GrUe2_Elekt2_F.16

GrUe2_Elekt2_F.16
Elektronik II, Grosse Übung 2
Simulationsarten
G. Kemnitz
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
1/23
Simulationsarten
DC operation point, Gleichstromsimulation: Berechnung des
stationären Zustands bzw. des Arbeitspunkts
DC small signal transfer function: Berechnung der um den
Arbeitspunkt linearisierten
Kleinsignal-Übertragungsfunktion.
Noise, Rauschen: Berechnung des Rauschens für eine um den
Arbeitspunkt linearisierte Schaltung.
DC sweep, Kennlinienberechnung: Berechnung von statischen
Kennlinienen durch Variation unabhängiger Quellen.
AC: Simulation im Frequenzraum einer um den
Arbeitspunkt linearisierten Schaltung.
Transient: Zeitdiskrete Simulation.
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
2/23
Arbeitspunktberechnung
K1
UV
10V
R1
3k
R5
K2
R3
7,6k
K3
1k
R2
6k
R4
2k .op
Simulationskommando .op für operation point
Ausgabe alle Knotenpotentiale und der Ströme durch alle
Bauteile.
Die Zuordnung von Nummern zu Knoten ndet man über
view netlist.
G. Kemnitz
Welche Potentiale haben die Knoten K1 bis K3?
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
3/23
Ausgabe:
V(n001):
V(n002):
V(n003):
I(R5):
I(R4):
I(R3):
I(R2):
I(R1):
I(V1):
10
voltage
4.66667
voltage
3.66667
voltage
-0.001 device_current
0.00183333
device_current
0.000833333
device_current
0.000777778
device_current
0.00177778
device_current
-0.00261111
device_current
Aufgaben
Schaltungeingabe und Durchführung der Simulation..
Bestimmen der Spannungabfälle Ui über allen Widerständen
Ri und Kontrolle, dass für alle fünf Widerstände gilt:
G. Kemnitz
Ri =
·
Ui
Ii
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
4/23
Lineare Gleichstromersatzschaltung
Ra
Ue
Schaltung
Ua
Ue
Re
vU · Ue
Ua
Eine lineare signalverarbeitende Schaltung mit einem Eingangsund einem Ausgangssignal lässt sich immer in eine
Ersatzschaltung mit den Parametern Re , vu und Ra im
Arbeitspunkt transformieren. Vorgehen:
Schaltung eingeben, mit .op Arbeitspunkt bestimmen.
Gleichspannung an den Eingang mit einem Wert gleich
Arbeitspunktpotential anlegen.
Eingangsquelle anschlieÿen und Ausgangssignal festlegen
Transferanalyse durchführen.
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
5/23
Anwendung auf eine Transistorschaltung
R1
100k
Ue ?
RC
2k K3
Q1
BC546B
IV ?
Ua
UV
RE
.op
Aufgaben:
Schaltungseingabe
Mit Simulationskommando .op für operation point
simulieren.
Wie groÿe ist die Eingangsspannung Ue im Arbeitspunkt?
Wie groÿe ist die Stromaufnahme IV im Arbeitspunkt?
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
6/23
R1
100k
V1
Ue
UV
RC
2k K3
Q1
BC546B
Ua
RE
.tf V(N0003) V1
Ergänzen der Quelle V1.
DC Wert gleich Eingangsspannung im Arbeitspunkt.
Tranferanalyse mit V1 als Signalquelle und dem Potential
von K3 als Ausgabe.
Welchen Eingangs- und Ausgangswiderstand und welche
Verstärkung hat die Schaltung mit
G. Kemnitz
1 RE = 100 Ω
2 RE = 0?
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
7/23
Rauschen
Widerstände und pn-Übergänge verursachen ein Rauschen. Die
Rauschanalyse kann den Einuss alle Rauschquellen auf die
Ausgabe analysieren.
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
8/23
Simulationskommando:
.noise V(out) V1 oct 100 1Hz 100mega
Einuss auf Potial von out; Signalquelle ist V1
Frequenzbereich 1Hz bis 100MHz, 100 Werte je Oktave
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
9/23
grün: Rausschpannung insgesamt
rot: durch den Innenwiderstand der Signalquelle
blau: durch R1
Bei Rausschsignalen addieren sich die Quadrate bzw. wird
√ über
die Quadrate integriert. Deshalb Rauschspannung in V/ Hz.
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
10/23
Untersuchen Sie, welche Rauschquellen den meisten Einuss
auf das Ausgangsrauschen haben.
Wie ändert sich das Rauschen, wenn der Innenwiderstand
der Signalquelle verdoppelt wird?
Wie ändert sich das Spektrum des Rauschens, wenn
C3 = 1000 µF auf C3 = 100 µF verringert wird?
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
11/23
Kennlinienberechnung (DC sweep)
R1
100k
V1
Ue
UV
RC
2k K3
Q1
BC546B
Ua
RE
.dc V1 0 5 0.1 V2 6 12 2
Berechne für V2=6V bis 12V in 2V-Schritten
je einen Grapf
für V1=0 bis 5V in 0,1V-Schritten
die stationären Ströme und Knotenpotentiale
Stellen Sie die Verläufe von Ua und IRC graphisch dar.
Entwickeln Sie die linearen Ersatzschaltungen für die drei
lineare Teilbereiche der Ua -Kurven.
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
12/23
AC-Analyse
Simulation im Frequenzraum einer um den Arbeitspunkt
linearisierten Schaltung.
Programmierung der Quelle: AC-Quelle, Amplitude 1
Simulationskommando:
.ac oct 10 1 1e3
AC-Analyse, 10 Werte pro Oktave von 1Hz bis 1kHz
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
13/23
Ergebnis ist der Betrags- und Phasenfrequenzgang der
Spannungen und Ströme in der Schaltung, Im Beispiel für
Knoten 3 (Ausgangssignals).
db (Dezibel) logarithmisches Dämpgungsmaÿ:
G. Kemnitz
x in dB = 20 · log10 (x)
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
14/23
Aufgaben
Ändern Sie durch Probieren den Wert von C2 so, dass die
Dämpfung bei einer Frequenz von 10 kHz −10 dB beträgt.
Ändern Sie durch Probieren den Wert von C1 so, dass die
Dämpfung bei einer Frequenz von 10 Hz auch −10 dB
beträgt.
Wie groÿ ist die minimale Dämpfung der Schaltung mit
diesen beiden Änderungen?
Wie groÿ ist die Bandbreite, innerhalb der die Dämpfung
kleiner als die Minimaldämpfung −3 dB beträgt?
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
15/23
AC-Analyse mit Toleranzen
Angabe der Bauteilparameter als Funktion:
{mc(wert,tol)}
Wiederholung der Berechnung, erst mit Nominalwerten,
dann 1000-mal mit Zufallswerten aus dem Toleranzbereich
.step param run 1 1000 1
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
16/23
Ergebnis
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
17/23
Alternative Beschreibung von Toleranzen
Denition der Werte als Parameter
Zuordnung eines normalverteilten Zufallswertes. (mc(...) hat
einen
gleichverteilten Wert zugeordnet.)
·
G. Kemnitz
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
18/23
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
19/23
Paramertervariation mit step
Haben die beiden Widerstände immer denselben Wert?
Wird die Schaltung mit allen Variationen der drei Parameter
simuliert?
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
20/23
Zeitdiskrete Simulation mit Toleranzen
Achtung nicht getestet! Geht möglicherweise nicht?
Laden Sie dei Schaltung des astabilen Multivibrators aus der
ersten Übung.
Kopieren Sie das Spice-Modell des Transistors in ein eigenes
Verzeichnis.
Ersetzen Sie den Parameterwert für BN (Stromverstärkung
Normalbetrieb) durch den Ausdruck
{mc(200,50)}
zur Berechnung einer Zufallszahl 200 ∓ 50%.
Simulieren Sie die Schaltung mit 20 zufälligen Werten:
.step param run 1 20 1
Wie groÿ ist der Toleranzbereich der Zeitperiode des
Ausgabesignals?
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
21/23
Paramertervariation mit step funktioniert
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
22/23
G. Kemnitz
·
Institut für Informatik, Technische Universität Clausthal
3. Mai 2013
23/23
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement