PHASE88Rack_Manual_DE

PHASE88Rack_Manual_DE
TERRATEC PRODUCER PHASE 88 Rack
Deutsches Handbuch
Version 1.0, Stand: Februar 2004
CE - Erklärung
Wir:
TerraTec Electronic GmbH · Herrenpfad 38 · D-41334 Nettetal
erklären hiermit, dass das Produkt
TerraTec Producer PHASE 88 Rack,
auf das sich diese Erklärung bezieht, mit den folgenden Normen bzw. normativen
Dokumenten übereinstimmt:
1. EN 55013
2. EN 55020
Folgende Betriebsbedingungen und Einsatzumgebungen sind vorauszusetzen:
Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe
Dieser Erklärung liegt zugrunde:
Prüfbericht(e) des EMV-Prüflaboratorium
Die Informationen in diesem Dokument können sich jederzeit ohne weitere Vorankündigung ändern
und stellen in keiner Weise eine Verpflichtung von Seiten des Verkäufers dar. Keine Garantie oder
Darstellung, direkt oder indirekt, wird gegeben in bezug auf Qualität, Eignung oder Aussagekraft für
einen bestimmten Einsatz dieses Dokuments. Der Hersteller behält sich das Recht vor, den Inhalt
dieses Dokuments oder/und der zugehörigen Produkte jeder Zeit zu ändern, ohne zu einer
Benachrichtigung einer Person oder Organisation verpflichtet zu sein. In keinen Fall haftet der
Hersteller für Schäden jedweder Art, die aus dem Einsatz, oder der Unfähigkeit, dieses Produkts
oder der Dokumentation einzusetzen zu können, erwachsen, selbst wenn die Möglichkeit solcher
Schäden bekannt ist. Dieses Dokument enthält Informationen, die dem Urheberecht unterliegen.
Alle Rechte sind vorbehalten. Kein Teil oder Auszug dieses Handbuchs darf kopiert oder gesendet
werden, in irgendeiner Form, auf keine Art und Weise oder für irgendeinen Zweck, ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Urheberrechtsinhabers. Produkt- und Markennamen die in
diesem Dokument genannt werden, sind nur für Zwecke der Identifikation. Alle eingetragenen
Warenzeichen, Produkt- oder Markennamen, die in diesem Dokument genannt werden, sind
eingetragenes Eigentum der jeweiligen Besitzer.
®
©TerraTec Electronic GmbH, 1994-2004. Alle Rechte vorbehalten (13.02.04).
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Wichtige Sicherheitshinweise
Bitte verkabeln Sie alle (analogen) Geräte immer nur in ausgeschaltetem Zustand,
um zum einen die Gefahr eines elektrischen - wenn auch schwachen - Schlages zu
vermeiden, zum anderen, um die Lautsprechermembranen und Ihr Gehör vor
plötzlich auftretenden Pegelspitzen zu schützen. Bei Digitalgeräten sollten Sie
zumindest die Lautstärke Ihres Wiedergabesystems herabsetzen.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Inhalt
Wichtige Sicherheitshinweise ......................................................................................3
Einen schönen Guten Tag.............................................................................................6
Vom Auspacken bis zur Installation.............................................................................8
Lieferumfang. ...............................................................................................................8
Das Setup - Kurz und knapp für schnellstartende Profis. .............................................9
Hinweise für Windows-Anwender. ............................................................................9
Hinweise für Macintosh-Anwender..........................................................................10
Der Aufbau der PHASE 88 PCI-Karte. .......................................................................11
Das PHASE 88 Rackgehäuse ....................................................................................12
Einbau und Installation der PHASE-PCI-Karte - Schritt für Schritt..............................14
Treiberinstallation unter Windows. .............................................................................15
Installation unter Windows 98 SE. ..........................................................................15
Installation unter Windows ME................................................................................16
Installation unter Windows 2000. ............................................................................17
Installation unter Windows XP. ...............................................................................18
Treiberinstallation unter Macintosh OS X. ..................................................................19
Die Anschlüsse des PHASE 88 Rack Audiosystems.................................................20
Analoge Ausgänge.....................................................................................................20
Analoge Eingänge......................................................................................................20
Intermezzo: Kleine Kabel- und Signalkunde ...........................................................21
Digital-Interface (S/PDIF, RAW, AC3). .......................................................................22
MIDI-Interface. ...........................................................................................................23
WordClock I/O ...........................................................................................................23
Die Treiber (Windows-Betriebsysteme). ....................................................................24
Der Wave-Treiber. ..................................................................................................24
Der ASIO-Treiber....................................................................................................24
Der GSIF-Treiber....................................................................................................25
Der MIDI-Treiber.....................................................................................................25
Im Detail – besondere Eigenschaften der Treiber. .....................................................25
32 Bit Datentransfer................................................................................................25
DirectSound & WDM. .............................................................................................26
WDM-Sampleraten(SR)-Interpolation. ....................................................................26
WDM-Kernel-Streaming..........................................................................................27
Die MAC OS X Treiber. ................................................................................................27
Das Control Panel........................................................................................................28
Wie funktioniert das Control Panel?........................................................................28
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Analog Inputs............................................................................................................. 28
Digital Mixer. .............................................................................................................. 29
Settings. .................................................................................................................... 30
Master Clock. ......................................................................................................... 30
Das I/O Board. ....................................................................................................... 31
Channel 7/8 Select. ................................................................................................ 31
Wave Playback/Record Mode (nur Windows). ....................................................... 31
Digital Out. ............................................................................................................. 32
Die DMA Buffer Transfer Latency (nur Windows)................................................... 32
Die About-Seite.......................................................................................................... 34
Das PHASE-Control Panel in der Windows-Taskleiste. ............................................. 34
Scenes und kaskadierte Karten verwalten (nur Windows). ........................................ 36
ASIO Control Panel (nur Windows). .......................................................................... 36
GSIF/ASIO multi-client ........................................................................................... 37
Card(s) used for ASIO............................................................................................ 37
Colors (nur Windows). ............................................................................................... 37
Weitere Tipps zur Control Panel Bedienung. ............................................................. 38
Kaskadierung und interne Synchronisation.............................................................. 39
Master/Slave-Betrieb – Synchronisierung mehrerer PHASE/EWS-Systeme .......... 40
Tipps, Tricks & Wissenswertes.................................................................................. 42
Mehrere Audiokarten in einem System................................................................... 42
Von IRQs und sonstigen Unterbrechungen. ........................................................... 43
Immer schön im Takt bleiben – die digitale Synchronisation. ................................. 46
Dolby AC3 und DTS. .............................................................................................. 47
Wissenswertes zu Digitalkabeln (Lichtleiter & AES/EBU)....................................... 47
Anhang A – Technische Daten ................................................................................... 48
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Einen schönen Guten Tag.
Wir freuen uns, dass auch Sie ein TerraTec Producer Audiointerface für Ihre musikalische Arbeit gewählt haben und gratulieren Ihnen zu dieser Entscheidung. Mit dem
PHASE 88 Rack Audiosystem haben Sie ein anspruchsvolles Stück „State Of The Art“Studiotechnik erworben, dass Ihnen dank seiner vielfältigen Möglichkeiten und seiner
ausgereiften Technik sowohl im harten Studiobetrieb als auch im täglichen HomeRecording-Alltag in den nächsten Jahren viele nützliche Dienste und vor allem eine
Menge Spaß bereiten wird.
Die vor Ihnen liegende Lektüre möchte Ihnen beim Umgang mit dem Produkt behilflich
sein und technische Zusammenhänge anhand praktischer Beispiele aus dem StudioUmfeld darstellen. Sie richtet sich jedoch nicht nur an Einsteiger in die komplexe Materie:
auch der ambitionierte Vollprofi wird sicher die ein oder andere Neuigkeit erfahren.
Wir wünschen gute Unterhaltung beim lesen und viel Freude mit dem PHASE 88 Rack
Audiosystem
… Ihr TerraTec-Producer-Team!
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Im Folgenden ein Überblick, über das, was Sie nach dem Auspacken vor sich haben:
Anschlussvielfalt und Klang. Das PHASE 88 Rack Audiosystem ist mit einer Vielzahl
professioneller Kontaktmöglichkeiten ausgestattet – dazu gehören acht symmetrische
analoge Ein- und Ausgänge, zwei Mikrofon-Anschlüsse, zwei separate MIDISchnittstellen, je ein zweikanaliger digitaler Ein- und Ausgang und ein WordClock I/O.
Damit wird die PHASE 88 Rack sicher schnell zum klanglichen Mittelpunkt Ihres Homeund
Projektstudio.
Ausgewählte
24Bit/96kHz-Wandlerbausteine,
ein
SignalRauschabstand von satten 110dB(A) an den analogen Ausgängen sowie ein durchdachtes Platinen-Design ermöglichen glasklares Recording und die Wiedergabe hoch
auflösender 5.1/7.1-Surround-Produktionen.
Alles zum Thema Anschlüsse finden Sie ab Ü Seite 20.
Komplexes Routing – ganz einfach. Sie wissen: Ein professionelles Audiosystem ist
keine Soundkarte für Pixel-verliebte Zocker, sondern Herzstück Ihrer täglichen PCAnwendung im Studio. Trotz umfangreicher Routing-Möglichkeiten bleibt die PHASE
Software dabei jederzeit übersichtlich und – sofern die Komplexität Ihrer Schaltungswünsche dies zulässt – auch transparent und intuitiv.
Alles zum Thema PHASE Control Panel finden Sie ab Ü Seite 28
Und auch die Treiberausstattung des PHASE 88 Rack Audiosystems lässt keine
Wünsche offen. Eine ausgereifte Softwarearchitektur garantiert den reibungslosen
Einsatz unter allen modernen Betriebsystemen der Windows- und Apple-Familie.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Über viele Jahre erprobte und vielfach zur Referenz gekürte ASIO-Treiber ermöglichen
dazu niedrigste Latenzen zwischen Software und Audioschnittstellen.
Alles zum Thema Treiber-Nutzung finden Sie ab Ü Seite 24 (Windows) und 27 (MAC
OS).
Vom Auspacken bis zur Installation.
Bevor Sie die PCI-Karte in Ihren Rechner einbauen und das PHASE 88 Rack Audiosystem verkabeln, beachten Sie bitte die Besonderheiten Ihrer PC-Konfiguration. Informieren
Sie sich auch in den Handbüchern Ihres Rechners und weiterer Studio-Peripherie über
deren Einstellungen.
Wenn Sie der Dokumentation folgen, sollte die Installation problemlos durchzuführen
sein. Falls dennoch irgendwelche Schwierigkeiten auftreten, lesen Sie sich bitte das
entsprechende Kapitel in dieser Dokumentation noch einmal genau durch.
Unsere Service-Hotline steht Ihnen gerne zu Verfügung, wenn weitere Fragen zum
Produkt auftauchen. Die Telefonnummer finden Sie im Anhang dieser Dokumentation.
Lieferumfang.
Überprüfen Sie bitte zunächst die Vollständigkeit des von Ihnen erworbenen Pakets.
Der Lieferumfang des PHASE 88 Audiosystems umfasst mindestens:
n PHASE 88 Rack 19’’ Modul
n PHASE 88 PCI Karte
n 1x WordClock Adapterpeitsche
n Linkkabel extern (4m)
n EWS® Connect Sync Kabel
n PHASE 88 CD-ROM (Treiber und Software)
n Dieses Handbuch
n Servicebegleitschein
n Registrierungsunterlagen
n BeSonic Premium Account
Schicken Sie die dem Paket beiliegende Registrierungskarte bitte schnellstmöglich zu
uns oder registrieren Sie sich via Internet unter http://www.terratec.net/register.htm.
Dies ist wichtig für den Support und die Hotline.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Das Setup - Kurz und knapp für schnellstartende Profis.
n Bevor Sie die PCI-Karte installieren, überprüfen Sie bitte den Sync-In- sowie SyncOut-Anschluss (EWS®-Connect) auf der PCI Karte. Haben Sie keine weiteren TerraTec PCI-Systeme mit EWS®-Connect-Anschluss im Rechner gilt folgendes:
Sync IN (CN1) - hier muss der Jumper auf 1-2 Stecken, Sync Out (CN2) - dieser
Anschluss bleibt frei. Zusätzliche TerraTec PCI Systeme mit EWS®-ConnectAnschluss im Rechner und möchten diese untereinander synchronisieren, lesen Sie
bitte hierzu erst das Kapitel „Kaskadierung und interne Synchronisation.“ (Ü Seite 39)
n Beim PHASE 88 Rack Audio-Interface handelt es sich um eine Busmasteringfähige
PCI-Steckkarte. Wählen Sie möglichst einen Einschub, der weit von Grafikkarte(n)
oder SCSI-/RAID-Controller entfernt liegt – also (meist) möglichst weit „unten“. Außerdem sollten Sie das herunter hängen der S/PDIF-Verbindungen und des schweren
Verbindungskabels im Hinterkopf behalten, die dann eventuell Anschlüsse anderer,
darunter liegender Karten überdecken können.
n Sie benötigen einen (1) IRQ (weitere IRQ-Tipps im Anhang Ü Seite 43). Möchten Sie
mehrere Audio-Systeme der TerraTec-Familie installieren, können Sie dies unter
Windows ohne Probleme tun – alle PCI-Karten arbeiten im so genannten IRQSharing-Betrieb (Beachten Sie hier bitte die Details zur Kaskadierung ab Ü Seite 39).
n Die Treiberinstallation unter Windows (98SE bis XP) folgt den etablierten Vorgaben
des Betriebsystem-Herstellers, die Treiber finden Sie auf der beiliegenden CD-ROM
oder im Internet unter www.terratec.com/ im Bereich SUPPORT.
Hinweise für Windows-Anwender.
n Die Treiber sind nicht von Microsoft zertifiziert. Daher erhalten Sie unter Windows
2000 und XP eine Warnmeldung, die Sie bitte ignorieren. Sie können die TreiberInstallation ruhigen Gewissens fortsetzen.
n Nach dem Einrichten der Treiber werfen Sie einen kurzen Blick auf den „Gerätemanager“ und halten nach gelben Ausrufungszeichen Ausschau.
n Wie die Treiber, muss auch das PHASE Control Panel unbedingt installiert werden.
Eine Bedienung der Karte über den Windows-Standard-Mixer ist nicht möglich. Bitte
rufen Sie die Installation über den Autostarter der CD-ROM auf (bzw. vergessen Sie
das Control Panel beim Download der Treiber via Internet nicht).
n Die WDM-Audio-Treiber können wie gewohnt in den Applikationen ausgewählt
werden. ASIO-Treiber stehen in kompatiblen Programmen zur Verfügung, WDMKernel-Streaming ist „nicht sichtbar“ (also bei Bedarf für Programme immer vorhanden und nicht explizit auswählbar). Die Konfiguration der jeweiligen Puffergrößen
findet im PHASE Control Panel statt.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
9
Hinweise für Macintosh-Anwender.
n Das PHASE 88 System wird mit einer Treiberunterstützung für MAC OS 10 (OS X)
ausgeliefert. Unter OS10 empfehlen wir das Apple Betriebssystemupdate „Jaguar“
(zur Drucklegung Version 10.2.6). Dieses kostenpflichtige Update beinhaltet gerade
für Audioanwendungen einige Verbesserungen.
n Die Audio- und MIDI-Anbindung unter OS 10(X) setzt ausschließlich auf das OS 10
Core-Audio/MIDI Konzept auf.
n Die Kaskadierung mehrerer Karten ist unter MAC OS derzeit nicht möglich.
10
PHASE 88 Rack (Deutsch)
Der Aufbau der PHASE 88 PCI-Karte.
1
Digitaler Ausgang (S/PDIF und RAW-Data)
2
Digitaler Eingang (S/PDIF und RAW-Data)
3
Externer Anschluss für Rack
4
Interner Anschluss für das PHASE 88 5 1/4" Modul
5
Sync-IN-Anschluss für die Kaskadierung (5-polig, der Jumper muss bei der
Master-Karte aufgesetzt bleiben!)
6
Sync-OUT-Anschluss für die Kaskadierung (3-polig)
7
Jumper für S/PDIF Quellenwahl (nur in Verbindung mit einem PHASE 88 Rack
oder Mic 2/8 Modul)
PHASE 88 Rack (Deutsch)
11
Das PHASE 88 Rackgehäuse
1
Mikrofon Kanal 7 (XLR)
2
Mikrofon Kanal 8 (XLR)
3
MIDI 1 IN
4
MIDI 1 OUT
5
Gain-Regler Kanal 1-6 (Line In)
6
Gain Regler Kanal 7 + 8 (wahlweise Line oder Mikrofon)
7
Signal LED Kanal 1-8
8
Clipping LED Kanal 1-8
9
Taster für 48V Phantomspeisung Mikrofon Eingang 7 und 8
10
Signal LED Phantomspeisung
11
Power LED
1
MIDI 2 IN
2
MIDI 2 OUT
3
Analog OUT 1-8 (symmetrisch, 6,3 mm Klinke)
4
Analog IN 1-8 (symmetrisch, 6,3 mm Klinke)
5
WordClock–Anschluss
6
Vorbereitung für optischen Digitalein- und Ausgang der optionalen FireWireInterface Karte
7
Anschluss PCI-Karte
8
Power (12V AC Netzgerät extern)
12
PHASE 88 Rack (Deutsch)
Zum Lieferumfang des PHASE 88 Audiosystems gehört ein 19" Rackgehäuse mit 8
analogen Eingängen und ebenso vielen Ausgängen – allesamt mit den Studio-üblichen
6,3mm Klinkenbuchsen. Der Anschluss an die PCI-Karte im Rechner erfolgt über das
mitgelieferte Adapterkabel, dass mit einer Länge von vier Metern auch für größere
Abstände ausreichend dimensioniert ist.
Optional ist in näherer Zukunft ein Upgrade vom PCI-Anschluss des Rackmoduls der
PHASE 88 Rack auf FireWire (IEEE 1394) geplant. Aber kein Grund zur Aufregung: Sie
können Ihr Gerät leicht umrüsten lassen, wenn es so weit ist. Die Interface-Einheit ist
modular ausgelegt und der Platinenwechsel wird problemlos zu bewerkstelligen sein.
Trotzdem möchten wir Sie bitten, den Wechsel einem Fachmann zu überlassen, da beim
eigenhändigen Öffnen des Gehäuses der Garantie-Anspruch erlischt. Ach ja – die
digitalen Anschlüsse fallen in diesem Fall natürlich nicht weg, sondern wandern ebenfalls
von der PCI-Karte auf das Rackgerät. Sie werden dann direkt neben dem FireWireAnschluss platziert sein.
Ein Hinweis noch: bitte beachten Sie, dass die Stromversorgung des Rackgehäuses über
das ebenfalls zum Lieferumfang gehörende 12V AC-Netzteil erfolgt. In den Zeiten von
USB sind wir ja inzwischen an Bus-Powered-Systeme gewohnt – Kabel einstecken und
die Stromversorgung steht - was hier aber nicht der Fall ist. Also: nicht wundern, wenn
nicht gleich die Power-LED aufleuchtet – erst das Netzgerät einstöpseln. (Die meisten
hätten das natürlich auch so gewusst, aber vielleicht erspart es ja dem ein oder anderen
doch einen unnötigen Anruf bei unserer Hotline)
Und als letztes vielleicht noch eine Anmerkung für die technisch Interessierten: Die
Ausführung der PHASE 88 als 19" Rackmodul hat gegenüber der etwas älteren, internen
Version mit der Breakout-Box im 5 ¼ Zoll-Format übrigens den Vorteil, der Technik mehr
Raum bieten zu können. Dadurch konnte die ohnehin schon gute Kanaltrennung noch
weiter verbessert werden, ein Übersprechen der einzelnen Kanäle ist weniger ein
Problem denn je.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
13
Einbau und Installation der PHASE-PCI-Karte - Schritt für Schritt.
n Schalten Sie Ihren Computer und alle angeschlossenen Peripheriegeräte wie Drucker
und Monitor aus. Lassen Sie das Netzkabel zunächst angeschlossen, damit Ihr Computer geerdet ist.
n Berühren Sie die Metallplatte an der Rückseite Ihres Systems, um sich selbst zu
erden und von statischer Elektrizität zu befreien. Entfernen Sie dann das Netzkabel.
n Entfernen Sie nun die Gehäuseabdeckung Ihres Computers, bzw. klappen Sie sie auf.
n Möchten Sie mehrere PHASE-PCI-Karten intern miteinander kaskadieren, sollten Sie
nun auch die Sync-Kabel anschließen. Nach dem Einstecken einer PCI-Karte ist die
spätere Anbringung sehr schwierig. Weitere schlaue Hinweise hierzu lesen Sie ab
Ü Seite 39.
n Wählen Sie einen freien PCI-Erweiterungssteckplatz, welcher sich nach Möglichkeit
keinen IRQ mit einem anderen Steckplatz teilt (Hinweise hierzu finden Sie im Anhang
Ü Seite 43), entfernen Sie ggf. die Schraube, mit der die Steckplatzabdeckung befestigt ist, und entnehmen Sie die Abdeckung. Müssen Sie eine Abdeckung herausbrechen, gehen Sie dabei bitte besonders vorsichtig vor (siehe obige Verletzungsgefahr).
n Nehmen Sie die PCI-Karte vorsichtig aus der Verpackung. Fassen Sie die Karte mit
einer Hand an den Rändern, während die andere Hand auf einer Metalloberfläche des
Computers ruht.
Damit ist gewährleistet, dass die schwache elektrostatische Ladung Ihres Körpers
(dies ist kein Scherz) über den Rechner abfließt und die Karte nicht belastet.
Berühren Sie bitte niemals die sehr empfindlichen Bauteile der Platine. Selbst
schwächste elektrostatische Entladungen können diese unter Umständen zerstören.
n Richten Sie die Audiokarte so aus, dass sich die Leiste mit den goldfarbenen Anschlusspins genau über dem Sockel des PCI-Steckplatzes befindet. Stecken Sie nun
die Karte in den Steckplatz. Eventuell müssen Sie die Karte kräftig hineindrücken,
damit eine ordnungsgemäße Verbindung zustande kommt. Gehen Sie dennoch behutsam vor (Gewalt ist nicht notwendig!), und achten Sie unbedingt darauf, dass die
Kontakte genau aneinander ausgerichtet sind, da sie ansonsten die Hauptplatine oder
Ihre Audiokarte beschädigen können.
n Befestigen Sie die Karte mit der ggf. zuvor frei gewordenen Schraube der Steckplatzabdeckung.
n Nach dem Einschalten und hochfahren des Systems folgt die Treiber-Installation
(siehe ab Ü Seite 15 für Windows, Ü Seite 19 für MAC OS X).
14
PHASE 88 Rack (Deutsch)
Treiberinstallation unter Windows.
Das System PHASE 88 Rack wird derzeit mit Treibern für die Betriebssysteme Windows
98SE, Windows ME, Windows 2000, Windows XP sowie MAC OS10.x ausgeliefert. Der
Betrieb des Systems unter Windows NT4 sowie MAC OS9.x ist nicht vorgesehen. Vor der
Installation sollten Sie also feststellen, welches Betriebssystem Sie verwenden. Über das
Betriebssystem und seine Versionsnummer gibt Ihnen die Systemsteuerung unter
„System“ Auskunft.
In den folgenden Beschreibungen für die Treiberinstallation steht <CD> für den Laufwerksbuchstaben, der dem CD-ROM-Laufwerk zugeordnet ist, in dem sich die PHASE
Treiber CD befindet.
Installation unter Windows 98 SE.
1. Nachdem die PHASE 88 PCI Karte in den Rechner eingebaut worden ist, schließen
Sie dass 19" Rackmodul an. Starten Sie nun den Rechner.
2. Nach dem Booten erkennt der „Windows Hardware-Assistent“ die neue Hardware als
„PCI Multimedia Audio Device“. Bestätigen Sie mit „Weiter“.
3. Der Hardware-Assistent fragt Sie, wie Sie weiter vorgehen wollen. Wählen Sie „Nach
dem besten Treiber für das Gerät suchen (empfohlen)“ und bestätigen Sie mit „Weiter.“
4. Selektieren Sie jetzt die Checkbox „Geben Sie eine Position an“ und geben Sie den
Pfad zum Treiber auf der CD an: <CD>:\PHASE 88\Driver\PC\Vx.xx\ bzw. direkt im Rootverzeichnis der CD (<CD>:\). Alternativ können Sie den Pfad zum Treiber Ihres PHASE 88 PCI-Systems auch per Maus wählen, indem Sie auf „Durchsuchen“ klicken. Bestätigen Sie mit „Weiter“.
5. Im letzten Fenster meldet der Hardware-Assistent die erfolgreiche Installation der
Treibersoftware. Bestätigen Sie mit „Fertig stellen“. Bekommen Sie wider Erwarten
doch eine Aufforderung, irgendetwas zu tun, und Sie sind sich nicht sicher, ist in der
Regel das Drücken der Eingabe-Taste eine Erfolg versprechende Sache. Sollte Windows ein weiteres Mal nach einer Treiberdatei fragen, verweisen Sie bitte wieder auf
das oben genannte Verzeichnis der PHASE CD-ROM. Außerdem kann es vorkommen (z.B. für den Fall, dass dies die erste Soundkarteninstallation in Ihrem System
ist), dass einige Windows-Erweiterungen mit installiert werden müssen. Halten Sie
dazu bitte Ihre Windows CD griffbereit.
Nach erfolgreicher Treiber-Installation können Sie über den Autostarter das PHASE 88
Control Panel komfortabel installieren (<CD>:\autorun.exe).
Folgen Sie den Angaben auf dem Bildschirm, schief gehen kann im Grunde nichts. Die
Control Panel Applikation kann ebenso einfach wieder aus Ihrem System verschwinden.
Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung „Software“ auf und suchen Sie das zu löschende
Programm, wählen Sie dieses aus und klicken Sie jeweils auf „Hinzufügen/Entfernen“.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
15
Nach einer erfolgreichen Treiberinstallation sollten Sie sich vom ordnungsgemäßen
Zustand Ihres Windows 98SE-Systems überzeugen. Im „Gerätemanager“ behalten Sie
den Überblick über die installierten und erkannten Hardwarekomponenten Ihres Rechners. Sie finden den „Gerätemanager“ in der „Systemsteuerung“ unter „System“.
Installation unter Windows ME.
1. Nachdem die PHASE 88 PCI Karte in den Rechner eingebaut worden ist, starten Sie
den Rechner.
2. Nach dem Booten erkennt der Windows „Hardware-Assistent“ die neue Hardware als
„PCI Multimedia Audio Device“. Wählen Sie hier „Position des Treibers angeben“ und
bestätigen Sie mit „Weiter“.
3. Aktivieren Sie nun die Checkbox „Geben Sie eine Position an:“ und geben Sie den
Pfad <CD>:\PHASE 88\Driver\PC\Vx.xx\ bzw. direkt im Rootverzeichnis der CD
(<CD>:\) ein. Bestätigen Sie mit „Weiter“. Alternativ können Sie in den entsprechenden Ordner wechseln indem Sie auf „Durchsuchen“ klicken.
4. Der „Hardware-Assistent“ informiert Sie nun, dass der Treiber des Audiosystems
PHASE 88 gesucht werden soll und zeigt Ihnen die Position des Treibers an. Bestätigen Sie mit „Weiter“.
5. Im letzten Fenster meldet der „Hardware-Assistent“ die erfolgreiche Installation der
Treibersoftware. Bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.
Nach erfolgreicher Treiber-Installation können Sie über den Autostarter das PHASE 88
Control Panel komfortabel installieren (<CD>:\autorun.exe).
Folgen Sie den Angaben auf dem Bildschirm, schief gehen kann im Grunde nichts. Die
Control Panel Applikation kann ebenso einfach wieder aus Ihrem System verschwinden.
Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung „Software“ auf und suchen Sie das zu löschende
Programm, wählen Sie dieses aus und klicken Sie jeweils auf „Hinzufügen/Entfernen“.
Nach einer erfolgreichen Treiberinstallation sollten Sie sich vom ordnungsgemäßen
Zustand Ihres Windows ME Systems überzeugen. Im „Geräte-Manager“ erhalten Sie den
Überblick über die installierten und erkannten Hardwarekomponenten Ihres Rechners. Sie
finden den „Gerätemanager“ in der „Systemsteuerung“ unter „System“ > „Hardware“.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Geräte-Manager...“.
16
PHASE 88 Rack (Deutsch)
Installation unter Windows 2000.
1. Nachdem die PHASE 88 PCI Karte in den Rechner eingebaut worden ist, starten Sie
den Rechner.
2. Nach dem Booten erkennt der Windows „Assistent für das Suchen neuer Hardware“
die neue Karte als „Audiocontroller für Multimedia“. Bestätigen Sie mit „Weiter“.
3. Aktivieren Sie nun die Checkbox „Nach einem passenden Treiber suchen [empfohlen]“ und legen Sie spätestens jetzt die PHASE CD in das Laufwerk. Bestätigen Sie
anschließend mit „Weiter“.
4. Der Hardware-Assistent informiert Sie nun, dass der Treiber eines „Audiocontroller für
Multimedia“ gesucht werden soll. Aktivieren Sie die Checkbox „CD-ROM Laufwerke“
und bestätigen Sie mit „Weiter“.
5. Der Hardware-Assistent zeigt nun an, dass für den „Audiocontroller für Multimedia“
ein
passender
Treiber
auf
der
CD-ROM
gefunden
wurde
(<CD>:\PHASE 88\Driver\PC\Vx.xx\ bzw. direkt im Rootverzeichnis der CD
<CD>:\) Starten Sie die Installation mit „Weiter“.
6. Folgender Dialog wird nun im weiteren Verlauf der Installation erscheinen:
In diesem Fall können Sie die Installation durch Klicken auf „Ja“ ruhigen Gewissens
fortsetzen. Die Installation wird nun ausgeführt. Bekommen Sie wider Erwarten doch eine
zusätzliche Aufforderung, irgendetwas zu tun, und Sie sind sich nicht sicher, ist in der
Regel das Drücken der Eingabe-Taste eine Erfolg versprechende Sache.
Sollte Windows ein weiteres Mal nach einer Treiberdatei fragen, verweisen Sie bitte
wieder auf das oben genannte Verzeichnis der PHASE CD-ROM. Außerdem kann es
vorkommen (z.B. für den Fall, dass dies die erste Soundkarten-Installation in Ihrem
System ist), dass einige Windows-Erweiterungen mit installiert werden müssen. Halten
Sie dazu bitte Ihre Windows-CD griffbereit.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
17
Nach erfolgreicher Treiber-Installation können Sie über den Autostarter das PHASE 88
Control Panel komfortabel installieren (<CD>:\autorun.exe).
Folgen Sie den Angaben auf dem Bildschirm, schief gehen kann im Grunde nichts. Die
Control Panel Applikation kann ebenso einfach wieder aus Ihrem System verschwinden.
Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung „Software“ auf und suchen Sie das zu löschende
Programm, wählen Sie dieses aus und klicken Sie jeweils auf „Hinzufügen/Entfernen“.
Nach einer erfolgreichen Treiberinstallation sollten Sie sich vom ordnungsgemäßen
Zustand Ihres Windows 2000-Systems überzeugen. Im „Geräte-Manager“ erhalten Sie
den Überblick über die installierten und erkannten Hardwarekomponenten Ihres Rechners. Sie finden den „Gerätemanager“ in der „Systemsteuerung“ unter „System“ >
„Hardware“. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Geräte-Manager“.
Installation unter Windows XP.
1. Nachdem die PHASE 88 PCI Karte in den Rechner eingebaut worden ist, starten Sie
den Rechner.
2. Nach dem Booten erkennt der Windows „Hardware-Assistent“ die neue Karte als
„Audiocontroller für Multimedia“. Legen Sie spätestens jetzt die PHASE CD-ROM ein.
Aktivieren Sie anschließend die Checkbox „Software von einer bestimmten Quelle
installieren [für fortgeschrittene Benutzer]“ und bestätigen Sie mit „Weiter“.
3. Im folgenden Fenster aktivieren Sie bitte die Checkbox „Wechselmedien durchsuchen
(Diskette, CD,...)“ und bestätigen Sie mit „Weiter“.
4. Folgender Dialog wird nun im weiteren Verlauf der Installation erscheinen:
In diesem Fall können Sie die Installation durch Klicken auf „Installation fortsetzen“
ruhigen Gewissens fortsetzen. Die Installation wird nun ausgeführt.
18
PHASE 88 Rack (Deutsch)
5. Im letzten Fenster meldet der „Hardware-Assistent“ die erfolgreiche Installation der
Treibersoftware. Bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.
Bekommen Sie wider Erwarten doch eine zusätzliche Aufforderung, irgendetwas zu tun,
und Sie sind sich nicht sicher, ist in der Regel das Drücken der Eingabe-Taste eine Erfolg
versprechende Sache.
Sollte Windows ein weiteres Mal nach einer Treiberdatei fragen, verweisen Sie bitte
wieder auf das oben genannte Verzeichnis der PHASE CD-ROM. Außerdem kann es
vorkommen (z.B. für den Fall, dass dies die erste Soundkarteninstallation in Ihrem
System ist), dass einige Windows-Erweiterungen mit installiert werden müssen. Halten
Sie dazu bitte Ihre Windows CD griffbereit.
Nach erfolgreicher Treiber-Installation können Sie über den Autostarter das PHASE 88
Control Panel komfortabel installieren (<CD>:\autorun.exe).
Folgen Sie den Angaben auf dem Bildschirm, schief gehen kann im Grunde nichts. Die
Control Panel Applikation kann ebenso einfach wieder aus Ihrem System verschwinden.
Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung „Software“ auf und suchen Sie das zu löschende
Programm, wählen Sie dieses aus und klicken Sie jeweils auf „Hinzufügen/Entfernen“.
Nach einer erfolgreichen Treiberinstallation sollten Sie sich vom ordnungsgemäßen
Zustand Ihres Windows XP Systems überzeugen. Im „Gerätemanager“ erhalten Sie den
Überblick über die installierten und erkannten Hardwarekomponenten Ihres Rechners. Sie
finden den „Geräte-Manager“ in der Systemsteuerung unter „System“ > „Hardware“.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Geräte-Manager“.
Treiberinstallation unter Macintosh OS X.
Unter OS10 (X) empfehlen wir das Apple Betriebssystem-Update „Jaguar“ (zur Zeit
Version 10.2.6). Dieses kostenpflichtige Update beinhaltet gerade für Audioanwendungen
einige Verbesserungen. Systemvoraussetzung ist OS10.1 oder höher, zur Installation der
Treiber müssen Sie Administrator-Rechte besitzen.
Zur Installation des PHASE 88 MAC OS X-Treibers und der Control Panel-Applikation
rufen
Sie
das
Programm
PHASE88_x.x.xxx.pkg
aus
dem
Verzeichnis
<CD>:\PHASE 88\Driver\MAC\ der PHASE 88 Produkt-CD auf. Zur Identifizierung
geben Sie Ihren Namen und Ihr OS X Kennwort ein. Während der Installation werden Sie
nach dem Zielvolume gefragt, wählen Sie hier das gewünschte Ziel-Laufwerk. Folgen Sie
den Anweisungen des Installers und beenden die Installation mit einem Neustart des
Systems.
Nach dem Neustart des Systems können Sie das PHASE 88 Control Panel aus dem
Verzeichnis Macintosh HD -> Programme aufrufen.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Die Anschlüsse des PHASE 88 Rack Audiosystems.
Das PHASE 88 Rack Audio-Interface bietet Ihnen zahlreiche Anschlüsse für die Verbindung professioneller Studio-Peripherie. Im Folgenden erhalten Sie einen detaillierten
Überblick über deren technische und elektrische Eigenschaften.
Analoge Ausgänge.
Die Analog-Ausgänge des PHASE 88 Rack arbeiten mit musikerfreundlichen LinePegeln. Schließen Sie hier ein Mischpult oder Aktiv-Lautsprecher / Verstärker an.
Das PHASE 88 Rack System ist mit 8 hochwertigen symmetrischen Analog-Ausgängen
ausgestattet, die Sie unabhängig voneinander ansprechen können. Die Anschlüsse sind
als 6,3mm Klinken-Buchsen ausgelegt und befinden sich auf der Rückseite des 19‘‘
Gehäuses. Sie werden treiberseitig sowie im PHASE Control Panel immer paarweise
(also 1/2, 3/4, 5/6, 7/8) dargestellt. Natürlich können Sie die Kanäle auch separat (Mono)
regeln. In Verbindung mit gängiger Audio-Software werden Sie die Anpassung der
Lautstärken jedoch meist in den jeweiligen Programmen vornehmen.
Praxistipp: Nutzen Sie die 24Bit-Unterstützung aktueller Software-Anwendungen
und angeschlossener Digital-Periphere voll aus – auch wenn Sie planen, Ihre
Produktion „nur“ auf CD zu veröffentlichen. Die hinzu gewonnene Klangqualität
macht sich in der Summe der Signale und vor allem in der digitalen Nachbearbeitung hörbar bezahlt.
Analoge Eingänge.
Die Line-Eingänge des PHASE 88 Rack Audiosystems lassen sich über Gain-Regler
auf der Frontblende einzeln in Ihrer Empfindlichkeit anpassen, um eine perfekte
Ausnutzung der 24Bit-Wandler zu ermöglichen.
Das PHASE 88 System ist mit 8 hochwertigen symmetrischen Analog-Eingängen
ausgestattet, die Sie unabhängig voneinander nutzen können. Die Anschlüsse sind als
6,3 mm – Klinken - Buchsen ausgelegt und verfügen jeweils über einen eigenen GainRegler zum Einpegeln (20 dB Einstellbereich) auf der Frontseite des Rack-Moduls. Im
Gegensatz zu Softwarelösungen erfolgt diese elektronische Form der Volumereglung vor
den Wandlerbausteinen – was nicht zuletzt dem Rauschabstand zu Gute kommt. Des
weiteren soll je eine Übersteuerungs-LED pro Kanal helfen, ungewollte Pegelspitzen und
Verzerrungen zu vermeiden. Eine Status LED schließlich gibt Aufschluss darüber, ob
gerade ein Signal am Kanal anliegt oder nicht.
Ebenfalls auf der Frontseite befinden sich zwei XLR-Buchsen zum Anschluss von
Mikrofonen. Die Regelung des Eingangpegels erfolgt über die Gainregler der Kanäle 7
und 8. Hochwertige Kondensator-Mikrofone benötigen überdies eine 48V20
PHASE 88 Rack (Deutsch)
Phantomspeisung, die sich über den Taster im Bedienfeld des Kanal 8 für beide Mikrofon-Eingänge zuschalten lässt. Ein Mischbetrieb eines Mikrofons mit Phantomspeisung
und eines ohne ist daher nicht möglich. Die LED neben dem Taster verrät Ihnen, ob den
Mikro-Kanälen gerade spannungstechnisch unter die Arme gegriffen wird oder nicht.
Praxistipp: Achten Sie bei der Aufnahme auf eine möglichst hohe Aussteuerung
und nutzen Sie damit den hohen Dynamikumfang der 24Bit-Wandler optimal aus.
Als Faustregel für gute Aufnahmen sollte immer berücksichtig werden: ein sauberer „Take“ ist ungleich wertvoller als das beste PlugIn zur späteren Klangkorrektur.
Intermezzo: Kleine Kabel- und Signalkunde
Jetzt mag sich der ein oder andere vielleicht fragen: warum der ganze Aufwand mit
analogem Line-IN und Mikrofoneingängen? Warum stecke ich das Mikro nicht einfach in
einen der acht Klinkeneingänge und fertig? Und: was soll das eigentlich heißen –
„symmetrischer Eingang“?
Kabel haben die simple Aufgabe, Signale von A nach B zu transportieren - klar. Und das
möglichst störungsfrei. Nun ist aber die Qualität und die Beschaffenheit der Signale je
nach Signalerzeuger recht unterschiedlich. So sind bei Mikrofonen die fließenden Ströme
und auch die Ausgangsspannungen sehr gering, dafür ist aber der Ausgangswiderstand
recht hoch. Was dann dazu führt, dass die Signale erstens sehr anfällig für Störungen
sind und außerdem mit speziellen Mikrofon-Vorverstärkern angehoben werden müssen.
(Störungen können dabei nicht nur von den Magnetfeldern anderer Kabel kommen,
sondern auch von Neonröhren, Ventilatoren und anderen Elektrogeräten).
Line-Signale dagegen werden schon verstärkt auf die Reise geschickt und sind nicht
mehr ganz so empfindlich. Hier fließt zwar schon etwas mehr Strom (und der Ausgangswiderstand ist eine ganze Ecke niedriger), auch die Ausgangsspannung ist etwas höher,
aber das reicht noch nicht, um direkt an einen Lautsprecher weiter geleitet zu werden –
auch Line-Signale müssen noch verstärkt werden. Zu den Line-Signalen zählen zum
Beispiel die Ausgänge von Keyboards, Mixern oder Effektgeräten. (Nicht aber etwa ein
Speaker-Out. Versuchen Sie bitte nie, den auf einen Line-In zu legen, Ihre Hardware wird
es Ihnen danken).
Was uns schließlich zum Thema „symmetrische“ und „nicht-symmetrische“ Leitungen bringt.
Vereinfacht dargestellt bestehen nicht-symmetrische Verbindungen aus nur einer signalführenden Leitung und einer Masseleitung, symmetrische dagegen aus zwei signalführenden
Leitungen (nicht zu verwechseln mit Stereo-Leitungen). Da die zwar die gleiche Spannung,
aber in entgegengesetzter Richtung transportieren (=gegenpolig), werden Störsignale (=
gleichpolig) wirkungsvoll ausgelöscht. Für professionelle Mikrofone werden daher immer
symmetrische Leitungen verwendet (oder sollten es zumindest), bei Line-Signalen reichen
unter Umständen auch nicht-symmetrische – besser und sicherer sind aber in jedem Falle
symmetrische Signalführungen. Wie eben im PHASE 88 Rack-Audiosystem.
Übrigens: auch im Studio (und gerade da) gilt der alte Spruch „eine Kette ist immer nur so
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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stark wie ihr schwächstes Glied“. Soll heißen: Sparen Sie nicht an guten Kabeln mit
exzellenter Abschirmung. Die meisten Störgeräusche resultieren aus fehlerhafter oder
billiger Verkabelung – und nicht etwa aus nachlässig konstruierter Hardware. Es lohnt
sich immer, da ein paar Euro mehr zu investieren.
Digital-Interface (S/PDIF, RAW, AC3).
An die koaxiale Digital-Schnittstelle (Cinch-Buchsen) lassen sich Geräte anschließen, die das S/PDIF-Protokoll oder Dolby-AC3-Signale verarbeiten können. Darunter fallen zum Beispiel DAT-Recorder und zahlreiche HiFi-Komponenten, oder auch
andere Rechner, die Sie in ein Audionetzwerk (VST System Link) einbinden
möchten.
Möchten Sie Musik vom Rechner zu anderen Geräten digital übertragen bzw. Audiodaten
mit dem Computer aufnehmen, so verwenden Sie dazu das Digital-Interface an der
PHASE 88 PCI-Karte. Für die Aufnahme und Wiedergabe steht jeweils eine koaxiale
(RCA / Cinch) Buchse zur Verfügung.
Die Verkabelung digitaler Anschlüsse erfolgt immer „über Kreuz“, also OUT zu IN und
umgekehrt. Zusammen mit den Audiodaten werden beim verbreiteten S/PDIF-Protokoll
auch Daten zur Gerätesynchronisation (Takt) übertragen, die sog. Sample-Rate. Das
Interface des PHASE 88 Rack-Systems kann Raten bis 96 kHz senden und empfangen.
Der passende Treiber für die Aufnahme digitaler Quellen heißt „PHASE 88 Digital“.
Im Falle eines späteren Umstiegs vom PCI-Anschluss auf das optionale FireWire
(IEEE1394) Board wird die digitale Schnittstelle von der PCI-Karte auf das Rackmodul
verlegt.
Ausführliche Informationen zu den Digital-Interface-Einstellungen im PHASE-Control
Panel finden Sie ab Ü Seite 30.
Praxistipp: Verwenden Sie zur Übertragung von digitalen Audiodaten über die
Koaxialschnittstelle möglichst speziell geschirmte Kabel, zumindest wenn es Ihnen
auf einen absolut sauberen und jitterfreien Signalweg (zum Beispiel beim Mastering) ankommt. Mehr Tipps hierzu ab Ü Seite 47.
Werbeblock ;-) TerraTecs Vice Versa ist ein kompakter Digital-Konverter, der den
Anschluss von Audiogeräten mit optischen TOSLink-Anschlüssen an elektrische
Cinch-Anschlüsse ermöglicht – und umgekehrt. Die clevere Schaltung erlaubt es,
Vice Versa wahlweise als bidirektionalen Konverter oder als Signalrepeater
einzusetzen. Ausführliche Infos unter www.terratec.com .
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
MIDI-Interface.
Das Phase 88 Rack Audiosystem besitzt zwei separate MIDI-Schnittstellen – je eine auf
der Front- und eine auf der Rückseite des 19‘‘ Rack-Moduls. Die Interfaces dienen zur
Verbindung mit entsprechend ausgestatteter Peripherie wie MIDI-Keyboards, DAWControllern und zahlreichen anderen Geräten.
Die Verkabelung von MIDI-Anschlüssen erfolgt immer „über Kreuz“, also OUT zu IN und
umgekehrt. Die Through-Funktion zum Durchschleifen von MIDI-Daten wird Ihnen in der
Regel von MIDI-Sequenzer-Software angeboten.
Praxistipp: Auch wenn Ihnen an Ihrer Einspiel-Tastatur (Master-Keyboard) ein USBAnschluss zur Verfügung steht, sollten Sie nach Möglichkeit den MIDI-Eingang (IN)
des PHASE 88 vorziehen: die „direkte Verbindung“ zum PCI-Datenbus des Rechners und damit zur MIDI-Software ermöglicht ein wesentlich schnelleres und
stabileres Timing als die meisten USB-MIDI-Interfaces. Gleiches gilt selbstredend
bei Bedarf auch für den Ausgang.
WordClock I/O
Auf der Gehäuse-Rückseite finden Sie auch eine Sub-D Buchse zum Anschluss der zum
Lieferumfang gehörenden WordClock-Peitsche. Sie dient zur digitalen Synchronisation
des PHASE 88 Rack-Audiosystems mit anderen Geräten, die dieses im Studiobetrieb
recht gebräuchliche Format unterstützen – wie zum Beispiel Digital-Recorder, DigitalMischpulte, andere PCI-Karten und viele andere mehr. Wird das PHASE 88 Rack System
als SLAVE extern über die WordClock-Schnittstelle synchronisiert, vergessen Sie bitte
nicht die Terminierung mit einem entsprechenden 75 Ohm BNC Terminator (nicht im
Lieferumfang enthalten). Arbeitet das PHASE 88 Rack System als MASTER, ist eine
Terminierung am WordClock-Eingang nicht notwendig.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Die Treiber (Windows-Betriebsysteme).
Das PHASE 88 Rack Audio Interface stellt Ihnen unterschiedliche Treiber für verschiedene Anwendungsbereiche zur Verfügung. Alle Treiber unterstützen sämtliche Bitraten
zwischen 8 und 32Bit mit allen gängigen Sampleraten zwischen 8 und 96kHz. Die
Sampleraten werden in der Regel nicht „interpoliert“, dass heißt, das System stellt sich
immer automatisch auf die Samplerate ein, mit der eine Applikation gerade wiedergibt
(bzw. aufnimmt). Damit werden Qualitätsverluste durch interne Samplerate-Konvertierung
vermieden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, auf die wir weiter unten noch eingehen
werden.
Doch nun zu den einzelnen Treibern.
Der Wave-Treiber.
In den meisten Windows-Programmen werden Ihnen für die Aufnahme und Wiedergabe
die Treiber mit der Bezeichnung „PHASE 88 Wave x/x“ begegnen. Um die Ausgänge des
Audio-Interfaces gezielt ansprechen zu können, finden Sie außerdem eine Nummerierung
vor, welche fünf Ausgangs-Paaren entspricht: 1/2, 3/4, 5/6 und 7/8, sowie Digital
Links/Rechts.
Haben Sie mehrere Audio-Interfaces kaskadiert, nummeriert das Betriebsystem in der
Regel die Treibernamen von 1 bis 4. „In der Regel“ bedeutet dabei im Klartext, dass es
unter Windows Ausnahmen geben kann, auf die wir leider keinen Einfluss haben.
Je nach Anwendungs-Software werden die Treibernamen darüber hinaus ggf. mit
Ergänzungen angezeigt, die auf die Betriebsystem-Eigene Audioarchitektur hinweisen:
MME, WDM oder DirectSound (näheres dazu weiter unten).
Der ASIO-Treiber.
Programme, die über Steinbergs ASIO-Schnittstelle verfügen, zeigen in den entsprechenden Dialogen den ASIO-Treiber des PHASE 88 Systems an. Via ASIO erreichen die
Programme extrem niedrige Verzögerungen bei der Audio-Aufnahme/-Wiedergabe
(Latenz). So sollte sich eine Latenz von deutlich unter 10ms erzielen lassen. Auf schnellen und sauber eingerichteten Systemen sind sogar Latenzen bis weniger als 1ms bei
96kHz Samplerate möglich!
Der ASIO-Treiber wird in kompatiblen Programmen unter „ASIO for PHASE 88“ aufgeführt. Die Ein- und Ausgänge (meist „Busse“) die in den jeweiligen Programmen zur
Verfügung stehen, heißen „PHASE (n) Out“, wobei (n) zur Unterscheidung mehrerer
PHASE-Interfaces dient (1 bis 4, siehe Ü Seite 39). Das jeweilige Ausgangspaar (1/2,
3/4, 5/6, 7/8 und Digital Links/Rechts) wird häufig nur mit dem linken Kanal angegeben,
gilt jedoch für beide Kanäle.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Der GSIF-Treiber.
Ebenfalls nur in bestimmten Programmen sichtbar, ist der GSIF-Treiber des AudioInterfaces. Die Sampler-Software GigaStudio und weitere Produkte des Herstellers
Tascam / Nemesys können mit diesem Treiber ebenfalls sehr schnell und direkt auf die
Hardware zugreifen. Die Ausgänge die in den jeweiligen Programmen zur Verfügung
stehen, heißen hier jeweils „PHASE 88 GSIF (n)“ und führen direkt zu den Ausgängen
des PHASE 88 Audiosystems.
Der MIDI-Treiber.
Für die Aufnahme und Wiedergabe von MIDI-Informationen über die MIDI IN- und OUTBuchsen steht ein eigener Treiber zur Verfügung.
Diesen im System als „PHASE 88 MIDI 1 (2)“ bezeichneten Treiber können Sie überall
dort auswählen wo ein Einsatz Sinn macht.
Praxistipp: Sollen MIDI-Dateien, die über die Medienwiedergabe von Windows
gespielt werden, ebenfalls an extern angeschlossene Geräte weitergeleitet werden,
sollten Sie in der Windows Systemsteuerung den Dialog „Eigenschaften von
Sounds und Audiogeräte“ öffnen und die „MIDI-Musikwiedergabe“ auf den o.g.
Treiber stellen.
Im Detail – besondere Eigenschaften der Treiber.
Weniger versierte Anwender können die folgenden Absätze gefahrlos überlesen, hier
gibt’s einige Hinweise für Wissensdurstige.
32 Bit Datentransfer.
Die Treiber unterstützen ein spezielles Datentransport-Format, „32 Bit unpacked“
genannt. Audiodatenströme werden über den PCI-Bus des Rechners zum Hauptspeicher
transportiert. Der PCI-Bus arbeitet mit 32 „Leitungen“ (32Bit). So ein PC achtet in der
Regel sehr darauf, dass seine Leitungen immer gut ausgelastet sind. Daher werden beim
Transport von 8Bit Audiodaten immer vier (4 x 8 = 32), bei 16Bit Daten zwei (2 x 16 = 32)
Pakete geschnürt, um sie auf die Reise zu schicken (Abbildung oben).
Bei 24Bit Audiodaten sieht die Sache rein rechnerisch ein wenig komplizierter aus:
plötzlich sind „nur“ 24 wohlklingende Bits da, also „fehlen“ ganze 8. Das „24 Bit packed“Verfahren löst dies folgendermaßen: die Rechner-CPU (also beispielsweise Ihr Pentium)
teilt die 24Bit-Daten in Vielfache von 32 (Abbildung mitte). Das kostet Kraft und muss
nicht sein.
Beim „32 Bit unpacked“-Verfahren wird der Rest der 24 Datenbits von der Hardware mit
Nullen aufgefüllt und vom Treiber in passenden 32Bit Päckchen auf Wanderschaft
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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geschickt. Die meisten der heute gängigen Applikationen unterstützen dieses Ressourcen
schonende Verfahren mittlerweile (Abbildung unten).
DirectSound & WDM.
Selbstverständlich unterstützen die Treiber des PHASE 88 Systems auch Microsofts
DirectSound-, bzw. die DirectSound 3D-Schnittstelle. Außerdem folgt die Software strikt
den Vorgaben für Microsofts WDM-Spezifikation. WDM (Windows Driver Model) ist ein
noch junges Treiber-Konzept des beliebten Software-Herstellers aus Redmond und bringt
für den Bereich Audio einige Neuerungen mit sich. So sind die Treiber Beispielspielsweise in der Lage, Audio-Datenströme von mehreren Anwendungen parallel wiederzugeben
(Multi-Client, ein „Luxus“, den treue TerraTec-Kunden bereits seit anno 1997 zu schätzen
wissen).
WDM-Sampleraten(SR)-Interpolation.
Die Multi-Client-Fähigkeit der WDM-Architektur erlaubt auch die gleichzeitige Ausgabe
verschiedener Audio-Datenströme unterschiedlicher Sampleraten. Die für alle Ströme
verwendete Samplefrequenz orientiert sich dabei an der zuerst aufgerufenen Datei. Alle
weiteren – noch zur Laufzeit der ersten Datei – abgespielten Datenströme werden
entsprechend Interpoliert und ihre Tonhöhe bleibt unbeeinflusst.
Da eine SR-Konvertierung / Interpolation immer auch einen gewissen Qualitätsverlust mit
sich bringt, sollten Sie bei Anwendungen, bei denen Ihnen höchstmögliche Audioqualität
wichtig ist, darauf achten, dass nicht mehrere Programme gleichzeitig unterschiedliche
Sampleraten verwenden. Beim Überspielen eines Musikstückes mit 44.1kHz auf einen
DAT-Recorder beispielsweise, halten Sie also am besten nur die Abspielsoftware
geöffnet.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
WDM-Kernel-Streaming.
Auch hinter WDM-Kernel-Streaming verbirgt sich eine für Microsoft neue Funktionalität.
Ähnlich zu bereits etablierten Modellen wie Steinbergs ASIO-Schnittstelle ermöglicht
Kernel-Streaming u.a. einen extrem schnellen Zugriff auf die Audiohardware. Die dazu
eingesetzte Software (z.B. Audio-/MIDI-Sequenzer oder Software-Synthesizer) muss die
WDM-Funktion allerdings direkt unterstützen. Eines dieser Programme ist beispielsweise
die Recording-Software „Sonar“ aus dem Hause Cakewalk.
Die MAC OS X Treiber.
Die zur Erstauslieferung vorliegende Treiberversion setzt ausschließlich auf das MAC OS
X CoreAudio- bzw. CoreMDI-Konzept auf. Mit Hilfe der CoreAudio Unterstützung kann
das PHASE 88 System mit extrem niedrigen Latenzen innerhalb eines Audio/MIDISequenzers (z.B. Emagic Logic oder Cubase SX) betrieben werden. Ein spezieller ASIOTreiber ist also nicht zwingend notwendig. Sobald die angekündigten Softwareprodukte
der Firma Steinberg eine direkte ASIO-Anbindung an die Hardware ermöglichen, ist eine
entsprechende Unterstützung der PHASE 88 PCI Karte geplant.
Unter Systemeinstellungen -> Ton kann das PHASE 88 System als StandardAusgabegerät unter OS X eingerichtet werden.
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Das Control Panel.
Das PHASE Control Panel ist - neben den Treibern – die mit Abstand wichtigste Software
des Pakets. Hier können Sie, ganz wie es die jeweilige Situation erfordert, auf Ihrem
Audio-Interface schalten und walten, Lautstärken reduzieren (wörtlich nehmen!), einen
der beiden Eingangs-Vorverstärker steuern sowie Einstellungen laden und speichern.
Hinweis: Die Funktionalität, sowie die Position der Bedienelemente sind unter
Windows und MAC OS weitestgehend identisch. Die folgenden Abbildungen
entsprechen der Windows Variante des Control Panels.
Wie funktioniert das Control Panel?
Das PHASE Control Panel bzw. das Routing (Signalfluss innerhalb der Karte) ist sehr
leicht zu verstehen. Sie möchten dennoch genau lesen, worum es geht? Bitteschön, im
Folgenden zu den einzelnen Funktionsblöcken, von links nach rechts:
Analog Inputs
Bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie den betreffenden Karteireiter in Ihrem ControlPanel nicht auswählen können – es hat schon seine Richtigkeit, dass er zwar vorhanden,
aber „angegraut“, also als funktionslos, gekennzeichnet ist. Die Erklärung dafür ist
einfach (nein – Sie haben nicht vergessen, den betreffenden Treiber zu installieren, keine
Sorge!): das Control Panel ist im Prinzip identisch mit dem der PHASE 88. In der
Rackversion wurde die Software-Regelung der Eingangsempfindlichkeit der analogen
Eingänge durch die Hardware-Regler auf dem Gehäuse ersetzt. Was – wie bereits
erwähnt - nicht nur rein ergonomische Vorteile, sondern auch durchaus technische hat,
erfolgt doch die Reglung jetzt vor den Wandlerbausteinen (Stichwort „Rauschabstand“).
Eine zusätzliche Software-Lösung wäre zwar ohne Aufwand noch immer zu bewerkstelligen, würde aber keinen Sinn machen.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Digital Mixer.
Das PHASE 88 Control Panel bietet einen internen 36Bit-Digital-Mischer, den Sie
verwenden, jedoch auch umgehen können, wenn Sie ihn nicht benötigen.
Die Digital Mixer Seite des Control Panels
Der Digital Mixer mischt zum einen alle von den Treibern ausgespielten Signale, zum
anderen die an den physikalischen Eingängen anliegenden Signale zusammen. Schalten
Sie zwischen den Seiten ´Wave´ und ´Input´ um, um die jeweiligen Pegel zu sehen und
Lautstärken zu steuern.
Die Summe aller hier gemischten Signale kann über „Master Volume“ geregelt, und
letztlich über den Eintrag ´Digital Mixer´ im Routing-Dialog (Settings-Seite) an die Analog
Ausgänge 1+2 sowie Digital Out geleitet werden.
Möchten Sie das PHASE 88 Rack-Audiosystem nur als „Rein-Raus-Karte“ für Ihren
Audio-/MIDI-Sequenzer verwenden, benötigen Sie den Digital Mixer im Prinzip nicht. Wie
bereits an mehreren Stellen beschrieben, kontrolliert in diesem Fall die von Ihnen
verwendete Software die Lautstärken und Panorama-Einstellungen. Es geht praktisch
direkt aus der Software heraus zu den Ausgängen.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Settings.
Die Setting Seite des Control Panels
Master Clock.
An dieser Stelle geht es um die Samplerate, mit der Sie das PHASE 88 Rack-System
betreiben. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, denn die Karte kann von einem externen
Signal (External, z.B. einem DAT-Rekorder) getaktet werden oder sich selbst eine Rate
vorgeben (Internal) und diese auch an andere Geräte weiterreichen.
Sie können hier zwischen allen verbreiteten Sampleraten zwischen 8 und 96 kHz wählen
- die verwendete Bitrate ist an dieser Stelle nicht von Bedeutung. Bei einer Synchronisation von außen (also über ein an die Digital-Schnittstellen oder die interne Verbindung zur
Kaskadierung mehrerer Karten angeschlossenes Signal), wird Ihnen die externe Samplerate angezeigt. Liegt kein Signal an oder wird die Verbindung unterbrochen, erhalten Sie
die Meldung „No Signal“.
Der Audiocontroller der PCI-Karte verfügt über keinen so genannten Sample-RateKonverter. Ein solcher - bei Consumer-Soundkarten übliche - Baustein sorgt normalerweise dafür, dass Sie Signale in unterschiedlichen Sampleraten abspielen und hören
können, indem die Sampleraten in Echtzeit bei Bedarf auf eine bestimmte Frequenz
„interpoliert“ werden. Bei Nutzung der WDM-/bzw. CoreAudio-Treiber können Sie darüber
hinaus Audio von mehreren Programmen gleichzeitig wiedergeben. Auch hier werden
dann alle „anliegenden“ Sampleraten vom Betriebsystem konvertiert (interpoliert).
Achtung: Die softwareseitige Interpolation über das Betriebsystem bringt einen mitunter
hörbaren Qualitätsverlust mit sich. Bei der professionell ausgerichteten Aufnahme und
Wiedergabe von Audiomaterial sollten Sie unbedingt darauf achten, die Samplerate der
Karte der gewünschten Aufnahme-/Wiedergabe-Samplerate gleichzusetzen. Alternativ
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
können Sie auch den ASIO-Treiber verwenden – hier wird die Samplerate innerhalb der
verwendeten Applikation fest eingestellt.
Der Schalter „Samplerate Locked“ erlaubt zusätzlich das Festsetzen der Samplefrequenz auf einen fest eingestellten (bzw. den extern vorgegebenen) Wert.
Starten Sie die Wiedergabe oder Aufnahme mit einer abweichenden Samplerate führt
das Windows- bzw. MAC OSX Betriebssystem eine softwarebasierende Sampleratenkonvertierung auf die Hardwarefrequenz durch. Eine Ausnahme bilden Anwendungen mit
ASIO Unterstützung: diese melden Sampleratenkonflikte, bzw. synchronisieren sich
automatisch auf die Hardwaresamplerate.
Das I/O Board.
Ein extrem simpler Bereich des PHASE-Control Panels. Für den Fall, dass das Rackmodul einmal von der PCI-Karte getrennt wird (wie auch immer dies bei angezogenen
Schrauben vorkommen kann?), sollten Sie die Wandler neu kalibrieren. Dieser Vorgang
dauert nicht lang und tut auch nicht weh. Allerdings sollten Sie grundsätzlich darauf
achten, das Modul nicht während des Betriebes abzunehmen oder anzudocken. Es
könnte dabei beschädigt werden.
Channel 7/8 Select.
An die Eingangskanäle 7 und 8 können wahlweise Line- oder Mikrofon-Signale angelegt
werden. Line-Signal Quellen müssen an die 6,3mm Klinkenbuchsen auf der Rückseite
des 19“ Moduls angeschlossen werden, wohingegen die XLR Frontbuchsen ausschließlich Mikrofonsignalen vorbehalten sind. Mit den Schaltern „Line In – Backside“ sowie
„Microphone In – Frontside“ werden die jeweils aktiven Eingansbuchsen festgelegt.
Beachte Sie bitte, dass die Umschaltung immer paarweise erfolgt. Ein gemischter
Betrieb, z.B. Line In auf Kanal 6 und gleichzeitig Mikrofon In auf Kanal 7, ist also nicht
möglich. Möchten Sie Kondensatormikrofone mit 48 Volt Phantomspannung betreiben,
lässt sich diese direkt am 19 Zoll Modul (ebenfalls gemeinsam) für die Kanäle 7 und 8
aufschalten.
Wave Playback/Record Mode (nur Windows).
Der Wave Playback/Record Mode bestimmt, ob Sie nur mit einer Software (z.B. AudioSequenzer) oder mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten möchten. Wie Sie
bereits oben (Abschnitt „Die Master Clock“) erfahren haben, ist die Verwendung von
mehreren Programmen mit unterschiedlichen Sample-Raten ohne Interpolation (unter
Windows über die WDM-Treiber) nicht möglich. Bei gleichen Aufnahme- und/oder
Wiedergabe-Frequenzen stellt dies kein Problem dar: schalten Sie dazu in den „MultiApplication“-Mode. Im Modus „Multi-Track“ sind alle WavePlay-Treiber (respektive
WaveRecord) nur für ein geöffnetes Programm verfügbar. In der Regel wird dies Ihre
bevorzugte Harddiskrecording-Anwendung sein. Genau dieser Regel wird der spezielle
Modus gerecht, denn im Multi-Track-Betrieb sollten alle Treiber (WavePlay 1/2, 3/4, 5/6
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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usw.) der Applikation nicht nur gleichzeitig zur Verfügung stehen, sondern sollen darüber
hinaus auch samplesynchron (absolut gleichzeitig) starten. Eine extrem wichtige Eigenschaft, die im professionellen Recording-Einsatz unerlässlich ist.
Digital Out.
Hier bestimmen Sie, ob ein Signal, welches Sie über die Digital-Schnittstelle aussenden,
bestimmte Schutz-Informationen enthält oder nicht. Es ist möglich, Ihrer Aufnahme beim
Überspielen auf ein anderes Gerät eine Kopierschutzkennung (Original) mit auf den Weg
zu geben. Dies kann Sinn machen, wenn Sie beispielsweise eine Komposition als Demo
auf DAT oder MiniDisk aufzeichnen und nicht möchten, dass hiervon weitere (Digital-)
Kopien gemacht werden.
n Copyright fügt dem Signal eine Kopierschutz-Kennung zu bzw. filtert diese (bei DeAktivierung) aus. Dabei wird das so genannte „Copy-Protection-Bit“ gesetzt, welches
(auf Consumer-Geräten) keine digitale Kopie des Signals mehr zulässt.
n Original aktiviert das so genannte „Generation-Bit“ und lässt damit noch genau eine
digitale Kopie zu. Deaktivieren Sie die Funktion, wird dieses Bit auf 0 gesetzt – es darf
also munter kopiert werden.
n Non-Audio erlaubt das Übertragen von zusätzlichen Steuerinformationen und
ermöglicht so die Wiedergabe im RAW-Format (z.B. für AC3 oder DTS).
Die DMA Buffer Transfer Latency (nur Windows).
Ein langes Wort mit hohem Nutzwert – zumindest wenn Sie Software ohne ASIOUnterstützung verwenden möchten oder müssen. Hier bestimmen Sie, wie schnell eine
Applikation (z.B. ein Software-Synthesizer) auf die Windows-MME- und WDM-Treiber
zugreifen kann. Je schneller, desto besser wird man meinen, wenn die Sache nicht einen
Haken hätte: die Einstellung ist systemabhängig und wird - bei einem zu langsamen
Rechner – mit hörbaren Aussetzern bei der Aufnahme und Wiedergabe quittiert. Bemerken Sie also beim Abspielen von Audiospuren mit Ihrem Harddiskrecording-Programm so
genannte „DropOuts“, müssen Sie die DMA Buffer Transfer Latency erhöhen. Wichtig ist
jedoch in diesem Zusammenhang auch das „tuning“ Ihrer jeweiligen Applikation. Viele
Programme bieten Ihnen Einstellmöglichkeiten für die Audio-Puffer.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Die Einstellung der Puffergrößen in WaveLab 4
Ein Tipp zum ausbalancieren: versuchen Sie (wenn es auf Geschwindigkeit, also geringe
Verzögerungen bei der Wiedergabe ankommt) die Anzahl von Puffern und ihre Größe so
niedrig wie möglich zu halten. Erniedrigen Sie dann schrittweise die DMA Buffer Transfer
Latency im PHASE-Control Panel. Die Treiber sind sehr sauber und schnell programmiert. Sie sollten also in entsprechend konfigurierten Systemen auch auf vernünftige
Werte kommen, mit denen es Spaß macht, zu arbeiten.
Hinweis: die Einstellungen für die DMA Buffer Transfer Latency wirken sich nicht auf die
Performance der ASIO- oder GSIF-Treiber aus (siehe Ü Seite 24).
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Die About-Seite.
Die About Seite des PHASE 88 Rack Control Panels
Auf der About Seite finden Sie – neben einem Kartoffeldruck-ähnlichem Eindruck unseres
Firmensitzes im niederrheinischen Nettetal (leider nur Windows …) – einige wichtige
System-Informationen, welche bei einem eventuellen Kontakt mit der Hotline oder vor
Treiber-Updates hilfreich sein können. Halten Sie die Maus über den Info-Bereich,
erhalten Sie weitere Informationen.
Das PHASE-Control Panel in der Windows-Taskleiste.
Das PHASE-Control Panel-Symbol in der Windows-Taskleiste (rechts unten, in der Nähe
der Uhr) erscheint, wenn das PHASE-Control Panel geladen wurde. Es kann mit der
rechten Maustaste angeklickt werden und stellt einige Funktionen bereit, die auch vom
Panel selbst aus gesteuert werden können – lesen Sie zur Erklärung bitte die betreffenden Abschnitte einige Zeilen weiter oben.
n Show / Hide. Zeigt das Panel an, bzw. verbirgt es.
n Select Card. Bei kaskadierten AudioSystemen wählen Sie hier die Karte, die Sie
steuern möchten. Dies ist auch per Tastatur möglich. Drücken Sie dazu die Tasten 1
bis 4 auf dem Nummernblock.
n Select Page. Ruft eine Seite des Panels direkt auf. Auch die Dialoge für SzenenVerwaltung, Farben und ASIO/GSIF-Einstellungen können per Tastatur gewählt werden.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
n Advanced – Direct Monitoring. Mit dieser Funktion kann die Direct Monitoring
Unterstützung des PHASE 88 Systems aktiviert bzw. deaktiviert werden. ASIO 2.0
erlaubt das direkte "Monitoring" über eine geeignete Audio-Hardware wie das PHASE
88 System. Wird diese Funktion innerhalb der Audioapplikation aktiviert (z.B. Emagic
Logic: Deaktivierung der Option "Softmonitoring", in Cubase VST: Aktivieren der Option "DirectMonitoring" innerhalb der Systemeinstellungen) wird der entsprechende
Kanal im DigitalMixer des PHASE 88 Control Panel "entmutet" sobald die Aufnahme
aktiviert ist. Auch werden kontinuierlich Volumen- und Panoramaeinstellungen aus
dem Sequencer-Mixer in den DigitalMixer des PHASE 88 Audiosystems übertragen.
Der Wiedergabepfad (nicht der Aufnahmepfad) läuft nun nicht mehr über den Sequenzer. Stattdessen werden nun die betreffenden Eingangssignale direkt über den
DigitalMixer an den Ausgang 1/2 und/oder Digital Out geleitet (vorausgesetzt das
Routing des PHASE 88 Systems wurde im Setting- Fenster des Control Panels entsprechend eingestellt). Da die Signale ohne Umweg direkt auf der Hardware der
PHASE 88 weitergeleitet werden, ist so absolut latenzfreies Monitoring möglich.
n Exit. ... oder auch Alt+F4. Aus. Schluss. Zu machen. Ende. Finito.
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Scenes und kaskadierte Karten verwalten (nur Windows).
Bei modernen Digital-Mischpulten nennt man es „TotalRecall“ – PC-Kenner würden es
„Laden“ und „Speichern“ nennen: Unter dem „Scene“-Knopf am rechten Rand des
PHASE-Control Panels haben Sie die Möglichkeit, alle Einstellungen der Karte zu
speichern (Save), zu laden (Load) oder zuvor gespeicherte „Scenes“ zu löschen (Delete).
Mit „Cancel“ verlassen Sie den Dialog ohne eine Änderung.
Ebenfalls auf der rechten Seite und immer im Zugriff ist die Karten-Auswahl (Select)
untergebracht. Hier schalten Sie die Darstellung für den Betrieb mit mehreren Karten der
EWS-/PHASE-Familie um, sofern Sie diese installiert haben. Die Scene-Memory-Funktion
speichert übrigens immer alle Einstellungen für alle Karten.
ASIO Control Panel (nur Windows).
Programme, die Unterstützung für Steinbergs ASIO bieten, zeigen in den entsprechenden
Dialogen spezielle Einstellungen für diese Treiber an. Wie sich die PHASE Hardware
verhält, stellen Sie im ASIO Control Panel ein.
Die ASIO Settings
Die ASIO buffer size hängt direkt mit der Latenz („Geschwindigkeit“) des ASIO Treibers
zusammen, beeinflusst jedoch bei zu niedrigen Werten auch die Performance Ihres
Gesamtsystems. Auf schnellen Systemen (ab etwa 1GHZ) sollten Sie problemlos Werte
unter 512 Samples/Buffer einstellen können (dies entspricht dann einer Latenz von unter
5ms bei 96kHz).
„Problemlos“ bedeutet, dass Sie keinerlei Aussetzer bei Audio-Aufnahme oder Wiedergabe feststellen. Kommen solche DropOuts vor, erhöhen Sie bitte die Puffergröße oder
Anzahl der Samples/Buffer.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Die „Umrechnung“ in Zeitwerte wird Ihnen auch im Display unterhalb des Menüs angezeigt.
GSIF/ASIO multi-client
Um Anwendungen, welche von den unterschiedlichen Treibermodellen GSIF und ASIO
Gebrauch machen, auch gleichzeitig nutzen zu können (z.B. GigaStudio mit Cubase SX),
können Sie den GSIF/ASIO multi-client-Modus aktivieren. So können zwei Programme
gemeinsam auf die Hardware zugreifen, wobei Sie entscheiden, welcher Ausgang von
welcher Software genutzt werden darf.
n GSIF resolution. Wählen Sie hier, ob Sie die Wiedergabe mit 16 oder 20/24Bit
Dynamik bevorzugen. Die hier eingestellte Bit-Tiefe bezieht sich auf ASIO- wie GSIFAnwendungen.
n Buffer size. Je nach Systemleistung können Sie hier zwischen klein (Small), Standard und großen Puffern (Large) wählen. Wie oben beschrieben, wählen Sie die Puffergrößen „nach Gehör“ – kommen DropOuts vor oder arbeiten alle Programme einwandfrei?
n Ausgangswahl. Hier verteilen Sie die Ausgänge auf die beiden Treiber.
Card(s) used for ASIO.
Hier wählen Sie – bei kaskadierten EWS-/PHASE-Systemen – die Karten, welche in
einem ASIO-Verbund zu „einer Karte“ zusammengefasst werden sollen. Die markierten
Karten erscheinen dann in der jeweiligen Applikation als ein (1) ASIO-Device mit der
entsprechenden Anzahl Ein- und Ausgängen.
Colors (nur Windows).
Die wohl wichtigste Einstellung innerhalb des PHASE Control Panels nehmen Sie hier
vor. Farben bestimmen unser Leben, wohin auch immer wir unser Augenmerk schweifen
lassen. Das Leben ist schön und mit rosafarbenen Buttons und hellgrünen Reflektionen
wird jeder noch so triste Windows-Desktop durch blühende Pixelfrische erhellt ... . Wir
wünschen viel Spaß beim Fummeln! ;-)
Doch Scherz ein wenig beiseite – auch hier gibt es wirklich hilfreiche Einstellungen, die
Ihr PHASE Control Panel nicht nur hübscher, sondern mitunter auch noch übersichtlicher
darstellen:
Ein Klick auf die Schaltflächen Background, Text, Static Controls und Peakmeter öffnet
den Windows-Dialog zur Farbanpassung.
Der Schalter „Reflections off“ schaltet die hübschen Reflexionen der Elemente aus und
wieder ein. Dies kann bei langsameren Systemen hilfreich sein.
Die oben getätigten Einstellungen können Sie sogleich im rechten Teil des Fensters
testen und mit der Save-Funktion speichern.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Einmal gespeichert, finden Sie Ihre persönliche Farb-Einstellung im Drop-Down-Menü
wieder, unter dem Sie auch einige Beispiele finden. Das Farb-Set „Windows System“
bedient sich dabei ausschließlich Farben, welche auch bei 8Bit-Farbtiefe keine Darstellungsprobleme mit sich führen.
Weitere Tipps zur Control Panel Bedienung.
n Sie können die Anzeige-Namen im Digital Mixer ändern und so für mehr Übersicht
sorgen. Klicken Sie einfach doppelt auf WavePlay 1/2 … 3/4 … oder Input 1/2 … 3/4
… und geben Sie einen neuen Namen (zum Beispiel den eines angeschlossenen
Gerätes) ein.
n Halten Sie die Maus länger über eines der farbigen VU-Meter, wird Ihnen der aktuelle
Signal-Spitzenpegel mitgeteilt.
n Um System-Leistung zu sparen, können die VU-Anzeigen durch einen Klick mit der
rechten Maustaste ausgeschaltet werden.
n Ein Mute-Schalter schaltet das anliegende Signal komplett stumm, während das
vollständige herunter ziehen eines Reglers das Signal immer noch leise erklingen
lässt.
n Die Stereo Link-Funktion (standardmäßig aktiviert) erlaubt das gleichzeitige Regeln
der linken und rechten Seite eines Signals.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Kaskadierung und interne Synchronisation.
Bis zu 4 Audio-Interfaces aus dem Hause TerraTec Producer (PHASE 88, PHASE 88
Rack, EWS 88 MT/D und EWS MIC 2(8) lassen sich in einem Rechner installieren und
sogar als in sich geschlossenes System gemeinsam betreiben.
Sie erweitern so bequem die Anzahl der physikalischen Ein- und Ausgangskanäle, auf die
Sie mit den meisten Windows-Applikationen auch direkt zugreifen können. So stehen bei
einem voll ausgebauten System mit vier PHASE und/oder EWS-Modellen insgesamt 40
Ein- und Ausgänge zur Verfügung – und das bei nahezu gleich bleibend niedriger Latenz!
Schon vor dem Einbau der einzelnen PCI-Systeme sollten Sie sich Gedanken über deren
späteren Einsatz machen. Sollen mehrere Systeme gemeinsam innerhalb einer Applikation verwendet werden, z.B. unter einem ASIO und/oder GSIF Treiber, sollten diese
untereinander synchronisiert sein. Synchronisation bedeutet, dass der Systemtakt einer
Karte (Master) alle weiteren Karten (Slave) taktet. Stellen Sie sicher, dass der SyncEingang eines PHASE/EWS88 Systems als Slave fest über die Kabelverbindung (EWSConnect) mit der Master-Karte, bzw. einer weiteren Slave-Karte verbunden ist. Der onboard Digitaleingang der PHASE/EWS88 kann in dieser Konfiguration nicht mehr
verwendet werden (auch nicht im „Independent“ Modus). TerraTec Audio Produkte mit
WordClock-Schnittstelle wie das PHASE 88 Rack System, sollten auch über dieses
Interface miteinander synchronisiert werden. Der Sync-In auf der zugehörigen
EWS88 PCI Karte wird also nicht angeschlossen. Dies bietet den Vorteil, dass im
„Independend-Modus“ die digitalen Eingänge aller MIC-Module separat zur Verfügung
stehen. Systeme ohne WordClock Interface werden aber auf jeden Fall über den EWSConnect mit der Master-Karte intern verbunden (siehe Bild „Master/Slave-Betrieb Synchronisierung mehrerer PHASE/EWS-Systeme“).
Möchten Sie die Systeme in verschiedenen Applikationen nutzen (z.B. ein PHASE 88
Rack System unter ASIO in Cubase SX und ein PHASE 88 System unter einer MMEApplikation wie z.B. CoolEdit) empfiehlt es sich, die Systeme nicht über Hardwareverbindungen zu synchronisieren. Ein Master/Slave Betrieb macht hier keinen Sinn, im „Independent“ Modus stehen aber, wie bereits erwähnt, jetzt wieder alle Digitaleingänge der
einzelnen System zur Verfügung.
Haben Sie nur eine Karte im System, müssen Sie lediglich festlegen von welcher Quelle
(S/PDIF COAX oder WordClock) das Signal zur externen Synchronisierung bezogen wird:
1.
S/PDIF COAX:
Sync IN –> 1-2, Sync OUT bleibt frei, JP 1 -> 1-2.
2.
WordClock:
Sync IN –> 2-3, Sync OUT bleibt frei, JP 1 -> 1-2.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Master/Slave-Betrieb – Synchronisierung mehrerer PHASE/EWS-Systeme
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Der Master/Slave Modus
Haben Sie alle Systeme (wie zuvor beschrieben) elektrisch miteinander verbunden,
müssen Sie zum synchronierten Betrieb nur noch den Multiple Card Mode im PHASE
Control Panel auf „Master/Slave“ stellen.
Das PHASE Control Panel (bzw. EWS Control Panel entsprechend älterer Modelle) wird
nun die Einstellungen der MasterClock automatisch vornehmen, da die Karten nun
untereinander digital synchronisiert sind. Die Clock der ersten (Master-)Karte sollte nun
auf „Internal“ geschaltet werden. Alle weiteren Karten (sie können die Modelle an der
rechten Seite des Control Panels mit „Select Card#“ auswählen) werden auf eine externe
Synchronisation („External“) geschaltet.
Alle Interfaces laufen nun mit der auf der Master-Karte eingestellten Samplefrequenz.
Möchten Sie auch die erste Karte extern takten lassen (z.B. von einem DAT-Recorder),
setzen Sie auch deren MasterClock auf „External“. Die Sync-Informationen werden
entsprechend weitergereicht.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Tipps, Tricks & Wissenswertes.
Mehrere Audiokarten in einem System.
In einem modernen PC-System lassen sich heute mehrere Audiokarten unterschiedlicher
Hersteller problemlos installieren und gemeinsam parallel betreiben. In wie weit sich die
Audio-Schnittstellen in der Praxis kombinieren lassen, hängt von der verwendeten
Software ab. Auch der parallele Betrieb eines OnBoard-Soundchips bringt in der Regel
keine Probleme mit sich.
Beim Einsatz mehrer Audio-Systeme aus dem Hause TerraTec stehen zahlreiche
Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Kurz gesagt lassen sich alle PCI-Karten der
TerraTec-Familie problemlos miteinander in einem Rechner betreiben. Dies gilt auch für
die Consumer-Produkte wie DMX 6fire 24/96 und andere.
Die PCI-Audio-Systeme der TerraTec-Producer-Serie (Stand zur Drucklegung: EWS88
MT, EWS88 D, EWS MIC2+, EWS MIC8+, PHASE 88 und eben PHASE 88 Rack) lassen
sich darüber hinaus über eine interne Kabelverbindung bzw. WordClock synchronisieren
und über ein gemeinsames PHASE-Control Panel konfigurieren. In einer ASIOUmgebung wird das System dann als ein einziges Gerät mit bis zu 40 Ein- und Ausgängen dargestellt. Mehr zur Kaskadierung der Produkte finden Sie ab Ü Seite 39.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Von IRQs und sonstigen Unterbrechungen.
Grundlagen:
IRQ steht für "Interrupt Request", engl. für Unterbrechungsanforderung. Mit einem IRQ
wird dem Prozessor mitgeteilt, dass ein Gerät eine bestimmte Aktion durchführen möchte.
Dies geschieht über so genannte Interrupt-Leitungen, welche in der Lage sind den
Prozessor zu stoppen und von ihm eine Berechnung zu fordern.
In einem PC stehen seit der Einführung des PIC (Programmable Interrupt Controller) 16
Interrupt-Leitungen zur Verfügung, von denen die meisten, wie Sie unten sehen, bereits
belegt sind. Bei moderneren Motherboards wird mittlerweile meist ein APIC (Advanced
Programmable Interrupt Controller) eingesetzt und dieser kann mehr als 32 IRQ’s
verwalten.
IRQ
Gerät
0
Systemzeitgeber
1
Tastatur
2
kaskadiert für IRQ 8 bis 15; ab AT ersetzt durch IRQ 9
3
Serielle Schnittstelle (COM2)
4
Serielle Schnittstelle (COM1)
5
Frei
6
Diskettenlaufwerk Controller
7
Parallele Schnittstelle (LPT1)
8
Echtzeituhr
9
Frei
10
Frei
11
Frei
12
PS/2 Maus
13
Mathematischer Coprozessor
14
Primärer IDE-Controller
15
Sekundärer IDE-Controller
Leider läuft der Rechner so noch nicht, da noch keine Grafikkarte bedacht wurde. Ferner
hat fast jeder moderne PC mindestens einen USB-Controller, oft Netzwerk, eventuell
einen Raid-Controller und vielleicht noch „Sound on Board“. Wie Sie sehen, wird es nun
eng mit den IRQ’s, spätestens wenn nun noch eine weitere Steckkarte in einen PCI Slot
eingebaut werden soll.
Sie sollten alle nicht benötigten Geräte (z.B. werden die COM Ports nur noch sehr selten
benutzt) im BIOS Ihres Rechners deaktivieren. Schauen Sie bitte diesbezüglich in die
Dokumentation von Ihrem Mainboard. Die so „frei“ gewordenen IRQ’s können nun im PCI
Bus genutzt werden.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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PCI Bus:
Für den PCI Bus stehen meist nur vier, bei modernen Motherboards mit APIC acht „reale“
Interrupt-Eingänge zur Verfügung. Was bedeutet, dass selbst wenn Sie sechs PCI Slots
auf Ihrem Motherboard haben, diese mit vier bzw. acht IRQ’s auskommen müssen.
Wobei der AGP Port, USB und eventuell der Raid Controller eben auch noch mit über
diese IRQ’s laufen und auf neueren Boards auch noch Onboard LAN, 1394 (FireWire)
und SATA (Serial ATA – neuer Übertragungsstandard bei Festplatten) hinzukommen.
Daher lässt es sich nicht vermeiden, dass sich manche PCI Slots einen IRQ teilen. Es
gibt diesbezüglich leider keine Regel und daher ist auch dort die Dokumentation des
Motherboards die Rettung. Zu jedem Motherboard gibt es eine IRQ Tabelle für den PCI
Bus und anhand des „ABIT KT7A-Raid“ und dem „ASUS A7V8X“ möchten wir Ihnen
diese Belegung etwas näher erläutern:
ABIT KT7A-Raid
Gerät
A
B
C
D
PCI Slot 1
shared
-
-
-
PCI Slot 2
-
shared
-
-
PCI Slot 3
-
shared
-
-
PCI Slot 4
-
-
-
shared
PCI Slot 5
-
-
shared
PCI Slot 6
AGP Slot
USB Controller
shared
shared
-
-
-
-
-
-
shared
Raid Controller
shared
A bis D steht für die vier verfügbaren IRQ’s auf dem PCI Bus.
n A steht PCI Slot 1 und AGP Slot zur Verfügung.
n B steht PCI Slot 2 und 3 zur Verfügung.
n C steht PCI Slot 5 und dem Raid Controller zur Verfügung.
n D steht PCI Slot 4, 6 und dem USB Controller zur Verfügung.
Daraus folgt, dass:
n PCI Slot 1 und AGP Slot einen IRQ teilen
n PCI Slot 2 und 3 einen IRQ teilen
n PCI Slot 4, 6 und USB Controller einen IRQ teilen
n PCI Slot 5 und Raid Controller einen IRQ teilen
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
ASUS A7V8X
Gerät
A
B
C
D
E
F
G
H
PCI Slot 1
-
-
-
shared
-
-
-
-
PCI Slot 2
shared
-
-
-
-
-
-
-
PCI Slot 3
-
shared
-
-
-
-
-
-
PCI Slot 4
-
-
shared
-
-
-
-
-
PCI Slot 5
-
-
-
shared
-
-
-
-
PCI Slot 6
shared
-
-
-
-
-
-
-
AGP Slot
shared
-
-
-
-
-
-
-
USB 1.1 UHCI 1
-
-
-
-
-
shared
-
-
USB 1.1 UHCI 2
-
-
-
-
-
shared
-
-
USB 1.1 UHCI 3
-
-
-
-
-
shared
-
-
USB 2.0 EHCI
-
-
-
-
-
shared
-
-
AC 97 Codec
-
-
-
-
-
-
used
-
Onboard LAN
-
-
shared
-
-
-
-
-
Onboard 1394
-
shared
-
-
-
-
-
-
Onboard SATA
-
shared
-
-
-
-
-
-
Onboard IDE
-
-
-
-
used
-
-
-
A bis H steht für die acht verfügbaren IRQ’s auf dem PCI Bus.
n A steht PCI Slot 2, 6 und dem AGP Slot zur Verfügung.
n B steht PCI Slot 3, Onboard 1394 (FireWire) und SATA zur Verfügung.
n C steht PCI Slot 4 und Onboard LAN zur Verfügung.
n D steht PCI Slot 1 und 5 zur Verfügung.
n E steht dem IDE Controller zur Verfügung
n F steht den USB Controllern zur Verfügung
n G steht dem AC 97 Soundchip zur Verfügung
n H wird nicht benutzt
Daraus folgt, dass:
n PCI Slot 2, 6 und AGP Port einen IRQ teilen.
n PCI Slot 3, Onboard 1394 (FireWire) und SATA einen IRQ teilen.
n PCI Slot 4 und Onboard LAN einen IRQ teilen.
n PCI Slot 1 und 5 einen IRQ teilen.
n der IDE Controller einen eigenen IRQ hat.
n die USB Controller einen eigenen IRQ haben.
n der AC97 Soundchip einen eigenen IRQ hat.
Wie Sie sehen, hat der Einbauplatz einen sehr großen Einfluss auf die IRQ Vergabe im
System und um einem Gerät einen eigenen IRQ zu geben, könnten Sie z.B. beim Board
von ABIT den 2. PCI Steckplatz nutzen aber den 3. müssten Sie dann frei lassen. Beim
ASUS Board wären es z.B. die Steckplätze 1 und 5.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Um die IRQ Belegung in Ihrem System zu kontrollieren schauen Sie unter Windows 98
und ME in den Gerätemanager und klicken doppelt auf den Eintrag System, dort finden
Sie die IRQ Liste. Unter Windows 2000 und XP wird im Gerätemanager die IRQ Belegung wegen virtueller ACPI IRQ Vergabe meistens nicht korrekt dargestellt. Unter diesen
Betriebssystemen müssen Sie die PCI Device List – erscheint kurz während des Bootvorgangs – anschauen. Dort wird die „reale IRQ Belegung angezeigt aber leider sind
moderne PCs diesbezüglich viel zu schnell beim Start und daher sieht man die Liste viel
zu kurz. Tipp: als erstes Bootdevice das Floppy Disk Laufwerk auswählen und dann eine
leere Diskette einlegen. Wenn die Fehlermeldung über ein fehlendes Betriebssystem
kommt, sehen Sie die PCI Device List ;-).
Eigener oder geteilter IRQ?:
Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle modernen PCI Karten mit WDM Treibern IRQSharing unterstützen, nur kann es unter gewissen Umständen zu Problemen führen.
Wenn z.B. während der Wiedergabe oder Aufnahme einer Audio Datei von der Soundkarte ein Interrupt Request gefordert wird, dieser aber nicht sofort ausgeführt werden kann,
weil z.B. die ISDN Karte diesen IRQ mitbenutzt und der IRQ Controller erst noch abfragen muss, welches Gerät denn nun eigentlich den IRQ fordert, kann es zu Störgeräuschen wie „Knistern und Knacken“ durch fehlende Samples kommen.
Unser Gehör ist (zum Glück) eins der empfindlichsten Organe überhaupt und daher
macht sich jedes Sample, welches in der Wiedergabe fehlt, sofort bemerkbar. Ihrem
Auge wäre es ziemlich „egal“ wenn Sie beim Internet Surfen einen winzigen Augenblick
Verzögerung hätten, weil Ihre ISDN Karte nicht sofort dran gewesen wäre, Ihrem Ohr
eben nicht. Daher gilt bei Soundkarten: Geben Sie Ihr einen eigenen IRQ, Ihr Ohr wird
sich freuen!
Immer schön im Takt bleiben – die digitale Synchronisation.
Bei Aufnahmen über die Digital-Schnittstelle ist grundsätzlich zu beachten, dass die so
genannte Samplefrequenz (Takt) der Karte mit der des sendenden Gerätes übereinstimmt. Um eine einwandfreie Synchronisation der Geräte zu gewährleisten, müssen Sie
im PHASE-Control Panel die MasterClock auf „External“ schalten (siehe auch
Ü Seite 30).
Vergessen Sie diesen Schritt, sind unter Umständen hörbare Fehler (DropOuts, Knackser) bei der Audioaufnahme (und bereits beim Abhören) die Folge. Und auch im umgekehrten Fall (ein externes Gerät soll im Takt des Audiosystems laufen) ist natürlich auf
entsprechende Einstellungen Ihrer Zusatzperipherie zu achten. Das PHASE Control
Panel muss dann (wie auch während des Betriebes ohne extern angeschlossene DigitalGeräte) auf „Internal“ gestellt werden. Sollen die Geräte permanent in beide Richtungen
miteinander verbunden werden, müssen Sie sich für einen Taktgeber entscheiden.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Die Digitalschnittstelle des PHASE 88 Audiosystems überträgt alle Bit-Auflösungen
zwischen 8 und 24 Bit, sowie alle Sample-Raten zwischen 8 und 96kHz. Beachten Sie,
dass nicht alle Geräte Sampleraten über 48kHz verarbeiten können. Möchten Sie ein mit
96kHz aufgenommenes Signal auf einen DAT-Recorder überspielen, müssen Sie die
Datei(en) von geeigneter Software zunächst auf 44.1kHz oder 48kHz umrechnen lassen.
Dolby AC3 und DTS.
Es ist möglich, die Digitalschnittstellen des PHASE 88 Rack-Systems auch unabhängig
vom S/PDIF-Standard zu verwenden (siehe dazu auch Ü Seite 30; Digital-Out auf „NonAudio“). Diverse Hersteller von Software-DVD-Playern unterstützen die Wiedergabe von
DVD-Audiomaterial über die PHASE Serie von TerraTec Producer. So können die
Signale auch im Dolby AC3- oder DTS-Format an den Digital-Schnittstellen abgegriffen
werden.
Wissenswertes zu Digitalkabeln (Lichtleiter & AES/EBU).
Auch bei der Übertragung von Audiodaten über Lichtleiter können wenige, in der Regel
nicht hörbare Fehler auftreten. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie qualitativ
hochwertige und nicht zu lange Kabel wählen: aus flexibleren Kunststoff bis etwa 1,5 m,
aus (weniger biegsameren) Glasfasern bis etwa 5m.
Klangliche Unterschiede bei Digitalkabeln scheinen zwar auf den ersten Blick unverständlich, können jedoch wirklich auftreten. Begründet werden kann dies unter anderem mit
dem Einsatz von Algorithmen zur Fehlerkorrektur die bei qualitativ unterschiedlichen
Kabeln natürlich auch unterschiedlich häufig zum Einsatz kommen. Allerdings sind die
klanglichen Einbußen für gewöhnlich so minimal, dass man an dieser Stelle schon sehr
aufpassen muss, nicht geistig kreative Hingabe mit der Realität zu verwechseln. Für den
Fall, dass es Sie interessiert: im Internet gibt es einige teils unterhaltsam militante
Newsgroups auch zu diesem Thema ;-) .
Geräte mit AES/EBU-Interface lassen sich normalerweise nicht an den S/PDIFSchnittstellen betreiben - das ambitionierte Basteln von reinen Stecker-Adaptern führt hier
also zu nichts. Da das Protokoll jedoch bei AES/EBU nahezu identisch mit S/PDIF ist und
sich die Übertragung im wesentlichen nur durch die Signalstärke unterscheidet, kann mit
ein wenig Löt-Aufwand ein entsprechender Konverter selbst gebaut werden.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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Anhang A – Technische Daten
19 Zoll Modul
n Externes 19 Zoll Gerät (1 HE) plus PCI Interface Karte
n 8 symmetrische Analogeingänge, 6,3 mm Klinke
n 8 symmetrische Analogausgänge, 6,3mm Klinke
n 8 Gain-Regler auf der Frontseite zum Einpegeln der analogen Eingänge.
n Regelbereich von –18dBu (ca. 100mV) bis +15dBu (ca. 4,4V)
n 8 Eingangssignal- und Übersteuerungs- LEDs auf der Frontseite
n 2 XLR/Klinke Mic INs auf der Frontseite, alternativ zu den Eingängen 7 und 8
n Eingang 7 und 8 zwischen Mikrofon- und Line/Instrument- Pregel umschaltbar
n 48 Volt Phantom-Speisung zu den Mikrofoneingängen zuschaltbar
n Externes Netzteil, 230V/50Hz (Euro,UK) oder 110V/60Hz auf 12V AC
n 2 separate MIDI-Schnittstellen, 5-PIN DIN
n 24 Bit/96 kHz A/D Wandler mit 100 dB (A) SNR*, gemessen typisch 102 dB(A) @ 48 kHz
n 24 Bit/96 kHz D/A Wandler mit 110 dB (A) SNR*, gemessen typisch 108 dB(A) @ 48 kHz
n WordClock I/O mit Auto-Detection
PHASE 88 PCI Karte
n PCI-Interface Karte
n Busmastertransfer unterstützt ‚24bit 4byte mode‘ (32bit)
n Insgesamt 10 Ein- und Ausgänge
n Simultane Aufnahme und Wiedergabe von 20 Kanälen mit bis zu 24bit/96kHz
n Digital Eingang mit 2 Kanälen (S/PDIF, coax mit bis zu 24 Bit/96 kHz)
n Digital Ausgang mit 2 Kanälen (S/PDIF, coax mit bis zu 24 Bit/96 kHz)
n 20 Kanal Mixer mit 36 Bit interner Auflösung
n EWS-Connect** Anschluss
n None-Audio Mode zur Übertragung von AC3/DTS- Streams über die digitalen
Schnittstellen
n Hardware VU-meter für jeden Kanal für die Anzeige in ControlPanel
n 4 Meter Verbindungsleitung zum MIC Modul
*
Diese Angaben beziehen sich auf die technischen Daten der verwendeten Wandler.
**
Audiosysteme mit einem EWS-Connect Anschluss sind untereinander kaskadier-und synchronisierbar. Bis zu vier Systeme können in einem PC mit nur einem Treiber und nur einem ControlPanel betrieben werden.
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PHASE 88 Rack (Deutsch)
Software
n WDM Treiber für Windows 98SE/ ME/2000 und Windows XP
n Core-Audio/MIDI Treiber für MAC OS 10 (X)
n Unterstützung am PC für ASIO 2.0 und GigaStudio (GSIF)
n ASIO/GSIF Multi-Client Modus
n WDM Kernel Streaming (z.B. für Sonar ™)
n MME- und DirectSound Unterstützung
n Control Panel für Windows 98SE/ME/2000 und Windows XP sowie MAC OS 10
System Voraussetzung PC
n Pentium II 450 oder schneller
n VGA Grafikkarte, 800x600 / 256 Farben
n 128 MB RAM
n Windows 98SE/ME/2000 oder Windows XP
System Voraussetzung MAC
n G3 800 MHz.
n VGA Grafikkarte, 800x600 / 256 Farben.
n 256 MB RAM.
n OS X.
System Empfehlung PC
n Intel Pentium III 1 GHz, Celeron 900 MHz oder AMD K7 Athlon 1 GHz
n ULTRA DMA or SCSI Controller
n VGA Grafikkarte, 1024x768 / HiColor
n 256 MB RAM
System Empfehlung MAC
n G4 1GHz
n VGA Grafikkarte, 1024x768 / HiColor.
n > 256 MB RAM.
n MAC OS X Jaguar >= 10.2.
PHASE 88 Rack (Deutsch)
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