Handbuch
P4B
Handbuch
Motherboard
®
Checkliste
G838
Überarbeitete Ausgabe 1.03 (August 2001)
Copyright © 2001 ASUSTeK COMPUTER INC. Alle Rechte vorbehalten.
Kein Teil dieses Handbuchs, einschließlich der darin beschriebenen Produkte und Software, darf
ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von ASUSTeK COMPUTER INC. (“ASUS”) mit
jeglichen Mitteln in jeglicher Form reproduziert, übertragen, transkribiert, in Wiederaufrufsystemen
gespeichert oder in jegliche Sprache übersetzt werden, abgesehen von vom Käufer als
Sicherungskopie angelegter Dokumentation
Produktgarantien und Service werden nicht geleistet, wenn: (1) das Produkt repariert, modifiziert
oder geändert wurde, es sei denn, derartige Reparaturen, Modifikationen oder Änderungen wurden
schriftlich von ASUS genehmigt; oder (2) die Seriennummer des Produkts entstellt ist oder fehlt..
ASUS BIETET DIESES HANDBUCH IN SEINER VORLIEGENDEN FORM AN, OHNE JEGLICHE
GARANTIE, SEI SIE DIREKT ODER INDIREKT, EINSCHLIESSLICH, ABER NICHT BESCHRÄNKT
AUF INDIREKTE GARANTIEN ODER BEDINGUNGEN BEZÜGLICH DER VERKÄUFLICHKEIT
ODER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. IN KEINEM FALL IST ASUS, SEINE
DIREKTOREN, LEITENDEN ANGESTELLTEN, ANGESTELLTEN ODER AGENTEN HAFTBAR FÜR
JEGLICHE INDIREKTE, SPEZIELLE, ZUFÄLLIGEN ODER FOLGESCHÄDEN (EINSCHLIESSLICH
SCHÄDEN AUFGRUND VON PROFITVERLUSTEN, GESCHÄFTSVERLUSTEN, NUTZUNGSODER DATENVERLUSTEN, UNTERBRECHUNG VON GESCHÄFTSABLÄUFEN ETCETERA),
SELBST WENN ASUS VON DER MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN UNTERRICHTET
WURDE, DIE VON DEFEKTEN ODER FEHLERN IN DIESEM HANDBUCH ODER AN DIESEM
PRODUKT HERRÜHREN.
DIE TECHNISCHE DATEN UND INFORMATION IN DIESEM HANDBUCH SIND NUR ZU
INFORMATIONSZWECKEN GEDACHT, SIE KÖNNEN JEDERZEIT OHNE VORANKÜNDIGUNG
GEÄNDERT WERDEN UND SOLLTEN NICHT ALS VERPFLICHTUNG SEITENS ASUS
ANGESEHEN WERDEN. ASUS ÜBERNIMMT KEINE VERANTWORTUNG ODER HAFTUNG FÜR
JEGLICHE FEHLER ODER UNGENAUIGKEITEN, DIE IN DIESEM HANDBUCH AUFTRETEN
KÖNNTEN, EINSCHLIESSLICH DER DARIN BESCHRIEBENEN PRODUKTE UND SOFTWARE.
In diesem Handbuch erscheinende Produkte und Firmennamen könnten eingetragene Warenzeichen
oder Copyrights der betreffenden Firmen sein und dienen ausschließlich zur Identifikation oder
Erklärung und zum Vorteil des jeweiligen Eigentümers, ohne Rechtsverletzungen zu beabsichtigen.
ii
Eigenschaften
Inhalt
FCC/CDC-Aussagen ......................................................................... vi
Informationen zur Sicherheit ........................................................ vii
Über dieses Handbuch ................................................................. viii
Struktur dieses Handbuchs ................................................. viii
In diesem Handbuch angewendete Konventionen ................ ix
Wo Sie mehr Information finden können .............................. ix
ASUS-Kontaktinformation ................................................................ x
Kapitel 1: Das Produkt ......................................................... 1-1
1.1 Willkommen! ....................................................................... 1-1
1.2 Verpackungsinhalt ............................................................... 1-1
1.3 Eigenschaften ..................................................................... 1-2
1.3.1 Die Motherboardkomponenten ............................... 1-2
1.3.2 Vorinstalliertes Zubehör ......................................... 1-5
1.3.3 Technische Daten und spezielle Eigenschaften .... 1-6
1.3.4 Standard-Entsprechungen ...................................... 1-7
Kapitel 2: Hardwareinformation ......................................... 2-1
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
Motherboard - Installation ................................................... 2-1
2.1.1 Ausrichtung ............................................................. 2-1
2.1.2 Schraubenlöcher .................................................... 2-1
Motherboard - Layout ............................................................... 2-2
Bevor Sie fortfahren ................................................................. 2-3
Central Processing Unit (CPU) ............................................ 2-4
2.4.1 Übersicht ................................................................ 2-4
2.4.2 CPU-Installation ..................................................... 2-5
2.4.3 Kühlblech und Lüfter installieren .......................... 2-7
2.4.4 Anschluss des CPU-Lüfterkabels ............................. 2-9
Systemspeicher ................................................................. 2-10
2.5.1 Übersicht .............................................................. 2-10
2.5.2 Speicherkonfigurationen ...................................... 2-10
2.5.3 DIMM installieren .................................................. 2-11
2.5.4 DIMM entfernen ................................................... 2-12
iii
Sicherheitsvorkehrungen
Inhalt
2.6
Erweiterungssteckplätze .................................................... 2-13
2.6.1 Erweiterungskarten installieren ............................ 2-13
2.6.2 Erweiterungskarten konfigurieren .......................... 2-14
2.6.3 PCI-Steckplätze .................................................... 2-15
2.6.4 AGP-Steckplatz .................................................... 2-15
2.6.5 CNR-Steckplatz ..................................................... 2-16
2.7 Motherboard-Layout ......................................................... 2-17
2.8 Ändern der Motherboard-Einstellungen ........................... 2-24
Kapitel 3: Anschalten .......................................................... 3-1
3.1 Erster Systemstart ................................................................ 3-1
3.2 Computer abschalten .......................................................... 3-2
Kapitel 4: BIOS-Setup ......................................................... 4-1
4.1 BIOS verwalten und aktualisieren ....................................... 4-1
4.1.1 Erste Benutzung des Computersystems .................. 4-1
4.1.2 Schritte zur BIOS-Aktualisierung ............................ 4-3
4.2 BIOS-Setup-Programm ....................................................... 4-5
4.2.1 BIOS-Menüleiste .................................................... 4-6
4.2.2 Legende ................................................................. 4-6
4.3 Hauptmenü ......................................................................... 4-8
4.3.1 Primary & Secondary Master/Slave ........................ 4-9
4.3.2 Keyboard Features ............................................... 4-13
4.4 Menu “Advanced” ............................................................. 4-15
4.4.1 Chipkonfiguration ................................................. 4-17
4.4.2 I/O-Gerätekonfiguration ....................................... 4-19
4.4.3 PCI-Konfiguration ................................................ 4-21
4.5 Power-Menü ...................................................................... 4-23
4.5.1 Power Up Control .................................................. 4-25
4.5.2 Hardware Monitor .................................................. 4-27
4.6 Boot-Menü ........................................................................ 4-28
4.7 Menü “Exit” ....................................................................... 4-30
iv
Inhalt
Kapitel 5: Software-Support ....................................................... 5-1
5.1
5.2
5.3
Betriebssystem installieren .................................................. 5-1
5.1.1 Erste Installation unter Windows 98 ........................ 5-1
Information zur Support-CD ................................................. 5-1
5.2.1 Benutzung der Support-CD ..................................... 5-1
5.2.2 Hauptmenü ............................................................. 5-2
5.2.3 Menü Software ....................................................... 5-3
5.2.4 Menü "Drivers" ........................................................ 5-5
5.2.5 Menü "DOS Utilities" ............................................... 5-6
5.2.6 ASUS-Kontaktinformation ....................................... 5-6
5.2.7 Andere Informationen ............................................. 5-7
Software-Information ........................................................... 5-9
5.3.1 ASUS Update ......................................................... 5-9
5.3.2 ASUS MyLogo™ .................................................. 5-10
5.3.3 Persönliches Bootlogo .......................................... 5-12
5.3.4 Winbond Voice Editor ........................................... 5-13
Glossar .................................................................................. G-1
v
FCC/CDC-Aussagen
Aussage der Federal Communications Commission
Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Vorschriften. Im Betrieb
müssen die folgenden beiden Bedingungen erfüllt werden:
• Dieses Gerät darf keine schädliche Störstrahlung abgeben, und
• Dieses Gerät muß für empfangene Störstrahlung unempfindlich sein, auch
für Störstrahlung, die unerwünschte Funktionen hervorrufen kann.
Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte
der Klasse B gemäß Teil 15 der FCC-Vorschriften. Dieses Gerät erzeugt und
verwendet Hochfrequenzenergie und kann diese ausstrahlen. Wenn es nicht
entsprechend der Bedienungsanleitung installiert und verwendet wird, kann
es Störungen von Funkübertragungen verursachen. Es kann nicht für alle
Installationen gewährleistet werden, dass keine Störungen auftreten. Falls
dieses Gerät Störungen des Rundfunk- oder Fernsehempfangs verursacht,
was durch Ein- und Ausschalten des Geräts ermittelt werden kann, sollten
Sie folgende Maßnahmen ergreifen, um die Störungen zu beheben:
• Ändern Sie die Ausrichtung oder den Standort der Empfangsantenne.
• Vergrößern Sie den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger.
• Schließen Sie Gerät und Empfänger an unterschiedliche
Netzspannungskreise an.
• Wenden Sie sich an den Fachhändler oder einen erfahrenen
Radio-/Fernsehtechniker.
Die Verwendung abgeschirmter Kabel zum Anschluss des Monitors
an die Grafikkarte ist erforderlich, um Entsprechung mit den FCCRegeln zu gewährleisten. Änderungen oder Modifikationen an
diesem Produkt können jegliche Garantien hinsichtlich Sicherheit
oder Leistung des Geräts erlöschen lassen.
Aussage des kanadischen Department of Communications
Diess digitale Gerät überschreitet nicht die Class B-Grenzwerte für im
Regelwerk “Radio Interference Regulations” des kanadischen Department of
Communications hinsichtlich Funkstörungen von digitalen Geräten.
Dieses digitale Class B-Gerät entspricht der kanadischen Norm ICES-003.
vi
Informationen zur Sicherheit
Elektrische Sicherheit
• Zum Schutz vor elektrischem Schlag ziehen Sie das Netzkabel aus der
Steckdose, bevor Sie das System umbewegen.
• Bei Einbau oder Entfernung von Geräten ins oder aus dem System
stellen Sie bitte sicher, dass alle Netzkabel der Geräte ausgesteckt
sind, bevor Sie die Signalkabel anschließen. Wenn möglich, trennen
Sie alle Netzkabel vom System, bevor Sie ein Gerät anschließen.
• Bevor Sie Signalkabel ans Motherboard anschliessen oder davon
abtrennen, stellen Sie sicher, dass alle Netzkabel vom Stromnetz
getrennt sind.
• Wenden Sie sich an einen Profi, bevor Sie einen Adapter oder ein
Verlängerungskabel einsetzen. Diese Geräte können den
Erdungsschaltkreis unterbrechen.
• Achten Sie darauf, dass Ihr Netzteil auf die korrekte Stromspannung
Ihres Gebiets eingestellt ist. Sollten Sie sich über Ihre lokale
Stromspannung nicht im Klaren sein, wenden Sie sich an Ihre
Elektrizitätsgesellschaft.
• Wenn das Netzteil defekt ist, versuchen Sie nicht, es selbst zu reparieren.
Wenden Sie sich an einen qualifizierten Servicetechniker oder Ihren
Händler.
Betriebssicherheit
• Bevor Sie das Motherboard installieren und Geräte darin einbauen,
lesen Sie bitte die Handbücher in der Verpackung sorgfältig durch.
• Bevor Sie das Motherboard benutzen, vergewissern Sie sich, dass alle
Kabel korrekt angeschlossen sind und die Netzkabel nicht beschädigt
sind. Wenn Sie Schäden entdecken sollten, wenden Sie sich bitte sofort
an Ihren Händler.
• Zur Vermeidung von Kurzschlüssen halten Sie bitte Büroklammern,
Schrauben und Heftklammern von Anschlüssen, Steckplätzen und
Schaltkreisen fern.
• Setzen Sie das Motherboard nicht Staub, Feuchtigkeit und extremen
Temperaturen aus. Setzen Sie das Board nicht in Bereiche, wo es nass
werden kann.
• Setzen Sie das Board auf eine stabile Oberfläche.
• Sollten Probleme mit diesem Produkt auftreten, wenden Sie sich bitte
an einen qualifizierten Techniker oder Ihren Händler.
vii
Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch enthält die Information, die Sie zur Installation des ASUS
P4B-Motherboard brauchen.
Struktur dieses Handbuchs
Dieses Handbuch enthält die folgenden Teile:
•
•
•
•
•
•
•
viii
Kapitel 1: Das Produkt
Dieses Kapitel beschreibt die Eigenschaften des P4B-Motherboards.
Es umfasst kurze Beschreibungen der speziellen Funktionen des
Motherboards und der neuen Technologien, die es unterstützt.
Kapitel 2: Hardwareinformation
Dieses Kapitel listet die Methoden zum Hardwaresetup auf, die Sie bei
der Installation von Systemkomponenten durchführen müssen.
Es umfasst Beschreibungen der Switches, Jumper und Anschlüsse auf
dem Motherboard.
Kapitel 3: Anschalten
Dieses Kapitel beschreibt die Reihenfolge des Geräteanschaltens und
bietet Information zu den BIOS-Piepton-Codes.
Kapitel 4: BIOS-Setup
Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie die Systemeinstellungen mit Hilfe der
BIOS-Setupmenüs ändern können. Weiterhin finden Sie hier detaillierte
Beschreibungen der BIOS-Parameter.
Kapitel 5: Software-Support
Dieses Kapitel beschreibt den Inhalt der Support-CD, die Ihrem
Motherboard beiliegt.
Glossar
Dieser Teil listet technische Termini auf, auf die Sie beim Lesen dieses
Handbuchs stossen können.
Index
Dieser Teil enthält eine alphabetische Liste der Themen in diesem
Dokument.
In diesem Handbuch angewendete Konventionen
Um sicher zu stellen, dass Sie bestimmte Aufgaben korrekt ausführen, beachten
Sie bitte die folgenden Symbole in diesem Handbuch.
WARNUNG: Information zur Vermeidung von Verletzungen bei der
Durchführung einer Aufgabe.
VORSICHT: Information zur Vermeidung von
Komponentenbeschädigung bei der Durchführung einer Aufgabe.
WICHTIG: Information, die Sie zur Durchführung einer Aufgabe
beachten MÜSSEN.
ANMERKUNG: Tipps und zusätzliche Information zur Hilfe bei
der Durchführung einer Aufgabe .
Wo Sie mehr Information finden können
Schauen Sie in den folgenden Quellen nach zusätzlicher Information
sowie Produkt- und Softwareupdates.
1. ASUS-Webseiten
Die weltweiten ASUS-Webseiten bieten aktuelle Information zu
ASUS-Hardware- und Softwareprodukten. Die ASUS-Webseiten finden
Sie in der ASUS-Kontaktinformation auf Seite x.
2. Optionale Dokumentation
Die Verpackung Ihres Produkts kann optionale Dokumentation
wie z. B. Garantiescheine enthalten, die Ihr Händler eingefügt hat.
Diese Dokumente sind nicht Teil des Standardpakets.
ix
ASUS-Kontaktinformation
ASUSTeK COMPUTER INC. (Asien-Pazifik)
Marketing
Adresse:
Telefon:
Fax:
Email:
150 Li-Te Road, Peitou, Taipei, Taiwan 112
+886-2-2894-3447
+886-2-2894-3449
info@asus.com.tw
Technische Hilfe
Tel. (Englisch):
Tel. (Chinesisch):
Fax:
Email:
Newsgroup:
WWW:
FTP:
+886-2-2890-7123
+886-2-2890-7698
+886-2-2893-7775
tsd@asus.com.tw
cscnews.asus.com.tw
www.asus.com.tw
ftp.asus.com.tw/pub/ASUS
ASUS COMPUTER INTERNATIONAL (Amerika)
Marketing
Adresse:
Fax:
Email:
6737 Mowry Avenue, Mowry Business Center, Building 2
Newark, CA 94560, USA
+1-510-608-4555
info-usa@asus.com.tw
Technische Hilfe
Fax:
BBS:
Email:
WWW:
FTP:
+1-510-608-4555
+1-510-739-3774
tsd@asus.com
www.asus.com
ftp.asus.com/pub/ASUS
ASUS COMPUTER GmbH (Europa)
Marketing
Adresse:
Fax:
Email:
Harkortstr. 25, 40880 Ratingen, BRD, Deutschland
+49-2102-442066
sales@asuscom.de (nur für Marketing-Anfragen)
Technische Hilfe
Hotline:
Fax:
Support (Email):
WWW:
FTP:
x
MB/Anderes: +49-2102-9599-0
Notebook: +49-2102-9599-10
+49-2102-9599-11
www.asuscom.de/de/support (für Online-Support)
www.asuscom.de
ftp.asuscom.de/pub/ASUSCOM
Kapitel 1
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionen und
Eigenschaften des P4B-Motherboards. Es
beinhaltet kurze Erklärungen der speziellen
Attribute des Motherboards sowie die von
ihm unterstützen neuen Technologien.
Das Produkt
ASUSP4B-Motherboard
1.1
Willkommen!
Vielen Dank für Ihren Kauf des ASUS-Motherboards P4B-!
Das ASUS ® -Motherboard P4B bietet eine Reihe neuer Features und die
neuesten Technologien, die es zu einem weiteren aussergewöhnlichen
Produkt in der langen Reihe von ASUS-Qualitätsmotherboards machen!
Das P4B kombiniert den Intel® Pentium ® 4-Prozessor im 478-Pin-Paket/
Northwood-Prozessor mit dem Intel® 845 (Brookdale) Chipsatz zu einer neuen
Benchmark für effektive Desktoplösungen.
Mit Unterstützung für bis zu 3GB-Systemspeicher mit ungepuffertem PC100/
133 SDRAM, hochauflösenden Grafiken über einen AGP 4X-Steckplatz,
Kommunikations- und Netzwerkoptionen mit Hilfe eines CNR-Steckplatzes,
Hochgeschwindigkeits-Datentransfers unter Verwendung des ATA100Protokolls sowie AC ‘97-kompatible Audiofunktionen ist das P4B das perfekte
Vehikel für fortgeschrittenes Powercomputing!
Bevor Sie mit der Installation des Motherboards und der darauf befindlichen
Hardwaregeräte beginnen, überprüfen Sie den Inhalt Ihrer Verpackung
anhand der folgenden Liste.
1.2
Verpackungsinhalt
Überprüfen Sie die Verpackung Ihres P4B auf die folgenden Gegenstände.
ASUS P4B Motherboard (ATX-Formfaktor: 12" x 8.6”)
ASUS P4B Support-CD
ASUS 2-Port USB-Modul
ASUS SPDIF-Modul
Flachkabel mit 80 Leitern für UltraDMA/33/66/100 IDE-Laufwerke
40-poliges IDE-Kabel
Flachkabel für 3.5”-Floppylaufwerk
Tüte mit zusätzlichen Jumperkappen
Handbuch
Anleitung zum schnellen Einbau und Referenzkarte
Etikett mit Jumpern und Anschlüssen
Sollten oben genannte Gegenstände fehlen oder beschädigt sein,
wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
1-1
1.3
Überblick
Bevor Sie das P4B-Motherboard installieren, nehmen Sie sich bitte etwas
Zeit, um sich mit seiner physischen Konfiguration und seinen Eigenschaften vertraut zu machen. Dies erleichtert die Installation und die künftige
Aufrüstung des Motherboards. Ausreichende Kenntnis der MotherboardSpezifikationen lässt Sie auch Fehler vermeiden, die das Board und
seine Komponenten beschädigen könnten.
Dieser Abschnitt zeigt Ihnen die Motherboard-Komponenten und ihre
jeweilige Lage. Es folgt eine kurze Beschreibung jeder Komponente.
Schauen Sie in Kapitel 2 für detaillierte Information zu diesen
Kom-ponenten nach.
1.3.1 Die Motherboard-Komponenten
5
4
6
3
7
2
8
1
9
10
11
28
27
12
13
26
25
24
23
22
21
20
19
14
15
18
17
16
Abbildung 1-1 Motherboard-Komponenten
Für eine kurze Beschreibung jeder Komponente schauen Sie bitte auf
den folgenden Seiten nach.
1-2
Kapitel 1: Das Produkt
1
2
3
4
5
6
7
8
9
CPU-Sockel. Ein 478-poliger Zero Insertion Force (ZIF)-Sockel.
Dieser Sockel nimmt den Intel® Pentium® 4 478/
Northwood Prozessor mit 400 MHz -Systembus auf.
Northbridge-Controller. Dieser Controller namens “Intel Memory
Controller Hub” (MCH) ist einer der beiden Hauptkom-ponenten
des Intel 845 (Brookdale)-Chipsatzes. Der MCH ist zusammen mit
dem South Bridge Intel I/O Controller Hub 2 (ICH2) über das
Intel-eigene Hub-Interface miteinander verbunden. Der MCH
bietet die Schnittstellen für Prozessor, Systemspeicher, AGP und
Hub.
SDRAM DIMM-Steckplätze. Diese drei 168-poligen SDRAMSteckplätze unterstützen bis zu 3 GB mit ungepufferten ECC oder
anderen PC100-133 DRAM DIMMS.
ATX-Netzanschluss. Dieser 20-polige Anschluss wird mit einem
ATX 12V-Netzteil verbunden. Das Netzteil muss mindestens 1
Ampere auf der +5V-Standbyleitung anbieten (+5Vsb).
Anschluss für Floppylaufwerk. Dieser Anschluss nimmt das
beigelegte Flachkabel für das Floppydiskettenlaufwerk auf. Eine
Seite des Anschlusses besitzt einen Schlitz, um inkorrektes
Einsetzen des Floppykabels zu verhindern.
ASUS EZ Plug +12V-Zusatzanschluss. Dieser von ASUS
patentierte zusätzliche Netzanschluss wird verwendet, wenn Sie
kein 12V ATX-Netzteil haben. Verbinden Sie einen 4-poligen
Gerätestecker von einem Standardnetzteil mit diesem Anschluss
für ausreichende Stromzufuhr zur CPU.
IDE-Anschlüsse. Diese Dualkanal Busmaster-IDE-Anschlüsse
unterstützen bis zu vier Ultra DMA/100/66-IDE-Geräte mit PIOModi 3 & 4 . Sowohl die primären (blau) und sekundären (schwarz)
Anschlüsse tragen Schlitze, um falsches Einstecken des IDEFlachkabels zu vermeiden.
South Bridge Controller. Dies ist der Intel I/O Controller-Hub 2
(ICH2) des Intel 845-Chipsatzes und bietet das I/O-Sub-system,
welches Zugang zum Rest des Systems ermöglicht. Der ICH2
integriert I/O-Funktionen wie z. B. Systembus-Interface, Ultra ATA/
100, Low Pin Count (LPC)-Interface, Universal Serial Bus (USB)
1.1-Interface, PCI-Interface und CNR-Interface.
DIP-Switches. Mit diesem 10-Switch Dual Inline Package (DIP)
können Sie die externe CPU-Frequenz einstellen.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
1-3
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
1-4
Speech Controller. Dieser Winbond Sprach-Controller unterstützt
ASUS POST Reporter(TM) für konfigurierbare POSTStimmwarnungen.
Flash EEPROM. Diese 2 MB-Firmware enthält das programmierbare
BIOS-Programm.
Super I/O Chipsatz. Dieses Low Pin Count (LPC)-Interface bietet
die oft verwendete Super I/O-Funktion. Der Chipsatz unterstützt
einen Hochleistungs-Floppydiskette-Controller für 360K/720K/
1.44M/2.88M Floppydiskettenlaufwerke, einen parallele MultiModus-Schnittstelle, zwei standard-kompatible UARTs, eine
Standard Infrarotschnittstelle (SIR), einen MPU-401 UART-Moduskompatiblen MIDI/Gameport und ein Flash ROM-Interface.
ASUS ASIC. Dieser Chip führt mehrfache Systemfunktionen aus,
die Hardware- und Systemspannung überwachen, IRQ-Routing
steuern und anderes.
CNR-Steckplatz. Dieser Steckplatz wurde speziell für die
Communications & Networking Riser (CNR)-Karte entworfen. CNR
unterstützt analoge V.90-Modems, Sechskanalton, HPNA, USBHubs und 10BASE-T/100BASE-T Ethernet-Netzwerkfunktionen.
Onboard LED. Dieses eingebaute LED leuchtet auf, wenn das
Motherboard mit Standbystrom versorgt wird. Diese LED dient als
Erinnerung daran, das System auszuschalten, bevor Sie Geräte
abtrennen oder anschließen.
PCI-Steckplätze. Diese sechs 32-Bit PCI 2.2Erweiterungssteckplätze unterstützen Busmaster PCI-Karten wie
SCSI- oder LAN-Karten mit maximalem Durchsatz von 133MB/
Sek..
Audio/Modem CODEC. Dieser AC ’97-kompatible Audio-CODEC
unterstützt die “SPDIF Out“-Funktion.
AGP-Steckplatz. Dieser Accelerated Graphics Port (AGP)Steckplatz unterstützt Grafikkarten im 1.5V AGP4X-Modus für 3DGrafikanwendungen.
ATX 12V-Anschluss. Dieser Netzanschluss nimmt den 4-poligen
12V-Stecker vom ATX 12V Netzteil auf.
Mikrofonbuchse. An diese Mikrobuchse (rosa) können Sie ein
Mikrofon anschliessen.
Line In-Buchse. An diese Line In-Buchse (hellblau) können Sie ein
Tonbandgerät oder andere Audioquellen anschliessen.
Line Out-Buchse. An diese Line Out-Buchse (limonengrün) können
Sie Kopfhörer oder Lautsprecher anschliessen.
Kapitel 1: Das Produkt
23
24
25
26
27
28
Game/MIDI-Anschluss. Dieser Anschluss unterstützt ein Joystick
oder ein Gamepad für Videospiele sowie MIDI-Geräte zum
Abspielen oder Bearbeiten von Audiodateien.
Serielle Schnittstellen. Diese beiden 9-poligen COM1/COM2Schnittstellen sind für Zeigegeräte oder andere serielle Geräte
gedacht.
Parallele Schnittstelle. An diese 25-polige Schnittstelle können Sie
einen parallelen Drucker, einen Scanner und andere Geräte
anschließen.
USB-Schnittstellen. Diese beiden 4-poligen Universal Serial Bus
(USB) Schnittstellen stehen zum Anschluss von USB-Geräten wie
z. B. einer Maus und PDA zur Verfügung.
PS/2Tastaturschnittstelle. Dieser violette 6-polige Anschluss ist für
eine PS/2-Tastatur gedacht.
PS/2-Mausschnittstelle. Dieser grüne 6-polige Anschluss ist für
eine PS/2-Maus gedacht.
1.3.2 Vorinstalliertes Zubehör
Dieses Motherboard wird mit einem vorinstallierten Kühlkörperhalter
(Retention-Modul) für das Kühlblech geliefert. Dieses Modul sollte in
den Haltemechanismus eines Box-CPU passen.
Sie brauchen die Basis des Kühlkörperhalters bei der Installation der
CPU oder anderer Motherboard-Komponenten nicht abzunehmen.
Retention-ModulBasis
Abbildung 1-2 Vorinstallierte Basis für Kühlkörperhalter
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
1-5
1.4
Besondere Eigenschaften
1.4.1
Produktvorzüge
Modernste Prozessortechnologie
Das P4B-Motherboard unterstützt den neuesten Intel Pentium 4 478/NorthwoodProzessor, auch als P4 bekannt, mittels eines 478-Pin-oberflächenbefestigten ZIFSockels. Der Pentium 4-Prozessor nutzt den modernen 0.18-Mikron-Prozessorkern im
FC-PGA2-Paket für eine Frequenz von 1.8GHz, während der Northwood-Prozessor
den 0.13-Micron-Prozessorkern mit 512KB L2-Cache für bis zu rasanten 2.4GHz
anwendet. Der P4 bietet optimierte Leistung für Audio-, Video- und
Internetanwendungen.
ASUSPOSTReporter(tm)
P4B bietet ein neues, interessantes Feature namens "ASUS POST Reporter" ,
welches während der Power-On Self-Tests (POST) freundliche Sprachmeldungen
und Warnungen erzeugt . Über die internen Gehäuselautsprecher oder zusätzliche
externe Lautsprecher werden Sie Meldungen hören, die Sie vom Bootstatus des
Systems und über Gründe von etwaigen Bootversagen informieren. Mit der
beigelegten Software Winbond Voice Editor können Sie sich Ihre Meldungen
maßschneidern, sogar in mehreren Sprachen.
ASUS EZ Plug(tm)
Mit dieser patentierten ASUS-Technologie können Sie Ihr altes Netzteil verwenden,
anstatt ein neues ATX 12V- Netzteil kaufen zu müssen. Der ASUS EZ Plug ist ein
zusätzlicher 4-poliger +12V-Anschluss auf dem Motherboard, mit dem Sie einen
normalen 4-Pin-Netzanschluss vom Netzteil verbinden können. Dieser Anschluss ist
notwendig zur Bereitstellung des zusätzlichen Stroms, den der P4 CPU verlangt.
ASUSMyLogo(tm)
Mit dieser neuen Funktion auf dem P4B Motherboard können Sie mit selbst
entworfenen Bootlogos Stil und persönliche Note in Ihr System bringen.
Digitales Audiointerface
Audiomodelle verfügen über einen digitalen Audioanschluss zur Aufnahme des
Sony-Philips Digital Interface (SPDIF) Out-Moduls, welches koaxiale und optische
Schnittstellen unterstützt. Erleben Sie 5.1-Kanal-Surround Sound und erweitertes
3D-Audio bei der Wiedergabe Ihrer Lieblings-DVDs und Computerspiele.
1-6
Kapitel 1: Das Produkt
1.4.2
Zusätzliche Wertsteigerungen
Übertakten
Die Übertaktungsfunktionen des P4B umfassen:
—
Mittels ASUS JumperFree(tm) im BIOS einstellbare CPU-Frequenzvielfache
einstellbare
—
FSB/MEM/PCI frequency ratio
—
Stepless Frequency Selection (SFS, stufenlose Frequenzwahl) zur
Feineinstellung der Systembusfrequenz von 66MHz bis zu 200MHz in 1MHzSchritten optimierte Systemleistung durch im BIOS eingebauten Turbomodus
—
Vcore und VIO einstellbar
ASUS iPanel unterstützt
Das Motherboard unterstützt das ASUS iPanel für einfaches Anschließen, OneTouch-Management verschiedener Peripheriegeräte sowie praktische Überwachung
des Systemstatus.
Unterstützung für Kartenlesegeräte
Das P4B umfaßt besondere Anschüsse zur Unterstützung von optionalen
Lesegeräten für Smart Card, Secure Digital (SD) Memory Card, und Memory Stick
(MS).
Der Smart Card Reader bietet modernste Technologie mit erhöhten
Sicherheitsfunktionen für die Beglaubigung von Online-Transaktionen, Bearbeitung
von IC-basierter Information und viel, mehr. Der SD/MS Reader erlaubt großes
mobiles Fassungsvermögen mittels der technisch herausragenden SD- und MSGeräte.
Schnellanleitung in mehreren Sprachen
Die Verpackung mit dem Motherboard enthält eine Schnellanleitung in mehreren
Sprachen, mit dem Sie Ihr System ganz leicht einrichten können.
Etiketten für Jumpers und Anschlüsse
Dieses beigelegte Etikett zeigt die Lage der Motherboard-Jumper und Anschlüsse für
schnelle, einfache Referenz bei der Konfigurierug des Systems. Kleben Sie dieses
Etikett auf Ihr Systemgehäuse oder an eine leicht zugängliche Stelle.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
1-7
1-8
Kapitel 1: Das Produkt
Kapitel 2
Dieses Kapitel beschreibt die Methoden
zur Hardwareeinrichtung, die Sie bei der
Installation von Systemkomponenten
anwenden müssen. Es umfasst Details zu
Switches, Jumpern und Anschlüssen auf
dem Motherboard.
Hardwareinformation
ASUSP4B-Motherboard
2.1
Motherboardinstallation
Bevor Sie das Motherboard installieren, schauen Sie sich bitte die
Konfiguration Ihres Gehäuses an, um sicher zu stellen, dass das Motherboard
hineinpasst. Das P4B verwendet den ATX-Formfaktor von 12 x 8.6 Zoll, eine
Standardgröße für die meisten Gehäuse.
Vergewissern Sie sich bitte, den Netzstecker zu ziehen, bevor Sie das
Motherboard installieren oder entfernen! Nichtbeachtung dieser Regel
kann zu Verletzungen und Schäden an den Komponenten des Motherboards
führen.
2.1.1 Ausrichtung
Bei der Installation des Motherboards vergewissern Sie sich bitte, es in der
korrekten Ausrichtung im Gehäuse einzubauen. Der Rand mit den externen
Anschlüssen kommt an die Rückseite des Gehäuses. Bitte schauen Sie sich
hierzu das Bild unten an.
2.1.2 Schraubenlöcher
Setzen Sie die sechs (6) Schrauben in die durch Kreise gekennzeichneten
Löcher, um das Motherboard im Gehäuse zu befestigen.
Ziehen Sie die Schrauben nicht zu fest! Dies kann das Motherboard
beschädigen.
Diese Seite in Richtung
Gehäuserückseite
Onboard-LED
Abbildung 2-1 Motherboard-Platzierung und Schraubenlöcher
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-1
2.2
Motherboard-Layout
22cm (8.7in)
PS/2KBMS
PWR_FAN
T: Mouse
B: Keyboard
CPU_FAN
SDRVOL
Socket 478
ATX12V
®
Accelerated Graphics Port
(AGP+1.5V)
MICF
SPEAKER
AAPANEL
FLOPPY
4 5
AUX+12V
2 3
ATX Power Connector
0 1
Mic
In
P4B
PCI1
AUX
PCI2
TRPWR
MS
Intel I/O
Controller
Hub
(ICH2)
SD
CLRCMOS
SWITCH
CD1
Audio
Codec
PCI3
MODEM
PCI4
LED1
SPDIFOUT
30.5cm (12.0in)
Line
In
PRIMARY IDE
Intel 845
Memory
Controller
Hub (MCH)
Line
Out
SECONDARY IDE
GAME_AUDIO
COM2
DIMM Socket 3 (64/72-bit, 168-pin module)
PARALLEL PORT
COM1
DIMM Socket 2 (64/72-bit, 168-pin module)
USBPWR1
DIMM Socket 1 (64/72-bit, 168-pin module)
USB1
USB2
CR2032 3V
Lithium Cell
CMOS Power
SMART
JEN
2Mbit
Firmware
Hub
Super
I/O
SPEECH
CHASSIS
PCI5
SMB
USB2
SMARTCON
PCI6
FUSB
AUD_EN1
Abbildung 2-2
CNR
ASUS
ASIC
with
Hardware
Monitor
CHA_FAN
AFPANEL
KBPWR
HDLED
PANEL
Motherboard-Layout
Audio CODEC, externe GAME/AUDIO-Anschlüsse und interne
Audioanschlüsse sind optionale Komponenten und nur in
Audiomodellen vorhanden. Diese Komponenten sind im oben gezeigten
Motherboardlayout ausgeblendet.
Für Systembauer:
Die SD- und MD-Anschlüsse können je nach den erforderlichen Spezifikationen
eventuell nicht angebracht sein
2-2
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.3
Bevor Sie weitermachen
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmassnahmen, bevor Sie MotherboardKomponenten installieren oder Änderungen an den MotherboardEinstellungen vornehmen.
1. Trennen Sie das Netzkabel von der Steckdose, wenn Sie mit internen
Komponenten arbeiten.
2. Tragen Sie ein geerdetes Handgelenksband oder berühren Sie ein
sicher geerdetes (Metall-)Objekt wie z. B. das Netzteilgehäuse, bevor
Sie Computerkomponenten anfassen.
3. Halten Sie alle Komponenten an ihren Rändern und berühren Sie
nicht die darauf befindlichen Schaltkreise.
4. Wenn Sie eine Komponente entfernen, setzen Sie die Komponenten
auf eine geerdete Antistatikmatte oder in die Tüte, in der sie geliefert
wurde.
5. Bevor Sie eine Komponente installieren oder entfernen, stellen
Sie sicher, dass das ATX-Netzteil ausgeschaltet bzw. das
Netzkabel vom Netzteil abgetrennt ist. Nichtbeachtung dieser
Regel kann zu schwerem Schaden an Motherboard, Peripheriegeräten
und/oder Komponenten führen.
Die erleuchtete LED zeigt an, dass das System angeschaltet, im
Schlafmodus oder im Soft-off-Modus ist, aber nicht ausgeschaltet.
Siehe Abbildung unten.
LED1
®
P4B
ON
Standby
Power
OFF
Powered
Off
P4B Onboard LED
Abbildung 2-3
Integrierte Netz-LED
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-3
2.4
Central Processing Unit (CPU)
2.4.1 Übersicht
Das Motherboard wird mit einem auf der Oberfläche angebrachten,
478-poligen Zero Insertion Force (ZIF)-Sockel geliefert. Dieser Sockel wurde
speziell für den Intel® Pentium® 4 478/Northwood Prozessor entworfen.
Der Intel ® Pentium® 4 Prozessor im 478-poligen Package verwendet die
Flip-Chip Pin Grid Array 2 (FC-PGA2) Package-Technologie und beinhaltet
die Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur. Die Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur
bietet die Hyper-pipelined-Technologie, eine schnelle Recheneinheit (Rapid
Execution Engine), 400MHz Systembus und eine neue CacheNutzungstechnologie namens “Execution Trace Cache”. Zusammen
verbessern diese Attribute die Systemleistung, indem sie höhere
Prozessorfrequenzen, schnellere Ausführung von Ganzzahlanweisungen und
eine Datentransferrate von 3.2GB/Sek. ermöglichen.
Abbildung 2-4 Intel Pentium 4 478/Northwood Prozessor
Beachten Sie im Bild, dass die CPU an einer Ecke mit einem goldenen
Dreieck gekennzeichnet ist. Diese Kennzeichnung zeigt an, dass der
Prozessor-Pin 1 auf eine bestimmte Ecke des CPU-Sockels passt.
Inkorrekte Installation der CPU im Sockel kann die Pole verbiegen und
die CPU ernsthaft beschädigen!
2-4
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.4.2 CPU-Installation
Befolgen Sie zur Installation einer CPU diese Schritte.
1. Finden Sie den 478-poligen ZIF-Sockel auf dem Motherboard.
Abbildung 2-5 Intel 478-Pin ZIF-Sockel
2. Entriegeln Sie den Sockel, indem Sie den Hebel zur Seite drücken und
heben ihn dann in einen Winkel von 90°-100°.
Sockel-Hebel
90 - 100
Abbildung 2-6 CPU Sockel-Hebel im 90°-100°-Winkel
Vergewissern Sie sich bitte, den Sockel-Hebel in einem Winkel
von 90°-100° anzuheben, da ansonsten die CPU nicht komplett
hineinpasst.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-5
3. Positionieren Sie die CPU über dem Sockel so, dass ihre gekennzeichnete
Ecke auf die Basis des Hebels passt.
4. Setzen Sie die CPU vorsichtig in den Sockel, bis sie richtig darin sitzt.
Die CPU passt nur in eine korrekte Ausrichtung hinein. ZWINGEN SIE
DIE CPU NICHT in den Sockel, um Verbiegen der Pole und Beschädigung
der CPU zu vermeiden!
Goldene
Markierung
Abbildung 2-7 CPU-Installation
5. Wenn die CPU an ihrem Platz sitzt, drücken Sie sie fest in den Sockel,
während Sie den Sockelhebel zr Sicherung der CPU herunterdrücken.
Der Hebel rastet in der seitlichen Lasche ein, um die Verriegelung
anzuzeigen.
Abbildung 2-8 Installierte CPU
2-6
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.4.3 Kühlblech und Lüfter installieren
Der Intel® Pentium® 4 478/Northwood-Prozessor erfordert ein spezielles
Kühlblech und Lüfter, um optimale Temperaturbedingungen und Leistung
zu gewährleisten.
Wenn Sie einen Intel Pentium 4 478/Northwood-Prozessor in der
Schachtel kaufen, liegen ihm Kühlblech, Lüfter und
Haltemechanismus bei.
Sollten Sie eine lose CPU gekauft haben, vergewissern Sie sich
bitte, dass Sie nur ein von Intel zugelassenes Kühlblech und Lüfter
benutzen.
Gehen Sie zur Installation von CPU-Kühlblech und Lüfter wie folgt vor.
1. Setzen Sie das Kühlblech oben auf die installierte CPU und vergewissern
sich, dass das Kühlblech korrekt in die Haltebasis passt.
Die Basis der Kühlblechhalterung ist schon auf dem Motherboard
installiert.
CPU-Kühlblech
Kühlblechhalterung-Basis
Abbildung 2-9 CPU-Kühlblech installieren
Ihrem Intel Pentium 4 478/Northwood Prozessor sollten
Installationsanweisungen für CPU, Kühlblech und den
Haltemechanismus beiliegen. Wenn die Anweisungen in
diesem Abschnitt nicht mit denen der CPU-Dokumentation
übereinstimmen, befolgen Sie bitte die letzteren.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-7
2. Positionieren Sie den Lüfter mit dem Haltemechanismus oben auf dem
Kühlblech. Richten Sie die vier Haken des Haltemechanismus aus und
schnappen Sie sie in die Löcher an jeder Ecke der Modulbasis ein.
Vergewissern Sie sich bitte, dass Lüfter und Haltemechanismus perfekt
auf Kühlblech und Modulbasis passen, da ansonsten die Haken nicht in
die Löcher passen.
Halteloch
Haltesperre
Haltehaken, im Halteloch
eingehakt
Abbildung 2-10 Lüfter und Haltemechanismus installieren
Halten Sie die Haltesperren oben, während Sie den Haltemechanismus in
die Modulbasis drücken.
2-8
Kapitel 2: Hardwareinformation
3. Drücken Sie die Verriegelungen am Haltemechanismus herunter, um
Kühlblech und Lüfter an der Modulbasis zu befestigen.
Wenn gesichert, sollten die Haltesperren in gegensätzliche Richtungen
zeigen.
Abbildung 2-11 Lüfter und Haltemechanismus installiert und verriegelt
2.4.4 Anschluss des CPU-Lüfterkabels
Wenn Lüfter, Kühlblech und Haltemechanismus an ihrem Platz sind,
verbinden Sie das CPU-Lüfterkabel mit dem als “CPU_FAN” ausgewiesenen
Anschluss auf dem Motherboard.
CPU-Lüfteranschluss
(CPU_FAN)
Abbildung 2-12 CPU-Lüfteranschluss
Vergessen Sie nicht, den CPU-Lüfterstecker anzuschließen! Wenn dieser
Stecker nicht angeschlossen ist, können Fehler bei der
Hardwareüberwachung auftreten.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-9
2.5
Systemspeicher
2.5.1 Übersicht
Das Motherboard verfügt über drei Single Data Rate (SDR) Dual Inline
Memory Module (DIMM)-Sockeln. Diese Steckpätze unterstützen bis zu 3GB
Systemspeicher über ungepufferte ECC oder Non-ECC PC100/133 DIMMs.
88 Pins
®
P4B
60 Pins
20 Pins
P4B 168-Pin DIMM Sockets
Abbildung 2-13 Lage der DIMM-Sockel und SDR DIMMs
DIMMs sind mit Kerben ausgestattet, so dass sie nur in eine Richtung in den
Steckplatz passen. ZWINGEN SIE KEINE DIMMS IN IHRE SOCKEL, um
Beschädigung der DIMM zu vermeiden.
2.5.2 Speicherkonfigurationen
Sie können DIMMs in jeder der folgenden Kombinationen installieren .
DIMM-Lage
168-poliges DIMM (SDR)
Sockel 1 (Reihen 0&1) 64MB, 128MB, 256MB, 512MB, 1GB
x1
Sockel 2 (Reihen 2&3) 64MB, 128MB, 256MB, 512MB, 1GB
x1
Sockel 3 (Reihen 4&5) 64MB, 128MB, 256MB, 512MB, 1GB
x1
Gesamtsystemspeicher (Max. 3GB)
2-10
Gesamtspeicher
=
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.5.3 DIMM installieren
Vergewissern Sie sich bitte, das Netzteil vom Stromnetz zu trennen,
bevor Sie DIMMs oder andere Systemkomponenten anfügen oder
entfernen. Nichtbeachtung dieser Regel kann zu schwerem Schaden an
Motherboard und Komponenten führen.
Gehen Sie zur Installierung eines DIMM wie folgt vor.
1. Entriegeln Sie einen DIMM-Sockel, indem Sie die Halteclips nach aussen
drücken.
2. Richten Sie ein DIMM so im Sockel aus, dass die Kerben auf dem DIMM
auf die Unterbrechungen im Sockel passen.
3. Setzen Sie das DIMM fest in den Sockel, bis die Halteclips an ihren
Platz zurückschnappen und das DIMM korrekt in Position sitzt.
Abbildung 2-14 DIMM installieren
Entriegelter Halteclip
Verriegelter Halteclip
Abbildung 2-15
Installierte DIMM
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-11
2.5.4 DIMM entfernen
Gehen Sie zur Entfernung einer DIMM wie folgt vor.
1. Drücken Sie die Halteclips gleichzeitig nach aussen, um das DIMM zu
entriegeln.
Stützen Sie das DIMM beim Drücken der Halteclips leicht mit Ihren Fingern.
Das DIMM könnte Schaden davontragen, wenn es mit Gewalt aus der
Halterung springt.
2. Entfernen einer DIMM aus dem Sockel.
Abbildung 2-16 DIMM entfernen
2-12
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.6
Erweiterungssteckplätze
In der Zukunft möchten Sie eventuell Erweiterungskarten installieren. Das
Motherboard bietet sechs PCI-Steckplätze, einen Accelerated Graphics
Port (AGP)-Steckplatz und einen Steckplatz für einen Communications &
Networking Riser (CNR). Die folgenden Unterabschnitte beschreiben die
Steckplätze und die von ihnen unterstützten Erweiterungskarten.
Achten Sie darauf, das Netzkabel auszustecken, bevor Sie
Erweiterungskarten anfügen oder entfernen. Nichbeachtung dieser
Regel kann zu Verletzungen und Schaden an Motherboardkomponenten
führen.
2.6.1
Erweiterungskarten installieren
Gehen Sie zur Installation einer Erweiterungskarte wie folgt vor.
1. Vor der Installation der Erweiterungskarte lesen Sie bitte die der Karte
beiliegende Dokumentation und nehmen die notwendigen Hardware
Einstellungen für die Karte vor.
2. Nehmen Sie die Abdeckung des Systems ab (wenn Ihr Motherboard
schon in einem Gehäuse installiert ist).
3. Entfernen Sie die Klammer gegenüber des Steckplatzes, den Sie
verwenden wollen. Bewahren Sie die Schraube auf.
4. Richten Sie den Anschluss der Karte mit dem Steckplatz aus und drücken
Sie, bis die Karte komplett im Steckplatz sitzt.
5. Befestigen Sie die Karte mit der zuvor entfernten Schraube am
Gehäuse.
6. Setzen Sie das Systemgehäuse wieder auf.
Abbildung 2-17
PCI-Karte installieren
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-13
2.6.2
Erweiterungskarten konfigurieren
Nach der physischen Installation der Erweiterungskarte konfigurieren Sie
die Karte mit Hilfe der Softwareeinstellungen.
1. Schalten Sie das System an und ändern gegebenenfalls die
BIOS-Einstellungen. Siehe Kapitel 4 für Information zum BIOS-Setup.
2. Weisen Sie der Karte einen IRQ zu. Sehen Sie sich dazu die
untenstehenden Tabellen an.
3. Installieren Sie die Softwaretreiber für die Erweiterungskarte.
Standard Interrupt-Zuweisungen
IRQ
Priority
0
1
2
3*
4*
5*
6
7*
8
9*
10*
11*
12*
13
14*
15*
1
2
N/B
11
12
13
14
15
3
4
5
6
7
8
9
10
Standardfunktion
Systemzeitschaltuhr
Tastatur-Controller
ProgrammierbarerInterrupt
Kommunikationsschnittstelle(COM2)
Kommunikationsschnittstelle(COM1)
Soundkarte(manchmalLPT2)
Floppydisketten-Controller
Druckerschnittstelle(LPT1)
System-CMOS/Echtzeituhr
ACPI-Modus,wenninVerwendung
IIRQ-Halter für PCI-Steuerung
IRQ#HalterfürPCI-Steuerung
PS/2-kompatibleMausschnittstelle
NumerischerDatenprozessor
PrimärerIDE-Kanal
SekundärerIDE-Kanal
*Diese IRQs stehen normalerweise für ISA- oder PCI-Geräte.
IRQ-Zuweisungen für dieses Motherboard
PCI-Steckplatz1
PCI-Steckplatz2
PCI-Steckplatz3
PCI-Steckplatz4
PCI-Steckplatz5
PCI-Steckplatz6
OnboardUSB-ControllerHC0
OnboardUSB-ControllerHC1
AGPgemeinsam
CNRLAN
CNRAudio/Modem
Onboard-Audio
A
B
C
D
E
F
G
H
—
—
—
—
— gemeinsam —
—
—
—
—
—
—
— inVerwendung —
—
—
—
—
—
—
— gemeinsam
—
—
—
— gemeinsam —
—
—
—
—
—
—
— gemeinsam —
—
—
— inVerwendung —
—
—
—
—
—
—
— inVerwendung —
—
—
—
—
—
—
—
—
—
— gemeinsam
inVerwendung —
—
—
—
—
—
—
—
—
—
— gemeinsam —
—
—
— inVerwendung —
—
—
—
—
—
—
—
—
—
— gemeinsam —
—
Bei der Verwendung von PCI-Karten auf gemeinsam verwendeten Steckplätzen
stellen Sie bitte sicher, dass die Treiber "Share IRQ" unterstützen oder dass die
Karten keine IRQ-Zuweisungen erfordern.
Ansonsten können Konflikte zwischen den beiden PCI-Gruppen auftreten, was
das System instabil und die Karte betriebsunfähig macht.
2-14
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.6.3
PCI-Steckplätze
Dieses Motherboard verfügt über sechs 32-Bit PCI-Steckplätze. Diese
Steckplätze unterstützen PCI-Karten wie z. B. LAN-Karten, SCSI-Karten,
USB-Karten und andere Karten, die den PCI-Spezifikationen entsprechen.
Das folgende Bild zeigt eine LAN-Karte, die in einem PCI-Steckplatz installiert
ist.
Abbildung 2-18 Installierte PCI-Karte
2.6.4
AGP-Steckplatz
Dieses Motherboard verfügt über einen Accelerated Graphics Port (AGP)Steckplatz, welcher +1.5V AGP-Karten unterstützt. Wenn Sie eine AGP-Karte
kaufen, vergewissern Sie sich, nach einer mit +1.5V-Spezifikation zu fragen.
Achten Sie auf die Kerben auf den goldenen Anschlusselementen der Karte,
um sicher zu gehen, dass sie in den AGP-Steckplatz auf Ihrem Motherboard
passen. Hier ein Beispiel für eine +1.5V AGP-Karte.
®
P4B
Ausgerichtet
auf1.5V
P4B Accelerated Graphics Port (AGP) Slot
Abbildung 2-19 Lage des Accelerated Graphics Port (AGP)-Steckplatzes
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-15
2.6.5
CNR-Steckplatz
Der Steckplatz für den Communications & Networking Riser (CNR) unterstützt
Interfacekarten, welche Audio-, Modem- und Netzwerkfunktionen integrieren.
CNR befreit das Motherboard von seinen Audio- und Netzwerkkomponenten.
Die CNR-Spezifikation unterstützt die folgenden Interfaces:
• Audio Codec ‘97 (AC ’97) - für Audio- und/oder Modemfunktionen
• Local Area Network (LAN) - für Netzwerkfunktionen
• Universal Serial Bus (USB) - für Funktionen im USB-Interface und
Technologien wie z. B. Breitband, DSL und drahtlose Verbindungen
• System Management Bus (SMB) - für Plug & Play-Funktionen
• Power - sorgt für die zur Energieverwaltung notwendigen Signale und
den Hauptstrom für die CNR-Schaltkreise
CNR wird wahrscheinlich aufgrund seiner Flexibilität und zusätzlichen
Funktionen den momentanen Audio Modem Riser (AMR)-Steckplatz ersetzen.
Weiherin nimmt der CNR-Steckplatz auch keinen Platz auf dem Motherboard
für einen PCI-Steckplatz ein, da er ein gemeinsam benutzter Steckplatz ist
und Ihnen somit sogar noch mehr Optionen bietet.
®
P4B
P4B Communication & Networking
Riser Slot
Abbildung 2-20 Communications & Networking Riser
(CNR) Lage des Steckplatzes
2-16
Kapitel 2: Hardwareinformation
2.7
Switches und Jumper
Die Motherboardfrequenz wird mit den DIP-Switches geregelt. Der weisse
Block repräsentiert die Position des Switches. Die Abbildung unten zeigt
alle Switches in der OFF-Position.
SWITCH
Abbildung 2-21
ON
P4B DIP Switches
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
®
P4B
OFF ON
1. Frequency Multiple
2. Frequency Multiple
3. Frequency Multiple
4. Frequency Multiple
5. Frequency Selection
6. Frequency Selection
7. Frequency Selection
8. Frequency Selection
9. Frequency Selection
10. Reserved
DIP-Switches
Der JEN-Jumper muss auf Pins 1-2 (Jumpermodus) gestellt sein, wenn Sie die
DIP-Switches verwenden wollen, Ansonsten treten die Switches nicht in Kraft.
1. JumperFree™-Modus(JEN)
Mit diesem Jumper können Sie den JumperFree™-Modus aktivieren
oder deaktivieren.
Der JumperFree-Modus ermöglicht Prozessoreinstellungen im BIOSSetup anstatt über die DIP-Switches.
JEN
2
1
Jumper Mode
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
®
P4B
P4B JumperFree™ Mode Setting
OFF
SWITCH
3
2
Jumper Free
(Default)
Abbildung 2-22 Einstellung des JumperFree-Modus
Der JEN-Jumper wird in Verbindung mit den DIP-Switches verwendet.
Im JumperFree-Modus stellen Sie alle DIP-Switches auf OFF.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-17
2. CPU-Kern: Busfrequenz-Vielfaches (SWITCH Switches 1-4)
Diese Option stellt das Frequenzvielfache zwischen den internen und
externen CPU -Frequenzen ein. Dies muss in Kombination mit der
CPU-Busfrequenz eingestellt werden.
ON
11.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
10.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
8.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
SWITCH
12.0x
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
®
P4B
ON
20.0x
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
23.0x
16.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
19.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
22.0x
15.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
18.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
21.0x
ON
17.0x
14.0x
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
P4B CPU Frequency
Multiple Selection
13.0x
24.0x
Abbildung 2-23 CPU-Kern :Busfrequenz-Vielfaches
Achten Sie darauf, dass der JEN-Jumper auf den Jumpermodus gestellt ist,
bevor Sie die oben erwähnten Switches einstellen.
Die Option zur Einstellung des CPU-Kern/Busfrequenzvielfachen ist nur auf nicht
verriegelten CPUs verfügbar. Wenn Sie eine verriegelte CPU verwenden, hat die
Einstellung der Switches keinen Effekt.
2-18
Kapitel 2: Hardwareinformation
3. CPU-Frequenzwahl (SWITCH Switches 5-9)
Diese Option befiehlt dem Taktgenerator, welche Frequenz zur CPU
gesendet werden soll. Dies ermöglicht die Auswahl der Externen CPUFrequenz (oder Bustakt). Der Bustakt multipliziert mit der
Frequenzvielfachen ist gleich der Internen CPU-Frequenz (die vom
Hersteller angegebene CPU-Geschwindigkeit).
Zur Einstellung der externen CPU-Frequenz mit Hilfe der DIP-Switches
vergewissern Sie sich bitte, dass der JEN-Jumper auf den JumperModus gestellt ist.
ON
111MHz
74MHz
37MHz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
105MHz
70MHz
35MHz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
CPU 100MHz
AGP 67MHz
PCI 33MHz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
SWITCH
120MHz
80MHz
40MHz
®
ON
125MHz
62MHz
31MHz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ON
CPU 120MHz
AGP 60MHz
PCI 30MHz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
P4B CPU
External Frequency Selection
ON
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
P4B
133MHz
66MHz
33MHz
Abbildung 2-24 CPU-Frequenzeinstellungen
Stellen Sie die CPU-Frequenz nur auf die empfohlenen Einstellungen
ein. Andere Frequenzen als die empfohlenen CPU-Busfrequenzen sind
nicht garantiert stabil.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-19
4. Audio-Controller (AUD_EN1) (nur in Audiomodellen)
Mit diesem Jumper können Sie das Audio-CODEC auf dem
Motherboard aktivieren oder deaktivieren. Deaktivieren Sie das
Audio-CODEC, wenn Sie eine PCI-Audiokarte in einem der
PCI-Steckplätze oder im CNR-Steckplatz einbauen wollen. Die
Voreinstellung ist Enabled.
AUD_EN1
®
P4B
1 2
2 3
Enable
(Default)
Disable
P4B Audio Codec Setting
Abbildung 2-25 Audio CODEC-Einstellungen
5. Keyboard power (KBPWR)
Mit diesem Jumper können Sie die Tastatur-Weckfunktion aktivieren
oder deaktivieren. Stellen Sie diesen Jumper auf Pins 1-2 (+5VSB),
wenn Sie möchten, dass der Computer durch Drücken einer Taste auf
der Tastatur aufwacht (die Voreinstellung ist die Leertaste). Diese
Funktion erfordert ein ATX-Netzteil mit mindestens 1A auf der +5VSBLeitung und eine entsprechende Einstellung im BIOS (siehe Abschnitt
4.5.1 Power Up Control). Die Voreinstellung ist auf Pins 1-2 (+5VSB).
®
KBPWR
P4B
1 2
2 3
+5VSB
P4B Keyboard Power Setting
+5V
(Default)
Abbildung 2-26 Tastatur-Stromeinstellungen
2-20
Kapitel 2: Hardwareinformation
6. Weckfunktion für USB-Geräte (USBPWR, FUSBPWR)
Stellen Sie diese Jumper auf +5V, um den Computer mit den
angeschlossenen USB-Geräten aus dem S1-Schlafmodus aufzuwecken
(CPU gestoppt, DRAM aufgefrischt, System läuft im NiedrigstromModus). Stellen Sie sie auf +5VSB. um ihn aus dem S3-Schlafmodus
aufzuwecken (kein Strom zur CPU, DRAM in langsamem
Wiederauffrischmodus, Netzteil im reduzierten Strommodus). Beide
Jumper sind als Voreinstellung auf Pins 2-3 (+5V) gestellt, da nicht
alle Computer über das entsprechende Netzteil zur Unterstützung
dieser Funktion verfügen.
Der USBPWR-Jumper ist für die hinteren USB-Ports gedacht. Der
FUSBPWR-Jumper ist für den internen USB-Header, an den Sie die
vorderen USB-Ports anschliessen können.
1. Diese Funktion erfordert ein Netzteil mit mindestens 1A auf der
+5VSB-Leitung, wenn diese Jumper auf +5VSB gestellt sind, da
ansonsten das System nicht starten kann.
2. Der insgesamt verbrauchte Strom darf NICHT die Leistung des
Netzteils (+5VSB) überschreiten, sei es unter normalen
Bedingungen oder im Schlafmodus.
USBPWR
1 2
2 3
+5VSB
+5V
(Default)
®
P4B
FUSB
1 2
P4B USB Device Wake Up
+5VSB
2 3
+5V
(Default)
Abbildung 2-27 Weckfunktionseinstellungen für USB-Geräte
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-21
7. SDRAM-Spannung (SDRVOL)
Mit diesem Jumper können Sie die Spannung auswählen, die den
Systemspeicher versorgt. Die Voreinstellung ist auf Pins 1-2 (3.4V).
SDRVOL
3 4
2 3
1 2
®
P4B
3.4 V
(Default)
3.5 V
3.6 V
P4B SDR Voltage Setting
Abbildung 2-28 Einstellungen zur SDRAM-Spannung
8. Lautsprecherauswahl (nur für Audiomodelle)
Mit diesem Jumper können Sie den Lautsprecher auswählen, den Sie für die
Funktion ASUS POST Reporter einsetzen wollen. Stellen Sie dies auf Pins 1-2,
um den internen Lautsprecher zu verwenden (normalerweise im Gehäuse
angebracht). Stellen Sie es auf Pins 2-3, wenn Sie einen externen Lautsprecher
an die Line Out-Buchse (limonenfarben) auf der Rückseite des Computers
angeschlossen haben.
SPEECH
®
P4B
3
2
2
1
BUZZER
LINEOUT
(Default)
P4B Speaker Selector
Abbildung 2-29
2-22
Einstellungen zur Lautsprecherauswahl
Kapitel 2: Hardwareinformation
9. RTC RAM löschen (CLRCMOS)
Mit diesem Jumper können Sie das Real Time Clock (RTC) RAM im CMOS
löschen. Sie können im CMOS-Speicher Datum, Zeit und die Parameter zur
Systemeinrichtung entfernen, indem Sie die CMOS RTC RAM-Daten löschen.
Die RAM-Daten im CMOS, welches Systemsetup-Information wie z. B.
Systemkennworte enthält, wird von der eingebauten Knopfzelle betrieben.
Zum Löschen des RTC RAM gehen Sie wie folgt vor:
1.
Schalten Sie den Computer aus trennen das Netzkabel ab.
2.
Entnehmen Sie die Batterie.
3.
Setzen Sie eine Jumperkappe einige Sekunden lang über die Pins, um
den Jumper kurzzuschließen. Nehmen Sie dann die Jumperkappe ab.
4.
Setzen Sie die Batterie wieder auf.
5.
Stecken Sie das Netzkabel ein und schalten den Computer an.
6.
Halten Sie die <Entf>-Taste während des Bootens gedrückt uand rufen das
BIOS-Setupprogramm auf, um die Daten neu einzugeben.
®
P4B
Intel I/O
Controller
Hub
(ICH2)
CLRCMOS
Short jumper
to clear CMOS
P4B Clear RTC RAM
Abbildung 2-30
Clear RTC RAM
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-23
2.8
Anschlüsse
In diesem Abschnitt finden Sie Beschreibungen und Abbildungen der
internen Anschlüsse des Motherboards
.
Einige Pins sind für Anschlüsse oder Stromquellen gedacht. Diese
unterscheiden sich im Motherboard-Layout eindeutig von den Jumpern.
Setzen Sie keine Jumperkappen auf diese Anschlusspins, da Sie
dadurch Ihr Motherboard beschädigen.
Schließen Sie Flachkabel immer mit dem roten Streifen an Pin 1 auf
den Anschlüssen an. Pin 1 befindet sich auf Festplatten und CDROM-Laufwerken normalerweise auf der dem Netzanschluss nächsten
Seite, kann bei Floppylaufwerken aber auf der gegenüberliegenden
Seite liegen.
1. Festplatten-Aktivitäts-LED (2-Pin HDLED)
Dieser Anschluss versorgt die Festplatten-Aktivitäts-LED mit Strom. Die
Lese- und Schreibaktivitäten aller mit dem primären oder sekundären
IDE-Anschluss verbundenen Geräte lassen diese LED aufleuchten.
®
P4B
TIP: If the case-mounted LED does not
light, try reversing the 2-pin plug.
HDLED
P4B HD Activity LED
Abbildung 2-31 Anschluss für Festplatte-LED
2-24
Kapitel 2: Hardwareinformation
2. Primäre/Sekundäre IDE-Anschlüsse (40-1 Pin IDE1/IDE2)
Dieser Anschluss ist für das beigelegte UltraDMA/100/66 IDEFestplattenflachkabel gedacht. Verbinden Sie den blauen Kontakt des
Kabels mit dem primären (empfohlen) oder sekundären IDE-Anschluss,
dann den grauen Anschluss mit dem UltraDMA/100/66-Slavegerät
(Festplatte), und dann den schwarzen Anschluss mit dem
UltraDMA/100/66-Mastergerät. Wir empfehlen Ihnen, alle Geräte
ausser UltraDMA/100/66-Geräten mit dem sekundären IDE-Anschluss
zu verbinden. Wenn Sie zwei Festplatten installieren, müssen Sie das
zweite Laufwerk durch entsprechende Jumper-Einstellung als SlaveGerät konfigurieren. Schauen Sie in der Dokumentation der Festplatte
nach den Jumper-Einstellungen. Im BIOS können Sie festlegen,
welches Gerät das System starten soll. Wenn Sie mehr als zwei
UltraDMA/100/66-Geräte haben, kaufen Sie bitte ein weiteres
UltraDMA/100/66-Kabel. Sie können zwei Festplatten mit zwei
Flachkabeln als Mastergeräte konfigurieren – eins für den primären
IDE-Anschluss und das andere für den sekundären IDE-Anschluss.
1. Pin 20 wird von jedem IDE-Anschluss entfernt, um auf das
abgedeckte Loch am UltraDMA-Kabelanschluss zu passen. Dies
verhindert inkorrekte Ausrichtung beim Anschluss der Kabel.
P4B IDE Connectors
Primary IDE Connector
®
P4B
Secondary IDE Connector
2. Das Loch neben dem blauen Anschluss am UltraDMA/100/66-Kabel
befindet sich dort mit Absicht.
NOTE: Orient the red markings
(usually zigzag) on the IDE
ribbon cable to PIN 1.
PIN 1
Abbildung 2-32 IDE-Anschlüsse
Für UltraDMA/100/66 IDE-Geräte verwenden Sie bitte ein IDE-Kabel
mit 80 Leitern. Das dem Motherboard beigelegte UltraDMA/66-Kabel
unterstützt auch UltraDMA/100.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-25
3. Anschluss für Floppylaufwerk (34-1 Pin FLOPPY)
Dieser Anschluss ist für das beigelegte Floppylaufwerk-Flachkabel
gedacht. Nachdem Sie ein Ende an das Motherboard angeschlossen
haben, schließen Sie das andere Ende an das Floppylaufwerk an.
(Pin 5 wurde entfernt, um bei der Verwendung von Flachkabeln
mit Pin 5-Stecker inkorrektes Einstecken zu verhindern).
FLOPPY
PIN 1
NOTE: Orient the red markings on
the floppy ribbon cable to PIN 1.
®
P4B
P4B Floppy Disk Drive Connector
Abbildung 2-33 Anschluss für Floppylaufwerk
4. Kontakt für Chassis-Open-Alarm (4-1 Pin CHASSIS)
Dieser Kontakt ist für Gehäuse mit Intrusion Detection gedacht. Dies
erfordert einen externen Erkennungsmechanismus wie z. B. einen
Gehäusesensor oder Mikrosschalter. Wenn Sie Gehäusekomponenten
entfernen, wird der Sensor ausgelöst und sendet ein High-Level-Signal
zu diesem Kontakt, um einen Chassis Intrusion-Event zu verzeichnen.
Wenn Sie den Kontakt für die Chassis Intrusion-Funktion nicht
verwenden möchten, setzen Sie einen Jumperkappe über die Pins
namens “Chassis Signal” und “Ground”, um den Schaltkreis
abzuschließen.
Chassis Signal
GND
®
P4B
+5VSB_MB
CHASSIS
1
P4B Chassis Alarm Lead
Abbildung 2-34 Chassis Alarm-Kontakt
2-26
Kapitel 2: Hardwareinformation
5. Anschlüsse für CPU, Gehäuse und Netzteillüfter
(3 Pin CPU_FAN, CHA_FAN, PWR_FAN)
Die drei Lüfteranschlüsse unterstützen Kühleinheiten von 350mA
(4.2 Watt) bzw. insgesamt 1A (12W) bei +12 V. Richten Sie die Lüfter
so aus, dass die Kühlblechrippen Luftzirkulation über alle Kühlbleche
auf dem Motherboard anstatt nur der Erweiterungssteckplätze erlaubt.
Verdrahtung und Stecker der Lüfter kann je nach Hersteller variieren.
Verbinden Sie das Lüfterkabel mit dem Anschluss entsprechend dem
schwarzen Draht zum Erdungs-Pin.
®
P4B
CPU_FAN
Rotation
+12V
GND
PWR_FAN
Rotation
+12V
GND
Vergessen Sie nicht, die Lüfterkabel mit den Lüfteranschlüssen zu
verbinden. Unzureichende Belüftung im Systeminneren kann die
Motherboardkomponenten beschädigen. Dies sind keine Jumper!
SETZEN SIE KEINE Jumperkappen auf die Lüfteranschlüsse!
Rotation
+12V
GND
CHA_FAN
P4B 12-Volt Fan Connectors
Abbildung 2-35 Anschlüsse für CPU, Gehäuse und Netzteillüfter
6. USB-Header (10-1 Pin USB2)
Wenn die USB-Anschlüsse auf der Rückseite nicht ausreichen, steht
Ihnen ein USB-Header für zwei zusätzliche USB-Anschlüsse zur
Verfügung. Schließen Sie einen 2-Port-USB Anschlusssatz an den
USB-Header an und befestigen die USB-Klammer an einem freien
Steckplatz im Gehäuse.
USB2
®
10
6
5
1
P4B
1: USB Power
2: USBP2–
3: USBP2+
4: GND
5: NC
6: USB Power
7: USBP3–
8: USBP3+
9: GND
P4B USB Header
Abbildung 2-36 USB-Header
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-27
7. Netzteilanschlüsse (20 Pin ATXPWR, 4 Pin ATX+12 V,
4 Pin AUX+12 V)
Diese Anschlüsse sind für ein ATX 12 V-Netzteil gedacht. Die Stecker
vom Netzteil passen nur in eine Richtung in diese Anschlüsse. Finden
Sie die korrekte Ausrichtung und drücken die Stecker hinein, bis sie
komplett in den Anschlüssen sitzen.
Zusätzlich zum Anschluss des 20-Pin-ATXPWR erfordert dieses
Motherboard den Anschluss des 4-Pin-ATX +12 V Netzsteckers für
ausreichende Stromversorgung der CPU.
Wenn Sie ein Standard ATX-Netzteil ohne ATX +12 V-Stecker
verwenden, verbinden Sie einen 4-Pin-Gerätenetzstecker mit dem AUX
+12 V-Anschluss.
Vergewissern Sie sich, dass Ihr ATX 12 V-Netzteil 8A auf dem
+12V-Leiter und mindestens 1A auf dem +5-Volt-Standbykontakt
(+5VSB) liefert. Die minimale empfohlene Wattleisztung ist 230W,
oder 300W für ein voll konfiguriertes System. Das System kann
instabil werden und Schwierig-keiten beim Start aufwerfen, wenn die
Netzteilleistung nicht ausreicht.
ATXPWR
®
P4B
+3.3VDC
-12.0VDC
COM
PS_ON#
COM
COM
COM
-5.0VDC
+5.0VDC
+5.0VDC
ATX12V
P4B ATX & Auxiliary Power Connectors
+3.3VDC
+3.3VDC
COM
+5.0VDC
COM
+5.0VDC
COM
+5V
PWR_OK
GND
+5VSB
GND
+12.0VDC +12V
AUX+12V
+12V DC COM
+12V DC COM
Abbildung 2-37 Netzteilanschlüsse
2-28
Kapitel 2: Hardwareinformation
8. SMBus-Anschluss (6-1 Pin SMB)
Mit diesem Anschluss können Sie SMBus (System Management Bus)
Geräte verbinden. Die Geräte kommunizieren über das SMBus
Interface mit einem SMBus-Host und/oder anderen SMBus-Geräten .
SMBus ist eine spezifische Anwendung eines I2C-Bus, eines MultiGerätebus, der die Verbindung mehrerer Chips an denselben Bus
erlaubt, wobei jeder einzelne durch Initiierung von Datentransfer als
Master fungieren kann.
®
SMB
P4B
Ground
SMBDATA
+3V
P4B SMBus Connector
FLOATING
SMBCLK
1
Abbildung 2-38 SMBus-Anschluss
9. Anschlüsse für internes Audio (4 Pin CD, AUX, MODEM) (optional)
Diese Anschlüsse ermöglichen Ihnen Stereotoneingabe von
Klangquellen wie z. B. CD-ROM, Fernsehgerät oder MPEG-Karten.
Der MODEM-Anschluss erlaubt den integrierten Audiofunktionen die
Kommunikation mit einer Stimm/Modemkarte mit einem ähnlichen
Anschluss; sowie gemeinsame Nutzung von Monoeingangssignalen
(wie z. B. einem Telefon) und einem Monoeingangssignal
(wie z. B. einem Lautsprecher) zwischen den Audiofunktionen und
einer Stimm/Modem-Karte.
CD1 (Black)
®
P4B
P4B Internal Audio Connectors
Modem-Out
Ground
Ground
Modem-In
MODEM
Right Audio Channel
Ground
Ground
Left Audio Channel
AUX (White)
Abbildung 2-39 Anschlüsse für internes Audio
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-29
10. Audioanschlüsse - Vorderseite (3-polig MICF, 3-polig SPEAKER)
(optional)
Über diese Anschlüsse können Sie ein optionales Audiomodul für die
Vorderwand des Systems mittels zweier 3-poliger Audiokabel
anschließen. Wenn Ihr Gehäuse über solch ein Audiomodul verfügt,
könne Sie hier ganz praktisch ein Mikrofon und einen Lautsprecher
oder Kopfhörer an die Vorderseite anschließen.
MIC Power
MIC Input
Ground
An die Vorderseite angeschlossene Mikrofone und Lautsprecher
funktionieren eventuell nicht korrekt, wenn ein anderes Mikrofon an
die Mikrofonbuchse (rosa) und ein Lautsprecher an die Line OutBuchse (limonengrün) auf der Rückseite angeschlossen sind.
Sie können immer nur ein Mikrofon und einen Lautsprecher/Kopfhörer
auf einmal benutzen.
MICF
SPEAKER
1
P4B
P4B Front Panel Audio Connectors
Right SPKR_OUT
Ground
Left SPKR_OUT
1
®
Abbildung 2-40 Audioanschlüsse - Vorderseite
11. ASUS iPanel-Audioanschluss (optional)
Dieser Anschluss nimmt das Audiokabel vom optionalen ASUS IPanel auf. Die
Audioanschlüsse am iPanel ermöglichen Ihnen praktische Audioregelung von
der Vorderseite aus.
Line in_R
AGND2
Line in_L
AGND
MIC2
AAPANEL
®
MICPWR
Line out_R
AGND3
Line out_L
P4B
P4B Audio Panel Connector
Abbildung 2-41
2-30
ASUS iPanel-Audioanschluss
Kapitel 2: Hardwareinformation
12. Anschluss für ASUS iPanel (24-1 Pin AFPANEL)
Hier können Sie ein optionales ASUS iPanel anschließen, einen
einfach zu bedienenden Laufwerkschacht mit Front-I/O-Ports und
Status-LEDs. Wenn Sie kein ASUS iPanel benutzen, können Sie ein
optionales drahtloses Infrarotmodul für Übertragung und Empfang mit
dem SIR-Anschluss verbinden.
IRRX
GND
IRTX
SMBDATA
+3VSB
SMBCLK
NC
NC
NC
NC
IRRX
GND
IRTX
+5 V
NC
GND
NC
CIRRX
+5VSB
CHASSIS#
EXTSMI#
+5V
MLEDPCIRST#
BATT
NC
+5 V
AFPANEL
®
SIR
CIR
NC
GND
NC
CIRRX
+5VSB
P4B
Standard Infrared (SIR)
Front View
Back View
IR_CON
P4B iPanel Connector
+5V
(NC)
IRTX
GND
IRRX
Abbildung 2-42
Anschluss für ASUS iPanel
13. Anschluss für digitales Audio (4-1 Pin SPDIFOUT) (optional)
Dieser Anschluss ist für ein SPDIF-Audiomodul gedacht, welches
digitale anstatt analoger Audioausgabe ermöglicht. Schließen Sie ein
Ende des Audiokabels an den Anschluss SPDIFOUT am Motherboard
an, un das andere Ende an das SPDIF-Modul.
®
P4B
SPDIFOUT
GND
SPDIFOUT
+5V
P4B Digital Audio Connector
Abbildung 2-43 Anschluss für digitales Audio
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-31
14. Anschluss für Smart Card-Lesegerät (14-1 Pin SMARTCON) (optional)
Mit diesem Anschluss können Sie ein Smart Card-Lesegerät verbinden,
welches Ihnen praktische Transaktionen wie z. B. Finanzen,
Gesundheitsfürsorge, Telephonie oder Reisedienste mittels Smart
Card-Interfacesoftware ermöglicht.
®
P4B
NC2
GND
RFU1
SCRCLK
SCRFET#
NC
VCC
SMARTCON
SCRRES#
SCRUI
RFU2
SCRREST
NC
LED
1
P4B Smartcard
Abbildung 2-44 Anschluss für Smart Card-Lesegerät
15. SD- und MS-Anschlüsse (10Pin SD, MS)
Diese Anschlüsse unterstützen die modernen Speichergeräte namens
Secure Digital (SD) (Speicherkarten) und Memory Stick (MS). Diese
Geräte ermöglichen schnelles und sicheres Herunterladen aller Arten
von digitalen Dateien wie z. B. Fotos, Musik, Nachrichten und Filme.
Sie können mit SD und MS auch direkt Audio, Video und Fotos
aufnehmen. SD und MS sind nicht-flüchtige Geräte, daher brauchen
sie keinen Strom zur Aufbewahrung ihres Speicherinhalts.
*Die SD- und MD-Anschlüsse können je nach den SI-Erfordernissen eventuell nicht angebracht sein
Sie brauchen ein SD/MS-Lesegerät, um SD- und MS-Geräte benutzen
zu können. SD, MS und das SD/MS-Lesegerät sind optionales Zubehör
und können gesondert gekauft werden.
SD
®
P4B
MS
GND
SDB1
+3V
SDB2
SDB3
SDB4
SDB5
SDBCLK
SDBPWCTL#
SDBLED
GND
MSDA1
+3V
MSDA2
SDA3
SDA4
SDA5
SDACLK
SDAPWCTL#
SDALED
1
1
P4B SD MS Connectors
Abbildung 2-45 Secure Digital (SD) Speicherkarte und
Memory Stick (MS)-Anschlüsse
2-32
Kapitel 2: Hardwareinformation
16. Thermalanschluss für Netzteil (2-polig TRPWR)
Wenn Ihr Netzteil über eine Temperaturüberwachungsfunktion verfügt, verbinden
Sie sein Temperatursensorkabel mit diesem Anschluss.
TRPWR
®
Ground
TRPWR
P4B
P4B Power Supply Thermal Connector
Abbildung 2-46 Thermalanschluss für Netzteil
17. Systemfeld-Anschluss (20 Pin PANEL)
Dieser Anschluss nimmt mehrere Funktionen der Systemvorderfront
auf. Blättern Sie zur nächsten Seite für eine kurze Beschreibung jeder
Funktion.
®
P4B
Message LED
SMI Lead
P4B System Panel Connectors
+5V
Ground
Ground
Speaker
+5 V
MLED
ExtSMI#
Ground
PWR
Ground
+5 V
PLED
Keylock
Ground
Power LED
Speaker
Connector
Reset
Ground
Keyboard Lock
Reset SW
ATX Power
Switch*
* Requires an ATX power supply.
Abbildung 2-47 Anschluss für Systemfeld
• Kontakt für System-Netz-LED (3-1 Pin PWR.LED)
Dieser 3-1 Pin-Anschluss ist für die Systemstrom-LED. Die LED
leuchtet, wenn Sie den Systemstrom anschalten und blinkt, wenn das
System im Schlafmodus ist.
• Kontakt für Tastaturverriegelung (2 Pin KEYLOCK)
Dieser 2-Pin-Anschluss ist für den am Gehäuse angebrachten Schalter
gedacht, der die Tastaturverriegelung ermöglicht.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
2-33
• Kontakt für Systemwarn-Lautsprecher (4 Pin SPEAKER)
Dies 4-Pin-Anschluss ist für den am Gehäuse angebrachten
Lautsprecher gedacht und ermöglicht dem System, Pieptöne und
akustische Warnungen auszustossen.
• Kontakt für System-Melde-LED (2 Pin MSG.LED)
Dieser 2-Pin-Anschluss ist für die System-Melde-LED gedacht, welche
den Erhalt von Meldungen von einem Fax/Modem bestätigt.
Normalstatus für diese LED ist ON, wenn keine Signale hereinkommen.
Die LED blinkt, wenn Daten empfangen werden. Die System-MeldeLED erfordert ein ACPI-Betriebsystem und entsprechende
Treiberunterstützung.
• Kontakt für System Management Interrupt (2 Pin SMI)
Dieser 2-Pin-Anschluss erlaubt Ihnen, das System manuell in einen
Suspendmodus - oder “Green”-Modus - zu versetzen, in dem die
Systemaktivität sofort zur Energieeinsparung und Verlängerung der
Lebenserwartung bestimmter Systemkomponenten verringert wird.
Verbinden Sie den am Gehäuse angebrachten Suspendschalter mit
diesem 2-Pin-Anschluss.
• Kontakt für ATX-Netzschalter/ Soft-Off-Schalter (2 Pin PWR.SW)
Dieser Anschluss ist für den Schalter gedacht, welcher den
Systemstrom regelt. Drücken Sie den Netzschalter, um das System
zwischen ON und SLEEP bzw. ON und SOFT OFF umzuschalten, je
nach den Einstellungen im BIOS oder Betriebsystem. Drücken Sie den
Netzschalter im ON-Modus länger als 4 Sekunden, um das System
auszuschalten.
• Kontakt für Reset-Schalter (2 Pin RESET)
Dieser 2-Pin-Anschluss ist für den am Gehäuse angebrachten ResetSchalter gedacht, mit dem Sie das System neu booten können, ohne
den Systemstrom auszuschalten.
2-34
Kapitel 2: Hardwareinformation
Kapitel 3
Dieses Kapitel beschreibt den
Anschaltvorgang und bietet Information
zu den BIOS-Piepton-Codes.
Anschalten
ASUSP4B-Motherboard
3.1
Erstmaliges Anschalten
1. Nachdem Sie alle Anschlüsse vorgenommen haben, setzen Sie das
Systemgehäuse wieder auf.
2. Achten Sie darauf, dass alle Schalter auf AUS stehen sind.
3. Verbinden Sie das Netzkabel mit dem Netzanschluss auf der Rückseite
des Systemgehäuses.
4. Verbinden Sie das Netzkabel mit einer Netzsteckdose, die mit einem
Überspannungsschutz ausgestattet ist.
5. Schalten Sie Ihre Geräte in der folgenden Reihenfolge an:
a. Monitor
b. Externe SCSI-Geräte (beginnen Sie mit dem letzten Gerät in der
Kette)
c. Systemstrom (wenn Sie ein ATX-Netzteil haben, müssen Sie das
Netzteil anschalten sowie den ATX-Netzschalter vorne am
Gehäuse drücken).
6. Nach dem Anschalten des Stroms leuchtet die Netz-LED vorne am
System-ge-häuse auf. Bei ATX-Netzteilen leuchtet die System-LED
auf, wenn Sie den ATX-Netzschalter drücken. Wenn Ihr Monitor den
“Green”-Standards entspricht oder übereine Standbyfunktion verfügt,
kann die Monitor-LED aufleuchten oder zwis-chen Orange und Grün
wechseln, nachdem die System-LED aufgeleuchtet ist. Hiernach führt
das System seine Starttests durch. Während die Tests laufen, piept das
BIOS bzw. zusätzliche Meldungen erscheinen auf dem Bildschirm.
Wenn sich innerhalb 30 Sekunden nach dem Anschalten des Stroms
nichts tut, könnte das System einen Starttest nicht bestanden haben.
Prüfen Sie die Jum-pereinstellungen und Verbindungen oder wenden
Sie sich an Ihren Händler um Hilfe.
Award BIOS-Piepton-Codes
Piepton-Code
Bedeutung
Ein kurzer Piepton bei der
Logoanzeige
Kein Fehler während des POST
Lange Pieptöne in Endlosschleife
Kein DRAM installiert oder erkannt
Ein langer Piepton,
gefolgt von drei kurzen
Keine Grafikkarte gefunden oder
Grafikkartenspeicher beschädigt
Hohe Pieptöne beim
Systembetrieb
CPU überhitzt ;
System läuft auf niedrigerer Frequenz
7. Beim Anschalten halten Sie die Taste <Entf> gedrückt, um das
BIOS-Setup aufzurufen. Befolgen Sie die Anweisungen in Kapitel 7.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
3-1
3.2
POST-Stimmmeldungen
Dieses Motherboard verfügt über den Winbond Sprach-Controller, welcher ein
besonderes Feature namens ASUS POST Reporter(tm) unterstützt. Diese Funktion
bietet Ihnen POST-Meldungen mit Sprachausgabe und informiert Sie über System Events und den Bootstatus. Sollte das Booten fehlschlagen, hören Sie den Grund
für das Problem.
Diese POST-Meldungen können Sie mit der Ihrer Verpackung beigelegten Software
"Winbond Voice Editor" bearbeiten. Hiermit können Sie mit Ihren eigenen
Meldungen die voreingestellten Meldungen ersetzen.
Im Folgenden finden Sie eine Liste der voreingestellten POST-Meldungen und ihre
entsprechenden Maßnahmen, wenn vorhanden.
POST-Meldung
Maßnahme
Keine CPU installiert
• Installieren Sie einen Intel Pentium 4
478/Northwood Prozessor im CPUSteckplatz
Systemfehler: CPU-Test.
• Prüfen Sie, ob die CPU korrekt installiert
ist.
• Wenden Sie sich an den ASUS Support
um Hilfe. Siehe "ASUS
Kontaktinformation" auf Seite x.
Systemfehler: Speicher-Test.
• Installieren Sie 168-polige ungepufferte
PC133 DIMMs in die DIMM-Steckplätze.
• Prüfen Sie, ob die DIMMs korrekt in den
DIMM-Steckplätzen installiert sind.
• Vergewissern Sie sich, dass Ihre DIMMs
nicht defekt sind.
• Lesen Sie Abschnitt "2.3
Systemspeicher" für Anweisungen zur
DIMM-Installation
Systemfehler: VGA-Test.
• Installieren Sie eine PCI VGA-Karte in
einem der PCI-Steckplätze, oder eine
1.5V AGP-Karte im AGP-Steckplatz.
• Vergewissern Sie sich, dass Ihre VGA/
AGP-Karte nicht defekt ist.
Systemfehler: CPU-Overclocking.
• Prüfen Sie im JumperFree-Modus die
CPU-Übertaktungseinstellungen im BIOS
und stellen sicher, dass Sie nur die
empfohlenen Einstellungen verwenden.
Siehe Abschnitt "4.4 Menü "Advanced"
nach.
• Im Jumpermodus schauen Sie bitte unter
"2.7 Switches und Jumpers" nach
3-2
Kapitel 3: Anschalten
POST-Meldung
Maßnahme
Keine Tastatur gefunden.
• Prüfen Sie, ob Ihre Tastatur korrekt an
den lila PS/2-Anschluss auf der
Rückseite angebracht ist.
• Sehen Sie im Abschnitt "1.3.1 Die
Motherboardkomponenten" nach der Lage
des Anschlusses
Kein Diskettenlaufwerk gefunden.
• Prüfen Sie, ob Sie ein Floppylaufwerk an
den Anschluss für das Floppylaufwerk
auf dem Motherboard angeschlossen
haben.
• Siehe Abschnitt "2.8 Anschlüsse."
Keine IDE-Festplatte gefunden.
• Prüfen Sie, ob Sie eine IDE-Festplatte
mit einem der IDE-Anschlüsse auf dem
Motherboard verbunden haben.
• Siehe Abschnitt "2.8 Anschlüsse."
CPU-Temperatur zu hoch.
• Prüfen Sie, ob der CPU-Lüfter korrekt
arbeitet.
Falsche CPU-Spannung.
• Prüfen Sie den CPU-Lüfter und schauen,
ob er nach dem Anschalten des Systems
arbeitet.
CPU-Lufter ausgefallen.
• Prüfen Sie Ihr Netzteil.
• Wenden Sie sich an die technische Hilfe
bei ASUS. Siehe"ASUS
sKontaktinformation" auf Seite x.
Systemtest abgeschlossen.
• Prüfen Sie Ihr Netzteil.
Das Betriebssystem wird gestartet.
• Keine Maßnahme erforderlich
Sie können den ASUS POST Reporter im BIOS-Setup deaktivieren. Siehe
Abschnitt "4.4.2 I-Gerätekonfiguration".
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
3-3
3.3
Abschalten des Computers
Sie müssen vor dem Ausschalten der Stromversorgung zuerst das
Betriebsystem herunterfahren und das System ausschalten. Bei ATXNetzteilen können Sie den ATX-Netzschalter drücken, nachdem Sie das
Betriebsystem verlassen bzw. heruntergefahren haben. Klicken Sie unter
Win 95/98/2000/XP zum Herunterfahren des Computers
auf die Start-Schaltfläche, dann auf “Herunterfahren” und “OK”.
Die Stromversorgung sollte sich nach dem Ausschalten von Windows selbst
ausschalten.
Die Meldung “Sie können den Computer jetzt ausschalten” erscheint
nicht beim Abschalten mit ATX-Netzteilen.
3-4
Kapitel 3: Anschalten
Kapitel 4
In diesem Kapitel finden Sie Informationen
über Veränderungen der
Systemeinstellungen durch die Menüs des
BIOS-Setups. Darüber hinaus werden
genaue Beschreibungen der BIOSParameter angegeben.
BIOS-Setup
ASUS P4B motherboard
4.1
BIOS verwalten und aktualisieren
4.1.1 Erste Benutzung des Computersystems
Es wird empfohlen, eine Kopie des Original-Motherboard-BIOS zusammen
mit einem Flash Memory Writer (AFLASH.EXE) auf einer bootbaren
Floppydiskette zu speichern, falls Sie das BIOS später neu installieren
müssen. AFLASH.EXE ist ein Flash Memory Writer-Programm, welches das
BIOS durch Laden einer neuen BIOS-Datei ins programmierbare
Flash-ROM auf dem Motherboard aktualisiert. Diese Datei funktioniert nur
im DOS-Modus. Zur Bestimmung der BIOS-Version Ihres Motherboards
schauen Sie sich die letzten vier Zahlen des Codes in der oberen linken
Ecke Ihres Bildschirms während des Bootens an. Je höher die Zahl, desto
neuer die BIOS-Datei.
1. Geben Sie FORMAT A:/S am DOS-Prompt ein, um eine bootbare
Systemfloppydiskette zu erstellen. KOPIEREN SIE NICHT AUTOEXEC.BAT
& CONFIG.SYS auf diese Diskette.
2. Geben Sie COPY D:\AFLASH\AFLASH.EXE A:\ ein (wobei D Ihr CDROM -Laufwerk ist), um AFLASH.EXE auf die gerade erstellte
Bootdiskette zu kopieren.
AFLASH funktioniert nur im DOS-Modus, nicht am DOS-Prompt unter
Windows und auch nicht mit bestimmten Speichertreibern, die beim
Booten von der Festplatte geladen werden. Wir empfehlen Ihnen, das
System mit einer Floppydiskette neu zu starten.
3. Starten Sie den Computer von der Floppydiskette neu.
Das BIOS-Setup muss “Floppy” als erstes Element in der Bootsequenz
anführen.
4. Geben Sie im DOS-Modus A:\AFLASH ein und drücken die
<Eingabe>-Taste, um AFLASH auszuführen.
Wenn die Meldung “unknown” nach dem Flash Memory erscheint, ist
entweder der Speicherchip nicht programmierbar, oder er wird nicht
vom ACPI-BIOS unterstützt und kann daher nicht vom Flash Memory
Writer programmiert werden.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-1
5. Wählen Sie im Hauptmenü 1. “Save Current BIOS to File” und drücken
<Eingabe>. Der Bildschirm “Save Current BIOS To File” erscheint.
6. Geben Sie den Dateinamen Ihres neuen BIOS und den Pfad ein,
z. B., A:\XXX-XX.XXX, und drücken dann <Eingabe>.
4-2
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.1.2 Schritte zur BIOS-Aktualisierung
Aktualisieren Sie Ihr BIOS nur, wenn Sie Probleme mit Ihrem
Motherboard haben und wissen, dass die neue BIOS-Revision Ihre
Probleme lösen wird. Unachtsame Aktualisierung kann zu Problemen
mit Ihrem Motherboard führen!
1. Laden Sie sich eine aktualisierte ASUS BIOS-Datei vom Internet
(WWW oder FTP) herunter (siehe ASUS KONTAKTINFORMATION auf
Seite x für Details) und speichern sie auf der gerade erstellten
Diskette.
2. Starten Sie das System von der so erstellten Diskette.
3. Geben Sie am “A:\”-Prompt AFLASH ein und drücken dann <Eingabe>.
4. Geben Sie im Hauptmenü 2 ein und drücken dann <Eingabe>. Der
Bildschirm Update BIOS Including Boot Block and ESCD erscheint.
5. Geben Sie den Dateinamen Ihres neuen BIOS und den Pfad ein, z. B.,
A:\XXX-XX.XXX, und drücken dann <Eingabe>.
Zum Abbruch dieses Vorgangs drücken Sie <Eingabe>
.
6. Wenn Sie gebeten werden, das BIOS-Update zu bestätigen, drücken
Sie Sie Y, um mit der Aktualisierung zu beginnen.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-3
7. Das Programm beginnt mit der Programmierung der neuen
BIOS-Information ins Flash-ROM. Der Bootblock wird aktualisiert nur
automatisch, wenn es notwendig ist. Dies minimiert die Chance, dass
ein fehlgeschlagenes Update Ihr System am Laden hindert.
Nach beendeter Programmierung erscheint die Meldung
“Flashed Successfully” .
8. Befolgen Sie zum Fortfahren die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Wenn Sie während der BIOS-Aktualisierung auf Probleme stoßen,
schalten Sie bitte das System NICHT AUS, da hierdurch das System
am Start gehindert werden könnte. Wiederholen Sie den Vorgang
einfach, und wenn das Problem bestehen bleibt, aktualisieren Sie die
Original-BIOS-Datei, die Sie auf der Diskette weiter oben gespeichert
haben. Wenn der Flash Memory Writer keine komplette BIOS-Datei
aktualisieren konnte, könnte Ihr System möglicherweise nicht starten.
Wenn dies passiert, müssen Sie Ihr System von Servicepersonal
reparieren lassen.
4-4
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.2
BIOS-Setup-Programm
Dieses Motherboard unterstützt einen programmierbaren EEPROM, der
über das beigelegte Hilfsprogramm wie in “4.1 BIOS verwalten und
aktualisieren” aktualisiert werden kann.
Dieses Hilfsprogramm wird verwendet, wenn Sie Sie ein Motherboard
installieren, Ihr System neu konfigurieren, oder gebeten werden, das
Setup aufzurufen. Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration Ihres
System mittels dieses Programms.
Selbst wenn Sie nicht zum Aufrufen des Setup-Programms aufgefordert
werden, möchten Sie vielleicht in naher oder ferner Zukunft die
Konfiguration Ihres Computers ändern; z. B. das Sicherheitskennwort
aktivieren oder Änderungen an den Strommanagementeinstellungen
vornehmen. Dann wird es erforderlich, Ihr System mit dem BIOS SetupProgramm neu zu konfigurieren, so dass der Computer diese Änderungen
erkennen und sie im CMOS RAM des EEPROM speichern kann.
Der EEPROM auf dem Motherboard speichert das Setup-Programm. Wenn
Sie den Computer starten, bietet das System Ihnen die Möglichkeit,
dieses Programm auszuführen, und zwar während des Power-On Self Test
(POST). Drücken Sie <Entf>, um das Setup-Programm aufzurufen. Wenn
Sie diese Taste etwas zu spät drücken, fährt der POST mit seinen
Testroutinen fort, was Sie daran hindert, das Setup aufzurufen.
Wenn Sie das Setup trotzdem noch aufrufen wollen, starten Sie das
System neu, indem Sie <Strg> + <Alt> + <Entf> zugleich drücken, oder
mit der Reset-Taste vorne am Computergehäuse, oder indem Sie das
System aus- und wieder anschalten. Letzteres sollten Sie aber nur dann
tun, wenn die beiden ersten Methoden fehlschlagen.
Das Setup-Programm wurde für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit
entworfen. Es ist ein menügesteuertes Programm, d. h., Sie können durch
die verschiedenen Untermenüs rollen und Ihre Auswahl unter den
vorbestimmten Möglichkeiten treffen
.
Da die BIOS-Software ständig aktualisiert wird, dienen die folgenden
BIOS-Bildschirme und Beschreibungen nur als Referenz und geben
möglicherweise nicht Ihre BIOS-Bildschirme genau wieder.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-5
4.2.1 BIOS-Menüleiste
Oben im Bildschirm befindet sich eine Menüleiste mit den folgenden
Auswahlmöglichkeiten:
MAIN
In diesem Menü können Sie Änderungen an der
grundlegenden Systemkonfiguration vornehmen.
ADVANCED In diesem Menü können Sie Änderungen an den erweiterten
Funktionen vornehmen und sie aktivieren.
POWER
In diesem Menü können Sie die
Strommanagementfunktionen konfigurieren und aktivieren.
BOOT
In diesem Menü können Sie das voreingestellte
Systemgerät konfigurieren, mit dem das Betriebssystem
gestartet wird.
EXIT
In diesem Menü können Sie das aktuelle Menü verlassen
oder festlegen, wie das Setup-Programm zu verlassen ist
Zum Zugriff auf die Optionen auf der Menüleiste drücken Sie die
rechte oder linke Pfeiltaste auf der Tastatur, bis das gewünschte Element
markiert ist.
4.2.2 Legende
Unten im Setup-Bildschirm sehen Sie eine Leiste mit einer Legende. Mit
den Tasten in der Legende können Sie durch die verschiedenen SetupMenüs navigieren. Die folgende Tabelle zeigt die Tasten in der Legende
mit ihren jeweiligen Alternativen und Funktionen auf.
Navigationstasten (n) Funktionsbeschreibung
<F1> oder <Alt + H>
<Esc>
Hauptmenü zurück
oder Æ
(Pfeil auf Nummerntastatur)
oder Ø
(Pfeil auf Nummerntastatur)
- (Minustaste)
+ (Plustaste)
<Eingabe>
<Pos.1> oder <Bild oben>
<Ende> oder <Bild unten>
<F5>
<F10>
4-6
Zeigt den Bildschirm “General Help” überall im BIOS-Setup
Springt zum Menü “Exit” oder kehrt aus einem Untermenü zum
Wählt die Menüoption zur Linken oder Rechten
Bewegt die Markierung zwischen Feldern nach oben oder unten
Rollt rückwärts durch die Werte für das markierte Feld
oder Leertaste Rollt vorwärts durch die Werte für das markierte Feld
Ruft ein Auswahlmenü für das markierte Feld auf
Bewegt den Cursor auf das erste Feld
Bewegt den Cursor auf das letzte Feld
Stellt den aktuellen Bildschirm auf seine voreingestellten
Setupwerte zurück
Speichert die Änderungen und beendet das Setup
Kapitel 4: BIOS-Setup
General help
Zusätzlich zum Fenster “Item Specific Help” bietet das BIOS SetupProgramm auch eines namens "General Help". Dieses Fenster können Sie
durch Druck auf <F1> oder der Kombination <Alt> + <H> von jedem Menü
aus aufrufen. Der Bildschirm "General Help" listet die Tasten für die
Legende mit ihren entsprechenden Alternativen und Funktionen auf.
Saving changes und exiting the Setup program
Siehe 4.7 Menü "Exit" für detaillierte Information zum Speichern von
Änderungen und Beenden des Setup-Programms.
Bildlaufleiste
Wenn eine Bildlaufleiste rechts neben einem Hilfefenster erscheint,
bedeutet dies, dass mehr Information angezeigt werden kann, aber nicht
komplett in das Fenster passt. Rollen Sie mit den Tasten <Bild oben> und
<Bild unten> bzw. den Pfeiltasten nach oben und unten durch das
gesamte Hilfedokument. Drücken Sie <Pos.1>, um die erste Seite
anzuzeigen, und <Ende>, um zur letzten Seite zu gehen. Zum Verlassen
des Hilfefensters drücken Sie <Eingabe> oder <Esc>.
Untermenü
Sie werden sehen, dass ein Pfeil nach rechts (wie
hier links gezeigt) links von einigen Feldern
erscheint . Dieser Zeiger deutet an, dass von
diesem Feld aus ein Untermenü aufgerufen werden
kann. Untermenüs enthalten zusätzliche Optionen
für einen Feldparameter. Zum Aufrufen eines
Untermenüs bewegen Sie einfach die Markierung
auf das Feld und drücken <Eingabe>. Das
Untermenü erscheint sofort. Geben Sie mit den
Tasten auf der Legende die gewünschten Werte ein
und navigieren von Feld zu Feld genau wie in einem normalen Menü.
Kehren Sie mit der <Esc>-Taste zum Hauptmenü zurück.
Nehmen Sie sich etwas Zeit, sich mit den Tasten in der Legende und
ihren entsprechenden Funktionen vertraut zu machen. Üben Sie die
Navigation durch die verschiedenen Menüs und Untermenüs. Wenn
Sie unabsichtlicherweise ungewollte Änderungen in Feldern
vornehmen, verwenden Sie den voreingestellten Hotkey <F5>.
Während der Navigation durch das Setup-Programm werden Sie
bemerken, dass die Erklärungen im Fenster “Item Specific Help” rechts
von jedem Menü erscheinen. Dieses Fenster zeigt den Hilfetext für das
momentan markierte Feld.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-7
4.3
Hauptmenü
Wenn Sie das Setup-Programm aufrufen, erscheint der folgende
Bildschirm.
System Time [XX:XX:XX]
Stellt das System auf die von Ihnen festgelegte Zeit ein (normalerweise
die aktuelle Zeit). Das Format ist Stunde, Minute, Sekunde. Gültige Werte
für Stunde, Minute und Sekunde sind Stunde: (00 bis 23), Minute: (00 bis
59), Sekunde: (00 bis 59). Wechseln Sie mit den Tasten <Tab> oder
<Umsch> + <Tab> zwischen den Feldern für Stunde, Minute und Sekunde.
System Date [XX/XX/XXXX]
Stellt das System auf das von Ihnen festgelegte Datum ein (normalerweise
das aktuelle Datum). Das Format ist Monat, Tag, Jahr. Gültige Werte für
Monat, Tag und Jahr sind Monat: (1 bis 12), Tag: (1 bis 31), Jahr: (bis zu
2084). Wechseln Sie mit den Tasten <Tab> oder <Umsch> + <Tab>
zwischen den Feldern für Monat, Tag und Jahr.
Legacy Diskette A [1.44M, 3.5 in.]
Stellt den Typ des installierten Floppylaufwerks ein .
Konfigurationsoptionen: [None] [360K, 5.25 in.] [1.2M , 5.25 in.] [720K ,
3.5 in.] [1.44M, 3.5 in.] [2.88M, 3.5 in.]
Floppy 3 Mode Support [Disabled]
Dies dient zur Unterstützung älterer japanischer Floppylaufwerke
erforderlich. Der “Floppy 3”-Modus ermöglicht Lesen und Schreiben von
1.2MB (im Gegensaztz zu 1.44MB) auf einer 3.5-Zoll-Diskette.
Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled]
4-8
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.3.1 Primary & secondary Master/Slave
Typ [Auto]
Wählen Sie [Auto], um IDE-Festplatten automatisch erkennen zu lassen.
Wenn die automatische Erkennung erfolgreich war, werden die korrekten
Werte in den verbleibenden Feldern dieses Untermenüs eingegeben.
Wenn die automatische Erkennung fehlschlägt, könnte Ihre Festplatte
zu alt oder zu neu sein.. Wenn die Festplatte schon auf einem anderen
System formatiert wrde, könnte das Setup-Programm inkorrekte Parameter
erkennen. In diesen Fällen wählen Sie [User Typ HDD], um die Parameter
der IDE-Festplatte manuell einzugeben. Lesen Sie den nächsten
Abschnitt für Details.
Bevor Sie versuchen, eine Festplatte zu konfigurieren, vergewissern
Sie sich, dass Sie die Konfigurationsinformation vom Hersteller des
Laufwerks zur Hand haben. Inkcorrekte Einstellungen können dazu
führen, dass Ihr System die installierte Festplatte nicht erkennt.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-9
[User Type HDD]
Geben Sie die Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren pro Spur für das
Laufwerk manuell ein. Schauen Sie in der Dokumentation des Laufwerks
oder auf dem Laufwerketikett nach dieser Information.
Nachdem Sie die Information zur IDE-Festplatte im BIOS eingegeben
haben, partitionieren und formatieren Sie die neuen IDE-Festplatten
mit einem Datenträger-Verwaltungsprogramm wie z. B. FDISK. Dies ist
notwendig, damit Sie Daten von der Festplatte schreiben oder lesen
können. Achten Sie darauf, die Partition der primären IDE-Festplatten
zu aktivieren.
Wenn kein Laufwerk installiert ist oder Sie ein Laufwerk entfernen und es
nicht ersetzen, wählen Sie [None].
Andere Optionen im Feld “Typ” sind:
[CD-ROM] - für IDE CD-ROM-Laufwerke
[LS-120] - für LS-120-kompatible Floppylaufwerke
[ZIP] - für ZIP-kompatible Diskettenlaufwerke
[MO] - für magneto-optische IDE-Laufwerke
[Other ATAPI Device] - für hier nicht aufgelistete IDE-Geräte
Wenn Sie Ihre Auswahl in diesem Untermenü getroffen haben, drücken
Sie die <Esc>-Taste, um zum Hauptmenü zurückzukehren. Wenn das
Hauptmenü erscheint, zeigt das Festplattenfeld die Größe für die von
Ihnen konfigurierte Festplatte an.
4-10
Kapitel 4: BIOS-Setup
Translation Method [LBA]
Wählen Sie in diesem Feld den Festplattentyp aus. Wenn Logical Block
Addressing (LBA) aktiviert ist, wird die 28-Bit-Adresse der Festplatte
verwendet, ungeachtet der Zylinder, Köpfe oder Sektoren. Beachten Sie,
dass der LBA-Modus notwendig für Laufwerke mit mehr als 504MB
Speichervermögen. Konfigurationsoptionen: [LBA] [LARGE] [Normal]
[Match Partition Table] [Manual]
Cylinders
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Zylinder. Schauen Sie in der
Dokumentation des Laufwerks nach dem korrekten Wert. Um Änderungen in
diesem Feld vorzunehmen, stellen Sie das Feld “Typ” auf [User Typ HDD]
und das Feld “Translation Method” auf [Manual].
Head
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Lese/Schreibköpfe. Schauen Sie
in der Dokumentation des Laufwerks nach dem korrekten Wert. Um
Änderungen in diesem Feld vorzunehmen, stellen Sie das Feld "Typ" auf
[User Typ HDD] und das Feld "Translation Method" auf [Manual].
Sector
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Sektoren pro Spur. Schauen Sie in
der Dokumentation des Laufwerks nach dem korrekten Wert. Um
Änderungen in diesem Feld vorzunehmen, stellen Sie das Feld "Typ" auf
[User Typ HDD] und das Feld "Translation Method" auf [Manual].
CHS Capacity
Dieses Feld zeigt die maximale CHS-Kapazität des Laufwerks, die sie vom
BIOS anhand der von Ihnen eingegebenen Laufwerksinformation
berechnet wurde.
Maximale LBA Capacity
Dieses Feld zeigt die maximale LBA-Kapazität des Laufwerks, die sie vom
BIOS anhand der von Ihnen eingegebenen Laufwerksinformation
berechnet wurde.
Multi-Sector Transfers [Maximum]
Diese Option stellt die Anzahl der Sektoren pro Block automatisch auf die
vom Laufwerk unterstützte Zahl ein. Beachten Sie, dass bei automatischer
Konfiguration dieses Feldes der eingestellte Wert nicht immer der
schnellste Wert für das Laufwerk sein muss. Sie können dieses Feld auch
manuell konfigurieren. Schauen Sie in der Dokumentation der Festplatte
nach dem optimalen Wert und stellen ihn dann manuell ein. Um
Änderungen in diesem Feld vorzunehmen, stellen Sie das Feld "Typ" auf
[User Typ HDD]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [2 Sectors] [4 Sectors]
[8 Sectors] [16 Sectors] [32 Sectors] [Maximum]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-11
SMART Monitoring [Disabled]
In diesem Feld können Sie das S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis und
Reporting Technologie)-System aktivieren oder deaktivieren, welches
interne Festplatten überwacht. Dieser Parameter wird normalerweise
deaktiviert, da die von der SMART-Überwachung verwendeten Ressourcen
die Systemleistung verringern können.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
PIO Mode [4]
Mit dieser Option können Sie einen PIO (Programmed Input/Output)Modus für das IDE-Gerät einstellen. Die Modi 0 bis 4 bieten immer
höhere Leistung. Konfigurationsoptionen: [0] [1] [2] [3] [4]
Ultra DMA Mode [Disabled]
Ultra DMA ermöglicht verbesserte Transfer Geschwindigkeiten und
Datenintegrität für kompatible IDE-Geräte. Stellen Sie dieses Element
auf [Disabled], um die Ultra DMA-Funktion zu nterdrücken. Um
Änderungen in diesem Feld vorzunehmen, stellen Sie das Feld "Typ" auf
[User Typ HDD]. Konfigurationsoptionen: [0] [1] [2] [3] [4] [5] [Disabled]
4-12
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.3.2 Keyboard Features
Boot Up NumLock Status [On]
In diesem Feld können Sie die Nummerntastaturverriegelung beim
Systemstart aktivieren. Konfigurationsoptionen: [Off] [On]
Keyboard Auto-Repeat Rate [6/Sec]
Dies steuert die Geschwindigkeit, bei der das System wiederholte
Tastenanschläge registeriert. Die Optionen reichen von 6 bis 30 Zeichen
pro Sekunde. Konfigurationsoptionen: [6/Sec] [8/Sec] [10/Sec] [12/Sec]
[15/Sec] [20/Sec] [24/Sec] [30/Sec]
Keyboard Auto-Repeat Delay [1/4 Sec]
Dieses Feld stellt das Zeitintervall für die Anzeige der ersten und zweiten
Zeichen ein. Konfigurationsoptionen: [1/4 Sec] [1/2 Sec] [3/4 Sec] [1 Sec]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-13
Hauptmenü-Elemente, Fortsetzung...
Language [English]
Dieses Feld zeigt die BIOS-Sprachversion an.
Supervisor Password [Disabled] / User Password [Disabled]
In diesen Feldern können Sie die Kennworte einrichten. Zur Einrichtung
eines Kennwort markieren Sie das entsprechende Feld und drücken
<Eingabe>. Geben Sie ein Kennwort ein und drücken <Eingabe>. Sie
können bis zu acht alphanumerische Zeichen eingeben. Symbole und
andere Tasten werden ignoriert. Zur Bestätigung des Kennwort geben Sie
das Kennwort erneut ein und drücken <Eingabe>. Nun ist das Kennwort auf
[Enabled] gestellt. Dieses Kennwort erlaubt vollen Zugang zu den
BIOS-Setup-Menüs. Zum Löschen des Kennworts markieren Sie dieses
Feld und drücken <Eingabe>. Dasselbe Dialogfeld wie oben erscheint.
Drücken Sie <Eingabe>, und das Kennwort wird auf [Disabled] gestellt.
Anmerkung zu Kennworten
Im BIOS Setup-Programm können Sie Kennworte im Hauptmenü festlegen.
Die Kennworte regeln den Zugriff auf da BIOS während des Systemstarts. Die
Kennworte unterscheiden nicht nach Groß- und Kleinschreibung. In anderen
Worten: es ist egal, ob Sie ein Kennwort in Groß- oder Kleinbuchstaben
eingeben. Im BIOS Setup-Programm können Sie zwei separate Kennworte
festlegen: ein Supervisor-Kennwort und ein Benutzerkennwort. Wenn
deaktiviert, steht der Zugriff auf alle Funktionen des BIOS Setup-Programms
jedermann frei. Wenn aktiviert, ist das Supervisor-Kennwort erforderlich, um
das BIOS Setup-Programm und alle Konfigurationsfelder aufzurufen.
Halt On [All Errors]
Dieses Feld legt die Arten der Fehler fest, die das System zum Stoppen
bringen. Konfigurationsoptionen: [All Errors] [No Error] [All but Keyboard]
[All but Disk] [All but Disk/Keyboard]
Installed Memory [XXX MB]
Dieses Feld zeigt automatisch die Menge des konventionellen Speichers
an, der vom System während des Systemstarts erkannt wird.
4-14
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.4
Menü “Advanced”
CPU Speed [Manual]
Im JumperFree™-Modus können Sie in diesem Feld die
interne Frequenz Ihrer CPU auswählen. Wählen Sie [Manual],
wenn Sie Änderungen an den folgenden 2 Feldern vornehmen
wollen. Beachten Sie, dass die Wahl einer höheren Frequenz
als vom CPU-Hersteller empfohlen zum Absturz bzw.
Aufhängen des Systems führen kann.
CPU Frequency Multiple (when CPU Speed ist set to [Manual])
Dieses Feld ist nur für nicht gesperrte Prozessoren gedacht. Wenn Ihr
Prozessorfrequenz-Multiple gesperrt ist, können Sie nicht auf dieses Feld
zugreifen. Dieses Feld stellt das Frequenz-Vielfache zwischen
der internen Frequenz (CPU-Geschwindigkeit) und externen
Frequenz der CPU ein. Stellen Sie dieses Feld in Verbindung
mit der CPU-Frequenz (MHz) auf die Geschwindigkeit der CPU
ein.
CPU Frequency (MHz) (when CPU Speed is set
to [Manual])
Diese Funktion befiehlt dem Taktgenerator, welche Frequenz
zu Systembus und PCI-Bus zu senden ist. Die Busfrequenz
(externe Frequenz) multipliziert mit dem Bus-Vielfachen
ergibt die
CPU-Geschwindigkeit.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-15
CPU VCore Setting [Auto]
Die Einstellung [Manual] ermöglicht Ihnen, die Kernspannung zur CPU manuell
einzustellen (siehe nächstes Element). Wir empfehlen allerdings, die Voreinstellung
[Auto] beizubehalten, damit das System automatisch die korrekte CPUKernspannung bestimmen kann.
Konfigurationsoptionen: [Auto] [Manual]
CPU VCore [1.750V]
Wenn der Einstellungsparameter "CPU VCore" auf [Manual] gestellt ist, können Sie
eine bestimmte CPU Kernspannung auswählen. Dieses Feld ist nicht zugänglich, der
Einstellung für den CPU VCore auf [Auto] steht. Konfigurationsoptionen: [1.750V]
[1.775V] [1.800V] [1.825V] [[1.850V]
Lesen Sie bitte Ihre CPU-Dokumentation, bevor Sie in diesem Feld Einstellungen
vornehmen. Sehr hohe Kernspannungen können die CPU stark beschädigen.
CPU Level 1 Cache, CPU Level 2 Cache [Enabled]
In diesen Feldern können Sie die Voreinstellung [Enabled] oder auch
[Disabled] auswählen, um die eingebaute Level 1- und Level 2
CPU-Cache an- oder auszuschalten.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
BIOS Update [Enabled]
Dieses Feld dient zum Aktualisieren des BIOS, um den Prozessor mit den
erforderlichen Daten zu versorgen. Wenn auf [Enabled] gestellt, lädt das
BIOS das Update auf alle Prozessoren während des Systemstarts.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
PS/2 Mouse Function Control [Auto]
Die Voreinstellung [Auto] ermöglicht dem System, beim Laden eine
PS/2-Maus zu erkennen. Wenn eine Maus erkannt wird, weist das BIOS
der PS/2-Maus IRQ12 zu. Ansonsten kann IRQ12 für Erweiterungskarten
verwendet werden. Wenn Sie dieses Feld auf [Enabled] stellen, reserviert
das BIOS IRQ12, egal, ob eine PS/2-Maus beim Systemstart erkannt wird .
Konfigurationsoptionen: [Enabled] [Auto]
4-16
Kapitel 4: BIOS-Setup
USB Legacy Support [Auto]
Dieses Motherboard unterstützt Universal Serial Bus (USB)-Geräte.
Die Voreinstellung [Auto] ermöglicht dem System, beim Systemstart
USB-Geräte zu erkennen. Wenn diese erkannt werden, ist der
USB-Controller-Legacymodus aktiviert. Wenn sie nicht erkannt werden,
ist der USB-Controller-Legacymodus deaktiviert.
Wenn Sie dieses Feld auf [Disabled] stellen, ist der USB-ControllerLegacymodus deaktiviert, selbst wenn ein USB-Gerät angeschlossen ist.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled] [Auto]
OS/2 Onboard Memory > 64M [Disabled]
Unter OS/2-Betriebsystemen mit mehr als 64 MB DRAM müssen Sie diese
Option auf [Enabled] stellen. Ansonsten lassen Sie die Voreinstellung
[Disabled] stehen. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
4.4.1
Chipkonfiguration
SDRAM Configuration [By SPD]
Mit diesem Parameter stellt das optimale Timing für Elemente 2–5 ein,
je nach den von Ihnen eingesetzten Speichermodulen. Die Voreinstellung
ist [By SPD], welches die Elemente 2–5 durch Lesen des Inhalts im SPDGerät konfiguriert (Serial Presence Detect). Das EEPROM im
Speichermodul speichert wichtige Information über das Modul, wie z.B.
Speichertyp, Größe, Geschwindigkeit, Spannungsinterface und
Modulbänke.
Konfigurationsoptionen: [User Defined] [By SPD]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-17
SDRAM CAS Latency [3T]
Dieses Element regelt die Latenz zwischen dem SDRAM-Lesebefehl und
dem Zeitpunkt, zu dem die Daten tatsächlich zur Verfügung stehen.
Der Parameter "SDRAM CAS Latency" erscheint nur, wenn Sie die
SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
SDRAM RAS to CAS Delay [3T]
Dies regelt die Latenz zwischen dem aktiven SDRAM-Befehl und dem
Lese/Schreib-Befehl. ANMERKUNG: Dieses Feld erscheint nur, wenn Sie
die SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
Der Parameter "SDRAM CAS Delay" erscheint nur, wenn Sie die
SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
SDRAM RAS Precharge Delay [3T]
Dieses Element regelt die untätigen Taktzyklen nach der Ausgabe eines
Vorlade-Befehls an das SDRAM. ANMERKUNG: Dieses Feld erscheint nur,
wenn Sie die SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
Der Parameter "RAS Precharge Delay" erscheint nur, wenn Sie die
SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
SDRAM Active Precharge Delay [6T]
Dieses Element regelt die Anzahl der SDRAM^-Taktzyklen für SDRAMParameter.
Der Parameter "RAS Precharge Delay" erscheint nur, wenn Sie die
SDRAM-Konfiguration auf [User Defined] gestellt haben.
SDRAM Idle Timer [Infinite]
Konfigurationsoptionen: [Infinite] [0T] [8T] [16T] [64T]
Optimization Mode [Normal]
Mit diesem Parameter können Sie die Systemleistung verbessern, wenn er
auf [Turbo 1] oder [Turbo 2] gestellt ist. Sollten Sie auf Probleme mit der
Turbo-Einstellung stoßen, kehren Sie zur Voreinstellung [Normal] zurück.
Konfigurationsoptionen:[Normal] [Turbo 1] [Turbo 2]
4-18
Kapitel 4: BIOS-Setup
Graphics Aperture Size [64MB]
Diese Funktion ermöglicht Ihnen, die Größe des "Mapped Memory" für
AGP-Grafikdaten festzulegen. Konfigurationsoptionen: [4MB] [8MB]
[16MB] [32MB] [64MB] [128MB] [256MB]
AGP Capability [4X Mode]
Dieses Motherboard unterstützt das AGP 4X-Interface, welches Videodaten
bei 1066MB/Sek. überträgt. AGP 4X ist rückwärtig kompatibel, daher
können Sie die Voreinstellung [4X Mode] beibehalten, selbst wenn Sie
eine AGP 1X- oder 2X-Grafikkarte verwenden. Wenn auf [1X Mode]
gestellt, bietet das AGP-Interface nur einen maximalen Datendurchsatz
von 266MB/Sek., selbst wenn Sie eine AGP 4x-Karte verwenden.
Konfigurationsoptionen: [1X Mode] [2X Mode] [4X Mode]
Video Memory Cache Mode [UC]
USWC (UnCacheable, Speculative Write Combining) ist eine neue
Cachetechnologie für den Videospeicher des Prozessors, welche die
Anzeigegeschwindigkeit stark verbessern kann, indem sie die
Anzeigedaten in einen Cachespeicher setzt. Sie müssen dieses Element
auf UC (uncacheable) stellen, wenn Ihre Grafikkarte diese Funktion nicht
unterstütz, da das System sonst eventuell nicht laden kann.
Konfigurationsoptionen: [UC] [USWC]
Memory Hole At 15M-16M [Disabled]
In diesem Feld können Sie einen Adressenplatz für ISAErweiterungskarten reservieren. Die Einstellung dieses Adressenplatzes auf
eine bestimmte Einstellung macht diese Speicheradresse unbenutzbar für
andere Systemkomponenten. Erweiterungskarten können nur Speicher bis
zu 16MB ansteuern. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Delayed Transaction [Disabled]
Wenn auf [Enabled] gestellt, leert diese Funktion den PCI-Bus, wenn die
CPU auf 8-Bit ISA-Karten zugreift. Dieser Vorgang erfordert normalerweise
ca. 50-60 PCI-Takte ohne verzögerte PCI-Transaktion. Stellen Sie dieses
Feld auf [Disabled] wenn Sie ISA-Karten verwenden, die nicht PCI 2.1
entsprechen. Konfigurationsoptionen: [Enabled] [Disabled]
Onboard PCI IDE [Both]
In diesem Feld können Sie entweder den primären oder den sekundären
IDE-Kanal oder beide aktivieren. Sie können auch beide Kanäle auf
[Disabled] stellen. Konfigurationsoptionen: [Both] [Primary] [Secondary]
[Disabled]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-19
4.4.2 I/O-Gerätekonfiguration
Floppy Diskette Access Control [R/W]
Wenn auf [Read Only] gestellt, schützt dieser Parameter Dateien davor,
auf Floppydisketten kopiert zu werden, indem er Lesevorgänge, aber keine
Schreibvorgänge zum Floppylaufwerk erlaubt. Die Voreinstellung [R/W]
ermöglicht sowohl Lesen als auch Schreiben.
Konfigurationsoptionen: [R/W] [Lesen Nur]
Onboard Serial Port 1 [3F8H/IRQ4]
Onboard Serial Port 2 [2F8H/IRQ3]
In diesen Feldern können Sie die Adressen für die integrierten seriellen
Anschlüsse festlegen. Serial Port 1 und Serial Port 2 müssen
unterschiedlichen Adressen zugewiesen sein. Konfigurationsoptionen:
[3F8H/IRQ4] [2F8H/IRQ3] [3E8H/IRQ4] [2E8H/IRQ10] [Disabled]
UART2 Use As [COM Port]
In diesem Feld können Sie das Gerät auswählen, dem UART2 zugewiesen
werden soll. Konfigurationsoptionen: [COM Port] [IR] [Smart Card Reader]
Onboard Parallel Port [378H/IRQ7]
Dieses Feld stellt die Adresse des Anschlusses für die integrierte parallele
Schnittstelle ein. Wenn Sie dieses Feld deaktivieren, stehen die Optionen
“Parallel Port Modus” und “ECP DMA Select” nicht zur Verfügung.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [378H/IRQ7] [278H/IRQ5]
4-20
Kapitel 4: BIOS-Setup
Parallel Port Mode [ECP+EPP]
In diesem Feld können Sie den Betriebsmodus der parallelen
Schnittstelle festlegen. [Normal] ermöglicht Betrieb bei normaler
Geschwindigkeit, aber nur in eine Richtung; [EPP] ermöglicht
Zweiwegbetrieb der parallelen Schnittstelle; [ECP] ermöglicht der
parallelen Schnittstelle den Betrieb im Zweiweg-DMA-Modus; und
[ECP+EPP] ermöglicht Betrieb bei normaler Geschwindigkeit im
Zweiwegmodus. Konfigurationsoptionen: [Normal] [EPP] [ECP] [ECP+EPP]
ECP DMA Select [3]
In diesem Feld können Sie den DMA-Kanal der parallelen Schnittstelle
DMA für den ausgewählten ECP-Modus konfigurieren.
Diese Wahlmöglichkeit steht nur zur Verfügung, wenn Sie oben im
Parallelen-Schnittstellen-Modus [ECP] oder [ECP+EPP] wählen.
Konfigurationsoptionen: [1] [3]
Onboard Game Port [200H-207H]
In diesem Feld können Sie die I/O-Adresse für den Gameport aussuchen.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [200H-207H] [208H-20FH]
Onboard MIDI I/O [Disabled]
In diesem Feld können Sie die I/O-Adresse für den MIDI-Port aussuchen.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [330H-331H] [300H-301H]
Onboard Card Reader Type [Disabled]
In diesem Feld können Sie den Typ Ihres Kartenlesegeräts einstellen,
wenn Sie eins installiert haben. Behalten Sie die Voreinstellung
[Disabled], wenn Sie keines installiert haben. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] [Memory Stick] [Secure Digital]
Onboard AC97 Audio Controller [Auto]
Onboard AC97 Modem Controller [Auto]
[Auto] ermöglicht dem BIOS, zu erkennen, ob Sie ein Modem/Audiogerät
verwenden. Wenn ein Modem/Audiogerät erkannt wird, wird der integrierte
Modem/Audio-Controller aktiviert; wenn kein Modem/Audiogerät erkannt
wird, ist der Controller deaktiviert. Sollten Konfikte mit dem integrierten
Modem/Audio-Controller auftreten, stellen Sie das entsprechende Feld
auf [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Auto]
Speech POST Reporter [Enabled]
Dieses Feld aktiviert bzw. deaktiviert den ASUS POST Reporter(tm).
Schauen Sie im Abschnitt "1.4 Besondere Funktionen" und "3.2 POSTStimmeldungen" für mehr Information nach. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] [Enabled]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-21
4.4.3 PCI-Konfiguration
Slot 1/5, Slot 2, Slot 3, Slot 4, Slot 6 IRQ [Auto]
Diese Felder weisen automatisch jedem PCI-Steckplatz einen IRQ zu. Die
Voreinstellung für jedes Feld ist [Auto], welches automatisches Routing
zur Bestimmung von IRQ-Zuweisungen einsetzt. Konfigurationsoptionen:
[Auto] [NA] [3] [4] [5] [7] [9] [10] [11] [12] [14] [15]
PCI/VGA Palette Snoop [Disabled]
Einige nicht standardmäßige VGA-Karten, wie z.B. Grafikbeschleuniger
oder MPEG-Grafikkarten, zeigen eventuell keine korrekten Farben an. Die
Einstellung dieses Feldes auf [Enabled] korrigiert dieses Problem. Wenn
Sie Standard-VGA-Karten verwenden, lassen Sie dieses Feld auf der
Voreinstellung [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
PCI Latency Timer [32]
Lassen Sie dieses Feld auf der Voreinstellung [32] für beste Leistung und
Stabilität.
USB Function [Both]
Dieses Motherboard unterstützt Universal Serial Bus (USB)-Geräte. Stellen
Sie dieses Feld auf [Primary] oder [Both], wenn Sie USB-Geräte
anschließen wollen. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Primary] [Both]]
Primary VGA BIOS [PCI VGA Card]
In diesem Feld können Sie die primäre Grafikkarte auswählen.
Konfigurationsoptionen: [PCI VGA Card] [AGP VGA Card]
4-22
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.4.3.1 PCI IRQ Resource Exclusion
IRQ XX Reserviert [No/ICU]
Diese Felder zeigen an, ob der angezeigte IRQ für jedes Feld von einer
Legacy (non-PnP) ISA-Karte verwendet wird. Die Einstellung [No/ICU] für
ein IRQ-Feld zeigt an, dass Sie die ISA Configuration Utility (ICU)
verwenden und dass dieser bestimmte IRQ NICHT von einer
Legacy-ISA-Karte angefordert wird. Stellen Sie das IRQ-Feld auf [Yes],
wenn Sie eine Legacy-ISA-Karte installieren, die einen eigenen IRQ
erfordert und Sie ICU NICHT verwenden.
Konfigurationsoptionen: [No/ICU] [Yes]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-23
4.5
Power Menu
Im Menü “Power” können Sie den Stromverbrauch einstellen. Nach einer
bestimmten Untätigkeitszeitspanne schaltet diese Funktion die
Videoanzeige ab und fährt die Festplatte herunter.
Power Management [User Defined]
In diesem Feld können Sie die automatischen Energiesparfunktionen
aktivieren oder deaktivieren. Wenn auf [Disabled] gestellt, funktionieren
die Energiesparfunktionen nicht, ungeachtet der anderen Einstellungen
in diesem Menü. Die Option [User Defined] ermöglicht Ihnen, die
Untätigkeitszeitspanne festzulegen, bevor das System in den
Suspend-Modus geht. Lesen Sie hierzu “Suspend-Modus”
weiter unten in diesem Abschnitt.
Wenn auf [Max Saving] gestellt, wird der meiste Systemstrom eingespart.
Diese Einstellung versetzt das System nach einer kurzen Spanne der
Systemuntätigkeit automatisch in den Suspend-Modus. [Min Saving]
ermöglicht die geringste Energieersparnis, hier geht das System erst nach
einer langen Untätigkeitszeitspanne in den Suspend-Modus.
Konfigurationsoptionen: [User Defined] [Disabled] [Min Saving]
[Max Saving]
Sie sollten das Advanced Power Management (APM)-Hilfsprogramm
installieren, um die Systemzeit aktuell zu halten, selbst wenn der
Computer in den Suspend-Modus geht. Unter Windows 3.x und
Windows 95 müssen Sie Windows mit der APM-Funktion installieren.
Unter Windows 98 oder höher wird APM automatisch installiert,
wie Sie an den Symbolen für Batterie und Netzkabel namens
“Energieverwaltung” in der Systemsteuerung. Wählen Sie “Erweitert”
im Eigenschaftskästchen der Energieverwaltung.
4-24
Kapitel 4: BIOS-Setup
Video Off Option [Suspend -> Off ]
Dieses Feld bestimmt, wann das Video Off-Funktion für die
Energieverwaltung des Monitors aktiviert werden soll.
Konfigurationsoptionen: [Immer On] [Suspend -> Off]
Video Off Method [DPMS OFF]
Dieses Feld definiert die Video Off-Funktionen. Das “Display Power
Management System” (DPMS) ermöglicht dem BIOS die Steuerung der
Grafikkarte, wenn es DPMS unterstützt. [Blank Screen] schwärzt nur den
Bildschirm. Verwenden Sie dies für Monitoren ohne Strommanagementoder “Green-”-Funktionen.
Wenn Sie im obenstehenden Feld [Blank Screen] ausgewählt haben,
wird selbst ein installierter Bildschirmschoner nicht angezeigt.
[V/H SYNC+Blank] zeigt einen schwarzen Bildschirm und schaltet
vertikales und horizontales Scannen ab.
Konfigurationsoptionen: [Blank Screen] [V/H SYNC+Blank]
[DPMS Standby] [DPMS Suspend] [DPMS OFF] [DPMS Reduce ON]
HDD Power Down [Disabled]
Fährt alle IDE-Festplattenlaufwerke im System nach einer bestimmten
Untätigkeitszeitspanne aus, die Sie in diesem Feld festlegen können.
Diese Funktion wirkt sich nicht auf SCSI-Festplatten aus.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [1 Min] [2 Min] [3 Min]...[15 Min]
ACPI Suspend To RAM [Disabled]
In diesem Feld können Sie die ACPI Suspend-to-RAM-Funktion aktivieren
oder deaktivieren. Zur Unterstützung dieser Funktion sollte +5VSB des
Netzteils mehr als 720mA Stromstärke liefern können.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Suspend Mode [Disabled]
Stellt die Zeitspanne ein, die verstreicht, bevor das System in den
Suspend-Modus geht. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [1~2 Min]
[2~3 Min] [4~5 Min] [8~9 Min] [20 Min] [30 Min]
PWR Button < 4 Secs [Soft Off]
Wenn auf [Soft off] gestellt, kann der ATX-Schalter als normaler
Systems-An/Ausschalter verwendet werden, wenn er weniger als 4 Sekunden
lang gedrückt wird. [Suspend] ermöglicht eine Doppelfunktion für den
Schalter, wobei ein Schalterdruck von weniger als 4 Sekunden das System
in den Schlafmodus versetzt. Ungeachtet der Einstellung schaltet ein
längerer Druck des ATX-Schalters als 4 Sekunden das System aus.
Konfigurationsoptionen: [Soft off] [Suspend]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-25
4.5.1 Power Up Control
AC PWR Loss Restart [Disabled]
Hier können Sie festlegen, ob sich das System nach Stromausfall wieder
anschalten soll. [Disabled] lässt das System ausgeschaltet, während
[Enabled] es wieder anschaltet. [Previous State] stellt das System wieder
in den Zustand, in dem es sich vor dem Stromausfall befand.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled] [Previous State]
Wake/Power Up On Ext. Modem [Disabled]
Dies ermöglicht die Einstellung von [Enabled] oder [Disabled] für das
Anschalten des Computers, wenn das externe Modem einen Anruf
empfängt, während der Computer im Soft-off-Modus ist.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Der Computer kann keine Daten empfangen oder übertragen, bevor
der Computer und alle Anwendungen laufen. Daher kann beim ersten
Anlauf keine Verbindung erstellt werden. Aus- und Weideranschalten
eines externen Modems, während der Computer aus ist, erzeugt einen
Initialisierungs-Befehl, der den Systemstrom anschaltet.
Power Up On PCI Card [Disabled]
Wenn auf [Enabled] gestellt, ermöglicht Ihnen dieser Parameter, das
System von einem PCI-Modem anschalten zu lassen. Diese Funktion
erfordert ein ATX-Netzteil, welches mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter
bietet. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
4-26
Kapitel 4: BIOS-Setup
Power Up On USB [Disabled]
Wenn auf [Enabled] gestellt, ermöglicht dieses Feld das Anschalten des
Systemstroms durch Aktivität von USB-Geräten. Diese Funktion erfordert
ein ATX-Netzteil, welches mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter bietet.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Power On By PS/2 Keyboard [Space Bar]
Dieser Parameter ermöglicht Ihnen die Verwendung bestimmter Tasten auf
der Tastatur zum Anschalten des Systems. Diese Funktion erfordert ein
ATX-Netzteil, welches mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter bietet.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Space Bar] [Ctrl-Esc] [Power Taste]
Power On By PS/2 Mouse [Disabled]
Wenn auf [Enabled] gestellt, ermöglicht dieser Parameter Ihnen, das
System mit der PS/2-Maus anzuschalten. Diese Funktion erfordert ein
ATX-Netzteil, welches mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter bietet.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Automatic Power Up [Disabled]
Dies ermöglicht vollautomatisches Anschalten des Systems. Hier können
Sie Ihr System darauf konfigurieren, sich zu einer bestimmten Tageszeit
anzuschalten, indem Sie [Everyday] auswählen, oder zu einer bestimmten
Zeit an einem bestimmten Tag durch Auswahl von [By Date].
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Everyday] [By Date]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-27
4.5.2 Hardware Monitor
MB Temperature [xxxC/xxxF]
CPU Temperature [xxxC/xxxF]
Der eingebaute Hardwaremonitor erkennt automatisch die Temperaturen
von MB (Motherboard) und CPU.
CPU Fan Speed[xxxxRPM]
Power Fan Speed
Chassis Fan Speed [N/A]
Der eingebaute Hardwaremonitor erkennt automatisch die
Geschwindigkeiten von CPU- und Gehäuselüfter in Rotationen pro Minute
(RPM).
VCORE Voltage, +3.3V Voltage, +5V Voltage, +12V Voltage
Der eingebaute Hardwaremonitor erkennt automatisch die
Spannungsausgabe durch die integrierten Spannungsregulatoren.
Wenn eins der überwachten Elemente ausserhalb des Bereiches liegt,
erscheint die folgende Fehlermeldung: “Hardware Monitor found an
error. Enter Power setup menu for Details”. Sie werden dann gebeten
“Press F1 to continue oder DEL to enter SETUP”.
4-28
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.6
Boot-Menü
Bootsequenz
Im Bootmenü haben Sie die Wahl zwischen vier Typen von Boot-Geräten,
die Sie mit den Pfeiltasten auswählen können. Mit der Taste <+> oder der
Leertaste können Sie Geräte in der Liste nach oben bewegen, und mit der
Taste <-> bewegen Sie Geräte nach unten. Änderungen der
Gerätereihenfolge ändern die Priorität, mit der das System nach beim
Start nach einem Boot-Gerät sucht. Die Konfigurationsfelder umfassen
“Removable Devices, “IDE Hard Drive”, “ATAPI CD-ROM” und
“Other Boot Device”.
Removable Device [Legacy Floppy]
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Legacy Floppy] [LS-120] [ZIP]
[ATAPI MO]
IDE Hard Drive
In diesem Feld können Sie auswählen, welche IDE-Festplatte in der
Bootsequenz verwendet werden soll. Drücken Sie die Eingabetaste, um die
Produkt-IDs aller angeschlossenen IDE-Festplattenlaufwerke anzuzeigen.
ATAPI CD-ROM
In diesem Feld können Sie auswählen, welches ATAPI CD-ROM-Laufwerk in
der Bootsequenz verwendet werden soll. Drücken Sie die Eingabetaste, um
die Produkt-IDs aller angeschlossenen ATAPI CD-ROM-Laufwerke
anzuzeigen.
Other Boot Device Select [INT18 Device (Network)]
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [SCSI Boot Device]
[INT18 Device (Network)]
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-29
Plug & Play O/S [No]
In diesem Feld können Sie die PCI-Bussteckplätze von einem Plug & Play
(PnP)-Betriebsystem anstatt vom BIOS konfigurieren lassen. Wenn [Yes]
ausgewählt ist, können Interrupts vom Betriebsystem neu zugewiesen
werden. Wenn Sie ein Non-PnP-Betriebssystem installiert haben oder die
Neuzuweisung von Interrupt-Einstellungen verhindern möchten, behalten
Sie die Voreinstellung [No] bei. Konfigurationsoptionen: [No] [Yes]
Reset Configuration Data [No]
Die Extended System Configuration Data (ESCD) enthalten Information
zu Non-PnP-Geräten; sowie komplette Aufzeichnungen dazu, wie das
System beim letzten Start konfiguriert war. Wählen Sie [Yes], wenn Sie
diese Daten während des Power-On-Self-Test (POST) löschen lassen
wollen. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Boot Virus Detection [Enabled]
In diesem Feld können Sie die Bootviruserkennung aktivieren, was für
einen virusfreien Bootsektor sorgt. Das System hält an und zeigt eine
Warnmeldung, wenn es einen Virus erkennt. Wenn dies passiert, können
Sie mit dem Betrieb fortfahren oder mit einer virusfreien bootbaren
Floppydiskette Ihr System neu starten und untersuchen.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Quick Power On Self Test [Enabled]
Dieses Feld beschleunigt den Power-On-Self Test (POST), indem es
zweite, dritte und vierte Neutests überspringt.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Boot Up Floppy Seek [Enabled]
Wenn aktiviert, sucht das BIOS nach einem Floppylaufwerk, um
zu bestimmen, ob das Laufwerk über 40 oder 80 Spuren verfügt.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Full Screen Logo [Enabled]
Dies ermöglicht Ihnen die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Anzeige
des Vollbildschirm-Logos. Konfigurationsoptionen: [Disabled] [Enabled]
Wenn Sie die Funktion ASUS MyLogo™verwenden möchten, muss das
obenstehende Menüelement auf [Enabled] einstellt sein.
Interrupt Mode [APIC]
Die Advanced Programmable Interrupt Controller (APIC)-Einstellung ermöglicht
Ihnen, andere Interrupt-Routings als die bestehenden 16 IRQs festzulegen. Die
Einstellung des Programmable Interrupt Controller (PIC) ermöglicht Ihnen die
ausschließliche Verwendung der 16 IRQs. Konfigurationsoptionen: [PIC] [APIC]
4-30
Kapitel 4: BIOS-Setup
4.7
Exit Menu
Nachdem Sie alle Einstellungen in den verschiedenen Setup-Menüs
vorgenommen haben, sollten Sie Ihre Änderungen speichern und das
Setup verlassen. Wählen Sie dazu in der Menüleiste die Option “Exit”.
Dies ruft das folgende Menü auf.
Dieses Menü können Sie durch Drücken der Taste <Esc> nicht
verlassen. Zum Verlassen dieses Menüs müssen Sie eine der
Optionen oder die Taste <F10> in der Legende auswählen.
Exit Saving Changes
Wählen Sie nach Vornahme Ihrer Änderungen diese Option im Menü
“Exit”, um das Abspeichern der ausgewählten Werte in das CMOS-RAM
sicherzustellen. Das CMOS-RAM wird von einer integrierten Batterie
gespeist und bleibt selbst bei ausgeschaltetem PC aktiv. Wenn Sie diese
Option auswählen, werden Sie zur Bestätigung aufgefordet. Wählen Sie
zum Speichern und Verlassen des Setups die Option [Yes].
Wenn Sie das Setup ohne vorheriges Speichern Ihrer Änderungen
verlassen möchten, werden Sie vom Setup gefragt, ob Sie Ihre
Änderungen vor dem Verlassen speichern wollen. Drücken Sie zum
Speichern Ihrer Änderungen vor Verlassen des Setups auf die
Eingabetaste.
Exit Discarding Changes
Diese Option sollten Sie nur verwenden, wenn Sie Ihre Änderungen im
Setup nicht speichern möchten. Wenn Sie ausser an den Menüfeldern
“System Date”, “System Time” und “Password” noch andere Änderungen
vorgenommen haben, fordert Sie das Setup vor dem Verlassen zur
Bestätigung auf.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
4-31
Load Setup Defaults
Mit dieser Option können Sie die Voreinstellungen für jeden der
Parameter in den Setupmenüs laden. Wenn Sie diese Option wählen,
oder wenn Sie <F5> drücken, erscheint ein Bestätigungskästchen.
Wählen Sie [Yes], um die voreingestellten Werte zu laden. Wählen Sie
“Exit Saving Changes” oder nehmen Sie andere Änderungen vor,
bevor Sie die Werte im nicht-flüchtigen RAM speichern.
Discard Changes
Mit dieser Option können Sie die bereits vorgenommenen Einstellungen
rückgängig machen und die vorher gespeicherten Werte wiederherstellen.
Nach Auswahl dieser Option werden Sie zur Bestätigung aufgefordert.
Wählen Sie [Yes] zum Löschen aller Änderungen und Wiederherstellen
der zuvor gespeicherten Werte.
Save Changes
Mit dieser Option können Sie Ihre Einstellungen speichern, ohne das
Setup dabei zu verlassen. Sie können zurückgehen und in anderen Menüs
weitere Einstellungen vornehmen. Nach Auswahl dieser Option werden Sie
zur Bestätigung aufgefordert. Wählen Sie [Yes] zur Speicherung aller
Änderungen in das nicht-flüchtige RAM.
4-32
Kapitel 4: BIOS-Setup
Kapitel 5
Dieses Kapitel beschreibt den Inhalt der
Support-CD, die dem Motherboard-Paket
beigelegt ist.
Software-Support
ASUS P4B-Motherboard
5.1
Betriebssystem installieren
Dieses Motherboard unterstützt die Betriebssysteme Windows 98/ME/NT/2000/XP
und OS/2. Installieren Sie immer die neueste Version des Betriebssystems und die
entsprechenden Updates, um die Funktionen Ihrer Hardware maximal nutzen zu
können.
Für Windows 95 müssen Sie OSR 2.0 oder höher verwenden. Unter Windows NT
4. brauchen sie Service Pack 3.0 oder höher. Sie können jede Version von
Windows 98/ME/2000 verwenden.
5.1.1
Erste Installation unter Windows 98
Wenn Sie Windows nach der Installation des Motherboards zum ersten Mal starten,
erkennt Windows 98 alle Plug-n-Play-Geräte automatisch. Befolgen Sie die
Anweisungen des Hardwareassistenten zur Installation der erforderlichen
Gerätetreiber. Wenn Sie zum Neustart aufgefordert werden, wählen Sie Nein.
Beziehen Sie sich zur Installation der Software und Treiber auf der Support-CD auf
die folgenden Abschnitte in diesem Kapitel .
Da die Einstellungen und Hardwareoptionen des Motherboards variieren, sehen
Sie bitte die Setupvorgänge in diesem Kapitel nur als allgemeine Referenz an.
Schauen Sie im Handbuch Ihres Betriebssystems nach mehr Information.
5.2
Information zur Support-CD
Die dem Motherboard beigelegte Support-CD enthält nützliche Software und
verschiedene Hilfsprogrammtreiber, welche die Funktionen des Motherboards
ausbauen.
Der Inhalt der Support-CD kann jederzeit ohne Vorankündigung geändert werden.
Besuchen Sie ASUS’ Website für Updates.
5.2.1
Benutzung der Support-CD
Zur Benutzung der Support-CD legen Sie die CD einfach in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
Die CD zeigt automatisch den Willkommensbildschirm und die Installationsmenüs,
wenn “Autorun” in Ihrem Computer aktiviert ist.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-1
Wenn der Willkommensbildschirm nicht automatisch erscheint, finden und
doppelklicken Sie die Datei ASSETUP.EXE im Ordner BIN auf der Support-CD, um
die Menüs anzuzeigen.
5.2.2
Hauptmmenü
Vom Willkommensbildschirm aus bringt Sie das Programm direkt zum Hauptmenü.
Das Hauptmenü zeigt eine Abbildung des Motherboards sowie die Schaltflächen
und Symbole, die Sie zu Software, Treibern, Hilfsprogrammen und anderer
Information auf der Support-CD führen.
Setzen Sie Ihren
Mauszeiger auf ein
Symbol und klicken,
um das entsprechende
Element aufzurufen
5-2
Klicken Sie eine
Schaltfläche an, um die
verfügbaren Optionen
anzuzeigen
Kapitel 5: Software-Support
5.2.3
Menü “Software”
Das Softwaremenü zeigt die Anwendungsprogramme und andere Software für das
Motherboard. Markierte Elemente sind für Ihr Motherboard verfügbar. Klicken Sie
einfach auf ein Element und befolgen dann die Anweisungen des
Installationsassistenten.
Das Software-Menü besteht aus zwei Fenstern. Klicken Sie die Schaltfläche Next
rechts unten im ersten Fenster, um das zweite Menüfenster aufzurufen. Zur Rückkehr
zum ersten Menüfenster klicken Sie die Schaltfläche Back rechts unten im zweiten
Fenster.
ASUS Update
Mit diesem Programm können Sie die neueste BIOS-Version von der ASUS-Website
herunterladen.
Bevor Sie das ASUS Update benutzen, achten Sie darauf, dass Sie ans Internet
angeschlossen sind, um die ASUS-Website aufrufen zu können.
Das ASUS Update umfasst eine neue Funktion namens ASUS MyLogo™, die es
Ihnen ermöglicht, die langweiligen Ladebildschirme mit Ihrem eigenen Boot-Logo
zu ersetzen. Schauen Sie im Abschnitt “5.3 Software Information” nach genaueren
Anweisungen.
Intel® LDCM Administrator Setup
Dieses Programm dient zur Überwachung von PC-Systemen im Netzwerk innerhalb
derselben Bridge wie die installierte Client-Software.
Der Administrator sollte sowohl die Software für den Administrator als auch für
den Client installieren .
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-3
Intel® LDCM Client Setup
Dieses Programm überwacht das Client-System. Installieren Sie den LANDesk Client
Manager, um die Funktionen zur Hardwareverwaltungmanager nutzen zu können.
ASUS BIOS Flash Utility
Mit diesem Hilfsprogramm können Sie das BIOS des Client-PC per Fernbedienung
“flashen” (aktualisieren), wenn es mit dem Intel LDCM Administrator zusammen
verwendet wird.
ASUS PC Probe
Dieses intelligente Hilfsprogramm überwacht Lüftergeschwindigkeit, CPU-Temperatur
sowie die Systemspannungen und warnt Sie, wenn es Probleme erkennt. Dieses
Hilfsprogramm hilft Ihnen, Ihren Computer in einer gesunden Betriebsverfassung zu
halten.
Winbond Voice Editor
Dieses Programm dient zur Aufnahme und Einstellung von Wave-Dateien für den
ASUS POST Reporter™. Benutzen Sie dieses Programm, wenn Sie die
voreingestellten POST-Meldungen ändern wollen. Siehe hierzu Abschnitt “3.2 Vocal
POST-Nachrichten” für eine Liste der voreingestellten Meldungen.
Cyberlink Video- und Audio-Anwendungsprogramme
Dieses Element installiert Cyberlink PowerPlayer SE 5.0, Cyberlink PowerDVD Trial
3.0 und Cyberlink VideoLive Mail 4.0.
Direct X
Dieses Element installiert den Microsoft V8.0a-Treiber.
PC-Cillin
Dieses Element installiert die Antivirus-Software PC-Cillin 2000 V7.0. Lesen Sie bitte
die Onlinehilfe in PC-Cillin für detaillierte Information.
Acrobat Reader
Dieses Element installiert Adobe Acrobat Reader V5.0. Acrobat Reader dient zum
Anschauen von Dateien, im Portable Document Format (PDF).
E-Color 3Deep
Dieses Element installiert die Software “3Deep”. 3Deep ist das erste Programm,
welches Online-Spielern Vorteile in Multiplayerschlachten bietet. Dieses Programm
eliminiert dunkle Grafiken und erzeugt satte, kräftige Farben.
ASUS Bildschirmschoner
Dieses Element installiert den ASUS-Bildschirmschoner.
5-4
Kapitel 5: Software-Support
5.2.4
Menü “Drivers”
Das Treibermenü zeigt die verfügbaren Gerätetreiber an, wenn das System
installierte Geräte erkennt . Installieren Sie die erforderlichen Treiber zur Aktivierung
der Geräte.
Das Menü “Drivers” besteht aus zwei Fenstern. Klicken Sie die Schaltfläche Next
rechts unten im ersten Fenster, um das zweite Menüfenster aufzurufen. Zur Rückkehr
zum ersten Menüfenster klicken Sie die Schaltfläche Back rechts unten im zweiten
Fenster.
INF Treiber
Dies installiert die Intel® Chipset Software Installation Utility, welche Plug-n-Play INFUnterstützung für Intel-Chipsatzkomponenten bietet. Dieses Hilfsprogramm installiert
im Zielsystem die Windows INF-Dateien, welche dem Betriebssystem mitteilen, wie
die Chipsatzkomponenten konfiguriert werden.
Sie können dieses Hilfsprogramm in einem von drei Modi installieren: Interactive,
Silent und Unattended Preload. Der Modus “Interactive” erfordert Anwendereingabe
während der Installation. Dies ist nicht erforderlich in den Modi “Silent” und
“Unattended Preload”.
Lesen Sie bitte hierzu die Onlinehilfe oder die Readme-Datei, die dem Programm
beilag.
Intel® Application Accelerator
Dieses Element installiert den Intel Application Accelerator für Microsoft® Windows®
98/98SE/ME/NT4.0/2000. Dieses Programm ist zur Leistungsverbesserung des
Speicher-Untersystems sowie des gesamten Systems gedacht.
Installieren Sie den INF-Treiber, bevor Sie den Intel Application Accelerator
installieren.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-5
Winbond Memory Stick Storage Device Driver
Dieses Element installiert den Memory Stick (MS)-Gerätetreiber. Mit Hilfe dieses
Gerätetreibers können Sie mit MS digitale Dateien und andere Daten sicher
herunterladen und speichern.
Winbond Secure Digital Storage (SD/MMC) Device Driver
Dieses Element installiert den Secure Digital (SD)-Gerätetreiber. Mit Hilfe dieses
Gerätetreibers können Sie mit SD digitale Dateien und andere Daten sicher
herunterladen und speichern.
5.2.5
Menü “DOS Utilities”
Das Menü für die DOS-Hilfsprogramme umfasst Software, die Sie im DOS-Modus
ausführen können. Dieses Elemente finden sich auch im Software-Menü.
5.2.6
ASUS-Kontaktinformation
Klicken Sie hierfür die Schaltfläche für die ASUS-Kontaktinformation. Sie können
diese Information auch auf Seite dieses Handbuchs finden.
5-6
Kapitel 5: Software-Support
5.2.7 Andere Informationen
Die Symbole auf der linken Seite des Fensters bieten zusätzliche Informationen zum
Motherboard und zum Inhalt der Support-CD. Dieser Abschnitt zeigt die PopupFenster, welche erscheinen, wenn Sie die Symbole anklicken.
Motherboard Info
Dieses Fenster zeigt die allgemeinen Spezifikationen des P4B-Motherboards.
Durchstöbern Sie diese CD
Das Fenster zeigt den Inhalt der Support-CD in einem grafischen Format.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-7
Technical Support Form
Dieses Fenster zeigt die ASUS Technical Support Request Form, die Sie ausfüllen
müssen, wenn Sie bei uns um technische Hilfe anfragen.
Readme
Dieses Fenster zeigt den Inhalt der Support-CD und eine kurze Beschreibung jedes
Elements im Textformat.
5-8
Kapitel 5: Software-Support
5.3
Software Information
Die meisten Programme auf der Support-CD verfügen über Assistenten, die Sie
durch die Installation führen. Schauen Sie für mehr Information in der Online-Hilfe
oder der Readme-Datei nach, die der Software beiliegt.
Dieser Abschnitt bietet Details zu den neuen Softwareprogrammen für das
Motherboard.
5.3.1
ASUS Update
ASUS Update ist ein Programm, mit dem Sie das BIOS und Treiber des
Motherboards aktualisieren können. Dieses Programm erfordert eine
Internetverbindung über ein Netzwerk oder einen Internet Service Provider (ISP).
Folgen Sie diesen Schritten,um ASUS Update zu benutzen.
1. Rufen Sie das Programm vom WindowsStartmenü auf:
Programme/AsusUpdate Vx.xx.xx/
AsusUpdate
Der ASUS Update-Begrüßungsbildschirm
erscheint.
2. Wählen Sie die gewünschte UpdateMethode und klicken dann “Next”.
3. Wenn Sie Aktualisieren oder Downloaden
vom Internet ausgewählt haben, wählen
Sie die Ihnen am nächsten gelegene
ASUS FTP-Site, um starken
Netzwerkverkehr zu vermeiden, oder
wählen Sie “Auto Select”. Klicken Sie
“Next”.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-9
4. Wählen Sie in der FTP-Site die BIOSVersion aus, die Sie herunterladen
wollen. Klicken Sie "Weiter".
5. Befolgen Sie die Anweisungen auf den
darauffolgenden Bildschirmen, um die
Aktualisierung abzuschließen.
Wenn Sie ausgewählt haben, das BIOS von
einer Datei zu aktualisieren, werden Sie
gebeten, den Ort der Datei anzugeben.
Wählen Sie die Datei, klicken die
Speicheroption und befolgen dann die
Anweisungen auf dem Bildschirm,um die
Aktualisierung abzuschließen.
5.3.2
ASUS MyLogo™
ASUS MyLogo wird bei der Installation des ASUS Update-Programms vom
Softwaremenü automatisch installiert. Siehe Abschnitt “5.2.3 Softwaremenü”.
Bevor Sie die ASUS MyLogo-Funktion benutzen, erstellen Sie bitte mit dem
Programm AFLASH eine Kopie Ihrer Original-BIOS-Datei, oder holen Sie sich die
neueste BIOS-Version von der ASUS-Website.
Folgen Sie diesen Schritten,um ASUS MyLogo zu benutzen.
1. Rufen Sie das Programm "ASUSUpdate" auf. Siehe Abschnitt"5.3.1
ASUS Update."
2. Wenn Sie nach der Methode zur BIOSAktualisierung gefragt werden, wählen
Sie die Option "Update BIOS from a
file."
3. Geben Sie den Ort der BIOS-Datei ein,
wie z. B. von einer Floppydiskette.
Klicken Sie “Weiter”.
5-10
Kapitel 5: Software-Support
4. Wählen Sie unter den nun
erscheinenden Auswahlmöglichkeiten
ein Logobild aus. Klicken Sie
"Weiter".
ANMERKUNG: Wenn Sie möchten,
können Sie auch Ihr eigenes
Bootlogo in den Dateiformaten GIF,
JPG, oder BMP erstellen.
5. Wenn Sie auf ein Bild klicken, wird es
auf dem MyLogo-Bildschirm größer
angezeigt.
6. Der nächste Bildschirm bittet Sie, das
Original-BIOS mit dem neuen
Bootlogo zu ersetzen. Klicken Sie
“Flash”, um das BIOS zu
aktualisieren.
7. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie
“Exit” und starten dann Ihren
Computer neu.
Ihr System startet mit dem neuen
Bootlogo.
Anstatt von ASUS Update aus zu starten, können Sie ASUS MyLogo auch direkt
im Windows-Startmenü aufrufen, um Ihr BIOS-Bootlogo zu ändern. Wenn Sie mit
Ihren Änderungen an der BIOS-Datei mit dem neuen Logo fertig sind, laden Sie
das neue BIOS mit dem Programm "ASUS Update" ins EEPROM.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-11
5.3.3 Persönliches Bootlogo
Auf der Support-CD befindet sich auch eine DOS-Version von ASUS MyLogo.
Finden Sie das Programm namens LOGO.EXE sowie eine Mustergalerie von BootBildschirmen im Bitmap (BMP)-Format, um diese Funktion zu installieren.
Erstellen Sie eine Sicherheitskopie Ihres System-BIOS auf einer bootbaren
Floppydiskette, bevor Sie mit LOGO.EXE Ihrem Startbildschirm ändern. Siehe
Abschnitt “4.1 BIOS verwalten und aktualisieren”.
Achten Sie darauf, dass das Element “Full Screen Logo” im BIOS auf [Enabled]
gestellt ist.
1. Zur Einrichtung eines neuen, persönlichen Bootlogos kopieren Sie die folgenden
drei Komponenten von der Support-CD ins Windows-Verzeichnis: LOGO.EXE;
AFLASH.EXE und eine oder mehr BMP-Dateien im Format 640 x 480 Pixel, 16
Farben.
2. Gehen Sie dann zum Menü “Herunterfahren” und wählen: “Neustart im DOS-Modus.”
Rufen Sie am DOS-Prompt das Programm AFLASH auf:
C:\WINDOWS>AFLASH
3. In AFLASH wählen Sie [1] und speichern die bestehende System-BIOS-Datei
unter einem neuen Namen, z. B.: CSCB1016.AWD. Verlassen Sie AFLASH zu
DOS.
4. Zum Einrichten eines neuen Boot-Bildschirms führen Sie LOGO unter DOS aus.
Sowohl der Name der BIOS-Datei als auch der BMP-Datei müssen in der
Befehlszeile hintereinander stehen:
C:\WINDOWS>LOGO CSCB1016.AWD SEA2.BMP
5. Drücken Sie die Eingabetaste, um das Bild mit der BIOS-Datei zu speichern.
6. Rufen Sie AFLASH wieder auf. Wählen Sie [2] und flashen die aktualisierte
BIOS-Datei, in diesem Fall, CSCB1016.AWD, ins ROM.
7. Starten Sie Ihren Computer neu, indem Sie die Tasten <Str>, <Alt> und <Lösch>
gleichzeitig drücken. Der neue Boot-Bildschirm erscheint.
Wenn Sie eine neue BMP-Datei auswählen möchten, führen Sie den Vorgang von
Schritt 4 aus erneut durch.
Sie können ein ganz originelles Bootbild erstellen. Speichern Sie in Ihrem
Lieblings-Fotoeditor en Bild als BMP-Datei mit 640 x 480 Pixeln und 16 Farben.
Wählen Sie für das Bild einen Dateinamen mit acht Ziffern bzw.Zeichen, die vom
DOS-Umfeld erkannt werden.
Achten Sie darauf, die .BMP-Dateien in dasselbe Verzeichnis wie die BIOS-Datei
und LOGO.EXE zu setzen.
5-12
Kapitel 5: Software-Support
5.3.4 Winbond Voice Editor
Mit der Software “Winbond Voice Editor” können Sie die Audio-POST-Meldungen
bearbeiten. Installieren Sie die Software vom Softwaremenü auf der Support-CD.
Siehe Abschnitt “5.2.3 Software Menü”.
Um Konflikte zu vermeiden, rufen Sie den Winbond Voice Editor bitte nicht auf,
während ASUS PC Probe läuft.
Folgen Sie diesen Schritten zur Anwendung des Winbond Voice Editor.
Programm aufrufen
Rufen Sie das Programm entweder vom Winbond Voice Editor-Symbol auf Ihrem
Desktop auf, oder über das Windows Startmenü: Programme/Winbond Voice Editor/
Voice Editor.
Der Winbond Voice Editor-Bildschirm erscheint.
Voreingestellte
Meldungen
POSTEreignisse
Voreingestellte Wave-Dateien abspielen
Zum Abspielen der voreingestellten Wave-Dateien klicken Sie einfach einen POSTEvent links im Bildschirm und klicken dann die WIedergabe-Schaltfläche.
Die voreingestellte Sprache ist Englisch.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-13
Ändern der voreingestellten Sprache
1. Klicken Sie die Schaltfläche “Load”.
Ein Fenster mit den zur Verfügung
stehenden Sprachen erscheint.
2. Wählen Sie Ihre gewünschte Sprache
und klicken dann “Open”. Die
Meldungen für die ausgewählte
Sprache erscheinen auf dem Voice
Editor-Bildschirm.
Bei einigen Sprachen gibt es aufgrund begrenzter Dateigröße nicht für alle
Ereignisse eine Meldung.
3. Klicken Sie “Write”, um das EEPROM
zu aktualisieren.
4. Klicken Sie “Yes” im nun
erscheinenden Bestätigungsbildschirm.
Wenn Sie Ihren Computer das nächste Mal starten, ertönen die POST-Meldungen in
der von Ihnen ausgewählten Sprache.
5-14
Kapitel 5: Software-Support
POST-Meldungen bearbeiten
Wenn Ihre Sprache nicht auf der Liste erscheint oder wenn Sie Ihre eigenen POSTMeldungen aufnehmen möchten, um damit die vorinstallierten Wave-Dateien zu
ersetzen, so können Sie dies ganz einfach tun.
Folgen Sie diesen Schritten, um Ihre POST-Meldungen zu bearbeiten.
1. Rufen Sie Voice Editor auf und schauen sich die Liste der POST-Ereignisse in
der Spalte ganz links im Bildschirm an.
2. Bereiten Sie eine Meldung für jedes Ereignis vor.
Die gesamte komprimierte Größe aller Wave-Dateien darf 1Mbit nicht
überschreiten, halten Sie Ihre Meldungen also so knapp wie möglich.
3. Nehmen Sie Ihre Meldungen mit einer Aufnahmesoftware wie z. B. Windows
Recorder auf.
4. Speichern Sie die Meldungen als Wave-Dateien (.WAV). Wir empfehlen Ihnen,
Ihre Dateien in niedriger Qualität zu speichern, um sie klein zu halten.
Verwenden Sie z. B. 8 Bit Mono-Qualität bei 22Khz Samplingrate.
Sie können einen separaten Ordner für Ihre Wave-Dateien erstellen, so dass Sie
sie alle am gleichen Ort zur Hand haben.
5. Klicken Sie im Voice Editor die
Schaltfläche “Add”, um das Fenster
“Add Wave File” aufzurufen
6. Kopieren Sie Ihre aufgenommenen
Wave-Dateien in die Datenbank.
Schließen Sie das Fenster, wenn Sie
fertig sind.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
5-15
7. Klicken Sie ein POST-Ereignis erst im
Voice Editor und dann auf “Edit” an.
Das Fenster “Event Sound Editor”
erscheint.
8. Finden und wählen Sie Ihre WaveDatei für das Ereignis aus und klicken
dann den Pfeil gegenüber “Voice1”.
Die von Ihnen ausgewählte Datei
erscheint nun im Feld daneben.
9. Klicken Sie OK, um zum Voice Editor
zurückzukehren.
10. Führen Sie für die anderen Ereignisse
Schritte 7-9 aus.
11. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie
“Save”. Ein Fenster erscheint und
bittet Sie, Ihre Konfiguration zu
speichern.
12. Geben Sie einen Dateinamen mit
einer .flh-Erweiterung ein und klicken
dann “Save”.
13. Klicken Sie “Write”, um die Datei zu
komprimieren und ins EEPROM zu
kopieren.
14. Klicken Sie im nun erscheinenden
Bestätigungsfenster “Yes”.
Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, die besagt, dass die Dateien die insgesamt
erlaubte Größe überschreiten, wenden Sie eine oder alle der folgenden
Maßnahmen an.
• Versuchen Sie, Ihre Meldungen kürzer zu gestalten
• Speichern Sie die Wave-Dateien bei einer niedrigeren Qualität
• Überspringen Sie weniger oft auftretende Ereigisse wie FDD-Erkennung, IDE HDD
Erkennung etc.
5-16
Kapitel 5: Software-Support
Glossar
In diesem Abschnitt werden Begriffe erklärt,
auf die Sie beim Lesen des Handbuchs
stossen könnten.
ASUS P4B motherboard
Dieses Glossar enthält einige Begriffe, die nicht in diesem Dokument vorkommen,
Ihnen aber beim Arbeiten, Aktualisieren oder Neukonfigurieren Ihres Computers
behilflich sein können.
AC’97 (Audio Codec '97). AC '97 ist der nächste Schritt zur Angleichung der Audioqualitäten
von PCs an die von Audiogeräten. Diese Spezifikation definiert neue kostengünstige Optionen,
um die Integration notwendiger Komponenten für zukünftige, audiointensive Anwendungen, wie
z.B. DVD; 3-D-Multiplayer und interaktive Musik, zu unterstützen. Diese Spezifikation legt darüber
hinaus neue Erweiterungen für Modems und Docking fest, um Desktop- und Notebook-Hersteller
bei der schnellen und kostengünstigen Umsetzung dieser neuen Technologien zu unterstützen.
Diese Spezifikation verwendet Software-Emulation zur Konkurrenzfähigkeit mit der PCI
SoundBlaster-Spezifikation.
ACPI (Advanced Configuration and Power Interface). Die ACPI-Spezifikation definiert ein
plattformübergreifendes Interface, das zur Unterstützung zahlreicher Betriebssysteme entwickelt
wurde. ACPI definiert ein flexibles und abstraktes Hardware-Interface, das als standartisierte
Möglichkeit zur Integration von Energieverwaltungseigenschaften in ein PC-System (einschließlich
Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware) dient. Dadurch kann das System
Peripheriegeräte wie CD-ROM-Laufwerke, Netzwerkkarten, Festplattenlaufwerke und Drucker sowie
an den Computer angeschlossene Geräte wie VCRs, Fernsehgeräte, Telefone und Stereoanlagen
automatisch an- und ausschalten. Durch diese Technologie können Peripheriegeräte auch zum
Anschalten des PCs verwendet werden. Wenn Sie beispielsweise eine Kassette in einen VCR
einsetzen, wird der PC angeschaltet, der wiederum einen Großbildschirm oder ein High-FidelitySoundsystem aktivieren könnte.
AGP (Accelerated Graphics Port). Diese Interface-Spezifikation aktiviert Hochleistungs-3DGrafiken auf Mainstream-PCs. AGP wurde für direktes Texture Mapping für Systemspeicher-
Bandbreite und Latenz entwickelt
.
Bus
Busfrequenz
Bandbreite
Datentransferrate
PCI
AGP1X
AGP2X
AGP4X
33MHz
66MHz
66MHz
66MHz
33MHz
66MHz
133MHz
266MHz
133MByte/Sek.
266MByte/Sek.
512MByte/Sek.
1024MByte/Sek.
Backup. Kopie einer Datei, eines Verzeichnisses oder einer Diskette auf einem anderen
Speichergerät als dem Original. Diese Kopie dient der Datenwiederherstellung, wenn das Original
versehentlich gelöscht, beschädigt oder zerstört wird.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
G-1
BIOS (Basic Input/Output System). Das BIOS ist eine Programmreihe, die den Datentransfer
zwischen Computerkomponenten wie z.B. dem Hauptspeicher, Festplattenlaufwerken und der
Grafikkarte kontrolliert. Die Anweisungen des BIOS sind in das RAM (Read-Only Memory) des
Computers integriert. Die BIOS-Parameter können im BIOS-Setup-Programm konfiguriert werden.
Mit dem Hilfsprogramm AFLASH können Sie das BIOS durch das Kopieren einer neuen BIOSDatei ins EEPROM aktualisieren.
Bit (Binary Digit). Die kleinste vom Computer verwendete Dateneinheit. Ein Bit kann den Wert
0 oder 1 haben.
Boot. “Booten” ist der Start des Betriebssystems des Computers, indem es in den Systemspeicher
geladen wird. Wenn Sie das Handbuch zum “Booten” Ihres Systems (oder Computers) auffordert,
bedeutet dies, dass Sie den Computer anschalten sollen. “Erneut booten” weist auf den Neustart
Ihres Computers hin. Wenn Sie unter Windows 95 oder einer neueren Version “Neu starten” im
Menü “Start | Beenden...” wählen, wird Ihr Computer neu gebootet.
Bus Master IDE. PIO (Programmable I/O) IDE erfordert, dass die CPU in den IDE-Zugriff und
den Wartezustand auf mechanische Ereignisse mit einbezogen wird. Bus Master IDE überträgt
Daten zum/vom Speicher, ohne dass die CPU dadurch beeinträchtigt wird. Der Bus Master IDETreiber und Bus Master IDE-Festplatten müssen den Bus Master IDE-Modus unterstützen.
Byte (Binary Term). Ein Byte stellt eine Gruppe von acht aufeinanderfolgenden Bits dar. Ein
Byte repräsentiert einen einzelnes alphanumerisches Zeichen, einen Punkt oder ein anderes
Symbol.
Cache-Speicher. Ein RAM-Typ, der einen schnelleren CPU-Zugriff als reguläres RAM ermöglicht.
Der Cache-Speicher beseitigt den CPU Wait State. Wenn die CPU Daten aus dem Hauptspeicher
liest, wird eine Kopie dieser Daten im Cache-Speicher gespeichert. Beim nächsten Zugriff auf
diese Daten, werden Sie anstatt aus dem Hauptspeicher aus dem Cache-Speicher übertragen.
CODEC (Compressor/Decompressor). Eine Software-Komponente, die komprimierte Videooder Audiodateien dekomprimiert (bzw. umgekehrt).
COM-Schnittstelle. Ein Anschluss mit integriertem Schaltkreis, der serielle Geräte wie Drucker,
Mäuse, Modems und Infrarotmodule unterstützt. Jede COM-Schnitttelle ist zur Verwendung eines
unterschiedlichen IRQ und einer anderen Adresszuteilung ausgelegt. COM steht für “Communication
Port” und wird auch als serielle Schnittstelle bezeichnet.
CPU (Central Processing Unit). Die CPU, auch also “Prozessor” genannt, ist das “Gehirn” des
Computers. Sie übersetzt Programmbefehle und verarbeitet im Systemspeicher gespeicherte
Daten.
Gerätetreiber. Ein Softwareprogramm, welches ein Peripheriegerät mit dem Betriebssystem
verbindet. Es fungiert als Übersetzer zwischen dem Gerät und den Anwendungen, die auf es
zugreifen wollen. Jedes Gerät verfügt über einen eigenen, speziellen Befehlssatz, der nur dem
Treiber zugänglich ist. Die Anwendungen greifen auf allgemeinen Befehlsebenen auf Geräte zu.
Der Treiber übersetzt diese Befehle in die vom jeweiligen Gerät benötigte Befehlsart.
G-2
Anhang C: Glossar
DOS (Disk Operating System). Eine Software zur Organisation der Lese- und Schreibevorgänge
des Computers sowie der Kommunikation mit Festplattenlaufwerken und verschiedenen
angeschlossenen Eingabe-/Ausgabegeräten (wie z.B. Tastaturen, Bildschirme, serielle und parallele
Schnittstellen, Drucker, Modems usw.). DOS war bis zur Einführung von Windows das populärste
PC-Betriebssystem.
DRAM (Dynamic Random Access Memory). Ein RAM-Typ, der mit sich schnell aktualisierenden
Zyklen den Verlust der gespeicherten Daten verhindert. Siehe auch RAM und SDRAM.
Erweiterungskarte. Eine Zusatzkarte mit aufgedrucktem Schaltkreis wie z.B. eine Soundkarte,
Grafikkarte oder LAN-Karte, die in einen Erweiterungssteckplatz des Motherboards gesteckt wird.
Eine Erweiterungskarte fügt dem System Funktionen hinzu, über die das Motherboard nicht verfügt.
Flash ROM. Ein nicht flüchtiger Speicher, in dem Daten beim Trennen der Netzverbindung
gespeichert werden. Dieses Gerät entspricht dem EPROM, kann aber im Gegensatz zu EPROM,
das nur mit ultraviolettem Licht löschbar ist, elektronisch gelöscht werden. Das Flash ROM wird
normalerweise für das System-BIOS verwendet, das Hardwaregeräte und notwendige Parameter
für das Betriebssystem einrichtet. Da der Flash ROM-Inhalt modifizierbar ist, können Sie das
BIOS selbst aktualisieren.
IDE (Integrated Drive Electronics). IDE-Geräte verfügen über einen integrierten LaufwerksKontrollschaltkreis, wodurch eine separate Adapterkarte (im Fall von SCSI-Laufwerken) überflüssig
wird. UltraDMA/100/6633 IDE-Laufwerke können Datentransferrate von bis zu 100MB/Sek.
erreichen.
Internet.Aus WAN und LAN zusammengesetztes, globales Computernetzwerk, das Heimanwender,
Schulen, Unternehmen und Regierungen über das TCP/IP-Protokoll miteinander verbindet.
I/O (Input/Output). Datentransfer von Eingabegeräten wie Tastaturen, Mäusen oder Scannern
zu Ausgabegeräten wie Druckern oder Bildschirmen.
I/O Address. Die spezifische Speicheradresse für ein bestimmtes Gerät. Zwei Geräte können
nicht den gleichen I/O-Adressbereich belegen.
IrDA (Infrared Data Association). Eine internationale Organisation, die weltweit anwendbare,
kostengünstige Infrarot-Datenverbindungs-Standards zur Unterstützung von Walk-up und Pointto-Point-Modellen entwickelt und fördert .Das IrDA-Protokoll wurde zur Übertragungsunterstützung
auf kurze Distanz mit einem Point-to-Point-Infrarotprotokoll zwischen zwei Geräten bei einer
Geschwindigkeit zwischen 9.6KB/Sek. und 4MB/Sek entwickelt.
ISP (Internet Service Provider). Eine Firma, die ihren Kunden gegen eine Gebühr Zugang zum
Internet ermöglicht. Ein ISP bietet ebenso Internet-Hilfsprogramme und Dienstleistungen wie
Email, Newsgroups, Wetterberichte und eine Vielzahl anderer an. Der Anwender kann über ein im
Computer installiertes Modem und eine Telefonleitung eine Verbindung mit dem ISP herstellen.
LAN (Local Area Network). Eine Netzwerktechnologie, die zur Kurzstreckenverbindung von
Computern entworfen wurde. Die lokale Gruppe von verbundenen Computern werden normalerweise
von einem einzelnen Server verwaltet. Siehe auch WAN (Wide Area Network)
Modem. Ein Gerät, dass einem Computer über ein Telefonsystem die Kommunikation mit einem
anderen Computer ermöglicht.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
G-3
Netzwerk. Ein durch Telefonkabel oder auf andere Art untereinander verbundene
Computersysteme.
Betriebssystem. Software, die die gesamten Arbeitsvorgänge eines Computersystems kontrolliert.
Die Aufgaben des Betriebssystems beinhalten unter anderem Speicherzuteilung, Eingabe- und
Ausgabeverteilung, Interrupt-Verarbeitung und Verteilung von Arbeitsvorgängen.
PC100/PC133. Ein Industriestandard, der Speicherkapazitäten zur Geschwindigkeitsmessung von
Speicherbussen festlegt. Neue Plattformanforderungen garantieren, dass der Speicher nicht zu
einem Flaschenhals der Systemleistung werden kann.
PCI Bus (Peripheral Component Interconnect Local Bus). Die PCI Bus-Spezifikation definiert
ein 32-Bit-Datenbus-Interface. Der PCI-Standard ist unter Herstellern von Erweiterungskarten
weit verbreitet.
PCI Bus Master. Das PCI Bus Master kann Datentransfers ohne lokale CPU-Unterstützung
durchführen, außerdem kann die CPU als eine der Bus Master behandelt werden. PCI 2.1 unterstützt
concurrent PCI-Betrieb zur Unterstützung gleichzeitigen CPU- und Bus Master-Betriebs.
POST (Power On Self Test). Wenn Sie den Computer anschalten, startet er zuerst den POST,
eine Serie von softwaregesteuerten Selbstdiagnosetests. Der POST überprüft den Systemspeicher,
die Motherboard-Schaltkreise, den Bildschirm, die Tastatur, das Diskettenlaufwerk und andere I/
O-Geräte.
PS/2-Port. PS/2-Ports basieren auf der IBM Micro Channel-Architektur. Dieser Architekturtyp
überträgt Daten durch einen 16-Bit oder 32-Bit Bus. Mit einem ATX-Motherboard können PS/2Mäuse und/oder Tastaturen verwendet werden.
RAM (Random Access Memory). Der primäre Speicherbereich des Computers zum Schreiben,
Speichern und Abfragen von Informationen und Programmanweisungen, die zur Verarbeitung an
die CPU weitergeleitet werden. Die Informationen im RAM können wiederholt mit neuen Daten
überschrieben werden. Verglichen mit anderen Speichermedien wie Magnetbändern, Disketten
und Festplattenlaufwerken hat das RAM ein außerordentlich schnelle Zugriffsraten. Das RAM ist
jedoch flüchtig; die gespeicherten Daten gehen also nach dem Trennen der Netzverbindung oder
im Falle eines Stromausfalls verloren. Siehe auch DRAM und SDRAM.
ROM (Read Only Memory). Ein integrierter Schaltkreischip, der Programme und Daten enthält,
auf die lediglich zugegriffen werden kann. Der Inhalt des ROMs kann nicht modifiziert werden.
SCSI (Small Computer System Interface). Ein Hochgeschwindigkeits-”Multi-threaded” I/OInterface, das vom X3T9.2-Kommitee des American National Standards Institute (ANSI) für den
Anschluss vieler Peripheriegeräte festgelegt wurde. Der Standard deckt Raten von 10MBytes/
Sek. bis zu 160MBytes/Sek. ab.
SDRAM (Synchronous DRAM). Ein DRAM-Typ mit auf den CPU-Takt synchronisierten
Zugriffssignalen, der die Verzögerung bei Datentransfers zwischen CPU und Systemspeicher
beseitigt. SDRAM entzieht der CPU mehr Speicherkontrolle; speichert die Anfrage im Speicher
und ermöglicht der CPU die Wahrnehmung anderer Aufgaben, während die Datenanfrage für die
nächste Kommunikation zwischen CPU und Speicher vorbereitet wird.
G-4
Anhang C: Glossar
SIR (Serial IrDA). Die SIR-Spezifikation definiert einen asynchronen, seriellen KurzstreckenInfrarot-Übertragungsmodus mit einem Start-Bit, acht Datenbits und einem Stopp-Bit. Die maximale
Datenrate beträgt 115.2KB/Sek.
SPD für SDRAM-Module. Serial Presence Detect (SPD) funktioniert wie ein IDErkennungsprogramm für SDRAM-Module. Es verwendet eine EEPROM-Komponente eines DIMMs
zum internen Abspeichern der Modul-Konfigurationsinformationen. Die Funktion “Serial Presence
Detect” wird durch Verwendung einer 2048 Bit EEPROM-Komponente durchgeführt. Dieses nichtflüchtige Speichergerät enthält vom DIMM-Hersteller programmierte Daten, die den Modultyp
und verschiedene SDRAM-Organisationen und Timing-Parameter festlegen.
Sicherungsdiskette. Eine Systemdiskette enthält die Kerndateien eines Betriebssystems und
wird zum Booten des Betriebssystems verwendet.
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol). Das vom UNIX-System und dem
Internet verwendete Kommunikationsprotokoll. TCP prüft auf verlorene Datenpakete, bringt die
Daten mehrerer Pakete in die richtige Reihenfolge und sorgt für die erneute Verschickung fehlender
und verlorener Pakete.
USB (Universal Serial Bus). Ein 4-poliger, serieller Kabelbus, das bis zu 127 Plug-n-PlayPeripheriegeräte (z.B. Tastaturen, Mäuse, Joysticks, Scanner, Drucker, Modems und Bildschirme)
befähigt, die Bandbreite durch eine vom Host eingeteilte, “token-based” Protokolle zu verwenden.
Dies ermöglicht Anfügen und Abtrennen, während der Host und andere Peripheriegeräte in Betrieb
sind. USB unterstützt synchronone und asynchrone Transfertypen mit 12 MBit/Sek. über die
gleichen Leitungsbündel. USB 2.0 bietet im Vergleich zu USB 1.0 eine 40x schnellere Transferrate
und stellt eine Kokurrenz zum 1394-Standard dar.
WAN (Wide Area Network). Ein geographisch über weite Distanzen verstreutes Netzwerk, das
von mehreren untereinander verbundenen Computern oder Local Area Networks (LANs) besteht.
WANs verwenden normalerweise angemietete Ferndistanzleitungen für Systemverbindungen
innerhalb von Städten, zwischen verschiedenen Städten oder in verschiedenen Erdteilen.
ASUS P4B Motherboard - Handbuch
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Anhang C: Glossar
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