KOSTAL BA Sensor: Betriebsanleitung

KOSTAL BA Sensor: Betriebsanleitung

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PIKO 8.3 Verfügbar ab Q2 / 2015

Betriebsanleitung

PIKO-Wechselrichter

3.0 - 20

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Impressum

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br.

Deutschland

Tel. +49 (0)761 477 44 - 100

Fax +49 (0)761 477 44 - 111 www.kostal-solar-electric.com

Haftungsausschluss

Die wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen bzw. Warenbezeichnungen und sonstige Bezeichnungen können auch ohne besondere Kennzeichnung (z. B. als Marken) gesetzlich geschützt sein. Die KOSTAL

Solar Electric GmbH übernimmt keinerlei Haftung oder

Gewährleistung für deren freie Verwendbarkeit. Bei der

Zusammenstellung von Abbildungen und Texten wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können

Fehler nicht ausgeschlossen werden. Die Zusammenstellung erfolgt ohne Gewähr.

Allgemeine Gleichbehandlung

Die KOSTAL Solar Electric GmbH ist sich der Bedeutung der Sprache in Bezug auf die Gleichberechtigung von

Frauen und Männern bewusst und stets bemüht, dem

Rechnung zu tragen. Dennoch musste aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die durchgängige Umsetzung differenzierender Formulierungen verzichtet werden.

© 2014 KOSTAL Solar Electric GmbH

Alle Rechte, einschließlich der fotomechanischen

Wieder gabe und der Speicherung in elektronischen

Medien, bleiben der KOSTAL Solar Electric GmbH vorbehalten. Eine gewerbliche Nutzung oder Weitergabe der in diesem Produkt verwendeten Texte, gezeigten

Modelle, Zeichnungen und Fotos ist nicht zulässig. Die

An leitung darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung weder teilweise noch ganz reproduziert, gespeichert oder in irgendeiner Form oder mit irgendeinem Medium

über tragen, wiedergegeben oder übersetzt werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

Software-Version ab FW: 05.00

User Interface (UI) ab: 05.10

2

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Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Informationen 5

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ............................................................................................ 7

1.3 Über diese Anleitung ................................................................................................................ 13

1.4 Hinweise in dieser Anleitung ..................................................................................................... 15

1.5 Verwendete Symbole ............................................................................................................... 19

1.6 Kennzeichnungen am Wechselrichter ....................................................................................... 20

2. Geräte- und Systembeschreibung 21

2.1 Die Photovoltaikanlage ............................................................................................................. 22

2.2 Die Komponenten des Wechselrichters .................................................................................... 24

3. Installation 39

3.1 Transport und Lagerung ........................................................................................................... 40

3.4 Elektrischer Anschluss .............................................................................................................. 46

3.5 Anschluss Solarmodul .............................................................................................................. 49

3.6 Anschluss Kommunikationskomponenten ................................................................................ 53

4. Betrieb und Bedienung 60

4.1 Wechselrichter einschalten ....................................................................................................... 61

4.2 Wechselrichter ausschalten ...................................................................................................... 62

4.3 Wechselrichter spannungsfrei schalten ..................................................................................... 63

4.5 Betriebszustand (Display) ......................................................................................................... 67

4.6 Betriebszustand (LEDs) ............................................................................................................ 68

4.7 Der Menüaufbau des Wechselrichters ...................................................................................... 69

4.8 Das Energiemanagementsystem im Wechselrichter .................................................................. 74

5. Webserver 82

5.1 Der Webserver ......................................................................................................................... 83

5.2 Den Webserver nutzen ............................................................................................................. 84

5.3 Die Seiten des Webservers ....................................................................................................... 87

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 3

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6. Anlagenüberwachung 93

6.1 Verbindung zwischen Computer und Wechselrichter herstellen ................................................. 94

6.2 Die Logdaten ............................................................................................................................ 97

6.3 Logdaten abfragen, speichern und grafisch darstellen ............................................................ 100

7. Wirkleistungssteuerung 103

7.1 Warum Wirkleistungssteuerung? ............................................................................................ 104

7.2 Begrenzung der PV-Einspeiseleistung .................................................................................... 105

7.3 Wirkleistungsteuerung mit einem Rundsteuerempfänger ......................................................... 106

7.4 Rundsteuerempfänger installieren ........................................................................................... 107

8. Eigenverbrauch 110

8.1 Eigenverbrauch Überblick ....................................................................................................... 111

8.2 Elektrischer Anschluss Eigenverbrauch ................................................................................... 112

8.3 Eigenverbrauchssteuerung im Webserver einrichten ............................................................... 113

9. Wartung 119

9.1 Wartung und Instandhaltung .................................................................................................. 120

9.3 Varistor-Tausch nach Ereigniscode ......................................................................................... 125

9.4 Software aktualisieren (Wechselrichter) ................................................................................... 126

9.5 Software aktualisieren (Kommunikationsboard) ....................................................................... 127

9.6 Software aktualisieren (Ländereinstellungen) ........................................................................... 129

10. Technische Daten 130

10.1 Technische Daten ................................................................................................................... 132

10.2 Blockschaltbild ....................................................................................................................... 139

11. Zubehör 140

11.1 GSM-Modem installieren ........................................................................................................ 141

11.2 Installation PIKO BA Sensor ................................................................................................... 145

11.3 Weiteres Zubehör ................................................................................................................... 151

12. Anhang 153

12.1 Typenschild ............................................................................................................................ 154

12.2 Garantie und Service .............................................................................................................. 155

12.3 Übergabe an den Betreiber .................................................................................................... 156

12.4 Demontage und Entsorgung .................................................................................................. 157

Index 158

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 4

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1

Navibutton Verlinkung Kapitel 01

1. Allgemeine Informationen

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ............................................................................................ 7

1.3 Über diese Anleitung ................................................................................................................. 13

1.4 Hinweise in dieser Anleitung ...................................................................................................... 15

1.5 Verwendete Symbole ................................................................................................................ 19

1.

1.6 Kennzeichnungen am Wechselrichter ........................................................................................ 20

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 5

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Danke, dass Sie sich für einen PIKO-Wechselrichter der

Firma KOSTAL Solar Electric GmbH ent schieden haben!

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Energie erträge mit dem

PIKO-Wechselrichter und Ihrer Photovoltaikanlage.

Wenn Sie technische Fragen haben, rufen Sie einfach unsere Service Hotline an: n

Deutschland und andere Länder

1

+49 (0)761 477 44 - 222 n

Frankreich, Belgien, Luxemburg

+33 16138 4117 n

Griechenland

+30 2310 477 555 n

Italien

+39 011 97 82 420 n

Spanien, Portugal

2

+34 961 824 927

1

Sprache: Deutsch, Englisch

2 Sprache: Spanisch, Englisch

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 6

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

Der PIKO-Wechselrichter wandelt Gleichstrom in

Wechsel strom um. Dieser kann wie folgt genutzt werden: n

Für den Eigenverbrauch n

Für die Einspeisung in das öffentliche Netz

Das Gerät darf nur in netzgekoppelten Photovoltaikanlagen innerhalb des vorgesehenen Leistungs bereiches und unter den zulässigen Umgebungsbedingungen verwendet werden. Das Gerät ist nicht für den mobilen Einsatz bestimmt.

Bei unsachgemäßer Verwendung können Gefahren für

Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen.

Außerdem können Schäden am Gerät und an anderen Sachwerten entstehen. Der Wechselrichter darf nur für den vorgesehenen Verwendungszweck eingesetzt werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 7

Allgemeine Informationen

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Haftungsausschluss

Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für daraus resul tierende

Schäden haftet der Hersteller nicht. Änderungen am

Wechselrichter sind verboten. Der Wechselrichter darf nur in technisch einwandfreiem und betriebs sicheren

Zustand verwendet werden. Jede missbräuchliche

Verwendung führt zum Erlöschen der Garantie, Gewährleistung und allgemeiner Haftung des Herstellers.

Nur eine sachkundige Elektrofachkraft darf das Gerät

öffnen. Der Wechselrichter muss von einer geschulten

Elektrofachkraft (nach DIN VDE 1000-10 oder BGV A3

Unfallverhütungsvorschrift) installiert werden, die für die Beachtung der geltenden Normen und Vorschriften

verantwortlich ist.

Arbeiten, die sich auf das Stromversorgungsnetz des

Energieversorgungsunternehmens (EVU) am Standort der Solarenergieeinspeisung auswirken können, dürfen nur durch vom EVU zugelassene Elektrofachkräfte ausgeführt werden. Hierzu gehört auch die Veränderung der werkseitig voreingestellten Parameter. Der Installateur muss die Vorschriften des EVU beachten.

Werkseitige Einstellungen dürfen nur von fachkundigen

Elektroinstallateuren oder Personen mit mindestens vergleichbarer bzw. höherer Fachkunde, wie z. B. Meister,

Techniker oder Ingenieure, verändert werden. Hierbei sind alle Vorgaben zu beachten.

WICHTIGE

INFORMATION

Die Montage, Wartung und Instandhaltung der Wechselrichter darf nur von einer ausge bildeten und qualifizierten Elektrofachkraft erfolgen.

Die Elektrofachkraft ist dafür verantwortlich, dass die geltenden

Normen und Vorschriften eingehalten und umgesetzt werden.

Arbeiten, die sich auf das Stromversorgungsnetz des Energieversorgungsunternehmens (EVU) am Standort der Solarenergieeinspeisung auswirken können, dürfen nur durch vom EVU zugelassene

Elektrofachkräfte ausgeführt werden.

Hierzu gehört auch die Veränderung der werkseitig voreingestellten Parameter.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 8

Allgemeine Informationen

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1.2 EU-Konformitätserklärungen

EU-Konformitätserklärung PIKO 3.0 ab FW 5.0

Die Firma

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br., Deutschland erklärt hiermit, dass die Wechselrichter PIKO 3.0 ab FW 5.0, auf die sich diese Erklärung bezieht, mit folgenden Richtlinien bzw. Normen übereinstimmen.

Richtlinie 2004/108/EC Elektromagnetische Verträglichkeit

Richtlinie 2006/95/EC Elektrische Betriebsmittel für Niederspannung – Niederspannungsrichtlinie

Anbringung der CE-Kennzeichnung gemäß Anhang III, Abschnitt B: 2012

EN 61000-3-2:2006/A1:2009/A2:2009 (Oberschwingungsströme)

EN 61000-3-3:2008 (Flicker)

EN 61000-6-2:2005/AC:2005 (Störfestigkeit Industriebereich)

EN 61000-6-3:2007/A1:2011 (Störaussendung Wohnbereich)

EN 62109-1: 2010

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 1)

EN 62109-2: 2011

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 2)

Diese Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird.

KOSTAL Solar Electric GmbH – 2012-12-18

Werner Palm

(Geschäftsführer)

Dr. Armin von Preetzmann

(Bereichsleiter Entwicklung)

Diese Erklärung bescheinigt die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften.

Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten!

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 9

Allgemeine Informationen

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EU-Konformitätserklärung PIKO 4.2, 5.5, 7.0 ab FW 5.0

Die Firma

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br., Deutschland erklärt hiermit, dass die Wechselrichter PIKO 4.2, 5.5, 7.0 ab FW 5.0, auf die sich diese Erklärung bezieht, mit folgenden Richtlinien bzw. Normen übereinstimmen.

Richtlinie 2004/108/EC Elektromagnetische Verträglichkeit

Richtlinie 2006/95/EC Elektrische Betriebsmittel für Niederspannung – Niederspannungsrichtlinie

Anbringung der CE-Kennzeichnung gemäß Anhang III, Abschnitt B: 2013

EN 61000-3-2:2006/A1:2009/A2:2009 (Oberschwingungsströme)

EN 61000-3-3:2013 (Flicker)

EN 61000-6-2:2005/AC:2005 (Störfestigkeit Industriebereich)

EN 61000-6-3:2007/A1:2011 (Störaussendung Wohnbereich)

EN 62109-1: 2010

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 1)

EN 62109-2: 2011

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 2)

Diese Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird.

KOSTAL Solar Electric GmbH – 2014-09-30

Werner Palm

(Geschäftsführer)

Dr. Armin von Preetzmann

(Bereichsleiter Entwicklung)

Diese Erklärung bescheinigt die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften.

Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten!

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 10

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

EU-Konformitätserklärung PIKO 8.3, 10, 12 ab FW 5.0

Die Firma

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br., Deutschland erklärt hiermit, dass die Wechselrichter PIKO 8.3, 10, 12 ab FW 5.0, auf die sich diese Erklärung bezieht, mit folgenden Richtlinien bzw. Normen übereinstimmen.

Richtlinie 2004/108/EC Elektromagnetische Verträglichkeit

Richtlinie 2006/95/EC Elektrische Betriebsmittel für Niederspannung – Niederspannungsrichtlinie

Anbringung der CE-Kennzeichnung gemäß Anhang III, Abschnitt B: 2013

EN 61000-3-2:2006/A1:2009/A2:2009 (Oberschwingungsströme)

EN 61000-3-3:2008 (Flicker)

EN 61000-3-12:2005 (Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 3-12)

EN 61000-6-2:2005/AC:2005 (Störfestigkeit Industriebereich)

EN 61000-6-3:2007/A1:2011 (Störaussendung Wohnbereich)

EN 62109-1: 2010

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 1)

EN 62109-2: 2011

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 2)

Diese Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird.

KOSTAL Solar Electric GmbH – 2014-02-28

Werner Palm

(Geschäftsführer)

Dr. Armin von Preetzmann

(Bereichsleiter Entwicklung)

Diese Erklärung bescheinigt die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften.

Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten!

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 11

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

EU-Konformitätserklärung PIKO 15, 17, 20 ab FW 5.0

Die Firma

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br., Deutschland erklärt hiermit, dass die Wechselrichter PIKO 15, 17, 20 ab FW 5.0, auf die sich diese Erklärung bezieht, mit folgenden Richtlinien bzw. Normen übereinstimmen.

Richtlinie 2004/108/EC Elektromagnetische Verträglichkeit

Richtlinie 2006/95/EC Elektrische Betriebsmittel für Niederspannung – Niederspannungsrichtlinie

Anbringung der CE-Kennzeichnung gemäß Anhang III, Abschnitt B: 2013

EN 61000-3-2:2006/A1:2009/A2:2009 (Oberschwingungsströme)

EN 61000-3-11:2000 (Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 3-11)

EN 61000-3-12:2011 (Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 3-12)

EN 61000-6-2:2005/AC:2005 (Störfestigkeit Industriebereich)

EN 61000-6-3:2007/A1:2011 (Störaussendung Wohnbereich)

EN 62109-1: 2010

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 1)

EN 62109-2: 2011

(Sicherheit von Leistungsumrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen – Teil 2)

Diese Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird.

KOSTAL Solar Electric GmbH – 2014-07-18

Werner Palm

(Geschäftsführer)

Dr. Armin von Preetzmann

(Bereichsleiter Entwicklung)

Diese Erklärung bescheinigt die Übereinstimmung mit den genannten Richtlinien, beinhaltet jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften.

Die Sicherheitshinweise der mitgelieferten Produktdokumentation sind zu beachten!

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 12

Allgemeine Informationen

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1.3 Über diese Anleitung

Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch.

Sie enthält wichtige Informationen zur Installation und zum Betrieb des Wechselrichters. Beachten Sie insbesondere die Hinweise zum sicheren Gebrauch. Für

Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, haftet die KOSTAL Solar Electric GmbH nicht.

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Sie gilt ausschließlich für die PIKO-Wechselrichter der Firma

KOSTAL Solar Electric GmbH. Bewahren Sie die

An leitung auf und geben Sie sie bei Wechsel des

Betreibers an den Nachfolger weiter.

Der Installateur und der Betreiber müssen stets Zugang zu dieser Anleitung haben. Der Installateur muss mit dieser Anleitung vertraut sein und die Anweisungen befolgen.

Die aktuellste Version der Betriebsanleitung zu Ihrem

Produkt, finden Sie unter www.kostal-solar-electric.com im Downloadbereich.

Zielgruppe

Diese Anleitung richtet sich an die ausgebildete und

qualifizierte Elektrofachkraft, die den Wechselrichter

installiert, wartet und instand hält.

Die in dieser Anleitung beschriebenen Wechselrichter unterscheiden sich in bestimmten technischen Einzelheiten. Informationen und Handlungsanweisungen, die nur für bestimmte Gerätetypen gelten, sind ent sprechend gekennzeichnet.

Informationen, die Ihre Sicherheit oder die des Gerätes betreffen, sind besonders hervorgehoben.

TIPP

Beim Ausdruck dieser Betriebsanleitung zwei Seiten auf ein Blatt

Papier drucken.

Das spart Papier und das Dokument bleibt gut lesbar.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 13

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Navigation durch das Dokument

Um die Navigation durch dieses Dokument zu ermöglichen, beinhaltet es klickbare Bereiche.

Das ist zum einen die Navigationsleiste im Kopf jeder

Seite. Hier gelangen Sie per Klick zu den Übersichtsseiten der einzelnen Kapitel.

Ebenso sind die Inhaltsverzeichnisse bedienbar: Vom

Verzeichnis am Beginn eines jeweiligen Kapitels gelangt man mit einen Klick in das angegebene Unterkapitel.

Abb. 1: Navigation durch das Dokument

1

2

3

Aufruf des Haupt-Inhaltsverzeichnisses

Navigationsleiste

Inhaltsverzeichnisse

Innerhalb des anweisenden Textes können Sie über die

Querverweise zu den referenzierten Stellen im Dokument navigieren.

Kap. 1

Abb. 1, Pos. 2

Abb. 2: Beispiele für Querverweise

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 14

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1.4 Hinweise in dieser Anleitung

Abb. 3: Sicherheitshinweise in dieser Anleitung

1

2

3

4

Hinweis-Icon innerhalb des anweisenden Textes

Warnhinweis

Informationshinweis

Weitere Hinweise

In den anweisenden Text sind Hinweise eingefügt. In dieser Anleitung wird zwischen Warn- und Informationshinweisen unterschieden. Alle Hinweise sind an der

Textzeile durch ein Icon kenntlich gemacht.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 15

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Warnhinweise

Die Warnhinweise weisen auf Gefahren für Leib und

Leben hin. Es können schwere Personenschäden auftreten, die bis zum Tode führen können.

Jeder Warnhinweis besteht aus folgenden Elementen:

Abb. 4: Aufbau der Warnhinweise

1

2

3

4

Warnsymbol

Signalwort

Art der Gefahr

Abhilfe

Warnsymbole

Gefahr

Gefahr durch Stromschlag und elektrische

Entladung

Gefahr durch elektromagnetische Felder

Gefahr durch Verbrennungen

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 16

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Signalwörter

Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr.

GEFAHR

Bezeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.

WARNUNG

Bezeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.

VORSICHT

Bezeichnet eine Gefährdung mit einem niedrigen Risikograd, die wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung oder Sachschäden zur

Folge hat.

Informationshinweise

Informationshinweise enthalten wichtige Anweisungen für die Installation und für den einwandfreien Betrieb des Wechselrichters. Diese sollten unbedingt beachtet werden. Die Informationshinweise weisen zudem darauf hin, dass bei Nichtbeachtung Sach- oder finanzielle

Schäden entstehen können.

WICHTIGE

INFORMATION

Die Montage, die Bedienung, die

Wartung und Instandhaltung der

Wechselrichter darf nur von ausgebildetem und qualifiziertem Fachpersonal erfolgen.

Abb. 5: Beispiel für einen Informationshinweis

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 17

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Symbole innerhalb der Informationshinweise

Wichtige Information

Sachschaden möglich

Weitere Hinweise

Sie enthalten zusätzliche Infomationen oder Tipps.

INFO

Dies ist eine zusätzliche Information.

Abb. 6: Beispiel für einen Informationshinweis

Symbole innerhalb der weiteren Hinweise

Information oder Tipp

Vergrößerte Darstellung

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 18

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1.5 Verwendete Symbole

Symbol Bedeutung

1., 2., 3. ...

Aufeinander folgende Schritte einer

Handlungsanweisung

P

Auswirkung einer Handlungsanweisung

H

Æ

Endergebnis einer Handlungsanweisung n

Querverweis auf andere Stellen im Dokument oder auf andere Dokumente

Auflistung

Tab. 1: Verwendete Symbole und Icons

Verwendete Abkürzungen

Abkürzung

Tab.

Abb.

Pos.

Kap.

Erklärung

Tabelle

Abbildung

Position

Kapitel

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 19

Allgemeine Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1.6 Kennzeichnungen am Wechselrichter

5 min

Abb. 7: Kennzeichnungen am Wechselrichter – Abbildungsbeispiel

Am Gehäuse des Wechselrichters sind Schilder und

Kennzeichnungen angebracht. Diese Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht ver ändert oder entfernt werden.

Symbol Erklärung

Gefahr durch Stromschlag und elektrische

Entladung

5 min

Gefahr durch Stromschlag und elektrische Entladung. Nach dem Ausschalten fünf Minuten warten

(Entladezeit der Kondensatoren)

Gefahr durch Verbrennungen

Zusätzlicher Erdanschluss

Betriebsanleitung beachten und lesen

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 20

1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 2

Navibutton Verlinkung Kapitel 02

2. Geräte- und Systembeschreibung

2.1 Die Photovoltaikanlage .............................................................................................................. 22

2.2 Die Komponenten des Wechselrichters ..................................................................................... 24

2.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 21

Geräte- und Systembeschreibung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

2.1 Die Photovoltaikanlage

Abb. 8: Photovoltaikanlage 1-phasig

7

8

5

6

9

3

4

1

2

PV-String

Wechselrichter

Leitungsschutzschalter Wechselrichter

PV-Ertragszähler (optional)

Leitungsschutzschalter Haus

Einspeisebezugszähler

Öffentliches Netz

Leitungsschutzschalter Stromverbraucher

Stromverbraucher

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 22

Geräte- und Systembeschreibung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Abb. 9: Photovoltaikanlage 3-phasig

1

8

9

6

7

4

5

2

3

10

PV-String (2+3 optional)

Wechselrichter

PV-Ertragszähler (optional)

Leitungsschutzschalter Wechselrichter

Leitungsschutzschalter Haus

Einspeisebezugszähler

Öffentliches Netz

PIKO BA Sensor (optionales Zubehör)

Leitungsschutzschalter Verbraucher

Stromverbraucher

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 23

Geräte- und Systembeschreibung

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2.2 Die Komponenten des Wechselrichters

Der Wechselrichter von außen

Abb. 10: PIKO-Wechselrichter 3.0 (Außenansicht)

3

4

1

2

5

6

7

8

9

Deckelschrauben

Deckel

Display

DC-Schalter

Gehäuse

Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum Anschluss der Solarmodule

Wandhalterung

Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

Öffnung für Netzzuleitung

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 11: PIKO-Wechselrichter 4.2 (Außenansicht)

1

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8

4

5

2

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6

9

10

Deckelschrauben

Deckel

Display

DC-Schalter

Gehäuse

Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum

Anschluss der Solarmodule

Lüftergitter (ohne Lüfter)

Wandhalterung

Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

Öffnung für Netzzuleitung

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 12: PIKO-Wechselrichter 5.5 - 7.0 (Außenansicht)

1

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8

4

5

2

3

6

9

10

Deckelschrauben

Deckel

Display

DC-Schalter

Gehäuse

Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum

Anschluss der Solarmodule

Lüfter

Wandhalterung

Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

Öffnung für Netzzuleitung

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 13: PIKO-Wechselrichter 8.3 - 12 (Außenansicht)

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3

6

9

10

Deckelschrauben

Deckel

Display

DC-Schalter

Gehäuse

Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum

Anschluss der Solarmodule

Lüfter

Wandhalterung

Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

Öffnung für Netzzuleitung

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 14: PIKO-Wechselrichter 15 - 20 (Außenansicht)

1

7

8

4

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3

6

9

10

Deckelschrauben

Deckel

Display

DC-Schalter

Gehäuse

Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum

Anschluss der Solarmodule

Lüfter

Wandhalterung

Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

Öffnung für Netzzuleitung

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Geräte- und Systembeschreibung

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DC-Schalter am Wechselrichter

ON

Abb. 15: DC-Schalter ON

OFF

Abb. 16: DC-Schalter OFF

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Geräte- und Systembeschreibung

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Der Wechselrichter von innen

Abb. 17: PIKO-Wechselrichter 3.0 (Innenansicht)

3

4

1

2

5

Kommunikationsboard

Erweiterungsmodul (z. B. GSM-Modem, optional)

Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Kabelauflage mit Befestigungsöffnungen

AC-Anschlussklemme

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 18: PIKO-Wechselrichter 4.2 (Innenansicht)

3

4

1

2

5

6

Kommunikationsboard

Erweiterungsmodul (z. B. GSM-Modem, optional)

Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Kabelauflage mit Befestigungsöffnungen

AC-Anschlussklemme

Anschlussklemme Sensorleitungen PIKO BA Sensor

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 19: PIKO-Wechselrichter 5.5 - 7.0 (Innenansicht)

4

5

6

1

2

3

Kommunikationsboard

Erweiterungsmodul (z. B. GSM-Modem, optional)

Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Kabelauflage mit Befestigungsöffnungen

AC-Anschlussklemme

Anschlussklemme Sensorleitungen PIKO BA Sensor

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 20: PIKO-Wechselrichter 8.3 - 12 (Innenansicht)

4

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Kommunikationsboard

Erweiterungsmodul (z. B. GSM-Modem, optional)

Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Kabelauflage mit Befestigungsöffnungen

AC-Anschlussklemme

Anschlussklemme Sensorleitungen PIKO BA Sensor

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Geräte- und Systembeschreibung

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Abb. 21: PIKO-Wechselrichter 15 - 20 (Innenansicht)

4

5

6

1

2

3

Kommunikationsboard

Erweiterungsmodul (z. B. GSM-Modem, optional)

Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Kabelauflage mit Befestigungsöffnungen

AC-Anschlussklemme

Anschlussklemme Sensorleitungen PIKO BA Sensor

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Geräte- und Systembeschreibung

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Das Kommunikationsboard

KomBoar d2

Abb. 22: Komponenten des Kommunikationsboards

1

2

3

4

5

Anschlussklemme S0/AL-Out (2-polig)

Display

2 Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Anschlussklemme Analogschnittstelle (10-polig)

Anschlussklemme Erweiterungsmodul

(z. B. GSM-Modem)

Das Kommunikationsboard ist die Kommunikationszentrale des Wechselrichters. Auf dem Kommunikationsboard befinden sich die Anschlüsse für die Kommunikation, das Display und die Bedientasten.

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Geräte- und Systembeschreibung

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Das Bedienfeld

Abb. 23: Bedienfeld

1

2

3

Display (Anzeige abhängig vom Wechselrichter-Typ.

Hier das Menu des 3-phasigen Wechselrichters)

LEDs für die Anzeige der Betriebszustände

Bedientasten

Über das Bedienfeld lassen sich Einstellungen vornehmen und Daten abfragen. Ereignismeldungen werden auf dem Display angezeigt.

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Geräte- und Systembeschreibung

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Das Hauptmenü

xx W xx Wh

Einspeisen (MPP)

Abb. 24: Hauptmenü 1-phasig

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4

1

2

5

6

Menü „DC“

Menü „Einstellungen“

Menü „AC“

Aktuelle AC-Leistung

Eingespeister Tagesertrag

Anzeige Betriebszustand

Abb. 25: Hauptmenü 3-phasig

1

2

3

4

Menü „DC“

Menü „Einstellungen“

Menü „Eigenverbrauch“

Menü „AC“

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Geräte- und Systembeschreibung

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Der Webserver

Der Webserver ist eine grafische Schnittstelle (Darstellung im Browser) zur Konfiguration der Wechselrichter. Er bietet folgenden Inhalt:

Kap. 5.1

Webserverseiten

Hauptseite

Funktion

Historie

Infoseite

Einstellungen

Anzeige der Ertragsdaten

Auflistung der Sensordaten, des Hausverbrauchs und der Ertragsdaten

Statusanzeige der analogen Eingänge, des

Modems und der letzten Verbindung zum

Solarportal

Konfiguration des Wechselrichters

Tab. 2: Übersicht der Webserverseiten

Der Datenlogger

Im PIKO-Wechselrichter ist ein Datenlogger integriert.

Der Datenlogger ist ein Datenspeicher für die Ertrags- und Leistungsdaten des Wechselrichters und des

Speicher systems. Die Speicherung der Ertragsdaten

(Speicher intervall) kann alle 15 oder 60 Minuten erfolgen.

Der Datenlogger ist ab Werk auf ein Speicherintervall von

15 Minuten eingestellt. Das Speicherintervall kann auf der Webserverseite „Einstellungen“ geändert werden.

Speicherintervall

15 Minuten

60 Minuten

Tab. 3: Speicherintervalle Datenlogger

Speicherzeit

max. 400 Tage max. 1500 Tage

INFO

Bei der Auswahl des Speicherintervalls auf die Speicherzeit achten!

Wenn der interne Speicher voll ist, werden jeweils die ältesten Daten

überschrieben. Für die langfristige

Sicherung müssen die Daten mit einem PC gesichert oder an ein Solarportal gesendet werden.

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Navibutton Verlinkung Kapitel 3

3

3. Installation

3.1 Transport und Lagerung ............................................................................................................ 40

3.4 Elektrischer Anschluss .............................................................................................................. 46

3.5 Anschluss Solarmodul .............................................................................................................. 49

3.

3.6 Anschluss Kommunikationskomponenten ................................................................................. 53

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Installation

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3.1 Transport und Lagerung

Der Wechselrichter wurde vor Auslieferung auf Funktion geprüft und sorgfältig verpackt. Prüfen Sie die Lieferung nach Erhalt auf Vollständigkeit und eventuelle Transportschäden.

Reklamationen und Schadensersatzansprüche sind direkt an das jeweilige Frachtunternehmen zu richten.

Alle Komponenten des Wechselrichters müssen bei längerer Lagerung vor der Montage in der Original verpackung trocken und staubfrei aufbewahrt werden.

SCHADEN MÖGLICH

Beschädigungsgefahr beim Abstellen des Wechselrichters auf der

Unter seite. Wechselrichter nach dem Auspacken immer auf der

Rück seite (Kühlkörper) abstellen.

Abb. 26: Griffmulden Wechselrichter

Zum besseren Transport des Wechselrichters sind links und rechts Griffmulden integriert.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 40

Installation

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3.2 Lieferumfang

15-20

User Manual

4.2-20

Safety Not es

3.0

4x

4.2-20

5x

5x

4.2-20

L1 L2 L3 N PE

3.0

L1 N PE

Abb. 27: Lieferumfang PIKO 3.0, 4.2 - 20

Die Verpackung enthält:

1

2

3

4

5

6

1 x Wechselrichter

1 x Wandhalterung (nicht bei Austauschgeräten)

1 x Short Manual

1 x Safety Notes

1 x CD mit Betriebsanleitung

1 x Versiegelungskappe (3-polig oder 5-polig) zum

Verplomben der AC-Anschlussklemme

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Installation

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7

8

9

10

11

Montagezubehör PIKO 3.0:

4 x Schrauben 6×45 A2 DIN 571,

4 x Dübel 8 x 40,

1 x Schneidschraube M4×10 Form A verzinkt DIN 7516,

1 x Fächerscheibe 12x6,4 A2 DIN 6798,

1 x Unterlegscheibe 12x6,4 A2 DIN 125,

1 x Zylinderschraube M6x12 A2 ISO 4762

1 x Ringkabelschuh M6x16 mm

2

,

1 x Ringkabelschuh M6x10 mm

2

,

1 x Ringkabelschuh M6x6 mm

2

Montagezubehör PIKO 4.2-20:

5 x Schrauben 6×45 A2 DIN 571,

5 x Dübel 8 x40 mm,

1 x Schneidschraube M4×10 Form A verzinkt DIN 7516,

1 x Fächerscheibe 12x6,4 A2 DIN 6798,

1 x Unterlegscheibe 12x6,4 A2 DIN 125,

1 x Zylinderschraube M6x12 A2 ISO 4762

1 x Ringkabelschuh M6x16 mm

2

,

1 x Ringkabelschuh M6x10 mm

2

,

1 x Ringkabelschuh M6x6 mm

2

2 x Drahtbrücken zur Parallelschaltung

(typenabhängig)

Montagezubehör PIKO 15-20:

Dichtstopfen für die Verschraubung des AC-Kabels mit einem Durchmesser von max. 14,5 mm

Dichtstopfen für die Verschraubung des

Netzwerkkabels

DC-Steckverbinder

(je DC-Eingang: 1× Stecker und 1× Buchse)

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Installation

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3.3 Montage

Montageort wählen

Wechselrichter vor Regen- und

Spritzwasser schützen.

Wechselrichter vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Wechselrichter auf stabiler Montagefläche montieren, die das Gewicht sicher tragen kann. Gipskartonwände und Holzverschalungen sind nicht zulässig.

Wechselrichter auf nicht entflammbarer

Montagefläche montieren.

90°

Wechselrichter auf senkrechter Montagefläche montieren. Dazu die mitgelieferte

Wandhalterung verwenden.

°C/°F %

Die Umgebungstemperatur muss zwischen -20 °C und +60 °C liegen. Die

Luftfeuchtigkeit muss zwischen 4 % und

100 % (kondensierend) liegen.

NH

3

Wechselrichter vor Staub, Verschmutzung und Ammoniakgasen schützen. Räume und Bereiche mit Tierhaltung sind als

Montageort nicht zulässig.

WICHTIGE

INFORMATION

Beachten Sie diese Anweisungen bei der Auswahl des Montageorts.

Bei Nichtbeachtung können die

Garantieansprüche eingeschränkt werden oder ganz verfallen.

WARNUNG

BRANDGEFAHR DURCH HEISSE

TEILE IM WECHSELRICHTER!

Einzelne Bauteile können im

Betrieb über 80 °C heiß werden.

Den Montageort entsprechend den

Angaben in dieser Anleitung auswählen. Lüftungsöffnungen immer frei halten.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 43

Installation

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Wechselrichter unzugänglich für Kinder montieren.

200

100

Mindestabstände zu weiteren

Wechselrichtern und benötigten

Freiraum einhalten.

Wechselrichter muss gut zugänglich und

Display gut sichtbar sein.

Wechselrichter kann im Betrieb

Geräusche verursachen. Wechselrichter so montieren, dass Menschen durch die

Betriebsgeräusche nicht gestört werden können.

Ausreichenden Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien und explosionsgefährdeten Bereichen in der Umgebung sicherstellen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 44

Installation

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Wandmontage

1.

A

C

B

D

WICHTIGE

INFORMATION

Den Freiraum um den Wechselrichter unbedingt einhalten, damit die Kühlung des Wechselrichters gegeben ist.

C

A

E

B

2.

3.

Abb. 28: Wandmontage mittels Wandhalterung

1

2

3

Freiraum

Außenmaße des Wechselrichters

In diesem Bereich dürfen keine Wechselrichter

montiert werden

Die Abstände für die Wandmontage finden Sie in nachfolgender Tabelle:

Baugroesse

PIKO 3.0, 4.2-7.0

PIKO 8.3-12

PIKO 15 - 20

Tab. 4: Abstände Wandmontage

Maße in mm (inch)

A

100 (3.9)

100 (3.9)

100 (3.9)

B

200 (7.9)

200 (7.9)

200 (7.9)

B

C

60 (2.4)

66 (2.6)

76 (2.99)

WICHTIGE

INFORMATION

Nur die mitgelieferte Wandhalterung verwenden.

D

70 (2.8)

35 (1.4)

46 (1.8)

E

2 (0.1)

2 (0.1)

2 (0.1)

B

Abb. 29: Wandmontage von mehreren Wechselrichtern

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 45

Installation

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3.4 Elektrischer Anschluss

3.0

4.2-20

L1 L2 L3

L1 N PE

L1

N

PE

L1 L2 L3

L1 L2 L3 N PE

L1 L2 L3

N

PE

Abb. 30: Übersicht der elektrischen Anschlüsse mit 1- und 3-phasigem Wechselrichter

Anschlüsse Wechselrichter

1

2

DC-Anschlüsse (baugrößenabhängig)

AC-Anschlussklemme (1-phasig oder 3-phasig)

Externe Anschlüsse

3

4

5

6

7

8

Leitungsschutzschalter Wechselrichter

(1-phasig oder 3-phasig)

Stromverbraucher

Leitungsschutzschalter Verbraucher

Leitungsschutzschalter Haus

Stromzähler

Öffentliches Netz

WICHTIGE

INFORMATION

Es ist darauf zu achten, dass die

Belegung der Phasen der AC-Anschlussklemme und der Verbraucher einheitlich sind.

WICHTIGE

INFORMATION

Dieses Produkt kann einen Gleichstrom im äußeren Schutzerdungsleiter verursachen. Werden

Fehler strom-Schutzeinrichtungen

(RCD) oder Differenzstrom-

Überwachungs geräte (RCM) verwendet, sind auf der AC-Seite nur

RCD oder RCM des Typs B zulässig.

Für Ausnahmen siehe Herstellererklärung auf unserer Website.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 46

Installation

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Netzzuleitung anschließen

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

DC-Schalter am Wechselrichter ausschalten.

Abb. 37

3.

Sicherungen gegen Wiedereinschalten sichern.

4.

Netzzuleitung vom Stromverteiler zum Wechselrichter fachgerecht verlegen.

3.0

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

INFO

Für die Dimensionierung des benötigten AC-Leitungsschutzschalters und des zu verwendenden Kabelquerschnittes siehe Kapitel „Technische

Daten“. Kap. 10.1

4.2 - 20

Abb. 31: Netzzuleitung am Wechselrichter anschließen

3

4

1

2

AC-Anschlussklemme

Netzzuleitung

Dichtring

Überwurfmutter

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 47

Installation

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5.

Netzzuleitung in den Wechselrichter einführen und mit Dichtring und Überwurfmutter abdichten. Überwurfmutter mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen. Anzugsdrehmomente: 1,5 Nm (M12), 8 Nm

(M25), 10 Nm (M32) und 13 Nm (M40).

6.

Bei nicht verwendeten Verschraubungen den Dichtring in den Verschraubungen belassen.

7.

Die Adern der Netzzuleitung entsprechend der

Beschriftung an der AC-Anschlussklemme an schlie-

ßen.

Abb. 31, Pos. 1

1.

2.

Abb. 32: Federzug-Klemmleiste

8.

In die Netzzuleitung zwischen Wechselrichter und

Einspeisezähler einen Leitungsschutzschalter zur

Sicherung gegen Überstrom einbauen.

9.

In Ländern, in denen ein zweiter PE-Anschluss vorgeschrieben ist, diesen an der gekennzeichneten Stelle des Gehäuses mit dem vorgegebenen Drehmoment

von 3 Nm (M6) anschließen. Abb. 33, Pos. 1

WICHTIGE

INFORMATION

Es dürfen keine vorhanden

Leitungen und deren Leitungswege im Wechsel richter verändert werden. Dieses kann ansonsten zu

Fehlfunktionen im Wechselrichter führen.

WICHTIGE

INFORMATION

Zum Anschluss der AC-Leitungen verfügt der Wechsel richter über

Federzug-Klemmleisten. Hierbei sind die Adern in die große Öffnung

(Pos.1) der Anschlussklemme einzuführen. Die Abisolierlänge beträgt 15 mm.

WARNUNG

BRANDGEFAHR DURCH ÜBER-

STROM UND ERWÄRMUNG DER

NETZLEITUNG!

Leitungsschutzschalter zur Sicherung gegen Überstrom einbauen.

Abb. 33: Länderspezifischer PE-Anschluss

H

Der AC-Anschluss ist angeschlossen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 48

Installation

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3.5 Anschluss Solarmodul

Solarmodul-Anschlüsse

Vor dem Anschluss der DC-Stecker beachten: n

Überprüfen der richtigen Planung und Verschaltung der Module und anschließende Messung der

DC-Leerlaufspannung auf Plausibilität.

n

Für eine optimale Auslegung der Solarmodule und möglichst hohe Erträge sollte die Anlage im

Spannungs bereich zwischen Min. MPP und Max.

MPP ausgelegt sein. Als Planungstool sollte hier

PIKO Plan verwendet werden.

n

Bei einer erhöhten Auslegung der Solarmodule ist darauf zu achten, dass der Arbeitspunkt weiterhin im

MPP-Spannungsbereich des Wechselrichters liegt.

n

Sicherstellen, dass die maximale zulässige DC-

Leerlaufspannung nicht überschritten wird.

Protokollieren der Messwerte. n

Bei einer Reklamation Bereitstellen dieser Messwerte.

Im Fall einer Nichtbeachtung wird jegliche Gewährleistung bzw. Garantie oder Haftung des Herstellers ausgeschlossen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass der Schaden nicht durch die Nichtbeachtung verursacht wurde.

WARNUNG

BRANDGEFAHR DURCH UNSACH-

GEMÄSSE MONTAGE!

Nicht fachgerecht gecrimpte

Stecker und Buchsen können sich erhitzen und einen Brand auslösen.

Bei der Montage unbedingt Vorgaben und Anleitung des Herstellers befolgen. Stecker und Buchsen fachgerecht montieren.

WARNUNG

SCHWERE VERBRENNUNG

DURCH LICHTBÖGEN AUF DER

DC-SEITE!

Im Betriebszustand dürfen keine

DC-Leitungen an das Gerät angeschlossen oder abgezogen werden, da gefährliche Lichtbögen entstehen können. DC- Seite spannungs frei schalten, dann

Steckverbinder montieren oder abziehen!

WARNUNG

PERSONENSCHADEN AUFGRUND

ZERSTÖRUNG DES GERÄTES!

Bei einer Überschreitung der

Maximal-Werte der zulässigen

Eingangsspannung an den DC-

Eingängen kann es zu schweren

Schäden kommen, die zu einer

Zerstörung des Gerätes und auch zu erheblichen Ver letzungen von anwesenden Personen

führen können. Auch kurzzeitige Spannungs überschreitungen

können Schäden am Gerät verursachen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 49

Installation

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SCHADEN MÖGLICH

Zu hohe Spannungen auf der

DC-Seite zerstören den Wechselrichter.

Abb. 34: Übersicht DC-Anschlüsse

Parallelschaltung von Solarmodul-

Eingängen

Die Funktion des Wechselrichters beruht auf dem sogenannten String-Konzept. Dabei wird eine begrenzte

Anzahl von Solarmodulen (abhängig von der ge wünschten Leistung unter Berücksichtigung der maximalen

Eingangsspannung) in Reihe zu einem String geschaltet, der mit dem Wechselrichter verbunden wird.

Der Wechselrichter verfügt über regelbare Eingänge

(DC1 und DC2), die parallel geschaltet werden können.

Dafür sind dem Gerät zwei Brücken beigelegt.

Abb. 35: Brücken zur Parallelschaltung

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

SCHADEN MÖGLICH

Sind die Eingänge DC1 und DC2 parallel geschaltet, können ein oder zwei Strings angeschlossen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der gesamte Eingangsstrom für einen oder beide Eingänge die vorgegebenen Werte nicht überschreitet. Eingangsströme bei

Parallel schaltung:

Kap. 10.1

WICHTIGE

INFORMATION

Werden mehr als 2 Strings parallel geschaltet, kann die Installation einer String-Sicherung notwendig sein. Dazu die Angaben des Modulherstellers beachten.

Beim PIKO 3.0 und 4.2 ist die Parallelschaltung von Solarmodulen nicht möglich.

50

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Sind die Eingänge DC1 und DC2 parallel geschaltet, kann ein String angeschlossen werden. Der maximal zulässige Eingangsstrom bei einer Parallelschaltung ist den technischen Daten zu entnehmen.

Kap. 10.1

Eingänge parallel schalten:

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Die mitgelieferten Brücken, wie unten dargestellt, in die Klemmen stecken.

DC1 DC2

WICHTIGE

INFORMATION

Es können nur die Eingänge

DC1 und DC2 parallel geschaltet werden.

Abb. 36: Eingang 1 und 2 parallel geschaltet

1

DC-Brücken

3.

Die Parallelschaltung nach der Erstinbetriebnahme im

Menü „Einstellungen“ aktivieren.

4.

Dichtstopfen auf den nicht belegten Steckverbindern belassen, um diese vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen.

H

Die Parallelschaltung ist eingerichtet.

Solarmodul anschließen

Es dürfen nur Solarmodule der folgenden Kategorie angeschlossen werden: Klasse A nach IEC 61730.

1.

2.

Die PV-Strings dürfen nur an den Wechsel richter angeschlossen werden, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Den Deckel des Wechselrichters montieren und festschrauben (5 Nm).

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Zum Anschluss der Brücken vefügt der Wechselrichter über Federzug-Klemmleisten.

WICHTIGE

INFORMATION

Die Parallelschaltung muss nach der Erstinstallation noch im Menü

Einstellungen aktiviert werden.

Seite 72

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Die PV-Generatoren/-Leitungen können unter Spannung stehen, sobald diese dem Licht ausgesetzt sind.

51

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3.

Die Strings auf Erdschlüsse und Kurzschlüsse prüfen und diese ggf. beheben.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Der Querschnitt der DC-Leitungen sollte so groß wie möglich sein, max. 4 mm² für flexible Lei tungen und 6 mm² für starre Leitungen.

Wir empfehlen, verzinnte Kabel zu verwenden. Bei nicht-verzinnten

Kabeln können die Kupferlitzen oxidieren, wodurch die Übergangswiderstände der Crimpverbindung zu hoch werden.

Abb. 37: PV-String anschließen

4.

An die Plusleitung die Buchse und an die Minusleitung den Stecker fachgerecht crimpen. Der

Wechsel richter ist mit Steckverbindern der Firma

Multi- Contact (Typ MC4) ausgestattet. Beachten

Sie bei der Montage unbedingt die aktuellen An gaben des Herstellers (z. B. Einsatz Spezialwerkzeuge, zulässige Anzugsdrehmomenten etc.).

1

Beim Montieren der Buchsen und der Stecker an die

DC-Leitungen der Solarmodule auf die richtige Polarität achten! Die Pole der PV-Strings (PV-Feld) dürfen nicht geerdet werden.

5.

Die Buchsen und Stecker der DC-Leitungen am

Wechselrichter einstecken.

Abb. 37 Die Dicht-

stopfen aus den Steck verbindern aufbewahren.

H

Die DC-Seite ist angeschlossen.

1

Informationen im Internet unter www.multi-contact.com.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 52

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3.6 Anschluss Kommunikationskomponenten

KomBoar d2

1

2

3

4

5

Abb. 38: Komponenten des Kommunikationsboards

Anschlussklemme S0/AL-Out (2-polig)

2 Ethernet-Anschlüsse (RJ45)

Anschlussklemme Analogschnittstelle

Anschlussklemme für RS485-Schnittstelle

Anschlussklemme Erweiterungsmodul

(z.B. GSM-Modem)

Das Kommunikationsboard ist die Kommunikationszentrale des Wechselrichters. Auf dem Kommunikationsboard befinden sich die Anschlüsse für die Kommunikation, das Display und die Bedientasten.

Das Kommunikationsboard ist mit einer Schutzfolie über der S0/AL-Out-Klemme abgedeckt. Diese kann zur Montage hochgeklappt werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 53

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Anschlussklemme S0/AL-Out

Die 2-polige Anschlussklemme S0/AL-Out kann mit verschiedenen Funktionen belegt und über den Webserver unter „Einstellungen“ konfiguriert werden:

Funktion Schaltausgang:

Impulsausgang (S0-Schnittstelle)

Der Schaltausgang verhält sich wie ein Impulsausgang gemäß DIN EN 62053-31 mit einer Impulskonstante von

2000 Impulsen pro Kilowattstunde. Diese Funktion ist ab

Werk eingestellt.

Funktion Schaltausgang:

Alarmausgang (S0-Schnittstelle)

Der Schaltausgang hat die Funktion eines potenzialfreien

Öffners. Geöffnet wird, wenn eine Störung vorliegt.

1.

Im Webserver die Seite „Einstellungen“

Abb. 53 aufrufen.

2.

Im Feld „Funktion Schaltausgang“ die Option

„Alarmausgang“ anwählen.

3.

Auf „Übernehmen“ klicken.

H

Die Funktion „Alarmausgang“ ist aktiviert.

Funktion Schaltausgang: Eigenverbrauchssteuerung oder Dynamische Eigenverbrauchssteuerung (Schalten von Verbrauchern)

Der Schaltausgang hat die Funktion eines potenzialfreien

Schließers. Geschlossen wird, wenn die eingestellten

Bedingungen erfüllt sind.

1.

Im Webserver die Seite „Einstellungen“

Abb. 53 aufrufen.

2.

Im Feld „Funktion Schaltausgang“ die Option

„Eigenverbrauchssteuerung“ oder „Dynamische

Eigenverbrauchssteuerung“ auswählen .

3.

Auf „Übernehmen“ klicken.

H

Die Funktion „Eigenverbrauchssteuerung“ ist aktiviert.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

SCHADEN MÖGLICH

Die Anschlussklemme S0/AL-Out darf nur bis maximal 100 mA belastet werden. Die maximal zulässige Spannung beträgt 250 V

(AC/DC).

INFO

Bei Auswahl der „dynamische

Eigenverbrauchssteuerung“, wird zum eingestellten Wert noch der gemessene Hausverbrauch über den optional erhältlichen PIKO BA Sensor mit berücksichtigt und automatisch dazugerechnet .

Kap. 8.3

54

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Anschlussklemme Analogschnittstelle

(10-polig)

Die 10-polige Anschlussklemme Analogschnittstelle ist wie folgt aufgebaut.

Abb. 39: Aufbau der Anschlussklemme Analogschnittstelle 10-polig

Spannungsausgang

1

+12 V: 12-V-Ausgang für externe Sensoren oder für

Rundsteuerempfänger.

Analoge Eingänge

2

3

AGND: Masse für analoge Eingänge und

S0-Eingang

Aln4-1: Eingänge für analoge Sensoren (0…10 V) oder für Rundsteuerempfänger.

Impulszählereingang

4

S0-In: Der S0-Eingang erfasst die Pulse eines

Energiezählers.

RS485 Anschlüsse

5

6

GND: Masse für RS485

RS485-Anschlüsse A & B: Serielle RS485-Schnittstellen für den Anschluss von externen Datenloggern,

Displays und weiteren Wechselrichtern.

INFO

Der Spannungsausgang ist nicht potenzialfrei. Er kann bis max. 100 mA belastet werden.

INFO

An den analogen Eingängen Aln1 -

Aln4 kann entweder ein PIKO Sensor

oder ein Rundsteuerem pfänger angeschlossen werden.

INFO

Bei Verwendung des S0-Eingangs sind die analogen Eingänge AIn3 und

AIn4 ohne Funktion.

Ein Rundsteuerempfänger kann trotzdem angeschlossen werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 55

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Anschlussmöglichkeiten der RJ45-Buchsen

KomBoar d2

LAN

Abb. 40: Belegung der Anschlussbuchsen

1

Buchse RJ45: Computer, LAN, Router, Switch, Hub und / oder weitere Wechselrichter.

Für die Verbindung mit einem Computer oder mit einem Computernetzwerk. Mehrere Wechselrichter zu einem Netzwerk für die Datenabfrage verbinden.

INFO

Für die Verbindung mit einem

Computer oder Computernetzwerk

(Ethernet 10BaseT, 10/100 MBit/s) ist ein Ethernet-Kabel der Kategorie 6

(Cat 6, FTP) mit einer Länge von max.

100 m zu verwenden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 56

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3.7 Erstinbetriebnahme

Vorgehensweise bei Erstinbetriebnahme

WICHTIGE

INFORMATION

Für die Erstinbetriebnahme muss mindestens „Min. Eingangsspannung“ (U DC min

) plus der Eigenverbrauch des Wechselrichters anliegen.

Abb. 41: Kabel auf der Kabelauflage befestigen

1.

Alle Kabel mit einem Kabelbinder fachgerecht auf der

Kabelauflage befestigen.

Abb. 41

2.

Alle Kabelverschraubungen festziehen und auf gute

Abdichtung prüfen.

3.

Sitz der angeschlossene Drähte und Litzen prüfen.

4.

Vorhandene Fremdkörper (Werkzeug, Drahtreste etc.) aus dem Wechselrichter entfernen.

5.

Den Deckel montieren und festschrauben (5 Nm).

6.

Die Buchsen und Stecker der DC-Strings am

Wechsel richter einstecken.

Abb. 38

7.

Netzspannung über den Leitungsschutzschalter zuschalten.

8.

DC-Schalter des Wechselrichters auf ON

schalten. Abb. 15

Wenn externe DC-Trennstellen vorhanden sind, die

DC-Strings nacheinander zuschalten.

P

Bei genügender DC-Leistung am Wechselrichter leuchtet im Bedienfeld die mittlere LED gelb.

P

Auf dem Display erscheint der Bildschirmschoner und zeigt den Gerätetyp an.

INFO

Der Hochlauf des Wechselrichters bei der Ersteinrichtung kann bis zu

10 Minuten andauern.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 57

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.

Mit der zweimaligen Betätigung einer beliebigen

Taste wird der Bildschirmschoner deaktiviert.

P

Auf dem Display erscheint das Menü „Sprache“.

INFO

Der Ablauf der Installation kann je nach Softwarestand des Wechselrichters unterschiedlich sein.

Informationen zu der Bedienung des

Menüs: Kap. 4.4

Sprache

Abb. 42: Display am Wechselrichter

1

2

3

Pfeiltaste „UP“

Pfeiltaste „DOWN“

Taste „ENTER“

10.

Sprache auswählen und bestätigen.

P

Auf dem Display erscheint das Menü „Datum/

Uhrzeit“.

11.

Datum und Uhrzeit einstellen und bestätigen.

P

Auf dem Display erscheint das Menü

„Stringverschaltung“.

12.

Je nach Verschaltung der DC-Eingänge die Parallelschaltung aktivieren und bestätigen.

P

Auf dem Display erscheint das Menü „Stromsensor

Position“.

13.

Mit den Pfeiltasten den gewünschten Modus auswählen und bestätigen.

P

Auf dem Display erscheint das erste Menü

„Ländereinstellung“.

14.

Das gewünschte Land / Norm / Richtlinie auswählen und bestätigen.

P

Auf dem Display erscheint das zweite Menü

„Ländereinstellung“.

INFO

Durch Eingabe von Datum / Uhrzeit ist sichergestellt, dass die heruntergeladenen Logdaten die richtige Zeitangabe bekommen und der Wechselrichter in den Einspeisebetrieb geht.

INFO

Die Abfrage der Stringverschaltung erscheint nur bei Wechselrichtern mit mindestens 2 DC-Eingängen.

INFO

Informationen zu den verschiedenen

Modi: Kap. 11.2

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 58

Installation

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

15.

Um die Ländereinstellung zu sichern, das Bestätigungsfeld „Ja“ auswählen und bestätigen.

H

Die Einstellungen werden vom Wechselrichter

übernommen.

Der Wechselrichter ist im Betrieb und kann nun bedient werden. Die Erstinbetriebnahme ist abgeschlossen.

INFO

Sobald die Ländereinstellung bestätigt wurde, ist es nicht mehr möglich diese zu ändern.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 59

1 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 4

4

4. Betrieb und Bedienung

4.1 Wechselrichter einschalten ........................................................................................................ 56

4.2 Wechselrichter ausschalten ....................................................................................................... 57

4.3 Wechselrichter spannungsfrei schalten ..................................................................................... 58

4.5 Betriebszustand (Display) .......................................................................................................... 62

4.

4.6 Betriebszustand (LEDs) ............................................................................................................. 63

4.7 Der Menüaufbau des Wechselrichters ....................................................................................... 64

4.8 Das Energiemanagementsystem im Wechselrichter .................................................................. 69

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 60

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.1 Wechselrichter einschalten

1.

Netzspannung über den Leitungsschutzschalter zuschalten.

2.

DC-Schalter am Wechselrichter auf ON schalten.

Abb. 15

Wenn externe DC-Trennstellen vorhanden sind, die

DC-Strings nacheinander zuschalten.

P

Der Wechselrichter fährt hoch.

P

Während des Hochfahrens leuchten kurz die drei

LEDs im Bedienfeld des Wechselrichters auf. Der

Wechselrichter kann nun bedient werden.

P

Auf dem Display erscheint der Bildschirmschoner und zeigt den Gerätetyp an. Mit einer zweimaligen

Betätigung einer Taste wird der Bildschirmschoner deaktiviert.

H

Der Wechselrichter ist im Betrieb.

INFO

Wird für einige Minuten keine Taste gedrückt, erscheint am Display automatisch der Bildschirmschoner mit der Bezeichnung des Wechselrichters.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 61

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.2 Wechselrichter ausschalten

Um den Wechselrichter auszuschalten, führen Sie die nachfolgenden Punkte durch. Für Wartungs- oder

Repara turarbeiten am Wechselrichter sind weitere

Schritte notwendig.

Kap. 4.3.

1.

Drehen Sie den DC-Schalter am Wechselrichter auf

OFF.

Abb. 16

2.

Wenn externe DC-Trennstellen vorhanden sind, die

DC-Strings nacheinander abschalten.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 62

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.3 Wechselrichter spannungsfrei schalten

Bei Arbeiten am Wechselrichter oder an den Zuleitungen muss der Wechselrichter vollständig spannungsfrei geschaltet werden.

GEFAHR

Diese Schritte müssen unbedingt durchgeführt werden:

1.

Drehen Sie den DC-Schalter am Wechselrichter auf

OFF.

Abb. 16

2.

AC-Leitungsschutzschalter ausschalten.

3.

Stromversorgung für den S0/AL-Out-Ausgang abschalten (wenn vorhanden).

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

4.

Gesamte Spannungsversorgung gegen Wiedereinschalten sichern.

5.

Alle DC-Anschlüsse am Wechselrichter ab ziehen.

Dazu das Demontagewerkzeug des Steckerherstellers verwenden, die Einrastlaschen zusammendrücken und den Stecker abziehen.

Abb. 43: Einrastlaschen zusammendrücken

6.

Fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren des

Wechselrichters entladen sind. Gerät abkühlen lassen.

7.

Prüfen, ob alle Anschlüsse spannungsfrei sind.

H

Der Wechselrichter ist spannungsfrei. Die Arbeiten am Wechselrichter oder an den Zuleitungen können durchgeführt werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 63

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.4 Bedienfeld

Abb. 44: Bedienfeld

1

2

3

Display (Anzeige abhängig vom Wechselrichter-Typ.

Hier das Menu des 3-phasigen Wechselrichters)

LED „Störung“ (rot)

LED „DC“ (gelb)

LED „AC“ (grün)

Pfeiltaste „UP“

Pfeiltaste „DOWN“

Taste „ENTER“

Der Wechselrichter zeigt über drei LEDs und das Display den jeweiligen Betriebszustand an.

Am Display können die Betriebswerte abgefragt und

Einstellungen vorgenommen werden.

INFO

Wird für einige Minuten keine Taste gedrückt, erscheint am Display automatisch der Bildschirmschoner mit der Bezeichnung des Wechselrichters.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 64

Betrieb und Bedienung

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Bedienung des Displays

Abb. 45: Bedienung des Displays

1

2

3

4

UP / DOWN: Mit den Pfeiltasten werden Zeichen,

Schaltflächen und Eingabeflächen angewählt.

ENTER: Mit einem kurzen Tastendruck auf

„ENTER“ wird das ausgewählte Menüelement aktiviert oder die Eingabe am Ende bestätigt. Ein

langer Tastendruck auf „ENTER“ bestätigt und speichert die Eingabe.

Zurück: Mit dieser Funktion, kann zum darüber liegen dem Menü gesprungen werden. Eingegebene

Werte im Menü müssen vorher gespeichert werden, da diese ansonsten nicht übernommen werden.

Bestätigen: Mit dieser Funktion werden Werte übernommen oder die ausgewählte Funktion bestätigt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 65

Betrieb und Bedienung

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Eingabe von Text und Zahlen

Über das Display können auch Texte und Zahlen

(z. B.: Wechselrichtername und Portalcode) eingegeben werden. Die Tabelle unten erklärt die Funktionen für die

Text- und Zahleneingabe.

ABC

ABC

A

<<

Objekt mit gestrichelter Linie bedeutet:

Objekt ist angewählt und kann mit „ENTER“ aktiviert werden.

Schwarz hinterlegtes Objekt bedeutet:

Objekt ist aktiv und kann editiert werden.

Schwarz hinterlegtes Zeichen bedeutet:

Zeichen ist angewählt und kann mit den

Pfeiltasten verändert werden.

Mit dieser Funktion werden innerhalb von

Textfeldern Zeichen gelöscht. Dazu hinter das letzte Zeichen gehen und eine Pfeiltaste drücken (das Zeichen << erscheint im Textfeld). Durch drücken der „ENTER“-Taste, können jetzt die Zeichen gelöscht werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 66

Betrieb und Bedienung

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4.5 Betriebszustand (Display)

Auf dem Display des Wechselrichters werden die

Betriebszustände angezeigt:

Abb. 46: Displaybereich „Betriebszustand“

1

Displaybereich, der die Betriebszustände anzeigt

Folgende Tabelle erklärt die Betriebsmeldungen, die auf dem Display erscheinen können:

Anzeige

Aus

Leerlauf

Anfahren

Einspeisen (MPP)

Einspeisen Abgeregelt

Erklärung

Eingangsspannung auf der DC-Seite

(Photo voltaik-Module) zu klein

Elektronik betriebsbereit, DC-Spannung noch zu klein für Einspeisung

Interne Kontrollmessung nach

VDE 0126

Messung erfolgreich, MPP-Regelung aktiv (MPP=Maximum Power Point)

Die Einspeisung wird aufgrund eines

Ereignisses abgeregelt (z. B. PV Energie wird begrenzt

Kap. 7, zu hohe

Temperatur, Störung)

Tab. 5: Betriebsmeldungen am Display des Wechselrichters

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 67

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.6 Betriebszustand (LEDs)

Die LEDs auf der Vorderseite der Geräte zeigen den aktuellen Betriebszustand an.

LEDs am Wechselrichter

Abb. 47: LEDs am Display des Wechselrichters

1

2

3

LED „Störung“ blinkt oder leuchtet rot:

Eine Störung liegt vor. Maßnahmen zur Behebung

finden Sie im Kapitel „Störungen“ Kap. 4.9

LED „DC“ leuchtet gelb: Die gelbe LED signalisiert den aktiven Zustand der Wechselrichtersteuerung.

Sie leuchtet, sobald an einem der DC-Eingänge die min. Eingangsspannung (U DCmin) anliegt, aber der

Wechselrichter noch nicht einspeist.

LED „DC“ blinkt gelb: Eine Störung liegt vor.

Maßnahmen zur Behebung finden Sie im Kapitel

„Störungen“ Kap. 4.9

LED „AC“ leuchtet grün: Die grüne LED signalisiert den Einspeisebetrieb des Wechselrichters.

Keine LED leuchtet: Gerät ist betriebsbereit, aber die

Eingangsspannung ist zu klein Kap. 10.1.

ODER: Das Gerät ist ausgeschaltet.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 68

Betrieb und Bedienung

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4.7 Der Menüaufbau des Wechselrichters

Abb. 48: Hauptmenüstruktur auf dem Display

1

2

3

4

Menü DC

Menü Einstellungen

Menü Eigenverbrauch

Menü AC

Auf den folgenden Seiten werden die Menüs* im

Einzelnen aufgeführt.

*

Abweichungen aufgrund von Softwareversionen (UI-Stand) möglich.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 69

Betrieb und Bedienung

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Menü DC

DC Eingang 1 ( U,I,P )

DC Eingang 2 ( U,I,P )

1

DC Eingang 3 ( U,I,P )

1

Menü AC

Phase 1 (U,I,P)

Phase 2 (U,I,P)

2

Phase 3 (U,I,P)

2

Gesamtertrag

Netzparameter

Ertrag (MWh)

Betriebszeit (h)

Abreglung auf (%)

Netzfrequenz (Hz)

Tagesertrag (Diagramm)

Monatsertrag (Diagramm)

Jahresertrag (Diagramm)

Gesamtertrag (Diagramm)

1

DC-Eingänge je nach Gerätetyp

2

Phasen je nach Gerätetyp

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 70

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Menü Eigenverbrauch

1

Tageseigenverbrauch

Gesamter Eigenverbrauch

Eigenverbrauch (Wh)

2

Eigenverbrauchsquote (%)

3

Autonomiegrad (%)

4

Eigenverbrauch (Wh)

2

Eigenverbrauchsquote (%)

3

Autonomiegrad (%)

4

Aktueller Hausverbrauch Solargenerator (W)

Batterie (W)

5

Netz (W)

Phasenselektiver Hausverbrauch Phase 1 (W)

Phase 2 (W)

Phase 3 (W)

1

Die Eigenverbrauch-Funktionen können nur in Verbindung mit einem PIKO BA Sensor verwendet / angezeigt werden.

2

Eigenverbrauch: Zeigt die Leistung an, die vom Wechselrichter erzeugt wurde und bis jetzt selbst im Haus bis zu diesem

Zeitpunkt verbraucht wurde.

3

Eigenverbrauchsquote: Zeigt den Eigenverbrauch in Relation zur gesamt erzeugten Leistung des Wechselrichters an.

Sagt aus, wie viel Prozent der erzeugten PV-Leistung für den Eigenbedarf genutzt wurden.

4

Autonomiegrad: Zeigt den Eigenverbrauch in Relation zum Hausverbrauch an. Sagt aus, wie viel Prozent der Energie, die im

Haus verbraucht wird, durch die PV-Energie gedeckt werden.

5

Werte werden nur beim Speicherwechselrichter angezeigt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 71

Betrieb und Bedienung

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Menü Einstellungen

Grundeinstellungen Sprache

Wechselrichtername

Datum / Uhrzeit

Hardwareeinstellungen

Kommunikation

String-Verschaltung

Stromsensor Position

Netzwerk-Einst 1

Netzwerk-Einst 2

Routereinstellungen

RS485 Einstellungen

Geräteinformationen

Portalkonfiguration

Ereignismeldungen³

SW- / HW-Version

1

Sprache wählen

Eingabe

Datum einstellen

Uhrzeit einstellen

Auto-IP

IP-Adresse

Subnetzmaske

Ext. Router

Router IP

Busterminierung

Busvorspannung

RS485 Adresse

Portalcode

Datenexport

Sofortiger Versand

FW

HW

UI

PAR

Funktionstest

Servicemenü

Seriennummer

Ländereinstellung

Lüftertest

Servicecode

4

Werkseinstellung²

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 72

Betrieb und Bedienung

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1

SW-/HW-Version

FW: Firmewareversion

HW: Hardwareversion

UI: Softwareversion des Kommunikationsboards

PAR: Version der Parameterdatei

2

Werkseinstellungen: In diesem Menü kann der Wechselrichter auf

Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Bei diesem Reset gehen alle

Benutzereinstellungen verloren.

3

Ereignismeldungen können Störungen oder andere Ereignisse sein.

Die Option „sofortiger Versand“ schickt die Ereignismeldung sofort am Ende der Datenerfassungsperiode zu einem eingestellten Internetportal. Falls keine Datenflatrate vorhanden ist, kann die Datenübertragung mit einem GSM-Modem erhöhte Kosten verursachen.

4

Nach Eingabe eines Codes erscheinen zusätzliche Menüpunkte, um den Wechselrichter zu konfigurieren. Der Code kann für Installateure beim Service angefordert werden.

5

Wird die Position (Modus) des Stromsensors im Menü verändert, führt der Wechselrichter einen Neustart durch.

6

Der Menüpunkt Parallelschaltung ist nur sichtbar, bei Wechselrichtern mit mindestens 2 DC-Eingängen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 73

Betrieb und Bedienung

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4.8 Das Energiemanagementsystem im Wechselrichter

Abb. 49: Steuerung und Verteilung der Energieströme

1

2

3

PV-Energie: Verbrauch über lokale Verbraucher

PV-Energie: Einspeisung in das öffentliche Netz

Netz-Energie: Verbrauch über lokale Verbraucher

Das Energiemanagementsystem (EMS) steuert die

Verteilung der Energie zwischen DC-Seite (Solargenerator) und der AC-Seite (Hausnetz, öffentliches Netz).

Hierzu prüft das EMS mit dem PIKO BA Sensor, ob ein

Verbrauch im eigenen Hausnetz vorliegt. Die Logik des

EMS errechnet und steuert die optimale Nutzung der

PV-Energie.

Vorrangig wird die erzeugte PV-Energie für Verbraucher

(wie z. B. Licht, Waschmaschine oder Fernseher) verwendet. Die restliche erzeugte PV-Energie wird in das

Netzt eingespeist und vergütet.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 74

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

4.9 Störungen

Tritt eine Störung gelegentlich oder kurzzeitig auf und das Gerät geht wieder in Betrieb, dann besteht kein

Handlungsbedarf. Sollte eine Störung dauerhaft anstehen bzw. sich häufig wiederholen, muss die Ursache ermittelt und behoben werden.

Bei einer dauerhaften Störung unterbricht der Wechselrichter die Einspeisung und schaltet sich automatisch ab.

n

Prüfen, ob evtl. der DC-Schalter oder die externe

DC-Trennstelle abgeschaltet wurde.

n

Prüfen, ob es sich bei der Störung um einen netzseitigen Stromausfall handelt oder ob die Sicherung zwischen Einspeisezähler und Wechselrichter ausgefallen ist.

Bei Sicherungsausfall benachrichtigen Sie Ihren Installateur, bei einem Stromausfall warten Sie, bis der Netzbetreiber die Störung behoben hat.

Falls die Störung nur vorübergehend anliegt (Netzstörung, Übertemperatur, Überlast etc.), geht der

Wechsel richter automatisch wieder in Betrieb, sobald die Störung beseitigt ist.

Falls die Störung dauerhaft anliegt, wenden Sie sich an Ihren Installateur oder an den Kundendienst des

Herstellers.

Machen Sie folgende Angaben: n

Gerätetyp und die Seriennummer. Sie finden diese

Angaben auf dem Typenschild an der Außenseite des Gehäuses.

n

Fehlerbeschreibung

(LED-Anzeige und Displaymeldung).

Anhand der Meldung im Display „Ereigniscode: xxxx“ und der folgenden Tabelle kann die Art der Störung ermittelt werden.

Bei Meldungen, die nicht in der Tabelle aufgelistet sind, wenden Sie sich bitte an den Service.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Im Wechselrichter liegen lebensgefährliche Spannungen an. Nur eine Elektrofachkraft darf das

Gerät öffnen und daran arbeiten.

INFO

Kontaktdaten finden Sie unter dem

Kapitel „Garantie und Service“:

Kap. 12.2

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 75

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3005

3006

3010

3011

3012

3013

3014

Ereigniscode xxxx

3000

3001

3003

LED-

Anzeige

3017, 3022, 3025,

3028

3018

3019

3020

3021, 3024, 3027

3030

Art der Störung

Systemstörung

Systemstörung

Störung

Kommunikation

Systemstörung

Systemstörung

Störung

Kommunikation

Systemstörung

Systemstörung

Störung

Temperatur

Störung

Temperatur

Störung Generator

Information

Störung Netz

Störung Generator

Systemstörung

Störung

Temperatur

Beschreibung / mögliche Ursache

Interne Systemstörung

Maßnahme

Hardwaredefekt in der

Gerätesteuerung

Interne Kommunikationsstörung zwischen Netz-

überwachung und Steuerung

Interne AC- Systemstörung

Interne Systemstörung bzgl.

Leistungsabregelung

Interne Kommunkationsstörung zwischen Steuerung und Kommunkationsplatine

Support

Support

1

1

und kontrollieren Sie ggf. die Generatorinstallation.

Gerät führt mehrfach eine

Prüfung durch und schaltet generell auf. Support

1

Interne Systemstörung

Kontrollieren Sie die Uhrzeiteinstellung, Funktionalität der

Kommunikationsplatine und weiterer Kommunikationseinstellungen. WR schaltet trotz fehlerhaftem Zeitstempel auf.

Support

1

Support

1

DC-Varistor defekt

Übertemperatur AC / DC an

Leistungsstufe

Übertemperatur

Prozessor

Überspannung am

PV-Generator

Durch Fachpersonal den

DC-Varistor tauschen lassen.

Bitte Installationsbedingungen und Kühlhilfen kontrollieren.

Support

1

Leistungsabregelung durch externe Vorgaben

(Netzbetreiber)

Leistungsabregelung aufgrund eines Netzfehlers (erhöhte

Netzfrequenz)

Überstrom am

PV-Generator

Interne Systemstörung

Bitte kontrollieren Sie die

Generatorinstal lation /

-auslegung

Keine Aktion, da dies nur eine

Reaktion auf ein externes

Signal ist.

Support 1

Bitte kontrollieren Sie die

Generatorinstal lation/

-auslegung

Support

1

Übertemperatur AC / DC an

Leistungsstufe

Bitte Installationsbedingungen und Kühlhilfen kontrollieren.

Support

1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 76

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3032

3033

3034

3035

3036-3039

3043

3044 -3046

3060

3061

3062

3063

3051-3054

3055

3056

3057

3058

3059

Ereigniscode xxxx

3031

LED-

Anzeige

3047

3048-3050

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Störung

Parametrierung

Systemstörung

Störung

Parametrierung

Systemstörung

Störung

Temperatur

Störung

Parametrierung

Art der Störung

Systemstörung

Beschreibung / mögliche Ursache

Interne AC- Systemstörung

–– ––

Störung Temperatur Interne Systemstörung

Systemstörung Interner Zwischenkreisfehler

Systemstörung Interner Zwischenkreisfehler

Systemstörung

Störung

Parametrierung

Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Systemstörung

Störung

Kommunikation

Maßnahme

Gerät führt mehrfach Prüfung durch und schaltet generell auf.

Support

1

Generatorauslegung prüfen.

Support

1

Bitte das Gerät neu starten.

Support

1

Bitte das Gerät neu starten.

Support

1

Support

1

Interne AC- Systemstörung

Interne Systemstörung

Interner Kommunikationsfehler Bitte kontrollieren Sie die internen Kommunikations leitungen zwischen den einzelnen Leiterplatten. Support

1

Interne Systemstörung Support

1

Interne Systemstörung

Gerät führt mehrfach Prüfung durch und schaltet generell auf. Support

1

Support

1

Interne AC- Systemstörung

Interne Systemstörung

Bitte das Gerät neu starten.

Support

1

Bitte Support kontaktieren.

Support

1

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Fehlerhafte Parametrierung

Keine Maßnahme notwendig.

Support

1

Ggf. falsche Ländereinstellung.

Bitte Support kontaktieren.

Bitte Support kontaktieren.

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Support

1

Interne Systemstörung Bitte Support kontaktieren.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 77

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3076

3077-3078

3079-3081

3082

3083

3084

3085

3087

3088-3089

3090

3091-3092

3093-3094

3095

3096

Ereigniscode xxxx

3064

3065

3066

3067-3068

LED-

Anzeige

3069 - 3075

3086

Art der Störung

Störung DC-Steller

Störung DC-Steller

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Information

Systemstörung

Systemstörung

Netzfehler

Systemfehler

Systemfehler

Systemfehler

Systemfehler

Parametrierungsfehler

Kalibrierungsfehler

Störung Generator

Beschreibung / mögliche Ursache

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne AC-Systemstörung

Interne AC- Systemstörung

Interne AC- Systemstörung

Interne Systemstörung

Maßnahme

Support

1

Bitte Support kontaktieren.

Möglichkeit des Neustarts des

Gerätes durch Betätigung des

DC-Switchs. Support

1

Gerät führt mehrfach eine

Prüfung durch und schaltet generell auf. Support

1

Die AC-Spannung ist ge gebenfalls zu niedrig.

Bitte Support kontaktieren.

Möglichkeit des Neustarts des

Gerätes durch Betätigung des

DC-Switchs. Support

1

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Support

1

Übertemperatur Prozessor Bitte Installationsbedingungen und Kühlhilfen kontrollieren.

Support

1

Leistungsabregelung aufgrund eines Netzfehlers (erhöhte

AC-Spannung)

Interner Systemfehler

Support

1

Verunreinigung oder Beschädigung der Lüftereinheit

Interner Systemfehler

Lüftereinheit reinigen

Lüfter nicht korrekt angeschlossen

Falsche Parametrierung

Support

1

Lüfter-Steckverbindungen prüfen

Support

1

Falsche Kalibrierung

Falsche Dimensonierung der

PV-Generator

Bitte kontrollieren Sie die

Generatorinstal lation /

-auslegung

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 78

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Ereigniscode xxxx

3097

4100

4101, 4104

4102, 4105

4103, 4106

4110

4121-4131

4150-4180

4150

LED-

Anzeige

4151

4159-4160

4161

4170

4200

4201

4210

4211

4220-4221

Art der Störung

Parametrierungsfehler

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Fehler Netzfrequenz

Beschreibung / mögliche Ursache

Falsche Parametrierung

Interner Softwarefehler

Erhöhter DC-Strom L1

Erhöhter DC-Strom L2

Erhöhter DC-Strom L3

Interner Softwarefehler

Interne Systemstörung

Information Erhöhte Netzfrequenz.

Oft gehäuftes Auftreten am

Morgen und am Abend.

Störung Netz

Störung Netz

Zu niedrige Netzfrequenz

Erhöhte Netzfrequenz

Maßnahme

Support

1

Bitte Installation kontrollieren.

Support

1

Bitte Installation kontrollieren.

Falls Fehler dauerhaft anliegt und gemessene Netzfrequenz unter Grenzwert, bitte den

Support kontaktieren.

Bitte Installation kontrollieren.

Falls Fehler dauerhaft anliegt und gemessene Netzfrequenz unter Grenzwert, bitte den

Support kontaktieren.

Bitte Installation kontrollieren.

Falls Fehler dauerhaft anliegt und gemessene Netzfrequenz unter Grenzwert, bitte den

Support kontaktieren.

Störung Netz

Information

Störung Netz

Störung Netz

Störung Netz

Störung Netz

Störung Netz

Zu niedrige Netzfrequenz

Eine Phase ist nicht angeschlossen. Ein Sicherungsautomat wurde nicht eingeschaltet.

Erhöhte Netzspannung

Zu niedrige Netz spannung

Erhöhte Netzspannung

Zu niedrige Netz spannung

Spannungsmittelwert der letzten 10 Min. zu groß

Support

1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 79

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Ereigniscode xxxx

4290

4300

4301 - 4303

4321

4322

4323

4324

4325

4340 - 4351

4360 - 4362

4380 - 4381

4401 - 4403

4421

4422

4423-4425

4450

4451

4452

LED-

Anzeige

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Störung

Parametrierung

Störung

Parametrierung

Störung

Parametrierung

Störung

Isolationsfehler

Systemstörung

Störung

Isolationsfehler

Art der Störung

Störung Netz

Systemstörung

Systemstörung

Beschreibung / mögliche Ursache

Die Netzfrequenz hat sich zu schnell verändert.

Fehlerstrom

Interne Systemstörung

Störung

Parametrierung

Störung

Parametrierung

Störung

Parametrierung

Systemstörung

Fehlerstrom

Fehlerstrom

Fehlerstrom

Fehlerstrom

Störung

Parametrierung

Fehlerstrom

Störung Fehlerstrom Fehlerstrom

Maßnahme

Bitte Generatorinstallation kontrollieren. Support

1

Support

1

Bitte Support kontaktieren.

Support

1

Bitte Generatorinstallation kontrollieren. Support

1

Bitte Support kontaktieren.

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Isolationsfehler

Interne Systemstörung

Isolationsfehler

Support

1

Bitte Support kontaktieren..

Support

1

Bitte Generatorinstallation kontrollieren. Support

1

Bitte Support kontaktieren.

Bitte Generatorinstallation kontrollieren. Support

1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 80

Betrieb und Bedienung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Ereigniscode xxxx

4475

4800

4801

4802

4803, 4804

4805

4830

4850

4870 - 4910

4920-4922

LED-

Anzeige

Art der Störung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Systemstörung

Messsystem

Beschreibung / mögliche Ursache

Interne Systemstörung

Interne Systemstörung

Isolationsfehler

Interne Systemstörung

Isolationsfehler

Interne Systemstörung

Hardwarefehler

Maßnahme

Support

1

Support

1

oder tauschen sie den defekten Varistor.

EVU

Interne Systemstörung

Bestückung der Messketten

Support

1

Support

1

Tab. 6: Ereigniscodes

1

Falls der Fehler mehrfach / dauerhaft anliegt, kontaktieren Sie bitte den Support.

Legende für die Tabelle „Ereigniscodes“

LEDs blinken

LEDs leuchten

LEDs sind aus

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 81

1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 5

5. Webserver

5

5.1 Der Webserver .......................................................................................................................... 78

5.2 Den Webserver nutzen .............................................................................................................. 79

5.3 Die Seiten des Webservers ....................................................................................................... 82

5.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 82

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

5.1 Der Webserver

Der Webserver bietet eine grafische Schnittstelle (Darstellung im Browser) zur Konfiguration der Wechselrichter.*

Um mit dem Webserver zu korrespondieren, müssen

Sie den Wechselrichter an einen Computer anschließen.

Über die Eingabe einer IP-Adresse im Browser gelangen

Sie dann zum Webserver. Der genaue Prozess ist im

Folgenden beschrieben.

Der Webserver bietet folgenden Inhalt:

Webserverseiten Funktion

Hauptseite

Anzeige der Ertragsdaten.

Seite 87

Historie

Infoseite

Einstellungen

Auflistung der Sensordaten, des Hausverbrauchs und der Ertragsdaten.

Seite 88

Statusanzeige der analogen Eingänge, des

Modems und der letzten Verbindung zum

Solarportal. Seite 89

Konfiguration des Wechselrichters

Seite 90

Tab. 7: Übersicht der Webserverseiten

*

Abweichungen aufgrund von Softwareversionen (UI-Stand) möglich.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 83

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

5.2 Den Webserver nutzen

Um den Webserver zu nutzen, muss der Wechselrichter mit einem Computer verbunden sein.

Einstellungen im Computer

n

Im Internetprotokoll (TCP/IP) des Computers müssen die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ aktiviert sein.

Zu den Einstellungen für das Internetprotokoll (TCP/IP) gelangen Sie über die Systemsteuerung

1

:

Systemsteuerung >> Netzwerk- und Freigabecenter

>> Adaptereinstellungen ändern >> Rechter Mausklick auf „LAN-Verbindung“ >> Eigenschaften >> „Internetprotokoll (TCP/IPv4)“ auswählen > Eigenschaften.

n

In den LAN-Einstellungen des Computers muss die Option „Proxyserver für LAN verwenden“ deaktiviert sein.

Zu den „LAN-Einstellungen“ gelangen Sie über die

Systemsteuerung

1

: Systemsteuerung >>

Internet optionen >> Reiter: „Verbindungen“ >>

LAN-Einstellungen.

1

Bei Windows 7

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 84

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Den Wechselrichter mit einem

Computer verbinden

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

2.

Deckel des Wechselrichters öffnen.

TIPP

Weitere Varianten, den Wechselrichter mit einem Computer zu verbinden, finden Sie hier:

Kap. 6.1

Abb. 50: Wechselrichter und Computer mit Ethernet-Kabel verbinden

1

2

3

Wechselrichter

Ethernet-Kabel

Computer (zur Konfiguration oder zur Datenabfrage)

3.

Ethernet-Kabel an die RJ45-Schnittstelle des

Kommunikationsboards anschließen.

4.

Ethernet-Kabel am Computer anschließen.

5.

Deckel des Wechselrichters schließen.

6.

DC-Schalter und die Sicherungen einschalten.

H

Der Wechselrichter ist mit dem PC verbunden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Werden Computer und Wechselrichter direkt mit einem Ethernet

-

Kabel verbunden, muss die nebenstehende Arbeitsabfolge eingehalten werden!

TIPP

Die IP-Adresse befindet sich im

Wechselrichtermenü unter „Einstellungen / Kommunikation / Netzwerkeinstellungen 2“

Weitere Eingabemöglichkeiten in die

Adresszeile des Browsers: n S und die Seriennummer des

Wechselrichters auf dem

Typenschild (Beispiel: http://

S12345FD323456) n Name Wechselrichter: Dem

Wechsel richter kann ein Name zugewiesen werden. Dieser darf max. 15 Zeichen lang sein und keine Sonderzeichen wie + - * /... enthalten (Beispiel: http://SWR_5).

85

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Webserver aufrufen

1.

Internetbrowser starten.

2.

In die Adresszeile des Browsers die IP-Adresse des Wechselrichters eintragen und mit „Return“ bestätigen.

P

Die Eingabemaske für die Zugangs daten öffnet sich.

3.

In der Eingabemaske sind standardmäßig folgende

Logindaten voreingestellt:

Benutzername: pvserver

Passwort: pvwr

Geben Sie Benutzername und Passwort ein.

P

Die Hauptseite des Wechselrichters wird angezeigt.

Einstellungen vornehmen

Die erforderlichen Einstellungen und Abfragen vornehmen.

Verbindung Wechselrichter und

Computer trennen

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Deckel des Wechselrichters öffnen.

3.

Ethernet-Kabel vom Wechselrichter und

PC abziehen.

4.

Deckel des Wechselrichters schließen.

5.

DC-Schalter und die Sicherungen einschalten.

H

Der Wechselrichter ist wieder im Betrieb.

TIPP

Bitte das Passwort nach der Erstanmeldung ändern.

Das Password darf aus max. 15 Zeichen bestehen und folgende Zeichen beinhalten: a-z, A-Z, 0-9 und _

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

TIPP

Das Ethernet-Kabel am Wechselrichter angeschlossen lassen. Dann können weitere Abfragen oder Einstellungen am

Wechselrichter mit geringerem Arbeitsaufwand vorgenommen werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 86

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

5.3 Die Seiten des Webservers

Die Darstellung des Webservers ist abhängig vom

Wechsel richtertyp und UI-Stand.

Die Hauptseite des Webservers

AC-Leistung

aktuell

W

Energie

Gesamtenergie

Tagesenergie

Status Aus

kWh

kWh

PV Generator

String 1

Spannung

Strom

String 2

Spannung

Strom

String

Spannung

Strom

RS485 Kommunikation

Wechselrichter

V

A

V

A

V

A

Ausgangsleistung

L 1

Spannung

Leistung

L 2

Spannung

Leistung

L 3

Spannung

Leistung

V

W

V

W

V

W

Historie Infoseite

Abb. 51: Hauptseite eines 3-phasigen Wechselrichters

Einstellungen

Die Hauptseite besteht aus folgenden drei Bereichen: n

Leistungsdaten: Auflistung der Spannungen,

Ströme und Leistungen der AC- und der DC-Seite.

n

RS485 Kommunikation: Bei der Vernetzung von mehreren Wechselrichtern über RS485 erhält jeder

Wechselrichter seine eigene RS485-Adresse. Mit dieser RS485-Adresse kann der Wechselrichter ausgewählt und dessen Ertragsdaten abgefragt werden.

Ein Klick auf den Button „Anzeigen/Aktualisieren“ aktualisiert die Daten oder zeigt nach Auswahl des

Wechselrichters die Daten an.

n

Linkbereich: Links zu Webserverseiten „Historie“,

„Infoseite“ und „Einstellungen“.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 87

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Webserverseite „Historie“

Der Link ruft die gemessenen Werte (Logdaten) auf. Die

Logdaten des Wechselrichters lassen sich als DAT-Datei oder TXT-Datei herunterladen. Die Daten sind in einer

CSV- Datei abgelegt und können mit jedem gängigen

Tabellenkalkulationsprogramm (z. B. Excel) dargestellt werden.

Option „Öffnen“: Die Daten werden in einem neuen oder dem gleichen Browser-Fenster angezeigt.

Option „Ziel Speichern unter...“:

Die Daten (LogDaten.dat) werden auf Ihrer Festplatte gespeichert. Dazu rechter Mausklick auf den Menüpunkt

„Historie“. Nach der Speicherung können diese Daten dargestellt und weiterverarbeitet werden.

INFO

Ist der Wechselrichter nicht mit einem

Solarportal verbunden, sollten regelmäßig Sicherheitskopien von den

Logdaten erstellt werden.

INFO

Die verschiedenen Optionen sind browserabhängig. Die Option „Ziel speichern unter ...“ ist nur im Browser

„Internet Explorer“ verfügbar.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 88

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Webserverseite „Infoseite“

Infoseite

1. analoger Eingang

2. analoger Eingang

3. analoger Eingang

4. analoger Eingang

Modemstatus:

0.00 V

0.00 V

0.00 V

0.00 V

GSM-Signalstärke letzte Verbindung zum Portal: vor 2 Minuten

Anzahl der Energieimpulse

(S0-In): 0 / 15 Minuten

Zurück zur Hauptseite

1

2

3

4

Abb. 52: Screenshot Webserver „Infoseite“

1

2

3

4

x. analoger Eingang: Zeigt die Spannung, die aktuell am analogen Eingang x anliegt. Mit den

Spannungs angaben lässt sich die Funktion eines ange schlossenen Sensors oder Rundsteuerempfängers überprüfen.

Modemstatus: Zeigt den Status des Modems an:

Bei korrekt angeschlossenem GSM-Modem wird die GSM-Signalstärke angezeigt. Bei falsch angeschlossenem oder nicht vorhandenem Modem wird

„Modem nicht vorhanden“ angezeigt.

Letzte Verbindung zum Portal: Zeigt an, vor wie vielen Minuten der Wechselrichter zuletzt Daten an das Solarportal übertragen hat (sofern Funktion aktiv).

Anzahl der Energieimpulse: Zeigt die Anzahl der

Energieimpulse pro Zeiteinheit, die an der S0-Schnittstelle anliegen. Ist am S0-Eingang zum Beispiel ein externer Energiezähler angeschlossen, kann dessen

Funktion über die angezeigte Anzahl der Energieimpulse geprüft werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 89

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Webserverseite „Einstellungen“

Auf dieser Seite wird die Konfiguration für den Wechselrichter und die externen Komponenten (z. B Sensor,

Rundsteuerempfänger etc.) vorgenommen.

INFO

Die Eingaben müssen mit einen Klick auf den Button „Übernehmen“ bestätigt werden. Dann sind die Einstellungen ge speichert.

Einstellungen

Vers. 5.00

S-Nr.: 90342ABC000X

Artikelnummer 200002800A

Sprache

Name

WR-Bus (RS485) Adresse

Datenerfassung alle

(1..220)

Minuten

Funktion Schaltausgang

Eigenverbrauchssteuerung:

Funktion 1

(S0/AL-Out)

Leistungsgrenze stabiles Überschreiten der Grenze

Laufzeit

W

Minuten

Minuten

Anzahl/Tag Aktivierung

Funktion 2

Einschaltgrenze

Ausschaltgrenze

W

W

Verzögerung bei Leistungs abfall / Störung

Funktion analoge Eingänge:

Netzwerk:

Auto IP/DHCP

manuelle Netzwerkkonfiguration:

WRIP-Adresse:

.

Subnetmaske:

.

externer Router (muss innerhalb des Subnetzes liegen)

Router IP-Adresse:

.

DNS Serveradresse:

.

.

.

.

.

Minuten

.

.

.

.

Abb. 53: Webserverseite „Einstellungen“ (Teil 1)

4

5

1

2

3

6

7

8

9

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 90

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Amtswahl

GSM-PIN: neues Login-Passwort:

Portalcode

Datenexport

Portal

(nur bei Analogmodem und TK-Anlage)

Wiederholung:

Abb. 54: Webserverseite „Einstellungen“ (Teil 2)

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

S-Nr.: Seriennummer des Wechselrichters.

Artikelnummer: Artikelnummer des Wechselrichters.

Sprache: Auswahl der Sprache für die

Webdarstellung.

Name: Vergabe eines Namens für den

Wechselrichter.

1

WR-Bus (RS485) Adresse:

RS485-Adresse des Wechselrichters.

2

Datenerfassung: Auswahl zwischen dem Speicherintervall „alle 15“ oder „alle 60“ Minuten.

3

Funktion Schaltausgang (S0/AL-Out):

Einstellmöglichkeiten: S0-Pulse, Alarm ausgang,

Eigenverbrauchssteuerung, dynamische

Eigenverbrauchssteuerung.

Eigenverbrauchssteuerung:

Einstellmöglich keiten für die Eigenverbrauch-

Funktion. Ausführliche Beschreibung im Kapitel

Eigenverbrauch. Kap. 8.1

Funktion analoge Eingänge: Zwei Einstellmöglichkeiten: Sensoren oder Wirkleistungs steuerung

(Anschluss eines Rundsteuerempfängers).

Konfigu ration der Netzwerkschnittstelle (Ethernet) des Wechsel richters. Ausführliche Beschreibung im

Kapitel Anlagenüberwachung.

Kap. 6

Amtswahl: Nur erforderlich bei Verwendung des analogen Modems (optionales Zubehör) und einer analogen Telefonanlage.

GSM-PIN: PIN der SIM-Karte des GSM-Modems.

Neues Login-Passwort: Änderung des Passwortes.

Portalcode: Eingabefeld für den Portalcode eines

Solarportals.

12

13

14

15

10

11

1

Erlaubt für die Namensänderung sind die

Zeichen von a–z, A–Z und 0–9. Umlaute,

Leerzeichen oder Sonderzeichen sind nicht möglich. Die Browserverbindung zum Webserver kann nach der Namensänderung mit den neuen Namen erfolgen. Der Zugriff mit

Seriennummer ist aber weiterhin möglich.

2

Sind zwei oder mehrere Wechselrichter über RS485 verbunden, muss jeder

Wechselrichter eine eigene RS485-Adresse bekommen.

3

Bei Auswahl von 15 Minuten können die

Daten circa 400 Tage gesichert werden. Bei

Auswahl von 60 Minuten können die Daten circa 1500 Tage gesichert werden. Wenn der interne Speicher voll ist, werden die

ältesten Daten überschrieben.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 91

Webserver

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

14

15

Datenexport-Portal: Anzeige des aktiven Portals.

Ein Entfernen des „Hakens“ deaktiviert das Senden an ein Solarportal.

Schaltfläche „Übernehmen“: Speichert und übernimmt alle Änderungen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 92

1 2 3 4 5 7 8 9 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 6

6

6. Anlagenüberwachung

6.1 Verbindung zwischen Computer und Wechselrichter herstellen ................................................. 89

6.2 Die Logdaten ............................................................................................................................ 92

6.3 Logdaten abfragen, speichern und grafisch darstellen ............................................................... 95

6.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 93

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

6.1 Verbindung zwischen Computer und Wechselrichter herstellen

Für folgende Fälle ist es notwendig, den Wechselrichter mit einem Computer zu verbinden: n

Einstellungen und Abfragen im Webserver vornehmen .

n

Die Logdaten des Wechselrichters abfragen.

Wechselrichter und Computer können mit folgenden

Varianten verbunden werden: n

Variante 1

Seite 95

Wechselrichter und Computer direkt verbinden n

Variante 2

Seite 95

Wechselrichter und Computer über einen

Switch/Hub verbinden n

Variante 3

Seite 96

Wechselrichter über DSL verbinden

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 94

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Variante 1: Wechselrichter und Computer direkt verbinden

Diese Variante wird hauptsächlich für die Konfiguration des Wechselrichters über den Webserver vor Ort

angewandt.

WICHTIGE

INFORMATION

Verwenden Sie ein Patchkabel der Kategorie 6 (Cat 6e) mit einer

Länge von max. 100 m.

Abb. 55: Wechselrichter und Computer direkt verbinden

1

2

3

Wechselrichter

Ethernet-Kabel

Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

Variante 2: Wechselrichter und Computer

über einen Switch/Hub verbinden

Abb. 56:

Wechselrichter und Computer über einen Switch / Hub verbinden

1

2

3

4

Wechselrichter

Ethernet-Kabel

Switch/Hub

Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 95

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Variante 3: Wechselrichter und Computer

über DSL verbinden

WWW

INFO

Für Einrichtung dieser Variante sind fundierte Netzwerkkenntnisse nötig.

Abb. 57: Wechselrichter und Computer über DSL verbinden

3

4

1

2

Wechselrichter

DSL-Router

Internet

Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

Netzwerk manuell einstellen

Standardmäßig ist die Option „Auto-IP / DHCP“ aktiviert. Das bedeutet, der Wechselrichter bezieht seine

IP- Adresse von einem DHCP-Server oder generiert sich automatisch eine IP-Adresse.

In folgenden beiden Fällen muss die Netzwerkein stellung manuell eingegeben werden: n

GSM-Modem verbaut n

Kein DHCP-Server, der IP-Adresse generiert

Ein DHCP-Server kann beispielsweise ein DSL-Router sein. Ein DHCP-Server (Dynamic Host Configuration

Protocol) ist ein Dienst, der die IP-Adressen und die

Netzwerkkonfiguration in einem Netzwerk verwaltet und verteilt.

INFO

Wenn zusätzlich im Wechselrichter ein GSM-Modem verbaut wurde, die

Internetverbindung aber über den

DSL-Router laufen soll, muss im Webserver die Option „externer Router“ aktiviert werden.

Die notwendigen Daten zur Konfigura tion, wie IP- und DNS-Adressen entnehmen Sie Ihrem Router.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 96

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

6.2 Die Logdaten

Der Wechselrichter ist mit einem Datenlogger

Tab. 3

ausgestattet, welcher regelmäßig folgende Daten von der Anlage aufzeichnet: n

Daten Wechselrichter n

Daten externer Stromsensor n

Daten Netz n

Daten ENS

Wie Sie Logdaten abfragen, speichern und grafisch darstellen können, finden Sie im nächsten Kapitel

Kap. 6.3

Die Logdaten können für folgende Zwecke genutzt werden: n

Betriebsverhalten der Anlage überprüfen n

Betriebsstörungen feststellen und analysieren n

Ertragsdaten herunterladen und grafisch darstellen

INFO

Die Logdaten können als DAT- oder als

TXT-Datei heruntergeladen werden.

Abb. 58: Beispielscreen „Die Logdatei“

1

2

3

Dateikopf

Physikalische Größen

Einträge in die Logdatei

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 97

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Logdatei: Dateikopf

Die Logdatei beinhaltet einen Dateikopf mit Angaben zum Wechselrichter:

Eintrag

Wechselrichter

Nummer

Name akt. Zeit

Tab. 8: Logdatei Dateikopf

Erklärung

Nummer des Wechselrichters

Kann vom Anwender über den Browser vergeben werden

Die, zum Zeitpunkt der Dateierstellung, gültige Systemzeit in Sekunden. Damit kann eine Zuordnung gemacht werden

(z.B. 1372170173 = 25.06.2013 16:22:53)

Logdatei: Physikalische Größen

Nach dem Dateikopf folgen die Einheiten der physikalischen Größen. Die folgende Tabelle erklärt die Abkürzungen für die abgebildeten physikalischen Größen:

F

R

T

I

P

Eintrag

U

E

Aln

Zeit

TE

H

Erklärung

Spannung in Volt [V]

Stromstärke in Milliampere [mA]

Leistung in Watt [W]

Energie in Kilowattstunden [kWh]

Frequenz in Hertz [Hz]

Widerstand in Kiloohm [kOhm]

Zähleinheit in Punkten [Digits]

Zähleinheit in Punkten [Digits]

Zeitangabe in Sekunden [sec] seit Inbetriebnahme des Wechselrichters

Temperatur in Celsius [°C]

Ohne Funktion

Tab. 9: Physikalische Größen in der Logdatei

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 98

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

AIn2

AIn3

AIn4

AC S

ERR

Eintrag

Zeit

DC x U

DC x I

DC x P

DC x T

DC x S

AC x U

AC x I

AC x P

AC x T

AC F

FC I

AIn1

ENS S

ENS Err

SH x P

SC x P

HC1 P

HC2 P

HC3 P

KB S

Total E

HOME E

Iso R

Ereignis

Logdatei: Einträge

Nach den Einheiten der physikalischen Größen folgen verschiedene Einträge in die Logdatei

.

Die folgende Tabelle erklärt die verschiedenen Einträge der Logdatei und kann je nach Modell abweichen:

Erklärung

Zeitangabe in Sekunden seit der Inbetriebnahme des Wechselrichters

DC-Spannung: Eingangsspannung des jeweiligen Strings (x = 1, 2 und 3) in V

DC-Strom: Eingangsstrom des jeweiligen Strings (x = 1, 2 und 3) in mA

DC-Leistung: Eingangsleistung des jeweiligen Strings (x = 1, 2 und 3) in W

DC-Temperatur: Angaben für den Service. Temperatur der jeweiligen Phase (1, 2 und 3) in digitalen Werten

DC-Status: Angaben für den Service der jeweiligen Phase (1, 2 und 3)

AC-Spannung: Ausgangsspannung der jeweiligen Phase (x = 1, 2 und 3) in V

AC-Strom: Ausgangsstrom der jeweiligen Phase (x = 1, 2 und 3) in mA

AC-Leistung: Ausgangsleistung der jeweiligen Phase (x = 1, 2 und 3) in W

AC-Temperatur: Angaben für den Service. Temperatur der jeweiligen Phase (1, 2 und 3) in digitalen Werten

AC-Frequenz: Netzfrequenz in Hz

Fehlerstrom: Gemessener Fehlerstrom in mA

Analoge Eingangsspannung: Anzeige der Analogeingänge 1 bis 4 des Kommuni kationsboards.

Der gemessene Spannungswert in V lässt sich mit dem Wert aus der Tabelle (Digits) und der folgenden

Formel errechnen: Eingangsspannung [V] = (10/1024) * Digits. Wird der S0-Eingang genutzt, um die

Energiepulse zu zählen, liefern die beiden Tabellenspalten AIn3 und AIn4 die Summe der Energiepulse pro

Log- Intervall. Der Gesamtwert errechnet sich wie folgt: E ges

= AIn3 * 2

16

+ AIn4

AC-Status: Angaben für den Service des Betriebszustandes des Wechselrichters

Allgemeine Störungen

Status der ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen):

Status der Netzüberwachung

Störungen der ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen)

Externer Stromsensor-Leistung: Leistung der jeweiligen Phase (x = 1, 2 und 3) in W

Eigenverbrauch auf der jeweiligen Phase (x = 1, 2 und 3) in W wird nicht verwendet

Hausverbrauch in W von den PV-Modulen

Hausverbrauch in W aus dem Netz

Interner Kommunikationsstatus bei Aufschalten auf AC-Netz

Gesamtenergie: Eingespeiste Gesamtenergie in kWh bei Aufschalten auf AC-Netz

Hausverbrauch: Aktuell verbrauchte Energie in kWh im Haushalt

Isolationswiderstand in kOhm bei Aufschalten auf AC-Netz

Ereignis POR „Power On Reset“: Erneutes Anlaufen der Kommunikation nach einem Verlust der

AC-Spannung.

Tab. 10: Logdaten

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 99

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

6.3 Logdaten abfragen, speichern und grafisch darstellen

Es gibt mehrere Varianten, die Logdaten abzufragen und dauer haft zu speichern: n

Variante 1:

Logdaten mit einem Computer herunterladen und darstellen n

Variante 2:

Logdaten an ein Solarportal übertragen und darstellen

Variante 1: Logdaten mit einem Computer herunterladen und darstellen

1.

Die Hauptseite des Webservers aufrufen.

Kap. 5.2

2.

Rechter Mausklick auf den Link „Historie“.

3.

Im Menüfenster auf „Ziel speichern unter ...“ klicken.

4.

DAT-Datei auf den Computer speichern.

5.

DAT-Datei mit EXCEL öffnen.

H

Die Logdaten sind in Tabellenform dargestellt und können weiterverarbeitet werden.

Variante 2: Logdaten an ein Solarportal übertragen und darstellen

Mit einem Solarportal lassen sich die PV-Anlage und die

Leistungsdaten über das Internet überwachen.

Ein Solarportal hat folgende Funktionen, welche aber je nach Portal unterschiedlich sein können: n

Grafische Darstellung der Leistungsdaten n

Weltweiter Portalzugang über das Internet n

Benachrichtigung bei Betriebsstörungen per E-Mail n

Datenexport (z.B. Excel-Datei) n

Langfristige Speicherung der Logdaten

INFO

Diese Vorgehensweise ist nur mit der

Verwendung des Internet Explorers möglich.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 100

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Voraussetzungen für die Datenübertragung an ein Solarportal:

H

Wechselrichter hat Internetverbindung

H

Anmeldung an ein Solarportal

H

Portalcode des Solarportals

H

Aktivierung der Datenübertragung im Wechselrichter

Datenübertragung an ein Solarportal über das

Bedienfeld aktivieren

1.

Am Bedienfeld des Wechselrichters das Menü

„Einstellungen“ auswählen.

2.

Mit der Taste „ENTER“ bestätigen.

3.

Mit den Tasten „UP“, „DOWN“ und „ENTER“ das

Menü „Kommunikation“ / „Portalkonfiguration“ auswählen.

4.

In das Feld „Code:“ den Portalcode des Solarportals eintragen. Der Portalcode kann auch über den Webserver vergeben werden.

Der Portalcode für das PIKO Solar Portal

(www.piko-solar-portal.de) lautet P3421.

INFO

Ggf. kann es nach der Aktivie rung

20 Minuten dauern (portal abhängig), bis der Datenexport am Solarportal sichtbar ist.

Bei Beeinträchtigung der Verbindung

(z. B. schlechte Funkverbindung) kann sich die Übertragungsdauer erhöhen.

Portalkonfiguration

Datenexport

Code:

Abb. 59: Eingabe Portalcode

5.

Die Taste „ENTER“ ca. 3 Sekunden gedrückt halten.

6.

Das Feld „Übernehmen“ auswählen und mit „ENTER“ bestätigen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 101

Anlagenüberwachung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

H

Die Datenübertragung an das Solarportal ist aktiv

(erkennbar am Kreuz vor „Datenexport“). Der Name des Solarportals wird angezeigt. Der Datenexport an das Solarportal wird ausgeführt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 102

1 2 3 4 5 6 8 9 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 7

7

7. Wirkleistungssteuerung

7.1 Warum Wirkleistungssteuerung? ............................................................................................... 99

7.2 Begrenzung der PV-Einspeiseleistung ..................................................................................... 100

7.3 Wirkleistungsteuerung mit einem Rundsteuerempfänger ......................................................... 101

7.4 Rundsteuerempfänger installieren ........................................................................................... 102

7.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 103

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7.1 Warum Wirkleistungssteuerung?

VDE-Anwendungsregel (VDE-AR-N 4105) und EEG 2012

Einige Energieversorgungsunternehmen (EVU) bieten den

Besitzern von PV-Anlagen die Möglichkeit, ihre Anlage

über eine variable Wirkleistungssteuerung zu regeln und somit die Einspeisung auf bis zu 100% zu erhöhen.

Dazu gibt es z.B. in Deutschland derzeit die VDE-Anwendungsregel (VDE-AR-N 4105) und das Erneuerbare-

Energien-Gesetz (EEG).

INFO

Sollte die PV-Anlage das EEG 2012 nicht erfüllen, kann der Netzbetreiber die Einspeisevergütung reduzieren oder ganz streichen.

Diese Anwendungsregeln fordern für jede PV-Anlage eine Wirkleistungssteuerung (Reduzierung der

Einspeiseleistung).

Der Planer einer PV-Anlage kann zwischen zwei Arten der Wirkleistungssteuerung auswählen: n

Begrenzung der Einspeiseleistung auf 70 % der PV-Leistung n

Wirkleistungsteuerung mit einem

Rundsteuer empfänger

INFO

Bei der Auswahl der Wirkleistungssteuerung prüfen, welche der beiden

Möglichkeiten den besseren Energieertrag erzielt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 104

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7.2 Begrenzung der PV-Einspeiseleistung

Sollte die Wirkleistungsteuerung nicht mit einem

Rundsteuer empfänger realisierbar sein, dann ist laut

Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 (EEG 2012) die Einspeiseleistung auf 70 % der PV-Leistung zu reduzieren.

Die Leistungsbegrenzung wird mit der Parametrierungssoftware PARAKO vorgenommen. Diese Software ist

über den Support erhältlich.

Mit Hilfe des PIKO BA Sensors kann der im Haus selbst verbrauchte Strom ermittelt werden. Die intelligente

Eigenverbrauchsoptimierung des Wechselrichters kann dadurch die Ausgangsleistung entsprechend erhöhen und den Ertrag maximieren. Die ins Netz eingespeiste

Leistung bleibt dabei auf maximal 70% begrenzt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 105

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7.3 Wirkleistungsteuerung mit einem

Rundsteuerempfänger

Die Wirkleistung des PIKO-Wechselrichters kann direkt vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) über einen

Rundsteuerempfänger gesteuert werden.

Mit dieser Technik lässt sich die erzeugte Leistung in vier

Stufen regeln:

INFO

Bei allen PIKO-Wechselrichtern kann der Rund steuerempfänger direkt ohne zusätzliches Gerät angeschlossen werden.

n

100 % n

60 % n

30 % n

0 %

EVU

INFO

Änderungen der Leistungsbegrenzung können mit der Parametrierungssoftware PARAKO vorgenommen. Es müssen jedoch die Bestimmungen des EVU eingehalten werden.

0 %

100 %

60 %

30 %

Abb. 60: Wirkleistungsteuerung mit einem

Rundsteuerempfänger

1

2

Rundsteuerempfänger

Regelelektronik des Wechselrichters

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 106

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7.4 Rundsteuerempfänger installieren

Abb. 61: Konfiguration Rundsteuerempfänger mit mehreren Wechselrichtern (Ethernet-Vernetzung)

3

4

1

2

5

6

Master-Wechselrichter

Weitere Wechselrichter (Slaves)

Ethernet- oder RS485-Kabel

5-adrige Verbindung

Rundsteuerempfänger

Energieversorgungsunternehmen (EVU)

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 107

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Rundsteuerempfänger anschließen

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Alle Wechselrichter über die Ethernet-Anschlüsse

(RJ45) mit einem Ethernet-Kabel verbinden.

Abb. 61

3.

Rundsteuerempfänger an den Master-Wechselrichter

Abb. 61 Pos. 1 an der Anschlussklemme Analog-

schnittstelle (10-polig) anschließen.

Abb. 62

RS485

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Der Rundsteueremplänger darf nur am Master-Wechselrichter ange-

schlossen werden. Abb. 61

0%

30%

60%

100%

Abb. 62: Anschluss Rundsteuerempfänger

1

2

3

Anschlussklemme Analogschnittstelle (10-polig)

Rundsteuerempfänger

Kabel

H

Der Rundsteuerempfänger ist angeschlossen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 108

Wirkleistungssteuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Wirkleistungssteuerung im

Webserver aktivieren

1.

Wechselrichter und Computer mit einem Ethernet-Kabel verbinden.

Abb. 55

2.

Internetbrowser starten.

3.

In die Adresszeile des Browsers die IP-Adresse des Master-Wechselrichters eintragen und mit

„Return“ bestätigen.

P

Die Eingabemaske für die Zugangsdaten öffnet sich.

4.

Benutzername und Passwort eingeben.

P

Die Hauptseite des Webservers öffnet sich.

5.

Auf den Link „Einstellungen“ klicken.

P

Die Seite „Einstellungen“ öffnet sich.

6.

Beim Menüpunkt „Funktion analoge Eingänge“ die

Funktion „Wirkleistungssteuerung“ auswählen.

7.

Auf den Button „Übernehmen“ klicken.

H

Die Wirkleistungssteuerung für den Rundsteuerempfänger ist aktiv.

WICHTIGE

INFORMATION

Die Konfiguration muss am Master-

Wechselrichter durchgeführt

werden, an dem der Rundsteuerempfänger angeschlossen ist.

An den anderen Wechselrichtern sind keine weiteren Einstellungen notwendig.

INFO

Die IP-Adresse kann über das Bedien feld im Menü „Einstellung“ abgefragt werden.

Die IP-Adresse befindet sich im

Wechselrichtermenü unter

„Einstellungen / Kommunikation /

Netzwerkeinstellungen 2“.

Weitere Eingabemöglichkeiten in die

Adresszeile des Browsers: S und die

Seriennummer des Wechselrichters auf dem Typenschild (Beispiel: http://

S12345FD323456)

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 109

1 2 3 4 5 6 7 9 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 8

8. Eigenverbrauch

8

8.1 Eigenverbrauch Überblick ....................................................................................................... 106

8.2 Elektrischer Anschluss Eigenverbrauch ................................................................................... 107

8.3 Eigenverbrauchssteuerung im Webserver einrichten ................................................................ 108

8.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 110

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

8.1 Eigenverbrauch Überblick

Abb. 63: Konfiguration Eigenverbrauch

1

8

9

6

7

4

5

2

3

10

Photovoltaikmodule

Wechselrichter

Produktionszähler

Einspeisezähler

Bezugszähler

Netz

Steuersignal

Externes Lastrelais

Überbrückungsschalter

Verbraucher

Alle Wechselrichter sind so ausgelegt, dass der erzeugte

Strom auch zum Eigenverbrauch genutzt werden kann.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 111

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

8.2 Elektrischer Anschluss Eigenverbrauch

S0/AL-Out max

250 V

230 V ≈

Abb. 64: Elektrischer Anschluss Eigenverbrauch

1

2

3

Lastrelais

Verbraucher

Überbrückungsschalter

Für den elektrischen Anschluss für den Eigenverbrauch wie folgt vorgehen:

1.

Lastrelais fachgerecht an die Anschlussklemme

S0/AL-Out anschließen.

2.

Die weiteren Komponenten für den Eigenverbrauch fachgerecht installieren und anschließen.

Abb. 63

H

Der elektrische Anschluss für den Eigenverbrauch ist erfolgt.

Schaltausgang S0/AL-Out

max. Belastung max. Spannung

100 mA

250 V (AC oder DC)

Tab. 11: Technische Daten Schaltausgang S0/AL-Out

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

SCHADEN MÖGLICH

Zwischen Wechselrichter und

Verbraucher muss ein externes

Last relais installiert werden. Es darf kein Verbraucher direkt am Wechselrichter angeschlossen werden!

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 112

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

8.3 Eigenverbrauchssteuerung im

Webserver einrichten

Funktion Schaltausgang: (S0/AL-Out)

Eigenverbrauchssteuerung

Funktion 1

Leistungsgrenze stabiles Überschreiten der Grenze

Laufzeit

Aktivierung

Funktion 2

Einschaltgrenze

Ausschaltgrenze

Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung

Minuten

Abb. 65: Befehle Eigenverbrauchssteuerung-Funktionen Webserver

(Teilansicht Seite „Einstellung“)

Folgende Befehle werden im Webserver auf der Seite

„Einstellungen“ benötigt:

1

2

3

Funktion Schaltausgang

Eigenverbrauchssteuerung-Funktion 1 oder Funktion 2

Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung

W

W

W

Minuten

Anzahl / Tag

Minuten

1

2

2

3

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 113

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Eigenverbrauchssteuerung aktivieren

1.

Externes Lastrelais fachgerecht an die Anschlussklemme S0/AL-Out anschließen

Abb. 64

2.

Im Webserver „Eigenverbrauchssteuerung“ oder

„Dynamische Eigenverbrauchssteuerung“ auswählen.

Abb. 65, Pos. 1

3.

Funktion 1 oder Funktion 2 wählen.

Abb. 65, Pos. 2

4.

Werte für die Funktion eintragen.

5.

Optionalen Wert für „Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung“ über Checkbox aktivieren und eintragen.

Abb. 65, Pos. 3

6.

Auf „Übernehmen“ klicken.

7.

Wechselrichter in Betrieb nehmen.

H

Die Funktion Eigenverbrauchssteuerung ist aktiv.

Eigenverbrauchssteuerung einrichten

1.

Wechselrichter und Computer mit einem Ethernet-Kabel verbinden.

Abb. 55

2.

Internetbrowser starten.

3.

In die Adresszeile des Browsers die IP-Adresse des Master-Wechselrichters eintragen und mit

„Return“ bestätigen.

P

Die Eingabemaske für die Zugangsdaten öffnet sich.

4.

Benutzername und Passwort eingeben.

P

Die Hauptseite des Webservers öffnet sich.

5.

Auf den Link „Einstellungen“ klicken.

P

Die Seite „Einstellungen“ öffnet sich.

6.

Beim Menüpunkt „Funktion Schaltausgang“ die

Funktion „Eigenverbrauchssteuerung“ oder „Dynamische Eigenverbrauchssteuerung“ auswählen.

7.

Funktion 1

Abb. 66

oder 2

Abb. 67 auswählen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

INFO

Bei Auswahl der „dynamischen

Eigenverbrauchssteuerung“, wird zum eingestellten Wert noch der gemessene Hausverbrauch über den optional erhältlichen PIKO BA Sensor mit berücksichtigt und automatisch dazugerechnet.

INFO

n Nähere Erläuterungen zur Auswahl von Funktion 1 oder 2 finden Sie im weiteren Kapitelverlauf.

n Der Befehl „Verzögerung bei

Leistungsabfall / Störung“ kann für Funktion 1 und 2 verwendet werden.

114

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

8.

Werte für die Funktion eintragen.

9.

Funktion „Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung“ auswählen und Zeit eintragen.

10.

Auf „Übernehmen“ klicken.

11.

Wechselrichter in Betrieb nehmen.

H

Die Funktion „Eigenverbrauchssteuerung“ ist eingerichtet.

Eigenverbrauchssteuerung Funktion 1

Steuerung des Eigenverbrauchs über die Zeit

Wenn eine bestimmte Leistungsgröße P1 für eine

bestimmte Zeit T1 erzeugt wurde, schaltet der Wechselrichter auf Eigenverbrauch.

Der Wechselrichter bleibt für die Laufzeit T2 in dem

Modus Eigenverbrauch. Nach der Laufzeit T2 be endet der Wechselrichter den Eigenverbrauch.

Das Intervall ist zu Ende. Mit der Option „Aktivierung“ kann dieses Intervall mehrmals wiederholt werden.

P[w]

TA TA

P1

T1 T2 T1

Abb. 66: Kurve Eigenverbrauch (Funktion 1)

T2

P1: Leistungsgrenze

Diese Leistung (in Watt) muss mindestens erzeugt werden, damit der Verbraucher zugeschaltet wird. Es sind

Werte von 1 bis 999 000 Watt zulässig.

t

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 115

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

T1: Zeitraum des stabilen Überschreitens der

Leistungsgrenze (P1)

Für diese Dauer (in Minuten) muss der Wechselrichter die eingestellte „Leistungsgrenze“ überschreiten, bevor der

Verbraucher zugeschaltet wird.

Es sind Werte von 1 bis 720 Minuten (= 12 Stunden) zulässig.

T2: Laufzeit

Für diese Dauer (in Minuten) wird der angeschlossene

Verbraucher zugeschaltet, wenn die beiden vorherigen Bedingungen erfüllt sind. Es sind Werte von 1 bis

1440 Minuten (= 24 Stunden) zulässig. Schaltet sich der Wechselrichter ab, endet die Laufzeit. Die Laufzeit wird beendet und nicht wieder fortgesetzt, wenn der

Wechsel richter drei Stunden lang keinen Strom produziert hat.

TA: Aktivierung

Gestrichelter Bereich: Eigenverbrauch aktiv

Die Zahl TA (Anzahl / Tag) gibt an, wie oft pro Tag der

Eigenverbrauch aktiviert wird.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 116

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Eigenverbrauchssteuerung Funktion 2

Steuerung des Eigenverbrauchs

über die Leistungsgröße

Wird eine bestimmte Leistungsgröße P1 erzeugt,

schaltet der Wechselrichter auf Eigenverbrauch.

Wird die Leistungsgröße P2 unterschritten, beendet der

Wechselrichter den Eigenverbrauch und speist wieder

Strom in das Netz ein.

P[w]

P1

P2

Abb. 67: Kurve Eigenverbrauch (Funktion 2)

P1: Einschaltzeitgrenze

Diese Leistung (in Watt) muss mindestens erzeugt werden, damit der Verbraucher zugeschaltet wird.

Es sind Werte von 1 bis 999 000 Watt zulässig.

P2: Ausschaltzeitgrenze

Sinkt die erzeugte Leistung unter diesen Wert, wird der

Verbraucher weggeschaltet.

Gestrichelter Bereich: Eigenverbrauch aktiv

t

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 117

Eigenverbrauch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung

Verzögerungszeit für das Abschalten des Eigenverbrauchs

Mit dieser Funktion wird erst nach der eingestellten

Verzögerungszeit T1 der Eigenverbrauch beendet. Bei

Leistungsabfall, Störung (Tx) und beim Unterschreiten der Abschaltgrenze bleibt der Verbraucher für die eingestellte Zeit (T1) zugeschaltet.

Ist die Zeit der Störung oder des Leistungsabfalls kürzer, als die eingestellte Verzögerungszeit, bleibt der Eigenbedarf eingeschaltet.

P[w]

P1

Tx T1

Abb. 68: Kurve Verzögerung bei Leistungsabfall / Störung

P1: Leistungsgrenze

T1: Verzögerungszeit bei Leistungsabfall / Störung

Tx: Störung, Leistungsabfall oder Ausfall des Wechselrichters

Gestrichelter Bereich: Eigenverbrauch aktiv

t

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 118

1 2 3 4 5 6 7 8 10 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 9

9. Wartung

9

9.1 Wartung und Instandhaltung ................................................................................................... 114

9.3 Varistor-Tausch nach Ereigniscode .......................................................................................... 119

9.4 Software aktualisieren (Wechselrichter) ................................................................................... 120

9.5 Software aktualisieren (Kommunikationsboard) ....................................................................... 121

9.

9.6 Software aktualisieren (Ländereinstellungen) ........................................................................... 123

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 119

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.1 Wartung und Instandhaltung

Nach der fachgerechten Montage arbeitet der Wechselrichter nahezu wartungsfrei.

Folgende Wartungsarbeiten sind für den Wechselrichter durchzuführen:

Tätigkeit

Lüftertest

1)

durchführen und prüfen, ob die

Lüfter ordnungsgemäß funktio nieren.

Bei Bedarf die Lüfter reinigen

Kap. 9.2

Kabelverbindungen und Stecker prüfen

Lüfter reinigen

Kap. 9.2

Varistor tauschen

Kap. 9.3

Tab. 12: Wartungsliste

Interval

1x jährlich oder nach Meldung

1x jährlich

1x jährlich nach Meldung

Werden keine Wartungsarbeiten durchgeführt, führt das zum Ausschluss der Garantie (siehe Ausschluss der

Garantie in unseren Service- und Garantiebedingungen).

1

) Der Lüftertest kann nur während des

Einspeisebetriebs (grüne LED leuchtet) durchgeführt werden.

SCHADEN MÖGLICH

Bei verschmutzten Lüftern wird der

Wechselrichter nicht ausreichend gekühlt. Ungenügende Kühlung des Wechselrichters kann zu einer

Leistungs reduzierung oder zu

einem Ausfall der Anlage führen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 120

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.2 Lüfterreinigung

Abb. 69: Lüfterausbau Übersicht

1

2

3

4

Lüfterkabel

Lüfter

Lüftergitter

Befestigungslaschen

PIKO

DC-

Eingänge

Lüfter

3.0 4.2 5.5 7.0 8.3 10 12 15 17 20

1

1

2

1

2

1

2

2

2

2

2

2

3

2

3

2

3

2

Tab. 13: Anzahl Lüfter & DC-Eingänge nach Wechselrichter-Typ

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 121

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Vorgehensweise

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten

Kap. 4.3

2.

Lüfter ausbauen. Dazu am Rand des Lüftergitters einen Schraubendreher ansetzen und leichten Druck

auf das Lüftergitter ausüben. Abb. 70

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät bei Montage, vor der Wartung und vor der Reparatur immer spannungsfrei schalten und gegen

Wiedereinschalten sichern.

Kap. 4.3 Wichtig! Nach dem

Spannungsfreischalten fünf

Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

Abb. 70: Lüftergitter lösen

3.

Mit einem zweiten Schraubendreher die

Befestigungs laschen zur Lüftermitte drücken.

Lüftereinheit leicht hervorziehen. Abb. 71

Abb. 71: Befestigungslaschen lösen

4.

Lüftereinheit aus dem Gehäuse vollständig herausziehen. Dazu Steckverbindung des Lüfterkabels

trennen. Abb. 72

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 122

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Abb. 72: Lüfterkabel abziehen

5.

Der Lüfter kann zusätzlich noch vom Lüftergitter abgezogen werden. Dazu Befestigungslaschen leicht nach außen drücken und Lüfter abziehen.

Abb. 73

Abb. 73: Demontage Lüftergitter

6.

Lüfter und Gehäuseöffnung mit einem weichen Pinsel reinigen.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 123

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7.

Beim Einbau darauf achten, dass:

Das Kabel in das Gehäuse weist.

Das Kabel des Lüfters nicht eingeklemmt wird.

Der Lüfter richtig in den Lüfterrahmen eingebaut

wurde (Luftstromrichtung). Abb. 74

Abb. 74: Lüftereinbau

8.

Lüfterkabel wieder anschließen und Lüfter in das

Gehäuse einsetzen. Beim ersten Einschalten überprüfen, ob die Luft vom Lüfter nach innen gezogen wird.

9.

Wechselrichter in Betrieb nehmen Kap. 4.1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 124

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.3 Varistor-Tausch nach Ereigniscode

Varistoren schützen die DC-Seite des Wechselrichters vor externen Überspannungen.

Wiederkehrend auftretende oder übermäßig hohe Überspannungen können jedoch zu einem beschleunigten

Verschleiß und Ausfall der Varistoren führen. Deshalb werden die Varistoren durch die Wechslerichterelektronik auf Funktion überwacht. Der Wechselrichter signalisiert den Ausfall eines oder mehrerer Varistoren durch einen entsprechenden Ereigniscode.

Je nach Ereigniscode sind ein oder mehrere Varistoren auf der DC-Seite betroffen. Tauschen Sie in jedem Fall und so schnell wie möglich immer alle Varistoren gegen neue aus. Dazu ist ein spezielles Austauschset erhältlich.

Wenden Sie sich dazu an Ihren Servicepartner.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät bei Montage, vor der Wartung und vor der Reparatur immer spannungsfrei schalten und gegen

Wiedereinschalten sichern.

Kap. 4.3 Wichtig! Nach dem

Spannungsfreischalten fünf

Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

Um weitere Schäden am Wechselrichter zu vermeiden, empfehlen wir den Wechselrichter solange außer Betrieb zu nehmen, bis neue Varistoren eingesetzt wurden.

Sollte ein Überspannungsschaden nach Anzeige einer solchen Meldung auftreten, besteht keine Garantieleistung seitens des Herstellers.

SCHADEN MÖGLICH

Nach einer Varistor-Ereigniscode-

Meldung, welche auf defekte

Varistoren deutet, ist der Wechselrichter nicht mehr gegen äußere

Überspannungen auf der DC-Seite geschützt.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 125

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.4 Software aktualisieren (Wechselrichter)

Bei einer Aktualisierung / einem Update der Wechselrichter -Firmware durch den Hersteller besteht die

Möglich keit diese vor Ort zu aktualisieren. Dabei werden verschiedene Hardware-Kontroller auf den neuesten

Stand gebracht. Sollte ein Update zur Verfügung stehen, finden Sie dieses auf der Internetseite des Herstellers im

Download bereich unter Service.

Vorgehensweise

1.

Laden Sie das Software Update für den Wechselrichter von der Internetseite des Herstellers herunter.

2.

Wechseln Sie in den Ordner mit der heruntergeladenen ZIP-Datei.

3.

Entpacken Sie die ZIP-Datei.

P

Die Dateien werden in einen separaten Ordner entpackt. In diesem Ordner finden Sie das Update und wichtige Zusatzinformationen zum aktuellen Firmware

Update.

4.

Wenn der Wechselrichter noch nicht mit einem PC

über LAN verbunden ist, verbinden Sie diesen nun mit dem Wechselrichter über ein LAN-Kabel

Kap. 6.1

5.

Starten Sie das Update durch Doppelklick auf die

Datei *.exe und folgen Sie den Anweisungen am PC.

P

Das Update kann bis zu 30 Minuten dauern. Bei einer Unterbrechung der Aktualisierung verlängert sich diese. Nach der Aktualisierung erscheint am

Display des Wechselrichters die Meldung „Update erfolgreich“.

6.

Wenn das Update erfolgreich war, bestätigen Sie dieses am Wechselrichter mit der „ENTER“-Taste.

Sollte das Update nicht erfolgreich sein, führen Sie es erneut aus oder wenden sich an den Service.

7.

Am Wechselrichter können Sie nach erfolgreicher

Installation der Firmware (FW) die aktuelle Version abfragen. Dazu rufen Sie folgenden Menüpunkt auf:

Einstellungen > Geräteinformation > SW-/HW-Version.

WICHTIGE

INFORMATION

Um die Aktualisierung durchführen zu können, muss genügend

PV-Energie für ca. 30 Minuten zur

Verfügung stehen. Ansonsten wird die Aktualisierung unterbrochen oder sogar abgebrochen. Führen

Sie daher die Aktualisierung nur tagsüber durch.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät bei Montage, vor der Wartung und vor der Reparatur immer spannungsfrei schalten und gegen

Wiedereinschalten sichern.

Kap. 4.3 Wichtig! Nach dem

Spannungsfreischalten fünf

Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

INFO

Nach einem erfolgreichem Update geht der Wechselrichter automatisch wieder in den Einspeisebetrieb über.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 126

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.5 Software aktualisieren (Kommunikationsboard)

Bei einer Aktualisierung / einem Update der Software des

Kommunikationsboards durch den Hersteller besteht die

Möglichkeit diese vor Ort zu aktualisieren. Dabei werden die Software und die Benutzeroberfläche (UI) des Kommunikationsboards auf den neuesten Stand gebracht.

Sollte ein Update zur Verfügung stehen, finden Sie dieses auf der Internetseite des Herstellers im Downloadbereich unter Service.

Vorgehensweise

1.

Laden Sie das Software Update für das Kommunikationsboard von der Internetseite des Herstellers herunter.

2.

Wechseln Sie in den Ordner mit der heruntergeladenen ZIP-Datei.

3.

Entpacken Sie die ZIP-Datei.

P

Die Dateien werden in einen separaten Ordner entpackt. In diesem Ordner finden Sie das Update und wichtige Zusatzinformationen zum aktuellen Software

Update.

4.

Wenn der Wechselrichter noch nicht mit einem PC

über LAN verbunden ist, verbinden Sie diesen nun mit dem Wechselrichter über ein LAN-Kabel.

Kap. 6.1

5.

Starten Sie das Update durch Doppelklick auf die

Datei *.exe und folgen Sie den Anweisungen des

Programms am PC.

P

Das Update kann bis zu 10 Minuten dauern.

Nach der Aktualisierung erscheint am Display des

Wechsel richters die Meldung „Update erfolgreich“.

6.

Wenn das Update erfolgreich war, bestätigen Sie dieses am Wechselrichter mit der „ENTER“-Taste.

Sollte das Update nicht erfolgreich sein, führen Sie es erneut aus oder wenden sich an den Service.

7.

Am Wechselrichter können Sie nach erfolgreicher

Installation der Software (UI) die aktuelle Version

WICHTIGE

INFORMATION

Durch das Update werden die

Logdaten des Wechselrichters gelöscht. Daher ist es ratsam, diese vorher zu sichern.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät bei Montage, vor der Wartung und vor der Reparatur immer spannungsfrei schalten und gegen

Wiedereinschalten sichern.

Kap. 4.3 Wichtig! Nach dem

Spannungsfreischalten fünf

Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

INFO

Nach einem erfolgreichem Update geht der Wechselrichter automatisch wieder in den Einspeisebetrieb über.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 127

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

abfragen. Dazu rufen Sie folgenden Menüpunkt auf:

Einstellungen > Geräteinformation > SW-/HW-Version

8.

Kontrollieren Sie die Uhrzeit am Wechselrichter und korrigieren Sie diese wenn nötig.

Dazu rufen Sie folgenden Menüpunkt auf:

Einstellungen > Grundeinstellungen > Datum/Uhrzeit.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 128

Wartung

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.6 Software aktualisieren (Ländereinstellungen)

Bei einer Aktualisierung / einem Update der Ländereinstellung des Wechselrichters durch den Hersteller besteht die Möglichkeit, diese über das „Country Settings Tool“ zu aktualisieren. Dabei werden gegebenenfalls die Länder einstellungen und Parameter des aktuell eingestellten Landes angepasst.

Sollte ein Update zur Verfügung stehen, finden Sie

dieses auf der Internetseite des Herstellers im Downloadbereich unter Service. Gegebenenfalls kann in verschiedenen Ländern ein Passwort notwendig sein, um die neuen Parameter zu aktivieren. Das Passwort ist über den Service zu beziehen.

Vorgehensweise

1.

Laden Sie das aktuelle „Country Settings Tool“ von der Internetseite des Herstellers herunter.

2.

Wechseln Sie in den Ordner mit der heruntergeladenen ZIP-Datei.

3.

Entpacken Sie die ZIP-Datei.

P

Die Dateien werden in einen separaten Ordner entpackt.

4.

Wenn der Wechselrichter noch nicht mit einem PC

über LAN verbunden ist, verbinden Sie diesen nun mit dem Wechselrichter über ein LAN-Kabel.

Kap. 6.1

5.

Starten Sie das Update durch Doppelklick auf die

Datei *.exe und folgen Sie den Anweisungen am PC.

Wählen Sie in der Anwendung die gewünschte Einstellung aus und bestätigen Sie mit „Activate“. Bitte beachten Sie, dass im Vorfeld die Ländereinstellung am Wechselrichter korrekt durchgeführt sein muss.

6.

Wenn das Update erfolgreich war, startet der

Wechsel richter ggf. neu. Sollte das Update nicht erfolgreich sein, führen Sie es erneut aus oder wenden sich an den Service.

H

Das Update wurde durchgeführt.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät bei Montage, vor der Wartung und vor der Reparatur immer spannungsfrei schalten und gegen

Wiedereinschalten sichern.

Kap. 4.3 Wichtig! Nach dem

Spannungsfreischalten fünf

Minuten warten, damit sich die

Kondensatoren entladen können.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 129

1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 10

10. Technische Daten

10

10.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 130

Technische Daten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

10.1 Technische Daten

Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.kostal-solar-electric.com.

4.2

5.5

7.0

PIKO-Wechselrichter

Eingangseite

Wechselrichtertyp

Max. PV-Leistung

Bemessungseingangsspannung (U

DC,r

)

Max. Eingangsspannung (U

DCmax

)

Min. Eingangsspannung (U

DCmin

)

Start-Eingangsspannung (U

DCstart

)

Max. MPP-Spannung (U

MPPmax

)

Min. MPP-Spannung im Ein-Tracker-Betrieb (U

MPPmin

)

Min. MPP-Spannung im Zwei-Tracker- oder

Parallel-Betrieb (U

MPPmin

)

4

Min. MPP-Spannung im Drei-Tracker- Betrieb (U

MPPmin

)

4

Max. Eingangsstrom (I

DCmax

)

4

Max. Eingangsstrom bei Parallelschaltung

6

Anzahl DC-Eingänge

Anzahl unabh. MPP-Tracker

Max. PV Kurzschlussstrom

Ausgangsseite

Bemessungsleistung, cos φ = 1 (P

AC,r

)

Max. Ausgangsscheinleistung, cos φ, adj

Bemessungsausgangsstrom

Max. Ausgangsstrom (I

ACmax

)

Kurzschlussstrom (Peak / RMS)

Einheit

V

A

V

V

V

V

V kWp

V

V

A

A

A

A kW kVA

3.0

160

180

730

270

PIKO

4,3

400

900

12,5

1

1

18

3

3

13

13,7

26,4/16,9

11

160

180

800

530

PIKO

6,1

680

1000

265

22

2

2

13,8

11

160

180

800

400

PIKO

4,6

680

1000

1

1

13,8

4,2

4,2

6,1

6,1

9,5/6,7

8

8

5,5

5,5

12,5/8,8

7

7

10,2

10,2

15,8/11,2

11

160

180

800

660

PIKO

7,7

680

1000

330

22

2

2

13,8

8.3

10 12 15 17 20

2

2

25

PIKO

8,9

680

1000

160

180

800

435 sym: 240 / 240 unsym: 290 / 250

– sym.: 18 / 18, unsym.: 20 / 10

36 (DC1+DC2)

PIKO

10,8

680

1000

160

180

800

527 sym: 290 / 290 unsym: 390 / 250

– sym.: 18 / 18, unsym.: 20 / 10

36 (DC1+DC2)

2

2

25

2

2

25

PIKO

12,9

680

1000

160

180

800

626 sym: 345 / 345 unsym: 490 / 250

– sym.: 18 / 18, unsym.: 20 / 10

36 (DC1+DC2)

160

180

800

PIKO

16,9

680

1000

390

PIKO

19,2

680

1000

160

180

800

440

PIKO

22,6

680

1000

160

180

800

515

3

25

260 sym.: 20 / 20 / 20 unsym.: 20/20/10

40 (DC1+DC2)

20 (DC 3)

3

290 sym.: 20 / 20 / 20 unsym.: 20/20/10

40 (DC1+DC2)

20 (DC 3)

3

345 sym.: 20 / 20 / 20 unsym.: 20/20/20

40 (DC1+DC2)

20 (DC 3)

3

3

25

3

25

8,3

8,3

12

13,3

23,1 / 16,5

10

10

14,6

16,2

25/ 16,6

12

12

17,4

19,3

27,4 / 16,7

15

15

21,7

24,2

42 /28,5

17

17

24,6

27,4

41,3 /29,0

20

20

29

32,2

51 /36,5

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 131

Technische Daten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

PIKO-Wechselrichter

Anzahl Einspeisephasen

Netzanschluss

Bemessungsfrequenz (fr)

Einstellbereich des Leistungsfaktors cos φ

AC,r

Geräteeigenschaften

Max. Nachtverbrauch Kommunikationsboard

Wirkungsgrad

Max. Wirkungsgrad

Europäischer Wirkungsgrad

Topologie: Ohne galvanische Trennung - trafolos

Schutzart nach IEC 60529

Schutzklasse nach IEC 62103

Überspannungskategorie nach IEC 60664-1

Eingangsseite (PV-Generator)

1

Überspannungskategorie nach IEC 60664-1

Ausgangsseite (Netz-Anschluss)

2

Verschmutzungsgrad

3

Umweltkategorie (Aufstellung im Freien)

Umweltkategorie (Aufstellung in Innenräumen)

UV-Beständigkeit

Mindestkabelquerschnitt AC-Anschlussleitung

Maximaler Kabelquerschnitt AC-Anschlussleitung

Mindestkabelquerschnitt DC-Anschlussleitung

Maximaler Kabelquerschnitt DC-Anschlussleitung

%

% mm² mm² mm² mm²

96,2

95,5

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

H

H

1,5

Einheit

Hz

3.0

1

1/N/PE, AC,

230 V

50

0,9...1...0,9

4.2

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

5.5

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

7.0

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

8.3

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

10

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

12

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

15

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

17

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

20

3

3/N/PE, AC,

400 V

50

0,8...1...0,8

W 1,6 1,7

97,5

96,1

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

H

H

1,5

1,7

97,7

96,3

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

H

H

1,5

1,7

97,6

96,5

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

H

H

1,5

1,7

97,7

97,1

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

H

H

2,5

1,7

97,7

97,1

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

4

H

H

1,7

97,7

97,1

I

H

IP 55

II

III

6

4

6

3

H

4

H

H

2

98,0

97,2

I

H

IP 55

II

III

16

4

6

3

H

6

H

H

2

98,0

97,3

I

H

IP 55

II

III

16

4

6

3

H

6

H

H

2

98,0

97,3

I

H

IP 55

II

III

16

4

10

3

H

6

H

H

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 133

Technische Daten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

PIKO-Wechselrichter

Max. Absicherung Ausgangsseite

Kompatibilität mit externen Fehlerstromschutzeinrichtungen

Anzugsdrehmoment PE-Anschluss außen

Anzugsdrehmoment Deckelschrauben

Verpolschutz DC-seitig durch Kurzschlussdioden

Einheit

Personenschutz

Elektronische Freischaltstelle integriert

Höhe

Breite

Tiefe

Gewicht

Kühlprinzip - Konvektion

Kühlprinzip - geregelte Lüfter

5

3.0

B16, C16

Nm

Nm

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H mm (inch) 385 (15.16) mm (inch) 500 (19.69) mm (inch) 222 (8.74) kg (lb) 22 (48.50)

H

Max. Luftdurchsatz

Max. Geräuschemission

Umgebungstemperatur

Max. Aufstellhöhe ü. NN

Relative Luftfeuchte (kondensierend)

Anschlusstechnik eingangsseitig - MC 4

Anschlusstechnik ausgangsseitig - Federzug-Klemmleiste

Schnittstellen

Ethernet RJ45

RS485

S0-Bus

Analog-Eingänge

PIKO BA Sensor Interface m³/h dBA

°C (°F) m (ft)

%

< 33

2000 (6562)

0 … 95

H

H

2

1

1

4

4.2

B16, C16

2000 (6562)

4 … 100

H

H

2

1

1

4

1

43

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

385 (15.16)

500 (19.69)

236 (9.29)

24 (52.91)

H

1

4

2

1

1

5.5

B16, C16

7.0

B16, C16

H

84

52

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

385 (15.16)

500 (19.69)

236 (9.29)

25,5 (56.22)

H

84

52

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

385 (15.16)

500 (19.69)

236 (9.29)

26,5 (58,42)

2000 (6562)

4 … 100

H

H

2000 (6562)

4 … 100

H

H

3

5

8.3

B16, C16

10

B25, C25

RCD Typ B, RCM Typ B

3

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

445 (17.52)

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

445 (17.52)

580 (22.83)

248 (9.76)

37,5 (82.67)

580 (22.83)

248 (9.76)

37,5 (82.67)

H

2x48

H

2x48

42 43

-20 ... 60 (-4 ... 140)

2000 (6562)

4 … 100

H

H

2000 (6562)

4 … 100

H

H

12

B25, C25

2000 (6562)

4 … 100

H

H

15

B32, C32

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

445 (17.52)

580 (22.83)

248 (9.76)

37,5 (82.67)

H

2x48

44

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

540 (21.26)

700 (27.56)

265 (10.43)

48,5 (106.92)

H

2x84

56

2000 (6562)

4 … 100

H

H

17

B32, C32

2000 (6562)

4 … 100

H

H

20

B40, C40

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

540 (21.26)

700 (27.56)

265 (10.43)

48,5 (106.92)

H

2x84

56

3

5

---

RCCB Typ B nach EN62109-2

H

540 (21.26)

700 (27.56)

265 (10.43)

48,5 (106.92)

H

2x84

56

2000 (6562)

4 … 100

H

H

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

2

1

1

4

1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 135

Technische Daten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

PIKO-Wechselrichter

PIKO BA Sensor

Bemessungsstrom primär

Bemessungsstrom sekundär ext. Stromsensor Übersetzungsverhältnis

Genauigkeitsklasse

Abmessungen (H x B x T)

Max. Leitungsdurchmesser

Montage auf Hutschiene nach DIN EN 60715

Einheit

A

A

3.0

mm (inch) – mm (inch) –

4.2

5.5

7.0

8.3

10 12 15 17 20

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

50

1

50:1

1

90 x 105 x 54

(3.5 x 4.1 x 2.1)

13,5 (0.5)

H

1

Überspannungskategorie II (DC-Eingang): Das Gerät ist zum Anschluss an PV-Strings geeignet. Durch lange Zuleitungen im

Freien oder durch eine Blitzschutzanlage im Bereich der PV-Anlage können Blitzschutz- oder Überspannungsschutzgeräte notwendig werden.

2

Überspannungskategorie III (AC-Ausgang): Das Gerät ist für den festen Anschluss in der Netzverteilung hinter dem Zähler und der Leitungsschutzsicherung geeignet. Wenn die Anschlussleitung über längere Strecken im Freien geführt wird, können

Überspannungsschutzgeräte notwendig werden.

3

Verschmutzungsgrad 3: Es tritt leitfähige Verschmutzung auf. Trockene, nicht leitfähige Verschmutzung wird leitfähig, wenn

Betauung erfolgt.

4

Bei symmetrischer DC-Einspeisung sind am Wechselrichter gleich große Strings angeschlossen. Bei unsymmetrischer DC-

Einspeisung sind unterschiedliche große Strings an den Wechselrichter angeschlossen.

5

Freischaltstelle gemäß VDE V 0126-1-1, für Österreich: Der Wechselrichter ist „Mit selbsttätiger Freischaltstelle gemäß

ÖVE/ÖNORM E 8001-4-712“ ausgestattet.

6

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die maximale Strombelastung der DC-Stecker bei einer Parallelschaltung nicht überschritten wird (max. 30 A). Dieses könnte zu Beschädigungen am Gerät führen. Bei einem DC-String Eingansstrom der höher liegt, als die maximalen Steckerbelastung (siehe Herstellerangaben), sind beide DC-Eingänge zu verwenden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 137

Technische Daten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

10.2 Blockschaltbild

0 1

+

-

-

+

-

-

+

-

-

+

-

Abb. 75: Blockschaltbild

1

6

7

8

4

5

2

3

9

10

11

DC-Steller

Systemsteuerung mit MPP-Tracker

Anzeige und Kommunikation

Schnittstelle PIKO BA Sensor (abhängig vom Typ)

Netzüberwachung und -abschaltung

1-phasiger oder 3-phasiger AC-Ausgang

(Phasen abhängig vom Typ)

Netzteil

Wechselrichterbrücke

PV-String (Anzahl abhängig vom Typ)

Elektronischer DC-Schalter

DC-Schalter

L1

L2

L3

N

PE

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 139

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12

Navibutton Verlinkung Kapitel 11

11. Zubehör

11

11.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 140

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

11.1 GSM-Modem installieren

Anforderung an die SIM-Datenkarte

Vor dem Kauf der SIM-Datenkarte sind folgende Punkte unbedingt zu berücksichtigen: n

Für die Nutzung des GSM-Modems ist eine SIM-

Datenkarte mit einem Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter nötig.

n

Es sollte ein Provider gewählt werden, dessen Netz das stärkste GSM-Signal an Ihrem Standort liefert.

n

Der Tarif muss eine Paketdatenkommunikation über

GPRS ermöglichen.

n

Prepaid-Karten, die über Handyanruf aufgeladen werden müssen, sind nicht geeignet.

n

Tarife, die bestimmte Zeiten für den Datendownload vorgeben, sind nicht funktionsfähig.

n

Der Tarif muss mindestens ein Datenvolumen von

5 MB pro Monat und Wechselrichter zulassen.

n

Die SIM-Karte muss vor dem Einbau aktiviert werden

(z. B. über ein Mobiltelefon).

n

Die nötigen Zugangsdaten sind APN (Access

Point Name), Username und Password.

INFO

Durch die Nutzung des Modems entstehen weitere Kosten.

Details kann der Telekommunikationsanbieter liefern.

INFO

Die Funktionalität von Internetverbindungen und Netzwerken kann von der

Umgebung und der Installation von

Ort zu Ort abweichen und somit nicht garantiert werden.

INFO

Die Daten können über das Tool

„GSM-Link“ eingerichtet werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 141

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

GSM-Modem im Webserver einrichten

1.

Computer und Wechselrichter verbinden.

Kap. 6.1

2.

Webserver starten und die Seite „Einstellungen“ aufrufen.

Abb. 53

3.

Im Feld „GSM-PIN“ die PIN-Nummer der SIM-Karte eintragen.

Abb. 53 Pos. 12

4.

Auf den Button „Übernehmen“ klicken.

5.

Die Software „GSM-Link“ auf der mitgelieferten

CD-ROM starten.

6.

In das Feld „Host/IP-address:“ die IP-Adresse des

Wechselrichters eintragen.

7.

Im Bereich GSM die Daten (APN, Username und

Password) der SIM-Karte in die entsprechenden

Felder eintragen.

8.

Auf den Button „Write new settings“ klicken.

P

Der Wechselrichter ist eingestellt. Das Modem kann nun eingebaut werden.

INFO

Die SIM-Karte muss vor der Einrichtung des GSM-Modems im Webserver aktiviert sein. Sie darf aber noch nicht in das GSM-Modem gesteckt werden.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 142

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

GSM-Modem installieren

3.0

4.2-20

Abb. 76: GSM-Modem installieren

3

4

1

2

SIM-Karte

GSM-Modem

Funkantenne

Stecker Funkantenne

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 143

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Deckel des Wechselrichters öffnen.

3.

Die SIM-Karte in das GSM-Modem stecken:

Pos. 1

4.

GSM-Modem auf die Platine stecken und einbauen:

Pos. 2

5.

Die Funkantenne installieren: Pos. 3

6.

Das Kabel in den Wechselrichter führen.

7.

Den Stecker der Funkantenne in das GSM-Modem stecken: Pos. 4

8.

Kabel auf der Kabelauflage befestigen.

9.

Den Deckel montieren und festschrauben (5 Nm).

10.

Den Wechselrichter einschalten. Kap. 4.1

H

Das GSM-Modem ist installiert.

Funktion des Modems prüfen

Nach der Installation muss geprüft werden, ob die

Signalstärke des GSM-Modems ausreichend ist.

Modemstatus: GSM-Signalstärke

Abb. 77: Modemstatus auf Webserver „Infoseite“.

1.

Webserver starten und die Seite „Infoseite“ aufrufen.

2.

Modemstatus prüfen.

H

Das GSM-Modem ist geprüft.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

INFO

Die SIM-Karte muss vor der Einrichtung des GSM-Modems im Webserver aktiviert sein.

INFO

Das Feld „Modemstatus: GSM-

Signalstärke“ muss mindestens zwei

Balken anzeigen, dann ist die Funkverbindung in Ordnung.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 144

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

11.2 Installation PIKO BA Sensor

Der PIKO BA Sensor wird dazu verwendet, den Energiefluss im Haus optimal zu steuern. Die Steuerung und

Verteilung der Energie zwischen DC-Seite (Solargenerator) und der AC-Seite (Hausnetz, öffentliches Netz)

übernimmt dabei das Energiemanagementsystem (EMS).

Hierzu prüft das EMS mit dem PIKO BA Sensor, ob ein

Verbrauch im eigenen Hausnetz vorliegt. Die Logik des

EMS errechnet und steuert dann daraus die optimale

Nutzung der PV-Energie.

Vorrangig wird die erzeugte PV-Energie für Verbraucher

(wie z. B. Licht, Waschmaschine oder Fernseher) verwendet. Die darüber hinaus erzeugte Energie wird in das

öffentliche Netz eingespeist.

Produktmerkmale des PIKO BA Sensors:

n

Erfassung des Hausverbrauchs durch analoge

Strommessung n

Einfache Installation durch Montage auf Hutschiene nach DIN EN 60715 n

Steuerung der Wechselrichterleistung nach dem

Prinzip der dynamischen Wirkleistungssteuerung.

Weitere Informationen zu diesem Produkt, finden Sie auf unserer Internetseite

www.kostal-solar-electric.com

unter der Rubrik Produkte / Monitoring.

Montage und Anschluss PIKO BA Sensor

Der PIKO BA Sensor wird dazu verwendet, den Eigenverbrauch des Hauses oder die ins Netz eingespeiste

Leistung zu erfassen sowie im Solarportal darzustellen.

Zusätzlich kann der Sensor auch bei kleineren Anlagen bis 30 KW, bei denen eine feste Abregelung z. B. auf

70 % eingestellt wurde, als kostengünstige Alternative zum Rundsteuerempfänger verwendet werden.

Der Sensor kann hier in Verbindung mit dem Wechselrichter eine dynamische Eigenverbrauchsregelung durchführen und so die erzeugte Energie optimal verteilen.

WICHTIGE

INFORMATION

Beim PIKO 3.0 ist der Anschluss des

PIKO BA Sensors nicht möglich.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 145

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Montage des Sensors erfolgt auf einer Hutschiene im Zählerschrank oder Hauptverteiler. Er kann in zwei verschiedenen Modi für die Stromerfassung angeschlossen werden:

L1.k L1.l L2.k L2.l L3.k L3.l

k L/P2 l k L/P2 l k L/P2 l

L1 L2 L3

Abb. 78: Modus 1 Stromsensorposition für Hausverbrauch

L1.k L1.l L2.k L2.l L3.k L3.l

INFO

In diesem Modus, misst der Sensor den Stromverbrauch aller Verbraucher im Haus.

k L/P2 l k L/P2 l k L/P2 l

L1 L2 L3

Abb. 79: Modus 2 Stromsensorposition für Netzeinspeisung

6

7

4

5

8

9

1

2

3

PIKO-Wechselrichter

Leitungsschutzschalter Wechselrichter

Anschlussklemme Stromsensor im Wechselrichter

Stromverbraucher

Leitungsschutzschalter Stromverbraucher

PIKO BA Sensor

Leitungsschutzschalter Haus

Einspeisebezugszähler

Öffentliches Netz

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20

INFO

In diesem Modus, misst der Sensor den Stromverbrauch aller Verbraucher und des Wechselrichters im Haus.

Zusätzlich kann der Wechselrichter auch den Strom anzeigen, der in das

öffentliche Netz eingespeist wird.

146

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Vorgehensweise

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Den PIKO BA Sensor auf die Hutschiene eines

Schaltschranks oder Stromverteilers montieren. Es darf nur der zugelassene Sensor zum Wechselrichter verwendet werden.

3.

Deckel des Wechselrichters öffnen.

4.

Die Kabel fachgerecht je nach Modi vom Wechselrichter bis in den Schaltschrank verlegen.

Abb. 78, Abb. 79

5.

Die drei Phasen, die von der Hauptsicherung zum

Verbraucher gehen, durch den PIKO BA Sensor führen.

6.

Das 6-adrige Kabel vom Wechselrichter laut

Anschlussplan anschließen.

Das 6-adrige Steuerungskabel vom Wechselrichter zum PIKO BA Sensor muss einen Drahtquerschnitt von

0,75 mm² bis 2,5 mm² und darf eine maximale Länge von 20 m haben. Die Abisolierlänge beträgt 8-9 mm.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Beim Durchführen der drei Phasen durch den PIKO BA Sensor sind folgende Punkte unbedingt zu beachten, da es ansonsten zu

Fehlmessungen kommen kann:

n Die Phasenreihenfolge

(L1, L2, L3)

n Die Leitung vom Stromver-

braucher muss von oben, neben den Klemmen für die

Steuerungs leitung, in den PIKO

BA Sensor geführt werden.

L1.k L1.l L2.k L2.l L3.k L3.l

Abb. 80: Anschlussklemme Sensor

7.

Den Deckel montieren und festschrauben (5 Nm).

8.

Den Wechselrichter einschalten

Kap. 4.1

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 147

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9.

Den Stromsensor im Webserver des Wechselrichters aktivieren.

Kap. 4.7

Dazu den entsprechenden Modus im Menü

„Stromsensor Position“ auswählen.

Modus 0:

Kein Stromsensor verbaut (Standard)

Modus 1:

Stromsensorposition für Messung Hausverbrauch

Modus 2:

Spromsensorposition für Messung Netzeinspeisung

H

Der PIKO BA Sensor ist angeschlossen.

WICHTIGE

INFORMATION

Die unterschiedlichen Modi der

Stromsensorposition werden über den Webserver eingestellt. Diese können je nach Softwareversion unterschiedlich sein.

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 148

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

System mit mehreren Wechselrichtern betreiben

k l k l k l

L1 L2 L3

Abb. 81: Anschluss mehrerer Wechselrichter - Stromsensorposition Modus 1 für Hausverbrauch (möglich ab PIKO 4.2)

Abb. 82: Anschluss mehrerer Wechselrichter - Stromsensorposition Modus 2 für Netzeinspeisung (möglich ab PIKO 4.2)

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 149

Zubehör

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3

8

9

6

7

4

5

1

2

10

11

12

PV-Generatoren

Wechselrichter ohne angeschlossenen Sensor

(auch Fremdgeräte)

PV-Zähler Wechselrichter (optional)

Leitungsschutzschalter Wechselrichter

Stromverbraucher

Leitungsschutzschalter Stromverbraucher

PIKO BA Sensor

PIKO-Wechselrichter mit Sensoranschluss

Leitungsschutzschalter PIKO-Wechselrichter

Leitungsschutzschalter Haus

Einspeisebezugszähler

Öffentliches Netz

In einer Photovoltaikanlage können neben dem PIKO auch noch weitere Wechselrichter eingesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass alle Wechselrichter im Hausnetz die VDE-AR-N 4105 erfüllen.

Die Verschaltung der Wechselrichter kann dabei in verschiedenen Varianten und Modi erfolgen.

1.

Hausnetz und Wechselrichter spannungsfrei schalten

Kap. 4.3

2.

Wechselrichter wie in den Abbildungen zuvor in das

System integrieren und fach männisch anschließen

H

Wechselrichter ist angeschlossen.

Ohne zusätzliche Maßnahmen kann in einer Anlage mit mehreren Wechselrichtern nur der Ertrag des

PIKO-Wechselrichters dargestellt werden.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

WICHTIGE

INFORMATION

Es ist darauf zu achten, dass die

Belegung der Phasen der AC-Anschlussklemme (L1, L2, L3) des zusätzlichen Wechselrichters mit den Phasen des PIKO BA Sensors

übereinstimmt.

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Zubehör

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11.3 Weiteres Zubehör

PIKO M2M Service

Mit dem PIKO M2M Service bietet KOSTAL eine Überwachung der PV-Anlage über die Mobilfunkverbindung bis hin zum PIKO Solar Portal. Somit kann ein lückenloses Anlagenmonitoring gewährleistet werden.

Dank einer gesicherten und verschlüsselten VPN-Verbindung, welche eine Kommunikation ausschließlich zwischen PIKO-Wechselrichter und PIKO Solar Portal zulässt, besteht ein Schutz vor Missbrauch oder überhöhten Kosten.

Durch den Paketpreis für 5 Jahre fallen keine monatlichen Kosten an; dies spart Verwaltungsaufwand und bietet für mindestens 5 Jahre einen aufwandsfreien

Betrieb der Überwachung. Je nach Größe der Anlage stehen zwei unterschiedliche Leistungsumfänge zur Wahl.

Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Internetseite

www.kostal-solar-electric.com

unter der Rubrik Produkte / Monitoring.

PIKO Solar Portal

Das PIKO Solar Portal bietet die Möglichkeit, den Betrieb der PIKO-Wechselrichter über das Internet zu überwachen. Die Anmeldung zum PIKO Solar Portal erfolgt kostenfrei auf unserer Homepage.

Der Portalcode für das PIKO Solar Portal

(www.piko-solar-portal.de) lautet P3421.

Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Internetseite

www.kostal-solar-electric.com

unter der Rubrik Produkte / Monitoring.

PIKO Master Control

Die Erträge und Betriebsdaten des PIKO-Wechselrichters können bequem mit dem PIKO Master Control aufbereitet werden.

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Zubehör

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Die Software und weitere Informationen dazu stehen kostenfrei im Downloadbereich auf unserer Homepage

www.kostal-solar-electric.com

zur Verfügung.

PIKO Sensor

Der PIKO Sensor ermöglicht den Abgleich der realen

Einstrahlungs- und Temperaturverhältnisse mit den

Leistungs daten der PV-Anlage.

Folgende Werte werden mit dem PIKO Sensor gemessen: n

Einstrahlung n

Umgebungstemperatur n

Modultemperatur

Besonders komfortabel: Die Messwerte können über ein

Solarportal (z. B. PIKO Solar Portal) sowie über die Software PIKO Master Control visualisiert werden.

Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Internetseite

www.kostal-solar-electric.com

unter der Rubrik Produkte / Monitoring.

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Navibutton Verlinkung Kapitel 12

12. Anhang

12

12.

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Anhang

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12.1 Typenschild

Hanferstraße 6 – D-79108 Freiburg

+49 (0) 761-47744-100 www.kostal-solar-electric.com

XXXXXXXXXXXXX

Art.-No.: XXXXXXXX

DCinput: U

MPP

= XXX...XXX V,

U

MAX

= XXX V,

I

MAX

= XXX A

ACoutput: XXXXXXXXXX,

XXXXX VA (cos

Φ

(XX:YYY YW (cos

Protective Class 1

=1,adj.) max. XX.X A

Φ

=1))

IP 55, -20°C...60°C, OVC DC:II / AC:III

DIN V VDE V 0126 -1-1

VDE-AR-N 4105

Art.-No.: NNNNNNNN

Ser.-No.: XXXXXABCXXXXX

HW: YYXXXX Par: XX.XX

FW: XX.XX UI: XX.XX

Serviceupdate: XXXXXXXX

XXXXXABCXXXXX

Abb. 83: Typenschild

Auf der rechten Seite des Wechselrichters befindet sich das Typenschild. Mit Hilfe des Typenschilds können Sie den Gerätetyp und die wichtigsten technischen Daten feststellen.

4

5

2

3

8

9

10

15

16

17

18

1

13

14

6

7

11

12

19

20

21

22

Name und Anschrift des Herstellers

Gerätetyp

Artikelnummer

MPP-Regelbereich maximale

DC-Eingangs spannung maximaler DC-Kurzschlussstrom

Anzahl Einspeisephasen /

Ausgangsspannung (nominal) maximale AC-Leistung maximaler AC-Ausgangsstrom abweichende Leistung bei

Ländereinstellung

Schutzklasse nach IEC 62103

Schutzart und

Umgebungs temperaturbereich

Überspannungskategorie

Anforderungen, denen die eingebaute Netzüberwachung entspricht

Interne Artikelnummer

Seriennummer

Versionsnummer der Hardware

Versionsnummer des

Parametersatzes

Versionsnummer der Firmware

Versionsnummer des User-Interfaces des Gerätes

Datum des letzten Updates

(nur bei Service- Geräten) abziehbares Garantieetikett

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Anhang

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12.2 Garantie und Service

n

Informationen zur Garantie finden Sie in den separaten Garantiebedingungen.

n

Für Serviceinformationen und eine eventuelle Nachlieferung von Teilen benötigen wir von Ihnen den

Gerätetyp und die Seriennummer. Sie finden diese

Angaben auf dem Typenschild an der Außenseite des

Gehäuses.

n

Verwenden Sie, falls erforderlich, nur

Original- Ersatzteile.

Wenn Sie technische Fragen haben, rufen Sie einfach unsere Service Hotline an: n

Deutschland und andere Länder

1

+49 (0)761 477 44 - 222 n

Frankreich, Belgien, Luxemburg

+33 16138 4117 n

Griechenland

+30 2310 477 555 n

Italien

+39 011 97 82 420 n

Spanien, Portugal

2

+34 961 824 927

1 Sprache: Deutsch, Englisch

2

Sprache: Spanisch, Englisch

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Anhang

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12.3 Übergabe an den Betreiber

Nach erfolgreicher Montage und Inbetriebnahme sind alle

Unterlagen dem Betreiber zu übergeben. Der Betreiber muss auf folgende Punkte hingewiesen werden: n

Position und Funktion des DC-Schalters n

Position und Funktion des

AC-Leitungsschutz schalters n

Sicherheit beim Umgang mit dem Gerät n

Fachgerechtes Vorgehen bei Prüfung und Wartung des Gerätes n

Bedeutung der LEDs und der Displayanzeigen n

Ansprechpartner im Fall einer Störung

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Anhang

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12.4 Demontage und Entsorgung

Um den Wechselrichter zu demontieren, gehen Sie wie folgt vor:

1.

Wechselrichter spannungsfrei schalten.

Kap. 4.3

2.

Deckel des Wechselrichters öffnen.

3.

Klemmen und Kabelverschraubungen lösen.

4.

Alle DC-Leitungen und AC-Leitungen entfernen.

5.

Deckel des Wechselrichters schließen.

6.

Schraube an der Unterseite des Wechsel - richters lösen.

7.

Wechselrichter von der Wandhalterung heben.

8.

Wandhalterung abmontieren.

GEFAHR

LEBENSGEFAHR DURCH STROM-

SCHLAG UND ELEKTRISCHE

ENTLADUNG!

Gerät spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern und fünf Minuten warten, damit sich die Kondensatoren entladen können.

Kap. 4.3

Fachgerechte Entsorgung

Wechselrichter, Verpackung und ersetzte Teile gemäß den Bestimmungen des Landes, in dem das Gerät in stal liert wurde, entsorgen. Der Wechselrichter darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.

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Index

A

Aktuelle Betriebsanleitung ....................................................................................................................................13

Alarmausgang ............................................................................................................................................., 54, 91

Anschlussklemme .........................................................................................................., 47, 54, 55, 108, 112, 146

Auto-IP ..........................................................................................................................................................72, 96

B

Bedientasten .......................................................................................................................................................36

Bedienung ...........................................................................................................................................................65

Benutzername .............................................................................................................................................86, 109

Bestimmungsgemäße Verwendung .......................................................................................................................7

Betriebszustände ...........................................................................................................................................36, 67

Blockschaltbild ..................................................................................................................................................139

C

Computer verbinden ............................................................................................................................................85

D

Datenerfassung .............................................................................................................................................90, 91

Datenexport .....................................................................................................................72, 91, 92, 100, 101, 102

DC-Anschlüsse ......................................................................................................................................, 46, 50, 63

DC-Leitungen ......................................................................................................................................, 49, 52, 157

DC-Schalter .........................................................................................................................29, 57, 61, 62, 63, 139

Deckel des Wechselrichters öffnen ................................................................................................85, 86, 144, 157

DHCP-Server .......................................................................................................................................................96

Display ...................................................................................................................., 44, 57, 64, 65, 66, 67, 69, 75

Dynamische Eigenverbrauchssteuerung ......................................................................................................91, 114

E

EEG ...........................................................................................................................................................104, 105

Eigenverbrauch ..........................................................7, 37, 54, 69, 71, 91, 99, 111, 112, 114, 115, 116, 117, 118

Eigenverbrauchssteuerung ............................................................................................................90, 91, 113, 114

Eigenverbrauchssteuerung dynamisch .........................................................................................................91, 114

Eingänge ..........................................................................................................., 50, 51, 55, 90, 91, 109, 132, 136

Einstellungen .....................36, 37, 38, 51, 54, 64, 69, 72, 83, 84, 85, 86, 87, 90, 91, 94, 101, 109, 113, 114, 142

EMS ....................................................................................................................................................................74

Energiemanagementsystem .................................................................................................................................74

Entsorgung ........................................................................................................................................................157

Ereignismeldungen ........................................................................................................................................36, 73

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Index

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Erstinbetriebnahme ............................................................................................................................................, 57

Ethernet ...............................................................................................................56, 85, 86, 91, 95, 107, 108, 136

Ethernet-Kabel ......................................................................................................................85, 86, 108, 109, 114

F

Federzug-Klemmleisten .......................................................................................................................................48

Firmware ...........................................................................................................................................................154

Funktion des Wechselrichters ............................................................................................................................, 50

G

Garantie ...................................................................................................................................................8, 49, 155

GSM-Modem ........................................................................................................................................89, 96, 141

GSM-PIN .....................................................................................................................................................91, 142

H

I

Hinweise ..................................................................................................................................................13, 15, 18

Historie ......................................................................................................................................38, 83, 87, 88, 100

Hotline ...........................................................................................................................................................6, 155

IP-Adresse ...............................................................................................72, 83, 84, 85, 86, 90, 96, 109, 114, 142

K

Kabel .................................................................................................................................................................136

Kommunikationsboard .....................................................................................................................35, 53, 73, 134

L

Lagerung ..........................................................................................................................................................., 40

LAN ............................................................................................................................................................., 56, 84

Leitungsschutzschalter ...................................................................................................................., 46, 57, 61, 63

Lieferumfang ....................................................................................................................................................., 41

Logdaten ...................................................................................................................................86, 88, 97, 99, 100

M

Menü .........................................................................................................................37, 51, 58, 65, 69, 70, 72, 73

N

Name Wechselrichter ...........................................................................................................................................85

Netzüberwachung .........................................................................................................................76, 99, 139, 154

Netzwerkeinstellungen .......................................................................................................................................109

P

Parallelschaltung .........................................................................................................................., 42, 50, 132, 137

09 / 2014 | DOC01361707 | KOSTAL Betriebsanleitung PIKO-Wechselrichter 3.0 - 20 159

Index

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Passwort .......................................................................................................................................................86, 91

Proxyserver .........................................................................................................................................................84

PV-Generator.........................................................................................................................................76, 78, 134

R

RJ45 .......................................................................................................................................35, 56, 85, 108, 136

Router ............................................................................................................................................., 56, 72, 90, 96

RS485 ......................................................................................................................., 55, 72, 87, 90, 91, 107, 136

Rundsteuerempfänger ........................................................................................................., 55, 90, 107, 108, 109

S

S0-Schnittstelle ..........................................................................................................................................., 54, 89

Schaltausgang ..............................................................................................................., 54, 90, 91, 112, 113, 114

Schnittstellen ......................................................................................................................................., 55, 56, 136

Sensor ...................................................................................................................................................55, 90, 152

Sicherheitshinweise .............................................................................................................................................15

Solarportal ...........................................................................................................................................89, 100, 152

Speicherintervall ............................................................................................................................................38, 91

Sprache ...............................................................................................................................................2, 72, 90, 91

Störungen ...............................................................................................................................................73, 75, 99

Strings ......................................................................................................................................., 52, 57, 61, 62, 99

System mit mehreren Wechselrichtern ...............................................................................................................149

T

Technische Daten ......................................................................................................................................112, 132

Transport ..........................................................................................................................................................., 40

Typenschild ...........................................................................................................................75, 85, 109, 154, 155

V

Versiegelungskappe..........................................................................................................................................., 41

W

Wandhalterung ...................................................................................................................................., 41, 45, 157

Warnhinweise ......................................................................................................................................................16

Webserver .............................................................38, 54, 83, 84, 86, 89, 91, 94, 95, 96, 109, 113, 114, 142, 144

Webserver aufrufen .............................................................................................................................................86

Wirkleistungssteuerung ........................................................................................................................91, 104, 109

Z

Zubehör ...............................................................................................................................................................91

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KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstr. 6

79108 Freiburg i. Br.

Deutschland

Telefon: +49 761 47744 - 100

Fax: +49 761 47744 - 111

KOSTAL Solar Electric Ibérica S.L.

Edifi cio abm

Ronda Narciso Monturiol y Estarriol, 3

Torre B, despachos 2 y 3

Parque Tecnológico de Valencia

46980 Valencia

España

Teléfono: +34 961 824 - 930

Fax: +34 961 824 - 931

KOSTAL Solar Electric France SARL

11, rue Jacques Cartier

78280 Guyancourt

France

Téléphone: +33 1 61 38 - 4117

Fax: +33 1 61 38 - 3940

KOSTAL Solar Electric Hellas Ε.Π.Ε.

47 Steliou Kazantzidi st., P.O. Box: 60080

1st building – 2nd entrance

55535, Pilea, Thessaloniki

Greece / Ελλάδα

Τelephone: +30 2310 477 - 550

Fax: +30 2310 477 - 551

KOSTAL Solar Electric Italia Srl

Via Genova, 57

10098 Rivoli (TO)

Italia

Telefono: +39 011 97 82 - 420

Fax: +39 011 97 82 - 432

www.kostal-solar-electric.com

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