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R
E C H T L I C H E
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I N W E I S E
Copyright © 2006 Nuance Communications, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser
Veröffentlichung darf ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von Nuance
Communications, Inc., 1 Wayside Road, Burlington, Massachusetts 01803-4609, USA, in
irgendeiner Form oder durch irgendwelche Mittel, sei es mechanisch, elektronisch,
magnetisch, optisch, chemisch, manuell oder auf sonstige Weise, übertragen, kopiert,
transkribiert, reproduziert, abrufbar gespeichert oder in irgendeine Sprache oder
Computersprache übersetzt werden. Gedruckt in den Vereinigten Staaten von Amerika und in
Irland.
Die in diesem Handbuch beschriebene Software wird unter Lizenz zur Verfügung gestellt. Sie
darf nur in Übereinstimmung mit den Bedingungen dieser Lizenz verwendet bzw. kopiert
werden.
WICHTIGER HINWEIS:
Nuance Communications, Inc. stellt diese Veröffentlichung im Ist-Zustand zur Verfügung,
ohne Haftung oder Gewährleistung jedweder Art, sei es ausdrücklich oder implizit zu
übernehmen. Dies umfasst, ist jedoch nicht begrenzt auf die impliziten Garantien der
Nutzbarkeit oder Eignung für bestimmte Zwecke. Manche Staaten oder Gesetzgebungen
lassen den Ausschluss expliziter oder impliziter Haftungen, Garantien oder Gewährleistungen
in bestimmten Transaktionen nicht zu. Daher trifft diese Erklärung möglicherweise nicht auf
Sie zu. Nuance behält sich das Recht vor, diese Veröffentlichung zu überarbeiten und von Zeit
zu Zeit ihren Inhalt zu ändern, ohne dass Nuance dazu verpflichtet ist, auf eine solche
Überarbeitung bzw. Änderungen hinzuweisen.
MARKEN UND MITWIRKENDE
Nuance, ScanSoft, OmniPage, PaperPort, True Page, Direct OCR, Logical Form Recognition,
RealSpeak und ASR-1600 sind eingetragene Marken oder Marken von Nuance
Communications, Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Firmen- und
Produktnamen, die in diesem Handbuch erwähnt werden, sind möglicherweise Eigentum
ihrer jeweiligen Eigentümer.
L I Z E N Z I E R U N G /M I T T E I L U N G E N Z U F R E M D P R O G R A M M E N
Bitte beachten Sie die Hinweise und Mitteilungen zu Fremdprogrammen am Ende dieses
Handbuchs.
Nuance Communications, Inc.
1 Wayside Road
Burlington, MA 01803-4609
USA
Nuance Belgium BVBA
Guldensporenpark 32
BE-9820 Merelbeke
Belgien
Teilenummer 50-281P-10130
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I
N H A L T
WILLKOMMEN
Neue Funktionen in OmniPage 15
UND EINRICHTUNG
Systemanforderungen
OmniPage installieren
Scanner mit OmniPage einrichten
OmniPage starten
Software registrieren
OmniPage aktivieren
OmniPage deinstallieren
OmniPage mit PaperPort verwenden
5
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INSTALLATION
9
9
10
11
14
15
15
16
17
VERWENDUNG
19
19
20
22
DOKUMENTE
23
23
25
27
27
28
30
31
33
34
35
36
39
39
40
VON OMNIPAGE
OmniPage-Dokumente
Der OmniPage-Desktop
Wichtigste Schritte der Zeichenerkennung
VERARBEITEN
Schnelleinstieg
Verarbeitungsmethoden
Manuelle Verarbeitung
Verarbeitung mit Arbeitsprozessen
Verarbeitung aus anderen Anwendungen
Verarbeitung mit dem Batch Manager
Quelle für Seitenbilder festlegen
Konvertierung von Dokumentformaten untereinander
Dokumentlayout festlegen
Bildvorverarbeitung
Bildbearbeitungswerkzeuge
Verlauf der Bildbearbeitung
Vorlagen speichern und anwenden
Bildbearbeitung in Arbeitsprozessen
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
3
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PRÜFEN
Bereiche und Hintergründe
Tabellenraster im Bild
Bereichsvorlagen verwenden
40
44
44
UND BEARBEITEN
Texteditor-Anzeige und -Ansichten
Prüfen von OCR-Ergebnissen
Text vergleichen
Die Zeichentabelle
Anwenderwörterbücher
Sprachen
Training
Text- und Bildbearbeitung
Sofortige Bearbeitung
Text vorlesen
Mit Formularen arbeiten
47
47
48
49
50
51
52
52
55
57
58
59
SPEICHERN
UND EXPORTIEREN
Speichern und Exportieren
Speichern von Originalbildern
Speichern von Erkennungsergebnissen
Seiten per E-Mail versenden
Andere Exportziele
63
63
64
65
69
70
ARBEITSPROZESSE
71
74
77
78
82
83
83
85
Arbeitsprozess-Assistent
Batch Manager
Erstellen neuer Aufträge
Überwachte Ordner
Überwachte Posteingänge
Barcode-Verarbeitung
Spracherkennung
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Fehlerbehebung
INDEX
4
Inhalt
87
87
93
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Willkommen
Willkommen bei OmniPage® 15, dem professionellen Texterkennungsprogramm. Schön, dass Sie sich für unsere Software entschieden
haben! Um Ihnen die ersten Schritte mit dem Programm zu erleichtern und
Sie über das Programm zu informieren, stehen folgende Elemente der
Dokumentation zur Verfügung:
Dieses Handbuch
Dieses Handbuch ist eine Einführung in OmniPage 15. Sie finden darin eine
Anleitung zu Installation und Einrichtung, eine Beschreibung der
Programmbefehle und Arbeitsbereiche, Anleitungen für typische Aufgaben,
Hinweise zur Anpassung von OmniPage an Ihre persönlichen
Anforderungen und zur Steuerung der Verarbeitung sowie technische
Hinweise.
In diesem Handbuch wird vorausgesetzt, dass Sie mit Microsoft Windows
vertraut sind. Nähere Informationen über die Verwendung von
Dialogfeldern, Menübefehlen, Bildlaufleisten, das Ziehen und Ablegen mit
der Maus, Kontextmenüs usw. finden Sie in der Dokumentation zu
Windows.
Darüber hinaus wird vorausgesetzt, dass Sie mit der Nutzung Ihres Scanners
und der zugehörigen Software vertraut sind und dass der Scanner installiert
ist und einwandfrei funktioniert, bevor Sie ihn mit OmniPage 15
verwenden. Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des
Scanners.
Online-Hilfe
Die Online-Hilfe von OmniPage enthält Informationen über Funktionen,
Einstellungen und Verfahren. Sie verfügt außerdem über ein umfangreiches
Glossar mit eigenem alphabetischen Index und Inhaltsverzeichnis. Die
Online-Hilfe liegt im HTML-Format vor und ermöglicht den schnellen,
einfachen Zugriff auf Informationen. Die Online-Hilfe steht Ihnen nach der
Installation von OmniPage zur Verfügung.
Drücken Sie die Taste F1, während Sie mit OmniPage arbeiten, um OnlineHilfe zum aktuellen Bildschirmbereich, Dialogfeld oder zur angezeigten
Warnmeldung aufzurufen.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
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OP.book Page 6 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Darüber hinaus steht eine umfassende kontextbezogene Hilfe zur Verfügung,
die nicht mehr und nicht weniger Unterstützung bietet als nötig ist, damit
Sie ohne Verzögerungen Ihrer Arbeit nachgehen können. Diese
kontextbezogene Hilfe können Sie auf eine der folgenden Arten aufrufen:
Klicken Sie in der Standardwerkzeugleiste auf die Schaltfläche „Hilfe“, um
den Hilfecursor aufzurufen. Klicken Sie mit diesem Symbol auf einen
beliebigen Bereich auf dem Desktop außerhalb von Dialogfeldern oder
Warnmeldungen.
Sie können diesen Hilfecursor auch mit der Tastenkombination
Umschalttaste+F1 aufrufen. Mit derselben Tastenkombination rufen Sie
auch die kontextbezogene Hilfe für Menüeinträge in Kontextmenüs auf.
In Dialogfeldern klicken Sie auf die Fragezeichen-Schaltfläche oben rechts
und dann auf ein Objekt im Dialogfeld. Sie erhalten ein Popup-Fenster mit
Hilfetext.
Für einige Dialogfelder bzw. Warnmeldungen gibt es eine eigene HilfeSchaltfläche bzw. einen eigenen Hilfetext. Klicken Sie in diesem Fall auf die
Schaltfläche bzw. den Text, um Informationen über das Dialogfeld bzw. die
Warnmeldung zu erhalten.
Klicken Sie auf eine beliebige Stelle, um Popup-Fenster mit der kontextbezogenen Hilfe wieder zu schließen.
Liesmich-Datei
In der Liesmich-Datei von OmniPage finden Sie neueste Informationen über
die Software, die nicht mehr in das Handbuch mit aufgenommen werden
konnten. Bitte lesen Sie diese Informationen, bevor Sie OmniPage
verwenden. Um diese HTML-Datei zu öffnen, klicken Sie im
Installationsprogramm bzw. nach der Installation im Menü „Hilfe“ auf die
Option „Liesmich“.
Hinweise zur Scannereinrichtung
Auf der Website von Nuance® (www.nuance.de) finden Sie detaillierte,
aktuelle Informationen zu OmniPage. Auf der Seite mit
Scannerinformationen (http://www.scansoft.com/scannerguide/) finden Sie
stets die neuesten Informationen über unterstützte Scanner und verwandte
Themen. Nuance testet die 25 am häufigsten verwendeten Scannermodelle.
Auf die Website von Nuance können Sie aus dem Installationsprogramm für
OmniPage 15 oder nach der Installation über das Menü „Hilfe“ zugreifen.
6
Willkommen
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Technische Hinweise
Auf der Website von Nuance unter www.nuance.de finden Sie technische
Hinweise zu Problemen, die bei der Arbeit mit OmniPage 15 häufiger
auftreten können. Auf diesen Webseiten finden Sie außerdem Hilfe zum
Installationsprozess und zur Fehlerbehebung.
Neue Funktionen in OmniPage 15
Im Folgenden sehen Sie, welche Verbesserungen gegenüber der Version
OmniPage Pro 14 vorgenommen wurden. Wenn Sie bereits mit einer
früheren Version arbeiten, müssen Sie wahrscheinlich nicht oft in dieses
Handbuch schauen.
◆
Erweiterte PDF-Unterstützung bis Version 1.5.
◆
Aktualisierter Batch Manager mit genauen schematischen
Informationen für jede Auftragsausführung. Siehe Seite 30.
◆
Verbesserte Arbeitsprozess-Anzeige für eine einfachere
Handhabung wiederkehrender Aufgaben. Siehe Seite 81.
◆
Bildbearbeitungswerkzeuge für die Optimierung von Seitenbildern
für die OCR oder andere Zwecke. Siehe Seite 36.
◆
Anzeige unklarer Wörter und Zeichen jetzt noch deutlicher und
präziser. Siehe Seite 47.
◆
Zeichentabelle als Werkzeugleiste zum leichten Einfügen von
Sonderzeichen. Siehe Seite 50.
◆
Eingabe aus Ordnern und Unterordnern für einzelne Dateitypen
beim Laden von Dateien.
◆
Größere OCR-Geschwindigkeit und -Genauigkeit, verbesserte
Beibehaltung von Bereichen und Formaten.
Im Folgenden finden Sie noch einige neue Funktionen.
Neue Funktionen in OmniPage Professional 15
OmniPage 15 verfügt auch über eine Professional-Version für Büroanwender. Die in der folgenden Liste aufgeführten Funktionen gibt es nur in
OmniPage Professional 15. Neue Funktionen erkennen Sie am Sternsymbol.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
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Formularerkennung und -handhabung. Siehe Seite 59.
Verbesserte Unterscheidung von Arbeitsprozessen/Aufträgen, mit mehr
Auftragsarten und einfacherer Eingabe von Zeitdaten. Siehe Seite 74.
Dokument-Dokument-Umwandlung mit einer breiten Palette von Quellund Zielformaten. Siehe Seite 33.
Überwachung von Posteingängen in Arbeitsprozessen und im Batch
Manager. Siehe Seite 83.
Konvertierung in PDF als Schritt im Batch Manager, unter Verwendung
von PDF Create! zur direkten Umwandlung innerhalb von Aufträgen.
Unterstützung von ISIS-Scannertreibern für hochvolumige Aufträge.
◆ Ordnerüberwachung (intelligente Ordner) für die automatische
Verarbeitung neu ankommender Dateien. Neu ist die
Unterstützung von Unterordnern. Siehe Seite 82.
◆ Barcode-Deckblätter (gescannt oder aus einer Datei) für die
Ausführung von Arbeitsprozessen.
◆ Sprachbefehle für sprachgesteuertes Prüfen und Starten von
Arbeitsprozessen.
◆ Integrierte Programme PDF Converter 3 und PDF Create! 3 für
die Konvertierung bzw. Erstellung von PDF-Dateien.
Unterstützung von PDF-Dateien mit Tags, Signaturen,
Verschlüsselungen und anderen Zusatzfunktionen. Siehe hierzu die
jeweilige Programmdokumentation.
◆ Unterstützung für SharePoint, FTP-Sites und ODMA. Siehe
Seite 31. Neue optimierte Unterstützung für SharePoint 2003.
Eine umfangreichere Liste der Funktionen und Unterschiede finden Sie in
der Online-Hilfe.
Dieses Symbol weist im gesamten Handbuch auf Funktionen hin, die nur in
OmniPage Professional 15 verfügbar sind.
OmniPage 15 kann für die Verwendung in Netzwerken als Unternehmensversion geliefert werden. Es gibt auch Sonderausgaben einzelner
Scannerhersteller und anderer Wiederverkäufer. Die in diesen Ausgaben
verfügbaren Funktionen sind anbieterabhängig.
8
Willkommen
OP.book Page 9 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Installation und Einrichtung
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Installation und zum Start von
OmniPage.
Systemanforderungen
Für die Installation und Ausführung von OmniPage 15 müssen mindestens
folgende Systemanforderungen erfüllt sein:
◆
Computer mit einem Intel® Pentium® III-Prozessor oder
gleichwertigem Prozessor
◆
Microsoft® Windows® 98 (Second Edition oder später), Windows
Me, Windows 2000 (Service Pack 4 oder später), Windows XP oder
Windows Server 2003
◆
Microsoft Internet Explorer 5.5
◆
128 MB Arbeitsspeicher (RAM), 256 MB empfohlen
◆
200 MB freier Festplattenspeicher für Anwendungs- und
Beispieldateien plus 60-65 MB Arbeitsspeicher während
Installation. Zusätzlich:
◆
20-67 MB pro RealSpeakTM-Modul (343 MB für
9 Sprachen)
◆
2 MB pro ASR-Spracherkennungssprache (15 MB für
7 Sprachen) *
◆
83 MB für ScanSoft PDF Converter *
◆
16 MB für ScanSoft PDF Create! *
◆
5 MB für Microsoft Installer (MSI), falls noch nicht installiert (ist
Teil der meisten Windows-Betriebssysteme)
◆
Bis zu 5 MB für Systemaktualisierungen
◆
Farbmonitor mit Grafikkarte für 800 x 600 Pixel Auflösung und 16
Bit Farbtiefe oder höher
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
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OP.book Page 10 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
◆
CD-ROM-Laufwerk für die Installation
◆
Windows-kompatibles Zeigegerät
◆
Ein kompatibler Scanner mit eigener Scanner-Treibersoftware, falls
Sie Dokumente einscannen möchten. Eine Liste der unterstützten
Scanner finden Sie auf der Website von Nuance auf der Seite mit
den Scannerinformationen (www.nuance.com).
◆
Für die Produktregistrierung, für die Aktualisierung der
Scannerassistenten-Datenbank und zum Abrufen von OnlineAktualisierungen muss eine Verbindung zum Internet bestehen.
* Nur bei OmniPage Professional 15.
OmniPage installieren
Das Installationsprogramm von OmniPage 15 führt Sie mithilfe von
Bildschirmanweisungen durch die Installation.
Vor der Installation von OmniPage:
◆
Schließen Sie alle anderen Programme, vor allem Anti-VirusProgramme.
◆
Wenn Sie die Installation unter Windows 2000, Windows XP oder
Windows Server 2003 vornehmen, melden Sie sich beim System
mit Administratorrechten an.
◆
Wenn Sie bereits eine ältere Version von OmniPage besitzen oder
wenn Sie eine Aufrüstung einer Demoversion oder einer OmniPage
Special Edition durchführen, fordert das Installationsprogramm Sie
auf zu bestätigen, dass dieses Produkt zunächst deinstalliert werden
kann.
▼ So installieren Sie OmniPage:
1. Legen Sie die OmniPage-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm sollte jetzt automatisch starten. Ist dies nicht
der Fall, suchen Sie Ihr CD-ROM-Laufwerk im Windows-Explorer und
doppelklicken Sie auf das Programm Autorun.exe auf der obersten
Laufwerksebene.
10
Installation und Einrichtung
OP.book Page 11 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 1
2. Wählen Sie aus, welche Sprache während der Installation verwendet
werden soll. Bestätigen Sie die Annahme der EndbenutzerLizenzvereinbarung und geben Sie die auf der CD-Hülle angegebene
Seriennummer ein.
3. Legen Sie fest, ob Sie eine vollständige oder eine angepasste Installation
vornehmen möchten. Bei einer vollständigen Installation werden alle
RealSpeakTM Text-in-Sprache-Sprachmodule (derzeit 9) installiert. In
OmniPage Professional 15 können bis zu 7 ASR-1600™ Spracherkennungsmodule installiert werden. Bei einer benutzerdefinierten
Installation können Sie Module ausschließen oder hinzufügen. Wenn
Sie ein Modul ausschließen möchten, klicken Sie auf den dazugehörigen
Abwärtspfeil und wählen die Option „Dieses Feature wird installiert,
wenn erforderlich“.
4. Befolgen Sie die Anleitungen auf den einzelnen Bildschirmen, um die
Software zu installieren. Sämtliche Dateien, die für das Scannen
erforderlich sind, werden automatisch während der Installation kopiert.
Scanner mit OmniPage einrichten
Sämtliche Dateien, die für die Einrichtung und Unterstützung des Scanners
erforderlich sind, werden automatisch während der Installation des
Programms kopiert. Eine Einrichtung des Scanners findet bei der
Installation jedoch nicht statt. Bevor Sie OmniPage 15 zum Scannen
verwenden, muss Ihr Scanner mit seinen eigenen Scannertreibern korrekt
installiert und auf einwandfreie Funktion überprüft werden. OmniPage
enthält keine Scannertreiber.
Das Einrichten des Scanners erfolgt über den Scannerassistenten. Sie können
den Scannerassistenten wie unten beschrieben selbst aufrufen. Anderenfalls
wird der Scannerassistent angezeigt, wenn Sie das erste Mal einen Scan
durchführen wollen. Bitte gehen Sie folgendermaßen vor:
◆
Wählen Sie „Start“„Alle Programme“„ScanSoft
OmniPage 15.0“ „Scannerassistent“
oder klicken Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register
„Scanner“ auf die Schaltfläche „Einrichten“
Scanner mit OmniPage einrichten
11
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oder wählen Sie in der OmniPage-Werkzeuggruppe eine
Scaneinstellung aus der Dropdown-Liste „Seite abrufen“ und
klicken Sie auf die Schaltfläche „Seite abrufen“.
12
◆
Der Scannerassistent wird gestartet. Wenn Sie eine Verbindung zum
Internet haben, werden Sie im ersten Fenster aufgefordert, die mit
dem Assistenten mitgelieferte Scanner-Datenbank zu aktualisieren.
Wählen Sie „Ja“ oder „Nein“ und klicken Sie auf „Weiter“.
◆
Wählen Sie „Scanner oder Digitalkamera auswählen und testen“
und klicken Sie anschließend auf „Weiter“. Ist bei Ihnen ein
einzelner Scanner installiert, wird er zusammen mit allen übrigen
Scannern angezeigt, die zuvor für OmniPage eingerichtet wurden.
Wenn der gewünschte Scanner nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf
„Scanner hinzufügen“.
◆
Es wird eine Liste aller Scannertreiber angezeigt, die für die
aktivierten Kategorien gefunden wurden. Hierzu können auch
Netzwerkgeräte gehören. Wählen Sie einen aus und klicken Sie auf
„OK“. Um ein zweites Gerät zu installieren, müssen Sie den
Scannerassistenten erneut ausführen.
◆
Der Assistent zeigt an, ob das ausgewählte Scannermodell bereits
über Einstellungen in der Scanner-Datenbank verfügt. Ist das der
Fall, müssen Sie keine Prüfung vornehmen. Anderenfalls sollten Sie
einen Test ausführen. Klicken Sie auf „Weiter“.
◆
Wenn Sie keinen Test durchführen möchten, klicken Sie auf „Fertig
stellen“. Wenn Sie einen Test vornehmen möchten, klicken Sie auf
„Weiter“, um die Verbindung zum Scanner zu testen. Wenn die
Verbindung einwandfrei ist, wird Ihnen ein Menü mit weiteren
Tests angezeigt. Wählen Sie die Tests aus, die Sie ausführen
möchten. Einen einfachen Testscan sollten Sie auf jeden Fall
durchführen.
◆
Normalerweise verwendet OmniPage eine eigene Benutzeroberfläche für das Scannen, die Sie über das Register „Scanner“ des
Dialogfelds „Optionen“ aufrufen können. Wenn Sie die
Benutzeroberfläche Ihres eigenen Scanners verwenden möchten,
wählen Sie dies unter „Erweiterte Einstellungen“ aus. Verwenden
Sie die Option „Hinweise ändern“ nur dann, wenn Sie über
entsprechende Erfahrungen im Konfigurieren von Scannern
verfügen oder Sie vom Technischen Support hierzu aufgefordert
wurden.
Installation und Einrichtung
OP.book Page 13 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 1
◆
Klicken Sie auf „Weiter“, um mit den Tests zu beginnen. Um einen
einfachen Scantest durchzuführen, legen Sie eine Testseite in den
Scanner ein. Der Assistent führt jetzt einen Scan mit der
scannereigenen Software durch. Klicken Sie auf „Weiter“. Die
scannereigene Software wird angezeigt.
◆
Klicken Sie auf „Scannen“, um mit dem Probescannen zu beginnen.
◆
Klicken Sie bei Bedarf auf „Fehlendes Bild“ oder „Fehlerhafte
Ausrichtung“ und treffen Sie eine geeignete Auswahl.
◆
Wenn das Bild korrekt angezeigt wird, klicken Sie auf „Weiter“.
◆
Führen Sie die restlichen angezeigten Tests aus und beachten Sie
dabei die Anweisungen auf dem Bildschirm.
◆
Wenn alle angezeigten Tests erfolgreich abgeschlossen wurden, gibt
der Scannerassistent eine entsprechende Meldung aus. Klicken Sie
anschließend auf „Fertig stellen“.
◆
Sie haben Ihren Scanner nun erfolgreich für die Arbeit mit
OmniPage 15 konfiguriert.
Wenn Sie die Scannereinstellungen später ändern oder einen anderen
Scanner einrichten oder entfernen möchten, rufen Sie den Scannerassistenten wieder über das Menü „Start“ von Windows oder über das
Register „Scanner“ im Dialogfeld „Optionen“ auf.
Wenn Sie einen Scanner, der nicht richtig funktioniert, testen und reparieren
möchten, rufen Sie den Scannerassistenten auf und wählen auf dem zweiten
Register die Option „Aktuellen Scanner bzw. aktuelle Digitalkamera testen“.
Gehen Sie dann wie oben beschrieben vor bzw. beachten Sie mögliche
Hinweise des Technischen Supports.
Wenn Sie einen anderen Standardscanner festlegen möchten, öffnen Sie den
Assistenten, um die Liste der Scanner aufzurufen, die eingerichtet werden
können. Verschieben Sie die Markierung auf den gewünschten Scanner und
vergewissern Sie sich, dass Sie den Assistenten mit „Fertig stellen“ schließen.
Wenn Sie die Einstellungen für Ihren derzeitigen Scanner aktualisieren
möchten, öffnen Sie den Assistenten, laden Sie im ersten Bildschirm eine
aktuelle Version der Datenbank herunter und aktivieren Sie die Option
„Aktuelle Einstellungen mit aktuellem Gerät verwenden“. Klicken Sie auf
„Weiter“ und anschließend auf „Fertig stellen“.
Scanner mit OmniPage einrichten
13
OP.book Page 14 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
OmniPage starten
OmniPage 15 können Sie mit einer der folgenden Methoden starten:
◆
Klicken Sie in der Taskleiste von Windows auf „Start“. Wählen Sie
hier „Alle Programme“ „ScanSoft OmniPage 15.0“„OmniPage
[Professional] 15.0“.
◆
Doppelklicken Sie auf das Symbol für OmniPage im
Installationsordner des Programms bzw. auf dem WindowsDesktop, falls Sie es dort platziert haben.
◆
Doppelklicken Sie auf das Symbol bzw. den Dateinamen eines
OmniPage-Dokuments (OPD). Das Dokument, auf das Sie geklickt
haben, wird dann in OmniPage geöffnet. Siehe „OmniPageDokumente“ auf Seite 19.
◆
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein oder mehrere
Symbole der Bilddateien oder deren Dateinamen, um ein
Kontextmenü aufzurufen. Klicken Sie auf „Öffnen mit“/
„OmniPage“. Die Bilder werden in das Programm geladen.
Beim Öffnen werden zunächst der Titelbildschirm von OmniPage und dann
der zugehörige Desktop angezeigt. Siehe „Der OmniPage-Desktop“ auf
Seite 20. Dieser Abschnitt enthält eine Einführung in die
Hauptarbeitsbereiche von OmniPage.
Sie haben mehrere Möglichkeiten, das Programm auch mit einer
eingeschränkten Benutzeroberfläche auszuführen:
14
◆
Verwenden Sie den Batch Manager. Klicken Sie hierzu in der
Taskleiste von Windows auf „Start“. Wählen Sie „Alle
Programme“„ScanSoft OmniPage 15.0“„OmniPage Batch
Manager“. Siehe Seite 30.
◆
Klicken Sie im Menü „Datei“ einer Anwendung, die für
Direct OCR™ registriert ist, auf die Option „Text erfassen“. Siehe
„So richten Sie Direct OCR ein“ auf Seite 28.
◆
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein oder mehrere
Symbole der Bilddateien oder deren Dateinamen, um ein
Kontextmenü aufzurufen. Wählen Sie „OmniPage 15“, und wählen
Installation und Einrichtung
OP.book Page 15 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 1
Sie ein Zielformat oder einen Arbeitsprozess aus dem Untermenü
aus. Die Dateien werden nach den Anweisungen des
Arbeitsprozesses verarbeitet. Siehe „Arbeitsprozesse“ auf Seite 71.
◆
Klicken Sie auf das Symbol „OmniPage Agent“ im Statusbereich.
Wählen Sie einen Arbeitsprozess aus, um das Programm zu starten
und den Arbeitsprozess auszuführen. In OmniPage Professional 15
können Sie den Arbeitsprozess auch per Sprachbefehl auswählen.
◆
Wenn Sie das Dokumentverwaltungsprodukt PaperPort® von
Nuance einsetzen, können Sie diesem Programm auch die OCRFunktionen von OmniPage zur Verfügung stellen. Siehe „OmniPage
mit PaperPort verwenden“ auf Seite 17.
Software registrieren
Die Online-Registrierung von Nuance wird am Ende der Installation
ausgeführt. Vergewissern Sie sich, dass eine Internetverbindung besteht. Die
Registrierung erfolgt über ein einfaches Formular. Zum Ausfüllen brauchen
Sie höchstens fünf Minuten. Wenn Sie das Formular ausgefüllt haben,
klicken Sie auf „Abschicken“. Wenn Sie die Software bei der Installation
nicht registriert haben, werden Sie später regelmäßig dazu aufgefordert.
Unter www.nuance.de können Sie OmniPage auch online registrieren.
Klicken Sie dort auf „Support“ und wählen Sie in der linken Spalte des
Haupt-Supportbildschirms die Option „Produktregistrierung“. Hinweise zur
Verwendung der bei Ihrer Registrierung übermittelten Daten finden Sie in
den Nuance-Datenschutzbestimmungen.
OmniPage aktivieren
Am Ende des Installationsvorgangs werden Sie aufgefordert, das Produkt zu
aktivieren. Vergewissern Sie sich, dass eine Internetverbindung besteht.
Wenn Ihre Seriennummer am richtigen Ort gespeichert und korrekt
eingegeben wurde, ist kein Eingriff des Benutzers erforderlich. Es werden
keine persönlichen Daten übermittelt. Wenn Sie das Produkt nicht während
der Installation aktivieren, werden Sie bei jedem Programmstart dazu
aufgefordert. Ohne Aktivierung kann OmniPage 15 nur fünfmal gestartet
werden. Empfohlen wird eine automatische Aktivierung.
Software registrieren
15
OP.book Page 16 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
OmniPage deinstallieren
Manchmal kann ein Problem durch die Deinstallation und darauf folgende
Neuinstallation von OmniPage gelöst werden. Das Deinstallationsprogramm
von OmniPage entfernt keine Dateien mit Erkennungsergebnissen und
keine der folgenden vom Benutzer erstellten Dateien:
Bereichsvorlagen (*.zon)
Trainingsdateien (*.otn)
Anwenderwörterbücher (*.ud)
OmniPage-Dokumente (*.opd)
Auftragsdateien (*.opj)
Arbeitsprozess-Dateien (*.xwf)
Um OmniPage unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server
2003 zu deinstallieren, müssen Sie mit Administratorrechten angemeldet
sein.
▼ So deinstallieren Sie OmniPage bzw. installieren OmniPage neu:
◆
Schließen Sie OmniPage.
◆
Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf „Start“, und wählen Sie
„Einstellungen“, „Systemsteuerung“, „Software“.
◆
Wählen Sie „OmniPage“ und klicken Sie dann auf „Entfernen“.
◆
Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf „Ja“, um das Entfernen
zu bestätigen.
◆
Klicken Sie auf „Ja“, um den Computer sofort neu zu starten, oder
auf „Nein“, um erst später neu zu starten.
◆
Folgen Sie den Anweisungen, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Wenn Sie OmniPage deinstallieren, wird auch die Verbindung zu Ihrem
Scanner deinstalliert. Sie müssen Ihren Scanner erneut für OmniPage
konfigurieren, wenn Sie das Programm erneut installieren. Alle RealSpeakund ASR-Module, die mit dem Programm installiert wurden, werden
ebenfalls deinstalliert.
ScanSoft PDF Create! 3 und ScanSoft PDF Converter 3 müssen separat
deinstalliert werden.
16
Installation und Einrichtung
OP.book Page 17 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 1
OmniPage mit PaperPort verwenden
PaperPort® ist eine Papierverwaltungsanwendung von Nuance. Damit
können Sie Seiten mit geeigneten Anwendungen verknüpfen. Seiten können
Bilder, Text oder beides enthalten. Wenn PaperPort und OmniPage
gemeinsam auf einem Computer vorhanden sind, werden die OCRFunktionen auch in PaperPort verfügbar und erhöhen das
Leistungsspektrum dieser Anwendung. Sie können das OCR-Programm
festlegen, indem Sie mit der rechten Maustaste in PaperPort auf die
Verknüpfung mit einer Textanwendung klicken, „Voreinstellungen“
auswählen und OmniPage 15 als OCR-Programm auswählen. OCREinstellungen können Sie hier wie bei Direct OCR angeben.
PaperPort bietet eine einfache Methode, Papierdokumente in digitaler Form
zu verwalten. Die digitalen Dokumente kann jeder Mitarbeiter schnell
finden und verwenden. Mit Unterstützung von Scannern,
Multifunktionsdruckern oder über das Netzwerk zugänglichen digitalen
Kopierern konvertiert PaperPort Papierdokumente in digitale Dokumente.
Die konvertierten Dokumente können mit den anderen elektronischen
Dokumenten in einem komfortablen, einfach zu verwendenden Dateisystem
verwaltet werden.
Mithilfe der leicht leserlichen Miniaturansichten von PaperPort können Sie
gescannte Dokumente einschließlich Word-Dateien, Tabellenkalkulationen,
PDF-Dateien und digitaler Fotos visuell verwalten, wieder abrufen und
weiterverwenden. Mit den SET-Werkzeugen (Scanner Enhancement
Technology) von PaperPort können Sie gescannte Dokumente bearbeiten
und korrigieren. Mit den Anmerkungswerkzeugen können Sie gescannte
Bilder mit Notizen und Hervorhebungen versehen.
OmniPage mit PaperPort verwenden
17
OP.book Page 18 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
18
Installation und Einrichtung
OP.book Page 19 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Verwendung von OmniPage
OmniPage 15 wandelt mithilfe von OCR-Technologie Text von gescannten
Seiten bzw. Bilddateien in bearbeitbaren Text um, den Sie in einer beliebigen
Anwendung weiterverarbeiten können.
OmniPage kann bei der Zeichenerkennung nicht nur Text erkennen,
sondern auch die folgenden Elemente und Attribute eines Dokuments
beibehalten:
Grafiken (Fotos, Logos)
Formularelemente (Ankreuz- und Optionsfelder, Textfelder)
Textformatierungen (Zeichen- und Absatzformate)
Seitenformatierungen (Spaltenaufteilung, Tabellenformate, Überschriften,
Platzierung von Grafiken).
Dokumente in OmniPage
Bei der Umwandlung entsteht je ein Bild pro Seite des Dokuments. Nach
Durchführung der optischen Zeichenerkennung enthält das Dokument
darüber hinaus erkannten Text. Dieser wird – möglicherweise zusammen mit
Grafiken, Tabellen oder Formularelementen – im Texteditor angezeigt.
OmniPage-Dokumente
OmniPage-Dokumente (.opd) enthalten die Bilder der ursprünglichen
Seiten (möglicherweise vorverarbeitet) mit eventuell bereits definierten
Bereichen. Nach der Erkennung werden auch die Erkennungsergebnisse in
der OPD-Datei gespeichert.
Beim Speichern stehen Ihnen zwei Dateitypen zur Auswahl: OmniPageDokument oder OmniPage-Dokument (Erweitert). Bei der zweiten Option
können Sie ein Anwenderwörterbuch, eine Trainingsdatei oder eine
Bereichsvorlagendatei in die OPD-Datei einbetten. Hierdurch kann die
Dateigröße zwar erheblich zunehmen, jedoch erleichtert sich die
Übertragbarkeit der OPD-Datei.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
19
OP.book Page 20 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Beim Öffnen eines OmniPage-Dokuments werden die zugehörigen
Einstellungen angewendet und ersetzen damit jene, die im Programm
eingestellt sind.
Der OmniPage-Desktop
Der OmniPage-Desktop besteht aus drei Hauptarbeitsbereichen, die durch
verschiebbare Trennbalken getrennt sind: dem Dokumentmanager, dem
Bildfenster und dem Texteditor. Im Bildfenster befindet sich eine
Bildwerkzeugleiste, im Texteditor eine Formatierungswerkzeugleiste.
OmniPageWerkzeuggruppe
Bild
werkzeugleiste
Standard
werkzeugleiste
Dokumentmanager
Bildfenster
Formatierungswerkzeugleiste
Texteditor
OmniPage-Werkzeuggruppe: Mit diesen Schaltflächen und Listen können
Sie die Verarbeitung steuern.
Dokumentmanager: Hier erhalten Sie in Tabellenform einen Überblick über
das Dokument, wobei jede Zeile für eine Seite steht. Die Spalten zeigen
20
Verwendung von OmniPage
OP.book Page 21 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 2
statistische Daten bzw. Statusinformationen für jede Seite an sowie (wo
zutreffend) die Gesamteigenschaften des Dokuments.
Bildfenster: Hier wird ein Bild der aktuellen Seite und der darauf
befindlichen Bereiche angezeigt. Das Bildfenster kann die aktuelle Seite,
Miniaturansichten oder beides darstellen. Bei Anzeige der aktuellen Seite ist
die Bildwerkzeugleiste verfügbar.
Texteditor: Hier werden die Erkennungsergebnisse der aktuellen Seite
angezeigt. In unserem Beispiel sehen Sie die Ansicht „True Page“.
Die Werkzeugleisten
Das Programm verfügt über fünf Hauptwerkzeugleisten. Über das Menü
„Ansicht“ können Sie sie ein- und ausblenden und anpassen. In der
Statusleiste unten im Programmfenster von OmniPage wird die Funktion
der einzelnen Werkzeuge erläutert.
Standardwerkzeugleiste: Für grundlegende Programmfunktionen.
Bildwerkzeugleiste: Für Bild- und Tabellenoperationen sowie
Bereichseinteilung.
Formatierungswerkzeugleiste:Zur Formatierung von erkanntem Text im
Texteditor.
Textprüfungswerkzeugleiste: Zur Steuerung von Position und Aussehen
der Textprüfung.
Lesefolge-Werkzeugleiste: Zur Änderung der Reihenfolge von Elementen
auf erkannten Seiten.
Werkzeugleiste „Formularelemente“: Zum Erstellen neuer
Formularelemente.
Werkzeugleiste „Formularelement-Anordnung“: Zum Anordnen und
Justieren von Formularelementen.
Die Formularwerkzeugleisten stehen nur in OmniPage Professional 15 zur
Verfügung.
Der OmniPage-Desktop
21
OP.book Page 22 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Wichtigste Schritte der Zeichenerkennung
Dokumente können in OmniPage auf dreierlei Weise bearbeitet werden:
Automatisch, manuell oder über einen Arbeitsprozess. Die grundlegenden
Schritte für alle Methoden stimmen im Großen und Ganzen überein.
1. Sie lesen die gewünschten Bilder in OmniPage ein. Sie können hierzu
ein Papierdokument mit oder ohne Einzelblatteinzug scannen oder eine oder
mehrere Bilddateien laden.
2. OCR (Zeichenerkennung) wandelt das Abbild in bearbeitbaren Text
um. Nach der Zeichenerkennung können Sie das Dokument mithilfe der
Prüfung ggf. auf Fehler überprüfen und es im Texteditor bearbeiten.
3. Danach exportieren Sie das Dokument und speichern es am
gewünschten Ort. Sie können das Dokument unter einem bestimmten
Dateinamen und -format speichern, in die Zwischenablage kopieren, an eine
E-Mail anhängen oder veröffentlichen. Ein und dasselbe Dokument kann
mehrfach an verschiedenen Orten, in verschiedenen Dateitypen, mit
unterschiedlichen Einstellungen und Formatierungen gespeichert werden.
In OmniPage stehen Ihnen die folgenden Verarbeitungsmodi zur Verfügung:
„Automatisch“, „Manuell“, „Kombiniert“ oder „Arbeitsprozess“. Sie können
die Erkennung mit der Funktion „Direct OCR“ von OmniPage auch aus
anderen Anwendungen heraus aufrufen. Außerdem können Sie die
Ausführung der Verarbeitung zu einem späteren Zeitpunkt einplanen.
Näheres zu den Verarbeitungsmodi erfahren Sie im nächsten Kapitel und in
der Online-Hilfe.
Einstellungen
Das Dialogfeld „Optionen“ ist der zentrale Ort, an dem Sie OmniPageEinstellungen vornehmen. Sie rufen es über die Standardwerkzeugleiste oder
das Menü „Extras“ auf. Informationen über die einzelnen Einstellungen
bietet die kontextbezogene Hilfe.
22
Verwendung von OmniPage
OP.book Page 23 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Dokumente verarbeiten
Dieses Anleitungskapitel bietet einen Überblick über verschiedene
Methoden der Dokumentverarbeitung in OmniPage und enthält
Informationen über wichtige Schritte dieser Verarbeitung.
Schnelleinstieg
Dieser Abschnitt leitet Sie Schritt für Schritt durch die grundlegende OCRVerarbeitung.
Sie führen eine automatische Verarbeitung des Dokuments durch und
speichern die Erkennungsergebnisse in einer Datei. Sie prüfen das
Dokument, bearbeiten es aber nicht im Texteditor.
Aktion
Ergebnis
1.
Richten Sie Ihren Scanner mit dem
Scannerassistenten ein, falls Sie
dies nicht bereits getan haben.
OmniPage wird für die Zusammenarbeit
mit Ihrem Scanner konfiguriert.
2.
Wählen Sie „Start“„Alle
Programme“
„ScanSoft OmniPage 15.0“
„OmniPage [Professional] 15.0“
OmniPage wird auf Ihrem Computer
gestartet.
3.
Legen Sie das Dokument
vorschriftsgemäß in den Scanner
ein.
4.
Wählen Sie aus der Dropdown-Liste
„Seite abrufen“ eine der folgenden
Scanoptionen für das Dokument
aus: „Schwarzweiß“, „Graustufen“
oder „Farbe“.
Legt fest, wie Bilder oder farbiger Text
und Hintergrund im exportierten
Dokument aussehen. Für Scannen in
Farbe benötigen Sie einen Farbscanner.
5.
Vergewissern Sie sich, dass in der
DropdownListe für die Layoutbeschreibung die
Option „Automatisch“ ausgewählt ist.
Für die meisten Dokumente ist dies
die beste Einstellung.
Stellt ein, wie das Programm Bereiche
auf der Seite einzeichnet, und welche
Eigenschaften diese Bereiche besitzen.
6.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste
„Ergebnisse exportieren" die Option
„In Datei speichern".
Dadurch können Sie der Exportdatei
einen Namen geben, nachdem Sie das
Dokument geprüft haben.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
23
OP.book Page 24 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Aktion
Ergebnis
7.
In der Dropdown-Liste
„Arbeitsprozess“ muss die Option
„1-2-3“ aktiviert sein. Klicken Sie auf
die Schaltfläche „Starten“.
OmniPage startet die Verarbeitung des
Dokuments. Es wird eine Miniaturansicht
mit einer Fortschrittsanzeige angezeigt.
Das Fenster „Erkennung prüfen“ wird
angezeigt.
8.
Hierin können Sie Worte bearbeiten,
von denen das Programm annimmt,
dass sie nicht korrekt erkannt
wurden.
Diese Prüfung der Erkennung funktioniert
wie die Rechtschreibprüfung in einem
Textverarbeitungsprogramm, enthält aber
zusätzlich spezielle OCR-Funktionen.
Dabei werden die Markierungen von den
geprüften Wörtern entfernt.
9.
Klicken Sie in den Texteditor.
Wählen Sie nacheinander die
verschiedenen Ansichten des
Texteditors aus, um zu sehen, wie
die Seite in den einzelnen Ansichten
angezeigt wird.
Jede Texteditor-Ansicht definiert eine
Formatierungsebene. Dadurch erhalten
Sie eine Vorstellung, welche Ebene sich
zum Speichern des betreffenden
Dokuments eignet.
10.
Klicken Sie auf „Wiederaufnehmen“,
um die Prüfung fortzusetzen. Wenn
die Meldung „OCR-Prüfung ist
beendet“ angezeigt wird, klicken Sie
auf „OK“.
Damit ist die Prüfung des Dokuments
abgeschlossen. Das Dialogfeld „In Datei
speichern“ wird angezeigt.
11.
Geben Sie einen Dateinamen ein,
und legen Sie Dateityp, Pfad und
Formatierungsebene fest, um das
erkannte Dokument zu speichern.
Klicken Sie auf „OK“.
Standardmäßig ist die Option „Speichern
und starten“ aktiviert, sodass das
Dokument automatisch in dem
Textverarbeitungsprogramm geöffnet
wird, das mit dem ausgewählten Dateityp
verknüpft ist.
12.
Schauen Sie sich das Dokument im
Textverarbeitungsprogramm an.
Sie haben mit OmniPage 15 ein
Dokument erfolgreich erkannt und die
erstellte Datei in ihrer Zielanwendung
geöffnet.
Falls Sie mit den Beispielbilddateien gute Ergebnisse erzielt haben, nicht aber
mit der selbst eingescannten Seite, überprüfen Sie die Scannerinstallation
und die Scannereinstellungen, insbesondere Helligkeit und Bildauflösung.
Siehe „Scanner-Eingabe“ auf Seite 32. Dort finden Sie ein Beispiel optimaler
Helligkeit. Weitere Informationen finden Sie außerdem in der Online-Hilfe
in den Themen Den Scanner einrichten und Fehlerbehebung am Scanner.
24
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 25 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Verarbeitungsmethoden
In OmniPage stehen Ihnen die folgenden Verarbeitungsmodi zur Verfügung:
Automatisch
Die Verarbeitung von Dokumenten ist schneller und einfacher, wenn sie
automatisch von OmniPage vorgenommen wird. Wählen Sie im Dialogfeld
„Optionen“ und in den Dropdown-Listen der OmniPage- Werkzeuggruppe
die gewünschten Einstellungen aus und klicken Sie dann auf „Starten“.
Dabei wird der gesamte OCR-Vorgang für jede Seite von Anfang bis Ende
ausgeführt, möglichst sogar parallel. Normalerweise werden die Seiten
hierbei automatisch in Bereiche eingeteilt.
Manuell
Die manuelle Verarbeitung ermöglicht eine genauere Steuerung der Art und
Weise, wie die Seiten verarbeitet werden. Die Dokumente können Sie Seite
um Seite verarbeiten und dabei für jede Seite individuelle Einstellungen
festlegen. OmniPage hält nach jedem Schritt inne, nach Einlesen,
Zeichenerkennung und Export. So können Sie beispielsweise Bereiche
manuell einzeichnen oder auch die Erkennungssprache(n) ändern. Sie
starten jeden der drei Schritte, indem Sie auf die entsprechende Schaltfläche
in der OmniPage-Werkzeuggruppe klicken.
Kombiniert
Es ist möglich, Dokumente automatisch zu verarbeiten und die Ergebnisse
im Texteditor zu prüfen. Falls die meisten Seiten in Ordnung sind, einige
jedoch nicht ganz den Erwartungen entsprechen, können Sie nun zur
manuellen Verarbeitung wechseln, um Einstellungen anzupassen und die
Erkennung der problematischen Seiten erneut durchzuführen. Sie haben
auch die Möglichkeit, Bilder in manueller Verarbeitung zu erfassen, Bereiche
auf einigen oder allen Bildern einzuzeichnen und dann alle Seiten
automatisch verarbeiten zu lassen.
Arbeitsprozess
Ein Arbeitsprozess besteht aus einer Reihe von Verarbeitungsschritten und den
dazugehörigen Einstellungen. Normalerweise gehört auch ein
Erkennungsschritt dazu, dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Die
verfügbaren Arbeitsprozesse, d. h. Arbeitsprozess-Beispiele sowie die von
Ihnen erstellten Arbeitsprozesse, sind in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“
aufgeführt. Sie können auch das Symbol „OmniPage Agent“ in die Taskleiste
Verarbeitungsmethoden
25
OP.book Page 26 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
einfügen. Ihre Arbeitsprozesse werden dann in dem dazugehörigen
Kontextmenü aufgeführt. Klicken Sie auf einen Arbeitsprozess, um OmniPage
aufzurufen und den Arbeitsprozess auszuführen.
Erstellen Sie mit Hilfe des Arbeitsprozess-Assistenten einen neuen
Arbeitsprozess. Der Assistent stellt Ihnen eine Reihe von Schritten zur
Auswahl und die Einstellungen, die Sie hierfür benötigen. Nach dem
Auswählen jedes Schrittsymbols und dem Festlegen der entsprechenden
Einstellungen wird Ihnen ein neuer Satz von Schrittsymbolen zur Auswahl
angeboten. Sie können den Assistenten auch nur zur Hilfestellung verwenden,
wenn Sie eine automatische Verarbeitung vornehmen. Siehe “ArbeitsprozessAssistent“ auf Seite 74.
In anderen Anwendungen
Mit der Funktion „Direct OCR“ können Sie die Erkennungsfunktion von
OmniPage nutzen, während Sie im gewohnten Textverarbeitungsprogramm
oder einer ähnlichen Anwendung arbeiten. Siehe „So richten Sie Direct
OCR ein“ auf Seite 28. Mit dem Dokumentverwaltungsprogramm
PaperPort wird OmniPage automatisch verknüpft.
Spätere Verarbeitung
Im Batch Manager können Sie die Ausführung von OCR- oder anderen
Verarbeitungsaufträgen auch für einen späteren Zeitpunkt einplanen. Dazu
kann auch eine Zeit gewählt werden, zu der Sie gar nicht am Computer
sitzen. Dieser Vorgang wird mit dem Batch Manager ausgeführt. Wenn Sie
die Option „Neuer Auftrag“ wählen, wird zuerst der Auftragsassistent und
dann der Arbeitsprozess-Assistent geöffnet – letzterer mit einer geringfügig
veränderten Auswahl von Optionen und Einstellungen. Im ersten Fenster
des Auftragsassistenten definieren Sie die Auftragsart und geben dem Auftrag
einen Namen. Dann geben Sie eine Startzeit ein und legen ggf. ein
Wiederholungsmuster oder Anweisungen für einen überwachten Ordner
fest.
Ein Auftrag ist im Wesentlichen ein Arbeitsprozess, dem Zeitangaben
hinzugefügt wurden. Siehe “Batch Manager“ auf Seite 77.
26
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 27 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Manuelle Verarbeitung
1. Seiten, von denen Sie nur einen Teil mit der OCR verarbeiten oder für
die Sie genaue Anweisungen zur Bereichseinteilung geben möchten,
verarbeiten Sie manuell. Bereiche, die nicht verarbeitet werden sollen,
erhalten den Hintergrund- oder Bereichstyp „Ignorieren“. Bereiche, bei
denen eine automatische Bereichseinteilung durchgeführt werden soll,
erhalten den Hintergrund- oder Bereichstyp „Verarbeiten“.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“ und wählen Sie dann im
Dialogfeld „Automatische Verarbeitung“ die Option „Bestehende Seiten
fertig stellen“.
3. Nach der Prüfung (optional) können Sie das Dokument speichern oder
exportieren.
In der Standardeinstellung werden für die manuelle Verarbeitung alle
eingegebenen Seiten automatisch ausgewählt. Auf diese Weise werden alle
neuen Seiten mit einem einzigen Mausklick erkannt. Sie können diese
Einstellung im Register „Verarbeiten“ des Dialogfelds „Optionen“ ändern.
Verarbeitung mit Arbeitsprozessen
Ein Arbeitsprozess besteht aus einer Reihe von Verarbeitungsschritten und
den dazugehörigen Einstellungen. Eine Einhaltung des traditionellen „1-2-3“Verarbeitungsmusters ist nicht erforderlich. Arbeitsprozesse ermöglichen es
Ihnen, häufig wiederkehrende Aufgaben effizienter durchzuführen, da alle
Schritte und die dazugehörigen Einstellungen bereits definiert sind.
So führen Sie einen Arbeitsprozess aus, wenn OmniPage geschlossen ist
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol „OmniPage Agent“ in
der Taskleiste. Wählen Sie einen Arbeitsprozess über das Kontextmenü aus.
OmniPage wird gestartet und der Arbeitsprozess sofort ausgeführt. Wenn das
OmniPage-Symbol nicht angezeigt wird, aktivieren Sie es im Dialogfeld
„Optionen“ auf dem Register „Allgemein“.
So führen Sie einen Arbeitsprozess aus, wenn OmniPage geöffnet ist
Sie können das Symbol in der Taskleiste verwenden oder Sie können den
Arbeitsprozess in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“ auswählen und dann
auf die Schaltfläche „Starten“ klicken. Wenn ein Arbeitsprozess ausgeführt
wird, können Sie nicht auf die Einstellungen des Programms zugreifen.
Manuelle Verarbeitung
27
OP.book Page 28 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
So ändern Sie einen Arbeitsprozess
Wählen Sie den Arbeitsprozess in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“ aus,
und klicken Sie in der Standardwerkzeugleiste auf die Schaltfläche
„Arbeitsprozess-Assistent“, oder wählen Sie im Menü „Extras“ die Option
„Arbeitsprozesse", klicken auf den gewünschten Arbeitsprozess und dann auf
„Ändern“.
So erstellen Sie einen neuen Arbeitsprozess
Zusammen mit dem Programm erhalten Sie einige Arbeitsprozess-Beispiele.
Sie können diese ändern oder als Quelle für neue Arbeitsprozesse verwenden.
Neue Arbeitsprozesse werden mithilfe des Arbeitsprozess-Assistenten erstellt.
Siehe Seite 74.
Verarbeitung aus anderen Anwendungen
Mit der Funktion „Direct OCR“ können Sie die Erkennungsfunktion von
OmniPage nutzen, während Sie im gewohnten Textverarbeitungsprogramm
oder einer ähnlichen Anwendung arbeiten. Zunächst müssen Sie eine direkte
Verbindung mit der Anwendung herstellen. Danach können Sie mittels
zweier Menüpunkte im Menü „Datei“ die OCR-Funktionen nutzen.
So richten Sie Direct OCR ein
1. Starten Sie die Anwendung, die mit OmniPage verbunden werden soll.
Starten Sie OmniPage, rufen Sie das Dialogfeld „Optionen“ mit dem
Register „Direct OCR“ auf und wählen Sie „Direct OCR aktivieren“.
2. Legen Sie die Verarbeitungsoptionen für die Prüfung und
Bereichseinteilung fest. Diese Einstellungen gelten so lange für die
weitere Arbeit mit Direct OCR, bis Sie sie wieder ändern. Sie gelten
nicht für die eigenständige Arbeit mit OmniPage.
3. Auf dem Register „Nicht registriert“ werden aktive bzw. zuvor nicht
registrierte Anwendungen angezeigt. Wählen Sie die gewünschte(n)
28
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 29 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Anwendung(en) aus und klicken Sie dann auf „Hinzufügen“. Nach
nicht in der Liste aufgeführten Anwendungen können Sie suchen.
So verwenden Sie Direct OCR
1. Öffnen Sie die registrierte Anwendung und bearbeiten Sie ein
Dokument. Um die Erkennungsergebnisse gescannter Seiten einzulesen,
legen Sie diese korrekt in den Scanner ein.
2. Wählen Sie in der Zielanwendung im Menü „Datei“ den Menüpunkt
„Einstellungen für die Texterfassung“, um Einstellungen zur
Verwendung während der Erkennung vorzugeben. Nicht vorgegebene
Einstellungen werden so verwendet, wie sie zuletzt in OmniPage zum
Einsatz kamen. Für „Direct OCR“ geänderte Einstellungen werden in
OmniPage übernommen.
3. Wählen Sie im Menü „Datei“ den Menüpunkt „Text erfassen“, um
Bilder aus einer Datei oder von einem Scanner zu erfassen.
4. Wenn Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Direct OCR“
oder unter „Einstellungen für die Texterfassung“ die Option „Bereiche
automatisch zeichnen“ ausgewählt haben, wird sofort mit der
Erkennung begonnen.
5. Wenn „Bereiche automatisch zeichnen“ nicht ausgewählt ist, wird Ihnen
das Bild jeder Seite vorgelegt, so dass Sie manuell Bereiche einteilen
können. Klicken Sie auf die Schaltfläche „OCR ausführen“, um die
Erkennung fortzusetzen.
Verarbeitung aus anderen Anwendungen
29
OP.book Page 30 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
6. Falls Sie die Prüfoption ausgewählt haben, folgt dieser Vorgang direkt
auf die Erkennung. Der erkannte Text wird dann in der Anwendung an
der Cursorposition eingefügt. Die Formatierungsebene richtet sich nach
den Einstellungen unter „Einstellungen für die Texterfassung“.
Verarbeitung mit dem Batch Manager
Sie können die Verarbeitung von Aufträgen zu einem bestimmten Zeitpunkt in
der Zukunft automatisch ausführen lassen. Alternativ können Sie Aufträge
auch manuell aktivieren. Die Seiten des Dokuments können über einen
Scanner mit Einzelblatteinzug oder von Bilddateien aus eingelesen werden.
Zum Startzeitpunkt des Auftrags müssen Sie nicht am Computer sitzen, und
auch OmniPage muss nicht gestartet sein. Der Computer kann nach dem
Einrichten des Auftrags abgeschaltet werden, muss aber zum Startzeitpunkt
eingeschaltet sein. Wenn Seiten eingescannt werden, muss der Scanner zum
Startzeitpunkt eingeschaltet und die Seiten müssen in den Einzelblatteinzug
geladen sein. So richten Sie Ihren ersten Auftrag ein:
1. Klicken Sie im Menü „Verarbeiten“ auf die Option „Batch Manager“
oder wählen Sie im Windows-Startmenü „Alle Programme“„ScanSoft
OmniPage 15.0“„OmniPage Batch Manager“. Das Batch ManagerFenster wird angezeigt. Starten Sie den Auftragsassistenten mit „Auftrag
erstellen“.
2. Wählen Sie im nächsten Fenster den gewünschten Auftragstyp: Normal,
Barcode-gesteuert, Ordnerüberwachung, Überwachung des OutlookPosteingangs, Überwachung des Lotus Notes-Posteingangs. Die
Überwachung eines Posteingangs ist nur dann verfügbar, wenn das
jeweilige E-Mail-System korrekt auf Ihrem Computer konfiguriert ist.
3. Geben Sie dem Auftrag einen Namen. Klicken Sie auf „Weiter“.
4. Im Fenster „Beginn und Ende“ geben Sie den Zeitplan für Ihren Auftrag
an. Wählen Sie außerdem aus, ob nach Fertigstellung des Auftrags die
Eingabebilddatei gelöscht oder eine Benachrichtigung per E-Mail an
eine bestimmte Adresse geschickt werden soll (die letzte Option ist nur
in OmniPage Professional 15 verfügbar).
30
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 31 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
5. Legen Sie einen Startpunkt für den neuen Auftrag fest. Das kann ein
Neubeginn oder ein vorhandener Arbeitsprozess sein. Klicken Sie nach
jedem Schritt auf „Weiter“.
6. Mit Hilfe der folgenden Registerkarten können Sie, wie in Kapitel 6
beschrieben, den Arbeitsprozess für den Auftrag erstellen.
7. Klicken Sie auf „Fertig stellen“, um die Erstellung des Auftrags zu
bestätigen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Batch Manager in der
Online-Hilfe oder in diesem Handbuch unter “Batch Manager“ auf Seite 77.
Quelle für Seitenbilder festlegen
Es können zwei mögliche Bildquellen angegeben werden: Bilddateien oder
Scanner. Scanner sind meist entweder Flachbettscanner oder Scanner mit
Vorlageneinzug. Manche Scanner verfügen über einen integrierten oder
nachträglich angebrachten Einzelblatteinzug, der das Scannen mehrseitiger
Dokumente erleichtert. Die Abbilder gescannter Dokumente können direkt
in OmniPage eingegeben oder mit der scannereigenen Software in einer
Bilddatei gespeichert werden, die OmniPage später öffnen kann.
Eingabe aus Bilddateien
Bilddateien können Sie von Ihrem eigenen Scanner aus erstellen oder per EMail oder Fax als Datei erhalten. OmniPage 15 kann viele verschiedene
Bildformate öffnen. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste „Seite abrufen“ die
Option „Dateien laden“. Die Dateiauswahl findet beim Start der
automatischen Verarbeitung im Dialogfeld „Dateien laden“ statt. Bei
manueller Verarbeitung klicken Sie entweder auf die Schaltfläche „Seite
abrufen“ oder Sie führen den Vorgang über das Menü „Verarbeiten“ aus. Im
unteren Teil des Dialogfelds sind erweiterte Einstellungen angegeben. Diese
können ein- oder ausgeblendet werden.
Die Mindestbreite und -höhe für eine Bilddatei beträgt 16 Pixel; der
Höchstwert ist 8400 Pixel (71 cm bei Auflösung 201 bis 600 DPI). Weitere
Informationen zu den Pixelgrenzwerten finden Sie in der Online-Hilfe.
Quelle für Seitenbilder festlegen
31
OP.book Page 32 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
In OmniPage Professional 15 können die Dateien auch von FTP-Servern,
Microsoft SharePoint-, SharePoint 2003- oder ODMA-Quellen importiert
werden.
Scanner-Eingabe
Voraussetzung hierfür ist ein funktionierender installierter Scanner, der
korrekt mit OmniPage 15 arbeitet und vom Programm unterstützt wird.
Den Scan-Modus können Sie auswählen. Dabei gibt es zwei Punkte zu
berücksichtigen:
◆
Welche Ausgabeart wünschen Sie im Exportdokument?
◆ Welcher Modus sorgt für die beste OCR-Genauigkeit?
Schwarzweiß scannen
Wählen Sie diese Option aus, um in Schwarzweiß zu scannen.
Schwarzweißbilder können schneller gescannt und verarbeitet werden und
belegen weniger Plattenspeicher.
Graustufen scannen
Wählen Sie diese Option aus, um in Graustufen zu scannen. Zur
Optimierung der OCR-Genauigkeit sollten Sie diese Option für Seiten mit
wechselndem oder geringem Kontrast (wenig Unterschied zwischen hell und
dunkel) verwenden sowie für Text auf farbigem oder schattiertem
Hintergrund.
Farbe scannen
Wählen Sie diese Option aus, um in Farbe zu scannen. Dies ist nur möglich,
wenn Sie einen Farbscanner verwenden. Wählen Sie diese Option aus, wenn
Sie farbige Grafiken, Texte oder Hintergründe im Ausgabedokument
erhalten möchten. Für die OCR-Genauigkeit bietet diese Option keine
Vorzüge vor dem Scannen von Graustufen, benötigt jedoch deutlich mehr
Zeit, Arbeits- und Plattenspeicher.
Helligkeit und Kontrast
Die richtigen Einstellungen für Helligkeit und Kontrast spielen eine wichtige
Rolle bei der OCR-Genauigkeit. Diese Eigenschaften legen Sie auf dem
Register „Scanner“ des Dialogfelds „Optionen“ oder über die scannereigene
Software fest. Überprüfen Sie nach dem Laden eines Bilds dessen Aussehen.
Sind die Zeichen dick und verlaufen ineinander, stellen Sie eine höhere
32
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 33 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Helligkeit ein. Sind die Zeichen dünn und unterbrochen, stellen Sie eine
geringere Helligkeit ein. Scannen Sie dann die Seite erneut.
Wenn die Scanergebnisse immer noch nicht zufriedenstellend sind, öffnen
Sie das gescannte Bild im Fenster „Bildbearbeitung“ und bearbeiten Sie es
mit den dort verfügbaren Werkzeugen.
Scanner mit Einzelblatteinzug
Mehrseitige Dokumente werden am einfachsten per Einzelblatteinzug
gescannt. Laden Sie hierzu einfach die Seiten in der gewünschten
Reihenfolge in den Einzelblatteinzug des Scanners. Auch doppelseitige
Dokumente können per Einzelblatteinzug gescannt werden. Ein DuplexScanner kann diese Aufgabe automatisch ausführen.
Scanner ohne Einzelblatteinzug
Mit der Scanner-Benutzeroberfläche von OmniPage können Sie mehrseitige
Dokumente auch mit Flachbettscannern ohne Einzelblatteinzug mühelos
scannen. Wählen Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Scanner“
die Option „Seiten automatisch scannen“ und geben Sie einen Pausenwert in
Sekunden ein. Der Scanner führt dann die Scannerläufe automatisch durch.
Er hält nach jedem Scannerlauf für die vorgegebene Anzahl von Sekunden
inne, sodass Sie Zeit haben, die nächste Seite einzulegen.
Konvertierung von Dokumentformaten untereinander
Dank einer wichtigen neuen Funktion kann OmniPage Professional 15 jetzt
auch Dokumente öffnen, die in Textverarbeitungsanwendungen und
ähnlichen Formaten erstellt wurden. Unterstützte Dateitypen sind unter
anderen .doc, .xls, .ppt, .rtf und .wpd. Klicken Sie in der OmniPageWerkzeuggruppe auf „Dateien laden“, oder wählen Sie im Menü „Datei“
unter „Seite abrufen“ den Befehl „Dateien laden“. Wählen Sie im Dialogfeld
„Dateien laden“ die Option „Dokumente“.
Nach dem Laden können Sie die Dateien in verschiedenen anderen
Dokumentformaten speichern.
Konvertierung von Dokumentformaten untereinander
33
OP.book Page 34 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Dokumentlayout festlegen
Bevor Sie mit der Erkennung anfangen, werden Sie aufgefordert, das Layout
der eingelesenen Seiten zu definieren, um die automatische
Bereichseinteilung zu unterstützen. Wenn Sie eine automatische
Verarbeitung durchführen, wird immer eine automatische Bereichseinteilung
durchgeführt, außer Sie haben eine Vorlage angegeben, die keinen Bereich
oder Hintergrund des Typs „Verarbeiten“ enthält. Bei der manuellen
Verarbeitung findet die automatische Bereichseinteilung nur manchmal
statt. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe unter: Wann
findet eine automatische Bereichseinteilung statt? Sie haben folgende
Wahlmöglichkeiten für die Beschreibung der Eingabe:
Automatisch
Wählen Sie diese Option aus, wenn das Programm sämtliche
Entscheidungen zur automatischen Bereichseinteilung treffen soll,
beispielsweise, ob der Text in Spalten dargestellt ist, es sich bei einem
Element um eine Grafik oder Text handelt und ob Tabellen vorhanden sind.
Einspaltig, keine Tabelle
Wählen Sie diese Option aus, wenn Ihre Seiten nur einspaltigen Text und
keine Tabellen enthalten. Typische Beispiele hierfür sind Geschäftsbriefe und
Buchseiten.
Mehrspaltig, keine Tabelle
Wählen Sie diese Option aus, wenn einige der Seiten Text in Spalten
enthalten und die Spaltenanordnung aufgelöst oder der Text wie im Original
in getrennten Spalten beibehalten werden soll.
Einspaltig, mit Tabelle
Wählen Sie diese Einstellung, wenn die Seite nur eine Textspalte und eine
Tabelle enthält.
Tabelle
Wählen Sie diese Option aus, falls die gesamte Seite aus einer Tabelle
besteht, die Sie in ein Tabellenkalkulationsprogramm exportieren oder als
einzelne Tabelle behandeln möchten.
Formular
Wählen Sie diese Einstellung, wenn die gesamte Seite aus einem Formular
besteht und Formularelemente automatisch erkannt werden sollen. Nach der
Erkennung können Sie dann die Formularelemente ändern, neue Elemente
34
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 35 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
erstellen oder das Layout des Formulars bearbeiten. Diese Option ist nur in
OmniPage Professional 15 verfügbar.
Benutzerdefiniert
Hiermit haben Sie maximale Kontrolle über die automatische
Bereichseinteilung. Sie können das Erkennen von Spalten, Grafiken und
Tabellen mit dieser Einstellung verhindern oder fördern. Einstellungen
hierfür können Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „OCR“
vornehmen.
Vorlage
Wählen Sie eine Bereichsvorlagendatei, um deren Hintergrundwert,
Bereiche und Eigenschaften von nun an auf alle eingelesenen Seiten
anzuwenden. Die Vorlagenbereiche werden auch auf die aktuelle Seite
angewendet und ersetzen möglicherweise bereits eingeteilte Bereiche.
Falls bei der automatischen Bereichseinteilung unerwartete
Erkennungsergebnisse erzielt wurden, können Sie die Bereiche für einzelne
Seiten mit der manuellen Verarbeitung neu einteilen und die Erkennung
hierfür neu durchführen.
Bildvorverarbeitung
Sie können eingelesene Bilder vor der Bereichseinteilung und Erkennung
mithilfe der Bildbearbeitungswerkzeuge vorbereiten, um die
Erkennungsergebnisse zu verbessern. Um das Fenster „Bildbearbeitung“ zu
öffnen, klicken Sie in der Bildwerkzeugleiste auf die Schaltfläche „Bild
bearbeiten“ oder wählen Sie im Menü „Extras“ den Befehl „Bild bearbeiten“.
Sie können die Bildbearbeitungsschritte auch in Arbeitsprozesse aufnehmen,
indem Sie den Schritt „Bilder bearbeiten“ auswählen.
Als Ausgangspunkt für die Bildbearbeitung dient immer das Primärbild.
Wir unterscheiden in OmniPage drei Bildzustände:
Originalbild: Das vom Scanner eingelesene oder in einer Datei enthaltene
Bild, bevor es in das Programm gelangt.
Primärbild: Zustand des Originalbilds nach dem Laden in OmniPage,
möglicherweise nach automatischer oder manueller Vorverarbeitung.
Bildvorverarbeitung
35
OP.book Page 36 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
OCR-Bild: Das Schwarzweißbild, dass aus dem Primärbild gewonnen
wurde und bereits für gute OCR-Ergebnisse optimiert ist.
Manche Werkzeuge arbeiten mit dem Primärbild, andere mit dem OCRBild. Es ist wichtig zu wissen, mit welchem Bild man jeweils arbeitet.
Gute Einstellungen für Helligkeit und Kontrast spielen eine wichtige Rolle
bei der OCR-Genauigkeit. Diese Eigenschaften legen Sie auf dem Register
„Scanner“ des Dialogfelds „Optionen“ oder über die scannereigene Software
fest. Das folgende Diagramm zeigt, wie die optimale Helligkeit ermittelt
werden kann. Überprüfen Sie nach dem Laden eines Bilds dessen Aussehen.
Sind die Zeichen dick und verlaufen ineinander, stellen Sie eine höhere
Helligkeit ein. Sind die Zeichen dünn und unterbrochen, stellen Sie eine
geringere Helligkeit ein. Verwenden Sie zur Optimierung des Bilds das
Werkzeug „OCR-Helligkeit“.
Ungeeignet
Vertretbar
Gut
Optimal
Gut
Vertretbar
Ungeeignet
Bildbearbeitungswerkzeuge
Die Bildbearbeitungswerkzeuge können auch für Bilder verwendet werden,
die Sie als Bilddatei speichern und weiterverwenden möchten. Manche
Werkzeuge in OmniPage 15 wirken auf das sogenannte Primärbild, andere
auf das OCR-Bild (das für die Erkennung verwendet wird). Mit der
Schaltfläche „Primär-/OCR-Bild“ im Fenster „Bildbearbeitung“ können Sie
den aktuellen Status des jeweiligen Bildes anzeigen.
36
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 37 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Das Fenster „Bildbearbeitung“ enthält zwei Ansichten. Die linke Ansicht
zeigt das Ausgangsbild. Ihre Änderungen sind in der rechten Ansicht zu
sehen. Wenn Sie auf die Schaltfläche „Übernehmen“ klicken, wird das Bild
in der rechten Ansicht in die linke Ansicht übertragen und zum neuen
Ausgangsbild für die weitere Bildbearbeitung.
Folgende Werkzeuge stehen in der Symbolleiste zur Verfügung:
Zeiger (F5): Der Zeiger ist ein neutrales Werkzeug für die verschiedensten
Operationen und Anwendungen, beispielsweise zum Auswählen einer
Füllfarbe oder zum Drehen der Begradigungslinie.
Zoom (F6): Nachdem Sie auf dieses Symbol geklickt haben, können Sie
durch einen Linksklick das Bild vergrößern oder durch einen Rechtsklick
verkleinern. Zum Zoomen können Sie auch das Mausrad verwenden – auch
in der inaktiven Ansicht. In der aktiven Ansicht können Sie hierzu zusätzlich
die Schaltflächen „+“ und „-“ verwenden.
Bereich auswählen (F7): Hiermit können Sie einen Bereich auf dem Bild
auswählen, für den nachfolgende Bearbeitungen gelten sollen. (Anderenfalls
gelten Bildbearbeitungswerkzeuge für die gesamte Seite.) Für diese Auswahl
können Sie drei Modi nutzen (auswählbar im Menü „Ansicht“):
Normal: Hiermit wählen Sie rechteckige Bereiche auf der Seite aus,
die Sie verschieben oder in der Größe verändern können.
Erweiternd: In diesem Modus können Sie einander überlappende
Rechtecke zeichnen, die dann miteinander verbunden werden. So
entstehen unregelmäßige Auswahlbereiche.
Verkleinernd: In diesem Modus können Sie durch Einzeichnen
überlappender Bereiche Bildteile wieder von der Auswahl
ausschließen.
Primär-/OCR-Bild: Hiermit können Sie in der aktiven Ansicht zwischen
Primär- und OCR-Bild umschalten. Primärbilder können verschiedene
Bildtypen sein, OCR-Bilder dagegen sind immer schwarzweiß, da sie
ausschließlich für die OCR generiert wurden.
Ansichten synchronisieren: Mit dieser Option erreichen Sie, dass beim
Zoomen und Blättern in der aktiven Ansicht die inaktive Ansicht
entsprechend angepasst wird. Wenn die inaktive Ansicht dem Fokus der
aktiven dynamisch folgen soll, klicken Sie auf „Ansicht“ und dann auf
„Synchron bleiben“.
Bildbearbeitungswerkzeuge
37
OP.book Page 38 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Helligkeit und Kontrast: Mit diesem Werkzeug passen Sie Helligkeit und
Kontrast des Primärbilds oder dessen ausgewählten Teils an. Mit den
Schiebereglern im Werkzeugbereich stellen Sie den gewünschten Effekt ein.
Farbton/Sättigung/Helligkeit: Mit den Schiebereglern dieses Werkzeugs
können Sie Farbton, Sättigung und Farbhelligkeit Ihres Primärbilds
einstellen.
Zuschneiden: Wenn Sie nur einen Teil des Bilds nutzen möchten, klicken
Sie auf dieses Werkzeug und wählen den gewünschten Bereich aus. Der Rest
des Bilds wird entfernt.
Drehen: Mit diesem Werkzeug können Sie das Bild oder dessen
ausgewählten Teil drehen (um 90, 180 oder 270 Grad) und/oder spiegeln.
Bereinigen: Hiermit entfernen Sie unerwünschte Punkte oder kleine
Flecken von Ihrem Bild. Diese Funktion arbeitet auf dem OCR-Bild in vier
Stufen. Sie können mithilfe dieses Werkzeugs aber auch die Umrisse von
Buchstaben deutlicher machen. Markieren Sie hierzu das Kontrollkästchen
„Bereinigung umkehren“.
OCR-Helligkeit: Hiermit legen Sie Helligkeit und Kontrast des OCR-Bilds
fest. Siehe hierzu das Diagramm auf Seite 34.
Farbe ausschließen: Klicken Sie auf dieses Symbol, und wählen Sie eine
Farbe aus. Aus den entsprechenden Farbbereichen des gescannten Bilds wird
die Farbe subtrahiert (transparent). Das Werkzeug wirkt auf das OCR-Bild.
Auflösung: Mit diesem Werkzeug können Sie die Auflösung des Primärbilds
in Prozentschritten verringern.
Begradigen: Manchmal werden Seiten etwas schief eingescannt. Sie können
mit dem Werkzeug „Begradigen“ die Textzeilen manuell begradigen. (Im
Register „Verarbeiten“ des Dialogfelds „Optionen“ steht außerdem eine
Option für automatische Begradigung zur Verfügung.)
Ausfüllen: Hiermit können Sie ausgewählte Bereiche mit einer bestimmten
Farbe füllen.
38
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 39 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Verlauf der Bildbearbeitung
In der Verlaufsliste im Fenster „Bildbearbeitung“ können Sie Ihre
Bearbeitungsschritte einzeln oder insgesamt bestätigen oder rückgängig
machen. Alle Änderungen des Originalbilds sind in der Vorschau zu sehen,
werden jedoch erst dann übernommen, wenn Sie neben der Verlaufsliste auf
„Übernehmen“ klicken. Änderungen, die nicht mit „Übernehmen“ in die
Verlaufsliste übernommen werden, werden nicht ausgeführt.
Wenn Sie die Auswirkungen einer bestimmten Änderung einsehen möchten,
doppelklicken Sie in der Verlaufsliste auf die Änderung.
Wenn Sie vor dem Übernehmen einzelne Änderungen rückgängig machen
möchten, wählen Sie den entsprechenden Schritt in der Liste aus und
klicken auf „Zurücksetzen“.
Wenn Sie das Bild auf den Originalzustand vor allen Änderungen der
aktuellen Sitzung zurücksetzen möchten, klicken Sie auf „Alle Änderungen
verwerfen“.
Vorlagen speichern und anwenden
Wenn Sie eine Reihe von ähnlichen Bildern bearbeiten möchten, können Sie
eine Liste von Bearbeitungsschritten aufstellen und dann auf alle Bilder
anwenden.
Um eine Vorlage zur Bildbearbeitung anzulegen, öffnen Sie zunächst eine
Bilddatei im Fenster „Bildbearbeitung“. Führen Sie die gewünschten
Bearbeitungsschritte durch, und fügen Sie sie mit der Schaltfläche
„Übernehmen“ in die Verlaufsliste ein. Wählen Sie anschließend im Menü
„Datei“ die Option „Bearbeitungsvorlage speichern“. Speichern Sie die
Vorlagendatei am gewünschten Speicherort mit der Dateierweiterung .ipp.
Um die in der Vorlagendatei gespeicherten Bearbeitungen auf ein weiteres
Bild anzuwenden, öffnen Sie das neue Bild im Fenster „Bildbearbeitung“,
und wählen Sie im Menü „Datei“ die Option „Bearbeitungsvorlage laden“.
Verlauf der Bildbearbeitung
39
OP.book Page 40 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Bildbearbeitung in Arbeitsprozessen
Um die Bildbearbeitung in einen Arbeitsprozess einzubinden, wählen Sie das
entsprechende Symbol im Arbeitsprozess-Assistenten. Folgende Optionen
stehen zur Verfügung:
Bilder zur manuellen Bearbeitung anzeigen: Bei Ausführung eines
Arbeitsprozesses wird jedes geladene Bild zur manuellen Bearbeitung
geöffnet.
Bearbeitungsvorlage anwenden: Eine gespeicherte Bearbeitungsvorlage
wird im Arbeitsprozess automatisch auf das Bild angewendet.
Bearbeitungsvorlage anwenden und anzeigen: Die gewünschte
Bearbeitungsvorlage wird im Arbeitsprozess auf das Bild angewendet.
Danach wird das Bild angezeigt, damit Sie ggf. weitere Bearbeitungen
vornehmen können.
Bereiche und Hintergründe
Mit Bereichen wird festgelegt, welche Teile der Seite verarbeitet und welche
ignoriert werden sollen. Sie können rechteckig oder unregelmäßig sein und
haben senkrechte und waagerechte Ränder. Die Seitenbilder in einem
Dokument haben einen Hintergrundwert: „verarbeiten“ oder „ignorieren“
(letzteres kommt am häufigsten vor). Der Hintergrundwert kann mit den
entsprechenden Werkzeugen geändert werden. Auf dem Seitenhintergrund
werden mit den unter Bereichstypen und -eigenschaften vorgestellten
Werkzeugen Bereiche eingezeichnet (siehe unten).
Seitenteile (Bereiche oder Hintergründe) des Typs Verarbeiten werden
automatisch in Bereiche eingeteilt, wenn eine Erkennung durchgeführt
werden soll.
Seitenteile (Bereiche oder Hintergründe) des Typs Ignorieren werden bei der
Verarbeitung nicht berücksichtigt. Weder wird Text erkannt, noch werden
Bilder übertragen.
40
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 41 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Automatische Bereichseinteilung
Bei der automatischen Bereichseinteilung erkennt das Programm Textblöcke,
Überschriften, Bilder und andere Elemente auf einer Seite und weist diesen
Bereiche zu.
Sie können ganze Seiten oder Seitenteile mit der automatischen
Bereichseinteilung bearbeiten lassen. Automatisch eingezeichnete Bereiche
und Bereiche aus Vorlagen haben durchgehende Umrandungen. Manuell
eingezeichnete oder geänderte Bereiche haben gepunktete Umrandungen.
Automatische Bereichseinteilung eines Seitenhintergrunds
Erfassen Sie eine Seite. Die Seite wird mit einem Hintergrund des Typs
„Verarbeiten“ angezeigt. Zeichnen Sie einen Bereich ein. Der Wert für den
Hintergrund ändert sich in „Ignorieren“. Zeichnen Sie die erforderlichen
Text-, Tabellen- oder Grafikbereiche um die Bereiche, die Sie manuell
einteilen möchten. Klicken Sie auf das abgebildete Werkzeug zur Festlegung
des Verarbeitungshintergrunds, um einen Hintergrund des Typs
„Verarbeiten“ zuzuweisen. Zeichnen Sie Bereiche des Typs „Ignorieren“ über
Bereiche der Seite, die Sie nicht benötigen. Nach der Erkennung hat die
Seite weiterhin einen Hintergrund des Typs „Ignorieren“, und um alle
Elemente, die im Hintergrund gefunden werden, befinden sich neue
Bereiche.
Bereichstypen und -eigenschaften
Jedem Bereich ist ein Bereichstyp zugeordnet. Bei Bereichen mit Text ist
möglicherweise auch ein Bereichsinhalt definiert, entweder alphanumerisch
oder numerisch. Bereichstyp und -inhalt zusammen stellen die
Bereichseigenschaften dar. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen
Bereich, um ein Kontextmenü aufzurufen, in dem Sie die
Bereichseigenschaften ändern können. Wenn Sie die Eigenschaften mehrerer
Bereiche gleichzeitig ändern möchten, wählen Sie sie aus, indem Sie bei
gedrückter Umschalttaste darauf klicken.
In der Bildwerkzeugleiste gibt es sechs Werkzeuge zum Zeichnen von
Bereichen, für jeden Typ eines.
Verarbeitungsbereich
Mit diesem Werkzeug definieren Sie einen Bereich des Typs „Verarbeiten“,
also einen Seitenteil, in dem eine automatische Bereichseinteilung
durchgeführt werden soll. Nach der Erkennung wird dieser Bereich durch
Bereiche und Hintergründe
41
OP.book Page 42 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
einen oder mehrere Bereiche mit automatisch zugewiesenen Bereichstypen
ersetzt.
Ignorierter Bereich
Mit diesem Werkzeug zeichnen Sie einen Bereich des Typs „Ignorieren“, also
einen Seitenteil, der nicht in den Texteditor übernommen werden soll.
Textbereich
Hiermit zeichnen Sie einen Bereich vom Typ „Text“. Zeichnen Sie einen
solchen Bereich über einen Textblock. Der Inhalt des Bereichs wird als
Fließtext behandelt. Spaltenanordnungen werden nicht erkannt.
Tabellenbereich
Hiermit bestimmen Sie einen Bereich, dessen Inhalt als Tabelle behandelt
werden soll. Das Tabellenraster kann automatisch erkannt oder manuell
festgelegt werden.
Grafikbereich
Ziehen Sie diesen Bereich um ein Bild, ein Diagramm, eine Zeichnung, eine
Unterschrift oder alle sonstigen Objekte, die als eingebettete Bilder statt als
erkannter Text in den Texteditor übernommen werden sollen.
Formularbereich
Hiermit kennzeichnen Sie einen Bereich, der Formularelemente wie
Ankreuz- und Optionsfelder, Textfelder oder Anderes enthält, das dem
Texteditor als Formularelement übergeben werden soll. Anschließend
können Sie in der Ansicht „True Page" das Layout des Formulars und die
Formularelemente anpassen. Formularbereiche sind nur in OmniPage
Professional 15 verfügbar.
Arbeiten mit Bereichen
In der Bildwerkzeugleiste finden Sie Werkzeuge zur Bereichsbearbeitung. Ein
Werkzeug ist stets ausgewählt. Wenn Sie ein Werkzeug nicht mehr benutzen
wollen, klicken Sie auf ein anderes. Einige dieser Werkzeuge wurden in
Gruppen zusammengefasst. Nur das Werkzeug der Gruppe, das als letztes
ausgewählt wurde, ist zu sehen. Wenn Sie ein sichtbares Werkzeug auswählen
möchten, klicken Sie darauf.
Um einen einzelnen Bereich einzuzeichnen, wählen Sie das Werkzeug zum
Einzeichnen des gewünschten Typs aus, dann klicken Sie und ziehen Sie den
Cursor.
42
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 43 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
Um die Größe eines Bereichs zu ändern, klicken Sie zunächst in den
Bereich. Ziehen Sie dann einen der Griffe am Rand oder der Ecke des
Bereichs an die gewünschte Position. Bereiche dürfen einander nicht
überlappen.
Um einen unregelmäßigen Bereich durch Erweitern zu erzeugen,
zeichnen Sie einen teilweise überlappenden Bereich desselben Typs.
Um zwei Bereiche desselben Typs miteinander zu verbinden, zeichnen Sie
einen überlappenden Bereich desselben Typs ein (links sehen Sie die
Vorgehensweise, rechts das Ergebnis).
Um einen unregelmäßigen Bereich durch Verkleinern zu erzeugen,
zeichnen Sie einen teilweise überlappenden Bereich desselben Typs wie der
Hintergrund.
Um einen Bereich zu teilen, zeichnen Sie einen Bereich desselben Typs wie
der Hintergrund, der den ursprünglichen Bereich schneidet.
Weitere Beispiele mit Bildern zur Bereichseinteilung finden Sie in der
Online-Hilfe.
Wenn Sie einen neuen Bereich einzeichnen, der einen vorhandenen Bereich
eines anderen Typs teilweise überlappt, ist dies keine wirkliche Überlappung:
Der neue Bereich ersetzt den darunter liegenden Teil des vorhandenen
Bereichs.
Folgende Bereichsformen sind nicht zulässig:
Bereiche und Hintergründe
43
OP.book Page 44 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Eine beschleunigte Bereichseinteilung erreichen Sie folgendermaßen:
Aktivieren Sie den Cursor für die Bereichsauswahl und bewegen Sie dann
den Cursor über das Seitenbild. Die schattierten Flächen zeigen die
automatisch erkannten Bereiche an. Doppelklicken Sie auf eine schattierte
Fläche, um sie in einen Bereich umzuwandeln.
Tabellenraster im Bild
Während der automatischen Verarbeitung werden möglicherweise
Tabellenbereiche auf der Seite definiert. Diese sind mit einem
Tabellenbereichssymbol in der oberen linken Ecke des Bereichs markiert. Sie
können einen rechteckigen Bereich über das Kontextmenü des Bereichs in
einen Tabellenbereich verwandeln bzw. einen Tabellenbereich in einen
anderen Bereichstyp. Sie können auch Tabellenbereiche einzeichnen, diese
müssen aber rechteckig sein.
Tabellentrennlinien können Sie einzeichnen und verschieben, um so zu
definieren, wo Rasterlinien angezeigt werden, wenn die Tabelle im
Texteditor angezeigt wird. Sie können einen Tabellenbereich einzeichnen
oder seine Größe ändern (solange er rechteckig bleibt), um nicht benötigte
Zeilen oder Spalten von den Außenbereichen der Tabelle zu entfernen.
Mit den Tabellenwerkzeugen können Sie Spalten- und Zeilentrennungen
hinzufügen, verschieben oder löschen. Klicken Sie auf das Werkzeug
„Trennungen einfügen/alle entfernen“, wenn die Trennungen in einer
Tabelle automatisch erkannt und festgelegt werden sollen.
Sie können die Formatierung der Linien in Tabellenrändern und
Tabellenrastern über das Kontextmenü festlegen. Nach der Erkennung
haben Sie im Texteditor größere Auswahlmöglichkeiten zum Bearbeiten von
Rändern und Schattierungen.
Bereichsvorlagen verwenden
Eine Vorlage fasst einen Wert für den Seitenhintergrund und verschiedene
Bereiche mit ihren jeweiligen Eigenschaften in einer Datei zusammen.
Durch das Laden einer Bereichsvorlagendatei können Sie Vorlagenbereiche
während der Erkennung verwenden. Vorlagendateien können in der
Dropdown-Liste für die Bereichsbeschreibung oder über das Menü „Extras“
44
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 45 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 3
geladen werden. Sie können Netzwerkordner auf Vorlagen durchsuchen, die
von anderen erstellt wurden, und sie anschließend laden.
Wenn Sie eine Vorlage laden, werden ihr Hintergrund und die Bereiche auf
das Bild übertragen:
◆
auf die aktuelle Seite, wobei ggf. vorhandene Bereiche ersetzt
werden
◆ auf alle weiteren erfassten Seiten
◆ auf vorliegende Seiten ohne Bereiche, für die eine (erneute)
Erkennung durchgeführt wird.
Bei manueller Verarbeitung können die Vorlagenbereiche in den ersten
beiden Fällen vor der Erkennung überprüft und geändert werden.
Bei der automatischen Verarbeitung können die Vorlagenbereiche erst nach
der Erkennung angezeigt und geändert werden.
Bei der Verarbeitung mit Arbeitsprozessen verwenden Sie den Schritt „Bilder
in Bereiche einteilen“. Hierbei werden zwei Schritte durchgeführt: Das
Laden von Vorlagen und die manuelle Bereichseinteilung. Um eine
Bereichsvorlage zu verwenden, klicken Sie im entsprechenden Fenster des
Arbeitsprozess-Assistenten auf „Hinzufügen“, und wählen Sie die
gewünschte Vorlage aus. Wählen Sie dann aus zwischen manueller
Bereichseinteilung oder der Anwendung einer Bereichsvorlage mit und ohne
nachfolgender Anzeige.
Vorlagen können Bereiche und Hintergründe der Typen „Ignorieren“ und
„Verarbeiten“ enthalten. Daher können Vorlagen sinnvoll dazu eingesetzt
werden, zu bestimmen, welche Bereiche einer Seite mit der automatischen
Bereichseinteilung verarbeitet und welche ignoriert werden sollen. Bei der
Erkennung können Bereiche und Hintergründe des Typs „Verarbeiten“, die
aus einer Vorlage stammen, durch eine Reihe kleinerer Bereiche ersetzt
werden. Diesen Bereichen werden spezielle Bereichstypen zugewiesen.
So speichern Sie eine Bereichsvorlage
Wählen Sie einen Hintergrundwert und bereiten Sie die Bereiche auf einer
Seite vor. Überprüfen Sie die Position und die Eigenschaften der Bereiche.
Klicken Sie im Menü „Extras“ auf die Option „Bereichsvorlage“. Wählen Sie
im Dialogfeld die Option „Bereiche auf einer Seite“ aus und klicken Sie auf
„Speichern“. Geben Sie anschließend einen Namen und ggf. einen Pfad an.
Bereichsvorlagen verwenden
45
OP.book Page 46 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Wählen Sie einen Netzwerkordner aus, um die Vorlagendatei gemeinsam zu
nutzen. Klicken Sie auf „OK“. Die neue Bereichsvorlage bleibt geladen.
So ändern Sie eine Bereichsvorlage
Laden Sie die Vorlage und führen Sie dann die manuelle Verarbeitung durch,
um ein geeignetes Bild einzulesen. Die Vorlagenbereiche werden
eingeblendet. Verändern Sie Bereiche und/oder Eigenschaften nach Wunsch.
Öffnen Sie das Dialogfeld „Bereichsvorlage“. Hier ist die aktuelle Vorlage
ausgewählt. Klicken Sie auf „Speichern“ und dann auf „Schließen“.
So deaktivieren Sie eine Vorlagendatei
Wählen Sie eine Einstellung ohne Vorlagen in der Dropdown-Liste für die
Layoutbeschreibung aus. Die Vorlagenbereiche werden zwar nicht von
aktuellen und vorhandenen Seiten entfernt, jedoch nicht mehr für weitere
Verarbeitungsdurchgänge verwendet. Sie können auch das Dialogfeld
„Bereichsvorlage“ öffnen, die Option „[ohne]“ auswählen und auf die
Schaltfläche „Als aktuell einstellen“ klicken. In diesem Fall wird die
Einstellung für die Layoutbeschreibung auf „Automatisch“ zurückgesetzt.
So ersetzen Sie eine Vorlage durch eine andere
Wählen Sie in der Dropdown-Liste für die Layoutbeschreibung eine andere
Vorlage aus, oder öffnen Sie das Dialogfeld „Bereichsvorlage“, wählen die
gewünschte Vorlage aus und klicken auf die Schaltfläche „Als aktuell
einstellen“. Die Bereiche der neuen Vorlage werden auf die aktuelle Seite
angewendet und ersetzen die evtl. bereits eingeteilten Bereiche. Die Vorlage
gilt wie weiter oben beschrieben.
So löschen Sie eine Vorlagendatei
Öffnen Sie das Dialogfeld „Bereichsvorlage“. Wählen Sie eine Vorlage aus,
und klicken Sie auf die Schaltfläche „Entfernen“. Bereits durch die Vorlage
definierte Bereiche werden nicht entfernt. Vorlagendateien können nur vom
Betriebssystem aus gelöscht werden.
So beziehen Sie eine Vorlagendatei in ein OPD-Dokument ein
Laden Sie die Vorlage und klicken Sie in der Standardwerkzeugleiste auf die
Schaltfläche „Speichern“ und wählen Sie als Dateityp die Option
„OmniPage-Dokument (Erweitert)“. Das bedeutet, dass die Vorlage
zusammen mit dem OPD-Dokument an einen anderen Ort versendet wird.
Beim späteren Öffnen des erweiterten OPD-Dokuments wird die enthaltene
Bereichsvorlage im Dialogfeld „Bereichsvorlage“ als [eingebettet] angezeigt
und kann in einer neuen benannten Vorlagendatei an einem neuen Ort
gespeichert werden.
46
Dokumente verarbeiten
OP.book Page 47 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Prüfen und Bearbeiten
OCR-Ergebnisse werden in den Texteditor gestellt. Dabei kann es sich um
Text, Tabellen, Formulare oder eingebettete Grafiken handeln. Dieses
Kapitel erläutert die Funktionen dieses WYSIWYG-Editors (What You See
Is What You Get, d. h. die Ausgabe entspricht der Bildschirmanzeige).
Texteditor-Anzeige und -Ansichten
Im Texteditor werden erkannte Texte angezeigt. Wörter, deren Erkennung
als fraglich eingestuft wird, können durch eine rote, gewellte
Unterstreichung hervorgehoben werden. In der Erkennungsprüfung werden
solche Wörter rot dargestellt.
Ein Wort kann dann als fraglich gelten, wenn es in keinem der aktiven
Wörterbücher (Standard-, Anwender- oder professionelles Wörterbuch)
gefunden wird. Auch wenn ein Wort im Wörterbuch gefunden wird, kann es
als Ergebnis des Erkennungsprozesses als fraglich markiert werden. Wenn
dies durch bestimmte Zeichen im Wort hervorgerufen wird, werden diese
sowohl im Editor als auch in der Erkennungsprüfung gelb hervorgehoben.
Im Dialogfeld „Optionen“ können Sie auf dem Register „Prüfung“ festlegen,
ob nicht im Wörterbuch enthaltene Wörter markiert werden sollen. Alle
Markierungen können angezeigt oder ausgeblendet werden. Diese Option
stellen Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Texteditor“ ein.
Nicht druckbare Zeichen sowie Kopf- und Fußzeilenzeichen können
ebenfalls auf Wunsch ein- oder ausgeblendet werden. Auf dem Register
„Texteditor“ können Sie darüber hinaus eine Maßeinheit für OmniPage
sowie eine Zeilenumbrucheinstellung für sämtliche Ansichten des
Texteditors mit Ausnahme der Ansicht „Unformatierter Text“ auswählen.
OmniPage 15 kann Seiten in drei Formatierungsgraden anzeigen. Mit den
drei Schaltflächen unten links im Texteditor oder über das Menü „Ansicht“
können Sie beliebig zwischen diesen umschalten.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
47
OP.book Page 48 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Ansicht „Unformatierter Text“
Hier wird einfacher Text ohne Spalten linksbündig in einer einzigen
Schriftart und -größe angezeigt, mit demselben Zeilenumbruch wie im
Originaldokument.
Ansicht „Formatierter Text“
Hier wird Text ohne Spalten, aber mit Schriftart- und Absatzformatierungen
angezeigt.
Ansicht „True Page“
In der Ansicht „True Page“® wird die Formatierung des Originaldokuments
so genau wie möglich nachgeahmt. Zeichen- und Absatzformatierung
werden beibehalten. Die Lesereihenfolge kann durch Pfeile angezeigt
werden.
Prüfen von OCR-Ergebnissen
Nach dem Erkennen einer Seite werden die OCR-Ergebnisse im Texteditor
angezeigt. Die Prüfung wird automatisch gestartet, wenn diese Option im
OCR-Assistenten bzw. auf dem Register „Prüfung“ des Dialogfelds
„Optionen“ gewählt wurde. Sie können jederzeit eine manuelle Prüfung
starten. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
1.
Klicken Sie in der Standardwerkzeugleiste auf das Werkzeug
„Erkennung prüfen“, oder klicken Sie im Menü „Extras“ auf die Option
„Erkennung prüfen“.
2. Die Prüfung beginnt am Anfang des Dokuments, überspringt jedoch
bereits geprüften Text. Ein entdeckter Fehler wird im Dialogfeld
„Erkennung prüfen“ farbig hervorgehoben in seinem Kontext
dargestellt, wobei fragliche Zeichen gelb markiert sind. Außerdem wird
ein Abbild der fraglichen Stelle aus dem Originaldokument angezeigt.
Eine Erläuterung gibt an, ob das Wort als „fragliches Wort“ oder „nicht
im Wörterbuch“ eingestuft ist.
3. Wurde das Wort korrekt erkannt, klicken Sie auf „Ignorieren“ bzw. „Alle
Ignorieren“, um zum nächsten fraglichen Wort zu wechseln. Klicken Sie
auf „Hinzufügen“, um das Wort dem aktuellen Anwenderwörterbuch
hinzuzufügen und mit dem nächsten fraglichen Wort fortzufahren.
48
Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 49 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
4. Falls das erkannte Wort nicht korrekt ist, ändern Sie es auf dem Register
„Bearbeiten“ oder wählen einen der Wörterbuchvorschläge aus. Klicken
Sie auf „Ändern“ oder „Alle ändern“, um die Änderung durchzuführen
und mit dem nächsten fraglichen Wort fortzufahren. Klicken Sie auf
„Hinzufügen“, um das geänderte Wort dem aktuellen
Anwenderwörterbuch hinzuzufügen und mit dem nächsten fraglichen
Wort fortzufahren.
5. Farbmarkierungen werden während der Prüfung von Wörtern im Texteditor entfernt. Wenn Sie möchten, können Sie während der Prüfung in
den Texteditor wechseln, um dort Änderungen vorzunehmen. Klicken
Sie auf die Schaltfläche „Wiederaufnehmen“, um die Prüfung erneut zu
starten. Klicken Sie auf „Seite fertig stellen“, um zur nächsten Seite zu
wechseln, oder auf „Dokument fertig stellen“ bzw. „Schließen“, um die
Prüfung zu beenden, bevor das Ende des Dokuments erreicht wurde.
6. Wenn die Prüfungsfunktion am Ende einer Seite angekommen ist, wird
die Seite in der Miniaturansicht und im Dokumentmanager mit dem
Prüfsymbol
gekennzeichnet.
In OmniPage Professional 15 kann die Prüfung auch über Sprachbefehle
gesteuert werden. Siehe “Spracherkennung“ auf Seite 85. Die Vorschläge der
Rechtschreibprüfung sind nummeriert. Sprechen Sie die Nummer des
Vorschlags, den Sie übernehmen möchten.
Text vergleichen
Nach der Zeichenerkennung können Sie jeden Teil des erkannten Texts mit
dem entsprechenden Bereich des Originalbilds vergleichen, um sich zu
vergewissern, dass der Text korrekt erkannt wurde.
Das Werkzeug „Textprüfung“ befindet sich in der Formatierungswerkzeugleiste. Sie können die Textprüfung auch über das Menü „Extras“
steuern. Bewegen Sie den Cursor auf eine Anzeige der Textprüfung, um die
Textprüfungswerkzeugleiste aufzurufen. Diese können Sie folgendermaßen
verwenden:
Wie viel Kontext soll in der
dynamischen Textprüfung angezeigt werden?
• ein Wort
• drei Wörter
(aktuelles Wort + benachbarte Wörter)
• die gesamte Zeile des Bilds
Vergrößern/Verkleinern
Text vergleichen
49
OP.book Page 50 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Um die Textprüfung einzuschalten, klicken Sie auf das entsprechende
Werkzeug oder drücken Sie F9. Um sie wieder auszuschalten, klicken Sie
erneut auf das Werkzeug, drücken Sie erneut F9, oder drücken Sie Esc.
Die vollständige Liste der Tastaturkürzel für die Textprüfung finden Sie in
der Online-Hilfe.
Die Zeichentabelle
Die Zeichentabelle kann im Fenster angedockt werden und ist hilfreich bei
der Prüfung. Sie dient prinzipiell zwei Zwecken:
◆
Einfügen von Zeichen beim Prüfen und Bearbeiten, die nicht direkt
über die Tastatur eingegeben werden können. In dieser Hinsicht
ähnelt sie der Zeichentabelle von Windows.
◆
Anzeigen aller Zeichen, die in den aktuellen Erkennungssprachen
bereits erkannt werden.
Um die Zeichentabelle aufzurufen, klicken Sie in der
Formatierungswerkzeugleiste auf das entsprechende Symbol oder wählen Sie
im Menü „Ansicht“ die Option „Zeichentabelle“, und klicken Sie auf
„Einblenden“.
Im Menüelement „Zeichentabelle“ stehen folgende weitere Optionen zur
Verfügung:
◆
Nur zuletzt verwendete Zeichen: Hiermit werden nur die 36 zuletzt
verwendeten Zeichen in der Formatierungswerkzeugleiste angezeigt.
Dies ist von Nutzen, wenn Sie mit nur wenigen einzufügenden
Zeichen arbeiten.
◆
Zeichensätze: Hiermit können Sie alle Zeichensätze auswählen, die
in der Zeichentabelle angezeigt werden sollen.
Die Zeichentabelle kommt aber auch bei folgenden Arbeitsschritten zum
Einsatz:
◆
50
Prüfen und Bearbeiten
Sie klicken auf „Extras“ > „Optionen“ und wählen das Register
„OCR“. Sie klicken auf die Schaltfläche „Zusätzliche Zeichen“ und
wählen die Zeichen aus, die in der Prüfung verwendet werden
sollen. Auf dieselbe Weise können Sie auch das Auslassungszeichen
mithilfe der Zeichentabelle festlegen.
OP.book Page 51 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
◆
Sie wählen im Menü „Extras“ die Option „Zeichen trainieren“. Die
Zeichentabelle wird geöffnet, wenn Sie die Schaltfläche „(...)“ neben
dem Feld „Richtig“ anklicken.
◆
Sie wählen im Kontextmenü eines fraglichen Worts oder nicht im
Wörterbuch gefundenen Worts im Texteditor die Option „Zeichen
trainieren“.
Anwenderwörterbücher
In OmniPage integriert sind Wörterbücher für viele verschiedene Sprachen.
Diese unterstützen die Zeichenerkennung und sind die Quelle für
Vorschläge während der Prüfung. Sie können durch Anwenderwörterbücher
ergänzt werden. Sie können eine beliebige Anzahl von
Anwenderwörterbüchern speichern, jedoch jeweils nur eines laden. Das
Wörterbuch BENUTZER.DIC ist das Standard-Anwenderwörterbuch
(„Benutzerwörterbuch“) für Microsoft Word.
Anwenderwörterbücher anlegen
Klicken Sie im Dialogfeld „Erkennung prüfen“ auf „Hinzufügen“ – dabei darf
kein Anwenderwörterbuch geladen oder geöffnet sein – oder rufen Sie über
das Menü „Extras“ das Dialogfeld „Anwenderwörterbuch“ auf, und klicken
Sie auf „Neu“.
Anwenderwörterbücher auswählen und abwählen
Anwenderwörterbücher können Sie auf dem Register „OCR“ im Dialogfeld
„Optionen“ oder im Dialogfeld „Anwenderwörterbuch“ aus- bzw. abwählen.
Anwenderwörterbücher bearbeiten oder entfernen
Einem Anwenderwörterbuch können Sie neue Wörter hinzufügen, indem
Sie dieses laden, und dann im Dialogfeld „Erkennung prüfen“ auf
„Hinzufügen“ klicken. Im Dialogfeld „Anwenderwörterbuch“ können Sie
Wörter hinzufügen bzw. löschen, indem Sie auf „Bearbeiten“ klicken. Sie
können auch Wörter aus OmniPage-Anwenderwörterbüchern (*.ud)
importieren. Beim Bearbeiten eines Anwenderwörterbuchs können Sie eine
Wortliste aus einer einfachen Textdatei importieren, um dem Wörterbuch
schnell Wörter hinzuzufügen. Jedes Wort muss sich in einer eigenen Zeile
befinden, dabei dürfen vor oder nach dem Wort keine
Interpunktionszeichen stehen. Über die Schaltfläche „ Entfernen“ können
Sie das gewählte Anwenderwörterbuch löschen.
Anwenderwörterbücher
51
OP.book Page 52 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Wenn Sie ein Anwenderwörterbuch in ein OmniPage-Dokument einbetten
möchten, laden Sie es und speichern Sie es unter dem Dateityp „OmniPageDokument (Erweitert)“ ab.
Sprachen
OmniPage kann über 110 Sprachen in den folgenden drei Alphabeten lesen:
Lateinisch, Griechisch und Kyrillisch. Die Liste der verfügbaren Sprachen ist
im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „OCR“ aufgeführt. Hier sehen
Sie auch, für welche Sprachen ein Wörterbuch zur Verfügung steht. Diese
Liste kann auch auf der Nuance-Website eingesehen werden.
Zusätzlich zu Anwenderwörterbüchern gibt es in einigen Sprachen
Fachwörterbücher für bestimmte Fachgebiete (zurzeit Medizin, Recht und
Finanzwesen). Die verfügbaren Fachwörterbücher sind im Dialogfeld
„Optionen“ auf dem Register „OCR“ angezeigt und können dort aktiviert
werden.
Training
Beim Training werden die OCR-Zuordnungen für Zeichenformen des Bilds
geändert. Besonders nützlich ist die Funktion bei gleichmäßig schlechter
Bildqualität und wenn ungewöhnliche Schriftarten sich über längere
Passagen erstrecken. In OmniPage 15 gibt es zwei Arten von Training:
manuelles Training und automatisches Training (IntelliTrain). Daten aus
beiden Trainingsarten werden kombiniert und können in einer
Trainingsdatei gespeichert werden.
Wenn Sie von einer Seite, auf der Trainingsdaten erzeugt wurden, auf eine
andere umschalten, werden Sie gefragt, wie diese Daten auf die anderen
Seiten des Dokuments angewendet werden sollen.
Manuelles Training
Wenn Sie ein manuelles Training durchführen möchten, setzen Sie den
Einfügepunkt vor das Zeichen, das Sie trainieren möchten, oder wählen Sie
eine Gruppe von Zeichen aus (maximal ein Wort) und wählen Sie im Menü
„Extras“ oder im Kontextmenü die Option „Zeichen trainieren“. Daraufhin
52
Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 53 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
werden eine Vergrößerung der zu trainierenden Zeichen und die aktuelle
OCR-Lösung angezeigt. Ändern Sie die Lösung so, dass sie der gewünschten
Lösung entspricht, und klicken Sie auf „OK“. Das Programm nimmt dieses
Training als Grundlage und überprüft den Rest der Seite. Wenn dabei
Wörter gefunden werden, die möglicherweise aufgrund des Trainings
geändert werden müssen, werden diese im Dialogfeld „Training überprüfen“
aufgeführt. Falsch erkannte Wörter sollten erneut trainiert werden, bevor Sie
die Liste bestätigen.
IntelliTrain
Bei IntelliTrain handelt es sich um eine automatisierte Form des Trainings.
Es verarbeitet Korrekturen, die Sie während der Prüfung eingeben. Wenn Sie
eine Änderung durchführen, merkt sich IntelliTrain die Form des jeweiligen
Zeichens und Ihre Änderung. Es sucht dann nach ähnlichen Zeichenformen
im Dokument, besonders in fraglichen Wörtern. Dabei wird überprüft, ob
die Korrektur auch hier angewendet werden sollte.
IntelliTrain können Sie im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „OCR“
ein- bzw. ausschalten.
IntelliTrain merkt sich die gesammelten Trainingsdaten und fügt sie den
Daten des manuellen Trainings hinzu. Diese Trainingsdaten können zur
späteren Verwendung bei ähnlichen Dokumenten in einer Trainingsdatei
gespeichert werden.
Beispiele für IntelliTrain finden Sie in der Online-Hilfe.
Trainingsdateien
Wenn Sie eine Aufforderung erhalten möchten, nicht gespeicherte
Trainingsdaten beim Schließen von OmniPage zu speichern, wählen Sie die
entsprechende Option auf dem Register „Prüfung“ des Dialogfelds
„Optionen“ aus. Nicht gespeicherte Trainingsdaten werden in einem
erweiterten OmniPage-Dokument gespeichert. Wenn Sie die Trainingsdaten
nicht speichern, gehen sie beim Schließen von OmniPage verloren. Wenn Sie
eine Trainingsdatei in einem OmniPage-Dokument abspeichern möchten,
laden Sie es und speichern Sie es unter dem Dateityp „OmniPage-Dokument
(Erweitert)“ ab.
Training
53
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Das Speichern von Trainingsdaten in einer Datei, sowie die Auswahl,
Bearbeitung und Abwahl von Trainingsdateien erfolgen im Dialogfeld
„Trainingsdateien“.
Nicht gespeicherte Trainingsdaten können im Dialogfeld „Training
bearbeiten“ bearbeitet werden. An Stelle des Dateinamens einer
Trainingsdatei wird dann in der Titelleiste ein Sternchen angezeigt.
Speichern Sie sie im Dialogfeld „Trainingsdateien“.
Trainingsdateien können auch bearbeitet werden. Der Name wird dann in
der Titelleiste angezeigt. Falls dieser Datei nicht gespeicherte Daten
hinzugefügt wurden, wird ein Sternchen hinter dem Dateinamen angezeigt.
Sowohl die nicht gespeicherten als auch die geänderten Trainingsdaten
werden beim Schließen des Dialogfelds gespeichert.
Das Dialogfeld „Training bearbeiten“ zeigt Rahmen mit einer Zeichenform
und der zugehörigen OCR-Lösung an. Klicken Sie auf einen Rahmen, um
diesen auszuwählen. Sie können ihn dann durch Drücken der Entf-Taste
löschen oder die Zuordnung ändern. Mit Pfeiltasten können Sie zum
nächsten bzw. vorherigen Rahmen wechseln.
Sie bearbeiten
gerade nicht
gespeicherte
Trainingsdaten.
Dieser Rahmen
wurde gelöscht.
Um die Löschung
rückgängig zu
machen, wählen
Sie ihn aus und
drücken Sie die
Entf-Taste.
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Prüfen und Bearbeiten
Dieser Rahmen ist
ausgewählt.
Oben: Form im Bild.
Unten: OCR-Lösung.
Doppelklicken Sie auf
einen Rahmen oder
drücken Sie die
Eingabetaste, um die
zugeordnete OCRLösung zu ändern.
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Kapitel 4
Text- und Bildbearbeitung
Der WYSIWYG-Texteditor von OmniPage bietet viele
Bearbeitungsoptionen. Diese Optionen sind den entsprechenden
Funktionen in gängigen Textverarbeitungsprogrammen sehr ähnlich.
Zeichenattribute bearbeiten
Außer in der Ansicht „Unformatierter Text“ können Sie in jeder Ansicht
Schriftart, Schriftgröße und Schriftattribute (fett, kursiv, unterstrichen)
ausgewählter Textpassagen ändern.
Absatzattribute bearbeiten
Außer in der Ansicht „Unformatierter Text“ können Sie die Ausrichtung
ausgewählter Absätze ändern und Aufzählungszeichen in Absätze einfügen.
Absatzstile
Absatzstile („Formate“) werden während der OCR automatisch erkannt. In
einem Auswahlfeld links von der Formatierungswerkzeugleiste wird eine
Liste von Stilen dargestellt. Hiermit können Sie einzelnen Absätzen das
gewünschte Format zuweisen.
Grafiken
Den Inhalt einer ausgewählten Grafik können Sie bearbeiten, falls Sie auf
dem Computer über ein Bildbearbeitungsprogramm verfügen. Klicken Sie
hierzu im Menü „Format“ auf die Option „Bild bearbeiten mit“. Dann
können Sie das Bild in demjenigen Bildbearbeitungsprogramm öffnen, das
unter Windows mit BMP-Dateien verknüpft ist. Alternativ können Sie mit
„Programm auswählen“ ein anderes Programm nutzen. Dadurch wird die
Einstellung „Standard-Bildeditor“ ersetzt. Bearbeiten Sie die Grafik und
schließen Sie das Bildbearbeitungsprogramm, damit die Grafik wieder im
Texteditor eingebettet wird. Achten Sie darauf, Größe, Auflösung und Typ
der Grafik nicht zu verändern, da sie sich sonst nicht mehr einbetten lässt.
Sie können Bilder auch vor der Erkennung mit den
Bildbearbeitungswerkzeugen von OmniPage bearbeiten.
Tabellen
Tabellen werden im Texteditor in Form von Rastern dargestellt. Zeigen Sie
mit dem Cursor auf einen Tabellenbereich. Dieser verändert sein Aussehen,
und Sie können die Rasterlinien verschieben. Darüber hinaus können Sie
mit den Linealen des Texteditors Tabellen bearbeiten. Die Platzierung von
Text in Zellen der Tabelle können Sie mit Hilfe der Ausrichtungsschalt-
Text- und Bildbearbeitung
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flächen in der Formatierungswerkzeugleiste sowie der Tabulatorsteuerungen
im Lineal ändern.
Hyperlinks
OmniPage kann Adressen von Webseiten und E-Mail-Adressen erkennen
und als Links in den erkannten Text einfügen. Wählen Sie im Menü
„Format“ die Option „Hyperlink“, um einen vorhandenen Link zu
bearbeiten oder einen neuen zu erstellen.
Bearbeitung in „True Page“
Seitenelemente sind in Text-, Tabellen- und Bildfeldern angeordnet. In der
Regel entsprechen diese Text-, Tabellen- und Grafikbereichen im Bild.
Klicken Sie in ein Element, um die Feldumrandung anzuzeigen – diese hat
dieselbe Farbe wie der entsprechende Bereich. Einzelheiten zu den hier
erwähnten Vorgehensweisen finden Sie in der Online-Hilfe im Thema True
Page.
Rahmen haben graue Umrandungen und umschließen eines oder mehrere
Felder. Rahmen werden an Stellen eingefügt, wo im Bild eine sichtbare
Umrandung festgestellt wird. Umrandungen und Schattierungen von
Rahmen und Tabellen können Sie über das Kontextmenü oder über den
Befehl „Tabelle“ im Menü „Format“ formatieren. Die Schattierung von
Textfeldern kann über das Kontextmenü festgelegt werden.
Bereiche mit mehreren Spalten haben orange Umrandungen und
umschließen eines oder mehrere Felder. Diese Bereiche werden automatisch
erkannt und zeigen an, welche Textpassagen beim Export mit der
Formatierungsebene „Fließseite“ als Fließspalten behandelt werden.
Die Lesereihenfolge kann angezeigt und verändert werden. Klicken Sie in
der Formatierungswerkzeugleiste auf das Werkzeug „Lesefolge ein-/
ausblenden“, um die Reihenfolge durch Pfeile anzuzeigen. Klicken Sie
nochmals, um die Pfeile wieder auszublenden.
Wenn anstelle der Formatierungswerkzeugleiste eine Gruppe von
Schaltflächen zur Änderung der Reihenfolge angezeigt werden soll, klicken
Sie auf das Werkzeug „Lesefolge ändern“. Die geänderte Reihenfolge wird in
den Ansichten „Unformatierter Text“ und „Formatierter Text“ angewendet.
Mit der Lesereihenfolge wird festgelegt, wie sich der Cursor über eine Seite
bewegt, die als „True Page“ exportiert wurde.
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Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 57 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
Sofortige Bearbeitung
Durch die sofortige Bearbeitung können Sie auf einer erkannten Seite eine
neue Bereichseinteilung durchführen, ohne die gesamte Seite erneut
bearbeiten zu müssen. Wenn die sofortige Bearbeitung aktiviert ist, wirken
sich Bereichsänderungen (Löschen, Einzeichnen, Änderung von Größe oder
Typ) sofort auf die erkannte Seite aus. Umgekehrt werden auch die Bereiche
auf der Seite geändert, wenn Sie Elemente in der Texteditor-Ansicht „True
Page“ ändern.
Die sofortige Bereichsverarbeitung wird über zwei miteinander verbundene
Werkzeuge der Bildwerkzeugleiste gesteuert. Eines dieser Werkzeuge ist
immer aktiv, wenn gerade keine Erkennung durchgeführt wird.
Klicken Sie auf dieses Werkzeug, um die sofortige Bearbeitung zu aktivieren.
Das rote Signal zeigt an, dass keine gespeicherten Änderungen der
Bereichseinteilung vorhanden sind.
Klicken Sie auf dieses Werkzeug, um die sofortige Bearbeitung zu
deaktivieren. Die Änderungen in der Bereichseinteilung werden gespeichert
und auf dem Werkzeug für die sofortige Bereichsverarbeitung wird ein
grünes Signal angezeigt, um zu zeigen, dass gespeicherte Änderungen
vorliegen. Diese Änderungen können Sie mit einer der folgenden Methoden
aktivieren:
Klicken Sie auf das Werkzeug der sofortigen Bereichsverarbeitung mit dem
grünen Signal. Die Änderungen in der Bereichseinteilung führen zu
Änderungen im Texteditor.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OCR ausführen“, damit die gesamte Seite
einschließlich der geänderten Bereiche (erneut) erkannt wird.
Einzelheiten zum Umgang mit Änderungen in der sofortigen
Bereichsverarbeitung und ihre Auswirkungen auf die Texteditor-Ansichten
finden Sie in der Online-Hilfe im Thema Sofortige Bereichsverarbeitung.
Sofortige Bearbeitung
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OP.book Page 58 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Text vorlesen
Die ScanSoft RealSpeakTM-Sprachausgabefunktion wurde für Sehbehinderte
konzipiert, kann aber von allen Benutzern zur Prüfung und zum Vergleichen
von Text verwendet werden. Die Sprachausgabe wird durch Bewegungen des
Einfügepunkts per Maus oder Tastatur im Texteditor gesteuert.
Vorzulesende Textmenge:
Tastenkürzel:
Zeichenweise, vorwärts oder rückwärts
Rechts- bzw. Linkspfeil.
Buchstaben, Zahlen und
Interpunktionszeichen
(Bezeichnung) werden vorgelesen.
Aktuelles Wort
Strg + 1 im Ziffernblock
Ein Wort nach rechts
Strg + Rechtspfeil
Ein Wort nach links
Strg + Linkspfeil
Einzelne Zeile
Setzen Sie den Einfügepunkt in die
gewünschte Zeile
Nächste Zeile
Abwärtspfeil
Vorherige Zeile
Aufwärtspfeil
Aktueller Satz
Strg + 2 im Ziffernblock
Vom Einfügepunkt bis zum Satzende
Strg + 6 im Ziffernblock
Vom Satzanfang bis zum Einfügepunkt
Strg + 4 im Ziffernblock
Aktuelle Seite
Strg + 3 im Ziffernblock
Vom Anfang der aktuellen Seite bis
zum Einfügepunkt
Strg + Pos 1
Vom Einfügepunkt bis zum Ende der
aktuellen Seite
Strg + Ende
Vorherige, nächste oder beliebige
Seite
Strg + Bild auf, Bild ab bzw.
Navigationstasten
Eingegebene Zeichen
Jedes eingegebene Zeichen wird
separat ausgesprochen.
Die Spracherkennungsfunktion („Text in Sprache“) von OmniPage können
Sie im Menü „Extras“ über die Option „Sprachmodus“ oder mit Hilfe der
Taste F5 ein- bzw. ausschalten. Mit Hilfe des Menüpunkts
„Spracheinstellungen“ können Sie eine Stimme (männlich/weiblich,
bestimmte Sprache), Lesegeschwindigkeit und Lautstärke auswählen. Achten
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Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 59 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
Sie darauf, dass die Spracheinstellung für den Text, den Sie hören möchten,
korrekt eingestellt ist.
Darüber hinaus stehen folgende Tastaturbefehle zur Verfügung:
Tastenkürzel:
Aktion:
Strg + 5 im Ziffernblock
Unterbrechung/Wiederaufnahme
Strg + Pluszeichen (+) im Ziffernblock
Schneller
Strg + Minuszeichen (–) im
Ziffernblock
Langsamer
Strg + Sternchen (*) im Ziffernblock
Standardgeschwindigkeit
Wenn Sie die vollständige Installation wählen, werden alle
Sprachausgabemodule zusammen mit OmniPage 15 installiert. Wenn Sie
eine benutzerdefinierte Installation ausführen, können Sie die gewünschten
Sprachen auswählen.
Mit Formularen arbeiten
Sie können Formulare in Papierform oder elektronischer Form (z. B. als
PDF-Datei) in OmniPage Professional 15 einlesen, erkennen lassen und
dann deren Inhalt und/oder Layout in der Ansicht „True Page“ bearbeiten.
Vor der Erkennung können Sie Formularbereiche einzeichnen oder
„Formular“ als OCR-Layout wählen. Dann können Sie mithilfe der beiden
Werkzeugleisten „Formularelemente“ und „Formularelement-Anordnung“
Änderungen vornehmen und schließlich ein ausfüllbares Formular im
Format PDF, RTF oder XSN (Microsoft Office InfoPath 2003-Format)
abspeichern. Statische Formulare können im HTML-Format abgespeichert
werden. OmniPage Professional 15 setzt zur Verarbeitung von Formularen
die Technologie Logical Form RecognitionTM ein.
Beachten Sie jedoch, dass die Werkzeuge von OmniPage für die Erstellung
und Bearbeitung, nicht aber für das Ausfüllen von Formularen konzipiert
sind.
Mit Formularen arbeiten
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OP.book Page 60 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Die Werkzeugleiste „Formularelemente“
Mit dieser andockbaren Werkzeugleiste können Sie im Texteditor eine Reihe
von Formularelementen erstellen. Folgende Werkzeuge stehen zur
Verfügung:
Auswahl: Hiermit können Sie Elemente in Ihrem Formular auswählen,
verschieben oder deren Größe ändern.
Text: Hiermit fügen Sie Ihrem Formular feststehende Textpassagen wie z. B.
Titel, Beschriftungen und Überschriften hinzu.
Linie: Dieses Werkzeug dient vor allem dem Layout. Sie können damit
Linien zeichnen, um Ihr Formular zu untergliedern.
Rechteck: Hiermit erstellen Sie Rechtecke, die dem Layout Ihres Formulars
dienen.
Grafik: Hiermit wählen Sie Bereiche Ihres Formulars aus, die als Grafik
behandelt werden sollen.
Textfeld: Hiermit erstellen Sie ausfüllbare Textfelder. Dies sind die Felder, in
die beim Ausfüllen des Formulars Text eingegeben werden soll.
Kammfeld: Hiermit erstellen Sie ein Textfeld aus einzelnen Kästchen. Diese
werden zur Eingabe von Postleitzahlen und ähnlichen Daten verwendet.
Kontrollkästchen: Hiermit können Sie Kontrollkästchen einzeichnen. Diese
werden z. B. für Ja/Nein-Fragen und zur Auswahl einer oder mehrerer
Antworten verwendet.
Kreistext: Dieses Werkzeug ähnelt dem oben beschriebenen
Kontrollkästchen. Durch diese Funktion werden Elemente umkreist, wenn
sie ausgewählt werden.
Tabelle: Hiermit erstellen Sie Tabellen in Ihrem Formular.
Sie können Formularelemente auch erstellen, indem Sie mit der rechten
Maustaste auf ein bereits vorhandenes Element in einem erkannten Formular
klicken und im Kontextmenü die Option „Formularobjekt einfügen“
wählen.
60
Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 61 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 4
Die Werkzeugleiste „Formularelement-Anordnung“
Mit den Optionen in dieser Werkzeugleiste können Sie Formularelemente
anordnen oder festlegen, welches Element im Falle einer Überlappung das
oberste sein soll. Letztere Funktion benötigen Sie beispielsweise, wenn Sie
das Formular mit einer Hintergrundgrafik versehen möchten.
Die Reihenfolge überlappender Elemente legen Sie mit den Schaltflächen
„In den Vordergrund“ und „In den Hintergrund“ fest.
So richten Sie die linken/rechten oder oberen/unteren Kanten oder die
Mittellinien ausgewählter Formularelemente aneinander aus:
Mit den Werkzeugen zur horizontalen Ausrichtung oder
mit den Werkzeugen zur vertikalen Ausrichtung.
Die Optionen der Werkzeugleiste „Formularelement-Anordnung“ sind auch
im Kontextmenü jedes Formularelements verfügbar.
Formularobjekteigenschaften bearbeiten
Wenn Sie ein Formularobjekt direkt bearbeiten möchten, klicken Sie mit der
rechten Maustaste darauf. Im nun angezeigten Kontextmenü können Sie das
Aussehen oder die Eigenschaften des Elements bearbeiten. Es enthält
folgende Befehle:
Formularobjekt-Aussehen: Auf den Registern „Rahmen“, „Schattierung“
und „Schatten“ stehen Optionen zur Verfügung, die ähnlich funktionieren
wie entsprechende Formatierungsfunktionen in einer
Textverarbeitungsanwendung.
Formularobjekt-Eigenschaften: Mit diesem Befehl haben Sie Zugang zu den
Eigenschaften des Elements wie Größe, Position und Name. Die
Eigenschaften sind dabei abhängig von der Art des ausgewählten Elements.
Mit Formularen arbeiten
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OP.book Page 62 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
62
Prüfen und Bearbeiten
OP.book Page 63 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Speichern und Exportieren
Nachdem Sie mindestens ein Bild als Teil eines Dokuments eingelesen
haben, können Sie diese(s) in eine Datei exportieren. Wenn Sie mindestens
eine Seite erkannt haben, können Sie die Erkennungsergebnisse – eine
einzelne Seite, ausgewählte Seiten oder das ganze Dokument – in eine
Zielanwendung exportieren, indem Sie die Ergebnisse als Datei speichern, in
die Zwischenablage kopieren oder über eine Mail-Anwendung verschicken.
Sie können die Daten jederzeit als OmniPage-Dokument speichern.
Ein Dokument bleibt nach dem Export in OmniPage. So können Sie seine
Seiten wiederholt speichern, kopieren oder verschicken, z. B. mit
verschiedenen Formatierungsebenen oder unter Verwendung
unterschiedlicher Dateitypen, Dateinamen oder Speicherpositionen.
Darüber hinaus können Sie Seiten hinzufügen oder eine erneute Erkennung
durchführen bzw. den erkannten Text ändern.
Bei der automatischen Verarbeitung und bei Batch Manager-Aufträgen
können Sie die Speicherposition vor Verarbeitungsbeginn festlegen.
Ein Arbeitsprozess kann einen oder mehrere Speicherschritte umfassen.
Selbst die Angabe verschiedener Ziele ist möglich (z. B. in eine Datei und
eine E-Mail). Ein Batch Manager-Auftrag muss mindestens einen
Speicherschritt enthalten. Siehe Kapitel 6, „Arbeitsprozesse“.
Speichern und Exportieren
Um zu einem späteren Zeitpunkt erneut in OmniPage mit dem Dokument
arbeiten zu können, müssen Sie dieses als OmniPage-Dokument speichern.
Dabei handelt es sich um einen speziellen Ausgabedateityp. Die
Originalbilder werden darin zusammen mit den Erkennungsergebnissen,
den Einstellungen und den Trainingsdaten gespeichert.
Das Exportieren erfolgt über die Schaltfläche 3 in der OmniPageWerkzeuggruppe. Mithilfe dieser Schaltfläche rufen Sie die verfügbaren
Exportziele auf. Das Symbol auf der linken Seite der Liste zeigt alle
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
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OP.book Page 64 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
verfügbaren Ziele an. Davon stehen die letzten vier nur in OmniPage
Professional 15 zur Verfügung. Einige Ziele werden nur dann angezeigt,
wenn sie auf dem System erkannt wurden. Wählen Sie das gewünschte Ziel
aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Ergebnisse exportieren“, um
den Exportvorgang zu starten. Sie können den Export auch über das Menü
„Verarbeiten“ vornehmen.
Speichern von Originalbildern
Sie können Originalbilder in vielen verschiedenen Dateiformaten mit oder
ohne Bildbearbeitung (über die Bildbearbeitungswerkzeuge) speichern.
1. Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Ergebnisse exportieren“ die Option
„In Datei speichern“. Wählen Sie im angezeigten Dialogfeld bei
„Speichern als“ die Option „Bild“.
2. Wählen Sie einen Ordner und einen Dateityp aus. Geben Sie einen
Dateinamen ein.
3. Um das Bild nur des ausgewählten Bereichs, das Bild der aktuellen Seite,
die Bilder ausgewählter Seiten oder alle Bilder im Dokument zu
speichern, wählen Sie die gewünschten Objekte aus. Bei mehreren
Bereichen oder mehreren Seiten können Sie alle Bilder in einer
mehrseitigen Bilddatei zusammenfassen. Dies ist mit den Dateitypen
TIFF, MAX, DCX, JB2 oder Nur-Bild-PDF möglich. Anderenfalls wird
jedes Bild in einer eigenen Datei gespeichert. OmniPage hängt an den
angegebenen Dateinamen mehrere Ziffern an, um eindeutige
Dateinamen zu erzeugen.
4. Klicken Sie auf „Konverteroptionen“, wenn Sie einen Speichermodus
(Schwarzweiß, Graustufen, Farbe oder „Unverändert“), eine maximale
Auflösung und andere Einstellungen festlegen möchten. Bei TIFFDateien legen Sie hier die Komprimierungsmethode fest.
5. Klicken Sie auf „OK“, um das Bild bzw. die Bilder wie angegeben zu
speichern. Bereiche und erkannte Text werden nicht in dieser Datei
gespeichert.
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Speichern und Exportieren
OP.book Page 65 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 5
Speichern von Erkennungsergebnissen
Erkannte Seiten können Sie in einer Vielzahl von Dateitypen auf
Datenträgern speichern.
1. Klicken Sie im Menü „Datei“ auf die Option „Ergebnisse exportieren“,
oder klicken Sie in der OmniPage-Werkzeuggruppe auf die Schaltfläche
„Ergebnisse exportieren“, nachdem Sie in der Dropdown-Liste die
Einstellung „In Datei speichern“ ausgewählt haben.
2. Das Dialogfeld „In Datei speichern“ wird angezeigt. Wählen Sie bei
„Speichern als“ die Option „Text“.
3. Wählen Sie einen Ordner und einen Dateityp für das Dokument aus.
Wählen Sie einen Seitenbereich, Dateioptionen, Benennungsoptionen
und eine Formatierungsebene für das Dokument aus. Siehe hierzu
„Formatierungsebene auswählen“ im nächsten Abschnitt.
4. Geben Sie einen Dateinamen ein. Klicken Sie auf „Konverteroptionen“,
wenn Sie die Einstellungen für den Export genau festlegen möchten.
Siehe „Auswählen von Konverteroptionen“ auf Seite 67.
5. Klicken Sie auf „OK“. Das Dokument wird wie angegeben auf dem
Datenträger gespeichert. Falls Sie „Speichern und starten“ ausgewählt
haben, wird die Exportdatei in der dazugehörigen Zielanwendung
aufgerufen. Dies ist die Anwendung, die in Windows oder in den
erweiterten Speicheroptionen des Konverters für den ausgewählten
Dateityp mit dem ausgewählten Dateityp verknüpft ist.
Formatierungsebene auswählen
Die Formatierungsebene für den Export wird beim Export definiert, und
zwar in den Dialogfeldern für das Speichern („In Datei speichern“, „In
Zwischenablage kopieren“, „Als Nachricht senden“ oder in einem anderen
Dialogfeld). Drei Formatierungsebenen entsprechen den gleichnamigen
Formatierungsansichten im Texteditor. Welche Formatierungsebene beim
Speichern angewendet wird, ist allerdings unabhängig von der Formatierungsebene, die im Texteditor verwendet wird. Geben Sie zuerst den
Dateityp an, wenn Sie die Daten in einer Datei speichern oder als Nachricht
verschicken möchten. Davon hängt ab, welche Formatierungsebenen
verfügbar sind.
Speichern von Erkennungsergebnissen
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OP.book Page 66 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Es gibt folgende Formatierungsebenen:
Unformatierter Text
Hierbei wird einfacher linksbündiger Text ohne Spalten in einer einzigen
Schriftart und -größe exportiert. Beim Export in Text- oder UnicodeDateien werden Grafiken und Tabellen nicht unterstützt. Sie können
unformatierten Text in fast alle Dateitypen und Zielanwendungen
exportieren, in einigen Fällen können sogar Grafiken, Tabellen und
Aufzählungszeichen beibehalten werden.
Formatierter Text
Bei dieser Formatierungsebene wird Text ohne Spalten mit Schriftart- und
Absatzformatierung exportiert; auch Grafiken und Tabellen bleiben erhalten.
Dies ist für fast alle Dateitypen möglich.
Fließseite
Bei dieser Formatierungsebene wird das Originallayout der Seiten
einschließlich der Spalten beibehalten. Dazu werden, soweit möglich,
Spalten- und Einrückungseinstellungen anstatt von Textfeldern und Rahmen
verwendet. In diesem Fall ist, anders als bei Textfeldern, ein korrekter
Textfluss zwischen den Spalten gewährleistet.
True Page
Bei dieser Formatierungsebene wird das Originallayout der Seiten
einschließlich der Spalten beibehalten. Dies gilt für Text, Bilder und
Tabellenfelder und -rahmen. Diese Formatierungsebene kann nur beim
Export in Zielanwendungen gewählt werden, die solche Elemente
unterstützen. Beim Export in XML und alle PDF-Varianten mit Ausnahme
des Dateityps „PDF, editiert“ ist „True Page“ die einzige Auswahlmöglichkeit.
Tabelle
Hier werden die Erkennungsergebnisse in Tabellenform exportiert, so dass
die Dateien in Tabellenkalkulationsanwendungen verwendet werden
können. Jede Dokumentseite wird in ein separates Arbeitsblatt kopiert.
Bei einem Export in Microsoft Excel eignet sich die Option „Tabelle“ zum
Speichern ganzseitiger Tabellen. Wenn Ihr Dokument kleinere Tabellen
enthält, verwenden Sie die Option „Formatierter Text“. Jede Tabelle wird
dann in ein separates Arbeitsblatt exportiert. Der übrige Inhalt wird in ein
Index-Arbeitsblatt mit Hyperlinks zu den betreffenden Arbeitsblättern
kopiert.
66
Speichern und Exportieren
OP.book Page 67 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 5
Auswählen von Konverteroptionen
Klicken Sie in einem Dialogfeld für das Speichern auf die Schaltfläche
„Konverteroptionen“, um Optionen zu erhalten, mit denen Sie den Export
genau steuern können. Dadurch wird ein Dialogfeld mit dem Namen des
Konverters für den ausgewählten Dateityp aufgerufen. Hier finden Sie eine
Reihe von Optionen speziell für diesen Dateityp. Bestätigen oder ändern Sie
als Erstes die Formatierungsebene, denn von dieser Einstellung hängt ab,
welche anderen Optionen angezeigt werden. Wählen Sie die gewünschten
Einstellungen aus. Genauere Anleitungen dazu finden Sie in der OnlineHilfe.
Verwenden von Mehrfachkonvertern
Mit Mehrfachkonvertern können Sie das Speichern in zwei oder mehreren
Dateitypen in einem Speicherschritt vornehmen. Wählen Sie im Dialogfeld
„Speichern“ die Option „Mehrere Formate“:
Wenn Sie Ihren eigenen Mehrfachkonverter erstellen möchten, rufen Sie das
Dialogfeld „Exportkonverter“ über das Menü „Extras“ auf. Wählen Sie die
Option „Mehrere Konverter“. Wählen Sie einen Konverter aus, und klicken
Sie auf „Erstellen aus“. Dadurch wird eine Kopie des Konverters erstellt, die
Sie beliebig abändern können.
Der neue Konverter wird in die Liste aufgenommen. Wählen Sie ihn aus,
und klicken Sie auf „Optionen“, um seine Einstellungen festzulegen. Sie
erhalten eine Liste aller Textkonverter, gefolgt von allen Bildkonvertern.
Aktivieren Sie die gewünschten Konverter. Wahlweise können Sie auch
Unterordnerpfade für jeden Dateityp festlegen.
Sie können Seiten mit verschiedenen Formatierungsebenen oder
Dateioptionen (wie in den einfachen Konvertern festgelegt) in verschiedenen
Dateitypen speichern. Einige Speichervorgänge können jedoch nicht mit
Mehrfachkonvertern ausgeführt werden. Hierbei handelt es sich um
folgende Optionen:
Speichern von Erkennungsergebnissen
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OP.book Page 68 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Speichern von OmniPage-Dokumenten
Verwenden Sie einen Arbeitsprozess mit zwei Speicherschritten oder führen
Sie zwei separate Speicherschritte aus.
Speichern in zwei Zielen
Sie können z. B. keinen Mehrfachkonverter verwenden, um ein Dokument
in einer Datei zu speichern und es auch als E-Mail zu versenden. Verwenden
Sie einen Arbeitsprozess mit zwei Speicherschritten oder führen Sie zwei
separate Speicherschritte aus.
Speichern von verschiedenen Seitenbereichen
Sie können keine verschiedenen Seitenbereiche in verschiedenen Dateitypen
speichern, weil immer nur ein Satz von ausgewählten Seiten zum
Speicherzeitpunkt vorhanden sein kann. Aus demselben Grund kann hierfür
auch kein einzelner Arbeitsprozess verwendet werden. Verwenden Sie zwei
separate Speicherschritte oder verwenden Sie zwei Arbeitsprozesse.
Speichern als PDF-Datei
Beim Speichern im PDF-Format stehen Ihnen fünf Optionen zur
Verfügung. Die ersten vier werden als Textkonverter angezeigt, die letzte ist
bei den Bildkonvertern aufgeführt.
„PDF“ (Normal):
Seiten werden so exportiert, wie sie in der „True Page“-Ansicht im Texteditor
dargestellt werden. Die PDF-Datei kann in einem PDF-Viewer angezeigt
und durchsucht und mit einem PDF-Editor bearbeitet werden.
„PDF, editiert“:
Wählen Sie dieses Format, wenn Sie umfangreiche Bearbeitungen der
Erkennungsergebnisse vornehmen möchten. Sie können hier zwischen drei
Formatierungsebenen auswählen, eine davon ist „True Page“. Diese PDFDatei kann angezeigt, durchsucht und bearbeitet werden.
„PDF mit Bild im Text“:
Die PDF-Datei kann nur angezeigt, aber nicht in einem PDF-Editor
bearbeitet werden. Die Originalbilder werden exportiert, aber mit jedem
Bild ist eine Textdatei verknüpft, damit der Text durchsucht werden kann.
Gefundene Wörter werden im Bild markiert.
68
Speichern und Exportieren
OP.book Page 69 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 5
„PDF mit Bildplatzhaltern“:
Dieses Format ist wie das normale PDF-Format, jedoch werden über Wörter
mit Auslassungszeichen und fraglichen Zeichen Bilder gelegt, so dass diese
Wörter wie im Originaldokument angezeigt werden. Diese PDF-Datei kann
angezeigt, durchsucht und bearbeitet werden.
„PDF, nur Bild“:
Die Originalbilder werden exportiert. Die PDF-Datei kann nur angezeigt,
aber nicht in einem PDF-Editor bearbeitet werden. Der Text kann nicht
durchsucht werden.
Konvertieren aus PDF
OmniPage Professional 15 wird mit einem separaten Programm von Nuance
geliefert: dem PDF Converter. Hiermit können Sie PDF-Dateien schnell
und einfach in Word- und WordPerfect-Dokumente, RTF-Dateien oder
Excel-Tabellen konvertieren. Nach der Installation von OmniPage steht PDF
als Dateityp im Dialogfeld „Datei öffnen“ von Microsoft Word zur
Verfügung. In den meisten Fällen kann die Konvertierung ohne Aufrufen
von OmniPage ausgeführt werden.
Seiten per E-Mail versenden
Seitenbilder oder erkannte Seiten können Sie als eine oder mehrere Dateien
an eine E-Mail anhängen, wenn Sie z. B. ein MAPI-kompatibles E-MailProgramm wie Microsoft Outlook, installiert haben.
▼ So verschicken Sie Seiten per E-Mail:
◆ Wählen Sie bei der automatischen Verarbeitung in der OmniPageWerkzeuggruppe in der Dropdown-Liste „Ergebnisse exportieren“
die Option „Als Nachricht senden“. Das Dialogfeld
„Exportoptionen“ wird angezeigt, sobald die letzte verfügbare Seite
des Dokuments erkannt bzw. geprüft wurde.
◆ Wählen Sie bei der manuellen Verarbeitung in der Dropdown-Liste
„Ergebnisse exportieren“ die Option „Als Nachricht senden“ und
klicken Sie anschließend auf die entsprechende Schaltfläche. Das
Dialogfeld wird sofort angezeigt.
◆ Arbeitsprozesse und Aufträge können den Exportschritt „Als
Nachricht senden“ verarbeiten.
Seiten per E-Mail versenden
69
OP.book Page 70 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Andere Exportziele
Wandeln Sie erkannte Texte mit Hilfe von ScanSoft RealSpeak in eine WaveAudiodatei um, die Sie später anhören können. Hierfür eignet sich der
Einsatz eines Mehrfachkonverters, mit dem Sie in einem Speicherschritt das
Dokument in einer Datei speichern und eine Wave-Datei erzeugen können.
Sie müssen die Vorlesesprache in den Konverteroptionen für den WaveDateityp festlegen.
In OmniPage Professional 15 können Sie Dateien in andere Ziele
exportieren. Sie können Dateien auf einem zentralen Server (FTP-Site) oder
in Microsoft SharePoint und SharePoint 2003 speichern. Die Einstellungen
für den Export bestimmen Sie im Dialogfeld „Exportoptionen“. Wenn Sie
auf „OK“ klicken, wird der Anmeldebildschirm für eine FTP-Site oder von
SharePoint angezeigt. Danach werden Sie zur Eingabe eines Pfades
aufgefordert.
Wenn ein ODMA-kompatibles Dokumentmanagementsystem (DMS) in
Ihrer Rechnerumgebung erkannt wird, steht die entsprechende Option zur
Verfügung. Wenn Sie Zugriff auf mehrere DMS-Optionen haben, wird die
Standardeinstellung übernommen. Der ODMA-Server muss vorkonfiguriert
sein, damit die Dateitypen geladen werden können, die für den Export aus
OmniPage Professional bestimmt und durch ihre Erweiterungen
gekennzeichnet sind.
Weitere Informationen über diese Ziele finden Sie in der Online-Hilfe.
70
Speichern und Exportieren
OP.book Page 71 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Arbeitsprozesse
Ein Arbeitsprozess enthält eine Reihe von Verarbeitungsschritten und deren
zugehörige Einstellungen. Er kann gespeichert und immer wieder ausgeführt
werden, wenn eine Aufgabe anfällt, die die gleiche Verarbeitung erfordert.
Arbeitsprozesse beginnen in der Regel mit einem Scan- oder Ladeschritt. Sie
können jedoch auch direkt mit einem in OmniPage geöffneten Dokument
starten. Danach muss der Prozess nicht notwendigerweise dem traditionellen
„1-2-3“-Verarbeitungsmuster folgen. Arbeitsprozesse enthalten
normalerweise einen Erkennungsschritt, dieser ist allerdings nicht unbedingt
erforderlich. So können Bilder von Seiten als Bilddateien mit einem anderen
Dateiformat oder als OmniPage-Dokument gespeichert werden. Sowohl mit
als auch ohne OCR können Speicherungsschritte beliebig oft wiederholt
werden. So lassen sich beispielsweise unterschiedliche Zielorte oder
Exporteinstellungen festlegen.
Arbeitsprozesse sind für die effiziente Verarbeitung von kompletten
Dokumenten bestimmt. Sie sind nicht in der Lage, einzelne oder
ausgewählte Seiten eines Dokuments zu erkennen oder zu speichern. Für
solche Aufgaben sollten Sie die manuelle Verarbeitung verwenden.
Einige Arbeitsprozesse laufen ohne Benutzerinteraktion. Zu den
Arbeitsprozessen, bei denen eine Benutzerinteraktion erforderlich ist, zählen
solche mit einem manuellen Schritt zur Bildbearbeitung oder
Bereichseinteilung, einem Schritt zur Prüfung/Bearbeitung oder solche, bei
denen Namen und Pfade der Eingabe- bzw. Ausgabedateien während der
Ausführung einzugeben sind.
Batch Manager-Aufträge sind Arbeitsprozessen sehr ähnlich. Aufträge
werden mit dem Auftragsassistenten erstellt, bei dessen Ausführung
wiederum der Arbeitsprozess-Assistent aufgerufen wird. Aufträge führen
Arbeitsprozesse gemäß den Auftragsparametern durch. Im allgemeinen
laufen Aufträge ohne Benutzerinteraktion ab.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
71
OP.book Page 72 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Arbeitsprozess-Beispiele
OmniPage 15 verfügt über Arbeitsprozess-Beispiele mit typischen Abläufen.
Sie sind in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“ verfügbar. Wählen Sie
einen aus, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „ArbeitsprozessAssistent“, um die einzelnen Schritte und Einstellungen zu sehen.
Ausführen von Arbeitsprozessen
So führen Sie ein Arbeitsprozess-Beispiel oder einen Arbeitsprozess aus, den
Sie selbst erstellt haben:
1. Wenn die Eingabe für den Arbeitsprozess über den Scanner erfolgt,
führen Sie das Dokument in den Einzelblatteinzug ein oder legen Sie die
erste Seite auf das Scannerbett.
2. Wählen Sie den gewünschten Arbeitsprozess aus der Dropdown-Liste
„Arbeitsprozess“ aus.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“. Die OmniPageWerkzeuggruppe zeigt die Schritte im Arbeitsprozess an und wirkt
dadurch als Fortschrittsanzeige. Bei der Ausführung des Arbeitsprozesses
stehen die meisten Programmfunktionen nicht zur Verfügung. Klicken
Sie auf die Schaltfläche „Ende“, um den Arbeitsprozess vor Abschluss zu
beenden.
4. Wenn die Eingabedateien während der Ausführung definiert werden,
müssen Sie die Dateien im Dialogfeld „Bilder laden“ auswählen.
5. Wenn Sie einen Schritt festgelegt haben, der vom Benutzer durchgeführt
werden muss (Bildbearbeitung, manuelle Bereichseinteilung oder
Prüfung), öffnet das Programm die betreffenden Seiten.
6. Wenn die Bildbearbeitung, Bereichseinteilung oder Prüfung einer Seite
beendet ist, klicken Sie in der Werkzeuggruppe auf die Schaltfläche
„Seite fertig stellen“, um zur nächsten Seite zu wechseln.
7. Wenn die letzte Seite ebenfalls fertig gestellt ist, oder wenn Sie keine
weitere interaktive Bearbeitung wünschen, klicken Sie in der OmniPageWerkzeuggruppe auf die entsprechende Schaltfläche „Dokument fertig
stellen“. Bei Seiten, die keine Bereiche enthalten, wird eine automatische
Bereichseinteilung durchgeführt.
72
Arbeitsprozesse
OP.book Page 73 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
8. Im Menüpunkt „Nach Fertigstellung“ unter „Verarbeiten“ /
„Arbeitsprozesse“ haben Sie drei Optionen zum Beenden eines
Arbeitsprozesses. Sie können auswählen, ob das Dokument geschlossen,
OmniPage beendet oder der Computer herunterfahren werden soll.
Diese Einstellungen werden im Allgemeinen in einem Arbeitsprozess
ohne Benutzerinteraktion angewendet. Denken Sie in diesem Fall auch
daran, einen Schritt zum Speichern einzuplanen.
Sie können Arbeitsprozesse auch über das Symbol „OmniPage Agent“ in der
Windows-Taskleiste ausführen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste
darauf, um ein Kontextmenü mit einer Arbeitsprozess-Liste aufzurufen.
Klicken Sie auf einen Arbeitsprozess, um ihn auszuführen. Falls nötig, wird
OmniPage gestartet. Wenn der Prozess von einem geladenen Dokument
ausgeht, werden Sie aufgefordert, mit einem leeren Dokument oder aber mit
dem aktuellen Dokument zu beginnen.
Wenn das Symbol „OmniPage Agent“ nicht angezeigt wird, aktivieren Sie es
im Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Allgemein“ oder wählen Sie
„Start“„Alle Programme“„ScanSoft OmniPage 15.0“„OmniPage
Agent“.
Ist das Spracherkennungssystem ASR-1600 bei Ausführung des Agenten in
OmniPage Professional 15 aktiviert, können Sie Arbeitsprozesse mit
Sprachbefehlen starten.
Einige Arbeitsprozesse können Sie auch vom Desktop aus starten. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol für eine Bilddatei oder deren
Dateinamen, um ein Kontextmenü aufzurufen. Es können mehrere Dateien
ausgewählt werden. Wählen Sie OmniPage 15.0 und einen ArbeitsprozessNamen aus dem Untermenü aus. Dieses Untermenü ermöglicht auch den
schnellen Zugriff auf fünf Zielformate, für die Standardeinstellungen
verwendet werden: Word, Excel, PDF, TXT und WordPerfect. Hier werden
nur Arbeitsprozesse mit Eingabeaufforderungen während der Ausführung
angezeigt.
Wenn Sie während der Ausführung des Arbeitsprozesses auf die Schaltfläche
„Ende“ klicken, wird er angehalten. Klicken Sie auf „Starten“, um die
Verarbeitung fortzusetzen. Wenn Sie einen Arbeitsprozess anhalten und
möglicherweise einige manuelle Verarbeitungsschritte vornehmen, speichern
Sie das Dokument als OmniPage-Dokument ab. Wenn Sie das OmniPageDokument später öffnen, wird der unterbrochene Arbeitsprozess die OPDDatei als Eingabe verwenden und die Verarbeitung fertig stellen.
73
OP.book Page 74 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Arbeitsprozess-Assistent
Mit dem Arbeitsprozess-Assistenten können Sie Arbeitsprozesse erstellen und
bearbeiten. Der Auftragsassistent kann diesen Assistenten ebenfalls aufrufen,
um in Aufträgen verwendete Arbeitsprozesse zu erstellen oder zu ändern.
Siehe hierzu den nächsten Abschnitt. Der Assistent bietet eine Auswahl von
Schritten an, die jeweils durch ein Symbol repräsentiert werden. Wenn Sie
einen Schritt mit Einstellungen auswählen, klicken Sie auf „Weiter“, um ein
Dialogfeld aufzurufen, in dem Sie die Einstellungen prüfen und ändern
können. Klicken Sie noch einmal auf „Weiter“, um einen neuen Satz von
Arbeitsschritten und deren Symbole anzuzeigen. An jeder Stelle des Prozesses
bietet der Assistent Symbole für alle Schritte an, die zu diesem Zeitpunkt
logisch möglich sind.
Erstellen von Arbeitsprozessen
Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“ oder im Menü
„Verarbeiten“ die Option „Neuer Arbeitsprozess“ aus. Oder klicken Sie in
der Standardwerkzeugleiste auf die Schaltfläche „Arbeitsprozess-Assistent“,
wenn kein Arbeitsprozess ausgewählt ist.
Das erste Assistenten-Fenster bietet zwei Ausgangspunkte an.
Mit Neustart erstellen Sie einen Arbeitsprozess von Grund auf neu. Das
Arbeitsprozess-Diagramm auf der rechten Seite enthält keine Arbeitsschritte.
Geben Sie dem Arbeitsprozess einen Namen. Klicken Sie dann auf „Weiter“,
um den ersten Schritt auszuwählen.
74
Arbeitsprozesse
OP.book Page 75 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Mit Vorhandene Arbeitsprozesse öffnen Sie eine Liste der vorhandenen
Arbeitsprozesse. Hier sehen Sie die Arbeitsprozess-Beispiele sowie alle von
Ihnen erstellten Arbeitsprozesse. Wählen Sie einen Arbeitsprozess als Quelle
aus. Seine Schritte werden im Arbeitsprozess-Diagramm auf der rechten
Seite angezeigt.
Wenn Sie einen Arbeitsprozess als Quelle gewählt haben, fahren Sie mit dem
Bearbeiten der Schritte und Einstellungen fort. Weitere Informationen dazu
finden Sie im nächsten Abschnitt. Wenn Sie den Arbeitsprozess unter einem
neuen Namen speichern, gelten die geänderten Einstellungen nur für den
neuen Arbeitsprozess und werden nicht in dem als Quelle verwendeten
Arbeitsprozess gespeichert. Dasselbe gilt, wenn Sie einen neuen Arbeitsprozess mit der Option „Neustart“ als Quelle erstellen. In den Fenstern werden
die Einstellungen angezeigt, die zuletzt in OmniPage festgelegt wurden. Alle
geänderten Einstellungen werden in den neuen Arbeitsprozess übernommen,
wirken sich jedoch nicht auf die Einstellungen im Programm aus.
Im Folgenden wird das Erstellen eines Arbeitsprozesses von einem Neustart
aus beschrieben. Klicken Sie auf „Weiter“, um das Fenster zu öffnen, in dem
die Eingabe definiert wird:
Hier sehen
Sie alle verfügbaren
Schritte.
Hier sehen Sie die
von Ihnen gewählten
Schritte.
Hiermit übernehmen Sie den ausgewählten Schritt in Ihren Arbeitsprozess.
Arbeitsprozess-Assistent
75
OP.book Page 76 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Nach dem Festlegen der Eingabeeinstellungen definieren Sie den Pfad für die
Eingabedateien, evtl. Schritte zur automatischen Bildvorverarbeitung (z. B.
Drehen, Begradigen, Bereinigen) und PDF-Sicherheitseinstellungen.
Klicken Sie dann auf „Weiter“, um den zweiten Schritt auszuwählen.
Der Bildschirm sieht nun folgendermaßen aus:
Klicken Sie auf „Weiter“, um mit den nächsten Schritten fortzufahren.
Wählen Sie die erforderlichen Schritte und Einstellungen aus und
verwenden Sie immer „Weiter“, um die Einstellungen zu bestätigen und
fortzufahren. Verwenden Sie „Zurück“, um zu vorausgehenden Schritten
zurückzukehren und deren Einstellungen zu bearbeiten. Wenn Sie einen
anderen Schritt wählen, werden alle folgenden Schritte gelöscht. Wenn Sie
mehrere Speicherschritte ausführen möchten, verwenden Sie immer
„Weiter“. Nach der Auswahl jedes Speicherschritts und dem Festlegen der
Einstellungen haben Sie immer noch die gesamte Auswahl von
Speichersymbolen zur Verfügung.
Klicken Sie am Ende auf „Arbeitsprozess beenden“ und dann auf „Fertig
stellen“.
76
Arbeitsprozesse
OP.book Page 77 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Bearbeiten von Arbeitsprozessen
Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Arbeitsprozess“ den zu bearbeitenden
Arbeitsprozess aus, und klicken Sie in der Standardwerkzeugleiste auf die
Schaltfläche „Arbeitsprozess-Assistent“. Oder wählen Sie im Menü „Extras“
die Option „Arbeitsprozesse“, klicken Sie auf den gewünschten
Arbeitsprozess und dann auf „Ändern“. Im ersten Fenster des ArbeitsprozessAssistenten wird der geladene Arbeitsprozess angezeigt. Klicken Sie auf das
Symbol im Arbeitsprozess-Diagramm, das den Schritt darstellt, den Sie
bearbeiten möchten. Klicken Sie auf „Weiter“, um das Fenster mit den
Einstellungen für diesen Schritt aufzurufen. Nehmen Sie die gewünschten
Änderungen vor.
Wenn Sie einen Schritt hinzufügen oder ersetzen, werden alle folgenden
Schritte gelöscht. Wählen Sie den Schritt im Arbeitsprozess-Diagramm
unterhalb der Position aus, unter der Sie den neuen Schritt einfügen
möchten, um einen Schritt hinzuzufügen. Klicken Sie auf das Symbol des
neuen Schritts. Wenn Sie einen Schritt ersetzen möchten, klicken Sie auf
sein Symbol im Arbeitsprozess-Diagramm und dann auf das Symbol des
neuen Arbeitsschritts. Erstellen Sie dann die gewünschten nachfolgenden
Schritte und Einstellungen.
Wenn alle Änderungen vorgenommen wurden, rufen Sie den Schritt
„Arbeitsprozess beenden“ auf.
Sie können einen neuen Arbeitsprozess durch Ändern eines vorhandenen
Arbeitsprozesses erstellen. Klicken Sie hierzu in der Dropdown-Liste
„Arbeitsprozess“ auf die Option „Neuer Arbeitsprozess“, wählen Sie wie im
vorherigen Abschnitt beschrieben den vorhandenen Arbeitsprozess als
Ausgangspunkt aus, und geben Sie ihm einen anderen Namen.
Batch Manager
Der Batch Manager ist ein separates, aber integriertes Programm, mit dem
Sie die Verarbeitung von Aufträgen zu einem bestimmten Zeitpunkt
festlegen können. Durch sorgfältige Auswahl der Schritte können Sie eine
automatische Ausführung der Aufträge einrichten. Ein Auftrag führt einen
Batch Manager
77
OP.book Page 78 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Arbeitsprozess gemäß den Auftragseinstellungen aus. Aufträge werden im
Auftragsassistenten erstellt.
In OmniPage Professional 15 gibt es folgende zusätzliche Funktionen des
Batch Managers:
◆
◆
◆
Zeitpunkt und Wiederholungsmuster des Auftrags
Überwachung von Ordnern auf neu hinzukommende Bilddateien
Überwachung des E-Mail-Posteingangs auf neu hinzukommende
Anhänge (Outlook und Lotus Notes)
◆ Benachrichtigung bei Auftragsende per E-Mail an bestimmte
Empfänger
◆ Steuern von Arbeitsprozessen mit Barcodes
Erstellen neuer Aufträge
Rufen Sie den Batch Manager über das Menü „Verarbeiten“ auf oder über
das System, indem Sie „Start“„Alle Programme“„ScanSoft
OmniPage 15.0“„OmniPage Batch Manager“ wählen oder in der
Taskleiste auf das Symbol „OmniPage Agent“ klicken.
Das Erstellen eines Auftrags besteht prinzipiell aus dem zeitlichen Einplanen
eines Arbeitsprozesses. Starten Sie hierzu den Batch Manager (wie oben
beschrieben), und klicken Sie auf das Symbol „Auftrag erstellen“, oder
wählen Sie im Menü „Datei“ die Option „Auftrag erstellen“.
Der Auftragsassistent wird gestartet. Zuerst müssen Sie die Auftragsart
angeben. Es gibt fünf verschiedene Arten aus zwei Kategorien: Normale
Aufträge und Überwachungsaufträge.
Alle Auftragsarten können ein Wiederholungsmuster haben. Bei
Überwachungsaufträgen wird ein bestimmter Ordner oder E-MailPosteingang daraufhin beobachtet, ob Bilder neu hinzukommen, die in
OmniPage verarbeitet werden sollen. Eine Sonderform hiervon ist der
Barcode-gesteuerte Auftrag, bei dem ein Barcode-Deckblatt den
auszuführenden Arbeitsprozess festlegt.
Normaler Auftrag: Sie geben die Startzeit an und bestimmen oder erstellen
den auszuführenden Arbeitsprozess. Wenn Sie die Option „Jetzt nicht
beginnen“ auswählen, müssen Sie ihn mit der Schaltfläche „Auftrag
aktivieren“ im Batch Manager starten.
78
Arbeitsprozesse
OP.book Page 79 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Nur in OmniPage Professional 15 verfügbare Auftragsarten:
Barcode-gesteuerter Auftrag: Hierbei werden gescannte oder als Datei
geladene Bilder verwendet und diejenigen Arbeitsprozesse ausgeführt, die in
den vom Benutzer erstellten Barcode-Deckblättern angegeben sind.
Ordnerüberwachungsauftrag: Bei dieser Auftragsart müssen Sie den/die
auf neue Bilddateien zu überwachenden Ordner angeben.
Überwachungsauftrag für Outlook-Posteingang: Hierbei wird der
Posteingang von Outlook auf neue Bilddatei-Anhänge eines bestimmten
Typs überwacht.
Überwachungsauftrag für Lotus Notes-Posteingang: Wie oben; es wird
ein Lotus Notes-Posteingang überwacht.
Geben Sie dem Auftrag einen Namen, und klicken Sie auf „Weiter“.
Im nächsten Fenster legen Sie die Optionen für Beginn und Ende fest.
Geben Sie hier die Beginn- und Endzeiten und (für wiederkehrende
Aufträge) das Wiederholungsmuster ein, und geben Sie an, ob die
Eingangsdateien nach Auftragsbeendigung gelöscht werden sollen. Sie
können auch eine Benachrichtigung per E-Mail anfordern.
Ab dem nächsten Fenster wird der Auftrag genauso festgelegt wie ein
Arbeitsprozess. Legen Sie den Ausgangspunkt (Neustart oder vorhandene
Arbeitsprozesse) fest, und fahren Sie fort wie unter „Erstellen von
Arbeitsprozessen“ auf Seite 74 beschrieben.
Um das Dialogfeld mit den Batch Manager-Optionen aufzurufen, klicken
Sie im Menü „Extras“ auf „Optionen“. Auf dem Register „Allgemein“ gibt es
eine Option „OmniPage Agent beim Systemstart im Infobereich anzeigen“.
In der Standardeinstellung ist diese Option aktiviert. Diese Option muss
aktiviert sein, damit die Aufträge zum geplanten Zeitpunkt ausgeführt
werden. Durch die Deaktivierung dieser Option kann die Ausführung aller
Aufträge verhindert werden, ohne dass sie einzeln deaktiviert werden
müssen. Dies gilt auch für die Ausführung Barcode-gesteuerter Aufträge.
Auf dem Register „Allgemein“ können Sie die Anzahl der zulässigen Seiten in
einem Ausgabedokument festlegen, selbst wenn die Dateioption „Eine Datei
für alle Seiten anlegen“ ausgewählt ist. Wenn die Anzahl erreicht ist, wird
eine neue Datei angelegt, an die eine Zahl angehängt wird.
Erstellen neuer Aufträge
79
OP.book Page 80 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Bearbeiten von Aufträgen
Aufträge mit dem Status „Inaktiv“ können bearbeitet werden. Klicken Sie im
linken Fenster des Batch Managers auf den Auftrag, und wählen Sie im
Menü „Bearbeiten“ die Option „Ändern“, oder klicken Sie auf die
Schaltfläche „Auftrag ändern“. Ändern Sie bei Bedarf zuerst die
Zeiteinstellungen. Dann wird der Arbeitsprozess-Assistent mit den geltenden
Arbeitsschritten und -einstellungen angezeigt. Nehmen Sie die gewünschten
Änderungen wie bei den Arbeitsprozessen beschrieben vor. Siehe „Bearbeiten
von Arbeitsprozessen“ auf Seite 77.
Verwalten und Ausführen von Aufträgen
Dieser Vorgang wird mit dem Batch Manager ausgeführt. Hierzu werden
zwei Fenster angezeigt. Im linken Fenster wird jeder Auftrag mit Zeitpunkt
der nächsten Ausführung, Status und bisherigem Verlauf angezeigt. Folgende
Status sind möglich:
Warten: Geplant, aber der Ausführungszeitpunkt liegt in der Zukunft.
Ausführung: Die Verarbeitung findet gerade statt.
Überwachung: Die Überwachung ist aktiviert, aber es findet gerade keine
Verarbeitung statt.
Inaktiv: Der Auftrag wurde mit der Zeitangabe „Jetzt nicht beginnen”
erstellt oder deaktiviert.
Abgelaufen: Geplant, aber der Ausführungszeitpunkt liegt in der
Vergangenheit.
Erfassung: Eine Überwachung findet statt; der Auftrag wartet die Ankunft
weiterer Dateien ab.
Pause: Der Benutzer hat den Auftrag angehalten und die Ausführung noch
nicht wieder aufgenommen.
Schließen: Der Überwachungsauftrag speichert gerade sein Ergebnis.
Gestartet: Der Auftrag steht direkt vor der Ausführung. Er wurde gerade
gestartet oder ist Teil einer Gruppe von Aufträgen, die größer ist als die
Anzahl, die der Batch Manager gleichzeitig verarbeiten kann.
Klicken Sie auf einen Auftrag, um eine Schritt-für-Schritt-Analyse aller
Seiten in dem Auftrag auf der rechten Seite anzuzeigen. Es werden die
Eingabequelle, der Seitenstatus und das Ausgabeziel angezeigt. Klicken Sie
auf das Plus-Symbol, um weitere Informationen zu der Seite anzuzeigen.
Wenn Sie auf das Minuszeichen klicken, werden die Details wieder
ausgeblendet. Bei Aufträgen mit Fehler- oder Warnungsstatus zeigt die
Auflistung die fehlerhaften Seiten oder aufgetretenen Probleme an.
80
Arbeitsprozesse
OP.book Page 81 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Auftrag aktivieren: Mit dieser Option im Menü „Datei“ können Sie einen
inaktiven Auftrag sofort aktivieren.
Auftrag deaktivieren: Mit dieser Option im Menü „Datei“ können Sie
einen aktiven Auftrag deaktivieren. Wenn der Auftrag gerade ausgeführt
wird, wird er vor dem Deaktivieren angehalten. Mit dieser Option können
Sie einen Überwachungsauftrag sofort schließen und sein Ergebnis
speichern.
Mit Auftrag beenden im Menü „Datei“ können Sie einen Auftrag mit dem
Status „Gestartet“, „Ausführung“ oder „Pause“ beenden.
Auftrag anhalten kann für Aufträge mit dem Status „Ausführung“ oder
„Gestartet“ verwendet werden. Sie müssen einen Auftrag beenden, wenn Sie
seine Zeitangaben ändern möchten.
Mit Auftrag wiederaufnehmen können Sie den Auftrag aus dem Zustand
fortführen, in dem er sich beim Anhalten befunden hat.
Mit Auftrag löschen im Menü „Bearbeiten“ können Sie den ausgewählten
Auftrag löschen. Nur inaktive Aufträge können gelöscht werden.
Mit Auftrag umbenennen können Sie den Namen eines beliebigen Auftrags
ändern.
Verwenden Sie das Menü „Bearbeiten“, um eine Kopie des Statusberichts für
den Auftrag in der Zwischenablage zu speichern. Mit „OPD-Datei speichern
unter“ im Menü „Datei“ speichern Sie Zwischenergebnisse eines
angehaltenen Auftrags in einer OPD-Datei. Um Dateien mit Daten aus dem
letzten Auftrag zu entfernen, klicken Sie auf „Bearbeiten“ und dann auf
„Verlaufsdaten löschen“. Mit „Alle Verlaufsdaten löschen“ entfernen Sie die
Daten aus allen betreffenden Aufträgen. Diese beiden Optionen sind
nützlich beim Aufräumen der Festplatte. Jedoch müssen sie vorsichtig
angewandt werden, da diese Daten unwiderruflich verloren gehen.
Die Arbeitsprozessansicht
Die Arbeitsprozessansicht ist Teil des Batch Managers und befindet sich
rechts von der Liste der Aufträge. Hier erhalten Sie vollständige und
detaillierte Informationen über jede Ausführung eines Auftrags. Die
einzelnen Schritte werden in der Reihenfolge des Arbeitsprozesses angezeigt.
In jedem Stadium werden Eingabe und Ausgabe eingezeigt. Die
Auftragsergebnisse werden durch Symbole markiert. In Dropdown-Listen
erhalten Sie nähere Informationen über die Verarbeitungsschritte.
Erstellen neuer Aufträge
81
OP.book Page 82 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Überwachte Ordner
In OmniPage Professional 15 können Sie überwachte Ordner und
Posteingänge (Outlook und Lotus Notes) als Auftragseingabe festlegen.
Dadurch kann die Verarbeitung automatisch gestartet werden, sobald
Bilddateien in die vordefinierten Ordner abgelegt werden oder als Anhänge
per E-Mail ankommen. Das ist nützlich, wenn Dateisätze mit
vorhersagbarem Inhalt von einem anderen Standort eintreffen und nach
Ankunft automatisch verarbeitet werden sollen, selbst wenn niemand
anwesend ist. In der Regel handelt es sich um Berichte oder um
formularähnliche Dokumente, die wiederholt oder in regelmäßigen
Abständen, z. B. jede Woche oder jeden Monat, anfallen.
Wenn Sie diese Funktion verwenden möchten, bereiten Sie einen Satz von
Ordnern oder E-Mail-Ordnern vor, der überwacht werden soll. Sie dürfen
diese Ordner für keine anderen Zwecke verwenden, auch nicht für Barcodegesteuerte Aufträge. Wählen Sie zum Einrichten eines solchen Auftrags die
Option „Ordnerüberwachungsauftrag“, vergeben Sie einen Namen, und
klicken Sie auf „Weiter“. Blättern Sie im nächsten Dialogfeld zu den
gewünschten Ordnern.
Mit diesem
Dialogfeld fügen
Sie überwachte
Ordner zu der Liste
hinzu.
Geben Sie einen
Bilddateityp an.
Fügen Sie die gewünschten Ordner und Dateiformate (ein Format oder alle
Formate) hinzu. Wenn Unterordner ebenfalls überwacht werden sollen,
klicken Sie auf das Kontrollkästchen vor dem ausgewählten Ordner. Wenn
Sie mehrere Dateiformate aktivieren möchten, fügen Sie den Ordner
mehrfach hinzu und zwar jeweils einmal für jedes Format.
82
Arbeitsprozesse
OP.book Page 83 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Im nächsten Fenster des Auftragsassistenten legen Sie die Zeitangaben fest,
und zwar einen Anfangs- und Endzeitpunkt für die Überwachung. Sie
können Wiederholungen festlegen, z. B. dass die Ordner jeden Montag,
Mittwoch und Freitag nur während der Mittagszeit (Beginn: 12.15, Ende:
13.05) überwacht werden. Oder nur nachts an den letzten drei Tagen jedes
Monats, wenn Sie den Computer eingeschaltet lassen, um die
Monatsberichte, die von überall her eintreffen, zu sammeln und zu
verarbeiten.
Wenn Dateien in einem überwachten Ordner abgelegt werden, wartet das
Programm so lange, wie in den Batch Manager-Optionen festgelegt wurde,
ob noch weitere Dateien eintreffen, damit diese zusammen verarbeitet
werden können. Wenn keine weiteren Dateien dazukommen, beginnt die
Verarbeitung.
Wenn Sie die Überwachung vorzeitig beenden möchten, klicken Sie auf
„Auftrag deaktivieren“. Danach können Sie den Auftrag uneingeschränkt
ändern.
Überwachte Posteingänge
In OmniPage Professional 15 können Sie überwachte Posteingänge als
Auftragseingabe festlegen. Dadurch kann die Verarbeitung automatisch
gestartet werden, sobald Bilddateien des angegebenen Typs die
vordefinierten Posteingangsordner erreichen. Das ist nützlich, wenn
Dateisätze mit vorhersagbarem Inhalt eintreffen und nach Ankunft
automatisch verarbeitet werden sollen, selbst wenn niemand anwesend ist.
Das Programm unterstützt die Überwachung der Posteingänge von
Microsoft Outlook und Lotus Notes.
Barcode-Verarbeitung
In OmniPage Professional 15 können Sie auszuführende Arbeitsprozesse
(also Reihenfolgen von Schritten und Einstellungen) mithilfe von BarcodeDeckblättern festlegen. Ein Barcode-Deckblatt legt einen Arbeitsprozess fest
(mit Kennung, Namen und Schritten) und enthält Informationen zur
Erstellung des Arbeitsprozesses (Erstellername, Erstellungsdatum usw.).
Überwachte Posteingänge
83
OP.book Page 84 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Wiederholungen von Arbeitsprozessen können nicht über Barcodes
festgelegt werden.
Die Barcode-Verarbeitung ist auf zweierlei Weise möglich:
Eingabe über den Scanner: Das Barcode-Deckblatt wird als erste Seite auf
das zu scannende Dokument aufgelegt und der Scanvorgang dann vom
Scanner aus gestartet.
Eingabe von Bilddateien: Das Bild des Barcode-Deckblatts wird zusammen
mit den Dokumentbildern in einem überwachten Barcode-Ordner abgelegt.
Bei Eingabe über den Scanner müssen Sie folgende Schritte ausführen:
1. Einen Arbeitsprozess erstellen, der die benötigten Arbeitsschritte enthält.
Das Scannen der Bilder muss hierbei der erste Schritt sein.
2. Eine Barcode-Seite drucken, die den Arbeitsprozess definiert.
3. Die Barcode-Verarbeitung vom Scanner starten.
So scannen Sie mit einem Barcode-Deckblatt:
1. Legen Sie das Barcode-Deckblatt im Einzelblatteinzug als erstes Blatt des
Dokuments ein.
2. Drücken Sie die Starttaste Ihres Scanners.
3. Wenn im Register „Scanner“ die Option „Arbeitsprozess anfragen“
ausgewählt ist, erscheint nun ein Dialogfeld mit den verfügbaren
Optionen: „Scannen“, „Barcode-gesteuerter Arbeitsprozess“ und alle
Scan-Arbeitsprozesse.
Alle eingelegten Seiten werden so lange mit dem ausgewählten
Arbeitsprozess verarbeitet, bis ein neues Barcode-Deckblatt erkannt wird.
Das Ergebnis wird gespeichert.
Bei Eingabe über eine Bilddatei müssen Sie einen Barcode-gesteuerten
Auftrag anlegen.
Dabei handelt es sich um einen Sonderfall von Ordnerüberwachung.
Verwenden Sie für die Barcode-Verarbeitung immer einen separaten Ordner.
Der Zeitpunkt für den Anfang des Arbeitsprozesses wird durch den
Augenblick definiert, in dem das Barcode-Deckblatt in einem überwachten
Ordner abgelegt wird.
84
Arbeitsprozesse
OP.book Page 85 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 6
Für die Verarbeitung über einen Barcode-gesteuerten Auftrag müssen Sie
folgende Schritte ausführen:
1. Einen Arbeitsprozess erstellen, der die benötigten Arbeitsschritte enthält.
Geben Sie für die Eingabe die Option „Dateien laden“ an und aktivieren
Sie die Option „Namen der Eingabedateien bei jedem ArbeitsprozessStart anfragen“.
2. Ein Barcode-Deckblatt speichern, das den Arbeitsprozess definiert.
3. Die Zeitangaben für die Überwachung des Barcode-Ordners festlegen,
indem Sie im Batch Manager einen Barcode-gesteuerten Auftrag
erstellen.
So führen Sie die Verarbeitung über einen Barcode-gesteuerten Auftrag aus:
1. Überprüfen Sie, ob der Auftrag zur gewünschten Zeit ausgeführt wird.
2. Der Ordner wird überwacht, und der Arbeitsprozess wird gestartet,
sobald ein Barcode-Deckblatt im angegebenen Ordner abgelegt wird.
3. Mit dem Arbeitsprozess werden alle Bilddateien verarbeitet, die nach
dem Deckblatt dort abgelegt werden.
4. Der Arbeitsprozess endet zur festgelegten Endzeit des Auftrags oder
sobald ein neues Barcode-Deckblatt erkannt wird.
Sie können die Barcode-Deckblattdatei und die anderen Bilddateien selbst in
den überwachten Barcode-Ordner kopieren oder andere Personen dazu
auffordern. Sie können auch nur das Barcode-Deckblatt im überwachten
Ordner ablegen und dann die Bilddateien über einen Netzwerkscanner
scannen und dorthin senden.
Spracherkennung
Im Lieferumfang von OmniPage Professional 15 befindet sich die
Spracherkennungssoftware ASR-1600TM von Nuance. Diese Anwendung
wird bei der Installation des Programms in bis zu sieben Sprachen installiert.
Dabei hängt die Zahl der Sprachen von der Anzahl der
Schnittstellensprachen ab, die für Ihre Produktversion zur Verfügung stehen.
Wenn Sie eine benutzerdefinierte Installation vornehmen, können
Sprachmodule hinzugefügt oder entfernt werden. Hinweise zur Installation
und Verwendung des Mikrofons finden Sie in der Hilfe von ASR-1600.
Spracherkennung
85
OP.book Page 86 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Wechseln Sie im Dialogfeld „Optionen“ in das Register „Allgemein“ und
wählen Sie die Option „Stimmen-Assistent aktivieren“. Die
Spracherkennung erfolgt in der Sprache, die für die Benutzeroberfläche im
Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Allgemein“ festgelegt ist. Wenn
Sie eine andere Sprache für die Spracherkennung verwenden müssen,
können Sie diese Einstellung vorübergehend ändern. Die Spracherkennung
kann für zwei Vorgänge angewendet werden.
Arbeitsprozess-Aktivierung
Für diese Funktion muss das OmniPage Agent-Symbol in der WindowsTaskleiste zu sehen sein. Wenn das nicht der Fall ist, fügen Sie das Symbol
über das Startmenü oder das Register „Allgemein“ im Dialogfeld „Optionen“
dort ein. Wenn das ASR-1600-System aktiviert ist, sagen Sie einfach
OmniPage-Arbeitsprozesse. Hiermit wird das Kontextmenü aktiviert.
Sprechen Sie den Namen eines Arbeitsprozesses oder sagen Sie seine
Nummer, um den Arbeitsprozess zu starten. Dabei wird ggf. OmniPage
Professional 15 aufgerufen. Folgende Befehle stehen zur Verfügung:
OmniPage Nummer <Nummer>
OmniPage <Arbeitsprozess-Name>
OmniPage Batch Manager
OmniPage beenden
Der letzte Befehl entfernt das OmniPage Agent-Symbol aus der Taskleiste.
Verwenden Sie das Startmenü oder im Dialogfeld „Optionen“ das Register
„Allgemein“, um das Symbol wiederherzustellen.
Prüfung
Wenn Sie OmniPage Professional 15 mit dem Dialogfeld „Erkennung
prüfen“ aufgerufen haben, können Sie die Spracherkennung auch für das
Annehmen von Vorschlägen aus der Liste verwenden, die von der
Erkennungsprüfung angeboten wird. Die Vorschläge sind nummeriert.
Sagen Sie „Nummer“ und dann die Vorschlagsnummer in der
entsprechenden Sprache. Sagen Sie z. B. „Nummer fünf“. Es wird dann der
fünfte Vorschlag in den Text eingefügt. Danach wird das nächste fragliche
Wort angezeigt. Sie können auch das Wort, das Sie übernehmen möchten,
aussprechen. Die Schaltflächen im Dialogfeld „OCR-Erkennungsprüfung“
können auch über Sprache aktiviert werden.
86
Arbeitsprozesse
OP.book Page 87 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Technische Informationen
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zur Fehlerbehebung sowie
technische Informationen zur Verwendung von OmniPage 15. Lesen Sie
auch die Online-Datei „Liesmich“ sowie andere Themen der Online-Hilfe,
und besuchen Sie die Internet-Seiten von Nuance.
Fehlerbehebung
Obwohl OmniPage auf einfache Bedienung ausgelegt ist, kann es doch
manchmal zu Problemen kommen. Viele Fehlermeldungen sind
selbsterklärend und geben die weitere Vorgehensweise an – Verbindungen
überprüfen, andere Anwendungen schließen, um Speicher freizugeben, usw.
Informationen über die optimale Einstellung des Computersystems und der
Software finden Sie in der Windows-Dokumentation.
Näheres zu den unterstützten Dateiformaten finden Sie in der Online-Hilfe.
Erste Lösungsvorschläge
Bei Problemen, OmniPage zu starten oder auszuführen, versuchen Sie zuerst
folgende Lösungsmöglichkeiten:
◆
Vergewissern Sie sich, dass Ihr System die aufgeführten
Mindestvoraussetzungen erfüllt. Siehe „Systemanforderungen“ auf
Seite 9.
◆
Vergewissern Sie sich, dass Ihr Scanner angeschlossen ist und alle
Kabelverbindungen in Ordnung sind.
◆
Im Support-Bereich von Nuances Website unter www.nuance.com
finden Sie technische Hinweise zu Problemen, die bei der Arbeit mit
OmniPage häufiger auftreten können. Auf unseren Webseiten
finden Sie außerdem Hilfe zum Installationsprozess und zur
Fehlerbehebung.
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
87
OP.book Page 88 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
◆
Probieren Sie die mit dem Scanner gelieferte Software aus, um
sicherzugehen, dass der Scanner richtig arbeitet, bevor Sie ihn mit
OmniPage einsetzen.
◆
Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Treiber für Scanner,
Drucker und Grafikkarte haben. Rufen Sie über das Menü „Hilfe“
die Nuance-Webseite mit Scannerinformationen auf, wo Sie weitere
Informationen finden.
◆
Defragmentieren Sie die Festplatte. Weitere Informationen hierzu
finden Sie in der Online-Hilfe von Windows.
◆
Deinstallieren Sie OmniPage und installieren Sie das Programm
anschließend neu, wie im Abschnitt „OmniPage deinstallieren“ auf
Seite 16 beschrieben.
OmniPage testen
Wenn Sie Windows 98, Me, 2000, XP oder 2003 Server im abgesicherten
Modus starten, können Sie OmniPage auf einem vereinfachten System
testen. Dies wird empfohlen, wenn Absturzprobleme nicht gelöst werden
können oder OmniPage überhaupt nicht mehr ausgeführt werden kann.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Online-Hilfe von Windows.
▼
So testen Sie OmniPage im abgesicherten Modus:
1. Starten Sie den Computer im abgesicherten Modus. Drücken Sie hierzu
beim Neustart die Taste F8, sobald die Meldung angezeigt wird, dass
Windows gestartet wird.
2. Starten Sie OmniPage, und versuchen Sie, ein Bild per OCR zu
erkennen. Verwenden Sie eine bekannte Bilddatei, beispielsweise eine
der mitgelieferten Beispielbilddateien.
• Wenn OmniPage im abgesicherten Modus nicht startet oder nicht
einwandfrei läuft, könnte ein Installationsfehler vorliegen.
Deinstallieren Sie OmniPage, installieren Sie es erneut, und führen
Sie es dann im abgesicherten Modus von Windows aus.
• Wenn OmniPage im abgesicherten Modus gut läuft, könnte ein
Gerätetreiber im System den Betrieb von OmniPage stören.
Beheben Sie den Fehler, indem Sie Windows im
Einzelbestätigungsmodus starten. Weitere Informationen hierzu
finden Sie in der Online-Hilfe von Windows.
88
Technische Informationen
OP.book Page 89 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 7
Verfügbaren Arbeitsspeicher erhöhen
Es kann sein, dass OmniPage nicht einwandfrei ausgeführt werden kann,
wenn nur wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Anzeigen hierfür sind
entsprechende Fehlermeldungen oder wenn OmniPage langsam arbeitet und
häufig auf die Festplatte zugreift. Gehen Sie in einem solchen Fall wie folgt
vor:
◆
Starten Sie den Computer neu.
◆
Schließen Sie andere Anwendungen, um Speicher freizugeben.
◆
Schließen Sie nicht benötigte OmniPage-Fenster.
◆
Defragmentieren Sie die Festplatte, um zusammenhängende
Speicherblöcke freizugeben. Weitere Informationen hierzu finden
Sie in der Online-Hilfe von Windows.
◆
Vergrößern Sie den freien Festplattenspeicher.
◆
Vergrößern Sie den Arbeitsspeicher (RAM) des Computers. Je mehr
Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, desto besser ist die OCRLeistung. Siehe „Systemanforderungen“ auf Seite 9.
Speicherplatz auf der Festplatte vergrößern
Probleme können auftreten, wenn das System nur über wenig
Festplattenspeicher verfügt. Gehen Sie in einem solchen Fall wie folgt vor:
◆
Leeren Sie den Papierkorb von Windows.
◆
Schließen Sie alle geöffneten Anwendungen, und löschen Sie im
Ordner „Temp“ alle Dateien mit der Dateierweiterung *.tmp. Dieser
Ordner befindet sich meist im Ordner „Windows“.
◆
Sichern Sie nicht benötigte Dateien, und löschen Sie sie von der
Festplatte.
◆
Entfernen Sie nicht genutzte Windows-Anwendungen.
◆
Defragmentieren Sie die Festplatte.
◆
Löschen Sie den Cache-Speicher des Internet-Browsers, und
begrenzen Sie seine Größe.
Fehlerbehebung
89
OP.book Page 90 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Text wird nicht korrekt erkannt
Probieren Sie folgende Lösungsmöglichkeiten aus, falls ein Teil des
Originaldokuments durch die OCR nicht korrekt in Text umgewandelt
wird:
90
Technische Informationen
◆
Sehen Sie sich das Originalbild an, und vergewissern Sie sich, dass
sämtliche Seitenbereiche mit Text in Textbereichen liegen. Liegt
eine Fläche nicht innerhalb eines Bereichs, wird sie in der Regel bei
der OCR übergangen. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Arbeiten mit Bereichen“ auf Seite 42.
◆
Vergewissern Sie sich, dass Textbereiche korrekt identifiziert
werden. Definieren Sie ggf. Bereichstypen und -inhalte neu und
führen Sie die Zeichenerkennung erneut aus. Siehe „Bereichstypen
und -eigenschaften“ auf Seite 41.
◆
Vergewissern Sie sich, dass nicht versehentlich eine falsche Vorlage
geladen wurde. Wenn Bereichsgrenzen durch Text verlaufen, ist die
Erkennung beeinträchtigt.
◆
Stellen Sie die Schieberegler für Helligkeit und Kontrast im
Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „Scanner“ ein. Um die
gewünschten Ergebnisse zu erzielen, müssen Sie eventuell
verschiedene Einstellungen ausprobieren.
◆
Verwenden Sie die Bildbearbeitungswerkzeuge, um das Bild für die
Erkennung zu optimieren.
◆
Überprüfen Sie die Auflösung des Originalbilds. Bewegen Sie den
Cursor auf die Miniaturansicht einer Seite, bis ein Popup-Fenster
angezeigt wird. Liegt die Auflösung deutlich unter oder über 300
DPI, verschlechtert dies wahrscheinlich die Erkennungsergebnisse.
◆
Vergewissern Sie sich, dass die richtigen Dokumentsprachen im
Dialogfeld „Optionen“ auf dem Register „OCR“ ausgewählt sind.
Nur Sprachen, die im Dokument enthalten sind, sollten ausgewählt
werden.
◆
Schalten Sie die IntelliTrain-Funktion ein und geben Sie einige
Korrekturen ein. Dies hilft am besten bei ungewöhnlichen
Schriftarten und Dokumenten von gleichmäßig geringer Qualität.
Wenn IntelliTrain aktiv war, deaktivieren Sie es versuchsweise. Bei
manchen Arten von Dokumenten schlechter Qualität hilft die
Funktion möglicherweise nicht.
OP.book Page 91 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Kapitel 7
◆
Führen Sie ein manuelles Training durch oder bearbeiten Sie
vorhandene Trainingsdaten, um Ergebnisse eines nicht erfolgreichen
Trainings zu löschen.
◆ Wenn Sie „True Page“ als Texteditoransicht für den Export
verwenden, wird erkannter Text in Textfelder oder -rahmen gestellt.
Einige Textteile werden möglicherweise verdeckt, falls ein Textfeld
zu klein ist. Um diesen Text anzuzeigen, setzen Sie den Cursor in
das Textfeld und blättern mit den Pfeiltasten der Tastatur im Feld
nach oben, unten, rechts oder links.
◆ Überprüfen Sie Glas, Spiegel und Linsen des Scanners auf Staub,
Schlieren und Kratzer. Reinigen Sie diese Teile falls erforderlich.
Probleme bei der Faxerkennung
Versuchen Sie folgende Maßnahmen, um die OCR-Genauigkeit von
Faxabbildern zu verbessern:
◆ Bitten Sie die Absender, möglichst sauber gedruckte
Originaldokumente zu verwenden.
◆ Beim Versenden sollte die Auflösung „Fein“ bzw. die
höchstmögliche Auflösung ausgewählt werden. Hierdurch wird eine
Auflösung von 200x200 DPI erzielt.
◆ Bitten Sie Absender, Dateien möglichst direkt an Ihren Computer
zu schicken (per Faxmodem, falls Sie über ein solches verfügen). Die
Bilder empfangener Faxe können Sie als Bilddateien speichern und
diese dann in OmniPage einlesen. Siehe „Eingabe aus Bilddateien“
auf Seite 31.
System- oder Leistungsprobleme während der OCR
Versuchen Sie, durch folgende Maßnahmen Abhilfe zu schaffen, wenn
während der OCR ein Absturz erfolgt oder falls die Verarbeitung sehr lange
dauert:
◆
Erhöhen Sie gegebenenfalls den zur Verfügung stehenden
Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher. Siehe „OmniPage testen“
auf Seite 88.
◆
Überprüfen Sie die Bildqualität. Lesen Sie in der Dokumentation zu
Ihrem Scanner nach, wie Sie die Qualität der gescannten Bilder
verbessern können.
Fehlerbehebung
91
OP.book Page 92 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
◆
Teilen Sie komplexe Seitenabbilder (viel Text und Grafik oder
aufwändige Formatierung) in kleinere Aufträge auf. Zeichnen Sie
Bereiche manuell ein oder verändern Sie automatisch erstellte
Bereiche. Führen Sie die OCR dann einzeln für jeden Seitenbereich
aus. Siehe „Arbeiten mit Bereichen“ auf Seite 42.
◆
Starten Sie Windows 98, Me, 2000 oder XP im abgesicherten
Modus. Testen Sie OmniPage, indem Sie die OCR anhand der
mitgelieferten Beispielbilddateien durchführen..
Wenn Sie mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen, also z. B. eine
Erkennung durchführen und drucken, kann es sein, dass dies die OCR
verzögert.
Unterstützte Dateitypen
Folgende Bilddateiformate für die Eingabe werden unterstützt: TIFF, PCX,
DCX, BMP, JPEG, JB2, JP2, GIF, PNG, XIFF, MAX, PDF.
Text-Erkennungsergebnisse können in folgenden Dateitypen gespeichert
werden:
HTML 3.2, 4.0
Microsoft Excel 97, 2000, XP, 2003
Microsoft PowerPoint 97
Microsoft Publisher 98
Microsoft Word 97, 2000, XP, 2003 (WordML)
OmniPage-Dokumente
PDF: Normal, Bearbeitet, Bild im Text, mit Bildplatzhaltern
RTF Word 6.0/95, RTF Word 97, RTF Word 2000, RTF 2000
ExactWord
WordPad
WordPerfect 8, 9, 10
Text, Text mit Zeilenumbrüchen, Formatierter Text, Text mit
kommagetrennten Werten
Unicode-Text, Unicode-Text mit Zeilenumbrüchen, Formatierter
Unicode-Text, Unicode-Text mit kommagetrennten Werten
Wave Audio Konverter (zum Speichern von erkanntem Text für die
Sprachausgabe)
OmniPage Professional 15 unterstützt außerdem eBook, Microsoft InfoPath
(für Formulare), Microsoft Reader und XML.
92
Technische Informationen
OP.book Page 93 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Index
A
Abgesicherter Modus, 88
Absatz
Attribute bearbeiten, 55
Stile, 55, 65
Abwählen
Anwenderwörterbücher, 51
Trainingsdateien, 54
ADF, 31, 33
Aktivieren
Arbeitsprozesse per Sprache, 86
OmniPage, 15
OmniPage Taskleisten-Symbol, 73
Alphanumerische Bereiche, 41
Ändern
Arbeitsprozesse, 77
Aufträge, 80
Bereichsvorlagen, 46
Bildqualität, 35
Lesereihenfolge, 56
Teil einer Seite, 57
Anhalten von Arbeitsprozessen, 73
Anhören, Texte laut vorlesen lassen, 59
Ansicht
formatierter Text, 47, 66
True Page, 48
unformatierter Text, 47, 66
Ansichten synchronisieren (B), 37
Anwenderwörterbücher, 48, 51
Anwenderwörterbücher anlegen, 51
Arbeiten mit Bereichen, 42
Arbeitsprozess-Assistent, 26, 74
Arbeitsprozesse
anhalten und beenden, 73
ausführen, 72
bearbeiten, 77
beenden, 76
Eingabe, 75
Erkennung, 76
erstellen, 74
mit Benutzereingriff, 72
Schritte speichern, 76
Symbol in Taskleiste, 73
Zusammensetzung, 71
Arbeitsspeicher, 9, 89
Arbeitsspeicher erhöhen, 89
ASR-1600, 86
Assistent für Scannereinrichtung, 11
Auflösung, 64, 90
Auflösung (B), 38
Aufträge
ausführen, 80, 81
bearbeiten, 80
deaktivieren, 79
Fehlermeldungen, 80, 81
in Batch Manager, 30
Seitenbeschränkung, 79
Status, 80, 81
verwalten, 80, 81
wiederholen, 83
Zeitangaben, 83
Ausführen
Arbeitsprozesse, 72
Arbeitsprozesse per Sprache, 86
Batch Manager-Aufträge, 79
Ausfüllen (B), 38
Auslassen von Grafiken beim Export, 65
Ausstehende Seiten, 57
Auswahlwerkzeug (F), 60
Automatisch per E-Mail versenden, 69
Automatische Bereichseinteilung, 34,
42
Automatische Layouterkennung, 34
Automatisches Training, 53
B
Batch Manager, 30, 77
Bearbeiten
Absatzattribute, 55
Anwenderwörterbücher, 51
Arbeitsprozesse, 77
Aufträge, 80
erkannten Text, 55
Formularelemente, 61
Grafiken, 55
in True Page, 56
PDF-Ausgabe, 69
sofort, 57
Tabellen, 44, 56
Trainingsdateien, 54
Zeichenattribute, 55
Beenden
Arbeitsprozesse, 73, 76
Begradigen (B), 38
Beibehalten der Absatzstile, 65
Beispielbilddateien, 23, 88
Benutzerdefiniertes Layout, 35
Bereich auswählen (B), 37
Bereiche
alphanumerisch, 41
ändern, 42
arbeiten mit, 42
Eigenschaften, 41
Grafik, 42
hinzufügen, 43
ignorieren, 42
in Direct OCR zeichnen, 30
manuell, 40, 90, 92
nummerisch, 41
Tabelle, 42, 44
Typ ändern, 42
Typen, 41, 90
unregelmäßig, 43
verarbeiten, 42
verbinden, 43
Vorlagen, 35, 44, 90
Vorlagen ändern, 44
Vorlagen deaktivieren, 46
Vorlagen ersetzen, 45
Vorlagen löschen, 44
Vorlagen speichern, 45
Bereichseinteilung
in einem Arbeitsprozess, 72
in einem Arbeitsprozess fertig
stellen, 72
sofort, 57
Bereichsvorlagen, 35, 44, 90
Bereinigen (B), 38
Beschneiden (B), 38
Bildbearbeitung
in Arbeitsprozessen, 40
Verlauf, 39
Werkzeuge, 36
Bildbearbeitungsvorlagen speichern und
anwenden, 39
Bilddateien
Beispieldateien, 88
Eingabe, 31
Konvertierung, 73
laden, 31
Lesereihenfolge, 31
Bilder
Auflösung, 64, 90
bearbeiten, 55
Ersatz in PDF, 69
Farbe, 64
Graustufen, 64
Hintergründe, 40
Qualität, 33
schwarzweiß, 64
speichern, 64
Bildfenster, 20
Bildvorverarbeitung, 35
Bildwerkzeugleiste, 20
D
Dateien
als Bildquelle, 31
als Exportziel, 64
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
93
OP.book Page 94 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
bei Deinstallation behalten, 16
Trennungsoptionen, 65
Typen für den Export, 65
Deaktivieren
Bereichsvorlagen, 46
Deaktivierung der Auftragsausführung,
79
Deinstallieren
OmniPage, 16
Desktop, 20
Desktop-Starten von Arbeitsprozessen,
73
Direct OCR, 28
Direct OCR verwenden, 29
Direkteinstieg, 23
Dokumente
doppelseitig, 34
exportieren, 63
in OmniPage, 19
kopieren in Zwischenablage, 69
Layoutbeschreibung, 34
mit verschiedenem Layout, 34
speichern, 63
Dokumentlayout
festlegen, 34
Formular, 35
Dokumentmanager, 20
Doppelseitige Dokumente, 33
Drehen (B), 38
Duplex-Scanner, 33
Durchsuchen von PDF-Ausgaben, 69
Dynamische Textprüfung, 49
E
Eigenschaften, Bereiche, 41
Ein-/Ausblenden von Markierungen, 47
Einbetten von Vorlagen in OPDDateien, 45
Eingabe
aus Bilddatei, 31
aus PDF-Dateien, 31
für Arbeitsprozesse, 75
vom Scanner, 32
Einrichten
eines Scanners, 11
von Direct OCR, 29
Einspaltig
Seiten mit Tabellen, 34
Einstellungen
Bereichstypen, 44
für Direct OCR, 29
Optionen, Dialogfeld, 22
Text erfassen, 29
Einzelblatteinzug, 31, 33
E-Mail, 69
E-Mail-Anhänge, 69
E-Mail-Benachrichtigung, 76
94
Index
Entfernen von Bereichsvorlagen, 46
Erkennung
beschleunigen, 91
Ergebnisse speichern, 65
Genauigkeit, 33, 52, 90
in Arbeitsprozessen, 76
Probleme bei der Faxerkennung, 91
Sprachen, 52, 90
Erneutes Training, 52
Ersetzen von Bereichsvorlagen, 46
Erstellen
Arbeitsprozesse, 74
Batch Manager-Aufträge, 31
Trainingsdaten, 54
Erweiterte Speicheroptionen, 67
Exportieren
Grafiken, 65
in die Zwischenablage, 69
in eine Datei, 65
in E-Mail, 69
in Fließseite, 66
in PDF, 69
in True Page, 66
wiederholt, 63
Exportkonverter, 67
Exportkonverter anpassen, 67
F
Farbe
Bilder, 64
Markierungen, 49
scannen, 32
Farbe ausschließen (B), 38
Farbton / Sättigung (B), 38
Faxerkennung, 91
Faxprobleme, 91
Fehlerbehebung, 87
Fehlermeldungen für Aufträge, 80, 81
Felder für erkannten Text, 91
Fett, 55
Fließseite, 66
Formatierter Text, Ansicht, 48, 66
Formatierungsgrade, 30, 48, 65
Formatierungswerkzeugleiste, 20
Formularbereich, 42
Formularelement-Anordnung
Werkzeugleiste, 61
Formularelemente
Bearbeiten, 61
Werkzeugleiste, 60
Fragliche Wörter, 47
Funktionen, neue, 7
G
Genauigkeit
Einfluss der Helligkeit, 33
Einfluss des Scanmodus, 32
Einfluss des Trainings, 52
verbessern, 32, 52, 53, 90
Geplante Verarbeitung, 77
Grafikbereich, 42
Grafiken
bearbeiten, 55
beim Export, 65
Grafikwerkzeug (F), 60
Graustufen
Bilder, 64
scannen, 32
Gruppierung von Elementen, 56
Gruppierung von Elementen aufheben,
56
H
Helligkeit, 33, 90
Helligkeit / Kontrast (B), 38
Hilfe bei Problemen, 87
Hintergrund bei Bereichseinteilung, 40
Hinzufügen
Daten zu Trainingsdateien, 54
Wörter zu Anwenderwörterbuch,
49
zu Bereichen, 43
Horizontale Ausrichtung,Werkzeug (F),
61
Hyperlinks, 56
I
Ignorieren
Bereichstyp, 42
Hintergrundwert, 40
In den Hintergrund,Werkzeug (F), 61
In den Vordergrund,Werkzeug (F), 61
Installieren
OmniPage, 10
Scanner, 11
Intelligente Ordner, 82, 83
IntelliTrain, 53, 90
K
Kammfeld,Werkzeug (F), 60
Kontrast, 33, 90
Kontrollkästchen,Werkzeug (F), 60
Konverter, mehrfach, 67
Konvertieren aus PDF, 69
Konvertieren von Bilddateien, 73
Konvertierung von Dokumentformaten
untereinander, 33
Kopf- und Fußzeilenzeichen, 47
Kopieren von Seiten in die Zwischenablage, 69
Kreistextwerkzeug (F), 60
Kursiv, 55
OP.book Page 95 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
L
Laden
Anwenderwörterbuch, 51
Bereichsvorlagen, 35, 44
Trainingsdateien, 54
Langsame Erkennung, 91
Layout
automatische Erkennung, 34
Layout-Beibehaltung, 48
Layout-Beschreibung, 34
Leistungsprobleme bei der OCR, 91
Lesen
Reihenfolge, 56
Linienwerkzeug (F), 60
Links zu Webseiten, 56
Löschen
Anwenderwörterbücher, 51
Aufträge, 81
Trainingsdateien, 54
Lösungen bei geringer Leistung, 87
M
Manuelle Bereichseinteilung, 40
Manuelles Training, 52
Markierte Wörter im Editor, 47
Markierungen, 47, 49
Medizinische Wörterbücher, 49
Mehrere Konverter, 67
Mehrere Spalten in Bereichen, 56
Mehrseitige Bilddateien, 64
Mehrspaltige Seiten, 34
Microsoft Word, Öffnen von PDFDateien in, 69
Mindestsystemanforderungen, 9
Miniaturansichten, 20
MS Outlook, 69
N
Neu installieren OmniPage, 16
Neue Funktionen, 7
Nicht druckbare Zeichen, 47
Nicht im Wörterbuch enthaltene
Wörter, 47
Nummerische Bereiche, 41
O
OCR
Arbeitsprozess, 27
Batch Manager, 30, 77
Direct OCR, 28
Einstellungen für Direct OCR, 28
Prüfen von OCR-Ergebnissen, 49
Prüfungsergebnisse, 48
schlechte Leistung, 91
OCR-Bild, 36
R
OCR-Helligkeit (B), 38
Öffnen von Bilddateien, 31
OmniPage
aktivieren, 15
deinstallieren, 16
Dokumente in, 19
installieren, 10
neu installieren, 16
neue Funktionen, 7
registrieren, 15
starten, 11
testen, 88
vorherige Versionen, 10
OmniPage Agent, 73
OmniPage Professional, 7
OmniPage-Desktop, 20
OmniPage-Dokumente, 19
erweitert, 19
speichern als, 63
OmniPage-Werkzeuggruppe, 20
Online-Registrierung, 15
OPD-Dateien
Vorlagen einbetten, 45
OPD-Dokumente, 19
erweitert, 19
Optimieren der Helligkeit, 33
Optionen für das Speichern, 67
Optionen zur Prüfung, 48
Optionen, Dialogfeld, 22
Originalbilder speichern, 64
Rahmen, 56, 66, 91
RealSpeak, 58
Rechteckwerkzeug (F), 60
Rechtswörterbücher, 49
Registrieren
Anwendungen für Direct OCR, 29
OmniPage, 15
Reihenfolge von Seitenelementen, 56
S
P
PDF Dateieingabe, 31
PDF Converter, Anwendung, 69
PDF, editiert, 68
PDF-Dateien in Word-Dokumente
konvertieren, 69
Plattenspeicher, 9, 89
Posteingang überwachen, 83
Primär-/OCR-Bild (B), 37
Primärbild, 35
Professionelle Wörterbücher, 49
Programm starten, 11
Prüfen von OCR-Ergebnissen, 49
Prüfung
in einem Arbeitsprozess, 72
in einem Arbeitsprozess fertig
stellen, 72
Optionen, 48
per Sprache, 86
Q
Qualität von Bildern, 33
Scannen, 32
Assistent, 11
Bilder, 32
Eingabe von, 32
Scanner, 32, 91
Duplex, 33
einrichten, 11
Treiber, 12
Schaltfläche „Dokument fertig stellen“,
72
Schaltfläche „Ergebnisse exportieren“,
65
Schaltfläche „Seite fertig stellen“, 72
Schritte der Zeichenerkennung, 20
Schritt-für-Schritt-Verarbeitung, 20
Schwarzweiß
Bilder, 64
scannen, 32
Seiten
kopieren in Zwischenablage, 69
mehrseitige Bilddateien, 64
Navigation, 20
per E-Mail versenden, 69
Seiten per E-Mail versenden, 69
Seitenbeschränkung für Aufträge, 79
Sofortige Bearbeitung, 57
Speichern
als OmniPage-Dokument, 63
Anwenderwörterbücher, 51
Bereichsvorlagen, 46
Dokumente, 63
Erkennungsergebnisse, 65
geänderte Bereichseinteilung, 57
in eine Datei, 64
in mehreren Dateitypen, 67
Optionen, 67
Originalbilder, 64
Text, 65
Trainingsdateien, 54
und starten, 65
von Schritten in Arbeitsprozessen,
76
Sprachausgabemodul, 58
Sprachen, 52
Erkennungssprachen, 90
OmniPage 15 Benutzerhandbuch
95
OP.book Page 96 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
Spracherkennung, 86
Standardwerkzeugleiste, 20
Starten
Arbeitsprozesse über Desktop, 73
Batch Manager, 78
Zielanwendung, 65
Status von Aufträgen, 80, 81
Suchen
fragliche Wörter, 48
nicht im Wörterbuch enthaltene
Wörter, 48
System- oder Leistungsprobleme
während der OCR, 91
Systemanforderungen, 9
T
Tabellen
ändern, 44, 56
bearbeiten, 56
Bereiche, 42, 44
im Texteditor, 56
in einspaltigen Seiten, 34
Trennlinien bearbeiten, 44
Trennlinien entfernen, 44
Zeilen, 44
Tabellenseiten, 34
Tabellenwerkzeug (F), 60
Taskleiste, Arbeitsprozess-Symbol, 73
Technische Informationen, 87
Testen
OmniPage, 88
Text
speichern, 65
vergleichen, 49
Text erfassen, Menüpunkte, 29
Text in Sprache, Funktion, 59
Texteditor, 20, 47
Textfeldwerkzeug (F), 60
Textwerkzeug (F), 60
Training, 52
automatisch, 53
IntelliTrain, 53
manuell, 52
Trainingsdateien, 54
96
Index
True Page
Ansicht, 48
Bearbeitung, 56
Export, 66
TWAIN-Scannertreiber, 12
Typen von Bereichen, 41
U
Überblick
über Schritte bei der Zeichenerkennung, 20
über Verarbeitung, 23
Überwachte Ordner, 82, 83
Überwachte Posteingänge, 83
Unformatierter Text, Ansicht, 66
Unterstreichung, 55
URLs, 56
V
Verarbeiten
Bereichstyp, 42
Hintergrundwert, 40
Verarbeitung
aus anderen Anwendungen, 28
grundlegende Schritte, 20
manuell, 27
mit Arbeitsprozessen, 27, 72
mit dem Batch Manager, 30
Schritte, Überblick, 20
schrittweise, 27
Verbessern der Genauigkeit, 90
Verbinden von Bereichen, 43
Vergleichen erkannter Wörter mit dem
Original, 49
Vergrößern des Plattenspeichers, 89
Version Professional, 7
Vertikale Ausrichtung,Werkzeug (F), 61
Verwalten von Aufträgen, 80, 81
Vorlagen in OPD-Dateien, 45
Vorschläge bei der Prüfung, 49
W
Webseiten, Links zu, 56
Werkzeug
Auswahl (F), 60
Grafik (F), 60
horizontale Ausrichtung (F), 61
in den Hintergrund (F), 61
in den Vordergrund (F), 61
Kammfeld (F), 60
Kontrollkästchen (F), 60
Kreistext (F), 60
Linien (F), 60
Rechteck (F), 60
Tabellen (F), 60
Text (F), 60
Textfeld (F), 60
vertikale Ausrichtung (F), 61
Werkzeugleiste
Formularelement-Anordnung, 61
Formularelemente, 60
Werkzeugleisten, verankert oder frei
beweglich, 49
Wiederholtes Exportieren, 63
Wörterbücher, 49
Z
Zeichen, fragliche, 47
Zeichenattribute, 55
Zeichentabelle, 50
Zeichnen von Bereichen in Direct
OCR, 30
Zeiger (B), 37
Zeitplan für Aufträge, 83
Zoom, 20, 49
Zoom (B), 37
Zusammensetzung von Arbeitsprozessen, 71
Zweck des Trainings, 52
Zweck von Arbeitsprozessen, 71
Zwischenablage, 69
(B) = Bildbearbeitungswerkzeug
(F) = Formularwerkzeug (nur in
OmniPage Professional)
OP.book Page 97 Thursday, April 6, 2006 4:01 PM
L I Z E N Z I E R U N G /M I T T E I L U N G E N Z U F R E M D P R O G R A M M E N
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207,119, 212,565 und 194,393). The Proximity/Van Dale Linguibase für Niederländisch. © Copyright 1987 Van Dale Lexicografie bv. © Copyright 1987 Proximity Technology, Inc.; Überprüfung der Wörter anhand der Datenbank Proximity/Van Dale
Linguibase (119,614). The Proximity/Munksgaard Linguibase für Dänisch. © Copyright 1988 Munksgaard International Publishers Ltd.; © Copyright 1988 Proximity Technology Inc.; Überprüfung der Wörter anhand der Datenbank Proximity/Munksgaard
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