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Steve Morse Signature 100
Steve Morse
Signature 100
3 Kanal-VollröhrenGitarrenverstärker
Bedienungsanleitung
Bitte die Bedienungsanleitung
vor Inbetriebnahme sorgfältig lesen!
Tube
Amp
Technology
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Übersicht der Funktionalität (Features)
wichtige Hinweise, einige Anmerkungen, Lieferumfang
Seite:
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Elemente der Frontplatte:
Tone
Kanal 1: Gain 1, Bass, Middle, Treble, Volume 1, CH 1
Kanal 2: Gain 2, Bass, Middle, Treble, Volume 2, CH 2
Power Amp EQ: Presence, Depth Punch
FX Loop I/II, Noise Gate
Input, Hi Gain
Kanal 3: Gain 3, Bass, Lo Mid 1, Lo Mid 1/2, Lo Mid 2
Kanal 3: Hi Mid 1, Hi Mid 1/2, Hi Mid 2
Kanal 3: Treble, Lo Volume 3, Hi Volume 3, CH3
Endstufensektion: Master A/B
Write/Copy, Amp Mute
Stand By, Power
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Elemente der Rückplatte:
Netzanschluss, Netzsicherung, Ground Lift Switch
MIDI-Sektion und Fußleistenanschlüsse
Noise Gate: Threshold Level
Effektschleife I: Send, Return, Balance
Effektschleife II: Send, Return, Balance
Pre Out, Line Out
Poweramp Output 4, 8 und 16 Ohm
Poweramp Output: Lautsprecher-Optionen
Information und Tipps für die Praxis
Behandlungshinweise
Begriffserklärungen
Anzeige über Status-LED
Fehler und mögliche Ursachen (Troubleshooting)
Technische Daten
Röhrenlageplan, Röhrenwechsel
Belegung verschiedener Buchsen
Verschiedene Arten der Fernsteuerung
Grafiken für eigene Sound-Einstellungen
Konfigurationstabelle für Einstellungen an der Z-9
Ergänzungen, Raum für eigene Notizen
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WICHTIG! Unbedingt Beachten:
Der Bedienungsanleitung ist eine zusätzliche Broschüre Gefahrenhinweise
beigefügt. Diese muss unbedingt vor dem Einschalten des Gerätes gelesen werden!
Hinweis: Wir behalten uns vor, technische Änderungen ohne Vorankündigung
durchzuführen.
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Gratulation zu Deiner Entscheidung für das exklusive Steve Morse Signature
Röhrentopteil von
!
Steve: "I've liked every ENGL Stack I've played through and this one suits my playing
style the best!"
Die absolut bahnbrechend neuartigen Features als auch die erstklassigen, präzise
abgestimmten Röhrensounds wurden in enger und sehr intensiver Zusammenarbeit
zwischen dem Ausnahmegitarrist Steve Morse und dem ENGL Amp Designer Horst
Langer etappenweise während vieler Meetings auf den Punkt gebracht. Dabei nützte
das geniale Team Gitarrist Steve & Amp Designer Horst unterstützt durch Amp- und
Gitarren-Tech Michael Berger die Live-Situation on stage mit Band und zusätzlich
umfassende sound checks vor den Konzerten, um das fine-tuning für diesen genialen
Amp unter akustisch sehr anspruchsvollen und optimalen Bedingungen
durchzuführen. Zu diesem Zweck projektiere der Amp Designer Horst für den AmpPrototyp eine spezielle externe “control matrix box”, mit der Steve die ideale
Kombination zwischen elementaren Filter-Grundeinstellungen in Verbindung mit
Gain-Feinabstufungen zu unterschiedlichen Spielsituationen während des Konzerts
sozusagen “in Echtzeit” fixierte. Um für Steve eine flexible und perfekte Abstimmung
all der für die E-Gitarre entscheidenden Mitten-Frequenzbereiche zu schaffen,
konzipierte Horst die neuartige Mid Control Matrix in Kanal 3 des Signature Amps:
eine perfekte Kombination bestehend aus vier Mitten-Reglern mit individuell
geprägten Regeleigenschaften in Bezug auf den Frequenzbereich sowie den
Regelumfang. Die Mid Control Matrix umfasst zwei Lo Mid-Regler und zwei Hi MidRegler, wovon jeweils ein Lo Mid- und ein Hi Mid-Bereich wahlweise miteinander
kombiniert werden kann. Verschiedene Kombinationen sind per MIDI abrufbar um
somit maximale Sound-Flexibilität zu gewährleisten.
Steve: "It's an ENGL: clear, fat, screaming sustain. This one allows the most control
over the midrange where the electric guitar really lives for me."
Die Resultate dieser ausgedehnten Zusammenarbeit reflektiert nun das Steve Morse
Signature Topteil mit all seinen tonalen Nuancen und eröffnet anspruchsvollen
Gitarristen den Zugriff auf absolut eindrucksvolle sowie authentische Soundqualität
aller erste Güte in Form dieses hochwertigen Röhrenverstärkers.
Steve: "It performs like any ENGL amp with that pure, clear, high end. Additionally
this Signature Edition gives you more midrange control than any other amp!"
Darüber hinaus wurden selbstverständlich auch in diesen Amp viele für die Praxis
nützliche Features integriert: Die bereits seit Jahren bewährte und in vielen ENGL
Amps eingesetzte Master A/B-Umschaltung sowie zwei schaltbare Effektwege und
eine programmierbare Amp Mute-Schaltung. Alternativ zu der MIDI-Steuerung des
Amps über eine MIDI-Fußleiste, wie zum Beispiel die ENGL Z-15 ist zusätzlich ein
Anschluss für die Ankoppelung des ENGL Custom Footcontrollers Z-9 für eine direkte
Steuerung wichtiger Funktionen vorhanden. Darüber hinaus existiert noch eine
Stereo-Klinkenbuchse zum Anschluss eines ENGL Z-4 Doppelfußschalters oder eines
Switch-Systems zum Anwählen der Kanäle. Die außergewöhnlich edle Optik ist ein
weiteres Kriterium, welches diesen besonderen Röhrenverstärker sein exzellentes
Image verleiht.
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Für Dich als Anwender bedeutet das folgendes:
1. einfache Bedienung durch übersichtliche und logisch konsequente Anordnung
der Bedienungselemente.
2. exzellente Gestaltungsmöglichkeiten und allergrößte Flexibilität durch die
hohe Anzahl an Sound- und Sonderfunktionen (z.B. die "Mid Control Matrix")
und durch deren Programmierung auf 128 MIDI Presets.
3. primäre Grundsounds in exzellenter Röhrenqualität: Clean, Crunch, und Lead;
zwei Gain-Stufen für jeden Kanal verdoppeln die Anzahl der Grundsounds. Die
Kanalwahl und Gain Lo/Hi sind selbstverständlich per MIDI fernsteuerbar,
woraus der Zugriff auf eine breite Soundpalette resultiert. Durch EQ
adapting (: automatische Anpassung des Frequenzgangs auf die eingestellte
Gainstufe in Verbindung mit dem aktiviertem Kanal) erfolgt eine Feinabstimmung in den zwei Gainstufen, diese Funktion erweitert die Soundpalette
erheblich.
4. Separate Gain- und Volume-Regler in jedem der drei Kanäle sowie ein 3-Band
EQ für Kanal 1 und Kanal 2. Der Kanal 3 wurde mit der Mid Control Matrix
bestehend aus vier schaltbaren Mittenreglern ausgestattet und bietet hiermit
eine sehr differenzierte und präzise Abstimmung der Basis-Sounds;
5. Den Besitz eines progressiven Sound-Werkzeuges und eine enorm
Wertbeständigkeit dieses edlen Röhren-Topteiles über einen langen Zeitraum.
Übersicht der Funktionalität (Features)
-> drei separate Kanäle: Channel 1, Channel 2, und Channel 3 jeweils mit
einem eigenem Gain- und Lautstärkeregler, Channel 3 mit 2 Volume-Reglern;
-> Zwei Gain-Varianten für jeden der 3 Kanäle: Durch Hi Gain lassen sich in
jedem Kanal sofort zwei klanglich unterschiedlich abgestimmte Gain-Stufen
abrufen.
-> Drei Klangregelungen: Bass-, Middle- und Treble-Regler für Kanal 1 und 2.
Kanal 3 mit Bass- und Treble-Regler und zusätzlich vier Mittenregler Lo Mid 1, Lo
Mid 2, Hi Mid 1 und Hi Mid 2 der Mid Control Marix.
-> Soundschalter Tone mit individuellen Eigenschaften für Kanal 1 und Kanal 2
und 3, maßgeschneidert auf die jeweilig tonalen Erfordernisse der
entsprechenden Kanäle.
-> zwei Effekt-Schleifen: zwei regelbare Effektwege FX Loop I und FX Loop II
umschaltbar und frei programmierbar. Jeder der beiden Effektwege kann zu
jedem Kanal alternativ aktiviert werden.
-> Zwei Master-Regler A und B in der Endstufe, über MIDI abzurufen. Zusätzlich
eine Amp Mute-Schaltung über MIDI-Controller #7 und per MIDI-Preset
programmierbar: sehr nützlich in Verbindung mit dem Pre Output zum Stimmen
der Gitarre.
-> MIDI IN- und MIDI THRU-Buchse für die Einbindung des Verstärkers in ein
MIDI-System.
-> 128 MIDI-Presets, selektiv anzuwählen über 16 MIDI-Kanäle oder über OMNI.
Wichtige Schaltfunktionen am Amp sind alternativ per MIDI-Controller steuerbar.
-> Custom Footswitch Z-9 (optional) für die Selektion der Kanäle direkt und von
zwei Soundfunktionen nach Wahl; alternativ als einfache MIDI-Fußleiste zu
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konfigurieren. Eine Stereo-Klinkenbuchse zum Anschluss eines
Doppelfußschalters, mit dem die 4 Kanäle abgerufen werden können.
-> programmierbares Noise Gate zur Unterdrückung von Nebengeräuschen in den
Kanälen Channel 2 und Channel 3.
Extrem qualitativ hochwertige Verarbeitung und spezielle, ausgemessene Bauteile
hoher Güteklasse sind weitere Merkmale, die dieses Gerät auszeichnen. Beim Umgang
mit dieser Vollröhren-Topteil beachte bitte die Behandlungshinweise auf der Seite 27.
Nach bestimmten Funktionsbeschreibungen angeordnet findest Du einige Tipps von
mir zu der vorangehend beschriebenen Funktion, gekennzeichnet durch "Tipp vom
Designer". Abschnitte, die wichtige Informationen zum Betrieb des Gerätes
beinhalten, sind extra mit "Achtung", "Wichtig" oder auch mit "bitte beachten"
markiert: bitte diese Abschnitte lesen und beachten!
Steve Morse und das ENGL-Team sind der Überzeugung, dass Dich der Steve Morse
Signature Röhrenverstärker durch seine enorme Vielseitigkeit und die sinnvolle
technische Ausstattung absolut begeistern wird: Gitarre anstecken, spielen und vom
Sound des neuen Amps inspirieren lassen!
Hinweis vom Designer: Obwohl die Bedienung des Verstärker-Topteiles relativ
einfach ist, würde ich Dir empfehlen, die Anleitung vor dem ersten Einschalten genau
zu lesen. Durch die eingebauten Sicherheitssysteme gibt es einige sehr wichtige Dinge
zu beachten, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
Lieferumfang:
1. ENGL Verstärker-Topteil Steve Morse Signature;
2. Netzkabel;
3. Diese Bedienungsanleitung;
4. Eine Broschüre "Gefahrenhinweise".
Elemente der Frontplatte
Zu der Beschreibung der Funktionen bitte hinteres Faltblatt mit der Front- und
Rückplatten-Zeichnung ausklappen!
1 Tone
Diese Funktion arbeitet global (: in allen drei Kanälen) und besitzt kanalspezifisch
unterschiedliche Eigenschaften. In Channel 1 bewirkt Tone aktiv eine Anhebung des
oberen Hochton-Frequenzbereiches ("Bright") in der Vorstufe. Bei Channel 2 ist bei
Tone passiv der Mitten-Frequenzbereich deutlich ausgeprägter, Tone aktiv senkt die
Mitten ab. In Channel 3 nimmt Tone dezent Einfluss auf den Frequenzbereich der vier
Mid Regler.
Die LED über dem Taster zeigt die aktivierte Tone-Funktion an. Die Funktion kann
alternativ über MIDI-Programmwahl (Presets), MIDI Controller #29 oder die ENGL
Custom Footswitch Z-9 gesteuert werden.
Tipp vom Designer:
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Bei aktiviertem Tone-Schalter wird der Sound in Channel 1 ausgeprägt crispy oder
glasig, auch zu wenig Höhen bei Humbucking-Tonabnehmern können hiermit
ausgeglichen werden. Mit aktivierten Tone kannst Du sehr spritzige Cleansounds
bereits bei Treble- und Presence-Einstellungen um die 12 Uhr-Reglerstellung erzielen.
In Channel 2 ist die akustische Wirkungsweise speziell auf die Klangstruktur dieses
Kanals angepasst: Tone passiv erzeugt ein stark mittenorientiertes Klangbild, Tone
aktiv senkt Mitten deutlich ab. Diese Eigenschaft eignet sich hervorragend zum spielen
von Riffs speziell in der Lo Gain-Einstellung und Kanal 3 bietet hiermit beste VintageSoundqualität !
Durch die Tone-Funktion in den beiden Kanälen 1 und 2 stehen Dir in Kombination mit
den beiden Gain-Varianten Lo und Hi bereits 8 unterschiedliche Sounds auf Abruf über
MIDI zur Auswahl!
In Kanal 3 wirkt sich Tone auf das Mittenfrequenzspektrum aus. In Verbindung mit
den vier Mittenreglern des Channel 3 lassen sich mit dem Tone-Schalter 8 (!) klanglich
unterschiedliche Mitten-Soundcharakter erzeugen, da diese Funktion die Grenzfrequenzen der Filterstufen marginal verschiebt. Eine Beschreibung der klanglichen
Auswirkungen im Detail würde jedoch den Umfang der Anleitung sprengen. Daher
meine Empfehlung an dieser Stelle, mit den beiden möglichen Einstellungen passiv
und aktiv des Tone-Schalters in Verbindung mit verschiedenen Kombinationen von Lo
Mid und Hi Mid (: Lo Mid 1 & Hi Mid 1, Lo Mid 2 & Hi Mid 1, Lo Mid 1 & Hi Mid 2, Lo Mid
2 & Hi Mid 2) einfach soundtechnisch zu experimentieren, ausgehend von einer 12
Uhr-Einstellung der vier Regler. Dabei sind viele für die Praxis sehr nützliche Resultate
zu erzielen, welche perfekt abgestimmte Sounds für unterschiedliche Stilrichtungen
und individuelle Spieltechniken bereitstellen.
2 Gain 1
Empfindlichkeitsregler für (Preamp-) Channel 1. Dieser Regler bestimmt die EingangsEmpfindlichkeit in der Vorstufe des Verstärkers wenn Kanal 1 aktiviert ist.
Tipp vom Designer:
Je nach verwendetem Gitarren-Pickup und der Einstellung der Gain-Funktion (19)
beginnt die Vorstufe im Channel 1 - Lo Gain bereits ab der 2 Uhr-Stellung des Reglers
(Single Coil Pickup), bei sehr starken Tonabnehmern (Humbucker oder aktives Pickup)
bereits vorher leicht zu übersteuern. Um absolut unverzerrte Cleansounds zu erzielen,
reduziere die Gain-Einstellung an dem Gain-Regler entsprechend.
Für leicht angezerrte Riffs und Crunch-Sounds empfehle ich eine Regler-Einstellung
zwischen 11 und 3 Uhr mit Single Coil Pickups, bei Tonabnehmern mit hohem
Ausgangspegeln wie Humbuckern oder aktiven Pickups teste Einstellungen zwischen
9 und 1 Uhr und die Hi Gain-Funktion aktiviert.
3 Bass
Basstonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 1.
4 Middle
Mittentonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 1.
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5 Treble
Hochtonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 1.
Tipp vom Designer:
Um den Amp und dessen Grundsounds kennen zu lernen ist es ratsam, alle Tonregler
anfänglich einmal etwa in die Mittelstellung (12 Uhr) oder leicht darüber zu bringen.
Bei Sounds im übersteuerten Bereich der Vorstufe (Crunch) in Verbindung mit höherer
Lautstärke sollten generell die Treble-Anteile reduziert werden, um eine
unbeabsichtigte Rückkoppelung zwischen Tonabnehmer und Lautsprecher zu
vermeiden (Empfehlung: Regler zwischen 10 und 1 Uhr-Stellung).
Da für jeden der drei Kanäle eine separate Klangregelung zur Verfügung steht, kannst
Du die Grundsounds der einzelnen Kanäle präzise Deinen akustischen Vorstellungen
anpassen. Bei der Abstimmung der Klangeigenschaften stehen zusätzlich zu dem EQ
und Tone (1) in der Vorstufe die beiden Regler Presence (14) und Depth Punch (15) in
der Endstufe zur Verfügung. Daher mein Tipp, den Treble-Anteil bevorzugt etwas
niedriger zu halten: Du erzielst bei der Aktivierung der Tone-Funktion zusätzliche, per
MIDI abrufbare Soundvariationen über eine entsprechende Programmierung auf
diversen MIDI-Presets.
6 Volume 1
Lautstärke-Regler für (Preamp-) Channel 1. Mit diesem Regler wird die Lautstärke für
den Kanal 1 im Verhältnis zu der Lautstärke in den anderen zwei Kanälen festgelegt. Da
dieser Regler vor den Effektschleifen angeordnet ist, bestimmt er zusätzlich den Pegel
an den Send-Buchsen der beiden Effektwege wenn der Amp in Channel 1 betrieben
wird. Die grüne LED rechts neben dem Regler zeigt Channel 1 aktiv an.
7 CH 1
Mit diesem Taster wird Channel 1 der Vorstufe des Verstärkers direkt aktiviert. Die
grüne LED rechts neben dem Channel 1 Volume-Regler (6) leuchtet, sobald der Kanal 1
aktiviert ist. Der Kanal 1 kann alternativ über MIDI-Programmwahl, die ENGL Custom
Footswitch Z-9 oder über einen Doppelfußschalter aktiviert werden.
8 Gain 2
Empfindlichkeitsregler für (Preamp-) Channel 2. Dieser Regler bestimmt die EingangsEmpfindlichkeit und den Grad der Übersteuerung in der Vorstufe des Verstärkers
wenn Kanal 2 aktiviert ist.
Tipp vom Designer:
Für leicht angezerrte Riffs empfehle ich eine Regler-Einstellung zwischen 9 und 2 Uhr
mit Single Coil Pickups, bei Tonabnehmern mit hohem Ausgangspegeln wie
Humbuckern oder aktiven Pickups teste Einstellungen zwischen 8 und 12 Uhr, Hi
Gain nicht aktiv. Mit der Hi Gain-Funktion kannst Du nun zum Beispiel über einen
entsprechend programmierten MIDI-Preset oder über die ENGL Custom Footswitch
Z-9 auf Power-Crunch umschalten.
ACHTUNG: Durch hohe Gain- und Lautstärken-Pegel kann es im übersteuertem
Betrieb der Vorstufe zu starkem Rückkopplungspfeifen kommen. Dies ist zu
vermeiden, da dadurch das Gehör geschädigt und Lautsprecher beschädigt werden
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könnten! Aus diesem Grund bei höheren Lautstärken die Gain-, Treble- sowie
Presence-Einstellungen reduzieren!
9 Bass
Basstonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 2.
10 Middle
Mittentonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 2.
11 Treble
Hochtonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 2.
Tipp vom Designer:
Um den Amp und dessen Grundsounds kennen zu lernen ist es ratsam, alle Tonregler
anfänglich einmal etwa in die Mittelstellung (12 Uhr) oder leicht darüber zu bringen.
Bei Sounds im übersteuerten Bereich der Vorstufe (Crunch, Lead) in Verbindung mit
höherer Lautstärke sollten generell die Treble-Anteile reduziert werden, um eine
unbeabsichtigte Rückkoppelung zwischen Tonabnehmer und Lautsprecher zu
vermeiden (Empfehlung: Regler zwischen 10 und 1 Uhr-Stellung).
Da für jeden der drei Kanäle eine separate Klangregelung zur Verfügung steht, kannst
Du die Grundsounds der einzelnen Kanäle präzise Deinen akustischen Vorstellungen
anpassen. Bei der Abstimmung der Klangeigenschaften stehen zusätzlich zu dem EQ
und Tone (1) in der Vorstufe die beiden Regler Presence (14) und Depth Punch (15) in
der Endstufe zur Verfügung. Der Regelumfang der Klangregelung ist aufgrund der
passiven Arbeitweise geringer im direkten Vergleich zu aktiven Systemen; jedoch
besitzt diese Art der Regelung eine hervorragend geeignete Charakteristik und bietet
Dir viele vortreffliche Gestaltungsmöglichkeiten der Grundsounds.
12 Volume 2
Lautstärke-Regler für (Preamp-) Channel 2. Mit diesem Regler wird die Lautstärke für
den Kanal 2 im Verhältnis zu der Lautstärke in den anderen zwei Kanälen festgelegt. Da
dieser Regler technisch vor den Effektschleifen angeordnet ist, bestimmt er zusätzlich
den Pegel an den Send-Buchsen der beiden Effektwege wenn der Amp in Channel 2
betrieben wird. Die gelbe LED rechts neben dem Regler zeigt Channel 2 aktiv an.
13 CH 2
Mit diesem Taster wird Channel 2 der Vorstufe des Verstärkers direkt aktiviert. Die
gelbe LED rechts neben dem Channel 2 Volume-Regler (12) leuchtet, sobald der Kanal 2
aktiviert ist. Der Kanal 2 kann alternativ über MIDI-Programmwahl, die ENGL Custom
Footswitch Z-9 oder über einen Doppelfußschalter aktiviert werden.
14 Presence
Presence-Regler in der Endstufe. Dieser Regler bestimmt die Hochtonanteile in der
Endstufe.
9
15 Depth Punch
Mit diesem Regler wird der Bass-Bereich in der Endstufe beeinflusst, die Einstellung
wirkt auf alle Kanäle.
16 FX Loop I/II
Umschaltung zwischen Effektschleife I - FX Loop I und Effektschleife II - FX Loop II. Die
rote LED über dem Taster zeigt Effektschleife II aktiv an. Die EffektschleifenUmschaltfunktion kann alternativ über MIDI-Programmwahl (Presets), MIDI
Controller #30 oder die ENGL Custom Footswitch Z-9 gesteuert werden.
Tipp vom Designer:
Die beiden Effektschleifen I und II können beide sowohl seriell (100 % Effektanteil,
Balance auf wet), parallel (1-99% Effektanteil, Preamp- und Effekt-Signal gemischt,
Balance zwischen dry und wet) oder auch als Bypass (0 % Effektanteil, Balance auf dry)
konfiguriert werden. Du kannst entweder beide Effektschleifen mit jeweils einem
Effektgerät belegen und zwischen den beiden Effektgeräten mit der FX Loop I/IIFunktion umschalten oder aber nur eine der beiden Effektwege belegen (zum Beispiel
FX Loop II) und den Effekt mit der FX Loop I/II-Funktion aktivieren, FX Loop I dient in
diesem Fall als Bypass (Balance-Regler hier in die Stellung dry bringen). Die beiden
Effektschleifen FX Loop I und FX Loop II liegen schaltungstechnisch zwischen Vor- und
Endstufe: die Einstellungen an den vier Kanal-Volume-Regler bestimmen somit den
Send-Pegel. Die beiden Master-Regler A und B sind technisch zwischen FX Return und
Endstufe angeordnet.
17 Noise Gate
Mit diesem Taster wird das eingebaute Noise Gate zur Unterdrückung von
Nebengeräuschen für die Kanäle 2 oder 3 aktiviert. Der Regler Threshold Level (48) zur
Steuerung der Noise Gate-Parameter befindet sich auf der Rückseite des Verstärkers.
Die LED über dem Taster zeigt Noise Gate aktiv an. Die Funktion kann alternativ über
die MIDI-Programmwahl (Presets), MIDI Controller #24 oder die ENGL Custom
Footswitch Z-9 gesteuert werden.
WICHTIG, unbedingt beachten: Bei aktiviertem Noise Gate kann es vor allem in den Hi
Gain-Kanälen durch die Überschreitung des Pegels, welcher an dem Threshold-Regler
eingestellt wurde zu einer unbeabsichtigten, plötzlichen Öffnung des Noise Gate
kommen. Besonders in Situationen mit hoch eingestellten Lautstärke- und GainPegeln führt dies bei entsprechender Positionierung der Gitarre zur Lautsprecherbox
unmittelbar zu einer starken Rückkopplung, welche sich in schrillen, unangenehmen
und eventuell gehörschädigenden Pfeiftönen äußert. Die Rückkopplungsneigung ist
bei aktiven Noise Gate nicht stärker als ohne Noise Gate, jedoch kann die Tendenz zur
Rückkopplung bei aktivem Noise Gate vom Gitarristen nicht erfasst und daher keine
entsprechenden Maßnahmen zur Vermeidung derselben getroffen werden. Aus
diesem Grund müssen während dem Arbeiten mit aktivem Noise Gate besondere
Vorsichtsmaßnahmen vor der Annäherung der Gitarre an den Verstärker und an die
Lautsprecherbox getroffen werden: Das Volume-Poti an der Gitarre auf Linksanschlag
bringen (in Position 0 - kein Gitarrensignal), um eine Rückkopplung zwischen Pickup
und Lautsprecher zu unterbinden!
Tipp vom Designer:
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In einigen Situationen wie zum Beispiel Studio-Recording besteht die Anforderung, in
kurzen Spielpausen den Nebengeräuschpegel so niedrig wie irgend möglich zu halten.
Verstärker mit derartig extrem hohen Verstärkungsfaktoren produzieren in den
übersteuerten Kanälen aufgrund physikalischer Eigenschaften der Bauteile - hier
insbesondere der aktiven Teile, also der Röhren - ungewollt hohe Nebengeräusche wie
das Rauschen. Daher bietet sich das Noise Gate an, um solche Nebengeräusche
während der Spielpausen durch ein Signal-Mute, eine Art Stummschaltung, zu
unterdrücken. Zudem wird bei hohen Gain-Pegeln im Hi Gain-Betrieb jedes von dem
Gitarren-Pickup unerwünscht aufgenommene Signal auf einen enormen Pegel
verstärkt: In der Regel handelt es sich hierbei um einen 50 oder 60 Hz
Netzbrummgeräusch, welches besonders durch die nahe Positionierung der Gitarre zu
Transformatoren und Netzteilen in die Pickups einstreut. Da dieser BrummgeräuschPegel in ungünstigen Fällen ein extrem hohes Niveau erreichen kann, ist eine
Unterscheidung zwischen dem Nutzsignal und dem Störsignal kaum realisierbar und
somit wird die Einstellung des Threshold, welcher die Schaltschwelle für die
Aktivierung des Noise Gate festlegt sehr diffizil; beziehungsweise kann es
vorkommen, dass der Störpegel das Noise Gate deaktiviert und Brumm- sowie andere
Nebengeräusche hörbar werden. Daher mein Ratschlag, die unmittelbare Nähe zu
Transformatoren und Netzteilen zu meiden, insofern die räumlichen Gegebenheiten
dies zulassen.
18 Input
Eingang, Klinkenbuchse asymmetrisch 6,3 mm, hier wird das Signal von der E-Gitarre
mit einem abgeschirmten Klinkenkabel eingespeist.
Tipp vom Designer:
Je nach verwendeten Klinkenkabel und der Beschaffenheit dessen Abschirmung kann
es zuweilen vorkommen, dass Störquellen wie z. B. nahe gelegenen Radiosender oder
starke Wechsel-Magnetfelder einstreuen können. Bei derartigen Problemen den
Anschluss der Gitarre an dem Amp mit verschiedenen Kabel testen. Zudem sollte
darauf geachtet werden, dass die Kabelkapazität so gering wie möglich gehalten wird
(in der Regel je kürzer das Kabel, um so geringer die Kapazität), um einen Pegelabfall
in höheren Frequenzbereichen, also einen Verlust an Höhen zu vermeiden.
19 Hi Gain
Erhöhung der Verstärkung und somit der Übersteuerung in allen drei Kanälen CH1,
CH2 und CH3 der Vorstufe bei aktivierter Funktion. Die LED über dem Taster zeigt die
aktive Hi Gain-Funktion an. Die Funktion kann alternativ über MIDI-Programmwahl
(Presets), MIDI Controller #22 oder die Custom Footswitch Z-9 gesteuert werden.
Tipp vom Designer:
Der Unterschied zwischen Low Gain (niedrige Verstärkung) und High Gain (hohe
Verstärkung) besteht neben einer deutlichen Anhebung der Verstärkung in der
Einstellung Hi Gain der Vorstufe auch in einer leichten Anpassung des Frequenzgangs
auf die jeweilige Gain-Struktur der einzelnen Kanäle. In der Praxis bedeutet diese
Eigenschaft, dass Dir in den drei Kanälen 6 erstklassige Sound-Optionen mit
unterschiedlicher Gain-Struktur angeboten werden. Je nach angewähltem Kanal und
Einstellung des Gainreglers, reicht das Sound-Spektrum von einem absolut
unverzerrtem Clean-Ton hin zu einem fetten obertonreichen Ultra-Lead mit extremen
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Gain-Reserven, ideal für Solo-Spiel oder auch bestens geeignet für mächtige PowerChords. Dazwischen liegen viele interessante Abstufungen für unterschiedliche
Spielcharaktere und verschiedene Stilrichtungen. Alle Optionen an dieser Stelle
ausführlich zu beschreiben würde den Rahmen dieser Anleitung sprengen. Daher
mein Vorschlag, zwischen den beiden Gainstufen Lo und Hi in jedem der drei Kanäle
umzuschalten, um die spezifischen Klangeigenschaften kennen zulernen und dadurch
mit dem Charakter der sechs Basis-Sounds vertraut zu werden.
20 Gain 3
Empfindlichkeitsregler für (Preamp-) Channel 3. Dieser Regler bestimmt die EingangsEmpfindlichkeit und den Grad der Übersteuerung in der Vorstufe des Verstärkers
wenn Kanal 3 aktiviert ist.
Tipp vom Designer:
Der Kanal 3 bietet mittlere bis extreme Gain-Strukturen zum Beispiel prädestiniert
Power-Chords und Solospiel, je nach Einstellung des Gain-Reglers und der Gain-Option
(19). Die neuartige Mid Control Matrix bestehend aus den vier Mittenreglern in
Channel 3 liefert darüber hinaus eine beträchtliche Bandbreite an individuell zu
gestaltenden Soundcharakteren. In Verbindung mit den beiden Gain-Optionen Lo
und Hi lassen sich die eingestellten Sounds für viele unterschiedliche Stilrichtungen
einsetzen und per MIDI "on the fly" problemlos abrufen. Channel 3 eröffnet somit
höchste klangliche Gestaltungsfreiräume für Dich.
ACHTUNG: Durch hohe Gain- und Lautstärken-Pegel kann es im übersteuertem
Betrieb der Vorstufe zu starkem Rückkopplungspfeifen kommen. Dies ist zu
vermeiden, da dadurch das Gehör geschädigt und Lautsprecher beschädigt werden
könnten! Aus diesem Grund bei höheren Lautstärken die Gain-, Treble- sowie
Presence-Einstellungen reduzieren!
21 Bass
Basstonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 3.
22 Lo Mid 1
Mittentonregler #1 für tiefe Mitten-Frequenzbereiche der passiven Klangregelung in
der Vorstufe des Verstärkers für den Kanal 3. Die Einstellung am Tone-Schalter (1)
beeinflusst Frequenzbereich und Regelumfang der Lo Mid 1-Regelung dezent.
23 Lo Mid 1/2
Umschaltung zwischen den beiden Mittenreglern Lo Mid 1 (22) und Lo Mid 2 (24).
Die LED rechts neben dem jeweiligem Lo Mid Regler zeigt an, dass dieser Regler
aktiviert ist.
Die Lo Mid 1/2 -Umschaltfunktion kann alternativ über MIDI-Programmwahl (Presets),
MIDI Controller #23 oder die ENGL Custom Footswitch Z-9 gesteuert werden.
24 Lo Mid 2
Mittentonregler #2 für tiefe Mitten-Frequenzbereiche der passiven Klangregelung in
der Vorstufe des Verstärkers für den Kanal 3. Die Einstellung am Tone-Schalter (1)
12
beeinflusst Frequenzbereich und Regelumfang der Lo Mid 2-Regelung dezent.
Tipp vom Designer:
Frequenzbereich und Regelumfang für die beiden Regler Lo Mid 1 und Lo Mid 2 habe
ich abweichend voneinander festgelegt, um damit die Gestaltungsmöglichkeiten für
unterschiedliche Soundcharaktere so breit wie möglich zu fächern. Das bedeutet in
der Praxis, dass eine identische Einstellung an beiden Reglern klanglich zu
verschiedenen Resultaten führt. Im Lo Mid 1 Bereich des Kanal 3 lassen sich gerade
durch eine niedrige Einstellung am Regler vortrefflich sogenannte “mid scooped
sounds” erzeugen, bei denen bestimmte Mittenbereiche stark ausgeblendet werden.
Bei der Einstellung “Lo Mid 2 aktiv” hingegen sind die tiefen Mittenfrequenzen
deutlich ausgeprägter im gesamten Frequenzspektrum für bestimmte SoundCharaktere. Durch diese individuellen Eigenschaften der beiden Regler sowie die
Beeinflussung durch den Tone-Schalter sind per MIDI-Steuerung vier tonal
verschiedene Einstellungen im Lo Mid-Bereich abrufbar.
25 Hi Mid 1
Mittentonregler #1 für hohe Mitten-Frequenzbereiche der passiven Klangregelung in
der Vorstufe des Verstärkers für den Kanal 3. Die Einstellung am Tone-Schalter (1)
beeinflusst Frequenzbereich und Regelumfang der Hi Mid 1-Regelung dezent.
26 Hi Mid 1/2
Umschaltung zwischen den beiden Mittenreglern Hi Mid 1 (25) und Hi Mid 2 (26).
Die LED rechts neben dem jeweiligem Hi Mid Regler zeigt an, dass dieser Regler
aktiviert ist.
Die Hi Mid 1/2 -Umschaltfunktion kann alternativ über MIDI-Programmwahl (Presets),
MIDI Controller #27 oder die ENGL Custom Footswitch Z-9 gesteuert werden.
27 Hi Mid 2
Mittentonregler #2 für hohe Mitten-Frequenzbereiche der passiven Klangregelung in
der Vorstufe des Verstärkers für den Kanal 3. Die Einstellung am Tone-Schalter (1)
beeinflusst Frequenzbereich und Regelumfang der Hi Mid 2-Regelung dezent.
Tipp vom Designer:
Frequenzbereich und Regelumfang wurden für die beiden Regler Hi Mid 1 und Hi Mid
2 abweichend voneinander festgelegt, um damit die Gestaltungsmöglichkeiten für
unterschiedliche Soundcharaktere nochmals zu expandieren. Das bedeutet in der
Praxis, dass eine identische Einstellung an beiden Reglern tonal ebenfalls zu
voneinander abweichenden Ergebnissen führt.
Da die gesamte Klangregelung technisch passiv arbeitet, findet eine gewisse
Beeinflussung besonders zwischen den vier Mittenreglern statt, was tonal aber
durchaus zu absolut positiven Resultaten führt. Somit fällt zum Beispiel die akustische
Wahrnehmung während der Regelung an Hi Mid 1 bei relativ hoch gewählter
Einstellung an dem aktivierten Lo Mid-Regler relativ gering aus, bei Einstellungen
unterhalb von 11 Uhr hingegen deutlich stärker. Die Mittenfrequenzen von Hi Mid 2
sind prägnanter und verleihen dem Sound dadurch deutlich mehr “Biss”.
Durch diese individuellen Eigenschaften der beiden Regler sowie die Beeinflussung
durch den Tone-Schalter sind per MIDI-Steuerung vier tonal verschiedene
13
Einstellungen im Hi Mid-Bereich abrufbar.
Mit Hilfe der Mid Control Matrix bestehend aus den vier Mittenreglern in Channnel 3
und dem global arbeitenden Tone-Schalter können per MIDI-Steuerung 8 (!)
unterschiedliche Soundvarianten direkt abgerufen werden, was in Verbindung mit
den beiden Gainstufen Lo und Hi in Kanal 3 eine außergewöhnliche Bandbreite an
tonaler Flexibilität für den Einsatz in der Praxis bedeutet.
28 Treble
Hochtonregler der passiven Klangregelung in der Vorstufe des Verstärkers für den
Kanal 3.
Tipp vom Designer:
Um den Amp und dessen Grundsounds kennen zu lernen ist es ratsam, alle Tonregler
anfänglich einmal etwa in die Mittelstellung (12 Uhr) oder leicht darüber zu bringen.
Da für jeden der drei Kanäle eine separate Klangregelung zur Verfügung steht, kannst
Du die Grundsounds der einzelnen Kanäle präzise Deinen akustischen Vorstellungen
anpassen. Bei der Abstimmung der Klangeigenschaften stehen zusätzlich zu dem EQ
in der Vorstufe die beiden Regler Presence (14) und Depth Punch (15) in der Endstufe
zur Verfügung.
Bei Sounds im übersteuerten Bereich der Vorstufe (z.B. Hi Gain Lead) in Verbindung
mit hoher Lautstärke sollten generell die Treble-Anteile reduziert werden, um eine
unbeabsichtigte Rückkoppelung zwischen Tonabnehmer und Lautsprecher zu vermeiden (Empfehlung: Regler zwischen 10 und 1 Uhr-Stellung).
Der Regelumfang der Klangregelung ist aufgrund der passiven Arbeitweise geringer
im direkten Vergleich zu aktiven Systemen; jedoch besitzt diese Art der Regelung eine
hervorragend geeignete Charakteristik und bietet Dir viele vortreffliche Gestaltungsmöglichkeiten der Grundsounds.
29 Lo Volume 3
Lautstärke-Regler für (Preamp-) Channel 3 in der Einstellung Lo Gain. Mit diesem Regler
wird die Lautstärke für den Kanal 3 - Lo Gain-Betrieb im Verhältnis zu der Lautstärke in
den anderen zwei andern Kanälen und zu Kanal 3 - Hi Gain festgelegt. Da dieser Regler
technisch vor den Effektschleifen angeordnet ist, bestimmt er zusätzlich den Pegel an
den Send-Buchsen der beiden Effektwege wenn der Amp in Channel 3 betrieben wird.
Die rote LED rechts neben dem Regler zeigt Channel 3 - Lo Gain aktiv an.
30 Hi Volume 3
Lautstärke-Regler für (Preamp-) Channel 3 in der Einstellung Hi Gain. Mit diesem Regler
wird die Lautstärke für den Kanal 3 - Hi Gain-Betrieb im Verhältnis zu der Lautstärke in
den anderen zwei andern Kanälen und zu Kanal 3 - Lo Gain festgelegt. Da dieser Regler
technisch vor den Effektschleifen angeordnet ist, bestimmt er zusätzlich den Pegel an
den Send-Buchsen der beiden Effektwege wenn der Amp in Channel 3 betrieben wird.
Die rote LED rechts neben dem Regler zeigt Channel 3 - Hi Gain aktiv an.
31 CH 3
Mit diesem Taster wird Channel 3 der Vorstufe des Verstärkers direkt aktiviert. Die rote
LED rechts neben einem der beiden Channel 3 Volume-Regler (29 oder 30) leuchtet,
14
sobald der Kanal 3 aktiviert ist. Der Kanal 3 kann alternativ über MIDI-Programmwahl,
die ENGL Custom Footswitch Z-9 oder über einen Doppelfußschalter aktiviert werden.
32 Master A
Master-Lautstärke-Regler A (liegt hinter den Effektwegen) für die Endstufe. Die rote
LED rechts neben dem Regler zeigt an, wenn Master A aktiv ist und die Masterlautstärke festlegt. Zusätzlich kann Amp Mute über MIDI oder die Z-9 aktiviert
werden, um die Masterlautstärke auf "0" zu setzen. Die genaue Beschreibung hierfür
befindet sich nachfolgend unter Punkt 36 und Punkt 45 auf Seite 20.
33 Master B
Master-Lautstärke-Regler B (liegt hinter den Effektwegen) für die Endstufe. Die grüne
LED rechts neben dem Regler zeigt an, wenn Master B aktiv ist und die
Masterlautstärke festlegt. Zusätzlich kann Amp Mute über MIDI oder die Z-9 aktiviert
werden, um die Masterlautstärke auf "0" zu setzen. Die genaue Beschreibung hierfür
befindet sich nachfolgend unter Punkt 36 und Punkt 45 auf Seite 20.
34 Master A/B
Umschaltung zwischen Master A-Regler und Master B-Regler. Der jeweils aktive
Master-Regler wird durch eine LED neben dem Regler angezeigt. Master A: rote LED,
Master B : grüne LED. Die Master A/B-Funktion kann alternativ über die MIDIProgrammwahl (Presets), MIDI Controller #14 oder die ENGL Custom Footswitch Z-9
gesteuert werden.
Tipp vom Designer:
Master A und Master B kannst Du sinnvoll anwenden, um zwei unterschiedliche
Lautstärkepegel in der Endstufe einzustellen und diese nach Bedarf zusammen mit
den 6 möglichen Kanal- und Gain-Kombinationen in der Vorstufe abrufen. Die
Kombinationen unterschiedlicher Einstellungen von Master A/B, Kanal 1 bis 3 und
Low oder High Gain (19) lassen sich sehr komfortabel auf verschiedene MIDI Presets
programmieren und bequem über eine MIDI- Fußleiste (z.B. ENGL Z-9, Z-12 oder Z-15)
auf der Bühne abrufen. Dadurch entstehen viele verschiedene Variationen der
Grundsounds, die für unterschiedliche Spieltechniken und Situationen eingesetzt
werden können: Für Clean-, (& Crunch-), Rhythmus oder Solospiel im Kanal 1. Die
Vorstufenübersteuerung in den Kanälen 2 und 3 eignet sich ideal für Power-Chords
oder für Lead-Gitarre mit mannigfaltigen Gain- und Lautstärkepegeln. Für den Fall,
dass Du zusätzlich mit dem Volme-Poti der Gitarre arbeitest, lassen sich die Bereiche
und das Spektrum entsprechend erweitern. Falls Dir MIDI-Steuerung und ControllerKommandos zur Verfügung stehen (z. B. ENGL MIDI Footcontroller Z-15) kannst Du
die Amp-Mute-Schaltung des Verstärkers dazu nutzen, um die Lautstärke der Endstufe
während kurzer Spielpausen oder für einen Gitarrenwechsel schnell und komfortabel
komplett auf "0" (Stummschaltung: Amp Mute) zu bringen.
35 Write /Copy
Mit diesem Taster kann eine veränderte Einstellung programmierbarer Funktionen
auf einem MIDI-Programmplatz (Preset) abgespeichert werden (write: auf den
Speicherbaustein schreiben).
15
Write wird vom System immer dann selektiert, nachdem auf einem MIDI-Preset eine
Änderung vorgenommen wurde, sprich eine Einstellung an einer programmierbaren
Funktion oder an mehreren verändert wurde. (z. B. Hi Gain wird aktiviert und/oder
von Master B wird auf Master A umgeschaltet, etc.) Eine entsprechende Veränderung
wird durch gleichmäßiges Blinken der Status-LED angezeigt.
Das System startet beim Drücken des Tasters die Funktion Copy, wenn der User keine
Änderung der Einstellung an den programmierbaren Funktionen auf einem MIDIPreset vorgenommen hat. Hier wird der angewählte MIDI-Preset zur Quelle von Copy,
das bedeutet, der Inhalt dieses Presets kann zu einem anderen übertragen und dort
abgespeichert werden. Die Status-LED zeigt Copy aktiviert nach dem Drücken des
Tasters durch Dauerleuchten an. Copy wird vom System selbst gelöscht, wenn nicht
innerhalb von ca. 30 Sekunden ein neuer MIDI-Preset angewählt wird.
Der Programmier-Vorgang Write wird nicht unmittelbar bei Betätigung des Tasters
auf einem angewähltem MIDI-Preset ausgeführt, er wird erst eingeleitet. Der WriteTaster muss zirka 1 Sekunde lang gedrückt werden, bis die Status-LED nach dieser
Zeitspanne zur Bestätigung der erfolgten Programmierung in schneller Folge dreimal
blinkt. Diese Eigenschaft dient zum Schutz gegen versehentliches Programmieren. In
der Phase bis zum ersten Aufleuchten der Status-LED kann durch Loslassen des WriteTasters der Programmiervorgang abgebrochen werden, falls erwünscht.
Eine ähnliche Prozedur ist ebenfalls für Copy nach der Anwahl des Ziel-Preset
erforderlich, hier muss der Write/Copy-Taster solange gedrückt werden, bis die StatusLed kurz erlischt, in dieser Phase wird der Copy-Prozess ausgeführt. Während die
Status-LED noch aufleuchtet kann in dieser Situation der Copy-Prozess auf Wunsch
ebenfalls abgebrochen werden.
Wichtig, bitte beachten: Nach dem Einschalten des Verstärkers ist der MIDI-Preset 1
aktiviert. Um weitere Abspeicherungen auf anderen MIDI-Presets vorzunehmen, muss
zuvor über eine MIDI-Fußleiste oder einen anderen MIDI-Sender, welche an die MIDI
In Buchse (43) angeschlossen ist, ein entsprechender MIDI-Preset am Verstärker
angewählt worden sein.
Zusätzliche Information:
Die Status-LED zeigt verschiedene System-Informationen an, die nicht mit der Writeoder Copy-Funktion in Zusammenhang stehen. Nach dem Einschalten des Verstärkers
wird vom Mikrokontroller ein kurzer Systemtest durchgeführt: Falls dabei festgestellt
werden sollte, dass ein Defekt am Speicherbaustein (EEPROM) vorliegt, wird dies
durch einen speziellen Blinktakt (5 x Aufleuchten gefolgt von längerer Pause) durch
die LED dargestellt. Diese Anzeige kann mit einem Druck auf den Write/Copy-Taster
quittiert werden, das System ist danach betriebsbereit, jedoch tritt bei der MIDIProgrammwahl oder bei dem Versuch einer Abspeicherung unter Umständen ein
Fehler auf.
Weitere Anzeigefunktion: Power Tube Monitor, Beschreibung unter Punkt 37.
Eine dritte Anzeigefunktion der Status-LED: das Fehlen eines Lautsprechers an eine der
Poweramp Output-Buchsen, wie ebenfalls unter Punkt 37 beschrieben.
36 Amp Mute
Diese rote LED leuchtet immer dann, wenn sich der Verstärker in dem Amp MuteZustand (: Stummschaltung der Endstufe) befindet. Diese Einstellung kann entweder
16
über den Stand By-Schalter (in der Stellung "0"), einen entsprechend programmierten
MIDI-Preset, einen MIDI Volume Controller #7 oder Controller #28-Befehl (: nähere
Erläuterungen siehe Kapitel 45) oder alternativ über die Z-9 Custom Footswitch
aktiviert werden. Amp Mute wird zurückgesetzt (deaktiviert) durch: 1. einen
Schaltvorgang an dem Stand By Schalter (37) von "0" auf Endstufe ein; 2. einen
entsprechend programmierten MIDI-Preset; 3. die MIDI Volume Controller-Steuerung
durch ein bestimmtes MIDI-Kommando mit controller #7 oder controller #28; 4. über
die Z-9 Fußleiste mit dem F2-4 Befehl.
EXTEREM WICHTIG, bitte unbedingt beachten: Bei der Programmierung von MIDIPresets muss der Stand By-Schalter in der Stellung On (: also die Endstufe aktiviert)
stehen, wenn die Funktion Amp Mute nicht aktiv gespeichert werden soll: die
Endstufe verstärkt das Signal und der Sound ist über den Lautsprecher hörbar.
Befindet sich der Stand By-Schalter während des Programmiervorgangs in der Position
"0", so ist nach dem Anwählen dieses MIDI-Presets der Amp stummgeschaltet, da die
Funktion Amp Mute in diesem Fall als aktiv programmiert wurde. Die Endstufe
verstärkt kein Signal und der Sound ist im Lautsprecher nicht hörbar.
Auf MIDI Presets, bei denen die Endstufe aktiv sein soll, muss die Endstufe während
des Programmiervorgangs durch den Stand By Schalter immer aktiviert sein!
Hinweis: Amp Mute lässt sich durch entsprechend programmierte MIDI-Presets, MIDI
controller #7 / #28-Kommandos oder einem Z-9 Schaltbefehl über den Serial Amp
Control Port nicht deaktivieren, wenn die Endstufe mit dem Stand By-Schalter
abgeschaltet ist.
37 Stand By
Bereitschaft-Schalter der Endstufe. Dieser Schalter kann genutzt werden, um den
Verstärker während längerer Spielpausen auf Bereitschaft (Stellung "0") zu schalten;
die Röhren werden weiterhin beheizt und der Verstärker ist sofort jederzeit wieder
betriebsbereit. Amp Mute ist aktiviert, sobald der Stand By-Schalter in die Stellung "0"
gebracht wird, die Amp Mute-LED (36) zeigt diesen Zustand durch leuchten an. Die
Funktion Amp Mute (Endstufe abgeschaltet) kann auch auf MIDI-Presets
programmiert werden, um den Amp über eine einfache MIDI-Fußleiste per MIDIBefehl stumm zu schalten. Hierfür wird der Stand By-Schalter in die Stellung "0"
gebracht und der Programmiervorgang mit dem Write-Taster (35) gestartet.
WICHTIG, bitte unbedingt beachten: Bei der Programmierung von MIDI-Presets muss
der Stand By-Schalter in der Stellung On (also die Endstufe aktiviert) stehen, wenn die
Funktion Amp Mute nicht aktiv gespeichert werden soll: die Endstufe verstärkt das
Signal und der Sound ist über den Lautsprecher hörbar. Befindet sich der Stand BySchalter während des Programmiervorgangs in der Position "0", so ist nach dem
Anwählen dieses MIDI-Presets der Amp stummgeschaltet, da die Funktion Amp Mute
in diesem Fall als aktiv programmiert wurde. Die Endstufe verstärkt kein Signal und der
Sound ist im Lautsprecher nicht hörbar.
Auf MIDI Presets, bei denen die Endstufe aktiv sein soll, muss die Endstufe während
des Programmiervorgangs durch den Stand By Schalter immer aktiviert sein!
Bei Kopiervorgängen durch Write/Copy (35) darf der Stand By-Schalter vorher nicht
betätigt werden, da anderenfalls ein Write-Prozess ausgelöst wird. Der Stand BySchalter wird vom Kontrollsystem her ähnlich behandelt wie ein Funktionstaster, eine
17
Veränderung zu der abgespeicherten Einstellung löst den Blinktakt der Status-LED
aus. Weitere Information zu diesem Thema im Kapitel 35 - Write/Copy und im Anhang
unter Die Programmierung von Sounds (Einstellungen) auf MIDI-Programmplätzen in
einzelnen Schritten auf Seite 26.
Hinweis: Amp Mute lässt sich durch entsprechend programmierte MIDI-Presets, MIDI
Controller #7 (#28)-Kommandos oder einen Z-9-Schaltbefehl über den Serial Amp
Control Port nicht deaktivieren, wenn die Endstufe mit dem Stand By-Schalter
abgeschaltet ist.
Zusätzliche, wichtige Information:
Das Kontrollsystem in dem Verstärker überwacht zum einen den Anschluss von
Lautsprechersteckern an den Poweramp Output 4, 8 und 16 Ohm (57 / 58, 59 / 60 und
61) während des Betriebs. Sollte hier keine der Buchsen belegt sein, wird die Stand ByFunktion nicht freigegeben um zu vermeiden, dass die Endstufe ohne Last läuft. Ist die
Endstufe in Betrieb (: Stand By-Schalter in der On-Position), wird in diesem Fall der
Stand By intern deaktiviert und die Status-LED zeigt dies durch einen sehr schnellen
Blicktakt an. Zusätzlich werden die Endstufenröhren durch ein elektronisches System,
dem Power Tube Monitor überwacht. Sollte an einer der Röhren ein Defekt auftreten,
wird dies ebenfalls durch einen bestimmten Blink-Rhythmus der Status-LED angezeigt.
Für das Zurücksetzen der Endstufen-Überwachungselektronik wird der Stand BySchalter kurzzeitig aus- und wieder eingeschaltet.
Eine defekte Endstufenröhre wird durch einen bestimmten, der Nummer der Röhre
entsprechenden Blinktakt angezeigt: V1 - 1 x kurzes Aufleuchten in regelmäßigen
Abständen, V2: 2 x kurzes Aufleuchten in regelmäßigen Abständen, V3: 3 x kurzes
Aufleuchten in regelmäßigen Abständen, V4: 4 x kurzes Aufleuchten in regelmäßigen
Abständen. Diese Anzeige kann nur nach der Aktivierung der Endstufe mit dem Stand
By-Schalter erfolgen, da das Röhrenüberwachungssystem ausschließlich bei aktivierter
Endstufe arbeitet.
Tipp vom Designer:
Die Stand By-Funktion kannst Du gezielt einsetzen, um den Amp während kürzerer
Spielpausen auf sofortige Bereitschaft zu schalten. Dadurch, dass in Standy By mode
kein Strom durch die Endstufenröhren fließt, entwickeln diese weniger Wärme (keine
Anodenverlustleistung) und werden durch diese Maßnahme geschont. Nach dem
Aktivieren von Stand By ist der Amp sofort betriebsbereit, weil die Röhren keine
Aufheizphase benötigen. Bei längeren Pausen in der Größenordnung von 30 Minuten
aufwärts, empfehle ich den Amp auszuschalten, um generell Strom zu sparen.
Die Zusatzfunktion Amp Mute, welche ebenfalls mit dem Stand By-Schalter
kontrolliert wird, kannst Du zum Beispiel verwenden, um den Amp (: die Endstufe) für
einen Gitarrenwechsel oder für das Stimmen der Gitarre bequem über einen MIDIPreset stumm zu schalten. Hierfür muss zuvor auf dem gewünschten MIDI Preset
einfach der Standy By-Schalter in der Stellung "0" (Endstufe aus) programmiert
werden, dann wird nach dem Anwählen dieses Presets der Amp immer stumm
geschaltet. Die Amp Mute-LED (36) zeigt Dir den aktuellen Zustand von Amp Mute an.
38 Power
Netzschalter, Gerät Ein / Aus
18
Elemente der Rückplatte
Zu der Beschreibung der Funktionen bitte hinteres Faltblatt mit der Front- und
Rückplatten-Zeichnung ausklappen!
39 Netzanschluss
An diesen genormten Kaltgeräteeinbaustecker wird das mitgelieferte Netzkabel
angeschlossen.
ACHTUNG: Nur einwandfreies Kabel mit Schutzkontaktstecker verwenden!
Vor Inbetriebnahme des Gerätes prüfen, ob die Netzspannung mit dem Wert, der
auf dem nahe bei der Netzbuchse angebrachten Typenschild angegeben ist,
übereinstimmt!
Die zusätzlichen Hinweise zum Netzanschluss in der separat mitgelieferten
Broschüre Gefahrenhinweise beachten!
40 Netzsicherungsschublade
Die hintere Kammer dieser Schublade enthält die Netzsicherung, die vordere Kammer
eine Ersatzsicherung.
ACHTUNG: Eine defekte Sicherung nur gegen eine Sicherung mit gleichen Werten
ersetzen! (siehe Angabe auf dem Typenschild !)
41 Ground Lift Switch
Dieser Schalter unterbricht die direkte Verbindung zwischen der Netz-Erdung und der
internen Masse des Verstärkers: Die Einstellung Ground floated kann in Verbindung
mit Effektgeräten mit Netz-Erdung oder bei Ankoppelung einer zusätzlichen Endstufe
gewählt werden, um eine Brummschleife über die Erdung beider Geräte zu
vermeiden. Bitte beachten: Im Normalfall muss sich der Schalter in der Stellung
Ground befinden, um eine Verbindung zwischen der Verstärkermasse und der NetzErdung herzustellen und ein eventuell auftretendes Brummgeräusch zu vermeiden!
42 Midi Thru
Über diese 5-polige DIN-Buchse werden alle an MIDI In (43) empfangenen Daten zum
Beispiel an ein anderes angeschlossenes MIDI-Gerät weitergeleitet.
43 Midi In
An diese 5-polige DIN-Buchse werden die von einem MIDI-Sender (zum Beispiel von
der ENGL MIDI-Fußleiste Z-12, Z-15 oder auch Z-9) erzeugten Daten eingespeist.
Alternativ kann diese Schnittstelle auch Daten empfangen, die von einem anderen
MIDI-Gerät wie zum Beispiel einem Effektprozessor gesendet oder über einen MIDI
Thru-Port nur weitergeleitetet werden.
Für ENGL MIDI-Fußleisten kann an diese Buchse eine zusätzliche Stromversorgung
angelegt werden. Hierfür muss der Schalter 44 entsprechend eingestellt sein.
ACHTUNG, bitte unbedingt beachten: Vor dem Anschluss von anderen MIDIFußleisten sowie direkt vorgeschalteten MIDI-Effektgeräten ist darauf zu achten, dass
der Schalter 44 generell in der rechten Position steht, um eine Beschädigung des
angeschlossenen Gerätes zu vermeiden.
19
44 Stromversorgung für ENGL MIDI Footcontroller
Stromversorgungs-Selektionsschalter für die MIDI In-Buchse: Mit diesem Schalter wird
die Stromversorgung über die MIDI-Leitung zu ENGL MIDI-Fußleisten aktiviert. In der
linken Position des Schalters auf welche der Strich zeigt, liegt die Versorgungsspannung an Pin 1 und Pin 2 der MIDI In-Buchse an (Buchsenbelegung auf Seite 34).
Bei Verwendung anderer MIDI-Fußleisten muss der Schalter in die rechte Stellung
gebracht werden, um eventuell eine elektrische Beschädigung dieser MIDI-Fußleiste
zu vermeiden. Für den Fall, dass die verwendete MIDI-Fußleiste ebenfalls über die
Einrichtung einer Phantomspeisung verfügt, unbedingt in der Bedienungsanleitung
dieser Fußleiste nachlesen, über welche Pins die Stromversorgung zugeführt wird und
welche Werte für die Speisung in Bezug auf Spannung und Strom erforderlich sind.
Sollten die Anforderungen in Bezug auf die Spannungs- und Stromwerte, sowie die
Beschaltung identisch sein, kann in diesem Fall der Schalter in die linke Stellung
gebracht werden, um diese Fußleiste ebenfalls über das MIDI-Kabel mit Strom zu
versorgen.
Bitte dringend beachten: Eine MIDI-Fußleiste, welche über diese Buchse ferngespeist
werden soll, darf nicht mehr als 200 mA Strom aufnehmen. Des weiteren muss
festgestellt werden, ob eine andere MIDI-Fußleiste für 11 Volt Wechselspannung (AC)
geeignet ist! Im Zweifelsfall hierzu unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen!
45 Midi Channel & MIDI Controller Enable
An dieser Kodier-Schaltergruppe wird mit den Schaltern 1, 2, 3, 4 und 5 der MIDI-Kanal
eingestellt, auf welchem das MIDI-System im Verstärker MIDI-Daten für den MIDIProgrammwechsel und bestimmte MIDI Controller-Befehle zur Steuerung der dafür
vorgesehenen Funktionen (siehe Tabelle "MIDI Controller") empfangen soll. Hierzu
stehen die von MIDI spezifizierten 16 Kanäle (technisch: 00-15), sowie der OMNIMode (: Empfang von MIDI-Daten, gesendet über beliebigen MIDI-Kanal) zur
Verfügung. Die entsprechende Einstellung der Kodierschalter für einen spezifischen
Kanal oder den OMNI-Mode befinden sich in der nachfolgenden Tabelle "MIDI
Channel" aufgelistet.
Die Einstellung am Kodierschalter 6 steuert den Zugriff auf die Funktionen Tone, FX
Loop I/II, Noise Gate, Hi Gain, Lo Mid, Hi Mid, Master A/B und Amp Mute durch fest
zugeordnete MIDI Controller.
Einstellungen am Kodierschalter Nummer 6 für die MIDI Controller Freigabe:
Kodierschalter in Stellung ON -> Zugriffsberechtigung über spezifische MIDI Controller
auf die entsprechenden Funktionen am Amp ist freigegeben.
Kodierschalter in Stellung OFF -> Zugriffsberechtigung über MIDI Controller auf die
entsprechenden Funktionen am Amp ist komplett gesperrt.
Bei Empfang eines spezifischen MIDI Controller-Kommandos (Tabelle "Zuordnung
MIDI Controller") wird die entsprechend zugeordnete Funktion am Amp mit value 0
(bis kleiner oder gleich 5) deaktiviert oder mit Werten (values) größer gleich 5
aktiviert.
Ausnahme: Amp Mute wird über MIDI Controller #7 oder #28 mit value 0 (bis kleiner
oder gleich 5) aktiviert oder mit Werten (values) größer gleich 5 wieder auf die am
aktiven MASTER eingestellte Lautstärke zurückgesetzt (: Funktion Amp Mute
deaktivieren).
20
Hinweis: Amp Mute kann nicht über einen entsprechenden MIDI Controller #7 oder
#28 Befehl deaktiviert werden, wenn die Endstufe mit dem Stand By-Schalter
abgeschaltet ist.
Um Amp Mute über MIDI Controller-Befehle zu steuern, muss die Endstufe über den
Stand By-Schalter aktiviert sein.
Einstellung der MIDI-Kanäle an Kodierschaltergruppe, Tabelle MIDI Channel:
MIDI-Kanal:
S1
S2
OMNI
OFF
XX
CH 1
ON
OFF
CH 2
ON
OFF
CH 3
ON
OFF
CH 4
ON
OFF
CH 5
ON
OFF
CH 6
ON
OFF
CH 7
ON
OFF
CH 8
ON
OFF
CH 9
ON
ON
CH 10
ON
ON
CH 11
ON
ON
CH 12
ON
ON
CH 13
ON
ON
CH 14
ON
ON
CH 15
ON
ON
CH 16
ON
ON
MIDI Controller-Freigabe:
freigegeben
XX
XX
gesperrt
XX
XX
S3
XX
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
S4
XX
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
S5
XX
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
S6
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
XX
ON
OFF
Tipp vom Designer:
Wie aus der Tabelle hervorgeht, schaltet der Kodierschalter Nummer 1 zwischen Polyund OMNI-Mode um: in der Praxis kann dies dazu genutzt werden, um schnell
zwischen einem vorab eingestellten Poly-Kanal und OMNI-Mode zu wechseln.
Zuordnung der Amp Funktionen zu spezifischen MIDI Controller Nummern
Funktionen Amp:
MIDI Controller:
als HEX-Wert:
controller #7
0x7
Amp Mute
controller #14
0x0E
Master A/B
controller #22
0x16
Hi Gain
Lo Mid
controller #23
0x17
controller #24
0x18
Noise Gate
controller #27
0x1B
Hi Mid
controller #28
0x1C
Amp Mute
controller #29
0x1D
Tone
controller #30
0x1E
FX Loop I/II
21
46 Footswitch: Serial Amp Control Port
Serieller Dateneingang zur Steuerung aller wichtigen Funktionen des Verstärkers über
den ENGL Custom Footswitch Z-9 (optional). Die Z-9-Fußleiste wird an dieser Buchse
über ein Stereo-Klinkenkabel mit dem Verstärker verbunden. Mit der speziell
konzipierten Fußleiste (auch MIDI-fähig) kann auf alle Funktionen des Verstärkers,
welche in der Beschreibung mit dem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet sind,
zugegriffen werden. Bei Anschluss der Z-9-Fußleiste ist die MIDI In-Buchse ohne
Funktion. Die Konfigurationstabelle für die Funktionen befindet sich auf Seite 37.
ACHTUNG: An diese 6,3 mm Stereo-Klinkenbuchse darf ausschließlich die ENGL
Fußleiste Z-9 angeschlossen werden! Der Anschluss einer anderen Fußleiste könnte
einen Defekt an dieser Fußleiste oder/und an der internen Elektronik des
Verstärkers verursachen!
Tipp vom Designer:
Für all jene Gitarristen, die nicht mit MIDI-Systemen arbeiten oder vertraut sind,
entwarf ich die Custom Footswitch Z-9: Durch das geniale Konzept dieser Fußleiste,
kannst Du auf die Kanäle direkt zugreifen, respektive diese unmittelbar anwählen.
Darüber hinaus lassen sich zwei beliebig andere Funktionen am Amp steuern, z. B.
Master A/B, FX Loop, Hi Gain, etc. Ein weiterer großer Vorteil dieser speziellen ENGL
Fußleiste besteht darin, dass sie mit dem Amp durch ein Standard-Klinkenkabel in
Stereo-Ausführung verbunden wird, welches eigentlich jederzeit unproblematisch
verfügbar ist. Aber damit nicht genug der Vorteile, die für die Z-9 sprechen: Für den
Fall, dass Du zu einem späteren Zeitpunkt einmal auf ein MIDI-System umsteigen
möchtest oder den Amp in ein MIDI-System einbinden willst, wird die Z-9 keinesfalls
überflüssig, denn sie kann ebenfalls als einfache MIDI-Fußleiste mit MIDI Out (5poliger DIN-Stecker) zur Anwahl von 10 MIDI-Patches (Programmplätzen) verwendet
werden! Ich möchte Dich an dieser Stelle noch einmal eindringlich darauf hinweisen,
an diese Klinkenbuchse auf gar keinen Fall irgend eine andere Fußleiste anzustecken:
Die Z-9 steuert den Amp über ein ENGL-spezifisches, serielles Datenprotokoll und der
Serial Amp Control Port wurde ausschließlich für ENGL Amps zu diesem Zweck
entwickelt. Eine andere Fußleiste würde nicht funktionieren, der Anschluss einer
solchen würde wahrscheinlich die Elektronik der Fußleiste und/oder die des Amps
beschädigen!
47 Footswitch: Channel Up / Down, 1 <->2 / 3-Lo Gain <-> 3-Hi Gain
Klinkenbuchse zum Anschluss eines konventionellen Fußschalters mit zwei
Schaltfunktionen (z. B. ENGL Z-4), über den die drei Kanäle Channel 1, Channel 2,
Channel 3 - Lo Gain und Channel 3 - Hi Gain angewählt werden können. Up und Down
beschreibt die Umschaltung zwischen den auf der Frontplatte des Amps oben oder
unten angeordneten Kanälen: Dabei wird mit einem der beiden Schalter zwischen den
Kanälen oben (: Channel 1 und Channel 2) oder unten (: Channel 3 - Lo Gain und
Channel 3 - Hi Gain) umgeschaltet, der zweite Schalter aktiviert den entsprechenden
Kanal Channel 1 oder Channel 2 (: oben) und Channel 3 - Lo Gain oder Channel 3 - Hi
Gain (: unten).
Bei Anschluss eines Fußschalters an diese Buchse ist die interne Kanalumschaltung
gesperrt. Darüber hinaus besitzt die Z-4 die höchste Priorität: das bedeutet, eine
angeschlossene MIDI oder Z-9 Fußleiste sind bei Anschluss einer Z-4 ohne Funktion.
22
Zusätzlicher Hinweis: Zur Anzeige der Schalterstellung können LED's in Serie zu den
Schaltern in einem entsprechendem Fußschalter eingebaut sein. Der Schaltstrom
beträgt 15 mA für jeden der beiden Schalter und reicht aus, um eine Standard-LED zu
speisen. Für Beschaltungsdetails siehe Buchsenbelegung auf der Seite 34.
48 Threshold Level
Mit diesem Regler wird die Pegel-Schwelle (Lautstärke-Pegel des Nebengeräusches)
festgelegt, an der das Noise Gate einsetzt um das Signal (Nebengeräusche) zu
unterdrücken. Je weiter der Regler in Richtung Rechtsanschlag gebracht wird, desto
höher ist der Signalpegel, bei dem das Noise Gate einsetzt (Erläuterung siehe Seite 25).
Das Noise Gate kann bei Bedarf auf der Frontplatte des Verstärkers mit dem Taster
(17) für die drei Kanäle Channel 2 und Channel 3 aktiviert oder deaktiviert werden.
Tipp vom Designer:
Das Noise Gate in dem ENGL - Steve Morse Signature Verstärker wurde von mir auf
seine unterschiedlichen Einsatzbereiche Low Gain und High Gain hin optimiert, weil
das Nebengeräuschverhalten in den beiden Gain-Stufen Unterschiede aufweist.
Dennoch bleiben geringe Anpassungsdifferenzen. Da der High Gain-Betrieb (-> CH2
und CH3 mit aktiviertem Hi Gain) der wichtigste Einsatzfall für das Noise Gate sein
dürfte, empfehle ich die Abstimmung und die Anpassung mit dem Threshold Regler in
dieser Betriebsart vorzunehmen.
49 FX Loop I Send
Signal-Ausgang der Effektschleife I, wird durch ein möglichst kurzes, abgeschirmtes
Klinkenkabel mit dem Eingang eines Effektgerätes verbunden.
Diese Effektschleife wird mit der Funktion FX Loop I/II (16) im Wechsel zu der
Effektschleife II angewählt. FX Loop I ist signaltechnisch nach dem Preamp des
Verstärkers und vor den beiden Master-Reglern der Endstufe angeordnet.
50 FX Loop I Return
Signal-Eingang der Effektschleife I, wird durch ein möglichst kurzes, abgeschirmtes
Klinkenkabel mit dem Ausgang eines Effektgerätes verbunden.
Diese Effektschleife wird mit der Funktion FX Loop I/II (16) im Wechsel zu der
Effektschleife II angewählt. FX Loop I ist signaltechnisch nach dem Preamp des
Verstärkers und vor den beiden Master-Reglern der Endstufe angeordnet.
51 Balance
Effektanteil-Regler für die Effektschleife FX Loop I : In der Stellung Dry des Reglers wird
nur das Verstärkersignal ohne Effekt-Anteile weiterverarbeitet (0% Effektanteil);
durch regeln im Uhrzeigersinn wird stufenlos auf das Effektsignal übergeblendet
(parallel/passiv, 1-99% Effektanteil, je nach Reglerstellung), in Stellung Effect wird
ausschließlich das vom Effektgerät ankommende Signal in die Verstärkerendstufe
eingespeist (seriell, 100% Effektanteil).
HINWEIS: Wenn diese Effektschleife nicht benützt wird, den Regler in Stellung Dry
bringen!
23
52 FX Loop II Send
Signal-Ausgang der Effektschleife II, wird durch ein möglichst kurzes, abgeschirmtes
Klinkenkabel mit dem Eingang eines Effektgerätes verbunden.
Diese Effektschleife wird mit der Funktion FX Loop I/II (16) im Wechsel zu der
Effektschleife I angewählt. FX Loop II ist signaltechnisch nach dem Preamp des
Verstärkers und vor den beiden Master-Reglern der Endstufe angeordnet.
53 FX Loop II Return
Signal-Eingang der Effektschleife II, wird durch ein möglichst kurzes, abgeschirmtes
Klinkenkabel mit dem Ausgang eines Effektgerätes verbunden.
Diese Effektschleife wird mit der Funktion FX Loop I/II (16) im Wechsel zu der
Effektschleife I angewählt. FX Loop II ist signaltechnisch nach dem Preamp des
Verstärkers und vor den beiden Master-Reglern der Endstufe angeordnet.
54 Balance
Effektanteil Regler für die Effektschleife FX Loop II : In der Stellung Dry des Reglers
wird nur das Verstärkersignal ohne Effekt-Anteile weiterverarbeitet (0% Effektanteil);
durch regeln im Uhrzeigersinn wird stufenlos auf das Effektsignal übergeblendet
(parallel/passiv, 1-99% Effektanteil, je nach Reglerstellung), in Stellung Effect wird
ausschließlich das vom Effektgerät ankommende Signal in die Verstärkerendstufe
eingespeist (seriell, 100% Effektanteil).
HINWEIS: Wenn diese Effektschleife nicht benützt wird, den Regler in Stellung Dry
bringen!
55 Pre Out
Dieser Zusatzausgang in der Vorstufe des SM Signature amp liefert ein Signal etwa mit
dem selben Pegel und einem annähernd identischen Frequenzgang wie das Signal
welches am Input des Amps eingespeist wird. Die Ausgangsimpedanz des Pre Out ist
niederohmig und eignet sich zum Beispiel für die Ansteuerung eines GitarrenStimmgerätes (: Tuner). Das Pre Out-Signal liegt auch bei aktiver Amp Mute Funktion
an der Buchse 55 an. Es könnte alternativ ebenfalls als Send für ein Effektgerät dienen,
die Vorstufe des Amps (: EQ und Gainstufen) wird hierbei umgangen.
56 Line Out
Das Signal an dieser Buchse wird aus der Endstufe des Amps abgezweigt und weist
einen identischen Frequenzgang zum Signal des Poweramp Output Signal (-> nicht
frequenzkorrigiert) auf. Es kann z.B. verwendet werden, um eine weitere lineare
Endstufe anzusteuern oder über ein Frequenzkorrekturfilter z.B. eine 412 - Cabinet
Simulation zu erzielen und diese Signal für Recording oder für die Einspeisung in ein
P.A. System zur Verfügung zu stellen.
57, 58 Poweramp Output 4 Ohms parallel
Lautsprecher-Ausgänge 4 Ohm intern parallel geschaltet. Verschiedene Optionen
für den Anschluss von Lautsprecherboxen befinden sich auf Seite 25.
24
59, 60 Poweramp Output 8 Ohms parallel
Lautsprecher-Ausgänge 8 Ohm intern parallel geschaltet. Verschiedene Optionen
für den Anschluss von Lautsprecherboxen befinden sich auf Seite 25.
61 Poweramp Output 16 Ohms
Lautsprecher-Ausgang 16 Ohm, zum Anschluss von einer 16 Ohm Box.
Wichtiger Hinweis, unbedingt beachten: Die Verstärker-Endstufe niemals ohne
angeschlossene Last betreiben, da dies die Endstufe zerstören kann! Ein
elektronisches System überwacht stetig den Anschluss von Klinkensteckern an den
Lautsprecher-Ausgangsbuchsen 4 Ohms (57, 58), 8 Ohms (59, 60) und 16 Ohms
(61). Sollte an keiner der Buchsen ein Stecker eingesteckt sein, so wird die Endstufe
abgeschaltet und die Status-LED zeigt diesen Zustand durch einen speziellen,
kurzen Blinktakt an. Das System kann jedoch nicht überwachen, ob am anderen
Ende des Lautsprecher-Klinkenkabels tatsächlich ein Lautsprecherbox angeschlossen
ist, hierfür muss der Anwender selbst Sorge tragen. Auf die Einhaltung der
korrekten Anpassung (Ausgangs- zu Lautsprecher-Impedanz) achten!
Mögliche Optionen für den Anschluss von Lautsprecherboxen:
1. Eine 4 Ohm-Box an eine 4 Ohm-Buchse;
kurz: 4 R -> an den 4 Ohm output
2. Zwei 8 Ohm-Boxen an die 4 Ohm-Buchsen;
kurz: 8 R +8 R -> an die 4 Ohm + 4 Ohm outputs.
3. Eine 8 Ohm-Box an eine 8 Ohm-Buchse;
kurz: 8 R -> an den 8 Ohm output
4. Zwei 16 Ohm-Boxen an die 8 Ohm-Buchsen;
kurz: 16 R + 16 R -> an die 8 Ohm + 8 Ohm outputs.
5. Eine 16 Ohm-Box an die 16 Ohm-Buchse;
kurz: 16 R -> an den16 Ohm output.
6. Eine 8 Ohm-Box angeschlossen an einen 4 Ohm Ausgang in Kombination
mit einer 16 Ohm-Box angeschlossen an eine der beiden 8 Ohm-Buchsen;
kurz: 8 R + 16 R -> an den 4 Ohm output + an den 8 Ohm output.
Einige Informationen und Tipps für die Praxis mit Deinem Steve Morse
Signature Amp vom Amp Designer
Ein paar Worte zusätzlich zum Noise Gate:
Aufgrund des Einbaus direkt in den Amp bietet Dir das Noise Gate den Vorteil einer
äußerst genauen Abstimmung auf das Signal-Geschehen (Separation von Nutz- und
Störgeräusch-Pegel) des Amps, da die technische Anordnung in der Vorstufe an
geeigneter Stelle vorgenommen wurde. In erster Linie ist der Einsatz des Noise Gate in
Hi Gain-Einstellung (hohe Verstärkung, dadurch höhere Nebengeräuschpegel)
sinnvoll, um Nebengeräusche wie Rauschen und Brummgeräusche während
Spielpausen zu unterdrücken. Daher habe ich die Grundabstimmung des ThresholdBereiches (Schaltschwelle des Gate) für diese Betriebsart des Amps vorgenommen,
25
und daraufhin die Bereiche für Lo Gain (Hi Gain nicht aktiv) angepasst. Um die
Reaktion und Funktion des Noise Gate kennen zu lernen wäre mein Tipp für Dich, den
Threshold-Regler zuerst auf Linksanschlag zu bringen (Noise Gate öffnet bereits bei
niedrigen Pegel), um dann langsam im Uhrzeigersinn die Triggerschwelle des Gate
anzuheben. Den Regler auf Rechtsanschlag gebracht reagiert das Noise Gate erst bei
sehr hohem Pegel: hier muss also das von der Gitarre im Preamp verstärkte Signal
einen relativ hohen Pegel annehmen, um das Noise Gate zu öffnen (deaktivieren).
Willst Du in der Praxis starke Nebengeräusche unterdrücken, so empfiehlt sich eine
Einstellung am Threshold-Regler über die 12 Uhr Marke, dies wäre zum Beispiel bei
hohen Gain-Einstellungen in den beiden Kanälen 2 und 3 - Hi Gain sinnvoll. Willst Du
hingegen in den Lo Gain-Varianten der Kanäle 2 und 3 mit niedrigen Gain-Pegeln und
zusätzlich eventuell mit dem Volume-Poti Deiner Gitarre arbeiten, so sollte die
Einstellung am Threshold-Regler niedriger (unter 12 Uhr) gewählt werden, um ein
Verschlucken oder Abwürgen des Gitarren-Tons (Nutzsignals) unterhalb eines
gewissen Pegelwertes zu vermeiden.
Thema Effektwege:
Die beiden Effektwege lassen sich in der Praxis entweder beide mit einem extern
eingeschleiften Effektgerät beschalten und frei zu jedem Kanal per MIDI
programmieren oder alternativ hierzu kann einer der beiden Effektwege bei Bedarf
als ein "echter Hardware Bypass" im Amp selbst eingesetzt werden.
Elektronische Sicherheitssysteme:
Da der Amp durch die MIDI-Funktionalität und die Abspeicherung von Einstellungen
zwangsläufig mit einem Mikroprozessor ausgestattet sein muss, bot es sich an, einige
ausgeklügelte Schutzsysteme mit Hilfe des Prozessors umzusetzen: Power Tube
Monitoring - eine Überwachung jeder einzelnen Endstufenröhre als auch eine
Überwachung der Lautsprecherausgangs-Buchsen, um dadurch einen für die Endstufe
schädlichen Leerlauf (: keine Box angeschlossen, Betrieb ohne Last am Ausgang) zu
verhindern. An dieser Stelle möchte ich aber ausdrücklich erwähnen, das auch diese
relativ aufwendigen Maßnahmen nicht 100% aller auftretenden Störfälle überwachen
kann. Solltest Du zum Beispiel vergessen, an das andere Ende des Klinkenkabels eine
Box anzuschließen, wird dies von der Ausgangsüberwachung nicht registriert. Also
bitte an dieser Stelle nach wie vor Sorgfalt walten lassen.
Die Programmierung von Sounds (Einstellungen) auf MIDI-Programmplätzen in
einzelnen Schritten dargestellt:
Um die Programmierung der Sounds so komfortabel wie möglich zu gestalten, ist die
Vorgehensweise für die Programmierung von Sounds auf MIDI-Presets absolut einfach
zu handhaben. Da an diesem Amp viele Schaltfunktionen programmierbar sind, ist die
Eigenschaft Copy, (: das Kopieren einer vorhandenen Einstellung von einem MIDIPreset auf einen anderen) eine ideale und in der Praxis besonders wertvolle
Ergänzung: Hiermit kannst Du eine bereits abgespeicherte Grundeinstellung von
einem MIDI-Preset schnell und komfortabel zu einem anderen übertragen und am
Ziel-Preset in Kürze erwünschte Änderungen vornehmen und abspeichern. Diese
Vorgehensweise erspart den Vorgang einer kompletten Einstellung auf jedem MIDI
Preset, der neu programmiert werden soll. MIDI-Preset 1 wird nach dem Einschalten
26
des Amps vom System selbstständig angewählt, um die komplette Einstellung der
programmierbaren Soundfunktionen nach dem Aus- und wieder Einschalten des
Verstärkers sofort in der zuletzt abgespeicherten Konfiguration vorzufinden.
Programmiervorgang:
1. wähle zuerst den gewünschten MIDI-Programmplatz (Preset, Patch) auf einer MIDIFußleiste an, die Du zuvor über MIDI In (43) mit dem Verstärker verbunden hast (für
den MIDI-Preset 1 nicht erforderlich).
2. Stelle sämtliche programmierbare Funktionen nach Wunsch ein: z. B.: Hi Gain,
Master A/B, Noise Gate, Lo Mid 1/2, Amp Mute über Stand By, u.s.w. Du findest alle
programmierbaren Funktionen durch einen entsprechenden Hinweis bei deren
Funktionsbeschreibung als solche gekennzeichnet.
3. Die Status-LED blinkt nun, da Du Veränderungen an einer oder an mehreren
Funktionseinstellungen vorgenommen hast.
4. Drücke den Write/Copy-Taster (35) und halte diesen zirka 1 Sekunde lang gedrückt,
bis die Status-LED nach Erlöschen dreimal kurz blinkt. Die momentane Einstellung aller
programmierbaren Funktionen ist nun auf dem angewählten MIDI-Patch
abgespeichert.
Kopiervorgang:
1. Wähle zuerst den gewünschten MIDI-Programmplatz (Preset oder Patch) auf einer
MIDI-Fußleiste an, die über die MIDI In-Buchse (43) mit dem Verstärker verbunden ist.
Dabei handelt es jetzt sich jetzt um den Preset, welcher kopiert werden soll, folglich
wird dieser als Quell-Preset beim Copy-Vorgang bezeichnet.
2. Drücke den Copy/Write-Taster kurz. Für diese Routine ist es wichtig, dass Du keine
Änderung von Einstellungen programmierbarer Funktionen auf dem angewählten
Quell-Preset vornimmst. Die Status-LED zeigt die aktivierte Copy-Funktion durch
Dauerleuchten an.
3. Wähle den Ziel-Preset über die MIDI-Fußleiste innerhalb einer Zeitspannen von 30
Sekunden an. (-> 30 Sekunden nach Start wird die Copy-Funktion automatisch
gelöscht)
4. Drücke den Write/Copy-Taster (35) und halte ihn gedrückt, bis die Status-LED nach
erlöschen dreimal kurz blinkt. Die komplette Einstellung aller programmierbaren
Funktionen vom Quell-Preset (der zuerst angewählte Preset, auf dem Copy gestartet
wurde) ist jetzt auf dem neu angewählten Ziel-Preset abgespeichert.
Behandlungshinweise:
Gerät niemals harten mechanischen Stößen aussetzen! Röhren sind mechanisch sehr
empfindliche Bauteile und leiden in erster Linie unter mechanischer Beanspruchung.
Der Transport des Verstärkers sollte immer nach einer Abkühlphase von etwa 10
Minuten erfolgen (-> Schonung der Röhren).
Nach dem Einschalten benötigen die Röhren ca. 20 Sekunden Aufheizzeit, bis sie
betriebsbereit sind und zwei bis drei Minuten, bis sie die volle Leistung erbringen; also
27
den Amp rechtzeitig einschalten oder bei kurzen Pausen mit dem Stand By arbeiten.
Die Unterbringung des Verstärkers in stark feuchten oder staubigen Räumen generell
vermeiden, dies schont Potentiometer, Schalter- und Buchsenkontakte!
Bei längeren Ruhepausen (Nichtbenutzung) des Verstärkers diesen eventuell mit
einem Tuch abdecken, um das Eindringen von Staub zu verhindern. Besser geeignet
wäre ein Transport-Cover (Haube) oder die Aufbewahrung in einem Flightcase
(Transportkoffer).
Für die Reinigung des Verstärkergehäuses oder der Front- und Rückplatte nie scharfe
oder scheuernde Reinigungsmittel verwenden. Ein weiches, feuchtes Tuch oder ein
Schwamm mit etwas verdünnter Seifenlauge oder einem handelsüblichen Spülmittel
sind hier die richtige Wahl. Auf Lösungsmittel generell verzichten, da diese die
Oberflächen des Vinyl oder den Druck auf der Front- und Rückplatte an- oder auflösen
könnten. Darauf achten, dass nie Flüssigkeiten in das innere des Verstärkers gelangen.
Während des Betriebs auf ausreichende Luftzufuhr an der Frontseite und auf der
Oberseite des Verstärkers achten damit eine einwandfreie Kühlung gewährleistet ist!
Eine einwandfreie Luftzirkulation sorgt für gute Kühlung und erhöht dadurch die
Lebensdauer der Bauteile.
Den Verstärker (Endstufenausgang) nie ohne angeschlossene Last (Lautsprecher oder
adäquater Abschlusswiderstand) betreiben!
Den Verstärker nach Möglichkeit nicht zu lange bei Temperaturen weit oberhalb von
30°C betreiben, da dies eine hohe Belastung für verschiedene Bauteile bedeutet. Auch
Netzspannungen deutlich oberhalb der Nennspannung (230 Volt) bedeuten über eine
längere Zeitspanne eine zusätzliche Belastung der Bauteile.
Beim Auswechseln der Röhren sollten auf alle Fälle selektierte Röhren mit den von
ENGL spezifizierten Selektionskriterien verwendet werden, um Probleme mit
Mikrophonie, Rauschen und unsymmetrischen Signal in der Endstufe zu vermeiden.
Den Röhrenwechsel sollte ein versierter und autorisierter Fachmann durchführen, da
gerade bei einem Austausch der Endstufenröhren der Ruhestrom (BIAS) überprüft
und gegebenenfalls neu justiert werden muss.
Begriffserklärungen
MIDI-Preset:
In dieser Anleitung werden die MIDI-Programmplätze als MIDI-Presets oder auch als
MIDI-Patches bezeichnet.
MIDI definiert Programmnummern beginnend mit 000 bis 127. Ausgeführt und
angezeigt werden diese Nummern bei fast allen MIDI-Geräten oder Fußleisten mit 1
bis 128.
MIDI Channel:
Die MIDI-Spezifikation definiert 16 Kanäle zum Senden oder zum Empfang von MIDI-
28
Daten. Die Einstellung am Kodierschalter auf der Rückseite des Verstärkers legt den
MIDI-Kanal fest, auf dem MIDI-Daten empfangen werden. MIDI-Kanäle: 1 bis 16, oder
OMNI (: Empfang von MIDI-Daten auf allen 16 Kanälen).
MIDI Controller:
All die Funktionen des Amps, welche auf MIDI Presets programmierbar sind, lassen
sich alternativ über intern fest zugeordnete MIDI Controller Nummern fernsteuern,
z.B Tone, Hi Gain, Amp Mute, u.s.w. MIDI Controller Daten beinhalten Informationen
über den MIDI Channel, die Controller Nummer und der value (Wert).
Eine geeignete MIDI-Fußleiste muss in der Lage sein, MIDI-Controller-Daten mit den
spezifisch festgelegten Controller-Nummer zu senden (z.B. ENGL Z-15). Um den
Zugriff auf die entsprechenden Funktionen am Amp über MIDI Controller
freizugeben, muss der Kodierschalter mit der Nummer 6 auf der Rückseite des Amps
auf "ON" eingestellt sein. Weitere Informationen hierzu auf Seite 20.
Power Tube Monitor:
Ein elektronisches System, welches den Strom an jeder Endstufenröhre überwacht und
bei zu hohen Wert die entsprechende Endstufenröhre abschaltet.
Die Status-LED über dem Taster Write/Copy (35) kann folgende Zustände anzeigen:
1. Speicherfehler (eventuell EEPROM defekt);
Anzeige: 5 x Blinken gefolgt von Pause kurz nach dem Einschalten;
Abhilfe: Write/Copy-Taster drücken, setzt aber nur den Blinktakt zurück.
2. Kein Lautsprecher eingesteckt;
Anzeige: spezieller Blinktakt, gleichmäßig aber mit kurzen aktiven Phasen der
Status-LED (kurzes Aufblitzen der LED);
Abhilfe: Lautsprecherbox anstecken.
3. Einstellung/en an programmierbarer/n /Funktion/en wurde/n verändert;
Anzeige: gleichmäßiger Blinktakt;
Abhilfe: die auf dem MIDI Preset vorhandene Originaleinstellung (z. B. durch
erneute Anwahl des MIDI Presets) wiederherstellen, falls erwünscht.
Nach Beendigung des Programmiervorgangs erlischt die Status-LED ebenfalls.
4. Copy-Prozess aktiviert durch Betätigen des Write/Copy-Tasters;
Anzeige: Dauerleuchten; Abhilfe: Copy abbrechen durch Änderung der
Einstellung einer programmierbaren Funktion falls erwünscht, nach Beendigung
des Kopiervorgangs erlischt die Status-LED ebenfalls.
5. Power Tube Monitor: ein elektrischer Defekt oder eine Überlastung an
der Endstufenröhre V1, weitere Details auf Seite 31.
Anzeige: 1 x Blinken gefolgt von Pause;
Abhilfe: Stand By aktivieren und deaktivieren.
6. Power Tube Monitor: ein elektrischer Defekt oder eine Überlastung an
der Endstufenröhre V2, weitere Details auf Seite 31.
Anzeige: 2 x Blinken gefolgt von Pause;
Abhilfe: Stand By aktivieren und deaktivieren, weitere Details auf Seite 31.
7. Power Tube Monitor: ein elektrischer Defekt oder eine Überlastung an
29
der Endstufenröhre V3
Anzeige: 3 x Blinken gefolgt von Pause;
Abhilfe: Stand By aktivieren und deaktivieren, weitere Details auf Seite 31.
8. Power Tube Monitor: ein elektrischer Defekt oder eine Überlastung an
der Endstufenröhre V4;
Anzeige: 4 x Blinken gefolgt von Pause;
Abhilfe: Stand By aktivieren und deaktivieren, weitere Details auf Seite 31.
Fehler und mögliche Ursachen (Troubleshooting)
Die programmierbaren Funktionen des Verstärkers reagieren während des
Betriebs nicht mehr auf Veränderungen.
-> Durch hohe statische Aufladungen, starke Funksignale oder Netzspannungsspitzen könnte es vorkommen, dass das von einem Mikrokontroller gesteuerte
System auf einen undefinierten Zustand schaltet ("Aufhängen").
Hier kann durch einen System-Reset, sprich durch Aus- und Einschalten des
Verstärkers für Abhilfe gesorgt werden.
-> Nach einem Reset ist Problem nach wie vor vorhanden, beziehungsweise es lässt
sich dadurch nicht beheben: Fehler oder Defekt im Steuerungssystem (vermutlich
auf der Logik-Platine mit dem Mikrokontroller) liegt vor. In diesem Fall eine
autorisierte Servicewerkstatt oder einen professionellen Fachmann konsultieren.
Der Verstärker reagiert nicht auf die Umschaltung von MIDI-Presets über eine
MIDI-Fußleiste.
-> Ist die MIDI-Fußleiste an die MIDI In-Buchse (43) angeschlossen?
-> ist das verwendete MIDI-Kabel in Ordnung und dessen Belegung korrekt?
(die Buchsenbelegung ist auf der Seite 34 dargestellt)
-> Ist der Amp auf den MIDI-Kanal eingestellt, auf dem die MIDI-Fußleiste Program
change commands sendet? Für einen Test eventuell am Kodierschalter (45)
OMNI-Empfang einstellen um zu prüfen, ob MIDI-Daten empfangen werden.
-> Ist eventuell eine andere Fußleiste (Z-9 oder Zweifach-Fußschalter) an die
entsprechende Buchse angeschlossen und blockiert dadurch den MIDI-Empfang?
Kein Ausgangs-Signal vorhanden, kein oder Ton im Lautsprecher hörbar.
-> Ist mindestens ein Lautsprecher an einen der Lautsprecherausgänge 4 Ohms
(57, 58), 8 Ohms (59, 60)oder 16 Ohms (61) angeschlossen?
-> Ist die Endstufe per Stand By-Schalter aktiviert?
Stand By / Endstufe aus => Amp Mute wird durch LED 36 auf der Frontplatte
angezeigt.
-> Überprüfen, ob alle Kabel (Gitarren-, Effekt-, und Lautsprecher-Klinkenkabel)
korrekt angeschlossen und in Ordnung sind.
-> Effektgerät/e abstecken und den Amp zuerst ohne Peripheriegeräte testen.
-> Ist das Noise Gate in einem der Overdrive-Kanäle CH2 und CH3 aktiviert
und der Threshold (48) Pegel sehr hoch eingestellt? Das Noise Gate (17) für
einen Test deaktivieren.
30
-> Ist der aktive Master-Regler, die entsprechenden Kanal-Volume- und GainRegler auf einem Wert größer 0 (Regler oberhalb der 7 Uhr-Stellung) eingestellt?
Die Regler dürfen nicht auf 0 eingestellt sein, andernfalls liegt kein Signal an den
Ausgängen an.
-> Wurde ein MIDI Preset angewählt, bei dem Amp Mute aktiv gespeichert ist?
Die Amp Mute-LED (36) auf der Frontplatte zeigt Amp Mute aktiv durch
leuchten an.
-> Wurde ein MIDI-Controller Kommando über eine MIDI-Fußleiste auf Controller #7
oder #28 mit einem Wert kleiner oder gleich value 5 gesendet, welche den Amp
auf Amp Mute (stumm-) schaltete? Die Amp Mute-LED (36) auf der
Frontplatte zeigt Amp Mute aktiv durch leuchten an.
-> Eventuell liegt ein Röhren- oder ein anderer Defekt vor. In diesem Fall
unbedingt eine autorisierte und professionelle Servicewerkstatt aufsuchen.
Übermäßig starke Brummgeräusche im Lautsprecher:
-> Befindet sich der Schalter Ground Lift (41) in der Stellung Ground ? Wenn der
Verstärker ohne weitere geerdete Zusatzgeräte (Endstufen, Effektgeräte)
betrieben wird, muss sich dieser Schalter in der Stellung Ground befinden,
anderenfalls könnte dies Brummgeräusche verursachen! Ein Brummgeräusch
würde in diesem Fall auch ohne angeschlossene Gitarre auftreten.
-> Verbindung zwischen Verstärker und Netzerdung ist nicht korrekt vorhanden
oder fehlt gänzlich. Von einem versierten Fachmann überprüfen lassen.
-> Abschirmung verwendeter Klinkenkabel am Eingang oder an den Effektwegen
ist nicht in Ordnung. Durch Austausch prüfen.
-> Starke externe Magnetfelder (z. B. durch die Nähe von Netztrafos oder von
starken Elektromotoren) streuen auf Kabelverbindungen auf die Lautsprecher
oder auf den Verstärker ein. Die Kabelverlegung und Standort des Setups
auf die Nähe von starken Netztrafos und/oder Elektromotoren überprüfen.
-> Einstreuung von Funksignalen in den Verstärker oder auf Kabel, verursacht
zum Beispiel durch die unmittelbare Nähe aktiver mobiler Telefone oder starker
örtlicher Sendeanlagen. Mobile Telefone vorübergehend für die
Ursachenermittlung abschalten.
-> Bei Weiterleitung des Amp-Signals über die Buchsen Pre Out (55) oder Line Out
(56) an einen Gitarrenstimmgerät oder in eine Zusatz-Endstufe kann durch die
Verbindungsleitung eine Masseschleife durch zweifache Verbindung mit der
Schutzerdung entstehen.
Den Schalter Ground Lift (41) in die Stellung Ground Floated bringen.
Elektronische Endstufensicherung löst aus:
-> entsprechende Endstufenröhre ist defekt und muss getauscht werden, wenn
nach einigen Reset-Vorgängen des Power Tube Monitoring Systems (-> Stand BySchalter aus- und wieder einschalten) die elektronische Sicherung immer wieder
erneut anspricht.
-> eine Überlastung trat auf, eventuell verursacht durch zu hohe Lautstärken,
eine Netzüberspannung oder eine falsche Anpassung am Ausgang (Impedanz ist
nicht korrekt auf den angeschlossenen Lautsprecher eingestellt).
31
Technische Daten:
Ausgangsleistung:
Eingangsempfindlichkeiten
Input:
Effect Return:
Ausgangspegel
Send, Pegel-Bereich:
Pre Out:
Line Out:
Leistungsaufnahme:
Sicherungen
extern
bei 230V Netzspannung:
bei 120V Netzspannung:
intern:
bei 230V Netzspannung:
bei 120V Netzspannung:
Wichtig:
Röhren:
V1, V2, V3, V4:
V5:
V6, V7:
V8:
Anordnung im Gerät
siehe Röhrenlageplan
Logik-Kontrollsystem:
Prozessor, Software:
Speicher:
Systemschnittstellen:
MIDI:
Serial Amp Control (S.A.C.):
Abmessungen:
Gewicht:
32
ca. 100 Watt,
jeweils an 4, 8 oder 16 Ohm angepasst;
-20 dB, nominal, max. 0 dB
-20 dB nominal, max. 0 dB
-20 dB bis ca. 0 dB max.
-20 dB bis ca. + 3 dB max.;
ca. 0 dB bei Nennleistung;
ca. 425 Watt max;
2 ATL
4 ATL
2,5 ATL
5 ATL
Defekte Sicherung nur durch Sicherung mit
gleichen Wert und vom selben Typ ersetzen!
EL34, selektierter Satz;
ECC83 F.Q., Eingangsröhre;
ECC83 selected;
ECC83 standard;
Röhren sollten unbedingt nur gegen selektierte
Sätze getauscht werden!
AT89C52 mit internen 8K Flash für Quellcode;
Upgradefähig mit externen Programmer;
EEPROM 93C66 zur Datenspeicherung;
asynchrones Datenprotokoll nach dem
MIDI-Standart;
MIDI program change 0 - 127; HEX: Cn
MIDI channel 1 - 16
MIDI controller #7, #14, #22, #23, #24,'#27 #28,
#29, #30; value 0-5 und 6 -127; HEX: Bn;
ENGL spezifisches, asynchrones Daten-Protokoll.
ca. 71 x 28 x 29 cm (LxHxT) Gesamt;
Höhe ca. 26 cm ohne Füße und Tragegriff
ca. 22 kg
Röhrenlageplan, Steve Morse Signature Amp:
E656 Chassis
von oben
LED
LED
LED
Netztrafo
V1
NF-Übertrager
LED
V2
V5
V6
V7
Input
Lead FX buffer
&
driver & & P.A.
2.stage 3.stage driver
V3
V4
V8
phase
shift
converter
Frontplatte
Röhrenwechsel
1. Wechsel am: _ _ _ _ _ _ _ 20 _ _ _ Durchgeführt von: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
gewechselte Röhren: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Grund: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
2. Wechsel am: _ _ _ _ _ _ _ 20 _ _ _ Durchgeführt von: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
gewechselte Röhren: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Grund: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
3. Wechsel am: _ _ _ _ _ _ _ 20 _ _ _ Durchgeführt von: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
gewechselte Röhren: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Grund: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
33
Belegung verschiedener Buchsen
MIDI IN (43), DIN-Buchse
Pin 3 - nicht belegt
Pin 1 - Stromversorgung
ca.11 Volt, AC *1
Pin 5 - MIDI-Leitung
Pin 4 - MIDI-Leitung
Pin 2 Stromversorgung
Seite: 19
ca.11 Volt, AC *
1*: Die Wechselspannung an Pin 1 und 2 liegt nur dann an, wenn sich
der Schalter 44 in der Stellung "ENGL MIDI Footcontroller" befindet.
Dual Footswitch (47)
Serial Amp Control Port (46)
Stereo
Klinkenbuchse
Stereo
Klinkenbuchse
Ring: *2
Daten - Ring
unbedingt Stereo
Klinkenstecker
verwenden!
Nur ENGL
Custom Footswitch
Z-9 anschließen!
Stereo
Klinkenstecker
verwenden!
+ 5Volt - Spitze
Masse, GND - Schaft
Seite: 22
Spitze: *3
Masse, GND - Schaft
Seite: 22
Spitze
Ring
Schaft
6,35 mm Stereo
Klinkenstecker
*2: Schalter an Kontakt aktiviert Kanal 1 oder 2 (: wechselt zwischen den beiden
oben angeordneten Kanälen) und aktiviert Kanal 3 - Lo Gain oder
Kanal 3 - Hi Gain (: schaltet in Kanal 3 unten angeordnet, zwischen
Lo Gain und Hi Gain um).
*3: Schalter an Kontakt wechselt von den beiden oben angeordneten Kanälen 1
und 2 zu dem unten angeordneten Kanal 3 - Lo Gain und Kanal 3 - Hi Gain.
34
Verschiedene Arten der Fernbedienung des Steve Morse-Verstärkers:
CAUTION !
REPLACE FUSE
ONLY WITH SAME TYPE
AND RATING !
!
R
DO NOT OPEN !
RISK OF ELECTRIC SHOCK !
DO NOT EXPOSE THIS EQUIPMENT
TO RAIN OR MOISTURE !
Tube
Noise Gate
FX Loop I
Amp
All-tube
Guitar Head Amp
FX Loop II
Steve Morse
Signature 100
Footswitch
Ground
Floated
Signal Outputs
Poweramp Output
Type E656
Amp Design by
Horst Langer
1 2 3 4 5 6
Ground
Midi
Thru
Ground Lift
Switch
Midi
In
Midi
Channel
Midi Foot&
Controller Amp Mute
Serial Amp
Channel:
Control Port
Up / Down
CAUTION:
1 <-> 2 /
Connect
Custom 3 Lo <-> Hi
Footswitch Z-9 Only!
A
5
6
R
Tube
Amp
Technology
Cn. S. I.10ms
switch loop 1
0
1
cn.1 setup mode
Write
linear positve
Cn. value down
Threshold
Level
Dry Effect
Send
Return
Balance
MIDI Program
bank mode:
active after power up;
select Bank 1 - 13
via "Up" & "Down";
select desired
MIDI Pogram Number
(-> MPN)
with "0" to "9".
7
Cn. S. I. 50ms
switch loop 3
MIDI Program
direct access mode:
press "0" in the
first decade (00x)
until “Cn.1” is displayed;
or
press "9" in the
last decade (12x)
until "Cn.2" is displayed;
then press "9";
select MPN
with "Down" or "Up"
confirm the selected
MPN with "4".
2
linear negative
Cn. value up
Tuner
Poweramp
Pre
Output
Line Out
4
Or 8
And 8
Or->
Or
8
16
And
16
Or->
16
Dry Effect
Send
Return
Balance
4 Ohms Parallel
8 Ohms Parallel
1 x 4 Ohms or 2 x 8 Ohms
1 x 8 Ohms or 2 x 16 Ohms
16 Ohms
A
B C
Cn. S .I. 20ms
switch loop 2
MIDI
Footcontroller
Z-15
MADE IN GERMANY
min. max.
MIDI controller
setup mode for
EXP Controller Cn.1:
press "0" in the
first decade (00x)
until "Cn.1" is displayed;
change settings:
Controller Number:
"Down" or "Up"
Controller curve:
"1", "2", "3", "4"
Controller command
send intervall time:
"5", "6", "7","8"
store the setting with "0".
MIDI controller
setup mode for
EXP Controller Cn.2:
press "9" in the
last decade (12x)
until "Cn.2." is displayed;
change settings:
Controller Number:
"Down" or "Up"
Controller curve:
"1", "2", "3", "4"
Controller command
send send intervall time:
"5", "6", "7","8"
store the setting with "0".
8
Switch Loop
3&4
Switch Loop
1&2>
Cn. S. I. 100ms
switch loop 4
3
log. positive
Cn. initial value
Controller 1
Input
Controller 2
< Input
9
MIDI
Output
cn.2 setup mode
End
Switch Loop setting &
internal EXP Controller:
activate the MIDI Program
direct access mode;
select the desired MPN,
set switch loop status
On or Off with
"5", "6", "7", "8"
for the respective Loop.
store the setting with "0".
Send controller value
commands with "1" or "2";
switch between the default
controller value and
the initial value with "3".
Power
Supply
7-14 Volts AC
9-20 Volts DC
300 mA
Up
4
Switch
Loop 1
Switch
Loop 2
Switch
Loop 3
Switch
Loop 4
MIDI Channel
setup mode:
Bank or
MPN
Down
press down & up
simultaneously
until "c" is displayed
in the left digit;
select the
desired MIDI Channel
via "down" or "up"
store the setting with "0"
or quit the mode with "9".
log. negative
confirm MPN
1. MIDI Fußleiste (z.B. ENGL Z-15, oben abgebildet oder ENGL Z-12): Die Verbindung
zum Verstärker erfolgt über ein genormtes 5-poliges DIN-Anschlusskabel, bei dem alle
5 Pole der beiden Stecker 1:1 miteinander verbunden sein sollten: Die MIDI-Datenübertragung benötigt zwei Leitungen, zwei weitere Leitungen dienen zur Stromversorgung
der ENGL MIDI-Fußleiste. Diese Kombination bietet Zugriff auf alle 128 MIDI-Presets
des Amps, mit der Fußleiste Z-15 lassen sich zusätzlich zwei verschiedene Funktionen
am Amp über diverse MIDI Controller steuern.
A B
oder
MIDI
Out
R
Serial Amp Power Supply In
7-14 Volts AC
Control Out
9-20 Volts DC
Caution !
approx. 100 mA
Connect To
Amplifier
Only!
Design by
Horst Langer
Tube
Ser.Cnt.:
Channel 1
Amp
Technology
Ser.Cnt.:
Channel 2
Ser.Cnt.:
Channel 3
Ser.Cnt.:
Channel 4
Ser.Cnt.:
Function 1
MIDI:
Patch 1/6
Custom
Footswitch
Z-9
MIDI:
Patch 2/7
MIDI:
Patch 3/8
MIDI:
Patch 4/9
MIDI:
Patch 5/10
To assign Amp switching
features to the Function
1 and 2 button, press the
Channel 1 and the
respective Function button
simultaneously until the
LED starts flashing.
Now use the buttons
1 to 4 to select
the desired switching
feature (press 1x or 2x).
Store the selected
switching feature by
pressing the opposite
Function button
for approx. 1 second.
Ser.Cnt.:
Function 2
MIDI:
Bank A/B
2. ENGL Custom Footswitch Z-9: Diese Spezialfußleiste wird entweder über ein
Stereo-Klinkenkabel mit der Buchse Serial Amp Control Port (46) oder durch
ein 5 poliges DIN-Kabel mit der Buchse MIDI In (43) mit dem Amp verbunden.
In der ersten Variante lassen sich die Kanäle abrufen und zwei Sonderfunktionen
(z.B. Hi Gain oder FX Loop I/II) steuern, als MIDI-Fußleiste in der zweiten
Variante können die ersten 10 MIDI Presets hiermit angewählt werden.
C
Konfiguration der Sonderfunktionen: Seite 37
3. Zweifach-Fußschalter (z.B. ENGL Z-4): Die Verbindung
mit dem Verstärker erfolgt über ein Stereo-Klinkenkabel
an die Buchse (47). Funktionen: Kanalumschaltung CH1,
CH2, CH3-Lo Gain, CH3-Hi Gain. Eine genaue Beschreibung
hierzu befindet sich auf Seite 22 unter Punkt 47 und
weitere wichtige Informationen auf Seite 34.
Die vier Kanäle können hierdurch nicht direkt sondern jeweils
nur durch Zwischenschalten/Vorwählen aktiviert werden.
Alternativ zu einem Zweifach-Fußschalter kann über die
Buchse (47) auch ein MIDI Switcher (z.B. ENGL Z-11) die
beiden Schaltfunktion steuern.
R
Tube
Amp
FOOTPEDAL
Z-4
ON/OFF
ON/OFF
35
Eigene Soundeinstellungen:
Gain 1
Tube
Bass
Middle
Treble
Volume 1
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
CH 1
Tone
Presence
Depth Punch
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Steve Morse
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Hi Mid 1
Lo Mid
1/2
Hi
Gain
Hi Mid 2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Hi Mid
1 /2
Master A
Master B
Amp Mute
Master Write /
A/B
Copy
CH 3
Stand By Power
Amp Mute
Sound: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Preset: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Anmerkung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Gain 1
Tube
Bass
Middle
Treble
Volume 1
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
CH 1
Tone
Presence
Depth Punch
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Steve Morse
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Hi Mid 1
Lo Mid
1/2
Hi
Gain
Hi Mid 2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Hi Mid
1 /2
Master A
Master B
Amp Mute
Master Write /
A/B
Copy
CH 3
Stand By Power
Amp Mute
Sound: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Preset: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Anmerkung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Gain 1
Tube
Bass
Middle
Treble
Volume 1
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
CH 1
Tone
Presence
Depth Punch
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Steve Morse
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Hi Mid 1
Lo Mid
1/2
Hi
Gain
Hi Mid 2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Hi Mid
1 /2
Master A
Master B
Amp Mute
Master Write /
A/B
Copy
CH 3
Stand By Power
Amp Mute
Sound: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Preset: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Anmerkung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Gain 1
Tube
Bass
Middle
Treble
Volume 1
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
CH 1
Tone
Presence
Depth Punch
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Steve Morse
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Hi Mid 1
Lo Mid
1/2
Hi
Gain
Hi Mid 2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Hi Mid
1 /2
Master A
Master B
Amp Mute
Master Write /
A/B
Copy
CH 3
Stand By Power
Amp Mute
Sound: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Preset: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Anmerkung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Gain 1
Tube
Bass
Middle
Treble
Volume 1
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
CH 1
Tone
Presence
Depth Punch
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Steve Morse
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Hi
Gain
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Lo Mid
1/2
Hi Mid 1
Hi Mid 2
Hi Mid
1 /2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Master A
CH 3
Master B
Amp Mute
Master Write /
A/B
Copy
Stand By Power
Amp Mute
Sound: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Preset: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Anmerkung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
36
Konfigurationstabelle für die Zuordnung der Sound- und Sonderfunktionen des Steve Morse Signature Amp auf den Function 1 Taster
und den Function 2 Taster bei der Custom Footswitch Z-9:
Zuordnung
Function 1
Function 1
Function 1
Function 1
Function 1
Function 1
Function 1
Function 1
Function 2
Function 2
Function 2
Function 2
Function 2
Function 2
Function 2
Function 2
Funktionen am Amp
Master A/B
keine
keine
keine
keine
Hi Gain
Lo Mid
Noise Gate
keine
keine
Hi Mid
Amp Mute
keine
Tone
FX Loop I/II
keine
Setup
1: Channel 1
1: Channel 2
1: Channel 3
1: Channel 4
1: Channel 1
1: Channel 2
1: Channel 3
1: Channel 4
2: Channel 1
2: Channel 2
2: Channel 3
2: Channel 4
2: Channel 1
2: Channel 2
2: Channel 3
2: Channel 4
Anzeige
LED 1 leuchtet
LED 2 leuchtet
LED 3 leuchtet
LED 4 leuchtet
LED 1 blinkt
LED 2 blinkt
LED 3 blinkt
LED 4 blinkt
LED 1 leuchtet
LED 2 leuchtet
LED 3 leuchtet
LED 4 leuchtet
LED 1 blinkt
LED 2 blinkt
LED 3 blinkt
LED 4 blinkt
S.A.C.
F1-1
F1-2
F1-3
F1-4
F1-5
F1-6
F1-7
F1-8
F2-1
F2-2
F2-3
F2-4
F2-5
F2-6
F2-7
F2-8
Erläuterungen:
1. Spalte: Hier ist angegeben, welchem Function Taster der Fußleiste Z-9 die in
Spalte 2 aufgezählten Sound-Funktionen zugeordnet werden können.
2. Spalte: Sound-Funktionen des ENGL - SM Signature Amps,
welche über die Z-9 Fußleiste zu steuern sind.
3. Spalte: Hier ist die Konfiguration, respektive die erforderliche Einstellung
auf der Fußleiste beschrieben, um die entsprechende Sound-Funktion am
ENGL SMS Amp zu steuern.
Dabei bedeutet: die erste Ziffer die Function Setup Routine, wobei
1: für Function1 Setup und 2: für Function 2 Setup steht;
Channel 1, bis Channel 4 bezeichnet den entsprechenden Taster auf der Z-9,
mit dem die Einstellung vorgenommen wird.
4. Spalte: Anzeige der momentan eingestellten Konfiguration, respektive der neu
gewählten Konfiguration. Bedeutung in der Praxis: blinkt LED 3 in
Function Setup 2 Routine auf der Z-9, so ist die momentane Zuordnung
F2-7, FX Loop I/II für den SM Signature Amp konfiguriert:
Der Function 2 Taster auf der Z-9 steuert die Umschaltung zwischen FX Loop I
und FX Loop II am SM Signature amp.
5. Spalte: Diese Bezeichnung der Konfiguration wird zur Beschreibung der
Funktionalität an einigen Stellen innerhalb der Z-9 Bedienungsanleitung
verwendet. Für eine genaue Beschreibung der Funktionalität bitte auf
die Bedienungsanleitung der Z-9 zurückgreifen.
Bitte beachten: Die ENGL Fußleiste Z-9 ist ein optionales Zubehör. Die oben im Text
erwähnten Funktions-Taster, LED's und die Setup-Routinen beziehen sich auf
die Z-9 Fußleiste.
37
Ergänzungen
zu Punkt 38 Power auf Seite 18:
Bitte beachten: vor Einschalten des Verstärkers sicherstellen, dass der Stand By
Schalter in die Position Bereitschaft (Stellung 0) gebracht wird. Die Röhren
etwa 30 Sekunden aufheizen lassen und erst danach den Poweramp mit dem
Stand By-Schalter aktivieren. Diese Methode schont die Endstufenröhren.
ACHTUNG: Nach einer längerer Betriebsphase und höheren Umgebungstemperaturen heizt sich das Verstärkerchassis stark auf, eine Berührung der
Rückplatte sollte daher vermieden werden!
zu der Rubrik Behandlungshinweise auf Seite 27:
* Um die Endstufenröhren zu schonen und deren Lebenszeit zu verlängern, sollte
der Stand By-Schalter auf die Einstellung Bereitschaft (Stellung 0) gebracht
werden, bevor der Verstärker eingeschaltet wird. Nach einer Zeitspanne von
30 Sekunden kann die Endstufe mit dem Stand By-Schalter aktiviert werden.
Raum für eigene Notizen:
38
Seite:
>6<
<-------------- 7 -------------->
<----------------- 8 ----------------->
2
3
4
5
6
Gain 1
Bass
Middle
Treble
Volume 1
1
7
9
10
11
12
Gain 2
Bass
Middle
Treble
Volume 2
13
CH 1
Tone
Tube
<---------------------------------- 9 ---------------------------------->
8
<----- 10 ----->
14
15
Presence
Depth Punch
16 17
FX Loop
I / II
CH 2
Noise
Gate
Signature 100
Amp
Gain 3
Input
Bass
Lo Mid 1
Lo Mid 2
Hi Mid 1
Lo Mid
1/2
Hi
Gain
Hi Mid 2
Treble
Lo Volume 3
Hi Volume 3
Hi Mid
1 /2
Master A
Master B
Amp Mute
Master Write /
Copy
A/B
CH 3
Stand By Power
Amp Mute
18
19
20
Seite: <- 11 ->
21
22
23
24
25
<--------------------------- 12 --------------------------->
26
27
28
<-------13 ------->
29
30
31
32
<-------------------- 14 -------------------->
33
34 35 36
37
38
<--------------15 --------------> >16< >17<
>18<
Typenschild
CAUTION !
REPLACE FUSE
ONLY WITH SAME TYPE
AND RATING !
!
R
DO NOT OPEN !
RISK OF ELECTRIC SHOCK !
DO NOT EXPOSE THIS EQUIPMENT
TO RAIN OR MOISTURE !
Tube
Noise Gate
FX Loop I
Amp
All-tube
Guitar Head Amp
FX Loop II
Steve Morse
Signature 100
Footswitch
Ground
Floated
Signal Outputs
Poweramp Output
Type E656
Amp Design by
Horst Langer
1 2 3 4 5 6
Ground
REPLACE FUSE
ONLY WITH SAME
TYPE AND RATING !
39
Ground Lift
Switch
40 41
Midi
Thru
42
Midi
In
Midi
Channel
Midi Foot&
Controller Amp Mute
43 44 45
Seite:
<----------------------- 19 ----------------------->
< 20 >
Serial Amp
Channel:
Control Port
Up / Down
CAUTION:
1 <-> 2 /
Connect
Custom 3 Lo <-> Hi
Footswitch Z-9 Only!
46
47
<- 22 ->
MADE IN GERMANY
min. max.
Tuner
Poweramp
Threshold
Level
Send
Return
Balance
Send
Return
Balance
Pre
Output
Line Out
48
49
50
51
52
53
54
55
56
Dry Effect
<---------------- 23 ---------------->
4
Or 8
And 8
Or->
8
Or
16
And
16
Or->
16
Dry Effect
4 Ohms Parallel
8 Ohms Parallel
1 x 4 Ohms or 2 x 8 Ohms
1 x 8 Ohms or 2 x 16 Ohms
57
58
<-------------------------------------------- 24 -------------------------------------------->
59
60
16 Ohms
61
<------ 25 ------>
R
Tube
Amp
Technology
Gerätebau GmbH
Germany
Internet: http://www.engl-amps.com
Text, Design, Grafiken und Satz
Horst Langer,
Amp Designer
Foto Steve Morse Signature Amp: Stefan Wibbeke
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Thank you for your participation!

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