ST 480

ST 480
OWNER'S MANUAL
BEDIENUNGSUND &
WARTUNGSHANDBUCH
SERVICE GUIDE
Starting
Erstes
Modelljahr
Model Year
2003
2003
ST 480
R
HANDBUCHSINFORMATIONEN
Bei Fragen zu in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sollte eine
autorisierte Vertretung kontaktiert werden.
Alle auf dem Fahrzeug angebrachten Schilder müssen gelesen und verstanden
werden. Fehlende oder beschädigte Schilder stets ersetzen.
Auf steilen Hügeln kann das Fahrzeug unter Umständen mit höheren
Geschwindigkeiten abrollen als sie auf ebenem Gelände erreicht werden. Um
den Verlust der Fahrzeugbeherrschung zu verhüten, sollte die Fahrgeschwindigkeit nie die Höchstgeschwindigkeit überschreiten, die auf ebenem Boden
vorgesehen ist (Siehe Allgemeine Technische Daten). Die Fahrgeschwindigkeit
mit der Betriebsbremse regeln.
Fahren des Fahrzeugs mit einer höheren Geschwindigkeit als angegeben kann
zu schwersten Beschädigungen der Antriebskomponenten durch überhöhte
Drehzahlen führen. Die Beschädigungen durch zu hohe Geschwindigkeiten
können zum Verlust der Fahrzeugbeherrschung führen. Sie verursachen teure
Reparaturen, werden als mißbräuchliche Verwendung eingestuft und fallen
nicht unter die Garantieleistung.
Sicherstellen, daß dieses Handbuch als Teil der permanenten Wartungsunterlagen beim Fahrzeug bleibt, falls dieses wiederverkauft wird.
Im Verlauf dieses Handbuches sind Abschnitte mit HINWEIS, VORSICHT und
ACHTUNG gekennzeichnet.
HINWEIS
Ein HINWEIS weist auf einen Zustand hin, der
beobachtet werden muß.
VORSCHIT
VORSICHT weist auf einen Zustand
hin, der zur Beschädigung des
Fahrzeugs führen kann.
ACHTUNG weist auf einen
Gefahrenzustand hin, der
schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen kann.
! ACHTUNG !
Diese Hinweis-, Vorsicht- und Achtung-Abschnitte müssen beachtet werden. Es
ist außerdem zu bedenken, daß die Wartung eines Fahrzeugs mechanische
Kenntnisse sowie das Einschätzungsvermögen für möglicherweise gefährliche
Bedingungen erfordert. Unsachgemäße Wartung oder Reparatur kann das
Fahrzeug beschädigen oder es unsicher machen.
Die Auspuffgase des
Motors
enthalten
chemische Substanzen, die
in bestimmten Mengen zu Krebs, genetischen
und anderen Fortpflanzungsschäden führen
können.
! ACHTUNG !
Die Abgasemissionen dieses Fahrzeugmotors
entsprechen den zur Zeit der Produktion geltenden
Richtlinien der Environmental Protection Agency (EPA) der
Vereinigten Staaten von Amerika (USA).
HINWEIS
Die Batterieständer, klemmen und Zubehörteile
enthalten
Blei
und
Ble iver bindunge n. Anschlie ssend hände
waschen.
! ACHTUNG !
Das Zündsystem entspricht allen Anforderungen
der Canadian Interference-Causing EquipmentRichtlinien.
BEDIENUNGS- UND WARTUNGSHANDBUCH
ST 480
Textron Golf, Turf & Specialty Products behält sich das Recht vor, Konstruktionsänderungen ohne Verpflichtung zur Durchführung dieser Änderungen an zuvor
verkauften Fahrzeugen vorzunehmen; die Informationen in diesem Handbuch können ohne vorherige Bekanntmachung geändert werden.
Textron Golf, Turf & Specialty Products ist nicht haftbar für Fehler in diesem Handbuch sowie zufällige oder Folgeschäden, die auf den Gebrauch der Informationen in
diesem Handbuch zurückzuführen sind.
KUNDENDIENSTABTEILUNG AUSSERHALB USA RUFNUMMER: 1-800-241-5855 FAX: 1-800-448-8124
AUSSERHALB USA RUFNUMMER: 010-1-706-798-4311 FAX: 010-1-706-771-4609
TEXTRON GOLF, TURF & SPECIALTY PRODUCTS, P.O. BOX 388 AUGUSTA, GEORGIA 30903-0388 USA
i
HINWEISE
Eine Kopie der für dieses Fahrzeug geltenden eingeschränkten Gewährleistung kann bei einem örtlichen Händler, der örtlichen Niederlassung oder der Gewährleistungsabteilung schriftlich oder fernmündlich unter Angabe der Fahrzeugseriennummer und der Fabrikationsnummer angefordert werden.
Die Verwendung von anderen als den Hersteller genehmigten Ersatzteilen kann zu einem Erlöschen der Gewährleistung
führen.
Eine Modifikation oder ein Verstellung des Drehzahlreglers des Fahrzeugs, zum Zwecke einer Steigerung der über die vom
Hersteller in den Technischen Daten ausgewiesenen Geschwindigkeit, führt zu einem Erlöschen der Gewährleistungspflicht.
Bei der Wartung des Motors müssen alle Einstellungen und Ersatzteile den ursprünglichen technischen Daten des Fahrzeugs entsprechen, um den von der US-Bundesbehörde und den US-Bundesstaaten zum Zeitpunkt der Produktion ausgestellten Emissionszertifikaten zu entsprechen.
LANGFRISTIGES AUFBEWAHREN DER BATTERIE
Alle Batterien entladen sich mit der Zeit. Die Entladegeschwindigkeit hängt von der Umgebungstemperatur und dem Alter
und Zustand der Batterien ab.
Eine voll aufgeladene Batterie friert auch unter Tiefsttemperaturen nicht ein, es sei denn die Temperatur fällt unter −60 °C ab.
ii
INHALT
TITEL
SEITE
HANDBUCHSINFORMATIONEN ..................... Innerer Deckel
HINWEISE ................................................................................. i
SICHERHEITSINFORMATIONEN ........................................2-1
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN ..................3-1
VOR DEM ERSTMALIGEN EINSATZ .........................................................3-1
Abb. 1 Tabelle für die erste Wartung ..........................................3-2
GELÄNDE ...................................................................................................3-2
FAHRZEUG-LADEKAPAZITÄT ..................................................................3-2
VERÄNDERUNG DES FAHRZEUGS .........................................................3-3
UMSICHTIGER BETRIEB ...........................................................................3-3
LEISTUNGSAUFNAHME ............................................................................3-4
UMWELTHINWEISE ...................................................................................3-4
OPTIONALE WINDE ...................................................................................3-5
BETRIEB DER WINDE ..........................................................................3-5
Abb. 2 Am Fahrzeug angebrachte Winde ..................................3-5
Abb. 3 Fernsteuerung der Winde ...............................................3-5
Abb. 4 Kupplungsknopf der Winde .............................................3-6
WINDENANWENDUNG .........................................................................3-6
Abb. 5 Die Winde niemals mit weniger als fünf Wicklungen um die
Trommel herum verwenden .............................................3-7
Abb. 6 Niemals das Kabel an sich selbst befestigen ..................3-7
Abb. 7 Nylonstropp und Dämpfer beim Einziehen des Seils verwenden .............................................................................3-8
Abb. 8 Nicht in einem Winkel ziehen ..........................................3-9
BEDIENUNGSELEMENTE UND -ANZEIGEN ............................................3-9
SCHLÜSSEL/-SCHEINWERFERSCHALTER .......................................3-9
Abb. 9 Schlüssel-/Scheinwerfer-Schalter, Öldruckwarnleuchte und
Kraftstoffstandsanzeiger ..................................................3-9
FAHRTRICHTUNGSSCHALTHEBEL ..................................................3-10
Abb. 10 Armaturbrett-Bedienelemente .....................................3-10
STARTKLAPPE ....................................................................................3-10
KRAFTSTOFFANZEIGE ......................................................................3-10
ÖLDRUCKWARNLEUCHTE ................................................................3-10
TITEL
SEITE
GAS-/FAHRPEDAL ..............................................................................3-11
Abb. 11 Gas-/Fahrpedal, Bremse und Hupe ............................ 3-11
BETRIEBSBREMSE ............................................................................ 3-11
HANDBREMSE .................................................................................... 3-11
HUPE .................................................................................................3-111
DIFFERENTIALSPERRE ..................................................................... 3-11
LADEFLÄCHE .......................................................................................... 3-12
BETRIEB DER ELEKTRISCHEN KIPPLADEFLÄCHE ........................ 3-13
Abb. 12 Schalter für den elektrische Ladeflächenheber .......... 3-13
BETRIEB DES FAHRZEUGS ...................................................................3-13
EINFAHREN ........................................................................................3-15
Abb. 13 Ölstand mit Messstab prüfen ...................................... 3-15
KALTSTART ........................................................................................3-15
STARTEN UND FAHREN .................................................................... 3-15
STARTEN DES FAHRZEUGS AM HANG ........................................... 3-15
ABROLLEN .......................................................................................... 3-16
KRAFTSTOFF ...................................................................................... 3-16
Abb. 14 Tanken ........................................................................ 3-17
BATTERIE ............................................................................................ 3-17
AUFKLEBER UND SYMBOLE ............................................................. 3-18
VERDECK UND WINDSCHUTZSCHEIBE .......................................... 3-18
12 VOLT-ANSCHLUSS ........................................................................ 3-18
Abb. 15 12 Volt Anschluss ....................................................... 3-18
ZIEHEN EINES ÄNHÄNGERS ............................................................ 3-18
REINIGUNG UND PFLEGE DES FAHRZEUGS ...................................... 3-19
REINIGUNG DES FAHRZEUGS .........................................................3-19
FAHRZEUG-PFLEGEPRODUKTE ...................................................... 3-20
REPARATUR ............................................................................................ 3-20
HEBEN DES FAHRZEUGS ................................................................. 3-20
Abb. 16 Heben des Fahrzeugs ................................................ 3-21
REIFEN UND RÄDER .......................................................................... 3-21
Reifenreparatur ..............................................................................3-22
Radmontage .................................................................................. 3-23
Abb. 17 Radmontage ............................................................... 3-23
ERSETZEN DER GLÜHBIRNEN .........................................................3-23
Abb. 18 Scheinwerfer- und Fahrtrichtungsanzeiger
Glühbirnenaustausch .................................................. 3-24
Abb. 19 Glühbirnenwechsel Rücklicht und Bremsleuchte ........ 3-24
1-1
INHALT
TITEL
SEITE
SICHERUNGSERSATZ ....................................................................... 3-24
ANLASSEN DES FAHRZEUGS MIT LEERER BATTERIE ................. 3-24
TRANSPORT DES FAHRZEUGS ............................................................ 3-24
ABSCHLEPPEN .................................................................................. 3-24
LEERLAUFSPERRE ............................................................................ 3-25
Abb. 20 Leerlaufsperre ............................................................ 3-25
TRANSPORT AUF ANHÄNGERN ....................................................... 3-25
WARTUNG UND BETRIEB ...................................................................... 3-26
ANBRINGUNGSORT DES SERIENNUMMERNSCHILDS ................. 3-28
Abb. 21 Anbringungsort des Seriennummernschilds ............... 3-28
REGELMÄSSIGER WARTUNGSPLAN .............................................. 3-29
Abb. 22 Regelmäßiger Wartungsplan ...................................... 3-29
REIFENINSPEKTION .......................................................................... 3-31
SITZSTÜTZE ....................................................................................... 3-31
Abb. 23 Sitzstütze .................................................................... 3-32
ERSETZEN DES KRAFTSTOFFFILTERS .......................................... 3-32
ÜBERPRÜFUNG DES ÖLSTANDES .................................................. 3-32
Abb. 24 Öltankverschluss, Messstab und Kraftstofffilter ......... 3-33
Abb. 25 Gesamten Ölmessstab reinigen ................................. 3-33
Abb. 26 Ölstand mit Messstab prüfen ...................................... 3-33
ÖLWECHSEL ...................................................................................... 3-33
Abb. 27 Ölviskositätstabelle ..................................................... 3-34
WECHSEL DES ÖLFILTERS .............................................................. 3-35
Abb. 28 Ölablass und Filter ..................................................... 3-35
SCHMIEREN ....................................................................................... 3-35
Abb. 29 Schmierpunkte ........................................................... 3-35
ÜBERPRÜFUNG/WECHSELN DES LUFTFILTERS ........................... 3-36
Vorfilter-Service ............................................................................. 3-36
Wartung des Luftfiltereinsatzes ..................................................... 3-36
Abb. 30 Luftfilter ....................................................................... 3-36
HINTERACHSE ................................................................................... 3-37
Prüfung des Schmiermittelstandes ................................................ 3-37
Abb. 31 Prüfen und Ablassen der Hinterachsenschmierung ... 3-37
RIEMENSPANNUNG DER ANLASSER/ LICHTMASCHINEN-EINHEIT 3-37
Abb. 32 Riemenspannung mit Anzeige überprüfen ................. 3-38
Abb. 33 Riemenspannung mit Finger überprüfen .................... 3-38
Einstellung des Riemens ............................................................... 3-39
Abb. 34 Einstellen der Riemenspannung ................................ 3-39
1-2
TITEL
SEITE
REINIGEN DER BATTERIE ................................................................ 3-39
Abb. 35 Vorbereitung einer Lösung zur Neutralisierung
von Säure ................................................................... 3-40
LUFTEINLASS UND KÜHLRIPPEN .................................................... 3-40
Abb. 36 Reinigen des Lufteinlasses und der Kühlrippen ......... 3-40
ZÜNDKERZEN .................................................................................... 3-41
BREMSEN ........................................................................................... 3-41
Tägliche Bremsprüfung ................................................................. 3-41
LANGZEITLAGERUNG ....................................................................... 3-41
BEFESTIGUNGSTEILE ....................................................................... 3-43
Abb. 37 Drehmomentspezifikation und Bolzenklassen ........... 3-43
KAPAZITÄTEN UND ERSATZTEILE ................................................ 3-44
Abb. 38 Kapazitäten und Ersatzteile ....................................... 3-44
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN ................................. 4-1
ST 480 .................................................................................................... 4-1
Fig. 39 Fahrzeugabmessungen .................................................. 4-2
Fig. 40 Fahrzeug-Steigungsdaten .............................................. 4-3
Fig. 41 Kleinster Fahrzeug-Wendekreisdurchmesser
und Kreuzungsfahrwegbreite ........................................... 4-4
BEGRENZTE GEWÄHRLEISTUNG..................................... 5-1
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG........................................... 6-1
AUFKLEBER UND SYMBOLE...............................ANHANG A
SICHERHEITSINFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und Achtungshinweise achten
Dieses Handbuch ist zur Unterstützung des Eigentümers bzw. Betreibers bei der Wartung
des Fahrzeugs mit den von Hersteller entwickelten Verfahren vorgesehen. Das Befolgen
dieser Verfahren und der Ratschläge zur Störungssuche gewährleisten, daß die optimale
Leistung des Produkts erzielt werden kann. Um die Gefahr von Verletzungen und/oder
Sachschäden zu verringern, müssen die folgenden Anweisungen sorgfältig eingehalten
werden:
ALLGEMEINES
Viele Fahrzeuge werden für zahlreiche Aufgaben eingesetzt, die über den ursprünglich
vorgesehenen Verwendungszweck des Fahrzeugs hinausreichen; daher ist es
unmöglich, alle erdenklichen Kombinationen von Umständen vorherzusehen bzw. davor
zu warnen.
Gesunder Menschenverstand und defensive Fahrweise tragen mehr zur
Verhinderung von Unfällen und Verletzungen bei als alle Warnhinweise und
Anweisungen zusammen. Der Hersteller empfiehlt, dass alle Betreiber und das
Wartungspersonal dieses Handbuch vollständig lesen sollten, wobei den
ACHTUNG- und WARNUNG-Hinweisen spezielle Aufmerksamkeit gewidmet
werden sollten. Es wird weiter empfohlen, dass die Fahrzeugführer ebenfalls hierzu
angehalten werden.
Fragen beantwortet die nächstgelegene Vertretung oder schriftliche Anfragen können
auch an die Anschrift auf der rückwärtigen Umschlagseite dieser Publikation gesendet
werden - Attention: Product Service Department
• Textron Golf, Turf & Specialty Products ist nicht haftbar für Fehler in diesem Handbuch
sowie Neben- oder Folgeschäden, die auf den Gebrauch der Informationen in diesem
Handbuch zurückzuführen sind.
• Textron Golf, Turf & Specialty Products behält sich das Recht vor,
Konstruktionsänderungen ohne Verpflichtung zur Durchführung dieser Änderungen an
zuvor verkauften Fahrzeugen vorzunehmen; die Informationen in diesem Handbuch
können ohne vorherige Mitteilung geändert werden.
• Dieses Fahrzeug entspricht den derzeit gültigen Normen für Sicherheit und
Leistungsanforderungen.
• Diese Fahrzeuge wurden für den Einsatz im Gelände konzipiert und hergestellt. Sie
entsprechen nicht den bundesbehördlichen Sicherheitsnormen für Motorfahrzeuge der
Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) und sind nicht für den Betrieb auf
öffentlichen Verkehrswegen ausgerüstet. Unter bestimmten Bedingungen könnten diese
Fahrzeuge berechtigt sein, in beschränktem Ausmaß und unter Einhaltung örtlicher
behördlicher Vorschriften auf öffentlichen Straßen zu fahren.
• Die Beförderungskapazität des Fahrzeugs ist auf maximal zwei Personen beschränkt.
• Das Fahrzeug darf niemals so verändert werden, dass sich die Gewichtsverteilung des
Fahrzeugs verlagert, die Stabilität verringert oder die Geschwindigkeit den vom Werk
festgelegten Wert überschreitet. Solche Änderungen können schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen. Änderungen, welche die Geschwindigkeit bzw. das Gewicht
des Fahrzeugs erhöhen, verlängern den Bremsweg und können die Stabilität des
Fahrzeugs beeinträchtigen. Solche Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden. Der
Hersteller untersagt und lehnt alle Verantwortungen für solche Änderungen und jegliche
anderen Änderungen ab, die die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen.
ALLGEMEINER BETRIEB
Die folgenden Informationen sind für den Betrieb des Fahrzeugs wichtig. Der
Fahrzeugführer sollte das Folgende lesen, verstehen und anschließend immer beachten:
• Das Fahrzeug auf verantwortliche Weise bedienen und in sicherem Betriebszustand
halten.
• Alle Achtungs- und Betriebsanweisungen lesen, die auf dem Fahrzeug angebracht sind.
• Alle Sicherheitsregeln einhalten, die im Betriebsgelände des Fahrzeugs gelten.
• Bei schlechter Bodenbeschaffenheit oder schlechten Fahrbedingungen die
Geschwindigkeit verringern.
• Bei Bergabfahrten die Geschwindigkeit mit der Bremse regeln.
• In nassen Bereichen die Geschwindigkeit verringern.
• Vor scharfen oder unübersichtlichen Kurven immer besonders vorsichtig fahren und die
Geschwindigkeit verringern.
2-1
SICHERHEITSINFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und Achtungshinweise achten
• Bei Fahrten auf lockerem Boden besonders vorsichtig fahren und die Geschwindigkeit
verringern.
• In Anwesenheit von Fußgängern immer besonders vorsichtig fahren und die
Geschwindigkeit verringern.
•
•
WARTUNG
Die folgenden Informationen sind für die Wartung des Fahrzeugs wichtig. Der die Wartung
ausführende Mechaniker sollte das Folgende lesen, verstehen und anschließend immer
beachten:
• Das Fahrzeug ist immer gemäß den vom Hersteller vorgeschriebenen
Wartungsintervallen zu warten.
• Es ist sicherzustellen, dass die die Wartung durchführenden Mechaniker hierzu
ausgebildet sind.
• Die Anweisungen des Herstellers müssen bei Wartungsarbeiten am Fahrzeug immer
beachtet werden. Vor allen Wartungsarbeiten muss das Fahrzeug gegen einen Betrieb
gesichert werden. Dazu gehört das Abziehen des Zündschlüssels und das Abnehmen
eines Batteriekabels.
• Isolierte Werkzeuge sollten für Arbeiten im Bereich der Batterie verwendet werden, damit
durch Kurzschlüsse der Batterieklemmen und der zugehörigen Verdrahtung keine
Funken oder eine Batterieexplosion verursacht werden. Die Batterie ausbauen oder die
freiliegenden Batterieklemmen durch Isoliermaterial schützen.
• Die Polarität der Batterieklemmen prüfen und darauf achten, dass die Batterie korrekt
angeschlossen ist.
• Immer die vorgeschriebenen Ersatzteile verwenden. Keine Ersatzteile minderer Qualität
benutzen.
• Nur die vom Hersteller empfohlenen Werkzeuge verwenden.
• Überprüfen, ob die nicht speziell vom Hersteller empfohlenen Werkzeuge und Verfahren
die Sicherheit des Personals gefährden bzw. den sicheren Betrieb des Fahrzeugs in
Frage stellen.
• Das Fahrzeug immer mit Bremskeilen sichern oder aufbocken. Niemals unter einem
2-2
•
•
•
•
Fahrzeug arbeiten, das von einem Wagenheber gestützt wird. Das Fahrzeug in
Übereinstimmung mit den Herstelleranweisungen heben.
Niemals das Fahrzeug in einem Bereich warten, in dem offene Flammen vorhanden sind
oder Personen rauchen.
Ein nicht vorschriftsmäßig funktionierendes Fahrzeug ist eine potentielle Gefahrenquelle
und darf nicht betrieben werden, bis es inspiziert und gewartet wurde.
Es liegt jenseits der Möglichkeiten des Herstellers, sämtliche mögliche
Gefahrensituationen vorauszusehen. Wartungs- und Reparaturpersonal des Fahrzeugs
muss über entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, um sich gegen
mögliche gefährliche Situationen zu schützen. Diese Situationen können zu schweren
Verletzungen oder dem Tod führen und das Fahrzeug beschädigen. Besondere Vorsicht
walten lassen; bei Zweifeln über bestehende mögliche Verletzungsgefahr sollte die
Reparatur oder Wartung immer geschulten Mechaniker überlassen werden.
Probefahrten müssen nach Reparatur- oder Wartungsarbeiten sicherstellen, dass das
Fahrzeug wieder einsatzbereit ist. Alle Probefahrten müssen auf einem sicheren
Gelände ohne Verkehr und Fußgänger durchgeführt werden.
Fehlende oder beschädigte Warn- oder Hinweisschilder stets ersetzen.
Alle Wartungsarbeiten am Fahrzeug sollten notiert und diese Dokumente aufgehoben
werden.
BELÜFTUNG
• Benzingetriebene Fahrzeuge müssen immer in einem gut belüfteten Bereich geparkt
werden, um eine Ansammlung von Benzindämpfen zu vermeiden.
• Niemals ein Fahrzeug in einem Bereich auftanken, der offenen Flammen oder Funken
ausgesetzt ist. Hierbei stellen Erdgas- und Propangas-Wasserdurchlauferhitzer und
Öfen besondere Gefahrenquellen dar.
• Arbeiten Sie niemals in der Nähe eines Fahrzeugs oder lassen Sie es in einer
Umgebung laufen, in der die Auspuffgase nicht durch die Lüftung abgesaugt werden. Es
ist ein gefährliches Gas, das Bewusstlosigkeit hervorrufen kann und möglicherweise
tödlich ist.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
\
Service-Ersatzteilhandbücher und Reparatur- und Werkstatthandbücher
für Mechaniker können bei einem örtlichen Händler, einer autorisierten
Niederlassung oder von der Ersatzteilabteilung bezogen werden. Bei der
Bestellung von Ersatzteilen oder der Anforderung von Informationen für
das Fahrzeug müssen das Fahrzeugmodell, die Serien- und
Fabrikationsnummer angegeben werden.
VOR DEM ERSTMALIGEN EINSATZ
Die vierstellige Schlüsselnummer sollte notiert und
an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.
Einzelschlüssel können nur ersetzt werden, wenn die
Schlüsselnummer bekannt ist. Ohne die Schlüsselnummer muss
bei einem verlorenen Schlüssel das gesamte Zündschloss
ausgetauscht werden.
HINWEIS
Danke für den Erwerb eines leichten Nutzfahrzeugs. Vor einer Fahrt mit
dem Fahrzeug sollten das Bedienungs- und Wartungshandbuch sowie die
Betriebs- und Wartungsanweisungen des Motorenherstellers sorgfältig
gelesen werden. Die Informationen in diesen Handbüchern ermöglichen
einen sicheren Betrieb und unterstützen auch die Instandhaltung dieses
überaus zuverlässigen Fahrzeugs. Auf einigen Abbildungen können auch
für das erworbene Fahrzeug optionale Teile dargestellt sein.
Dieses Fahrzeug wurde als ein ‘weltweit vertriebenes Fahrzeug’ konzipiert
und hergestellt. Einige Länder verfügen über individuelle Anforderungen
bezüglich der Übereinstimmung mit ihren Spezifikationen; daher können
einige Abschnitte in dem Land, in dem das Fahrzeug verwendet wird,
ungültig sein.
Die meisten Serviceverfahren in diesem Handbuch können mit
gewöhnlichen Kfz-Handwerkzeugen ausgeführt werden. Der jeweilige
Kundendienstvertreter kann bezüglich der Durchführung des
regelmäßigen Wartungsplans des Fahrzeugs kontaktiert werden.
Der Sicherheitsaufkleber auf dem Armaturenbrett muss gelesen,
verstanden und befolgt werden (Anhang A). Die Betriebsvorgänge des
Fahrzeugs, die Ausrüstung und die sichere Verwendung müssen
verstanden werden. Eine ständig gleichbleibend gute Leistung hängt in
großem Maße vom Fahrzeugführer ab.
Eine
unsachgemäße
Verwendung des Fahrzeugs
kann schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen. Ein Fahrzeug der STSerie ist ein leichtes Nutzfahrzeug. Es ist KEIN
Geländefahrzeug.
Di es es Fahrzeug ist kei n Spie lzeug und eine
Verwendung für einen anderen, als dem vorgesehen
Zweck, ist gefährlich.
Der Einsatz des Fahrzeugs muss sorgfältig geplant
werden, bevor längere Strecken über fragwürdiges
Ge lä nde zurüc kge le gt we rde n. Hie rbei is t z u
! ACHTUNG !
3-1
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
beachten, dass eine einstündige Fahrt mehrere
Stunden Fußmarsch bedeuten kann, falls das Benzin
ausgeht oder das Fahrzeug auf ungeeignetem
Gelände steckenbleiben sollte.
Während des Ladezyklus eines Blei-Akkumulators
bildet sich immer Wasserstoffgas. Ein 4%-ige
Konzentration von Wasserstoff ist explosiv und kann
schwere oder tödliche Verletzungen verursachen.
Das Aufladen muss in einem Bereich erfolgen, der
ausreichend belüftet wird (mindestens 5 Luftwechsel
pro Stunde).
Zur Verringerung der Gefahr einer schweren oder
tödlichen Verletzung durch eine Batterieexplosion
sollte niemals in der Nähe von Batterien geraucht
oder Batterien in einem Bereich geladen werden, in
dem ei n e o ffene Flamm e vo rh an den ist od er
elektrische Geräte einen Zündfunken erzeugen
könnten.
Bevor ein neues Fahrzeug zum ersten Mal in Betrieb genommen wird,
müssen die Schritte der TABELLE FÜR DIE ERSTE WARTUNG
durchgeführt werden (siehe Abb. 1 auf Seite 3-2).
Die Fahrzeugbatterie muss vor dem ersten Betrieb vollständig geladen
werden.
Auf vorschriftsmäßigen Reifendruck prüfen. Siehe ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN.
Auf Öl- und Kraftstofftundichtigkeiten prüfen, die während des Versands
vom Werk entstanden sein könnten.
Bremsfunktion überprüfen. Der Bremsweg zum Anhalten des Fahrzeugs
sollte für eine spätere Bremsprüfung ermittelt und notiert werden.
Die Schlüsselnummer sollte notiert und aufgehoben werden.
3-2
ARTIKEL
Batterie
WARTUNGSAUFGABE
Batterie laden
Sitze
Kunststoff-Schutzfolien abziehen
Bremsen
Funktion überprüfen und ggf. einstellen
Bremsflüssigkeitsstand überprüfen
Reifen
Reifendruck prüfen (siehe TECHNISCHE DATEN)
Kraftstoff
Tank korrekt auffüllen
Motor
Ölstand überprüfen (erste Überprüfung nach 5-8 Betriebsstunden)
Schlüssel
Schlüsselnummer aufschreiben und an einem sicheren Platz aufbewahren
Abb. 1 Tabelle für die erste Wartung
Vor der ersten Verwendung des Fahrzeugs die Schutzfolie von Sitzfläche
und Rückenlehne entfernen.
GELÄNDE
Das Fahrzeug ist für eine Verwendung auf befestigten Straßen konzipiert
(aber nicht für eine Verwendung auf öffentlichen Verkehrswegen). Das
Fahrzeug kann auch auf Feldwegen oder in offenem Gelände, dass frei
von Baumstümpfen, Felsbrocken oder Löchern ist, verwendet werden.
Das Fahrzeug ist für die Überquerung von Bachläufen und Fahrten durch
sonstiges Wasser ungeeignet.
FAHRZEUG-LADEKAPAZITÄT
Aufgrund der vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten des
Fahrzeugs ist es wichtig, dass
der Fahrzeugführer mögliche Gefahrenquellen vor
dem Einsatz erkennt, um die Gefahr einer schweren
! ACHTUNG !
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
oder tödlichen Verletzung zu verringern.
Das Fahrzeug kann maximal zwei Personen in der Fahrgastzelle und
Ladung auf der Ladefläche transportieren. Auf der Ladefläche dürfen
niemals Passagiere befördert werden. Die Gesamtnutzlast beträgt 363
kg. Das Gewicht des Fahrzeugführers und des Beifahrers plus evtl.
angebrachter Optionen oder Zubehör müssen von der Gesamtnutzlast
abgezogen werden, um die verbleibende Ladeflächenkapazität zu
errechnen. Ebenfalls zu beachten ist das Ziehen eines Anhängers,
wodurch wiederum die Nutzlast des Fahrzeugs selbst reduziert wird.
Das Volumen der Ladung kann irreführend sein. Das Beladen des
Fahrzeugs bis zu seiner Maximalkapazität mit trockenem Sand, Dünger,
Rasenrollen/-platten, usw. kann vollkommen sicher erfolgen. Ist jedoch die
gleiche Ladung feucht, wird das Fahrzeug in hohem Maße überladen und
die Möglichkeit des Überrollens und der Beschädigung des Fahrzeugs
stark erhöht.
VERÄNDERUNG DES FAHRZEUGS
Änderungen
der
Gewichtsverteilung oder des
Sc hw erpunkte s können die
Fahreigenschaften negativ beeinflussen oder die
Möglichkeit eines Überrollens erhöhen, was
wiederum zu Verletzungen oder gar dem Tod des
Fahrzeugführers oder des Beifahrers führen könnte.
! ACHTUNG !
Eine Veränderung des Fahrzeugs, die eine Veränderung der
Gewichtsverteilung nach sich ziehen würde, ist unzulässig. Änderungen
der Gewichtsverteilung oder des Schwerpunktes können die
Fahreigenschaften negativ beeinflussen oder die Möglichkeit eines
Überrollens erhöhen, was wiederum zu Verletzungen oder gar dem Tod
des Fahrzeugführers oder des Beifahrers führen könnte.
UMSICHTIGER BETRIEB
Dieses Fahrzeug ist kein Spielzeug. Falls es nicht ordnungsgemäß und
verantwortlich verwendet wird, kann es schwere Verletzungen verursachen
oder gar zum Tode des Fahrzeugführers, Beifahrers oder umstehender
Personen führen. Alle Fahrzeugführer sollten eine gültige Fahrerlaubnis
besitzen. Kinder sollten dieses Fahrzeug nicht bedienen. Kinder verfügen
nicht über die Fähigkeit, das Urteilsvermögen oder die Kraft, dieses oder
ähnliche Fahrzeuge zu fahren.
Alkohol, Drogen und viele freiverkäufliche Medikamente verringern die
Fähigkeit des Fahrzeugführers, das Fahrzeug sicher zu betreiben. Ein Arzt
oder Apotheker sollte zu den Nebenwirkungen von Medikamenten
konsultiert werden, bevor das Fahrzeug eingesetzt wird.
Es wird empfohlen, dass Fahrzeugführer und Beifahrer immer
Schutzbekleidung und einen zugelassenen Motorrad-Sturzhelm tragen.
Bei Fahrten über Feldwegen, unbefestigten Straßen und Oberflächen oder
feuchtem Gras verlängert sich der Bremsweg des Fahrzeugs bei
Maximalgeschwindigkeit. Ein vollbeladenes Fahrzeug benötigt einen
längeren Bremsweg als ein leeres. Wird das Fahrzeug bei feuchtem
Wetter betrieben, ist zu beachten, dass die Bremsen möglicherweise leicht
betätigt werden müssen, um genügend Reibung für deren Trocknung zu
erzeugen. Feuchte Bremsen besitzen nur ein Bruchteil der Bremswirkung.
Die Geschwindigkeit in unbekanntem Gelände verringern. Wenn Sie den
Kamm einer Erhebung in unbekanntem Gelände erreichen, ist immer die
Geschwindigkeit zu verringern.
Einige Erhebungen können zu steil für eine Befahrung sein. Das Fahrzeug
darf, falls sich heraus stellt, dass ein Hügel für ein Befahren zu steil ist oder
keine ausreichende Bodenhaftung vorhanden ist, nicht auf dem Hügel
gewendet werden. In diesem Fall sollte das Fahrzeug gerade
rückwärts bergab gefahren werden, wobei die Betriebsbremse zur
Geschwindigkeitsregelung verwendet wird.
3-3
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
LEISTUNGSAUFNAHME
Das Fahrzeug verwendet eine Anlasser/Lichtmaschineneinheit, um den
Motor zu starten und um die Batterie aufzuladen. Der Motor läuft nicht im
Leerlauf, daher kann die Batterie auch nicht geladen werden, wenn das
Fahrzeug angehalten wird. Zusatzeinrichtungen (wie Zusatzscheinwerfer,
Radios, Winden, usw.) sollten nur in geringem Maße verwendet werden,
wenn der Motor nicht läuft.
VORSCHIT
Ein zu hoher Stromverbrauch kann zu
einem
Erschöpfen
der
Batterieleistung führen, wodurch ein
Anlassen des Motors nicht mehr möglich ist.
Die Anlasser/Lichtmaschineneinheit liefert nur 35 Ampère; daher kann der
Betrieb aller Zusatzeinrichtungen zu einem Entladen der Batterie führen,
selbst wenn der Motor läuft und die Anlasser/Lichtmaschineneinheit die
Batterie lädt. Ein Entladen der Batterie auf diese Weise wird Tiefentladung
genannt. Die Batterie ist nicht für eine Tiefentladung ausgelegt sondern nur
zum Starten. Mehrfache Tiefentladungen beschädigen die Batterie
dauerhaft.
Die Fahrzeugbatterie muss vor dem ersten Betrieb vollständig geladen
werden.
Während des Ladezyklus eines
Blei-Akkumulators bildet sich
immer Wasserstoffgas. Ein 4%ige Konzentration von Wasserstoff ist explosiv und
kann schwere oder tödliche Verletzungen
verursachen. Das Aufladen muss in einem Bereich
erfolgen, der ausreichend belüftet wird (mindestens
5 Luftwechsel pro Stunde).
Zur Verringerung der Gefahr einer schweren oder
tödlichen Verletzung durch eine Batterieexplosion
! ACHTUNG !
3-4
sollte niemals in der Nähe von Batterien geraucht
oder Batterien in einem Bereich geladen werden, in
de m e in e of f e ne F la m me v orh a nde n is t od er
elektrische Geräte einen Zündfunken erzeugen
könnten.
UMWELTHINWEISE
Verantwortungsvolle Betreiber beachten Wildtiere und deren
Lebensräume. Hierbei müssen auch Privatbesitz und örtliche Vorschriften
bezüglich der Verwendung von leichten Nutzfahrzeugen beachtet werden.
Weder Auspuffanlage noch Drehzahlregler dürfen verändert werden. Die
Auspuffanlage wurde für eine Maximalleistung am Motor ausgelegt. Ein
Entfernen oder eine Änderung des Auspuffes ist störend für andere und
steigert nicht die Leistung des Fahrzeugs.
Zur Vermeidung von schweren
oder tödlichen Verletzung ist
folgendes zu beachten:
Umgebungsbedingte Gefährdungen wie steile
Hänge, aus dem Fahrzeug hängende Gliedmaßen,
usw.
Brandgefahr bei Betrieb des Fahrzeugs über
entflammbarem, organischem Material.
! ACHTUNG !
Bei der Fahrt auf umgebungsbedingte Gefahrenquellen achten, wie steile
Hänge, aus dem Fahrzeug hängende Gliedmaßen, usw. Die Brandgefahr
beachten, wenn das Fahrzeug über entzündlichem, organischem Material
betrieben wird.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
OPTIONALE WINDE
Dieses Fahrzeug kann mit einer optionalen Winde ausgerüstet werden.
Die folgenden Informationen bezüglich der Anwendung der Winde müssen
gelesen und verstanden werden, bevor die Winde verwendet wird
BETRIEB DER WINDE
Die Winde kann, je nach Einsatzzweck, vorne oder hinten am Fahrzeug
befestigt werden. Vorne wird die Winde in der Mitte unter der vorderen
Schutzhaube auf einem Befestigungswinkel, der wie gezeigt an der
vorderen Achse angebracht ist, befestigt (siehe Abb. 2 auf Seite 3-5).
Hinten wird die Winde umgekehrt auf der Anhängerkupplung montiert.
HINWEIS
Bei einer Befestigung hinten am Fahrzeug muss
die Winde auf dem Kopf stehend montiert werden.
Dargestellte Winde ist vorne am Fahrzeug angebracht
Vorderachse
Federstift
Gabelkopfbolzen
Abb. 2 Am Fahrzeug angebrachte Winde
Vor einem Versetzen der Winde muss der Windenanschlussstecker aus
der Anschlussbuchse gezogen werden. Zum Versatz der Winde von
einem Ende des Fahrzeugs zum anderen muss der Federstift entfernt, der
Gabelkopfbolzen herausgezogen und das Windenbefestigungsrohr von
der Kupplung abgezogen werden. Am anderen Ende des Fahrzeugs wird
die Winde befestigt, indem der Gabelkopfbolzen eingesteckt und mit dem
Federstift gesichert wird. Anschließend wird Windeanschlussstecker in die
Anschlussbuchse gesteckt.
Die Windenfernsteuerung wird in die Buchse auf der Fahrerseite der
Sitzseitenkonsole eingesteckt (siehe Abb. 3 auf Seite 3-5).
Fernsteuerung
Kupplung
Abb. 3 Fernsteuerung der Winde
Zum Abwickeln des Seiles zuerst den Kupplungsknopf an der Winde
suchen. Den Knopf herausziehen und um 90° drehen, um auszukuppeln.
Seil mit Hilfe des Hilfswerkzeuges von der Windentrommel ziehen. Hierbei
sollten wenigstens fünf Windungen auf der Trommel verbleiben. Die
Trommel durch Drehen des Kupplungsknopfes um 90° zurück in die
Ausgangsposition einkuppeln (siehe Abb. 4 auf Seite 3-6).
Während des Seilaufwickelns das Seil mit dem Hilfswerkzeug stramm
halten und die Fernsteuerung einschalten. Beim Aufwickeln des Seiles
darauf achten, dass das Seil fest gewickelt wird und keine Lücken
zwischen den einzelnen Windungen auf der Trommel entstehen, wodurch
das Seil vorzeitig verschleißen würde. Bei Einsatz der Winde mit einer Last
sollte der Bediener der Fernbedienung soweit wie möglich seitlich vom
Fahrzeug stehen. Der Bediener sollte dabei nicht auf dem Beifahrersitz
sitzen. Es wird empfohlen, den folgenden Abschnitt (Windenanwendung)
zu lesen und zu verstehen, bevor die Winde verwendet wird.
3-5
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
AKTIVIERT
GESPERRT
Herausgezogen
Kupplungsknopf
Stellen 900
Abb. 4 Kupplungsknopf der Winde
WINDENANWENDUNG
Die Winde kann für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden,
einschließlich des Ziehens des Fahrzeugs, falls es die Bodenhaftung auf
ungeeignetem Gelände verliert.
In einigen Situationen könnte
eine
unsachgemäße
Verwendung der Winde
schwere oder tödliche Verletzungen des Bedieners,
des Insassen des Fahrzeugs oder umstehender
Personen verursachen.
! ACHTUNG !
Es ist unmöglich, alle Einsatzzwecke der Winde vorauszusehen, daher
sollten die folgenden Warnungen nicht als umfassend angesehen werden.
Vor einem Einsatz der Winde sollten mögliche Gefahrensituationen
bedacht und entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um den
Bediener, Fahrzeuginsassen oder Umstehende zu schützen.
Um eine schwere oder tödliche
Verletzung des Bedieners, der
Fahrzeuginsassen
oder
Umstehender zu verhindern, sollte das durch das
Seil zu ziehende Objekt entsprechend den folgenden
Überlegungen gewählt werden:
! ACHTUNG !
3-6
Es muss sichergestellt sein, dass das Objekt nicht
umkippen oder sonst beschädigt werden kann.
Dass das zu ziehende Objekt nicht auf das Fahrzeug
oder seine Insassen fallen kann.
Wird das Seil um einen toten Baum geschlungen,
kann auch ein Teil dieses Baumes fallen.
Beim Ziehen eines Fahrzeugs sollte dieses nur gerade gezogen werden.
Das Seil darf nicht gegen die Seiten der Trommel laufen.
Das Fahrzeug nicht schrä g
z i e he n . Wi r d da s F a hr z e u g
schräg gezogen, kann es
umkippen und schwere oder tödliche Verletzungen
von Umstehenden verursachen. Das Windenseil
kann überdehnt werden und reißen, wodurch
schwere Verletzungen oder gar der Tod
Umstehender durch das peitschende Seil verursacht
werden könnte.
! ACHTUNG !
Sitzt das Fahrzeug einmal fest oder ist auf eine Bodenunebenheit
aufgefahren und hat es keine Bodenberührung mehr, kann es durch die
Winde wieder freigeschleppt werden.
Die Winde kann entweder auf der vorderen oder hinteren Halterung
aufgesetzt und mit dem mitgelieferten Verriegelungsstift gesichert werden.
Die folgenden Informationen
bezüglich der Anwendung der
Winde müssen gelesen und
verstanden werden, um schwere oder tödliche
Verletzungen zu verhindern:
Die Winde darf nicht für Hebe- und Hubvorgänge
verwendet werden.
Die Aufrollkapazität der Winde wird entsprechend
der Steilheit des Abhangs verringert.
! ACHTUNG !
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Die Winde ist nicht für einen Dauerbetrieb,
sonde rn nur für einen kurzzeitigen B etrie b
ausgelegt. Der Elektromotor darf nicht übermäßig
heiß werden. Die Winde anhalten und den Motor
abkühlen lassen, wenn er zu heiß zum Anfassen
wird.
Bei der Handhabung des Seiles sollten immer
dicke Lederhandschuhe getragen werden.
Brüchige, aufgesplissene Seile sollten nur durch
ein werksseitig geliefertes Seil ersetzt werden.
Die Winde darf niemals mit weniger als fünf (5)
vollen W i cklu ngen um d i e Tr ommel h e ru m
eingesetzt werden (siehe Abb. 5 auf Seite 3-7).
Hierfür wird der Knopf hera usge zogen und
gedreht. Steht das Seil unter Spannung, löst sich
die Kupplung evtl. nur schwer. Durch
Herausziehen des Seiles kann die Spannung
etwas verringert und die Kupplung betätigt
werden. Dann die gewünschte Länge des Seiles
abwickeln und sichern. Die Trommel durch Drehen
des Knopfes bis zum Einrasten einkuppeln. Die
Winde darf niemals ohne eingerastete Kupplung
betrieben werden.
Alle Personen und alle Haustiere sollten den
Bereich verlassen, solange die Winde in Betrieb
i s t . E s s o l l t e n i em a l s j em a n d i m F a h r ze u g
verbleiben.
Um das Seil nicht zu beschädigen darf es nicht an
sich selbst befestigt werden. Hierzu sollten immer
Nylonstropps verwendet werden (siehe Abb. 6 auf
Seite 3-7) (siehe Abb. 7 auf Seite 3-8).
Abb. 5 Die Winde niemals mit weniger als fünf Wicklungen um die
Trommel herum verwenden
Stoppt der Windenmotor bedingt durch
Überlastung, sollte er nicht über die
Windenfernsteuerung erneut aktiviert werden. Das
Seil könnte überlastet werden.
Es dürfen keine Lasten mit einem Gewicht von
mehr als 680 kg gezogen werden.
Zum Herausziehen des Seiles muss der freie
Wicklungs-Kupplungsknopf verwendet werden.
Abb. 6 Niemals das Kabel an sich selbst befestigen
Der Winde, dem Seil und dem Seilhaken fern
3-7
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
bleiben. Auf das Seil sollte schwere Kleidung, ein
Mantel oder eine Decke gelegt werden, um das
Ausschlagen des Seiles zu verringern, sollte es
einmal reißen (siehe Abb. 7 auf Seite 3-8).
Dämpfer
Nylonstropp
Abb. 7 Nylonstropp und Dämpfer beim Einziehen des Seils
verwenden
Es ist daran zu denken, dass der Betrieb der
Winde die Batterie entlädt; somit könnte die
Leistung zum Starten des Fahrzeugs nicht mehr
ausreichen.
Bei dem Betrieb der Winde sollte der gesamte
Bereich überblickbar sein.
N i e m a l s d a rf d ie W i ck e l t r o m m e l - K u p pl u n g
freigegeben werden, wenn sich das Seil unter Last
befindet.
Niemals in der Nähe der Winden-Wickeltrommel
oder dem Windenseil arbeiten, während das Seil
unter Spannung steht.
3-8
Den Windenschalter herausziehen, bevor an der
Wickeltrommel gearbeitet wird, um einen
unbeabsichtigten Betrieb zu verhindern.
Bei Betrieb der Winde sollte ein Seildurchhang nur
langsam gespannt werden. Die Winde sollte
gestoppt werden, bevor das Seil ganz gespannt ist
und alle Windenverbindungen sollten überprüft
werden. Winden- und Hakenbefestigung,
Nylonstropp (falls erforderlich) und
Lastbefestigung überprüfen.
Das Seil sollte nicht schräg ziehen. Hierdurch
wickelt sich das Seil verstärkt an einer Seite der
Winde auf, die Winde kann sich verklemmen und
das Seil und/oder die Winde beschädigen. Das
schräge Ziehen des Fahrzeugs kann die
Vorderradaufhängung beschädigen und ein
Umkippen des Fahrzeugs verursachen. Bei dem
Ziehen des Fahrzeugs nur gerade ziehen (siehe
Abb. 8 auf Seite 3-9).
Wird das Fahrzeug als Anker zum Ziehen einer
Las t verwe ndet, sollte di e Fes ts te llbremse
angezogen und Bremskeile für alle Räder
verwendet werden.
Winde nicht zum Heben von Personen oder für
andere Überkopf-Lasten verwenden.
Winde nicht zur Sicherung von Lasten verwenden.
Hierfür sollte eine entsprechende Vorrichtung
verwendet werden.
Die Winde keiner Stoßbelastung aussetzen.
Die Winde darf nicht verändert oder an dieser
geschweißt werden.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
SCHLÜSSEL/-SCHEINWERFERSCHALTER
Richtig
Falsch
Abb. 8 Nicht in einem Winkel ziehen
BEDIENUNGSELEMENTE UND -ANZEIGEN
Fahrzeugbedienungselemente und -anzeigen bestehen aus:
• Schlüssel-/Scheinwerferschalter
• Fahrtrichtungsschalthebel
• Startklappe
• Kraftstoffstandsanzeiger
• Öldruckwarnleuchte
• Gas-/Fahrpedal
• Bremspedal
• Handbremse
• Hupe
• Differentialsperre
Dieser Schalter befindet sich auf dem Armaturenbrett. Durch Drehen des
Schlüssels wird das elektrische Hauptsystem des Fahrzeugs ein- und
ausgeschaltet. Der Schlüssel sollte in die Stellung ,AUS‘ gedreht und
abgezogen werden, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt ist, um die
unbeabsichtigte Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu verhindern.
Ist das Fahrzeug mit Scheinwerfern ausgerüstet, so werden diese durch
Drehen des Schlüsselschalters in die Stellung mit dem Lampensymbol
eingeschaltet.
Wenn das Fahrzeug über Sonderzubehör verfügt,
das im Werk eingebaut wurde, bleiben einige
Zubehörkomponenten eingeschaltet, wenn der Zündschlüssel
auf ,AUS‘ gedreht wird.
HINWEIS
Schlüssel-/
ScheinwerferSchalter
OFF ON
Kraftstoffstandsanzeiger
F
E
FUEL
Öldruckwarnleuchte
Abb. 9 Schlüssel-/Scheinwerfer-Schalter, Öldruckwarnleuchte und
Kraftstoffstandsanzeiger
3-9
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
FAHRTRICHTUNGSSCHALTHEBEL
Verringerung eines möglichen
VORSCHIT Zur
Schadens muss das Fahrzeug
vollständig stehen, bevor der
Fahrtrichtungsschalter bewegt werden darf.
Feststellbremse
Startklappe
Fahrtrichtungsschalthebel
Die Startklappe dient als Kaltstart-Anlasshilfe (siehe Abb. 10 auf
Seite 3-10). Siehe 'Kaltstart' (Seite 3-10) für Anweisungen bezüglich
eines ordnungsgemäßen Gebrauchs der Startklappe.
KRAFTSTOFFANZEIGE
Eine elektrische Kraftstoffanzeige befindet sich rechts neben dem
Schlüssel-/Lichtschalter. Diese zeigt den verbleibenden Tankinhalt an
(siehe Abb. 9 auf Seite 3-9).
ÖLDRUCKWARNLEUCHTE
Differential
gesperrt
Differentialsperrhebel
(Fahrzeug vor Betätigung
des Hebels
anhalten)
Die Öldruckwarnleuchte befindet sich auf dem Armaturenbrett (siehe Abb.
9 auf Seite 3-9). Sinkt der Öldruck unter 0,1 - 0,2 kg/cm2, schaltet der
Öldruckschalter die Anzeigelampe ein. Ölstand prüfen Befindet sich der
Ölstand zwischen der AUFFÜLLEN- und VOLL-Marke auf dem Messstab,
liegt ein mechanisches Problem innerhalb des Motors vor; das Fahrzeug
darf nicht mehr betrieben werden. In diesem Fall muss der örtliche
Distributor oder die autorisierte Vertretung kontaktiert werden.
VORSCHIT
Differential
freigegeben
75694G01
Abb. 10 Armaturbrett-Bedienelemente
Dieser, zwischen den Sitzen auf einer Konsole befindliche Umschalter
ermöglicht die Wahl des Vorwärts- oder Rückwärtsgangs (siehe Abb. 10
auf Seite 3-10). Das Fahrzeug sollte sich im Vorwärtsgang befinden, wenn
kein Fahrzeugführer anwesend ist.
3-10
STARTKLAPPE
Zur
Vermeidung
eines
Motorschadens darf der Motor nicht
m e h r b e tri e b e n w e r d e n , b is d e r
Öldruck wieder normal ist. Hierbei darf der maximale
Ölstand nicht überschritten werden. Ein zu hoher
Ölstand verursacht ein Qualmen des Motors oder spritzt
Öl in das Luftfiltergehäuse.
Befindet sich der Ölstand unterhalb der AUFFÜLLEN-Marke auf dem
Messstab, muss Öl bis zur VOLL-Marke nachgefüllt werden (seite 3-23).
Das Fahrzeug muss anschließend ein kleines Stück gefahren und der
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Öldruck nochmals überprüft werden. Leuchtet die Öldruckwarnleuchte
nicht mehr auf, kann das Fahrzeug wieder verwendet werden.
GAS-/FAHRPEDAL
Eine
unbeabsichtigte
Betätigung
des
Gas-/
Fahrpedals
kann
eine
Bewegung des Fahrzeugs verursachen, die eine
schwere oder tödliche Verletzung verursachen kann.
! ACHTUNG !
Befindet sich der Schlüsselschalter in der 'EIN'-Stellung, startet das
Drücken des Gas-/Fahrpedals den Motor und das Fahrzeug bewegt sich in
die vorgewählte Richtung. Der Motor wird ausgeschaltet, wenn das Pedal
freigegeben wird (siehe Fig. 11 auf Seite 3-11). Durch Betätigen des
Bremspedals kann das Fahrzeug schneller angehalten werden.
H
Hupe
ORN
Betriebsbremse
Fahrpedal
BETRIEBSBREMSE
Das Betätigen der Fuß-Betriebsbremse aktiviert die Radbremsen und
bremst daher das Fahrzeug ab oder bringt es zum Stehen (siehe Abb. 11
auf Seite 3-11).
HANDBREMSE
Die Handbremse befindet sich auf der Konsole zwischen den Vordersitzen
(siehe Abb. 10 auf Seite 3-10). Die Bremse ist aktiviert, wenn der Griff nach
oben gezogen ist und deaktiviert, wenn der Griff vollständig nach unten
gedrückt ist.
Wird das Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen, die Handbremse durch
Hochziehen des Griffes bis zum Einrasten aktivieren. Zum Lösen der
Handbremse den Sperrknopf im Griff der Handbremse drücken und den
Griff etwas weiter nach oben ziehen; anschließend den Griff ganz nach
unten drücken.
HUPE
Die Hupe wird durch Drücken des Hupenknopfes, der sich auf dem oberen
Bodenblech links vom Bremspedal befindet, aktiviert (siehe Abb. 11 auf
Seite 3-11).
DIFFERENTIALSPERRE
Abb. 11 Gas-/Fahrpedal, Bremse und Hupe
Die Hinterachse ist mit einem handgeschalteten Sperrdifferential
ausgerüstet. Bei entsperrtem Differential wird, wenn ein Rad die Traktion
verliert, die verfügbare Kraft auf dieses Rad übertragen, bis es wieder
Traktion erhält. Bei gesperrtem Differential wird die Kraft immer auf beide
Antriebsräder übertragen. Steht wieder Traktion zur Verfügung, sollte die
Differentialsperre wieder deaktiviert werden. Die aktivierte Diffentialsperre
erfordert mehr Kraftaufwand beim Lenken und erhöht den
3-11
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Reifenverschleiß durch eine höhere Belastung der äußeren Reifen in
Kurven.
Die Differentialsperre sollte nur verwendet werden,
wenn zusätzliche Traktion erforderlich ist. Ein
fortlaufender Einsatz der Differentialsperre verursacht einen
übermäßigen Verschleiß der hinteren Reifen.
HINWEIS
VORSCHIT
Das Fahrzeug muss vollständig still
stehen, bevor die Differentialsperre
aktiviert oder deaktiviert wird. Ein
U m s c h a l t e n w ä h r e n d d e r F a h rt b e s c h ä d ig t d a s
Differential.
Die Differentialsperre wird aktiviert, indem das Fahrzeug angehalten wird
und der Sperrschalter nach vorne in Richtung des roten
Verriegelungssymbols geschoben wird (siehe Abb. 10 auf Seite 3-10).
Die Differentialsperre wird deaktiviert, indem das Fahrzeug angehalten und
der Sperrschalter zurück in Richtung des grünen Entriegelungssymbols
umgelegt wird. Nach dem Entsperren kann das Differential gesperrt
bleiben, falls die Fahrt geradeaus fortgesetzt wird. Dies ist ein normaler
Vorgang, der durch den verbleibenden Druck gegen das Getriebe
verursacht wird und der die Freigabe des Sperrmechanismusses
verhindert. Zur Abhilfe kann das Fahrzeug während der
Anfahrbeschleunigung gewendet oder eine Fahrt in Rückwärtsrichtung
durchgeführt werden.
LADEFLÄCHE
Zur Verringerung der Gefahr
einer schweren oder tödlichen
Verletzung muss der vorn an
der Ladefläche angebrachte Gefahrenaufkleber
gelesen und verstanden werden.
! ACHTUNG !
3-12
Die elektrische Hebeladefläche ist die Standardladefläche des ST480.
Ein Ladeflächen-Warnschild ist an der Vorderseite der Ladefläche
angebracht. Siehe Anhang A. Für einen sicheren Betrieb des Fahrzeugs
muss dieses Schild verstanden werden. Die Höchstlast ist auf dem
Ladeflächen-Warnschild aufgeführt. Die Last muss so weit vorne wie
möglich auf der Ladefläche platziert und so verteilt werden, dass sich deren
Schwerpunkt nicht höher befindet, als auf dem Warnschild angegeben ist.
Sie muss außerdem sicher festgezurrt werden. Bei Nichtbefolgung dieser
Anweisungen kann es zu schweren Verletzungen, einer Beschädigung
sowie dem Umkippen des Fahrzeugs kommen. Die Fahrt mit einem
beladenen Fahrzeug muss besonders vorsichtig erfolgen.
Es dürfen keine Mitfahrer auf der Ladefläche mitgenommen werden.
Ein Fahren des Fahrzeugs mit hochgestellter Ladefläche oder mit
freihängender hinterer Ladeflächenklappe ist nicht zulässig.
Bei Verwendung des elektrischen Ladeflächenhebers des ST 480 muss
ein Rückwärtsfahren zu einer Kippstelle, wie einer Entladestation oder
einer Schlucht, vermieden werden. Eine Fehleinschätzung der Entfernung
oder eine unsichere Bodenbeschaffenheit könnten dazu führen, dass das
Fahrzeug nach hinten kippt.
Vor Betätigung der Ladefläche prüfen, dass sich niemand hinter dem
Fahrzeug aufhält.
Niemals
sollte
ein
Benzinbehälter auf der
Ladefläche des Fahrzeugs
gefüllt werden. Durch elektrostatische Entladung
können Benzindämpfe entzündet werden und eine
Explosion verursachen.
! ACHTUNG !
Benzinbehälter müssen zum Befüllen immer auf dem Boden platziert
werden. Niemals sollte ein Benzinbehälter auf der Ladefläche des
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Fahrzeugs gefüllt werden. Sich während des Einfüllens bildende statische
Elektrizität könnte zu einer Entzündung der Benzindämpfe führen.
BETRIEB DER ELEKTRISCHEN KIPPLADEFLÄCHE
Beim Betrieb der elektrischen
Kippladefläche darauf achten,
daß beim Anheben bzw.
Absenken nicht versehentlich Kleidung eingefangen
wird. Wenn die Ladefläche versehentlich auf Finger
oder andere Körperteile fällt, kann es zu schweren
Verletzungen kommen.
! ACHTUNG !
Der Schalter für den elektrische Ladeflächenheber befindet sich auf der
Fahrerseite des vorderen Sitzpaneels. Den Kippschalter zum Anheben
nach oben und zum Absenken der Ladefläche nach unten drücken (siehe
Abb. 12 auf Seite 3-13).
Heb
en
Sen
ken
Abb. 12 Schalter für den elektrische Ladeflächenheber
BETRIEB DES FAHRZEUGS
VORSCHIT
Eine unsachgemäße Verwendung des
Fahrzeugs oder eine fehlende,
ordnungsgemäße Wartung kann zu
einer Beschädigung oder zu einem Leistungsverlust des
Fahrzeugs führen.
Die folgenden Warnhinweise müssen gelesen und verstanden werden,
bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen wird.
Zur Vermeidung einer schweren
oder tödlichen Verletzung
durch den Verlust der Kontrolle
über das Fahrzeug sollten die folgenden
Warnungshinweise beachtet werden:
Bei dem Fahren des Fahrzeugs müssen das
Gelände, die Verkehrsbedingungen und die
Umgebungsfaktoren, die das Gelände und die
Fähigkeit, das Fahrzeug zu steuern, beeinflussen,
bedacht werden.
Besondere Vorsicht und verringerte
Geschwindigkeit bei der Fahrt auf schlechten
Böden, z.B. lose Erde, nasses Gras, Kies usw.
einhalten.
Im vorgesehenen Gelände bleiben. Unwegsames
Gelände vermeiden und Baumstümpfen,
Felsbrocken oder Löchern ist.
Beim Bergabfahren eine sichere Geschwindigkeit
einhalten. Bei Bergabfahrten die Geschwindigkeit
mit der Betriebsbremse regeln. Plötzliches
Anhalten oder plötzlicher Richtungswechsel
können zum Verlust der Fahrzeugbeherrschung
führen.
Vor und in Kurven die Geschwindigkeit verringern.
Alle Kurven sollten mit verringerter
Geschwindigkeit gefahren werden.
Keine Steigung von mehr als 14° befahren (25%
grade).
Auf unbekanntem Gelände sollte das Fahrzeug
! ACHTUNG !
3-13
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
langsam gefahren werden, besonders wenn der
Kamm einer Erhebung erreicht wird.
NIEMALS ein Fahrzeug, dass nicht in der Lage ist,
einen Hügel hinaufzufahren, wenden. Das Wenden
auf einem Hügel könnte zu einem seitlichen
Überschlagen des Fahrzeugs führen. Das
Fahrzeug gerade rückwärts bergab gefahren
werden, wobei die Betriebsbremse zur
Geschwindigkeitsregelung verwendet wird.
Bei
Verwendung
des
elektrischen
Ladeflächenhebers muss ein Rückwärtsfahren zu
einer Kippstelle, wie einer Entladestation oder
einer Schlucht, vermieden werden. Eine
Falscheinschätzung der Entfernung oder eine
unsichere Bodenbeschaffenheit könnten dazu
führen, dass das Fahrzeug nach hinten kippt.
Zur Vermeidung einer schweren
! ACHTUNG ! o d e r t ö d l i c h e n V e r l e t z u n g
durch einen unsachgemäßen
Betrieb de s Fahrzeugs soll te n die folgende n
Warnhinweise beachtet werden:
Das Fahrzeug ist ein leichtes Nutzfahrzeug. Es ist
kein Geländefahrzeug.
Dieses Fahrzeug ist kein Spielzeug und eine
Verwendung für einen anderen als den
vorgesehen Zweck gefährlich.
Das Fahrzeug nicht auf öffentlichen
Verkehrswegen betreiben. Es entspricht nicht der
Straßenverkehrsordnung.
Alle Fahrzeugführer sollten eine gültige
Fahrerlaubnis besitzen. Kinder sollten dieses
Fahrzeug nicht bedienen.
3-14
Die Anzahl der Sitzplätze wird unter ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN angeführt.
Zum Parken des Fahrzeugs stets die Handbremse
benutzen.
Wird das Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen, die
Handbremse
anziehen,
den
Fahrtrichtungsschalthebel in die Vorwärtsstellung
bringen und den Schlüssel in die Stellung 'AUS'
drehen und anschließend abziehen, damit eine
unbeabsichtigte Bewegung des Fahrzeugs nicht
möglich ist.
Vor dem Anlassen des Fahrzeugs sicherstellen,
dass der Fahr trichtungsschalthebel in der
korrekten Stellung ist.
Fahrtrichtungsschalthebel bzw. Differentialsperre
dürfen nur im Stand umgeschaltet werden.
Fahrzeug nicht während der Fahrt auf 'Neutral'
schalten (ausrollen lassen).
Den Bereich hinter dem Fahrzeug prüfen, bevor im
Rückwärtsgang gefahren wird.
Alle
Insassen
müssen
sitzen.
Alle
Körpergliedmaßen während der Fahrt im Wagen
halten.
Das Fahrzeug ist nicht mit Sicherheitsgurten
ausgerüstet und besitzt kein Überrollschutz. Das
Dach und die Windschutzscheibe bieten keinen
Schutz vor fallenden oder fliegenden Objekten.
Schutzbekleidung und ein zugelassener MotorradSturzhelm werden immer für Fahrzeugführer und
Beifahrer empfohlen.
Während der Fahrt darf sich niemand auf der
Ladefläche befinden.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Elektrische Hebeladefläche nur mit äußerster
Vorsicht verwenden. Während des Hebevorgangs
der Ladefläche sollte sich niemand hinter dieser
aufhalten.
Bei Betrieb der Winde immer alle Warn- und
Sicherheitsanweisungen beachten, die auf dem
Fahrzeug angebracht sind. Die Anweisungen im
vorderen Teil des Handbuches lesen, verstehen
und befolgen.
Das Seil sollte nicht schräg ziehen. Die
Windenleistung darf nicht überschritten werden.
EINFAHREN
Auf Öl- und Kraftstofftundichtigkeiten prüfen, die während des Versands
vom Werk entstanden sein könnten. Anfahren mit Vollgas und ein starkes
Beschleunigen vermeiden, bevor der Motor seine Betriebstemperatur
erreicht hat.
Alle Motoren verbrauchen während der ersten Betriebsstunden mehr Öl
als gewöhnlich. Der Ölverbrauch sollte langsam abnehmen und sich
allmählich stabilisieren, wenn die internen bewegten Bauteile eingelaufen
sind.
Den Ölstand in festgelegten Intervallen überprüfen. Öl nachfüllen, wenn
der Füllstand auf dem Messstab anzeigt, dass der Ölstand im unteren Teil
des sicheren Betriebsbereichs liegt (siehe Abb. 13 auf Seite 3-15).
Maximaler Ölstand
NICHT ÜBERSCHREITEN
AUFFÜLL.
VOLL
Abb. 13 Ölstand mit Messstab prüfen
VORSCHIT
Niemals den maximalen Ölstand des
Motors überschreiten, Schaum
könnte sich bilden und das
Luftansaugsystem verunreinigen.
Ölmessstab und Öltankverschluss müssen
eingesetzt sein, bevor der Motor gestartet wird.
Fehlt einer der beiden, könnte das Öl verschmutzt werden und/
oder in den Motorraum austreten.
HINWEIS
Das Öl sollte entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan bei warmem
Motor gewechselt werden. Siehe PFLEGE UND WARTUNG für die
Überprüfung des Ölstandes und den Ölwechsel.
KALTSTART
Das Anlassen eines kalten Motors erfordert unter Umständen den Einsatz
der Startklappe. Das Gaspedal ungefähr 2,5 cm hinunterdrücken bzw. so
weit, daß der Anlasser anspringt. Die Startklappe ziehen, wie erforderlich.
Die Drehzahl langsam erhöhen und die Startklappe vollständig eindrücken,
wenn der Motor regelmäßig läuft.
VORSCHIT
Den Anlasser nicht länger als 10
Sekunden ununterbrochen betätigen.
Vor dem erneuten Anlassen 30
Sekunden warten. Wenn das Fahrzeug beim dritten
Versuch nicht anspringt, den Zündschalter ausschalten,
die P ar kb re m se v er r ie ge ln und d ie Ursa ch e de s
Problems ermitteln.
Wenn das Fahrzeug gefahren wurde und der Motor nicht innerhalb von 10
Sekunden anspringt, die Startklappe benutzen.
STARTEN UND FAHREN
! ACHTUNG !
Zur
Vermeidung
des
Rückwärtsrollens und der damit
verbundenen Möglichkeit von
3-15
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
schweren Verletzungen oder einer Beschädigung
des Fahrzeugs sollte die Betriebsbremse nicht
gelöst werden, bevor der Motor gestartet wird.
Betrieb des Fahrzeugs:
• Betriebsbremse aktivieren, Schlüssel in den Schlüsselschalter
stecken und diesen auf ‘EIN’ stellen.
• Den Fahrtrichtungsschalthebel in die gewünschte Richtung bringen.
• Zum Lösen der Handbremse den Sperrknopf im Griff der
Handbremse drücken und den Griff etwas weiter nach oben ziehen;
anschließend den Griff ganz nach unten drücken.
• Das Gaspedal langsam drücken, um den Motor anzulassen. Die
Betriebsbremse entriegeln, wenn der Motor startet.
• Wenn das Gas-/Fahrpedal freigegeben wird, wird die Stromzufuhr
zum Zündungsschaltkreis unterbrochen und der Motor hält an. Um
das Fahrzeug schneller anzuhalten, das Betriebsbremspedal
drücken.
Steht der Fahrtrichtungsschalter in der RückwärtsStellung, ertönt ein Warnsignal und zeigt damit an,
dass das Fahrzeug rückwärts fährt.
HINWEIS
STARTEN DES FAHRZEUGS AM HANG
Zur
Vermeidung
des
Rückwärtsrollens und der damit
verbundenen Möglichkeit von
schweren Verletzungen oder einer Beschädigung
des Fahrzeugs sollte die Betriebsbremse nicht
gelöst werden, bevor der Motor gestartet wird.
! ACHTUNG !
VORSCHIT
Das Fahrzeug nicht mit dem Gas-/
Fahrpedal und dem Motor auf dem
Hügel halten. Das verursacht
vo rzeitigen und übermäßig en V ersc hle iß an den
3-16
Antriebsteilen.
Zur Verhinderung eines permanenten Schadens des Antriebssystems ist
es wichtig, ein übermäßiges Rückwärtsrollen zu vermeiden, wenn das
Fahrzeug am Hang gestartet wird.
Linken Fuß auf der Betriebsbremse belassen und die Parkbremse lösen.
Gas-/Fahrpedal mit dem rechten Fuß betätigen und die Betriebsbremse
durch Heben des linken Fußes lösen.
ABROLLEN
Zur Vermeidung einer schweren
oder tödlichen Verletzung
durch ein Rollen des Fahrzeugs
oberhalb der empfohlenen Geschwindigkeiten sollte
die Geschwindigk ei t mit der Betriebsbr emse
verringert werden.
! ACHTUNG !
Auf steilen Hängen kann das Fahrzeug unter Umständen mit höheren
Geschwindigkeiten rollen als auf ebenem Gelände erreicht werden. Um die
Kontrolle über das Fahrzeug nicht zu verlieren und den Antriebsstrang
nicht zu beschädigen, sollte die Geschwindigkeit auf die maximale
Geschwindigkeit in flachem Gelände beschränkt werden (siehe
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN). Die Fahrgeschwindigkeit mit der
Betriebsbremse verringern.
KRAFTSTOFF
Zur Verringerung der Gefahr
einer schweren oder tödlichen
Verletzung
durch
unsachgemäße Kraftstoff-Handhabung:
Nicht neben einem Kraftstofftank rauchen.
Nicht neben offenen Flammen oder
Elektrogeräten, die Funken erzeugen könnten,
! ACHTUNG !
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
tanken.
K r a f t s to f f nu r i n g u t be l üf te te n B e r e i c he n
einfüllen.
Immer einen Augenschutz als Spritzschutz und
gegen Benzindämpfe tragen.
Ausreichend Raum zur Ausdehnung des
Kraftstoffes lassen. Mindestens 2,5 cm Abstand
unter dem Einfüllstutzenende lassen.
Kraftstofftankdeckel, Tank und andere
K o m po ne n t e n n a c h L öc h e r n o de r a n d e re n
V e r s c h l e i ß e r s c h e i n u ng e n , d i e g e f ä h r l i c h e
Zustände erzeugen könnten, überprüfen.
Der Kraftstofftank befindet sich unter dem Sitz auf der Beifahrerseite des
Fahrzeugs (siehe Abb. 14 auf Seite 3-17). Den Tank mit frischem, reinem
Kfz-Benzin füllen (siehe Abb. 38 auf Seite 3-44). Bei Einsatz in Höhenlagen
und bei starker Beanspruchung/hoher Last kann die Verwendung von
Benzin mit höherer Oktanzahl vorteilhaft sein.
Keinen Kraftstoff verwenden, der Methanol enthält.
VORSCHIT
Spezielle Kraftstoffe, wie z. B.
sauerstoffangereichertes oder
reformuliertes Benzin, sind
Kraftstoffe, denen Alkohole oder Äther untergemischt
sind. Größere Mengen dieser Mischungen können das
Kraftstoffsystem schädigen oder Leistungseinbrüche
des Motors verursachen. Bei einem Auftreten von
ungewünschten Betriebseigenschaften sollte Kraftstoff
mit einem geringeren Anteil von Alkohol oder Äther
verwendet werden.
Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Ausreichend Raum
zur Ausdehnung des Kraftstoffes lassen. Mindestens 2,5
cm Abstand unter dem Einfüllstutzenende lassen.
Kraftstoff
2,5 cm
Abb. 14 Tanken
BATTERIE
VORSCHIT
Ein zu hoher Stromverbrauch durch
Zubehör kann zu einem Erschöpfen
der Batterieleistung führen, wodurch
ein Anlassen des Motors nicht mehr möglich ist.
Das Fahrzeug verwendet eine Anlasser/Lichtmaschineneinheit, um den
Motor zu starten und um die Batterie aufzuladen. Der Motor läuft nicht im
Leerlauf, daher kann die Batterie auch nicht geladen werden, wenn das
Fahrzeug angehalten wird. Zusatzeinrichtungen (wie Zusatzscheinwerfer,
Radios, Winden, usw.) sollten nur in geringem Maße verwendet werden,
wenn der Motor nicht läuft.
Die Anlasser/Lichtmaschineneinheit liefert nur 35 A; daher kann der Betrieb
von Zusatzeinrichtungen zu einer Entladung der Batterie führen, selbst
wenn der Motor läuft und die Anlasser/Lichtmaschineneinheit die Batterie
lädt. Ein Entladen der Batterie auf diese Weise wird Tiefentladung genannt.
3-17
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Die Batterie ist nicht für eine Tiefentladung ausgelegt sondern nur zum
Starten. Mehrfache Tiefentladungen beschädigen die Batterie dauerhaft.
Eine entladene Batterie muss mit einem 12 Volt-Ladegerät mit einem
Nominalstrom von 10 A oder weniger, entsprechend den Anweisungen
des Herstellers des Ladegerätes, geladen werden.
AUFKLEBER UND SYMBOLE
leistung führen, wodurch ein Anlassen des Motors nicht
mehr möglich ist.
Ein 12 V-Anschluss für einen Nominalstrom von 15 A befindet sich links
vom Schlüssel-/Scheinwerferschalter (siehe Abb. 15 auf Seite 3-18). Hier
stehen 12 Volt (ungeschaltet) für Zusatzgeräte mit einem entsprechenden
Stecker zur Verfügung.
Fahrzeuge können mit Piktogrammen als eine Methode zur
Kenntlichmachung von Informationen oder Warnungen versehen sein.
Anhang A illustriert und erläutert Piktogramme, die auf dem Fahrzeug
vorhanden sein könnten. Nicht alle in Anhang A gezeigten Piktogramme
erscheinen auch auf allen Fahrzeugen.
OFF ON
F
E
FUEL
VERDECK UND WINDSCHUTZSCHEIBE
Das Verdeck bietet keinen
Schutz gegen Überschlagen
oder gegen fallende Objekte.
Die Windschutzscheibe bietet keinen Schutz vor
Ästen oder fliegenden Objekten.
! ACHTUNG !
Verdeck und Windschutzscheibe bieten einen gewissen Schutz vor der
Witterung; sie halten jedoch Fahrzeugführer und Beifahrer in einem
Sturzregen nicht trocken. Das Fahrzeug ist nicht mit Sicherheitsgurten
ausgerüstet und das Verdeck bietet keinen Überrollschutz. Auch bietet das
Verdeck keinen Schutz gegen fallende Objekte und die
Windschutzscheibe keinen Schutz gegen fliegende Objekte oder gegen
Baumäste. Arme und Beine müssen während der Fahrt innerhalb
Fahrzeugs bleiben.
12 VOLT-ANSCHLUSS
VORSCHIT
3-18
Ein zu hoher Stromverbrauch kann zu
e i n e m E rs c h ö p fe n d e r B a tt e r ie -
12 V-Anschluss
Abb. 15 12 Volt Anschluss
ZIEHEN EINES ÄNHÄNGERS
Das Fahrzeug ist mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet, die mit einer
Kugel von 17/8” Durchmesser ausgestattet werden kann. Der Anhänger
inklusive Last dürfen 227 kg und das Zugstangenauflagegewicht 23 kg
nicht überschreiten. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, des
Fahrzeugführers, des Beifahrers, das Gewicht auf der Ladefläche plus evtl.
angebrachter Optionen oder Zubehör muss verringert werden, um das
Anhänger- und Lastgewicht zu kompensieren.
Der Bewegungsbereich des Anhängers wird durch den Ball und die
Anhängerkupplung eingeschränkt. Den Anhänger nicht auf unebenen
Wegen oder bei Fahrten über Baumstämme, großen Steinen, Löchern
usw. verwenden.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Niemals Körbe oder Verlängerungen an der Anhängerkupplung (vorne
oder hinten) befestigen. Solche Gegenstände verändern die
Fahrzeugleistungsdaten und können eine unsichere Handhabung, ein
mögliches Überschlagen oder eine Beschädigung des Fahrzeuges
verursachen.
REINIGUNG UND PFLEGE DES FAHRZEUGS
REINIGUNG DES FAHRZEUGS
Zur Vermeidung einer schweren
Verletzung
oder
einer
Beschädigung des Fahrzeugs
sollten die Anweisungen des Herstellers von
Druckreinigungsgeräten sorgfältig gelesen und
verstanden werden.
! ACHTUNG !
VORSCHIT
Bei der Reinigung des Äußeren von
Fahrzeugen sollte der Druck 700 psi
nicht überschreiten. Scheuernde oder
lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel sollte nicht zur
Reinigung von Kunststoffteilen verwendet werden, da
sie das Aussehen der Teile schädigen.
Es ist wichtig, daß die korrekten Methoden und Reinigungsmittel benutzt
werden. Die Verwendung von zu hohem Wasserdruck kann schwere
Verletzungen des Personals oder Umstehender verursachen, Dichtungen,
Kunststoff, Sitzmaterial, die Fahrzeugoberfläche oder das elektrische
System beschädigen. Bei der Reinigung des Fahrzeugäußeren sollte der
Druck 700 psi nicht überschreiten.
Windschutzscheibe mit viel Wasser und einem sauberen Tuch reinigen.
Kleinere Kratzer lassen sich mit handelsüblicher Kunststoffpolitur oder
Plexus®Kunststoffreiniger, der von der Ersatzteilabteilung bezogen werden
kann, entfernen.
Für die normale Reinigung der Vinylsitze und der Kunststoff- oder
Gummibeschläge ist eine milde Seifenlösung erforderlich, die mit einem
Schwamm oder einer weichen Bürste aufgebracht und dann mit einem
feuchten Tuch entfernt wird.
Für die Entfernung von Öl, Teer, Asphalt, Schuhpolitur usw. ist ein
handelsübliches Vinyl/Gummireinigungsmittel erforderlich.
Die lackierten Flächen des Fahrzeugs sorgen für ein attraktives Aussehen
und dauerhaften Schutz. Ein häufiges Waschen mit handwarmem Wasser
oder kaltem Wasser zusammen mit einem milden Reinigungsmittel ist zum
Erhalt der lackierten Oberflächen erforderlich.
Zeitweises Reinigen und Wachsen mit nicht-scheuernden Mitteln zur
Fahrzeuglack-Hochglanzpolitur kann das Aussehen und die Haltbarkeit
der lackierten Flächen verbessern.
Korrodierende Materialien, die als Düngemittel oder für die Staubbindung
eingesetzt werden, können sich am Unterboden des Fahrzeugs
ansammeln. Diese Materialien lassen die untenliegenden Teile
korrodieren; hierfür ist ein gelegentliches Abspülen mit klarem Wasser
erforderlich. Alle Stellen, an denen sich Schlamm oder andere
Ablagerungen
sammeln
können,
gründlich
reinigen.
Sedimentablagerungen in geschlossenen Bereichen vorsichtig lösen, um
diese leichter beseitigen zu können; hierbei sollte vorsichtig vorgegangen
werden, um den Lack nicht abzukratzen oder zu beschädigen.
Lässt sich der Motor nach dem Waschen nicht
starten
oder
läuft
dieser
unrund,
die
Zündkerzensteckerkabel abziehen (durch Ziehen an den
Zündkerzenkappen, niemals an den Kabeln). Alle Anschlüsse
mit Pressluft trocknen. Kabel wieder aufstecken.
HINWEIS
3-19
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
FAHRZEUG-PFLEGEPRODUKTE
Zur Wartung de Fahrzeugs stehen über den örtlichen Händler, autorisierte
Vertriebsstellen und über die Ersatzteilabteilung verschiedene Produkte zur
Verfügung.
• Tupflack passend zur Fahrzeugfarbe für Metall- und
Gußkunststoffkarosserieteile (Teile-Nr. 28140-G** und 28432-G**
für Unifarben; 75831-G** für Tarnfarben).
• Batterieschutz, speziell entwickelt für einen lange Zeit haltbaren,
flexiblen und nicht klebrigen Trockenüberzug, der nicht bricht, abpellt
oder abblättert und für einen weiten Temperaturbereich geeignet ist
(Teile-Nr. 75500-G01).
• Weißes Lithiumfett, entwickelt als Schmierschutz in Bereichen, in
denen Flecken und Farbveränderungen ein Problem darstellen oder
für Bereiche mit extremen Temperaturschwankungen (Teile-Nr.
75502-G01).
• Kriechfett, ein 4-in-1-Produkt, das in festgefressene Teile eindringt
und schmiert, wobei ein leichter Schmierfilm zurück bleibt, verringert
die Korrosion durch Haftung auf feuchten und trockenen Oberflächen
und unterwandert Feuchtigkeit, versiegelt gegen erneutes Eindringen
von Feuchtigkeit (Teile-Nr. 75503-G01).
• Mehrzweckreiniger und Entfetter, enthält natürliche, ökologisch
unschädliche Lösungsmittel (Teile-Nr. 75504-G01).
• Mehrzweckhandreiniger, ein industrietaugliches Produkt, das keine
scharfen Lösungsmittel enthält, aber sanft das Fett von der Haut löst.
Kann mit oder ohne Wasser verwendet werden (Teile-Nr. 75505G01).
• Batteriereiniger, der Batteriesäure neutralisiert und die Korrosion an
Batterieklemmenlöst, kann mit Wasser abgespült werden (Teile-Nr.
75506-G01).
• Biologisch abbaubarer Reiniger, der Fett auflöst, damit dieses einfach
3-20
weggewischt oder abgespült werden kann (Teile-Nr. 75507-G01).
• Mehrzweck-Musterpaket, enthält 118 ml Sprühflaschen mit
Batterieschutzmittel, Kriechfett, weißem Lithiumfett und Vergaser- und
Startklappenreiniger (Teile-Nr. 75508-G01).
• Plexus®Kunststoffreiniger und Politur entfernt kleinere Kratzer auf der
Windschutzscheibe (Teile-Nr. 28433-G**).
REPARATUR
HEBEN DES FAHRZEUGS
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Werkstattheber ........................................................................... 1
Stützböcke .................................................................................. 4
Bremskeile.................................................................................. 4
Um mögliche schwere oder
tödliche Verletzungen durch ein
vom
Wagenheber
abrutschendes Fahrzeug zu verhüten, sicherstellen,
dass das Fahrzeug auf einer festen, ebenen Fläche
abgestellt ist. Niemals unter einem Fahrzeug
arbeiten, das von einem Wagenheber gestützt wird.
Stützböck e verwenden und die Stabilität des
Fahrzeugs auf den Böcken prüfen. Vor und hinter die
nicht angehobenen Räder stets Bremskeile legen.
Äußerst vorsichtig sein, da das Fahrzeug während
des Hebevorgangs sehr leicht kippen kann.
! ACHTUNG !
Einige Instandhaltungsarbeiten können das Anheben der Vorder-/
Hinterräder oder des gesamten Fahrzeugs erfordern.
Bremskeile vor und hinter jedes Vorderrad legen (siehe Abb. 16 auf Seite
3-21). Den Wagenheber unter der Mitte des hinteren Rahmenquerträgers
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
zentrieren. Das Fahrzeug heben und unter die Außenenden der
Hinterachse jeweils einen Stützbock stellen.
Den Wagenheber absenken und die Standfestigkeit des Fahrzeugs auf
den beiden Stützböcken prüfen.
Den Wagenheber unter die Mitte der Vorderachse stellen. Das Fahrzeug
heben und Stützböcke unter dem Rahmenquerträger, wie gezeigt,
platzieren.
Den Wagenheber absenken und die Standfestigkeit des Fahrzeugs auf
den vier Stützböcken prüfen.
Soll nur das Vorder- oder Hinterteil des Fahrzeugs gehoben werden,
Bremskeile vor und hinter die nicht angehobenen Rädern legen, um das
Fahrzeug zu stabilisieren.
Das Fahrzeug in umgekehrter Reihenfolge des Hebevorgangs absenken.
REIFEN UND RÄDER
Die Standardreifen für dieses Fahrzeug sind
unidirektional und sollten niemals von einer Seite
des Fahrzeugs auf die andere gewechselt werden.
HINWEIS
Dieses Fahrzeug wird werksmäßig mit unidirektionalen Reifen ausgeliefert.
Reifen auf der linken Seite sollten auch immer auf der linken Seite des
Fahrzeugs verbleiben. Reifen auf der rechten Seite sollten ebenfalls immer
auf dieser Seite des Fahrzeugs verbleiben. Unidirektionale Reifen haben
einen Pfeil an der Seite, der die Laufrichtung im Vorwärtsgang anzeigt. Der
Reifenzustand sollte entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan
(siehe Abb. 22 auf Seite 3-29). Den Reifendruck bei kalten Reifen messen.
Sicherstellen, dass nach dem Aufpumpen oder der Luftdrucküberprüfung
die Ventil-Staubkappen wieder aufgeschraubt werden.
Ansicht von der Unterseite des Fahrzeugs
Abb. 16 Heben des Fahrzeugs
3-21
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Reifenreparatur
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Radmutternschlüssel, 3/4” .......................................................... 1
Schlagschraubereinsatz, 3/4”, Antrieb 1/2” ................................ 1
Schlagschrauber, Antrieb 1/2” .................................................... 1
Drehmomentschlüssel, Antrieb 1/2”............................................ 1
Eine platzender Reifen kann
ei ne schwere oder tödli che
Verletzung verursachen.
Niemals den auf der Reifenwand angegebenen
Höchstdruck überschreiten.
Zur Reduzierung der Möglichkeit eines platzenden
Reifens den Reifen mit geringen Mengen von Luft
abwechselnd an den Wulstsitzen aufpumpen.
Durch das geringe Volumen dieser Reifen kann
eine Überfüllung innerhalb weniger Sekunden
auftreten. Niemals die Empfehlung des Herstellers
beim Einlegen der Wulst überschreiten. Gesicht
und Augen vor entweichender Luft schützen,
wenn der Ventilkörper ausgebaut wird.
Zur Reduzierung der Möglichkeit einer schweren
Verletzung, die durch einen gebrochenen
Steckschlüsseleinsatz bei dem Abnehmen der
Räder verursacht werden könnte, nur für
Schlagschrauber
geeignete
Steckschlüsseleinsätze verwenden.
Die Reifen vorsichtig aufpumpen. Ein zu starkes
Aufpumpen kann die Ablösung des Reifens vom
Rad oder ein Platzen verursachen; beides kann
schwere Verletzungen verursachen.
! ACHTUNG !
3-22
Die Reifen vorsichtig aufpumpen. Durch das geringe Volumen dieser
Reifen kann eine Überfüllung innerhalb weniger Sekunden auftreten. Ein
zu starkes Aufpumpen kann das Ablösen des Reifens vom Rad oder ein
Platzen verursachen.
Der Reifendruck hängt von dem verwendeten Reifentyp ab; aber unter
keinen Umständen sollte der Reifendruck den auf dem Reifen
aufgeprägten Maximaldruck überschreiten. Standard- und optionale Reifen
sollten entsprechend dem in ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN (Seite
4-1) angegeben Druck aufgepumpt werden. Ist in den ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN kein Reifendruck angegeben, sollte der auf dem
Reifen aufgeprägte Druck verwendet werden. Für ein optimales
Fahrverhalten sollten alle vier Reifen den gleichen Reifendruck besitzen.
Sicherstellen, dass nach dem Aufpumpen oder der Luftdrucküberprüfung
die Ventil-Staubkappen wieder aufgeschraubt werden.
Das Fahrzeug ist mit schlauchlosen Niederdruckreifen auf einteiligen
Felgen ausgestattet. Bei Verwendung eines Schlagschraubers zum
Abnehmen der Räder nur Einsätze verwenden, die für diesen vorgesehen
sind. Nie gewöhnliche Steckschlüsseleinsätze benutzen, da diese für die
durch Schlagschrauber entstehenden Kräfte nicht ausgelegt sind.
Der kostengünstigste Weg, ein Loch in der Lauffläche eines Reifens zu
reparieren, ist im Allgemeinen die Verwendung eines handelsüblichen
Reifenstopfens.
Reifenstopfen und zugehörige Werkzeuge sind in
den
meisten
Kfz-Ersatzteilfachgeschäften
erhältlich und haben den Vorteil, daß der Reifen nicht vom Rad
abgenommen werden muß.
HINWEIS
Wenn der Reifen keine Luft mehr hat, das Rad ausbauen. Siehe 'Heben
des Fahrzeugs' für ein entsprechendes Hebeverfahren und die
entsprechenden Sicherheitsinformationen. Den Reifen auf den
empfohlenen Höchstdruck für diesen Reifen aufpumpen. Den Reifen in
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Wasser eintauchen, um die Undichtheit zu finden, und diese mit Kreide
markieren. Den Reifenstopfen in Übereinstimmung mit den
Herstelleranweisungen einsetzen.
Wenn der Reifen ausgebaut oder montiert werden muß, sind die
Anweisungen des Herstellers der Reifen-Hebelmaschine zu befolgen, um
das Verletzungsrisiko gering zu halten. Das Rad so auf die Nabe
aufsetzen, dass der Pfeil in die Fahrrichtung weist.
Radmontage
Um Schäden zu vermeiden, sollten Radmuttern nicht mit
einem Drehmoment größer als 115 Nm angezogen
werden.
Es ist wichtig, die Radmuttern kreuzweise
anzuziehen. Das gewährleistet, daß das Rad
gleichmäßig auf der Nabe sitzt.
HINWEIS
Das Rad mit dem Ventil nach außen mit den Radmuttern auf der Nabe
befestigen. Das Rad so auf die Nabe aufsetzen, dass der Pfeil in die
Fahrrichtung weist. Die Radmuttern kreuzweise mit den Fingern anziehen
(siehe Abb. 17 auf Seite 3-23). Radmuttern dann ebenfalls kreuzweise mit
einem Drehmoment von 70 - 115 Nm in Schritten von 30 Nm anziehen.
ERSETZEN DER GLÜHBIRNEN
Bei Fahrzeugen mit in der Haube montierten Scheinwerfern, die zwei den
Scheinwerfer haltenden Schrauben auf der Rückseite finden (siehe Abb.
18 auf Seite 3-24). Schrauben entfernen, Scheinwerfer herausziehen und
1
3
4
2
on
Zur Vermeidung einer schweren
! ACHTUNG ! Verletzung ist sicherzustellen,
dass die Reifenaufzieh/abziehmaschine fest im Boden verankert ist. OSHAgenehmigte Sicherheitsausrüstung bei dem Auf-/
Abziehen von Reifen tragen.
Kreuzweise
Rota
ti
FahrzeugVorderseite
Reifentyp kann abweichen
Abb. 17 Radmontage
Kabel abziehen. Kabel am neuen Scheinwerfer anschließen, diesen mit
den zwei zuvor entfernten Schrauben in der Haube befestigen.
Zum
Ersetzen
der
Fahrtrichtungsanzeiger-Glühbirnen
die
Fahrtrichtungsanzeiger-Abdeckung auf der Rückseite der Haube halten
und die beiden die Sammellinse sichernden Schrauben entfernen (siehe
Abb. 18 auf Seite 3-24). Die neue Glühbirne und die Sammellinse
einsetzen.
Zum Ersetzen der Rück- und Bremslichtbirne die Gummidichtung über die
Kanten des Rücklichtes rollen und die Sammellinse entfernen (siehe Abb.
19 auf Seite 3-24). Die Ersatzglühbirne und die Sammellinse einsetzen.
SICHERUNGSERSATZ
Der Sicherungsblock befindet sich unter dem Fahrersitz. Alte Sicherung
herausziehen und durch eine neue, für Kfz geeignete Sicherung ersetzen.
Scheinwerfer- und Rücklichtglühbirnen und Sicherungen können bei
einem örtlichen Händler, einer autorisierten Niederlassung oder von der
Ersatzteilabteilung bezogen werden.
3-23
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
FahrtrichtungsanzeigerTurn
Signal Lens
Sammellinse
Sicht
unter
Inside
dieofHaube
Cowl
ScheinwerferHeadlight
Glühbirne
Bulb
FahrrichtungsTurn Signal
anzeigerHousing
Abdeckung
Abb. 18 Scheinwerfer- und FahrtrichtungsanzeigerGlühbirnenaustausch
Die
Gummidichtung
Roll
Rubber
über
dieAway
Kanten des
Bezel
Rücklichtes
From Bodyrollen
Rück- und
Tail/Brake
Bremslichtbirne
Light
Hinterer
Rear
Kotflügel
Fender
BATTERIE
Zur Verringerung der Gefahr
einer schweren oder tödlichen
Verletzung durch plötzliches
Anfahren niemals versuchen, das Fahrzeug
anzuschieben.
! ACHTUNG !
Das Fahrzeug ist mit einer Anlasser/Lichtmaschineneinheit ausgestattet
und läuft nicht im Leerlauf. Beim Anlassen des Motors hat die Anlasser/
Lichtmaschineneinheit die Funktion eines Anlassers, bei laufendem Motor
dient sie als Lichtmaschine.
Da diese Fahrzeuge üblicherweise nur kurze Zeit betrieben werden, ist die
Leistung der Anlasser/Lichtmaschineneinheit mehr als ausreichend zum
Halten der Batterieladung. Die Anlasser/Lichtmaschineneinheit ist nicht für
das Laden einer leeren Batterie ausgelegt.
Wenn der Motor anläuft, kuppelt die Kupplung ein und lässt das Fahrzeug
anfahren, wodurch ein Anschieben gefährlich und unpraktisch wird.
Wenn sich die Fahrzeugbatterie entladen hat, muss sie mit einem 12 VBatterieladegerät mit einem Nennstrom von 10 A oder weniger wieder
aufgeladen werden. Alle Anweisungen befolgen, die vom LadegerätHersteller zur Verfügung gestellt werden.
TRANSPORT DES FAHRZEUGS
ABSCHLEPPEN
! ACHTUNG !
Abb. 19 Glühbirnenwechsel Rücklicht und Bremsleuchte
ANLASSEN DES FAHRZEUGS MIT LEERER
3-24
Dieses Fahrzeug wurde nicht
für
ein
Abschleppen
konstruiert.
Deshalb wird empfohlen, das Fahrzeug auf einem Anhänger, Tieflader
oder einem anderen, entsprechendem Fahrzeug zu transportieren.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
LEERLAUFSPERRE
Damit die Antriebskupplung die Hinterräder während Wartungsarbeiten
nicht dreht, ist eine Leerlaufsperre vorhanden, die sich unter der
Abdeckung der Konsole auf der Beifahrerseite befindet (siehe Abb. 20 auf
Seite 3-25).
Zum Aktivieren:
Schlüsselschalter in Stellung ‘AUS' bringen und Beifahrersitz anheben.
Den Fahrtrichtungsschalthebel in die Vorwärts-Stellung bringen. Unter die
Konsole auf der Beifahrerseite greifen und den Leerlaufsperrenhebel im
Uhrzeigersinn drehen, bis er in die Fahrtrichtungsschalthebel-Halterung,
wie gezeigt, einrastet. Als nächstes den Fahrtrichtungsschalthebel nach
hinten ziehen, bis er in der Leerlaufposition einrastet. In dieser Position
bleibt der Fahrtrichtungsschalthebel in der Leerlaufposition verriegelt. Um
den
Fahrtrichtungsschalthebel
wieder
zu
aktivieren,
den
Leerlaufsperrenhebel aus dem Schlitz ziehen und entgegen dem
Uhrzeigersinn drehen, bis er in der Aussparungsstellung in der
Fahrtrichtungsschalthebel-Halterung einrastet.
Fahrtrichtungsschalter
Konsole
FahrzeugVorderseite
Schlitz
TRANSPORT AUF ANHÄNGERN
Zur Vermeidung einer schweren
oder tödlichen Verletzung beim
Transport des Fahrzeugs:
Fahrzeug und Inhalt befestigen.
Nicht auf dem transportierten Fahrzeug mitfahren.
Immer Windschutzscheibe vor dem Transport
abnehmen.
Die Höchstgeschwindigkeit mit montiertem
Sonnendach beträgt 80 km/h.
! ACHTUNG !
Wenn das Fahrzeug auf einem Anhänger mit Straßengeschwindigkeit
transportiert werden soll, muß die Windschutzscheibe entfernt. Bei dem
Freigabeposition
FahrtrichtungsschalthebelHalterung
Gesperrtposition
1
2
Arretierung
Leerlaufsperre
Zum Sperren
herausziehen
und um 90˚ drehen
1
2
Zum Freigeben
herausziehen
und um 90˚ drehen
Abb. 20 Leerlaufsperre
Transport mit geringerer Geschwindigkeit müssen der feste Sitz der
Komponenten überprüft werden und ob Risse im Sonnendach an den
Befestigungspunkten vorhanden sind. Windschutzscheibe vor dem
Transport immer abnehmen. Immer überprüfen, ob das Fahrzeug und sein
Die Transportkapazität des Anhängers oder des Zugfahrzeuges muss über
der des Fahrzeugs (siehe ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN für das
3-25
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Gewicht des Fahrzeugs) und Last liegen. Feststellbremse anziehen und
Fahrzeug mit Spanngurten sichern.
WARTUNG UND BETRIEB
! ACHTUNG !
Zur Vermeidung einer schweren
oder tödlichen Verletzung
durch einen unsachgemäßen
Service:
Keine Servicearbeiten ausführen, bevor alle
Hinweise und Warninformationen in diesem
Handbuch gelesen und verstanden wurden.
Jede Service-Einstellung am Antrieb bei
laufendem Motor muss bei aufgebocktem
Fahrzeug durchgeführt werden, so dass beide
Antriebsräder vom Boden abgehoben sind.
Zur Vermeidung eines Motorschadens darf das
Fahrzeug nie länger als 4 - 5 Sekunden mit
Maximalleistung ‘ohne Last’ laufen.
Während der Arbeiten am Fahrzeug
einen Augenschutz tragen. Bei Arbeiten
an und um die Batterien, mit
Lösungsmittel und Druckluft besonders
sorgfältig vorgehen.
Zur Vermeidung eines elektrischen Lichtbogens,
der zu einer Explosion der Batterie führen könnte,
müssen alle elektrischen Lasten abgeklemmt
werden, bevor die Batteriekabel abgeklemmt
werden.
D i e Sc h r a u b e n s c h l ü s se l m i t
Vinylband umwicke ln, um zu
verhindern,
daß
ein
3-26
f a l le n g e la s se n e r S ch r a u b en s c h lüs s el e in e
Batterie kurzschließen kann. Dies könnte eine
Explosion auslösen und schwere Verletzungen
verursachen.
Ein zufälliges Starten verhindern, in dem die
Zündkerzenkabel abgezogen und geerdet werden;
ebenfalls die Batterie am Minus-Pol abklemmen,
bevor Servicearbeiten durchgeführt werden.
Der Elektrolyt in einer Batterie ist eine
Säurelösung, die starke Verätzungen der Haut und
der Augen verursachen kann. Falls Batteriesäure
mit dem Körper und den Augen in Kontakt kommt,
die Körperstellen gründlich mit reinem Wasser
spülen. Sofort einen Arzt verständigen.
Alle Elektrolytspritzer sollten mit einer Lösung aus
60 ml doppeltkohlensaurem Natrium (Backpulver)
gelöst in 6 Liter Wasser neutralisiert und mit
reichlich Wasser abgespült werden.
Treibgasbehälter mit Batterieklemmenschutzmittel
müssen mit äußerster Vorsicht gehandhabt
werden. Metallbehälter isolieren, um die
Möglichkeit eines Berührens der Batteriepole zu
verhindern, was zu einer Explosion führen könnte.
Immer einen festen Anschlag montieren, um ein
unerwartetes Herunterfallen der Ladefläche zu
verhindern.
Im Interesse des Fahrzeugbesitzers und des Service-Technikers sollten die
in diesem Handbuch beschriebenen Verfahren sorgfältig befolgt werden.
Eine vorbeugende Wartung, durchgeführt in regelmäßigen Intervallen, ist
der beste Garant dafür, dass das Fahrzeug zuverlässig und wirtschaftlich
läuft.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Dieses Fahrzeug kann seinen Dienst jahrelang versehen, vorausgesetzt
es wird regelmäßig gewartet. Siehe den Regelmäßigen Wartungsplan für
entsprechende Wartungsintervalle (siehe Abb. 22 auf Seite 3-29). Siehe
Schmierungsstellen für die entsprechenden Schmierstellen (siehe Abb. 29
auf Seite 3-35).
Bei jedem Produkt werden die Komponenten nach gewisser Zeit die
Leistung nicht mehr vorschriftsmäßig erbringen. Dies ist auf normale oder
missbräuchliche Verwendung, Alter oder Abnutzung zurückzuführen.
Ein reparaturbedürftiges Fahrzeug erbringt die konstruktionsbestimmte
Funktion nicht mehr und muss daher als potentiell gefährlich angesehen
werden. Wenden Sie bei der Arbeit an allen Fahrzeugen besondere
Sorgfalt an. Bedenken Sie bei der Störungssuche, beim Aus- oder Einbau
von Komponenten, die nicht vorschriftsmäßig funktionieren, die
Auswirkungen auf die eigene Sicherheit und die von Umstehenden, falls
sich die Komponente unerwartet bewegen sollte.
Einige Komponenten sind schwer, federbelastet, stark korrodierend,
explosiv oder können Stromschläge erzeugen oder hohe Temperaturen
erreichen. Kraftstoff, Kohlenmonoxid, Batteriesäure und Wasserstoffgas
können zu schweren Verletzungen des Technikers/Mechanikers und
umstehender Personen führen, wenn mit ihnen nicht besonders vorsichtig
hantiert wird. Darauf achten, dass Hände, Gesicht, Füße oder der ganze
Körper nicht an Stellen platzieren, an denen diese verletzt werden können,
falls eine gefährliche Situation eintritt.
Folgendes beachten, um
schwere
oder
tödliche
Verletzungen zu vermeiden:
Bevor am Fahrzeug gearbeitet wird, allen
Schmuck (Ringe, Uhren, Halsketten usw.) ablegen.
Darauf achten, dass keine losen Kleidungsstücke
oder Haare mit beweglichen Teilen in Kontakt
! ACHTUNG !
kommen können.
Darauf achten, dass keine heißen Teile berührt
werden.
Das gesamte Fahrzeug anheben und auf
Stützböcke stellen, bevor versucht wird, den
Motor laufen zu lassen oder den Antrieb
einzustellen.
Beim Aufladen von Batterien bildet sich
Wasserstoffgas. Batterien niemals ohne
ausreichende Belüftung laden.
In Bereichen, die zum Laden von Batterien benutzt
werden, kein offenes Feuer zulassen und ein
strenges Rauchverbot einhalten. Konzentrationen
von über 4% Wasserstoff sind explosiv.
Die Auspuffgase des Motors (Kohlenmonoxid)
sind tödlich. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses,
farbloses Gas, das als natürlicher Bestandteil
unvollständiger Verbrennungsprozesse von
Kohlenwasserstoff-Kraftstoffen entsteht. Es ist
ein gefährliches Gas, das Bewusstlosigkeit
hervorrufen kann und möglicherweise tödlich ist.
Die folgenden Symptome können durch Einatmen
von Kohlenmonoxid entstehen:
• Schwindelgefühl
• Erbrechen
• Starke Kopfschmerzen
• Muskelzucken
• Schwächegefühl und Schläfrigkeit
• Klopfen in den Schläfen
Falls Sie eines dieser Symptome feststellen,
gehen Sie sofort an die frische Luft. Arbeiten Sie
3-27
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
niemals in der Nähe eines Fahrzeugs oder lassen
Sie es in einer Umgebung laufen, in der die
Auspuffgase nicht durch die Lüftung abgesaugt
werden.
ANBRINGUNGSORT DES SERIENNUMMERNSCHILDS
Die Serien- und Fabrikationsnummer befinden sich auf einem Typenschild
auf der Beifahrerseite des Armaturenbrettes des Fahrzeugs (siehe Abb. 21
auf Seite 3-28).
Konstruktionsänderungen treten laufend auf. Zum Erhalt der richtigen
Komponenten für das Fahrzeug müssen Fabrikationsnummer,
Seriennummer und Fahrzeugmodell bei der Bestellung von Ersatzteilen
angegeben werden.
OFF
ON
E
F
FUEL
Abb. 21 Anbringungsort des Seriennummernschilds
VORSCHIT
3-28
Zur Verlängerung der Lebensdauer
des Fahrzeugs müssen einige
Komponenten öfters gewartet
w e rd e n, w en n d ie F a h rz e u g e un te r sc h w ie rig e n
Fahrbedingungen zum Einsatz kommen, dies sind z. B.
extreme Temperaturen, extremer Staub-/Schmutzanfall,
häufige Verwendung mit maximaler Last.
Für Routinewartungsarbeiten am Antrieb den Sitz hochheben. Besserer
Zugang kann geschaffen werden, indem die Ladefläche angehoben bzw.
entfernt wird. Größer Reparaturen sind im dem entsprechenden Reparaturund Werkstatthandbuch für Mechaniker beschrieben.
Einige Wartungsverfahren erfordern das Anheben des Fahrzeugs. Für
vorschriftsmäßige Hebeverfahren und Sicherheitsinformationen siehe
HEBEN DES FAHRZEUGS.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
REGELMÄSSIGER WARTUNGSPLAN
✓ Überprüfen
♦ Reinigen, Einstellen, usw.
▲ Ersetzen
Zur Ausführung von Servicearbeiten, die in dieser Tabelle aufgeführt, aber nicht in diesem Handbuch beschrieben sind, muss der örtliche Kundendienstvertreter
kontaktiert oder das entsprechende Reparatur- und Service-Handbuch für das Fahrzeug eingesehen werden.
HINWEIS: Einige Wartungsarbeiten müssen an Fahrzeugen, die schwierigen Fahrbedingungen ausgesetzt sind, häufiger ausgeführt werden
TÄGLICH
VOR DEM BETRIEB:
✓ Ölstand prüfen (Seite 3-29),Hinweis , Seite 3-40
✓ Allgemeine Funktionsüberprüfung der Betriebsbremse
✓ Funktionsüberprüfung der Feststellbremse
✓ Funktionsüberprüfung der Rückfahrwarnung
✓ Überprüfen des Reifenzustandes
✓ Überprüfung des allgemeinen Fahrzeugzustandes
♦ Kühlrippen und Inneres des Lüftergehäuses reinigen (Seite 3-36), Hinweis 3, Seite 3-40
WÖCHENTLICH
REIFEN
RÄDER
KRAFTSTOFFANZEIGE
STARTER/GENERATOR BELT
✓
Auf Einschnitte und übermäßige Abnutzung prüfen, Reifendruck prüfen, siehe ALLGEMEINE
TECHNISCHE DATEN
✓ Auf verbogene Felgen, fehlende oder lose Radmuttern prüfen
✓
Tankuhr (bei jedem Tanken) auf vorschriftsmäßigen Betrieb prüfen; prüfen, ob Tankentlüftungsdeckel
sauber ist
✓ Spannung prüfen; auf Abnutzung, Risse prüfen (Seite 3-34)
25 STD (einschließlich der Punkte, die in der vorherigen Tabelle aufgelistet waren, und folgende)
VERDRAHTUNG
FAHRPEDAL
BREMSFLÜSSGKEIT
(HYDRAULISCHE BREMSEN)
HANDBREMSE
STARTKLAPPENSEILZUG
VERGASERGESTÄNGE
FAHRTRICHTUNGSSCHALTHEBEL
✓
✓
Die gesamte Verdrahtung auf lose Anschlüsse und gebrochenes/ fehlendes Isoliermaterial prüfen
Auf gleichförmige Bewegung und Einstellung prüfen - SEIL NICHT SCHMIEREN
✓
Füllstand überprüfen, ggf. nachfüllen (DOT 3) und auf Undichtigkeit prüfen (Seite 3-37)
✓
✓
✓
✓
Bremsleistung prüfen und bei Bedarf einstellen
Auf gleichförmige Bewegung und Einstellung prüfen - SEIL NICHT SCHMIEREN
Befestigung prüfen und bei Bedarf einstellen
Auf weiche Bewegung und Befestigung prüfen - einstellen, falls erforderlich
Abb. 22 Regelmäßiger Wartungsplan
3-29
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
♦
✓
✓
✓
✓
MOTOR
LENKUNG
SPURSTANGEN
HINTERACHSE
Schaumstoff-Vorfilter reinigen (Seite 3-33), Hinweis 3, Seite 3-40
Auf ungewöhnliche Geräusche, Vibrationen, Beschleunigungen, Ölundichtigkeiten prüfen
Auf abnormales Spiel prüfen, festen Sitz aller Befestigungsteile prüfen
Auf übermäßiges Spiel, verbogene Teile oder lose Verbindungen prüfen
Auf Undichtheit prüfen und bei Bedarf SAE 30 Öl nachfüllen (Seite 3-34)
50 STD (einschließlich der Punkte, die in der vorherigen Tabelle aufgelistet waren, und folgende)
MOTOR
AUSPUFF
VORDERACHSE
VORDERE STOSSDÄMPFER
VORDERE FEDERN
VORDERRAD-SPUREINSTELLUNG
HANDBREMSE
HINTERE STOSSDÄMPFER
MOTORELEKTRIK
KRAFTSTOFFSYSTEM
GAS-/DREHZAHLREGLER-GESTÄNGE
METALL- UND BEFESTIGUNGSTEILE
▲
✓
✓
✓
✓
✓
✓
✓
✓
♦
✓
✓
✓
✓
✓
✓
♦
Öl wechseln, NICHT ÜBERFÜLLEN (Seite 3-30), Hinweis 1 und 2, Seite 3-40
Spulen-/Zündkerzenkabel auf Risse/lose Anschlüsse prüfen
Funkenfänger überprüfen/reinigen
Auf Beschädigung der Achse und lose oder fehlende Befestigungsteile prüfen
Auf Ölundichtigkeit und lose Befestigungsteile prüfen
Auf lose Befestigungsteile und Risse an den Aufhängungspunkten prüfen
Prüfen, ob ungewöhnliche Reifenabnutzung vorliegt, bei Bedarf ausrichten
Auf klemmende Seile prüfen
Auf Beschädigung oder Abnutzung prüfen
Ölen, falls erforderlich - hierzu dünnflüssiges Öl verwenden - SEILE NICHT SCHMIEREN
Auf Ölundichtigkeit und lose Befestigungsteile prüfen
Spulen-/Zündkerzenkabel auf Risse/lose Anschlüsse prüfen
Auf undichte Stellen an Tank, Deckel, Leitungen, Filtern, Pumpe, Vergaser prüfen
Kraftstoffleitungen auf Risse/Abnutzung prüfen
Funktion und geregelte Drehzahl prüfen
Auf lose oder fehlende Befestigungsteile und Komponenten prüfen
Teile festziehen und fehlende Teile ersetzen
100 STD (einschließlich der Punkte, die in der vorherigen Tabelle aufgelistet waren, und folgende)
BATTERIE
MOTOR
FAHRTRICHTUNGSSCHALTHEBEL
ACHSSCHENKELBOLZEN
♦
▲
▲
✓
✓
♦
Batterie und -anschlussklemmen säubern
Ölfilter auswechseln (Seite 3-32), Hinweis 1, Seite 3-40
Luftfiltereinsatz wechseln, falls dieser schmutzig oder beschädigt ist (Seite 3-33), Hinweis 3, Seite 3-40
Auf Abnutzung prüfen, ruckfreie Bewegung prüfen (bei Bedarf mit leichtem Öl schmieren)
Auf übermäßiges Spiel prüfen, festen Sitz aller Befestigungsmuttern prüfen
Mit Radlagerfett schmieren
Abb. 22 Regelmäßiger Wartungsplan
3-30
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
LENKUNG
ZAHNSTANGEN-ENDKUGELGELENK
HINTERACHSE
ANTRIEBSRIEMEN
♦ Einheit und Spannrollenarm schmieren, Radlagerfett verwenden
♦ Mit Radlagerfett schmieren
✓ Auf ungewöhnliche Geräusche und lose oder fehlende Befestigungsteile prüfen
✓ Auf Risse, Ausfransen und übermäßige Abnutzung prüfen
JÄHRLICH - 250-300 STD (einschließlich der Punkte, die in der vorherigen Tabelle aufgelistet waren, und folgende)
VORDERRADLAGER
HINTERACHSE
BETRIEBSBREMSE
KRAFTSTOFFFILTER
ZÜNDKERZEN
SCHALLDÄMPFER/AUSPUFF
VENTILE
✓ Reinigen und einstellen, wenn erforderlich, siehe Reparatur- und Werkstatthandbuch für Mechaniker
✓ Schmiermittel prüfen und bei Bedarf Schmiermittel (SAE 30 Öl) nachfüllen (Seite 3-34)
♦ Reinigen, siehe Reparatur- und Werkstatthandbuch für Mechaniker
✓ Bremsschuhbeläge prüfen, siehe Reparatur- und Werkstatthandbuch für Mechaniker
♦ Ersetzen (Seite 3-29)
♦ Ersetzen, Zündelektrodenabstand neuer Kerzen überprüfen (Ref. Kapazitäten und Ersatzteile, Seite 3-44)
(Seite 3-37)
✓ Befestigungsteile prüfen, auf Undichtheit der Zylinderkopf- und Schalldämpferdichtungen prüfen
✓
Ventilabstand überprüfen, siehe Briggs & Stratton®-Reparaturhandbuch (Teile-Nr. 272144) für VANGUARD™ V-Twin-Motoren mit obenliegenden Ventilen
500 STD
HINTERACHSE
ZYLINDERKOPF UND KOLBEN
▲ Schmiermittel wechseln
♦ Rückstände in Verbrennungskammer beseitigen, siehe Briggs & Stratton®-Reparaturhandbuch (Teile-Nr.
272144) für <HR>VANGUARD™ V-Twin-Motoren mit obenliegenden Ventilen
Abb. 22 Regelmäßiger Wartungsplan
Hinweis 1
- Öl nach den ersten 8 Betriebsstunden wechseln,
anschließend alle 50 Betriebsstunden.
Hinweis 2 - Öl alle 25 Betriebsstunden wechseln bei Einsatz mit schwerer
Last oder bei hohen Temperaturen.
Hinweis 3 - Unter staubigen Betriebsbedingungen oder bei in der Luft
schwebenden Teilchen häufiger reinigen. Zuerst Schaumstoff-Vorfilter
reinigen und Papiereinsatz ersetzen, falls dieser schmutzig ist. Bei
Beschädigung defektes Teil ersetzen.
REIFENINSPEKTION
Der Reifenzustand sollte entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan
(siehe Abb. 22 auf Seite 3-29). Den Reifendruck bei kalten Reifen messen.
Sicherstellen, dass nach dem Aufpumpen oder der Luftdrucküberprüfung
die Ventil-Staubkappen wieder aufgeschraubt werden.
SITZSTÜTZE
Der Fahrersitz ist für das Anheben mit einer Stütze ausgerüstet. Hierzu
wird der Sitz in Richtung Lenkrad geschwenkt, wodurch die Stütze zum
Mittelkonsolenflansch gleitet (siehe Abb. 23 auf Seite 3-32).
3-31
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Zum Ersetzen des Kraftstofffilters eine Zange verwenden, um die
Klammern an den Enden des Filters abzuheben und Filter über die
Kraftstoffpumpe zu heben, um die Menge des austretenden Kraftstoffs
möglichst gering zu halten (siehe Abb. 24 auf Seite 3-33). Zuerst den vom
Kraftstofftank kommenden Schlauch abziehen und verschließen. Filter aus
dem Schlauch zur Kraftstoffpumpe ziehen und entsorgen.
HINWEIS
Neues Kraftstofffilter so ausrichten, dass der auf
dem Filter aufgeprägte Pfeil in FLUSSRICHTUNG
zeigt.
Neues Kraftstofffilter montieren und Klammern wieder über dem Ein- und
Ausflussteil befestigen.
Sitzstütze
Abb. 23 Sitzstütze
ERSETZEN DES KRAFTSTOFFFILTERS
Zur
Vermeidung
einer
möglichen Explosion sollte
nicht neben dem Kraftstofftank
oder in einem Bereich, in dem Benzin gehandhabt
wird, geraucht werden. Es sollten keine Arbeiten am
Kraftstoffsystem in der Nähe von offenen Flammen
oder Elektrogeräten, die Funken erzeugen könnten,
ausgeführt werden.
An Orten mit unzureichender Lüftung nicht mit
Benzin hantieren.
I m m e r e i n e S c h u tz br i l l e t r a g e n , d a m i t k e i n e
Augenverletzungen durch Benzin oder
Benzindämpfe verursacht werden.
! ACHTUNG !
3-32
ÜBERPRÜFUNG DES ÖLSTANDES
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Sauberer Lappen........................................................................ 2
VORSCHIT
Niemals den maximalen Ölstand des
Motors überschreiten, Schaum
könnte sich bilden und das
Luftansaugsystem verunreinigen.
Beim Nachfüllen von Öl zwischen Ölwechseln
Marken und Viskositätsklassen nicht mischen.
Ölmessstab und Öltankverschluss müssen eingesetzt sein,
bevor der Motor gestartet wird. Fehlt einer der beiden, könnte
das Öl verschmutzt werden und/oder in den Motorraum
austreten.
HINWEIS
Ölstand täglich vor dem Starten des Motors überprüfen. Hierzu muss sich
das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche befinden und die Handbremse
angezogen sein. Handgriff des Ölmessstabes und Öltankverschluss mit
einem Tuch abwischen (siehe Abb. 24 auf Seite 3-33). Dies soll verhindern,
dass Schmutzpartikel in den Motor gelangen.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Öltankverschluss
Ölmessstab
Kraftstoffpumpe
Den Messstab vollständig in das Messstabrohr einsetzen und wieder
heraus ziehen. Den Ölstand auf dem Messstab ablesen. Das Öl sollte bis
zur VOLL-Marke reichen (siehe Abb. 26 auf Seite 3-33).
Falls Öl zwischen Ölwechseln nachgefüllt werden muss, den
Öltankverschluss abnehmen und Öl langsam bis zur VOLL-Marke
nachgießen. Hierbei darf der maximale Ölstand nicht überschritten
werden.
Messstab vollständig in das Messstabrohr einsetzen und
Öltankverschluss fest verschließen.
Beim Nachfüllen von Öl zwischen Ölwechseln
Marken und Viskositätsklassen nicht mischen.
Ölmessstab und Öltankverschluss müssen eingesetzt sein,
bevor der Motor gestartet wird. Fehlt einer der beiden, könnte
das Öl verschmutzt werden und/oder in den Motorraum
austreten.
HINWEIS
Kraftstoffleitung vom Tank
Maximaler Ölstand
NICHT ÜBERSCHREITEN
Kraftstofffilter
Abb. 24 Öltankverschluss, Messstab und Kraftstofffilter
Ölmessstab herausziehen und den dargestellten Bereich mit einem
sauberen Tuch abwischen (siehe Abb. 25 auf Seite 3-33).
AUFFÜLL.
VOLL
Abb. 26 Ölstand mit Messstab prüfen
ÖLWECHSEL
ADD
FULL
Abb. 25 Gesamten Ölmessstab reinigen
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Zange ......................................................................................... 1
Ölablasswanne........................................................................... 1
Sauberer Lappen........................................................................ 2
Für eine optimale Leistung und Langlebigkeit des Motors sollte das Motoröl
nach den ersten fünf (5) bis acht (8) Betriebsstunden ausgewechselt
werden. Nach dem ersten Ölwechsel sollte es, entsprechend dem
3-33
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
regelmäßigen Wartungsplan, gewechselt werden (siehe Abb. 22 auf Seite
3-29).
Das Öl muss von guter Qualität sein und der API-Klassifikation SF, SG, SH,
SJ entsprechen oder diese übertreffen. Keine Ölzusätze verwenden und
kein Öl mit Kraftstoff mischen. Die Ölviskosität hängt von der
Umgebungstemperatur ab, in der das Fahrzeug verwendet wird. Die
meisten Fahrzeuge benötigen SAE 30-Öl; Fahrzeuge in kalten Regionen
benötigen jedoch ein Mehrbereichsöl (siehe Abb. 27 auf Seite 3-34).
Synthetisches Öl entsprechend ILSAC GF-2 mit API-Zertifizierungssymbol
und API-Servicesymbol mit 'SJ/CF ENERGY CONSERVING' oder höher
ist ein akzeptables Öl für alle Temperaturen. Die Verwendung von
synthetischem Öl bedeutet keine Änderung der Ölwechselintervalle.
HINWEIS
In den empfohlenen Ölen sollten keine Additive
verwendet werden.
Öl darf nicht mit Kraftstoff gemischt werden.
VORSCHIT
Luftgekühlte Motoren werden heißer
als wassergekühlte Motoren. Bei
Verwendung von nichtsynthetischen
Mehrbereichsölen (5W-30, 10W-30, usw.) bei
Temperaturen über 4° C steigt der Ölverbrauch über den
Normalverbrauch. Bei Verwendung von Mehrbereichsöl
muss der Ölstand häufiger geprüft werden.
Wird SAE 30-Öl unter 4° C verwendet, springt der Motor
s c h le c h t e r a n u n d e s b e s t e h t d i e G e f a h r e i n e s
Kolbenfressers durch eine ungenügende Schmierung.
Motorflüssigkeiten können heiß
sein und ein Hautkontakt kann
schwere
Verbrennungen
verursachen. Gummihandschuhe tragen, um die
Haut vor dem Kontakt mit Altöl und
Entfettungsmitteln zu schützen. Diese Flüssigkeiten
! ACHTUNG !
3-34
enthal ten c hemisc he Substanzen, von denen
bekannt ist, das sie Krebs auslösen.
SAE 30
5W-30, 10W-30
Synthetisches Öll 5W-20, 5W-30
F0
-20
C0 -30
0
-20
20
40
60
-10
0
20
10
(Lufttemperatur)
80
100
30
40
Abb. 27 Ölviskositätstabelle
Das Öl sollte bei warmem Motor gewechselt werden. Hierzu das Fahrzeug
auf einer ebenen Fläche abstellen, die Handbremse anziehen und die
Zündschlüssel abziehen. Eine Ablasswanne unter den Motor stellen.
Öltankverschluss mit einem Tuch reinigen und Verschlusskappe
abnehmen (siehe Abb. 24 auf Seite 3-33).
Bereich um die Ölablassschraube reinigen (siehe Abb. 28 auf Seite 3-35).
Ablassschraube herausdrehen und Öl über das Loch in der
Motorträgerplatte ablaufen lassen. Schraube nach vollständigem Ablaufen
wieder schließen.
1 Liter Öl nachgießen. Fahrzeug starten und langsam für ca. 30 Sekunden
fahren. Anhalten und das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche für ca. 30
Sekunden still stehen lassen, damit sich das Öl unten im Motorraum
sammeln kann. Auf Undichtigkeiten überprüfen. Langsam mehr Öl
hinzugießen, bis die VOLL-Markierung auf dem Ölmessstab erreicht ist.
Nicht überfüllen.
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Messstab vollständig in das
Öltankverschluss fest verschließen.
Messstabrohr
einsetzen
und
Drehung weiter anziehen. Motor wie unter 'Ölwechsel' beschrieben wieder
mit Öl auffüllen.
SCHMIEREN
Ölfilter
Ölablassschraube
VORSCHIT
Nie mehr als drei (3) Pumphübe Fett
auf einmal in jeden Schmiernippel
pressen. Überschüssiges Fett kann
den Ausfall der Fettdichtungen verursachen oder Fett in
Bereiche drücken, in denen Teile beschädigt werden.
Werden mehr als drei Pumphübe Fett in einen Schmiernippel gepresst,
können die Fettdichtungen beschädigt werden und einen vorzeitigen
Lagerschaden verursachen (siehe Abb. 29 auf Seite 3-35).
Achsschenkelbolzen
Achsschenkelbolzen
Spannrollenarm
Abb. 28 Ölablass und Filter
WECHSEL DES ÖLFILTERS
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Ölfilterschlüssel, passend für 76 mm-Ölfilter .............................. 1
Ölablasswanne ........................................................................... 1
Sauberer Lappen........................................................................ 2
Bereich um das Ölfilter und die Ölablassschraube reinigen. Motoröl
entsprechend dem Abschnitt 'Ölwechsel' ablassen und Ölfilter abnehmen
(siehe Abb. 28 auf Seite 3-35). Sicherstellen, dass die Dichtung mit dem
Ölfilter abgenommen wurde und nicht am Motor haftet.
Den Dichtungsbereich um den Filteranschluss mit einem sauberen,
fusselfreien Tuch abwischen. Die Dichtung des neuen Filters leicht mit
frischem, sauberem Öl einreiben. Filter mit der Hand einschrauben, bis die
Dichtung den Filteranschluss berührt. Eine halbe bis eine dreiviertel
Lenkung
ZahnstangenKugelgelenk
Abb. 29 Schmierpunkte
3-35
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
ÜBERPRÜFUNG/WECHSELN DES LUFTFILTERS
Das Luftfilter ist ein Doppelfilter, ausgerüstet mit einem SchaumstoffVorfilter über einer herkömmlichen Papierpatrone. Für eine optimale
Motorleistung und eine lange Motorlebensdauer sollte das Filter
entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan (siehe Abb. 22 auf Seite
3-29) for optimum engine life and performance.
Luftfilterabdeckung
Knopf
Platte
VORSCHIT
Darauf achten, dass keine
Schmutzteilchen in den Vergaser
fa ll e n , u m e i n e m M o t o r s c h a d e n
vorzubeugen, wenn das Luftfilter gewartet wird.
Damit kein Wasser in das Luftfilter eindringen und
Anlassprobleme oder Motorprobleme verursachen kann,
muss die Luftfilterabdeckung so aufgesetzt werden,
dass der gesamte Flansch um den unteren Rand der
Abdeckung herum über die Oberkante der Luftfilterplatte
passt. Mit den Federclips sichern.
Filter durch Abheben der Federclips auf jeder Seite des Luftfilters und
Entfernen der Luftfilterabdeckung zugänglich machen (siehe Abb. 30 auf
Seite 3-36). Falls erforderlich, losen Schmutz von der Luftfilterbodenplatte
wischen oder absaugen.
Luftfiltereinsatz
Vorfilter
Luftfilterbodenplatte
Vorfilter-Service
Das
Schaumstoff-Vorfilter
muss
bei
der
Verwendung trocken sein. Kein Öl auf das Vorfilter
kommen lassen.
HINWEIS
Vorfilter vorsichtig vom Luftfiltereinsatz nehmen und in Wasser mit
Spülmittelzusatz auswaschen. Spülen. Vorfilter durch Auspressen in einem
trockenen Tuch trocken. Kein Öl auf das Vorfilter kommen lassen. Vorfilter
auf den Luftfiltereinsatz auflegen. Die Luftfilterabdeckung so aufsetzen,
dass der gesamte Flansch um den den unteren Rand der Abdeckung
3-36
Abb. 30 Luftfilter
herum über die Oberkante der Luftfilterplatte passt. Mit den Federclips
sichern.
Wartung des Luftfiltereinsatzes
VORSCHIT
Keine petroleumbasierenden
Lösungsmittel, Druckwasser oder
Pressluft verwenden, um den
Luftfiltereinsatz zu reinigen. Dies schädigt den Einsatz
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
und somit den Motor.
HINWEIS
Der Papiereinsatz ist eine trockene Einheit. Kein
Öl auf den Luftfiltereinsatz kommen lassen.
Den den Einsatz auf die Luftfilterbodenplatte drückenden Knopf
abschrauben und die Platte entfernen. Einsatz herausnehmen und
überprüfen. Diesen ersetzen, falls er zu schmutzig zum Säubern ist oder
bei ersten Anzeichen des Zerfalls des Filterpapiers. Einsatz durch leichtes
Klopfen auf einer ebenen Fläche reinigen.
VORSCHIT
V o r d e m A n z ie h e n de s Kn o p fe s
sicherstellen, dass die Platte zentriert
und
passgenau
auf
dem
Luftfiltereinsatz sitzt, da sonst ein Motorenschaden
durch angesaugte, ungefilterte Luft entstehen könnte.
Luftfiltereinsatz auf die Luftfilterbodenplatte setzen. Platte zentriert und
passgenau auf dem Luftfiltereinsatz platzieren. Mit Knopf befestigen und
Vorfilter über Luftfiltereinsatz legen.
Die Luftfilterabdeckung so aufsetzen, dass der gesamte Flansch um den
unteren Rand der Abdeckung herum über die Oberkante der Luftfilterplatte
passt. Mit den Federclips sichern.
HINTERACHSE
Die Hinterachse ist mit einem Schmiermittel-Prüfstopfen ausgestattet, der
sich auf der Fahrerseite an der Gehäuserückseite befindet (siehe Abb. 31
auf Seite 3-37). Falls kein Austreten des Hinterachsen-Schmiermittels
offensichtlich ist, muss das Schmiermittel nur einmal pro Jahr geprüft
werden.
Prüfung des Schmiermittelstandes
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Schraubenschlüssel, 13 mm ...................................................... 1
Trichter ....................................................................................... 1
Den Bereich rund um die Prüf- und Einfüllstopfen reinigen. Den Prüfstopfen
entfernen. Wenn das Schmiermittel unmittelbar am unteren Ende des
Gewindelochs steht, ist der Stand vorschriftsmäßig. Wenn Schmiermittel
aufgefüllt werden muss, den Einfüllstopfen entfernen und Schmiermittel
(SAE 30-Öl) mit Hilfe eines Trichters einfüllen. Das Schmiermittel langsam
auffüllen, bis es aus der Prüfstopfenöffnung austritt. Prüf- und Einfüllstopfen
wieder anbringen. Für den Wechsel des Schmiermittels ist am Boden des
Differentialgehäuses
ein
Ablassstopfen
vorgesehen.
Das
Fassungsvermögen der Achse beträgt 1,4 Liter.
Prüfstopfen
Ablassstopfen
Abb. 31 Prüfen und Ablassen der Hinterachsenschmierung
RIEMENSPANNUNG DER ANLASSER/
LICHTMASCHINEN-EINHEIT
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Riemenspannungs-Meßgerät ..................................................... 1
Schraubenschlüssel, 3/4” ........................................................... 1
Schraubenschlüssel, 1/2” ........................................................... 2
Steckschlüsseleinsatz, hex. 1/4”, Antrieb 3/8”............................ 1
Ratsche, Antrieb 3/8”.................................................................. 1
Steckschlüsseleinsatz, 3/4”, Antrieb 3/8”.................................... 1
Steckschlüsseleinsatz, 1/2”, Antrieb 3/8”.................................... 1
3-37
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Hebelstange................................................................................ 1
Drehmomentschlüssel, Antrieb 3/8”, ft. lbs. ................................ 1
Die Riemenspannung der Anlasser/Lichtmaschinen-Einheit sollte nach
den ersten 15-20 Betriebsstunden geprüft und auf 34-36 kg eingestellt
werden.
HINWEIS
Max. 1,3 cm für verwendeten Riemen
Ein loser Riemen kann hörbare Vibrationen und
Quietschen verursachen.
Einen neuen Riemen der Anlasser/Lichtmaschinen-Einheit so einstellen,
daß 41-50 kg Spannung gemessen werden, wenn ein Meßgerät auf halber
Spanne zwischen den beiden Riemenscheiben angelegt wird (siehe Fig.
32 auf Seite 3-37).
Abb. 32 Riemenspannung mit Anzeige überprüfen
Obwohl diese Methode nicht so exakt ist, kann der Riemen auch mit dem
Finger hinuntergedrückt werden. Die Spannung ist annehmbar, wenn der
Riemen höchstens 1 cm durchgedrückt werden kann (siehe Abb. 33 auf
Seite 3-38).
Einen vorhandenen Riemen mit derselben Methode auf 34 - 36 kg
Spannung nachspannen; auf Risse und Abnutzung überprüfen. Die
Spannung ist annehmbar, wenn der Riemen höchstens 13 mm
durchgedrückt werden kann.
3-38
Eindrücken des neuen Riemens max.1 cm
Abb. 33 Riemenspannung mit Finger überprüfen
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Einstellung des Riemens
Vordere
und
hintere
Drehgelenkschrauben
der
Anlasser/
Lichtmaschineneinheit lösen (siehe Abb. 34 auf Seite 3-39).
Einstellschraube lösen. Hebelstange verwenden, um die Anlasser/
Lichtmaschineneinheit in Richtung der Frontpartie des Fahrzeugs zu
hebeln, bis die entsprechende Riemenspannung erzielt wird. Anlasser/
Lichtmaschineneinheit an dieser Stelle fixieren und Einstellschraube
festziehen.
Drehgelenkschrauben mit einem Drehmoment von 35 Nm anziehen.
Einstellschraube
bevor die Batterie abgespült wird.
Z ur V e rm ei du n g de r B e s c hä d ig u ng e le k tris c h er
Komponenten während der Reinigung sollte kein
Hochdruckreiniger verwendet werden.
Die Reinigung sollte entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan
ausgeführt werden (siehe Abb. 22 auf Seite 3-29).
Beim Reinigen der Außenseite der Batterien und Klemmen zuerst die
Batterien mit einer Lösung von Natriumbikarbonat (Natron) und Wasser
besprühen, um etwaige Säurerückstände zu neutralisieren und erst
danach einen Wasserschlauch verwenden.
Wenn die Batterien ohne vorherige Säureneutralisierung mit einem
Wasserschlauch gereinigt werden, wird die Säure von den
Batterieoberflächen an andere Stellen des Fahrzeugs oder des Raumes
übertragen und zersetzt die Metallkonstruktion oder den Beton/
Asphaltboden. Nach dem Abspritzen der Batterien bleibt ein Rückstand auf
den Batterien, der leitend ist und zur Entladung der Batterien beiträgt.
Zur Vermeidung der Explosion
einer Batterie, die eine schwere
oder tödliche Verletzung
verursachen könnte, kein Spritzrohr aus Metall zum
Reinigen der Batterie verwenden und alles
brennbare Material, offenen Flammen oder
fun ken er z eu gende G er ä te von den Batter i en
ferngehalten.
! ACHTUNG !
Drehgelenkschraube
Abb. 34 Einstellen der Riemenspannung
REINIGEN DER BATTERIE
VORSCHIT
Zur Vermeidung einer Beschädigung
des Fahrzeugs oder Bodens sollte
Batteriesäure neutralisiert werden,
Das korrekte Reinigungsverfahren besteht aus dem Absprühen der oberen
und seitlichen Flächen der Batterie mit einer Lösung aus
Natriumbikarbonat (Backpulver) und Wasser. Diese Lösung wird am
3-39
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
einfachsten mit einer Plastiksprühflasche aufgetragen. Die Lösung sollte
aus 10 ml Natriumbikarbonat (Backpulver) gelöst in 1 l sauberem Wasser
bestehen (siehe Abb. 35 auf Seite 3-40). Neben der Batterie sollten
Metallteile in der Nähe der Batterie besonders beachtet werden, die
ebenfalls mit der Natriumbikarbonat-Lösung eingesprüht werden sollten.
1 l reines
Wasser
10 ml
Natriumbikarbonat
Natron
LUFTEINLASS UND KÜHLRIPPEN
Zur
Vermeidung
einer
Brandgefahr sollten die
Motorenteile sauber gehalten
werden, um ein Überhitzen und eine Entzündung von
angesammelten Ablagerungen zu verhindern.
! ACHTUNG !
Nach jeder Verwendung im Gelände das Fahrzeug abkühlen lassen und
auf Schmutz und Ablagerungen in den Luftansaugwegen und Kühlrippen
überprüfen. Schmutz und Ablagerungen können das Luftkühlungssystem
verstopfen. Gezeigte Bereiche säubern, um Schäden am Motor
vorzubeugen (siehe Abb. 36 auf Seite 3-40). Gestänge, Federn und
Steuerungskomponenten sauber halten. Bereich um den Schalldämpfer
frei von brennbarem Material halten.
Kühlrippen
KunststoffSprühflasche
Lufteinlass
Abb. 35 Vorbereitung einer Lösung zur Neutralisierung von Säure
Die Lösung mindestens drei Minuten lang einwirken lassen; die oberen
Flächen der Batterien mit einer weichen Bürste reinigen oder einem Tuch
abwischen, um sämtliche Rückstände zu entfernen, die zu einer
Selbstentladung der Batterie führen können. Den gesamten Bereich mit
reinem Wasser unter niedrigem Druck spülen. Der Reinigung sollte kein
Hochdruckreiniger verwendet werden.
3-40
Abb. 36 Reinigen des Lufteinlasses und der Kühlrippen
ZÜNDKERZEN
Werkzeugliste
Erforderliche Anzahl
Zündkerzenschlüssel, 5/8”, Antrieb 1/2” ..................................... 1
Ratsche, Antrieb 1/2”.................................................................. 1
Elektrodenabstandslehre ............................................................ 1
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Antiblockiermittel ..................................................................... AR
Drehmomentschlüssel, Antrieb 1/2”, ft. lbs................................. 1
VORSCHIT
Die Zündkerzen nicht überziehen.
Over-tightening can cause damage to
the aluminum cylinder head threads.
Kerzen herausdrehen und entsprechend dem regelmäßigen Wartungsplan
prüfen (siehe Abb. 22 auf Seite 3-29). All new spark plugs should be
properly gapped before installation (siehe Abb. 38 auf Seite 3-44). Etwas
Antiblockiermittel auftragen und mit einem Drehmoment von 20 Nm
anziehen.
Verschmutzte Zündkerzen wirken naß und schwarz. Dies kann auf einen
verschmutzten Luftfiltereinsatz oder andere Verstopfungen im
Lufteinlaßsystem zurückzuführen sein. Falsch eingestellte Ventile,
Zündkerzenkabel in schlechtem Zustand oder Kraftstoff von schlechter
Qualität können ebenso zu diesem Problem beitragen.
Zündkerzen nicht sandstrahlen. Diese sollten
entweder durch Freischaben oder durch Bürsten
mit einer Drahtbürste und anschließendem Waschen mit einem
hierfür geeigneten Lösungsmittel gesäubert werden.
HINWEIS
BREMSEN
Der Hauptbremszylinder befindet sich unter der Fahrerseite des Sitzes .
Es ist wichtig,
den
entsprechenden
Flüssigkeitsstand
im
Hauptbremszylinder beizubehalten. Der Verschluss des Zylinders befindet
sich unter dem Sitz. Vor dem Abnehmen des Verschlusses diesen
reinigen, um eine Verschmutzung der Bremsflüssigkeit zu verhindern. Es
sollte ein Flüssigkeitsstand von 6 mm unterhalb der Behälteroberseite
beibehalten werden. Hierfür DOT 3 Kfz-Bremsflüssigkeit verwenden.
Tägliche Bremsprüfung
Zur Verringerung der Gefahr
einer schweren oder tödlichen
Verletzung beim Betrieb eines
Fahrzeugs mit unzureichend arbeitendem
Bremssystem
muss
das
Bremssystem
ordnungsgemäß gewartet werden. Alle
Bremsprüfungen müssen an einem an Ort
durchgeführt werden, an dem die Sicherheit aller
Personen gewährleistet ist.
! ACHTUNG !
Nachdem das Fahrzeug in Betrieb genommen wurde, empfiehlt es sich,
die Bremsen anhand der folgenden Punkte täglich zu prüfen.:
Das Bremspedal drücken. Das Pedal muß etwas Spiel haben und dann
festen Widerstand leisten. Ein Bremspedal ohne Spiel, mit zu starkem Spiel
oder mit schwammigem Widerstand macht eine Prüfung der Bremsen
erforderlich. Wenn das Bremspedal nach der Betätigung abfällt, ist ein Leck
im Hauptbremszylinder oder in den Radzylindern vorhanden. Auf
ausreichenden Bremsflüssigkeitsstand prüfen. Die Bremsen ggf. einstellen
und das System auf Flüssigkeitslecks prüfen.
LANGZEITLAGERUNG
Zur Verringerung der Gefahr
einer schweren oder tödlichen
Verletzung verursacht durch
eine mögliche Explosion:
An Orten mit unzureichender Lüftung nicht mit
Benzin hantieren. Nicht in der Nähe des
Kraftstofftanks rauchen und nicht in der Nähe von
offenen
Flammen
oder
elektrischen
Vorrichtungen, die Funken abgeben können,
auftanken.
! ACHTUNG !
3-41
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
Fahrzeug an einem sauberen, trockenem Ort
abstellen. Dieses nicht zusammen mit Öfen,
Brennern, Durchlauferhitzern oder anderen
Geräten, die über eine Dauerflamme oder über
einen Zündmechanismus verfügen, lagern.
Beim Auftanken den Tankdeckel auf
Undichtigkeiten oder Bruchstellen prüfen, die zu
auslaufendem Benzin führen könnten.
Beim Auftanken immer eine Schutzbrille tragen,
damit keine Augenverletzungen durch Benzin
oder Benzindämpfe verursacht werden.
Hände, Kleidung und Schmuck von bewegten
Teilen fernhalten. Darauf achten, daß keine heißen
Teile berührt werden. Das Fahrzeug hinten heben
und auf Abstellstützen stellen, bevor versucht
wird, den Motor laufen zu lassen.
Zur Vorbereitung des Fahrzeugs für die Winter- bzw. Langzeiteinlagerung
(30 Tagen) sind einige einfache Schritte erforderlich, die die Bildung von
Harz- oder Schmierölablagerungen im Vergaser und die Korrosion im
Motor verhindern.
• Den hinteren Teil des Fahrzeugs anheben und auf Stützböcken
aufbocken. Siehe 'Heben des Fahrzeugs' für ein entsprechendes
Hebeverfahren und die entsprechenden Sicherheitsinformationen.
• Kraftstoffschlauch am Kraftstofftank abziehen und Schlauch
verschließen..
• Bei entsprechender Belüftung des Raums das Gaspedal drücken und
den Motor laufen lassen, bis er von allein ausgeht, da der Kraftstoff
aufgebraucht ist.
• Zündkerzen ausschrauben (Seite 3-37) und in jeden Zylinder etwa 30
ml Motoröl gießen. Zündkerzen einschrauben, Zündkabel erden und
den Starter verwenden, um den Motor einige Drehungen ausführen
3-42
zu lassen, um das Öl zu verteilen.
• Ein Kraftstoff-Additiv, entsprechend den Herstellerempfehlungen, in
den Tank geben.
• Den Kraftstoffschlauch wieder am Tank anschließen und das
Fahrzeug für einige Minuten fahren, um das Additiv im Vergaser
zirkulieren zu lassen.
• Einen Ölwechsel durchführen, während der Motor noch warm ist
(Seite 3-30).
• Karosserie, Rahmen und Motor von Schmutz, Schlamm, Pflanzenund Grasresten säubern (Seite 3-36).
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
BEFESTIGUNGSTEILE
Das Fahrzeug regelmäßig auf lose Befestigungsteile überprüfen. Die
Befestigungsteile in Übereinstimmung mit den Angaben in der Tabelle der
Drehmomentwerte anziehen (siehe Abb. 37 auf Seite 3-43).
Beim Anziehen von Befestigungsteilen vorsichtig arbeiten und
vorgeschriebene
Drehmomentwerte
im
Reparaturund
Werkstatthandbuch für Mechaniker nachschlagen.
Allgemein werden in dem Fahrzeug drei Materialklassen verwendet.
Material der Klasse 5 kann durch drei Markierungen auf dem hexagonalen
Kopf und Material der Klasse 8 durch 6 Markierungen auf dem Kopf
erkannt werden. Ungekennzeichnete Befestigungsteile sind Teile der
Güteklasse 2 (siehe Abb. 37 auf Seite 3-43).
ALLE DREHMOMENTWERTE IN Nm
Falls nicht anders im Text angegeben, werden alle Befestigungsteile mit den in dieser Tabelle aufgeführten Drehmomenten festgezogen.
Die nachfolgende Tabelle gibt die ,geschmierten‘ Drehmomentwerte an. Befestigungsteile, die beim Einbau beschichtet oder geschmiert werden,
werden als ,naß‘ bezeichnet und erfordern ungefähr 80% des Drehmoments, das für ,trockene‘ Befestigungsteile erforderlich ist.
1/4"
5/16"
3/8"
7/16"
1/2"
9/16"
5/8"
3/4"
7/8"
1"
Güteklasse 2
4
(5)
8
(11)
15
(20)
24
(33)
35
(47)
55
(75)
75
(102)
130
(176)
125
(169)
190
(258)
Güteklasse 5
6
(8)
13
(18)
23
(31)
35
(47)
55
(75)
80
(108)
110
(149)
200
(271)
320
(434)
480
(651)
Güteklasse 8
6
(8)
18
(24)
35
(47)
55
(75)
80
(108)
110
(149)
170
(230)
280
(380)
460
(624)
680
(922)
SCHRAUBEN-GRÖSSE
M4
M5
M6
M8
M10
M12
M14
Klasse 5.8
(Güteklasse 2) 5.8
1
(2)
2
(3)
4
(6)
10
(14)
20
(27)
35
(47)
55
(76.4)
Klasse 8.8
(Güteklasse 5) 8.8
2
(3)
4
(6)
7
(10)
18
(24)
35
(47)
61
(83)
97
(131)
Klasse 10.9
(Güteklasse 8) 10.9
3
(4)
6
(8)
10
(14)
25
(34)
49
(66)
86
(117)
136
(184)
SCHRAUBEN-GRÖSSE
Abb. 37 Drehmomentspezifikation und Bolzenklassen
3-43
BETRIEBS- UND SERVICE-INFORMATIONEN
Bitte das gesamte Handbuch durchlesen, um sich mit diesem Fahrzeug vertraut zu machen. Besonders auf alle Hinweise, Vorsichts- und
KAPAZITÄTEN UND ERSATZTEILE
Kraftstofftank/Kraftstoff
22,5 l, 87 Oktan
Motoröl
1,4 l
Ölfilter
Teile-Nr. 492932
Luftfilter, Luftfiltereinsatz
Teile-Nr. 394018
Vorfilter
Teile-Nr. 272490
Zündkerzen
CHAMPION RC12YC (Teile-Nr. 491055)
0,76 mm Elektrodenabstand
Anlasser/Lichtmaschinen-Riemen Teile-Nr. 75690-G01
Kupplungsriemen
Teile-Nr. 75691-G01
Hinterachsen-Öl
1,2 l
Sicherung
15 A (Teile-Nr. 35212-G01)
7,5 A (Teile-Nr. 35212-G05)
Scheinwerfer-Glühbirne
Teile-Nr. 20209-G3
Fahrrichtungsanzeiger-Glühbirne
#1157 (Teile-Nr. 21759-G1)
Rücklicht-Glühbirne
#1157 (Teile-Nr. 21759-G1)
Abb. 38 Kapazitäten und Ersatzteile
3-44
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
ST 480
STANDARDZUBEHÖR:
BATTERIE.............................. Eine, 12 Volt wartungsfrei (515 CCA, 82 Minuten Reserve)
MOTOR .................................. 11,9 kW 480 cm³ Doppelzylinder, obenliegende Ventile,
Druckschmierung mit Spin-Off-Filter Magnetron™-Zündung
mit Transistor-Modul, austauschbarer TrockenLuftfiltereinsatz, Luftfilter mit Vorfilter und innenliegender
Einsaugung, Vergaser mit Schwimmkammer und konstanter
Düse, Fernimpuls-Kraftstoffpumpe
DIFFERENTIALGETRIEBE Mit Schrägverzahnungsgetriebe - Übersetzung 13,32:1 - mit
Differentialsperre und Fahrgeschwindigkeitsbegrenzung
GETRIEBE ............................ Automatisches, stufenlos regelbares Getriebe
KRAFTSTOFFTANK............. 23 l-Tank. 16 kg Kraftstoffgewicht
BREMSEN ............................ Doppelte, selbstjustierende Hydrauliktrommelbremsen an
den Hinterrädern
HANDBREMSE .................... Handbediente, mechanische Bremse
VORDERE AUFHÄNGUNG Blattfedern mit hydraulischen Stoßdämpfern
HINTERE AUFHÄNGUNG .. Blattfedern mit hydraulischen Stoßdämpfern
LENKUNG ............................. Zahnstangengetriebe mit einfacher Untersetzung
LENKRAD .............................. Zwei Griffe
SITZE ..................................... Schalensitze mit Vinylüberzügen über
Schaumstoffpolsterung, Lendenwirbelunterstützung/
Handauflage
SITZKAPAZITÄT ................... Fahrer und 1 Beifahrer
ZULADUNG .......................... 365 kg einschließlich Fahrer, Beifahrer, Zubehör und Last,
230 kg Ladegut max.
GESCHWINDIGKEIT ........... 26,5 km/h max.
CHASSIS ............................... Pulverbeschichtet (DuraShield™), Schweißrohrrahmen
FAHRZEUGSCHUTZ ........... Stahlrohrstoßstange vorne mit Stoßfängern
KAROSSERIE ....................... Flexibles, schlagfestes DuraShield™ Spritzguss-TPO
(Thermoplast Olefin), vordere Schutzhaube mit
Farblackschicht/Klarlack. DuraShield™ Pulverbeschichteter
Schweißrohrrahmen hinten
STANDARDFARBE(N) ......... ST-Serie: grün; ST ADVANTAGE-Serie: RealTree®
Advantage Camo-Karosserie und Ladefläche
ARMATURENBRETT .......... Abriebfester, glasfaserverstärkter Kunststoff ( Thermoplast
Olefin) mit 4 Trinkbecherhaltern
LADEFLÄCHE....................... 122 cm B x 102 cm L x 30 cm H; 0,38 m3); mit Ladeflächenund Heckklappenauskleidung und elektrischer
Kippvorrichtung
LADEFLÄCHENMERKMALE .......................... Klapp- und abnehmbare Heckklappe, abnehmbare
Seitenklappen
BELEUCHTUNG/HUPE
(standard)................................ Doppelte Halogen-Scheinwerfer, Hupe
REIFEN (standard)................ 22 x 9 - 10 Stryker I® (unidirektional)
REIFENDRUCK..................... 85 - 110 kPa
GEWICHT
(ohne Kraftstoff)...................... 480 kg
BETRIEBSANZEIGEN
UND INSTRUMENTE .......... Abziehbarer Schlüssel, 'Totermann'Beschleunigungsregelung, Fahrtrichtungsschalthebel,
akustische Rückfahrwarnung, analoger
Kraftstoffstandsanzeiger, Öldruckwarnleuchte und 12 VoltSteckdose
OPTIONEN/ZUBEHÖR:
Aschenbecher
Schwarze Radkappen
Bremslichter und Rücklichter
Handschuhfach-Schloss
(Fahrer- und Beifahrerseite)
Betriebsstundenzähler
Farbe (kundenspezifisch)
Rückspiegel (Dach erforderlich)
Top (Sonnendach)
Anhängerkupplung
Blinker
Wetterschutz
Winde, elektrisch
Einteilige Windschutzscheibe (Dach
erforderlich) Lexan
Windschutzscheiben-Klappscharnier
(Dach
Anhängerkupplung, vorne und hinten
erforderlich) Lexan
Reifen 21 x 9 - 10 Work Mate® (unidirektional) bei 85 kPa
Reifen 20 x 10 - 10 Turf Saver®
Werkzeugkasten
Technische Daten können ohne Vorankündigung geändert werden.
4-1
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
281 cm
31 cm
125 cm
86 cm
38 cm
198 cm
oder
191 cm
mit
Stoßfänger
196 cm
15 cm
Bodenabstand
102 cm
Vorne
96 cm
Hinten
97 cm
122 cm
Abb. 39 Fahrzeugabmessungen
4-2
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
EMPFOHLENER MAXIMALANSTIEG
25% oder 14˚
EMPFOHLENE MAXIMALSEITENNEIGUNG
25% oder 14˚
Abb. 40 Fahrzeug-Steigungsdaten
4-3
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
211 cm
KREUZUNGSFAHRWEGBREITE
WENDEKREIS
7,2 m
211 cm
Abb. 41 Kleinster Fahrzeug-Wendekreisdurchmesser und Kreuzungsfahrwegbreite
4-4
BEGRENZTE GEWÄHRLEISTUNG
EMISSIONS-GARANTIEERKLÄRUNG
(Garantierechte und - pflichten des Erwerbers bei
Fehlern)
MOTOR-GARANTIEERKLÄRUNG FÜR DEN BESITZER
Siehe die Briggs & Stratton® -Betriebs- und Wartungsanweisungen, die mit dem
Fahrzeug mitgeliefert werden, für Motor-Garantieinformationen.
Siehe die Briggs & Stratton® -Betriebs- und Wartungsanweisungen, die mit dem
Fahrzeug mitgeliefert werden, für Emissions-Garantieinformationen.
5-1
BEGRENZTE GEWÄHRLEISTUNG
Hinweise:
Notes:
5-2
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
6-1
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Hinweise:
Notes:
6-2
AUFKLEBER UND SYMBOLE
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(2,3,4,6,9,36,37,
38,39,40,29)
!
!
P
F
!
R
< 14° 25%
< 14° 25%
F
35962-G01
35962G01
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(19,43,44,45)
OFF
ON
75808-G01
75808G01
1.
!
Zur Verhinderung des
Rückwärtsrollens am Hang
aus einer Halteposition
2.
Feststellbremse 4. Fahrpedal betätigenund Betriebsbremse
freigeben, wenn das Fahrzeug anfährt
vollständig
freigeben
3.
Betriebsbremse
mit linkem Fuß
aktivieren
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(1,2,46,47,48)
74443G01
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme: (1,2)
74443G01
75851G01
75851G01
PP
3
2
1
PP
PP
H2O
74093-G01
74093G01
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme: (1,23,27,18,20,
22,17,15)
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(1,35)
75696G01
75696G01
ACHTUNG
EINE MODIFIKATION ODER EINE VERSTELLUNG DES DREHZAHLREGLERS
IST NICHT ZULÄSSIG. EIN NICHTBEFOLGEN KANN ZU SCHWEREN
VERLETZUNGEN FÜHREN UND DIE GARANTIE DES FAHRZEUGS
ERLÖSCHEN LASSEN.
24880G01
Abb. 1 Platzierung der Aufkleber
Anhang A-1
AUFKLEBER UND SYMBOLE
ACHTUNG
Siehe die folgenden Seiten
für eine Beschreibung dieser
Piktogramme: (30)
Die Windschutzscheibe
bieten keinen Schutz vor
Golfbällen oder anderen
herumfliegenden Objekten.
EGWHL14
Siehe die folgenden Seiten für eine
Beschreibung dieser Piktogramme: (49)
ACHTUNG
Den gesamten
Körper im
Fahrzeug halten.
MAX
250 lbs.
114 kg
PP
!
MAX
4 in.
10 cm
MAX
14o / 25%
35980G01
27653G01
35980G02
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(1,2)
71489G01
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(28)
Pb
35493-G01
35493G01
Abb. 2 Platzierung der Aufkleber (Fortsetzung)
Anhang A-2
Siehe die folgenden
Seiten für eine Beschreibung
dieser Piktogramme:
(1,2,12,10,8, 7,5,11)
AUFKLEBER UND SYMBOLE
1.
5.
ACHTUNG
MAX
14° / 25%
MAX. WINKEL
STEIGUNG/RAMPE
QUER WIE ANGEGEBEN
!
2.
ACHTUNG
MAX. WINKEL
STEIGUNG/RAMPE
QUER WIE ANGEGEBEN
HANDBUCH LESEN
6.
< 14° 25%
ACHTUNG
BEI UNFREUNDLICHEM
WETTER
VORSICHTWALTEN
LASSEN
3.
EINE BELADUNG
MIT HÖHEREM
SCHWERPUNKT
KÖNNTE ZU EINEM
UMKIPPEN FÜHREN
7.
!
4.
ACHTUNG
FAHRZEUG NICHT
UNTER DEM EINFLUSS
VON ALKOHOL ODER
DROGEN FAHREN
8.
MAX
xx in
xx cm
LAST
SCHWERPUNKT,
MAX. HÖHE
Abb. 3 Symbolerklärungen
Anhang A-3
AUFKLEBER UND SYMBOLE
!
9.
ACHTUNG
SIEHE HANDBUCH FÜR
MAX. LADEFLÄCHENKAPAZITÄT
LESEN. MAX:
STEIGUNG/RAMPE
12.
PP
< 14° 25%
10.
MAX
xxx lbs.
xxx kg
LADUNG SOWEIT ALS
MÖGLICH NACH VORNE
SICHERN. MAX.
LADEFLÄCHENKAPAZITÄT
13.
11.
NICHT AUF
LADEFLÄCHE
MITFAHREN
MAX. LAST
XXX LBS
in
XXX KG xxx cm
14.
Abb. 4 Symbolerklärungen (Fortsetzung)
Anhang A-4
EXPLOSIONSGEFAHR
BENZINKANISTER NICHT
AUF LADEFLÄCHE FÜLLEN
ACHTUNG
MAX:. LAST UND
SCHWERPUNKT.
LADUNG SOWEIT
WIE MÖGLICH NACH
VORNE. NICHT AUF
LADEFLÄCHE
MITFAHREN
HÄNDE UND FINGER
VON KIPPFLÄCHE
FERN HALTEN. NICHT
HINTER DER
KIPPFLÄCHE STEHEN
AUFKLEBER UND SYMBOLE
15.
PP
16.
17.
18.
PP
PP
PP
VERSCHÜTTETEN
KRAFTSTOFF MIT
WASSER ENTFERNEN,
BEVOR DER MOTOR
ANGELASSEN WIRD
3
1
H2O
22.
BLEIFREIES
BENZIN
23.
KEINEN KRAFTSTOFF
AUF EINEN HEISSEN
MOTOR SPRITZEN
24.
20.
21.
NICHT VERÄNDERN.
HÄNDE HERAUSLASSEN
ACHTUNG
KORROSIV
KRAFTSTOFFPUMPE
ERDEN
25.
19.
KURZSCHLUSS DER
BATTERIEKLEMMEN KANN
ZU EINER EXPLOSION FÜHREN
ACHTUNG
EXPLOSIV
NIEDRIGER ÖLDRUCK
BATTERIE MIT
MINUS AN MASSE
BATTERIE-PLUSKLEMME
NICHT MIT MASSE VERBINDEN
26.
ACHTUNG
TÖDLICHE
SPANNUNG
27.
KEINER FLAMME
AUSSETZEN
Abb. 5 Symbolerklärungen (Fortsetzung)
Anhang A-5
AUFKLEBER UND SYMBOLE
28.
29.
30.
BATTERIEN SIND
SONDERMÜLL
33.
NICHT AUF
ÖFFENTLICHEN
VERKEHRSWEGEN
FAHREN
34.
WINDSCHUTZSCHEIBE
BIETEN KEINEN SCHUTZ
VOR FLIEGENDEN
OBJEKTEN
35.
31.
BATTERIEN SIND
SCHWER.
VORSICHTIG HEBEN
32.
ISOLIERTE WERKZEUGE
VERWENDEN
36.
Abb. 6 Symbolerklärungen (Fortsetzung)
Anhang A-6
AUGENSCHUTZ
TRAGEN
NICHT RAUCHEN
HEISSE OBERFLÄCHE
NUR VOM FAHRERSITZ
AUS BEDIENEN
AUFKLEBER UND SYMBOLE
ARME UND BEINE IM
FAHRZEUG LASSEN
37.
P
40.
PARKEN EINES KRAFTSTOFFBETRIEBENEN FAHRZEUGS:
✱ FESTSTELLBREMSE BETÄTIGEN
✱ SCHLÜSSELSCHALTER AUF AUS
✱ FAHRTRICHTUNGSSCHALTER
AUF R
F
38.
F
FAHRZEUG VORWÄRTS FAHREN:
✱ SCHLÜSSELSCHALTER AUF EIN
✱ FAHRTRICHTUNGSSCHALTER
AUF F
✱ GAS-/FAHRPEDAL BETÄTIGEN
UND LANGSAM ANFAHREN
P
41.
PARKEN EINES ELEKTRISCH
BETRIEBENEN FAHRZEUGS:
✱ FESTSTELLBREMSE BETÄTIGEN
✱ SCHLÜSSELSCHALTER AUF AUS
✱ FAHRTRICHTUNGSSCHALTER
AUF NEUTRAL
N
39.
R
FAHRZEUG RÜCKWÄRTS FAHREN:
✱ SCHLÜSSELSCHALTER AUF EIN
✱ FAHRTRICHTUNGSSCHALTER
AUF R
✱ EIN WARNSIGNAL ERTÖNT
✱ GAS-/FAHRPEDAL BETÄTIGEN
UND LANGSAM ANFAHREN
42.
ABSTAND WAREN.
HÄNDE ODER FINDER
KÖNNEN GEQUETSCHT
WERDEN
Abb. 7 Symbolerklärungen (Fortsetzung)
Anhang A-7
AUFKLEBER UND SYMBOLE
43.
44.
45.
46.
47.
ON
EINPOSITION
OFF
AUSPOSITION
48.
SCHEINWERFER
ENTSPERRT
49.
GESPERRT
Abb. 8 Symbolerklärungen (Fortsetzung)
Anhang A-8
DIFFERENTIALSPERRE
ACHTUNG
GESAMTEN KÖRPER
IM FAHRZEUG HALTEN
Teile-Nr.
P/N
28578-G03
28578-G03-DE
ISSUED: 07/2002
AUSGABE:
07/2002
Textron Golf, Turf & Specialty Products
P.O.
P
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