qb3gtw00

qb3gtw00
IBM Network Station
IBM
IBM Network Station Manager
für AS/400 V2R1 Installation
September 1999
Aktualisierte Versionen dieses Handbuchs können über den folgenden URL angezeigt
oder ausgedruckt werden: http://www.ibm.com/nc/pubs
SC42-2085-00
IBM Network Station
IBM
IBM Network Station Manager
für AS/400 V2R1 Installation
September 1999
Aktualisierte Versionen dieses Handbuchs können über den folgenden URL angezeigt
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SC42-2085-00
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des dazugehörigen Produkts unbedingt die allgemeinen Informationen
in Anhang A, „Bemerkungen und Marken“ auf Seite 65 lesen.
Erste Ausgabe (September 1999)
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
Installing IBM Network Station Manager for AS/400,
IBM Form SC41-0684-00,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
 Copyright International Business Machines Corporation 1999
 Copyright IBM Deutschland Informationssysteme GmbH 1999
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht
zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar;
vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
SW NLS Center
Kst. 2877
September 1999
Inhaltsverzeichnis
Zu diesem Handbuch . . . . . . . . . . . .
Zielgruppe
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Im World Wide Web verfügbare Informationen
Weiterführende Informationen
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Feedback . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
Übersicht über die IBM Network Station . . . . . . . . . . .
Übersicht über TCP/IP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiele für lokale Netze . . . . . . . . . . . . . . . . .
MAC-Adressen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
IP-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Boot-Methoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DHCP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BOOTP
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
NVRAM
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Boot-Datei-Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Java auf der Network Station . . . . . . . . . . . . . . . . .
Windows-Anwendungen auf der Network Station
. . . . . .
Speicherbedarf der Network Station . . . . . . . . . . . . .
Umgebungen mit mehreren Servern verwenden . . . . . . .
Neue Funktionen in Version 2 Release 1
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Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server
installieren und konfigurieren
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Informationen zu diesem Kapitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager installieren . . . . . . .
AS/400-Umgebung für Network Stations konfigurieren
. . . . . . . . .
Konfigurationsassistent für Network Stations auf dem PC installieren
Konfigurationsassistent für Network Stations ausführen
. . . . . . .
Funktionsumfang des Konfigurationsassistenten für Network Stations
Zusätzliche Informationen zu NVRAM
. . . . . . . . . . . . . . . .
Zusätzliche Informationen zu BOOTP . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehler bei der DHCP-Konfiguration feststellen und beheben . . . . .
Informationen zur weiteren Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . . .
Boot-Code und Boot Monitor aktualisieren . . . . . . . . . . . . . .
Anmelde-Server der IBM Network Station
. . . . . . . . . . . . . .
DNS-Unterstützung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Netzwerkparameter überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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35
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration . . . . . . . . . .
Informationen zu diesem Kapitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten für die Network Station
BOOTP Network Stations mit Operations Navigator hinzufügen . . . . . . . .
Statisch adressierte Network Stations in einer DHCP-Umgebung definieren .
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Inhaltsverzeichnis
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10
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11
12
12
12
iii
BOOTP-Clients auf eine DHCP-Umgebung umstellen . . . . . .
Drucker auf einem System AS/400 konfigurieren
. . . . . . . .
Grundlegende Drucker-Szenarien konfigurieren
. . . . . . .
Methoden der Druckerverwaltung . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl CRTDEVPRT
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS/400-Server für Network Stations optimieren . . . . . . . . .
HTTP-Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
HTTP-Richtlinien für Systeme ab V4R1 . . . . . . . . . . . .
Rundsendungen im TFTP-Teilnetz (Trivial File Transfer Protocol)
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Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
Informationen zu diesem Kapitel . . . . .
Migration auf die V2R1-Umgebung . . . .
Hinweise zur Migration . . . . . . . . . .
Migrationshilfsprogramm . . . . . . . . .
Migrationshilfsprogramm ausführen . .
Bestimmte Dateien manuell umstellen
Client-Migration . . . . . . . . . . . .
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Anhang A. Bemerkungen und Marken
Marken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
65
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Index
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69
Antwort
iv
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
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Zu diesem Handbuch
Zielgruppe
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sind für Personen bestimmt, die
den IBM Network Station Manager installieren und verwalten.
Im World Wide Web verfügbare Informationen
Sie können die aktuelle Version des vorliegenden Handbuchs aus dem World Wide
Web über folgenden URL herunterladen:http://www.ibm.com/nc/pubs Es handelt sich
hierbei um denselben URL, der auch auf dem Deckblatt des Handbuchs angegeben ist.
Weiterführende Informationen
Die folgenden Informationsquellen sind für den IBM Network Station Manager
verfügbar:
Name der Informationsquelle
Beschreibung der Informationsquelle
IBM Network Station Manager
für AS/400 Installation
(IBM Form SC42-2085)
Beschreibt die Installation und die einfache
Konfiguration einer AS/400-NetworkStation-Umgebung. Wird zusammen mit dem
Lizenzprogramm IBM Network Station
Manager geliefert. Aktualisierungen hierzu
sind unter folgender Adresse im World Wide
Web verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
IBM Network Station Manager
für RS/6000 Installation
(IBM Form SC42-2086)
Beschreibt die Installation und die einfache
Konfiguration einer RS/6000-NetworkStation-Umgebung. Wird zusammen mit dem
Lizenzprogramm IBM Network Station
Manager geliefert. Aktualisierungen hierzu
sind unter folgender Adresse im World Wide
Web verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
IBM Network Station Manager
für Windows NT Installation
(IBM Form SC42-2087)
Beschreibt die Installation und die einfache
Konfiguration einer Windows-NTNetwork-Station-Umgebung. Wird zusammen
mit dem Lizenzprogramm IBM Network
Station Manager geliefert. Aktualisierungen
hierzu sind unter folgender Adresse im
World Wide Web verfügbar:
http://www.ibm.com/nc/pubs.
Zu diesem Handbuch
v
vi
Name der Informationsquelle
Beschreibung der Informationsquelle
IBM Network Station Manager
Benutzerhandbuch
(IBM Form SC42-2088)
Beschreibt die grundlegenden Vorgänge zur
Verwaltung von Benutzer-Arbeitsoberflächen
mit dem Programm IBM Network Station
Manager. Wird zusammen mit dem Lizenzprogramm IBM Network Station Manager
geliefert. Aktualisierungen hierzu sind unter
folgender Adresse im World Wide Web
verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
IBM Network Station
Advanced Information
Beschreibt Vorgänge und bietet Informationen, die über eine Basisinstallation und
-konfiguration der Network-StationUmgebung hinausgehen. Diese Informationen sind nur über das World Wide Web
unter folgender Adresse
verfügbar:http://www.ibm.com/nc/pubs.
Hilfetext zum IBM Network
Station Manager
Beschreibt die wesentlichen Vorgänge zum
Konfigurieren der Arbeitsoberflächendarstellung der jeweiligen Network Station. Diese
Informationen können durch Anklicken des
Hilfesymbols im Programm IBM Network
Station Manager aufgerufen werden.
Hilfe auf der Arbeitsoberfläche
Beschreibt die Verwendung und die Bedienung der Arbeitsoberfläche der Network
Station. Diese Hilfefunktion kann durch
Anklicken des Hilfesymbols in der rechten
unteren Ecke der Arbeitsoberfläche der
Network Station aufgerufen werden.
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Feedback
Ihr Feedback hilft IBM, genaue und qualitativ hochwertige Informationen zur Verfügung
zu stellen. Wenn Sie Anmerkungen zu dem vorliegenden Handbuch oder zu anderen
IBM Handbüchern haben, füllen Sie das Antwortformular am Ende des Handbuchs aus.
Ÿ Wenn Sie Ihre Kommentare per Post an IBM senden möchten, sollten Sie das mit
Adresse versehene Antwortformular am Ende dieses Handbuchs verwenden. Wenn
Sie das Antwortformular mit Ihrem Feedback von einem anderen Land als den
USA aus senden, können Sie das Formular an eine örtliche IBM Zweigstelle oder
einen IBM Ansprechpartner geben, damit es portofrei gesendet wird.
Ÿ Wenn Sie Ihre Kommentare per Fax senden möchten, stehen folgende Nummern
zur Verfügung:
– USA und Kanada: 1-800-937-3430
– Andere Länder: 1-507-253-5192
Ÿ Verwenden Sie folgende Netz-ID, wenn Sie Ihre Kommentare per E-Mail senden
möchten:
– IBMMAIL, IBMMAIL(USIB56RZ)
– [email protected]
Die folgenden Angaben müssen in Ihren Anmerkungen enthalten sein:
Ÿ Name des Handbuchs
Ÿ Veröffentlichungsnummer des Handbuchs
Ÿ Seitennummer oder Abschnitt, auf die bzw. den sich Ihre Anmerkungen beziehen.
Zu diesem Handbuch
vii
viii
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
Übersicht über die IBM Network Station . . . .
Übersicht über TCP/IP . . . . . . . . . . . . .
Beispiele für lokale Netze . . . . . . . . . .
LAN - Beispiel 1
. . . . . . . . . . . . .
LAN - Beispiel 2
. . . . . . . . . . . . .
LAN - Beispiel 3
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MAC-Adressen
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IP-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Boot-Methoden . . . . . . . . . . . . . . . . .
DHCP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BOOTP
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NVRAM
Boot-Datei-Service . . . . . . . . . . . . . . .
Java auf der Network Station . . . . . . . . . .
Windows-Anwendungen auf der Network Station
Speicherbedarf der Network Station . . . . . .
Umgebungen mit mehreren Servern verwenden
Neue Funktionen in Version 2 Release 1
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12
Übersicht über die IBM Network Station
Der Code des Lizenzprogramms IBM Network Station Manager besteht aus mehreren
Programmen, die auf einem Server installiert sind. Bei dem Programm IBM Network
Station Manager handelt es sich um eines dieser Programme. Mit dem Programm IBM
Network Station Manager können Sie Konfigurationen für Network Stations und
Network-Station-Benutzer mit Hilfe eines Web-Browsers festlegen und ändern. Weitere
Informationen zum Programm IBM Network Station Manager sind im IBM Network
Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Da die Network Station kein Festplattenlaufwerk enthält, greift sie zum Herunterladen
des Client-Betriebssystems sowie von Client-Programmen und Daten auf den Server
zu. Nachdem das Client-Betriebssystem auf die Network Station geladen wurde, wird
auf der Network Station eine GUI (Graphical User Interface, grafische Benutzerschnittstelle) angezeigt. Über die GUI kann der Benutzer Zugriff auf die folgenden Arten von
Ressourcen erhalten:
Ÿ 5250-Emulation
Ÿ 3270-Emulation
Ÿ Telnet-Anwendung
Ÿ Web-Browser (Netscape Communicator)
Ÿ Java-Applets oder -Anwendungen
Ÿ Auf Windows basierende Anwendungen
Ÿ Lokale und ferne Drucker
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
1
Die Network Station kommuniziert mit Hilfe von TCP/IP (Transmission Control
Protocol/Internet Protocol) über eine Token-Ring- oder Ethernet-Verbindung mit dem
Server. Alle Network Stations führen das Client-Betriebssystem aus und kommunizieren
mit einem Server, auf dem das Programm IBM Network Station Manager und andere
Anwendungsprogramme ausgeführt werden.
In Abb. 1 wird die Startreihenfolge nach dem Einschalten einer IBM Network Station
dargestellt.
BOOTPoder DHCPServer
BasiscodeServer
Server für die
Datenstationskonfiguration
Authentifizierungs-Server
Server für
Benutzerkonfiguration
AnwendungsServer
RBBS5514-1
Abbildung 1. Startreihenfolge einer Network Station
2
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
.1/ Ein im NVRAM (Non-Volatile Random Access Memory, nicht flüchtiger Arbeitsspeicher) befindliches Programm wird gestartet. Daraufhin führt die Network Station automatisch eine Reihe von Selbsttests beim Einschalten (POST, Power-On Self Test) aus.
.2/ Die Network Station stellt eine Verbindung zu einem BOOTP- oder zu einem
DHCP-Boot-Server her. Die Network Station übergibt ihre MAC-Adresse (Media Access
Control) an den Server und erhält daraufhin eine IP-Adresse vom Server. Der BootServer stellt ferner die Adresse oder den Pfad des Basiscode-Servers zur Verfügung.
Alternativ kann die Network Station diese Informationen aus in ihrem NVRAM gespeicherten Werten abrufen.
.3/ Die Network Station lädt den Basiscode per TFTP (Trivial File Transfer Protocol)
oder NFS (Network File System) vom Basiscode-Server herunter.
.4/ Die Network Station lädt die Konfigurationsdaten für die Datenstation vom Server
für die Konfiguration der Datenstation herunter.
.5/ An der Network Station erscheint eine Anmeldeanzeige. Nach Eingabe einer
Benutzer-ID und eines Kennworts überprüft der Authentifizierungs-Server die Identifikation des Benutzers.
.6/ Der Server für die Benutzerkonfiguration lädt die persönlichen Umgebungsvorgaben
des Benutzers herunter und initialisiert diese.
.7/ Die Network Station zeigt die persönliche Arbeitsoberfläche des Benutzers an. Der
Benutzer kann auf Anwendungsprogramme zugreifen, die sich auf dem AnwendungsServer (oder dem Host) befinden.
Jede Network Station enthält einen SNMP-Agenten (Simple Network Management
Protocol). Ein SNMP-Agent ist Bestandteil des Betriebssystems einer Network Station.
Ein SNMP-Manager an einem zentralen Standort kann mit dem Agenten auf einer
Network Station kommunizieren und Daten mit diesem austauschen. Sie können diese
Daten zur Verwaltung Ihrer Netzwerkumgebung verwenden. Bei SNMP handelt es sich
um ein Protokoll gemäß dem Industriestandard für die Netzverwaltung. Weitere Informationen zu SNMP sind in der Veröffentlichung IBM Network Station Advanced Information enthalten. Diese Veröffentlichung ist im World Wide Web über folgenden URL
verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
Auf jeder Network Station kann das Konfigurationsdienstprogramm für IBM Network
Stations (IBM Network Station Setup Utility) oder das Dienstprogramm zum Booten von
IBM Network Stations (IBM Network Station NS Boot) aufgerufen werden. Dadurch
können Sie Konfigurationseinstellungen auf einer bestimmten Network Station anzeigen
oder festlegen (ändern). Beispielsweise können Sie die MAC-Adresse anzeigen oder
die Bildschirmauflösung der Network Station festlegen. Weitere Informationen zu den
Konfigurationsdienstprogrammen und Boot-Programmen sind in der Veröffentlichung
IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
3
Übersicht über TCP/IP
Damit die Network Station mit den Servern kommunizieren kann, wird ein TCP/IP-Netz
benötigt. Kenntnisse über das TCP/IP-Netz erleichtern dem Benutzer die Installation
und Konfiguration der Network Station und des Programms IBM Network Station
Manager erheblich. Um den Aufbau Ihres Netzes verstehen zu können, sollten Sie
einen Netzplan erstellen.
Die Netzbeispiele in diesem Abschnitt erleichtern Ihnen die Konfiguration Ihres Netzes.
Wählen Sie das Netzbeispiel aus, das Ihrem Netzplan am ehesten entspricht. Ziehen
Sie die Beispiele zu Rate, wenn Sie Network Stations in Ihrem Netz installieren und
konfigurieren.
Anmerkung: Sie müssen kein Experte sein, um ein TCP/IP-Netz zu konfigurieren.
Allerdings sollten Sie grundlegende Kenntnisse über TCP/IP besitzen.
Eine detaillierte Einführung in TCP/IP kann im Rahmen dieses Handbuchs nicht geleistet werden. Wenn Sie Ihre Kenntnisse über TCP/IP
vertiefen müssen, wenden Sie sich an Ihren IBM Vertriebsbeauftragten,
der Ihnen Informationen zu in Ihrer Nähe stattfindenden Schulungen
geben kann. Weitere Informationen sind im Redbook TCP/IP Tutorial
and Technical Overview, IBM Form GG24-3376, enthalten.
Beispiele für lokale Netze
LAN - Beispiel 1
Abb. 2 enthält ein Beispiel für einen Netzplan, in dem zwei Network Stations über ein
einfaches lokales Netz (LAN, Local Area Network) verbunden sind.
Abbildung 2. Zwei Network Stations, die über ein einfaches LAN mit dem Server verbunden sind
4
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
LAN - Beispiel 2
Abb. 3 enthält ein Beispiel für einen Netzplan, in dem zwei Network Stations über ein
LAN mit dem Server verbunden sind. Zwei weitere Network Stations sind durch einen
Router über ein fernes LAN mit dem Server verbunden.
Abbildung 3. Zwei über ein LAN und zwei durch einen Router über ein fernes LAN mit dem
Server verbundene Network Stations
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
5
LAN - Beispiel 3
In Abb. 4 sind zusätzliche Network Stations über Ethernet- und Token-RingVerbindungen mit dem Server verbunden. Zwei Token-Ring-LANs sind über einen
Router verbunden. Ferner ist ein Domänennamens-Server (DNS, Domain Name
Server) mit dem Netz verbunden.
192.168.1.4
Server
server.mycompany.com
192.168.1.5
IBM
Network
Station
DomänennamensServer
192.168.1.2
192.168.1.3
ns2.mycompany.com
ns1.mycompany.com
192.168.1.1
Router
10.1.1.1
10.1.1.2
ns3.mycompany.com
10.1.1.3
ns4.mycompany.com
RBBRX503-0
Abbildung 4. Vier Network Stations, die mit einem Netz verbunden sind, mit dem auch ein Router
und ein Domänennamens-Server verbunden sind.
6
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
MAC-Adressen
Jede Network Station verfügt über eine eindeutige Kennummer, mit deren Hilfe ermittelt werden kann, welche IP-Adresse der Network Station zugeordnet ist. Die
MAC-Adressen (Media Access Control) werden den Network Stations während der Herstellung zugeordnet und sind fest in der Maschine codiert. Die MAC-Adresse einer
Network Station ist auf der Innenseite des Kartons angegeben, in dem sich die
Logikeinheit geliefert wurde. Wenn Sie diesen Karton nicht aufbewahrt haben, finden
Sie in der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch Anweisungen zum Festellen der MAC-Adresse.
Sie können die fest codierte MAC-Adresse durch eine benutzerdefinierte MAC-Adresse
außer Kraft setzen. Anweisungen hierzu sind in der Veröffentlichung IBM Network
Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
IP-Adressen
IP-Adressen (Internet Protocol) sind Nummern, die Einheiten in einem Netz (oder im
Internet) zugeordnet werden. Mit Hilfe von IP-Adressen können Computer über TCP/IP
kommunizieren. IP-Adressen bestehen aus vier Zahlen (von 0 bis 255), die jeweils
durch einen Punkt voneinander getrennt sind, wie z. B. 192.168.1.1. Die durch einen
Punkt getrennten Zahlen geben das Netz, zu dem ein Computer gehört, sowie den spezifischen Standort des Host-Computers in diesem Netz an.
IP-Adressen werden nicht nur Computern wie Network Stations, sondern auch Routern,
Servern sowie Teilnetzen und Netzen zugeordnet. Die IP-Adresse eines Netzes kann
beispielsweise 192.168.1.0 lauten. Ein Router in diesem Netz könnte die IP-Adresse
192.168.1.1 verwenden. Einer Network Station in demselben Netz könnte die Adresse
192.168.1.145 zugeordnet sein.
Jede Network Station muß über eine eindeutige IP-Adresse verfügen. Wenn Sie die
DHCP-Boot-Methode verwenden, muß ein Bereich von IP-Adressen angegeben
werden, damit der Server jeder Network Station eine Adresse zuordnen kann. Bei
Intranets (Netzen innerhalb eines Unternehmens) können eigene Adressen zugeordnet
werden. Wenn Sie jedoch eine Verbindung zum Internet herstellen möchten, müssen
Netzadressen und Domänennamen von einer zentralen Stelle offiziell vergeben werden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Veröffentlichung lautete die Adresse dieser zentralen Vergabestelle wie folgt:
Network Solutions, Inc.
InterNIC Registration Services
5ð5 Huntmar Park Drive
Herndon, VA 22ð7ð
1-7ð3-742-4811
E-Mail: [email protected]
WWW: http://rs.internic.net
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
7
Boot-Methoden
Da eine Network Station über kein Plattenlaufwerk verfügt, über das gebootet werden
kann, muß sie die Informationen entweder aus ihrem NVRAM oder von einem Server
abrufen. Die Network Station muß eine eigene IP-Adresse festlegen. Mit Hilfe der
IP-Adresse kann die Network Station mit anderen Hosts kommunizieren. Die Network
Station kann eine der folgenden Methoden verwenden, um die Informationen anzufordern und zu empfangen:
Ÿ Dynamic Host Control Protocol (DHCP)
Ÿ Bootstrap Protocol (BOOTP)
Ÿ Nicht flüchtiger Arbeitsspeicher (NVRAM, Non-Volatile Random Access Memory)
BOOTP- Server können nur mit BOOTP-Clients kommunizieren, DHCP-Server hingegen können sowohl mit BOOTP-Clients als auch mit DHCP-Clients kommunizieren.
Anmerkung: Wenn Sie die BOOTP-oder DHCP-Boot-Methode verwenden, müssen
Sie alle Router und Gateways in Ihrem Netz für das Senden und Empfangen von BOOTP- oder DHCP- Paketen konfigurieren. Wenn Sie die
Router nicht als BOOTP- oder DHCP-Vermittlungsagenten (Relay Agent)
konfigurieren können, könnten Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Ÿ Verwenden Sie ein System, das über die erforderliche Konfigurationsunterstützung verfügt, um beschränkte BOOTP- oder DHCPRundsendungen zu empfangen. Leiten Sie diese Rundsendungen
anschließend an den entsprechenden Server weiter.
Ÿ Verwenden Sie die NVRAM-Boot-Methode für die Network Stations,
die sich hinter einem Router befinden, der keine BOOTP- oder
DHCP- Rundsendungen weiterleiten kann.
DHCP
Bei DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) handelt es sich um ein TCP/IPProtokoll. DHCP bietet einem Server die Möglichkeit, IP-Adressen und Konfigurationsdaten automatisch zuzuordnen, ohne den Administrator zum Notieren und Verfolgen der MAC-Adressen der Computer im Netz zu zwingen. Mit DHCP kann jedem
Host oder jeder Network Station aus einem zuvor festgelegten Bereich von IP-Adressen
entweder eine permanente IP-Adresse oder eine temporäre IP-Adresse zugeordnet
werden. Ferner kann DHCP sowohl zum statischen als auch zum dynamischen
Zuordnen von IP-Adressen verwendet werden.
Bei der statischen Zuordnung von IP-Adressen werden die MAC-Adressen der einzelnen Network Stations in der Konfiguration des DHCP-Servers zusammen mit einer
IP-Adresse, die für die Station mit dieser MAC-Adresse reserviert ist, definiert. Dabei
wird von einer Network Station, die über ihre MAC-Adresse identifiziert wird, eine Anforderung an den DHCP-Server gesendet. Daraufhin gibt der Server die IP-Adresse
zurück, die er für diesen Client reserviert hat.
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IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Bei der dynamischen Zuordnung von IP-Adressen identifiziert der Server die Network
Station ebenfalls über deren MAC-Adresse. Anstelle einer vorher festgelegten
IP-Adresse ordnet der Server der Network Station jedoch eine beliebige Adresse aus
dem verfügbaren Pool zu. Der Server weist der Network Station die Adresse für einen
bestimmten Zeitraum zu. Die Adresse wird in den Pool zurückgestellt, wenn sie vom
Client freigegeben wird oder wenn die Zuweisungsfrist abgelaufen ist.
DHCP kann auch nicht aufgeführte Clients bedienen. Jeder Client kann, auch wenn
seine MAC-Adresse nicht in der DHCP-Konfiguration definiert ist, eine IP-Adresse aus
dem Pool der verfügbaren Adressen anfordern. Die Verwendung nicht aufgeführter
Clients kann sich für Umgebungen eignen, in denen es nicht erforderlich oder
gewünscht ist, MAC-Adressen zu verwalten.
Während BOOTP-Server nur Anforderungen von BOOTP-Clients verarbeiten können,
ist DHCP in der Lage, Anforderungen von DHCP- und BOOTP-Clients zu verarbeiten.
DHCP-Server können im Gegensatz zu BOOTP-Servern gegenwärtig ni cht verwendete IP-Adressen erneut verwenden.
Ferner stellt DHCP zahlreiche Konfigurationsoptionen, darunter möglicherweise auch
benutzerdefinierte Optionen, zur Verfügung. Diese Optionen sind beim Konfigurieren
von erweiterten Netzwerkumgebungen nützlich. Eine eingehendere Erläuterung von
erweiterten Netzwerkumgebungen ist in der Veröffentlichung IBM Network Station
Advanced Information enthalten. Diese Veröffentlichung ist im World Wide Web über
folgenden URL verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
BOOTP
Bei BOOTP (Bootstrap Protocol) BOOTP handelt es sich um ein TCP/IP-Protokoll, mit
dessen Hilfe die Network Station eine IP-Adresse und die Position der Datei mit dem
Basiscode von einem Server anfordern kann.
Zum Verwenden der BOOTP-Boot-Methode muß der Netzadministrator die MACAdressen aller Network Station im Netz notieren. Dann ordnet der Netzadministrator
jeder der Adressen eine IP-Adresse zu. Anschließend gibt der Administrator diese
Zuordnungen in eine BOOTP-Tabelle ein. Wenn Sie IP-Adressen ändern müssen,
können Sie diese Änderungen zentral in der Tabelle auf dem Boot-Server anstatt auf
jeder Network Station einzeln vornehmen.
Wenn eine Network Station eingeschaltet wird, sendet sie ihre MAC-Adresse an den
BOOTP-Server. Der Server ermittelt die IP-Adresse der Network Station anhand der
MAC-Adresse. BOOTP sendet daraufhin eine Antwort zurück, in der der Network
Station die IP-Adresse sowie der Name und die Position der Datei mit dem Basiscode
zugeordnet werden.
Da BOOTP IP-Adressen statisch zuordnet (die IP-Adresse wird anhand der MACAdresse des Computers ermittelt und die Zuordnung dann notiert), ist diese Methode
weniger flexibel als DHCP.
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
9
NVRAM
NVRAM (Non-Volatile Random-Access Memory) bezieht sich auf den lokalen Speicher
der Network Station. Wenn Sie die NVRAM-Boot-Methode verwenden, codieren Sie die
IP-Adressen der Network Station und deren Server im Speicher der jeweiligen Network
Station. Nach dem Einschalten der Network Station fordert diese dann die Übertragung
der Datei mit dem Basiscode vom Server an.
Die NVRAM-Boot-Methode empfiehlt sich in kleinen und stabilen Netzen. Die Verwendung der NVRAM-Boot-Methode empfiehlt sich auch aus den folgenden Gründen:
Ÿ Als Maßnahme, um Router zu vermeiden, die BOOTP- und DHCP-Rundsendeanforderungen blockieren. BOOTP- und DHCP-Rundsendeanforderungen bezüglich IP-Adressen können einen unnötig hohen Datenaustausch im Netz verursachen. Zahlreiche Netz-Router sind so konfiguriert, daß sie diese Rundsendeanforderungen nicht weiterleiten. Da der NVRAM die IP-Adresse nicht anfordern
muß (weil sie sich im NVRAM der Network Station befindet), sendet er keine Anforderungen.
Ÿ Als Hilfe beim Ermitteln und Beheben von Fehlern bei Netzverbindungen.
Ÿ Als Hilfe beim Ermitteln und Beheben von Fehlern bei BOOTP- oder
DHCP-Konfigurationen.
Diese Methode ist bei größeren Netzen aus den folgenden Gründen möglicherweise
nicht empfehlenswert:
Ÿ Sie müssen auf jeder Network Station Konfigurationsdaten manuell eingeben.
Ÿ Bei DHCP und BOOTP können viele weitere Parameter konfiguriert werden, die
mit dieser Methode möglicherweise nicht so leicht konfiguriert werden können.
Weitere Informationen zum Konfigurieren des NVRAM mit Hilfe des Konfigurationsdienstprogramms oder des Dienstprogramms zum Booten von Network Stations sind in
der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Boot-Datei-Service
Die Network Station verwendet TFTP, um die Datei mit dem Basiscode vom BasiscodeServer zu empfangen. TFTP (Trivial File Transfer Protocol) ist ein einfaches Protokoll
zur Übertragung von Dateien.
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IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Java auf der Network Station
Java ist eine Programmiersprache, mit der die Unterschiede zwischen verschiedenen
Plattformen überbrückt werden können. Java bietet eine hohe Übertragbarkeit und die
Möglichkeit, ein einzelnes Java-Programm auf verschiedenen Plattformen auszuführen.
Zum Anzeigen von Java-Anwendungen benötigen Sie JVM (Java Virtual Machine), ein
Paket mit Programmen zur Java-Aktivierung. Die Verwendung von JVM auf Clients
ohne Plattenspeicher, wie z. B. der Network Station, ermöglicht dem Benutzer den
Zugriff auf Anwendungen, ohne permanenten Plattenspeicher auf der Network Station
oder auf dem Server verwenden zu müssen.
Es gibt die folgenden zwei Arten von Java-Programmen:
Ÿ Applets - erfordern einen Browser oder einen Applet Viewer.
Ÿ Anwendungen - werden direkt angezeigt.
Applets stützen sich auf einen Browser oder einen Applet Viewer, der Fenster und
grafische Darstellungen bereitstellt. Im allgemeinen reagieren Browser restriktiv auf
Applets, da diese über das Internet heruntergeladen werden. Anders ausgedrückt, der
Browser kann Applets daran hindern, lokale Dateien zu lesen oder auf lokale Dateien
zu schreiben sowie Verbindungen zu anderen Maschinen als denen herzustellen, von
denen sie heruntergeladen wurden. Diese Einschränkungen schützen Benutzer vor
virusinfizierten Programmen und gewährleisten eine sichere Umgebung zur Überprüfung von Programmen im Internet.
Weitere Informationen zu Java sind in der Veröffentlichung IBM Network Station
Advanced Information enthalten. Diese Veröffentlichung ist im World Wide Web über
folgenden URL verfügbar: http://www.ibm.com/nc/pubs.
Windows-Anwendungen auf der Network Station
Network Stations können Windows-Anwendungen unter Verwendung von WindowsServern für mehrere Benutzer ausführen. Es gibt mehrere Produkte, die einen solchen
Windows-Server für mehrere Benutzer bereitstellen:
Ÿ Bei Citrix WinFrame handelt es sich um einen Windows-Anwendungs-Server
für mehrere Benutzer, der auf Windows NT 3.51 basiert. Citrix WinFrame
kommuniziert mit der Network Station über das Protokoll ICA (Independent
Computer Architecture).
Ÿ Bei NCD WinCenter handelt es sich um ein Windows-Anwendungsprodukt für
mehrere Benutzer, das die Verwendung von Citrix WinFrame oder von Microsoft
Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition voraussetzt. NCD WinCenter
kommuniziert mit der Network Station über das Protokoll X11.
Ÿ Bei Citrix MetaFrame handelt es sich um ein Windows-Anwendungsprodukt für
mehrere Benutzer, das die Verwendung von Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition voraussetzt. Citrix MetaFrame kommuniziert mit der Network
Station über das Protokoll ICA.
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
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Network Stations, die von einem Server mit V1R3 oder V2R1 des Lizenzprogramms
IBM Network Station Manager booten, können über eines der Protokolle X11 oder ICA
mit einem Windows-Server für mehrere Benutzer kommunizieren.
Weitere Informationen sind auf den folgenden Web-Sites enthalten:
Ÿ WinFrame und MetaFrame - http://www.citrix.com
Ÿ WinCenter - http://www.ncd.com
Ÿ Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition - http://www.microsoft.com
Speicherbedarf der Network Station
Die Network Stations laden alle ihre Anwendungen in ihren Speicher herunter. Stellen
Sie sicher, daß auf den Network Stations genügend Speicher zum Ausführen der
Anwendungen vorhanden ist. Gehen Sie wie folgt vor, um weitere Informationen zum
Speicher zu erhalten:
1. Gehen Sie zu der folgenden Web-Site: http://www.ibm.com/nc
2. Klicken Sie im linken Teilfenster das Feld Support an.
3. Geben Sie im Feld Search folgendes ein: memory requirements.
Umgebungen mit mehreren Servern verwenden
Sie können das Lizenzprogramm IBM Network Station Manager auf mehreren Datenverarbeitungssystemen installieren. Eine eingehendere Erläuterung zu diesem Thema
ist in der Veröffentlichung IBM Network Station Advanced Information enthalten. Diese
Veröffentlichung ist im World Wide Web über folgenden URL verfügbar:
http://www.ibm.com/nc/pubs.
Neue Funktionen in Version 2 Release 1
Version 2 Release 1 (V2R1) des Lizenzprogramms IBM Network Station Manager
enthält viele neue Funktionen. Dazu gehören unter anderem:
Client-Desktop
Der Client-Desktop weist ein neues Layout auf und enthält folgende
Funktionen:
Ÿ 16-Bit-Farbunterstützung
Ÿ Skalierbare Schriftarten
Ÿ Hilfe auf dem Desktop
Ÿ Kiosk-Modus
Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung IBM Network Station
Manager Benutzerhandbuch enthalten.
12
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Netscape Communicator 4.5
Netscape Comunicator 4.5 enthält den Browser Navigator und die Anwendung Messenger (für E-Mail und Nachrichten). Der Browser ist voll kompatibel mit anderen Unix-Versionen des Netscape Navigator.
Die neue Version enthält folgende wichtige Funktionen:
Ÿ Netscape JVM
Ÿ Runtime Plug-in für die Java-Ausgabe der Network Station
Ÿ PDF-Hilfeprogramm
Ÿ Hilfeprogramm RealPlayer
Ÿ Hilfeprogramm zur Audiowiedergabe
Ÿ Hilfeprogramm zur Videowiedergabe
Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung IBM Network Station
Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Windows-Anwendungsunterstützung
Erweiterte ICA-Unterstützung. Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
VT-Emulator
Erweiterter VT-Emulator. Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung
IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Anwendungen für die Produktivität
Ÿ Dateimanager
Ÿ Texteditor
Ÿ Kalender
Ÿ Rechner
Ÿ Grafikbearbeitung
Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung IBM Network Station
Manager Benutzerhandbuch enthalten.
Java
Vom Lizenzprogramm IBM Network Station Manager werden die folgenden
zwei JVMs bereitgestellt:
Ÿ Netscape 4.5 JVM
Ÿ IBM JVM (JDK 1.1.8)
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
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Unterstützung für den FLASH-Speicher
Durch die Unterstützung für den FLASH-Speicher wird das lokale Booten
über eine FLASH-Speicher-Karte und ein Verwaltungsdienstprogramm für
den FLASH-Speicher ermöglicht. Weitere Informationen sind in der Veröffentlichung IBM Network Station Advanced Information enthalten. Diese
Veröffentlichung ist im World Wide Web über folgenden URL verfügbar:
http://www.ibm.com/nc/pubs.
Hardwareunterstützung
In Tabelle 1 ist die Hardware zur IBM Network Station nach Maschinentyp,
Modellnummer und Serie aufgeführt. Außerdem wird angegeben, welche
Version und welches Release des Lizenzprogramms IBM Network Station
Manager zur Unterstützung des Maschinentyps und Modells einer
bestimmten Hardware erforderlich ist.
Beispiele:
Ÿ Maschinentyp 8364 Modell Exx erfordert V2R1.
Ÿ Maschinentyp 8362 Modell A22 wird entweder von V2R1 oder von
V1R3 unterstützt.
Tabelle 1. Hardwaretypen, -modelle und -serien der IBM Network Station
Kompatible
Releases
Maschinentyp - Modell
Serie 100
Serie 300
Serie 1000
Nur V2R1
Serie 2200
Serie 2800
8363-Exx
8364-Exx
8363Txx
V2R1 und
V1R3
8361-110
8362-A22
8361-210
8362-A23
8362-A52
8362-A53
Nur V1R3
8361-100
8361-341*
8361-200
* Twinaxial-Modelle werden nur auf AS/400-Servern unterstützt.
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IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
8364-Txx
Koexistenz mit V1R3
Beim Installieren von V2R1 auf einem System, auf dem bereits V1R3
installiert ist, bleibt die V1R3-Umgebung erhalten.
Durch die Möglichkeit zur Koexistenz können sowohl V2R1 als auch V1R3
auf demselben Server ausgeführt werden. Durch die Möglichkeit der
Koexistenz von zwei Softwareversionen auf demselben Server können alle
Hardwaremodelle der Network Station unterstützt werden. Mit Hilfe eines
Migrationshilfsprogramm können die V1R3-Vorgabedateien zu V2R1
migrieren. Nach der Migration der V1R3-Vorgabedateien kann die
V1R3-Umgebung deinstalliert werden. Weitere Informationen sind in
Kapitel 4, „Migration von V1R3 auf V2R1“ auf Seite 57 enthalten.
Kapitel 1. Allgemeine Hinweise zur IBM Network Station
15
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IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server
installieren und konfigurieren
Informationen zu diesem Kapitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager installieren . . . . . .
AS/400-Umgebung für Network Stations konfigurieren
. . . . . . . .
Konfigurationsassistent für Network Stations auf dem PC installieren
. . . . . .
Konfigurationsassistent für Network Stations ausführen
Funktionsumfang des Konfigurationsassistenten für Network Stations
Zusätzliche Informationen zu NVRAM
. . . . . . . . . . . . . . .
Zusätzliche Informationen zu BOOTP . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehler bei der DHCP-Konfiguration feststellen und beheben . . . .
Informationen zur weiteren Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . .
Boot-Code und Boot Monitor aktualisieren . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . .
Anmelde-Server der IBM Network Station
DNS-Unterstützung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Netzwerkparameter überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Informationen zu diesem Kapitel
Dieses Kapitel enthält Anweisungen zur Vorbereitung, Installation und Konfiguration
einer IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server. Gehen Sie bei der
Installation und Konfiguration in der nachfolgend beschriebenen Reihenfolge vor.
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager installieren
In diesem Abschnitt werden die Vorbereitungen und die Installation des Lizenzprogramms IBM Network Station Manager (5648-C07) beschrieben.
Attention:
Ÿ Wenn Sie bisher an den Konfigurationsdateien manuell Änderungen vorgenommen
haben, anstatt das Programm IBM Network Station Manager zu verwenden, finden
Sie zusätzliche Informationen unter http://www.ibm.com/nc/pubs.
Ÿ Von Serie 2800 (Typ 8364) der Network Station werden mehrere Softwareversionen unterstützt. Weitere Informationen zur bestmöglichen Vorgehensweise bei
der Konfiguration von Network Stations der Serie 2800 (Typ 8364) für die Software
zu V2R1 finden Sie in den aktuellen Informationen zu V2R1 unter "Running V2R1
on Series 2800" im World Wide Web.
1. Rufen Sie die Web-Site http://www.ibm.com/nc/ auf.
2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Support.
3. Geben Sie im Feld Search die Angabe "Running V2R1 on Series 2800" ein.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
17
Gehen Sie bei der Installation des Lizenzprogramms IBM Network Station Manager
(5648-C07) folgendermaßen vor:
1. Wenn auf dem Server eine frühere Version von IBM Network Station Manager
installiert ist, müssen Sie die Informationen in Kapitel 4, „Migration von V1R3
auf V2R1“ auf Seite 57 lesen, bevor Sie den Vorgang fortsetzen.
2. Aktuelle Informationen zu V2R1, eine Liste mit erforderlichen PTFs (Product
Temporary Fixes) sowie andere wichtige Informationen erhalten Sie folgendermaßen:
a. Rufen Sie die Web-Site http://www.ibm.com/nc/ auf.
b. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Support.
c. Geben Sie im Feld Search die Angabe "PTF" ein.
Überprüfen Sie, ob in dieser Liste aktuelle Informationen und erforderliche
PTFs enthalten sind. Durch die Installation dieser PTFs können Sie unvorhersehbare Ergebnisse und den möglichen Verlust von Daten vermeiden.
3. Wenn Sie feststellen möchten, welche PTFs Sie auf Grundlage der bereits
installierten PTFs bestellen sollten, können Sie die Funktion "Display Program
Temporary Fix" (DSPPTF) ausführen. Geben Sie hierzu bei einer
AS/400-Befehlszeile DSPPTF ein.
4. Überprüfen Sie die Hardware- und Softwarevoraussetzungen.
Der AS/400-Server muß mindestens folgende Softwarevoraussetzungen
erfüllen:
Ÿ OS/400 Version 4 Release 2 (5769-SS1 mit der Installation von Option 12)
Ÿ OS/400 TCP/IP Connectivity Utilities (5769-TC1)
Ÿ Ab V4R3: IBM HTTP Server für AS/400 (5769-DG1)
Ÿ Ein PC, auf dem V4R4 Client Access Express für Windows (5769-XE1)
Service Pack 1 (SPF1) installiert ist.
Anmerkung: Eine aktuelle Liste mit OS/400-PTFs finden Sie in APAR
II11759. Sie müssen die neuesten PTFs auf dem System
AS/400 installieren, bevor Sie Funktionen zu Client Access
installieren. Wenn die erforderlichen OS/400-PTFs nicht auf
dem System AS/400 installiert sind, funktionieren einige der
Berichtigungen in diesem Service Pack nicht. Die APARs
für Client Access können Sie im Internet unter:
http://www.as400.ibm.com/clientaccess/ über den Link
"Information APARs" aufrufen.
Auf dieser Web-Site finden Sie auch Informationen zur Bestellung von
Client Access Express.
18
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Ÿ Die Netzwerkkomponente von AS/400 Operations Navigator.
Ÿ Sie müssen AS/400 NetServer konfigurieren. Informationen zur Konfiguration von AS/400 NetServer finden Sie in der Veröffentlichung "Client
Access Express For Windows – Setup" (IBM Form SC41-5507). Zusätzliche Informationen zu NetServer finden Sie im Info Center unter
http://www.as400.ibm.com/infocenter. Wählen Sie hierbei "Information
Center" und dann die gewünschte Version und das gewünschte Release
aus. Lesen Sie anschließend die Informationen unter Networking.
5. Überprüfen Sie den Speicherbedarf für die Network Stations.
Die Network Stations laden alle zugehörigen Anwendungen (einschließlich des
Basissystems) in den Speicher herunter. Stellen Sie sicher, daß auf den
Network Stations genügend Speicher zum Ausführen der Anwendungen vorhanden ist.
a. Rufen Sie die Web-Site http://www.ibm.com/nc auf.
b. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Support.
c. Geben Sie im Feld Search "Memory Requirements" ein.
6. Überprüfen Sie die Sicherheitsberechtigungen.
Ihr Benutzerprofil muß über folgende Berechtigungen verfügen:
Ÿ *SECADM
Ÿ *ALLOBJ
Ÿ *IOSYSCFG
Ÿ *SECOFR (zum Aufrufen des Migrationshilfsprogramms)
Zum Überprüfen der Sicherheitsberechtigungen können Sie den Befehl
DSPUSRPRF(Display User Profile, Benutzerprofil anzeigen) verwenden.
Geben Sie in der AS/400-Befehlszeile folgenden Befehl ein, um Ihr Benutzerprofil anzuzeigen:
(DSPUSRPRF) Ihre_Benutzer_ID
7. Installieren Sie den PTF anhand der Informationen aus Schritt 2 auf Seite 18
auf Ihrem System AS/400.
a. Geben Sie bei einer AS/400-Befehlszeile GO PTF ein.
b. Wählen Sie Option 8 aus. Daraufhin erscheint die Anzeige "Installationsauswahl für PTFs".
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
19
à
ð
Installationsauswahl für PTFs
System:
AS4ððTEST
Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.
Einheit . . . . . . . . .
Name, \SERVICE
Automatisches IPL . . . .
N
J=Ja
N=Nein
Art des Wiederanlaufs . .
\SYS
\SYS, \FULL
PTF-Art . . . . . . . . .
1
1=Alle PTFs
2=Nur HIPER-PTFs und
HIPER-LIC-Korrekturen
3=Nur HIPER-LIC-Korrekturen
4=LIC aktualisieren
Weitere
Auswahlmöglichkeiten
N
J=Ja
N=Nein
F3=Verlassen
F12=Abbrechen
á
ñ
c. Geben Sie den Namen der Einheit an, in der sich die CD mit dem PTF
befindet (OPT01).
Anmerkung: Möglicherweise wird eine Nachricht angezeigt, daß keine PTFs
installiert sind. Diese Nachricht bedeutet, daß für das installierte
Betriebssystem keine PTFs erforderlich waren. Außerdem
können Nachrichten angezeigt werden, daß einige PTFs nicht
installiert werden konnten. Diese Nachrichten können ignoriert
werden, da sie sich auf PTFs beziehen, die für dieses System
nicht benötigt werden.
8. Falls Sie PTFs installiert haben, führen Sie einen Neustart (IPL) durch.
Aufgrund der zuvor installierten PTFs müssen Sie einen Neustart (IPL) für das
System AS/400 durchführen, bevor Sie das Lizenzprogramm Network Station
Manager installieren. Ansonsten funktioniert das Programm Network Station
Manager nicht ordnungsgemäß.
a. Stellen Sie sicher, daß sich der System-IPL-Modus im normalen
Modus befindet.
b. Verwenden Sie den Befehl PWRDWNSYS (Power Down System,
System herunterfahren), um den IPL-Vorgang durchzuführen. Geben
Sie bei einer AS/400-Befehlszeile folgendes ein:
(PWRDWNSYS) \IMMED RESTART(\YES) IPLSRC(B)
20
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
9. Wenn TCP/IP aktiv ist, müssen Sie den HTTP-Server beenden. Geben Sie
hierzu bei einer AS/400-Befehlszeile ENDTCPSVR \HTTP ein. Sie können diese
Prozedur nicht vollständig durchführen, während der HTTP-Server aktiv ist.
10. Installieren Sie das Lizenzprogramm IBM Network Station Manager
(5648-C07).
Dieses Programm steht für AS/400-Systeme zur Verfügung, auf den mindestens die Betriebssystemversion V4R2 installiert ist.
a. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk des Systems AS/400 ein,
auf der das Lizenzprogramm Network Station Manager enthalten ist.
b. Installieren Sie das Lizenzprogramm.
Verwenden Sie zur Installation eines neuen Lizenzprogramms den
Befehl RSTLICPGM (Restore Licensed Program, Lizenzprogramm
wiederherstellen). Geben Sie an der AS/400-Befehlszeile folgendes
ein:
(RSTLICPGM) LICPGM(5648Cð7) DEV(OPTð1) OPTION(\BASE)
c. Prüfen Sie, ob dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wurde.
Verwenden Sie den Befehl DSPJOBLOG (Display Job Log, JobProtokoll anzeigen), um das AS/400-Job-Protokoll anzuzeigen.
1) Geben Sie an der AS/400-Befehlszeile den Befehl (DSPJOBLOG)
ein.
2) Prüfen Sie, ob während der Installation Fehler aufgetreten sind
und führen Sie die erforderlichen Maßnahmen durch.
11. Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Unterstützung von
Maschinen der Serie 300 und 1000.
Geben Sie zur Installation der Power-PC-Komponente (ppc) dieses Produkts
folgenden Befehl in der AS/400-Befehlszeile ein:
RSTLICPGM LICPGM(5648Cð7) DEV(OPTð1) OPTION(1)
Anmerkung: Wenn als Primärsprache auf dem Server nicht die Sprache
angegeben ist, die Sie installieren möchten, geben Sie die
Angabe
LNG (Sprachnummer)
im Befehl RSTLICPGM an.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
21
Als Teil des Lizenzprogramms Network Station Manager werden durch das
Installationsprogramm folgende Komponenten automatisch mitinstalliert:
Ÿ Der Browser NC Navigator (40 Bit)
Ÿ ICA (Independent Computing Architecture)
Ÿ SSL (Secure Sockets Layer).
12. Installieren Sie die für das Lizenzprogramm IBM Network Station Manager
erforderlichen PTFs. Dieser Schritt ist nur dann erforderlich, wenn für das
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager in Schritt 2 auf Seite 18 PTFs
angegeben waren.
Um einen unnötigen Neustart (IPL) zu vermeiden, müssen Sie diese Schritte
exakt in der angegebenen Reihenfolge durchführen.
a. Installieren Sie die erforderlichen PTFs für Ihr System AS/400 anhand
der Informationen aus Schritt 2 auf Seite 18.
b. Geben Sie bei einer AS/400-Befehlszeile GO PTF ein.
c. Wählen Sie Option 8 aus. Daraufhin erscheint die Anzeige "Installationsauswahl für PTFs".
à
ð
Installationsauswahl für PTFs
System:
AS4ððTEST
Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.
Einheit . . . . . . . . .
N
J=Ja
N=Nein
Art des Wiederanlaufs . .
\SYS
\SYS, \FULL
PTF-Art . . . . . . . . .
1
1=Alle PTFs
2=Nur HIPER-PTFs und
HIPER-LIC-Korrekturen
3=Nur HIPER-LIC-Korrekturen
4=LIC aktualisieren
Weitere
Auswahlmöglichkeiten
J
J=Ja
N=Nein
F3=Verlassen
F12=Abbrechen
á
22
Name, \SERVICE
Automatisches IPL . . . .
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
ñ
d. Wählen Sie im Feld Automatisches IPL "N" aus, da Sie nach der
Installation dieser PTFs kein IPL für das System durchführen müssen.
e. Wählen Sie im Feld Andere Auswahlmöglichkeiten "J" aus. Daraufhin
erscheint die Anzeige Weitere Installationsauswahlmöglichkeiten.
à
Weitere Installationsauswahlmöglichkeiten
System:
AS4ððTEST
Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.
PTFs ausschließen
N
J=Ja, N=Nein
Art des Anlegens
3
1=Alle PTFs auf verzögert setzen
2=Sofortige PTFs anlegen, andere PTFs
auf verzögert setzen
3=Nur sofortige PTFs anlegen
F3=Verlassen
ð
F12=Abbrechen
á
ñ
f. Geben Sie im Feld Art des Anlegens Option 3 an.
g. Drücken Sie die Eingabetaste.
13. Installieren Sie optionale Softwareprodukte.
Nachfolgend wird die Installation des 128-Bit-Lizenzprogramms (5648-C08) als
optionales Softwareprodukt für Ihre Network Stations beschrieben.
a. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk des Systems AS/400 ein,
auf der das Lizenzprogramm "Strong Encryption Support for IBM
Network Station Manager V2" (5648-C08) enthalten ist.
b. Installieren Sie das Lizenzprogramm.
Geben Sie zur Installation eines neuen Lizenzprogramms folgenden
Befehl bei einer AS/400-Befehlszeile ein:
RSTLICPGM LICPGM(5648Cð8) DEV(OPTð1) OPTION(\BASE)
c. Prüfen Sie, ob dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wurde.
Verwenden Sie den Befehl DSPJOBLOG, um das AS/400-Job-Protokoll
anzuzeigen. Prüfen Sie, ob während der Installation Fehler aufgetreten
sind und führen Sie die erforderlichen Maßnahmen durch.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
23
14. Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Unterstützung von
Maschinen der Serie 300 und 1000.
Geben Sie zur Installation der Power-PC-Komponente (ppc) dieses Produkts
folgenden Befehl in der AS/400-Befehlszeile ein:
RSTLICPGM LICPGM(5648Cð8) DEV(OPTð1) OPTION(1)
.
Anmerkung: Wenn als Primärsprache auf dem Server nicht die Sprache
angegeben ist, die Sie installieren möchten, geben Sie die
Angabe
LNG (Sprachnummer)
im Befehl RSTLICPGM an.
Nach der Installation der Power-PC-Komponente (ppc) steht allen Benutzern
das Lizenzprogramm "Strong Encryption Support" zur Verfügung.
Anmerkung: Das System stellt wieder auf das Lizenzprogramm 5648C07 um,
wenn Sie
Ÿ das Lizenzprogramm 5648C07 installiert haben, dann
Ÿ das Lizenzprogramm 5648C08 (Strong Encryption Support)
installiert haben, und anschließend
Ÿ ausgewählt haben, die Komponente "Strong Encryption
Support" zu löschen.
Als Teil des optionalen Lizenzprogramms werden durch das Installationsprogramm folgende Komponenten automatisch mitinstalliert:
Ÿ Der Browser NC Navigator (128 Bit)
Ÿ ICA (Independent Computing Architecture)
Ÿ SSL (Secure Sockets Layer).
15. Der Installationsvorgang ist damit abgeschlossen.
Sie haben alle erforderlichen Softwareprodukte für das Lizenzprogramm
IBM Network Station Manager installiert. Fahren Sie mit dem Abschnitt
„AS/400-Umgebung für Network Stations konfigurieren“ auf Seite 25 fort,
um die TCP/IP-Umgebung und den Boot-Server zu konfigurieren.
24
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
AS/400-Umgebung für Network Stations konfigurieren
In diesem Abschnitt wird die Konfiguration der AS/400-Umgebung für Ihre Network Stations beschrieben. Sie müssen die im Abschnitt „Lizenzprogramm IBM Network Station
Manager installieren“ auf Seite 17 beschriebenen Schritte durchgeführt haben, bevor
Sie mit den Informationen in diesem Abschnitt fortfahren. Zur Durchführung der Installation und Konfiguration für Ihre IBM Network Stations müssen Sie den Konfigurationsassistenten für IBM Network Stations installieren und aufrufen.
Konfigurationsassistent für Network Stations auf dem PC installieren
Stellen Sie sicher, daß AS/400 NetServer folgendermaßen gestartet wird:
1. Schließen Sie alle anderen Fenster zum Operations Navigator.
2. Rufen Sie das Hauptfenster zum AS/400 Operations Navigator auf.
3. Erweitern Sie die Anzeige für Ihr System AS/400.
4. Erweitern Sie die Anzeige der Objekte Netzwerk und Server.
5. Klicken Sie doppelt auf TCP/IP.
6. Stellen Sie fest, ob im rechten Teilfenster unter AS/400 NetServer der Status
Gestartet angezeigt wird.
7. Wenn der Status "Gestoppt" angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
a. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf AS/400 NetServer.
b. Wählen Sie Starten aus.
8. Schließen Sie das Programm Operations Navigator.
Verwenden Sie die Funktion zur selektiven Installation von Client Access, um die Komponente für den Konfigurationsassistenten für Network Stations in Operations Navigator
hinzuzufügen. Gehen Sie hierbei folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf der Arbeitsoberfläche auf Start =>
Programme => IBM AS4ðð Client Access Express => Selektive Installation.
2. Klicken Sie im Dialogfenster "Optionen für selektive Installation" auf "Quellenverzeichnis".
3. Geben Sie folgenden Pfad an:
\\<Server-Name>\QIBM\ProdData\NetworkStationV2\IBM.NSWizard
Klicken Sie anschließend auf Weiter. Siehe auch Abb. 5 auf Seite 26.
Anmerkung: Wenn die Fehlernachricht "Der angegebene Installationspfad ist
nicht gültig. Geben Sie einen anderen Pfad an." angezeigt wird,
müssen Sie auf dem Ziel-Server möglicherweise ein
Netzwerklaufwerk zuordnen.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
25
4. Erweitern Sie im Dialogfenster "Komponentenauswahl" die Anzeige für die
Komponente AS/400 Operations Navigator. Siehe auch Abb. 6 auf Seite 27.
5. Klicken Sie auf den Eintrag Konfigurationsassistent für Network Station,
damit neben dem Eintrag ein Haken angezeigt wird, und klicken Sie dann auf
Weiter. Die gewünschte Komponente wird dann über die selektive Installation
hinzugefügt.
6. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen, bis das Hinzufügen der Komponente abgeschlossen ist.
Abbildung 5. Dialogfenster "Optionen für selektive Installation" zu Client Access Express. Angabe
des Quellenverzeichnisses.
26
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Abbildung 6. Dialogfenster "Komponentenauswahl" zu Client Access Express. Auswahl des
Konifgurationsassistenten für Network Stations.
Konfigurationsassistent für Network Stations ausführen
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Konfigurationsassistent für IBM Network
Stations aufgerufen wird.
Achtung
Der Konfigurationsassistent für IBM Network Stations kann auf folgenden Servern
Vorgänge beenden und erneut einleiten:
Ÿ TCP/IP
Ÿ TFTP
Ÿ HTTP
Ÿ DHCP
Ÿ Telnet.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
27
Rufen Sie den Konfigurationsassistenten für Network Stations auf.
1. Rufen Sie das Hauptfenster zum AS/400 Operations Navigator auf.
2. Erweitern Sie die Anzeige für Ihr System AS/400.
3. Wenn vom Programm AS/400 Operations Navigator eine Nachricht angezeigt
wird, daß Ihr Ziel-Server durchsucht werden soll, klicken Sie auf Jetzt suchen.
4. Erweitern Sie die Anzeige des Objekts Netzwerk.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf IBM Network Stations und wählen
Sie den Eintrag Network Stations zu AS/400 hinzufügen aus (siehe Abb. 7).
Dadurch wird der Konfigurationsassistent aufgerufen.
6. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen, um den Konfigurationsassistenten
für AS/400 Network Stations vollständig durchzuführen. Zusätzliche Unterstützung erhalten Sie über das online angezeigte Planungsformular und die
Online-Hilfe. Bewegen Sie den Cursor in ein Feld und drücken Sie die Taste
F1, wenn Sie einen spezifischen Hilfetext aufrufen möchten.
7. Wenn in der letzten Zeile der letzten Anzeige des Konfigurationsassistenten die
Nachricht "Konfiguration und Überprüfung abgeschlossen" angezeigt wird,
klicken Sie auf Schließen.
Abbildung 7. AS/400 Operations Navigator. Klick mit der rechten Maustaste, um den Eintrag
"Network Station zu AS/400 hinzufügen" aufzurufen.
Weitere Informationen zum Funktionsumfang des Konfigurationsassistenten für Network
Stations finden Sie im folgenden Abschnitt „Funktionsumfang des Konfigurationsassistenten für Network Stations“ auf Seite 29.
28
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Funktionsumfang des Konfigurationsassistenten für Network Stations
Sie sollten den Konfigurationsassistenten verwenden, um Ihr System AS/400 für die
Arbeit mit Network Stations zu konfigurieren.
Achtung
Der Konfigurationsassistent für IBM Network Stations kann auf folgenden Servern
Vorgänge beenden und erneut einleiten:
Ÿ TCP/IP
Ÿ TFTP
Ÿ HTTP
Ÿ DHCP
Ÿ Telnet.
Der Konfigurationsassistent konfiguriert das System AS/400 für IBM Network Stations.
Hierzu gehört auch die TCP/IP- und entweder die DHCP- oder die BOOTP-Konfiguration. Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten kann die Network
Station über das System AS/400 gestartet werden.
Eine Liste der Funktionen, die der Konfigurationsassistent durchführt, können Sie folgendermaßen aufrufen:
1. Am Ende des Konfigurationsvorgangs erscheint die Anzeige Konfiguration der
AS/400 Network Station - Übersicht (siehe Abb. 8 auf Seite 30).
2. Klicken Sie in dieser Anzeige auf Details. Über das Anzeigeprogramm "Notepad"
wird dann eine Liste mit den Angaben angezeigt, die Sie im Konfigurationsassistenten vornehmen müssen, sowie mit den Funktionen, die vom Konfigurationsassistenten durchgeführt werden.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
29
Abbildung 8. Dialogfenster "Konfigurationsassistent der AS/400 Network Station - Übersicht"
Anmerkung: Die Geschwindigkeit dieses Vorgangs hängt entscheidend von den
Funktionen ab, die vom Konfigurationsassistenten durchgeführt werden
sollen, sowie von der Konfiguration Ihres Computers.
Der Konfigurationsassistent für AS/400 Network Stations kann (je nach Eingabe)
Ÿ den Host-Namen für das System AS/400 festlegen
Ÿ den Domänennamen für das System AS/400 festlegen
Ÿ die Domänennamens-Server für das System AS/400 festlegen
Ÿ den TFTP-Server festlegen, der automatisch gestartet werden soll
Ÿ den DHCP-Server festlegen, der automatisch gestartet werden soll
Ÿ den HTTP-Server festlegen, der automatisch gestartet werden soll
Ÿ den Telnet-Server festlegen, der automatisch gestartet werden soll
Ÿ TCP/IP starten
Ÿ die Richtlinien für den HTTP-Server festlegen
Ÿ eine neue Leitung erstellen
Ÿ eine neue TCP/IP-Schnittstelle erstellen
30
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Ÿ Gateways hinzufügen
Ÿ Leitwege hinzufügen
Ÿ eine Beschreibung für einen neuen Netz-Server erstellen
Ÿ ein Teilnetz in DHCP hinzufügen
Ÿ IP-Adressen aus dem Teilnetz ausschließen
Ÿ Boot-Informationen festlegen
Ÿ IP-Adressen statischer Clients im Teilnetz hinzufügen
Ÿ die erforderlichen globalen DHCP-Klassen festlegen
Ÿ den Anmeldedämon für die Network Station starten
Ÿ eine neue Leitung verfügbar machen
Ÿ das System so konfigurieren, daß Daten zur Server-Sicherheit gespeichert werden
Ÿ den BOOTP-Server so konfigurieren, daß er nicht automatisch gestartet wird
Ÿ den BOOTP-Server stoppen
Ÿ Einträge in der Host-Tabelle für die Schnittstelle hinzufügen
Ÿ die Konfiguration des BOOTP-Servers auf DHCP umstellen
Ÿ den Netz-Server verfügbar machen.
Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten können Sie die Konfiguration mit
dem Programm AS/400 Operations Navigator überprüfen (siehe Abb. 9 auf Seite 32).
Ÿ Starten Sie eine Sitzung mit dem Operations Navigator.
Ÿ Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige des AS/400-Server-Verzeichnisses.
Ÿ Klicken Sie nacheinander auf Netzwerk => Server => TCP/IP.
Ÿ Klicken Sie im rechten Teilfenster doppelt auf DHCP.
Ÿ Heben Sie im linken Teilfenster einen Teilnetzbereich hervor. Daraufhin wird am
oberen rechten Rand der Anzeige der Rahmen Inhalt angezeigt.
Ÿ Heben Sie unter Inhalt eine Klasse hervor. Unter Optionen am unteren rechten
Rand der Anzeige werden die Optionen für diese Klasse angezeigt.
Ÿ Beachten Sie die Bedeutung der Symbole:
– Die Optionsbefehle 1, 3, 6 und 15 befinden sich auf der Teilnetzebene.
– Der Befehl 51 befindet sich auf der globalen Ebene.
– Der Befehl 67 befindet sich auf der Klassenebene.
Anmerkung: Ein PC oder ein Drucker (als Beispiel) weisen keine Klasse auf. Sie
können jede der angezeigten Optionen außer Nummer 67 aufweisen.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
31
Abbildung 9. DHCP-Konfiguration. DHCP-Konfiguration mit Operations Navigator überprüfen.
Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten können Sie die Konfiguration mit
dem Programm AS/400 Operations Navigator ändern.
Rufen Sie zum Ändern der TCP/IP-Konfiguration den Eintrag Netzwerk => Protokolle
=>TCP/IP im Fenster Operations Navigator auf.
Rufen Sie zum Ändern der DHCP-Konfiguration den Eintrag Netzwerk => Server =>
TCP/IP => DHCP im Fenster Operations Navigator auf.
Je nach der auf dem System festgelegten Sprache fügt der Konfigurationsassistent
auch einige HTTP-Richtlinien hinzu. Weitere Informationen zu HTTP-Richtlinien finden
Sie im Abschnitt „HTTP-Richtlinien“ auf Seite 53.
Zusätzliche Informationen zu NVRAM
Führen Sie nach der Arbeit mit dem Konfigurationsassistenten für Network Stations folgende Schritte aus:
Ÿ Rufen Sie jede einzelne Network Station auf.
Ÿ Verwenden Sie das Konfigurationsprogramm oder das Boot-Programm für Network
Stations, um die Werte für das Netzwerk, mit dem Sie arbeiten, ordnungsgemäß
festzulegen.
Weitere Informationen zur Verwendung dieser Dienstprogramme finden Sie im IBM
Network Station Manager Benutzerhandbuch.
32
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Zusätzliche Informationen zu BOOTP
Außer der Durchführung des Konfigurationsassistenten für Network Stations sollen Sie
für BOOTP auch die Informationen im Abschnitt „BOOTP Network Stations mit Operations Navigator hinzufügen“ auf Seite 38 lesen.
Wenn Sie während der Arbeit mit dem Konfigurationsassistenten für Network Stations
"BOOTP" ausgewählt haben und jetzt den Boot-Pfad für V2R1 verwenden möchten,
müssen Sie die Einstellungen auf jeder Network Station einzeln ändern (siehe hierzu
den Abschnitt „Client-Migration“ auf Seite 63).
Fehler bei der DHCP-Konfiguration feststellen und beheben
Wenn in der Network-Station-Konfiguration für DHCP nur teilweise vorhandene Daten
oder beschädigte Daten auftreten sollten, können Sie die entsprechende Leitung mit
dem Programm Operations Navigator feststellen. Gehen Sie hierbei folgendermaßen
vor:
1. Rufen Sie eine neue AS/400-Sitzung mit dem Operations Navigator auf.
2. Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige des AS/400-Server-Verzeichnisses.
3. Öffnen Sie die Anzeige zu Netzwerk, Server und TCP/IP.
4. Klicken Sie im rechten Teilfenster mit der rechten Maustaste auf DHCP und wählen
Sie Konfiguration aus. Daraufhin erscheint das Dialogfenster Konfiguration für
DHCP-Server.
5. Wenn in der DHCP-Konfigurationsdatei ein Fehler aufgetreten ist, erscheint ein
Dialogfenster mit einer Fehlernachricht von Operations Navigator.
6. Notieren Sie die Nummer der Leitung, bei der der Fehler aufgetreten ist, sowie die
angegebene Datei.
7. Wählen Sie Ignorieren aus, um dasselbe Dialogfenster für alle weiteren Konfigurationsfehler anzuzeigen.
8. Verwenden Sie zum Editieren der in der Nachricht angegebenen Datei die Funktion
"Integrated File System" von Operations Navigator. Gehen Sie folgendermaßen
vor:
a. Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige unter Dateisysteme. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Integrated File System.
b. Wählen Sie Properties aus. Klicken Sie auf das Feld All files in the Allow
edit menu option for:. Klicken Sie auf OK.
c. Über die angezeigte Fehlernachricht finden Sie die angegebene Datei in folgendem Verzeichnis:
File Systems\Integrated File System\Root\<Pfadname_der_Datei>
d. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die angegebene Datei und wählen
Sie Edit aus.
e. Suchen Sie nach der Leitung, die als fehlerhaft angegeben war, und beheben
Sie den Fehler.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
33
Informationen zur weiteren Vorgehensweise
Bevor Sie mit den Network Stations arbeiten, sollten Sie die Informationen in den folgenden Abschnitten lesen und (falls erforderlich) die angegebenen Schritte durchführen.
Boot-Code und Boot Monitor aktualisieren
Damit Sie alle neuen Funktionen verwenden können, müssen Sie die Funktion "Boot
Monitor" auf den Network Stations aktualisieren. Möglicherweise ist nicht auf allen
Network Stations dieselbe Version des Boot Monitor installiert. Selbst wenn Sie neue
Network Stations erworben haben, sollten Sie die verschiedenen Versionen des Boot
Monitor auf den Network Stations überprüfen und aktualisieren. Weitere Informationen
zum Aktualisieren des Boot Monitor finden Sie in der Veröffentlichung IBM Network
Station Manager Benutzerhandbuch.
Anmerkung
Sie müssen den Boot-Code der Network Station auf die neueste Version aktualisieren, damit sie ordnungsgemäß funktioniert und Sie alle neuen Funktionen verwenden können. Selbst wenn Sie neue Network Stations erworben haben, müssen
Sie den Boot-Code auf den Network Stations überprüfen und aktualisieren. Weitere
Informationen zum Aktualisieren des Boot-Codes finden Sie in der Veröffentlichung
IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch.
Anmelde-Server der IBM Network Station
Damit V2R1 in Ihrem Network-Station-Netzwerk ausgeführt werden kann, müssen Sie
den Anmelde-Server der Network Station für V1R3 stoppen.
Verwenden Sie zum Stoppen des Anmelde-Servers der Network Station für V1R3 den
Befehl ENDTCPSVR (End TCP/IP Server, TCP/IP-Server beenden). Geben Sie hierzu
in der AS/400-Befehlszeile folgenden Befehl ein:
CALL QYTC/QYTCUSVR ('ENDTCPSVR ')
Achten Sie darauf, daß Sie vor dem letzten Anführungszeichen ein Leerzeichen eingeben.
Der Anmelde-Server der Network Station wird über den Konfigurationsassistenten für
die IBM Network Station gestartet. Wenn Sie TCP/IP stoppen oder einen IPL-Vorgang
durchführen, müssen Sie den Anmelde-Server der Network Station erneut starten. Verwenden Sie zum Starten des Anmelde-Servers der Network Station für V2R1 den
Befehl STRTCPSVR (Start TCP/IP Server, TCP/IP-Server starten). Geben Sie hierzu in
der AS/400-Befehlszeile den Befehl CALL QYTCV2/QYTCUSVR ('STRTCPSVR ') ein. Geben
Sie zum Stoppen des Anmelde-Servers der Network Station für V2R1 den Befehl CALL
QYTCV2/QYTCUSVR ('ENDTCPSVR ') ein. Achten Sie darauf, daß Sie vor dem letzten
Anführungszeichen ein Leerzeichen eingeben.
34
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
DNS-Unterstützung
Wenn Sie bei Maschinen der Serie 300 und 1000 die BOOTP- oder NVRAM-BootMethode verwenden, müssen Sie die DNS-Unterstützung über das Lizenzprogramm
Network Station Manager aktivieren. Einzelheiten zum Aktivieren der DNS-Unterstützung finden Sie in der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch.
Netzwerkparameter überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Angaben zu den Netzwerkparametern im Konfigurationsdienstprogramm bzw. im NS-Boot-Programm der Network Stations mit der verwendeten BootMethode übereinstimmen. Weitere Informationen zum Konfigurationsdienstprogramm
oder dem NS-Boot-Programm finden Sie in der Veröffentlichung IBM Network Station
Manager Benutzerhandbuch.
Prüfen Sie, ob der Server folgende Komponenten gestartet hat:
Ÿ BOOTP- oder DHCP-Server
Ÿ NFS- oder TFTP-Server
Ÿ HTTP-Server.
Prüfen Sie, ob Sie alle statisch adressierten Einheiten im DHCP-Adressierungsbereich
ausgeschlossen haben.
Befindet sich zwischen den Network Stations und dem Boot-Server ein Router, stellen
Sie sicher, daß dieser Router BOOTP- und DHCP-Anforderungen verarbeiten kann.
Weitere Informationen zur Konfiguration von Network Stations finden Sie in der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch.
Kapitel 2. IBM Network Station-Umgebung auf einem AS/400-Server installieren und konfigurieren
35
36
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
Informationen zu diesem Kapitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten für die Network Station
BOOTP Network Stations mit Operations Navigator hinzufügen . . . . . . . .
Statisch adressierte Network Stations in einer DHCP-Umgebung definieren .
BOOTP-Clients auf eine DHCP-Umgebung umstellen . . . . . . . . . . . . .
Drucker auf einem System AS/400 konfigurieren
. . . . . . . . . . . . . . .
Grundlegende Drucker-Szenarien konfigurieren
. . . . . . . . . . . . . .
Methoden der Druckerverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl CRTDEVPRT
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS/400-Server für Network Stations optimieren . . . . . . . . . . . . . . . .
HTTP-Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
HTTP-Richtlinien für Systeme ab V4R1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . .
Rundsendungen im TFTP-Teilnetz (Trivial File Transfer Protocol)
.
.
.
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.
.
.
.
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.
.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
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56
Informationen zu diesem Kapitel
In diesem Kapitel werden die Funktionen beschrieben, die eine Ergänzung der Installation und Konfiguration der IBM Network-Station-Umgebung darstellen.
Nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten für die Network Station
Im folgenden wird beschrieben, wie Sie DHCP in V1R3- und V2R1-Umgebungen
konfigurieren können, die in Ihrem Netzwerk ausgeführt werden.
Ÿ Bei V2R1M0 verweist der Boot-Pfad für die Modelle S300 und S1000 auf V2R1.
Ÿ Weitere Informationen zur Konfiguration der BOOTP-Tabelle finden Sie im
Abschnitt „BOOTP Network Stations mit Operations Navigator hinzufügen“ auf
Seite 38.
Ÿ Bei Einstellungen zum NVRAM-Speicher finden Sie weitere Informationen zum
Konfigurationsdienstprogramm oder dem NS-Boot-Programm in der Veröffentlichung IBM Network Station Manager Benutzerhandbuch.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
37
BOOTP Network Stations mit Operations Navigator hinzufügen
Mit der nachfolgend beschriebenen Prozedur können Sie Network Stations in einer vorhandenen BOOTP-Umgebung hinzufügen.
Anmerkung: Zur Durchführung dieser Prozedur benötigen Sie Operations Navigator
(OS/400 ab V4R2).
1. Geben Sie für jede neue Network Station in der Tabelle 2 auf Seite 40 die
zugehörigen Informationen in einer neuen Zeile ein.
2. Starten Sie eine Sitzung mit dem AS/400 Operations Navigator.
3. Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige des AS/400-ServerVerzeichnisses.
4. Öffnen Sie die Anzeige Netzwerk => Server => TCP/IP.
5. Klicken Sie doppelt auf den BOOTP-Server.
6. Klicken Sie auf Hinzufügen. Siehe auch Abb. 10 auf Seite 39.
7. Geben Sie die Informationen zur Netzwerkeinheit an:
Ÿ Host-Name
Ÿ MAC-Adresse
Ÿ IP-Adresse
Ÿ Hardwaretyp
8. Geben Sie die Informationen zur Weiterleitung über das Netzwerk (Routing)
an:
Ÿ Gateway-IP-Adresse. Wenn Sie für ferne LANs (Local Area Networks)
keine Gateway-IP-Adressen verwenden, machen Sie in diesem Feld keine
Angaben.
Ÿ Teilnetzmaske. Wenn Sie für ferne LANs (Local Area Networks) keine
Teilnetzmaske verwenden, machen Sie in diesem Feld keine Angaben.
9. Überprüfen Sie die Angaben zum Boot-Vorgang. Prüfen Sie, ob die folgenden
Standardwerte richtig sind:
Ÿ Geben Sie folgendes ein: IBM Network Station Manager
Ÿ Dateiname und Verzeichnis: (8363-TXX und EXX)
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/X86/kernel.22ðð
Ÿ Dateiname und Verzeichnis: (8364-TXX und EXX)
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/X86/kernel.28ðð
38
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Abbildung 10. Beispielkonfiguration für eine Network Station. Hinzufügen eines BOOTP-Clients.
10. Klicken Sie auf OK.
11. Wiederholen Sie die Schritte 6 auf Seite 38 bis 10 für jede zusätzliche Network
Station.
12. Klicken Sie erneut auf OK, um zum Hauptfenster von Operations Navigator
zurückzukehren.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
39
Tabelle 2 (Seite 1 von 2). Informationen zu BOOTP Network Stations
40
Feld
Beschreibung
Host-Name
Über den Host-Namen wird der
AS/400-Server in einem TCP/IPNetzwerk eindeutig gekennzeichnet. In
Abb. 4 auf Seite 6 lautet der HostName für eine der Network Stations
"ns1.meinefirma.com".
MAC-Adresse
Bei einer MAC-Adresse (Message
Authentication Code) handelt es sich um
eine zwölfstellige Zahl, durch die jede
Network Station eindeutig gekennzeichnet wird (ähnlich wie bei einer
Seriennummer). Die MAC-Adresse kann
sich aus Buchstaben und Zahlen zusammensetzen (allerdings nicht nur aus
Zahlen). Während der Herstellung wird
die ursprüngliche MAC-Adresse fest in
den Network Stations codiert. Geben
Sie bei Ethernet-Leitungen einen
Hexadezimalwert zwischen
020000000000 und 7EFFFFFFFFFF an.
Geben Sie bei Token-Ring-Leitungen
einen Hexidezimalwert zwischen
400000000000 und 7FFFFFFFFFFF an.
Die Werte müssen 12 Zeichen lang sein.
Informationen darüber, wie Sie die
MAC-Adresse feststellen können, finden
Sie im Kapitel Mit MAC-Adressen
arbeiten in der Veröffentlichung IBM
Network Station Manager Benutzerhandbuch.
IP-Adresse
Für jede Network Station ist eine eindeutige IP-Adresse erforderlich. In Abb. 4
auf Seite 6 weist der Host-Name
"ns1.meinefirma.com" die IP-Adresse
"192.168.1.2" auf. Sie sollten sicherstellen, daß die festgelegte IP-Adresse
für Ihr Unternehmen gültig ist und von
keiner anderen Einheit im Netzwerk verwendet wird.
Hardwaretyp
Die Network Stations können entweder
mit einem Token-Ring- oder einem
Ethernet-LAN verbunden werden.
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Hier den zugehörigen
Wert eingeben
Tabelle 2 (Seite 2 von 2). Informationen zu BOOTP Network Stations
Feld
Beschreibung
Gateway-IP-Adresse
Wenn Sie keine Gateway-IP-Adresse für
ferne LANs verwenden, machen Sie in
diesem Feld im Programm Operations
Navigator keine Angaben.
Hier den zugehörigen
Wert eingeben
Ÿ Wenn das LAN, mit dem Sie die
Network Stations verbinden, nicht
direkt an Ihr System AS/400 angeschlossen ist, wird es als fernes
LAN bezeichnet. Sie müssen die
IP-Adresse des IP-Routers/
Gateways angeben, die die Network
Station für den Zugriff auf den
Server verwendet.
Ÿ In Abb. 4 auf Seite 6 lautet die
Gateway-IP-Adresse für die Network
Station "ns3.mycompany.com"
10.1.1.1.
Teilnetzmaske
Wenn Sie keine Gateway-IP-Adresse für
ferne LANs verwenden, machen Sie in
diesem Feld im Programm Operations
Navigator keine Angaben.
Typ
Hierbei handelt es sich um eine Konstante. IBMNSM identifiziert diese
Netzwerkeinheit als Network Station.
IBMNSM
Dateiname und
Verzeichnis
Bei dem Namen der Boot-Datei handelt
es sich um den Namen der Datei, die die
Network Station herunterlädt und zum
Booten der fernen Einheit verwendet. Der
zugehörige Wert (der Kernel) ist eine
Konstante. Der Pfadname wird für den
Zugriff auf die Boot-Datei auf dem Host
verwendet. Dieser Wert verändert sich
nicht (je nach der verwendeten Hardware).
Siehe untenstehende
Anmerkungen
Ÿ Für IBM 8364-TXX und IBM 8364-EXX lautet der Boot-Pfad folgendermaßen:
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2800
Ÿ Für IBM 8363-TXX und IBM 8363-EXX lautet der Boot-Pfad folgendermaßen:
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2200
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
41
Statisch adressierte Network Stations in einer DHCP-Umgebung definieren
In einer DHCP-Umgebung können statisch definierte Clients (Network Stations,
Drucker, PCs, etc.) unterstützt werden. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn der
DHCP-Server dem Client immer eine bestimmte IP-Adresse zuordnen soll. Bei einem
statisch definierten Client gibt der Server immer dieselbe IP-Adresse zurück, wenn der
definierte Client eine IP-Adresse vom Server anfordert. Normalerweise wird allerdings
festgelegt, daß DHCP den Client-Workstations Adressen dynamisch zuordnet. Es kann
jedoch auch Fälle geben, in denen DHCP einer Workstation oder Einheit (z. B. einem
Netzwerkdrucker) eine bestimmte Adresse zuordnen soll.
Sie können eine Network Station über den Konfigurationsassistenten für IBM Network
Stations statisch definieren. Informationen hierzu sind im Abschnitt „Konfigurationsassistent für Network Stations ausführen“ auf Seite 27 enthalten.
Sie können eine Network Station auch über den Operations Navigator statisch definieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
1. Rufen Sie eine neue AS/400-Sitzung mit dem Operations Navigator auf.
2. Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige des AS/400-Server-Verzeichnisses.
3. Öffnen Sie die Anzeige Netzwerk => Server => TCP/IP.
4. Klicken Sie im rechten Teilfenster doppelt auf DHCP. Daraufhin erscheint das Dialogfenster Konfiguration für DHCP-Server.
5. Klicken Sie im linken Teilfenster mit der rechten Maustaste auf das Teilnetz, über
das ein statischer Client definiert werden soll. Wählen Sie dann Neuer Client aus.
Daraufhin erscheint das Dialogfenster Eigenschaften für neuen Client.
6. Machen Sie im Abschnitt Allgemein Angaben in den Feldern Name und Eindeutige ID.
7. Wählen Sie den Abschnitt IP-Adresse aus. Klicken Sie auf IP-Adresse zuordnen
und geben Sie die IP-Adresse ein, die statisch definiert werden soll. Siehe auch
Abb. 11 auf Seite 43.
8. Wählen Sie den Abschnitt Optionen aus. Legen Sie die gewünschten Optionen
fest. Machen Sie mindestens zu den folgenden Optionen Angaben:
Ÿ Option 1 - Teilnetzmaske
Ÿ Option 66 - Server-Name
Ÿ Option 67 - Name der Boot-Datei
Ÿ Option 211 - Boot-Protokoll
9. Klicken Sie auf OK.
42
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Abbildung 11. Dialogfenster "Eigenschaften für neuen Client". Hinzufügen einer statischen
Adresse für eine Network Station.
BOOTP-Clients auf eine DHCP-Umgebung umstellen
Mit Hilfe des Konfigurationsassistenten für IBM Network Stations können Sie die
BOOTP-Konfiguration auf DHCP umstellen. Informationen hierzu sind im Abschnitt
„Konfigurationsassistent für Network Stations ausführen“ auf Seite 27 enthalten.
DHCP kann BOOTP-Clients unterstützen. Wenn die vorhandenen BOOTP-Einträge weiterhin statisch adressiert bleiben sollen (und nicht dynamisch adressiert), können Sie
sie auf eine DHCP-Umgebung umstellen. Das Migrationsprogramm definiert die
BOOTP-Clients als DHCP-Clients. Diese Serviceänderung hat keine Auswirkungen
auf die BOOTP-Clients.
Achtung
Durch diesen Migrationsvorgang werden keine Clients von V1R3 auf V2R1 umgestellt. Informationen zur Migration von Clients von V1R3 auf V2R1 finden Sie im
Abschnitt „Client-Migration“ auf Seite 63.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
43
Drucker auf einem System AS/400 konfigurieren
Anmerkung: Für die Umwandlung von Druckjobs benötigen Sie OS/400 ab Version 4
Release 2.
Sie können Drucker für Ihre Network Stations mit dem Lizenzprogramm IBM Network
Station Manager konfigurieren. Ein Datenstrom wird über eine Anwendung des Network
Station Manager generiert. Dieser Datenstrom muß mit einem Datenstrom übereinstimmen, den der Drucker erkennt. In der Veröffentlichung IBM Network Station
Manager Benutzerhandbuch wird beschrieben, welche Datenströme die Anwendung
des Network Station Manager erzeugt. Wenn von dieser Anwendung kein Datenstrom erzeugt wird, den der Drucker erkennt, müssen Sie den Druckjob an einen
AS/400-Server senden. Auf dem AS/400-Server wird der Druckjob dann in den
gewünschten Datenstrom umgewandelt. Beispiel: Network Station A in Abb. 12 auf
Seite 45 generiert einen Druckjob aus dem Netscape Communicator für Drucker 1
(einen PCL-Drucker). Die Network Station kann ihren Druckjob nicht direkt an den
Drucker senden.
Da der Netscape Communicator nur PostScript-Datenströme (PS) generieren kann,
muß die Network Station ihren Druckjob an den AS/400-Server senden. Auf dem
AS/400-Server wird der Druckjob dann in einen PCL-Datenstrom umgewandelt. Über
eine Warteschlange auf dem AS/400-Server wird der umgewandelte Druckjob dann an
Drucker 1 gesendet.
Bei server-abhängigen Anwendungen (z. B. einer 5250-Sitzung) müssen Sie einen
Drucker auf dem Server konfigurieren, auf dem die Anwendung ausgeführt wird.
Betrachten Sie in diesem Fall die Network Station lediglich als Fenster zum Server. Die
"Arbeit" wird weiterhin vom Server durchgeführt. In Abb. 12 auf Seite 45 wird auf der
Network Station A z. B. eine 5250-Sitzung auf dem AS/400-Server ausgeführt. Wenn
Sie auf Drucker 4 drucken möchten, müssen Sie eine Einheitenbeschreibung für den
Drucker auf dem AS/400-Server erstellen. Der AS/400-Server sendet den Druckjob
dann an Drucker 4. Informationen zum Erstellen einer Einheitenbeschreibung für
Drucker auf dem System AS/400 finden Sie im Abschnitt „Befehl CRTDEVPRT“ auf
Seite 49.
Grundlegende Drucker-Szenarien konfigurieren
Mit Abb. 12 auf Seite 45 als Beispiel werden in Tabelle 3 auf Seite 45 die grundlegenden Schritte zur Konfiguration von Druckern für Ihre Network Stations erläutert.
44
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
2
3
PS-/PCLDrucker
AFPDrucker
AS/400
1
4
Nur PCLDrucker
IBM
Network
Station
A
Nur PSDrucker
6
B
Nur PSIBM
Drucker Network
Station
5
Nur PCLDrucker
RBBRX509-0
Abbildung 12. Mögliche Szenarien für das Drucken auf einer Network Station
Wählen Sie das für Sie am besten geeignete Szenario aus und führen Sie die entsprechenden Schritte zur Konfiguration der Drucker aus.
Tabelle 3 (Seite 1 von 3). Beschreibung von Szenarien für grundlegende Druckerkonfigurationen
Gewünschtes
Druck-Szenario
Richtung des
Druckjobs in
Abb. 12
Von einer
Network Station
auf einem LANDrucker drucken
Network Station A
auf Drucker 4
Konfigurationsanweisungen
1. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager für den
LAN-Drucker einen Eintrag im Feld Ferner
Drucker-Server.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
45
Tabelle 3 (Seite 2 von 3). Beschreibung von Szenarien für grundlegende Druckerkonfigurationen
Gewünschtes
Druck-Szenario
Richtung des
Druckjobs in
Abb. 12 auf
Seite 45
Von einer
Network Station
auf einem
LAN-Drucker mit
einem unterschiedlichen
Datenstrom
drucken
Network Station A
an AS/400-Server
und dann auf
Drucker 1
Konfigurationsanweisungen
1. Erstellen Sie auf dem Server, auf dem der
Druckjob umgewandelt wird, eine Einheitenbeschreibung und eine Warteschlange für
den Drucker.
In der Einheitenbeschreibung des Druckers
muß die IP-Adresse oder der Host-Name
des LAN-Druckers enthalten sein. Weitere
Informationen zum Konfigurieren einer
Einheitenbeschreibung für Drucker sind im
Abschnitt „Befehl CRTDEVPRT“ auf
Seite 49 enthalten.
2. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Ferner Drucker-Server. Geben Sie
hierbei die IP-Adresse oder den HostNamen des Umwandlungs-Servers und den
Namen der zugehörigen Warteschlange an.
Von einer
Network Station
auf einem lokal
angeschlossenen
Paralleldrucker
drucken
Network Station A
auf Drucker 6
1. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Lokaler Paralleldrucker.
Von einer
Network Station
auf einem lokal
angeschlossenen
Drucker mit einem
unterschiedlichen
Datenstrom
drucken
Network Station B
an AS/400-Server
und dann auf
Drucker 5
1. Erstellen Sie auf dem Server, auf dem der
Druckjob umgewandelt wird, eine Einheitenbeschreibung und eine Warteschlange für
den Drucker.
In der Einheitenbeschreibung des Druckers
muß die IP-Adresse oder der Host-Name
der Network Station enthalten sein, an die
der Drucker angeschlossen ist. Weitere
Informationen zum Konfigurieren einer
Einheitenbeschreibung für Drucker sind im
Abschnitt „Befehl CRTDEVPRT“ auf
Seite 49 enthalten.
2. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Ferner Drucker-Server. Geben Sie
hierbei die IP-Adresse oder den HostNamen des Umwandlungs-Servers und den
Namen der zugehörigen Warteschlange an.
46
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Tabelle 3 (Seite 3 von 3). Beschreibung von Szenarien für grundlegende Druckerkonfigurationen
Gewünschtes
Druck-Szenario
Richtung des
Druckjobs in
Abb. 12 auf
Seite 45
Konfigurationsanweisungen
Von einer
Network Station
auf einer anderen
Network Station
mit einem angeschlossenen
Paralleldrucker
drucken
Network Station B
an Network
Station A und
dann an Drucker
6
1. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Ferner Drucker-Server. Geben Sie
hierbei die IP-Adresse der Network Station
an, an die der Drucker angeschlossen ist.
Geben Sie im Feld Name der Warteschlange PARALLEL1 ein.
Von einer
Network Station
auf einer anderen
Network Station
mit einem angeschlossenen
Drucker mit einem
unterschiedlichen
Datenstrom
drucken
Network Station A
an
AS/400-Server,
dann an Network
Station B und
anschließend an
Drucker 5
1. Erstellen Sie auf dem Server, auf dem der
Druckjob umgewandelt wird, eine Einheitenbeschreibung und eine Warteschlange für
den Drucker.
In der Einheitenbeschreibung des Druckers
muß die IP-Adresse oder der Host-Name
der Network Station enthalten sein, an die
der Drucker angeschlossen ist. Weitere
Informationen zum Konfigurieren einer
Einheitenbeschreibung für Drucker sind im
Abschnitt „Befehl CRTDEVPRT“ auf
Seite 49 enthalten.
2. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Ferner Drucker-Server. Geben Sie
hierbei die IP-Adresse oder den HostNamen des Umwandlungs-Servers und den
Namen der zugehörigen Warteschlange an.
Von einer
Network Station
auf einem servergesteuerten
Drucker drucken
Network Station A
an AS/400-Server
und dann an
Drucker 2 oder 3
1. Konfigurieren Sie im Lizenzprogramm
Network Station Manager einen Eintrag im
Feld Ferner Drucker-Server. Geben Sie
hierbei die IP-Adresse oder den HostNamen des Servers an, der den Drucker
steuert. Geben Sie im Feld Name der Warteschlange den Namen der Warteschlange
ein, die den Drucker steuert.
In diesem Szenario ist es unerheblich,
wenn die Datenströme unterschiedlich sind.
Wenn Sie den Befehl CRTDEVPRT (wie im
Abschnitt „Befehl CRTDEVPRT“ auf
Seite 49 angegeben) verwendet haben,
wandelt der Server den Job automatisch
um (falls erforderlich).
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
47
Methoden der Druckerverwaltung
Die Verwaltung einer Druckerumgebung ist keine einfache Aufgabe. Sie sollten einen
Druckernetzplan erstellen. Auf Grundlage dieses Netzplans und Ihren Druckanforderungen sollten Sie eine Druckstrategie entwickeln. Unter den richtigen Bedingungen
kann von einer Network Station auf den meisten Druckertypen gedruckt werden.
Ÿ Eine Möglichkeit der Druckerverwaltung ist der Einsatz eines Servers, der die
Drucker für die Network Stations steuert. In Abb. 12 auf Seite 45 könnte der
AS/400-Server einen LAN-Drucker (wie z. B. Drucker 4) steuern. Wenn die
Network Stations A und B ihre Druckjobs immer an den AS/400-Server senden,
könnte der AS/400-Server die Steuerung der Druckjobs an den Drucker übernehmen. Bei diesem Szenario verringert sich die Auslastung der Network Stations,
sobald der Puffer des Druckers voll ist, da das System AS/400 die Druckjobs mit
dem Drucker aushandelt. Die Bearbeitung solcher Druckjobs hat allerdings möglicherweise Auswirkungen auf die CPU-Leistung (Central Processing Unit) des
AS/400-Servers (je nach Größe und Häufigkeit der Druckjobs). Dadurch dauert es
länger, bis die Druckausgaben den Endbenutzern zur Verfügung stehen. Außerdem
würde andererseits der Datenaustausch auf dem Netz zunehmen, da der Druckjob
von einer Network Station an einen Server und dann an einen Drucker gesendet
würde.
Die Steuerung von Druckvorgängen auf Network Stations durch einen Server
ist auch in einer Umgebung mit gemischten Druckerdatenströmen von Vorteil.
Da Anwendungen des Network Station Manager nur bestimmte Datenströme
erzeugen, müssen Sie die Druckjobs möglicherweise an einen Server senden. Auf
dem Server kann der Druckjob in einen Datenstrom umgewandelt werden, den der
Drucker erkennt. Je nachdem, von welcher Anwendung der Druckjob generiert
wird, ist möglicherweise eine Umwandlung der Druckjobs erforderlich. Dies führt
möglicherweise zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand im Lizenzprogramm
Network Station Manager und auf dem Server. Darüber hinaus würde dies beim
Endbenutzer bessere Kenntnisse über Druckvorgänge und Netzbetrieb erfordern.
Um mögliche Mißverständnisse zu vermeiden, sollten Sie alle Druckjobs an den
Server senden, unabhängig davon, ob der Job umgewandelt werden muß oder
nicht. Dadurch benötigen Sie weniger Druckereinträge im Programm Network
Station Manager und weniger Druckereinheitenbeschreibungen auf dem Server.
Ÿ Die Alternative besteht im Einrichten einer Druckstrategie, bei der die Druckjobs
direkt von den Network Stations an den Drucker gesendet werden. Diese Strategie
funktioniert immer dann, wenn keine Umwandlung des Datenstroms erforderlich ist.
Dadurch wird der zeitliche Aufwand für den Druckvorgang verringert. Der Server
muß keine Druckjobs steuern und der Verwaltungsaufwand verringert sich auch.
Wenn Sie Druckjobs direkt an den Drucker senden, verringert sich darüber hinaus
das Risiko, daß der Server den Druckjob falsch interpretiert. In diesem Fall kann
der Job verlorengehen oder beschädigt werden.
48
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Befehl CRTDEVPRT
Der Befehl CRTDEVPRT erstellt eine Drucker-Einheitenbeschreibung auf Ihrem
AS/400-Server.
1. Geben Sie bei einer AS/400-Befehlszeile CRTDEVPRT ein und geben Sie die folgenden Parameter an:
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Ÿ
Einheitenbeschreibung
Device Class = *LAN
Device Type = 3812
Device Model= 1
LAN attachment = *IP
Activation Timer = 1-2550 Sekunden
Inactivity Timer = 1-30 Sekunden oder *NOMAX
Host Print Transform = *YES
Image Configuration = Geben Sie einen Wert aus Tabelle 4 auf Seite 50
an.
Manufacturing/Type/Model = Drücken Sie die Taste F4 und geben Sie den
entsprechenden Wert an.
Remote Location = Name oder IP-Adresse des LAN-Druckers (oder
-Servers) bzw. die IP-Adresse einer Network Station mit einem angeschlossenen Drucker.
Port Number = TCP/IP-Anschlußnummer, die vom Drucker verwendet
wird.
– 2501 - IBM Network Printer
– 6464 - An eine Network Station angeschlossener Drucker
– 9100 - Die meisten verbleibenden Network Printer
Systemtreiberprogramm
– *NETSTNDRV für Drucker, die an eine Network Station angeschlossen sind
– *IBMPJLDRV für IBM Network Printer
– *HPPJLDRV für HP PJL-kompatible Drucker, die direkt an das
TCP/IP-Netzwerk angeschlossen sind.
Das System AS/400 erstellt automatisch eine Ausgabewarteschlange mit dem
Namen der Einheitenbeschreibung. Weitere Informationen zu Druckvorgängen
auf dem System AS/400 finden Sie in der Veröffentlichung Printer Device
Programming, IBM Form SC41-5713.
2. Aktivieren Sie die Einheit.
Ÿ Geben Sie WRKCFGSTS CFGTYPE(\DEV) CFGD(Einheitenbeschreibung) ein
hängen Sie die Einheit an.
3. Starten Sie ein Druckausgabeprogramm.
Ÿ Geben Sie folgendes ein: STRPRTWTR DEV(Einheitenbeschreibung)
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
49
Tabelle 4 (Seite 1 von 3). Gängige Druckermodelle und die zugehörigen Werte zur Abbildkonfiguration. Weitere Werte hierzu finden Sie in der Veröffentlichung Printer Device
Programming, IBM Form SC41-5713.
50
Wert zur Abbildkonfiguration
Drucker
Compaq Pagemarc 20
*IMGD01
Epson EPCL-4 Printer
*IMGA01
Epson EPCL-5 Printer
*IMGA02
Epson Stylus Photo mit PostScript
*IMGB10
Epson Stylus Color 600, 800 mit PostScript
*IMGB11
HP Color Laserjet 5
*IMGA04
HP Color Laserjet 5M
*IMGD04
HP Deskjet 560C, 820C, 1200C
*IMGA04
HP Deskjet 500, 600, 1200
*IMGA01
HP Deskjet 1600C, 1600CN
*IMGA04
HP Deskjet 1600CM
*IMGD04
HP Laserjet II, IID, IIP
*IMGA09
HP Laserjet II, IID, IIP mit PostScript
*IMGB01
HP Laserjet III, IIID, IIISi, 4L
*IMGA01
HP Laserjet III, IIID, IIISi, 4L mit PostScript
*IMGD01
HP Laserjet 4, 4P, 4V, 4Si, 4 Plus
*IMGA02
HP Laserjet 4M, 4MP, 4MV, 4Si MX, 4M Plus
*IMGD02
HP Laserjet 5, 5P, 5Si
*IMGA02
HP Laserjet 5M, 5MP, 5Si MX
*IMGD02
HP Laserjet 6, 6P, 6L
*IMGA02
HP Laserjet 6M, 6MP
*IMGD02
IBM 3112, 3116 Page Printer mit IPDS (Intelligent Printer Data
Stream)
*IMGD02
IBM 3112, 3116 Page Printer (ASCII/LAN)
*IMGA02
IBM 3112, 3116 Page Printer mit PostScript
*IMGD02
IBM 3130, 3160-1 AF Printer (240-Pixel-Modus)
*IMGC01
IBM 3130 AF Printer (300-Pixel-Modus)
*IMGC02
IBM 3825, 3827, 3828 AF Printer
*IMGC09
IBM 3825, 3827, 3828 AF Printer (mit AFIG)
*IMGC01
IBM 3829 AF Printer
*IMGC01
IBM 3835-001 AF Printer
*IMGC10
IBM 3835-001 AF Printer (mit AFIG)
*IMGC05
IBM 3835-002, 3900 AF Printer
*IMGC05
IBM 3912, 3916 Page Printer (ASCII/LAN)
*IMGA01
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Tabelle 4 (Seite 2 von 3). Gängige Druckermodelle und die zugehörigen Werte zur Abbildkonfiguration. Weitere Werte hierzu finden Sie in der Veröffentlichung Printer Device
Programming, IBM Form SC41-5713.
Wert zur Abbildkonfiguration
Drucker
IBM 3912, 3916 Page Printer mit IPDS (Twinaxial)
*IMGC06
IBM 3930-03 Page Printer
*IMGA01
IBM 3930-03 Page Printer mit PostScript
*IMGD01
IBM 3935 AF Printer
*IMGC02
IBM 4019 LaserPrinters (HP-Modus)
*IMGA09
IBM 4019 LaserPrinters mit PostScript
*IMGB01
IBM 4028 LaserPrinters
*IMGC06
IBM 4029 LaserPrinters
*IMGA01
IBM 4029 LaserPrinters mit PostScript
*IMGB02
IBM 4039 LaserPrinters
*IMGA01
IBM 4039 LaserPrinters mit PostScript
*IMGD07
IBM 4049 LaserPrinters
*IMGA02
IBM 4049 LaserPrinters mit PostScript
*IMGD02
IBM 4079 Color Jetprinter PS
*IMGB09
IBM 4303 Network Color Printer
*IMGB05
IBM 4312, 4317, 4324 NP mit IPDS (Twinaxial)
*IMGC06
IBM 4312, 4317, 4324 NP mit IPDS (LAN)
*IMGC06
IBM 4312, 4317, 4324 NP (ASCII/LAN)
*IMGA02
IBM 4312, 4317, 4324 NP mit PostScript (ASCII/LAN)
*IMGD02
IBM InfoPrint 60
*IMGC03
IBM InfoPrint 62 Modell 2
*IMGC05
IBM InfoPrint 62 Modell 3
*IMGC06
IBM InfoColor 70
*IMGB05
IBM InfoPrint 4000
*IMGC05
IBM InfoPrint 4000 High Resolution
*IMGC06
Lexmark 4039Plus
*IMGB02
Lexmark Optra C Color Printer
*IMGD11
Lexmark Optra E, E+
*IMGA02
Lexmark Optra N
*IMGD02
Lexmark Optra R+, Rx+, Lx+, Lxn+
*IMGD02
Lexmark Optra S Printers
*IMGD02
Lexmark Optra SC Color Printer
*IMGD05
Okidata OL400 LED Page Printer
*IMGA01
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
51
Tabelle 4 (Seite 3 von 3). Gängige Druckermodelle und die zugehörigen Werte zur Abbildkonfiguration. Weitere Werte hierzu finden Sie in der Veröffentlichung Printer Device
Programming, IBM Form SC41-5713.
Wert zur Abbildkonfiguration
Drucker
Okidata OL800, OL810 LED Page Printers
*IMGA02
QMS 2025, 3225
*IMGB12
QMS Magicolor CX
*IMGD04
Tektronix Phaser 140
*IMGB09
Tektronix Phaser 400
*IMGB05
Tektronix Phaser 300
*IMGB04
Tektronix Phaser 540, 550
*IMGB05
Tektronix Phaser 560
*IMGB06
Xerox 4219/MRP
*IMGA01
Xerox 4220/MRP
*IMGA02
Xerox 4230 DocuPrinter
*IMGA02
Xerox 4512, 4517 Network Printer
*IMGA02
Xerox 4520mp Printer
*IMGB13
Xerox 4700 II Color Document Printer
*IMGD04
Xerox 4915 Color Laser Printer
*IMGB08
Xerox 4920, 4925 Color Laser Printer
*IMGB05
AS/400-Server für Network Stations optimieren
Durch die Konfiguration einiger Komponenten des TCP/IP-Netzwerks können Sie die
Netzwerkleistung der Network Stations verbessern. Bei den nachfolgend aufgeführten
Werten handelt es sich lediglich um Empfehlungen. Versuchen Sie gegebenenfalls
unterschiedliche Werte, um die Leistung Ihres Systems zu optimieren.
1. Erhöhen Sie die maximale Rahmengröße der Leitungsbeschreibung.
Ÿ Geben Sie bei einer Token-Ring-Leitung folgenden Befehl ein: CHGLINTRN
LIND(YY) MAXFRAME(ZZ)
Bei YY handelt es sich um den Namen der Leitungsbeschreibung und ZZ
ist die maximale Rahmengröße. (Die empfohlene Mindestgröße lautet
4096 für Token-Ring-Leitungen und 1496 für Ethernet-Leitungen.)
Ÿ Geben Sie bei einer Ethernet-Leitung den Befehl CHGLINETH LIND(YY) ein
und drücken Sie dann die Taste F4.
Blättern Sie nach unten und ändern Sie die Werte für die maximale Rahmengröße so, wie sie sich am besten für Ihr System eignen. Der Maximalwert sollte kleiner als 1496 sein.
52
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
2. Vergrößern Sie die Größe des Sende- und Empfangspuffer mit dem Befehl
CHGTCPA (Change TCP/IP Attributes, TCP/IP-Attribute ändern).
Geben Sie folgendes ein: CHGTCPA TCPRCVBUF (64ððð) TCPSNDBUF (64ððð).
3. Ändern Sie die TFTP-Attribute.
a. Geben Sie CHGTFTPA ein und drücken Sie die Taste F4. Daraufhin
erscheint die Anzeige TFTP-Attribute ändern (CHGTFTPA).
à
ð
TFTP-Attribute ändern (CHGTFTPA)
Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.
Server automatisch starten . . .
\NO
Teilnetz-Broadcast aktivieren .
\YES
Anzahl Server-Jobs:
Minimum . . . . . . . . . . . > .X/
Maximum . . . . . . . . . . . > .Y/
Server-Inaktivitätszeitgeber . .
3ð
ASCII single byte CCSID:
ID des codierten Zeichensatzes
ðð819
Maximale Blockgröße . . . . . .
.YY/
Zeitüberschr. Verbind.-Antwort .
6ð
Schreiben in Datei zulassen . .
\NONE
Alternatives Quellenverz. . . .
'\NONE'
\YES, \NO, \SAME
\YES, \NO, \SAME
1-2ð, \SAME, \DFT
1-25ð, \SAME, \DFT
1-144ð, \SAME, \DFT
1-65532, \SAME, \DFT
512-65464, \SAME, \DFT
1-6ðð, \SAME, \DFT
\DFT, \NONE, \CREATE...
Weitere...
F3=Verlassen F4=Bedienerführung F5=Aktualisieren
F13=Verwendung dieser Anzeige F24=Weitere Tasten
á
F12=Abbrechen
ñ
b. Erhöhen Sie die Anzahl an TFTP-Jobs, die auf dem Host gestartet
werden.
Der Wert .X/ ist hierbei die Mindestanzahl und .Y/ ist die maximale
Anzahl an Server-Jobs. Legen Sie die geeigneten Werte für Ihren
AS/400-Server und die Netzwerkumgebung fest.
c. Legen Sie für die maximale TFTP-Blockgröße denselben Wert wie für
die maximale Rahmengröße der Leitungsbeschreibung fest.
Der Wert .YY/ entspricht hierbei dem Wert .ZZ/, den Sie in Schritt 1
auf Seite 52 eingegeben haben.
HTTP-Richtlinien
Wenn Sie den Konfigurationsassistenten für IBM Network Stations für die Konfiguration
der Network-Station-Umgebung verwendet haben, hat dieser für die Konfiguration der
HTTP-Richtlinien eine ähnliche Tabelle wie Tabelle 5 auf Seite 54 verwendet.
Möglicherweise erscheinen einige Zeichen verzerrt, wenn Sie für den Zugriff auf den
HTTP-Server einen Web-Browser verwenden. Wenn dies der Fall ist, verwenden Sie
die Informationen in diesem Abschnitt, um zu überprüfen, ob die HTTP-Richtlinien
richtig sind.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
53
Tabelle 5. Primärsprachen und die zugehörigen Werte für DefaultFsCcsid und
DefaultNetCcsid
Sprache
Wert für die Primärsprache
Wert für
DefaultFsCcsid
Wert für
DefaultNetCcsid
Brasilianisches
Portugiesisch
2980
37
819
Kanadisches
Französisch
2981
500
819
Dänisch
2926
277
819
Niederländisch
(Niederlande)
2923
37
819
Englisch (Großschreibung)
2950
37
819
Englisch (Groß-/
Kleinschreibung)
2924
37
819
Englisch, Großschreibung (DBCS,
Double-Byte
Character Set)
2938
37
819
Englisch, Groß-/
Kleinschreibung
(DBCS)
2984
37
819
Finnisch
2925
278
819
Französisch
2928
297
819
Französisch
(MNCS)
2940
500
819
Deutsch
2929
273
819
Deutsch (MNCS)
2939
500
819
Italienisch
2932
280
819
Italienisch (MNCS)
2942
500
819
Norwegisch
2933
277
819
Portugiesisch
2922
37
819
Portugiesisch
(MNCS)
2996
500
819
Spanisch
2931
284
819
Schwedisch
2937
278
819
Ÿ Informationen zum Anzeigen und Ändern der HTTP-Richtlinien auf Systemen, auf
denen mindestens V4R1 installiert ist, finden Sie im Abschnitt „HTTP-Richtlinien für
Systeme ab V4R1“ auf Seite 55.
54
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
HTTP-Richtlinien für Systeme ab V4R1
1. Geben Sie in einer AS/400-Befehlszeile den Befehl WRKHTTPCFG ein.
2. Blättern Sie in der daraufhin erscheinenden Anzeige Mit der HTTP-Konfiguration arbeiten nach unten zu den Einträgen, die über den Konfigurationsassistenten für IBM Network Stations hinzugefügt wurden. Nachfolgend
ist ein Beispiel für HTTP-Richtlinien auf einem schwedischen System ab V4R1
dargestellt.
à ð212ð
Map
/networkstationv2/admin /QYTCV2/QYTCMAIN.PGM
Exec /QYTCV2/\ /QSYS.LIB/QYTCV2.LIB/\
DefaultNetCcsid ðð819
DefaultFsCcsid ðð278
ð215ð
ð216ð
ð217ð
á
ð
ñ
3. Überprüfen Sie, ob die Werte für DefaultNetCcsid und DefaultFsCcsid mit den
Werten übereinstimmen, die in Tabelle 5 auf Seite 54 für Ihre Sprache aufgeführt sind. Wenn die Werte nicht übereinstimmen bzw. nicht aufgeführt sind,
fügen Sie die Anweisungen mit den richtigen Werten hinzu.
4. Überprüfen Sie, ob die folgenden Anweisungen auch in den HTTP-Richtlinien
enthalten sind:
à Map
Pass
Pass
/networkstationv2/admin /QYTCV2/QYTCMAIN.PGM
/networkstationv2/\ /QIBM/ProdData/HTTP/Protect/NetworkStationV2/\
/flashconfigs/\ /QIBM/UserData/NetworkStationV2/flash/ImageConfigs/\
á
ð
ñ
Wenn diese Anweisungen nicht in den Richtlinien enthalten sind, müssen Sie
diese hinzufügen.
5. Geben Sie in einer AS/400-Befehlszeile den Befehl WRKHTTPCFG \ADMIN ein.
Überprüfen Sie, ob die folgenden Anweisungen in den Richtlinien für den
HTTP-ADMIN-Server enthalten sind:
à Map
Pass
á
/networkstationv2/admin /QYTCV2/QYTCMAIN.PGM
/networkstationv2/\ /QIBM/ProdData/HTTP/Protect/NetworkStationV2/\
ð
ñ
Wenn diese Anweisungen nicht in den Richtlinien enthalten sind, müssen Sie
diese hinzufügen.
6. Geben Sie in einer AS/400-Befehlszeile den Befehl ENDTCPSVR \HTTP ein, um
den HTTP-Server zu beenden. Starten Sie dann den HTTP-Server mit dem
Befehl STRTCPSVR \HTTP erneut.
Kapitel 3. Nach der Installation und der Konfiguration
55
Rundsendungen im TFTP-Teilnetz (Trivial File Transfer Protocol)
Wenn mehrere Network Stations gleichzeitig gestartet werden, kann dies zu einer
erheblichen Belastung des Netzwerks führen. Dies wird in einigen Fällen als "BootStorm" bezeichnet. Der Rundsendebetrieb in TFTP-Teilnetzen (bzw. Booten im Rundsendebetrieb) kann dazu verwendet werden, die Netzwerkbelastung während dieser
Boot-Storms gleichmäßiger zu verteilen.
Die Boot-Storms treten auf, weil der AS/400-Server versucht, jeder einzelnen Network
Station eine individuelle Boot-Datei zu senden. Der Server speichert die Boot-Dateien,
lädt sie herunter und verteilt sie nur ein einziges Mal an alle Network Stations, wenn
folgende Bedingungen erfüllt sind:
Ÿ Die Option für den Rundsendebetrieb im TFTP-Teilnetz ist aktiviert und
Ÿ mehrere Network Stations fordern die zugehörigen Boot-Dateien an.
Sie müssen die Option für den Rundsendebetrieb im TFTP-Teilnetz sowohl auf dem
AS/400-Server als auch auf den Network Stations aktivieren. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Wenn Sie diese Einstellung überprüfen möchten, geben Sie in einer
AS/400-Befehlszeile den Befehl CHGTFTPA ein. Der Wert unter "Teilnetz-Broadcast aktivieren" muß \YES lauten.
Achtung
Bevor Sie den Rundsendebetrieb in TFTP-Teilnetzen verwenden, müssen Sie
bestimmte PTFs (Product Temporary Fixes) überprüfen oder installieren. Lesen Sie
die aktuellen Informationen zu V2R1 auf der Web-Site zur IBM Network Station
unter folgendem URL: http://www.ibm.com/nc.
1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Support.
2. Geben Sie im Feld Search "PTF" ein, um eine Liste mit erforderlichen PTFs
anzuzeigen.
Überprüfen Sie, ob in dieser Liste aktuelle Informationen und erforderliche
PTFs für jeden AS/400-Server im Netzwerk vorhanden sind. Durch die Installation dieser PTFs können Sie unvorhersehbare Ergebnisse und den möglichen
Verlust von Daten vermeiden.
Verwenden Sie zum Aktivieren des Rundsendebetriebs im TFTP-Teilnetz (Booten im
Rundsendebetrieb) auf den Clients das Programm IBM Network Station Manager.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in der Online-Hilfe.
Weitere Informationen zum Rundsendebetrieb in TFTP-Teilnetzen sind im Handbuch
TCP/IP Konfigurations- und Referenzhandbuch, IBM Form SC42-2057, enthalten.
Boot-Storms können Sie auch durch eine gleichmäßigere Lastenverteilung vermeiden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Veröffentlichung IBM Network Station
Advanced Information unter http://www.ibm.com/nc/pubs.
56
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
Informationen zu diesem Kapitel . . . .
Migration auf die V2R1-Umgebung . . .
Hinweise zur Migration . . . . . . . . .
Migrationshilfsprogramm . . . . . . . .
Migrationshilfsprogramm ausführen .
Bestimmte Dateien manuell umstellen
Client-Migration . . . . . . . . . . .
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59
60
62
63
Informationen zu diesem Kapitel
In diesem Kapitel finden Sie Anweisungen für die Migration der Vorgabedateien und der
vorhandenen Network Stations auf V2R1.
Diese Anweisungen beziehen sich auf die Migration auf V2R1 für folgende
Komponenten:
Ÿ Das Software-Release (Migrationshilfsprogramm) und
Ÿ Die vorhandene Hardware (Client-Migration), falls gewünscht.
Wenn Sie das Migrationshilfsprogramm für V1R3 nicht verwendet haben und in der
Vergangenheit die Konfigurationsdateien stattdessen manuell geändert haben, lesen
Sie die Informationen hierzu im Handbuch IBM Network Station Manager Advanced
Information. In diesem Handbuch finden Sie Einzelheiten zur Migration von Konfigurationsdateien, die vom Benutzer editiert wurden.
Lesen Sie das gesamte Kapitel, bevor Sie mit der Migration der Dateien beginnen. Die
Migration von Vorgabedateien sowie die Client-Migration ist ein komplexer Prozeß. Sie
sollten vor der Migration der Vorgabedateien unbedingt die Informationen in den nachfolgenden Abschnitten lesen.
Migration auf die V2R1-Umgebung
Die Migration wird über eine Befehlszeile auf dem System AS/400 eingeleitet. Mit Hilfe
des Migrationshilfsprogramms kann der zuständige Administrator die Konfigurationsund Benutzerdateien für den IBM Network Station Manager V1R3 in die V2R1-Umgebung kopieren.
Dies hat keine Auswirkungen auf die V1R3-Betriebsumgebung. Außer der Migration der
Konfigurationsdateien wird der Administrator über das Hilfsprogramm angewiesen, auch
die DHCP-, BOOTP- oder NVRAM-Konfigurationsdateien zu ändern, damit die Network
Station mit der Software für V2R1 gestartet wird. Der Administrator kann diesen
Vorgang auf Grundlage von Eingabefeldern oder nach Vendorklassen durchführen.
Dies hängt von der ursprünglichen Konfiguration der Network Station ab.
Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
57
V2R1 und V1R3 können auf demselben Server gleichzeitig vorhanden sein und eingesetzt werden. Wenn Sie V2R1 auf einem System installieren, auf dem bereits V1R3
installiert ist, wird die V1R3-Umgebung beibehalten. Da zwei Softwareversionen auf
dem Server vorhanden sein können, können alle Hardwaremodelle der Network Station
unterstützt werden. Sie können die Konfigurations- und Benutzerdaten von V1R3 auf
V2R1 mit Hilfe des Migrationshilfsprogramms umstellen. Nach der Migration der Konfigurations- und Benutzerdaten können Sie die V1R3-Umgebung deinstallieren (löschen).
Es müssen nicht beide Versionen gleichzeitig installiert sein. Es kann auch nur eine von
beiden Version auf einem Server vorhanden sein.
Da das V2R1-Produkt zusammen mit dem vorherigen V1R3-Produkt eingesetzt werden
kann, muß V1R3 vor der Installation von V2R1 NICHT gelöscht werden. Wenn Sie in
Ihrem Netzwerk Twinaxialmodelle der Serie 100 bzw. der Serie 300 einsetzen, muß zur
Unterstützung dieser Modelle weiterhin V1R3 installiert sein. Sollte keines dieser
Modelle vorhanden sein, können Sie V1R3 vom Server löschen. Sie haben darüber
hinaus die Möglichkeit, jede Version auf einem separaten Server im Netzwerk zu installieren. In beiden Fällen muß V1R3 NICHT als Voraussetzung für V2R1 installiert
werden.
Hinweise zur Migration
Beachten Sie bei der Planung der Migration folgende Punkte:
Ÿ Vor der Migration von V1R3 auf V2R1 müssen Sie die neuesten PTFs für V1R3
installieren. Überprüfen Sie hierzu in APAR II11759 die Liste mit den neuesten
PTFs für OS/400 unter http://www.as400.ibm.com/clientaccess/ (Link "Information
APARs").
Ÿ Wenn Sie auf dem Server die V1R3- und die V2R1-Umgebung installiert haben, gilt
folgendes:
– Sie verfügen über zwei Programmschnittstellen für den IBM Network Station
Manager. Jede Schnittstelle weist einen eigenen URL auf.
– Sie verfügen über zwei Verzeichnisstrukturen. Möglicherweise müssen Sie
DHCP, BOOTP oder NVRAM rekonfigurieren, damit auf die neue Umgebung
verwiesen wird. Siehe hierzu den Abschnitt „Client-Migration“ auf Seite 63.
– Sie verfügen über zwei Gruppen von Konfigurationsdateien. Möglicherweise
müssen in der V1R3- und in der V2R1-Umgebung Benutzer konfigurieren.
– Der Anmeldedämon der Network Station für V2R1 unterstützt die V2R1- und
die V1R3-Umgebung.
– Sie sollten in der Dokumentation zu V1R3 bzw. in der Dokumentation zu V2R1
die Informationen zur jeweiligen Version nachlesen.
– Die Migration kann nur in einer Richtung durchgeführt werden (V1R3 auf
V2R1). Nachfolgende Änderungen in der V2R1-Umgebung können nicht in
V1R3 nachvollzogen werden.
58
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
– Nach dem Ausführen des Migrationshilfsprogramms können Sie Änderungen in
V1R3 auf V2R1 umstellen, indem Sie das Hilfsprogramm erneut ausführen.
Beachten Sie hierbei, daß alle Änderungen, die Sie seit der ersten Migration in
V2R1 vorgenommen haben, überschrieben werden.
Anmerkung: Wenn Sie eine V2R1-Vorgabe in V1R3 konfigurieren, werden
die vorhandenen Angaben überschrieben. Sollte die V2R1Vorgabe in der V1R3-Konfiguration jedoch nicht vorhanden
sein, bleibt sie sehr wahrscheinlich nach der Migration in den
V2R1-Dateien erhalten.
Ÿ Das Migrationshilfsprogramm kann nur auf dem Server ausgeführt werden.
Ÿ Sprachen und Tastaturen, die in V1R3 verfügbar waren, sind in V2R1 möglicherweise nicht verfügbar.
Ÿ Der Text auf Knöpfen, die in V1R3 in einer Sprache konfiguriert wurden, die in
V2R1 nicht unterstützt wird, ist möglicherweise nicht lesbar. In diesem Fall müssen
Sie die Änderungen manuell vornehmen.
Migrationshilfsprogramm
Das Migrationshilfsprogramm verfügt über die folgenden Voraussetzungen und
Funktionen:
Ÿ Das Hilfsprogramm kann nur von Mitarbeitern mit der Berechtigung als Sicherheitsbeauftragter ausgeführt werden.
Ÿ Da V1R3 nicht installiert sein muß, überprüft das Hilfsprogramm, ob es sich bei
dem Standardbenutzerpfad um eine gültige Benutzerstruktur für V1R3 handelt.
Ÿ Die Migration von V1R3 auf V2R1 kann nur in dieser Richtung durchgeführt
werden. Änderungen an den Konfigurations- oder Benutzerdaten in der
V2R1-Umgebung werden in der V1R3-Umgebung nicht nachvollzogen. Wenn Sie
das Migrationshilfsprogramm ausführen, können Änderungen an den Konfigurations- oder Benutzerdaten in der V1R3-Umgebung in der V2R1-Umgebung nachvollzogen werden.
Ÿ Sie können das Migrationshilfsprogramm mehrmals ausführen. Bei jeder Ausführung des Migrationshilfsprogramms werden alle vorhandenen Konfigurations- und
Benutzerdaten von V2R1 überschrieben.
Ÿ Sie können die Migration selbst für dieselben Benutzer, Gruppen oder Network
Stations mehrmals durchführen.
Ÿ Im Migrationshilfsprogramm ist keine Option zum Löschen der V1R3-Umgebung
enthalten. Sie müssen V1R3 und alle verbleibenden Konfigurationsdateien manuell
löschen (falls gewünscht).
Anmerkung: Nach dem Löschen der V1R3-Umgebung können Sie das
Migrationshilfsprogramm nicht mehr aufrufen.
Ÿ Alle Daten im Stammverzeichnis von V1R3 werden auf V2R1 umgestellt.
Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
59
Migrationshilfsprogramm ausführen
Aktuelle Informationen zu V2R1 finden Sie unter http://www.pc.ibm.com/support/.
Ÿ Klicken Sie im linken Teilfenster auf Support.
Ÿ Geben Sie im Feld Search "PTF" ein, um die erforderlichen PTFs (Product
Temporary Fixes) anzuzeigen. Überprüfen Sie, ob in dieser Liste aktuelle Informationen und erforderliche PTFs für die Programmnummer 5648-C07 vorhanden sind.
Durch die Installation dieser PTFs können Sie unvorhersehbare Ergebnisse und
den möglichen Verlust von Daten vermeiden.
Geben Sie zum Aufrufen des Migrationshilfsprogramms über eine Befehlszeile folgendes ein:
call pgm(qytcv2/qytcmumu) parm('<Parameter A>' <ObjektA1> <...> <Objekt An>
'<Parameter B>' <ObjektB1> <...> <Objekt bn>)
Anmerkung: Alle Parameter müssen in einzelnen Anführungszeichen angegeben
werden.
<Parameter A> kann hierbei -U, -G und -T sein. <Parameter B> wäre in diesem Fall der
nächstfolgende Parameter.
In der folgenden Tabelle finden Sie Erläuterungen zu diesen Parametern.
Anmerkung: Bei diesen Parametern muß nicht auf Groß- und Kleinschreibung
geachtet werden.
60
Parameter
Beschreibung und Format
-A
Dieser Parameter entspricht der Option *ALL für den Administrator, damit alle
Komponenten umgestellt werden (alle Benutzer, alle Gruppen, alle Datenstationen
und alle Systemvorgaben). Bei diesem Parameter sollte kein weiterer Parameter
angegeben werden.
-S
Dieser Parameter wird für die Migration der Systemkonfigurationen von V1R3 auf
V2R1 angegeben. Nach diesem Parameter dürfen keine Objekte angegeben
werden.
-U
Dieser Parameter wird angegeben, um die Migration entweder für bestimmte
Benutzer oder für alle Benutzer durchzuführen. Bei der Migration eines
bestimmten Benutzers muß nach dem Parameter -U der Benutzername angegeben werden. Für die Migration aller Benutzer muß *ALL angegeben werden.
-G
Dieser Parameter wird angegeben, um die Migration entweder für bestimmte
Gruppen oder für alle Gruppen durchzuführen. Bei der Migration einer bestimmten
Gruppe muß nach dem Parameter -G der Gruppenname angegeben werden. Für
die Migration aller Gruppen muß *ALL angegeben werden.
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
-T
Dieser Parameter wird angegeben, um die Migration entweder für bestimmte
Network Stations oder für alle Network Stations durchzuführen. Der Name der
Network Station wird nach dem Parameter -T angegeben. Bei der Migration einer
bestimmten Network Station muß der Name der Network Station nach dem Parameter -T angegeben werden. Bei den Optionen zu diesem Parameter sollte nur
der Name der Vorgabedatei der Network Station angegeben werden (z. B.
ex.term1). Wenn die Vorgabedatei z. B. nach einer MAC-Adresse benannt ist,
sollten Sie diese MAC-Adresse in der Befehlszeile angeben. Bei dem Namen der
Vorgabedatei einer Network Station kann es sich um einen Host-Namen, eine
IP-Adresse oder eine MAC-Adresse (Message Authentication Code) handeln. Für
die Migration aller Network Stations muß *ALL angegeben werden.
-C
Dieser Parameter wird bei der Migration von Systemen mit der Power-PC-Version
angegeben. Hierbei kann nur die Client-Migration durchgeführt werden. Nach
diesem Parameter dürfen keine Objekte angegeben werden.
-P
Dieser Parameter empfiehlt sich nur für die S/390-Migration. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der S/390-Dokumentation. Mit diesem Parameter kann
ein anderer Pfad als der Standardpfad (/QIBM/UserData/NetworkStation) angegeben werden. Dieser Pfad muß auf das Verzeichnis verweisen, in dem die
Network Station installiert wurde. Der Parameter wurde entwickelt, um die
Migration von einem System S/390 auf ein System AS/400 zu ermöglichen. Wenn
Sie daher die Migration von einem System S/390 durchführen, müssen Sie den
Mount-Punkt zum System S/390 im Parameter "path" angeben. Der Pfad muß in
einzelnen Anführungszeichen eingegeben werden. Weitere Informationen hierzu
finden Sie in der Dokumentation zur S/390-Migration.
Beispiel 1: call pgm(qytcv2/qytcmumu) parm('-U' eddie john '-G'
Verwaltungsgruppe '-T' Name_der_Datenstation '-S' '-C') — Hiermit wird folgende
Migration durchgeführt:
Ÿ Benutzer — eddie und john
Ÿ Gruppen — Verwaltungsgruppe
Ÿ Datenstationen — Name_der_Datenstation
Ÿ Systemvorgaben
Ÿ Client-Migration aktivieren (-C)
Beispiel 2: call pgm(qytcv2/qytcmumu) parm('-U' \all '-G' Verwaltungsgruppe) —
Hiermit werden ALLE Benutzer des Network Station Manager, Benutzervorgaben und
die Gruppe "Verwaltungsgruppe" umgestellt.
Anmerkung: Der Parameter "-G" und alle anderen Parameter sollte in einzelnen
Anführungszeichen angegeben werden.
Beispiel 3: call pgm(qytcv2/qytcmumu) parm('-A' '-C') — Hiermit werden alle
V1R3-Vorgaben umgestellt.
Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
61
Bestimmte Dateien manuell umstellen
Bestimmte Benutzerdateien müssen (falls gewünscht) manuell umgestellt werden.
Die V1R3-Dateien bookmarks.html und address-book.html im Verzeichnis NAV werden
in v1r3_bm.htm und v1r3_ab.htm umbenannt. Sie befinden sich im neuen BrowserVerzeichnis zu V2R1 (QIBM/UserData/NetworkStationV2/home/<Benutzer>/.netscape).
Dies liegt daran, da sich die beiden Standarddateien bereits im Browser-Verzeichnis
befinden. Wenn Sie die Angaben aus der V1R3-Datei bookmarks.html verwenden
möchten, können Sie diese Informationen aus dem Browser folgendermaßen
importieren:
1. Klicken Sie im Browser "Netscape Communicator" auf einer Network Station auf
Bookmarks.
2. Wählen Sie im Menü anschließend Edit Bookmarks aus.
3. Wählen Sie File=>Import aus.
4. Wählen Sie die Datei v1r3_bm.htm unter
QIBM/UserData/NetworkStationV2/home/<Benutzer>/.netscape aus und klicken Sie
auf OK.
Wenn Sie die Angaben aus der V1R3-Datei address-book.html verwenden möchten,
können Sie diese Informationen aus dem Browser folgendermaßen importieren:
1. Klicken Sie im Browser "NC Navigator" auf einer Network Station auf
Communicator.
2. Wählen Sie im Menü anschließend Address Book aus.
3. Wählen Sie File=>Import aus.
4. Wählen Sie die Datei v1r3_ab.htm unter
QIBM/UserData/NetworkStationV2/home/<Benutzer>/.netscape aus und klicken Sie
auf OK.
Gehen Sie bei der Migrations von Netscape-Mails folgendermaßen vor:
1. Rufen Sie den Browser "Netscape Communicator" auf.
2. Wählen Sie Communicator => Messenger aus.
3. Klicken Sie auf Migrated Folders (diese Ordner enthalten die Angabe "??" in der
Spalte "unread").
4. Nachfolgend sind die Bedingungen aufgeführt, die erfüllt sein müssen, damit dieser
Vorgang durchgeführt werden kann:
Ÿ Sie müssen V2R1 auf demselben System installieren, auf dem auch V1R3
installiert ist.
Ÿ Nur die NVRAM Network Stations der Serie 300 und 1000 werden auf V2R1
umgestellt.
62
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Ÿ Bei dieser Migration können entweder alle Komponenten oder keine umgestellt
werden. Wenn Sie bestimmte Network Stations wieder auf V1R3 umstellen
möchten, müssen Sie diesen Vorgang manuell durchführen. Informationen
hierzu finden Sie auf Seite 63.
Ÿ Sie können diese Migration nur ein Mal durchführen. Die Client-Migration kann
kein weiteres Mal durchgeführt werden.
Client-Migration
Die Client-Migration (Migration der Hardwarekomponenten) wird getrennt von der
Software-Migration (Benutzervorgaben, Konfigurationsdateien) durchgeführt. Sie wird
dann durchgeführt, wenn Modelle der Network Station, die unter V1R3 unterstützt
wurden, auch unter V2R1 unterstützt werden. Die Boot-Parameter (wie z. B. Pfadnamen und Protokolle) lauten unter V2R1 unterschiedlich. Änderungen an der ClientKonfiguration hängen davon ab, ob eine bestimmte Network Station in der V1R3- oder
in der V2R1-Umgebung ausgeführt wird. Informationen darüber, welche Version des
IBM Network Station Manager für Ihre Hardwarekomponenten erforderlich ist, finden
Sie in Tabelle 1 auf Seite 14.
Bei der Aufrüstung auf V2R1 müssen Sie folgende Werte umstellen:
Ÿ Den Dateipfad.
Ÿ Den Namen des Boot-Codes.
Ÿ Den Boot-Datei-Service.
Anmerkung: TFTP (Trivial File Transfer Protocol) steht unter V2R1 nicht zur Verfügung. TFTP sollte daher durch RFS ersetzt werden. Unter V2R1
steht TFTP nur als Boot-Protokoll für den Kernel zur Verfügung.
Im Installationsassistenten für die IBM Network Station gab es die Option, die
BOOTP-Konfiguration auf DHCP umzustellen. Zur Migration aller Clients, die in der
BOOTP-Tabelle angegeben sind, müssen entweder alle Komponenten oder keine
umgestellt werden. Sobald das Migrationshilfsprogramm ausgeführt wurde, müssen Sie
die Einträge, die sich nicht auf V2R1 beziehen, in der BOOTP-Tabelle folgendermaßen
manuell aktualisieren:
Anmerkung: Wenn Sie mehrere Einträge aktualisieren müssen, sollten Sie Unterlagen
bereitlegen, in denen Sie die Angaben notieren können.
1. Rufen Sie eine neue AS/400-Sitzung mit dem Operations Navigator auf.
2. Erweitern Sie im linken Teilfenster die Anzeige des AS/400-Server-Verzeichnisses.
3. Öffnen Sie die Anzeige zu Netzwerk, Server und TCP/IP.
4. Klicken Sie im rechten Teilfenster mit der rechten Maustaste auf DHCP und wählen
Sie Konfiguration aus. Daraufhin erscheint das Dialogfenster Konfiguration für
DHCP-Server.
Kapitel 4. Migration von V1R3 auf V2R1
63
5. Stellen Sie fest, ob im linken Teilfenster jede Network-Station-Klasse auf den richtigen Boot-Pfad umgestellt wird.
6. Heben Sie jede Klasse einzeln hervor. Klicken Sie im unteren rechten Teilfenster
doppelt auf die Option 67. Daraufhin erscheint das Dialogfenster Klasseneigenschaften.
7. Klicken Sie im rechten Teilfenster auf den Abschnitt Optionen und klicken Sie
dann auf Option 67. Dadurch wird im unteren Feld der Dateiname (Boot-Pfad)
angezeigt.
8. Geben Sie den richtigen Pfadnamen für jede Network Station anhand der Angaben
in der nachfolgend aufgeführten Tabelle ein:
Klasse
Boot-Pfad
IBM 8363-EXX
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2200 (für IBM
Network Station Ethernet)
IBM 8363-TXX
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2200 (für IBM
Network Station Token-Ring)
IBM 8364-EXX
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2800 (für IBM
Network Station Ethernet)
IBM 8364-TXX
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/x86/kernel.2800 (für IBM
Network Station Token-Ring)
IBMNSM 1.1.0
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/ppc/kernel.300 (für Token-Ring
der Serie 300)
IBMNSM 2.1.0
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/ppc/kernel.300 (für Ethernet der
Serie 300)
IBMNSM A.2.0
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/ppc/kernel.1000 (für Ethernet der
Serie 1000)
IBMNSM A.5.0
/QIBM/ProdData/NetworkStationV2/ppc/kernel.1000 (für Token-Ring
der Serie 1000)
9. Klicken Sie auf OK.
64
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Anhang A. Bemerkungen und Marken
Hinweise auf IBM Produkte, Programme und Dienstleistungen in dieser Veröffentlichung
bedeuten nicht, daß IBM diese in allen Ländern, in denen IBM vertreten ist, anbietet.
Hinweise in dieser Veröffentlichung auf IBM Produkte oder Dienstleistungen bedeuten
nicht, daß IBM diese in allen Ländern anbieten wird.
Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, daß nur
Programme, Produkte oder Dienstleistungen von IBM verwendet werden können.
Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Dienstleistungen können auch andere
ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Dienstleistungen verwendet werden,
solange diese keine gewerblichen oder anderen Schutzrechte der IBM verletzen. Die
Verantwortung für den Betrieb der Produkte, Programme oder Dienstleistungen in Verbindung mit Fremdprodukten und Fremddienstleistungen liegt beim Kunden, soweit
solche Verbindungen nicht ausdrücklich von IBM bestätigt sind.
Für in diesem Handbuch beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM
Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist
keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanfragen sind schriftlich an IBM
Europe, Director of Licensing, 92066 Paris La Defense Cedex, France, zu richten.
Anfragen an obige Adresse müssen auf englisch formuliert werden.
Marken
Folgende Namen sind in gewissen Ländern Marken der International Business
Machines:
AIX
Application System/400
AS/400
Client Access
DB2
eNetwork
IBM
IBM Network Station
InfoColor
Information Assistant
InfoPrint
IPDS
Micro Channel
MVS
NetView
Network Station
On-Demand Server
OpenEdition
Operating System/400
OS/390
OS/400
RS/6000
S/390
System/390
VM/ESA
400
Lotus ist in gewissen Ländern eine Marke der Lotus Development Corporation.
Tivoli ist in gewissen Ländern eine Marke von Tivoli Systems Inc.
Microsoft, Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind in gewissen Ländern
Marken der Microsoft Corporation.
Anhang A. Bemerkungen und Marken
65
Java und alle Java-basierenden Marken sind in gewissen Ländern Marken von Sun
Microsystems, Inc.
UNIX ist in gewissen Ländern eine eingetragene Marke und wird ausschließlich durch
The Open Group lizenziert.
Andere Namen von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen können Marken
oder Dienstleistungsmarken anderer Unternehmen sein.
66
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Index
Numerische Stichwörter
C
128-Bit-Lizenzprogramm
installieren 23
Client Access, selektive Installation
Verwendung 25
Client-Migration 63
Tabelle mit Boot-Pfaden 64
CRTDEVPRT, Befehl
Drucker-Einheitenbeschreibung auf dem System
AS/400 erstellen 49
A
Adresse
IP 7
MAC 7
Anmelde-Server
IBM Network Station, Anmelde-Server 34
Anmelde-Server für die Network Station
Anmeldung 34
starten 34
stoppen 34
AS/400
BOOTP-Clients auf DHCP umstellen 43
DHCP mit V1R3- und V2R1-Umgebungen
konfigurieren 37
Drucker konfigurieren 44
Drucker-Einheitenbeschreibung erstellen 49
HTTP-Richtlinien 53
HTTP-Richtlinien für Systeme ab V4R1 55
Leistung der Network Station optimieren 52
Methoden der Druckerverwaltung 48
Tabelle mit BOOTP-Informationen 41
Aufteilung von Servern 12
DHCP
Boot-Methode 8
statische Clients mit Operations Navigator
definieren 42
DHCP-Konfiguration, Fehler
feststellen und beheben 33
DNS-Unterstützung
aktivieren 35
Drucker
Konfiguration auf einem System AS/400 44
Tabelle mit Werten zur Abbildkonfiguration 50
E
Einführung
1
H
B
Beispiel
LAN 4
Beispiele für lokale Netze 4
Boot
Methoden 8
Überwachungsprogramm 3
Booten im Rundsendebetrieb
Konfiguration auf einem System AS/400
BOOTP
Boot-Methode 9
Clients auf DHCP umstellen 43
Informationstabelle 41
Network Stations hinzufügen 38
zusätzliche Informationen 33
D
Hardwaremodelle der IBM Network Station
Hardwaretypen, -modelle und -serien 14
Hinweise zur IBM Network Station 1
HTTP-Richtlinien
für Systeme ab V4R1 55
HTTP-Richtlinien (AS/400) 53
56
14
I
IBM Network Station
Informationen 1
ICA-Protokoll 11
Informationen zur weiteren Vorgehensweise
IBM Network Station Manager 34
IP-Adresse 7
Index
67
Neue Funktionen in Version 2 Release 1
NVRAM
Boot-Methode 10
zusätzliche Informationen 32
J
Java
definiert
11
K
Koexistenz mit V1R3
O
15
Operations Navigator
BOOTP Network Stations hinzufügen 38
Konfiguration des Konfigurationsassistenten für
Network Stations anzeigen 32
Optionale Software
128-Bit-Lizenzprogramm 23
L
Leistung
Network Stations optimieren
12
52
M
P
MAC-Adresse 7
MetaFrame 11
Migration
bestimmte Dateien manuell umstellen 62
Client-Migration 63
Datei address-book.html 62
Datei bookmarks.html 62
Hinweise 58
Netscape mail 62
Übersicht 57
von V1R3 auf V2R1 57
Migrationshilfsprogramm
ausführen 60
Befehle 60
Beispiele 61
Voraussetzungen und Funktionen 59
Modelle, Hardware 14
PTF-Unterstützung
IBM Network Station URL
56
R
Rundsendebetrieb im TFTP-Teilnetz
Konfiguration auf einem System AS/400
56
S
Serien, Hardware 14
SNMP-Agent 3
Speicherbedarf 12
Statische Clients
Definition mit Operations Navigator
42
T
TCP/IP-Netze 4
TFTP 10
Rundsendebetrieb im Teilnetz (AS/400)
Typen, Hardware 14
N
Network Station Konfigurationsassistent
ausführen 27
Network Station Manager
Informationen zur weiteren Vorgehensweise
Network Station Manager, Lizenzprogramm
installieren 17
konfigurieren 25
Network Station, Konfigurationsassistent
Funktionsumfang 29
installieren 25
Konfiguration anzeigen 32
Netzwerkparameter
überprüfen 35
68
56
34
U
Umgebungen mit mehreren Servern 12
Umgebungen mit mehreren Servern verwenden
Unterstützung
IBM Network Station URL 56
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
12
V
Vorgehensweise
128-Bit-Lizenzprogramm installieren 23
BOOTP-Clients umstellen 43
DHCP mit V1R3- und V2R1-Umgebungen
konfigurieren 37
Drucker auf einem System AS/400 konfigurieren 44
Drucker-Einheitenbeschreibung auf dem System
AS/400 erstellen 49
Fehler bei der DHCP-Konfiguration feststellen und
beheben 33
Konfiguration des Konfigurationsassistenten für
Network Stations anzeigen 32
Konfigurationsassistent für Network Stations 27
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager
installieren 17
Lizenzprogramm IBM Network Station Manager
konfigurieren 25
Methoden der Druckerverwaltung 48
Migration von Clients 63
Migrationshilfsprogramm ausführen 60
Network Station Konfigurationsassistent auf dem PC
installieren 25
Network Stations in einer vorhandenen
BOOTP-Umgebung hinzufügen 38
Network Stations optimieren 52
richtige NVRAM-Werte festlegen 32
statische Clients für DHCP definieren 42
W
WinCenter 11
Windows-Anwendungen auf der Network Station
Windows-Server für mehrere Benutzer 11
WinFrame 11
11
X
X11-Protokoll
11
Index
69
70
IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
Antwort
IBM Network Station Manager
für AS/400 V2R1 Installation
September 1999
IBM Form SC42-2085-00
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IBM Network Station Manager für AS/400 (V2R1) Installation
IBM

SC42-2ð85-ðð
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