K2 Manual (DL2FI, German Translation)
EL E C R A F T K 2 T R A N S C E I V E R
Baumappe
K2 Baumappe DL Version von DL2FI letzte Aktualisierung: 5.Nov.2008
Seite 1
EL E C R A F T
K2
160-10 Meter
S S B/CW
Transceiver
Baumappe
Revision G, 29. Mai 2007 inkl. Errata G6
Elecraft • www.elecraft.com P.O. Box 69 • Aptos, CA 95001-0069 (831) 662-8345 • Fax: (831) 662-0830 QRPproject www.qrpproject.de Motzener Str. 36-38
12277 Berlin +49 30 859 61 323 Copyright 2004 Englische Ausgabe Elecraft, LLC Deutsche Ausgabe QRPproject All Rights Reserved
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Inhaltsverzeichnis
1. Einführung ............................................................................................................................................................................................... 3
2. Spezifikation..............................................................................................................................................................................................5
3. Vorbereitung des Zusammenbaus ............................................................................................................................................................ 7
2
4. Steuerplatine ............................................................................................................................................................................................ 13
5. Front Platine............................................................................................................................................................................................. 23
6. HF Platine................................................................................................................................................................................................. 34
7. Abschluss des Zusammenbaus ................................................................................................................................................................ 81
8. Betrieb.......................................................................................................................................................................................................84
9. Schaltungs-Details .................................................................................................................................................................................110
10. Optionen ...............................................................................................................................................................................................117
Teile Listen ................................................................................................................................................................................... APPENDIX A
Schaltungen ...................................................................................................................................................................................APPENDIX B
Block Schaltbild ............................................................................................................................................................................APPENDIX C
Photografien ..................................................................................................................................................................................APPENDIX D
Fehlersuche................................................................................................................................................................................... APPENDIX E
Bestückungspläne .........................................................................................................................................................................APPENDIX F
100-WATT Stufe und RS232 I/O (K2/100) ....................................................................................................................................APPENDIX G
(wird mit der KPA-100 Option geliefert)
1. Einführung
Der K2 ist ein Hochleistungs-Synthese-Transceiver, der auf allen HFBändern arbeitet. Er kombiniert die Erwartungen an ein Heimgerät mit
den kleinen Abmessungen und geringem Gewicht eines robusten überall
einsetzbaren Portabelgerätes.
Das Grundgerät arbeitet mit einem optimierten 7-poligen Quarzfilter von
80 bis 10m in CW mit einer HF-Ausgangsleistung von mehr als 10 Watt.
Falls Sie eine Station mit mehr Leistung bevorzugen, können Sie Ihren
K2 jederzeit zum K2/100 aufrüsten, indem Sie die interne 100 WEndstufe (Option KPA 100) hinzufügen. Der Zusammenbau der KPA
100 ist im Anhang G beschrieben, einem gesonderten Handbuch zum
Bausatz KPA 100. Sie können Ihren K2 auch weiter aufrüsten, wozu Sie
aus einem breiten Angebot zusätzlicher Sonderausstattungen auswählen:
• SSB-Adapter mit optimiertem 7-poligen Quarzfilter
• Automatischer Antennentuner (20 W intern oder 150 W
extern)
• 160m-Modul mit Empfangsantennenschalter
• 60 m-Adapter mit Niedrigpegel- Transverter-Schnittstelle
• Rechnersteuerungs-Schnittstelle (RS232)
• Störaustaster
• Digitales oder analoges Filter, beide mit Echtzeituhr
• interne 2,9 Ah-wiederaufladbare Batterie (BleiGel)
• Programmierbarer Band- Decode
• Hochleistungs- VHF und UHF Transverter
Für eine komplette Beschreibung lieferbarer Optionen siehe Seite 158.
Zusätzlich zu den Optionen ist ein Leergehäuse gleicher Art und Größe
für alle diejenigen erhältlich, die eigene Projekte im K2 look bauen
wollen, (EC2 Gehäuse)
Der K2 ist ein Bausatz mit mittlerem Schwierigkeitsgrad, dennoch
werden Sie angenehm überrascht sein, wie unkompliziert er zu erbauen
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ist. Die ganze HFSchaltung sitzt auf einer einzelnen Platine, und zwei
Einsteckmodule besorgen Frontplatten- und Steuerfunktionen. Die
Verdrahtung ist minimal, anders als bei herkömmlichen Bausätzen, die
von komplexen Kabelbäumen abhängen Ein einzigartiges Merkmal des
K2 ist, dass er einen eigenen eingebauten Messgerätepark hat,
einschließlich eines Digitalvoltmeters, Amperemeters, Wattmeters,
kompletten Tastkopfes (Sonde) und Frequenzzählers. Diese Funktionen
sind betriebsbereit, wenn Sie den Aufbau und den Abgleich der HFPlatine beginnen. Wir geben auch eine komplette Fehlersuchinformation
an, einschließlich detaillierter Signalverfolgungsverfahren für
Empfänger und Sender.
Zusätzlich zu diesem Handbuch finden Sie eine ausgedehnte
Unterstützung zum K2 auf unserer Website www.elecraft.com. Unter
den verfügbaren Dingen sind Handbuch-Updates, Applikationsnotizen,
Fotos und Information über neue Produkte.
Zusätzlich zu diesem Handbuch finden Sie eine ausgedehnte Unterstützung zum K2 auf unserer Website www.elecraft.com. Unter den
verfügbaren Dingen sind Handbuch-Updates, Applikationsnotizen, Fotos
und Information über neue Produkte. Es gibt auch ein e-mail-Forum, zu
dem Sie als ein Elecraft-Kunde Zugang haben (englisch) Es ist eine
großartige Sache, wenn man sich von den Entwicklern des K2 und Ihren
Mit-Erbauern Rat holen kann, oder wenn Sie uns von Ihrem ersten QSO
mit dem K2 berichten. Kunden von QRPproject erhalten bequemerweise
den Support direkt aus Berlin, wenden Sie sich bei allen Fragen bitte
direkt an Peter, DL2FI +4930 859 61 323 oder per E-Mail unter
[email protected]
Wir danken Ihnen dass sie sich für den K2 entschieden haben und
hoffen, dass er Ihre Erwartungen für den Betrieb daheim und im Gelände
erfüllt.
Wayne Burdick, N6KR Eric Swartz, WA6HHQ
Peter Zenker, DL2FI
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Kundendienst Informationen
Technischer Beistand
Falls Sie vor Schwierigkeiten mit dem Erbauen Ihres K2 dem Betrieb
oder der Fehlersuche stehen, sind wir da um Ihnen zu helfen. Sie sind
womöglich in der Lage Zeit zu sparen, wenn Sie zunächst auf unsere
web site www.elecraft.com gehen oder Ihre Frage in das Elecraft-e-mailForum unter [email protected] stellen.
Ein telefonischer Beistand ist von 9 Uhr vormittags bis 17 Uhr
nachmittags MEZ (nur werktags) unter 030 85961323 verfügbar. Sie
können auch eine e-mail an [email protected] schicken. Verwenden
Sie wenn möglich lieber eine e-mail als einen Telefonanruf, weil wir
damit eine schriftliche Detailbeschreibung Ihres Problems erhalten.
Reparatur Service
Falls nötig, können Sie Ihren fertig gestellten Bausatz an uns zur
Reparatur zurückschicken. Nehmen Sie mit QRPproject Kontakt auf,
bevor Sie Ihr Bausatzgerät zur Post geben, um eine aktuelle Information
zu den Reparaturkosten zu bekommen. (Bausatzgeräte, die mittels
saueren Lötzinns Flur, wasserlöslichem Lötmittel, Flux oder anderen
korrodierenden oder leitfähigen Flussmitteln oder Lösungsmitteln
verlötet worden sind, können zur Reparatur nicht angenommen werden)
Die folgende Information sollte beiliegen, um die Reparatur ausführen
zu können: Ihr Name, Adresse und Telefonnummer; Ihre e-mail-Adresse
(falls vorhanden); und eine vollständige Beschreibung des Problems.
Sollte das Gerät eingeschickt werden müssen, setzen Sie sich vorher mit
dem Support bei QRPproject in Verbindung.
Elecraft’s 1-Jahres Garantie
Diese Garantie läuft ab dem Datum des ersten Kundenkaufs. Bevor Sie einen
Garantieservice ersuchen, sollten Sie den Zusammenbau abschließen, wozu
Sie allen Anleitungen dieses Handbuchs folgen.
Was erfasst wird: Im ersten Jahr nach dem Kaufdatum wird Elecraft defekte
Teile kostenlos ersetzen. Wir reparieren auch jegliche Fehlfunktion, die auf
schadhafte Teile und Materialien zurückgeht. Sie müssen das Gerät
versandkostenfrei an Elecraft schicken, jedoch werden wir den Rückversand
bezahlen.
Was nicht enthalten ist: Diese Garantie enthält nicht die Reparatur von
Fehlern beim Zusammenbau oder beim Abgleich; auch nicht die Reparatur
von durch Falschumgang, Nachlässigkeit oder Erbauer-Modifikationen
verursachtem Schaden; ferner nicht Fehlfunktionen im Betriebsverhalten, bei
denen Zusatzgeräte einbezogen sind, die nicht von Elecraft stammen. Der
Gebrauch von Lötzinn mit saurem Flux, von wasserlöslichem Lötzinn, oder
von irgendeinem korrodierenden oder leitfähigen Fluss- oder Lösungsmittel
macht diese Garantie gänzlich zunichte. Ebenso gibt es keinen Kostenersatz
für einen Zeitaufwand durch Gebrauch, Unbequemlichkeiten, KundenZusammenbau oder Abgleich, auch nicht für nicht genehmigten Service durch
dritte
Beschränkung von Schäden aus Vorfällen oder Folgen: Diese Garantie
erstreckt sich nicht auf Nicht-Elecraft-Geräte oder –Bauteile, die in
Verbindung mit unseren Erzeugnissen benutzt werden. Derartige
Reparaturen oder Austausche liegen in der Verantwortlichkeit des
Kunden. Elecraft ist nicht haftbar für irgendwelche spezielle, indirekte
oder Folgeschäden, einschließlich irgendwelcher geschäftlichen Verluste
oder Profite.
VFO:
2. Spezifikationen
Alle Messungen wurden unter Benutzung einer Stromversorgung von 14
V und einer Last von 50 Ohm an der Antenne vorgenommen, wenn nicht
anders angegeben. Die Zahlenwerte sind typisch; Ihre Messwerte werden
etwas verschieden sein. Die technischen Daten können ohne Mitteilung
geändert worden sein
Allgemeines:
Abmessungen:
Gehäuse:
Gesamt:
Gewicht:
Versorgungsspannung:
gegen
Stromaufnahme:
Speicherplätze:
Höhe 7,5; Breite 20; Tiefe 21 cm
8,5 20 25
1,5 kg, ohne Sonderausstattungen
9 bis 15 V Gleichspannung, Schutz
vertauschte Polung; Interne
selbstrückstellende Sicherung
Empfang: 120 bis 150 mA in der
Minimalstrom-Konfiguration; typisch sind
180 bis 250 mA
Senden : typisch sind 2,0 A bei 10 W;
Programmierbare
Strombegrenzung*
*) der Strom variiert mit dem Band, der Speisespannung, der
Konfiguration und der Lastimpedanz. Wir empfehlen eine Stromquelle
von minimal 3,5A
Frequenzsteuerung: PLL-Synthesizer mit einzelnem VCO, der 6,7 bis
24 MHz in 10 Bändern überstreicht; Feinschritte durch DAC-Referenz.
Frequenzbereiche² MHz
Basisbausatz:
160 m (als Option):
Auflösung:
Abstimmschritte:
3,5-4,0; 7,0-7,3; 10,0-10,2; 14,0-14,5; 18,018,2; 21,0-21,6; 24,8-25,0; 28,0-28,8 (ohne
Senden: 26,000-27,999)
1,8-2,0; 60 m (Option) 5,0-5,5
Bereich von RIT/XIT:
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Stabilität: <100 Hz Gesamtdrift typisch
vom Kaltstart bei 25°C.
Genauigkeit³ + 30 Hz über einen Bereich
von 500 kHz (typisch), wenn kalibriert.
10 Hz
10 Hz, 50 Hz und 1000 Hz
Nennwert (andere Schritte
verfügbar)
20 (10 für 160 – 10 m Daten, 10
für allgemeine Verwendung)
+0,6 bis +4,8 kHz (wählbar); 10 –
40 Hz-Schritte je nach Bereich.
Fein-RIT-Schritte, typisch 2-3 Hz.
SENDER:
HF-Ausgangsleistung: <0,5 W bis
>10 W (typisch); Auflösung der
Leistungseinstellung: 0,1 W,
Genauigkeit 10% bei 5 W
Minimale, empfohlene
Versorgungsspannung
Max. Dauerlast:
Nebenwellen:
Oberwellen:
Last-Toleranz:
S/E-Verzögerung:
9,0 V für 2 W HF
9,5 V für 5 W HF
10,0 V für 7 W HF
10,5 V für 10 W HF
5 W, 100%; 10 W, 50%
-40 dB oder besser bei 10 W
(typisch sind –50)
-45 dB oder besser bei 10 W
(typisch sind –55)
SWR von 2:1 oder besser wird
empfohlen; das Gerät hält hohes
SWR aus.
etwa 10 ms bis 2,5 s, einstellbar.
Seite 6
Tastung von außen:
CW-Mithörton:
Taste:
Geschwindigkeitsbereich:
Textspeicher:
Arbeitsweisen:
maximal 70 wpm
400 bis 800 Hz, in 10 HzSchrittenprogrammierbar.
Tastweisen: Iambic A und B,
justierbare Wichtung
9 bis 50 wpm
9 Puffer von je 250 Bytes
Textspeicher
Verkettung auf einer Ebene, AutoWiederholung (Intervall 0 - 255s).
EMPFÄNGER:
Empfindlichkeit (MDS)
Interzept 3.Ordnung 0 bis
Interzept 2. Ordnung
Dynamikbereich:
Blocking
Zweiton
Vorverstärker ein
Vorverstärker aus
-135 dBm
-130 dBm
+7,5 *
+10
+70
+70
*) variiert mit dem Band
125 dB
96
133 dB
97
ZF: 4,915 MHz (Einfachsuperhet)
Trennschärfe:
CW:
SSB
7-poliges Quarzfilter variabler
Bandbreite, etwa 200-2000 Hz;
7-poliges Quarzfilter fester Bandbreite,
typisch sind 2,2 kHz.
**) mit optionalem SSB-Adapter. Andere CW- und SSBFestquarzfilter-Optionen möglicherweise lieferbar.
Audioausgangsleistung: max. 1 W an 4 Ohm Last
Lautsprecher: innen: 4 Ohm, 3 W;
Buchse für Außenlautsprecher.
Kopfhörer: 4 bis 32 Ohm, Stereo- oder Mono.
²) Der K2 kann gut außerhalb der Amateurbänder empfangen, jedoch ist
dieser erweiterte Bereich weder spezifiziert noch gewährleistet.
³) Siehe Frequenzkalibriertechniken (Kapitel Betrieb, unter
fortschrittlichen Betriebsmerkmalen)
3. Vorbereitungen für den Zusammenbau
Übersicht über den Bausatz Der K2 ist ein Modul-Transceiver, sowohl
mechanisch wie elektrisch. Dieses Konzept erstreckt sich bis zum
Chassis, wie in Fig. 3-1 zu sehen ist. Jedes Chassis-Element lässt sich
während des Zusammenbaus oder der Fehlersuche abnehmen. (Siehe
auch die Fotos im Anhang D).Falls die KPA-100 installiert ist, wird sie
an Stelle des oberen Deckels installiert.
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Wie in Fig.3-2 zu sehen, gibt es drei Leiterplatten (PCB) im
Basisbausatz des K2: die Frontplattenplatine, die Steuerplatine und die
HF-Platine. Optionsmodule werden in die HF- oder die Steuerplatine
gesteckt, sind aber hier nicht gezeigt
Figure 3-2
Figure 3-1 Seitenplatte/oberer Deckel/Frontplatte/unterer
Deckel/Kühlkörper. Die rechtsseitige Platte ist hier nicht
sichtbar
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Steckverbinder von Platine zu Platine
Die Leiterplatten im K2 werden mittels Platine-zu-Platine-Steckern
verbunden, wodurch nahezu keine Handverdrahtung nötig ist.
Goldbeschichtete Kontakte
werden an diesen Steckern benutzt, um Zuverlässigkeit und Korrosionsfreiheit
zu gewährleisten.
Die Fig. 3.3 zeigt eine Seitenansicht der Leiterplatten und der Platine-zuPlatine-Stecker. Wie Sie in der Zeichnung sehen können, hat die
Frontplattenplatine
eine Buchse J1, die in den rechtwinkligen Stecker P1 auf der HF-Platine passt.
In ähnlicher Weise passt der rechtwinklige Stecker P1 auf der Steuerplatine in
Figure 3-3
J6
auf der HF-Platine. (Nicht gezeigt in dieser Zeichnung sind zwei zusätzliche
rechtwinklige Stecker auf der Steuerplatine, P2 und P3, die in J7 und J8 auf
der HFPlatine
passen.)
Diese Vielstiftsteckverbinder sind sehr schwierig zu entfernen, sind sie
einmal am Platz gelötet. Schauen Sie sich Fig.3-3 während des
Zusammenbaus
an, um sicherzugehen, dass Sie jeden Steckverbinder richtig platziert
haben, bevor Sie einlöten
Beim Zusammenbauvorgang des K2 gibt es sechs Schritte:
1. Zusammenbau der Steuerplatine
2. Zusammenbau der Frontplattenplatine
3. Zusammenbau der HF-Platine und Prüfung, Teil I(Steuerkreise)
4. Zusammenbau der HF-Platine und Prüfung, Teil II (Empfänger und
Synthesizer)
5. Zusammenbau der HF-Platine und Prüfung, Teil III (Sender)
6. Endzusammenbau.
Diese Abfolge des Zusammenbaus ist wichtig, weil nachfolgende Schritte auf
den vorhergehenden aufbauen. Zum Beispiel werden Sie im Schritt 3 die
Module zum ersten Mal zusammensetzen, was Ihnen gestattet, den
eingebauten Frequenzzähler des K2 auszuprobieren. Der Zähler wird sodann
beim Schritt 4 zum Abgleichen und Prüfen des Empfängers und Synthesizers
auf 40 m benutzt. Im Schritt 5 kommen alle Stücke zusammen, wenn Sie den
Sender und die Filter vervollständigen, dann den K2 auf allen Bändern
abgleichen. Die letzten wenigen Details, Lautsprecher, Drehstand usw.,
werden im Schritt 6 behandelt.
Auspacken und Inventur
Wenn Sie den Bausatz aufmachen, müssten Sie die folgenden Dinge
auffinden
• 6 Chassisstücke (Fig.3-1) und 3 Leiterplatten (Fig. 3-2)
• Bauteilbeutel für die Leiterplatte FRONTPLATTE
• Bauteilbeutel für die Leiterplatte STEUERUNG
• Bauteilbeutel für die Leiterplatte HF
• Bauteilbeutel VERSCHIEDENES (einschließlich Befestigungsmaterial)
• Beutel DRÄHTE
• 4-Ohm-Lautsprecher, 5 kleine Knöpfe, und ein großer Abstimmknopf
• Plastikrohr, mit bistabilen Realais
• ein Umschlag im Handbuch (am Rückdeckel), der enthält: die LCD-Leiste,
ein grünes LED-Balkengrafik-Filter, das Seriennummernschild, thermische
Isolatoren, und anderes.
Inventur
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Wir raten dringend, dass Sie eine Inventur der Teile vornehmen,
bevor Sie mit dem Zusammenbau des Bausatzes beginnen. Selbst
wenn Sie keine Inventur machen, ist es hilfreich, wenn Sie sich mit der
Teileliste vertraut machen, siehe Anhang A. Die Widerstände sind in der
Reihenfolge des Zusammenbaus auf dem Papiergurt angeordnet.
(Anmerkung von DL2FI: Bei allem Vertrauen, ich messe jeden Widerstand
nach bevor ich ihn einbaue es gibt Berichte, das ab und an die Reihenfolge
nicht stimmt)
Weitere Information zum Identifizieren von Kondensatoren, Drosseln und
Widerständen wird nachstehend gegeben.
Identifizieren der Kondensatoren
Die Festkondensatoren kleinen Werts sind in der Regel mit einer, zwei oder
drei Ziffern ohne Dezimalpunkt markiert. Werden eine oder zwei Ziffern
benutzt, so ist das immer der Wert in pF. Falls es drei Ziffern hat, ist die dritte
ein Multiplikator. So wäre z.B. ein Kondensator, der mit ”151” markiert ist,
einer von 150 pF (15 mit einem Faktor von 10). In ähnlicher Weise wäre ”330”
einer von 33 pF, und ”102” einer von 1000 pF (oder 0,001 ¼F). Alle kleinen
Kondensatoren die abweichend von dieser Norm markiert sind, werden, im
Text und in der Teileliste besonders beschrieben. In seltenen Fällen kann ein
Hersteller „0“ als Dezimal-Platzhalter verwenden. Z.B. kann „820“ bedeuten
820 pF, nicht 82 pF, siehe Teileliste. Wenn sie sicher gehen wollen, dann
messen die Kondensatorwerte unter 1000 pF mit einem geeigneten
Digitalmultimeter. Festkondensatoren mit Werten von 1000 pF oder höher
verwenden oft einen Dezimalpunkt im Wert, wie z.B. 001 oder .02. Das ist der
Wert in ¼F. Kondensatoren haben möglicherweise auch einen Anhang nach
dem Wert, wie z.B. ”.001J”. In manchen Fällen sind die Anhängsel oder
andere ergänzende Markierungen beim Identifizieren von Kondensatoren
nützlich.
Schwierig zu identifizierende Werte:
3.3 pF: Diese Kondensatoren haben pillenförmige dunkelgrüne Körper,
von etwa 3 mm, mit einer schwarzen Markierung oben. Die Aufschrift
”3.3” ist ohne Vergrößerungsglas kaum lesbar.
150 pF: Diese sind mit
”151” korrekt auf einer Seite markiert, aber die andere Seite ist markiert
mit #21 ASD; wobei ”#21” aussehen kann wie ”821
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Widerstände, Drosseln und der Farbcode
Alle Farbbänder für Widerstände und HF-Drosseln sind im Text zusammen mit
deren Werten angegeben. Jedoch ist es hilfreich, wenn Sie sich mit dem
Farbkode vertraut machen, damit Sie diese Bauteile identifizieren können,
ohne dass Sie sich jedes Mal auf den Text oder die Teileliste beziehen müssen.
Die Tabelle für den Farbkode in Fig. 3-4 zeigt auf, wie die vier Farbbänder an
5%- Widerständen zu lesen sind. 1%-Widerstände sind ähnlich, nur dass sie
fünf Bänder benutzen (drei geltende Ziffern, Multiplikator und Toleranz). So
hat z.B. ein Widerstand von 1 500 Ohm (1,5 Kilo- Ohm) und 5% die
Farbbänder braun-grün-rot. Ein Widerstand von 1,5 Kilo- Ohm und 1% besitzt
die Farbbänder braun-grün-schwarz- braun. Der Multiplikatorwert ist 1
anstelle von 2 im Falle von 1%, wegen der dritten bedeutsamen Ziffer. Da 1%Widerstände Farbbänder aufweisen, die gelegentlich schwierig klar
unterscheidbar sind, sollten Sie stets deren Widerstandswert mit einem
Ohmmeter nachprüfen Die Markierungen auf den HF-Drosseln geben deren
Wert in ¼H an. Wie die 5%- Widerstände benützen Drosseln zwei Ziffern und
einen Multiplikator. Beispiel: eine HF-Drossel mit den Farbbändern rotviolettschwarz hat einen Wert von 27 uH.
Werkzeuge
Die folgenden
Spezialwerkzeuge werden mitgeliefert:
• .050" (1.3 mm) InBus kurzer Griff
• 5/64" (2 mm) InBus langer Griff
• Zweiseitiges Plastikwerkzeug für den Spulenabgleich
Zusätzlich zu den mitgegebenen Werkzeugen werden Sie die folgenden
Standardwerkzeuge brauchen:
• Lötkolben mit feiner Spitze, 20-40 W (bevorzugt wird eine
temperaturgeregelte Lötstation, Temperatur an der Spitze: 370° bis
430° C)
• Lötzinn mit 0,5mm Durchmesser (verwenden Sie kein Lötzinn mit
saurem Flux, keinen Lötzinn mit wasserlöslichem Flux, zusätzlichen
Flux (Lötfett) oder Lösungsmittel jedwelcher Art).
• Entlötlitze / Sauger
• Spitzzange
• Schrägschneider, bevorzugt Elektronik Seitenschneider
• Kleine Kreuzschlitz und Flach-Schraubendreher (Uhrmacher
Schraubendreher)
Nicht unbedingt nötig aber empfohlen::
DMM (Digital Multimeter) Zur Messung von Widerständen und
Kondensatoren. Wir empfehlen dringend ein DMM mit der
Möglichkeit Kondensatoren zu messen).
• Vergrößerungsglas / Lupe
• ESD Armband gegen Elektrostatik
Anmerkungen zum Zusammenbau
Dieses Symbol wird benutzt, um Sie auf wichtige Information
betreffs des Zusammenbaus, Abgleichs oder Betriebs des K2
aufmerksam zu machen.
Fotografien
Sie sollten sich die Fotografien im Anhang D ansehen, um eine
Vorstellung davon zu bekommen, wie die vervollständigten Anordnungen der Leiterplatten ausschauen.
Schritt für Schritt
Jeder Schritt beim Zusammenbauen wird von einem Abhakkästchen
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begleitet In manchen Bauabschnitten werden eine Reihe gleicher
Bauteile hintereinander weg eingebaut. In diesem Falle folgt auf die
Anleitungen eine Tabelle, die alle zu installierenden Bauteile
verzeichnet, so dass Sie sich nicht bei jedem einzelnen Teil auf die
Teileliste beziehen müssen. Die Reihenfolge, in der die Bauteile
installiert werden sind, entspricht deren Platz auf der Leiterplatte.
Überspringen Sie keine Bauschritte: Es könnte sonst passieren, dass
Sie ein Bauteil einbaut haben, das ein Einsetzen eines anderen
behindert
Formen von Bauteile- Anschlüssen:
In wenigen Fällen werden Sie darauf stoßen, dass der für ein Bauteil
reservierte Platz auf der Leiterplatte größer ist als der Abstand zwischen
den Zuleitungen am Teil selbst. In solchen Fällen werden Sie die
Leitungen nach außen biegen müssen und danach nach unten, um in den
vorgegebenen Platz einzupassen. Nehmen Sie dazu stets eine SpitzZange und biegen die Anschlußdrähte, aber zwicken sie sie nicht Das ist
besonders wichtig bei Kondensatorzuleitungen, die sehr zerbrechlich
sind.
Unterhalb der Platine montierte Bauteile Eine Anzahl von Bauteilen des
K2 sind unten an den Platinen montiert, um den Bauteil-Abstand zu
verbessern, oder aus elektrischen Gründen. Auf beiden Seiten jeder
Leiterplatte befinden sich Umrißsymbole für das Bauteil, so dass es
immer klar ist, auf welche Seite ein spezielles Bauteil draufkommt. Sie
sind imstande den Oberteil der Platine leicht vom Unterteil zu
unterscheiden: Die Oberseite weist weit mehr Teile auf. Die am
Unterboden montierten Teile werden auf dem Schaltbild durch folgendes
Symbol gekennzeichnet:
Ober-Unterseite Störungen: In
wenigen Fällen können oben
montierte Teile das Trimmen
und Löten eines unten
montierten Teiles stören. In
diesem Falle trimmen Sie im Voraus die Zuleitungen des unten
montierten Teils vor der Endplatzierung, und löten es unten an anstelle
oben. (Da alle Löcher durchkontaktiert sind, können Sie an jeder Seite
löten.)
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Integrierte Schaltungen und ESD
Der Transceiver K2 verwendet integrierte Schaltkreise und Transistoren,
die durch eine elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt werden
können. Die durch ESD verursachten Probleme können bei der
Fehlersuche oft schwierig sein, weil sich die Bauteile nur verschlechtert
haben und nicht ganz ausfallen.
Um derartige Probleme zu vermeiden, berühren Sie einfach jedes mal
eine blanke, geerdete metallische Fläche, bevor Sie mit irgendwelchen
Bauteilen hantieren. Wir empfehlen auch die folgenden antistatischen
Vorsichtsmaßnahmen (in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit)
• belassen Sie alle ESD-empfindlichen Bauteile in deren antistatischer
Verpackung, bevor Sie diese tatsächlich einbauen
• erden Sie sich selbst mit einem ESD Armband mit einem
Reihenwiderstand von 1 Megohm (erden Sie sich nicht direkt, das
könnte einem elektrischen Schlag bewirken).
• nehmen Sie einen geerdeten Lötkolben (Lötstation)
• Benutzen Sie am Arbeitsplatz eine Antistatik Matte (Pappkarton in Alu
Folie eingeschlagen und über 470kOhm mit Masse verbunden tut´s
auch DL2FI)
IC Sockel
Nur für die größten ICs werden Sockel benützt. Für die anderen ICs
sollten Sie keine Sockel nehmen, weil sie dazu neigen unzuverlässig zu
sein, und Probleme wegen der zusätzlichen Zuleitungslänge auslösen
können. Weil in den meisten Fällen keine Sockel verwendet werden,
müssen Sie die Teilenummer und die Orientierung jedes IC vor dem
Einlöten zweifach überprüfen
Löten, Entlöten und Durchkontaktierungen
Achtung: Lötzinn enthält Blei, die Rückstände sind giftig. Nach dem
Löten immer die Hände waschen
Alle im K2 benutzten Leiterplatten haben auf beiden Seiten
Leiterbahnen. Die elektrischen Verbindungen zwischen beiden Seiten
sind mit Durchkontaktierungen hergestellt. Wenn auf solchen Platinen
Bauteile eingelötet werden füllt das Zinn die Durchkontaktierung und
sorgt für exzellenten Kontakt. Es braucht NICHT auf der anderen Seite
nachgelötet zu werden. Dummerweise kann das Entfernen von
Bauteilen von den doppelseitigen Leiterplatten schwierig werden, weil
die Löcher in der Platine alle durchkontaktiert sind. Durchkontaktierte
Löcher sorgen für einen leitfähigen Pfad zwischen der Ober- und der
Unterseite der Platine, ermöglichen aber auch dem Lötzinn durch das
Loch zu fließen, wodurch ein Herausbekommen allen Lötzinns
erschwert wird.
Die beste Strategie zum Vermeiden des Auslötens ist das
ordnungsgemäße Platzieren aller Bauteile schon beim ersten Mal.
Überprüfen Sie zweifach die Werte, wenn immer das möglich ist, und
vermeiden Sie ein Beschädigen der Teile durch ESD.
Falls Sie ein Bauteil entfernen müssen, befolgen Sie bitte diese
Ratschläge:
• Ziehen Sie ein Bauteilebein nicht aus aus der Durchkontaktierung
bevor das Zinn nicht völlig geschmolzen ist..
• Führen Sie die Hitze nur in kurzen Intervallen (mit Pause) zu.
• Benutzen Sie gute, schmale Entlötlitze von beiden Seiten der Platine.
• Kaufen und üben Sie den Umgang mit einer guten GROSSEN
Entlötpumpe
• Schneiden Sie bei IC und Buchsen erst alle Beinchen mit dem
Seitenschneider ab, bevor Sie ans Entlöten gehen. Entfernen Sie dann
die Beinchen einzeln.
• Leisten Sie sich einen Platinen Halter mit stabiler Basis. • Wenn Sie
unsicher sind, fragen sie lieber erst unseren Support.
4. Control Board (Steuerplatine)
Die Steuerplatine ist das ”Gehirn” des K2. Sie überwacht alle Signale
beim Empfangen und Senden, und dirigiert die Display- und Steuerfunktionen der Frontplattenplatine. Auf dieser Leiterplatte sitzen der
Mikroprozessor, analoge und digitale Steuerkreise, die automatische
Verstärkungsreglung (AGC), sowie der Audioverstärker.
Bauteile
Schauen Sie sich die Vorkehrungen im vorangegangenen Kapitel
an, bevor Sie mit irgendwelchen ICs oder Transistoren umgehen.
Diese Bauelemente können durch Statikentladung beschädigt
werden, und die sich ergebenden Probleme sind oft schwierig bei der
Fehlersuche
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heraus und wischen das Öl Flachkopf, 3/16” (4.8 mm)Identifizieren Sie
alle 4-40-Schrauben und sortieren sie gruppiert ab, werfen dann die Tüte
weg.
Es gibt fünf Größen von 4-40-Schrauben im Bausatz. Die
relativen Abmessungen der Schrauben sind nachstehend zum
Zwecke der Identifizierung gezeigt (nicht maßstabgerecht). Alle
Schrauben sind schwarz beschichtet, mit Ausnahme der 7/16 Zoll (11
mm) – Schrauben. Die 3/16 Zoll (4,8 mm) Rundkopfschrauben sind am
zahlreichsten und werden im ganzen Handbuch als Chassisschrauben
bezeichnet. Es gibt nur eine Flachkopfschraube, die von 3/16 Zoll.
[ ] Öffnen Sie den Bauteilbeutel mit der Aufschrift CONTROL und
sortieren die Teile in Gruppen (Widerstände, Dioden, Kondensatoren
usw.). Falls Ihnen irgendein Bauteil nicht vertraut ist, identifizieren Sie
es mit Hilfe der Abbildungen in der Teileliste des Anhangs A.
Flachkopf, 3/16” (4.8 mm)
[ ] Suchen Sie die Steuerplatine heraus. Das ist die kleinste der drei
Leiterplatten des K2, mit der Aufschrift ”K2 CONTROL” an der
Vorderseite, in der unteren rechten Ecke. Die untere linke Ecke ist
eingekerbt.
Rundkopf,3/8”(9.5mm)
[ ] Öffnen Sie den Beutel mit der Aufschrift MISCELLANEOUS
(=Verschiedenes) und leeren den Inhalt in eine Schachtel oder Pfanne.
Das verhütet einen Verlust von irgendwelchem kleinen Material, und
gibt Ihnen die Möglichkeit die Dinge nach Bedarf aufzufinden. (Es
arbeitet sich gut in einem Küchentablett 2FI)
Die Inbus- Schlüssel befinden sich in einer kleinen Tüte im
MISCELLANEOUS Beutel. Diese Schlüssel sind möglicherweise
während der Herstellung geölt worden. Nehmen Sie die Schlüssel
Rundkopf, 3/16” (4.8 mm)
(Chassisschrauben)
Rundkopf, 7/16” (11 mm)
Rundkopf, 1/2” (12.7 mm)
[ ] Identifizieren Sie alle 4-40-Schrauben und sortieren sie
gruppenweise und werfen dann die Tüte weg.
Seite 14
Zusammenbau
[ ] Die Seite der Platine mit den meisten Bauteilen ist die “Oberseite” .
Lege die Platine so, dass die Oberseite zu Ihnen und die Kerbe nach
links zeigt. Suchen Sie die Position von R5 nahe der linken Ecke. Die
Aufschrift R5 befindet sich direkt unter dem Umriss des Widerstandes.
[ ] Installieren Sie einen 33k Widerstand (orange-orange-orange) so an
der Position R5, dass das orange Band nach oben und das goldene Band
(bedeutet 5% Toleranz) nach unten zeigt. Achten Sie darauf, dass er gut
auf der Leiterplatte sitzt, biegen dann die Zuleitungen unten, um ihn am
Platz zu halten. Löten Sie diesen Widerstand erst an, wenn die
verbleibenden Festwiderstände im nächsten Schritt eingesetzt worden
sind.
[ ] Setzen Sie die restlichen Festwiderstände ein, wie sie nachstehend
aufgeführt sind Die Reihenfolge auf der Leiterplatte geht von links nach
rechts. Die Widerstände sind alle mit dem Toleranzband Richtung rechts
oder unten auszurichten. Damit sind die Farbkode leichter zu lesen, falls
Sie die Werte nach dem Einsetzen nachprüfen müssen. Prüfen Sie die
1%-Widerstände mit einem Ohmmeter.
Anmerkung: Wenn mehrere Werte in einer Zeile in einer Bauteileliste
wie der nachstehenden auftauchen, vervollständigen Sie alle Posten auf
einer Zeile bevor Sie zur nächsten übergehen, ( In anderen Worten,
setzen Sie zuerst R5 ein, dann R2, gehen danach zur zweiten Zeile.)
__R5, 33 k (ORG-ORG-ORG)
__R2, 3.3 M (ORG-ORG-GRN)
__R3, 10 k (BRN-SCHW-ORG)
__ R4, 5.6 k (GRN-BLAU ROT)
__R6, 100 (BRN-SCHW-BRN)
__ R7, 1.78 k, 1%(BRN-VIO-GRAU-BRN)
__R8,
100R , 1%(BRN-SCHW-SCHW-SCHW)
__ R9, 806 k, 1% (GRY-BLK-BLAU-ORG)
__ R10, 196 k, 1% (BRN-WHT-BLAU-ORG)
__R16, 10 (BRN-SCHW-SCHW)
__ R21, 270 k (ROT-VIO-GELB)
__ R17, 3.3 M (ORG-ORG-GRN)
__ R20, 2.7R (ROT-VIO-GOLD)
[ ] Löten Sie alle Widerstände ein, beschneiden dann die Zuleitungen
möglichst kurz über den Lötstellen.
Anmerkung: Legen Sie einige > 13mm lange Abschnitte, sie werden
später für Testpunkte und andere Anwendungen benutzt.
[ ] Suchen Sie RP6 heraus, das ist ein 5,1Kilo- Ohm, 10 PinWiderstandsnetzwerk (mit der Aufschrift ”770103512”). (”RP” bedeutet
”resistor pack” (=Widerstandspackung), ein anderer Name für
Widerstandsnetzwerke.) Ein Ende des Widerstandsnetzwerks hat einen
Punkt, womit Pin 1 bezeichnet ist.
[ ] Suchen Sie den Bauteil-Umriss für RP6 am linken Ende der Platine
heraus. Setzen Sie das Widerstandsnetzwerk so ein, dass das Ende mit
dem Punkt in Linie mit der Aufschrift ”1” liegt.
[ ] Achten Sie darauf, dass das Widerstandsnetzwerk fest auf der
Leiterplatte sitzt,biegen dann die Zuleitungen an den abliegenden Enden
in entgegen gesetzte Richtungen, um es am Platz zu halten.
(Beschneiden Sie die Zuleitungen nicht.) Löten Sie RP6 jetzt noch nicht
Bauteile mit vielen Anschlußbeinchen sind schwierig zu entfernen, wenn
sie einmal eingelötet sind. Vor dem Einlöten überprüfen Sie doppelt die
Teilenummern und die Ausrichtung.
[ ] Setzen Sie die restlichen Widerstandsnetzwerke in der
nachstehend angegebenen Reihenfolge ein. Löten Sie diese nicht bis
zum nächsten Schritt
__ RP1, 3.9 k, 10 pins (770103392) __ RP7, 33 k, 8 pins (77083333)
__ RP2, 82 k, 8 pins (77083823)
__ RP3, 47 k, 10 pins (10A3.473G)
__ RP5, 470, 10 pins (10A3.471G) __ RP4, 82 k, 8 pins (77083823)
[ ] Löten Sie alle Widerstandsnetzwerke ein
[ ] Installieren Sie Poti R1 (50 k), an der linken Seite der Platine. R1
sitzt oberhalb der Platine wegen der Schultern an den Lötstiften. Halten
Sie R1 beim Löten lotrecht, nicht geneigt.
[ ] Installieren Sie die 82 mH- abgeschirmte Spule (L1), entsprechend
dem Umriss. Drücken Sie L1 fest auf die Platine, biegen dann die
Zuleitungen leicht, um sie während des Lötens am Platz zu halten.
[ ] Setzen Sie die nachstehend aufgelisteten Dioden ein, wobei Sie mit
D1 beginnen, die sich in der oberen linken Ecke der Leiterplatte
befindet. (Schauen Sie bei Bedarf in die Teileliste, um die verschiedenen
Diodentypen zu identifizieren.) Die Kathode ist mit einem Band
gekennzeichnet, bei mehreren Bändern bezeichnet das dickste Band die
Kathodenseite. Ordnen Sie die Kathode entsprechend der Zeichnung mit
dem Band auf der Platine an.
__ D1, 1N4148
__ D2, 1N4148
[ ] Überprüfen Sie die Ausrichtung der Dioden ein zweites mal und
löten Sie sie ein.
[ ] Suchen Sie den Umriss der Diode D3, in der Nähe des rechten
oberen Endes der Platine. Installieren und löten Sie den WIDERSTAND
R22 an dieser Position (82k, grau-rot-orange).
Setzen Sie die kleinen Festkondensatoren ein, die nachstehend
verzeichnet sind, Beginnen Sie mit C2 in der oberen linken Ecke der
Platine. (Diese Liste enthält alle Festkondensatoren auf der
Steuerplatine, mit Ausnahme der dicken zylindrischen
Elektrolytkondensatoren (Elko), die später eingesetzt werden.) Die Liste
zeigt sowohl den Wert als auch die Kondensatoraufschriften, wobei die
Bezeichnung verwendet wird, die im vorhergehenden Kapitel erklärt
wurde. Nach dem Einsetzen jedes Kondensators biegen Sie die
Zuleitungen nach außen, um ihn am Platz zu halten, löten aber nicht.
Denken Sie daran alle Posten in jeder Zeile zu vervollständigen, bevor
Seite 15
Sie zur nächsten übergehen. (Installieren Sie C2, C3 und C4, danach C7
usw.)
__ C2, .001 (102)
__ C3, .01 (103)
__ C4, 0.47 (474)
__ C7, 330 (331)
__ C6, .047 (473)
__ C8, 39 (39)
__ C9, .01 (103)
__C10, .01 (103)
__ C12, .0027 (272)
__C5, .01 (103)
__ C14, .047 (473) __C17, .01 (103)
__C42, 0.1 (104)
__ C16, .047 (473) __ C11, .01 (103)
__ C19, .047 (473) __ C21, 33 (33)
__ C23, .01 (103)
__C43, .001 (102)
__C26, 0.1 (104)
__ C34, 001 (102)
__ C35, .01 (103)
__C41, .01 (103)
__ C20, .001 (102)
__C27, .022 (223)
__ C24, .0027 (272)
__ C30, .047 (473)
__ C36, .0027 (272)
__ C37, .01 (103)
[ ] Löten Sie alle kleinen Kondensatoren ein
__C18, .01 (103)
__C25, 0.1 (104)
__ C31, .01 (103)
__ C40, .01 (103)
__C39, .01 (103)
__C38, 680 (681)
Seite 16
[ ] Installieren und löten Sie die polarisierten Elkos ein, wie sie
nachstehend aufgelistet werden. Achten Sie darauf, dass die Zuleitung
(+) in das Loch eingesetzt wird, das mit einem Symbol ”+” markiert ist.
Die (+) Zuleitung ist in der Regel länger als die (-) Zuleitung, und die (-)
Leitung ist mit einem schwarzen Streifen gekennzeichnet (Fig. 4-1).
etwa 3 mm über der Platine sein. Zwingen Sie ihn nicht zu weit hinab,
sonst könnten Sie die Zuleitungen abbrechen. Biegen Sie die
Zuleitungen des Transistors am Boden leicht nach außen, um ihn am
Platz zu halten. Löten Sie Q12 ein
[ ] Installieren sie die restlichen TO92 Transistoren in folgender
Reihenfolge: .
__ C1, 2.2 µF
__ C28, 220 µF
__ C32, 22 µF
__C13, 22 µF
__C29, 220 µF
__C15, 100 µF
__C33, 2.2 µF
[ ] Installieren und löten Sie den keramischen Trimmer C22. Richten Sie
die flache Seite des Trimmers nach dem Umriss auf der Platine aus
[ ] Mit einem kleinen Uhrmacher Schraubendreher stellen Sie C22 so
ein, dass der Schlitz parallel zum Umriss des nahe gelegenen Quarzes
X2 liegt.
[ ] Suchen Sie Q12 (PN2222A), ein kleiner, schwarzer TO-92 Transistor. Q12 und andere TO92 Transistoren können anders aussehen als in
Fig. 4-2. gezeigt Die Flache Seite wird immer am Umriss ausgerichtet.
Die Partnummer ist auf einer der Seiten zu finden.
[ ] Installiere Q12 nahe der oberen linken Ecke, achten sie auf den
Umriss, wie in Fig.4-2 gezeigt. Die Unterkante des Transistors sollte
__ Q11, PN2222A
__ Q3, 2N7000
__ Q6, J310
__ Q9, MPS5179
__ Q1, 2N3906
__ Q4, 2N7000
__ Q7, J310
__ Q10, MPS5179
__ Q2, 2N3906
__ Q5, 2N7000
__ Q8, PN2222A
[ ] Verlöten Sie die Transistoren, kürzen Sie die Anschluss PINS.
[ ] Setzen Sie die Quarze X1 und X2 so ein, dass sie flach an der
Platine sitzen. X1 hat 5,068 MHz und sitzt nahe der Kerbe in der unteren
linken Ecke. X2 hat 4,000 MHz und sitzt nahe der Platinenmitte.
[ ] Löten Sie die Quarze ein.
[ ] Richten Sie zwei 19 mm-Jumperdrähte aus weggelegten
Bauteilzuleitungen her. Diese kurzen Jumper werden zum Erden der
Quarzbecher im folgenden Schritt benutzt
Das Erden der Quarzbecher im folgenden Schritt ist erforderlich,
um ein ordnungsgemäßes Arbeiten des Quarzoszillators zu
gewährleisten
[ ] Entsprechend Fig. 4-3 werden die Jumperdrähte in die
Erdungslöcher nahe X1 und X2 eingesetzt Falten Sie jeden Draht oben
über den Quarz und löten ihn oben auf den Becher. (Es wird nur wenig
Lötzinn benötigt.). Dann löten und trimmen Sie den Draht unten an der
Platine.
Seite 17
Die Spannungsregler U4 und U5 werden in den folgenden
Schritten installiert. Diese Regler weisen unterschiedliche
Ausgangsspannungen auf und dürfen nicht vertauscht werden.
Überprüfen Sie sorgfältig die Aufschriften, bevor Sie einlöten
[ ] Setzen Sie U4 (LM2930T-8) und U5 (78M05, 7805T, L7805 usw.)
ein, wobei Sie die Zuleitungen wie angegeben biegen (Fig. 4-4). Es ist
eine Spitzzange zu verwenden, weil die angedeutete Biegestelle sich am
dickeren Ende der Zuleitung befinden kann. Nach dem Einfügen der
Zuleitungen in die passenden Löcher, machen Sie jeden IC mit einer
Maschinenschraube 4-40 x 3/8 Zoll (9,5 mm), einem Sicherheitsring
Nr.4 und einer 4-40-Mutter fest.
(Anm.: Diese Regler haben entweder Plastik- oder Metall
Montagefahnenfahnen.) Fig 4-4 IC Beinchen
nicht scharf umbiegen, sanfte Rundung!
[ ] Verlöten Sie die Spannungsregler
[ ] Schneide die Beinchen kurz oberhalb der Lötstelle ab
[ ] Installieren Sie einen 40-Pin-IC-Sockel bei U6. (Der Mikroprozessor
wird in einem späteren Schritt in den Sockel eingesetzt.) Orientieren Sie
das gekerbte Ende des Sockels nach links, wie auf dem Umriss auf der
Leiterplatte zu sehen. Biegen Sie zwei der Zuleitungen an den SockelEnden leicht, um den Sockel am Platz zu halten, danach löten Sie nur
diese zwei Pins ein. Falls der Sockel nicht flach auf der Leiterplatte
aufzusitzen scheint, erwärmen Sie erneut jeweils eine der Lötstellen,
während Sie auf den Sockel drücken.
[ ] Löten Sie die restlichen Pins des 40-Pin-Sockels ein.
Seite 18
Die in den folgenden Schritten benutzten Steckverbinder haben
Plastikkörper, die schmelzen können, falls zuviel Wärme beim
Löten aufgewandt wird, wodurch die Pins falsch platziert werden.
Begrenzen Sie die Lötzeit für jeden Pin auf maximal 3 Sekunden (1 bis 2
Sekunden sollten angemessen sein).
Nehmen Sie abgelegte Bauteilzuleitungen, um U-förmige Drähte von ¾
Zoll (19 mm) für jeden Jumper anzufertigen (Fig.4-6). Löten Sie die
Jumper auf den Boden der Platine, mit der Oberseite der U-Form etwa 6
mm oberhalb der Leiterplatte.
Fig. 4.6
[ ] Installieren Sie die 2-Pin-männlichen Steckverbinder P5 und P6.
Wie in Fig.4-5 zu sehen, sollte die Einrast- Nase jedes Steckers nahe am
oberen Rand der Platine sein. Der Eingangs Steckverbinder P5 für das
Voltmeter befindet sich nahe der oberen linken Ecke der Platine. P6 wird
als Eingang des Frequenzzählers benutzt, und befindet sich in der oberen
rechten Ecke
Fig. 4-5
[ ] Suchen Sie die Umrisse der Widerstände R18 und R19 an der
Unterseite der Steuerplatine auf.
Die für R18 und R19 benutzten Lötpunkte (pads) werden
gleichzeitig für die Steckverbinder J1 und J2, benutzt
(Beschriftung auf der Oberseite der Platine) Diese Steckverbinder
werden mit dem optionalen Audiofilter KAF2 geliefert. Bitte J1 und J2
oder das KAF2 erst nach dem vollständigen K2-Zusammenbau und der
Überprüfung installieren.
[ ] Installieren Sie kurze Drahtjumper bei R18 und R19. Fertigen Sie
die Jumper aus weggelegten Zuleitungen an (siehe oben), halten sie sie
aber flach an der Platine. Löten Sie die Jumper an der oberen Seite.
[ ] Installieren Sie den 10-Pin-Zweireihen-Steckverbinder P4. Er sitzt
links von P5. Er muss vor dem Einlöten flach auf die Leiterplatte gesetzt
werden
[ ] Installieren Sie P7, einen 3-Stifte-männlichen Stecker, rechts von P5.
Die kurzen Enden der 3 Stifte werden in die Platine gesetzt
[ ] Installieren Sie den schwarzen Jumper auf den 2 rechten Stiften von
P7.
[ ] An den Ecken oben links und rechts der Platine finden Sie zwei
kurze Jumper-Stellen, die jede mit einem Erdungssymbol beschriftet ist.
[ ] Installieren Sie die folgenden Widerstände auf der Platinenunterseite
(Löten sie auf der Oberseite)
__ R12, 820 (GRAU-ROT-BRN)
__ R11, 47 k (GELB-VIO-ORG)
Seite 19
In den folgenden Schritten werden die drei Stiftleisten längs des
unteren Rands der Platine (P1, P2 und P3) installiert. Diese
Stiftleisten müssen sorgfältig platziert und gelötet werden. Es
sehr schwierig sie zu entfernen, wenn sie einmal eingelötet sind.
[ ] Halten Sie die Steuerplatine vertikal, wie unten in der Seitenansicht
zu sehen (Fig.4-7). Die obere Seite der Platine (mit den meisten
Bauteilen) soll nach rechts zeigen.
[ ] Gehen Sie zur Seite 8 Fig. 3-3, die zeigt, wie die Steuerplatine in der
HF-Platine steckt. P1, P2 und P3 werden alle oben auf der
Steuerplatine installiert – wie gezeigt
[ ] Installieren Sie die 6 Pin-rechtwinkligen Stiftleiste P1, wie in der
Seitenansicht unten zu sehen (Fig. 4-7). Löten Sie sie nicht vor dem
nächsten Schritt. Der Plastikteil der Stiftleiste muss flach auf die
Leiterplatte gesetzt werden, und die Pins müssen parallel zur Platine
verlaufen. Biegen oder trimmen Sie auf keinen Fall die Stifte zur Platine.
[ ] Löten Sie nur die zwei Endstifte von P1, und dann besehen Sie sich
die Platzierung des Steckers genau. Falls P1 nicht flach auf der Platine
sitzt, wärmen Sie erneut das Lötzinn an den Endstiften auf, während Sie
fest auf den Stecker drücken. Sobald er sich in der richtigen Lage
befindet, löten Sie alle Stifte ein. Keine Zuleitungen kürzen.
Sie P3 erst wenn Sie sicher sind, dass sie ordnungsgemäß sitzt.
[ ] Installieren Sie P2, die 36 Stifte- zweireihige rechtwinklige
Stiftleiste. Gehen Sie genau so vor, wie bei P1 und P3. .
Wenn Sie in den folgenden Schritten ICs einsetzen, begradigen
Sie die Zuleitungen jedes IC zuerst wie in Fig. 4-9 zu sehen. Die
zwei Stiftreihen müssen rechtwinklig nach unten und parallel
zueinander sein, um den passenden Stiftabstand zum Einsetzen in die
Leiterplatte oder den Sockel einzurichten
Bevor Sie mit irgendeinem IC hantieren, berühren Sie eine blanke,
geerdete Metallfläche oder legen das ESD Armband an.
Platinenoberseite
P3
Auslieferzustand
Figure 4-8
ausgerichtet
[ ] Installieren Sie P3, die 20-Stifte-zweireihige rechtwinklige Stiftleiste
(Fig. 4-8). Gehen Sie nach demselben Verfahren vor, wie bei P1. Löten
Figure 4-9
Seite 20
[ ] Suchen Sie U2, einen 8-Pin-IC, LM833, heraus. (LM833 ist die
Bezeichnung. Es kann ein zusätzlicher Vorspann oder ein Anhängsel
oder andere Markierungen vorhanden sein.) Diese und alle übrigen ICs
auf der Steuerplatte sind Dual- Inline oder DIP ICs. Sehen Sie sich Fig.
4-10 an und identifizieren das gekerbte oder mit einem Punkt
gezeichnete Ende des IC. Die folgenden PINs werden gegen den
Uhrzeigersinn gezählt..
gegen die Platine. Prüfen Sie nochmals, ob das Lötauge an PIN 1
entweder rund oder oval ist. Sobald U2 ordnungsgemäß sitzt, löten Sie
alle acht Pins ein.
[ ] Installieren Sie die nachstehend verzeichneten ICs. Biegen Sie die
Pins, um jedes IC am Platz zu halten, wie Sie es mit U2 taten, löten aber
nicht vor dem nächsten Schritt. Das gekerbte oder mit Punkt markierte
Ende jedes IC muss mit dem gekerbten Ende seines LeiterplattenUmrisses abgeglichen werden.
Anm.: Für U1 kann der Typ auch NE612, SA602, SA612 sein
__ U1, NE602
__ U3, LM6482
__ U7, 25LC320
__ U8, MAX534
__ U9, LM380
__ U10, LMC660
[ ] Überprüfen Sie die Ausrichtung von Pin 1 an jedem IC, das Lötauge
für PIN 1 ist rund oder oval. Löten Sie die ICs ein
[ ] Suchen Sie den Mikroprozessor U6
[ ] Beinchen gerade rollen ( Figure 4-9).
[ ] Installieren Sie U2 in der Ausrichtung, wie sie mittels seines
Umrisses auf der Leiterplatte nahe der oberen linken Ecke der
Leiterplatte gezeigt ist, löten aber noch nicht ein. Achten Sie darauf, dass
das gekerbte oder mit einem Punkt gezeichnete Ende in Linie mit dem
gekerbten Ende des Umrisses auf der Leiterplatte liegt. Obwohl der
Umriss verdeckt ist, sobald der IC installiert ist, können Sie noch
verifizieren, ob der IC richtig eingesetzt ist, wozu Sie auf Pin 1 schauen.
Das Lötauge, das zu Pin 1 gehört, ist entweder oval oder rund, alle
anderen viereckig.
ICs kann man leicht überhitzen. Nicht länger als 1-2 Sekunden
pro PIN löten. Mit etwas Übung gelingt das leicht..
[ ] Biegen Sie zwei der Eckstifte des U2 am Boden der Platine leicht
nach außen , um das IC fest am Platz zu halten und drücken sie es dabei
[ ] Richten Sie die Beinchen von U6 aus(Fig. 4-9). Bei langen IC wie
diesem hält man dabei das IC an beiden Enden während man es auf der
Unterlage rollt.
Wird der Mikrokontroller in seinen Sockel gedrückt, müssen Sie
vorsichtig sein, damit Sie nicht seine Pins verklemmen. Achten
Sie darauf, dass alle Pins an den zugehörigen Löchern im Sockel
ausgerichtet sind, bevor Sie auf das IC drücken. Beobachten Sie die Pins
beider Reihen während Sie drücken und achten Sie darauf, dass alle
PINs gerade in die Halterungen gleiten..
[ ] Setzen Sie den Mikrokontroller U6 in seinen Sockel ein. Achten Sie
darauf, dass Pin 1 auf dem IC selbst sich dort befindet, wo auf der
Platine PIN 1 eingezeichnet ist. Anm.: Das Revisions-Etikett auf dem IC
(für gewöhnlich weiß) ist möglicherweise nicht auf gleiche Weise
ausgerichtet wie der am IC aufgedruckte Text. Nehmen Sie das Etikett
nicht als Anleitung, sondern die Kerbe oder den Punkt. zum
Identifizieren des Stiftes 1.
Bauteile für besseres Tastverhalten (muss unbedingt eingebaut werden).
Seite 21
Ihr K2 Bausatz enthält aktuelle Änderungen, die das Tastverhalten bei Telegrafie optimieren. Die Hüllkurve erhält mit diesen Änderungen
mehr sinoidale, oder S-förmige Anstiegs und Abfallflanken. Im Ergebnis erhält man ein praktisch klickfreies CW-Sende-Signal Zwei der
geänderten Teile müssen auf der Rückseite des Control board eingebaut werde wie im folgenden Teil beschrieben..
[ ] Finde den grün isolierten Schaltdraht. Entferne von einem Ende zwei mal etwa 6,4mm der Isolierung. Diese beiden Kunststoffschläuche werden
benötigt, um die Beinchen von C64 zu isolieren, der im nächsten Schritt eingebaut wird.
[ ] Streife die Isolierschläuche über die beiden Enden eines .01 µf Kondenstors ("103"). Dieses Bauteil (C46) ist auf der aktuellen Platine NICHT
eingezeichnet!
Figure 4-11, zeigt die Unterseite der Control LP. Die gepunktet gezeichneten Bauteile befinden sich auf der Oberseite
[ ] Löte C46 auf die Unterseite zwischen R21 und der Basis von Q8 so ein, wie in der Zeichnung zu sehen ist. Halte die Anschlussdrähte kurz!
Figure 4-11
[ ] Ein 22-µF Elko wird zusätzlich eingebaut (C45). Löte C45 wie oben gezeigt zwischen U8 pin 2 (+ Anschluß des Elko) and U8 pin 14 (Anschluß).
[ ] Vergleiche die Installation sorgfältig mit Fig. 4-11 4-11. Achte nochmals darauf, dass die Anschlussbeinchen an die richtigen LötPads gelötet
wurden. Überprüfe die Polung des Elkos.
Seite 22
Bauteile für K2 Optionen
Alle Bauteilplätze auf der Steuerplatine sollten nun gefüllt sein, mit
Ausnahme von
• C44 (obere Platinenseite nahe Mikrokontroller U6) Dieser
Kondensator wird nicht benutzt.
• Auch fehlen J1 und J2, am Boden der Platine, die für eine AudiofilterOption (KAF2) vorgesehen sind. Diese Option ist nur zu installieren,
nachdem der Basisbausatz K2 vollendet und erprobt worden ist.
Visuelle Inspektion
Beinahe alle Probleme mit Bausatzgeräten gehen auf unrichtig
eingesetzte Bauteile oder schlechte Lötverbindungen zurück. Viele
Probleme können Sie vermeiden, indem Sie eine einfache Sichtinspektion durchführen. Einige wenige hier aufgewandte Minuten
können Ihnen Stunden der Fehlersuche ersparen.
[ ] Achten Sie darauf, dass keine Bauteile rückwärts installiert sind.
Prüfen Sie alle Dioden, Widerstandsnetzwerke, Elektrolytkondensatoren
und ICs. (Die Zeichnungen der Teileplatzierung im Anhang F wird
hilfreich beim Prüfen der Dioden-Orientierung sein.
[ ] Untersuchen Sie den Boden der Leiterplatte sorgfältig auf folgende
Fehler (nehmen Sie, falls vorhanden, ein Vergrößerungsglas her):
• Lötstellen
• Lötzinnbrücken
• ungelötete Pins
Widerstandsmessung
In der folgenden Tabelle bedeutet "<" kleiner als und ">" größer als.
Sind Sie dabei Widerstandswerte zu messen, die in der Tabelle mit
einem Minimalwert aufgeführt sind (wie z.B. >100 Kilo-Ohm), so kann
Ihr Widerstandsmesswert viel höher oder sogar unendlich sein. Das ist
bei Benutzung eines digitalen Multimeters (DMM) typisch. Falls Sie ein
Analog-Meter verwenden, werden Sie womöglich finden, dass einige
oder alle Widerstandsmessungen zu niedrig ausfallen.
[ ] Führen Sie die nachstehend verzeichneten Widerstandsmessungen
durch, um sicherzugehen, dass es keine Kurzschlüsse in den kritischsten
Steuerschaltkreisen gibt. (Die Steuerplatine wird in einem späteren
Kapitel gänzlich getestet.)
Seite 23
5. Frontplattenplatine
Die Frontplattenplatine enthält alle Steuer- und Anzeigeeinrichtungen,
die Sie benutzen werden, sobald Sie den K2 betreiben Dazu gehören:
Flüssigkeitskristall-Display (LCD), LED-Balkenzeige, Taster und Potentiometer. Sehen Sie sich den Anhang D mit den Fotos der
vervollständigten Frontplattenanordnung an Bauteile
[ ] Öffnen Sie den mit FRONT PANEL beschrifteten Beutel und
sortieren die Teile in Gruppen (Widerstände, Dioden, Kondensatoren
usw.). Beachten Sie die Vorsichtsmaßnahmen der Antistatik, wenn Sie
mit ICs und Transistoren umgehen.
[ ] Suchen Sie die Frontplatten Leiterplatte, die ein klein wenig größer
ist als das Control-board. Es ist auf der Oberseite mit in der rechten
unteren Ecke mit “K2 FP” beschriftet
Aufbau
Das Erscheinungsbild und der Betrieb Ihres K2 werden ungünstig
beeinträchtigt, falls die Regler oder das Display nicht richtig
montiert sind. Einige Bauteile müssen vor anderen montiert
werden, d.h. Sie müssen der angegebenen Abfolge nachgehen. Es
gibt auch besondere Anleitungen zum Installieren von Bauteilen
unterhalb der Leiterplatte.
[ ] Suchen Sie den Spacer Set (=Satz Abstandsstücke) (Fig. 5-1) hervor.
Brechen Sie vorsichtig Mit einer Spitzzange die 4 Abstandshalter für die
Hintergrund LED´s und die Abstandslehre für die Taster aus dem „Swich
Spacing Tool heraus. Brechen Sie das Material nur an den vier
angegebenen Stellen wie in Fig. 5-1 gezeigt. Anm.: Das SchalterAbstandswerkzeug ist gleichzeitig Leiterplatte für den HF-Tastkopf
Figure 5-1
[ ] Positionieren Sie die Taster S1 und S2, wie in Fig. 5-2 gezeigt, wozu
Sie das Taster-Abstandswerkzeug zum Einrichten der Einbauhöhe
gebrauchen. Achten Sie darauf, dass alle vier Beine jedes Tasters in ihren
Löchern zentriert sind, schieben dann jeden Taster sanft, bis er eng am
Taster-Abstandswerkzeug anliegt. (Vorsicht: Die Tasterstifte sind
zerbrechlich.) Noch nicht löten!
Platinenoberseite
Seite 24
Die Fig. 5-3 zeigt die Seitenansicht eines Tasters, der ordnungsgemäß
montiert ist (das Abstandswerkzeug ist nicht zu sehen). Die Zuleitungen
der Tasters werden gerade eben auf der Gegenseite der Platine sichtbar
sein. Eine ordnungsgemäße Schalterhöhe ist für das gleichmäßige
Erscheinungsbildes des K2 wesentlich.
[ ] Sind Sie mit dem Sitz von S1 und S2 zufrieden, löten Sie die
Zuleitungen ( an der Unterseite der Platine). Belassen Sie das
Abstandswerkzeug am Platz, bis Sie mit dem Löten beider Taster fertig
sind
[ ] Installieren Sie die restlichen Taster S3 bis S16 mit der gleichen
Technik. Wenn Sie zu S8 bis S16 kommen, können Sie zum gleichen
Zeitpunkt drei Schalter mittels des Abstandswerkzeugs installieren.
[ ] Setzen Sie die folgenden ¼ W-Festwiderstände ein, die in der
Einbaureihenfolge von links nach rechts aufgelistet sind. Löten Sie die
Widerstände ein, nachdem alle eingesetzt worden sind. (Anm.: R13 und
ein paar andere Bauteile in dessen Nachbarschaft sind Teil der Option
SSB-Adapter und sind im Grundbausatz K2 nicht enthalten. Eine
Prüfliste dieser Komponenten ist am Ende dieses Kapitels vorhanden.)
__ R12, 120 (BRN-ROT-BRN) __ R10, 33 (ORG-ORG-SCHW)
__ R9, 220 (ROT-ROT-BRN)
__ R11, 470 (Gelb-VIO-BRN)
__ R6, 4.7 k (YEL-VIO-ROT)
__ R7, 4.7 k (Gelb-VIO-Rot)
__ R14, 100 k (BRN-SCHW-GELB)
[ ] Installieren Sie die folgenden Widerstände auf der Unterseite der
Platine. Löten Sie diese auch auf der Unterseite. Halten Sie Ihre
Lötkolbenspitze weg von den Widerstandskörpern.
__ R16, 15 k (BRN-GRÜN-ORG)
__ R15, 10 k (BRN-SCHW-ORG)
Wenn Sie die Widerstandsnetzwerke im nächsten Schritt
installieren, müssen Sie das gepunktete Ende des Netzwerks
mit der Aufschrift Pin 1 mit dem Umriss auf der Leiterplatte
abgleichen..
[ ] Installieren Sie die nachstehend bezeichneten Widerstandsnetzwerke
(obere Seite der Platine). Überprüfen Sie zweifach die Orientierung des
Pin 1 und die Werte vor dem Löten
__RP2, 120, 10 pins (770101121) (Punkt nahe "RP2“Aufdruck)
__ RP1, 100 k, 10 pins (10A1.104G) (Punkt nahe "RP1" Aufdruck)
[ ] Installieren und löten Sie die nachstehend angegebenen Dioden,
wobei Sie die ordnungsgemäße Orientierung beachten, wie im
vorangegangenen Kapitel beschrieben wurde
__ D4, 1N5817
__ D5, 1N5817
__ D6, 1N5817
[ ] Installieren und löten Sie die folgenden Kondensatoren ein. C9 sitzt
auf der Unterseite der Platine und muss auf der Oberseite gelötet werden
__ C1, .047 (473)
__ C2, .01 (103)
__ C3, .047 (473)
__ C9, .01 (103), auf der Unterseite
[ ] Installieren Sie die Transistoren PN2222A bei Q1 und Q2, nahe der
Mitte der Platine, und löten. Diese Transistoren müssen so montiert
werden, dass die Länge der Zuleitungen über der Platine kleiner als 3
mm ist, um sie davor zu bewahren an der Frontplatte anzustoßen
[ ] Es gibt zwei Erdungsjumper auf der Frontplattenplatine, einen weit
links und den anderen unten rechts; sie sind mit ”GND” beschriftet. Aus
weggelegten Bauteil-Zuleitungen stellen Sie 19 mm-U- förmige Drähte
für jeden Jumper her. Löten Sie diese Jumper an die Unterseite der
Platine.
[ ] Setzen Sie einen 40-Pin-IC-Sockel bei U1, an der Unterseite der
Leiterplatte ein. (Das IC wird später in diesen Sockel gesteckt.) Richten
Sie das gekerbte Ende des Sockels nach links aus, wie auf dem Umriss
auf der Leiterplatte zu sehen ist.
Die im nächsten Schritt zu installierenden ICs sind sehr
empfindlich gegen elektrostatische Entladung. Berühren Sie eine
geerdete Fläche, bevor Sie mit einem IC hantieren. Achten Sie
darauf, dass die Aufschrift des U4 auf dem Kopf steht (Pin 1 rechts),
wenn richtig installiert wurde
[ ] Installieren Sie die folgenden ICs. Vor dem Löten vergewissern Sie
sich, dass die ICs richtig ausgerichtet sind (Pin 1 bekommt ein rundes
oder ovales Lötauge).
__ U4, A6B595KA oder TPIC6B595
__ U3, A6B595KA oder TPIC6B595
__ U2, 74HC165
Die LED-Balkenanzeige wird mit den folgenden zwei Schritten
installiert. Dieses Bauteil muss flach auf die Platine gesetzt
werden, andernfalls stört es den Endzusammenbau der
Frontplatte. Ein falscher Einbau wird den Gesamteindruck des K2
hässlich stören.
[ ] Suchen Sie die Balkenanzeige LED DS2 hervor. Diese Balkenzeige
hat eine bearbeitete Ecke oder Rand, der Pin 1 angibt. Installieren Sie
DS2 geradewegs links vom LCD, wie es der Umriss auf der Platine
vorgibt,. Biegen Sie zwei gegenüberliegende Eck-Pins leicht nach außen
, um die Anzeige auf der Platine zu halten, löten danach nur diese zwei
Pins ein.
[ ] Falls die Balkenanzeige nicht perfekt flach auf der Platine sitzt,
heizen Sie das Lötzinn an den Eckenpins abwechselnd auf, während Sie
die Balkenzeige hinabdrücken. Sobald sie sich in der richtigen Lage
befindet, löten Sie die verbleibenden Pins.
Überprüfe, ob du wirklich all PINs der Balkenanzeige gelötet
hast! Viele K2 Bastler haben in der Vergangenheit PIN 1
übersehen!
[ ] Entfernen Sie jegliches Befestigungsmaterial, das mit der Mikrofon-
Seite 25
buchse J2 angeliefert wurde. Die Mutter und die Unterlegscheibe werden
nicht benutzt.
[ ] Bauen Sie die Mikrofonbuchse (J2) in der unteren linken Ecke der
Platine ein. Die Nase gehört nach oben (Fig. 5-4). Drücken Sie die
Buchse nach unten, bis sie gänzlich flach an der Platine sitzt. Überprüfen
Sie nochmals die Ausrichtung des Polarisiervorsprung vor dem Löten.
Figure 5-4
Nase
[ ] Installieren Sie zwei runde Abstandsstücke ( 3/16 Zoll =4,8 mm
Durchmesser und ¼ Zoll =6,4 mm Länge) oben auf der Platine, nahe der
Mikrofonbuchse (Fig. 5-5.) Verwenden Sie zwei Sicherheitsringe Nr.4
zwischen jedem Abstandshalter und der Platine (siehe Fig 5-5) Sichern
Sie die Abstandshalter von der Unterseite her mittels Chassisschrauben.
Erinnern Sie sich, ”Chassis-Schraube” steht für 3/16 Zoll (4,8 mm) lange
Seite 26
Rundkopf-Maschinenschrauben
[ ] Installieren Sie einen weiteren runden Abstandshalter von 3/16 Zoll
Durchmesser und ¼ Zoll Länge, oben auf der Leiterplatte, auf der linken
Seite des großen quadratischen Loches in der Mitte der Leiter-platte. Das
Montageloch für den Abstandshalter liegt gerade unterhalb C2.
Verwenden Sie das gleiche Befestigungsmaterial wie in Fig. 5-5 gezeigt,
einschließlich der zwei Sicherheitsscheiben Nr.4 und einer
Chassisschraube.
[ ] Installieren Sie zwei Sechskant-Abstandshalter mit Durchmesser ¼
Zoll (6,4 mm) und Länge ½ Zoll ( 12,7 mm) am Boden der Platine (Fig.
5-6). Die Montierlöcher für diese Abstandsstücke sind mittels großen
Pads oben und unten auf der Platine angezeigt. Nehmen Sie eine
Sicherheitsscheibe und eine Chassisschraube für jeden Abstandshalter.
Setzen Sie die Sicherheitsscheibe zwischen den Abstandshalter und die
Platine ein, wie gezeigt wird.
installieren, drücken Sie nicht auf die Wellen, was das Teil
beschädigen könnte. Drücken Sie nur auf den Metallrahmen.
[ ] Installieren Sie das NF Poti R3 in der unteren linken Ecke. ( Die
Platine hat die Aufschrift ”5 K” bei R3. Drücken Sie nur auf den
Rahmen, nicht auf die Poti- Welle. Achten Sie darauf, dass der PotiKörper parallel zur Platine liegt und gegen diese soweit wie das geht
gedrückt wird, bevor gelötet wird.
[ ] Installieren Sie die vier 5 K- Linear- Potis bei R1, R2, R4 und R5.
(Die Platine ist an jedem Platz mit LINEAR beschriftet.) Vergewissern
Sie sich über die korrekte Platzierung, wie Sie es im vorherigen Schritt
getan haben.
Vor dem Installieren von J1 im folgenden Schritt, schauen Sie auf
Fig.3-3, Seite 8 um sicherzugehen, dass Sie J1 auf der richtigen
Seite der Platine haben.
[ ] Die Frontplatte wird an der HF-Platine via J1 befestigt, das ist ein
20-Pin-einreihiger weiblicher Steckverbinder. Setzen Sie J1 auf die
Unterseite der Platine (Fig. 5-7). Löten Sie erst nur zwei Pins an, an
jedem Ende einen. Bottom side of PC Board Figure 5-7
Platinenunterseite
[ ] Identifizieren Sie die zwei verschiedenen Typen von platinenmontierten Potentiometern, die mit der Frontplatte ausgeliefert wurden.
Vier davon sind 5 K- Linear- Poti, mit der Aufschrift ”B5K”. Das fünfte
ist ein NF- Potentiometer, das entweder 5 (”A5K”) oder 10 K (”A10K”)
hat. Sie können äußerlich identisch sein, oder leicht verschiedene
Wellen, Gehäuse usw. haben.
Wenn Sie die platinenmontierten Potis in den nächsten 2 Schritten
[ ] Heizen Sie die zwei End-Pins nochmals auf
und drücken den Steckverbinder nach unten, bis
J1 flach an der Platine sitzt, löten dann die
restlichen Pins ein.
[ ] Installieren Sie die rechteckigen grauen Tastenkappen auf S1 und S3,
so dass die Tastenkappen parallel zur langen Achse der Leiterplatte
verlaufen (siehe Fig.5-8). Die Kappen werden einfach durch deren
Aufdrücken auf die Tasterkolben aufgesetzt
graue Tastenkappen
Seite 27
locker sind.
[ ] Positionieren Sie die Hintergrundbeleuchtung zwischen die mit D2
und D3 bezeichneten Lötaugen, orientieren Sie sich dabei an den
Bildern 5-9 und 5-10. Stecken Sie zwei der 19mm langen
Abstandshalter aus LP Material unter jedes Ende. Der Diffusor muss
exakt 3mm hoch parallel zur Leiterplatte ausgerichtet sein. Benutze ein
straffes Gummiband um den Diffusor samt Abstandshaltern am Platz zu
halten.
Diffusor
LED Anschluß-PINs
quadratische Tastenkappe
[ ] Setzen Sie eine quadratische schwarze Tastenkappe auf S7, wie
vorstehend zu sehen.
[ ] Bringen Sie rechteckige schwarze Tastenkappen auf die
verbleibenden Schalter auf
Vor dem Hantieren mit U1 berühren Sie eine blanke, geerdete
Metallfläche oder legen ein ESD Armband an.
[ ] Richten Sie die Pins von U1, dem LCD-Treiber (PCF8566) aus, wie
Sie es mit dem Mikrokontroller auf der Steuerplatine taten.
[ ] Setzen Sie U1 in seinen Sockel am Platinenboden ein. (Das ist zu tun
bevor man mit der LCD-Installierung weitermacht, weil die Anwesenheit
des LCD das Eindrücken des U1 in seinen Sockel viel schwieriger
macht.) Achten Sie darauf, dass U1 gänzlich sitzt, ohne umgebogene
Pins.
[ ] Suchen Sie die LCD-Hintergrundlicht-Anordnung, die etwa 3 Zoll
lang ist (1 Zoll =2,54 cm) und die an jedem Ende eine kleine LED
eingeklebt hat. Entfernen Sie nicht die Abdeckung von Vor und Rückseite
[ ] Vergewissern Sie sich, dass die LEDs in der LCD-HintergrundlichtAnordnung in den Lichtzerstreuer gedrückt sind und nicht dejustiert oder
2- Abstandshalter
(nach dem Löten entfernen)
Leiterplatte
Seite 28
[ ] Löten Sie D2 und D3. (Die Anschlußbeinchen müssen nicht
unbedingt bis zur Rückseite der LP durch die Lötaugen reichen (Die
Hintergrundbeleuchtungen werden mit unterschiedlich langen Beinchen
geliefert. Reichen sie nicht durch die Lötaugen, dann muss das Lötauge
unbedingt komplett mit Zinn gefüllt werden, damit die Beinchen wirklich
angelötet sind. Entfernen Sie nach dem Löten die Abstandshalter)
[ ] Falls die Hinterlichtanordnung nicht flach an der Platine liegt,
heizen Sie die LED-Pins nochmals einen nach dem anderen auf und
drücken sie in ihren Platz.
Vorsicht: Das LCD und seine Pins sind zerbrechlich, gehen Sie
vorsichtig damit um. Das LCD ist aus Glas und zerbricht leicht.
Nehmen Sie nicht den Plastik-Schutzfilm von der Oberfläche des LCD
ab, bis später in diesem Kapitel, sobald der Frontplattenzusammenbau
beendet ist.
[ ] Entnehmen Sie das LCD seinen Verpackmaterialien, wobei Sie
darauf achten die Pins nicht zu biegen.
ACHTUNG: Entfernen Sie NICHT die dicke Plastik
Abdeckung von Vorder- oder Rückseite des LCD Display.
Andernfalls müsste das LCD Display ausgetauscht werden (Fällt
nicht unter Gewährleistung)
[ ] Halten Sie das LCD Display gegen helles Licht und sehen Sie nach,
ob Vorder- und Rückseite mit einer Klarsichtfolie überzogen sind. Alle
LCD haben diese Folie auf der Vorderseite, sie wird jetzt NICHT
entfernt. Solle auf Ihrem Display auch auf der Rückseite eine dünne
Folie mit feinen gelben oder grauen diagonalen Linien zu sehen sein,
so wird diese vorsichtig entfernt. Mit dem Fingernagel eine Ecke
anknibbeln und abziehen
[ ] Das LCD hat 6 Pins entlang des unteren Randes (drei an jeder Seite)
und 24 Pins entlang des oberen Randes. Platzieren Sie das LCD an seine
passende Stellung auf der Platine, löten aber noch nicht ein.
Figure 5-11
[ ] Das LCD muss flach gegen den Zerstreuer gesetzt werden, wie in der
Ansicht gezeigt ist (Fig.5-11). Falls das LCD nicht richtig zu sitzen
scheint, kann das daran liegen, dass die Hintergrund- LEDs oder die
Abstandsstücke fehljustiert sind. Sitzt die gesamte Anordnung korrekt,
werden die LCD-Pins alle im gleichen Abstand aus dem Boden der
Platine hervorschauen. ( Manche Displays haben kürzere Pins
ausgeliefert, die nicht herausschauen.)
[ ] Löten Sie die vier Ecken-Pins des LCD und überprüfen dann
nochmals die Justage des LCD. Falls alles richtig aussieht, löten Sie die
übrigen Pins ein. Die LCD-Pins können für den Fall, dass sie nicht aus
dem Boden herausschauen, oben auf der Platine gelötet werden.
[ ] Bringen Sie zwei dünne selbstklebende Gummipolster von ¼ Zoll
(6,4 mm) an der Unterseite der Frontplattenplatine an den Stellen an, die
in Fig.5-12 angedeutet sind. ( Bemerkung: Es sind entweder runde oder
quadratische Polster mit Ihrem Bausatz ausgeliefert worden.) Die Polster
sind möglichst nahe an die Ecken zu setzen, dürfen aber an keinem Rand
überhängen. Diese Polster richten den korrekten Abstand für die
Frontplattenplatine ein.
Seite 29
Uninstallierte Bauteile
Widerstands Prüfung
[ ] Überprüfen Sie jedes Bauteil in der nachstehenden Liste darauf, dass
es nicht installiert ist.
__ C4, .01(103)
__ C5, .01 (103)
__ C6, .01 (103)
__ C7, .01(103)
__ C8, .01 (103)
__ R13, 68 k, 1%
__ RP3, 10 Widerstandsnetzwerk
__ Q3, 2N3906
__P1 (Mike-Konfigurations-Stecker, am Platinenboden)
[ ] Die leeren Positionen (oben) sind für Teile da, die mit dem SSBAdapter (KSB2) vorgesehen sind. Falls Sie diesen Bausatz haben, bauen
Sie die Teile nun ein. Gehen Sie nach dem dritten und vierten Bauschritt
unter “Frontplatten-Platinenbauteile” im Handbuch des KSB2 vor.
Visuelle Inspektion
[ ] Achten Sie darauf, dass keine Bauteile verkehrt herum eingesetzt
sind. Schauen Sie nach allen Dioden, Widerstandsnetzwerken,
Elektrolytkondensatoren und ICs. Die Platzierungszeichnungen für die
Teile im Anhang F sind beim Sicherstellen der Ausrichtung der Dioden
nützlich.
[ ] Überprüfen Sie die Platine auf Lötbrücken, kalte Lötstellen oder
ungelötete Bauteile.
[ ] Stellen Sie alle Potentiometer auf deren Mittenpunkte (ungefähr).
[ ] Führen Sie die Widerstandsprüfungen aus, die nachstehend
aufgelistet sind. U1 sitzt an der Platinenrückseite.
Seite 30
Front Platten Zusammenbau
[ ] Legen Sie die Frontplatte vor sich auf ein weiches Tuch damit die
Farbe und die Aufschrift geschützt sind.
Im folgenden Schritt werden die Farbspritzmasken von der
Innenseite der Frontplatte entfernt. Das Maskiermaterial ist für
gewöhnlich grün, kann aber grau aussehen wenn Farbe darauf geraten
ist. Im Moment die Farbspritzmasken von den anderen Gehäuseteilen
noch nicht entfernen.
[ ] Einige Löcher in der Frontplatte wurden während des Bemalens an
der Innenseite maskiert. Falls Abdeckband (für gewöhnlich grün) noch
vorhanden ist, müssen Sie es entfernen. Die abgedeckten Löcher sitzen
in den vier Ecken, entlang des oberen und unteren Randes.
Das Maskierband ist wie folgt zu entfernen:
Drücken Sie mit einem geeigneten Werkzeug, z.B. einem Kugelschreiber
von innen durch das Loch in der Wand gegen die Folie bis sie sich von
der Wand löst.
Ziehen Sie das Band ganz ab, wozu Sie nötigenfalls ein scharfes
Werkzeug nehmen. Achten Sie darauf, dass Sie die Außenfläche des
Paneels nicht beschädigen, z.B. ankratzen.
[ ] Nach dem Beseitigen jeglichen Maskierbands platzieren Sie die
Frontplatte mit der beschrifteten Seite nach unten und der
Mikrophonbuchse nach rechts auf dem Tisch.
[ ] Suchen Sie das grüne Plastik-Filter für die Balkenanzeige und die
zwei Stücke doppelseitiges Klebeband heraus. Diese Dinge finden Sie in
einem kleinen Beutel.
Vorsicht: Das Klebemittel am doppelseitigen Klebeband ist sehr
stark. Sobald Sie es auf das grüne Filter gesetzt haben, können Sie
es nicht mehr abnehmen. Seien Sie sehr sorgsam beim justieren
des Bandes an der Längsseite des Filters, wie nachstehend erklärt wird.
[ ] Nehmen Sie die weiße Papierabdeckung von einer Seite jedes
Bandstücks ab. Machen Sie das Band an den langen Kanten des grünen
Filters fest (Fig. 5-13). Achten Sie darauf, dass Sie keinen Kleber auf das
Mittelteil des Filters bekommen, weil das nach der Installation zu sehen
sein könnte.
[ ] Entfernen Sie die braune Papierabdeckung von der anderen Seite
jedes Bandstücks, drehen dann die Filter/Band-Anordnung mit der
Klebeseite nach unten. Zentrieren Sie sorgfältig das grüne Plastikfilter
über die Innenseite des Balkenzeiger- LED-Loches (Fig. 5-14).
[ ] Drehen Sie das Frontplattengesicht nach oben.
Seite 31
[ ] Positionieren Sie die klare Plastik-Abdeckung über LCD- und
Balkenzeiger- Fenster wie in Fig. 5-15 zu sehen. (Ja, die Abdeckung
wird von außen auf die Frontplatte montiert)
[ ] Schrauben Sie die Abdeckung mit vier 2-56-Schrauben (rostfreier
Stahl) fest, wie in Fig.5-15 zu sehen. Befestigen Sie die 2-56Schrauben nur so fest, dass die Fassung an der Frontplatte gehalten
wird. Ein zu starkes festschrauben kann die Fassung oder die
Gewinde der in die Frontplatte geschnittenen Löcher zerstören.
Figure 5-14
Seite 32
[ ] Entfernen Sie die Isolierung von vier Stücken des grünen
Schaltdrahtes zu 1,5 Zoll (38 mm)
.
[ ] Setzen Sie die blanken Drähte am Boden der Frontplattenplatine ein,
wozu Sie die vier Lötpads unterhalb des großen rechteckigen Loches
verwenden (Fig. 5-16).
[ ] Löten und trimmen Sie die Drähte an der Oberseite der Platine. Die
Drähte werden in einem späteren Schritt an den optischen Drehgeber Z1
angeschlossen. .
[ ] Setzen Sie die Frontplatten-Platine in die Frontplatte sein. Die
Taster-Kappen an beiden Seiten des LCD müssten etwas herausschauen,
wie in der Seitenansicht gezeigt (Fig. 5-17a).
Anm.: Der Platinen/Frontplatten-Aufbau wird nicht stabilam Platz
gehalten, bis er nicht in einem späteren Kapitel an die HF- und an die
Steuerplatine angepasst wird.
Figure 5-17 (a)
Figure 5-17(b)
[ ] Ein Abstandsstück von ¼ Zoll (6,4 mm) auf der Leiterplatte sollte
nunmehr durch das Loch sichtbar sein, das eben links vom DrehgeberMontierloch liegt. Machen Sie die Platte an diesem Abstandshalter
mittels der 4-40x3/16 Zoll (4,8 mm) Flachkopfschraube fest, wie in Fig.
5-17b zu sehen ist.
[ ] Entfernen Sie den Plastikschutzfilm von der Vorderseite des LCD.
Vorsicht, nicht das Glas zerkratzen. Vorsicht: ziehen Sie nicht das LCDGlas ab, sondern nur den dünnen Schutzfilm. Das LCD ist nicht mehr
verwendbar, falls Sie das Glas abheben.
[ ] Entfernen Sie das Befestigungsmaterial von der Achse des
Drehgebers Z1 und legen den Sicherheitsring weg, denn der wird nicht
benutzt. Führen Sie den Drehgeber durch das Loch in der
Frontplattenplatine ein (Fig. 5-18a).
[ ] Schneiden Sie 1/8 Zoll ( 3 mm) vom Ende jedes der 4
Anschlussstifte des Drehgebers ab.
[ ] Machen Sie den Drehgeber an der Innenseite der Frontplatte fest,
wozu Sie nur die Mutter und die flache Einlegscheibe verwenden. Die
Fig. 5-18 gibt die Seitenansicht (a) und die Vorderansicht (b) wieder,
wobei der Drehgeber ordnungsgemäß installiert ist. Der Drehgeber
besitzt einen kleinen metallischen Zapfen nahe der Achse, aufgrund
dessen er nur auf eine Weise einsetzbar ist. Ziehen Sie die Mutter nicht
zu fest an. (Anm.: Die grüne Buchse ist aus Metall, nicht aus Plastik.)
Fig 5-18 (a)
Fig. 5-18(b)
[ ] Befestigen Sie die 4 Drähte, die Sie zuvor installiert haben, an den
zugehörigen Pins auf der Rückseite des Drehgebers. Jeder Draht ist
dabei sicher um den Fuß eines Pins zu schlingen, ohne das der Draht
durchhängt. Trimmen und löten Sie alle 4 Drähte, wobei Sie darauf
achten, dass keiner der Drähte auf einen anderen oder auf den Körper
des Drehgebers, der leitend ist, kurzschließt.
[ ] Stelle alle Potentiometer in Mittenposition
Im nächsten Schritt kann es vorkommen, das die Bohrung eines
Knopfes zu eng für die Poti- Achse ist. Ist dem so, drehen Sie die
Achse, bis sie gegen den Anschlag stößt, setzen den Knopf oben
auf die Achse, und drehen ihn langsam in dieselbe Richtung, wobei Sie
ihn sanft hinabdrücken.
Seite 33
[ ] Bringen Sie die kleinen Knöpfe an den Poti- Achsen an, beginnen
Sie mit KEYER (Taste) und POWER (Leistung). Jeder Knopf hat zwei
Feststellschrauben, die mittels des kleineren der 2 InBus- Schlüssel
(0,050 Zoll; 1,3 mm) fest gezogen werden. Die Knöpfe sind möglichst
nahe zur Frontplatte zu montieren. Gleichen Sie die Zeiger mit der
Beschriftung ab.
[ ] Suchen Sie die dicke Filzeinlegscheibe (1 Zoll (25 mm) mit
Durchmesser 1/16 Zoll (1,6 mm) Dicke heraus. Platzieren Sie die
Scheibe über die Abschlussmutter des Drehgebers (Fig. 5-19). Die
Scheibe ist direkt auf die Frontplatte zu setzen, wobei die Mutter ganz
drin sitzt.
[ ] Setzen Sie den großen Knopf auf die Achse des Drehgebers.
Drücken Sie den Knopf drauf, bis er soeben die Filzscheibe berührt.
Falls sich der Knopf nicht frei drehen lässt, verschieben Sie ihn etwas
nach außen. Falls der Knopf nicht Berührung mit der Filzscheibe hat,
kann es sein, dass er leicht ”driftet”, sobald man das Drehen stoppt.
[ ] Mit dem größeren INBUS- Schlüssel (5/64 Zoll; 2 mm) ziehen Sie
abwechselnd die 2 Feststellschrauben in kleinen Schritten fest.
An diesem Punkt des Zusammenbaus kann es sein, dass nicht alle
Taster in der Flucht sind. Die Schalterhöhe wird ausgeglichen,
sobald die Frontplattenanordnung in einem späteren Schritt an die
HF-Platine angepasst wird.
Seite 34
6. HF Platine
Die meisten Schaltkreise für Empfänger und Sender im K2 befinden sich
auf der HF-Platine, einschließlich Filter, Oszillatoren und HF-Verstärker.
Die Frontplattenplatine und die Steuerplatine werden an die HF-Platine
gesteckt, und die Chassisteile sind so gestaltet, dass sie eine festes,
dichtes Gehäuse bilden (siehe Fotos im Anhang D). Des weiteren werden
viele Options-Platinen direkt in die HF-Platine gesteckt, um die
Verdrahtung zu minimieren.
Der Zusammenbau und das Erproben der HF-Platine ist in drei Teile
zerlegt:
Teil I: Die Schaltkreise für Gleichstrom und Steuerung werden so
installiert, dass die Frontplattenplatine und die Steuerplatine eingesteckt
und getestet werden können. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der I/OKontroller (U1 auf der HF-Platine) installiert und erprobt. Sobald diese
Bauphase abgeschlossen ist, stehen Ihnen die eingebauten Testgeräte des
K2 zum Erproben und Abgleichen der verbleibenden Schaltungsteile zur
Verfügung.
Teil II: Die Bauteile von Synthesizer und Empfänger werden installiert
und getestet. Am Ende des Teils II empfängt der K2 auf 40 m.
Teil III: Die Bauteile des Senders und alle restlichen Filterbauteile
werden installiert. Der K2 wird auf allen Bändern abgeglichen
Bauteile
Schauen Sie sich nochmals die Vorsichtsmaßnahmen gegen
Elektrostatik an, bevor Sie an Transistoren oder ICs hantieren.
[ ] Machen Sie die Tüte auf, auf der RF steht und sortieren die Bauteile
in Gruppen. In späteren Schritten werden Sie einige der Bauteile gemäß
dem Wert sortieren, um die Wahrscheinlichkeit eines Baufehlers zu
vermindern.
[ ] Suchen Sie die HF-Platine heraus und legen Sie sie vor sich, mit der
Bauteilseite nach oben (das ist die Seite mit den meisten Teilen), und mit
der Vorderkante zu Ihnen gerichtet (die Kante mit den unregelmäßigen
Ausschnitten). Im ganzen Kapitel werden wir uns auf die verschiedenen
Bereiche der Platine gemäß der Nähe zu Ihnen beziehen. Zum Beispiel
bedeutet ”vorn links” die Ihnen links am nahesten liegende Ecke.
[ ] Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um sich mit der HF-Platine
anhand der Fig. 6-1 vertraut zu machen, um die wichtigen Abschnitte zu
identifizieren. Wenn Sie die Platine umdrehen, werden Sie sehen, dass es
ein paar Bauteile am Platinenboden gibt, in erster Linie im Senderteil.
Seite 35
Drehe die Platine herum und installiere 2-D-Festmacher an den 5
Positionen wie in Fig. 6-3 gezeigt. Sicheren Sie die Festmacher von der
Oberseite der Platine mit 2 Chassis Schrauben (schwarz 3/16" [4.7 mm])
und 2 #4 Sicherungsringen. Diese gehören auf die Oberseite der Platine .
Löcher unsymmetrisch
Figure 6-2
Figure 6-1
Zusammenbau Teil 1
[ ] Suchen Sie einen 2-D-Festmacher heraus und halten ihn vertikal,
wie in Fig. 6-2 gezeigt ist. Indem Sie auf eine Seite mit den zwei
Löchern sehen, bemerken Sie, dass die Löcher unsymmetrisch gegen die
Mitte versetzt sind. Wenn Sie die Festmacher im folgenden Schritt
einsetzen, achten Sie darauf, dass diese so positioniert werden, dass die
Löcher im Festmacher in dieselbe Richtung verschoben sind, wie die
Löcher in den Platinen-Umrissen am Platinenboden.
Figure 6-3
Seite 36
[ ]Achten Sie darauf, dass die 2-D-Befestiger an den Kanten in Linie
mit dem Rand der Platine liegen und nicht überhängen. Falls sie
überhängen oder nicht auf deren Bauteilumrisse passen, sind sie
rückwärts eingefügt.
[ ] Setzen Sie zwei runde Abstandshalter vom Durchmesser 3/16 Zoll
(4,8 mm) und einer Länge von ¼ Zoll (6,4 mm) am Platinenboden an
den Plätzen auf, die in Fig. 6-3 angedeutet sind. Machen Sie diese
Abstandsstücke von der Oberseite her mittels Chassisschrauben und
Nr.4-Sicherheitsscheiben fest. Setzen Sie keine Sicherheitsscheiben
zwischen den Platinenboden und die Abstandsstücke.
[ ] Drehen Sie die Platine um auf die Oberseite. Installieren Sie den 28Pin-IC-Sockel bei U1, nahe der Mitte der Platine (Fig. 6-1). Das
gekerbte Ende des Sockels sollte sich links befinden. Achten Sie darauf,
dass der Sockel flach gegen die Leiterplatte anliegt, bevor Sie löten. (U1
selbst wird in einem späteren Schritt installiert.)
In den folgenden Schritten werden Sie die bistabilen Relais (K1
bis K17) installieren. Die Relaisstifte dürfen weder gebogen
noch getrimmt werden, selbst nach der Platzierung auf der Platine
nicht, weil das einen unzuverlässigen mechanischen Betrieb verursachen
kann. Da die Stifte nicht zum Halten der Relais auf der Platine gebogen
werden können, ist eine alternative Bautechnik mit einer flachen Fläche
anzuwenden. Damit diese Technik funktioniert, müssen die Relais vor
irgendeinem der größeren Bauteile installiert werden
[ ] Setzen Sie die Relais K1 bis K17 auf die Oberseite der HF-Platine.
Ein Ende jedes Relais weist eine dicke Linie auf, die entlang der
Oberseite aufgedruckt ist, um das Ende von Pin 1 anzuzeigen. Dieses
Ende muss an das gleiche Ende des Relais-Umrisses auf der Platine
angepasst werden. Noch sind die Relais nicht einzulöten.
[ ] Sind alle Relais auf die Platine gesetzt worden, legen Sie einen
flachen Gegenstand, wie z.B. ein Buch oder ein Stück Pappe oben auf
die Relais, um sie am Platz zu halten, drehen dann die Platine um.
[ ] Löten Sie nur zwei Stifte ( an den entgegengesetzten Ecken) an
jedem Relais ein. Die Relais-Zuleitungen dürfen weder gebogen noch
beschnitten werden.
[ ] Drehen Sie die Platine um und stellen fest, dass sich alle Relais in
der korrekten Orientierung befinden und flach auf der Platine sitzen.
[ ] Löten Sie alle restlichen Relais-Stifte (Pins) ein.
[ ] Installieren Sie R1 und R2 (220 Ohm , rot-rot-braun), nahe der
hinteren linken Ecke der Platine.
Um eine Streusignalkopplung zu vermeiden, müssen alle
Kondensatoren auf der HF-Platine möglichst nahe an die
Leiterplatte montiert werden (ohne Beschädigen der Zuleitungen
oder deren Epoxy- Beschichtung).
[ ] Setzen Sie C1 und C2 (0,001 µF, ”102”) ein, die sich am linken
Rand befinden.
[ ] Fügen Sie die Elektrolytkondensatoren C105 und C106 (2,2µF) ein,
die nahe der vorderen linken Ecke sitzen.
[ ] Bauen Sie R35 und R36 (82, grau-rot-schwarz) eben rechts von
C105 ein.
[ ] Installieren Sie R115 (0,05 Ohm, 3 W) an der vorderen rechten Ecke
der Platine. Formen Sie die Zuleitungen, wie mit dem Bauteilumriss
angedeutet.
[ ] Bauen Sie die folgenden Komponenten links von R115 ein.
__C111, 2,2 µF Elektrolyt (+ Bein in das quadratische PAD)
__R113, 82 (grau-rot-schwarz)
[ ] Setzen Sie den Steckverbinder P5 für den Innenlautsprecher ein, der
ein 2-Stifte-Stecker ist, wie diejenigen auf der Steuerplatine. P5 wird
nahe dem Ein/Aus-Schalter (S1) eingebaut. Platzieren Sie den
Steckverbinder, wie mit seinem Bauteilumriss gezeigt wird, mit der
vertikalen Verriegelungsrampe in Richtung S1.
[ ] Setzen Sie die Hochstrom-Dioden D10 und D12 (großer schwarzer
Körper) ein, die sich an dem rechten Rand der Platine befinden.
__D10, 95SQ015
__D12, SB530(Anm.: möglich auch 1N5821
[ ] Installieren Sie die folgenden Komponenten nahe D10:
__C77, 0,001 (102)
__C196, 0,047 (473)
__R69, 100 K (braun-schwarz-gelb) __R66, 2,7 K (rot-violett-rot)
[ ] Bauen Sie die selbstrückstellende Sicherung F1 nahe D10 ein. F1 ist
gelb und schaut wie ein quadratisch geformter Kondensator aus. Auf
einer Seite der Sicherung finden Sie die Aufschrift ”G300”.
[ ] Setzen Sie die Tastenbuchse J1 an der hinteren linken Ecke der
Platine ein. Vor dem Löten vergewissern Sie sich, dass die Buchse im
Abgleich mit ihrem Umriss auf der Leiterplatte sitzt.
[ ] Setzen Sie die Kopfhörerbuchse J2 an der kleinen Platinenverlängerung nahe der vorderen linken Ecke ein. Die Stifte an J2 sind
nicht sehr lang, so dass sie nahezu in Ebene mit dem Platinenboden
liegen. Löten Sie zuerst den Stift an, der am nahesten zum Vorderrand
liegt (Erde), schauen dann darauf, dass die Buchse flach auf ihren
Plastikknöpfen sitzt, bevor Sie die restlichen Stifte einlöten.
[ ] Bauen Sie den Netzschalter S1 an der rechten vorderen Ecke ein.
(Die Tastenkappe von S1 wird später aufgesetzt.)
[ ] Bauen Sie die Buchse J3 für Gleichstromeingang an der hinteren
rechten Ecke ein. Die 3 Leitungen an der Buchse müssen mit den
schlitzförmigen Löchern im Bauteilumriss in Linie liegen. Falls die
Löcher eine enge Passung haben, drücken Sie fest, bis die Buchse auf
der Platine aufliegt.
[ ] Setzen Sie die Antennenbuchse J4 (BNC) eben links von J3 ein
[ ] Installieren Sie die folgenden Komponenten nahe U1 ( in der
Platinenmitte). Anm.: Sie sollten die Teilenummer auf U2 (78L06) mit
einem Vergrößerungsglas kontrollieren, weil sie leicht mit U8 (78L05)
verwechselbar ist.
__U2 (78L06)
__C139, 0,1 (104)
__C140, 0,001 (102)
__R64, 100 (braun schwarz braun)
[ ] Setzen Sie den keramischen Resonator Z5 eben unterhalb U1 ein.
(Der Keramikresonator schaut wie ein Kondensator mit drei Stiften aus.)
Die Einbaurichtung ist beliebig
[ ] Installieren Sie R65 (10 k, braun-schwarz-orange) am Boden der
Platine, nahe U1.
Seite 37
[ ] Installieren Sie D8 und D18 (1N4148) unten an der Platine Richtung
rechter Rand. Achten Sie darauf, dass sich das gebänderte Ende jeder
Diode mit dem Band auf dem Umriss deckt
In den folgenden Schritten installieren Sie die Steckverbinder, die
auf die Steuerplatine und die Frontplattenplatine passen. Diese
Stecker müssen ordnungsgemäß eingesetzt werden, um einen
verlässlichen mechanischen Zusammenschluss zu gewährleisten. Sind
sie einmal installiert, ist es schwierig sie zu entfernen, also gehen Sie
nach allen Anweisungen sorgsam vor. Schauen Sie auf Fig.3-3 Seite 8
wegen der richtigen Platzierung.
[ ] Setzen Sie den 6-POL einreihigen weiblichen Steckverbinder J6 ein,
der sich links vom Netzschalter befindet. Er muss vertikal auf die Platine
gesetzt werden und darf nicht verdreht werden (Fig. 6-4). Löten Sie nur
einen Stift nahe der Mitte von J6 ein
Figure 6-4
[ ] Falls J6 nicht ganz flach an der Platine anzuliegen scheint, heizen
Sie den gelöteten Stift wieder auf und drücken hinab. Sobald richtig
installiert ist, löten Sie die restlichen Stifte ein.
[ ] Bauen Sie den 20-Pol zweireihigen weiblichen Steckverbinder J8
nahe der vorderen linken Ecke der Platine ein. Wenden Sie die gleiche
Technik an, die Sie bei J6 hatten. Diese Buchse muss flach auf die
Platine gesetzt werden.
[ ] Installiere den 36 Pol zweireihigen weiblichen Verbinder J7 auf die
gleiche Weise.
Seite 38
[ ] Bauen Sie einen 20-Pol -männlichen rechtwinkligen Steckverbinder
P1 am Platinenboden ein (Fig. 6-5), löten aber P1 noch nicht ein.
Schauen Sie auf Fig. 3-3 wegen der richtigen Platzierung. Die kurzen
Enden der gebogenen Stifte werden in die Löcher eingeführt, und die
langen Enden müssen parallel zur Platine liegen.
Bevor Sie mit U1 umgehen, berühren Sie eine blanke geerdete
metallische Fläche oder legen Sie das ESD Armband an
[. ] Bauen Sie den I/O-Kontroller U1 (PIC16C72 oder 16P872) in seinen
Sockel (nahe der Platinenmitte) ein. Achten Sie darauf das gekerbte oder
mit Punkt gezeichnete Ende von U1 mit dem gekerbten Ende des
Sockels (nach links) übereinstimmt. Vergewissern Sie sich, dass U1 so
tief im Sockel sitzt, wie das geht, und dass keiner seiner Stifte gebogen
ist. Anm.: Das Revisions-Etikett ist möglicherweise nicht in der gleichen
Richtung orientiert, wie der am IC aufgedruckte Text. Mit der Kerbe
oder dem Punkt identifizieren Sie das Pin 1-Ende.Sichtkontrolle
[ ] prüfen Sie die HF-Platine sorgfältig auf nicht gelöteten Stifte (Pins),
Lötbrücken und kalte Lötstellen.
Figure 6-5
[ ] Löten Sie die zwei Endstifte von P1.
[ ] Schauen Sie genau auf P1, um sicherzustellen, dass dessen
Plastikstütze soweit es geht nach unten gedrückt ist, und dass die Stifte
parallel zur Platine liegen. Ist das nicht so, dann heizen Sie die gelöteten
Enden wieder auf, während Sie diese auf ihren Platz drücken. Ist der
ordnungsgemäße Sitz gegeben, löten Sie die restlichen Stifte ein.
[ ] Links und rechts vom I/O-Kontroller U1 finden Sie zwei kurze
Jumper mit der Aufschrift ”GND” (Erde) (an der Oberseite der Platine).
Setzen Sie U-förmige Erdungsjumper von ¾ Zoll (19 mm) an diesen
Plätzen ein, wie Sie es auf der Steuerplatine und der Frontplattenplatine
taten. Verwenden Sie abgelegte Bauteil-Zuleitungen.
[ ] Am Platinenboden finden Sie zwei zusätzliche Erdungsjumper,
einen nahe der Mitte und den anderen nahe dem hinteren Rand.
Installieren Sie U-förmige Erdungsjumper an diesen zwei Plätzen.
[ ] Stellen Sie den Schalter S1 auf der HF-Platine auf “OFF“ ( ”OFF” =
aus. Schalter Stellung außen = ”aus”, innen= ”ein).
Führen Sie folgende Widerstandsmessungen durch.
Seite 39
Beim Arbeiten mit den Seitenplatten in den folgenden Schritten,
bringen Sie ein weiches Tuch oder ein Stück Karton auf Ihre
Werkfläche, um die Farbe zu schützen.
[ ] Suchen Sie die zwei Seitenplatten hervor. Entfernen Sie jegliches
Abdeckband von den Platten, wozu Sie die gleiche Technik anwenden,
die im Frontplatten-Kapitel beschrieben ist. Achten, Sie darauf, dass die
Außenflächen nicht verkratzt werden.
[ ] Ordnen Sie die zwei Seitenplatten an, wie in Fig. 6-6 zu sehen. Sie
stehen spiegelbildlich zueinander. Die im nächsten Schritt
anzubringenden 2D-Befestiger kommen blanken Stellen der
Innenflächen. Bem. Größe und Form der freien Flächen können variieren
Die Bohrungen mit
dem größeren
Abstand weg von
der Seitenwand
Figure 6-7
[ ] Installieren Sie zwei 2-D-Befestiger an jeder Seitenplatte an den in
Fig.6-6 angedeuteten Plätzen. Mit einer Chassisschraube halten Sie
jeden Befestiger an der Seitenplatte (siehe Fig. 6-7). Die zwei
unbenutzten Löcher an jedem sind unsymmetrisch weg von der
Seitenwand versetzt.
Figure 6-7
Seite 40
Da sich das Chassis des K2 aus einer Anzahl einzelner Platten
und Befestiger zusammensetzt, werden Sie womöglich die
Befestiger lösen und sie während des Zusammenbaus ein- oder
zweimal neujustieren müssen.
[ ] Befestigen Sie die Seitenplatten an der HF-Platine, wozu Sie 2
Chassisschrauben pro Seitenplatte nehmen. Die Seitenplatten werden an
die 2-D-Befestiger angebracht, die sich bereits am Platz auf der HFPlatine befinden. Die Fig. 6-8 zeigt den ungefähren Platz der 2
Schrauben, die zum Festmachen der rechten Seitenplatte genommen
werden.
[ ] Suchen Sie den Kippständer heraus, der in dem Bauteilbeutel
MISCELLANEOUS (Verschiedenes) zu finden ist. Er weist drei Teile
auf: Zwei ovale Füße und einen Kippbügel (Fig. 6-9). Anm.: Die zum
Halten des Kippbügels am Platz verwendeten Schrauben sind nicht vom
schwarz beschichteten Typ. Es sind Standard-Stahl/Zink- beschichtete
Schrauben der Länge 7/16 Zoll (11 mm), so dass Sie diese nicht mit den
schwarzen Schrauben von 3/8 Zoll (9,5 mm) oder ½ Zoll (12 mm)
verwechseln sollten.
[ ] Entfernen Sie alle Abdeckbänder vom Bodendeckel.
[ ] Jeder ovale Fuß weist eine Kerbe auf, in die sich der Bügel einsetzen
lässt. Bauen Sie einen der ovalen Füße am Bodendeckel ein, wozu Sie
zwei 4-40-Schrauben von 7/16 Zoll (11 mm), sowie Sicherheitsscheiben
Nr.4 und 4-40-Muttern nehmen. Die Kerbe im Fuß sollte nach innen
zeigen (in Richtung des anderen Fußes).
[ ] Setzen Sie den Kippbügel ein, danach den zweiten ovalen Fuß. Der
Bügel ist fest zwischen die zwei Füße einzudrücken. Es kann nötig sein,
dass Sie die Positionen der Füße leicht justieren müssen, bevor Sie das
Befestigungsmaterial anziehen. Anm: Der Einbau geht „sehr stramm“,
ein Packriemen zur straff ziehen ist sehr hilfreich. Das Bodenblech biegt
sich leicht durch, das ist normal.
[ ] Achten Sie darauf, dass die zwei Füße sich genau im gleichen
Abstand vom Vorderrand des unteren Deckels befinden.
Figure 6-8
Figure 6-9
[ ] Drehen Sie den HF-Platine/Seitenplatten-Aufbau auf den Kopf.,
Schauen Sie nach irgendwelchen unbeschnittenen Bauteil-Zuleitungen
am Boden der Leiterplatte.
[ ]. Platzieren Sie den Bodendeckel wie in Fig. 6-10 zu sehen, und
machen Sie ihn mit 6 Chassisschrauben fest. Anm.: Der Kühlkörper und
die hinteren Füße werden erst im Teil III installiert, wenn der Sender
zusammengebaut wird.
[ ] Den ganzen Aufbau haben Sie noch auf dem Kopf stehend oder er
ruht auf einer Seitenplatte, und nun stecken Sie die montierte Frontplatte
in die HF-Platine (Fig. 6-10). Justieren Sie den Aufbau so, dass der
Steckverbinder J1 am Boden der Frontplattenplatine in den P1 am Boden
der HF-Platine passt. Der Pfeil in Fig. 6-10 zeigt den ungefähren Platz
auf der HF-Platine.
[ ] Ist die Frontplatten einmal am Platz, sollte die Kopfhörerbuchse (auf
der HF-Platine) gerade mit der Frontplatte in Ebene liegen. Die kleinen
Gummipolster in den oberen Ecken der Frontplattenplatine sollten
gerade die 2-D-Befestiger auf der HF-Platine berühren. Ist das nicht der
Fall, muss die Frontplatte weiter hinein geschoben werden.
[ ] Befestigen Sie die Frontplatte mit 4 Chassisschrauben an den
Seitenplatten und an der HF-Platine. (Sehen Sie sich die Fotos im
Anhang D an.) Es kann sein, dass Sie leichte Justierungen an den 2-DBefestigern am oberen Rand vornehmen müssen.
Seite 41
Seite 42
Figure 6-10
[ ] Stecken Sie die Steuerplatine in die HF-Platine ein, wobei die
Bauteilseite der Steuerplatine nach hinten schaut. (Schauen Sie sich die
Fotos im Anhang D an.) Alle drei Steckverbinder an der Steuerplatine
müssen mit allen Stiften in Linie zu den drei Steckverbindern auf der
HF-Platine sein.
Steuerplatine finden. Stecken Sie den Imbus- Schlüssel in dieses Loch,
lassen dann das Knie des Schlüssels auf dem nahen Schraubenkopf
ruhen. Heben Sie die Platine mit dem Schlüssel an, wobei Sie die Platine
oben nach außen führen.
[ ] Haben Sie einmal die Herausziehtechnik für die Steuerplatine, die
oben beschrieben wurde, versucht, stecken Sie die Steuerplatine zurück
ein, für die folgenden Tests.
[ ] Achten Sie darauf, dass die Steuerplatine soweit
hinabgedrückt wird, wie es geht; sie sollte flach an der HF-Platine
entlang ihrer ganzen Kante anliegen, wobei alle drei
Steckverbinder ordnungsgemäß eingesteckt sind
Falls sich die Steuerplatine nicht leicht einstecken lässt, haben Sie
möglicherweise einen oder mehr Steckverbinder nicht richtig installiert.
[ ] Mit dem langen (Inbus-)-Schlüssel kann die Steuerplatine
herausgezogen werden (Fig. 6-11). Links von J7 auf der HF-Platine
werden Sie die Aufschrift ”LIFT” nahe einem Loch an der Basis der
[ ] Mit 2 Chassisschrauben machen Sie die Frontplattenplatine und die
Steuerplatine miteinander fest (Fig. 6-12), Anm.: Es kann sein, dass die
obere linke und rechte Ecke der Steuerplatine die 2-D-Befestiger
berühren, oder es kann da ein kleiner Zwischenraum sein.
Figure 6-12
[ ] Drücken Sie die schwarze Tastenkappe auf den Kolben von S1, bis
er an seinen Platz einschnappt. Probieren Sie die Funktion von S1 aus (
drücken EIN, drücken AUS). Belassen Sie den Schalter in der AUSStellung (draußen).
Abgleich und Test Teil 1
In diesem Kapitel werden Sie die meisten Schaltkreise auf der
Steuerplatine und auf der Frontplatte testen. Zwischendurch werden Sie
mit dem grundlegenden Betrieb des K2 vertraut werden, einschließlich
des Gebrauchs der Frontplattenschalter, des Display und des Menüs.
[ ] Bevor Sie mit dem anfänglichen Test weitermachen, gehen Sie zur
ersten Seite des Kapitels Betrieb in diesem Handbuch um mit der
Anordnung der Frontplatte des K2 vertraut zu werden. Schalten Sie zu
diesem Zeitpunkt nicht den Strom zum K2 ein.
Die Regel von Antippen/Halten
Jeder der Druckknopfschalter an der Frontplatte hat zwei Funktionen,
wovon die eine mit einem Antippen (kurzen Drücken) aktiviert wird,
und die andere durch ein Halten (langes Drücken, etwa ½ Sekunde). Die
obere Aufschrift auf jedem Schalter zeigt die Funktion des Antippens
(TAP) in weißen Buchstaben, und die untere Aufschrift zeigt die
Funktion Halten (HOLD) in gelber Schrift. Um das im Text zu
unterstreichen, nehmen wir zwei verschiedene Schreibstile zum
TAP und HOLD .
Identifizieren der Schalter:TAP
Initialisierungstest
Falls irgendein Test- oder Abgleichschritt fehl geht, sehen Sie im
Kapitel Fehlersuche nach (Anhang E).
[ ] Stellen Sie die Bedienungsorgane an der Frontplatte wie folgt ein:
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AF GAIN:
Mitte (12 Uhr) (NF-Regler)
RF GAIN:
Maximum (im Uhrzeigersinn) (HF-Regler)
KEYER:
Mitte (Taste)
POWER:
Minimum (im Gegenuhrzeigersinn) (Leistung)
RIT:
Mitte (der RIT Einstellknopf rechts unten )
[ ] Suchen Sie P7 auf der Steuerplatine auf. Eine Kurzschlussbrücke
sollte auf die 2 Pins von P7 nahest dem Etikett „P7“ gesetzt werden.
[ ] Für die übrigen Test- und Abgleichschritte brauchen Sie ein gut
geregeltes Netzteil für 12-14 V oder eine Batterie. Eine Stromversorgung
bemessen für 300 mA oder mehr an Ausgangsstrom reicht für die Tests
in den Teilen I und II aus, jedoch werden für die Sendertests im Teil III
höhere Ströme (3-3,5A) benötigt.
[ ] Falls Ihr Stromversorgungsteil oder die Batterie nicht bereits einen
Stecker hat, der in die Strombuchse J3 passt, nehmen Sie den
mitgelieferten Hohlklinkenstecker und stellen ein geeignetes
Stromspeisekabel her. Die Mittenleitung des Steckers ist plus (+).
[ ] Achten Sie darauf, dass der K2 ausgeschaltet ist (Netzschalter
S1 AUS). Stecken Sie Ihr Netzteil oder die Batterie an J3 an der
Rückwand.
[ ] Falten Sie den Kippständer heraus, um den Betrachtungswinkel zu
verbessern.
Falls Sie Rauch sehen oder riechen, wenn Sie den K2 zum ersten Mal
einschalten, schalten Sie den Strom aus und trennen sofort die
Stromversorgung ab. Normalerweise sollten Sie die Relais hören, wie sie
vom I/O-Kontroller rückgesetzt werden. Als nächstes wird der Speicher
der nichtflüchtigen Konfiguration (EEPROM) initiiert. Dieser Vorgang
braucht etwa 10 Sekunden. Während dieser Zeitspanne sollten Sie INFO
201 auf dem LCD sehen. Anzeigen dieser Art werden als ”INFOMeldungen” betrachtet, und dienen dazu Sie vor möglichen Problemen
zu warnen. In diesem Falle ist die Info-Meldung nur eine Erinnerung
daran, dass das EEPROM initiiert worden ist.
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[ ] Schalten Sie den K2 mittels S1 ein. Nach etwa 10 Sekunden sollten
Sie die default- Frequenzanzeige des K2 für 40 m sehen: 7100.00 c. Der
Buchstabe c bedeutet Modus CW. Der Melder für VFO A wird auch
eingeschaltet. (Falls Sie irgendwelche anderen INFO- Meldungen sehen,
oder das Display nicht anzeigt, schauen Sie im Abschnitt Fehlersuche
nach.)
[ ] Schalten Sie den K2 aus und warten ein paar Sekunden, schalten ihn
dann wieder ein. Das Display sollte nun etwa 2 Sekunden lang
ELECRAFT anzeigen, gefolgt von der Frequenzanzeige. Da jetzt der
EEPROM initiiert ist, ist dieses die Anzeige, die Sie immer beim
Stromeinschalten sehen müssten. Anm.: Das ”R” und das ”T” in
”ELECRAFT” erscheint in kleinen Buchstaben – wegen der
Beschränkung bei den 7-Segment-LCD-Zeichen.
[ ] Tippen Sie den DISPLAY Knopf einmal an, um das Spannungs-/
Strom-Display zu wählen. Das Display sollte nun so etwas ähnliches
zeigen wie:
E1 2 . 0 i 0 . 0 8
Das würde anzeigen, dass die Spannung der Stromversorgung (E) etwa
12,0 Volt beträgt, und der Versorgungsstrom (I) etwa 60-80 mA.
Drehgeber Test
[ ] Tippen Sie an den Schalter DISPLAY
DISPLAY, um zum Frequenzdisplay
zurückzukehren.
[ ] Drehen Sie den VFO- Knopf in beide Richtungen und stellen fest,
dass sich die angezeigte Frequenz dementsprechend ändert.
[ ] Tippen Sie den Knopf RATE rechts am Drehknopf, um die
Abstimmgeschwindigkeit zu wechseln, und wiederholen Sie den VFOTest bei jedem Geschwindigkeitswert.
Relais Test
[ ] Tippen Sie an den Knopf BAND+
BAND+. Sie sollten den Bandwechsel
zum nächst höheren Band sehen. Zur gleichen Zeit werden Sie ein oder
mehr Relais hören.
[ ] Tippen Sie an den Knopf BAND+ noch siebenmal mehr, um zu
testen, ob Sie das Umschalten der Relais bei jedem Bandwechsel hören.
Bemerkung: 160m und 60m erscheinen an dieser Stelle nicht, da die
Optionen noch nicht installiert sind.
7Der Messwert der Versorgungsspannung wird einen kleinen Spannungsabfall an D10, das ist
die Schutzdiode gegen Falschpolung, wiedergeben, was typischerweise 0,2 V bei Empfang und
0,3 V bei Senden sind. Die Genauigkeit beider Messwerte, für Strom und Spannung, ist etwa
+5%
[ ] Tippen Sie den PRE/ATT Schalter drei mal, Sie sollten die Relais
schalten hören.
Zusammenbau des HF Tastkopfes
Das Schalterabstandswerkzeug, benutzt bei der Frontplatte, kann nun als
Platine für die HF-Sonde benutzt werden. Alle Teile für die Sonde
(Tastkopf), einschließlich einer Krokodilklemme, 2 Fuß Koax RG174,
und Bananenstecker für ein DMM, sind beim Bausatz dabei.
Sie können die Sonde jederzeit zusammenbauen, nach den Anleitungen
auf Seite 9 des Anhangs E.
Voltmeter Probe Assembly
Wenn Sie kein DMM (Digital Multimeter) besitzen können sie den
weiter unten gezeigten einfachen Spannungstastkopf in Zusammenarbeit
mir dem internen Voltmeter des K2 benutzen, Die Crimp PINs und das
Steckergehäuse befinden sich in der MISCELLANEOUS Bauteiletüte.
[ ] Bauen Sie den
Spannungstastkopf
zusammen, wie in Fig. 613 dargestellt, wozu Sie
grün isolierten Schaltdraht
nehmen. Ein Erdanschluss
wird nicht gebraucht, weil
Sie die Spannungen im
Innern des K2 messen. .
Seite 45
[ ] Stecken Sie den Spannungstastkopf in P5 auf der Steuerplatine. Die
Sonde ist derart auszurichten, dass der Schaltdraht an die (+) Seite von
P5 angeschlossen ist.
[ ] Stellen Sie die Spannungswahl Brücke P7 (Jumper) auf der
Steuerplatine in Richtung P5. Wählen Sie mit dem Schalter DISPLAY
den Modus Spannungs-/Strom-Anzeige. Der Spannungsmesswert auf
dem LCD sollte auf 00.0 gehen.
[ ] Um den Spannungstastkopf zu erproben, berühren Sie mit dem
verzinnten Ende des Schaltdrahts den Stift 1 des I/O-Kontrollers U1
(HF-Platine). Die auf dem LCD angezeigte Spannung sollte ungefähr 6
V sein.
[ ] Bringen Sie die Spannungswahlbrücke zurück in die Stellung ”12
V”.
Anm.: Trennen Sie die Spannungssonde immer ab, wenn sie nicht
gebraucht wird. Sie sollten den Tastkopf (die Sonde) während des
Normalbetriebs nicht innerhalb des K2 angeschlossen belassen, da er
Kurzschlüsse oder unerwünschte Geräuschaufnahme verursachen kann
Tippen Sie erneut an den Knopf M E N U
U, und Sie werden zur Frequenz
oder zum Spannungs-/Strom-Display rückkehren, was davon abhängt,
welcher Display-Modus gewählt wurde, als Sie das Menü eingaben.
Tippen Sie erneut an M E N U
U, um in den Menü Modus zu gelangen.
Drehen Sie nun am VFO- Knopf, und Sie werden die anderen
Menüeingaben und deren Parameter vorbeiwandern sehen. (Sie können
auch an die Knöpfe BAND+ oder BAND- tippen, um die
Menüeingaben zu durchwandern.) Lassen Sie das Menü durchwandern,
bis Sie sehen:
INP HAND.
Mit dieser Menüeingabe wird die Tasteingabe ausgewählt. HAND
bedeutet, dass die Tastenbuchse für eine Handtaste oder eine Außentaste
konfiguriert ist. Drücken und halten Sie den Knopf EDIT ½ Sekunde
lang, um die Funktion EDIT zu aktivieren. (Denken Sie an die Regel
TAP/HOLD: Wenn Sie einen Knopf gedrückt halten (HOLD), so
aktivieren Sie diejenige Funktion, die von der unteren Aufschrift auf
dem Schalter angedeutet ist. Das Display sollte nun zeigen:
INP HAND
Menü Tutorial
Es folgt eine kurze Einweisung in das K2 Menü Sie finden eine
komplette Liste aller Menüfunktionen in der Sektion „Betrieb“
Tippen Sie an den Knopf M E N U am K2. Es wird die erste Menüeingabe
angezeigt werden:
ST L 040
Das ist die Menüeingabe für den Pegel des Mithörtons. 040 ist der
zugehörige Parameter, in diesem Falle die Einstellung der Lautstärke des
Nebentons. Die Unterstreichung unter ST L weist darauf hin, dass dieser
Teil durch Drehen des VFO-Knopfes zu verändern ist.
Beachten Sie, dass die Unterstreichlinie zum Parameter (HAND)
gegangen ist. Das sagt Ihnen, dass Sie sich im Modus EDIT befinden,
und dass ein Drehen des VFO Knopfes nun den Parameter für die
gegenwärtige Menüeingabe ändert. Sie können den Parameter auch
mittels BAND+ und BAND- ändern.
Drehen Sie nun am VFO- Knopf und schauen sich die verschiedenen
Tasteingabe-Wahlmöglichkeiten an. PDLn und PDLr konfigurieren die
Tastenbuchse für einen keyer paddle (Tastenhebel), der entweder für das
normale Arbeiten (linkes Paddle = Punkt) oder das umgekehrte Arbeiten
(linkes Paddle = Strich) verdrahtet ist.
Seite 46
Tippen Sie erneut an den Knopf M E N U , um den Modus EDIT zu
verlassen. Die Unterstreichlinie sollte zur Menüeingabe zurückkehren.
Benutzen der Kalibrier Funktion
Durchlaufen Sie das Menü, bis Sie CAL OFF sehen. Das ist der
Eingabepunkt in das Kalibrier-Untermenü, das Sie beim Abgleich
benutzen werden
Geben Sie in den EDIT Modus in dem Sie EDIT halten, wie
vorher, und die Unterstreichlinie zum Parameter OFF schieben. Danach
drehen Sie am VFO- Knopf, um die verschiedenen Funktionen CAL zu
sehen, einschließlich FCTR (Frequenzzähler), CUR , (Sendestrom
Begrenzung) tPA (KPA100 Temp Kalibrierung) S HI/S LO (S-MeterKalibrierung), FIL (Quarzfilter-Konfiguration), und PLL (VFOKalibrierung).
Haben Sie einmal eine Funktion CAL gewählt, aktiviert man mit dem
Halten von EDIT die Funktion. Die gewählte Funktion CAL
bleibt aktiv, bis Sie erneut M E N U antippen, was Sie zum Menü
zurückführt. Mit einem weiteren Antippen von M E N U kehren Sie zum
normalen K2-Display zurück.
Zerschneiden Sie die Schirmung nicht.
[ ] Trennen Sie die Schirmungs-Litze vom Mittenleiter an beiden Enden
weg. Entfernen Sie ¼ Zoll ( 6 mm) Isolierung von jedem Mittenleiter.
An einem Ende schneiden Sie die Litze ganz am Koaxmantel weg (ein
Erdanschluss wird für Frequenzmessungen nicht benötigt). Die Litze ist
am anderen Ende in ein feines Bündel zu verdrillen.
[ ] Löten Sie Crimpstifte auf den Mittenleiter und die Schirmung am
Gehäuse-Ende des Kabels. Löten Sie schnell, damit die Hitze nicht den
Mittenleiter des Koax schmilzt und einen Kurzschluss Schirmung auf
den Mittenleiter macht. Setzen Sie die Stifte in das Crimpgehäuse, wie
in Fig.6-14 zu sehen. Sie müssen einschnappen. Jeder Crimpstift hat
einen kleinen Ansatz hinten, der in ein Loch im Gehäuse einklinkt.
[ ] Verkürzen Sie die Zuleitungen des 10 pF- Kondensators auf ¼ Zoll (
Im folgenden Kapitel werden Sie die Funktion CAL FCTR
(Frequenzzähler) aktivieren. Für jetzt tippen Sie nur M E N U ein-oder
zweimal, um zum normalen Display zurückzukehren
Zähler Tastkopf Zusammenbau
[ ] In dem mit MISCELLANEOUS beschrifteten Beutel finden Sie die
Komponenten für die Frequenzzählersonde (Fig. 6-14). Diese Bauteile
enthalten einen 10 pF- Kondensator (Axial), zwei Crimp-Stifte, ein 2Stift-Gehäuse, sowie einen 1-Stift-männlichen Stecker (Sondenspitze).
[ ] Schneiden Sie ein 7 Zoll (18 cm) langes Kabel RG-174 zu, und
entfernen vorsichtig ½ Zoll (13 mm) des Koaxmantels von jedem Ende.
6 mm). Löten Sie ein Ende an den Mittenleiter des Koaxkabels.
[ ] Löten Sie die Sondenspitze an das andere Ende des 10 pFKondensators.
[ ] Schieben Sie ein 1 Zoll ( 2,5 cm) langes Stück Schrumpfschlauch
auf die Sondenspitzenkomponenten und lassen das Stück mittels eines
Heizers schrumpfen. (Falls Sie kein solches Heizwerkzeug haben,
nehmen Sie einen Lötkolben, vermeiden aber ein Schmelzen des
Schrumpfschlauches.
[ ] Fügen Sie ein zweites identisches Stück Schrumpfschlauch oben
über das erste, schrumpfen es dann. Dadurch wird der Aufbau gestärkt.
[ ] Stecken Sie den Frequenzzähler Tastkopf in P6, die sich am weit
linken Ende der Steuerplatine befindet (von vorn vom Transceiver aus
gesehen). Der Stecker kann nur auf eine Weise eingesteckt werden.
[ ] Schalten Sie den K2 ein und tippen an MENU , um das Menü
hochzufahren, wandern dann zur Menüeingabe CAL. Halten Sie
EDIT gedrückt, durchwandern dann den Parameter CAL, bis das
Display zeigt CAL FCTR. Halten Sie erneut EDIT , um die
Frequenzzählerfunktion des Untermenüs CAL zu aktivieren. Das LCD
sollte nun 00000.00 anzeigen (die Frequenzzählerschaltung ist
empfindlich, so dass sie ein Streusignal auffangen und auf dem Display
anzeigen kann.)
[ ] Um den Zähler zu erproben, können Sie die Frequenz des 4 MHzOszillators auf der Steuerplatine messen. Berühren Sie mit der ZählerTastkopfspitze die linke Seite des Trimmerkondensators C22, der sich
direkt unter dem Mikroprozessor 18C452 aufhält. Das LCD müsste nun
4000.00 +/- 20 Hz anzeigen *
[ ] Entferne den Tastkopf wieder
NF Verstärker und Tongenerator Test
[ ] Stecken Sie einen Stereo oder Mono Kopfhörer mit niedriger
Impedanz (4 bis 32 Ohm ein.
[ ] Tippen Sie an M E N U und wandern zur Menüeingabe für den
Mithörton (ST L). Halten Sie EDIT gedrückt, um den Mithörton in
Betrieb zu nehmen. Nun sollten Sie einen sauberen Ton von 600 Hz
vernehmen. Mit dem Drehen am VFO- Knopf sollte die Lautstärke
geändert werden können.
[ ] Beachten Sie, dass ein Drehen am Regler AF GAIN die Lautstärke
des Mithörtons nicht beeinflusst. Der Mithörton wird in den NFVerstärker hinter dem Lautstärkeregler injiziert, so dass die AF GAIN
nur die Empfänger-Lautstärke regelt.
*) Das ist kein gültiger Hinweis, wie gut der 4 MHz-Oszillator kalibriert ist, weil dieser Oszi als
die Referenz für den Frequenzzähler selber benutzt wird. Zu Einzelheiten über das Kalibrieren
des Frequenzzählers schauen Sie zum Kapitel Betrieb unter fortschrittliche
Betriebseigenschaften.
Seite 47
[ ] Tippen Sie an M E N U
U, um den Mithörton auszuschalten, wandern
dann hinauf zur Menüeingabe für Tonhöhe des Nebentons (ST P), wozu
Sie den VFO- Knopf nehmen oder an den Knopf BAND+ tippen. Das
Display wird zeigen
STP0.60
Das gibt an, daß die Höhe des Mithörtons auf 0.60 kHz (600 Hz) gestellt
ist. Halten Sie EDIT , um den Mithörton einzuschalten, und
drehen dann am VFO- Knopf. Die Mithörton-Höhe sollte sich ändern,
und die Tonhöhe der Anzeige entsprechen.
Keyer
In den folgenden Schritten werden Sie die Taste (keyer) testen (nur die
Erzeugung des NF-Tons). Das testet die Tastenbuchse, die
Geschwindigkeitsreglung, und die Potentiometeranzeigekreise,
einschließlich des A/D-Konverters auf dem Mikrokontroller.
[ ] Tippen Sie an M O D E , bis C am rechten Ende des LCD angezeigt
wird, das auf die Betriebsart CW umgeschaltet wurde.
[ ] Stecken Sie eine Morsetaste in die Tastenbuchse. Der Stecker muß
Stereo sein. Ein Monostecker wird den Sender ständig tasten. ( Ein
passender Stereostecker für die Tastenbuchse ist mit dem Bausatz
ausgeliefert worden.)
[ ] Unter Gebrauch der Menüeingabe INP richten Sie die Tasteneingabe
entweder auf PDLn oder PDLr ein, wie vorhergehend beschrieben
wurde.
[ ] Drehen Sie am Regler KEYER. Sobald Sie daran drehen, sollte das
Display die Tastgeschwindigkeit anzeigen (ungefähr 9 bis 50 wpm).
[ ] Indem Sie in die Kopfhörer lauschen, erproben Sie den Tastenhebel,
um festzustellen, ob Punkt und Strich arbeiten. Anm.: Es wird kein
Mithörton erzeugt, wenn die Betriebsart LSB oder USB ausgesucht sind
(L oder U).
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Einstellen der AGC Schwelle
[ ] Achten Sie darauf, dass der Knopf RF GAIN ganz im Uhrzeigersinn
gedreht ist.
[ ] Suchen Sie das Poti R1 auf der Steuerplatine auf (rechte Seite, wie
von vorn vom K2 gesehen).
[ ] Stellen Sie Ihr DMM auf Volt DC (Gleichspannung). Schließen Sie
die (-)Leitung des DMM an einen der Erdungsjumper oder an
Chassiserde an des K2 an.
[ ] Gehen Sie mit der (+) Leitung an Pin 5 von U2 auf der
Steuerplatine. (U2 sitzt dicht über dem Trimmer R1, Pin 5 ist der Pin
nahest Diode D1.)
[ ] Justieren Sie R1 auf eine Anzeige von 3,80 V am DMM. Das ist der
vorgeschlagene Einstellwert, kann aber später individuell einjustiert
werden.
Das S-Meter muss jedes mal beim Wechseln des Setzwerts der
AGC- Schwelle neu abgeglichen werden. Der S-MeterAbgleich wird in den folgenden Schritten behandelt
S-Meter Kalibrierung
[ ] Mittels des Menüs wählen Sie die Funktion CAL S LO (S-MeterNull). Aktivieren Sie diese, wozu Sie EDIT ein zweites Mal
halten.
[ ] Drehen Sie am VFO- Knopf, bis Sie nur das am weitesten links
liegende Segment des LED-Balkenzeigers erleuchtet sehen. Dann drehen
Sie den Knopf ein wenig mehr im Uhrzeigersinn, bis diese LED gerade
ausgeht.
[ ] Verlassen Sie die Funktion CAL S LO durch Antippen von M E N U
U.
Gehen Sie erneut ins Menü und wählen CAL S HI (VollausschlagEmpfindlichkeit des S-Meters).
[ ] Drehen Sie den Regler RF GAIN ganz gegen den Uhrzeigersinn
(minimale Verstärkung). Justieren Sie den VFO- Knopf, bis Sie das
Segment 9 des Balkenzeigers erleuchtet sehen, drehen dann vorsichtig
weiter gegen den Uhrzeigersinn, bis das Segment 10 gerade angeht (das
am weitesten rechts liegende Segment).
[ ] Drehen Sie den Regler RF GAIN zurück auf seine Position ganz im
Uhrzeigersinn. Und verlassen Sie die Funktion CAL S HI durch
Antippen von M E N U
U.
Wenn Sie einen Elecraft XG1 Testgenerator oder eine andere kalibrierte
Signalquelle haben, können Sie eine weitergehende Kalibrierung
durchführen.(siehe S. 90)
Bargraph Strom Test
In den Folgeschritten werden Sie die Strommessschaltung erproben,
indem Sie die Balkenzeiger- LEDs zum Einrichten einer bekannten
Stromaufnahme benützen
[ ] Geben Sie das Menü ein und stellen fest, ob GRPH (LEDBalkenzeiger-Modus) auf DOT und nicht auf BAR oder OFF gestellt
ist.
[ ] Stellen Sie den Regler RF GAIN auf minimale Verstärkung. Das
Segment 10 des LED-Balkenzeigers sollte nun leuchten, falls Sie die SMeter-Justage vorgenommen haben, wie oben beschrieben.
[ ] Mittels des Menüs wählen Sie die Menüeingabe LCD. Wechseln Sie
den Parameter von NITE (=Nacht) auf DAY (=Tag). An dieser Stelle
werden Sie sehen, wie die LCD-Hintergrundbeleuchtung ausschaltet,
und das Segment 10 des LED-Balkenzeigers viel heller wird.
[ ] Gehen Sie aus dem Menü hinaus, und tippen Sie an DISPLAY, um
auf den Modus Spannung/Strom umzuschalten. Schreiben Sie die
Meßwerte von Spannung und Strom auf.
[ ] Mittels des Menüs wechseln Sie den Modus GRPH zu BAR. Nun
sollten alle 10 LED-Segmente leuchten.
[ ] Verlassen Sie das Menü und überprüfen den Strom. Er müßte jetzt
etwa 0,16 bis 0,18 A gößer sein.
[ ] Mit dem Menü wechseln Sie GRPH zurück zu DOT, und LCD
zurück zu NITE.
Die Kombination von LCD DAY und GRPH BAR kann zu einer
hohen Spitzenstromaufnahme bei Empfang führen. Bei Betrieb an
einer Batterie sollten DOT oder OFF benutzt werden, um Strom
zu sparen. Mehr Information zum Stromsparen finden Sie im Abschnitt
fortschrittliche Betriebseigenschaften.
Zusammenbau, Teil 2
In diesem Kapitel werden Sie die Bauteile für die Schaltungen von
Synthesizer und Empfänger installieren. Die meisten der einzusetzenden
Komponenten befinden sich auf der Vorderhälfte der Platine (siehe Fig.
6-1). Sobald alle Teile eingesetzt sind, werden individuelle Stufen
abgeglichen und getestet werden. Detaillierte Fehlersuchschritte finden
Sie im Kapitel Fehlersuche, falls Sie diese benötigen sollten (Anhang E).
Die beiliegende HF-Sonde wird sehr nützlich sein, falls Sie eine
Signalverfolgung machen müssen. Der Zusammenbau der HF-Sonde
(Tastkopf) beginnt auf Seite 9 des Anhangs E.
In manchen Schritten wird eine große Anzahl von Bauteilen installiert
werden, und dann als eine Gruppe gelötet. Sie sollten nach unverlöteten
Stiften (Pins) Ausschau halten, sobald Sie jede Gruppe abgeschlossen
haben. Eine sorgsame Prüfung wird später vorgenommen.
[ ] Entfernen Sie die Schrauben, die die Steuerplatine an der
Frontplattenplatine halten, stecken sodann die Steuerplatine ab. Um ein
Beschädigen irgendwelcher Bauteile der Steuerplatine zu vermeiden,
benützen Sie den langen ALLEN-(Imbus)schlüssel, wie im Teil I
beschrieben wurde.
[ ] Nehmen Sie den unteren Deckel ab ( 6 Schrauben).
[ ] Nehmen Sie die Schrauben aus dem Frontplattenaufbau heraus, und
ziehen diesen von der HF-Platine ab. Ziehen Sie diesen geradewegs vom
unteren Rand heraus, nahe der Paneelmitte. Das mag einfacher zu
machen sein, wenn der Transceiver auf seiner rechten Seite sitzt, so dass
Sie ihn mit einer Hand festhalten können, und mit der anderen ziehen
können.
[ ] Nehmen Sie die Seitenpaneele ab, wozu Sie die zwei Schrauben
entlang des unteren Rands jedes Paneels herausziehen.
[ ] Installieren Sie die folgenden ¼ W-Widerstände, wobei Sie diese so
ausrichten, daß sich das erste Band links befindet oder gegen die
Hinterseite der Platine. Die Widerstände sind in der Reihenfolge
verzeichnet, wie sie auf der HF-Leiterplatte erscheinen, wobei mit R9
gestartet wird (nahe dem linken Rand, etwa halbwegs nach hinten).
Anm.: Denken Sie daran, jede Zeile von Widerständen abzuschließen,
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bevor Sie zur nächsten Zeile gehen (d.h. installieren Sie R9, dann R16,
dann R10).
__ R9, 100 k (BRN-BLK-YEL)
__R16, 100 k (BRN-BLK-YEL)
__ R10, 470 (YEL-VIO-BRN)
__R31, 10k (BRN-BLK-ORG)
__ R32, 10 k (BRN-BLK-ORG)
__R33, 15 k (BRN-GRN-ORG)
__ R30, 120 (BRN-RED-BRN)
__R28, 27 k (RED-VIO-ORG)
__ R20, 270 (RED-VIO-BRN)
__R21, 100 k (BRN-BLK-YEL)
__ R22, 3.3 M (ORG-ORG-GRN)
__ R25, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__R24, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ R15, 33 (ORG-ORG-BLK)
__R14, 10 k (BRN-BLK-ORG)
__ R13, 10k (BRN-BLK-ORG)
__R12, 560 (GRN-BLU-BRN)
__R17, 100 k (BRN-BLK-YEL)
__R11, 560 (GRN-BLU-BRN)
__R5, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__R78, 22 (RED-RED-BLK)
__ R6, 100 (BRN-BLK-BRN)
__ R7, 68 (BLU-GRY-BLK)
__ R8, 100 (BRN-BLK-BRN)
__ R92, 33 (ORG-ORG-BLK)
__ R91, 820 (GRY-RED-BRN)
__ R93, 820 (GRY-RED-BRN)
__ R72, 470 (YEL-VIO-BRN)
__ R95, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ R96, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ R74, 47 (YEL-VIO-BLK)
__ R73, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ R97, 33 (ORG-ORG-BLK)
__ R80, 680 (BLU-GRY-BRN)
__ R81, 1.8 k (BRN-GRY-RED)
__ R79, 1.8 k (BRN-GRY-RED)
__R82, 18 (BRN-GRY-BLK)
__R101, 10 k (BRN-BLK-ORG)
__ R107,100 k (BRN-BLK-YEL)
__R111 5.6 k (GRN-BLU-RED)
__ R112, 22 (RED-RED-BLK)
__R90,470 (YEL-VIO-BRN)
__ R89,100 (BRN-BLK-BRN)
__R88,470 (YEL-VIO-BRN)
__ R84,18 (BRN-GRY-BLK)
__R85,150 (BRN-GRN-BRN)
__ R83, 4.7 Ohm (YEL-VIO-GLD)
[ ] Installieren Sie die Widerstandsnetzwerke. Beginnen Sie mit RP2, das sich
in der vorderen linken Ecke befindet. Gleichen Sie die pin 1-Markierung auf
jedem Widerstandsnetzwerk mit dem Pin 1-Ende seines Bauteil-Umrisses ab.
__RP2, 10 k, 8 pins (8A3.103G o. L83C103)
__ RP6, 100 k, 8 pins (8A3.104G)
__ RP4, 100 k, 6 pins (6A3.104G)
__ RP5, 100 k, 6 pins (6A3.104G)
NOTE: RP3 wird nicht eingesetzt. Die Thermistor LP wird in dieser Position
installiert, Beschreibung auf der nächsten Seite.
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[ ] Suche den PLL Upgrade kit, in dem die Thermistor- LP und all in
der Tabelle aufgeführten Bauteile enthalten sind.
[ ] Die übrig gebliebenen 8 Löcher am Ende der Platine dienen zur
Verbindung der LP mit den Löchern des Widerstandnetzwerkes RP3.
Löte in jedes der Löcher einen der vorbereitenden Drähte. Der größte
Teil des Drahtes muss an der Bauteile Seite herausschauen.
[ ] Biege auf der Bauteileseite alle Drähte um 90 Grad so dass sie
parallel zu LP liegen.
[ ] Finde die Position von RP3 nahe der linken Vorderseite bei U6.
Führe jeden der 8 Drähte durch das entsprechende Loch für RP3. Die
Bauteile sehen U6 und der Thermistor ist auf die Position von X1
gerichtet. (Siehe Figure 6-14a.)
[ ] Finde die Thermistor LP.Eine Seite ist mit THM und den Buchstaben
A-F markiert. Alle Bauteile warden auf dieser Seite montiert und auf der
anderen Seite gelötet.
[ ]Installiere die 1/8 Watt Widerstände RB, RC, RD, RE, and RF
entsprechend der Zeichnung auf der LP. Achte sorgfältig auf die
Farbkodierung. Nicht an den Anschlussdrähten zerren. Sie sind
empfindlich. Biege sie leicht nach außen.
[ ] Löte und kürze alle Widerstände.. Installiere Widerstand RA (33 k, 1/
4 watt). Löte und Trimme..
[ ] Suche den Thermistor (orange mit schw./braunen Streifen. Der
Thermistor ist empfindlich, vermeide unnötiges biegen und Zerren an
den Beinchen. Installiere ihn an der Pos. THM. (Er ist symmetrisch,
Einbaurichtung egal) Positioniere ihn direkt über der Leiterplatte, löte
und kürze die Beinchen.
[ ] Entferne die Isolation des grünen Drahtes auf einer Länge von 15cm.
Schneide den blanken Draht in 8 Stücke zu je 2cm.
Figure 6-14a
[ ] Wenn alle Drähte eingeführt sind, drücke die LP bis sie auf der HF
LP aufsitzt. Möglicherweise muss die LP ein wenig weg gebogen
werden.. damit die Lötstellen nicht den Kondensator C87 auf der HF
Platine berühren und die Bauteile nicht mit U6 kollidieren.
[ ] Stelle sicher, dass die LP in voller Länge auf der HF Platine aufliegt
und verlöte die 8 Verbindungsdrähte auf der Unterseite der HF Platine.
[ ] Untersuche den Bereich gründlich auf Kurzschlüsse zu nahe
gelegenen Bauteilen auf der HF Platine.
[ ] Suchen Sie alle kleinen Glaskörperdioden heraus. Sie müssten eine
Anzahl Dioden 1N4148 vorfinden und eine 1N5711, die in der Größe
ähnlich ist, aber unterschiedliche Markierungen haben sollte. Nehmen
Sie ein Stück Abdeckband, um die 1N5711 als ”D9, 1N5711” zu
kennzeichnen.
[ ] Installieren Sie die folgenden Dioden, die nahe dem Umriss des
Toroid Trafos T5 im Synthesizerbereich sitzen. Achten Sie darauf die
Dioden gemäß ihren Umrissen auszurichten.
__ D11, 1N4148
__ D13, 1N4148
__ D6, 1N4007
__ D7, 1N4007
[ ] Varaktordioden haben ein kleines Plastikgehäuse, wie ein Transistor
TO-92, jedoch nur mit 2 Zuleitungen. Sortieren Sie die Varaktordioden
in Gruppen: Typ MV209 und 1SV149. (Die Dioden 1SV149 sind mit
”V149” beschriftet und können eine rudimentäre Mittenzuleitung haben,
die knapp unter dem Gehäuse abgeschnitten wurde.) Der K2 wird nicht
richtig funktionieren, falls die Diodentypen vertauscht sind.
[ ] Installieren Sie die nachstehend aufgelisteten Dioden MV209. Die
flache Seite jeder Diode muss auf die flache Seite ihres Umrisses auf der
Leiterplatte passen. Die Dioden müssen ganz hinab auf die Platine
gedrückt werden, um eine Streusignalkopplung zu verhüten. Biegen Sie
die Zuleitungen leicht, um sie am Platz zu halten. D16 und D23 bis D26
befinden sich in der vorderen linken Ecke. D39 sitzt rechts von J7
(Steuerplatine).
__D16
__D23
__D24
__D25
__D26
__D_39
Anm.: Installieren Sie nicht D19 und D20. Diese werden mit der Option
K60XV geliefert, die erst nach Abgleichen und Testen des K2 zu
installieren ist.
[ ] Installieren Sie die Dioden vom Typ 1SV149 bei D37 und D38, nahe
dem Steckverbinder der SSB-Option. Halten Sie sie flach gegen die
Platine, ohne überschüssige Länge der Zuleitung.
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[ ] Installieren Sie die verbleibenden nachstehend angegebenen Dioden
1SV149, wobei Sie diese flach gegen die Platine halten, ohne
überschüssige Zuleitungslänge. D17, D21 und D22 befinden sich in der
vorderen linken Ecke. D29 bis D34 sitzen an der rechten Seite nahe dem
Quarzfilter.
__D17
__D21
__D22
__D29
__D30
__D31
__D32
__D33
__D34
[ ] Installieren Sie die Transistoren der Packung TO-92, die
nachstehend verzeichnet sind. Beginnen Sie mit Q17, nahe dem
mittleren linken Rand.
__Q17, 2N7000
__Q16,PN2222
__Q18,J310
__Q19,J310
__Q20, 2N7000
__Q24, J310
__Q25, PN2222
[ ] Bauen Sie Q21 (2N5109) ein, der nahe U1 in der Mitte der Platine
sitzt. Gleichen Sie den kleinen Ansatz am Gehäuse des Transistors mit
dem Ansatz am Umriss des Bauteils ab. Biegen Sie die Anschlussleitungen unten, um Q21 am Platz zu halten, und löten dann ein.
[ ] Installieren Sie Q22 (2N5109), der rechts von der Aufschrift
”ELECRAFT” sitzt. Achten Sie darauf, daß Q22 flach an der Platine
liegt, bevor Sie löten.
[ ] Drücken Sie sorgsam einen Stern-Kühlkörper vom Durchmesser ¾
Zoll (19 mm) und der Breite 0,25 Zoll (6,4 mm) auf Q22 auf. Der
Kühlkörper sollte den ganzen Weg hinab gedrückt werden, soweit er
geht, und ist so zu positionieren, dass er nicht die Bauteile rundum den
Transistor berührt. Der Kühlkörper ist zerbrechlich. Sie werden
womöglich den Kühlkörper etwas abspreizen müssen, wozu Sie einen
Bleistift oder eine Plastikdrahtmutter nehmen.
[ ] Installieren Sie Q12 (2N7000) rechts von Q22
[ ] Installieren Sie Q23 (2N7000), nahe der rechten Vorderseite der
Platine.
[ ] Installieren Sie C167 (0,001 µF, ”102”), nahe J11, das ist der
Steckverbinder für den SSB- Adapter. Die Zuleitungen an diesem
Kondensator sind so zu formen, dass sie zum Umriss auf der Platine
passen.
Seite 52
[ ] Sortieren Sie alle restlichen Kondensatoren nach ihrem Wert, um die
Möglichkeit von Zusammenbaufehlern im nächsten Schritt zu
verringern. Falls Sie wegen des Wertes irgendeines Kondensators
unsicher sind und kein Kapazitätsmessgerät besitzen, können die Bilder
in der Teileliste (Anhang A) helfen.
[ ] Setzen Sie die folgenden Kondensatoren ein, wobei Sie mit C86 in
der vorderen linken Ecke beginnen. Ganze Werte sind in pF und
Bruchteilwerte in µF.
__ C86, 0.1 (104)
__ C84, 120 (121)
__ C85, 120 (121)
__ C100, .001 (102) __ C95, .01 (103)
__ C96, 1 µF (105)
__ C71, 82 (82)
__ C72, 270 (271)
__ C73, 47(47)
__ C74, 20 (20)
__ C82, .001 (102) __ C80, .001 (102)
__ C81, .001 (102) __ C79, .001 (102) __ C59, 0.1 (104)
__ C38, .001(102)
__ C55, .01 (103)
__ C61, .01 (103)
__ C58, .01(103)
__ C65, 0.1 (104)
__ C54, .01 (103)
__ C68, 10 pF (10) __ C64, .001 (102) __ C67, 0.1(104)
__ C63, .01 (103)
__ C92, .022 (223) __ C94, 0.047(473)
__C89, .001 (102)
__C87, .01 (103)
__C175,.01 (103)
__ C62, .01 (103)
__ C154, 100 (101) __ C144, 100 (101)
__ C156, .047 (473) __ C158, .01 (103) __ C53, .01 (103)
__ C52, .01 (103)
__ C141, .01 (103) __ C57, .001 (102)
__ C146, .01 (103) __ C151, 0.1 (104) __ C145, .01 (103)
__ C153, 68 (68)
__ C155, .01 (103) __ C172, .01 (103)
__ C177, .022 (223) __ C174, 82 (82)
__ C173, 220 (221)
__ C178, 0.1 (104) __ C176, 0.1 (104) __ C165, .01 (103)
__ C169, 390 (391) __ C168, .01 (103) __ C160, .01 (103)
__ C159, .01 (103) __ C143, .01 (103) __ C142, .01 (103)
__ C163, .01 (103) __ C162, .047 (473) __ C164, .01 (103)
__ C170, .047 (473) __ C166, .047 (473) __ C179, 100 (101)
__ C182, 180 (181) __ C184, .01 (103) __ C185, 0.1 (104)
__ C181, .01 (103)
[ ] Installieren Sie die folgenden ICs, wobei Sie das gekerbte Ende
jedes IC mit der Kerbe auf seinem Bauteil-Umriss abgleichen. U6 sitzt
vorn links.
__ U6, LMC662
__ U5, LTC1451
__ U4, MC145170
__ U3, LT1252
__ U10, NE602
__ U9, LT1252
__ U11, NE602
Anm.: An Stelle des MC1350 im DIL8 Gehäuse wird jetzt ein ROHS
kompatible SMD Variante als U12 eingesetzt. Der Baustein befindet sich
vormontiert auf einer kleinen Platine die anstelle des DIL 8 IC eingebaut
wird.
[ ] Suchen Sie die SMT1A Platine und die zugehörigen beiden 4-PIN
Steckleisten heraus. Stecken Sie die 4-PIN Stecker in die Lötaugen der
SMT1A wie es auf dem Bild gezeigt wird.
[ ] Positionieren Sie die SMTA1 Platine in die Lötaugen für den
MC1350 U1 wie im Bild gezeigt wird. Achten Sie darauf das PIN 1 und
8 sich auf der Seite mit dem Nut befinden. (Bestückungsdruck RF board)
Die PINs dürfen nicht zu
lange erhitzt werden damit
der Plastikhalter nicht
beschädigt wird.
Löten Sie zuerst auf der Seite
der SMTA1A Platine und
dann auf der RF Platine.
Richten Sie die kleine Platine
möglichst sauber aus. Löten
Sie zuerst zwei diagonal
gegenüber stehende PINs und
erhitze diese erneut wenn
nachjustiert werden muss.
Löten Sie alle 8 PINs
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[ ] Setzen Sie U8 (78L05) ein, der über eine Plastik-TO-92-Packung
verfügt, wie ein Transistor. U8 sitzt nahe der vorderen linken Ecke der
Platine.
[ ] Die Options-Bypass-Jumper W5, W2 und W3 sitzen an der rechten
Seite der Platine, nahe dem Quarzfilter. Fertigen Sie diese Jumper aus
Bauteil-Zuleitungen an, oder entfernen die Isolierung von geeigneten
Längen grünen Schaltdrahts. Diese Jumper (=Brücken) sind so zu
formen, dass sie flach auf der Platine liegen, und sollten keine
benachbarten Bauteile berühren.
[ ] Die Testpunkte TP1, TP2 und TP3 sind runde, gelbe, Ein-PIN
weibliche Steckverbinder. TP1 und TP3 findet man im SynthesizerBereich der Platine. TP2 befindet sich nahe dem Steckverbinder J11 der
SSB-Option. Installieren und löten Sie alle drei Prüfpunkte
[ ] Bauen Sie die HF-Drossel RFC13 (100 µH, braun-schwarz-braun)
nahe der Mitte der Platine ein. Richten Sie das erste Farbband nach links
aus.
[ ] Installieren Sie den Empfangsmischer Z6 (TUF-1) unter der
Aufschrift ”ELECRAFT” in der Mitte der Platine. Achten Sie darauf,
dass Z6 in Linie mit seinem Bauteil- Umriss liegt, auch eben mit der
Platine, bevor Sie löten. ACHTUNG, die PINs sind unsymmetrisch,
nicht in der Mitte.
[ ] Installieren Sie die Elektrolytkondensatoren in der nachstehend
angegebenen Reihenfolge, wobei Sie mit C60 nahe der weitab linken
Kante beginnen. Führen Sie die Zuleitung (+) jedes Kondensators in das
Loch mit dem Symbol (+) ein.
__ C60, 100 µF
__ C93, 10 µF
__ C103, 220 µF
[ ] Suchen Sie auf der Unterseite der HF Platine U4 (MC145170, nahe
C90). An der durch das „X“ gekennzeichneten Stelle wurde in der Fabrik
die Leiterbahn von PIN 16/U4 zu C89 (auf der Oberseite) durchtrennt.
Figure 6-14 b (oben) Figure 6-14 c (unten)
[ ] Löte C91 (.001 µF, "102") an die beiden Lötpads wie in Figure 6-14c
gezeigt. Halte die Anschlüsse sehr kurz.
[ ] Löte C88 (68 pF, "68" or "680") zwischen die Pins 12 and 13 von
U4 wie oben zu sehen, halte die Anschlüsse sehr kurz..
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Finde die 100 µH RF, RFC15 ( braun Schwarz braun.) Anders als in der
englischen Baumappe beschrieben, wird meist eine normale SMCC
Drossel geliefert und nicht eine besonders kleine Bauform. Die Standard
Drossel lässt sich auf der rechten Seite am besten an einem Lötpad etwa
1cm oberhalb der gezeichneten Stelle an der gleichen Leiterbahn
anlöten.
Das ist nötig, um in einem späteren Schritt keine Probleme beim Einbau
von L33 zu bekommen.
[ ] Erden Sie die Gehäuse von X3 und X4. Die Erdungspunkte für X3
und X4 befinden sich links von den Quarzen.
[ ] Installieren Sie die 4,9136 MHz-Filterquarze bei X5 bis X11.
[ ] Löte RFC15 an die Lötpads wie oben gezeigt, halte die Anschlüsse
sehr kurz Überprüfe C88, C91 und RFC15 sehr genau, ihre Anschlüsse
dürfen mit keinem anderen Bauteil Kontakt haben.
[ ] Suchen Sie die auf der HF-Platine zu verwendenden Quarze auf:
12,096 MHz (1), 4,915 MHz für den BFO ( 2) und 4,915 MHz für die
Quarzfilter (7). Vermischen Sie die BFO- und Filterquarze, die
verschiedene Kennwerte haben, nicht.
[ ] Der Beutel mit 7 Filterquarzen sollte darauf eine geschriebene
Nummer haben. Registrieren Sie die Nummer hier: …………….
(Damit wird die getestete Frequenz identifiziert, und kann zum
Abgleichen des CW- Filters benutzt werden).
[ ] Installieren Sie den 12,096 MHz-Quarz , X1, unten links. Der Quarz
muss flach auf die Platine gesetzt werden, bevor gelötet wird ( es ist in
Ordnung, wenn man die Stifte biegt, um den Quarz an der Platine zu
halten). X2 wird nicht benutzt.
[ ] Links von X1 (entlang des Platinenrands) werden Sie einen
Lötpunkt (pad) zum Erden des Quarzgehäuses finden. Mit kurzen
Stücken blanken Drahts erden Sie den Quarz oben am Becher.
[ ] Installieren Sie die BFO- Quarze bei X3 und X4 (nahe J7). Wichtig:
Trimmen Sie die Zuleitungen von X3 und falten Sie sie vor dem Löten
auf der Unterseite der Leiterplatte flach gegen die Lötpads. Löten Sie mit
möglichst wenig Zinn damit die Lötstellen so flach wie möglich werden.
[ ] Erden Sie die Gehäuse von X5 und X6. Die Erdungs- Pads sind nahe
dort, wo sich die 2 Quarze treffen.
[ ] Eine spezielle Erdungstechnik wird für X7-X11 benötigt. Es gibt 2
Erdungs- Pads für jeden dieser Quarze, einen an jeder Seite. Nehmen Sie
blanke Drähte (insgesamt 10) zum Erden der Quarze, wie Sie das in
früheren Schritten taten, löten aber die Drähte nicht oben auf die
Quarze. Stattdessen müssen die Drähte an die Seiten der Quarze gelötet
werden, etwa ¼ Zoll (6 mm) nach oben von der Oberfläche der Platine.
Seien Sie sehr vorsichtig, dass Sie nicht die Quarze überhitzen.
Verwenden Sie einen temperaturgeregelten Lötkolben, und begrenzen
die Lötzeit auf etwa 3 s pro Lötung. In den folgenden Schritten werden
Sie mehrere Toroidinduktoren installieren. Nehmen Sie stets die in
jedem Schritt angegebene Anzahl von Windungen. Versuchen Sie nicht
die Windungen zu ändern, um auf die Induktivitätswerte zu kommen, die
in der Teileliste angegeben sind. (Anm. DL2FI: Hilfreich: Die zu lötende
Stelle am Quarz mit einem Glasfaserpinsel säubern!!)
[ ] Sortieren Sie die schwarzen und dunkelgrauen Toroidkerne in drei
Gruppen, um zu vermeiden, dass diese bei späteren Schritten fehl
identifiziert werden. Sie müssten haben: Acht FT37-43 Ferritkerne (3/8
Zoll; 9,5 mm); vier T44-10 Eisenpulverkerne (0,44 Zoll; 11 mm); und
einen FT-50-43 Ferritkern (0,5 Zoll; 12,7 mm). Die Ferritkerne sind
dunkelgrau; die T44-10-Kerne sind schwarz. NICHT verwechseln!!
[ ] Suchen Sie einen Ferrit- Toroidkern von 3/8 Zoll (9,5 mm) [Typ
FT37-43] heraus, wie oben beschrieben.
[ ] Suchen Sie den Bauteilumriss RFC14 auf der HF-Platine auf, nahe
der vorderen linken Ecke. Vergleichen Sie diese Bauteilskizze mit Fig. 615, die zwei Ansichten eines typischen Toroidinduktors zeigt. RFC14
wird vertikal montiert, wie an der rechten Seite der Zeichnung gezeigt
ist, wobei ein Draht oben links am Kern hinausführt, und der andere
unten rechts. Es befinden sich pads auf der Platine an diesen beiden
Plätzen.
Fig. 6-15
Anmerkung: Solche Toroid Abbildungen wie die vorstehende zeigen
nicht immer die tatsächliche Anzahl der auf den Induktoren (Spulen)
verwendeten Windungen.
[ ] Um RFC14 zu wickeln, schneiden Sie einen roten Lackdraht Nr. 26
der Länge 9 Zoll (23 cm) zurecht, ”nähen” dann das lange Draht-Ende
genau 10-mal durch den Kern. Jeder Durchgang durch den Kern zählt als
eine Windung. Die fertig gestellte Wicklung sollte sehr ähnlich wie die
in Fig. 6-15 aussehen, aber mit 10 anstelle von 14 Windungen.
[ ] Überprüfen Sie,, ob sich die Windungen auf RFC14 nicht
zusammengedrängt haben. Sie sollten gleichen Abstand haben und etwa
85% des Kernumfangs belegen. Falls die Windungen alle
zusammengedrängt sind, ist der Induktivätswert von RFC14 nicht
korrekt. (Wenn nicht anders angegeben wird, sind stets etwa 80% bis
90% des Kerns zu benutzen.)
Seite 55
Abisolieren der Drahtenden von Torroiden (Ringkernspulen)
Der dem Bausatz beiliegende Lackdraht kann durch Hitze abisoliert
werden. Eine Methode ist: Ein Lötzinntropfen wird am Ende Ihres
Lötkolbens platziert, dann der Draht ein paar Sekunden in das heiße
Lötzinn getaucht. (Anmerkung DL2FI Die im englischen K2 Handbuch
erwähnte Möglichkeit den Lack abzubrennen lehne ich als gelernter
Chemiker ab, Cu kann durch das Abbrennen brüchig werden. Vermeiden
Sie das Abkratzen der Isolierung mit einer Rasierklinge, weil damit der
Draht eingekerbt werden kann. (DL2FI:Der Lack lässt sich bei dickerem
Draht gut mit einem Cutter abkratzen wenn die Schneide schräg gehalten
und gezogen wird.)
[ ] Die Leitungen werden abisoliert und verzinnt, bevor sie auf die
Platine montiert werden. (Wegen der Abstreiftechnik siehe oben). Wie in
Fig. 6-15 zu sehen, sollten Sie den Lack von den Leitungen bis zu etwa
1/8 Zoll ( 3 mm) vom Kern beseitigen. Sie sollten nur blanken Draht
(keine Isolierung) an der zu lötenden Seite sehen.
[ ] Installieren Sie RFC14 vertikal, wie mit der Bauteilskizze gezeigt,
nahe der vorderen linken Ecke der Platine, ziehen dann die Leitungen
straff am Boden der Platine.
[ ] Löten Sie die Zuleitungen von RFC14 ein. Beim Löten achten Sie
darauf, dass das Lötzinn gut an den Leitungen bindet. Falls es den
Anschein hat, dass die Leitung eine ”Insel” in einem kleinen LötzinnTeich ist, so ist damit zu rechnen, dass sie keinen guten Kontakt macht.
Es ist eine gute Idee, wenn man von Lötstelle zu Lötstelle mit einem
Ohmmeter mißt, um sicherzugehen, dass die Leitungen kontaktieren.
Seite 56
Benützen Sie keine Klebmittel zum Festmachen von Toroiden
auf der Platine. Die Toroide werden in angemessener Weise
durch deren Zuleitungen gehalten. (T5 ist die einzige Ausnahme.)
[ ] RFC16 wird auf einen FT37-43-Kern (dunkelgrau) gewickelt, mit 16
Windungen roten Lackdrahts (12 Zoll; 30 cm). Wickeln Sie diesen
Induktor auf die gleiche Weise wie RFC14. Installieren Sie RFC16
vertikal, wie auf der Platine aufgezeigt, rechts von RFC14.
[ ] Die andere Wicklung von T5, 3-4, besteht aus 4 Windungen
(grüner CuLdraht (7 Zoll, 18 cm). Wickeln Sie die Wicklung 3-4 oben
auf die Wicklung 1-2, wobei Sie die Windungen einfädeln, wie in Fig.616 zu sehen. Die Windungen müssen fest sitzen, nicht lose. Die
Zuleitungen der Wicklung 3-4 verzinnen.
Anm.: Die Wicklung 3-4 von T5 muss exakt so gewickelt werden,
wie das abgebildet ist, andernfalls arbeitet der VFO nicht richtig.
[ ] RFC11 wird auf einen Kern FT37-43 mit 20 Windungen roten
Lackdrahts (16 Zoll, 40 cm) bewickelt. Wickeln Sie diesen Induktor und
bereiten seine Zuleitungen vor wie bei RFC14.
[ ] Installieren Sie RFC11 horizontal, an der Unterseite der Platine, wie
mit ihrem Umriss gezeigt (nahe der Mitte der Platine). Die pads für
RFC11 sind die zwei, die gerade den Umriss berühren. Ziehen Sie die
Zuleitungen oben stramm, um das Toroid fest an der Platine zu halten,
löten dann
T5 ist ein Toroidtransformator mit 2 numerierten Wicklungen.
Diese Nummern sind nahe jedes Lötbereichs (pad) auf der
Leiterplatte aufgedruckt. Die Wicklungen von T5 sind 1-2 und 3-4.
[ ] Finde den großen, gelben Ringkern T50-6 für T5. Der Ring misst ½
Zoll (12,7 mm) im Durchmesser.
[ ] Wickeln Sie die erste Wicklung 1-2 mit 16 Windungen roten CuL
Draht (15 Zoll, 38 cm). Diese Wicklung muß 85% des Kerns belegen
und wird sehr ähnlich wie Fig. 6-15 ausschauen. Denken Sie daran, dass
jeder Durchgang durch den Kern als eine Wíndung zählt.
[ ] Entfernen Sie sorgfältig den Lack von den Drahtenden von T5 und
verzinne sie.
4 Windungen grün
Figure 6-16
[ ] Installieren Sie T5, wie im Leiterplattenaufdruck im SynthesizerBereich der Platine gezeigt wird. Die Fig. 6-17 zeigt, wie die
Wicklungen 1-2 und 3-4 mit den nummerierten Anschlüssen ausgerichtet
werden. (Gezeigt ist auch die Nylon-Einlegscheibe, die beim nächsten
Schritt eingelegt wird.) Ziehen Sie die Anschlussleitungen des T5 straff
am Platinenboden, löten aber noch nicht.
Seite 57
[ ] Wickeln Sie die Wicklung 1-2 des T7 mit 5 Windungen von
grünem Lackdraht (6 Zoll; 15 cm). Die Zuleitungen beider Wicklungen
abisolieren und verzinnen.
2
1
[ ] Machen Sie T5 an der Platine fest, wie in Fig. 6-17 zu sehen, wozu
Sie eine Nylonscheibe vom Durchmesser 3/8 Zoll (9,5 mm), eine
Nylonschraube 4-40 der Länge ½ Zoll (12,7 mm) und eine Nylonmutter
Nr. 4 nehmen. Ziehen Sie die Nylonmutter gerade soviel an, dass der
Aufbau am Platz gehalten wird. Ziehen Sie nicht zu fest, weil damit das
Gewinde beschädigt wird. Löten Sie T5, wobei Sie auf gute Lötstellen
wie zuvor nachschauen
4
3
Figure 6-18
Figure 6-17
[ ] T7 ist ein Toroidtrafo, der auf einen Ferritkern (dunkelgrau, FT3743) vom Durchmesser 3/8 Zoll (9,5 mm) gewickelt wird. Die
Ausrichtung und Figure 6-17 die Wicklungen des T7 sehen ähnlich
der Fig. 6-18 aus. Wickeln Sie zuerst die Wicklung 3-4 des T7, mit 20
Windungen roten Lackdraht (16 Zoll; 40 cm). (Die Zeichnung zeigt 14
Windungen.)
[ ] Installieren Sie T7, wie mit seinem Bauteilumriss nahe der vorderen
rechten Ecke der Platine gezeigt, mit den Wicklungen ausgerichtet wie in
Fig. 6-18 gezeigt. Ziehen Sie die Zuleitungen straff und löten Sie auf der
Platinenunterseite.
Seite 58
[ ] Der Trafo T6 wird vertikal montiert, nahe der Platinenmitte. Er
benötigt eine andere Wickeltechnik, wobei die Drähte für die zwei
Wicklungen vor dem Wickeln miteinander verdrillt werden (”bifilar”).
Schneiden Sie zwei Stücke Lackdraht der Länge 12 Zoll (30 cm)
zurecht, einer ist rot und der andere grün. Verdrillen Sie diese miteinander über deren ganze Länge. Die Drähte sollten sich miteinander
etwa alle ½ Zoll oder 12 mm kreuzen.
[ ] Wickeln Sie die verdrillten Drähte auf einen Ferritkern (FT37-43)
von 3/8 Zoll (9,5 mm), wobei Sie genau 10 Windungen aufbringen.
Gehen Sie nach dem gleichen Verfahren vor, wie beim Wickeln nicht
verdrillter Drähte, wobei etwa 85% des Kerns bedeckt werden. Die Fig.
6-19 zeigt , wie die Wicklung von zwei Ansichten aus aussehen sollte
(Zeichnung zeigt nur 8 von 10 Windungen).
[ ] Zwicken Sie die Enden der rot-grünen Paare ab und entdrillen sie, so
dass die Anschlussleitungen des Trafos so aussehen wie die in Fig. 619(b). Benutzen Sie die Nummern der Drahtenden in der Skizze um sich
zu orientiern, wobei die roten Drähte mit 1-3 nummeriert sind , und die
grünen Drähte mit 2-4. Die Nummern finden sich auf der Platine
aufgedruckt wieder.
[ ] Verzinnen Sie alle vier Drähte. Seien Sie sehr achtsam, dass Sie die
Leitungen nicht zu nahe am Kern abisolieren, wodurch die rot-grünen
Drahtpaare miteinander Kurzschluss machen könnten.
[ ] Bauen Sie T6 vertikal auf, die nummerierten Drähte wie auf der
Zeichnung 6-19b sortiert. Straffen Sie die Zuleitungen zur Platine hin
und löten sie alle 4 Drähte an.
[ ] Sortieren Sie abgeschirmten Spulen mit Abstimmkernen in 2
Gruppen: 1 µH (markiert mit dünner roter Line, Schlitz im
Abstimmkern”, Menge 4) und 4,7 µH (keine Markierung, Sechskant im
Abstimmkern, Menge 8).
[ ] Installieren Sie 4,7 µH-Spulen bei L30 und L34 (keine Markierung,
Sechskant im Abstimmkern). Drücken Sie die Spulenkörper vor dem
Löten nach unten, soweit es geht
[ ] Installieren Sie die nachstehend verzeichneten Komponenten, wobei
Sie mit C39 in der hinteren linken Ecke ( nahe der Tastenbuchse)
beginnen. Richten Sie die Bauteile so aus wie in den vorangegangenen
Schritten.
__ C39, .001 (102) __ C4, 820 (821)
__ C5, 100 (101)
__ C9, .001 (102)
__ C7, 100 (101)
__ C8, 820 (821)
__ C108, .01 (103) __ W6 (option bypass jumper)
__ D1, 1N4007
__ R38, 1 k (BRN-BLK-RED)
__ D2, 1N4007
__ RFC1, 100 µH (BRN-BLK-BRN)
__ C107, .01 (103) __ C109, .01 (103)
__ C110, .01 (103) __ D3, 1N4007
__ D5, 1N4007
__ D4, 1N4007
__ R37, 100 k (BRN-BLK-YEL)
__ R39, 1 k (BRN-BLK-RED)
__ C113, .01 (103) __ C114, .01 (103)
__ W1 (Brücke für spätere Option)
[ ] Schauen Sie zur Fig.4-2, bevor Sie den Transistor Q2 einsetzen.
Q2 ist ein Transistor ZVN4424A, der eine leicht abgeändertes TO-92
Gehäuse hat. Er ist auf beiden Seiten flach, und die Beschriftung kann
auf der kleineren flachen Seite sein. Die breitere flache Seite muss mit
der flachen Seite des Bauteil-Umrisses abgeglichen sein. Benutze zum
Einbau die die äußeren drei Lötaugen, nicht die zwei nahe der linken
Platinenkante
[ ] Installieren Sie Q2, der nahe C113 sitzt (soeben installiert). Achten
Sie darauf Q2 so auszurichten, wie in Fig.4-2 zu sehen.
[ ] RFC3 wird auf einen Kern FT37-43 (dunkelgrau) mit 16 Windungen
roten Lackdrahts (12 Zoll; 30 cm) gewickelt. Bewickeln Sie diesen
Induktor in der gleichen Weise wie RFC14. Bauen Sie RFC3 vertikal
auf, wie auf der Platine gezeigt, gerade links vom Jumper W1.
[ ] Installieren Sie die 4,7 µH abgeschirmten Spulen, (keine
Markierung, Sechskant im Abstimmkern) bei L1 und L2, nahe der
hinteren linken Kante der Platine.
[ ] Bauen Sie die 40 m-Tiefpassfilter- Komponenten ein, die
nachstehend aufgelistet sind. Diese Bauteile sitzen gerade oberhalb Q22
(Transistor 2N5109 mit Kühlkörper).
__ C225, 390 (391)
__ C228, 56 (56)
__ C227, 330 (331)
__ C226, 680 (681)
__ C229, 220 (221)
__L25, T44-2 (rot), 14 Wdg #26 roter CuL, 14" (35 cm)
__ L26, T44-2 (rot), 12Wdg #26 roter CuL, 13" (33 cm)
Die Zuleitungen einiger bodenmontierter Bauteile sollte man
vorher trimmen, bevor montiert und gelötet wird. Schauen Sie
sich bitte die Anweisungen auf Seite 11 an
[ ] Installieren Sie die folgenden Bauteile an der Unterseite der Platine,
wobei Sie mit C207 hinten links beginnen. Sind alle Bauteile installiert
worden, löten Sie diese auf der oberen Seite, wobei Sie achtsam sind,
keine benachbarten, oben montierten Bauteile zu beschädigen.
Seite 59
__ C207, .001 (102) __ C216, .001 (102) __ C223, .001 (102)
__ C224, .047 (473) (Kond. zur LP biegen bevor Sie löten)
__ C204, .001 (102) __ C208, .001 (102) __ C195, .001 (102)
__ C133, 0.1 (104) (Kondensator vor dem löten zur Platine biegen)
__ C135, .01 (103)
__ C17, .001 (102)
__ C29, 12 (12)
__ C122, 56 (56)
__ C27, .001 (102)
__ C28, 12 (12)
__ C119, .01 (103)
__ C104, 68 (68)
__ R34, 2.7 k (Rot-VIO-rot)
__RFC2, 100 µH (BRN-BLK-BRN) __ RFC7, 15 µH (BRN-GRN-BLK)
[ ] Suchen Sie die Aufschrift „C6“ an der hinteren Platinenkante. Die 3
pads nahe C6 sind beschriftet „J15“ auf der oberen Seite ( für ein
zukünftiges Optionsmodul). Installieren Sie C6 (4,7 pF) in die äußeren 2
pads der 3 pads (Bezeichnet mit J15).
[ ] Suchen Sie L31, das ist ein abgeschirmter Solenoidinduktor (Spule)
von 12 µH (schwarzes Äußeres; möglicherweise nicht farbkodiert). L31
wird auf den Boden der Platine nahe dem rechten Rand montiert.
[ ] Installieren Sie die Gruppe der Bauteile, die nachstehend
verzeichnet sind, am Boden der Platine. C183 befindet sich nahe der
vorderen linken Ecke.
__ C183, .01 (103) __ C186, .01 (103) __ C161, .01 (103)
__ C150, 330 (331)
__ C90, .047 (473) (Kond. zur LP biegen bevor Sie löten)
__ C157, .047 (473) (Kond. zur LP biegen bevor Sie löten)
__ R77, 220 (RED-RED-BRN)
__ R76, 10 (BRN-BLK-BLK)
__ R75, 680 (BLU-GRY-BRN)
__ R94, 82 (GRY-RED-BLK)
__ R99, 270 (RED-VIO-BRN)
__ R98, 270 (RED-VIO-BRN)
__ R100, 820 (GRY-RED-BRN)
__ R110, 5.6 k (GRN-BLU-RED)
__ R114,3.9k (ORG-WHT-RED)
__ R18, 1 M (BRN-BLK-GRN)
__ R29, 10 k (BRN-BLK-ORG)
__ R19, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ RFC12, 100 µH (BRN-BLK-BRN)
Seite 60
__ RFC10, 1 mH (BRN-BLK-RED)
Hinweis: Eine ROHS compatible Version der Diode D36 ist auf der
kleinen Platine SMT1B vormontiert, damit wird die Originaldiode D36
ersetzt. Installiere die Platine wie folgt:
ACHTUNG, ESD-Problem! Benutze ein ESD Armband und
Potentialausgleich oder berühre eine blanke, geerdete Fläche bevor
dur SMT1B berührst!
[ ] Finde die Platine SMT1B und löte zwei von den früher zur Seite
gelegten Widerstandbeinchen in die Lötaugen 2 und 3. Lötauge 1 wird
NICHT benutzt.
Positioniere die SMT1B Platine wie auf dem Bild gezeigt. Die gerade
eingelöteten Widerstandsabschnitte ragen durch die Lötaugen von D36.
Der Abschnitt PIN 3 gehört auf die Seite mit der Banderole (Kathode,
nahe R99) Stecke die beiden Abschnitte so weit durch die Lötaugen ,
dass sich SMT1B etwa 3mm oberhalb der Hauptplatine befindet. Die
Beschriftung von SMT1B steht jetzt im Vergleich zu der Platinenbeschriftung auf dem Kopf.Spreize die Beinchen etwas damit du die
Hauptplatine umdrehen zum Löten auf der Lötseite umdrehen kannst
ohne dass SMT1B herausfällt. Löte und schneide die Überstehenden
Drähte kurz über der Lötstelle ab.
PIN 3 geht an die Kathodenseite (Banderole) PAD1 unbenutzt
Der BFO-Toroid L33 wird wegen der großen Anzahl von
Windungen und dem sehr dünnen nötigen Draht fertig gewickelt
geliefert. Beim Umgang mit L33, passen Sie auf, dass Sie nicht die
Zuleitungen beschädigen.
[ ] Suchen Sie die schwarze Gummiunterlage mit Mittenkegel heraus.
Zwicken Sie etwa ½ der Spitze des Stempels mittels Schrägschneider ab.
[
] L33 sitzt unten an der Platine, nahe vorne Mitte. Setzen Sie den
Gummidämpfer direkt oben auf den Umriß der L33. Trimmen Sie die
Zuleitungen aller Teile passend unter oder nahe L33, so dass der
Dämpfer flach auf der Platine sitzen kann.
[ ] Suchen Sie den fertig gewickelten BFO-Induktor L33 (41 µH, 5%)
auf. Er kann in einem kleinen Umschlag oder einer Tüte, beschriftet mit
„L33“, sein.
[ ] Drücken Sie L33 nach unten auf den Dämpfer, so weit das geht.
Positionieren Sie L33 und den Dämpfer, wie in Fig. 6-20 zu sehen.
[ ] Suchen Sie den Widerstand R116 heraus (1/8 W; 5,1 M?, grünbraun-grün). Biegen Sie die Zuleitungen von R116 in Winkeln von 90°
hinab, um an den Abstand der pads von L33 anzupassen (Fig. 6-20)
Gummipuffer
Figure 6-20
[ ] Führen Sie die Zuleitungen von R116 in die pads von L33 ein,
drücken dann den Widerstand direkt oben auf L33. Der Körper des
Widerstands sollte teilweise in das belassene „Bohrloch“in der Mitte des
Toroids einpassen.
[ ] Mit den Zuleitungen von R116 halten Sie L33 fest an der Platine
(Fig. 6-21), biegen die Leitungen nach außen auf die obere Seite. Löten
Sie R116.
Figure 6-21
Seite 61
Mit D40 and D41 wird der K2 modifiziert um Übersteuerungen
durch extreme starke Signale von Stationen, die nur wenige Meter
entfernt sind zu verhindern (Fieldday) Die Dioden werden im
folgenden Schritt installiert:
Suche auf der Unterseite der Platine R114 in der Nähe des power
Schalters. In der Nähe von R114 finden Sie 8 PADs für den ZF Verst.
U12, der auf der Oberseite der Platine sitzt (Figure 6-23).
[ ] Löte D40 und D41 (1N4148) an die beiden runden PADs direct
rechts neben (pad #3 and #4 von T7, auf der Oberseite). Die
Kathodenbanden der beiden Dioden zeigen in entgegen gesetzte
Richtungen.
[ ] Löten Sie die Zuleitungen von L33 an die Leitungen der
Widerstandspunkte, wie in Fig. 6-22 zu sehen. Halten Sie die Zuleitung
von L33 möglichst kurz, und weg von irgendwelchen benachbarten Lötpads.
[ ] Trimmen Sie den überschüssigen Teil der Leitungen von L33 weg.
Anm.: Das Trimmen feinen Drahts kann mit abgenutzten oder
minderwertigen Diagnoalschneidern schwierig sein. Achten Sie darauf,
die Leitungen von L33 dabei nicht zu überspannen. Nehmen Sie
bedarfsweise eine Lupe.
Figure 6-23
Visuelle Inspektion
Figure 6-22
[ ] Um sicherzustellen, dass R16 keinen Kurzschluss auf den unteren
Deckel macht, bringen Sie einen dünnen, selbst haftenden Isolator am
Bodendeckel im Bereich direkt unter L33 an. Elektriker- Isolierband
oder ähnliches kann benutzt werden.
[ ] Schauen Sie den Unterteil (Boden, Lötseite) der HF-Leiterplatte
sorgsam nach, ob ungelötete Stifte (Pins), Lötbrücken oder kalte
Lötstellen vorhanden sind. Da es sich um eine große Platine handelt,
sollten Sie die Inspektion in drei Teilen vornehmen:
__ Rundherum __ vordere Hälfte __ hintere Hälfte
[ ] Untersuchen Sie die Oberseite gleichermaßen. Schalten Sie den
Schalter S1 auf der HF Platine auf AUS . (Knebel auf OUT).
Seite 62
Widerstand Test
Überprüfen Sie die Wideratände an Hand der Tabelle:
Es ist sehr wichtig, dass das Chassis wiederzusammengebaut
wird, wie nachstehend beschrieben wird, bevor man an die
Abgleichschritte im nächsten Kapitel geht. Falls Sie das Chassis nicht
zusammensetzen, werden manche Abgleichschritte nicht genau sein.
[ ] Installieren Sie die zwei Seitenplatten und machen jede mit zwei
Chassisschrauben fest.
[ ] Stecken Sie die Frontplatte ein. Machen Sie die Frontplatte mit vier
Chassisschrauben fest.
[ ] Stecken Sie die Steuerplatine ein.
[ ] Befestigen Sie die Frontplattenplatine und die Steuerplatine mit 2
Chassisschrauben.
Vor dem Aufbringen des Bodendeckels im folgenden Schritt,
vergewissern Sie sich, daß alle Komponenten am Boden der HFPlatine eine installierte Höhe von ¼ Zoll ( 6 mm) oder weniger
haben. Kondensatoren, die höher abstehen, müssen nach unten gebogen
werden, damit sie nicht den Bodendeckel anstoßen.
[ ] Setzen Sie den Bodendeckel auf und machen ihn vorübergehend mit
6 Chassisschrauben fest.
Abgleich und Test, Teil II
In diesem Kapitel werden Sie den PLL-Synthesizer und Empfänger in ihren
Schaltungen erproben und abgleichen. Ist das zu Ende, werden Sie in der Lage
sein den Empfänger in allen Betriebsarten auf 40 m zu testen.
[ ] Schließen Sie Ihr Netzgerät oder die Batterie an, und schalten den K2 ein.
4 MHz Oszillator Kalibrierung
[ ] Stecken Sie den Tastkopf (Sonde) des Frequenzzählers in P6 auf der
Steuerplatine ein
[ ] Verbinden Sie die Tastspitze mit dem Testpunkt TP3 des PLLReferenzoszillators. (Linke Seite nahe U4 auf der HF-Platine.)
[ ] Wähle im Menü C A L F C T R
R, halte EDIT ein zweites Mal, um
den Frequenzzähler in Gang zu setzen. Der Zähler sollte eine Frequenz von
12090 kHz +30 kHz anzeigen. Falls Sie 0000.00 kHz sehen, was sich schnell
ändert, haben Sie womöglich ein Problem mit dem Zählertastkopf oder dem
PLL- Referenzoszillator.
[ ] Wenden Sie eines der folgenden Verfahren an, um C22 auf der
Steuerplatine zu justieren (in der Reihenfolge des Vorzugs angegeben).
Schließen Sie einen kalibrierten externen Frequenzzähler mit seinem Tastkopf
an TP3, ohne den Tastkopf des Innenzählers im K2 wegzunehmen. Justieren
Sie C22, bis der Messwert am K2 zum Messwert auf dem externen Zähler
passt.
Alternativ können Sie einen kalibrierten KW- oder Amateurbandempfänger
nehmen. Stellen Sie den Empfänger auf LSB oder USB. Schließen Sie ein
kurzes Stück Draht an die Antennenbuchse des Empfängers, und legen das
Ende nahe dem 4 MHz-Quarz auf der K2-Steuerplatine. Suchen Sie das
Oszillatorsignal im Empfänger auf. Stimmen Sie den Empfänger auf 4,000
MHz ab, und justieren C22, bis Sie ein Schwebungsnull (Tonhöhe = 0 Hz)
hören.
Falls Sie keinen Zähler oder Empfänger haben, belassen Sie C22 einstweilen
gesetzt auf seinen Mittenpunkt. Später können Sie die Kalibrierung verbessern,
wozu Sie einen kalibrierten Signalgenerator oder ein Signal von der Antenne ,
wie z.B. WWV (auf 10,000 MHz) benutzen.
PLL Referenz Oszillator Bereichs Test
Seite 63
[ ] Richten Sie den internen Zähler des K2 her, wie für die Kalibrierung des 4
MHz-Oszillators beschrieben wurde (die ersten drei Schritte).
[ ] Falls Sie einen externen Frequenzzähler an TP3 angeschlossen haben,
trennen Sie ihn ab.
[ ] Wenn Sie sich im Modus Frequenzzähler befinden, können die Knöpfe
BAND+ und BAND- zum Überprüfen des Bereichs des PLL- Referenzoszis
benutzt werden. Zuerst tippen Sie an BAND+ und schreiben die nachstehende
Frequenzanzeige auf ( sind typisch 12100 kHz.) Dann tippen Sie an BANDund schreiben diesen Frequenzwert auf (sind typisch 12080-12090 kHz).
Obere Frequenz Untere Frequenz
Bereich (kHz) _____________
________________
___________
[ ] Subtrahieren Sie die niedrigere Frequenzanzeige vom höheren Wert. Der
Bereich sollte zwischen 9,8 und 13 kHz liegen (ist das nicht der Fall, siehe
Fehlersuche). Tippen Sie M E N U
U, um CAL FCTR zu verlassen.
VCO (Voltage-Controlled Oscillator) Test
[ ] Gehen Sie mit den BAND+ oder BAND- Tasten ins 80m Band und setzen
Sie den VFO auf etwa 4000.10 kHz.
[ ] Schließen Sie den Tastkopf des Frequenzzählers an den VCO- Testpunkt
TP1. Aktivieren Sie den Frequenzzähler mit CAL FCTR wie zuvor
[ ] Sie müssten einen Messwert im Bereich 8 bis 10 MHz sehen. Er kann zu
diesem Zeitpunkt stabil oder nicht stabil sein (d.h. die Frequenz kann sich
ändern). Falls der Messwert 0000 kHz ist oder sich schnell ändert, ist
möglicherweise Ihr Zählerkabel nicht an den VCO-Testpunkt angeschlossen.
Falls der Zählwert ziemlich stabil ist, aber nicht zwischen 8 und 10 MHz, gibt
es eine große Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Problem in der VFO-Schaltung
haben. Schauen Sie zur Fehlersuche.
[ ] Tippe M E N U um CAL FCTR zu verlassen
Seite 64
VCO Abgleich
abstimmen, wenn Sie die 1 kHz-Abstimmgeschwindigkeitsrate nehmen.)
In den folgenden Schritten werden Sie den VCO- Induktor (Spule L30)
justieren, damit sich die VCO- Steuerspannung im geeigneten Bereich befindet.
Tabelle 6-1 VCO Spannungswerte
[ ] Trennen Sie den Tastkopf des internen Frequenzzählers weg und entfernen
ihn komplett vom K2
[ ] Wählen Sie 80 Meter und stellen den VFO auf etwa 4000 kHz.
[ ] Schließen Sie ein digitales Multimeter (DMM) an das linke Ende des
Widerstands R30 (nahe der Mitte des Synthesizer-Gebiets der HF-Platine) und
an Erde. Mit einer kleinen Krokodilklemme sorgen Sie für eine gute
Verbindung. (Sie können auch das eingebaute Voltmeter zum Messen der
VCO- Steuerspannung benutzen. Schauen Sie zu Zusammenbau des VoltmeterTastkopfes im Teil I.)
Mit metallischen Werkzeug nehmen, oder falls Sie den Kern zu weit
nach draußen drehen könnten die Kerne der Spulen beschädigt werden!
Das mitgelieferte Abstimmwerkzeug wird die Kerne nicht beschädigen.
[ ] Mit dem breiten Ende des Abstimmwerkzeugs justieren Sie den Kern in
der Spule L30, bis die Spannung an R30 6,0 Volt anzeigt. Falls sich sich die
Anzeige am Voltmeter überhaupt nicht ändert, wenn Sie L30 über ihren vollen
Bereich abstimmen, Gehen Sie zur Fehlersuche. Falls sich die Spannung
ändert, Sie aber nicht auf 6,0 V kommen, haben Sie wahrscheinlich die VCOSpule T5 falsch gewickelt, oder haben den falschen Wert bei L30 oder C72
eingesetzt.
[ ] Stellen Sie den VFO auf ungefähr 3500 kHz ein.
[ ] Messen Sie die VCO- Steuerspannung und schreiben Sie diese auf, und
zwar bei dieser Frequenz, in Tafel 1 (mit Bleistift).
[ ] Für jedes übrige Band drehen Sie den VFO auf die niedrige und die hohe
Frequenz, wie in Tafel 1 aufgelistet, und schreiben die VCO- Regelspannungen
auf .* (Sie können schnell auf die ungefähren Frequenzen in der Tabelle
Band
80m
40m
30m
20m
17m
15m
12m
10m
Untere Frequ
3500
7000
10000
14000
18000
21000
24800
28000
Spannung
_________
_________
_________
_________
_________
_________
_________
_________
Obere Frequ.
4000
7300
10150
15000
18200
21450
25000
28800
Spannung
________
________
________
________
________
________
________
________
[ ] Falls einige der obigen Messwerte der VCO- Steuerspannung <1,5 V sind,
oder einige davon >7,5 V, müssen Sie VCO Bereich so verschieben, dass alle
im Bereich 1,5 bis 7,5 V liegen. Schalten Sie auf das Band (und die Frequenz),
das die höchste oder niedrigste Spannung hatte, justieren dann L30, um diesen
Messwert in den Bereich zu bringen. Dann messen Sie nochmals alle
Spannungen, um sicherzugehen, dass sie sich im Bereich befinden.
Falls Sie weiter einige Spannungen haben, die <1,5 V oder >7,5 V
sind, haben Sie wahrscheinlich den falschen Wert an einem oder
mehreren der VCO- Kondensatoren (C71 bis C74) oder den
Varaktordioden (D21 bis D26) installiert. Eine andere Möglichkeit besteh t
darin, daß T5 die falsche Anzahl Windungen hat, oder dass Sie den falschen
Typ Festspule bei L30 eingesetzt haben. Falls Sie eines dieser Bauteile
austauschen, wiederholen Sie den VCO-Abgleich.
[ ] Trennen Sie das DMM von R30
[ ] Schließen Sie den Tastkopf des internen Frequenzzählers an den BFOTestpunkt TP2 an (rechte Seite der HF-Platine, nahe dem Quarzfilter).
*)Die nutzbare VFO- Abdeckung geht weit über die Bereiche hinaus, die in der
Tabelle angegeben sind. 15 MHz wird als die obere Grenze auf 20 m benutzt,
um den Empfang von WWV auf dieser Frequenz zu ermöglichen
Seite 65
BFO Test
Der BFO (Schwebungsfrequenzoszillator) wird in den folgenden Schritten
erprobt und abgeglichen.
[ ] Schalten Sie auf das 40m-Band.
[ ] Schließen Sie den Frequenzzähler an den BFO- Prüfpunkt TP2, der sich an
der rechten Seite der HF-Platine nahe dem Quarzfilter befindet.
[ ] Mit dem Menü wählen Sie CAL FCTR. Der Zähler sollte nun eine
Frequenz zwischen 4908 und 4918 kHz anzeigen.
Falls Sie einen Zählwert von 0000.00 kHz sehen, oder einen, der sich
schnell ändert, haben Sie vermutlich den Tastkopf des Frequenzzählers
nicht ordnungsgemäß angeschlossen, oder der BFO arbeitet vielleicht nicht
(siehe Fehlersuche). Falls Sie eine stabile Frequenzanzeige sehen, die nicht
nahe 4908-4918 kHz liegt, haben Sie womöglich die falschen Quarze (X3/X4)
in den BFO gesetzt.
[ ] Wenn Sie sich im Modus Frequenzzähler befinden, können die Knöpfe
BAND+ und BAND- zum Überprüfen des BFO-Bereichs benutzt werden.
Zuerst tippen Sie an BAND+ und schreiben den Frequenzzählwert unten auf
(typisch sind etwa 4916-4917 kHz). Dann tippen Sie an BAND- und schreiben
diesen Frequenzwert auf (in der Regel etwa 4909-4912,5 kHz). Schließlich
berechnen Sie den BFO- Bereich (hoch-niedrig) in kHz. Ein typischer Bereich
ist 4 bis 6 kHz.
BFO obere Frequ.
_______________ Sollwert >=4916.3 kHz
BFO untere Frequenz _______________ Sollwert <= 4912,7 kHz
Bereich (Ober-untere) _______________ Sollwert >= 3,6 kHz
Falls Ihr BFO- Bereich kleiner als 3,6 kHz ist, haben Sie womöglich die
falschen Varaktordioden bei D37 oder D38 installiert, oder haben die falschen
Quarze (X3/X4) eingesetzt.
Falls die Frequenzen zu hoch oder zu niedrig verschoben sind, kann das an
einem der folgenden Dinge liegen:
• Falls Sie den internen Frequenzzähler im K2 nicht mittels eines externen
Zählers kalibriert haben, misst er möglicherweise nicht genau. Falls das
möglich ist, borgen Sie sich einen genauen Zähler und führen die 4 MHzOszillator-Kalibrierung nochmals aus.
• Die BFO- Bereichsverschiebung könnte daran liegen, dass die Induktivität
von L33 zu hoch oder zu niedrig ist. Da jedoch L33 vorgewickelt und erprobt
geliefert wird, ist das unwahrscheinlich.
• Die Zuleitungen von R116 sind vielleicht überhitzt worden beim Löten,
wodurch ein Teil der Windungen von L33 kurzgeschlossen wurden.
• Eine der Zuleitungen von L33 könnte gebrochen sein. Schauen Sie mit einer
Lupe genau auf die Leitungen.
• Eine oder mehrere Kondensatoren oder Varaktordioden im BFO-Schaltkreis
könnten falschen Wert haben. .
Seite 66
BFO Abgleich
Der K2 verwendet ein Quarzfilter variabler Bandbreite, womit der Funker so
viele wie vier Filterbandbreiten für jede Betriebsart einrichten kann. Jede
dieser Filter-Konfigurationen erfordert eine passende BFO- Einstellung, die die
Tonhöhe bestimmt, die Sie hören.
Die Einrichtung von Filter und BFO wird mit der Kalibrierfunktion CAL FIL
vorgenommen. CAL FIL ist im Detail im Betriebskapitel des Handbuchs unter
Kalibrierfunktionen beschrieben. Anstelle einer Verdopplung dieser
Information an dieser Stelle, werden die Anleitungen und das Beispiel im
Kapitel Operation verwendet.
VFO Linearisierung
[ ] Achten Sie darauf, dass der Bodendeckel sicher festgemacht ist.
[ ] Lassen Sie den K2 sich mindestens 5 min lang bei Zimmertemperatur
stabilisieren (etwa 20-25° C). Anm.: Vermeiden Sie den Gebrauch einer starken
Arbeitslampe direkt über dem K2 während der Kalibrierung. Ist der obere
Deckel abgenommen, könnte das die HF-Platine auf eine höhere Temperatur
heizen als bei normalem Betrieb.
[ ] Schließen Sie das Kabel des eingebauten Frequenzzählers an den VFOAusgangs-Prüfpunkt TP1.
[ ] Achten Sie darauf, dass der Bodendeckel sicher festgemacht ist.
[ ] Tippen Sie an PRE/ATT
PRE/ATT, bis die PRE Anzeige im Display erscheint. (Das
Einschalten des Vorverstärkers liefert etwas Hintergrundrauschen, so dass Sie
die Wirkung des Wechselns der Filterbandbreiten hören können.)
[ ] Befolgen Sie alle Anleitungen auf Seite 91, um mit der Funktion CAL FIL
vertraut zu werden.
[ ] Gehen Sie nach dem nachstehend angegebenen Verfahren vor, um den
VFO zu linearisieren. Falls Sie die Meldungen INFO sehen, schauen Sie zur
Fehlersuche.
1. Mit BAND+ oder BAND- wählen Sie 40 m. Suchen Sie den Modus CW
Normal und das Filter FL1 aus.
2. Stellen Sie den VFO auf irgendwo im Bereich 7000-7100 kHz.
[ ] Führen Sie die Schritte im Beispiel auf Seite 93 aus, um alle Filter
einzurichten. Sie werden die Filter- und BFO- Daten aus Tafel 8-1 nehmen (für
einen K2 mit nur CW), weil der SSB-Adapter nicht installiert ist. Falls Sie
später den SSB-Adapter einbauen, können Sie leicht die Setzwerte ändern, um
sich des Vorteils des optimierten SSB-Filters fester Bandbreite zu bedienen.
3. Gehen Sie ins Menü und wählen CAL PL
PLL, halten dann EDIT ein
zweites Mal, um die Linearisierfolge für den VFO zu starten.
4. Der Frequenzzähler wird die Frequenz des VCO zeigen, wenn er durch
einen Bereich von etwa 10-13 kHz abnimmt. Der Buchstabe „d“ wird jedes mal
blinken, wenn ein Datenpunkt gespeichert wird.
5. Ist die Kalibrierung abgeschlossen (4 bis 8 Minuten), werden Sie die
Meldung END auf dem LCD sehen. Sie können dann an irgendeinen Knopf
tippen, um zum normalen Betrieb zurückzukehren. Anm.: Falls Sie eine
Meldung INFO anstelle END sehen, gehen Sie in die Fehlersuche (Anhang E).
ZF Verstärker Abgleich
L34 sitzt nahe der rechten vorderen Ecke der HF-Platine, nahe zur
Steuerplatine, und wird zum maximieren des Ausgangswerts des ZFVerstärkers benutzt.
[ ] Mit dem breiten Ende des Plastik-Abstimmwerkzeugs justieren Sie den
Kern in L34, bis er sich nahe der Oberkante des Bechers befindet. Halten Sie
mit dem Drehen des Kerns an, sobald er oben zu sein scheint, oder wenn Sie
mechanischen Widerstand fühlen.
[ ] Drehen Sie den Kern der L34 um eine ganze Umdrehung im Uhrzeigersinn
(hinab in den Becher).
[ ] Stellen Sie mittels BAND+ oder BAND- das Band auf 40 m. Suchen Sie
CW Normal und FL2 aus (700 Hz Nenn-Bandbreite).
[ ] Achten Sie darauf, dass der Regler RF GAIN ganz im Uhrzeigersinn steht
(maximale Verstärkung). Trennen Sie die Antenne von J4 ab, falls eine
angeschlossen wurde.
[ ] Tippen Sie PRE/ATTN an, bis der Melder PRE aufleuchtet.
[ ] Schließen Sie Kopfhörer (Stereo oder Mono) an die Frontplattenbuchse an,
und drehen den Regler AF GAIN etwa auf Mitte.
[ ] Stimmen Sie am VFO langsam ab, um die schwache Pfeifstelle nahe 7000
kHz zu finden. auf. Falls Sie das Signal gar nicht hören können, haben Sie
womöglich ein Empfänger-Problem. Versuchen Sie es mit dem Abgleich des 40
m- Bandpassfilters, siehe unten, und gehen dann in die Fehlersuche, falls nötig.
[ ] Während Sie auf das schwache Signal auf 7000 kHz lauschen, justieren Sie
L34 auf die beste Signalstärke und das schwächste Rauschen. Die beste
Stellung befindet sich bei 1 bis 2 Drehungen unterhalb der Oberkante des
Bechers. (Sie können mit Ihrem DMM auf „AC VOLTS“ (Wechselspannung)
an der Lautsprecherbuchse eine empfindlichere Anzeige erhalten.)
40-Meter Band Pass Filter Abgleich
[ ] Schließen Sie eine Antenne oder einen Signalgenerator (Messsender) an
die Antennenbuchse an der Rückwand. Falls Sie einen Signalgenerator
verwenden, stellen Sie ihn auf etwa 7150 kHz bei einem Ausgangspegel von
etwa –100 dBm, oder stark genug, um das S-Meter zu betätigen. Falls Sie eine
Seite 67
Antenne zu verwenden, stimmen Sie auf ein Signal im Bereich 7100 bis 7200
kHz ab. Falls Sie kein Signal finden können, nehmen Sie atmosphärisches
Rauschen von der Antenne, um die Filter auf Spitzenwert zu bringen.
[ ] Mit dem Plastik-Abstimmwerkzeug justieren Sie L1 und L2 (hintere linke
Ecke) auf Spitzenwert der Signalstärke. Sie werden möglicherweise imstande
sein den Balkenzeiger anzuwenden, falls das Signal stark genug ist. Falls Sie
weder Signale noch Rauschen hören, schauen Sie zur Fehlersuche.
In der Betriebsart CW berücksichtigt die auf dem Display angezeigte
Frequenz einen Versatz, der gleich der Tonhöhe Ihres Mithörtons ist.
Damit können Sie eine aktuelle Trägerfrequenz einer Station dadurch
bestimmen, dass Sie deren Tonhöhe auf Ihren Mithörton anpassen, anstelle das
Signal auf Schwebungsnull zu bringen. Zu diesem Zweck kann der Knopf
S P O T benutzt werden. Damit ist der 40 m-Abgleich des Empfängers zu Ende.
Sie haben vielleicht das Verlangen sich mit den Empfängermerkmalen des K2
vertraut zu machen, bevor Sie weitergehen (siehe Betrieb). Im Teil III werden
Sie die restlichen Bandpassfilter einsetzen, und den Sender und den Empfänger
auf allen Bändern abgleichen.
Zusammenbau, Teil III
In diesem Kapitel des Endzusammenbaus der HF-Platine werden Sie die
Senderkomponenten installieren, auch die verbleibenden Bandpass- und
Tiefpassfilter. Damit können Sie den K2 auf allen Bändern abgleichen und
erproben.
[ ] Schalten Sie den K2 aus und trennen die Stromversorgung weg.
[ ] Ziehen Sie die zwei Schrauben heraus, welche die Frontplattenplatine an
der Steuerplatine halten, ziehen danach die Steuerplatine ab. Verwenden Sie
den langen ALLEN (Imbus) –Schlüssel, wie im Teil I beschrieben.
[ ] Nehmen Sie den Bodendeckel ab.
[ ] Ziehen Sie die Schrauben aus dem Frontplattenaufbau heraus und stecken
diesen von der HF-Platine ab.
[ ] Nehmen Sie die Seitenplatten ab, wozu Sie die zwei Schrauben entlang
dem Bodenrand jeder Platte l ösen.
Seite 68
[ ] Setzen Sie die folgenden ¼ W-Widerstände ein, wobei Sie mit R46
beginnen, der sich direkt links vom I/O-Kontroller U1 befindet.
__ R46, 270 (RED-VIO-BRN)
__ R45, 47 (YEL-VIO-BLK)
__ R59, 4.7 k (YEL-VIO-RED)
__ R61, 120 (BRN-RED-BRN)
__ R49, 120 (BRN-RED-BRN)
__ R40, 470 (YEL-VIO-BRN)
__ R41, 560 (GRN-BLU-BRN)
__ R55, 33 (ORG-ORG-BLK)
__ R53, 4.7 ohms (YEL-VIO-GLD)
__ R56, 33 (ORG-ORG-BLK)
__ R54, 4.7 ohms (YEL-VIO-GLD)
__ R60, 100 R (BRN-BLK-BRN)
__ R62, 2.7 k (RED-VIO-RED)
__ R67, 1.5 k, 1% (BRN-GRN-BLK-BRN)
__ R68, 226 ohms, 1% (RED-RED-BLU-BLK)
Die nachstehenden zu installierenden Kondensatoren von 150 pF und
3,3 pF können schwierig zu identifizieren sein. Sehen Sie sich die
Kondensator-Info auf Seite 9 an.
[ ] Installieren Sie die nachstehend aufgelisteten Kondensatoren. C12 sitzt
nahe der hinteren linken Ecke. Ganze Werte sind in pF; Bruchwerte sind in µF.
Anm.: C13 und C14 werden nicht eingesetzt; sie sind bei der Option 160 m/
Empfangsantenne dabei (K160RX).
__ C12, 560 (561)
__ C11, 1800 (182)
__ C26, .001 (102)
__ C16, 1800 (182)
__ C15, 560 (561)
__ C22, 3.3 pF (3.3)
__ C20, 47 (47)
__ C19, 330 (331)
__ C30, 470 (471)
__ C24, 47 (47)
__ C25, 330 (331)
__ C35, 56 (56)
__ C37, .001 (102)
__ C36, 470 (471)
__ C33, 2.2 pF (2.2)
__ C49, .001 (102)
__ C31, 56 (56)
__ C42, 330 (331)
__ C43, 33 (33)
__ C48, 330 (331)
__ C47, 33 (33)
__ C45, 1 pF (1)
__ C115, .01 (103)
__ C117, .047 (473)
__ C118, .01 (103)
__ C116, 33 (33)
__ C121, 0.01 (103)
__ C120, .01 (103)
__ C131, 0.1 (104)
__ C124, 0.1 (104)
__ C130, 0.1 (104)
__ C128, 680 (681)
__ C129, .01 (103)
__ C127, 680 (681)
__ C191, 1800 (182) __ C190, 1200 (122)
__ C197, 100 (101)
__ C198, 27 (27)
__ C210, 82 (82)
__ C211, 10 (10)
__ C218, 150 (151)
__ C219, 12 (12)
__ C138, .047 (473)
__ C222, 100 (101)
__ C221, 39 (39)
__ C220, 220 (221)
__ C214, 68 (68)
__ C213, 33 (33)
__ C212, 150 (151)
__ C203, 47 (47)
__ C199, 220 (221)
__ C200, 150 (151)
__ C202, 120 (121)
__ C201, 220 (221)
__ C192, 1200 (122)
In den Bandpassfiltern werden zwei Arten von KeramikTrimmerkondensatoren verwendet: 30 pF und 50 pF. Diese können
identisch aussehen. Entweder sind sie separat gepackt, oder haben die
50 pF- Trimmer eine rote Markierung.
[ ] Installieren Sie die nachstehend angegebenen Trimmer, wobei Sie mit C21
nahe der hinteren linken Ecke beginnen. Richten Sie die flache Seite jedes
Kondensatortrimmers mit der flachen Seite seines Bauteil-Umrisses aus. Diese
Orientierung wird benötigt, um zu verhüten, dass HF während des Abgleichs
aufgenommen wird.
__ C21, 50 pF
__ C23, 50 pF
__ C32, 30 pF
__ C34, 30 pF
__ C44, 30 pF
__ C46, 30 pF
[ ] Stellen Sie alle soeben eingebauten Trimmerkondensatoren auf deren
Mittenpunkt (siehe Fig. 6-23). Nehmen Sie dazu einen dünnen
Schraubendreher.
Figure 6-23
[ ] Bauen Sie L5, eine HF-Drossel von 33 µH (orange-orange-schwarz), nahe
der hinteren linken Ecke ein.
[ ] Installieren Sie die folgenden Transistoren, die direkt oberhalb des I/OKontrollers U1 sitzen.
__ Q10, 2N7000
__ Q11, PN2222A
__ Q13, PN2222A
[ ] Die Ferritperlen-Drosseln Z1 und Z2 werden vertikal nahe dem Trafo T3
eingesetzt, wie das mit deren Bauteilskizzen angedeutet ist. Um die Drosseln
herzustellen, fädeln Sie zwei Ferritperlen auf eine 1 Zoll (25 mm) langes Stück
Schaltdraht (oder abgelegte Bauteilzuleitungen), wie in Fig. 6-24 zu sehen. .
Seite 69
__ R58, 180 ohms, 1/2 watt (BRN-GRY-BRN)
__ RFC8,
__ RFC9,
__ RFC4, 10 µH (BRN-BLK-BLK)
__ RFC6, 0.68 µH (BLU-GRY-SILVER)
__ RFC5, 10 µH (BRN-BLK-BLK)
__ R50, 1.5 ohms, 1/2-watt (BRN-GRN-GLD)
__ R48, 120 (BRN-RED-BRN)
__ R47, 47 (YEL-VIO-BLK)
Figure 6-24
[ ] Bauen Sie Z1 und Z2 ein, wobei Sie die Zuleitungen am Boden der Platine
biegen, um sie am Platz zu halten. Achten Sie darauf, dass die Perlen flach an
der Leiterplatte sitzen und löten dann ein. Nehmen Sie D9, die 1N5711 Diode
die Sie bereits früher identifiziert und markiert haben. Installiere D9 an der
rechten Kante der Platine
[ ] Installieren Sie die Elektrolytkondensatoren C126 (47 µF) und C137 (100
µF) beide dem Elecraft Label in der Mitte der Platine. Führen Sie die (+)
Leitung jedes Kondensators in das Loch mit dem (+) Symbol ein.
[ ] Bauen Sie den Elektrolytkondensator C125 (22 µF) ein, der sich nahe U1
befindet.
[ ] Installieren Sie Q5 (2N5109). Achten Sie darauf, dass Q5 fest auf der
Platine sitzt, und dass Nase sich mit der Bauteilskizze deckt, bevor Sie löten.
[ ] Installieren Sie die folgenden Bauteile am Boden der Platine, wobei Sie
von links nach rechts vorgehen:
__ R63, 220 (RED-RED-BRN) Bem: Biege die Beinchen von R58 so wie es
auf dem Bestückungsaufruck zu sehen ist!.
__ R43, 22 (RED-RED-BLK)
__ R42, 4.7 ohms (YEL-VIO-GLD) __ R44, 2.7 k (RED-VIO-RED)
[ ] Vergewissern Sie sich, dass Sie die restlichen Festpulen in die Typen 1 µH
und 4,7 µH getrennt haben. Installieren Sie diese Spulen in der nachstehend
angegebenen Reihenfolge, oben auf der Platine. Diese Spulen sind schwierig
zu entfernen, wenn sie einmal eingelötet sind, also überprüfen Sie sie zweifach.
Die 4,7 µH-Spulen haben keine Markierung und einen Ferritkern mit breitem
Schlitz, die 1 µH-Spulen sind mit einer roten Linie markiert und haben einen
Ferrit mit kleinem Schlitz .
__ L3, 4.7 µH (breiter Schlitz, keine Merk.)
__ L4, 4.7 µH
__ L8, 4.7 µH
__ L9, 4.7 µH
__ L10, 1 µH (schmaler Schlitz, rote Linie)
__ L11, 1 µH
__ L12, 1 µH
__ L13, 1 µH
Seite 70
Die Transistoren im TO-220 Gehäuse, Q6, 7 und 8, sehen identisch aus,
jedoch ist Q6 verschieden. Suchen Sie die zwei 2SC1969 aus (die mit
”C1969” beschriftet sind), nämlich Q7 und Q8, und legen zur Seite.
Der Transistor Q6, 2SC5739 (”C5739”), wird zuerst eingesetzt.
[ ] Machen Sie ein eine selbstklebende Thermofolie an der Leiterplatte oben
auf der Bauteilskizze für Q6 fest. Das Loch in der Folie muss genau mit dem
Montageloch des Q6 auf der Platine abgeglichen werden.
[ ] Richten Sie die Anschlussleitungen von Q6 her, wie Sie das mit den
Spannungsreglern auf der Steuerplatine taten (Fig. 4-4), wobei Sie mit
allmählichem Biegen vorgehen; um ein Brechen der Zuleitungen zu vermeiden;
setzen dann Q6 ein, wie das sein Bauteilumriss zeigt.
[ ] Machen Sie Q6 auf der Platine mit einer Schraube 4-40 x 3/8 Zoll (9,5
mm), einem Sicherheitsring Nr. 4 und einer Mutter 4-40 fest. Die Schraube ist
von der Unterseite der HF-Platine her einzusetzen; der Ring und die Mutter
werden oben draufgesetzt.
[ ] Schauen Sie nach, dass der Körper von Q6 nicht die Zuleitungen
irgendwelcher benachbarter Bauteile berührt, löten dann ein.
[ ] Wickeln und installieren Sie jede der Tiefpassfilterspulen, die nachstehend
angegeben sind, wobei Sie hinten rechts mit L16 und L17 (80 m) beginnen.
Wickeln Sie jedes der Toroide, wozu Sie den angezeigten Kerntyp und die
Windungszahl nehmen (verwenden Sie roten Lackdraht). Schauen Sie sich die
Toroid- Wickelanleitungen und Abbildungen für RFC14 an (Seite 55), bevor
Sie weitermachen.
__ L16 T44-2 (rot), 21 Wdg 19" (48 cm)
__ L17 T44-2 (rot), 21 Wdg 19" (48 cm)
__ L18 T44-2 (rot), 9 Wdg 10" (25 cm)
__ L19 T44-2 (rot), 8 Wdg 9" (23 cm)
__ L20 T44-2 (rot), 7 Wdg 8" (18 cm)
Anm.: Die nachstehenden schwarzen Kerne sind alle vom Typ Eisenpulver
(Keramik), keine Ferrite. Falls nötig, können Sie diese mittels Messen deren
Durchmessers identifizieren, der 0,44 Zoll (11 mm) beträgt, nicht 3/8 Zoll (9,5
mm).
__ L21 T44-10 (schwarz), 9 Wdg 10" (25 cm)
__ L22 T44-10 (schwarz, 8 Wdg 9" (23 cm)
__ L23 T44-10 (schwarz), 11 Wdg 11" (28 cm)
__ L24 T44-10 (schwarz), 10 Wdg 10" (25 cm )
Es ist sehr wichtig, dass die toroidalen Trafos T1 bis T4 genau so
gewickelt und installiert werden, wie in den folgenden Schritten
angegeben wird. Erinnern Sie sich, dass die Trafowicklungen durch
nummerierte Leitungspaare gekennzeichnet sind, die der Leiterplatte
und dem Schaltbild entsprechen.
[ ] T1 ist auf einen Ferritkern (dunkelgrau) FT37-43 gewickelt, und hat
ähnliche Wicklungen wie die in Fig. 6-25 gezeigten.
Die Wicklung 1-2 hat 9 Windungen mit rotem
Lackdraht (10 Zoll; 25 cm).
Die Wicklung 3-4 hat 3 Windungen mit
grünem Lackdraht ( 5 Zoll; 13 cm). (Die
Zeichnung zeigt mehr als 9 Windungen auf der
größeren Wicklung.)
[ ] Bereiten Sie die Zuleitungen von T1 vor,
wie in Teil II. Entfernen Sie die Isolierung bis
auf ( 3 mm) an den Kern heran und verzinnen
Sie die Zuleitungen.
[ ] Bauen Sie T1 horizontal nahe Q5 ein, wobei Sie die Anschlussleitungen in
die passenden nummerierten Löcher stecken, wie in der obigen Abbildung und
in der Bauteilskizze zu sehen ist.
[ ] T2 wird auf den gleichen Kerntyp gewickelt wie T1, und seine Wicklungen
müssen gespreitzt werden wie in Fig. 6-26a. Die Wicklung 1-2 von T2 hat 12
Windungen aus rotem Lackdraht (13 Zoll; 33 cm), und seine Wicklung 3-4 hat
8 Windungen aus grünem Draht (9 Zoll; 23 cm) die über den halben Umfang
des Ringes verteilt werden müssen..
[ ] Bereiten Sie die Anschlussleitungen von T2 vor, wie zuvor, aber lassen Sie
extra 1cm Isolierung an den Leitungen 3 und 4 (grün), wie in Fig. 6-26(a) zu
sehen ist.
[ ] Falten Sie die Zuleitungen der grünen Wicklung (3-4) von T2 unter den
Kern, wie in Fig. 6-26(b).
[ ] Installieren Sie T2 horizontal, direkt rechts von Q6. Um abzusichern, dass
die Leitungen keine benachbarten pads oder Bauteile kontaktieren, ist T2 so zu
montieren, dass er sich leicht über der Platine erhebt (etwa 1/16 Zoll; 1,5 mm).
Figure 6-26
[ ] Der Trafo T3 wird vertikal montiert, rechts von T2. Die Drähte für die
zwei Wicklungen müssen miteinander verdrillt werden, bevor gewickelt wird
(bifilar). Zuerst beschneiden Sie zwei Stücke Lackdraht der Länge 10 Zoll (25
Seite 71
cm), den einen rot, den anderen grün. Dann verdrillen Sie die Drähte
miteinander über ihre ganze Länge. Die Drähte sollen sich gegeneinander etwa
einmal pro 1 cm kreuzen.
[ ] Wickeln Sie die verdrillten Drähte auf einen Ferritkern von ½ Zoll (12,7
mm) (FT-50-43), wozu Sie genau 5 Windungen nehmen und ungefähr 85% des
Kerns bedecken. Die Fig. 6-27 zeigt, wie die Wicklung aussehen soll. Die
Zuleitungen des T3 sind mit den Buchstaben A bis D beschriftet, um eine
Verwechselung mit den nummerierten Zuleitungen von T2 und T4 zu verhüten.
[ ] Trennen Sie die Zuleitungen von T3, wie in Fig. 6-27 zu sehen. Streifen
Sie die Leitungen ab und verzinnen sie, wobei Sie achtsam sind, dass die rotgrünen Drahtpaare nicht miteinander kurzschließen.
[ ] Installieren Sie T3 vertikal, wie mit dem Bauteilumriss angedeutet. Der T3
muss flach auf die Leiterplatte gesetzt werden, und seine Zuleitungen müssen
beim Löten straff gezogen werden.
Seite 72
Figure 6-27
[ ] Suchen Sie den ”binokularen” (2-Loch) Ferritkern für T4 hervor. Wickeln
Sie 2 Windungen mit grünem Schaltdraht (13 cm ) durch den Kern, wie in
Fig. 6-28 zu sehen. Das bildet die Wicklung 1-2. (Nehmen Sie keinen
Kupferlackdraht CuL.)
[ ] Vor dem Installieren von T4, schauen Sie nach, dass die den 2-DBefestiger untenhaltenden Schrauben festgezogen sind, und dass InnenzahnSicherheitsscheiben Nr. 4 verwendet wurden. Es ist wichtig, dass diese
Schrauben nicht irgendwann lose werden, nachdem T4 eingebaut worden ist.
[ ] Installieren Sie T4 rechts von T3, wobei Sie die Zuleitungen für die
Wicklungen 1-2 und 3-4 in ihre passenden nummerierten Löcher einführen.
Der T4 müsste direkt oben auf den Schrauben ruhen, die den 2-D-Festmacher
darunter halten. T4 sollte auch parallel zur Platine liegen, nicht auf einer Seite
gekippt. Straffen Sie die Leitungen am Boden und biegen sie, um den Trafo am
Platz zu halten. Noch nicht löten!
[ ] Beschneiden und streifen Sie die 2 Leitungen gemäß den gezeigten
Längen. Vorsicht, nicht den Draht einzwicken.
[ ] Wickeln Sie eine 3 Windungen- Wicklung (3-4) oben auf die Wicklung 1-2,
aber der Draht beginnt und endet an der entgegen gesetzten Seite (Fig. 6-29).
Nehmen Sie weißen isolierten Schaltdraht (18 cm) (keinen Lackdraht).
Bereiten Sie die Leitungen vor, wie oben.
Figure 6-29
Figure 6-30
[ ] Mit zwei Stücken blanken Schaltdraht von 5 cm bilden Sie die Wicklungen
5-6 und 7-8 auf T4 (Fig. 6-26). (Diese werden genauer als Link (=Linkkoppler)
beschrieben, von denen jede nur eine einzelne Windung hat,) Führen Sie die
blanken Drähte zuerst durch den Kern, biegen diese dann hinab und setzen sie
in ihre nummerierten Löcher ein. Jetzt noch nicht löten!
[ ] Justieren Sie alle Wicklungen von T4 nach Bedarf, so dass der Trafo direkt
über seine Bauteilskizze platziert wird. Ziehen Sie die Zuleitungen straff zur
Platine und löten dann Sie sie fest
[ ] Inspizieren Sie alle 4 Trafos im Senderbereich genau, oben und unten, nach
Kurzschlüssen oder kalten Lötstellen.
Die PA-Transistoren Q7 und Q8 (2SC1969) müssen am Boden der
Leiterplatte installiert werden, wobei deren Metallzapfstellen (tabs)
von der Platine weg schauen, wie in den folgenden Schritten erklärt
wird. Suchen Sie die Bauteilskizzen am Boden der Platine auf, bevor Sie
fortfahren.
[ ] Richten Sie die Zuleitungen von Q7 her, wie in Fig. 6-31 zu sehen. Biegen
Sie die Leitungen aufwärts, weg von der Kühlfahne, in der entgegen gesetzten
Weise wie Sie die Leitungen von Q6 bogen. Formen Sie die Anschluß
Beinchen mit dem Stiel eines kleinen Schraubenziehers damit die Biegung
Seite 73
[ ] Platzieren Sie Q7 auf den Boden der Leiterplatte, so dass die Leitungen in
die Leiterplatte eingeführt werden, wie das auf der Bauteilskizze des Q7
angedeutet ist. Die Halteschraube und das Festmaterial sollte ausschauen wie
in Fig. 6-31. Jetzt nicht löten.
[ ] Achten Sie darauf, dass der kleinere Teil des Isolierhutes durch das Loch
in der Kühlfahne von Q7 sichtbar ist.
[ ] Befestigen Sie Q7 mit seinem Befestigungsmaterial, wozu Sie eine Mutter
4-40 und einen Sicherheitsring Nr. 4 nehmen. Ziehen Sie die Mutter nur
fingerfest an.
[ ] Sobald Q7 und sein Befestigungsmaterial parallel zur Platine zu liegen
scheint, wie in Fig. 6-31, löten Sie Q7 oben auf der Platine an.
[ ] Wiederholen Sie die obigen Schritte für den anderen PA-Transistor Q8.
Uninstallierte Bauteile
einigermaßen rund wird. Installieren Sie Q7 jetzt noch nicht
Figure 6-31
[ ] Setzen Sie eine Schraube 4-40 x 1/2 Zoll (12,7 mm) in das Platinenloch für
die Kühlfahne von Q7 (siehe Fig. 6-31). Dann schieben Sie das nachstehend
aufgeführte Befestigungsmaterial auf diese Halteschraube, von der Unterseite
her. (Anm.: Der Isolierhut kann bei den Bauteilen MISCELLANEOUS
(=Verschiedenes) gefunden werden.)
__dünne Nr. 4 Fiberscheibe (schwarz)
__ Phenolharz-Abstandshalter (braun; Durchmesser 6,4 mm, (3 mm lang
__Nr.4 Nylon- Isolierhut (schwarz)
Verwenden Sie kein anderes Befestigungsmaterial als das mitgelieferte.
Die Höhe des Aufbaus des PA-Transistors ist für das Beibehalten einer guten
Wärmeableitung kritisch.
[ ] Checken Sie die Bauteile in der folgenden Liste, und schauen nach, dass
sie noch nicht installiert sind. Alle diese Bauteile sind auf der Oberseite der
Platine. Anm.: Die meisten dieser Bauteile sind mit Options- KITs geliefert,
wie in der Liste angegeben. Einige der Steckverbinder lassen sich
vorinstallieren, wie auf der nächsten Seite erklärt.
__ J14 (Nahe Antennenbuchse); wird mit K160RX geliefert
__ C13 und __ C14 (im 160m Bandpassfilter); geliefert mit K160RX
__ C75 (Synthesizer Bereich); geliefert mit K160RX
__ J15 (3-pin Verbinder im 40 m Band-Pass Filter); geliefert mit K60XV
__ J13 (Transverter Verbinder, nahe 40 m Band-Pass Filter); mit K60XV
__ D19 und D20 (Synthesizer Bereich); geliefert mit K60XV
__ P6 (nahe DC Buchse); geliefert mit KAT2 oder KPA100
__ P3 (nahe Quarz Filter); geliefert mit KBT2 oder KPA100
__ J9, __ J10, und J11 (nahe Quarz Filter; geliefert mit KSB2
__ J12 (nahe Quarz Filter); geliefert mit KNB2
__ J5 (nahe BFO); reserviert für zukünftige Erweiterungen
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__X2 linke vordere Ecke, nicht benutzt
Falls Sie bereits irgendeine dieser gekauften Optionen haben, können
Sie diese Bauteile nun einsetzen, wie in den folgenden Schritten
beschrieben wird. Das vereinfacht die Installierung der Optionen, nachdem der
Abgleich und Test des K2 beendet worden sind.
Entfernen Sie nicht die Options-Bypass-Jumper (W1, W2 usw.), auch
nicht ,wenn Sie planen die Optionskomponenten zu installieren. Der K2
muss abgeglichen und erprobt werden, bevor die Jumper entfernt und die
Optionsmodule installiert werden.
K160RX Bauteile Installation (optional)
[ ] Suchen Sie das Kapitel Installation des Handbuchs des Bausatzes K160RX
hervor.
[ ] Streichen Sie die ersten 3 Schritte weg (Ausschalten des K2, Entfernen von
Befestigungsmaterial usw.), die nicht anwendbar sind, weil der K2 bereits
auseinandergebaut ist. Überspringen Sie die nächsten 2 Schritte. Entfernen Sie
W1 nicht.
[ ] Vervollständigen Sie die Schritte für J14 bis C13 und C14.
[ ] Streichen Sie die nächsten 2 Schritte (Beschau von Q7 und Q8). Die
verbleibenden Schritte sind zu vervollständigen, nachdem Sie den K2
abgeglichen und erprobt haben.
KSB2 Bauteile Installation (optional)
Gehen Sie zum Abschnitt KSB2 Modul Installation im KSB2 Handbuch.
Führen Sie nur die Schritte zur Installation von J11, J9, J10, und den
Abstandshaltern durch. Entfernen Sie im Moment NICHT W2, W3, oder
C167 Vervollständigen Sie die restlichen Schritte erst nach dem Abgleich.
Installation von Bauteilen für andere Optionen (optional)
[ ] Falls Sie die Option KAT2 (ATU) oder KPA100 (Verstärker) haben,
installieren Sie den 2-Stift-Steckverbinder P6. Gehen Sie nach den Anleitungen
des Handbuchs der Option vor.
[ ] Falls Sie die Option KBT2 (Batterie) oder KPA100 haben, installieren Sie
den 2-Stift-Steckverbinder P3. Gehen Sie nach den Anleitungen des Handbuchs
der Option vor.
[ ] Falls Sie die Option KNB2 (Störbegrenzer) haben, suchen Sie das Kap.
Installation des Handbuchs des KNB2 hervor. Vervollständigen Sie nur die
Installierung von J12 und dem Abstandshalter. Zu diesem Zeitpunkt
entfernen Sie W5, R88, R89 oder R90 nicht.
Bitte an dieser Stelle keine Teile für die K60XV Optionen
installieren! Der K2 muss vorher komplettiert und getestet
werden.
Sicht Kontrolle
[ ] Schauen Sie auf der Bodenseite (Lötseite) der HF-Platine sorgsam nach
ungelöteten Pins, Lötbrücken oder kalten Lötstellen. Da es sich um eine große
Platine handelt, sollten Sie die Untersuchung in drei Teile aufteilen:
__Platinenrand
__vordere Hälfte __hintere Hälfte
[ ] Prüfen Sie die Oberseite (Bauteilseite) der HF-Platine auf die gleiche
Weise. Dieser Schritt ist notwendig, weil einige Bauteile am Boden der Platine
sitzen und oben gelötet sind.
[ ] Vergewissern Sie sich, dass der Schalter S1 auf der HF-Platine auf AUS
steht. (Ist der Kolben heraußen, so ist das AUS).
[ ] Führen Sie die folgenden Messungen von Widerstandswerten aus
[ ] Bauen Sie die zwei Seitenpaneele an und machen sie mit zwei
Chassisschrauben fest, wie Sie das im Teil I und II taten.
[ ] Stecken Sie die Frontplattenanordnung ein, und achten darauf, dass die
Stecker ganz einpassen. Machen Sie die Frontplatte mit 4 Chassisschrauben
fest.
[ ] Vergewissern Sie sich, dass alle Bauteile am Boden der HF-Platine eine
Installierhöhe von ¼ Zoll ( 6 mm) oder weniger haben. Solche Kondensatoren,
die oberhalb dieser Höhe stehen, müssen hinab gebogen werden, damit sie
nicht an den Bodendeckel oder den Kühlkörper stoßen.
[ ] Setzen Sie den Bodendeckel auf und befestigen ihn mit 6
Chassisschrauben.
[ ] Stecken Sie die Steuerplatine ein. Achten Sie darauf, dass alle 3 Stecker
ganz einpassen.
[ ] Befestigen Sie die Frontplattenplatine mit der Steuerplatine mittels 2
Chassisschrauben.
[ ] Suchen Sie die Kühlkörper-Platte heraus. Entfernen Sie alle
Abdeckbändder, außer denen, die RCV ANT und XVTR IN/OUT abdecken.
Schneide mit einem scharfen messer (Cutter) ein Quadrat rund um diese
Löcher heraus und entferne den Rest der Abdeckung.
[ ] Befestigen Sie 2 runde Gummifüße am Kühlkörper mittels Schrauben 4-40
x 7/16 Zoll (11 mm), Sicherheitsscheiben Nr. 4 und Muttern 4-40. Die
Schrauben sind Standard, stahl/zink-plattiert, nicht schwarz galvanisiert. ( Die
Gummifüße können bei den Posten MISCELLANEOUS (=Verschiedenes)
gefunden werden.)
[ ] Nehmen Sie die Abschlussmuttern und –Scheiben von den Achsen der
Buchsen für Antenne und Taste ab. Sie werden später wieder installiert.
[ ] Drehen Sie den K2 nach oben auf seine linke Seite. Dadurch werden die
PA-Transistorschrauben davor bewahrt während der Folgeschritte
herauszuschlüpfen.)
[ ] Entfernen Sie die Muttern 4-40 und Sicherheitsringe Nr.4 von den
Montierschrauben für Q7 und Q8, ziehen Sie aber die Schrauben nicht heraus.
(Falls Sie diese Schrauben herausziehen, wird das zugehörige
Befestigungsmaterial abfallen und sie müssen es neu installieren.)
Seite 75
Im nächsten Schritt werden Sie Thermal Pads (Silicongummischeiben,
grau) auf die Leistungsverstärker-Transistoren Q7 und Q8 setzen.
Diese Pads müssen ordnungsgemäß installiert werden, um die Kollektoren der
Transistoren nicht kurz zu schließen. Die ordentliche Platzierung ist auch
erforderlich, damit eine gute Wärmeleitung gewährleistet wird.
4-40 Schraube
ThermalPad
Figure 6-32
[ ] Platzieren Sie selbsthaftende Silikonunterlegscheiben oben auf Q7 und
Q8, wie in Fig. 6-32 zu sehen, wobei das Loch im pad über das Loch in der
Transistor-Kühlfahne zentriert wird. Die Klebeseite muss mit dem Transistor
Kontakt haben.
[ ] Führen Sie die Halteschrauben für Q7 und Q8 heraus, bis die Enden der
Schrauben nur etwas von den Transistor-Kühlfahnen vorstehen. Halten Sie den
K2 auf seiner linken Seite, damit die Schrauben nicht heraus fallen.
[ ] Achten Sie darauf, dass die Silikon Unterlegscheiben auf Q7 und Q8
zentriert sind, und dass Sie die Schulterscheiben innerhalb der Kühlfahnen
Löcher sehen können. Falls die Hutisolatoren aus den Kühlfahnen heraus
gerutscht sind, justieren sie alles noch einmal neu.
Seite 76
[ ] Den K2 halten Sie auf seiner linken Seite und schieben den Kühlkörper
über die Stecker an der Rückwand und in seine Lage am Boden der Platine
(Fig. 6-33). Die Fig. 6-34 zeigt im Querschnitt den Kühlkörper und das
zugehörige Befestigungsmaterial.
Figure 6-33
[ ] Achten Sie darauf, dass die 4 kleinen Löcher im Kühlkörper in Linie mit
Q7/Q8 und dem dazwischen liegenden 2-D-Block liegen.
[ ] Drücken Sie die Montierschrauben von Q7/Q8 den ganzen Weg zurück
hinein, so dass sie aus dem Kühlkörper hervorschauen.
[ ] Mit 2 Chassisschrauben und 2 Sicherheitsringen Nr. 4 machen Sie den
Kühlkörper gut am 2-D-Halter fest.
[ ] Befestigen Sie Q7 und Q8 am Boden des Kühlkörpers mittels Muttern 4-40
und Sicherheitsringen Nr.4. Ziehen Sie die Muttern nicht zu stark an, weil das
dadurch die Thermopads beschädigt werden könnten , und dann
möglicherweise einen Kurzschluss verursachen könnten.
[ ] Prüfen Sie mit einem Ohmmeter im niedrigsten Messbereich auf einen
Kurzschluss von Kollektor Q7 oder Q8 gegen Masse. (Dieser Test ist auch
jedes mal wieder vorzunehmen, wenn der Kühlkörper abgenommen und wieder
installiert wird.) Falls ein Kurzschluss gemessen wird, nehmen Sie den
Kühlkörper ab und suchen nach der Ursache. Der wahrscheinlichste Grund für
einen Kurzschluß ist eine schlechte Montage des Thermo Pads oder eines
Hütchen Isolators. Falls ein Thermo PAD oder ein Hütchenisolator mechanisch
beschädigt ist, müssen sie ausgetauscht werden.
Figure 6-32
[ ] Es gibt 4 weitere Löcher Nr.4 im Kühlkörper: 2 am Boden und 2 an der
Rückwand. Mit 4 Chassisschrauben befestigen Sie den Kühlkörper an den
Seitenplatten und an der HF-Platine an diesen Plätzen. Sie werden vielleicht
die Positionen der 2-D-Befestiger (Halter) an den Seitenplatten leicht justieren
müssen.
[ ] Installieren Sie die Einlegscheiben und Abschlussmuttern, die Sie zuvor
von den Buchsen der Antenne und der Taste abgenommen hatten. (Das
Befestigungsmaterial der Antennenbuchse wird in Fig. 6-34 installiert gezeigt.)
Abgleich und Test, Teil III
In diesem Kapitel werden Sie den Abgleich und die Erprobung des K2 auf
allen Bändern vollenden.
[ ] Achten Sie darauf, dass der Netzschalter S1 auf AUS steht (heraußen).
Seite 77
[ ] Mit dem Menü richten Sie die gewünschte Lautstärke des CW- Mithörtons
und die Tonhöhe ein, falls Sie das nicht schon mittels ST L und ST P getan
haben. Die Tonhöhe kann von 400-800 Hz eingestellt werden, obwohl 500-600
Hz empfohlen wird. Die Lautstärke des Mithörtons und der Ton variieren etwas
mit der Einstellung der Höhe, sollte aber der Ton stets ein angenehmer Sinus
sein.
[ ] Schließen Sie Ihr Netzgerät oder eine Batterie an. Für die Sender-Tests
werden eine Batterie oder ein gut geregeltes Netzgerät empfohlen, die
mindestens 2 A abgeben können. Vermeiden Sie den Gebrauch eines
Schaltnetzteils, außer es wäre gut abgeschirmt und besitzt eine EMI-Filterung.
Eine Stromversorgung im linearen Modus wird typischerweise viel weniger
Geräusch auf den HF-Bändern erzeugen. (Schauen Sie in eines der neueren
ARRL- Handbücher nach Beispielen dieser Typen.)
[ ] Richten Sie auch die gewünschte Tastvorrichtung mittels INP ein. Falls Sie
eine Handtaste oder eine externe Taste benutzen, nehmen Sie INP HAND
HAND. Um
PDLn
den internen Elektronik Keyer zu gebrauchen, wählen Sie
oder PDLr
(Punkte links oder Punte rechts). Sie können auch einen Rechner oder eine
externe Tasteinrichtung benutzen. Schauen Sie zum Kapitel Betrieb wegen der
Einzelheiten über diese ”auto-detect” Eigenschaft (Seite 99).
[ ] Schließen Sie eine künstliche Antenne von 50 Ohm an die
Antennenbuchse. Diese Dummyload soll für 10 W oder mehr ausgelegt sein.
[ ] Um sich zu vergewissern, dass der Mithörton funktioniert, halten Sie den
Knopf SPOT. Tippen Sie an irgendeinen Knopf, um den Ton SPOT
abzuschalten.
[ ] Schließen Sie Kopfhörer und eine Taste oder Paddle an.
[ ] Drehen Sie den Leistungsregler POWER ganz im Gegenuhrzeigersinn
(minimale Ausgangsleistung).
[ ] Schalten Sie den K2 ein. Sie müssten auf dem LCD ELECRAFT erblicken,
gefolgt vom Frequenzdisplay.
[ ] Wählen Sie den Display-Modus Spannung/Strom, wozu Sie DISPLAY
antippen, um sicherzustellen, dass der Empfänger nicht zuviel Strom zieht.
(Die typische Stromentnahme ist 180 bis 250 mA, was von den MenüEinstellungen abhängt.)
[ ] Kehren Sie zum Frequenzdisplay-Modus zurück.
[ ] Schalten Sie auf CW um und wählen FL1 mittels XFIL
XFIL.
Seite 78
40-Meter Sender Abgleich
Zum Abgleichen des Senders werden Sie einige Hilfsmittel zum
Überwachen der Ausgangsleistung brauchen, wenn Sie die
Bandpassfilter justieren. Ideal sind ein Analog-Wattmeter oder ein
Oszillograf. Jedoch in den folgenden Anleitungen nehmen wir an, dass
Sie dabei sind das eingebaute digitale Wattmeter des K2 zu benutzen, das
ebenfalls zufriedenstellende Resultate abliefert..
[ ] Stellen Sie den Regler POWER auf 2,0 W.
[ ] Schalten Sie auf das 40m-Band und stellen den VFO auf etwa 7100 kHz.
[ ] Suchen Sie die 40m-Bandpassfilter-Spulen L1 und L2 auf, und bereiten
sich darauf vor, diese mit dem breiten Ende des Abstimmwerkzeugs zu
justieren.
In den folgenden Schritten werden Sie den K2 in den Modus ”TUNE”
stellen, indem Sie TUNE halten. Aus Sicherheitsgründen sollten
Sie die Zeitspannen gedrückter Taste auf etwa 5 oder 10 Sekunden
beim Abstimmen begrenzen. Falls Sie Rauch sehen oder riechen, schalten Sie
den K2 aus und schauen zur Fehlersuche.
Anm.: Während Sie sich im Abstimmmodus befinden ist es normal, dass Sie
sehen, wie die Leistung um mehrere Zehntel Watt hinaufdriftet. Sie werden
womöglich auch einen plötzlichen Sprung in der Leistung während des
Abgleichens sehen. Die Ausgangsleistung wird auf etwa 2,0 Watt schnell durch
die Firmenware gesenkt, falls das passiert.
[ ] Bringen Sie den K2 in den Modus Abstimmung und aktivieren das
eingebaute Wattmeter, indem Sie TUNE halten. Mit dem
Abgleichwerkzeug justieren Sie L1 auf größte Ausgangsleistung. Tippen Sie
irgendeinen Knopf an, um den Modus TUNE zu verlassen.
[ ] Geben Sie erneut den Abstimmmodus ein und justieren L2 auf maximale
Ausgangsleistung. Tippen Sie an irgendeinen Knopf zum Verlassen.
[ ] Falls notwendig, wiederholen Sie die Justage von L1 und L2 zwei- oder
dreimal, um sicherzugehen, dass Sie die Spulen (Induktoren) korrekt auf
Spitzenwert gebracht haben. Falls Sie die HF-Ausgangsleistung nicht auf 2,0
W oder mehr bringen können, schauen Sie zur Fehlersuche.
[ ] Achten Sie darauf, dass der Balkenzeiger auf den Modus DOT gesetzt ist,
wozu Sie die Menüeingabe GRPH anwenden.
[ ] Mit dem Regler POWER drehen Sie die Ausgangsleistung auf 5,0 W.
[ ] Tippen Sie an DISPLAY , um den Displaymodus Spannung/Strom
einzugeben. Wenn das Display gewählt ist, können Sie mit TUNE Ihre
Spannung und den Strom im Sendemodus überprüfen.
[ ] Geben Sie den Abstimm- Modus ein und notieren sich die Änderung von
Spannung und Strom. Die Stromentnahme bei 5 W ist typischerweise 1,3 bis
1,6 A Falls der Strommesswert viel höher als dieses ist, oder falls die Spannung
um mehr als 1 V abfällt, haben Sie womöglich ein Problem im Sender oder bei
der Last (siehe Fehlersuche). .
[ ] Kehren Sie mittels des Schalters DISPLAY zur Frequenzanzeige zurück.
[ ] Stellen Sie den Regler POWER auf 10,0 Watt.
[ ] Geben Sie den Abstimmmodus gerade lang genug ein, um sich zu
vergewissern, dass das Wattmeter ungefähr 10 W anzeigt. Falls Sie sodann zum
Spannung/Strom-Display umschalten und TUNE wieder halten, sollten
Sie eine Stromaufnahme von typischerweise 1,8 bis 2 A sehen. Falls Sie eine
Warnmeldung ”HI CUR” (hoher Strom) sehen, stellen Sie mittels CAL CUR
Ihre Sender-Stromgrenze höher ein. Falls der Strom viel höher als 2 A ist,
schauen Sie zur Fehlersuche.
Damit ist der Senderabgleich und –Test auf 40 m zu Ende.
*) Der Sende Wirkungsgrad des K2 ist am wirkungsvollsten bei 10 W und
höher. Die Stromentnahme bei 5 W CW kann höher als erwartet sein. Das ist
unvermeidlich, weil der K2 bis zu 15 W Ausgangsleistung fähig ist. Auch
braucht man für einen gegebenen Leistungspegel für die SSB-Sendung mehr
Reserve, um Verzerrung zu vermeiden.
Empfänger Vor-Abgleich
Da dieselben Filter sowohl für Senden wie für Empfangen benutzt werden, ist
es möglich alle verbleibenden Bänder nur auf Senden abzugleichen. Sie können
jedoch die Filter auf Empfang vor abgleichen, wozu Sie entweder einen
Signalgenerator (Messsender), einen gesonderten Amateurempfänger oder
Antennen für jedes Band hernehmen. Dieser Vorabgleich bei Empfang
erleichtert den Senderabgleich, weil die Filterjustagen bereits auf oder nahe
deren Endwerten liegen.
[ ] Schalten Sie auf 80 m und stellen den VFO auf etwa 3750 kHz (Bandmitte
in USA) ein. Schalten Sie den HF-Vorverstärker ein, wozu Sie PRE/ATTN
antippen, bis Sie den Melder PRE aufleuchten sehen.
[ ] Mit einem Signalgenerator oder einer Antenne speisen Sie ein Signal oder
ein Rauschen auf dieser Frequenz ein.
[ ] Justieren Sie L3 und L4 auf maximale Signalstärke.
Da manche Spulen sich zwei Bänder teilen, müssen Sie immer die
verbleibenden Bänder in der angegebenen Reihenfolge abgleichen.
Gehen Sie immer nach diesem Verfahren vor, falls Sie später die Filter neu
abgleichen.
[ ] Schalten Sie auf 20 m (14100 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Stellen Sie C21 und C23 auf deren Mittenpositionen. Justieren Sie L8 und L9
auf größte Signalstärke. (Dieser Schritt macht eine Voreinstellung von C21,
C23, L8 und L9, vor der Endjustierung in den nächsten 2 Schritten.)
[ ] Schalten Sie auf 30 m (10100 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Justieren Sie L8 und L9 auf maximale Signalstärke.
[ ] Schalten Sie zurück auf 20 m (14100 kHz). Justieren Sie C21 und C23 auf
größte Signalstärke.
Seite 79
[ ] Schalten Sie auf 15 m (21100 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Justieren Sie L10 und L11 auf größte Signalstärke.
[ ] Schalten Sie auf 17 m (18100 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Justieren Sie C32 und C34 auf maximale Signalstärke.
[ ] Schalten Sie auf 10 m (28200 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Justieren Sie L12 und L13 auf größte Signalstärke.
[ ] Schalten Sie auf 12 m (24900 kHz) und schalten den Vorverstärker ein.
Justieren Sie C44 und C46 auf maximale Signalstärke.
Damit ist der Empfängerabgleich abgeschlossen.
Während des Empfängerabgleichs haben Sie vielleicht bemerkt, dass
die Signalstärke etwas schwächer in der Lautstärke ist, wenn Sie das
schmalste Filter nehmen (Einstellung 100 Hz, FL4). Das liegt daran,
dass das Quarzfilter des K2 für größere Bandbreiten (250-800 Hz) optimiert
ist. Trotz der leicht größeren Dämpfung sind die schmaleren Einstellungen sehr
nützlich zum Reduzieren von QRM durch starke nahe Signale. (Jede
Filtereinstellung kann gewechselt werden, und FL2-FL4 können sogar
ausgeschaltet werden. Siehe Seite 85 zu Info über die praktischen
Filtereinstellungen).
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Sender Abgleich
Falls Sie den obigen Empfängerabgleich vorgenommen haben, werden Sie
herausfinden, dass nur wenig oder keine Sendejustage auf den meisten Bändern
erforderlich ist.
[ ] Stellen Sie den Regler POWER auf 2,0 Watt.
[ ] Schalten Sie auf 80 m und stellen den VFO auf etwa 3750 kHz ein
(Bandmitte in USA).
[ ] Geben Sie den Abstimmmodus ein und justieren L3 und L4 auf maximale
Ausgangsleistung, wie auf dem eingebauten Wattmeter angezeigt wird. (Falls
verfügbar, nehmen Sie ein empfindlicheres Analogmessgerät). Beschränken Sie
die Abstimmzeit auf 5 bis 10 Sekunden.
Da sich einige Spulen zwei Bänder teilen, müssen Sie stets die
verbleibenden Bänder in der angegebenen Reihenfolge abgleichen.
Verwenden Sie stets dieses Verfahren, falls Sie die Filter später
abgleichen.
[ ] Schalten Sie auf 20 Meter (14100 kHz). Stellen Sie C21 und C23 auf ihre
Mittenpunkte ein. Justieren Sie L8 und L9 auf größte Ausgangsleistung.
(Dieser Schritt stellt C21, C23, L8 und L9 voraus ein, vor der Endjustage in
den nächsten 2 Schritten.)
[ ] Schalten Sie auf 30 m (10100 kHz) und justieren L8 und L9 auf größte HFAusgangsleistung.
[ ] Schalten Sie auf 20 m (14100 kHz) und justieren C21 und C23 auf größte
HF-Ausgangsleistung.
[ ] Schalten Sie auf 15 m (21 100 kHz) und justieren L10 und L11 auf
maximale Ausgangsleistung.
[ ] Schalten Sie auf 17 m (18100 kHz) und justieren C32 und C34 auf
maximale Ausgangsleistung.
[ ] Schalten Sie auf 10 m (28200 kHz) und justieren L12 und L13 auf
maximale Ausgangsleistung.
[ ] Schalten Sie auf 12 m (24900 kHz) und justieren C44 und C46 auf
maximale Ausgangsleistung.
Damit ist der Senderabgleich beendet.
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7. Endzusammenbau
[ ] Trimmen Sie das beiliegende Abdecktuch auf die Größe des
Lautsprecherrahmens.
[ ] Drehen Sie den oberen Deckel auf den Kopf, wie in Fig. 7-1 zu sehen,
wobei die Rückwand nach hinten weist. Die Abbildung zeigt, wie der
Lautsprecher, das 2-Leiter-Kabel, die Buchse für Außenlautsprecher und
anderes Befestigungsmaterial am oberen Deckel angebracht wird. 3/8" (9.5
mm)9" (23 cm)15" ˜(38 cm)Cable Ties (3)AABBCCDD
[ ] Platzieren Sie Fiberscheiben Nr.4 (schwarz) auf jedes der 4
Lautsprechermontierlöcher am oberen Deckel (Fig. 7-1). Trimmen Sie die
Ecken des Tuches, damit es genau zwischen die Fiberscheiben passt, diese
nicht berührt.
[ ] Setzen Sie den Lautsprecher oben auf die Fiberscheiben und das Tuch.
Machen Sie mit 4 Schrauben 3/8 Zoll (9,5 mm), Sicherheitsscheiben Nr. 4, und
Muttern 4-40 (Fig. 7-2) fest. Ziehen Sie die Muttern nicht zu fest an. Top Cover
Figure 7-2
[ ] Wie in Fig. 7-1 zu sehen, gibt es zwei freie Löcher A . Mit zwei Schrauben
4-40 x 3/8 Zoll (9,5 mm) füllen Sie diese Löcher, und machen sie mit
Sicherheitsscheiben Nr. 4 und Muttern 4-40 fest. (Dieses Befestigungsmaterial
wird zum Festhalten der Innenbatterie gebraucht.)
Figure 7-1
[ ] Installieren Sie zwei 2-D-Halter an den 2 Plätzen B, die in Fig. 7-1
angedeutet sind. Die 2-D-Befestiger müssen genau in Linie mit den Kanten des
oberen Deckels liegen. Benützen Sie pro 2-D-Befestiger zwei
Chassisschrauben
Seite 82
[ ] Entfernen Sie mit einem scharfen Messer etwa ½ Zoll x ½ Zoll (12 x 12
mm) des Maskiermaterials, welches das Loch EXTR SPKR bedeckt. Anm.:
Lassen Sie die anderen Löcher mit Maskiermaterial bedeckt, bis die
zugehörigen Optionen installiert werden.
[ ] Setzen Sie die Buchse für den Außenlautsprecher in das mit ”EXT SPKR”
beschriftete Loch an der Rückwand. Orientieren Sie die Buchse, wie in Fig. 7-1
und Fig. 7-4 gezeigt, wobei der Anschluss ”AF” nahe der Innenseite des oberen
Deckels liegt. .Vorsicht: Falsche Anordnung der drei Anschlüsse könnte dazu
führen dass der NF-Ausgang) auf Masse kurzgeschlossen wird.
[ ] Ein Stück Zweiadriges-Lautsprecherkabel 61 cm ist mitgeliefert.
Schneiden Sie dieses Kabel in zwei Stücke, davon eines 38 cm lang, und das
andere 23 cm.
Figure 7-4
Außenlautspr echers an, wie in Fig. 7-4 zu sehen. Der Kupferdraht muss an die
Öse ”AF” der Lautsprecherbuchse gehen. Löten Sie nur den Kupferdraht.
[ ] Hängen Sie das andere Ende dieses Kabels an die Buchse für
Außenlautsprecher, wie in Fig. 7-5 zu sehen. Der Kupferdraht muß an die mit
”SP” unten markierte Öse gehen. Löten Sie alle drei Ösen. (Solder both wires=
Löte beide Drähte, Ground = Masse)
[ ] Verwenden Sie drei Kabelbinder an den in Fig.7-1 gezeigten Punkten, um
die Lautsprecherkabel am Platz zu halten. (Heben Sie den 4. Kabelbinder für
die Verwendung an der beiliegenden HF-Sonde auf.) Die Kabelbinder sind
festzuziehen. Zwicken Sie jede überstehende Länge der Kabelbinder ab.
Figure 7-3
[ ] Löten Sie Crimpstifte an die zwei Drähte an einem Ende des 15 Zoll (38
cm) langen Stückes Lautsprecherkabel (Fig. 7-3). Wenn Sie die Crimpstifte im
nächsten Schritt in das Gehäuse setzen, sollten sie an den Platz schnappen.
Jeder Pin (Stift) hat einen kleinen Haken an der Rückseite, der in das Loch im
Gehäuse klinkt, wenn er eingesetzt wird
[ ] Stecken Sie den Kupferdraht in die Position Pin 1 eines 2-Pin-Gehäuses,
wie gezeigt. Stecken Sie den anderen Draht in die Position Pin 2. (Copperwire=
Draht kupferfarben, Solder= Löten, Do Not Solder Yet= jetzt noch nicht löten))
[ ] Schließen Sie das andere Ende dieses Kabels an die Buchse des
Figure 7-5
Abschließende Maßnahmen
[ ] Inspizieren Sie ein letztes Mal die Steuerplatine, um sicherzugehen,
dass sie ordnungsgemäß in die HF-Platine gesteckt ist. Alle 3 Stecker
müssen gänzlich einpassen.
[ ] Belassen Sie das Prüfkabel des Frequenzzählers an den BFOPrüfpunkt TP2. Damit können Sie die Einstellungen Ihrer Filter und des
BFO abändern, falls das bei normalem Betrieb nötig würde.
[ ] Falls es noch irgendwo fehlende Chassisschrauben im Bodendeckel,
Kühlkörper, in den Seitenplatten oder in der Frontplatte gibt, setzen Sie
diese nun ein.
[ ] Stecken Sie das Kabel des Innenlautsprechers in P5 an der HFPlatine ein, direkt hinter dem Ein/Aus-Schalter S1. Der Stecker hat eine
Verschlüsselung und kann nur auf eine Weise eingesteckt werden.
Seite 83
[ ] Bringen Sie das selbstklebende Etikett mit der Seriennummer an der
Rückplatte des Kühlkörpers am vorgesehenen Platz an.
[ ] Schreiben Sie die Seriennummer auf den Innendeckel Ihres
Handbuchs
Selbst wenn Sie einige K2-Optionen gekauft haben, sollten Sie
diese jetzt nicht zusammenbauen und installieren. Die
Handbücher der Optionen gehen davon aus, dass Sie mit der
grundsätzlichen Bedienung des K2 vertraut sind.
[ ] Entfernen Sie das Maskiermaterial von den 2 Montierlöchern am
oberen Deckel, markiert C in Fig. 7-1.
[ ] Schneiden Sie durch und pellen ab etwa ½ Zoll x ½ Zoll (12 x 12
mm) Maskiermaterial von den Montierlöchern im oberen Deckel,
markiert D in Fig. 7-1. Diese Löcher sind in den abliegenden Ecken der
Rückplatte des oberen Deckels, entsprechend Schrauben 1 und 2 in Fig.
7-6.
[ ] Platzieren Sie den oberen Deckel auf das Chassis und machen es mit
6 Chassisschrauben fest, wie in Fig. 7-6 zu sehen.
Falls Sie zukünftig den oberen Deckel abnehmen, ziehen Sie
lediglich die 6 Schrauben heraus, die in Fig. 7-6 abgebildet sind
Figure 7-6
Damit ist der Zusammenbau des K2 beendet. Bitte lesen Sie das Kap.
Betrieb, das folgt, und probieren Sie alle Eigenschaften des K2 aus.
Falls Sie keinen Zugang zu einem Frequenzzähler oder kalibrierten
Empfänger zum Abgleichen des 4 MHz-Oszillators haben, haben Sie
vielleicht den Wunsch eine der alternativen VFO- Kalibriertechniken zu
benutzen, die im Kap. Betrieb (Seite 98) beschrieben sind. Sie können
ein Signal von der Antenne nehmen, wie z.B. WWV auf 10 MHz, um
eine Kalibrierung besser als +50 Hz der VFO- Skala auf allen Bändern
zu erzielen.
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ELECRAFT
Dieses Kapitel des Handbuchs beschreibt, wie der K2 einzurichten und zu
betreiben ist. Schauen Sie sich die Abb. K2-Front-und Rückplatte auf den
vorhergehenden Seiten an.
Anschlüsse: Stromversorgung
Sie können den Basis-K2 (ohne den Verstärker KPA100) aus irgendeiner
Quelle von 9 bis 15 V Gleichspannung speisen. Ein Stecker für die
Gleichstromeingangsbuchse ist beim Bausatz dabei. Die Stromentnahme ist
typisch 1,5-2 A bei Senden, kann aber 3 A bei den höchsten
Leistungseinstellungen oder mit hohem SWR sein (siehe Strombegrenzung
nachstehend).
Interne Batterie: Eine Optionsbatterie von 12V, 2,9 Ah, wieder aufladbar,
kann man im K2 einbauen (Modell KBT2). Mit einem Netzgerät von 14,0 V
kann man dann die Batterie aufladen und den Transceiver speisen. Falls eine
externe Batterie angeschlossen wird, muss die Innenbatterie mittels des
Schalters INT BATTERY (an der Rückwand) außer Gang gesetzt werden.
Warnung bei schwacher Batterie: Falls die Spannung der Batterie ( oder des
Netzgeräts) unter 11 V absinkt, werden Sie eine kurze Meldung LO BATT
auf dem Display etwa alle 8 min blinken sehen. Falls das auftritt, sollten Sie
die Leistung zurücknehmen und Ihre Batterie möglichst bald aufladen. Zu
Tipps über das Verlängern des Batterielebens, siehe Seite 100.
Selbstrückstellende Sicherung: Falls die interne 12 V-Leitung des K2 auf
Masse kurzgeschlossen wird, wird die Sicherung F1 vorübergehend öffnen,
und wird die Stromentnahme auf etwa 100 mA begrenzen. Das Display wird
leer bleiben. Falls das geschieht, schalten Sie den Strom aus, bis das Problem
lokalisiert und beseitigt ist.
Strombegrenzung: Sie können den maximalen Sendestrom angeben (siehe
CAL CUR, Seite 87).. Sie werden HI CUR auf dem Display sehen, falls die
programmierte Grenze erreicht wird.
50/60 Hz-Störungen: Stellen Sie den K2 nicht neben oder oben auf irgendein
Gerät, das einen großen Wechselstrom-Netztrafo hat. Das könnte zu
Modulation der schwachen Signalquellen des K2 führen.
Antenne
Eine gut angepasste 50 Ohm-Antenne oder ein Antennentuner ist mit dem K2
zu benutzen. Manche Bedingungen mit hohem SWR können zu übermäßiger
Stromentnahme führen.
Falls Sie die Option Antennentuner KAT2 installiert haben, wird die Anzeige
der Leistungsreglung und der Ausgangsleistung des K2 viel genauer unter
allen SWR- Bedingungen sein.
Morseeinrichtungen
Es kann jede Art Handtaste, Bug oder externe Taste in die Buchse
KEY gesteckt werden, oder Sie können die eingebaute Speichertaste
des K2 verwenden. In allen Fällen müssen Sie einen Stereostecker an
der Tastvorrichtung benutzen (ein geeigneter Stecker liegt dem
Bausatz bei). Schauen Sie auch in den Abschnitt CW- Betrieb (Seite
95).
Mikrofon
An der Frontplatte sitzt eine 8-polige Norm-Mikrofonbuchse.. Ein
Jumper-Block auf der Frontplattenleiterplatte, dient zum Konfigurieren
der Mike-Buchse für spezifische Mikrofone.. Schauen Sie zum
Handbuch des SSB-Adaptors
Kopfhörer
Jede Art von Mono- oder Stereokopfhörer mit beinahe jeder Impedanz
wird mit dem K2 arbeiten. Allerdings empfehlen wir zu besten
Ergebnissen Hochqualitäts-Stereokopfhörer mit voller Ohrabdeckung
und 1/8 Zoll (3,5mm Klinkenstecker)
Externer Lautsprecher (External Speaker)
Der K2 hat einen eingebauten hochempfindlichen 4 OhmLautsprecher. Sie können auch einen externen Lautsprecher von 4 oder
8 Ohm an die Buchse ”EXT.SPKR” an der oberen Rückwand
anschließen.
Anschlüsse für Optionen
Eine Anzahl Montagelöcher sind an der Rückplatte des K2 für
bestimmte optionale Steckverbinder vorgesehen. Für Einzelheiten
schauen Sie in den Abschnitt Optionen (Seite 113)In neueren K2 gibt es zusätzlich Löcher für Transverter Anschl. Siehe
Handbuch K60XV
87
ELECRAFT
Bedienelemente und Anzeige
LCD and Balkenanzeige
Das Display zeigt die Betriebsfrequenz und andere Information an,
was vom gewählten Display-Modus abhängt. Der LED-Balkenzeiger
fungiert als ein S-Meter bei Empfang, und für HF-Ausgangsleistung
oder ALC- Meter bei Senden
Einschaltmeldungen: Das LCD zeigt ELECRAFT zwei Sekunden
lang beim Einschalten an. Falls ein Problem aufgedeckt wird, wird das
Display INFO 100 oder eine ähnliche Meldung zeigen. Die gezeigte
Nummer entspricht einem Paragrafen im Kap. Fehlersuche
Modusanzeiger: Ein Buchstabe rechtsendig am Display sagt Ihnen, in
welchem Betriebsmodus der K2 gegenwärtig drin ist: C (CW), L
(LSB), oder U (USB). Ein 4. Modus RTTY/Daten läßt sich auch
aktivieren, und verwendet den Buchstaben r (Seite 104). Falls ein
kleiner Strich über dem Buchstaben C oder r erscheint, bedeutet das,
dass das CW- Seitenband invertiert ist (CW reverse). Der
Modusanzeiger wird auch in zwei Fällen langsam blinken: CW
TEST-Modus (siehe CW-Betrieb) und SPEECH (Vox)-Modus (siehe
S. 98).
Anzigen: Das LCD kennt 8 Anzeigen in Form von spitzen Winkeln
(Dächer):
NB
ANT2
PRE
ATTN
A
B
RIT
XIT
Störaustaster ein (blinkt, falls die niedrige Schwelle
mittels Level gewählt wurde
Antenne 2 gewählt ( erfordert die ATU)
Vorverstärker ein (etwa +14 dB)
Abschwächer ein (-10 dB)
VFO A gewählt (blinkt bei SPLIT Betrieb)
VFO B gewählt (blinkt bei SPLIT Betrieb)
RIT an (blinkt wenn Weitbereich gewählt)
XIT an (blinkt wenn Weitbereich gewählt)
Dezimalpunkte: Der Dezimalpunkt rechts von der 1 kHz-Ziffer blinkt
langsam, falls der VFO durch Halten von LOCK verriegelt ist.
Schauen Sie zu fortschrittlichen Betriebseigenschaften für andere
Fälle, wo Dezimalpunkte blinken (Scannen, Seite 99, AGC aus, Seite
100).
SPLIT/RIT/XIT LED (Optional)
Sie können eine LED an der Frontplatte installieren, die aufleuchte, sobald
SPLIT, RIT oder XIT aktiviert sind. Schauen Sie auf die zugehörige
Applikationsnotiz „Zufügen einer LED für SPLIT/RIT/XIT zum K2“.
Potentiometer
AF GAIN
RF GAIN
Empfänger Lautstärke
ZF Verstärkung
Wird dieser Knopf gege n den Uhrzeigersinn (linksherum ) gedreht, so
wird die Gesam tverstärkung reduziert . Zur gleichen Zeit wird dam it
die S-M eteranzeige am Balkenzeig er erhöh t, was Sie d aran erinnert,
dass Sie nicht auf der vollen Empf angsempfindlichkeit sind. Um so
weiter linksherum der Regler gestel lt wird, um so stärker m uß ein
Signal sein, ehe es zu einem Meterausschlag führt.
KEYER Tastgeschwindigkeit
Wenn Sie an diesem Knopf drehen, wird die Tastengeschwindigkeit in
Worten pro Minute (wpm
) angezeig t, z.B.
SPD 18 . Di e
Geschwindigkeit lässt sich von etwa 9 bis 50 wpm einstellen
POWER
Regler für HF Ausgangsleistung
Wenn Sie an diesem Knopf drehen, wird die Sendeausgangsleistung in Watt
angezeigt, z.B. P 5.0. Der Bereich ist 0,1 bis 15 W für den Basis-K2, und 1
bis 100 W, falls Sie den Verstärker KPA100 installiert haben. Schauen Sie
zum Basisbetrieb des K2 wegen Einzelheiten über das Regeln der
Ausgangsleistung (Seite 93).
OFFSET
RIT / XIT Ablage
Dieser Regler liefert einen default- Bereich von +0,6 kHz in 10 Hz-Stufen,
wenn RIT und/oder XIT in Gang gesetzt sind. Sie können auch einen
breiteren RIT/XIT- Bereich auswählen (siehe RIT- Menüeingabe, Seite 104).
88
ELECRAFT
Schalter Funktionen
Jeder Druckknopfschalter hat zwei Primärfunktionen, die durch die
obere und die untere Beschriftung angegeben sind. Ein Schalter ist
anzutippen ,TAP, um seine obere Funktion zu erreichen. Ein Schalter
H O L D ist zu länger als ½ s zu halten , HOLD, um Zugang zur unteren
Funktion zu bekommen.
Numerische Tastatur: 10 Schalter sind mit den Ziffern 0 bis 9
beschriftet.
Man kann eine Ziffer eingeben, entweder mit TAP oder HOLD. In
einigen Fällen ist der Unterschied zwischen den beiden bedeutend, wie
nachstehend angegeben wird.
Tap and Hold Functions
B AN D +
RCL
B AN D STORE
MENU
EDIT
D I S P L AY
R F / AL C
AN T 1 / 2
TUNE
NB
LEVEL
R AT E
LOCK
MODE
VOX
Wähle nächst höheres Band
Wähle Memory #0 -9 (Für Scan benutze #0 -9 )
Wähle nächt niedriges Band
Speicher memory #0 -9 (Für Scan benutze #0 -9 )
Gehe in das Menü
Editiere aktuelles Menü Parameter
zeige Spannung / Strom, Zeit*, DSP Parameter
Wähle SSB TX bargraph Anzeige (HF o. ALC)
Schalte zwischen ATU Ant. 1 und 2*
Tune Sender, aktivuere ATU wenn installiert
Wähle Störaustaster Mode (OFF/NB1/NB2)*
Schalte NB Scwelle (niedrig, hoch)*
Wähle VFO Abstimmrate (siehe RATES Menü)
lock/unlock VFO (Dezipunkt blinkt)
Wähle Betriebsart (CW/LSB/USB)
CW: oper/test; SSB*:PTT/Speech (0.2-1.0)
Vorverstärker /Abschwächer
CW audio spot signal on/off
PRE/ATT
SPOT
RIT ein (siehe RI T Menü Eingabe Seite 104)
Aktiviere programmierbare Funktion 1
RIT
Wähle A or B VFO
Temporär A/B VFO Umsch. (Im SPLIT)
Wähle FAST/SLOW AGC
Umschaltung CW norm/reverse or USB/LSB
AGC
CWRV
XIT ein(siehe RI T Menü Eingabe, page 104)
Aktiviere programmierbare Funktion 2
XIT
A=B
SPLI
Beide VFO’s auf die aktuelle VFO Frequenz
Schalte zwischen SPLIT und NORMAL transceive
XFIL
AFIL
Wähle nächstes Quarzfilter (FL1-4)
NF Filter (OFF, AF1-2, CF1-4, SF1-4)*
MSG
Speile o. verkette CW msg #0 -8 (zur Wiedh. hold #0 -8 )
Speicher CW msg #0 -8 ( hold M S G stoppt Aufzeichnung)
Zwei Schalter Kombinationen (Halte beide Schalter)
B A N D + +B A N D PRE/ATT
XFIL
+
+A G C
AF I L
Anzeige Filter # und Bandbreit (pus NF
Filter Einstellung wenn vorhanden *)
SPLIT
DSP notch filtering ein / aus*
+ REC
DISPL A Y
RIT
AGC ein/aus
AGC
+
AF I L
Direkte Frequenzeingabe
DSP Rauschminderung ein/aus*
+ TUN
+ XFIL
E
Temp ATU T U N E power limit* aus
FINE RIT ein /aus (Siehe Seite 102)
89
ELECRAFT
BENUTZEN DES MENÜS:
Primary Menue Funktionen:
Es gibt zwei Menüs: Primary (erstes) und Secondary(zweites). Das Primary
wird erheblich häufiger gebraucht, siehe Liste rechts. Das Secondary Menü
wird ab Seite 103 beschrieben.
Um das Menü zu erreichen, Tippen Sie auf MENU. Das Display wird die
zuletzt benutzte Menüeingabe mit unterstrichenem Namen anzeigen. Sie
könnten zum Beispiel sehen: LCD DAY, was anzeigt, dass sich das LCD im
Modus ”day” (=Tag) befindet (d.h. die Hintergrundbeleuchtung ist aus). Sie
können verschiedene Menüpunkte auswählen, indem Sie den VFO-Knopf
drehen oder die Schalter BAND+ oder BAND- antippen.
Alle Funktionen des Primary Menüs sind nachstehend aufgelistet. (Die
Funktionen des Secondary Menüs finden Sie auf Seite 103) Zusätzliche
Parameter, die über DISPLAY erreicht werden können sind mit einem *
markiert, siehe Erklärung links.
Halten Sie den Schalter E D I T , um den Unterstrich auf den Parameter statt
den Menüpunkt-Namen zu bewegen. Im Falle von LCD kann der Parameter
DAY oder NITE sein. Die Parameter lassen sich mit dem VFO- Knopf oder
mit BAND+ oder BAND- ändern. Sind Sie fertig, tippen Sie MENU , um
zum scrolling zurückzukehren. Mit einem weiteren Antippen von MENU
kehren Sie zum normalen Betrieb zurück.
RPT
INP
Die Benutzung des DISPLAY Schalters innerhalb des E D I T Modus:
Der DISPLAY Schalter wird benutzt um zusätzliche Parameter aufzurufen,
wenn bestimmte Menüpunkte bearbeitet werden. Diese sind rechts mit einen
„*“ markiert. Normalerweise brauchen diese Werte nicht geändert werden.
Eingaben, die man mit DISPLAY bearbeiten kann:
Eingabe:
DISPLAY Schalter im E D I T Modus
Wählt die Quelle für den Mithörton U6-25 oder U8-4.
Benutze U8-4 (Default Mode)
T-R
Spezifiziert die „8R“ Eigenschaften 8r hold oder 8r nor.
Im „Hold“ Modus wird die 8R Leitung während der vom
Benutzer programmierten QSK-Delay Zeit auf Null gehalten
INP
Wählt den „Automatischen Erkennungs- Modus“ A DET
On (Standard) oder A DET Off.
Der E D I T Shortcut (=Edit -Abkürzung):
Wenn die zu editierende Menüeingabe die letzte Eingabe ist, dann brauchen
Sie nicht erst MENUE zu tippen sonder sie können gleich E D I T Halten.
Ändern Sie dann wie üblich den Parameter und kehren Sie zum
Normalbetrieb zurück in dem sie E D I T ein weiteres mal halten.
ST L
ST L
ST P
T-R
Pegel des Mithörtons (Lautstärke): 0-255 (Tone Source =
Ton-Quelle *)
Tonhöhe des Mithörtons: 0,40 bis 0,80 kHz in 10 Hz-Stufen
Sende-Empfangs-Verzögerung (QSK): 0,00 bis 2,55 s
(8R Mode *)
Wiederholintervall für CW- Nachricht: 0 bis 255 s
CW-Eingangs- Wahl (Auto-detect on/off *)
PDLn (interne Taste normal. w/ auto-detect *)
PDLr (interne Taste Reverse
auto-detect)
HAND (Handtaste oder externe Tasteinrichtung)
*) Ein Rechner oder eine externe Taste können zusammen mit dem Tasthebel angeschlossen
werden. Siehe CW-Betrieb.
IAB
SSBA
SSBC
LCD
GRPH
OPT
ATU
RANT
CAL
PF1 /PF2
Iambic-Modus A oder B
SSB-Audiopegel (Mike-Verstärkung): 1,2,3 oder BAL
Pegel des SSB-Sprachprozessors: : 1-1 bis 4-1 im
RTTY/DATA wird ein separater Kompressionsgrad
angeboten, der Menüeintrag ist SSBCr
DAY (Hintergrundbeleuchtung aus, Balkenzeiger hell) oder
NITE (Hintergrundbeleuchtung ein, Balkenzeiger normal)
LED-Balkenzeigerwahl: OFF, DOT, BAR
(OPT BATT überfährt GRPH BAR, und erzwingt DOT)
Empfänger-Optimierung: PERFormance oder BATTery
(siehe Seite 100)
ATU-Betriebsart
Empfangsantennenschalter: OFF oder ON (Seite 100)
Kalibrier-Untermenü (siehe Seite 87)
programmierbare Funktionen (Seite 100); kann irgendeiner
Menüfunktion, SCAN oder FPon-(Fast Play) zugeordnet
werden
90
ELECRAFT
Kalibrierfunktionen:.
Das Menü CAL stellt folgende Funktionen bereit:
FCTR
Frequenzzähler
CUR
Programmierbare Sendestromgrenze
TPA
PA-Temperatur Einstellung (siehe KPA100 Baumappe)
S LO
S-Meter-Null-Einstellung
S HI
S-Meter-Vollausschlags-Empfindlichkeits-Einstellung
PLL
VFO- Linearisierung
FIL
Filtereinstellungen (siehe nächste Seite)
Nach dem Wählen einer CAL Funktion halten Sie E D I T um sie zu
aktivieren..
Frequenzzähler (CAL FCTR):
CAL FCTR zeigt die Frequenz eines Signals an P6 auf dem Control board
während des Abstimmvorganges an (Siehe S. 60)
Sendestromgrenze (CAL CUR):
CAL CUR ermöglicht es Ihnen eine sicher Strombegrenzung für den Sender
einzustellen. Der vorgeschlagene Wert ist 3,50 A. Eine niedrigere
Einstellung ist möglich, wenn Sie immer nur mit 5W oder weniger arbeiten
oder ihr Netzteil weniger Strom liefert.
S-Meter-Kalibrierung (CAL S LO, CAL S HI):
Um den Nullwert des S-Meters einzustellen:
1. Trennen Sie die den K2 von der Antenne.
2. Achten Sie darauf, dass der Regler RF GAIN ganz im Uhrzeigersinn
steht (maximale Verstärkung)
3. Wählen Sie CAL S LO im Menü
4. Drehen Sie am VFO-Knopf, bis das ganz links liegende Segment des
Balkenzeigers gerade eben ausgeschaltet ist.
5. Verlassen Sie den CAL Modus durch Antippen von MENU.
Zur Einstellen der Empfindlichkeit des S-Meters:
1. Trennen Sie den K2 von der Antenne.
2. Drehen Sie den Regler RF GAIN ganz im Gegenuhrzeigersinn
(minimale Verstärkung)
3. Wählen Sie im Menü CAL S HI
4. Drehen Sie den VFO- Knopf, bis das ganz rechte Balkenzeiger-Segment
gerade eben eingeschaltet ist.
5. Verlassen Sie CAL, indem Sie MENU antippen.
Anmerkung: Das S-Meter muss jedes mal neu kalibriert werden, wenn der
AGC Schwellwert (AGC Treshold) geändert wird. Die Einstellung des AGC
Schwellwertes ist auf Seite 47 beschrieben.
Wenn Sie einen Elecraft XG1 oder XG2 Test Oszillator oder eine
andere Kalibrierte Signalquelle besitzen können Sie damit das S-meter
mit einem 50uV Signal am Anetenneneingang auf S9 kalibrieren
1. Schliessen Sie den Testoszillator an Stelle einer Antenne an die
Antennebuchse an.
2. Drehen Sie RF Gain auf den Anschlag im Uhrzeigersinn.
3. Stellen Sie den Generator auf 50uV Ausgang ein. (-73 dBm)
4. Stimmen Sie mit dem Hauptabstimmknopf des K2 auf Signal Maximum
ab.
5. Wählen Sie CAL D HI im Menü
6. Drehen Sie am K2 Hauptabstimmknopf bis das S_Meter genau S9
anzeigt.
7. Tippen Sie Menü um den CAL Modus zu verlassen.
VFO-Linearisierung (CAL PLL):
Die Funktion CAL PLL kalibriert automatisch die VFO- Feinabstimmung
(*). Sie können CAL PLL jederzeit wiederholen, obgleich das
normalerweise nicht nötig sein sollte. Ein Grund für einen neuen Lauf von
CAL PLL ist eine Neukalibrierung des Frequenzzählers (Seite 101).Generell
müssen Sie die CAL PLL durch führen, wenn Sie die Einstellung von C22
(auf der Steuerplatine) ändern, der die Taktfrequenz des Mikrorechners
bestimmt.
Linearisierung des VFO:
1. Nehmen Sie den oberen Deckel ab. Der Bodendeckel muss installiert
bleiben.
2. Lassen Sie den K2 etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur laufen..
3. Verbinden Sie das Kabel des inneren Frequenzzählers mit TP1 (VCO).
4. Verlassen Sie das Menü, falls Sie es benutzten.
5. Schalten Sie auf das 40 Meter Band und stellen Sie den VFO auf eine
Frequenz zwischen 7000 und 7100 kHz.
6. Aktivieren Sie CAL PLL.im Menü
7. Ist die Kalibrierung beendet (4-8 Minuten), werden Sie einen kurzen
Warnton hören und auf dem Display End sehen. Sie können dann
irgendeinen Schalter antippen, um zum normalen Betrieb zurückzukehren.
*Was Sie tatsächlich kalibrieren, ist die Beziehung zwischen dem PLL-Teiler und dem
Quarzbezugsoszillator. Siehe Schaltplan für Details.
ELECRAFT
Filtereinstellungen (CAL FIL):
Dieses Kapitel erklärt, wie CAL FIL zu benutzen ist, um die Bandbreite und
die BFO- Setzwerte zu wählen. Ein Beispiel erscheint auf der nächsten Seite.
Die Website von Elecraft liefert Information über andere Filter-EinrichtMethoden, einschließlich einer Methode, die eine Soundcard eines PC
benutzt. Zu einer Erklärung, wie die Setzwerte von Quarzfilter und BFO in
Beziehung stehen, siehe Seite 107.
Basis-Einrichten von CAL FIL:
1. Schließen Sie das Frequenzzähler-Testkabel an TP2 (BFO) an.
2. Drehen Sie die AF GAIN genug auf, um etwas Hintergrundgeräusch zu
hören.
3. Schalten Sie auf ein Band zwischen 160 m und 17 m. (Das Seitenband ist
auf 15 m und darüber invertiert, was während des Filter-Einrichtens
verwirrt).
4. Wählen Sie mittels MODE den Modus CW. Falls ein Strich über dem C
erscheint, befindet Sie sich im Modus CW Reverse. Halten Sie CW REV,
um CW Normal zu wählen.
5. Tippen Sie XFIL an, bis FL1 gewählt ist.
6. Tippen Sie MENU an und scrollen zu CAL. Halten Sie E D I T , um die
Unterstreichung zu OFF zu verschieben, scrollen dann, bis Sie CAL FIL
sehen. Schließlich halten Sie E D I T erneut, um das Filterdisplay zu
aktivieren.
Filterbandbreiten-Display:
Das anfängliche Display CAL FIL zeigt die gegenwärtige Filterbandbreite
und den Arbeitsmodus, z.B. FL1 1.50c. Die Zahl 1.50 gibt eine Bandbreite von grob 1,50 kHz an. *
Dieser Parameter hat einen Bereich von 0.00-2.49. Oberhalb 2,49 wechselt
der Parameter zu OP1 - OP5, was zum Wählen von Optionsfiltern benutzt
werden kann. So ist z.B. das Filter am SSB-Adapter OP1.
Notieren Sie die gegenwärtige Bandbreite, versuchen dann mit dem VFOKnopf diese zu ändern. Sie werden hören wie sich die Tonhöhe des
Rauschens (Geräusches) ändert. (Bringen Sie die Bandbreite nach dem
Experimentieren auf die ursprüngliche Einstellung zurück).
91
* Die gezeigte Zahl ist nur als eine relative Anzeige der Filterbandbreite zu benutzen. Die
tatsächliche Bandbreite wird wahrscheinlich schmaler sein.
BFO-Displays:
Tippen Sie BAND an, um die BFO- Einstellung für das Filter FL1
anzuzeigen, die ähnlich BF1t110c sein wird. Die 3-stellige Zahl ist der
BFO- Steuerparameter. Diese Zahl kann mit dem VFO- Knopf geändert
werden, aber Sie werden eine unterschiedliche BFO- Einstellmethode
benutzen, wie unten beschrieben. Der Buchstabe t nach BF1 ist eine
Erinnerung, dass die BFO- Frequenz BF1 immer bei Senden benutzt wird,
was für den SSB-Betrieb wichtig ist.
Immer wenn der BFO-Steuerparameter angezeigt wird, können Sie
DISPLAY antippen, um die tatsächliche BFO-Frequenz in kHz anzuzeigen.
Mit dem VFO-Knopf kann man dann den BFO direkt einstellen. Diese
Methode wird im Beispiel des Filtereinrichtens angewandt.
Anm.: Nach Änderung der BFO Frequenz kann diese durch tippen auf AGC
gemessen und gespeichert werden, ohne dass man das Filter wechseln muss.
Dies ist nützlich wenn sie verschiedene BFO Einstellungen für ein einzelnes
Filter testen wollen um diejenige mit dem besten NF Klang zu finden.
Andere Operationen mit CAL FIL:
Wenn Sie sich in CAL FIL befinden, können Sie stets XFIL antippen, um
zum nächsten Filter zu wechseln, können MODE antippen, um Betriebsart
zu wechseln, und können CW RV halten, um von CW Normal auf CW
Reverse umzuschalten. Immer wenn Sie Moden oder Filter umschalten, wird
der K2 zuerst Ihre neuen Einstellungen speichern, falls sie geändert worden
sind.
BAND+ schaltet auf das Filter-Bandbreiten-Display, und BAND- schaltet
auf das BFO- Display. Mit einem Antippen von MENU verlässt man CAL
FIL und kehrt zum normalen Display zurück. ( Beim Verlassen von CAL
FIL werden alle Änderungen abgespeichert.)
Ausschalten der gewählten Filter:
FL2, 3 oder 4 lassen sich individuell außer Betrieb setzen. Um ein Filter
auszuschalten, zeigen Sie die Filterbandbreite mittels CAL FIL an, stellen
dann die Bandbreitennummer auf OFF. (Um OFF zu erreichen, gehen Sie
ELECRAFT
zunächst zu 0.00, drehen dann den VFO- Knopf ein wenig weiter
linksherum.)
Beispiel für CAL FIL (Einrichten aller Filter):
Die Tafel 8-1 zeigt die empfohlenen Filtereinstellungen für einen Nur-CWK2. Falls Sie bereits den SSB-Adapter installiert haben, benützen Sie die
SSB-Einstellungen aus dem Handbuch des KSB2.
1. Lesen Sie die Anleitungen CAL FIL auf der vorangehenden Seite, falls
Sie das nicht schon getan haben. Sie müssen mit den Anzeigen von CAL
FIL und den Bedienorganen vertraut sein, bevor Sie weitermachen.
2. Erledigen Sie das Basic CAL FIL Setup der vorangehenden Seite genau
wie beschrieben. Sie sollten dann ein Display ähnlich FL1 1.50c sehen.
3. Stellen Sie mit dem VFO- Knopf FL1 auf den Wert, der für CW Normal
(1.50) gezeigt wird. Tippen Sie XFIL, um den neuen Wert zu speichern und
gehen Sie zu FL2. (Die CW Reverse- Bandbreite wird auch auf neuen Stand
gebracht.)
4. Richten Sie auf dieselbe Weise FL2, FL3 und FL4 ein.
Empfohlene Filter und BFO Werte (CW-Only K2)
Eingestellte Filter und BFO Werte (benutze einen Bleistift)
92
5. Mit XFIL kehren Sie zu FL1 zurück. Tippen Sie an BAND-, um BF1
anzuzeigen.
6. Tippen Sie DISPLAY, um die aktuelle BFO-Frequenz zu zeigen. Mit
dem VFO-Knopf wählen Sie den Wert aus der Tabelle. Typischer Weise
werden Sie imstande sein, den Wert +20 Hz zu treffen..
7. Tippen Sie XFIL, um den neuen Wert abzuspeichern und gehen Sie dann
weiter zu BF2. Wiederholen Sie die Schritte 6 und 7, um BF2, BF3 und
BF4 einzurichten.
8. Schalten Sie auf CW Reverse, wozu Sie CW RV halten. Dann
wiederholen Sie die Schritte 6 und 7 für jede CW Reverse- BFOEinstellung (BF1-BF4).
9. Tippen Sie an BAND+, um zum Display der Filterbandbreite
zurückzukehren. Mit dem Schalter MODE wählen Sie LSB, und kehren
mittels XFIL zu FL1 zurück.
10. Richten Sie jede LSB-Filterbandbreite gemäß der Tabelle ein. (Das
bringt auch die USB- Filter- Bandbreiten auf den richtigen Stand).
11. Tippen Sie BAND- an und richten jeden LSB BFO ein, wie Sie das für
CW taten.
12. Tippen Sie an MODE, um USB zu wählen, und richten Sie jeden USB
BFO ein.
13. Falls Sie Setzwerte verwenden, die von den defaults abweichen,
registrieren Sie diese in Tafel 8-2. Nehmen Sie einen Bleistift, denn
vielleicht ändern Sie diese später.
ELECRAFT
Basisbetrieb mit dem K2:
Wahl der Betriebsart:
Tippen Sie MODE , um durch die drei Betriebsarten zu laufen, und achten
Sie dabei auf den Wechsel des Modus-Anzeige-Buchstabens. C= CW, L=
Lower Sideband LSB U= Upper Sideband USB. Wenn RTTY / data Mode
aktiviert ist dann erscheint in der Betriebsartenliste zusätzlich ein r
Seitenband-Umkehr: Der K2 invertiert das Seitenband auf 15 m und darüber
wegen des Frequenzmischschemas (d.h. das obere und das untere Seitenband
des Signals werden vertauscht). Im Modus CW Normal geht die Tonhöhe
der CW-Signale auf den niederen Bändern mit der Frequenz hinauf, während
auf 15 m und darüber die Tonhöhe mit der Frequenz abwärts geht.
Empfänger-Konfiguration:
Verstärkungsregler: Der Regler RF GAIN (HF- Verst.) sollte
normalerweise auf Maximum (ganz im Uhrzeigersinn) gedreht sein. Stellen
Sie den Regler AF GAIN (NF- Verst.) auf eine angenehme Lautstärke im
Kopfhörer bzw. Lautsprecher ein. Die Lautstärke des Mithörtons wird
mittels der Menüeingabe ST L eingestellt.
Quarzfilter-Wahl: Jede Betriebsart bietet bis zu 4 Filtereinstellungen FL1
bis FL4 an. Die Bandbreite jedes Filters und der BFO- Setzwert können
unabhängig mittels CAL FIL (Seite 88) gesetzt werden. Antippen von XFIL
wählt die 4 Filter sequentiell aus. FL2, 3 oder 4 lassen auch ganz
ausschalten (OFF).
Filter und Betriebsarten: Die Quarzfilterauswahl für CW Normal und CW
Reverse ist miteinander verbunden. Falls Sie z.B. auf FL2 schalten, wenn
Sie im Modus CW Normal sind, schaltet CW Reverse auch auf FL2.
Dasselbe trifft für die Betriebsarten LSB und USB zu.
Prüfen des Filter-Status: Sie können die gegenwärtige Filternummer und
die Bandbreite ohne Wechseln der Filter nachprüfen, indem Sie
XFIL+AGC halten. Sie könnten z.B. FL2 0.80c sehen. Wenn ein KAF 2
oder KDSP2 NF Filter installiert und aktiviert ist, dann wird die NF Filter
93
Einstellung gleich nach der Quarzfiltereinstellung angezeigt (z.B. AF1,
CF1,SF1
Audiofilter-Steuerung: Wenn Sie eine KAF2 oder KDSP2 Option (NFFilter und Echtzeit Uhr) installiert haben, dient AF I L zur Auswahl der NF
Filter Sektion. Tippe DISPLAY zur Auswahl weiterer Möglichkeiten.
Vorverstärker: Der Vorverstärker verstärkt um etwa +14 dB Falls Sie
starke In-Band- Intermodulationen bekommen, schalten Sie den
Vorverstärker aus
Abschwächer: Falls nötig, lässt sich eine Dämpfung von zusätzlichen 10 dB
durch das Einschalten des Abschwächers einfügen. Dies ist Fällen von
Überladung des Empfängers effektiver als das Rückregeln der RF GAIN
verringern.
Scannen: Siehe zu weitergehende Betriebseigenschaften, Seite 99
Antennenwahl: Haben Sie den automatischen Antennentuner KAT2
installiert, schaltet ANT 1/2 zwischen den zwei ATU-Antennenbuchsen
um. Das ruft auch sogleich die im ATU gespeicherten L-C-Parameter für die
jeweilige Antenne ab. Entnehmen Sie die Details dem KAT2 Handbuch.
Störaustaster- Steuerung: Für diese Funktion muss der KNB2
installiert sein. Der Störaustaster ist beim Geräteinschalten immer
ausgeschaltet, und Sie sollten nur anschalten wenn er benötigt wird. Mit
Störaustaster ist der Empfänger empfindlicher gegen Störsignale. Um den
Störaustaster einzuschalten, tippen Sie NB. Sie werden NB1, NB2 und
OFF in dieser Reihenfolge sehen. Die ModiNB1 und NB2 besorgen kurze
bzw. weite Impuls- Austast- Intervalle. Welcher effektiver arbeitet hängt von
der Art der jeweiligen Störung ab.
Der Störaustaster hat 2 Schwellwerte zur Detektion von Störungen: hoch
und niedrig. Durch halten des L E V E L Schalters, wird der Störaustaster
zwischen diesen beiden Betriebsweisen hin und her geschaltet, wobei das
Display HI THR oder LO THR anzeigt. Die hohe Schwelle ist der
default- Wert und ist in den meisten Fällen anzuwenden. Falls Sie den
niedrigen Schwellenwert wählen, kann der Störaustaster auf gewissen
Geräuschtypen wirkungsvoller sein, wird aber auch den Empfänger
ELECRAFT
störanfällige gegen starke im Band liegende Signale machen. Ist LO THR
gewählt, blinkt der Melder NB als Erinnerungshilfe.
.
94
werden. Wenn im Normalbetrieb 0V angezeigt werden, dann könnte der
Jumper in der allgemeinen Messposition stehen.
LCD- und Bargraph (Balkenanzeiger)- Einstellung:
Tag/Nacht-Wahl: Falls Sie außerhalb des Hauses arbeiten, wählen sie im
Menü LCD DAY, womit die Hintergrundbeleuchtung des LCD
ausgeschaltet und der Balkenzeiger in den Modus starker Helligkeit
geschaltet wird. Im Hausinnern oder in der Nacht wählen Sie LCD NITE ,
womit die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet und die Helligkeit des
Balkenzeigers verringert wird.
Bargraph -Betriebsweisen: Für den LED bargraph haben Sie die Wahl von
OFF, DOT oder BAR. Falls Sie DOT (=Punkt) wählen, wird nur ein
Balkenzeigersegment, das den momentanen Wert darstellt beleuchtet. Falls
Sie BAR (=Balken, Strich) wählen, werden alle LED-Segmente links vom
aktuellen Wert auch erleuchtet, was zu einem sichtbareren Display führt. Der
Modus OFF (=aus) schaltet den bargraph bei Empfang aus, verwendet aber
den Modus DOT beim Senden (siehe weitergehende Betriebseigenschaften).
Display-Modi: Mit dem Antippen des Knopfes DISPLAY wechselt man
zwischen dem Display-Modus für Frequenz und dem für Spannung/Strom.
Wenn Sie das KAF2 oder KDSP2 Filter eingebaut haben, werden mit
DISPLAY zusätzlich die Uhr bzw. die Parameter für das DSP angezeigt.
Im Modus Frequenzanzeige zeigt das LCD die Arbeitsfrequenz, die
Betriebsart und zusätzlich noch die Meldezeichen, die gerade aktiviert sind
wie beispielsweise: 24945.04c. Das ist das Display, das Sie am meisten
benutzen werden.
Im Display-Modus für Spannung/Strom zeigt das LCD die
Versorgungsspannung (E) in Schritten von 0,1 V, sowie den
Versorgungsstrom (I) in Stufen von 0,02 A, z.B. E13.8i1.40. Das
Spannung/Strom-Display ist zum Überwachen des Batteriezustands und des
Betriebsverhaltens des Senders nützlich. Es kann auch mit einer einfachen
Spannungssonde zum Prüfen der Gleichspannungen im Innern des K2
verwendet werden. Auf dem Control Board kann zwischen der Standard 12
V Kontrolle (P7) und der allgemeinen Spannungsmessung (P5) umgeschaltet
Frequenz-und Bandwahl:
Der Basisbausatz-K2 erfasst die Bänder 80 bis 10 Meter, allerdings kann
man ziemlich weit über die Bandgrenzen hin abstimmen*. 160 Meter kann
dur Einbau der 160m Option und 60m durch Einbau der 60m Option
hinzugefügt werden. Nutzer des 60m Bandes werden möglicherweise auch
das sog. „Channel Hopping“ (Kanal-Springen) anwenden (Siehe S. 99.)
Transverter Bänder:
Der K2 verfügt über 6 programmierbare Transverter Anzeigen zur
Benutzung mit externen Transvertern. Sehen sie unter TRNx Menue auf
Seite 105 nach.
Sende-Limitierung: Einige Länder verlangen, dass das Senden außerhalb
der speziellen Amateurbänder unmöglich gemacht wird. Ihr K2 kann solche
Begrenzungen haben, die in der Firmware kodiert sind. Falls Sie den Sender
tasten, wenn der VFO außerhalb des nutzbaren Bereiches gestellt ist, werden
Sie auf dem Display End sehen.
Sie können die Bänder auf einem von drei Wegen wechseln:
• tipp BAND+ oder BAND• halte RCL (Speicherabruf); siehe unten
• verwende die direkte Frequenzeingabe (später beschrieben)
Immer wenn Sie Bänder wechseln oder einen Frequenzspeicher abrufen
werden Ihre gegenwärtige Arbeitsfrequenz, die Betriebsart und etliche
Parameter Parameter im nichtflüchtigen Speicher (EEPRPM) abgelegt.
Dieser update geschieht auch periodisch, falls Sie den VFO verstellt haben
(siehe nachstehend Backup Timer). Die auf einer Pro- Band-Basis
abgelegten Parameter schließen ein:
• Frequenzen VFO A und B, und VFO- Abstimmrate
• gegenwärtiger VFO (A oder B)
• Betriebsart (CW, USB, LSB) und CW Normal/Reverse
• AGC langsam/schnell
• Vorverstärker ein/aus
• Störaustaster ein/aus (wenn installiert)
• ANT1/2 (wenn ATU installiert)
• Empfangsantenne ein/aus (wenn 160m Option Installiert
ELECRAFT
*) Der Empfänger ist nicht als Allbereichs Empfänger ausgelegt, am HF-Eingang werden
schmalbandige Bandpassfilter zum Abweisen außerhalb des Bandes liegender Signale
benutzt. Falls Sie zu weit abseits eines Amateurbandes abstimmen, werden die
Empfängerempfindlichkeit und die Sendeleistung in starkem Maße absinken, und an
irgendeiner Stelle wird der Synthesizer ausrasten.
Default-Frequenz-Speicher: Wenn Sie den K2 zum ersten Mal
einschalten, wird jeder Bandspeicher wie folgt voreingestellt:
• der VFO A wird auf die erste Vielfache von 100 kHz oberhalb der
unteren Bandgrenze gesetzt (z.B. 7100, 24900).
• der VFO B wird auf die USA-CW QRP- Frequenz für dieses Band
gesetzt
• andere defaults (=Startwerte) enthalten: Betriebsart CW, VFO A,
schnelle AGC; Vorverstärker ein oberhalb 40 m und aus auf 40 m
und darunter, Störaustaster aus und hohe Schwelle; Antennen 2 aus
(Antenne 1 ist gewählt), Empfangsantenne aus (normaler
Empfangsbetrieb)
Die Speicherplätze Nr. 1 bis 8 werden auf die gleichen Werte voreingestellt,
wie die entsprechenden Speicher für das160 bis 10 m-Band.
Abspeichern und abrufen: Es sind 10 Speicherplätze vorhanden, die von 0
bis 9 nummeriert sind. Jeder Speicherplatz speichert die gleiche Information
auf pro Band Basis.
Um aktuelle Einstellungen in einem Frequenzspeicher abzulegen, halten Sie
STORE bis Sie ENT 0-9 sehen, tippen dann einen der Schalter auf der
Zifferntastatur. Um eine abgespeicherte Einstellung abzurufen, halten Sie
RCL bis Sie ENT 0-9 sehen, tippen dann die Speichernummer an, von der
Sie abrufen wollen. In beiden Fällen können Sie die Operation abbrechen,
indem Sie irgendeinen nichtnumerischen Schalter antippen.
Anmerkung: Falls Sie eine Ziffer auf der numerischen Tastatur halten
anstelle von antippen, während Sie eine Abspeicherung (store) oder einen
Abruf (recall) tätigen wollen, starten Sie statt dessen Scanlauf. Siehe Seite
99.
Direkte Frequenzeingabe: Um eine direkte Frequenzeingabe vorzunehmen,
halten Sie BAND+ und BAND- gleichzeitig. Wenn Sie auf dem LCD ”----” sehen, lassen Sie die beiden Schalter los, geben dann die Zielfrequenz
mittels der Zifferntastatur ein. Um eine Frequenz im 160m-Band
einzugeben, müssen Sie 5 Ziffern eingeben, wobei Sie mit einer führenden 0
beginnen, z.B. 0 1 8 3 5. Für andere Bänder unterhalb 10 MHz
brauchen Sie nur 4 Ziffern eingeben (z.B. 7 0 4 0).
95
Im Transverter Betrieb kann die direkte Frequenzeingabe nur benutzt
werden um zu einer neuen Frequenz innerhalb des gewählten Bandes zu
springen. (Siehe TRNx Menue, Seite 105)
Es gibt drei mögliche Ergebnisse der direkten Frequenzeingabe:
•
•
•
Falls Sie eine Frequenz im gegenwärtigen Band eingeben, wird nur
der aktuell gewählte VFO auf umgestellt.
Falls Sie eine Frequenz eingeben, die in einem anderen Band liegt,
ergibt sich ein Bandwechsel, und es wird die gesamte Konfiguration
für das Zielband geladen, außer dass der gegenwärtige VFO nun auf
der Frequenz liegt, die Sie soeben eingegeben hatten.
Falls Sie eine Frequenz eingeben, die zu weit außerhalb irgendeines
verfügbaren Bands liegt, werden Sie auf das nächst verfügbare Band
geschaltet, und die Frequenz wird auf diejenige geschaltet, die
zuletzt auf diesem Band benutzt wurde. Falls Sie z.B. versuchen auf
8400 kHz zu schalten, was typischerweise außerhalb des Bereiches
des Synthesizers liegt, so wird der K2 auf 40 Meter umschalten und
die VFOs so einrichten, wie sie zuletzt auf 40m waren.
Abstimmraten: Es sind drei VFO- Abstimmraten möglich, die durch ein
Antippen des Schalters RATE ausgesucht werden. Die Abstimmraten sind
10 Hz, 50 Hz und 1 kHz pro Schritt, entsprechend 1 kHz, 5 kHz und 100
kHz pro Umdrehung des VFO- Knopfes. Andere Raten sind möglich, siehe
RATES Menue Seite 103.
Das Frequenzdisplay ändert sich, um Sie an die laufende Abstimmrate zu
erinnern. Bei 10 Hz/Schritt werden zwei Dezimalstellen gezeigt (100 Hz und
10 Hz). Wenn Sie 50 Hz/Schritt wählen, ist die 10 Hz-Ziffer leer. Wenn Sie
1 kHz/Schritt wählen, werden beide Dezimalstellen nicht angezeigt).
VFO- Verriegelung: Die gegenwärtige VFO- Frequenz kann verriegelt
werden, wozu man den Schalter LOCK hält, bis LOC angezeigt wird. Der
Dezimalpunkt blinkt danach langsam als Erinnerungshilfe.
Split Betrieb: Die Verriegelung trifft nur auf den gegenwärtig ausgewählten
(Empfangs) VFO zu. Während Sie den Schalter REV halten (zeitweilige
VFO- Vertauschung), können Sie die Frequenz des anderen VFO ändern,
und dabei die Verriegelung überfahren. Das ist sehr nützlich beim Arbeiten
ELECRAFT
in SPLIT, weil es Ihnen gestattet Ihre Sendefrequenz zu überprüfen und zu
ändern, ohne den Empfangs- VFO zu entriegeln.
Das erneute Halten des Schalters löscht die Verriegelung und zeigt NOR an
(normal).
96
Strombegrenzung: Um den Sender und das Netzgerät/die Batterie vor
übermäßigem Stromfluss zu schützen, können Sie einen Stromgrenzwert
mittels CAL CUR programmieren (siehe Kalibrierfunktionen).
Leistungsregelung:
VFO- Auswahl:
Mit dem Reglerknopf POWER stellen Sie die Ausgangsleistung direkt in
Watt ein. Das Display zeigt P gefolgt vom Leistungswert (z.B. P 5.0),
während Sie am Knopf drehen. Der normale Bereich des Reglers ist 0,1 bis
15 W. Wenn eine KPA 100 installiert und aktiviert ist, beträgt der Bereich
0,1 bis 110 Watt, die die Umschaltung von der kleinen auf die 100W PA
erfolgt automatisch bei etwa 10W. Im Modus CW müssen Sie ein paar CWZeichen senden oder TUNE drücken, damit die ALC (automatischer
Pegelregler) auf dem neuen Pegelwert einrasten kann.
Eingestellte gegenüber tatsächlicher Leistung: Mit dem Regler POWER
wird nur die Soll-Leistung eingestellt, welche die tatsächliche Leistung
überschreiten kann, die der Transceiver an einer vorgegebenen
Versorgungsspannung, SWR usw. erreichen kann. Um die tatsächliche
Ausgangsleistung zu sehen, benützen Sie den Schalter TUNE (siehe weiter
unten). Im Tune Modus zeigt das Display immer die tatsächliche
Ausgangsleistung an (außer wenn das Display Spannung und Strom
anzeigt). Die angezeigte Leistung sollte auf etwa 10% genau sein, falls die
Antenne angepasst ist (50 Ohm).
Benutzen von TUNE: Halten Sie TUNE um den Sender zu tasten. Sie
hören einen Piepser, wenn Sie das Abstimmen beginnen, und einen anderen,
wenn Sie das Abstimmen durch antippen irgend einer Taste oder der CW
Taste beenden.
ATU: Falls Sie den automatischen Antennentuner KAT2 oder KAT100
installiert haben, wird durch Drücken von TUNE die Leistung auf 2 oder 20
Watt herabgesetzt (abhängig ob KPA 100 in Betrieb oder nicht) und eine
Neuabstimmen des Antennenanpassnetzwerks ausgelöst. Die automatische
Leistungsreduzierung kann unterdrückt werden wenn TUNE und DISPLAY
gleichzeitig gedrückt werden. (siehe Seite 94)
Transverter Bänder:
Die maximale Leistung für jedes Transverterband (Steuerleistung) kann in
Watt oder Milliwatt (letzteres nur in Verbindung mit K60XV Option)
gesetzt werden. Siehe Seite 105
Um den VFO A oder B zu wählen, tippen Sie A/B. Um den unbenutzten
VFO auf die gleich Frequenz wie der gegenwärtige VFO zu setzen, tippen
Sie A=B. Der gegenwärtig gewählte VFO generiert beide, Sende- und
Empfangsfrequenz, wenn Sie nicht SPLIT eingestellt haben. (siehe unten).
Die Frequenzen beider VFO werden periodisch in einem EEPROM auf einer
Proband- Basis abgespeichert. (siehe Backup Timer am Ende dieses
Abschnitts.)
Split (Trenn)- und Reverse (Vertauscht)-Betrieb:
Split-Betrieb bedeutet das Senden und Empfangen auf verschiedenen
Frequenzen. Das ist für die DX-Arbeit notwendig, weil viele DX-Stationen
Sie auffordern werden, sie zur Vermeiden von Überlagerungen ober- oder
unterhalb ihrer eigenen Sendefrequenz zu rufen. Um in den Split Modus zu
gelangen, halten Sie SPLIT bis die Meldung SPLIT auf dem LCD
erscheint. Ein erneutes Halten von SPLIT führt zurück zum Normalbetrieb,
in der Anzeige erscheint NOR (normal). Der aktive VFO-Marke im Display
(A oder B) blinkt so lange langsam, wie Sie im SPLIT Modus sind, um Sie
daran zu erinnern, dass dieses Merkmal aktiviert ist, und dass Ihre
Empfangs- und Sendefrequenz unterschiedlich sind. Darüber hinaus wird
jedes mal, wenn Sie im SPLIT Modus senden, die Sendefrequenz für etwa
0,5 Sekunden angezeigt.
Wenn Sie Split benutzen, können Sie zwischen Ihrer Sende- und
Empfangsfrequenz umschalten, indem Sie A/B antippen. Wenn Sie nur
kurz auf ihrer Sendefrequenz hören wollen, können Sie den Schalter REV
(reverse=vertauschen) halten, wodurch die VFOs zeitweilig wechseln.
Sobald Sie REV loslassen, wird das LCD sogleich auf die Empfangsfrequenz zurück gehen. Erfahrene Funkamateure können simultan mit einer
Hans den Schalter REV gedrückt halten und am VFO- Knopf drehen um
ELECRAFT
schnell eine freie Frequenz zum Senden zu finden. (REV überfährt die VFOVerriegelung, wie zuvor beschrieben wurde.)
Sie können eine zusätzliche LED in der Frontplatte installieren die immer
dann Leuchtet, wenn Sie SPLIT, RIT oder XIT aktiviert haben. Siehe dazu
die Anwendungs- Notiz: Adding a SPLI/RIT/XIT LRD to the K2
RIT und XIT:
Sie können die RIT (Reiceiver Incremental Tuning = Empfangsfeinverstimmung) einschalten, indem Sie den Schalter RIT antippen. Dadurch
leuchtet der Melder RIT auf. Er blinkt langsam, falls Sie den Breitbereich
RIT/XIT-V ersatz gewählt haben (siehe RIT Menu Seite 104). Der Knopf
unterhalb der Regler RIT und XIT bedient den Empfangsversatz (Ablage)
Die Marken +1 und –1 kHz am Regler treffen nur zu, wenn der Bereich im
RIT Menue auf +/- 1,2 kHz gesetzt wurde. In jedem Falle lässt sich die
genaue Ablage durch Vergleich der Frequenzanzeigen bei RIT ein/aus
ermitteln*
*) Wir haben keine Raste am Ablageknopf (Versatzregler) angebracht, weil die Erfahrung
gezeigt hat, dass der Knopfrastenmechanismus sich mit der Zeit verschlechtert, wodurch ein
Justieren der Ablage nahe dem Nullpunkt erschwert wird. Sie können aber stets den
Ablageknopf auf den Nullpunkt stellen, indem Sie einfach die Frequenzanzeigen von RIT- ein
und RIT- aus anpassen, oder die RIT ausschalten.
Ist XIT eingeschaltet, arbeitet sie ähnlich wie die RIT, außer dass nun die
Sendefrequenz mit dem Regler variiert wird. Das kann für den Betrieb mit
kleinem Split nützlich sein (z.B. wenn eine DX-Station sagt, man solle 1
kHz oberhalb = ”UP 1” rufen, oder zum Einstellen Ihrer Sendefrequenz auf
Ersuchen einer Gegenstation. Die Sendefrequenz wird nicht während des
Empfangs angezeigt. Wenn Sie also die genaue Einstellung des
Ablagereglers bestimmen wollen, wenn XIT benutzt wird, können Sie kurz
die RIT einschalten.
Es ist in Ordnung, wenn man XIT und RIT zur gleichen Zeit eingeschaltet
hat. In diesem Falle kann der Ablageregler als eine Erweiterung des
Hauptabstimmknopfes betrachtet werden, der aber nur einen kleinen
Frequenzbereich überstreicht.
97
Wie bei SPLIT wird, wenn Sie RIT oder XIT aktiviert haben, während des
Sendens die Sendefrequenz angezeigt. Spätestens 0,5 Sekunden nach
Umschalten auf Empfang zeigt das Display wieder die Empfangsfrequenz.
Fein – RIT
In einigen Fällen möchten sie möglicherweise im Empfangsbetrieb den VFO
in feineren Schritten abstimmen. Dies kann durch Benutzung der „Fine RIT“
geschehen, wie auf Seite 102 beschrieben wird)
Automatischer Antennen-Tuner (ATU):
Beide, der interne automatische Antennentuner KAT2 und der 150 Watt
externe Automatiktuner KAT 100 können nahezu jede Koax gespeiste
Antenne oder Langdrahtantenne auf jedem Band anpassen. Für symmetrisch
gespeiste Antennen wird ein zusätzlicher Balun benötigt. Die Funktionen der
ATU werden hier nur kurz behandelt, für weiter Informationen benutzen Sie
das jeweilige ATU Handbuch..
Der Arbeitsweise des KAT2 oder KAT100 wird mit der Menüeingabe ATU
ausgewählt, und wird normalerweise auf AUTO gesetzt. Das Menü
ermöglicht es darüber hinaus, die gewählten L und C anzusehen, die
Abstimmschritte von Hand abzufahren und mehr. Bemerkung: Sollten
KAT2 und KAT100 gleichzeitig angeschlossen sein, dann kontrolliert das
ATU Menü ausschließlich den KAT 100. Der KAT2 wird auf ANT 1
durchgeschleift.
Der Tuner wird durch drücken von TUNE aktiviert. Das Display zeigt in
Abhängigkeit des eingestellten Modus das SWR oder Vorwärts / Rückwärts
Leistung. Wenn eine KPA100 installiert ist, wird deren TUNE Display
benutzt. Die Leistung wird auf 2 Watt beim K2 bzw. auf 20 Watt bei der
KPA 100 begrenzt so lange abgestimmt wird. Die Leistungsreduzierung
kann durch gleichzeitiges halten von TUNE + DISPLAY aufgehoben
werden, allerdings ist dann kein Auto-Tune möglich.
Zwei Antennenbuchsen sind bei beiden ATU vorhanden, wobei die
Anpassnetzwerkdaten für beide Antennen auf einer Pro-Band-Basis
gespeichert werden. Mit dem ANT 1/2 Schalter kann zwischen den beiden
Anschlüssen umgeschaltet werden. Da die Relais nur den kleinen Bruchteil
einer Sekunde zum Umschalten brauchen, ist es möglich, zwei Antennen
direkt zu vergleichen wenn eine entfernte Station schwach ist. Das ist
besonders bei Fieldday und ähnlichen Wettbewerben nützlich, wo Sie
vielleicht zwei Antennen verwenden, die in unterschiedliche Richtungen
gespannt sind.
ELECRAFT
Backup-Timer (Schaltuhr zum periodischen Speichern):
Jedes mal wenn Sie den VFO verstimmen, wird ein 30 s-Backup-Timer
gestartet. Bleibt die Frequenz mindestens 30 s lang konstant, wird die
gegenwärtige Betriebsfrequenz im EEPROM gespeichert. Solange Sie auf
einer bestimmten Frequenz verbleiben, werden keine Speicherungen
vorgenommen.
ACHTUNG AB HIER NUR ROHÜBERSTZUNG; NOCH
NICHT ÜBERARBEITET!!!
CW- Betrieb:
Der K2 stellt dem CW- Funker eine Anzahl von Merkmalen zur Verfügung:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
schnelle ZF- abgeleitete AGC mit schnell/langsam/aus- Bedienung
voller BK-Betrieb ohne Relais.
genaue Bedienung von CW- Geschwindigkeit, Mithörtonlautstärke,
und Mithörtonhöhe/Empfang-Ablage.
eingebaute Speichertaste in den Iambic- Modi A und B, plus neun
programmierbare Meldungspuffer, mit Verkettung und AutoWiederholung.
”smartes” Scannen (siehe Fortschrittliche Betriebseigenschaften)
software-wählbare Tasthebelauswahl (normal oder reverse)
vielfache Quarzfilterbandbreiten und CW Reverse (Betrieb im
anderen Seitenband
zugewiesener Schalter SPOT für die genaue Signal-TonhöhenAnpassung
optionales rauscharmes analoges Audiofilter
Dieser Abschnitt erklärt, wie man das Meiste aus den CW- Merkmalen des
K2 herausholt.
98
Anm.: Sie müssen einen Stereo (2-Kreis)-Stecker verwenden, selbst wenn
Sie nur eine Handtaste oder eine externe Tastvorrichtung benutzen. Das
sollte den Gebrauch der Tasteinrichtung mit anderen Geräten nicht
beeinflussen, weil der Mittenkontakt des Steckers (oft ”Ring”- Kontakt
genannt) nur mit Tastenhebeln benutzt wird.
Handtaste oder externe Tastvorrichtung: Zum Benutzen einer Handtaste
oder einer Außentastvorrichtung wählen Sie mit dem Menü INP HAND. Sie
können den K2 von außen bis zu 70 wpm tasten.
Innere Tastvorrichtung (eingebaute Taste): Um einen Tastenhebel zu
verwenden, wählen Sie mit dem Menü INP PDLn oder INP PDLr
(normaler oder umgekehrter Tastenhebel). Ist PDLn gewählt, ist der Kontakt
”Spitze” an der Stereotastenbuchse DOT (=Punkt) und der ”Ring” (der
Mittenkontakt) ist DASH (=Strich). PDLr ist die Vertauschung.
Externe Tastung- Auto- Detektierung: Falls Sie eine Handtaste, eine
Außentaste oder einen Rechner simultan mit der internen Tasteinrichtung
des K2 benutzen wollen, können Sie das Merkmal ”auto-detect” des K2
nehmen. Schließen Sie einfach Ihre Außentaste oder Komputer an die
Leitungen DOT und DASH über 2 Dioden an, wie in Fig. 8-3 zu sehen,
entlang mit dem Tastenhebel. Achten Sie darauf, dass Sie im Menü INP
PDLn oder INP PDLr gewählt haben.
Wahl der Tasteinrichtung:
Fig.8-1
Zur Tastenbuchse des K2 /Erde /Punkt/Strich/Rechner oder externe Taste /
Tasthebel
Eine einzelne Buchse an der Rückwand ist für Ihren Tastenhebel, Handtaste,
Taste oder Rechner vorgesehen. Es ist auch möglich sowohl einen
Tastenhebel, wie eine externe Taste oder Computer zur gleichen Zeit
anzuschließen ( siehe externe Tastung- Auto- Detektierung, nachstehend).
Wenn Sie die Tasteinrichtungen auf diese Weise anschließen, können Sie
mit der Benutzung des Tasthebels wie gewohnt weitermachen. Aber falls die
externe Tasteinrichtung getastet wird, werden die beiden Linien DOT und
ELECRAFT
7
DASH (Punkt und Strich) simultan via die Dioden gezogen. Die K2Firmware interpretiert das als direkte externe Tastung anstelle von DOToder DASH-Triggern.
Grundsätzliches Einrichten für CW:
Moduswahl: Um das Gerät in den Modus CW zu bringen, tippen Sie an
den Schalter MODE, bis der Modusanzeiger auf C wechselt.
Filterwahl: Sie können mit dem Schalter XFIL eines der Filter aussuchen.
FL1 ist typisch als das breiteste Filter gestaltet. Falls Sie den SSB-Adapter
installiert haben, werden Sie wahrscheinlich CAL FIL benutzen wollen.
Konfigurieren Sie FL1 als OP1 (SSB-Optionsfilter) in CW und CW Reverse
, und belassen FL2-4 auf den schmaleren Fabrik-defaults (0,7; 0,4 und 0,1).
Details wie diese Einstellung zu tun ist, kann im Handbuch des SSBAdapters gefunden werden.
CW-Frequenz-Display: In der Betriebsart CW nimmt die auf dem Display
angezeigte Frequenz Rücksicht auf eine Ablage, die ihrer Mithörtonhöhe
gleich ist. Das gestattet Ihnen die aktuelle Trägerfrequenz einer Station zu
bestimmen, indem Sie die Tonhöhe auf Ihren Mithörton anpassen, anstelle
das Signal auf Schwebungsnull zu bringen. Zu diesem Zweck kann der
Tastknopf SPOT benutzt werden.
Betrieb gegenüber Testmodus: Falls Sie die Tastung ausprobieren wollen
ohne tatsächlich zu senden, halten Sie den Schalter VOX , bis das Display
TEST anzeigt. Der Modus-Buchstabe C auf dem LCD wird blinken und Sie
daran erinnern, dass Sie das Senden außerganggesetzt haben. Mit dem
erneuten Halten des Schalters VOX kehren Sie zu OPERate zurück.
Einrichten des Mithörtons (Nebentons): Tasten Sie das Gerät im Modus
TEST und lauschen auf Lautstärke und Höhe des Mithörtons. Um die
Lautstärke zu ändern, nehmen Sie die Menüeingabe ST L (Nebentonpegel).
Die Tonhöhe kann mit der Eingabe ST P (Nebentonhöhe) geändert werden.
ST L wird oft benutzt, so dass Sie den Wunsch haben könnten, es dem PF1
oder PF2 zuzuordnen (siehe Fortschrittliche Betriebseigenschaften).
Break-in (QSK)-Verzögerung: Die QSK-Verzögerung wird mit der
Menü-Option T-R gesetzt. Eine Einstellung auf 0.00 ist am schnellsten, aber
einige Funker werden das Tasten vielleicht hart empfinden. 0.05 ist für den
fallweisen Betrieb etwa richtig. Sie können eine längere Verzögerung (bis zu
2,5 s) für langsameres Arbeiten in CW einstellen, auch zum Verhüten von
Entstummsetzung, wenn eine sich wiederholende beacon-Meldung
(Rundspruch) gesendet wird.
Der Schalter SPOT (=Einpfeifen):
Der Schalter SPOT kann zum Einnullen auf Empfangssignale oder zum
schnellen Testen Ihrer Mithörtonhöhe benutzt werden, ohne dass man den
Sender tasten oder in das Menü gehen muss. Es ist wichtig SPOT zu
benutzen, bevor CW Reverse benutzt wird. Ist ein Signal einmal geSPOTtet
worden, werden Sie nur eine kleine Änderung in der Tonhöhe hören, wenn
Sie den Schalter CW RV verwenden.
Wenn Sie SPOT benutzen, wird die Empfänger-Audio nicht stummgesetzt.
Das gestattet Ihnen auf eine Gegenstation zu hören und am VFO-Knopf zu
drehen, bis die Tonhöhe des empfangenen Signals zu der des Mithörtons
passt. Sobald diese zwei passen, werden Sie sehr nahe an der Frequenz der
Gegenstation sein, wenn Sie rufen. (Ausnahme: Falls Sie dabei sind RIT,
XIT oder SPLIT zu gebrauchen, werden sich Ihre Sende-und
Empfangsfrequenzen um mehr als nur die normale Sende-/Empfangs-Ablage
unterscheiden. Schalten Sie diese Eigenschaften weg, wenn Sie dabei sind
SPOT zu benutzen.)
Unglücklicherweise ist das Anpassen der Audio-Tonhöhe für manche
Funker etwas trickreich. Prinzipiell müssen Sie den VFO hinauf und hinab
drehen, bis die Station, die Sie soeben hören, unter dem Mithörton zu
”verschwinden” scheint, d.h. bis Sie keinen Unterschied zwischen beiden
hören können. Wenn das geschieht, werden Sie wissen, dass die zwei
Tonhöhen angepaßt sind.
Verwenden der internen Tasteinrichtung:
Es sind zwei Menü-Eingaben vorhanden, um die Tasteinrichtung
einzurichten:
ELECRAFT
--- IAB gestattet Ihnen den Iambic Modus A oder B auszuwählen. (Der
Modus A ist dem Curtis-Modus A ähnlich; der Modus B ist dem Super
CMOS Keyer III-Modus B ähnlich. Falls Sie sich nicht im klaren sind,
welcher Modus zu nehmen ist, beginnen Sie mit dem Modus A, der weniger
kritische Zeitfolge-Erfordernisse hat.)
Zum Zurückspielen einer Meldung: Tippen Sie an MSG, suchen dann
einen Meldungspuffer (Nr.0-8) aus. Das Meldungsabspielen kann zu jedem
Zeitpunkt gelöscht werden, wozu man nochmals an MSG oder an den
Tasthebel tippt. Falls Sie die Nachricht abhören wollen ohne zu senden,
nehmen Sie den Modus TEST (mittels des Knopfes VOX).
--- INP wählt normalen Tasthebel (PDLn), Tasthebel vertauscht (PDLr)
oder Handtaste/externe Tastvorrichtung (HAND).
Auto-Repeat (selbsttätiges Wiederholen): Jeder Nachrichtenspeicherplatz
kann automatisch wiederholt werden, wenn abgespielt wird. Um den autorepeat einzuleiten, tippen Sie wie üblich MSG , halten aber den
Ziffernschalter (Nr.0-8) anstelle ihn anzutippen. Die Meldung wird dann
stetig zurückspielen, bis Sie erneut an MSG tippen oder an Ihre Taste oder
Tastenhebel. Der Puffer Nr. wird am Ende jeder Aussendung blinken (z.B.
B6).
Diese Setzwerte sind im EEPROM abgelagert, so dass Sie deren nicht
verlustig gehen, wenn Sie den Strom ausschalten.
Mit dem Regler KEYER wählen Sie die gewünschte CW-Geschwindigkeit.
Das Display zeigt die Geschwindigkeit in wpm an, sobald Sie mit dem
Drehen des Knopfes anfangen. Sie können die Tastengeschwindigkeit selbst
während des Sendens justieren.
Seite 94
Meldungsspeicher:
Der K2 hat neun CW- Meldungsspeicherplätze von je 153 Bytes pro
Speicherplatz . Die Abspieleigenschaften enthalten Meldungswiederholen
und 1-Niveau-Verkettung. CW-Nachrichten lassen sich nur mit einem
Tasthebel registrieren, der direkt an die Tastenbuchse des K2 angeschlossen
wird.
Zum Registrieren einer Meldung: Halten Sie REC und wenn Sie
aufgefordert werden (prompt), tippen Sie an einen numerierten Schalter (Nr.
0-8), um einen der neun Meldungspuffer auszuwählen. Das Display wird
dann REC 153 anzeigen, was bedeutet, dass 153 Bytes an Speicher in
diesem Meldungspuffer verfügbar sind. Die Zahl zählt abwärts gegen 0,
solange Sie am Senden sind. Sobald Sie mal das Senden stoppen, werden bis
zu zwei Normlänge-Wortabstände eingefügt, aber das Registrieren wird
dann pausieren. Um den Registriermodus zu verlassen, tippen Sie an MSG
oder einen Tasthebel. Falls Sie das vor dem Beginn des Sendens tun, wird
der Original-Meldungsinhalt nicht geändert.
Anm.: Sie können die Frequenz mit dem VFO- Knopf nicht während des
Wiederholens einer Nachricht ändern, können aber die RIT anwenden (falls
aktiviert) um über und unter Ihrer Empfangsfrequenz zwischen Anrufen zu
lauschen.
Setzen des Intervalls von auto- repeat: Die Pausenlänge zwischen
Meldungen während der automatischen Wiederholung kann mit der
Menüeingabe RPT (0-255 s) programmiert werden.. Längere
Verzögerungen sind für das Arbeiten mit beacon (=Rundspruch) nützlich.
Meldungs-Verketten und Ketten/Wiederholen: Während eine Nachricht
abgespielt wird, können Sie irgendeinen Ziffernknopf antippen (Nr.0 – 8),
um eine Nachricht an das Ende einer laufenden zu ketten. Wenn Sie eine
Nachricht anhängen, wird Ihre Puffernummer zweifach angezeigt: einmal,
wenn Sie den nummerierten Knopf betätigen und nochmals, wenn die
verkettete Meldung startet. Falls Sie eine sich wiederholende Nachricht an
die laufende Nachricht anketten wollen, halten Sie den numerierten Knopf
anstelle ihn anzutippen (d.h. nehmen Sie Nr.0-8). Die Nachrichtenverkettung
und das Ketten/Wiederholen sind in Kontesten sehr von Nutze. Zum
Beispiel möchten Sie die Meldung 5 als ”QSL 73” einrichten, und die
Meldung 6 als ”CQ TEST DE N6KR.” Dann würden Sie MSG5 6 am Ende
eines QSOs betätigen, das mit dem vorherigen Kontakt abschließt, und
sogleich mit einer weiteren sich wiederholenden CQ- Folge beginnen.
CW Reverse (=vertauscht):
ELECRAFT
Die Fähigkeit des CW- Reverse bedeutet, dass man CW im anderen
Seitenband lauschen kann.. Manchmal können Sie so Interferenzen durch
eine starke Station eliminieren oder reduzieren, ohne die Stärke des
Nutzsignals herabzusetzen.
Um auf das andere Seitenband umzuschalten, halten Sie den Schalter CW
RV (CW Reverse). Über dem Modusbuchstaben C auf dem LCD wird ein
Balken auftauchen.. (Benutzen Sie zunächst SPOT, um auf der Frequenz zu
bleiben, wenn Sie auf CW Reverse umschalten.)
Tonhöhe des Nebentons (Mithörtons) und Empfangsablage (Versatz):
Wenn Sie die Tonhöhe des Mithörtons mit der Menüeingabe ST P ändern,
ändern Sie auch die CW-Empfangsablage. Die zwei passen immer auf etwa
10 Hz zusammen. Das gewährleistet, dass wenn Sie auf Gegenstationen mit
der gleichen Tonhöhe wie dem Mithörton hören, Ihr gesendetes Signal
richtig auf der Frequenz der Gegenstation ist.
Um zu sehen, wie die Empfangsablage der Tonhöhe des Mithörtons
nachfolgt, versuchen Sie folgendes Experiment. Zuerst stimmen Sie mit
SPOT auf eine Station auf Ihrer gegenwärtigen Mithörtonhöhe ab, wie
früher beschrieben wurde. Dann ändern Sie mit der Eingabe ST P die
Tonhöhe. Sobald Sie das Menü verlassen, werden Sie bemerken, daß die
Station, auf die Sie hörten, auch auf die neue Tonhöhe des Nebentons
verschoben worden ist.
Das Ändern der Tonhöhe des Nebentons (Mithörtons) verschiebt nicht den
BFO in Bezug auf das Quarzfilter. Das wird kein Problem sein, falls Sie
dabei sind gemäßigte Filterbandbreiten z.B. von 500 Hz oder mehr zu
nehmen. Falls Sie jedoch ein sehr schmales Filter aussuchen, und dann Ihre
Mithörtonhöhe um einen großen Betrag ändern, werden Sie CAL FIL
anwenden wollen, um die BFO-Setzwerte auf eine neue Tonhöhe zu
verschieben.
SSB-BETRIEB:
Sie können die Betriebsarten SSB und RTTY (AFSK) verwenden, falls Sie
den SSB-Adapter des K2 eingesetzt haben. Hier bekommen Sie
grundsätzliche Information über den Gebrauch des SSB-Adapters. Zu
kompletten Einzelheiten schauen Sie ins Handbuch des KSB2.
Mikrofon-Konfiguration:
Sie werden das Kopfstück MIC CONFIG an der Frontplattenplatine
konfigurieren müssen, um in SSB mit dem K2 zu senden.. Es können die
meisten Mikrofone mit 8-poligen Norm-Steckverbindern benutzt werden.
Tastknöpfe Up/Dn: An vielen Mikrofonen können die Knöpfe Up und
Down so gestaltet werden, daß zwischen VFO A und B umgeschaltet wird.
Sie werden einen Piepser hören, wenn Sie auf VFO A schalten, und zwei
Piepser, wenn Sie auf VFO B gehen, so daß man nicht hinschauen muß.
SSB-Regler:
Die meisten Frontplattenregler führen dieselben Funktionen für SSB wie für
CW aus. Zusätzliche Regler, die nur in SSB benutzt werden, werden
nachstehend behandelt.
SSB-Menü-Optionen:.Die Menüeingabe SSBA wird zum Einstellen des
Mikrofon-Audiopegels (Mikrofonverstärkung) zwischen 1 und 3 benutzt.
Eine zusätzliche Einstellung BAL wird während des Abgleichs des SSBAdapters verwendet. SSBP wird zum Einstellen des Sprachprozessorpegels
von 1-1 bis 4-1 gebraucht. Das Handbuch des SSB-Adapters bringt die
Information, wie diese Parameter zu optimieren sind.
Wählen der Betriebsart: Zum Arbeiten im Modus SSB, wählen Sie mit
dem Knopf MODE L (LSB) oder U (USB). Mit seltenen Ausnahmen wird
LSB auf 40 m und darunter benutzt, und USB auf den höheren Bändern. Für
den Gebrauch in RTTY wird wahlweise LSB oder USB genommen, was von
Ihrem TU (Terminal) abhängt.
PTT/VOX-Wahl: Als default (=Startwert) benützt der K2 die PTT
(Sprechtaste) über Ihren PTT-Schalter am Mikrofon. Um die VOX
(Sprachsteuerung) zu benützen, halten Sie den Knopf VOX , bis Sie
SPEECH am LCD sehen. Ein erneutes Gedrückthalten von VOX bringt
wieder die PTT heran.
Messen von Leistung/ALC: Falls Sie den SSB-Adapter installiert haben,
werden Sie in der Lage sein, zwischen den Balkenzeiger-Betriebsweisen HF
und ALC zu schalten, wozu Sie RF/ALC halten. Die ALC-Messung wird
nur in den SSB-Betriebsarten gemacht, und hilft beim Einstellen der
Mikrofonverstärkung und des Sprachprozessorpegels. Wir empfehlen jedoch
ELECRAFT
das Meter im Modus RF (HF) für den normalen Betrieb zu belassen. Die
ALC-Messung startet vom rechten Ende des Balkenzeigers anstelle von
links, bei Gebrauch des Modus BAR, so werden Sie es nicht mit dem HFDisplay verwechseln.
Haben Sie erst einmal die Grundlagen des Arbeitens mit dem K2 gemeistert,
werden Sie das Verlangen haben einige der spezialisierteren Eigenschaften
und Techniken auszukundschaften, die in diesem Kapitel beschrieben
werden.
Gebrauch des Options-SSB-Filters (OP1):
--Scannen (= Suchlauf)
--Herabsetzen der Stromentnahme für Portabelbetrieb
--Benutzen einer gesonderten Empfangsantenne
--programmierbare Funktionstasten (PF1/PF2)
--AGC Ein/Aus-Bedienung
--Firmenware-Versionsnummern-Anzeige
--VFO-Frequenzkalibrier-Techniken
--Rücksetzen von Konfigurationsparametern auf Fabrik-defaults
(=Startwerte)
. Der SSB-Adaptor besitzt ein optimiertes Filter fester Bandbreite; das
immer bei SSB-Senden benutzt wird.Es kann auch eine viel bessere SSBEmpfang-Audiogüte liefern als das CW-Filter variabler Bandbreite. Das
Festfilter ist mit OP1 in CAL FIL bezeichnet und läßt sich in SSB, RTTY
und CW benutzen. Sehen Sie sich die Anleitungen im Handbuch des KSB2
an, wie OP1 zu wählen ist, und konfigurieren Sie die BFOs ordentlich für
den SSB-Betrieb.
RTTY-BETRIEB:
Der Betrieb mit RTTY (Funk-Fernschreiben) kann im K2 mittels AFSK
(Audiofrequenzumtastung) bewerkstelligt werden. Die RTTY-Audiotöne
müssen in die Mikrofonbuchse aus Ihrem Terminal TU eingespeist werden,
und der Audioausgangswert des K2 wird auf das TU entweder aus der
Kopfhörerbuchse oder der Buchse des Aussenlautsprechers rückgeführt. Es
kann entweder LSB oder USB benutzt werden; was wahrscheinlich von
Ihrem TU festgelegt wird. Sie können entweder das Festfilter (OP1) des
SSB-Adapters benützen, oder das Quarzfilter variabler Bandbreite für
RTTY-Empfangszwecke. Bei Senden wird immer das OP1 benutzt.
Da sich die Arbeitsperioden in RTTY den 100% nähern, sollten Sie die
Ausgangsleistung auf etwa 5 Watt herabnehmen, oder ein Senden mit 10 W
jeweils länger als 1 bis 2 Minuten vermeiden. Sie können den Sender
entweder über die Tastenbuchse oder die Mikrofonbuchse tasten, weil die
Leitung DOT auch die PTT-Leitung ist.
FORTSCHRITTLICHE BETRIEBEIGENSCHAFTEN (MERKMALE):
Scannen (Suchlauf):
Die Scan-Eigenschaft des K2 läßt den K2 jedes Bandsegment stetig
absuchen, wobei die Empfängeraudio in der Sperrung bleibt, bis Signale von
Interesse aufgefunden werden. Der Scan arbeitet für CW- und auch für SSBSignale, und bei richtigem Einrichten ignoriert er die meisten stabilen Träger
(Signale gedrückter Taste ohne Modulation). Er ist besonders nützlich für
ein automatisches ”hunt and pounce” (=Jagen und Daraufstürzen) [wobei an
einem Ende des Bands gestartet wird und hochgelaufen wird], auch zum
Überwachen Ihres Lieblingsbands. Häufige Scan-Benutzer haben vielleicht
den Wunsch PF2 (oder PF1 ) zu programmieren, um die SCAN RESUME
(=Suchlauf-Wiederaufnahme) zu tun, wie nachstehend beschrieben wird,
weil es einem erlaubt schnell den Suchlauf von dort fortzusetzen, wo er
verlassen wurde.
Zum Anwenden des Scan-Laufs:
--Richten Sie die VFOs A und B für die zwei Enden des
interessierenden Bands ein.
Der VFO A muß auf eine Frequenz tiefer als VFO B gesetzt werden (es wird
ein Minimum von 2 kHz-Abstand empfohlen).
--Wählen Sie die gewsünschte Betriebsart, den
Vorverstärker/Abschwächer, und die Abstimmrate; siehe nachstehende
Scan-Tipps.
ELECRAFT
--Speichern Sie diese Setzwerte in irgendeinem Speicher ab (wozu Sie
den Knopf STORE nehmen), aber anstelle den Schalter für den
gewünschten Speicherplatz anzutippen, halten Sie den numerierten Schalter
zum Einleiten des Scan-Laufs (0-9). Sie können den Scan auch initiieren,
wenn Sie einen abgespeicherten Speicherplatz abrufen. Halten Sie nur RCL
,danach halten Sie den Ziffernschalter mit STORE .Sie können bis zu 10
Ihrer bevorzugten Scanbereiche beibehalten, zu einem sofortigen Abruf
mittels der Speicherplätze.
--Wird eine Station angetroffen, wird der Empfänger auf dieser
Frequenz etwa 25 s lang bleiben, oder bis zum Schwächerwerden oder
Verschwinden des Signals.
--Falls der Scan eine Station auffindet, Sie aber auf diese mit einer
anderen Tonlage hören wollen oder über das Signal manuell gehen wollen,
können Sie den VFO-Knopf drehen, ohne den Scan-Modus zu verlassen.
Das ist absolut nötig, wenn SSB-Signale gescannt werden.
--Sie können aus dem Scan-Modus hinausgehen, indem Sie
irgendeinen Schalter antippen oder Ihre Taste oder Tasthebel betätigen. Mit
SCAN RESUME (unten) starten Sie den Suchlauf neu.
Was Sie beim Scanlauf sehen werden: Sobald der Scan eingeleitet ist,
wird der Empfänger in den Squelch (Rauschsperre) gehen, und der VFO
wird mit dem Abstimmen das Band hinauf beginnen, wobei auf der
Frequenz des VFO A gestartet wird. Ist die Frequenz des VFO B erreicht,
wird die Frequenz des VFO A neu geladen. Während des Scan blinkt der
MHz-Dezimalpunkt schnell. Sobald der Scan-Lauf ein Signal findet, blinkt
dieser Dezimalpunkt langsamer. Sobald ein Signal verschwunden ist oder 25
Sekunden verstrichen sind, wird die Frequenz um 0,5 kHz weiterschreiten
und nimmt der Scan wieder seinen Lauf auf. Das verhütet in der Regel, daß
CW-Signale ein zweites Mal verriegeln.
Eine andere Sache, die Sie beobachten werden, falls Sie auf das
Frequenzdisplay schauen, besteht darin, daß der Scan-Befehl den Scan
stoppt und jeden Träger etwa 1 s lang ”untersucht”, um zu sehen, ob er in
seiner Amplitude variiert. Der Empfänger gerät nicht aus dem Squelch,
wenn er unmodulierte Träger sieht, es sei denn es wäre ein sehr schnelles
Fading (=Schwund) gegeben.
Tipps zum erfolgreichen Scannen:
--Nimm ein schmales Filter, falls das Band mäßig verrauscht ist,
andernfalls wird der Scan-Lauf zu oft bei Rauschen (Geräusch) anhalten.
--Scanne mit 10 Hz/Schritt oder 50 Hz/Schritt, es sei denn Sie
versuchen einen sehr breiten Frequenzbereich zu überdecken; falls Sie 1
kHz/Schritt nehmen, werden Sie eine breitere Bandbreiten-Einstellung
brauchen.
--Falls der Scan-Lauf auf Geräusch zu oft stehenbleibt, können Sie die
Steh-Rate zurechtstutzen, indem Sie den Regler RF GAIN zurückdrehen,
selbst wenn der Scan im Gange ist.
Scan Resume (=Wiederaufnahme des Suchlaufs): Oftmals wollen Sie
vielleicht den Scan stoppen, dann dort weitermachen, wo Sie gestoppt
hatten. Um das zu tun, können Sie PF2 (oder PF1 ) programmieren, um
die Suchlauf-Wiederaufnahme zu machen. (PF2 wird dazu öfters benutzt,
weil PF1 häufig als die Bereichssteuerung von RIT/XIT programmiert ist).
Ist scan resume dem Knopf einer programmierbaren Funktion zugeordnet
worden, tippen Sie einfach an irgendeinen Schalter oder an den Tasthebel,
um den Scan zu stoppen, und halten PF2 (oder PF1 ) zum Wiederstarten.
Sie werden einen Piepser hören, wenn Sie den Scan anhalten, und einen
weiteren Piepser, wenn Sie ihn weiterlaufen lassen. Die Frequenz wird um
0,5 kHz höherspringen, um zu vermeiden, dass der Scan auf derselben
Station wieder einrastet.
Verringern der Stromentnahme für den Portabelbetrieb:
Sie können irgendeine der nachstehend angegebenen Verfahren zum
Herabsetzen der Stromentnahme im Modus Empfang und damit
Verlängerung des Batterielebens anwenden. Diese Techniken werden aber
nur einen kleinen Effekt auf die Sendestromaufnahme haben. Nehmen Sie
die Ausgangsleistung auf den niedrigsten wirksamen Pegel zurück, falls Sie
häufig an einer schwachen Batterie arbeiten.
-----
Nimm Kopfhörer oder verringere die Lautstärke des Lautsprechers
schalte den HF-Vorverstärker aus
ELECRAFT
--setze GRPH auf den Modus DOT
--setze OPT (Optimierung) auf BATT (Batterie); das reduziert den
ZF-Verstärkerstrom nach dem Mischer um etwa 40 mA und zwingt den
Balkenzeiger automatisch den Modus DOT zu benutzen, falls er auf BAR
gestellt ist. Das Betriebsverhalten des Empfängers wird durch diesen
Setzwert minimal beeinflußt, es sei denn, da wären sehr starke benachbarte
Stationen im Band.
--setze GRPH auf OFF; dadurch wird das S-Meter gänzlich
desaktiviert und erzwingt den Modus DOT für die Anzeige der
Sendeleistung
--setze LCD auf DAY zum Ausschalten der LCD-Rückbeleuchtung.
Das ist am wirkungsvollsten, wenn auch GRPH auf OFF gesetzt wird, weil
jedes LED-Segment des Balkenzeigers (bargraph), das im Modus DAY
(=Tag) eingeschaltet wird, etwa 18 mA verbraucht. (Jedes Segment
verbraucht nur 6 mA im Modus NITE (=Nacht).)
Ein weiterer Gebrauch des Empfangsantennenschalters liegt in der
Verbindung mit einem externen Sendeabschwächer (Dämpfungsglied) für
den Betrieb mit sehr schwacher Leistung (QRPp). Sie können eine oder zwei
Antennen benutzen. Falls zwei Antennen benutzt werden, ist das Einrichten
geradeaus: Legen Sie den Abschwächer einfach in Leitung mit der Antenne
des Senders. Falls Sie eine einzelne Antenne benutzen wollen, können Sie
einen BNC-”Y”-Adapter an der Buchse RCV ANT verwenden. Schließen
Sie die Antenne an eine Seite des ”Y”, ziehen dann ein dünnes Koaxkabel
von der anderen Seite des ”Y” an den Ausgang des Sendeabschwächers.
Diese Konfiguration führt zu einem kleinen (etwa 3 dB) Verlust in der
Empfangssignalstärke, aufgrund der Extralast, die der Abschwächer dem
Empfänger anbietet.
Benutzen einer gesonderten Empfangsantenne:
Programmierbare Funktionstasten (PF1/PF2):
Die Schalter PF1 und PF2 (unterhalb RIT bzw. XIT) können als direkte
Editier-Abkürzungen auf irgendwelche zwei Menüeingaben Ihrer Wahl
programmiert werden. (Siehe Edit Shortcut im Kapitel Menü).
Zusätzlich zu den Standard-Menü-Funktionen lassen sich zwei spezielle
Funktionen dem PF1 oder PF2 zuordnen: RIT/XIT RANGE (RIT) und
SCAN RESUME (SCAN). Die Wahl von RIT/XIT-Bereich wird im Kapitel
Regler und Display behandelt. Der Scan Resume wird bei Scannen, früher in
diesem Kapitel, abgehandelt.
Falls Sie die Option 160m/RXANT installiert haben, werden Sie imstande
sein eine separate Empfangsantenne zu haben. Diese Möglichkeit ist bei der
160m-Option dabei, weil eine derartige Antenne häufig auf 160 m
verwendet wird, Jedoch läßt sich der Empfangsantennenschalter auf
jedwelchem Band benutzen, und ist auf einer Pro-Band-Basis konfiguriert.
Ihre Empfangsantenne muß an die Buchse RCV ANT auf der unteren
Rückwand angeschlossen werden.
Zum Programmieren von PF1 oder PF2 gehen Sie ins Menü und wandern
zu PF1 oder PF2, ändern dann den Parameter zur gewünschten Eingabe. Um
PF1 oder PF2 zu benutzen, halten Sie einfach diesen Schalter gedrückt,
ändern dann den Parameter (der blinken wird), mit den Schaltern BAND+ /
BAND-. Um zum normalen Arbeiten zurückzukehren, tippen Sie
irgendeinen Schalter oder den Tasthebel an. Ausnahmen: Die Funktionen
RIT/XIT RANGE und SCAN RESUME treten sogleich in Wirkung.
Um die Empfangsantenne in Betrieb zu nehmen, müssen Sie zunächst auf
das gewünschte Band schalten. Dann ändern Sie mit dem Menü die Option
RANT in ON. Das wird nur das gegenwärtige Band beeinflussen. Falls Sie
an das oftmalige Umschalten zwischen der normalen und der
Empfangsantenne denken, können Sie einen der zwei programmierbaren
Funktionsknöpfe auf RANT programmieren (siehe unten).
AGC- Ein/Aus-Steuerung:
Anm.: Der Modus Spannung/Strom kann zum Verifizieren der Wirkung
jeder Einstellung benutzt werden. All diese Setzwerte werden im EEPROM
abgespeichert, so dass sie immer dann wirken, wenn der K2 eingeschaltet
wird.
Einige Funker ziehen es vor die AGC auszuschalten und die handbediente
Verstärkung zu gebrauchen, unter gewissen Bedingungen schwacher
Signale, weil die AGC den Effekt zeigt Signale zu ”komprimieren”, d.h. alle
Signale auf eine relativ konstante Amplitude am Audioausgang
ELECRAFT
festzulegen.Um die AGC auszuschalten, halten Sie die beiden Schalter
PRE/ATT und AGC gleichzeitig. Lassen Sie die Schalter los, wenn Sie die
Meldung OFF auf dem LCD blinken sehen. Um Sie daran zu erinnern, dass
die AGC ausgeschaltet ist, wird der Dezimalpunkt links vom Modusanzeiger
langsam blinken.Haben Sie die AGC ausgeschaltet, werden empfangene
Signale nicht mehr die S-Meteranzeige beeinflussen. Ein Linksherumdrehen
des Reglers RF GAIN wird die S-Meteranzeige erhöhen.
Frequenzkalibrier-(Eich)-Techniken:
Der VFO ist so genau wie wie der 4,000 MHz-Oszillator auf der
Steuerplatine. Dieser Oszillator kann mit C22 feinabgestimmt werden.
Benutzen eines externen Zählers oder Amateurbandempfängers:
Diese Methoden sind im einzelnen im Abgleich, Teil II ( 4 MHz-OszillatorKalibrierung) beschrieben. Nach dem Einstellen von C22 mit irgendeiner
der Techniken, müssen Sie CAL PLL auf allen Bändern neu fahren (mit der
Zählersonde an TP1). Sie werden auch CAL FIL benutzen müssen (mit der
Sonde an TP2), um jede BFO-Einstellung neuzujustieren, was den K2
zwingt neue genauere BFO-Frequenzmessungen abzuspeichern.
Benutzen einer kalibrierten Signalquelle:
Sie können C22 mittels eines Signalgenerators (Meßsenders),
Amateursenders oder eines starken AM-Trägers, wie von WWV auf 10 MHz
kalibrieren. Der Empfänger des K2 wird dazu benutzt dieses Signal auf
Schwebungsnull zu bringen, um zu bestimmen, wie weit ab der VFO liegt,
daraufhin wird C22 zum Kompensieren justiert. Wegen der Art, wie CAL
PLL arbeitet, können Sie nur eine Signalquelle nehmen, die auf einer der
niederen Bandränder sitzt, z.B. 7000,00 oder 10000,00 kHz. Hier ist das
Verfahren:
1. Wählen Sie LSB oder USB auf dem K2.
2. Bringen Sie die kalibrierte Signalquelle auf dem K2 in Schwebungsnull,
notieren dann den VFO-Skalenfehler. Zum Beispiel könnte es sein, daß 10
MHz WWV auf 10000,20 kHz im Schwebungsnull wäre. Die Abweichung
ist also 10000,20 - 10ooo,00 = +0,20. Verschieben Sie den VFO nicht aus
dieser Position.
3. Schließen Sie den Innenzähler des K2 an den VCO-Testpunkt (TP1).
4. Wählen und aktivieren Sie CAL FCTR im Menü.
5. Notieren Sie die angezeigte VCO-Frequenz. (In diesem Beispiel
14913,88 kHz. Ihre VCO-Frequenz wird etwas unterschiedlich sein.)
6. Subtrahieren Sie den VFO-Skalenfehler vom VCO, um eine Ziel-VCOFrequenz zu bekommen. (In unserem Beispiel ist 14913,88-0,20 =
14913,68.)
7. Justieren Sie C22, bis der VCO auf der Zielfrequenz ist.
8. Lassen Sie CAL PLL nur auf dem gegenwärtigen Band neu laufen (siehe
Kalibrierfunktionen). Tippen Sie an MENU, um CAL PLL zu verlassen,
sobald „End“ erscheint.
9. Versetzen Sie die Zählersonde nach TP2 (BFO). Unter Gebrauch von
CAL FIL ändern Sie den BFO-Steuerparameter für das gegenwärtig
benützte Filter um mindestens einen Zählwert, kehren dann zur
ursprünglichen Einstellung zurück. Tippen Sie an MENU, um
hinauszugehen ohne Filter zu schalten. Das zwingt den K2 zum Neumessen
der BFO-Frequenz.
10. Wiederholen Sie Schritt 2. Falls die VFO-Skala noch abliegt,
wiederholen Sie die Schritte 3-9.
11. Hängen Sie die Zählersonde an TP1. Tun Sie CAL PLL auf allen
Bändern.
12. Modifizieren Sie alle BFO-Einstellungen mittels CAL FIL (wie in
Schritt 9).
Seite 99
Firmenware-Versionsnummern:
Sie können die Firmware-Version en des K2 für Hauptprozessor und I/OKontroller dadurch überprüfen, dass Sie beim Stromeinschalten irgendeinen
Schalter gedrückthalten. Daraufhin werden zwei Zahlen kurz angezeigt. Zum
Beispiel könnten Sie sehen 1.04A 1.00.
Die erste Zahl ist die Firmenware-Revision des Hauptprozessors, die einen
Buchstaben als Anhängsel hat. Die zweite Zahl ist die Firmenware-Revision
des I/O-Kontrollers.
Die Firmware-Revision der ATU ist einer der Parameter im ATU-Submenü,
z.B. F1.00. Das trifft auch für die PA zu. Die Revision der Firmware des
SSB Adapters kann man erhalten, indem man zuerst die Menüeingabe
SSBA auf BAL setzt, danach den Knopf VOX hält. (Bringen Sie die
Menüeingabe SSBA zurück auf ihre normale Einstellung, nachdem Sie die
Firmware-Revision besehen haben.) Die Firmware-Revisionen für andere
ELECRAFT
Optionen können auch zugänglich sein; schauen Sie in die individuellen
Handbücher der Optionen.
Rücksetzen der Konfiguration auf Fabrik-Defaults:
Sie sollten nur dann Konfigurationsdaten auf defaults (=Startwerte)
rücksetzen (reset), falls der EEPROM-Speicher versehentlich gestört wird.
(Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich das ereignet). Das wahrscheinlichste
Symptom, das dies geschehen ist, wäre eine unerwartete
Frequenzeinstellung, die sich auf einem bestimmten Band einfindet, oder
seltsame Zeichen, die auf dem LCD erscheinen. Vor dem reset der
Konfiguration (=Gestaltung) auf default-Werte, versuchen Sie ein einfaches
Neueingeben der richtigen Frequenz und Abspeichern im beeinträchtigten
Speicher.
Vor dem Rücksetzen auf default-Werte, erhalten Sie mittels CAL FIL Ihre
Filter- und BFO-Setzwerte, und schreiben sie auf. Sie werden vielleicht auch
Ihre anderen CAL-Einstellungen und andere Menü-Parameter registrieren
wollen.
Für den reset auf defaults:
Schalten Sie den K2 aus, halten dann die Knöpfe 4,5 und 6 gedrückt, und
schalten das Gerät wieder ein. Der EEPROM wird mit den Fabrik-defaults
(Startwerten) wiederbeschrieben.
COMPUTER-STEUERUNG (Bedienung) des K2:
Falls Sie den host-I/O-Adapter installiert haben (Modell KIO2), werden Sie
imstande sein den K2 mit einem Komputer zu steuern. Sie können auch die
gegenwärtige Arbeitsfrequenz und andere Parameter anzeigen. Schauen Sie
ins das Handbuch des host-Adapters für Information über die verfügbaren
Funktionen und den Befehlssatz des KIO2.
Der KIO2 liefert auch einige nützliche Hilfssignale, wie z.B. 8 V zum
Senden.
1. ABÄNDERUNGEN:
2.
Es ist das Anliegen von ELECRAFT die Bausatzbesitzer anzuregen mit
deren eigenen (sorgsamen) Modifizierungen von Bausätzen zu
experimentieren. Sie können Ihr eigenes Zubehör einbauen und Änderungen
an der Schaltung vornehmen, falls das gewünscht wird. Jedoch hat diese
Haltung eine feste Beschränkung: Falls Ihre Abänderungen das Gerät
beschädigen oder den normalen Betrieb verändert, wird es womöglich durch
ELECRAFT nicht mehr zu reparieren sein, sollten Sie Probleme haben.
Alle Modifizierungen sind in der Weise vorzunehmen, dass sie sich leicht
rückgängig machen lassen (ausgeschaltet, ausgesteckt usw.). Dadurch
können wir Ihr Gerät erproben und in Stand setzen, falls das nötig wird. Die
Reparaturkosten werden höher ausfallen, falls unser Techniker Ihre
Abänderungen aus irgendeinem Grunde deaktivieren muß.
Das Verbessern des Sender-Wirkungsgrads bei niedrigen Leistungspegeln:
Der K2 kann etwa 10 W PEP/CW HF-Ausgangsleistung auf 160 bis 10
Meter machen. Das jedoch erfordert, dass der Sendertreiber und die PAStufen viel näher an Klasse A vorgespannt werden, als Sie es wären, wenn
der K2 ein Nur-CW-Gerät wäre. Das Ergebnis ist, daß der Sender des k2
seinen besten Wirkungsgrad bei einem Output von 10 Watt hat, sei es CW
oder SSB, wobei der Wirkungsgrad mit dem Herabsetzen der Leistung
abnimmt.
Falls Sie planen bei etwa 5 W PEP/CW oder weniger ausschließlich zu
arbeiten, können Sie den PA-Trafo anders wickeln, um den Wirkungsgrad
bei diesem Pegel anzuheben. Nehmen Sie nur eine Windung von der
Wicklung 3-4 auf dem T4 ab (machen 2:2 Windungen), um sogleich die
Stromaufnahme etwa um 25 bis 30% bei 5 Watt zu verbessern. Weitere
Modifikationen zum Wirkungsgrad werden womöglich auf unsere web site
gebracht.
Andere vorgeschlagene Abänderungen:
--- Die Seitenplatten sind ziemlich stark (Aluminium 0,080), so dass ein
Traggriff angebracht werden kann.
--- Falls Sie häufig sowohl einen Tasthebel wie eine externe
Tastvorrichtung oder einen Komputer anschließen (und dabei das Merkmal
auto-detect benützen), könnten Sie die auto-detect-Dioden einsetzen, sowie
eine zweite Buchse an der Rückwand. Der beste Platz für die Buchse könnte
direkt oberhalb K1 (im 40m-Bandpaßfilter) sein.
--- Ein Sende-Abschwächer könnte in den oberen Deckel eingebaut werden,
mit seinen eigenen BNC-Steckverbindern; Sie könnten damit mit QRPp (mit
sehr wenig Leistung)-Betrieb Versuche machen.
ELECRAFT
--- Sie können Ihre eigene Innenbatterie, aufladbar oder nicht, einsetzen.
Nehmen Sie keine solchen Batterien, die auslaufen oder ausgasen können,
wenn sie überhitzt werden.
--- Der interne Frequenzzähler läßt sich zum Zählen externer Signale
hernehmen, wenn Sie ein Koaxkabel von seinem Eingang zur linken Seite
oder Rückwand ziehen. Vermeiden Sie eine Kabelführung nahe dem
Synthesizer, den Quarzfiltern, dem ZF-Verstärker oder den PA-Transistoren.
--- An J5 auf der HF-Platine (Aux.AF) steht ein schwachpegliges
Audiosignal zur Verfügung. Mit diesem Signal könnte man einen externen
Audio-Filter/Verstärker, eine RTTY-Terminaleinrichtung usw. ansteuern.
Sie werden Ihren eigenen Stecker besorgen müssen, um an dieses Signal zu
gelangen (3-polig, Abstand 0,1 Zoll). [1 Zoll=25,4 mm].
3. THEORIE DER ARBEITSWEISE (Funktionsbeschreibung):
4.
Bevor Sie dieses Kapitel lesen, müßten Sie sich mit den Schaltbildern
(Anhang C) und dem Blockschaltbild (Anhang B) vertraut machen.
System-Übersicht:
Die Modul-Bauweise gestattet eine Flexibilität in der Ausgestaltung und
sorgt für zukünftige Erweiterung vor. Kern dieser Modul-Bauweise sind die
3 Haupt-Leiterplatten:
Frontplattenplatine
und Regler
Steuerplatine
Verstärker
HF-Platine
Alle
(IOC)
Nutzer-Schnittstelle, einschließlich Display
MCU, Gleichstromregelung, AGC, und NFHF-Kreise, Relais, und I/O-Kontroller
Die funktionelle Aufteilung ermöglicht das Gruppieren von Schaltkreisen
mit gegenseitiger Beziehung, besorgt aber auch einen hohen Grad an
Isolierung zwischen den Analog- und Digitalsektionen des Transceivers. Die
HF-Leiterplatte dient als eine ”Mutterplatine”, wobei die Frontplatten- und
die Steuerplatine in die HF-Platine an ihrer Vorderkante eingesteckt sind.
Die Frontplatten- und die Steuerplatine sind Rücken an Rücken montiert,
wobei ihre groundplane-Lagen eine partielle Einhüllung bilden, die beim
Minimieren von abgestrahltem digitalen Rauschen helfen.
Das übliche Gehäuse des K2 ist ebenfalls modular. Es ist in 6 Stücken
fabriziert, wobei ein einzigartiger 2-D-Halter an jeder Verbindungsstelle und
auch für die PCB-Abstützung benutzt wird. Diese Konstruktion schafft ein
stabiles aber leichtgewichtiges Gehäuse, das für den Feld- oder
Hausgebrauch ideal ist.
Der obere Deckel, der den oberen Teil der Rückwand einschließt, kann eine
Vielzahl von eingebauten Sonerausstattungen tragen, wie z.B. eine
Innenbatterie, einen automatischen Antennentuner, und ein Host-RS-232Interface. Der obere Deckel läßt sich durch ein Leistungsverstärkermodul
von 100 Watt ersetzen, wodurch der K2 zu einer Station mittlerer Leistung
wird.
Signalfluß:
Das Blockschaltbild (Anhang C) zeigt den gesamten Signalfluß im K2. Für
den Seitenbandbetrieb werden die Sende- und Empfangspfade gezeigt. Für
CW-Senden wird das BFO-Signal direkt auf den Sendemischer geführt.
Der Empfänger im K2 ist ein Einfachsuperhet, der doppelabgestimmte
Bandpaßfilter auf jedem Band und eine Hinabumsetzung auf eine niedrige
ZF (4,915 MHz) benützt. Dieses Vorgehen ergibt ein ausgezeichnetes
Betriebsverhalten in CW und SSB. Die niedrige ZF ist mit einer schmalen
bandbreitenvariablen CW-Quarzfilterung kompatibel und gestattet den
Einsatz schneller, von der ZF abgeleiteter AGC. Eine ZF von 4,915 MHz
resultiert auch darin, daß nahezu keine ”birdies” (=Pfeifstellen) auf allen
neun Bändern vorkommen. Der BFO ist mikroprozessor-geregelt, um den
Empfang auf dem oberen und dem unteren Seitenband auf irgendeinem KWBand, sowie CW auf jedwelchem Seitenband, zu ermöglichen. AM-Signale
lassen sich in den Betriebsarten SSB empfangen, dank des stabilen VFO,
obgleich das Senden mit AM gegenwärtig nicht unterstützt ist.
Individuelle (pro Band) Bandpaßfilter bieten ein verbessertes
Intermodulations-Verhalten im Vergleich zu Hinauf-Umsetzkonstruktionen,
ELECRAFT
die nur ein einziges Tiefpaßfilter zum Beseitigen von Spiegelfrequenzen vor
dem Empfänger aufweisen. Die Hinauf-Umsetzung erfordert auch eine
zweite ZF, um ein gutes CW-Verhalten zu bekommen, wodurch die Kosten
ansteigen, und weitere Nebensignale erzeugt werden. ( Eine Alternative ist
eine Hinauf-Umsetzung, direkt gefolgt von einem Produktdetektor und
Audiofilter. Obgleich die Ergebnisse bezüglich minimaler Teile zählen,
wurde das nicht in Betracht gezogen, weil das sich ergebende Verhalten in
CW und AGC schlecht sein würde.)
Beim Senden ist der Signalfluß vertauscht, also wird der BFO mit dem VCO
kombiniert, um einen Ausgangswert auf der Arbeitsfrequenz
hervorzubringen, der durch die Bandpaß- und Tiefpaßfilter gesiebt wird.
Eine hochstabile Leistungsverstärker-Kette liefert einen Output von 10-15
W auf allen Bändern, und der Output-Pegel läßt sich genau in Stufen zu 0,2
W einstellen (0,1 W-Inkremente unterhalb 10 W). Der Sende-Streifen ist
konservierend bemessen, um eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit und
Immunität auf hohes SWR zu besorgen. Dieselbe Konstruktion des
Gegentakt-Endverstärkers könnte auf über 40 W auf den unteren Bändern
gestoßen werden. Eine hochisolierende PIN-Dioden-S/E-Umschaltung
besorgt eine ruhige QSK ohne Relais. (Bitte schauen Sie zum Abschnitt HFPlatine zu weiteren Einzelheiten.)
Die Überdeckung von 160 bis 10 Meter wird von einem einzelnen
Breitbereich-VCO (spannungsgeregelten Oszillator) geleistet. Es werden
sowohl die Injektion an der hohen wie an der niedrigen Seite benutzt, was
vom Band abhängt. Auf diese Weise ist der VCO-Bereich auf etwa 6 bis 24
MHz begrenzt. Es wird nur ein VCO benötigt, mit einem einzelen Induktor
(Spule) von hohem Q, sowie 3 kleine DPDT-Relais für das Auswählen eines
oder mehrerer Festkondensatoren. Der VCO wird von einem PLLSynthesizer angesteuert. In der PLL werden 5 kHz-Frequenzschritte benutzt,
wobei 10 Hz-Schritte durch einen 12 Bit-DAC besorgt werden, der einen 11
MHz-VCXO (PLL-Referenzoszillator) ansteuert.
Quarzfilter und BFO-Einstellungen:
Die Signale, auf die Sie im Empfänger des K2 abstimmen, werden durch das
Quarzfilter geformt, das nur einen schmalen Frequenzbereich durchläßt. Die
Tonhöhe dieser Signale wird durch den BFO bestimmt. Die Fig.10-1 zeigt
ein Beispiel, wie diese Signale in Beziehung stehen. Die BFO-Frequenz liegt
unterhalb des Filterpaßbands; das ist der Fall für die Betriebsweisen CW
Normal und LSB im K2. Zwei verschiedene Filter werden gezeigt: FL2
(schmal, für CW)) und FL1 (breit, für LSB-Sprache). Die Frequenzen im
Bereich 4915 kHz werden gezeigt, weil dies die Zwischenfrequenz oder ZF
des K2 ist.
Fig. 10-1 CW Normal oder LSB.
In diesem Beispiel ist die Bandbreite des Filters FL2 auf etwa 1 kHz gesetzt,
und es ist auf 4914,0 kHz zentriert. Der BFO ist auf 4913,0 kHz gesetzt.
Signal 1 (4914,0 kHz) wird durch FL2 durchgelassen, und Sie werden es mit
einer Audiotonhöhe von 1 kHz hören (4914-4913).
Signal 2 (4915,0 kHz) wird durch FL2 abgewiesen, aber durch FL1
durchgelassen und wird mit 2 kHz gehört. Die gleiche BFO-Einstellung
kann für beide Filter benutzt werden, weil die untere Grenze des Quarzfilters
variabler Bandbreite des K2 fest bleibt, wenn es breiter gemacht wird. Nur
der obere Rand bewegt sich beachtlich.
Die Fig. 10-2 zeigt den BFO, wie er oberhalb derselben zwei Filter platziert
ist, was gestattet, daß der K2 USB und CW Reverse (CW entgegengesetzten
Seitenbands) empfangen kann. Da die obere Grenze des Filters sich mit der
Verbreiterung des Filters bewegt, muß die BFO-Frequenz sich um denselben
Betrag verschieben. BFO2 wird mit FL2 benutzt, und BFO1 mit FL1.
Fig. 10-2
Die Menüfunktion CAL FIL liefert das Mittel zu steuern, wie breit die Filter
sind, und wo die BFOs sich in Beziehung dazu aufhalten. ( Die numerischen
Parameter, die Sie mittels CAL FIL wählen, werden in Spannungen
umgesetzt, welche das Filter und den BFO mittels spannungsvariabler
Dioden oder Varaktoren steuern.
ELECRAFT
Mikrokontroller (MCU):
Der Mikroprozessor im K2 ist ein integraler Teil aller TransceiverOperationen. Vorteilhafterweise wird Firmenware verwendet, um viele
Funktionen bereitzustellen, die herkömmlicherweise durch diskrete
Steuerlogik besorgt wurden. Zum Beispiel wird der VCXO auf jedem Band
durch eine Firmenware-Auto-Kalibrierroutine linearisiert, wobei die sich
ergebenden Tabellen in EEPROM abgespeichert werden. Ein anderes
Beispiel ist die Firmenware-ALC, die in CW den nutzer-spezifizierten
Leistungspegel auf allen Bändern aufrechterhält. Ist der SSB-Adapter
installiert, so liefert er seine eigene optimierte Hardware-ALC ab.
Der ausgedehnte Gebrauch von firmware führt auch zu nützlichen
Betriebseigenschaften, die sich in Transceivern dieser Preisklasse für
gewöhnlich nicht finden. Diese Merkmale enthalten eingebautes Prüfgerät
(Frequenzzähler und Digitalvoltmeter), Auto-Kalibrierung, Zweifach-VFOs,
Speicherplätze, Split-Betrieb, RIT/XIT und eine vielseitige Tasteinrichtung.
Es sind auch Vorkehrungen mit firmware vorgenommen worden, um einen
weiten Bereich von Options-Modulen zu unterstützen. (Siehe die volle
Merkmalsliste auf der web site).
Seite 103
Latching Relais (=Einklinkrelais, bistabile Relais):
Latching Relais werden für alle Filter, den VCO und optionelles Umschalten
eingesetzt, also gibt es während des normalen Betriebs keinen
entnommenden Relaisstrom. Das ergibt, kombiniert mit sorgsamer
Leistungssteuerung in allen Stufen im Transceiver, eine Stromentnahme im
Empfangsmodus von so niedrig wie 100 mA. Die latch-Relais werden alle
von einer einzelnen Einrichtung, dem I/O Controller gesteuert (siehe unten),
der auch andere verschiedene I/O-Aufgaben auf der HF-Platine meistert.
DPDT-Relais werden für alles Filter-Umschalten eingesetzt, was die Anzahl
der benötigten Relais um einen Faktor 2 verringert. Für alle Filter wird 50
Ohm-Umschaltung verwendet, und das in Kombination mit sorgfältiger
Auslage und ”guard-banding” der Relais ergibt eine ausgezeichnete
Isolierung von Filter-Eingang/Ausgang.
Koprozessoren und der AuxBus:
Zum Beibehalten der Modulsystem-Architektur im K2 wird viel I/OUmschaltung durch Koprozessoren besorgt. Es gibt nur einen Koprozessor
im Basis-K2, den I/O Controller (IOC). Einige Options-Module, wie z.B. der
SSB-Adapter, besitzen ihre eigenen Koprozessoren. Diese aufgeteilte
Prozessortechnik erlaubt zukünftige Modifikationen an Options-Platinen,
ohne den Transceiver selbst zu verändern. Sie verringert auch die Kosten des
Basis-K2, weil weniger Hauptprozessor-Steuerleitungen benötigt werden.
Der IOC, ebenso alle Koprozessoren auf den Options-Modulen, fallen in den
”Schlaf”-Modus, wobei deren eigene 4 MHz-Taktgeber während des
normalen Betriebs suspendiert sind. Aus diesem Grunde gibt es praktisch
kein digitales Geräusch auf der HF-Platine, das beim Empfänger EMI
verursachen würde.
Wenn der Funker eine Operation vollführt, welche die Relaiszustände
ändert, weckt der Hauptprozessor (auf der Steuerplatine) die Koprozessoren
auf und schickt einem von ihnen einen Konfigurationsbefehl. Diese Befehle
werden auf einem Eindraht-Netzwerk geschickt, das AuxBus genannt wird.
Die Netzwerkleitung des AuxBus sitzt bei normalem Betrieb auf einem
logischen Hoch und wird nur bei Bedarf aktiviert. Der Empfänger ist
während der Befehle stummgesetzt, so dass der Funker niemals
irgendwelches digitales Geräusch aus der Aktivität des AuxBus vernimmt.
Die meisten AuxBus-Aussendungen geschehen aufgrund von FunkerErsuchen, wie einem Bandwechsel. Jedoch kann der AuxBus auch während
des Sendens benutzt werden, um numerische Daten wie SWR oder ALC aus
einem Koprozessor auf den Hauptprozessor zu übertragen. Das Aufwecken
der Koprozessoren während des Sendens hat keine Wirkung auf das
gesendete Signal.
FRONTPLATTE:
Die Frontplattenplatine steckt in der HF-Platine mittels eines 20-StifteEinzelreihen-Steckverbinders P1. Die Frontplatte setzt sich aus einer Anzahl
von Nutzer-Schnittstellen-Elementen zusammen, wie nachstehend im
einzelnen aufgeführt ist.
Das LSD DS1 ist ein 8 Ziffern-7 Segment-transflektiver Typ mit 3
Rückebenen (triplex). Sein Treiber empfängt Anzeigebefehle via ein I²CInterface *.
ELECRAFT
*) I²C steht für Inter-IC-Communikation, ein Industrie-Standard-Serien-Interface-Protokoll,
das von PHILIPS und anderen IC-Herstellern verwendet wird.
Die LCD-Rückbeleuchtungs-LEDs D2 und D3 beschaffen genügend
Helligkeit für den Umgang mit Schwachlicht-Situationen (Modus ”NITE”
im Menü), wobei sie nur ein wenig Strom ziehen (<30 mA). Jedoch lassen
sie sich ausschalten, wenn das Umgebungslicht ausreicht (Modus ”DAY”),
weil das LCD transflektiv ist, d.h. das Licht entweder reflektieren oder
aussenden kann. Das Display zeigt die Betriebsfrequenz und
Statusmeldungen an, hat auch 8 Melder, die die Setzwerte verschiedener
Regler anzeigen.
Mit einem 10 Segmente-LED-Balkenzeiger DS2 wird die Stärke des
Empfangs- und des Sendesignals, sowie der ALC-Pegel angezeigt. Mit dem
Menü kann der Funker OFF, DOT oder BAR für den Balkenzeiger
(bargraph) wählen, wobei die Moden OFF oder DOT typischerweise zum
Stromsparen während des Batteriebetriebs angewandt werden. U3 und U4
sind 8-Ausgänge-MOSFET-Treiberanordnungen, die den Balkenzeiger
steuern, auch andere Dinge. Q1 und Q2 bilden einen Helligkeitsregler. Wenn
die Steuerleitung NIGHT (niedrig) durch U3 auf Erde gezogen wird, fällt die
Speisespannung des Balkenzeigers auf 2,7 V ab, was zu etwa 6 mA/LED
führt. In diesem Falle wird auch das LCD-Rücklicht eingeschaltet. Wird
NIGHT (niedrig) für den Gebrauch am Tage hoch belassen wird, zieht jede
LED etwa 18 mA, und das LCD-Hinterlicht ist aus.
Ein hochwertiger optischer Wellenkodierer Z1 liefert 100 Zählimpulse pro
Umdrehung. Es werden VFO-Abstimmschritte von 10, 50 oder 1000 Hz pro
Schritt verwendet, die pro Umdrehung zu 1, 5 bzw. 100 kHz führen. Der
Kodierer wird auch zum Abändern von Parametern im Menü hergenommen.
Der Kodierer kann durch U3 ausgeschaltet werden, um unter gewissen
Arbeitsbedingungen Strom zu sparen.
S1 bis S16 sind Druckknopfschalter. Die Schalterdaten werden durch U2
gelesen, das ist ein 8 Bit-parallel/serielles Schieberegister. Jeder Schalter hat
mindestens zwei Funktionen: die obere Aufschrift entspricht einem TAP
(kurzen Antippen), und die untere Aufschrift gehört zu einem HOLD (langes
Drücken,Halten von ~0,5 s). Es werden auch Schalterkombinationen
unterstützt, obwohl nur zwei zusammen benutzt werden (BAND+ und
BAND- ), zum direkten Eintreten in den Frequenzeingabemodus, und AGC
mit PRE/ATTN schaltet die AGC ein /aus.
Seite 104
Die Potentiometer R1, R2 und R5 (Tastgeschwindigkeit, Ausgangsleistung
und RIX/RIT-Versatz) werden auf einen einzelnen A/D-Ausgang des MCU,
die Leitung ”VPOTS”, in Multiplex gegeben, so dass deren Einstellung
abgelesen werden kann. Firmware-Hysterese wird für diese Regler
verwendet, um Geräusch davon abzuhalten die Ablesungen zu stören, wobei
beim Senden mehr Hysterese angewandt wird. Der Regler AF GAIN wird
vom MCU nicht ausgelesen; seine Zuleitungen gehen direkt an den Eingang
des NF-Verstärkers auf der Steuerplatine. (Der ganze Weg vom
Produktdetektor zum NF-Verstärker ist symmetriert, um Geräuschaufnahme
aus der allgemeinen Betriebsweise zu verhüten, siehe zu Steuerplatine
wegen Einzelheiten.) Wie das für die meisten modernen Transceiver gilt,
steuert der Regler RF GAIN tatsächlich die ZF-Verstärkung des
Empfängers; er variiert die Steuergleichspannung an Stift 5 von U12 (HFPlatine).
Die mit der Mikrofonbuchse J2 verknüpfte Schaltung ist nur vorhanden, falls
die SSB-Option installiert ist. P1 ist ein Konfigurations-Kopfstück, das der
Nutzer nach Bedarf verdrahten kann, um irgendeines der mehreren industriegenormten Mikrofone mit einem 8-poligen kreisförmigen Stecker zu
unterstützen. Q3 und seine zugehörigen Widerstände multiplexen die
Leitungen UP, DOWN und FUNCTION von P1 auf die Leitung VPOTS,
wodurch das Mikrofon Befehle an den MCU schicken kann. Die PTTLeitung aus dem Mikrofon aktiviert die Leitung DOT-PTT zum Einleiten
des Sendens. Die Leitung MICAF , Mikrofon-Audio-Ausgang, wird
verstärkt und durch die Schaltung im SSB-Adapter prozessiert (siehe
Options-Module).
STEUERPLATINE:
Die Steuerplatine wird in die HF-Platine über die Steckverbinder P1, P2 und
P3 eingesteckt (entlang dem unteren Rand des Schaltbilds). P1 arbeitet mit
AGC-Signalen, während P2 verschiedenes I/O besorgt. Redundante
Anschlüsse sind vorgesehen für Erde, Speisespannungen,
ELECRAFT
Niedrigimpedanzsignale (wie Audioausgangsspannung) und ein paar andere
kritische Signale.
U6 ist ein Mikrokontroller PIC16C77 (MCU), mit 8 K EPROM, 300+Bytes
RAM, seriellem I/O, parallelem I/O, und A/D-Eingängen. Er ist in sich
abgeschlossen, mit Ausnahme seines 4 MHz-Quarzoszillators X2. Selbst
beim Laufen auf 4 MHz ist der PIC-Prozessor sehr effizient: er zieht nur ein
paar mA bei 5 V. Da auch die Programm-und Datenspeicher auf Chip sitzen,
gibt es wenig Störgeräuschstrahlung aus dem MCU.
Um das Meiste aus dem verfügbaren I/O am MCU zu bekommen, wird viel
von der Kommunikation vom MCU zum Rest des K2 mittels serieller
Schnittstellen getan:
--I/O)
RS232: zum Kommunizieren mit einem Host Computer via P4 (Aux
---
I²C: Display-Treiberdaten
--SPI: Mit dem seriellen periferen Interface werden verschiedene
Periferie-Einrichtungen erreicht, einschließlich der PLL und der DACs.
---
AuxBus: 1-Draht-Datennetzwerk für die Koprozessorsteuerung
--Schieberegister I/O: Seriell zu parallel-Schieberegister erreichen die
MOSFET LED-Treiber an der Frontplatte; mit einem parallel zu seriellSchieberegister an der Frontplatte werden die Druckknöpfe ausgelesen.
Zusätzlich zum Mikrokontroller besorgt die Steuerplatine eine Anzahl
spezieller Hardware-Schnittstellen. Die Schaltung wird auf dem Schaltbild
beschrieben, wobei von links nach rechts, oben nach unten vorgegangen
wird.
U10A und die zugehörige Schaltung werden zum genauen Steuern der
Ausgangsleistung benutzt, auch um eine Formung der CWSchwingungsform zu tun.
Q9 und Q10 bilden einen zweistufigen Verstärker, der ein quadratisches
Signal an den MCU schickt, wenn der Frequenzzähler aktiviert ist und ein
Tastkopf (Sonde) an P6 angeschlossen ist. Der Zählerverstärker wird zu
allen Zeiten ausgeschaltet, ausser es wird eine der Kalibrierroutinen
angewandt.
Die vier Ausgänge aus dem quadratischen DAC (U8) liefern: Audiotöne (via
U10B), BFO-Frequenzsteuerung (U10D) und QuarzfilterBandbreitensteuerung (U10C). Die Audiotonhöhe, Amplitude und
Schwingungsform werden mittels firmware gesteuert, um einen klaren
Mithörton von 400 bis 800 Hz abzugeben, auch allgemein verwendbare
Töne. Die Leitung der Bandbreitensteuerung dupliziert als die SendertreiberVorspannungssteuerung beim Senden.
Anm.: Das Mithörton-Signal wird tatsächlich am Stift 25 des
Mikroprozessors erzeugt, während die Lautstärke des Mithörtons vom DAC
eingestellt wird, der Q5 als einen gesättigten Schalter variabler drainSpannung nimmt. Der DAC kann nicht direkt für die Erzeugung des
Mithörtons herangezogen werden, weil die 60 dB Kanal zu Kanal-Isolierung
nicht adäquat zum Verhüten leichter Modulation der Leitungen VBFO und
BVIAS beim Senden ist.
Seite 105
U7 besorgt 2 Kbytes nichtflüchtiger Konfigurations-Datenspeicherung.
Dieser Speicher wird für VCO-Verriegel-Tabellen, CW-Meldungen,
Frequenzspeicher und andere Variablen verwendet, die permanent
abgespeichert werden müssen. Der EEPROM läßt sich millionenfach ohne
Datenverlust beschreiben. Beim normalen Betrieb auf einer einzelnen
Frequenz (z.B. im QSO) wird überhaupt kein Zugang zum EEPROM
genommen. Jedoch wird immer mit dem Bewegen des VFO ein 30 s-Timer
getriggert. Hat der VFO einmal 30 s seine Bewegung gestoppt, wird der
EEPROM mit der letzten VFO-Frequenz in update gebracht. Auf diese
Weise speichert der K2 immer die neueste ”wichtige” Frequenz. (Das update
beim EEPROM findet such jedesmal dann statt, wenn Sie Bandwechsel oder
Betriebsartwechsel usw. machen, so dass Sie nicht 30 s lang warten müssen,
um eine wichtige Konfigurationsänderung zu registrieren.) Eine von vielen
Geräten angewandte alternative Strategie ist der Gebrauch von batterieinhaltsgesichertem RAM, wobei die Betriebsfrequenz kontinuierlich
registriert wird. Wir bevorzugten jedoch die backup-Batterie wegzulassen,
denn diese hat oft eine hohe Ausfallrate und muß periodisch ersetzt werden.
ELECRAFT
Die Steuerplatine besorgt ein eingebautes Voltmeter und Amperemeter:
Unter Verwendung von S1 kann der Funker entweder die innere 12 VSpeisespannung überwachen oder die Spannung aus einem Prüfkopf
(Sonde), an in P5 eingesteckt ist. U3B puffert das Gleichspannungssignal
aus dem Tastkopf, und wird auch in Verbindung mit Q11 zum Überwachen
des Speisestroms hergenommen. Der Stromsensor-Widerstand, der einen
Wert von 50 Milliohm hat, sitzt auf der HF-Platine (R115).
U4 ist ein langsam abfallender 8 V-Regler, der mit einer
Eingangsgleichspannung des K2 bis hinunter auf 8,2 V stabil ist. Da allle
signalerzeugende und signalüberwachende Stufen im K2 aus dieser 8 VSpeisung betrieben werden, wird der Transceiver normal arbeiten, selbst
wenn er an sehr erschöpften Batterien arbeitet; die meisten Transceiver
verwenden eine höhere stabilisierte Spannung für diese Stufen, und arbeiten
in manchen Fällen selbst an einer Batteriespannung von 11 V nicht
verläßlich. (Die Sendeleistung wird zurückgenommen, und es wird eine
Warnmeldung angezeigt, falls die Batteriespannung unter einen kritischen
Wert absinkt, oder falls die Stromentnahme übermäßig ist.) U5 liefert 5 V
für die Logikschaltungen an der Frontplatte und auf der Steuerplatine, aber
dieses Signal erscheint nicht auf der HF-Platine, so dass das Geräusch
minimiert ist.
8 V-Umschaltung: Q1 und Q2 geben stabile +8 V-Quellen beim Senden
(8T) und beim Empfangen (8R) ab. (Q23 auf der HF-Platine gewährleistet,
dass R8 auf 0 V geht, um eine geeignete Umkehrspannung an den S/ESchalterdioden aufrechtzuerhalten.)
Ein Options-Audiofilter-Modul kann am Boden der Steuerplatine montiert
werden. Dieses Filter wird für analoge und/oder digitale
Prozessierfunktionen sorgen. Das Audiofiltermodul hat seinen eigenen
Koprozessor, so dass es in Zukunft angehoben werden kann.
Q6 und Q7 trennen den NF-Verstärker beim Senden vom Produktdetektor
weg, was für eine saubere QSK nötig ist. U9 ist ein Audioverstärker-IC
LM380, der etwa 1 W NF-Ansteuerung an einen 4 Ohm-Lautsprecher im
Deckel des K2 abgibt. Der Mithörton wird hinter dem Lautstärkeregler
einegspeist, so dass die Lautstärken von Mithörton und Empfängeraudio
getrennt einstellbar sind.
Der AGC-Kreis ist die einzige HF-Stufe auf der Steuerplatine. Der
Mischer/Oszillator U1 erzeugt ein schwachpegliges Signal auf etwa 5,068
MHz, mischt es dann mit dem ZF-Signal 4,915 MHz aus der HF-Platine, um
eine neue Hilfs-ZF von etwa 150 kHz zu gewinnen. Dieses Hilfs-ZF-Signal
wird dann durch U2B verstärkt und durch D1 detektiert (gleichgerichtet), um
eine ins Positive verlaufende AGC-Spannung zu bekommen, die auf die HFPlatine rückgeführt wird, um den ZF-Verstärker (U12) zu steuern. Während
es möglich ist die gleiche AGC-Spannung durch einfaches Verstärken und
Gleichrichten des 4,915 MHz-Signals selbst zu erzeugen, braucht diese
Technik oft eine Abschirmung der AGC-HF-Verstärkerstufen, um eine
Abstrahlung der ZF- oder BFO-Signale zurück auf den Empfänger-ZFStreifen zu verhüten. Stattdessen erhalten wir die ganze Verstärkung auf 150
kHz, so dass das 4,915 MHz-Signal nicht wiederabgestrahlt wird. 150 kHz
sind hoch genug, um ein schnelles Ansprechen der AGC zu erhalten, und
zwar um zwei Größenordnungen schneller als das möglich ist, wenn
audioabgeleitete AGC eingesetzt wird.
HF-PLATINE:
Die HF-Leiterplatte ist die größte der drei Platinen im K2 und dient als ein
Bauorgan, an das das Chassis und die anderen Platinen befestigt sind. Diese
Platine enthält alle HF-Kreise (Verstärker, Oszillatoren, Filter usw.).
Schauen Sie zum Schaltbild der HF-Platine (Anhang B).
Blatt 1: SYNTHESIZER:
Der K2 verwendet einen PLL-Synthesizer-IC (U4) in Verbindung mit einem
Breitbereich-bandumgeschalteten VCO (Q18). Der Synthesizer liefert etwa
+7 dBm Ausgangswert von 6 bis 24 MHz, der dann auf die Sende- und
Empfangsmischer (Blatt 2) injiziert wird. Das Phasenrauschen-Verhalten des
Synthesizers ist trotz seiner geringen Teileanzahl und der Abwesenheit von
Abschirmung sehr gut.
Seite 106
U4 besorgt die Grobabstimmung ( 5 kHz-Schritte). Die feinen Schritte
werden mit einem 12 Bit-DAC (U5) erhalten, der einen spannungsgeregelten
Quarzoszillator (Q19) abstimmt, welcher der PLL-Referenzoszillator ist. Der
auf jedem Band benötigte Bereich dieses Bezugsoszis variiert im Verhältnis
zur VCO-Ausgabefrequenz. Um genau 5 kHz in 10 Hz-Schritten auf jedem
ELECRAFT
Band zu überdecken, ist eine automatische Kalibrierroutine in firmware
vorgesehen. Der DAC wird von der höchsten Ausgangsspannung hinab
gewobbelt, und das DAC-Wort, das zum Wählen jedes 100 Hz-Schrittes
benötigt wird, ist im EEPROM auf einer Pro-Band-Basis registriert. Die 10
Hz-Schritte werden sodann basierend auf den 100 Hz-Tabellendaten
interpoliert. Die Quarze X1 und X2 im PLL-Bezugsoszi weisen sorgfältig
kontrollierte Kennwerte auf. Sie verringern sich gegenseitig ihr Q, um den
Abstimmbereich des VCXO auf etwa 10-12 kHz zu erhöhen, was
erforderlich ist, um die vollen 5 kHz auf dem niedrigsten Band (160 m)
abzustimmen, besorgt aber noch eine Auflösung, die auf den höchsten
Bändern besser als 10 Hz ist.
Die Synthesizer-Konstruktion ist insofern einzigartig, als die drei billigen
DPDT-latch-Relais zum Wählen eines der 8 VCO-Bereiche hergenommen
werden, so dass nur ein einzelner VCO-Induktor von hohem Q (T5) benötigt
wird. Die Relais sind optimal miteinander verbunden, um eine maximale
Erfassung der 9 HF-Bänder plus einem weiten Bereich außerhalb des
Bandes zu ermöglichen. Mit der Komputer-Simulation fand man eine
Relais-Topologie, die den Einsatz von Norm-Festkondensatoren zu 5%
zusammen mit der kleinsten praktischen Varaktordioden-Kapazität erlaubte.
Als Ergebnis weist der VCO schwaches Rauschen auf allen Bändern auf und
hat ein niedriges Max./Min.-Abstimmverhältnis auf jedem Band.
Um etwas Varianz von Einheit zu Einheit in T5 zu besorgen, wird ein
kernabgestimmter Induktor (Spule L30) an die Hochimpedanzwicklung des
T5 gelegt. L30 hat nur eine kleine Wirkung auf das Q von T5, schafft aber
etwa einen 20%igen Abstimmbereich. Die kombinierte Parallelinduktivität
ist sehr klein (nur 1 µH), was zu einem sehr großen L/C-Verhältnis auf den
untersten Bändern führt.
die in einen Zustand hohen Widerstandswertes geht, falls ein Kurzschluß
oder eine andere Hochstromlage irgendwo im K2 vorhanden ist. F1 stellt
schnell zurück, sobald die Ursache des Kurzen beseitigt ist. D12 besorgt den
Verpolungsschutz für die Innenbatterie, falls anwendbar.
Blatt 2: Empfänger- und Niedrigpegel-Senderkreise:
Der Empfänger ist ein Einfachsuperhet mit einer ZF von 4,915 MHz. Der
Vorverstärker und der Abschwächer (Vorstufe und Dämpfungsglied) werden
mittels latch-Relais eingeschaltet, so dass kein Strom verbraucht wird, außer
wenn sie ein-oder ausgeschaltet werden. Der Mischer ist ein DiodenringTyp, der einen guten Dynamikbereich (Z6) abliefert, und auf den ein starker
Mischernachsetz-Verstärker Q22 folgt. Die Stromaufnahme im Q22 läßt sich
vom Funker herabsetzen, wozu er eine Menüoption nimmt, die Q12
ausschaltet.
Ein 5-poliges Variobandbreiten-Quarzfilter wird in CW (X7-X11)
hergenommen. Dieses Filter ist für kleine Bandbreiten (~200 bis 500 Hz)
optimiert, aber kann bedarfsweise schmaler und breiter mit nur wenig
Zusatzverlust eingestellt werden. Der Formfaktor und der PassbandWelligkeitsgehalt sind bei 300 Hz herum optimiert. ( In SSB wird ein
separates Festfilter eingeschaltet; dieses Filter sitzt auf dem SSB-Adapter.)
Die Agc wird vom Ausgangswert des ZF-Verstärkers durch eine niedrige
Hilfs-ZF von etwa 150 kHz abgeleitet (siehe Steuerplatine). Das AGCSignal wird dann an Pin 5 des ZF-Verstärkers U12 gelegt.
U3 puffert das VCO-Signal. Q16/Q17 besorgen eine stabile ALC, um die
VCO-Spannung schön konstant über den ganzen Frequenzbereich trotz
Variationen im VCO-Transistor Q18 zu halten.
Ein zweites Quarzfilter (X6/X5) folgt nach dem ZF-Verstärker. Dieses Filter
ist ebenfalls abstimmbar, jedoch über einen kleineren Bandbreitenbereich.
Die Kapazität der Varaktordiode D39 wird während CW erhöht, ist aber in
SSB ganz breit. Der Produktdetektor ist eine Gilbert-ZellenMischer/Oszillator (U11). Wegen des Verlustes im zweiten Quarzfilter
übersteigt die Eingangsspannung an U11 niemals den Bereich, den die
Einrichtung vertragen kann.
Auf Blatt 1 ist auch der Eingangsgleichstromkreis gezeigt (untere rechte
Ecke), der zum Schützen des K2 und dessen Stromversorgung vor nahezu
jeder erdenklichen Fehlverbindung oder Kurzschluß schützt. D10 schützt
den K2 vor vertauschter Polung am Gleichstromeingang, wobei nur 0,3 V
Spannungsabfall auftritt. F1 ist eine selbstrückstellende Thermosicherung,
U11 liefert auch das BFO-Signal, das über einen Bereich von 4 bis 5 kHz
durch die Varaktordioden D37 und D38 abstimmbar ist. X3 und X4 haben
sorgfältig kontrollierte Kennwerte und sind gut angepaßt. Wie beim PLL
VCXO (Q19, Blatt 1) bringen die zwei Quarze ihr Q miteinander herunter,
um den Abstimmbereich des BFO zu vergrößern.
ELECRAFT
Auf Sendung wird der BFO-Puffer/Abschwächer (Q24) eingeschaltet. Die
drain-Spannung von Q24 wird durch den Mikroprozessor gesteuert, der die
BFO-Amplitudenreglung besorgt. Die PIN-Diode D36 besorgt eine weitere
Herabsetzung im Entweichen des niedrigpegligen Signals, wenn Q24
ausgeschaltet ist. U10 mischt den VCO mit dem BFO beim Senden, und der
Videoverstärker U9 erhöht den Signalpegel, während er einen
niedrigimpedanten Ausgangswert zum Ansteuern der Bandpaßfilter liefert
(Blatt 3).
Seite 107
Blatt 3: Filter und I/O-Controller:
Die Bandpaß- und die Tiefpaßfilter werden mit bistabilen Relais (latch)
umgeschaltet, um den Verlust und die Stromentnahme zu minimieren. Es
werden nur 5 Bandpaßfilter und 7 DPDT-Relais zum Erfassen von 9
Bändern (160 bis 10 m) benötigt. Das wird durch Ein- oder Ausschalten von
Festkondensatoren mittels zwei zusätzlicher Relais bewerkstelligt. Zum
Beispiel platziert auf 160 m das Relais K3 den C13 und den C14 in das 80
m-Bandpaßfilter. Aber mit Relais K3 wird auch das 30 m-Bandpaßfilter auf
20 m umgeschaltet, wozu C21 und C23 auf Erde kurzgeschlossen werden.
Eine ähnliche Technik wird bei den Filtern für 10/12 und 15/17 m
angewandt. Die Paßbandkurve ist ein Kompromiß auf 80 und 160 m, aber
auf allen anderen Bändern ist sie ähnlich der Kurve, die mit separaten Filtern
erhalten würde.
Die Tiefpassfilter dienen in den meisten Fällen auch doppelt; 5 Filter
überdecken 8 Bänder (80 bis 10 m). Das Filter für 30/20 m benützt 3 PiAbschnitte um für eine gute Unterdrückung der zweiten Harmonischen von
20 MHz zu sorgen, wenn auf 30 m gearbeitet wird. Die meisten Filter sind
elliptisch, und helfen bei der Bedämpfung spezieller Oberwellen. Aber
elliptische Filter werden auf 40 und 80 m nicht benötigt, weil diese nur ein
Band überdecken. Die Abschwächung der 2.Oberwelle, die vom GegentaktLeistungsverstärker bewirkt wird, ist ein recht gutes Vorfilter (Blatt 4).
DPDT-Relais werden für die Tiefpaß-und Bandpaßfilter benutzt, anstelle
von herkömmlichen SPDT-Verschaltungen, die zweimal soviel Relais
brauchen. Das ist durch die sorgsame ”guard-banding”-Technik sowohl oben
wie unten auf der Leiterplatte in den Filtergebieten möglich. Die Isolation
zwischen Ein-und Ausgang jedes Filters ist entlang den gesamten
Frequenzbereich ausgezeichnet.
Der S/E-Umschalter (D1-D5) besorgt eine sehr hohe Isolierung, und
verwendet billige Siliziumdioden mit einer PIN-Kennlinie (1N4007). Q2 ist
ein MOSFET für sehr hohe Spannung, der einen Erdungspfad bei Empfang
für D3 und D4 einrichtet, aber bei Sendung kann dieser Transistor leicht die
hohen Spannungen aushalten, die an den Kollektoren des
Leistungsverstärkers liegen.
U1 ist ein billiger 28 Pins-PIC-Mikroprozessor (16C72), der alle latchRelais ansteuert, sowie ein paar andere I/O-Leitungen. U1 wird als I/OKontroller (IOC) geführt, denn er geht mit nahezu allen I/O-Funktionen für
den Hauptprozessor um. Er hat auch den Job festzustellen, ob die OptionsPlatine 160m/RXANT installiert ist, indem die An- oder Abwesenheit der
zwei Relais auf dem Modul erfühlt wird. Schließlich enthält der IOC alle
Pro-Band und Pro-Speicher Initiierdaten in ROM, die zum Hauptprozessor
bedarfsweise gesendet werden, um die EEPROM-Datentabellen einzuleiten.
Eine Anzahl von unterschiedlichen regionalen Bandplänen und anderen
gebrauchten Parametern kann in den Datentabellen des U1 eingenistet
werden.
Die latching-Relais sind mit einer einzelnen gemeinsamen Ansteuerleitung
verdrahtet, so dass wenn ein Relais ein- oder ausgeschaltet werden muß, die
anderen in die entgegengesetzte Richtung gezogen werden. Diese
Anordnung benötigt keinerlei Treiber. Die I/O-Leitungen des U1 sind gegen
Relais-Transienten durch ihre eigenen inneren Schottky-clamp-Dioden auf 6
V und Erde geschützt. Die gemessenen Transienten liegen gut innerhalb der
Strombemessung der clamp-Dioden. Die Transienten werden in der
Amplitude durch den Reihenwiderstand der anderen nichtgeschalteten Relais
und die eigene MOSFET-Treiber-Impedanz von U1 herabgesetzt. Die Relais
sind für einen Nennwert von 5 V (250 Ohm-Spulen) bemessen. Die
tatsächliche eingeprägte Spannung liegt im Bereich 5 bis 6 Volt, was von der
Umgebungstemperatur abhängt, und die sink/source-Stromgrenzwerte des
16C72 für den besten und schlimmsten Fall darstellt.
Der IOC kommuniziert mit dem Hauptprozessor über den 1-Draht-AuxBus.
Der 4 MHz-Taktgeber von U1 ist ausgeschaltet, und die Einrichtung
ELECRAFT
befindet sich allzeit im Schlafmodus, außer wenn sie eine AuxBus-Meldung
verarbeitet, d.h. es gibt kein digitales Rauschen (Geräusch) bei Empfang.
Blatt 4: Sender-Verstärker:
Q5 und Q6 sind Vortreiber bzw. Treiberstufen der Klasse A. Die
Vorspannung an Q5 wird direkt durch die 8 V-Sende-Leitung (8T) geliefert,
während die Vorspannung an Q6 durch die Leitung 8T zugeschaltet wird,
aber durch Q10 in gate (Tor) gebracht ist. Das ist notwendig, weil der DACAusgang, der die Vorspannung für den Treiber liefert, als die QuarzfilterBandbreiten-Steuerspannung bei Empfang verwendet wird. Die
Vorspannung an Q6 kann unter firmware-Steuerung variiert werden, um den
Wirkungsgrad für CW gegen SSB zu optimieren, und bei unterschiedlichen
Ausgangspegeln. Das ist zum Aufrechterhalten einer hohen Gesamteffizienz
während des Batteriebetriebs nützlich.
Q7 und Q8 bilden einen konservierend bemessenen GegentaktLeistungsverstärker, der leicht 10 Watt Ausgangsleistung auf allen Bändern
abliefern kann. Q11 und Q13 werden als ein Vorspannungsregler benutzt.
Der Vorspannungsregler ist effektiv ausserhalb der Schaltung in CW, wegen
der Größe des Widerstands R62, was zu einem ungefähren Klasse BVorspannungswert führt. In SSB wird der große Widerstand R63 durch den
I/O Controller geerdet, was einen stärkeren Stromfluß durch Q13 auslöst und
die Vorspannung für den Klasse AB-Betrieb stabilisiert. R60 wird auf den
gewünschten stehenden Strom für die Klasse AB justiert, wozu der
Überwachungs-Modus Spannung/Strom am LCD benutzt wird.
Seite 108
INTERNE OPTIONEN (Sonderausstattungen):
Der K2 kann mit einer Vielzahl von inneren Sonderausstattungen ausgebaut
werden, die in diesem Kapitel kurz beschrieben werden. Zu mehr
Einzelheiten schauen Sie in die Anleitungen für den Zusammenbau und den
Betrieb, die mit jedem Bausatz der Option kommen. Nehmen Sie mit
ELECRAFT Kontakt wegen der Preise und der Liefermöglichkeit der
Optionen auf ([email protected]) oder besehen Sie unsere website.
Falls Sie einen Schalter drücken, der mit einem fehlenden Optionsmodul
verknüpft ist, werden Sie NOT INST (nicht installiert) auf dem Display
sehen, und verknüpfte Menüparameter werden als „--“ dargestellt..
KSB2, SSB-Adapter: Mit dem SSB-Adaptor kann der K2 in LSB und
USB, wie auch in RTTY (AFSK) senden und empfangen.Die Moden VOX
und PTT werden unterstützt, bei einer Sendeausgangsleistung bis zu 15 W
(PEP). Das Quarzfilter des Adapters ist für SSB-Senden und -Empfangen
optimiert, kann aber auch für CW-Empfang verwendet werden. Der Funker
kann die Mikrofonverstärkung und den Sprachkompressionspegel mittels
des Menüs gestalten.
KNB2, Noise Blanker (Störaustaster):. Er ist in einem breiten Bereich von
Störgeräuschquellen wirksam, und schließt zweiVerstärkungssetzwerte,
sowie zwei verschiedene Austastimpulsbreiten ein. Der Störaustaster wird
mit 2 zugehörigen Frontplattenfunktionen NB und LEVEL bedient.
KAT2,Automatischer Antennentuner (ATU): Der ATU ist äußerst
kompakt, kleiner als 40 x 40 x 115 mm, und paßt in den oberen Deckel
zwischen die Halterung der Innenbatterie und die Rückwand. Der ATU dient
zum Anpassen unsymmetrischer Leitungen, aber ein externer Balun ist für
eine Vielverwendbarkeit dabei. Der ATU weist einen integrierten ZweifachAntennenschalter, eine SWR-Meßbrücke, und Zweifach-Gestaltungs-LNetzwerk auf, um einen weiten Impedanzbereich abzudecken. Die
Menüeingabe ATU kann zum Anzeigen einer Vielzahl von
Antennenanpaßparametern, Vorwärts-und reflektierte Leistung und SWR
benutzt werden.
Alle Relais sind vom Typ latching, was zu einer Stromentnahme nahe Null
führt, außer es wird gerade eine Antenne abgestimmt.
Anmerkung: Das ist ein ATU für niedrige Leistung (Nennwert 20 W) und
kann mit dem Verstärker KPA100 nicht benutzt werden.
K160RX 160m/RX ANT-Schalter:
Die Option K160RX enthält alle nötigen Bauteile auf, um den K2 auf 160 m
(1,8 bis 2,0 MHz) zu setzen, zusammen mit einem
Empfangsantennenschalter, der auf irgendeinem Band verwendbar ist. Der
Empfangsantennenschalter ist beim 160m-Modul dabei, weil 160m-Funker
oft eine rauscharme Empfangsantenne wie z.B. einen Langdraht in geringer
Höhe verwenden. Mit der installierten Option K160RX kann der K2 auch
Signale im oberen Ende des AM-Rundfunkbands aufnehmen.
ELECRAFT
KBT2, Interne 12 V-Batterie: Die Innenbatterie hat 12 V; 2,9 Ah, und ist
eine Gel-Zelle, die eng in den oberen Deckel paßt. Die Innenbatterie kann
installiert werden, selbst wenn der ATU und/oder Host Adapter anwesend
sind. Zum Wiederladen braucht man eine externe, geregelte
Stromversorgung von 13,8 bis 14,2 Volt. Der Bausatz der Innenbatterie
enthält noch eine praktisch-konstruierte Aluminium-Batteriehalterung,
goldplattierte Steckverbinder; eine Falschpolungs-Schutzdiode; und einen
kräftigen 10 A Sicherheitsausschalter, der von der Rückwand her zugänglich
ist.
KIO2, Host-Schnittstelle und Aux.I/O:
Der Host interface -Adapter ermöglicht die Komputersteuerung des K2, und
liefert auch einige nützliche Hilfssignale, wie 8 V bei Senden. Der KIO2
paßt in den oberen Deckel und läßt sich installieren, selbst wenn Batterie
und ATU beide vorhanden sind. Mit einem Steckverbinder DB9 werden
Befehle aus einem kompatiblen Komputer oder Terminal empfangen.
KPA100, Leistungsverstärker (PA): Dieses Modul verwandelt den K2 in
einen Transceiver mittlerer Leistung, der eine Ausgangsleistung von 100 W
PEP/CW abgibt. Der Bausatz kommt mit seinem eigenen oberen
Deckel/Kühlkörper, der den Original-oberen Deckel des K2 ersetzt. Falls Sie
die interne Batterie oder den Niedrigleistungs-internen Antennentuner
haben, können Sie diese im Originaldeckel installiert lassen. Der Verstärker
läßt sich sodann leicht abnehmen, und die Batterie/der Tuner zurück
eingesetzt werden, für den Feldbetrieb mit schwacher Leistung.
KAF2, Audiofilter: Das NF-Filter ist ein Modul, das hinten an der
Steuerplatine angebracht wird. Es besorgt Tiefpaß- und Bandpaßfunktionen
unter Benutzung rauscharmer Analogschaltung. Das KAF2 wird mit dem
Knopf AFIL bedient.
--Schauen Sie nach Ihrem Problem in den Fehlersuchtafeln
(nachstehend)
--Befolgen Sie die Signalverfolgungsverfahren Schritt für Schritt für
Empfänger und Sender, die am Ende dieses Kapitels angegeben sind. Es sind
auch komplette Gleichspannungstabellen für alle Ics und Transistoren dabei.
Fehlersuchtabellen:
Hier finden Sie 5 Fehlersuchtafeln (nachstehend verzeichnet). In jeder Tafel
werden die Probleme durch 3-stellige Zahlen in den gezeigten Bereichen
identifiziert. In den meisten Fällen werden Sie wissen, in welche Tafel zu
schauen ist, gemäß den von Ihnen beobachteten Erscheinungen. Falls Sie im
Zweifel sind, starten Sie mit der Allgemeinen Fehlersuchtabelle.
Allgemeine Fehlersuche
Steuerschaltungen
Empfänger
100-1
Sender 150-1
Betrieb und Abgleich
000-049
050-099
49
99
200-249
Wenn wir uns auf Bauteile auf den verschiedenen Leiterplatten im K2 in der
Tabelle beziehen, werden wir manchmal eine Kurzform nehmen, wie
”RF/U11”, was bedeutet U11 auf der HF-Platine.
INFO-Meldungen:
Falls Sie auf dem LCD eine Meldung sehen wie INFO 100, schauen Sie in
den entsprechenden Eintrag in den Fehlersuchtabellen. Anm.: Meldungen
INFO lassen sich mit dem Betätigen irgendeines Schalters löschen. Jedoch
sollte die Ursache dieser Meldungen untersucht werden, bevor mit dem
Betrieb des Transceivers weitergemacht wird.
Allgemeine Fehlersuche (000-049)
ANHANG E, FEHLERSUCHE:
Seite 1
Falls Sie irgendeine Schwierigkeit mit Ihrem K2 haben:
--Schauen Sie genau alle Leiterplatten nach schlechten
Lötverbindungen und falschen, zerbrochenen oder fehlenden Bauteilen nach.
Problem / Fehlersuchschritte //
000
das Gerät scheint gänzlich tot zu sein, wenn der Netzschalter eingeschaltet
wird (kein Display, keine Audio) /
ELECRAFT
--- achten Sie darauf, dass Ihr Netzgerät oder die Batterie angeschlossen ist,
eingeschaltet ist und nicht rückwärts eingesteckt ist.
--- sehen Sie nach, ob die Steuer-und die Frontplattenplatine richtig
eingesteckt sind
--- prüfen Sie die Sicherungen am Netzgerät und für die Batterie, falls
anwendbar
--- Der MCU-Oszi kann kurzgeschlossen sein, durch restlichen Lötzinnfluß,
insbesondere, falls Sie wasserlösliches Flußlötmittel nahmen (030) //
--- die innere selbstrückstellende Sicherung F1 im K2 kann sich in einem
Hochwiderstands-Zustand befinden, wegen eines Kurzen von der 12VLeitung auf Erde; stecken Sie die Stromversorgung ab und schauen nach
solchen Kurzschlüssen
005
Kein Display, aber die Audio ist ok /
--- schauen Sie sich das Stromkabel auf Kurze oder offene Stellen an
--- schauen Sie nach, ob die Steuerplatine eingesteckt ist und ihre Stecker
ganz drin sitzen
--- schauen Sie nach 12 V Gleichspannung an der Strombuchse
--- achten Sie darauf, dass der Lautsprecher, die Batterie und andere interne
Options-Stecker nicht rückwärts eingesteckt sind
--- messen Sie die geregelten Stromversorgungen von +5V und +8V. Falls
irgendeine nicht in Ordnung ist, prüfen Sie die Regler (050).
--- prüfen Sie den MCU (075)//
003
LCD ist trüb /
--- prüfen Sie die Werte von R16 und R15 an der Frontplatte
--- prüfen Sie den Durchgang vom LCD-Treiber (U1) zum LCD. Schauen
Sie auch nach verbogenen Pins am Treiber //
004
Das Display geht an, aber das Gerät schein funktionsmäßig tot zu sein oder
”läuft langsam” /
--- prüfen Sie den MCU, Steuerplatine/U6 (075)
--- nehmen Sie den Bodendeckel ab und schauen nach, ob der
Frontplattenstecker ordnungsgemäß in der HF-Platine sitzt
--- falls die Frontplatte richtig sitzt, aber das Problem weiterbesteht, prüfen
Sie alle LCD-Spannungen und Steuerleitungen (060) //
Seite 2
009
LO BATT wird angezeigt /
--- S1 auf der Steuerplatine kann auf der Stellung Tastkopf (Sonde) stehen.
Stellen Sie ihn auf ”12V”.
--- die Batteriespannung kann unter 10,5 V sein. Laden Sie die Batterie
möglichst rasch auf. //
010
Batteriespannung für eine ordentliche Spannungsreglung zu niedrig /
--- falls Sie INFO 010 am LCD sahen, ist Ihre Batteriespannung zu niedrig
(<8,5 V). Das geschieht für gewöhnlich beim Senden, wenn Ihre Batterie
schwach ist. Falls die Batterie sich schnell auf 11 oder 12V erholt, kann es
sein, dass der K2 die Batterie herunterzieht. Aber wenn die Batterie unter
etwa 10V bleibt, wenn sie ausserhalb des K2 gemessen wird, ist sie ganz
entladen oder kann defekt sein.
--- falls Sie den Verdacht haben, daß der K2 die Spannung herunterzieht,
tippen Sie an irgendeinen Knopf, um die Meldung INFO zu löschen, zeigen
dann mit DISPLAY die Spannung und die Stromentnahme an. Falls der
Stromverbrauch <200 mA ist, ohne Signal und bei ausgeschaltetem
ELECRAFT
Balkenzeiger, ist da irgendetwas, das entweder die 12V-Leitung oder einen
der Regler kurzschließt (050) //
011
Keine Audio, aber das Display ist ok /
--- achten Sie darauf, dass eine arbeitende Antenne angeschlossen ist;
prüfen Sie den Antennenschalter, Tuner, die SWR-Brücke usw.
--- siehe die Empfänger-Fehlersuche (100) //
012
Display, VFO-Knopf, Schalter oder Potentiometer funktionieren nicht
korrekt oder intermittierend /
--- die Frontplatte oder die Steuerplatine sind vielleicht nicht korrekt
eingesteckt
--- prüfen Sie den MCU (075)
--- prüfen Sie alle geregelten Versorgungsspannungen (050)
--- RP1 oder RP2 an der Frontplattenplatine können rückwärts installiert
sein. //
015
Stromverbrauch übermäßig bei Empfang /
--- Schließen Sie den K2 an eine bekannte 50 Ohm-Last an (vorzugsweise
eine künstliche Antenne); falls der Stromverbrauch auf normal zurückkehrt,
haben Sie wahrscheinlich eine fehlangepaßte Antenne und werden die
Anpassung verbessern oder die Ausgangsleistung herabsetzen müssen.
--- falls Sie den Leistungspegelregler bedeutend über den Wert gestellt
haben, den der Sender vertragen kann, kann sich der Strom beachtlich
erhöhen; versuchen Sie es mit dem Herabnehmen der Leistungseinstellung
oder richten Sie mit CAL CUR einen Stromgrenzwert fest.
--- mit dem Überwachungsmodus Spannung/Strom schauen Sie nach, ob
die Speisespannung unter 11 V bei Senden abfällt; ist das so, sind Sie
wahrscheinlich dabei die Fähigkeit Ihres Netzgeräts oder der Batterie zu
überschreiten (025)
--- falls die Speisespannung und die Antennenimpedanz korrekt sind, kann
sein, dass die Treiber- oder die PA-Transistoren nicht effizient arbeiten
(150) //
018
Versorgungsspannung fällt ab, wenn der K2 eingeschaltet wird /
--- Mit dem Überwachungsmodus Spannung/Strom sehen Sie nach, ob die
Stromentnahme im Empfangsmodus zu hoch ist (015)
--- falls die Spannung abfällt, aber die Stromentnahme normal, haben Sie
wahrscheinlich ein Problem mit dem Netzgerät oder einer Batterie, die nicht
voll geladen ist (025); schauen Sie die Erfordernisse für die
Stromversorgung an (technische Daten) //
019
Die Versorgungsspannung fällt zu niedrig ab, wenn der Sender getastet wird
/
--- nehmen Sie den Überwachungsmodus Spannung/Strom, um zu sehen,
ob der Sendemodus-Stromverbrauch zu hoch ist (016)
--- falls die Spannung abfällt, aber der Stromverbrauch bei Senden normal
ist, haben Sie wahrscheinlich eine schwache Batterie oder ein unpassendes
Netzgerät (025) //
025
Die Batterie will nicht auf die korrekte Spannung aufladen, oder entlädt sich
zu schnell /
--- die Batterien müssen mit der richtigen Spannung geladen werden,
andernfalls deren Nutzleben in großem Maße verkürzt wird; falls Sie die
Option der Innenbatterie im K2 haben, sehen Sie sich die Ladeanleitungen
im Handbuch der Option an
ELECRAFT
--- das Batterieleben kann durch Verringern der Ausgangsleistung
verlängert werden, und durch Ausschalten der gewählten Eigenschaften
mittels des Menüs; siehe Betrieb.
--- Desaktivieren Sie die Innenbatterie des K2 , wozu Sie den BatterieEin/Aus-Schalter an der Rückwand benützen, falls Sie planen eine externe
Batterie nehmen oder eine Stromspeisung herabgesetzter Spannung, die für
Ladezwecke ungeeignet ist //
029
Kleiner Fehler zwischen tatsächlicher und angezeigter Frequenz /
--- achten Sie darauf, dass Ihr 4,000 MHz-Oszi kalibriert ist (Steuerplatine,
X2). Zwei Methoden werden im Abschnitt Betrieb vorgestellt
(Fortschrittliche Betriebseigenschaften).
Seite 3
--- achten Sie darauf, dass der Bodendeckel aufgesetzt ist, wenn Sie CAL
FIL und CAL PLL machen. Auch wenn Sie bei Zimmertemperatur
kalibrieren, das Gerät aber bei viel tieferen oder höheren Temperaturen
betreiben, wird die Kalibrierung schlechter sein.
--- Tun Sie nochmals CAL FIL, nach dem Kalibrieren des 4,000 MHzOszis.
Machen Sie die CAL PLL auf jedem Band nach dem Kalibrieren des 4,000
MHz-Oszis noch einmal.
--- Sie müssen den VFO und den BFO mit CAL PLL und CAL FIL
abgleichen, bevor Sie den K2 betreiben; andernfalls der VFO nicht
ordnungsgemäß abgestimmt werden kann, und der Synthesizer mag
verriegelt sein (siehe Betrieb, und HF-Platinen-Abgleich und Test, Teil II).
--- achten Sie darauf, daß die Versorgungsspannung allzeit über 8,5 V liegt,
andernfalls kann es sein, daß der 8V-Regler nicht korrekt arbeitet.
--- falls Sie Lötzinn mit wasserlöslichem Flußmittel verwendeten, können
Sie leitende Pfade über die ganzen Leiterplatten haben. Diese können
zahlreiche Probleme mit den Schaltkreisen von VFO, BFO und Logik
auslösen (alles, was hohe Impedanz hat). Versuchen Sie ein Reinigen der
ganzen Platine mit heißem Wasser und einem Q-Tip, oder folgen Sie den
Empfehlungen des Lötmittel-Herstellers (ausser Immersion).
--- falls Sie CAL FIL zum Ändern der BFO-Setzwerte nahmen, achten Sie
darauf, dass Sie den BFO auf die richtige Seite des Null-Tonhöhen-Werts
für jede Betriebsart gesetzt haben (siehe Betrieb, Filtersetzwerte).
--- falls Sie jenseits des Verrieglungsbereichs des VCO abstimmen, wird
die Frequenz das Ändern stoppen und kann nahe dem Ende dieses Bereichs
”jagen”. Falls Sie in einem Bereich sind, in dem der VCO imstande sein
müßte abzustimmen, prüfen Sie erneut den VCO-Abgleich (siehe HFPlatinen-Abgleich und Test, Teil II).
--- falls die angezeigte Frequenz ”Salat” ist, siehe Rücksetzen der
Konfiguration auf Default-Werte in den Fortschrittlichen
Betriebseigenschaften. //
--- benutzen Sie CAL FCTR mit dem Tastkopf an TP1 und stimmen sehr
langsam durch etwa 10 kHz des VFO-Bereichs ab; falls Sie irgendwelche
plötzliche Sprünge >50 Hz über diesen Bereich sehen, selbst wenn Sie CAL
PLL getan haben, kann es sein, daß Ihre 12,096 MHz-Oszi-Quarze defekt
sind (HF-Platine, X1/X2). //
STEUERKREIS (050-099):
Problem / Fehlersuchschritte //
030
VFO-Frequenz springt oder driftet, oder die Arbeitsfrequenz scheint
gänzlich falsch zu sein /
--- nehmen Sie alle Optionsplatinen heraus, denn irgendeine davon könnte
einen Kurzen auf einer geregelten Speiseleitung verursachen.
050
Geregelte Spannung(-en) unrichtig /
ELECRAFT
--- achten Sie darauf, das die Eingangs-Gleichspannung an J3 >8,5 ist (die
Minimalspannung, die von den Spannungsreglern benötigt wird)
--- falls +5V zu niedrig ist (<4,5 V), gehen Sie zu 052
--- falls +8V zu niedrig ist (<7,5V), gehen Sie zu 053 //
051
allgemeines Problem mit Steuerkreisen (Schalter, Knöpfe, Display,
Balkenzeiger, S/E-Umschaltung /
--- prüfen Sie alle Gleichspannungen mittels der Spannungstafeln (später in
diesem Abschnitt). Beginnen Sie mit der Steuerplatine.
--- falls das Problem die Frontplatte betrifft, messen Sie als nächstes dort
die Spannungen. Falls das Problem bei der S/E-Umschaltung liegt, prüfen
Sie als nächstes die Spannungen auf der HF-Platine. Vielleicht haben Sie
RP1 oder RP2 auf der Frontplattenplatine rückwärts eingefügt. //
052
+5V zu niedrig (<4,75 V) /
--- nehmen Sie die Frontplatte ab und schauen nach, ob sie die 5V-Leitung
niedrig gezogen hat. Falls nicht, liegt das Problem wahrscheinlich auf der
Steuerplatine.---ziehen Sie die Steuerplatine nach vorn heraus und
beschauen die ganze 5V-Leitung auf hitzebeschädigte Bauteile oder Kurze.
Mit dem Schaltbild kann man alle Bauteile auf der 5V-Leitung
identifizieren.
--- nehmen Sie den Mikroprozessor heraus und schauen nach, ob er die 5VLeitung herunterzieht.
--- löten Sie den Ausgangs-Pin des 5V-Reglers (Stabilisators) ab und
biegen ihn leicht nach oben, um den Kontakt mit der Leiterplatte zu
unterbrechen. Falls die Spannung immer noch zu niedrig ist, wie sie am Pin
gemessen wird, tauschen Sie den Stabilisator (Regler) aus. //
Seite 4
053
+8V zu niedrig (<7,5V) /
--- inspizieren Sie den ganzen 8V-Pfad auf der HF- und der Steuerplatine.
Schauen Sie nach hitzebeschädigten Bauteilen oder Lötbrücken.
--- löten Sie den Ausgangs-Pin des 8V-Reglers (Stabilisators) ab und
biegen ihn leicht hinauf, um den Kontakt mit der Platine zu unterbrechen.
Falls die am Pin gemessene Spannung immer noch zu niedrig ist, ersetzen
Sie den Regler.
--- es gibt eine Anzahl Plätze, wo Sie leicht die 8V-Leitung unterbrechen
können, um Teile des Schaltkreises in Ihrer Problemsuche zu eliminieren.
Ein Beispiel ist RFC16 auf der HF-Platine. Falls Sie ein Ende dieser Spule
anheben, wird der ganze Synthesizer von der 8V-Leitung abgetrennt.
--- eine Anzahl Schaltkreise haben Widerstände in Reihe mit der 8VLeitung, z.B. R112 in Reihe mit dem ZF-Verstärker (U12). Falls Sie an
beiden Seiten dieser Widerstände Spannung messen, können Sie einen
Schaltkreis finden, der hohen Strom zieht oder kurzgeschlossen ist. Beispiel:
Falls Sie 7V an einer Seite von R112 und 3V an der anderen maßen, würde
das andeuten, daß U12 eine Stromentnahme von 180 mA hatte, was viel zu
hoch ist (I =E/R = 4/22 = 0,18). //
060
Keine Anzeige auf dem LCD /
--- falls der Balkenzeiger (bargraph) auch nicht arbeitet, prüfen Sie den 5VRegler (052)
--- nehmen Sie das Befestigungsmaterial der Frontplatte ab und das Paneel
von der Frontplattenplatine, und beschauen die ganze Leiterplatte auf Kurze
oder falsche Bauteile. Vielleicht haben Sie den LCD-Treiber U1 rückwärts,
oder er kann einen verbogenen Pin haben.
--- prüfen Sie die Werte von R15 und R16 am Boden der Platine, diese
Widerstände setzen die Spannung für das LCD selbst.
--- installieren Sie wieder die Frontplattenleiterplatte und schalten den K2
ein. Mit einem Voltmeter messen Sie die Spannungen an den Pins 16 und 17
ELECRAFT
des Frontplatten-Steckverbinders J1 (ICLK und IDAT). Diese Leitungen
müßten Gleichspannungen zwischen 0 und 5V aufweisen, wegen der
Datenübertragung vom Mikroprozessor auf den LCD-Treiber. Falls die
Spannungen auf entweder 0V oder 5V festgelegt sind und nicht irgendwo
dazwischen liegen, kann es sein, dass der MCU nicht funktioniert (075) //
--- falls Sie die Meldung INFO 080 sahen, hat der I/O-Kontroller (IOC,
RF/U1) nicht auf Meldungen aus dem Hauptprozessor (MCU) reagiert.
Schalten Sie den Strom aus und wieder an; falls Sie einige Relais beim
Stromeinschalten schalten hören, kann der IOC ok sein, und das Problem
liegt wahrscheinlich beim AuxBus (081)
065
Relaisproblem /
--- falls Sie beim Stromeinschalten kein Relais schalten hören, kann Ihr
IOC (RF/U1) defekt sein. Inspizieren Sie U1 sorgsam, um zu sehen, ob Sie
ihn rückwärts eingebaut haben oder ob irgendwelche Pins verbogen sind.
--- falls Sie Verdacht auf einen Erdungsschluß in irgendeinem
relaisgesteuerten Kreis haben (LPF, BPF, VCO), können Sie die Fehlersuche
vereinfachen, indem Sie die Steuerplatine herausziehen, dann den Strom
einschalten und dann wieder ausschalten. Das bringt alle Relais in den
Zustand RESET (siehe Schaltbild).
--- falls Sie beim Stromeinschalten keine Relais hören, prüfen Sie den IOC
(080) //
075
Mögliches MCU-Problem /
--- messen Sie die Spannung an Pin 32 des MCU (U6, Steuerplatine). Falls
sie nicht 5V ist, prüfen Sie den 5V-Regler (052).
--- nehmen Sie die Steuerplatine heraus und beschauen sorgsam den
Mikroprozessor. Vergewissern Sie sich, daß er nicht rückwärts installiert ist,
keine verbogenen Pins hat, und fest in seinem Sockel sitzt.
--- schauen Sie nach, ob die Bauteile des MCU-Oszillators alle die richtigen
Werte haben und ordentlich gelötet sind, ohne Kurze (X2, C21, C22).
--- Lauschen Sie mit einem anderen Amateurbandempfänger auf das 4
MHz-Oszi-Signal. Falls Sie das Signal nicht hören können, versuchen Sie es
mit dem Anbringen eines 1 M-Widerstands längs X2 auf der Steuerplatine.
Versuchen Sie auch C22 zu drehen. //
080
IOC-Problem /
--- Ziehen Sie U1 heraus, prüfen die Pins, bauen ihn wieder ein, und sorgen
dafür, dass alle Pins guten Kontakt mit dem IC-Sockel machen. Prüfen Sie
den 4 Mhz-Oszi (075) //
Seite 5
--- nehmen Sie den Bodendeckel ab und stellen fest, ob alle Pins des
Sockels des U1 gelötet sind, auch diejenigen des 6V-Reglers (RF/U2), und
die des 4 MHz-Oszis des U1 (RF/Z5).
--- bei eingeschaltetem Strom prüfen Sie alle mit U1 verknüpften
Spannungen. Sie müßten allzeit 6V an den Pins 1 und 20 sehen, selbst wenn
der IOC schläft (nicht von dem MCU erreicht wird). //
081
AuxBus-Problem /
--- Vielleicht haben Sie eine Options-Platine eingesetzt, die mit dem
AuxBus ein Problem auslöst. Versuchen Sie es mit einem Herausnehmen
jeder Optionsplatine und mit dem Ein-und Ausschalten des Stroms.
--- Vergewissern Sie sich, daß R64 installiert ist (HF-Platine, nahe U1)
--- prüfen Sie die Spannung an Pin 1 des IOC (RF, U1). Falls sie nicht
ungefähr 6V ist, kann U2 schlecht sein (6V-Regler).
--- prüfen Sie die Spannung an Pin 28 des IOC (RF/U1). Sie sollte
zwischen 5 und 6V betragen. Falls sie 0 Volt ist, haben Sie wahrscheinlich
einen Kurzen irgendwo auf der AuxBus-Leitung. Schalten Sie den Strom
aus, messen dann Pin 28 von U1 gegen Erde. Liegt ein Kurzer vor, ziehen
ELECRAFT
Sie die Steuerplatine heraus, um zu sehen, ob sich der Kurze auf dieser
Platine befindet.
--- falls die Spannung an Pin 28 zwischen 5 und 6V liegt, versuchen Sie es
mehrmals mit einem Drücken des Knopfes BAND+, wobei Sie die
Spannung sorgfältig beobachten (nehmen Sie wenn möglich einen
Oszillografen). Die Spannung sollte kurz unter 5V absinken, falls der MCU
(CTRL/U6) dabei ist eine Meldung an den IOC zu schicken. Falls sich die
Spannung garnicht ändert, kann es sein, daß der MCU möglicherweise nicht
die AuxBus-Meldungen schickt.
--- falls Sie einen normalen Audioausgangswert auf einigen Bändern aber
nicht auf allen hören, prüfen Sie die Bandpaß- und Tiefpaßfilter und den
S/E-Schalter (120)
--- achten Sie darauf, daß Sie Kopfhörer oder Lautsprecher angeschlossen
haben und die AF GAIN nicht auf Minimum gedreht habe
--- prüfen Sie die Tastenbuchse auf einen Kurzen auf Erde
--- schauen Sie darauf, daß die RF GAIN auf Maximum gedreht ist
--- prüfen Sie das AuxBus-Signal an MCU, Pin 40 (CTRL/U6). Falls Sie
diese Spannung nicht kurz unter 5B absinken sehen, wenn das Band
gewechselt wird, kann es sein, daß der MCU nicht funktioniert (075) //
--- falls Sie die Optionsplatine 160m/RXANT installiert haben, haben Sie
womöglich die Eingabe RANT eingeschaltet, aber keine Empfangsantenne
angeschlossen
090
EEPROM-Test Nr.1 fehlgeschlagen /
--- bringen Sie die Bandpaßfilter auf Maximum, falls Sie das nicht bereits
getan haben
--- falls Sie die Meldung INFO 090 oder INFO 091 auf dem LCD
erblickten, ist einer der EEPROM-Schreibtests fehlgeschlagen. //
--- schauen Sie nach Erdungs-Kurzen in den LPF und BPF, wozu Sie
zunächst alle Relais rücksetzen (065).
091
EEPROM-Test Nr.2 fehlgeschlagen /
--- drehen Sie die AF GAIN auf Maximum
--- prüfen Sie alle Spannungen am EEPROM (CTRL/U7).
--- nehmen Sie die Steuerplatine heraus und schauen U7 und die
umgebenden Bahnen an. Vergewissern Sie sich, daß U7 ordentlich gelötet
ist. //
EMPFÄNGER (100-149):
Problem /Fehlersuchschritte //
100
schwache ( oder keine) Audio-Ausgangsleistung aus dem Empfänger, oder
allgemeines Verstärkungsproblem im Empfänger /
--- falls Sie am Empfängerausgang keinerlei ”Zischen” vernehmen, machen
Sie eine Fehlersuche beim NF-Verstärker (110)
--- prüfen Sie die 8V-stabilisierte Speisespannung und nehmen, falls nötig,
eine Fehlersuche vor (053)
--- messen Sie die Leitung 8R (Empfang +8V) an der Anode von D6 auf
der HF-Platine. Sie sollte 8V +0,5V betragen. Ist das nicht der Fall, schauen
Sie nach einem Problem im 8V-Schalterkreis (Steuerplatine).
--- versuchen Sie die Signalverfolgung (siehe wegen des Verfahrens später
in diesem Kapitel) //
110
NF-Verstärker arbeitet nicht /
ELECRAFT
--- mit dem Menü stellen Sie den Mith|rtonpegel 60 ein (ST L 060). Halten
Sie SPOT . Falls Sie eine starken Ton hören, arbeitet der NF-Verstärker als
solcher wahrscheinlich; prüfen Sie die Stummsetzschaltung (mute)
Seite 6
(CTRL/Q6 und Q7) und verfolgen Sie die Lautstärkeregel-Leitungen zum
Produktdetektor zurück (RF/U11)
--- ziehen Sie die Steuerplatine heraus und beschauen den ganzen NFVerstärker und die Stummsetzschaltung auf fehleingesetzte Bauteile, Kurze
und Offene //
114
Die AGC oder das S-Meter arbeiten nicht /
--- falls die AGC zu arbeiten scheint, aber das S-Meter nicht, versuchen Sie
ein Neukalibrieren des Meters mittels CAL S HI und CAL S LO. Falls das
S-Meter ”steckenbleibt”, haben Sie vielleicht einen Offenen, Kurzen oder
ein falsches Bauteil im Gebiet von U2 auf der Steuerplatine.
--- achten Sie darauf, dass der Reglerknopf RF GAIN auf Maximum steht
--- besehen Sie alle Bauteile im Gebiet des S/E-Umschalters, und prüfen
alle Spannungen am S/E-Schalter
--- verfolgen Sie das Signal von den Bandpaßfiltern den ganzen Weg
zurück zur Antenne, wozu Sie einen HF-Signalgenerator nehmen
--- achten Sie darauf, dass der VFO auf den beeinflußten Bändern schwingt,
wozu Sie den Frequenzzähler anwenden //
140
Empfänger-Stromaufnahme ist zu hoch /
--- falls Sie die Meldung INFO 140 sahen, wurde Ihre Stromentnahme im
Empfangsmodus als über 500 mA während des normalen Betriebs
gemessen. Machen Sie mit den nachfolgenden Prüfungen weiter.
--- Mit DISPLAY lassen Sie sich Spannung und Strom am LCD anzeigen.
Falls der angezeigte Strom >300 mA ohne hereinkommendes Signal ist, oder
>200 mA mit ausgeschaltetem Balkenzeiger und ohne Signal, haben Sie
womöglich einen Kurzen oder zu hohe Last auf den Leitungen 8V oder 8R
(053) //
--- falls sowohl AGC wie S-Meter nicht arbeiten, haben Sie womöglich
einen toten 5,068 MHz-Oszi-Quarz X1 (Steuerplatine). Horchen Sie auf die
2. Oberwelle von X1 auf etwa 10,136 MHz, während Sie mit der Schneide
eines Schraubendrehers an Pin 7 von U1 (NE602) gehen. Falls Sie dieses
Signal nicht hören können, versuchen Sie ein Anlöten eines 22KWiderstands von Pin 7 nach Pin 3 an U1 (NE602) //
SENDER (150 – 199):
120
Signalverlust nur auf manchen Bändern /
--- falls die HF-Ausgangsleistung zu niedrig ist, gehen Sie zu 155
--- falls Sie die Option 160 m/RXANT installiert haben, achten Sie darauf,
daß Sie die Menüeingabe rANT auf OFF (=aus) gestellt haben, oder wenn
Sie ON (=ein) ist, daß Sie eine Empfangsantenne angeschlossen haben
--- versuchen Sie eine Maximierung der Bandpaßfilter auf den beeinflußten
Bändern
Problem / Fehlersuchschritte //
150
allgemeines Senderproblem /
--- falls die Ausgangsleistung langsam bei gedrückter Taste ansteigt, gehen
Sie zu 160
--- falls die Stromaufnahme bei Sendung für den vorgegebenen
Leistungspegel zu hoch ist, oder Sie HI CUR sehen, gehen Sie zu 175
--- falls die Senderausgangsleistung unstabil zu sein scheint, gehen Sie zu
160
ELECRAFT
--- falls der Sender sein Senden von selbst stoppt, gehen Sie zu 170
--- falls die Tasteinrichtung nicht ordentlich arbeitet, gehen Sie zu 180
--- verwenden Sie die Signalverfolgeprozedur //
155
HF-Ausgangsleistung ist niedrig oder Null /
--- vielleicht haben Sie CAL CUR (Stromgrenzwert) zu niedrig angesetzt;
für 10 W sind 2,00 A empfohlen
--- prüfen Sie die Ausgangsleistung an einer 50 Ohm-Dummyload
(=künstl.Ant.); falls der Output an einer Dummyload korrekt ist, aber nicht
an einer Antenne, ist Ihre Antenne wahrscheinlich nicht angepaßt
--- setzen Sie den Bodendeckel auf (alle 6 Schrauben), um zu verhüten, daß
HF durch schwachpeglige Schaltkreise aufgefangen wird
--- prüfen Sie alle Bauteil-Werte im HF-Detektor; vielleicht haben Sie zwei
Widerstände vertauscht (R67/R68, R66/R69) oder haben die falsche
Detektordiode (D9 sollte 1N34A sein)
--- Sie haben einen Kurzen in den LPF oder BPF; stellen Sie alle Relais
zurück, bevor Sie versuchen nach Kurzen zu sehen (065)
--- schauen Sie die Trafos T1-T4 sorgsam an; diese müssen gewickelt sein,
wie im Teil III des Kapitels HF-Platinen-Aufbau angegeben (siehe in diesem
Kapitel die Zeichnungen an)
--- mit einem HF-Tastkopf machen Sie eine Signalverfolgung durch den
Sender, um herauszufinden, wo das Signal verlorengeht (siehe Tastkopf und
Verfahren, später in diesem Kapitel)
--- schauen Sie nach, ob irgendwelche Bauteile heiß werden
--- schalten Sie den K2 aus und nehmen den Kühlkörper ab; inspizieren Sie
alle Teile und schauen nach Kurzen oder Offenen //
160
Ausgangsleistung schwankt /
--- falls Sie mehrere Sekunden im Modus gedrückter Taste (TUNE)
verharren, so ist es normal, wenn Sie etwas Leistungsanstieg sehen, das hat
seinen Grund in einer langsamen Aufwärmung der Verbindungsstellen in
den PA-Transistoren. Es ist kein Hinweis auf ein Problem, ausser der
Stromverbrauch wäre für die vorgegebene Ausgangsleistung zu hoch.
--- falls die Leistung bedeutend hinauf und hinunter während des normalen
Tastens geht, haben Sie vielleicht eine schlechtangepaßte Antenne, oder Sie
haben die Leistung für Ihre Batterie oder Ihr Netzgerät so hoch angesetzt,
dass es nicht verträglich ist. ; versuchen Sie ein Herabsetzen der Leistung,
um zu sehen, ob sie sich stabilisiert
--- falls Sie eine langsame Schwingung (10-20 Hz) auf dem Ausgangssignal
des Senders überlagert sehen, kann das seinen Grund in ALC-Modulation
haben. Erhöhen Sie den Wert von R98 (HF-Platine) auf den größten Wert,
der einen vollen Output auf 10 m erlaubt.
--- prüfen Sie alle Gleichspannungen im Sender (HF-Platine,
Q5/Q6/Q7/Q8), auch die
--- falls der Sender echt unstabil ist (oszilliert), selbst wenn er an eine 50
Ohm-Last angehängt ist, haben Sie womöglich einen falschen Bauteilwert
oder einen Fehler in der Toroid-Wicklung; durchlaufen Sie die Prüfungen
bei 155 //
Seite 7
ALC-Schaltung (Steuerplatine, U10A und HF-Platine, Q24)
170
Ausgangsleistung sinkt plötzlich auf Null ab /
--- falls Sie die Sendeleistung zu hoch für Ihre Batterie oder Ihr Netzgerät
gesetzt haben, kann die Versorgungsspannung so bei Senden heruntergehen,
ELECRAFT
dass damit der MCU (CTRL/U6) oder der I/O Kontroller (RF/U1)
rückgesetzt wird. Nehmen Sie die Leistung zurück. //
Seite 8
Betrieb und Abgleich (200 – 249):
175
Stromentnahme beim Senden zu hoch (oder Warnung HI CUR) /
Problem / Fehlersuchschritte //
--- vielleicht haben Sie die Leistung höher angesetzt als der Endverstärker
leisten kann, was zu Übersteuerung aller Senderstufen führt. Versuchen Sie
es mit einem Herabsetzen der Leistung, um zu sehen, ob die normale
Stromentnahme bei niedrigeren Leistungswerten beobachtet wird
--- beschädigte PA-Transistoren oder andere Bauteile könnten einen Ausfall
im Wirkungsgrad in irgendeiner Stufe des Senders auslösen. Prüfen Sie alle
Gleichspannungen und Bauteile; machen Sie, falls nötig, eine
Signalverfolgung (155) //
180
Tasten-Problem /
--- falls die Tastvorrichtung auf einer festen Geschwindigkeit steckenbleibt,
oder sich die Tonhöhe des Mithörtons nicht ändern will, gehen Sie ins Menü
und schauen, welche Mithörtonhöhe Sie haben. Falls er nicht im Bereich
0,40-0,80 kHz liegt, haben Sie womöglich schlechte Daten im EEPROM.
Sehen Sie zu ”Rücksetzen der Konfiguration auf Default-Werte” im Kapitel
Fortschrittliche Betriebseigenschaften.
--- falls die Taste (Tastvorrichtung) im allgemeinen fehlerhaft läuft, wenn
gesendet wird, und schlimmer zu werden scheint, wenn die Leistung erhöht
wird, so liegt wahrscheinlich ein Entweichen von HF in die Tastenleitung
vor. Versuchen Sie ein Überbrücken Ihrer Taste mit Kondensatoren von
0,001 µF; versuchen Sie es auch mit 100 µH-HF-Drosseln in Reihe mit den
Anschlüssen von Tasthebel und Erde (Masse)
--- falls Ihre Antenne direkt an das Gerät ohne Koaxkabel angeschlossen ist
(d.h. an den internen ATU), besteht der einzige Weg den HF-Problemen mit
der Taste und anderen Schaltkreisen abzuhelfen darin, daß die Sendeleistung
erniedrigt wird, eine bessere Antennenanpassung gesucht wird, oder Ihr
Erdungssystem verbessert wird. //
201
EEPROM initiiert /
--- INFO 201 ist nur eine informierende Meldung, keine Problemanzeige.
Beim Einschalten des Stroms werden Sie einmal INFO 201 sehen. Das
einzige andere Mal, dass Sie diese Meldung erblicken könnten, ist der Fall,
wenn Sie eine neue Version der firmware installieren, die ein
Neuformatieren von EEPROM erfordert. (In den meisten Fällen sollte
jedoch eine neue firmware nicht ein EEPROM reformat auslösen.)
--- siehe INFO 249 (unten) //
230
BFO nicht an den Frequenzzähler angeschlossen /
--- Es wird INFO 230 angezeigt, falls Sie versuchen CAL FIL ohne den an
den BFO-Testpunkt (RF/TP2) angeschlossenen Frequenzzäher zu benutzen
//
231
VCO nicht an den Frequenzzähler angeschlossen /
--- Es wird INFO 231 angezeigt, falls Sie versuchen CAL PLL zu
benutzen, ohne dass der Frequenzzähler an den VCO-Testpunkt (RF/TP1)
angeschlossen ist //
235
PLL-Referenzoszillator-Bereichfehler /
--- Es wird INFO 235 angezeigt, falls CAL PLL die VFO-Linearisierung
auf dem gegenwärtigen Band wegen nichtadäquatem PLL-ReferenzosziBereich (RF/Q19) nicht abschließen kann. Das geschieht am
wahrscheinlichsten auf 80 oder 160 m, könnte aber auf anderen Bändern
passieren, falls es dort ein Problem mit diesem Oszillator gibt.
ELECRAFT
--- Testen Sie erneut den PLL-Bezugs-Oszi gemäß dem Verfahren, das
unter ”PLL-Referenz-Oszillator-Test” im Teil II des Kapitels HF-PlatinenAbgleich und Test beschrieben ist. Achten Sie darauf die CAL PLL nur mit
einer geraden Vielfachen von 100 kHz plus einen kleinen Betrag (z.B.
7100,10) zu tun.
--- falls gefunden wird, dass der Bereich des PLL-Referenz-Oszi inadäquat
(unangemessen) ist, prüfen Sie X1 und X2 auf ordnungsgemäßen Wert.
Beschauen und prüfen Sie auch die Bauteilwerte im Gebiet von Q19.
Schauen Sie nach ungelöteten Pins, falschen Kondensatorwerten usw. //
249
EEPROM-Rücksetz-Warnung /
INFO 249 wird angezeigt, falls Sie das EEPROM-reset-Passwort
eingegeben haben, und dabei die direkte Frequenzeingabe benutzen (5757x,
worin x irgendeine Ziffer ist). Sie wollen vielleicht Ihre Filtersetzwerte und
einige Menü-Setzwerte niederschreiben, bevor Sie den Strom ausschalten.
Bei der nächsten Stromeinschaltung werden Sie INFO 201 sehen, und die
EEPROM-Konfiguration wird auf die Fabrik-Defaults (=Startwerte)
rückgestellt (=reset). //
Seite 9
SIGNALVERFOLGUNG:
Die Signalverfolgung ist die primäre Methode für ein Testen und Reparieren
von Radiogeräten. Sie können beinahe alle Empfänger- und Senderprobleme
selbst lösen, wenn Sie nach den Schritten in diesem Kapitel sorgsam
vorgehen.
HF-Tastkopf (Sonde):
Der HF-Prüfkopf, der in Fig.1 gezeigt wird, setzt HF-Signale in
Gleichspannungen um, so dass sie mit einem DMM gemessen werden
können. Die Meßwerte der Gleichspannungen auf Ihrem DMM werden
angenähert gleich sein der Signalspannung in Veff (Effektivwert).
Fig.1
C1, R1 und D1 kann man in der Tüte MISCELLANEOUS (=Verschiedenes)
finden. Verwenden Sie kurze Zuleitungen für alle Bauteile. Die
Sondenspitze (E1) sollte nicht länger als 3 Zoll sein ( 1 Zoll =25,4 mm)
[schauen Sie in irgendein ARRL-Handbuch nach Ideen], und Sie dürfen bei
der Vornahme von Messungen nicht die Spitze berühren. Benützen Sie eine
Krokodilklemme an E2, mit einer Zuleitung von 4 Zoll (13 cm).
Signalgenerator (Meßsender):
Ein einfacher Quarzoszi (Fig.2) kann anstelle eines Signalgenerators
verwendet werden. Dieser Oszi nimmt seinen Ausgangswert vom Quarz
selbst ab, was zu einem recht niedrigen Oberwellengehalt führt. Das ergibt
ein sehr leichtes ”Ziehen” der Oszi-Frequenz, wenn Sie den Ausgangspegel
justieren, aber das ist für die Signalverfolgung bedeutungslos. Der Oszi wird
an so niedrigen Spannungen wie 8 V laufen, aber 12 V oder mehr werden
angeraten, um genügend Ausgangsspannung für alle
Signalverfolgungsschritte zu gewährleisten. Die Bauteile sind unkritisch und
können um 20% variieren, bei wenig Veränderung des Arbeitsverhaltens.
Nahezu jeder NPN-HF-Transistor wird in der Schaltung arbeiten.
Fig.2
Es kann jede Quarzfrequenz benutzt werden, die in ein Amateurband oder
nahe daran fällt, aber es wird 10 MHz empfohlen, weil unsere
Signalverfolgungs-Messungen unter Verwendung dieses Bands durchgeführt
worden sind. Falls Sie den K2 nur gemäß Teil II der HF-Platine (40 m)
fertiggestellt haben, müssen Sie den Quarz in den Bereich 6,8 bis 7,5 MHz
legen.
Sie haben vielleicht den Wunsch den Oszi in ein Gehäuse zu setzen, das mit
einem BNC-Steckverbinder und einem Pegelregler ausgestattet wird.
Nehmen Sie kurze Zuleitungen für alle Verdrahtung. Nehmen Sie sehr kurze
ELECRAFT
Anschlußleitungen (2 Zoll) zum Anschließen des Signalgenerators an die
Antennenbuchse des K2.
Seite 10
Fig.3
Empfänger und Synthesizer:
In den folgenden Schritten werden Sie den HF-Tastkopf und andere
Techniken benützen, um die Stufe zu finden, in der das empfangene Signal
abgeschwächt wird. (Die Fig.3 zeigt den angenäherten Platz für den
Synthesizer, Empfänger, und andere Schaltkreis auf der HF-Platine.) Sie
können dann Spannungstabellen, Widerstandsprüfungen und nahe
Inspektion heranziehen, um das schlechte Bauteil oder den schlechten
Anschluß aufzufinden.
Führen Sie alle Messungen in der angegebenen Reihenfolge durch. Im
allgemeinen können Ihre Messwerte um 20 bis 25% von den gezeigten
Werten abweichen und noch akzeptabel sein. Es ist Platz vorhanden, dass
Sie Ihre eigenen Meßwerte (mit Bleistift) aufschreiben, was sehr nützlich
sein wird, falls Sie nach der Reparatur einen speziellen Schaltkreis wieder
testen müssen.
Vorbereitung für die Empfänger-Signalverfolgung:
1. Vergewissern Sie sich, dass das fundamentale Display und die
Steuerkreise funktionieren.
2. Mit Ihrem DMM prüfen Sie die Ausgangsspannungen von 5V-und 8VRegler.
3. Messen Sie die Spannungen an den Anoden (rechtes Ende) von D6 und
D7 (auf der HF-Platine, nahe dem I/O-Kontroller U1). Im
Empfangsmodus sollte die Anode von D6 etwa 8 V haben, und die von
D7 nahe 0 V liegen.
4. Schließen Sdie den Ausgang des HF-Prüfkopfes an die
+Gleichspannungs-Eingangsbuchsen Ihres DMM an.
5. Wählen Sie einen Gleichspannungsbereich von 2 oder 3 V.
6. Das DMM müßte nahe 0,000 V Gleichspannung anzeigen. Der Meßwert
sollte ansteigen, wenn Sie mit dem Finger an die Spitze des HFPrüfkopfes gehen.
7. Schalten Sie den K2 ein und schalten auf 30 m (oder auf das geeignete
Band für Ihren Signalgenerator). Wählen Sie den Modus CW Normal.
8. Mit dem Menü suchen Sie OPT PERF aus.
9. Mit CAL FIL richten Sie das CW Normal-Filter FL1 für eine
Bandbreite von 1.00 ein. Falls Sie etwas Rauschen aus Ihrem Empfänger
hören können, richten Sie den BFO für dieses Filter ein, wie das im
Kapitel BETRIEB des Handbuchs beschrieben wurde. Andernfalls
stellen Sie den BFO auf den Fabrik-Default-Wert.
10. Verlassen Sie CAL FIL, wählen dann das 1,00-Bandbreitenfilter mittels
XFIL.
PLL-Referenz-Oszillator und VCO (HF-Platinen-Schaltbild, Blatt 1) :
1. Schließen Sie die Erdungsklammer des HF-Tastkopfes an den ErdungsJumper nahe der Synthesizer-Schaltung.
2. Referenzoszi-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal des BezugsOszi an Pin 1 von U4 (MC145170), der sich nahe der vorderen linken
Ecke der HF-Platine befindet (nahe der Steuerplatine). Erwartet: 0,8-1,8
Veff. Tatsächlich : - - 3. VCO-Ausgangsspannung: Messen Sie das VCO-Signal an Pin 3 von
U3 (LT1252). Erwartet: 0,30-0,40 Veff. Tatsächlich: - - -. Falls dieses
Signal Null ist, haben Sie womöglich die Sekundärwicklung von T5
vertauscht (umgepolt).
4. VCO-Puffer-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal an Pin 6 von
U3. Erwartet: 0,60-0,75 Veff. Tatsächlich : - - 5. Prüfen Sie die VCO-Frequenz (HF-Platine, Abgleich und Test, Teil II).
Seite 11
ELECRAFT
BFO (HF, Blatt 2):
1. BFO-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal an Pin 6, U11
(NE602). Erwartet: 0,20-0,70 Veff. Tatsächlich: - - 2. Mit dem Menü wählen Sie CAL FCTR. Drücken Sie erneut EDIT zum
Bestätigen; das Display wird nun eine Frequenzanzeige haben (das wird
davon abhängen, woran Sie die Frequenzzählersone angeschlossen
haben).
3. BFO-Puffer-Ausgangsspannung: Messen Sie mit dem HF-Tastkopf
die Amplitude des Signals an TP2. Erwartet: 0,025-0,070 V eff..
Tatsächlich: - - 4. Verlassen Sie CAL FCTR. Prüfen Sie die BFO-Frequenz (HF-Platine,
Abgleich und Test, Teil II).
Tiefpaßfilter, Bandpaßfilter und S/E-Schalter (HF, Blatt 3):
1. Schalten Sie den Abschwächer und den Vorverstärker aus, wozu Sie
PRE/ATT nehmen.
2. Drehen Sie den RF GAIN auf Minimum.
3. Drehen Sie den AF GAIN auf etwa 10% und schließen Kopfhörer an.
4. Schalten Sie auf das 30 m-Band (oder auf das zu Ihrem Signalgenerator
passende Band).
5. Schließen Sie einen Signalgenerator (SG) oder Testoszi an die
Antennenbuchse an. Stellen Sie den SG auf o,14 V eff., wie vom HFTastkopf angezeigt.
6. Falls möglich, drehen Sie am VFO, bis Sie das Signal hören. Es kann
ziemlich stark sein, falls Ihr Empfänger das Signal irgendwo
abschwächt. Suchen Sie den angenäherten Signalspitzenwert mit dem
Ohr auf. Drehen Sie den AF GAIN auf Minimum.
7. Gleichen Sie, falls möglich, das Bandpaßfilter auf das gegenwärtige
Band ab: (a) Setzen Sie den HF-Tastkopf auf das gebänderte Ende
(Kathode) von D6 (links vom I/O-Kontroller U1), (b) justieren Sie das
Bandpaßfilter auf das gegenwärtige Band auf eine Spitzenanzeige auf
dem DMM (auf 30 m: justieren Sie L8 und L9).
8. Das Abgleichen des Bandpaßfilters kann die Eingangsimpedanz des
Empfängers geändert haben. Setzen Sie die HF-Sonde zurück an den
Antenneneingang und justieren den SG erneut auf 0,14 V eff.
9. Tiefpaßfilter-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal am Jumper
W1, nahe den PA-Transistoren (Q7/Q8). Erwartet: 0,13 V eff..
Tatsächlich: - - -
10. S/E-Umschalter Nr.1-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal an
W6, der direkt rechts vom Steckverbinder J13 der Transverter-Option
liegt (nahe dem hinteren Platinen-Rand). Erwartet: 0,093 V eff..
Tatsächlich: - - 11. Bandpaßfilter-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal an der
linken Seite von D6. Erwartet: 0,086 V eff.. Tatsächlich: - - 12. S/E-Schalter Nr.-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal an der
rechten Seite von D6. Erwartet: 0,077 V eff. Tatsächlich: - - Mischer, ZF-Verstärker und Quarzfilter (Blatt 2):
1. Abschwächer-Aus-Test: Messen Sie das Signal am Ende von R72,
nahest an Q21. Erwartet: 0,077 V eff.. Tatsächlich: - - 2. Vorverstärker-Aus-Test: Messen Sie das Signal am Ende von R73
nahest Z6. Erwartet: 0,077 V eff.. Tatsächlich: - - - (Die Verstärkung des
Vorverstärkers wird später erprobt.)
3. Gemeinschafts-Mischer-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal
am rechten Ende von R80. Erwartet: 0,079 V eff. Tatsächlich: - - 4. Mischer-Nachsetzverstärker-Ausgangsspannung: Messen Sie das
Signal am Gehäuse (Kollektor) von Q22 (2N5109). Erwartet: 2,20 V
eff.. Tatsächlich: - - 5. –5 dB-Polster-Ausgangsspannung: Messen Sie das Signal am Jumper
W2, nahe dem Quarzfilter. Erwartet: 1,40 V eff..Tatsächlich: - - 6. Quarzfilter-Ausgangsspannung: Berühren Sie mit der HF-Sonde den
Jumper W3 nahe dem Quarzfilter. Justieren Sie den VFO auf einen
Spitzenwert in der Anzeige auf dem DMM. Erwartet: 0,35 V eff.
Tatsächlich: - - -. Falls dieser Meßwert niedrig ist, kann das seinen
Grund in einer nichtoptimalen Einstellung des BFO in CAL FIL haben.
Probieren Sie eine andere BFO-Einstellung aus, justieren dann den VFO
erneut auf Spitzenwert und messen erneut den Filterverlust. (Anm.:
Dieser Meßwert übertreibt den Filterverlust, weil der Eingangswert auf
das Filter eine Zusammensetzung vieler Signale neben dem
gewünschten Signal ist.)
7. T7-Hinauf-Stuf-Verhältnis: Messen Sie das Signal an U12, Pin 4
(MC1350). Erwartet: 1,36 V eff..Tatsächlich: - - 8. ZF-Verstärker-Gesättigte Ausgangsspannung: Messen Sie das
Signal an U12, Pin 8. Es kann irgendwo zwischen 0,00 und 0,30 V eff.
Liegen. Justieren Sie den Pegel des SG, bis das DMM etwa 0,15 V eff.
mißt. (Falls Ihr SG an einer 9 V-Batterie gespeist wird, könnten Sie
Kummer bekommen diese Ausgangsspannung dermaßen hoch zu
ELECRAFT
kriegen. Versuchen Sie den SG an 12 V oder mehr in diesem Fall zu
speisen.)
9. Ausgangsspannung des 2. Quarzfilters: Messen Sie das Signal an
U11, Pin 1 (NE602). Erwartet: etwa 0,27 V eff..Tatsächlich: - - 10. Gesättigte Ausgangsspannung des Produktdetektors: Messen Sie das
Signal an Pin 5 von U11 (NE602). Erwartet: 0,58 V eff.. Tatsächlich: - AGC (Steuerplatine):
1. Trennen Sie den HF-Tastkopf vom DMM ab. Schließen Sie die (-)
Anschlußleitung des DMM auf Chassiserde (Masse).
2. Schalten Sie den SG ganz aus (nehmen seine Speisung weg).
3. Drehen Sie die RF GAIN auf Maximum.
4. AGC ohne Signal, maximale ZF-Verstärkung: Messen Sie die
Gleichspannung an Pin 1 von U2 (LM833). Erwartet: 3,6 V.
Tatsächlich: - - 5. Drehen Sie die RF GAIN auf Minimum.
Seite 12
6. AGC ohne Signal, minimale ZF-Verstärkung: Messen Sie die
Gleichspannung an pin 1 von U2. Erwartet: 4,6 V. Tatsächlich: - - 7. Schalten Sie den SG wieder ein.
8. AGC bei Sättigung: Messen Sie die Gleichspannung an Pin 1 von U2.
Erwartet: 6,9 V. Tatsächlich: - - -. Justieren Sie den VFO, um
sicherzustellen, daß sich diese Spannung auf ihrem Spitzenwert befindet.
9. AGC-Eingangsspannung des ZF-Verstärkers: Messen Sie die
Gleichspannung an Pin 5 von U12 (HF-Platine, Blatt 2). Erwartet: 5,0 V.
Tatsächlich: - - Produktdetektor und NF-Verstärker (HF-Platine, Blatt 2):
1. Richten Sie das DMM her Wechselspannung anzuzeigen ( nehmen Sie
einen Meßbereich von 2 oder 3 V).
2. Berühren Sie mit der (+) Leitung des DMM den Pin 5 von U11
(NE602). Nehmen Sie den Pegel des SG zurück, bis die
Wechselspannung an pin 5 0,025 V eff. mißt. (Der Regler RF GAIN am
K2 sollte noch auf Minimum stehen.)
3. Trennen Sie Kopfhörer und Lautsprecher ab. Drehen Sie den Knopf AF
GAIN auf Maximum.
4. Messen Sie das Signal an der Lautsprecherbuchse P5, Pin 1 (nahe dem
Ein/Aus-Schalter S1). Erwartet: 1,6 V eff..Tatsächlich: - - ZF-Verstärker-Rausch-Verstärkung (HF, Blatt 2):
1. Schalten Sie den SG aus und ziehen ihn von der Antennenbuchse ab.
Schließen Sie eine 50 Ohm Dummyload an.
2. Schalten Sie alles nahegelegene Gerät aus (vor allem Komputer oder
Signalquellen).
3. Drehen Sie die AF GAIN auf Maximum. Drehen Sie die RG GAIN auf
Minimum.
4. Achten Sie darauf, dass Vorverstärker und Abschwächer beide
ausgeschaltet sind.
5. Achten Sie darauf, daß FL1 gewählt ist (Bandbreite =1,00), auch der
Modus CW Normal.
6. NF-Ausgangsspannung, minimale ZF-Verstärkung: Richten Sie das
DMM auf seinen niedrigsten Wechselspannungsbereich ein. Messen Sie
das Signal an der Lautsprecherbuchse P5 (nahe dem Ein/Aus-Schalter
S1). Erwartet: 0,000-0,001 V eff.. Tatsächlich: - - 7. NF-Ausgangsspannung, maximale ZF-Verstärkung: Drehen Sie die
RF GAIN auf Maximum. Messen Sie das Signal an P5, Pin 1. Erwartet:
0,007-0,013 V eff.. Tatsächlich: - - 8. Vorverstärker-Rauschverstärkung: Schalten Sie den Vorverstärker
(Vorstufe) ein. Messen Sie das Signal an P5. Erwartet: 0,030-0,060 V
eff.. Tatsächlich: - - 9. Rauschanstieg mit Antenne: Schließen Sie eine Antenne an. Das
Signal an P5 sollte wesentlich ansteigen, selbst wenn die
atmosphärischen Bedingungen ruhig sind. Eine typische Anzeige auf
30m oder 40m ist 0,20-0,40 V eff.. Im allgemeinen ist das Rauschen
umso stärker, umso länger oder höher Ihre Antenne ist.
Endschritte:
Falls Sie die Signalverfolgung im Empfänger abgeschlossen haben, auch
jedwelche nötigen Reparaturen, sollten Sie Folgendes tun:
1. Bauen Sie den Bodendeckel und den Kühlkörper wieder an.
2. Nehmen Sie erneut die Kalibrierung (Eichung) von VCO, BFO,
Bandpaßfiltern, Quarzfiltern usw. nach Bedarf vor (siehe HF-PlatinenAbgleich und Test, Teile I, II und III). Falls Sie L8 und L9 bei der
Signalverfolgung durch das 30m-Bandpaßfilter auf Spitzenwert gebracht
ELECRAFT
hatten, müssen Sie nunmehr C21 und C23 auf 20 m wieder auf
Spitzenwert bringen.
3. Lassen Sie das Kabel des Frequenzzählers an TP2 (BFO) angeschlossen.
4. Schließen Sie den Lautsprecher an und bringen den oberen Deckel
wieder auf.
SENDER:
Das folgende Verfahren kann zum Eingrenzen von Problemen mit dem
Sender dienen (das Sendergebiet auf der HF-Platine ist in Fig. 3
gekennzeichnet). Für diese Tests wird der Modus CW hergenommen. Falls
Sie Schwierigkeiten mit dem SSB-Adapter haben, achten Sie darauf, dass
der Sender zunächst in CW arbeitet, fahren dann mit den SignalverfolgungsAnleitungen im Handbuch des SSB-Adapters fort.
Haben Sie einmal einen Ort gefunden, wo das Signal viel kleiner als erwartet
ist, stoppen Sie die Signalverfolgung und prüfen diesen Kreis. Prüfen Sie
alle Bauteilwerte und Gleichspannungen (siehe Tabellen der
Gleichspannungen). Beschauen Sie die PC-Platine auf nichtgelötete Pins
und Lötbrücken. Eine der wahrscheinlichsten Ursachen eines
Senderproblems ist eine schlechtgelötete Toroid-Zuleitung. Heizen Sie jede
verdächtigen Leitungen oder Lötstellen nochmals auf.
Vorbereitung für die Sender-Signalverfolgung:
1. Achten Sie darauf, dass die fundamentalen Display-und Steuerkreise
funktionieren, bevor Sie an die Sendererprobung herangehen.
2. Entfernen Sie den SSB-Adapter (falls eingebaut) und setzen
vorübergehende Jumper an J9 und J10 ein. Zeitweilig installieren Sie
wieder C167 (0,001 µF oder höher) zwischen den Stiften 7 und 12 von
J11. (Siehe HF-Platine, Blatt 2.)
3. 12 V-Versorgungs-Prüfung: Mit Ihrem DMM prüfen Sie die
Gleichspannung an der Kathode (gebändertes Ende) von D10 (rechter
Rand der Platine). Erwartet: 9 bis 14 V. Tatsächlich : - - -, Vergewissern
Sie sich, daß dieselbe Spannung (oder etwas niedriger) am Gehäuse
(Kollektor) von Q5 zu finden ist, und am Zapfpunkt (tab, Kollektor) von
Q6, sobald der K2 eingeschaltet und im Empfangsmodus ist.
Seite 13
4. Falls Sie keinen HF-Tastkopf haben, können Sie den der Fig. 1 bauen.
Anm.: Messen Sie mit dem HF-Tastkopf nicht direkt die
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Ausgangsleistung des Senders, außer Sie hätten die Leistung auf 2 W
oder weniger eingestellt. Die Diode 1N34A im HF-Tastkopf könnte bei
höheren Leistungspegeln zerstört werden.
Test-geteilte Schaltkreise: Nehmen Sie die EmpfängerSignalverfolgung (siehe oben) vor. Damit wird eine Anzahl von Kreisen
getestet, die von Sender und Empfänger geteilt werden, einschließlich
VCO, BFO, BFO-Puffer, S/E-Schalter, Bandpaßfilter und Tiefpaßfilter.
Es ist wichtig, dass dieser Schritt nicht ausgelassen wird, selbst wenn
der Empfänger korrekt zu arbeiten scheint. Anteilige Schaltkreise, die
am Rande arbeiten, beeinflussen den Sender mehr als den Empfänger, so
dass deren tatsächliche Ausgangspegel gemessen werden müssen.
Richten Sie den K2 auf 40 m ein (etwa 7100 kHz), Modus CW Normal.
Stecken Sie eine 50 Ohm-Dummyload (10 W oder höher bemessen) ein.
Drehen Sie den Leistungspegel auf 5 W.
Schließen Sie eine Handtaste oder einen Tastenhebel an die
Tastenbuchse an.
Hängen Sie einen Lautsprecher oder Kopfhörer an.
Mit dem Menü setzen Sie ST L 030, ST P 0.50 und T-R 0.05.
Nehmen Sie den Modus Handtaste (INP HAND).
Richten Sie einen Grenzwert für den Sendestrom von 2,50 A mittels
CAL CUR ein.
Fundamentale Spannungsprüfungen (HF-Schaltbild, Blatt 2):
Anm.: Bei Benutzung von TUNE zum Tasten des Senders achten Sie
darauf TUNE wieder innerhalb 5 s oder weniger jedesmal anzutippen.
Damit wird die Möglichkeit verringert, dass irgendwelche Bauteile im
Sender beschädigt werden, die zuviel Leistung verbrauchen.
1. Schalten Sie auf den Display-Modus Spannung/Strom mittels
DISPLAY.
2. Halten Sie TUNE zum Tasten des Senders, und schauen Sie nach, daß
die Speisespannung nicht um mehr als etwa 0,8 V abfällt. Falls sie mehr
absinkt als dieser Betrag, ist entweder Ihre Stromversorgung nicht
angemessen, oder zieht der Sender zuviel Strom. Die aktuelle Spannung
im Sendermodus: - - - V. Strom - - - A.
3. Kehren Sie zum normalen Display-Modus mittels DISPLAY zurück.
4. Messen Sie die Gleichspannungen bei gedrückter Taste an den Anoden
(rechtes Ende) von D6 und D7 (nahe U1, dem I/O-Kontroller). Beim
Senden sollte die Spannung an der Anode von D7 etwa 8 V betragen,
ELECRAFT
und an D6 nahe 0 V. Die tatsächlichen Spannungen im TX-Modus an
D6: - - - V; an D7: - - - V.
5. Mit TUNE notieren Sie den aktuellen Output: - - - W.
Mithörton (Nebenton) (Steuerplatine):
Anm.: Falls der Mithörton bereits richtig funktioniert, können Sie diesen
Abschnitt überspringen.
1. Schauen Sie darauf, dass Sie im Modus CW sind. Der Mithörton arbeitet
in den SSB-Betriebsarten nicht.
2. Trennen Sie Kopfhörer und Lautsprecher ab.
3. Mit dem Menü setzen Sie ST L auf 255 (maximaler Pegel des
Mithörtons).
4. Mit dem Knopf VOX wählen Sie den Modus CW TEST ( der ModusBuchstabe wird sodann blinken). Das ist eine sichere Einstellung für
Mithörton-Tests, weil es keine Ausgangsleistung gibt.
5. Stellen Sie Ihren DMM auf Wechselspannung, im Bereich 2 oder 3 V.
Berühren Sie mit der Plus-Leitung des DMM den Pin 4 von U8 auf der
Steuerplatine (16C77). (Das ist die Quelle des Mithörtonsignals.)
6. Tasten Sie mit der Handtaste den Sender (TUNE aktiviert den Mithörton
nicht). Messen Sie die Wechselspannung an Pin 4 von U8. Erwartet: 2,5
V eff. Tatsächlich: - - - Lassen Sie die Tastung des Senders los.
7. Versetzen Sie den Tastkopf des DMM an die drain von Q5
(Steuerplatine, 2N7000). Tasten Sie den Sender und messen die
Wechselspannung an der drain. Erwartet: 2,4 V eff. Tatsächlich: - - -.
Falls diese Null ist, ist entweder Q5 defekt oder es hat keine drainSpannungs-Speisung von Pin 1 von U8 (MAX534, D/A-Konverter).
8. Messen Sie die Wechselspannung an Pin 7 von U10 (LMC660).
Erwartet: 0,5 V eff. . Tatsächlich: -- - .
9. Messen Sie die Wechselspannung an Pin 8 von U9 (LM380). Erwartet:
0,5 V eff..Tatsächlich: - - -.
10. Messen Sie die Wechselspannung an Pin 6 von U9. Erwartet: 0,5 V
eff..Tatsächlich: - - -. Dieses Signal sollte auch an der
Lautsprecherbuchse P5, Pin 1 (HF-Platine) vorhanden sein.
11. Kehren Sie zur Einstellung ST L auf 030 zurück.
ALC (Steuerplatine):
1. Achten Sie darauf, dass der Regler POWER auf 5 W steht, und daß Sie
sich im Modus CW/Operate befinden.
2. Stellen Sie das DMM auf Gleichspannung im Bereich 20 oder 30 V ein.
3. Leistungsregelungs-Test (Leitung VPWR): Die Leitung VPWR, Pin
2 von U8 (MAX534) ist dort, wo die Sendeleistungsregelung beginnt.
Bei gedrückter Taste startet der Mikroprozessor U6 mit dem Erhöhen
der Spannung auf VPWR, bis er die gewünschte Leistungsanzeige aus
dem HF-Ausgangsleistungs-Detektor (HF-Platine, Blatt 3, untere rechte
Ecke) sieht. Um VPWR zu testen, stellen Sie das DMM auf
Gleichspannung, messen dann die Gleichspannung an Pin 2 von U8,
wenn TUNE gedrückt wird. Erwartet: 0,7-2,5 V Gleichspg..
Tatsächlich: - - -.
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4. Falls der VPWR-Meßwert hoch ist (<4,5 V): Die ALC-Software wird
das VPWR auf den höchsten Pegel setzen (etwa 5 V), falls der Sender
nicht auf den geforderten Leistungspegel angesteuert werden kann. Das
geschieht aus einem von zwei Gründen. (a) die Sender-Verstärkung ist
gering (oder der Sender arbeitet überhaupt nicht), (b) der HF-Detektor
hat ein falsches Bauteil. Prüfen Sie alle Bauteilwerte im HF-Detektor.
Falls Sie kein Problem beim HF-Detektor finden, machen Sie mit dem
nächsten Signalverfolgungs-Abschnitt weiter (Sendermischer usw.).
5. Falls die VPWR-Anzeige niedrig ist (<0,4 V): VPWR kann zu niedrig
sein, weil (a) die ALC-Software durch ein Signal aus dem HF-Detektor
”genarrt” wird, das sagt, die Leistung wäre höher als sie tatsächlich ist;
(b) weil U8 auf der Steuerplatine defekt ist oder einen auf Erde
kurzgeschlossenen oder nicht gelöteten Pin hat. Prüfen Sie alle
Bauteilwerte im HF-Detektor (HF, Blatt 3). Falls diese in Ordnung zu
sein scheinen, prüfen Sie die Gleichspannungen an U8 (Steuerung), auch
den Widerstandswert gegen Erde an allen Pins.
Sendermischer, Puffer, Bandpaßfilter, S/E-Schalter (HF, Blätter 2 und
3):
Anm.: Die Meßwerte in diesem Abschnitt und im nächsten können in
weitem Maße variieren, insbesondere, falls Sie die Messungen auf einem
anderen Band als 40 m vornehmen. Jedoch müßte das Verhältnis zwischen
irgendwelchen Rücken-an-Rücken-Messungen recht konstant bleiben, und
ist eine gute Indikation der Verstärkung oder des Verlustes in einer Stufe im
Sender. Zum Beispiel ist das Verhältnis von Meßwerten in den Schritten 3
und 2 unten etwa 12.
ELECRAFT
1. Schließen Sie den HF-Tastkopf an das DMM an. Stellen Sie das DMM
auf einen Spannungsbereich von 2 oder 3 V ein.
2. Sendermischer-Ausgangsspannung. Messen Sie das Signal bei
gedrückter Taste an U10, Pin 4. Erwartet: 0,016 V eff.. Tatsächlich: - - 3. Pufferausgangsspannung: Messen Sie das Signal bei gedrückter Taste
an U9, Pin 6 (LT1252). Erwartet: 0,200 V eff.. Tatsächlich: - - 4. Ausgangsspannung des Bandpaßfilters: Messen Sie das Signal bei
gedrückter Taste an W6. Erwartet: 0,030 V eff.. Tatsächlich: - - 5. Ausgangsspannung des S/E-Schalters Nr.1: Messen Sie das Signal bei
gedrückter Taste an der Anoden von D1. Erwartet: 0,029 V eff..
Tatsächlich: - - Vortreiber, Treiber und PA (HF-Platine, Blatt 4):
1. Ausgangsspannung des Vortreibers: Messen Sie das Signal bei
gedrückter Taste am Gehäuse (Kollektor) von Q5 (2N5109). Erwartet:
0,120 V eff.. Tatsächlich: - - -.
2. Treibereingangsspannung: Messen Sie das Signal bei gedrückter Taste
an der base (Basis) von Q6 (2SC2166); die Pins sind mit B, C, E
beschriftet). Erwartet: 0,026 V eff.. Tatsächlich: - - -.
3. Treiberausgangsspannung: Messen Sie das Signal bei gedrückter
Taste am Zapfpunkt (tab, Kollektor) von Q6. Erwartet: 1,8 V eff..
Tatsächlich: - - -.
4. PA-Eingangsspannung (Q7): Messen Sie das Signal bei gedrückter
Taste an der base (Basis) von Q7 (2SC1969 am Boden der Platine, die
Pins sind oben beschriftet). Erwartet: 0,38 V eff.. Tatsächlich: - - -.
5. PA-Eingangsspannung (Q8): Messen Sie das Signal bei gedrückter
Taste an der base von Q8. Erwartet: 0,38 V eff.. Tatsächlich: - - -.
6. HF-Detektor-Eingangsspannung: Messen Sie das Signal bei
gedrückter Taste an der Anode (nichtgebändertes Ende) von D9
(1N34A, in der Mitte des rechten Platinenrands). Erwartet: 2,0 V eff..
Tatsächlich: - - -. (Diese Spannung sollte ziemlich konstant sein, egal
welches Band benutzt wird.)
7. PA-Transistor-Tests: Falls die PA-Eingangsspannungen höher als
erwartet waren, aber die HF-Detektor-Eingangsspannung zu niedrig,
könnten ein oder beide PA-Transistoren defekt sein. Nach dem Prüfen
der Gleichspannungen und der Trafo-Zuleitungen, schalten Sie den
Strom zum K2 aus, und testen mit Ihrem DMM auf dem
Dioden/Transistor-Testbereich die Transistoren. Die Plusleitung des
DMM legen Sie an die Basis von Q7, worauf Sie etwa 0,6 K zum
Emitter oder Kollektor messen sollten. Liegt die Minusleitung an der
Basis von Q7 müßten Sie etwa 1,3 K zum Emitter messen, und >3 K
zum Kollektor. Das trifft auch für Q8 zu.
Tabellen der Gleichspannungen:
Die Tafeln auf den folgenden Seiten geben die Gleichspannungen für alle Ics
und Transistoren auf jeder der drei Platinen an, auch für die Dioden im S/EUmschalter (HF-Platine). Typischerweise werden Ihre Meßwerte dazu
innerhalb 10% passen. Die Spannungen wurden mit einem hochimpedanten
DMM (10-11Megohm) gemessen. Das interne Voltmeter im K2 kann auch
für die meisten Messungen hergenommen werden.
Die Spannungen im Empfangsmodus sind verzeichnet, außer wie
angegeben. Die meisten Messungen auf der Steuerplatine wurden bei
herausgenommenem Frontplattenmodul wegen eines leichteren Zugangs
vorgenommen. Ausnahmen sind mit (**) angedeutet.
Einrichten des Geräts: Versorgungsspannung 14,0 V; keine Antenne; LCD
= NITE; GRPH = DOT, Empfangsmodus; kein Kopfhörer oder Lautsprecher
angeschlossen; RF GAIN auf Mitte; AF GAIN auf Minimum; OFFSET auf
Mitte.
Seite 15
STEUERPLATINE (Frontplatte abgenommen, wenn nicht angegeben; * =
Näherungswert und/oder kann schwanken; ** = Modus CAL FCTR,
Frontplatte eingesteckt. //
Seite 16
FRONTPLATTEN-PLATINE (* = angenähert und/oder kann schwanken;
** nicht zugänglich wegen des LCD)
Seite 17
HF-PLATINE (schattierte Bereiche deuten die Spannungsmessungen
im Sende-Modus an) //
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