Serie 271, 361, 601, 751, 901

Serie 271, 361, 601, 751, 901
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Installations - und Bedienungsanleitung
Öl-/ Gas-Brennwertkessel
CC-271/S-CC 361/601/751/901 BW
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gedach
Abb. S-CC 601 BW
05-2015
D315050201
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Allgemeines
2
2. Beschreibung, Hinweise für Installation und Betrieb
2
3. Lieferumfang
2-3
4. Werksprüfung
3
5. Brenner
4
5.1 Erdgas-/Flüssiggas-Brenner
4
5.2 Heizöl-Brenner
4
6. Regelung
4
7. Anforderungen an Aufstellraum und Schacht / Schornstein
5
8. Bauseitige Minimierung der Wärmeverluste am Kessel
5-6
9. Montage der Wärmedämmung, Verkleidung, Regelung und des Brenners
am Brennwertkessel vor Ort
10. Frische Trinkwasser-Erwärmung
7-17
18-20
11. Abgasanlage
11.1 Schema für raumluftabhängige/ raumluftunabhängige Betriebsweise
21
21-22
11.2 Montage der Abgasanlage
23
11.3 Raumluftabhängige Betriebsweise
24
11.4 Raumluftunabhängige Betriebsweise
25
12. Inbetriebnahme
26
13. Übergabe der Anlage an den Betreiber
26
14. Wartungsarbeiten nur durch den Fachhandwerker
26
15. Normen und Vorschriften
27
16. Weitere technische Angaben
16.1 Geometrische Abmessungen Kessel
28
16.2 Geometrische Abmessungen Verkleidung
29
16.3 Mögliche Halsstutzen Positionen
30
16.4 Hydraulische Standard-Anlagenbeispiele
31-32
16.5 Druckverluste und Leistungsdaten von Wärmetauschern
33-34
16.6 Technische Daten Kessel
35-36
17. Checkliste für Wartung
37
18. Konformitätserklärung
38
Hinweis:
Irrtümer und Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, sind vorbehalten.
Den aktuellsten Stand der Technischen Unterlagen finden Sie auf unserer Webseite www.capito-heiztechnik.de
–2–
1. Allgemeines
Die Aufstellung, Installation und Erst-Inbetriebnahme des Brennwertkessels muss von einem
zugelassenen Fachhandwerker unter Beachtung der beiliegenden Montage- und
Gebrauchsanleitungen durchgeführt werden.
2. Beschreibung, Hinweise für Installation und Betrieb
Die Kombi-Brennwertkessel können sowohl mit Heizöl als auch Gas betrieben werden.
Die Pufferheizkessel in Brennwertausführung des Typs CC-271 BW, S-CC 361 BW,
S-CC 601 BW, S-CC 751 BW und S-CC 901 BW sind für die Heizungs- und Trinkwassererwärmung
vorgesehen. Bei Einsatz zusätzlicher Trinkwasser-Wärmetauscher sind die Kessel auch in
Mehrfamilienhäusern einsetzbar. Hierbei handelt es sich um Pufferheizkessel, die jeweils
3 Geräte in einem beherbergen:
·
·
·
Puffer für z.B. Solarenergie- bzw. Holzkesselanbindung
Legionellenfreie Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip (Trinkwasser-Wärmetauscher)
Heizkessel für Brennstoffarten Erdgas, Flüssiggas und Heizöl
Durch die kompakte Bauweise benötigen die Brennwert-Heizkessel nur einen geringen Stellplatz im
Heizungsraum.
Der Kessel darf mit einem maximalen Absicherungsdruck von 3 bar im geschlossenen hydraulischen
Anlagennetz betrieben werden. Die maximale Betriebstemperatur liegt bei 90°C.
Die Wärmezentrale darf nur im sauerstoffdichten, hydraulischen Anlagennetz eingebunden sowie mit
geschlossenem Ausdehnungsgefäß betrieben werden, d.h. offene Ausdehnungsgefäße und
diffusionsundichte hydraulische Leitungen sind nicht zulässig - gegebenfalls Systemtrennung mit
intern liegenden CAPITO-Wärmetauschen vornehmen.
Die Capito-Brennwertkessel können sowohl in raumluftabhängiger als auch
raumluftunabhängiger Betriebsweise betrieben werden.
Achtung: Damit man beim Kesseltyp CC 271 BW den Kondensatsiphon im Nachhinein reinigen kann,
sollte der Kessel auf einem Podest mit einer Mindesthöhe von 40 mm aufgestellt werden.
Kesselrückwand und Podest sind bündig auszurichten. Automatische Befülleinrichtung ist nicht
zulässig.
Unkontrollierter Füllwassereintrag mit der Folge der Brennkammer-Verschlammung und somit -Zerstörung wird dadurch vermieden. Eventuelle Undichtheiten im Heiznetz - sind vor der Nachfülluung
mit Wasser - zu beseitigen. Als Füllwasser ist Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz zu verwenden ggf. auch aufbereitet.
3. Lieferumfang
Der Heizkessel wird grundsätzlich in 4 Paketen ausgeliefert: Pufferkessel, Verkleidung mit
Wärmedämmung, Brenner und Regelung. Zum Lieferumfang gehört folgende Ausstattung:
-
-
-
-
-
1 Stück Pufferkessel 271, 361, 601, 751 bzw. 901
2 Stück Halsstutzen bei CC 271 (1 x Vorerwärmung, 1 x Nacherwärmung)
3 Stück Halsstutzen bei S-CC 361 (1 x Vorerwärmung, 1 x Nacherwärmung, 1x Solareinbindung)
4 Stück Halsstutzen bei S-CC 601/751/901 (1 x Vorerwärmung, 2 x Nacherwärmung,
1 x Solareinbindung)
2 Stück berippte Kupfer-Wärmetauscher Typ WT 30 (innenverzinnt) mit Flanschdeckel
(CC 271/ S-CC 361 / 601)
–3–
3. Lieferumfang Fortsetzung
-
-
-
-
-
-
-
-
-
1 Stück berippter Kupfer-Wärmetauscher Typ WT 50 (innenverzinnt) mit Flanschdeckel (S-CC 751/901)
Muffen für die Heizungsanlageneinbindung
1 Stück Hochleistungsschichtung (Ronde, Fall- und Steigrohr, Schichtungskappe)
ausser Kesseltyp CC 271 BW
1 Stück Brennwertbrennkammer aus hitze- und korrosionsbeständigem Edelstahl
1 Stück Gas- bzw. Ölbrenner
120 mm dicke Rundum-Wärmedämmung aus Mineralwolle (Brandschutzklasse A2 DIN 4102)
Zweifarbige pulverbeschichtete Blechverkleidung (schwarz und silbergrau)
inkl. Schalldämmhaube für Brennerabdeckung
1 Stück Heizungsregelung Theta
1 Stück Abgasrohr (ø aussen 80 mm)
Der ausgelieferte Heizkessel darf vor Ort nur durch einen zugelassenen Fachhandwerker
(Heizungsbauer) im Heizungsraum montiert werden.
4. Werksprüfung
Die Öl- und Gasbrennwert-Heizkessel der Baureihe CC 271, S-CC 361/601/751/901 BW wurden einer
Druck- und Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Der Prüfüberdruck mit Wasser beträgt mindestens 4 bar
(DIN EN 303-1).
–4–
5. Brenner
Die CAPITO-Gas-/Öl-Brenner für Brennwertgeräte sind mit einem Luftansaugstutzen
vorgerüstet und eignen sich sowohl für raumluftabhängige als auch raumluftunabhängige
Betriebsweise.
5.1 Erdgas-/Flüssiggas-Brenner
Die Gas-Brennwert-Heizkessel werden mit Gas nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 befeuert.
Sicherheitstechnische Richtlinien bei Gas beachten. Die Nennbelastung des Brenners muss auf die
Nennwärmeleistung des Kessels entsprechend dem Typenschild abgestimmt sein.
Zur Verfeuerung von Gasen dürfen nur Gebläsebrenner nach DIN EN 676 für Erd-/ oder Flüssiggas
eingesetzt werden, die einschließlich ihrer Steuergeräte nach DIN 4788 typengeprüft sind und die EGBaumusterprüfbescheinigung tragen. Die Gasinstallation ist nach dem DVGW-Regelwerk „Gas“ und
den technischen Anschlussbedingungen des Gasversorgungs-Unternehmens des jeweiligen Landes
zu errichten.
Die Gas-Brenner sind werkseitig auf ca. 20 bzw. 40 kW Erdgas voreingestellt. Die Umstellung auf
andere Heizleistungen bzw. Feineinstellung durch den Fachhandwerker erfolgt anhand der
gültigen Brenner-Betriebsanleitung.
5.2 Heizöl-Brenner
Die Öl-Brennwert-Heizkessel werden mit Heizöl EL, nach DIN 51603, befeuert.
Sicherheitstechnische Richtlinien bei Heizöl EL gemäß DIN 4755 beachten.
Die Nennbelastung des Brenners muss auf die Nennwärmeleistung des Kessels entsprechend dem
Typenschild abgestimmt sein. Es dürfen nur nach DIN EN 267 für Heizöl EL nach DIN 51603 geprüfte
Blaubrenner eingesetzt werden.
Die Heizöl-Brenner sind werkseitig auf ca. 20, 25, 35 und 45 kW voreingestellt. Die Feineinstellung
durch den Fachhandwerker erfolgt anhand der gültigen Brenner-Betriebsanleitung.
6. Regelung
Die Brennwertkessel werden mit folgenden außentemperaturgeführten Reglern ausgeliefert:
·
CC 10-203 T
(1 gemischter Heizkreis)
·
CC 10-233 T
(2 gemischte Heizkreise)
·
CC 10-233 T Solar
(2 gemischte Heizkreise + Solarebene + Feststoffebene)
Verdrahtung und Inbetriebnahme erfolgt durch den Fachhandwerker entsprechend der gültigen
Installations- und Bedienungsanleitung.
–5–
7. Anforderungen an Aufstellraum und Schacht / Schornstein
Der Heizkessel sollte vorzugsweise im Kellerraum aufgestellt werden. In Gebäuden müssen
Abgasleitungen in einem Schacht (F90/F30, L90/L30) angeordnet sein.
· raumluftabhängige Betriebsweise
Bei raumluftabhängigem Betrieb des Heizkessels mit einwandiger Abgasleitung, ist eine Belüftungsöffnung ins Freie, mit einem lichten Querschnitt von 150 cm2 bzw. 2 x 75 cm2 erforderlich.
Als Entlüftung dient die Hinterlüftungsöffnung im Schacht. In der Regel wird die Hinterlüftung
über die Belüftungsblende am Schachteintritt hergestellt, somit ist keine zusätzliche Öffnung im
Schacht erforderlich. Der lichte Abstand von den Außenwandungen der Abgasleitung zu den inneren Schachtwänden muss bei rechteckigen Schächten mindestens 2 cm und bei runden Schächten
mindestens 3 cm betragen.
· raumluftunabhängige Betriebsweise
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise des Kessels erfolgt die Verbrennungsluftversorgung über
eine konzentrische Abgasleitung (LAS) - in der Regel bis zum Schacht. Im Schacht wird anschließend ein einwandiges Abgasrohr verwendet. Daher sind bei dieser Betriebsweise im Aufstellraum
keine zusätzlichen Verbrennungsluftöffnungen erforderlich.
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise des Capito-Brennwert-Heizkessels mit Ansaugung der
Verbrennungsluft aus einem bestehenden Schacht, muss sichergestellt sein, dass aus dem Schacht
keine Verunreinigungen wie beispielsweise Rußpartikel, Staubbelastungen, brüchige Schornsteinfugen in den Brennraum gelangen.
Um dem Vorzubeugen sollte der Verbrennungsluft-Ansaugschacht grundsätzlich gereinigt werden. Die nach der durchgeführten Reinigung noch verbleibenden geringsten Restmengen an
Feinpartikeln dürften keinen Einfluss auf die Lebensdauer der Brennkammer haben. In solchen
Fällen wird empfohlen, die Brennkammer im ersten Betriebs-Jahr öfter als sonst zu reinigen.
8. Bauseitige Minimierung der Wärmeverluste am Kessel
CAPITO-Brennwertkessel beinhalten 3 Geräte in Einem (Trinkwassererwärmung, Puffer und Kessel)
mit der entsprechenden Anzahl von hydraulischen Anschlüssen.
Damit am Heizkessel über die Anschlüsse keine unkontrollierten „Wärmeverluste“ stattfinden, wird
empfohlen, direkt an der Kesselmuffe im Vorlaufstrang bzw. im Trinkwarmwasserstrang direkt
am Austritt aus dem Wärmetauscher jeweils eine Schwerkraftbremse bzw. einen Thermosiphon
(siehe Zeichnungen B-059 Seite 6) zu montieren. Darüber hinaus sollten die Betriebszeiten einer
eventuell vorhanden Zirkulationspumpe auf ein Minimum, unter Berücksichtigung der Trinkwasserverordnung, reduziert werden. Die Zirkulationsleitungen sind - trotz der wärmegedämmten
Leitungen - in der Praxis wahre „Energievernichter“.
Des weiteren wird empfohlen den Heizkessel im Aufstellraum auf einem wärmegedämmten
CAPITO-Kesselsockel aufzustellen (Bauhöhe beachten).
–6–
–7–
9. Montage der Wärmedämmung, Verkleidung, Regelung und des Brenners
am Brennwertkessel vor Ort
Darstellung der Anschlüsse CC 271 BW
1 = Transportöse
2 = Muffe1⁄2" mit Tauchhülse
für Trinkwarmwasserfühler
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen mit 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertürbefestigung)
5a = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Thermometer
5b = Kesselfühler
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 1" für Sicherheits-Vorlauf
(Entlüftung)
9 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
10 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
(Vorwärmtauscher)
12 = Muffe 1" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
17 = Muffe 1" für Füll- und Entleerung
18 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
Darstellung der Anschlüsse S-CC 361 BW
1 = Transportöse
2 = Muffe1⁄2" mit Tauchhülse
für Trinkwarmwasserfühler
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen mit 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertürbefestigung)
5a = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Thermometer
5b = Kesselfühler
6 = Muffe1⁄2" für Solar-Speicherfühler
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 1" für Sicherheits-Vorlauf
(Entlüftung)
9 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
10 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
(Vorwärmtauscher)
12 = Muffe 1" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
15 = Muffe 1" Rücklauf
16 = Halsstutzen für optionalen SolarWärmetauscher
17 = Muffe 1" für Füll- und Entleerung
18 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
–8–
Darstellung der Anschlüsse S-CC 601 BW
1 = Transportöse
2 = Muffe1⁄2" mit Tauchhülse
für Trinkwarmwasserfühler
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen mit 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertürbefestigung)
5a = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Thermometer
5b = Kesselfühler
6 = Muffe1⁄2" für Solar-Speicherfühler
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 11⁄4" für Sicherheits-Vorlauf
(Entlüftung)
9 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
9a = Halsstutzen für zusätzlichen Wärmetauscher
10 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
(Vorwärmtauscher)
11 = Muffe 11⁄4" Vorlauf (Puffervergrößerung)
12 = Muffe 11⁄4" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
15 = Muffe 11⁄4" Rücklauf
16 = Halsstutzen für optionalen SolarWärmetauscher
17 = Muffe 11⁄4" für Füll- und Entleerung
18 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
Darstellung der Anschlüsse S-CC 751 BW
1 = Transportöse
2 = Muffe1⁄2" mit Tauchhülse
für Trinkwarmwasserfühler
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen mit 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertürbefestigung)
5a = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Thermometer
5b = Kesselfühler
6 = Muffe1⁄2" für Solar-Speicherfühler
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 11⁄4" für Sicherheits-Vorlauf
(Entlüftung)
9 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
9a = Halsstutzen für zusätzlichen Wärmetauscher
10 = Halsstutzen für zusätzlichen Wärmetauscher
(Vorwärmtauscher)
11 = Muffe 11⁄4" Vorlauf (Puffervergrößerung)
12 = Muffe 11⁄4" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
15 = Muffe 11⁄4" Rücklauf
16 = Halsstutzen für optionalen SolarWärmetauscher
17 = Muffe 11⁄4" für Füll- und Entleerung
18 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
–9–
Darstellung der Anschlüsse S-CC 901 BW
1 = Transportöse
2 = Muffe1⁄2" mit Tauchhülse
für Trinkwarmwasserfühler
3 = Brennkammertür
4 = 2 Gewindebuchsen 2 M 12 Schrauben
(Brennkammertür)
5a = Muffe 1⁄2" mit Tauchhülse für
STB, Kesselregler, Thermometer
5b = Kesselfühler
6 = Muffe1⁄2" für Solar-Speicherfühler
7 = Verkleidungshalter
8 = Muffe 11⁄4" für Sicherheits-Vorlauf
(Entlüftung)
9 = Halsstutzen mit Wärmetauscher
9a = Halsstutzen für zusätzlichen Wärmetauscher
10 = Halsstutzen für zusätzlichen WT
(Vorwärmtauscher)
11 = Muffe 11⁄4" Vorlauf (Puffervergrößerung)
12 = Muffe 11⁄4" Vorlauf
13 = Handlochdeckel
14 = Abgasrohr
15 = Muffe 11⁄4" Rücklauf (Radiatorheizung)
15a = Muffe 11⁄4" Rücklauf (Fußbodenheizung)
16 = Halsstutzen für optionalen SolarWärmetauscher
17 = Muffe 11⁄4" für Füll- und Entleerung
18 = LAS-Kasten (nur bei raumluftunabhängiger
Betriebsweise)
– 10 –
Heizkessel mit Wasserwaage vertikal ausrichten
und Isolierung auspacken
Mineralwoll-Ronde unter den Kessel legen.
Zubehör (Kunststoffbeutel) dem Karton der
Blechverkleidung entnehmen.
Die im Kunststoffbeutel liegen den 4 Isolierhalterungen (Flacheisen
mit eingedrehter Schraube sowie Bohrung am Ende) von oben mit
der Bohrung über das Gewinde der Flachrundschraube stecken.
Achtung: Kurze – vorne, Lange – hinten. Danach jeweils mit der
Mutter (aus dem Beutel) sichern – Achtung! Mutter NICHT festziehen. Halter müssen sich noch nach oben und unten bewegen
lassen!
Ist der Kessel mittels Flachrundschrauben ausgerichtet worden,
müssen die Schrauben der Isolierhalter ebenfalls im gleichen
Maß verstellt werden, so dass die Schraubenköpfe auf dem Boden
aufliegen.
Achtung: Um die Montage des Kondensatsiphons beim Brennwertkessel CC 271 BW zu erleichtern, wird empfohlen die
Stellschraube "a" um bis zu 10 mm rauszudrehen.
Vor Montage der Wärmedämmung und der Vorderwand beide
Verschlussschrauben der Brennertür lösen und Tür entfernen.
Halsstutzenkragen mit Durchmesser 191 mm
montieren.
– 11–
Bei gasbetriebenem Kessel mit LAS-Kasten muss der Blindstopfen (2)
entfernt und der Schlauchanschlussnippel mit temperaturbeständigem
Dichtmittel eingeschraubt werden. Dann den Schlauch des
Abgasdruckwächters auf den Nippel schieben.
Achtung!
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise den Schlauch (1)
durch die Öffnung (3) des LAS-Kasten ziehen (vorher die
strapazierfähige Abklebung entfernen) und den LAS-Kasten
anschliessend montieren.
Isoliermatte um Kesselkörper legen und Verschlussleiste schließen.
Bei Gaskesseln ohne LAS-Kasten muss zuvor der Schlauch des
Druckluftwächters durch den Isoliermantel geschoben werden ( z.B. die Wärmedämmung mit einem Schraubenzieher durchstoßen, Öffnung möglichst klein
halten → Wärmeverlust).
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise muss die Dämmung in
Bereich des LAS-Kasten ausgeschnitten werden.
Halsstutzenkragen mit Durchmesser 240 mm montieren.
Die kleineren Isoliermatten-Deckel oben in den Kesselboden legen.
Die größeren Isoliermatten-Deckel oben auf die Isolierung auflegen.
Armaflex-Schlauch auf Muffen 1 ¼“ aufstecken und ablängen.
– 12 –
Vorderwandblech für die Türen mit den Langlöchern an der
Unterkante in die Isolierhalter stellen.
Brenner für nach montierter Vorderwand
wieder anschrauben.
Seitenwände montieren.
Seitenwände mit Schrauben in die Schlüssellöcher
der Vorderwand einhängen.
Rückwand mit den Langlöchern an der Unterkante in die
Isolierhalter stellen.
Bei Gaskessel: Schlauch für Druckluftwächter durch die Öffnung
der Rückwand ziehen.
Bei Betrieb mit LAS-Kasten:
Perforierte Öffnung der Rückwand heraustrennen!
Schlauch für raumluftunabhängige
Betriebsweise durch die
Öffnung (perforiert) der Rückwand führen.
Vorher den Kantenschutz aufstecken.
Den Schlauch mittels einer Schelle am
LAS-Kasten befestigen.
Kunststoff-Schlauchanschluss von vorne in die
Vorderwand einsetzen und Zuluftschlauch
von hinten mittels Schelle befestigen.
Bei Gaskessel: Schlauch des Druckluftwächters
nach vorne durchführen.
– 13 –
Seitenwände mit der Rückwand
verschrauben.
Kantenschutz für Kabeldurchführung
hinten einstecken.
Regelungskonsole mit den Schlüssellöchern in die Schrauben der Seitenwand einhängen und mit Schraube
sichern.
Achtung: Sicherungsschraube unbedingt erforderlich zur
Erdung des Schaltfeldes!
Der Druckwächter wird lose in die Ausstanzung der Regelungskonsole links positioniert. (Nur bei Gas-Brennwertkesseln)
Zum Anschluß des Abgas-Druckwächters beachten Sie bitte das
Hinweisblatt des CAPITO Gasbrenners.
– 14–
Regelung auspacken.
Alle Kabel, Stecker und Kapillarfühler durch die Öffnung
der Regelungskonsole führen.
Brennerstecker mit Kabel nach unten durch den vorhandenen
Ausschnitt in der Isolier-Vorderwand stecken. Zugentlastung
des Brennerkabels mit dem Kreisförmigen Ausschnitt (Pos.1)
verschrauben
(1)
→
Öffnung für Brennerkabeldurchführung mit werkseitigem
Magnetstreifen verschließen
Die 3 Fühler bzw. Kapillare durch den Ausschnitt in der
Vorderwand führen und gebündelt in die Kesseltauchhülse
einstecken (Seite 7-9, Pos. 5a). Danach den beiliegenden
Kunstoff-Sternclip in die Tauchhülse einstecken,
damit ein späteres Herausziehen der Fühler verhindert
wird. Beim Herausnehmen in umgekehrter Reihenfolge
verfahren.
Achtung:
Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise, sind
die 4 Leitungen hinter der Vorderwand zu verlegen.
Öffnung (1) für die Fühler bzw. Kapillare mit dem
beiliegenden gelochten Magnetstreifen verschließen.
Trinkwarmwasserfühler in Tauchhülse (Seite 7-9, Pos. 2) einführen.
Kesselfühler in Tauchhülse (Seite 7-9, Pos. 5b) einführen.
Damit ein späteres Herausziehen der Fühler verhindert wird,
muss der beiliegende Kunstoff-Sternclip in die Tauchhülsen
eingesteckt werden.
(1)
– 15 –
Die Anschlussleiste in die obere Kantung der Schaltfeldblende mit
den 4 Nieten einstecken. Achtung: Erdungskabel der Regelung mit
beiliegendem Flachstecker verbinden und mit dem Schaltfeldkasten
verschrauben.
Regelung in den Ausschnitt drücken und mit den 4
Schrauben befestigen.
Vorderwand oben etwas geneigt hinter die Schaltfeldaufnahme
schieben und mit unterer Abkantung hinter die bereits montierte
Vorderwand unten schieben.
Halsstutzen-Isolierplatten hinter die Rückwand schieben.
Den Kantenschutz auf die Halsstutzen-Ausschnitte der Rückwand
einstecken.
– 16 –
Nach erfolgter Verdrahtung wird die Abdeckung aufgesetzt und unter
die Kantung der Rückwand geschoben. Danach vorne mit der Schraube an der Lasche der Schaltfeldaufnahme verschrauben.
Achtung: Zur Kabeldurchführung nach hinten die Zugentlastungen
der Rückwand (oben) verwenden.
Abgasrohr einwandig -> raumluftabhängige Betriebsweise:
Kesselanschlussstück auf das Abgasrohr aufschieben.
(Gummidichtring evtl. etwas einfetten Nur Siliconfett verwenden!!!)
Siphon montieren
Der Kondensatablaufschlauch ist in Strömungsrichtung
fallend an der Neutralisationsbox bzw. dem Abwasserkanal angeschlossen.
Abgasrohr doppelwandig -> raumluftunabhängige
Betriebsweise:
Kesselanschlussstück (3) auf das Abgasrohr/LAS-Kasten (1)
aufschieben.
(Gummidichtring evtl. etwas einfetten - Nur Siliconfett verwenden!!!)
Siphon (4) montieren.
Zuluftschlauch (2) mittels Schelle am LAS-Kasten (1) befestigen.
– 17 –
Achtung: Bei folgenden Kessltypen müssen Keramikplatten in die
Brennkammer eingesetzt werden: CC 271 BW 20 Gas, S-CC 361/601 BW 20 Gas
Bitte die den Keramikplatten beiliegenden Montageanleitung beachten!
Brennertür mittels 2 Halteschrauben an den Kessel anschrauben.
Achtung: Bei Brennerflammrohren > Ø 80 mm muss der Brenner
an der Tür befestigt werden, bevor diese am Kessel angebracht wird.
Brennerflansch inklusive Dichtung mit Brennkammertür verschrauben:
Brenner einschieben.
Achtung: Hinweise der Brenneranleitungen beachten!
Den Heizöl- bzw. Gasbrenner an Versorgungsleitungen anschließen.
↓
In der Schalldämmhaube mittig den Schlitz (1) für die
Versorgungsleitungen so weit wie nötig einschneiden!
(1)
Die Schalldämmhaube in die 6 Laschen (2) der Vorderwand
einhängen und die Versorgungsleitung herausragen lassen.
Öffnung (3) mit werksseitigen Klebestreifen verschließen
(3)
Achtung: Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise,
muss die Brenner-Schalldämmhaube immer montiert sein.
Bei der Montage der Schalldämmhaube - insbesondere bei
raumluftunabhängiger Betriebsweise- darf die Dichtfläche (4)
rundrum nicht beschädigt werden.
Ein Schlitz für die Versorgungsleitung (Gas oder Heizöl) ist jedoch zulässig.
←
Beigefügtes Typenschild an der Rückwand aufkleben.
Achtung: Klebeflächen nicht anfassen!
(4)
– 18 –
10. Frische Trinkwasser-Erwärmung
Beschreibung:
Die Durchfluss-Wärmetauscher Typ 30, 36, 40 und 50 sind wendelförmig gewickelte
Wärmetauscher, bestehend aus einem nahtlos gewalzten Rippenrohr aus Kupfer mit hart
aufgelöteten Anschlussverschraubungen. Rohr-Innenwände sind chemisch verzinnt.
Einsatzbereich:
Um die Tauscher:
In den Tauschern:
Zul. Betriebsdruck innen:
Zul. Betriebstemperatur:
WTTYP
Heizkesselwasser
Frisches Trinkwasser aus der Wasserleitung
20 bar
120°C (bei kalkhaltigem Wasser sollte die Betriebstemperatur
60°C möglichst nicht überschritten werden).
Einbau in
Puffergröße
a
D
Warm
Kalt
Gewicht
Liter
(mm)
(mm)
alle
600
170
Zoll
3/
4
(kg)
30
Zoll
3/
4
36
40
ab 600
alle
650
600
170
170
3/
3/
1
11,5
9,5
170
3/
3/
10,5
50
ab 750
750
1
4
4
4
4
8,0
Achtung: Es ist dringend erforderlich, nach dem Anheizen alle Sechskant-Muttern am
Flanschdeckel behutsam über Kreuz nachzuziehen (40 Nm). Darüber hinaus sollte auch die
Wärmetauscherverschraubung am Flanschdeckel nachgezogen werden.
Wasserversorgungsnetz mit hohen Kalkgehalt: Damit man später eine eventuell erforderliche
Spülung des Wärmetauschers einfach und kostengünstig vornehmen kann, wird empfohlen in
den Warm- und Kaltwasseranschlüssen je ein T-Stück mit einem Entleerungshahn 3/4“ zu
montieren.
Hinweise des Entkalkungsmittelherstellers beachten. Nach erfolgter Reinigung Wärmetauscher
auf jeden Fall mit Wasser spülen.
Trinkwasserseitiger Anschluss:
Kesseltyp
DN 16 Wellrohr-Länge für Verbindung
Vor- mit Nach-Wärmetauscher (mm)
CC 271 BW
500
S-CC 361 BW
1000
S-CC 601 BW
1000
S-CC 751 BW
500
S-CC 901 BW
1000
– 19 –
Einbau:
Es ist dringend erforderlich, nach dem Anheizen alle Sechskant-Muttern (Flansch
und Wendel) mit einem Anzugsdrehmoment von 40 Nm über Kreuz nachzuziehen.
Die Anschlussarmatur der Wärmetauscher ist durch ein Konterblech
(an der Deckel-Innenseite) vor Überdrehen geschützt.
•
•
•
•
•
•
Bei eventuellen WT-Undichtigkeiten an den O-Ringen vor Ort, sollte wie folgt verfahren werden:
Pufferspeicher drucklos schalten (damit sich die Wärmedämmung mit Pufferwasser nicht
vollsaugen kann, sollte zwischen Halsstutzen und Wärmedämmung eine Folie untergelegt
werden).
Immer nur eine Überwurfmutter des WT lösen.
Den O-Ring geringfügig nach vorne ziehen und mit Siliconfett einschmieren;
anschließend O-Ring in die ursprüngliche Position bringen.
Die Überwurfmutter mit einem Anzugsdrehmoment von 40 Nm anziehen.
Den Puffer mit Wasser füllen und entlüften.
Bei dieser Vorgehensweise ist eine schnelle Arbeitsweise erforderlich.
Achtung: Es darf nur Siliconfett verwendet werden. Bei Verwendung
anderer Fette werden die O-Ring-Dichtungen zerstört.
Trinkwasserseitiger Anschluss:
Die Wärmetauscher für die frische Trinkwarmwassererwärmung können entsprechend der hydraulischen
Anlagenbeispiele (Abschnitt 16) angeschlossen werden.
– 20 –
Reinigung: Bei einer verringerten Trinkwarmwasserleistung können die Rohrinnen
flächen verkalkt sein.
Bei verkalkten Wärmetauschern ist prinzipiell wie folgt vorzugehen:
• Bauseitige Entkalkungsanlage mit Sammelbehälter und Zirkulationspumpe verwenden.
• Jeder Wärmetauscher (WT) muss separat gespült werden.
• Handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden (Cillit, Sidolin, Ameisensäure, Calgonit (sehr
aggressiv)).
Es gibt in Deutschland über 800 Kalksorten im Trinkwasser. Daher ist das Entkalkungsmittel zu verwenden, mit dem man die besten Erfahrungen in der entsprechenden
Region gemacht hat.
• 15 Minuten den WT anspülen mit ph-Wert =1,5; dann Gemisch auf ph-Wert = 2 erhöhen/
herabsetzen (d.h. den ph-Wert = 2 konstant halten).
Achtung: ph-Wert nicht unter 1,5 absinken lassen, damit die Zinnschicht nicht
beschädigt wird.
• Solange spülen bis das Gemisch blasenfrei (gebundener Sauerstoff im Kalk) austritt und die
Kalkablagerungen aus WT entfernt sind.
• Alternative: Den Wärmetauscher mit Essig-Wasserlösung im Verhältnis 1:2 bis 1:3 mit Temperaturen um 100°C solange spülen, bis Schaumbildung deutlich reduziert wird - ggf. EssigWasserlösung erneuern.
Nach erfolgter Reinigung Wärmetauscher mit Wasser spülen. Kaltwasseranschluss muss nach
DIN 1988 verlegt sein oder örtliche Vorschriften beachten!
– 21 –
11. Abgasanlage
Niedrige Abgastemperaturen verringern die Abgasverluste und steigern dadurch die Wirtschaftlichkeit der Heizungsanlage. Heizkessel, Brenner und Schornstein müssen aufeinander abgestimmt
sein. Die Öl- und Gas-Brennwert-Heizkessel werden mit einem hohen CO2 - Gehalt und niedriger
Abgastemperatur betrieben.
Die Capito-Abgasanlage besteht aus dem hochwertigen Kunststoff Polypropylen und ist für alle
öl-und gasbetriebenen Feuerstätten mit Abgastemperaturen bis 120°C vorgesehen.
Capito-Brennnwertkessel sind für die Gerätearten B23, B33,C13(x), C33(x), C43(x) und C63(x)
zugelassen. (siehe auch Zeichnungen B-039, Seiten 21, 22).
11.1
Schema für raumluftabhängige/raumluftunabhängige Betriebsweise
– 22 –
Maximal zulässige Abgasleitungslängen DN 80 für CAPITO Öl-/Gas- Brennwertkessel
Öl
Gas
Bei 3 Umlenkungen 90°.
Nennwärmebelastung: bis 35 kW
17 m
17 m
Nennwärmebelastung: 40 kW
17 m
13 m
Bei Überschreiten der maximalen Abgasleitungslänge
muss die Abgasleitung auf DN 100* erweitert werden.
Nennwärmebelastung: 45 kW
12 m
8m
*(Abgassystem DN 100 auf Anfrage lieferbar)
Grundsätzlich wird zur genauen Auslegung der Abgasleitung empfohlen, den rechnerischen
Nachweis nach EN 13384 durch den Heizungsbauer bzw. zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu führen – insbesondere unter Beachtung der Temperatur-Bedingungen (Vereisung im
Winter).
– 23 –
11.2 Montage der Abgasanlage
Die Abgasleitung besteht aus vorgefertigten Formteilen und Rohren mit angeformten
Steckmuffen und Spezialdichtungen die durch Zusammenstecken in kürzester Zeit montiert sind.
Die Einsteckenden der Rohre und Formstücke müssen vor der Montage mit dem mitgelieferten Gleitmittel bestrichen werden.
•
Die Verbindungsleitung vom Kessel zum Schacht ist generell so kurz wie möglich
auszuführen.
•
Die Abgasleitung muss leicht und sicher gereinigt und auf ihren freien Querschnitt
und ihre Dichtheit geprüft werden können.
•
Im Aufstellraum der Feuerstätte ist mindestens eine Reinigungs- bzw. Prüföffnung
anzuordnen.
Abgasleitungen, die nicht von der Mündung her geprüft werden können, müssen im Dachraum
oder über Dach eine Reinigungsöffnung haben. Die Abgasleitung muss mit Gefälle zur Feuerstätte
verlegt werden, damit das Kondenswasser aus der Abgasleitung zum
Kondenssiphon abläuft. Mindestgefälle für waagerechte Abgasleitung > 3 %.
Bei der Kondensatableitung über die Kanalisation sollte das Arbeitsblatt ATV-M 251 (Einleitung
von Kondensaten aus gas- und ölbetriebenen Feuerungsanlagen in öffentliche Abwasseranlagen
und Kleinkläranlagen) zugrunde gelegt werden.
Außenwandabgasanlagen, die nicht wärmegedämmt sind, sind nicht zulässig.
Aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen der Bundesländer und regional abweichender
Handhabung bezüglich der Abgasführung, ist der zuständige Bezirksschornsteinfeger in die
Anlagenplanung einzubeziehen.
Abstandhalter
Im Schacht muss die Abgasleitung, abgesehen von einem festen Auflager am
Kaminanschlußbogen, längsbeweglich geführt werden, um die Längenausdehnung der
Abgasleitung auszugleichen. Je nach Schachtgröße und Querschnittsform sind alle 2 bis 5 m und
an jedem Formstück, w. z.B. Reinigungsrohr oder Bogenstück für Verschiebung, Abstandhalter an
der Abgasleitung zu montieren. Die Abstandhalter sollen die Abgasleitung in etwa konzentrisch
im Schacht führen. Bei sehr großen Schachtquerschnitten kann es erforderlich werden,
Abstandhalter mit Sonderlängen einzusetzen. Die Höhe der letzten Halterung darf 1,0 m nicht
überschreiten. Abstände zu brennbaren Bauteilen werden in den Landesfeuerungsverordnungen
behandelt. Keine Abstände sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass an den brennbaren
Bauteilen bei Nennwärmeleistung der Feuerungsstätte, keine höhere Oberflächentemperaturen
als 85° C auftreten.
– 24 –
11.3 Raumluftabhängige Betriebsweise
Verbrennungsluft wird aus dem Aufstellraum entnommen.
Abführung der Abgase mittels einfacher Abgasleitung durch einen Schacht F90/F30, L90/L30 ins
Freie. Belüftung des Aufstellraums von Außen erforderlich.
Entlüftung kann über Belüftungsblende und Ringspalt zwischen Abgasleitung und Schacht erfolgen. Belüftung des Aufstellraums durch eine Öffnung oder entsprechende Leitung ins Freie (1 x
150 cm² oder 2 x 75 cm²).
1.6
1.5
1.3
1.3
1.3
1.1
1.4
1.7
Baugruppe 1 D 80
Raumluftabhängige Abgasanlage bis zum Kamin
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
1.1 Polyline EW Kesselanschlussstück mit Meßteil und
Kondensatablauf (Ø 80 x 209 mm)
1.2 Polyline EW Siphon 245 mm Einbauhöhe incl.
Schlauch flexibel 1000 mm
1.3 Polyline EW Rohrlänge 500 mm (3x)
1.4 Polyline EW Bogen 87°
1.5 Polyline EW Revisionsbogen 87°
1.6 Polyline EW Lüftungsgitter für Hinterlüftung DN 80
1.7 Schlauch 10 cm lang (Spritzschutz)
1.2
Hinweis:
Von einigen Bezirksschornsteinfegern wird
der Einbau einer zusätzlichen Reinigungsöffnung in der waagerechten Rohrstrecke zum
2.5
Kessel hin verlangt.
Baugruppe 2 D 80
Abgasanlage zur Montage im Kamin in Kombination
mit Baugruppe 1 (raumluftabhängig)
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
2.3
2.2
2.4
2.1 Polyline EW Befestigungsset DN 80 Stützbogen mit
Auflageschiene
2.2 Polyline EW Abstandshalter DN 80 (4x)
2.3 Polyline EW Rohrlänge 2000 mm (3x)
2.4 Polyline EW Revisionselement
2.5 Polyline EW Mündungsabschluss PE DN 80 Vers. 2
2.3
2.2
2.3
2.1
Neutralisationsbox (nur bei Öl-Brennwertkessel)
Beim Öl-Brennwertkessel ist unbedingt darauf zu achten,
dass die Neutralisationsbox am Abgasrohr angeschlossen
wird. Weiter ist zu beachten, dass diese in der 1. Kammer
mit Aktivkohle gefüllt ist.
– 25 –
11.4 Raumluftunabhängige Betriebsweise
Die Verbrennungsluft wird über eine konzentrische Abgas-Zuluftleitung LAS
über den Ringspalt im Schacht von oben angesaugt.
Keine Be- und Entlüftung des Aufstellraumes erforderlich.
Konzentrische Abgasanlage (raumluftunabhängig), Innenrohr PP
Außenrohr Aluminium
3.6
3.9
3.8
3.10
3.7
3.2
Baugruppe 3 D 80/125-X
Raumluftunabhängige Abgasanlage bis zum Kamin
Abgasrohr „Typ B 120° C Ø 80
3.1 Polyline LAS-X Kesselanschlussstück mit Meßteil,
Kondensatablauf (1x) (Ø 80/ Ø 125 x 209 mm)
3.2 Polyline EW Siphon 245 mm Einbauhöhe incl. flexiblen
Schlauch 1000 mm (1x)
3.3 Polyline LAS Rohrschelle DN 80/125 (1x)
3.4 Polyline LAS Bogen 87° (1x)
3.5 Polyline LAS Revisionsbogen 87°
3.6 Polyline LAS Wandblende (1x)
3.7 Flexibler Schlauch (Di = 82 mm x 1550 mm) (1x)
3.8 Rohrmuffe Ø 80 (1x)
3.9 Rohrschelle 70 - 90 (2x)
3.10 Schlauch 10 cm lang (Spritzschutz) (1x)
Hinweis:
Von einigen Bezirksschornsteinfegern wird
der Einbau einer zusätzlichen Reinigungsöffnung in der waagerechten Rohrstrecke zum
Kessel hin verlangt.
2.5 Polyline EW Mündungsabschluss
2.5 Mündungsschalldämpfer
Baugruppe 2 D 80
Abgasanlage zur Montage im Kamin in Kombination
mit Baugruppe 1 (raumluftabhängig)
Abgasrohr „Polypropylen Typ B 120° C Ø 80
2.3
2.2
2.4
2.3
2.2
2.1 Polyline EW Befestigungsset DN 80 Stützbogen mit
Auflageschiene
2.2 Polyline EW Abstandshalter DN 80 (4x)
2.3 Polyline EW Rohrlänge 2000 mm (3x)
2.4 Polyline EW Revisionselement
2.5 Polyline EW Mündungsabschluss PE DN 80 Vers. 2
2.5 Mündungsabgasschalldämpfer
2.3
2.1
Neutralisationsbox (nur bei Öl-Brennwertkessel)
Beim Öl-Brennwertkessel ist unbedingt darauf zu achten,
dass die Neutralisationsbox am Abgasrohr angeschlossen
wird. Weiter ist zu beachten, dass diese in der 1. Kammer
mit Aktivkohle gefüllt ist.
– 26 –
12. Inbetriebnahme
Die erste Inbetriebnahme ist ausschließlich vom Fachhandwerker durchzuführen.
Vor jeder Inbetriebnahme muss gewährleistet sein, dass die Anlage mit Wasser gefüllt und entlüftet ist. An der obersten Muffe des Pufferkessels muss dauerhaft ein Automatikentlüfter montiert
sein. Empfehlenswert ist hier die zusätzliche Anschlussmöglichkeit für manuelle Entlüftung über
ein T-Stück. Grundsätzlich ist das hydraulische Anlagennetz nach den jeweils gültigen Regelwerken zu konzipieren. Die Regelung muss auf die anlagenspezifischen Parameter (Sockeltemperatur,
angeschlossene Verbraucher, usw.) eingestellt werden.
13. Übergabe der Anlage an den Betreiber
Den Betreiber mit dem Gebrauch des Brennwertkessels vertraut machen. Die Betriebs- und Montageanleitungen übergeben und einen Wartungsvertrag empfehlen. Außerdem ist der Betreiber
darauf hinzuweisen, dass bauliche Änderungen die beispielsweise die Verbrennungsluftversorgung beeinträchtigen einer erneuten Funktionskontrolle und Genehmigung des Bezirksschornsteinfegermeisters bedürfen.
Anzeigepflicht
Nach der Erstinbetriebnahme ist der Betreiber verpflichtet, die Einrichtung der Feuerungsanlage
dem Bezirksschornsteinfegermeister anzuzeigen.
14. Wartungsarbeiten nur durch den Fachhandwerker
Der Heizkessel sollte regelmäßig gewartet werden:
Brennkammerreinigung:
Bei Gas-Brennwertgeräten 1 mal jährlich
Bei Öl-Brennwertgeräten 1 bis 2 mal jährlich (je nach
Verunreinigungsgrad)
Brennereinstellung überprüfen entsprechend der gültigen
Brenner-Montageanleitung
Wasserkreisläufe und Abgasführung auf Dichtigkeit prüfen;
ggf. abdichten
Kondensatsiphon reinigen
Schlauchanschlußnippel (nur bei Gasbrennwertgeräte) (Pos.1,
Seite 11) mit Luft durchspülen - um eventuelle Verstopfung des
Innennippels zu vermeiden
Gasbrenner bzw. Ölbrenner am Steckflansch lösen. Brenner entfernen.
Achtung: Arbeiten nur am abgekühlten Öl- oder GasbrennwertHeizkessel vornehmen. Beide Verschluß-Schrauben (s. Pfeil)
der Brennerplatte lösen und Brennkammertür entfernen.
Bei Verschmutzungen der Heizflächen mit einem Industriestaubsauger
die losen Ablagerungen absaugen und anschließend mit einem Hochdruckreiniger durchspülen. Es dürfen keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden !!
Beim Reinigen des Kessels wird empfohlen die eventuell angeschlossene Neutralisationsbox zu überbrücken, damit das verschmutzte Reinigungswasser direkt in die Kanalisation abgleitet
werden kann. Die Neutralisationsbox wird dadurch vor zusätzlicher Verschmutzung geschützt. Nach erfolgter Reinigung den
ursprünglichen Zustand wieder herstellen.
– 27 –
Sicherheitshinweis:
Alle Arbeiten am Kessel, Brenner und an der Heizungsanlage (Montage, Wartung, Reparaturen,
Veränderungen, usw.) müssen von autorisierten Fachkräften (Heizungsfachfirma/ Vertragsinstallations-Unternehmen) durchgeführt werden (VDE 0105, Teil 1: für Arbeiten an elektrischen Einrichtungen).
Der Hauptschalter (außerhalb des Heizungsraumes) ist bei Arbeiten am Gerät/ Heizungsanlage
abzuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Brennstoff Gas: Der Geräte-Absperrhahn ist zu schließen und gegen ungewolltes Öffnen zu
sichern.
Bei nicht fachmännisch durchgeführten Arbeiten besteht Gefahr für Leib und Leben.
15. Normen und Vorschriften
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind weitere Normen, Bestimmungen,
Verordnungen in der jeweils gültigen Fassung zu beachten:
- Bestimmungen aus dem Zulassungsbescheid (liegt im Bausatz)
- Ausführungsbestimmungen der DVGW-TRGI / TRF
- Baurechtliche Bestimmungen der Bundesländer
- BImSchV (Bundesimmisssionsschutzverordnung)
- TRÖL (Technische Regeln Ölanlagen)
- DIN 18160 Hausschornsteine; Anforderungen, Planung und Ausführung
- DIN EN 13384 Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren
- DIN EN 60335 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
- DIN EN 676 Automatische Brenner mit Gebläse für gasförmige Brennstoffe
- DIN 4753 Wassererwärmer, Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
- DIN 4807 Ausdehnungsgefäße
- DIN 4756 Gasfeuerungsanlagen
- DIN 51603 Flüssige Brennstoffe - Heizöle
- VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
- DIN 50156 Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen
- VDE-Bestimmungen
- Trinkwasserverordnung
- Bestimmungen und Vorschriften des zuständigen Gasversorgungsunternehmens (GVU), Elektroversorgungsunternehmens (EVU) und Wasserversorgungsunternehmens
- Arbeitsblatt ATV-M 251 "Einleitung von Kondensaten aus gas- und ölbetriebenen
Feuerungsanlagen in öffentliche Abwasseranlagen und Kleinkläranlagen"
– 28 –
16. Weitere technische Angaben
16.1 Geometrische Abmessungen Kessel
– 29 –
16.2 Geometrische Abmessungen Verkleidung
Geometrische Abmessungen CC271, S-CC361, S-CC601, S-CC751 , S-CC901 ... (Maße [mm];
CC271
S-CC361
S-CC601
S-CC751
S-CC901
CC271
S-CC361
S-CC601
S-CC751
S-CC901
A1
A2
1220 870
1220 870
1300 950
1380 1030
1380 1030
E1
φ70
75
75
75
75
75
E2
φ250
240
250
250
250
Toleranzen +/- 10mm)
A3
350
350
350
350
350
A4
773
773
853
938
938
A5
82
82
82
82
82
B1
B2
1555 830
1725 1000
1965 990
1890 1000
2155 1170
B3
105
365
355
375
545
B4
635
635
635
635
635
B5
1075
1075
B6
815
1080
C1
800
800
900
990
990
C2
120
120
151
174
174
C3
560
560
598
642
642
C4
120
120
151
174
174
E3
φ70
425
435
435
435
E4
φ70
605
E5
φ58
263
540
530
546
716
E6
φ90
300
580
560
565
733
E10
φ70
860
1140
1120
1120
1290
E11
φ58/250
1311
1285
1550
E12
φ250
1030
1360
1591
1565
1830
E13
φ70
1195
1526
1766
1740
2005
E14
φ58
1302
1725
1841
1818
2080
F1
F2
F3
105
105
105
105
105
42
42
42
42
42
62
62
62
62
62
E9
φ250
695
975
955
955
1125
C5
560
560
560
560
560
D1
D2
D3
D4
120
120
120
120
120
280
280
280
280
280
269
269
319
390
390
150
150
150
150
150
Stand 25.02.2015
Serie CC 271 BW
Serie (WT30)
Option
Serie (WT30)
Option
695
1030
Serie S-CC 361 BW
Serie (WT30)
Option
Serie (WT30)
Option
Serie (Blind)
Option
240
975
1360
Achtung: Bei der Bestellung von zusätzlichen Halsstutzen bitte Halsstutzen-Nr. und Gradzahl (0°, 90°; 180°; 270°) angeben.
Position
1
2
3
4
V1
V2
V3
V4
U1
U2
u
v
w
x
y
Anordnung der Halsstutzen beim CC ... BW und Schichtungs- CC ... BW
Serie S-CC 601 BW
Serie (WT30)
Option
Serie (Blind)
Option, Muffe entfällt
Serie (WT30)
Option
Serie (Blind)
Option
250
955
1310
1590
Serie S-CC 751 BW
Serie (WT50)
Option
Serie (Blind)
Option, Muffe entfällt
Serie (Blind)
Option
Serie (Blind)
Option
250
955
1285
1565
Stand 06.12.2012
(ohne W ärmedämmung; Maße [mm]; Toleranz +/− 5 mm)
Serie S-CC 901 BW
Serie (WT50)
Option
Serie (Blind)
Option, Muffe entfällt
Serie (Blind)
Option
Option, nur 90° und 270°
Option
Serie (Blind)
Option
250
540
1125
1550
1830
– 30 –
16.3 Mögliche Halsstutzen Positionen
– 31 –
16.4 Hydraulische Standard-Anlagebeispiele
– 32 –
– 33 –
16.5 Druckverluste und Leistungsdaten von Wärmetauschern
– 34 –
– 35–
16.6 Technische Daten Brennwertgeräte CC 271 BW... bis S-CC 901 BW
2013-01-08 für
Technische Daten Brennwertgeräte CC 271 BW….. bis S-CC 901 BW…
S-CC271BW15
S-CC271BW20
S-CC271BW25
S-CC361BW15
CC271BW20
S-CC361BW20
CC271BW25
S-CC361BW25
S-CC601BW15
kW
kW
kW
kW
1,5 - 15
9,2 - 13,9
10 - 15
9,1 - 13,7
2 - 20
9,2 - 18,6
10 - 20
9,1 - 18,3
2,5 - 25
13,9 - 23,2
15 - 25
13,7 - 22,8
1,5 - 15
9,2 - 13,9
10 - 15
9,1 - 13,7
2 - 20
9,2 - 18,6
10 - 20
9,1 - 18,3
2,5 - 25
13,9 - 23,2
15 - 25
13,7 - 22,8
1,5 - 15
9,2 - 13,9
10 - 15
9,1 - 13,7
%
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
%
kg/h
%
mg/kWh
mg/kWh
W
mbar
mbar
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 34,3
109
< 50
< 40
166
22
50
12
25,6 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 34,3
109
< 50
< 40
166
22
50
12
25,6 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
Typ
Nennwärmeleistung Kessel ohne Brenner
Nennwärmebelastung mit Erdgas-Brenner
Nennwärmeleistung 50/30°C Erdgas
Nennwärmeleistung 80/60°C Erdgas 1)
CO2-Emissionen Erdgas 1)
CO2-Emissionen Flüssiggas 1)
Abgasmassenstrom Erdgas 1)
Norm-Nutzungsgrad (40/30°C) Erdgas
NOx-Emissionen Erdgas
CO-Emissionen Erdgas
Elektrische Leistungsaufnahme Erdgaskessel ca.
Gasanschlußdruck EL / LL
Gasanschlußdruck Flüssiggas B/P
Anschlußwert Erdgas EL; HuB=10,5 kWh/m3
S-CC60
29,2 10
9,1 -
10
1
17,1
10
<
<
16
2
5
m3/h
0,876 - 1,314 0,876 - 1,762 1,314 - 2,648 0,876 - 1,314 0,876 - 1,762 1,314 - 2,648 0,876 - 1,314 0,876
Anschlußwert Erdgas LL; HuB=8,5 kWh/m3
m3/h
1,082 - 1,624 1,082 - 2,176 1,624 - 2,718 1,082 - 1,624 1,082 - 2,176 1,624 - 2,718 1,082 - 1,624 1,082
Anschlußwert Flüssiggas; HuB=32,5 kWh/m3
m3/h
kW
kW
kW
0,283 - 0,425 0,283 - 0,569 0,425 - 0,711 0,283 - 0,425 0,283 - 0,569 0,425 - 0,711 0,283 - 0,425 0,283
9,5 - 14,3
9,5 - 19,2
14,2 - 23,9
9,5 - 14,3
9,5 - 19,2
14,2 - 23,9
9,5 - 14,3
9,5 10 - 15
10 - 20
15 - 25
10 - 15
10 - 20
15 - 25
10 - 15
10
9,4 - 14,1
9,4 - 18,8
14,0 - 23,4
9,4 - 14,1
9,4 - 18,8
14,0 - 23,4
9,4 - 14,1
9,4 -
Nennwärmebelastung mit Heizöl-Brenner
Nennwärmeleistung 50/30°C Heizöl
Nennwärmeleistung 80/60°C Heizöl 1)
CO2-Emissionen Heizöl 1)
%
Abgasmassenstrom 80/60°C Heizöl 1)
kg/h
Norm-Nutzungsgrad (40/30°C) Heizöl
%
NOx-Emissionen Heizöl
mg/kWh
CO-Emissionen Heizöl
mg/kWh
Elektrische Leistungsaufnahme Heizölkessel ca.
W
Anschlußwert Heizöl EL; HuB=10,0 kWh/l
l/h
Abgastemperatur 80/60°C für Berechnungen 1)
°C
Abgasrohranschluß 1) φa
mm
Frischluftanschluß φa
mm
pH-Wert
l/h
Kondensatmenge 50/30°C (Erdgas)
Kondensatanschlußschlauch φa
mm
Erfordrliche Mindestumlaufwassermenge
m3/h
Max. zulässiger Betriebsdruck
bar
Wasserseitiger Widerstand bei ∆d = 10 K
mbar
Wasserseitiger Widerstand bei ∆d = 20 K
mbar
Max. Vorlauftemperatur Heizkessel
°C
Durchmesser Abgasstutzen
mm
Zur Verfügung stehender (notwendiger) Förderdruck Pa
Brennkammerbetriebsdruck bei Max-Leistung
Pa
Kesselwasserinhalt
l
Gasanschluß
Zoll
Elektrischer Anschluß
V / Hz
Gas-Gebläsebrenner CC-....
Öl-Gebläsebrenner CC-Blue…..
Abgas-STB
Wassermangelsicherung
Gerätekategorie
Installationsart
Produkt-ID-Nummer Erdgas / Heizöl
Eingebaute TWW-Wärmetauscher
TWW-Dauerleistung (40/10°C)
TWW-Schüttmenge
(bei TWW-Durchsatz < 10 l/min; tKessel =65°C;
tTWW=40°C; tKW = 10°C; ohne Brennerbetrieb)
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 31,7
106
< 100
< 60
191
13
23,8 - 39,7
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 31,7
106
< 100
< 60
191
13
23,8 - 39,7
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
1
15,8
10
<1
<
19
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VBL 1.20
<=
<=
<=
<=
<=
0,95 - 1,9
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VBL 1.20
1,43 - 2,38
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<2
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VBL 1.30
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VBL 1.20
0,95 - 1,9
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
270 / 360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
1,43 - 2,38
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<2
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
270 / 360
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
600
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
0,95
64
8
5
ca. 3,
<1
2
0
3
<
<0
9
8
10
<
60
1/
230
VG
VB 1.
Stück
l/h
2 x WT 30
429
2 x WT 30
572
2 x WT 30
715
2 x WT 30
429
2 x WT 30
572
2 x WT 30
715
2 x WT 30
429
2xW
57
l
139 - 225
139-225
139-225
151 - 302
151 - 302
151 - 302
283 - 500
283
1) Rechenwert zur Auslegung der Abgasleitung bzw. des Schornsteins nach DIN 18160
TWW - TrinkWarmWasser
KW - Ka
– 36 –
2013-01-08 fürFrauSchmidt Energiepaket-Brennwertkessel.xls S-CC271-361-901BW_04_12_2012 B. von Gradowski / Capito Heiztechnik GmbH / Neunkirchen 16.12.200
W25
W25
S-CC601BW15
S-CC601BW20
S-CC601BW25
S-CC601BW30
S-CC601BW35
S-CC751BW15
S-CC901BW15
S-CC751BW20
S-CC901BW20
S-CC901BW25
S-CC901BW25
S-CC751BW30
S-CC751BW35
S-CC901BW35
S-CC751BW40
S-CC901BW40
S-CC751BW45
S-CC901BW45
5
3,2
5
2,8
1,5 - 15
9,2 - 13,9
10 - 15
9,1 - 13,7
2 - 20
9,2 - 18,6
10 - 20
9,1 - 18,3
2,5 - 25
13,9 - 23,2
15 - 25
13,7 - 22,8
3 - 30
18,5 - 27,9
20 - 30
18,3 - 27,4
3,5 - 35
23,1 - 32,4
25 - 35
22,8 - 31,9
1,5 - 15
9,2 - 13,9
10 - 15
9,1 - 13,7
2 - 20
9,2 - 18,6
10 - 20
9,1 - 18,3
2,5 - 25
13,9 - 23,2
15 - 25
13,7 - 22,8
3 - 30
18,5 - 27,9
20 - 30
18,3 - 27,4
3,5 - 35
23,1 - 32,4
25 - 35
22,8 - 31,9
4 - 40
27,8 - 37,1
30 - 40
27,4 - 36,5
4,5 - 45
32,3 - 41,6
35 - 45
32,2 - 41,2
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
10,5
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 34,3
109
< 50
< 40
166
22
50
12
25,6 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
34,3 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
42,8 - 60,1
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 25,6
109
< 50
< 40
166
22
50
12
17,1 - 34,3
109
< 50
< 40
166
22
50
12
25,6 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
34,3 - 51,5
109
< 50
< 40
166
22
50
12
42,8 - 60,1
109
< 50
< 40
166
22
50
12
51,3 - 68,6
109
< 50
< 40
166
22
50
12
60,1 - 76,9
109
< 50
< 40
166
22
50
1,5
,648 0,876 - 1,314 0,876 - 1,762 1,314 - 2,648 1,762 - 2,648 2,200 - 3,086 0,876 - 1,314 0,876 - 1,762 1,314 - 2,648 1,762 - 2,648 2,200 - 3,086 2,638 - 3,524 3,086 - 3,952
,718 1,082 - 1,624 1,082 - 2,176 1,624 - 2,718 2,176 - 3,271 2,718 - 3,812 1,082 - 1,624 1,082 - 2,176 1,624 - 2,718 2,176 - 3,271 2,718 - 3,812 3,259 - 4,353 3,812 - 4,882
,711 0,283 - 0,425 0,283 - 0,569 0,425 - 0,711 0,569 - 0,855 0,711 - 0,997 0,283 - 0,425 0,283 - 0,569 0,425 - 0,711 0,569 - 0,855 0,711 - 0,997 0,852 - 1,138 0,997 - 1,277
9,5 - 14,3
9,5 - 19,2
14,2 - 23,9
19,1 - 28,7
23,8 - 33,4
28,6 - 38,2
33,3 - 42,9
3,9
9,5 - 14,3
9,5 - 19,2
14,2 - 23,9
19,1 - 28,7
23,8 - 33,4
5
10 - 15
10 - 20
15 - 25
20 - 30
25 - 35
10 - 15
10 - 20
15 - 25
20 - 30
25 - 35
30 - 40
35 - 45
3,4
9,4 - 14,1
9,4 - 18,8
14,0 - 23,4
18,7 - 28,0
23,4 - 32,7
9,4 - 14,1
9,4 - 18,8
14,0 - 23,4
18,7 - 28,0
23,4 - 32,7
28,0 - 37,3
32,7 - 42,0
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 31,7
106
< 100
< 60
191
0,95 -1,43
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
600
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
30
02
9,7
0
,38
5
4,5
60
50
40
BF
13
15,8 - 31,7
106
< 100
< 60
191
13
23,8 - 39,7
106
< 100
< 60
191
13
31,7 - 47,7
106
< 100
< 60
191
13
39,7 - 55,5
106
< 100
< 60
191
13
47,7 - 63,5
106
< 100
< 60
191
13
55,5 - 71,5
106
< 100
< 60
366
0,95 - 1,9
1,43 - 2,38
1,9 - 2,86
2,38 - 3,33
0,95 -1,43
64 - 68
61 - 65
64 - 68
61 - 65
61 - 65
80
80
80
80
80
50
50
50
50
50
ca. 3,5 - 4,5 ca. 3,5 - 4,5 ca. 3,5 - 4,5 ca. 3,5 - 4,5 ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
<2
<2
< 2,5
< 1,5
25
25
25
25
25
0
0
0
0
0
3
3
3
3
3
<1
<1
<1
<1
<1
< 0,2
< 0,2
< 0,2
< 0,2
< 0,2
90
90
90
90
90
80
80
80
80
80
100
100
100
150
100
<5
<5
<5
< 10
<5
600
600
600
600
900
1/2"
1/2"
1/2"
1/2"
1/2"
230 / 50
230 / 50
230 / 50
230 / 50
230 / 50
VG 1.40
VG 1.40
VG 1.40
VG 1.55
VG 1.40
VB 1.20 BF VB 1.24 BF VB 1.30 BF VB 1.30 BF VB 1.20 BF
nicht erforderlich, da max. Abgastemperatur < 120°C ist
nicht erforderlich, da werkseitig integriert
II2ELL3B/P und Heizöl EL
B23, B33, C13(x), C33(x), C43(x) und C63(x)
CE-0085AU0225
0,95 - 1,9
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 1,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
900
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.20 BF
1,43 - 2,38
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<2
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
900
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.24 BF
1,9 - 2,86
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<2
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
100
<5
900
1/2"
230 / 50
VG 1.40
VB 1.30 BF
2,38 - 3,33
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 2,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
150
< 10
900
1/2"
230 / 50
VG 1.55
VB 1.30 BF
2,86 - 3,81
64 - 68
80
50
ca. 3,5 - 4,5
< 2,5
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
150
< 10
900
1/2"
230 / 50
VG 1.55
VB 1.42 BF
3,33 - 4,29
61 - 65
80
50
ca. 3,5 - 4,5
<3
25
0
3
<1
< 0,2
90
80
150
< 10
900
1/2"
230 / 50
VG 1.55
VB 1.42 BF
=>
=>
=>
=>
=>
2 x WT 30
429
2 x WT 30
572
2 x WT 30
715
2 x WT 30
858
2 x WT 30
1000
1 x WT 50
429
1 x WT 50
572
1 x WT 50
715
1 x WT 50
858
1 x WT 50
1000
1 x WT 50
1143
1 x WT 50
1286
283 - 500
283 - 500
283 - 500
283 - 500
283 - 500
385 - 750
385 - 750
385 - 750
385 - 750
385 - 750
385 - 750
385 - 750
armWasser
KW - KaltWasser
13
23,8 - 39,7
106
< 100
< 60
191
13
31,7 - 47,7
106
< 100
< 60
191
13
39,7 - 55,5
106
< 100
< 60
191
13
15,8 - 23,8
106
< 100
< 60
191
Stand: 04.12.2012
– 37 –
17. Checkliste
Beachten Sie dabei entsprechend Seite 24-25 dieser Anleitung
CARL CAPITO Heiztechnik GmbH
Mühlenbergstr. 12 · D-57290 Neunkirchen/Siegerland · Telefon (0 27 35) 760-142 · Telefax (0 27 35) 770-903
Internet: www.capito-heiztechnik.de · eMail-Adresse: [email protected]
– 38 –
Brennwert-Heizkessel der Baureihe
CC 271 BW
S-CC 361 BW
S-CC 601 BW
S-CC 751 BW
S-CC 901 BW
Luftbild: Merkur-Flug GmbH, Freigeg. Reg.-Präs. Münster Nr. 3308/81
besteht
seit dem Jahr 1900 und ist auf den Gebieten
Heizungstechnik, Transporttechnik, Apparatebau tätig.
entwickelt
Geräte, Anlagen und Methoden zur Arbeitsverbesserung für Industrie,
Gewerbe und Privathaushalte.
produziert
in 3 Werken Seriengeräte in großen Stückzahlen und Sonderanfertigungen
nach Kunden-Wünschen.
berät
durch Fach-Berater in allen Tätigkeitsbereichen.
liefert
Erzeugnisse bewährter Qualität, die allen Sicherheits-Vorschriften und den Forderungen der Praxis vollauf entsprechen.
CARL CAPITO Heiztechnik GmbH
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