V-AMPIRE/V-AMP PRO/V
Version 1.3
Juli 2004
V-AMPIRE
V-AMP PRO
V-AMP 2
DEUTSCH
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
Bedienungsanleitung
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
SICHERHEITSHINWEISE IM EINZELNEN:
1) Lesen Sie diese Hinweise.
2) Bewahren Sie diese Hinweise auf.
3) Beachten Sie alle Warnhinweise.
4) Befolgen Sie alle Bedienungshinweise.
5) Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wasser.
6) Reinigen Sie das Gerät mit einem trockenen Tuch.
ACHTUNG: Um eine Gefährdung durch Stromschlag auszuschließen, darf die Geräteabdeckung bzw.
Geräterückwand nicht abgenommen werden. Im
Innern des Geräts befinden sich keine vom Benutzer
reparierbaren Teile. Reparaturarbeiten dürfen nur
von qualifiziertem Personal ausgeführt werden.
WARNUNG: Um eine Gefährdung durch Feuer bzw. Stromschlag
auszuschließen, darf dieses Gerät weder Regen
oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden noch sollten
Spritzwasser oder tropfende Flüssigkeiten in das
Gerät gelangen können. Stellen Sie keine mit
Flüssigkeit gefüllten Gegenstände, wie z. B. Vasen,
auf das Gerät.
Dieses Symbol verweist auf das Vorhandensein
einer nicht isolierten und gefährlichen Spannung
im Innern des Gehäuses und auf eine Gefährdung
durch Stromschlag.
Dieses Symbol verweist auf wichtige Bedienungsund Wartungshinweise in der Begleitdokumentation. Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung.
7) Blockieren Sie nicht die Belüftungsschlitze. Beachten
Sie beim Einbau des Gerätes die Herstellerhinweise.
8) Stellen Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen auf. Solche Wärmequellen sind z. B. Heizkörper,
Herde oder andere Wärme erzeugende Geräte (auch
Verstärker).
9) Entfernen Sie in keinem Fall die Sicherheitsvorrichtung
von Zweipol- oder geerdeten Steckern. Ein
Zweipolstecker hat zwei unterschiedlich breite Steckkontakte. Ein geerdeter Stecker hat zwei Steckkontakte
und einen dritten Erdungskontakt. Der breitere Steckkontakt oder der zusätzliche Erdungskontakt dient Ihrer
Sicherheit. Falls das mitgelieferte Steckerformat nicht
zu Ihrer Steckdose passt, wenden Sie sich bitte an einen
Elektriker, damit die Steckdose entsprechend ausgetauscht wird.
10) Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es vor Tritten
und scharfen Kanten geschützt ist und nicht beschädigt
werden kann. Achten Sie bitte insbesondere im Bereich
der Stecker, Verlängerungskabel und an der Stelle, an
der das Netzkabel das Gerät verlässt, auf ausreichenden
Schutz.
11) Verwenden Sie nur Zusatzgeräte/Zubehörteile, die
laut Hersteller geeignet sind.
12) Verwenden Sie nur Wagen, Standvorrichtungen,
Stative, Halter oder Tische, die vom Hersteller benannt
oder im Lieferumfang des Geräts enthalten sind. Falls
Sie einen Wagen benutzen, seien Sie vorsichtig beim
Bewegen
der
Wagen-Gerätkombination,
um
Verletzungen durch Stolpern zu vermeiden.
13) Ziehen Sie den Netzstecker bei Gewitter oder wenn
Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen.
14) Lassen Sie alle Wartungsarbeiten nur von qualifiziertem Service-Personal ausführen. Eine Wartung ist
notwendig, wenn das Gerät in irgendeiner Weise
beschädigt wurde (z. B. Beschädigung des Netzkabels
oder Steckers), Gegenstände oder Flüssigkeit in das
Geräteinnere gelangt sind, das Gerät Regen oder
Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, das Gerät nicht
ordnungsgemäß funktioniert oder auf den Boden
gefallen ist.
15) ACHTUNG! Die Service-Hinweise sind nur durch
qualifiziertes Personal zu befolgen. Um eine Gefährdung
durch Stromschlag zu vermeiden, führen Sie bitte
keinerlei Reparaturen an dem Gerät durch, die nicht in
der
Bedienungsanleitung
beschrieben
sind.
Reparaturen sind nur von qualifiziertem Fachpersonal
durchzuführen.
2
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
Ultra-flexible virtuelle Gitarrenverstärker mit Röhrensimulation und digitalem Multieffektprozessor
s Vollkommen unabhängige Auswahl von Amp-Modell, Speaker-Cabinet und Digitaleffekt
V-AMPIRE/ V-AMP PRO/V-AMP 2
s 32 authentische virtuelle Amp-Simulationen mit 15 Speaker-Cabinets und Preamp Bypass
s Amps Selector gestattet direkte Anwahl von Simulationen bekannter Gitarrenverstärker: von klassischen
Clean & Crunch- bis zu modernen Hi Gain-Sounds mit dem Originalcharakter der Röhren-Amps
s Effects Selector zur Auswahl erstklassiger Effekte wie z. B.: Chorus, Flanger, Phaser, Rotary,
Auto Wah, Echo, Delay, Compressor sowie verschiedene Kombinationen – auch ohne Amp-Simulation
verwendbar!
s Separater Reverb-Regler zum Zumischen unterschiedlicher Halltypen
s 125 hervorragende Presets in 25 Bänken, leicht editier- und abspeicherbar
s Komplette MIDI-Funktionen für Amp-, Speaker- und Effektauswahl sowie Real Time Control aller Parameter
s Fünf global einstellbare Betriebsarten zur Anpassung an unterschiedliche Studio- und Live-Situationen
inklusive 3-Band Live-EQ
s Integrierter auto-chromatischer Tuner zum einfachen Stimmen der Gitarre oder anderer elektronischer
Instrumente
s V-AMPIRE: 2 x 60 Watt-Gitarrenkombo-Verstärker mit 1 x 12" JENSEN®/BUGERATM-Lautsprecher
s V-AMPIRE: Zwei zusätzliche Lautsprecherausgänge zum Anschluss externer Lautsprecher
s V-AMPIRE/V-AMP PRO: Symmetrischer stereo XLR DI-Out mit Ground Lift-Funktion und zuschaltbarer
ULTRA-G Lautsprechersimulation
s V-AMPIRE/V-AMP 2: Regelbarer Stereo Aux-Eingang für Line-Signale (CD, Drum Computer, Soundkarte usw.)
s V-AMPIRE/V-AMP PRO: Pre DSP Send/Return-Anschlüsse für Recording ohne Effekte und Monitoring
mit Effekten oder als serieller Effektweg
s V-AMP PRO: AES/EBU- und S/PDIF-Anschlüsse erlauben die Verwendung als universeller A/D-Wandler
mit hochohmigem Eingang, 24-Bit/96 kHz Auflösung und 100 dB Dynamik
s V-AMP PRO: BNC Wordclock-Eingang für externe Sample Rate-Synchronisierung bis zu 96 kHz
s V-AMP PRO: Post DSP Stereo-Inserts zum Anschluss externer Effektgeräte
s V-AMP 2: Gigbag sowie Fußschalter zur Preset-Umschaltung und zum Aktivieren des Tuners im
Lieferumfang enthalten
s Entwickelt von BEHRINGER Deutschland. Hergestellt in China
3
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
VORWORT
Lieber Kunde,
willkommen im Team der
BEHRINGER-Anwender
und herzlichen Dank für
das Vertrauen, das Sie
uns mit dem Kauf dieses
virtuellen Gitarrenverstärkers entgegengebracht haben.
Es ist eine meiner
schönsten Aufgaben,
dieses Vorwort für Sie zu
schreiben, da unsere
Ingenieure nach mehrmonatiger harter Arbeit
ein hochgestecktes Ziel
erreicht haben: Drei hervorragende Geräte zu
präsentieren, die durch
ihren fortschrittlichen
Sound und bemerkenswerte Funktionen ein Maximum an Flexibilität
und Performance bieten. Die Aufgabe, unsere neuen Produkte zu
entwickeln, bedeutete dabei natürlich eine große Verantwortung.
Bei der Entwicklung standen immer Sie, der anspruchsvolle
Anwender und Musiker, im Vordergrund. Diesem Anspruch
gerecht zu werden, hat uns viel Mühe und Nachtarbeit gekostet,
aber auch viel Spaß bereitet. Eine solche Entwicklung bringt
immer sehr viele Menschen zusammen. Wie schön ist es dann,
wenn alle Beteiligten stolz auf das Ergebnis sein können.
Sie an unserer Freude teilhaben zu lassen, ist unsere Philosophie. Denn Sie sind der wichtigste Teil unseres Teams. Durch
Ihre kompetenten Anregungen und Produktvorschläge haben Sie
unsere Firma mitgestaltet und zum Erfolg geführt. Dafür
garantieren wir Ihnen kompromisslose Qualität, hervorragende
klangliche und technische Eigenschaften und einen extrem
günstigen Preis. All dies ermöglicht es Ihnen, Ihre Kreativität
maximal zu entfalten, ohne dass Ihnen der Preis im Wege steht.
Wir werden oft gefragt, wie wir es schaffen, Geräte dieser
Qualität zu solch unglaublich günstigen Preisen herstellen zu
können. Die Antwort ist sehr einfach: Sie machen es möglich!
Viele zufriedene Kunden bedeuten große Stückzahlen. Große
Stückzahlen bedeuten für uns günstigere Einkaufskonditionen
für Bauteile etc. Ist es dann nicht fair, diesen Preisvorteil an Sie
weiterzugeben? Denn wir wissen, dass Ihr Erfolg auch unser
Erfolg ist!
Ich möchte mich gerne bei allen bedanken, die den
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 erst möglich gemacht haben.
Alle haben ihren persönlichen Beitrag geleistet, angefangen bei
den Entwicklern über die vielen anderen Mitarbeiter in unserer
Firma bis zu Ihnen, dem BEHRINGER-Anwender.
Freunde, es hat sich gelohnt!
Herzlichen Dank,
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINFÜHRUNG .............................................................. 5
1.1 ... bevor Sie beginnen .................................................. 5
1.1.1 Seriennummer .................................................... 5
2. BEDIENUNGSELEMENTE ........................................... 5
2.1 Oberfläche/Front .......................................................... 5
2.2 Rückseite/Seite ............................................................. 7
3. BETRIEBSARTEN UND ANWENDUNGSBEISPIELE .... 8
3.1 Wahl einer Betriebsart im CONFIGURATION-Modus .... 8
3.2 Übungs- oder Recording-Konfiguration für zu Hause .. 8
3.2.1 V-AMPIRE ........................................................... 8
3.2.2 V-AMP PRO ........................................................ 9
3.2.3 V-AMP 2 .............................................................. 9
3.3 Live auf der Bühne oder im Proberaum ....................... 9
3.3.1 V-AMPIRE ........................................................... 9
3.3.2 V-AMP PRO ........................................................ 9
3.3.3 V-AMP 2 .............................................................. 9
3.4 Studioaufnahme/Recording .......................................... 9
3.4.1 V-AMPIRE ......................................................... 10
3.4.2 V-AMP PRO ...................................................... 10
3.4.3 V-AMP 2 ............................................................ 10
4. PRESETS ................................................................. 10
4.1
4.2
4.3
4.4
Aufrufen von Presets ................................................
Editieren von Presets ..................................................
Abspeichern von Presets ..........................................
Verwerfen einer Editierung/Wiederherstellen eines
einzelnen Werks-Presets ...........................................
4.5 Wiederherstellen aller Werks-Presets .......................
11
11
11
11
11
5. AMP-/SPEAKER-SIMULATION ................................. 11
5.1 Amp-Beschreibungen ................................................ 12
5.2 Speaker-Beschreibungen ........................................... 13
6. EFFEKTPROZESSOR ............................................... 14
6.1 Wah Wah .................................................................... 14
6.2 Effektbeschreibungen ................................................ 14
6.2.1 Hall- und Delay-Algorithmen ............................. 14
6.2.2 Modulationseffekte ........................................... 15
6.2.3 Multieffektprogramme ....................................... 15
6.2.4 Spezielle Effekte ............................................... 15
6.3 Der separate Reverb-Effekt ....................................... 15
7. TUNER ...................................................................... 15
7.1 Stimmen der Gitarre .................................................... 15
7.2 Einstellen des Referenztons “a” ................................ 16
8. INSTALLATION ......................................................... 16
8.1 Netzspannung ............................................................ 16
8.2 Audioverbindungen .................................................... 16
8.3 MIDI-Anschlüsse ......................................................... 17
8.3.1 Empfangen/Senden von MIDI-SysEx-Daten .... 17
8.4 Die Standards AES/EBU und S/PDIF ........................... 17
9. ANHANG ................................................................... 18
10.TECHNISCHE DATEN .............................................. 19
11.GARANTIE ............................................................... 20
Uli Behringer
4
+
ACHTUNG!
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hohe
Lautstärken Ihr Gehör schädigen und/oder Ihren
Kopfhörer beschädigen können. Drehen Sie alle
LEVEL-Regler auf Linksanschlag, bevor Sie das Gerät
einschalten. Achten Sie stets auf eine angemessene
Lautstärke.
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
1.1.1 Seriennummer
1. EINFÜHRUNG
Herzlichen Glückwunsch! Mit dem Kauf des V-AMPIRE,
V-AMP PRO bzw. V-AMP 2 haben Sie sich für einen GitarrenAmp der neuesten Generation entschieden. Jedes der drei
Produkte bietet extrem umfangreiche Möglichkeiten, deren
Grenzen allein durch Ihre Kreativität bestimmt werden.
Mit dem V-AMPIRE besitzen Sie die Kombo-Version unseres
V-AMP 2, ein Allrounder, der so vielseitig ist, dass zusätzliches
Equipment fast nicht mehr nötig ist. Verwenden Sie ihn als
Gitarrenkombo mit maximal 120 Watt Mono- oder 2 x 60 Watt
Stereoleistung. Wie auch immer Sie Ihren V-AMPIRE verwenden,
Sie werden jederzeit von seiner Flexibilität profitieren.
Der V-AMP PRO ist sozusagen der “große Bruder” des
V-AMP 2. Neben den Features des V-AMP 2 bietet die PROVersion die Möglichkeit, Audiosignale digital auszugeben, wobei
sogar das Ausgabeformat geändert werden kann. Ebenso kann
der V-AMP PRO extern über Wordclock synchronisiert werden.
Weiterhin haben wir den V-AMP PRO mit einer analogen SpeakerSimulation ausgestattet. Ihrer Flexibilität und Kreativität sind nun
kaum noch Grenzen gesetzt.
Der V-AMP 2 ist die weiterentwickelte Version des erfolgreichen
V-AMP. Ein moderner virtueller Gitarrenverstärker, mit dem wir neue
Maßstäbe gesetzt haben. So bietet Ihnen der V-AMP 2 auf
engstem Raum 32 authentische Verstärker- und sogar spezielle
Lautsprecher-Sounds, ohne die sonst üblichen Transportprobleme.
Darüber hinaus stellen wir Ihnen eine Auswahl modernster Effekte
und Effektkombinationen zur Verfügung. Kurz: Ein “Klangwerkzeug”,
das alles bietet, was heute angesagt ist.
Auf der Rückseite des V-AMPIRE und V-AMP PRO bzw. der
Unterseite des V-AMP 2 finden Sie die Seriennummer. Senden
Sie uns die Garantiekarte bitte innerhalb von 14 Tagen nach
Kauf komplett ausgefüllt zu, um Ihren erweiterten Garantieanspruch zu erhalten. Oder nutzen Sie einfach unsere OnlineRegistrierung (www.behringer.com).
2. BEDIENUNGSELEMENTE
Eine Abbildung der Bedienungselemente mit entsprechender
Nummerierung finden Sie auf dem separaten Beiblatt, das dieser
Anleitung beiliegt. Die Nummerierung der Bedienungselemente
stimmt bei allen drei Geräten weitestgehend überein. Wegen der
unterschiedlichen Bauart und den Ausstattungsmerkmalen ist die
Nummerierung jedoch nicht immer einheitlich. Ausstattungsunterschiede sind durch den Zusatz “nur V-AMPIRE”, “nur
V-AMP PRO” oder “nur V-AMP 2” gekennzeichnet.
2.1 Oberfläche/Front
+
Aber genug der Worte: Nichts wird Sie mehr überzeugen,
als das, was Sie hören und fühlen, wenn Sie Ihren
V-AMPIRE, V-AMP 2 oder V-AMP PRO das erste Mal antesten.
Der VOLUME-Regler kontrolliert die Lautstärke des
gewählten Presets.
1.1 ... bevor Sie beginnen
Der BASS-Regler der EQ-Sektion ermöglicht ein Anheben
oder Absenken der Bassfrequenzen.
Ihr Gerät wurde im Werk sorgfältig verpackt, um einen sicheren
Transport zu gewährleisten. Weist der Karton trotzdem
Beschädigungen auf, überprüfen Sie das Gerät bitte sofort auf
äußere Schäden.
Schicken Sie das Gerät bei eventuellen Beschädigungen NICHT an uns zurück, sondern benachrichtigen Sie unbedingt zuerst den Händler und das
Transportunternehmen, da sonst jeglicher Schadensersatzanspruch erlöschen kann.
Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzufuhr und stellen Sie
das Gerät nicht in die Nähe von Heizungen, um eine Überhitzung
zu vermeiden.
+
Mit dem MID-Regler können Sie die mittleren Frequenzen
anheben oder absenken.
+
+
Bevor Sie ihr Gerät mit dem Stromnetz verbinden,
überprüfen Sie bitte sorgfältig, ob die richtige
Versorgungsspannung eingestellt ist!
Beim V-AMP 2 erfolgt die Netzverbindung über das mitgelieferte
Netzteil. Dieses entspricht den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen. Wird der V-AMP 2 über das Netzteil mit dem
Stromkreis verbunden, ist das Gerät automatisch eingeschaltet.
+
Der TREBLE-Regler kontrolliert den oberen Frequenzbereich des aktivierten Presets.
Die LED-Kränze der Regler VOLUME, BASS, MID, TREBLE,
GAIN, EFFECTS MIX und REVERB haben je neun LEDs.
Pro Kranz leuchtet entweder eine LED allein oder zwei
benachbarte LEDs. Und zwar dann, wenn sich der
Regler in einer Zwischenposition befindet. Dadurch
lassen sich insgesamt 17 Stellungen anzeigen.
Bei gedrücktem TAP-Taster
wird der TREBLERegler zum PRESENCE-Regler. Dies ermöglicht eine
Anhebung/Absenkung eines auf das jeweils aktive
Amp-Modell abgestimmten Filters im oberen
Frequenzbereich, welches die frequenzabhängige
Gegenkopplung der Röhrenverstärker simuliert.
Der AMPS-Regler dient zur Wahl einer von 32 Verstärkersimulationen. Um den Regler herum verläuft ein LEDKranz mit 16 LEDs. Jeweils zwei Verstärkertypen ist eine
LED zugeordnet. Drehen Sie den AMPS-Regler, um eine
der ersten 16 Simulationen (V-AMP PRO/V-AMP 2: weiß;
V-AMPIRE: schwarz) auszuwählen.
Beachten Sie bitte, dass alle Geräte unbedingt
geerdet sein müssen. Zu Ihrem eigenen Schutz
sollten Sie in keinem Fall die Erdung der Geräte bzw.
der Netzkabel entfernen oder unwirksam machen.
Das Gerät muss jederzeit mit intaktem Schutzleiter
an das Stromnetz angeschlossen sein.
Die MIDI-Anschlüsse (IN, OUT/THRU) werden über StandardDIN-Steckverbindungen vorgenommen. Die Datenübertragung
erfolgt potentialfrei über Optokoppler. Weitere Informationen
finden Sie in Kapitel 8 “INSTALLATION”.
Bitte beachten Sie, dass der POWER-Schalter
(nur V-AMPIRE und V-AMP PRO) das Gerät beim
Ausschalten nicht vollständig vom Stromnetz trennt.
Wenn Sie das Gerät für längere Zeit nicht benutzen,
ziehen Sie bitte den Netzstecker.
Mit dem GAIN-Regler bestimmen Sie die Aussteuerung bzw.
Sättigung der Verstärkersimulation.
Doch ...
+
Mit dem POWER-Schalter nehmen Sie den V-AMPIRE
(Geräterückseite) und den V-AMP PRO (Front) in Betrieb.
Der POWER-Schalter sollte sich in der Stellung “Aus”
(ungedrückt) befinden, wenn Sie die Verbindung zum
Stromnetz herstellen.
+
Zur Auswahl der Verstärkersimulationen 17 - 32 (V-AMP PRO/
V-AMP 2: grau; V-AMPIRE: weiß) halten Sie bitte den TAPTaster gedrückt und treffen Sie erst dann mit dem AMPSRegler Ihre Wahl.
Die LED “17 - 32” in der unteren linken Ecke des
DISPLAYs zeigt an, dass eine der Verstärkersimulationen 17 - 32 ausgewählt wurde.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, einen PREAMP
BYPASS über die Tastenkombination TUNER
und
TAP
zu aktivieren. Ist PREAMP BYPASS gewählt,
2. BEDIENUNGSELEMENTE
5
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
leuchtet keine der LEDs am AMPS-Regler. Zum Abschalten
des PREAMP BYPASS wählen Sie bitte ein beliebiges
anderes Amp-Modell oder betätigen Sie erneut beide Taster.
Gleichzeitiges Drücken dieser beiden Tasten schaltet den
EDIT-Modus ein. Wird daraufhin einer der Taster
A-E(
) gedrückt, dienen die Pfeiltasten der jeweiligen
Parametereinstellung.
Diese fünf Taster dienen zur Preset-Auswahl (A - E) der
im Display angezeigten Bank.
Im EDIT-Modus (wird durch gleichzeitiges Drücken der unter
beschriebenen Pfeiltasten aktiviert) entspricht die
Funktion der Taster der unmittelbar unter ihnen aufgedruckten Beschriftung:
s
A: MIDI-Funktionen. Mit Hilfe der Pfeiltasten kann nun der
MIDI-Kanal, auf dem gesendet und empfangen werden soll
(1 bis 16), eingestellt werden.
Wenn Sie im EDIT-Modus über Taster A die MIDIFunktion gewählt haben und dann den TAP-Taster drücken,
wird die MIDI Out-Buchse auf MIDI Thru umgeschaltet. In
dieser Einstellung (die TAP-LED leuchtet) sendet das Gerät
keine eigenen MIDI-Informationen, sondern leitet lediglich
die am MIDI In eingehenden Daten weiter.
s
+
B: Wählt die DRIVE-Funktion an. So werden Verzerrung
und Lautstärke deutlich angehoben. Mit den Pfeiltasten
schalten Sie DRIVE an bzw. aus. Die DRIVE-Funktion
ist dem GAIN-Regler vorgeschaltet.
Beim Editieren der DRIVE-Funktion kann durch
Drehen des EFFECTS-Reglers auch das Wah Wah
aktiviert und eingestellt werden. Die LEDs, die um
den EFFECTS-Regler herum verlaufen, zeigen dabei
die Stellung des Pedals an. Leuchtet keine LED, ist
das Wah Wah nicht aktiv.
s
C: Mit diesem Taster wird der CABINETS-Modus aktiviert.
Mit den Pfeiltasten wählen Sie einen Lautsprechertyp bzw. eine Kombination von mehreren Lautsprechern
aus. Sie können die Lautsprechersimulation auch komplett
ausschalten (“-”). Näheres dazu in Kapitel 5.2.
s
D: Mit diesem Taster wählen Sie die REVERB-Funktion
aus. Mit Hilfe der Pfeiltasten kann nun zusätzlich zum
Effektprozessor einer von neun Halltypen geladen werden.
Näheres dazu finden Sie in Kapitel 6.3.
s
E: Hier aktivieren Sie die NOISE GATE-Funktion. Durch
Drücken der Pfeiltasten wird die Einsatzschwelle des
Rauschminderungssystems verändert.
+
+
+
Schließen Sie die Preset-Editierung durch Druck auf
TUNER/EXIT ab (die EDIT MODE-LED erlischt).
DIGITAL OUT: Der Digitalausgang (nur V-AMP PRO)
kann durch gleichzeitiges Drücken der Taster A und
B konfiguriert werden. Das Display zeigt dabei “SP”
für das S/PDIF- oder “AE” für das AES/EBU-Ausgabeformat an. Zwischen den beiden Formaten können
Sie mit Hilfe des TAP-Tasters umschalten. Anhand
der LEDs im Display können Sie erkennen, ob mit
interner Synchronisation und den Abtastraten 44,1,
48 oder 96 kHz bzw. mit externer Word ClockSynchronisation ausgegeben wird (siehe Tab. 2.1).
Benutzen Sie die Pfeiltasten, um die für das
empfangende Gerät günstigste Abtastrate auszuwählen. Mit dem TUNER/EXIT-Taster können Sie
die DIGITAL OUT-Konfiguration abschließen.
CONFIGURATION: Werden die Taster D und E (B und
D beim V-AMP 2) gleichzeitig gedrückt, können Sie
eine globale Einstellung des V-AMPIRE, V-AMP PRO
und V-AMP 2 vornehmen, die eine Anpassung an
unterschiedliche Studio- und Live-Situationen
erlaubt (siehe Kap. 3). Verlassen Sie dazu den EDITModus vorher, indem Sie TUNER (“Exit”) drücken.
Der TUNER-Taster dient zum Einschalten des Stimmgerätes. Davon abgesehen kann auch über diesen
Taster der EDIT-Modus verlassen werden (“Exit”).
Mit den beiden Pfeiltasten wählen Sie die nächste Bank
aus (BANK DOWN und BANK UP). Langes Drücken
ermöglicht ein sehr schnelles Springen durch die Bänke.
6
Der TAP-Taster erfüllt sieben Funktionen:
s
“Tap”: Tippen Sie im Rhythmus eines Musikstückes auf
den TAP-Taster und der angewählte Effekt stellt sich
automatisch auf die entsprechende Geschwindigkeit ein.
s
“Presence”: Bei gehaltenem TAP-Taster können Sie mit
dem TREBLE-Regler die PRESENCE-Einstellung der
gewählten Verstärkersimulation verändern.
s
“2nd parameter”: Auch den zweiten, mit dem EFFECTSRegler einstellbaren Effektparameter, erreichen Sie durch
Gedrückthalten des TAP-Tasters.
s
“Amp-Modelle 17 - 32”: Halten Sie den TAP-Taster
gedrückt und treffen Sie mit dem AMPS-Regler Ihre Wahl.
s
“MIDI Thru”: Die MIDI Out-Buchse kann auf MIDI Thru
umgestellt werden (siehe
A).
s
“Drive-Menü”: Mit Hilfe des TAP-Tasters und des EFFECTSReglers kann der Klang des Wah Wah verändert werden.
“Input Gain”: Durch Drücken des TAP-Tasters im
) wird der Wert eingestellt
Configuration-Menü (siehe
(siehe Kap. 3.1).
s
Abb. 2.1: Das Display des V-AMP PRO
Tab. 2.1: Ausgabeformate und LED-Zuordnung im Display
Das DISPLAY zeigt Ihnen die jeweils ausgewählte PresetBank an und gibt Aufschluss über Ihre Veränderungen
beim Editieren. Im TUNER-Modus zeigt das DISPLAY die
Stimmung des angeschlossenen Instrumentes an. Bei
Auswahl der Verstärkersimulationen 17 - 32 leuchtet die
LED in der unteren linken Ecke des Displays. Darüber hinaus
gibt das DISPLAY Aufschluss über das Digitalformat und
die Sample-Frequenz (nur V-AMP PRO). Es signalisiert
außerdem, dass sich das Gerät auf ein externes
Wordclock-Signal (EXT.) synchronisieren soll (nur V-AMP
PRO). Anliegende Signale werden durch die grüne SIGNALLED, übersteuernde Signale durch die rote CLIP-LED
angezeigt (V-AMPIRE und V-AMP PRO).
Dieser Regler ermöglicht die Auswahl eines Effekt-Presets
oder einer Kombination von Effekten. Auch um diesen
Endlosdrehregler verläuft ein LED-Kranz mit 16 LEDs.
Jedem Effekt ist eine LED zugeordnet.
Mit dem REVERB-Regler können Sie Ihrem Gesamt-Sound
den gewünschten Hallanteil hinzufügen. Dreht man den
Regler so weit nach links, dass keine LED leuchtet, wird
der Hall deaktiviert. Leuchtet nach Rechtsdrehung die letzte
LED, wird das Originalsignal komplett ausgeblendet.
Ist mit
ein Effekt gewählt, so kann sein Anteil am
Gesamt-Sound mit diesem EFFECTS-Regler eingestellt
werden. Ist der Effekt “Compressor” gewählt, so regelt
der EFFECTS-Regler die Kompressionsintensität. Dreht man
den Regler so weit nach links, dass keine LED leuchtet,
wird kein Effekt zugemischt. Man nennt dies auch einen
Effekt-Bypass.
2. BEDIENUNGSELEMENTE
+
+
+
+
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
Bei gedrücktem TAP-Taster lässt sich mit dem
EFFECTS-Regler ein zweiter Effektparameter einstellen
(siehe Tab. 6.1).
Mit dem MASTER-Regler bestimmen Sie die Gesamtlautstärke des Gerätes.
Dies ist neben dem AUX LEVEL-Regler des
V-AMP 2 der einzige nicht programmierbare Regler.
Alle übrigen Regler sind Endlosdrehregler, deren
Stellung in einem Preset gespeichert werden kann.
+
+
+
Beim V-AMP 2 kann das Audiosignal an den symmetrischen
LINE OUT-Klinkenausgängen in stereo abgegriffen werden,
um es z. B. aufzunehmen.
Sie können die LINE OUT-Ausgänge sowohl mit
symmetrischen als auch mit unsymmetrischen
Klinkensteckern verbinden.
Die mit INPUT bezeichnete Buchse ist der 6,3 mmKlinkeneingang des Gerätes, an den Sie Ihre Gitarre
anschließen können. Benutzen Sie dazu ein handelsübliches 6,3 mm-Monoklinkenkabel.
Das POST DSP INSERT RETURN (IN)-Stereoklinkenpaar (nur V-AMP PRO) wird mit den Ausgängen Ihres
externen Stereoeffektgerätes verbunden. Es dient also zur
Rückführung des an den POST DSP SEND (OUT)Ausgängen
abgekoppelten Signals.
Der LINE IN-Schalter (nur V-AMP PRO) bestimmt, welche
Signalquelle verarbeitet wird. In nicht gedrückter Stellung
ist es das an der hochohmigen INPUT-Buchse angeschlossene Signal (z. B. Ihre E-Gitarre). Ist der Schalter
jedoch gedrückt, gelangt das am PRE DSP INSERT (LINE IN,
) angeschlossene Line-Signal zum V-AMP PRO.
Über den GROUND LIFT-Schalter kann die Masseverbindung an den DI OUT-Ausgängen
unterbrochen
werden. So lassen sich Brummgeräusche oder Masseschleifen verhindern. In gedrückter Stellung (LIFT) ist die
Masseverbindung unterbrochen.
Am DI OUT-Anschluss kann das Stereosignal des
V-AMPIRE/V-AMP PRO symmetrisch abgegriffen werden.
Dieser Ausgang (L/R) sollte mit zwei symmetrischen Kanaleingängen Ihres Mischpultes verbunden werden. In den
Betriebsarten L1 und L2 ist der Pegel auf maximal -10 dBu
reduziert, so dass Sie auch direkt die Mikrofoneingänge
des Mischpultes damit belegen können.
Über die PHONES-Buchse können Sie das Audiosignal mit
einem handelsüblichen Kopfhörer abhören. Hierfür eignet
sich z. B. unsere BEHRINGER HP-Serie.
Der V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 aktiviert beim
Einstecken eines Kopfhörers automatisch StudioMode 1 (S1), so dass die digitalen Lautsprechersimulationen aktiv sind. Sie können aber bei
eingestecktem Kopfhörer auch die anderen
Ausgangskonfigurationen anwählen, um z. B. die
jeweiligen Signale abzuhören (siehe Kap. 3).
Über den POST DSP SEND (OUT)-Stereoausgang
(nur V-AMP PRO) kann die Verbindung zu den Eingängen
eines externen Stereoeffektgerätes hergestellt werden. Das
hier abgegriffene Signal entspricht dem Signal, das an den
Digitalausgängen ausgegeben wird. Im Gegensatz zum SEND/
LINE OUT-Ausgang
wird das Signal hier hinter dem DSP
abgegriffen. Wenn die beiden zugehörigen RETURN (IN)Buchsen
nicht belegt sind, wird ein identisches Signal an
den ANALOG LINE OUTPUTS
ausgegeben.
Haben Sie bei der aktuellen Einstellung auf die
Auswahl eines Lautsprechertyps verzichtet und
schließen dann Ihren Kopfhörer an, wählt das Gerät
automatisch eine Lautsprechersimulation aus. Dies
verbessert den subjektiven Höreindruck bei
Kopfhörerbetrieb. Welche Simulation bei welchem
Verstärker ausgewählt wird, entnehmen Sie bitte
Tabelle 5.2. Sie können jedoch die Simulation bei
angeschlossenem Kopfhörer bewusst ändern oder
deaktivieren, indem Sie im CABINETS-Modus “-”
wählen (siehe
C).
Am S/PDIF-Ausgang (nur V-AMP PRO) kann das Signal
digital abgegriffen werden.
+
2.2 Rückseite/Seite
+
Auf diese Weise schließen Sie im Live-Betrieb z. B. einen
externen Bühnenverstärker an.
Der V-AMPIRE/V-AMP PRO verfügt über einen seriellen
Einschleifweg, in den Sie externe Effekte (z. B. ein WahPedal) einschleifen können. Hierzu wird die SEND/LINE
OUT-Buchse mit dem Eingang Ihres Effektgerätes
verbunden. Der SEND/LINE OUT-Anschluss wird direkt vor
dem digitalen Signalprozessor (DSP) des Gerätes
abgegriffen. Somit eignet sich diese Buchse auch dazu,
ein “trockenes” Direktsignal (also ohne Effektanteil)
aufzunehmen. Die RETURN/LINE IN-Buchse verbinden
Sie bitte mit dem Ausgang des externen Effektgerätes.
Bitte beachten Sie, dass beim Gebrauch des
seriellen Einschleifweges das Effektgerät nicht auf
100% Effektsignal eingestellt ist, da sonst das
Direktsignal fehlt.
Durch Druck auf den LINE IN-Taster
gelangt das
an der RETURN/LINE IN angeschlossene Signal zum
V-AMP PRO. Diese Funktion erweist sich als nützlich,
um z. B. ein “trocken” aufgenommenes Gitarrensignal über den V-AMP PRO abzuhören und erst
dann mit Effekten zu versehen.
Beim V-AMPIRE liegt automatisch das Signal des
Line-Input (Return) am DSP an, sobald sich ein
Stecker in der Return-Buchse befindet. Das InputSignal von der Front des V-AMPIRE ist dann
unterbrochen.
An den ANALOG LINE OUTPUTS kann das Stereosignal
des V-AMPIRE/V-AMP PRO ohne die analoge SpeakerSimulation abgegriffen werden.
Am AES/EBU-Ausgang (XLR-Buchse) liegt das digitale
Ausgangssignal des V-AMP PRO im AES/EBU-Format an,
wenn AES/EBU als Ausgabeformat gewählt wurde (bitte
beachten Sie hierzu den zweiten Hinweis unter
E).
Der koaxiale S/PDIF- und der symmetrische AES/EBUAusgang verwenden den selben Ausgangstrafo und
sollten deshalb nicht gleichzeitig belegt werden. Die
Formatumschaltung zwischen S/PDIF und AES/EBU
erfolgt über das Digital Out-Menü.
An die BNC WORDCLOCK-Anschlussbuchse schließen
Sie bitte Geräte an, die Ihren V-AMP PRO extern
synchronisieren sollen. Die Buchse ist hochohmig
ausgeführt, d. h. sie verfügt nicht über einen internen
Abschlusswiderstand (75 Ω).
Dies ist die MIDI OUT/THRU-Buchse. Die Buchse ist ab
Werk auf MIDI Out konfiguriert, kann aber auf MIDI Thru
umgeschaltet werden (siehe
A).
Am MIDI IN kann ein MIDI-Fußpedal, z. B. der
BEHRINGER MIDI FOOT CONTROLLER FCB1010, angeschlossen werden. Lesen Sie hierzu bitte auch Kapitel 8.3.
SERIENNUMMER. Senden Sie uns die Garantiekarte bitte
innerhalb von 14 Tagen nach Kauf komplett ausgefüllt zu,
da Sie sonst Ihren erweiterten Garantieanspruch verlieren.
Oder nutzen Sie einfach unsere Online-Registrierung
(www.behringer.com).
Die Seriennummer des V-AMP 2 befindet sich auf der
Unterseite des Gerätes.
SICHERUNGSHALTER/SPANNUNGSWAHL (nur
V-AMPIRE/V-AMP PRO). Bevor Sie das Gerät mit dem Netz
verbinden, überprüfen Sie bitte, ob die Spannungsanzeige
mit Ihrer lokalen Netzspannung übereinstimmt.
2. BEDIENUNGSELEMENTE
7
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
Beim Ersetzen der Sicherung sollten Sie unbedingt den
gleichen Typ verwenden. Bei manchen Geräten kann der
Sicherungshalter in zwei Positionen eingesetzt werden,
um zwischen 230 V und 120 V umzuschalten. Beachten
Sie bitte: Wenn Sie ein Gerät außerhalb Europas auf 120 V
betreiben wollen, muss ein größerer Sicherungswert
eingesetzt werden (siehe Kapitel 8 “INSTALLATION”).
Die Netzverbindung erfolgt über eine IEC-KALTGERÄTEBUCHSE (nur V-AMPIRE/V-AMP PRO). Ein
passendes Netzkabel gehört zum Lieferumfang.
Über den AC IN-Anschluss des V-AMP 2 schließen Sie
das mitgelieferte Netzteil an. Wird dieses mit dem Netz
verbunden, ist der V-AMP 2 automatisch eingeschaltet.
An die FOOTSWITCH-Buchse (nur V-AMPIRE/V-AMP 2)
schließen Sie den Stereoklinkenstecker Ihres Fußschalters
FS112V (im Lieferumfang enthalten) an. So haben Sie die
Möglichkeit, innerhalb einer Bank die Presets umzuschalten.
Wird der DOWN-Taster des Fußschalters länger als zwei
Sekunden gehalten, schaltet sich der Tuner ein. Über
denselben Taster können Sie den Tuner auch wieder
ausschalten.
Der AUX IN-Klinkeneingang (nur V-AMPIRE/V-AMP 2)
ermöglicht die Einspeisung eines zusätzlichen Stereosignals. So können Sie z. B. zu einem Drum Computer oder
einem Playback spielen.
Über den AUX LEVEL-Regler (nur V-AMPIRE/V-AMP 2)
bestimmen Sie die Lautstärke des am AUX IN eingespeisten
Signals.
+
An diese Anschlüsse (nur V-AMPIRE) können Sie zwei
externe Lautsprecherboxen (L/R) anschließen.
Ohne externe Lautsprecher wird der interne
Lautsprecher mit 70 Watt mono betrieben. Am linken
Ausgang (der interne Lautsprecher wird automatisch
abgeschaltet) kann ein Lautsprecher mit 4 W
Impedanz und 120 Watt Leistung angeschlossen
werden. Am rechten Ausgang kann ein externer
Lautsprecher mit 8 W Impedanz und 60 Watt Leistung
zusammen mit dem internen Lautsprecher betrieben
werden. Beide Lautsprecherausgänge können
jeweils mit 8 W Last und 60 Watt stereo betrieben
werden (der interne Lautsprecher wird automatisch
abgeschaltet). Unsere ULTRASTACK BG412-Serie ist
dafür bestens geeignet.
3. BETRIEBSARTEN UND
ANWENDUNGSBEISPIELE
Ein herausragendes Merkmal der V-AMP-Produkte ist die
Möglichkeit, selbst bestimmen zu können, welche Signalanteile
für die eigenen Bedürfnisse auf den Ausgängen anliegen sollen.
Um Ihr Gerät optimal an unterschiedliche Studio- und LiveSituationen anzupassen, können Sie eine von 5 Betriebsarten
(CONFIGURATIONS) wählen. Diese Betriebsarten bestimmen
unabhängig von den in den Presets gespeicherten Einstellungen,
wo das jeweilige Signal für die Line- und Kopfhörerausgänge
herkommt. Dabei können linkes und rechtes Ausgangssignal
durchaus auf unterschiedliche Weise genutzt werden.
Da die Wahl der günstigsten Konfiguration von Ihrem
persönlichen Einsatzbereich abhängt, haben wir im Folgenden
ein paar typische Einsatzbereiche beschrieben und die
Besonderheiten zwischen den Geräten V-AMPIRE/V-AMP PRO/
V-AMP 2 hervorgestellt (siehe auch Beiblatt).
+
Bei angeschlossenem Kopfhörer wird automatisch
auf die Betriebsart S1 geschaltet.
3.1 Wahl einer Betriebsart im
CONFIGURATION-Modus
Die Einstellung der Konfigurationen erfolgt im ConfigurationMenü, welches Sie durch gleichzeitiges Drücken der Taster D
und E (bzw. B und D beim V-AMP 2) erreichen. Das Display zeigt
Ihnen die momentan aktive Konfiguration an, und mit den
Pfeiltasten können Sie auf eine andere umschalten. Die jeweiligen
Ausgangssignale sind in Tabelle 3.1 aufgelistet.
+
Im Configuration-Menü können Sie die Anpassung der
Eingangsempfindlichkeit (Input Gain) an unterschiedliche
Tonabnehmer vornehmen. Halten Sie dazu im Configuration-Menü
den TAP-Taster gedrückt, so zeigt Ihnen der LED-Kranz am GainRegler die aktuelle Einstellung an. Wenn Sie Gain von der
Mittelstellung aus nach links drehen, wird die Eingangsverstärkung reduziert, was sich eventuell bei besonders lauten
Tonabnehmern empfiehlt. Gain-Einstellungen rechts von der Mitte
sind nur erforderlich bei außergewöhnlich schwachen
Tonabnehmern.
Durch Druck auf TUNER/EXIT können Sie das ConfigurationMenü wieder verlassen.
3.2 Übungs- oder Recording-Konfiguration
für zu Hause
Wenn Sie einen Kopfhörer verwenden, wird bei allen drei
Modellen automatisch der Studiomodus 1 (S1) aktiv. Dieser ist
besonders geeignet zum Üben oder wenn ein fertiges
Stereosignal aufgenommen und abgehört werden soll. Auch der
Live-Modus 1 (L1) ist dafür geeignet und bietet außerdem einen
global wirksamen, zusätzlichen 3-Band EQ.
Ein Vorteil, den das Üben zu Hause hat, ist, dass dort meist ein
PC zur Verfügung steht, mit dem man sehr übersichtlich und
effektiv neue Presets gestalten, empfangen, versenden oder
archivieren kann. Die kostenlose Software V-AMP DESIGN, die
Sie im Internet unter www.v-amp.com kostenlos herunterladen
können, erlaubt Ihnen alle Möglichkeiten der Editierung bei
minimalen Systemvoraussetzungen (Windows PC mit MIDI
Interface oder Gameport MIDI Adapter). Auf der V-AMP
Homepage finden Sie außerdem eine Online-Preset-Datenbank
(ULI, user library interface) mit vielen Preset-Beispielen von
Kunden und bekannten Künstlern. Hier können Sie auch Ihre
eigenen Favoriten für andere zugänglich machen.
Auch der Studiomodus 2 (S2) kann zu Hause sinnvoll sein,
allerdings weniger zum Üben, als viel mehr um einen trockenen
Amp-Sound (ohne Effekte) aufzunehmen, aber dennoch mit
Effekten abzuhören. Bei dieser quasi-professionellen Arbeitsweise kann erst später im Mix der entgültige Effekt ausgewählt
und festgelegt werden. Hier würden Sie also den linken Ausgang
auf Ihre Soundkarte “routen” (eine Verbindung herstellen) und
den rechten über das Mischpult abhören.
3.2.1 V-AMPIRE
Abbildung 1.3 auf dem Beiblatt zeigt eine typische Heimanwendung.
Hierbei empfehlen sich die Konfigurationen S1, L1 oder L2.
S1 gibt alle Amp-, Lautsprecher- und Effektsimulationen in stereo
wieder. Ebenso Modus L1, der aber über den globalen
3-Band EQ eine zusätzliche Sound-Anpassung gestattet, z. B. bei
Verwendung eines minderwertigen Kopfhörers. Im Modus L2 ist
das genauso, allerdings wird hier die digitale (im Preset gespeicherte)
Lautsprechersimulation durch die analoge ULTRA-G-Simulation
ersetzt, die nur auf den XLR- oder Kopfhörerausgängen
vorhanden ist.
+
8
Durch Drücken des TAP-Tasters und Verstellen des
GAIN-Reglers können Sie zusätzlich die Eingangsverstärkung justieren, um sie auf besonders laute
Tonabnehmer anzupassen.
Der Stecker in der Kopfhörerbuchse schaltet das
Endstufensignal automatisch stumm. Wenn Sie also
3. BETRIEBSARTEN UND ANWENDUNGSBEISPIELE
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
den Kopfhörerstecker aus der Buchse ziehen
wollen, empfiehlt es sich zunächst, den MASTERRegler auf Linksanschlag zu stellen. Der XLR-DIAusgang ist von der Stellung des MASTER-Reglers
unabhängig. Sie können dort also ein Line-Signal
für Aufnahmezwecke abgreifen, auch bei Linksanschlag des MASTER-Reglers.
Wie beim V-AMP 2 ermöglicht Ihnen der AUX-Stereoeingang
das Einspielen eines Playbacks (CD-Player, Drum Computer etc.).
3.2.2 V-AMP PRO
Der V-AMP PRO ist mit seinen zahlreichen Ein- und Ausgängen
bestens an eine Studioumgebung angepasst. Da die Rückhörwege
(Monitoring) dort immer über das Mischpult geführt werden,
erübrigt sich ein AUX INPUT wie beim V-AMP 2. Deshalb gibt es
beim Üben mit dem V-AMP PRO keine Möglichkeit, direkt ein
Playback am Gerät zuzumischen.
Die Abbildung 2.4 des Beiblattes zeigt wie in einer
Homerecording-Anwendung der V-AMP PRO mit dem Digitaleingang eines PCs verbunden wurde. Als Digitaleingänge am PC
kommen symmetrische AES/EBU- oder koaxiale S/PDIF-Eingänge
in Frage. Wenn der Digitalausgang des V-AMP PRO auf
44.1, 48 oder 96 kHz steht, muss sich der PC auf den
V-AMP PRO synchronisieren, d. h. im Clock Slave-Modus sein.
Wenn der PC oder ein weiteres Gerät als Clock Master arbeiten
soll, muss der V-AMP PRO über den Wordclock-Eingang extern
synchronisiert werden. Auch die Sample Rate hängt dann vom
Wordclock-Signal ab, muss aber im Bereich von 32 kHz bis
96 kHz liegen.
Zusätzlich ist in Abb. 2.4 noch ein Effektgerät am Pre DSP
INSERT angeschlossen, mit dem Sie das Eingangssignal, noch
vor allen digitalen Simulationen, bearbeiten können. Dazu muss
der LINE IN-Schalter gedrückt sein.
Je nach Aufgabenstellung eignen sich hier besonders die
Studiomodi S1 oder S2. Modus S1 gibt wie beim V-AMP 2 die
Amp- und Lautsprechersimulationen mit allen Effekten in stereo
wieder, während bei S2 die Effekte nur auf dem rechten Ausgang
zu hören sind, so dass mit dieser Spur später im Mix noch völlig
andere Effekte eingesetzt werden könnten.
3.2.3 V-AMP 2
Beim Üben mit dem V-AMP 2 können Sie ein Playback, Metronomoder Drumcomputer-Signal über den AUX-Stereoeingang
einspeisen und mit dem AUX LEVEL-Regler zumischen (siehe
Abb. 3.3 auf dem Beiblatt). Anstelle der EUROPOWER-Endstufe
können Sie auch Ihre Hifi-Anlage oder einen Kopfhörer
anschließen.
Das in der Einleitung zu diesem Kapitel beschriebene Beispiel
für Studiomodus S2 ist auf dem Beiblatt in Abb. 3.4 dargestellt.
3.3 Live auf der Bühne oder im Proberaum
Da weder der V-AMP PRO noch der V-AMP 2 über
Lautsprecher und Endstufe verfügen, bedarf es zusätzlicher
Geräte. Für eine Wiedergabe über eine Beschallungsanlage muss
darauf geachtet werden, dass entweder eine digitale oder die
analoge ULTRA-G Lautsprechersimulation auf dem jeweiligen
Ausgang aktiv ist.
3.3.1 V-AMPIRE
Neben der Möglichkeit, den V-AMPIRE einfach auf die Bühne
zu stellen, einzuschalten und loszulegen, zeigt Abb. 1.4 wie ein
Zusatzlautsprecher mit dem linken Lautsprecherausgang (mono)
verbunden wird, um die volle Leistung von 120 W an 4 Ω Impedanz
zu übertragen. Der interne Lautsprecher ist mit der Belegung der
linken Ausgangsbuchse automatisch abgeschaltet. Dies ist dann
sinnvoll, wenn der angeschlossene Lautsprecher einen
speziellen Klangcharakter aufweist, der mit einem Kombo alleine
nicht zu erreichen ist.
Abbildung 1.5 auf dem Beiblatt zeigt den Anschluss einer StereoZusatzbox, z. B. der BG412S unserer ULTRASTACK-Serie, die
mit 2 x 60 W Leistung an 2 x 8 Ω Impedanz betrieben wird und den
vollen Nutzen aus den Stereoeffekten des V-AMPIRE zieht.
Wird am rechten Lautsprecherausgang ein weiterer Lautsprecher
mit 8 Ω Impedanz angeschlossen, erhält man ebenfalls eine
Stereokonfiguration, da der interne Lautsprecher in Betrieb bleibt,
wie in Abb. 1.6 dargestellt.
Die Ausgangskonfiguration für diese Anwendung ist L2, also
ein Stereosignal mit allen Effekten, Amp-Simulation und Live-EQ,
aber ohne Lautsprechersimulation. Auf dem XLR-Ausgang ist
noch die ULTRA-G Lautsprechersimulation vorhanden, so dass
diese Ausgänge direkt mit der Beschallungsanlage verbunden
werden können. Der MASTER-Regler hat auch hier wieder nur
Einfluss auf die Bühnenlautstärke, nicht aber auf den XLRAusgang.
Möchten Sie eine digitale Lautsprechersimulation über den
Verstärker hören, wählen Sie bitte die Konfiguration L1.
3.3.2 V-AMP PRO
Durch die zusätzlichen Ausgänge und die analoge ULTRA-G
Lautsprechersimulation ist der V-AMP PRO auch live noch
flexibler. Abbildung 2.5 zeigt eine Stereoanwendung mit aktiven
Bühnenmonitoren (mit denen auch Feedbacks erzeugt werden
können), die an die unsymmetrischen Line-Ausgänge angeschlossen werden. Mit dem MASTER-Regler stellen Sie die
Lautstärke der Monitore ein, während das Signal der XLRAusgänge davon unbeeinflusst an die Beschallungsanlage
gesendet wird. Hierfür geeignete Betriebsmodi sind S1 oder L1,
je nachdem, ob der Live EQ gewünscht ist oder nicht.
Da der Empfänger der Sendeanlage mit dem Line-Eingang auf
der Rückseite verbunden ist, muss der Line Input-Schalter
gedrückt sein. Dieser Schalter kann also auch verwendet
werden, um z. B. bei einem Gitarrenwechsel stummzuschalten.
Abbildung 2.6 zeigt eine sehr ähnliche Anwendung. Der
Monitorverstärker ist hier ein Gitarren-Amp, so dass hier Modus
L2 (ohne Lautsprechersimulation) durchaus empfehlenswert ist.
3.3.3 V-AMP 2
Abbildung 3.5 auf dem Beiblatt zeigt den Anschluss des
V-AMP 2 vom Stereo Line-Ausgang zum Line-Eingang des
Gitarrenverstärkers oder Topteils. Der Anschluss an den
Instrumenteneingang wäre nicht so vorteilhaft, da die gesamte
Vorstufe des Amps mit durchlaufen werden würde. BEHRINGER
bietet eine Auswahl an Gitarren-Amps, die über einen AuxEingang verfügen und somit perfekt für diesen Zweck geeignet
sind. Da der Gitarren-Amp bereits über einen eigenen Klangcharakter verfügt, kann auf eine digitale Lautsprechersimulation
verzichtet werden. Daher ist eher Modus L2 zu empfehlen.
In der Abbildung 3.6 wird eine weitere Besonderheit des
V-AMP 2 im Live-Modus L3 beschrieben. Ein herkömmlicher
Gitarren-Amp wird auf der Bühne als Monitor-Amp verwendet,
wobei gleichzeitig ein zweites Signal an die Beschallungsanlage
geleitet wird. So kann auf eine Abnahme des Amps mit Mikrofonen
komplett verzichtet werden.
Das Besondere an L3 ist, dass das Signal für den Gitarren-Amp
keine Lautsprechersimulation, wohl aber den zusätzlichen
3-Band EQ zur Klanganpassung auf der Bühne enthält. Das Signal
zur Beschallungsanlage hingegen bleibt vom 3-Band EQ unbeeinflusst, enthält dafür allerdings eine Lautsprechersimulation.
Sie ist erforderlich, um den Klang typischer Gitarrenlautsprecher
über die PA-Lautsprecher wiedergeben zu können.
3.4 Studioaufnahme/Recording
Bei diesen Anwendungen gehen wir davon aus, dass
mindestens ein Mischpult und ein Aufnahmemedium vorhanden ist.
3. BETRIEBSARTEN UND ANWENDUNGSBEISPIELE
9
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
%HWULHEVDUW
9$03,5(9$03352
2873876/
28738765
Studio 1 (S1)
6WHUHREHWULHE mit Effekten, Amp- und Lautsprechersimulation
Studio 2 (S2)
Studio 3 (S3)
2873876/
Amp- und Lautsprechersimulation,
trocken, RKQH Effekte
Amp- und Lautsprechersimulation,
PLW Effekten
Amp-Simulation trocken, RKQH
Effekte
Amp-Simulation PLWEffekten
9$03
28738765
6WHUHREHWULHE mit Effekten, Amp- und Lautsprechersimulation
Amp- und Lautsprechersimulation,
trocken, RKQH Effekte
Amp- und Lautsprechersimulation,
PLW Effekten
3KRQHV;/5$XVJlQJH zusätzlich mit analoger ULTRA-G
Lautsprechersimulation
Live 1 (L1)
Live 2 (L2)
6WHUHREHWULHELautsprecher- und Amp-Simulation,
6WHUHREHWULHELautsprecher- und Amp-Simulation,
3-Band EQ + Effekte
3-Band EQ + Effekte
.OLQNHQDXVJlQJH
6WHUHREHWULHE2KQHCab Sim
.OLQNHQDXVJlQJH
6WHUHREHWULHE2KQHCab Sim
aber mit 3-Band EQ, Amp-Simulationen + Effekte
aber mit 3-Band EQ, Amp-Simulationen + Effekte
3KRQHV;/5$XVJlQJH zusätzlich mit analoger ULTRA-G
Lautsprechersimulation
Amp-Simulation mit
3-Band EQ und Effekten aber RKQH
Lautsprechersimulation
Live 3 (L3)
Amp-, Lautsprechersimulation
und Effekten aber RKQH
3-Band EQ
Tab. 3.1: Betriebsarten (CONFIGURATIONS)
3.4.1 V-AMPIRE
3.4.3 V-AMP 2
Wie beim Üben in den eigenen vier Wänden oder im Proberaum
kann der V-AMPIRE auch im Studio über die XLR-Ausgänge direkt
mit dem Mischpult oder Aufnahmegerät verbunden werden.
Zudem können Sie den Pre DSP Insert Send verwenden, um das
direkte Gitarrensignal parallel aufzuzeichnen, ohne dass eine
zusätzliche DI-Box zur Impedanzanpassung benötigt würde.
Um ein Stereosignal mit allen Effekten, Amp- und
Lautsprechersimulationen aufzuzeichnen, wählen Sie die
Konfiguration S1 oder L1, falls zusätzlich der 3-Band EQ benötigt
wird, und verbinden Sie die symmetrischen Line-Ausgänge mit
dem Mischpult oder Aufnahmegerät. Der Vorteil ist gleichzeitig
der Nachteil: Sie hören den Sound exakt so wie Sie ihn
aufnehmen. Sollten Sie also später feststellen, dass eine
Änderung nötig ist, muss alles neu eingespielt werden.
Da die Lautstärke im Studio kein Problem darstellt, kann der
V-AMPIRE nicht nur so zum Einsatz kommen, wie unter 3.2.1
beschrieben, sondern auch durchaus mit beträchtlicher
Lautstärke. Dies ist dann interessant, wenn ein zusätzlicher
Lautsprecher angeschlossen werden soll, der über einen
eigenen Klangcharakter verfügt, oder aber wenn eine
akustische Rückkopplung von Gitarrenlautsprecher auf die
Gitarre erwünscht ist. Im ersten Fall muss der besondere Sound
des Lautsprechers mit Mikrofonen abgenommen werden. Im
zweiten Fall wäre auch eine Direktabnahme über die XLRAusgänge möglich, ohne dabei den Rückkopplungs-Sound zu
verlieren. Als Betriebsmodus empfehlen wir L2, also mit 3-Band
EQ aber ohne digitale Lautsprechersimulation (siehe Abb. 1.4).
3.4.2 V-AMP PRO
Je nach Aufgabenstellung eignen sich für Studioanwendungen
die Modi S1, S2 oder S3. S1 gibt wie beim V-AMP 2 die Amp- und
Lautsprechersimulationen mit allen Effekten in stereo wieder,
während bei S2 die Effekte nur auf dem rechten Ausgang zu
hören sind. In Modus S3 wird außerdem die digitale Lautsprechersimulation abgeschaltet, für den Fall, dass der Lautsprecher-Sound
erst später im Mix festgelegt werden soll. Deshalb wird in S3 auf
den analogen XLR- und Phones-Ausgängen die bewährte analoge
ULTRA-G Lautsprechersimulaton zugeschaltet. Das Monitoring
bei der Aufnahme sollte also in Modus S3 nicht über die digitalen,
sondern über die analogen XLR- und Phones-Ausgänge erfolgen.
Wenn das ursprüngliche Gitarrensignal aufgezeichnet werden
soll, kann dazu z. B. der in Abb. 2.3 dargestellte Aufbau verwendet
werden. Drücken Sie den LINE INPUT-Schalter, wenn Sie das
aufgezeichnete Signal über den V-AMP PRO abhören wollen. Hier
empfehlen wir die Modi S1 oder L1. Modus S2 ist dann denkbar,
wenn der Effektanteil am Mixer regelbar sein soll.
+
10
Bitte beachten Sie, dass die analoge ULTRA-G
Lautsprechersimulation der Modi S3 und L2 nur auf
XLR- und Kopfhörerausgang wirkt und keinen
Einfluss auf die digitalen Ausgänge hat.
Beim Studiomodus S2 werden deshalb die Effekte nur auf dem
rechten Kanal ausgegeben; auf dem linken Kanal befinden sich
die Amp- und Lautsprechersimulationen. So können Sie das
trockene Amp-Signal aufnehmen und später die Effekte beim
Mixdown festlegen (siehe auch Abb. 3.4).
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, empfehlen wir Ihnen mit
einer guten, aktiven DI-Box, z. B. der BEHRINGER GI100, das
Eingangssignal des V-AMP 2 aufzusplitten. Die Gitarre wird dazu
an den Eingang der GI100, der Direct Link mit dem Eingang des
V-AMP 2 und der XLR-Ausgang mit dem Aufnahmemedium
verbunden. So können Sie das direkte Signal von der Gitarre mit
der Amp-Simulation auf je einem Kanal aufzeichnen und hören
trotzdem das vollständige Signal mit allen Effekten auf dem
Kopfhörer (siehe Abb. 3.4).
4. PRESETS
Alle Geräte verfügen über 125 überschreibbare Presets, die
auf 25 Bänke verteilt sind. Es stehen also pro Bank fünf Presets
zur Verfügung. Jedes Preset setzt sich aus maximal fünf
“Zutaten” zusammen:
s
der Simulation eines Verstärkers (inkl. GAIN-, EQ- und
VOLUME-Einstellungen),
s
der Lautsprechersimulation,
s
einem “Pre-Amp”-Effekt (z. B. Noise Gate, Compressor,
Auto Wah, Wah Wah),
s
einem “Post-Amp”-Multieffekt (z. B. Delay-, Modulationseffekt oder einer Kombination aus beiden) und
s
einem Halleffekt.
Eine Übersicht aller Presets des V-AMPIRE/V-AMP PRO und
V-AMP 2 liegt dieser Bedienungsanleitung bei.
4. PRESETS
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
4.1 Aufrufen von Presets
Nach dem Einschalten des Gerätes wird automatisch das zuletzt
benutzte Preset geladen. Im folgenden Beispiel wurde zuletzt
Preset D in Bank 25 gewählt:
+
Sie müssen Ihre Editierung natürlich nicht zwingend
auf dem Speicherplatz des ursprünglich ausgewählten Presets speichern. Soll ein anderer
Speicherplatz gewählt werden, ist gegebenenfalls
durch Drücken der Pfeiltasten (BANK UP und BANK
DOWN) die entsprechende Preset-Bank zu wählen.
Daraufhin können Ihre Veränderungen durch ca.
zwei Sekunden langes Drücken des gewünschten
Preset-Tasters abgespeichert werden. So ist es
z. B. möglich, ein ursprünglich aus Bank fünf und
Speicherplatz D gewähltes Preset zu editieren und
anschließend auf Bank sechs und Speicherplatz A
zu speichern.
4.4 Verwerfen einer Editierung/Wiederherstellen eines einzelnen Werks-Presets
Abb. 4.1: Aufrufen von Presets beim V-AMP 2
(V-AMPIRE und V-AMP PRO ähnlich)
In diesem Fall könnten Sie durch Drücken der Taster A, B, C
oder E ein anderes Preset der gleichen Bank aufrufen. Über die
beiden Pfeiltasten (BANK UP und BANK DOWN) besteht die
Möglichkeit, die Bank zu wechseln.
Das Display zeigt stets an, welche Bank gewählt wurde. Das
Preset wird nach Wechseln der Bank erst durch Drücken einer
der Taster A - E aufgerufen. Anhand der leuchtenden Taster-LED
können Sie erkennen, welches Preset der jeweiligen Bank gerade
aktiv ist.
4.2 Editieren von Presets
Das Editieren von Presets ist mit dem V-AMPIRE/V-AMP PRO/
V-AMP 2 einfach und schnell durchzuführen. Eine Möglichkeit
wäre z. B., ein Preset nach Wunsch aufzurufen, um es nach
Ihrem Geschmack zu verändern. Wählen Sie dann ein beliebiges
Amp-Modell aus, indem Sie den AMPS-Regler drehen. Die LED
des Preset-Tasters blinkt (z. B. D) und signalisiert, dass Sie das
Preset verändert haben.
Verändern Sie nun die Einstellungen der Regler VOLUME,
BASS, MID, TREBLE und GAIN ganz nach Ihren Vorstellungen.
Wenn Sie Ihren gewünschten Effekt auswählen, können Sie
anhand des EFFECTS-Reglers seinen Anteil am Gesamt-Sound
einstellen. Daraufhin wechseln Sie über gleichzeitiges Drücken
der Pfeiltasten in den EDIT-Modus. Wenn Sie mit den Tastern
B - E jeweils die DRIVE-, CABINETS-, REVERB- und NOISE
GATE-Funktion aktivieren und dann mit Hilfe der Pfeiltasten
editieren, wird der Wert des jeweiligen Parameters im Display
angezeigt. Durch kurzes Drücken des TUNER-Tasters verlassen
Sie den EDIT-Modus wieder.
Wenn Sie bei gehaltenem TAP-Taster den TREBLE-Regler
betätigen, können Sie ein zusätzliches Filter im oberen
Frequenzbereich anheben bzw. absenken (PRESENCE). Dies
simuliert die frequenzabhängige Gegenkopplung von Röhrenverstärkern.
+
Bis auf Compressor und Auto Wah gibt es bei allen
Multieffekten einen Geschwindigkeits- oder Zeitparameter. Nehmen wir an, Sie möchten den
jeweiligen Effekt nach dem Tempo Ihres Playbacks
einstellen: Tippen Sie hierzu zweimal im Takt auf
den TAP-Taster und das Tempo des Effektes passt
sich dem Tempo Ihres Musikstückes an.
4.3 Abspeichern von Presets
Zum Abspeichern Ihrer Editierung halten Sie den gewünschten
Preset-Taster ca. zwei Sekunden lang gedrückt, und das Preset
wird überschrieben (die Taster-LED leuchtet wieder konstant).
Falls Sie Veränderungen in einem Preset vorgenommen haben
und feststellen, dass Ihnen die Editierung nicht gefällt, können
Sie sie selbstverständlich verwerfen. Nehmen wir an, Sie haben
Preset C ausgewählt und daraufhin editiert (die Taster-LED blinkt),
möchten aber dennoch zur vorher gespeicherten Konfiguration
zurückkehren: Wählen Sie einfach kurz ein anderes Preset an.
Beim nächsten Aufrufen des Presets sind die temporären
Editierungen verworfen. Wenn Sie allerdings nach der Editierung
beide Pfeiltasten so lange drücken, bis “Pr” im Display erscheint,
holen Sie das ursprüngliche Werks-Preset, das auf diesem
Speicherplatz lag, zurück. Sie müssen es allerdings noch einmal
abspeichern, indem Sie den entsprechenden Preset-Taster ca.
zwei Sekunden lang gedrückt halten.
4.5 Wiederherstellen aller Werks-Presets
Alle Werks-Presets können folgendermaßen wiederhergestellt
werden: Halten Sie die Taster D und E gedrückt und schalten Sie
erst dann das Gerät wieder ein. Im Display erscheint “CL”. Lassen
Sie nun bitte die beiden Taster los und drücken Sie gleichzeitig
die beiden Pfeiltasten. Somit werden alle selbst vorgenommenen
Abspeicherungen überschrieben und die Werks-Presets wieder
hergestellt. Wie Sie ihre Einstellungen per MIDI sichern können,
erfahren Sie im Kapitel 8.3.1.
5. AMP-/SPEAKER-SIMULATION
Das Herzstück des V-AMP-Sounds sind die vielen erstklassigen
Amp-/Speaker-Simulationen. Die 32 Simulationsmodelle können
die Arbeit im Homerecording-Studio enorm erleichtern, da man
auf diese Weise die Abnahme des Verstärkers mit einem Mikrofon
umgeht. Mit dem V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 sind Sie in der
Lage, spielend leicht einen Gitarrenverstärkertyp auszuwählen,
der Geschichte geschrieben hat. Ganz gleich, ob es sich um Brit
Pop, Blues, Heavy Metal o. ä. handelt. Darüber hinaus steht es
Ihnen frei, den Klang des jeweiligen Amps ganz nach Ihren
Vorstellungen zu gestalten und durch die Wahl einer von 15
Speaker-Simulationen (“Cabinets”) virtuell zu verkabeln. Zu guter
Letzt können Sie auch noch einen digitalen Effekt sowie einen
Halltyp für Ihren virtuellen Amp auswählen. Näheres dazu finden
Sie in Kapitel 6 “EFFEKTPROZESSOR”.
Wenn Sie Ihr Gerät einschalten, wird automatisch das zuletzt
aufgerufene Preset geladen. Der LED-Kranz am AMPS-Regler
zeigt an, welcher Amp gewählt wurde: Die jeweilige LED leuchtet.
Durch Drehen des Reglers wählen Sie einen anderen Amp aus.
Benutzen Sie die Regler VOLUME, BASS, MID, TREBLE und GAIN,
um den Grund-Sound des Verstärkers zu verändern. Bei
gedrücktem TAP-Taster kann durch Drehen des TREBLE-Reglers
ein zusätzliches PRESENCE-Filter im oberen Frequenzbereich
angehoben bzw. abgesenkt werden (siehe
).
In der Regel werden Sie zunächst einen Amp, anschließend
ein Cabinet und erst dann einen Effekt auswählen wollen. Wie
Sie Ihre Veränderungen daraufhin abspeichern, erfahren Sie
ebenfalls in Kapitel 4. Um einen besseren Überblick über die
umfangreichen Amp-Simulationen Ihres Gerätes zu be-
5. AMP-/SPEAKER-SIMULATION
11
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
kommen, finden Sie nachfolgend Beschreibungen der
unterschiedlichen Verstärkertypen.
+
Wenn Sie eine Amp-Simulation anwählen, so
wird automatisch eine dazu passende SpeakerSimulation aktiviert (siehe Tab. 5.2). Anderenfalls
könnte die Authentizität des Klanges durch ein
unpassendes Cabinet beeinträchtigt werden –
insbesondere wenn Sie einen Kopfhörer verwenden.
Je nach eigenem Empfinden können Sie den AmpSimulationen natürlich auch andere Cabinets
zuordnen.
5.1 Amp-Beschreibungen
AMERICAN BLUES: Dieser virtuelle Amp orientiert sich am
Fender Bassman 4 x 10 Combo. Dieser wurde zwar ursprünglich
als Bassverstärker konzipiert, ist aber aufgrund seiner charakteristischen Verzerrung sehr schnell zum Standard-Amp für
Blues-Gitarristen wie Steve Ray Vaughan oder Billy Gibbons
geworden. Erwartungsgemäß verfügt er über ausreichend
Druck im Bassbereich, hat aber dennoch genügend Spielraum
im mittleren und oberen Spektrum.
AND DELUXE: Eine Synthese aus einem 1960er Fender
Blackface Deluxe und einem 50er Fender Bassman. Das Ergebnis
ist ein Fender-typischer Sound, der den Drive der VintageVerstärker simuliert. Die Klangregelung Ihres V-AMPIRE/
V-AMP PRO/V-AMP 2 lässt sogar mehr Spielraum zu als die
EQ-Regler der Vorbilder.
MODERN CLASS A: Seine warme Verzerrung ist typisch für
diesen Verstärker und bei minimalem Gain klingt er fast HiFiähnlich. Vorbild war ein Matchless Chieftain, ein sehr teurer,
handgemachter Verstärker.
CUSTOM CLASS A: Hier hat ein Budda Twinmaster Modell
gestanden. Dieser Class A-Verstärker ist bekannt für seinen
warmen Klang gepaart mit einer unwiderstehlichen Röhrenverzerrung. Während dieser Verstärker im Original keinen MidRegler hat, geben wir Ihnen dennoch die Möglichkeit, die Mitten
nach Ihrem Geschmack einzustellen.
TWEED COMBO: Der “Lieblings-Sound” von Jeff Beck zur
Zeit der LP’s Blow by Blow und Wired. Ein Verstärker, der eigentlich
gar nicht für verzerrte Klänge gedacht war, sich aber infolge
seiner geringen Leistung zum “gnadenlosen” Übersteuern eignet.
SMALL COMBO: Dieses Modell basiert auf einem 1960er
Tweed Champ. Seinen ultimativen Reiz bekommt die AmpSimulation bei starkem Einsatz der DRIVE-Funktion. Obwohl dieser
Amp eigentlich für Anfänger der Gitarre konstruiert wurde, war
er schon bald der Lieblings-Amp vieler Szene-Gitarristen. Der
Grund hierfür lag darin, dass er bereits bei geringer Lautstärke
einen umwerfenden verzerrten Klang bieten konnte.
Der Tweed Champ hatte zwar einen Lautstärke-, allerdings
keinen EQ-Regler. Wenn Sie den Amp so authentisch wie möglich
einstellen möchten, sollte die Klangregelung des Gerätes also in
Mittenstellung verbleiben.
CLASSIC CLEAN: In den 80ern war der Roland JC-120 der
bevorzugte Sound von Buzzy Feiten (Gitarrist der Dave Weckl
Band). Maßgeblich für diesen Transistorverstärker-Sound ist
eine Brillanz, die sich in jedem Mix durchsetzt. Er eignet sich
auch hervorragend für den wieder angesagten New WaveSound der 80er Jahre. Nicht zu vergessen ist seine Popularität
bei Fender Rhodes-Pianisten.
BLACK TWIN: Ein Fender Blackface Twin aus dem Jahre 1965
war das Vorbild für diese Simulation. In den 60ern wurde dieser
Amp im Jazz, bei Country-Musik und sogar von Rock-Gitarristen
verwendet. Seine Besonderheit bestand darin, dass er
überdurchschnittlich laut war und so vor allem live zum Einsatz
kam. Der Clou: der Blackface Twin ließ sich zwar unheimlich laut
“fahren”, wobei die Verzerrung beim Anheben der Lautstärke
allerdings relativ verhalten ausfiel.
BRIT BLUES: Gestaltet nach dem JTM 45, dem ersten MarshallAmp überhaupt. Dies war übrigens der favorisierte Amp von
12
Eric Clapton zur Zeit von Cream. Dieser Amp markiert die Vorlage
vieler späterer Marshall-Verstärker, die sich vor allem durch
ihren druckvollen Sound auszeichneten. Bei extremer GainEinstellung komprimiert und verzerrt dieser Amp so richtig
“dreckig”. In Kombination mit einer 2 x 12"-Speaker-Simulation
lassen sich gute Bluesbreaker-Sounds erzielen.
AND CUSTOM: Hier haben wir einen 65er Marshall JTM 45
Bluesbreaker als Basis genommen und mit mehr Spielraum bei
der Klangregelung ausgestattet. Dreht man den GAIN-Regler nach
links, klingt die Simulation nach Marshall; bei Rechtsdrehung
erinnert der Sound eher an den Budda.
BRIT CLASS A: Gestaltet nach dem Vorbild des Vox AC 30.
Die Ursprünge dieses Verstärkers gehen auf die 60er Jahre
zurück. Damals forderten Gitarristen mehr Brillanz ihrer Amps,
was der Hersteller der Vox Amps durch die “revolutionäre”
Ausstattung mit Bass- und Treble-Regler erfolgreich umsetzte.
Brian May und U2-Gitarrist The Edge gelten als die bekanntesten
Anwender dieses Sounds.
NON TOP BOOST: Hierbei handelt es sich um einen Vox AC
30 – wie er auch von Bryan Adams in Recording-Situationen
häufig eingesetzt wurde. Wir haben bei dieser Simulation den
“normalen” Kanal eines alten AC 30 nachgeahmt, der den Treble
Boost der späteren Version noch nicht hatte.
BRIT CLASSIC: Der in Anlehnung an einen 59er Marshall Plexi
100 Watt gestaltete Amp eignet sich u. a. hervorragend für cleane
Sounds. Der Amp wurde von Jimi Hendrix, Eric Clapton und Jeff
Beck gespielt.
CLASSIC 50 W: Ein kleiner Plexi, der früher verzerrt, wobei wir
hier den Tonumfang der Klangregelung bedeutend erweitert haben.
Denn beim ursprünglichen Marshall Plexi 50 Watt hatte die
Klangregelung bei hohem Verzerrungsgrad kaum noch Auswirkung
auf den Sound.
BRIT HI GAIN: Vergleichen Sie dieses Modell mit einem Marshall
JCM 800. Obwohl das Original vor allem infolge seines verzerrten
Sounds Furore machte, klingt dieser Amp auch bei niedrigen
Gain-Einstellungen sehr reizvoll: So erreicht man sehr gute Steve
Ray Vaughan- und Michael Landau-Sounds. Verzerrt eignet er
sich für alte Gary Moore-Sounds, aber auch für Heavy Metal.
BRITISH CLASS A 15 W: Und noch ein Vox-Modell: Grundlage
war der erste Kanal eines 1960er AC 15. Im Gegensatz zum
AC 30 hatte dieser Amp einen anstelle von zwei 12"Lautsprechern. Darüber hinaus klingt er wärmer als der AC 30.
Tipp: Soll diese Simulation so authentisch wie möglich eingesetzt
werden, empfiehlt es sich, BASS- und MID-Regler in Mittenstellung
zu belassen und ausschließlich den TREBLE-Regler zu benutzen.
RECTIFIED HI GAIN: Vorbild für dieses Amp-Modell war ein
1994 Mesa Boogie Dual Rectifier Trem-O-Verb. Er zeichnet sich
durch einen modernen, High Gain-orientierten Sound aus, der
sich im Band-Kontext sehr gut durchsetzt.
Die Klangregelung arbeitet hinter der Verzerrung, was eine
effektive “Nachbehandlung” verzerrter Sounds ermöglicht.
Der Amp ist optimal für Heavy Metal, aber auch für Steve
Lukather-Sounds. Bekanntester Anwender dieses Verstärkers
ist Dream Theater-Gitarrist John Petrucci.
RECTIFIED HEAD: Grundlage für dieses Modell war ein Mesa
Boogie Dual Rectifier-Topteil. Im Gegensatz zum Trem-O-Verb
bietet dieser Amp einen moderneren High Gain-Sound. Die
Klangregelung hat bei hohen Gain-Einstellungen den größten
Einfluss.
MODERN HI GAIN: Auch hier setzt die Klangregelung hinter
der Verzerrung ein und verleiht so dem extrem übersteuerten
Sound-Charakter mehr Durchsetzungskraft. Der Klang des
MODERN HI GAIN ist ideal für Grunge-Gitarristen, wird aber auch
von Gitarristen wie Steve Vai und Joe Satriani verwendet.
Bekannt geworden ist der Soldano-Sound durch Steve Lukather,
Nuno Bettencourt, Steve Vai u. a. Bei Verwendung einer Gibson
Les Paul klingt der MODERN HI GAIN am besten, wenn man an
der Gitarre den Volume-Regler etwas zurücknimmt.
5. AMP-/SPEAKER-SIMULATION
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
SAVAGE BEAST: Engl ist bekannt für Amps mit einem
besonderen Durchsetzungsvermögen. Speziell der Savage 120
hat schon sehr viele Gitarristen für sich gewonnen. Seit einiger
Zeit ist Ritchie Blackmore Topendorser der Deutschen Company,
und Randy Hanson, der beste Hendrix seit Jimi, schwört ebenfalls
auf diesen Amp.
PREAMP BYPASS: In dieser Einstellung wird keine AmpSimulation ausgewählt. So ist es z. B. möglich, über einen
externen Gitarren-Preamp zu spielen und nur die Effekte bzw.
lediglich eine Lautsprechersimulation des V-AMPIRE/V-AMP PRO
bzw. V-AMP 2 zu nutzen. Sie aktivieren den PREAMP BYPASS
mit der Tastenkombination TAP und TUNER.
Der Savage besticht durch seine extreme Kraft und findet vor
allem im Heavy Metal Bereich großes Gefallen. Silent Force/
Sinner-Gitarrist Alex Beyrodt zählt seit Jahren zu den
bekennenden Engl Usern. Mit diesem Amp wirst Du gehört!
Fender, Vox, Marshall, Mesa Boogie, Gibson, Soldano, Matchless,
Dumble, Budda, Tweed, Engl, Roland und die Namen von Musikern und
Musikgruppen sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Besitzer und stehen in keinem
Zusammenhang mit BEHRINGER.
FUZZ BOX: Der Ursprung dieses Sounds ist kein Verstärker
im klassischen Sinn, sondern ein spezieller Verzerrertyp. Jimi
Hendrix war einer der ersten Gitarristen, der den Reiz dieser
legendären Breitband-Transistorübersteuerung erkannte. Die
summende Verzerrung der FUZZ BOX ist mit Alternative Rock
und Grunge wieder populär geworden.
CUSTOM HI GAIN: Diesem Sound stand ein von Jose
Arrendondo modifizierter 69er 50 Watt Marshall Plexi Pate.
Arrendondo war seines Zeichens der Gitarrentechniker von Eddie
Van Halen. Der Amp besticht durch seine feinen Mitten und die
Möglichkeit, ultimativen Gain zu erlangen, ohne jedoch zu
“matschen”. Vorsicht, Suchtgefahr!
ULTIMATE V-AMP: Von clean bis zum brachialen Hi-GainSound – dieser “Kracher” deckt den gesamten Bereich ab. Der
ULTIMATE V-AMP ist im Grunde genommen ein frisierter RectifierAmp.
ULTIMATE PLUS: Wem der ULTIMATE V-AMP noch nicht
genügt, der findet hier Gain bis zum Abwinken.
DRIVE V-AMP: Vorbild für diesen Gitarren-Sound ist ein
moderner High Gain Lead Amp. Er ist in der Lage, einen weichen,
aber sehr präsenten Klang mit viel Drive zu erzeugen, ideal für
die Lead-Gitarre. Gestaltet nach dem Vorbild des Mesa Boogie
Mark III.
CALIFORNIA DRIVE: Auf der Basis des Mesa Boogie Mark II c
wird hier ausschließlich dessen Drive-Kanal simuliert – auf jeden
Fall die richtige Wahl für Santana-Songs.
CRUNCH V-AMP: Dieser Amp eignet sich hervorragend für
modernen Blues oder Jazz: sein Klang ist nicht zu brav, aber
auch nicht zu aufdringlich, eben crunchy.
CUSTOM DRIVE: Die Simulation eines Dumble Overdrive
Special – einem Verstärker, der zwar heiß begehrt aber für die
meisten kaum erschwinglich war. Dumble-Verstärker werden in
Handarbeit hergestellt und können so ganz gezielt nach den
Wünschen des jeweiligen Kunden gestaltet werden. Hier haben
wir den Drive-Kanal eines der wenigen Dumble-Amps simuliert.
CLEAN V-AMP: Mit diesem Amp ist es uns gelungen, den
Klang eines Roland JC-120 nachzuahmen und mit dem Modell
BRIT CLASSIC zu kombinieren. Unser Ergebnis ist die Brillanz
eines Transistorverstärkers, der bei hohen Gain-Einstellungen
die Durchsetzungskraft des Marshall Plexi hat.
CALIFORNIA CLEAN: Dieses Modell basiert auf dem cleanen
Kanal des Mesa Boogie Mark II c. Er klingt ein wenig nach Fender,
aber mit mehr Punch in den Mitten.
5.2 Speaker-Beschreibungen
Der Klang eines Gitarren-Combos hängt maßgeblich von
Lautsprechertyp und -kombination ab. In den letzten 50 Jahren
ist in dieser Hinsicht immer wieder experimentiert worden. Ziel
war es, zu ergründen, welcher Lautsprecher einen konkreten
Gitarren-Sound am besten wiedergibt und wie der Klang sich
ändert, wenn man z. B. einen bestimmten Speaker mit weiteren
kombiniert.
+
Wenn Sie eine Amp-Simulation anwählen, so wird
automatisch eine dazu passende Speaker-Simulation
aktiviert (siehe Tab. 5.2). Die Authentizität des Klanges
könnte durch eine unpassende Speaker-Simulation
beeinträchtigt werden – insbesondere wenn Sie
einen Kopfhörer verwenden. Je nach eigenem
Empfinden können den Amp-Simulationen natürlich
auch andere Cabinets zugeordnet werden.
Der Charakter eines Lautsprechers setzt sich u. a. aus seiner
Leistung, der Impedanz, dem Schalldruck und seiner Größe
zusammen. Nicht zu vergessen ist natürlich das Material eines
Lautsprechers. In Bezug auf die E-Gitarre haben sich vor allem
die Lautsprechergrößen 8", 10" und 12" durchgesetzt.
Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der in Ihrem Gerät
verfügbaren Lautsprechersimulationen:
&DELQHWV
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
BYPASS (KEINE SPEAKER-SIMULATION)
1 x 8" VINTAGE TWEED
4 x 10" VINTAGE BASS
4 x 10" V-AMP CUSTOM
1 x 12" MID COMBO
1 x 12" BLACKFACE
1 x 12" BRIT ’60
1 x 12" DELUXE ’52
2 x 12" TWIN COMBO
2 x 12" US CLASS A
2 x 12" V-AMP CUSTOM
2 x 12" BRIT ’67
4 x 12" VINTAGE 30
4 x 12" STANDARD ’78
4 x 12" OFF AXIS
4 x 12" V-AMP CUSTOM
Tab. 5.1: Cabinets des V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
TUBE PREAMP: Schon sehr früh entdeckten Toningenieure
den Reiz der Röhre. Sie nutzten sie, um unterschiedlichen
Klangquellen Wärme zu verleihen. Mit diesem Amp-Modell können
Sie nicht nur den Gitarren-Sound bearbeiten. Versuchen Sie
doch mal, eine Gesangsspur durchzuschleifen, und mit dem TUBE
PREAMP zu verfeinern.
CUSTOM CLEAN: Hier finden Sie die Simulation des CleanKanals unseres Dumble-Amps. Ein sehr durchsetzungsfähiger,
“clean” Sound, gut mit Kompressor (Attack 2 ms).
5. AMP-/SPEAKER-SIMULATION
13
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
$PSV
AMERICAN BLUES
MODERN CLASS A
TWEED COMBO
CLASSIC CLEAN
BRIT. BLUES
BRIT. CLASS A
BRIT. CLASSIC
BRIT. HI GAIN
RECTIFIED HI GAIN
MODERN HI GAIN
FUZZ BOX
ULTIMATE V-AMP
DRIVE V-AMP
CRUNCH V-AMP
CLEAN V-AMP
/DXWVSUHFKHUVLPXODWLRQ
U
1
WN
IHI
(
[9,17$*(%$66
[86&/$66$
[9,17$*(7:(('
[7:,1&20%2
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[%5,7
[9,17$*(
[9,17$*(
[9$03&86720
[9$03&86720
[2))$;,6
[9$03&86720
[9$03&86720
[9$03&86720
[9$03&86720
.HLQH&DELQHW6LPXODWLRQ
IU*HVDQJVDQZHQGXQJHQ
10 COMPRESSOR
$PSV
11 AUTO WAH
AND DELUXE
CUSTOM CLASS A
SMALL COMBO
BLACK TWIN
AND CUSTOM
NON TOP BOOST
CLASSIC 50 W
BRIT. CLASS A 15 W
RECTIFIED HEAD
SAVAGE BEAST
CUSTOM HI GAIN
ULTIMATE PLUS
CALIF. DRIVE
CUSTOM DRIVE
CALIF. CLEAN
CUSTOM CLEAN
TUBE PREAMP
/DXWVSUHFKHUVLPXODWLRQ
[9,17$*(%$66
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[7:,1&20%2
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[%5,7
[67$1'$5'
[%5,7
[9$03&86720
[67$1'$5'
[9$03&86720
[9$03&86720
[0,'&20%2
[%/$&.)$&(
[0,'&20%2
[%/$&.)$&(
())(&76
())(&76 5HJOHUEHL
5HJOHU JHGUFNWHP
7$37DVWHU
(IIHNW
1 ECHO
Mix
CC49, val 1
2 DELAY
CC49, val 0
3 PING PONG
CC49, val 2
CC55, val 1 + CC49, val 0
5 FLANGER/DELAY 1
CC55, val 5 + CC49, val 0
6 FLANGER/DELAY 2
CC55, val 5 + CC49, val 2
7 CHORUS/DELAY 1
CC55, val 3 + CC49, val 0
CC55, val 3 + CC49, val 2
9 CHORUS/COMPRESSOR
CC55, val 4 + CC44, val 1
CC44, val 2
12 PHASER
13 CHORUS
CC55, val 4
14 FLANGER
CC55, val 6
CC59
CC55, val 2
CC59
CC50+51
Delay Time
CC59
Mod. Mix
CC50+51
Modulation Speed
CC59
CC58
Attack
-
CC46
Speed
-
CC46
Feedback
Modulation Speed
CC58
Depth
CC59
CC56
Modulation Speed
CC57
Feedback
CC59
CC56
Modulation Speed
CC58
CC56
-
Modulation Speed
Depth
Modulation Speed
CC59
Mix
CC55, val 0
CC50+51
Delay Time
Mod. Mix
Mix
16 ROTARY
CC50+51
Delay Time
Mod. Mix
CC59
Mix
15 TREMOLO
CC59
CC45
Mix
CC50+51
Delay Time
Mod. Mix
CC45
Mix
CC55, val 1
CC59
CC45
Depth
CC50+51
Delay Time
Mod. Mix
CC54
Sense
Sense
CC44, val 1
CC53
CC54
Delay Mix
CC50+51
Delay Time
Mod. Mix
CC54
Delay Mix
8 CHORUS/DELAY 2
CC53
CC54
Delay Mix
Delay Time
Feedback
CC54
Delay Mix
CC50+51
Feedback
CC54
Delay Mix
Delay Time
CC53
CC54
Mix
4 PHASER/DELAY
Feedback
CC54
Mix
7$37DVWHU
CC56
CC59
CC57
CC56
Tab. 6.1: Effekte und MIDI-Controller
+
Tab. 5.2: Zuordnung der voreingestellten
Lautsprechersimulationen zu den Amp-Modellen
In Tabelle 6.1 sind für jeden Parameter die
entsprechenden MIDI-Controller angegeben. Die
dazugehörigen Einstellungen können per MIDI
vorgenommen werden. Eine ausführliche Liste aller
über MIDI steuerbaren Parameter wird auf der
BEHRINGER Internetseite (www.behringer.com)
kostenlos zur Verfügung gestellt.
6. EFFEKTPROZESSOR
6.1 Wah Wah
Ein besonderes Merkmal Ihres V-AMPIRE/V-AMP PRO/
V-AMP 2 ist der integrierte Multieffektprozessor. Dieses
Effektmodul bietet Ihnen 16 verschiedene Gruppen von
erstklassigen Effekten wie z. B. Chorus, Flanger, Delay, Auto
Wah sowie diverse Kombinationseffekte.
Über die MIDI-Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen
zusätzlichen Wah Wah-Effekt zu benutzen. Dieser kann optimal
bei Verwendung eines MIDI Foot Controllers mit Expression-Pedal,
z. B. dem BEHRINGER MIDI FOOT CONTROLLER FCB1010,
gesteuert werden.
Eine Übersicht sämtlicher gesendeter und empfangener MIDIInformationen bietet die MIDI-Implementationstabelle im Anhang.
Im DRIVE-Menü wird durch gleichzeitiges Drücken
von TAP und Drehen des EFFECTS-Reglers die Güte
und Filtercharakteristik des Wah Wah eingestellt
B).
(siehe auch
+
Der Multieffektprozessor arbeitet grundsätzlich
stereo. So sind Sie in der Lage, die Stereoeffekte zu
Recording-Zwecken über den LINE OUT des
Gerätes zu verwenden oder mit einem zweiten
Verstärker in stereo zu spielen.
Die Effekte können in drei Parametern verändert werden: Durch
Drehen des EFFECTS-Reglers, durch Drücken des TAP-Tasters
im Takt der Musik und durch Drehen des EFFECTS-Reglers bei
gehaltenem TAP-Taster. Auf der nächsten Seite finden Sie eine
Tabelle der Effektparameter.
+
Um auf Geschwindigkeit basierende Effekte dem
Tempo des Musikmaterials anzupassen, drücken Sie
bitte im Takt der Musik zweimal den TAP-Taster.
+
6.2 Effektbeschreibungen
Nachfolgend finden Sie kurze Beschreibungen der zur
Verfügung stehenden Effekte.
6.2.1 Hall- und Delay-Algorithmen
REVERB: Das Reverb ist ein Halleffekt. Der Hall ist immer noch
mit der wichtigste Effekt in einer Abmischung oder bei einem
Live-Event. BEHRINGER bietet Ihnen neun verschiedene
Hallprogramme, damit Sie in jeder Situation den passenden Reverb
parat haben. Der Reverb-Effekt kann allen anderen Effekten
separat zugemischt werden (siehe Kapitel 6.2).
ECHO: Ebenso wie der Stereo-Delay-Effekt ist das Echo eine
verzögerte Wiederholung des Eingangssignals, allerdings mit dem
Unterschied, dass die Wiederholungen zusehends weniger
Höhenanteil haben.
14
6. EFFEKTPROZESSOR
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
Dies simuliert das Verhalten eines Bandechos, wie es lange
vor der digitalen Ära eingesetzt wurde und liegt somit im Trend
der “Vintage Sounds”.
Außerdem werden die Reflexionen abwechselnd auf dem
rechten und linken Kanal ausgegeben, also quasi ein Stereoeffekt
erzeugt.
DELAY: Eine Verzögerung des Eingangssignals. Unterschiedliche Tempoeinstellungen ermöglichen interessante
Verzögerungseffekte. Wie das Ganze klingen kann, hat vor allem
U2-Gitarrist “The Edge” eindrucksvoll demonstriert.
PING PONG: Ein Delay-Effekt mit wechselnder Stereopositionierung.
6.2.2 Modulationseffekte
PHASER: Der Phaser arbeitet nach dem Prinzip, dass dem
Audiosignal ein zweites, phasenverschobenes Signal hinzugefügt wird. Das Material wirkt so dicker und vor allem lebendiger.
Dieser Effekt wird gerne bei Gitarren-Sounds und KeyboardFlächen verwendet, wurde aber in den 70er Jahren auch intensiv
für andere Instrumente wie z. B. E-Pianos eingesetzt. Je nach
Einstellung kann der Phaser leicht modulierend oder stark
verfremdend eingesetzt werden.
FLANGER: Der englische Ausdruck “Flange” bedeutet
“Tonbandspule”, und dies erklärt auch die Eigenschaften des
Effektes. Ursprünglich wurde der Flanger-Effekt mit zwei
Tonbandmaschinen erzeugt, die synchron liefen. Auf beide
Maschinen werden die gleichen Signale aufgenommen (z. B. ein
Gitarrensolo). Legt man nun einen Finger auf die linke Spule
einer der Maschinen, bewirkt dies ein Abbremsen der Spule und
somit der Abspielgeschwindigkeit. Durch die entstehende
Verzögerung ergeben sich Phasenverschiebungen der Signale.
CHORUS: Dieser Effekt fügt dem Originalsignal eine leichte
Verstimmung hinzu. So entsteht in Verbindung mit einer
Tonhöhenvariation ein angenehmer Schwebungseffekt.
6.2.3 Multieffektprogramme
Statt mit dem Fuß wird die Filterfrequenz des Auto Wahs abhängig
von der Signalstärke automatisch gesteuert.
TREMOLO: Die Simulation des klassischen Fender Tremolo.
Spätestens seit Trip Hop ist dieser Effekt wieder voll im Trend.
ROTARY: Die Simulation des klassischen Orgeleffektes
schlechthin, der normalerweise mit einem höllisch schweren
Gehäuse mit langsam oder schnell rotierenden Lautsprechern
erzeugt wird. Dabei wird physikalisch eine Überlagerung des
Dopplereffektes (Frequenzmodulation) mit einer Amplitudenmodulation des Signals ausgenutzt.
NOISE GATE: Das Noise Gate wird dazu benutzt, Rauschen
oder andere Störgeräusche zu entfernen bzw. zu reduzieren.
Gerade das Gitarrensignal ist sehr anfällig für Störgeräusche.
Zum einen wird oft mit hohen Gain-Einstellungen gearbeitet und
zum anderen können die Tonabnehmer der Gitarre unerwünschte
Nebengeräusche verstärken. So offenbart sich vor allem in
Spielpausen, welche unangenehmen Geräusche so entstehen.
Wie arbeitet ein Noise Gate? In den Spielpausen wird das Signal
einfach ausgeblendet. Gleichzeitig verschwindet natürlich auch
das Rauschen.
6.3 Der separate Reverb-Effekt
Der Reverb-Effekt kann unabhängig vom integrierten
Multieffektprozessor stets zugemischt werden. Aktivieren Sie
hierzu im EDIT-Modus (gleichzeitiges Drücken der beiden
Pfeiltasten) über den Taster D die REVERB-Funktion und wählen
Sie mit Hilfe der beiden Pfeiltasten einen Halltyp
aus. Insgesamt stehen neun unterschiedliche Halltypen zur
Verfügung:
U
1
EU 5HYHUE7\S
HY
H5
1
2
3
4
Tiny Room
Small Room
Medium Room
Large Room
5
Ultra Room
6
7
8
9
Small Spring
Medium Spring
Short Ambience
Long Ambience
(LJHQVFKDIW
Klassische Raumsimulationen in unterschiedlichen Größen (von Badezimmer
bis Kathedrale).
Spezialeffekt, der aus Gitarrensignalen
regelrechte Sphärenklänge macht.
Simulationen der typischen
Federhallspiralen.
Der Ambience-Effekt simuliert die ersten
Reflexionen eines Raums ohne Nachhall.
PHASER & DELAY: Die Kombination aus Phaser und Delay.
Tab. 6.2: Die unterschiedlichen Reverb-Effekte
FLANGER & DELAY: Bei diesem Effekt wird das Eingangssignal
verzögert und zudem ein ausgeprägter Welleneffekt erzeugt. Er
eignet sich besonders gut, um Single Notes hervorzuheben, kann
aber auch zur interessanten Gestaltung eines markanten Solos
beitragen.
7. TUNER
CHORUS & DELAY: Dieser Algorithmus kombiniert ein Delay,
also eine Signalverzögerung, mit dem beliebten Chorus-Effekt.
CHORUS & COMP: Mit dem Kompressor lassen sich erstaunliche
Sustain-Effekte erzielen. Dies ist vor allem bei Gitarrentönen, die
lange ausklingen sollen, sehr zweckdienlich. In Verbindung mit
dem Chorus kann das Audiosignal enorm “verdichtet” werden.
6.2.4 Spezielle Effekte
COMPRESSOR: Ein Kompressor begrenzt den Dynamikumfang
von Musikmaterial. Mit dem Kompressor können so hörbare und
kreative Klangeffekte erzielt werden. Der starke Einsatz eines
Kompressors (wird erzielt durch Betätigen des EFFECTS-Reglers)
ermöglicht eine Verdichtung der Gesamtdynamik.
AUTO WAH: Das legendäre Wah Wah ist vor allem durch Jimi
Hendrix zu Ruhm gelangt. Es zu erklären wäre mit Sicherheit
schwieriger, als sich einfach Hendrix’ Voodoo Chile anzuhören.
Das integrierte Stimmgerät wird durch Drücken des TUNERTasters eingeschaltet.
7.1 Stimmen der Gitarre
Der chromatische Tuner ist in der Lage, die Frequenz der
gängigen Gitarrengrundtöne zu erkennen. Für die A-Saite
bedeutet dies eine Frequenz von 220 Hz. Wenn Ihre Gitarre
mit dem V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 verbunden ist und Sie
eine leere Saite anspielen, versucht der Tuner, den Ton zu
erkennen und zeigt ihn im Display an. Da der Tuner autochromatisch arbeitet, kann er auch Halbtöne erkennen. Diese
werden durch ein “b” im Display angezeigt.
Nun kann es sein, dass ein gespielter Ton, der im Display z. B.
als “A” gedeutet wird, dennoch geringfügig vom Idealton
abweicht. Dies wird durch das Leuchten mindestens einer der
vier Pfeil-LEDs am unteren Rand des Displays angezeigt. In
speziellen Fällen können auch zwei LEDs aufleuchten, und zwar
immer dann, wenn der gespielte Ton zwischen den durch die
Einzel-LEDs angezeigten Abweichungen liegt. Leuchtet die
kreisrunde mittlere Tuner-LED auf, entspricht der gespielte dem
im Display angezeigten Ton.
7. TUNER
15
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
7.2 Einstellen des Referenztons “a”
8.2 Audioverbindungen
Um Ihnen alle Freiheiten bei der Stimmung Ihrer Gitarre zu
gewährleisten, haben Sie die Möglichkeit, die Voreinstellung des
Referenztons “a” zu verändern. Um zu verdeutlichen, was es
damit auf sich hat, an dieser Stelle ein kleiner Exkurs.
Die Eingänge des BEHRINGER V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
sind als Monoklinkenbuchsen ausgelegt. Alle Line Out-, Line Insowie der Kopfhörerausgang liegen als Stereoklinkenbuchsen
vor. Die Line Outs können wahlweise mit symmetrischen oder
unsymmetrischen Klinkensteckern verbunden werden.
Der sogenannte “Kammerton a” wurde seit seiner Messung
bis heute ständig erhöht: so lagen die Stimmgabeln Bachs, Händels
oder Mozarts bei 415, 420 oder 421 Hz (Schwingungen pro
Sekunde). Heute stimmen die Orchester “a” mit 444 Hz; die Berliner
Philharmoniker wollen die Nase vorn haben: ihr “Kammerton a”
liegt bei 447 Hz.
Die DI OUT-Anschlüsse des V-AMPIRE/V-AMP PRO liegen als
XLR-Buchsen vor.
Der Referenzton “a” des V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 ist
ab Werk auf 440 Hz eingestellt. Angenommen, Sie möchten mit
einem großen Orchester, das den “Kammerton a” auf 444 Hz
stimmt, musizieren, so benötigen Sie eine Funktion, mit der der
Referenzton “a” verändert werden kann. Diese Funktion wird
folgendermaßen aktiviert: Schalten Sie den Tuner durch Drücken
des TUNER-Tasters ein und wechseln Sie daraufhin durch
gleichzeitiges Drücken der beiden Pfeiltasten in den EDIT-Modus:
Im Display erscheint “40”, was 440 Hz bedeutet. Durch Drücken
der Pfeiltasten kann der Referenzton “a” nun um jeweils bis zu
15 Hz nach unten oder oben justiert werden. Im Display werden
stets die letzten beiden Ziffern des Grundtons angezeigt, da die
erste Ziffer immer 4 ist. Wenn Sie z. B. vom Grundton 440 Hz
ausgehend viermal die rechte Pfeiltaste drücken, zeigt das Display
44 an, was einer Frequenz von 444 Hz entspricht. Verlassen
Sie den EDIT-Modus, indem Sie entweder TUNER- oder TAPTaster drücken. Ihre Veränderung wird automatisch gespeichert.
Die Idealtöne für die übrigen Saiten Ihrer Gitarre richten sich
automatisch nach dem neu eingestellten Referenzton.
Abb. 8.1: XLR-Verbindungen
8. INSTALLATION
8.1 Netzspannung
Bevor Sie Ihr Gerät mit dem Stromnetz verbinden,
überprüfen Sie bitte sorgfältig, ob Ihr Gerät auf die
richtige Versorgungsspannung eingestellt ist! Der
Sicherungshalter an der Netzanschlussbuchse (V-AMPIRE/
V-AMP PRO) weist 3 dreieckige Markierungen auf. Zwei dieser
Dreiecke stehen sich gegenüber. Der V-AMPIRE/-AMP PRO ist
auf die neben diesen Markierungen stehende Betriebsspannung
eingestellt und kann durch eine 180°-Drehung des Sicherungshalters umgestellt werden. ACHTUNG: Dies gilt nicht für
Exportmodelle, die z. B. nur für eine Netzspannung von
120 V konzipiert wurden!
+
+
Wenn Sie das Gerät auf eine andere Netzspannung
einstellen, müssen Sie eine andere Sicherung
einsetzen. Den richtigen Wert finden Sie in Kapitel
10 “TECHNISCHE DATEN”.
Durchgebrannte Sicherungen müssen unbedingt
durch Sicherungen mit dem korrekten Wert ersetzt
werden! Den richtigen Wert finden Sie in Kapitel
10 “TECHNISCHE DATEN”.
Die Netzverbindung beim V-AMPIRE/V-AMP PRO erfolgt über
das mitgelieferte Netzkabel mit Kaltgeräteanschluss; beim
V-AMP 2 erfolgt die Netzverbindung über ein externes Netzteil.
Alle Netzverbindungen entsprechen den erforderlichen
Sicherheitsbestimmungen.
+
16
Abb. 8.2: 6,3 mm-Monoklinkenstecker
Beachten Sie bitte, dass alle Geräte unbedingt
geerdet sein müssen. Zu Ihrem eigenen Schutz
sollten Sie in keinem Fall die Erdung der Geräte bzw.
der Netzkabel entfernen oder unwirksam machen.
Das Gerät muss jederzeit mit intaktem Schutzleiter
an das Stromnetz angeschlossen sein.
8. INSTALLATION
Abb. 8.3: 6,3 mm-Stereoklinkenstecker
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
8.4 Die Standards AES/EBU und S/PDIF
Abb. 8.4: Kopfhörer-Stereoklinkenstecker
8.3 MIDI-Anschlüsse
Anfang der achtziger Jahre wurde der MIDI-Standard (Musical
Instruments Digital Interface) entwickelt, um die Kommunikation
von elektronischen Musikinstrumenten unterschiedlicher
Hersteller untereinander zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre hat
sich der Anwendungsbereich der MIDI-Schnittstelle immer mehr
verbreitert; so ist es heute eine Selbstverständlichkeit geworden,
ganze Tonstudios über MIDI zu vernetzen.
Prinzipiell gibt es bei der digitalen Signalverarbeitung zwei
Standards. AES/EBU ist die professionelle, symmetrische
Verbindung mit XLR-Steckverbindern. Diese Schnittstelle basiert
auf zwei identischen Protokollen, die im November 1985 (EBU
Tech. 3250-E) von der European Broadcast Union und im
Dezember 1985 von der Audio Engineering Society (AES3-1985)
veröffentlicht wurden. Die Firmen Sony und Philips orientierten
sich an diesem Standard und entwickelten eine weitere
Schnittstelle mit unsymmetrischer Signalführung und einigen
anderen wichtigen Unterschieden, die sich v. a. auf die Belegung
der Channel Status-Bits beziehen. Diese nach den beiden Firmen
be-nannte und als S/PDIF (Sony/Philips Digital Interface) bekannte
Schnittstelle benutzt entweder Cinch-Stecker oder optische
Verbindungen mit Lichtleiterkabeln. Das in der IEC 958 genormte
Verfahren machte jedoch hauptsächlich wegen der Bemühungen zur Einführung eines Kopierschutzes von sich reden. Diese
Norm beschreibt gleichzeitig die überarbeitete AES/EBU-Schnittstelle, die ihrerseits an das S/PDIF-Format angepasst wurde und
dort als IEC 958 Typ I (Professional) bezeichnet wird. Die
Bezeichnung der S/PDIF-Schnittstelle lautet dort IEC 958 Typ II
(Consumer).
Im Zentrum dieses Netzes steht ein Computer mit einer
Sequencer-Software, der nicht nur sämtliche Keyboards,
sondern auch Effekt- und andere Peripheriegeräte ansteuern
kann. In einem solchen Studio können Sie dann den V-AMPIRE/
V-AMP PRO oder V-AMP 2 vom Computer in Echtzeit steuern
lassen. Speziell bei Live-Anwendungen bietet sich aber auch
ein MIDI Foot Controller an, über den Sie sowohl die Effekteinstellungen als auch die Preset-Anwahl vornehmen können.
Die MIDI-Anschlüsse des Gerätes sind mit den international
genormten 5-Pol DIN-Buchsen ausgestattet. Zur Verbindung des
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 mit anderen MIDI-Geräten
benötigen Sie ein MIDI-Kabel. In der Regel werden handelsübliche
vorkonfektionierte Kabel verwendet.
MIDI IN: Dient zum Empfang der MIDI-Steuerdaten. Der
Empfangskanal wird im EDIT-Modus durch Drücken des A-Tasters
und anschließendes Betätigen der Pfeiltasten eingestellt.
MIDI OUT/THRU: Über MIDI OUT können Daten an einen angeschlossenen Computer oder an andere Geräte geschickt werden.
Übertragen werden Preset-Daten sowie Parameterveränderungen. Wird die Buchse auf MIDI THRU umgeschaltet,
sendet der V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2 keine eigenen MIDIInformationen, sondern leitet lediglich die am MIDI IN empfangenen
A).
Daten weiter (siehe Kapitel 2.1,
8.3.1 Empfangen/Senden von MIDI-SysEx-Daten
Alle drei Geräte können einen SysEx-Dump von einem anderen
MIDI-Gerät empfangen, sobald im EDIT-Modus die MIDI-Funktion
(Taster A) aktiviert ist. Somit werden aber automatisch alle
Presets überschrieben. Sie können auch MIDI-Daten zu einem
anderen Gerät senden (Total Dump), indem Sie im EDIT-Modus
den MIDI-Taster so lange gedrückt halten, bis “d” im Display
erscheint. Bei einem Total Dump kann z. B. der komplette
Speicherinhalt zu einem MIDI-Sequenzer übertragen und dort
gespeichert werden.
Sie können aber auch ein angewähltes Preset zu einem
anderen Gerät senden: Wechseln Sie dazu bitte durch
gleichzeitiges Drücken der beiden Pfeiltasten am sendenden Gerät
in den EDIT-Modus, aktivieren Sie die MIDI-Funktion und tippen
Sie den MIDI-Taster kurz an. Preset-Informationen liegen zunächst
im Temp Buffer und können über die Speicherfunktion auf einem
beliebigen Preset abgelegt werden.
8. INSTALLATION
17
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
9. ANHANG
0,',,PSOHPHQWDWLRQ&KDUW
)XQFWLRQ
7UDQVPLWWHG
5HFHLYHG
MIDI Channel
Mode
Note Number
Velocity
After Touch
Pitch Bender
Control Change
1
7
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
64
80
81
82
83
84
85
86
87
1-16
N
N
N
N
N
N (request only)
N (request only)
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y (skipped on request)
Y (skipped on request)
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
N (request only)
Y
Y
N (request only)
N (request only)
N (request only)
Y
Y
N (request only)
Y
Y
N (request only)
Y
Y
Y
Y
N (request only)
N (request only)
N
N
N (request only)
Y
Y
Y
Y
Y
Y
1-16
N
N
N
N
N
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
Y
88
Y
89
90
Program Change
System Exclusive
System Common
System Real Time
Running Status
Y
Y
Y (0-124)
Y
N
N
Y (2s Timeout)
Wah Pedal
Volume Pedal
Amp Gain (0-127)
Amp Treble (0-127)
Amp Mid (0-127)
Amp Bass (0-127)
Amp Vol (0-127)
Presence (0-127)
Reverb Mix (0-127) *2
Amp Type (0-32) with default cabinet *3
Fx Type (0-15) with defaults *1
Fx off/on (0/127)
Reverb Send off/on (0/127)
Cabinet Type (0-15) *5
Reverb Type (0-8) *4
Noise Gate Level (0-15)
Drive off/on (0/127)
Wah off/position (0/1-127)
pre Effect Type (0-2) *6
pre Effect Par 1 *6
pre Effect Par 2 *6
pre Effect Par 3 *6
pre Effect Par 4 *6
Delay Type (0-2) *7
Delay Time hi (0-117) *8
Delay Time lo (0-127) *8
Delay Spread (0-127)
Delay Feedback (0-127)
Delay Mix (0-127) *9
post Fx Mode (0-6) *10
post Fx Par 1 *10
post Fx Par 2 *10
post Fx Par 3 *10
post Fx Mix (0-127) *11
Assign Effects Control (0-15) *1
Amp Type (0-32) w/o cabinet change *3
Tap (Value > 63)
Request Controls (Value = 80)
Set Pos (0-15), Set Character (32-127)
Tuner Bypass Volume (0-127)
Tuner Center Frequency (25-55)
Configuration (0-4=S1,S2,L1,L2,L3)
Live EQ Treble (0-127)
Live EQ Mid (0-127)
Live EQ Bass (0-127)
(V-AMP PRO only) Digital Out
Y
(44.1/48/96/ext; bit 2:pro)
Input Gain (0-127)
Y
Y
Wah character (0-127)
Y (0-124,127)
127=Tuner
Y
see SysEx Documentation
N
N
Y
-
Tab. 9.1: MIDI-Implementation
18
5HPDUNV
9. ANHANG
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
10. TECHNISCHE DATEN
9$03,5(
$8',2(,1*b1*(
9$03352
9$03
6,3 mm Monoklinkenbuchse, unsymmetrisch
INSTRUMENTENEINGANG
1 MΩ
Eingangsimpedanz
+9 dBu
Maximaler Eingangspegel
AUX IN STEREO
6,3 mm Stereoklinkenbuchse
Eingangsimpedanz
-
6,3 mm Stereoklinkenbuchse
4,7 kΩ
6,3 mm Monoklinkenbuchse, unsymmetrisch
PRE DSP RETURN LINE IN
Eingangsimpedanz
Maximaler Eingangspegel
15 kΩ
-
2 kΩ
20 kΩ
-
+9 dBu
+15 dBu
6,3 mm Monoklinkenbuchse,
unsymmetrisch
-
POST DSP INSERT RETURN L/R
-
-
Eingangsimpedanz
-
40 kΩ
-
Maximaler Eingangspegel
-
+8 dBu
-
$8',2$86*b1*(
ANALOG LINE OUTPUTS L/R
6,3 mm Monoklinkenbuchsen, unsymmetrisch
6,3 mm Klinkenbuchsen, symmetrisch
ca. 680 Ω
Ausgangsimpedanz
Maximaler Ausgangspegel
PRE DSP SEND/LINE OUT
2,2 kΩ
+9 dBu
6,3 mm Monoklinkenbuchse, unsymmetrisch
+20 dBu
-
<1 kΩ
+9 dBu
Ausgangsimpedanz
Maximaler Ausgangspegel
POST DSP INSERT SEND L/R
-
6,3 mm Monoklinkenbuchsen,
unsymmetrisch
-
Ausgangsimpedanz
-
1 kΩ
Maximaler Ausgangspegel
-
+8 dBu
-
100 Ω
-
+14 dBu (Studio); 0 dBu (Live)
-
Ausgangsimpedanz
Maximaler Ausgangspegel
-
XLR, symmetrisch
BALANCED LINE OUT
6,3 mm Stereoklinkenbuchse, unsymmetrisch
KOPFHÖRERANSCHLUSS
+15 dBu/100 Ω (+23 dBm)
Maximaler Ausgangspegel
',*,7$/($86*b1*(
Format
-
Sample-Frequenz
-
AES/EBU bzw. S/PDIF, umschaltbar
44,1/48/96 kHz intern; 32 - 96 kHz
Wordclock, Sample Rate Converter
trafosymmetrisch
Ausgangsimpedanz
-
110 Ω
-
Nominaler Ausgangspegel
-
3,5 V peak-to-peak
-
XLR
CINCH
-
-
massefrei unsymmetrisch
Ausgangsimpedanz
-
75 Ω
-
Nominaler Ausgangspegel
-
0,5 V peak-to-peak
-
:25'&/2&.(,1*$1*
BNC
-
koaxial
Eingangsimpedanz
-
50 kΩ
-
Nominaler Eingangspegel
-
2 - 6 V peak-to-peak
-
0,',
5-Pol DIN-Buchsen IN, OUT/THRU
Typ
',*,7$/(6,*1$/9(5$5%(,781*
24-Bit Delta-Sigma, 64/128-faches Oversampling
Wandler
104 dB @ Preamp Bypass
Dynamik A/D
92 dB
Dynamik D/A
31,250 kHz
Abtastrate
100 Mips
DSP
Delay Time
Signallaufzeit (Line In
',63/$<
max. 1933 ms
Æ Line Out)
ca. 5 ms
zweistellige 7-Segment-LED-Anzeige
Typ
9(567b5.(5
Leistung Mono (1 x 4 Ω Last)
120 W
-
Leistung Mono (1 x 8 Ω Last)
70 W
-
-
Leistung Stereo (2 x 8 Ω Last)
Schalldruck
2 x 60 W
-
-
116 dB @ 1 m
-
-
-
,17(51(5/$87635(&+(5
Typ
Impedanz
Belastbarkeit
®
TM
JENSEN /BUGERA
8Ω
70 W (IEC) / 140 W (DIN)
-
-
-
-
-
-
675209(5625*81*
Netzspannung
Leistungsaufnahme
Sicherung
Netzanschluss
USA/Kanada 120 V~, 60 Hz
USA/Kanada 120 V~, 60 Hz
Europa/U.K./Australien 230 V~, 50 Hz
U.K./Australien 240 V~, 50 Hz
Japan 100 V~, 50 - 60 Hz
Europa 230 V~, 50 Hz
Generelles Exportmodell 120/230 V~, 50 - 60 Hz
Japan 100 V~, 50 - 60 Hz
200 W max.
15 W
13 W
100 - 120 V~: 7$+250 V
100 - 120 V~: 7P$+250 V
-
200 - 240 V~: 7P$+250 V
200 - 240 V~: 7$+250 V
Standard-Kaltgeräteanschluss
$%0(6681*(1*(:,&+7
Abmessungen (H x B x T)
Gewicht
externes Netzteil
491 x 611 x 265 mm
89 x 482,6 x 135 mm
63 x 236 x 180 mm
19 1/3" x 24" x 10 2/5"
3 1/2" x 19" x 5 1/4"
2 1/2" x 9 1/4" x 7 1/8"
ca. 21,5 kg
ca. 2,6 kg
ca. 1,2 kg
47 1/2 lbs
ca. 5 3/4 lbs
ca. 2 3/4 lbs
Die Fa. BEHRINGER ist stets bemüht, den höchsten Qualitätsstandard zu sichern. Erforderliche Modifikationen werden ohne vorherige Ankündigung vorgenommen. Technische Daten und
Erscheinungsbild des Geräts können daher von den genannten Angaben oder Abbildungen abweichen.
10. TECHNISCHE DATEN
19
V-AMPIRE/V-AMP PRO/V-AMP 2
11. GARANTIE
§ 1 GARANTIEKARTE/ONLINE-REGISTRIERUNG
Zum Erwerb des erweiterten Garantieanspruches muss der
Käufer die Garantiekarte innerhalb von 14 Tagen nach dem
Kaufdatum komplett ausgefüllt an die Firma BEHRINGER Spezielle
Studiotechnik GmbH zu den unter § 3 genannten Bedingungen
zurücksenden. Es gilt das Datum des Poststempels. Wird die
Karte nicht oder verspätet eingesandt, besteht kein erweiterter
Garantieanspruch. Unter den genannten Bedingungen ist auch
eine Online-Registrierung über das Internet möglich
(www.behringer.com bzw. www.behringer.de).
§ 2 GARANTIELEISTUNG
1. Die Firma BEHRINGER (BEHRINGER Spezielle Studiotechnik
GmbH einschließlich der auf der beiliegenden Seite genannten
BEHRINGER Gesellschaften, ausgenommen BEHRINGER Japan)
gewährt für mechanische und elektronische Bauteile des
Produktes, nach Maßgabe der hier beschriebenen Bedingungen,
eine Garantie von einem Jahr* gerechnet ab dem Erwerb des
Produktes durch den Käufer. Treten innerhalb dieser Garantiefrist Mängel auf, die nicht auf einer der in § 4 aufgeführten
Ursachen beruhen, so wird die Firma BEHRINGER nach eigenem
Ermessen das Gerät entweder ersetzen oder unter Verwendung
gleichwertiger neuer oder erneuerter Ersatzteile reparieren.
Werden hierbei Ersatzteile verwendet, die eine Verbesserung
des Gerätes bewirken, so kann die Firma BEHRINGER dem
Kunden nach eigenem Ermessen die Kosten für diese in
Rechnung stellen.
2. Bei berechtigten Garantieansprüchen wird das Produkt
frachtfrei zurückgesandt.
3. Andere als die vorgenannten Garantieleistungen werden
nicht gewährt.
§ 3 REPARATURNUMMER
1. Um die Berechtigung zur Garantiereparatur vorab überprüfen
zu können, setzt die Garantieleistung voraus, dass der Käufer
oder sein autorisierter Fachhändler die Firma BEHRINGER (siehe
beiliegende Liste) VOR Einsendung des Gerätes zu den üblichen
Geschäftszeiten anruft und über den aufgetretenen Mangel
unterrichtet. Der Käufer oder sein autorisierter Fachhändler erhält
dabei eine Reparaturnummer.
2. Das Gerät muss sodann zusammen mit der Reparaturnummer
im Originalkarton eingesandt werden. Die Firma BEHRINGER wird
Ihnen mitteilen, wohin das Gerät einzusenden ist.
3. Unfreie Sendungen werden nicht akzeptiert.
§ 4 GARANTIEBESTIMMUNGEN
1. Garantieleistungen werden nur erbracht, wenn zusammen
mit dem Gerät die Kopie der Originalrechnung bzw. der
Kassenbeleg, den der Händler ausgestellt hat, vorgelegt wird.
Liegt ein Garantiefall vor, wird das Produkt grundsätzlich repariert
oder ersetzt.
2. Falls das Produkt verändert oder angepasst werden muss,
um den geltenden nationalen oder örtlichen technischen oder
sicherheitstechnischen Anforderungen des Landes zu
entsprechen, das nicht das Land ist, für das das Produkt
ursprünglich konzipiert und hergestellt worden ist, gilt das nicht
als Material- oder Herstellungsfehler. Die Garantie umfasst im
übrigen nicht die Vornahme solcher Veränderungen oder
Anpassungen unabhängig davon, ob diese ordnungsgemäß
durchgeführt worden sind oder nicht. Die Firma BEHRINGER
übernimmt im Rahmen dieser Garantie für derartige
Veränderungen auch keine Kosten.
3. Die Garantie berechtigt nicht zur kostenlosen Inspektion
oder Wartung bzw. zur Reparatur des Gerätes, insbesondere
wenn die Defekte auf unsachgemäße Benutzung
zurückzuführen sind. Ebenfalls nicht vom Garantieanspruch
erfasst sind Defekte an Verschleißteilen, die auf normalen
Verschleiß zurückzuführen sind. Verschleißteile sind
insbesondere Fader, Crossfader, Potentiometer, Schalter/Tasten,
Röhren, Gitarrensaiten, Leuchtmittel und ähnliche Teile.
4. Auf dem Garantiewege nicht behoben werden des weiteren
Schäden an dem Gerät, die verursacht worden sind durch:
s unsachgemäße Benutzung oder Fehlgebrauch des Gerätes
für einen anderen als seinen normalen Zweck unter
Nichtbeachtung der Bedienungs- und Wartungsanleitungen
der Firma BEHRINGER;
s den Anschluss oder Gebrauch des Produktes in einer Weise,
die den geltenden technischen oder sicherheitstechnischen
Anforderungen in dem Land, in dem das Gerät gebraucht
wird, nicht entspricht;
s Schäden, die durch höhere Gewalt oder andere von der Firma
BEHRINGER nicht zu vertretende Ursachen bedingt sind.
5. Die Garantieberechtigung erlischt, wenn das Produkt durch
eine nicht autorisierte Werkstatt oder durch den Kunden selbst
repariert bzw. geöffnet wurde.
6. Sollte bei Überprüfung des Gerätes durch die Firma
BEHRINGER festgestellt werden, dass der vorliegende Schaden
nicht zur Geltendmachung von Garantieansprüchen berechtigt,
sind die Kosten der Überprüfungsleistung durch die Firma
BEHRINGER vom Kunden zu tragen.
7. Produkte ohne Garantieberechtigung werden nur gegen
Kostenübernahme durch den Käufer repariert. Bei fehlender
Garantieberechtigung wird die Firma BEHRINGER den Käufer
über die fehlende Garantieberechtigung informieren. Wird auf
diese Mitteilung innerhalb von 6 Wochen kein schriftlicher
Reparaturauftrag gegen Übernahmen der Kosten erteilt, so wird
die Firma BEHRINGER das übersandte Gerät an den Käufer
zurücksenden. Die Kosten für Fracht und Verpackung werden
dabei gesondert in Rechnung gestellt und per Nachnahme
erhoben. Wird ein Reparaturauftrag gegen Kostenübernahme
erteilt, so werden die Kosten für Fracht und Verpackung
zusätzlich, ebenfalls gesondert, in Rechnung gestellt.
§ 5 ÜBERTRAGUNG DER GARANTIE
Die Garantie wird ausschließlich für den ursprünglichen Käufer
(Kunde des Vertragshändlers) geleistet und ist nicht übertragbar.
Außer der Firma BEHRINGER ist kein Dritter (Händler etc.)
berechtigt, Garantieversprechen für die Firma BEHRINGER
abzugeben.
§ 6 SCHADENERSATZANSPRÜCHE
Wegen Schlechtleistung der Garantie stehen dem Käufer keine
Schadensersatzansprüche zu, insbesondere auch nicht wegen
Folgeschäden. Die Haftung der Firma BEHRINGER beschränkt
sich in allen Fällen auf den Warenwert des Produktes.
§ 7 VERHÄLTNIS ZU ANDEREN
GEWÄHRLEISTUNGSRECHTEN UND ZU NATIONALEM
RECHT
1. Durch diese Garantie werden die Rechte des Käufers gegen
den Verkäufer aus dem geschlossenen Kaufvertrag nicht
berührt.
2. Die vorstehenden Garantiebedingungen der Firma
BEHRINGER gelten soweit sie dem jeweiligen nationalen Recht
im Hinblick auf Garantiebestimmungen nicht entgegenstehen.
* Nähere Informationen erhalten EU-Kunden beim BEHRINGER
Support Deutschland.
Technische Änderungen und Änderungen im Erscheinungsbild vorbehalten. Alle Angaben entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Die hier abgebildeten oder erwähnten Namen anderer
Firmen, Institutionen oder Publikationen und deren jeweilige Logos sind eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Inhaber. Ihre Verwendung stellt in keiner Form eine Beanspruchung
des jeweiligen Warenzeichens oder das Bestehen einer Verbindung zwischen den Warenzeicheninhabern und BEHRINGER® dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der enthaltenen
Beschreibungen, Abbildungen und Angaben übernimmt BEHRINGER® keinerlei Gewähr. Abgebildete Farben und Spezifikationen können geringfügig vom Produkt abweichen. BEHRINGER®Produkte sind nur über autorisierte Händler erhältlich. Distributoren und Händler sind keine Handlungsbevollmächtigten von BEHRINGER® und haben keinerlei Befugnis, BEHRINGER®
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jeder Nachdruck, auch auszugsweise, und jede Wiedergabe der Abbildungen, auch in verändertem Zustand, ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Firma BEHRINGER Spezielle
Studiotechnik GmbH gestattet. BEHRINGER ist ein eingetragenes Warenzeichen.
ALLE RECHTE VORBEHALTEN. © 2004 BEHRINGER Spezielle Studiotechnik GmbH.
BEHRINGER Spezielle Studiotechnik GmbH, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 36-38,
47877 Willich-Münchheide II, Deutschland. Tel. +49 2154 9206 0, Fax +49 2154 9206 4903
20
11. GARANTIE
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