frenzel die bibliothek des haum und ihre haussystematik 2012

frenzel die bibliothek des haum und ihre haussystematik 2012
Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums zu Braunschweig
und ihre Haussystematik:
Wege zu einer bedarfsgerechten Sacherschließung
Diplomarbeit
an der
Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig
Fakultät Medien
Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft
vorgelegt von
Franziska Frenzel
Leipzig, 2011
Abstract
In der Arbeit mit der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums Braunschweig traten und treten immer wieder Probleme bezüglich der
Klassierbarkeit von Dokumenten auf. Daher soll untersucht werden wie sich die Situation der klassifikatorischen Sacherschließung an der Bibliothek verbessern lässt.
Dazu wird zunächst die Bibliothek kurz vorgestellt und das Thema Klassifikation
terminologisch und theoretisch betrachtet, bevor allgemeine Anforderungen an eine
Klassifikation sowie die speziellen, sich aus den Gegebenheiten der Bibliothek ergebenden Anforderungen formuliert werden. Anschließend wird die Haussystematik näher
vorgestellt und auf Grundlage der aufgestellten Anforderungen kritisch betrachtet.
Diese Untersuchung zeigt, dass dringend ein neues Konzept für die klassifikatorische
Sacherschließung erarbeitet werden sollte, da die Haussystematik ihrer Rolle nicht
gerecht werden kann. Es wird untersucht inwiefern dafür eine andere Klassifikation
übernommen oder angepasst werden kann. Da sich keine geeignete Klassifikation
finden lässt, wird die grundlegende Überarbeitung der Haussystematik empfohlen
und aus dieser und unter Zuhilfenahme einiger der untersuchten Klassifikationen ein
Klassifikationsentwurf erstellt. Abschließend wird ein Ausblick auf die Weiterentwicklung dieses Entwurfes zu einer zur Implementierung geeigneten Klassifikation sowie
die Implementierung einer neuen Klassifikation gegeben.
Frenzel, Franziska:
Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums zu Braunschweig und ihre Haussystematik : Wege zu einer bedarfsgerechten Sacherschließung / Franziska Frenzel. 2011. - 73, [81] Bl.
Leipzig, Hochsch. für Technik, Wirtschaft und Kultur, Diplomarbeit, 2011
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung
7
2
Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
9
3
Anforderungen an Klassifikationen
3.1 Terminologisches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Klassifikationstheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.1 Begriffe und Benennungen . . . . . . . . . . .
3.2.2 Beziehungen zwischen Begriffen und Klassen
3.2.3 Typologie der Klassifikation . . . . . . . . . .
3.2.4 Notationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3 Allgemeine Anforderungen an Klassifikationen . . .
3.3.1 Aufbau und Struktur . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.2 Klassenbenennungen . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.3 Notationssystem . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
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Die Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
4.1 Anforderungen der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums an
eine Klassifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Kritik der Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
4.2.1 Aufbau und Struktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.2 Klassenbenennungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.3 Notationssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.4 Signaturbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.5 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Wege zu einer bedarfsgerechten Sacherschließung
5.1 Übernahme oder Anpassung einer bestehenden Klassifikation
5.1.1 Universalklassifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.2 Fachklassifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.3 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2 Erarbeitung einer Haussystematik . . . . . . . . . . . . . . . .
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6 Ausblick
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7 Literaturverzeichnis
65
3
A Systematik der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
B Alte Fachsystematik der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
C Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek und der DDC
D Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek und der RVK
E Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek und der Basisklassifikation
F Entwurf einer Klassifikation für die Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums
G Crosskonkordanz zwischen der Klassifikation des Herzog Anton Ulrich-Museums
und dem Klassifikationsentwurf
4
Abkürzungsverzeichnis
AKMB Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken
DDC
Dewey Decimal Classification
DFG
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DNB
Deutsche Nationalbibliothek
GBV
Gemeinsamer Bibliotheksverbund
GHBS Systematik der Gesamthochschulbibliotheken
OCLC Online Computer Library Center
OPAC Online Public Access Catalogue
OPL
One person library
PI
Preußische Instruktionen
RSWK Regeln für den Schlagwortkatalog
RVK
Regensburger Verbundklassifikation
SfB
Systematik für Bibliotheken
UDC
Universal Decimal Classification
ZDB
Zeitschriftendatenbank
5
Tabellenverzeichnis
4.1
4.2
5.1
Hauptgruppen der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Struktur der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auswertung der AKMB Umfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
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1 Einleitung
Die Aufgabe einer Klassifikation besteht im Ordnen von Dokumenten bzw. Gegenständen. Sie soll dabei helfen, die gesuchte Information schnell und zielgerichtet
aufzufinden. Dabei ist es unerlässlich, dass sie sowohl den Informationsbedürfnissen der Nutzer und den zu erschließenden Dokumenten als auch bibliothekarischen
Anforderungen gerecht wird. Da diese Faktoren jedoch keine Konstanten sind und
einer ständigen Wandlung, wie beispielsweise dem Aufgreifen neuer Themen, unterworfen sind, ist es notwendig Klassifikationen parallel zu diesen Veränderungen
weiterzuentwickeln, damit sie ihre Aufgabe weiterhin gut erfüllen können.
Da in der Arbeit mit der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums Braunschweig häufiger Probleme bezüglich der Klassierbarkeit von Dokumenten auftraten, bzw. sich Lücken in der thematischen Abdeckung zeigten, soll im
Folgenden untersucht werden, ob eine Revision der Haussystematik notwendig ist und
wie diese aussehen könnte. Dazu soll zunächst eine Analyse und Kritik der Haussystematik auf Grundlage sowohl allgemeiner Anforderungen an Klassifikationen als auch
der spezifischen Anforderungen der Bibliothek erstellt werden. Anschließend sollen
Wege zur Verbesserung der Situation beleuchtet und auf ihre Eignung hinsichtlich
der formulierten Anforderungen überprüft werden sowie ein konkreter Vorschlag
vorgelegt werden.
Zur Vorbereitung der Arbeit absolvierte die Verfasserin vom 04.04.2011 bis zum
20.04.2011 ein Praktikum an der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums. So war
es möglich einen guten Einblick in die Situation der Bibliothek sowie die Bedürfnisse
hinsichtlich der klassifikatorischen Sacherschließung zu bekommen. Des Weiteren
ermöglichte dieser sowie ein weiterer Aufenthalt in Braunschweig vom 24.08.2011
bis 25.08.2011, durch Gespräche mit den Wissenschaftlern im Haus, einen Einblick in
ihre Arbeitsweise und die Einbindung dieser in den Vorschlag zur Verbesserung der
Situation der klassifikatorischen Sacherschließung.
7
Die Arbeit gliedert sich in fünf Hauptabschnitte. Dabei wird zunächst auf die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums, ihre Geschichte, Nutzer, Bestände und
Situation eingegangen. Kapitel 3 nähert sich dem Thema Klassifikation anfangs terminologisch, bevor ein Überblick über die Klassifikationstheorie gegeben sowie die
allgemeinen Anforderungen an Klassifikationen erarbeitet werden. In Kapitel 4 werden die Anforderungen der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums an eine
Klassifikation dargelegt sowie die Haussystematik vorgestellt und bezüglich der in
diesem und in Kapitel 3 formulierten Anforderungen kritisch betrachtet. Kapitel 5
beschäftigt sich schließlich mit den möglichen Wegen zur Verbesserung der Situation
der klassifikatorischen Sacherschließung an der Bibliothek und stellt den Vorschlag
der Verfasserin vor. Abschließend wird in Kapitel 6 ein Ausblick auf die mögliche
Implementierung des Vorschlages gegeben.
8
2 Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
Zu Beginn der Arbeit soll ein kurzer Überblick über die Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums gegeben werden. Soweit nicht anders angegeben, stammen die Informationen aus Gesprächen mit der Bibliothekarin Frau Daniela Hoffmann während
des Praktikums der Verfasserin an der Bibliothek vom 04.04.2011 bis 29.04.2011 sowie
einem zweiten Aufenthalt am 24. und 25. August 2011.
Das Herzog Anton Ulrich-Museum ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen
Deutschlands und beherbergt eine der größten Sammlungen alter Kunst in Norddeutschland.1 Seine Wurzeln hat es in dem 1754 von Herzog Carl I. gegründeten
„Kunst- und Naturalienkabinett“, dem „[...] erste[n] öffentlich zugängliche[n] Museum des Kontinents [...]“2 . Schon seit der Gründung des Museums gab es auch eine
Bibliothek. Ihr Bestand setzte sich zu Beginn aus „Überweisungen der Wolfenbütteler
Bibliothek, vor allem aus der Blankenburger Büchersammlung von Herzog Ludwig
Rudolph (1671-1735) entstammenden Dubletten“3 zusammen und wurde seitdem
kontinuierlich erweitert. Mit der Gründung des Naturhistorischen Museums 1857
wurden die naturhistorischen Bestände der Bibliothek ausgegliedert und die Bibliothek
entwickelte sich zur reinen Kunstbibliothek. Heute ist sie mit etwa 75 000 Medieneinheiten eine der größten kunstwissenschaftlichen Bibliotheken Niedersachsens.4
Typologisch lässt sich die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums als kunstwissenschaftliche Spezialbibliothek und als Museumsbibliothek einordnen. Als Spezialbibliotheken gelten:
„[...] interne Dienstleistungseinrichtungen mit dem Auftrag der Informationsversorgung
für ihre Trägerorganisation bzw. eine definierte Zielgruppe. Ausgerichtet auf den aktuellen
und zukünftigen Informationsbedarf der Kunden beschafft, sammelt, organisiert und
1 Vgl.
Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig. - http://www.haum.niedersachsen.de/live
/live.php?navigation_id=24642&article_id=85488&_psmand=185
2 Vgl. Ebenda
3 Vgl. Herzog-Anton-Ulrich-Museum <Braunschweig>: 250 Jahre Museum, S. 73
4 Vgl. Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/l
ive.php?navigation_id=24663&article_id=85479&_psmand=185
9
vermittelt sie Informationen und bietet bedarfsorientierte Informationsdienstleistungen an,
um die Trägerorganisation in ihren Zielen zu unterstützen.“5
Charakteristisch für Museumsbibliotheken ist weiterhin, dass sowohl ihre Bestände als
auch die Erwerbung durch die Publikationsform des Ausstellungskatalogs geprägt sind,
was sich für die Erwerbung besonders in einem hohen Anteil des Schriftentausches
zeigt. Weiterhin führt Behm-Steidel an, „[...] daß[!] Medien aus dem Bestand gleichzeitig
Ausstellungsobjekte sein können oder die Ausstellungen durch Bild und Text ergänzen
[...]“6 , was Auswirkungen auf die Erschließung der Medien in Form der Ausweitung
formaler Erschließungsregeln oder der Verwendung von Fachthesauri hat, wobei auch
archivalische, museale und konservatorische Aspekte hinzutreten können.7
Weiterhin zählt die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums zu den one-person
libraries (OPL). Geprägt wurde dieser Begriff erst Anfang der 70er Jahre durch Guy St.
Clair.8 Charakteristisch für diesen Bibliothekstyp ist, dass alle Bibliotheksaufgaben von
einer Person, mit oder ohne bibliothekarischer Ausbildung, bzw. von einer Person mit
bibliothekarischer Ausbildung und Mitarbeitern ohne bibliothekarische Ausbildung
ausgeführt werden.9
Die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums dient in erster Linie der Literaturversorgung der Wissenschaftler und Mitarbeiter des Museums, ist aber auch der
interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist eine reine Präsenzbibliothek.10
Der Bestand der Bibliothek orientiert sich an den Sammlungsschwerpunkten des
Museums und umfasst neben der Literatur zur Kunst Deutschlands, Großbritanniens,
Frankreichs, Italiens, der Niederlande und Spaniens, mit dem Schwerpunkt auf dem
16. bis 18. Jahrhundert, auch Publikationen zur Graphik und Handzeichnung, der
angewandten Kunst, ostasiatischen Kunst, der Numismatik11 sowie zur Kunst des
Altertums, der Antike, des Mittelalters und in geringerem Umfang auch zu moderner
Kunst. Des Weiteren finden sich natürlich auch Veröffentlichungen zur Museologie
5 Behm-Steidel,
Gudrun: Kompetenzen für Spezialbibliothekare, S. 28
6 Ebenda,
S. 57
Ebenda, S. 57
8 St. Clair, Guy: The one-person library
9 Vgl. St. Clair, Guy: Managing the one-person library, S. 1
10 Vgl. Benutzung, Öffnungszeiten, Kontakt. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navi
gation_id=24663&article_id=85595&_psmand=185
11 Bestand. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24663&article_id
=85483&_psmand=185
7 Vgl.
10
und der Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken. Daneben besitzt die
Bibliothek einen teils bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Zeitschriftenbestand
und eine umfangreiche Sammlung von Bestands- und Ausstellungskatalogen sowie
Auktionskataloge der bekanntesten Kunstauktionshäuser Europas.12
Der Bestand der Bibliothek wächst jährlich um etwa 1000 Medieneinheiten13 , wobei
der Großteil der Neuerwerbungen nicht durch Kauf, sondern durch den Schriftentausch in die Bibliothek gelangt. Einen kleinen Anteil machen weiterhin Belegexemplare
von Publikationen aus, welche beispielsweise Stücke aus der Sammlung des Museums
enthalten.
Die Erschließung der Bestände erfolgt seit 2007 elektronisch14 über die Verbundkatalogisierung im GBV und ist über einen OPAC15 recherchierbar. An der Einarbeitung
der älteren Bestände in den OPAC wird gearbeitet. Dies wird jedoch auf Grund der
Menge der Titel noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Für alle Recherchen vor Erwerbungsjahr 2007 ist es daher notwendig die Zettelkataloge zu benutzen. Zum einen
ist dies ein nach PI ordnender alphabetischer Katalog, welcher im 19. Jahrhundert
begonnen und bis 1977 geführt wurde16 , und zum anderen ein seit dem Abbruch des
vorhergehenden bis zur Einführung des OPAC geführter Kreuzkatalog. Der Zeitschriftenbestand ist hingegen komplett online über die ZDB sowie den OPAC der Bibliothek
nachgewiesen.
Die Sacherschließung der Bestände erfolgt auf Exemplarebene17 mittels einer Aufstellungssystematik (siehe Anhang A) und, in Zusammenarbeit mit der Bibliothek des
Braunschweigischen Landesmuseums und des Staatlichen Naturhistorischen Museums,
der Vergabe von Schlagwörtern in Anlehnung an die RSWK auf Lokalebene. Durch die
Arbeit im Verbund finden sich in den Datensätzen im OPAC jedoch auch Einordnun12 Vgl.
Bestand. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24663&article_id
=85483&_psmand=185
13 Vgl. Ebenda
14 Vgl. Recherche/Katalog. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24663&
article_id=85507&_psmand=185
15 Online-Katalog des Herzog Anton Ulrich-Museums, Braunschweig. - http://sunny.biblio.etc.tu-bs.de:
8080/DB=7.1/
16 Vgl. Bibliothek und Kupferstichkabinett des Herzog-Anton-Ulrich-Museums. - http://134.76.163.162/
fabian?Bibliothek_Und_Kupferstichkabinett_Des_Herzog-Anton-Ulrich-Museums
17 Im GBV werden Titeldaten auf bibliographischer, lokaler und Exemplarebene unterschieden. Die
bibliographische Ebene enthält dabei alle global relevanten Daten zu einem Werk, die Lokalebene alle
lokal relevanten Daten und die Exemplarebene schließlich alle für das konkrete Exemplar relevanten
Daten. (Vgl. Katalogisierungsrichtlinie für den GBV. - http://www.gbv.de/bibliotheken/verbundbib
liotheken/02Verbund/01Erschliessung/02Richtlinien/01KatRicht/inhalt.shtml)
11
gen in die Basisklassifikation, DDC, RVK und andere im GBV auf bibliographischer
Ebene unterstützte Klassifikationen18 .
Vor der Erarbeitung und Einführung der derzeit genutzten Haussystematik zu
Beginn der 90er Jahre, wurde zur Aufstellung und Erschließung des Bestandes auf die
inhaltliche Gliederung des 1894 erschienenen Bestandskataloges19 zurückgegriffen.20
Die inhaltliche Erschließung mit Hilfe dieser alten Fachsystematik (siehe Anhang B)
wurde wahrscheinlich kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges abgebrochen, da sich ab
etwa 1945 auf den Katalogkarten keine Einordnungen in diese Systematik mehr finden.
Sie wurde vermutlich aber weiterhin zur Bestandsaufstellung genutzt.
Nach Müller-Jerina erfolgte 1960 eine Neuaufstellung „[...] nach dem System der
Bibliotheca Hertziana des Deutschen Kunsthistorischen Instituts in Rom“21 , welche
nach einer räumlichen Neueinrichtung 1977 erneut umstrukturiert wurde. Es ist nicht
mehr nachvollziehbar wie diese Ordnung aussah, aber vermutlich baut die zur Zeit
genutzte Systematik auf ihr auf.
Im Dezember 2009 zog die Bibliothek aus dem alten Gebäude des Herzog Anton
Ulrich-Museums in den neu errichteten Erweiterungsbau um. Die Magazinbestände
wurden teilweise im neuen Lesesaal aufgestellt und teilweise ausgelagert. Das neue
Magazin der Bibliothek soll sich, nach dessen Sanierung, wieder im Altbau des Museums befinden. Auf Grund des begrenzten Platzes im Lesesaal sollen sowohl die
ausgelagerten Bestände als auch die derzeit im Lesesaal aufgestellten Bestände, welche
die Kunst nach 1800 betreffen, im Magazin untergebracht werden. Wie die Aufstellung
im Magazin konkret aussehen wird ist allerdings noch nicht bekannt. Angedacht ist, je
nach Platzsituation, ebenfalls eine systematische Aufstellung oder eine Aufstellung
nach Numerus currens.
18 Vgl.
Katalogisierungsrichtlinie für den GBV. - http://www.gbv.de/bibliotheken/verbundbibliothe
ken/02Verbund/01Erschliessung/02Richtlinien/01KatRicht/inhalt.shtml und Richtlinien für die
kooperative Sacherschließung. - https://www.gbv.de/vgm/info/mitglieder/02Verbund/01Erschlie
ssung/02Richtlinien/04Sacherschliessungsrichtlinie/04Sacherschliessungsrichtlinie_3611.pdf
19 Herzogliches Museums: Fachkatalog der Sammlung der Bücher und Kupferwerke. - 1894. - 2 Bd.
20 Vgl. Bibliothek und Kupferstichkabinett des Herzog-Anton-Ulrich-Museums. - http://134.76.163.162/
fabian?Bibliothek_Und_Kupferstichkabinett_Des_Herzog-Anton-Ulrich-Museums
21 Ebenda.
12
3 Anforderungen an Klassifikationen
Bevor auf die Anforderungen, welche an eine Klassifikation gestellt werden, eingegangen wird, müssen zunächst einige Fachbegriffe genauer betrachtet und definiert
werden. Dabei soll auf die Begriffe Klassifikation und Systematik, deren Zusammenhang und auf Notation und Signatur eingegangen werden. Anschließend sollen die
Grundlagen der Klassifikationstheorie dargestellt und so weiter in das Thema Klassifikation eingeführt werden. Schließlich werden die allgemeinen Anforderungen an eine
Klassifikation aufgeführt.
3.1 Terminologisches
Die Annäherung an die Begriffe Klassifikation und Systematik ist durchaus schwierig.
Zum einen, da die Unterschiede zwischen Klassifikation und Systematik nur recht
unscharf ausgeprägt sind1 und zum anderen, da im Begriff Klassifikation mehrere Bedeutungsebenen vereint werden und die mit ihm zusammenhängen Begriffe
Klassifizieren, Klassieren und Klassifikationssystem zum Teil unterschiedlich benutzt
werden.
Eine getrennte Definition von Systematik und Klassifikation liefern nur das Lexikon
des Bibliothekswesens, das Lexikon der Information und Dokumentation sowie das
Lexikon des gesamten Buchwesens. Im Lexikon des Bibliothekswesens wird die Systematik als „[...] logisch geordnetes, deduktiv entwickeltes Gefüge von Wissenschaftsund Sachbereichen [welches als] Grundlage der Klassifikation [dient]“2 definiert. Diese
Definition wird im Lexikon der Information und Dokumentation um die Systematik
als „[...] die Fähigkeit, ein System zu bilden, d.h. ein in sich geschlossenes Ganzes,
das einheitlich gegliedert und geordnet ist [...]“ erweitert.3 Der Unterschied zwischen
Klassifikation und Systematik wird hier vor allem in der Orientierung auf theoretischphilosophische Aspekte bei der Systematik und auf die praktische Anwendung bei der
1 Vgl.
Lexikon der Information und Dokumentation, S. 412
Lexikon des Bibliothekswesens, Spalte 1318
3 Vgl. Lexikon der Information und Dokumentation , S. 412
2 Vgl.
13
Klassifikation gesehen.4 Auch die Definition der Systematik im Lexikon des gesamten
Buchwesens, welche die Systematik als ein „[...] nach systematischer Ordnung angelegtes Schema zur Einteilung von Gegenständen und Themen“5 beschreibt, stellt durch
den Verweis auf den im Dokumentationsbereich häufiger im Sinne von Systematik
verwendeten, allgemeineren Ausdruck Klassifikationssystem, eine enge Verbindung
zur Klassifikation her6 .
Klassifikation indes umfasst mehrere Bedeutungsebenen. So beschreibt Bertram
die Klassifikation im Bezug auf die Information und Dokumentation als eine „[...]
künstlichsprachige Dokumentationssprache zur inhaltlichen Groberschließung.“7 Auch
Buchanan sieht die am weitesten verbreitete Wortbedeutung der Klassifikation in
klarem Zusammenhang mit der Information und Dokumentation: „Ihre sichtbarste
Anwendung findet systematische Ordnung in der Anordnung von Büchern in den
Regalen einer Bibliothek. Das ist es auch, was die meisten Leute unter ‚Klassifikation‘
verstehen.“8 Er weist aber auch darauf hin, dass es sich hierbei um die engste Wortbedeutung handelt. Ganz allgemein sieht er die Klassifikation als Grundlage jeder
Indexierungstechnik.9
Eine sehr viel umfangreichere Definition liefert Dahlberg im Lexikon des gesamten
Buchwesens. Er sieht die Klassifikation sowohl als eine Benennung für mindestens
fünf Begriffe als auch als deren Sammelbegriff. Diese Begriffe sind:
„1. das Sachgebiet, das mit der Ordnung des Wissens befaßt[!] ist durch Untersuchung
von Begriffen als Wissenseinheiten [...] und ihren Benennungen in natürlichen und/oder
künstlichen Sprachen und das auch das Wissen über die Tätigkeiten des Klassifizierens,
des Klassierens und deren Ergebnisse umfaßt[!];
2. die Methodik der Relationierung von Begriffen und der Konstruktion von Klassen von
Begriffen;
3. das Produkt aus der Tätigkeit von (2), durch welche „Klassifikate“, Klassifikationssysteme, Thesauri und sonstige sog.[!] Indexierungssprachen zustandekommen[!];
4. die Methodik und ihre Verfahrensweisen zur Anwendung solcher Produkte (aus 3) beim
Vorgang des Beziehens von Gegenständen der Wirklichkeit [...] zu einem Produkt (nach 3),
und
4 Vgl.
Lexikon der Information und Dokumentation , S. 412
Lexikon des gesamten Buchwesens, Bd. 7, S. 327
6 Vgl. Ebenda, S. 328
7 Bertram, Jutta : Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 150
8 Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 14
9 Vgl. Ebenda, S. 12
5 Vgl.
14
5. die Produktion und Organisation von Aufstellungen von Gegenständen aller Art oder
ihren Surrogaten [...]“10
Im Folgenden entwickelt er für diese Begriffe, in eben dieser Reihenfolge, diese
Benennungen:
„1. Klassifikationswissenschaft
2. Klassifizieren
3. Klassifikat und Klassifikationssystem
4. Klassieren
5. Klassat, Klassierte (An)ordung und/oder Systematische Ordnung“11
Vergleicht man diese Definition mit den weiteren herangezogenen, so fällt auf, dass
bei diesen entweder der Aspekt des Klassifizierens12 oder der Aspekt des Klassifikationssystems13 im Vordergrund steht. Im Weiteren der jeweiligen Definitionen werden
zwar zum Teil auch andere Aspekte angegeben, dies geschieht jedoch in unterschiedlicher Tiefe: Während sich das Lexikon des Bibliothekswesens auf den Aspekt des
Klassifizierens als Klassifikation im weiteren Sinne14 beschränkt, liefern das Lexikon
Buch, Bibliothek, Neue Medien15 und Manecke16 neben den bisher genannten auch
den Aspekt des Klassierens.
Weiterhin fällt auf, dass bei der Verwendung von Klassifizieren und Klassieren
Unterschiede bestehen. Während die Mehrheit Klassifizieren im oben genannten Sinne,
also als den Prozess der Klassen- und Beziehungsbildung, ansieht, weichen Roloff17 ,
Gaus18 und Manecke19 davon ab und setzten es mit Klassieren, also der Anwendung
einer Klassifikation, gleich.
Für diese Arbeit sollen Klassifikation und Systematik synonym im Sinne von Klassifikationssystem, also der „[...] strukturierten Darstellung von Klassen und der zwischen
10 Lexikon
des gesamten Buchwesens, Bd. 4, S. 224
11 Ebenda
12 Vgl. Lexikon der Information und Dokumentation, S. 251 und Grundlagen der praktischen Information
und Dokumentation, S. 127
Lexikon des Bibliothekswesens, Spalte 797; Roloff, Heinrich: Lehrbuch der Sachkatalogisierung,
S. 68; Strauch, Dietmar: Lexikon, Buch, Bibliothek, Neue Medien, S. 256 und Klassifikationssysteme,
S. 2
14 Vgl. Lexikon des Bibliothekswesens, Spalte 797
15 Vgl. Strauch, Dietmar: Lexikon Buch, Bibliothek, Neue Medien, S. 256
16 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 127
17 Vgl. Roloff, Heinrich: Lehrbuch der Sachkatalogisierung, S. 68
18 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 73
19 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 127
13 Vgl.
15
ihnen bestehenden Begriffsbeziehungen“20 , genutzt werden und auch die Unterscheidung zwischen Klassieren und Klassifizieren beibehalten werden.
Als Notation bezeichnet man „[...] eine nach bestimmten Regeln gebildete (meist
numerische oder alphanumerische) Zeichenfolge, die in einer Klassifikation eine Klasse
[...] repräsentiert und in der Regel deren Stellung im systematischen Zusammenhang
andeutet. Damit ist eine Notation Ausdruck einer verkürzten Darstellung einer Klasse
oder von Relationen zwischen Klassen.“21 Die Summe aller Notationen eines Klassifikationssystems nennt man Notationssystem22 . Die Gestaltung, Leistungsfähigkeit
und Nutzerfreundlichkeit eines Notationssystems hat einen großen Einfluss auf die
Qualität und Handhabbarkeit einer Klassifikation.23
Das Wort Signatur hat mehrere Bedeutungen. Zum einen meint es eine Ziffer, die zur
Bezeichnung einer Buchlage und als Hilfe für den Buchbinder beim Zusammenfügen
der Bogen und Lagen benutzt wird, um so deren richtige Reihenfolge zu garantieren.24
Zum anderen meint Signatur die Kennzeichnung eines Mediums für seinen Standort
und stellt so die Verbindung zwischen Aufstellung und Katalog her und ermöglicht
somit das Auffinden der Medien.25 Bei einer systematischen Aufstellung können
Signatur und Notation übereinstimmen oder die Signatur setzt sich aus der Notation
und weiteren Bestandteilen zusammen.
3.2 Klassifikationstheorie
Die Aufgabe einer Klassifikation besteht im Ordnen von Dokumenten26 , sie ist Hilfsmittel, um Gegenstände und Wissen über Gegenstände in eine Ordnung zu bringen.
Dabei kommt der Klassifikation auch eine erkenntnisvermittelnde Aufgabe durch die
„Aufhellung von Zusammenhängen anhand geordneten Wissens“27 zu. Die bibliothe20 Klassifikationssysteme,
S. 2
Dietmar: Lexikon Buch, Bibliothek, Neue Medien, S. 321-322
22 Vgl. Lexikon der Information und Dokumentation, S. 308
23 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 159
24 Vgl. Strauch, Dietmar: Lexikon Buch, Bibliothek, Neue Medien, S. 394
25 Vgl. Lexikon des Bibliothekswesens, Spalte 1233 und Lexikon der Information und Dokumentation, S.
385
26 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 151
27 Klassifikationssysteme, S. 2
21 Strauch,
16
karische Klassifikation stellt dabei nicht nur eine Ordnung des Wissens her, sondern
berücksichtigt auch formale Aspekte (wie z.B. die Art der Publikation), Raumverhältnisse, die Beschaffenheit der Medien (beispielsweise die getrennte Aufstellung
des Altbestandes) und den Benutzungsgrad von Publikationen.28 Eine Klassifikation
unterliegt immer dem Erkenntnisstand ihrer Zeit, der Perspektive des Erstellenden
und auch gesellschaftlichen und ideologischen Einflüssen.29
Klassifikationen bestehen aus Klassen und den Beziehungen zwischen ihnen. Dabei
ist eine Klasse „[...] die Zusammenfassung derjenigen Begriffe, die mindestens ein
identisches Merkmal haben“30 , welches sie von anderen Klassen unterscheidet. Ein
Begriff kann durchaus viele Merkmale haben, aber nur eines von ihnen, das Klassem
oder klassifikatorische Merkmal, kann klassenbildend werden.31 Die Bildung einer
Klasse erfolgt über einen dreistufigen Abstraktionsprozess, bei dem zunächst einem
Sachverhalt oder Gegenstand (sowohl von materieller als auch immaterieller Art) ein
Begriff zugeordnet wird, welcher die Merkmale der Klasse bestimmt und welcher dann
im nächsten Schritt durch eine Bezeichnung ausgedrückt wird.32
3.2.1 Begriffe und Benennungen
Der Begriff ist definiert als eine „Denkeinheit, die aus einer Menge von Gegenständen
unter Ermittlung der diesen Gegenständen gemeinsamen Eigenschaften mittels Abstraktion gebildet wird.“33 Das heißt ein Begriff ist die Idee hinter etwas; er ist nicht an
eine bestimmte Sprache gebunden, wird aber vom gesellschaftlichen und kulturellen
Hintergrund beeinflusst.34
Die Bezeichnung ist der Ausdruck eines Begriffes in Zeichenform. Dies kann zum
einen durch eine natürlichsprachige Bezeichnung, die Benennung, und zum anderen
durch künstlichsprachige Bezeichnungen wie Notationen geschehen.35 Eine Benen28 Vgl.
Lorenz, Bernd: Klassifikatorische Sacherschließung, S. 20
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 151-152 und Lorenz, Bernd:
Systematische Aufstellung in Vergangenheit und Gegenwart, S. 57 ff.
30 Klassifikationssysteme, S. 2
31 Vgl. Ebenda
32 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 127
33 Begriffe und Benennungen, S. 2
34 Vgl. Ebenda, S. 3
35 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 2
29 Vgl.
17
nung sollte so gewählt werden, dass sie einen Begriff „[...] möglichst genau, knapp
und am anerkannten Sprachgebrauch orientiert [...]“36 wiedergibt; dabei kann sie
aus einem (Einwortbenennung) oder mehreren Wörtern (Mehrwortbenennung) bestehen.37 Notationen hingegen entstammen künstlichen Sprachen. Dies sind „[...]
auf Widerspruchsfreiheit und Eindeutigkeit hin konstruierte Zeichensysteme, die der
Vermittlung einer natürlichen Sprache bedürfen.“38 Durch ihre Herkunft aus der natürlichen Sprache ist die Widerspruchsfreiheit und Eindeutigkeit bei Benennungen
nicht immer gegeben, was im dokumentarischen Kontext problematisch ist: Homonyme, Homographe und Polyseme verursachen bei der Recherche Ballast, indem auch
irrelevante Dokumente ausgegeben werden. Durch Synonyme hingegen kommt es
zu Verlusten, da möglicherweise nicht alle relevanten Dokumente gefunden werden.
Weitere Probleme entstehen durch die Vielfalt von Schreibweisen, Wortformen (z.B.
Singular und Plural) und Ausdrucksmöglichkeiten sowie Begriffskombinationen.39
Es gibt verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise die Nutzung von Zusätzen und
Benennungsregeln oder die systematische Anordnung, welche helfen diese Problematik zu überwinden.40 Zusammengefasst werden sie unter dem Begriff terminologische
Kontrolle, welcher „[...] alle Maßnahmen [...], die direkt oder indirekt der Definition
und Abgrenzung von Begriffen und der eindeutigen Zuordnung von Bezeichnungen
zu Begriffen dienen“41 umfasst. Die Qualität einer Dokumentationssprache (wie eines
Thesaurus oder einer Klassifikation) misst sich maßgeblich an Umfang und Qualität
ihrer terminologischen Kontrolle.42
3.2.2 Beziehungen zwischen Begriffen und Klassen
Zwischen Begriffen können Abstraktions-, Bestands-, Komplementär- und Funktionsbeziehungen bestehen. Die ersten beiden Beziehungstypen werden auch als hierarchische
Begriffsbeziehungen bezeichnet. Sie bestehen, wenn ein Begriff im Begriffsumfang
(Extension) des anderen enthalten ist. Dies kann zum einen der Fall sein, wenn zu
36 Begriffe
und Benennungen, S. 8
Ebenda, S. 2
38 Greiner, Götz: Allgemeine Ordnungslehre, S. 20
39 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 36 ff.
40 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 66
41 Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 128
42 Vgl. Ebenda
37 Vgl.
18
einem gleichen Merkmal zweier Begriffe ein weiteres, differenzierendes Merkmal hinzutritt (Abstraktions- oder generische Beziehung, z.B. Besteck und Gabel) und zum
anderen, wenn der Unterbegriff ein Teil des Oberbegriffes ist (Bestands- oder partitive
Beziehung, z.B. Körper und Kopf). Komplementärbeziehungen treten auf, wenn sich
hinzutretende Merkmale, bei ansonsten gleichbleibenden Merkmalen, komplementär
verhalten (z.B. hart und weich) oder sich in einem dreiwertig gegensätzlichen Verhältnis (z.B. positiv, neutral und negativ) befinden. Die Funktionsbeziehung schließlich
beschreibt ein syntaktisches Verhältnis zwischen Begriffen (z.B. Herstellung, Produzent,
Produkt und Käufer).43
Auch zwischen Klassen bestehen Beziehungen: Eine hierarchische Beziehung zwischen Klassen zeigt sich in ihrer Über- bzw. Unterordnung (Subordination). Die so
entstehenden Folgen von Klassen innerhalb der Hierarchie nennt man Klassenketten
(chains). Stehen Klassen nebeneinander auf einer Hierarchieebene, stehen sie zueinander im Verhältnis der Koordination und bilden einen Klassenverband (array). Sind diese
Klassen alle Teil derselben übergeordneten Klasse, spricht man von nebengeordneten
Klassen, sind sie dies jedoch nicht, nennt man sie Kollateralklassen.
Hierarchische Beziehungen kann man weiterhin in monohierarchische und polyhierarchische Beziehungen unterteilen. Monohierarchie meint, dass es zu jedem
Unterbegriff genau einen Oberbegriff gibt. Umgekehrt kann ein Unterbegriff in einer
Polyhierarchie mehrere Oberbegriffe haben.44 Das bedeutet, dass monohierarchische
Systeme die Unterteilungen (und damit auch die Suche) nach nur einem Aspekt (Merkmal) eines Begriffes zulassen (Monodimensionalität), wohingegen polyhierarchische
Systeme eine Einordnung und Suche nach mehreren Aspekten erlauben (Polydimensionalität) und somit vielen Sachverhalten besser gerecht werden.45 Der Nachteil solcher
polyhierarchischen Systeme liegt darin, dass sie, eben auf Grund dieser vielfältigen Beziehungen, sehr schwer darzustellen sind und schnell unübersichtlich werden.46 Durch
verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise der Einarbeitung von Verweisungen oder
dem Erlauben von Mehrfacheinordnungen, wird es jedoch möglich, polyhierarchische
Strukturen in monohierarchischen Systemen darzustellen.47
43 Vgl.
Klassifikationssysteme, S. 3-4
Ebenda
45 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 128
46 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 78
47 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 128
44 Vgl.
19
3.2.3 Typologie der Klassifikation
Typologisch können Klassifikationen auf verschiedene Weisen unterteilt werden. Nach
Umfang und Zweck ihres Gegenstandsbereiches kann zwischen Universalklassifikationen und Fachklassifikationen (bzw. Spezialklassifikationen) unterschieden werden.
Universalklassifikationen beziehen sich auf alle Wissensgebiete und gehen von einem
universellen Standpunkt aus. Fachklassifikationen hingegen beziehen sich auf einen
speziellen Gegenstandsbereich. Das kann sowohl eine Wissenschaftsdisziplin als auch
ein Objektbereich oder Aufgabenbereich sein. Weiterhin kann nach der Art der Gegenstände, die eine Klassifikation umfasst, in Sachgebietsklassifikationen (bei Bertram
auch Begriffssystematik48 ), welche sich auf ein Sachgebiet, also beispielsweise eine
Disziplin oder ein Wissensgebiet, beziehen und Objektklassifikationen, welche sich auf
einzelne Objekte, wie beispielsweise Mineralien, nicht aber auf Tätigkeiten beziehen,
unterschieden werden. Eine weitere Unterteilungsmöglichkeit bietet die Einteilung in
präkombinierte und Facettenklassifikationen.49
Präkombinierte (oder analytische50 ) Klassifikationen sind streng mit dem systematischen Ordnungsprinzip und damit der Monohierarchie und Monodimensionalität
(d.h. der Unterteilung nach genau einem Aspekt eines Begriffes) verbunden.51 Bei
ihrer Erstellung wird nach dem top-down Prinzip verfahren, d.h. es wird in immer
spezifischere Klassen unterteilt und diese in eine ihre hierarchischen Beziehungen
widerspiegelnde Abfolge gebracht.52 Dabei sollten alle möglicherweise vorkommenden
Sachverhalte abgedeckt werden, denn nur die im Klassifikationssystem enthaltenen
Sachverhalte können mit ihm auch abgebildet werden.53 Dadurch werden präkombinierte Klassifikationen in sich recht starr und unbeweglich und ihre Pflege und
Anpassung an aktuelle Entwicklungen ist recht schwierig, was sie umso unhandlicher
werden lässt, je komplexer ein Sachverhalt ist. Die Darstellung polydimensionaler
Sachverhalte ist mit Hilfe eines präkombinierten Klassifikationssystems zwar möglich,
führt aber entweder zum „Aufblähen“ der Klassifikation durch Redundanzen oder
zu Verlusten bei der Recherche.54 Trotzdem eignet sich diese Art der Klassifikation
48 Vgl.
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 163
Klassifikationssysteme, S. 4-5
50 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 130
51 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 167
52 Vgl. Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 27
53 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 130
54 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 168-172
49 Vgl.
20
„[...] gut für die Ordnung und Aufstellung von Dokumenten, für die Groberschließung
und für den Vergleich von Dokumentinhalten sowie für Vollständigkeitsrecherchen
[...]“55 und unterstützt, durch das Zusammenführen von Gleichartigem an einer Stelle,
das Zugriffsprinzip des Browsing.
Facettenklassifikationen oder analytisch-synthetische Klassifikationen hingegen geben keine solch festen Struktur vor. Sie zerlegen einen Gegenstandsbereich in seine
Aspekte (Facetten; z.B. Zeit, Personen, Eigenschaften), ordnen ihnen Einzelbegriffe
(Foci oder Isolate) zu56 und setzen diese beim Indexieren (präkoordiniert) oder auch
erst bei der Suche (postkoordiniert) wieder zusammen. Dadurch sind Facettenklassifikationen, sowohl in ihrer Anwendung und ihrem Aufbau als auch in ihrer Pflege,
wesentlich flexibler als präkombinierte Klassifikationen: Sie lassen jede Kombination
der Foci zu, um einen Sachverhalt auszudrücken und neu auftretende Merkmalsausprägungen können einfach zur jeweiligen Facette hinzugefügt werden.57 So kann
eine wesentlich höhere Indexierungsgenauigkeit erreicht und komplexe Sachverhalte
oft besser ausgedrückt werden, als dies mit Hilfe präkombinierter Klassifikationen
möglich wäre.58 Um Facettenklassifikationen auch für Ablagezwecke nutzbar zu machen, ist es jedoch notwendig eine Reihenfolge der Facetten, die sogenannte citation
order, festzulegen, um gleich strukturierte Notationen zu erhalten. Die citation order bestimmt welche Aspekte zusammengehalten und welche auseinandergerissen
werden59 und wird durch die Bedürfnisse der Nutzer festgelegt.60
In der Praxis kommen Facettenklassifikationen in ihrer reinen Form jedoch nicht
sehr häufig vor61 , vielmehr werden die beiden Klassifikationstypen häufig vermischt,
um so ihre Vorteile zu vereinen und ihre Nachteile zu umgehen und es finden sich
„[...] hierarchische Klassifikationen, bei denen mitunter nach bestimmten Merkmalen
weiter untergliedert wird.“62 Weiterhin kann das Prinzip der Synthese auch auf im
Wesentlichen hierarchische Klassifikationen angewendet werden. Dafür gibt es zwei
Möglichkeiten, die beide gut am Beispiel der DDC und UDC zu erkennen sind: Zum
55 Bertram,
Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 181
Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 130
57 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 175
58 Vgl. Ebenda, S. 181
59 Die gleiche Funktion erfüllt die citation oder auch in präkombinierten Klassifikationssystemen. Hier
legt sie fest in welcher Reihenfolge die Merkmale eines Mediums betrachtet werden und bestimmt
damit die Abfolge der Untergliederungsebenen.
60 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 175
61 Vgl. Ebenda, S. 177
62 Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 130
56 Vgl.
21
einen können Hilfstafeln geschaffen werden, deren Notationen mit den „regulären“
Notationen verbunden werden können und zum anderen können in die Klassifikation
selbst Anweisungen zur Synthese von Notationen eingebunden werden.63
Eine weitere Unterteilungsmöglichkeit zur Typisierung von Klassifikationen gibt
Bertram mit der Unterteilung nach dem Verwendungszweck in Aufstellungsklassifikationen und standortfreie Klassifikationen.64
3.2.4 Notationen
Auch Notationen lassen sich nach verschiedenen Aspekten typologisch unterteilen:
nach ihrer Ausdrucksstärke, ihrem Zeichenvorrat und nach der Anzahl der für die
Untergliederung benutzten Stellen.65
Nach der Ausdrucksstärke werden hierarchische, sequentielle und hierarchischsequentielle Notationen unterschieden.66 Ein hierarchisches Notationssystem spiegelt
die Struktur der zugehörigen Klassifikation mit allen hierarchischen Beziehungen
wider und lässt so klar erkennen an welcher Stelle der Hierarchie man sich befindet.
Dies erleichtert wesentlich die Ausweitung oder Einengung einer Suche. Allerdings
können die Notationen hierarchischer Notationssysteme, abhängig davon wie viele
Hierarchiestufen abgebildet werden müssen, sehr lang werden.67 Sequentielle Notationen zeigen die relative Lage einer Systemstelle an und geben keinerlei Auskunft über
die Hierarchie. Dadurch sind sie flexibler zu gestalten als hierarchische Notationen, da
Einfügungen, das Einschieben neuer Ebenen und andere Änderungen leicht möglich
sind. Die Notationen sind meist, auch bei vielen Hierarchiestufen, kürzer als dies bei
hierarchischen Notationssystemen der Fall ist. Hierarchisch-sequentielle Notationen
sind eine Mischform der beiden vorhergehenden. Dabei werden die Notationen aus
hierarchischen und sequentiellen Elementen zusammengesetzt und entweder die oberen Hierarchiestufen hierarchisch und die unteren sequentiell oder genau umgekehrt
dargestellt.68 Buchanan erwähnt noch eine weitere Form der strukturabbildenden
Notation, die er expressiv nennt. Expressive Notationen machen es möglich, ein63 Vgl.
Hunter, Eric J.: Classification made simple, S. 61 ff.
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 164
65 Vgl. Ebenda, S. 159-160
66 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 6
67 Vgl. Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 78-80
68 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 6
64 Vgl.
22
fache von synthetisierten Notationen zu unterscheiden, um so zu vermeiden, dass
unterschiedliche Klassen durch dieselbe Notation repräsentiert werden.69
Bezüglich ihres Zeichenvorrats wird in reine und gemischte Notationen unterschieden. Eine reine Notation besteht entweder nur aus Buchstaben (alphabetische
Notation) oder nur aus Ziffern (numerische Notation). Die numerische Notation hat
dabei den Vorteil ihrer Internationalität, während alphabetische Notationen einen
größeren Zeichenvorrat bieten. Gemischte oder alphanumerische Notationen setzen
sich aus Buchstaben und Ziffern zusammen.70
Die Unterteilung nach der Anzahl der für die Untergliederung benutzten Stellen
bezieht sich zunächst auf numerische Notationen: wird jede Position in der Notation
durch eine einstellige Ziffer (0 bis 9) ausgedrückt, sind also für jede Hierarchieebene
zehn Unterteilungen möglich, spricht man von einer Dezimalnotation.71 Wird die Null
nicht verwendet, spricht man von einer nonischen Unterteilung. Die Null erhält dann in
der Regel eine andere Funktion wie beispielsweise die Verwendung als Anhängezahl.72
Werden die Positionen jedoch durch mehrstellige Zahlen (oder durch Buchstaben)
ausgedrückt, die Anzahl der Unterteilungsmöglichkeiten pro Hierarchieebene also
steigt, nennt man dies polydezimale Notation.73
3.3 Allgemeine Anforderungen an Klassifikationen
Die Anforderungen, welche an ein Klassifikationssystem gestellt werden, müssen
immer im Zusammenhang mit dem Verwendungszweck und den Aufgaben der Klassifikation sowie den Bedürfnissen der Nutzer, der Bibliothek (auch im Zusammenhang
mit Personal- und Sachmitteln) und dem Bestand gesehen werden.74 So werden die
Anforderungen an eine Klassifikation für eine Universitätsbibliothek wesentlich von
denen einer kleinen Spezialbibliothek abweichen. Natürlich gibt es trotzdem einige
Kriterien, die allgemein gelten. Diese sollen nun zunächst betrachtet werden, bevor im
nächsten Kapitel auf die spezifischen Anforderungen, die sich für die Bibliothek des
69 Vgl.
Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 85
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 160
71 Vgl. Ebenda, S. 161
72 Vgl. Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation, S. 130
73 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 161-162
74 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 144 und Gaus, Wilhelm:
Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 161
70 Vgl.
23
Herzog Anton Ulrich-Museums aus den oben genannten Aspekten ergeben, eingegangen werden soll.
Es sei dazu noch angemerkt, dass es sich bei den im Folgenden formulierten Anforderungen um idealtypische Anforderungen handelt, die in der Praxis so kaum
umzusetzen sind, da was logisch ist nicht immer auch praktisch ist. Letztendlich
ist der Anwendungszweck entscheidend darüber, was als praktisch angesehen wird.
Bertram gibt hierzu ein Beispiel zur Klassifikation von Lebensmitteln, das dies sehr
gut illustriert: so wäre eine Unterteilung in Fleisch, Obst, Milchprodukte, Konserven
und Tiefkühlkost für eine Literaturdokumentation sicherlich nicht sinnvoll, in einem
Supermarkt hingegen sehr wohl.75 Die eigentliche Schwierigkeit besteht also darin
„[...] einen Mittelweg zwischen Logik und Pragmatik zu finden.“76
3.3.1 Aufbau und Struktur
Zu den grundlegendsten Anforderungen an eine Klassifikation gehört ihre Vollständigkeit. Dies bedeutet, dass sie alle Sachverhalte des mit ihr zu erschließenden Sachgebietes abdecken muss. Es darf keinen Sachverhalt und keine Suchanfrage geben,
die sich nicht zuordnen lässt. Dies ist besonders in präkombinierten Klassifikationen
recht schwer leistbar, weswegen oft auf „Allgemeines“-Klassen, um übergreifende
Sachverhalte unterzubringen, oder „Sonstiges“-Klassen, um weitere, unvorhergesehene
Sachverhalte unterzubringen, zurückgegriffen wird. So wird die Vollständigkeit einer
Klassifikation zumindest formal erreicht.77
Die Klassen eines Klassifikationssystems sollten disjunkt sein, das heißt, sich gegenseitig ausschließen.78 Dies wird durch die Beachtung des Prinzips der Monodimensionalität gewährleistet. Wird davon abgewichen und in einem Unterteilungsschritt
nach mehreren Klassemen unterteilt, ist die Eindeutigkeit der Klassifikation nicht
mehr gegeben, da es für einen Sachverhalt mehrere Einordnungsmöglichkeiten geben
kann.79 Auch die Wahl des Klassems sollte bestimmten Prinzipien folgen. Es sollte so
gewählt werden, dass das Klassem leicht zugänglich und ermittelbar und möglichst
75 Vgl.
Bertram Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 154
76 Ebenda
77 Vgl.
Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 69
Klassifikationssysteme, S. 7
79 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 154
78 Vgl.
24
beständig, also keinem Wechsel unterworfen, ist.80 Es sollte außerdem darauf geachtet
werden, dass die Wahl des Klassems sachgerecht und einschlägig ist.81
In der vertikalen Konstruktion einer Klassifikation sollte weiterhin auf Lückenlosigkeit geachtet werden. Das heißt, es sollte keine Sprünge in der Hierarchie geben; es
darf also keine übergeordnete Klasse wegfallen.82
Für die horizontale Anordnung der Klassen sollte eine angemessene Reihenfolge
gefunden werden. Dies kann beispielsweise eine chronologische, räumliche oder
alphabetische Ordnung sein, aber auch andere wären, soweit es eine Begründung für
sie gibt, denkbar.83
Die Gliederung einer Klassifikation sollte sachgerecht im Bezug auf ihr Sachgebiet, die Wissenschaft und die zu klassierenden Dokumente sein.84 Ihre zentralen
Sachverhalte sollten also wesentlich differenzierter ausgearbeitet sein als am Rande
liegende85 : Es ist wenig zweckmäßig, wenn die Hauptthemen erst relativ weit unten
in der Hierarchie angeordnet sind. Im Bezug auf die Wissenschaft bedeutet es, dass
eine Klassifikation sich am aktuellen Stand der Forschung orientieren sollte.86 Und
bezogen auf die zu klassierenden Dokumente sollte sie sich am Differenzierungsgrad
der Behandlung der Themen in der jeweiligen Publikationsart orientieren: So ist die
Behandlung von Themen in Monographien oft weniger differenziert als dies in Zeitschriften der Fall ist, weswegen eine für Monographien konzipierte Klassifikation
möglicherweise nur begrenzt zum Klassieren von Zeitschriftenaufsätzen geeignet ist
und umgekehrt.87
Eine Klassifikation sollte außerdem nach einem einheitlichen Stil aufgebaut werden,
das heißt in sich konsistent sein; sie sollte nachprüfbar sein, möglichst übersichtlich
und benutzerfreundlich gestaltet, in Breite und Tiefe erweiterbar und anpassungsfä-
80 Vgl.
Klassifikationssystems, S. 7
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 153
82 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 7 und Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 154
83 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 6 und
Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 154
84 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 3
85 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 72
86 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 144
87 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 3
81 Vgl.
25
hig88 sowie aktuell sein.89 Die Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit bezieht sich
dabei nicht nur auf die Möglichkeit hinzukommender Klassen sondern auch auf die
Möglichkeit „sterbender“ Klassen.90
Selbstverständlich sollte eine Klassifikation auch für die Verarbeitung mit EDV geeignet sein.91 Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Klassenbenennungen
und Notationen.92 Auf diese wird in den jeweiligen Abschnitten näher eingegangen.
Die Erschließungstiefe sollte dem zu erschließenden Bestand angemessen sein. Die
Meinungen wie viele Dokumente eine Klasse enthalten sollte und ab wann weiter
unterteilt werden sollte, um dem Bestand angemessen zu sein, gehen dabei recht weit
auseinander. Gaus gibt eine mittlere Klassenbesetzung93 von „[...] bis zu 30 Dokumentationseinheiten als brauchbar und vernünftig“94 an. Gödert hingegen verweist auf die
„Ein-Meter-Vision“ und auf Morses Einschätzung95 , dass „[...] spätestens bei 1.000 bis
2.000 Büchern pro Klasse eine Teilung vorgenommen werden sollte [...]“96
Idealerweise sollte eine Klassifikation sowohl über einen systematischen als auch
über einen alphabetischen Teil verfügen. So werden die Vorteile beider Ordnungsprinzipien vereint. Zusätzlich sollte es einen Textteil geben97 , welcher alle notwendigen
Informationen zur Klassifikation, wie Anwendungsbereich und Erläuterungen zum
Aufbau und zur Benutzung, enthalten sollte.98
3.3.2 Klassenbenennungen
Für jede Klasse in einer Klassifikation muss eine Klassenbenennung festgelegt werden,
wobei terminologische Kontrolle angestrebt werden sollte.99 Um dies zu erreichen,
88 Vgl.
Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 153 und Bertram, Jutta: Einführung in
die inhaltliche Erschließung, S. 144-145
89 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung die die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 3
90 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 153
91 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 145
92 Vgl. Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Verwendung von
EDV, S. 147
93 Diese ist definiert als Anzahl der Dokumentationseinheiten x Überlagerungsfaktor geteilt durch die
Anzahl der Klassen und gibt an „[...] wie viele Dokumentationseinheiten im Mittel einer Klasse
zugeordnet werden“. Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 72
94 Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 72
95 Dies bezieht sich auf Morse, M. P.: Search theory and browsing. In: Library quarterly. - 40 (1970), S.
391-408.
96 Gödert, Winfried: Bibliothekarische Klassifikationstheorie und on-line-Kataloge, S. 163
97 Vgl. Bertram, Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 140
98 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 160
99 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 5
26
sollte auf die Genauigkeit der Benennung geachtet werden, das heißt, es muss eine
eineindeutige Beziehung zwischen Begriff und Benennung hergestellt werden können,
um so das Problem der Homonyme und Synonyme zu umgehen und sicher zu stellen,
dass jeder unter der Benennung das Gleiche versteht. Eine Benennung sollte außerdem
kurz und leicht verständlich und damit auch leicht merkbar und übersichtlich sein
sowie sich am anerkannten Sprachgebrauch orientieren.100 Dabei ist nach Gaus die
Verbreitung einer Benennung im passiven Wortschatz wichtiger, als die im aktiven
Wortschatz.101 Da diese Anforderungen sich häufig entgegenlaufen, muss bei der
Benennungsbildung auf ein Gleichgewicht zwischen ihnen geachtet werden.102
Des Weiteren sollte auf Einheitlichkeit der Benennungen geachtet werden. Dies
bezieht sich vor allem auf die Verwendung einer wissenschaftlichen oder allgemeinsprachlichen Terminologie, die Verwendung von Singular oder Plural und die Schreibweise (z.B. Graphik oder Grafik).103
Sollen die Klassenbenennungen auch zur rechnergestützten Indexierung benutzt
werden, sind außerdem Aufzählungen zu vermeiden und es muss die Individualität
der Klassenbenennungen gewährleistet sein. Diese Individualität wird erreicht, wenn
„- die Klassenbenennungen ohne den Kontext übergeordneter Klassen verständlich und
aussagekräftig sind,
- keine ausgegrenzten Restmengen in den Klassenbezeichnungen beschrieben werden und
- die Klassenbenennungen keine Begriffe enthalten, die auch in anderen Klassenbenennungen verwendet und (!) in gleicher Form indexiert werden.“104
Reisser empfiehlt, auch wenn die Klassenbenennungen nicht zur Indexierung genutzt
werden sollen, sie so zu gestalten, dass sie bei der Anzeige des Rechercheergebnisses
verständlich sind, was durch die Anwendung der eben aufgeführten Anforderungen
gegeben wäre. Gleiches gilt, wenn eine Klassifikation lediglich als Volltext abgespeichert
wird.105
Die Anwendung dieser Anforderungen gestaltet sich besonders durch die bei präkombinierten Klassifikationen häufig nicht zu vermeidenden „Allgemeines“- und
„Sonstiges“-Klassen schwierig. Da die Indexierung von „Allgemeines“ sinnlos ist, muss,
100 Vgl.
Begriffe und Benennungen, S. 8
Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 174
102 Vgl. Begriffe und Benennungen, S. 10
103 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 174
104 Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Verwendung von EDV,
S. 159
105 Vgl. Ebenda
101 Vgl.
27
um eine sinnvolle Indexierung zu erreichen, ein weiteres Element hinzutreten. Dies
kann zum Beispiel die Klassenbenennung einer übergeordneten Klasse sein, sodass
man für eine „Allgemeines“-Klasse zu einer Benennung wie „Soziologie (Allgemeines)“
kommen könnte. Weitaus problematischer gestaltet sich dies bei der Ausgrenzung
von Restmengen durch „Sonstiges“-Klassen, da hier selbst durch einen Zusatz die
Klasse nicht gänzlich verständlich und aussagekräftig wird, da dafür die Kenntnis
aller Klassen, die nicht unter „sonstiges“ fallen, nötig wäre. Reisser kommt daher zu
dem Schluss, dass entweder komplett auf Ausgrenzung verzichtet werden muss oder
die ausgegrenzten Mengen genau klassifiziert werden müssen.106
Da eine nach diesen Kriterien gestaltete, „EDV-taugliche“ Klassifikation „sich als
optisch unvorteilhaft darstellt“107 , also recht unübersichtlich werden kann, regt Reisser
die Ausarbeitung zweier Versionen an: eine, die die natürlichsprachigen Klassenbenennungen enthält und eine, die auf die sinnvolle Indexierung ausgelegt ist.108
3.3.3 Notationssystem
Ein Notationssystem sollte zunächst in der Lage sein, die Struktur des zugehörigen
Klassifikationssystems abzubilden, eindeutige Notationen liefern, sowohl in der Tiefe
(hospitality in chain) als auch in der Breite (hospitality in array) erweiterbar und
maschinengeeignet sein.109 Dabei ist es zwar die Aufgabe des Notationssystems die
Ordnung des Klassifikationssystems wider zu spiegeln, es sollte diese aber nicht bestimmen. Trotzdem ist besonders die Handhabbarkeit des Notationssystems entscheidend
für die Akzeptanz der gesamten Klassifikation durch die Nutzer.110
Eindeutigkeit meint hier, wie bei Benennungen auch, eine eineindeutige Beziehung
zwischen Notation und Klasse. Das heißt, jede Notation darf nur für eine Klasse stehen
und jede Klasse darf nur über eine Notation verfügen.111 Hierauf muss besonders bei
synthetischen Notationssystemen geachtet werden und die Möglichkeit, durch das
Zusammensetzen einzelner Notationen bereits vorhandene zu erhalten, ausgeschlossen
werden.112
106 Vgl.
Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Verwendung von
EDV, S. 157-158
107 Ebenda, S. 159
108 Vgl. Ebenda
109 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 5 und Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 16
110 Vgl. Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 75
111 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 16
112 Vgl. Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 85
28
Damit die Erweiterbarkeit eines Klassifikationssystems gegeben sein kann, muss
auch das zugehörige Notationssystem erweiterbar sein. Dies kann zunächst durch
Lücken lassen im Notationssystem realisiert werden. Die Erweiterbarkeit darf aber
nicht aussetzen, wenn diese Lücken gefüllt sind. Sollte dies der Fall sein, müssen die
Notationen weiterhin erweiterbar bleiben, auch wenn dadurch möglicherweise die
Hierarchie nicht mehr richtig wiedergegeben wird. Der Hospitalität ist in diesem Fall
mehr Bedeutung beizumessen als der strikten Einhaltung der hierarchischen Notation.113
Für die Verarbeitung mittels EDV sollte sich der Zeichenvorrat des Notationssystems
am üblichen EDV-Zeichenvorrat bzw. dem der benutzten Software orientieren. Dies
kann auch für die Sortierfähigkeit der Notationen Auswirkungen haben. Es sollte also
darauf geachtet werden, dass es möglich ist, die Notationen (ohne größeren Aufwand)
auch automatisch richtig sortieren zu lassen.114
Weiterhin sollten die Notationen linksbündig sein, also von links nach rechts gelesen
werden. Andere Reihungen sind zwar generell möglich, erschweren aber Sortierung
und Recherchen im Index und können zu fehlerhaften Suchergebnissen führen, insbesondere Intervallrecherchen sind dann schwierig.115
Auch die Individualität von Notationen und eventuellen Schlüsseln sollte gegeben
sein, das heißt, sie sollten in jedem Zusammenhang dieselbe Bedeutung haben. Ist
dies nicht gegeben und wechseln die Bedeutungen von Schlüsseln (oder facettierenden
Elementen allgemein) je nach Kontext, wird dadurch die Suche sehr schwierig und
führt oft zu falschen Rechercheergebnissen.116
Wird ein hierarchisches Notationssystem verwendet, ist es weiterhin wichtig, dass
auf die Parallelität von Wissens- und Notationsordnung geachtet wird. Das bedeutet,
die Hierarchien des Klassifikationssystems und des Notationssystems müssen übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall und das Notationssystem zeigt eine hierarchische
Beziehung an, die so zwischen den Klassen jedoch nicht existiert, führt das ebenfalls
zu Fehlern bei der Recherche.117
113 Vgl.
Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 91-93
Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 16
115 Vgl. Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Verwendung von
EDV, S. 148 und 151
116 Vgl. Ebenda, S. 150
117 Vgl. Ebenda, S. 148
114 Vgl.
29
Bei der Verwendung sequentieller Notationssysteme sind hierarchische Recherchen
auf Grund ihres nicht-hierarchieabbildenden Charakters nur über die Verwendung
von „Krücken“, welche hierarchiebildende Elemente einführen, wie beispielsweise das
Anhängen von Ebenenindikatoren, möglich. Außerdem sollte es hier nicht vorkommen,
dass, auf Grund mangelnder Hospitalität, Klassen an anderen Stellen als denen, an die
sie der Logik folgend gehören, gebildet werden. Es sind also ausreichend springende
Notationen wünschenswert.118
Weitere wünschenswerte Eigenschaften von Notationen sind ihre Kürze und Einfachheit sowie mnemotechnische Aspekte, wie gute Merk- und Sprechbarkeit.119 Je
nachdem für welche Art der Notation man sich entscheidet, können nicht alle diese Anforderungen gleich gut erfüllt werden und es ist notwendig, Schwerpunkte zu setzen.
Allgemein sollte den Eigenschaften „[...] der Vorzug gegeben werden, die eindeutige
Notationen mit klarer Reihenfolge sowie einfache Handhabung gewährleisten.“120
118 Vgl.
Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Verwendung von
EDV, S. 152-154
119 Vgl. Klassifikationssysteme, S. 5 und Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 16
120 Buchanan, Brian: Bibliothekarische Klassifikationstheorie, S. 95
30
4 Die Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums
Im Folgenden sollen zunächst die Anforderungen der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums an eine Klassifikation dargestellt werden und anschließend die Klassifikation der Bibliothek vorgestellt und auf Grundlage der in Kapitel 3.3 und 4.1
formulierten Anforderungen kritisch betrachtet werden. Die Ausführungen beziehen
sich dabei auf die Klassifikation wie sie im Frühling 2011 in der Bibliothek im Gebrauch
war und der Verfasserin zur Verfügung gestellt wurde. Eine Kopie dessen befindet
sich im Anhang A.
4.1 Anforderungen der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
an eine Klassifikation
Ein Klassifikationssystem für die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums soll
vorrangig als Aufstellungssystematik dienen, gleichzeitig aber auch für die standortfreie klassifikatorische Erschließung der Freihand- und Magazinbestände im OPAC
geeignet sein. Daraus ergibt sich eine weitere Anforderung an das Notationssystem: Es
sollte zur Signaturbildung geeignet sein. Als Kriterien dafür gibt Lorenz die Kürze,
Eindeutigkeit, gute Merkbarkeit und Sortierfähigkeit von Notationen an.1 Die Kürze
ist wichtig, da die mit Hilfe der Notationen gebildeten Signaturen auf einem Signaturschild Platz finden müssen.2 Durch ihre Herleitung aus den Notationen gelten für
Signaturen also zum Teil die selben Anforderungen: Sie sollten kurz, eindeutig (hier
meint dies die eineindeutige Zuordnung zwischen Signatur und Medium), mnemotechnisch günstig, sortierfähig und maschinengeeignet sein.3 Des Weiteren muss es
eine Regelung zur Bildung der Signaturen geben, die vorschreibt, in welcher Weise
die Notationen eingebunden werden und unter Zuhilfenahme welcher Mittel die In1 Vgl.
Lorenz, Bernd: Systematische Aufstellung in Vergangenheit und Gegenwart, S. 51
Umlauf, Konrad: Einführung in die Bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 13
3 Vgl. Gaus, Wilhelm: Dokumentations- und Ordnungslehre, S. 16
2 Vgl.
31
dividualsignatur gebildet wird.4 Lorenz weist außerdem darauf hin, dass Schlüssel
und Notationssynthesen nur in geringem Umfang vorkommen sollten, da sie zu zu
langen Signaturen führen würden; vielmehr sollten typische Schlüsselaspekte wie Zeit,
Sprache, Form und Ort sowie Beziehungen von vornherein im Klassifikationssystem
enthalten sein.5
Durch den Charakter der Bibliothek der Herzog Anton Ulrich-Museums als OPL
sollte der Aufwand, welcher durch Klassieren, Recherchen und der Pflege eines Klassifikationssystems entsteht, möglichst gering sein. Das heißt, es sollte schnell und
einfach möglich sein Medien in die Klassifikation einzuordnen und Signaturen zu
bilden, Recherchen nach einzelnen Notationen oder Gruppen von Notationen bzw. Signaturen durchzuführen und Anpassungen der Klassifikation an die Entwicklung des
Bestandes vorzunehmen. Viele Schlüsselungen und komplizierte Notationssynthesen
wären hier eher hinderlich. Eher sollte das Klassifikationssystem übersichtlich und mit
einem einfachen Notationssystem versehen sein. Dies ist auch für die Benutzung der
Bibliothek durch die Wissenschaftler des Herzog Anton Ulrich-Museums wichtig. Sie
sollten sich leicht in der Aufstellungssystematik zurecht finden und schnell zu den
gewünschten Medien gelangen.
4.2 Kritik der Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums
Erarbeitet wurde die derzeitige Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums in den Jahren 1989/90 durch den Kunstgeschichtsassistenten Frank Steigerwald. Die Hauptgruppen „Graphik“, „Handzeichnungen“ und „Kunst ab 1800“
kamen später hinzu und wurden vom damaligen Leiter des Kupferstichkabinetts,
Christian von Heusinger („Graphik“ und „Handzeichnungen“) und Frau Stannewitz,
der Vorgängerin Frau Hoffmanns, („Kunst ab 1800“) erarbeitet.6
4 Vgl.
Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 13
Lorenz, Bernd: Systematische Aufstellung in Vergangenheit und Gegenwart, S. 52
6 Gespräch mit Herrn Dr. Alfred Walz am 24.08.2011.
5 Vgl.
32
4.2.1 Aufbau und Struktur
Die Klassifikation besteht auf der ersten Ebene zunächst aus zwölf nebeneinander
stehenden Hauptgruppen. In der Reihenfolge ihres Erscheinens sind diese in Tabelle
4.1 aufgeführt.
A
D
E
F
I
N
Sp
G
HZ
K
Y
Allgemeine Abteilung
Deutschland
England
Frankreich
Italien
Niederlande
Spanien
Graphik
Handzeichnungen
Kunstgewerbe
Kunst ab 1800
Tabelle 4.1: Hauptgruppen der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
Dabei fällt auf, dass für die Bildung der Hauptgruppen, sieht man von der Allgemeinen Abteilung ab, im Wesentlichen drei Aspekte herangezogen wurden: der
geographische, der zeitliche und der Gattungsaspekt. Dadurch ergibt sich im Grunde
etwa die in Tabelle 4.2 aufgezeigte Struktur, wobei auf die kursiven Unterteilungen
verzichtet und alle anderen auf die erste Ebene gezogen wurden.
Teilweise spiegelt dies die Organisation des Museums: die Fokussierung auf die
Kunst des Mittelalters bis 1800 und die Abbildung des Kupferstichkabinetts („Graphik“
und „Handzeichnungen“) und der angewandten Kunst („Kunstgewerbe“)7 , zerreisst
aber andererseits die Bestände zur Malerei, Skulptur und Architektur, welche für diesen
Zeitraum an jeweils sieben Stellen in der Systematik, nämlich in allen Ländergruppen
sowie der „Allgemeinen Abteilung“, auftauchen. Auch die Wissenschaftler des Herzog
Anton Ulrich-Museums beurteilten in Gesprächen mit der Verfasserin diese Fokussierung auf den Länderaspekt und damit das Auseinanderziehen der Gattungen als
7 Vgl.
Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig. - http://www.haum.niedersachsen.de/live
/live.php?navigation_id=24642&article_id=85488&_psmand=185
33
Antike
Kunst vor 1800
Malerei, Skulptur, Architektur
Deutschland
England
Frankreich
Italien
Niederlande
Spanien
Graphik
Handzeichnungen
Kunstgewerbe
Kunst ab 1800
Tabelle 4.2: Struktur der Haussystematik der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums
eher hinderlich und sprachen sich für eine gattungsorientierte Ordnung aus.8 Ebenso
problematisch ist das Auseinanderziehen der Künstlermonographien zum einen nach
Ländern (eine Gruppe „Künstlermonographien“ kommt in allen Ländergruppen vor)
und zum anderen nach Gattungen (G-IX „Druckgraphik bis 1800 nach Künstlern“),
da es so einerseits zum Auseinanderreißen der Publikationen zu einem Künstler und
andererseits zu Zuordnungsschwierigkeiten eines Künstlers zu einem Land kommt.
Es ist nicht geregelt, wie die Länderzugehörigkeit eines Künstlers, der zum Beispiel
in Deutschland geboren ist, aber hauptsächlich in Italien gewirkt hat, erfolgt oder
wie eine Publikation sowohl zum malerischen als auch graphischen Schaffen eines
Künstlers einzuordnen ist.
Auffällig ist auch, dass einige Themenbereiche, welche eigene Abteilungen innerhalb
des Museums bilden oder Teil einer solchen sind, nur sehr schlecht oder gar nicht in
die Systematik eingeordnet werden können. Dies betrifft die ostasiatische Kunst9 , die
8 Gespräche
wurden mit Herrn Dr. Sven Nommensen (Museumspädagogik), Frau Dr. Silke Gatenbröcker (Gemälde), Frau Dr. Regine Marth (Skulpturen, Alte und außereuropäische Kunst) und Herrn
Prof. Dr. Wolfgang Leschhorn (Münzsammlung) während des Praktikumsaufenthalts an Verfasserin
an der Bibliothek vom 04.04.2011 bis 29.04.2011 sowie mit Herrn Dr. Alfred Walz (Angewandte
Kunst) am 24.8.2011 und Frau Dipl.-Rest. Ursel Gaßner (Lackrestaurierung) und Herrn Prof Dr.
Thomas Döring (Kupferstichkabinett) am 25.08.2011 geführt.
9 Vgl. Skulpturen, Alte und außereuropäische Kunst. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.
php?navigation_id=24659&article_id=85469&_psmand=185
34
Museumspädagogik10 und die Numismatik.11 Die Systemstellen für den Bereich der
Restaurierung12 wurden von Frau Hoffmann 2009 eingeführt, vorher gab es auch dafür
keinerlei Abstellmöglichkeit. Ebenso finden die Bestands- und Ausstellungskataloge
vor 1800, außer in den Hauptklassen „Graphik“ und „Handzeichnungen“, keine
Erwähnung.
Weiterhin problematisch sind auch Bereiche wie Kunstsoziologie und Kunstrecht, der
bibliothekarische Handbestand und „fachfremde“, nicht im Wesentlichen die Kunst
betreffende Publikationen, die beispielsweise als Belegexemplare in die Bibliothek
kommen. Für keines dieser Themen gibt es in der derzeitigen Systematik einen Platz.
Gleiches gilt für weite Teile des Magazinbestandes, welcher unter anderem die Ägyptische Kunst, Archäologie, die darstellenden Künste und Literatur umfasst. Andere
Bereiche der Systematik, wie beispielsweise die Kunsttheorie oder einzelne Themen im
Kunstgewerbe, sind nicht dem Bestand entsprechend ausgebaut und zu oberflächlich
und lückenhaft.
In weiten Teilen lässt die Gestaltung der Systematik, mit Ausnahme der Unterordnung unter die Hauptklassen, nicht erkennen in welcher Beziehung die Klassen
zueinander stehen. Lediglich in den Hauptklassen „Graphik“, „Handzeichnungen“,
„Kunstgewerbe“ und „Kunst ab 1800“ wurde durch die Gruppierung von Klassen zum
Ausdruck gebracht, welche Klassen auf der zweiten Ebene in einem nebengeordneten
Verhältnis stehen. Alle weiteren Beziehungen sind nur mit Hilfe des Notationssystems
erkennbar und lassen eher eine, zum Teil recht willkürliche, Aneinanderreihung von
Themen als eine systematische Ordnung erkennen. Besonders auffällig ist dies in der
„Allgemeinen Abteilung“. Hier ist an kaum einer Stelle eindeutig nachzuvollziehen
wie Klassen und ihre Unterklassen zu Stande kommen. Beispielsweise die Klasse A-VI
„Kunst- und Kulturgeschichte allgemein“ mit ihren Unterklassen. Ebenso diffus bleiben
die Klassen D-III-1 „Geschichte allgemein“ bis D-III-7 „Expansion (Hanse, Mission,
Kreuzfahrt)“.
10 Vgl.
Museumspädagogik im Herzog Anton Ulrich-Museum. - http://www.haum.niedersachsen.de/li
ve/live.php?navigation_id=24664&article_id=85480&_psmand=185
11 Vgl. Münzsammlung. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24642&arti
cle_id=85473&_psmand=185
12 Vgl. Konservieren und Restaurieren. - http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation
_id=24664&article_id=85480&_psmand=185
35
Die Untergliederung der Länderklassen folgt zwar teilweise einem Schema: Es gibt
für alle die Untergliederung in Topographie, Kunstgeschichte, Malerei, Skulptur, Architektur und Künstlermonographien, aber es wird auch häufig davon abgewichen,
indem weitere Themen dazukommen. So gibt es beispielsweise für alle Länderklassen außer Spanien eine Unterklasse „Kunst- und Reiseführer“, in der Klasse Italien
treten „Quellenschriften“ hinzu und die Klasse „Deutschland“ verfügt als einzige über
Unterklassen zur Geschichte. Die Reihenfolge dieser Unterklassen wird, je nach Länderklasse, neu variiert und folgt keinem erkennbaren System. So steht beispielsweise
die Topographie in drei Länderklassen („Deutschland“, „Italien“, „Niederlande“) an
zweiter Stelle, aber in der Klasse „Frankreich“ an siebenter.
Auch die Unterteilung in den weiteren Klassen ist nicht logisch aufgebaut und stellt
Beziehungen zwischen Klassen her, die so nicht richtig sind. So stehen G-III „Holzund Metallschnitt“, G-IV „Kupfer- und Stahlstich, Radierung“ und G-V „Lithographie
und sonstige Techniken“ nebengeordnet zur Geschichte der Graphik (G-II) und Buchillustrationen (G-VI), aber ihre eigentliche Gemeinsamkeit, Techniken der Graphik,
wird nicht zum Ausdruck gebracht. Ein weiteres Beispiel, ebenfalls aus der Klasse G,
ist G-VII „Ornamentstich, Spielkarten, Flugblätter, Landkarten, populäre Graphik“ mit
den untergeordneten Klassen „Ornamentstich“, „Spielkarten“, „Flugblätter“, „Plakate“. Hier finden die Landkarten und die populäre Graphik in den untergeordneten
Klassen keinerlei Erwähnung, dafür treten Plakate hinzu, die in der Extension der
übergeordneten Klasse so nicht enthalten sind.
An einigen Stellen gibt es außerdem Sprünge im vertikalen Aufbau. Es fehlen die
übergeordneten Klassen für:
• A-IV-1 „Museen, Sammlungen, allgem. Nachschlagewerke“ bis A-IV-8 „Museumsbesucher / Museumsbesucherinnen“,
• A-VIII-1 „Mittelalter: Gesellschaft, übergreifende Darstellungen“ bis A-VIII-4
„Kongresse“,
• D-II-1 „Deutsche Geschichte“ und D-II-2 „Topographie alphabetisch“,
• D-III-1 „Geschichte allgemein“ bis D-III-7 „Expansion (Hanse, Mission, Kreuzfahrt)“ und
• D-VI-1 „Buchmalerei“ und D-VI-2 „Malerei nach Epochen“.
Auf Grund dieses mangelnden systematisch strukturierten Aufbaus und dem fehlenden Aufzeigen der Beziehungen zwischen den Klassen, kann, im Sinne der in Kapitel
3.1 gegebenen Definition, nicht mehr von einer „Klassifikation“ gesprochen werden
36
und auch der Begriff „Klasse“ scheint nur sehr bedingt angebracht. Im Folgenden soll
daher von „Gruppen“ gesprochen werden.
4.2.2 Klassenbenennungen
Sehr problematisch sind auch die Benennungen der Gruppen. Oft lässt sich anhand
dieser die Extension einer Gruppe nicht genau erkennen und sie kann lediglich über
eine Recherche am Regal eindeutig ermittelt werden. Beispielsweise A-IV-1 „Museen,
Sammlungen, allgemeine Nachschlagewerke“: Hier ist nicht klar, in welchem Verhältnis
die einzelnen Themen stehen; ob es hier um einzelne Museen und Sammlungen und
allgemeine Nachschlagewerke oder allgemeine Nachschlagewerke zu Museen und
Sammlungen geht. Ebenso A-VIII-2 „Mittelalter: Gesellschaft, übergreifende Darstellungen“: Auch hier ist nicht klar erkennbar, ob es um übergreifende Darstellungen
zur Gesellschaft des Mittelalters geht oder um die Gesellschaft des Mittelalters und
übergreifende Darstellungen zum Mittelalter. Ein vollkommen falsches Bild vermittelt
auch A-XV „Bibeln und Literatur“. Hier sind nicht zwei sehr unterschiedliche Themen
in einer Gruppe zusammengefasst, sondern es geht um Bibel, Werke zur Bibel sowie
apokryphe Texte und Lithurgien.
Manche Benennungen sind auch auf Grund fehlender Erläuterungen unklar. So
beispielsweise A-VI-2 „Stammbücher, Stammtafeln“: Diese Gruppe bezieht sich nicht
in erster Linie auf den genealogischen Aspekt des Stammbuches sondern auf seine
Bedeutung als eine frühe Form des Poesiealbums. Andere haben sich im Laufe der Zeit
von ihrer ursprünglichen Bedeutung wegentwickelt, wie zum Beispiel D-II-1 „Deutsche
Geschichte“. Diese Gruppe wurde in ihrer ursprünglichen Extension begonnen, hat sich
dann aber schnell zur Niedersächsischen Landesgeschichte und Regionalgeschichte
Braunschweigs und Hannovers entwickelt. Somit ist die Benennung hier vollkommen
irreführend.
Weiterhin existieren für einige Begriffe verschiedene Benennungen: Beispielsweise
wird fast durchgängig „Skulptur“ verwendet, aber in der Gruppe Italien wird dies
zu „Plastik“. Es werden die Benennungen „Bestandskataloge“ (Y-XII) und „Sammlungskataloge“ (G-VIII und HZ-IV), die beide dasselbe, nämlich Kataloge, die den
Bestand (oder Teile dessen) einer einzelnen Einrichtung verzeichnen, meinen, parallel
verwendet. Auch wird die ebenfalls recht häufig verwendete Benennung „Topographie“
37
in der Gruppe „Kunst ab 1800“ zu „Land art“ (Y-IX). Besondere Unregelmäßigkeiten
weisen die Untergruppen in den Ländergruppen auf: Hier wird zum einen „Malerei allgemein“ (z.B. I-VI) und zum anderen „Malerei“ (z.B. F-V) gebraucht, um den
gleichen Sachverhalt, nur auf ein anderes Land bezogen, zu beschreiben. Ein weiteres
Beispiel ist die unregelmäßige Nutzung von Anweisungen zur Ordnung innerhalb
einer Gruppe, welche entweder in Klammern (z.B. E-IV „Topograhie (alphabetisch)“),
oder ohne diese angefügt werden (z.B. N-III „Topographie alphabetisch“) oder auf
welche komplett verzichtet wird, obwohl die Sortierung innerhalb der Gruppe von der
sonst üblichen numerischen abweicht (z.B. die Gruppen „Künstlermonographien“ in
den Ländergruppen, welche alphabetisch nach Künstlern sortieren).
Auf Grund dieser mangelnden Zuordenbarkeit von Begriffen zu Benennungen wird
das Klassieren stark erschwert und auch die Verarbeitbarkeit mit Hilfe von EDV ist
nicht gegeben.
4.2.3 Notationssystem
Die Notationen sind nach dem Muster Buchstabe - römische Zahl - arabische Ziffer aufgebaut. Die Buchstaben wurden größtenteils nach mnemotechnischen Gesichtspunkten
gewählt (siehe Tabelle am Anfang dieses Kapitels), nur die Gruppe Y „Kunst ab 1800“
weicht davon ab. Eine weitere Inkonsistenz bilden die Gruppen Sp „Spanien“ und
HZ „Handzeichnungen“, bei welchen jeweils zwei Buchstaben herangezogen wurden
und auch dies nicht einheitlich geschah: Einmal werden ein Groß- und ein Kleinbuchstabe zusammengesetzt und einmal zwei Großbuchstaben. Durch dies und die
mnemotechnische Wahl der Buchstaben wird die Sortierbarkeit der Notationen recht
schwierig, da eine automatische Sortierung diese in alphabetischer Reihenfolge sortiert
und nicht in ihrer in der Haussystematik gegebenen Reihenfolge. In der Gruppe HZ
gibt es eine weitere Abweichung mit der Gruppe HZ-B „Sammlungskataloge (auch
Auswahlausstellungen) nach Orten“: Hier enthält die Notation anstelle der römischen
Zahl einen Buchstaben.
Auch die an zweiter Stelle gewählten römischen Zahlen sind in dieser Hinsicht
äußerst problematisch, da sie bei der EDV gestützten Sortierung und Recherche nicht
38
als eigenständige Zeichen, sondern als Folge von Buchstaben interpretiert werden.13
In der üblichen alphanumerischen Sortierung werden sie daher entsprechend ihres
Buchstabenwertes sortiert. Die Sortierung nach ihrem Zahlenwert ist zwar möglich,
erfordert aber einen größeren Programmieraufwand.14 Die alphabetische Sortierung
hat zur Folge, dass beispielsweise IX zwischen IV und V ordnet und nicht zwischen
VIII und X. Für die Recherche sind die Auswirkungen noch gravierender, da es nur
über recht umständliche Wege möglich ist, eine Recherche nach Literatur einer Gruppe
mit ihren Untergruppen durchzuführen. Es ist nicht möglich über die einfache Linkstrunkierung der übergeordneten Gruppe diese mit ihren untergeordneten Gruppen
auszuwählen, da dies oft dazu führt, dass auch andere Gruppen mit gewählt werden:
Sollen beispielsweise alle Dokumente in der Gruppe A-VI und ihren Untergruppen
gefunden werden und die Recherche erfolgt nach „A-VI*“ werden auch die Dokumente
in den Gruppen A-VII, A-VIII-1, A-VIII-2, A-VIII-3 und A-VIII-4 gefunden. Um ein
richtiges Suchergebnis zu erzielen müssten also alle relevanten Gruppen (A-VI, A-VI-1,
A-VI-2, A-VI-3, A-VI-4 und A-VI-5) in der Recherche über den Bool’schen Operator
OR verbunden werden15 .
Eine weitere Inkonsistenz zeigt sich in der Gruppe G-VII „Ornamentstich, Spielkarten, Flugblätter, Landkarten, populäre Graphik“: Hier wird die Notation G-VII sowohl
für die gesamte Gruppe als auch für die untergeordnete Gruppe „Ornamentstich“
verwendet.
Insgesamt ergibt das Notationssystem zwar recht kurze und unter mnemotechnischen Aspekten gebildete Notationen, die allerdings für die Verarbeitung mit EDV
nicht geeignet sind und die Erweiterbarkeit an bestimmten Stellen leicht einschränken.
13 Der
PICA-Zeichensatz wird zwar seit 2007 schrittweise auf Unicode Standard umgestellt, welcher
für die römischen Zahlen I bis XII sowie L, C, D, und M eigene Kodierungen vorsieht (Vgl. The
Unicode Standard, S. 486) aber im vom GBV angestrebten Zeichenvorrat nach DIN 31628, Stufe 2
(Vgl. Katalogisierungsrichtlinie für den GBV. Anhang 10. - http://www.gbv.de/vgm/info/mitgli
eder/02Verbund/01Erschliessung/02Richtlinien/01KatRicht/anhang10.pdf) sind römische Zahlen
nicht vorgesehen (Vgl. Bibliographische Zeichenvorräte, S. 3-4).
14 Die gebräuchlichste Methode hierfür scheint die Programmierung eines Algorithmus zur Umwandlung der römischen Zahlen in ihren Zahlenwert und die anschließende Sortierung nach diesem zu
sein.
15 Eine andere Möglichkeit wäre es die ungewünschten Notationen aus der Recherche mittels NOT
(A-VII* OR A-VIII-1* OR A-VIII-2* OR A-VIII-3* OR A-VIII-4*) auszuschließen.
39
4.2.4 Signaturbildung
Die Signaturbildung erfolgte ursprünglich in der Regel über das Anhängen einer in
Fünfer- bzw. Zehnerschritten springenden Nummer an die Notation und die Sortierung innerhalb der Gruppen erfolgte numerisch nach diesen Nummern. In nahezu
allen Gruppen wurde jedoch mit Hilfe dieser Nummern eine erneute thematische,
chronologische oder alphabetische Sortierung abgebildet. Kam also ein Buch mit einem innerhalb der Gruppe bereits vorhandenen Thema hinzu, wurde ihm eine der
durch die springenden Nummern frei gehaltene Nummer zugewiesen. Dabei lässt
sich feststellen, dass eine Sortierung vom Allgemeinen zum Besonderen angestrebt
wurde. Teilweise ist es allerdings sehr schwierig herauszfinden nach welchen Kriterien
„unterteilt“ wurde. Nur in der Hauptgruppe „Deutschland“ wurde diese thematische
Unterteilung auch in der Klassifikation festgehalten und es entstanden Notationen wie
D-II (1-2249) oder D-III (1600- ).
Bei den als alphabetisch sortierend ausgewiesenen Gruppen sowie denjenigen, die
ohne Anweisung alphabetisch sortieren, gibt es zwei Vorgehensweisen: Zum einen
wird die oben beschriebene, numerisch sortierende, aber eine alphabetische Sortierung
abbildende Methode angewandt. Dies ist beispielsweise in der Gruppe A-V „Festschriften“ der Fall, in welcher durch die Vergabe der Nummern eine alphabetische
Sortierung nach gefeierten Personen erreicht wird. Gleiches ist in den Gruppen AXIV-6 „Ikonographie alphabetisch nach Themen (weltliche Themen)“ sowie D-II-2
„Topographie alphabetisch“, I-II „Topographie alphabetisch“ und N-II „Topographie
alphabetisch“ zu sehen. Zum anderen kommt eine wirkliche alphabetische Sortierung
zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei den Künstlermonographien, den restlichen
Topographiegruppen und A-XIV-4 „Einzelthemen nach Alphabet (christliche Themen)“ der Fall. Dabei wird der Name (bzw. das Thema) für die Signaturbildung
auf vier Stellen gekürzt und innerhalb gleich lautender Kürzel wird zur Bildung der
Individualsignatur eine in Zehnerschritten springende, laufende Nummer angehängt.
Diese Vorgehensweise zur Signaturbildung hat eine Reihe von Nachteilen:
• Die undokumentierte Unterteilung nach thematischen, chronologischen oder
alphabetischen Aspekten innerhalb der Gruppen führt zu Inkonsistenzen bei
der Signaturbildung, wie beispielsweise die beschriebene unterschiedliche Vorgehensweise bei der alphabetischen Sortierung. Weiterhin ist die Definition dieser
„Untergruppen“ stark subjektiv, da sie nirgends festgehalten sind und auf Grund
40
dessen können sie auch leicht fehlinterpretiert oder gar nicht erkannt werden,
was zu weiteren Inkonsistenzen und zu einer komplett willkürlichen Anordnung
der Medien im Regal führt.
• Durch das Aufführen der Intervalle als Notationen, wie dies in der Hauptgruppe
„Deutschland“ der Fall ist, entsteht eine Vermischung von Notation und Signatur.
Damit wird es unmöglich diese Systemstellen zur standortfreien Erschließung zu
nutzen, da ihre Vergabe zwingend eine Signatur nach sich zieht.
• Weiterhin wird damit die Suche nach allen Medien in einer Gruppe praktisch
unmöglich, da immer mit Trunkierungen gearbeitet werden muss, welche jedoch
dazu führen, dass auch Medien aus den anderen Gruppen, welche beispielsweise
mit D-III beginnen, ausgewählt werden.
• Die Festlegung auf ein bestimmtes Intervall für ein Thema (sei es dokumentiert
oder nicht) beschränkt die Anzahl der zu diesem Thema abstellbaren Medien auf
seinen Umfang.
• Zur Signaturbildung muss immer am Regal nach der nächsten verfügbaren Nummer geschaut werden, was äußerst zeitraubend ist.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass hier ein unvorteilhaftes und auch inkonsistentes
System zur Signaturbildung genutzt wurde. Um dem zu begegnen, wurde dieses
System von Frau Hoffmann 2009 komplett umgestellt. Die Bildung der Signatur erfolgt
nun durch das Anhängen des auf vier Buchstaben verkürzten Namens des Verfassers
bzw. Urhebers eines Werkes (bei Personen wird zusätzlich der erste Buchstabe des
Nachnamens mit Komma angefügt) bzw. bei anonymen Werken des Titels und anschließend dem mit Punkt angefügten Erscheinungsjahr der Publikation. Das Anhängen
des Erscheinungsjahres erfolgt dabei nach dem Vorbild der RVK: Bis einschließlich
Erscheinungsjahr 1999 wird es ohne die erste Ziffer gebildet, ab 2000 dann vierstellig.16
Weiterhin wurden die Notationen der Gruppen D-II(1-2249) bis D-III(1600- ) sowie
D-VI(1-279) und D-VI(280- ) verändert und dem üblichen Notationsmuster angepasst
und lauten nun D-II-1 und D-II-2, D-III-1 bis D-III-7 sowie D-VI-1 und D-VI-2.
16 Regeln
für die Signaturvergabe. - http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/Systematik/sigreg.html
41
4.2.5 Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Haussystematik in ihrer jetzigen Form zur
Erschließung der Bestände vollkommen ungeeignet ist, da sie große Teile des Bestandes
komplett außen vor lässt und sowohl das Klassieren als auch Recherchieren durch die
fehlende Struktur und die damit einhergehende Unübersichtlichkeit sehr schwierig
sind und, nicht zuletzt durch die Signaturbildung, zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Zudem zeigt ein Blick in die Regale, dass durch die Uneindeutigkeit der Gruppen
und ihrer Benennungen und der daraus folgenden unterschiedlichen Interpretation
Dokumente häufig unterschiedlich oder nicht nachvollziehbar eingeordnet wurden
(so finden sich beispielsweise Publikationen zur Museumspädagogik in der Gruppe
A-IV-4 „Museumskonzepte, Museumsarbeit“ obwohl A-IV-8 „Museumsbesucher / Museumsbesucherinnen“ viel eher geeignet scheint) oder, auf Grund fehlender Gruppen,
in eine nicht wirklich passende „gequetscht“ wurden. Dabei fällt auch auf, dass die
Klassenbesetzung sehr unterschiedlich ist. Es gibt vollkommen überbesetzte Gruppen
wie z.B. D-II-1 „Deutsche Geschichte“, welche sich über mehrere Regale ziehen und
dringend einer tieferen Untergliederung bedürfen, neben Gruppen welche nur eine
Handvoll Bücher umfassen (wie beispielsweise A-IV-1 „Stammbücher, Stammtafeln“).
Es ist also dringend zu empfehlen ein neues Konzept für die klassifikatorische
Sacherschließung in der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums zu erstellen.
Welche Möglichkeiten sich dafür bieten, soll im nächsten Kapitel ausführlich beleuchtet
werden.
42
5 Wege zu einer bedarfsgerechten Sacherschließung
Im folgenden Kapitel sollen nun die Möglichkeiten zur Neuerarbeitung eines Konzeptes zur klassifikatorischen Sacherschließung erläutert werden. Anschließend soll
erarbeitet werden, welche dieser Möglichkeiten für die Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museum anwendbar ist und ein Vorschlag für die künftige klassifikatorische
Sacherschließung gemacht werden.
Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten zur Erstellung eines neuen Konzepts für die
klassifikatorische Sacherschließung:
1. die Übernahme einer bestehenden Klassifikation,
2. die Überarbeitung und Anpassung einer bestehenden Klassifikation an die Bedürfnisse der jeweiligen Bibliothek und
3. die Erarbeitung einer eigenen Klassifikation.1
Dabei ist anzumerken, dass von einer kompletten (freien) Neuerarbeitung einer
Klassifikation im Allgemeinen, auf Grund der Schwierigkeit, abgeraten wird. Vielmehr
wird zur Übernahme und Modifikation einer bestehenden Klassifikation geraten, da
dies wesentlich weniger zeitaufwendig ist.2 Sollte dies jedoch nicht zweckmäßig sein
und sich keine geeignete Klassifikation finden, sollte bei der Erarbeitung einer eigenen
Klassifikation so viel wie möglich aus vorhandenen Klassifikationen übernommen
werden. Dies kann beispielsweise die Übernahme der Struktur eines Klassifikationssystems sein.3 . Es ist weiterhin empfohlen zunächst möglichst viele Klassifikationen
ähnlicher Bibliotheken zu beschaffen und aus diesen eine neue Klassifikation zusammenzusetzen.4
1 Vgl.
Hahn, Gerhard: Sacherschließung in Spezialbibliotheken, S. 77
Hahn, Gerhard: Sacherschließung in Spezialbibliotheken, S. 78; Behm-Steidel, Gudrun:
Kompetenzen für Spezialbibliothekare, S. 163 und Plieninger, Jürgen: Umsystematisieren.
- http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokumente/Kommissionen/Kommission%20f%FCr
%20One-Person-Librarians/Checklisten/check9.pdf
3 Vgl. Hahn, Gerhard: Sacherschließung in Spezialbibliotheken, S. 78
4 Vgl. Plieninger, Jürgen: Umsystematisieren. - http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokument
e/Kommissionen/Kommission%20f%FCr%20One-Person-Librarians/Checklisten/check9.pdf
2 Vgl.
43
Sowohl für die Übernahme als auch die Anpassung einer bestehenden Klassifikation
kann sowohl eine Universalklassifikation als auch eine Fachklassifikation zu Grunde
gelegt werden. Beide Klassifikationstypen haben ihre Vor- und Nachteile und eine
Entscheidung zwischen ihnen ist von den jeweiligen Gegebenheiten der Bibliothek
abhängig.
Der Vorteil der Verwendung einer Universalklassifikation ist ganz klar in der Möglichkeit der Fremddatenübernahme zu sehen. Dies kann den Aufwand des Klassierens
stark reduzieren. Es muss allerdings auch beachtet werden, dass es durch die sehr
speziellen Bestände einer Spezialbibliothek auch häufig vorkommen kann, dass nicht
auf schon vorhandene Datensätze zurückgegriffen werden kann und der Aufwand
damit wieder größer wird. Weiterhin kann der Einsatz einer Universalklassifikation
sinnvoll sein, wenn der Bestand der Bibliothek mehrere, nicht dicht benachbarte Fächer
umfasst.
Fachklassifikationen sind dann sinnvoll einsetzbar, wenn sich der Bestand einem
recht klar begrenzten Fach zuordnen lässt und sich der Anteil thematisch anderen
Fächern zuzuordnenden Dokumenten in Grenzen hält. Es sollte jedoch vermieden
werden mehrere Fachklassifikationen nebeneinander zu verwenden, da durch die
notwendige Orientierung in mehreren Ordnungssystemen sowohl das Klassieren als
auch die Benutzung der Bestände erschwert werden.
5.1 Übernahme oder Anpassung einer bestehenden Klassifikation
Im Folgenden sollen nun zunächst die üblichsten5 Universalklassifikationen und anschließend einige Fachklassifikationen auf ihre Eignung zur Übernahme bzw. teilweisen
Übernahme und Anpassung untersucht werden. Grundlage dafür bilden die in Kapitel
3.3 und 4.1 formulierten Anforderungen an Klassifikationen im Kontext der Bibliothek
des Herzog Anton Ulrich-Museums. Der Fokus soll dabei auf der Überprüfung der
inhaltlichen und strukturellen Eignung sowie dem Notationssystem liegen.
Zur Überprüfung der inhaltlichen Eignung sollen dabei die von Thielemann dargelegten typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek6 herangezogen werden.
5 Basierend
auf der Einschätzung Umlaufs in Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 12 und Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland,
S. 198
6 Vgl. Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 58
44
5.1.1 Universalklassifikationen
Als die wichtigsten Universalklassifikationen für wissenschaftliche Bibliotheken werden in Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland die DDC, als die am
weltweit verbreitetste Universalklassifikation, die UDC, die RVK sowie die Basisklassifikation angegeben.7 Zahlen zur ihrer Verbreitung an deutschen wissenschaftlichen
Bibliotheken finden sich bei Umlauf: Hier zeigt sich, dass am häufigsten hauseigene
Systematiken und die RVK (mit jeweils 33%) benutzt werden. Es folgt die Basisklassifikation mit 15% und die GHBS mit 8%. Die DDC oder UDC werden von 5% der
Bibliotheken genutzt, weitere 2% nutzen die eigentlich für öffentliche Bibliotheken8 entwickelte SfB und weitere 4% nutzen andere, nicht näher spezifizierte Klassifikationen.
Umlauf gibt weiterhin an, dass die Anzahl der RVK-Anwender stark zunimmt.9
Auf Grund ihrer Veraltung10 kann die UDC bereits an dieser Stelle aus der Betrachtung ausgeschlossen werden. Gleiches gilt für die GHBS, welche seit Oktober 2004
nicht mehr gepflegt wird.11
DDC
Die DDC12 ist die weltweit am häufigsten genutzte Klassifikation, wobei ihr Schwerpunkt auf der angloamerikanischen Welt liegt. Sie wurde 1873 von Melvil Dewey
entwickelt und 1876 zum ersten Mal publiziert.13
Die Weiterentwicklung und Pflege der englischsprachigen DDC liegt bei Library of
Congress14 und sie wird von OCLC vertrieben15 . Im Jahr 2005 erschien die deutsche
Übersetzung der 22. Ausgabe der DDC, welche im Zuge des DFG geförderten Projektes
DDC Deutsch von der Fachhochschule Köln und der DNB erarbeitet wurde. Neben der
Druckausgabe bietet die DNB auch den Web-Service Melvil an.16 Allerdings erschien
7 Vgl.
Bibliotheken und Informationsgesellschaft in Deutschland S. 198
Hauptseite SfB-Wiki. - http://www.sfb-online.de/wiki/index.php/Hauptseite
9 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis, S. 12
10 Die letzte deutschsprachige Ausgabe erschien 1978.
11 Vgl. GHB-Systematik. - http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/ghb-sys/
12 Dewey-Dezimalklassifikation und Register
13 Vgl. Introduction to the Dewey Decimal Classification [23]. - http://www.oclc.org/dewey/versions/
print/intro.pdf
14 Vgl. Ebenda
15 Vgl. Dewey Services. - http://www.oclc.org/dewey/
16 Vgl. DDC Deutsch : Projekt DDC Deutsch . - http://ddc-deutsch.de/projekt/index.htm
8 Vgl.
45
Mitte 2011 bereits die 23. Ausgabe der DDC17 und eine Übersetzung dessen ist derzeit nicht geplant und „[...] ist vom Interesse von Nutzer- und Verlagsseite abhängig.“18
Die Eignung der DDC zur Erschließung der Bestände in kunstwissenschaftlichen
Spezialbibliotheken wurde bereits von Andreas Thielemann ausführlich untersucht.19
Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass die DDC „im gegenwärtigen Zustand [...]
keinesfalls als Aufstellungssystematik für kunsthistorische Bibliotheken geeignet“20 ist,
schließt ihre Nutzung zur standortfreien klassifikatorischen Sacherschließung jedoch
nicht aus, da sich ihre Mängel dabei durch das Wissen um diese und dem angepasste
Recherchen umgehen lassen.21
Das Hauptproblem sieht Thielemann in der Intention der für die Kunst vorgesehenen
Klassen 700-770: Sie wurden nicht als „[...] Klassifikation des Faches Kunstgeschichte
oder für das Fach Kunstgeschichte [...]“22 geschaffen, sondern als Gliederung der
„Künste“. Der Gattungsaspekt überlagert alle weiteren Aspekte, wie beispielsweise die Publikationsform, und läuft damit einigen in der Kunstgeschichte üblichen
Denk- und Arbeitsformen entgegen: So werden die Künstlermonographien und die
Ikonographie, je nachdem aus welchem Gattungsblickwinkel sie betrachtet werden,
auseinandergerissen und auch die Fest- und Sammelschriften können nicht separat
geführt werden, sondern müssen sachlich eingeordnet werden, was besonders bei
Festschriften häufig sehr problematisch ist.23 Thielemann macht diese Probleme an
Hand einer Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek und ihren Entsprechungen in der DDC sehr gut sichtbar
(siehe Anhang C).24
Des Weiteren sind an dieser Stelle auch die allgemeinen Vor- und Nachteile der
DDC zu nennen. So spricht zwar ihre international weite Verbreitung und somit die
Menge der mit ihr erschlossenen Titel für die DDC, aber ihre Handhabung, besonders im Umgang mit den Schlüsseln, ist schwer zu erlernen und die Anordnung der
17 Vgl.
Dewey Services : Latest version. - http://www.oclc.org/dewey/versions/default.htm
Deutsch: FAQ. - http://ddc-deutsch.de/allgemeines/faq.htm#header
19 Vgl. Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte
20 Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 70
21 Vgl. Ebenda, S. 70-71
22 Ebenda, S. 61
23 Vgl. Ebenda, S. 60-62
24 Vgl. Ebenda, S. 58
18 DDC
46
Hauptklassen wird allgemein als veraltet betrachtet.25 Weiterhin zu erwähnen ist die
historisch bedingte Orientierung der DDC auf US-amerikanische Verhältnisse.26
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Notationen der DDC. Diese sind zwar hierarchisch
aufgebaut und trunkierbar, aber es mangelt ihnen an struktureller Transparenz27 : Es
ist allein anhand der Notation nicht oft feststellbar, wie sie zustande gekommen ist,
ob dafür Notationen zusammengesetzt wurden oder Schlüssel benutzt und, wenn
ja, an welcher Stelle der Notation dies geschah. Die Notationen können außerdem
schnell sehr lang werden und sind somit zum einen, nicht zuletzt auf Grund ihrer rein
numerischen Struktur, sehr unübersichtlich und schlecht merkbar und zum anderen
schlecht auf Signaturschildern unterzubringen.
Schließlich sind auch die hohen Anschaffungskosten der DDC bzw. Lizenzgebühren
für die Onlineausgabe zu erwähnen.28
Insgesamt ist also festzustellen, dass sich die DDC, auf Grund der oben dargelegten
Mängel, nicht zur Anwendung in einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek
eignet. Besonders hervorzuheben sind hier die durch Thielemann dargestellten inhaltlichen und strukturellen Mängel sowie der durch eine Spezialbibliothek und OPL wie
die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums nicht zu leistende Aufwand bei der
Erlernung und Anschaffung.
RVK
Die RVK29 entstand 1964 ursprünglich als Haussystematik der Universitätsbibliothek
Regensburg, wurde dann jedoch auch von den Bibliotheken weiterer, neu gegründeter
25 Vgl.
Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 40 und DDC Deutsch: FAQ. http://ddc-deutsch.de/allgemeines/faq.htm#header
26 Dieser wurde in der deutschen Übersetzung mit der Überarbeitung von Hilfstafeln und teilweisen Revisionen begegnet, welche von den zuständigen Institutionen geprüft werden, um „[...]
gegebenenfalls auch Eingang in die Standard Edition der DDC und in WebDewey zu finden“
und somit die Darstellung europäischer Themen zu verbessern. (Vgl. DDC Deutsch: FAQ. http://ddc-deutsch.de/allgemeines/faq.htm#header)
27 Vgl. Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 40
28 Vgl. Melvil - der deutsche Web-Service zur Dewey-Dezimalklassifikation (DDC). - http://melvil.d-nb.
de/ und Dewey-Dezimalklassifikation und Register
29 RVK Online. - http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_rvko&view=show&Itemid=53
47
Universitäten übernommen30 und ist heute die am weitesten verbreitete Klassifikation
für wissenschaftliche Bibliotheken.31 Die RVK wurde jedoch nicht als Universalklassifikation entwickelt, sondern aus für die einzelnen Fächer entwickelten Fachsystematiken
zusammengesetzt, welche durch ein einheitliches Notationssystem verbunden wurden.32 Die Pflege der RVK liegt bei der Universitätsbibliothek Regensburg. Durch die
Einbringung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung und Aktualisierung leistet aber
auch die Nutzergemeinschaft einen Anteil daran.33
Die Kunstgeschichte belegt in der RVK die Klassen LD, LH - LO34 und weist eine
sehr tiefgehende Untergliederung mit bis zu 10 Ebenen auf. Um die inhaltliche Eignung
zu überprüfen, wurde auf den von Thielemann aufgestellten typischen Abteilungen
einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek35 basierend eine Crosskonkordanz
zwischen diesen und der RVK erstellt (siehe Anhang D).
Zunächst einmal lässt sich dabei eine überwiegende Äquivalenz feststellen und die
Betrachtung der Klassifikation zeigt, dass der Bereich der Kunstgeschichte sehr gut
ausgearbeitet ist. Es ergeben sich jedoch auch einige Diskrepanzen:
• Die Zusammenführung von Graphik und Zeichnungen, welche hier wie eine
Gattung behandelt werden, ist auf Grund des Informationsbedürfnisses des Kupferstichkabinetts für die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums äußerst
unvorteilhaft.
• Ein weiterer Schwachpunkt sind die Untergliederungen der Gattungen des
Kunstgewerbes (LH 78280 - LH 79457), welche untergeordnet einheitlich nach
Zeitabschnitten ordnen. Die Gattungen des Kunstgewerbes stellen jedoch ein sehr
heterogenes Feld dar und so wünschenswert eine einheitliche Untergliederung
nach klassifikationstheoretischen Aspekten sein mag, ist sie jedoch nicht in allen
Fällen praktikabel bzw. dem Thema angemessen. So beziehen sich beispielsweise
30 Vgl.
Werdegang der RVK. - http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=art
icle&id=57:werdegang-rvk&catid=44:geschichte-rvk-regensburger-verbundklassifikation-histori
e-entwicklung&Itemid=94
31 Vgl. Umlauf, Konrad: Einführung in die bibliothekarische Klassifikationstheorie- und praxis, S. 12
32 Vgl. Lorenz, Bernd: Systematische Aufstellungen in Vergangenheit und Gegenwart, S. 195
33 Vgl. Werdegang der RVK. - http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=art
icle&id=57:werdegang-rvk&catid=44:geschichte-rvk-regensburger-verbundklassifikation-histori
e-entwicklung&Itemid=94
34 Vgl. RVK Online. - http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_rvko&view=show&Itemid
=53
35 Vgl. Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 58
48
Publikationen zum Porzellan im Sammelschwerpunkt des Herzog Anton UlrichMuseums häufig nicht auf einen Zeitabschnitt sondern auf eine Manufaktur.
• Auch die Einordnung der Photographie und „neuen Medien“ ist problematisch.
Zwar liegen diese Themen außerhalb des Sammelschwerpunktes des Herzog
Anton Ulrich-Museums und seiner Bibliothek, aber es liegen trotzdem Publikationen zu diesen Themen vor. Die Photographie ist komplett außerhalb der
Kunstgeschichte in der Medien und Kommunikationswissenschaft angesiedelt
und die „neuen Medien“ werden als Epocheeinteilungen der Malerei (LH 70409
„Kinetische Kunst, Op art, Land art, Kybernetische Kunst, Mixed Media, Computerkunst, Environment, Rauminstallation, Videoinstallation“ und LH 70410
„neueste Stile Aktionskunst, Fluxus, Happening, Performance, Body art“) behandelt. Diese Kunstformen lassen sich jedoch nicht einer einzelnen Gattung
zuordnen, vielmehr nutzen sie Elemente aus verschiedenen Gattungen. Für die
auf den „neuen Medien“ basierenden künstlerischen Arbeiten hat sich der Gattungsbegriff „Medienkunst“ ausgeprägt.
Die aus dem Aufbau der Klassifikation ersichtliche citation order der RVK stellt die
Untergliederung nach Ländern in den Vordergrund. Es folgt der Gattungsaspekt und
zuletzt die Unterteilung nach Epochen. Diese Fokussierung auf die geographische
Untergliederung, wie sie teilweise auch in der jetzigen Klassifikation der Bibliothek
besteht, wurde im Bezug auf die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums bereits
in Kapitel 4.2 kritisch betrachtet und in den Gesprächen mit den Mitarbeitern des
Museums einer Fokussierung auf die Gattungen der Vorzug gegeben. Da die citation
order einer Klassifikation zunächst den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen sollte36 ,
erscheint die RVK in dieser Hinsicht ungeeignet.
Ein weiteres Argument gegen die Übernahme der RVK ist ihre sehr differenzierte
Untergliederung auf bis zu 10 Ebenen, welche an vielen Stellen für die Bestandsgröße
der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums schlicht zu tiefgehend ist. Um
sie sinnvoll nutzen zu können, müssten an vielen Stellen Kürzungen vorgenommen
werden. Besonders kritisch ist dies bei jenen Themen, die nicht im Sammelschwerpunkt
36 Bertram,
Jutta: Einführung in die inhaltliche Erschließung, S. 175
49
liegen. Dies liefe jedoch dem größten Vorteil, der Fremddatenübernahme, entgegen
und würde zu einem enormen Pflegeaufwand führen.
Die Notationen der RVK schließlich setzen sich aus zwei Großbuchstaben und einer
drei- bis sechsstelligen Zahl zusammen und bilden ein hierarchisch-sequentielles Notationssystem. Auf Grund der daraus resultierenden, nicht ausreichenden Abbildung
der Hierarchien, sind die Notationen der RVK für die Verwendung in Onlinekatalogen
weniger gut geeignet als hierarchische Notationen.
Aus inhaltlich-strukturellen Gesichtspunkten erscheint die RVK daher für die Übernahme durch die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museum wenig geeignet. Auf
Grund ihrer guten Ausarbeitung würde sie sich allerdings zur Orientierung bzw.
teilweisen Übernahme mancher Strukturen für die Erstellung eines eigenen Klassifikationssystems eignen.
Basisklassifikation
Die Basisklassifikation37 ist eine als Grobklassifikation konzipierte Klassifikation. Sie
entstand aus der für die kooperative, klassifikatorische Groberschließung im niederländischen PICA-Verbund entwickelten Nederlandse Basisclassificatie und wurde zu
Beginn der 1990iger Jahre für den selben Anwendungszweck im GBV umgearbeitet.38
Auf Grund ihrer Charakteristik als Grobklassifikation kann die Basisklassifikation
natürlich nicht für die Übernahme durch eine Spezialbibliothek in Betracht gezogen
werden, da die Erschließungstiefe absolut unzureichend ist. Da die Vergabe einer
Notation der Basisklassifikation im GBV jedoch Pflicht ist39 und damit eine Orientierung an diesen Daten das Klassieren erleichtern könnte, soll untersucht werden,
ob eine Orientierung am Aufbau der Klassifikation und eine Erweiterung möglich sind.
Auch hier wurde eine Crosskonkordanz auf Grundlage der von Thielemann formulierten typischen Abteilungen einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek erstellt,
37 Basisklassifikation.
- http://www.gbv.de/vgm/info/mitglieder/02Verbund/01Erschliessung/05Sach
erschliessung/05Sacherschliessung_3606.pdf
38 Vgl. Richtlinien für die kooperative Sacherschließung. - https://www.gbv.de/vgm/info/mitglieder
/02Verbund/01Erschliessung/02Richtlinien/04Sacherschliessungsrichtlinie/04Sacherschliessungs
richtlinie_3611.pdf, S. 3-2
39 Vgl. Ebenda, S. 1-1
50
um die für die Kunst zur Verfügung stehenden Klassen 20 „Kunstwissenschaft“ und
21 „Einzelne Kunstformen“ inhaltlich und strukturell zu überprüfen (siehe Anhang
E). Ein Blick auf diese Klassen offenbart jedoch ähnliche strukturelle Schwächen,
wie sie sich auch bei der DDC zeigten: Es erfolgt eine zu stark dem Gattungsaspekt
unterworfene Zuordnung. Zwar bleibt hier die Ikonographie zusammen, aber die
Künstlermonographien werden wieder nach Gattungen zerrissen.
Ein weiterer großer Mangel ist, dass sowohl Ausstellungs- als auch die Bestandskataloge, sofern sie sich einem Thema zuordnen lassen, nach diesem klassiert werden, bzw.
sollte dies nicht der Fall sein in der Klasse 20.00 „Kunstwissenschaften : Allgemeines“
klassiert werden. Diese sachliche Vorgehensweise mag für Ausstellungskataloge praktikabel sein40 , ist aber für Bestandskataloge, bei denen der Schwerpunkt klar auf der
Zuordnung zu einer Institution liegt, absolut inakzeptabel.
Ein ebenfalls zur DDC analoges Problem bildet die Einordnung von Festschriften
und Sammelschriften: Diese müssen auch hier sachlich eingeordnet werden.
Auf Grund dieser strukturellen Mängel ist die Basisklassifikation, auch für eine
Anpassung, völlig ungeeignet.
5.1.2 Fachklassifikationen
Grundlage des folgenden Abschnittes bildet eine von Frau Hoffmann im Frühling 2010
über die Mailingliste der AKMB durchgeführte Umfrage zum Thema Aufstellungssystematik. Ziel war es einen Überblick zu bekommen, welche Klassifikationen von
der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums ähnlichen Bibliotheken genutzt
werden.41 Daraufhin gingen 22 relevante Antworten ein. Die Auswertung dieser ist
in Tabelle 5.1 dargestellt. Um eine Vergleichbarkeit der antwortenden Bibliotheken
mit der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums herzustellen, wurden für jede,
wenn recherchierbar, Sammelschwerpunkte und Bestandsgröße beigefügt.
40 Die
Vorgehensweise zur Einordnung von Ausstellungskatalogen wird in kunstwissenschaftlichen
Bibliotheken recht unterschiedlich gehandhabt: Einigkeit herrscht sofern es sich um eine Ausstellung
zu einem Künstler handelt. Diese werden an der entsprechenden Stelle bei den Künstlermonographien untergebracht. Unterschiede gibt es aber in der Behandlung der übrigen Ausstellungskataloge:
Einige Bibliotheken stellen auch hier streng alphabetisch nach Ausstellungsorten auf, andere bevorzugen die sachlich Einordnung oder entscheiden von Fall zu Fall wie sie vorgehen. (Vgl. Thielemann,
Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 59-60 und Antworten auf die von Frau
Hoffmann initiierte Umfrage per AKMB-Mailingliste.)
41 Vgl. Hoffmann, Daniela: Aufstellungssystematik
51
Dabei wird ersichtlich, dass nahezu alle in die Betrachtung einbezogenen Bibliotheken eine Haussystematik verwenden. Lediglich die Bibliothek der Stiftung Stadtmuseum Berlin verzichtet gänzlich auf eine Klassifikation und leistet die Sacherschließung
ausschließlich über die Schlagwortvergabe. Eine weitere Ausnahme ist die Bibliothek
des Museums zu Allerheiligen, welche die DDC zur Erschließung und Aufstellung
ihrer Bestände nutzt.
Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass ebenfalls nahezu alle einbezogenen Bibliotheken eine Systematik zur Aufstellung ihrer Freihandbestände nutzen. Ausnahmen
sind hier die Bibliothek der Stiftung Stadtmuseum Berlin (da sie über keine Klassifikation verfügt) und die Bibliothek des Museums Europäischer Kulturen, welche beide
nach Numerus currens (NC) aufstellen.
52
53
Haussystematik
Haussystematik
keine Klassifikation (Sacherschließung mit Hilfe selbst erstellter Schlagwortvergabe, Aufstellung
nach NC)
3 Fachsystematiken (Archäologie, Kunstgeschichte, Volkskunde) und Teile des Bestandes nicht erschlossen
Haussystematik*
Haussystematik
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. Zentralinstitut und Museum für
Sepulkralkultur42
Die Neue Sammlung - The International
Design Museum Munich43
Stiftung Stadtmuseum Berlin44
Landesmuseum Württemberg45
RWTH Aachen - Institut für Kunstgeschichte46
TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim47
Technik- und Sozialgeschichte
Kunst bis zum 19. Jahrhundert, Kunsttheorie, Ikonographie, Portraitmalerei und projektbezogene Literatur
Kunst- und Kulturgeschichte, Kunsthandwerk, Archäologie, Volkskunde, Numismatik, Landeskunde Baden-Württemberg,
Museumskunde, Restaurierung
Geschichte und Kultur Berlins, Malerei,
Graphik, Kunsthandwerk, Restaurierung,
Vor- und Frühgeschichte, Theater, Literatur
Industrial Design, Graphic Design, Kunsthandwerk
besonderes Sammelgebiet Tod
Sammelschwerpunkt
> 100.000
65.000
90.000
112.000
16.000
44.000
Bestandsgröße
Papen, Isabel von: Systematik und Museum für Sepulkralkultur : Bibliothek. - http://www.sepulkralmuseum.de/de/bildung_forsch
ung_beratung_museum_fuer_sepulkralkultur/bibliothek.html
43 Vgl. Fernengel, Birgit: Re: Aufstellungssystematik und Bibliothek - Die Neue Sammlung. - http://die-neue-sammlung.de/forschung/bib
liothek/
44 Vgl. Schewe, Iris: Re: Aufstellungssystematik und Stiftung Stadtmuseum Berlin : Bibliothek. - http://www.museumsbibliothek.de/
45 Vgl. Diehl, Birgit: AW: Aufstellungssystematik und Landesmuseum Württemberg : Die Bibliothek des Landesmuseums Württemberg. urlhttp://www.landesmuseum-stuttgart.de/de/service/bibliothek/index.htm
46 Vgl. Koop, Katharina: Aufstellungssystematik und Lehrstuhl und Institut für Kunstgeschichte : Bibliothek. - http://www.kunstgeschichte.
rwth-aachen.de/Ww/bib/bibliothek.html
47 Vgl. Memmer, Petra: [Aufstellungssystematik] und Bibliothek. - http://www.technoseum.de/sammlungen/bibliothek/
42 Vgl.
Klassifikation
Institution
54
Kunst und Design des 20./21. Jahrhunderts
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Museologie, Museumspädagogik
Volkskunde / Europäische Ethnologie,
Volkskunst, deutsche und europäische
Kulturlandschaften, Kulturanthropologie,
Agrargeschichte, Lebens- und Jahreslauf,
Kinder-, Jugend- und Schulbuchliteratur (besonders 19. Jahrhundert), Populäre
Druckgrafik (u.a. Bilderbogen-Sammlung),
Kulturkontakte, Migration, Textile Techniken / Kleidung, Lied- und Erzählforschung
Mittelalterliche Kunstgeschichte, klassische Moderne und zeitgenössische Moderne, Malerei, Buchmalerei, Architektur,
Denkmalpflege, Druckgraphik
Sammelschwerpunkt
Schwerpunkt der Klassifikation auf 19.,
20., und 21. Jahrhundert
86.000
73.000
67.000
49.700
Bestandsgröße
-
49 Vgl.
Röder, Birgit: Systematik
Müller, Barbara: Bibliothekssystematik und Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts. - http://www.uni-tuebingen.de/uni/aki/ht
ml/einrichtungen/bibliothek.htm
50 Vgl. Knopp, Regine: Aufstellungssystematik und Staatliche Museen zu Berlin - Sammlungen / Institute : Museum Europäischer Kulturen.
- http://www.smb.museum/smb/sammlungen/details.php?objID=10&n=9&r=0&p=12
51 Vgl. Behnert, Martina: Aufstellungssystematik und Bibliothek - sprengel-museum.de. - http://www.sprengel-museum.de/bibliothek/in
dex.htm
52 Vgl. Runge, Petra: Systematik Kunstbibliothek und Bibliothek - Burg Halle. - http://www.burg-halle.de/hochschule/einrichtungen/bibli
othek.html
48 Vgl.
Haussystematik*
Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst
und Design Halle52
Haussystematik, aber Aufstellung nach NC
Museum Europäischer Kulturen50
Haussystematik*
Haussystematik
Kunsthistorisches Institut der Univ. Tübingen49
Sprengel Museum Hannover51
Klassifikation
Haussystematik*
Institution
Universität zu Köln - Kunsthistorisches
Institut48
55
DDC
grobe Haussystematik für
Lesesaalbestand, größter
Teil der Bestände im Magazin
Haussystematik*
Museum zu Allerheiligen55
Kunsthaus Zürich56
MAK57
Kunst und Kunstgeschichte Österreichs
von 1900 bis zur Gegenwart
Kunst, Design, angewandte Kunst, Architektur, neuen Medien und Gegenwartskunst
Bildende Kunst vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
Kunst, Geschichte, Archäologie, Naturwissenschaften, Münzen/Medaillen, Museologie, Museumspädagogik
Malerei, Skulptur und Grafik, Fotografie,
Plakat und zeitgenössische Kunst
Sammelschwerpunkt
55.000
200.000
244.000
15.000
> 50.000
Bestandsgröße
36.000
Strewe, Marie-Luise: Aufstellungssystematik und Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart - Bibliothek. - http://www.ab
k-stuttgart.de/frames.php?flash=false&language=de
54 Vgl. Langshausen, Birgit: Systematik Museumsbibliotheken und Bibliothek - Museum Folkwang. - http://www.museum-folkwang.de/d
e/bildung-und-vermittlung/bibliothek.html
55 Vgl. Vosseler, Denise: AW: Aufstellungssystematik und Bibliothek des Museums zu Allerheiligen Schaffhausen. - http://www.ddc-deuts
ch.de/anwendung/projekte_bibliotheken/museum_allerheiligen_schaffhausen.htm
56 Vgl. Rosemann, Thomas: Re: Aufstellungssystematik und Kunsthaus Zürich Bibliotheksporträt, Öffnungszeiten. - http://www.kunsthaus.
ch/de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/bibliotheksportraet-oeffnungszeiten
57 Vgl. Pokorny-Nagel, Kathrin: WG: Aufstellungssystematik und MAK-Lesesaal. - http://www.mak.at/service/f_service_lesesaal.htm
58 Vgl. Brumen, Patrizia: AW: Aufstellungssystematik und Bibliothek - Neue Galerie Graz. - http://www.museum-joanneum.at/de/neue_g
alerie/bibliothek
53 Vgl.
Haussystematik
Haussystematik*
Museum Folkwang54
Universalmuseum Joanneum Neue Galerie Graz58
Klassifikation
Haussystematik*
Institution
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart53
Klassifikation
Haussystematik* (entwickelt in Anlehnung an die
Systematiken des Sprengel Museums und documenta Archivs)
Sammelschwerpunkt
Zeitgenössische internationale Kunst nach
1945
Bestandsgröße
550.000
(Bibliothek und
Archiv)
Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt
Köln60
Haussystematik*
Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Kunst der BeNeLux-Länder, Bildleistungen der Fotografie und des Films
420.000
Haus der Kulturen der Welt61
Haussystematik*
zeitgenössische Kunst und Kulturwissenschaften
-
Museumslandschaft Hessen Kassel62
3 Haussystematiken*
Kunstgeschichte von den Anfängen bis in
die Gegenwart und klassische Archäologie
105.000
Bibliotheca Hertziana63
Haussystematik*
Geschichte der italienischen Kunst vom
Mittelalter bis zur Neuzeit
ca. 270.000
56
Institution
Institut für moderne Kunst Nürnberg59
Tabelle 5.1: Auswertung der AKMB Umfrage
59 Vgl.
Mayer, Kathrin: Systematik und Archiv/Bibliothek. - http://www.moderne-kunst.org/archiv/info.html
Romándi, Thomas: AW: Aufstellungssystematik und Kunst- und Museumsbibliothek Köln. - http://www.museenkoeln.de/kunst-u
nd-museumsbibliothek/
61 Vgl. Meschkat, Anja: AW: Aufstellungssystematik
62 Vgl. Naumer, Sabine: Re: WG: Aufstellungssystematik und Museumslandschaft Hessen Kassel : Bibliothek. - http://www.museum-kassel.
de/index_navi.php?parent=1050
63 Vgl. Thielemann, Andreas: Standortsystematik und Bibliotheca Hertziana : Bestände. - http://www.biblhertz.it/default.htm
60 Vgl.
Einige der antwortenden Bibliotheken schickten auch eine Kopie der von ihnen
verwendeten Klassifikation bzw., sofern sie online verfügbar ist, einen Link zu ihr. Die
so einsehbaren Klassifikationen sind in der Tabelle mit „*“ in der Spalte „Klassifikation“
gekennzeichnet.
Betrachtet man die erhaltenen Klassifikationen und ihre jeweiligen Schwerpunkte
fällt auf, dass, abgesehen von der Klassifikation des Instituts für Kunstgeschichte der
RWTH Aachen, keine von ihnen die für die Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums relevanten Themenbereiche abdeckt. Die überwiegende Mehrheit hat ihren
Schwerpunkt auf der Kunst des 19. - 20. Jahrhunderts, Design oder einem sehr speziellen Thema wie die Bibliotheca Hertziana. Allerdings erscheint auch die Klassifikation
des Instituts für Kunstgeschichte der RWTH Aachen wenig geeignet, da sie sehr
unübersichtlich ist, viele Bereiche noch im Ausbau sind64 und das Notationssystem
ganz ähnliche Schwächen aufweist wie die derzeitige Klassifikation der Bibliothek des
Herzog Anton Ulrich-Museums.
Auf Grund der thematischen Divergenz der betrachteten Klassifikationen und den
Bedürfnissen der Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums kommt keine dieser
Klassifikationen für eine Übernahme in Frage und auch die Eignung zur Modifikation
scheint nicht gegeben. Einige der Klassifikationen könnten jedoch teilweise als strukturelle Vorlage und Inspiration zur Erstellung einer Haussystematik für die Bibliothek
des Herzog Anton Ulrich-Museums dienen:
Zum einen ist dies die Klassifikation der Bibliothek des Sprengel Museums Hannover65 . Sie weist Klassen zu den Themen Museologie und Museumspädagogik auf,
welche als Orientierung für eine Haussystematik dienen könnten. Des Weiteren wird
mit der Klasse „Andere Wissenschaften“, welcher alle nicht im Sammelschwerpunkt
enthaltenen Wissenschaften untergeordnet sind, eine gute Möglichkeit geboten auch
„fachfremde“ Publikationen gut abstellen zu können. Eine ähnliche Struktur, nur wesentlich tiefer untergliedert, findet sich auch in der Klassifikation der Bibliothek des
Museums Folkwang66 .
64 Vgl.
Koop, Katharina: Aufstellungssystematik
<Hannover> / Bibliothek: Systematik der Bibliothek des Sprengel Museum Hannover
66 Museum Folkwang <Essen> / Bibliothek: Systematik der Museumsbibliothek
65 Sprengel-Museum
57
Zum anderen ist auch die Klassifikation der Kunst- und Museumsbibliothek Köln67
strukturell interessant. Sie ist die einzige der eingesehenen Klassifikationen, welche
eine gattungsorientierte Ordnung vorsieht.
5.1.3 Fazit
Da keine der in den beiden vorhergehenden Abschnitten betrachteten Klassifikationen
für eine Übernahme oder Modifikation durch die Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums in Frage kommt, sollte, um auf die Bedürfnisse der Bibliothek optimal
eingehen zu können, die derzeitige Haussystematik grundlegend überarbeitet und
ihre Schwachpunkte behoben werden.
Wie bereits ausgeführt sollte dabei von einer vollkommen freien Erarbeitung auf
Grund des sehr hohen Arbeitsaufwandes abgesehen werden und vielmehr so viel
wie möglich aus bereits vorhandenen Klassifikationen übernommen und angepasst
werden. Auf Grundlage der Untersuchungen in diesem Kapitel erscheinen dabei nach
thematisch-strukturellen Aspekten die RVK sowie die Klassifikationen der Bibliotheken
des Sprengel Museums, des Museums Folkwang und der Kunst- und Museumsbibliothek Köln am geeignetsten.
5.2 Erarbeitung einer Haussystematik
Im Folgenden soll nun der im Rahmen dieser Arbeit erstellte Klassifikationsentwurf
für die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums (siehe Anhang F) und seine
Erarbeitung näher erläutert werden. Ziel war es dabei die in Kapitel 4.2 beschriebenen
Mängel der Klassifikation zu beheben und einen auf die Bedürfnisse der Bibliothek
des Herzog Anton Ulrich-Museum zugeschnittenen Entwurf zu erarbeiten.
Auf Grund der starken inhaltlichen und strukturellen Mängel der Haussystematik
der Bibliothek, war eine grundlegende Überarbeitung nötig, um Platz für die in der
derzeitigen Klassifikation nicht berücksichtigten Themen zu schaffen, eine einheitliche
Ordnung zu erreichen sowie das Notationssystem zu überarbeiten und Regeln für die
Bildung der Signaturen zu erarbeiten.
67 Kunst-
und Museumsbibliothek Köln - Recherche. - http://www.museenkoeln.de/kunst-und-museu
msbibliothek/default.asp?s=315&tid=142&kontrast=&schrift=
58
Dabei stand zunächst die Frage im Raum, ob die bisherige, für große Teile des Bestandes angewandte geographische Ordnung beibehalten werden sollte oder einer, wie dies
für die Graphik und Handzeichnungen realisiert ist, gattungsorientierten Ordnung
der Vorzug gegeben werden sollte. Für die Beibehaltung der geographischen Ordnung
sprach dabei, dass keine großen Umstrukturierungen nötig wären, wodurch zum einen
die Implementierung der Klassifikation mit weniger Aufwand möglich wäre und zum
anderen auch für die Benutzer keine große Umgewöhnung nötig wäre. Allerdings hätte
dies entweder das Auflösen der Gruppen „Graphik“ und „Handzeichnungen“ und
deren Einarbeitung in die geographische Ordnung oder ihr Beibehalten, was zu keiner
Glättung des Aspekts auf der ersten Ebene der Klassifikation geführt hätte, zur Folge
gehabt. Weiterhin folgt die geographische Ordnung nicht der Struktur des Museums
und auch Gespräche mit den Mitarbeitern des Museums68 zeigten, dass sie als eher
hinderlich angesehen und einer gattungsorientierten Ordnung, welche die Abteilungen
des Museums spiegelt, der Vorzug geben wird. Nachteil dieser ist freilich, dass ihre
Implementierung einen höheren Arbeitsaufwand erfordert, da eine zum größten Teil
neue Struktur umgesetzt werden muss. Auch bei der gattungsorientierten Ordnung
bleibt ein Ausreißer, nämlich die ostasiatische Kunst, bestehen. Dies ist jedoch nicht
anders zu lösen, da es sich hier um ein eigenes Sammelgebiet handelt und die Literatur
zusammengehalten werden sollte. Da sich die Mehrheit der befragten Mitarbeiter des
Museums, deren Literaturversorgung die Bibliothek ja hauptsächlich dient, für eine
gattungsorientierte Ordnung aussprachen, wurde dieser der Vorzug gegeben.
Eine weitere strukturelle Änderung zur bestehenden Klassifikation ist das Zusammenführen der Künstlermonographien. Damit wird das Problem der geographischen
Zuordnung bzw. der Zuordnung der Künstler zu Gattungen, was teilweise zur Aufsplittung der Literatur zu einem Künstler führt, gelöst. Diese Lösung befürworteten
auch die befragten Mitarbeiter des Museums. Ebenfalls zusammengeführt wurden die
Bestandskataloge. Die Trennung dieser Gruppen ab 1800 musste jedoch auf Grund der
Platzsituation der Bibliothek, welche nicht erlaubt alle diese Publikationen im Lesesaal
aufzustellen, gemacht werden.
68 Gespräche
wurden mit Herrn Dr. Sven Nommensen (Museumspädagogik), Frau Dr. Silke Gatenbröcker (Gemälde), Frau Dr. Regine Marth (Skulpturen, Alte und außereuropäische Kunst) und Herrn
Prof. Dr. Wolfgang Leschhorn (Münzsammlung) während des Praktikumsaufenthalts an Verfasserin
an der Bibliothek vom 04.04.2011 bis 29.04.2011 sowie mit Herrn Dr. Alfred Walz (Angewandte
Kunst) am 24.8.2011 und Frau Dipl.-Rest. Ursel Gaßner (Lackrestaurierung) und Herrn Prof Dr.
Thomas Döring (Kupferstichkabinett) am 25.08.2011 geführt.
59
Erarbeitet wurde der Klassifikationsentwurf auf Grundlage der bestehenden Haussystematik der Bibliothek (siehe Anhang A) sowie der RVK69 und den Klassifikationen
der Bibliotheken des Sprengel Museums70 , des Museums Folkwang71 und der Kunstund Museumsbibliothek Köln72 . Dabei wurde so weit wie möglich versucht auf die
Homogenität der Klassen zu achten. So wurde beispielsweise für die Unterteilung
nach Epochen bzw. Ländern immer die gleiche Reihenfolge der Epochen bzw. Länder
genutzt. Gleiches gilt im Wesentlichen für die Gattungsgruppen, welche so weit wie
möglich eine Unterteilung nach denselben Kriterien in jeweils derselben Reihenfolge
aufweisen. Auf die Einhaltung dieser Vereinheitlichungen sollte auch bei Änderungen
und Erweiterungen des Klassifikationsentwurfes geachtet werden.
Um auch Themen aufnehmen zu können, die (noch) nicht berücksichtigt wurden,
wurde an den jeweiligen Stellen als letzte Untergliederung einer Klasse, die Klasse
„Einzelfragen zu...“ bzw., wo diese Formulierung nicht angebracht schien, „Weitere...“ eingeführt. Allgemeine oder themenübergreifende Literatur sollte jeweils in
die übergeordnete Klasse eingearbeitet werden. So konnte auf die Schaffung von
„Allgemeines“-Klassen weitgehend verzichtet werden.
Die Tiefe des Ausbaus der einzelnen Klassen orientiert sich zum Teil an der Menge
der Literatur in den Gruppen der Haussystematik der Bibliothek und beruht zum
anderen Teil, wo eine Überprüfung der Menge der Publikationen nicht möglich war,
auf Schätzungen73 . So wurde versucht sehr stark besetzte Gruppen der Haussystematik
nach Möglichkeit weiter zu untergliedern und sehr schwach besetzte zusammenzufassen.
Da der Klassifikationsentwurf weiterhin nicht nur als Aufstellungssystematik, sondern auch zur standortfreien klassifikatorischen Erschließung dienen soll, wurden an
einigen Stellen tiefere Unterteilungen vorgenommen, als dies für die reine Nutzung
als Aufstellungssystematik notwendig wäre. Diese Unterteilungen sind jedoch für
die Nutzung der Klassifikation zur standortfreien klassifikatorischen Erschließung
von Seiten der Bibliothek durchaus wünschenswert. Im Entwurf sind diese durch
eine kleine Schrift gekennzeichnet. Ebenfalls wünschenswert ist aus diesem Aspekt
69 RVK
Online. - http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_rvko&view=show&Itemid=53
<Hannover> / Bibliothek: Systematik der Bibliothek des Sprengel Museum Hannover
71 Museum Folkwang <Essen> / Bibliothek: Systematik der Museumsbibliothek
72 Kunst- und Museumsbibliothek Köln : Online-Systematik. - http://www.museenkoeln.de/kunst-und
-museumsbibliothek/default.asp?s=315&tid=142&kontrast=&schrift=
73 Dies betrifft vor allem den Magazinbestand.
70 Sprengel-Museum
60
heraus auch die Möglichkeit unter der Einteilung nach Ländern eine weitere Einteilung nach Epochen vornehmen zu können. Um den Klassifikationsentwurf nicht noch
umfangreicher zu gestalten, wurde dafür ein Schlüssel eingeführt. Die Stellen an denen
dieser einsetzbar ist, wurden im Entwurf mit „(+ES)“ hinter der Klassenbenennung
gekennzeichnet.
Bei der Wahl der Klassenbenennungen wurde soweit möglich die Eindeutigkeit
der Benennungen und ihre Individualität angestrebt. Dabei konnten nicht immer alle
von Reisser74 geforderten Kriterien eingehalten werden. So wurden beispielsweise an
manchen Stellen Aufzählungen notwendig. Auch auf die Einführung von „sonstiges“Klassen konnte nicht verzichtet werden. Des Weiteren wurde auf die Einheitlichkeit
der Klassenbenennungen bezüglich ihrer Schreibweise und des Numerus geachtet. Es
wird Schreibweisen mit „ph“ der Vorzug vor „f“ gegeben sowie der Plural verwendet.
Die angegebenen Jahreszahlen folgen der RVK.
Schließlich wurden, um die Arbeit mit dem Entwurf und die Orientierung in ihm
zu erleichtern, Hinweise zu Klassen und Verweisungen eingearbeitet sowie eine Benutzungsanleitung erstellt. Die Erläuterungen zu Klassen umfassen dabei auch Hinweise
auf von der Regel abweichende Signaturbildungen. Auf die Erstellung eines Registers
wurde an dieser Stelle bewusst verzichtet, da es sich nur um einen Entwurf handelt
und die Erstellung eines Registers somit wenig praktischen Nutzen hätte. Für die
fertige Version wäre die Erstellung eines Registers jedoch wünschenswert.
Für das Notationssystem wurden alphanumerische Notationen gewählt, da diese gut
merkbar sind, relativ kurze Notationen ergeben und trotzdem sowohl horizontal als
auch vertikal gut erweiterbar sind. Dabei wurde für die erste und zweite Ebene jeweils
ein Großbuchstabe vergeben und für alle weiteren Ebenen eine jeweils zweistellige
Zahl, welche durch Punkt voneinander getrennt werden. Zwischen Buchstaben und
Zahlen steht ein Spatium. Bei der Vergabe der Buchstaben wurde darauf geachtet,
jeweils nach zusammengehörigen Themenkomplexen Lücken für Erweiterungen zu
lassen. Die Zahlen wurden jeweils in 5er Schritten springend vergeben. Für die ab74 Vgl.
Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Anwendung von
EDV
61
schließenden Klassen „Einzelfragen zu...“ und „Weitere...“ wurde, je nach Lage in der
Systematik, entweder „Z“ oder „99“ vergeben.
Die Signaturbildung orientiert sich an der RVK75 und setzt sich aus der Notation,
einer Cutter-Sanborn-Nummer76 (CSN), dem Erscheinungsjahr und sofern vorhanden
der Bandnummer zusammen. Für die Bildung der CSN wird dabei in der Regel der
Verfasser bzw. Herausgeber, wo dies nicht möglich ist der Urheber und sollte auch das
nicht möglich sein der Sachtitel einer Publikation herangezogen. Das Erscheinungsjahr
schließt sich mit Punkt an die CSN an und wird, dem von Frau Hoffmann eingeführten
System und der RVK folgend, bis einschließlich 1999 dreistellig, ohne die erste Ziffer,
und ab 2000 vierstellig angegeben. Die Bandnummer wird mit „-“ angeschlossen.
Abweichend davon werden topographische Publikationen, Kataloge, Festschriften
und Publikationen zu Münzfunden sowie Biographien und Künstlermonographien
behandelt:
• Topographische Publikationen: CSN des Ortes + Erscheinungsjahr,
• Bestandskataloge77 , Messekataloge und Kataloge von Privatsammlungen: CSN
des Ortes + Erscheinungsjahr,
• Ausstellungskataloge: CSN des ersten Ausstellungsortes + Erscheinungsjahr,
• Auktionskataloge: CSN des Auktionshauses + Erscheinungsjahr,
• Kataloge von Kunsthändlern: CSN des Kunsthändlers + Erscheinungsjahr,
• Festschriften: CSN der gefeierten Person + Erscheinungsjahr,
• Publikationen zu Münzfunden: CSN des Fundortes + Erscheinungsjahr,
• Biographien: CSN der biographierten Person + Erscheinungsjahr,
• Künstlermonographien: CSN des Künstlers + Erscheinungsjahr.
Durch die Cutterung des ersten Ordnungsmerkmales wird zum einen, im Gegensatz
zur einfach Kürzung des Namens oder Ortes, eine einheitliche Länge erreicht und zum
anderen die Einordnung vereinfacht.
75 Vgl.
Regeln für die Signaturvergabe. - http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/Systematik/sigreg.
html
76 Cutter-Sanborn three-figure author table bzw. über UB Eichstaett-Ingolstadt : Cutter Jo. - http:
//www.ub.ku-eichstaett.de/cgi-bin/cutterjo.pl?
77 Im Idealfall wäre für die Bestandskataloge eine Sortierung nach Orten und innerhalb dieser nach
Museen wünschenswert. Dies ist für die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums jedoch nur
für sehr wenige Städte sinnvoll, weswegen an dieser Stelle darauf verzichtet wurde
62
6 Ausblick
Auf Grund der dargelegten Schwächen der Haussystematik der Bibliothek sollte die
Implementierung eines neuen Konzepts für die klassifikatorische Sacherschließung
dringend in Erwägung gezogen werden, um ihrem Zweck, dem Ordnen von Dokumenten und damit der Unterstützung beim Auffinden von Dokumenten, gerecht werden
zu können.
Der dazu im Rahmen dieser Arbeit vorgelegte Klassifikationsentwurf darf selbstverständlich nicht als fertige Klassifikation betrachtet werden. Zwar wurde er in enger
Zusammenarbeit mit der Bibliothek entwickelt, um so den Anforderungen der Bibliothek in größtmöglicher Weise gerecht zu werden, kann jedoch nicht alle Eventualitäten
und Besonderheiten berücksichtigen und ist viel mehr als work in progress zu verstehen.
Um aus diesem Entwurf eine einsetzbare Klassifikation zu machen, ist eine gründliche Erprobung notwendig, um sehen zu können ob er den Anforderungen gerecht
wird, wo Schwachstellen liegen, Klassen weiter ausgearbeitet werden müssen oder
eingeschränkt werden können, Themen ergänzt werden müssen, die so nicht vorhersehbar waren oder andere praktische Anpassungen vorgenommen werden müssen.
Die Unterteilung einer Klasse sollte, sofern möglich1 vorgenommen werden, wenn sie
mehr als 100 Publikationen umfasst, da sonst der einfache Überblick am Regal nicht
mehr gewährleistet ist. Ebenso vermieden und nach Möglichkeit zusammengefasst
werden sollten Klassen, welche weniger als fünf Publikationen enthalten.
Die notwendige Überprüfung und Anpassung des Entwurfes könnte beispielsweise durch die parallele Erschließung mit der bestehenden Haussystematik und dem
Entwurf und seiner laufenden Umarbeitung, entsprechend der daraus resultierenden
Erfahrungen, realisiert werden.
1 Davon
ausgenommen sind von der üblichen Sortierung nach Verfassernamen abweichende Klassen,
da hier eine weitere Unterteilung in der Regel nicht sinnvoll ist.
63
Die Implementierung einer neuen Klassifikation ist sicherlich recht zeit- und personalaufwendig und muss gut geplant werden, sollte aber dennoch, um ein effektives
Arbeiten mit der Bibliothek zu ermöglichen, in Angriff genommen werden. Geht man
von keiner weiteren personellen Unterstützung der Bibliothekarin aus, gibt Plieninger
für die Umarbeitung von 1000 Medieneinheiten, wenn dies schwerpunktmäßig betrieben wird, etwa zwei bis drei Wochen an. Neben dem laufenden Betrieb ist jedoch mit
einem Arbeitsaufwand von etwa drei bis vier Monaten zu rechnen2 .
Allerdings können für eine Umsystematisierung schon zeitig Vorbereitungen getroffen werden. So kann beispielsweise, bis die erforderlichen Mittel für eine Umsystematisierung bereit stehen, parallel sowohl mit der Haussystematik als auch der neuen
Klassifikation erschlossen werden. So kann für diese in der Zwischenzeit erschlossenen
Medien, Zeit bei der eigentlichen Umsystematisierung gespart werden, da sie schon
klassiert wurden und nur noch eine Änderung des Signaturschildes erforderlich ist.
Dies könnte beispielsweise über die Festlegung bestimmter Felder für mit Hilfe der
neuen Klassifikation gebildete Notationen bzw. Signaturen realisiert werden, womit
für diese Medien auch der Aufwand der Umarbeitung im OPAC entfallen würde.
Für die Durchführung der Umsystematisierung empfiehlt Plieninger die Erstellung
einer Konkordanz, mit Hilfe derer nachvollzogen werden kann was geändert wurde
und wo die Medien nun zu finden sind3 . Eine solche Konkordanz zwischen der
Haussystematik der Bibliothek und dem vorgelegten Klassifikationsentwurf wurde
auch im Rahmen dieser Arbeit erstellt (siehe Anhang G), um eine Vergleichbarkeit
herzustellen und die strukturellen Veränderungen sichtbar zu machen. Diese sollte
entsprechend notwendiger Änderungen weiter gepflegt werden, da sich an Hand ihrer
auch gut erkennen lässt an welchen Stellen eine Umsystematisierung recht einfach ist,
da Klassen die selbe Extension haben, und an welchen sich die Medien einer Gruppe
auf eine Reihe von Klassen aufteilen und somit die Umsystematisierung schwieriger
und zeitaufwendiger wird.
2 Vgl.
Plieninger, Jürgen: Umsystematisieren. - http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokument
e/Kommissionen/Kommission%20f%FCr%20One-Person-Librarians/Checklisten/check9.pdf
3 Vgl. Ebenda
64
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Adresse: http://melvil.d-nb.de/. - Gesehen: 05.10.2011
Memmer, Petra: [Aufstellungssystematik Email vom 20. April 2010]. - 2 S.
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Meschkat, Anja: AW: Aufstellungssystematik [Email vom 6. Mai 2010]. - 2 S.
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Müller, Barbara: Bibliothekssystematik [Email vom 20. April 2010]. - 1 S.
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Münzsammlung [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24642&article_id=85473&
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Museum Folkwang <Essen> / Bibliothek: Systematik der Museumsbibliothek. - Stand: September 11. 78 S.
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Museum für Sepulkralkultur [Elektronische Ressource] : Bibliothek. - Online Ressource
Adresse: http://www.sepulkralmuseum.de/de/bildung_forschung_beratung_museum_fuer_sepulkr
alkultur/bibliothek.html. - Gesehen: 05.10.2011
Museumslandschaft Hessen Kassel [Elektronische Ressource] : die Bibliothek. - Online Ressource
Adresse: http://www.museum-kassel.de/index_navi.php?parent=1050. - Gesehen: 06.10.2011
Museumspädagogik im Herzog Anton Ulrich-Museum [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24665&_psmand=185. - Gesehen 10.08.2011
Naumer, Sabine: Re: WG: Aufstellungssystematik [Email vom 12. Mai 2010]. - 1 S.
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70
Online-Katalog des Herzog Anton Ulrich-Museums, Braunschweig. - Online Ressource
Adresse: http://sunny.biblio.etc.tu-bs.de:8080/DB=7.1/. - Gesehen: 05.10.2011
Papen, Isabel von: Systematik [Email vom 19. April 2010]. - 2 S.
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Plieninger, Jürgen: Umsystematisieren [Elektronische Ressource] / von Jürgen Plieninger. - 2005. Online Ressource
(OPL Checkliste ; 9)
Adresse: http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokumente/Kommissionen/Kommission%20f
%FCr%20One-Person-Librarians/Checklisten/check9.pdf. - Gesehen: 05.10.2011
Pokorny-Nagel, Kathrin: WG: Aufstellungssystematik [Email vom 4. Mai 2010]. - 1 S.
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Recherche/Katalog [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24663&article_id=85507&
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Regeln für die Signaturvergabe [Elektronische Ressource]. - Stand: Oktober 2005. - Online Ressource
Adresse: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/Systematik/sigreg.html. - Gesehen: 05.10.2011
Reisser, Michael: Anforderungen an bibliothekarische Klassifikationen bei der Anwendung von EDV /
Michael Reisser. - Ill.
In: Bibliothek. - ISSN 0341-4183. - 17 (1993), S. [137] - 162
Richtlinien für die kooperative Sacherschließung [Elektronische Ressource] / Überarbeitet durch die
Zentralredaktion Sacherschließung des GBV im Auftrag der Facharbeitsgruppe Sacherschließung. Letzte Aktualisierung: Juni 2010. - Online Ressource
Adresse: https://www.gbv.de/vgm/info/mitglieder/02Verbund/01Erschliessung/02Richtlinien/04Sa
cherschliessungsrichtlinie/04Sacherschliessungsrichtlinie_3611.pdf. - Gesehen: 05.10.2011
Röder, Birgit: Systematik [Email vom 20. April 2010]. - 2 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Roloff, Heinrich: Lehrbuch der Sachkatalogisierung / von Heinrich Roloff. - 5., unveränderte Aufl. Leipzig : Bibliogr. Inst., 1978. - 236 S.
(Lehrbücher für den bibliothekarischen Nachwuchs ; 6)
Romándi, Thomas: AW: Aufstellungssystematik [Email vom 5. Mai 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Rosemann, Thomas: Re: Aufstellungssystematik [Email vom 3. Mai 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Runge, Petra: Systematik Kunstbibliothek [Email vom 20. April 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
71
RVK Online [Elektronische Ressource]. - Online Ressouce
Adresse: http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_rvko&view=show&Itemid=53. - Gesehen: 05.10.2011
Schewe, Iris: Re: Aufstellungssystematik [Email vom 19. April 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Skulpturen, Alte und außereuropäische Kunst [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://www.haum.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=24659&article_id=85469&
_psmand=185. - Gesehen 10.08.2011
Sprengel-Museum <Hannover> / Bibliothek: Systematik der Bibliothek des Sprengel Museum Hannover. - Stand: September 1996. - 40 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
St. Clair, Guy: Managing the one-person library / Guy St. Clair, Joan Williamson. - London : Butterworths, 1986. - 178 S.
ISBN 0-408-01511-X
St. Clair, Guy: The one-person library : an essay on essentials / Guy St. Clair
In: Special Libraries. - ISSN 0038-6723. - 69 (1976), S. 233-238
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart [Elektronische Ressource] : Bibliothek. - Online
Ressource
Adresse: http://www.abk-stuttgart.de/frames.php?flash=false&language=de. - Gesehen: 06.10.2011
Staatliche Museen zu Berlin - Sammlungen / Institute [Elektronische Ressource] : Museum Europäischer Kulturen. - Online Ressource
Adresse: http://www.smb.museum/smb/sammlungen/details.php?objID=10&n=9&r=0&p=12. - Gesehen: 06.10.2011
Stiftung Stadtmuseum Berlin [Elektronische Ressource] : Bibliothek. - Online Ressource
Adresse:http://www.museumsbibliothek.de/. - Gesehen: 05.10.2011
Strauch, Dietmar: Lexikon, Buch, Bibliothek, neue Medien / Dietmar Strauch; Margarete Rehm. - 2.,
aktualisierte und erw. Aufl. - München : Saur, 2007. - 472 S.
ISBN 978-3-598-11757-2 - ISBN 978-3-598-11758-9
Strewe, Marie-Luise: Aufstellungssystematik [Email vom 21. April 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte [Elektronische Ressource] : Möglichkeiten und Grenzen von DDC 700: The Arts / von Andreas Thielemann. - Berlin : Institut für Bibliotheksund Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2007. - 78 S. : graph. Darst.
(Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 202) Adresse: http://www.
ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h202/h202.pdf. - Gesehen: 05.10.2011
Thielemann, Andreas: Standortsystematik [Email vom 24. September 2010]. - 1 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
72
UB Eichstaett-Ingolstadt [Elektronische Ressource]: Cutter Jo. - Online Ressource
Adresse: http://www.ub.ku-eichstaett.de/cgi-bin/cutterjo.pl?. - Gesehen: 14.10.2011
Umlauf, Konrad: Einführung die die Bibliothekarische Klassifikationstheorie und -praxis [Elektronische
Ressource] : mit Übungen / von Konrad Umlauf. - Letzte Änderung: 20.04.2011. - Online Ressource
(Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft ; 67)
Adresse: http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h67/. - Gesehen: 05.10.2011
The Unicode Standard [Elektronische Ressource]: Version 6.0 - Core Specification / The Unicode Consortium. Ed. by Julie D. Allen... - XXXVIII, 638 S.
ISBN 978-1-936213-01-6
Adresse: http://www.unicode.org/versions/Unicode6.0.0/UnicodeStandard-6.0.pdf. - Gesehen: 05.10.2011
Vosseler, Denise: AW: Aufstellungssystematik [Email vom 23. April 2010]. - 2 S.
Kopie im Besitz der Verfasserin
Werdegang der RVK [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=57:werdegan
g-rvk&catid=44:geschichte-rvk-regensburger-verbundklassifikation-historie-entwicklung&Itemid=94. Gesehen: 05.10.2011
73
Selbstständigkeitserklärung
Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt habe. Alle
Stellen, die wörtlich oder sinngemäß veröffentlichten oder nicht veröffentlichten Quellen entnommen wurden, sind als solche kenntlich gemacht.
Leipzig, 26. Oktober 2011
Franziska Frenzel
A Systematik der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums
A1
Systematik
A – Allgemeine Abteilung
A-I
A-I-1
A-I-2
A-I-3
A-I-4
A-I-5
A-I-6
A-I-7
Nachschlagewerke, Lexika, Wörterbücher
Biographien
Künstlerlexika
Monogrammlexika
Universal- und Fachlexika
Kunstspezifische Lexika
Nachschlagewerke Weltgeschichte
Sprachwörterbücher
A-II
Bibliographien
A-III
Quellenschriften
A-IV-1
Museen, Sammlungen, allgem. Nachschlagewerke
A-IV-2
Museumsgeschichte
A-IV-3
Geschichte des Sammelns
A-IV-4
Museumskonzepte, Museumsarbeit
A-IV-5
Management und Museum
A-IV-6
Sicherheit im Museum
A-IV-7
Ausstellungsplanung, Ausstellungsbau
A-IV-8
Museumsbesucher / Museumsbesucherinnen
A-IV-9
Bestandspflege
A-IV-9.1
Allgemeines
A-IV-9.2
Schutz
A-IV-9.3
Recht
A-IV-9.4
Restaurierung, Konservierung
A-IV-9.41
Übergreifend
A-IV-9.42
Möbel
A-IV-9.43
Lacke
A-IV-9.44
Gemälde
A-IV-9.45
Textilien
A-V
Festschriften
A-VI
Kunst- und Kulturgeschichte allgemein
A-VI-1
Stammbücher, Stammtafeln
A-VI-2
Astronomie
A2
A-VI-3
Raubkunst
A-VI-4
Gesammelte Schriften, alphabetisch nach Verfasser
A-VI-5
Christliche Archäologie
A-VII
Kunsttheorie, alphabetisch nach Verfasser
A-VIII-1
Mittelalter: Gesellschaft, übergreifende Darstellungen
A-VIII-2
Kunst bis zur Reformation
A-VIII-3
Alltag im Mittelalter
A-VIII-4
Kongresse
A-IX
Renaissance und Manierismus
A-X
Barock und Rokoko
A-XI
Malerei allgemein
A-XI-1
Malerei nach Epochen
A-XI-2
Selbstbildnisse und Portraits
A-XI-3
Landschaftsmalerei
A-XI-4
Stilleben
A-XI-5
Miniaturen
A-XII
Skulpturen
A-XIII
Architektur
A-XIV
Ikonographie / Nachschlagewerke
A-XIV-1
Ikonographie, christliche (Lexika, Nachschlagewerke)
A-XIV-2
Leben Jesu bis Pfingsten
A-XIV-3
Maria
A-XIV-4
Einzelthemen nach Alphabet (christliche Themen)
A-XIV-5
Ikonographie der Heiligen
A-XIV-6
Ikonographie alphabetisch nach Themen (weltliche Themen)
A-XIV-7
Emblematik
A-XV
Bibeln und Literatur
A-XVI
Mythologie
A3
A-XVII
Antikenrezeption
A-XVIII
Heraldik
A4
D – Deutschland
D-I
Kunst- und Reiseführer
D-II-1 (1-2249)
Deutsche Geschichte
D-II-2 (2250- )
Topographie alphabetisch
D-III-1 (1-399)
Geschichte allgemein
D-III-2 (400-899)
Herrscher und Geschlechter (chronologisch)
D-III-3 (900-999)
Weltbild
D-III-4 (1000-1099) Stadt
D-III-5 (1100-1299) Literatur
D-III-6 (1300-1599) Gesellschaft
D-III-7 (1600-
)
Expansion (Hanse, Mission, Kreuzfahrt)
D-IV
Deutschland, Kunstgeschichte allgemein
D-V
Architektur
D-VI-1 (1-279)
Buchmalerei
D-VI-2 (280- )
Malerei nach Epochen
D-VII
Skulptur
D-VIII
Künstlermonographien
E – England
E-I
Kunst- und Reiseführer
E-II
Kunstgeschichte
E-III
Architektur
E-IV
Topographie (alphabetisch)
E-V
Buchmalerei
E-VI
Malerei
E-VII
Künstlermonographien
E-VIII
Skulptur
A5
F – Frankreich
F-I
Kunst- und Reiseführer
F-II
Kunstgeschichte
F-III
Architektur
F-IV
Skulpturen
F-V
Malerei
F-VI
Buch-, Glas- und Wandmalerei
F-VII
Topographie (alphabetisch)
F-VIII
Künstlermonographien
I – Italien
I-I
Reise- und Kunstführer
I-II
Topographie alphabetisch
I-III
Quellenschriften
I-IV
Italien, Kunstgeschichte
I-V
Architektur
I-VI
Malerei allgemein
I-VII
Plastik
I-VIII
Künstlermonographien
A6
N – Niederlande
N-I
Reise- und Kunstführer
N-II
Topographie alphabetisch
N-III
Quellenschriften
N-IV
Kunstgeschichte allgemein
N-V
Architektur
N-VI
Malerei allgemein
N-VII
Skulpturen
N-VIII
Künstlermonographien
Sp – Spanien
Sp-I
Kunstgeschichte
Sp-II
Architektur
Sp-III
Topographie alphabetisch
Sp-IV
Skulpturen
Sp-V
Malerei
Sp-VI
Künstlermonographien
A7
G – Graphik
G-I
Allgemeine Handbücher und Sammelwerke,
Geschichte der Graphik allgemein (zeitlich durchgehend)
G-II
Geschichte der Graphik allgemein (nach Epochen)
G-III
Holz- und Metallschnitt
G-IV
Kupfer- und Stahlstich, Radierung
G-V
Lithographie und sonstige Techniken (auch Schattenrisse,
Scherenschnitte, Serigraphie etc.)
G-VI
G-VI-1
G-VI-2
Buchillustration und Buchwesen
Buchillustration
Buchwesen
G-VII
G-VII
G-VII-1
G-VII-2
G-VII-3
Ornamentstich, Spielkarten, Flugblätter, Landkarten, populäre Graphik
Ornamentstich
Spielkarten
Flugblätter
Plakate
G-VIII
Sammlungskataloge, Druckgraphik nach Orten (mit Ortsname, ohne
Kataloge zur Geschichte der Graphik)
G-IX
Druckgraphik bis 1800 nach Künstlern
A8
HZ – Handzeichnungen
HZ-I
HZ-I-1
HZ-I-2
HZ-I-3
HZ-I-4
HZ-I-5
Handzeichnung allgemein
Allgemeine Handbücher und Sammelwerke
Allgemeine Handbücher zur Technik der Handzeichnung
Aquarell
Collage
Pastell
HZ-II
HZ-II-1
HZ-II-2
Geschichte der Handzeichnung allgemein
zeitlich durchgehende Darstellungen, mehrere Länder nach Epochen
Sonstige allgemeine Einzelfragen (z.B. Zeichenbücher)
HZ-III
HZ-III-1
HZ-III-2
HZ-III-3
HZ-III-4
HZ-III-5
HZ-III-6
HZ-III-7
HZ-III-8
HZ-III-9
Handzeichnungen nach Ländern (darin nach Epochen)
Deutschland (auch: Österreich, Schweiz)
Frankreich
Großbritannien
Italien
Niederlande
Nordeuropa
Osteuropa
Spanien
USA
HZ-IV
Einzeleditionen anonymer Skizzen- und Vorlagebücher (chronologische
Aufstellung, ohne Rücksicht auf Nationalität)
HZ-B
Sammlungskataloge (auch Auswahlausstellungen) nach Orten
(Handzeichnung – Bestand: HZ-B)
A9
K – Kunstgewerbe
K-I
Kunstgewerbe allgemein
K-I-1
Ornamente
K-II
Bronze
K-III
Eisen, Schmiedewerk
K-IV
Elfenbein
K-V
Email
K-VI
K-VI-1
K-VI-2
Glas
Hohlglas
Glasmalerei
K-VII
Glockenkunde
K-VIII
Gold- und Silberschmiede
K-IX
K-IX-1
K-IX-2
K-IX-3
K-IX-4
K-IX-5
K-IX-6
K-IX-7
Keramik
Keramik allgemein
Fayence
Fliesen
Majolika
Porzellan
Steinzeug
Steingut, Wedgwood
K-X
K-X-1
Kostümkunde
Körperpflege, Haarmode und Perücken
K-XI
Lackarbeiten
K-XII
Möbel
K-XIII
Schmuck
K-XIV
Steinarbeiten
K-XV
K-XV-1
K-XV-2
K-XV-3
K-XV-4
K-XV-5
Textilien
Textilien allgemein
Seide
Spitzen
Stickerei
Teppiche
K-XVI
Uhren
K-XVII
Volkskunst
K-XVIII
Wachs
A 10
K-XIX
Waffen
K-XX
Kunst- und Wunderkammern
K-XXI
Zinn
K-XXII
Varia
K-XXIII
Medaillen und Plaketten
A 11
Y – Kunst ab 1800
Y-I
Y-I-1
Y-I-2
Kunstgeschichte allgemein
Kunstgeschichte 19. Jh.
Kunstgeschichte 20. Jh.
Y-II
Architektur
Y-III
Y-III-1
Y-III-2
Malerei
Malerei 19. Jh.
Malerei 20. Jh.
Y-IV
Graphik und Handzeichnungen
Y-V
Buchillustration
Y-VI
Skulptur
Y-VII
Photographie, Film, Video
Y-VIII
Y-VIII-1
Y-VIII-2
Y-VIII-3
Y-VIII-4
Y-VIII-5
Y-VIII-6
Y-VIII-7
Y-VIII-8
Angewandte Kunst
Angewandte Kunst allgemein
Keramik
Textilien, Kleidung
Möbel, Inneneinrichtung
Metallkunst
Steinarbeiten
Glaskunst
Sonstiges
Y-IX
Land art
Y-X
Künstlermonographien
Y-XI
Ausstellungskataloge
Y-XII
Bestandskataloge
A 12
B Alte Fachsystematik der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums
Die Fachsystematik wurde aus dem alten, alphabetischen Zettelkatalog der Bibliothek
des Herzog Anton Ulrich-Museums sowie Müller-Jerinas Bestandsanalyse in Bibliothek
und Kupferstichkabinett des Herzog-Anton-Ulrich-Museums1 erarbeitet. Leider konnte
dabei für die Klasse XVI B keine Benennung ermittelt werden. Weiterhin kommt die
Klasse XXVI „Denkmalpflege“ in Müller-Jerinas Betrachtungen nicht vor, sie wurde
also vermutlich später hinzugefügt.
I Kunstlexika
II Kunstzeitschriften
III Kunstwissenschaft und Ästhetik
IV Kunstgeschichte
IV A Allgemeine Kunstgeschichte
IV B Vorgeschichte, Altertum
IV C Ägypten
IV D Asien
IV E Griechisch-römisches Altertum
IV F Christliches Altertum
IV G Arabische Kunst
IV H Mittelalter
IV I Länder
IV I 1 Italien
IV I 2 Deutschland
IV I 3 Niederlande
IV I 4 Frankreich
IV I 5 Spanien
IV I 6 England
1 Bibliothek
und Kupferstichkabinett des Herzog-Anton-Ulrich-Museums. - http://134.76.163.162/fabi
an?Bibliothek_Und_Kupferstichkabinett_Des_Herzog-Anton-Ulrich-Museums
B1
V Museen und Kunstanstalten
V A Allgemeines und Handbücher
V B Ausstellungsverzeichnisse, Kataloge von öffentlichen und privaten
Sammlungen, Museumsführer, Versteigerungskataloge
V C Sammlungswerke
VI Kunsttechnik
VII Kupferstichkunde
VIII Kunstgewerbe
IX Geschnittene Steine (Cameen, Gemmen)
X Münzkunde
XI Trachten und Kostümkunde
XII Waffen, Turniere, Reit-, Fecht- und Tanzschulen
XIII Wappen, Genealogie, Orden und Siegel
XIV Bauwesen
XIV A Lehrbücher und Entwürfe zur Architektur
XIV B Darstellungen zur Geschichte der Baukunst
XV Bildnisswerke
XVI Fürstliche Prachtwerke
XVI A Hoffestlichkeiten
XVI B ?
XVII Allgemeine Encykolpädien und Zeitschriften allgemeinen Inhalts
XVIII Wörterbücher
XIX Bibeln, Andachts- und Erbauungsschriften
XX Geschichte und Geographie
XXI Reise- und Länderbeschreibungen
XXII Schöne Literatur
XXIII Vermischte wissenschaftliche Werke
XXIV Braunschweiger Sachen
XXV Bücherkunde
XXVI Denkmalpflege
B2
C Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen
einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek und der
DDC1
Nachschlagewerke
700.3 (Kunst allgemein); 703 (bildende Kunst)
Theorie der Kunst / Kunsttheorie
700.1 (Kunst allgemein); 701 (bildende Kunst)
Ikonographie
704.9 (allgemein); 731.8 (Bildhauerkunst); 743
(Zeichnung); 753-758 (Malerei)
Allgemeine Kunstgeschichte nach Perioden
(länder- und gattungsübergreifend)
709.01-709.05
Kunstgeschichte nach Ländern
709.1 (mit geographischen Schlüsseln)
Kunstg. n. Gattungen: Gartenkunst
Kunstg. n. Gattungen: Architektur
Kunstg. n. Gattungen: Plastik
Kunstg. n. Gattungen: Zeichnung
Kunstg. n. Gattungen: Malerei
Kunstg. n. Gattungen: Graphik
Kunstg. n. Gattungen: Photo u. neue Medien
710 Landschaftsgestaltung
720 Architektur
730 Bildhauerkunst, Keramik, Metallkunst
740 Zeichnung, angewandte Kunst
750 Malerei
760 Grafik
770 Fotografie, Computerkunst
Künstlermonographien alphabetisch
700.92 (bild. Kunst + andere Kunst); 709.2 (mehrere Gattungen); 720.9 (nur Architektur); 730.092
(Plastik und Skulptur); 730.92 (nur Skulptur);
741.092 (nur Zeichnung); 759 (Malerei); 769 (Grafik); 770.92 (Fotografie)
Topographie alphabetisch
709.3-709.9
Ausstellungskataloge, Ausst.-Ort alphabetisch
707.4 (mit geographischen Schlüsseln)
Bestandskataloge, nach Orten alphabetisch
708 (mit geographischen Schlüsseln)
Festschriften und Sammelschriften einzelner
Kunsthistoriker
Nach thematischen Gesichtspunkte einzuordnen
Zeitschriften
705
1 Aus:
Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 58
C1
D Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen
einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek1 und
der RVK
Nachschlagewerke
LH 12990 - LH 29910 Lexika, Bibliographien, Bibliothekskataloge
Theorie der Kunst / Kunsttheorie
LH 61000 - LH 61140 Theorie der Bildenden
Kunst
Ikonographie
LH 81000 - LH 84995 Ikonographie, Ikonologie
Allgemeine Kunstgeschichte nach Perioden
(länder- und gattungsübergreifend)
LH 65000 - LH 65990 Allgemeine Kunstgeschichte: Darstellungen
Kunstgeschichte nach Ländern
LK - LO Kunst nach Ländern bzw. Kontinenten
Kunstg. n. Gattungen: Gartenkunst
Kunstg. n. Gattungen: Architektur
Kunstg. n. Gattungen: Plastik
Kunstg. n. Gattungen: Zeichnung
Kunstg. n. Gattungen: Malerei
Kunstg. n. Gattungen: Graphik
Kunstg. n. Gattungen: Photo u. neue Medien
Als Teil der Architektur
LH 67000 - LH 68090 Architektur
LH 69000 - LH 69610 Skulptur (Plastik)
LH 71000 - LH 71700 Zeichnung und Graphik
LH 70000 - LH 70530 Malerei
LH 71000 - LH 71700 Zeichnung und Graphik
AP 90000 - AP 99099 Photographie
Neue Medien sind unter LH 65829 als Unterordnung der Allgemeinen Kunstgeschichte : Darstellungen und als Epocheneinteilung der Malerei
unter LH 70409, LK 10359, LK 83409, LM 83409
zu finden.
Künstlermonographien alphabetisch
LI Künstler-Monographien
Topographie alphabetisch
In LK - LO Kunst nach Ländern bzw. Kontinenten
Ausstellungskataloge, Ausst.-Ort alphabetisch
LH 40010 - LH 49910 Ausstellungskataloge
Bestandskataloge, nach Orten alphabetisch
LH 29970a Museumskataloge. Kataloge privater
Sammlungen
LH 30010 - LH 39910 Kataloge einzelner Museen
1 Nach
Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 58
D1
Festschriften und Sammelschriften einzelner
Kunsthistoriker
LH 63700 Festschriften, Gedenkschriften
LH 64800 Schriften einzelner Kunstliebhaber und
Kunstschriftsteller bis Todesjahr 1800 einschließlich
LH 64840 Gesammelte Aufsätze einzelner Kunsthistoriker bzw. Kunstschriftsteller ab Todesjahr
1801
LH 64860 - LH 64920 Gesammelte Aufsätze mehrerer Künstler bzw. Kunstschriftsteller des 19.,
20. und 21. Jahrhunderts
Zeitschriften
LD 3000 - LD 8699
D2
E Crosskonkordanz zwischen den typischen Abteilungen
einer kunstwissenschaftlichen Spezialbibliothek1 und
der Basisklassifikation
Nachschlagewerke
20.00 Kunstwissenschaft: Allgemeines, 20.30
Kunstgeschichte: Allgemeines
Theorie der Kunst / Kunsttheorie
20.06 Kunstphilosophie, Kunsttheorie
Ikonographie
20.20 Ikonographie
Allgemeine Kunstgeschichte nach Perioden
(länder- und gattungsübergreifend)
20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines, 20.60 Kunst
der Antike
Kunstgeschichte nach Ländern
20.40 Außereuropäische Kunst, 20.70 Europäische Kunst: Allgemeines
Kunstg. n. Gattungen: Gartenkunst
Kunstg. n. Gattungen: Architektur
Kunstg. n. Gattungen: Plastik
Kunstg. n. Gattungen: Zeichnung
Kunstg. n. Gattungen: Malerei
Kunstg. n. Gattungen: Graphik
Kunstg. n. Gattungen: Photo u. neue Medien
21.74 Landschaftsgestaltung, Gartenkunst
21.60 Baugeschichte: Allgemeines
21.50 Bildhauerei: Allgemeines
21.20 Zeichnung: Allgemeines
21.00 Malerei: Allgemeines
21.30 Graphik: Allgemeines
21.40 Photographie: Allgemeines, 21.98 Mediale
Kunst
Künstlermonographien alphabetisch
21.02 Geschichte der Malerei, 21.22 Geschichte
der Zeichnung, 21.32 Geschichte der Graphik,
21.42 Geschichte der Photographie, 21.52 Geschichte der Bildhauerei
Topographie alphabetisch
20.40 Außereuropäische Kunst, 20.70 Europäische Kunst: Allgemeines
Ausstellungskataloge, Ausst.-Ort alphabetisch
20.00 Kunstwissenschaft: Allgemeines oder thematische Einordnung
Bestandskataloge, nach Orten alphabetisch
20.00 Kunstwissenschaft: Allgemeines oder thematische Einordnung
Festschriften und Sammelschriften einzelner
Kunsthistoriker
20.00 Kunstwissenschaft: Allgemeines oder nach
thematischen Gesichtspunkten einzuordnen
Zeitschriften
-
1 Nach
Thielemann, Andreas: Sacherschließung für die Kunstgeschichte, S. 58
E1
F Entwurf einer Klassifikation für die Bibliothek des
Herzog Anton Ulrich-Museums
F1
Einleitung und Benutzungsanleitung
Dieser Klassifikationsentwurf für die Bibliothek des Herzog Anton UlrichMuseums in Braunschweig entstand 2011 im Zuge einer Diplomarbeit an
der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Ziel war es
dabei
eine
auf
zugeschnittene
die
Bedürfnisse
Klassifikation
zu
der
Bibliothek
erstellen,
welche
und
die
ihrer
Nutzer
Mängel
der
derzeitigen Klassifikation hinsichtlich ihres inhaltlichen Umfangs, ihrer
Struktur, des Notationssystem und der Signaturbildung behebt und sowohl
als Aufstellungssystematik als auch zur standortfreien klassifikatorischen
Sacherschließung genutzt werden kann.
Grundlage dieses Entwurfes bilden die derzeitige Klassifikation der
Bibliothek1, die RVK2 und die Klassifikationen der Bibliothek des Sprengel
Museums Hannover3, der Kunst- und Museumsbibliothek Köln 4 und der
Bibliothek
des
Museums
Folkwang5.
Neben
starken
strukturellen
Veränderungen wurden auch das Notationssystem überarbeitet und feste
Regeln für die Signaturbildung erstellt. Es wurde darauf geachtet, dass
alle in der derzeitigen Klassifikation enthaltenen Sachverhalte abbildbar
bleiben.
1 Herzog Anton Ulrich-Museum <Braunschweig> / Bibliothek: Systematik. - [Stand:
2011]. - 11 S.
2 RVL Online [Elektronische Ressource]. - Online Ressource
Adresse: http://rvk.uni-regensburg.de/index.php?option=com_rvko&view=show&
Itemid=53. - Gesehen: 05.10.2011
3 Sprengel Museum <Hannover> / Bibliothek: Systematik der Bibliothek des Sprengel
Museum Hannover. - Stand: September 1996. - 40 S.
4 Kunst- und Museumsbibliothek Köln [Elektronische Ressource] : Online-Systematik. Online Ressource
Adresse: http://www.museenkoeln.de/kunst-und-museumsbibliothek/default.asp?
s=315&tid=142&kontrast=&schrift=. - Gesehen: 06.10.2011
5 Museum Folkwang <Essen> / Bibliothek: Systematik der Museumsbibliothek. - Stand:
September 11. - 78 S.
F2
1. Struktur
Strukturell wurden starke Änderungen gegenüber der bestehenden
Klassifikation der Bibliothek vorgenommen. Zum einen wurde
die zum
größten Teil geographische Struktur der derzeitigen Klassifikation der
Bibliothek aufgebrochen und, den Abteilungen des Museums folgend,
durch eine gattungsorientierte Struktur ersetzt sowie die bisher zwischen
verschiedenen
Klassen
aufgeteilten
Künstlermonographien
und
Ausstellungs- und Bestandskataloge zusammengefasst. Zum anderen
wurden die in der
„Allgemeine Abteilung“ abgebildeten Themen stark
reduziert und zum Teil als eigenständige Hauptgruppe herausgezogen
(z.B. B Museologie) sowie Klassen für die bisher nicht abbildbaren
Themenbereiche geschaffen (z.B. U Ostasiatische Kunst). Damit wurde die
Anzahl der Hauptklassen von 11 auf 18 erhöht.
Bei der Erstellung wurde auf die Homogenität der Klassen geachtet, das
heißt dass ähnliche Klassen auch ähnliche Strukturen aufweisen. Dies
zeigt sich beispielsweise bei der Untergliederung nach Ländern bzw.
Epochen, für welche immer die gleiche Reihenfolge der Länder bzw.
Epochen gewählt wurde oder an den Unterteilungen der Gattungsklassen,
welche wenn möglich nach den selben Kriterien in der selben Reihenfolge
untergliedern.
Grundsätzlich wurde auf allen Ebenen versucht vom Allgemeinen zum
Speziellen zu führen aber auch inhaltliche verwandte Themen nahe
beieinander zu lassen.
An einigen Stellen des Klassifikationsentwurfes wurde eine tiefere
Untergliederung
vorgenommen
als
F3
dies
für
die
Benutzung
als
Aufstellungssystematik
notwendig
wäre,
welche
allerdings
zur
standortfreien klassifikatorischen Sacherschließung durchaus wünschenswert
sind.
Diese
nur
für
die
standortfreie
klassifikatorische
Sacherschließung gedachten Untergliederungen sind im Entwurf durch
eine kleine Schriftgröße gekennzeichnet.
Ebenfalls wünschenswert ist auch diesem Aspekt heraus auch die
Möglichkeit unter der Einteilung nach Ländern eine weitere Einteilung nach
Epochen vornehmen zu können. Um den Klassifikationsentwurf nicht noch
umfangreicher zu gestalten wurde dafür ein Schlüssel eingeführt. Die
Stellen an denen dieser einsetzbar ist wurden im Entwurf mit „(+ES)“
hinter der Klassenbenennung gekennzeichnet.
2. Klassenbenennungen
Bei
der
Wahl
der
Klassenbenennungen
wurde
soweit
möglich
die
Eindeutigkeit der Benennungen und ihre Individualität angestrebt. Des
Weiteren wurde auf ihre Einheitlichkeit bezüglich ihrer Schreibweise und
des Numerus geachtet. Es wird der Schreibweise mit „ph“ der Vorzug vor
„f“ gegeben sowie der Plural verwendet. Die angegebenen Jahreszahlen
folgen der RVK.
F4
3. Benutzung
Beim Klassieren mehrere Aspekte umfassender kunstwissenschaftlicher
und kunstgeschichtlicher Publikationen sollte grundsätzlich nach folgender
citation order verfahren werden:
Gattung – Land - Zeit
Dementsprechend müsste eine Publikation zur deutschen Tafelmalerei des
Barock unter IL „Tafelmalerei“ abgestellt werden, eine Publikation zur
Malerei
Frankreichs
unter
IE
15
„Malerei
Frankreichs“
Publikationen zur Malerei der Renaissance unter IC 15
und
eine
„Malerei der
Renaissance“.
Ist für einen Aspekt mehr als eine Ausprägung zutreffend, werden also
beispielsweise mehrere Gattungen behandelt, so ist dieser zu übergehen
und der nächste ausschlaggebend. Eine Publikation zu Thema Malerei und
Plastik Italiens sollte also unter HF 20 „ Kunst Italiens“ abgestellt werden.
Gleiches gilt für Darstellungen die länder- bzw. epochenübergreifend sind.
Eine länder- und epochenübergreifende Publikation zur Malerei sollte
dementsprechend
unter
IA
„Nachschlagewerke
und
allgemeine
Darstellungen zur Malerei“ abgestellt werden.
Ausnahmen von dieser Regel bilden die ostasiatische Kunst, Publikationen
zu einen einzelnen Künstler sowie die Kataloge.
Publikationen
zur
ostasiatischen
Sammelschwerpunktcharakters,
Kunst
unter
sollten,
U
auf
Grund
„Ostasiatische
ihres
Kunst“
zusammengehalten werden und nicht auf die Gattungsklassen verteilt
werden.
F5
Publikationen, die einen einzelnen Künstler zum Thema haben, sollten als
Künstlermonographie behandelt werden.
Ausstellungskataloge
sollten
nach
Möglichkeit
thematisch
abgestellt
werden. Lediglich mehrere Themen umfassende oder thematisch kaum
klassierbare Ausstellungskataloge sollten nach ihrem formalen Merkmal
des Ausstellungskatalogs abgestellt werden.
Alle weiteren Kataloge sollten nicht nach ihrem sachlichen Aspekt klassiert
werden, sondern formal nach ihrer Art (z.B. Bestandskatalog) behandelt
werden.
Um auch Themen aufnehmen zu können, die (noch) nicht berücksichtigt
wurden, wurde an den jeweiligen Stellen als letzte Untergliederung einer
Klasse die Klasse „Einzelfragen zu“ bzw., wo diese Formulierung nicht
angebracht schien, „Weitere...“ eingeführt.
Allgemeine oder themenübergreifende Publikationen sollten jeweils in der
übergeordneten Klasse klassiert werden. So konnte es vermieden werden
die Untergliederung einer Klasse jeweils mit „Allgemeines zu...“ zu
beginnen. Nicht benutzt werden dürfen jedoch die Hauptklassen.
Um die Benutzung zu erleichtern wurden wenn notwendig Hinweise und
Verweise angebracht.
Hinweise stehen in Klammern direkt hinter der Klassenbenennung und
sind in einer kleineren Schrift gehalten. Sie beinhalten zum einen
Erklärungen zur Extension einer Klasse und zum anderen weisen sie auf
eine von der Regel abweichende Signaturbildung hin.
Verweise stehen jeweils unter der Klasse und sind ebenfalls in einer
kleineren Schrift gehalten.
F6
4. Notationssystem
Es wurde ein hierarchisches, alphanumerisches Notationssystem gewählt.
Dabei wurde für die erste und zweite Ebene jeweils ein Großbuchstabe
vergeben und für alle weiteren Ebenen eine jeweils zweistellige Zahl,
welche durch Punkt von einander getrennt werden. Zwischen Buchstaben
und Zahlen steht ein Spatium. Die Vergabe der Zahlen erfolgte jeweils in
5er Schritten springend und auch bei der Vergabe der Buchstaben wurde
darauf geachtet ausreichend Platz für Erweiterungen zu lassen. Für die
abschließenden Klassen „Einzelfragen zu... „ bzw. „Weitere...“ wurde
jeweils der Buchstabe „Z“ bzw. „99“ vergeben.
5. Signaturbildung
Die Signaturbildung orientiert sich an der RVK 6 und setzt sich aus der
Notation, einer Cutter-Sanborn-Nummer7 (CSN), dem Erscheinungsjahr
und sofern vorhanden der Bandnummer zusammen. Für die Bildung der
CSN wird dabei in der Regel der Verfasser bzw. Herausgeber, wo dies nicht
möglich ist der Urheber und sollte auch das nicht möglich sein der
Sachtitel einer Publikation herangezogen. Das Erscheinungsjahr schließt
sich mit Punkt an die CSN an und wird der RVK folgend bis einschließlich
1999 dreistellig, ohne die erste Ziffer, und ab 2000 vierstellig angegeben.
Die Bandnummer wird mit „-“ angeschlossen.
6 Regeln für die Signaturvergabe [Elektronische Ressource]. -Stand: Oktober 2005. Online Ressource
Adresse: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/Systematik/sigreg.html. - Gesehen:
05.10.2011
7 Cutter-Sanborn three-figure author table} / Richard A. Cutter. - Swanson-Swift
revision, 3. print. - [s.l.], 1976. - 34 S. bzw. über UB Eichstaett-Ingolstadt
[Elektronische Ressource]: Cutter Jo. - Online Ressource
Adresse: http://www.ub.ku-eichstaett.de/cgi-bin/cutterjo.pl?. - Gesehen: 14.10.2011
F7
Abweichend davon werden topographische Publikationen, Kataloge,
Festschriften und Publikationen zu Münzfunden sowie Biographien und
Künstlermonographien behandelt:
•
Topographische Publikationen: CSN des Ortes + Erscheinungsjahr,
•
Bestandskataloge, Messekataloge und Kataloge von Privatsammlungen: CSN des Ortes + Erscheinungsjahr,
•
Ausstellungskataloge: CSN des ersten Ausstellungsortes +
Erscheinungsjahr,
•
Auktionskataloge: CSN des Auktionshauses + Erscheinungsjahr,
•
Kataloge von Kunsthändlern: CSN des Kunsthändlers +
Erscheinungsjahr,
•
Festschriften: CSN der gefeierten Person + Erscheinungsjahr,
•
Publikationen zu Münzfunden: CSN des Fundortes +
Erscheinungsjahr,
•
Biographien: CSN der biographierten Person + Erscheinungsjahr,
•
Künstlermonographien: CSN des Künstlers + Erscheinungsjahr.
6. Pflege und Revision
Da es sich hierbei um einen Klassifikationsentwurf handelt, sollte seine
Eignung für die Bibliothek zunächst überprüft werden und notwendige
Anpassungen vorgenommen werden.
Auch für die fertige Klassifikation sollte regelmäßig eine Überprüfung
hinsichtlich
der
thematischen
Abdeckung
und
Klassenbesetzung
stattfinden und neu auftauchende Themen eingearbeitet sowie Klassen
weiter unterteilt bzw. zusammengefasst werden. Dabei sollten Klassen
F8
idealerweise nicht mehr als 100 und nicht weniger als fünf Publikationen
umfassen.
Die Änderungen sollten dokumentiert und die Klassifikation stets auf dem
neuesten Stand gehalten werden.
F9
Übersicht der Hauptgruppen
A Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen
B Museologie
D Geschichte
F
Nachbarwissenschaften
G Kunstwissenschaft
H Kunstgeschichte
I
Malerei
K
Plastik
L
Graphik
M Handzeichnung
N Architektur
P
Angewandte Kunst
R Weitere Gattungen der Kunst
S
Darstellende Kunst
U Ostasiatische Kunst
W Künstlermonographien
X Kataloge
Z
Sonderstandorte
F 10
A Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen
AA Allgemeine Nachschlagewerke
AA 05 Enzyklopädien und Lexika
AA 10 Biographische Nachschlagewerke
AA 15 Wörterbücher
AA 20 Adressbücher
AA 25 Allgemeine Bibliographien
AA 99 sonstige allgemeine Nachschlagewerke
AC Nachschlagewerke zur Kunst (Gesamtdarstellungen)
Nachschlagewerke zu Gattungen der Kunst s. unter Gattung
Nachschlagewerke zu einzelnen Epochen s. HA
AC 05 Kunstenzyklopädien und Kunstlexika
AC 10 Künstlerlexika
AC 15 Speziallexika (z.B. Monogrammlexika, Symbollexika)
Ikonographische Lexika s. GV 05
AC 20 Kunstadressbücher
Museumsadressbücher s. BA 15
AC 25 Bibliographien zur Kunst
AC 30 Kunstpreisverzeichnisse
AC 99 sonstige Nachschlagewerke zur Kunst
AE Allgemeine Quellen- und Sammelschriften
AG Quellen- und Sammelschriften zur Kunst
AG 05 Quellenschriften zur Kunst
AG 10 Sammelschriften Zur Kunst
AG 10.05 Festschriften (alphabetisch nach gefeierter Person)
AG 10.10 Kongressschriften
AG 10.15 Gesammelte Schriften eines Autors
AG 10.99 weitere Sammelschriften
F 11
B Museologie
BA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Museologie
Museumsführer s. XB
Museumsführer für Kinder und Jugendliche s. BM 10.10
BA
BA
BA
BA
BA
BA
05
10
15
20
25
99
Lexika zur Museologie
Fachwörterbücher Museologie
Museumsadressbücher
Sammelschriften zur Museologie
Bibliographien zur Museologie
sonstige Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen
zur Museologie
BC Museumsgeschichte und Geschichte des Sammelns
allgemein
zum Sammeln von Kunst s. GP
BE Organisation der Museologie
BE 05 Organisationen und Verbände
BE 10 Ausbildung und Beruf
BG Museumsformen und -konzeptionen
BI
Museumsverwaltung und -management
BI 05 Museumspolitik
BI 10 Museumsbau
BI 15 Ausstellungswesen
BI 20 Besucherforschung und Öffentlichkeitsarbeit
BI 25 Sicherheitsfragen
BI 99 Einzelfragen zu Museumsverwaltung und -management
BK Museumsrecht
BM Museumspädagogik
BM 05 Zielgruppen der Museumspädagogik
BM 05.05 Kinder
BM 05.10 Schulklassen
BM 05.15 Jugendliche
BM 05.20 Erwachsene
BM 05.25 Blinde
F 12
BM 05.30 Geistig Behinderte
BM 05.99 weitere Zielgruppen der Museumspädagogik
BM 10 Methoden der Museumspädagogik
BM 10.05 Didaktische Ausstellungen
BM 10.10 Didaktische Publikationen (hier auch Museumsführer
für Kinder und Jugendliche)
BM 10.15 Medien und Arbeitsmaterial
BM 10.20 Spiele
BM 10.99 weitere Methoden der Museumspädagogik
BM 99 Einzelfragen zur Museumspädagogik
BP Bestandspflege
BP 05 Bestandsschutz
BP 10 Rechtliche Fragen zur Bestandspflege
BP 15 Konservierung und Restaurierung
BP 15.05 Konservierung und Restaurierung
BP 15.10 Konservierung und Restaurierung
BP 15.15 Konservierung und Restaurierung
BP 15.20 Konservierung und Restaurierung
BP 15.25 Konservierung und Restaurierung
BP 15.99 Konservierung und Restaurierung
Materialien bzw. Gegenstände
BP 99 Einzelfragen zur Bestandspflege
BZ Einzelfragen zur Museologie
F 13
von Möbeln
von Lacken
von Gemälden
von Textilien
von Papier
weiter
D Geschichte
DA Gesamtdarstellungen und Nachschlagewerke zur Geschichte
DC Historische Hilfswissenschaften
DC 05 Numismatik
DC 05.05 Methoden der Numismatik
DC 05.10 Numismatik der Antike
DC 05.10.05 Griechische Numismatik
DC 05.10.10 Römische Numismatik
DC 05.10.15 Keltische Numismatik
DC 05.10.20 Byzantinische Numismatik
DC 05.10.99 Einzelfragen zur antiken Numismatik
DC 05.15 Numismatik des Mittelalters
DC 05.15.05 Mittelalterliche Numismatik
Deutschlands
DC 05.15.10 Mittelalterliche Numismatik Österreichs
DC 05.15.15 Mittelalterliche Numismatik der Schweiz
DC 05.15.20 Mittelalterliche Numismatik Frankreichs
DC 05.15.25 Mittelalterliche Numismatik
Großbritanniens
DC 05.15.30 Mittelalterliche Numismatik Italiens
DC 05.15.35 Mittelalterliche Numismatik Schwedens
DC 05.15.40 Mittelalterliche Numismatik Russlands
DC 05.15.99 Mittelalterliche Numismatik weiterer
Länder
DC 05.20 Numismatik der Neuzeit
DC 05.15.05 Neuzeitliche Numismatik Deutschlands
DC 05.15.10 Neuzeitliche Numismatik Österreichs
DC 05.15.15 Neuzeitliche Numismatik der Schweiz
DC 05.15.20 Neuzeitliche Numismatik Frankreichs
DC 05.15.25 Neuzeitliche Numismatik
Großbritanniens
DC 05.15.30 Neuzeitliche Numismatik Italiens
DC 05.15.35 Neuzeitliche Numismatik Schwedens
DC 05.15.40 Neuzeitliche Numismatik Russlands
DC 05.15.99 Neuzeitliche Numismatik weiterer
Länder
DC 05.25 Medaillen
Medaillen im Aspekt der angewandten Kunst s. PK 45
F 14
DC 05.30 Papiergeld
DC 05.35 Münzähnliche Objekte
DC 05.40 Münzfunde (alphabetisch nach Fundorten)
DC 05.99 Einzelfragen zur Numismatik
DC 10 Genealogie
Darstellungen einzelner Persönlichkeiten s. unter jeweiligem
Zeitabschnitt
DC 10.05 Genealogie und Familiengeschichte der
Herrscherhäuser
DC 10.10 Genealogie und Familiengeschichte des Adels
DC 10.15 Genealogie und Familiengeschichte nichtadeliger
Familien und Personen
DC 10.99 Einzelfragen zur Genealogie
DC 15 Heraldik
DC 20 Epigraphik
DC 99 Weitere Historische Hilfswissenschaften
DE Ur- und Frühgeschichte
DG Alte
DG
DG
DG
DG
DG
Geschichte und klassische Archäologie
05 Altorientalistik
10 Ägyptologie
15 Griechische Geschichte und Vorgeschichte Griechenlands
20 Römische Geschichte und Vorgeschichte Italiens
95 Biographien einzelner Persönlichkeiten der alten
Geschichte (alphabetisch nach Namen)
Darstellungen einzelner Herrscherhäuser / Geschlechter s. DC 10
DG 99 Geschichte weiterer Kulturen des alten Orients
DI Geschichte des Mittelalters
DI 05 Frühmittelalter
DI 05.05 Merowingerzeit (482-714)
DI 05.10 Karolingerzeit (714-911)
DI 10 Hochmittelalter
DI 10.05 Konrad I. und die Ottonen (911-1024)
DI 10.10 Salische Kaiser und Lothar von Supplinburg
(1025 - 1137)
DI 10.25 Staufer (1138 - 1254)
15 Spätmittelalter (1250-1519)
DI
DI 20 Sondergebiete der Geschichte des Mittelalters
DI 20.05 Kreuzzüge
DI 20.10 Ritterorden
F 15
DI 20.15 Hanse
DI 20.99 weitere Sondergebiete des Geschichte des
Mittelalters
DI 25 Christliche Archäologie
DI 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten des Mittelalters
(alphabetisch nach Namen)
Darstellungen einzelner Herrscherhäuser / Geschlechter s. DC 10
DI 99 Einzelfragen zur Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DK 05 Zeitalter der Reformation (1517-1555)
DK 10 Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges und der Gegenreformation (1555-1648)
DK 15 Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung (1648-1789)
DK 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten der frühen Neuzeit
(alphabetisch nach Namen)
Darstellungen einzelner Herrscherhäuser / Geschlechter s. DC 10
DK 99 Einzelfragen zur Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte (Französische Revolution bis zum Ersten Weltkrieg)
DN Neueste Geschichte
DR Regionalgeschichte Braunschweig/Hannover
DR 05 Besiedlung und Frühmittelalter
DR 10 Hochmittelalter
DR 15 Spätmittelalter
DR 20 Frühe Neuzeit
DR 25 Neuere und Neueste Geschichte
DR 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten der Regionalgeschichte Braunschweig/Hannover (alphabetisch nach Namen)
Darstellungen von Herrscherhäusern / Geschlechtern s. DC 10
DR 99 Einzelfragen zur Regionalgeschichte Braunschweig /
Hannover
DT Teilgebiete der Geschichte
DT 05 Religions- und Kirchengeschichte
DT 10 Wirtschafts- und Technikgeschichte
DT 15 Sozial- und Kulturgeschichte
DT 20 Militär- und Rechtsgeschichte
DT 99 weitere Teilgebiete der Geschichte
F 16
DV Geschichte weiterer europäischer Länder
DW Geschichte außereuropäischer Länder
DZ Einzelfragen zur Geschichte
F 17
F Nachbarwissenschaften
FA Allgemeines
Museologie s. B
FA 05 Wissenschaftskunde
FA 10 Bibliothekswissenschaft
FA 10.05 Organisation, Verbände, Ausbildung und Beruf
FA 10.10 Bibliotheksgeschichte
FA 10.15 Bibliotheksverwaltung und -management
FA 10.20 Erwerbung, Bestandsaufbau und
Bestandserhaltung
FA 10.25 Bestandserschließung
FA 10.30 Einzelfragen zur Bibliothekswissenschaft
FA 15 Informationswissenschaft
FA 20 Buchwesen und Buchhandel
Buchillustration s. IN, Buchmalerei s. LL
FA 25 Medienwissenschaft und Publizistik
FC Geisteswissenschaften
Geschichte s. D
FC 05 Religionswissenschaft und Theologie
Kunst und Religion s. GG 45.05
FC 10 Philosophie
Kunst und Moral s. GG 45.10
FC 15 Pädagogik
Museumspädagogik s. BM
FC 20 Literatur- und Sprachwissenschaft
FC 25 Musikwissenschaft
FC 30 Rechtswissenschaft
Kunst und Recht s. GK
FC 35 Politikwissenschaft
FE Naturwissenschaften
FE 05 Physik
FE 10 Chemie
FE 15 Biologie
FE 20 Geographie
FE 25 Astronomie
FG Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Kunstsoziologie s. GI
F 18
FI
Mathematik
FK Technik und Informatik
FM Medizin
Kunstpsychologie s. GG 35
F 19
G Kunstwissenschaft
GA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Kunstwissenschaft
GC Geschichte der Kunstwissenschaft
GE Organisation der Kunstwissenschaft
GE 05 Institutionen und Vereinigungen
GE 10 Ausbildung und Beruf
GG Kunsttheorie
GG 05 Geschichte der Kunsttheorie
GG 10 Methodologie der Kunstwissenschaft
GG 15 Hermeneutik und Kunstinterpretation
GG 20 Semiotik und Kunstkommunikation
GG 25 Kunstrezeption und Kunstkritik
GG 30 Ästhetik
GG 35 Kunstpsychologie
GG 40 Beziehungen der Künste zueinander
GG 45 Beziehungen der Kunst zu anderen Gebieten
GG 45.05 Kunst und Religion
GG 45.10 Kunst und Moral
GG 45.99 Beziehungen der Kunst zu weiteren Gebieten
GG 99 Einzelfragen zur Kunsttheorie
GI
Kunstsoziologie
GK Kunst und Recht
GK 05 Urheberrecht
GK 10 Kunstdiebstahl und Raubkunst
GK 15 Fälschungen und Reproduktionen
GK 99 Einzelfragen zu Kunst und Recht
GM Kunst- und Kulturpolitik (hier auch Denkmalpflege und -schutz)
GP Kunst Sammeln und Kunstförderung
Geschichte des Sammelns allgemein s. BC
GP 05 Mäzenatentum
GP 10 Privatsammler
Kataloge von Privatsammlungen s. XI
F 20
GP 15 öffentliche Kunstförderung
GP 15 Kunstpreise und Stipendien
GP 99 Einzelfragen zu Kunst Sammeln und Kunstförderung
GR Kunstmarkt, Kunsthandel und Kunsthändler
Kataloge von Kunsthändlern s. XE
Auktionskataloge s. XC
Messekataloge s. XG
Fälschungen und Reproduktionen s. GK 15
GT Bildnerische Mittel
GT 05 Farblehre
GT 10 Form und Komposition
GT 15 Licht und Schatten
GT 20 Optische Täuschungen
GT 25 Perspektive und Raumdarstellung
GT 30 Proportionen
GT 99 Einzelfragen zu bildnerischen Mitteln
GV Ikonographie
GV 05 Ikonographische Nachschlagewerke
GV 10 Allegorie und Symbol
GV 15 Emblematik
GV 20 Ikonographie nach Epochen
GV 20.05 Ikonographie der Vorzeit und des Altertums
GV 20.10 Ikonographie des Mittelalters
GV 20.15 Ikonographie der Renaissance
GV 20.20 Ikonographie des Manierismus
GV 20.25 Ikonographie des Barock
GV 20.30 Ikonographie des Rokoko
GV 20.35 Ikonographie des 19. Jahrhunderts
GV 20.40 Ikonographie der Moderne und Postmoderne
GV 25 Christliche Ikonographie
GV 25.05 Kirchliche Handlungen (z.B. Sakramente, Wallfahrten)
GV 25.10 Geistwesen (Engel, Teufel, Dämonen)
GV 25.15 Himmel
GV 25.20 Hölle
GV 25.25 Trinität
GV 25.30 Leben Jesu
GV 25.35 Maria
GV 25.40 Apostel
GV 25.45 Evangelisten
F 21
GV 25.50 Apokalypse
GV 25.55 Ikonographie der Heiligen
GV 25.99 Weitere biblische Gestalten und Themen
GV 30 Weltliche Ikonographie
GV 30.05 Mensch
GV 30.10 Tiere
GV 30.15 Pflanzen
GV 30.20 Gegenstände
GV 30.25 Monster und Phantasiewesen
GV 30.30 Alltag
GV 30.35 Historische Ereignisse und Gestalten
GV 30.40 Literarische Gestalten und Stoffe
GV 30.99 Weitere weltliche Themen
GV 35 Ikonographie der Mythologien
GV 35.05 Ikonographie der Griechisch-römischen
Mythologie
GV 35.10 Ikonographie der Germanischen Mythologie
GV 35.99 Ikonographie weiterer europäischer und außereuropäischer Mythologien
GV 99 Einzelfragen zur Ikonographie
GW Ornamentik
GZ Einzelfragen zur Kunstwissenschaft
F 22
H Kunstgeschichte
HA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Kunstgeschichte
HC Darstellungen nach Epochen
HC 05 Kunst der Vorzeit und des Altertums
HC 05.05 Kunst der Vorzeit (prähistorische Kunst)
HC 05.10 Altägyptische Kunst
HC 05.15 Mesopotamische Kunst
HC 05.20 Altgriechische Kunst
HC 05.25 Römische Kunst
HC 10 Kunst des Mittelalters
HC 10.05 Frühchristliche und byzantinische Kunst
HC 10.10 Kunst der Vorromanik und Romanik
HC 10.15 Kunst der Gotik
HC 15 Kunst der Renaissance
HC 20 Kunst des Manierismus
HC 25 Kunst des Barock
HC 30 Kunst des Rokoko
HC 35 Kunst des 19. Jahrhunderts
HC 35.05 Kunst des Klassizismus
HC 35.10 Kunst der Romantik
HC 35.15 Kunst des Historismus
HC 35.20 Kunst des Realismus
HC 35.25 Kunst des Naturalismus
HC 35.99 weitere Strömungen des 19. Jahrhunderts
HC 40 Kunst der Moderne und Postmoderne
HC 60.05 Kunst des Impressionismus
HC 60.10 Kunst des Jugendstils
HC 60.15 Kunst des Expressionismus
HC 60.20 Kunst des Dadaismus und Surrealismus
HC 60.99 weitere Strömungen der Moderne und
Postmoderne
HF Darstellungen nach Ländern
HF 05 Kunst Deutschlands und des deutschsprachigen Raums
HF 05.05 Kunst- und Reiseführer Deutschland
HF 05.10 Kunsttopographie Deutschlands (alphabetisch nach
Orten)
HF 05.20 Kunst Deutschlands nach Epochen (+ES)
F 23
HF 10 Kunst Großbritanniens
HF 10.05 Kunst- und Reiseführer Großbritannien
HF 10.10 Kunsttopographie Großbritanniens (alphabetisch
nach Orten)
HF 10.20 Britische Kunst nach Epochen (+ES)
HF 15 Kunst Frankreichs
HF 15.05 Kunst- und Reiseführer Frankreich
HF 15.10 Kunsttopographie Frankreichs (alphabetisch nach
Orten)
HF 15.20 Französische Kunst nach Epochen (+ES)
HF 20 Kunst Italiens
HF 20.05 Kunst- und Reiseführer Italien
HF 20.10 Kunsttopographie Italiens (alphabetisch nach Orten)
HF 20.20 Italienische Kunst nach Epochen (+ES)
HF 25 Kunst der Niederlande (Holland, Belgien und Luxemburg)
HF 25.05 Kunst- und Reiseführer Niederlande
HF 25.10 Kunsttopographie der Niederlande (alphabetisch nach
Orten)
HF 25.20 Niederländische Kunst nach Epochen (+ES)
HF 30 Kunst Spaniens und Portugals
HF 20.05 Kunst- und Reiseführer Spanien und Portugal
HF 20.10 Kunsttopographie Spaniens und Portugals
(alphabetisch nach Orten)
HF 20.20 Spanische und portugiesische Kunst nach
Epochen (+ES)
HF 50 Kunst weiterer europäischer Länder
HF 60 Kunst Nord- und Südamerikas
HF 70 Kunst Asiens
Ostasiatische Kunst s. U
HF 80 Kunst Afrikas
HF 90 Kunst Australiens und Ozeaniens
HZ Einzelfragen zur Kunstgeschichte
F 24
I Malerei
Glasmalerei s. PG 20.15
IA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Malerei
IC Geschichte der Malerei
IC 05 Malerei der Vorzeit und des Altertums
IC 10 Malerei des Mittelalters
IC 15 Malerei der Renaissance
IC 20 Malerei des Manierismus
IC 25 Malerei des Barock
IC 30 Malerei des Rokoko
IC 35 Malerei des 19. Jahrhunderts
IC 40 Malerei der Moderne und Postmoderne
IE Malerei
IE 05
IE 10
IE 15
IE 20
IE 25
IE 30
IE 50
IE 55
nach Ländern
Malerei Deutschlands (+ES)
Malerei Großbritanniens (+ES)
Malerei Frankreichs (+ES)
Malerei Italiens (+ES)
Malerei der Niederlande (+ES)
Malerei Spaniens und Portugals (+ES)
Malerei weiterer europäischer Länder
Malerei außereuropäischer Länder
Malerei Ostasiens s. UI
IG Theorie der Malerei
IK Maltechniken
Aquarell s. MK 25
IK
IK
IK
IK
05
10
15
99
Ölmalerei
Tempera
Pastellfarben
weitere Techniken der Malerei
IL Tafelmalerei
IL 05 Tafelmalerei nach Epochen
IL 05.05 Tafelmalerei der Vorzeit und des Altertums
IL 05.10 Tafelmalerei des Mittelalters
IL 05.15 Tafelmalerei der Renaissance
IL 05.20 Tafelmalerei des Manierismus
IL 05.25 Tafelmalerei des Barock
F 25
IL 05.30 Tafelmalerei des Rokoko
IL 05.35 Tafelmalerei des 19. Jahrhunderts
IL 05.40 Tafelmalerei der Moderne und Postmoderne
IL 10 Tafelmalerei nach Ländern
IL 10.05 Tafelmalerei Deutschlands (+ES)
IL 10.10 Tafelmalerei Großbritanniens (+ES)
IL 10.15 Tafelmalerei Frankreichs (+ES)
IL 10.20 Tafelmalerei Italiens (+ES)
IL 10.25 Tafelmalerei der Niederlande (+ES)
IL 10.30 Tafelmalerei Spaniens und Portugals (+ES)
IL 10.50 Tafelmalerei weiterer europäischer Länder
IL 10.55 Tafelmalerei außereuropäischer Länder
Tafelmalerei Ostasiens s. UI
IL 99 Einzelfragen zur Tafelmalerei
IM Wandmalerei (auch Decken- und Fassadenmalerei)
IM 05 Wandmalerei nach Epochen
IM 05.05 Wandmalerei der Vorzeit und des Altertums
IM 05.10 Wandmalerei des Mittelalters
IM 05.15 Wandmalerei der Renaissance
IM 05.20 Wandmalerei des Manierismus
IM 05.25 Wandmalerei des Barock
IM 05.30 Wandmalerei des Rokoko
IM 05.35 Wandmalerei des 19. Jahrhunderts
IM 05.40 Wandmalerei der Moderne und Postmoderne
IM 10 Wandmalerei nach Ländern
IM 10.05 Wandmalerei Deutschlands (+ES)
IM 10.10 Wandmalerei Großbritanniens (+ES)
IM 10.15 Wandmalerei Frankreichs (+ES)
IM 10.20 Wandmalerei Italiens (+ES)
IM 10.25 Wandmalerei der Niederlande (+ES)
IM 10.30 Wandmalerei Spaniens und Portugals (+ES)
IM 10.50 Wandmalerei weiterer europäischer Länder
IM 10.55 Wandmalerei außereuropäischer Länder
Wandmalerei Ostasiens s. UI
IM 99 Einzelfragen zur Wandmalerei
IN Buchmalerei
Buchillustration s. LL
IN 05 Buchmalerei nach Epochen
IN 05.05 Spätantike, frühchristliche und byzantinische Buchmalerei
IN 05.10 Buchmalerei des Frühmittelalters
IN 05.15 Buchmalerei des Hochmittelalters
IN 05.20 Buchmalerei der Romanik
IN 05.25 Buchmalerei der Gotik
IN 05.30 Buchmalerei der Renaissance und späterer Epochen
IN 10 Buchmalerei nach Ländern
IN 10.05 Buchmalerei Deutschlands (+ES)
IN 10.10 Buchmalerei Großbritanniens (+ES)
F 26
IN
IN
IN
IN
IN
IN
10.15
10.20
10.25
10.30
10.50
10.55
Buchmalerei Frankreichs (+ES)
Buchmalerei Italiens (+ES)
Buchmalerei der Niederlande (+ES)
Buchmalerei Spaniens und Portugals (+ES)
Buchmalerei weiterer europäischer Länder
Buchmalerei außereuropäischer Länder
Buchmalerei Ostasiens s. UI
IN 99 Einzelfragen zur Buchmalerei
IS Portraitmalerei (auch Selbstportraits)
IS 05 Portraitmalerei nach Epochen
IS 05.05 Portraitmalerei der Vorzeit und des Altertums
IS 05.10 Portraitmalerei des Mittelalters
IS 05.15 Portraitmalerei der Renaissance
IS 05.20 Portraitmalerei des Manierismus
IS 05.25 Portraitmalerei des Barock
IS 05.30 Portraitmalerei des Rokoko
IS 05.35 Portraitmalerei des 19. Jahrhunderts
IS 05.40 Portraitmalerei der Moderne und Postmoderne
IS 10 Portraitmalerei nach Ländern
IS 10.05 Portraitmalerei Deutschlands (+ES)
IS 10.10 Portraitmalerei Großbritanniens (+ES)
IS 10.15 Portraitmalerei Frankreichs (+ES)
IS 10.20 Portraitmalerei Italiens (+ES)
IS 10.25 Portraitmalerei der Niederlande (+ES)
IS 10.30 Portraitmalerei Spaniens und Portugals (+ES)
IS 10.50 Portraitmalerei weiterer europäischer Länder
IS 10.55 Portraitmalerei außereuropäischer Länder
Portraitmalerei Ostasiens s. UI
IS 99 Einzelfragen zur Portraitmalerei
IT Landschaftsmalerei
IT 05 Landschaftsmalerei nach Epochen
IT 05.05 Landschaftsmalerei der Vorzeit und des Altertums
IT 05.10 Landschaftsmalerei des Mittelalters
IT 05.15 Landschaftsmalerei der Renaissance
IT 05.20 Landschaftsmalerei des Manierismus
IT 05.25 Landschaftsmalerei des Barock
IT 05.30 Landschaftsmalerei des Rokoko
IT 05.35 Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts
IT 05.40 Landschaftsmalerei der Moderne und Postmoderne
IT 10 Landschaftsmalerei nach Ländern
IT 10.05 Landschaftsmalerei Deutschlands (+ES)
IT 10.10 Landschaftsmalerei Großbritanniens (+ES)
IT 10.15 Landschaftsmalerei Frankreichs (+ES)
IT 10.20 Landschaftsmalerei Italiens (+ES)
IT 10.25 Landschaftsmalerei der Niederlande (+ES)
IT 10.30 Landschaftsmalerei Spaniens und Portugals (+ES)
IT 10.50 Landschaftsmalerei weiterer europäischer Länder
F 27
IT 10.55 Landschaftsmalerei außereuropäischer Länder
Landschaftsmalerei Ostasiens s. UI
IT 99 Einzelfragen zur Landschaftsmalerei
IU Stillleben
IU 05 Stillleben
IU 05.05
IU 05.10
IU 05.15
IU 05.20
IU 05.25
IU 05.30
IU 05.35
IU 05.40
IU 10 Stillleben
IU 10.05
IU 10.10
IU 10.15
IU 10.20
IU 10.25
IU 10.30
IU 10.50
IU 10.55
nach Epochen
Stillleben der Vorzeit und des Altertums
Stillleben des Mittelalters
Stillleben der Renaissance
Stillleben des Manierismus
Stillleben des Barock
Stillleben des Rokoko
Stillleben des 19. Jahrhunderts
Stillleben der Moderne und Postmoderne
nach Ländern
Stillleben Deutschlands (+ES)
Stillleben Großbritanniens (+ES)
Stillleben Frankreichs (+ES)
Stillleben Italiens (+ES)
Stillleben der Niederlande (+ES)
Stillleben Spaniens und Portugals (+ES)
Stillleben weiterer europäischer Länder
Stillleben außereuropäischer Länder
Stillleben Ostasiens s. UI
IU 99 Einzelfragen zum Stillleben
IV Miniaturen
IV 05 Miniaturen nach Epochen
IV 05.10 Miniaturen des Mittelalters
IV 05.15 Miniaturen der Renaissance
IV 05.20 Miniaturen des Manierismus
IV 05.25 Miniaturen des Barock
IV 05.30 Miniaturen des Rokoko
IV 05.35 Miniaturen des 19. Jahrhunderts
IV 05.40 Miniaturen der Moderne und Postmoderne
IV 10 Miniaturen nach Ländern
IV 10.05 Miniaturen Deutschlands (+ES)
IV 10.10 Miniaturen Großbritanniens (+ES)
IV 10.15 Miniaturen Frankreichs (+ES)
IV 10.20 Miniaturen Italiens (+ES)
IV 10.25 Miniaturen der Niederlande (+ES)
IV 10.30 Miniaturen Spaniens und Portugals (+ES)
IV 10.50 Miniaturen weiterer europäischer Länder
IV 10.55 Miniaturen außereuropäischer Länder
Miniaturen Ostasiens s. UI
IV 99 Einzelfragen zu Miniaturen
IZ Einzelfragen zur Malerei
F 28
K Plastik
KA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Plastik
KC Geschichte der Plastik
KC 05 Plastik der Vorzeit und des Altertums
KC 10 Plastik des Mittelalters
KC 15 Plastik der Renaissance
KC 20 Plastik des Manierismus
KC 25 Plastik des Barock
KC 30 Plastik des Rokoko
KC 35 Plastik des 19. Jahrhunderts
KC 40 Plastik der Moderne und Postmoderne
KE Plastik
KE 05
KE 10
KE 15
KE 20
KE 25
KE 30
KE 50
KE 55
nach Ländern
Plastik Deutschlands (+ES)
Plastik Großbritanniens (+ES)
Plastik Frankreichs (+ES)
Plastik Italiens (+ES)
Plastik der Niederlande (+ES)
Plastik Spaniens und Portugals (+ES)
Plastik weiterer europäischer Länder
Plastik außereuropäischer Länder
Plastik Ostasiens s. UK
KG Theorie der Plastik
KK Materialien und Techniken der Plastik
KK 05 Stein
KK 10 Metalle
KK 15 Holz
KK 20 Keramik
KK 25 Elfenbein und Knochen
KK 99 weitere Materialien der Plastik
KL Bauplastiken
KL 05 Bauplastik nach Epochen
KL 05.05 Bauplastiken der Vorzeit und des Altertums
KL 05.10 Bauplastiken des Mittelalters
KL 05.15 Bauplastiken der Renaissance
KL 05.20 Bauplastiken des Manierismus
KL 05.25 Bauplastiken des Barock
F 29
KL 05.30 Bauplastiken des Rokoko
KL 05.35 Bauplastiken des 19. Jahrhunderts
KL 05.40 Bauplastiken der Moderne und Postmoderne
KL 10 Bauplastik nach Ländern
KL 10.05 Bauplastiken Deutschlands (+ES)
KL 10.10 Bauplastiken Großbritanniens (+ES)
KL 10.15 Bauplastiken Frankreichs (+ES)
KL 10.20 Bauplastiken Italiens (+ES)
KL 10.25 Bauplastiken der Niederlande (+ES)
KL 10.30 Bauplastiken Spaniens und Portugals(+ES)
KL 10.50 Bauplastiken weiterer europäischer Länder
KL 10.55 Bauplastiken außereuropäischer Länder
Bauplastiken Ostasiens s. UK
KL 99 Einzelfragen zur Bauplastik
KM Freiplastiken
KM 05 Freiplastik nach Epochen
KM 05.05 Freiplastiken der Vorzeit und des Altertums
KM 05.10 Freiplastiken des Mittelalters
KM 05.15 Freiplastiken der Renaissance
KM 05.20 Freiplastiken des Manierismus
KM 05.25 Freiplastiken des Barock
KM 05.30 Freiplastiken des Rokoko
KM 05.35 Freiplastiken des 19. Jahrhunderts
KM 05.40 Freiplastiken der Moderne und Postmoderne
KM 10 Freiplastik nach Ländern
KM 10.05 Freiplastiken Deutschlands (+ES)
KM 10.10 Freiplastiken Großbritanniens (+ES)
KM 10.15 Freiplastiken Frankreichs (+ES)
KM 10.20 Freiplastiken Italiens (+ES)
KM 10.25 Freiplastiken der Niederlande (+ES)
KM 10.30 Freiplastiken Spaniens und Portugals (+ES)
KM 10.50 Freiplastiken weiterer europäischer Länder
KM 10.55 Freiplastiken außereuropäischer Länder
Freiplastiken Ostasiens s. UK
KM 99 Einzelfragen zur Freiplastik
KN Grabplastiken
KN 05 Grabplastiken nach Epochen
KN 05.05 Grabplastiken der Vorzeit und des Altertums
KN 05.10 Grabplastiken des Mittelalters
KN 05.15 Grabplastiken der Renaissance
KN 05.20 Grabplastiken des Manierismus
KN 05.25 Grabplastiken des Barock
KN 05.30 Grabplastiken des Rokoko
KN 05.35 Grabplastiken des 19. Jahrhunderts
KN 05.40 Grabplastiken der Moderne und Postmoderne
KN 10 Grabplastiken nach Ländern
KN 10.05 Grabplastiken Deutschlands (+ES)
F 30
KN
KN
KN
KN
KN
KN
KN
10.10
10.15
10.20
10.25
10.30
10.50
10.55
Grabplastiken Großbritanniens (+ES)
Grabplastiken Frankreichs (+ES)
Grabplastiken Italiens (+ES)
Grabplastiken der Niederlande (+ES)
Grabplastiken Spaniens und Portugals (+ES)
Grabplastiken weiterer europäischer Länder
Grabplastiken außereuropäischer Länder
Grabplastiken Ostasiens s. UK
KN 99 Einzelfragen zur Grabplastik
KS Reliefs
KS 05 Relief nach Epochen
KS 05.05 Reliefs der Vorzeit und des Altertums
KS 05.10 Reliefs des Mittelalters
KS 05.15 Reliefs der Renaissance
KS 05.20 Reliefs des Manierismus
KS 05.25 Reliefs des Barock
KS 05.30 Reliefs des Rokoko
KS 05.35 Reliefs des 19. Jahrhunderts
KS 05.40 Reliefs der Moderne und Postmoderne
KS 10 Relief nach Ländern
KS 10.05 Reliefs Deutschlands (+ES)
KS 10.10 Reliefs Großbritanniens (+ES)
KS 10.15 Reliefs Frankreichs (+ES)
KS 10.20 Reliefs Italiens (+ES)
KS 10.25 Reliefs der Niederlande (+ES)
KS 10.30 Reliefs Spaniens und Portugals (+ES)
KS 10.50 Reliefs weiterer europäischer Länder
KS 10.55 Reliefs außereuropäischer Länder
Reliefs Ostasiens s. UK
KS 99 Einzelfragen zum Relief
KT Statuen und Statuetten
KT 05 Statuen und Statuetten nach Epochen
KT 05.05 Statuen und Statuetten der Vorzeit und des Altertums
KT 05.10 Statuen und Statuetten des Mittelalters
KT 05.15 Statuen und Statuetten der Renaissance
KT 05.20 Statuen und Statuetten des Manierismus
KT 05.25 Statuen und Statuetten des Barock
KT 05.30 Statuen und Statuetten des Rokoko
KT 05.35 Statuen und Statuetten des 19. Jahrhunderts
KT 05.40 Statuen und Statuetten der Moderne und Postmoderne
KT 10 Statuen und Statuetten nach Ländern
KT 10.05 Statuen und Statuetten Deutschlands (+ES)
KT 10.10 Statuen und Statuetten Großbritanniens (+ES)
KT 10.15 Statuen und Statuetten Frankreichs (+ES)
KT 10.20 Statuen und Statuetten Italiens (+ES)
KT 10.25 Statuen und Statuetten der Niederlande (+ES)
KT 10.30 Statuen und Statuetten Spaniens und Portugals (+ES)
F 31
KT 10.50 Statuen und Statuetten weiterer europäischer Länder
KT 10.55 Statuen und Statuetten außereuropäischer Länder
Statuen und Statuetten Ostasiens s. UK
KT 99 Einzelfragen zu Statuen und Statuetten
KU Büsten und Portraits
KU 05 Büsten und Portraits nach Epochen
KU 05.05 Büsten und Portraits der Vorzeit und des Altertums
KU 05.10 Büsten und Portraits des Mittelalters
KU 05.15 Büsten und Portraits der Renaissance
KU 05.20 Büsten und Portraits des Manierismus
KU 05.25 Büsten und Portraits des Barock
KU 05.30 Büsten und Portraits des Rokoko
KU 05.35 Büsten und Portraits des 19. Jahrhunderts
KU 05.40 Büsten und Portraits der Moderne und Postmoderne
KU 10 Büsten und Portraits nach Ländern
KU 10.05 Büsten und Portraits Deutschlands (+ES)
KU 10.10 Büsten und Portraits Großbritanniens (+ES)
KU 10.15 Büsten und Portraits Frankreichs (+ES)
KU 10.20 Büsten und Portraits Italiens (+ES)
KU 10.25 Büsten und Portraits der Niederlande (+ES)
KU 10.30 Büsten und Portraits Spaniens und Portugals (+ES)
KU 10.50 Büsten und Portraits weiterer europäischer Länder
KU 10.55 Büsten und Portraits außereuropäischer Länder
Büsten und Portraits Ostasiens s. UK
KU 99 Einzelfragen zu Büsten und Portraits
KZ Einzelfragen zur Plastik
F 32
L Graphik
LA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Graphik
LC Geschichte der Graphik
LC 05 Graphik der Vorzeit und des Altertums
LC 10 Graphik des Mittelalters
LC 15 Graphik der Renaissance
LC 20 Graphik des Manierismus
LC 25 Graphik des Barock
LC 30 Graphik des Rokoko
LC 35 Graphik des 19. Jahrhunderts
LC 40 Graphik der Moderne und Postmoderne
LE Graphik nach Ländern
LE 05 Graphik Deutschlands (+ES)
LE 10 Graphik Großbritanniens (+ES)
LE 15 Graphik Frankreichs (+ES)
LE 20 Graphik Italiens (+ES)
LE 25 Graphik der Niederlande (+ES)
LE 30 Graphik Spaniens und Portugals (+ES)
LE 50 Graphik weiterer europäischer Länder
LE 55 Graphik außereuropäischer Länder
Graphik Ostasiens s. UL
LG Theorie der Graphik
LK Techniken der Graphik
LK 05 Hochdruck (Holzschnitt, Metallschnitt)
LK 10 Tiefdruck (Kupfer- und Stahlstich, Radierung)
LK 15 Flachdruck (Lithographie)
LK 99 weitere Techniken der Graphik
LL Buchillustration
Buchmalerei s. IN
LL 05 Buchillustration nach Epochen
LL 05.10 Buchillustration des Mittelalters
LL 05.15 Buchillustration der Renaissance
LL 05.20 Buchillustration des Manierismus
LL 05.25 Buchillustration des Barock
LL 05.30 Buchillustration des Rokoko
F 33
LL 05.35 Buchillustration des 19. Jahrhunderts
LL 05.40 Buchillustration der Moderne und Postmoderne
LL 10 Buchillustration nach Ländern
LL 10.05 Buchillustration Deutschlands (+ES)
LL 10.10 Buchillustration Großbritanniens (+ES)
LL 10.15 Buchillustration Frankreichs (+ES)
LL 10.20 Buchillustration Italiens (+ES)
LL 10.25 Buchillustration der Niederlande (+ES)
LL 10.30 Buchillustration Spaniens und Portugals (+ES)
LL 10.50 Buchillustration weiterer europäischer Länder
LL 10.55 Buchillustration außereuropäischer Länder
Buchillustration Ostasiens s. UL
LL 99 Einzelfragen zur Buchillustration
LM
Ornamentstich
LM 05 Ornamentstich nach Epochen
LM 05.10 Ornamentstich des Mittelalters
LM 05.15 Ornamentstich der Renaissance
LM 05.20 Ornamentstich des Manierismus
LM 05.25 Ornamentstich des Barock
LM 05.30 Ornamentstich des Rokoko
LM 05.35 Ornamentstich des 19. Jahrhunderts
LM 10 Ornamentstich nach Ländern
LM 10.05 Ornamentstich Deutschlands (+ES)
LM 10.10 Ornamentstich Großbritanniens (+ES)
LM 10.15 Ornamentstich Frankreichs (+ES)
LM 10.20 Ornamentstich Italiens (+ES)
LM 10.25 Ornamentstich der Niederlande (+ES)
LM 10.30 Ornamentstich Spaniens und Portugals (+ES)
LM 10.50 Ornamentstich weiterer europäischer Länder
LM 10.55 Ornamentstich außereuropäischer Länder
Ornamentstich Ostasiens s. UL
LM 99 Einzelfragen zum Ornamentstich
LS
Spielkarten
LS 05 Spielkarten nach Epochen
LS 05.10 Spielkarten des Mittelalters
LS 05.15 Spielkarten der Renaissance
LS 05.20 Spielkarten des Manierismus
LS 05.25 Spielkarten des Barock
LS 05.30 Spielkarten des Rokoko
LS 05.35 Spielkarten des 19. Jahrhunderts
LS 05.40 Spielkarten der Moderne und Postmoderne
LS 10 Spielkarten nach Ländern
LS 10.05 Spielkarten Deutschlands (+ES)
LS 10.10 Spielkarten Großbritanniens (+ES)
LS 10.15 Spielkarten Frankreichs (+ES)
LS 10.20 Spielkarten Italiens (+ES)
LS 10.25 Spielkarten der Niederlande (+ES)
F 34
LS 10.30 Spielkarten Spaniens und Portugals (+ES)
LS 10.50 Spielkarten weiterer europäischer Länder
LS 10.55 Spielkarten außereuropäischer Länder
Spielkarten Ostasiens s. UL
LS 99 Einzelfragen zu Spielkarten
LT
Flugblätter
LT 05 Flugblätter nach Epochen
LT 05.10 Flugblätter des Mittelalters
LT 05.15 Flugblätter der Renaissance
LT 05.20 Flugblätter des Manierismus
LT 05.25 Flugblätter des Barock
LT 05.30 Flugblätter des Rokoko
LT 05.35 Flugblätter des 19. Jahrhunderts
LT 05.40 Flugblätter der Moderne und Postmoderne
LT 10 Flugblätter nach Ländern
LT 10.05 Flugblätter Deutschlands (+ES)
LT 10.10 Flugblätter Großbritanniens (+ES)
LT 10.15 Flugblätter Frankreichs (+ES)
LT 10.20 Flugblätter Italiens (+ES)
LT 10.25 Flugblätter der Niederlande (+ES)
LT 10.30 Flugblätter Spaniens und Portugals (+ES)
LT 10.50 Flugblätter weiterer europäischer Länder
LT 10.55 Flugblätter außereuropäischer Länder
Flugblätter Ostasiens s. UL
LT 99 Einzelfragen zu Flugblättern
LU
Plakate
LU 05 Plakate nach Epochen
LU 05.10 Plakate des Mittelalters
LU 05.15 Plakate der Renaissance
LU 05.20 Plakate des Manierismus
LU 05.25 Plakate des Barock
LU 05.30 Plakate des Rokoko
LU 05.35 Plakate des 19. Jahrhunderts
LU 05.40 Plakate der Moderne und Postmoderne
LU 10 Plakate nach Ländern
LU 10.05 Plakate Deutschlands (+ES)
LU 10.10 Plakate Großbritanniens (+ES)
LU 10.15 Plakate Frankreichs (+ES)
LU 10.20 Plakate Italiens (+ES)
LU 10.25 Plakate der Niederlande (+ES)
LU 10.30 Plakate Spaniens und Portugals (+ES)
LU 10.50 Plakate weiterer europäischer Länder
LU 10.55 Plakate außereuropäischer Länder
Plakate Ostasiens s. UL
LU 99 Einzelfragen zu Plakaten
LZ Einzelfragen zur Graphik
F 35
M Handzeichnungen
MA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Handzeichnung
MC Geschichte der Handzeichnung
MC 05 Handzeichnung der Vorzeit und des Altertums
MC 10 Handzeichnung des Mittelalters
MC 15 Handzeichnung der Renaissance
MC 20 Handzeichnung des Manierismus
MC 25 Handzeichnung des Barock
MC 30 Handzeichnung des Rokoko
MC 35 Handzeichnung des 19. Jahrhunderts
MC 40 Handzeichnung der Moderne und Postmoderne
ME Handzeichnung nach Ländern
ME 05 Handzeichnung Deutschlands (+ES)
ME 10 Handzeichnung Großbritanniens (+ES)
ME 15 Handzeichnung Frankreichs (+ES)
ME 20 Handzeichnung Italiens (+ES)
ME 25 Handzeichnung der Niederlande (+ES)
ME 30 Handzeichnung Spaniens und Portugals (+ES)
ME 50 Handzeichnung weiterer europäischer Länder
ME 55 Handzeichnung außereuropäischer Länder
Handzeichnung Ostasiens s. UM
MG Theorie der Handzeichnung
MK Materialien und Techniken der Handzeichnung
MK 05 Bleistift
MK 10 Kohle und Rötel
MK 15 Kreiden
MK 20 Tinte und Tusche
MK 25 Aquarell
MK 30 Collage
MK 99 weitere Materialien und Techniken der Handzeichnung
ML
Architekturzeichnungen
ML 05 Architekturzeichnung nach Epochen
ML 05.05 Architekturzeichnungen der Vorzeit und des Altertums
ML 05.10 Architekturzeichnungen des Mittelalters
F 36
ML 05.15 Architekturzeichnungen der Renaissance
ML 05.20 Architekturzeichnungen des Manierismus
ML 05.25 Architekturzeichnungen des Barock
ML 05.30 Architekturzeichnungen des Rokoko
ML 05.35 Architekturzeichnungen des 19. Jahrhunderts
ML 05.40 Architekturzeichnungen der Moderne und Postmoderne
ML 10 Architekturzeichnung nach Ländern
ML 10.05 Architekturzeichnungen Deutschlands (+ES)
ML 10.10 Architekturzeichnungen Großbritanniens (+ES)
ML 10.15 Architekturzeichnungen Frankreichs (+ES)
ML 10.20 Architekturzeichnungen Italiens (+ES)
ML 10.25 Architekturzeichnungen der Niederlande (+ES)
ML 10.30 Architekturzeichnungen Spaniens und Portugals (+ES)
ML 10.50 Architekturzeichnungen weiterer europäischer Länder
ML 10.55 Architekturzeichnungen außereuropäischer Länder
Architekturzeichnungen Ostasiens s. UM
ML 99 Einzelfragen zur Architekturzeichnung
MM Bildhauerzeichnungen
MM 05 Bildhauerzeichnung nach Epochen
MM 05.05 Bildhauerzeichnungen der Vorzeit und des Altertums
MM 05.10 Bildhauerzeichnungen des Mittelalters
MM 05.15 Bildhauerzeichnungen der Renaissance
MM 05.20 Bildhauerzeichnungen des Manierismus
MM 05.25 Bildhauerzeichnungen des Barock
MM 05.30 Bildhauerzeichnungen des Rokoko
MM 05.35 Bildhauerzeichnungen des 19. Jahrhunderts
MM 05.40 Bildhauerzeichnungen der Moderne und Postmoderne
MM 10 Bildhauerzeichnung nach Ländern
MM 10.05 Bildhauerzeichnungen Deutschlands (+ES)
MM 10.10 Bildhauerzeichnungen Großbritanniens (+ES)
MM 10.15 Bildhauerzeichnungen Frankreichs (+ES)
MM 10.20 Bildhauerzeichnungen Italiens (+ES)
MM 10.25 Bildhauerzeichnungen der Niederlande (+ES)
MM 10.30 Bildhauerzeichnungen Spaniens und Portugals (+ES)
MM 10.50 Bildhauerzeichnungen weiterer europäischer Länder
MM 10.55 Bildhauerzeichnungen außereuropäischer Länder
Bildhauerzeichnungen Ostasiens s. UM
MM 99 Einzelfragen zur Bildhauerzeichnung
MN Malerzeichnungen
MN 05 Malerzeichnungen nach Epochen
MN 05.05 Malerzeichnungen der Vorzeit und des Altertums
MN 05.10 Malerzeichnungen des Mittelalters
MN 05.15 Malerzeichnungen der Renaissance
MN 05.20 Malerzeichnungen des Manierismus
MN 05.25 Malerzeichnungen des Barock
MN 05.30 Malerzeichnungen des Rokoko
MN 05.35 Malerzeichnungen des 19. Jahrhunderts
F 37
MN 05.40 Malerzeichnungen der Moderne und Postmoderne
MN 10 Malerzeichnungen nach Ländern
MN 10.05 Malerzeichnungen Deutschlands (+ES)
MN 10.10 Malerzeichnungen Großbritanniens (+ES)
MN 10.15 Malerzeichnungen Frankreichs (+ES)
MN 10.20 Malerzeichnungen Italiens (+ES)
MN 10.25 Malerzeichnungen der Niederlande (+ES)
MN 10.30 Malerzeichnungen Spaniens und Portugals (+ES)
MN 10.50 Malerzeichnungen weiterer europäischer Länder
MN 10.55 Malerzeichnungen außereuropäischer Länder
Malerzeichnungen Ostasiens s. UM
MN 99 Einzelfragen zu Malerzeichnungen
MS Portraits und Karikaturen (hier auch Selbstportraits)
MS 05 Portraits und Karikaturen nach Epochen
MS 05.05 Portraits und Karikaturen der Vorzeit und des Altertums
MS 05.10 Portraits und Karikaturen des Mittelalters
MS 05.15 Portraits und Karikaturen der Renaissance
MS 05.20 Portraits und Karikaturen des Manierismus
MS 05.25 Portraits und Karikaturen des Barock
MS 05.30 Portraits und Karikaturen des Rokoko
MS 05.35 Portraits und Karikaturen des 19. Jahrhunderts
MS 05.40 Portraits und Karikaturen der Moderne und Postmoderne
MS 10 Portraits und Karikaturen nach Ländern
MS 10.05 Portraits und Karikaturen Deutschlands (+ES)
MS 10.10 Portraits und Karikaturen Großbritanniens (+ES)
MS 10.15 Portraits und Karikaturen Frankreichs (+ES)
MS 10.20 Portraits und Karikaturen Italiens (+ES)
MS 10.25 Portraits und Karikaturen der Niederlande (+ES)
MS 10.30 Portraits und Karikaturen Spaniens und Portugals (+ES)
MS 10.50 Portraits und Karikaturen weiterer europäischer Länder
MS 10.55 Portraits und Karikaturen außereuropäischer Länder
Portraits und Karikaturen Ostasiens s. UM
MS 99 Einzelfragen zu Portraits und Karikaturen
MY Anonyme Skizzen- und Vorlagebücher
MZ Einzelfragen zur Handzeichnung
F 38
N Architektur
NA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
Architektur
NC Geschichte der Architektur
NC 05 Architektur der Vorzeit und des Altertums
NC 10 Architektur des Mittelalters
NC 15 Architektur der Renaissance
NC 20 Architektur des Manierismus
NC 25 Architektur des Barock
NC 30 Architektur des Rokoko
NC 35 Architektur des 19. Jahrhunderts
NC 40 Architektur der Moderne und Postmoderne
NE Architektur nach Ländern
NE 05 Architektur Deutschlands (+ES)
NE 10 Architektur Großbritanniens (+ES)
NE 15 Architektur Frankreichs (+ES)
NE 20 Architektur Italiens (+ES)
NE 25 Architektur der Niederlande (+ES)
NE 30 Architektur Spaniens und Portugals (+ES)
NE 50 Architektur weiterer europäischer Länder
NE 55 Architektur außereuropäischer Länder
Architektur Ostasiens s. UN
NG Theorie der Architektur
NH Techniken der Architektur und Konstruktion
NI
Materialien der Architektur
NI 05 Stein und Ziegel
NI 10 Holz
NI 15 Metall
NI 20 Glas
NI 99 weitere Materialien der Architektur
NL Sakralbauten
NL 05 Sakralbauten nach Epochen
NL 05.05 Sakralbauten der Vorzeit und des Altertums
NL 05.10 Sakralbauten des Mittelalters
F 39
NL 05.15 Sakralbauten der Renaissance
NL 05.20 Sakralbauten des Manierismus
NL 05.25 Sakralbauten des Barock
NL 05.30 Sakralbauten des Rokoko
NL 05.35 Sakralbauten des 19. Jahrhunderts
NL 05.40 Sakralbauten der Moderne und Postmoderne
NL 10 Sakralbauten nach Ländern
NL 10.05 Sakralbauten Deutschlands (+ES)
NL 10.10 Sakralbauten Großbritanniens (+ES)
NL 10.15 Sakralbauten Frankreichs (+ES)
NL 10.20 Sakralbauten Italiens (+ES)
NL 10.25 Sakralbauten der Niederlande (+ES)
NL 10.30 Sakralbauten Spaniens und Portugals (+ES)
NL 10.50 Sakralbauten weiterer europäischer Länder
NL 10.55 Sakralbauten außereuropäischer Länder
Sakralbauten Ostasiens s. UN
NL 99 Einzelfragen zu Sakralbauten
NM Prunkbauten
NM 05 Prunkbauten nach Epochen
NM 05.05 Prunkbauten der Vorzeit und des Altertums
NM 05.10 Prunkbauten des Mittelalters
NM 05.15 Prunkbauten der Renaissance
NM 05.20 Prunkbauten des Manierismus
NM 05.25 Prunkbauten des Barock
NM 05.30 Prunkbauten des Rokoko
NM 05.35 Prunkbauten des 19. Jahrhunderts
NM 05.40 Prunkbauten der Moderne und Postmoderne
NM 10 Prunkbauten nach Ländern
NM 10.05 Prunkbauten Deutschlands (+ES)
NM 10.10 Prunkbauten Großbritanniens (+ES)
NM 10.15 Prunkbauten Frankreichs (+ES)
NM 10.20 Prunkbauten Italiens (+ES)
NM 10.25 Prunkbauten der Niederlande (+ES)
NM 10.30 Prunkbauten Spaniens und Portugals (+ES)
NM 10.50 Prunkbauten weiterer europäischer Länder
NM 10.55 Prunkbauten außereuropäischer Länder
Prunkbauten Ostasiens s. UN
NM 99 Einzelfragen zu Prunkbauten
NN Städte-, Wohnungs- und Siedlungsbau
NN 05 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau nach Epochen
NN 05.05 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau der Vorzeit und des
Altertums
NN 05.10 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau des Mittelalters
NN 05.15 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau der Renaissance
NN 05.20 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau des Manierismus
NN 05.25 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau des Barock
NN 05.30 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau des Rokoko
F 40
NN 05.35 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau des 19. Jahrhunderts
NN 05.40 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau der Moderne und
Postmoderne
NN 10 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau nach Ländern
NN 10.05 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Deutschlands (+ES)
NN 10.10 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Großbritanniens (+ES)
NN 10.15 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Frankreichs (+ES)
NN 10.20 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Italiens (+ES)
NN 10.25 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau der Niederlande (+ES)
NN 10.30 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Spaniens und Portugals
(+ES)
NN 10.50 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau weiterer europäischer
Länder
NN 10.55 Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau außereuropäischer
Länder
Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau Ostasiens s. UN
NN 99 Einzelfragen zum Städte- Wohnungs- und Siedlungsbau
NP Wehrbauten
NP 05 Wehrbauten nach Epochen
NP 05.05 Wehrbauten der Vorzeit und des Altertums
NP 05.10 Wehrbauten des Mittelalters
NP 05.15 Wehrbauten der Renaissance
NP 05.20 Wehrbauten des Manierismus
NP 05.25 Wehrbauten des Barock
NP 05.30 Wehrbauten des Rokoko
NP 05.35 Wehrbauten des 19. Jahrhunderts
NP 05.40 Wehrbauten der Moderne und Postmoderne
NP 10 Wehrbauten nach Ländern
NP 10.05 Wehrbauten Deutschlands (+ES)
NP 10.10 Wehrbauten Großbritanniens (+ES)
NP 10.15 Wehrbauten Frankreichs (+ES)
NP 10.20 Wehrbauten Italiens (+ES)
NP 10.25 Wehrbauten der Niederlande (+ES)
NP 10.30 Wehrbauten Spaniens und Portugals (+ES)
NP 10.50 Wehrbauten weiterer europäischer Länder
NP 10.55 Wehrbauten außereuropäischer Länder
Wehrbauten Ostasiens s. UN
NP 99 Einzelfragen zu Wehrbauten
NS Landschaftsarchitektur (hier auch Gartenbau)
NS 05 Landschaftsarchitektur nach Epochen
NS 05.05 Landschaftsarchitektur der Vorzeit und des Altertums
NS 05.10 Landschaftsarchitektur des Mittelalters
NS 05.15 Landschaftsarchitektur der Renaissance
NS 05.20 Landschaftsarchitektur des Manierismus
NS 05.25 Landschaftsarchitektur des Barock
NS 05.30 Landschaftsarchitektur des Rokoko
NS 05.35 Landschaftsarchitektur des 19. Jahrhunderts
F 41
NS 05.40 Landschaftsarchitektur der Moderne und Postmoderne
NS 10 Landschaftsarchitektur nach Ländern
NS 10.05 Landschaftsarchitektur Deutschlands (+ES)
NS 10.10 Landschaftsarchitektur Großbritanniens (+ES)
NS 10.15 Landschaftsarchitektur Frankreichs (+ES)
NS 10.20 Landschaftsarchitektur Italiens (+ES)
NS 10.25 Landschaftsarchitektur der Niederlande (+ES)
NS 10.30 Landschaftsarchitektur Spaniens und Portugals (+ES)
NS 10.50 Landschaftsarchitektur weiterer europäischer Länder
NS 10.55 Landschaftsarchitektur außereuropäischer Länder
Landschaftsarchitektur Ostasiens s. UN
NS 99 Einzelfragen zur Landschaftsarchitektur
NT Innenarchitektur
NT 05 Innenarchitektur nach Epochen
NT 05.05 Innenarchitektur der Vorzeit und des Altertums
NT 05.10 Innenarchitektur des Mittelalters
NT 05.15 Innenarchitektur der Renaissance
NT 05.20 Innenarchitektur des Manierismus
NT 05.25 Innenarchitektur des Barock
NT 05.30 Innenarchitektur des Rokoko
NT 05.35 Innenarchitektur des 19. Jahrhunderts
NT 05.40 Innenarchitektur der Moderne und Postmoderne
NT 10 Innenarchitektur nach Ländern
NT 10.05 Innenarchitektur Deutschlands (+ES)
NT 10.10 Innenarchitektur Großbritanniens (+ES)
NT 10.15 Innenarchitektur Frankreichs (+ES)
NT 10.20 Innenarchitektur Italiens (+ES)
NT 10.25 Innenarchitektur der Niederlande (+ES)
NT 10.30 Innenarchitektur Spaniens und Portugals (+ES)
NT 10.50 Innenarchitektur weiterer europäischer Länder
NT 10.55 Innenarchitektur außereuropäischer Länder
Innenarchitektur Ostasiens s. UN
NT 99 Einzelfragen zur Innenarchitektur
NZ Einzelfragen zur Architektur
F 42
P Angewandte Kunst
PA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
angewandten Kunst
PC Geschichte der angewandten Kunst
PC 05 Angewandte Kunst der Vorzeit und des Altertums
PC 10 Angewandte Kunst des Mittelalters
PC 15 Angewandte Kunst der Renaissance
PC 20 Angewandte Kunst des Manierismus
PC 25 Angewandte Kunst des Barock
PC 30 Angewandte Kunst des Rokoko
PC 35 Angewandte Kunst des 19. Jahrhunderts
PC 40 Angewandte Kunst der Moderne und Postmoderne
PE Angewandte Kunst
PE 05 Angewandte
PE 10 Angewandte
PE 15 Angewandte
PE 20 Angewandte
PE 25 Angewandte
PE 30 Angewandte
PE 50 Angewandte
PE 55 Angewandte
nach Ländern
Kunst Deutschlands (+ES)
Kunst Großbritanniens (+ES)
Kunst Frankreichs (+ES)
Kunst Italiens (+ES)
Kunst der Niederlande (+ES)
Kunst Spaniens und Portugals (+ES)
Kunst weiterer europäischer Länder
Kunst außereuropäischer Länder
Angewandte Kunst Ostasiens s. UP
PG Angewandte Kunst nach Materialien
PG 05 Metalle
Techniken der Metallbearbeitung s. KK 10
PG 05.05
PG 05.10
PG 05.15
PG 05.20
PG 05.25
PG 05.30
PG 05.99
PG 10 Keramik
Bronze
Eisen
Gold
Silber
Kupfer
Zinn
weitere Metalle
Porzellan s. PG 15
Techniken der Keramik s. KK 20
PG 10.05 Fayencen
PG 10.10 Majolika
F 43
PG 10.15 Steinzeug
PG 10.20 Steingut und Wedgwood
PG 10.99 Einzelfragen zur Keramik
PG 15 Porzellan
Techniken der Porzellanherstellung s. KK 20
PG 15.05 Meißner Porzellan
PG 15.10 Fürstenberger Porzellan
PG 15.99 weitere Manufakturen
PG 20 Glas
PG 20.05 Hohlglas
PG 20.10 Flachglas
PG 20.15 Glasmalerei
PG 20.99 Einzelfragen zu Glas
PG 25 Elfenbein
Techniken der Elfenbeinbearbeitung s. KK 25
PG 30 Knochen, Muscheln, Horn, Perlmutt, Korallen,
Bernstein und Schildpatt
PG 35 Emaile- und Schmelzarbeiten
PG 40 Lackarbeiten
PG 45 Steinarbeiten und Edelsteine
Techniken der Steinbearbeitung s. KK 05
PG 45.05
PG 45.10
PG 45.15
PG 45.99
PG 50 Wachse
PG 55 Textilien
PG 55.05
PG 55.10
PG 55.15
PG 55.99
PG 60 Holz
Steinarbeiten
Edelsteine
Gemmen und Kameen
Einzelfragen zu Steinarbeiten und Edelsteinen
Seide
Spitzen
Stickerei
weitere Textilien
Techniken der Holzbearbeitung s. KK 15
PG 65 Papierarbeiten
PG 99 weitere Materialien der angewandten Kunst
PK Angewandte Kunst nach Gegenständen
PK 05 Möbel
PK 10 Schmuck
PK 15 Uhren
PK 20 Waffen und Rüstungen
F 44
PK 25 Kostümkunde
PK 25.05 Kleidung
PK 25.10 Accessoires
PK 25.99 Einzelfragen zur Kostümkunde
PK 30 Teppiche
PK 35 Glocken
PK 40 Fliesen
PK 45 Plaketten und Medaillen
Darstellungen mit numismatischen Charakter s. DC 05.25
PK
PK
PK
PK
PK
PK
50
55
60
65
70
75
Schätze
Kunst- und Wunderkammern
Bestecke
Lampen
Spiegel und Rahmen
Spiele und Spielzeuge
PK
PK
PK
PK
80
85
90
99
Musikinstrumente
Wissenschaftliche Geräte
Fahrzeuge (z.B. Kutschen)
weitere Gegenstände der angewandten Kunst
Spielkarten s. LS
PM Volkskunst
PZ Einzelfragen zur angewandten Kunst
F 45
R Weitere Gattungen der Kunst
RA Photographie
RC Objektkunst
RE Holographie
RG Graffiti
RI
Industriedesign
RZ Einzelfragen zu Gattungen der Kunst
F 46
S Darstellende Kunst
SA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
darstellenden Kunst
SC Theater
SC 05 Geschichte des Theaters
SC 10 Theorie des Theaters
SC 15 Sprechtheater
SC 20 Musiktheater (Oper, Operette, Musical)
SC 25 Figurentheater
SC 30 Kleinkunst (z.B. Kabarett, Varieté, Zirkus)
SC 99 Einzelfragen zum Theater
SE Tanz
SE 05
SE 10
SE 15
SE 20
SE 25
SE 30
SE 99
Geschichte des Tanzes
Theorie des Tanzes
Volkstanz und historischer Tanz
Kunst- und Bühnentanz (z.B. Ballett)
Gesellschaftstanz
Schautanz
Einzelfragen zum Tanz
SG Medienkunst
SG 05 Filmkunst
SG 10 Internetkunst
SG 15 Tonkunst
SG 20 Netzwerkkunst
SG 99 Einzelfragen zur Medienkunst
SI Performance und Happening
SZ Einzelfragen zur darstellenden Kunst
F 47
U Ostasiatische Kunst
UA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur
ostasiatischen Kunst
UE Ostasiatische Kunst nach Ländern
UE 05 Kunst Chinas
UE 10 Kunst Japans
UE 20 Kunst Koreas
UI Malerei Ostasiens
UI 05 Malerei Chinas
UI 10 Malerei Japans
UI 15 Malerei Koreas
UI 99 Einzelfragen zur ostasiatischen Malerei
UK Plastik
UK 05
UK 10
UK 15
UK 99
Ostasiens
Plastik Chinas
Plastik Japans
Plastik Koreas
Einzelfragen zur ostasiatischen Plastik
UL Graphik Ostasiens
UL 05 Graphik Chinas
UL 10 Graphik Japans
UL 15 Graphik Koreas
UL 99 Einzelfragen zur ostasiatischen Graphik
UM
Zeichnung Ostasiens
UM 05 Zeichnung Chinas
UM 10 Zeichnung Japans
UM 15 Zeichnung Koreas
UM 99 Einzelfragen zur ostasiatischen Zeichnung
UN Architektur Ostasiens
UN 05 Architektur Chinas
UN 10 Architektur Japans
UN 15 Architektur Koreas
UN 99 Einzelfragen zur ostasiatischen Architektur
F 48
UP Angewandte Kunst Ostasiens
UP 05 Angewandte Kunst Chinas
UP 10 Angewandte Kunst Japans
UP 15 Angewandte Kunst Koreas
UP 99 Einzelfragen zur ostasiatischen Angewandte Kunst
UZ Einzelfragen zur ostasiatischen Kunst
F 49
W Künstlermonographien
WA Künstlermonographien bis 1800 (alphabetisch nach Künstlernamen)
WB Künstlermonographien ab 1800 (alphabetisch nach Künstlernamen)
X Kataloge
XA Ausstellungskataloge
XA 05 Ausstellungskataloge zur Kunst vor 1800 (alphabetisch nach
Ausstellungsorten)
XA 10 Ausstellungskataloge zur Kunst nach 1800 (alphabetisch nach
Ausstellungsorten)
XB Bestandskataloge (hier auch Museumsführer)
XB 05 Bestandskataloge zur Kunst vor 1800 (alphabetisch nach
Orten)
XB 10 Bestandskataloge zur Kunst nach 1800 (alphabetisch nach
Orten)
XC Auktionskataloge (alphabetisch nach Auktionshäusern)
XE Kataloge von Kunsthändlern (alphabetisch nach Kunsthändlern)
XG Messekataloge (alphabetisch nach Orten)
XI Kataloge von Privatsammlungen (alphabetisch nach Orten)
XK Publikationen des Herzog Anton Ulrich-Museums
XK 05 Ausstellungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums
(chronologisch nach Erscheinungsjahr)
XK 10 Bestandskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums
(chronologisch nach Erscheinungsjahr)
XK 15 weitere Publikationen des Herzog Anton Ulrich-Museums
F 50
Z Sonderstandorte
ZA Zeitschriften
ZE CD-ROMS
ZG Magazin
ZI
Dauerleihe
ZR Altbestand
ZZ Direktorenzimmer
F 51
Epochenschlüssel
05 Vorzeit und Altertum
10 Mittelalter
15 Renaissance
20 Manierismus
25 Barock
30 Rokoko
35 19. Jahrhundert
40 Moderne und Postmoderne
F 52
G Crosskonkordanz zwischen der Klassifikation des
Herzog Anton Ulrich-Museums und dem
Klassifikationsentwurf
Für diese Crosskonkordanz wurden alle in der Klassifikation der Bibliothek des
Herzog Anton Ulrich-Museums (siehe Anhang A) abgedruckten Klassen sowie alle
handschriftlichen Ergänzungen, zu denen sich ein Eintrag im OPAC der Bibliothek1
fand, einbezogen. Fett dargestellte Klassen auf der Seite des Entwurfes weisen darauf
hin, dass zu dieser Klasse weitere Unterklassen vorliegen, die für die Extension der
korrespondierenden Gruppe in der Klassifikation der Bibliothek des Herzog Anton
Ulrich-Museums relevant sind.
A-I Nachschlagewerke, Lexika Wörterbücher
A-I-1 Biographien
A-I-2 Künstlerlexika
A-I-3 Monogrammlexika
A-I-4 Universal- und Fachlexika
A-I-5 Kunstspezifische Lexika
A-I-6 Nachschlagewerke Weltgeschichte
A-I-7 Sprachwörterbücher
A-II Bibliographien
A-III Quellenschriften
A-IV-1 Museen, Sammlungen, allgem. Nachschlagewerke
A-IV-2 Museumsgeschichte
A-IV-3 Geschichte des Sammelns
A-IV-4 Museumskonzepte, Museumsarbeit
1 Online-Katalog
AA Allgemeine Nachschlagewerke
AC Nachschlagewerke zur Kunst
AA 10 Biographische Nachschlagewerke
Biographien historischer Persönlichkeiten Einordnung unter jeweiligem Zeitabschnitt
AC 10 Künstlerlexika
AC 15 Speziallexika
AA 05 Enzyklopädien, Lexika
AC 05 Kunstenzyklopädien, Kunstlexika
DA Gesamtdarstellungen und Nachschlagewerke zur Geschichte
AA 15 Wörterbücher
AA 25 Allgemeine Bibliographien
AC 25 Bibliographien zur Kunst
AG 05 Quellenschriften zur Kunst
BA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Museologie
BC Museumsgeschichte und Geschichte des Sammelns allgemein
BE Museumsgeschichte und Geschichte des Sammelns
BG Museumsformen und -konzeptionen
BI Museumsverwaltung und -management
des Herzog Anton Ulrich-Museums, Braunschweig. - http://sunny.biblio.etc.tu-bs.de:
8080/DB=7.1/
G1
A-IV-5 Management und Museum
A-IV-6 Sicherheit im Museum
A-IV-7 Ausstellungsplanung, Ausstellungsbau
A-IV-8 Museumsbesucher /Museumsbesucherinnen
A-IV-9 Bestandspflege
A-IV-9.1 Allgemeines
A-IV-9.2 Schutz
A-IV-9.3 Recht
A-IV-9.4 Konservierung / Restaurierung
A-IV-9.41 Übergreifend
A-IV-9.42 Möbel
A-IV-9.43 Lacke
A-IV-9.44 Gemälde
A-IV-9.45 Textilien
A-IV-9.46 Skulptur
A-IV-9.47 Papier / Buch
A-IV-9.48 Denkmalpflege (Baukonstruktion)
A-V Festschriften
A-VI Kunst- und Kulturgeschichte allgemein
A-VI-1 Stammbücher, Stammtafeln
A-VI-2 Astronomie
A-VI-3 Raubkunst
A-VI-4 Gesammelte Schriften, alphabetisch nach
Verfasser
A-VI-5 Christliche Archäologie
A-VII Kunsttheorie, alphabetisch nach Verfasser
A-VIII-1 Mittelalter: Gesellschaft, übergreifende
Darstellungen
A-VIII-2 Kunst bis zur Reformation
A-VIII-3 Alltag im Mittelalter
A-VIII-4 Kongresse
A-IX Renaissance und Manierismus
A-X Barock und Rokoko
A-XI Malerei allgemein
A-XI-1 Malerei nach Epochen
BI Museumsverwaltung und -management
BI 25 Sicherheitsfragen
BI 15 Ausstellungswesen
BI 20 Besucherforschung, Öffentlichkeitsarbeit
BM Museumspädagogik
BP Bestandspflege
BP Bestandspflege
BP 05 Bestandsschutz
BP 10 Rechtliche Fragen zur Bestandspflege
BP 15 Konservierung und Restaurierung
BP 15 Konservierung und Restaurierung
BP 15.05 Konservierung und Restaurierung von
Möbeln
BP 15.10 Konservierung und Restaurierung von
Lacken
BP 15.15 Konservierung und Restaurierung von
Gemälden
BP 15.20 Konservierung und Restaurierung von
Textilien
BP 15.99 Konservierung und Restaurierung weiter Materialien bzw. Gegenstände
BP 15.25 Konservierung und Restaurierung von
Papier
GM Kunst- und Kulturpolitik
AG 10.05 Festschriften
HA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Kunstgeschichte
DC 20 Genealogie
AE Allgemeine Quellen- und Sammelschriften
FE 25 Astronomie
GK 10 Kunstdiebstahl und Raubkunst
AG 10.15 Gesammelte Schriften eines Autors
DI 25 Christliche Archäologie
GG Kunsttheorie
DI Geschichte des Mittelalters
HC 10 Kunst des Mittelalters
DI Geschichte des Mittelalters
AG 10.10 Kongressschriften
AE Allgemeine Quellen- und Sammelschriften
HC 15 Kunst der Renaissance
HC 20 Kunst des Manierismus
HC 25 Kunst des Barock
HC 30 Kunst des Rokoko
IA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Malerei
IC Geschichte der Malerei
G2
A-XI-2 Selbstbildnisse und Portraits
A-XI-3 Landschaftsmalerei
A-XI-4 Stilleben
A-XI-5 Miniaturen
A-XII Skulptur
A-XIII Architektur
A-XIV Ikonographie / Nachschlagewerke
A-XIV-1 Ikonographie, christliche (Lexika, Nachschlagewerke)
A-XIV-2 Leben Jesu bis Pfingsten
A-XIV-3 Maria
A-XIV-4 Einzelthemen nach Alphabet (christliche
Themen)
A-XIV-5 Ikonographie der Heiligen
A-XIV-6 Ikonographie alphabetisch nach Themen
(weltliche Themen)
A-XIV-7 Emblematik
A-XV Bibeln und Literatur
A-AVI Mythologie
A-XVII Antikenrezeption
A-XVIII Heraldik
A-XXV Bibliothek
A-XXV-2 Sonstiges
A-XXV-3 Nachschlagewerke / Allg. Darst.
A-XXV-3.1 nach Orten
A-XXX-1 Recht
D-I Kunst- und Reiseführer
D-II-1 Deutsche Geschichte (i.e. Regionalgeschichte)
D-II-2 Topographie alphabetisch
D-III-1 Geschichte allgemein
IS Portraitmalerei
IT Landschaftsmalerei
IU Stillleben
IV Miniaturen
K Plastik
N Architektur
GV 05 Ikonographische Nachschlagewerke
GV 25 Christliche Ikonographie
GV 25.30 Leben Jesu
GV 25.35 Maria
GV 25.05 Kirchliche Handlungen
GV 25.10 Geistwesen
GV 25.15 Himmel
GV 25.20 Hölle
GV 25.25 Trinität
GV 25.40 Apostel
GV 25.45 Evangelisten
GV 25.50 Apokalypse
GV 25.99 Weitere biblische Gestalten und Themen
GV 25.55 Ikonographie der Heiligen
GV 30 Weltliche Ikonographie
GV 15 Emblematik
FC 05 Religionswissenschaft und Theologie
FC 05 Religionswissenschaft und Theologie
GV 35 Ikonographie der Mythologien
GG 25 Kunstrezeption und Kunstkritik
DC 10 Heraldik
FA 10 Bibliothekswissenschaft
FA 10.30 Einzelfragen zur Bibliothekswissenschaft
FA 10 Bibliothekswissenschaft
FA 10 Bibliothekswissenschaft
FC 30 Rechtswissenschaft
HF 05.05 Kunst- und Reiseführer Deutschland
DR Regionalgeschichte Braunschweig/Hannover
HF 05.10 Kunsttopographie Deutschlands
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
G3
D-III-2 Herrscher und Geschlechter (chronologisch)
D-III-3 Weltbild
D-III-4 Stadt
D-III-5 Literatur
D-III-6 Gesellschaft
D-III-7 Expansion (Hanse, Mission, Kreuzfahrt)
D-IV Deutschland, Kunstgeschichte allgemein
D-V Architektur
D-VI-1 Buchmalerei
D-VI-2 Malerei nach Epochen
D-VII Skulptur
D-VIII Künstlermonographien
DC 20 Genealogie
DG 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten
der alten Geschichte
DI 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten des
Mittelalters
DK 95 Biographien einzelner Persönlichkeiten
der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DT 15 Sozial- und Kulturgeschichte
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DT 15 Sozial- und Kulturgeschichte
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DT 15 Sozial- und Kulturgeschichte
FC 20 Literatur- und Sprachwissenschaft
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DT 05 Religions- und Kirchengeschichte
DT 10 Wirtschafts- und Technikgeschichte
DT 15 Sozial- und Kulturgeschichte
DI Geschichte des Mittelalters
DK Geschichte der frühen Neuzeit
DM Neuere Geschichte
DN Neueste Geschichte
DI 20.05 Kreuzzüge
DI 20.15 Hanse
HF 05 Kunst Deutschlands und des deutschsprachigen Raums
NE 05 Architektur Deutschlands
Einordnung nach Gattungen der Architektur
IN Buchmalerei
IE 05 Malerei Deutschlands
Einordnung nach Gattungen der Malerei
KE 05 Plastik Deutschlands
Einordnung nach Gattungen der Plastik
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
G4
E-I Kunst- und Reiseführer
E-II Kunstgeschichte
E-III Architektur
E-IV Topographie (alphabetisch)
E-V Buchmalerei
E-VI Malerei
E-VII Künstlermonographien
HF 10.05 Kunst- und Reiseführer Großbritannien
HF 10 Kunst Großbritanniens
NE 10 Architektur Großbritanniens
Einordnung nach Gattungen der Architektur
HF 10.10 Kunsttopographie Großbritanniens
IN Buchmalerei
IE 10 Malerei Großbritanniens
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
E-VIII Skulptur
KE 10 Plastik Großbritanniens
Einordnung nach Gattungen der Plastik
F-I Kunst- und Reiseführer
F-II Kunstgeschichte
F-III Architektur
HF 15.05 Kunst- und Reiseführer Frankreich
HF 15 Kunst Frankreichs
NE 15 Architektur Frankreichs
Einordnung nach Gattungen der Architektur
KE 15 Plastik Frankreichs
Einordnung nach Gattungen der Plastik
IE 15 Malerei Frankreichs
Einordnung nach Gattungen der Malerei
IN Buchmalerei
PG 20.15 Glasmalerei
IM Wandmalerei
HF 15.10 Kunsttopographie Frankreichs
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
F-IV Skulpturen
F-V Malerei
F-VI Buch-, Glas- und Wandmalerei
F-VII Topographie (alphabetisch)
F-VIII Künstlermonographien
I-I Reise- und Kunstführer
I-II Topographie alphabetisch
I-III Quellenschriften
I-IV Italien, Kunstgeschichte
I-V Architektur
I-VI Malerei allgemein
I-VII Plastik
I-VIII Künstlermonographien
N-I Reise- und Kunstführer
N-II Topographie alphabetisch
N-III Quellenschriften
N-IV Kunstgeschichte allgemein
N-V Architektur
HF 20.05 Kunst- und Reiseführer Italien
HF 20.10 Kunsttopographie Italiens
AG 05 Quellenschriften zur Kunst
HF 20 Kunst Italiens
NE 20 Architektur Italiens
Einordnung nach Gattungen der Architektur
IE 20 Malerei Italiens
Einordnung nach Gattungen der Malerei
KE 20 Plastik Italiens
Einordnung nach Gattungen der Plastik
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
HF 25.05 Kunst- und Reiseführer Niederlande
HF 25.10 Kunsttopographie der Niederlande
AG 05 Quellenschriften zur Kunst
HF 25 Kunst der Niederlande
NE 25 Architektur der Niederlande
Einordnung nach Gattungen der Architektur
G5
N-VI Malerei allgemein
IE 25 Malerei der Niederlande
Einordnung nach Gattungen der Malerei
KE 25 Plastik der Niederlande
Einordnung nach Gattungen der Plastik
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
N-VII Skulpturen
N-VIII Künstlermonographien
Sp-I Kunstgeschichte
Sp-II Architektur
HF 30 Kunst Spaniens und Portugals
NE 30 Architektur Spaniens und Portugals
Einordnung nach Gattungen der Architektur
HF 20.10 Kunsttopographie Spaniens und Portugals
KE 30 Plastik Spaniens und Portugals
Einordnung nach Gattungen der Plastik
IE 30 Malerei Spaniens und Portugals
Einordnung nach Gattungen der Malerei
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
Sp-III Topographie alphabetisch
Sp-IV Skulpturen
Sp-V Malerei
Sp-VI Künstlermonographien
G-I Allgemeine Handbücher und Sammelwerke, Geschichte der Graphik allgemein (zeitlich
durchgehend)
G-II Geschichte der Graphik allgemein (nach
Epochen)
G-II-1 Epochenübergreifend
G-II-2 Anfänge bis Gotik
G-II-3 Frührenaissance
G-II-4 Renaissance
G-II-5 Barock
G-II-6 Rokoko
G-III Holz- und Metallschnitt
G-IV Kupfer- und Stahlstich, Radierung
G-V Lithographie und sonstige Techniken (auch
Schattenrisse, Scherenschnitte, Serigraphie etc.)
G-VI-1 Buchillustration
G-VI-2 Buchwesen
G-VII Ornamentstich
G-VII-1 Spielkarten
G-VII-2 Flugblätter
G-VII-3 Plakate
G-VIII Sammlungskataloge, Druckgraphik nach
Orten (mit Ortsnamen, ohne Kataloge zur Geschichte der Graphik)
G-IX Druckgraphik bis 1800 nach Künstlern
G-XI Ausstellung
LA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Graphik
LC Geschichte der Graphik
LC Geschichte der Graphik
LC Geschichte der Graphik
LC 05 Graphik der Vorzeit und des Altertums
LC 10 Graphik des Mittelalters
LC 15 Graphik der Renaissance
LC 15 Graphik der Renaissance
LC 25 Graphik des Barock
LC 30 Graphik des Rokoko
LK 05 Hochdruck
LK 10 Tiefdruck
LK 15 Flachdruck
LK 99 weitere Techniken der Graphik
LL Buchillustration
FA 20 Buchwesen und Buchhandel
LM Ornamentstich
LS Spielkarten
LT Flugblätter
LU Plakate
XB 05 Bestandskataloge zur Kunst vor 1800
XB 10 Bestandskataloge zur Kunst nach 1800
WA Künstlermonographien bis 1800
XA 05 Ausstellungskataloge zur Kunst vor 1800
XA 10 Ausstellungskataloge zur Kunst nach 1800
G6
HZ-I Handzeichnung allgemein
HZ-I-1 Allgemeine Handbücher und Sammelwerke
HZ-I-2 Allgemeine Handbücher zur Technik der
Handzeichnung
HZ-I-3 Aquarell
HZ-I-4 Collage
HZ-I-5 Pastell
HZ-II Geschichte der Handzeichnung allgemein
HZ-II-1 zeitlich durchgehende Darstellungen,
mehrere Länder nach Epochen
HZ-II-2 sonstige allgemeine Einzelfragen (z.B.
Zeichenbücher)
HZ-III Handzeichnung nach Ländern (darin
nach Epochen)
HZ-III-1 Deutschland (auch: Österreich, Schweiz)
HZ-III-2 Frankreich
HZ-III-3 Großbritannien
HZ-III-4 Italien
HZ-III-5 Niederlande
HZ-III-6 Nordeuropa
HZ-III-7 Osteuropa
HZ-III-8 Spanien
HZ-III-9 USA
HZ-IV Einzeleditionen anonymer Skizzen- und
Vorlagebücher
HZ-B Sammlungskataloge (auch Auswahlausstellungen) nach Orten (Handzeichnungen - Bestand:
HZ-B)
HZ-VIII Künstlermonographien
HZ-XI Ausstellungskat.
K-I Kunstgewerbe allgemein / übergreifend
K-I-1 Ornamente
K-II Bronze
K-III Eisen, Schmiedewerke
K-IV Elfenbein
K-V Email
K-VI Glas
K-VI-1 Hohlglas
MA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Handzeichnung
MA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Handzeichnung
MK Materialien und Techniken der Handzeichnung
MK 25 Aquarell
MK 30 Collage
MK 15 Kreiden
MC Geschichte der Handzeichnung
MC Geschichte der Handzeichnung
MZ Einzelfragen zur Handzeichnung
ME Handzeichnung nach Ländern
ME 05 Handzeichnung Deutschlands
ME 15 Handzeichnung Frankreichs
ME 10 Handzeichnung Großbritanniens
ME 20 Handzeichnung Italiens
ME 25 Handzeichnung der Niederlande
ME 50 Handzeichnung weiterer europäischer
Länder
ME 50 Handzeichnung weiterer europäischer
Länder
ME 30 Handzeichnung Spaniens und Portugals
ME 55 Handzeichnung außereuropäischer Länder
MY Anonyme Skizzen- und Vorlagebücher
XB 05 Bestandskataloge zur Kunst vor 1800
XB 10 Bestandskataloge zur Kunst nach 1800
WA Künstlermonographien bis 1800
WB Künstlermonographien ab 1800
XA 05 Ausstellungskataloge zur Kunst vor 1800
XA 10 Ausstellungskataloge zur Kunst nach 1800
PA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur angewandten Kunst
PC Geschichte der angewandten Kunst
PE Angewandte Kunst nach Ländern
GW Ornamentik
PG 05.05 Bronze
PG 05.10 Eisen
PG 25 Elfenbein
PG 35 Emaile- und Schmelzarbeiten
PG 20 Glas
PG 20.05 Hohlglas
G7
K-VI-2 Glasmalerei
K-VII Glockenkunde
K-VIII Gold- und Silberschmiede, Kupfer
K-IX Keramik
K-IX-1 Keramik allgemein
K-IX-2 Fayence
K-IX-3 Fliesen
K-IX-4 Majolika
K-IX-5 Porzellan
K-IX-6 Steinzeug
K-IX-7 Steingut, Wedgwood
K-X Kostümkunde
K-X-1 Körperpflege, Haarmoden und Perücken
K-XI Lackarbeiten
K-XII Möbel
K-XIII Schmuck
K-XIV Steinarbeiten
K-XV Textilien
K-XV-1 Textilien allgemein
K-XV-2 Seide
K-XV-3 Spitzen
K-XV-4 Stickerei
K-XV-5 Teppiche
K-XVI Uhren
K-XVII Volkskunst
K-XVIII Wachs
K-XIX Waffen
K-XX Kunst- und Wunderkammern
K-XXI Zinn
K-XXII Varia
K-XXIII Medaillen und Plaketten
Y-I Kunstgeschichte allgemein
Y-I-1 Kunstgeschichte 19. Jh.
Y-I-2 Kunstgeschichte 20. Jh.
Y-I-3 Kunstgeschichte 21. Jh.
Y-II Architektur
PG 20.15 Glasmalerei
PK 35 Glocken
PG 05.15 Gold
PG 05.20 Silber
PG 05.25 Kupfer
PG 10 Keramik
PG 10 Keramik
PG 10.05 Fayencen
PK 40 Fliesen
PG 10.10 Majolika
PG 15 Porzellan
PG 10.15 Steinzeug
PG 10.20 Steingut, Wedgwood
PK 25 Kostümkunde
PK 25.10 Accessoires
PG 40 Lackarbeiten
PK 05 Möbel
PK 10 Schmuck
PG 45 Steinarbeiten und Edelsteine
PG 55 Textilien
PG 55 Textilien
PG 55.05 Seide
PG 55.10 Spitzen
PG 55.15 Stickerei
PK 30 Teppiche
PK 15 Uhren
PM Volkskunst
PG 50 Wachse
PK 20 Waffen und Rüstungen
PK 55 Kunst- und Wunderkammern
PG 05.30 Zinn
PG 99 weitere Materialien der angewandten
Kunst
PK 99 weitere Gegenstände der angewandten
Kunst
PZ Einzelfragen zur angewandten Kunst
PK 45 Plaketten und Medaillen
HA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur Kunstgeschichte
HC 35 Kunst des 19. Jahrhunderts
HC 40 Kunst der Moderne und Postmoderne
HC 40 Kunst der Moderne und Postmoderne
NC 35 Architektur des 19. Jahrhunderts
NC 40 Architektur der Moderne und Postmoderne
Einordnung nach Gattungen der Architektur
G8
Y-III Malerei
Y-III-1 Malerei 19. Jh.
Y-III-2 Malerei 20. Jh.
Y-III-3 Malerei 21. Jh.
Y-IV Graphik und Handzeichnungen
Y-IV-1 Ausstellungskat.
Y-IV-2 Bestandskat.
Y-V Buchillustration
Y-VI Skulptur
Y-VII Photographie, Film, Video
Y-VIII-1 Angewandte Kunst allgemein
Y-VIII-2 Keramik
Y-VIII-3 Textilien, Kleidung
Y-VIII-4 Möbel, Inneneinrichtung
Y-VIII-5 Metallkunst
Y-VIII-6 Steinarbeiten
Y-VIII-7 Glaskunst
Y-VIII-8 Sonstiges
IC 35 Malerei des 19. Jahrhunderts
IC 40 Malerei der Moderne und Postmoderne
IC 35 Malerei des 19. Jahrhunderts
Einordnung nach Gattungen der Malerei
IC 40 Malerei der Moderne und Postmoderne
Einordnung nach Gattungen der Malerei
IC 40 Malerei der Moderne und Postmoderne
Einordnung nach Gattungen der Malerei
LC 35 Graphik des 19. Jahrhunderts
LC 40 Graphik der Moderne und Postmoderne
MC 35 Handzeichnung des 19. Jahrhunderts
MC 40 Handzeichnung der Moderne und Postmoderne
Einordnung nach Gattungen der Graphik und
Handzeichnung
XA 10 Ausstellungskataloge zur Kunst nach 1800
XB 10 Bestandskataloge zur Kunst nach 1800
LL Buchillustration
KC 35 Plastik des 19. Jahrhunderts
KC 40 Plastik der Moderne und Postmoderne
Einordnung nach Gattungen der Plasti
SG Medienkunst
RA Photographie
PA Nachschlagewerke und allgemeine Darstellungen zur angewandten Kunst
PC 35 Angewandte Kunst des 19. Jahrhunderts
PC 40 Angewandte Kunst der Moderne und Postmoderne
PG 10 Keramik
PG 55 Textilien
PK 25.05 Kleidung
PK 05 Möbel
NT Innenarchitektur
PG 05 Metalle
PG 45 Steinarbeiten und Edelsteine
PG 20 Glas
PG 99 weitere Materialien der angewandten
Kunst
PK 99 weitere Gegenstände der angewandten
Kunst
PZ Einzelfragen zur angewandten Kunst
G9
Y-IX Land art
Y-X Künstlermonographien
Y-XI Ausstellungskataloge
Y-XII Bestandskataloge
Y-XIII Literaturgeschichte allg.
HF 05.10 Kunsttopographie Deutschlands
HF 10.10 Kunsttopographie Großbritanniens
HF 15.10 Kunsttopographie Frankreichs
HF 20.10 Kunsttopographie Italiens
HF 25.10 Kunsttopographie der Niederlande
HF 20.10 Kunsttopographie Spaniens und Portugals
HF 50 Kunst weiterer europäischer Länder
HF 60 Kunst Nord- und Südamerikas
HF 70 Kunst Asiens
HF 80 Kunst Afrikas
HF 90 Kunst Australiens und Ozeaniens
UE Ostasiatische Kunst nach Ländern
WB Künstlermonographien ab 1800
XA 10 Ausstellungskataloge zur Kunst nach 1800
XB 10 Bestandskataloge zur Kunst nach 1800
FC 20 Literatur- und Sprachwissenschaft
G 10
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