Betriebsanleitung
523
Minerva Boskovice, a.s., Sokolská 60, CZ - 680 17 Boskovice
Tel.: +420-516-453434, 453433, 494111
Fax: +420-516-452165
Herausgegeben: 01/2004
Druck : Tschechische Republik
http://www.minerva-boskovice.com
Inhaltsverzeichnis - Teil A - Betriebsanleitung:
1. Einsatz der Maschine .........................................................................................................................................................
1
2. Beschreibung der Maschine .............................................................................................................................................
1
3. Unterklassen der Maschine ..............................................................................................................................................
1
4. Übersicht von Ausstattungen ............................................................................................................................................
4.1 -für die Unterklasse -101 .......................................................................................................................................
4.1.1 Notwendige Ausstattungen ..........................................................................................................................
4.1.2 Nähausstattungen ........................................................................................................................................
4.1.3 Wählbare Ausstattungen ..............................................................................................................................
4.2 -für die Unterklasse -105 .......................................................................................................................................
4.2.1 Notwendige Ausstattungen ..........................................................................................................................
4.2.2 Nähausstattungen ........................................................................................................................................
4.2.3 Wählbare Ausstattungen ..............................................................................................................................
1
1
1
1
2
2
2
2
2
5. Technische Parameter .......................................................................................................................................................
2
6. Maschinenbedienung ........................................................................................................................................................
6.1 Oberfadeneinfädeln ...............................................................................................................................................
6.2 Aufwickeln des Fadens auf die Greiferspule .......................................................................................................
3
3
3
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
Nadeleinsetzen .......................................................................................................................................................
Einstellung der Oberfadenspannung ....................................................................................................................
Greiferspulenaustausch, Einfädeln und Einstellen der Unterfadenspannung ..................................................
Stichlängeneinstellung, Rückwärtsnähen ...........................................................................................................
Einstellung der Zickzackstichbreite und Lage .....................................................................................................
Regulierung des Presserfußanpreßesdruckes, Presserfußlüftung .....................................................................
3
4
4
5
5
5
7. Maschinenwartung ............................................................................................................................................................
7.1 Reinigung ...............................................................................................................................................................
7.2 Schmierung .............................................................................................................................................................
6
6
6
8. Elektronische Maschinensteuerung ................................................................................................................................. 7
8.1 Betätigung beim Nähen mittels Steuerelemente ................................................................................................. 7
8.1.1 Mit Pedal ....................................................................................................................................................... 7
8.1.2 Mit Taste ....................................................................................................................................................... 7
8.1.3 Mit Bedienfeld Efka V 810/V 820 .................................................................................................................. 7
8.2 Einstellung von automatischen Funktionen mittels Bedienfeld ........................................................................ 8
8.2.1 Mit Anwendung vom Efka Stopmotor - Bedienfeld V 810 ............................................................................ 8
8.2.1.1 Einstellung mittels Drucktasten mit fest angegebener Funktion .................................................... 8
8.2.1.2 Einstellung mittels Parameter .......................................................................................................... 9
8.2.2 Mit Anwendung vom Efka Stopmotor - Bedienfeld V 820 ............................................................................ 10
8.2.2.1 Einstellung mittels Drucktasten mit fest angegebener Funktion .................................................... 11
8.2.2.2 Einstellung mittels Parameter .......................................................................................................... 11
Anleitug zur Beseitigung von eventuellen Mängeln ....................................................................................................... 13
VORWORT
Diese Anleitung soll erleichtern, die Maschine kennenzulernen und ihre bestimmungsmäßigen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.
Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung
hilft, Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermindern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der
Maschine zu erhöhen.
Die Betriebsanleitung ist geeignet, Anweisungen aufgrund bestehender nationaler Vorschriften zur Unfallverhütung und zum
Umweltschutz zu ergänzen.
Die Betriebsanleitung muß ständig am Einsatzort der Maschine/Anlage verfügbar sein.
Die Betriebsanleitung ist von jeder Person zu lesen und anzuwenden, die beauftragt ist, an der Maschine/Anlage zu arbeiten.
Darunter ist zu verstehen:
- Bedienung, einschließlich Rüsten, Störungsbehebung im Arbeitsablauf, Beseitigung von Produktionsabfällen, Pflege.
- Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) und/oder.
- Transport.
Die Bediener hat mit dafür zu sorgen, daß nur autorisierte Personen an der Maschine arbeiten.
Der Bediener ist verpflichtet, die Maschine mindestens einmal pro Schicht auf äußerlich erkennbare Schäden und Mängel zu
prüfen, eingetretene Veränderungen (einschließlich des Betriebsverhaltens), die die Sicherheit beeinträchtigen, sofort zu melden.
Das verwendende Unternehmen hat dafür zu sorgen, daß die Maschine immer nur in einwandfreiem Zustand betrieben wird.
Es dürfen grundsätzlich keine Sicherheitseinrichtungen demontiert oder außer Betrieb gesetzt werden.
Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Rüsten, Reparieren oder Warten erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluß
der Wartungs- oder Reparaturarbeiten die Remontage der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen.
Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine/Anlage beachten! Die gelb/schwarz gestreiften Flächen sind
Kennzeichnungen ständiger Gefahrenstellen, z. B. mit Quetsch-, Schneid-, Scher- oder Stoßgefahr.
Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser Betriebsanleitung die allgemein gültigen Sicherheits- und UnfallverhütungsVorschriften.
ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
Die Nichteinhaltung folgender Sicherheitshinweise kann zu körperlichen Verletzungen oder zu Beschädigung der Maschine führen.
1. Die Maschine darf erst nach Kenntnisnahme der zugehörigen Betriebsanleitung und durch entsprechend unterwiesene
Bedienpersonen in Betrieb genommen werden.
2. Lesen Sie vor Inbetriebnahme auch die Sicherheitshinweise und die Betriebsanleitung des Motorsherstellers.
3. Die Maschine darf nur ihrer Bestimmung gemäß und nicht ohne die zugehörigen Schutzvorrichtungen betrieben werden;
dabei sind auch alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.
4. Beim Austausch von Nähwerkzeugen (wie z.B. Nadel, Nähfuß, Stichplatte, Stoffschieber und Spule), beim Einfädeln, beim
Verlassen des Arbeitsplatzes sowie bei Wartungsarbeiten ist die Maschine durch Betätigen des Hauptschalters oder durch
Herausziehen des Netzsteckers vom Netz zu trennen.
5. Die täglichen Wartungsarbeiten dürfen nur von entsprechend unterwiesenen Personen durchgeführt werden.
6. Reparaturarbeiten sowie spezielle Wartungsarbeiten dürfen nur von Fachkräften bzw. entsprechend unter-wiesenen Personen
durchgeführt werden.
7. Für Wartungs- und Reparaturarbeiten an pneumatischen Einrichtungen ist die Maschine vom pneumatischen Versorgungsnetz
zu trennen.
Ausnahmen sind nur bei Justierarbeiten und Funktionsprüfungen durch entsprechend unterwiesene Fachkräfte zulässig.
8. Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von dafür qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
9. Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen und Einrichtungen sind nicht zuklässig.
Ausnahmen regeln die Vorschriften DIN VDE 0105.
10. Umbauten bzw. Veräderungen der Maschine dürfen nur unter Beachtung aller einschlägigen Sicherheitsvorschriften
vorgenommen werden.
11. Bei Reparaturen sind die von uns zur Verwendung Freigegebenen Ersatzteile zu verwenden.
12. Die Inbetriebnahme des Oberteils ist so lange untersagt, bis festgestellt wurde, daß die gesamt Näheinheit den Bestimmungen
der EG-Richtlinien entspricht.
Diese Zeichen stehen vor Sicherheitshinweisen, die unbedingt zu befolgen sind.
Verletzungsgefahr !
Beachten Sie darüber hinaus auch die allgemeinen Sicherheitshinweise.
WICHTIGE WARNUNG !
Zur Anschlußnetzschnur muß man einen Netzstecker anschließen, der im Lande der Anwendung der Maschine bewilligt
wurde. Diese Arbeit muß von einem Arbeiter vorgenommen sein, der mit den eletrischen Sicherheitsregeln, die im gegebenen
Lande gelten, vertraut ist. Der Lieferant trägt keine Verantwortung für Schäden, die durch einen fehlerhaften Stecker oder
durch eine schlechte Montage des Steckers verursacht wurden.
Trotz aller obigen Sicherheitsmaßnahmen können durch ungeeignetes Verhalten der Bedienungsperson Risikosituationen
entstehen. Bei den Industrienähmaschinen handelt es sich um folgende Gefahrenquellen:
1. Nähnadel in Bewegung:
- Verletzungsgefahr beim Nähen mit hochgestelltem Drückerglied (Rollfuß, Drückerfuß), weil der Fingerschutz dabei zu
hoch liegt.
- Verletzungsgefahr bei unbeabsichtigtem Niedertreten des Fußtritts.
2. Fadenhebel in Bewegung:
- Verletzungsgefahr bei absichtlichem oder unbeabsichtigtem Einlegen der Finger zwischen den Fadenhebel und den
Fadenhebelschutz.
3. Drückerglied in Bewegung:
- Verletzungsgefahr beim Zuhalten des Nähgutes in der Nähe des Drückergliedes beim Anlauf auf einen erheblich dickeren
Nähgutabschnitt.
- Verletzungsgefahr beim Senken des Drückergliedes.
4. Nach seinem Abschalten läuft der Kupplungsmotor noch nach und beim Niedertreten des Fußtritts des Motors läuft die
Maschine an. Um einem ungewollten Anlauf der Maschine bei zufälligem Niedertreten des Fußtritts des Motors vorzubeugen,
empfehlen wir, den Kupplungsmotor so abzubremsen, daß man das Handrad der Maschine anhält und den Fußtritt des
Motors sorgfältig niedertritt.
Teil A - Betriebsanleitung
1. Einsatz der Maschine
Die Maschine dient zum Aufnähen von Spitzen, Bändern und zum Zusammennähen in der Konfektion von Damenwäschen und
Damenkleidern. Im allgemeinen darf man auf diesen Maschinen nur trockenes Material nähen, das nicht dicker als 4 mm sein darf,
wenn es durch den Presserfuß gedrückt ist. Das Material darf keine harten Gegenstände enthalten, da im Gegenfall man nur mit
einem Augenschutz arbeiten könnte. Solche Augenschütze werden nicht geliefert. Beim Aufnähen von sehr harten und dicken
Materialien mit einer dickeren Nadel ist die Materialdicke beschränkt. In einem solchen Falle muß man auch die Nähgeschwindigkeit
wesentlich unter den Wert, der im Abs. 5. angeführt ist, herabsetzen. Diese Maschinen darf man nur in trockenen und
instandgehaltenen Räumen installieren und betreiben. Als Hersteller von Industrie-Nähmaschinen gehen wir davon aus, daß auf
unseren Erzeugnissen ein mindestens angelerntes Bedienungspersonal arbeitet, so daß man alle üblichen Bedienungstätigkeiten
und ihre eventuellen Risiken als bekannt voraussetzen kann.
Geräusch der Maschine
Das Geräusch der Maschine wird laut ISO 3746, ISO 11204 bei der maximalen Nähgeschwindigkeit gemessen.
LAeq = der äquivalente Geräuschpegel der Maschine selbst auf dem Arbeitsplatz, nach dem % der Maschinenausnutzung (dB) umgerechnet, wird in der Tabelle angegeben
Maschinentyp
Geräusch
dB
%
Ausnutzung
523-101
83
20
523-105
83
20
2. Beschreibung der Maschine
Eine Einnadel-Flachnähmaschine, die mit dem Zickzack-Doppelsteppstich näht. Beidseitiger Untertransport. Die Stichlänge ist
mittels Drehknopf einstellbar. Das Rückwärtsnähen wird mit einem Handhebel, evtl. mit einem Fußhebel oder mit einem
Elektromagnet je nach der Ausstattung der Maschine betätigt. Die Lage und die Breite des Zickzackstiches sind mit den Hebeln
auf dem Arm der Maschine einstellbar. Der Drückerfußhub wird mit einem Handhebel, evtl. mit einem Fußhebel, einem Kniehebel
oder einem Elektromagnet je nach der Maschinenaustattung betätigt.
Die Maschine ist mit einem horizontalen Kleindurchmessergreifer ausgestattet.
Die Maschine ist mit einer Gruppendochtschmierung mit automatischer Greifernachschmierung ausgestattet.
3. Unterklassen der Maschine
Tabelle 1
Maschinentyp
KlasseUnterklasse
523-101
523-105
•
Greifer
Rollfußlüftung
Klein
mit Kniehebel
oder Pedal
•
•
•
•
Standardausstattung
mit El. magnet
Rückwärtsnähen
mit Handhebel
mit
Pedal
•
•
•
•
Wählbare Ausstattung
4. Übersicht von Ausstattungen
In dieser Übersicht sind keine auf dem Gestell montierten Ausstattungen einbezogen (siehe Teil B).
4.1 -für die Unterklasse -101
4.1.1 Notwendige Ausstattungen
S791 995068
Teile für das Rückwärtsnähen mit Pedal
4.1.2 Nähausstattungen
S791 124069 35
S791 124070 35
Nähausstattung 523 E 069
Nähausstattung 523 E 070 - Standard
1
Fadenabschneider
mit El.
magnet
•
4.1.3 Wählbare Ausstattungen
S791
S791
S791
S794
S741
149001
151016
947001
222012
610116 40
Ausstattung für das Umstechen
Offener Presserfuß - Zickzackstichbreite 6 mm
Einstellvorrichtung
Aufhängebeleuchtung
Satz von schnell verschleißbaren Ersatzteile in einer Plastikschachtel
4.3 -für die Klasse -105
4.2.1 Notwendige Ausstattungen
S791 995068
S980 094051
Teile für das Rückwärtsnähen mit Pedal,
Anschlußkabel zum Antrieb EFKA DC 1600/DA82GA und EFKA VD 552/6F82FA
4.2.2 Nähausstattungen
S791 124069 35
S791 124070 35
Nähausstattungen - 523 E 069
Nähausstattungen - 523 E 070 - Standard
4.2.3 Wählbare Ausstattungen
S791
S791
S791
S794
S791
S791
S980
S980
S741
149001
151016
947001
222012
995153
995154
094057
094060
610516 40
Ausstattung für das Umstechen
Offener Presserfuß - Zickzackstichbreite 6 mm
Einstellvorrichtung
Aufhängebeleuchtung
Presserfußlüftung mit Elektromagnet
Rückwartsnähen mit Elektromagnet
Taste für das Rückwartsnähen - EFKA DC 1600/DA82GA
Taste für das Rückwartsnähen - EFKA VD 552/6F82FA
Satz von schnell verschleißbaren Ersatzteile in einer Plastikschachtel
5. Technische Parameter
Nähgeschwindigkeit
5000 St/min - maximal
3500 St/min - standard
Zickzack-Doppelsteppstich - 304
max. 5 mm
max. 6 mm
5 mm - mit Handhebel
7 mm - mit Kniehebel, Pedal, Elektromagnet
S522 000235 - horizontal, kleindurchmesser
System 134 No 80-110
Kupplungsmotor 2800 U/min (min. 0,35 kW)
Stopmotor (min. 0,4 kW)
max. 38 kg
61 kg
265 x 120 mm
178 x 476 mm
bis 20 mm
max. 700 W
max. 800 W
Stichtyp
Stichlänge
Zickzackstichbreite
Presserfußlüftung
Greifer
Nadel
Antrieb
Kopfgewicht
Gestellgewicht
Durchgangsraum vom Maschinenkopf
Grundplattenabmessung
Länge der abgeschnittenen Fadenenden
Leistungsbedarf der Maschine mit Kupplungsmotor
Leistungsbedarf der Maschine mit Stopmotor
Äquivalenter Schalldruckpegel der eigentlichen Maschine
auf dem Arbeitsplatz bei der 20%igen Ausnutzung der Maschine
während der Schicht unter den Standardnähbedingungen
Grundrißabmessungen der Maschine (einschließlich Gestell)
Maschinenhöhe (einschließlich Gestell und Nähfadenständer)
83 dB/A
1060 x 550 mm
1490 mm
2
HAUPTSCHALTER
6. Maschinenbedienung
Achtung!
Die Nähmaschine nicht ohne Fingerschutz (C, Abb. 4)
und ohne Fadenhebelschutz (P, Abb. 2) verwenden.
AUS
EIN
6.1 Oberfadeneinfädeln (Abb. 1, 2)
Achtung!
Vor dem Fadeneinfädeln den Hauptschalter ausschalten und die Füße von den Pedalen auf dem Gestell
abnehmen, um die Maschine durch das Niedertreten des Pedals in Anlauf nicht zu setzen.
Nach dem Aufstecken der Spule mit dem Faden auf den Fadenständer (N) den
Faden in genügender Länge abwickeln und ihn durch die Öffnungen im
Fadenständer durchziehen (N). Weiterhin den Faden über den Fadenführer
(A) durch den Führer (B) führen - bei den Maschinen ohne Fadenabschneider,
oder über den Hilfsspanner (L) bei den Maschinen mit dem Fadenabschneider.
Den Faden zwischen die Spannerschalen (C) führen. Von dort wird der Faden
über die Ausgleichfeder (D) um den Führer (E) durch den Führer (F) und (G)
ins Fadenhebelloch (H) gerichtet. Weiterhin wird der Faden nach unten
durch den Führer (F) und (J) und durch das Fadenführerloch (K) auf der
Nadelstange zum Nadelöhr gerichtet. Den Faden von vorne (von der Näherin)
nach hinten ins Nadelöhr einfädeln.
H
A
B
F
G
D
C
J
M
H
E
A
N
L
K
Abb. 1
Abb. 2
6.2 Aufwickeln des Fadens auf die Greiferspule (Abb. 3)
Vom Fadenständer wird der Faden zum Spanner (A) über den Führer (B) am
Kopf der Maschine geführt. Aus dem Führer wird der Faden auf die auf der
Spulerwelle (C) aufgesteckten Greiferspulegeführt. Das Fadenende einigemale auf die Spule im Uhrzeigersinn aufwickeln und diesen zur Feder (D)
führen. Den Faden zwischen ihre Windungen führen und ihn unter einem
mäßigen Zug mit dem Messer, das in der Feder gelagert ist, abschneiden.
Den Spuler mit dem Hebel (E) einschalten. Nach dem Aufwickeln vom Faden
auf die Spule schaltet sich der Spuler automatisch aus. Nach dem Abnehmen
der Spule aus der Spulerwelle kann man den Faden mit dem durch die Feder
(D) geschützten Messer abtrennen oder mit den Scheren abschneiden. Mit
dem Spanner (A) regelt sich der Fadenzug für das Aufwickeln.
B
A
C
D
6.3 Nadeleinsetzen (Abb.4)
E
Abb. 3
Achtung!
Vor dem Nadelaustausch den Hauptschalter ausschalten und
Füße von den Pedalen auf dem Gestell wegnehmen, damit
man die Maschine durch das Niedertreten von Pedal nicht in
Gang setzt.
Nachdem man die richtige Dicke (Nummer) der Nadel auswählt, die dem
durch das System vorgeschriebenem Typ (normalerweise handelt es sich
um das System 134) entspricht, die Schraube (A) im Nagelbett lockern und
die Nadel (B)bis zum Boden des Loches im Nadelbett einsetzen. Diese so
drehen, daß ihre lange Rille nach vorne (zur Näherin) gerichtet sei.
Achtung - bei der Auswahl einer dickeren Nadel muß man überprüfen, ob
die Greiferspitze nicht die Nadel eingreift - eine diesbezügliche Einstellung
der Greiferlage muß eine qualifizierte Person vornehmen. Kontrollieren, ob
die Nadel durch die Mitte des Nadelloches durchgeht, die mangelhafte Nadel
auswechseln.
3
A
B
Abb. 4
6.4 Einstellung der Oberfadenspannung (Abb. 1, 2, 5)
Die Spannung des Ober- und des Unterfadens muß gegeneinander
Richtige Einstellung
so eigestellt sein, daß die Bindung von Stichen in die Mitte des
der Spannung beider
Nähgutes zu liegen kommt (Abb. 5). Die Oberfadenspannung wird
Fäden
durch das Drehen der Spannermutter (M, Abb. 2) eingestellt. Durch
das Drehen der Mutter nach rechts (im Uhrzeigersinn) erhöht man
die Oberfadenspannungund umgekehrt.
Wenn die Maschine mit einem Fadenabchneider ausgestattet ist
Schlechte
(Ausführung -105) muß man für seine ordentliche Funktion eine
erhöhte Aufmerksamkeit der Einstellung der Fadenspannung widmen.
Man muß auch den Hilfsspanner (L, Abb.1) einstellen, der durch
seine Funktion die Länge des Oberfadenendes beeinflußt, die nach
dem Fadenabschnitt aus dem Nadelöhr hervorragt. Beim richtigem
Schlechte
Einstellen des Fadenspanners ist die Qualität der Anfangsstiche gut
und es kommt zu keinen Fadenausfädeln aus der Nadel vorkommt.
Abb. 5
Bei einer höher eingestellten Spannung des Hilfspanners wird das
Fadenende kürzer sein (Die Nahtanfänge haben eine höhere Qualität),
man erhöht aber die Gefahr, daß eine solche Länge nicht genügend zur Wiederaufnahme des weiteren Nähens sein wird, wenn
der Faden sich aus dem Nadelöhr herauszieht. Im Gegenfall, nämlich bei einer zu kleinen Spannung werden sich die Enden
unnötig verlängern, was die Qualität des Nahtanfanges an der Rückseite des genähten Materials verschlechtert.
6.5 Greiferspulenaustausch, Einfädeln und Einstellen der Unterfadenspannung (Abb. 6, 7)
Achtung!
Die Maschine nicht in Gang setzen, bevor die Greiferdeckel nicht in ihre Arbeits (Schutz) lage gesetzt sind.
Vor dem Spulenaustausch im Greifer den Hauptschalter ausschalten und Füße von den Pedalen auf dem Gestell
wegnehmen, damit man nicht die Maschine durch das Niedertreten des Pedals in Gang setzt.
Mittels der Klappe (F) die Spulenkapsel aus dem Greifer herausnehmen.
Die volle Spule (A) ins Spulengehäuse (B) einlegen und den Faden durch die Nut (C) unter die Bremsfeder (D) und weiterhin in
die Öffnung (E) einführen.
Ein freies Fadenende in Länge von ca. 5-6 cm lassen. Die Spule soll sich beim Fadenzug in Pfeilrichtung drehen. Nach dem
Hineinlegen der Spulengehäuses in den Greifer muß man darauf achten, daß dieses mit der Klappe (F) gesichert ist. Auf übliche Art
zieht man den Unterfaden mittels des Oberfadens über die Stichplatte durch.
Die Spannungsregulierung des Unterfadens wird durch die Schraube (G) durchgeführt. Durch das Drehen im Sinne (+) vergrößert
man die Abzugskraft, im Sinne (-) wird diese verringert. Wenn einmal die Unterfadenspannung optimal eingestellt ist, genügt in
der Regel zur guten Stichlegung die Einstellung der Oberfadenspannung mittels der Spannermutter.
+
D
C
G
B
A
F
C
D
E
F
Abb. 6
Abb. 7
4
6.6 Stichlängeneinstelllung, Rückwärtsnähen
(Abb. 8, 9)
Die Änderung der Stichlänge wird durch eine Teilumdrehung des
Knopfes (A) durchgeführt, der auf dem Armsteg angebracht ist,
und zwar nach den Nummern, die die Stichlänge gegen das Zeichen
(B) auf dem Maschinenarm bezeichnen. Durch die Teilumdrehung
des Knopfes in der Pfeilrichtung wird die Stichlänge (+) vergrößert
oder (-) verkleinert.
Die Richtungsänderung des Transportes vom Nähgut wird durch
den Rückhebel (C) und zwar durch seine Niederdrückung in der
Pfeilrichtung (S) betätigt.
Je nach der ausgewählten Ausstattung kann die Maschine auch
eine elektromagnetische Betätigung (siehe Teil B, Abs. 8) oder eine
Betätigung mit dem Rückwärtsnähfußhebel (P) haben.
G
E
D
F
A
S
B
C
Abb. 8
6.7 Einstellung der Zickzackstichbreite und Lage (Abb. 8)
Vor jeder beliebigen Änderung der Zickzackstichbreite oder vor der
Änderung der Zickzackstichlage man muß die Maschine so abstellen,
daß die Nadel in ihrer oberen Lage sei. Weiterhin muß man den
Arretierhebel (D) nach links (gegen den Urzeigersinn) drehen und
diesen so lange gelöst halten, bis man die benötigte Einstellungsänderung vornimmt. Durch das Verdrehen des Hebels in der
entgegengesetzten Richtung (nach rechts) wird die Einstellung
der Zickzackstichbreite und Lage blockiert. Die Zickzackstichbreite
ist stufenlos von 0 bis 6 mm einstellbar. Sie wird mittels des Hebels
(E) eingestellt, der über dem Deckel (F) des Zickzackmechanismus
emporragt. Durch die Bewegung des Hebels in Richtung nach rechts
(zum Handrad) vergrößert man die Zickzackstichbreite bis zum
Maximum, durch die Bewegung des Hebels nach links vermindert
P
man die Zick-zackstichbreite bis zur Null. Die Zickzackstichlage wird
mittels des Hebels (G) eigestellt, der an der Seite des Deckels (F)
des Zickzack-stichmechanismus hervorragt.
Der (mittlere) Grundzickzackstich ist bei der mittleren Lage des
Abb. 9
Hebels (G) auf der Marke
eingestellt. In dieser Lage befindet sich der Hebel in den Arretieraussschnitt eingefallen. Wenn
wir mit dem Zickzackstich nach rechts nähen wollen, schieben wir diesen Hebel nach einem mäßigen Drücken
- in Richtung von der
Näherin und nach oben bis zum Anschlag zur Marke
. Zur Einstellung des linken Zickzackstiches schieben wir diesen Hebel
wieder nach einem mäßigen Drücken von der Näherin bis zum Anschlag zur Marke
. Nach der Vollendung der Einstellung
der benötigten Zickzackstichlage verdrehen wir den Arretierhebel (D) nach rechts und damit werden wir die gewählte Stichlage
sichern. Wenn wir die Maschine für das Geradstichnähen verwenden, empfiehlt sich die Einstellung des mittleren Zickzackstiches,
d. H. die Marke
.
+
-
6.8 Regulierung des Presserfußanpreßesdruckes,
Presserfußlüftung (Abb. 10)
Der Presserfußanpreßdruck wird mittels der Einstellschraube im Loch (A)
geregelt, die unter dem oberen Deckel des Maschinenarmes angebracht ist
und die von oben durch das Loch in diesem Deckel zugänglich ist. Durch
das Verdrehen der Einstellschraube in der Pfeilrichtung erhöhen wir den
Presserfußdruck (+) oder setzen diesen herab (-). Der Presserfußdruck muß
so groß sein, daß man bei maximaler Nähgeschwindigkeit die Maschine das
Material zuverlässig und gleichmäßig transportiert. Die richtige Einstellung des
Anpreßstangendruckes beeinflußt, ob das Material ohne Beschädigung
gleichmäßig transportiert wird und ob die Stiche gleichmäßig lang sind.
Die mechanische Lüftung des Presserfußes ist mit Hilfe des Handhebels (B)
möglich, der bei der Lüftung den Presserfuß in seiner oberen Lage arretiert.
Den Presserfuß kann man auch mit dem Kniehebel oder mit dem linken Pedal je nach der Unterklasse der Maschine - lüften.
Die Montage der automatischen Presserfußlüftung mittels Elektromagnet ist
im Teil B, Abs. 7 beschrieben.
A
B
Abb. 10
5
7. Maschinenwartung
Achtung!
Vor der Reinigung und vor der Schmierung der Maschine den Hauptschalter ausschalten und Füße von den Pedalen
auf dem Gestell wegnehmen, damit man nicht die Maschine durch das Niedertreten vom Pedal in Gang setzt.
7.1 Reinigung
Erhalten Sie die Maschine im reinen Zustand und mindestens einmal täglich (nach dem verarbeiteten Material) beseitigen Sie mit
Pinsel Unreinigkeiten aus dem Greifer- und Transporteurraum, bei den Maschinen mit Fadenabschneider auch aus dem
Abschneideraum. Verwenden Sie keine flüchtigen Stoffe zum Reinigen, sie beschädigen die Maschine und auch die Gesundheit.
Kontrollieren Sie das Filtriersieb am Elektromotor, ob es nicht mit Staub verstopft ist.
7.2 Schmierung (Abb. 11, 12, 13)
Zur Schmierung der Maschine verweden Sie das Öl Esso SP-NK 10 oder ein anderes Öl derselben Qualität (Viskosität bei 40° C:
10 mm 2/s; Entflammungspunkt: 150° C). Vor dem Nähanfang tropfen Sie jeden Tag einen Tropfen Öl in die Löcher ein, die auf
der Maschine mit roter Farbe bezeichnet sind, siehe Abb. 12, 13. Kontrollieren Sie besonders den Ölstand im Ölstandzeiger (1)
zum Schmieren des Greifers. Füllen Sie Öl durch Loch (2) über dem Ölstandzeiger nach nur, wenn der Ölstand zu viel unter die
Mitte des Ölstandzeigers sinkt.
Von Zeit zu Zeit muß man Öl ins Loch im Getriebekasten des Greifers eintropfen (Abb. 13). Die Regulierung der Menge des
zugeführten Öls zum Schmieren des Greifers wird durch das Verdrehen des Regulierzapfens (3) mittels eines Schraubenziehers im
Bereich von 0 - MAX, d.h. nach links, gegen den Uhrzeigersinn vorgenommen. Der Zapfen ist an der Stirnseite des Ölbehälters
unter der Grundplatte angebracht. Bei der Einstellung des Zeigers auf “0” ist eine minimale Ölzufuhr zum Greifer gewährleistet,
so daß das Festfressen des Greifers ausgeschlossen ist. Bei der Inbetriebsetzung der Maschine kontrollieren und füllen Sie
regelmäßig den Ölstand im Ölbehälter am Greifer und auch im Ölbehälter am Maschinenarm nach. Man muß ebenso das Fett ESSO
BEACON EP2 in die Wellen des Transportmechanismus nachfüllen (4, 5).
4
5
Abb. 11
1
Abb. 12
3
2
Abb. 13
6
8. Elektronische Maschinensteuerung
(dies gilt für die Unterklassen mit Stopmotor)
8.1 Betätigung beim Nähen mittels Steuerelemente
8.1.1 Mit Pedal (Pedalstellungen und Funktionsmöglichkeiten) (Abb. 14)
Die Stellung des Pedals wird von einem Abtaster abgetastet,
der 16 Pegel unterscheidet. Die diesbezügliche Bedeutung ist
in der Tabelle und an Abb. 14 angeführt.
Pedalstellung
0
-2
1 ÷ 13
-1
0
1
2
3
:
-1
-2
Abb. 14
13
Pedalbewegung
Bedeutung
Völlig mit Ferse Befehl zum Fadenabschneiden
nach hinten
(Nahtvollendung)
Mäßig mit Ferse
Befehl zur Lüftung
nach hinten
des Fußes
Neutrale Stellung
siehe Bemerkung
Mäßig nach
Befehl zur Senkung
vorne
des Fußes
Weiter nach
Nähen mit minimaler
vorne
Geschwindigkeit (1. Grad)
Weiter nach
Nähenvorne
2. Geschwindigkeitsgrad
:
:
Völlig nach
Nähen mit maximaler
vorne
Geschwindigkeit (12. Grad)
Bemerkung: Der neutralen Lage kann man am Bedienfelddie
Nadellage (unten/oben) und die Fußlage (unten/oben) beim
Stillsetzen in der Naht (durch die Einstellung des Pedals in die
neutrale Lage) zuordnen. Die Lage des Fußes (unten/oben)
nach der Beendigung der Naht (durch das Niedertreten des
Pedals völlig nach hinten).
8.1.2 Mit Taste (Abb. 15)
Die Taste hat die fest eingestellte Funktion - Riegelsteppen
(beim Betätigen des Druckknopfes während des Nähens wird
das Nähgut nach rückwärts transportiert).
1
Abb. 15
8.1.3 Mit Bedienfeld Efka V 810/V 820
(Abb. 16, 17)
Den Drucktasten A, B sind als Standard folgende Funktionen
zugeordnet:
A - Auflösen (Hervorrufen) des Riegels
B - Nadel nach oben/nach unten
Bemerkung: Die Funktion der Drucktasten A, B kann durch
eine andere Einstellung der Parameter 293, 294 (siehe
Originalbedienanleitung des Efka DA82GA Antriebs) geändert
werden.
7
8.2 Einstellung der automatischen Funktionen
mittels Bedienfeld
8.2.1 Mit Anwendung vom Efka Stopmotor Bedienfeld V 810 (Abb. 16)
Abb. 16
Funktionsbelegung der Tasten:
Taste P
Aufruf oder Abschluss des Programmiermodus
Taste E
Quittungs-Taste bei Änderungen im Programmiermodus
Taste +
Erhöhen des im Programmiermodus
angezeigten Wertes
Taste Vermindern des im Programmiermodus
angezeigten Wertes
Taste 1
Anfangsriegel EINFACH/DOPPELT/AUS
oder Anfangsstichverdichtung
Taste 2
Endriegel EINFACH/DOPPELT/AUS oder
Endstichverdichtung
Taste 3
automat. Fußlüftung bei Stopp in der Naht
EIN/AUS
automat. Fußlüftung nach Abschneidevorgang EIN/AUS
Taste 4
Grundposition Nadel (UT/OT) POSITION 1/
POSITION 2
Taste A
Taste für Riegelunterdrückung
bzw. Riegelabruf
Taste B
Taste für Nadel hoch/tief bzw. Shift-Taste
im Programmiermodus
Symbol C
automatische Drehzahl wirksam
Symbol D
Lichtschranke eingeschaltet
Symbol E
Maschine läuft
Symbol F
Drehzahlbegrenzung wirksam
Symbol G
Spulenfadenwächter
eingeschaltet.
Blinkendes Symbol bei leer werdender
Spule.
Die Pfeile auf dem Display indizieren die Einschaltung der
Funktionen, die über den Tasten symbolisch dargestellt sind.
8.2.1.1 Einstellung mittels Drucktasten mit fest angegebener Funktion (Abb. 16)
Bemerkung: Damit die Betätigung der Taste wirkt, muß man
die Naht beendigen (das Pedal völlig nach hinten
niedertreten).
Einstellung des Anfangsriegels:
Der Antrieb ermöglicht, den Riegel automatisch zu nähen. Man
muß den Typ (einfach, doppelt, ausgeschaltet) und die Stichzahl wählen, die man nach vorne und nach hinten nähen soll.
Den Typ des Riegels zeigt der Pfeil über dessen Symbol (durch
schrittweise Betätigung der Taste 1 wählen). Bei der Betätigung
der Taste 1 erscheint auf dem Display
Arv (SAv) XXX - Stichzahl des Anfangsriegels (Verzierungsriegel) nach vorne oder
Arr (SAr) XXX - Stichzahl des Anfangsriegels (Verzierungsriegel) nach hinten während ca 3. s.
In dieser Zeit kann man die Stichzahl durch die schrittweise
Betätigung der Tasten + oder - ändern.
Einstellung des Endriegels:
Es gilt dasselbe wie bei dem Anfangsriegel (Einstellung mit
der Taste 2).
Erv (SEv) XXX - Stichzahl des Endriegels (Verzierungsriegel)
nach vorne
Err (SEr) XXX - Stichzahl des Endriegels (Verzierungsriegel)
nach hinten
8
Einstellung der Rollfußstellung beim Abstellen in der Naht
(mit der neutralen Pedalstellung) und nach der Beendigung
der Naht (mit der neutralen Pedalstellung):
Man stellt es mittels Taste 3 ein, die Anzeige mit dem Pfeil über
dem diesbezüglichen Symbol.
Einstellung der Nadelstellung beim Abstellen in der Naht:
Die Einstellung mittels Taste 4.
8.2.1.2 Einstellung mittels Parameter (Abb. 16)
Der Speicher des Antriebs enthält die Parameter, die die
Optimierung der Nähoperationen ermöglichen. Diese Parameter haben eine genaue Bedeutung und sind in 3 Ebenen
verteilt. Weiterhin werden nur die Parameter angegeben, die
der Bedienung erreichbar sind. Jeder Parameter hat seine
laufende Nummer und seinen Wert.
Allgemeiner Vorgang bei der Änderung von Parametern der
Bedienungsebene:
- den Netzschalter einschalten oder durch das Niedertreten
des Pedals völlig nach hinten die Naht beendigen
- auf dem Bedienfeld V 810 die Taste P betätigen
- auf dem Display wird F 000 dargestellt sein (000 ist die
Parameter-Nummer)
- durch mehrmalige Betätigung der Taste + oder - die benötigte
Parameter-Nummer einstellen
- die Taste E betätigen und auf dem Display erscheint der
Parameter-Wert
- durch die Tasten + und - kann man den Wert ändern
- mit der Betätigung der Taste E erreicht man die folgende
Nummer des Parameters in der Reihenfolge
- mit der Betätigung der Taste P verläßt man den Modus der
Parameteränderung
Bemerkung:
1. Damit sich die Änderung des Parameters dauerhaft in den
Speicher speichert, muß man nach der Änderung des
Parameters das Pedal nach vorne niedertreten.
2. Der Modus der Änderung von Parametern ist nur nach der
Beendigung der Naht möglich.
Stichzahl in Riegeln:
Sie ist auf den Parameter-Nummern gespeichert.
Parameter-Nr.
Bereich
der Werte
Beschreibung
der Parameter
000(080)
0-254
001(081)
0-254
002(082)
0-254
003(083)
0-254
Stichzahl des Anfangsriegels
(Verzierungsriegels) nach vorne
Stichzahl des Anfangsriegels
(Verzierungsriegels) nach hinten
Stichzahl des Endriegels
(Verzierungsriegels) nach hinten
Stichzahl des Endriegels
(Verzierungsriegels) nach vorne
Nähen nach dem Nähprogramm:
Der Antrieb mit dem Paneel V810 ermöglicht das automatische
Nähen von 1 Naht mit der angegebenen Stichzahl. Man muß
die diesbezügliche Stichzahl angeben und das Nähprogramm
einschalten.
9
Parameter-Nr.
Bereich
der Werte
Beschreibung
der Parameter
007
0-254
015
ON/OFF
Stichzahl
Das Nähen nach
dem Nähprogramm
ein/ausgeschaltet
Ein/Ausschaltung des Fadenabschneiders:
C D
E
F
G H I
Parameter Nr.
Bereich
der Werte
Beschreibung
der Parameter
013
ON/OFF
Fadenabschneider
ein/ausgeschaltet
8.2.2 Mit Anwendung vom Efka Stopmotor Bedienfeld V 820 (Abb. 17)
J K LM N O PQ
A
B
Abb. 17
Funktionsbelegung der Tasten:
Taste P
Aufruf oder Abschluss Programmiermodus
Taste E
Quittungs-Taste bei Änderungen im Programmiermodus
Taste +
Erhöhen des im Programmiermodus
angezeigten Wertes
Taste Vermindern des im Programmiermodus
angezeigten Wertes
Taste 1
Anfangsriegel EINFACH/DOPPELT/AUS
oder Anfangsstichverdichtung
Taste 2
Stichzählung
VORWARTS/RÜCKWARTS/AUS
Taste 3
Funktion der Lichtschranke
HELL-DUNKEL/DUNKEL-HELL/AUS
Taste 4
Endriegel EINFACH/DOPPELT/AUS oder
Endstichverdichtung
Taste 5
Funktion FADENABSCHNEIDER/FADENABSCHNEIDER +FADENWISCHER/AUS
Taste 6
automat. Fußlüftung bei Stopp in der Naht
EIN/AUS
automat. Fußlüftung nach Abschneidevorgang EIN/AUS
Taste 7
Grundposition Nadel UNTEN/OBEN
Taste 8
Restfadenwächter EIN/AUS
Taste 9
Funktiontaste - programmierbar
Taste 0
Einlernen/Abarbeiten der 40 möglichen
Nahtstrecken
Taste A
Taste für Riegelunterdrückung
bzw. Riegelabruf
Taste B
Taste für Nadel hoch/tief bzw. Shift-Taste
im Programmiermodus
Symbol C
Kurzzeichen C für die Code-Nummer
Symbol D
Kurzzeichen F für die Parameter-Nummer
Symbol E
Programmnummer im Modus TEACH IN
Symbol F
Nahtnummer im Modus TEACH IN
Symbol G
Laufsperre aktiv
Symbol H
Eingabe über Tasten gesperrt
Symbol I
Error-Meldung
Symbol J
Stichzahleingabe im Modus TEACH IN
Symbol K
Spulenfadenwächter
eingeschaltet.
Blinkendes Symbol bei leer werdender
Spule.
Symbol L
Begrenzte Drehzahl wirksam
Symbol M
Rechte Nadel abgeschaltet
Symbol N
Ausgleichsstiche für Lichtschranke im
Modus TEACH IN
Symbol O
Maschine läuft
Symbol P
automatische Drehzahl wirksam
Symbol Q
Linke Nadel abgeschaltet
Die Pfeile auf dem Display indizieren die Einschaltung der
Funktionen, die über den Tasten symbolisch dargestellt sind.
10
8.2.2.1 Einstellung mittels Drucktasten mit fest angegebener Funktion (Abb. 17)
Bemerkung: Damit die Betätigung der Taste wirkt, muß man
die Naht beendigen (das Pedal völlig nach hinten
niedertreten).
Einstellung des Anfangsriegels:
Der Antrieb ermöglicht, den Riegel automatisch zu nähen. Man
muß den Typ (einfach, doppel, ausgeschaltet) und die Stichzahl wählen, die man nach vorne und nach hinten nähen soll.
Den Typ des Riegels zeigt der Pfeil über dessen Symbol (durch
schrittweise Betätigung der Taste 1 wählen). Bei der Betätigung
der Taste 1 erscheint auf dem Display
Arv (SAv) XXX - Stichzahl des Anfangsriegels (Verzierungsriegels) nach vorne oder
Arr (SAr XXX - Stichzahl des Anfangsriegels (Verzierungsriegels)nach hinten während ca 3. s.
In dieser Zeit kann man die Stichzahl durch die schrittweise
Betätigung der Tasten + oder - ändern.
Einstellung des Endriegels:
Es gilt dasselbe wie bei dem Anfangsriegel (Einstellung mit
der Taste 4).
Erv (SEv) XXX - Stichzahl des Endriegels (Verzierungsriegels)
nach vorne
Err (SEr) XXX - Stichzahl des Endriegels (Verzierungsriegels)
nach hinten
Einstellung der Rollfußstellung beim Abstellen in der Naht
(mit der neutralen Pedalstellung) und nach der Beendigung
der Naht (mit der neutralen Pedalstellung):
Man stellt es mittels Taste 6 ein, die Anzeige mit dem Pfeil über
dem diesbezüglichen Symbol.
Einstellung der Nadelstellung beim Abstellen in der Naht:
Die Einstellung mittels Taste 7.
Fadenabschneider EIN/AUS:
Mittels Taste 5 eingestellt.
Einschaltung vom Nähprogramm:
Mittels Taste 0 eingeschaltet.
Funktion der Taste F EIN/AUS:
Der Taste F auf dem Paneel kann eine aus den folgenden
Funktionen zugeordnet sein:
Sst - Softstart
SrS - Verzierungsriegel
Frd - Rückwinkel nach Fadenabschneider
8.2.2.2 Einstellung mittels Parameter (Abb. 17)
Der Speicher des Antriebs enthält die Parameter, die die
Optimierung der Nähoperationen ermöglichen. Diese Parameter haben eine genaue Bedeutung und sind in 3 Ebenen
verteilt. Weiterhin werden nur die Parameter angegeben, die
der Bedienung erreichbar sind. Jeder Parameter hat seine
laufende Nummer und seinen Wert.
Allgemeiner Vorgang bei der Änderung von Parametern der
Bedienungsebene:
- den Netzschalter einschalten oder die Naht durch das Niedertreten des Pedals völlig nach hinten die Naht beendigen
- auf dem Bedienfeld V 820 die Taste P betätigen
- am Display gibt es keine Angabe
- durch wiederholte Betätigung der Taste E den benötigten
Parameter einstellen (ohne Darstellung der Parameter-Nr)
- mittels Tasten + oder - kann man den Wert ändern
- durch die Betätigung der Taste E werden Sie in der gegebenen
Reihenfolge zum folgenden Parameter übergehen
- mit der Betätigung der Taste P verläßt man den Modus der
Parameteränderung
11
Bemerkung:
1. Damit sich die Änderung des Parameters dauerhaft in den
Speicher speichert, muß man nach der Änderung des
Parameters das Pedal nach vorne niedertreten.
2. Der Modus der Änderung von Parametern ist nur nach der
Beendigung der Naht möglich.
Stichzahl in Riegeln:
Sie ist auf den Parameter-Nummern gespeichert.
Parameter-Nr.
Bereich
der Werte
Beschreibung
der Parameter
000(080)
0-254
001(081)
0-254
002(082)
0-254
003(083)
0-254
Stichzahl des Anfangsriegels
(Verzierungsriegels) nach vorne
Stichzahl des Anfangsriegels
(Verzierungsriegels) nach hinten
Stichzahl des Endriegels
(Verzierungsriegels) nach hinten
Stichzahl des Endriegels
(Verzierungsriegels) nach vorne
Nähen nach dem Nähprogramm:
Der Antrieb mit dem Bedienfeld V 820 ermöglicht automatisch bis zu 40 Nahten zu nähen, die in bis zu acht Programmen
mit den angegebenen Stichzahlen, Nachtrichtung (vorwärts/
rückwärts) zerlegt sind. Nähere Informationen gibt es in der
originalen Betriebsanleitung.
12
Anleitung zur Beseitigung von eventuellen Mängeln
Bemerkung: Wenn die Maschine mit einem Stopmotor angetrieben wird, ist es notwendig vor einer Reparatur, die Einstellung seiner
Parameter laut Teil B, Abs. 12.5.2 zu kontrollieren.
Mangel
Ursache
Beseitigung des Mangels
1. Die Maschine läuft schwierig.
1.1 Die Maschine war außer Betrieb für
eine längere Zeit. Eingetrockenes
Öl und Unreinigkeit in Lagern.
In alle Schmierlöcher und auf Gleitflächen einige Tropfen von Petrol einspritzen und die Maschine in schnellen
Gang setzen, damit sich die Schmierlöcher in den Lagern reinigen. Dann die
Maschine gut mit Öl für Nähmaschinen
laut Abs. 7, Teil A durchschmieren.
2. Die Maschine läuft langsam an.
2.1 Wenig gespannter Riemen vom
Elektromotor.
Den Riemen nach dem Abs 5.1.2, Teil B
spannen.
3. Oberfadenreißen.
3.1 Angeschnittene Fadenführer.
3.2 Scharfe Greiferspitze.
3.3 Schlechter Transport.
Beurteilen und Fadenführer austauschen.
Reparieren.
Transport nach Abs. 3; 6; 7, Teil C
reparieren.
Oberfaden nach Abs. 6.1, Teil A.
3.4 Falsche Führung oder Einfädelung
des Oberfadens.
3.5 Fadenspannung zu hoch.
3.6 Falsch eingesetzte oder beschädigte Nadel.
3.7 Die Fadenstärke entspricht nicht
der Stärke des Nähmaterials.
3.8 Maschine sehr verunreinigt.
3.9 Faden auf dem Greifer aufgewickelt.
3.10 Faden zu schmal und wenig fest.
4. Unterfadenreißen.
5. Fehlstiche.
Spannung nach Abs. 6.4, Teil A einstellen.
Nadel nach Abs. 6.3, Teil A austauschen.
Geeignete Faden verwenden.
Stichplatte abschrauben und Mechanismus reinigen. Stichplatte nach Abs. 5,
Teil C aufsetzen.
Faden beseitigen.
Geeigneten Faden verwenden.
4.1 Faden falsch eingefädelt ins Spulengehäuse.
4.2 Faden zu schwach oder wenig fest.
4.3 Faden auf der Greiferspule schlecht
aufgewickelt.
4.4 Beschädigte Spule.
4.5 Scharfe Anpreßfeder am Spulengehäuse.
Faden richtig nach Abs. 6.5, Teil A einfädeln.
Geeigneten Faden verwenden.
Spule umwickeln.
5.1 Falsch eingesetzte Nadel.
Nadel richtig nach Abs. 6.3, Teil A einsetzen.
Nadel nach Abs. 6.3, Teil A austauschen.
Greifer austauschen.
5.2 Stumpfe oder gebogene Nadel.
5.3 Angeschnittene oder gebrochene
Greiferspitze.
5.4 Großes Nadelloch in der Stichplatte.
5.5 Gebrochene Adaptierfeder zur Oberfadenspannung.
5.6 Nadelstange zu hoch oder zu
niedrig.
5.7 Verdrehter Greifer, falsche Schleifenhub.
5.8 Verunreinigter
Greifermechanismus.
13
Spule austauschen.
Feder austauschen.
Stichplatte austauschen und nach Abs.
5, Teil C aufsetzen.
Feder austauschen und Oberfadenspannung nach Abs. 6.4, Teil A einstellen.
Nach Abs. 10, Teil C einstellen.
Schleifenhub nach Abs. 11, Teil C einstellen.
Mit Petrol reinigen und mit Öl schmieren.
6. Nadelbrücke.
6.1 Transporteur zu hoch.
6.2 Unaufmerksamkeit beim Nähen,
Materialziehen.
6.3 Zu schmale Nadel für dickes Material.
6.4 Falsch eingesetzte Nadel.
Transporteurhöge nach Abs. 3, Teil C einstellen.
Material frei durchgehen lassen.
Nadel nach Abs. 6.3, Teil A austauschen.
6.5 Gelockerte Stichplatte.
6.6 Oberfadenspannung zu groß.
Nadel richtig nach Abs. 6.3, Teil A einsetzen.
Stichplatte nach Abs. 5, Teil C aufsetzen.
Spannung nach Abs. 6.4, Teil A einstellen.
7. Maschine transportiert schwierig
und unregelmäßig.
7.1 Transporteur zu niedrig.
7.2 Verschlissener Transporteur.
7.3 Verklebte oder stumpfe Transporteurzähne.
7.4 Kleiner Presserfußdruck.
Transporteurhöhe nach Abs. 3, Teil C einstellen.
Austauschen.
Transporteur reinigen oder austauschen.
Druck nach Abs. 6.8, Teil A erhöhen.
8. Falsche Fadenverschlingung. Die
Fäden sind auf der oberen Seite des
Nähgutes verschlungen.
8.1 Angeschnittene Feder am Spulengehäuse, Unterfaden ungenügend
gebremst.
8.2 Unterfaden nicht unter der Spulengehäusefeder eingefädelt.
8.3 Unterfaden unter der Spulengehäusefeder gefangen.
8.4 Ungleiche Einstellung der Oberund Unterfadenspannung.
8.5 Maschine transportiert zu früh.
Feder austauschen.
9.1 Vom Oberfaden angeschnittene
Spannungscheiben.
9.2 Faden geht nicht um den Greifer
herum oder er verfängt sich um das
Spulengehäuse.
9.3 Oberfaden nicht zwischen Spannungsscheiben gefangen.
9.4 Faden zwischen
Spannungsscheiben gefangen.
9.5 Ungleiche Einstellung der Oberund Unterfadenspannung.
Scheiben austauschen und Oberfadenspannung nach Abs. 6.4, Teil A einstellen.
Greifer reinigen und Spulengehäuse einstellen.
9. Falsche Fadenverschlingung. Die
Fäden sind auf der unteren Seite des
Nähgutes verschlungen.
Faden wieder nach Abs. 6.5, Teil A einfädeln.
Reinigen.
Spannung nach Abs. 6.4 und 6.5, Teil A
einstellen.
Transport nach Abs. 3; 6; 7, Teil C einstellen.
Faden richtig nach Abs. 6.1, Teil A durchziehen.
Fadenspanner reinigen und nach Abs.
6.4, Teil A einstellen.
Richtig nach Abs. 6.4 und 6.5, Teil A einstellen.
10. Greifer blockiert.
10.1 Im Greifer Fadenreste gefangen.
Mit Handrad trotz dem beträchtlichen
Widerstand hie und da bewegen bis sich
die Fäden im Greifer zerschneiden. Nach
deren Beseitigung die Maschine eine
Weile ohne eingefädeltem Faden laufen
lassen und dann diese mit 2-3 Tropfen
von im Abs. 7, Teil A empfohlenen Öl den
Greifer schmieren.
11. Kleiner Oberfadenvorrat, die Maschine beginnt nicht zu nähen,
Oberfaden zieht sich am Anfang des
nächsten Nähens aus dem Nadelöhr
heraus.
11.1 Große Spannung des Vorspanners.
11.2 Nockenzeiteinstellung zu schnell.
11.3 Maschine stellt sich vor dem oberen
Totpunkt ab.
11.4 Der den Hauptspanner lösende
Elektromagnet ohne Funktion.
11.5 Schlechte Oberfadenabwicklung.
Nach Abs. 6.1, Teil A verringern.
Nach Abs. 23, Teil C verspäten.
Nach Abs. 29, Teil C einstellen.
12. Kleiner Unterfadenvorrat, Maschine
beginnt nicht zu nähen.
12.1 Das Unterfadenende zieht sich ins
Spulengehäuse ein.
12.2 Große Nachdrehgeschwindigkeit.
12.3 Unterfadenspannung zu groß.
12.4 Grat auf dem Greiferschutzblech.
Unterfadenaufwicklungsspannung nach
Abs. 6.2, Teil A erhöhen.
Maximale Drehzahl 140/min einhalten.
Nach Abs. 6.5, Teil A verringen.
Auspolieren.
13. Fadenenden nicht oder schlecht abgeschnitten.
13.1 Der (zu klein) Andruck des festen
Messers schlecht eingestellt.
13.2 Festes oder bewegliches Schneidemesser abgestumpft.
Nach Abs. 28, Teil C einstellen.
14
Ursache ermitteln und reparieren.
Reparieren.
Austauschen oder scharfschleifen.
14. Schlechte Qualität vom Nahtanfang
auf der Rückseite.
14.1 Oberfadenende zu lang.
Spannung am Vorspanner nach Abs. 6.1,
Teil A erhöhen.
Nockenzeiteinstellung nach Abs. 23, Teil
C regeln.
15. Kein Ober- oder Unterfadenabschneiden getan.
15.1 Falsche Nockenzeiteinstellung.
Nocken richtig nach Abs. 23, Teil C
einstellen.
Einstellen.
15.2 Maschine läßt Stiche bei niedrigen
Umdrehungen aus.
15.3 Schlechte Fadenverteilung durch
bewegliches Abschneidemesser.
15.4 Kleiner Hub des beweglichen Abschneidemessers.
16. Kein Ober- und Unterfadenabschneiden getan, aber die Maschine
verdreht sich von der oberen in die
untere Lage.
17. Maschine beginnt erst nach Auslassen einiger Stiche zu nähen.
16.1 Falsche Nockenzeiteinstellung.
16.2 Falsche Funktion (Verklemmung)
des Elektromagnets der Fadenabschneidvorrichtung.
16.3 Zu kleiner Hub des beweglichen Abschneidemessers.
17.1 Zu kleiner Oberfadenvorrat.
17.2 Zu kleiner Unterfadenvorrat.
18. Am Nähanfang ragt das Oberfadenende über das Nähgut empor.
18.1 Oberfadenvorrat zu groß.
15
Bewegliches Abschneidemesser nach
Abs. 27; 32, Teil C einstellen oder austauschen..
Nach Abs. 27, Teil C einstellen.
Nocken richtig nach Abs. 23, Teil C einstellen.
Die Schaltung überprüfen und den Elektromagnet eventuell austauschen.
Nach Abs. 24, Teil C einstellen.
Nach Abs. 6.1, Teil A; Abs. 23 und 29, Teil
C einstellen.
Bewegliches Abschneidemesser und
Greifer überpolieren.
Vorspannerspannung nach Abs. 6.1, Teil
A erhöhen.
Nockenzeiteinstellung 23, Teil C ändern.
Maschinenabstellung mit Nadelstange im
oberen Totpunkt nach Abs. 29, Teil C
regeln.
Inhalt - Teil B - Anleitung zur Komplettierung:
1. Sicherheitshinweise ......................................................................................................................................................... 1
2. Art der Maschinenlieferung .............................................................................................................................................
2.1
Kompletter Kopf mit Zubehör ................................................................................................................................
2.2
Gestell ......................................................................................................................................................................
2.3
Motor ........................................................................................................................................................................
2.4
Riemenscheibe des Motors ....................................................................................................................................
1
1
1
1
2
3. Gestellplatte ....................................................................................................................................................................... 2
4. Montage des Gestellgerüstes und Höheneinstellung ................................................................................................ 2
5. Komplettierung und Aufschrauben der Gestellplatte ..................................................................................................
5.1
Komplettierung der Gestellplatte ...........................................................................................................................
5.1.1 Aufsetzen des Maschinenkopfes auf das Gestell ......................................................................................
5.1.2 Montage der Motorriemenscheibe, des Riemens und der Riemenhauben ............................................
5
5
5
5
6. Montage des Positionsgebers und des Bedienfeldes vom Stoppmotor .................................................................. 6
7. Montage der Ausstattung für den elektromagnetischen Nähfußlüfter ..................................................................... 6
8. Montage der Ausstattung für Rückwärtsnähen mit Elektromagnet ........................................................................... 7
9. Montage der Beleuchtung ................................................................................................................................................ 7
10. Zusammensetzung und Montage des Garnständers .................................................................................................... 8
11. Vorbereitung der Maschine für das Nähen .................................................................................................................... 8
12. Hinweise zur Inbetriebsetzung des elektronisch gesteuerten Antriebs .................................................................. 9
12.1 Speisung 1 x 230 V - DC motor ............................................................................................................................. 9
12.2
Speisung 3 x 400 V - elektrische Fünfaderverteilung, 3 x 230 V - Vierader- oder
Fünfaderverteilung .................................................................................................................................................. 1 0
12.3
Speisung 3 x 400 V - elektrische Vieraderverteilung plus 1 x 230 V - Zweiaderkabel ..................................... 1 0
12.4
Elektrischer Anschluß des Maschinenkopfes zum Stoppmotor ........................................................................ 1 1
12.5
Einstellung des Stoppmotors S359 600045 XXX - EFKA DC 1600/DA82GA .................................................... 1 3
12.5.1 Einstellung des Positionsgebers .............................................................................................................. 1 3
12.5.2 Änderungen der Einstellung von Parametern des Stoppmotors mit Rücksicht
auf die originale Einstellung des Herstellers ........................................................................................... 1 3
12.6
Einstellung des Stoppmotors S359 600052 XX - EFKA VD 552/6F82FA .......................................................... 1 3
12.6.1 Einstellung des Positionsgebers .............................................................................................................. 1 3
12.6.2 Änderungen der Einstellung von Parametern des Stoppmotors mit Rücksicht
auf die originale Einstellung des Herstellers .......................................................................................... 1 4
Teil B - Anleitung zur Komplettierung
1. Sicherheitshinweise
Achtung!
Die Montage der Maschine darf nur ein angelernter Mechaniker vornehmen.
Alle Arbeiten an der Elektroinstallation der Nähmaschine darf nur ein dazu berechtigter Elektromechaniker durchführen. Es ist absolut notwendig, die vom Lieferanten gelieferten Instruktionen zum Antrieb durchzustudieren.
2. Art der Maschinenlieferung
Der Inhalt der Lieferung wird im Übereinkommen zwischen dem Lieferanten und dem Käufer bestimmt sein. Es gibt folgende
Möglichkeiten:
2.1 Kompletter Kopf mit Zubehör
In diesem Falle umfaßt die Lieferung:
- Kompletter Kopf.
- Ausgewählte Ersatzteile.
- Standardzubehör (einschließlich Werkzeuge - siehe Katalog von Ersatzteilen).
- Sonderzubehör (einschließlich einiger Gestellkomponenten - siehe Katalog von Ersatzteilen).
2.2 Gestell
Die Lieferung umfaßt die Gestellkomponenten, aber ohne Gestellkomponenten, die im Sonderzubehör enthalten sind, das
mit dem Maschinenkopf geliefert wird (siehe Abs. 2.1) und ohne jede elektrischen Komponenten.
Wenn es nicht anders vereinbart ist, wird das Gestell im zerlegten Stand geliefert. Wenn man ein montiertes Gestell benötigt,
dann wird man das Sondezubehör aus der Kopflieferung verwenden.
Komplettes Gestell (Bestellnummer S072 500100 für Unterklassen -101 und -105) enthält folgende Posten:
MG53
MG53
0907
S615
000501
002501
021084
000316
Gestellgerüst
Pedal, groß
Teilesatz für Gestell
Gestellplatte
Ausstattung für Gestell (separat zu bestellen):
Presserfußlüftung mit Pedal:
S522 000450
S980 044982
Pedal, klein
Fußlüftungszugstange
Rückwärtsnähen:
S522 000450
S980 060028
Pedal, klein
Rückwärtsnahtzugstange
2.3 Motor
Die Lieferung umfaßt den eigentlichen Motor, Schalter – Schutzschalter, sämtliche Verkabelung (mit Ausnahme des Steckers)
und Anschlußmaterial. Je nach dem Motortyp kann man auch eine Schalttafel liefern. Wenn es nicht anders vereinbart
wurde, liefert man diesen im zerlegten Stand. Die Maschine ohne Fadenabschneider wird mit einem Kupplungsmotor mit
Hebel ausgestattet. Wenn man Presserfußpositionierung oder Lüftung oder Rückwärtsnähen mit Elektromagnet benötigt,
muß die Maschine ohne Faden-abschneider mit einem Stopmotor ausgestattet sein.
1
Man wählt die Motoren nach der folgenden Tabelle:
Unter- Bestellnummer
klasse der
Maschine
101
105
S359 600030 88
S359 600030 75
S359 600030 58
ø Riemenscheibe
mm
Benennung
FIR 1148
3 x 400/230 V, 50/60 Hz
max. Umdre- Grobe Spezifikation
hungen der
Maschine/min
88
75
58
3800
3200
2500
S359 600045 810 Stopmotor EFKA
S359 600045 820 DC 1600/DA82GA
1 x 230 V, 50/60 Hz
58
58
einstellbar
einstellbar
S359 600052 88
S359 600052 75
S359 600052 58
88
75
58
3800
3200
2500
Stopmotor EFKA
VD 552/6F82FA
3 x 400/230 V, 50/60 Hz
Asynchron- Zweipol -Kupplungsmotor;
Schalter-Schutzschalter mit Verkabelung;
Anschlußmaterial
D-C motor (A-C servo) einschließlich SchalterSchutzschalter; Bedienfeld EFKA V 810/V820;
Anschlußmaterial und Verkabelung
Asynchron- Zweipol -Stoppmotor mit Reibungskupplung und Bremse
Schalter-Schutzschalter
Anschlußmaterial
Bedienfeld EFKA V 810/V820 *
* Für die Einstellung des Stoppmotors kann man das Bedienfeld S359 600038/V810 oder S359 600050/V820 bestellen,
das kein Bestandteil der Lieferung des Stoppmotors ist und separat zu bestellen ist.
Die obengenannten Stopmotoren wurden auf der Maschine überprüft und erfüllen die diesbezüglichen Funktionsanforderungen. Andere Stopmotor-Typen können aber müssen nicht geeignete Parameter haben. Der Hersteller
empfieht nicht, andere Stopmotoren ohne Überprüfung zu verwenden.
2.4 Riemenscheibe des Motors
Am Stoppmotor EFKA DC 1600/DA82GA werden die Umdrehungen stufenlos elektronisch eingestelt.
Die Scheibe für maximale oder andere Nähgeschwindigkeit wird auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden geliefert.
Man wählt die Scheibe nach der folgenden Tabelle:
Motor
FIR 1148/552/3
EFKA VD552
Nähgeschwindig- Nähgeschwindig- ø Riemenkeit /50 Hz
keit/60 Hz
scheibe/mm
1810
2020
2150
2330
2500
2710
2890
3020
3230
3450
3660
3790
3880
4310
2170
2430
2580
2790
3000
3260
3460
3620
3880
4140
4400
-
42
47
50
54
58
63
67
70
75
80
85
88
90
100
Bestellnummmer
der Riemenscheibe
S980 045548
S980 045377
S980 045491
S980 045361
S980 045472
S980 045378
S980 045476
S980 045370
S980 045384
S980 045479
S980 045480
S980 045383
S980 045481
S980 045483
3. Gestellplatte
Für den Fall, daß der Kunde sich selbst seine eigene Gestellplate
sichern wird, ist ihre Zeichnung auf der Seite 4 angegeben
(Abb. 5).
2
2
4. Montage des Gestellgerüstes
und Höheneinstellung (Abb. 1)
1
B=1
00 m
m
Das Gerüst nach der Abb. 1. montieren. Die Kote “B” ist für die
mittelhohe Gestalt der Bedienungsperson bestimmt. Für eine
höhere Gestalt muß man die Kote “B” vergrößern und
umgekehrt. Die Maschinenfüße werden nach dem Fußboden
durch die Lockerung der Schrauben (1) ausgeglichen. Mittels
Schrauben (2) kann man die Höhe der Platte und des Gestelles
einstellen.
mm
80
=
A
Abb. 1
2
3
7
2
13
6
8
70
200
Abb. 3
3
1
B
5
4
5
16
A
Abb. 2
Abb. 4
3 x GEWINDEEINLAGE M8 EINGESCHRAUBT IN LÖCHER ø 14; TIEFE 30
Abb. 5
2
G
G
4
3
5. Komplettierung und Aufschrauben der Gestellplatte
5.1 Komplettierung der Gestellplatte (Abb. 2, 3, 4, 5)
Die Gummieinlagen zur Lagerung des Maschinenkopfes in die Gestellplatte in die Aussparung (2 und 3, Abb. 5) einlegen. Zur
besseren Anfassung empfehlen wir die Einlagen aufzukleben. Bei der Montage der Wanne (1, Abb. 2) darauf achten, daß am
ganzen Umfang der Wanne der Abstand “X” zwischen dem Wanneninneren und dem Umfang des Ausschnittes in der
Gestellplatte (2) eingehalten wird.
Zur Gestellplate (2, Abb. 3) den Hauptschalter (4) aufschrauben.
Den Gummistoßpuffer (3, Abb. 3) befestigen.
Motorhalter (5) nach Abb. 3 und 4 aufschrauben.
Beleuchtungstransformator (6, Abb. 3)) für die Beleuchtung aufschrauben - wenn geliefert.
Mittels Befestigungsschellen (8, Abb. 3) elektrische Leiter installieren.Der Anschluß unterscheidet sich nach dem Motor,
nach der Speisespannung und nach der Anzahl von Leitern der Energiezuleitung. Im Falle einer Vieraderzuleitung 3 x
400 V muß der Beleuchtungstransformator mit einem selbständigen Zuleitungskabel 1 x 230 V bespeist werden - siehe Abs.
12.3. Schublade (7, Abb. 3) aufschrauben.
Der Maschinenkopf darf nicht in seiner Arbeits- und gekippten Lage die Wanne berühren. Der Durchmesser der Motorriemenscheibe muß den maximalen vorgeschriebenen Umdrehungen des einschlägigen Nähmaschinentyps und des
angewendeten Motors entsprechen. Den Motorschutzschalterstrom nach dem Nennstrom einstellen, wie es auf dem
Maschinenschild angegeben ist.
5.1.1 Montage und Aufsetzen des Maschinenkopfes auf das Gestell (Abb. 8)
Der Maschinenkopf hat immer seine Bänder und das untere Deckblechteil montiert, das nur zum Transport der
Maschine dient. Vor dem Aufsetzen der Maschine auf das Gestell ist das untere Deckblechteil zu entfernen. Den
Maschinenkopf in die Gestellplatte einsetzen.
Den Stützstift, der sich im Maschinenzubehör befindet, ins Loch (7, Abb. 8) aufsetzen. Fadenführer auf das
Maschinenkopf montieren.
5.1.2 Montage der Motorriemenscheibe, des Riemens und der Riemenhauben (Abb. 6)
Montieren Sie die Motorriemenscheibe (2).
Setzen Sie den Keilriemen (3) auf und spannen Sie ihn durch das Schwenken des Motors. Der Riemen ist richtig
gespannt, wenn sich die entgegenstehenden Seiten des Riemens um 20 mm gegenseitig unter der Einwirkung der
Kraft von 10 N in der Mitte von beiden Seiten nähern. Der Stoppmotor sollte so eingestellt sein, daß die untere Fläche
dessen Steuerkastens horizontal ist.
Stellen Sie den Anschlag (4) gegen den Ausfall des Riemens aus der Riemenscheibe bei den größeren Riemenscheiben
auf die Entfernung 2 bis 3 mm vom Riemen ein. Bei den kleineren Riemenscheiben stellen Sie die Stifte (5) nach dem
Detail (D) ein.
Montieren Sie die untere Riemenhaube (7) auf den Motor.
Montieren Sie bei dem Hebelkupplungsmotor die obere Riemenhaube (6).
Montieren Sie die obere Riemenhaube (6) und den Positionsgeber erst nach dem elektrischen Anschluß des Kopfes
zum Stoppmotor.
DETAIL D
6
4mm
5
4mm
5
2-3 mm
7
3
2
4
Abb. 6
5
6. Montage des Positionsgebers und des Bedienfeldes vom Stoppmotor (Abb. 7, 8)
Den Positionsgeber (2) auf den Zapfen des Handrades aufsetzen, so daß die Arretiernut des Gebers auf den Arretieranschlag
(4) aufsitzt (damit wird die Bewegung des Körpers vom Positionsgeber verhindert). Den Geber durch das Nachziehen von
zwei Schrauben mit Innensechskant befestigen.
Beim Stoppmotor EFKA das Bedienfeld V 810 (1), auf den Oberdeckel mit zwei Schrauben (3) aufschrauben, die sich auf dem
Deckel befinden.
Beim Stoppmotor EFKA den Halter (5) mit der Schraube zum Bedienfeld V 820 (6) montieren, und den Halter mit dem
Bedienfeld zur Platte des Untergestelles aufschrauben.
3
1
7
2
110
6
4
80
5
Abb. 8
Abb. 7
7. Montage der Ausstattung für den elektromagnetischen Nähfußlüfter (Abb. 9, 10)
Den Hebel (1) lösen, die Feder mit dem Hebel (für die mechanische Lüftung des Drückerfußes) demontieren und die Feder (2)
und den Hebel (3) montieren. Den Hebel (1) ausrichten.
Den Magnet (4) mit der Platte (5), mittels der Schrauben (6), auf den Kopf der Maschine nach den Abbildungen montieren.
Die Lage zwischen dem Hebel (3) und dem Kern vom Elektromagnet (4) einstellen - Minimalspiel – Presserfuß in seinem
unteren Totpunkt.
Durch den Ausschnitt in der Platte den Magnet in die Ausführung auf dem Anschlußkabel des Motors und des Kopfes
anschließen - siehe Abs. 12.4.
Den Stützstift aus der Tischplatte herausnehmen (Abb. 8, Pos. 7), in die Löcher die Deckkappen (7) einsetzen.
4
3
5
2
1
6
6
4
5
7
Abb. 9
6
Abb. 10
8. Montage der Ausstattung für das Rückwärtsnähen mit Elektromagnet (Abb. 11, 12)
Den Rückwärtsnähhebel und den Knopf zur Einstellung der Stichlänge demontieren.
Den Knopf (1) und die Welle (2) montieren.
Den Hebel (3) mit dem Magnet (4) auf die Welle (2) aufsetzen und mit den Schrauben (5) den Magnet zum Maschinenarm
befestigen. Mit der Schraube (6) den Hebel (3) auf die Welle (2) befestigen.
Durch den Tischplattenausschnitt den Magnetleiter in die Ausführung auf dem Durchschaltkabel des Motors und des Kopfes
anschließen - siehe Abs. 12.4.
Mittels Schrauben (7) den Druckknopfhalter (8) am Maschinenarm befestigen. Dann den Druckknopfleiter mittels Schellen
(9) am Maschinenarm befestigen.
4
5
9
Abb. 11a
7
8
1
2
Abb. 12
Abb. 11b
3
2
6
9. Montage der Beleuchtung (Abb. 13, 14)
Die Rolle (2) mittels Schraube (1) an den Maschinenkopf anschrauben, die Beleuchtung auf die Rolle (2) aufsetzen und mit
der Kurbel (3) nachziehen. Die Montage des Transformators ist in Abs. 5.1 beschrieben.
3
1
2
Abb. 13
Abb. 14
7
10. Zusammensetzung und Montage des Garnständers (Abb. 15, 16)
Der Garnständer zusammensetzen und ins Loch in der Platte so montieren, daß dessen Arme gleichlaufend mit der längeren
Kante der Platte sind.
Jeder Faden darf nur durch ein Loch im Garnständerarm geführt sein.
Abb. 16
Abb. 15
11. Vorbereitung der Maschine für das Nähen
Die Maschine gut besichtigen, reinigen und überprüfen, ob sie sich leicht dreht und ob sie richtig eingestellt ist.
Den Ölbehälter für das Schmieren des Greifers und die zentrale Dochtschmierung mit Öl füllen – die Schmierstellen sind auf
der Maschine mit roter Farbe bezeichnet (Teil A, Abs. 7 - Abbs. 12, 13).
Das Öl ESSO SP-NK 10 oder ein Öl in äquivalenter Qualität zum Schmieren verwenden (Viskosität bie 40° C: 10 mm2/s;
Flammpunkt: 150° C). Maschine ans Netz anschließen. Bei den Nähmaschinenantrieben mit Dreiphasenmotor durch das
kurzfristige Einschalten des Motorschalters die Motordrehrichtung ermitteln. Die Maschinendrehrichtung ist mit einem
Pfeil auf dem Riemenschutz bezeichnet.
Bei der unrichtigen Drehrichtung gegenseitig zwei Phasen im Netzstecker wechseln. Bevor man die Maschine auf volle
Leistung betreibt, diese einige Minuten auf niedrige Umdrehungen laufen lassen.
8
12. Hinweise zur Inbetriebsetzung des elektronisch gesteuerten Antriebs
Bei der Inbetriebnahme dieser Antriebe sind die in der Begleitdokumentation ihres Herstellers genannten Hinwiese zu
beachten. Bei ihrer Nichteinhaltung droht die Beschädigung des Antriebs oder des Nähmaschinenkopfes.
Achtung!
Die Netzspannung muß in Übereinstimmung mit der am Antriebschild angegebenen Spannung sein.
Achtung!
Der Transformator der Beleuchtung wird durch den Hauptschalter (EN 60204-3-1) nicht abgeschaltet. Falls im
Transformatorschrank ein Eingriff (zum Beispiel der Austausch der Sicherung) vorgenommen werden soll, muß
vorher unbedingt der Netzstecker aus der Steckdose hinausgezogen werden. Diese Arbeiten dürfen nur Personen mit
entsprechender elektrotechnischer Qualifikation ausführen.
Wählen Sie die geeignete Variante nach der folgenden Variante aus:
12.1 Speisung 1 x 230 V - DC motor
Schaltbild - Europa
Transformator der Beleuchtung
Gestell
Maschinenkopf
Schaltbild - Amerika
Transformator der Beleuchtung
Gestell
Maschinenkopf
9
12.2 Speisung 3 x 400 V - elektrische Fünfaderverteilung, 3 x 230 V - Vierader- oder Fünfaderverteilung
Schaltbild - Europa
Transformator der Beleuchtung
Gestell
Maschinenkopf
Schaltbild - Amerika
Transformator der Beleuchtung
Gestell
Maschinenkopf
12.3 Speisung 3 x 400 V - elektrische Vieraderverteilung plus 1 x 230 V - Zweiaderkabel
Schaltbild
Gestell
Transformator der Beleuchtung
Maschinenkopf
10
12.4 Elektrischer Anschluß des Maschinenkopfes zum Stoppmotor
Stoppmotor S359 600045 XXX- EFKA DC 1600/DA82GA
Schaltbild
gelb
rot
schwarz
blau
11
Stoppmotor S359 600052 XX - EFKA VD 552/6F82FA
Schaltbild
gelb
rot
schwarz
blau
12
12.5 Einstellung des Stoppmotors S359 600045 XXX - EFKA DC 1600/DA82GA
12.5.1 Einstellung des Positionsgebers
- stellen Sie den Parameter 170 ein, auf dem Display wird Sr1 dargestellt sein (Referenz-Position)
- drücken Sie die Taste >>, auf dem Display werden PoS O und das sich ändernde Symbol der Drehung dargestellt sein
- drehen Sie das Handrad, bis das Drehsymbol verschwindet
- drehen Sie am Handrad, bis die Nadelspitze bei ihrer Abwärtsbewegung in der Ebene der Stichplatte liegt
- drücken Sie die Taste E, Sie werden den Parameter 171 anfahren
- stellen Sie den Parameter 171 ein, auf dem Display wird Sr2 (alle Positionen) dargestellt sein
- drücken Sie die Taste >>
- auf dem Display erscheint 1 XXX (der Wert der unteren Position)
- drehen Sie das Handrad, bis sich der Wert XXX zu ändern beginnt
- drehen Sie das Handrad auf den Winkelwert der unteren Position (160 auf dem Bedienfeld)
- drücken Sie die Taste E
- auf dem Display erscheint 2 XXX (der Wert der oberen Position)
- drehen Sie das Handrad, bis sich der Wert XXX ändern beginnt
- drehen Sie das Handrad auf den Winkelwert der oberen Position (460 auf dem Bedienfeld)
- drücken Sie die Taste P 2x (Rückkehr in das Nähregime)
- treten Sie das Pedal kurz nach vorne (Einschreiben in den Speicher)
12.5.2 Änderungen der Einstellung von Parametern des Stoppmotors mit Rücksicht auf die originale
Einstellung des Herstellers
ParameterNummer
ParameterWert
111
170
171
1 160
2 460
300
120
200
5
190
202
210
213
max. Umdrehungen (nach dem Maschinen-Typ)
Referenz-Position
untere Position
obere Position
Winkel der Einschaltung des Beschneidens (210° )
Verzögerung des Anlaufes nach der Ausschaltung des Rollfußsignals
Stillsetzungszeit für Verzierungsriegel
Haltekraft der Verriegelung
12.6 Einstellung des Stoppmotors S359 600052 XX - EFKA VD 552/6F82FA
12.6.1 Einstellung des Positionsgebers
1A
2A
1
2
Die Positionen werden mittels Scheiben mit Ausschnitten direkt im Positionsgeber eingestellt.
Einstellung der unteren Position:
- demontieren Sie die Haube des Positionsgebers
- schalten Sie den Netzschalter ein
- treten Sie das Pedal kurz nach vorne (die Maschine stellt sich in unterer Nadelstellung ab) nieder
- schalten Sie den Netzschalter aus
- drehen Sie am Ausschnitt 1 der sich überdeckenden Scheiben so, daß die Maschine mit der Nadel in der Position 3 mm hinter
dem unteren Totpunkt stillgesetzt wird
- machen Sie die Kontrolle durch die Wiederholung des Verfahrens
Einstellung der oberen Stellung des Fadenhebels:
- treten Sie das Pedal nach hinten (die Maschine stellt sich in oberer Nadelstellung ab) nieder
- schalten Sie den Netzschalter aus
- drehen Sie am Ausschnitt 2 der selbständigen Scheibe so, daß die Maschine im oberen Totpunkt des Fadenhebels stillgesetzt
wird
- machen Sie die Kontrolle durch die Wiederholung des Verfahrens
13
12.6.2 Änderungen der Einstellung von Parametern des Stoppmotors mit Rücksicht auf die originale
Einstellung des Herstellers
ParameterNummer
ParameterWert
111
190
202
210
213
239
100
120
200
5
16
max. Umdrehungen (nach dem Maschinentyp)
Winkel der Einschaltung des Beschneidens
Verzögerung des Anlaufes nach der Ausschaltung des Rollfußsignals
Stillsetzungszeit für Verzierungsriegel
Haltekraft der Verriegelung
Funktion der Taste auf B 18/5
14
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