AlphaII

AlphaII
ALPHA II
Bedienungsanleitung
INHALTSVERZEICHNIS
Technische Daten und Ersatzteile-Übersicht
1.
2.
3.
4.
5.
WICHTIGE INFORMATIONEN
Allgemeine Warn- und Sicherheitshinweise
Vor dem Aufstellen
KLEINE HEIZKUNDE
Geeignete Brennstoffe und Brennstoffmengen
Brennstoffmengen
Maximale Brennstoffmenge
Saubere Verbrennung
Verbrennung von Holz
7
8
8-9
10
10
10
11
11
INSTALLATION DES KAMINOFENS
Einhängen der Specksteinplatten
Herstellen des Kaminanschlusses
12
12
BEDIENUNG
Feuermachen
Aschenlade
Betätigung des Rüttelrostes
Schieberstellung bei Nennwärmeleistung
13
14
14
14
WARTUNG UND REINIGUNG
Wartung allgemein
Oberfläche - Beschaffenheit und Reinigung
Konvektionsluftöffnungen
Reinigen der Rauchgaswege
Wechseln der Zugplatte
PROBLEMLÖSUNGEN
Was tun wenn . . . ?
GARANTIE
Wir gewähren
Garantiekarte
ZEICHENERKLÄRUNG
Wichtige Mitteilung
Praktische Ratschläge
Plan zu Hilfe nehmen
15
15
15
15
15
16
31
31 – 32
TECHNISCHE DATEN
ERSATZTEILE-ÜBERSICHT
(Fig. 1)
Als Kaminofen der Bauart 1 ist ein Anschluß an
einen bereits mit anderen Öfen und Herden für feste
und flüssige Brennstoffe belegten Schornstein
möglich, sofern die Schornsteinbemessung gemäß
DIN 4705, Teil 3, dem nicht widerspricht.
TECHNISCHE DATEN
Maße (mm) und Gewichte (kg)
Höhe
Breite
Korpustiefe
Gewicht mit Stahlmantel
Gewicht mit Steinmantel
Rauchrohrabgang Durchmesser
Nennwärmeleistung lt. DIN 18891
Kleinste Wärmeleistung
Raumheizvermögen (m3) abhängig von
der Hausisolierung
Brennstoffdurchsatz
Wirkungsgrad
CO2-Gehalt
CO-Emission bez. 13% O
Staub-Emissionen
905
516
395
115
155
130
7 kW
3,5 kW
70 – 190
1,4 kg/h
78,9%
10,2%
734 mg/Nm3
29 mg/Nm3
Abgaswerte
für
die
Mehrfachbelegung
des
Schornsteines nach DIN 4705, Teil 3 bzw. zur
Bemessung des Schornsteines nach DIN 4705, Teil 2
Abgasmassenstrom g/s
8,68
Abgastemperatur/°C
268,5
Mindestförderdruck bei
12
Nennwärmeleistung [Pa]
BEZEICHNUNG
01 Deckel
02 Rauchgasstutzen
03 WHF-Platte (f. Ausführung STM)
04 Sekundärluftschieber
05 Aschenlade
06 Primärluftschieber
07 Spannbolzen
08 Hülse
09 Spannfeder
10 oberes Ofenscharnier
11 unteres Ofenscharnier
12 Türglas
13 Türgriff
14 Griffschraube
15 Gußtür
16 ISK-Schraube für Rüttelrost
17 Rüttelrostscheibe
18 Zugplatte
19 Seitenschamotte
20 Bodenrost
21 Holzfänger
22 Rüttelrosthebel
23 Rüttelrostbetätiger
24 WHF-Platte (f. Ausführung Speckstein)
25 Specksteinträgerblech
26 SV-Speckstein
Der Eigentümer der Kleinfeuerungsanlage oder der
über
die
Kleinfeuerungsanlage
Verfügungsberechtigte
hat
die
technische
Dokumentation aufzubewahren und auf Verlangen
der
Behörde
oder
des
Schornsteinfegers
vorzulegen.
DIE VERPACKUNG
Ihr erster Eindruck ist uns wichtig!
- Die Verpackung Ihres neuen Kaminofens bietet
einen hervorragenden Schutz gegen Beschädigung.
Beim Transport können aber trotzden Schäden an
Ofen und Zubehör entstanden sein.
Bitte prüfen Sie daher Ihren Kaminofen nach Erhalt
sorgfältig auf Schäden und Vollständigkeit! Melden Sie
Mängel unverzüglich Ihrem Ofenfachhändler!
- Die Verpackung Ihres neuen Kaminofens ist
weitgehend umweltneutral.
Das
Holz
der
Verpackung
ist
nicht
oberflächenbehandelt und kann daher in Ihrem Ofen
verbrannt werden. Der Karton und die Folien (PE)
können
problemlos
den
kommunalen
Abfallsammelstellen zur Wiederverwertung zugeführt
werden.
1. WICHTIGE INFORMATIONEN
ALLGEMEINE
WARNSICHERHEITSHINWEISE
Beachten Sie unbedingt
allgemeinen Warnhinweise
➧
die
UND
Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Ofens
das gesamte Handbuch gründlich durch.
Für den Transport Ihres Heizgerätes dürfen nur
zugelassene Transporthilfen mit ausreichender
Tragfähigkeit verwendet werden.
➧
Ihr Heizgerät ist nicht zur Verwendung als
Leiter oder Standgerüst geeignet.
➧
Durch den Abbrand von Brennmaterial wird
Wärmeenergie frei, die zu einer starken
Erhitzung der Oberfläche des Heizgerätes, der
Türen, der Tür- und Bedienungsgriffe, der
Türgläser, der Rauchrohre und gegebenenfalls
der Frontwand des Heizgerätes führt. Die
Berührung dieser Teile ohne entsprechende
Schutzkleidung oder Hilfsmittel wie z. B.
Hitzeschutzhandschuhe oder Betätigungsmittel
(kalte Hand), ist zu unterlassen.
➧
➧
➧
Das Abstellen von nicht hitzebeständigen
Gegenständen auf dem Heizgerät oder in
dessen Nähe ist verboten.
➧
Legen Sie keine Wäschestücke zum Trocknen
auf den Ofen.
➧
Ständer zum Trocknen von Kleidungsstücken
oder dgl. müssen in ausreichendem Abstand
vom
Heizgerät
aufgestellt
werden
Brandgefahr!
➧
Beim Betrieb Ihres Heizgerätes ist das
Verarbeiten von leicht brennbaren und
explosiven Stoffen im selben oder in
anschließenden Räumen verboten.
einleitenden
➧
➧
➧
Machen Sie Ihre Kinder auf diese besondere
Gefahr aufmerksam und halten Sie sie während
des Heizbetriebes vom Heizgerät fern.
Verbrennen Sie ausschließlich das im Kapitel
“saubere Verbrennung” angeführte genehmigte
Heizmaterial.
Das Verbrennen oder Einbringen von leicht
brennbaren oder explosiven Stoffen, wie leere
Spraydosen und dgl., in den Brennraum sowie
deren Lagerung in unmittelbarer Nähe Ihres
Heizgerätes, ist wegen Explosionsgefahr
strengstens verboten.
Beim Nachheizen sollen keine weiten, oder
leicht brennbaren Kleidungsstücke getragen
werden.
VOR DEM AUFSTELLEN
1.1 Bodentragfähigkeit:
Überzeugen Sie sich vor dem Aufstellen, ob die
Tragfähigkeit der Unterkonstruktion dem Gewicht
des Ofens standhält.
SICHERHEITSABSTÄNDE (Mindestabstände) Fig. 2
1. Zu nicht brennbaren Gegenständen
a > 100 mm
b > 400 mm
c > 100 mm
2. Zu brennbaren Gegenständen und zu tragenden
Wänden aus Stahlbeton
a > 200 mm
b > 800 mm
c > 200 mm
1.2 Rauchrohranschluß
Rauchrohre sind eine besondere Gefahrenquelle im
Hinblick auf Giftgasaustritt und Brandgefahr. Holen
Sie für deren Anordnung und Montage den Rat
eines konzessionierten Fachbetriebes ein.
Bitte beachten Sie beim Anschluß Ihres
Rauchrohres an den Kamin, im Bereich von mit Holz
verkleideten
Wänden,
die
entsprechenden
Einbaurichtlinien.
1.3
Beachten Sie unbedingt bei ungünstiger Wetterlage
die Rauchgasbildung (Inversionswetterlage) und die
Zugverhältnisse. Wenn zu wenig Verbrennungsluft
zugeführt wird, kann es zu einer Verqualmung Ihrer
Wohnung oder zu Rauchgasaustritt kommen.
Außerdem können schädlicheAblagerungen im
Heizgerät und im Kamin entstehen.
Bei einem Rauchgasaustritt lassen Sie das Feuer
ausgehen
und
überprüfen
Sie,
ob
alle
Lufteinlaßöffnungen
frei
und
die
Rauchgasführungen und das Ofenrohr sauber sind.
Im Zweifelsfall verständigen Sie unbedingt den
Schornsteinfegermeister, da eine Zugstörung auch
mit Ihrem Schornstein zusammenhängen kann.
1.4
Vor Zugabe von neuem Brennstoff schieben Sie die
vorhandene Glut zu einem Glutbett zusammen.
1.5
Verwenden Sie zum Zusammenschieben der Glut
nur dafür geeignetes Werkzeug aus unserem
Zubehörprogramm, und achten Sie darauf, daß
keine Glutstücke aus dem Brennraum auf
brennbares Material herausfällt.
1.6
Braunkohlebriketts
werden
einlagig
,
mit
fingerbreitem Abstand zueinander auf die Glut
gelegt.
1.7
Verwenden Sie zum Öffnen der Türen sowie zum
Betätigen der Stellglieder, die mit Ihrem Heizgerät
mitgelieferten Hilfsmittel, wie Hitzeschutzhandschuh
oder Betätigungsmittel (kalte Hand).
1.8
Kaminöfen der Bauart 1 (BA 1):
Diese dürfen nur mit geschlossener Feuerraumtür
betrieben werden.
1.9
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufnahme
geöffnet werden und muß anschließend wieder
geschlossen werden, da es sonst zu einer
Gefährdung anderer, ebenfalls an den Schornstein
angeschlossenen Feuerstätten kommen kann.
1.9.1
Wird der Kaminofen nicht betrieben,
Feuerraumtür geschlossen zu halten.
ist
die
1.10
Bei Verwendung von nassem Brennmaterial und zu
stark gedrosseltem Betrieb kann es zur Versottung
des Schornsteins, d. h. zur Ablagerung von leicht
entflammbaren Stoffen, wie Ruß und Teer, und in
Folge dessen zu einem Kaminbrand kommen.
Sollte dies eintreten, schließen Sie alle
Zuluftschieber und Klappen. Rufen Sie die
Feuerwehr und bringen Sie sich und alle
Mitbewohner in Sicherheit.
Achtung: Durch die Größe der Feuerraumtür ist es
notwendig, speziell beim Nachheizen in lodernde
Flammen, die Tür nicht zu abrupt zu öffnen, um ein
Herausschlagen der Flammenspitzen zu verhindern.
KLEINE HEIZKUNDE
GEEIGNETE BRENNSTOFFE UND
BRENNSTOFFMENGEN
Grundsätzlich ist Ihr Kaminofen zur Verfeuerung
von trockenem Scheitholz geeignet. Außerdem
können Sie Brennstoffe wie Holzbriketts und
Braunkohlebriketts verfeuern.
Verwenden Sie nur trockenes Brennmaterial. Das
Verbrennen von Abfällen jeglicher Art, insbesondere
von Kunststoffen, schadet Ihrem Kaminofen und
dem
Schornstein
und
ist
durch
das
Emissionsschutzgesetz verboten.
BRENNSTOFFMENGEN
Der Kaminofen ist mit einer bauartbedingten
Flachfeuerung ausgestattet. Das bedeutet, daß nur
eine Lage Brennstoff auf die vorhandene Grundglut
aufgegeben werden darf. Beachten Sie bitte, daß
bei Zufuhr einer höheren Brennstoffmenge Ihr
Kaminofen eine größere Wärmemenge abgibt bzw.
stärker erhitzt wird als dies von der Konstruktion
vorgesehen ist. Dadurch kann es zu einem Schaden
an Ihrem Kaminofen kommen.
MAXIMALE BRENNSTOFFMENGEN
Holz: (Fig. 9, 10)
2 Scheite à ca. 0,8 kg
Braunkohlebriketts:
3 Stk. à ca. 0,5 kg
Holzbriketts:
2 Stk. à ca. 0,8 kg
Die Leistungsregelung Ihres Kaminofens erfolgt
über die Zuluftschieber. Da die Leistung Ihres
Kaminofens auch vom Schornsteinzug abhängig ist,
müssen diese Schieber Ihren eigenen Erfahrungen
entsprechend verwendet werden.
Die Bedienung des Sekundärzuluftreglers, des
Primärzuluftreglers und des Rüttelrosthebels ist nur
mit dem beigelegten Rüttelhaken zulässig.
Den
Herausforderungen
unserer
Zeit
zu
entsprechen, bedeutet Verantwortung übernehmen.
Die Erhaltung der Natur ist gerade jetzt eine unserer
wichtigsten Herausforderungen. Unsere Produkte
sind Entwicklungen, die jeweils dem neuesten
Stand der Technik entsprechen. Dies ist die
wesentliche Voraussetzung für ein sauberes,
effizientes und klagloses Funktionieren unserer
Kaminöfen.
SAUBERE VERBRENNUNG
Wichtig für eine saubere Verbrennung ist:
1.
DAS
TROCKEN
SEIN.
BRENNHOLZ
MUSS
UND UNBEHANDELT
(Fig. 11)
Richtwert ‹ 15 % rel. Holzfeuchte.
2 - 3 Jahre trocken und gut durchlüftet gelagertes
Holz.
Ein Kaminofen ist keine “Müllverbrennungsanlage”.
Bei Verbrennung von Müll bzw. nicht genehmigtem
Material, wie Kunststoff, behandeltes Holz usw.,
erlischt die Garantie! Weitere Folgen sind Schäden
bzw. Verschmutzung an Gerät und Schornstein sowie
der Umwelt!
2.
DIE
BRENNHOLZMENGE
BRENNHOLZGRÖSSE
RICHTIGE
UND
➧ Zu viel Brennholz bewirkt ein Überheizen.
Dadurch wird das Material zu stark beansprucht und
Ihr Ofen bringt schlechte Rauchgaswerte.
➧ Zu wenig Brennholz oder zu große Scheite
bewirken, daß der Ofen nicht die optimale
Betriebstemperatur erreicht. Auch hier sind die
Rauchgaswerte schlecht.
➧ Richtige Brennholzmenge heißt: (Fig.10)
bei Holz ≈ 1,6 kg (2 Scheite) pro Auflage (Richtwert)
bei Nennwärmeleistung 6 kW. bei kleinster
Wärmeleistung (3 kW) ≈ 0,8 kg (1 Scheit)
Achtung: In Ihrem Kaminofen dürfen nur Holzbriketts
und Braunkohlebriketts verbrannt werden. Auf keinen
Fall dürfen Kunststoffe, behandelte Holzwerkstoffe (z.
B. Spanplatten), Steinkohle oder Textilien verbrannt
werden.
VERBRENNUNG VON HOLZ
(Fig. 8)
Die saubere Verbrennung von Holz entspricht dem
gleichen chemischen Prozeß wie die natürliche
Verrottung, d. h., daß das freigesetzte CO2
(Kohlendioxyd) den ursprünglichen CO2 - Haushalt
der Atmosphäre nicht zusätzlich erhöht oder
belastet.
2. INSTALLATION DES KAMINOFENS
Beachten Sie vor der ersten Inbetriebnahme oder nach
Standortveränderung, Reinigungsund Servicearbeiten,
daß die Zugplatte (Fig. 5, Teil 18), sowie der Holzfänger
(Fig. 5, Teil 21) richtig positioniert sind. Bei
Verwendung eines Rauchrohres mit Drosselklappe
muß diese geöffnet sein.
Bei diesem Kaminofen ist darauf zu achten,daß der
Kaminzug mindestens den vorgeschriebenen Wert (>
0,8 mbar) erreicht. Sollte es diesbezüglich Probleme
geben,
kontaktieren
Sie
Ihren
Schornsteinfegermeister.
EINHÄNGEN
SPECKSTEINPLATTEN
DER
2.
3.
Ausstemmen (Bohren) des Mauerloches
Wandfutter einmauern
Dichten Sie zuerst das Wandfutter mit Mineralwolle ab.
Verputzen Sie es danach mit hitzebeständigem
Zementmörtel oder Gleichwertigem.
4.
Nach dem Aushärten des Mörtels und nach
dem Verputzen und Streichen, positionieren Sie
die
Bodenplatte
samt
Fußbodenschutz
(Karton).
5.
Jetzt kann das Gerät vorsichtig auf die
Bodenplatte gehoben werden.
Der Ofen darf keinesfalls
Fußboden geschoben werden.
auf
ungeschütztem
Sie nehmen die auf dem Trägerblech vormontierten
Specksteinplatten (rechts oder links) und schieben
sie mit den am Trägerblech befindlichen
Einhängelaschen (Öffnung nach unten) in die
Ausstanzungen an der Ofenseitenwand. Nun lassen
Sie die gesamte Einheit, während Sie sie gegen den
Ofenkorpus drücken, langsam nach unten absinken.
Auf der gegenüberliegenden Seite gehen Sie gleich
vor.
Als Unterlage eignet sich hervorragend starke
Wellpappe, Karton oder z. B. ein ausgedienter
Teppich. Mit dieser Unterlage kann der Ofen auch
geschoben werden.
HERSTELLEN
KAMINANSCHLUSSES
Die Installation muß den jeweiligen Sicherheits- und
Baubestimmungen entsprechen. Bitte kontaktieren Sie
diesbezüglich Ihren Schornsteinfegermeister - er wird
Sie gerne informieren.
DES
Bei Neueinbringung eines Anschlusses in einen
gemauerten Kamin gehen Sie ambesten
folgendermaßen vor:
1.
Ausmessen
und
Anzeichnen
des
Kaminanschlusses (unter Berücksichtigung
einer
event.
Bodenplattendicke)
gemäß
Naturmaß
Sollten Sie nicht unsere Original-Rauchrohre für den
Kaminanschluß benutzen, so empfehlen wir Rohre
aus mind. 2 mm Stahlblech. Das Anschlußstück darf
auf keinen Fall in den Kaminschacht hineinragen!
Dichten Sie den Spalt zwischen Rauchrohr und
Wandfutter mit keramischer Dichtung ab.
Wenn Sie einen Systemschornstein (z. B. glasierte
Schamotte)
benutzen,
bitten
wir
Sie,
die
Anschlußvorschriften des Herstellers genau zu
befolgen.
3. BEDIENUNG
FEUERMACHEN
(Fig. 12)
Um den Schadstoffausstoß möglichst gering zu
halten, bitten wir Sie, der Umwelt zuliebe, die
nachfolgende Anheizanleitung einzuhalten.
1.
Sind Ofen und Kamin noch kalt oder herrscht
atmosphärischer Tiefdruck, so empfiehlt es sich,
anfangs etwas Papier zu verbrennen, um so die
Kälte aus Ofen und Kamin zu “vertreiben”.
2.
Zum Anheizen legen Sie zuerst unbeschichtetes
Papier auf den Brennraumboden, darauf 0,5 kg
Weichholzspäne und 1,4 kg Holz (2 Scheite).
Ziehen Sie den Rüttelrostbetätiger (Teil 23) ganz
heraus und öffnen Sie den Primärluftschieber (Teil
6) und den Sekundärluftschieber (Teil 4).
Bitte verwenden Sie kein Glanzpapier bzw. Papier aus
Zeitschriften. Es brennt nicht gut und erzeugt durch
seine Druckfarben sehr giftige Stoffe im Rauchgas.
3.
Zünden Sie nun das Papier an. Warten Sie bis die
Weichholzspäne gut angebrannt sind.
Schließen Sie einige Minuten später den
Rüttelrostbetätiger und den Primärluftschieber.
Stellen
Sie
einige
Minuten
später
den
Sekundärluftschieber auf Idealstellung.
4.
Nach dem Abbrand legen Sie ca. 1,8 kg Holz (2
Scheite) auf. Öffnen Sie den Rüttelrostbetätiger und
den Primärluftschieber bis das Holz gut angebrannt
ist (ca. 2 min). Der Sekundärluftschieber bleibt auf
Idealstellung. Für jede weitere Auflage gehen Sie
bitte in der gleichen Weise vor.
5.
Als
Verbrennungsrückstände
bleiben
die
mineralischen Anteile vom Holz (ca. 1 %) am
Feuerraumboden liegen. Diese Asche ist - weil ein
naturreines Produkt - ein hervorragender Dünger für
alle Pflanzen im Garten. Die Asche sollte aber
vorher ablagern und mit Wasser “gelöscht” werden.
DER OFENLACK HÄRTET ERST BEI ANFÄNGLICHEM
GEBRAUCH DURCH DIE HITZE RICHTIG AUS.
-
Berühren Sie während des Heizens
Oberfläche nicht. Sie ist noch weich.
die
-
Zum Abziehen der freiwerdenden Dämpfe lüften
Sie Ihre Wohnung mehrmals gut durch und
bereiten Sie keine Speisen in der Nähe des Ofens
zu.
Vorsicht: In der Asche können noch Glutreste
vorhanden sein. Füllen Sie die Asche daher nur in
nichtbrennbare Behälter und stellen Sie die
Aschenlade nicht auf brennbare Oberflächen.
BETÄTIGUNG DES RÜTTELROSTES
-
Heizen Sie den Ofen stark auf – dadurch wird die
Aushärtezeit verkürzt.
-
Das Aushärten der Oberfläche ist nach einigen
ordentlichen Heizvorgängen vollständig beendet.
Durch
das
Hinund
Herschieben
des
Rüttelrostbetätigers wird die Asche vom Feuerraum
in die Aschenlade befördert. Dadurch wird im
Feuerraum der Weg für die Primärzuluft frei, die für
die Anheizphase förderlich ist.
Alles über die Beschaffenheit des Brennholzes und
das richtige Heizen lesen Sie bitte in Kapitel 1.
Es ist nicht notwendig während des Heizens den
Rüttelrost zu betätigen.
ASCHENLADE
SCHIEBERSTELLUNG
NENNWÄRMELEISTUNG
Um eine übermäßige Hitzebeanspruchung des
Feuerrosts zu vermeiden, soll die Aschenlade
regelmäßig entleert werden.
Gerät nie mit offener Aschenlade heizen
Überheizungsgefahr
Verlust der Garantie.
Brennstoff
Primärluft
Sekundärluft
Rüttelrost
Holz/Holzbriketts
zu
1/3 auf
zu
BEI
Braunkohlebr.
1/2 auf
1/4 auf
auf
Die Stellung “Primärluft ganz auf” darf nur als
Anheizstellung benutzt werden.
4. WARTUNG UND REINIGUNG
WARTUNG ALLGEMEIN
KONVEKTIONSLUFTÖFFNUNGEN
Ihr Kaminofen ALPHA II wurde von unserem
Entwicklungsteam unter den Gesichtspunkten
minimalster Wartung und sehr langer Lebensdauer
konzipiert. Gewisse Reinigungstätigkeiten und das
Überprüfen der Dichtungen sind von Zeit zu Zeit
dennoch notwendig. Die Zeiträume zwischen den
Inspektionsintervallen sind vor allem von der von
Ihnen verwendeten Brennholzqualität und der
Häufigkeit der Benützung abhängig.
Saugen
Sie
die
Konvektionsluftöffnungen
regelmäßig von Staubablagerungen frei. Vor Beginn
der neuen Heizsaison sollte der Ofen gründlich
gereinigt werden, um zu starke Geruchsbelästigung
zu vermeiden.
Alle
Wartungsund
Reinigungsarbeiten
sind
ausschließlich bei vollständig ausgekühltem Ofen
vorzunehmen.
ZUR WIEDERHOLUNG
Nur Holz verwenden, das gut gelagert, trocken
und unbehandelt ist. Holzmenge richtig
dosieren.
REINIGEN DER RAUCHGASWEGE
(1 x jährlich)
Abnehmen der Rauchrohre
Etwaige Ablagerungen von Ruß und Staub im Ofen
und in den Rauchrohren können abgebürstet und
abgesaugt werden.
Überprüfen Sie am Beginn und Ende einer
Heizperiode die Dichtungen an der Feuerraumtür
bzw. der Aschenlade.
Sollte sie schadhaft oder übermäßig abgenützt sein,
so bestellen Sie bitte entsprechenden Ersatz.
Bei schlechtem Brennmaterial kann sich die Zahl der
notwendigen
Wartungstätigkeiten
mehr
als
verdoppeln.
Nur intakte Dichtungen garantieren die einwandfreie
Funktion Ihres Kaminofens. Eventuell lose Dichtungen
lassen sich sehr gut mit Thermohit-Dichtungskleber
befestigen.
OBERFLÄCHE – BESCHAFFENHEIT
UND REINIGUNG
WECHSELN DER ZUGPLATTE (Fig.
5)
Das Glas der Türen kann mit einem eigens dafür
hergestellten Reinigungsmittel gereinigt werden.
Das Mittel ist beim Ofenfachhändler erhältlich.
Verrußt das Glas stark, so kann die mögliche
Ursache feuchtes Brennholz sein.
Ist bei Ihrem Ofen die Zugplatte oder die
Zugumlenkung zu wechseln, so heben Sie die
Zugplatte seitlich leicht an und entfernen Sie die
Seitenschamotte.
Nun können Sie die Zugplatte schräg stellen und
aus der Feuerraumöffnung kippen.
Die
schwarze
Ofenoberfläche
ist
hochhitzebeständig und darf nur mit einem Tuch
(event.
feucht)
gereinigt
werden.
Für
Ausbesserungen verwenden Sie nur Originallack,
der als Zubehör bei Ihrem Fachhändler erhältlich ist.
PROBLEMLÖSUNGEN
Was tun wenn...?
Problem
Grund
Lösung
Grundsätzlich: von Zeit zu Zeit (je
nach
Gebrauch)
muß
jede
Glasscheibe mit einem speziellen
Glasreiniger für Kaminöfen ( z. B.
Marke Thermohit) gereinigt werden
1.
Keramik Glasscheibe verrußt
zu schnell
Klärung mit Schornsteinfeger (ev.
Schornstein
erhöhen
oder
Kaminhut aufsetzen)
➧
schlechter Zug
➧
falsche Regulierung
➧
zu viel Brennmaterial
➧
feuchtes Holz
➧
falsches Brennmaterial
unbedingt
gemäß
Bedienungsanleitung Luftschieber
regulieren
(wenn
Sekundärluft
geschlossen,
verrußt
die
Glasscheibe sehr schnell, kann
aber bei sachgemäßer Bedienung
wieder von selbst freibrennen)
siehe
Punkt
Brennstoffmengen
Max.
siehe Punkt Saubere Verbrennung
- ev. Holzbriketts verwenden (sind
gleichmäßig trocken)
oder: auch bei Kohlebriketts
verschmutzt die Scheibe schneller
als bei Holz
2.
Ofen zieht nicht ordentlich
3.
Ofen brennt nicht ordentlich an
4.
Ofen riecht stark und raucht
außen
5.
Lack härtet nicht aus
6.
Rauchgasaustritt beim
Nachlegen und während der
Heizphase
➧
Kaminzug unzureichend
➧
Ofen ist innerlich verrußt
➧
Wettereinfluß
➧
unsachgemäßes Anheizen
➧
Einbrennphase
➧
Ofen
ist
verschmutzt
➧
Einbrennphase wurde nie
ordentlich abgeschlossen
siehe Punkt Bedienung (Aushärten
des Lackes)
➧
zu geringer Schornsteinzug,
Rauchrohranschluß undicht
Verbindungsstellen überprüfen und
ggf. neu abdichten
verstaubt/
siehe Punkt Kleine Heizkunde
siehe Punkt Wartung u. Reinigung
siehe Punkt Feuermachen
siehe Punkt Feuermachen
siehe Punkt Bedienung (Aushärten
des Lackes)
siehe
Punkt
Konvektionsluftöffnungen
Wenn Sie trotz dieses Problemführers keine ordentliche Lösung Ihres Problemes erhalten, kontaktieren Sie Ihren
Fachhändler oder Schornsteinfegermeister.
G A R A N T I E
Diese Garantiebedingungen gelten für
Österreich, Deutschland und der Schweiz.
die
Länder
Im Sinne einer rechtzeitigen Schadensbegrenzung ist der
Garantieanspruch seitens des Anspruchnehmers beim
RIKA Fach- bzw. Vertragshändler durch Rechnung und
Angabe von Kaufdatum, Modellnamen, Seriennummer
sowie Reklamationsgrund schriftlich geltend zu machen.
GARANTIE
5 Jahre auf den geschweißten Ofenkorpus. Die Garantie
umfasst ausschließlich Defekte an Material und
Verarbeitung sowie die kostenlose Lieferung von
Garantieersatzteilen. Arbeits- und Wegzeiten werden
durch die Herstellergarantie nicht abgegolten.
Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller empfohlene
bzw. gelieferte Ersatzteile. Bei Nichtbeachtung –
Garantieverlust!
Voraussetzung für die Garantieleistung ist, dass das Gerät
sachgemäß laut den jeweils zum Zeitpunkt des
Kaufdatums aktuellen Benutzeranleitungen installiert und
in Betrieb genommen wurde. Der Anschluss muss durch
einen für derartige Geräte ausgewiesenen Fachmann
erfolgen.
Ausgenommen
von
der
Garantie
sind
VERSCHLEISSTEILE
wie
Glas,
Lack,
Oberflächenbeschichtungen
(z.B.
Griffe,
Blenden),
Dichtungen,
Brennmulden,
Roste,
Zugplatten,
Umlenkplatten,
Feuerraumauskleidungen
(z.B.
Schamotte), Keramiken, Natursteine, Zündelemente,
Sensoren, Brennraumfühler und Temperaturwächter.
Ebenso ausgenommen sind Schäden, die durch
Nichtbeachtung der Herstellervorschriften zum Betrieb des
Gerätes entstehen (z.B. Überhitzung, Verwendung nicht
zugelassener Brennstoffe, unsachgemäßer Eingriff am
Gerät, elektrische Überspannung, ein fehlerhaft auf das
Gerät eingestellter Kaminzug, nicht durchgeführte oder
mangelhafte Wartung bzw. Reinigung, unsachgemäße
Bedienung vom Betreiber oder Dritten) oder verursacht
werden.
Alle etwaigen Kosten die dem Hersteller durch eine
ungerechtfertigte Garantieinanspruchnahme entstehen,
werden dem Anspruchnehmer rückbelastet.
VON DER GARANTIE BLEIBEN GESETZLICHE
GEWÄHRLEISTUNGSBESTIMMUNGEN UNBERÜHRT.
GUARANTEE/GARANTIE
Purchase day/Date d’achat:
Trader stamp/Cachet du revendeur:
Model designation/Nom du modéle:
Numbers of the vehicle identification plate on the furnace back:
Attached by/Raccordé par:
Numméros de la plaque signalétique á l’arriére du poêle:
Serial no./N° de série:
2010/12/09
GUARANTEE/GARANTIE
Customer/Client:
To/A:
Stamp
Marque
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

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