AVM | EVOLUTION PA3.2 | Vorverstärker EVOLUTION PA3.2, Vollverstärker

Vorverstärker EVOLUTION PA3.2, Vollverstärker
Betriebsanleitung
Vorverstärker EVOLUTION PA3.2,
Vollverstärker EVOLUTION A3.2, A5.2
Sehr geehrter Kunde,
wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf Ihres EVOLUTION-Verstärkers
entgegenbringen. Sie haben eine klanglich hervorragende, vielseitig einsetzbare HiFi-Komponente
erworben.
Verständlicherweise wollen Sie jetzt am liebsten gleich mit dem Musik hören loslegen. Trotzdem
bitten wir Sie vorher um ein klein wenig Geduld. Sie werden sehen, es lohnt sich! Bitte lesen Sie vor
dem ersten Einschalten diese Betriebsanleitung aufmerksam durch, damit Sie das Gerät optimal
nutzen können und lang ungetrübte Freude daran haben.
Wir haben uns bemüht, alles Wissenswerte zum Umgang mit Ihrem neuen Gerät in dieser Anleitung
unterzubringen. Sollten Sie noch Fragen haben, die hier nicht beantwortet werden, so wenden Sie
sich bitte schriftlich oder telefonisch an uns. Wir werden uns bemühen, Ihnen zu helfen.
Ihr AVM-Team
Konformitätserklärung
Wir bestätigen, daß das Gerät, zu dem diese Betriebsanleitung gehört, den zum Zeitpunkt der
Drucklegung gültigen EG-Richtlinien zur Erlangung des Zeichens
entspricht. Die notwendigen Prüfungen wurden mit positivem Ergebnis vorgenommen.
AVM Audio Video Manufaktur GmbH, Daimlerstraße 8, D-76316 Malsch
Website: www.avm-audio.com, E-mail: info@avm-audio.com
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4. Erweiterte Einstellungen
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
2
Inhaltsverzeichnis
3
1. Gerätekonzept
4
4
4
5
5
5
5
1.1 Mechanischer Aufbau
1.2. Schaltungstechnik d. Vorverstärkers
1.3 Leistungsverstärker
1.4 Tunerkarte
1.5 Phonokarte
1.6 D/A-Wandlerkarte
2. Bedienelemente und Anschlüsse
2.1 Vorbemerkung
2.2 Übersicht
2.2.1 Fronten
2.2.2 Rückwände
2.2.3 Buchsenbelegung
2.3 Einbau von Steckkarten
2.4 Anpassung der Phonokarte
2.5 Aufstellung und Kühlung
2.6 Netzanschluß
2.7 Anschluß der Signalquellen
2.8 Anschluß eines Recorders
2.9 Anschluß von Klangprozessoren
2.10 Betrieb mit Subwoofer
2.11 Anschluß der Lautsprecher
2.11.1 EVOLUTION A3.2
2.11.2 EVOLUTION A5.2
2.12 Anschluß der Endverstärker
2.13 Schaltspannungsausgänge
2.13.1 digitales Schaltsignal
2.12 Kopfhörerbetrieb / Fronteingang
2.14.1 Kopfhörer
2.14.2 Fronteingang
2.15 Antennenanschluß
2.16 Anschluß eines Plattenspielers
2.17 Anschluß digitaler Quellen
4.1 RDS-Display
4.2 Scanmode
4.3 2 ch-Mode
4.4 Bandwidth
4.5 Sensitivity
4.6 Tone control
4.7 Bass
4.8 Treble
4.9 Loudness
4.10 Balance
4.11 Attenuation
4.12 Set Poweramp
4.12.1 EVOLUTION A3.2
4.12.1 EVOLUTION A5.2
4.13 Set front connector
4.14 Processor
6
6
6
7
7
7
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9
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9
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10
11
11
11
11
11
11
3.1 Erstes Einschalten / Selbsttest
3.2 Gerät ein- / ausschalten
3.3 Wahl der Programmquelle
3.4 Lautstärkeeinstellung
3.4.1 Eingangsempfindlichkeit
3.5 Bedienung des Tuners
3.5.1 Sendereinstellung
3.5.2 Senderspeicherung
3.5.3 Abruf gespeicherter Sender
5. Fernbedienung
16
6. Pflege des Gehäuses
17
7. Fehlersuche
17
8. Garantiebestimmungen
18
9. Technische Daten
19
19
19
19
20
9.1 EVOLUTION PA3.2
9.2 EVOLUTION A3.2
9.3 EVOLUTION A5.2
9.4 Steckkarten
10 Anhang
10.1 Personal setup
10.1.1 Brightness
10.1.2 Bass & Treble control
10.1.3 Skip unused inputs
10.1.4 Input names
10.1.5 Gain fix/variable
10.1.6 FM auto store
10.2 Reset
3. Bedienung der Grundfunktionen 12
12
12
12
12
12
13
13
13
13
3
14
14
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14
15
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16
16
16
16
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21
21
21
22
22
22
HINWEIS: Die nachfolgende Beschreibung der Bedienung umfaßt das Gerät inklusive (optionalem)
Phono-, Digital- und und Tunereinschub: Je nach Ausstattung Ihres Geräts können Sie daher die
Beschreibung nicht vorhandener Komponenten beim Lesen auslassen.
1. Gerätekonzept
Der EVOLUTION-Verstärker besitzt wenige Bedienelemente, die für den alltäglichen Gebrauch aber
vollständig ausreichen (ein / aus, Quellenwahl, Einstellung der Lautstärke und Tunerfunktionen). Er bietet
gleichzeitig eine Menge Komfortfunktionen (z.B.: Klangeinstellung, Vergabe individueller Namen für die
Quellen, Pegelanpassung und vieles mehr) die über ein intuitiv bedienbares Menü leicht abrufbar sind.
1.1 mechanischer Aufbau
Das Gehäuse besteht aus massiven Aluminiumteilen. Die Versorgung beim PA3.2 erfolgt durch einen
überdimensionierten, extrem streuarmen Ringkerntrafo, beim A3.2 durch ein brummfreies, hocheffizientes
Schaltnetzteil, beim A5.2 durch zwei kanalgetrennte Schaltnetzteile. Alle Ein- und Ausgangsbuchsen
besitzen aus Gründen hoher Kontaktsicherheit und Langlebigkeit oberflächenveredelte Kontaktflächen.
Epoxidharz-Leiterplatten mit, wenn nötig, doppelt dicker Kupferschicht und die Verwendung von
Markenbauteilen ausgesuchter Qualität sorgen dafür, daß Sie lang Freude an Ihrer AVM-Komponente haben
werden.
1.2 Schaltungstechnik des Vorverstärkers
Am Eingang nehmen CMOS-Schalter die Signale auf kürzestem Weg in Empfang und schalten die gewählte
Quelle direkt auf einen Pufferverstärker. Dieser sorgt dafür, daß das Musiksignal sehr niederohmig und
damit wenig störanfällig seinen weiteren Weg durch den Vorverstärker antritt. Danach kommt der
elektronische Lautstärkeeinsteller, der den Pegel des Signals in 0,5 dB-Schritten mit einer Genauigkeit von
unter 0,1 dB und einer Kanalabweichung von ebenfalls unter 0,1 dB einstellt. Gegenüber mechanischen
Potis hat das den Vorteil, daß der Lautstärkesteller in der Platine genau da platziert werden kann, wo er
elektrisch hingehört (kurzer Signalweg) und daß der excellente Gleichlauf bis zu geringsten Lautstärken (wo
mechanische Potis meist große Abweichungen haben) erhalten bleibt.
Nach dem Lautstärkesteller teilt sich der Signalweg: Im Fall der linearen Einstellung geht das Signal über
Gold-Kontakt-Relais direkt zu den diskret aufgebauten Endstufen. Diese laufen bis zu Lasten von 50 Ohm im
Class-A-Betrieb und können dank niedrigem Ausgangswiderstand auch längere, hochkapazitive Kabel
problemlos treiben.
Falls Klangeinstellung gewünscht wird, passieren die Signale einen elektronischen Klangsteller, der in
Verbindung mit dem Steuerprozessor Höhen-, Bass- und die parametrische Loudnesseinstellung vornimmt.
Der EVOLUTION-Verstärker besitzt standardmäßig einen XLR-Eingang, fünf Cinch-Hochpegeleingänge,
einen Aufnahmeausgang, einen Anschluß für Klangprozessoren (Equalizer, aktive Subwoofer) und zwei
Vorstufen-Hauptausgänge (XLR und Cinch). Die beiden Schaltspannungsausgänge dienen zur
Ferneinschaltung angeschlossener Endstufen (bei Bi-Amping). Über den Infrarot-Signaleingang können
Infrarotbefehle aus weit entfernten Räumen empfangen und verarbeitet werden.
Zusätzlich sind noch drei Steckplätze verfügbar, in denen bei Bedarf ein Tuner, eine Phonokarte und eine
Digital-Eingangskarte installiert werden können.
4
1.3 Leistungsverstärker (nur A3.2 und A5.2)
Die Endstufen des A3 sind analog modulierte Schaltverstärker (Class-D). Eine sanft eingreifende analoge
Gegenkopplung vom Ausgang zu den Treiberstufen gewährleistet im Gegensatz zu anderen
Digitalverstärkerkonzepten einen vom Ausgangsfilter und der angeschlossenen Last nahezu unabhängigen
Frequenzgang und einen gleichmäßigen Dämpfungsfaktor.
Die Endstufen von A3.2 und A5.2 erzielen einen extrem hohem Wirkungsgrad. Daher kommt im Gegensatz
zu konventionellen Verstärkern die aufgenommene elektrische Energie zum größten Teil dem Musiksignal
zugute und nur ein Bruchteil davon wird in Wärme umgesetzt. Dies ermöglicht optimale Ausnutzung des
Netzteils, einen kompakten Aufbau und kurze Signalwege.
1.4 Tunerkarte (Option)
Der UKW-Tuner läßt sich auf alle Empfangsbedinungen optimal einstellen. Je nach Anschluß
(Zimmerantenne, Hausantenne, Kabel) können Sie Empfindlichkeit und Filterbandbreite so einstellen, daß
optimale klangliche Ergebnisse erzielt werden. Mit seiner hohen Empfindlichkeit kann der Tuner in vielen
Fällen mit einer Zimmerantene betrieben werden. Gleichzeitig läßt sich für dem Betrieb am hochpegeligen
Kabel die Eingangsstufe so einstellen, daß keine klangschädigende Übersteuerung auftritt. Die MPX-Signale
für die Musikwiedergabe und für die Decodierung des Radiotextes (RDS) sind gegenseitig entkoppelt, um
jede Klangbeeinträchtigung auszuschließen.
Der Stereo-Decoder wurde auf optimale Kanaltrennung und Rauscharmut ausgelegt. Er ist im
Zusammenspiel mit dem präzisen Frontend für das wohldefinierte, klare Klangbild des Tuners verantwortlich.
Der RDS-Teil arbeitet prozessorgesteuert und übermittelt wahlweise den Sendernamen oder den Radiotext
mit ergänzenden Informationen zum laufenden Pogramm.
Der Senderspeicher mit 63 Plätzen merkt sich nicht nur die Frequenz, sondern auch die individuelle
Einstellung (Empfindlichkeit, Bandbreite, mono/stereo) für jeden Sender.
1.5 Phonokarte (Option)
Mit der Phonokarte können Plattenspieler direkt an angeschlossen werden. Eine exakte RIAA-Entzerrung
mit eng tolerierten Bauteilen, extrem rauscharme spezielle Verstärker-Ics und eine Reihe individueller
Anpaßmöglichkeiten gewährleisten optimalen Musikgenuss sowohl bei Plattenspielern mit MM-, als auch mit
MC-Systemen.
1.6 D/A-Wandlerkarte (Option)
Der als Option erhältliche D/A-Wandler besitzt drei Eingänge. Der optische und der Coaxialeingang
akzeptieren die üblichen Digitalsignale von CD-playern, Digitaltunern und anderen Quellen. Am USBEingang können Sie einen geeigneten Computer anschließen. PCs mit dem Betriebssystem WINDOWS XP
oder höher, sowie die meisten Apple-Computer erkennen den USB-Anschluß automatisch. Die Installation
von Treibern ist daher im Allgemeinen nicht notwendig.
Die Wandlerkarte arbeitet mit modernster 192 kHz-Upsamplingtechnik. Das Eingangssignal wird durch
upsampling von Jitter befreit und auf 192 kHz / 24 Bit umgerechnet. Dadurch reduziert sich der im
Audioband vorhandene Anteil des Quantisierungsrauschens und der Störabstand wird optimiert.
Die Digital-/Analogwandlung übernimmt ein Chip, der mit 24 Bit Genauigkeit arbeitet. Dadurch wird die
Qualität des angelieferten Signals im vollen Umfang ausgenutzt. Das rückgewandelte Musiksignal bietet
daher kristallklaren, detailreichen Klang ohne Verfälschungen.
5
2. Bedienelemente und Anschlüsse
2.1 Vorbemerkung
Die nachfolgende Beschreibung der Bedienung umfaßt neben dem Grundgerät auch die Optionen Tuner-,
Digital- und Phonokarte. Diese sind optional und daher nicht in allen Ausführungen eingebaut, jedoch
jederzeit nachrüstbar.
2.2 Übersicht
In dieser Anleitung befinden sich hinter den Bezeichnungen der einzelnen Elemente Nummern, die sich auf
die nachfolgenden Zeichnungen beziehen.
2.2.1 Fronten
PA3.2, A3.2
1
2
3 4
5
6
7
8
9
10
11
1
2
3 4
5
6
7
8
9
10
11
A5.2
1
2
3
4
Ein- / Abschalttaste
Programmwahlschalter
Betriebsanzeige-LED
Anzeige
5 - 9 Multifunktionsbedientasten
10 Lautstärkesteller
11 Kopfhöreranschluß / Fronteingang
6
2.2.2 Rückwände
PA3.2, A3.2
30
I
O
12 13 14
15
16
17 18
19
20
21 22
23
24 25
26
27 28 29
A5.2
31
32
I
O
12 13 14
15
16
17 18
19
20
12 - 14 Digitaleingänge (Option)
15 Antennenbuchse UKW (Option)
16 Anschluß für Plattenspieler (Option)
17 Erdanschluß für Plattenspieler
18 Eingang 1 (XLR)
19 Eingänge 1 - 5 (Cinch)
20 Festpegelausgang / Aufnahmeausgang
21 Prozessorausgang
22 Prozessoreingang
23 RS 232-Anschluß (derzeit nicht benutzt)
24 Hauptausgang 1 (Cinch)
25
26
27
28
29
30
31
32
21 22
23
24 25
26
27 28 29
Anschluß für externes Infrarotsignal
Schaltausgänge
Hauptausgang 2 (XLR)
Nerzschalter
Netzanschluß
Lautsprecheranschluss, A3.2
(rot = Plus, schwarz = Masse)
Lautsprecheranschluss B, A5.2
(rot = Plus, schwarz = Masse)
Lautsprecheranschluss A, A5.2
(rot = Plus, schwarz = Masse)
2.2.3 Buchsenbelegung
2
1
3
1
2
3,5mm stereo
infrared input
3
GND
XLR-Eingang
3,5mm mono
trigger outputs
XLR-Ausgang
IR-Signal +5V supply
externer Infrarotempfänger (Buchse 25)
1 = Masse (Schirm)
1 = Masse (Schirm)
2 = nicht invertierender Eingang 2 = nicht invertierender Ausgang
3 = invertierender Eingang
3 = invertierender Ausgang
7
GND
+8V trigger
Triggerausgänge (Buchsen 26)
2.3 Einbau von Steckkarten
Optional sind drei Erweiterungskarten erhältlich: Eine D/A-Wandlerkarte, eine Tunerkarte und eine
Phonokarte. Hierfür sind auf der Rückwand drei Steckplätze vorhanden.
HINWEIS: Die Stecker der einzelnen Karten sind unterschiedlich hoch angebracht. Daher paßt z.B. eine
Tunerkarte nicht in den Steckplatz der für die Phonokarte vorgesehen ist. Achten Sie daher bitte bei der
Installation darauf, daß sie die zu installierende Karte in den dafür vorgesehenen Steckplatz einstecken: Der
(von hinten gesehen) rechte Steckplatz ist für die Phonokarte, der mittlere Steckplatz ist für die
Tunerkarte, der linke Steckplatz ist für die Digitalkarte.
So gehen Sie vor: Entfernen Sie zunächst die Abdeckplatte (je eine Schraube oben und unten mit 2,5 mm
Inbus-Schlüssel herausdrehen). Führen Sie nun die zu installierende Karte in den Steckplatz ein und
drücken Sie fest. Befestigen Sie die Kartenrückwand mit 2 Inbus-Schrauben.
ACHTUNG: Vor der Installation muß der Netzstecker (29) herausgezogen werden, sonst können
Karten oder Gerät beim Einbau beschädigt werden.
2.4 Anpassung der Phonokarte
Die Phonokarte läßt sich individuell an Ihren Tonabnehmer anpassen. Bevor sie installiert wird, muß sie
daher zunächst konfiguriert werden. Die Einstellung erfolgt über die auf der Karte vorhandenen Schalter.
Einstellbar sind die Art des Tonabnehmers (MM oder MC), die Abschlußimpedanz und die Empfindlichkeit.
Um die erforderlichen Einstellungen vorzunehmen, benötigen Sie die technischen Daten Ihres Systems. Die
für Ihren Tonabnehmer passende Einstellung entnehmen Sie dann der nachfolgenden Tabelle.
MM-Systeme
Ausgangsspannung < 1 mV
1 mV – 2,5 mV
2,5 mV - 5 mV
> 5 mV
Abschlußimpedanz bis 200 pF
(100 pF für Kabel
200 - 350 pF
sind eingerechnet)
350 - 450 pF
450 - 600 pF
MC-Systeme
Ausgangsspannung < 100 µV
100 µV - 250 µV
250 µV - 500 µV
> 500 µV
Abschlußimpedanz 25 - 75 Ohm
75 - 150 Ohm
150 - 500 Ohm
> 500 Ohm
S1/1+2 S2/1 S2/2 S3/1 S3/2 S4/1 S4/2 S5/1 S5/2
OFF
OFF OFF OFF OFF
ON ON
OFF ON
ON OFF
OFF OFF
OFF OFF
ON OFF
OFF ON
ON ON
S1/1+2 S2/1 S2/2 S3/1 S3/2 S4/1 S4/2 S5/1 S5/2
ON
ON ON
OFF OFF
ON ON
OFF ON
ON OFF
OFF OFF
ON ON
ON OFF
OFF ON
OFF OFF
8
2.5 Aufstellung und Kühlung
Die Kühlöffnungen in Boden und Rückwand gewährleisten ausreichende Wärmeabfuhr, wenn das Gerät frei
aufgestellt ist. Aufstellung im Rack ist problemlos möglich, sofern der über dem Gerät befindliche Fachboden
mindestens 5 cm Abstand vom Gerätedeckel hat. Bei Unterbringung in einem Schrank achten Sie bitte
darauf, daß die Luft um das Gerät ungehindert zirkulieren kann. Wir empfehlen Ihnen außerdem einen
Aufstellungsort zu wählen, der vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist, damit Sie die Anzeigen gut
ablesen können und die Wirkung der Fernbedienung nicht durch extrem helles Sonnenlicht bzw. direkte
Anstrahlung mit starken Halogenlampen beeinträchtigt wird. Der EVOLUTION-Verstärker sollte natürlich
auch nicht in direkter Heizungsnähe stehen, ebensowenig in besonders feuchter Umgebung.
2.6 Netzanschluß
Verbinden Sie das mitgelieferte Netzkabel mit der Kaltgerätebuchse (29) und stecken Sie es in eine
Schukosteckdose.
HINWEIS: Bitte lassen Sie das Gerät vorerst ausgeschaltet, bis Sie alle Kabelverbindungen zum Rest der
Anlage hergestellt haben.
2.7 Anschluß der Signalquellen
Sie können bis zu fünf Hochpegelquellen anschließen. Verbinden sie diese über geeignete Kabel mit den
Eingangsbuchsen (18, 19). Der linke Kanal wird an die weiß markierten Cinchbuchsen angeschlossen, der
rechte an die rot markierten. Bei den XLR-Eingängen ist die (von hinten betrachtet!) rechte Buchse für den
linken Kanal, die linke Buchse für den rechten Kanal.
HINWEIS: der XLR-Eingang (18) und das Cinchbuchsenpaar IN1 (19) sind intern parallel angeschlossen
und können daher nur alternativ benutzt werden.
2.8 Anschluß eines Recorders
Die Eingänge des Recorders verbinden Sie mit den Ausgangsbuchsen LINE OUT (20).
2.9 Anschluß von Klangprozessoren / Equalizern
Wenn Sie einen Equalizer oder Prozessor zur Korrektur von Lautsprecherfrequenzgängen besitzen (auch in
manchen Aktivsubwoofern eingebaut), verbinden Sie den Eingang des Prozessors mit den
Ausgangsbuchsen PROC OUT (21), den Ausgang des Prozessors mit den Eingangsbuchsen PROC IN (22).
Nun muß noch der Prozessorbetrieb aktiviert werden (vgl. 4.14).
2.10 Betrieb mit Subwoofer
Aktiver Subwoofer ohne Frequenzweiche
Dieser wird an die Ausgangsbuchsen (21) angeschlossen.
Aktiver Subwoofer mit Frequenzweiche
Diese Subwoofer haben eine elektronische Frequenzweiche eingebaut. Sie erhält am Eingang das gesamte
zu übertragende Audio-Signal. Die Tiefbässe werden an den eingebauten Tieftonverstärker weiter gegeben,
die höheren Frequenzen stehen an einen speziellen Ausgang zur Verfügung. Verbinden Sie den Eingang
des Subwoofers mit den Ausgangsbuchsen PROC OUT (21), den Ausgang des Subwoofers mit den
Eingangsbuchsen PROC IN (22). Nun muß noch der Prozessorbetrieb aktiviert werden (vgl. 4.14).
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2.11 Anschluß der Lautsprecher (A3.2, A5.2)
2.11.1 EVOLUTION A3.2
Der A3.2 ist mit zwei Paar vergoldeten 4 mm-Bananenbuchsen ausgestattet. Zum Anschluß der
Lautsprecher benötigen Sie daher Kabel mit den entsprechenden Steckern. Diese werden mit den
Lautsprecherausgängen (30) verbunden.
2.11.2 EVOLUTION A5.2
Der A5.2 besitzt zwei schaltbare Lautsprecherausgangspaare (31, 32), mit denen Sie alternativ zwei
Lautsprecherpaare betreiben können. Die Ausgänge lassen sich wechselweise über das Menü aktivieren /
deaktvieren (vgl 4.12).
Verwenden Sie zum Anschluß der Lautsprecher nur Lautsprecherkabel guter Qualität und von
ausreichendem Querschnitt. Lassen Sie sich in Zweifelsfällen das für Ihren Lautsprecher klanglich optimale
Kabel von Ihrem Fachhändler empfehlen.
Beachten Sie beim Anschluß der Lautsprecher die korrekte Polung. Die rot markierten Ausgangsbuchsen
müssen mit den roten oder mit einem Pluszeichen gekennzeichneten Lautsprecherklemmen verbunden sein.
Rechter und linker Kanal müssen gleiche Polung der Lautsprecher aufweisen.
2.12 Anschluß der Endverstärker (PA3.2)
Zum Anschluß von Endstufen besitzt der PA3.2 zwei NF-Ausgänge (Cinch: 24, XLR: 27), die (von hinten
betrachtet!) rechte Buchse ist für den linken Kanal, die linke Buchse für den rechten Kanal vorgesehen. In
der Wahl des Kabels und der Anschlußart gibt es von Seiten des PA3.2 keine Beschränkungen. Seine
Ausgangsimpedanz ist so niedrig, daß auch bei Verwendung längerer hochkapazitiver Kabel keine
klanglichen Einbussen zu befürchten sind.
HINWEIS: Achten Sie bei der XLR-Verbindung auf korrekte Steckerbelegung. Die Belegung der
Ausgangsbuchsen ist weiter vorne in der Geräteübersicht angegeben (2.2.3).
2.13 Schaltspannungsausgänge
Wenn Ihre Endstufe einen Steuereingang besitzt, können Sie das Schaltsignal des PA3 (26) dort
anschließen. Damit lassen sich die Zusatzendstufen komfortabel ferneinschalten. Die Belegung der
Steuerbuchse ist weiter vorne beschrieben (2.2.3).
2.13.1 Einschalten des Endverstärkers über ein digitales Schaltsignal
Wenn Sie eine AVM-Endstufe der neuesten Generation einsetzen (EVOLUTION PA3.2, OVATION MA8 /
SA8), dann wird diese bei entsprechender Einstellung der Betriebsart (vgl. Anleitung des Endverstärkers)
automatisch über die Audio-Verbindung gesteuert. Der Anschluß einer separaten Steuerleitung ist in
diesem Fall nicht nötig.
10
2.14 Kopfhörerbetrieb / Fronteingang
2.14.1 Kopfhörer
Zum Anschluß eines Kopfhörers ist rechts an der Front eine 3,5-mm-Klinkenbuchse (11) vorhanden.
Solange der Kopfhörer angeschlossen ist, schalten sich die NF- und Lautsprecherausgänge (24, 27, 3, 31,
32) automatisch ab.
2.14.2 Fronteingang
Die Frontbuchse läßt sich alternativ auch als Eingang zum Anschluß eines MP3-Players oder ähnlicher
Geräte verwenden. Sie muß hierzu im Menü als Eingang konfiguriert werden (vgl. 4.13).
HINWEIS: Der Fronteingang arbeitet intern parallel zum Cincheingang IN5 (19). Die Buchsen sind zwar
entkoppelt, jedoch sollten Sie ein eventuell am Eingang IN5 angeschlossenes Gerät während der Benutzung
des Fronteingangs abschalten.
Bei Nichtbeachtung besteht natürlich keine Gefahr für die angeschlossenen Geräte. Die Signale beider
Geräte können sich aber mischen und sind dann gleichzeitig hörbar.
2.15 Antennenanschluß (Option)
Wenn Ihr Vollverstärker mit einer Tunerkarte ausgerüstet ist, schließen Sie die UKW-Antenne bzw. das
Postkabel an die UKW-Antennenbuchse (15) an.
2.16 Anschluß eines Plattenspielers (Option)
Die Signalkabel des Plattenspielers schließen Sie an den Buchsen (16) der Phonokarte an. Die obere
Buchse ist für den linken Kanal, die untere Für den Rechten.
Das vom Plattenspieler kommende Erdkabel schließen Sie an der Erdbuchse (17) an. Ggf. müssen Sie
vorher einen 4mm-Stecker am Kabel anbringen.
HINWEIS: Optimale Klangergebnisse erzielen Sie nur dann, wenn die Phonokarte vorher auf Ihren
Tonabnehmer eingestellt wurde (vgl. 2.4).
2.17 Anschluß digitaler Quellen (Option)
SPDIF-Eingänge
Digitale Signalquellen mit SPDIF-Ausgang (Sat-Receiver, externer CD-player, MD-Recorder etc.) verbinden
Sie über geeignete Kabel mit der optischen (13) oder Coax- (14) Eingangsbuchse.
USB-Anschluß
Eine Verbindung zum Computer stellen Sie über ein geeignetes Kabel an die USB-Buchse (12) her. PCs mit
dem Betriebssystem WINDOWS XP oder höher, sowie die meisten Apple-Computer erkennen den USBAnschluß automatisch. Die Installation von Treibern ist daher im Allgemeinen nicht notwendig. Für die
Musikwiedergabe müssen Sie den Computer so einstellen, daß er die Musikdaten über den USB-Anschluß
wiedergibt. Die Einstellung des Computers und das Erstellen von Playlisten ist softwareabhängig. Bitte lesen
Sie hierzu die Dokumentation Ihrer Software.
11
3. Bedienung der Grundfunktionen
3.1 Erstes Einschalten / Selbsttest
Beim ersten Einschalten der Netzspannung wird zunächst ein Selbsttest durchgeführt. Das Gerät überprüft
Konfiguration und Funktionsfähigkeit der eingebauten Module. Dieser Vorgang wird im Display (4) angezeigt.
Danach schaltet es auf standby.
3.2 Gerät ein- / ausschalten
Mit der Taste power (1) können Sie zwischen Betrieb und dem stromsparenden Standby-Modus hin- und her
schalten. Im Standby-Modus ist das Display dunkel und die Betriebsanzeige (3) leuchtet. Wenn das Gerät im
Betrieb ist, erlischt die Betriebsanzeige (3) und das Display (4) ist an.
ACHTUNG: Das Gerät ist im Standby-Zustand nicht vollständig vom Netz getrennt. Wir raten Ihnen daher
zur Vermeidung von Schäden, während eines Gewitters oder bei längerer Abwesenheit Ihren Verstärker mit
dem rückseitig angebrachten Netzschalter (28) oder durch Ziehen des Netzsteckers (29) vom Netz zu
trennen.
3.3 Wahl der Programmquelle
Die Programmquelle wählen Sie mit dem Drehschalter (10). Sie können einen von fünf analogen Eingängen,
den, den Tuner (Option), den Phono-Eingang (Option), oder einen der drei Digitaleingänge (Option)
auswählen. Die aktuelle Programmquelle wird im Display angezeigt.
HINWEISE: Wenn ein Digitaleingang gewählt ist und kein gültiges Digitalsignal anliegt, erscheint im Display
statt der Lautstärkenzeige "NO DIG SIGNAL". In diesem Zustand ist die Lautstärke nicht einstellbar.
3.4 Lautstärkeeinstellung
Zur Einstellung der Lautstärke benutzen Sie den Drehsteller (10). Die Schrittweite der Lautstärkeänderung
ist abhängig von der Drehgeschwindigkeit. Langsames Drehen bewirkt eine Pegeländerung in Schritten von
0,5 dB, schnelles Drehen ändert die Lautstärke größeren Schritten. Die aktuelle Einstellung wird im Display
(4) numerisch (0 bis 99,5) angezeigt.
3.4.1 Einstellung der Eingangsempfindlichkeit
Meist sind die in der HiFi-Anlage vorhandenen Signalquellen verschieden laut. Beim Umschalten entsteht so
ein oft ärgerlicher Lautstärkesprung. Um dies zu verhindern können Sie die Empfindlichkeit der Eingänge
individuell einstellen.
Wählen Sie einen der Eingänge (aber NICHT den Tuner) und stellen Sie die Abhörlautstärke auf einen
angenehmen Pegel. Prüfen Sie durch Umschalten auf andere Eingänge, ob die Pegel gleich sind. Wenn Sie
eine Abweichung feststellen, drücken Sie die Taste MENU (7) länger als 2 Sekunden. Die Beschriftung der
Taste ändert sich nun in "EXIT LVL". Ein nochmaliger Druck auf diese Taste beendet die Pegeleinstellung
und bringt das Gerät wieder in den normalen Betriebszustand.
Während die Pegeleinstellung aktiv ist, wird statt der Lautstärkeeinstellung rechts im Display der Pegel
angezeigt ("level"). Sie können nun mit dem Lautstärkeknopf (10) den Eingangspegel einstellen (-9,5 bis
+10).
Durch Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Quellen (Wahlschalter (2)), können Sie die
eingestellten Pegel vergleichen und die Pegel aller Quellen anpassen. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie die
Taste EXIT LVL, die eingestellten Empfindlichkeitswerte werden nun gespeichert und das Gerät geht wieder
in den normalen Betriebszustand.
HINWEIS: Während der Pegeleinstellung ist die Fernbedienung außer Funktion.
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3.5 Bedienung des Tuners (Option)
Wenn der Tuner gewählt ist, können Sie dessen Grundfunktionen mit den 5 Tasten (5 - 9) unter dem Display
bedienen. Erweiterte Einstellungen (RDS-Anzeige, mono/stereo, Suchlaufart usw) sind über das Menü
möglich (vgl. 4.1 - 5).
3.5.1 Sendersuchlauf / manuelle Sendereinstellung
Je nachdem, ob der Suchlaufmodus auf manuell oder automatisch eingestellt wurde (vgl. 4.2), sind die
rechten Tasten (8, 9 unter dem Display mit AUT oder MAN beschriftet. Bei Einstellung "auto"
bewirkt ein Druck auf diese Tasten die automatische Suche des (frequenzmäßig) nächsthöheren /
nächstniedrigeren Senders. Bei Einstellung "manual" ändert ein Tastendruck die Empfangsfrequenz um 50
kHz, bei längerem Drücken verstellt sich die Frequenz selbsttätig in 50 Hz-Schritten nach oben bzw. unten.
3.5.2 Speichern von Sendern, Senderspeicher ordnen
Sie können den gerade eingestellten Sender speichern, einen schon gespeicherten Sender verschieben, mit
geänderten Einstellungen abspeichern oder löschen. Das Gerät bietet auch eine komfortable AutostoreFunktion, näheres dazu finden Sie im Kapitel 10.1.6.
Neuen Sender abspeichern
Drücken Sie die Taste MENU (7) unter länger, als 2 Sekunden. Zum Abspeichern neuer Sender wird
zunächst ein noch nicht belegter Platz vorgeschlagen (z.B.: wenn schon fünf Sender gespeichert sind, Platz
sechs), Sie können jedoch mit den MOVE-Tasten (5, 6) eine andere Speicherplatznummer wählen. Drücken
Sie die Taste "STORE" (9), wird der Sender abgespeichert. Wenn Sie hierbei einen schon belegten Platz
gewählt haben, wird der eingestellte Sender dort gespeichert und die schon vorher gespeicherten Sender
um jeweils einen Platz nach oben geschoben.
Gespeicherten Sender ändern, verschieben, löschen
Wenn Sie einen schon gespeicherten Sender eingestellt haben, können Sie diesen löschen, verschieben,
oder mit geänderten Einstellungen (mono/stereo, Bandbreite usw) abspeichern. Nehmen sie zunächst die
gewünschten Änderungen vor und drücken Sie dann die Taste MENU (7) länger, als 2 Sekunden. Mit den
Tasten MOVE (5, 6 können Sie nun bei Bedarf die Position verschieben und den Sender mit der Taste
STORE (9) abspeichern. Wenn Sie den Sender lediglich löschen wollen, drücken Sie die Taste DELETE (8).
Falls Sie die Senderspeicherfunktion nur versehentlich angewählt haben, können Sie diese jederzeit mit der
Taste EXIT (7) wieder verlassen, ohne Änderungen am Senderspeicher vorzunehmen.
3.5.3 Abruf gespeicherter Sender
STAT (5, 6) wählt einen der voreingestellten Sender aus. Kurzes Tippen schaltet zum nächsthöheren /
nächstniedrigeren Speicherplatz. Längeres Drücken bewirkt automatisches Durchschalten der Sender. Die
Nummer des gerade eingestellten Speicherplatzes wird links oben im Display angezeigt (PGM xx)
13
4. Erweiterte Einstellungen
Ihr EVOLUTION-Verstärker besitzt über die Grundfunktionen hinaus sehr viele Möglichkeiten der
individuellen Anpassung an Ihre persönlichen Anforderungen. Diese Funktionen sind über ein Menü
zugänglich, das über die Taster (5 - 9) unter dem Display bedienbar ist. Die mittlere Taste (7) ist mit MENU
beschriftet. Durch kurzes Drücken gelangen Sie ins Menü. Die Tastenbeschriftung wechselt nun auf "EXIT"
ein weiterer kurzer Tastendruck darauf führt Sie wieder in die normale Bedienoberfläche zurück. HINWEIS:
Falls gerade die Pegeleinstellung aktiv ist (vgl 3.4.1), muß diese beendet werden, vorher ist kein Zugang
zum Menü möglich.
Im Menü können Sie die einzelnen Einstellpunkte mit den Tasten ITEM (5, 6) auswählen, der gewählte
Punkt wird im Display angezeigt. Mit den Tasten VALUE (8, 9) stellen Sie den Wert ein.
4.1 RDS (nur wenn Tuner aktiv)
Wählen der RDS-Anzeige: Frequenz, Stationsname, oder Radiotext.
4.2 SCAN (nur wenn Tuner aktiv)
Einstellen der Abstimmart: AUTO sucht nach Druck auf eine der beiden Abstimmtasten (8, 9) automatisch
den nächsten Sender, MANUAL ermöglicht die Abstimmung von Hand (vgl. 3.5.1).
4.3 2CH (nur wenn Tuner aktiv)
Sie können zwischen MONO und STEREO wählen um einen optimal rauschfreien Klang zu erzielen.
HINWEIS: Je nach gewählter Einstellung verändert sich die Einrastschwelle des Tuners beim automatischen
Suchlauf. In der Einstellung STEREO werden nur starke Sender gesucht, in der Einstellung MONO auch
schwächere.
4.4 BANDW (nur wenn Tuner aktiv)
Einstellen der Empfangsbandbreite. In Stellung WIDE ist der Empfang klanglich optimal, wenn ein eng
benachbarter Sender stört (Zwitschern, Prasseln), kann der Empfang durch Umschalten auf NARROW
optimiert werden.
4.5 SENS (nur wenn Tuner aktiv)
Einstellen der Eingangsempfindlichkeit des Tuners. Wählen Sie für Kabelempfang LOCAL und für Empfang
über die Hausantenne DISTANT.
4.6 tone control
In Stellung BYPASS" ist die Klangstellerelektronik abgeschaltet (die vorher gemachten Einstellungen werden
jedoch gespeichert). In Stellung ACTIVE ist die Klangstellerelektronik aktiv. Wenn eine Einstellung
vorgenommen wurde und der Klangsteller aktiv ist, steht oben im Display TONE ON, sonst LINEAR.
Bässe und Höhen lassen sich gemeinsam für alle Eingänge einstellen (GLOBAL) oder für speziell für den
gerade aktuellen Eingang (INDIVIDUAL). Hierzu müssen die Eingänge wenn individuelle Einstellung
gewünscht wird vorher im personal setup (vgl. 10.1.2) parametriert werden. Das ist beispielsweise sinnvoll,
um eine Baßschwäche des Plattenspielers auszugleichen, ohne daß der Bass bei den anderen Quellen
angehoben wird.
Die Einstellung der Loudnessfunktion ist lautsprecher- und raumabhängig und daher nicht individuell
einstellbar, sondern immer für alle Eingänge gleichzeitig gültig.
14
In Stellung BYPASS ist die Klangstellerelektronik abgeschaltet (die vorher gemachten Einstellungen bleiben
jedoch gespeichert). In Stellung ACTIVE ist die Klangstellerelektronik aktiv. Sie wird jedoch trotzdem
abgeschaltet wenn eine neutrale Einstellung (Bass = 0, Treble= 0, Loudness = OFF) gewählt wurde.
HINWEIS: Wenn tone control auf BYPASS eingestellt ist, werden die Menüpunkte "set bass", "set treble"
und "set loudness" übersprungen.
4.7 set bass
Hier läßt sich die Tieftonwiedergabe von –5 bis +9 einstellen. Bei globaler Einstellung steht im rechts oben
Display "GLOBAL", bei individueller Einstellung "INDIVIDUAL" In der Displaymitte wird der Eingangsname
angezeigt.
4.8 set treble
Hier läßt sich die Hochtonwiedergabe von -7 bis +7 einstellen. Bei globaler Einstellung steht im rechts oben
Display "GLOBAL", bei individueller Einstellung "INDIVIDUAL" In der Displaymitte wird der Eingangsname
angezeigt.
4.9 set loudness
Beim leisen Musik hören entsteht oft der Eindruck eines flachen, unbrillanten Klangs. Dies ist durch eine
Eigenschaft des menschlichen Ohres bedingt: Bei leisen Geräuschen wird die Empfindlichkeit für die Mitten
erhöht. Bässe und Höhen werden nicht mehr so gut wahrgenommen. Diesen Effekt soll die „gehörrichtige
Lautstärkeeinstellung“ (Loudness) korrigieren, indem bei leiser Musik Bässe und Höhen angehoben werden
und beim Lauterdrehen ein allmählicher Übergang zum linearen Frequenzgang erfolgt. Damit diese
Kompensation gut funktioniert, ist eine sorgfältige Einstellung nötig. Gehen Sie so vor:
Wählen Sie im eine Quelle und stellen Sie eine moderate Abhörlautstärke ein. Gehen Sie dann in das Menü
Loudness. Stellen Sie nun die Loudnesskurve (zur Auswahl stehen "off" und 9 Kurven) so ein, daß Ihnen
das Klangbild ausgewogen und angenehm erscheint. Sobald Sie das Menü wieder verlassen (Taste EXIT
(7)), bleibt die gewählte Einstellung gespeichert. Jede Änderung der Lautstärkeeinstellung bewirkt nun eine
gehörphysiologisch korrekte Anpassung der Baß- und Höhenpegel.
HINWEIS: Bei erneutem Aufruf des Loudness-Menüs kann der dort angezeigte Wert gegenüber der
ursprünglich gewählten Einstellung abweichen. Dies ist kein Fehler, sondern kommt daher, daß die
Klangstellereinheit abhängig von der aktuell eingestellten Lautstärke selbständig die passende
Korrekturkurve wählt. Die jeweils aktuelle Kurve wird dann bei Anwahl des Loudness-Menüs angezeigt.
4.10 set balance
Mit dieser Funktion können Sie zum Ausgleich von Unsymmetrien die Balance im Bereich von 9,5 dB nach
links oder rechts verschieben.
4.11 set input attenuation
Da die Ausgangsspannungen von HiFi-Geräten nicht genormt sind, gibt es einige Quellgeräte (insbesondere
amerikanische CD-player), die hohe Pegel abgeben. Dies kann die Eingangsstufe Ihres EVOLUTIONVerstärkers übersteuern und Verzerrungen verursachen. Schließen Sie solche Geräte an die Eingänge IN1,
IN2 oder IN3 an und aktivieren Sie im Menü die Funktion "ATT ACTIVE". Dann wird der Eingangspegel über
ein Relais reduziert und es treten keine Verzerrungen mehr auf.
HINWEIS: Diese Funktion wird nur angeboten, wenn einer der Eingänge IN1, IN2 oder IN3 aktiv ist.
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4.12 set poweramp (nur A3.2, A5.2) / schaltbare Lautsprecherausgänge
4.12.1 EVOLUTION A3.2
Mit dieser Funktion können Sie die eingebaute Endstufe abschalten. Das ist sinnvoll, wenn Sie über den
Vorverstärkerausgang eine separate Endstufe angeschlossen haben. Die gewählte Einstellung wird
dauerhaft gespeichert, kann aber jederzeit durch erneutes Aufrufen des Menüs rückgängig gemacht werden.
4.12.2 EVOLUTION A5.2
Mit dieser Funktion lassen sich die beiden schaltbaren Lautsprecherausgänge aktivieren / abschalten. Die
gewählte Einstellung wird dauerhaft gespeichert, kann aber jederzeit durch erneutes Aufrufen des Menüs
geändert werden.
4.13 set front connector
Hier kann die Funktion der Frontbuchse (11) eingestellt werden (vgl auch 2.14.1&2):
•
•
Kopfhörerausgang ("PHONES OUTPUT")
Fronteingang ("FRONT INPUT")
HINWEIS: Diese Funktion wird nur angeboten, wenn der Eingang IN5 aktiv ist.
4.14 set processor
Ein- / Ausschalten (ON / OFF) der Prozessorfunktion. Vgl. auch Kapitel 2.9 und 2.10
Wenn der Prozessor aktiviert wird, beeinflußt er nur die Ausgangssignale an den Lautsprecherausgängen.
Das Tonbandaufnahmesignal an der Buchse LINE OUT (20) bleibt unbeeinflußt. Die Aktivierung des
Prozessorbetriebs wird durch den Schriftzug "PROC" links oben im Display angezeigt Die gewählte
Einstellung bleibt so lange erhalten, bis die Prozessorfunktion wieder deaktiviert wird.
5. Fernbedienung
Der A3 wird mit der Fernbedienung RC6a geliefert. Mit Ihr lassen sich folgende Funktionen steuern: Ein- /
abschalten (Tasten ON, OFF), Einstellen der Lautstärke (Tasten < VOLUME >), Quellenwahl (Tasten <
INPUT >).
Wenn die Reichweite der Fernbedienung deutlich nachläßt, müssen neue Batterien eingesetzt werden.
Entfernen Sie die vier mit Pfeilen markierten Schrauben am Boden (ACHTUNG; die mittlere Schraube ohne
Pfeilmarkierung nicht öffnen!). Drehen Sie nun die Fernbedienung um und nehmen Sie den Boden mit der
Leiterplatte heraus. Entfernen Sie jetzt die verbrauchte Batterie und ersetzen Sie diese durch eine neue des
gleichen Typs (Lithium-Knopfzelle 3V, Typ CR2032). Achten Sie beim Einsetzen auf korrekte Polung der
Batterie (Markierung "+" nach oben), da sonst die Elektronik beschädigt werden kann.
Boden RC6
HINWEIS: Richten Sie den Geber immer auf die Gerätefront, wo der Empfänger (8) sitzt.
16
6. Pflege des Gehäuses
Oberfläche und Druck des Gehäuses sind weitgehend kratzfest. Es kann mit milder Seifenlauge oder einem
Glasreiniger und einem weichen, nicht fusselnden Staubtuch gereinigt werden.
ACHTUNG: Beim Reinigen darf keinesfalls Flüssigkeit in das Gehäuseinnere gelangen. Zudem sollte
vor dem feuchten Abwischen aus Sicherheitsgründen das Netzkabel gezogen werden. Benutzen Sie
keine Lösungsmittel oder Scheuermittel, diese könnten Oberfläche oder Bedruckung beschädigen.
7. Wenn einmal etwas nicht klappt...
Oft lassen sich vermeintliche Defekte auf Fehlbedienungen zurückführen, manchmal sind auch andere, an
der A3 angeschlossene Geräte für eine Fehlfunktion verantwortlich. Bevor Sie sich wegen eines Defektes an
Ihren Fachhändler oder an uns wenden, bitten wir Sie, anhand der folgenden Liste zu prüfen, ob Sie die
Fehlfunktion selbst beheben können.
1. Keine Musikwiedergabe
a) Sie haben den Prozessor aktiviert. Schalten Sie die Prozessorfunktion ab (vgl. 4.14).
b) Versehentliches Umschalten auf standby über die Fernbedienung. Drücken Sie die Taste POWER (1).
c) Wenn nach dem Einschalten die blaue LED (3) auf der Front und das Display (4) nicht leuchten, kann
die Netzsicherung defekt sein. Da dies meist einen Defekt der Netztrafos oder der Verstärkerelektronik
zur Ursache hat (beispielsweise infolge Blitzschlag), wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
2. Brummen während der Musikwiedergabe:
a) Plattenspieler steht in der Nähe eines elektrischen Gerätes, dessen magnetisches Störfeld in
Tonabnehmer oder Kabel einstreut.
b) Masseschleife durch Antennenverstärker oder Postverkabelung. Prüfen Sie, ob das Brummen aufhört,
wenn Sie das Antennenkabel vom Tuner (wenn angeschlossen, gleichzeitig auch vom Fernseher und
Videorecorder!) abziehen. Sollte das helfen, muß je ein Mantelstromfilter in die Antennenleitungen der
angeschlossenen Empfangsgeräte gesteckt werden. (Gibt’s beim Fachhändler).
3. Fernbedienung geht nicht:
a) Batterie des Fernbedienungsgebers ist leer.
b) Zwischen dem Fernbedienungsgeber und dem Gerät besteht keine direkte Sichtverbindung (die
Übertragung der Signale erfolgt mit Infrarotlicht).
4. Keine RDS-Anzeige (nur wenn Tuner eingebaut)
a) Der Sender zu schwach, oder falsch abgestimmt, können die Daten nicht entschlüsselt werden und es
wird nichts angezeigt.
b) Einige Sender strahlen noch keine RDS-Daten aus.
5. Ein Eingang läßt sich nicht anwählen
Wenn Sie im Personal setup (vgl. 10.1.3) einen Eingang als unbenutzt gekennzeichnet haben, läßt sich
dieser weder über die Fernbedienung, noch über die Tastatur anwählen.
17
8. Garantiebestimmungen
Bei der Fertigung Ihres AVM Gerätes haben wir größte Sorgfalt walten lassen und das Gerät ausgiebigen
Tests unterzogen. Sollte wider Erwarten ein Fehler auftreten, den Sie oder Ihr Fachhändler nicht beseitigen
können, dann reparieren wir Ihr Gerät innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 24 Monaten
kostenlos. Bitte haben Sie Verständnis daß wir Sie auf folgende Garantiebestimmungen aufmerksam
machen möchten um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Die Gewährleistung erstreckt sich auf Material und Arbeitszeit, anfallende Transportkosten trägt ab sechs
Monaten nach Kaufdatum der Eigentümer.
Erweiterte Garantie: Wenn Sie sich und Ihr Gerät auf unserer Homepage http://www.avm-audio.de
registrieren ("Treueaktion" anklicken), erhalten Sie unsere erweiterte Garantie von drei (für Geräte mit
Laufwerken) beziehungsweise fünf Jahren. Als kleines Dankeschön für Ihre Treue zu AVM senden wir
Kunden in Deutschland kostenlos einen übertragbaren AVM Treuegutschein.
Maßgeblich für Gewährleistung und Garantie ist, unabhängig vom Land in dem Sie das Gerät gekauft
haben, grundsätzlich deutsches Recht. Sollte eine der nachfolgenden Bestimmungen gesetzlich unwirksam
sein, so ist sie sinngemäß durch eine gesetzeskonforme Bestimmung zu ersetzen.
Voraussetzungen für Ihren Gewährleistungs- / Garantieanspruch sind:
1. Das Gerät muß bei einem von AVM autorisierten Fachhändler gekauft worden sein. Geräte, die aus
anderen Quellen stammen werden nicht, auch nicht kostenpflichtig, repariert.
2. Als Nachweis gilt die Kaufquittung des Händlers.
3. Der Fehler darf nicht durch unsachgemäße Behandlung oder Eingriff in das Gerät verursacht worden sein.
4. Das Gerät muß in der Originalverpackung an uns eingesandt werden. Ist dies nicht der Fall, so sind wir
berechtigt, die Annahme zu verweigern. In jedem Fall übernehmen wir für Transportschäden keine
Verantwortung.
Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Auf
Wunsch stellen wir Ihnen auch direkt eine Verpackung zur Verfügung. Dafür müssen wir allerdings einen
Unkostenbeitrag von 50 EURO erheben.
5. Dem eingesandten Gerät muß eine kurze Fehlerbeschreibung sowie eine Telefonnummer unter der wir
sie für Rückfragen erreichen können, beiliegen
6. In Zweifelsfällen behalten wir uns vor, eine Kopie der Kaufrechnung anzufordern. Bei unberechtigter
Einsendung, bzw. wenn kein Schaden am Gerät vorliegt, behalten wir uns vor, eine kostendeckende
Bearbeitungsgebühr zu erheben.
HINWEIS: Sollten Sie Ihr Gerät nicht von Deutschland aus versenden, dann sorgen Sie bitte für
ordnungsgemäße Ausfuhrpapiere. Kosten, die durch unsachgemäße Ausfuhr, unterlassene
Deklaration oder Verzollung entstehen, können wir nicht übernehmen.
Wenn Sie Ihr Gerät bei einem Händler außerhalb Deutschlands gekauft haben, wenden Sie sich bitte
wegen der Garantieabwicklung an diesen, oder den zuständigen Importeur.
18
9. Technische Daten
9.1 Vorverstärker EVOLUTION PA3.2
Verstärker
Eingangsempfindlichkeit (Ua = 1V)
Eingangsimpedanz Hochpegel XLR
Eingangsimpedanz Hochpegel Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out XLR
Störabstand
Frequenzgang
Klirrfaktor (1V / 1 kOhm)
60 mV (20 mV – 180 mV einstellbar)
13,6 kOhm
6,8 kOhm
6,8 kOhm
6,8 kOhm
100 dB / 103 dB(A)
0 Hz - > 100 kHz
< 0,001%
Allgemeines
Versorgungsspannung
Abmessungen (B x H x T)
Gewicht
230 Volt / 50 Hz / 15VA max (standby 0,1 VA)
430 mm x 90 mm x 310 mm
5,5 kg
9.2 Vollverstärker EVOLUTION A3.2
Verstärker
Eingangsempfindlichkeit (25 W/4 Ohm)
Hierbei Ausgangsspannung Pre out
Eingangsimpedanz Hochpegel XLR
Eingangsimpedanz Hochpegel Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out XLR
Störabstand
Frequenzgang
Klirrfaktor (1V / 1 kOhm)
Störabstand
Dämpfungsfaktor
Leistung
60 mV (20 mV – 180 mV einstellbar)
360 mV (passend zu MA3.2)
13,6 kOhm
6,8 kOhm
100 Ohm
150 Ohm
100 dB / 103 dB(A)
<5 Hz - > 40 kHz
< 0,1%
96 dB(A)
>100
2 x 100 Watt (8 Ohm) / 2 x 175 Watt (4 Ohm)
Allgemeines
Versorgungsspannung
Abmessungen (B x H x T)
Gewicht
230 Volt / 50 Hz / 450VA max (standby 0,5 VA)
430 mm x 90 mm x 310 mm
6 kg
9.3 Vollverstärker EVOLUTION A5.2
Verstärker
Eingangsempfindlichkeit (25 W/4 Ohm)
Hierbei Ausgangsspannung Pre out
Eingangsimpedanz Hochpegel XLR
Eingangsimpedanz Hochpegel Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out Cinch
Ausgangsimpedanz Pre out XLR
Störabstand
Frequenzgang
Klirrfaktor (1V / 1 kOhm)
Störabstand
Dämpfungsfaktor
Leistung
60 mV (20 mV – 180 mV einstellbar)
360 mV (passend zu MA3.2)
13,6 kOhm
6,8 kOhm
100 Ohm
150 Ohm
100 dB / 103 dB(A)
<5 Hz - > 40 kHz
< 0,1%
96 dB(A)
>100
2 x 185 Watt (8 Ohm) / 2 x 350 Watt (4 Ohm)
Allgemeines
Versorgungsspannung
Abmessungen (B x H x T)
Gewicht
230 Volt / 50 Hz / 900VA max (standby 0,5 VA)
430 mm x 130 mm x 370 mm
7,5 kg
19
9.4 Steckkarten (Option)
Phonokarte
Eingangsempfindlichkeit
Eingangsimpedanz MM
Eingangsimpedanz MC
Störabstand MM (5mV / 1kHz)
Störabstand MC (0,5 mV / 1 kHz)
Frequenzgang
Phonoentzerrung
50 µV – 10 mV ( einstellbar)
47 kOhm // 100 - 450 pF (einstellbar)
75 Ohm - 1 kOhm (einstellbar)
83 dB(A)
79 dB(A)
< 5 Hz - > 50 kHz
gem. RIAA +/- 0,3 dB
Tuner
Empfangsfrequenzbereich
Abstimmschrittweite
Eingangsimpedanz Antenne
Empfindlichkeit mono / stereo
Störabstand mono / stereo
Klirrfaktor mono / stereo
Frequenzgang
Kanaltrennung
87,5 MHz – 108,0 MHz
50 kHz
75 Ohm
1,5 µV / 50 µV
73 dB(A) / 68 dB(A)
0,1% / 0,3%
30 Hz – 14 kHz
55 dB
D/A-Wandler
Samplingfrequenz
Frequenzgang
Deemphasis
Klirrfaktor
Störabstand
upsampling auf 192 kHz / 24 Bit
<20 Hz – >90 kHz (abh. von Eingangsfrequenz)
ja, automatisch
<0,001%
>110 dB(A)
Eingangsformat Dig in opt
Eingangsformat Dig in coax
USB-Eingang
Eingangsimpedanz dig in coax
Eingangsspannung dig in coax
SPDIF, linear PCM 33 kHz – 96 kHz / 16 Bit – 24 Bit
SPDIF, linear PCM 33 kHz – 192 kHz / 16 Bit – 24 Bit
bis 48 kHz / 16 Bit
75 Ohm
gemäß IEC 908
Änderungen an technischen Daten und Ausstattung behalten wir uns vor.
Stand: 3/12
20
10. Anhang
10.1 personal setup
Hier läßt sich das Gerät individuell anpassen.
Schalten Sie zum Aufrufen des Expertsetup das Gerät mit dem POWER-Taster (1) auf standby. Halten Sie
nun die Taste rechts unter dem Display (9) gedrückt und schalten Sie das Gerät wieder ein. Im Display
erscheint: "***personal setup***. Sie können nun die Taste (9) loslassen.
Im personal setup können Sie die einzelnen Einstellpunkte mit den Tasten ITEM (5, 6) auswählen. Mit
der Taste SELECT (9) aktvieren Sie den Einstellpunkt. Mit den Tasten VALUE (8, 9 stellen Sie dann
den Wert des ausgewählten Parameters ein. Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen
haben drücken Sie BACK (7) und können nun andere Einstellpunkte anwählen.
10.1.1 set display brightness
Stellt die Helligkeit der Anzeige von 25% (dunkel) bis 100% (sehr hell) ein.
HINWEIS: Die Helligkeitseinstellung 100% kann bei langer Betriebsdauer zu ungleicher Helligkeit einzelner
Segmente des Displays infolge von "Einbrenneffekten" führen. Lassen Sie daher das Gerät mit dieser
Einstellung nicht unnötig lange an. Schalten Sie es bei Nichtgebrauch (z.B.: über Nacht) auf standby.
10.1.2 bass & treble control
Hier können Sie für jeden Eingang bestimmen, ob die Einstellung für Bässe und Höhen nur für den
speziellen Eingang gilt (INDIVIDUAL) oder ob der Eingang gemeinsam mit anderen Eingängen (GLOBAL)
eingestellt wird. Die Einstellungen können jederzeit durch erneutes Aufrufen des personal setup rückgängig
gemacht werden.
10.1.3 skip unused inputs
Falls Sie nicht alle Eingänge belegt haben, können Sie die nicht benutzten dektivieren (SKIP). Diese werden
dann bei der Quellenwahl übersprungen und sind auch nicht mit der Fernbedienung anwählbar. Die
Einstellungen können jederzeit durch erneutes Aufrufen des personal setup rückgängig gemacht werden.
10.1.4 define input names
Sie können die angezeigten Namen der Eingänge beliebig verändern. Ein Name umfaßt maximal 8 Zeichen.
So wird's gemacht:
Mit den Tasten ITEM (5, 6) wählen Sie den gewünschten Eingang aus. In der linken Displayhälfte wird
der aktuelle Name des gewählten Eingangs angezeigt, in der rechten Hälfte steht der neue Name. Das
gerade bearbeitete Zeichen ist mit einem Unterstrich markiert. Mit den Tasten POS (8, 9)bestimmen die
Position des zu ändernden Zeichens, mit dem Lautstärkesteller (10) stellen Sie das gewünschte Zeichen ein.
Wenn Sie die Namen vollständig eingegeben haben, drücken Sie BACK (7) und die Namen sind
gespeichert.
21
10.1.5 gain fix / variable
Bei einer Surround-Anlage wird die Einpegelung aller Kanäle, sowie das Bass-Management am Decoder
vorgenommen. Diese Einstellung darf nicht verändert werden, weil sonst die Balance der Kanäle
untereinander nicht mehr stimmt. Für diesen Fall ist die gain-fix-Funktion gedacht. Damit können Sie eine
der drei Hochpegeleingänge (wählbar mit den Tasten ITEM (5, 6)) mit fest eingestellter Verstärkung
betreiben.
Ist die gain-fix-Funktion aktiviert, dann wird das Signal bei Anwahl dieses Eingangs immer mit fest
eingestellter Verstärkung wiedergegeben und die Klangsteller sind abgeschaltet, unabhängig davon, ob Sie
die Lautstärke der anderen Eingänge oder deren Klangeinstellung oder Balanceeinstellung ändern.
10.1.6 FM auto store (nur wenn Option Tuner eingebaut)
Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie beim Abspeichern von vielen Kabel-Sendern Zeit sparen wollen.
Wählen Sie mit der SELECT_taste (9) die Funktion "auto store" und drücken Sie die Taste START (5). Nun
beginnt der Suchlauf, gefundene Stationen werden kurz angespielt und sind über die Lautsprecher hörbar.
Wen Sie eine Lautstärke über 40 eingestellt haben, wird die Einstellung auf 40 reduziert. Nach Abschluß des
Suchlaufs wird kurz die Anzahl der gefundenen Stationen angezeigt. Anschließend geht der Tuner in den
Normalbetrieb.
Sie können - wenn gewünscht - die gespeicherten Sender anschließend nach Ihren Vorlieben anordnen,
Unerwünschte löschen, oder die Einstellungen (mono/stereo etc.) bestimmter Sender ändern und
abspeichern. Näheres hierzu finden Sie in Kapitel 3.5.2.
10.2 Reset
Schalten Sie zum Aufrufen des Reset das Gerät mit dem Taster (1) auf standby. Halten Sie nun die mittlere
Taste unter dem Display (7) gedrückt und schalten wieder ein. Das Reset_Menü erschent im Display. Sie
können nun die Taste (7) loslassen.
Wählen Sie, ob Sie nur den Senderspeicher löschen wollen (STAT, 4), nur die Eingangsnamen (NAMES, 6)
oder das Gerät komplett in den Auslieferzustand versetzen wollen (ALL, 9).
Falls Sie versehentlich die Reset-Funktion angewählt haben, können Sie diese jederzeit mit der Taste
CANCEL (7) wieder verlassen, ohne Änderungen vorzunehmen.
22
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