VIADRUS K4

VIADRUS K4
VIADRUS K4
Bedienungsanleitung und Installation des Kessels
DE_2015_31
INHALT
Seite
Allgemeine Informationen
1.
2.
3.
4.
Hergestellte Kesselvarianten ................................................................................................................... 4
Verwendung und Vorteile des Kessels.................................................................................................... 4
Technische Daten.................................................................................................................................... 5
Kesselbeschreibung ................................................................................................................................ 7
4.1
Kesselkonstruktion ............................................................................................................................. 7
4.2
Abgasanlage ...................................................................................................................................... 7
4.2.1
Beispiele von Abgasleitungen des richtigen Anschlusses der Abgasleitung und der
Zuluftsleitung ............................................................................................................................. 10
4.2.2
Beispiele von fehlerhaften Anschlüssen der Abgasleitung und der Luftansaugung.................. 10
4.2.3
Anschluss des Systems STARR D80 und FLEX 80 .................................................................. 10
4.2.4
Anschluss des Systems LIK 60/100, 80/125 ............................................................................. 13
4.2.5
Druckverluste der Abgaselemente bei Einsatz des Kessels VIADRUS K4 ............................... 15
4.3
Steuerungselemente ........................................................................................................................ 16
4.3.1
Demontage der vorderen Abdeckung ........................................................................................ 17
4.4
Hauptteile des Kessels ..................................................................................................................... 18
4.5
Schema der Abgasströmung im Austauscher .................................................................................. 20
4.6
Lieferung und Zubehör ..................................................................................................................... 21
4.7
Anweisungen vor Inbetriebnahme.................................................................................................... 21
Benutzer
5.
Bedienung des Kessels durch den Betreiber ........................................................................................ 22
5.1
Beschreibung der Bedienung ........................................................................................................... 22
5.2
Betriebsarten .................................................................................................................................... 22
5.3
Störungszustände ............................................................................................................................ 25
5.4
Blockierungscode ............................................................................................................................. 26
5.5
Zusatzfunktionen .............................................................................................................................. 27
5.5.1
Test der LCD Symbole ............................................................................................................... 27
5.5.2
Funktion der Luftreinigung ......................................................................................................... 27
5.6
OpenTherm Zimmergerät ................................................................................................................. 27
5.6.1
Informationen über die Historie .................................................................................................. 27
5.7
Installationsbetriebsart ..................................................................................................................... 27
5.7.1
Betriebsart Transparente Parameter (TSP) “tS” ........................................................................ 28
5.7.2
Betriebsart Info “In” .................................................................................................................... 28
5.7.3
Betriebsart Historie“Hi” ............................................................................................................... 29
6.
Wartung ................................................................................................................................................. 29
7.
WICHTIGE HINWEISE .......................................................................................................................... 30
8.
Anweisungen zur Entsorgung des Erzeugnisses nach der Frist seiner Lebensdauer.......................... 31
9.
Garantie und Verantwortung für Mängel ............................................................................................... 32
2
Service
10. Platzierung und Installation ................................................................................................................... 33
10.1 Vorschriften und Richtlinien ............................................................................................................. 33
10.2 Platzierungsmöglichkeiten ............................................................................................................... 34
10.3 Kesselmontage ................................................................................................................................. 35
10.4 Anschluss an das Heizsystem und das Einlassen von Wasser ....................................................... 37
10.5 Gasanschluss ................................................................................................................................... 37
10.6 Anschluss an das elektrische Netz .................................................................................................. 37
10.7 Kondensatabführung ........................................................................................................................ 37
10.8 Abgasableitung................................................................................................................................. 38
10.9 Elektrischer Anschluss des Kessels ................................................................................................. 38
10.9.1 Hauptkomponenten der Kesselelektroausstattung .................................................................... 38
10.9.2 Anschluss der übergeordneten Regelung und der Kesselaußensensoren ............................... 38
10.9.3 Anschluss der Anschlussplatte .................................................................................................. 39
11. Inbetriebnahme...................................................................................................................................... 44
11.1 Anweisungen vor Inbetriebnahme.................................................................................................... 45
11.2 Einstellung des Kessels ................................................................................................................... 46
11.3 Umstellung auf eine andere Brennstoffart........................................................................................ 47
11.4 Einstellung der Kesselelektronik ...................................................................................................... 48
12. Servicedurchsicht des Kessels .............................................................................................................. 50
3
Allgemeine Informationen
Geehrter Kunde,
Wir danken Ihnen für den Kauf des Kessels VIADRUS K4 und für das damit bezeugte Vertrauen zu der
Firma VIADRUS a.s.
Damit Sie sich gleich von Anfang an den richtigen Umgang mit Ihrem neuen Erzeugnis gewöhnen, lesen Sie
zuerst aufmerksam diese Anleitung zu seiner Verwendung durch, vor allem das Kapitel Nr. 5 - Bedienung
des Kessels durch den Nutzer, das Kapitel Nr. 6 – Wartung und das Kapitel Nr. 7 – Wichtige Hinweise. Wir
ersuchen Sie um die Einhaltung der weiter angeführten Informationen und insbesondere um die
Durchführung der vorgeschriebenen, jährlichen Kontrollen durch eine berechtigte Fachfirma, wodurch der
langjährige störungsfreie Betrieb des Kessels zu Ihrer und unserer Zufriedenheit gesichert wird.
1.
Hergestellte Kesselvarianten
In der Bestellung muss folgendes spezifiziert werden:
Spezifizierter Bestellkode:
VIADRUS K4 X1 X2 X3 X4 X5 X6
X1
X2
Austauscher:
Wassererhitzung:
X3
X4
X5
Elektroausstattung:
Leistung:
Brennstoff:
X6
Farbe der Abdeckung:
G: nichtro-stender Sermeta
1: ohne bestücktes Dreiwegventil mit Pumpe
2: Dreiwegventil, Pumpe, Wärmetauscher WW
3: mit Dreiwegventil und Pumpe
H: Honeywell
24: 24 kW
Z: Erdgas
P: Propan
W: weiß
R: rot
S: silbern
B: schwarz
Der Umbau des Kessels VIADRUS K4 vom Brennstoff Erdgas auf Propan und umgekehrt darf nur von
einer Vertragsserviceorganisation durchgeführt werden.
Der Rauchabzug der fy Almeva ist für den Einsatz mit dem Kessel genehmigt. Bei Einsatz des
Rauchabzugs mit Brennwertkesseln anderer Hersteller ist ein System mit gleichen Parametern wie
beim genehmigten Rauchabzug zu verwenden.
2.
Verwendung und Vorteile des Kessels
Der Kondensations- Brennwertkessel VIADRUS K4 ist für die Verbrennung von Niederdruck-Erdgas
bestimmt. Die Größe des Brennwert Wandkessels ist geeignet sowohl für die Beheizung von
Familienhäusern und Freizeiteinrichtungen, als auch für die Nutzung von Wärmequellen in selbständigen
Wohnungseinheiten. Die Wärmeleistung der VIADRUS K4 Kessel beträgt 5 - 24 kW.
Der Wirkungsgrad des Kessels liegt bei einem Temperaturgefälle von 50/30 °C im Bereich
101 – 105% und zwar in Abhängigkeit von der geforderten Leistung.
Vorteile des VIADRUS K4 Kessels:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Niedriger Gasverbrauch
Hoher Wirkungsgrad
Geräuscharmer Betrieb
Kontinuierliche Leistungsmodulation
Einfache Bedienung und Wartung
Kesselvariante ermöglicht einen Boileranschluss, oder dezentrale Warmwasser Versorgung, und sichert
die Erwärmung von Brauchwasser
Zuverlässige Regelung - und Sicherungselemente
Platz sparende Bauweise
Externe Funk Kesselsteuerung, kabellos (extra Zubehör).
4
Allgemeine Informationen
Technische Daten
Brennstoffart
Verbraucherkategorie
Ausführung
Masse
Wasserinhalt
Kesselabmessungen – Breite
- Tiefe
- Höhe
Ø Anschluss der Verbrennungsluft
Ø des Rauchstutzens
Wasserarbeitsüberdruck
Wasserprüfüberdruck
Druckverlust
Max. zulässige Arbeitstemperatur
Bereich Einstellung des Heizwassers
Bereich Einstellung des Warmwassers
Brennstoff-Überdruckanschluss
Geräuschpegel
Kesselanschluss
- Heizwasseraustritt
- Heizwasseraustritt in den Erhitzer
- Eintritt des Rückheizwassers
- Eintritt des Heizwassers aus Erhitzer
- Wassereintritt zum Einlassen in das System
- Kondensatableitung
- Ausgang des Sicherungsventils
- Zuleitung des Gases
Anschlussspannung
El. zugeführte Leistung
El. Schutzart
Tab. Nr. 2
[-]
[-]
[kg]
[l]
[mm]
[mm]
[mm]
[mm]
[mm]
[bar]
[bar]
[-]
[°C]
[°C]
[°C]
[mbar]
[dB]
26
2
20
[Js]
[Js]
[Js]
[Js]
37
ZP
Propan
ZP
Propan
I2H I2E
I3P
I2H I2E
I3P
C13,C33, C43, C53, C83
27,5
26,5
3
2
460
320
720
80 / 100
60, 80 (Siehe Abb. Nr. 10)
3
5
Siehe Diagramm Nr. 1
85
25 - 85
35 - 60
35 - 60
20
37
20
37
< 50
3/4“
1/2“
3/4“
1/2“
Ø 25
Ø 21,2
3/4“
1/N/PE 230VAC 50 Hz, TN-S
110
40
1/2"
[mm]
[mm]
[Js]
[W]
IP
K4G3H24PX
K4G3H24ZX
Propan
I3P
K4G2H24ZX
ZP
I2H I2E
K4G2H24PX
Abmessungen, Betriebstemperatur und elektrische Größen
K4G1H24PX
Tab. Nr. 1
K4G1H24ZX
3.
1/2“
3/4“
-
Wärme-technische Parameter
Leistungsbereich des Kessels
Nennleistung 80/60 °C
Nennleistung 50/30 °C
Minimale Leistung 50/30 °C
Größter Wärmeleistungsbedarf
Kleinster Wärmeleistungsbedarf
Durchfluss des Warmwasser bei ∆T 38 °C
Wirkungsgrad bei Nennleistung 80/60 °C
Wirkungsgrad bei minimaler Leistung
50/30 °C
Brennstoff-Massendurchfluss
Abgas-Massendurchfluss
Klasse Nox
Abgastemperatur (max.)
[kW]
[kW]
[kW]
[kW]
[kW]
[kW]
-1
[l.min ]
[%]
3
-1
-
0,5-2,4
5
0,2-0,9
0,5-2,4
0,2-0,9
8 – 45
5
85
K4G3H24PX
K4G3H24ZX
K4G2H24PX
5 - 24
22,2
P=24
P=5
Q=22.8
Q=4,6
8,3
až 98
až 105
[%]
[m .St ]
-1
[kg.St ]
[-]
[°C]
K4G2H24ZX
K4G1H24ZX
K4G1H24PX
Vergleichsbedingungen 15 °C und 101,325 kPa, Trockengas
-
0,5-2,4
0,2-0,9
Allgemeine Informationen
Diagramm Nr. 1
Hydraulischer Verlust des Kesselheizkreises
Soweit das System ZH (Zentralheizung) mit thermostatischen Ventilen bestückt ist, ist es notwendig, dass
ihre richtige Funktion gesichert wird und es zu keinen Lärm Erscheinungen kommt. Für die übliche
Installation, wenn das System ZH direkt an den Kessel angeschlossen ist, ist es notwendig, den
dynamischen Überdruck im System auf dem Wert 8 - 15 kPa (0,8 - 1,5 m Säule H2O) aufrecht zu halten. Zu
diesem Zweck muss das System mit einem Überströmventil bestückt werden (z. B. Heimeier HYDROLUX
DN 20), welches auf den geforderten Druckwert eingestellt wird. Das Überströmventil wird gewöhnlich in
Kesselnähe montiert.
Soweit das Heizsystem vom Kessel entfernt ist, ist es möglich, das Überströmventil mit Vorzug erst an der
Stelle der ersten Abzweigung des Systems zu installieren. Das Überströmventil sichert gleichfalls den
geforderten minimalen Durchfluss im Kessel im Fall wenn alle Radiatorventile geschlossen sind.
Im Diagramm werden gleichfalls die Werte des maximalen Überdrucks für die einzelnen Einstellungen der
Leistungsstufen der Umwälzpumpe angeführt, der im Heizsystem zur Verfügung steht. Die minimale
Durchflussmenge durch den Kesselkörper beträgt 500 l/Std.
Abb. Nr. 1
Kesselhauptabmessungen
6
Allgemeine Informationen
4.
Kesselbeschreibung
4.1
Kesselkonstruktion
Der Edelstahl Rohr- Kondensationsaustauscher ist mit 5 Bar auf Dichtheit geprüft.
Der VIADRUS K4 Kessel ist weiter mit einem Premix Brenner bestückt. Das Verbrennungs- Gemisch wird im
Mixer im vorausbestimmten Verhältnis von Luft und Gas im gesamten Leistungsbereich gemischt. Die Luft
wird durch einen Modulationsventilator dem Mixer zugeführt.
Der Kessel wird in drei Ausführungen hergestellt:
VIADRUS K4G1H24XX Version nur zur Beheizung bestimm, ist mit Pumpe mit PWM Regelung bestückt
VIADRUS K4G2H24XX mit PWM Pumpe und Durchlauferhitzer WW
VIADRUS K4G3H24XX mit PWM Pumpe und Dreiwegeventil, vorbereitet zur Verwendung in Kombination
mit dem Boiler zur Erhitzung von Warmwasser (WW)
Die elektronische Steuerungs- und Zündautomatik von Honeywell ist eine elektronische Regelung und
Steuerung, die für Gas Zentralheizkessel mit moduliertem Ventilator, mit niedrig energetischer Pumpe mit
PWM Steuerung und Brenner mit Vormischung entworfen wurde, und es besteht die Möglichkeit ein
Zusatzmodul für die Steuerung von Solar Paneelen zu installieren.
Die Zufuhr der Verbrennungsluft und die Ableitung der Abgase kann auf unterschiedliche Weise
durchgeführt werden, und zwar:
−
in den Schornstein
−
durch die Wand
−
über ein schräges oder ebenes Dach.
−
in den gemeinsamen Schacht.
Der Kessel ist ein Verbraucher der Ausführung C, d.h. er ist geschlossen mit einer elektronischen Zündung
und Ionisationsflamme.
Die Zuluft kann entweder von der Umgebungsluft entnommen werden, oder aber von außen zugeführt
werden, durch ein doppelwandiges Abgasrohr. Bei der ersten Variante muss der Blinddeckel neben dem
Abgasrohr entfernt werden.
4.2
Abgasanlage
Der Kessel ist nach der Art der Abgasabführung und der Verbrennungsluftzuführung in der Ausführung C.
das heißt ein geschlossener Verbraucher, welcher die Verbrennungsluft aus dem Raum oder aus einem
doppelwandigen Rohr bezieht, und die Abgase durch das innere Rohr ableitet. Oder aber in einen dafür
vorgesehenen Kamin ableitet, und die Frischluft aus dem umliegenden Raum bezieht. Der Kamin ist ein
Bauteil des Gebäudes. Der Verbrennungsraum und die Abgaswege sind gasdicht von dem Raum
abgetrennt, in dem der Verbraucher platziert ist.
Der Kessel wird in der Standardausführung mit einem Luftflansch geliefert. Die Abgasleitung ist nicht
Bestandteil der Kessellieferung. Abgasrohre und Bogen sowie Befestigungen sind Zubehör und können
separat bezogen werden.
Es ist notwendig, dass das Abgasrohr mit 3 % vom Kessel weg verlegt wird. Der Druckverlust für die
Abgasanlage darf 150 Pa nicht überschreiten. Der Gesamtdruckverlust ist die Summe der einzelnen Verluste
der in diesem Kapitel beschriebenen Teile.
Der Kessel darf nur mit der Anlage gegen Windeinfluss installiert werden, die den Anforderungen
lt. EN 1856-1 (siehe Anlage N) entspricht. Für die Abgasableitung über das Dach muss ein
Sammelschornstein verwendet werden.
Der Kessel muss mit dem notwendigen Zubehör installiert werden (Rohrleitung zur
Verbrennungsluftzuleitung und für die Abgasableitung).
Zum Kessel VIADRUS K4 wurde das Abgassystem der Firma ALMEVA in folgender Ausführung genehmigt
und empfohlen:
• Star D80mm
• Flex D80 mm
• LIK 60/100 mm
• LIK 80/125 mm
Die empfohlene Abgasanlage kann zum Kessel bestellt werden.
7
Allgemeine Informationen
Abb. Nr. 2
Anschlussmöglichkeiten des Abgasabzugs und der Luftzuführung
Der Kessel der Ausführung C wird weiter näher durch eine zweistellige Zahl spezifiziert:
- die erste Zahl im Index bezieht sich auf die mögliche Installation des Kessels mit Hinsicht auf die Art der
Zuführung der Verbrennungsluft und die Abgasabführung.,
- die zweite Zahl im Index bezieht sich auf die Verwendung und Platzierung des eingebauten Ventilators
im Kessel. Kessel VIADRUS K4 ist ein Kessel mit eingebautem Ventilator vor der Verbrennungskammer
/ dem Wärmeaustauscher (dem Kesselkörper) und wird mit der zweiten Zahl des Indexes „3“
gekennzeichnet.
Ausführung C1
Der Kessel ist mit seiner Rohrleitung an die Schutzmündung angeschlossen, die waagerecht an der
Außenwand, oder auf dem Gebäudedach installiert ist. Die Mündungen dieser Rohrleitungen sind entweder
konzentrisch, oder sind gegenseitig so nahe angeordnet, dass sie den gleichen Witterungsverhältnissen
unterliegen.
Die Austrittsöffnungen der Rohrleitungen für die Zufuhr von Verbrennungsluft und die Abführung der Abgase
müssen so angeordnet sein, dass sie sich innerhalb eines Quadrats mit der Seite 50 cm befinden.
Die Anlage gegen die Windeinwirkung kann auf der Wand und/oder auf dem Dach platziert werden,
lt. durchgeführter Installation.
Ausführung C3
Der Kessel der Ausführung C ist mit seiner Rohrleitung an die senkrecht installierte Schutzmündung
angeschlossen. Die Mündungen dieser Rohrleitungen sind entweder konzentrisch, oder sind gegenseitig so
nahe angeordnet, dass sie den gleichen Witterungsbedingungen unterliegen. Die Austrittsöffnungen der
selbständigen Rohrleitungen für die Verbrennungsluftzufuhr und die Abgasableitung müssen so angeordnet
sein, dass sie sich innerhalb eines Quadrats mit der Seitenlänge 50 cm befinden, und die Entfernung
zwischen den Ebenen der zwei Öffnungen muss kleiner als 50 cm sein.
8
Allgemeine Informationen
Ausführung C4
Der Kessel der Ausführung C, der mit seiner Rohrleitung, eventuell unter Verwendung eines
Zwischenstücks, an einen gemeinsamen Schacht angeschlossen ist. Die Mündungen dieser Rohrleitungen
sind entweder konzentrisch, oder sind gegenseitig so nahe angeordnet, dass sie den gleichen
Witterungseinflüssen unterliegen.
Der Kessel wird mit der kurzmöglichsten Rohrleitung für die Zuleitung von Verbrennungsluft und für die
Ableitung der Abgase installiert. Die Saugwirkung, die für die Rauchgasableitung in der Rohrleitung
verwendet wird, ruft keinen Unterdruck 50 Pa hervor. Für den gegebenen Anschluss können die Systeme
der Firma ALMEVA verwendet werden.
Ausführung C5
Die Anlage gegen die Windeinwirkung an der Rohrleitung für die Verbrennungsluftzufuhr und die
Abgasableitung darf nicht auf den entgegen gelegenen Wänden des Gebäudes ausgeführt werden.
Ausführung C8
Der Kessel der Ausführung C, der mit seinen Rohrleitungen, eventuell mit Verwendung eines
Zwischenstückes, auf der Seite der Luftzuführung an den Schutzmündungen und auf der Seite der
Abgasabführung an einem selbständigen oder gemeinsamen Schornstein angeschlossen ist.
Der Schornstein muss mit einer speziellen Einlage ausgestattet sein, die für den Kondensationskessel und
die Abführung des Kondensats aus dem Schornstein bestimmt ist. Für den Kessel VIADRUS K4 kann eine
Plasteinlage mit der Temperaturwiderstandsfähigkeit von 120°C zum Beispiel von der Firma ALMEVA
verwendet werden.
Der Kessel darf nur mit der Anlage gegen die Windeinwirkung ausgestattet werden, welche den
Anforderungen EN 1856-1 (siehe Anlage N) entspricht.
Den Entwurf für die Durchführung der Abgasleitung und die Luftzufuhr, einschließlich ihrer Längen,
ermittelt der jeweilige autorisierte Fachmann.
Bemerkung:
Die Anzahl der Komponenten für die einzelnen Typen der Ausführung hängt von der
Kesselplatzierung ab.
9
Allgemeine Informationen
4.2.1 Beispiele von Abgasleitungen des richtigen Anschlusses der Abgasleitung und der
Zuluftsleitung
Abb. Nr. 3
4.2.2 Beispiele von fehlerhaften Anschlüssen der Abgasleitung und der Luftansaugung
Abb. Nr. 4
4.2.3 Anschluss des Systems STARR D80 und FLEX 80
Beim Einsatz vom Rauchabzug STAR ø80 ist die Reduktion (1) im oberen Teil des Wärmetauschers
zu demontieren.
1.
2.
3.
4.
Reduktion
Reduktionseinlage des Austauschers
Abgasableitung, Meßstück
Luftsaugrohr
Abb. Nr. 5
10
Allgemeine Informationen
4.2.3.1
Schema der Abrauchung des Typs STARR, 2 x D 80 mm
Schornsteinkunststoffhaube starr
(komplett)
Regenschutzmanschette
Abschlussrohr ohne Stutzen
Distanzfassung universal
Rohr mit Stutzen
Revisions-T-Stück
Revisionstür
Rohr mit Stutzen
Stützbogen starr 87°mit Ankerung
LIB Rohrteil mit Saum
Revisions-T-Stück
Rohr mit Stutzen
Revisions-T-Stück mit Abfluss
Knie 45°
Revisions-T-Stück mit Richtungsänderung
Revisionsknie 87°
Kesselreduktion -zentrische
Revisions-T-Stück
mit Abfluss und
Richtungsänderung
Siphon Long John
(für Überdruck)
Abb. Nr. 6
11
Allgemeine Informationen
4.2.3.2
Schema der Abrauchung des Typs FLEX, 2 x D 80 mm
Regenschutzmanschette
Variante 1
Abschlussrohr ohne
Stutzen
Variante 2
Abschlussrohr flex
Schornsteinkunststoffhaube
flex (komplett)
Schornsteinkunststoffhaube
starr (komplett)
Distanzfassung universal
Revisionstür
Lüftungsgitter
Revisions-T-Stück flex/starr
Revisions-T-Stück flex/flex
Flexibles Rohr
Adapter starr/flex
Stützbogen starr 87°mit
Ankerung
Adapter
starr/flex
87°
Revisions-T-Stück
mit Abfluss und
Richtungsänderung
Siphon Long John
(für Überdruck)
Abb. Nr. 7
12
Allgemeine Informationen
4.2.4 Anschluss des Systems LIK 60/100, 80/125
Für den Anschluss des Systems
LIK 80/125 muss die Reduktion auf den
Durchmesser 60/100 verwendet werden
4. Meßstück
5. Verblendung der Öffnung D80
8. Reduktionseinlage des Austauschers
Regelung des Anschlusses des Endteils
des Systems LIK für den Anschluss am
Kessel VIADRUS K4, das Außenrohr der
Luftsaugung muss um 35 mm kürzer sein,
als das Rohr der Abgasableitung.
Zwischen Austauscher und Luftsaugrohr
muss ein Zwischenraum 10 – 15 mm zur
Sicherung der Luftsaugung in den Kessel
bleiben.
Bei Rauchabzug mit einem Durchmesser
von 60/100 mm ist eine Reduktion für den
Austauscher
einzusetzen.
Bei
Rauchabzug mit einem Durchmesser von
80/125 mm ist diese Reduktion vom
Austauscher zu entfernen.
13
Allgemeine Informationen
4.2.4.1
Schema der Abrauchung des Typs LIK, Durchführung 60/100 mm
(max. Länge 5 m), oder 80/125
Schornsteinkunststoffhaube
flex (komplett
LIK-Rohrteil mit Saum
LIK-Rohrteil einstellbar mit
Klemme
LIL-Wandfassung
LIK Revisions-T-Stück mit
Messöffnung
LIK Revisions-T-Stück mit
Abfluss
LIK Knie 45°
LIK Rev. T-Stück mit
Änderung der Richtung und
mit Messöffnung
LIK Knie 87°
Siphon Long John
(für Überdruck)
LIK Knie 87° (kurzes)
LIK Revisionsknie 87°
mit Messöffnung
LIK Rohr mit Stutzen
LIK Messstück mit
2 Messöffnungen
LIK Kesselreduktion
Information über die Verfügbarkeit der Ware
System LIK – DN 60/100 im Verkauf ab 1.10.2012
Abb. Nr. 8
Die Planung für die Abgasanlage und der Luftzufuhr, inkl. ihrer Längen führt der verantwortliche
Projektant unter Einhaltung aller örtlichen Vorschriften selbsttätig durch.
Bem.: Die Anzahl der Komponenten für die einzelnen Typen der Durchführung hängt von der
Platzierung des Kessels ab.
14
Allgemeine Informationen
4.2.5 Druckverluste der Abgaselemente bei Einsatz des Kessels VIADRUS K4
max. Lüfterdruck 150Pa
Geteilter Rauchabzug - Rauchgase
Code
Code
DN
VIADRUS
20105
PPSB48
80
Bezeichnung
Verlust in Pa
Bogen 45°
1,1
20107
PPSB98
80
Bogen 87°
1,7
20133
PPRM18
80
3,4
20111
PPSAS8
80
Rohr 1m
Schornsteinkopf aus Kunststoff starr
(komplett)
Geteilter Rauchabzug - Saugseite
Code
Code
DN
VIADRUS
20105
PPSB48
80
Bezeichnung
2,5
Verlust in Pa
Bogen 45°
0,8
20107
PPSB98
80
Bogen 87°
1,2
20133
PPRM18
80
Rohr 1m
2,5
DN
Bezeichnung
Konzentrischer Rauchabzug
Code
Code
VIADRUS
20158
LPBK45
Verlust in Pa
60/100
Bogen 45°
5,3
20160
LPBK95
60/100
Bogen 87°
7,5
20199
LPRK15
60/100
Rohr 1m
21,9
20197
LPZTK5
60/100
LIK T-Stück für Luftzufuhr
20235
LPASK5
60/100
LIK Rohrteil für Fassaden-Rauchabzug
10,5
20221
DPDS45
60/100
Dachaufbau (komplett)
29,8
20159
LPBK48
80/125
Bogen 45°
1,5
20161
LPBK98
80/125
Bogen 87°
2,1
20202
LPRK18
80/125
Rohr 1m
5,4
20198
LPZTK8
80/125
LIK T-Stück für Luftzufuhr
1,5
20236
LPASK8
80/125
LIK Rohrteil für Fassaden-Rauchabzug
3,5
20225
DPDS48
80/125
Dachaufbau (komplett)
9,1
20169
FVIA01
60/100-80/125
LIK Kesselreduktion
15
5
2
Allgemeine Informationen
4.3
Steuerungselemente
1
2
3
Abb. Nr. 9
Steuerpaneel des Kessels VIADRUS K4
16
Abdeckung der Elektronik und das Steuerpaneel
Manometer
Hahn zum Wassereinlassen in das Heizsystem
Allgemeine Informationen
4.3.1 Demontage der vorderen Abdeckung
Demontage der vorderen Kesselabdeckung:
Die vordere Abdeckung wird mit je zwei Schrauben oben und unten gesichert, zum Abnehmen der
Abdeckung gehen Sie wie folgt vor.
•
2 Schrauben unten (1) demontieren
•
Durch Zug am Seitenteil des Mantels den Klettverschluss lockern
•
Die vordere Abdeckung abnehmen
Abb. Nr. 10
Demontage der vorderen Kesselabdeckung
17
Allgemeine Informationen
4.4
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
Hauptteile des Kessels
Dreiwegeventil / Überströmventil (nur Variante K4G2H24XX und K4G3H24XX)
Temperatursensor Warmwasser (nur Variante K4G2H24XX)
Warmwasser Austauscher (nur Variante K4G2H24XX)
Gasventil
Siphon
Überdruckventil
Umwälzpumpe
Gasrohrzuleitung
Entlüftungsventil
Kesselelektronik
Brennerplatte
Temperatursensor des Heizwassers
Mixer
Sicherheitsthermostat
Kombinierte Elektrode
Kesselrahmen
Austauscher
Ventilator
Ausdehnungsbehälter
Kesselvorderabdeckung
Manometer
Abb. Nr. 11
Zusammensetzung des Kessels VIADRUS K4 (dargestellt Ausführung K4G2H24XX)
18
Allgemeine Informationen
1
2
3
4
Kondensationsaustauscher
Heizungs- Rücklauf in den Austauscher
Pumpe
Heizungs- Rücklauf in die Pumpe
Abb. Nr. 12
1
2
3
4
5
6
Heizsystem (Radiatoren)
Ausgangswasser aus dem Austauscher
Heizungs- Vorlauf in den Radiator
Füllventil
VIADRUS K4 K4G1H24XX nur mit der Wassererwärmung im System,
(hydraulische Schemaausführung und Muster des Hydroblockes)
Kondensationsaustauscher
Heizungs- Rücklauf in den Austauscher
Pumpe
Eintritt der Rückwassers in die Pumpe
Heizsystem (Radiatoren)
Ausgangswasser aus dem Austauscher
Abb. Nr. 13
5
6
7
8
7
8
9
10
11
Heizungs- Vorlauf in die Radiatoren
Füllventil
Wasser-Durchlauferhitzer
Wassereintritt in den Durchlauferhitzer
Wasseraustritt aus dem Durchlauferhitzer
VIADRUS K4 K4G2H24XX im Durchlauferhitzer
(hydraulische Schemaausführung und Muster des Hydroblockes)
19
Allgemeine Informationen
ionen
1
2
3
4
5
6
7
Kondensationsausstauscher
Heizungs- Rücklauf in den Austauscher
Pumpe
Eintritt der Rückwassers in die Pumpe
Heizsystem (Radiatoren)
Ausgangswasser aus dem Austauscher
Heizungs- Vorlauf in die Radiatoren
Abb. Nr. 14
4.5
8
9
10
11
12
13
14
Dreiwegventil
Füllventil
Ausgangswasser aus dem Erhitzer
Einfüllung des Wassers in das System
Wasserboilererhitzer
Überdruckventil des Erhitzers
Wassereintritt in den Erhitzer
VIADRUS K4 K4G3H24XX Ausführung als Boiler
(hydraulische Schemaausführung und Muster des Hydroblockes)
Schema der Abgasströmung im Austauscher
Erster Wärmeaustausch
Wasseraustritt
50 °C
Wassereintritt
30 °C
Brenner
Wasseraustritt
Wassereintritt
Abgase nach
Wasserkondensierung
40 °C
Kondensationstrennwand
Kondensat
Kondensatableitung
Abgase nach erstem Wärmeaustausch
Abgase nach zweitem Wärmeaustausch
gorąceAbgase
Heiße
spaliny gazu
Abb. Nr. 15
Schema der Abgasströmung im Wärmeaustauscher
20
Allgemeine Informationen
4.6
Lieferung und Zubehör
Der Kessel VIADRUS K4 wird im montierten Zustand auf einer Palette, verpackt in einer Kartonverpackung,
geliefert. Die Abrauchung wird auf Wunsch des Kunden nach dem konkreten Anschluss der Luftzuführung
und der Abgasabfuhr (lt. Kapitel 11) geliefert.
Standardzubehör zu allen Kesselvarianten:
Montagekonsole
Dübel 8 x 40 mm
Schraube 5 x 40 mm
Reduktion der Schornsteinöffnung
Blindflansch D80
Blende (für Umbau auf Propan)
Anleitung zur Bedienung und Installation des Kessels,
incl. Garantieschein
Sensor QAZ 36.526/109
Jedoch nur bei der Variante VIADRUS K4G3H24XX
(Mit Warmwasser Austauscher)
1 St.
5 St.
5 St.
1 St.
1 St.
1 St.
1 St.
Empfohlenes Zubehör zu allen Kesselvarianten:
Raumthermostat
1 St.
Abgassystem ALMEVA, Typ: LIK, STAR oder FLEX
Wasserfilter
Zimmergerät Opentherm (Honeywell CR 04)
Das empfohlene Zubehör ist nicht im Preis des Kessels enthalten.
4.7
Anweisungen vor Inbetriebnahme
Die Installation und Inbetriebnahme des Kessels dürfen nur autorisierte Fachbetriebe vornehmen,
das ist wesentlicher Bestandteil der Garantie, neben der jährlichen Wartung und Inspektion der
Geräte.
Die Installation muss den örtlichen gesetzlichen Vorschriften entsprechen, die sich auf diese Einrichtung
beziehen. Der Kessel muss kompatibel mit den örtlichen Anschluss Bedingungen sein (Kontrolle der
Kesselparameter mit den Angaben auf dem Herstellungsschild).
Bei der ersten Inbetriebnahme des Kessels durch einen Fachmann, besteht die Notwendigkeit den
Betreiber der Anlage in Übereinstimmung mit dieser Anleitung einzuweisen, und an den Betreiber zu
übergeben.
Ferner ist notwendig:
- Komplette Funktions- Kontrolle vor Inbetriebnahme,
- Dichtheitskontrolle des gesamten Kessels
- Kontrolle der Regulierungs- und Sicherungselemente.
Hinweis:
Der ABS Mantel des Kessels ist mit Schutzfolie abgedeckt. Diese Folie muss vor der Inbetriebnahme des
Kessels entfernt werden.
21
Benutzer
5.
Bedienung des Kessels durch den Betreiber
Beschreibung der Elemente des Steuerpaneels
Steuer
5.1
K1
K2
K3
K4
K5
K6
K7
+ Erhöhung der Heizwassertemperatur
- Senkung der Heizwassertemperatur
Info, Wahlbestätigung
Reset
Schalter, Umschalter Sommer/Winter,
- Senkung der Temperatur WW
+ Erhöhung der Temperatur WW
DG1 - DG3
S1
S2
S3
S4
S5
S6-S7-S8
S9
S10 - S17
S18
Displaynummer
Betriebsart WW
Forderung nach Restart
Dezimalpunkt
Betriebsart des Heizwassers
Celsiusgrade
Indikation der Brennerleistung
Bre
SolarBetriebsart
Wasserdruck im System
Forderung nach Service
Beschreibung der Bedienung
Die Grundangabe, die auf dem Display dargestellt wird ist die Heizkreistemperatur, im Fall der Erhitzung
WW ist das die mit dem Sensor WW gemessene Temperatur.
K6
Zur Einstellung der gewünschten Temperatur WW des Systems dienen die Tasten
K1
K7
und
. Für die
K2
Einstellung der gewünschten Wassertemperatur im System dienen die Tasten
und
auf dem
Steuerpaneel des Kessels.
Im Fall des Anschlusses der übergeordneten Regulierung ist diese Möglichkeit auf dem Kessel blockiert und
die Einstellung der Temperatur ist nur mit Hilfe des Zimmergerätes möglich.
Zum Umschalten der Betriebe SOMMER /WINTER und zum Ausschalten dient
ient die Taste
Die Grundinformationsdaten werden nach dem Drücken der Taste
Störungen werden mit der Taste
reset
K4
i
K3
K5
.
dargestellt.
argestellt.
deblockiert.
Der Kessel steht auch nach dem Ausschalten unter Spannung und die Steuereinheit sichert den Frostschutz
und, wenn es eingestellt
ingestellt ist, auch das Umdrehen der Umlaufpumpe gegen Erstarren.
Erstarren.
5.2
Betriebsarten
Betriebsarten der Steuereinheit:
•
Betriebsart OFF (AUS), die Anforderungen
nach Wärme werden ignoriert, außer dem
Antifrostschutz des Kessels.
•
Bereitschaftsbetriebsart
•
Betriebsart ZH
•
Betriebsart WW
•
Testoder
Installationsbetriebsart
–
Einstellung die Serviceparameter
•
Betriebsart bei Fehler / Störung
Prioritäten der Betriebsarten sind wie folgt fest
bestimmt:
1. Betriebsart Fehler / Störung
2. Test- oder InstallationsBetriebsart
InstallationsBetri
3. Betriebsart WW
4. Betriebsart ZH
5. Bereitschaftsbetriebsart
6. Betriebsart OFF (AUS)
22
Benutzer
Im üblichen Betrieb im Betriebsart WW oder ZH ist es möglich, in das Testbetriebsart einzutreten, als
Betriebsart der höheren Priorität. Im Fall einer Störung oder eines Fehlers kann in das Testbetriebsart erst
nach ihrer Beseitigung eingetreten werden.
OFF Betriebsart
Dieses Betriebsart kann durch Druck der Taste
Das Display zeigt an:
K5
gewählt werden.
BEREITSCHAFTSBETRIEBSART
K5
Durch Drücken der Taste
kann die Bereitschaftsbetriebsart des
Kessels durch Auswahl des Betriebs „Winter“ (Erhitzung WW und ZH) oder
„Sommer“ (Erhitzung WW) gewählt werden.
Wenn die Betriebsart Winter gewählt wurde, und es besteht keine Forderung
nach Wärme, zeigt das Display an:
Wird die Betriebsart Sommer gewählt und es besteht keine Forderung nach
Wärme, zeigt das Display an:
In der Bereitschaftsbetriebsart ist der Ventilator ausgeschaltet und das Gasventil ist geschlossen.
Die Speisepumpe ist ausgeschaltet und das Dreiwegeventil ist in der Stellung WW.
Voreinstellung der Temperatur ZH
K1
K2
Mit Hilfe der Tasten
und
wählen Sie die Temperatur ZH
(20 °C - ZH max.). Das Display zeigt die eingestellte Temperatur in der
Blinkbetriebsart an. Soweit es während 5 sec nicht zum Drücken der Taste
K1
K2
oder
kommt, geht das Display zur Anzeige des vorhergehenden
Zustandes zurück.
Voreinstellung der Temperatur WW
K6
K7
Mit Hilfe der Tasten
und
wählen Sie die Temperatur WW
(30 °C - 60 °C max.). Das Display zeigt die eingestellte Temperatur in der
Blinkbetriebsart an.
K6
Wird binnen 5 sec nicht die Tasten
oder
Display in den vorhergehenden Zustand zurück.
K7
gedrückt, geht das
Brennerzündung
Wird Wärme gefordert, geht der Brenner in die Sequenz Zündung. Sollte die Zündung nicht erfolgen, so wird
die Zündung durch das Steuerelement (wie voreingestellt), entsprechend wiederholt. Die Zündung wird erst
einige Zeit nach dem Lüfterstart eingeleitet. Nach erfolgreicher Zündung und Bestätigung durch die
Flammenüberwachung, werden die Umdrehungen des Ventilators weiter je nach Anforderung der Wärme
gesteuert und erhöht. (Modulierend).
Soweit die Zündung nach der programmierten Anzahl der Versuche nicht erfolgreich ist, kommt es zur
Fehleranzeige E01 – Brennerstörung.
ZH Betriebsart
Die Betriebsart ZH wird im Betrieb WINTER aktiviert. Die Anforderung nach Wärme kann durch den
ausgelösten Kontakt des Zimmerthermostates, oder durch die Einheit OpenTherm (CR04) generiert werden.
OpenTherm ist dem Zimmergerät übergeordnet und im Fall seines Anschlusses wird die Forderung des
Zimmerthermostates ignoriert.
23
Benutzer
ON/OFF Betätigung (ohne Zimmergerät OpenTherm)
Die Kontaktgabe des Zimmerthermostates generiert die Forderung nach Wärme in der Betriebsart ZH.
Die Pumpe ist eingeschaltet.
Die Flammenindikation wird wie folgt angezeigt:
Leistung < 30%
angezeigt
Leistung > 30% <75%
angezeigt
Leistung > 75%
angezeigt
Wird eine Betriebsanforderung mit höherer Priorität erhalten, werden die verlaufenden Funktionen
stillgesetzt.
ON/OFF Betätigung (ohne OTC – ohne Zimmergerät OpenTherm)
Wenn der Außenfühler angeschlossen ist, dann muss für die Festlegung der Austrittstemperatur des Kessels
die Heizkurve (Äquithermkurve) (siehe Abb. Nr. 16) eingestellt werden.
Abb. Nr. 16
Einstellung der Heizkurve (Äquithermkurve) - parameter P33
K3
i
Nach dem zweifachen Drücken der Taste
, zeigt das Display folgende
Informationen an:
Temperatur des Solarsensors, soweit der Sensor nicht angeschlossen ist, wird
auf dem Display LCD angezeigt --Außentemperatur, soweit der Sensor nicht angeschlossen ist, wird auf dem
Display LCD angezeigt ---
Der Wert wird auf dem Display für die Dauer von 5 Sekunden angezeigt:
Antifrostschutz
Der Antifrostschutz wird in allen spezifizierten Betriebsarten aktiviert.
Schutz gegen Legionellen
In der Kesselausführung mit WW Behälter wird der Schutz gegen Legionellen aktiviert.
Betriebsart der Überhitzung des Ausgangswasser bei Erhitzung WW
Das Programm der Steuereinheit ist mit dieser Schutzfunktion ausgestattet, welche die gefährliche hohe
Temperatur des Ausgangswasser verhindert.
24
Benutzer
5.3
Störungszustände
Die Störung wird durch den großen Buchstaben "E" signalisiert (Fehler am
Zustandsdisplay und Fehlercode am Temperaturdisplay).
Soweit auf dem Display das Symbol
Service kontaktiert werden.
Fehlercode
E01
E02
E03
E05
E08
E09
E12
E15
E16
E17
E18
E21
E33
E35
E82
oder
angezeigt wird, muss der
Beschreibung
Keine Flamme
Fehlerhafte Flammenindikation
Überschreitung des Temperaturlimits
Keine Gangreaktion des Ventilators für die Dauer länger als 1 Minute
Übergroße Flamme des Brenners
Fehler der Rückbindung des Ventils
Daten im Speicher EEPROM sind beschädigt
Kontrolle der Sensoren – kontinuierlicher Schutz
Austrittssensor – kontinuierlicher Schutz
Eintrittssensor – kontinuierlicher Schutz
Test der Sensorqualität
Versagen von ADC
Störung des Temperatursensors des Rückflusswassers
Störung des Sensors Störung des Ausgangswasser
Verlust der Flamme
E01
Flamme wurde nicht identifiziert und alle Versuche um Zündung sind abgelaufen. Dieser
Fehlerzustand stellt den Kessel still und es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig.
E02
Flamme identifiziert ohne bestehende Forderung nach Wärme. Dieser Fehlerzustand stellt den
Kessel still und es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig.
E03
Schutz für oberes Temperaturlimit, wurde detektiert durch Austritts- oder Eintrittssensor. Dieser
Fehlerzustand stellt den Kessel still und es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig.
E05
Die Steuereinheit detektiert das Signal aus dem Ventilator länger als 1 Minute nicht. Dieser
Fehlerzustand stellt den Kessel still und es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig.
E08
Das detektierte Flammenniveau ist außerhalb der erwarteten Grenze, was die Beschädigung der
elektronischen Komponenten bedeutet.
E09
Fehler in der Rückverbindung. Die Rückverbindung von den Ventilen respektiert die Befehle der
Steuereinheit nicht.
E12
Versagen, Kontrolle EEPROM. Daten im Speicher EEPROM sind beschädigt.
E15
Kontinuierliche Sensorkontrolle gelang nicht. Es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig
E16
Kontinuierliche Kontrolle des Austrittssensors gelange nicht. Es ist das manuelle / Fern-Reset
notwendig.
E17
Kontinuierliche Kontrolle des Eintrittssensors gelang nicht Es ist das manuelle / Fern-Reset
notwendig
E18
Beschädigung des Sensors. Es ist das manuelle / Fern-Reset notwendig
E21
Versagen ADC. Test ADC, der während des Gangs durchgeführt wurde, hat versagt, was eine
ernsthafte Störung der elektronischen Bestandteile detektiert.
E33
Der Eintrittssensor ist außer Betriebsbereich (Kurzschluss oder geöffneter Kreis).
E35
Der Austrittssensor ist außer Betriebsbereich (Kurzschluss oder geöffneter Kreis).
E82
Verlust der Flamme. Es ist notwendig manueller / Fern-Reset.
25
Benutzer
5.4
Blockierungscode
Der zeitweise Zustand der Blockierung wird durch den großen Buchstaben „F“ auf
dem Zustandsdisplay und durch den Fehlercode auf dem Temperaturdisplay
signalisiert. Die Steuereinheit des Kessels erkennt auch die Störungssituationen,
welche die Forderungen nach Wärme blockieren können, aber nicht zum Zustand der
Störung führen. Wenn der Fehlerzustand gelöst wird, verschwindet der Fehler, aber
er wird in die Datenhistorie eingetragen. Das Symbol
wird nur im Fall einer
Störung angezeigt, welche die Servicemitarbeiter lösen müssen.
Blockierungscode
F07
F13
F34
F37
F39
F40
F41
F42
F43
F47
F50
F51
F52
F53
F81
Beschreibung
Abgastemperatur ist zu hoch
Übergangsstörung des Fern-Reset
Niedrige Spannung aus dem Speisenetz
Niedriger Wasserdruck
Störung des Außensensors
Hoher Wasserdruck in ZH Ist bei einem Sicherheitsventil von 2,5 Bar nicht möglich !
Füllung mit Wasser (automatische) verläuft (Weitere Informationen)
Füllung mit Wasser (automatische) ist nicht vollendet (Weitere Informationen)
Niedriger Wasserdruck nach den Versuchen der automatischen Füllung mit Wasser
(Weitere Informationen)
Wasserdrucksensor ist nicht angeschlossen
Fehler des unteren Sensors WW des Solarspeichers (nur im Fall der Konfiguration
WW 2 oder 4)
Sensorfehler des Solar (nur im Fall der Konfiguration WW 2 oder 4)
Sensorfehler des Behälters WW
Sensorfehler der Abgastemperatur
Kontinuierlicher Test - Warten
F07
Die Abgastemperatur ist zu hoch. Die Blockierung ist auf 15 Minuten eingestellt. Soweit die
Temperatur nach dem Ablauf dieser Zeit unter die eingestellte Abgastemperatur absinkt,
verschwindet der Fehlercode F07.
F13
Alle ferngesteuerten Versuche zum Reset des Fehlers, und das entweder aus der OT Einheit, oder
mit der Taste Reset, sind erfolglos. Diese Störung wird durch die Unterbrechung der elektrischen
Speisung deaktiviert.
F34
Netzspannung ist niedriger als 170 VAC. Im Fall der Erhöhung der Speisespannung über 170 VAC
verklingt die Blockierungsmeldung.
F37
Niedriger Wasserdruck. Nach der Erneuerung des Wasserdrucks über den eingestellten Wert
verklingt die Blockierungsmeldung.
F39
Die Störung des Außensensors (Kurzschluss oder geöffneter Kreis). Der Servicemitarbeiter muss
kontaktiert werden.
F40
Hoher Wasserdruck in ZH. Nach der Senkung des Wasserdrucks unter den Limitwert verklingt die
Blockierungsmeldung.
F47
Der Wasserdrucksensor ist nicht angeschlossen. Nach dem Anschluss des Drucksensors verklingt
die Blockierungsmeldung.
F50
Sensor WW ist außer dem Betriebsbereich -5 ÷ 125 °C (Kurzschluss oder geöffneter Kreis). Nach
der Reparatur oder dem Austausch des Sensors WW verklingt die Blockierungsmeldung.
F51
Sensor des Solarpaneels (PT1000) ist außer dem Betriebsbereich -20 ÷ 125 °C (Kurzschluss oder
geöffneter Kreis). Nach der Reparatur oder dem Austausch des Sensors des Solarpaneels verklingt
die Blockierungsmeldung.
F52
Sensor des Behälters WW ist außer dem Betriebsbereich - 5 ÷ 125 °C (Kurzschluss oder geöffneter
Kreis). Nach der Reparatur oder dem Austausch des Sensors des Speichers WW verklingt die
Blockierungsmeldung.
F53
Der Abgassensor ist außer dem Betriebsbereich -5 ÷ 125 °C (Kurzschluss oder geöffneter Kreis).
Nach der Reparatur oder dem Austausch des Abgassensors verklingt die Blockierungsmeldung.
F81
Kontinuierlicher Test- Warten. Das System wartet auf den kontinuierlichen Test der Sensoren.
26
Benutzer
5.5
Zusatzfunktionen
5.5.1 Test der LCD Symbole
Beim Anschluss der Hauptenergiezuführung kommt es zum Test der LCD.
5.5.2 Funktion der Luftreinigung
Während dieser Funktion läuft der Ventilator mit der maximalen Umdrehungszahl
für die Dauer von 120 Sekunden. Während dieser Zeit schaltet sich die Pumpe in
5-Sekundenintervallen ein und aus. Das Dreiwegventil verschiebt sich von ZH auf
WW und zurück in 30-Sekundenintervallen.
Auf diese Weise werden Luftblasen aus dem hydraulischen System verdrängt.
Auf dem Display wird angezeigt:
K4
Die Funktion kann durch Druck der Taste
übersprungen werden. Wir empfehlen, in folgenden
Fällen zu aktivieren:
1. Soweit die Steuereinheit zum ersten Mal an das Netz angeschlossen wird.
2. Nach manuellem Reset des Fehlers E03 – Überschreitung des Temperaturlimits
3. Soweit der Wasserdruck ZH in den Arbeitsgrenzen nach den Blockierungsmeldungen F37, oder F40 ist.
4. Nach manuellem Reset der Blockierungsmeldung F43: der Nennwasserdruck wird in der definierten Zeit
nicht erreicht (nach der manuellen oder automatischen Füllung).
reset
Soweit danach keine Anforderung
BereitschaftsBetriebsart um.
5.6
nach
Wärme
besteht,
schaltet
die
Steuereinheit
in
das
OpenTherm Zimmergerät
Beim Anschluss des Gerätes mit der Zimmergerät Opentherm wird dieses zur Hauptsteuereinheit und die
Steuereinheit des Kessels ist ihm untergeordnet.
5.6.1 Informationen über die Historie
Die Steuereinheit hat die Möglichkeit, die Störungscode zu registrieren und kann weitere Informationen wie
über einen (energetisch unabhängigen) Speicher aufzeichnen:
• Anzahl der Kesselbetriebsstunden
• Ausgleichsspeicher der Geschichte der Störungen: 8 letzte Fehler inklusive der Zeit der Aufzeichnung *
• Anzahl der gesamten Brennerkontakte
• Anzahl der Brennerkontakte im ZH Betriebsart
• Anzahl der Brennerkontakte im WW Betriebsart
• Anzahl der Betriebsstunden ZH
• Anzahl der Betriebsstunden WW
• Anzahl der Stunden des ausgeschalteten Brenners
• Anzahl der Betriebsstunden der Pumpe ZH
Die Fehlercode sind mittels Zimmergerät Opentherm der Raumeinheit oder mittels Steuereinheit und
Computer zugänglich.
Reset der Informationen über die Geschichte ist mittels Steuereinheit und Computer zugänglich.
5.7
Installationsbetriebsart
Durch Druck der Taste
werden.
reset
K4
für die Dauer von 10 sec, kann in die Installationsbetriebsart eingetreten
K5
Durch Druck der Taste
für 1 sec kann die Installationsbetriebsart verlassen werden.
Auf dem Display wird das blinkende "tS" angezeigt.
27
Benutzer
K6
Mittels der Tasten
werden:
K7
und
kann das unten angeführte Angebot der Betriebsarten durchgangen
Transparente Parameter
Info
Geschichte
Reset
Die aktive Betriebsart wird durch Blinken signalisiert.
reset
Die geforderte Betriebsart wählen wir durch Drücken der Taste
K4
.
5.7.1 Betriebsart Transparente Parameter (TSP) “tS”
In dieser Betriebsart werden die Kesselparameter angezeigt. Verzeichnis der Parameter siehe Kap. Nr. 12.4.
Durch die Wahl der Betriebsart "tS" zeigt das Display P00 an.
K6
Mit den Tasten
K7
und
durchlaufen wir die Parameter, zwischen P00 und P36.
K1
K2
Den geforderten Parameter öffnen wir mittels der Tasten
oder
, und weiter stellen wir mittels
dieser Tasten den geforderten Wert ein (blinkt nicht). Der Wert wird automatisch gespeichert. Die Einstellung
der Betriebsart verlassen wir mit den Tasten
Durch Druck der Tasten
K6
oder
K7
K4
reset
K6
oder
K7
.
für 1 sec kommen wir in die Betriebsart "tS" zurück. Mittels der Tasten
wählen wir das weitere Betriebsart.
K5
Durch Druck der Tasten
für 1 sec verlassen wir das Betriebsart Installer.
Für den Fall, dass keine Schritte unternommen wurden, verlässt Steuereinheit automatisch dieses
Betriebsart nach 2 Minuten.
5.7.2 Betriebsart Info “In”
In diesem Betriebsart werden die aktuellen Werte des Kesselzustandes angezeigt.
Durch die Wahl der Betriebsart "In" zeigt das Display i00 an.
Mit den Tasten
K6
und
K1
K7
durchlaufen wir die Parameter, zwischen i00 und i11.
Mittels der Tasten
und
Außentemperatur blinkt der Wert).
i00
i01
i02
i03
i04
i05
i06
i07
i08
i09
i10
i11
K2
können die aktuellen Werte durchlaufen werden (im Fall einer negativen
Temperatur auf dem Austrittssensor
Temperatur auf dem Eintrittssensor
Temperatur auf oberem Sensor WW
Temperatur auf unterem Sensor WW
(Solar)
Temperatur auf dem Sensor des
Solarpaneels
Temperatur auf dem
Abgastemperatursensor
Temperatur auf dem Außenfühler
Istgeschwindigkeit des Ventilators
Durchflussgeschwindigkeit WW
Wasseristdruck
Flammeniststrom
Version Firmware
(°C)
(°C)
(°C)
00 - 125
00 - 125
00 - 125
(°C)
00 - 125
(°C)
00 - 125
(°C)
00 - 125
(°C)
(U/Min x 10)
zwischen (2 Ziffern)
Durchflussschalter ON oder OFF
(µA*10)
28
00 - 99
Benutzer
Sind die Sensoren im Kurzschluss oder ist seine Leitung unterbrochen, wird auf dem Display „—„ angezeigt.
Die Ist-Umdrehungen des Ventilators werden immer in Umdr./Min x 10 angezeigt.
Der Ist-Ionisierungsstrom wird immer als µA*10 angezeigt.
reset
Durch Druck der Taste
oder
K7
K4
für 1 sec kehren wir in die Betriebsart "In" zurück. Mittels der Tasten
K6
wählen die weitere Betriebsart.
K5
Durch Druck der Taste
für 1 sec verlassen wir das Betriebsart Installer.
Im Fall, dass keine Schritte unternommen wurden, verlässt Steuereinheit automatisch diese Betriebsart nach
2 Minuten.
Die Betriebsart Info kann auch durch Druck der Taste
i
K3
für die Dauer von 10 sec aktiviert werden.
5.7.3 Betriebsart Historie“Hi”
In diese Betriebsart wird die Geschichte des Kesselganges dargestellt.
Durch die Wahl der Betriebsart "Hi" zeigt das Display H01an.
Mit den Tasten
K6
und
Mittels der Tasten
H01
H02
H03
H04
H05
H06
H07
H08
durchlaufen wir die Parameter, zwischen H00 und H08.
K2
und
können die aktuellen Werte durchlaufen werden.
Pufferspeicher der Historie (letzte) - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 2 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 3 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 4 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 5 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 6 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 7 - Exx oder Fxx
Pufferspeicher der Historie 8 - Exx oder Fxx
Durch Druck der Taste
oder
K1
K7
K7
reset
K4
für 1 sec kehren wir in die Betriebsart "Hi" zurück. Mittels der Tasten
K6
wählen wir die weitere Betriebsart.
K5
Durch Druck der Taste
für 1 sec verlassen wir die Betriebsart Installer.
Im Fall, dass keine Schritte unternommen wurden, verlässt Steuereinheit automatisch diese Betriebsart nach
2 Minuten.
6.
Wartung
Vor jedem Öffnen der Anlage den Strom abschalten.
Die Kunststoff Oberfläche ist leicht zu Reinigen, und das Gerät ist nicht anspruchsvoll bei der Wartung. Die
Außenverkleidung des Kessels kann mit einem trockenen Lappen oder mit einem feuchten Lappen mit
Spülmittel und etwas Wasser gereinigt werden. In keinem Fall darf die Kesseloberfläche mit Lösungsmitteln
oder aggressiven Mitteln gereinigt werden.
Die Wartungen und Reparaturen dürfen nur von autorisierten Firmen durchgeführt werden.
Der Brennwertkessel soll 1 X jährlich gereinigt, gewartet und kontrolliert werden. Bei versäumen der
Wartungen kann können die Garantie Ansprüche verfallen.
Die Brennerdichtung ist alle zwei Jahre Betrieb oder bei Schaden zu ersetzen.
Verwenden sie ausschließlich Originalersatzteile, die vom Hersteller zugelassen wurden, damit so
die Sicherheit und lange Lebensdauer des Kessels garantiert werden kann.
29
Benutzer
7.
WICHTIGE HINWEISE
1. Zur Installation und Einstellung des Kessels ist es notwendig, die Serviceorganisation, die vom
Hersteller geschult wurde, anzurufen.
2. Der Kessel darf nur zu den Verwendungszwecken verwendet werden, zu denen er bestimmt ist.
3. Den Kessel dürfen nur erwachsene Personen in Übereinstimmung mit dieser Anleitung bedienen.
4. Der Kessel ist nicht zur Verwendung durch Personen (einschließlich der Kinder) bestimmt, denen
die physische, sensorische oder mentale Unfähigkeit oder der Mangel an Erfahrungen und
Kenntnissen die sichere Verwendung des Verbrauchers verhindern, soweit sie nicht kontrolliert
werden oder soweit sie nicht von einer Person über die Verwendung des Verbrauchers instruiert
wurden, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist.
5. Die Kinder müssen überwacht werden, damit gesichert wird, dass sie nicht mit dem Verbraucher
spielen.
6. Der Kessel ist voll automatisch, es empfiehlt sich nicht, ihn von der elektrischen Energie
abzuschalten.
7. Wir empfehlen den Einsatz von Wassererhitzer mit gleicher Nennleistung wie der Kessel. Bei
Verwendung von Wassererhitzer mit kleinerer Leistung verlängert sich die Zeit der
Warmwasserbereitung.
8. Der Kessel ist werkseitig auf eine Warmwassertemperatur von 60 °C eingestellt. Bei einem
niedrigeren Wert können sich Legionellen bilden (im Wasser entstehende, stäbchenförmige
Bakterien). Daher ist es notwendig, die Antilegionellen-Funktion zu aktivieren (Parameter Pr 17 Wert von 01 oder 02) - das Wasser im Tank wird automatisch auf eine gegen die Entwicklung von
Legionellen schützende Temperatur erwärmt.
9. Der Kessel ist mit einem automatischen Schutz gegen Einfrieren ausgerüstet (soweit die
elektrische Energie gesichert ist).
10. Verbot jeglichen Eingreifens in die gesicherten Bestandteile.
11. In die Nähe des Kessels und der Rauchableitungen dürfen niemals Gegenstände aus brennbaren
Stoffen gelagert, gestellt oder gehängt werden (die Sicherheitsentfernung des Verbrauchers von
den brennbaren Stoffen ist in Richtung der Hauptausstrahlung 50 mm und in den übrigen
Richtungen 10 mm).
12. Soweit in der Umgebung des Kessels Bauarbeiten durchgeführt werden, schalten Sie den Kessel
rechtzeitig ab und schützen Sie ihn vor Verunreinigung.
13. Soweit in der Umgebung des Kessels Arbeiten durchgeführt werden (Arbeiten mit
Anstrichstoffen, Klebstoffen u. a.), schalten Sie den Kessel rechtzeitig ab und schützen Sie ihn
vor Verunreinigung.
14. Reinigen Sie den Kessel nicht mit brennbaren oder explosionsfähigen Mitteln.
15. Im Winter (z.B. bei Abfahrt in den Urlaub) muss in notwendiger Weise die Kontrolle der
Funktionalität des Kessels und des ganzen Heizsystems gesichert werden, damit es aus einem
äußeren Grund ( Ausfall des elektrischen Stroms, des Heizgases u. a.) nicht zum Einfrieren des
Wassers und somit zur Beschädigung der Einrichtung kommen kann.
16. Der Hersteller empfiehlt, die Frostschutzmittel Alphi 11 fy Fernox oder X500 fy Sentinel zu
verwenden, die für die Austauscher Sermeta genehmigt wurden.
17. Bei Kessel mit Ausblasen der Abgase in die Umgebung durch die Außenwand des Gebäudes ist
es notwendig, bei starkem Frost zu kontrollieren, ob es nicht zum Einfrieren des kondensierten
Wassers aus den Abgasen im Ausblaskorb kommt.
18. Der Kessel wird mit elektrischem Strom 230 V/50 Hz gespeist.
19. Im Fall eines Brandes löschen Sie den Kessel, wie eine elektrische Einrichtung.
20. Achtung auf Entweichen von Gas (haben Sie den Verdacht, dass Gas entweicht, schließen Sie
die Gaszufuhr und lüften Sie - es ist notwendig, das Service anzurufen). Der Gashahn unter dem
Kessel muss immer zugänglich sein.
21. Es ist notwendig, die Verunreinigung der Verbrennungsluft durch halogene Kohlenwasserstoffe
(die z. B. in Sprays, Lösungsmitteln, Farben, Klebstoffen enthalten sind) und durch Staub
auszuschließen.
22. Bei der Montage, Installation und Bedienung des Verbrauchers müssen die Normen eingehalten
werden, die in den entsprechenden Bestimmungsländern gelten.
Bei der Nichteinhaltung dieser Bedingungen können keine Garantiereparaturen in Anspruch
genommen werden.
30
Benutzer
8.
Anweisungen zur Entsorgung des Erzeugnisses nach der Frist
seiner Lebensdauer
VIADRUS a.s. ist Vertragspartner der Firma EKO – KOM a.s. mit der Klientennummer
EK – F000060715. Die Verpackungen erfüllen die Norm EN 13427.
Die Verpackungen empfehlen wir auf folgende Weise zu liquidieren:
−
Plastfolie, Kartonverpackung, nutzen Sie die Rohstoffsammelstellen
−
Metallzugband, nutzen Sie die Rohstoffsammelstellen
−
Holzunterlage, ist für eine einmalige Verwendung gedacht und kann als Erzeugnis nicht weiter
verwendet werden. Ihre Liquidierung unterliegt dem Gesetz 477/2001 Slg. und 185/2001 Slg., in
Fassung der späteren Vorschriften.
Wir empfehlen, die einzelnen Kesselteile so zu entsorgen:
Austauscher, nutzen Sie die Rohstoffsammelstellen
Rohrverteiler, nutzen Sie die Rohstoffsammelstellen
sonstige Metallteile, nutzen Sie die Rohstoffsammelstellen
Isolationsmaterial des Kesselrahmens, mittels einer Firma, die sich mit der Sammlung und Entsorgung
des Abfalls beschäftigt.
Bei Verlust der Nutzeigenschaften des Erzeugnisses kann die Rücknahme des Erzeugnisses genutzt
werden (wenn sie eingeführt ist), im Fall der Erklärung des Urhebers, dass es sich um Abfall handelt,
verläuft der Umgang mit diesem Abfall nach den Festlegungen der geltenden Legislative des
betreffenden Landes.
31
Benutzer
9.
Garantie und Verantwortung für Mängel
VIADRUS a.s. gewährt eine verlängerte Garantie für den Kessel VIADRUS für die Zeit von 72 Monaten
ab Datum der Inbetriebnahme des Erzeugnisses, maximal jedoch 76 Monate ab Datum der Expedition
aus VIADRUS a.s.
Im Rahmen dieser Garantie verpflichtet sich der Hersteller zur kostenlosen Beseitigung der Mängel
durch die Reparatur des Erzeugnisses.
Zur Gültigkeit der Garantie fordert der Hersteller:
- die Inbetriebnahme des Gaskondensationskessels VIADRUS durch das berechtigte
Vertragsservice des Herstellers. Das Vertragsservice ist verpflichtet, dem Hersteller die
Verständigungsnachricht über die Inbetriebnahme des Gaskondensationskessels VIADRUS in
schriftlicher Form spätestens bis 20 Tage ab ihrer Realisierung an die Adresse VIADRUS a.s.,
Bohumín, Bezručova 300 zu übersenden;
- im Sinne des Gesetzes Nr. 458/2000 Slg. und ČSN 38 6405 Änderung 1 5/99, ČSN EN 1775 muss
regelmäßig 1 x jährlich die Kontrolle des Gaskessels durchgeführt werden. Die Kontrolle darf nur
die Organisation (das Vertragsservice) durchführen, die vom Hersteller VIADRUS a.s. berechtigt
wurde. Das Vertragsservice ist verpflichtet, sämtliche Aufzeichnungen über die durchgeführten
Garantie- und Nachgarantiereparaturen und die Durchführung der regelmäßigen jährlichen
Kontrollen des Kessels auf der Anlage zum Garantieschein dieser Betriebsanleitung zu
vermerken und zu belegen.
Jede Bekanntgabe von Mängeln muss unverzüglich nach ihrer Feststellung immer durch
telefonische Verabredung und in schriftlicher Form getätigt werden.
Bei der Nichteinhaltung der angeführten Anweisungen werden die Garantien, die vom Hersteller
gewährt werden, nicht anerkannt.
Die Garantie bezieht sich nicht auf:
•
Mängel, die durch fehlerhafte Montage und unrichtige Bedienung des Erzeugnisses verursacht
werden, und auf Mängel, die durch unrichtige Wartung verursacht wurden, siehe Kap. 6;
•
Mängel und Beschädigungen, die durch Nichteinhaltung der Wasserqualität im Heizsystem,
siehe Kapitel Nr. 10.1 und 10.4;
•
Mängel, die durch Nichteinhaltung der Anweisungen entstanden sind, die in dieser Anleitung
angeführt wurden;
•
die Beschädigung des Erzeugnisses bei der Beförderung oder andere mechanische
Beschädigung;
•
Mängel, die durch ungeeignete Lagerung (z.B. durch Wasser) verursacht wurden;
•
Defekte, die durch eine Naturkatastrophe oder durch Einfluss der höheren Macht verursacht
wurden;
•
Verbrauchsmaterial, d. h. Elektroden, Dichtungen Wasser/Gas und Sicherungen.
Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen vor, die im Rahmen der Innovation des
Erzeugnisses durchgeführt werden, die nicht in dieser Anleitung beinhaltet sein müssen.
32
Service
10.
Platzierung und Installation
10.1 Vorschriften und Richtlinien
Das Heizsystem muss mit Wasser gefüllt werden, das die Anforderungen ČSN 07 7401 erfüllt, und
besonders seine Härte darf die geforderten Parameter nicht überschreiten.
Empfohlene Werte
Härte
mmol/l
2+
Ca
mmol/l
Konzentration von Fe + Mn insgesamt
mg/l
*) empfohlener Wert
a) zum Heizsystem
ČSN 06 0310
ČSN 06 0830
ČSN 07 7401
EN 15502-2-1
EN 677
b) zum Schornstein
ČSN 73 4201
1
0,3
(0,3)*
Wärmesysteme in Gebäuden – Projektierung und Montage
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen
Wasser und Dampf für energetische Wärmeanlagen mit einem
Dampfarbeitsdruck bis 8 MPa
Gaskessel für Zentralheizungen - Teil 2-1: Besondere Norm für Kessel der
Ausführung C und Kessel der Ausführung B2, B3 und B5, mit einer
Feuerungswärmeleistung maximal 1 000 kW
Kessel für Gasbrennstoffe für Zentralheizungen - Sonderanforderungen an die
Kondensationskessel mit zugeführter Wärmenennleistung maximal 70 kW
Schornsteine und Rauchleitungen – Entwürfe, Durchführung und Anschluss der
Brennstoffverbraucher
c) mit Hinsicht auf die Brandschutzvorschriften
ČSN 06 1008
Brandschutzsicherheit der Wärmeanlagen.
EN 13501-1 + A1
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten –
Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum
Brandwerhalten von Bauprodukten
d) zum System für Heizung Brauchwasser
ČSN 06 0320
Wärmesysteme in Gebäuden – Warmwasserzubereitung – Entwürfe und
Projektierung.
ČSN 06 0830
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen.
ČSN 75 5409
Innenwasserleitungen
e) zum elektrischen Netz
ČSN 33 0165
ČSN 33 1500
ČSN 33 2000-1 ed. 2
ČSN 33 2000-4-41 ed. 2
ČSN 33 2000-5-51 ed. 3
ČSN 33 2000-7-703 ed 2
ČSN 33 2130 ed. 2
ČSN 33 2180
ČSN 34 0350 ed. 2
EN 60079-10-1
EN 60079-14 ed.3
EN 60252-1 ed. 2
EN 60335-1 ed.2
Elektrotechnische Vorschriften. Kennzeichnung von Leitern mit Farben oder
Ziffern. Durchführungsbestimmungen.
Elektrotechnische Vorschriften. Revision der elektrischen Anlagen
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 1: Allgemeine Grundsätze,
Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe.
Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4- 41: Schutzmaβnahmen Schutz gegen elektrischen Schlag.
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-51: Auswahl und Errichtung
elektrischer Betriebsmittel – Allgemeine Bestimmungen.
Elektrische Installationen von Gebäuden – Teil 7-703: Einzweckanlagen und in
Sonderobjekten – Räume und Kabinen mit Saunaöfen
Errichten von Niederspannungsanlagen – Innere elektroinstallation.
Elektrotechnische Vorschriften. Anschluss elektrischer Geräte und Verbraucher
Sicherheitsanforderungen an flexibile Kabel und Leitungen.
Explosionsfähige Atmosphären - Teil 10-1: Festlegung gefährdeter Bereiche Gasexplosionsfähige Atmosphären
Explosionsfähige Atmosphären - Teil 14: Entwerfen, Auswahl und Errichten von
elektrischen Anlagen
Kondsatoren für Wechselmotoren – Teil 1: Allgemeines – Durchführung,
Prüfung und Bemessung – Sicherheitsanforderungen – Leitfaden für die
Installation und den Betrieb.
Elektrische Verbrauchergeräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke –
Sicherheit - Teil 1: Allgemeine Anforderungen.
33
Service
EN 60335-2-102
EN 60445 ed. 4
f) zur Gasverteilung
EN 1775
EN 12007-1
EN 12007-2
EN 12007-3
EN 12007-4
ČSN 07 0703
ČSN 38 6405
Gesetz Nr. 458/2000 Sb.
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke –
Teil
2-102:
Besondere
Anforderungen
für
Gas-,
Erdölund
Festbrennstoffgeräte, die elektrische Anschlüsse enthalten
Grund und Sicherheitsregeln für die Mensch-Maschine-Schnittstelle –
Kennzeichnung von Anschlüssen elektrischer Betriebsmittel, angeschlossenen
Leiterenden und Leitern
Gasversorgung – Gasleitungen in Gebäuden – Max. Betriebsdruck <= 5 bar –
Betriebsanforderungen
Gasversorgungsanlagen - Gasleitungen mit max. Betriebsdruck bis 16 bar inkl.
- Teil 1: Allgemeine Funktionsanforderungen
Gasversorgungsanlagen - Gasleitungen mit max. Betriebsdruck bis 16 bar inkl.
- Teil 2: Spezifische Funktionsanforderungen für PE (max. Betriebsdruck bis
10 bar inkl.)
Gasversorgungsanlagen - Gasleitungen mit max. Betriebsdruck bis 16 bar inkl.
- Teil 3: Spezifische Funktionsanforderungen für Stahl
Gasversorgungsanlagen - Gasleitungen mit max. Betriebsdruck bis 16 bar inkl.
- Teil 4: Spezifische Funktionsanforderungen für Sanierungen
Kesselanlagen mit Anlagen für gasförmige Brennstoffe
Gasanlagen. Betriebsgrundsätze.
Das Gesetz über Unternehmungsbedingungen und Ausführung öffentlicher
Verwaltung im Energiesektor und über Änderung bestimmter Gesetze
(Energiewirtschaftsgesetz)
10.2 Platzierungsmöglichkeiten
Die Platzierung des Kessels muss der Projektierungsdokumentation entsprechen. Die Abführung der Abgase
muss den geltenden Vorschriften entsprechen. Die Mündungen von selbständigen Rohrleitungen für die
Zufuhr der Verbrennungsluft und die Abführung der Abgase müssen so angeordnet sein, dass sie sich
innerhalb eines Quadrats mit der Seite 50 cm am Kessel befinden. Der Kessel kann nur an der Wand mit
garantierter Tragkraft platziert werden. Neben dem Kessel und über ihm müssen min. 0,2 m und vor dem
Kessel min. 1 m für Montage und Reparaturen frei bleiben. Der Hersteller empfiehlt, diese Erzeugnisse in
geschlossenen Heizsystemen anzuordnen.
Der Kessel kann in einen Raum mit üblicher Umgebung lt. EN 33 2000-1 ed – 2 platziert werden.
Abb. Nr. 17
Hauptabmessungen des Kessels
34
Service
Platzierung des Kessels mit Hinsicht auf die Brandschutzvorschriften:
Sichere Entfernung von brennbaren Stoffen:
bei der Installation und dem Betrieb des Kessels ist es notwendig, die Sicherheitsentfernung 200 mm
von brennbaren Stoffen der Brennbarkeitsstufe A1, A2, B und C einzuhalten.
für leicht brennbare Stoffe der Brennbarkeitsstufe E (F), die schnell brennen und selbst brennen auch
nach der Beseitigung der Entflammungsquelle (z. B. Papier, Pappe, Karton, Asphalt- und Teerpapier,
Holz und Holzfaserplatten, Plaste, Fußbodenbeläge) verdoppelt sich die Sicherheitsentfernung, d.h. auf
400 mm
die Sicherheitsentfernung muss auch in dem Fall verdoppelt werden, wenn die Stufe der Reaktion auf
Feuer nicht nachgewiesen wird.
Tab. Nr. 3
Reaktionsklasse auf Feuer
Reaktionsklasse auf
Feuer
A1 – nicht brennbar
A2 – nicht leicht brennbar
B – schwerbrennbar
C (D) – mittelbrennbar
E (F) – leichtbrennbar
Beispiele von Baumassen und Erzeugnissen, die in die Reaktionsklassen auf Feuer
eingestuft sind (Auswahl aus EN 13501-1+A1)
Granit, Sandstein, Beton, Ziegel, keramische Verkleidungen, Mörtel, Antifeuerputz,,......
Akumin, Izumin, Heraklit, Lignos, Platten aus Basaltfilz, Glasfaserplatten,.....
Buchenholz, Eichenholz, Platten Hobrex, Spanplatten, Werzalit, Umakart, Sirkolit,....
Kiefernholz, Lärchenholz, Fichtenholz, Holzspan- und Korkplatten,
Gummifußbodenbeläge,.......
Asphaltpappe, Holzspanplatten, Zellstoffmaterial, Polyurethan, Polystyrol, Polyäthylen,
PVC,....
10.3 Kesselmontage
An der Wand befestigen wir mit Hilfe von Montageschablonen (die Schablone ist auf dem Boden der
Kartonverpackung des Kessels gedruckt) die beigelegte Konsole mit Dübeln und Schrauben. Auf die so
befestigte Konsole wird der Kessel VIADRUS K4 eingehängt und nach den gekennzeichneten Ausführungen
wird er an das Heizsystem angeschlossen, inkl. Warmwasser (wenn es verwendet wird) und Gasverteilung
nach Abb. Nr.18. Der Anschluss der Kondensatableitung muss in Übereinstimmung mit den geltenden
Normen der DIN und EN sein. Weiter ist nach dem Projekt die Abführung der Abgase anzuschließen. Die
Schutzfolie von der vorderen Abdeckung ist zu entfernen.
Abb. Nr. 18
Montagekonsole, Anschlussmaße
HINWEIS: Vom Hersteller wird empfohlen, den Wasserfilter in den Heizkreis zu montieren.
35
Service
1
2
3
4
5
Heizungs- Vorlauf 3/4" (KV)
Kondensatableitung Ø 25 (KS)
Überdruckventilaustritt Ø 21,2
Gaszufuhr 3/4" (Gas)
Füll und Entleerungshahn (KFE)
7
Wassereintritt zum Einlassen in
das System 1/2"
Heizungs- Rücklauf 3/4" (KR)
8
Abb. Nr. 19
VIADRUS K4G1H24XX – Anschluss des Kessels, Kesseluntersicht
1
2
3
4
5
6
7
8
Abb. Nr. 20
VIADRUS K4G2H24XX – Kesselanschluss mit Durchlauferhitzer (ohne Boiler)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Abb. Nr. 21
Heizungs- Vorlauf 3/4" (KV)
Kondensatableitung Ø 25 (KS)
Warmwasseraustritt (WW)
Überdruckventilaustritt Ø 21,2
Füll und Entleerungshahn (KFE)
Gaszufuhr 3/4" (Gas)
Kaltwasser Eintritt (KW) +
Wassereintritt zum Einlassen in
das System 1/2"
Heizungs- Rücklauf 3/4" (KR)
Heizungs- Vorlauf 3/4" (KV)
Boiler Vorlauf 3/4" (BV)
Kondensatableitung Ø 25 (KS)
Überdruckventilaustritt Ø 21,2
Gaszufuhr 3/4" (Gas)
Füll und Entleerungshahn (KFE)
Boiler Rücklauf 3/4" (BR)
Wassereintritt zum Einlassen in
das System 1/2"
Heizungs - Rücklauf 3/4" (KR)
VIADRUS K4G3H24XX – Kesselanschluss mit Anschluss an Boiler, Kesseluntersicht
Der Ausdehnungsbehälter hat ein Volumen von 10 L. Dieses Volumen reicht aus für ca. 150 l Wasser im
Heizsystem.
Das System sollte für ein Temperaturgefälle 50/30 °C mit Hinsicht auf die Ausnutzung der Kondensation
projektiert werden. Der Kondensationskessel kann auch für alte Schweresysteme genutzt werden, welche oft
überdimensioniert waren, und dank dessen kann die Kondensation effektiv auch bei diesem System genutzt
werden, es ist jedoch notwendig, dieses System mit einem entsprechenden Ausdehnungsbehälter zu
ergänzen.
Der Kondensationskessel hat die Drei-Geschwindigkeitspumpe Wilo. Die Einstellung der Geschwindigkeit
der Pumpe muss den Anforderungen des Heizsystems so entsprechen, dass das hydraulische System
ausgewogen ist.
Für die Anschlüsse der Heizung, Warmwasser und Gas werden Kugelhähne verwendet.
36
Service
10.4 Anschluss an das Heizsystem und das Einlassen von Wasser
Für das Füllen der Heizung sollte nur klares Wasser genommen werden, ohne jedlicher Art von aggressiven
Stoffen. Das Heizungswasser sollte folgende Parameter aufweisen:
Höchstzulässige Werte des Heizwassers
Härte
Ca2+
Konzentration von Fe + Mn insgesamt
(mmol/l)
(mmol/l)
(mg/l)
1
0,3
(0,3)*
*empfohlener Wert
Für den Fall, dass die Härte des Wassers nicht geeignet ist, muss es aufbereitet werden. Auch eine
mehrmalige Erwärmung des Wassers mit höherer Härte verhindert die Ausscheidung von Salz an den
Kesselwänden nicht.
Das Ansetzen von 1 mm Kalksalzen senkt an der gegebenen Stelle den Wärmeübergang aus dem Metall in
das Wasser um 10%.
Während der Heizperiode ist es notwendig, das ständige Volumen des Heizwassers im Heizsystem
einzuhalten und darauf zu achten, dass das Heizsystem entlüftet wird. Das Wasser aus dem Kessel und
dem Heizsystem darf niemals ausgelassen werden oder zum Verbrauch entnommen werden, außer in den
unbedingt notwendigen Fällen, wie Reparaturen usw. Mit dem Auslassen des Wassers und dem Einlassen
von neuem Wasser erhöht sich die Gefahr der Korrosion und der Bildung von Wasserstein. Wenn es
notwendig ist, Wasser im Heizsystem nachzufüllen, füllen wir es nur in den abgekühlten Kessel.
Beim Einlassen des Wassers in den Kessel muss das System vom el. Netz abgeschaltet sein. Das
Entlüftungsventil am Kessel und im Heizsystem muss geöffnet und funktionsfähig sein. Der
Expansionsbehälter muss auf einen Druck um 10 kPa höher eingestellt werden, als der geforderte Druck im
Heizsystem ist. Das System wird auf den geforderten Druck ca. 100 kPa gedrückt und aufs Neue entlüftet.
Zum Einfüllen des Wassers wird empfohlen, einen Filter am Eintritt in das Heizsystem zu benutzen.
Das Heizsystem muss eine genügende Anzahl von Entlüftungsstellen haben. An der niedrigsten Stelle des
Heizsystems muss ein Ablassventil montiert werden.
10.5 Gasanschluss
Vor dem Anschluss der Gasleitung an den Kessel muss die Gasleitung überprüft und revidiert werden. Nach
dem Anschluss des Kessels an die Gasleitung müssen alle Gasverbindungen aufs Neue mit einem
Gasdetektor oder einer Schaum bildenden Lösung überprüft werden. Der Eintrittsdruck des Erdgases muss
dem Wert in Tab. Nr. 1 entsprechen.
10.6 Anschluss an das elektrische Netz
Der Kessel ist mit einem Eurostecker versehen. Der Kessel muss lt. EN 60 335–1 ed. 3 so platziert
werden, das der Stecker zugänglich ist.
Neben dem Kessel in einer Entfernung von max. 2 m muss eine Steckdose 230 V/50 Hz angeordnet sein.
Die Steckdose muss den geltenden Vorschriften entsprechen und muss abgesichert sein.
10.7 Kondensatabführung
Für die Kondensatabführung dient ein eingebauter Siphon, der an die Kanalisierung angeschlossen werden
muss. Vor der Inbetriebnahme des Kessels muss kontrolliert werden, ob es zur Abführung des Kondensates
kommt. Die Durchmesser des PVC Abfallrohrs ist 24 mm. Dieses Kondensat hat <pH 3.
Die Abführung des Kesselkondensates muss so durchgeführt werden, dass sie den kontinuierlichen Abfluss
des Kondensates nicht verhindert.
Der Kessel muss mit einem Geruchsverschluss (Siphon) ausgestattet sein, der vor dem Anlassen des
Kessels mit ca. 100 ml Wasser bewässert werden muss. Die Abführung des Kondensates in die Kanalisation
richtet sich nach den nationalen und regionalen (lokalen) Vorschriften. Die Abführungsrohrleitung muss mit
einem Gefälle von min. 5° vom Kessel in die Kanalisation durchgeführt werden und darf in keiner Weise
blockiert werden (bei der Verstopfung der Kondensatabführung kommt es zur Resonanz der
Verbrennungskammer des Kessels).
37
Service
10.8 Abgasableitung
Siehe Kapitel 4.2 Abgasanlage
10.9 Elektrischer Anschluss des Kessels
10.9.1 Hauptkomponenten der Kesselelektroausstattung
Außenfühler
SO 10079U
AbgastemperaturSensor
TERMOSTAT
Opentherm
Zimmergerät
Austauschersensor,
NEXSYS S4962V3224
Havariethermostat
Sensor WW (Variante 3)
10 kOhm
kombinierte Elektrode
Austrittswassersensor Eintrittswassersensor
NORDGAS
NORDGAS
TPO1BH1REV
TPO1BH1REV
Sensor WW
(Variante 2)
NORDGAS
TPO2BHIREV
Ventilator
FIME PX 118
Variante des Hydroblocks OTMA
Variante 1
- Pumpe: Wilo-Konnektor
- Druckmessersensor:
2 x 6,3
Variante 2
- Pumpe: Wilo-Konnektor
- Druckmessersensor:
2 x 6,3
- Durchflussschalter: 2 × 6,3
- Dreiwegventil: 3 × 6,3
Gasventil Honeywell
VK8025VE1003B
Variante 3
- Pumpe: Wilo-Konnektor
- Druckmessersensor:
2 x 6,3
- Dreiwegventil: 3 × 6,3
Abb. Nr. 22
10.9.2 Anschluss der übergeordneten Regelung und der Kesselaußensensoren
Abb. Nr. 23
Kesselanschlussplatte
38
Service
10.9.3 Anschluss der Anschlussplatte
X100
VIADRUS K4G1H24XX
Anschluss der Kesselanschlussplatte ohne übergeordnete Regelung (Kesselstandardlieferung):
X200
B9
Außenfühler
BTr
B9
Zimmerthermostat
Außenfühler
Anschluss des Zimmerthermostates:
X200
Anschluss der übergeordneten Regelung – des Regulators mit der Zimmergerät OPENTHERM:
A6
B9
Abb. Nr. 24
39
Zimmergerät OPENTHERM
Außenfühler
Service
VIADRUS K4G2H24XX
Anschluss der Kesselanschlussplatte ohne übergeordnete Regelung (Kesselstandardlieferung):
X200
B3
B9
Sensor WW
Außenfühler
BTr
B3
B9
Zimmerthermostat
Sensor WW
Außenfühler
Anschluss des Zimmerthermostates:
X200
Anschluss der übergeordneten Regelung – des Regulators mit der Zimmergerät OPENTHERM:
A6
B3
B9
Abb. Nr. 25
Schema des Kesselanschlußes
40
Zimmergerät OPENTHERM
Sensor WW
Außenfühler
Service
VIADRUS K4G3H24XX
Anschluss der Kesselanschlussplatte ohne übergeordnete Regelung (Kesselstandardlieferung):
X200
B3
B9
Sensor WW
Außenfühler
BTr
B3
B9
Zimmerthermostat
Sensor WW
Außenfühler
Anschluss des Zimmerthermostates:
X200
Anschluss der übergeordneten Regelung – des Regulators mit der Zimmergerät OPENTHERM:
A6
B3
B9
Abb. Nr. 26
Schema des Kesselanschlußes
41
Zimmergerät OPENTHERM
Sensor WW
Außenfühler
Service
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Versorgungsnetz 230 VAC
Paneel mit LCD-Display
Ventilator
Pumpe
Dreiwegventil
Kombinierte Elektrode
Außenfühler
Zimmergerät OPENTHERM
Zimmerthermostat
Wärmesicherung des Austauschers
Abgassensor
Sicherheitsthermostat
Rückwassersensor
Eintrittswassersensor
Warmwasser Sensor
Wasserdurchfluss Sensor
Durchflussschalter WW
Gasventil
Abb. Nr. 27
Leiterfarben:
bk
schwarz
bu
blau
bn
braun
rd
rot
wh
weiß
vt
lila
og
orange
ye
gelb
gn
grün
gnye grüngelb
Anschlussschema der Elemente der Elektroausstattung des Kessels
42
Service
Abb. Nr. 28
Kesselanschlussschema
43
LEGENDE:
A1
Paneel mit LCD-Display
A6
Zimmergerät OPENTHERM
V1
Gasventil
MV1
Ventilator
Q1
Pumpe
V10
Dreiwegventil
E1
Zündelektrode
E2
Ionisationselektrode
PS1
Wasserdurchfluss Sensor
P2
Durchflusssensor
IOP
BT
BT1
B3
B7
B8
B9
Kombinierte Elektrode
Sicherheitsthermostat
Wärmesicherung des Austauschers
Sensor WW
Sensor des Rückflusswassers
Abgassensor
Außenfühler
Leiterfarben:
bk
schwarz
bu
blau
bn
braun
rd
rot
wh
weiß
vt
lila
og
orange
ye
gelb
gn
grün
gnye grüngelb
Service
11.
Inbetriebnahme
Die gesamte Installation muss den Vorschriften entsprechen, die sich auf diese Einrichtung beziehen. Der
Kessel muss kompatibel mit den örtlichen Anschlussbedingungen sein (Kontrolle der Kesselparameter mit
den Angaben auf dem Herstellungsschild). Die Inbetriebnahme des Kessels darf nur von autorisierten
Fachkräften durchgeführt werden.
Der minimale Druck im Heizsystem ist 0,8 bar. Es ist notwendig, alle Verschlüsse zu öffnen, und zu
kontrollieren, ob kein Gas entweicht. Den Kessel an das elektrische Netz anschließen. Die Gasverteilung
hinter dem Gasventil kontrollieren. Die Funktionsfähigkeit des Sicherheitsventils kontrollieren. Weiter muss
der Gang der Pumpe kontrolliert werden. Im Verlauf des Kesselganges muss die Abführung des
Kondensates sowohl aus dem Kessel, als auch eventuell aus der Schornsteineinlage kontrolliert und
gesichert werden.
Bei der ersten Inbetriebnahme des Kessels besteht die Notwendigkeit, den Nutzer in
Übereinstimmung mit dieser Anleitung zu schulen und diese Anleitung an den Nutzer zu übergeben.
Ferner ist notwendig:
-
Revisionskontrolle vor der Inbetriebnahme,
Dichtheitskontrolle der Wasserentweichung,
Kontrolle der Regulierungs- und Sicherungselemente.
•
2 Schrauben unten (1) demontieren
•
Durch Zug am Seitenteil des Mantels den Klettverschluss lockern
•
Die vordere Abdeckung abnehmen
Abb. Nr. 29
Demontage der vorderen Kesselabdeckung
44
Service
11.1 Anweisungen vor Inbetriebnahme
Füllventil des Ausdehnungsbehälters. Der Druck im
Ausdehnungsbehälter wird lt. Projektunterlagen des Heizsystems
eingestellt. Der Druck im Ausdehnungsbehälter muss bei der
jährlichen regelmäßigen Servicedurchsicht kontrolliert werden.
Entlüftungsventil des Wärmetauschers.
Bei Entlüftung z.B. Silikonschlauch mit ø 6 und ein Gefäß
verwenden, um Wassereinbruch in die Kesselelektronik zu
vermeiden. Schraube am Ventil lösen, falls Luft im System, strömt
die Luft aus dem Wärmetauscher aus. Sobald Wasser austritt, ist
der Wärmetauscher entlüftet, die Schraube wieder anziehen.
Diesen Vorgang bis zur vollständigen Entlüftung mehrmals
wiederholen.
Das automatische Entlüftungsventil der Pumpe kann ständig
geöffnet bleiben.
Minimaler Wasserdruck im Heizsystem ist 0,8 bar, maximaler
Betriebsdruck ist 2,5 bar. Beim Einlassen und der Entlüftung des
Systems muss der Druck im Heizsystem auf die Werte lt.
Projektunterlagen eingestellt werden.
45
Service
11.2 Einstellung des Kessels
Emissionswerte des Kessels:
Erdgas:
CO2 – minimale Kesselleistung
– Nennkesselleistung
Wert CO2 – 8,5 %
Wert CO2 – 8,5 %
Propan:
CO2 – minimale Kesselleistung
– Nennkesselleistung
Wert CO2 – 9,5 %
Wert CO2 – 9,5 %
Für den Fall, dass die eingestellten Parameter nicht den oben angeführten Werten entsprechen,
gehen Sie nach dem Servicemanual vor.
Aktivierung der Funktion „Schornsteinfeger“:
Steuerpaneel
Beschreibung
Die Funktion Schornsteinfeger aktivieren wir durch
gleichzeitiges Drücken der Tasten
Dauer von 10 s.
K1
K2
und
für die
Nach Ablauf von 10 s werden die maximalen Umdrehungen
des Ventilators angezeigt (x0,1).
Die Verbrennung kann bei max. Leistung eingestellt werden.
K2
(Mit Taste
senken wir und mit Taste
die Ventilatorumdrehungen.)
K1
erhöhen wir
K2
Nach langem Drücken der Taste
verlangsamen sich die
Ventilatorumdrehungen auf das Minimum (x0,1).
Die Verbrennung kann bei min. Leistung eingestellt werden.
K2
(Mit der Taste
senken wir und mit der Taste
erhöhen wir die Ventilatorumdrehungen.)
K1
Die Funktion Schornsteinfeger verlassen wir durch Drücken
der Taste
46
reset
K4
.
Service
Einstellung
CO2 bei
min.
Leistung
Abb. Nr. 30
Einstellung
CO2 bei
max.
Leistung
Stellschraube des Gasventils
11.3 Umstellung auf eine andere Brennstoffart
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Venturiröhre
Klemme
Blende
Ring
Gasanschlusses
Gasventil
Nach der Brennstoffart ist in der Verbindung des
Gasanschlusses (5) und der Venturiröhre (1)
eine Blende (3) platziert
Erdgas:
Propan:
Blende Durchmesser 6,7 mm
Blende Durchmesser 4,3 mm
Software für Brennstoff Propan laden.
47
Service
11.4 Einstellung der Kesselelektronik
Einstellparameter
Das Erzeugnis erfüllt die Werte für das „Ökologisch sparsame Erzeugnis“.
Bem.: Die konkret gemessenen Werte sind abhängig vom Typ des Anschlusses
Verbrennungsluftzuführung und der Abgasabführung zum gegebenen Verbraucher.
der
Kontrolle der Einstellung der Kesselparameter, Zutritt zum Servicemenü.
Nachfolgendes ist nur für den autorisierten Fachmann bestimmt.
Parameter der Steuereinheit Honeywell eingestellt im Herstellerwerk
(Verzeichnis der Serviceparameter neXsys S4962V3224)
Wasserfüllung
P04
P05
P06
P07
P08
P09
WW max. Einstellung
WW Ventilator Max.
WW Ventilator Min.
WW Pumpenauslauf
WW Frostschutz EIN
WW Frostschutz AUS
P10
WW Forderung auf Wärme
P11
P12
P13
P14
P15
P16
P17
P18
P19
P20
WW Wert gegen
Legionellen
WW Überschreitung des
Zeitlimits gegen
Legionellen
Delta der
Austrittstemperatur
Maximale
Austrittstemperatur
Solar aktivierte Temperatur
des EIN
Solar aktivierte Temperatur
AUS
Solar minimale
Pumpengangzeit.
Solar-Grenztemperatur
Solar- Speicher Grenztemperatur
SolarBetriebsart
K4G3H24P.
P03
K4G2H24P.
Geschwindigkeit des
Zündungsventilators
K4G1H24P
P02
K4G3H24Z.
Gastyp
K4G2H24Z.
P01
K4G1H24Z.
WW KONFIGURATION
Einstellung
Einheit
P00
Num.
5
3
1
5
3
1
Num.
0
0
0
1
1
1
U/Min x 50
80
80
80
80
80
80
Num.
0
0
0
0
0
0
°C
U/Min x 50
U/Min x 50
Min.
°C
°C
x
x
x
x
x
x
65
135
35
1
8
35
65
135
35
1
8
35
x
x
x
x
x
x
65
135
35
1
8
35
65
135
35
1
8
35
num.
x
0
x
x
x
0
0 - 70
°C
x
70
x
x
x
70
1-7
dny
x
7
x
x
7
x
0 - 20
°C
x
5
x
x
5
x
0 - 90
°C
x
85
x
x
85
x
5 - 20
°C
x
x
x
x
x
x
5 - 20
°C
x
x
x
x
x
x
0 - 120
Sec.
x
x
x
x
x
x
100 - 150
°C
x
x
x
x
x
x
50 - 100
°C
x
x
x
x
x
x
Num.
x
x
x
x
x
x
Bereich
Parameter
Bezeichnung
Einstellung
1=Durchfluss
2=Durchfluss+Solar
3=Speicher (Behälter)
4=Solarspeicher
5=nur Heizung
0=Erdgas
1=Propan
20 -135
0=Schließen
1=Öffnen
2=Auto
30-65
20 -135
20 -135
0 - 255
0 - 50
0 - 50
0=Sensor
1=Thermostat
0=Solarpriorität
1=parallel
48
Service
P37
Typ der WW Forderung
0 - 10
0 - 10
0 - 30
0 - 100
0 - 100
Bit x:Nullung/eingestellt
Bit 2:WP Schalter/Sensor
0=Durchflusssensor Fugas
1=Durchflusssensor Bitron
2= Durchflusssensor
Kramer
3=FLOW Schalter
2= Durchflusssensor
Honeywell
49
K4G3H24P.
Konfiguration des Systems
0-60
K4G2H24P.
P36
P30
K4G1H24P
P31
P32
P33
P34
P35
ZH minimale Laufzeit
ZH Anlaufgeschwindigkeit
der Wassertemperatur
ZH Frostschutz EIN
ZH Frostschutz AUS
Heizkurve
ZH Pumpe AUS
ZH PUMPE EIN
K4G3H24Z.
P29
K4G2H24Z.
ZH Pumpenauslauf
0 - 30
20 - 90
20 - 135
20 - 135
0 - 10
0 - 255
0=Auslauf
1=kontinuierlich
0-5
K4G1H24Z.
P28
0 - 60
Einstellung
Einheit
P22
P23
P24
P25
P26
P27
Verspätung der Forderung
nach Wärme nach
Aktivierung der
Solarpumpe
Delta für WW Solar-Kessel
ZH Temperatur Max.
ZH Ventilator Max.
ZH Ventilator Min.
ZH Ausschaltzeit
ZH Pumpenauslauf
P21
Bereich
Bezeichnung
Parameter
Einstellung
Sec.
x
x
x
x
x
x
°C
°C
U/Min x 50
U/Min x 50
Min.
Min.
x
80
135
35
1
3
x
80
135
35
1
3
x
80
135
35
1
3
x
80
135
35
1
3
x
80
135
35
1
3
x
80
135
35
1
3
Num.
0
0
0
0
0
0
Min.
1
1
1
1
1
1
°C/Min.
4
4
4
4
4
4
°C
°C
Num.
°C
°C
5
10
0
80
85
5
10
0
80
85
5
10
0
80
85
5
10
0
80
85
5
10
0
80
85
5
10
0
80
85
Num.
4
4
4
4
4
4
Num.
x
x
3
x
x
3
Service
12.
Servicedurchsicht des Kessels
Der Nutzer ist verpflichtet, die regelmäßige jährliche Servicedurchsicht des Kessels einzuhalten.
Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen können die Garantiereparaturen nicht in Anspruch
genommen werden.
Die Anleitung für den Vorgang der Servicedurchsicht steht für die Serviceorganisation zur Verfügung.
Hauptpunkte der Inspektion:
• Kontrolle der Leckagen an Kesselverbindungen;
• Druckkontrolle des Druckbehälters;
• Die Kontrolle der Einstellung von CO2 des Gasventils (Emissionen), muss 1 x jährlich durchgeführt
werden;
• Brenner demontieren und Zustand des Wärmetauschers und der Elektroden prüfen;
• Siphon der Kondensatableitung auf Verschmutzung prüfen;
• Wärmetauscher entlüften;
• Rauchabzug prüfen.
Hinweis: Vor Abnahme der Abdeckung Kessel vom Stromnetz trennen.
Abb. Nr. 31
Kontrolle des Austauschers
50
Diese Seite dient zur Bestätigung der Servicedurchsichten und verbleibt beim Kunden !!!
VERMERK ÜBER DIE INBETRIEBNAHME DES KESSELS
Benutzer (Zuname, Name)
………………………………………………………………………………..
Adresse (Straße, Stadt, PLZ)
………………………………………………………………………………..
Telefon/Fax/Emailadresse
………………………………………………………………………………..
Kesselherstellnummer
................................... Datum der Inbetriebnahme
...................
Serviceorganisation (Stempel und Unterschrift) ……………………………………………………………
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 1. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 2. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 3. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 4. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 5. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
Verpflichtende Servicedurchsicht nach dem 6. Betriebsjahr
Datum ………………
Stempel und Unterschrift der Serviceorganisation........................................
51
Anlage zum Garantieschein für den Kunden - Nutzer
Aufzeichnung über die durchgeführten Garantie- und Nachgarantiereparaturen und die
Durchführung der regelmäßigen Jahreskontrollen des Erzeugnisses
Datum
der
Aufzeichnung
Vertragsserviceorganisation
(Unterschrift,
Stempel)
Durchgeführte Tätigkeit
52
Unterschrift
des
Kunden
53
54
55
VIADRUS K4
VIADRUS a.s.
Bezručova 300 | CZ - 735 81 Bohumín
E-mail: [email protected] | www.viadrus.cz
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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