Jahresbericht 2008

Jahresbericht 2008
Jahresbericht
2008
Rektorat
Landesanstalten
Zentralbereiche
Gemeinsam getragen von Universität und Land Baden-Württemberg
Service-Einheiten und administrative Unterstützung der Hochschulleitung
Landwirtschaftliche
Chemie
Landessaatzuchtanstalt
Bienenkunde
Landwirtschaftliches
Maschinen- und
Bauwesen
Rektoramt
Hochschulkommunikation
Wirtschaft und
Finanzen
Personal
Technik und
Gebäude
Studienangelegenheiten
Forschungsförderung
Akademisches
Auslandsamt
Wissenschaftliche Zentren
Zentrale Einrichtungen
Initiieren und koordinieren fakultätsübergreifende, interdisziplinäre Forschungsvorhaben
Life Science
Center
Senat
Zentrales Gremium der akademischen
Selbstverwaltung
Entscheidet in grundsätzlichen Angelegenheiten
von Forschung, Studium und Lehre
Tropenzentrum
Osteuropazentrum
Forschungszentrum
Innovation
und Dienstleistung
L it
Universitätsrat
Beaufsichtigt die Geschäftsführung des Rektorats
Mitverantwortlich für Entwicklung, strategische
Ausrichtung und leistungs- und wettbewerbsorientierte Profilbildung der Universität
Leitet die Universität als Vorstand und
Geschäftsführung
Der Rektor vertritt die Universität, ist Vorsitzender
des Rektorats, des Senats und seiner Ausschüsse
Kompetenzzentrum
Gender und
Ernährung
Nötige Infrastruktur für Forschung und Lehre
Universitätsbibliothek
Rechenzentrum
Sprachenzentrum
Zentrale Versuchstierhatung
Innovation und
Bildung GmbH
Fakultäten
Naturwissenschaften
Agrarwissenschaften
Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
14 Institute
14 Institute
7 Institute
36 Professuren
51 Professuren
39 Professuren
5 Versuchsstationen
9 Forschungsstellen
9 Forschungsstellen
Gesamtstruktur der Universität nach der Grundordnung; Stand: 01.01.2009
&
Insgesamt 38 Institute und 126 Professuren, davon 3 Stiftungsprofessuren (mittlerweile etatisiert)
Mitglieder des Universitätsrats der Universität Hohenheim
Dr. h.c. Matthias Kleinert
Prof. Dr. Harald
Hagemann
Vorsitzender, externes Mitglied
Stellv. Vorsitzender, in-
Beauftragter des Vorsitzenden Südliches Afrika Initiative
ternes Mitglied, Fakultät
der Deutschen Wirtschaft – SAFRI, Stuttgart; Direktor für
für Wirtschafts- und Sozi-
Außenbeziehungen, Celesio AG, Stuttgart
alwissenschaften
Prof. Dr. Herwig
Brunner
Dr. Rudolf Müller
Dr. Walter Müller
Michael Rendlen
Helga Solinger
Externes Mitglied
Externes Mitglied
Externes Mitglied
Externes Mitglied
Externes Mitglied
Ehemals Südzucker AG,
Expert for International
Ehemals Gewürzmüller
Sozialministerin a.D.,
Vorstandssprecher der
Ochsenfurt
Agricultural Research,
GmbH, Stuttgart
Stuttgart
Peter und Traudl Engel-
Wädenswil, Schweiz
horn Stiftung, Weilheim (Obb.)
Marcus Lesser
Sabine Mika
Internes Mitglied
Internes Mitglied
Prof. Dr. Otmar
Spring
PD Dr. Ulrike
Weiler
Student
Techn. Angestellte
Internes Mitglied
Internes Mitglied
Ministerialrat
Werner
Hiermaier
Fakultät Naturwissen-
Fakultät Agrarwissen-
Beratendes Mitglied,
schaften
schaften
Vertreter des Wissenschaftsministeriums
Mitglieder des Rektorats der Universität Hohenheim
Prof. Dr. Dr. h.c.
Hans - Peter Liebig
Rektor, hauptamtlich
Amtszeit: 01.10.2008–30.09.2014
Vorsitzender des Senats
Prof. Dr. Martin Blum
Prof. Dr.
Hans-Peter Burghof
Alfred Funk
Rektor, nebenamtlich, Amts-
Prof. Dr. Dr.
h.c. mult.
Karlheinz Köller
Prorektor für Internationali-
zeit: 01.04.2004–31.03.2012
zeit: 01.10.2008–30.09.2011
Prorektor für Forschung,
sierung und Wirtschaftskon-
Stellv. Vorsitzender des Senats
nebenamtlich, Amtszeit:
takte, nebenamtlich, Amtszeit:
01.10.2008–30.09.2011
01.10.2008–30.09.2011
Prorektor für Lehre, Stellv.
Kanzler, hauptamtlich, Amts-
Alle Rektoratsmitglieder sind qua Amt
beratende Mitglieder im Universitätsrat und
Mitglieder des Senats
1
Mitglieder des Senats der Universität Hohenheim, Senat 2008
Prof. Dr. Heinz
Breer
Prof. Dr.
Jochen Streb
Prof. Dr.
Ute Mackenstedt
Dekan
Prof. Dr.
Thomas Jungbluth
Dekan
Gleichstellungs-
Prof. Dr.
Michael
Ahlheim
Fakultät Naturwissen-
Dekan
Fakultät Wirtschafts-
beauftragte
Wahlmitglied der Pro-
schaften
Fakultät Agrarwissen-
und Sozialwissen-
fessorenschaft
schaften
schaften
Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Prof. Dr.
Prof. Dr. Armin
Dittmann
Wahlmitglied der
Prof. Dr.
Stephan
Dabbert
Professorenschaft
Wahlmitglied der
Professorenschaft
Fakultät Naturwissen-
Professorenschaft
Fakultät Wirtschafts-
schaften
Fakultät Agrarwissen-
und Sozialwissen-
Professorenschaft
schaften
schaften
Fakultät Agrarwissen-
Prof. Dr. Uwe
Beifuß
Wahlmitglied der
Andreas
Prof. Dr. Lutz
Graeve
Fangmeier
Wahlmitglied der
Wahlmitglied der
Professorenschaft
Fakultät Naturwissen-
schaften
schaften
Prof. Dr. Michael
Kruse
Stefan Haffke
Luisa Rosentreter
Jan Plavec
Rainer Funk
Wahlmitglied der
Wahlmitglied der
Wahlmitglied
Wahlmitglied der
Studierenden
Wahlmitglied der
Studierenden
Wissenschaftlicher
Professorenschaft
(Amtszeit: 01.10.2008–
Studierenden
(Amtszeit: 01.10.2008–
Dienst
Fakultät Agrarwissen-
30.09.2009)
(Amtszeit: 01.10.2008–
30.09.2009)
Fakultät Agrarwissen-
schaften
30.09.2009)
schaften
apl. Prof. Dr. Reinhard Hilbig
PD Dr. Jörg
Naeve
Steffen Diebold
Uwe Klenk
Herbert Klotz
Wahlmitglied
Wahlmitglied
Wahlmitglied
Wahlmitglied
Wahlmitglied
Sonstiges Personal
Sonstiges Personal
Sonstiges Personal
Wissenschaftlicher Dienst
Wissenschaftlicher
Abteilung Personal
Abteilung Gebäude und
Personalrat
Fakultät Naturwissen-
Dienst
schaften
Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Technik
Leitbild
|
The Guiding Philosophy
of the University of
Hohenheim
Die internationale Sichtbarkeit der Universität wird durch Mitwirkung in internationalen
Verbundprojekten, Forschungsnetzwerken,
Partnerschaften, Exzellenzzentren und durch
Wissenschaftleraustausch belegt und weiter
verbessert. Mit diesen Aktivitäten und durch
die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und
politischen Institutionen – sowohl in der Region als auch weltweit – stärkt die Universität
ihre Ausrichtung auf die gesellschaftlichen
Anforderungen und sichert dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig.
The international visibility of the university is reinforced and further improved by its co-operation in international joint-projects, research networks and partnerships, centres of excellence
and exchange of academics. By dint of these
activities and by co-operating with business
and political institutions – both on a regional
and a global basis – the university reinforces
its focus on societal requirements and thereby
ensures its continued competitiveness.
Die Universität als Arbeitgeber
Das Verhältnis der Universität zu ihren Beschäftigten ist von Partnerschaftlichkeit und
Leistungsorientierung geprägt. Im Einklang
mit der Grundordnung erfolgt eine weitgehende Beteiligung der Statusgruppen in allen Bereichen der akademischen Selbstverwaltung.
Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird hohe Priorität eingeräumt. Die
systematische Entwicklung und Weiterbildung
aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird
nachdrücklich angestrebt. In den Bereichen
der Universität, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind, soll ihr Anteil erhöht
werden. Die guten Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an der Universität Hohenheim werden erhalten. Gender
Mainstreaming kommt hierbei eine herausragende Bedeutung zu. Der daraus resultierende Standortvorteil – auch im internationalen
Wettbewerb – wird weiter ausgebaut.
The University as an Employer
The relationship of the university to its employees is characterized by co-operation and a
focus on achievement. In line with the University Constitution, each status group is widely
involved in all areas of academic self-administration. High priority is given to the promotion
of research trainees. The systematic development and further education of all employees is
expressly encouraged. The proportion of women in areas of the university where they have
hitherto been under-represented should now
be increased. The favourable conditions in the
university that enable family and career to be
reconciled will be preserved. In this regard,
gender mainstreaming is of huge importance.
The resultant advantage of location – in international competition as well – is in the process
of being extended.
Leitbild
| The Guiding Philosophy
of the University of
Hohenheim
Der Erwerb von Schlüsselqualifikationen ist
neben dem von Fachkenntnissen und Fertigkeiten in wissenschaftlichem Arbeiten von
hoher Bedeutung. Die Lehre der Universität
basiert auf moderner Forschung. Die Ausrichtung der Studienangebote an internationalen
Maßstäben sichert Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen.
Die Studierenden werden durch passgenaue
Beratungsangebote und professionell dargebotene Informationen unterstützt. Zum Studienerfolg tragen eine zeitgemäße Infrastruktur und nicht zuletzt ein Campus der kurzen
Wege bei. Darüber hinaus fördert die Universität Hohenheim verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln und demokratisches
Engagement der Studierenden. Sie begrüßt
ausdrücklich die studentische Mitarbeit in den
Universitätsgremien und der studentischen
Selbstverwaltung.
Die Universität Hohenheim trägt der Bedeutung lebenslangen Lernens Rechnung, indem
sie sich – beginnend mit den Jüngsten, deren
Begeisterung für die Wissenschaft geweckt
werden soll – als Partner in der Weiterbildung
aller Altersgruppen versteht.
Apart from specialist knowledge and skills during research work, acquiring key qualifications
are also of paramount importance. Teaching at
the university is based on modern research.
The orientation of a range of courses to international standards ensures excellence and
makes graduates competitive in the international market.
Students are supported by a precisely tailored
range of services and information that is provided by professionals. Modern infrastructure
and, not least, a campus with easy access both
contribute to student success. Furthermore,
the University of Hohenheim encourages responsible social interaction and democratic
participation on the part of the students. It explicitly welcomes student participation in the
university committees and students’ self-management committees.
The University of Hohenheim assigns importance to lifelong learning while it regards itself – starting at a young age when enthusiasm for science should be encouraged – as a
partner in promoting the further education of all
age groups.
Zusammenarbeit über Fakultätsgrenzen und Institutionen hinweg
In Forschung und Lehre arbeitet die Universität interdisziplinär und damit fakultätsübergreifend. Durch die Kooperation relevanter
Fachgebiete in Wissenschaftlichen Zentren
werden Synergien erschlossen und gezielt für
Forschung und Lehre genutzt.
Co-operation that Transcends Faculty Boundaries and Institutions
In relation to research and teaching, the university works in an inter-disciplinary manner
and thus reaches across all faculties. On the
basis of co-operation from fields in scientific
centres, synergies are tapped and applied to
research and teaching.
Vernetzung in der Region, deutschland- und europaweit sowie global
Ergänzt wird das Angebot der Universität
selbst durch die Kooperation mit anderen
Hochschulen.
Networking in the Region, in Germany, in Europe, and on a Global Basis
The range of courses at the university is complimented by co-operation with other universities.
Fortsetzung rechts
Continued on the right-hand
cover page
Leitbild
|
The Guiding Philosophy
of the University of
Hohenheim
Die internationale Sichtbarkeit der Universität wird durch Mitwirkung in internationalen
Verbundprojekten, Forschungsnetzwerken,
Partnerschaften, Exzellenzzentren und durch
Wissenschaftleraustausch belegt und weiter
verbessert. Mit diesen Aktivitäten und durch
die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und
politischen Institutionen – sowohl in der Region als auch weltweit – stärkt die Universität
ihre Ausrichtung auf die gesellschaftlichen
Anforderungen und sichert dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig.
The international visibility of the university is reinforced and further improved by its co-operation in international joint-projects, research networks and partnerships, centres of excellence
and exchange of academics. By dint of these
activities and by co-operating with business
and political institutions – both on a regional
and a global basis – the university reinforces
its focus on societal requirements and thereby
ensures its continued competitiveness.
Die Universität als Arbeitgeber
Das Verhältnis der Universität zu ihren Beschäftigten ist von Partnerschaftlichkeit und
Leistungsorientierung geprägt. Im Einklang
mit der Grundordnung erfolgt eine weitgehende Beteiligung der Statusgruppen in allen Bereichen der akademischen Selbstverwaltung.
Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird hohe Priorität eingeräumt. Die
systematische Entwicklung und Weiterbildung
aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird
nachdrücklich angestrebt. In den Bereichen
der Universität, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind, soll ihr Anteil erhöht
werden. Die guten Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an der Universität Hohenheim werden erhalten. Gender
Mainstreaming kommt hierbei eine herausragende Bedeutung zu. Der daraus resultierende Standortvorteil – auch im internationalen
Wettbewerb – wird weiter ausgebaut.
The University as an Employer
The relationship of the university to its employees is characterized by co-operation and a
focus on achievement. In line with the University Constitution, each status group is widely
involved in all areas of academic self-administration. High priority is given to the promotion
of research trainees. The systematic development and further education of all employees is
expressly encouraged. The proportion of women in areas of the university where they have
hitherto been under-represented should now
be increased. The favourable conditions in the
university that enable family and career to be
reconciled will be preserved. In this regard,
gender mainstreaming is of huge importance.
The resultant advantage of location – in international competition as well – is in the process
of being extended.
Vorwort
Mit dem Jahr 2008 geht ein Jahr zu Ende, das
von Aufbruch und Kontinuität gleichermaßen
geprägt war.
Ein Ereignis, das beides widerspiegelt, war die
Wahl des neuen Rektorates. Persönlich konnte ich mich dabei über die Wiederwahl für eine
zweite Amtszeit freuen. Ein Vertrauensbeweis,
den ich dankbar annehme und verspreche,
mich auch weiterhin für das Wohl der Universität einzusetzen.
Mit der neuen Amtszeit verbunden ist die Aufbruchstimmung jedes Neuanfangs, der sich
2008 auch in zwei neuen Prorektoren personalisierte. Neben dem Kanzler Alfred Funk und
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karlheinz Köller als Prorektor für Forschung gehören nunmehr Prof.
Dr. Martin Blum als Vizerektor und Prorektor
für Lehre sowie Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
als Prorektor für den neuen Geschäftsbereich
Internationalisierung und Wirtschaftskontakte
als neue Mitglieder zur Hochschulleitung.
Den ausscheidenden Rektoratsmitgliedern –
Prof. Dr. Ute Mackenstedt als vorherige Vizerektorin und Prorektorin für Lehre sowie Prof.
Dr. Ernst Troßmann, zuständig für den ehemaligen Geschäftsbereich Struktur – möchte ich
auch an dieser Stelle meinen Dank für ihr Engagement und ihre Arbeit aussprechen.
Vereinigung der Freunde und Förderer, eine
Stimme.
Damit einhergehend präsentiert sich der
Jahresbericht durch neue Aufmachung lesefreundlicher und aussagekräftiger sowie inhaltlich nicht nur retrospektiv, sondern auch
zukunftsgewandter. Entsprechend zeigt der
Jahresbericht aus dem Jahr des Rektoratswechsels bereits das neue, künftige Gesicht
der Hochschulleitung.
Für Sie als Leser soll der Jahresbericht auch
eine Einladung sein, die Universität Hohenheim in ihrer vielfältigen Breite kennenzulernen
und dabei vielleicht auch bislang unbekannte
Facetten zu entdecken.
Kontinuität und Aufbruch sind sicher auch
Merkmale, die das Jahr 2009 prägen werden.
Die weltweite Krise wird auch vor den Türen
der Universität nicht halt machen – so sehr
sich Forscherinnen und Forscher der Universität Hohenheim auch bemühen, durch Antworten aus der Wissenschaft ihren Teil zu der
Lösung beizutragen.
In Krisenzeiten sind Freunde etwas besonders
Wertvolles. Bleiben Sie uns deshalb weiterhin
gewogen.
Ihr
Gleichzeitig freue ich mich, die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Mackenstedt nach ihrer Wahl
zur neuen Gleichstellungsbeauftragten auf
anderer Ebene fortsetzen zu dürfen. Dies gilt
umso mehr, als der Arbeitsbereich Gleichstellung im vergangenen Jahr weiter aufgewertet
wurde und auch sicher künftig noch stärker
gewürdigt werden wird.
Aufgewertet wurde auch der Jahresbericht,
den Sie in diesem Jahr erstmals in seiner
neuen Form in Händen halten. Die größte
Neuerung besteht darin, dass es sich – im
Gegensatz zu den Vorjahren – nicht mehr um
den Jahresbericht des Rektors, sondern um
den Jahresbericht der Universität Hohenheim
handelt. Erstmals verleiht er deshalb auch bedeutenden Gremien, wie dem Universitätsrat
als Aufsichtsrat oder dem Universitätsbund als
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
Rektor der Universität Hohenheim
Jahresbericht 2008
Vorwort
2
Interviews
5
1
Netzwerke & Internationales
11
2
Studium & Lehre
19
3
Wissenschaftlicher
Nachwuchs & Forschung
33
4
Weiterbildung
47
5
Campus & Leben
51
6
Wirtschaft & Gesellschaft
67
7
Ressourcen
75
Anhang/Impressum
89
4
| Interview
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Pet
Rektor der Universität Hohenheim
„Die Krise wird auch vor der Universität n
Interview mit dem Rektor der Universität
Im vergangenen Jahr steigern Hohenheimer For-
Finanzpolitisch gleicht das Jahr 2008 einer Kneipp-
scher die Drittmitteleinnahmen um 20 Prozent.
Kur: Im Frühjahr badeten wir in der warmen Hoff-
Der wachsende Zulauf bei den Erstsemestern
nung, die steigenden Steuereinnahmen könnten zu
zeigt steigende Beliebtheit der Universität. Und
Mehrausgaben für Bildung und Forschung führen.
selbst die Zahl der Lehrstühle steigt dank Aus-
Im Sommer kam der erste Luftzug, dass dies in der
bauprogramm 2012 und einer Stiftungsprofessur.
Gibt es ein Hohenheimer Erfolgsrezept?
Landespolitik keine Priorität habe. Im Herbst dann die
kalte Dusche der Finanzkrise.
Der Gartenbau durchzieht Prof. Dr. Dr.
Wenn es ein Erfolgsrezept geben kann, muss es
h.c. Hans-Peter Liebigs Leben. 1945
sich darauf begründen, Erfolge nicht als Geschenk
in Neuruppin (Brandenburg) geboren
hinzunehmen. Jeder Erfolg und jeder Fehler muss
machte er eine Gärtnerlehre und ar-
analysiert werden, damit sich die Erfolge verstetigen,
beitete im elterlichen Betrieb. In den
die Fehler dagegen einmalig bleiben.
60er und 70er Jahren folgten ein Gar-
Im Jahr 2008 haben wir beschlossen, in allen Be-
Gleichzeitig brechen die Einnahmen bei den Studien-
tenbaustudium in Berlin und die Pro-
reichen ein professionelles Qualitätsmanagement
gebühren ein, nachdem das Parlament handstreich-
motion und Habilitation in Hannover.
einzuführen. Das beginnt mit dem Rektorat, das sich
artig eine Regelung einführte, die Studierende mit
Seit 1991 verstärkt er die Hohenhei-
im Herbst 2008 eine neue Struktur gegeben hat.
zwei Geschwistern von Studiengebühren befreit. In
mer Forschung und Lehre als Pro-
… nachdem Sie im Frühjahr 2008 für eine zweite
Hohenheim brechen mehr als ein Viertel der Ein-
fessor am Institut für Sonderkultu-
Amtszeit als Rektor gewählt wurden und zwei der
nahmen weg.
ren und Produktionsphysiologie und
Prorektoren gewechselt haben.
Vergangenen Sommer unterschrieb die Univer-
engagierte sich als Geschäftsführer
Mit dem teilweise neuen Rektorat stellen wir uns
sität Hohenheim zwei Mietverträge für große Bü-
und Sprecher in Sonderforschungs-
auch neuen Aufgaben. Zum Beispiel haben wir jetzt
bereich und Verbundprojekten. Dazu
roflächen. Entspannt sich so wenigstens die
neben den Prorektoren für Forschung und Lehre
kam seine Mitwirkung in den Selbst-
Raumsituation?
erstmals einen Prorektor für Internationalisierung und
verwaltungsgremien der Universität.
Wirtschaftskontakte. Beides sind Bereiche, in die die
Seit 2002 ist er Rektor und seit 2008
Universität investieren muss, wenn sie den Anschluss
in seiner zweiten Amtszeit.
halten oder Vorsprünge gewinnen will.
Strukturell arbeiten wir ähnlich wie eine Regierung mit
Ministerien. Das heißt, jeder Prorektor hat seinen Geschäftsbereich, in dem er weitgehend autark agiert.
Querschnittsaufgaben legen wir in Projekten an, bei
denen Ziele, Projektdauer und Ressourcenbedarf von
Anfang an definiert und überwacht werden.
Hat das Rektorat überhaupt großen Handlungsspielraum? Trotz sprudelnder Forschungsgelder
ist das Basisbudget, mit dem das Land BadenWürttemberg die Grundaufgaben finanziert, seit
elf Jahren nicht mehr angepasst worden …
… was real bedeutet, dass unser Budget inflationsbereinigt sogar um 40 Prozent gesunken ist, während
die Aufgaben der Universität steigen. Dazu gehört
zum Beispiel die Umstellung auf das Bachelor-/Master-System mit zunehmend jüngeren Schulabgängern und intensiverer Beratung.
Die Hochschulrektorenkonferenz berechnete, dass
allein dadurch die Kosten im Bereich Lehre um 15
Prozent steigen. Das ist Geld, das uns dann in anderen Bereichen fehlt, um in wettbewerbsfähiges Forschungsgerät zu investieren. Hier lebt die Universität
von ihrer Substanz.
Mit Aussicht auf Besserung? Im Gegensatz zum
vorherigen Jahreswechsel lassen die Prognosen
für den Staatshaushalt nichts Gutes vermuten.
Im selben Zeitraum haben wir in Hohenheim auf eine
verstärkt planende Wirtschaftsführung umgestellt.
Dabei wurde schon zum Jahresende deutlich, dass
die Krise an Hohenheim nicht vorbeiziehen wird.
Hohenheims Campus mit seinem Barockschlösschen
hat einen einzigartigen Flair, den wir nicht missen
möchten. Einer wachsenden Universität beschert
Rektor |
ter Liebig
nicht halt machen“
t Hohenheim
so viel historische Substanz jedoch ganz eigene
Probleme.
Wir stellen uns dem in drei Schritten: Durch Mietverträge haben wir zumindest den Raum für die neuen
Professoren geschaffen, die uns das Ausbauprogramm Hochschule 2012 beschert. Zum Glück können die Kosten auch über das Programm finanziert
werden.
Bei den Hörsälen professionalisieren wir die Mangelverwaltung. In diesem Wintersemester stießen 21
vornehmlich große Hörsäle an die anerkannt kritische
Auslastungsgrenze. Alle Lehrräume werden deshalb
nur noch von einem Hörsaalmanager nach strikten
Kriterien vergeben. Sobald das nicht mehr reicht,
müssen wir Vorlesungen in die Abendstunden und
auf Wochenenden ausdehnen.
Wenn wir jedoch weiterhin mehr Studienplätze für
die wachsende Zahl von Studienabgängern schaffen
sollen, wird das auf Dauer nicht ausreichen. Hochrechnungen zeigen, dass der Bedarf an Ausbildungsplätzen für mehrere Jahrzehnte auf höherem Niveau
liegen wird. Auf Dauer wird das Land an einem Neubau nicht vorbeikommen.
Der Run auf Studienplätze ist ein gutes Stichwort:
Vergangenen Herbst gab es über 8.000 Bewerber.
Das sind mehr Bewerber als die Zahl aller Studie-
renden insgesamt. Wie wollen Sie diesen Ansturm
in den Griff bekommen?
Die Studierenden wissen, dass sich die Universitäten
ihre Erstsemester inzwischen selbst aussuchen. Das
heißt, dass sie sich mehrfach bewerben müssen,
wenn sie die Chancen steigern wollen, tatsächlich
einen Studienplatz zu bekommen. Dass Bewerberzahlen und Aufwand für die Universitäten nach oben
schnellen, ist nur eine Folge dieses Systems.
In Hohenheim würden wir gerne den Weg gehen,
dass wir bereits das Zeugnis ein Jahr vor dem Abitur
für eine vorläufige Zulassung anerkennen, um junge
Menschen schon frühzeitig an uns zu binden. Hier
ist das Wissenschaftsministerium gefragt, das dafür
einen Rechtsrahmen schaffen müsste.
Was halten sie von der Diskussion, wieder ein
zentrales Bewerbungsverfahren für alle Universitäten einzuführen?
Das Recht, Studierende selbst auszuwählen, ist ein
wertvolles Gut, für das die Hochschulen lange gestritten haben. Organisatorisch wäre eine zentrale
Service-Stelle sinnvoll, die die Bewerbungen entgegennimmt und eine Erstprüfung für uns macht,
während wir die Zulassung selbst aussprechen.
Ob Verwaltungsaufwand, Raummangel oder andere Infrastrukturkosten: Mehr Studierende werden trotz allem mehr Belastungen bedeuten. Kritiker rufen deshalb nach einer Wachstumspause.
Sollte sich die Universität Hohenheim vielleicht
sogar wieder gesundschrumpfen?
Ein solcher Gedanke wäre mehr als naiv. Die steigenden Abiturientenzahlen haben politisch Druck
gemacht, die Hochschulen auszubauen – und hier
hat das Land mit dem Ausbauprogramm 2012 wirklich
vorbildlich reagiert. Wir diskutieren um bis zu 15 neue
Professuren, die neue Schwerpunkte setzen und
auch das Ausbildungsangebot modernisieren.
Zusammen mit dem Bundesprogramm „Hochschulpakt 2020“ ist dies auf lange Zeit die einzige Chance,
kostenneutral die Sichtbarkeit und das politische
Gewicht aufzubauen, das wir brauchen, um uns als
vergleichsweise kleine Universiät international und im
Ländle zu behaupten.
Die Alternative „Gesundschrumpfen“ stellt sich so
nicht. Wir haben die Chance, ein Stück Zukunft zu
gestalten – oder extrem ausgedrückt den Laden
gleich selbst zu schließen.◄
Rektor und Rektorat
Der Rektor vertritt die Universität, ist
Vorsitzender des Rektorats, des Senats und seiner Ausschüsse.
Senat
Der Senat ist das zentrale Gremium der akademischen Selbstverwaltung der Universität Hohenheim, der
in grundsätzlichen Angelegenheiten
von Forschung, Lehre und Studium
entscheidet.
Er besteht aus neun Mitgliedern kraft
Amtes (alle fünf Rektoratsmitglieder,
je ein Dekan der drei Fakultäten und
die Universitäts-Gleichstellungsbeauftragte) sowie 16 Wahlmitgliedern der
vier Statusgruppen, darunter sieben
Vertreter der Professoren. Der Vorsitzende des Senats ist der Rektor.
5
6
| Interview
Dr. Matthias Kleinert
Vorsitzender des Universitätsrats
„Nach außen dokumentieren, dass wir ein
Interview mit dem Vorsitzenden des Univ
Herr Dr. Kleinert, als Vorsitzender des Universi-
Hochschule. Wir sind eine offene Universität! Aber wir
tätsrates genießen Sie eine bedeutsame Macht-
müssen uns noch weiter öffnen.
fülle: Zusammen mit ihrem Gremium überwa-
Gleichzeitig sehen gerade wir externe Mitglieder
chen Sie sowohl Universitätshaushalt als auch
unsere Aufgabe darin, im kritisch-konstruktiven Di-
die Geschäftsführung des Rektorates. In der
alog den Brückenschlag zur Landesregierung zu
strategischen Ausrichtung der Universität sind
vollziehen. Mit den politischen Aussagen, dass wir
Sie an maßgeblichen Weichenstellungen be-
der Bildung Vorrang geben müssen, stimme ich voll
Der Vorsitzende des Universitäts-
teiligt. Wie sehen Sie selbst die Rolle des
überein. Nur: Wir müssen dem auch Taten folgen
rats Dr. h.c. Matthias Kleinert, in Ber-
Universitätsrates?
lassen. Es kann nicht sein, dass die an der Universi-
lin geboren und in Besigheim aufge-
Als die eines Moderators, der die Universität im
tät existierenden Institute mit Mitteln versehen wer-
wachsen, gilt als Multitalent der öf-
ständigen Dialog auf ihrem Weg als einer effektiven
den, die ein Überleben kaum noch möglich machen.
fentlichen Kommunikation. Über zwei
Forschungs- und Bildungsstätte in die Zukunft be-
Gleiches gilt für die schwierige Raumsituation auf
Jahrzehnte war er Presse- und Re-
gleitet. Die Rolle als Aufsichtsorgan nehmen wir sehr
dem historischen Campus: Wir müssen verdeutlichen,
gierungssprecher im baden-württ-
ernst – genauso sehr ist es uns ein Anliegen, zu
dass hier Investitionen nötig sind, um eine adäquate
embergischen Staatsministerium
einem guten Klima zwischen Führung, Lehrenden
Lehre zu ermöglichen.
und nahm hohe politische Ämter als
und Lernenden beizutragen.
Womit wir beim Geld sind – einer von drei Punk-
Eines der wichtigsten Ereignisse im vergangenen
ten, die Sie auf einer Sitzung jüngst als die größ-
Jahr war deshalb die Wahl des Rektors und seiner
ten Herausforderungen der nahen Zukunft be-
Prorektoren. Dabei gab der Universitätsrat mit der
zeichneten.
einstimmigen Wiederwahl Prof. Dr. Liebigs ein sehr
Ich stehe dazu, dass wir die Realität sehen müs-
eindeutiges Votum, das die Kontinuität der Univer-
sen: Auf 2008 werden die Jahre 2009 und 2010 fol-
sitätspolitik wahrt und die Zusammenarbeit auf eine
gen – und damit eine schwerwiegende Krise, die nicht
noch intensivere Basis stellt.
spurlos an der Universität vorbeigehen wird.
Gleichzeitig suchen Sie den intensiven Kontakt
Für uns bedeutet das, wir müssen uns auf das We-
den Künste Stuttgart, privat in dem
zur Basis. Anders als an anderen Universitäten
sentliche konzentrieren, ohne nervös zu werden.
von ihm begründeten Club „Sand-
reisen Ihre Ratsmitglieder bereits am Vorabend
Das heißt, nach außen dokumentieren, dass wir
sturm Kairo“.
jeder Sitzung an, um vor Ort Einblicke in einzelne
eine überzeugend wichtige Bildungseinrichtung mit
Forschungseinrichtungen zu gewinnen und die
gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen
informelle Diskussion zu suchen …
Lösungen sind – und intern zusammenhalten und
… was uns vielleicht auch in die Lage versetzt, die
jeden Egoismus überwinden. Dann können wir als
Weichenstellungen im empfindlichen Räderwerk einer
leuchtendes Beispiel aus einer Krise – die wir auch
Universität mit mehr Augenmaß, Gefühl und Sachver-
als Chance begreifen – wieder hervorgehen.
stand vorzunehmen als andere.
Ihr zweiter Punkt war eng mit dem ersten verbun-
Als relativ junge Einrichtung innerhalb der ehr-
den: Sie fordern ein kosteneffizientes Energiema-
würdigen Institution Universität werden Sie den-
nagement …
noch manchmal mit Misstrauen beäugt, weil über
… wozu offensichtlich Auseinandersetzungen mit
die Hälfte ihrer Mitglieder aus Wirtschaft, Politik
dem Universitätsbauamt notwendig sind, die hart
oder Großforschung und nicht aus Hohenheim
geführt werden müssen. Es kann nicht sein, dass
selbst stammen …
Forscher und Kanzler hier einen entscheidenden
… was uns den unverstellten Blick des Unvoreinge-
Beitrag leisten, um dann vom Bauamt ausgebremst
nommenen erlaubt. Umgekehrt muss die Universität
zu werden.
lernen, stärker das praktische Leben zu sehen. Ich
Ich habe ernste Probleme, einem Menschen zu er-
habe manchmal den Eindruck, dass der akademische
klären, dass öffentliche Gelder ohne Rücksicht auf
Diskurs an Alltag und Realitäten der Menschen vor-
Energie-Effizienz verbaut werden, die Universität
beischlittert.
die überteuerten Folgekosten begleichen muss und
Gerade Mittelständler haben noch immer Angst vor
dann auch noch an Einsparbemühungen wie Energie-
den Universitätsmauern. Deshalb macht mir die
Contracting gehindert wird. Genauso muss klar sein,
Universität immer dort Mut, wo sie sich öffnet: mit
dass alle Gewinne, die die Universität durch Effizienz-
ihrer Pressearbeit, dem Ideenwettbewerb Studi-
steigerung und Investitionen in nachhaltige Energien
engebühren, der Schüleruni oder durch die gesell-
erzielt, auch bei der Hochschule bleiben – und nicht
schaftspolitische Vorreiterrolle als familiengerechte
an das Finanzministerium abfließen.
Ministerialdirigent und Staatssekretär wahr. Heute ist der Diplompolitologe Beauftragter des Vorsitzenden
Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) und Direktor für Außenbeziehungen der Celesio AG, Stuttgart. Öffentlich engagiert
er sich außerdem als Ehrensenator
der Staatlichen Akademie der Bilden-
Matthias Kleinert ist Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland und Träger des Olympischen Ordens.
Universitätsrat |
ne wichtige Bildungseinrichtung sind“
versitätsrates
Ein Wort noch zu einem anderen Kerngeschäft
des Universitätsrates, der strategischen Ausrichtung der universitären Einrichtungen, die Sie als
dritte große Herausforderung definierten.
Wann immer Sie in die Welt hinauskommen, stellen
Sie fest, dass Sie immer wieder das Wort „Hohenheim“ hören. Das ist bislang vor allem ein Verdienst
der Fakultät Agrarwissenschaften. Hier hat die Universität Ergebnisse vorgelegt, die großes Aufsehen
erregt haben und die entscheidend wichtig sind in
einer Welt, die Millenniumsziele propagiert, aber
immer noch nicht die Lösung hat, um den Hunger zu
reduzieren. Hohenheim präsentiert sich als Universität, die auch Wege aus der Krise der Welt aufzeigen
kann. Doch wer an der Spitze steht, läuft Gefahr
zurückzufallen, weshalb die Agrarwissenschaften sich
dringend noch mehr fokussieren müssen.
Gleichzeitig emanzipiert sich die Fakultät Naturwissenschaften mit ihren stark ausgebauten Schwerpunkten in Ernährungswissenschaft und Lebensmitteltechnologie. Beides sind Zukunftsthemen, die eng
mit den stärksten Wachstumsmärkten verbunden
sind. Zudem schafft die Universität Hohenheim hier
den Brückenschlag zur Grundlagenforschung in der
Biologie.
Starkes Potenzial sehe ich gerade bei der Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die derzeit
am stärksten im Ausbau begriffen ist. Hier brauchen
wir eine noch bessere Ausrichtung auf die wirtschaftlichen Erfordernisse im Globalisierungsprozess. Die
Fakultät hat eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht,
die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Deutschland und Europa – auch mit Blick auf den Erwerb von
Drittmittel – konsequent auszubauen. Seitens des
Unirates begrüßen wir deshalb auch die Strategie des
Rektors, der diesen Anspruch auszubauen inzwischen
mit einem eigenen Prorektor für Internationalisierung
und Wirtschaftskontakte im Rektorat verankerte.
Nur, weil es so schön ist: Verraten Sie auch öffentlich, wie Sie die Universität Hohenheim in den internen Ratssitzungen gerne bezeichnen?
Als Juwel. Und das sage ich nicht nur in geheimer
Sitzung.◄
Mächtigstes Gremium:
Der Universitätsrat ist Aufsichts- und
Planungsorgan. Er trägt die Mitverantwortung für die Entwicklung und strategische Ausrichtung der Universität
und beaufsichtigt die Geschäftsführung des Rektorats.
Der Universitätsrat setzt sich aus
sechs externen und fünf internen Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder
werden für drei Jahre durch den Wissenschaftsminister bestellt (alle Universitätsratsmitglieder ►►► auf den
vorderen Umschlagseiten).
7
| Interview
8
Dr. Maximilian Dietzsch-D
Vorsitzender des Universitätsbunds
„Freundschaften muss man pflegen“
Interview mit dem Vorsitzenden des Unive
Maximilian Dietzsch-Doertenbach ist
seit 2005 im Vorstand und seit 2007
Vorsitzender des Fördervereins. An
der Universität Hohenheim ist er kein
Unbekannter: Im Anschluss an sein
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen promovierte er im Fachgebiet Tierzüchtung und war Persönlicher Referent
des ehemaligen Universitätspräsidenten Prof. Dr. George Turner.
Nach beruflichen Stationen bei
Arthur Andersen und der Deutschen
Bank gründete er die Doertenbach
& Co., Corporate Finance und Mergers & Acquisitions in Frankfurt am
Main. In Lehrensteinsfeld leitet er einen landwirtschaftlichen Betrieb mit
Weinbau.
Herr Dietzsch-Doertenbach, Sie sind seit
29.11.2007 neuer Vorsitzender des Universitätsbundes, dem Verein „der Freunde und Förderer
der Universität Hohenheim“. Sind Sie unser bester Freund?
Ich bin ein großer Freund der Universität Hohenheim.
Gerade weil ich ihr seit meinem Promotionsstudium
in Agrarwissenschaften und meiner Tätigkeit als Persönlicher Referent des damaligen Universitätspräsidenten sehr verbunden bin. Den Universitätsbund
sehe ich als Scharnier, das Universität und Gesellschaft verbindet.
In dieser Beziehung sind Sie ja sehr breit
aufgestellt.
Ja, in Vorstand und Verwaltungsrat haben wir Vertreter von wichtigen öffentlichen Einrichtungen, Führungspersönlichkeiten aus vielen Unternehmen, Repräsentanten von Verbänden etc.
Das ist eine sehr gute, gewachsene Struktur, die
auch das gesamte Lehr- und Forschungsspektrum
der Universität widerspiegelt. Es gibt aber auch eine
neue Seite …
… für die Sie Ihre Vorstandskollegen sogar zur Arbeitssitzung in Klausur eingeladen hatten.
Auf dieser Arbeitssitzung haben wir uns zwei elementare Fragen gestellt, um sie dann ganz konkret auszuarbeiten: Was wollen Förderer und Unternehmen
von der Universität? Und was will die Universität von
Unternehmen?
Unser Ziel ist, eine größere Nähe zur Universität zu
schaffen, um Förderer und Unternehmen stärker für
die Belange der Universität Hohenheim zu mobilisieren. Denn der Etat der Universität deckt zunehmend
weniger Mittel für Zukunftsaufgaben ab. Und das ist
eine Situation, in der man Freunde braucht.
Da ist es sicher ein Vorteil, dass das Rektorat seit
Oktober einen eigenen Prorektor für Wirtschaftskontakte hat.
Wir sind darüber sehr froh, mit Prorektor Prof. Dr.
Burghof und seiner neuen zusätzlichen Tätigkeit eine
ganz wesentliche Verstärkung dieser Brückenfunktion
zwischen den Universitäten und den Unternehmen zu
erhalten. Alle unsere Aktivitäten wollen wir eng mit seinen verzahnen. Einige Ideen haben wir gesammelt.
Die gilt es nun auszuarbeiten und umzusetzen.
An was denken Sie konkret?
Jede Art von besserer Verzahnung: Zum Beispiel
Unternehmen, die Stiftungsprofessuren ermöglichen,
Blockseminare unterstützen durch die Zurverfügungstellung ihrer firmeneigenen Weiterbildungseinrichtungen und jeder offene und enge Austausch von
potenziellen Arbeitgebern und Studierenden.
Auch im Bereich Recruiting und Karriereförderung
können wir uns eine bessere Zusammenarbeit vorstellen: mit mehr Praktika, Bewerberseminaren oder
Infos über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in
Unternehmen. Das Ganze gekoppelt mit einer stärkeren Förderung bis in den Postgraduiertenbereich.
Im Segment Aus- und Weiterbildung denke ich an
stärkere Durchlässigkeit: Die Universität öffnet ihre
Lehrinhalte für Menschen von außen. Umgekehrt
fördern Unternehmen studentische Projekte mit Praxisbezug.
Sind Unibund und Universität denn dafür schon
aufgestellt?
Man kann sicher noch stärker aus der Universität
berichten: Über Forschungsergebnisse, laufende
Projekte, Bachelor- und Masterarbeiten. Und über
Absolventen, etwa in Form einer „Dean’s List“.
Sie meinen ein Jahrbuch, das die besten zehn
Prozent eines Jahrgangs vorstellt, wie es von USUniversitäten gern herausgegeben wird?
Es geht nicht um die soundsoviel Prozent der Besten,
aber um eine Darstellung, welche Studierende sich
besonders für eine bestimmte berufliche Ausrichtung
qualifizieren wollen.
So können auch Unternehmen frühzeitig versuchen,
studienbegleitend attraktive Angebote an Studierende zu machen, um sie an sich zu binden. Auch so
entsteht ein intensives Beziehungsgeflecht zwischen
Universität und Unternehmen.
Ein Baustein für Ihre Strategie stellt die Universität mit der Internet-Plattform „Hohenheim connect“: Ein Netzwerk-Tool, das Alumni, Studierende und Unternehmen vernetzt – unter anderem,
um Jobsuche und Recruiting erleichtern.
Neue Formen der Kommunikation unterstützen uns
sehr. Weshalb wir bei Hohenheim connect auch zur
Anschubfinanzierung beigesteuert haben. Wichtig ist,
dass ein solches Tool gepflegt werden muss – und
das ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig darf man
nicht einseitig auf solche Formen des Austausches
setzen. Die persönliche Ansprache bleibt wichtig,
gerade das Thema Förderung läuft letztlich nur über
persönliches Engagement.
Wie sehen Sie die Zukunftsaufgabe des Unibundes?
Wir wollen den Universitätsbund ganz klar als Verein
der Freunde und Förderer der Universität Hohenheim
positionieren, der allen Freunden der Universität
offen steht – auch, wenn sie hier nicht studiert oder
gearbeitet haben.
Wichtig ist, dass wir eine Plattform sind, die den
Austausch mit wichtigen „Stakeholders“ der Univer-
Universitätsbund |
Doertenbach
ersitätsbundes
sität ermöglicht und neben der Scharnierfunktion zu
Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen „Nähe“
zur Universität Hohenheim schafft und etabliert.◄
Der Universitätsbund Hohenheim e.V., 1949 gegründet, hat
Das erreicht er, indem er Vorträge, Führungen und Kurse
nach seiner Satzung die Aufgabe, „die Freunde und Förderer
durchführt und Gelder für bestehende und neue Einrichtun-
der Universität zu sammeln, Forschung, Lehre und Studium
gen an der Universität sammelt.
zu fördern, stetige Fühlung mit der Praxis zu halten und in
Gemeinschaft mit interessierten Kreisen aus Wirtschaft und
Gesellschaft die Universität bei der Lösung ihrer Aufgaben
und Probleme zu unterstützen“.
Er hat ca. 1.400 Mitglieder. Mitglied können alle natürlichen
und juristischen Personen sein, die einen jährlichen Förderbetrag leisten.
9
1 Netzwerk
„Jedem Studierenden die Chance geben, schon während des Bachelors
den eigenen Marktwert durch multinationalen Schliff zu vervielfachen das ist die Vision, mit der die neue Hochschulleitung 2008 ein eigenes
Prorektorat für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte etabliert hat.
Aufgabe der Universität ist es, den Auslandsaufenthalt zu erleichtern und
die Internationalisierung im Kopf vorzubereiten: indem wir den Auslandsaufenthalt schon im Studienplan berücksichtigen, englischsprachige Angebote – auch als Pflichtveranstaltungen – fördern und uns als attraktiver
Partner für ausländische Hochschulen präsentieren.“
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
Prorektor für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte (seit 01.10.2008)
ke & Internationales
1.1
Netzwerke – vor Ort und weltweit
13
1.2
Mobilität – unterwegs für Studium
und Forschung
16
Aktuelle Rankings
17
1.3
12
| 1 Netzwerke & Internationales
Celebratory fireworks in Bejing: On the day of
the Chinese New Year, the China Agricultural
University (CAU), the largest agricultural university in China, welcomes a new president.
Prof. Bingsheng Ke received his doctorate at
the University of Hohenheim in 1989. Now he
is set to lead China’s top agricultural university, in a community in which over 60 percent
of people make their living from agriculture.
Every eighth person in the world is a farmer
in China.
The choice of the Hohenheim Alumni crowns
a partnership spanning 30 years, starting with
reconstruction aid for a China that had been
suffering from an intellectual drought. These
efforts ultimately led to research projects such
as the first German-Sino graduate college.
The University of Hohenheim’s strategy of
establishing ties with future top players today
is reflected in the current establishment of its
East European Centre in Russia: Acting on behalf of the EU, it assumes the role of a mentor
in order to introduce Russia into the European
Higher Education Area. The university is also
reaping the rewards of a Collaborative Research Centre in South East Asia which has
been up and running for the past eight years:
In 2008, the university concluded a Joint Masters Programme together with Thailand’s Chiang-Mai University which trains specialists in
Sustainable Agriculture with a special focus
being centred on water reserves. Graduates
can contribute to defusing eco-social conflicts
in many regions of the world.
In 2008, the University of Hohenheim concludes
eight new partnerships worldwide. At the same
time, Hohenheim’s Economic and Social Sciences department is preparing to take a giant
leap towards internationalisation: Joining the
HERMES network in spring 2009 should lead
to the creation of twelve new partners and at
least seven joint degrees with traditional business universities. Thanks to new service and
the effort of creating an international climate,
the University of Hohenheim in 2008 has experienced an increase of 50 percent in 2008 in
the number of students who acquire soft skills
for the global employment market abroad. Approximately 14 percent of students attending
the University of Hohenheim own a foreign
passport.◄
Freudenböller in Peking: Am Tag des chinesischen Neujahrs begrüßt die China Agricultural
University (CAU) – mächtigste Agraruiversität
13
1 Netzwerke & Internationales
Chinas – einen neuen Präsidenten. Promoviert hat Prof. Dr. Bingsheng Ke 1989 an der
Universität Hohenheim. Nun leitet er Chinas
Nummer eins in den Agrarwissenschaften –
in einem Gemeinwesen, in dem über 60 Prozent der Menschen ihr Dasein in der Landwirtschaft bestreiten. Jeder achte Mensch der
Welt ist Bauer in China.
Die Wahl des Hohenheimer Alumnis krönt eine
30-jährige Kooperation, die mit Aufbauhilfe für
das intellektuell ausgeblutete China begann,
um schließlich in Forschungsprojekte wie das
erste deutsch-chinesische Graduiertenkolleg
zu münden.
Die Spitzenpartner von morgen schon heute
an sich zu binden ist eine Strategie, die die
Universität Hohenheim mit ihrem Osteuropazentrum derzeit auch in Russland verfolgt:
Im Auftrag der EU übernimmt sie die Mentorenrolle, um Russland an den Europäischen
Hochschulraum heranzuführen. Früchte erntet
die Universität auch aus einem seit acht Jahren laufenden Sonderforschungsbereich in
Südostasien: Zusammen mit Thailands Chiang-Mai-Universität beschließt die Universität
2008 einen Joint Master, der Spezialisten für
nachhaltige Landwirtschaft mit besonderem
Fokus auf Wasserreserven ausbildet. Die Absolventen können in vielen Regionen der Welt
dabei helfen, ökologisch-soziale Konflikte zu
entschärfen.
Weltweit schließt die Universität Hohenheim
2008 acht neue Partnerschaften. Gleichzeitig bereiten sich Hohenheims Wirtschaftsund Sozialwissenschaften auf einen großen
Sprung in der Internationalisierung vor: Der
Beitritt zum HERMES-Netzwerk im Frühjahr
2009 soll zwölf neue Partner und mindestens
sieben Doppelabschlüsse mit traditionsreichen
Wirtschaftsuniversitäten bringen. Dank neuem
Service und der Förderung eines internationalen Klimas steigert die Universität Hohenheim
schon 2008 die Zahl der Studierenden, die Soft
Skills für den globalen Arbeitsmarkt im Ausland
erwerben, um insgesamt 50 Prozent. Rund 14
Prozent beträgt der Anteil der Studierenden,
die die Universität Hohenheim mit einem ausländischen Pass besuchen.◄
1.1 Netzwerke – vor Ort und
weltweit
1.1.1
Stark in der Region
Neuer Agrarcluster für Deutschlands Südwesten
Die Hände bis über den Ellenbogen verschlungen, ein Strahlen auf den Gesichtern
eines Ministers und zweier Rektoren – ein
Bild, das besser als jeder Vertragstext ausstrahlt, dass hier zusammengefunden hat, was
zusammengehört: Mit einem Kooperationsvertrag schmieden Agrarministerium, Universität
Hohenheim und die Hochschule Nürtingen
eine Achse zwischen Wissenschaft und Politik, die Grundlagenforschung praxistauglich
macht und Praxiserfahrungen wieder direkt in
die Forschung einfließen lässt.
www.uni-hohenheim.
de/agrarcluster
Gleichzeitig schaffen die führenden Akteure im
Agrarbereich des Landes einen wichtigen Baustein für einen Bildungs- und Forschungscluster im Südwesten, wie ihn der Wissenschaftsrat in seiner Empfehlung vom November 2006
gefordert hat – ein Netzwerk mit bundesweitem Führungsanspruch, das auch Antworten
auf herausragende Menschheitsfragen wie die
Nachhaltigkeit im Energie- und Umweltbereich
liefert.◄
Hochschulregion & Universitätsallianz –
Hybridmotoren der Region
Schub für ein lange vernachlässigtes Forschungsfeld: 2008 bewilligt die Bundesregierung 8 Mio. Euro, um Ursachen, Prävention
und Therapie von krankhaftem Übergewicht zu
erforschen – einer neuen Volkskrankheit, an
der heute jeder zehnte Bundesbürger leidet.
Eine von acht Mitbegründern des nationalen
Kompetenznetzes ist die Universität Hohenheim im Verbund mit den Universitäten Tübingen, Heidelberg und dem Klinikum Stuttgart.
Der Erfolg gehört zu den ersten Früchten der
intensiven Vernetzung in der Region: Koordiniert wird die Zusammenarbeit vom Hohenheimer Lehrstuhl für Ernährungsmedizin und
Prävention, den das Land und die Universität
als Brückenkopf zur gemeinsamen Forschung
www.hochschulregion.de
14
| 1 Netzwerke & Internationales
zwischen den Universitäten Tübingen und Hohenheim einrichteten.
HERMES-Mitglieder:
1. Universität Straßburg, 2. Universität Paris-Sorbonne (F); 3. Universität Pavia (I); 4. Universität von Alcalà, 5. Universität von Granada (E);
6. Heriot-Watt University Edinburgh
Gleich zwei Motoren sind es, mit denen die
Universität Hohenheim Bildung und Forschung
in der Region vorantreibt. Die vier regionalen
Universitäten haben sich in der Universitätsallianz
Hohenheim-Stuttgart-TübingenUlm zusammengeschlossen. Ziel in der Forschungskooperation ist es, jährlich ein Transregio-Projekt auf die Schienen zu setzen.
(UK); 7. Jagiellonische Universität
Krakau (PL); MGIMO Moskau
(RUS); 8. Technische Universität
Dresden, 9. Universität ErlangenNürnberg, 10. Universität Tübingen,
11. Universität Hohenheim (D)
Die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim
ist ein Zusammenschluss zwischen zwei Universitäten und vier Fachhochschulen, die in
Ausbildung, Forschung und Service zunehmend vernetzt agieren. Dazu gehört auch ein
gemeinsamer Studierendenausweis, mit dem
Studierende aller Partner an allen Standorten
in der Mensa essen, bezahlen und bald schon
alle Bibliotheken nutzen können.◄
1.1.2
Weltweit gefragt
Schwerpunkt Afrika:
Acht neue Partner suchen Hohenheimer
Know-how
Acht neue internationale Abkommen: vier davon im Subsahara-Gebiet. Mit Institutionen
Afrikas hat die Universität Hohenheim seit
2008 zwölf Vereinbarungen.
den Kooperation mit der Landwirtschaftlichen
Universität Tirana bekommt der Rektor der
Universität Hohenheim die Ehrendoktorwürde
verliehen.◄
HERMES-Netzwerk:
Internationalisierungskampagne in den
Wirtschaftswissenschaften
Ein Jahr an der renommierten Université de la
Sorbonne in Frankreich, Vorlesungen im maurischen Ambiente der spanischen Universidad
de Granada, Tradition erleben in der altehrwürdigen Università di Pavia in Italien – und
dazu noch gleich einen doppelten Abschluss
mitnehmen: ein Traum, der schon ab kommendem Herbst jedem Wirtschaftsstudierenden
der Universität Hohenheim offenstehen soll.
Insgesamt elf rennomierte Wirtschaftsuniversitäten in Europa umfasst das HERMESNetzwerk, abgekürzt für Higher Education and Research in Management of European Universities, das sich im Herbst 2008 für
die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim öffnet. Ihnen gemeinsam ist, dass es sich vorwiegend
um Traditionsuniversitäten handelt, die neben
der Lehre auch besonderen Wert auf Forschung legen. Das Netzwerk bildet damit ein
Gegengewicht zu den Business-Schools als
reinen Lehreinrichtungen.
Neue Partner weltweit
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Fachspezifische Ausrichtung
Kooperationsvertrag, Fakultätsebene
Agrarwissenschaften,
Lebensmitteltechnologie
Landwirtschaftliche Universität Tirana (erneuert)
Albanien
Tabelle 1:
University of Alexandria
Ägypten
Kooperationsvertrag, Fakultätsebene
Mikrobiologie
Neue internationale Kooperati-
African Economic Research Consortium Nairobi
Kenia
Letter of Intent, Institutsebene
Tropische Agrarökonomie
onen der Universität Hohenheim
Bunda College, University of Malawi
Malawi
Letter of Intent, Institutsebene
Tropische Agrarökonomie
Sokoine University of Agriculture
Tansania
Letter of Intent, Institutsebene
Tropische Agrarökonomie
Regional Universities Forum for Capacity
Building in Agriculture Kampala
Uganda
Letter of Intent, Institutsebene
Tropische Agrarökonomie
Partneruniversitäten welt-
International Food Policy Research Institute
(IFPRI), USA
USA
Kooperationsvertrag, Fakultätsebene
Agrarwissenschaften
weit auf Seite 97
Universidad Nacional de Formosa
Argentinien
Letter of Intent, Fakultätsebene
Agrarwissenschaften
Ausführliche Liste aller Partnerschaften im Anhang II.2.1
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AA
Weltweit steigt die Zahl formalisierter Partnerschaftsabkommen 2008 auf 82. Bei der feierlichen Erneuerung der seit 2001 bestehen-
Für die Ökonomen der Universität Hohenheim
ist der Beitritt zum HERMES-Netzwerk allerdings nur ein Baustein einer groß angelegten
1.1 Netzwerke – vor Ort & weltweit |
Internationalisierungsinitiative. Bilaterale Abkommen sollen ab Herbst 2009 eine Reihe von
Doppeldiplomen ermöglichen. Weitere Partner
in den USA und in Ostasien sollen folgen.◄
Euroleague for Life Sciences:
Paneuropäisches Studium im Netzwerk
der Besten
schaften, Tierwissenschaften, Ernährungswissenschaften und Umweltwissenschaften.
Ziel des Verbundes ist es, in der Lehre eng
zusammenzuarbeiten und den Austausch von
Studierenden und Lehrenden zu erhöhen.◄
Mentor für Russland:
Erfolgszuschlag für Osteuropazentrum
www.euroleague-study.org
www.euroleague.
uni-hohenheim.de
Netzwerk der Besten:
Die Euroleague for Life Sciences
Auf dem Weg nach Uppsala, Wien oder Kopenhagen: Sechs Studierende starten im Wintersemester 2008/2009 in Hohenheim in den
Euroleague-Master-Studiengang
„Environmental Science – Soil, Water and Biodiversity (EnvEuro)“ – ein Drittel mehr als im letzten
Jahr. Das zweite Studienjahr werden sie an
einer der Partneruniversitäten verbringen. Der
neue Studiengang für Europa bildet Experten
in EU-Umweltrecht, Ökologie und Ressourcenmanagement aus.
An allen vier Partneruniversitäten haben sich
im Studienjahr 2008/09 19 Studierende in diesen internationalen Studiengang eingeschrieben. 29 Studierende aus Hohenheim nutzen im
laufenden akademischen Jahr die Möglichkeit,
im Rahmen des ERASMUS-Programms für
ein oder zwei Semester an einer der Partneruniversitäten der Euroleague for Life Sciences
(ELLS) zu studieren.
Als Netzwerk der Besten vereint die Euroleague die führenden europäischen Universitäten auf den Gebieten Management natürlicher Ressourcen, Agrar- und Forstwissen-
Starke Partner, ein schlüssiges Konzept und
gut zehn Jahre Erfahrung mit dem Export akademischer Lehre nach Mittel- und Osteuropa –
im Wettbewerb um die neuen Fördergelder
des Mobilitätsprojekts Erasmus Mundus External Cooperation Window (EM ECW) hatte
das Osteuropazentrum der Universität Hohenheim auf EU-Ebene bereits 2007 überzeugt.
2008 erhält Europas Russland-Mentor einen
Erfolgszuschlag: Mit zusätzlich 4,5 Mio. Euro
verdoppelt die EU den Etat für Universitäts-Kooperationen mit Russland.
besteht aus der dänischen University of Copenhagen, Faculty of Life
Sciences, der Swedish University
of Agricultural Sciences in Uppsala,
der österreichischen University of
Natural Resources and Applied
Life Sciences in Wien, der niederländischen Wageningen University
and Research Centre, der Czech
University of Life Sciences Prague
und der polnischen Warsaw University of Life Sciences.
Eine west- bzw. südeuropä-
Konkret hilft das Osteuropazentrum den russischen Universitäten, ihre Defizite in Studienstruktur, Lehrinhalten und interdisziplinären
Forschungsmethoden aufzuholen, und führt
sie über umfangreiche Austauschaktivitäten an
den Europäischen Hochschulraum heran. Den
Kern bilden die Agrar-, Ernährungs- und Umweltwissenschaften – Bereiche, die in Russland als größtem Flächenstaat der Erde mehr
als ein Drittel aller Arbeitskräfte beschäftigen
und nun eine Vorreiterrolle für das gesamte
russische Hochschulsystem übernehmen.◄
ische Universität soll längerfristig noch hinzukommen.
15
16
| 1 Netzwerke & Internationales
1.2 Mobilität – unterwegs für
Studium und Forschung
1.2.1 Studierende im Austausch:
Nachfrage in Hohenheim steigt
sprunghaft
Beliebte Zielländer:
Die meisten Studierenden wollen
einen Studienaufenthalt im Ausland
im englischen Sprachraum (Nordamerika, skandinavische Länder).
Üppiger Platz im Hörsaal und konzentrierte
Arbeitsatmosphäre – rund 30 Studierende beweisen 2008 Mut, indem sie die Standardvorlesung „Investing and Finance“ auf Englisch besuchen. Damit buchen sie die VIP-Betreuung
gleich mit: 400 Kommilitonen sind es, die im
Nachbarhörsaal denselben Stoff auf Deutsch
konsumieren. Die Auswahl können die Studierenden selbst treffen.
seine Mittel um 65 Prozent auf 66.000 Euro
erhöht. Um 40 Prozent steigert die Landesstiftung ihre Stipendienmittel auf 70.000 Euro.
Stipendien von Freunden und Gönnern der
Universität ermöglichen 19 Studierenden ihren
Auslandsaufenthalt.
Waren die Austauschprogramme bislang weitgehend ausgewogen, so ist auf Seiten der Hohenheimer Studierenden eine um 69 Prozent
gewachsene Nachfrage zu verzeichnen. Die
Zahl der ausländischen Austauschstudierenden ist dagegen um 8 Prozent rückläufig. 75
(2007: 85) ausländische Austauschstudierende von Partnerinstitutionen halten sich zu
einem ein- bzw. zweisemestrigen Studienaufenthalt an die Universität Hohenheim auf.◄
Darauf folgt der romanische Sprachraum mit Spanien und Frankreich.
Häufige Herkunftsländer:
Die meisten Austauschstudierenden stammen aus Europa
(54, davon vier aus Nicht-EUStaaten), gefolgt von Nord- und
Südamerika (15) und Japan (2).
Stark besuchte Vorlesungen auf Deutsch und
auf Englisch anzubieten ist eins von mehreren Hohenheimer Angeboten, um Studierende
mental aufs Ausland vorzubereiten. 2008 startet die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erste Lehrangebote mit Sprachkursen
als festem Bestandteil im Bachelor-Studium.
Das Akademische Auslandsamt schneidert
neue, studienspezifische Beratungsangebote.
Die Mehrzahl der ausländischen
Studierenden stammt aus Europa
(590, davon 265 aus der EU), gefolgt von Asien (209), Afrika (97)
sowie Nord- und Südamerika (57).
Mit ein Grund, warum sich die Zahl der Auslandsaufenthalte, die das Akademische Auslandsamt fördert, 2008 um 50 Prozent steigert. Insgesamt vermittelt die Universität 142
Studierende ins Ausland. Hinzu kommt eine
unbekannte Zahl Studierender, die ihren Aufenthalt im Ausland selbst organisieren und
finanzieren.
Unterstützt werden die Bemühungen durch
gestiegene Fördermittel. Größtes Förderprogramm ist das EU-Programm ERASMUS, das
1.2.2 Campus international:
13 Prozent der Studierenden mit ausländischem Pass
Lautstarkes Shakehands mit englischer Rückfrage nach dem Wohlbefinden. Die Diskussion
am Nachbartisch läuft auf Spanisch. Der iPod
einer Studentin im Chill-out-Modus auf der
Wiese summt Popmusik aus Asien: Wer über
den Campus geht, bekommt schnell den Eindruck eines sprachlichen Babylons. Zusammengeführt hat diese Menschen die gemeinsame Sprache der Wissenschaft.
Insgesamt besitzen 953 der Studierenden
2008 einen ausländischen Pass (2007: 978).
Ein starkes Drittel davon führt die Statistik als
sogenannte Bildungsinländer mit deutschem
Abitur. Die übrigen 618 haben ausländische
Vorbildungsnachweise. Die meisten dieser
Bildungsausländer streben hier auch einen
1.3 Aktuelle Rankings |
Gastwissenschaftler/-innen mit DAAD- & Humboldt-Stipendium 2008
Jahr
DAADFörderung
HumboldtFörderung
2004
10
7
Afrika, Süd-/Ost-Asien, Jordanien, USA
2005
12
1
Irak (3), China (2), Nigeria (2), Palästina, Kenia, Vietnam, Thailand, Litauen und die Slowakei
2006
20
5
Russ. Föderation (13), USA (2), Ungarn, Kanada, Kolumbien, Indien, China, Nigeria, Sudan,
Costa Rica, Philippinen, Irak
2007
11
6
Sudan (4), Kolumbien (2), Russ. Föderation (2), Großbritannien, Ungarn, Nigeria, Kenia,
Äthiopien, Costa Rica, Venezuela, Indien, China
2008
4
1
Sudan (2), China (1), Indien (1), Russ. Föderation (1)
Herkunftsländer
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AA
Abschluss an (85 %). Die übrigen 15 Prozent
sind als Zeitstudierende für ein oder zwei Semester zu Gast.◄
1.2.3 Dozenten zu Gast & unterwegs: Mobile Lehre und Forschung
geht zurück
Forschung aus dem Koffer: Global 82 Partnerinstitutionen und der besonders aktive Sonderforschungsbereich zur nachhaltigen Landnutzung in den Bergregionen Südostasiens
machen internationale Forschungsaufenthalte
und -besuche von Gastvorträgen bis zum Gastsemester zur Selbstverständlichkeit – auch
wenn sie statistisch nicht erfasst werden.
Bei den Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes erlebt die Universität 2008 dagegen einen Rückgang: Lediglich
fünf Stipendiaten absolvieren mehrmonatige
Forschungsphasen an der Universität Hohenheim – im Gegensatz zu den Vorjahren,
in denen die Zahl geförderter ausländischer
Gastwissenschaftler immer im zweistelligen
Bereich gelegen hat.
Sieben Wissenschaftler der Universität Hohenheim finanzieren eine Kurzzeitdozentur
an einer europäischen Partneruniversität über
das EU-Mobilitätsprogramm ERASMUS. Der
Fokus der Agrarwissenschaften liegt wie in
der Vergangenheit auf Hochschulen Mittelund Osteuropas (Litauen, Polen, Tschechien).
Zwei Dozenten lehren in Norwegen, einer in
Frankreich.◄
1.3 Aktuelle Rankings:
Top-Ten-Platzierung für die
Agrarwissenschaften
Ausbildung gegen den Hunger: 25 bis 40
Jungakademiker aus 20 Ländern beginnen an
der Universität Hohenheim jährlich den Master-Studiengang „Agricultural Sciences in the
Tropics and Subtropics“. Dessen Ziel ist eine
neue, nachhaltige und angepasste Landwirtschaft, die trotz knapper werdender Ressourcen genügend Nahrungsmittel für die wachsende Weltbevölkerung herstellen kann.
Der Stifterverband und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) prämieren
das Bildungsangebot 2008 als einen „der zehn
besten internationalen Master-Studiengänge
an deutschen Hochschulen“. Der Studiengang
darf nun das Qualitätslabel „TOP 10 International Master‘s Degree Courses made in Germany“ führen.
Das Ranking bewertet vor allem fachliche
und konzeptionelle Qualität von international
ausgerichteten Studiengängen, die sich im
weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe
erfolgreich behaupten.◄
Tabelle 2:
Gastwissenschaftler/
-innen in Hohenheim
17
„Guten Nachwuchs gewinnen wir nur über gute Lehre: Schon unser Bachelor verfolgt das Ziel, vom ersten Tag an Qualität zu bieten. Doch damit sind wir nicht zufrieden: Wir wollen mehr! Einen Weg weisen uns die
guten Ideen der Studierenden selbst. 2008 hat uns der Ideenwettbewerb
Studiengebühren eine Fülle von Anregungen, Wünschen und Forderungen beschert. Mehr E-Learning, mehr Schulungen für Dozenten, mehr
Projekte, an denen Studierende den Stoff in kleinen Gruppen selbst erarbeiten – die Wegweiser sind da. Ein zweiter Ansatz lautet „Geld folgt
Qualität“. Seit 2008 vergibt die Universität den Hohenheimer Lehrpreis für
didaktisch herausragende Nachwuchswissenschaftler. Nun müssen wir
auch für etablierte Dozenten ein Anreizsystem schaffen.“
Prof. Dr. Martin Blum
Vize-Rektor und Prorektor für Lehre (seit 01.10.2008)
2 Studium & Lehre
2.1
Studienangebot
21
2.2
Studierenden-/Absolvierendenzahlen
25
2.3
Ausbauplanung 2012
27
2.4
Studiengebühren
28
2.5
Service & Beratung
29
2.6
Aktuelle Rankings
30
20
| 2 Studium & Lehre
Room for new ideas: Just before the New
Year, the University of Hohenheim initiated the
tuition fees ideas competition – a creative field
of experimentation for all kinds of brainwaves
that are supposed to further improve studying
at Hohenheim. 200,000 euros are available to
let fresh, unconventional, highly creative and
spontaneous ideas come true.
“Thy will be done” is printed on the promotional postcards which all students will find in their
letterboxes one of these days now. All one
needs to do in order to participate in the ideas
competition is to fill in the postcard and throw
it into the box at the canteen. That is all. Whoever would like to write more can submit his/
her idea via Internet and make comments on
or evaluate other drafts.
Within four weeks, 491 ideas, 723 comments
and 57,015 votes were submitted. Which ideas to implement in 2009 are going to be decided by a jury comprised of students only; a first
all across the Federal Republic. This includes
Web-2.0. bids for more transparency, lectures
on ethics and the consequences of technology, further education and funding programmes,
but also a bonus system for lecturers with the
best teaching evaluation results.
Gläserne Ideenbox:
Per Postkarte und im Internet gehen beim Ideenwettbewerb Studiengebühren 491 Ideen ein
Good ideas are obviously also the guiding
principles for Hohenheim’s courses of study.
With 1,082 freshmen and 7,158 students, the
university achieved another double record
in 2008. This includes 60 additional university places which Hohenheim has managed to
create within the framework of Baden-Württemberg’s 2012 expansion program. Overall,
the university wants to increase the number of
students studying Bachelor courses by some
1,000 in real terms within five years – thus creating urgently required university places for the
increasing number of school leavers.
At the same time, the University of Hohenheim
is massively expanding its range of Master‘s
courses: By the end of 2010, the university
plans to have created 15 new Masters courses in the fields of Natural Science, Agricultural
Science as well as Economic and Social Studies, eight of which will already be up and running in 2009. Everything is organized in such
a way that at least a part, if not all, classes will
be held in English.◄
Raum für neue Ideen: Kurz vor Jahreswechsel startet die Universität Hohenheim den Ideenwettbewerb Studiengebühren: ein kreatives
Experimentierfeld für alle Geistesblitze, durch
die studieren in Hohenheim noch besser werden kann. 200.000 Euro stehen bereit, um frische, unkonventionelle, hochkreative und auch
spontane Ideen wahr werden zu lassen.
„Dein Wille geschehe“ steht auf den Postkarten zur Aktion, die alle Studierenden an diesen Tagen im Briefkasten finden. Und mehr
braucht es nicht, um am Ideenwettbewerb
teilzunehmen: ausfüllen, mittags am MensaStand einwerfen – fertig. Wer mehr schreiben
möchte, kann seine Idee im Internet eingeben
und dort auch andere Vorschläge kommentieren oder bewerten.
Binnen vier Wochen gehen 491 Ideen, 723
Kommentare und 57.015 Votings beim Ideenwettbewerb ein. Bundesweit einmalig: Was
2009 verwirklicht werden wird, entscheidet
21
2 Studium & Lehre
eine rein studentische Jury. Dazu gehören
Web-2.0-Angebote für mehr Transparenz, Vorlesungen über Ethik und Technikfolgen, Fortbildungs- und Förderprogramme, aber auch
ein Bonussystem für Dozenten mit den besten
Evaluationsergebnissen in der Lehre.
Gute Ideen stehen offensichtlich auch bei
den Konzepten für Hohenheims Studienangebote Pate: Mit 1.802 Studienanfangenden
und 7.158 Studierenden erreicht die Universität 2008 einen erneuten Doppelrekord. Darunter sind 60 zusätzliche Studienplätze, die sie
im Rahmen des Ausbauprogramms 2012 des
Landes schafft. Insgesamt will die Universität
binnen fünf Jahren real um gut 1.000 Studierende im Bachelorbereich – und damit dringend benötigte Studienplätze für die steigende
Zahl der Abiturienten schaffen.
Parallel baut die Universität Hohenheim ihr
Master-Angebot massiv aus: Bis Ende 2010
plant die Universität 15 neue Masterstudiengänge in Natur-, Agrar- sowie Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften, acht davon kommen
bereits 2009. Alle sind so ausgerichtet, dass
zumindest ein Teil, wenn nicht alle Lehrveranstaltungen auf Englisch stattfinden.◄
2.1 Studienangebot
2.1.1 Wirtschaftswissenschaften
werden ausgebaut
Ob Innovationen erfolgreich sind, entscheidet nicht nur die Idee: Oft ist es das Management, das neuen Ideen zum Durchbruch verhilft – oder den Weg zum Markt gar nicht erst
finden lässt.
„Europäisches Innovations- und Dienstleistungsmanagement“ heißt deshalb ein neuer Schwerpunkt, den Studierende im Bachelor-Studiengang
Wirtschaftswissenschaften
ab dem zweiten Semester vertiefen können.
Ein neues Angebot, mit dem die Universität
Hohenheim ihre wirtschaftswissenschaftliche
Ausbildung verbreitert – und damit jährlich 60
zusätzliche Studienplätze schafft.
Insgesamt bietet die Universität Hohenheim im
Jahr 2008 14 grundständige und neun weiterführende Studiengänge für derzeit 7.158 Studierende an. Und stellt die Weichen weiterhin
auf Wachstumskurs.◄
2.1.2 Qualität vom ersten Tag an:
Bachelor-Angebot
Größtmögliche Freiheit und zügige Weichenstellung für den weiteren Karriereweg: Diese beiden Gedanken liegen den Studienplänen des größtenteils noch sehr jungen Bachelorstudiums der Universität Hohenheim
zugrunde.
Dank der stark interdisziplinären Ausbildung
kann sich jeder Bachelor in den Natur- und
Agrarwissenschaften für jeden Master beider
Fakultäten qualifizieren. In den Naturwissenschaften können Studierende im ersten Studienjahr noch ohne Zeitverlust zwischen verschiedenen Bachelor-Arten wechseln.◄
22
| 2 Studium & Lehre
Studienangebot 2008 & Ausbauziele 2011
Abschluss
Bewerbungen
Studienanfangende
Studierende
Abschlüsse
Ausbauziel
2011
Biologie
Diplom
–
–
210
53
–
Ernährungswissenschaft
Diplom
–
–
160
34
–
Lebensmitteltechnologie
Diplom
–
–
215
33
–
Biologie
Bachelor
605
71
122
–
80–90
Biologie (Lehramt an Gymnasien)
Staatsex.
99
23
132
1
25
Ernährungswissenschaft
Bachelor
959
59
107
–
60–100
Lebensmittelchemie
(gemeinsam mit Universität Stuttgart)1)
Staatsex.
Stuttgart
(22) Stuttgart
71
31
35
Lebensmittelwissenschaft und
Biotechnologie
Bachelor
524
79
149
–
80–120
Studiengang
Fakultät Naturwissenschaften
Grundständige Studiengänge auslaufend
Grundständige Studiengänge
Im Aufbau: Weiterführende Studiengänge (ab Wintersemester 2010/11)
Biologie
Master
–
–
–
–
60
Enzym-Biotechnologie
Master
–
–
–
–
16
Erdsystemwissenschaft
Master
–
–
–
–
30
Ernährungsmedizin
Master
–
–
–
–
24
Lebensmittelwissenschaft und
-technologie
Master
–
–
–
–
32
Molekulare Ernährungswissenschaft
Master
–
–
–
–
20
Diplom
–
–
315
45
–
Agrarbiologie
Bachelor
192
108
168
–
120
Agrarwissenschaften
Bachelor
533
231
602
97
300
Nachwachsende Rohstoffe und
Bioenergie
Bachelor
334
151
240
–
100
Agrarwissenschaften Fachrichtung Agricultural
Economics
Master
163
38
89
18
40
Agrarwissenschaften ohne
Agricultural Economics
Master
44
53
126
45
160
Agribusiness
Master
40
42
90
25
40–50
Agricultural Sciences in the Tropics and Subtropics
Master
91
14
57
33
40
Environmental Protection and
Agricultural Food Production
Master
68
20
52
25
40
Environmental Science – Soil, Water and
Biodiversity
Master
19
6
9
–
10
Fakultät Agrarwissenschaften
Grundständiger Studiengang auslaufend
Agrarbiologie
Grundständige Studiengänge
Weiterführende Studiengänge
Organic Food Chain Management
Master
53
17
52
24
46
Dr.sc.agr.
–
(6)2)
(83)2)
–
–
Agrarbiologie
Master
(ab WS
2010/11)
–
–
–
–
72–96
Crop Sciences
Master
(ab WS
2009/10)
–
–
–
–
40
Master
(ab SS
2009)
–
–
–
–
20
Agrarwissenschaften
(Promotionsstudiengang)
Im Aufbau: Weiterführende Studiengänge
Sustainable Agriculture and Integrated Watershed Management
2.1 Studienangebot |
Studienangebot 2008 & Ausbauziele 2011
Abschluss
Bewerbungen
Studienanfangende
Studierende
Abschlüsse
Ausbauziel
2011
Kommunikationswissenschaft
Diplom
–
–
135
35
–
Sozialökonomie
Diplom
–
–
32
7
–
Wirtschaftspädagogik
Diplom
–
–
171
51
–
Wirtschaftswissenschaften
Diplom
–
–
1.201
271
–
Wirtschaftswissenschaften/
Agrarökonomie
Diplom
–
–
14
2
–
Wirtschaftswissenschaften/
Sozialmanagement
Diplom
–
–
47
10
–
Bachelor
1.392
66
190
–
100
Stuttgart
60
Studiengang
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Grundständige Studiengänge auslaufend
Grundständige Studiengänge
Kommunikationswissenschaft
Wirtschaftsinformatik
(gemeinsam mit Universität Stuttgart)1)
Bachelor
Stuttgart
(34) Stuttgart
(117) Stuttgart
Wirtschaftswissenschaften mit
agrarökonomischem Profil
Bachelor
122
58
97
–
20–40
Wirtschaftswissenschaften mit
ökonomischem Wahlprofil inklusive der Profilfächer Gesundheitsmanagement und Europäisches Dienstleistungs- und Innovationsmanagement (Ausbauprogramm 2012)
Bachelor
2.253
479
1.346
–
542
Wirtschaftswissenschaften mit
sozialökonomischem Profil
Bachelor
356
122
227
–
60–80
Wirtschaftswissenschaften mit
wirtschaftspädagogischem Profil
Bachelor
471
125
270
–
120
Diplom
41
19
67
16
–
Master
45
21
43
10
40
Weiterführende Studiengänge auslaufend
Journalistik3)
Weiterführende Studiengänge
Wirtschaftsinformatik
(gemeinsam mit Universität Stuttgart)1)
Im Aufbau: Weiterführende Studiengänge (ab Wintersemester 2009/10)
Economics
Master
–
–
–
–
50
Empirische Kommunikationswissenschaft
Master
–
–
–
–
20
Kommunikationsmanagement
Master
–
–
–
–
20
International Business and Economics
Master
–
–
–
–
40
Management
Schwerpunkte Financial Management, Interorganizational Management & Performance,
Marketing & Management, Health Care & Public
Management
Master
–
–
–
–
200–300
Wirtschaftswissenschaftliches Lehramt
Master
–
–
–
–
100
Bezugsgrößen: Bewerbungen: Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/2009, Stichtage: 30.09.2008, 31.03.2009; Studienanfangende: Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09, Neuimmatrikulierte im 1. Fachsemester Bachelor-, Lehramts- oder Aufbaustudiengang ohne Promotions- und Zeitstudierende und ohne Studierende mit Abschluss Kenntnisprüfung, Stichtage: 30.09.2008, 31.03.2009;
Studierende: Wintersemester 2008/09, Stichtag: 31.03.2009; Abschlüsse: Studienjahr, Wintersemester 2007/08 und Sommersemester
2008; Ausbauziel 2011: Gemäß Struktur- und Entwicklungsplan der Universität Hohenheim 2007–2011.
1)
Gemeinsame Studiengänge mit der Universität Stuttgart: Lebensmittelchemie: Bewerbung, Immatrikulation und Grundstudium in Stuttgart; Wirtschaftinformatik: Bachelor komplett an der Universität Stuttgart, Master komplett an der Universität Hohenheim.
2)
Promotionsstudiengang Agrarwissenschaften: Einschreibung jederzeit möglich (Stand: 09.12.08). Nicht alle Promovierenden nehmen
am Promotionsstudiengang teil.
3)
Aufbaustudiengang Journalistik: Einstellung beantragt (beschlossen: 2009).
Quelle: Fakultäten N, A, W, RA1 Statistik
Tabelle 3:
Studienangebot & Ausbauziele der Universität Hohenheim nach Bewerbungen, Studienanfangenden, Studierenden & Absolvierenden
23
24
| 2 Studium & Lehre
2.1.3 Ausbildungsoffensive 2009:
Acht Master gehen an den Start
►►► auch Kapitel 2.3 Ausbauplanung 2012 auf Seite 26
Hochspezialisiert, international und marktorientiert: Die Universität Hohenheim plant sechs
neue Masterstudiengänge in den Natur-, drei
neue in den Agrarwissenschaften und sechs
neue in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Eine Zahl, die das Angebot der Bachelorstudiengänge noch einmal übertreffen
wird – und damit die weitere Spezialisierung
vorantreibt. Acht Masterstudiengänge starten
bereits 2009: zwei in den Agrarwissenschaften
und sechs in den Wirtschafts- und Sozialwis-
senschaften. Sechs Studiengänge in den Naturwissenschaften und ein weiterer in den
Agrarwissenschaften folgen zum Wintersemester 2010.
Inhaltlich setzt die Universität auf Zukunftsfelder, in denen sie besondere Stärken besitzt
und eine besondere Nachfrage für Forscher,
Fach- und Führungskräfte erwartet. Dabei sind
alle Master so ausgerichtet, dass zumindest
ein Teil, wenn nicht alle Lehrveranstaltungen
auf Englisch erfolgen.◄
2.2 Studierenden-/Absolvierendenzahlen |
2.2 Studierenden-/Absolvierendenzahlen:
Wachstumstrend hält ungebrochen an
Abschlüsse 2007/08
3,6%
1,8% 0,1%
Diplom/DiplomHandelslehrer
11,2%
Master
Doppelrekord an der Universität Hohenheim:
2008 beginnen 1.802 junge Menschen ihr Studium an der Universität Hohenheim – darunter 1.572 in grundständigen Studiengängen
wie Bachelor. Gleichzeitig steigt die Gesamtzahl der Studierenden um sieben Prozent auf
7.158 – und damit auf die höchste Zahl angehender Akademiker seit Universitätsgründung.
Damit trotzt die Universität einem landesweiten Trend, der dem Gros der Universitäten
2008 einen Rückgang beschert.
Bachelor
Diplom-Aufbau 20,8%
62,5%
Staatsexamen
Höheres
Lehramt
Bezugsgröße: Studienjahr (WS mit darauffolgendem SS)
Stand: 31.12.2008
Quelle: RA1 Statistik
Fast noch auffälliger als die Wachstumserfolge sind die Bewerberzahlen, die in den vergangenen Jahren in schwindelerregende Höhen stiegen. Grund dafür sind Vielfach-Bewerbungen durch die Gesetzesänderung, die es
Schulabgängern erlaubt, sich an beliebig vielen Hochschulen zu bewerben. Ein Phänomen, das das Einschreibe-Verfahren bundesweit in die Länge zieht – und dazu führt, dass
Studienplätze immer später besetzt werden.
Abbildung 1:
Die Universität Hohenheim verfolgt deshalb
mit Interesse Pläne, eine bundesweite Bewerbungsstelle einzurichten, die Mehrfachbewerbungen junger Menschen bündelt und die
Hochschulen entlastet.
Abschlüsse der Universität Hohenheim nach Abschlussart
►►► auch das Interview mit
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-
Mit der Zahl der Studierenden steigt auch die
Zahl der Absolvierenden: 2008 sind es 866
Peter Liebig auf Seite 4
Bewerbungen, Studierende und Absolvierende 1999/00–2008/09
9.000
8.404
7.808
7.500
7.158
6.610
6.000
4.500
3.000
4.521
2.958
4.649
4.895
3.194
3.346
970
561
195
1.142
609
160
1.500
0
897
572
226
99/00
00/01
01/02
4.993
5.269
4.825
5.545
5.201
6.800
6.315
6.681
5.919
3.679
1.176
651
199
02/03
1.556
1.618
1.802
1.435
1.717
1.336
672
217
703
210
719
223
773
249
866
373
518
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
08/09
Jahr
Bewerbungen
Studienanfangende*
Absolvierende**
Beurlaubte
Studierende
Abbildung 2:
Bezugsgrößen: Bewerbungen und Studienanfangende: Studienjahr (SS mit darauffolgendem WS), Stichtage:
30.09. (SS), 31.03. (WS); Studierende: WS, Stichtag: 15.12.; Absolvierende: WS mit darauffolgendem SS, kein Stichtag
* Studienanfangende im 1. Fachsemester. Ohne Promotions- und Zeitstudierende.
** Zahlen für 2007/08 vorläufig.
Quelle: RA1 Statistik
Bewerbungen, Studienanfangende, Studierende, Absolvierende &
Beurlaubte der letzten zehn Jahre
25
26
| 2 Studium & Lehre
Nachwuchskräfte, die die Universität Hohenheim mit einem Bachelor, Master, Diplom oder
Staatsexamen verlassen. Das sind 12,5 Prozent mehr als 2007. Die Zahl der Diplome geht
im selben Maße zurück wie die Master-Zahlen steigen, die 2008 die 20-Prozentmarke
überspringen.
Eine Zahl, die die Universität Hohenheim weiter steigern will: 2009 soll die Beratung und Betreuung der Studierenden deshalb durch neue
Web-2.0-Angebote gesteigert werden. Denn
auch in Grobschätzung zeigt die Statistik,
dass die Steigerung bei den Absolvierendenzahlen mit dem Wachstum bei den Erstsemestern nicht Schritt hält. Erschwert wird die Analyse jedoch durch den Mix von neuen Bache-
lor/Master- und auslaufenden Diplomstudiengängen, die die sehr unterschiedlichen Regelstudienzeiten vermengen.
Auffällig ist auch die wieder steigende Zahl an
Studierenden, die sich für ein oder mehrere
Semester beurlauben lassen. Da beurlaubte
Studierende von Studiengebühren befreit sind,
könnte dies eine mögliche Erklärung sein.◄
2.3 Ausbauplanung 2012 |
2.3 Ausbauplanung 2012:
Weiter auf Wachstumskurs
Ausbauprogramm 2012
120
6
90
4
90
5
Tranche 2b
(zurzeit in Verhandlung):
6 zusätzliche Professorenstellen
Tranche 2a
(bewilligt 2008; Lehrangebot ab 2009):
4 zusätzliche Professorenstellen
+ 20 Plätze Aufstockung
Gesundheitsmanagement
+ 30 Plätze Aufstockung Europäisches
Innovations- und Dienstleistungsmanagement
+ 20 Plätze Neue Vertiefungsrichtung
Ernährungsmanagement
+ 20 Plätze Neue Vertiefungsrichtung
Qualitätsmanagement in der
Ernährungswissenschaft
Tranche 1
(bewilligt 2007):
5 zusätzliche Professorenstellen
+ 60 Plätze Neue Vertiefungsrichtung
Gesundheitsmanagement
+ 60 Plätze Neue Vertiefungsrichtung
Europäisches Innovations- und
Dienstleistungsmanagement
Quelle: AH1
Abbildung 3:
Tranchen im Ausbauprogramm 2012
Das Wachstum soll weitergehen: Seit 2007
baut die Universität Hohenheim ihr Angebot schrittweise aus. Bis 2012 will sie um gut
1.000 Studierende wachsen.
Möglich wird dieser Ausbau durch das FünfJahres-Programm „Hochschule 2012“ der Landesregierung: Bis zu 150 Mio. Euro stellt das
Land Baden-Württemberg seinen Hochschulen zur Verfügung, um neue Studienplätze für
steigende Abiturientenzahlen zu schaffen.
Laut Masterplan investiert die Universität Hohenheim vor allem in die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, wo insgesamt 300 Studienplätze entstehen. Um 50 weitere sollen die
Naturwissenschaften wachsen. Strategisch
nutzt die Universität Hohenheim den Ausbau,
um bewährte Studiengänge um neue Inhalte
zu verbreitern, bei denen sich hoher Bedarf
auf dem Arbeitsmarkt abzeichnet.
Als Herausforderung erweist sich vor allem der
straffe Zeitplan, um die sehr kurzfristig genehmigten Professuren zu besetzen – auch weil
der beschränkte Raum auf dem historischen
Campus zu intensiven Verhandlungen über
Büroräume führt. Organisatorisch geht die
Universität bei dem Ausbau deshalb in Vorleistung: Bis alle Zusatzprofessuren besetzt sind,
werden die neuen Studienplätze vom bestehenden Lehrpersonal und durch Lehraufträge
betreut.◄
►►► auch Kapitel 2.4 Studiengebühren auf Seite 28, Kapitel 7.1.1
Neubesetzte Lehrstühle auf Seite 77 sowie Kapitel 7.2.2 Stagnierendes Basisbudget auf Seite 83
27
28
| 2 Studium & Lehre
2.4 Studiengebühren:
„Dein Wille geschehe“
Das steht auf den Postkarten, die die rund
7.000 Studierenden der Universität Hohenheim Ende November in ihrem Briefkasten finden: Vier Wochen lang können Studierende
per Postkarte oder im Internet Vorschläge für
Projekte aus ihren Studiengebühren machen
und andere Vorschläge kommentieren.
aus ien
t
S ud r en
üh
b
e
g
rt
nzie
fina
Binnen vier Wochen gehen 491 Vorschläge,
723 Kommentare und 57.015 Votings beim
Ideenwettbewerb Studiengebühren ein. Was
2009 verwirklicht werden wird, entscheidet
eine rein studentische Jury. Insgesamt stellt
die Universität 200.000 Euro aus Studiengebühren für das ungewöhnliche Experimentierfeld frei. Die Prämierung der Siegerideen folgt
2009.
Studiengebühren – Verwendung 2008
8,4%
1,1%
2,3%
1,1%
Zusätzliches
Lehrpersonal
Lehrbezogene
technische Ausstattung (auch EDV)
6,3%
Bibliothek
Beratung
Internationales,
Auslandsamt
45,7%
10,4%
Qualitätssicherung,
Evaluation,
Hochschuldidaktik
Kurse für Schlüsselqualifikationen, Fremdsprachen
24,5%
Sonstiges
Abbildung 4:
Verwendung der
Studiengebühren
►►► auch das Interview mit
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. HansPeter Liebig auf Seite 4 sowie
Kapitel 7.2 Geld auf Seite 80
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AW
Neben diesem Testballon in direkter Demokratie entschlackt die Universität das Standardverfahren zur Verwendung von Studiengebühren. Im Zentrum des Verfahrens steht eine
zwölfköpfige Kommission, die alle Anträge diskutiert und zu einem Gesamtvorschlag für das
Rektorat aufbereitet.
Insgesamt entscheidet die Universität Hohenheim im Jahr 2008 über 5.150.176 Mio. Euro
an Studiengebühren. Mit fast 46 Prozent legt
sie den größten Anteil für zusätzliches Lehrpersonal an. Fast ein Viertel reserviert sie in
lehrbezogene technische Ausstattung, ein
Zehntel erhalten die Bibliotheken.
Studiengebühren (in €, gerundet)
Planungsgrundlage
Einnahme-Schätzung 2008
Nicht beplante Restmittel aus 2007
Einsparungen aus Projekten, die kostengünstiger
als 2007 geplant waren
Beträge
4.800.000
933.039
80.866
Summe beplanbarer Mittel
5.813.905
Tatsächlich beplante Mittel 2008
5.150.176
Nicht beplanter Übertrag nach 2009
663.724
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stand: 31.12.2008
Quelle: AW
Tabelle 4:
Planungsmasse der Studiengebühren 2008
Klar zeichnet sich ab, dass sich Studiengebühren bereits als unverzichtbare Finanzierungsquelle etabliert haben, ohne die
Leistungen deutlich reduziert werden müssten.
Gleichzeitig rechnet die Universität Hohenheim
für das Jahr 2009 mit bis zu 25 Prozent niedrigeren Einnahmen aufgrund der anstehenden Geschwisterregelung, die Studierende mit
zwei Geschwistern von Gebühren befreit.◄
2.5 Service & Beratung |
2.5.2 Studierendenberatung & CareerCenter: Begleitung von Schule
bis in den Beruf
Foto links:
Im Streik-Shuttle zur Prüfung
Neben außergewöhnlichen Service-Aktionen
bietet die Universität Hohenheim gleich zweifachen Service, um junge Menschen von der
Schule durch das Studium bis in den Beruf
hineinzubegleiten.
2.5 Service & Beratung
2.5.1 Streik-Shuttle und zertifizierter Service: Außergewöhnliches
für außergewöhnliche Menschen
Alle Räder stehen still – und 1.500 Studierende
zittern, wie sie zur Prüfung kommen. Als Stuttgarts Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr
streiken, reagiert die Universität Hohenheim
schnell und pragmatisch: Mit eigens gecharterten Bussen richtet sie einen Pendelverkehr
von zentralen Plätzen zu den Klausuren ein.
Zertifizierten Service bietet – bundesweit einmalig – auch der Lehrstuhl für Marketing, der
seine Studierenden im Frühjahr 2007 mit zehn
Service-Versprechen überrascht. Dazu gehört die Garantie, Klausuren und Diplomarbeiten überdurchschnittlich schnell zu korrigieren,
Studieninformationen täglich zu aktualisieren,
für Studierende eine eigene Exzellenzförderung anzubieten und sie bei Unternehmenskontakten zu unterstützen. Verstöße sollen auf
einer Website angeprangert werden. Doch die
Seite bleibt leer. Zudem stellt sich der Lehrstuhl 2008 einer mehrtägigen externen Überprüfung und erhält im Abschlusszertifikat 795
von 800 Punkten.◄
Mit Schulbesuchen, einem eigenen Entscheidungstraining zur Studien- und Berufswahl
oder Schulungen von Lehrkräften und anderen
Multiplikatoren holt die Zentrale Studierendenberatung die künftigen Studierenden schon in
der Oberstufe ab. Mit Universitätsbesuchen
und Schülervorlesungen oder dem Frühstudium im Studium schnupperale erlaubt die Universität zudem frühe Einblicke.
2008 führt die Zentrale Studierendenberatung
zudem mehr als 10.000 Einzelgespräche zu
Studienproblemen wie Lernschwierigkeiten
oder Prüfungsangst und bietet Seminare zur
Studienorganisation. Die 650 Webseiten werden von 140.000 Besuchern angeklickt.
Zum Studium schnupperale
►►► Kapitel 6.2 Kinder- & Jugendbildung auf Seite 70
www.uni-hohenheim.de/zsb
www.career.uni-hohenheim.de
Zeitgleich beginnt das CareerCenter Hohenheim (CCH) bereits den Weg von der Universität in das Berufsleben zu ebnen. 2008 veranstaltet die Schnittstelle zwischen Studierenden
und Unternehmen mehr als 30 Workshops.
Workshops im CareerCenter:
Richtig bewerben, Das Vorstellungsgespräch, Moderne Umgangsformen und Stilregeln im Geschäftsalltag, Die perfekte Präsentation,
Auf zwei Firmenkontaktmessen und Einzelunternehmenspräsentationen stellen sich insgesamt 58 Unternehmen an der Universität vor,
das Praktikantenamt hat ca. 2.000 Kundenkontakte und vermittelt Praktika an rund 400
Studienbewerber und Studierende.◄
Moderation, Kommunikation, Zeitmanagement, Interkulturelle Kompetenz und Mnemonische Techniken
Firmenkontaktmessen:
58 Unternehmen auf dem Campus
29
30
| 2 Studium & Lehre
2.6 Aktuelle Rankings:
Wirtschaftswissenschaften
steigen weiter auf
Ein neues Pflanzenschutzmittel soll auf den
Markt gebracht werden. Das Zweierteam, das
nach zwei Stunden Feilschen die besten Preise, die höchsten Liefermengen und den höchsten Gewinn erzielt, kommt weiter. Das ist das
klare Ziel der bundesweiten „Battle of Universities“. Ein Team der Universität Hohenheim verhandelt gegen insgesamt 336 Teams bis zum
Schluss am besten und holt den Pokal.
Die Wirtschaftswissenschaften, aber auch
die Kommunikationswissenschaft liegen beim
Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in der Spitzengruppe. Die Studierenden loben besonders das Lehrangebot, die
Betreuung und den Praxisbezug. Im Bereich
Betreuung gehören sie und auch die Biologie
zusätzlich zu den Aufsteigern.
Die gesamte Universität erhält in der Onlinebewertung bei unicum.de 3,5 von 5 Sternen.
Für das Angebot an Sprechstunden erhält sie
vier Sterne.◄
2.6 Aktuelle Rankings |
31
3
Nachw
„20 Prozent mehr Drittmittel und doppelt so viele neue Großprojekte
wie im Vorjahr: 2008 ist mit Sicherheit ein bedeutendes Jahr für die Forschung in Hohenheim. Dabei geht auch ein Samen auf, den die Universität vor zwei Jahren in die Erde legte: ein prozessorientiertes Förderkonzept, bei dem die guten Ideen der Forscher von fünf Wissenschaftlichen
Zentren unterstützt und durch die Forschungsförderung systematisch bis
zum Drittmittelvertrag und in die Forschungsverwertung hinein begleitet
werden. Ein Anfang, der Mut macht für die Aufgaben, die im Bereich der
Exzellenzforschung noch vor uns liegen: Konzepte für neue Graduiertenschulen auszuarbeiten und sich innerhalb der Netzwerke als Partner für
künftige Exzellenzcluster aufzustellen. Auch im Bereich der Sonderforschungsbereiche wird sich die Universität weiter engagieren. Das Ziel: jeweils ein Antrag im kommenden und im darauffolgenden Jahr.“
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karlheinz Köller
Prorektor für Forschung (seit 01.10.2005)
Wissenschaftlicher
wuchs & Forschung
3.1
Wissenschaftlicher Nachwuchs
35
3.2
Flaggschiffe der Forschung
37
3.3
Drittmittel, Publikationen &
Forschungsverwertung:
42
3.4
Gutachtertätigkeit
44
3.5
Service & Beratung
45
3.6
Aktuelle Rankings
45
34
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
Zero Kilowatt, 10 KW, 100
KW, 200 KW – full load!
Similar to a countdown,
politicians and researchers, technicians and environmental
economists
stare at the large display
indicating current performance during the launch of
Germany’s first research
biogas plant.
Biogas experts at the University of Hohenheim believe it is possible to create up to 50 per cent more
energy per hectare of acreage. The new plant which came into operation
in July 2008 at the Unterer Lindenhof experimental station demonstrates how this can be
achieved. The gas drives a block power heating unit, is supposed to fill up cars and replace
natural gas after cleaning and treatment. The
power flows to the network, the waste heat
heats up the university buildings and the residual materials, in the form of a new designer
fuel, should supersede old oil-fired heating. As
the heart of the bio-energy research platform,
the plant forms the focal point for all bio-energy
research activities in Baden-Württemberg.
Almost simultaneously in a villa in a blissful year of research was drawing to a close.
In 2007, the Institute for Advanced Studies
summoned Professor Hans Konrad Biesalski,
Medical Nutrition Scientist, to Berlin for a year.
It is the Institute’s aim to offer 40 bright minds
from all over the world freedom of research for
a year, without any administrative constraints.
Thrown together from all disciplines, these academics are supposed to practise inter-disciplinary dialogue, be open to ideas from other
disciplines and become acquainted with different national scientific traditions.
The institute is the oldest of its kind in Europe.
Appointment as a fellow is considered a type of
academic accolade amongst researchers and
is a testimony to the excellence of the focus on
Nutrition Science in Hohenheim.
Biogas and Berlin are only two highlights exemplary of the university’s unique research
profile nationwide. In terms of content, the University of Hohenheim is focussing on four interdisciplinary themes:
•
•
•
•
Agricultural and Nutrition Research
in the context of the food chain
Contributions made by agriculture to the
supply of energy and raw materials
Basic research on biological signals
Innovation and service
Measurable success is above all proven by
statistics accruing from third-party funds, displaying a ten year growth and a plus of 20 percent in 2008.
The annual statistics offer some surprise hidden in the detail: The young group of researchers led by Dr. Ina Bergheim with its scheduled
long-term study on the causes, prevention and
therapy of non alcoholic fat liver was the most
successful canvasser in 2008.◄
Null Kilowatt, 10 KW, 100 KW, 200 KW – Volllast! Wie bei einem Countdown starren Politiker und Forscher, Techniker und Umweltökonomen auf das große Display, das die aktuelle
Leistung beim Start von Deutschlands erster
Forschungs-Biogasanlage anzeigt.
Bis zu 50 Prozent mehr Energie pro Hektar
Anbaufläche halten die Biogas-Experten der
Universität Hohenheim für möglich. Den Weg
dorthin soll ihnen die neue Anlage weisen, die
im Juli 2008 auf der Versuchsstation Unterer
Lindenhof in Betrieb geht. Das Gas betreibt ein
Blockheizkraftwerk, soll einmal Autos betanken
und nach Reinigung und Aufbereitung Erdgas
ersetzen. Der Strom fließt ins Netz, die Abwärme heizt Universitätsgebäude und die Reststoffe sollen, als neuer Designerbrennstoff,
alte Ölheizungen ablösen. Als Herz der Forschungsplattform Bioenergie bildet die Anlage
den Kristallisationspunkt aller Forschungsaktivitäten zur Bioenergie in Baden-Württemberg.
Fast zeitgleich neigt sich in einer Berliner Villa ein Jahr im Forscherparadies dem Ende
35
3 Wissenschaftlicher
Nachwuchs & Forschung
zu. 2007 hatte das Wissenschaftskolleg den
Hohenheimer Ernährungsmediziner Prof. Dr.
med. Hans Konrad Biesalski für ein Jahr nach
Berlin berufen. Ziel des Kollegs ist es, je 40
Kapazitäten aus aller Welt ein Jahr lang Forschungsfreiheit ohne administrative Zwänge
zu bieten. Aus allen Disziplinen zusammengewürfelt, sollen sie den transdisziplinären Dialog proben, Anregungen aus anderen Disziplinen aufnehmen und unterschiedliche nationale
Wissenschaftstraditionen kennenlernen.
Europaweit ist das Kolleg das älteste seiner Art.
Die Berufung als Fellow gilt unter Forschern als
wissenschaftlicher Ritterschlag – und ist Beleg
für die Exzellenz des ernährungswissenschaftlichen Schwerpunktes in Hohenheim.
Biogas und Berlin sind nur zwei Glanzlichter,
die hier beispielhaft für das bundesweit einmalige Forschungsprofil stehen. Inhaltlich engagiert sich die Universität Hohenheim dabei in
vier interdisziplinären Schwerpunkten:
•
•
•
•
Agrar- und Ernährungsforschung
im Rahmen der Food-Chain
Beiträge der Landwirtschaft zur Energie- und Rohstoffversorgung
Grundlagenforschung zu biologischen Signalen
Innovation und Dienstleistung
Einen messbaren Erfolg belegt vor allem die
Drittmittelstatistik mit ihrem seit zehn Jahren
anhaltenden Wachstumstrend und einem Plus
von 20 Prozent im Jahr 2008.
Eine kleine Überraschung bietet die Jahresstatistik im Detail: Erfolgreichste Akquisiteurin 2008 ist die Nachwuchsforschergruppe um
Dr. Ina Bergheim mit ihrer geplanten Langzeitstudie zu Ursachen, Prävention und Therapie
von nichtalkoholbedingter Fettleber.◄
3.1 Wissenschaftlicher Nachwuchs
3.1.1 Graduierten- & Promotionskollegs:
Antworten auf Menschheitsfragen
Deutsch-chinesisches Graduiertenkolleg:
Nachhaltige Landwirtschaft in China
Um die Ernährung ihrer Bevölkerung zu sichern, betreibt die VR China intensiv Landwirtschaft. Das geht bislang auf Kosten der Umwelt: stinkende Flüsse, Dünger im Übermaß,
sinkende Grundwasserspiegel. Auch Aspekte
der Nachhaltigkeit finden bisher kaum Berücksichtigung. Im Graduiertenkolleg Modellierung von Stoffflüssen und Produktionssystemen für eine nachhaltige Ressourcennutzung in intensiven Acker- und Gemüsebausystemen der nordchinesischen Tiefebene
forschen Nachwuchswissenschaftler der Universität Hohenheim und der China Agricultural
University (CAU, Peking) gemeinsam nach
ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Produktionsmethoden, die auch langfristig hohe
Erträge sichern. Das Graduiertenkolleg ist ein
Pionierprojekt deutsch-chinesischer Kooperation und wird seit 2004 mit 2,37 Mio. Euro von
der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. 2008 bewilligt die DFG weitere 3,09
Mio. Euro. Damit ist das Projekt bis Mai 2013
gesichert.◄
Sprecher:
Deutschland: Reiner Doluschitz, Fakultät Agrarwissenschaften
China: Prof. Dr. Fusuo Zhang,
China Agricultural University (CAU), Beijing, College of Agricultural Resources and Environmental Sciences
Promotionsschwerpunkt:
Beschäftigung im Zeitalter der Globalisierung
Für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Europa scheinen die Verantwortlichen festzustehen: Tarifparteien und Staat. Eine einseitige
Sichtweise, die die Nachwuchswissenschaftler
des Promotionsschwerpunkts Globalisierung
und Beschäftigung angehen. Sie beziehen
die Preismechanismen ein, wie sie im Zusammenspiel von Finanz-, Güter- und Arbeitsmärkten entstehen, und verfolgen einen Ansatz,
der verschiedene makroökonomische Ursachen miteinander verzahnt und Lohn- und Gesellschaftspolitik mit anderen wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Bereichen koordiniert.
Der Promotionsschwerpunkt entspricht in sei-
Leitung: Prof. Dr. Harald Hagemann, Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
36
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
Die Lösung sieht Bihler im „Public Affairs Management“: Der integrative Ansatz ermöglicht Unternehmen, die eigene Position im Dialog mit Öffentlichkeit, Politik und Interessengruppen plausibel zu machen – und öffnet sie
gleichzeitig für die gerechtfertigten Ansprüche
einer ethisch-moralisch zusehends anspruchsvolleren Gesellschaft. Ein Werk mit Überzeugungskraft: Der Bundesverband deutscher
Pressesprecher zeichnet die Arbeit prompt mit
dem Nachwuchsförderpreis 2008 aus.
ner Arbeitsweise einem Graduiertenkolleg und
existiert dank der Förderung durch das Evangelische Studienwerk Villigst seit 1998.◄
3.1.2
Die diesjährigen Habilitationen und
neuen Professoren ►►► im Anhang I.2 Habilitationen & Erstberufungen sowie I.3 Berufungsverfahren & andere Veränderungen
im Lehrkörper auf Seite 91f.
Promotionen & Habilitationen
Dialog statt Blockade: An dieser Richtschnur
gemessen, haben Deutschlands Unternehmen
enormen Nachholbedarf. So jedenfalls die Diagnose, die Ulrich Bihler 2008 in seiner Dissertation am „Laboratory for Communication
Performance Management“ der Universität
Hohenheim bei Prof. Dr. Frank Brettschneider
stellt.
Insgesamt entstehen 2008 an der Universität 126 Promotionen und vier Habilitationsarbeiten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen leicht zurückgegangen.◄
Promotionen 1998/99–2007/08
100
79
80
69
62
59
65
66
65
62
55
60
36
40
18
28
26
43
41
39
34
33
30
20
53
48
45
33
32
27
26
30
29
20
17
0
98/99
99/00
00/01
01/02
02/03
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
Jahr
Abbildung 5:
Promotionen der letzten zehn Jahre
Fakultät Naturwissenschaften
Fakultät Agrarwissenschaften
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Bezugsgröße: Studienjahr (WS mit darauffolgendem SS)
Quelle: RA1 Statistik
Habilitationen 1999–2008*
8
7
6
6
6
6
6
4 4
4
4
3
3
2
2
2
2
2
3
2 2
1
2
1
2
1
2 2
1
2 2
1
0
0
0
1999
Abbildung 6:
Habilitationen der letzten zehn Jahre
2000
2001
Bezugsgröße: Kalenderjahr
* Ohne Umhabilitationen.
Quelle: RA1 Statistik
2002
2003
2004
2005
2006
Jahr
Fakultät Naturwissenschaften
Fakultät Agrarwissenschaften
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
2007
2008
3.2 Flaggschiffe der Forschung |
3.2 Flaggschiffe der Forschung
3.2.1 Sonderforschungsbereiche:
Geballte Forschungsleistung für
Best-Practice-Lösungen
Sonderforschungsbereich 564:
Nachhaltige Landnutzung statt ethnischer,
sozialer und ökologischer Konflikte
Freundliche Menschen, idyllische Strände,
vorzügliche Küche: Mit ihrer exotischen Ausstrahlung zählen Thailand und Vietnam zu den
beliebtesten Reisezielen in Südostasien. Doch
das Urlaubsparadies birgt eine unbekannte
Seite: Starkes Bevölkerungswachstum und
Einwanderung führen zu Armut, zu ethnischen
Konflikten und zur Ausbeutung der Bergregionen, die ökologisch besonders fragil sind.
Sonderforschungsbereich 706:
Chemische Reaktionen mit Sauerstoff aus
der Luft
Oxidationen von C-H-Bindungen zählen zu
den zentralen chemischen Reaktionen im Labor, in industriellen Prozessen und im Stoffwechsel lebender Zellen. Sauerstoff aus der
Luft in katalytischen Oxidationen zu verwenden ist jedoch vielfach ein Problem, dem sich
der Sonderforschungsbereich Katalytische
Selektivoxidationen von C-H-Bindungen
mit molekularem Sauerstoff widmet.
Im Zentrum stehen Methoden zur Erforschung
komplexer Landnutzungssysteme, die die Interaktionen zwischen Ökosystemen, ethnischer Vielfalt und heterogenen institutionellen Rahmenbedingungen berücksichtigen.
Besonderen Wert legen die Forscher darauf,
die Lokalbevölkerung einzubinden.
2008 wächst aus der Forschungskooperation mit Thailands Chiang-Mai-Universität das
Joint-Masterprogramm „Sustainable Agriculture and Integrated Watershed Management“
(SAIWAM). Inhaltlicher Schwerpunkt ist eine
nachhaltige Landwirtschaft mit besonderem
Fokus auf die weltweit zunehmend umkämpften
Wasserressourcen. Damit bilden beide Universitäten zusammen Spezialisten aus, die in vielen Regionen der Welt helfen könnten, ökologisch-soziale Konflikte zu entschärfen.◄
Titel: Nachhaltige Landnutzung
und ländliche Entwicklung in den
Bergregionen Südostasiens
Fördervolumen und -zeitraum:
14,08 Mio. €; 07/2000–06/2009
Mittelgeber: DFG (12,57
Mio. €), BMZ (0,27 Mio. €),
MWK (0,24 Mio. €), Universität Hohenheim (1,0, Mio. €)
Sprecher: Prof. Dr. Karl Stahr,
Fakultät Agrarwissenschaften
Mögliche Anwendungen liegen im Bereich höher veredelter Feinchemikalien bei Farbstoffen,
Polymerbausteinen und pharmazeutischen
Wirkstoffen. Getragen wird der SFB von den
Universitäten Stuttgart und Hohenheim.◄
SFB: www.uni-hohenheim.de/sfb564
Joint Master: unihohenheim.de/saiwam
SFB 706
Titel: Katalytische Selektivoxi-
3.2.2
Es ist ein global existierendes Problem, das
sich in vielen Ländern stellt. Ganzheitliche Lösungen sind eine Herausforderung, der sich
der Sonderforschungsbereich Nachhaltige
Landnutzung und ländliche Entwicklung in
Bergregionen Südostasiens seit acht Jahren
stellt.
SFB 564
DFG-Schwerpunktprogramm
dationen von C-H-Bindungen
mit molekularem Sauerstoff
Heterosis bei Pflanzen:
Grundlagenforschung für neue ZüchtungsStrategien
Fördervolumen und -zeitraum:
0,34 Mio. €; 2006–2009
Mittelgeber: DFG
Sprecherin: Prof. Dr. Sabine Lasc-
Heterosis bezeichnet das Phänomen, dass
Kreuzungsnachkommen genetisch unterschiedlicher Pflanzen einer Art – sogenannte Hybriden – wüchsiger, robuster und ertragreicher sind als ihre Eltern. Das Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heterosis bei Pflanzen – Genomforschung zur Kausalanalyse eines
biologischen Schlüsselphänomens und
Grundlagen für dessen optimale Nutzung
in der Pflanzenzüchtung soll die genetischen
und molekularen Ursachen der Heterosis entschlüsseln und neue Strategien für die Pflanzenzüchtung entwickeln.
hat, Universität Stuttgart
Von der Universität Hohenheim
beteiligt: Prof. Dr. Uwe Beifuß,
Prof. Dr. Andreas Schaller, Fakultät Naturwissenschaften
www.uni-hohenheim.de/sfb-706
www.uni-stuttgart.de/sfb706
DFG-Schwerpunktprogramm:
Titel: Heterosis bei Pflanzen – Genomforschung zur Kausalanalyse eines biologischen Schlüsselphänomens und Grundla-
Seit 2003 koordiniert das Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik der Universität Hohenheim das bundesweite Programm. In der laufenden dritten
Förderphase (2007–2009) beteiligt sich die
Universität mit vier aus 14 Projekten.◄
gen für dessen optimale Nutzung in der Pflanzenzüchtung
Fördervolumen und -zeitraum:
1,81 Mio. €; 2005–2009
Mittelgeber: DFG
Sprecher: Prof. Dr. Albrecht E. Melchinger, Fakultät Agrarwissenschaften
www.uni-hohenheim.
de/dfg-schwerpunktprogramme
37
38
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
3.2.3 Schwergewichte der
Fakultät Agrarwissenschaften Forschung:
Akquisitionsrate doppelt so hoch wie
im Vorjahr
100 Prozent mehr als im Vorjahr: 2008 werben
Forscher der Universität Hohenheim genau 20
neue Forschungsprojekte mit Fördersummen
über 250.000 Euro in den Natur- und Agrarwissenschaften ein (bzw. 125.000 Euro in Wirt-
deren Forschungsprofils der Universität, das
insgesamt vier Forschungsschwerpunkte
aufweist.◄
Bundesweit einzigartig:
Agrar- und Ernährungsforschung im Rahmen der Food-Chain
Ein Schokoriegel baumelt an der SpielzeugAngel. „Kein gutes Essen“, kräht die fünfjäh-
Neue Großprojekte 2008
Fördervolumen
in Mio. €
Titel
Förderzeitraum
Mittelgeber
Forschungsschwerpunkt Agrar- und Ernährungsforschung im Rahmen der Food Chain/Klima
Tabelle 5/1:
Großprojekte mit Fördersummen über 250.000 Euro in den
Natur- & Agrarwissenschaften
bzw. 125.000 Euro in den Wirtschafts- & Sozialwissenschaften
Forschungsschwerpunkt Agrar- &
Ernährungsforschung im Rahmen der Food Chain/Klima
Nicht-alkoholbedingte Fettlebererkrankung (NAFLD): Molekulare Mechanismen
und ernährungsbasierte Prävention
Projektleitung: Dr. Ina Bergheim, Fakultät Naturwissenschaften
1,33
01/2008–12/2012
BMBF
Biometrische und bioinformatische Tools für eine Genomik-basierte Pflanzenzüchtung (GABI-GAIN, Teilprojekt B im Verbundvorhaben GABI-FUTURE)
Sprecher: Prof. Dr. Albrecht E. Melchinger, Fakultät Agrarwissenschaften
1,08
01/2008–06/2011
BMBF
Adipositas und der Gastrointestinaltrakt (Teilprojekt 1, 2 und 4 im Verbundprojekt)
Projektleitung: Prof. Dr. Stephan C. Bischoff, Fakultät Naturwissenschaften
0,72
09/2008–08/2011
BMBF
Urban Agriculture as an integrative factor of a climate optimised urban development, Casablanca (Auftrag im Rahmen eines Verbundprojektes mit der TU
Berlin)
Projektleitung: Prof. Dr. Volker Hoffmann, Fakultät Agrarwissenschaften
0,63
04/2008–03/2013
BMBF
Developing rice and sorghum crop adaptation strategies for climate change in
vulnerable environments in Africa (RISOCAS-Verbundprojekt)
Projektleitung: Prof. Dr. Folkard Asch, Fakultät Agrarwissenschaften
0,54
03/2008–02/2011
BMZ
Economic analysis of certification systems for organic food and farming (CERTCOST) (Collaborative Project)
Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Dabbert, Fakultät Agrarwissenschaften
0,41
09/2008–08/2011
Europäische
Kommission
Soil-plant-atmosphere interactions at the regional scale
Projektleitung: Prof. Dr. Thilo Streck, Fakultät Agrarwissenschaften
0,4
08/2008–07/2011
DFG
Community management of crop diversity to enhance resilience, yield stability
and income generation in changing West African climates (Verbundprojekt mit
ICRISAT)
Projektleitung: Prof. Dr. Karl Stahr, Fakultät Agrarwissenschaften
0,36
05/2008–04/2011
BMZ
The contribution of oxophytodienoate reductases to oxidative stress tolerance
and oxylipin signalling in Arabidopsis thaliana
Projektleitung: Dr. Annick Stintzi, Fakultät Naturwissenschaften
0,32
08/2008–07/2011
DFG
Entwicklung und Bewertung anwendungsorientierter Confinement-Strategien
zur Kontrolle von Gentransfer über Durchwuchsraps (Teilprojekt im Verbundprojekt: Entwicklung und Überprüfung von Confinement-Strategien für Raps)
Projektleiter: Prof. Dr. Wilhelm Claupein, Fakultät Agrarwissenschaften
0,31
04/2008–03/2011
BMBF
Sustainable conservation and utilization of genetic resources of two underutilized crops – finger millet and foxtail millet – to enhance productivity, nutrition
and income in Africa and Asia (Auftrag im Rahmen eines Verbundprojektes mit
ICRISAT)
Projektleitung: Dr. Heiko Parzies, Fakultät Agrarwissenschaften
0,27
01/2008–12/2010
BMZ
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AF
schafts- und Sozialwissenschaften). 2007 waren es noch zehn gewesen.
Inhaltlich reichen die Themen von der Ernährungs-, Energie- und Rohstoffsicherung über
Klimawandel und Grundlagenforschung der
Biologie bis zum Innovationsmanagement –
und bilden damit ein Spiegelbild des beson-
rige Anja: Die anderen Kinder nicken und fischen – wie beim bekannten Spiel – mit ihren
Angeln nach Lebensmitteln aus der Kiste und
bewerten sie danach.
Was von Weitem nach quirrligem Spielnachmittag aussieht, entpuppt sich aus der Nähe
als Wissenschaft: In einer Pilotstudie ändern
3.2 Flaggschiffe der Forschung |
Neue Großprojekte 2008
Fördervolumen
in Mio. €
Förderzeitraum
Mittelgeber
Biogene Gase – Unterer Lindenhof (Cluster „Unterer Lindenhof“)
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Jungbluth, Fakultät Agrarwissenschaften
0,8
07/2008–06/2011
MLR/Landesstiftung
Wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten des Jatropha curcas-Anbaus zur Rekultivierung degradierter ehemaliger Naturwaldböden und zur Bekämpfung der
Bodenerosion in Madagaskar – eine multiple wissenschaftlicher Analyse
Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Becker, Fakultät Agrarwissenschaften
0,8
08/2008–03/2011
ENBW Regenwaldstiftung /
Stiftung Energieforschung BW
Einsatz von Spurenelementen in NaWaRo-beschickten Biogasanlagen zum
Ausgleich substratbedingter Mangelerscheinungen und zur Stabilisierung des
Gärprozesses (Verbundprojekt)
Projektleitung: Dr. Andreas Lemmer, Landesanstalt für Landwirtschaftliche
Agrartechnik und Bioenergie
0,34
Untersuchung zur Züchtung von Mais und Sonnenblumen mit verbesserter
Qualität zur Nutzung in Biogasanlagen
Projektleitung: Dr. Hans Oechsner, Landesanstalt für Landwirtschaftliche Agrartechnik und Bioenergie
0,31
Titel
Forschungsschwerpunkt Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe
Inhaltlich integriert sich das Forschungsprojekt
in den Schwerpunkt Agrar- und Ernährungsforschung im Rahmen der Food Chain, der die
gesamte Produktionskette unserer Lebensmittel umfasst: von Grundlagenforschung über
Anbau, Verarbeitung und ernährungsmedizinischer Bewertung bis hin zum Gender- und
Konsumverhalten.
Dieser Ansatz beschert der Universität Hohenheim ein bundesweitesAlleinstellungsmerkmal –
und sorgt für über die Hälfte der 2008 eingeworbenen Großprojekte.◄
Großprojekte mit Fördersummen über 250.000 Euro in den
Natur- & Agrarwissenschaften
11/2008–10/2011
BMELV
bzw. 125.000 Euro in den Wirtschafts- & Sozialwissenschaften
09/2008–08/2011
Landesstiftung
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AF
Forscher die Essgewohnheiten einer Gruppe
von übergewichtigen Kindern, um die Rolle
von Fruchtzucker in der Entstehung von Leberschäden zu untersuchen – und werben damit
das erfolgreichste Drittmittelprojekt des Jahres
2008 an der Universität Hohenheim ein.
Tabelle 5/2:
Balance zwischen Tank und Teller:
Beiträge der Landwirtschaft zur Energieund Rohstoffversorgung
Bis zu 50 Prozent mehr Energie pro Hektar
Anbaufläche halten die Biogas-Experten der
Universität Hohenheim für möglich. Den Weg
dorthin soll ihnen Deutschlands erste große
Biogasanlage zu Forschungszwecken weisen, die 2008 auf der Versuchsstation Unterer Lindenhof in Betrieb geht. Landesweit dient
die Anlage als Kristallisationspunkt, der alle
Forschungsaktivitäten zur Bioenergie BadenWürttembergs auf einer Plattform bündelt.
Gleichzeitig präsentieren sich Energie- und
Nahrungsproblematik als ein Thema mit
Wechselwirkungen, das nur im Verbund gelöst
werden kann. Deshalb forscht die Universität
Hohenheim mit ihren Arbeiten sowohl zur globalen Ernährungssicherung als auch zur Bioenergie auf beiden Seiten der Medaille. 2008
wirbt sie insgesamt vier Großprojekte zum jungen Schwerpunkt Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe ein.◄
Forschungsschwerpunkt Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe
39
40
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
Neue Großprojekte 2008
Fördervolumen
in Mio. €
Förderzeitraum
Mittelgeber
European Study to Establish Biomarkers of Human Ageing (MARK-AGE) (Collaborative Project)
Projektleitung: Prof. Dr. Tilman Grune, Fakultät Naturwissenschaften
0,92
04/2008–03/2013
Europäische
Kommission
Membrane targeting signals of the bacterial SRP system
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kuhn, Fakultät Naturwissenschaften
0,30
11/2008–10/2011
DFG
0,16
09/2008–08/2010
BMWi/AiF/BVL
Mitigate and assess risk from volcanic impact on terrain and human activities
(MIA-VITA) (Collaborative Project)
Projektleitung: Prof. Dr. Karl Stahr, Fakultät Agrarwissenschaften
0,39
10/2008–09/2012
Europäische
Kommission
Ausbau der Datenbank zur molekularepidemiologischen Analytik von Bacillus
anthracis Stämmen mit Etablierung der SNR (Single Nucleotide Repeat) -Typisierungsmethode
Projektleitung: PD Dr. Wolfgang Beyer, Fakultät Agrarwissenschaften
0,28
11/2008–06/2010
BMV
Titel
Forschungsschwerpunkt Biologische Signale
Tabelle 5/3:
Großprojekte mit Fördersummen über 250.000 Euro in den
Natur- & Agrarwissenschaften
bzw. 125.000 Euro in den Wirtschafts- & Sozialwissenschaften
Forschungsschwerpunkte Biologische Signale, Innovation und Dienstleistung sowie weitere Großprojekte
Forschungsschwerpunkt Innovation und Dienstleistung
SyncLog
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kirn, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Weitere Großprojekte
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AF
Kommunikation des Lebens:
Grundlagenforschung zu biologischen
Signalen
Man ist so alt, wie man sich fühlt, sagt der
Volksmund. Der Arzt untersucht, inwieweit das
biologische Alter dem kalendarischen Alter des
Patienten entspricht, Voraussagen über den
Alterungsverlauf des Menschen kann er jedoch noch nicht treffen. Lebenswissenschaftler der Universität Hohenheim gehen jetzt einen Schritt weiter: Im Blut von 4.000 Personen
aus ganz Europa suchen sie nach Markern
das biologischen Alterungsprozesses und ordnen diese nach bestimmten Parametern. So
könnte der Arzt der Zukunft herausfinden, welche Probleme ein Mensch im Alter bekommen
könnte.
In den Lebenswissenschaften gehört die Erforschung von biologischen Signalen derzeit
zu den attraktivsten und innovativsten Forschungsfeldern. Im Fokus stehen fundamentale Lebensprozesse: von den elementaren
Vorgängen in der Zelle und den komplexen
Regelprozessen über multizelluläre Lebewesen bis hin zur Kommunikation von Organismen in und mit ihrer Umwelt.
Das Grundlagenthema hat Anwendungsbezug, der aktuelle biomedizinische Probleme,
ökologisch relevante Fragestellungen sowie neue Verfahrens- und Produktionstech-
nologien einschließt. Der Universität Hohenheim beschert der integrative und interdisziplinäre Forschungsansatz 2008 zwei neue
Großprojekte.◄
Antworten auf globalen Strukturwandel:
Innovation und Dienstleistung
Das Innenleben eines gewöhnlichen Autos
wird zunehmend komplexer. Denn mechatronische Bauteile im Auto vereinen mechanische
und elektronische Komponenten – wodurch
sich auch die Zahl der Zulieferer vervielfacht.
Das Forschungsprojekt SyncLog (Lebenszyklussynchronisation von Produkten und Embedded Systems zur Senkung des Logistikaufwands entlang der Automotive Supply Chain)
beschäftigt sich mit der Frage, wie der Weg
beider Komponenten zum Automobilhersteller besser organisiert werden kann. Ziel ist es,
den Logistikaufwand bei der Zulieferung beider Bauteile zu senken.
Das Forschungsprojekt aus dem Bereich ist
das jüngste Großprojekt im Bereich Innovation und Dienstleistung, den speziell die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit
eigenem Forschungszentrum und acht Competence Center betreibt.◄
3.2 Flaggschiffe der Forschung |
Thematische Forschungsvielfalt:
Weitere Schwergewichte am Rande des
Forschungsprofils
Die Regionen Indonesien, Philippinen, Kamerun, die Azoren und die Kapverdischen Inseln sind verstärkt dem Risiko eines Vulkanausbruchs ausgesetzt. Mit dem Risiko für
die Landwirtschaft beschäftigt sich das Forschungsprojekt VIA-MITA, beispielsweise mit
der potenziellen Veränderung von Bodenbeschaffenheit und -fruchtbarkeit. Durch Modellrechnungen können die Wissenschaftler die
Auswirkungen verschiedener Ausbruchsszenarien vorhersagen. Ziel ist eine umfassende
Risikoanalyse von möglichen Vulkanausbrüchen in der Zukunft.
In dem von der EU geförderten Projekt arbeiten die Hohenheimer mit Partnern von Forschungsinstituten aus aller Welt zusammen,
vor allem auch mit Wissenschaftlern aus den
betroffenen Regionen.
Projekte wie dieses sind Ausdruck einer lebendigen Forschungsvielfalt, die sich in Profilschwerpunkten bündeln, aber nicht beschränken lässt. 2008 wirbt die Universität Hohenheim insgesamt zwei Großprojekte ein, die
meist Schnittstellen zu ihren Forschungsschwerpunkten aufweisen, sich ihnen jedoch
nicht direkt zuordnen lassen.◄
41
42
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
3.3 Drittmittel, Publikationen
& Forschungsverwertung:
Bestes Jahr seit Gründung der
Universität Hohenheim
3.3.1 Drittmittel:
Steigerung um 20 Prozent
►►► zu den Wissenschaftlichen Zentren Kapitel 3.5 Service & Beratung auf Seite 45
►►► auch das Interview mit
Was Drittmittel betrifft, erweist sich 2008 als
das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der
Universität Hohenheim. Um satte 20 Prozent
steigert sich das Aufkommen an eingeworbenen Geldern auf rund 26 Mio. Euro.
zent im Jahr 1999 auf nunmehr 26 Prozent gestiegen und seit 2003 nicht mehr unter die 20Prozentmarke gefallen ist.
Als Drittmittelmagneten erweisen sich die besonderen Einrichtungen der Universität Hohenheim: die Wissenschaftlichen Zentren, die
Forschungseinrichtungen (wie der Sonderforschungsbereich) und die Landesanstalten,
dank deren Service die Forscher fast 46 Prozent einwerben. Spitzenreiter unter den Fakultäten sind die Agrarwissenschaften, gefolgt
von den Naturwissenschaften und den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. HansPeter Liebig auf Seite 4
Einnahmen aus Drittmitteln 1999–2008
Mio.€
30,0
26,0
26,0
23,5
22,4
22,0
17,6
18,4
19,5
18,8
2001
2002
20,1
20,1
2004
2005
21,5
18,0
14,0
10,0
1999
Abbildung 7:
2000
2003
Entwicklung der Einnahmen aus Drittmitteln
Drittmitteleinnahmen der letzten fünf
Jahre nach Zuwendungsgebern
2007
2008
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12. d.J.
Quelle: AW
Dabei verteilt sich die Erfolgszunahme auf alle
Drittmittelgeber. Stärkster Förderer bleibt der
Bund, der nicht ganz ein Drittel aller Fördersummen stellt. Dicht
auf diese nationalen
Drittmittel nach Zuwendungsgebern 2004–2008
7.000.000 €
Fördermittel folgen
private Forschungs6.000.000 €
aufträge. Starken Zu5.000.000 €
wachs
verzeichnet
die Universität vor
4.000.000 €
allem bei Drittmitteln
3.000.000 €
der EU, die als drittstärkster
Förderer
2.000.000 €
auftritt. Erstmals stei1.000.000 €
gende Zuwächse verzeichnet die Universi10.000 €
6.562 €
2.831 €
2.861 €
800 €
0€
tät Hohenheim auch
2004
2005
2006
2007
2008
Jahr
wieder bei den LanBundesmittel
Private Forschungsaufträge
desmitteln, die in den
DFG für Sachbeihilfen
DFG für SFB
vergangenen
JahEuropäische Union
Spenden für Lehre und Forschung
Zuweisungen Land
Spenden für sonstige Zwecke
ren eher rückläufg
waren.◄
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtage: 31.12. d.J.
Aber auch um kurzfristige Auf und Abs bereinigt, zeichnet sich seit zehn Jahren eine stabile Wachstumskurve ab, die von unter 18 Pro-
Abbildung 8:
2006
Jahr
Quelle: AW
3.3 Drittmittel, Publikationen & Forschungsverwertung |
Hohenheimer Forschung: Veröffentlichungen 2007/2008
Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
Fakultät
Naturwissenschaften
Agrarwissenschaften
Übrige Einrichtungen
Universität
gesamt*
Jahr
2007
2008
2007
2008
2007
2008
2007
2008
2007
2008
Zeitschriftenaufsätze referiert
214
170
262
267
46
37
8
14
521
485
Zeitschriftenaufsätze nicht referiert
31
15
80
67
26
31
12
10
147
123
Kongressbeiträge
30
36
264
315
13
15
10
14
314
374
Buchbeiträge
16
16
80
19
100
82
8
5
203
122
Sonstige
5
7
3
6
5
7
0
0
13
20
Monografien
6
4
16
21
35
27
1
1
57
52
Kongressbände
0
2
5
2
2
0
1
2
8
6
Wissenschaftliche Publikationen
Diskussionspapiere
0
0
3
6
23
15
0
0
26
19
der Universität Hohenheim
Unselbstständige Werke
Selbstständige Werke
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stand 2007: 31.12.2008; Stand 2008: 31.03.2009 (vorläufige Zahlen)
* Die Gesamtzahlen sind etwas niedriger als die Summe der Fakultäten, weil es Publikationen mit mehreren Autor/-innen aus verschiedenen
Fakultäten gibt, die nicht doppelt gezählt werden.
Quelle: RA1 Statistik, Universitätsbibliothek
3.3.2 Publikationen:
Fast 1.300 Beiträge für Zeitschriften,
Kongresse und Bücher
3.3.3 Erfindungen, Patente, Lizenzeinnahmen: Erträge aus Pflanzenzüchtung steigen um 8 Prozent
Die Universitätsbibliothek erfasst seit Herbst
2007 systematisch sämtliche wissenschaftlichen Veröffentlichungen aller Hohenheimer
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler –
ein Novum in der Universitätsgeschichte. Der
Auftrag kommt vom Universitätsrat, der sich
eindeutige Kennzahlen über die Publikationsleistung der Hochschule gewünscht hat. Die
Erfassung soll auch rückwirkend für die Jahre
2005 und 2006 erfolgen.
Pflanzenzüchtung bzw. Sortenschutz – ein innovativer Schwerpunkt der Universität Hohenheim. Im Jahr 2008 erzielt die Universität
hier Lizenzeinnahmen in Höhe von 282.300
Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 8
Prozent.
Erste belastbare Zahlen über Veröffentlichungen aus der Hohenheimer Forschung gibt
es für 2007: Fast 1.000 der 1.289 Veröffentlichungen sind Zeitschriftenaufsätze und Kongressbeiträge. Über 200 Aufsätze liegen in Büchern vor. Fast 100 selbstständige Werke erscheinen in Form von Monografien, Kongressbänden und Diskussionspapieren. Für 2008
liegen noch nicht alle Veröffentlichungen vor.
Die unterschiedliche Publikationskultur der Fakultäten ist deutlich zu erkennen: Während die
Natur- und Agrarwissenschaftler mehr Zeitschriftenaufsätze publizieren und die Agrarwissenschaften zusätzlich eine hohe Zahl an Kongressbeiträgen liefern, liegen die Wirtschaftsund Sozialwissenschaften bei den Buchbeiträgen und selbstständigen Werken vorne.◄
Daneben gehen 2008 bei der Universität Hohenheim sechs Erfindungsmeldungen aus den
Bereichen der Natur- und Agrarwissenschaften
ein. Zwei der Erfindungen nimmt die Universität in Anspruch und meldet sie voraussichtlich
im Jahr 2009 zum Patent an. Zudem kommen
im Jahr 2008 drei Patente u.a. aus dem Bereich der Biogaserzeugung, die bereits in den
Vorjahren in Deutschland angemeldet wurden,
zusätzlich im Ausland zur Anmeldung.◄
Tabelle 6:
►►► auch Kapitel 5.2.1 Universitätsbibliothek auf Seite 57
43
44
| 3 Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
Erfindungen, Patente & Lizenzeinnahmen 2004–2008
Jahr
2004
2005
2006
2007
2008
Erfindungsmeldungen
7
10
2
5
6
Prioritätsanmeldungen
1
0
0
2
0
Nachmeldungen
3
0
0
0
3
Lizenzeinnahmen Patente/Verwertung
2.500 €
1.500 €
1.700 €
11.000 €
0€
Lizenzeinnahmen Pflanzenzüchtungen/Sorten
616.400 €
210.500 €
501.700 €
260.800 €
282.300 €
Tabelle 7:
Erfindungen, Patente und Lizenzeinnahmen der Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 100 €; Daten für die Jahre 2004 und 2005 korrigiert
Quelle: AF1
3.3.4
www.pathoscan.de
www.onmedix.de
Alle Firmen ►►► im Anhang IV.2 Unternehmensgründungen auf Seite 105
Existenzgründungen
3.4 Gutachtertätigkeit
Auch Pflanzen werden krank. Mikroskopisch
kleine Pilze machen ihnen das Leben schwer –
in der Landwirtschaft mit oft dramatischen Folgen. Das ist die Geschäftsidee von zwei jungen Biologen der Universität Hohenheim: Sie
revolutionieren die Früherkennung von schadhaftem Saatgut mit einer DNA-Sonde und
gründen das Unternehmen „Pathoscan“. Nicht
minder innovativ: „Onmedix“ – ein Internetportal für Gesundheitstouristen, die sich über
Ärzte und Behandlungen im Ausland informieren möchten.
Es ist ein Engagement, auf das die Universitätsleitung besonderen Wert legt: Neben ihrer
Forschungstätigkeit stellen sich Wissenschaftler der Universität Hohenheim bei EU-Kommission und nationalen Förderorganisationen
als Gutachter für Forschungsprojekte und Mitarbeiter in wissenschaftlichen Programmausschüssen zur Verfügung.
Beides Geschäftsmodelle, die überzeugen:
Der Bund unterstützt die beiden Jungfirmen
mit einem EXIST-Gründerstipendium. Zusätzlich nimmt das Land Baden-Württemberg die
Nachwuchswissenschaftler aus Biologie und
Wirtschaftswissenschaften in das Förderprogramm „Junge Innovatoren“ auf. Vor Ort bekommen sie mit neun weiteren Firmen Beratung durch die „Innovation und Bildung Hohenheim“ (IBH) als universitätseigene GmbH und
können verbilligt Räume mieten. Die Finanzierung erfolgt durch das „Landesprogramm
zur Förderung baden-württembergischer Inkubatoren“ im Rahmen des Europäischen
Sozialfonds.
Unternehmensgründungen aus der
Universität Hohenheim
Zum einen vermittelt es den Beteiligten einen
besseren Einblick in die Strategie der europä-
70
95%
61
100%
90%
60
80%
50
40
70%
45
60%
53%
36
50%
43%
39%
30
40%
20
20
30%
20%
Insgesamt erblicken zwölf Unternehmen mit
21 Mitarbeitern 2008 das Licht der Welt. In der
Gründungsberatung führen IBH und der Stiftungslehrstuhl Entrepreneurship der Universität Hohenheim (SEH) insgesamt 33 Erstgespräche mit gründungsinteressierten Hochschulangehörigen durch. Mitbeteiligt ist auch
das Forschungszentrum Innovation und
Dienstleistung (FZID), bei dem die Unternehmen offiziell registriert sind.◄
10
10%
0
0%
1999/00
2001/02
2003/04
2005/08
Jahr
Gesamtzahl der Gründungen
Gründungen noch am Markt [in %]
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: IBH
Abbildung 9:
Erfolgreiche Unternehmensgründungen
aus der Universität Hohenheim
3.5 Service & Beratung |
ischen Forschungsförderung und der künftigen
Forschungspolitik – und sie bringen die Sichtweise der Universität Hohenheim ein. Zum andern erhöhen sich für diesen Expertenkreis
auch die Chancen für eigene Anträge.◄
3.5 Service & Beratung:
Prozessorientierter Ansatz
trägt Früchte
Steigende Drittmittel, koordinierte Forschungsverwertung: Die jüngsten Erfolge ruhen zusätzlich zu dem kreativen Potenzial der Wissenschaftler auf zwei Säulen, die sie bei ihrer
Arbeit unterstützen: den fünf Wissenschaftlichen Zentren, die die Forscher transdisziplinär zu zentralen Fragestellungen vernetzen,
und einer systrematischen Forschungsförderung von der Idee über die Förderanträge bis
in die Ergebnisverwertung.
Konkret dienen die fünf Wissenschaftlichen
Zentren als Kristallisationskeime für interessante Projekte, die künftig vor allem Forschungen in den Grenzbereichen der klassischen Disziplinen erwarten lassen:
•
•
•
•
•
das Tropenzentrum (TROZ)
das Osteuropazentrum (OEZ)
das Life Science Center (LSC)
das Kompetenzzentrum Gender
und Ernährung (KGE)
das Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung (FZID)
2008 vernetzen sich alle Akteure in den Hohenheimer Foren. Die Forschungsförderung
macht Informationsveranstaltungen mit Gastbeiträgen von Vertretern der EU, des Wissenschaftsrates oder des Technologielizenzbüros.
Vor allem Nachwuchswissenschaftler sollen
damit früh mit den Fördermöglichkeiten vertraut gemacht werden, um eine systematische
Begleitung zu bekommen, die schon ab der ersten Idee die ganze Prozesskette im Auge behält und unterstützt.◄
3.6 Aktuelle Rankings:
Bestnoten für Wirtschaftswissenschaften
Bestnoten für ihre Forschungsleistungen erhält die Betriebswirtschaftslehre der Universität im Forschungsranking des Centrums für
Hochschulentwicklung (CHE).◄
www.uni-hohenheim.de/zentren
►►► auch Kapitel 1.3 Aktuelle Rankings auf Seite 17
45
„Wirtschaftliche Krisen sind Zeiten der Innovation, in denen sich die Gewinner von morgen aufstellen. 2008 bereitet Europas Nummer eins unter
den Business-Schools – die Haute Ecole de Commerce (HEC) in Paris
– mit der Universität Hohenheim einen bundesweit einzigartigen Executive MBA für Führungskräfte aus der Wirtschaft vor. Für die Universität Hohenheim eines der ambitioniertesten Projekte seit Aufbau der Wirtschaftswissenschaften vor rund 40 Jahren. Als Flaggschiff soll der Executive
MBA das Segment der kommerziellen Weiterbildung anführen, das künftig
durch systematische Aktivitäten gestärkt werden soll. Denkbar sind völlig
neue Angebote für alle Qualifikationsstufen – bis hin zu Zwischenangeboten zwischen Bachelor und Master im Umfang von wenigen Wochen.
“Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
Prorektor für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte (seit 01.10.2008)
e-
er
s
4 Weiterbildung
i-
o-
4.1
s-
Premium-Angebot für Mid-Career-Manager:
Neuer Executive MBA mit der Pariser HEC
49
Breitenangebot zum lebenslangen Lernen
49
e
g
g
o-
4.2
48
| 4 Weiterbildung
Start-off with a bang: In 2008 the University
of Hohenheim entered the market of further
education with a first-class offer of courses.
Together with the Paris École des Hautes
Études Commerciale (HEC) it established a
new Executive MBA. The internationality of
this degree is set well above German further
education as such.
Auftakt mit einem Paukenschlag: 2008 steigt
die Universität Hohenheim gleich mit hochrangigem Premiumangebot in den Weiterbildungsmarkt ein. Zusammen mit der Pariser
École des Hautes Études Commerciale (HEC)
etabliert sie einen neuen Executive MBA, dessen Internationalität aus der deutschen Weiterbildungslandschaft weit heraussticht.
The studies are supported by a society linked
closely with the University, the so-called Hohenheim Management Development, a registered society financed by Professors of the
Faculty. HRH Michael Duke of Württemberg is
chairman of the Advisory Board. Members of
the Advisory Board are companies like Daimler, Bosch, Porsche, Celesio, Putzmeister, SAP
and MLP.◄
Getragen wird das Angebot von einem universitätsnahen Verein, dem Hohenheim Management Development e.V., den Hohenheimer
Professoren der Fakultät finanzieren. Dem
Advisory Board sitzt SKH Michael Herzog von
Württemberg vor. Ebenfalls im Beirat vertreten sind unter anderem die Firmen Daimler,
Bosch, Porsche, Celesio, Putzmeister, SAP
und MLP.◄
Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und
gesellschaftlichem Leben (im Uhrzeigersinn): SKH Michael Herzog von Württemberg; Prof. Dr. Christoph Müller; Bernhard Küppers, Direktor der MLP Corporate University, dahinter links Dr. Bernd Gaiser, Direktor von Horváth und Partner; Prof. Dr. Jean-Marc de Leersnyder, Direktor des Executive MBA der HEC. Darunter: Dr. Matthias Kleinert, Vorsitzender des Universitätsrats (2.v.r.).
49
4 Weiterbildung
4.1 Premium-Angebot für
Mid-Career-Manager:
Neuer Executive MBA mit der
Pariser HEC
Top-Dozenten aus hoch gerankten Forschungseinrichtungen, internationale PräsenzSeminare in Europa, Asien und den USA: mit
dem geplanten Executive MBA für Führungskräfte aus der Wirtschaft hat das Top-Segment
des deutschen Weiterbildungsmarkts starke
Konkurrenz bekommen.
Träger des kommerziellen Elite-Angebots sind
die Haute Ecole de Commerce in Paris – laut
Ranking der Financial Times die beste Business-School Europas – und die Hohenheim
Management School (HMS), eine private Stiftung an der Universität Hohenheim.
Bislang bieten lediglich die Universitäten Mannheim, Frankfurt und die private WHU Vallendar
Executive MBAs an. Ein Umfeld, aus dem das
Angebot von HEC und Hohenheim durch einzigartige Internationalisierung heraussticht: Je
ein Drittel der 12 Module findet in Paris und
Hohenheim statt, vier weitere Module je nach
Schwerpunkt in anderen europäischen Ländern, in Asien und den USA.
Im Focus des Executive MBA stehen Midcareer Manager mit acht bis 12 Jahren Berufserfahrung. Nach 18 Monaten Training mit
540 Kontaktstunden erhalten die Teilnehmer
ein Doppeldiplom von HEC und Universität
Hohenheim.◄
4.2 Breitenangebot zum
lebenslangen Lernen
Vorbereitung auf den Berufseinstieg, didaktische Fortbildungen, Wissenstransfer in die
Gesellschaft: Neben der klassischen Lehre
unterhält die Universität Hohenheim ein Weiterbildungsprogramm, das sich sowohl an Studierende und Dozenten als auch an externe
Fach- und Führungskräfte wendet.
2008 nutzen über 1.000 Teilnehmer das Angebot. Zur Deckung erwirtschaften die Anbieter fast 10.000 Euro. Mittelfristig plant die
Universität Hohenheim, ihre WeiterbildungsAktivitäten stärker zu systematisieren und
auszubauen.◄
www.hms.uni-hohenheim.de
Weiterbildung – Teilnehmerzahlen 2008
IBH mit
Akademie
für Weiterbildung
Hochschuldidaktikzentrum
CareerCenter
Studierende
110
102
192
Wissenschaftler/innen
94
389
0
Externe Fach- und
Führungskräfte
207
0
0
Summe
411
491
192
Teilnehmende
9.121 €
Teilnehmerzahlen im Rahmen der Weiterbildung an der
Erwirtschafteter Deckungsbeitrag
Externe Fach- und
Führungskräfte
Tabelle 8:
0
0
Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: IBH, HDZ, CCH
Der Vertrag ist unterzeichnet
(v.l.n.r.): Prof. Dr. Gérald Pennéguès, Direktor für Hochschulentwicklung der HEC, Prof. Dr.
Jean-Marc de Leersnyder, Direktor
des Executive MBA der HEC, SKH
Michael Herzog von Württemberg,
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter
Liebig, Prof. Dr. Christoph Müller
„Unter den weichen Standortfaktoren nimmt Gender Mainstreaming eine
herausragende Rolle ein. Nicht nur, weil Gleichstellungsarbeit und Familiengerechtigkeit die Qualität eines Arbeits- und Ausbildungsplatzes entscheidend prägen. Zunehmend knüpfen die großen Förderorganisationen
für Forschungsprojekte ihre Gelder daran, dass sich Hochschulen nachweislich in der Gleichstellung engagieren. Bei der Vereinbarkeit von Beruf
und Familie hat die Universität Hohenheim wiederholt eine Vorreiterrolle
gespielt. Beim Frauenanteil besteht dennoch Nachholbedarf – vor allem
auf hohen Qualifikationsstufen. Hier müssen wir die Gleichstellung strukturell auf allen Ebenen verankern, die Karriereförderung für Frauen ausbauen und endlich offensive Maßnahmen ergreifen. Mittelfristig wird die
Universität nicht um eine Quotenregelung herumkommen – wie von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft schon seit drei Jahren gefordert.“
Prof. Dr. Ute Mackenstedt
Gleichstellungsbeauftragte (seit 01.10.2008)
5 Campus & Leben
5.1
Gleichstellung & familiengerechte Hochschule 54
5.2
Zentrale Einrichtungen
57
5.3
Schloss, Gärten und Museen
59
5.4
Kultur & Sport
64
5.5
Studentisches Engagement
65
52
| 5 Campus & Leben
Twelve centimetres of wobbly foam plastic underneath your feet. Above, 300 skeletal muscles and a brain are attempting coordinated
movements. Now just pull the navel to the
spine, lift the sternum – and then everything
above the small of the back: right hand to left
knee, standing, sitting, lying, sinews stretched
to unimagined lengths, muscles trembling from
the weight of one’s parts of the body – is this
what obtaining your degree entails?
“We can still do another eight times”, a voice
encourages over the microphone. For amateur athletes learn: “not only are coordination exercises such as these pleasing to the
body – they directly promote brain activity and
performance”.
In actual fact, brain research shows that body
and mind are much more closely interrelated
than was previously suspected: Targeted sequences of movements lead to a measurable
increase in retentiveness, concentration and
memory. Modern pedagogy takes advantage
of this. In their daily schedule “specialised
schools have already made space for a specially developed mobility programme aimed at
promoting learning. Apart from seminars on
learning techniques, remedial exercise also
helps students get through exam periods and
their degree thesis. And, in the case of cer-
tain colloquia held by Hohenheim nutritional
scientists, it has already become a tradition
to exercise between the benches during lecture intervals in order to follow the subsequent
presentation more closely.
However, the range of sports courses – 56
courses per week for 2,800 visitors – is not
the only positive aspect making the University of Hohenheim more than just an exceptional teaching and research institute. In 2008,
around 330 amateur musicians and actors
found further compensation in seven music
and two theatre groups of at least semi-professional standard.
It is never too early to encourage academic
curiosity. In 2008, this was borne out by the
University of Hohenheim during the course
of a unique national pilot project: As the first
care facility for children under the age of three,
the university-run Kleinstein day-care centre received recognition as a “home to small
researchers” for its specially developed early
learning programs. In 2004, the university was
certified as the first university in the country to
be considered family-friendly, given its commitment to reconciling family and career.
For research and lecturing purposes, the university library, EDP facilities and language
centre create outstanding study and work conditions. Thanks to tuition fees, the university
library extended its opening hours by 13 hours
a week in 2008; the language centre expanded
its range of courses by 20 per cent. In terms
of web technology, new 2.0. offerings, wifi and
fast connections were expanded.
To this may be added the ambience of one of
the most beautiful campuses in Germany: Hohenheim Castle, where young academics pore
over their textbooks in a reading room with
chandeliers, stucco and silk wallpaper, is considered by art historians to be a gem of lateBaroque castle architecture in Württemberg.
It is surrounded by 32 hectares of botanical
gardens which are used for urban recreation
together with the university’s own museums,
from the History Museum right through to the
technical mammoth exhibits of the German
Agricultural Museum.◄
53
5 Campus & Leben
Unter den Füßen zwölf Zentimeter wackeliger
Schaumstoff. Darüber bemühen sich 300 Skelettmuskeln und ein Gehirn um Koordination.
Jetzt nur noch Bauchnabel zum Rücken ziehen, Brustbein heben – und dann alles über
Kreuz: rechte Hand zum linken Knie, im Stehen, Sitzen, Liegen, die Sehnen auf ungeahnte
Längen gedehnt, die Muskeln vom Gewicht der
eigenen Körperteile zitternd. So soll der Weg
zum akademischen Grad aussehen?
„Achtmal schaffen wir noch“, ermutigt eine
Stimme über Mikrofon. Denn: „Koordinationsübungen wie diese machen nicht nur den
Körper glücklich – sie fördern direkt die Gehirnaktivität und Leistungsfähigkeit“, lernen die
Freizeitsportler.
Tatsächlich belegt die Hirnforschung, dass
Körper und Geist weit enger verbunden sind
als vermutet: Gezielte Bewegungsabläufe haben eine messbare Steigerung von Merkfähigkeit, Konzentration und Gedächtnisleistung
zur Folge. Was sich moderne Pädagogik zunutze macht: Reformschulen reservieren im
täglichen Stundenplan bereits Raum für ein
speziell entwickeltes Bewegungsprogramm
zur Lernförderung. Studierenden hilft neben
Seminaren zu Lerntechniken vor allem auch
Ausgleichssport durch Prüfungszeiten und Abschlussarbeit. Und bei bestimmten Kolloquien
der Hohenheimer Ernährungswissenschaftler
ist es bereits Tradition, zwischen zwei Vorträgen zwischen den Hörsaalbänken zu turnen,
um der folgenden Präsentation umso aufmerksamer zu folgen.
Das Sportangebot mit wöchentlich 56 Kursen
für 2.800 Besucher ist nicht das einzige Plus,
das aus der Universität Hohenheim mehr
macht als eine außergewöhnliche Lehr- und
Forschungsstätte. 2008 finden rund 330 Laienmusiker und -schauspieler zusätzlichen
Ausgleich in sieben Musik- und zwei Theatergruppen mit mindestens semiprofessionellem
Anspruch.
Wissenschaftliche Neugierde kann nicht früh
genug gefördert werden. Das belegt die Universität Hohenheim 2008 im bundesweit einzigartigen Pilotprojekt: Als erste Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren erhält
die unieigene Kita Kleinstein für ihre speziell
entwickelte Frühförderung die Anerkennung
als „Haus der kleinen Forscher“. Für ihr besonderes Engagement um die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf wurde die Universität bereits
2004 als erste Hochschule des Landes als familiengerecht zertifiziert.
Im Forschungs- und Lehrbetrieb schaffen Universitätsbibliothek, EDV-Einrichtungen und
Sprachenzentrum herausragende Studienund Arbeitsbedingungen: Dank Studiengebühren weitet die Universitätsbibliothek 2008
die Öffnungszeiten um 13 Stunden pro Woche
aus, das Sprachenzentrum steigert das Kursangebot um 20 Prozent. Im Web entstehen
neue 2.0-Angebote, W-LAN und schnelle Leitungen werden ausgebaut.
Hinzu kommt das Ambiente einer der
schönsten Campusanlagen Deutschlands:
Schloss Hohenheim, in dem die Nachwuchsakademiker ihre Fachbücher im Lesesaal mit
Kronleuchtern, Stuck und Seidentapeten wälzen, gilt unter Kunsthistorikern als Kleinod für
spätbarocke Schlossbaukunst in Württemberg.
Drumherum erstrecken sich 32 Hektar wissenschaftlicher Gärten mit Naherholungsqualität samt den universitätseigenen Museen –
vom historischen Museum bis zu den technischen Mammut-Exponaten des Deutschen
Landwirtschaftsmuseums.◄
54
| 5 Campus & Leben
5.1 Gleichstellung & familiengerechte Hochschule:
Wechsel an der Spitze bringt
neue Aspekte
5.1.1 Audit Familiengerechte
Hochschule:
Mehr Frauen in Führungspositionen
www.uni-hohenheim.
de/familiengerecht
www.beruf-und-familie.de
Die Kita-Erzieherinnen auf Fortbildung, die
Großeltern wohnen in Norddeutschland und im
Labor warten Zellkulturen, die heute noch ausgewertet werden müssen: Was anderswo die
wissenschaftliche Arbeit von Monaten gefärdet, kostet Eltern an der Universität Hohenheim
nur einen Telefonanruf: Wenn das Betreuungsnetzwerk versagt, stellt die Hochschule binnen
20 Minuten eine Eins-zu-Eins-Betreuung für
Kinder von Universitätsangehörigen.
und damit noch immer in unangefochtener
Vorreiterrolle des Landes.
Weitgehend abgearbeitet sind die Zielvereinbarungen der ersten Generation. Dazu gehörten
viele Service-Angebote in der Kinderbetreuung, Arbeitszeiten mit Rücksicht auf familiäre
Belange und vor allem die Förderung einer
familiengerechten Hochschulkultur auf allen
Führungsebenen. Erfolge, auf denen sich die
Universität jedoch nicht ausruhen will: Gerade
im Bereich Familienbetreuung und Kleinstkindförderung nimmt der Bedarf derzeit exponentiell zu. Ziel des Gleichstellungsbüros ist, die
Angebote auch auf Samstage und Abende
auszudehnen, weil Lehrveranstaltungen und
Klausuren zunehmend auch in Randzeiten
stattfinden.
Audit Familiengerechte Hochschule® – Neue Zielvereinbarungen
Handlungsfeld
Personalentwicklung
Tabelle 9:
Zielvereinbarungen für die dritte
Auditierungsphase bis 2010, getroffen im Rahmen der erfolgreichen
Re-Auditierung im Jahre 2007
Nr.
Vereinbarte Ziele
1
Karriereförderung für exzellente Wissenschaftlerinnen im Anschluss an die Qualifikationsphase
2 (alt 11)
Förderung der Einstellung von Frauen in drittmittelgestützten
Forschungsprojekten
3 (alt 5)
Entwicklung eines familienbewussten Personalentwicklungskonzepts
Informations- und
Kommunikationspolitik
4
Fortsetzung und Optimierung der systematischen Öffentlichkeitsarbeit
zur familiengerechten Universität Hohenheim
Service für Familien
5
Weiterführung und Optimierung des Kinderbetreuungsangebots
an der Universität Hohenheim
Studium und weitere
wissenschaftliche Qualifizierung
6 (alt 12)
Förderung von Studentinnen durch Mentoring
7
Evaluation zur Situation studierender Eltern an der Universität Hohenheim
Quelle: Gleichstellungsbüro
Bundesweit einmalige
Projekte wie diese
sind es, die der Universität Hohenheim
das erste Zertifikat
als familiengerechte
Hochschule BadenWürttembergs
einbringen. 2008 befindet
sich die Universität
bereits in ihrer dritten
Auditierungs-Phase –
Bundesfamilienministerin
Ursula von der Leyen bei
der Übergabe der neuen
Zertifizierung in Berlin
Gleichzeitig laufen die neuen Zielvereinbarungen im Rahmen der laufenden Auditierungsphase verstärkt in die Richtung, vielversprechende Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg
zu unterstützen, um den Frauenanteil vor
allem in Führungspositionen zu erhöhen. Zu
den Plänen gehören zum Beispiel ein universitätseigenes Exzellenzprogramm oder ein
fakultätsübergreifender Mittelpool, aus dem in
Drittmittelprojekten bei Arbeitsausfällen durch
Mutterschutz zusätzliches unterstützendes
Personal finanziert werden kann. Ein weiteres
konkretes Ziel ist ein Konzept, mit dem sich
Elternzeit oder familienbedingte Freistellung
sowie der schrittweise Wiedereinstieg systematisch planen lassen.◄
5.1 Gleichstellung & familiengerechte Hochschule |
Betreuungsnetzwerk, stellt die Universität Hohenheim Kindern von Hochschulangehörigen
innerhalb von 20 Minuten eine Notfallbetreuung. Mit den Hohenheimer Campusferien
„Daniel Düsentrieb“ verringert die Universität
das Betreuungsproblem während der langen
Schulferienzeiten: Mit Kinderbildung betreuen Forscher und Gleichstellungsbüro je 20
Schulkinder bis elf Jahre und deren jüngere
Geschwister ab fünf Jahren ganztägig auf dem
Campus.
www.haus-der-klei-
nen-forscher.de
An regulärer Kinderbetreuung gibt es an der
Universität Hohenheim insgesamt 85 Kindergartenplätze. Davon sind ca. 40 Plätze für
Kinder unter drei Jahren bei Einrichtungen des
Vereins Kind und Beruf in Hohenheim e.V.,
beim Studentenwerk Tübingen-Hohenheim
und bei einer Eltern-Kind-Gruppe.◄
5.1.2 Kinderbetreuung/-bildung:
Zertifikat für bundesweites
Vorreiterprojekt
Fixiert von Kinderaugen, nimmt eine der Erzieherinnen ein Röhrchen Brausetabletten
vom Regal, zerbröselt den Inhalt, füllt Wasser
zu den Krümeln und verschließt den Behälter
wieder. Ein Moment lang ist Stille – bis ein
Mädchen ruft: „Es knallt!“ Und das, bevor das
aufsprudelnde Brausegemisch den Deckel von
dem Röhrchen sprengt. „Das hat uns gezeigt,
dass die Kinder, mit denen wir dieses Experiment schon ein paar Mal durchgeführt haben,
etwas gelernt haben“, bemerkt eine der Erzieherinnen stolz.
Es sind Experimente wie diese, mit denen die
Universität Hohenheim 2008 in ihrer Kita Kleinstein bundesweit Neuland betritt: Als Deutschlands erste Betreuungseinrichtung weitet sie
das Frühförderungskozept des „Hauses der
kleinen Forscher“ auf Kleinkinder unter drei
Jahren aus – und darf ab Dezember die offizielle „Kleine-Forscher-Plakette“ führen.
Bundesweit einmalig ist die Hohenheimer Kinderbetreuung in besonderen Situationen, kurz
Kinderfeuerwehr – ein Pilotprojekt, das sich
seit zehn Jahren bewährt: Versagt das übliche
5.1.3 Stipendien für den
Wiedereinstieg:
Schlieben-Lange-Programm (SLP) für
Nachwuchsforscherinnen mit Kind
Die Promotion: ein Full-Time-Job! Und die
Gründung einer eigenen Familie: ebenso!
Doch zeitlich fallen diese wichtigen, zeitintensiven Lebensabschnitte oft zusammen – und
bringen selbst hoch qualifizierte Nachwuchsforscherinnen dazu, sich von der wissenschaftliche Karriere abzuwenden.
Anders bei neun Nachwuchswissenschaftlerinnen, denen die Universität Hohenheim 2008
dank eigener Förderung erstmals ermöglicht,
die Forscherkarriere mit Kind weiterzuverfolgen. Basis bilden die Fördergelder des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg
und des Europäischen Sozialfonds im Rahmen
des neuen Schlieben-Lange-Programms. Das
neue Programm löst die bisherigen Kontaktund Wiedereinstiegsstipendien ab. Sie liefen
aus, nachdem sich der Bund aus der Kofinanzierung zurückgezogen hatte.
Dazu beschließen die Fachgebiete der Universität Hohenheim, die 90.000 Euro EU- und
Landesmittel um 60.500 Euro aufzustocken.
Statt sechs Doktorandinnen können im Einführungsjahr deshalb neun Promovendinnen im
www.gleichstellung.uni-
hohenheim.de/stipendien
55
56
| 5 Campus & Leben
www.uni-hohenheim.de/mentho
Zeitraum von zwei Jahren mit z.T. unterschiedlich langen Monatsstipendien von 1.200 Euro
gefördert werden.◄
In ausgesuchten Seminaren erwerben beide
dazu alle Schlüsselqualifikationen und können
das Junior-Managerin-Zertifikat der Deutschen
Management Gesellschaft erlangen.
5.1.4 MentHo – Mentoring in
Hohenheim:
An der Wegscheide zwischen
Universität und Berufsleben
So kann die Mentorin ihre Mentee anleiten,
sich frühzeitig und professionell Gedanken
über die akademische Zukunft zu machen, und
sie gezielt bei der Planung und Umsetzung ihrer Karriereschritte fördern. Die Zusammenarbeit der Paare wird für ein bis zwei Semester
vom Gleichstellungsbüro betreut. MentHo gilt
mittlerweile als Social Skill und positives Auswahlkriterium bei Bewerbungen.
Mit MentHo bietet die Universität Hohenheim
ihren Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen spezielle Karrierebrücken in die
Forschung und zwischen Universität und Beruf. Das Kürzel steht für Mentoring Programm
Hohenheim. Dahinter steckt eine sehr persönliche und arbeitsintensive One-to-One-Beziehung zwischen erfahrener Mentorin und ihrer
Mentee.
Die Zahl der Paare steigt kontinuierlich, 2009
wird das 100. Paar an den Start gehen. Grund
genug, die Kosten des Mentoring-Programms
bis Ende 2009 zu übernehmen. Die endgültige
Verstetigung von MentHo in Hohenheim ist
Ziel des Gleichstellungsförderplans.◄
5.2 Zentrale Einrichtungen |
5.2 Zentrale Einrichtungen:
Die Infrastruktur der Universität Hohenheim
5.2.1 Universitätsbibliothek:
Erweiterte Öffnungszeiten
Und in der Bibliothek brennt noch Licht: Auf
Initiative der Studierenden weitet die Universitätsbibliothek 2008 ihre Öffnungszeiten um
13 Stunden pro Woche aus: Von nun an sind
die fast 536.000 Werke, Lehrbücher und Zeitschriften werktags von 8 bis 22 Uhr und am
Wochenende von 10 bis 21 Uhr für die nun
über 8.000 aktiven Nutzer zugänglich.
Gleichzeitig forciert die Universität den Ausbau
der elektronischen Bibliothek: 40 Prozent aller
Zeitschriften und sämtliche Nachschlagewerke
können Forscher und Studierende jederzeit
und an jedem Ort als E-Only-Versionen einsehen. Artikel aus Print-Ausgaben liefert die Bibliothek über den lokalen elektronischen Auftragsdienst als Scan-per-E-Mail direkt an den
Arbeitsplatz.
UB in Zahlen
Bücher und Zeitschriftenbestand:
535.714
Abonnierte Zeitschriften in Papierform: 851
Elektronische Zeitschriften: 14.575
Finanziert werden die neuen Öffnungszeiten
über Studiengebühren als einer wichtigen Säule im Bibliotheksausbau: Rund eine Viertelmillion Euro investiert die Universität in Lehrbücher
und E-Journals. Weitere 2.000 Lehrbücher
jährlich schafft die Fakultät Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften an. Neue ZeitschriftenAbonnements im Wert von 70.000 Euro will die
Fakultät Agrarwissenschaften im kommenden
Jahr zeichnen.◄
Eingetragene aktive Nutzer: 8.102
Öffnungstage pro Jahr: 354
Wochenöffnungsstunden: 92
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stand: 31.12.2008
►►► auch Kapitel 2.4 Studiengebühren auf Seite 28
sowie Kapitel 3.3.2 Publikationen auf Seite 43
57
58
| 5 Campus & Leben
5.2.2 Web & EDV:
Einstieg ins interaktive drahtlose
Zeitalter
►►► auch Kapitel 2.4 Studiengebühren auf Seite 28
Einstieg ins Web 2.0: Mit dem Ideenwettbewerb Studiengebühren experimentiert die
Universität 2008 in einem besonders großen
Maßstab mit E-Government und interaktiven
Formen des Internets: Statt zähen Antragsverfahren stellen Studierende ihre Vorstellungen,
was mit Gebührengeldern geschehen sollte,
direkt ins Internet, voten und kommentieren
andere Vorschläge.
Daneben bringt die Universität in Kooperation
mit weiteren Einrichtungen ein zweites Pilotprojekt an den Start: Gefördert vom DAAD,
entsteht ein Netzwerk-Portal, das weltweit
Alumni, Studierende und Unternehmen verknüpft. 2009 soll eine Informations- und Service-Plattform für Studierende das Konzept,
mit allen Zielgruppen spezifisch in Dialog zu
treten, weiter vorantreiben ...
… und das – wahlweise – auch unter den blühenden Magnolienbäumen der Hohenheimer
Gärten: 2008 weitet das Rechenzentrum die
W-LAN-Abdeckung auf 80 Prozent des Campus aus. Gleichzeitig steigern redundante Leitungen die Zugriffs-Sicherheit auf die Datenspeicher. Ebenfalls ausgebaut: das 10-Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz, das im Vorjahr
erstmals die Universitäten Hohenheim und
Stuttgart verband und seit 2008 alle Landeshochschulen verknüpft.◄
5.2.4 Sprachenzentrum &
Mediothek:
Kursteilnehmerzahl überschreitet
2.000er-Marke
Rekordjahr für das Sprachenzentrum: 2008
steigen Kursangebot und Teilnehmerzahlen
jeweils um 20 Prozent. Wieder sind es Studiengebühren, die den Ausbau möglich machen.
Insgesamt profitieren 2.400 Menschen in 162
Kursen.
Zeitgleich startet die Fakultät Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften die ersten Lehrangebote, die Sprachkurse als festen Bestandteil
ins Bachelor-Studium integrieren: In den Wirtschaftswissenschaften können Studierende
aus Business-Englisch, Wirtschafts-Spanisch
und Wirtschafts-Französisch eine Haupt- und
eine Nebensprache auswählen und als Wahlkurs im internationalen Profilfach anrechnen
lassen.◄
Teilnehmerzahlen in 162 Sprachkursen – Kursangebot 2008
Englisch
54
Spanisch
47 2316
28
133
Deutsch als
Fremdsprache
Französisch
240
1.021
Italienisch
Chinesisch
Russisch
Japanisch
584
Portugiesisch
Abbildung 10:
Kursteilnehmer im Sprachenzentrum 2008
Bezugsgröße: Kalenderjahr, Stichtag: 31.12.2008
Quelle: SPRAZ
5.3 Schloss, Gärten & Museen |
5.3 Schloss, Gärten &
Museen:
Wissenschaft mit
Naherholungsqualität
5.3.1 Schloss Hohenheim:
Eine der schönsten Campusanlagen
Deutschlands
„Ja, ich will“: Im Jahr 2008 wartet die Universität Hohenheim mit einer Neuerung auf und erlaubt erstmals Eheschließungen in den Prunksälen des Schlosses, die sonst nur Tagungen,
Kongressen und akademischen Festakten vorbehalten sind.
Das Schloss Hohenheim, das seit Gründung
der Hochschule in Hohenheim im Jahr 1818
mehrfach verändert wurde, ist ein markantes
Beispiel für die württembergische Schlossbaukunst im ausgehenden 18. Jahrhundert. Die
Gärten, die Museen und das Schloss – ein in
mehr als 200 Jahren gewachsenes Ensemble verschiedenartigster Gartenteile mit einer
Fläche von 34 Hektar – sind Kleinode der
Region.
Wie sehr sich die Region mit der Geschichte verbunden fühlt, belegen 1.200 Besucher,
die am 28. Mai zur Enthüllung des landesweit
ersten Denkmals für Königin Katharina von
Württemberg in den Garten der Universität
strömen. Begrüßt werden die Besucher zum
Festakt am 220. Geburtstag Katharinas von
Seiner Königlichen Hoheit Herzog Carl von
Württemberg als Nachfahre der herzoglichen
Linie des Herrschergeschlechts und Ehrensenator der Universität Hohenheim.
Der heute noch verehrten Monarchin ist die
Universität in besonderer Weise verbunden:
Um den Hunger ihres Volkes zu stillen, gab Katharina 1818 die Anweisung, aus dem Schloss
Führungen durch die Hohenheimer Gärten:
www.uni-hohenheim.de/historische-fuehrungen
Broschüre:
Hohenheimer Gärten – Geschichte und Kunst
von Adolf Martin Steiner, Ulrich Fellmeth und
Matthias Frisch, ISBN 978–3–923107–43–8
Hohenheim eine landwirtschaftliche Versuchsund Lehranstalt zu machen – den Vorläufer der
heutigen Universität Hohenheim.
Für die Universität Hohenheim ist dies ein Teil
der Strategie, sich stärker mit den Gemeinden
vor Ort zu vernetzen. So soll die Bevölkerung
stärker von Kulturveranstaltungen, Sportangebot und Campusanlage profitieren, so wie auch
die Universität auf die lokale Zusammenarbeit
– zum Beispiel auf der Suche nach Mietmöglichkeiten und Wohnraum für Universitätsangehörige – angewiesen ist.◄
5.3.2 Museum zur Geschichte
Hohenheims:
Aufbruch nach Notsuppe und
Hungerjahren
Was hat der indonesische Vulkan Tambora mit
der Universität Hohenheim zu tun? Sein verheerender Ausbruch führte 1816/17 zu weltweiten Missernten und zwei Hungerjahren. Die Not
bewog König Wilhelm II., eine Hochschule zu
gründen, die sich mit verbesserten Anbaumethoden für die Versorgung der wachsenden
Bevölkerung befasste. Die Sonderausstellung
„190 Jahre Hochschule Hohenheim“ beleuchtet diesen historischen Gründungsauftrag an
die Universität, der bis heute fortbesteht.
Museum zur Geschichte Hohenheims
Besucher 2008: ca. 15.000
Öffnungszeiten:
1. April–31. Oktober: Sa 14–17 Uhr,
So und Feiertag 10–17 Uhr
1. November–31. März: So und
Feiertag 10–16 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung (über
Archiv der Universität Hohenheim)
Malerisch inmitten des Exotischen Gartens
gelegen, dokumentiert das Museum „Im Spielhaus“ die Geschichte Hohenheims. Insgesamt
erkunden 2008 rund 15.000 Besucher das
kleine Gebäude, das mit Stuck und Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert selbst ein
Kleinod ist. Dessen ständig aktualisierte Dauerausstellung ist nun mit moderner Museumstechnik neu gestaltet.
Am „Offenen Sommertag“ am 13. Juli führen
Experten von Museum und Universitätsarchiv
zusätzlich durch Schloss und Museum und beantworten Fragen zur größten spätbarocken
Schlossanlage östlich des Rheins. Speziell die
beiden jährlichen Sonderausstellungen ziehen
viele Besucher an, neben der genannten auch
„Die Spur des Granatapfels … und die Sammlung von Heinz E. Hirscher“.◄
www.uni-hohenheim.de/uniarch
59
60
| 5 Campus & Leben
5.3.3 Deutsches
Landwirtschaftsmuseum:
50 Jahre Weltwettpflügen
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
Besucher 2008: ca. 27.000
Öffnungszeiten:
1. April–31. Oktober: Di–Fr 10–13
und 14–17 Uhr, Sa, So und Feiertag
10–17 Uhr
Es ist eine besondere Olympiade, der das Deutsche Landwirtschaftsmuseum 2008 anlässlich
seines 50. Jahrestages mit Ausstellungen und
Vorträgen gedenkt: Vertreter aus 16 Ländern
von drei Kontinenten traten mit ihren Traktoren
an, als die Universität Hohenheim 1958 das erste Weltwettpflügen in Deutschland ausrief.
1. November–31. März: So und
Feiertag 10–17 Uhr
Montags ist das Museum geschlossen.
www.dlm-hohenheim.de
Führungen:
www.uni-hohenheim.
de/dlm-fuehrungen
Zoologisches und Tiermedizinisches Museum
Besucher 2008: ca. 5.600
Öffnungszeiten:
1. April–31. Oktober: Mi 10–14 Uhr,
So 10–16 Uhr (vor allem für Schulklassen)
Der Besucherzuspruch ist bis heute einzigartig. Zwischen 35.000 und 100.000 Personen
schauten einer Disziplin zu, bei der es weder
um Schnelligkeit noch um Flächenleistung
geht. Einzig die Qualität der Pflugarbeit entscheidet. Sieger wurde 1958 übrigens T. L.
Goodwin aus Großbritannien, der die besten
Ergebnisse beim Pflügen von Grasland und
von Stoppelland lieferte. Das Weltwettpflügen
wird bis in die Gegenwart praktiziert.
Unter den drei Museen der Universität Hohenheim ist das Deutsche Landwirtschaftsmuseum mit ca. 5.000 Exponaten auf 5.700 Quadratmetern mit Abstand das größte. Annähernd
27.000 Besucher sehen historische Traktoren,
Pflüge, Sä- und Erntemaschinen im Original
und Modell und erfahren etwas über Melken
und Milchverarbeitung. Davon nehmen 9.500
an 290 Führungen teil. 12.000 Zugriffe auf die
neugestaltete Website bestätigen, dass die
Vorbereitung zahlreicher Museumsbesuche
am Rechner stattfindet.
Im August nur sonntags geöffnet, im
Dezember geschlossen.
www.uni-hohenheim.
de/~boehmer/museum
„Von der Knolle zur Fritte“
ist das Motto des 14. Hohenheimer Feldtages. Im
Zeichen des von der UNO
ausgerufenen
„Internationalen Jahres der Kartoffel“
bestaunen rund 3.000 Besucher an 20 Stationen die
neuesten Entwicklungen in
Kartoffelbau und -ernte. Den
Feldtag führt das Deutsche
Landwirtschaftsmuseum alljährlich zusammen mit dem
Institut für Agrartechnik und
dem Meiereihof durch.◄
5.3.4 Zoologisches
und Tiermedizinisches
Museum:
Gäste in Küche
und Vorratskammer
Faszination oder Ekel:
Die ausgewachsene
Küchenschabe sitzt
nur eine Armlänge
entfernt vor angefressenen
Bohnen,
daneben winden sich
Larven
derselben
Gattung. Aber zum
Glück präpariert hinter
Glas in einem Schaukasten in Form eines
Mini-Dioramas.
Eine ganze Reihe solcher „Gäste in Küche und
Vorratskammer“ beherbergt das Zoologische
Museum der Universität Hohenheim und ermöglicht Vergleichsmöglichkeiten mit daheim
aufgefundenen Schadinsekten.
Die Zoologischen Sammlungen sind aus verschiedenen land- und forstwirtschaftlichen
Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts
hervorgegangen und bergen auch historisch
interessante Objekte. Zudem legt das Insti-
5.3 Schloss, Gärten & Museen |
einen Zuwachs auf
5.600 Besucher verbuchen. Hinzu kommen
22 Sonderführungen
für
Jahrgangstreffen
von
Hohenheimer
„Ehemaligen“ und für
Schulklassen.◄
5.3.5
Landesarboretum:
Mit dem Handy
auf Baum-Safari
tut für Zoologie im Hinblick auf Lehraufgaben
Schausammlungen an.
Einige Schauobjekte haben überregionale Bedeutung. Von der Holzbibliothek sind einige
Bände im Austausch gegen andere Schauobjekte im Forstwirtschaftlichen Museum der
Technischen Universität München ausgestellt.
Vom Forstwirtschaftlichen Institut aus Weihenstephan hat das Hohenheimer Museum drei
Bände als Dauerleihgabe erhalten.
Trotz
weiterhin
eingeschränkter
Öffnungszeiten,
aber zusätzlichen
Ö ff n u n g s t a g e n
in den Sommerferien
und
Sonderführungen
im Rahmen des
Evolutionstages
hat das Museum
nicht nur einen
relativ
hohen
Besucherund
Freundesrückhalt in der Bevölkerung, sondern kann sogar
Der Blick schweift vom
Handy-Display in die
Botanik und zurück, die
digitale Kompassnadel führt den Besucher
durch Wiesen und Wälder, dann ein Jubelruf:
„Gefunden!“ Als erster wissenschaftlicher Garten Deutschlands startet das Landesarboretum
der Universität Hohenheim 2008 das Projekt
„Treefinder“: Auf zehn Meter genau können
Besucher mit entsprechendem Equipment ein
Exemplar der rund 2.500 verschiedenen Baumarten und -sorten aus aller Welt aufspüren.
Landesarboretum
Besucher 2008:
ca. 1.900 in 83 Führungen
Ganzjährig zugänglich
www.gartenbau.uni-
hohenheim.de/landesarboretum
Online-Gehölzdatenbank des
Landesarboretums:
www.uni-hohenheim.de/
gartenbau/datenbank/index.php#
Hard- und Softwareempfehlungen
zur GPS-Baumsuche:
Inhaltlich stützt sich das neue, in Kooperation
mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg verwirklichte Projekt auf die OnlineGehölzdatenbank des Landesarboretums, in
der jeder Baum mit Standortdaten und detailliertem Steckbrief verzeichnet ist.
Lohnenswerte Suchobjekte gibt es viele. Wie
wäre es mit einer Zeitgenossin Goethes? Die
Platane am Spielhaus wurde 1779 gepflanzt
und gehört bundesweit zu den ältesten Gewächsen des botanischen Gartens. Ihre Geschichte geht zurück auf Franziska von Hohenheim, die 1776 eine erste Gehölzsammlung mit fremdländischen, einheimischen
und gärtnerisch nutzbaren Gehölzen anlegte.
Heute bildet das Landesarboretum (Exotischer
Garten und Landschaftsgarten) mit 16,5 Hektar den größten Teil der Hohenheimer Gärten.
Neben der wissenschaftlichen Nutzung durch
die Universität und die angegliederte Staats-
www.gartenbau.uni-
hohenheim.de/gps
Homepage des Projekts
„Treefinder“:
www.forst-fuerst.de/treefinder
Führungen:
www.uni-hohenheim.
de/garten-fuehrungen
61
62
| 5 Campus & Leben
5.3 Schloss, Gärten & Museen |
schule für Gartenbau und Landwirtschaft dient
das Landesarboretum auch der Naherholung
und der Erwachsenenbildung. 2008 nehmen
mehr als 1.900 Besucher an 83 Führungen teil.
Erlebnispädagogen nutzen den Baumbestand,
um Seilklettertechnik zu lehren. Fotografisch
begabte Anwohner engagieren sich bei einem
Fotowettbewerb, durch den die Versuchsstation ihren Baumbestand dokumentiert. Für alle
anderen startet das Landesarboretum ein eigenes Bilderrätsel: Jede Woche finden Besucher einen Bildausschnitt im Internet mit dem
Aufruf, das Original im Garten zu entdecken.
Eine Art Baum-Safari, die sich sogar ganz
ohne Handy oder Taschencomputer durchführen lässt.◄
5.3.6 Institut für Botanik &
Botanischer Garten:
Bäumen beim Wachsen zusehen
Knapp daumendicke Kunststoffbänder umspannen seit Sommer 2008 rund 250 Bäume
des Botanischen Gartens. Darauf entdecken
Besucher eine Zentimeter-Skala und einen
Nonius, an dem sich der aktuelle Umfang ablesen lässt.
Seither halten Forscher des Instituts für Botanik fest, wie sich die Baumumfänge von Monat
zu Monat ändern – um damit Rückschlüsse auf
den Klimawandel zu ziehen. Ergänzt werden
die Hohenheimer Messdaten durch Messreihen in Ostafrika. Bislang tragen bereits 800
Tropenriesen in Kenia die Hohenheimer Mess-
manschetten, 400 sind es in Uganda. Im folgenden Jahr soll das Projekt auf neun Länder
von Äthiopien bis Madagaskar ausgeweitet
werden.
Im Wissenschaftsbetrieb liefert der Botanische
Garten Pflanzen für Praktika und Lehrveranstaltungen für Studierende, Forschern stehen
Garten und Gewächshäuser für wissenschaftliche Anpflanzungen zur Verfügung.
Besuchern und Fachleuten präsentiert die Anlage rund 7.500 Pflanzen in drei Abteilungen.
Ein besonderer Höhepunkt ist die weltweit
einzigartige Vegetationsgeschichtliche Abteilung, die das Einwirken des Menschen auf die
mitteleuropäische Flora in den letzten 6.500
Jahren verdeutlicht. Außerdem zwei Arzneigärten (nach Hildegard von Bingen und nach
pharmazeutischen Inhaltsstoffen). In den Gewächshäusern vollzieht sich die weltweite Aktivität des Botanischen Gartens im „Internationalen Samentausch“ über seinen seit 1892
jährlich erscheinenden Katalog mit über 1.400
Samenarten.
Insgesamt buchen 2008 über 70 Besuchergruppen mit rund 1.500 Personen Führungen
im Botanischen Garten. Für das kommende
Jahr plant das Institut für Botanik ein OnlineVerzeichnis der 7.500 Arten und ihrer Standorte, außerdem eine Bilddatenbank mit über
3.000 Bildern.◄
Botanischer Garten
Besucher 2008: ca. 1.500
in 70 Führungen
Ganzjährig zugänglich
www.uni-hohenheim.
de/botanik/botanischergarten
Führungen:
www.uni-hohenheim.
de/garten-fuehrungen
www.uni-hohenheim.
de/unimusik
63
64
| 5 Campus & Leben
5.4 Kultur & Sport:
Soft Skills und Ausgleich
5.4.1 Kunst & Musik:
37 Aufführungen und über 5.400
Besucher
www.uni-hohenheim.
de/unimusik
www.uni-hohenheim.de/unisport
Deutschland, Anfang der 1930er Jahre: Die
18-jährige Stenotypistin Doris entflieht der
rheinischen Provinz, um im pulsierenden Leben Berlins ihren Platz in der großstädtischen
Vergnügungswelt zu behaupten und zum
„kunstseidenen Mädchen“ zu werden.
Hohenheim 2008, Euroforum: Immer montags
trifft sich das Theaterensemble der Universität
Hohenheim und probt das Theaterstück „Das
kunstseidene Mädchen“. Ziel des Ensembles
ist es, ein bis zwei Mal pro Jahr ein Stück einzustudieren und zur Aufführung zu bringen. Ob
auf oder hinter der Bühne, die Talente für die
verschiedenen Aufgaben zeigen sich by doing:
beim Auswählen und Lesen der Stücke, beim
Verteilen der Rollen, beim Proben, beim Bauen des Bühnenbildes, beim Besorgen der Requisiten, Kostüme, Licht und Vielem mehr.
Die Universität Hohenheim bietet ihren Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitern und allen
Ehemaligen vielfältige Möglichkeiten, nach
Studium und Arbeit aktiv zu musizieren oder
sich als Schauspieler zu erproben. Im Sinfonieorchester, in der Concert Band (einem
sinfonischen Blasorchester), dem Holzbläserund dem Blockflötenensemble, in zwei Chören, zwei Theatergruppen und der Plattform
Jazz/Rock/Pop haben rund 330 Interessierte
eine passende Wirkungsstätte. Insbesondere Studienanfangende knüpfen einfach und
schnell Kontakte.
Über 5.400 Besucher kommen 2008 zu 37
Konzerten, musikalischen Umrahmungen und
Theateraufführungen. Darunter sind auch einige Konzerte mit Gastkünstlern.◄
5.4.2 Universitätssport:
Verbessertes Raumangebot für mehr
Bewegung
Für ihn sei es der wichtigste Termin der Woche, gesteht der Professor, während er den
Jogging-Anzug aus der Sporttasche zieht.
300 Meter Luftlinie entfernt diskutieren Fachkollegen aus dem ganzen Bundesgebiet ihre
jüngsten Erkenntnisse beim gemeinsamen
Mittagessen im Rahmen des jährlichen Forschungskolloquiums. Der Fachgebietsleiter
nutzt die Pause, um die Sauerstoffzufuhr zum
Gehirn nach oben zu treiben, bevor er eine
Stunde später selbst vor der Scientific Community referiert.
Eine valide Prioritätensetzung aus Sicht der
Hohenheimer Sportbeauftragten. In das Programmangebot fließen ständig neue Erkenntnisse aus Gehirn- und Gesundheitsforschung
ein, die das Sportprogramm zum integralen
Bestandteil akademischer Ausbildung machen. Speziell Mannschaftssportarten schulen
neben der sozialen Kompetenz auch Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Leistungsfähigkeit: Soft Skills, die für den beruflichen Lebensweg der Studierenden eine enorme Bedeutung haben.
Während der Professor einmal die Woche
die Mittagspause zum Unisport nutzt, wei-
5.5 Studentisches Engagement |
chen Studierende wegen
voller Stundenpläne auf die
Abendstunden aus und halten sich mit Ballsportarten,
Gymnastik und Tänzen oder
Kampfsportarten fit. Insgesamt bietet die Universität
2008 wöchentlich 56 Kurse,
Wochenendworkshops und
sechs bis sieben Universitätsturniere an. Schwerpunkte
liegen im Bereich Gesundheit und Entspannung, bei
Bewegungsangeboten
im
Tanzbereich und in den
Mannschaftssportarten. Eine
wesentliche Verbesserung
bringt ein neuer Gymnastiksaal in unmittelbarer Nähe
der Universitätssportanlage.
Neben dem Breitensport präsentiert sich die
Universität Hohenheim auch im Leistungssport
als erfolgreich. 2008 erringen Hohenheimer
Sportamateure zwölf Bestplatzierungen auf
Hochschulmeisterschaften und Turnieren.◄
5.5 Studentisches Engagement
Ohne die studentischen Gruppen wäre das
Leben auf dem Hohenheimer Campus weniger lebenswert. Der Allgemeine Studierenden-
Ausschuss (AStA) und die Fachschaften sind
die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der
Hohenheimer Studierenden, wenn es um Beschlüsse in Sachen Unipolitik geht. Sie übernehmen ehrenamtlich einen großen Teil der
Betreuung der Studierenden, wenn sie Probleme mit ihrem Studium haben oder sich an
das neue Leben als Studierende erst gewöhnen müssen.
Auf der Uni-Homepage präsentieren
Zudem gibt es viele Arbeitskreise und studentische Gruppen, die sich innerhalb und außerhalb der studentischen Selbstverwaltung für
das kulturell-soziale Leben an der Universität
engagieren. Hervorzuheben sind die 2008 immer zahlreicher gewordenen Veranstaltungen
in der Thomas-Müntzer-Scheuer (TMS). Nach
intensiver Diskussion ist dieser Treffpunkt als
Ort für die Studierenden erhalten geblieben.
Hier können Kommilitoninnen und Kommilitonen sich auf einen Kaffee treffen, neue
Freunde kennenlernen und am angebotenen
Kulturprogramm teilnehmen.
sich AStA und die verschiedenen
studentischen Gruppen:
www.uni-hohenheim.de/campus
Die Universität Hohenheim unterstützt die studentischen Gruppen
außerdem bei der Vergabe von
Räumlichkeiten oder der Herstellung von Infomaterialien.
Die TMS besuchen nicht nur Studierende –
immer mehr Mitarbeiter und Professoren der
Universität sind hier anzutreffen. Diskussionen
und Workshops zu aktuellen politischen und
gesellschaftlichen Fragen, Kulturveranstaltungen von Theater bis Film und natürlich die
Donnerstag-Parties sind fester Bestandteil des
Hohenheimer Campus-Lebens.◄
Hohenheimer Medaillenspiegel 2008
Platzierung
1. Platz
Teilnehmer/-in
Sportart
Wettbewerb/Ort
Lukas Erdmann
Leichtathletik (60 m Hürden)
Internationale Deutsche Hochschul-Meisterschaft, Darmstadt
Thomas Dold
Laufen
Treppenlauf Empire-State-Building, New York
Universitäts-Mannschaft
Fußball
Adh*-Pokal Fußball Männer, Erlangen
Universitäts-Mannschaft
Reiten
Studierendenreitturnier Conquer Hippique Universitaire, München
Universitäts-Mannschaft
Reiten
Studierendenreitturnier Conquer Hippique, Leipzig
Anke Hummel
Leichtathletik (100 m)
Internationale Deutsche Hochschul-Meisterschaft, Tübingen
Juliana Friedl
Judo (Kat. 63 kg)
Deutsche Hochschulmeisterschaften, Köln
Karin Ebinger
Johannes Brandenburger
Tennis (Mixed)
Deutsche Hochschulmeisterschaften, Hamburg
Johannes Brandenburger
Tennis (Einzel)
Deutsche Hochschulmeisterschaften, Hamburg
Universitäts-Mannschaft
Handball
Pokal des Algemeinen Deutschen Hochschulverbandes, Ulm
Karin Ebinger
Tennis (Einzel)
Deutsche Hochschulmeisterschaften, Hamburg
Tabelle 10:
Raphael Holfelder
Schwimmen (100 m Freistil)
Deutsche Hochschulmeisterschaften, Köln
Hohenheimer Sporterfolge
2. Platz
3. Platz
4. Platz
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AStA Unisport
65
6 Wirtsc
„Als Thinktank, Innovationsschmiede und eine der ersten Adressen für
praxisnahe Ausbildung wird die Universität Hohenheim von der Gesellschaft bereits wahrgenommen. Wirtschafts- und gesellschaftspolitisch ist
das Leistungs-Portfolio der Universität tatsächlich noch reichhaltiger. Hohenheim wirkt: In der Metropolregion als Arbeitgeber und vielfältiger Wirtschaftsfaktor, als Vorreiter bei Modellen zu frühkindlicher Förderung und
zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, als Ansprechpartner für Medien,
als Gastgeber und Anbieter von Kunst und Kultur oder als Touristen-Attraktion und Naherholungsgebiet. Leistungen wie diese will die Universität
künftig stärker nach außen tragen – und der Gesellschaft, die sie finanziert, ihren Mehrwert verdeutlichen.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
Rektor der Universität Hohenheim
67
haft & Gesellschaft
6.1
Wirtschafts- & Standortfaktor Hohenheim
69
6.2
Kinder- & Jugendbildung
70
6.3
Pressearbeit
72
68
| 6 Wirtschaft & Gesellschaft
No, it is not Coca Cola that invented Father
Christmas! Even if such a rumour has been
maintained since 1931. This is when the first
advertisements appeared showing a man in
red together with the brown fizzy drink, making
the clothes of Father Christmas look exactly
the same as the corporate design of the mighty
drinks manufacturer.
However, depictions of Father Christmas in red
are much older than that, as Professor Michael
Schramm, theologian and ethical economist,
pointed out to an audience of nearly 500 children between the ages of eight to twelve three
weeks before Christmas.
The children’s university in the „Studium schnupperale“ (a first glimpse of university education) is one of the University’s most remarkable
activities in the service of the community. In
2008 about 1,500 children on the basis of experiments with dry ice and sweets investigated
basic issues like the formation of clouds or why
chocolate has a taste that appeals.
The University of Hohenheim actually offers
popular transfer of knowledge for all ages,
from elementary to secondary school up until
retirement – something the university regards
highly as its duty to society. It is a further attraction for Stuttgart in its desire to become the
Republic’s most child-friendly city.
The University’s contribution to the region
reaches well beyond the education of desperately needed skilled labour and managers. One
has only to consider the University’s role as a
medium-sized company with over 2.000 jobs
and an economic power of approximately 140
millions euros; or its pool of experts on which
media from the whole Republic like to rely, particularly in times of crises in which the University feels the responsibility to deliver unbiassed
orientation through objective expertise.◄
Nein, Coca Cola hat den Weihnachtsmann
nicht erfunden! Auch wenn sich das Gerücht
seit 1931 hartnäckig hält. Denn da erschien die
erste Werbung mit dem roten Mann und der
braunen Brause, die die Kleidung des Weihnachtsmannes exakt dem Corporate Design
des Getränke-Multis anglich.
Tatsächlich sind Weihnachtsmann-Darstellungen in Rot wesentlich älter, erklärt Theologe und Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Michael
Schramm drei Wochen vor dem Fest der Feste in Hohenheims größtem Auditorium – gefüllt mit fast 500 Kindern im Alter von acht bis
zwölf.
Die Kinderuni im Studium schnupperale ist
eine der auffälligsten Aktivitäten der Universität Hohenheim im Dienst der Gesellschaft.
2008 gehen rund 1.500 Kinder mit Trockeneisexperimenten und Süßwaren-Häppchen so
essenziellen Fragen nach wie Wolken entstehen oder warum Schokolade schmeckt.
Tatsächlich bietet die Universität Hohenheim
populäre Wissensvermittlung für alle Altersgruppen vom Grundschulkind über Oberstufenschüler bis zum Pensionär – was sie durchaus als gesellschaftlichen Auftrag versteht.
Eine Bereicherung für den Standort Stuttgart,
der sich besonders als kinderfreundlichste
Stadt der Republik etablieren will.
Insgesamt reicht der Beitrag der Universität für den Standort weit über die Ausbildung
dringend benötigter Fach- und Führungskräfte hinaus. Etwa in seiner Eigenschaft als mittelständisches Unternehmen mit über 2.000
Arbeitsplätzen und einer Wirtschaftskraft von
rund 140 Mio. Euro. Oder als Expertenpool,
auf den Medien aus der ganzen Republik gerne zurückgreifen – gerade in Zeiten der Krise,
in denen die Universität auch die Verantwortung spürt, interessenneutrale Orientierung
durch objektiven Sachverstand zu geben.◄
69
6 Wirtschaft & Gesellschaft
6.1 Wirtschafts- & Standortfaktor Hohenheim
Die Universität Hohenheim arbeitet nicht nur
durch Forschung und Lehre im Dienste der
Menschen. Mit einer Wirtschaftskraft von insgesamt rund 140 Mio. Euro, als Arbeitgeber
und Innovationszentrum stellt die Universität
auch einen bedeutenden Wirtschafts- und
Standortfaktor mit regionaler bis internationaler Strahlkraft dar.
Die wissenschaftlichen Arbeiten aus der Universität Hohenheim finden oft Begleitung durch
die regionale Wirtschaft. Die Absolventen sind
gefragte Berufseinsteiger. Aber auch die Institution selbst versorgt Handwerk und Dienstleister in der Region dauerhaft mit Aufträgen.
Die mittlerweile über 9.000 Universitätsangehörigen bringen Wirtschaftskraft in den Großraum Stuttgart. Sie sorgen damit nicht nur für
einen stabilen Wohnungsmarkt, sondern tragen auch zu Internationalisierung und kultureller Bereicherung der Gegend bei.
Als Arbeitgeber versorgt die Universität Hohenheim über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien und hat als Ausbildungsbetrieb ständig 40–50 Auszubildende.
Als erste Hochschule in Baden-Württemberg
und zweite Einrichtung Stuttgarts ist die Universität Hohenheim seit 2004 als familiengerecht zertifiziert.
Als Gründerzentrum betreut die Universität
Hohenheim seit zehn Jahren Start-ups und
Spin-offs aus der Forschung, die ihrerseits Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft schaffen.
Als Bildungseinrichtung bietet die Universität
Hohenheim in ihren Räumen zahlreiche Veranstaltungen für Interessierte mit wissenschaftlichen Vorträgen oder dem Studium generale.
Im Studium schnupperale finden Kinder und
Jugendliche den Zugang zur Wissenschaft.
Außerdem ziehen zahlreiche Musik- und Theateraufführungen das Publikum an.
Nicht zu vergessen: das einzigartige Ambiente,
das Ziel für Touristen und Erholungssuchende
aus nah und fern ist.◄
www.uni-hohenheim.
de/schnupperale
►►► auch Kapitel 5 Campus & Leben auf Seite 51ff.
70
| 6 Wirtschaft & Gesellschaft
6.2 Kinder- & Jugendbildung
www.uni-hohenheim.
de/schnupperale
►►► auch Kapitel 5.1.2 Kinderbetreuung/-bildung auf Seite 55
www.uni-hohenheim.
de/fruehstudium-teilnahme
Liste der Vorlesungen
►►► Anhang VI Veranstaltungen & Messebeteiligungen
6.2.1 Studium schnupperale:
Schüler für die Wissenschaft begeistern
Der junge Mann aus Stuttgart bewegt sich
etwas unbeholfen durch die Reihen des Hörsaals. Er erinnert an einen Erstsemester, aber
er ist sichtlich jünger. Bei der Vorlesung ist er
allerdings mit großer Konzentration dabei. Der
17-jährige Gymnasiast gehört zu den hochbegabten Teilnehmern des „Frühstudiums“.
gart ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Stuttgarter Universitäten sowie der
Stuttgarter Zeitung.
•
Schüleruni: Die Veranstaltungen vermitteln anhand konkreter Fragestellungen
einen Eindruck über verschiedene wissenschaftliche Fachgebiete und Anforderungen, die junge Leute der Klassen
11–13 an der Uni erwarten. 2008 geht es
um Globalisierung und akademischen Arbeitsmarkt sowie um Biotechnologie.
•
Frühstudium: Hochbegabte junge Menschen aus regionalen Gymnasien der
Klassenstufen 11–13 haben im Rahmen
des Projektes „Schüler an der Universität“
die Chance, ein Semester lang kostenlos
an regulären Lehrveranstaltungen der
Universität teilzunehmen.
•
Leseruni: „Nachwuchs im Zoo“ und „Doping im Sport“ sind 2008 die Themen der
abendlichen Vorlesungen, die die Stuttgarter Zeitung allen Wissenschaftsinteressierten in loser Folge anbietet.◄
Mit besonderen Vorlesungen und geöffneten
Lehrveranstaltungen bringt die Universität
Hohenheim Schülerinnen und Schülern, aber
auch Erwachsenen die Wissenschaft näher.
Die Veranstaltungen richten sich in Inhalt und
Form an verschiedene Zielgruppen.
auf Seite 125ff.
•
Kinderuni: Sie richtet sich an Acht- bis
Zwölfjährige und beantwortet 2008 die
Fragen: Warum gibt es Regen?, Warum
schmeckt uns Schokolade? und Warum
bringt der Weihnachtsmann „Coca-Cola“?
Die Kinder-Universität Hohenheim-Stutt-
6.2 Kinder- & Jugendbildung |
6.2.2 Fehling-Lab:
Chemie zum Mitmachen
Als erstes bekommen alle Schüler der Klasse
3e der Stuttgarter Sommerrainschule Labormantel, Schutzbrille und Laborausweis verpasst, dann geht es los: Im Riechlabor können
sie allerlei Düfte und Aromen kennenlernen.
Welche Struktur Salz und Zucker haben, das
erfahren sie im Kristall-Labor. Schließlich gewinnen die Schüler im Farblabor künstliche
Farbstoffe aus Schokolinsen.
Der Labortag für Grundschüler ist Teil des
Mitmachangebots des Fehling-Lab, einem Gemeinschaftsprojekt der beiden Stuttgarter Universitäten unter der Leitung des Hohenheimer
Lehrstuhls für Didaktik der Chemie und Ökologie. So soll das Interesse von Schülern an
Naturwissenschaften gefördert und gleichzeitig sollen Lehrer fortgebildet werden.
Seit 2001 haben 760 Schulkassen mit ca.
19.000 Schülern die Veranstaltungen besucht.
Das sind vier bis fünf Schulklassen pro Woche,
und im Grundschulbereich gibt es eine lange
Warteliste.
Darüber hinaus nimmt das Fehling-Lab an
Förderprojekten (N-TEX der Landesstiftung
Baden-Württemberg, MiNe-MINT-Initiative der
Heidehofstiftung) und an den Science Days im
Europapark Rust teil.
Das Lehrerfortbildungszentrum (Lfz) ist von
der Gesellschaft Deutscher Chemiker anerkannt und wird von ihr gefördert. Es bietet
2008 97 Veranstaltungen an, die 1.813 Teilnehmer besuchen.◄
Besonderes Angebot des Lehrerfortbildungszentrums:
Tandemveranstaltungen mit Fachleuten aus Industrie und Forschung, z.B.
– Chemie mit der Mikrowelle
– Farbe und Lacke
– Klebstoffe
– Bioenergie und Biotreibstoffe
– Katalysator u.a.
Beteiligte Firmen:
CEM, Woerwag, Henkel und Daimler; außerdem
Fachleute des Forschungszentrums Karlsruhe
6.2.3 Trekkids:
Kindererlebnistag auf der
Versuchsstation Ihinger Hof
Schätze finden mit Satelliten-Navigation, Feldroboter bauen, intelligente Traktoren bestaunen: 2008 veranstaltet die Versuchsstation
Ihinger Hof der Universität Hohenheim einen
Erlebnistag exklusiv für die kleinen Landwirte
von morgen.
Anlass für den Tag voller Erlebnisse und Visionen ist die Entscheidung der Initiative
„Deutschland – Land der Ideen“, das den Hof
als Zukunftslabor der Agrarwirtschaft zum
„Ausgewählten Ort 2008“ im Wettbewerb „365
Orte im Land der Ideen“ kürt.◄
www.fehling-lab.de
71
72
| 6 Wirtschaft & Gesellschaft
6.3 Pressearbeit:
Experten als Partner der Medien
www.uni-hohenheim.de/presse
Oktober 2008 über 20 Wirtschaftsprofessoren
mit einem eigenen Aufruf an die Öffentlichkeit,
der die besondere Verantwortung von Banken,
Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und
Bürgern in der Krise thematisiert.
Spätabends kehrt das Flugzeug der Kanzlerin
vom Weltfinanzgipfel in Washington zurück.
Frühmorgens am Folgetag sitzen die Wirtschaftsexperten der Universität Hohenheim
bereits im Kreis der Journalisten, liefern fachliche Hintergründe, Kommentare und helfen
bei der Analyse.
Mit 2.520 Abdrucken erreicht die Universität
Hohenheim 2008 ein neues Rekordecho in den
Medien. Inhaltlich stehen die Themen Finanzkrise, die vierteljährliche Zuversichtsstudie
und der Gebührenkompass Studiengebühren
an der Spitze, danach folgen Expertenstatements zum Milchlieferboykott, zur Forschung
bei der Zeckenbekämpfung und zu Biogas.
Hochschulpolitische Medienaufmerksamkeit
bekommt die Universität für den Ideenwettbewerb Studiengebühren, die erste Kinderkrippe
mit naturwissenschaftlicher Früherziehung
für unter Dreijährige und die Wiederwahl des
Rektors.◄
Auch in schwierigen Zeiten Orientierung durch
Sachverstand zu geben ist eine Verpflichtungen, der sich die Universität Hohenheim
2008 in besonderem Maße stellt. Der Bedarf
auf Medienseite ist groß: Von der Ernährungsund Energiekrise im Frühjahr über die sich ausweitende Wirtschaftskrise im Herbst. Neben
mehreren Pressemitteilungen wenden sich im
Pressemitteilungen und Artikel 2004–2008
4.000
3.530
3.454
3.000
2.481
2.000
1.144
931
1.000
164
125
202
244
195
0
2004
Abbildung 11:
Medienresonanz der Universität Hohenheim
2005
2006
Jahr
2007
2008
Pressemitteilungen Artikel
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stand: 31.12.d.J.
Aus Kostengründen erfasst die Universität Hohenheim lediglich Printberichte aus Tages- und
Wochenzeitungen sowie Publikumszeitschriften. Rundfunk und Internetberichterstattung bleiben
unberücksichtigt.
6.3 Pressearbeit |
73
„Mehr Drittmittel, mehr Stiftungslehrstühle, mehr Zusatz-Professuren für
stetig steigende Studierendenzahlen: all das sind beachtliche Leistungsnachweise einer dynamischen, zukunftsorientierten Universität. Dabei
trägt jeder Erfolg jedoch auch die Gefahr in sich, dass sich die Universität zu Tode siegt: denn immer noch und seit vielen Jahren stagniert die
Grundausstattung an Mitarbeitern, Basisbudget und Raum, die diese Zusatzerfolge stützen muss. 2008 hat die Universität Hohenheim die Mangelverwaltung an die Grenzen der Effizienz professionalisiert. Mittelfristig
ist nun das Land gefragt, wenn es das wissenschaftliche Niveau BadenWürttembergs halten will.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
Rektor der Universität Hohenheim
„Von allen Ressourcen gibt es eine, die unbestreitbar die wichtigste ist
und gleichzeitig stets das größte Potenzial in sich trägt: der Mensch. Um
jedem Mitarbeiter das eigene Potenzial zugänglich zu machen, ist die Universität Hohenheim seit zwei Jahren dabei, ihre Personalentwicklung systematisch auszubauen. Nach zwei Jahren erfolgreicher Mitarbeitergespräche sieht sie sich für das kommende Jahr in der Lage, eine systematische Fortbildungsplanung aufzubauen, die den Menschen als Qualitätsund Innovationsquelle ins Zentrum rückt.“
Alfred Funk
Kanzler der Universität Hohenheim
7 Ressourcen
7.1
Menschen
77
7.2
Geld
80
7.3
Raum
85
76
| 7 Ressourcen
An all-round carefree package for health insurees which perfectly combines a GP, health
care, specialist treatment and physiotherapy,
simultaneously increasing the efficiency of the
insurance company: These are the visions with
which Professor Karsten Hadwich, who holds
the newly-created Chair in Service Management and Markets, is preoccupied.
The graduate in business administration and
expert on insurance is the first of four professors who in 2008 achieved renown in the context of the 2012 expansion programme. Others
are set to follow: The University of Hohenheim
and the state of Baden-Württemberg want to
create up to 15 new Chairs by 2012 in order to
provide education to approximately 1,000 additional students. Two new course specialisations with which the University of Hohenheim
expands its educational portfolio are combined
in Professor Hadwich’s professorship: “Health
Management” and “Innovation and Service
Management”.
The University of Hohenheim also records
growth in the area of third-party funds which increased by 20 percent over the previous year.
At the same time, the increase in staff and research activities is putting other resources under pressure: The number of permanent posts
which Baden-Württemberg has made available
to the university has stagnated over the past
twelve years. The same applies to the basic
financial support having stagnated at a level
which no longer ensures the property value
retention of research facilities. In view of the
growing costs for personnel, energy and additional tasks and responsibilities, the universities will also be hit by the pending crisis.
The resources affected most strongly will be
teaching, research and office rooms. In 2008,
the University of Hohenheim succeeded in
creating the room required for the new professorships by using leased property adjacent to
the campus. In the case of lecture theatres,
sophisticated management has counteracted
current growth by adopting strict allocation
guidelines.
However, this efficiency reserve is predicted to
absorb further growth. The next possible step
will be to reschedule lectures for the evening
and at weekends. The state will not be able to
refrain from constructing new buildings in the
medium term.◄
Ein Rundum-Sorglos-Paket für Krankenversicherte, das dem Versicherten ein perfektes
Zusammenspiel von Hausarzt, Vorsorge,
Fachbehandlung und Physiotherapie organisiert und gleichzeitig die Effizienz des Versi-
77
7 Ressourcen
cherungsträgers erhöht: Mit solchen Visionen
beschäftigt sich Prof. Dr. Karsten Hadwich auf
dem neu geschaffenen Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement und -märkte.
Der Betriebswirt und Versicherungsexperte ist
der erste von vier Professoren, die 2008 einen
Ruf im Rahmen des Ausbauprogramms 2012
erhalten. Weitere sollen folgen: Bis zu 15 neue
Lehrstühle wollen Universität Hohenheim und
Land Baden-Württemberg bis ins Jahr 2012
schaffen, um Ausbildungskapazität für rund
1.000 zusätzliche Studierende bereitzustellen.
In der Professur Prof. Dr. Hadwichs kristallisieren sich gleich zwei neue Studienschwerpunkte
heraus, mit denen die Universität Hohenheim
ihr Ausbildungsportfolio erweitert: „Gesundheitsmanagement“ sowie „Innovations- und
Dienstleistungsmanagement“.
Wachstum verzeichnet die Universität Hohenheim auch im Bereich Drittmittel, die im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent nach oben
schnellen. Gleichzeitig setzt das Plus an Mitarbeitern und Forschungsaktivitäten die Ressourcen an anderer Stelle unter Druck: Seit zwölf
Jahren stagniert die Zahl der unbefristeten Mitarbeiterstellen, die das Land Baden-Württemberg der Universität zur Verfügung stellt. Dasselbe gilt für die finanzielle Basisausstattung,
die auf einem Niveau stagniert, das nicht einmal mehr den Werterhalt der Forschungsanlagen sichert. Angesichts wachsender Kosten
für Personal, Energie und zusätzlicher Aufgaben wird die aufziehende Krise auch nicht vor
den Universitäten haltmachen.
7.1 Menschen
7.1.1 Neubesetzte Lehrstühle: Stiftungslehrstuhl und Ausbauprogramm
2012 steigern Zahl der Professuren
Bis ins Jahr 2012 will die Universität Hohenheim um 1.000 Studierende wachsen. Ausgebildet werden sollen sie durch bis zu 15 neue
Professuren. So sehen es das Ausbauprogramm Hochschule 2012 und der Hochschulpakt 2020 vor, mit dem Land und Bund mehr
Kapazitäten für die steigende Zahl der Studierenden schaffen wollen.
Peter Liebig auf Seite 4,
Kapitel 2.3 Ausbauplanung 2012 auf Seite 27,
Kapitel 2.4 Studiengebühren auf Seite 28
sowie Kapitel 7.2.2 Stagnierendes
Basisbudget auf Seite 82
Neben dem Ausbauprogramm und zwei Stiftungslehrstühlen verjüngt sich der Lehrkörper
der Universität Hohenheim derzeit sehr stark,
was die Zahl der Berufungsverhandlungen
2008 sprunghaft nach oben treibt.
Neuberufungen 2008
1
2
5
Altersnachfolge mit
Umwidmung
2
Neubesetzung aus
Hochschule 2012
Nachfolge
Nachfolge mit
Umwidmung
5
Für das weitere Wachstum dürfte diese Effizienz-Reserve jedoch aufgebraucht sein.
Nächstmöglicher Schritt ist es, Vorlesungen
in die Abendstunden und an Wochenenden zu
verlegen. Mittelfristig wird sich das Land jedoch
nicht vor Neubauten verschließen können.◄
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-
Fünf der zusätzlichen Professuren sind der
Universität Hohenheim in einer ersten Tranche
bereits zugesagt. 2008 wird der erste der neuen 2012-Lehrstühle besetzt. Für drei weitere
erteilt die Universität einen Ruf, der in zwei
Fällen noch im gleichen Jahr angenommen
wird.
Alternachfolge
Die am stärksten begrenzte Ressource sind jedoch Lehr-, Forschungs- und Büroräume. 2008
gelingt es der Universität Hohenheim, den notwendigen Raum für die neuen Professuren
durch campusnahe Mietflächen zu schaffen.
Bei den Hörsälen kann ein ausgefeiltes Management mit strikten Vergabe-Richtlinien den
bisherigen Zuwachs noch auffangen.
►►► auch das Interview mit
5
Stiftungsprofessur
Abbildung 12:
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
Berufungsverhandlungen
der Universität Hohenheim
78
| 7 Ressourcen
Gleichzeitig macht sich bei Professoren eine
zunehmende Arbeitsmobilität bemerkbar. Mit
ein Grund ist die W3-Besoldung, deren Höhe
im Gegensatz zur früheren C-Besoldung viel
stärker von Verhandlungen abhängt. Seitens
der Universität wird diese Flexibilität begrüßt.
Die Fluktuation wird dadurch allerdings beschleunigt, weil sich die Forscher vor allem
durch Vertragswechsel eine bessere Bezahlung und bessere Ausstattung sichern.
Ergebnisse der laufenden Berufungs- und Bleibeverhandlungen:
Professoren neu angefangen in
Hohenheim: 8;
Ruf angenommen: 3;
Ruf erhalten (noch keine Entscheidung): 9;
Bleibeverhandlungen: 2;
Davon Ruf nach auswärts angenommen: 2;
Insgesamt laufen Besetzungsverfahren für 20
freie bzw. frei werdende Lehrstühle. Davon
bringt die Universität Hohenheim insgesamt
elf Berufungsverhandlungen erfolgreich zum
Abschluss. Neun weiteren Forscherinnen und
Forschern erteilt sie einen Ruf. Zwei Bleibeverhandlungen enden dagegen mit dem Wechsel
der ehemaligen Mitarbeiter an Hochschulen in
der Schweiz und in Berlin.
In Ruhestand getreten/versetzt: 5.
Im Jahr 2009 sind 122 W3 und drei W2-Stellen
ausgewiesen. Zudem werden drei Professuren
aus Zielvereinbarungsmitteln und vier Professuren aus dem Hochschulprogramm 2012
bezahlt.◄
7.1.2 2.055 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter: Universität bietet mehr Arbeit
7.1.3 Bürokratische Fesseln als
Hemmschuhe
Ein ernstes Handicap im Recruiting sind wenig
attraktive Tarifverträge und überbürokratisierte Verfahren: So hat der neue Tarifvertrag der
Länder (TV-L) die Gehälter im Vergleich zum
alten Bundesangestelltentarif (BAT) faktisch
abgesenkt. Zum Ausgleich sieht das neue System prinzipiell Prämien und Zulagen vor – die
bislang nicht gewährt werden, weil dazu die
Vorlagen fehlen.
Ähnlich schwierig wie gutes Personal zu gewinnen ist es, die besten Kräfte im Wettbewerb
zu halten: Für jede Höherstufung braucht das
Rektorat die Zustimmung aus dem Finanzministerium, ein Vorgang, der gerne einmal sechs
bis acht Wochen dauern kann – und damit
jenseits der Handlungsgeschwindigkeit liegt,
durch die sich ein Konkurrenzangebot abwehren lässt. Hier hoffen die Hochschulen auf
mehr Autonomie, wie sie zum Beispiel in Bayern gewährt wird. Auch dies macht der neue
Tarifvertrag prinzipiell möglich.◄
Vollzeitäquivalente 2008 und 2009
879,8
864,5
900
800
Forschungsgelder, Studiengebühren und das
frisch angelaufene Ausbauprogramm 2012 machen es möglich: 2008 erhöht die Universität
Hohenheim von rechnerisch 1.720 auf 1.813
Vollzeitarbeitsplätze (sog. Vollzeitäquivalente).
So investiert allein die Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften rund eine Million
aus Studiengebühren mehr in ihre Mitarbeiter
für eine bessere Betreuung der Studierenden.
Real beschäftigt die Universität damit 2.055
Kolleginnen und Kollegen in Voll- und Teilzeit.
In Vollzeitäquivalenten schafft die Universität
2008 insgesamt 93 neue Arbeitsplätze. Eine
Zahl, die nach Ansicht der Universität Hohenheim gerne höher liegen könnte: Für die Hochschulen wird es zunehmend schwierig, gute
Mitarbeiter zu bekommen.◄
700
555,4
600
507,4
500
400
300
200
263,8
239,2
108,8
114,0
100
0
2008
Gesamt: 1.719,83
2009
Gesamt: 1.813,04
Professor/-innen
Sonstiger wissenschaftlicher Dienst
Wissenschaftliche Hilfskräfte (geprüft, ungeprüft)
Nichtwissenschaftlicher Dienst
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtage: 01.01. d.J.
Quelle: RA1 Statistik
Abbildung 13:
Mitarbeiter nach Vollzeitäquivalenten
7.1 Menschen |
Mitarbeiter/-innen 2008 und 2009 nach Vollzeitäquivalenten (VZÄ)
Gesamte
Vollzeitäquivalente
Auf Planstellen
2008
2009
Auf Stellen aus
Auf Stellen aus
Drittmitteln
Studiengebühren
Hochsch.
2012
Summe
2008
Auf Planstellen
Drittmitteln
Studiengebühren
Hochsch.
2012
Summe
2009
Professor/-innen
(Besoldungsgruppen
C4, C3, W3, W2)
107,75
1,00
--
--
108,75
107,00
4,00
--
3,00
114,00
Sonstiger wissenschaftlicher Dienst
284,65
205,60
17,13
--
507,38
288,04
239,75
25,40
2,25
555,44
Wissenschaftliche Hilfskräfte (geprüft, ungeprüft)
0,00
205,91
33,32
--
239,23
--
169,62
94,14
--
263,76
Summe wissenschaftlicher Dienst
392,40
412,51
50,45
--
855,36
395,04
413,37
119,54
5,25
933,20
Nichtwissenschaftlicher
Dienst
773,00
85,60
5,87
--
864,47
775,98
97,72
5,64
0,50
879,84
Vollzeitäquivalente
gesamt
1.165,40
498,11
56,32
--
1.719,02
1.171,02
511,09
125,18
5,75
1.813,04
Tabelle 11:
Mitarbeiter/-innen nach
Vollzeitäquivalenten
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtage: 01.01. d.J.
Quelle: RA1 Statistik
7.1.4 Stagnierendes StammPersonal
Besonderes Problem beim Personalzuwachs
ist, dass er allein aus Projektmitteln finanziert
wird, während der Anteil staatlicher Planstellen
stagniert beziehungsweise sinkt.
In Vollzeitäquivalente umgerechnet beschäftigt
die Universität Hohenheim über 30 Prozent ihrer Mitarbeiter befristet und fremdfinanziert.
Besonders hoch ist der Anteil im wissenschaftlichen Dienst, wo die Universität fast die Hälfte
der Belegschaft befristet über Drittmittel und
Ähnliches finanziert.
Ein verheerender Trend – denn für die Hochschulen sind Planstellen das Stützgerüst für
den Basisbetrieb, durch den sie zusätzliche
Projektmittel und -mitarbeiter akquirieren.
Trotzdem zwang der Solidarpakt I die Landeshochschulen, ihr Stammpersonal von 1997 bis
2007 um 10 Prozent abzubauen. Im Anschluss
friert der Solidarpakt II das gesenkte Niveau
trotz steigender Studierendenzahlen und
wachsender Aufgaben in der Administration für
weitere fünf Jahre ein.◄
7.1.5 Systematische Personalentwicklung: Universität verstetigt
Investition in die Belegschaft
„Es war gut, in einer ungestörten Atmosphäre
einmal Dinge aussprechen zu können.“ – „…
gut zu wissen, wo man dran ist und dass man
mit seinem Vorgesetztem gut reden kann.“ –
„Aufgrund des Mitarbeitergesprächs haben wir
Lösungen für viele kleinere Probleme gefunden.“ So lauten einige Ergebnisse der Evaluation, die die neuen Mitarbeitergespräche nach
einem Jahr in der Praxis auswertet. Grund genug für die Universität Hohenheim, das Projekt
Personalentwicklung mit einer halben Stelle zu
verstetigen.
Als erste Konsequenz sollen die Ergebnisse
der Mitarbeitergespräche in eine wesentlich
systematischere Fortbildungsplanung münden,
die Schulungen noch zielgerichteter einsetzt
und mögliche Synergien besser ausschöpft.
Inhaltlich sollen sich die Weiterbildungen sowohl auf Sach- als auch auf Führungskompetenz konzentrieren.◄
79
80
| 7 Ressourcen
7.2 Geld
Gesamtes Finanzvolumen 2008 (in €, gerundet)
Art der Mittel
7.2.1 Gesamtes Finanzvolumen:
Drittmittel steigen – doch Grundausstattung bleibt unterfinanziert
I. Basisbudget des Landes
Landesmittel 2008 nach Staatshaushaltsplan
Übertrag aus dem Vorjahr mit Zweckbindung
Übertrag aus dem Vorjahr ohne Zweckbindung
Ein gutes Jahr für die Forschung! 2008 werben
die Wissenschaftler der Universität Hohenheim
20 Prozent mehr Forschungsgelder ein als
im Vorjahr. Ein gutes Jahr für den Haushalt?
Leider nein. Denn dort, wo der dringendste Finanzbedarf besteht, bringt das Rekordergebnis keine Entlastung.
Insgesamt gibt es fünf Quellen, aus denen sich
der Gesamthaushalt der Universität speist:
I. Basisbudget des Landes:
Die Grundfinanzierung …
Zwischensumme Basisbudget nach Staatshaushaltsplan
Davon abzügl. Einsparauflagen und Verluste:
Globale Minderausgabe, Verluste durch interuniversitäre Mittelverteilung
II. Ausbauprogramme
Hochschule 2012 (Landesmittel) Zuweisung 2008
Hochschulpakt 2020 (Bundesmittel) Zuweisung 2008
Zweckgebundener Übertrag aus dem Vorjahr
III. Ergänzende Landesmittel
Zuweisung 2008
Zweckgebundener Übertrag aus dem Vorjahr
►►► auch das Interview mit
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. HansPeter Liebig auf Seite 4 sowie
Kapitel 7.2.2 Stagnierendes
Basisbudget auf Seite 82
… bestreitet die Universität Hohenheim als
öffentliche Hochschule aus einem Basisbudget des Wissenschaftsministeriums BadenWürttemberg. Damit muss sie die steigenden
Kosten für Personal, Energie und Gebäudebewirtschaftungen begleichen, Lehrstühle und
Einrichtungen ausstatten, wissenschaftliches
Gerät ersetzen und strategische Investitionen
tätigen.
Für die Universität Hohenheim ist dies der Bereich, in dem der dringendste Finanzbedarf
besteht. Denn die genannten Betriebskosten
kann die Universität nur aus diesem Basisbudget des Landes bestreiten – ein Budget, das
vor elf Jahren ohne Inflationsausgleich auf
dem Niveau von 1997 eingefroren wurde.
Zudem kommt die Summe, die im Staatshaushaltsplan angegeben wird, nicht in voller Höhe
bei der Universität Hohenheim an: 1,2 Millionen muss die Hochschule wegen Einsparauflagen und Verlusten zurückzahlen. Das sind
Gelder, die die Universität Hohenheim dem
Land zur Haushaltssanierung zurückzahlen
muss, oder weitere Mittel, die die Universität
durch die Umverteilung der Landesgelder zwischen den Universitäten an andere Hochschulen verliert (interuniversitäre Mittelverteilung).
IV. Studiengebühren
Einnahmen 2008
Zweckgebundener Übertrag aus dem Vorjahr
V. Drittmittel
Einnahmen 2008
Zweckgebundener Übertrag aus dem Vorjahr
Gesamt
Überträge mit Zweckbindung sind Restmittel, die zwar noch
nicht abgeflossen, aber bereits fest gebunden sind (z.B. durch
Verträge). Dazu gehören z.B. Drittmittel-Verträge, bei denen die
Mittel meist schon zum Start für eine mehrjährige Laufzeit eines
Forschungsprojektes bewilligt werden und dann entsprechend
gebunden sind.
Tabelle 12: Gesamtes Finanzvolumen der Universität
Auch 2008 werden lediglich die Gehälter der
Planstellen an die jüngsten Tarifabschlüsse
angepasst – eine Situation, die die Universität
zunehmend vor eine finanzielle Zerreißprobe
stellt.
Vergleich zum Vorjahr: +500.000 Euro (84,2
Mio. → 84,7 Mio. Euro)
7.2 Geld |
Beträge in €
Summen
Ausführliche
Darstellung
Universität weitergeführt werden, ohne dass
deren Basisbudget dafür erhöht würde.
Vergleich zum Vorjahr: –350.000 Euro (2,2
Mio. → 1,9 Mio. Euro)
84.733.200
3.404.300
►►► unten
Kap. 7.2.2
Basisbudget,
Seite 80
1.331.400
89.468.900
– 1.221.100
Endsumme Basisbudget
88.247.800
750.000
►►► oben
Kap. 2.3
Hochschule
2012, Seite 26
40.500
0
Summe Hochschule 2012;
Hochschulpakt 2020
790.500
1.863.300
773.300
Summe Ergänzende Landesmittel
2.636.600
5.447.800
3.459.500
Summe Studiengebühren
8.907.300
14.308.800
Gesamt
►►► oben
Kap. 2.4
Studiengebühren,
Seite 27
►►► oben
Kap. 3.3.1
Drittmittel,
Seite 43
25.978.700
Summe Drittmittel
►►►
Anhang V.2.1
Inneruniversitäre Mittelzuweisung,
Seite 127
40.287.400
140.869.600
Überträge ohne Zweckbindung sind Restmittel, die die Universität in diesem Teilbudget frei verwenden kann.
Bezugsgröße: Haushaltsjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge
gerundet auf 100 €
Quelle: AW
II. Ergänzende Landesmittel:
Anschubfinanzierung für kleinere Maßnahmen …
… sind die vergleichsweise kleinen Zusatzbeträge, die die Universität von Finanz- oder
Wissenschaftsministerium in wechselnden
Programmen zur Verfügung gestellt bekommt.
2008 teilfinanziert die Universität Hohenheim
damit zum Beispiel das Netzwerk Molekulare
Ernährungsforschung, das Life Science Center
und die Graduiertenförderung. Das Problem:
Gute Ideen werden dadurch oft nur kurzlebig
auf den Weg gebracht und müssen von der
III. Ausbauprogramme 2012 & Hochschulpakt 2020: Sondermittel für neue Studienplätze …
… stellen das Land Baden-Württemberg und
der Bund, um zusätzliche Studienplätze für die
wachsenden Studierendenzahlen zu schaffen.
Seit 2007 ist die Universität Hohenheim dabei,
ihr Studienangebot entsprechend auszuweiten: Bis 2012 will sie um rund 1.000 zusätzliche Studienplätze und bis zu 15 neue Professuren wachsen.
►►► auch das Interview mit
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. HansPeter Liebig auf Seite 4,
Kapitel 2.3 Ausbauplanung
2012 auf Seite 27 sowie
Kapitel 7.1.1 Neubesetzte
Lehrstühle auf Seite 77
Finanziell gesehen ist der Ausbau ein Balanceakt: Gemäß der ursprünglichen Planung des
Landesprogramms Hochschule 2012 hätte
das Wachstum ein Verlustgeschäft bedeutet:
Denn das Programm finanziert zwar neue Professuren, Gehälter und Räume, verlangt aber
einen gleichwertigen Eigenanteil der Universitäten, den diese aus ihrer Infrastruktur einbringen müssen.
Bei erfolgreicher Umsetzung ergänzen sich
die Landesmittel durch die Bundesmittel des
Hochschulpaktes 2020, die Studiengebühren
der zusätzlichen Studierenden und durch den
Verwaltungsanteil, den die neuen Professoren
zusammen mit neuen Forschungsprojekten
einwerben (sog. DFG-Programmpauschale).
Damit scheint zumindest für die kommenden
Jahre ein kostenneutrales Wachstum möglich.
Entsprechend dem Ausbau wird der Anteil der
Ausbauprogramme in den kommenden Jahren
sicher noch wachsen.
Vergleich zum Vorjahr 2012 (Land): +600.000
Euro (150.000 → 750.000 Euro)
Vergleich zum Vorjahr 2020 (Bund): +40.500
Euro (0 → 40.500 Euro)
►►► auch Kapitel 2.4 Studiengebühren auf Seite 28
81
82
| 7 Ressourcen
view mit Rektor Prof.
0,6%
6,3% 1,9%
Dr. Dr. h.c. Hans-Peter
Liebig auf Seite 4 sowie
V. Drittmittel:
Selbst akquirierte Gelder für Forschung …
Gesamtes Finanzvolumen 2008: 140,9 Mio. €
►►► auch das Inter-
… sind durch Verträge mit den Geldgebern genau gebunden und dürfen nur für das definierte
Projekt verwendet werden. 20 Prozent plus im
Vergleich zum Vorjahr sind ein beachtlicher
Beleg für die Leistungsstärke der Forscher in
Hohenheim.
Basisbudget
Kapitel 3.3 Drittmittel, Publikationen & Forschungs-
Drittmittel
verwertung auf Seite 43
Studiengebühren 28,6%
Ergänzende
Landesmittel
62,6%
Hochschule 2012;
Hochschulpakt 2020
Bezugsgröße: Haushaltsjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AW
Abbildung 14:
Gesamtes Finanzvolumen
der Universität Hohenheim –
IV. Studiengebühren:
Beiträge für Studium und Lehre …
prozentuale Anteile
… werden den Studierenden landesweit seit
2007 abverlangt. Entsprechend dem Gesetzestext dürfen die Mittel nur für „die Erfüllung
von Aufgaben in Studium und Lehre“ verwendet werden. In diesem Bereich stellen sich die
Studiengebühren inzwischen bereits als unverzichtbar dar.
2008 startet die Universität Hohenheim noch
mit Überträgen von rund 3,5 Mio. Euro aus
dem Vorjahr: Gelder, die jedoch schon zu Jahresbeginn bereits durch vergebene Aufträge
oder Gehaltsverträge verplant oder festgelegt
sind, sodass der Übertrag keinen zusätzlichen
Spielraum schafft.
Eine Gesetzesänderung lässt für das kommende Jahr sinkende Gebühreneinnahmen
von über 20 Prozent erwarten: Die künftige
Geschwisterregelung befreit alle Studierenden mit zwei oder mehr Geschwistern von
Studiengebühren.
Vergleich zum Vorjahr: +308.000 Euro (5,1
Mio. → 5,4 Mio. Euro)
Auch bei den Drittmitteln startet die Universität
Hohenheim 2008 mit einem hohen Übertrag
aus dem Vorjahr. Grund dafür ist die Praxis,
dass Forschungsgelder für mehrjährige Forschungsprojekte schon zu Projektstart ausbezahlt werden, dann aber für die ganze Laufzeit
vertraglich genau definiert gebunden sind.
Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich die
Universität zu Tode siegt: Denn jedes Forschungsprojekt bedeutet eine Zusatzbelastung
für die Infrastruktur und das Stammpersonal.
Beide müssen aus dem Basisbudget finanziert werden – ohne dass es deswegen erhöht
würde.
Sehr wertvoll sind deshalb die Zuschüsse, die
die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
seit 2007 als sogenannte Programmpauschale
gewährt: Zu jedem Forschungsprojekt legt die
DFG noch einmal 20 Prozent Programmpauschale drauf. 2008 sind dies 400.000 Euro –
deutlich mehr als im Vorjahr.
Bei den Drittmitteln startet die Universität
Hohenheim 2008 mit einem hohen Übertrag
aus dem Vorjahr. Grund dafür ist die Praxis,
dass Forschungsgelder für mehrjährige Forschungsprojekte schon zu Projektstart ausbezahlt werden, dann aber für die ganze Laufzeit
vertraglich genau definiert gebunden sind.
Vergleich zum Vorjahr: +4,5 Mio. Euro (21,5
Mio. → 26 Mio. Euro)◄
7.2.2 Stagnierendes Basisbudget:
Universität lebt von der Substanz
Selbst wenn die Drittmittel, Studiengebühren,
ergänzenden Landesmittel und Ausbauprogramme den Gesamthaushalt steigern: Für
den Basisbetrieb und strategische Entschei-
7.2 Geld |
Verwendung des Basisbudgets 2008* (in €, gerundet)
Art der Verwendung
Beträge in €
Summen
Ausgaben gemäß Staatshaushaltsplan
insbes. Personalausgaben und Gebäudebewirtschaftung
EntscheidungsSpielraum
70.166.700
Grundausstattung für zentrale Aufgaben
insbes. Zentrale Einrichtungen (Universitätsbibliothek, Rechenzentrum u.ä.)
2.856.800
Grundausstattung der Einrichtungen
insbes. Institute, Versuchsstationen, Landesanstalten
5.386.800
Mehrperiodige Dispositionen
insbes. Personalausgaben aus Mittelschöpfungen, Kofinanzierungen
2.870.200
Einjährige Dispositionen
4.656.900
Ausgabereste an Einrichtungen
Fixkosten:
Kaum beeinflussbar
Stark begrenzter
EntscheidungsSpielraum
3.242.900
Drittmittelhonorierung
440.000
Ersatzinvestitionsprogramm
0
Kleinere einperiodige Rektoratsbeschlüsse
136.900
Sonstige Einzelmaßnahmen
887.100
Berufungs- und Bleibezusagen
Freier
EntscheidungsSpielraum
1.029.700
Übertrag auf 2009 mit Zweckbindung
2.100
Überträge
Übertrag auf 2009 ohne Zweckbindung
1.278.600
Gesamt
88.247.800
Bezugsgröße: Haushaltsjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 100 €
Quelle: AW
dungen ist der Universität damit nicht geholfen.
Denn diese Finanzströme sind zu 100 Prozent
zweckgebunden.
Entscheidungsspielräume
bleiben nur im Basisbudget. Aber auch hier ist
der größte Teil fest vergeben.
Seit Frühsommer 2008 vermeidet die Universitätsleitung jede größere finanzielle Entscheidung jenseits bestehender Verpflichtungen.
Erstmals werden über das ganze Jahr auch
keine Ersatzinvestitionen vorgenommen.
Grund für die Zurückhaltung sind seit Jahren ansteigende Kosten, die 2008 zum Teil
noch einmal sprunghaft in die Höhe klettern.
Dazu gehören die wachsenden Kosten für
Bleibe- und Berufungszusagen bei zunehmender Fluktuation des wissenschaftlichen
Personals und 2008 noch einmal stark anziehende Energiepreise. Zu den schleichenden
Entwicklungen gehören Leistungen wie das
Hochschuldidaktikzentrum oder das Tutorenprogramm, aus deren Finanzierung sich das
Land zurückzieht, außerdem die Kosten für die
Umstellung auf das Bachelor-/Master-System,
für die die Hochschulrektorenkonferenz einen
Mehraufwand von 15 Prozent der bisherigen
Aufwendungen errechnet hat.
Kaum beeinflussbare Fixkosten:
97,2 Prozent
Real verfügt die Universität Hohenheim 2008
über 88.247.800 Mio. Euro Basisbudget. Den
größten Teil verschlingen die Fixkosten für
Personal, Energie und Gebäudebewirtschaftung, wie sie auch im Staatshaushaltsplan
ausgewiesen sind.
Vergleichsweise fest fixiert ist auch die Grundausstattung der einzelnen Einrichtungen:
von Instituten über Versuchsstationen bis zu
Landesanstalten und den Zentralen Einrichtungen wie Universitätsbibliothek, Rechenzentrum und Ähnlichen. Hier wendet die Universitätsleitung eine feste Formel an, die die
Grundausstattung je nach Fachgebiet, Lehrbelastung und notwendiger technischer Ausstattung berechnet.
Begrenzt disponible Mittel:
keine 2,5 Millionen Gestaltungsspielraum
Entsprechend klein bleibt der Gestaltungsspielraum der Universitätsleitung: Keine 2,5
Mio. Euro stehen zur Verfügung, um Neuanschaffungen und Ersatz der wissenschaftlichen
Ausstattung, Projekte mit Kofinanzierung oder
finanzielle Anreize für herausragende Wissen-
Tabelle 13:
Verwendung des Basisbudgets
durch die Universität Hohenheim
83
84
| 7 Ressourcen
Basisbudget – Verwendung 2008
6,1%
Ausgaben gemäß
Staatshaushaltsplan
Zuweisungen für
Einrichtungen
Ausgabereste an
Einrichtungen
Zuweisungen für
zentrale Aufgaben
Mehrperiodige
Dispositionen
3,7%
3,2%
Kaum
beeinflussbare
Fixkosten
3,3%
1,5%
2,8%
0,5%
0,9%
Begrenzt
disponible
Mittel
0,2%
Berufungs- und
Bleibezusagen
Kleinere einperiodige
Rektoratsbeschlüsse
Drittmittelhonorierung
Sonstige
Einzelmaßnahmen
79,5%
Überträge
1,2%
Bezugsgröße: Haushaltsjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AW
Abbildung 15:
Basisbugdet der Universität Hohenheim – Anteile & disponible Mittel
schaftler in Bleibe- und Berufungsverhandlungen zu finanzieren. Anteilig sind das nur 2,8
Prozent des Basisbudgets oder bezogen auf
das gesamte Finanzvolumen der Universität
1,7 Prozent.
Im Jahr 2008 steigen die Kosten für diese Verhandlungen um 50 Prozent auf über eine Million Euro. Als strategisches Instrument erneuert
das Rektorat auch die Drittmittelhonorierung,
ein Bonus-System, das Forschern alle eingeworbenen Drittmittel um zusätzliche drei Prozent aufstockt. Dagegen setzt die Hochschulleitung die Mittel für Ersatzinvestitionen und
Neuanschaffungen von wissenschaftlichem
Gerät erstmals auf Null herunter.◄
7.2.3 Ausblick 2009:
Anzeichen einer Krise
Während die Belastungen nicht sinken, gibt
es aus der Politik wenig Signale, die schrumpfenden Chancen auf dem globalen Bildungsund Forschungsmarkt durch eine bessere
Grundausstattung zu steigern. Bis 2012 gilt
der Solidarpakt II, der das Basisbudget der
Landeshochschulen weiterhin auf dem Niveau
von 1997 einfriert.
Forschung auf dem aktuellen Stand der Technik und schnelle strategische Maßnahmen
bleiben damit nur punktuell möglich. Erneuert
werden Forschungsanlagen praktisch nur im
Rahmen von Berufungszusagen zum Dienstantritt neuer Professoren. Besonders deutlich
wird das Manko im Vergleich zu führenden
Universitäten im benachbarten Ausland – etwa
der ETH Zürich, die über ein zehnmal höheres
Basisbudget verfügt.
Bei den Studiengebühren sind sinkende Einnahmen für 2009 schon jetzt Gewissheit. Durch
eine Geschwisterregelung sollen alle Studierenden mit zwei oder mehr Geschwistern von
den Gebühren befreit werden. Die Universität
Hohenheim kann fest mit Einbrüchen von über
20 Prozent rechnen.
Hoffnungen gibt es nur in der Forschungsförderung: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) kündigt an, 2009 die „Programmpauschale“ zu evaluieren. Die Pauschale ist
ein Zuschuss von 20 Prozent zu den Mitteln,
mit denen sich die Förderorganisation bei jedem bewilligten Forschungsprojekt auch an
den indirekten Kosten für Räume, Ausstattung
und Ähnliches beteiligt.
Tatsächlich werden die Nebenkosten auf 60
bis 70 Prozent der reinen Projektkosten geschätzt. Für Forschungseinrichtungen bedeutet die Programmpauschale jedoch einen
wichtigen Schritt in die richtige Richtung, der
bald beherzter und auch von anderen Organisationen übernommen werden sollte.◄
85
7.3 Raum |
7.3 Raum
Mieten für den Ausbau:
Universität schafft Raum für Zusatz-Professuren
7.3.1 Gebäudebestand:
Der historische Campus wird eng
Raum für bis zu 15 neue Professuren: Das
Ausbauprogramm Hochschule 2012 lässt den
historischen Campus der Universität Hohenheim zu eng werden. Nach intensiven Verhandlungen schließt die Universität 2008 zwei
Mietverträge für Gebäude in unmittelbarer
Campus-Nähe ab.
Rund 165.000 m² beträgt die eigene Raumausstattung der Universität Hohenheim. Rund
6.000 m² davon sind Hörsäle – zu wenig für
eine dynamische Hochschule, die derzeit stark
im Wachsen ist.
Gebäudeflächen nach Nutzern 2008 (in m²)
Nutzer
Hauptnutzflächen
Universitätsleitung und Zentrale Bereiche
7.663
Universität allgemein; davon zentrale Hörsäle:
6.180 m2 und inkl. Raumpool: 449 m2
13.780
Fakultät Naturwissenschaften
27.410
Fakultät Agrarwissenschaften (ohne Versuchsstationen)
35.563
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
6.074
Versuchsstationen (nicht vollständig, nur bisher
erfasster Bestand)
43.949
Zentrale Einrichtungen
(Universitätsbibliothek, Rechen-, Sprachenzentrum,
Zentrale Versuchstierhaltung)
7.199
Landesanstalten
7.613
Wissenschaftliche Zentren
(Life Science Center, Osteuropa-, Tropenzentrum,
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung,
Kompetenzzentrum Gender und Ernährung)
587
Forschungseinrichtungen
45
Einrichtungen der Universität Hohenheim
186
Museen
Studium und Weiterbildung
Hochschulfremde Nutzer
Gesamt Universität Hohenheim
6.498
77
8.686
Bis zum Wintersemester 2009 sollen die ersten
fünf Zusatz-Professuren im Wollgrasweg 23
vollzählig eingezogen sein. Im Frühjahr 2009
starten Handwerker den Umbau im Wollgrasweg 43, der einmal bis zu sechs Professuren
beherbergen soll.
►►► auch das Interview
mit Prof. Dr. Dr. h.c. HansPeter Liebig auf Seite 4,
Kapitel 2.3 Ausbauplanung
2012 auf Seite 27 sowie
Kapitel 7.1.1 Neubesetzte
Lehrstühle auf Seite 77.
Die Mieten werden mit Geldern aus dem Ausbauprogramm 2012 finanziert. Vorbedingung
war, dass die Universität ihren Raumbedarf detailliert nachweist. Von der Bedarfsermittlung
sind in erster Linie die Professuren der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften betroffen, da hier der Großteil der neuen ZusatzProfessuren angesiedelt ist.
Dabei kann die Universität nachweisen, dass
der Flächenbestand der Fakultät W – einschließlich der neu gemieteten Flächen – in
vollem Umfang notwendig, aber auch ausreichend ist. 2009 soll die punktgenaue Bedarfsermittlung für die Fakultät Agrarwissenschaften folgen.◄
165.330*
Abbildung 16:
Gebäudeflächen der Universität
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Davon angemietete Flächen: 2.304 m2 ►►► folgende Tabelle.
Quelle: RA2
Hohenheim nach Raumarten
Gebäudeflächen 2008 nach Raumarten (in m²); Gesamt: 165.330 m²
Tabelle 14:
0
10.000
20.000
30.000
40.000
Gebäudeflächen der Universität Hohenheim nach Nutzern
Zwangsläufig übt sich die Universität derzeit
in Mangelverwaltung, in dem sie Büroräume
in Campusnähe anmietet und die Räume für
Lehre nur noch nach strengen Vorgaben vergibt. Mittelfristig erscheinen Neubauten jedoch
unausweichlich.
Lagerräume und Archive
21,5%
Büro- und Sitzungsräume
17,9%
rrichtsräume und Bibliotheken
14,4%
Labore
11,9%
Tierhäuser und Ställe
11,6%
Gewächshäuser
9,3%
Werkstätten
6,4%
Wohn- und Aufenthaltsräume
4,7%
Hauswirtschaftsräume
Sonstige
35.575
29.632
23.869
19.619
19.174
15.372
10.575
7.765
1,9% 3.214
0,3% 535
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
86
| 7 Ressourcen
Angemietete Räume 2008 (in m²)
Mietfläche
Mietobjekt
Beschreibung
Christkönigshaus
10 Geschäftsräume zum Betrieb von zwei Lehrstühlen (Theologieprofessuren)
201
Magazin Möhringen
Entlastung der Universitätsbibliothek Hohenheim
530
Für Zwecke der Ernährungsmedizin/Prävention u.a. Universitätseinrichtungen
483
Für Zwecke des Stiftungslehrstuhls Unternehmensgründung und Unternehmertum (Entrepreneurship)
125
Lehrsaal
153
Gymnastiksaal, 2 Nebenräume (davon einer mit 2 eingebauten Duschen) und zugehörige Flurflächen
190
Für den Ausbau „Hochschule 2012“, 1. Tranche (5 Prof. der Fak. Wirtschafts- u. Soz. Wiss.)
623
Wollgrasweg 49
„Bauernschule“
Tabelle 15:
Wollgrasweg 23, 2. OG
Mietflächen der Universität
Gesamtmietfläche
Höhenheim nach Nutzern
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
Mangelverwaltung bei Hörsälen:
Am Neubau führt kein Weg vorbei
Im Sommersemester 2008 überschreiten sieben Hörsäle die kritische Auslastungsgrenze.
Im Wintersemester sind es 21 Hörsäle. Dabei
folgt die Universität Hohenheim den Definitionen der HIS-GmbH, einem Softwareentwicklungs- und Statistikunternehmen der deutschen Hochschulen, das die kritische Schwelle
bei einer zeitlichen Auslastung von 80 Prozent
gegeben sieht.
Betroffen sind vor allem große Hörsäle – ein
Dilemma für die stark wachsende Universität
Hohenheim, deren Studierendenzahl im Rahmen des Ausbauprogramms 2012 um insgesamt 1.000 Studierende wachsen soll. 2008
unterstellt die Universitätsleitung deshalb alle
Hörsäle einer zentralen Verwaltung, reorganisiert die Vergabe mit einer speziellen Software und erlässt strenge Vergaberichtlinien.
In einem zweiten Schritt könnten Vorlesungen
auch in die Abendstunden und auf Wochenenden verlegt werden. Womit die Effizienzreserven allerdings ausgeschöpft wären. Bei
anhaltendem Wachstum führt wohl kein Weg
an einem neuen Audimax mit 1.000 Sitzplätzen vorbei.◄
7.3.2 Baumaßnahmen: Herausragende Neubauten – und weiterhin
hoher Sanierungsbedarf
Ein Schloss mit Prunkräumen, Villen und herrschaftlichen Gärten machen den Campus der
Universität Hohenheim einzigartig. Entsprechend einzigartig ist auch der finanzielle Tribut,
2.304
den Denkmalschutz und historische Bausubstanz fordern.
Die Universität Hohenheim ist gern bereit, auf
den Balance-Akt zwischen Erhalt eines kulturhistorischen Kleinodes und den Nutzungsansprüchen eines modernen Wissenschaftsbetriebes einzugehen. Um das wissenschaftliche
Niveau zu halten, besteht jedoch in einigen
Fällen dringender Handlungsbedarf.◄
Sanierungs-Stau:
Hohe Energiekosten und Gefahr für das
wissenschaftliche Niveau
Die Nachricht ist dem Gesandten eine Pressekonferenz wert: Vor eigens geladenen Journalisten berichtet der Staatssekretär des Wissenschaftsministers, Dr. Dietrich Birk, von zusätzlich 16,5 Mio. Euro, mit denen das Land die
Sanierung von Biogebäude und Landesanstalt
für Chemie in Hohenheim unterstützt.
Finanziert wird der unverhoffte Zuschuss aus
dem Impulsprogramm des Landes BadenWürttemberg. Die Initiative soll den anerkannten Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesuniversitäten abbauen.
Forschungspolitisch ist die Sanierung von hohem Wert: Beide Gebäude sind zentral für den
Forschungskomplex „Agrar- und Ernährungsforschung im Rahmen der Food-Chain“, einem
von vier wissenschaftlichen Schwerpunkten
der Universität Hohenheim.
Gleichzeitig dürfte das tatsächlich benötigte
Sanierungsvolumen in Hohenheim um das
7.3 Raum |
Baumaßnahmen 2008 (in €, gerundet)
Anzahl
Maßnahmen
Kosten
(in €)
Eigenanteil
Universität (in €)
Abgeschlossene Baumaßnahmen
5
11.959.000
791.000
Laufende Baumaßnahmen
11
10.510.000
6
13.965.000
Planungsphase Bauunterlagen
6
14.460.000
Planungsphase Bedarfsbemessung/Programmfestlegung
10
53.230.000
Planungsphase Grundlagenermittlung
4
Stand
Baumaßnahmen in Planung und Vorbereitung 2008
Planungsphase Ausführungsplanung/Ausschreibung
Tabelle 16:
90.000
Baumaßnahmen der Universi-
noch keine Angaben möglich
tät Hohenheim im Überblick
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 100.000 €
Quelle: AT
Drei- bis Vierfache höher liegen. Dringender
Handlungsbedarf herrscht bei den Tierwissenschaften, der Pflanzenernährung, der Phytomedizin und dem Schloss samt Bodenwissenschaften, um vor allem auch die wissenschaftliche Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Besonders die schlechte Wärmedämmung treibt auf
dem historischen Campus die Energiekosten
in die Höhe.◄
gewiesen. Rund 90 Prozent ihrer Gesamtfläche entfallen deshalb auf Felder, Ställe und
Gebäude ihrer Versuchsanlagen und Gärten,
während das Schloss und die Institute auf dem
eigentlichen Campus keine 10 Prozent der Gesamtfläche ausmachen.
Bruttofläche 2008 Campus Hohenheim & Flächen
außerhalb (in ha)
Campus Hohenheim und benachbarte Flächen
Baumaßnahmen im Überblick:
Neubauten für Forschung setzen Maßstäbe
Täglich 7.300 kg Flüssigmist, 3.500 kg Festmist und 5.600 kg nachwachsende Rohstoffe
wie Silomais, Hirse, Grünroggen und Gras:
Aus dieser Melange entstehen seit Juli 2008
Strom und Wärme in der Biogasanlage auf
der Versuchsstation Unterer Lindenhof. Es ist
die erste Biogas-Forschungsanlage im Praxismaßstab in Deutschland – ein Bauprojekt,
mit dem die Universität Hohenheim Maßstäbe
setzt.
Die Forschungsanlage und der Neubau für Lebensmitteltechnologie sind die bedeutendsten
von fünf Baumaßnahmen, die das Universitätsbauamt Stuttgart 2008 für die Universität
abschließt. Elf weitere Baumaßnahmen laufen, 26 zusätzliche sind in Vorbereitung.◄
7.3.3
Gesamter Flächenbestand
Als Forschungseinrichtung mit einem Schwerpunkt in den Agrarwissenschaften ist die Universität Hohenheim in hohem Maße auf die
Versuchsflächen ihrer Versuchsstationen an-
Fläche
Schloss und Institute
65
Hohenheimer Gärten
32
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung (303), Teil
Heidfeld
95
Versuchsstation für Gartenbau (305), ohne Gärten
24
Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischer Landbau (401), inkl. Goldener Acker
150
Flächen außerhalb
Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz (301)
251
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung (303), ohne
Heidfeld
68
Versuchsstation für Tierhaltung, Tierzüchtung und
Kleintierzucht (402)
167
Gesamt Universität Hohenheim
852
Tabelle 17:
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
2008 verringert sich die Bruttofläche der Universität Hohenheim um 10 Hektar auf 852
Hektar. Grund dafür sind Veränderungen in
den Flächen der Versuchsstationen für Pflanzenzüchtung sowie für Nutztierbiologie und
Ökologischen Landbau.◄
Gesamtfläche der Universität Hohenheim
87
88
Impressum
Herausgeber
Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
Universität Hohenheim, 70593 Stuttgart
Tel.:
Fax.:
+49 (0) 711 459-22000
+49 (0) 711 459-24050
[email protected]
www.uni-hohenheim.de
Auflage
350 Stück
Redaktion
Hochschulkommunikation – Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Florian Klebs, Dietmar Töpfer
Layout & Fotoauswahl
Hochschulkommunikation – Zentrales Marketing: Claudia Preker, Josefine Zinke
Titelbild
Zwei Hohenheimer (Katerina Kiparissi, Cornelius Klebe); Fotograf: Oskar Eyb
Weitere Fotos
Oskar Eyb, Sven Cichovizs, Erik Lichtenscheidt, Remufoto, Saja Seus
Korrektorat
Dr. Gisela Hack-Molitor
Englische Übersetzungen
Orange Translations; Dr. Susanne Roeder
Beteiligte Menschen, Abteilungen
und Institutionen
Dipl.-Ing. agr. Rainer Bäßler (Versuchsstation
für Gartenbau), Valeska Beck (Fakultätsassistentin), Prof. Dr. Anne Camilla Bellows (KGE),
Stefan Berkau (AW), Prof. Dr. Martin Blum
(Rektorat), James Bond (007), Dr. Christine
Borkowski (UB), Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
(Rektorat), Prof. Dr. Georg Cadisch (TROZ),
Dr. Helmut Dalitz (Botanischer Garten), Tanja Degler (Fakultätsassistentin), Steffen Diebold (AP), Maximilian Dietzsch-Doertenbach
(Universitätsbund), Dr. Christine Donat (AA),
Martha Eisele (Pers. Referentin d. Rektors),
Dr. Ingrid Ende (AF), Prof. Dr. Ulrich Fellmeth
(Universitätsarchiv), Dr. Anette Fomin (IBH),
Ronny Förster (AW), Alfred Funk (Kanzler,
Rektorat), Anita Gedaschke (AS), Ursula Geiler (Universitätsbund), Dr. h.c. Jochem Gieraths (OEZ), Denise Güttler (AH2), Stefan
Haffke (AStA), Kathleen Heckert (KGE), Dr.
Klaus Herrmann (DLM), apl. Prof. Dr. Reinhard Hilbig (Zool. Museum), Susan HirschleKuhn (RA3), Karl-Wilhelm Horstmann (UB),
Dr. Ludwig Kammesheidt (TROZ), Heidelinde
Kauffmann (Sekretariat Kanzler), Dr. Matthias
Kleinert (Universitätsrat), Dr. Gabriele Klumpp
(ELLS), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karlheinz Köller (Rektorat), Rotraud Konca (Gleichstellungsbüro), Philomena Konstantinidis (AH2),
Brigitte Kretz, Dipl.-Ing. (AT), Andreas Krieg
(AP), Dr. Frank Kupferschmidt (FZID), Heide
Lange (AP), Dipl.-Journ. Stud. Ass. Johanna
Lembens-Schiel (AH2), Hans-Peter Letzgus
(SPRAZ), Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
(Rektor, Rektorat), Dr. Caroline Liepert (LSC),
Prof. Dr. Ute Mackenstedt (Gleichstellungsbeauftragte), Christel Maier (AS), Prof. Dr. Peter
Menzel (Fehling Lab), Petra Müller (AW), Aline Oleschkewitz, Dipl.-Hdl. Tanja Ottenbacher
(HDZ), Dr. Ursula Rothfuß (Fakultätsassistentin), Dr. Kathrin Scheffer (Pers. Referentin d.
Rektors), Franziska Schenk (AA), Tabea Schilling (Unimusik), Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Adolf
Martin Steiner, Dipl.-Math. Klaus Streichfuss
(RZ), Elke Strub (RA2), Lena Süßmann (Pers.
Referentin d. Rektors), Doreen Taubmann
(RA3), TLB GmbH, Svenja Christina Thurm
(RA3), Andrea Unger (RA1 Statistik), Margarete Venturini (RA1), Beate Viakowski (Sekretariat Rektor), Dorothea Wiesmann (Unisport),
Dr. Matthias Wilhelm (AS), Günter Wörl (CCH),
Marlene Wuhrer (Referat Veranstaltungen),
Björn Zinner (AH3)
Wir danken allen Beteiligten und hoffen, wir
haben niemanden vergessen.
89
Anhang
I
Universität Hohenheim – Personalia
90
II
Netzwerke & Rankings
94
III
Studium & Lehre
103
IV
Wissenschaftlicher Nachwuchs & Forschung
105
V
Ressourcen
106
VI
Veranstaltungen & Messebeteiligungen
125
VII
In Memoriam
133
Abkürzungen/Glossar
134
90
| Anhang
I.1 Ehrungen &
Preise
Die Universität Hohenheim ehrte besonders 2008
Geehrte/-r
Ehrung/Preis
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Zeddies, Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre (Emeritus)
Ehrennadel
Tabelle 18:
Prof. Dr. Ulrich Haas, vormals außerplanmäßiger Professor am Institut für Physik
Ehrennadel
Besondere Ehrungen der Universität
Prof. Dr. Hiroshi Yokogawa, Professor an der Kyushu University, Fukuoka, Japan
Ehrendoktor
Hohenheim
Dipl.-Ing. Norbert Rauch, Geschäftsführender Gesellschafter der Rauch Landmaschinenfabrik GmbH
Ehrendoktor
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: Rektorat
Geehrte Preisträger/-innen & Stipendiatinnen/Stipendiaten an der Universität Hohenheim 2008
Tabelle 19:
Preise & Stipendien an der Universität Hohenheim
Geehrte/-r
Preis/Stipendium
Dr. Frank Köhne, Xiaolin Chai
Südwestbank-Preis
Tobias Staib, Andrea Ehmann
Südwestbank-Stipendien
Dr. Alexander Baumeister
Südwestmetall-Förderpreis
Nicole Amen, Christina Engels, Paul Haase-Aschoff, Elke Lorenz, Susanne Rossmann, Simone Stahringer
Herzog-Carl-Stipendien
Kobrat Chotruangprasert, Thi Tranh Nguyen, Win Win Ei Tin
Stipendien der EiselenStiftung für Studierende im
Studiengang „AgriTropic“
Alexander Bernhardt, Mariana Petrova, Sebastian Köpf,
Dinah Sereina Lier, Kobrat Chotruangprasert
Stuttgarter Hofbräu-Stipendien
Fabiano di Bona, Rizal Safrizal, Tobias Hartmann, Yusran Yusran, Zhifang Li, Mulugeta
Demelas Bekele, Ekaterina Dyadkina, Maria Isabel Matute Giron, Yingyu Wu, Yoseph
Melka Ako, Roxana Mendoza Huaitalla, Wiebke Meyer, Henry Lubinda, Rieke Trittin
Helmut-Aurenz-Stipendien
Dr. Bodo Knoll
Wissenschaftspreis des Universitätsbundes Hohenheim e.V.
Dr. Christian Klein, Dr. Andreas Kortekamp, PD Dr. Anja Christina Nagel
Hohenheimer Lehrpreis
Eva Mayerhöffer, Sven Morell, Martina La Rosa
Studienpreise des Universitätsbundes Hohenheim e.V.
Zorica Kauf
Lions-Club-Förderpreis
Dr. Saskia Thurnhofer
Professor Wild-Award
Reza Golbon
Preis des Deutschen
Akademischen Austauschdienstes (DAAD)
Dr. Sybille Neidhart
Jochen-Stephan-Preis
Wiebke Meyer
ELLS-Preis
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: Rektorat
Herausragende Ehrungen für Hohenheimer Studierende & Wissenschaftler/-innen 2008
Geehrte/-r
Ehrung/Preis
Übergreifende/Persönliche Ehrungen
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Zeddies, Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre (Emeritus)
Bundesverdienstkreuz
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig, Rektor
Ehrendoktorwürde der
Landwirtschaftlichen Universität Tirana (Albanien)
Fakultät Naturwissenschaften
Prof. Dr. habil. Dr. h.c. Reinhold Carle, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
„Profesor extraordinario“ der
Universidad Salvadoreña Alberto
Masferrer (El Salvador)
Dr. Ingrid Walz, Institut für Lebensmittelchemie
Bruno-Rossmann-Preis
der Lebensmittelchemischen Gesellschaft
Dipl.-Lebensmittel-Ingenieurin Judith Bretag, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnlogie
Nachwuchsförderpreis der
Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologien (GDL)
Dr. Sandip Pal, Institut für Physik und Meteorologie
Young Scientist Award
(COPS-Workshop)
91
I Personalia
Herausragende Ehrungen für Hohenheimer Studierende & Wissenschaftler/-innen 2008
Geehrte/-r
Ehrung/Preis
Fakultät Agrarwissenschaften
Prof. Dr. Winfried Drochner, Institut für Tierernährung
Mitglied der Litauischen Akademie der Wissenschaften
Prof. Dr. Dr. h.c. Rainer Mosenthin, Institut für Tierernährung
„Adjunct Professor“ an der
Universität von Alberta,
Edmonton (Kanada)
Dr. Michael Frei, Institut für Tierproduktion in den Tropen und Subtropen
Josef G. Knoll-Europäischer
Wissenschaftspreis
Juan Carlos Laso Bayas, Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie in den Tropen und Subtropen
Ruthenberg-Graduierten-Förderpreis
Dr. Pascal Savary, Bundesamt für Veterinärwesen, Doktorand bei Prof. Dr. Thomas Jungbluth
Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für
Nutztierhaltung (IGN)
Dr. Isabelle Neuffer, Institut für Agrartechnik, Doktorandin bei Prof. Dr. Thomas Jungbluth
Forschungspreis der Wissenschaftlichen Gesellschaft
der Milcherzeuger (WGM)
Dr. Hans Peter Maurer, Landessaatzuchtanstalt
Gaterslebener Forschungspreis
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Markus Voeth, Institut für Betriebswirtschaftslehre
Innovationspreis der deutschen Marktforschung
Simone Günter, Claudia Funsch, Olga Bohchova, Philipp Rössler, Martin Reich, Frauke Ludmann
Preisträger/-innen des
Alumni Hohenheim e.V.
Dr. rer. soc. Silke Adam, Institut für Sozialwissenschaften
Robert M. Worcester-Preis
des International Journal of
Public Opinion Research
Prof. Dr. Profs. h.c. Dr. h.c. Klaus Macharzina, Institut für Betriebswirtschaftslehre (Emeritus)
Ehrendoktorwürde der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der TU Dortmund
Tabelle 20:
Ehrungen für Hohenheimer
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AH1
Habilitationen 2008
Fakultät
Institut
Verleihung der
Lehrbefugnis
Physiologie
Physiologie
31.10.2008
Analytische Chemie
Lebensmittelchemie
26.11.2008
Dr. Dagmar Tscherko
Bodenkunde
Bodenkunde und Standortslehre
30.01.2008
Dr. Günter Neumann
Pflanzenernährung
Pflanzenernährung
23.04.2008
Name
Fachgebiet
N
Dr. Jürgen Krieger
N
Dr. Gertrud Morlock
A
A
I.2 Habilitationen &
Erstberufungen
Tabelle 21:
Habilitationen an der Universität
Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
Erstberufungen Hohenheimer Wissenschaftler/-innen 2008
Fakultät
Name
Institut
Auswärtige Professur/Universität
A
PD Dr. Matthias Frisch
Pflanzenzüchtung,
Saatgutforschung und
Populationsgenetik
W2-Professur für Biometrie mit Populationsgenetik der
Justus-Liebig-Universität Gießen; Ruf angenommen
A
Dr. Benjamin Stich
Pflanzenzüchtung,
Saatgutforschung und
Populationsgenetik
Juniorprofessur für Molekulare Pflanzenzüchtung der Justus-Liebig-Universität
Gießen, Stiftungs-Juniorprofessur für Pflanzengenetik/Populationsgenetik der
Universität Bayreuth; beide Rufe abgelehnt; stattdessen Leitung einer „Independent Research Group“ des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung Köln
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AH1
Tabelle 22:
Erstberufungen an Wissenschaftler/innen der Universität Hohenheim
92
| Anhang
I.3 Berufungsverfahren & andere
Veränderungen
im Lehrkörper
Neuberufungen & laufende Berufungsverfahren 2008
Fakultät
Name
Professur
Institut
Besetzungsgrund
Datum
Ihren Dienst in Hohenheim bereits angetreten haben
N
Prof. Dr. Jochen Weiss
Technologie funktioneller Lebensmittel
Lebensmittelwissenschaft
und Biotechnologie
Altersnachfolge
(Umwidmung)
13.10.2008
A
Prof. Dr. Karl Schmid
Nutzpflanzenbiodiversität
und Züchtungsinformatik
Pflanzenzüchtung,
Saatgutforschung und
Populationsgenetik
Neue Stiftungsprofessur
01.12.2008
A
Prof. Dr. Enno Bahrs
Landwirtschaftliche Betriebslehre
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Altersnachfolge
(Umwidmung)
01.09.2008
A
PD Dr. Harald Grethe
Agrar- und Ernährungspolitik
Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
Altersnachfolge
(Umwidmung)
01.04.2008
A
Prof. Dr. Markus
Rodehutscord
Tierernährung
Tierernährung
Altersnachfolge
01.09.2008
A
PD Dr. Jörn Bennewitz
Tierzüchtung und Biotechnologie
Tierhaltung und Tierzüchtung
Altersnachfolge
01.10.2008
W
PD Dr. Karsten
Hadwich
BWL, insbes. Dienstleistungsmanagement und -märkte
Betriebswirtschaftslehre
Neue Professur
aus HS 2012
01.12.2008
W
PD Dr. Gabriel
Felbermayr
Volkswirtschaftslehre,
insbes. Außenwirtschaft
Volkswirtschaftslehre
Nachfolge
01.04.2008
Den Ruf nach Hohenheim haben angenommen
N
Dr.-Ing. Reinhard Kohlus
Lebensmittelverfahrenstechnik
Lebensmittelwissenschaft
und Biotechnologie
Altersnachfolge
23.11.2008
W
PD Dr. Jörg Schiller
Versicherungswirtschaft
und Sozialsysteme
Haushalts- und Konsumökonomik
Neue Professur
aus HS 2012
17.11.2008
Prof. Dr. Thorsten Quandt
Kommunikationswiss., insbes.
interaktive Medien- und
Onlinekommunikation
Sozialwissenschaften
Neue Professur
aus HS 2012
24.11.2008
W
Der Ruf nach Hohenheim ist erteilt, die Annahmeentscheidung steht noch aus bei
Tabelle 23:
Berufungen & laufende Beru-
N
PD Dr. Oliver Pabst
Immunologie
Ernährungsmedizin
Altersnachfolge
(Umwidmung)
27.06.2008
N
Prof. Dr. Julia
Fritz-Steuber
Zelluläre Mikrobiologie
Mikrobiologie
Nachfolge
(Umwidmung)
10.09.2008
A
PD Dr. Antje Herrmann
Nachwachsende Rohstoffe
und Bioenergiepflanzen
Pflanzenbau und Grünland
Nachfolge
(Umwidmung)
21.07.2008
A
Dr. Thomas Lahaye
Phytopathologie
Phytomedizin
Altersnachfolge
27.06.2008
A
PD Dr. Christian Menge
Umwelt- und Tierhygiene
Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin mit Tierklinik
Altersnachfolge
(Umwidmung)
10.09.2008
A
PD Dr. Volker
Stefanski
Verhaltensphysiologie
landwirtschaftlicher Nutztiere
Tierhaltung und Tierzüchtung
Altersnachfolge
(Umwidmung)
25.08.2008
W
Prof. Dr. Marion
Büttgen
Betriebswirtschaftslehre, insbes.
Unternehmensführung
Betriebswirtschaftslehre
Nachfolge
13.10.2008
W
Prof. Dr. Dr.
Jürgen Huber
Betriebswirtschaftslehre, insbes.
Risikomanagement und Derivate
Betriebswirtschaftslehre
Neue Professur
aus HS 2012
07.10.2008
W
Prof. Dr. Andreas Pyka
Volkswirtschaftslehre, insbes.
Innovationsökonomik
Volkswirtschaftslehre
Neue Professur
aus HS 2012
07.01.2009
fungsverfahren an die Universität
Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
Bleibeverhandlungen & Rufe an Professorinnen/Professoren 2008
Fakultät
Name
Professur
Institut
Auswärtige Professur/Universität
Datum (=
Dienstantritt)
Betriebswirtschaftslehre
Universität St. Gallen
01.10.2008
Sozialwissenschaften
Freie Universität Berlin
01.10.2008
Rufe nach auswärts angenommen haben
Tabelle 24:
W
Prof. Dr. Christoph Müller
Unternehmensgründungen und Unternehmertum (Entrepreneurship)
W
Prof. Dr. Barbara Pfetsch
Kommunikationswissenschaft,
insbes. Medienpolitik
Bleibeverhandlungen & Rufe an
Professorinnen/Professoren der
Universität Hohenheim
2008 keine Rufe nach auswärts abgelehnt
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
I Personalia |
Ruhestand 2008
Fakultät
Name
Professur
Institut
Datum
A
Prof. Dr. Rolf Claus
Tierhaltung und Leistungsphysiologie
Tierhaltung und Tierzüchtung
01.04.2008
A
Prof. Dr. Winfried Drochner
Tierernährung
Tierernährung
01.09.2008
A
Prof. Dr. Dr. h.c. mult.
Jürgen Zeddies
Analyse, Planung und Organisation
der Landwirtschaftlichen Produktion
Landwirtschaftliche Betriebslehre
01.09.2008
A
Prof. Dr. Dietrich Leihner
Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen
Pflanzenproduktion und Agrarökologie in den Tropen und Subtropen
01.10.2008
A
Prof. Dr. Christiane Bode
Ernährungsphysiologie
und Genderforschung
Ernährungsmedizin
01.10.2008
Tabelle 25:
In den Ruhestand getretene/versetzte Professorinnen/-en der
Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
Außerplanmäßige & Honorarprofessorinnen/-en 2008
Fakultät
Name
Professur
Institut
Datum
Außerplanmäßige Professoren
A
PD Dr. agr.
Klaus Reiter
Nutztierethologie und Kleintierzucht
Tierhaltung und Tierzüchtung
08.04.2008
N
PD Dr. rer. nat.
Ralf Anken
Zoologie
Zoologie
18.04.2008
A
PD Dr. sc. agr.
Franz Wiesler
Pflanzenernährung
Pflanzenernährung
18.04.2008
A
PD Dr. agr.
Christian Lippert
Agrar- und Ressourcenökonomie
Landwirtschaftliche Betriebslehre
11.06.2008
N
PD Dr. rer. nat.
Wilfried Andlauer
Lebensmittelchemie
Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft
12.09.2008
A
PD Martin Dieterich, Ph.D.
Landschaftsökologie
Landschafts- und Pflanzenökologie
01.12.2008
A
PD Dr. agr. Simone
Graeff-Hönninger
Pflanzenbau und Modellierung
Allgemeiner Pflanzenbau
03.12.2008
A
PD Dr. sc. agr.
Sabine Fiedler
Bodenkunde
Bodenkunde und Standortlehre
10.12.2008
W
PD Dr. rer. oec.
Andreas Kleine
Betriebswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre
18.12.2008
Honorarprofessoren
W
Dr. Hans Schlarmann
Öffentliches Recht
Öffentliches Recht
14.01.2008
N
Prof. Dr. rer. nat.
Peter Grimm
Ernährungswissenschaft
Ernährungswissenschaften
23.04.2008
Tabelle 26:
Außerplanmäßige & Honorarprofes-
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AP
soren der Universität Hohenheim
93
94
| Anhang
Nationale Kooperationen 2008
Kooperationspartner
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische Ausrichtung
Universität Stuttgart
Universität Tübingen
Universität Ulm
Universitätsallianz
2007
universitätsübergreifend
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Hochschule Nürtingen-Geislingen
Hochschule Reutlingen
Hochschule Rottenburg
Universität Tübingen
Rahmenkooperationsabkommen
2005
Hochschulregion Tübingen-Hohenheim
Rahmenvereinbarung
1998
universitätsübergreifend
Kooperationsvereinbarung
2000
Theologie
Hochschule für Wirtschaft und
Umwelt Nürtingen-Geislingen
Kooperationsvereinbarung
2005
Agrarwissenschaften
Hochschule für Forstwirtschaft
Rottenburg
Kooperationsvereinbarung
2007
Agrarwissenschaften
Universität Stuttgart und
Universität Tübingen
Humboldt-Universität Berlin
Kooperationsvereinbarung
1990
Zusammenarbeit im Hochschulbereich
Kooperationsvereinbarung
1981
Lebensmitteltechnik (als Teilgebiet)
Kooperationsvereinbarung
1989
Wirtschaftspädagogik
Kooperationsvereinbarung
1996
Lebensmittelchemie
Kooperationsvereinbarung
2001
Biologie
Kooperationsvereinbarung
2001
Wirtschaftswissenschaften
Kooperationsvereinbarung
2002
Chemie
Kooperationsvereinbarung
2001
Wirtschaftsinformatik – Bachelor
Kooperationsvereinbarung
2004
Kommunikationswissenschaft
Kooperationsvereinbarung
2005
Wirtschaftsinformatik – Master
Kooperationsvereinbarung
1991
Kommunikations- und Medienforschung
Kooperationsvereinbarung
2004
Ernährungsmedizin
Vertrag über die Einrichtung eines Zentrums
2006
Ernährungsmedizin
Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg
Kooperationsvereinbarung
2004
Parasitologie
Fraunhofer-Gesellschaft
Kooperationsvereinbarung
2007
Bioverfahrenstechnik
Ministerium für Ernährung und
Ländlicher Raum Baden-Württemberg
Kooperationsvertrag
10.12.2008
Agrarwissenschaften
Privatärztliche Verrechnungsstelle Baden-Württemberg e.V.
Kooperationsvertrag
31.12.2008
Gesundheitsmanagement und Betriebswirtschaft
Universität Stuttgart
Universität Tübingen
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA3
Partneruniversitäten in Europa & im Vorderen Orient 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Landwirtschaftliche
Universität Tirana
(erneuert 2008)
Albanien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften,
Lebensmitteltechnologie
Bessei
Tierhaltung und Tierzüchtung
Rijksuniversitair
Centrum Universiteit
(RUCA), Antwerpen
Belgien
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
1993
Wirtschaftswissenschaften, Biologie
*
–
Litauische Agaruniversität, Kaunas
Litauen
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1998
Agrarwissenschaften
Drochner
Tierernährung
Litauische Veterinärmedizinische
Akademie, Kaunas
Litauen
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1998
Tiermedizin,
Tierernährung
Drochner
Tierernährung
Universität für
Bodenkultur, Wien
Österreich
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1993
Agrarwissenschaften
Jungbluth
Agrartechnik
Landwirtschaftliche Universität,
Warschau
Polen
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1982
Agrarwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehr
Europa
95
II Netzwerke & Rankings
Die Listen der internationalen Hoch-
Partneruniversitäten in Europa & im Vorderen Orient 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
schulkooperationen unterscheiden
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Bessei
Tierhaltung und Tierzüchtung
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
drei Vertragsarten:
Landwirtschaftliche Universität
Wrocław, Breslau
Polen
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften, insbes.
Tierproduktion
Universität Evora
Portugal
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1988
Agrarwissenschaften,
Agrarbiologie,
Biologie
Universität für
landwirtschaftliche
Wissenschaften des
Banats, Timişoara
Rumänien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
Agrarwissenschaftliche und
Tierärztliche
Universität, Bukarest
Rumänien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1997
Agrarwissenschaften
Köller
Agrartechnik
Agraruniversität
Cluj-Napoca
Rumänien
Letter of Intent
Fakultätsebene
1996
Agrarwissenschaften
Köller
Agrartechnik
Moskauer Staatsuniversität für Lebensmittelproduktion
Russland
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1998
Lebensmitteltechnologie
Isengard
Lebensmittelwissenschaft
und Biotechnologie
Landwirtschaftliche
Timirjasew-Akademie, Moskau
Russland
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1993
Agrarwissenschaften
Zeddies
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Staatl. Akademie
für Landwirtschaft, Samara
Russland
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1999
Agrarwissenschaften
Zeddies
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Staatl. Agraruniversität, St. Petersburg
Russland
Letter of Intent
Fakultätsebene
1994
Agrarwissenschaften
Zeddies
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Finanzakademie
der Regierung
der Russischen
Föderation, Moskau
Russland
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1992
Wirtschaftswissenschaften
Belke, Burghof
Betriebswirtschaftslehre
Moscow State
Agro-Engineering
University, Moskau
Russland
Kooperationsvertrag
Institutsebene
1996
Agrartechnik
*
Agrartechnik
Slowakische
Landwirtschaftliche
Universität, Nitra
Slowakei
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1999
Agrarwissenschaften
Geldermann
Tierhaltung und Tierzüchtung
Universidad de
Alcalá ed Henares
Spanien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1993
Wirtschaftswissenschaften
*
Betriebswirtschaftslehre
Landwirtschaftliche Universität,
Prag-Suchdol
Tschechien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1988
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Nationale Agraruniversität der
Ukraine, Kiew
Ukraine
Letter of Intent
Fakultätsebene
1995
Agrarwissenschaften
Liebig
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
Szent István
University, Gödöllö
Ungarn
Letter of Intent
Fakultätsebene
1990
Agrarwissenschaften
Jungbluth
Agrartechnik
Ungarisches Landwirtschaftsmuseum
Ungarn
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1990
Agrarwissenschaften
Herrmann
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
State Agricultural
Academy Poltava
Ukraine
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2007
alle Fachrichtungen
Köller
Agrartechnik
Belarussische Agrarakademie, Gorki
Weißrussland
Letter of Intent
Fakultätsebene
1996
Agrarwissenschaften
Kleisinger
Agrartechnik
Israel
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2007
alle Fachrichtungen
Valle-Zárate
Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
University of Aleppo
Syrien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1990
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Partneruniversitäten der Universität
Çukurova-Universität, Adana
Türkei
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2003
Agrarwissenschaften
Römheld
Pflanzenernährung
ren Orient
– Abkommen
– Letters of Intent (das sind in der
Regel relativ neue Abkommen, die
auf drei Jahre befristet sind)
– Austauschvereinbarungen
1995
Agrarwissenschaften
Kleisinger
Agrartechnik
Die Einordnung erfolgt nach Kontinenten und Ländern. Um die erste
Kontaktaufnahme zu erleichtern,
sind die Ansprechpartner gelistet.
Vorderer Orient
Hebrew University
of Jerusalem
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Neue Kooperationsbeauftragte zu ernennen.
Quelle: AA
Tabelle 28:
Hohenheim in Europa & im Vorde-
96
| Anhang
Partneruniversitäten in Afrika 2008
Tabelle 29:
Partneruniversitäten der Universität
Hohenheim in Afrika
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
University of
Alexandria
Ägypten
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2008
Mikrobiologie
Breer
Physiologie
Ethiopian Health and
Nutrition Research
Institute (EHNRI),
Addis Abeba
Äthiopien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2000
Ernährungswissenschaften
Biesalski
Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
Alemaya University,
Dire Dawa
Äthiopien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1999
Agrarwissenschaften,
Lebensmitteltechnologie
Liebig
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
International
Livestock Research
Institute (ILRI),
Addis Abeba
Äthiopien
Kooperationsvertrag
Institutsebene
1988
Tierproduktion
in den Tropen
Valle-Zárate
Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
Institut National
de la Recherche
Agricole du Bénin
(INRAB), Cotonou
Benin
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1995
Agrarwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
West Africa Rice
Development
Association
(WARDA), Bouake
Elfenbeinküste
Kooperationsvertrag
Institutsebene
2000
Tropische
Agrarökonomie
*
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
African Economic Research
Consortium, Nairobi
Kenia
Kooperationsvertrag
Institutsebene
2008
Tropische
Agrarökonomie
Zeller
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Bunda College,
University of Malawi
Malawi
Kooperationsvertrag, Institutsebene
2008
Tropische
Agrarökonomie
Zeller
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Université de
Niamey
Niger
Kooperationsvertrag
Institutsebene
1993
Agrarwissenschaften
*
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Institut National
des Recherches
Agricoles du Niger
(INRAN), Niamey
Niger
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1995
Agrarwissenschaften
*
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Sokoine University
of Agriculture
Tansania
Kooperationsvertrag
Institutsebene
2008
Tropische
Agrarökonomie
Zeller
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Regional Universities Forum for Capacity Building in Agriculture, Kampala
Uganda
Kooperationsvertrag
Institutsebene
2008
Tropische
Agrarökonomie
Zeller
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Neue Kooperationsbeauftragte zu ernennen.
Quelle: AA
Partneruniversitäten in Asien 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Bangladesh Agricultural University
Bangladesh
Letter of Intent
Institutsebene
2007
Agrarwissenschaften, Umwelt
und Tierhygiene
Böhm
Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin
Nanjing Agricultural
University, Nanjing
China
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
China Agricultural University
(CAU), Beijing
China
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1980
Agrarwissenschaften,
insbes. Ökologische
Landwirtschaft und
Landnutzung
Liebig
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
Northwest A&F
University, Yangling
China
Letter of Intent
Hochschulebene
2006
alle Fachrichtungen,
insbes. Phytomedizin
*
Phytomedizin
International Crops
Research Institute
for Semi-Arid
Tropics (ICRISAT)
Patancheru,
Hyderabad
Indien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1985
Agrarwissensschaften, insbes.
Pflanzenbau in
den Tropen
Streck
Bodenkunde und
Standortslehre
Indonesian Agency
for Agricultural
Research and Development, Ministry
of Agriculture
Indonesien
Letter of Intent
Institutsebene
2007
Institut für
Agrartechnik
J. Müller
Agrartechnik
II Netzwerke & Rankings |
Partneruniversitäten in Asien 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Tadulako University
Indonesien
Letter of Intent
Fakultätsebene
2007
Agrarwissenschaften
T. Müller
Pflanzenernährung
Kyushu University,
Fukuoka
Japan
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2004
alle Fachrichtungen
J. Müller
Agrartechnik
Kazakh State
Agricultural
University, Almaty
Kasachstan
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften
Sauerborn
Pflanzenproduktion und
Agrarökonomie in den
Tropen und Subtropen
University Pertanian
Malaysia Serdang,
Selangor
Malaysia
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1990
Agrarwissenschaften,
insbes. Agrar- und
Sozialökonomie
in den Tropen
und Subtropen
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
International Rice
Research Institute
(IRRI), Los Baños
Philippinen
Letter of Intent
Fakultätsebene
1991
Agrarwissenschaften,
insbes. Nacherntetechnologie und
Tierproduktion
K. Becker
Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
Leyte State
University (VISCA)
Philippinen
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
1998
Agrarwissenschaften
in den Tropen
und Subtropen
J. Müller
Agrartechnik
National University
of Singapore (NUS)
Singapur
Landesabkommen
2006
alle Fachbereiche
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
King Mongkut’s
Institute for Technology, Bangkok
Thailand
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Lebensmitteltechnologie, Agrarwissenschaften
*
–
Chiang Mai University, Chiang Mai
Thailand
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1997
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Kasetsart University
Bankhen, Bangkok
Thailand
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1997
Agrarwissenschaften, insbes.
Agrarökonomie
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Mae Jo University,
Chiang Mai
Thailand
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2000
Agrarwissenschaften
Wünsche
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
Asian Institute
of Technology
(AIT), Bangkok
Thailand
Letter of Intent
Institutsebene
2006
Agrarökonomie,
Sozialwissenschaften
in den Tropen
und Subtropen
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Silpakorn University, Bangkok
Thailand
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2002
Agrarwissenschaften
J. Müller
Agrartechnik
Thai Nguyen University of Economics
and Business Administration (TUEBA),
Thai Nguyen City
Vietnam
Letter of Intent
Fakultätsebene
2005
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Thai Nguyen
University for
Agriculture and
Forestry (TUAF),
Thai Nguyen City
Vietnam
Letter of Intent
Fakultätsebene
2005
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Thai Nguyen
University for
Agriculture and
Forestry (TUAF),
Thai Nguyen City,
(Vormals Bac Thai)
Vietnam
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
1997
Agrarwissenschaften
Doppler
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Hanoi Agricultural University
No. 1 (HAU),
Gialam-Hanoi
Vietnam
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
1997
Agrarwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
National Institute of
Animal Husbandry
(NIAH), Hanoi
Vietnam
Tabelle 30:
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Neue Kooperationsbeauftragte zu ernennen.
Quelle: AA
1997
Tierproduktion
Valle-Zárate
Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
Partneruniversitäten der Universität
Hohenheim in Asien
97
98
| Anhang
Partneruniversitäten in Amerika 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
National Center
For Atmospheric
Research (UCAR),
Boulder Colorado
USA
Kooperationsvertrag
Institutsebene
2001
Physik, Meteorologie
*
Physik und Meteorologie
University of
California, Davis
USA
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2004
alle Fachrichtungen
Fangmeier
Landschafts- und
Pflanzenökologie
International Food
Policy Research
Institute (IFPRI)
USA
Kooperationsvertrag
2008
Agrarwissenschaften
Zeller
Agrar- und Sozialökonomie
in den Tropen und Subtropen
Iowa State University, Ames Iowa
USA
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2000
Agrarwissenschaften
Köller
Agrartechnik
Purdue University,
West Lafayette
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrarwissenschaften,
Biologie, Lebensmitteltechnologie
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
University of
Madison Wisconsin
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
University of Minnesota, Twin City
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
University of
Georgia, Athens
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Florida Agricultural
& Mechanical University, Talahassee
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Akademisches
Auslandsamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
University of Illinois,
Urbana-Champaign
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2001
Agrarwissenschaften,
Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie
Zebitz
Phytomedizin
Universidad Nacional de Formosa
Argentinien
Letter of Intent
Fakultätsebene
2008
Agrarwissenschaften
Köller
Agrartechnik
Universidade
Federal do Ceará,
Fortaleza-Ceará
Brasilien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1999
Agrarwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Universidade
Federal de Vicosa,
Vicosa-MG
Brasilien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
1999
Agrarwissenschaften
*
Agrartechnik
Universidad
de Talca
Chile
Kooperationsvertrag, Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften
Liebig
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
Universidad
Mayor, Santiago
Chile
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2001
Agrarwissenschaften
Liebig
Sonderkulturen und
Produktionsphysiologie
Pontificia Universidad Católica de
Chile, Santiago
Chile
Austauschabkommen
Hochschulebene
2006
alle Fachrichtungen
Akademisches
Auslandamt
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Centro Agronómico
Tropical de Investigación y Ensenanza
(CATIE), Turrialba
Costa Rica
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2007
Agrarwissenschaften
Leihner
Pflanzenproduktion und
Agrarökonomie in den
Tropen und Subtropen
Escuela de
Agricultura de la
Región Tropical
Húmeda (Earth)
Costa Rica
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2007
Agrarwissenschaften
Leihner
Pflanzenproduktion und
Agrarökonomie in den
Tropen und Subtropen
Universidad de Costa Rica, San José
Costa Rica
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2005
alle Fachrichtungen
Weber
Pflanzenzüchtung,
Saatgutforschung und
Populationsgenetik
Universidad
Nacional de
Colombia, Bogotá
Kolumbien
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2000
Agrarwissenschaften
Schultze-Kraft
Pflanzenproduktion und
Agrarökonomie in den
Tropen und Subtropen
International Wheat
and Maize Improvement Center (CIMMYT), Mexiko D.F.
Mexiko
Kooperationsvertrag
Institutsebene
1998
Pflanzenzüchtung Genetik und
Biotechnologie
Melchinger
Pflanzenzüchtung,
Saatgutforschung und
Populationsgenetik
Nordamerika
Lateinamerika
II Netzwerke & Rankings |
Partneruniversitäten in Amerika 2008
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Universidad Católica
„Nuestra Señora
de la Asunción”
Paraguay
Letter of Intent
Fakultätsebene
2007
Agrarwissenschaften, Agrartechnik
Köller
Agrartechnik
Tabelle 31:
Partneruniversitäten der Universität
Hohenheim in Amerika
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Neue Kooperationsbeauftragte zu ernennen.
Quelle: AA
Universitäten mit Studierendenaustausch 2008 (ohne ERASMUS)*
II.2.2 Universitäten mit Studierendenaustausch
Kooperationspartner
Land
Art der Vereinbarung
Seit
Fachspezifische Ausrichtung
Universidad de Costa Rica, San José
Costa Rica
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2005
alle Fachrichtungen
Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago
Chile
Austauschabkommen
Hochschulebene
2006
alle Fachrichtungen
Kyushu University, Fukuoka
Japan
Kooperationsvertrag
Hochschulebene
2004
alle Fachrichtungen
Universidad Autónoma de Chapingo
Mexiko
Austauschabkommen
Fakultätsebene
2004
Agrarwissenschaften
Collegio Postgraduados
Mexiko
Austauschabkommen
Fakultätsebene
2005
Agrarwissenschaften
Iowa State University, Ames Iowa
USA
Kooperationsvertrag
Fakultätsebene
2000
Agrarwissenschaften
Purdue University, West Lafayette
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrarwissenschaften, Biologie,
Lebensmitteltechnologie
University of Madison Wisconsin
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
University of Minnesota, Twin City
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
University of Georgia, Athens
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Florida Agricultural & Mechanical University, Talahassee
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2005
Agrar- und Naturwissenschaften
Universitäten mit Studierendenaus-
USA
Austauschabkommen
Hochschulebene
2001
Agrarwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie
tausch mit der Universität Hohen-
University of Illinois, Urbana-Champaign
Tabelle 32:
heim (ohne ERASMUS)
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Nach Ländern sortiert; ERASMUS ►►► folgende Tabelle.
Quelle: AA
ERASMUS-Partneruniversitäten 2008
II.2.3 ERASMUSPartneruniversitäten
Kooperationspartner
Land
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Agraruniversität Cluj-Napoca
Rumänien
1997
Agrartechnik, Tiermedizin,
Lebensmitteltechnologie
Drochner
Tierernährung
Agro Paris Tech
Frankreich
2001
Agrarwissenschaften
Donat
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Universitá degli Studi di Milano
Italien
1997
Agrarwissenschaften
Jungbluth
Epinatjeff
Agrartechnik
Litauische Agraruniversität, Kaunas
Litauen
1997
Agrarwissenschaften
Donat,
Drochner
Universitätsleitung und zentrale Bereiche
Tierernährung
Universidad de Almería
Spanien
*
Agrarwissenschaften
von Wirén
Pflanzenernährung
Abkommen im Rahmen von ERASMUS werden getrennt von den
Czech University of Life
Sciences Prague
Tschechien
1997
Agrarwissenschaften
Doppler
Gerhards
Köller
Agrar- und Sozialökonomie in
den Tropen und Subtropen
Phytomedizin
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Çukurova Üniversitesi
Türkei
2004
Agrarwissenschaften
Drochner
Tierernährung
Institutsvereinbarungen handelt. Die
Ege Üniversitesi
Türkei
2004
Agrarwissenschaften
Köller
Agrartechnik
Austauschabkommen dagegen sind
Sabanci Universität
Türkei
2003
Agrarwissenschaften
von Wirén
Pflanzenernährung (Düngung)
University of Aberdeen
Großbritannien
*
Agrarwissenschaften
Jungbluth
Epinatjeff
Agrartechnik
übrigen Vereinbarungen geführt,
da es sich hierbei um bilaterale
universitäre Abkommen. Daher folgt
die Sortierung bei ERASMUS der
fachspezifischen Ausrichtung.
99
100
| Anhang
ERASMUS-Partneruniversitäten 2008
Kooperationspartner
Land
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Slowakische Landwirtschaftliche Universität, Nitra
Slowakei
1999
Agrarwissenschaften
Zeddies
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
Université Catholique de Louvain
Belgien
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
University of Copenhagen,
Faculty of Life Sciences
Dänemark
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
University of Helsinki
Finnland
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Montpellier SupAgro
Frankreich
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Institut National Polytechnique de Lorraine, Nancy
Frankreich
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Römheld
Bodenkunde und
Standortslehre
Università degli Studi di Firenze
Italien
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Wageningen University
and Research Center
Niederlande
1988
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Römheld
Pflanzenernährung
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Universität für Bodenkultur, Wien
Österreich
*
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Landwirtschaftliche Universität Wrocław, Breslau
Polen
*
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Bessei
Tierhaltung und Tierzüchtung
Warsaw University of Life Sciences
Polen
2007
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Zikeli
Pflanzenbau und Grünland
Universidad de la Laguna, Teneriffa
Spanien
*
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Agrarwissenschaftliche
Universität Gödöllö
Ungarn
1999
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Jungbluth
Epinatjeff
Donat
Agrartechnik
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Katholische Universität Leuven
Belgien
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie, Biologie
(spez. Mikrobiol.) ab 04/05
Stahr
Rassow
Bodenkunde und
Standortslehre
Swedish University of Agriculture, Uppsala
Schweden
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie (Bodenkundliche/agrarbiol. Fächer)
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Universität Evora
Portugal
*
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie, Biologie
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
Technical University of Lublin
Polen
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie insbes.
Bodenwissenschaften
Stahr
Bodenkunde und
Standortslehre
ENSA, Rennes
Frankreich
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie, Lebensmitteltechnologie
Donat
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Norwegian University of
Life Sciences, Aas
Norwegen
1997
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie, Lebensmitteltechnologie
Donat
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Universidad Politécnica de Valencia
Spanien
*
Agrarwissenschaften
Agrarbiologie, Wirtschaftswissenschaften
Stahr
Donat
Bodenkunde und Standortslehre
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Université de Montpellier 1
Frankreich
1997
Agrarwissenschaften
Agrarökonomie
Großkopf
Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
Agricultural University of Athens
Griechenland
1997
Agrarwissenschaften
Agrarökonomie
Großkopf
Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
Università degli studi di Bologna
Italien
1997
Agrarwissenschaften
Agrarökonomie
Großkopf
Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
Universidad Politécnica de Madrid
Spanien
*
Agrarwissenschaften
Agrarökonomie
Großkopf
Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
Agrarwissenschaftliche Universität Debrecen
Ungarn
2001
Agrarwissenschaften
Zeddies
Landwirtschaftliche
Betriebslehre
University of Oulu
Finnland
1997
Biologie
Donat
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
Université Jean-Moulin (Lyon 3)
Frankreich
1992
diverse Studiengänge
Donat
Universitätsleitung und
zentrale Bereiche
University of Helsinki
Finnland
1997
Ernährungswissenschaften
Biesalski
Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
Université René Descartes, Paris V
Frankreich
1997
Ernährungswissenschaften
Bode
Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
II Netzwerke & Rankings |
ERASMUS-Partneruniversitäten 2008
Kooperationspartner
Land
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Landwirtschaftliche Universität, Wageningen
Niederlande
1988
Ernährungswissenschaften
Biesalski
Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
Universität Wien
Österreich
2000
Ernährungswissenschaften
Kommunikationswiss.
Biesalski
Pfetsch
Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
Sozialwissenschaften
Universität Gent
Belgien
1997
Kommunikationswiss.
Pfetsch
Sozialwissenschaften
Sozialwissenschaften
University of Jyväskylä
Finnland
1997
Kommunikationswiss.
Pfetsch
Universidad de Vigo
Spanien
2004
Lebensmittelchemie
Vetter
Lebensmittelchemie
Università degli studi di Verona
Italien
1997
Lebensmitteltechnologie
Hammes
Lebensmittelwissenschaft
und Biotechnologie
Drochner
Tierernährung
Litauische Veterinärmedizinische Akademie, Kaunas
Litauen
2002
Lebensmitteltechnologie
Agrarwissenschaften
Tiermedizin
Institut Supérieure d’Agriculture
Rhône-Alpes/I.S.A.R.A./Lyon
Frankreich
1996
Lebensmitteltechnologie
Agrarwissenschaften
Isengard
Lebensmittelwissenschaft
und Biotechnologie
Katholische Universität Leuven
Belgien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Université de Nice-Sophia Antipolis
Frankreich
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Université des Sciences
Sociales, Toulouse 1
Frankreich
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Université Louis Pasteur, Strasbourg I
Frankreich
2003
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Athens University of Economics and Business
Griechenland
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Università Cattolica del
Sacro Cuore, Milano
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Università degli studi di Bologna
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Università degli Studi di Milano, Bicocca
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Johannes-Kepler-Universität, Linz
Österreich
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Universität Lund
Schweden
1997
Wirtschaftswissenschaften
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Universidad de Madrid, Complutense
Spanien
*
Wirtschaftswissenschaften
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Universidade Nova de Lisboa
Portugal
1997
Wirtschaftswissenschaften (VWL)
Université de Fribourg
Schweiz
1997
Wirtschaftswissenschaften (VWL)
Beißinger
Volkswirtschaftslehre
Wageningen University
and Research Center
Niederlande
1988
Wirtschaftswissenschaften
Sozialökonomie
Otterbach
Haushalts- und Konsumökonomik
University of Aarhus, Aarhus School of Business
Dänemark
Wirtschaftswissenschaften
Sozialökonomie
Wirtschaftspädagogik
Kommunikationswiss.
Gerybadze
Pfetsch
Betriebswirtschaftslehre
Sozialwissenschaften
Università degli Studi di Firenze
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
Università degli Studi di Padova
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
Università degli studi di Venezia
Italien
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
1989
2006
Universidad Alcalà de Henares
Spanien
*
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Turku School of Economics
and Business Administration
Finnland
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Kommunikationswiss.
Schoop
Betriebswirtschaftslehre
Universität Jöngköping
Schweden
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Kommunikationswiss.
Beißinger
Gerybadze
Pfetsch
Volkswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre
Sozialwissenschaften
Universidade Católica Portuguesa
Portugal
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Sozialökonomie
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
University of Jyväskylä
Finnland
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Schoop
Betriebswirtschaftslehre
Universität Bern
Schweiz
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Kommunikationswiss.
Schoop
Betriebswirtschaftslehre
101
102
| Anhang
ERASMUS-Partneruniversitäten 2008
Tabelle 33:
ERASMUS-Partneruniversitäten der
Kooperationspartner
Land
Seit
Fachspezifische
Ausrichtung
Kooperationsbeauftragte/-r
Institut
Université de Metz
Frankreich
1997
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftspädagogik
Gerybadze
Betriebswirtschaftslehre
Universidad de Valencia
Spanien
2007
Kommunikationswiss.
Pfetsch
Sozialwissenschaften
Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
* Keine Angabe.
Quelle: AA
II.3 Rankings
Ranking-Ergebnisse 2008
Ranking-Institut
Bewertung von
Platzierung
Kriterien
Stifterverband
Akademisches Auslandsamt
Masterstudiengang „Agricultural Sciences in the
Tropics and Subtropics“
TOP 10 International Master’s Degree Courses made in Germany. 76
Bewerbungen von 63 Hochschulen
International Master Degree
Kurse in Deutschland
Webometric Ranking
Weltweit Öffentlichkeitsauftritte von
Universitäten im Web
Platz 857 im Weltrang. Analysiert
wurden 15.000 Unis, 5.000 gerankt
Lehre (Qualität), Internationalität, Web-Größe, Research-Output, Impact und Prestige
Medien-, Kommunikationswissenschaften,
Journalistik
Spitzengruppe
Studiensituation insgesamt
Betreuung (Aufsteiger)
Praxisbezug
Studienorganisation
Biologie
Spitzengruppe
Studiensituation insgesamt
Betreuung
BWL/Wirtschaftswissenschaften
Spitzengruppe
Betreuung (Aufsteiger)
Bibliotheksausstattung
Forschungsgelder
VWL/Wirtschaftswissenschaften
Spitzengruppe
Studiensituation insgesamt
Betreuung (Aufsteiger)
Bibliotheksausstattung
Wirtschaftswissenschaften
Platz 1
Deutschlands härteste Verhandler
Spitzengruppe
Betreuung durch Lehrende (Aufsteiger)
Kontakt zu Studierenden
Lehrangebot (Aufsteiger)
Praxisbezug
Berufsbezug
E-Learning
Bibliotheksausstattung
Studiensituation allgemein
Spitzengruppe
Betreuung durch Lehrende (Aufsteiger)
Kontakt zu Studierenden
Lehrangebot
Studienorganisation
Praxisbezug
Berufsbezug
E-Learning
Bibliotheksausstattung
Räume
IT-Infrastruktur
Radio/TV-Lehrstudios
Studiensituation insgesamt
Forschungsgelder pro Wissenschaftler
Veröffentlichungen pro Wissenschaftler
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften/BWL
Spitzengruppe
Betreuung durch Lehrende (Aufsteiger)
Kontakt zu Studierenden
Lehrangebot (Aufsteiger)
Praxisbezug (Aufsteiger)
Berufsbezug (Aufsteiger)
Bibliotheksausstattung
Gesamte Universität
3,5 bis 4 von 5 möglichen Sternen
Gesamtbewertung
Ausstattung der Hochschule
Sprechstunden
Bibliothek
Spitzengruppe, Platz 8 bzw. Platz 11
Verausgabte Drittmittel
– pro Jahr
– pro Professor
Publikationen
– pro Jahr
– pro Wissenschaftler
CHE-Ranking 2008
Battles of Universities
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften/VWL
Die Zeit online
Unicum.de
Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften/
Sozialwissenschaften
Tabelle 34:
Die Universität Hohenheim im Spie-
CHE Forschungsranking,
Betriebswirtschaftslehre
Gesamter BWLFachbereich
gel aktueller Rankings
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: AH2
103
III Studium & Lehre
Bewerbungs- & Einschreibestatistik Studienjahr 2008/09 (Fallstatistik)1)
Studiengang
Stichtag
Bewerbungen
WS 2007/082)
Bewerbungen
WS 2008/092)
Höchstzulassungszahlen WS
2008/09
Studienanfangende
WS 2007/08
Studienanfangende
WS 2008/09
14.12.2007
11.12.2008
31.03.2008
31.03.2009
Agrarbiologie – B.Sc.
144
192
120
79
108
Agrarwissenschaften – B.Sc.
337
417
unbeschränkt
141
174
Agrarwissenschaften – M.Sc.
47
26
unbeschränkt
34
31
Agrarwissenschaften/Agricultural
Economics – M.Sc.
168
163
40
30
38
Agricultural Sciences in the Tropics and
Subtropics – M.Sc.
124
91
40
30
14
Agribusiness – M.Sc.
35
24
unbeschränkt
28
28
Biologie HL
110
99
22
21
23
Biologie – B.Sc.
607
605
80
72
71
Environmental Protection and Agricultural Food Production – M.Sc.
72
68
40
17
20
Environmental Science – Soil, Water and Biodiversity – M.Sc.
7
19
10
4
6
1.017
959
65
50
59
72
41
25
24
19
1.350
1.392
74
71
66
Stuttgart
Stuttgart
36
44 (Stuttgart)
22 (Stuttgart)
Lebensmittelwissenschaft und
Biotechnologie – B.Sc.
439
524
80
79
79
Nachwachsende Rohstoffe und
Bioenergie – B.Sc
282
334
unbeschränkt
141
151
Organic Food Chain Management M.Sc.
Ernährungswissenschaft – B.Sc.
Journalistik – Aufbau
Kommunikationswissenschaft – B.Sc.
Lebensmittelchemie
(Stuttgart/Hohenheim)
59
53
46
15
17
Wirtschaftsinformatik – B.Sc.
(Stuttgart/Hohenheim)
Stuttgart
Stuttgart
60
39 (Stuttgart)
34 (Stuttgart)
Wirtschaftsinformatik – M.Sc.
(Hohenheim/Stuttgart)
62
45
20
17
21
Wirtschaftswissenschaften mit
wirtschaftspädagogischem Profil – B.Sc.
411
471
128
122
125
Wirtschaftswissenschaften mit
ökonomischem Wahlprofil – B.Sc.
1.748
2.253
492
432
479
Wirtschaftswissenschaften mit
agrarökonomischem Profil – B.Sc.
104
122
100
79
58
Wirtschaftswissenschaften mit
sozialökonomischem Profil – B.Sc.
308
356
122
124
122
7.503
8.254
1.610
1.709
Gesamt
Bewerbungs- & Einschreibestatistik
Tabelle 35:
Bewerbungs- & Einschreibestatistik
Bezugsgröße: Studienjahr; Stichtag: ►►► oben
1)
Neuimmatrikulierte ohne Promotions- und Zeitstudierende und ohne Studierende mit Abschluss Kenntnisprüfung.
2)
Nach Abschluss des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens. Nur Hauptanträge; Bewerbungen über das Akademische Auslandsamt sind in dieser Übersicht berücksichtigt.
Quelle: RA1 Statistik
der Universität Hohenheim
104
| Anhang
105
IV Wissenschaftlicher
Nachwuchs & Forschung
Erfindungen, Patente & Lizenzeinnahmen 2004–2008 (Beträge in €, gerundet)
Erfindungsmeldungen
Prioritätsanmeldungen
Nachanmeldungen
Lizenzeinnahmen
Patente/Verwertung in €
Lizenzeinnahmen
Pflanzenzüchtungen/Sorten in €
2004*
7
1
3
2.500
616.400
2005*
10
0
0
1.500
210.500
2006
2
0
0
1.700
501.700
2007
5
2
0
11.000
260.800
2008
6
0
3
0
282.300
Jahr
IV.1 Erfindungen &
Patente
Tabelle 36:
Erfindungen, Patente & Lizenzeinnahmen der Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12. d.J.; Beträge gerundet auf 100 €
* Daten für die Jahre 2004 und 2005 korrigiert.
Quelle: AF1
Unternehmensgründungen 2008
Unternehmen
Art
Förderprogramme
Fakultät
onmedix
Gesundheitsportal
Junge Innovatoren, Europäischer Sozialfonds,
Exist-Gründerstipendium
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
proplanta
Landwirtschaftsportal
Europäischer Sozialfonds
Agrarwissenschaften
Pathoscan
Nachweissysteme von
Krankheitserregern
Junge Innovatoren, Europäischer Sozialfonds
Naturwissenschaften
Sirikon
Bewässerungssystem
Europäischer Sozialfonds,
Exist-Gründerstipendium
Agrarwissenschaften
Terra Fusca
Bodenprüfung
Europäischer Sozialfonds
Agrarwissenschaften
Vico Research
Marktforschung
Europäischer Sozialfonds,
Exist-Gründerstipendium
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Behrens-Personalberatung
Personalberatung
Europäischer Sozialfonds
welfendesign
Design
Europäischer Sozialfonds
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
europe-china-solutions
Projektmanagement
Europäischer Sozialfonds
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
HAN-Hautcutür
Tätowierfarben
Europäischer Sozialfonds
(extern)
Designlösungen
Designlösungen
Europäischer Sozialfonds
(extern)
Interkulturelles Training
Coaching
Europäischer Sozialfonds
(extern)
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: IBH
IV.2 Unternehmensgründungen
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Tabelle 37:
Existenzgründungen aus der Universität Hohenheim
106
| Anhang
Mitarbeiterplanstellen nach Einrichtungen 2009
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Professoren
Sonstiger
wissenschaftlicher
Dienst
Summe
wissenschaftlicher
Dienst
1,00
1,00
Nr.
Fakultät Naturwissenschaften
100
Fakultät
110
Institut für Angewandte Mathematik und Statistik
1,00
3,00
4,00
Institut für Physik und Meteorologie
1,00
5,00
6,00
120
Technischer
Dienst
Summe
nichtwissenschaftlicher
Dienst
Summe
1,75
1,75
2,75
1,00
1,00
5,00
6,00
12,00
Sonstiger
Dienst
Mitarbeiterplanstellen
(mit Strahlenschutzbevollmächtigtem)
5,00
1,00
1,00
1,00
1,00
130
Institut für Chemie
2,00
5,00
7,00
4,00
1,00
5,00
12,00
140
Institut für Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
3,00
4,50
7,50
5,50
2,00
7,50
15,00
150
Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
10,00
17,50
27,50
20,00
9,00
29,00
56,50
151
Versuchs- und Lehrbrennerei
3,00
3,00
3,00
152
Versuchs- und Lehrmolkerei
3,00
3,00
3,00
160
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften und Informatik
1,00
1,00
2,00
0,50
0,50
2,50
170
Institut für Lebensmittelchemie
2,00
4,00
6,00
3,00
1,00
4,00
10,00
180
Institut für Ernährungsmedizin
2,00
2,00
4,00
1,00
0,50
1,50
5,50
210
Institut für Botanik
2,00
6,50
8,50
14,50
3,00
17,50
26,00
211
Botanischer Garten
220
Institut für Zoologie
4,00
4,00
8,00
9,00
2,00
11,00
19,00
230
Institut für Physiologie
3,00
6,00
9,00
5,00
4,00
9,00
18,00
240
Institut für Genetik
2,00
5,00
7,00
8,50
2,00
10,50
17,50
250
Institut für Mikrobiologie
2,00
5,00
7,00
6,00
1,00
7,00
14,00
260
Institut für Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen
1,00
4,00
5,00
8,00
1,00
9,00
14,00
36,00
73,50
109,50
96,50
30,75
127,25
236,75
4,75
Zwischensumme Fakultät Naturwissenschaften
Nr.
Fakultät Agrarwissenschaften
Mitarbeiterplanstellen
300
Fakultät
3,00
3,00
1,75
1,75
Pool Fakultät Agrarwissenschaften
1,25
1,25
0,25
0,50
0,75
2,00
5,00
8,00
5,00
2,00
7,00
15,00
310
Institut für Bodenkunde und Standortslehre
320
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie
2,00
4,00
6,00
3,00
1,50
4,50
10,50
330
Institut für Pflanzenernährung
2,00
5,00
7,00
6,00
1,50
7,50
14,50
340
Institut für Pflanzenbau und Grünland
3,00
6,50
9,50
13,00
2,50
15,50
25,00
350
Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik
4,00
6,00
10,00
11,00
5,50
16,50
26,50
360
Institut für Phytomedizin
3,00
4,50
7,50
16,00
2,00
18,00
25,50
370
Institut für Sonderkulturen und Produktionsphysiologie
3,00
8,00
11,00
10,50
1,50
12,00
23,00
380
Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie der Tropen und Subtropen
3,00
5,00
8,00
2,00
2,00
4,00
12,00
410
Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre
3,00
6,00
9,00
4,00
1,50
5,50
14,50
420
Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
2,00
4,00
6,00
2,00
1,00
3,00
9,00
421
Forschungsstelle für Genossenschaftswesen
430
Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs
4,00
3,00
7,00
1,50
1,50
8,50
440
Institut für Agrartechnik
6,00
12,00
18,00
15,50
4,50
20,00
38,00
450
Institut für Tierernährung
2,00
3,00
5,00
14,85
2,00
16,85
21,85
460
Institut für Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin
2,00
5,00
7,00
7,00
3,25
10,25
17,25
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 01.01.2009
Quelle: AP
3,00
107
V Ressourcen
V.1 Menschen
Mitarbeiterplanstellen nach Einrichtungen 2009
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
461
Professoren
Tierklinik
Sonstiger
wissenschaftlicher
Dienst
Summe
wissenschaftlicher
Dienst
Technischer
Dienst
2,00
2,00
2,50
Sonstiger
Dienst
Summe
nichtwissenschaftlicher
Dienst
Summe
2,50
4,50
Beauftragter für die Biologische Sicherheit
470
Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung
3,00
6,00
9,00
18,50
3,00
21,50
30,50
480
Institut für Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
2,00
3,50
5,50
0,50
1,00
1,50
7,00
490
Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen
4,00
5,00
9,00
0,75
2,00
2,75
11,75
Zwischensumme Fakultät Agrarwissenschaften (ohne Versuchsstationen)
51,00
97,75
148,75
132,35
40,50
172,85
321,60
Nr.
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
500
Fakultät
1,00
1,00
1,00
1,00
2,00
Pool der Fakultät Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
0,75
0,75
0,50
0,50
1,25
14,00
22,50
36,50
10,00
10,00
46,50
8,00
13,50
21,50
6,00
6,00
27,50
1,00
1,00
8,00
4,50
6,50
23,00
6,50
502
Mitarbeiterplanstellen
Forschungsstelle für Glücksspiel
510
Institut für Betriebswirtschaftslehre
511
Stiftung Kreditwirtschaft
513
Forschungsstelle für Export- und
Technologiemanagement
520
Institut für Volkswirtschaftslehre
521
Europäische Forschungsstelle für den ländlichen Raum
522
Forschungsstelle Europäische Integration
530
Institut für Haushalts- und Konsumökonomik
3,00
4,00
7,00
540
Institut für Sozialwissenschaften
7,00
9,50
16,50
542
Forschungsstelle für Medienwirtschaft
und Kommunikationsforschung
2,00
550
Institut für Rechtswissenschaft
2,00
3,00
5,00
1,50
1,50
560
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
2,00
1,00
3,00
0,50
0,50
3,50
570
Institut für Kulturwissenschaften
3,00
4,00
7,00
2,00
2,00
9,00
573
Universitätsarchiv
39,00
59,25
98,25
27,00
29,00
127,25
26,00
27,00
Zwischensumme Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Nr.
Versuchsstationen
301
Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz
2,00
Mitarbeiterplanstellen
1,00
1,00
24,50
1,50
303
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung
17,50
1,00
18,50
18,50
305
Versuchsstation für Gartenbau
26,00
2,00
28,00
28,00
401
Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischer Landbau
1,00
1,00
10,00
0,50
10,50
11,50
402
Versuchsstation für Tierhaltung, Tierzüchtung und Kleintierzucht
1,00
1,00
23,00
2,50
25,50
26,50
3,00
3,00
101,00
7,50
108,50
111,50
Zwischensumme Versuchsstationen
Nr.
0,00
Zentrale Einrichtungen
Mitarbeiterplanstellen
610
Universitätsbibliothek
1,00
1,00
620
Rechenzentrum
7,50
7,50
660
Sprachenzentrum
670
Zentrale Versuchstierhaltung
Zwischensumme Zentrale Einrichtungen
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 01.01.2009
Quelle: AP
6,00
43,00
43,00
44,00
1,75
7,75
15,25
1,00
1,00
1,00
0,00
8,50
8,50
6,50
0,50
7,00
7,00
13,50
45,25
58,75
67,25
Mitarbeiterplanstellen
108
| Anhang
Mitarbeiterplanstellen nach Einrichtungen 2009
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Professoren
Sonstiger
wissenschaftlicher
Dienst
Summe
wissenschaftlicher
Dienst
Technischer
Dienst
Sonstiger
Dienst
Summe
nichtwissenschaftlicher
Dienst
Summe
Nr.
Landesanstalten
710
Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie
7,00
7,00
2,00
27,00
29,00
36,00
720
Landessaatzuchtanstalt
4,00
4,00
2,00
21,50
23,50
27,50
730
Landesanstalt für Bienenkunde
1,00
1,00
7,00
7,00
8,00
740
Landesanstalt für Landwirtschaftliches Maschinen- und Bauwesen
1,75
1,75
1,50
1,50
3,25
13,75
13,75
57,00
61,00
74,75
Zwischensumme Landesanstalten
Nr.
Wissenschaftliche Zentren
750
Center of Entrepreneurship (CoE)
760
Life Science Center (LSC)
770
Osteuropazentrum (OEZ)
790
Tropenzentrum (TROZ)
795
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung (FZID)
799
Kompetenzzentrum Gender und Ernährung (KGE)
Zwischensumme Wissenschaftliche Zentren
Nr.
Mitarbeiterplanstellen
0,00
0,50
0,00
1,00
1,00
1,00
1,00
Forschungseinrichtungen
762
FSP Biotechnologie und Pflanzenzüchtung
769
Graduiertenkolleg Nachhaltige Ressourcennutzung Nordchin. Tiefebene
796
Sonderforschungsbereich 564 Nachhaltige
Landnutzung in Bergregionen Südostasiens
Zwischensumme Forschungseinrichtungen
Nr.
Einrichtungen der Lehre
780
Euro League for Life Sciences (ELLS)
Zwischensumme Einrichtungen der Lehre
Nr.
Einrichtungen der Universität Hohenheim
025
Gleichstellungsbeauftragte/MentHo
026
Beauftragte für Chancengleichheit
801
Personalrat
814
Betriebsarzt
Zwischensumme Einrichtungen
der Universität Hohenheim
Nr.
Museen
650
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
784
Museum zur Geschichte Hohenheims
785
Zoologisches und Tiermedizinisches Museum
Zwischensumme Museen
Nr.
Studium und Weiterbildung
765
Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung und Hochschuldidaktikzentrum
Zwischensumme Studium und Weiterbildung
Nr.
Staatsschule für Gartenbau
782
Staatsschule für Gartenbau
Zwischensumme Staatsschule für Gartenbau
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 01.01.2009
Quelle: AP
4,00
Mitarbeiterplanstellen
0,50
0,50
1,00
0,00
0,50
0,50
1,50
0
0
0
0
0,50
0,50
0,50
0,50
0,50
0,50
1,00
1,00
1,00
Mitarbeiterplanstellen
0
0
0
0
0
Mitarbeiterplanstellen
0
0
0
0
0
Mitarbeiterplanstellen
0,00
0,00
0,00
0,00
1,00
1,00
1,00
1,50
2,50
3,50
1
1
1
2
3
3,50
0
0,00
Mitarbeiterplanstellen
0
Mitarbeiterplanstellen
0
0
0
0
0
Mitarbeiterplanstellen
0
0
0
0
4,00
4,00
4,00
4
4
4,00
V Ressourcen: Menschen |
Mitarbeiterplanstellen nach Einrichtungen 2009
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Nr.
Universitätsleitung und Zentrale Bereiche
–
Universität allgemein
900
Professoren
Sonstiger
wissenschaftlicher
Dienst
Technischer
Dienst
Sonstiger
Dienst
Summe
nichtwissenschaftlicher
Dienst
Summe
144,00
153,50
144,00
153,50
Mitarbeiterplanstellen
Zentrale Bereiche
9,50
Gebäude und Technik
Zwischensumme Universitätsleitung
und Zentrale Bereiche
Summe
wissenschaftlicher
Dienst
9,50
34,00
110,00
►►► Zentrale Bereiche
0,00
9,50
Sonstiges
9,50
34,00
110,00
Mitarbeiterplanstellen
Hochschulfremde Flächennutzung
davon
Staatsschule für Gartenbau (782)
►►►
oben unter 782
davon Wirtschaftsarchiv (806)
davon Unibauamt (802)
davon Studentenwerk (803)
Stellenpool
Tabelle 38:
6,00
28,75
34,75
28,65
30,50
59,15
93,90
132,00
296,00
428,00
413,00
355,50
768,50
1.196,50
Stellenstreichungen
Summe
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 01.01.2009
Quelle: AP
Mitarbeiterplanstellen der Universität Hohenheim nach Einrichtungen
der Grundordnung
109
110
| Anhang
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Grundzuweisung
Landesanstalten,
Versuchsstationen, Versuchsflächen
Zugewiesene Ausgabereste/
Vorgriff*
Investitionsprogramm
Drittmittelhonorierung
Nr.
Fakultät Naturwissenschaften
100
Fakultät
34.100
0
Beträge in €
13.400
0
0
110
Institut für Angewandte Mathematik und Statistik
45.800
0
24.600
0
1.700
120
Institut für Physik und Meteorologie
60.700
0
38.100
0
4.000
(mit Strahlenschutzbevollmächtigtem)
41.200
0
16.600
0
0
130
Institut für Chemie
112.400
0
6.300
0
3.700
140
Institut für Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
103.100
0
3.700
0
2.700
150
Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
311.500
88.500
146.300
0
44.600
151
Versuchs- und Lehrbrennerei
0
35.000
2.900
0
0
152
Versuchs- und Lehrmolkerei
0
20.000
100
0
0
160
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften und Informatik
22.400
0
6.900
0
800
170
Institut für Lebensmittelchemie
88.600
0
73.700
0
2.900
180
Institut für Ernährungsmedizin
85.700
0
1.300
0
9.000
210
Institut für Botanik
130.600
0
12.200
0
13.600
220
Institut für Zoologie
169.500
0
28.800
0
10.800
230
Institut für Physiologie
112.800
0
8.600
0
10.700
240
Institut für Genetik
99.700
0
6.300
0
1.200
250
Institut für Mikrobiologie
98.800
0
70.800
0
4.000
260
Institut für Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen
65.200
0
15.900
0
4.500
1.582.100
143.500
476.500
0
114.200
34.500
0
0
8.900
Zwischensumme Fakultät Naturwissenschaften
Nr.
Fakultät Agrarwissenschaften
Beträge in €
300
Fakultät
104.900
0
310
Institut für Bodenkunde und Standortslehre
88.400
0
-8.600
0
320
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie
56.900
0
15.800
0
1.100
330
Institut für Pflanzenernährung
55.900
10.100
83.100
0
-7.500
340
Institut für Pflanzenbau und Grünland
67.700
7.800
88.400
0
9.800
350
Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik
88.500
0
82.100
0
9.200
360
Institut für Phytomedizin
62.100
12.900
5.400
0
7.700
370
Institut für Sonderkulturen und Produktionsphysiologie
61.400
26.500
36.800
0
3.100
380
Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie der Tropen und Subtropen
56.200
0
-4.500
0
13.800
410
Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre
43.500
0
27.300
0
20.600
420
Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
32.700
0
5.000
0
3.500
421
Forschungsstelle für Genossenschaftswesen
0
0
500
0
0
430
Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs
26.600
0
6.100
0
2.400
440
Institut für Agrartechnik
145.200
0
34.300
0
29.700
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
V Ressourcen: Geld |
Drittmitteleinnahmen
2008 (in €, gerundet)
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Rektoratsbeschlüsse
Mittelschöpfung
-1.000
0
0
0
Berufungen
Zuordnung
nach bewirtschaftender
Einrichtung**
0
0
0
0
0
0
46.000
46.000
Sonstiges
Nr.
Fakultät Naturwissenschaften
100
Fakultät
110
Institut für Angewandte Mathematik und Statistik
120
Institut für Physik und Meteorologie
0
0
0
0
30.000
33.000
(mit Strahlenschutzbevollmächtigtem)
0
0
0
0
0
0
130
Institut für Chemie
0
0
0
0
166.000
166.000
140
Institut für Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
0
2.900
0
75.200
523.000
523.000
150
Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
266.100
21.600
1.000
182.400
1.492.000
1.605.000
151
Versuchs- und Lehrbrennerei
0
0
0
0
0
0
152
Versuchs- und Lehrmolkerei
0
0
0
0
0
0
160
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften und Informatik
0
1.700
0
0
29.000
29.000
170
Institut für Lebensmittelchemie
0
0
0
0
104.000
104.000
180
Institut für Ernährungsmedizin
0
0
41.400
85.000
460.000
460.000
210
Institut für Botanik
0
3.500
-4.500
0
660.000
660.000
220
Institut für Zoologie
10.000
0
-4.500
0
214.000
214.000
230
Institut für Physiologie
0
0
8.000
60.000
316.000
316.000
240
Institut für Genetik
0
0
-4.500
0
57.000
57.000
250
Institut für Mikrobiologie
0
0
-4.500
0
200.000
200.000
260
Institut für Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen
0
0
-4.500
0
131.000
131.000
275.100
29.700
27.900
402.600
4.428.000
4.544.000
Zwischensumme Fakultät Naturwissenschaften
Beträge in €
Zuordnung
nach
veranwortlicher Einrichtung**
Beträge in €
Nr.
Fakultät Agrarwissenschaften
Beträge in €
300
Fakultät
11.600
0
0
0
46.000
46.000
310
Institut für Bodenkunde und Standortslehre
38.600
0
3.000
58.000
787.000
1.387.000
320
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie
0
0
0
0
178.000
193.000
330
Institut für Pflanzenernährung
0
0
0
0
410.000
497.000
340
Institut für Pflanzenbau und Grünland
0
0
0
0
394.000
463.000
350
Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik
10.000
0
0
0
343.000
1.013.000
360
Institut für Phytomedizin
0
3.400
0
0
400.000
403.000
370
Institut für Sonderkulturen und Produktionsphysiologie
0
1.700
3.000
0
138.000
275.000
380
Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie der Tropen und Subtropen
0
0
9.000
78.000
770.000
940.000
410
Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre
0
0
0
12.800
939.000
1.135.000
420
Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
0
5.600
-1.100
20.000
27.000
128.000
421
Forschungsstelle für Genossenschaftswesen
0
0
1.100
0
40.000
40.000
430
Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs
0
0
0
18.000
146.000
290.000
440
Institut für Agrartechnik
14.000
0
-900
164.000
629.000
1.086.000
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
Beträge in €
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008;
Beträge gerundet auf
1.000 €; Differenzen
rundungsbedingt
** Ohne bzw. mit
Verteilung der Wissenschaftlichen Zentren.
Quelle: AW
V.2 Geld
V.2.1 Mittelzuweisung
an die Einrichtungen &
deren
Drittmitteleinnahmen
111
112
| Anhang
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Grundzuweisung
Landesanstalten,
Versuchsstationen, Versuchsflächen
Zugewiesene Ausgabereste/
Vorgriff*
Investitionsprogramm
Drittmittelhonorierung
74.100
0
-13.800
0
5.200
450
Institut für Tierernährung
460
Institut für Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin
89.900
0
-3.700
0
12.600
461
Tierklinik
34.700
0
13.100
0
0
Beauftragter für die Biologische Sicherheit
12.900
0
100
0
0
470
Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung
146.800
0
0
0
4.800
480
Institut für Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
55.400
0
25.200
0
25.200
490
Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen
35.500
0
-2.100
0
4.600
1.339.300
57.300
425.000
0
154.700
Zwischensumme Fakultät Agrarwissenschaften (ohne Versuchsstationen)
Nr.
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
500
Fakultät
502
Forschungsstelle für Glücksspiel
510
Institut für Betriebswirtschaftslehre
511
Stiftung Kreditwirtschaft
Beträge in €
36.400
0
-700
0
0
0
0
0
0
0
337.600
0
323.800
0
26.000
0
0
0
0
0
513
Forschungsstelle für Export- und
Technologiemanagement
0
0
0
0
0
520
Institut für Volkswirtschaftslehre
207.700
0
107.400
0
700
521
Europäische Forschungsstelle für den ländlichen Raum
4.900
0
6.900
0
0
522
Forschungsstelle Europäische Integration
0
0
0
0
0
530
Institut für Haushalts- und Konsumökonomik
67.700
0
33.000
0
500
540
Institut für Sozialwissenschaften
149.700
0
100.600
0
6.400
542
Forschungsstelle für Medienwirtschaft
und Kommunikationsforschung
0
0
300
0
0
550
Institut für Rechtswissenschaft
50.500
0
24.700
0
0
560
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
24.700
0
3.600
0
0
570
Institut für Kulturwissenschaften
39.100
0
58.400
0
700
573
Universitätsarchiv
26.700
0
16.100
0
0
945.000
0
674.100
0
34.300
0
0
Zwischensumme Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Nr.
Versuchsstationen
301
Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz
303
305
Beträge in €
800
281.500
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung
6.800
151.200
85.600
0
0
Versuchsstation für Gartenbau
5.900
86.800
22.300
0
0
401
Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischer Landbau
2.500
206.800
-100
0
0
402
Versuchsstation für Tierhaltung, Tierzüchtung und Kleintierzucht
2.300
351.000
-55.500
0
0
18.300
1.077.300
25.600
0
0
Zwischensumme Versuchsstationen
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
-26.700
V Ressourcen: Geld |
Drittmitteleinnahmen
2008 (in €, gerundet)
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Rektoratsbeschlüsse
Mittelschöpfung
Sonstiges
Berufungen
Zuordnung
nach bewirtschaftender
Einrichtung**
Zuordnung
nach
veranwortlicher Einrichtung**
440.000
440.000
331.000
426.000
450
Institut für Tierernährung
0
0
0
90.000
460
Institut für Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin
0
25.700
-1.600
0
461
Tierklinik
0
0
0
0
Beauftragter für die Biologische Sicherheit
0
0
0
0
0
0
2.000
0
0
0
18.000
18.000
Institut für Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
0
0
6.000
0
801.000
921.000
Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen
0
0
24.000
6.000
152.000
583.000
76.200
36.400
42.500
446.800
6.989.000
10.284.000
470
Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung
480
490
Zwischensumme Fakultät Agrarwissenschaften (ohne Versuchsstationen)
Nr.
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
500
Fakultät
502
Forschungsstelle für Glücksspiel
510
Institut für Betriebswirtschaftslehre
511
Stiftung Kreditwirtschaft
513
Forschungsstelle für Export- und
Technologiemanagement
520
Institut für Volkswirtschaftslehre
521
Europäische Forschungsstelle für den ländlichen Raum
522
530
Beträge in €
Beträge in €
6.800
10.000
-6.500
0
0
0
0
0
0
0
88.000
88.000
0
0
30.500
119.500
670.000
1.096.000
0
0
0
0
77.000
77.000
0
0
0
0
0
0
5.000
0
0
32.000
44.000
141.000
0
0
0
0
0
0
Forschungsstelle Europäische Integration
0
0
0
0
25.000
25.000
Institut für Haushalts- und Konsumökonomik
0
0
3.500
0
30.000
30.000
540
Institut für Sozialwissenschaften
0
0
3.000
0
233.000
233.000
542
Forschungsstelle für Medienwirtschaft
und Kommunikationsforschung
0
0
0
0
40.000
40.000
550
Institut für Rechtswissenschaft
0
0
0
0
0
0
560
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
0
900
0
0
0
0
570
Institut für Kulturwissenschaften
0
0
2.000
0
50.000
50.000
573
Universitätsarchiv
0
0
0
0
0
0
11.800
10.900
32.500
151.500
1.257.000
Zwischensumme Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Versuchsstationen
301
Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz
77.000
0
303
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung
39.000
5.000
0
0
2.000
2.000
305
Versuchsstation für Gartenbau
0
0
0
0
12.000
12.000
401
Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischer Landbau
50.000
0
-13.500
0
30.000
30.000
402
Versuchsstation für Tierhaltung, Tierzüchtung und Kleintierzucht
181.000
0
0
0
52.000
52.000
347.000
5.000
-13.500
0
96.000
96.000
Zwischensumme Versuchsstationen
Beträge in €
1.780.000
Nr.
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
0
Beträge in €
0
0
0
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008;
Beträge gerundet auf
1.000 €; Differenzen
rundungsbedingt
** Ohne bzw. mit
Verteilung der Wissenschaftlichen Zentren.
Quelle: AW
113
114
| Anhang
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Grundzuweisung
Landesanstalten,
Versuchsstationen, Versuchsflächen
1.297.200
0
Zugewiesene Ausgabereste/
Vorgriff*
Investitionsprogramm
Drittmittelhonorierung
0
Nr.
Zentrale Einrichtungen
610
Universitätsbibliothek
Beträge in €
6.100
0
620
Rechenzentrum
543.000
0
91.300
0
0
660
Sprachenzentrum
94.600
0
-1.200
0
300
670
Zentrale Versuchstierhaltung
60.000
0
-6.100
0
0
Zwischensumme Zentrale Einrichtungen
1.994.800
0
90.100
0
300
Nr.
Landesanstalten
Beträge in €
710
Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie
1.200
115.700
-49.900
0
1.600
720
Landessaatzuchtanstalt
11.600
24.300
17.300
0
19.200
730
Landesanstalt für Bienenkunde
0
37.700
14.800
0
14.700
740
Landesanstalt für Landwirtschaftliches Maschinen- und Bauwesen
0
3.200
-8.400
0
10.700
12.800
180.900
-26.200
0
46.200
1.900
Zwischensumme Landesanstalten
Nr.
Wissenschaftliche Zentren
750
Center of Entrepreneurship (CoE)
0
0
5.200
0
760
Life Science Center (LSC)
0
0
5.100
0
5.400
770
Osteuropazentrum (OEZ)
40.000
0
11.400
0
40.400
790
Tropenzentrum (TROZ)
130.000
0
30.700
0
3.400
795
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung (FZID)
50.000
0
36.500
0
2.300
799
Kompetenzzentrum Gender und Ernährung (KGE)
Zwischensumme Wissenschaftliche Zentren
Beträge in €
0
0
36.600
0
0
220.000
0
125.500
0
53.400
Nr.
Forschungseinrichtungen
762
FSP Biotechnologie und Pflanzenzüchtung
0
0
8.100
0
23.100
769
Graduiertenkolleg Nachhaltige Ressourcennutzung Nordchin. Tiefebene
0
0
18.400
0
12.500
796
Sonderforschungsbereich 564 Nachhaltige
Landnutzung in Bergregionen Südostasiens
0
0
21.900
0
0
0
0
48.400
0
35.600
19.100
0
0
19.100
0
0
Zwischensumme Forschungseinrichtungen
Beträge in €
Nr.
Einrichtungen der Lehre
Beträge in €
780
Euro League for Life Sciences (ELLS)
15.000
0
Zwischensumme Einrichtungen der Lehre
15.000
0
Nr.
Einrichtungen der Universität Hohenheim
025
Gleichstellungsbeauftragte/MentHo
0
0
0
0
0
026
Beauftragte für Chancengleichheit
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
39.100
0
20.300
0
0
39.100
0
20.300
0
0
Zwischensumme Einrichtungen
der Universität Hohenheim
Nr.
Museen
650
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
Zwischensumme Museen
Beträge in €
Beträge in €
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
V Ressourcen: Geld |
Drittmitteleinnahmen
2008 (in €, gerundet)
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Rektoratsbeschlüsse
Mittelschöpfung
Sonstiges
Berufungen
Zuordnung
nach bewirtschaftender
Einrichtung**
Beträge in €
Zuordnung
nach
veranwortlicher Einrichtung**
Nr.
Zentrale Einrichtungen
610
Universitätsbibliothek
0
0
0
9.900
10.000
Beträge in €
620
Rechenzentrum
0
0
0
0
0
0
660
Sprachenzentrum
0
0
0
0
-5.000
-5.000
670
Zentrale Versuchstierhaltung
0
0
0
0
0
0
Zwischensumme Zentrale Einrichtungen
0
0
0
9.900
5.000
5.000
Nr.
Landesanstalten
710
Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie
0
0
0
0
18.000
59.000
720
Landessaatzuchtanstalt
0
13.900
0
0
722.000
841.000
730
Landesanstalt für Bienenkunde
4.800
0
0
0
717.000
717.000
740
Landesanstalt für Landwirtschaftliches Maschinen- und Bauwesen
6.000
0
0
0
479.000
479.000
10.800
13.900
0
0
1.936.000
2.096.000
Zwischensumme Landesanstalten
Beträge in €
10.000
Beträge in €
Nr.
Wissenschaftliche Zentren
750
Center of Entrepreneurship (CoE)
0
0
0
0
5.000
5.000
760
Life Science Center (LSC)
0
0
1.500
0
758.000
97.000
770
Osteuropazentrum (OEZ)
1.000
0
0
13.000
5.512.000
5.512.000
790
Tropenzentrum (TROZ)
4.800
0
-49.200
0
109.000
109.000
795
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung (FZID)
0
0
-32.500
6.000
266.000
0
799
Kompetenzzentrum Gender und Ernährung (KGE)
Zwischensumme Wissenschaftliche Zentren
Beträge in €
Beträge in €
0
0
34.300
0
0
0
5.800
0
-45.900
19.000
6.650.000
5.723.000
Nr.
Forschungseinrichtungen
762
FSP Biotechnologie und Pflanzenzüchtung
0
0
0
0
764.000
1.000
769
Graduiertenkolleg Nachhaltige Ressourcennutzung Nordchin. Tiefebene
0
0
0
0
396.000
87.000
796
Sonderforschungsbereich 564 Nachhaltige
Landnutzung in Bergregionen Südostasiens
25.200
0
0
0
2.097.000
0
25.200
0
0
0
3.257.000
88.000
Zwischensumme Forschungseinrichtungen
Beträge in €
Beträge in €
Nr.
Einrichtungen der Lehre
Beträge in €
Beträge in €
780
Euro League for Life Sciences (ELLS)
0
0
0
0
14.000
14.000
Zwischensumme Einrichtungen der Lehre
0
0
0
0
14.000
14.000
Nr.
Einrichtungen der Universität Hohenheim
025
Gleichstellungsbeauftragte/MentHo
0
0
0
0
0
0
026
Beauftragte für Chancengleichheit
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2.000
2.000
0
0
0
0
2.000
2.000
Zwischensumme Einrichtungen
der Universität Hohenheim
Nr.
Museen
650
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
Zwischensumme Museen
Beträge in €
Beträge in €
Beträge in €
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
Beträge in €
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008;
Beträge gerundet auf
1.000 €; Differenzen
rundungsbedingt
** Ohne bzw. mit
Verteilung der Wissenschaftlichen Zentren.
Quelle: AW
115
116
| Anhang
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Nr.
Studium und Weiterbildung
765
Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung und Hochschuldidaktikzentrum
Zwischensumme Studium und Weiterbildung
Nr.
Staatsschule für Gartenbau
782
Staatsschule für Gartenbau
Zwischensumme Staatsschule für Gartenbau
Nr.
Universitätsleitung und Zentrale Bereiche
900
Zentrale Bereiche
Tabelle 39:
Zwischensumme Universitätsleitung
und Zentrale Bereiche
Mittelzuweisung der Universität
Sonstiges
Hohenheim
Summe
Grundzuweisung
Landesanstalten,
Versuchsstationen, Versuchsflächen
Zugewiesene Ausgabereste/
Vorgriff*
Investitionsprogramm
Drittmittelhonorierung
Beträge in €
15.000
0
84.500
0
0
15.000
0
84.500
0
0
34.400
0
15.400
0
0
34.400
0
15.400
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
6.215.800
1.459.000
0
438.700
Beträge in €
Beträge in €
Beträge in €
1.978.300
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
V.2.2 Zuweisungen
aus anderen Kapiteln
Zuweisungen aus anderen Kapiteln 2008 (in €, gerundet)
Programm
Kapitel – Titel
Zweck
Zuweisung
Stipendien des Landtags
0101 – 68101
Stipendium des Landtags an
israelische Staatsbürger
2.000
Chemische und
Veterinäruntersuchungsämter
0827 – 42751
Prüfungsverwaltung Lebensmittelchemie
7.800
Berufliche Qualifizierung der Bediensteten
1402 – TG 68
Fortbildung
6.000
Zur Verbesserung der Lehre und zur Studienzeitverkürzung an den Hochschulen
1402 – TG 71
Verbesserung der Lehre und Studienzeitverkürzung
262.500
Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP)
1402 – TG 76
Entwicklung eines landesweiten
Orientierungstests für Studienbewerber
4.210
Zusammenarbeit mit den Partnerregionen und den USA
10.340
Maßnahmen zur Strukturierung
der Internationalisierung
13.000
Durchführung des Landesgraduiertenförderungsgesetzes sowie Graduiertenklasse Agrarwissenschaften
322.545
Verlängerung des Promotionskollegs „Agrarwissenschaften“
40.000
Zur Pflege der internationalen
Kulturbeziehungen
Aufwendungen für die Förderung der
Studierenden im Hochschulwesen
Zur Förderung der Interessen der
Studierenden
Forschungszusatzausstattung für die Universitäten
Strukturfonds für die Universitäten
1406 – TG 89
1409 – 68102
1409 – TG 88
1423 – TG 74
1423 – TG 98
Förderung der Interessen der Studierenden
5.000
Life Science Center (Zielvereinbarung)
307.000
Anschubfinanzierung für das Partnerinstitut
für Wasserforschung des Helmholtz-Zentrums
für Umweltforschung Halle-Leipzig (UFZ)
23.000
Anschubfinanzierung SFB Klimawandelmitigation und -adaption in der Landwirtschaft im östlichen und südlichen Afrika
30.000
Kommunikationswissenschaft (Zielvereinbarung)
100.000
Ernährungsmedizin/Prävention (Zielvereinbarung)
200.000
Unterstützung von Professuren
33.925
V Ressourcen: Geld |
Drittmitteleinnahmen
2008 (in €, gerundet)
Inneruniversitäre Mittelzuweisung 2008 (in €, Summen gerundet)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Nr.
Studium und Weiterbildung
765
Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung und Hochschuldidaktikzentrum
Zwischensumme Studium und Weiterbildung
Nr.
Staatsschule für Gartenbau
782
Staatsschule für Gartenbau
Zwischensumme Staatsschule für Gartenbau
Nr.
Universitätsleitung und Zentrale Bereiche
900
Zentrale Bereiche
Zwischensumme Universitätsleitung
und Zentrale Bereiche
Rektoratsbeschlüsse
Mittelschöpfung
Sonstiges
Berufungen
Zuordnung
nach bewirtschaftender
Einrichtung**
Beträge in €
Zuordnung
nach
veranwortlicher Einrichtung**
Beträge in €
29.700
0
0
0
0
0
29.700
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Beträge in €
Beträge in €
Beträge in €
0
0
Beträge in €
0
0
0
0
1.346.000
1.346.000
0
0
0
0
1.346.000
1.346.000
781.600
95.900
1.029.800
25.980.000
Sonstiges
Beträge in €
Beträge in €
43.500
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* TG 71, 78, 79.
Quelle: AW
25.978.000
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008;
Beträge gerundet auf
1.000 €; Differenzen
rundungsbedingt
** Ohne bzw. mit
Verteilung der Wissenschaftlichen Zentren.
Quelle: AW
Zuweisungen aus anderen Kapiteln 2008 (in €, gerundet)
Programm
Kapitel – Titel
Zweck
Zuweisung
Förderung wichtiger Forschungsvorhaben
1499 – TG 71
Zusammenarbeit mit China im Wissenschaftsbereich
7.947
Programm Junge Innovatoren
1499 – TG 75
Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen
94.426
Offensive Biotechnologie
1499 – TG 79
Netzwerk Molekulare Ernährungsforschung
Summe
Ausbauprogramm Hochschule 2012
393.575
1.863.268
1402 – TG 77
Ausbauprogramm Hochschule 2012
750.000
1402 – TG 77
Hochschulpakt 2020
40.494
Gesamt
2.653.762
Tabelle 40:
Zuweisungen aus anderen Kapiteln
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
Quelle: AW
Drittmitteleinnahmen nach Zuwendungsgebern 2008 (in 1.000 €, gerundet)
Zuwendungsgeber
2005
2006
2007
2008
Bundesmittel
4.822
5.845
5.786
6.953
Private Forschungsaufträge
4.730
4.996
5.272
6.021
DFG für Sachbeihilfen
3.240
4.769
3.068
3.478
DFG für Sonderforschungsbereich
1.783
1.948
1.747
2.134
Europäische Union
2.255
2.993
3.126
4.130
Spenden für Lehre und Forschung
2.152
1.992
1.905
2.227
Zuweisungen Land
1.144
912
612
1.024
7
3
1
10
20.133
23.458
21.517
25.977
Spenden für sonstige Zwecke
Gesamt
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtage: 31.12. d.J.; Beträge gerundet auf 1.000 €
Quelle: AW
V.2.3
Drittmitteleinnahmen
nach
Zuwendungsgebern
Tabelle 41:
Drittmitteleinnahmen nach Zuwendungsgebern
117
118
| Anhang
V.2.4 Studiengebühren
Studiengebühren – Verteilung 2008 (in €, gerundet)
Eingenommene Studiengebühren
Verteilte Studiengebühren
5.447.800
Tabelle 42:
Verteilung der Studiengebühren an
der Universität Hohenheim
Davon:
Zentralbereich
Anteil nach
Verteilmodell
30%
4.800.000
Fakultät N
Fakultät A
Fakultät W
Summe
70%
Summen
1.440.000
812.000
1.004.000
1.544.000
4.800.000
+ Übrig gebliebene
Mittel 2008*
3.500
5.038
32.762
39.566
80.866
+ Nicht beplante
Mittel 2007
302.825
109.511
170.401
350.301
933.039
= Beplanbare
Mittel 2008
1.746.325
926.549
1.207.164
1.933.868
5.813.905
Tatsächlich beplante Mittel 2008
1.293.000
853.705
966.091
2.037.379
5.150.176
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
* Rückläufe aus Planungen, die bei der Umsetzung kostengünstiger waren.
Quelle: AW
Studiengebühren – Verwendung der beplanten Mittel 2008 (in €, gerundet)
Zweck
Tabelle 43:
Verwendung der Studiengebühren
Zentralbereich
Fakultät N
Fakultät A
Fakultät W
Summe
Zusätzliches Lehrpersonal
0
193.899
394.254
1.767.920
2.356.073
Lehrbezogene technische Austattung (auch EDV)
311.000
600.906
280.811
69.150
1.261.868
Bibliothek
479.000
2.000
54.170
0
535.170
Beratung
193.000
0
134.000
0
327.000
Internationales, Auslandsamt
30.000
0
0
90.000
120.000
Qualitätssicherung, Evaluation, Hochschuldidaktik
59.000
0
0
0
59.000
Kurse für Schlüsselqualifikationen, Fremdsprachen
50.000
0
7.000
0
57.000
Sonstiges
171.000
56.900
95.856
110.309
434.065
Gesamt
1.293.000
853.705
966.091
2.037.379
5.150.176
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; gerundet auf volle €-Beträge
Quelle: AW
V Ressourcen: Raum |
V.3 Raum
Abgeschlossene Baumaßnahmen 2008 (Beträge in 1.000 €, gerundet)
Objekt
Maßnahmen
Kosten
Eigenanteil
Universität
Neubau Institut für Lebensmitteltechnologie, Garbenstr. 25
Neubau
10.650
791
Emil-Wolff-Str. 32/Wohnhaus
Keller- und Außensanierung
150
Speisemeisterei
Außeninstandsetzung und Baumaßnahmen nach Pächterwechsel
695
Unterer Lindenhof
Erschließung für Biogasanlage 1. BA
374
Garbenstr. 29, Mensa
Erneuerung Fettabscheider
90
Gesamt
11.959
V.3.1 Baumaßnahmen &
Sanierungen im
Überblick
Tabelle 44:
791
Abgeschlossene Baumaßnahmen
der Universität Hohenheim
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 1.000 €
Quelle: AT
Baumaßnahmen in Ausführung 2008 (Beträge in 1.000 €, gerundet)
Objekt
Maßnahmen
Kosten
Ihinger Hof/Versuchsstation für
Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Neubau eines Seminargebäudes
340
Brennerei
Sanierung/Teilumbau S1-Bereich
960
Gebäudeleittechnik, Teil 1
Vernetzung der Gebäude
1.200
Verkabelung
Ausstattung mit EDV-Infrastruktur
1.270
LA Chemie, Emil-Wolff-Str. 14
Sanierung Altgebäude, 2. BA
4.080
Unterer Lindenhof, Hauptgebäude
Brandschutz- und PCB-Sanierung
985
Unterer Lindenhof
Fahrsiloanlage
480
Otto-Sander-Str. 5
Brandschutzmaßnahmen und Dachsanierung
360
Schloss Hohenheim
Vermessung für die ZGDB/Morada
125
Ihinger Hof
Sanierung der Eigenverbrauchstankstelle
210
Heizwerk
Bauunterhalt TZ 2006 ff.
500
Eigenanteil
Universität
Tabelle 45:
Baumaßnahmen der Universität
Gesamt
10.510
Hohenheim in Ausführung
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 1.000 €
Quelle: AT
Baumaßnahmen in Planung & Vorbereitung 2008 (Beträge in 1.000 €, gerundet)
Objekt
Maßnahmen
Kosten in €
Eigenanteil
Universität
Phase Ausführungsplanung/Ausschreibung
Biologiegebäude, Garbenstr. 30
Sanierung, 4. BA Teil 1 (Bio I/II)
12
Schloss
Sanierung Dachgauben, Teil 2
670
Unterer Lindenhof/Versuchsstation für
Tierhaltung und Tierzüchtung
Artgerechter Umbau der Schweinehaltung
230
Schwerzstr. 21
Umbau der Wohn- in eine Büronutzung, Brandschutzmaßnahmen
125
Schloss, Reitscheuerflügel
Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen
340
Gebäudeleittechnik, Teil 2
Ertüchtigung der Zentrale und Aufschaltung von Anlagen
600
Summe Phase Ausführungsplanung/Ausschreibung
13.965
Phase Bauunterlage
Schwerzstr. 35, OG
Umbau zum Multimedialabor
300
Biologiegebäude, Garbenstr. 30
Sanierung, 4. BA Teil 2 (Bio I)
12.500
0
119
120
| Anhang
Baumaßnahmen in Planung & Vorbereitung 2008 (Beträge in 1.000 €, gerundet)
Objekt
Maßnahmen
Exotischer Garten
Sanierung See, Wasserläufe
150
Fruwirthstr. 14/16
Außensanierung
340
Emil-Wolff-Straße
Stellplätze
120
Schloss Westflügel
Erneuerung Hörsaalbereich
Summe Phase Bauunterlage
Kosten in €
Eigenanteil
Universität
1.050
14.460
Phase Bedarfsbemessung/Programmfestlegung
Meiereihof/Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischen Landbau
Neuordnung der Tierzüchtung
und Tierernährung, 1. Teil
22
Institut für Pflanzenernährung
Neuordnung
13
Institut für Phytomedizin
Umbau/Sanierung/Brandschutz
6
Rinderstallflügel
Umbau und Sanierung, 1. BA
1.250
Garbenstr. 29, Mensa
Erweiterung/Umbau/Sanierung
7.700
LA Bienenkunde, Emil-Wolff-Str. 13
1. Neubau Labortrakt
1.250
LA Bienenkunde, Emil-Wolff-Str. 13
Sanierung/Neubau Bürotrakt
1.250
Schloss Mittelbau Ost/EG
Umbau- und Sanierungsmaßnahmen
für die Zentrale Verwaltung
Garbenstr. 21
Ausbau des Dachgeschosses
280
Ihinger Hof
Sanierung Wärmeversorgung
150
Summe Phase Bedarfsbemessung/Programmfestlegung
Phase Grundlagenermittlung (zu Kosten noch keine Angaben möglich)
Schloss, Reitscheuerflügel
Sanierung für Institut für Bodenkunde
Institut für Mathematik u. Rechenzentrum
Brennereigebäude, Garbenstr. 23
Restliche Innensanierung
Gewächshäuser
Gesamtkonzeption
Schloss
Gesamtkonzeption Sanierung
Tabelle 46:
Baumaßnahmen der Universität Hohenheim in Planung & Vorbereitung
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008; Beträge gerundet auf 1.000 €
Quelle: AT
350
53.230
90.000
90
V Ressourcen: Raum |
Hauptnutzflächen der Einrichtungen 2008 (in m²)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Aufenthalt und
Wohnen
Büros und
Bibliotheken
Labore,
Werkstätten und
Küchen
Lager und
sonstige
Unterrichtsräume
Summe
Nr.
Fakultät Naturwissenschaften
100
Fakultät
0
94
0
Flächen in m²
0
0
94
110
Institut für Angewandte Mathematik und Statistik
0
181
0
13
28
222
120
Institut für Physik und Meteorologie
0
313
1.139
117
275
1.844
(mit Strahlenschutzbevollmächtigtem)
0
130
Institut für Chemie
0
184
1.291
228
1.226
2.929
140
Institut für Biologische Chemie und
Ernährungswissenschaft
34
463
630
142
189
1.458
150
Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
54
1474
3.011
574
608
5.721
151
Versuchs- und Lehrbrennerei
19
40
844
202
0
1.105
152
Versuchs- und Lehrmolkerei
12
28
384
55
0
479
160
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften und Informatik
0
65
51
15
50
181
170
Institut für Lebensmittelchemie
0
152
488
38
289
967
180
Institut für Ernährungsmedizin
0
340
397
95
0
832
210
Institut für Botanik
20
394
1.633
211
256
2.514
211
Botanischer Garten
54
13
76
26
0
169
220
Institut für Zoologie
9
419
1.043
144
259
1.874
230
Institut für Physiologie
36
277
923
130
334
1.700
240
Institut für Genetik
25
212
1.541
263
250
2.291
250
Institut für Mikrobiologie
0
118
821
328
172
1.439
260
Institut für Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen
Zwischensumme Fakultät Naturwissenschaften
18
126
1.055
115
277
1.591
281
4.893
15.327
2.696
4.213
27.410
Nr.
Fakultät Agrarwissenschaften
300
Fakultät
0
82
0
0
0
82
310
Institut für Bodenkunde und Standortslehre
16
628
787
881
316
2.628
320
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie
16
454
630
407
92
1.599
330
Institut für Pflanzenernährung
26
425
1.614
803
23
2.891
340
Institut für Pflanzenbau und Grünland
12
508
989
532
44
2.085
350
Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik
20
659
1.497
569
70
2.815
360
Institut für Phytomedizin
54
486
2.755
289
93
3.677
370
Institut für Sonderkulturen und Produktionsphysiologie
36
355
1.734
402
52
2.579
380
Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie der Tropen und Subtropen
0
429
288
40
37
794
410
Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre
38
647
6
131
58
880
420
Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre
0
219
0
97
76
392
421
Forschungsstelle für Genossenschaftswesen
0
16
0
0
0
16
430
Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs
0
312
0
78
16
406
440
Institut für Agrartechnik
33
1.116
4.589
259
188
6.185
450
Institut für Tierernährung
24
371
1.023
563
362
2.343
460
Institut für Umwelt- und Tierhygiene sowie Tiermedizin
15
270
791
67
62
1.205
461
Tierklinik
49
83
201
248
0
581
470
Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung
46
631
1.570
791
95
3.133
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
Flächen in m²
V.3.2 Hauptnutzflächen
der universitären
Einrichtungen
121
122
| Anhang
Hauptnutzflächen der Einrichtungen 2008 (in m²)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Aufenthalt und
Wohnen
Büros und
Bibliotheken
Labore,
Werkstätten und
Küchen
Lager und
sonstige
Unterrichtsräume
Summe
480
Institut für Tierproduktion in den
Tropen und Subtropen
0
360
387
17
33
797
490
Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen
0
459
0
0
16
475
385
8.510
18.861
6.174
1.633
35.563
0
116
0
0
147
Zwischensumme Fakultät Agrarwissenschaften (ohne Versuchsstationen)
Nr.
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
500
Fakultät
502
Forschungsstelle für Glücksspiel
0
16
0
0
0
16
510
Institut für Betriebswirtschaftslehre
49
1.897
0
186
124
2.256
511
Stiftung Kreditwirtschaft
0
36
0
0
0
36
513
Forschungsstelle für Export- und
Technologiemanagement
0
12
0
0
0
12
520
Institut für Volkswirtschaftslehre
32
735
0
38
0
805
521
Europäische Forschungsstelle für den ländlichen Raum
0
22
0
0
0
22
522
Forschungsstelle Europäische Integration
530
Institut für Haushalts- und Konsumökonomik
7
267
26
0
239
539
540
Institut für Sozialwissenschaften
0
910
0
21
153
1.084
542
Forschungsstelle für Medienwirtschaft
und Kommunikationsforschung
0
11
0
0
0
11
550
Institut für Rechtswissenschaft
16
183
0
0
25
224
560
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
0
83
2
0
39
124
570
Institut für Kulturwissenschaften
0
353
0
0
38
391
573
Universitätsarchiv
0
85
0
322
0
407
104
4.726
28
598
618
6.074
Zwischensumme Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften
Nr.
Versuchsstationen
301
Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz
303
305
Flächen in m²
31
Flächen in m² (nicht vollständig, nur bisher erfasster Bestand !)
0
50
Versuchsstation für Pflanzenzüchtung
92
336
1.999
2.673
0
5.100
Versuchsstation für Gartenbau
66
80
3.678
2.327
0
6.151
401
Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischer Landbau
20
126
3.283
6.710
0
10.139
402
Versuchsstation für Tierhaltung, Tierzüchtung und Kleintierzucht
85
1.253
11.948
3.289
27
16.602
263
1.845
24.709
17.105
27
43.949
Zwischensumme Versuchsstationen
3.801
2.106
0
5.957
Nr.
Zentrale Einrichtungen
Flächen in m²
610
Universitätsbibliothek
27
1.043
22
943
3148
5.183
620
Rechenzentrum
33
825
0
107
305
1.270
660
Sprachenzentrum
0
100
0
0
234
334
670
Zentrale Versuchstierhaltung
10
60
259
83
0
412
Zwischensumme Zentrale Einrichtungen
70
2.028
281
1.133
3.687
7.199
Nr.
Landesanstalten
710
Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie
99
351
2.290
539
0
3.279
720
Landessaatzuchtanstalt
79
386
1.616
1.102
0
3.183
730
Landesanstalt für Bienenkunde
15
196
325
374
44
954
740
Landesanstalt für Landwirtschaftliches Maschinen- und Bauwesen
Zwischensumme Landesanstalten
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
Flächen in m²
0
197
0
0
0
197
193
1.130
4.231
2.015
44
7.613
V Ressourcen: Raum |
Hauptnutzflächen der Einrichtungen 2008 (in m²)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
Aufenthalt und
Wohnen
Büros und
Bibliotheken
Labore,
Werkstätten und
Küchen
Lager und
sonstige
Unterrichtsräume
Summe
Nr.
Wissenschaftliche Zentren
750
Center of Entrepreneurship (CoE)
760
Life Science Center (LSC)
0
67
74
17
0
158
770
Osteuropazentrum (OEZ)
0
223
0
17
0
240
790
Tropenzentrum (TROZ)
0
88
25
22
0
135
795
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung (FZID)
0
34
0
0
0
34
799
Kompetenzzentrum Gender und Ernährung (KGE)
0
20
0
0
0
20
0
432
99
56
0
587
Zwischensumme Wissenschaftliche Zentren
Flächen in m²
keine Flächen zugewiesen
0
Nr.
Forschungseinrichtungen
762
FSP Biotechnologie und Pflanzenzüchtung
keine Flächen zugewiesen
0
769
Graduiertenkolleg Nachhaltige Ressourcennutzung Nordchin. Tiefebene
keine Flächen zugewiesen
0
796
Sonderforschungsbereich 564 Nachhaltige
Landnutzung in Bergregionen Südostasiens
Zwischensumme Forschungseinrichtungen
Nr.
Einrichtungen der Lehre
780
Euro League for Life Sciences (ELLS)
Zwischensumme Einrichtungen der Lehre
Nr.
Einrichtungen der Universität Hohenheim
025
Gleichstellungsbeauftragte/MentHo
026
801
814
Flächen in m²
0
45
0
0
0
45
0
45
0
0
0
45
Flächen in m²
keine Flächen zugewiesen
0
0
0
0
0
0
0
Flächen in m²
0
75
0
0
0
75
Beauftragte für Chancengleichheit
0
14
0
0
0
14
Personalrat
11
53
0
0
0
64
Betriebsarzt
0
19
0
14
0
33
11
161
0
14
0
186
5.901
Zwischensumme Einrichtungen
der Universität Hohenheim
Nr.
Museen
650
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
61
107
0
993
4.740
784
Museum zur Geschichte Hohenheims
0
0
0
0
98
98
785
Zoologisches und Tiermedizinisches Museum
0
0
42
82
375
499
61
107
42
1.075
5.213
6.498
Zwischensumme Museen
Nr.
Studium und Weiterbildung
765
Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung und Hochschuldidaktikzentrum
Zwischensumme Studium und Weiterbildung
Nr.
Staatsschule für Gartenbau
782
Staatsschule für Gartenbau
Zwischensumme Staatsschule für Gartenbau
Nr.
Universitätsleitung und Zentrale Bereiche
–
Universität allgemein
900
Zentrale Bereiche
Flächen in m²
Flächen in m²
0
17
0
17
43
77
0
17
0
17
43
77
Flächen in m²
►►► Angaben unter „Hochschulfremde Nutzung“
0
0
0
0
0
0
Flächen in m²
3.738
936
1.297
1.652
6.157
13.780
511
2.856
1.055
2.135
1.106
7.663
4.249
3.792
2.352
3.787
7.263
21.443
Hochschulfremde Flächennutzung
2.149
1.950
2.028
1.431
1.128
8.686
davon
Staatsschule für Gartenbau (782)
495
280
67
171
885
1.898
0
109
24
520
39
692
Zwischensumme Universitätsleitung
und Zentrale Bereiche
Sonstiges
davon Wirtschaftsarchiv (806)
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
Flächen in m²
123
124
| Anhang
Hauptnutzflächen der Einrichtungen 2008 (in m²)
Einrichtungen, differenziert nach der Grundordnung der Universität Hohenheim
davon Unibauamt (802)
davon Studentenwerk (803)
Tabelle 47:
Hauptnutzflächen der Einrichtungen
der Universität Hohenheim
Labore,
Werkstätten und
Küchen
Lager und
sonstige
581
5
103
0
689
621
602
312
175
3.066
Aufenthalt und
Wohnen
Büros und
Bibliotheken
0
1.356
Unterrichtsräume
Summe
Stellenpool
0
Stellenstreichungen
0
Summe
Bezugsgröße: Kalenderjahr; Stichtag: 31.12.2008
Quelle: RA2
7.766
29.636
67.958
36.101
23.869
165.330
125
VI Veranstaltungen &
Messebeteiligungen
Ehrengäste & Veranstaltungen zu besonderen Anlässen 2008
Datum
Veranstaltungen
30. Januar
Neujahrsempfang des Rektors
15. Februar
Traditionelles Hohenheimer Professorium
18.–19. Februar
Besuch von Prof. Dr. Yifu Lin, designierter Chefökonom der Weltbank
28. Mai
Verleihung des Südwestbank-Preises
04. Juni
Besuch einer Delegation der Universidad Autónoma de Yucatán, Mexiko
19. Juni
Besuch einer Delegation der Oregon Health and Science University, Portland, USA
20. Juni
Dies academicus
Festvortrag von Prof. Per Holten-Andersen (PhD), Dekan der Life-Science-Fakultät der Universität Kopenhagen und vormals Rektor der Königlichen Veterinär- und Landwirtschftsuniversität Kopenhagen: „University Reforms to Meet the Future – The Danish Case“
13. Juli
Offener Sommertag der Museen und Gärten
25. August
Vertragsunterzeichnung der Stiftungsprofessur der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.
11. Oktober
Ball unter der Erntekrone 2008
13. Oktober
Besuch des neuseeländischen Botschafters
Tabelle 48:
09. Dezember
Feierliche Unterzeichnung zweier Kooperationsvereinbarungen mit dem Ministerium für Ernährung
und Ländlichen Raum und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen;
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Zeddies
Veranstaltungen zu besonderen
Quelle: Referat Veranstaltungen
Große Wissenschaftliche Tagungen, Symposien & Kongresse 2008
Datum
Veranstaltungen
11. Januar
Tagung Expertenrat „Gute Lehre“
23.–24. Januar
Fakultätentag für Agrarwissenschaften und Ökotrophologie
14.–15. Februar
Symposium der Forschungsstelle Glücksspiel
18.–20. Februar
Jahrestreffen der Gesellschaft für Tropenökologie (GTÖ) 2008
21. Februar
Symposium „Handels- und Steuerbilanzrecht – Quo vadis?“ zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Schülen
21. Februar
Deutsche Gesellschaft für Ernährung Baden-Württemberg Special Health Claims
26.–29. Februar
COPS-Workshop
03.–04. März
Jahrestagung des Regionalverbandes Südwest der Lebensmittelchemischen Gesellschaft
04. März
Biogastagung
05. März
Seminar „Networking – Erfolg führt über Kontakte“
06. März
7. FORUM Schokolade der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Baden-Württemberg
10.–11. März
Seminar „Mikrobiologie in der Milchwirtschaft“
28. März
Führungsseminar „Leaders of Influence“
31. März–3. April
Internationales Symposium des SFB 564 „Uplands 2008“
04.–05. April
Tagung des Vereins für Socialpolitik, Ausschuss Unternehmensrechnung
09. April
Wintertagung Ökologischer Landbau Baden-Württemberg
09. April
Fachsymposium der Fachgruppe Lebensmittelmikrobiologie der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
12. April
Tagung des Hohenheimer Absatzwirtschaftlichen Netzwerks Stuttgart
25.–26. April
Jahrestagung 2008 des Ausschusses für Umwelt- und Ressourcenökonomik
14. Mai
Kick-off-Workshop Trilaterale Hochschulpartnerschaft Costa Rica-Chile-Hohenheim, Fachtagung
31. Mai
Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Qualitätszirkel für das Förderprogramm „Komm mit in das gesunde Boot der Landesstiftung Baden-Württemberg“
07. Juni
Jahrestagung der Jungen Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft
10. Juni
Kolloquium „Naturfaserverstärkte Verbundstoffe“
11. Juni
Landwirtschaftlicher Hochschultag „Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln“
13. Juni
Fachtagung: „Standortwettbewerb in der EU – Was kann und darf Wirtschaftsförderung?“
30. Juni
Tagung der Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement
02. Juli
53. Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten
Anlässen
126
| Anhang
Große Wissenschaftliche Tagungen, Symposien & Kongresse 2008
Datum
Veranstaltungen
04. Juli
Jahrestagung im Rahmen der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi): Lebensort Kindergarten – zukunftsorientiert ausgerichtet und wegweisend
04.–05. Juli
Mastzell-Tagung im Rahmen des Marie-Curie-Netzwerkes der EU
05. Juli
Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Qualitätszirkel für das Förderprogramm „Komm mit in das gesunde Boot der Landesstiftung Baden-Württemberg“
10. Juli
Tagung der Firma Pottgiesser
04. August
Workshop zur Grünen Biotechnologie
01.–03. September
66. Jahrestagung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie (FEI)
04. September
Internationale Tagung des Arbeitskreises Funktionale Analyse „Die Methodologien des Systems – Wie kommt man zum Fall und wie dahinter?“
11.–12. September
1. Tagung des Zentrums für Ernährungsmedizin (ZEM) der Universitäten Tübingen und Hohenheim
15.–18. September
Führungskräftetagung der EnBW Service und Vertrieb GmbH
23. September
15. Ernährungsfachtagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Baden-Württemberg
24. September
Tagung Landtechnik der Max-Eyth-Gesellschaft im VDI (VDI-MEG)
27. September
Bildungskongress der CDU
06. Oktober
Tagung des Universitätsbunds
17. Oktober
Fachtagung Heil- und Gewürzpflanzenanbau in Baden-Württemberg
03.–04. November
Tagung der International Research Training Group (IRTG) Sustainable Resource Use in North China
04. November
Fortbildungstagung „Planen, Bauen und Pflegen von Pflanzungen von staatlichen Grünflächen“
Tabelle 49:
14.–15. November
31. Hohenheimer Oberseminar
Große wissenschaftliche Tagungen,
20. November
23. Kolloquium Biotechnologie und Pflanzenzüchtung
Symposien & Kongresse
12. Dezember
10. Baden-Württembergischer Junglandwirte-Kongress 2008
Quelle: Referat Veranstaltungen
Wissenschaftliche Vorträge 2008*
Datum
Veranstaltungen
11. Januar
Vorstellungsvorträge der Saatzuchtanstalt, Dr. Georg Koch, Dr. Heiko Parzies
14. Januar
Forschungsprojekt IT Food Trace
15. Januar
VWL-Schlosskolloquium, Prof. Dr. Roland Vaubel, Universität Mannheim
15. Januar
Vorstellungsvorträge der Saatzuchtanstalt, PD Dr. Jochen C. Reif, Stuttgart
16. Januar
Forschungsprojekt IT Food Trace
25. Januar
Fachvorträge anlässlich des 80. Geburtstags von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. B. Frenzel
05. Februar
VWL-Schlosskolloquium, PD Dr. Bernhard Bookmann, Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen
07. Februar
Vortrag Prof. Dr. Jochen Streb
08. Februar
Wiss. Gastvortrag Dr. Yu Zhu, Department of Economics, University of Kent
11. Februar
Antrittsvorlesung Prof. Dr. Alfonso Sousa-Poza
14. Februar
Gastvortrag BW Partner zum Thema Rechtsformwahl
14. Februar
VWL-Schlosskolloquium, Christopher Boyd
15. Februar
Kommission Studiengebühren
18. Februar
Vortrag Prof. Lin Yifu, designierter Chefökonom der Weltbank
05. Mai
Antrittsvorlesung Professor Schlarmann
27. Mai
Veranstaltung der Studierenden zum 483. Todestag von Thomas Müntzer unter dem Motto: „Wer
war Thomas Müntzer und wofür würde er heute kämpfen?“ (verschiedene Referenten)
24. Juni
VWL-Schlosskolloquium, Prof. Dr. Oliver Landmann, Universität Freiburg
25. Juni
Lebensmittelwissenschaftliches und Biotechnologisches Kolloquium
01. Juli
VWL-Schlosskolloquium, Prof. Dr. Gerhard Gröner
07. Juli
Gastvortragsreihe der Interdisziplinären Forschungsstelle für Wettbewerbspolitik und Wirtschaftsrecht
11. Juli
Vortrag Prof. Dr. Friedemann Schrenk, Universität Frankfurt/Main: „Biologische und kulturelle Evolution des Menschen“ (Fachvortrag im Rahmen des Evolutionstags)
15. Juli
Vortrag MVV Energiedienstleistungen GmbH
VI Veranstaltungen & Messebeteiligungen |
Wissenschaftliche Vorträge 2008*
Datum
Veranstaltungen
27. Oktober
Vortrag des Rektors vor der Kommunalpolitischen Vereinigung Stuttgart
28. November
FRESH-Tagung „Der Weltagrarbericht und der Wandel in Agrarforschung und Bildung“
04. Dezember
Vortrag Dr. Stefan Kaufmann, CDU Stuttgart: „Ist unsere Demokratie noch zu retten?“
08. Dezember
Vortragsreihe der Stuttgarter Studienstiftler
Tabelle 50:
Wissenschaftliche Vorträge
* Vorträge der Wissenschaftlichen Zentren ►►► unten Tabellen 53–56.
Quelle: Referat Veranstaltungen
Aus zentralen Mitteln kofinanzierte Fakultätsveranstaltungen 2008
Datum
Veranstaltungen
11. Juni
Landwirtschaftlicher Hochschultag
11. Juli
Hohenheimer Evolutionstag
21. September
Hohenheimer Feldtag
Durchführende Einrichtung
Fakultät Naturwissenschaften
Tabelle 51:
Fakultät Agrarwissenschaften
24. Oktober
Graduiertenfeier der Fakultät
11. Juli
Absolvierendenfeier
21. November
Dies Oeconomicus
Fakultät Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
Zentrale Veranstaltungsmittel der
Universität Hohenheim für die
Fakultäten
Quelle: AH2
Mit zentralen Mitteln unterstützte Messebeteiligungen 2008
Datum
Messe
24.–27. Januar
Internationale Pflanzenmesse (IPM), Essen
15.–17. Februar
Agrarwelt, Friedrichshafen
18.–19. April
Azubi- und Studientage, Stuttgart
18.–20. April
Ökomesse, Schwäbisch Hall
25.–26. April
Einstieg Abi, Karlsruhe
17.–25. Mai
Thyssen Krupp Ideenpark, Stuttgart
18.–20. Juni
IFOAM World Congress, Modena/Italien
11.–14. November
EuroTier, Hannover
Durchführende Einrichtung
Fakultät Agrarwissenschaften
20.–24. Mai
AGRARIA, Cluj-Napoca/Rumänien
24.–26. Juni
DLG-Feldtage, Deutschland
11.–14. November
EuroTier, Hannover
04. Juni
Life Science 2008, Hohenheim
10. November
–22. Januar 2009
[email protected] 2008, Hohenheim
15.–17. Februar
Agrarwelt, Friedrichshafen
Institut für Agrartechnik
CareerCenter Hohenheim
07.–09. März
Clean Energy Power (CEP), Stuttgart
Landesanstalt für Landwirtschaftliches Maschinen- und Bauwesen
18.–20 Januar
Ost-West-Agrarforum, Berlin
Osteuropazentrum
16.–17. Februar
Horizon Stuttgart, Haus der Wirtschaft
21.–23. Februar
Bildungsmesse, Ulm
29. Februar
Orientierungstage Rhein-Neckar, Heidelberg
06.–08. März
Jobs for Future, Villingen-Schwenningen
18.–19. April
Azubi- und Studientage, Stuttgart
25.–26. April
Einstieg Abi, Karlsruhe
Zentrale Studienberatung
Diverse Termine
Spontane Aktionen an Schulen/IHKs/Wirtschaftsförderung
12. Juli
Wirtschaftsoberschule, Stuttgart
10. September
Visionen 2008 – Wege nach der Hochschulreife, Sigmaringen
25. September
Visionen 2008 – Wege nach der Hochschulreife, Balingen
Quelle: AH2
Tabelle 52:
Messebeteiligungen der Universität
Hohenheim
127
128
| Anhang
Veranstaltungen des Tropenzentrums 2008
Datum
Internationale Tagungen und Vorträge in Hohenheim
05. Mai
Dr. Carlos Seré, Director General of ILRI, Nairobi: „Translating the innovation
system paradigm – perspectives from livestock research in the developing world“
07.–09. Oktober
Tropentag 2008 mit 620 Teilnehmern: „Competition for Resources in a Changing World – New Drive
for Development”, wichtigste Fachtagung zu entwicklungsorientierter Forschung in Europa
Gastvortragsreihe „Tropenzentrum invites“
07. Februar
Dr. Bernhard Walter, Brot für die Welt: „Climate Change and Impacts on Food Security“
04. März
Dr. Heinz Jockers: „Kenya – a façade crumbles. The 2007 elections and their consequences“
(gemeinsame Veranstaltung mit der Bernhard Klocke International Foundation)
30. September
Dr. Bernt Glatzer: „Development under firecover – (German) Structural Aid in Afghanistan“
(gemeinsame Veranstaltung mit der Bernhard Klocke International Foundation)
13. November
Dr. Helmut Dalitz, University of Hohenheim: „BIOTA-East: a joint project framework between Ugandan, Kenyan and German Institutions“
11. Dezember
Dr. Dieter Gerten, Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK): „Climate Change
and the Global Water Cycle: Implications for the Tropics and Subtropics“
Sonstige Veranstaltungen
Tabelle 53:
03.–04. Juni
Studierendengruppe der Universidad Autónoma de Yucatan, Mexico (Besuchsprogramm mit Vorträgen und Führungen)
19. September
Besuchergruppe afrikanischer Projektpartner von Brot für die Welt (Besuchsprogramm mit Vorträgen und Führungen)
24. Oktober
Informationsveranstaltung zur Welternährung für FDP-Politiker
Veranstaltungen des Tropenzentrums
Quelle: TROZ
Veranstaltungen & Gastvorträge des Kompetenzzentrums Gender und Ernährung 2008
Datum
Veranstaltungen
14. Januar
Kulinarische Lust – Eine Filmreihe über die Geschlechter beim
Essen: „Bella Martha” von Sandra Nettelbeck aus dem Jahr 2001
16. Januar
Gastvortrag Wencke Gwozdz, Universität Hohenheim u. European Business School Kopenhagen:
„Zwischen ‚Familienernährer’ und ‚Ernährungsproduzentin’ – Die Genderspezifität der Zeitnutzung“
11. Februar
Kulinarische Lust – Eine Filmreihe über die Geschlechter beim
Essen: „Eden“ von Michael Hofmann aus dem Jahr 2006
13. Februar
Gastvortrag Stephan Klasen, Universität Göttingen: „Armut, Unterernährung und Kindersterblichkeit: Einige interregionale Paradoxa und ihre Implikationen für Forschung und Politik“
02. Juni
Gastvortragsreihe „Food Rights and Sovereignty”: Martina Kaller-Dietrich, Universität Wien: „Über das Recht, frei von Hunger zu sein“
09. Juni
Gastvortragsreihe „Food Rights and Sovereignty”: Martin Wolpold-Bosien,
FIAN-Germany: „Local and Global Initiatives for the Right to Food”
16. Juni
Gastvortragsreihe „Food Rights and Sovereignty”: Wenche Barth Eide, University of Oslo: „Food Rights and the Academy”
20. Juni
Dies Academicus: Informationsstand zum Thema „Brot von Frauen und Männern der Welt“
30. Juni
Gastvortragsreihe „Food Rights and Sovereignty”: Fabio Parasecoli,
New York University: „Food, Identity and Cultural Rights”
10. November
KGE-Filmreihe: Fülle und Überfülle – von Lebenshunger und lukullischer
Raserei: „Sideways“ von Alexander Daym aus dem Jahr 2004
11. Dezember
KGE-Filmreihe: Fülle und Überfülle – von Lebenshunger und lukullischer
Raserei: „Das große Fressen“ von Marco Ferreri aus dem Jahr 1973
Tabelle 54:
Veranstaltungen & Gastvorträge des
Kompetenzzentrums Gender und
Ernährung
Quelle: KGE
Veranstaltungen des Life Science Centers 2008
Datum
Symposien und Informationstage
31. Januar
1. Deutsch-französisches Symposium zum Thema „Klimawandel, Bioenergie und Biodiversität“ in Hohenheim
06.–07. November
2. Deutsch-französisches Symposium zum Thema „Agro-Biodiversität im Konflikt zwischen Nahrungsmittel- und Energiesicherheit?“ in Montpellier
02. Dezember
Informationstag „Deutschland trifft Israel – grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen“
Gastvorträge im LSC-Seminar
08. Januar
Prof. Dr. Marcel Bucher, Universität Köln: „Lysophospholipid signaling in the arbuscular mycorrhizal symbiosis”
15. Januar
Dr. Claudia Garrido, Bieneninstitut Kirchheim: „Aktivierende Düfte: Steuerung der Oogenese bei der parasitischen Bienenmilbe Varroa destructor durch Larvenduftstoffe des Wirtes“
VI Veranstaltungen & Messebeteiligungen |
Veranstaltungen des Life Science Centers 2008
22. Januar
Prof. Dr. Klaus Palme, Universität Freiburg: „Auxin in action: signalling, transport and the control of plant growth”
11. Februar
Prof. Dr. Heymut Omran, Universitätsklinikum Freiburg: „Ciliopathies: a novel class of organellopathies”
29. April
Prof. Dr. Manfred Ayasse, Universität Ulm: „Chemische Kommunikation in der Reproduktionsbiologie von Insekten und Orchideen“
20. Mai
Prof. Dr. Guy R. Cornelis, Universität Basel, Schweiz: „Structure and Assembly of the injectisome, a bacterial nanomachine dedicated to interactions with higher organisms”
26. Mai
Prof. Dr. Andreas Hilfinger, Harvard Medical School, Boston, USA: „The chirality of ciliary beats”
03. Juni
Prof. Dr. Alain Gojon, INRA Montpellier, Frankreich: „The role of NRT1.1 as a nitrate sensor governing adaptive responses of A. thaliana to nitrogen limitation”
10. Juni
Prof. Dr. Peter Michaelis, Universität Augsburg: „8 Jahre ‚Umweltweiser’ – ein Rückblick“
17. Juni
Dr. Ahmad M. Manschadi, Universität Bonn: „Making Crops Less Thirsty – An Integrated Approach to Improve Drought Adaptation in Cereals”
08. Juli
Prof. Dr. Edouard Jurkevitch, The Hebrew University of Jerusalem, Israel: „Predation between bacteria: ecological and molecular aspects”
11. Juli
Prof. Dr. Friedemann Schrenk, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt/Main: „Wie wir wurden was wir sind: Die Evolution des Menschen“
15. September
Dr. Oliver Wessely, School of Medicine at New Orleans, USA: „The Xenopus Pronephros as a model for Polycystic Kidney Disease”
10. November
Dr. Kerstin Feistel, Oregon Health and Science University, Portland, Oregon, USA: „Regulation of neural stem cells by the extracellular matrix glycosaminoglycan hyaluronan”
18. November
Prof. Dr. Christine Josenhans, Medizinische Hochschule Hannover: „Crosstalk between bacterial metabolic activities and pathogenicity in Helicobacter pylori”
09. Dezember
PD Dr. Oliver Ernst, Charité Berlin: „Signal transfer from the GPCR Rhodopsin to the G-protein”
Vorträge im Seminar Biologische Signale
24. Januar
Prof. Dr. Uwe Wolfrum, Universität Mainz: „Decipherment of the interactome related to the human Usher
syndrome – What can we learn from disease genes for understanding sensory cell functions?”
05. Juni
Dr. Annick Stintzi, Universität Hohenheim: „Oxophytodienoate reductases in male reproductive development, plant defense and oxidative stress tolerance”
12. Juni
Prof. Dr. Ross E. Dalbey, The Ohio State University, USA: „Insertion, folding, and assembly of membrane proteins”
03. Juli
Dr. Axel Schweickert, Universität Hohenheim: „From neurons to organ asymmetry: Embryonic neurotransmitters and the left-right body axis”
17. Juli
Dr. Jörg Fleischer, Universität Hohenheim: „The Grueneberg ganglion – a novel chemosensory organ in the nose?”
23. Oktober
Prof. Dr. Anette Preiss, Universität Hohenheim: „Putzig, a novel gene involved in cell proliferation and Notch signaling in the model system Drosophila”
06. November
Prof. Dr. Otmar Spring, Universität Hohenheim: „Oomyceten im Umbruch – Taxonomie und Diagnostik mit molekularen Techniken“
Tabelle 55:
20. November
Dr. Christoph Englert, Leibniz Institut für Altersforschung Jena: „A role for the Wilms tumor genes WT1 and WTX in kidney formation and function“
Centers
Quelle: LSC
Aktivitäten & Veranstaltungen des Forschungszentrums Innovation und Dienstleistung 2008
Datum
Veranstaltung/Vortragende
22. Januar
Vortrag von Prof. Dr. Rakesh Verma, Operations Management Group, National Institute of Industrial Engineering (NITIE) Vihar Lake, Mumbai, India zum Thema: „Multicriteria Facility Location Problems – A Fuzzy Programming Approach“ (FZID Lecture Series)
27. Februar
Forschungsseminar „Role of Domain Ontologies in Database Design: An Ontology Management and Conceptual
Modelling Environment” mit Prof. Vijayan Sugumaran PhD, Oakland University, USA für Nachwuchswissenschaftler und fortgeschrittene Studierende, CC Information Systems und Communication Technologies
28. Februar
Vortrag von Prof. Vijayan Sugumaran PhD, Oakland University, USA zum Thema: „CONQUER: A Methodology for Context-Aware Query Procressing on the World Wide Web“ (FZID Lecture Series)
10. April
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Hess, Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien, Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema: „Veränderung von Wertschöpfungssystemen und Management von Netzwerken“ (FZID Lecture Series)
02. Juni
Forschungsseminar „Dissertation Writing in Finance: Research Questions, Econometrics Publication“ mit Prof. Yakov Amihud PhD New York University, USA für Nachwuchswissenschaftler und fortgeschrittene Studierende, CC Corporate Finance and Risk Management
02. Juni
Vortrag von Prof. Yakov Amihud, Ira Leon Rennert Professor of Entrepreneurial Finance, Leonhard N. Stern
School of Business, New York University, USA zum Thema: „Liquidity and Asset Pricing“ (FZID Lecture Series)
05. Juni
Vortrag von Dipl.-Inform. Karl-Heinz Krempels, Lehrstuhl für Informatik 4, RWTH Aachen zum Thema „Agentenbasierte Ablaufplanung“ (FZID Lecture Series)
Veranstaltungen des Life Science
129
130
| Anhang
Aktivitäten & Veranstaltungen des Forschungszentrums Innovation und Dienstleistung 2008
Tabelle 56:
Datum
Veranstaltung/Vortragende
30. Juni
Vortrag von Prof. Dr. Jörg P. Müller, Institut für Informatik, TU Clausthal zum Thema: „Architekturen und Methoden für dezentrale Informationssysteme“ (FZID Lecture Series)
01. Juli
Vortrag von Dr. Thomas Wahl, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Projektträger im DLR zum Thema: Forschungsförderung: Vorbereitung, Ausschreibung und Durchführung von Förderprogrammen und die Rolle der Projektträger“ (FZID Lecture Series)
03. Juli
Vortrag von Prof. Dr. Armin Heinzl und Dipl.-Kffr. Jessica Winkler, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Universität Mannheim zum Thema: „Explaining Variations in Client Extra Costs between Software Projects Offshored to India“ (FZID Lecture Series)
17. Juli
FZID-Doktorandenkolloquium, CC Innovation and Knowledge: Institutsübergreifendes Kolloquium für Doktoranden aus den beteiligten Fachgebieten
12. Dezember
Vortrag von Prof. Giovanni Faccini PhD, Department of Economics University of Essex, United Kingdom zum Thema: „Political Economy of Immigration Policy” (FZID Lecture Series)
Aktivitäten & Veranstaltungen des
Forschungszentrums Innovation und
Dienstleistung
Quelle: FZID
Gastvorträge der Stiftung Kreditwirtschaft 2008
Tabelle 57:
Gastvorträge der Stiftung Kreditwirtschaft
Datum
Veranstaltung/Vortragende
06. Mai
Vortrag von Thomas U. W. Putter, Vorsitzender der Geschäftsführung Allianz Capital Partners GmbH
03. Juni
Vortrag von Alexander Artope, Geschaftsführer smara GmbH
19. Juni
Vortrag von Norbert Enste, Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler und Sohn & Co. KG
09. Juli
Vortrag von Herrn Wolfgang Kirsch, Vorsitzender des Vorstandes DZBank AG
21. Oktober
Vortrag von Andreas Georgi, Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank AG
06. November
Vortragsveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung
Quelle: Referat Veranstaltungen
Studium Generale 2008
Datum
Vorträge
07. Januar
PD Dr. Mark Spoerer, Humboldt-Universität Berlin: „Verdanken wir das Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre der sozialen Marktwirtschaft?“
05. Mai
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof: „Subprime und die Stabilität des Bankensystems“
19. Mai
Prof. Dr. Andreas Falke, Friedrich-Alexander Universität Nürnberg: „Der Kampf um das Weiße Haus 2008 und das amerikanische Präsidentschaftswahlsystem“
26. Mai
PD Dr. Joachim Zweynert, Leiter der Zweigniederlassung des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts, Geschäftsführer des Wilhelm-Röpke-Instituts: „Ökonomische Ideen, institutioneller Wandel und Wirtschaftspolitik im post-sowjetischen Russland“
30. Juni
Dr. Jens Hoffmann, Technische Universität Darmstadt: „Psychologisches Bedrohungsmanagement an Universitäten und Schulen – Verhinderung von schwerer Gewalt und Amok“
27. Oktober
Prof. Hanno Beck, Hochschule Pforzheim: „Der Liebesökonom“
17. November
Prof. Dr. Thomas Klie, Evangelische Fachhochschule Freiburg: „Demografischer und sozialer Wandel und die Bedeutung der Zivilgesellschaft“
Tabelle 58:
01. Dezember
PD Dr. Friedrich Pohlmann, Albert-Ludwig-Universität Freiburg: „Das Elend der Utopien“
Studium Generale
15. Dezember
Prof. Dr. Bernhard Cramer, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: „Die Energiereserven der Erde“
Quelle: Referat Veranstaltungen
Studium schnupperale 2008
Tabelle 59:
Studium schnupperale
Datum
Veranstaltungen
16. Januar
Schüleruni – Prof. Dr. Alexander Gerybadze: „Wie wirkt sich die Globalisierung der Wirtschaft auf den akademischen Arbeitsmarkt aus?“; Prof. Dr. Lutz Fischer: „Wie viel Biotechnologie steckt in unserem Alltag?“
30. Mai
Kinderuni – Prof. Dr. Volker Wulfmeyer: „Warum gibt es Regen?“
06. Juni
Leseruni– Prof. Dr. Wolfram Rietschel: „Nachwuchs im Zoo“; Prof. Dr. Andreas Nieß: „ Doping im Sport“
10. Oktober
Kinderuni – Prof. Dr. Walter Vetter: „Warum schmeckt uns Schokolade?“
28. November
Kinderuni – Prof. Dr. Michael Schramm: „ Warum bringt der Weihnachtsmann „Coca-Cola“?“
Quelle: AH2
VI Veranstaltungen & Messebeteiligungen |
Reihe Kunst an der Universität 2008
Datum
Veranstaltungen
29. Juni–20. Juli
Jürgen von Kruedener – Photografische Bilder – Ansichtssachen
29. November
–21. Dezember
Gisela Reich – Malerei und Wandobjekte
Amei Unrath-Ruof – Ton, Keramik und Porzellan – Musik für die Augen
Tabelle 60:
Reihe Kunst an der Universität
Hohenheim
Quelle: Referat Veranstaltungen
Rotary Lectures 2008
Datum
Veranstaltungen
16. Januar
Prof. Dr. Matin Qaim, Georg-August-Universität Göttingen: „Bedeutung der Pflanzenzüchtung für die Welternährung“
22. Oktober
Prof. Dr. Herbert Kohler, Daimler AG: „Das Fahrzeug der Zukunft im Spannungsfeld von ökologischen und ökonomischen Herausforderungen“
26. November
Dr. Bernd Schmaul, Geschäftsführer TuiFly: „Luftfahrt in turbulenten Zeiten“
Tabelle 61:
Rotary Lectures
Quelle: Referat Veranstaltungen
Theater 2008
Datum
Veranstaltungen
18. Januar
W. Shakespeare/B. Fäh, Sommernachtstraum
19. Januar
W. Shakespeare/B. Fäh, Sommernachtstraum
21. Januar
W. Shakespeare/B. Fäh, Sommernachtstraum
28. Januar
W. Shakespeare/B. Fäh, Sommernachtstraum
28. Juni
T. de Molina, Don Gil
30. Juni
T. de Molina, Don Gil
01. Juli
T. de Molina, Don Gil
07. Juli
T. de Molina, Don Gil
15. November
I. Keun/G. Greiffenhagen, Das kunstseidene Mädchen
17. November
I. Keun/G. Greiffenhagen, Das kunstseidene Mädchen
Tabelle 62:
19. November
I. Keun/G. Greiffenhagen, Das kunstseidene Mädchen
Theateraufführungen an der Univer-
24. November
I. Keun/G. Greiffenhagen, Das kunstseidene Mädchen
sität Hohenheim
Quelle: AStA Unimusik
Konzerte & Gastspiele 2008
Datum
Veranstaltungen
26. Januar
Concert Band, Jubiläumskonzert (öffentliche Generalprobe)
26. Januar
Sinfonieorchester/Solitudechor, P. McCartney, Oratorium
27. Januar
Concert Band, Jubiläumskonzert
27. Januar
Sinfonieorchester/Solitudechor, P. McCartney, Oratorium
09. Februar
Concert Band, Konzert/Orchesterreise
10. Februar
Soundlink. Oboe/Percussion
19. Februar
H.-J. Fuß, Saxofon/Kammersolisten Minsk
19. Februar
Blockflötenensemble, Tropenkonferenz-Dinner
24. Februar
Chor, Rheinberger-Messe
02. März
Chor, Rheinberger-Messe
16. März
Benefizveranstaltung Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens
02. April
Holzbläserensemble, Conference Dinner
04. Mai
Konzert der Mozart-Gesellschaft Stuttgart
10. Juni
Peter Lamprecht, Gambe
10. Juni
Rockbands Hohenheim
15. Juni
Dominik Winterling, Klavier
131
132
| Anhang
Konzerte & Gastspiele 2008
Datum
Veranstaltungen
28. Juni
Konzert der Stipendiatinnen des Evangelischen Studentenwerks Villigst e.V.
29. Juni
Chor for more, Sommerkonzert
05. Juli
Sinfonieorchester/Solitudechor, R. Grössler, Mass of Joy
06. Juli
Sinfonieorchester/Solitudechor, R. Grössler, Mass of Joy
12. Juli
Concert Band, Sommerkonzert
13. Juli
Wandelkonzert im Schloss
20. Juli
Blockflötenensemble/Nürtinger Gitarrenensemble, Sommerkonzert
20. Juli
Chor, Hohenheimer Serenade
25. September
Holzbläserensemble, Tagung der Landtechnik
26. September
Holzbläserensemble, Stiftungsessen der Eiselen-Stiftung
26. Oktober
Konzert Trio Parnassus
Tabelle 63:
13. November
Benefizkonzert „Kleine Leute – große Töne“
Konzerte & Gastspiele an der Uni-
16. November
G. Schinnerling, Klavier/S. Marschner, Rezitation
30. November
Benefizkonzert „Students for Calcutta Rescue“
versität Hohenheim
Quelle: AStA Unimusik
133
VII In Memoriam
Erika Scheer,
Institutssekretärin im Institut für Agrartechnik,
verstarb am 3. Januar 2008 im Alter von 88
Jahren.
Richard Herm,
Wirtschaftsinspektor auf der Versuchsstation
Schindelbachhof in Aulendorf,
verstarb am 12. Januar 2008 im Alter von 77
Jahren.
Prof. Dr. Karl Gustav Bergner,
Lehrbeauftragter und Honorarprofessor im
Bereich Lebensmittelchemie,
verstarb am 28. Januar 2008 im Alter von 94
Jahren.
Harmina Kramer-Grimme,
Laborhilfe in der Landesanstalt für
Landwirtschaftliche Chemie,
verstarb am 19. Februar 2008 im Alter von 70
Jahren.
Prof. Dr. Wolfram Achtnich,
Professor im Bereich Pflanzenbau in den
Tropen und Subtropen,
verstarb am 29. Februar 2008 im Alter von 84
Jahren.
Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel,
außerplanmäßiger Professor im Bereich
Zoologie,
verstarb am 2. März 2008 im Alter von 87
Jahren.
Helmut Raff,
Elektromeister und Leiter der Elektrowerkstatt,
verstarb am 30. März 2008 im Alter von 76
Jahren.
Elfriede Foitzik,
technische Assistentin im Institut für
Tierhaltung und Tierzüchtung,
verstarb am 17. Juni 2008 im Alter von 71
Jahren.
Hans Koch,
Gartenbauberater in der Landesanstalt für
Landwirtschaftliche Chemie,
verstarb am 15. Juli 2008 im Alter von 84
Jahren.
Dipl.-Ing. Gerd-Steffen Köhler,
Zuständiger für das Hohenheimer
Schloss beim Universitätsbauamt und
Ehrenplakettenträger der Universität
Hohenheim,
verstarb am 21. Juli 2008 im Alter von 76
Jahren.
Hermann Riecko Gengnagel,
technischer Angestellter im Institut für
Landwirtschaftliche Betriebslehre,
verstarb am 23. Juli 2008 im Alter von 81
Jahren.
Prof. Dr. Günter Rohrmoser,
Ordinarius am Lehrstuhl für Sozialphilosophie,
verstarb am 15. September 2008 im Alter von
80 Jahren.
Prof. Dr. Hans Moser,
Honorarprofessor im Bereich Tierzüchtung,
verstarb am 15. November 2008 im Alter von
82 Jahren.
Dipl.-Biol. Klaus Gerhard Kurt Dreßler,
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen
und Mitglied im Akademischen MittelbauKonvent,
verstarb am 23. Dezember 2008 im Alter von
57 Jahren.
Die Universität Hohenheim wird den Toten
stets ein ehrendes Andenken bewahren.
134
| Anhang
►►►
a.D.
apl. Prof.
AStA
B.Sc.
bga
BMBF
BMELV
BMZ
CAU
CC
CC
CCH
CFRM
CGIAR
CHE
CIP
CoE
COPS
DAAD
DBU
DFG
DLG
DLM
DMG
EFEM
ELLS
EM ECW
EM
EPIC
Siehe
außer Dienst
außerplanmäßige Professorin/
außerplanmäßiger Professor
Allgemeiner Studierenden-Ausschuss
Bachelor of Science
bundesweite gründerinnenagentur
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
China Agricultural University
Change Communication (Competence Center des FZID)
Competence Center
CareerCenter Hohenheim
Corporate Finance and
Risk Management (Competence Center des FZID)
Consultative Group on International Agricultural Research
Centrum für Hochschulentwicklung
Computer-Investitions-Programm
Center of Entrepreneurship
Convective and Orographicallyinduced Precipitation Study
Deutscher Akademischer
Austauschdienst e.V.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Deutsche LandwirtschaftsGesellschaft e.V.
Deutsches Landwirtschaftsmuseum
Deutsche Management
Gesellschaft e.V.
Economic Farm Emission Model
Euroleague for Life Sciences
ERASMUS Mundus External
Cooperation Window, Kooperations- und Mobilitätsprogramm für Graduierte zwischen EU- und Drittländern
►►► ERASMUS Mundus
Environmental Policy In-
tegrated Climate
ERASMUS European Community. Action Scheme for the Mobility of University Students
ERASMUS EU-Programm zur VerMundus
besserung der Qualität
der Hochschulbildung
ERC
European Research Council
ETH
Eidgenössische Technische Hochschule
EU
Europäische Union
EWR
Europäischer Wirtschaftsraum
Fakultät A Fakultät Agrarwissenschaften
Fakultät N Fakultät Naturwissenschaften
Fakultät W Fakultät Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
FSP
Forschungsschwerpunkt
FZID
Forschungszentrum Innovation und Dienstleistung
GTZ
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
h.c.
lat. honoris causa (ehrenhalber)
HBFG
Hochschulbauförderungsgesetz
HCM
Healthcare Management (Competence Center des FZID)
HdM
Hochschule der Medien
HDZ
Hochschuldidaktikzentrum
HEC
École des Hautes Études
Commerciale
HL
Höheres Lehramt
HWP
Hochschul- und Wissenschaftsprogramm
i.R.
im Ruhestand
IAESTE
International Association for
the Exchange of Students
for Technical Experience
IBH GmbH Innovation und Bildung Hohenheim GmbH (Wirtschaftsunternehmen der Universität)
ICT
Information Systems and Communication Technologies (Competence Center des FZID)
IK
Innovation and Knowledge
(Competence Center des FZID)
insbesondere
insbes.
IPCC
Intergovernmental Panel
on Climate Change
IR
Interorganizational Relations
(Competence Center des FZID)
International Students OrgaISO
nisation Hohenheim e.V.
IST
Information Society Technology
135
Abkürzungen/Glossar
k.A.
keine Angabe
k.w.
Künftig wegfallend; Personal(-Vermerk) stelle, die beim Ausscheiden der
Person nicht wiederbesetzt wird
KGE
Kompetenzzentrum
Gender und Ernährung
LA
Landesanstalt
Life Science Center
LSC
M.Sc.
Master of Science
MAG
Mitarbeitergespräche
mec
Media Entrepreneur Center
MentHo
Mentoring in Hohenheim
für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen
MittelUmwidmung von Personalschöpfung mitteln als Sachmittel
MOE
Länder in Mittel- und Osteuropa
MWK
Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
lat. nomen nominandum
N.N.
(Name noch nicht bekannt)
Nachhaltigkeit und Ethik (ComNE
petence Center des FZID)
Obb.
Oberbayern
OEZ
Osteuropazentrum
RUS
Rechenzentrum der Universität Stuttgart
SAFRI
Südliches Afrika Initiative
der Deutschen Wirtschaft
Staatsexamen
SE
SEH
Stiftungslehrstuhl für Unternehmensgründungen und Unternehmertum (Entrepreneurship)
SFB
Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft
SIZ
Studieninformationszentrum
SKH
Seine Königliche Hoheit
SPRAZ
Sprachenzentrum
SS
Sommersemester
Studienjahr Für Studenanfangende:
Sommersemester mit darauffolgendem Wintersemester;
für Absolvierende: Wintersemester mit darauffolgendem Sommersemester
TEMPUS
Trans European Mobility Programme for University Studies
TLB GmbH Technologielizenzbüro
(Patentverwertungsagentur der Universität)
TROZ
Tropenzentrum
UB
UFZ
Universitätsbibliothek
Helmholtz Zentrum für
Umweltforschung
UHOH
Universität Hohenheim
UM
Umweltministerium des
Landes Baden-Württemberg
VST
Versuchsstation
VZÄ
Vollzeitäquivalente (fiktive
Anzahl von Vollzeitbeschäftigten bei Umrechnung aller
Teilzeitarbeitsverhältnisse in
Vollzeitarbeitsverhältnisse)
W1-, W2-, Stufen leistungsorientierter
W3-Profes- Professorenbesoldung
suren
WS
Wintersemester
ZS
Zentrale Studienberatung
Abteilungen der Zentralen Verwaltung der
Universität Hohenheim
AA
AH1
AH2
AP
AF
AS
AT
AW
RA
RA1
RA2
RA3
Akademisches Auslandsamt
Hochschulkommunikation Pressestelle
Hochschulkommunikation Marketing
Personal
Forschung
Studienangelegenheiten
Technik und Gebäude
Wirtschaft und Finanzen
Rektoramt
Planung und Entwicklung
Flächenmanagement
Gremienreferat
Referat Veranstaltungen
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