren Hörbereich zu kompensieren (Anwendungsbeispiel: Sofa anstatt
Sessel). In dem Falle ist das Ergebnis am “besten” Hörplatz nicht mehr ganz
optimal, dafür aber in einem breiteren Hörbereich verbessert.
Vor der erweiterten Hörbereichskorrektur (Sekundärkalibrierung) muss
zunächst die Einzelplatzkalibrierung (wie im Kapitel 2. beschrieben)
durchgeführt werden, falls dies noch nicht erfolgt ist.
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Anschliessend kann das Anti-Mode 8033 für einen breiteren Hörbereich
kalibriert werden, indem das Mikrofon an einem zweiten Ort innerhalb des
gewünschten Hörbereichs platziert wird. Drücken und halten der rechten
Taste (s. Abbildung 1 u. 2, Taste Nr. (3) beginnt die sekundäre
Kalibrationsphase für den erweiterten Hörbereich.
Das Anti-Mode 8033 generiert nun einen Sweep-Signaldurchgang und
benutzt die Ergebnisdaten, in Kombination mit den Daten aus dem ersten
Kalibrationsdurchgang, um ein Korrekturmodell des erweiterten Bereiches
innerhalb des Hörraumes zu erzeugen.
Drücken und halten Sie nicht aus Versehen wieder beide Tasten, dies würde
die Grundkalibrierung erneut starten und die derzeitig gespeicherten
Raumdaten überschreiben.
Die erweiterte Bereichskalibration kann beliebig oft durchgeführt werden,
ohne die Daten des ersten Hörortes (der Grundkalibrierung) zu verlieren. Es
ist also sehr leicht, verschiedene Sekundärorte für das beste Hörergebnis bei
der erweiterten Bereichskalibration auszutesten.
Es gibt unterschiedliche Strategien, eine geeignete Mikrofonplatzierung für die
Sekundärkalibration zu wählen.
3.1. Strategie 1: Kompensation des schwächsten Punktes
Wenn die Grund-Kalibration für die primäre (oder zentrale) Hörposition
abgeschlossen ist, kann man die akustische Lage bereits durch Probehören
an verschiedenen Hörpositionen erkunden. Wenn an einer Stelle das
Ergebnis deutlich hörbar NICHT optimal ist, könnte dieser schwächste Punkt
für die Sekundärkalibration benutzt werden. Auch ein beliebiger Ort zwischen
diesem und dem ersten kann zu guten Ergebnissen führen. Dabei ist nicht zu
verhindern, dass die Kompensation am ersten Hörplatz danach etwas
weniger optimal ausfallen wird, jedoch kann eine Verbesserung an allen
anderen Orten, einschliesslich am schlechtesten, erwartet werden.
3.2. Strategie 2: Gradientenkompensation
Wenn die Grund-Kalibration für die primäre (oder zentrale) Hörposition
abgeschlossen ist, der schwächste Punkt aber schwierig innerhalb des
beabsichtigten Hörbereichs aufzufinden ist, kann eine
Gradientenkompensation ein guter Ansatz sein.
Hierzu wird zur Sekundärkalibration das Mikrofon vom ersten Punkt aus um
40-90cm in Richtung der nächsten Raumecke und um 10-20cm nach unten
(zum Boden hin) verlegt. Die Sekundärkalibration wird nun an dieser Stelle
durchgeführt.
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Sollte der erste Punkt der Grundkalibration sich bereits in Wandnähe (<1m)
befunden haben, dann verlegen Sie das Mikrofon für die Sekundärkalibration
nur um 20-40cm in Richtung dieser Wand.
Die Gradientenkompensation funktioniert in der Regel sehr effizient, die
axialen Moden für einen relativ grossen Bereich in rechteckigen Räumen zu
entfernen.
4. Allgemeine Funktionsarten
4.1. Bypass-Modus
Nach kurzem Drücken der rechten Taste schaltet sich das Gerät in den
Bypass-Modus, bei nochmaligem Drücken wieder zurück in den
Normalmodus. Bypass-Modus wird duch das Leuchten der “Bypass”-LED
angezeigt (s. Abbildung 1 u. 2). Im Bypass-Modus sind alle Filter der
Raumkorrektur und die beiden "LIFT" Modi deaktiviert.
Wiederholtes kurzes Drücken der rechten (Bypass-) Taste ermöglicht
jederzeit eine bequeme Kontrolle der erfolgten Korrektur im Vergleich zur
Ausgangslage.
4.2. EQ-Tiefbassanhebung
Kurzes Drücken der linken Taste wechselt zwischen drei Equalizer-Modi zur
Bassanhebung im Rotationsprinzip. Wenn die Taste länger gehalten wird,
speichert der Anti-Mode 8033 diesen Modus dauerhaft. Dies wird durch einen
kurzen Ton über den Subwoofer quittiert.
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4.2.1. Flat (Glatt)
Der erste EQ-Modus “Flat” bewirkt keine zusätzliche Anhebung des
Tiefbasses. Weder die LIFT 25-LED noch die LIFT 35-LED leuchten. In dieser
Einstellung ist die angestrebte Wiedergabe des Anti-Mode 8033 im gesamten
Wiedergabebereich linear.
4.2.2. Anhebung LIFT 15-25Hz
In diesem Modus, wenn die LIFT 25-LED leuchtet, hebt das Anti-Mode 8033
die Frequenzen im Bereich von 15-25Hz an (mit max. 7dB bei 20Hz). Dies
aktiviert auch einen digitalen Subsonic-Filter, welcher schädliche Frequenzen
unterhalb von 10Hz herausfiltert.
4.2.3. Anhebung LIFT 25-35Hz
In diesem Modus, wenn die LIFT 35-LED leuchtet, hebt das Anti-Mode 8033
die Frequenzen im Bereich von 25-35Hz an (mit max. 7dB bei 30Hz). Dies
aktiviert auch einen digitalen Subsonic-Filter, welcher schädliche Frequenzen
unterhalb von 10Hz herausfiltert.
Am einfachsten findet man durch Probehören heraus, welcher Modus das
beste Ergebnis mit dem eigenen Subwoofer liefert.
Anhebung unterhalb 35Hz kann für Bassreflex-Subwoofer vorteilhaft sein,
welche typischerweise eine Resonanzfrequenz oberhalb 30Hz haben, deren
unterste Frequenzen am Hörplatz also nur gedämpft wahrnehmbar sind.
Bei Musik ist “Flat” i.d.R. die beste Wahl, da diese das genaueste
Wiedergabe-verhalten aufweist.
Eine Tiefbassanhebung unterhalb 25Hz könnte bei einem grossen Subwoofer
optimal sein, welcher aufgrund ungünstiger Positionierung einen zu hohen 6dB Punkt aufweist.
Geschlossene Subwoofer profitieren oft von der 15-25Hz Anhebung, da diese
Bauform damit einen besseren Tiefgang erhält ohne Aufzudicken.
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4.3. Brückenbetrieb
Brückenschaltung ist u.U. nützlich zur besseren Leistungsausbeute beim
Betrieb eines passiven Subwoofers mittels Stereo-Verstärker.
Brückenbetrieb kann immer nur auf eigene Gefahr und unter Anwendung
grosser Vorsicht vorgenommen werden, da nicht jeder Stereo-Verstärker
einen solchen Betrieb erlaubt. Bitte konsultieren Sie dazu die
Bedienungsanleitung Ihres Verstärkers.
Unter dieser Voraussetzung können am Anti-Mode 8033 einfache StereoVerstärker mittels Benutzung beider OUT 0°- und OUT 180°-RCA (Cinch)Ausgänge gebrückt werden (Abbildung 3 u. 4).
Bei Benutzung von Verstärkern mit differentiellem Ausgang erhält man die
2,83-fache Verstärkung eines einzelnen Ausgangskanals. Durch
Überbrückung der “+”-Pole werden beide Kanäle des Verstärkers genutzt,
anstelle von nur einem bei “+” und “-“.
Beide Ausgänge können auch zusammen über einen Cinch-XLR Adapter zur
symmetrischen Kabelverbindung zum Subwoofer genutzt werden.
4.4. ADC-Level-Warnung
Wenn Eingangssignalspitzen im A/D-Converter nahe der
Eingangsempfindlich-keitsgrenze empfangen werden, wird der Benutzer
darüber in zwei Stufen informiert:
Wenn das Eingangssignal nur noch eine 3dB-Spanne zur Maximalgrenze
aufweist, blinkt die “Bypass”-LED.
Wenn das Eingangssignal die Maximalgrenze erreicht, blinkt zusätzlich die
“LIFT 25”-LED (unabhängig, ob diese LEDs vorher leuchteten oder nicht).
Wenn das Eingangssignal höher ist als der Maximalwert des A/D Converters,
dann wird das Signal gesättigt, um schädliches “Clipping” zu vermeiden.
Die ADC-Level-Warnung ist hilfreich bei der Optimierung des
Eingangssignalniveaus, welches in das Anti-Mode 8033 eingespeist wird.
Die ADC-Level-Warnung ist während der Kalibrierung deaktiviert. Statt
dessen wird das Ausgangssignal, falls erforderlich, automatisch abgesenkt.
(Das Blinken der LEDs zeigt den Vorgang der Kalibrierung an.)
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4.5. Ein- und Ausschalten
Anti-Mode 8033C:
Um etwaige Einschaltgeräusche am Subwoofer zu vermeiden, schalten Sie
bitte immer zuerst das Anti-Mode 8033C und danach Ihren Subwoofer EIN,
und schalten Sie die Geräte in umgekehrter Reihenfolge AUS.
Ansonsten kann über den Subwoofer beim Einschalten des AM8033C ein
"Plopp" Signal wiedergegeben werden, welches bei korrekter Einschaltreihenfolge vermeidbar ist.
Das Anti-Mode 8033 verbraucht nur sehr wenig Leistung, Sie können es
daher auch dauerhaft eingeschaltet lassen.
Anti-Mode 8033S:
Das Anti-Mode 8033S hat eine aufwändigere Beschaltung, die Ein- / Ausschaltgeräusche beseitigt. Sie können es daher auch bequem über einen
schaltbaren 230V-Anschluss Ihres Verstärkers, Receivers oder eine
schaltbare Steckdosenleiste ein- bzw. ausschalten. Dabei blendet das AntiMode 8033S das anliegende Musiksignal erst allmählich ein.
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5. Technische Daten
Stromversorgung / Netzteil
Leistungsaufnahme
Korrekturbereich
Frequenzbandauflösung
Tiefpass (Bessel 12dB/oct, Q ~0.5)
Signalverstärkung
AM Filter
Rechengenauigkeit
Frequenzgang (-3dB)
Dynamik (ungewichtet)
Eingangsempfindlichkeit
Subsonic Filter (zuschaltbar)
AM 8033C
230V
1.2 W
16-144 Hz
< 0.5 Hz
fc 160 Hz
3.5dB
24
32/40 bit integer
5-160 Hz
90 dB
1.75 V
10 Hz
AM 8033S
230V, 12V =
1.2 W
16-144 Hz
< 0.5 Hz
fc 240 Hz
3.0dB
24
32/40 bit integer
5-240 Hz
> 92 dB
1.75 V
10 Hz
Breite
Höhe
Tiefe
Gewicht
126 mm
28 mm
80 mm
230g
126 mm
28 mm
88 mm
230g
Eingang
Ausgang
Mikrofon
Mikrofon-Kabellänge
1 x RCA Buchse
2 x RCA Buchse
1 x 3.5 mm Buchse
5m
2 x RCA Buchse
2 x RCA Buchse
1 x 3.5 mm Buchse
5m
6. Hersteller
VLSI Solution Oy
Hermiankatu 8 - G
FIN-33720 Tampere
FINNLAND
Tel: +358-(0)3-3140-8200
Fax: +358-(0)3-3140-8288
Email: sales@vlsi.fi
http://www.dspeaker.com
7. Technischer Support / Anbieter Deutschland
AK-SoundServices
Im Kreuzbruch 29
64859 Eppertshausen
GERMANY
Tel: +49-(0)6071-303610
Fax: +49-(0)6071-303612
Mobil: +49-(0)172-6910740
eMail: info@AK-SoundServices.de
http://www.ak-soundservices.de
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