A.O. Smith Presario 5900T User manual

A.O. Smith Presario 5900T User manual
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Umsetzungshilfen für die neue
Prüfungsstruktur der IT-Berufe
Abschlussbericht
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Umsetzungshilfen für die neue
Prüfungsstruktur der IT-Berufe
Abschlussbericht
Autoren: Klaus Ullrich Breuer
Karlheinz Müller
-1-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Entwicklungsprojekt
Umsetzungshilfen für die neue Prüfungsstruktur der IT-Berufe
auf der Grundlage der Ausbildungsverordnung 17.11.1997
FKZ: K 3395.00
Herausgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 222
Heinemannstraße 2
53175 Bonn
Durchführungsträger:
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Projektleitung: Dipl. Wirt.-Ing. Karlheinz Müller
Stresemannallee 19
60596 Frankfurt am Main
Wissenschaftliche Beratung:
Univ.-Prof. Dr. Klaus Ullrich Breuer
Universität Mainz, FB 03 – Wirtschaftspädagogik
Jakob-Welder-Weg 9
55099 Mainz
Laufzeit:
September 1998 bis März 2000
Diese Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) erstellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung war an der
Abfassung der Aufgabenstellung und der wesentlichen Randbedingungen beteiligt.
Alle Rechte vorbehalten; Nachdruck, Verarbeitung, Verbreitung oder Vervielfältigung (durch
Kopieren jeglicher Art) des Werkes oder einzelner Teile daraus sind ohne Zustimmung der
Herausgebers nicht gestattet.
Druck und Einband
Best.-Nummer
Juli 2000
-2-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort
1.0
9
Ausgangslage und Ziele des Entwicklungsprojektes
1.1
Ausgangslage
15
1.2
Ziele
15
2.0
Angaben zu Projektstruktur und -ablauf
2.1
Projektphasen und -aufgaben
17
2.2
Projektorganisation
17
3.0
Ausbildungs- und Prüfungsstruktur der IT-Berufe
- der Handlungsrahmen für das Entwicklungsprojekt "IT-Prüfung"
3.1
Ausbildungsstruktur
21
3.2
Prüfungsstruktur
22
4.0
Zwischen- und Abschlussprüfung
- die Festlegungen der Verordnung
4.1
Zwischenprüfung
27
4.2
Abschlussprüfung
27
4.3
Prüfungsteil A
28
4.4
Prüfungsteil B
30
5.0
Lernfelder des KMK Rahmenlehrplanes
6.0
Betriebliche Projektarbeit
33
6.1
Projektarbeit und Dokumentation
35
6.2
Präsentation und Fachgespräch
36
6.3
Ablauf der Prüfung
37
- Meilensteindiagramm
38
- Ablaufdiagramm
39
Projektantrag
41
- Formblatt
42
- Kommentar
44
- Beispiel
45
- Genehmigungskriterien
47
6.4
-3-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite
7.0
Zur prinzipiellen Anlage von Abschlussprüfungen im dualen System
8.0
Grundlegungen für das Beurteilungssystem zur
49
Betrieblichen Projektarbeit
8.1
Einordnung des Prüfungsteils
55
8.2
Anlage des Beurteilungssystems
62
9.0
Bewertungsmatrizen
9.1
Betriebliche Projektarbeit
65
Projektbericht/Kundendokumentation
9.2
Präsentation
69
9.3
Fachgespräch
71
9.4
Gewichtung der Beurteilungskriterien
73
9.5
Bewertungsschlüssel
74
10.0
Ganzheitliche Aufgaben
10.1
Anforderungen
75
10.2
Grundlegungen
75
10.3
Abgrenzung der Ganzheitlichen Aufgaben
76
10.4
Prüfmatrix
78
10.5
Handlungspfad für Prüfungsaufgabenersteller
79
10.6
Konzeptionskriterien Ganzheitliche Aufgabe I
88
10.7
Konzeptionskriterien Ganzheitliche Aufgabe II
91
11.0
PC-gestützte Prüfung der Ganzheitlichen Aufgaben
95
(Entwicklungsbeispiel Martin Roos)
12.
Literaturverzeichnis
119
-4-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite
MUSTERBEISPIELE BETRIEBLICHE PROJEKTARBEIT
♦ Projektanträge
IT-System-Elektroniker/-in
-
ISDN-Anschluss
125
-
PC-Landschaft
127
-
Richtfunkanbindung
129
Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration
-
Jukeboxen
133
-
PC-Arbeitsplatz
135
Fachinformatiker/-in Fachrichtung Anwendungsentwicklung
-
Ansprechpartnerdatenbank
139
-
Schnittstelle DTA-Verfahren
141
-
Software-Präsentation
143
-
Intranet Auftritt
145
-
Massenkonfigurationstool
147
-
Executive Information System
149
IT-System-Kaufmann/-frau
-
OS/2 Domänen-Konsolidierung
153
-
Messeauftritt
155
-
Marktdaten Laserdrucker
157
-
TK-Anlage
159
Informatikkaufmann/-frau
-
Datenbank Sprachkurs-Verwaltung
163
-
Update von Outlook
165
-5-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite
♦ Projektdokumentation
IT-System-Elektroniker/-in
-
ISDN-Anschluss
169
-
PC-Landschaft
191
Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration
-
PC-Arbeitsplatz
211
Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
-
Schnittstelle DTA-Verfahren
233
IT-System-Kaufmann/-frau
-
TK-Anlage
253
Informatikkaufmann/-frau
-
Datenbank Sprachkurs Verwaltung
269
-6-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite
MUSTERBEISPIELE GANZHEITLICHE AUFGABEN
♦
Ganzheitliche Aufgabe I (Profilaufgabe)
IT-System-Elektroniker
-
Planung der Installation eines Computernetzwerkes
291
Fachinformatiker/-in Systemintegration
-
Planung eines Computernetzwerkes
315
-
Planung einer TK-Anlage für Kanzlei
337
Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung
-
Datenmodell für Frachtbranche
353
-
Internet-Café (Netzwerk, Datenbestand, Datensicherungskonzept)
357
IT-System-Kaufmann/-frau
-
Neuorganisation der Datenverarbeitung einer Kfz-Werkstatt
371
-
(incl. Lösungsbeispiel Gerhard Reuther)
389
Informatikkaufmann/-frau
-
♦
Planung Internet-Vertriebsweg eines Verlages
397
Ganzheitliche Aufgabe II (Querschnittsaufgabe) für
alle IT-Berufe mit gemeinsamen und berufsspezifischen Teilaufgaben
419
ANHANG
♦ KMK Rahmenlehrplan - Curriculare Orientierungen
441
(Referat Bernhard Borg)
♦ Schulische Umsetzung - Modellierung von Geschäftsprozessen
(Referat Lothar Wiedemer)
-7-
459
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
-8-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
-9-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Vorwort
Die Umsetzung und Ausgestaltung der neuen IT-Abschlussprüfungen stellt für alle
Beteiligten eine besondere Herausforderung dar, die – insbesondere für die betriebliche
Projektarbeit aber auch für die Ganzheitliche Aufgaben – umfassende, aus den originären
betrieblichen Handlungsfeldern und Geschäftsprozessen zu entwickelnde Handreichungen
notwendig machen.
Das Projekt zur Entwicklung dieser Umsetzungshilfen erstreckte sich in zwei Erarbeitungsphasen über den Zeitraum von September 1998 bis zum März 2000. In diesem
Abschlussbericht sind die Ergebnisse aus dieser Entwicklungsarbeit zusammengetragen.
Der Bericht wendet sich an die
• Ausbilder der IT-Unternehmen
• Berufsschullehrer der IT-Fachklassen
• Fachausschussmitglieder in den Prüfungsaufgabenerstellungsausschüssen
• Mitglieder der Prüfungsausschüsse bei den zuständigen Stellen
• Mitarbeiter der zuständigen Stellen, die IT-Prüfungen organisieren
• Personen, die sich mit der Entwicklung vergleichbarer Prüfungsformen in anderen
Branchen befassen sowie an alle Verantwortlichen und
• Multiplikatoren in Ministerien, Organisationen, Verbänden, Instituten und Unternehmen.
Es ist den Verfassern ein Anliegen, den Interessen möglichst aller Leser gerecht zu werden.
In diesem Abschlussbericht werden deshalb die Vorgaben der IT-Ausbildungsverordnung,
die abgeleitete Struktur und Inhalte des Ausbildungsrahmenlehrplans und des Rahmenlehrplans sowie die resultierenden Prüfungsanforderungen in knapper Form dargestellt.
Die erarbeiteten Musterbeispiele betrieblicher Projektarbeiten und Ganzheitlicher Aufgaben
verstehen sich - im Sinne eines Referenzmodells - als Empfehlungen zur konkreten
Umsetzung, Ausgestaltung und Überprüfung der Ausbildung auf der Basis prototypischer
Geschäftsprozesse und den damit verbundenen Qualifikationen und Werkzeugen.
An dieser Stelle soll all denjenigen gedankt werden, die die Arbeit in diesem Entwicklungsprojekt durch ihre fachliche oder organisatorische Unterstützung vorangetrieben haben. An
erster Stelle stehen dabei die Experten des Facharbeitskreises, die mit ihrem engagierten
und über die Arbeitssitzung hinausgehenden Einsatz diese Arbeitsergebnisse ermöglicht
haben. In diesem Zusammenhang möchten wir auch den Kolleginnen und Kollegen in
Unternehmen und Schulen sowie allen Experten, die mittelbar an der Aufgabenerstellung
mitgewirkt haben, danken.
Der Dank gilt auch den Auszubildenden, die in unterschiedlicher Weise an der Realisierung
der Projektarbeiten und an der Erprobung der Ganzheitlichen Aufgaben beteiligt waren.
Wir bedanken uns ausdrücklich auch bei den Mitgliedern des Fachbeirates für ihre
Anregungen und die konstruktive Begleitung des Vorhaben.
Auf der Folgeseite sind alle Experten, die unmittelbar im Projekt beteiligt waren, genannt.
Frankfurt/Main, Juli 2000
Karlheinz Müller
- 10 -
Klaus Ullrich Breuer
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 11 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Facharbeitskreis:
Behlmer, Herrmann
Stadtwerke Bremen
Bremen
Borch, Hans
Bundesinstitut für Berufsbildung
Bonn
Boßmann, Bernd
Mannesmann Mobilfunk
Ratingen
Breuer Prof. Dr., Klaus U.
Johannes-Gutenberg-Universität
Mainz
Bröhl, Wolfgang
Deutsche Telekom AG
Saarbrücken
Cinka, Hans Peter
IBM Deutschland GmbH
Stuttgart
de Boer, Rainer
Deutsche Telekom AG
Bonn
Dubiella, Klaus
Hewlett-Packard GmbH
Böblingen
Eberl, Hans
Siemens AG
München
Ehrke Dr., Michael
IG Metall
Frankfurt/Main
Gamer, Michael
Bosch Telecom GmbH
Frankfurt/Main
Gensel , Walter
Industrie- und Handelskammer
Stuttgart
Germer, Bernhard
Max-Weber-Schule
Freiburg
Gundel Dr., Horst
Provadis Industriepark Höchst
Frankfurt/Main
Guß, Heinz-Jürgen
Industrie- und Handelskammer
Essen
Heeger, Klaus
Heinrich-Hertz-Schule
Karlsruhe
Hellwig, Helmut
Berufsförderungszentrum Essen e.V.
Essen
Heinrich, Andreas
Berlin
Hierl, Albert
Neumarkt
Jäger, Klaus
BSZ für Elektrotechnik
Jäger, Reinhard
Kästle, Bernhard
Dresden
Flensburg
Deutsche Telekom AG
Esslingen
Kösters, Inge
Meerbusch
Krieger, Egon-Anton
Niestetal
Moch, Norbert
Siemens AG
Paderborn
Nestke, Thomas
Berlin
Pater, Wilfried
Deutsche Postgewerkschaft
Ense
Peter, Sven
BSZ für Elektrotechnik
Chemnitz
Reulecke, Dagmar
PPS GmbH
Salzgitter
- 12 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Reuther, Gerhard,
Berufsbildende Schule III
Mainz
Richter , Gerhard
Berufsbildende Schule I
Mainz
Roos, Martin
BS für Kommunikationselektronik
München
Schulz, Karl-Heinz
Deutsche Telekom AG
Bonn
Schwarz, Henrik
Bundesinstitut für Berufsbildung
Bonn
Schwind, Heinrich
IG Metall
Frankfurt/Main
Tobler, Michael
Lufthansa Systems GmbH
Frankfurt/Main
Voskamp, Heinz-Dieter
Siemens AG
Paderborn
Wiedemer, Lothar
Kaufmännische Schule
Donaueschingen
- 13 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Fachbeirat:
Bartel, Gerhard,
Gesamtmetall
Bähre, Andreas
Zentralstelle für Prüfungsaufgaben (ZPA)
Haase, Klaudia
Institut für Bildungsforschung e.V. (IBF)
Hesse, Jörg
Deutsche Postgewerkschaft (DPG)
Hoyer, Wolfgang
Kultusministerkonferenz (KMK)
Lambertz Dr., Günter
Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHT)
Leskin, Arno
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Samuels, Dr., Uve
Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHT)
Schick, Roland
Kultusministerkonferenz (KMK)
Schmidt Dr., Jens
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Strauch, Beatrix
Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)
Vojta, Jens
Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG)
Zahn-Elliot, Ursula
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Steuerungsgruppe
de Boer, Rainer
Deutsche Telekom AG
Ehrke Dr., Michael
IG Metall
Müller, Karlheinz
ZVEI
Schulz, Karl-Heinz
Deutsche Telekom AG
Organisation / Dokumentation
Haß, Gerd
AEG Signum
Haß, Ingrid
AEG Signum
Rathgeber, Christiane
AEG Signum
Schönhals, Sabine
AEG Signum
Steinhauer, Christine
ZVEI
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1.0
Ausgangslage und Ziele des Entwicklungsprojektes
1.1 Ausgangslage
Die hohe Akzeptanz der neuen IT-Ausbildungsberufe bei den Betrieben ist im
wesentlichen durch die breit angelegten Qualifikationsprofile begründet, denen ein
ganzheitliches Berufsbildungsverständnis zugrunde liegt, das sich an den
spezifischen Geschäftsprozessen orientiert und an den Kundenbeziehungen
ausrichtet.
Durch eine neue Strukturierung der betrieblichen Qualifikationsvermittlung in Kernund Fachqualifikationen und der Verankerung dynamischer Qualifikationselemente
konnte der Vielfalt der beruflichen Einsatzfelder der IT-Berufe in unterschiedlichen
Branchen, Betriebsgrößen und Organisationsformen entsprochen werden.
Diesem Gestaltungsprinzip folgen auch die Lerninhalte der schulischen Rahmenlernpläne, die in Lernfelder strukturiert sind und sich an den betrieblichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientieren.
Um die Kompatibilität der Abschlussprüfung mit der beschriebenen Qualifikationsstruktur zu sichern und dem flexiblen und dynamischen Ausbildungskonzept zu
entsprechen, wurde für die IT-Berufe auch ein neues Prüfungskonzept entwickelt, das
zudem den Aufwand für die Durchführung der Prüfung sinnvoll begrenzt.
In einer auf das Einsatzgebiet oder den Fachbereich ausgerichteten betrieblichen
Projektarbeit (Teil A) werden die geschäftsprozess-spezifischen Fachqualifikationen
und in zwei Ganzheitlichen Aufgaben (Teil B) schwerpunktmäßig die kern- und die
profilprägenden Fachqualifikationen sowie die Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.
1.2 Ziele
Für die Umsetzung dieses in sich schlüssigen und konsequent an den betrieblichen
Bedürfnissen orientierten Ausbildungs- und Prüfungskonzeptes stehen – was die
Durchführung der Ausbildung betrifft – bereits berufsspezifische „Erläuterungen und
Praxishilfen“ und eine „Best-practise-Sammlung betrieblicher Ausbildungspläne“ zur
Verfügung, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Zusammenarbeit mit
den am Neuordnungsverfahren Beteiligten erarbeitet wurden.
Ziel des Projektes war es deshalb - auch für die Durchführung dieser neuen Form der
Abschlussprüfung - umfassende, aus den originären betrieblichen Handlungsfeldern
und Geschäftsprozessen zu entwickelnde Handreichungen für die Betriebe,
Aufgabenersteller und Prüfer bereitzustellen.
Neben praktischen Hilfestellungen zur Umsetzung der neuen Prüfungsregelungen in
den IT-Berufen sollen die Ergebnisse auch einen Beitrag zur Diskussion
entsprechender Prüfungsformen und ihrer praktischen Anwendung in anderen
Branchen leisten.
- 16 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 17 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.0
Angaben zu Projektstruktur und -ablauf
2.1 Projektphasen und -aufgaben
In der ersten Projektphase (09/98-12/98) wurden
•
Standards für die betriebliche Projektarbeit definiert
•
Standards für den Projektantrag definiert und Musterbeispiele beschrieben
•
Auswahlkriterien für die Genehmigung der Projekte und
•
Bewertungskriterien für die Projektarbeit sowie
•
Musterbeispiele betrieblicher Projekte in den Unternehmen identifiziert und
erprobt
In der zweiten Projektphase (01/99-03/00) wurden darauf aufbauend eine
•
Bewertungsmatrix für die Projektdokumentation
•
Bewertungskriterien für die Projektpräsentation und das Fachgespräch und
•
Standards für die Ganzheitlichen Aufgaben I und II sowie
•
Musterbeispiele für die Ganzheitlichen Aufgaben I und II entwickelt
2.2 Projektorganisation
Facharbeitskreis
Standards und Kriterien wurden von den am IT-Neuordnungsverfahren beteiligten
AG/AN-Sachverständigen und wissenschaftlichen Mitarbeitern des BIBB unter
Einbeziehung von Experten aus dem Kammerbereich – bezüglich prüfungsrechtlicher
und –organisatorischer Fragen – entwickelt. Die Erarbeitung erfolgte in einer
wechselseitigen Verzahnung (Input/Feedback) mit Mitarbeitern in den beteiligten
Unternehmen, in deren Verantwortungsbereich Projektarbeiten zur Durchführung
kommen.
Die Entwicklung der Standards und Musterbeispiele für die Ganzheitlichen Aufgaben I
und II erfolgte unter Einbeziehung von am IT-Neuordnungsverfahren beteiligten
Lehrplansachverständigen und Prüfungsaufgabenerstellern der ZPA (Zentralstelle für
Prüfungsaufgaben der Industrie- und Handelskammern des Landes NordrheinWestfalen).
Die Entwicklung der Bewertungsmatrix für die Projektdokumentation und die
Bewertungskriterien für die Projektpräsentation und das Fachgespräch erfolgte in
Erweiterung des ursprünglichen Ansatzes unter maßgeblicher Mitwirkung von Herrn
Professor Breuer, Universität Mainz.
- 18 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dem Facharbeitskreis gehörten in der ersten Projektphase
•
10 Arbeitgeber-Sachverständige
•
10 Arbeitnehmer-Sachverständige
•
2 wissenschaftliche Mitarbeiter des Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und
•
2 Prüfungsexperten der Industrie- und Handelskammern (IHKn) an
In der zweiten Projektphase wurde der Facharbeitskreis um
•
5 Rahmenlehrplan-Sachverständige aus den Bundesländern Baden-Württemberg,
Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen sowie
•
5 Sachverständige der Zentralstelle für Prüfungsaufgaben (ZPA) der Industrieund Handelskammer Nordrhein-Westfalen erweitert
Die insgesamt sechs Sitzungen des Facharbeitskreises fanden jeweils zweitägig in
der Sportschule des Hessischen Fußballverbandes in Frankfurt/Main statt.
Die Sitzungen der Arbeitsgruppe „Bewertungen“ fanden jeweils eintägig im Fachbereich Wirtschaft und Recht der Universität Mainz statt.
Die Durchführung der Projektarbeiten erfolgte in den Betriebsabteilungen der
Unternehmen, die Erprobung der Ganzheitlichen Aufgaben in den Fachklassen der
Berufsschulen.
Die ersten Erfahrungen mit der Zwischenprüfung in der Winterprüfung 98/99 waren
Anlass für eine umfassende Erörterung im Facharbeitskreis mit Herrn Dr. Walter
Radomsky von der AKA Nürnberg im März 1999.
Begründet durch die vorliegenden Konzepte und die ersten Erfahrungen mit
computergestützten Prüfungsaufgaben wurde die PC-gestützte Durchführung der
Prüfung zu einem weiteren Arbeitsschwerpunkt der Expertenrunde.
Fachbeirat
Das Verfahren wurde durch einen Fachbeirat beratend begleitet, dem je ein Vertreter
der nachfolgenden Ministerien und Institutionen angehörte:
•
BMWi
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
•
BMBF
Bundesministerium für Bildung und Forschung
•
KMK
Kultusministerkonferenz
•
BIBB
Bundesinstitut für Berufsbildung
•
DIHT
Deutscher Industrie- und Handelstag
•
ZPA
Zentralstelle für Prüfungsaufgaben der IHKn NRW
•
IBF
Institut für Bildungsforschung
•
GM
Gesamtmetall
•
DPG
Deutsche Postgewerkschaft
Die Sitzungen des Fachbeirates fanden jeweils eintägig im Bundesministerium für
Bildung und Forschung in Bonn statt.
- 19 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Workshop
Die Ergebnisse der Studie werden in einer fachöffentlichen Veranstaltung am
13. September 2000 zur Diskussion gestellt, an diesem Workshop nehmen auf
Einladung des BMBF Experten aus Unternehmen, Berufsschulen, Prüfungsaufgabenentwicklungsstellen, Kammern, Prüfungsausschüssen, wissenschaftlichen
Instituten, Verbänden und Gewerkschaften teil.
Steuerungsgruppe
Die Arbeit der Sachverständigen wurde fachlich und organisatorisch von einer
Steuerungsgruppe begleitet. Mit der vor- und nachbereitenden Abwicklung der
Sitzungen war die AEG Signum Gesellschaft für Berufsbildung, Training und
Beratung mbH, Frankfurt am Main, beauftragt.
- 20 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 21 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3.0
Ausbildungs- und Prüfungsstruktur der IT-Berufe
- der Handlungsrahmen für das Entwicklungsprojekt "IT-Prüfungen"
3.1 Ausbildungsstruktur
Im Hinblick auf das dynamische Feld der Informations- und Telekommunikationstechnik wurde bei der Erarbeitung der neuen Berufe darauf geachtet, die
Ausbildungsstruktur zukunftsoffen und erweiterbar zu gestalten. Sowohl der sich
rasch wandelnde IT-Markt als auch die daraus resultierenden Anforderungen der
Betriebe unterschiedlicher Größe und Marktpositionierung finden durch einen
differenzierten Zuschnitt der Berufe in Form von Fachrichtungen, Einsatzgebieten
oder Fachbereichen Berücksichtigung.
Alle vier neuen Berufe verfügen über gemeinsame Ausbildungsinhalte, die cirka
50 Prozent der Ausbildungszeit umfassen (Schaubild 1). Diese Kernqualifikationen
stellen durch die Integration von elektrotechnischen, informationstechnischen und
betriebswirtschaftlichen Inhalten einen für alle vier Berufe gemeinsame
berufsqualifizierende Basis dar, die der realen Entwicklung des Zusammenwachsens
dieser Qualifikationsbereiche folgt (§3 (1) AO).
Die andere Hälfte der dreijährigen Ausbildungszeit dient dem Erwerb der spezifischen
Fachqualifikationen (§3 (2) AO).
Um der Vielfalt der beruflichen Einsatzfelder der IT-Berufe in unterschiedlichen
Branchen, Betriebsgrößen und Organisationsformen gerecht zu werden und
gleichzeitig die notwendige fachliche Breite zu sichern, wurden Einsatzgebiete
definiert, die in einer nicht abgeschlossenen Liste in der Verordnung genannt
(Schaubild 2) werden.
Das für die einzelnen Berufe aufgezeigte Spektrum soll beispielhaft Ausbildungsmöglichkeiten verdeutlichen. Grundsätzlich wird das Einsatzgebiet vom Ausbildungsbetrieb festgelegt, dabei können auch andere betriebliche Einsatzgebiete zugrunde
gelegt werden, wenn die zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse in Breite und
Tiefe gleichwertig sind (§4 (2) / §10 (2) / §16 (2) AO).
Bei dem Ausbildungsberuf Informatikkaufmann/-frau werden nicht Einsatzgebiete
sondern Fachbereiche genannt, die die unterschiedlichen Branchen widerspiegeln, in
denen Informatikkaufleute tätig sein können. Auch hier ist die Liste der Fachbereiche
nicht abschließend geregelt. Es kann auch in anderen Branchen ausgebildet werden,
sofern die Fertigkeiten und Kenntnisse zu Geschäftsprozessen und
Kundenbeziehungen in anderen Branchen jenen im Ausbildungsrahmenplan
gleichwertig sind (§22 (2) AO).
- 22 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3.2 Prüfungsstruktur
Um die Kompatibilität der Abschlussprüfung mit der beschriebenen Qualifikationsstruktur zu sichern und dem ganzheitlichen Ausbildungskonzept zu entsprechen,
wurde ein neues Prüfungskonzept für die IT-Berufe entwickelt.
In einer auf das Einsatzgebiet oder den Fachbereich ausgerichteten betrieblichen
Projektarbeit (Teil A) werden die spezifischen Fachqualifikationen und in zwei
Ganzheitlichen Aufgaben (Teil B) schwerpunktmäßig die Kernqualifikationen und
profilprägenden Fachqualifikationen (§9 / §15 / §21 / §27 AO) sowie die Wirtschaftsund Sozialkunde geprüft (Schaubild 3).
Die beiden Prüfungsteile A und B sind nicht mit praktischen bzw. schriftlichen
Prüfungen in bisheriger Form gleichzusetzen. Sie bilden vielmehr in ihrer Gesamtheit
eine Einheit, die weitgehend überschneidungsfrei die zu vermittelnden Qualifikationen
und den Grad selbständiger Problemlösungskompetenz überprüfen.
Dieses in sich schlüssige und konsequent an betrieblichen Bedürfnissen orientierte
Ausbildungs- und Prüfungskonzept ermöglicht es, der Vielfalt der beruflichen
Einsatzfelder in unterschiedlichen Branchen, Betriebsgrößen und Organisationen
gerecht zu werden und die für die betriebliche Ausbildung notwendige Flexibilität zu
gewährleisten.
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-Berufe
Neue Berufe der Informations- und Kommunikationstechnik
IT-SystemElektroniker/-in
Fachinformatiker/-in
mit den Fachrichtungen
SystemAnwendungsintegration
entwicklung
IT-SystemKaufmann/-frau
Informatikkaufmann/-frau
Kernqualifikation
Schaubild 1
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-Berufe
Prinzipielle Struktur der Qualifikationsvermittlung
Schaubild 2
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Gesamtkonzept
Einsatzgebiet bezogen
profilorientiert
querschnittsorientiert
Fokus Fachaufgaben
Fokus Fachqualifikationen
Fokus Kernqualifikationen
Schaubild 3
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bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung Teil A
Die Projektarbeit ist dabei keine “künstliche” - ausschließlich für die Prüfung entwickelte, sondern eine “originäre” - aus dem betrieblichen Einsatzgebiet oder
Fachbereich begründete - Aufgabenstellung. Sie wird entsprechend einem
festgelegten Kriterienkatalog ausgewählt und vom Prüfungsausschuss zur
Durchführung im Betrieb freigegeben.
Innerhalb eines definierten Zeitraumes muss dann die Projektarbeit in einer Zeit von
maximal 35 Stunden (70 Stunden beim Fachinformatiker, Anwendungsentwicklung)
realisiert werden. Zusammen mit der Projektarbeit wird eine Projektdokumentation
erstellt, die vom Prüfungsausschuss beurteilt wird. Die Projektergebnisse selbst
werden vom Prüfling in einer Präsentation vorgestellt und einem Fachgespräch
verteidigt.
Als besonders wichtig für die aktuelle Diskussion bleibt hier festzustellen, dass durch
den Prüfungsausschuss nicht die Qualität des zu erstellenden Produktes bzw. der
Dienstleistung, sondern der mit der Realisierung verbundene Prozessablauf zu
bewerten ist. Diese Bewertung erfolgt anhand der Dokumentation, entsprechend den
berufsrelevanten Kriterien und branchenüblichen Maßstäben.
Die Beurteilung der fachlich qualitativen Komponenten erfolgt demgegenüber durch
den Prüfungsteil B.
Abschlussprüfung Teil B
Die Ganzheitlichen Aufgaben beziehen sich auf praxisrelevante Fälle und sollen
geschäftsprozessorientiert sowie arbeitsauftragsbezogen angelegt sein. Mit dem
Begriff “Ganzheitliche Aufgabe” soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich
nicht um reine Wissensfragen, sondern um komplexe Aufgabenstellungen handelt.
Die Aufgaben werden schriftlich, gegebenenfalls auch - je nach Vorgabe des
Prüfungsausschusses - unter Einbeziehung von IT-Systemen gelöst. Die
Schwerpunkte werden zum einen auf die Kernqualifikationen, zum anderen auf die
profilprägenden Fachqualifikationen fokussiert.
Der dritte Teil der Prüfung umfasst die Wirtschafts- und Sozialkunde. Hier können
auch programmierte Aufgaben gestellt werden.
- 27 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
4.0
Zwischen- und Abschlussprüfung
- die Festlegungen der Verordnung
4.1 Zwischenprüfung
Nach § 8 (2) , § 14 (2), § 20 (2) und § 26 (2) erstreckt sich die Zwischenprüfung auf
die „...für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie
auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu
vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist“.
Die Zwischenprüfung umfasst vier Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle
beziehen. In insgesamt höchstens 180 Minuten entstammen sie folgenden
Prüfungsgebieten:
Drei der Aufgaben beziehen sich auf die gemeinsamen Ausbildungsinhalte:
1. Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsororganisation
2. Informations- und telekommunikationstechnische Systeme
3. Wirtschafts- und Sozialkunde
Die vierte Aufgabe leitet sich aus den berufsspezifischen Ausbildungsinhalten ab:
IT-System-Elektroniker/-in
4. Montagetechnik
Fachinformatiker/-in
4. Programmerstellung und –dokumentation
IT-System-Kaufmann/-frau
4. Vertrieb
Informatikkaufmann/-frau
4. betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation
Die Prüfungsdauer kann unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in
programmierter Form durchgeführt wird.
4.2 Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung bezieht sich auf die „...aufgeführten Fertigkeiten und
Kenntnisse sowie auf den Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für
die Berufsausbildung wesentlich ist“. § 9 (1) Sie besteht nach § 9, § 15, § 21 und § 27
aus zwei Teilen, Teil A und Teil B.
- 28 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Konzept der Abschlussprüfung
Teil A (50 %)
Teil B (50 %)
Projektarbeit
Präsentation
und
Fachgespräch
Ganzheitliche
Aufgabe I
Ganzheitliche
Aufgabe II
Wirtschaftsund
Sozialkunde
50 %
50 %
40 %
40 %
20 %
Schaubild 4
Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in den Prüfungsteilen A und B mindestens
ausreichende Leistungen erbracht wurden. Werden die Prüfungsleistungen in der
Projektarbeit einschließlich Dokumentation oder in einem der drei Prüfungsbereiche
mit ungenügend bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.
4.3 Prüfungsteil A
Teil A ist betriebsorientiert ausgerichtet. In einer auf das Einsatzgebiet bzw. den
Fachbereich bezogenen Projektarbeit werden die betriebsorientierten Qualifikationen
geprüft.
Vorgehensweise
Dabei soll der Prüfling „...in insgesamt höchstens 35 Stunden (Fachinformatiker,
Fachrichtung Anwendungsentwicklung: 70 Std.) eine betriebliche Projektarbeit
durchführen und dokumentieren (50 %) sowie in insgesamt höchstens 30 Minuten
diese betriebliche Projektarbeit präsentieren und darüber ein Fachgespräch führen
(50 %)". Die Projektarbeit ist dabei keine „künstliche“ – ausschließlich für die Prüfung
– entwickelte, sondern eine „originäre“ – aus dem betrieblichen Einsatzgebiet bzw.
Fachbereich begründete – Aufgabenstellung. Die Projektergebnisse werden vom
Prüfling dokumentiert, dem Prüfungsausschuss vorgestellt und in einem
Fachgespräch verteidigt.
Zielsetzung
Der Prüfling soll durch „die Projektarbeit und deren Dokumentation" belegen, dass er
Arbeitsabläufe und Teilaufgaben zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher,
technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig planen und
kundengerecht umsetzen sowie Dokumentationen kundengerecht anfertigen,
zusammenstellen und modifizieren kann.
Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er
fachbezogen Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für
die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die
Vorgehensweise im Projekt begründen kann.
- 29 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektarbeit
Für die Projektarbeit soll der Prüfling einen Auftrag oder einen abgegrenzten Teilauftrag
ausführen. Hierfür kommen insbesondere eine der nachfolgenden Aufgaben in Betracht:
Projektarbeit
IT-System-Elektroniker/ -in
•
•
Erstellen, Ändern oder Erweitern eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik, einschließlich Arbeitsplanung, Materialdisposition, Montage der
Leitungen und Komponenten, Dokumentation, Qualitätskontrolle sowie Funktionsprüfung.
Erstellen, Ändern oder Erweitern eines Kommunikationsnetzes einschließlich
Arbeitsplanung, Materialdisposition, Montage der Leitungen und Komponenten,
Dokumentation, Qualitätskontrolle sowie Funktionsprüfung.
Fachinformatiker/ -in, Fachrichtung Anwendungsentwicklung
•
•
Erstellen oder Anpassen eines Softwareproduktes, einschließlich Planung, Kalkulation,
Realisation und Testen.
Entwicklung eines Pflichtenheftes, einschließlich Analyse kundenspezifischer Anforderungen, Schnittstellenbetrachtung und Planung der Einführung.
Fachinformatiker/ -in, Fachrichtung Systemintegration
•
•
Realisieren und Anpassen eines komplexen Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik einschließlich Anforderungsanalyse, Planung, Angebotserstellung,
Inbetriebnahme und Übergabe.
Erweitern eines komplexen Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik
sowie Einbinden von Komponenten in das Gesamtsystem unter Berücksichtigung
organisatorischer und logistischer Aspekte, einschließlich Anforderungsanalyse, Planung,
Angebotserstellung, Inbetriebnahme und Übergabe.
IT-System-Kaufmann/ -frau
•
•
Abwicklung eines Kundenauftrags einschließlich Anforderungsanalyse, Konzepterstellung, Kundenberatung und Angebotserstellung.
Erstellen einer Projektplanung bei vorgegebener Kundenanalyse einschließlich
Ermittlung von Aufwand und Ertrag.
Informatikkaufmann/ -frau
•
•
Erstellen eines Pflichtenheftes für ein System der Informations- und
Telekommunikationstechnik einschließlich der Analyse der damit verbundenen
Geschäftsprozesse.
Durchführen einer Kosten-Nutzen-Analyse zur Einführung eines Systems der
Informations- und Telekommunikationstechnik.
Schaubild 5
- 30 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
4.4 Prüfungsteil B
Teil B besteht aus den Prüfungsbereichen Ganzheitliche Aufgabe I, Ganzheitliche
Aufgabe II sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Die schriftlichen Aufgaben werden auftragsbezogen und im Sinne der
Ganzheitlichkeit als praxisbezogene Fallstudie angelegt. Die Schwerpunkte werden
zum einen auf die profilprägenden Fachqualifikationen, zum anderen auf die
Kernqualifikationen ausgerichtet.
Vorgehensweise
• Ganzheitliche Aufgabe I
Für die Ganzheitliche Aufgabe I kommt insbesondere eine der folgenden Aufgaben in
Betracht:
Ganzheitliche Aufgabe I
IT-System-Elektroniker/ -in
•
•
Beschreiben der Vorgehensweise zur systematischen Eingrenzung eines Fehlers in
einem System der Informations- und Telekommunikationstechnik.
Anfertigen eines Arbeitsplanes zur Installation und Inbetriebnahme eines Systems der
Informations- und Telekommunikationstechnik nach vorgegebenen Anforderungen.
Fachinformatiker/ -in
•
•
•
•
Planen eines Softwareproduktes zur Lösung einer Fachaufgabe.
Grobplanung eines Projektes für ein zu realisierendes Informations- und Telekommunikationssystem.
Entwickeln eines Sicherheits- oder Sicherungskonzeptes für ein gegebenes System der
Informations- und Telekommunikationstechnik.
Entwickeln eines Benutzerschulungskonzeptes für ein beschriebenes informations- und
telekommunikationstechnisches System.
IT-System-Kaufmann/ -frau
•
•
Erstellen eines Angebotes für ein System der Informations- und Telekommunikationstechnik aufgrund vorgegebener fachlicher und technischer Spezifikationen.
Planen eines informations- und telekommunikationstechnischen Systems nach
vorgegebenen Anforderungen eines Kunden.
Informatikkaufmann/ -frau
•
•
Durchführen eines Angebotsvergleiches auf der Grundlage vorgegebener fachlicher und
technischer Spezifikationen.
Entwickeln eines Konzeptes zur Organisation des Datenschutzes, der Datensicherheit
oder der Festlegung von Zugriffsrechten.
Schaubild 6
- 31 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Vorgehensweise
• Ganzheitliche Aufgabe II
Als Ganzheitliche Aufgabe II kommt für alle Berufe insbesondere in Betracht:
Ganzheitliche Aufgabe II
•
•
•
•
Bewerten eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik.
Entwerfen eines Datenmodells für ein Anwendungsbeispiel.
Benutzergerechtes Aufbereiten technischer Unterlagen.
Vorbereiten einer Benutzerberatung unter Berücksichtigung auftragsspezifischer
Wünsche anhand eines Falles.
Schaubild 7
•
Wirtschafts- und Sozialkunde
Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde kommen Aufgaben, die sich auf
praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
•
allgemeine, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge aus der Berufs- und
Arbeitswelt.
Die Prüfungsdauer (60 Min.) kann unterschritten werden, soweit dieser Prüfungsbereich in
programmierter Form durchgeführt wird.
•
Mündliche Ergänzungsprüfung
Sind im Prüfungsteil B die Prüfungsleistungen in bis zu zwei Prüfungsbereichen mit
mangelhaft und in einem weiteren Prüfungsbereich mit mindestens ausreichend bewertet
worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in
einem der mit mangelhaft bewerteten Prüfungsbereiche die Prüfung durch eine mündliche
Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Betsehen der Prüfung den
Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der
Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich ist das bisherige Ergebnis und das
Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.
- 32 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 33 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
5.0
Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes
Der vorliegende KMK-Rahmenlehrplan für die Berufsausbildung in den IT-Berufen ist
mit der Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und
Telekommunikationstechnik vom 17.11.1997 abgestimmt.
Der Rahmenlehrplan geht von folgenden schulischen Zielen aus:
Der Ausbildungsberuf IT-System-Elektroniker / IT-System-Elektronikerin hat mit den
anderen IT-Berufen (Fachinformatiker/Fachinformatikerin, IT-System-Kaufmann / ITSystem-Kauffrau
und
Informatikkaufmann/Informatikkauffrau)
eine
Basis
gemeinsamer berufsübergreifender Qualifikations- und Bildungsziele (Kernqualifikationen, siehe Ausbildungsordnung). Diese Ziele beziehen sich auf
Informations- und Telekommunikationstechnologien sowie betriebswirtschaftliche
Geschäftsprozesse. Daneben gibt es berufsspezifische Qualifikations- und
Bildungsziele (Fachqualifikationen, siehe Ausbildungsordnung), die das eigene
Berufsprofil bilden. Die berufsübergreifenden und berufsspezifischen Qualifikationsund Bildungsziele sind nach Lernfeldern geordnet.
Die Zielformulierung konkretisiert das jeweilige Lernfeld und ist handlungsorientiert
formuliert. Bei den Lernfeldern 4 und 7 ist eine weitere Untergliederung erfolgt, um
die Lesbarkeit zu erhöhen. Die Inhalte sind nach Oberbegriffen inhaltlich geordnet
und so abstrakt gehalten, dass sie technische Weiterentwicklungen umfassen. Die
Reihenfolge der Lernfelder, der Ziele, der Oberbegriffe und der Inhalte stellen keine
inhaltliche oder sachliche Gliederung dar.
Die Vermittlung der Qualifikations- und Bildungsziele soll an exemplarischen
berufsorientierten Aufgabenstellungen lernfeldübergreifend handlungs- und
projektorientiert erfolgen. Die Geschäftsprozesse des Lernfeldes 2 werden im
Lernfeld 6 an kaufmännischen Themen vertieft und informationstechnisch aufbereitet.
Übersicht über die Lernfelder
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Der Betrieb und sein Umfeld
Geschäftsprozesse
und betriebliche
Organisation
Informationsquellen und Arbeitsmethoden
Einfache IT-Systeme
Fachliches Englisch
Entwickeln
und
Bereitstellen
von
Anwendungssystemen
Vernetzte IT-Systeme
Markt- und Kundenbeziehungen
Öffentliche Netze, Dienste
Betreuen von IT-Systemen
Rechnungswesen und Controlling
Summen
gesamt
20
40
Zeitrichtwerte
1. Jahr
2. Jahr
20
40
40
120
60
160
40
120
20
40
180
60
40
120
40
880
40
320
Jahr
20
40
20
80
140
40
40
20
280
120
40
280
Schaubild 8
- 34 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 35 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6.0
Betriebliche Projektarbeit
6.1 Projektarbeit und Dokumentation
Durch die Projektarbeit und deren Dokumentation soll der Prüfungsteilnehmer
belegen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben zielorientiert unter Beachtung
wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig
planen und kundengerecht umsetzen sowie Dokumentationen kundengerecht
anfertigen, zusammenstellen und modifizieren kann.
Die Ausführung der Projektarbeit wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert.
Der Prüfungsausschuss bewertet die Projektarbeit anhand der Dokumentation. Dabei
wird nicht das Ergebnis - z. B. ein lauffähiges Programm - herangezogen, sondern
der Arbeitsprozess. Die Dokumentation ist keine wissenschaftliche Abhandlung,
sondern eine handlungsorientierte Darstellung des Projektablaufs mit
praxisbezogenen, d.h. betriebüblichen Unterlagen. Sie soll einen Umfang von
maximal 10 bis 15 DIN A 4-Seiten nicht überschreiten. Soweit erforderlich können in
einem Anhang z.B. den Zusammenhang erläuternde Darstellungen beigefügt werden.
Inhalt der Dokumentation sind:
• Name und Ausbildungsberuf des Prüfungsteilnehmers
• Angabe des Ausbildungsbetriebes
• Thema der Projektarbeit
• Falls erforderlich, Beschreibung/Konkretisierung des Auftrages
• Umfassende Beschreibung der Prozessschritte und der erzielten Ergebnisse
• Gegebenenfalls Veränderungen zum Projektantrag mit Begründung
• Wenn für das Projekt erforderlich, ein Anhang mit praxisbezogenen Unterlagen
und Dokumenten. Dieser Anhang sollte nicht aufgebläht werden. Die angehängten Dokumente und Unterlagen sind auf das absolute Minimum zu
beschränken.
- 36 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6.2 Präsentation und Fachgespräch
Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er
fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für
die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die Vorgehensweise im Projekt begründen kann.
Die Einladung zu Präsentation und Fachgespräch erfolgt durch die IHK zusammen
mit der Bekanntgabe der bisher erzielten Prüfungsergebnisse. Präsentation und
Fachgespräch liegen zeitlich nah am Ausbildungsende, um damit
die
Ausbildungszeit vollständig ausschöpfen zu können.
Der Prüfungsteilnehmer hat im Prüfungsantrag die vorgesehenen Hilfsmittel für die
Präsentation genannt. Es wird sichergestellt, dass in den Prüfungsräumen übliche
Präsentationsmittel wie Tageslichtschreiber, Tafel oder Flipchart vorhanden sind.
Darüber hinausgehende Präsentationstechnik ist vom Prüfungsteilnehmer zum
Prüfungstermin mitzubringen und funktionsfähig vorzubereiten.
Präsentation und Fachgespräch werden als Einzelprüfung durchgeführt und sollen
nach der Ausbildungsverordnung die Dauer von maximal 30 Minuten nicht
überschreiten. Die Präsentation soll 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die restliche
Zeit ist für das Fachgespräch vorgesehen.
Der Prüfungsausschuss kann von den Teilnehmern erwarten, dass die Präsentation
eine klar erkennbare, inhaltliche Struktur aufweist. Außerdem wird vorausgesetzt,
dass die Technik situationsgerecht eingesetzt werden wird. Der Auszubildende hat
insbesondere seine kommunikative Kompetenz im Rahmen der Präsentation zu
beweisen. Darüber hinaus soll die Fach- und Prozesskompetenz im Rahmen der
Präsentation und insbesondere beim anschließenden Fachgespräch festgestellt
werden.
- 37 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6.3 Ablauf der Prüfung (Teil A)
- 38 -
W.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Präsentation/
Fachgespräch
Bewertung der
Projektarbeit
Projektdurchführung
Projektantrag
Erläuterung
möglichst
am Ende der
Ausbildung
4
ca. 3 W.
ca.
4
W. Zeitpuffer
Meilenste indiagram m
E n d e Präsentationen/Fachgespräche
Beginn Präsentationen/Fachgespräche
E n d e des Zeitraum s
ca.
zum Bewerten der betrieblichen Projektarbeit
E n d e des Zeitraum s
ca. 18 Wochen
ca. 16 Wochen
ca. 12 Wochen
zur Durchführung der betrieblichen Projektarbeit
E n d e des Zeitraum s
zum Einreichen der betrieblichen Projektarbeit
Beginn des Zeitraum s
zum Bewerten der betrieblichen Projektarbeit
Beginn des Zeitraum s
z.B. 7 Wochen
zur Durchführung der betrieblichen Projektarbeit
Beginn des Zeitraum s
zum Einreichen der betrieblichen Projektarbeit
Anmeldung zur Prüfung
Schaubild 9
- 39 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Start
Prüfungsteilnehmer
reicht Formular mit
Projektantrag ein
IHK prüft Einhaltung der
Frist
1
12 W ochen Frist für
Einreichen des
Projektantrages
ja
Prüfungsausschuß prüft
Projektantrag
Kriterien
erfüllt
?
1
nein
nein
Auflagen
möglich
?
ja
Prüfungsausschuß formuliert
Auflagen
IHK weist Antrag
zurück und läßt
neuen Antrag
einreichen
In der Frist
?
IHK läßt Antrag m it
Auflagen nochmals
einreichen
nein
Zu früh
?
ja
ja
nein
PrAu erteilt die
Genehmigung zur
Projektdurchführung
IHK weist Antrag
zurück, weil zu spät:
Prüfung nicht bestanden
IHK legt Abgabefrist fest
Projektdurchführung
durch
Prüfungsteilnehm e r
IHK weist Antrag
zurück und läßt ihn
später einreichen
A
Schaubild 10/1
Stopp
- 40 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
A
unmittelbar nach Ende
des Projektes
die schriftliche Prüfung
(Teil B) ist unabhängig
vom Teil A
ja
Frist überschritten?
Prüfungsteilnehmer
reicht
Projektdokumentation
ein
nein
ja
Begründung
akzeptiert?
nein
Prüfungsausschuß
bewertet Projektarbeit
und deren
Dokumentation
IHK prüft Einhaltung der
Frist
2
2
ja
IHK weist
Dokumentation zurück,
weil zu spät:
Prüfung nicht bestanden
Ungenügend ?
nein
Präsentation und
Fachgespräch
möglichst innerhalb von
3 Wochen am Ende der
Ausbildungszeit
evtl. Wiederholung nach
1/2 Jahr
ja
Ungenügend ?
evtl. Wiederholung nach
1/2 Jahr
nein
Stopp
- 41 -
Schaubild 10/2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6.4 Projektantrag
(Schaubild 11/1 und 11/2)
- 42 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Prüfungsnummer
Abschlussprüfung
Datum:
Projektbezeichnung
(Auftrag/Teilauftrag)
Kurze Projektbeschreibung
Projektumfeld:
Durchführungszeitraum:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
vom
bis
Vorname
Prüfungsausschuss der
IHK:
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Name
Telefon
genehmigt: ( )
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 43 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( )
Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
-2-
- 44 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kommentare zum Projektantrag
•
Prinzipiell sind beim Ausfüllen des Projektantrags die aufgeführten Punkte aus der Spalte
"Beschreibung" des Formulars "Projektantrag/Auswahlkriterien" zu beachten.
•
Umfang des Antrags: Im Regelfall besteht der Antrag aus den zwei DIN A4 Seiten des
Projektantragsformulars. In Ausnahmefällen kann die "Kurze Projektbeschreibung" durch
ein weiteres Blatt ergänzt werden.
•
Ablehnung: Wird ein Projektantrag vollständig abgelehnt, so begründet der
Prüfungsausschuss dieses schriftlich gegenüber dem Antragsteller und fordert ihn zur
Einreichung eines neuen Antrags auf.
•
Ablehnung/Nachbesserung: Ist ein abgelehnter Projektantrag durch Nachbesserung
genehmigungsfähig, so teilt der Prüfungsausschuss die geforderten/notwendigen
Änderungen dem Antragsteller schriftlich mit. Der Antragsteller reicht den geänderten
Antrag erneut zur Genehmigung ein.
•
Erläuterungen zu "Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden": Es müssen mindestens
drei unterschiedliche Projektphasen sowie die Erstellung der Dokumentation als
Bestandteil des Projekts aufgeführt werden. Aussagekräftige Bezeichnungen der
Projektphasen müssen abhängig von Berufsbild, Projekt und Unternehmen gewählt
werden. Die Projektphasen sollen durch die wesentlichen Arbeitsschritte näher erläutert
werden und mit einer groben (Netto-)Zeitplanung (evtl. zusätzlich die Bruttozeiten des
Projekts) versehen werden.
•
Die Projektdokumentation beinhaltet den Projektbericht mit den für die Beurteilung
notwendigen Auszügen aus den praxisbezogenen kunden- und unternehmensüblichen
Dokumenten/Unterlagen.
- 45 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Beispiel (Schaubild 12/1 und 12/2)
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung: Antrag
für die betriebliche Projektarbeit
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-Systemelektroniker, Einsatzgebiet: Mobilfunk
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Mobilfunk GmbH
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Richtfunkanbindung einer Mobilfunk-Funkstation
Kurze Projektbeschreibung
Planung, Bestellung, Inbetriebnahme, Abnahme und Übergabe einer Richtfunkstrecke 15, 23, 26
oder 38 Ghz zur Anbindung einer Mobilfunkstation an das Festnetz.
Die Art der Anbindung ist von verschienen Faktoren abhängig, wie Entfernung, Wetterzonen und der
Übertragungskapazität.
Die Auswahl der Anbindung ist Bestandteil der Projektarbeit
Projektumfeld:
Die Mobilfunk GmbH ist Netzbetreiber eines GSM-Mobilfunknetzes,
die Abteilungsaufgabe ist Neubau und Wartung von Funkstationen.
Durchführungszeitraum:
vom 24.08.1998
bis 02.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
Vorname
Name
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
0123-9534
Telefon
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
- 46 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektphasen
Stunden:
mit
Zeitplanung
in
- Erstellen des Pflichtenheftes
Sichtung des Arbeitsauftrages, Vorauswahl Richtfunktechnik, Terminabstimmung, Ortstermin
13 Std.
7 Std.
- Realisierung/Montage
Streckenberechnung, Auswahl der Richtfunktechnik, Bestellung beim Lieferanten, Bauüberwachung
- Projektübergabe
Inbetriebnahme, Systemtest und Abnahme der Richtfunkstrecke
8 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
6 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Messprotokoll (LOS)
- Protokoll der technischen Begleitung (BTB)
- Protokoll der technischen Begehung der Richtfunkgegenstelle (MR)
- Streckenberechnung mit Materialliste (MER)
- Bestellformular für Richtfunkstrecken (Form 4)
- Abnahmeprotokoll
- Bestandsplan der Antennenträger
- Bedienungsanleitung
-Begriffserklärung für Fachbegriffe und betriebliche Abkürzungen
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( )
Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 47 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt
Beschreibung
Kriterien zur Genehmigung
0. Formblatt
Daten des Prüflings
Ausbildungsberuf und Einsatzgebiet
Ausbildungsbetrieb
betrieblicher Betreuer, Kontakt für den
Prüfungsausschuss
Projektbezeichnung, Thema
Durchführungszeitraum
Vollständigkeit
Einverständnis des Ausbildungsbetriebs
Unterschriften Ausbildungsbetrieb und Antragsteller
1. Projektbeschreibung
Auftrag/Teilauftrag
Problemstellung, Geschäftsprozess
Einbindung und Schnittstellen d. (Auftrags/Teilauftrags)
Verständlichkeit
Ist- Zustand
Dokumentierbarkeit
Ziel des Auftrags, Nutzen für den Kunden
Erkennbarkeit des Prüfungsumfangs
Durchführbarkeit
Passt das Projekt in das Berufsbild
2. Projektphasen/Zeitplan
Identifikation der Kernaufgaben des Projekts
Kennzeichnung der prüfungsrelevanten Aufgaben
Verständlichkeit der Struktur und der Zeitplanung
Durchführbarkeit
Zuordnung von Zeitaufwänden in Stunden
Terminplan
wesentliche berufsrelevante Phasen der
Auftragsbearbeitung
ausreichend identifiziert und zeitlich geplant
prozessorientierter Projektbericht
Auswahl der Dokumentationsmittel
Zeitliche Abhängigkeiten
3. Dokumentation
ggf. praxisübliche Dokumentation für den Betrieb
(Anlagen)
praxisübliche Dokumentation für den Kunden
(Anlagen)
4. Voraussichtliche Hilfsmittel für
die Präsentation
ggf. erforderliche Rüstzeiten
angemessen
Schaubild 13
- 48 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 49 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
7.0
Zur prinzipiellen Anlage von Abschlussprüfungen im dualen System
Im Zusammenhang mit den Verfahren zur Neuordnung von Ausbildungsberufen
entsteht jeweils auch die Frage nach der Gestaltung der zugehörigen Prüfungen. Die
Möglichkeiten der Gestaltung sind durch verschiedene Randbedingungen
eingeschränkt. Dazu gehören zunächst die gesetzlichen aus dem BBiG und aus den
Vorgaben der jeweiligen Verordnungen. Darüber hinaus sind Vereinbarungen zur
Anlage der Prüfungen auf der Ebene des Berufsbildungsgesetzes und auch der
zuständigen Stelle getroffen worden. Das hat zu einer Praxis der Prüfungen geführt,
die unter verschiedenen Aspekten in der Diskussion steht. Ziel dieser Ausführungen
ist es deshalb, die Gestaltung von Abschlussprüfungen aus der Perspektive der
pädagogischen Diagnostik im Blick auf die Ausbildungsberufe im dualen System zu
betrachten und darüber Orientierungen für die Gestaltung von Abschlussprüfungen
im Rahmen der bestehenden Randbedingungen aufzuzeigen. Dabei sollen nicht nur
die Prüfung selbst, sondern auch ihre Funktionen für die Ausbildung in den Blick
genommen werden.
Die Abschlussprüfung für einen Ausbildungsgang hat zunächst darüber zu befinden,
„... ob der Prüfling die erforderlichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen
praktischen und theoretischen Kenntnisse besitzt und mit dem im
Berufsschulunterricht vermittelten für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff
vertraut ist.“ Entsprechend wird ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss
vergeben oder verweigert. Aus der Tragweite dieser Entscheidung ergibt sich die
Forderung, nach professionellen Standards für die Konzeption und die Durchführung
solcher Verfahren. In dieser Orientierung kommen die Standards für die Entwicklung
von Prüfungs- bzw. von Testsystemen in den Blick, wie sie in der klassischen bzw.
der lehrzielorientierten Testtheorie vorgegeben sind. Das umfasst zunächst einmal
die Forderungen nach der Gültigkeit, der Zuverlässigkeit und der Objektivität der
Verfahren. Dazu gilt, dass eine Prüfung nur so gültig sein kann, wie sie zuverlässig ist
und nur so zuverlässig sein kann, wie sie objektiv ist. Diese Zusammenhänge sind in
der folgenden Abbildung dargestellt:
Leistungsbereich wie
Lehrplan oder Berufsanforderungen
GÜLTIGKEIT
ZUVERLÄSSIGKEIT
Durchführungs-
Auswertungs-
Interpretations-
OBJEKTIVITÄT
Schaubild 14
Systematischer Zusammenhang zwischen den Gütekriterien des
Messens und Prüfens
- 50 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Daraus ist einerseits erkennbar, dass die Gültigkeit einer Prüfung ihre Zuverlässigkeit
und ihre Objektivität voraussetzt, andererseits jedoch auch, dass die Gültigkeit, also
der Anspruch, dass gemessen wird, was gemessen werden soll, ebenso davon
abhängt, in welchem Maße eine Prüfung die Vorgaben des Lehrplanes, also hier die
der Ausbildungsordnung, und die Akzentsetzungen des jeweiligen Ausbildungsberufes in ihrer Intentionalität widerspiegelt.
Negativ formuliert bedeutet dies, dass eine Abschlussprüfung in hohem Maße
objektiv und in hohem Maße zuverlässig prüfen kann, was nicht gleichermaßen gültig
sein muss. Die Objektivität und die Zuverlässigkeit von Prüfungen sind keine
hinreichenden, sondern notwendige Voraussetzungen. Sie stellen keinen
Selbstzweck dar, sondern sollen dazu beitragen, dass gültig zertifiziert werden kann.
Das eigentliche Ziel liegt in der Gültigkeit eines Zertifikates mit dem Blick auf die
vorgegebenen Lehrziele und die beruflichen Anforderungen, die mit dem definierten
Bündel von Qualifikationen korrespondieren. Wenn dieser Zusammenhang nicht
mehr gegeben ist bzw. auch interpretativ nicht mehr herzustellen ist, dann entsteht
notwendigerweise die Forderung nach einer Neuordnung eines Ausbildungsberufes.
Wenn die verfügbaren Ausbildungsberufe keine angemessenen Bündel von
Qualifikationen bieten, dann entsteht in diesem Sinne die Forderung nach der
Einführung von neuen Ausbildungsberufen, wie das bei den IT-Berufen gegeben war.
Greifbar wird diese Position aus der neueren Definition der Gültigkeit, die auf die
Forderungen der Angemessenheit, der Sinnhaftigkeit und der Nützlichkeit von
Prüfungen abhebt. Eine solche, eher ökologische Validität zielt auf die Tauglichkeit
einer Prüfung ab, so dass sie nicht durch eine andere Prüfung ersetzt werden könnte,
die eine bessere Messung ermöglicht. Entsprechend wird die Intentionalität einer
Prüfung ausschlaggebend für ihre Gestaltung, wobei natürlich die notwendigen
Voraussetzungen im Sinne der grundlegenden Gütemerkmale nicht aus dem Blick
geraten dürfen.
Wenn die Gegebenheiten es nicht zulassen, gleichzeitig eine hohe Gültigkeit und
eine hohe Zuverlässigkeit wie auch Objektivität sicher zu stellen, dann entsteht die
Notwendigkeit einer Zielabwägung. Sie kann die Gültigkeit einer Prüfung im Sinne der
Abbildung der zugehörigen Intentionen wohl kaum in den Hintergrund stellen.
Die bisherige Betrachtung hat die Prüfung und die an sie gestellten Anforderungen in
den Mittelpunkt gestellt. Darüber hinaus erscheint es für eine weitergehende
Orientierung mit dem Blick auf die Konzeption von Prüfungen hilfreich, die Prüfung
aus der Sicht der zeitlich vorausgehenden Ausbildung und der ihr folgenden
beruflichen Tätigkeit in den Blick zu nehmen.
In dieser Hinsicht erweist sich eine Abschlussprüfung als eine Art Gelenkstelle für die
Passung zwischen der Ausbildung und der nachfolgenden Berufstätigkeit. Aus der
Perspektive der Ausbildung beeinflusst die Prüfung in nicht unerheblichem Ausmaß,
was in der Berufsschule und den Ausbildungsbetrieben vermittelt wird. Die Inhalte
und Methoden der Prüfung bestimmen mit, was und wie, insbesondere in der
Vorbereitung auf die Prüfung selbst, gelehrt und gelernt wird. Wenn die Prüfung die
geforderten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten so abbildet, dass sie
vorwiegend über langfristige und nachhaltige Lernprozesse erreichbar werden, dann
ist Wirkung, die von der Prüfung auf die Ausbildung ausgeht, größer, als wenn sie
über kurzfristige Anstrengungen erreichbar erscheint.
- 51 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Mit anderen Worten trägt die Ausrichtung der Prüfung auf die erwünschte Befähigung
von Auszubildenden, etwa im Sinne einer qualifizierten Sachbearbeitung oder der
geforderten Handlungskompetenz, auch dazu bei, dass diese Zielvorstellungen in der
Ausbildung ihre Entsprechungen in den Vermittlungs- und den Lernprozessen finden.
Das kommt in einer Formulierung aus dem anglo-amerikanischen Bezugsfeld sehr
treffend zum Ausdruck, sie lautet: "What you test is, what you get".
Aus der Sicht der beruflichen Tätigkeit, die der Abschlussprüfung folgt, besteht die
Forderung nach einer prognostischen Gültigkeit der Abschlussprüfung. Das Ergebnis
der Prüfung soll in einem möglichst hohen Maße die Eignung der Absolventen für
eine Tätigkeit im Rahmen des zu vermittelnden Bündels von Qualifikationen
beschreiben. Mit anderen Worten soll sie die berufliche Handlungskompetenz der
Ausgebildeten widerspiegeln. Auch im Lichte dieser durchaus anspruchsvollen
Erwartung an die Ergebnisse von Prüfungen entstehen Forderungen an die Prüfung
selbst. Die Prüfung kann dieser Forderung nämlich nur in dem Masse gerecht
werden, wie sie die geforderte Handlungskompetenz, oder das geforderte Bündel von
Qualifikationen gültig abbilden kann!
Aus den drei bezogenen Perspektiven ergibt sich in der Zusammenfassung eine
Pointierung: Eine Abschlussprüfung für Ausbildungsberufe sollte von ihrer Methodik
und von ihren Inhalten her die Intentionalität einer Ausbildungsordnung in dem Sinne
widerspiegeln, dass sie zunächst die Vorgaben des Lehrplanes, also des
Ausbildungsrahmenplanes und des Rahmenlehrplanes, gültig repräsentiert. Damit
sollte sie Orientierungen für die Ausrichtung der darauf bezogenen Lehr- und
Lernprozesse vorgeben, die zu qualifikationsstiftenden und nachhaltigen
Lernprozessen führen. Diese Aktivitäten sollten gleichzeitig so ausgerichtet sein, dass
sie die Vermittlung von kompetentem Handeln im Sinne der nachfolgenden
beruflichen Tätigkeit befördern. Eine so konzipierte Prüfung kann der Forderung nach
Gültigkeit gerecht werden, sie kann für alle Beteiligten angemessen, sinnhaft und
nützlich sein.
Diese Argumentation soll noch einmal im Blick auf den Prüfungsteil "Projektarbeit
durchführen und dokumentieren" veranschaulicht werden.
Die inhaltliche Gültigkeit des Prüfungsteiles muss sich an der Zielvorgabe orientieren,
dass die Ausbildung zur "Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit
befähigen soll, (...) die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und
Kontrollieren sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang
einschließt".
Das legt die Bearbeitung von Aufgabenstellungen nahe, die von den Prüflingen die
selbstgesteuerte Bewältigung eines Arbeitsauftrages im Sinne der Phasen einer
vollständigen beruflichen Handlung (vgl. Volpert, 2000) einfordern. Das
Erklärungsmuster der vollständigen beruflichen Handlung (vgl. Schaubild 15) ist, als
ein Teilaspekt des Konzeptes der Handlungsregulation nach Hacker und Volpert,
bereits in verschiedenen berufspädagogischen Zusammenhängen rezipiert worden.
Als zwei bedeutsame Bezüge sollen hier die Erfassung von beruflicher
Handlungskompetenz mit programmierten Aufgaben (vgl. Blum & Hensgen 1995)
sowie die Leittextmethode (vgl. Schelten 1987, 126 ff.) genannt werden.
- 52 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Phasen der vollständigen Beruflichen Handlung
Analysieren der Ausgangssituation
Bestimmen von Teilzielen und
Arbeitsschritten
Bewerten des Handlungsplans und
Entscheiden
Planungsphase
Ziel setzen / Zielsetzung erkennen
Ausführen der Arbeitsschritte
Kontrollieren der Ergebnisse
Schaubild 15
Elemente einer vollständigen beruflichen Handlung
(nach Blum & Hensgen 1995, 10 ff.)
Während der erste Bezug das Konzept für die strukturelle Gestaltung von gebundenen
Prüfungsaufgaben und damit eher auf einer Mikroebene heranzieht, wird die vollständige
Berufliche Handlung im Zusammenhang der Leittextmethode auf einer Ebene rezipiert,
welche auf die Vermittlung von beruflicher Handlungskompetenz zielt. Zu dieser letzten
Orientierung entsteht eine Entsprechung in der Form, dass die Aufgabenstellungen für
diesen Teil der Abschlussprüfung einerseits dem methodischen Zugang entsprechen, über
den die Befähigung zu kompetentem Handeln vermittelt werden soll, und andererseits in ein
theoretisches Erklärungsmuster eingebunden sind, das zur Erklärung von bedeutsamen
Aspekten der beruflichen Handlungskompetenz dient. Es entsteht ein einheitlicher
Begründungszusammenhang von der Ebene der didaktisch-methodischen Anlage der
Ausbildung, über die methodische Ausgestaltung der Prüfung zur (handlungs-)theoretischen
Begründung von beruflicher Handlungskompetenz (vgl. Schaubild 16).
- 53 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Tätigkeitsfeld
Berufliche Handlungskompetenz
Abschlußprüfung
Komplexe, authentische
Aufgabenstellungen
Ausbildung
Lernen an komplexen
authentischen
Aufgaben und
Problemstellungen
Schaubild 16 Die konzeptionelle Anlage von Prüfungen im Sinne der Kompetenzentwicklung
In dieser Orientierung entspricht die Anlage der Prüfung auch neueren lehr-lerntheoretischen
Orientierungen, wie sie aus einer gemäßigt konstruktivistischen Perspektive zur Diskussion
stehen (vgl. Simons 1992; Dubs 1993, 451; Reinmann-Rothmeier & Mandl 1993). Zentrale
Forderungen richten sich hier auf die Authentizität von Aufgabenstellungen und ihre
Situiertheit. D.h. Aufgaben sollen die Auszubildenden mit realistischen Anwendungssituationen in ihrer ganzen Komplexität konfrontieren. Sie sollen nicht vereinfacht und
strukturiert dargeboten werden, sondern in einer für den Lernenden bedeutsamen,
authentischen Gesamtsituation. Damit soll der Anwendungsbezug von Wissen, Fähigkeiten
und Fertigkeiten gefördert und der Aufbau von ‚trägem‘ Wissen verhindert werden.
Im Rückblick auf das Konzept der Handlungsregulation wird insbesondere die
Selbststeuerung der eigenen Tätigkeit bedeutsam, wie sie insbesondere in den
Rückkopplungsschleifen zum ‚Analysieren der Ausgangssituation‘ und dem ‚Bestimmen von
Teilzielen und Arbeitsschritten‘ aufgezeigt sind. Das setzt komplexe Handlungszusammenhänge, in denen eine aktive Steuerung der eigenen Tätigkeit gefordert ist, voraus
(vgl. Breuer, im Druck).
- 54 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 55 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
8.0
Grundlegungen für das Beurteilungssystem zur Betrieblichen Projektarbeit
8.1 Einordnung des Prüfungsteils
Die Betriebliche Projektarbeit ist in der Verordnung vom 10. Juli 1997, wie generell, in
§ 9 Abschlussprüfung verankert. Die für diesen Prüfungsteil zentralen Passagen der
Verordnung lauten:
(2) Der Prüfling soll in Teil A der Prüfung in insgesamt höchstens 35 Stunden
eine betriebliche Projektarbeit durchführen und dokumentieren sowie in
insgesamt höchstens 30 Minuten diese Projektarbeit präsentieren und darüber
ein Fachgespräch führen. Für die Projektarbeit soll der Prüfling einen Auftrag
oder einen abgegrenzten Teilauftrag ausführen. (...)
Die Ausführung der Projektarbeit wird mit praxisbezogenen Unterlagen
dokumentiert. Durch die Projektarbeit und deren Dokumentation soll der
Prüfling belegen, dass er Arbeitsaufgaben zielorientiert unter Beachtung
wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben
selbständig planen und kundengerecht umsetzen sowie Dokumentationen
kundengerecht anfertigen, zusammenstellen und modifizieren kann. (...)
Für die praktische Umsetzung dieser Vorgabe sind Randbedingungen aus mehreren
primären Bezugsfeldern zu beachten. Zu diesen Bezugsfeldern gehören die
Vorgaben der Ausbildungsverordnung selbst. Daneben sind der zeitbezogene
Stellenwert und die Zielsetzung von Dokumentationen zu Projektarbeiten bzw.
Arbeitsaufträgen in der betrieblichen Praxis zu beleuchten. Schließlich ist der
(internationale) Stand der Diskussion um die Konzeption von Prüfungsverfahren ins
Auge zu fassen.
1 Vorgaben der AO
2 Stellenwert von Projektdokumentationen
in der Praxis
3 Konzeption von Prüfungsverfahren
Anlage und Beurteilungssystem eines zeitgemäßes Prüfungsverfahren
Schaubild 17 Bezugssystem für die Anlage eines Prüfungsverfahrens
- 56 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zu 1 (Vorgaben der AO):
Zu den Vorgaben der Verordnung gehört zunächst die grundlegende Zielsetzung
nach § 3, welche Befähigung für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen
Tätigkeit (...) die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren
sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang vorgibt. Das betont die
Befähigung zum selbstgesteuerten qualifizierten Handeln, was u.a. die eigenständige
Durchführung von (Teil ) Aufträgen umfasst. Die inhaltlichen Bezüge und die
möglichen Aufgabenstellungen für die Projektarbeit sind in der AO in den Vorgaben
für die Abschlussprüfung relativ konkret spezifiziert (s. oben). Insofern bedarf die
Projektarbeit als Teil der Abschlussprüfung selbst keiner weiterführenden
Begründung.
Im Blick auf die methodische Ausgestaltung und die Anlage einer Systematik für die
Beurteilung der Leistung sind darüber hinaus in der Verordnung weitere Bezüge über
die Fachaufgaben in den Einsatzgebieten beschrieben. Diese Zielsetzungen
erscheinen auch hier bedeutsam, nachdem die betriebliche Projektarbeit
sinnvollerweise im Rahmen der Einsatzgebiete durchgeführt wird.
Die Zielvorgaben zu den Fachaufgaben im Einsatzgebiet lauten für den
Fachinformatiker in den beiden Fachrichtungen:
10. Fachaufgaben im Einsatzgebiet:
10.1 Produkte, Prozesse und Verfahren
10.2 Projektplanung
10.3 Projektdurchführung
10.4 Projektkontrolle, Qualitätssicherung
Für den IT-System-Elektroniker und den IT-System-Kaufmann lauten sie:
10. Fachaufgaben im Einsatzgebiet:
10.1 Projektplanung
10.2 Projektdurchführung
10.3 Projektkontrolle, Qualitätssicherung
Für den Informatikkaufmann liegt eine abweichende Systematik vor. Hier sind affine
Fertigkeiten und Kenntnisse unter Punkt 8 aufgeführt:
8. Projektplanung und –durchführung
8.1 Anforderungsanalyse
8.2 Konzeption
8.3 Projektvorbereitung
8.4 Projektdurchführung
Diese Positionen werden als berufsspezifische Konkretisierungen der grundlegende
Zielsetzung nach § 3 aufgefasst und definieren damit den Zielrahmen für die
Durchführung und die Beurteilung der Betrieblichen Projektarbeit. Weiter spezifiziert
sind diese Positionen im Ausbildungsrahmenplan.
- 57 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Für den Fachinformatiker lautet eine solche Position für § 10 Abs. 2 Nr. 10.2 zum
Beispiel:
10.2 Projektplanung
a) Projektziele festlegen und Teilaufgaben definieren
b) Teilaufgaben unter Beachtung arbeitsorganisatorischer, sicherheitstechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen, insbesondere Personalplanung, Sachmittelplanung, Terminplanung und Kostenplanung durchführen
c) einsatzgebietsspezifische Designverfahren anwenden
d) Projektplanungswerkzeuge anwenden
Für die weiteren Konkretisierungen sei an dieser Stelle auf die Ausführungen in der
AO selbst verwiesen (Beispiel Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration siehe
Schaubild 18). Wichtig ist, dass im Mittelpunkt der angesprochenen Kenntnisse und
Fertigkeiten die selbstständige Planung, Durchführung und Kontrolle von
betrieblichen (Teil-) Aufträgen steht. Dabei wird eindeutig die Befähigung zur
prozessualen Qualitätssicherung über die Projektsteuerung in den Mittelpunkt gestellt
gegenüber einer punktuellen abschließenden Qualitätskontrolle im Sinne der
"Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit von Resultaten", was natürlich ein
abschließendes Ziel jeder Qualitätssicherung bleibt, aber nicht notwendigerweise in
der Befähigung zur prozessualen Qualitätssicherung gründet.
- 58 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Beispiel Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration
♦ Steuerlernziele der AO
Fachaufgaben im Einsatzgebiet
(§ 10 Abs. 4 Nr. 10)
Produkte, Prozesse und Verfahren
a) bereichs- und produktionsspezifische Informa(§ 10 Abs. 4 Nr. 10.1)
tionen nutzen
b) die für das Einsatzgebiet typischen Produkte,
Prozesse und Verfahren im Hinblick auf die
Anforderungen an komplexe Systemlösungen
analysieren und in ein Lösungskonzept umsetzen
c) Informationswege, -strukturen und -verarbeitung
sowie Schnittstellen zwischen verschiedenen
Funktionsbereichen des Einsatzgebietes analysieren
d) vorhandene Systemlösungen im Einsatzgebiet
erfassen und nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und
Erweiterbarkeit bewerten
Projektplanung
(§ 10 Abs. 4 Nr. 10.2)
a) Projektziele festlegen und Teilaufgaben definieren
b) Teilaufgaben unter Beachtung
arbeitsorganisatorischer, sicherheitstechnischer
und wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen,
insbesondere Personalplanung, Sachmittelplanung, Terminplanung und Kostenplanung
durchführen
c) Systemkonzeptionen unter Anwendung
einsatzgebietstypischer Verfahren erstellen
d) Projektplanungswerkzeuge anwenden
Projektdurchführung
(§ 10 Abs. 4 Nr. 10.3)
a) einsatzgebietsspezifische Systemlösungen unter
Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben erstellen
b) die im Einsatzgebiet typischen Werkzeuge und
Verfahren anwenden sowie Systemkomponenten
einsetzen
c) bei der Auftragsbearbeitung mit Kunden, internen
Stellen und externen Dienstleistern zusammenarbeiten
d) Gesamtsystem an Kunden übergeben,
Abnahmeprotokolle anfertigen
e) Einführung von Systemlösungen unter Berücksichtigung der organisatorischen und termin- 59 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektkontrolle, Qualitätssicherung
(§ 10 Abs. 4 Nr. 10.4)
lichen Vorgaben mit Kunden abstimmen und
kontrollieren
a) Zielerreichung kontrollieren, insbesondere SollIst-Vergleich aufgrund der Planungsdaten
durchführen
b) Qualitätssicherungsmaßnahmen projektbegleitend durchführen
c) Projektablauf sowie Qualitätskontrollen und
durchgeführte Testläufe dokumentieren
d) bei Störungen im Projektablauf Kunden
informieren und Lösungsalternativen aufzeigen
e) Leitungen abrechnen, Nachkalkulation durchführen, abrechnungsrelevante Daten dokumentieren
Schaubild 18
- 60 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zu 2 (Stellenwert von Projektdokumentationen in der Praxis)
Der Projektdokumentation kommt in zeitbezogenen betrieblichen Handlungsabläufen
die Funktion eines Instrumentes für die innerbetriebliche Führung und das Controlling
zu. Im Rahmen flacher Hierarchien und teilautonomer Tätigkeit von Facharbeitern
wird über die Projektdokumentation die qualifizierte Durchführung von Arbeitsaufträgen abgewickelt. Darin werden die Art des Auftrags, die Kundenwünsche, ihr
Umfang, die planerische Abwicklung, die Budgetierung, die Nutzung von materiellen
und personellen Ressourcen, die Maßnahmen der Qualitätsplanung, die Maßnahmen
zur Anpassung an abweichende Projektabläufe, sowie die Durchführung und soweit
erforderlich, die Ergebnisse der abschließenden Qualitätskontrolle festgehalten. Die
genutzten Methoden sind vielfältig (vgl. etwa Kargl 1999). So umfassen die
Vorgehensmodelle zur Software-Entwicklung etwa sequentielle, parallel-sequentielle
oder evolutionäre Zugänge. Darunter fallen u.a. die Konzepte der Meilensteine, der
Arbeitspakete in einem Netzplan oder des Prototyping. Für viele Unternehmen sind
die Randbedingungen und die Spezifika der internen Dokumentation festgelegt im
Handbuch zur Qualitätssicherung nach der Norm ISO 9000. Sie setzt
Mindestrahmenbedingungen für einen qualitätsorientierten Entwicklungsprozess. Die
zugehörigen Kenntnisse und Fertigkeiten gehören bei den IT-Berufen zum Katalog
der geforderten Ausbildungsinhalte, wie das z.B. in der Zielformulierung zum Punkt
10.2 (vgl. oben) deutlich wird.
Im gegebenen Zusammenhang ist es wichtig, dass eine Projektdokumentation
demnach keine zusätzliche, ausschließlich prüfungsdidaktische Forderung darstellt,
sondern eine projektimmanente tätigkeitsbezogene Teilleistung im Rahmen jeder
strukturierten Projektabwicklung bildet. Sie stellt quasi eine Belegführung zur
selbstgesteuerten Planung, Durchführung, Kontrolle von beruflichen (Teil-)Aufgaben
dar. In ihrer Bewältigung spiegelt sich die grundlegende Zielvorgabe für die IT-Berufe
nach § 3 der AO.
Eine solche Projektdokumentation besteht aus einer Zusammenstellung von
Dokumenten, die in den Vorgangsstufen der Projektarbeit entstehen und die eine
Chronik der Projektarbeit unter den verschiedenen, mit einem Projekt verbundenen
Aspekten der Planung, Durchführung und Kontrolle im betrieblichen
Gesamtzusammenhang darstellen.
Über diesen Bezug auf die Praxis der betrieblichen Qualitätssicherung hinaus ergibt
sich ein weiterer aus dem Blick auf den betrieblichen Gesamtzusammenhang, der ja
in der Verordnung als Bezug unmittelbar vorgegeben ist. Die Projektdokumentation
wird im betrieblichen Gesamtzusammenhang u.a. herangezogen, um die Rechnung
zur erbrachten Leistung zu stellen und um Gewährleistungsfristen und –elemente
darauf zurückzuführen. In ihr begründen sich ggf. Abweichungen der erbrachten
Leistung im Vergleich zu Angeboten. Die Projektdokumentation dient als Grundlage
für die Vorbereitung von anschließenden Wartungs-, Service- oder Folgeaufträgen
und damit zur Pflege der Kundenbeziehung. Auch aus diesen Gesichtspunkten wird
deutlich, dass die Dokumentation der Auftragsabwicklung keine didaktische
Konstruktion darstellt, sondern eine zentrale Funktion im betrieblichen
Gesamtzusammenhang bildet. Ihre Nutzung als Quelle zur Leistungsbeurteilung für
die betriebliche Projektarbeit kann als ein ökonomischer Rückgriff auf vorhandene
Daten zum Zwecke der Prüfung gesehen werden.
- 61 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zu 3 (Konzeption von Prüfungsverfahren)
Zur Konzeption von Prüfungsverfahren besteht im deutschen Sprachgebiet eine
Diskussion um die Abbildbarkeit von extrafunktionalen Qualifikationen bzw. von
Handlungskompetenz (vgl. Blum, Hensgen, Kloft & Maichle 1995; Breuer & Höhn,
1996. Im US-amerikanischen Zusammenhang stößt man auf eine Diskussion um
alternative, authentische Formen der Leistungsmessung und –bewertung (vgl. zum
Einstieg die Debatte von Newman, Wiggins und Terwilliger im Educational
Researcher 1998). In diesem Zusammenhang wird auch der Ausdruck performance
assessment gebraucht. Die Zugänge in der Bundesrepublik und in den USA sind
unterschiedlich, gemeinsam ist ihnen der Versuch, komplexe Leistungsformen in
gültiger Form abzubilden. Bezogen auf die gegebene Fragestellung ist hier
interessant, dass in den USA ein Zugang über authentische Prüfungssituationen
gesucht wird.
Solche Zugänge stützen sich u.a. auf die Darstellung von Zusammenhängen in einem
Vortrag, die Übernahme von Aufgaben in einem Rollenspiel, die Ausarbeitung einer
schriftlichen Stellungnahme zu einem Vorgang oder die Zusammenstellung eines
Portfolios mit Belegen zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen. An dieser Stelle
kann auf diese Entwicklungen nur hingewiesen werden. Herausgegriffen werden soll
jedoch die Technik der Leistungsmessung und –bewertung auf der Basis von
Portfolios. Eine Sammlung von Dokumenten, von Belegen oder von Arbeiten dient
dazu,
das
Leistungsvermögen
deines
Prüflings
bezogen
auf
einen
Handlungszusammenhang widerzuspiegeln. Wenn das in Bezug zu einer
umfassenderen, komplexen Aufgabenstellung erfolgt, dann lassen sich daran
Aussagen zum Grad der Befähigung ableiten, mit welcher die Aufgabenstellung
bearbeitet worden ist. Dazu bedarf es natürlich eines Rasters für die Beurteilung des
Portfolios, das nicht zuletzt die Güte der Messung (vgl. Kap. 7) stützen soll.
- 62 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
8.2 Anlage des Beurteilungssystems
Die drei angesprochenen Bezugsfelder für die Konzeption eines Systems der
Leistungsmessung und –beurteilung weisen nicht nur Affinitäten auf, sondern stehen
unter einer gemeinsamen Orientierung. Die Vorgaben der Ausbildungsordnung selbst, die
Nutzung von Dokumentationen als methodisches Hilfsmittel für die selbstgesteuerte
Abwicklung von Projekten bzw. von komplexen Arbeitsaufträgen und die Vorstellungen zu
authentischen Formen der Leistungsmessung sind auf die deckungsgleiche Zielvorstellung ausgerichtet, sie zielen darauf, die Befähigung zur selbstgesteuerten Bearbeitung
von realen (beruflichen) Handlungszusammenhängen in den Blick zu nehmen. Die
gemeinsame Grundlage bildet das Portfolio zur Projektdokumentation. Es bildet den Grad
des selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens bei der Bearbeitung einer
Betrieblichen (Teil-) Aufgabenstellung ab, wie sie für die Abschlussprüfung der IT-Berufe
gefordert ist. Die Projektdokumentation im Sinne eines Portfolios stellt eine
Zusammenfassung von Unterlagen dar, welche die Bearbeitung von Teilschritten der
Aufgabenstellung in den Vorgangsstufen eines Projektes widerspiegeln. Sie belegt den
Grad der methodisch begründeten Bearbeitung einer Aufgabenstellung im Sinne einer
betrieblichen Qualitätssicherung und Auftragsabwicklung.
Das ist verbunden mit dem Anspruch weitergehender Qualitäten zu vermitteln, zu
unterstützen bzw. abzubilden, als dies mit tayloristischen, vorwiegend extern bestimmten
Tätigkeitsstrukturen verbunden gewesen ist. Verdeutlichen lässt sich diese Zielvorstellung
über einen Blick auf die Qualitätsniveaus des berufsbezogenen Lernens (vgl.
Schaubild 19).
Qualifikationsniveaus zum Ziel
beruflicher Handlungsfähigkeit
Q
ua
lifi
ka
tio
ns
niv
ea
Unmittelbare Anwendung (durch Erfahrungen
in der Realität, durch Erfahrungen in der SimuMittelbare Anlation, ...)
wendung (per Beispiel,Aufgabe,
WissensmäsFall, ...
sige Aneignung (per
Vortrag, Unterrricht,
Lehrbuch, ...)
Lernprozess
Schaubild 19 Qualifikationsniveaus des berufsbezogenen Lernens
(In Anlehnung an Heidack, 1992).
- 63 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Über die Projektarbeit wird nicht nur die Reproduktion von erworbenem Wissen oder die
Bearbeitung von didaktisch reduzierten Aufgabenstellungen eingefordert, sondern die
Bewältigung einer komplexen, authentischen Aufgabenstellung aus dem beruflichen
Handlungsfeld. Damit ist der Anspruch verbunden, in diesem Teil der Prüfung die
Handlungsfähigkeit der Auszubildenden in der Praxis abzubilden. Das erfolgt über zunächst
die Beurteilung des Portfolios zur Projektdokumentation unter Einschluss der angefertigten
Kundendokumentation. Im weiteren werden im Sinne der Vorgaben in der Verordnung die
Präsentation zum Projekt sowie das zugehörige Fachgespräch vor dem Prüfungsausschuss
beurteilt. Das führt zu einer mehrdimensionalen Beurteilung des Leistungsvermögens der
Prüflinge.
8.2.1 Die Matrix zur Beurteilung der Projektarbeit
Für die Beurteilung eines solchen Portfolios ist, in der Orientierung an den Kernzielen der
AO, in der Orientierung an der betrieblichen Praxis und in der Orientierung an dem Bemühen
um die gültige Abbildung von komplexen Befähigungen eine Bewertungsmatrix entwickelt
worden. Nach dieser Bewertungsmatrix können solche Portfolios analysiert und beurteilt
werden können (vgl. Bewertungsmatrix Projektarbeit Schaubild 20). Diese Matrix enthält
zunächst die Beurteilungsgesichtspunkte für die Analyse der des Portfolios. Diese
Beurteilungsgesichtspunkte korrespondieren mit den entsprechenden Vorgaben in der
Ausbildungsordnung (z.B. Fachinformatiker Fachrichtung Systemtechnik Schaubild 18). Sie
können, mit anderen Worten, als gültig im Sinne der AO betrachtet werden. Über die
Vorgabe der Gesichtspunkte hinaus umfasst die Matrix zu jedem Gesichtspunkt eine Skala
zur Einschätzung des zugehörigen Leistungsniveaus, die einer verbreiteten Praxis der
Bewertung in den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen entspricht. Die Stufung der
Skala von jeweils 10 bis 0 Punkten in einer nicht linearen Form spiegelt die Definition der
Noten wider. Zusammen mit den vorgeschlagenen Gewichtungen für den Stellenwert der
einzelnen Gesichtpunkte im Gesamtzusammenhang können die Prüfer zu einer
nachvollziehbaren Beurteilung eines vorgelegten Portfolios gelangen. Das entspricht der
Zielvorgabe in der Verordnung im Sinne der eingangs zitierten Formulierung "Durch die
Projektarbeit und deren Dokumentation soll der Prüfling belegen, dass er Arbeitsabläufe und
Teilaufgaben zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer
und zeitlicher Vorgaben selbständig planen, und kundengerecht umsetzen (...) kann".
(Verordnung ..., S. 1744). Als weiterer Gesichtspunkt ist in der Matrix die Zielvorgabe nach
einer kundengerechten Anfertigung, Zusammenstellung und Modifikation von (Anwender-)
Dokumentationen (Verordnung ..., S. 1744) aufgenommen worden. Damit liegt eine
Grundlage für eine gültige Leistungsmessung und –beurteilung der Betrieblichen
Projektarbeit im Sinne der Vorordnung vor. Das Instrument stützt die Entschätzungen der
Prüfer im Sinne der geforderten Zuverlässigkeit und Objektivität. Um zu einem in sich
geschlossenen und für den Prüfer handhabbaren Gesamtrahmen zu kommen, wurde die
Matrix zur Beurteilung der Projektarbeit um vergleichbare Vorlagen für die Beurteilung der
Präsentation und des Fachgespräches ergänzt.
- 64 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
8.2.2 Die Matrix zur Beurteilung der Präsentation des Projektes
Die zusätzliche Bewertungsmatrix für die Präsentation des Projektes und für das
Fachgespräch folgen technisch demselben Ansatz. Für die Präsentation sind die drei
Dimensionen
Aufbau
und
inhaltliche Struktur,
Sprachliche Gestaltung und
Zielgruppengerechte Darstellung gewählt worden. Das sind Aspekte, die in der Praxis der
Unternehmen in verschiedenen Instrumenten für die Beurteilung von Präsentationen bzw.
von Vorträgen genutzt werden. (Vgl. Bewertungsmatrix Präsentation Schaubild 21).
8.2.3 Die Matrix zur Beurteilung des Fachgesprächs
Hierzu sind von der Arbeitsgruppe die Dimensionen Beherrschung des Fachhintergrundes,
Problemerfassung, -darstellung und Problemlösung sowie die Argumentation und
Begründung als zentrale Gesichtspunkte für die Beurteilung definiert worden. Technisch ist
der zuvor gewählte Ansatz weitergeführt worden. Auch dieser Ansatz erscheint praktisch
nutzbar. Er führt die Beurteilung des Fachgesprächs mit dem Blick auf die angestrebte
Zuverlässigkeit und Objektivität in jedem Fall über eine Beurteilung aus dem Bauche heraus
auf ein Niveau der argumentativen Nachvollziehbarkeit. Wenn ein Prüfer eine Position auf
der Skala, also etwa den Wert 9 für die Argumentation vergibt, muss er dazu im
Bewertungsgespräch im Zweifelsfall Argumente und Beobachtungen anführen können, die
diese Einschätzung stützen (vgl. Bewertungsmatrix Fachgespräch Schaubild 22).
- 65 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
9.0
Bewertungsmatrizen
9.1 Bewertungsmatrix Betriebliche Projektarbeit
(Schaubild 20)
•
•
Projektbericht/Portfolio
Kundendokumentation
- 66 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Prüfling:
Name
Bewertungsmatrix
Projektarbeit
Vorname
Prüflingsnummer
Datum der Abgabe
10
9
7
5
3
0
Pkt
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben sind
umfassend
dargestellt,
Die wesentlichen
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben sind
dargestellt
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben sind
erkennbar
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben sind
erschließbar
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben fehlen /
sind nicht
___
erschließbar
Umfeld und
Schnittstellen sind
umfassend
beschrieben
Das Umfeld und die
wesentlichen
Schnittstellen sind
beschrieben
Umfeld und
Schnittstellen sind
erkennbar
Umfeld und
Schnittstellen sind
erschließbar
Ziele,
Kundenwünsche und
Teilaufgaben sind
bedingt erschließbar
Umfeld und
Schnittstellen nicht
oder nicht zutreffend
beschrieben
Ressourcen
umfassend
angeführt, Termine
und Kosten
transparent
dargestellt,
Ablauf klar und
übersichtlich
Ressourcen im
wesentlichen
angeführt,
Termine und Kosten
dargestellt,
Ablauf übersichtlich
wichtige Ressourcen
angeführt,
wichtige Termine
und Kosten ablesbar,
Ablauf erkennbar
Wichtige Ressourcen
erschließbar,
Termine und Kosten
erschließbar,
Ressourcen bedingt
erschließbar,
Termine und Kosten
unvollständig,
Ablauf bedingt
erschließbar
Ressourcen nicht
erschließbar /
genannt,
Termine und Kosten
fehlen oder nicht
sachgerecht
Ablauf nicht
erschließbar oder
nicht dargestellt
Gew
Erg
15 %
___
15 %
___
Portfolio
1 Ausgangssituation
• Projektziele und Teilaufgaben (ggf. Abweichungen zum Projektantrag),
Kundenwünsche
• Projektumfeld,
Prozessschnittstellen
(Ansprechpartner, Einstieg, Ausstieg)
Umfeld und
Schnittstellen fehlen
Anmerkungen des Prüfers
2 Ressourcen- und Ab
laufplanung
• Personal-, Sachmittel-,
Termin- und Kostenplanung
• Ablaufplan
Ablauf erschließbar
Anmerkungen des Prüfers
3 Durchführung und Auf-
- 67 -
___
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
tragsbearbeitung
• Prozessschritte,
Vorgehensweise,
Qualitätssicherung
• Abweichungen,
Anpassungen,
Entscheidungen
Durchführung der
Prozessschritte umfassend dargestellt
Durchführung der
wesentlichen
Prozessschritte
dargestellt
Wesentliche
Anpassungen und
Folgen begründet
und berücksichtigt
Durchführung der
Prozessschritte
erkennbar
Durchführung von
Prozessschritten
erschließbar
Durchführung von
Prozessschritten
bedingt erschließbar
Durchführung nicht
angesprochen / nicht
erschließbar
Anpassungen und
Folgen erkennbar
Anpassungen und
Folgen erschließbar
Anpassungen und
Folgen bedingt
erschließbar
Anpassungen und
Folgen nicht
angesprochen / nicht
erschließbar
Abnahme umfassend Abnahme im
dargestellt,
wesentlichen
dargestellt,
Prozess und
Prozess und
Ergebnis umfassend Ergebnis im
bewertet
wesentlichen
bewertet
Abnahme erkennbar
dargestellt,
Abnahme
erschließbar,
Bewertung von
Prozess und
Ergebnis in Teilen
erkennbar bewertet
Bewertung von
Prozess und
Ergebnis
erschließbar
Abnahme bedingt
erschließbar,
Bewertung von
Prozess und
Ergebnis mit
erheblichen
fachlichen Mängeln
Abnahme nicht
angesprochen / nicht
erschließbar,
___
Bewertung nicht
angesprochen oder
fachlich nicht haltbar
Insgesamt
überzeugende
Gestaltung
Im wesentlichen
überzeugende
Gestaltung
In wesentlichen
Teilen ansprechend
Noch akzeptabel
Nicht ansprechend
Nicht annehmbar
Fachgerechte
Struktur und
Darstellung, dem
Inhalt optimal
angepaßt
Fachgerechte
Struktur und
Darstellung
Anpassungen und
Folgen umfassend
begründet und
berücksichtigt
___
30 %
___
15 %
___
15 %
(10 –
15)
___
Anmerkungen des Prüfers
4 Projektergebnisse
• Soll-Ist Vergleich,
Qualitätskontrolle,
Abweichungen,
Anpassungen
Anmerkungen des Prüfers
5 Gestaltung des
Portfolios
• Äußere Form (Gestaltung von Text, Tabellen, Graphiken etc.)
• Inhaltliche Form
(Strukturierung, fachund normgerechte
Darstellung, etc.)
Struktur und
Darstellung
weitgehend
fachgerecht
Anmerkungen des Prüfers
- 68 -
___
Struktur
erschließbar,
Darstellung mit
fachlichen Mängeln
Struktur nicht
erschließbar,
Darstellung mit
erheblichen
fachlichen Mängeln
Struktur nicht
vorhanden,
Darstellung fachlich
nicht haltbar
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundendokumentation
Kundengerechte Anfertigung,
Zusammenstellung und
Modifizierung
Auftragsgerecht, gut
strukturiert und
deutlich
nachvollziehbar
Im wesentlichen
auftragsgerecht
strukturiert und
nachvollziehbar
In wesentlichen
Teilen
auftragsgerecht, im
allgemeinen
strukturiert und
nachvollziehbar
Noch
auftragsgerecht,
wenig strukturiert,
aber noch
erschließbar
Teilweise nicht
auftragsgerecht,
strukturelle Mängel,
kaum erschließbar
Nicht
auftragsgerecht
___
10 %
(5 – 15)
Anmerkungen des Prüfers
Summe
Ergebnis
Unterschrift
Datum:
- 69 -
___
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
9.2 Bewertungsmatrix Präsentation
(Schaubild 21)
- 70 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Prüfling:
Name
Vorname
Nummer
Prüfungstag
Bewertungsmatrix
Präsentation
10
Aufbau und inhaltliche Struktur
- sachliche Gliederung,
dem Thema optimal
- Logik,
angepaßte
- Zielorientierung
Gliederung und
logisch richtige
Darstellung, streng
zielorientiert
Sprachliche Gestaltung
- Ausdrucksweise,
- Satzbau,
- Stil
Zielgruppengerechte
Darstellung
- Medieneinsatz,
- Visualisierung,
- Körpersprache
9
7
5
3
0
zweckmäßige
Gliederung und
logisch richtige
Darstellung,
zielorientiert
sinnvolle, jedoch
nicht optimale
Gliederung,
Darstellung im
allgemeinen logisch,
Zielorientierung
vorhanden
umständlich, leichte
Fehler in der
logischen
Darstellung,
Zielorientierung
erkennbar
sinnvolle Gliederung
kaum erkennbar,
teilweise logische
Fehler,
Zielorientierung
kaum erkennbar
unsystematisch,
unlogisch, zufällige
Aneinanderreihung
von Fakten, keine
Zielorientierung
Ausdrucksweise,
Satzbau und Stil
vorbildlich
einwandfreie
Ausdrucksweise,
guter Satzbau und
Stil
Ausdrucksweise
weitgehend passend,
meist richtiger
Satzbau, flüssiger
Stil
leichte Schwächen in
der Ausdrucksweise,
Satzbau teilweise
fehlerhaft, teilweise
stilistische Fehler
erhebliche
Schwächen in der
Ausdrucksweise,
grobe Fehler im
Satzbau, erhebliche
stilistische Fehler
unverständliche
Ausdrucksweise,
grobe Fehler im
Satzbau, geringer
Wortschatz
durchgängig
situationsgerecht,
prägnant, immer
optimal zum Inhalt
passend
situationsgerecht
prägnant und dem
Inhalt angemessen
überwiegend
situationsgerecht,
meist passend zum
Inhalt
im allgemeinen nicht
situationsgerecht
oder schlecht zum
Inhalt passend, aber
trotzdem
verständlich
im allgemeinen nicht
situationsgerecht
oder schlecht zum
Inhalt passend, so
dass die
Verständlichkeit
leidet
Medieneinsatz und
Visualisierung falsch
oder fehlend,
verwirrende
unangemessene
Darstellung
Pkt
Gew
33,3 %
___
___ %
___
33,3 %
___
___ %
___
33,3%
___
___ %
Anmerkungen des Prüfers
Summe
Ergebnis
- 71 -
Erg
___
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
9.3 Bewertungsmatrix Fachgespräch
(Schaubild 22)
- 72 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bewertungsmatrix
Fachgespräch
Beherrschung des für die
Projektarbeit relevanten
Fachhintergrundes
Problemerfassung,
Problemdarstellung und
Problemlösung
Argumentation und
Begründung
10
9
7
5
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird
sicher und
überzeugend
beherrscht
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird
beherrscht
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird
im allgemeinen
beherrscht
Probleme werden
selbständig und
sicher erkannt und
Lösungen fachlich
überzeugend
dargestellt
Probleme werden
sicher erkannt und
Lösungen fachlich
einwandfrei
dargestellt
fachliche Argumente
und Begründungen
werden immer richtig
und überzeugend
vorgetragen
fachliche Argumente
und Begründungen
werden sicher und
richtig vorgetragen
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird
im allgemeinen
beherrscht, wenige
Zusammenhänge
werden aber falsch
oder nicht erkannt
Probleme werden
Probleme werden im
fast immer richtig
allgemeinen richtig
erkannt und
erkannt und
Lösungen meist
Lösungen fachlich im
fachlich angemessen allgemeinen richtig
dargestellt
dargestellt
fachliche Argumente
und Begründungen
werden richtig und
überwiegend
angemessen
vorgetragen
fachliche Argumente
und Begründungen
werden zwar meist
richtig, aber oft
umständlich oder
unangemessen
vorgetragen
3
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird
nicht sicher
beherrscht,
Zusammenhänge
werden oft falsch
oder nicht erkannt
selbst einfache
Probleme werden
nicht immer richtig
erkannt. Die
fachliche Darstellung
der Lösungen
überzeugt im
Allgemeinen nicht
fachliche Argumente
und Begründungen
werden nur teilweise
richtig und umständlich oder unangemessen vorgetragen
0
Pkt
der für die
Projektarbeit
relevante
Fachhintergrund wird ___
nicht beherrscht,
Zusammenhänge
werden im
allgemeinen nicht
oder falsch erkannt
selbst einfache
Probleme werden
nicht richtig erkannt.
Lösungen können
___
nicht fachlich
einwandfrei
dargestellt werden
fachliche Argumente
und Begründungen
werden meist falsch,
nicht oder
unangemessen
vorgetragen
Gew
33,3%
___%
____%
___
____%
Ergebnis
- 73 -
____
33,3%
Summe
Datum:
___
33,3%
Anmerkungen des Prüfers
Unterschrift :
Erg
____
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
9.4
Gewichtung der Beurteilungskriterien nach Berufen in der Bewertungsmatrix "Projektarbeit"
∅ / Bandbreite
ITSI
FISI
FIAE
ITSE
INFK
1. Ausgangssituation
∅ 15 % (10-20 %)
10 %
15 %
15 %
15 %
20 %
2. Ressourcen- und Ablaufplanung
∅ 15 % (15-25 %)
25 %
15 %
15 %
15 %
15 %
3. Durchführung und Auftragsbearbeitung
∅ 30 % (25-35 %)
35 %
30 %
30 %
25 %
25 %
15 %
15 %
15 %
15 %
15 %
15 %
5. Gestaltung der Portfolio
15 % (10-15 %)
10 %
15 %
15 %
15 %
15 %
6. Kundendokumentation
10 % (10-15 %)
5%
10 %
10 %
15 %
10 %
Beurteilungskriterien
4. Projektergebnisse
Schaubild 23
- 74 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
9.5
Bewertungsschlüssel für subjektiv bewertbare Prüfungsleistungen
(PAL-Regelung vom 13.11.1997)
10 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt keine Mängel
oder
das Arbeitsergebnis ist einwandfrei
9 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt sehr geringe Mängel
oder
das Arbeitsergebnis weist sehr geringe Mängel auf.
7 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt geringe Mängel
oder
das Arbeitsergebnis weist geringe Mängel auf.
5 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt fachlich gerade noch vertretbare Mängel
oder
das Arbeitsergebnis weist fachlich gerade noch vertretbare Mängel auf.
3 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt größere Mängel, die nur durch vertretbaren
Zeit-, Material- und Maschinenaufwand zu beheben sind
oder
das Arbeitsergebnis weist größere Mängel auf, die nur durch
vertretbaren Zeit-, Material- und Maschinenaufwand zu einem noch
brauchbaren Ergebnis geführt werden können.
0 Punkte
Die Sichtkontrolle ergibt fachlich nicht vertretbare Mängel
oder
das Arbeitsergebnis weist fachlich nicht mehr vertretbare Mängel auf
oder
keine Prüfungsleitung erbracht.
Schaubild 24
- 75 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.0
Ganzheitliche Aufgaben
10.1 Anforderungen
Ganzheitliche Aufgaben sollen sich an berufstypischen Geschäftsprozessen
orientieren. Sie sollen so beschaffen sein, dass der Prüfling zeigen kann, dass er die
für den Berufsalltag typischen Problemstellungen analysieren, Zusammenhänge
erkennen und praxisgerechte Lösungswege entwickeln kann. Durch die Lösung der
Ganzheitlichen Aufgabe weist der Auszubildende nach, dass er im betrieblichen
Gesamtzusammenhang handeln kann. Die beiden Ganzheitlichen Aufgaben I und II
sollen aus unterschiedlichen Einsatzgebieten stammen und jeweils mehrere
Prozessschritte umfassen.
10.2 Grundlegungen
Diese Orientierung war dem Projekt im Bezug auf die Vorgaben der
Ausbildungsordnung unterlegt. Im Zusammenhang mit den Positionen, die zur
Begründung des Beurteilungssystems für die betriebliche Projektarbeit ausgeführt
worden sind (vgl. Kap 7 ff.), lässt sich diese pragmatische Forderung untermauern.
Als sinnvoller Bezug stellt sich der Ansatz der "starken Lernumgebungen" dar, wie er
von der Arbeitsgruppe um Heinz Mandl an der Universität München vertreten wird.
Dieser Ansatz reflektiert die internationale Diskussion um konstruktivistische
Vorstellungen zum Lehren und Lernen. Er ist als eine Antwort auf die Beobachtung
zu sehen, dass (berufsbezogenes) Lernen in sogenanntem trägem Wissen
resultieren kann. Solches träges Wissen zeichnet sich dadurch aus, dass es zwar
reproduziert, aber in Anwendungszusammenhängen nicht hinreichend angewandt
bzw. als Grundlage für die Lösung von praktischen Aufgabenstellungen genutzt
werden kann. Dem sollen starke Lernumgebungen abhelfen. Sie gründen in einer
Reihe von grundlegenden Gestaltungsprinzipien. Dazu gehören zunächst die
Authentizität und die Situiertheit. Im weiteren werden multiple Kontexte und multiple
Perspektiven gefordert. Weitere grundlegende Forderungen beziehen sich auf den
sozialen Kontext und die Förderung der Kooperation beim Lernen.
Die grundlegende Ausrichtung des Ansatzes zielt auf die Förderung von
Lernprozessen, die zu einer flexiblen, in Anwendungszusammenhängen nutzbaren
Wissensbasis führen. Das ist an dieser Stelle sozusagen als eine notwendige
Voraussetzung im Hinblick auf die geforderte berufliche Handlungskompetenz zu
sehen.
Unmittelbar übertragbar erscheint auf jeden Fall die Forderung nach authentischen
und situierten Aufgabenstellungen für entsprechende Prüfungen. Dabei meint
authentisch, dass es sich um reale Aufgaben und Problemstellungen handeln soll.
Sie müssen die tatsächliche Anwendungssituation in ihrer gegebenen Komplexität
wiederspiegeln; sie sollen nicht vereinfacht und didaktisch reduziert gestellt werden.
Situierte Aufgaben stellen Einzelprobleme in den Zusammenhang einer für den
Prüfling bedeutsamen und authentischen Gesamtsituation. Das fordert die
Übertragung von Wissensbeständen aus dem Kontext des Lernens in den
Zusammenhang der Anwendung. Damit ist eine sinnstiftende Orientierung für die
Forderung nach ganzheitlichen Aufgaben aufgezeigt. Das korrespondiert mit der
Forderung nach der Abbildung von beruflicher Handlungskompetenz in Prüfungen.
- 76 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.3 Abgrenzung der Ganzheitlichen Aufgaben
•
Ganzheitliche Aufgabe I:
(Profilaufgabe - Fokus Fachqualifikationen)
Prüfmatrix
Muss Kann
Prüft die Aufgabe überwiegend berufsspezifisch profilprägende
X
Fachqualifikationen?
Zur Erläuterung:
Jeder Beruf hat eine gesonderte berufsspezifische Aufgabe. Beim Fachinformatiker
ist eine einzige Fallstudie denkbar, die aber in der Aufgabenstellung auf das jeweilige
Profil abhebt. Zur Verdeutlichung die Graphik:
Ganzheitliche Aufgabe I
Aufgabe
für
Systemelektroniker
Aufgabe
für
Fachinformatiker
SI
Aufgabe
für
IT- Systemkaufmann
AE
Aufgabe
für
Informatikkaufmann
Schaubild 25
- 77 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
•
Ganzheitliche Aufgabe II:
(Profilaufgabe - Fokus Fachqualifikationen)
Prüfmatrix
Muss Kann
Prüft die Aufgabe überwiegend Kernqualifikationen?
x
Berücksichtigt die Aufgabe bei den Kernqualifikationen berufsx
spezifische Ausprägungen?
Zur Erläuterung:
Als Querschnittsaufgabe kann sie gemeinsame Inhalte über alle Berufe haben. Da
die Kernqualifikationen in den Berufen unterschiedliche Schwerpunkte haben, ist es
sinnvoll, in der Prüfung berufsspezifische Vertiefungen vorzunehmen. Denkbar sind
auch Prüfungsaufgaben mit unterschiedlichen Fallstudien. Zur Verdeutlichung die
Grafik:
Ganzheitliche Aufgabe II
Gemeinsame Inhalte
berufsspezifische Ausprägung
System
elektroniker
Kernqalifikation
berufsspezifische Ausprägung
Fachinformatiker
(SI)
Fachinformatiker
(AE)
berufsspezifische Ausprägung
berufsspezifische Ausprägung
ITSystemkaufmann
Informatikkaufmann
Beispiel:
Eine Aufgabe könnte eine gemeinsame Thematik haben, diese wird aber auf die
Berufe spezialisiert. In der obigen Grafik visualisiert, könnte dies wie folgt aussehen:
Herstellen und Betreung einer Systemlösung
Ressourcenplanung
System
elektroniker
Zeitplanung
Projektmanagement
Fachinformatiker
(SI)
Fachinformatiker
(AE)
Kostenplan
Schulungskonzept
Kostenplan
ITSystemkaufmann
Informatikkaufmann
Anmerkung: Eine Querschnittsaufgabe kann auch nur gemeinsame Inhalte über alle
Berufe enthalten. Die berufsspezifische Vertiefung ist sinnvoll, aber nicht zwingend
notwendig.
Schaubild 26
- 78 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.4
Prüfmatrix für die Querschnittsaufgabe
Durchführbarkeit
Zeitvorgabe 90 Minuten beachtet?
Auswertbarkeit durch Ausschuss gegeben?
ggfls Rüstzeiten (z.B.: PC) berücksichtigt?
Aufgabe auch in elektronischer Form möglich?
Auswertung mit angemessenem Aufwand möglich?
Bearbeitung mit PC-Werkzeugen oder klassisch?
Klare Aufgabenstellung?
Auf welchen Medien wird das Ergebnis festgehalten?
Sind die Hilfsmittel angemessen und in der Praxis üblich?
Muss Kann
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Verordnungskonformität
Ist die Aufgabe verordnungskonform?
Muss Kann
X
Taxonomie
Verschiedene Schwierigkeitsgrade vertreten?
(z.B.: Lernzielebenen des Deutschen Bildungsrates1)
Werden die Taxonomieebenen bei der Lösung berücksichtigt?
Sind die Taxonomiestufen in der Aufgabenstellung erkennbar?
Bewertbarkeit der verschiedenen Taxonomiestufen gegeben?
Muss Kann
X
Offenes Ergebnis
Die Aufgabenstellung ermöglicht unterschiedliche Lsg.-qualitäten.
Werden wesentliche Aspekte der Handlungskompetenz geprüft?
Für ein Ziel kann es viele Wege geben.
Die Ausgangssituation soll die Anzahl der Lsg.-wege begrenzen.
Kreativität gefordert, mehrere Lösungen zulässig.
Muss Kann
X
X
X
X
X
Ganzheitlichkeit
Gesamtaufgabe in einzel bewertbare Teile gliedern.
Unabhängig lösbare Teilaufgaben?
Zersplitterung der Aufgabe vermeiden.
Ist ein roter Faden erkennbar?
Fachliche Tiefe gegeben?
Stehen die Teilaufgaben im Gesamtkontext?
Muss Kann
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Aufgabengebiete
Muss Kann
Technik, Software und kaufmännische Themen können in einer
X
Aufgabe vereint sein.
Berücksichtigt die Aufgabe die grundlegende und aktuelle
X
Entwicklung im IT-Bereich?
Spezialgebiete vermeiden (z.B.: nur Kalkulation, nur
X
Telekommunikationstechnik)
Schaubild 27
1
Der Deutsche Bildungsrat unterscheidet die Lernzielebenen: 1. Reproduktion (nennen können), 2.
Reorganisation (zuordnen, unterscheiden, gegenüberstellen, begründen, erläutern), 3. Transfer (prüfen, lösen,
anwenden, übertragen auf), 4. Problemlösendes Denken (analysieren, beurteilen, Lösungsvorschläge entwickeln,
kritisch Stellung nehmen, folgern)
- 79 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.5
Handlungspfad für Prüfungsaufgabenersteller
- 80 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Handlungspfad für Prüfungsersteller
Ganzheitliche Aufgabe I und II für IT-Berufe
Inhalt
Handlungspfad für Prüfungsersteller
Texte der Ausbildungsordnung im Handlungspfadschema
Kriterienvorgabe Facharbeitskreis
Seite 0.1 – 0.4
Seite 1.1 – 1.2
Seite 2.1 – 2.2
In den folgenden 11 Handlungsschritten wird der Prozess dargestellt, um Inhalt und Qualifikationsprofil für jede einzelne Prüfung festzulegen. Hierbei
werden insbesondere alle Hinweise zur Präzisierung der Prüfungsanforderung aus der Ausbildungsordnung erfasst.
Die detaillierten Entscheidungshilfen der Facharbeitskreise sind in der gesonderten Vorlage „Gemeinsame Kriterienvorgabe Facharbeitskreis“ enthalten.
Mit den gewonnenen Kriterien aus diesem Prozess soll eine Prüfungskonstruktion ermöglicht werden,
- die zwischen der Messung der profilprägenden Qualifikation und der Messung der Kernqualifikation unterscheidet,
- das dominierend IT-adäquate Schlüsselqualifikationen misst und bisherige Prüfungsverfahren meidet, die vor allem gelerntes
Faktenwissen prüfen,
- die auf der IT-berufstypische Informationsverarbeitung basiert und auch den PC einschließt,
- die eine wirtschaftliche PC-gestützte Auswertung ermöglicht.
Legende:
AO
Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik vom 10. Juli 1997
(BGBl. Vom 15. Juli 1997)
IT-SE
Fi-AE
Fi-Si
IT-Kfm I
Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker
Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration
Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann
- 81 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-Prüfung: Ganzheitliche Aufgabe (Kursiver Text: Aus Rechtsverordnung (AO), Standardtextformat: Diskussionsvorschlag Roos, Eberl, 3.99)
Seite 0.2
Handlungspfad für Prüfungsersteller
1. Kenntnis der Forderungen der Rechtsverordnung(AO) zum Prüfungstyp I bzw. II
Prüfungsteil B
1.2 Beachtung der Eigenschaftsforderungen der AO
1.1 Beachtung der Eigenschaftsforderungen der AO
Ganzheitliche Aufgabe I
Ganzheitliche Aufgabe II
berufsspezifisch profilprägende Fachqualifikationen
Berufsübergreifende Kernqualifikationen
IT-SE
Gzh.-Aufg.-ber.
IT-Se I.1
Fi-Si/Ae
Gzh.-Aufg.-ber.
IT-Se I.2
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.1
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.2
IT-SE, Fi-Si/Ae, IT-Kfm
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.3
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.4
2.1 Kenntnis der Eigenschaftsforderungen (AO) um berufsspezifische, profilprägende
Qualifikationen je Beruf individuell zu prüfen
Systematische
Fehlersuche,
Signale,
Protokolle
Arbeitsplan
Installation
Inbetriebnahme,
Planung Software
Grobplanung
Projekt
Benutzerschulungskonzept
Sicherheitskonzept
Gzh.-Aufg.-ber.
II.1
Gzh.-Aufg.-ber.
II.2
Gzh.-Aufg.-ber.
II.3
2.2 Kenntnis der Eigenschaftsforderungen (AO), um berufsübergreifende Kernqualifikationen zu prüfen
Bewerten eines
Systems
Kundenanforderungen im
Datenmodell
Aufbereiten
technischer
Unterlagen
3. Durch vergleichendes Querlesen die Abgrenzung zwischen IT-SE und
Fi-Si erfassen und sicherstellen
4. Durch vergleichendes Querlesen die Abgrenzung zwischen Gzh.Prfg I und II erfassen und sicherstellen.
5. Um größtmögliche inhaltliche Breite der Prfg zu verwirklichen, müssen in Prfg.I und II unterschiedliche Sachthemen geplant werden
- 82 -
Gzh.-Aufg.-ber. II.4
Benutzerberatung
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite 0.3
Ausbildungsrahmenplan: Prüfungsrelevante Ausbildungsinhalte
IT-SE
Gzh.-Aufg.ber.
IT-Se I.1
Gzh.-Aufg.ber.
IT-Se I.2
Fi-Si/Ae
Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.Fi I.1
ber.
Fi I.2
IT-SE, Fi-Si/Ae, IT-Kfm
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.3
Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.4
II.1
II.2
II.3
II.4
6. Präzisierung der Prüfungsaufgabenanforderungen durch Kenntnis der prüfungsrelevanten
Ausbildungsinhalte aus dem Ausbildungsrahmenplan
überwiegend aus dem Abschnitt II des Ausbildungsrahmenplans (6.-10.4)
7.3 Datensicherheit Hard- und
Softwaretests
c).
7,.4 b)
drahtgebundene
Übertragungssysteme prüfen.
c).
9. Instandhaltung
a) b) c) d) e) f) g)
9. Instandhaltung
h)
10.1 Produkte, Prozesse u. Verfahren
b)
10.4 Projektkontrolle
Qualitätssicherung
b) c)
Fi-Si
Fi-Si, Fi-Ae
8.3 Systemlösungen 10.2 Projektplanung
a), b), c), f).
a), b), d)
Fi-Ae
FI-Ae
10.2 Projektplanung
8.2 Datenbanken u. c)
Fi-Si
Schnittstellen
a), b), g), h)
10.2 Projektplanung
9.1 Kundenspec)
zifische Anpassung
u. Softwarepflege.
9.2 Bedienoberflächen a)
Fi-Si, Fi-Ae
7. Schulung
a), b), d)
FI-Ae
8.2 Datenbanken und
Schnittstellen
c), d)
Fi-Si
8.3 Systemlösungen
e)
- 83 -
überwiegend aus dem Abschnitt I des Berufsbildes
(1.-5.5)
4.1 Einsatzfelder und
Entwicklungstrends
a), c)
4.3 Anwendungssoftware
c)
4.4 Netze Dienste
c)
5.1 Ist-Analyse und
Konzeption
d) Datenmodelle
entwerfen
3.1 Informieren und
Kommunizieren
a), c),e)
5.3 e) Konfigurationsdaten festhalten sowie Systemdokumentation zusammenstellen
2.4 Markt- und Kundenbeziehungen
c), d), e)
3.2 f) Maßnahmen
zur Verbesserung
der Arbeitsorg. u. der
Arbeitsgestaltung
vorschlagen.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Seite 0.4
Prüfungsteil B, gemeinsame Kriterienvorgabe (B.I u. II) Facharbeitskreis
7. Erstellung der Prüfungsaufgabe nach den aufgabenübergreifenden Kriterien des Facharbeitskreises
1. Aufgabenform: Fallstudien (Kundenauftrag)
2. Inhaltsstreuung
3. Minimieren von Faktenwissen zugunsten von Schlüsselqualifikation
4. Einsatz des PC
5. Prüfungsauswertungsökonomie
6. IHK-100-Punkteschlüssel
Ganzheitliche Aufgabe I
Ganzheitliche Aufgabe II
8.1 Beachtung der Kriterien für Ganzheitliche Aufgabe I
1. berufsspezifisch, profilprägend
2. ganzheitliche Situationsbeschreibung
3 vorstrukturierte Einzelaufträge
IT-Se
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
IT-Se I.1
IT-Se I.2
9. Aufgabenauswahl aus den
Bereichen...
Bereiche mit starker Prägung durch
-Normen , -Sicherheitsvorschriften
-Industriestandardempfehlungen
Technikbereiche Abnahmemessungen
8.2 Beachtung der Kriterien für Ganzheitliche Aufgabe II
1. Kernqualifikationen.
2. Ganzheitliche Situationsbeschreibung
3. Einzelaufträge vorstrukturiert
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.1
Fachaufgaben
Textverarbeitung,Tabellenkalkulation u. Datenbank;
Dokumentenverwaltung; Benutzerrechte
Kommunikationszugang
Fi-Si/Ae
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.2
Fi I.3
LAN u. TK-Anlagen- Zielgruppenanalyse,
netz (derzeit Ethernet Schulungsplan
802.3,TR 802.5,
Medieneinsatz
ISDN). Normen Doku Visualisierung
log.(Topologie ) u.
phys. Struktur ,
Übertragungsmedien
(Cu,LWL,Funk)
Netzübergänge.
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.4
Sicherung von
Daten, Prozessen,
Netzwerken durch
Personalschulung,
organisatorische,
technische
Maßnahmen/Strukturen.
Gzh.-Aufg.-ber.
II.1
IT-Se, Fi-Si/Ae, Inf-Kfm
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
II.2
II.3
10. Aufgabenformulierung zu den angegebenen Inhalten und mit der Eigenschaft, die Verhaltenskompetenz entsprechend Nr. 1 bis 6 zu messen.
1. Sachkompetenz (Wissen „Was“) an Beispielen aus dem Bereich...
2. Problemlösungskompetenz (Befähigung, in einer unvertrauten Situationsdarstellung neue Lösungswege für ein Problem zu entwickeln).
3. Methodenkompetenz (Verknüpfung des Wissens „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wozu“. Analysefähigkeit: Bedeutung v. Fachbegriffen, Normen, Vorschriften kennen; Informationsquellen
hierzu vermuten; dem Sachverhalt zuordnen können; Wirkung u. Funktion erkennen; modellhaft [vereinfacht, grafisch] darstellen; konkrete Handlung ableiten).
4. Planungskompetenz (anhand eines Sachverhalts, der nicht durch Routine lösbar, sondern Planung der Lösungsschritte u. Reihenfolge erfordert.)
5. Informationsverarbeitungskompetenz (Mehrere Perspektiven [Sichtweise:Kunden-Auftragnehmer-Mitarbeiter oder Kosten-Performance-Zukunftssicherg.] eines Sachverhalts
analysieren, abwägen, optimalen Kompromiss darstellen. Qualität sichern, Fehler suchen, Dokumentation erstellen.)
6. Kundenorientierung (Kundenwunsch bestmöglich erfassen, Lösung bedarfsgerecht entwickeln. Kundengerechtes Verhalten darstellen.)
11. Musterbeispiel für konkrete Anregung mit Kommentar
- 84 -
Gzh.-Aufg.-ber. II.4
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Prüfungsteil B, gemeinsame Kriterienvorgabe (B.I u. II) Facharbeitskreis (Beschluss AG IT-SE 16.3.99, [bzw. Diskussionsvorschlag 2.4.99])
Seite 2.1
1.
Aufgabenform: Fallstudien (Kundenauftrag), keine gebundenen Aufgaben. Arbeitsauftragsbezogene, praxisgerechte Aufgabe mit berufstypischen Geschäftsprozessen bzw. technischen Prozessketten. Beschränkung auf weit verbreitete
Systembeispiele und starker Ausrichtung an anerkannte Regeln der Technik. Der Bearbeitungsablauf soll in einigen wenigen Abschnitten vorstrukturiert sein, die unabhängig voneinander bearbeitbar sein müssen.
2.
Inhaltsstreuung. Die einzelne Ganzheitliche Aufgabe kann nicht alle Inhalte der AO abdecken, soll sich aber mit den anderen Aufgaben möglichst wenig überschneiden, sondern derart ergänzen, dass ein weitreichender Bereich der AO enthalten
ist.
3.
Zur Prüfung von Handlungskompetenz sollen graphische Darstellungen eingesetzt werden. Faktenwissen soll aus Medien entnommen werden können. Hierfür sollen alle Medien zugelassen werden, mit Ausnahme von Medien, die Datenverbindungen zu dritten Personen oder Einrichtungen ermöglichen.
4.
Der Einsatz des PC ist notwendig, um den Umgang mit praxisgerechter Informationsbeschaffung nachzuweisen. Die technische Lösung kann über marktgängige Officepakete erfolgen.
5.
Prüfungsauswertungsökonomie durch Optimierung der geforderten Darstellung der Aufgabenlösungen und durch den Einsatz des PC.
6.
Die Aufgabenstellung ist derart zu differenzieren, dass der 100-Punkteschlüssel Anwendung findet.
Ganzheitliche Aufgabe I
Ganzheitliche Aufgabe II
Überwiegend berufsspezifisch profilprägende Fachqualifikationen. Inhalte überwiegend aus Abschnitt II
1.
Berufsübergreifende Kernqualifikationen. Inhalte überwiegend aus Abschnitt I des
des Berufsbildes (6...10.4). In deutlicher Anforderungsabgrenzung zu Ganzheitliche Aufgabe II
Berufsbildes (1...5.5). In deutlicher Anforderungsabgrenzung zu Ganzheitliche Aufgabe I.
2.
Ganzheitliche komplexe Situationsbeschreibung zu einem System der Informationsund/oder Telekommunikationstechnik die eine handlungsorientierte Prozesskette initiiert (vgl.
Text, schwarz, fett, kursiv:
Anlage).
Vorgabe Ausbildungsordnung.
3.
{Beispiele, die Kompetenzen aus mehreren der Bereiche II.1 bis II.4 umfassen sind zulässig.}
4.
{Für die einzelnen Berufe sollten unterschiedliche Prüfungen, mit jeweils an das Berufsbild
Standard-Text, schwarz:
angepassten Beispielen gewählt werden.}
Von der Arbeitsgruppe IT-SE beschlossen.
5.
[Der PC als das gemeinsame Werkzeug aller sollte in mehreren relevanten Funktionen (als
Werkzeug für Planung, Teamarbeit, Kommunikation, Präsentation, Datenbank, Program[Text , rot:
mierung) in jeder Aufgabe enthalten sein.] Fallbeispiele aus den Bereichen
marktbeherrschender LAN, private TK-Anlagennetze; Endeinrichtungen für Sprache, Fax und
Vorschlag zur Diskussion]
Dateiübertragung.]
IT-Se
Fi-Si/Ae
IT-Se, Fi-Si/Ae, Inf-Kfm
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber.
Gzh.-Aufg.-ber. II.4
IT-Se I.1
IT-Se I.2
Fi I.1
Fi I.2
Fi I.3
Fi I.4
II.1
II.2
II.3
Planungsaufgaben zur Installation und
Inbetriebnahme sowie systematischen Fehlersuche
in einem System der I -u. T – Technik erstrecken
sich auf marktbeherrschende Netze, das sind derzeit
(1999) im Bereich Telekommunikation:
Analoge und digitale Telefone, Fax,
Dateiübertragung und technische Lösungen für
Kundenanwendungen auch im Mobilfunknetz,
Endeinrichtungen sowie zugeh. Stromversorgung
(230 V). Im Bereich der Informationstechnik:
Computernetzwerke (Ethernet, Token-Ring) mit
Endeinrichtungen, strukturierte
Gebäudeverkabelung, sowie zugeh.
Stromversorgung (230 V).
Planung Software
Fachaufgaben
eingeschränkt auf
Standardsoftware im
Bereich
Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und
Datenbank;
Dokumentenverwaltung;
Planung und Einstellung
der Benutzerrechte in
einem der zwei
marktbeherrschenden
Betriebssystemen
(derzeit Novell, WinNT).
Kommu-nikationszugang
zum ISDN und Aufgaben
aus Kombination o.g.
Bereiche.
Grobplanung Projekt
Projektbeispiel aus dem
Bereich marktbeherrschender LAN u.TKAnlagennetze und tech.
Lösungen für Kundenanwendungen und Endeinrichtungen für Sprache,
Fax, Dateiübertragung
auch im Mobilfunknetz.
Anwendung von Normen
(DIN EN,ETS IEEE u.a.)
und Standards.
Kundenorientierte
Entscheidung, Planung,
Darstellung u. Gesamtdokumentation der log.
(Topologie) und
Benutzerschulungskonzept
Zielgruppenanalyse,
Schulungsplan und
Darstellung von Lösungen
wie
Komplexität aus den in Fi
I.1, I.2 definierten Beispielbereichen durch
Medieneinsatz modellhaft
vereinfacht und visualisiert
werden kann.
- 85 -
Sicherheitskonzept
Sicherung von Daten,
Prozessen,
Datenbeständen,
Netzwerken durch
Personalschulung,
organisatorische,
technische Maßnahmen.
Bewerten eines I u.TSystems:
Leistungsmerkmale,
Benutzerfreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit u.
Erweiterbarkeit.
Geeignete I u.T Systeme
sind hierfür marktbeherrschende LAN u.
TK-Anlagennetze u. tech.
Lösungen für Kundenanwendungen und
Endeinrichtungen für
Sprache, Fax,
Dateiübertragung auch im
Mobilfunknetz.
Datenmodell
Zu marktbeherrschenden
Kommunikationsbeziehungen in I u.TInhousenetzen,
Mobilfunknetzen und
Datenbankanwendungen
ein Datenmodell entwickeln und grafisch
darstellen.
Aufbereiten technischer
Unterlagen,
Dokumentation.
Organisatorische,
physikalische, logische
Strukturen zu
marktbeherrschenden
Netzen; Kommunikationsbeziehungen und
Datenbankstrukturen;
Betriebsanleitungen
möglichst grafisch
darstellen.
Benutzerberatung.
Beratungskonzept
entwickeln
Strategie einer Beratung
skizzieren. Prozessketten
zur Einführung, Änderung,
Migration von ITSystemen nach
Kundenforderungen
darstellen.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die unterschiedlichen Anforderungen und Systeme
können in einer Aufgabe integriert sein, z.B.
Planungsaufgaben, Fehlersuche, Interpretieren von
Protokollen und Messergebnissen. Es ist auch
denkbar, dass eine Aufgabe aus zwei weniger komplexen Teilaufgaben gebildet werden kann.
Beispielauswahl möglichst aus von Normen und
Standards geprägten Bereichen (DIN, ETS, EIA/TIA,
IEEE, u.a).
Einzelkompetenzen:
Funktion, Kenngrößen, Schnittstellen aktiver und
passiver Grundkomponenten, die für den Betrieb
eines Inhousenetzes erforderlich sind, interpretieren
und darstellen. Nach Kundenwunsch und
Anforderungskatalog den Arbeitsplan in Form einer
strukturierten Dokumentation vor allem aus
praxisrelevanten Planarten (Installations-,
Anschluss-, Rangierpläne, u.a.) normgerecht
erstellen. Messanordnung für die wichtigsten
Abnahmemessgrößen in el., opt. und
Funkwellenübertragung darstellen und deren
Ergebnisse interpretieren. Aktuelle Leistungsmerkmale und Protokolle in marktbeherrschenden Netzen
interpretieren.
Hinweis:
Da praxisrelevante systematische Fehlersuche nur
im Dialog mit dem tech. System über Messsysteme
erfolgen kann, beschränkt sich dieser Prüfungsbereich auf die Auswertung und Interpretation von
Protokollen und Messergebnissen.
Standardsoftware:
Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und
Datenbank;
Dokumentenverwaltung;
Benutzerrechte in
Betriebssystemen. Aus
Standardsoftware nach
KD-Anforderungskatalog
eine Lösung entwickeln
und in zweckgerichteten
Dokumenten darstellen.
Marktbeherrschende
Datenbanken und Workgrouplösungen.
phys. Struktur der
Übertragungsmedien
(Cu, LWL, Funk) insb. in
Blockschaltplänen.
Netzübergänge. Funktion,
Kenngrößen, Schnittstellen
aktiver und passiver
Grundkomponenten, die für
den Betrieb eines LAN u.
TK-Anl.-Netz unbedingt
erforderlich sind
(Übertragungsstrecken Cu,
LWL, Funk, Schnittstellen.
Hub, Switch, Router,
Medienwandler, Server,
Client; Verteiler, TK- Anl.,
Tel.).
Anwendungsbezogene
Vorschriften aus DIN,
Standardempfehlungen
u.a. ermitteln. Aus der
Vorlage eines
Anforderungskatalogs
eines Kundenauftrags die
Projektplanung in Form
einer strukturierten
Dokumentation normgerecht erstellen. Ganzheitlicher Überblick soll an
geplanter Dokumentenstruktur u. -ordnung gezeigt
werden. Dokumentation zur
Lösung eines KD-Anforderungskatalogs für die
Erstellung, Modernisierung,
Erweiterungen, Migration
zu einem Inhousenetz, wie
S.2.1Sp.1 erstellen
- 86 -
Hierzu die Kundenanforderungen eines Fallbeispiels in Leistungs-,
Dienstmerkmale,
Datenmengengerüst,
abbilden und Datenbeziehungen in Form von
Datenflussplan, Datennetz, Organigramm,
Blockschaltplan u.ä. unter
Einhaltung von Normen
und Gestaltungsregeln
zeichnen.
Gefordert werden soll die
umfassende Darstellung
im Gegensatz zur
Detailtiefe im PrüfungsTeil I.
Ganzheitlicher Überblick
soll an geplanter Dokumentenstruktur u.-ordnung
gezeigt werden.
Fähigkeit fordern,
Sachverhalte zu
modellieren und zu
visualisieren,
insbesondere durch
Einsatz unterschiedlicher
Planarten und Grafiken
unter Beachtung von
Normen und Gestaltungsregeln darstellen.
Englischtexte
interpretieren und ihre
Auswertung in deutscher
Sprache formulieren.
Seite 2.2
Alternativlösungen unter
Aspekten wie Wirtschaftlichkeit, Return of
Invest,
Vertragsarten,
Finanzierung,
Zukunftssicherheit,
Erweiterbarkeit, Betreiberaufwand, vergleichend
darstellen.
Fallbeispiele aus den
Bereichen marktbeherrschender LAN, TKAnlagennetze, PC-Anwenderlösungen,
Endeinrichtungen für
Sprache, Fax und Dateiübertragung.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Texte der Ausbildungsordnung im Handlungspfadschema
IT-Prüfung: Ganzheitliche Aufgabe (Kursiver Text: Aus Rechtsverordnung (AO), Standardtextformat: Anmerkung)
Seite
1.1
Prüfungsteil B
IT-SE
Ganzheitliche Aufgabe II
Berufsübergreifende Kernqualifikationen.
Gemeinsame Ausbildungsinhalte.
Inhalte überwiegend aus Abschnitt I des Berufsbildes (1...5.5).
IT-SE, Fi-Si/Ae, Inf-Kfm
Ganzheitliche Aufgabe I
Überwiegend berufsspezifisch profilprägende Fachqualifikationen.
Inhalte überwiegend aus Abschnitt II des Berufsbildes (6...10.4).
In deutlicher Anforderungsabgrenzung zu Ganzheitliche Aufgabe II.
Fi-Si/Ae
Gzh.-Aufg.-ber. Gzh.-Aufg.-ber.
IT-SE I.1
IT-SE I.2
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.1
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.2
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.3
Gzh.-Aufg.-ber.
Fi I.4
Gzh.-Aufg.-ber.
II.1
Gzh.-Aufg.-ber.
II.2
Gzh.-Aufg.-ber.
II.3
Gzh.-Aufg.-ber.
II.4
Rechtsverordng
S.1744,(4),1.
Rechtsverordng
S.1744,(4),2.
Rechtsverordng
S.1746,(4),1.
Rechtsverordng
S.1746,(4),2.
Rechtsverordng
S.1746,(4),3.
Rechtsverordng
S.1746,(4),4.
Rechtsverordng
S.1744,(4/II),1u.a.
Rechtsverordng
S.1744,(4/II),2u.a
Rechtsverordng
S.1744,(4/II),3u.a
Rechtsverordng
S.1744,(4/II),4u.a
Beschreiben der
Vorgehensweise zur
systematischen
Eingrenzung eines
Fehlers
in einem System der
Informations- und
Telekommunikationstechnik.
Dabei soll der
Prüfling zeigen,
dass er die
Leistungsmerkmale
des Systems
beurteilen, Signale
an Schnittstellen
prüfen, Protokolle
interpretieren
sowie
Experten- und
Diagnosesysteme
einsetzen kann.
Anfertigen eines
Arbeitsplanes zur
Installation und
Inbetriebnahme
eines Systems der
Informations- und
Telekommunikationstechnik nach
vorgegebenen
Anforderungen.
Dabei soll der
Prüfling zeigen, dass
er die zur Installation
und Inbetriebnahme
des Systems notwendigen Geräte
und Hilfsmittel,
einschließlich der
Stromversorgung,
unter Beachtung der
technischen Regeln
auswählen und den
notwendigen
Arbeitseinsatz
sachgerecht planen
kann.
Planen eines
Softwareproduktes
zur Lösung einer
Fachaufgabe. Dabei
soll der Prüfling
zeigen, dass er
Softwarekomponenten
auswählen,
Programmspezifikationen anwendungsgerecht
festlegen sowie
Bedienoberflächen
funktionsgerecht und
ergonomisch konzipieren kann.
Grobplanung eines
Projektes für ein zu
realisierendes
System der
Informations- und
Telekommunikationstechnik.
Dabei soll der
Prüfling zeigen, dass
er das System
entsprechend den
kundenspezifischen
Anforderungen unter
wirtschaftlichen,
organisatorischen
und technischen
Gesichtspunkten
selbständig planen
kann.
Entwickeln eines
Benutzerschulungskonzepts für
ein beschriebenes
informations- und
telekommunikationstechnisches
System. Dabei soll
der Prüfling zeigen,
dass er eine anwendungs- und
benutzergerechte
Schulungsmaßnahme entwickeln
sowie den dafür
erforderlichen
Aufwand ermitteln
kann.
Entwickeln eines
Sicherheits- und
Sicherungskonzeptes
für ein gegebenes
System der
Informations- und
Telekommunikationstechnik. Dabei
soll der Prüfling
zeigen, dass er ein
nach wirtschaftlichen,
organisatorischen
und technischen
Aspekten geeignetes Sicherheitsoder Sicherungskonzept planen und
Maßnahmen für
dessen Umsetzung
erarbeiten kann.
Bewerten eines
Systems der
Informations- und
Telekommunikationstechnik. Dabei
soll der Prüfling
zeigen, dass er die
Leistungsmerkmale, Benutzerfreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit
und Erweiterbarkeit
des Systems hinsichtlich definierter
Anforderungen
beurteilen kann.
Entwerfen eines
Datenmodells für ein
Anwendungsbeispiel. Dabei soll
der Prüfling zeigen,
dass er
Kundenanforderungen in ein
Datenmodell
umsetzen
kann.
Benutzergerechtes
Aufbereiten
technischer
Unterlagen. Dabei
soll der Prüfling
zeigen, dass er die
zur Anwendung
informations- und
telekommunikationstechnischer
Systeme notwendigen
Inhalte
fachsprachlicher
einschließlich
englischsprachiger
Bedienungsanleitungen,
Dokumentationen
und Handbücher
benutzergerecht
aufbereiten kann.
Vorbereiten einer
Benutzerberatung
unter
Berücksichtigung
auftragsspezifischer
Wünsche anhand
eines praktischen
Falles. Dabei soll der
Prüfling zeigen, dass
er ein
Beratungskonzept
entwickeln und
kundenorientiert
handeln kann.
- 87 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabeninhalte überwiegend aus dem Abschnitt II des Berufsbildes (6.-10.4)
5.5.h „Störungen
unter Einsatz von
Diagnosewerkzeugen
analysieren u. beheben,
Fehlertypologie u.
Fehlerhäufigkeit ermitteln
=Kernqualifikation!
7.3 Datensicherheit
Hard- und Softwaretests
c) Leistungsumfang und
Einhaltung der
Spezifikationen prüfen
und dokumentieren,
Abnahmeprotokolle
erstellen.
7.4 b) drahtgebundene
Übertragungssysteme
prüfen.
c)dto
drahtlose...
9. Instandhaltung
a) Leistungsmerkmale
prüfen u. beurteilen
b) Fehler durch
Kundenbefragung
eingrenzen.
c) Experten-u. Diagnosesysteme, insbes.
Testsoftware auswählen.
d) Funktionsfähigkeit von
Systemen der
Informations- u.
Telekommunikationstechnik u. von einzelnen
Komponenten prüfen.
e) Signale an
Schnittstellen prüfen,
Protokolle interpretieren.
f) Netze prüfen,
netzwerkspezifische
Messungen durchführen.
g) Fehler beseitigen
6.2,7.1 = Prfg.Teil A
7.2 = Zwischenprüfung
9. Instandhaltung
h) Vorschriften zur EMV
anwenden.
10.1 Produkte, Prozesse
u. Verfahren
b) die für das
Einsatzgebiet typ.
Produkte, Prozesse u.
Verfahren im Hinblick auf
die Anforderungen an
Systemlösungen
analysieren u. in ein
Lösungskonzept
umsetzen
10.4
b)Qualitätssicherungsmaßnahmen
projektbegleitend
durchführen.
c)Projektablauf sowie
Qualitätskontrollen u.
durchgeführte techn.
Prüfungen
dokumentieren.
10.2,3,4 =Prfg.TeilA
Fi-Si
8.3 Systemlösungen
a) Anwendungsprogramme und Softwarekomponenten hinsichtlich
ihres Leistungsumfanges
beurteilen und
entsprechend den
Kundenanforderungen
auswählen.b)Softwarekomponenten unter
Beachtung von Arbeitsabläufen u. Datenflüssen
zu komplexen Systemlösungen integrieren.
c) Systemlösungen
entsprechend den
kundenspezifischen
Anforderungen einrichten,
konfigurieren u. anpassen. f) Bedienoberfl. und
Benutzerdialoge einrichten.
FI-Ae
8.2 Datenbanken u.
Schnittstellen
a) Datenbankprodukt
aufgabengerecht
auswählen.
b) Datenbankprodukte,
insblog.Strukt.,Objekte,
Attribute Relationen und
Zugriffsmethoden
festlegen, Schlüssel
definieren. g) Abfragen
und Berichte von
Datenbeständen unter
Nutzung einer Abfragesprache erstellen.
h)Schnittstellenprogramm
e in e.
Datenbankprogrammiersprache erstellen.
9.1 Kundenspezifische
Anpassung und Softwarepflege.
9.2 Bedienoberflächen a)
menügesteuerte und
graf. BO ergonomisch
gestalten/ anpassen.
Fi-Si, Fi-Ae
10.2 Projektplanung
a) Projektziele festlegen
und Teilaufgaben
definieren.
b) Teilaufgaben unter
Beachtung arbeitsorganisatorischer, sicherheitstechnischer u. wirtschaftl.
Gesichtspunkte planen.
d) Projektplanungswerkzeuge anwenden.
Fi-Ae
10.2 Projektplanung
c) einsatzgebietstypische
Designverfahren
anwenden.
Fi-Si
10.2 Projektplanung
c) Systemkonzeptionen
unter Anwendung
einsatzgebietstypischer
Verfahren erstellen.
Fi-Si, Fi-Ae
7. Schulung
a) Schulungsziele und
–methoden festlegen
b) Schulungsmaßnahmen,
insbesondere Termine,
Sachmittel und
Personaleinsatz, planen
und mit Kunden
abstimmen
d) Schulungsinhalte
strukturieren und
aufbereiten
- 88 -
FI-Ae
8.2 Datenbanken und
Schnittstellen
c) Sicherheitsmechanismen, insbesondere
Zugriffsmöglichkeiten und
–rechte, festlegen und
implementieren.
d) Werkzeuge zur
Sicherstellung der
Datenintegrität
implementieren.
Fi-Si
8.3 Systemlösungen
e) Sicherheitsmechanismen, insbesondere
Zugriffsmöglichkeiten,
festlegen und
implementieren
4.1 Einsatzfelder und
Entwicklungstrends
a ) marktgängige Systeme
der Informations- und
Telekommunikationstechnik nach Einsatzbereichen, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit
unterscheiden
c) technologische
Entwicklungstrends von
Systemen der
Informations- und
Telekommunikationstechnik feststellen, sowie
ihre wirtschaftlichen,
sozialen u. beruflichen
Auswirkungen bewerten.
4.3 Anwendungssoftware
c) Leistungsfähigkeit und
Erweiterbarkeit beurteilen
4.4 Netze Dienste
c) Netzwerkbetriebssysteme nach
Leistungsfähigkeit und
Einsatzbereichen
beurteilen
5.1 Ist-Analyse und
Konzeption
d) Datenmodelle
entwerfen
3.1 Informieren und
Kommunizieren
a) Informationsquellen,
insbesondere technische
Unterlagen,
Dokumentationen und
Handbücher in deutscher
und englischer Sprache
aufgabenbezogen
auswerten.
c) Informationen
aufgabenbezogen
bewerten u. auswählen.
e) Daten u. Sachverhalte
visualisieren u. Grafiken
erstellen sowie
Standardsoftware
anwenden.
5.3 e) Konfigurationsdaten
festhalten sowie
Systemdokumentation
zusammenstellen.
2.4 Markt- und Kundenbeziehungen
c) Kunden unter
Beachtung von
Kommunikationsregeln
informieren und beraten
sowie Kundeninteresse
berücksichtigen.
d) Kundenbeziehungen
unter Berücksichtigung
betrieblicher Grundsätze
gestalten.
e) an der Vorbereitung
von Verträgen und
Vertragsverhandlungen
mitwirken, über
Finanzierungsmöglichkeit
en informieren.
3.2 f) Maßnahmen zur
Verbesserung der
Arbeitsorganisation und
der Arbeitsgestaltung
vorschlagen.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.6 Konzeptionskriterien Ganzheitliche Aufgabe I
Vorbemerkungen und allgemeine Hinweise zur Musteraufgabe
Die vorliegende Aufgabe (siehe Seite 371ff) wurde für Systemkaufleute als
Ganzheitliche Aufgabe 1 zur Prüfung der profilprägenden Fachqualifikationen
ausgearbeitet. Sie versucht, am Beispiel einer didaktisch modellierten Systemlösung
für ein kleines Unternehmen die berufsspezifischen Besonderheiten des Systemkaufmanns in eine Handlungssituation für die Prüfung umzusetzen.
Bei der Konzeption standen folgende Kriterien im Vordergrund:
Verordnungskonformität
Die Aufgabenstellungen orientieren sich an § 21 der Verordnung über die
Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommuni-kationstechnik.
Danach kommen insbesondere die Planung eines IT-Systems nach
Kundenanforderungen, die Ermittlung der Eigen- und Fremdleistungen, die
Terminplanung und die Kosten- und Preiskalkulation in Betracht. Dieser in der
betrieblichen Wirklichkeit sehr komplexe Prozess wurde für die Prüfungssituation
exemplarisch auf einzelne Handlungselemente reduziert, die in der vorgegebenen
Prüfungszeit zu bewältigen sind.
Realitätsbezug
Die zur Lösung der Aufgaben notwendigen Informationen wurden in ihrer Komplexität
reduziert: aus dem Pflichtenheft wurde ein verkürztes Memorandum, die
Hardwareinformationen wurden anonymisiert, damit schwächere Lösungen nicht mit
einem Hersteller identifiziert werden, für die betriebswirtschaftliche Standardsoftware
wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit Phantasieprodukte gewählt. Die
Informationen basieren auf dem Stand von 02/1999 und sind damit bei der
Schnelllebigkeit der IT-Branche bei jeder zeitverzögerten Bearbeitung hoffnungslos
veraltet. Darunter leidet die Aktualität dieser Beispielaufgabe, für eine zeitlich spätere
Prüfung bleibt der Realitätsbezug jedoch erhalten.
Durchführbarkeit
Die Aufgabe ist für 90 Minuten konzipiert und liegt vollständig in Papierform vor und
kann ohne den PC als Hilfsmittel bearbeitet werden. Eine Aufbereitung in
elektronischer Form ist problemlos möglich und würde die Bearbeitung der Realität
annähern und die Effektivität steigern. Die Darbietung der Anlagen in elektronischer
könnte das Suchverhalten beschleunigen und bei der Lösung der Aufgabe unter
Verwendung von Standardtools würde eine professionellere Darstellung der
Ergebnisse und eine schnellere Auswertung ermöglicht werden.
- 89 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Grobraster für die Zeitplanung :
Tätigkeit
Sichten der Materialien
Aufgabe 1: Bewertung der Hardware
Aufgabe 2: Softwareauswahl
Aufgabe 3: Grobabschätzung Datenvolumen
Aufgabe 4: Teileliste
Aufgabe 5: Kalkulation
Aufgabe 6: Finanzierungsalternativen
Aufgabe 7: Vorgangskette
Zeit /Summe
15 Minuten /15
10 Minuten /25
10 Minuten /35
5 Minuten /40
10 Minuten /50
20 Minuten /70
10 Minuten /80
10 Minuten /90
Anforderungen
In den sieben Teilaufgaben werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abgedeckt:
! Bewertung verschiedener Alternativen (Aufgabe 1)
! Begründung eigener Vorschläge (Aufgabe 7b)
! Auswahl kundenspezifischer Elemente (Aufgaben 2 und 4)
! Fähigkeit zur Berechnung einer Lösung (Aufgaben 3 und 5)
! Logische Systematisierung (Aufgabe 7a)
! Nennen und unterscheiden von Alternativen (Aufgabe 6)
Ergebnisoffenheit
Die Teilaufgaben sind so konzipiert, dass es keine Lösungen im Sinnen einer JaNein-Entscheidung gibt. Bei der Bewertung der Hardwarealternativen steht die
Qualität der Begründung im Vordergrund. Auch wenn bei der Softwareauswahl und
der Zusammenstellung der Peripherie- und Netzwerkbestandteile das
Handlungsprodukt relativ einfach ist, erfordert die Bewältigung dieser Aufgaben eine
vertiefte Auseinandersetzung mit der vorgegebenen Situation und das Verständnis
der grundlegenden DV-technischen Zusammenhänge. Hier kommt es vor allem auf
die Vollständigkeit der Lösung an. Die Kalkulation verlangt die Anwendung
betriebswirtschaftlichen Grundwissens. Die Anzahl der möglichen Lösungen ist durch
die Vorgabe des Hardwarepakets und die Dienstleistungszeiten reduziert, sie lässt
aber Entscheidungsspielraum im Bereich der Software-, der Peripherie- und der
Zubehörauswahl.
- 90 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ganzheitlichkeit
Die einzelnen Teilaufgaben sind in den Handlungsrahmen eines IT-Unternehmens
eingebunden. Der Kundenauftrag durchzieht als roter Faden die gesamte Aufgabe,
die Teilaufgaben sind aber weitgehend unabhängig voneinander und damit auch
getrennt bewertbar. Auch wenn bei der Zusammenstellung der Systemkonfiguration
und der Softwareauswahl Fehler gemacht wurden, beeinflusst dies die Richtigkeit der
darauf basierenden Kalkulation nicht.
Aufgabengebiete
Durch den breit angelegten Kundenauftrag werden die Bereiche DV-Technik,
Software und betriebswirtschaftliche Elemente in einer Aufgabe integriert. Dieser
betriebliche Kernprozess ist das zentrale wertschöpfende Element eines jeden
Unternehmens und damit grundlegender Bestandteil der gesamten IT-Ausbildung.
Handlungsorientierung
Das Auswerten der vorgegebenen Informationsfülle, die Anwendung auf den
konkreten Sachverhalt und die Verdichtung zu einer kundenspezifischen Lösung
beinhalten ein hohes Maß an Handlungskompetenz. Die Komplexität der Aufgabe
setzt neben der Fachkompetenz bei den Lernerinnen und Lernern ein hohes Maß an
Methodenkompetenz voraus, um in der beschränkten Prüfungszeit zu einer optimalen
Gesamtlösung zu gelangen.
- 91 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
10.7 Konzeptionskriterien Ganzheitliche Aufgabe II
Vorbemerkungen und allgemeine Hinweise zur Musteraufgabe
Die vorliegende Aufgabe (siehe Seite 419ff) wurde für alle Berufe der IT-Berufsfamilie
als Ganzheitliche Aufgabe 2 zur Prüfung der gemeinsamen Ausbildungsinhalte, wie
sie sich überwiegend aus den Kernqualifikationen ergeben, ausgearbeitet. Sie
entwickelt die erste Prüfungsaufgabe der IT-Abschlussprüfung in Baden-Württemberg
weiter, die uns von den Erstellungsausschüssen dankenswerterweise zur Verfügung
gestellt wurde.
Bei der Konzeption standen folgende Kriterien im Vordergrund:
Verordnungskonformität
Die Aufgabenstellungen orientieren sich an §§ 9 (4) 15 (4), 21 (4) und 27 (4) der
Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und
Telekommunikationstechnik. Danach kommen für alle Berufe, insbesondere die
Bewertung eines IT-Systems hinsichtlich definierter Anforderungen und der Entwurf
eines Datenmodells für ein Anwendungsbeispiel in Betracht. Zusätzlich wurde eine
Aufgabe mit kaufmännischem Schwerpunkt aufgenommen, die durch die Lernfelder 2
und 8 der Rahmenlehrpläne für die IT-Berufe abgedeckt ist.
Realitätsbezug
Die Aufgabe gibt eine Handlungssituation vor, die aus einem typischen
Kundenauftrag eines IT-Unternehmens abgeleitet ist. Die Kunden- und
Systeminformationen sind weitgehend neutral formuliert, damit die Aktualität der
Aufgabe auch bei späterer Bearbeitung noch gegeben ist. Der Realitätsbezug könnte
durch die zusätzliche Einbindung von aktuellen Produkt- und Preislisten auf
elektronischen Medien noch gesteigert werden.
Handlungsorientierung
Die vorliegende Aufgabe formuliert für alle Berufe eine gemeinsame
Handlungssituation, diese wird aber berufsspezifisch ausformuliert. Die Aufgabe leitet
sich aus verschiedenen betrieblichen Kernprozessen ab, in denen jeweils durch die
Formulierung der Aufgabenstellung Schwerpunkte gebildet werden. Sie ist in offenen
Aufgabenstellungen formuliert, weil dadurch die verschiedenen Dimensionen des
beruflichen Handelns besser angesprochen werden können.
Aufgabengebiete
Die Teilaufgaben sind in die gemeinsame Rahmenhandlung eingebunden, stellen
jeweils aber unterschiedliche Bereiche in den Vordergrund:
Aufgabe 1: Hardwarelösungen
Aufgabe 2: Datenbankkonzeption
Aufgabe 3: Beschaffungsorganisation und -durchführung.
- 92 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die Aufgaben sind zu 75 % identisch, zu 25 % in 3 berufsspezifischen
Schwerpunkten differenziert. Die Gewichtung ergibt sich aus der jeweiligen
Bepunktung der Aufgabe.
Ganzheitlichkeit
Die einzelnen Teilaufgaben sind in den Handlungsrahmen eines IT-Unternehmens
eingebunden. Die Teilaufgaben sind aber unabhängig voneinander und damit auch
getrennt bewertbar.
Die Prüfung ist nach folgendem Grundkonzept erstellt:
ITSE
FISI
FIAE
ITSK
InfK
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Aufgabe 1
Berufsspezifische
Hardwarelösungen Teilaufgabe
Gemeinsame Teilaufgabe 2
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Aufgabe 2
Gemeinsame Teilaufgabe 2
Berufsspezifische
Teilaufgabe
Datenbankentwurf
Aufgabe 3
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Beschaffungsorga- Gemeinsame Teilaufgaben 2
nisation und durchführung
Berufsspezifische
Teilaufgaben
In den Prüfungen wurden zur besseren Übersicht die Aufgaben als gemeinsame
Teilaufgaben (= GTA) oder berufsspezifische Teilaufgaben (= BTA) gekennzeichnet. In einer
echten Prüfungssituation sollten diese Hinweise entfallen.
Durchführbarkeit
Die Aufgabe ist für 90 Minuten konzipiert und liegt vollständig in Papierform vor und kann
ohne den PC als Hilfsmittel bearbeitet werden. Eine Aufbereitung in elektronischer Form ist
problemlos möglich und würde die Bearbeitung der Realität annähern und die Effektivität
steigern. Die Lösung der Aufgabe unter Verwendung von Standardtools würde eine
professionellere Darstellung der Ergebnisse und eine schnellere Auswertung ermöglicht
werden.
- 93 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Anforderungen
Von der Erarbeitung und dem Entwurf verschiedener Alternativen, der Begründung eigener
Vorschläge, dem eigenständigen Entwurf von Modellen, der Formulierung komplexer
Abfragen, der Berechnung von Lösungsalternativen bis zum Benennen und Erläutern von
Sachverhalten sind alle Bereiche vertreten.
Ergebnisoffenheit
Je nach Art der Aufgabenstellung sind die Teilaufgaben offen konzipiert, wie z.B. bei der
Hardwarelösung oder der Beschaffungsplanung. Hier hängt die Qualität der Lösung von der
Begründung der Entscheidung ab, oder erfordern eindeutige Lösungen wie bei der
Datenbankkonzeption und -abfrage oder dem rechnerischen Angebotsvergleich. Die
Aufgaben erfordern eine vertiefte Auseinandersetzung mit der vorgegebenen Situation, das
Verständnis der grundlegenden DV-technischen Zusammenhänge und die Anwendung
betriebswirtschaftlichen Grundwissens.
- 94 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 95 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
11.0
PC-gestützte Prüfung der Ganzheitlichen Aufgaben
- Entwicklungsbeispiel
Erklärtes Ziel ist es, den Prüfungsteil B mit Hilfe des PC durchzuführen. Dafür
sprechen folgende Gründe:
! Ökonomie in der Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung der Prüfung durch
• verringerte Reisezeiten und Kosten
• erleichterte statistische Auswertung
• zeitgemäße Kommunikation / Versand der Prüfungsmaterialien und ergebnisse
• automatische Auswertung und Vorkorrekturen
• elektronische Archivierung
• geringerer Prüferaufwand
! Praxisnähe, da der PC tägliches Werkzeug der Auszubildenden ist
! Prüfung IT-typischer, effizienter Arbeitsweisen nur mit dem PC möglich
(Suchverfahren, Datenbanken, Programmierung usw.)
! Durch Reduzierung nicht prüfungs-. und berufsrelevanter Routinearbeiten (z.B.:
Datenerfassung wird durch Datenübernahme ersetzt) können Inhalte schneller
vertieft werden
! Prüfung der Beherrschung des berufstypischen Werkzeuges PC
! Automatische Auswertung standardisierte Ausgaben
! Höhere Akzeptanz bei Betrieben und Auszubildenden
- 96 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 97 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel für eine
PC-gestützte Prüfung
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker Fi-Si
Planung eines Computernetzwerks
Martin Roos
- 98 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt
0.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Deckblatt, Inhaltsverzeichnis
Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
Kundenauftrag, Anforderungskatalog
Arbeitsauftrag: Netzwerkplanung
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
Lösung: Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
Installationsplan, Schranklayout Gebäude 1, 2.OG
Lösung: Installationsplan, Schranklayout Gebäude 1, 2.OG
Installationsplan, Schranklayout Gebäude 2, 1.OG
Lösung: Installationsplan, Schranklayout Gebäude 2, 1.OG
Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
Lösung: Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
Anhang: Automatische Auswertung (Excel-Tabelle)
- 99 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
1. Zugrunde gelegte allgemeine Auswahlkriterien:
Die vorliegende Entwicklungsbeispiel ist als Vorlage für computergestützte und
papiergestützte Prüfungen konzipiert.
Vordringlichstes Ziel der computergestützten Prüfungsform ist es, die berufstypischen
Kompetenzen, wie die Beherrschung des PC als Werkzeug zur Lösung von Aufträgen und
Geschäftsprozessen, zu messen. Z.B. die Kompetenz, ein komplettes System zu planen und
z.B. als Netzwerktopologie grafisch darzustellen und dabei das zeitaufwendige manuelle
Zeichnen durch das automatisierte Zeichnen mit dem PC zu ersetzen und die rationelle
Mehrfachnutzung von gleichen Daten zu ermöglichen. Gemessen und bewertet werden
hierbei die Kompetenzen, ein System ganzheitlich zu planen, die Information in der nicht
greifbaren Welt des PC zu verarbeiten, darzustellen, zu speichern und zu sichern. Statt
tagaktuelles Wissen abzufragen, wird die Kenntnis über die Struktur von Fundorten (DINNormen, Industriestandards, Produktinformation in Fa.-Katalogen, allgemeine technische
Regeln in Tabellenbüchern, Information in Lexika und in eigenen Skripten u.a.) und die
Beherrschung strukturierter Recherche und Navigation in elektronischen Medien geprüft.
Die Punktezuordnung für die Messung o.g. Medienkompetenzen wurden im vorgelegten
Beispiel herausgenommen, um diese Prüfung vorerst auch als „Papierprüfung“ einsetzen zu
können. Die gleiche Aufgabenstellung wurde für die Berufsgruppe der Fachinformatiker und
der IT-System-Elektroniker konzipiert, um daran die berufsspezifische Ausprägung wie folgt
zu dokumentieren:
Der Fachinformatiker erstellt die „Grobplanung des Systems der Informationstechnik“ (nach
Ausb.-Ordng. S. 1746,(4),2.) und der IT-System-Elektroniker erhält die Grobplanung
vorgelegt und erstellt dazu den „Arbeitsplan zur Installation und Inbetriebnahme“ (nach
Ausb.-Ordng. S.1744,(4),2.).
Aufgabenform für ergebnisoffene und ganzheitliche Leistungsmessung:
Es wurde die Form eines Kundenauftrags gewählt, um gebundene Aufgabenstellung zu
vermeiden und um die Leistung an ganzheitlichen berufstypischen Prozessketten messen zu
können.
Ganzheitlichkeit der Prüfung
Um die Ziele des ganzheitlichen Charakters der Prüfung zu erreichen, wurde diese als
Kundenprojekt mit Anforderungskatalog und strukturierter Dokumentation, vor allem aus
praxisrelevanten Planarten (Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, Schranklayouts, u.a.) nach Industrienorm aufgebaut. Hierdurch kann die ganzheitliche Beherrschung
aller Prozessschritte des Gesamtsystems gemessen werden. Bewertet wird deshalb auch
die Qualität der Funktion des Gesamtsystems.
Faktenwissen
Notwendiges Faktenwissen (Komponenten und Geräte, Kabelarten, Kabelbezeichnungen,
Normen, u.a.) muss aus eigenen Medien entnommen werden. Die Leistungsmessung zu
Faktenwissen ist praxisüblich auf der höheren Kompetenzebene der Recherche, richtigen
Zuordnung, Anwendung und Verknüpfung zur Problemlösung eingeplant (im Bsp. die
Anwendung von Schaltzeichen, Planarten, normgerechte Kennzeichnung und Bezeichnung
von Komponenten usw.).
- 100 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Prüfungsauswertungsökonomie, (PC-Einsatz)
Durch Einsatz praxis- und normgerechter grafischer, textlicher und tabellarischer PCgestützter Prüfungsbearbeitung wird die Prüfungsauswertung automatisiert und damit
minimiert. Die ersten Prüfungserfahrungen mit minimalen Teilnehmerzahlen bei den
Verkürzerprüfungen zeigen die Notwendigkeit dieser Forderung. Das Korrekturproblem kann
in den großen Standorten mit mehreren Hundert Prüflingen kurzfristig nur über
computergestützte Auswertung bewältigt werden.
Die statistische Auswertung der Einzelergebnisse und das Gesamtergebnis ist über die
Excel-Tabelle gelöst (siehe Anlage Automatische Auswertung Ganzheitliche Aufgabe I).
Alternativ kann diese Prüfung auch ohne PC bearbeitet werden. Hierzu müssen lediglich die
Prüfungsdokumente ausgedruckt werden. Die Lösung erfolgt dann skizzenhaft von Hand
unter Zuhilfenahme von Ausbildungsskripten und Tabellenbuch.
Bearb. 30.7.99 Rs
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Konstr.
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
BMBF
Facharbeitskreis
Dokumenten-Nr : IT2Kommt.DOC.
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
- 101 -
Blatt
Anz. Nr
2
Z1
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Anwendung des 100-Punkte-IHK-Schlüssels
Die objektivierte Auswertung ist auf den 100-Punkte-Schlüssel ausgerichtet (siehe auch
Excel-Auswertetabelle. Bei computerisierter Prüfung werden die Korrekturwerte in den
einzelnen Dokumenten automatisch im Hintergrund in diese Excel-Tabelle kopiert.).
2. Zugrunde gelegte spezifische Auswahlkriterien gemäß AO (S.1746,(4),2)
zum Aufgabenbereich „Grobplanung eines Projektes “
Auswahl des Prüfungsinhalts
Um größtmögliche Chancengleichheit zu erreichen wurde die Auswahl der Prüfungsinhalte
auf den Produktbereich marktbeherrschender Netze beschränkt, das sind derzeit Ethernet
und Token Ring, und beschränkt auf die Grundkomponenten die unbedingt zum Betrieb
eines LAN erforderlich sind. Aus gleichem Grund wurde die Planung und Dokumentation auf
Normen und Standards gestützt, wie DIN EN 50 173 Anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung.
Leistungsmessung
Die Teilleistungsmessungen wurden auf die zentralen Fachkompetenzen zu Funktion,
Organisation, ergonomische Anordnung und Wirtschaftlichkeit, die für den Aufbau und
Betrieb des Inhousenetzes erforderlich sind, konzentriert.
Die Messung der Prüfungsleistung erfolgt über die Dokumentation der Planung des Netzes.
Beherrschung der Dokumentation ist wesentlicher Teil der Fachkompetenz und gleichzeitig
praxisorientiertes Mittel zur Messung der Fachkenntnisse, der Fähigkeit komplexe vernetzte
Systeme zu überblicken und über mehrere Prozessschritte ganzheitlich zu planen. Um die
Leistungsmessung ergebnisoffen zu halten, wird die Aufgabenstellung lediglich in einem
Kunden-Anforderungskatalog formuliert und die Einhaltung der DIN EN 50173 gefordert.
Bewertet werden die unterschiedlichen Prüfungslösungen zur physikalischen Netzstruktur
und zum Layout der Geräteschränke nach der Richtigkeit der logischen Kommunikationsverbindungen und der Wahl funktionsgerechter Netzwerkkomponenten.
Die Auswahl und Verbindung der Komponenten wird nach Kriterien wie ökonomisch,
physikalisch funktionsfähig und zweckgerichtet beurteilt. Die Gesamtplanung und
Dokumentation wird nach dem Grad der Funktionsfähigkeit und der Einhaltung der
Kundenanforderung und der Normen und Standards bewertet.
Alternative Prüfungsaufgaben zum gleichen Kundenauftrag
Von der DeNIC wurde die IP-Adresse der Klasse C 224.16.8.240 erworben. Erstellen Sie
einen Adressierungsplan für maximal 10 Clients pro Subnetz und entwickeln Sie alle
Adressen für die Subnetze, Clients und Router. Erstellen Sie die Subnetzmaske.
Planen Sie Art und Umfang der Abnahmemessungen und Abnahmeprotokolle.
Bestimmen Sie die Grenzwerte nach Norm.
Planen Sie das Netz für Telefondienste.
Planen Sie die Netzanbindung an das ISDN.
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr.
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
BMBF
Facharbeitskreis
Dokumenten-Nr. : IT2Kommt.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
- 102 -
Blatt
Anz. Nr
2
Z2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenauftrag: Computernetzwerk Fi-Si GmbH, Anforderungskatalog
Der Standort der Fa. Fi-Si GmbH besteht aus zwei Gebäuden mit je vier Etagen. Die drei
oberen Etagen enthalten u.a. je ein Großraumbüro und einen informationstechnischen
Raum. Alle Räume besitzen Brüstungswandkanäle, die in jeder Etage untereinander
verbunden sind. Alle informationstechnischen Räume sind über einen Steigschacht
(Vertikalschacht) verbunden. Für alle Räume ist die anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung nach der Norm DIN EN 50173 zu verwirklichen. Alle Netzsegmente werden
untereinander verbunden. Die einzelnen Subnetze werden über IP adressiert. Für den ersten
Ausbauabschnitt sind folgende Planungen zu erstellen und auszuführen:
Gebäude 1
Im 2.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV, im Untergeschoss einen GV
und einen SV.
Netzwerk:
Ethernet, Twisted Pair LAN, 10 Base-T,
Kat. 5.
Tertiärverkabelung:
s-STP.
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45
Modular-Doppel-Steckverbinderdosen mit Randsteckverbinder
(edge connector), Schrägauslass mit
Ethernet 100Base-T und ISDN So.
Informationstechnischer Raum, UG:
Je ein Geräteschrank für GV und SV mit
allen aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten,
insbesondere
auch mit je einem Gebäude-Hub mit
mindestens einem SC-Steckverbinder für
jede Etage bzw. Standort-Hub mit
mindestens zwei SC-Steckverbinder und
vier RJ45-Steckverbinder.
Gebäude 2
Im 1.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV und im Untergeschoss einen
GV.
Netzwerk:
Das vorhandene Token-Ring-Netzwerk
mit 10 PCs soll weiterbetrieben werden.
Die NIC besitzen RJ45 Steckverbinder.
Tertiärverkabelung:
s-STP.
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
- 103 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45 Modular-Doppel-Steckverbinderdosen mit Randsteckverbinder (edge
connector), Schrägauslass. Links TR,
rechts ISDN So.
Informationstechnischer Raum, UG:
Ein Geräteschrank für den GV mit allen
aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten, insbesondere auch
mit einem Gebäude-Hub mit mindestens
einem SC-Steckverbinder für jede Etage.
Die Subnetzverbindung erfolgt über einen
Router.
Sekundärverkabelung:
LWL (G50/125). Für die LWL-Kabel ist in
den Schränken eine Spleißbox einzubauen.
Primärverkabelung:
Gebäude 1 und 2 werden über den SV
mit einem LWL-Kabel (G50/125) verbunden.
Prüfungsausführung
Fertigen Sie mit dem PC die Planung des Kundenauftrags zur Installation des Computernetzwerks. Hierzu steht Ihnen das Standard-Firmennetzwerk über Ihren PC zur Verfügung.
Die Datenbasis ist wie untenstehend organisiert.
(Wird die Prüfung ohne PC bearbeitet, dann genügt es, in den Schranklayouts die
Netzwerkgeräte mit einem Rechteck darzustellen und jeweils das erste und letzte
Steckergesicht einzuzeichnen).
C:
Firma
D:
Work
(Arbeitsverzeichnis)
Info
(Normen,Kataloge,Tech.Daten)
Formular
(Formulare,Grafik,Schaltzeichen)
Projekte
(KD-Auftr.,Leistungsverzeichnis)
Pruefung
(Alle Prüfungsdateien)
Evtl. Kataloge im CD-ROM-Lfw.
- 104 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dokumentationsordnung
Zur Bearbeitung stehen Ihnen die MS-Office Prof. Produkte zur Verfügung. Jeder bearbeitete
Teilauftrag ist unmittelbar im Verzeichnis \Work zu sichern. Rechtzeitig, vor Ablauf der zur
Verfügung stehenden Bearbeitungszeit, fassen Sie die Ergebnisse Ihrer Prüfung in einer
Dokumentation in Dateiform zusammen. Alle Dateinamen werden nach folgender Regel
gebildet:
ITPnnnxx.DOC
ITP:
Steht für IT-Prüfung,
nnn:
Ersetzen Sie nnn durch Ihre dreistellige Prüflingsnummer
xx:
Ersetzen Sie xx durch die lfd. Blatt-Nummer (siehe Beschriftungskopf).
Alle erzeugten Dokumente werden im Endzustand im Verzeichnis: P:\Pruefung abgespeichert. Nach diesem Speichern können Sie Ihre Dateien nicht mehr verändern und lesen!
Bearb.
Konstr.
Stand
Benennung
30.7.99 Rs
Anforderungskatalog
1.8.98 MultiSkop
Datum
Bemerkung Datum Name
Netzwerk
Kunde: Fi-Si GmbH
Name
Andina & Gepro GmbH
Dokumenten-Nr.: IT2KDAuf.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
Fi-Si/Ae
- 105 -
Blatt
Anz. Nr
6
1
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Detailaufträge zur Netzwerkplanung:
Planen Sie die physikalische Struktur des Netzwerks und zeichnen Sie folgende Dokumente
normgerecht (gem. DIN 50173 Anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung und unter
Anwendung der Schaltzeichen nach DIN) :
1. Planen und zeichnen Sie den Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur auf dem
Formblatt mit dem Gebäude- und Geschossraster (Anlage Nr. 3). Kennzeichnen Sie
normgerecht alle LWL-Kabelstrecken.
2. Begründen Sie die Entscheidung für die LWL-Verkabelung im Sekundärbereich unter
dem Aspekt der Zukunftssicherung der Investition.
Lösung:
Bei Bedarf kann die Datenübertragungsrate wesentlich erhöht
werden, ohne die Sekundärverkabelung zu ändern.
3. Der Kunde hat für die LWL-Übertragungsstrecken Mehrmodenfaser festgelegt. Welche
höherwertige Alternative können Sie vorschlagen? (Produktname, Schreibweise der
wichtigsten Kenndaten zum Faseraufbau, Bedeutung dieser Kenndaten).
Lösung:
Kabel mit Monomodefaser (Einmodenfaser, Singlemodefaser)
E9/125
E (Einmodenfaser, Singlemode, Monomode)
9µm (Modenfelddurchmesser, Kern)
125µm (Manteldurchmesser, Cladding, Primärschicht)
4. Planen Sie die Schranklayouts und zeichnen Sie alle erforderlichen aktiven und passiven
Netzwerkkomponenten in die Geräteschränke der EV, GV und des SV ein.
Berücksichtigen Sie hierbei eine optimale Rangierkabelführung. Wählen Sie die Geräte
aus der beiliegenden Händlerliste aus. Die Zeichnung der entsprechenden Frontschilder
finden Sie im Verzeichnis INFO.
5. Begründen Sie die Entscheidung für die Modulartechnik (cable sharing) bei den
Telekommunikationsanschlüssen unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt.
Lösung:
Einsparung von 50%
- der Tertiärverkabelung,
- des Volumens der erforderlichen Kabelkanäle
ohne Einschränkung alle möglichen unterschiedlichen Dienste an den
installierten Telekommunikationsanschlüssen einrichten zu können,
ohne die Aderbelegung uminstallieren zu müssen.
6. Telekommunikationsanschlussdosen tragen die Aufschrift „Cat.3“ bzw. „Cat.5“ bzw.
Cat.6“. Welche technische Bedeutung hat diese Aufschrift?
Lösung:
Cat.3: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 16 MHz
Cat.5: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 100 MHz
Cat.6: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 600 MHz
- 106 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
7. Planen und dokumentieren Sie ein einheitliches Kennzeichnungssystem für alle aktiven
und passiven Verkabelungskomponenten. Schreiben Sie hierzu alle mindestens
erforderlichen Angaben am Beispiel eines einzelnen Telekommunikationsanschlusses
nieder:
Lösung:
Bsp.: Gebäudenummer / Etage / Raumnummer / lfd. Nr. des TA
Schreiben Sie hierzu alle auf Dokumenten zu Netzwerkgeräten mindestens erforderlichen
Angaben, um die einzelne betreffende Komponente eindeutig lokalisieren zu können:
Lösung:
Projekt (Kunde)
Gebäude
Etage
Raumnummer
Schrank
Rangierfeld
8. Schreiben Sie zu allen Komponenten und zu den Raumbezeichnungen im Blatt 4 die
englischen Fachbegriffe.
Lösung:
(Rangierverteiler)
(Hub)
(Opto/elektronischer Umsetzer
Bzw. Medienwandler)
(LWL-Spleißbox)
(Geräteschrank, EV)
(Gebäude 1)
(2. Geschoss)
(Informationstechnischer Raum)
Bearb. 30.7.99
Konstr.
Arbeitsauftrag, Netzwerkplanung
Kunde: Fi-Si GmbH
Stand
Bemerkung
Datum
Name
Media Converter
Fiber Optic Splice Tray and
Holder
Telecommunication Closet
Building 1
2. Floor
Equipment Room
Benennung
Rs
1.8.98 MultiSkop
Datum
Patch Panel
Hub
Name
Andina & Gepro GmbH
Dokumenten-Nr.: IT2KDAuf.DOC
- 107 -
Ganzheitliche Aufgabe I,
Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb.
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, ITP2
Dokumenten-Nr.
IT2Phys.DOC
- 108 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
3
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art der Grafik-u.Textobjekte, Koordinaten,
Verbindungslinien mit Start-u. Zielkoordinaten) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl daneben.
Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt oder
korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird auch automatisch in die
Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung
und Prüfungsstatistik übertragen.
Bearb.
30.7.99
Konstr. 1.8.98
Rs
Benennung
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, ITP1
Dokumenten-Nr.
IT2PhyL.DOC
- 109 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz.
Nr
6
3L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Installationsplan, Schranklayout, Gebäude 2, 1.OG
Dokumenten-Nr.
IT2Geb2.DOC
- 110 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
5
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird
automatisch
ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art der Grafik-u.Textobjekte,
Koordinaten) mit möglichen richtigen Lösungen
und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl
daneben. Der Korrektor deaktiviert den
Verdecktmodus u. bestätigt oder korrigiert die
Punktezahl. Die Punktezahl wird auch
automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die
automatische Punktsummenberechnung und
Prüfungsstatistik übertragen. (Siehe Ende der
Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99
Rs
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Geprüft
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Installationsplan, ITP1 (Lösung), Gebäude 1, 2.OG
Dokumenten-Nr.
IT2Geb1L.DOC
- 111 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
4L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Installationsplan, Schranklayout, Gebäude 2, 1.OG
Dokumenten-Nr.
IT2Geb2.DOC
- 112 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz.
Nr
6
5
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird
automatisch
ein
AuswerteHintergrundprogramm
aktiviert.
Dieses
vergleicht die Prüflingseingabe (Art der Grafiku.Textobjekte, Koordinaten) mit möglichen
richtigen Lösungen und schreibt verdeckt die
erreichte Punktezahl daneben. Der Korrektor
deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt oder
korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird
auch automatisch in die Excel-Auswertetabelle
für die automatische Punktsummenberechnung
und Prüfungsstatistik übertragen. (Siehe Ende
der Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Installationsplan, Schranklayout, Gebäude 2, 1.OG (Lösung)
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2Geb2L.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
- 113 -
Blatt
Anz. Nr
6
5L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, Gebäudeverteiler, Standortverteiler
Dokumenten-Nr.
IT2UG.DOC
- 114 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
6
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art der Grafik-u.Textobjekte, Koordinaten) mit möglichen richtigen Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte
Punktezahl daneben. Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt oder korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird
auch automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung und Prüfungsstatistik übertragen.
(Siehe Ende der Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, Gebäude-und Standortverteiler (Lösung)
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2UGL.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
- 115 -
Blatt
Anz. Nr
6
6L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die Punktezahl der einzelnen Antworten wird entweder automatisch durch das Auswerte-Hintergrundprogramm gebildet und durch den Korrektor bestätigt oder
abgeändert. Daraufhin wird die Punktezahl automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung und Prüfungsstatistik
übertragen.
Auswertetabelle Prüfungsteil:
1.1 Blockschaltplan Phys.Struktur (Bl.3L)
Objekt
Gebäude 1/2.OG
Schaltz.:TA: 1, ASG: 1, EV: 1
Geräte:Wandler:1,Hub:1,EV:1
Verbindg.:TA: 1, GV 1+1
Gebäude 1/UG/GV/SV
Schaltz.:ASG:1,GV:1,SV:1
Geräte:Hub:1, Hub:1,
Verb.:GV-SV:1+1,SV-GV:1+1
Gebäude 2/UG/GV
Schaltz.:ASG:1, GV:1
Geräte: Hub:1, GV:1
Verb.:EV:1+1
Gebäude 2/1.OG
Schaltz.:EV:1, TA:1,
Geräte:Kon.:1,Rout.:1,Wan:1,E
V:1.
Verb.:TA:1
Gesamtpunkte
Blockschaltplan
Max
Punkte
Ist
Ist%
Auswertetabelle Prüfungsteil:
1.2 Begründung:LWL-Verkabelung(Bl.2)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Ist%
2
1
50
3
2
67
3
3
100
8
6
75
Erhöhung der DÜ-Rate: 2
9
7
78
Vergleich Cu - LWL,
Linklänge: 2
Beträge: 1
9
8
89
Begründung für 2 LWLKabel für eine Verbindung
6
5
83
7
5
71
31
25
81
Gesamtpunkte
Begründung LWL
- 116 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
2.Schranklayout (Bl.4L,5L,6L)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle Prüfungsteil:
3. Begründung der Modulartechnik (Bl.2)
Ist%
Gebäude 1/2.OG/EV
Rangiervert.: 2, Hub: 2,
Wandler: 2, Spleißbox: 2
Optimale Anordnung: 2
8
7
88
Gebäude 1/UG/GV,SV
Spleißbox: GV2: 2, GV1: 1, SV:
1.
Hub:GV2: 2, GV1: 1,SV: 2
Router
IP-Adressg: 1, Layer 3: 1
Protokollums.TR/Eth:1,L.2: 1,
Codeumsetzung L.1: 2
Gesamtpunkte
Schranklayout
Einsparung 50% Kabel: 2
50%Kanäle: 2
ohne Einbuße Dienstewechsel: 2
Max
Punkte
Ist
Ist%
6
4
67
3
1
33
9
5
56
Unterschied Cat. 3 - Cat. 5
Gebäude 2/1.OG/EV
Rangierv.:2, Konz.:2, Rout.:2,
Wandler:2, Spleißbox:2
Optimale Anordnung: 2
Objekt
12
9
75
9
8
89
6
2
33
35
26
74
Gesamtpunkte
Begründg.Modulartech.
- 117 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
4.Kennzeichnung, 5.Englisch (Bl.2)
Objekt
Kennzeichnung
TA Geb.:1 ,Etage: 1,Raum: 1, lfd.
Nr.: 1
Pläne:KD: 1,Geb.: 1,Etage: 1,
Raum: 1,Schrank: 1
Englisch
Patch: 1, Hub: 1, Med.C.: 1,
Fiber:1,T.Closet:1, Building:1,
Floor: 1, Equipment Room.: 1
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle:
Gesamtergebnis
Ist%
Objekt
Max
Punkte
Ist
Ist%
31
25
81
13
6
46
29
26
90
6
5
83
17
16
94
100
78
78
Blockschaltplan,
Physikalische Struktur
9
9
100
Begründung, LWL-Kabel
8
7
88
Schranklayout
Begründung, Modulartechnik
Kennzeichnung,
Englisch
Gesamt: Kennzeichnung, Englisch
17
16
94
Gesamtpunkte
Dokumenten-Nr.: IT2Ausw.XLS
- 118 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 119 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
12.
Literaturverzeichnis
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den Prüfungen der Industrie- und Handelskammern. Bonn: DIHT-Gesellschaft für berufliche
Bildung – Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH.
Borg, Bernhard (1998) Die neuen IT-Berufe. Stuttgart. Gesellschaft für Informatik e.V., ITWorkshop.
Breuer, K. (im Druck) Mündliche Prüfungen als Kundenberatungsgespräche. In Stiller, I.; T.
Tramm (Hrsg.): Hochschultage für Berufliche Bildung 2000. Kieser Verlag
Breuer, K.; K. Höhn (1996) Entwicklung und Qualitätssicherung von praxis- und
handlungsorientierten schriftlichen Abschlussprüfungen in kaufmännischen Ausbildungsberufen am Beispiel des neugeordneten Ausbildungsberufs Versicherungskaufmann /
Versicherungskauffrau. Bonn: DIHT-Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur
Förderung der IHK-Weiterbildung mbH.
Dubs, R. (1993) Stehen wir vor einem Paradigmawechsel beim Lehren und Lernen? ZBW,
89, 449-454.
Eberl, H.; Roos, M. (1998) Computernetzwerkbasierte handlungs- und geschäftsprozessorientierte Qualifikationsprüfung. München, Siemens AG, Berufsschule für Kommunikationselektronik.
Ehrke, M., (1997) IT-Ausbildungsberufe: Paradigmenwechsel im dualen System
BWP 1/1997.
Kargl, H. (1999) DV-Controlling. München, Wien: Oldenburg.
Müller, Kh. (1997) Die neuen Ausbildungsberufe der Informations- und Telekommunikation,
Deutscher Instituts-Verlag GmbH, Köln
Müller, Kh. (1997) Neue Ausbildungsberufe in der Informations- und Kommunikationstechnik
BWP 1/1997
Reetz, L. (1984) Wirtschaftsdidaktik, Bad Heilbrunn
Reinmann-Rothmeier, G.; H. Mandl (1993) Lernen in Unternehmen. Unterrichtswissenschaft,
21, 233 – 260.
Research News and Comments. In: Educational Researcher (1998) Vol. 27, Nr 6, S. 19 - 23.
Schelten, A. (1987) Grundlagen der Arbeitspädagogik. Wiesbaden
Simons, P. Robert Jan (1992) Lernen, selbständig zu lernen – ein Rahmenmodell. In: Mandl,
H.; H.F. Friedrich (Hrsg.) Lern- und Denkstrategien – Analyse und Intervention. Göttingen
- 120 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Volpert, W. (2000) Wie wir handeln – was wir können. Ein Disput als Einführung in die
Handlungstheorie. Sottrum
Wiedemer, Lothar (1998) Schulische Umsetzung der IT-Berufe in Baden-Württemberg.
Stuttgart. Gesellschaft für Informatik e.V., IT-Workshop.
Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik vom 10. Juli 1997. In: Bundesgesetzblatt Teil I, 1997, Nr. 48, S. 1741 – 1804.
Bonn: Bundesanzeiger Verlagsges.m.b.H.
Die neuen IT-Berufe (1997) Bundesministerium für Wirtschaft, Bonn (Hrsg.)
IT best practice (1998) Bundesinstitut für Berufsbildung, Berlin/Bonn (Hrsg.)
Erläuterungen und Praxishilfen zur Ausbildungsordnung (1998)
- IT-System-Elektroniker/-in
- Fachinformatiker/-in
- IT-System-Kaufmann/-frau
- Informatikkaufmann/-frau
Bundesinstitut für Berufsbildung, Berlin/Bonn (Hrsg.), BW Bildung und Wissen
Verlag und Software GmbH, Nürnberg
- 121 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
BETRIEBLICHE PROJEKTARBEIT
- 122 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 123 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektanträge
IT-System-Elektroniker /
IT-System-Elektronikerin
• ISDN-Anschluss
• PC-Landschaft
• Richtfunkanbindung
- 124 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 125 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT- Systemelektroniker, Einsatzgebiet: Endgeräte
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Hauptstraße 12
79095 Freiburg
Deutsche Telekom AG
Bertoldstraße 55
79098 Freiburg
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
20.10.98
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
ISDN-Anschluss mit TK-Anlage für eine Bäckerei
Kurze Projektbeschreibung
Bereitstellen und Schalten einer ISDN-Rufnummer
Einrichten einer neuen ISDN-Telefonanlage
Inhouse-Installationen durchführen
Abbauen/Umschalten der vorhandenen FTA-Anlage
Einbau einer Teledat-Karte in einen vorhandenen PC
Kundeneinweisung
- Bedienung der Anlage und Endgeräte
- T-Online Anwendungen
Durchführung der Disposition, einschließlich Logistik
Montagebericht zur Schlussabrechnung erstellen
Projektumfeld:
Deutsche Telekom AG: Vertriebsinnendienst, Auftragsmanagement,
Dispositionsplätze, Schalten im Zugangsnetz, Tätigkeiten beim Kunden
Durchführungszeitraum:
vom 20.10.98
bis 12.11.98
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
Prüfungsausschuss der IHK:
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
genehmigt: ( )
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 126 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Kundenauftrag sichten
3,0 Std.
informieren und planen
- Dispositionen
2,5 Std.
Montageauftrag sowie Bauauftrag/Schaltauftrag erstellen
Materialbeschaffung einleiten
- Material entgegennehmen und kontrollieren
2,0 Std.
- Arbeiten im Zugangsnetz und am Netzabschluss
3,5 Std.
- Arbeiten beim Kunden
15,0 Std.
- Kundenübergabe, Einweisung, Montageberichte erstellen
2,5 Std.
- Dokumentation
6,0 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Projektdokumentation
Beschreibung des Auftrags
Beschreibung der Vorgehensweise
Zeitaufwand für die Prozessschritte
Pläne und Skizzen
Praxisbezogene Unterlagen
Montageberichte als Lieferscheine
Verträge mit dem Kunden (nicht selbstständig erstellt!)
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( )
Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 127 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT- Systemelektroniker, Vernetzte Systeme, Umsetzung und Neuinstallation von PC-Arbeitsplätzen
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Benno Rieger
Obere Hausbreite 19
80939 München
Siemens AG
Hansastraße 10
80686 München
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Sommer 1999
Datum:
20.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Umsetzung und Neugenerierung einer PC-Landschaft
Kurze Projektbeschreibung
Planung, Aufbauen und Übergabe von 26 PCs.
Die Anbindung der Computer erfolgt mittels einer 10 Mbit. Leitung an den vorhandenen HUB.
Jeder Rechner muss außerdem mit neuen Netzwerkdaten konfiguriert werden.
Die Anlage muss an den Kunden übergeben werden.
Zu Abgrenzungszwecken ist ein Nachmaß zu erstellen.
Projektumfeld:
ATD TD ist Mch P für die Umsetzung und Einrichtung von Datenendgeräten zuständig
Durchführungszeitraum:
vom 31.01.99
bis 04.02.99
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
H.
Lum
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
Prüfungsausschuss der IHK:
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
genehmigt: ( )
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 128 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Problemstellung:
Die Abteilung SIM M PA S ist mit 40 Mitarbeitern im Bau 60 3. Flur tätig. Es sind derzeit 20 Rechner in Benutzung.
Diese Rechner sollen umgesetzt werden und 6 weitere Rechner sollen aufgebaut und bei Bedarf konfiguriert werden.
Die neuen Rechner müssen in das LAN integriert werden. Eine Netzgrundinstallation ist vorhanden. Absprachen mit
Auftraggeber, Kunden und Handwerker zur Terminabstimmung sind notwendig.
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Gespräch mit AC (SBS) und Kunden führen
Baustelle besichtigen
Sondermaterial bestellen (Übergrößen)
Planung (und Materialbestellung)
Auftragsabwicklung
Kundenübergabe
Ausarbeitung und Dokumentation
Gesamt
(+/ - 1Std.)
1 Std.
2 Std.
2 Std.
3 Std.
23 Std.
2 Std.
4 Std.
37 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Zeitplan
Auftrag
Gebäudeplan (mit Arbeitsplätzen)
ICCS Saldoerfassung (HUB)
Gesprächsnotizen
Datenblatt
Nachmaß
Wochenbericht zur internen Abrechnung
Skizze für die Netzanbindung
Materialbestellung
Berichtshefteintrag aus der entsprechenden Woche
Unterstrichene Positionen sind Dokumentationen, die nicht von mir erstellt werden, sie dienen aber der Klarheit und zum Gesamtverständnis des Projektes.
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( )
Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 129 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-Systemelektroniker, Einsatzgebiet: Mobilfunk
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Mobilfunk GmbH
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Richtfunkanbindung einer Mobilfunk-Funkstation
Kurze Projektbeschreibung
Planung, Bestellung, Inbetriebnahme, Abnahme und Übergabe einer Richtfunkstrecke 15, 23, 26
oder 38 Ghz zur Anbindung einer Mobilfunkstation an das Festnetz.
Die Art der Anbindung ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Entfernung, Wetterzonen und der
Übertragungskapazität.
Die Auswahl der Anbindung ist Bestandteil der Projektarbeit.
Projektumfeld:
Die Mobilfunk GmbH ist Netzbetreiber eines GSM-Mobilfunknetzes,
die Abteilungsaufgabe ist Neubau und Wartung von Funkstationen.
Durchführungszeitraum:
vom 24.08.1998
bis 02.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 130 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Erstellen des Pflichtenheftes
Sichtung des Arbeitsauftrages, Vorauswahl Richtfunktechnik, Terminabstimmung, Ortstermin
13 Std.
7 Std.
- Realisierung/Montage
Streckenberechnung, Auswahl der Richtfunktechnik, Bestellung beim Lieferanten, Bauüberwachung
- Projektübergabe
Inbetriebnahme, Systemtest und Abnahme der Richtfunkstrecke
8 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
6 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Messprotokoll (LOS)
- Protokoll der technischen Begleitung (BTB)
- Protokoll der technischen Begehung der Richtfunkgegenstelle (MR)
- Streckenberechnung mit Materialliste (MER)
- Bestellformular für Richtfunkstrecken (Form 4)
- Abnahmeprotokoll
- Bestandsplan der Antennenträger
- Bedienungsanleitung
- Begriffserklärung für Fachbegriffe und betriebliche Abkürzungen
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 131 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektanträge
Fachinformatiker / Fachinformatikerin
Fachrichtung Systemintegration
• Jukeboxen
• PC-Arbeitsplatz
- 132 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 133 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
DATASERV GmbH
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Austausch Jukeboxen bei 5 Filialen der Sparkasse Musterstadt
Kurze Projektbeschreibung:
Jukeboxen dienen zur Datensicherung von System- und Kundendaten.
Im vorliegenden Fall sind die bisherigen Jukeboxen im laufenden Betrieb gegen aktuelle Systeme
auszutauschen. Das umfasst die Koordination aller Beteiligten inkl. Subunternehmer, die Bereitstellung
der Hard- und Software, einen Vorabtest, den Austausch und Endtest, ggf. die Beseitigung auftretender
Störungen und die Erstellung der Dokumentation.
Projektumfeld:
Abt. „SER-03“ der Firma „DATASERV GmbH“
Aufgaben: Serviceleistungen im IT-Bereich für Kunden aus der Bankenbranche
Durchführungszeitraum:
vom 24.08.1998
bis 02.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 134 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Planung der Ressourcen (techn. Unterlagen, Zeitplan, Hard- und Software):
5 Std.
Koordination beteiligter Stellen:
4 Std.
Planung, Durchführung und Auswertung Vorabtest: 6 Std.
6 Std.
Durchführung Austausch und Endtest: 12 Std.
12 Std.
Störungsbehebung: max. 3 Std.
7 Std.
Dokumentation: 3 Std.
3 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
Zeitplanung und Übersicht über die beteiligten Stellen/Ansprechpartner
Liste der eingesetzten Hard- und Software mit Seriennummern
(Auszug aus der Systemdokumentation)
Kundendokumentation: Übersicht über Nummerierung und Inhalte
der Jukebox-Schächte (Beispiel für eine Filiale)
Liste der Systemmeldungen nach der Installation
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 135 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker Systemintegration, Einsatzgebiet: Systemintegration
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Sabine Musterfrau
Filterstr. 33
73035 Göppingen
Deutsche Telekom AG
Salamanderstraße 31
73035 Göppingen
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Sommer 1999
Datum:
11.01.99
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Aufbau eines PC-Arbeitsplatzes mittels INTEGRA in einem Ressort XY der DT AG
Kurze Projektbeschreibung:
Im Ressort XY ist ein neuer PC-Arbeitsplatz einzurichten.
Bedingungen: Der Arbeitsplatz ist mit der modernsten Hard- und Software auszustatten.
Die Komponenten müssen in die vorhandene IT-Umgebung integriert werden. Neben der
Anwendersoftware „MS-Office“ und „Outlook“ sollen folgende weitere Anwendungen
genutzt werden:
1. Zugriff auf das interne Softwareprogramm „Produkte und Dienste“
2. Zugang zum Intranet und Internet
3. E-Mail-Anwendungen
Projektumfeld:
Abwicklung des Kundenauftrages durch die IVS-Abteilung. Beratung, Einrichtung,
Übergabe des PC-Arbeitsplatzes und evtl. Schulung der Kräfte in dem Geschäftskunden
Ressort XY.
Durchführungszeitraum:
vom: 01.02.1999
bis: 30.04.1999
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Robert
Mustermann
(xx)123-987
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 136 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Kundenauftrag sichten
(informieren und erste Maßnahmen einleiten)
Kundenberatung
Planung, Disposition
Bestellung der Sachmittel
Aufbau des PC-Arbeitsplatzes
Vernetzung des IV-Systems
Softwareeinspielung
Abnahme und Test
Übergabe
Abrechnung, Nachkalkulation
Bedienungsanleitung, Dokumentation
1 Std.
1 Std.
5 Std.
1 Std.
2 Std.
4 Std.
8 Std.
2 Std.
1 Std.
1 Std.
8 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Projektbericht:
− Inhaltsübersicht
− Beschreibung des Auftrags
− Protokoll des Projektablaufs
Projektdokumentation:
−
−
−
−
Kundenauftrag
Detaillierte Zeitplanung
Bestellanforderung (BANF)
Neuer PC-Arbeitsplatz
Integra Installation (Bl. 1 Eintragungen, Bl. 2 Software zuweisen
Bl. 3 Parametereintrag, Bl 4 Kontrollübersicht)
− Verdrahtungsplan
− Kurzbedienungsanleitung für den Kunden
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel: Laptop mit Power-Point-Präsentation
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 137 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektanträge
Fachinformatiker / Fachinformatikerin
Fachrichtung Anwendungsentwicklung
•
•
•
•
•
•
Ansprechpartnerdatenbank
Schnittstelle DTA-Verfahren
Software-Präsentation
Intranet Auftritt
Massenkonfigurationstool
Executive Information System
- 138 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 139 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker FR Anwendungsentwicklung / Kaufmännische Systeme
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Musterweg 1
12345 Musterstadt
Musterfirma GmbH
Musterstraße 1
12345 Musterstadt
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Erstellung einer Ansprechpartnerdatenbank
Kurze Projektbeschreibung
Für die reibungslose Abwicklung des Tagesgeschäftes ist es notwendig, die Fach- und Spezialkenntnisse der Mitarbeiter für alle Prozessbeteiligten transparent zu manchen. Dazu sollen alle
Skills der Mitarbeiter in einer Datenbank erfasst und abrufbar gemacht werden.
Bisher liegen die Daten in Form von statischen HTML-Seiten vor, die nicht komfortabel genug
durchsucht und nur unter hohem Aufwand administriert werden können.
Als Lösung soll eine ACCESS - Datenbank erstellt werden, die über das Intranet verfügbar gemacht wird und deren
Inhalte durch die Mitarbeiter selbst gepflegt werden können.
Projektumfeld:
Die Aufgabe der Fachabteilung besteht in der Planung von Fertigungsabläufen für neue Produkte
Durchführungszeitraum:
vom 24.08.1998
bis 02.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 140 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Ist-Aufnahme
Sichtung des vorhandenen Datenbestandes (HTML-Seiten)
Sollkonzept
Erstellung des relationalen Datenmodells
Entwurf einer Suchmaske
Realisierung
Erstellung der Datenbank und notwendigen Abfragen
Erstellung eines Skripts zur Auswertung der Suchparameter
Übertragung vorhandener Daten und Test
Publikation der Lösung im Intranet
Dokumentation
Erstellung der technischen Dokumentation
Erstellung der Benutzerdokumentation als Online - Hilfe
Die Erstellung des Projektberichts erfolgt innerhalb der oben beschriebenen Punkte
und ist vom Zeitaufwand her berücksichtigt.
3 Std.
10 Std.
8 Std.
2 Std.
40 Std.
6 Std.
14 Std.
12 Std.
8 Std.
20 Std.
10 Std.
10 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Projektbericht
Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
Technische Dokumentation
ER-Modell
Relationenmodell
Quellcode - Dokumentation
Tabellenstrukturen / Tabellenliste
Benutzerdokumentation
Ausdruck der Online - Hilfen
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( x )
Tageslichtprojektor ( x ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 141 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker, Bereich Anwendungsentwicklung
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Jürgen W.
Zu Hause Weg 1
66123 Daheim
Deutsche Telekom
Niederlassung
66123 Saarbrücken
Prüfungsnummer
9999
Abschlussprüfung
Datum:
23.10.98
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Realisierung einer Schnittstelle zu einem TK-Server
Kurze Projektbeschreibung
Realisierung, Implementierung und Test einer ASCII-Schnittstelle zu einem TK-Server
der Stadtwerke XYZ
- der Server basiert auf SCO-Unix, die Datenbank auf Informix 4.0 SE
- die Schnittstelle extrahiert Daten aus Tabellen der Datenbank und konvertiert diese
in das Standard ASCII-Format
Es werden im wesentlichen zwei Anforderungen erfüllt :
1. Erstellen einer "Telefondatei"
2. Erstellen einer "Abrechnungsdatei"
Projektumfeld:
Durchführungszeitraum:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Vorname
Prüfungsausschuss der IHK:
Name
Telefon
genehmigt: ( )
abgelehnt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 142 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
Analyse der AAM-Auftragsunterlagen
Beschaffung Leihrechner
kein Teil der Prüfung
kein Teil der Prüfung
Stunden
3
8
12
10
15
Erstellen des Pflichtenhefts
Fachkonzept
Analyse der Umgebung
IV-Konzept
Realisierung der Datenbankabfragen
Realisierung der Programme zur Erstellung der Dateien
und zur Konvertierung
Realisierung der Installationsroutine
Zusammenbau der Komponenten
Test
Erstellen der Dokumentation
Projektabschluss und Verrechnung
20
10
5
5
6
kein Teil der Prüfung
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
Pflichtenheft
Projektbericht
Installationsanweisung und Benutzerhandbuch
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 143 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Software GmbH
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Konzeption und Produktion einer Software-Präsentation
Kurze Projektbeschreibung
Erstellung einer Präsentation für ein Symposium inklusive
- Sammeln fachlicher Informationen
- Analyse der Inhalte
- Planung mit Produktverantwortlichen
- Gliederung des Vortrages
- Erstellung und Aktualisierung der Folien
- Abstimmung mit Konzernrichtlinien
Die Präsentation wird als gedruckter Foliensatz sowie in Datenform dem Referenten zur Verfügung
gestellt.
Projektumfeld:
Die Software GmbH ist ein Systemhaus mit einem Schwerpunkt auf der Software-Entwicklung.
Durchführungszeitraum:
vom 21.10.1998
bis 16.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 144 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Konzept: Inhalt und Struktur des Vortrages
25 Std.
- Folienerstellung
10 Std.
- Unternehmensabstimmung
10 Std.
- Abstimmung mit Konzernrichtlinien/Marketing
5 Std.
- Projektdokumentation
20 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Folienvortrag mit Sprechernotizen
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart (X)
Tageslichtprojektor (X) Pinwand (X)
Beamer (X)
andere Präsentationsmittel .............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 145 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung, Marketing
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Lufthansa Systems GmbH
Am Weiher 24
65451 Kelsterbach
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Lufthansa Systems Auftritt im LH-Intranet
Kurze Projektbeschreibung
Die Aufgabenstellung des Projektes Lufthansa Systems Auftritt im LH-Intranet umfasst
die Konzeptionierung und Realisierung der Intranetseiten von Lufthansa Systems im LH-Intranet, sowie eine
Übersicht von Screenshots mit verschieden aufgebauten Seiten und Beispielen dazu.
Die Problemstellung hierbei ist den Informationsgehalt der Seiten auf die Zielgruppe anzupassen, sowie die
Aktualität der Informationen zu gewährleisten. Eine weitere Anforderung an den Auftritt ist eine übersichtliche
Informationsstruktur.
Die Prüfungsaufgabe umfasst in diesem Projekt das Feinkonzept und die Realisierung des Intranetauftrittes, sowie
die Übersicht der erstellten Seiten. Schnittstellen wird es geben zu den einzelnen Fachbereichen sowie zur
Marketing Abteilung, die den inhaltlichen INPUT liefern. Den INPUT in gestalterischen Fragen leistet der Styleguide
aus dem LH-Intranet sowie der zuständige Mitarbeiter aus der Marketing Abteilung von LH Systems. Eine weitere
Schnittstelle wird zu der Abteilung FRA CA vorhanden sein, die das Projekt Konzernintranet leitet.
Das Grobkonzept für den Intranetsauftritt von Lufthansa Systems im Konzernintranet ist der Ausgangspunkt für die
Prüfungsaufgabe. Dieses Konzept wird im Vorfeld erstellt werden.
Ziel des Auftrages ist die Umsetzung der Marketing Strategie von LH Systems, die über das
Kommunikationsmedium Intranet die Organisationsstruktur, die Kompetenz und die Produkte Lufthansa Systems
bei den anderen Konzerngesellschaften vorstellen will.
Projektumfeld:
Lufthansa Systems ist Anbieter von Informationstechnologie,
die Abteilungsaufgabe ist Marketing und Sales Support.
Durchführungszeitraum:
vom 16.11.1998
bis 14.12.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 146 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Erstellen des Feinkonzeptes
15 Std.
- Realisierung der HTML-Seiten
Struktur, Seitenaufbau, Füllen der Seiten mit Text und Bild
35 Std.
- Dokumentation
Projektbericht, Benutzerhandbuch
18 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
Feinkonzept für den LSY-Auftritt im LH-Intranet
Kundenorientierte Dokumentation mit Screenshots
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( x )
Tageslichtprojektor ( x ) Pinwand ( )
Beamer ( x )
andere Präsentationsmittel .............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 147 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Musterfrau, Andrea
Im Muster 5
35423 Musterdorf
Lufthansa Systems GmbH
Am Weiher 24
65451 Kelsterbach
Prüfungsnummer
30459
Abschlussprüfung
Winter 1999
Datum:
01.10.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Massenkonfigurationstool
Kurze Projektbeschreibung
Erweiterung und Anpassung des Massenkonfigurationstool für Router des Herstellers Bay Networks an die
Lufthansa Systems Vorgaben.
Die Eingabe der Routerdaten soll mit Hilfe eines Excel Spreadsheets erfolgen.
Das Tool soll portabel sein (unter MS-DOS und Unix lauffähig).
Das Ziel ist es Kosten und Zeit einzusparen, die beim manuellen Erstellen der Routerkonfigurationen
entstehen.
Projektumfeld:
Lufthansa Systems GmbH ist ein Unternehmen der Informationstechnologie,
die Abteilungsaufgabe ist u.a. Neubau und Wartung vom Lufthansa Routernetz.
Durchführungszeitraum:
vom 14.10.1998
bis 02.11.1998
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Lise
Müller
123456
Vorname
Name
Telefon
Prüfungsausschuss der IHK:
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 148 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Erstellen des Excel Spreadsheets
Vorlage für die Eingabe der Routerdaten
20 Std.
- Anpassen und Erweitern des Perl-Scripts
Änderung des Templates und des Perl-Scripts nach Vorgaben von Lufthansa Systems
24 Std.
- Test im Routernetz
Test der Routerkonfigurationen im Lufthansa Systems Testnetz
6 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
20 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Benutzerdokumentation fürs Excel Spreadsheet
- Perl-Script Inline-Dokumentation
- Testprotokoll
- Projektplan
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( x )
Pinwand ( x )
andere Präsentationsmittel
Beamer ( )
Tafel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 149 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
xxx
xxx
xxx
Lufthansa Systems GmbH
Am Weiher 24
65451 Kelsterbach
Prüfungsnummer
xxx
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
21.01.99
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Umstellung der MIS-Auswertung Top-X Airlines auf EIS
Kurze Projektbeschreibung
Um das MIS flexibler und schneller zu gestalten, soll das SAP Standardtool EIS (Executive Information System)
zukünftig die Eigenentwicklung ablösen.
Das EIS wird bereits in einem anderen Teilbereich von IBIZA, dem VIS, eingesetzt.
Meine Aufgabe besteht darin, ein Konzept für die Umstellung der Auswertung „Top-X Airlines" zu erstellen. Das
Konzept beinhaltet eine IST-Analyse der bestehenden Auswertung und ein Pflichtenheft für die geplante EISAuswertung. Des Weiteren erstelle ich eine kundenorientierte Dokumentation in Form einer Spezifikation für den
Kunden xxx.
Das erstellte Pflichtenheft soll als Vorgabe zur Realisierung der EIS Auswertungen dienen.
Durch die spätere Umstellung auf EIS hat der Kunde mehrere Vorteile. Zum einen werden die Laufzeiten
bei den Auswertungen durch verdichtete Tabellen verkürzt. Zum anderen werden die Auswertungen standardisiert
und somit wird eine bessere Wartbarkeit erreicht.
Es wird eine Schnittstelle zu dem Kunden xxx geben, der den fachlichen Input liefert. Eine weitere Schnittstelle wird
es zu xxx geben, die die MIS Auswertung „Kostenstellenanalyse Autovermietung" auf EIS umstellt. Daher werden
wir zusammen Kundengespräche führen, grundsätzliche Entscheidungen zur EIS-Einführung gemeinsam treffen
und im Team eine einheitliche Benutzerführung erarbeiten.
Grundsätzlich unterscheiden sich unsere Aufgaben darin, dass der Gegenstand der Auswertung ein anderer ist und
dass wir auf andere Bewegungsdaten (Tabellen) zugreifen. Somit sind die Hauptpunkte unserer Aufgabe gänzlich
unabhängig voneinander zu bearbeiten. Bei Fragen zu EIS wird Frau xxx meine Ansprechpartnerin sein, die das
VIS bereits auf EIS umgestellt hat. Somit soll z. B. auch die einheitliche Benutzerführung in zwei verschiedenen
Systemgewährleistet sein.
Projektumfeld:
Das Produkt IBIZA (Integrierte Buchhaltung, Information und Zentrale Auswertung) ist eine in SAP R/3
realisierte Eigenentwicklung von Lufthansa Systems für Reisebüros im Backoffice Bereich. Der von
IBIZA hauptsächlich unterstützte Geschäftsprozess ist die Abwicklung der Buchhaltung, außerdem
werden ein Verkaufsinformationssystem (VIS) und ein Managementinformationssystem (MIS) zur
Verfügung gestellt.
Durchführungszeitraum:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
vom 16.11.1998
xxx
xxx
xxx
bis 23.12.1998
Vorname
Name
Telefon
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
-2-
- 150 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Ist-Analyse
IST-Analyse des Reports Top-X Airlines. Diese wird die bestehende
Auswertung beschreiben und mögliche Probleme bei der Umstellung aufzeigen.
- Pflichtenheft
Das Pflichtenheft wird in Zusammenarbeit mit dem Kunden xxx in Person von xxx
und xxx erstellt. Da ich auf diesen Input, z.B. Änderungsanforderungen, angewiesen bin,
kann es hier zu Verzögerungen kommen.
Im Pflichtenheft ist unter anderem spezifiziert, wie die für die Auswertung relevanten Daten
übernommen und wie die Stamm- und Bewegungsdaten im EIS aufgebaut werden. Es wird
aber keine Realisierung in Form von z.B. Prototyping oder ähnlichen stattfinden.
15 Std.
- Spezifikation für xxx
Als kundenorientierte Dokumentation wird eine Spezifikation für die Umstellung auf EIS mit
einer Aufwandsschätzung zur Realisierung erstellt.
- Projektbericht
Anmerkung:
10 Std.
40 Std.
5 Std.
Da ich in Routine-Tätigkeiten eingebunden bin, können keine genauen
Tagesangaben gemacht werden.
Deshalb habe ich Pufferzeiten eingeplant. Diese sollen mögliche
Verzögerungen abfangen.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Konzept bestehend aus Ist-Analyse und Pflichtenheft
- Spezifikation für den Kunden
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart (x )
Tageslichtprojektor (x) Pinwand ( x)
Beamer (x )
andere Präsentationsmittel ............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Antragsteller
Ort, Datum
Prüfungsausschuss der IHK:
Ort, Datum, Unterschriften
abgelehnt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
und Unterschrift
Stempel und Unterschrift
genehmigt: ( )
Lehrervertreter
Arbeitgebervertreter
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Arbeitnehmervertreter
-2-
- 151 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektanträge
IT-System-Kaufmann/IT-System-Kauffrau
•
•
•
•
OS/2 Domänen-Konsolidierung
Messeauftritt
Marktdaten Laserdrucker
TK-Anlage
- 152 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 153 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-System-Kaufmann, Einsatzgebiet: Standardsysteme
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann, Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Softsys GmbH
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
07.08.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
OS/2 Domänen-Konsolidierung
Kurze Projektbeschreibung
Die Hauptabteilung A überträgt ihre zwei existierenden Domänen an die Abteilung B, da der
Aufwand für die Administration zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Gleichzeitig sollen die beiden Domänen konsolidiert werden.
Bisher übernehmen hauptamtliche Software-Entwickler nebenbei die Betreuung der Domänen.
Die Betreuung soll später von einem Vollzeit-Spezialisten übernommen werden.
Projektumfeld:
Die Hauptabteilung A programmiert Software für Banken, die Abteilung B stellt Support und Hardware zur
Verfügung.
Durchführungszeitraum:
vom 24.08.1998
bis 02.11.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 154 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Erstellen des Pflichtenheftes
Sichtung des Arbeitsauftrages, Organisation der Arbeitsmittel, Terminabstimmung
6 Std.
- Erstellung des Konzepts
Ist-Aufnahme, Implementierungsplanung und -vorschlag
9 Std.
- Konfiguration und Installation des Servers
Inbetriebnahme, Systemtest, Migration der Daten und Abnahme
15 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
6 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Detaillierte Zeitplanung
- Benutzerbroschüre
- Systemdokumentation
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 155 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-System-Kaufmann/-kauffrau
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Musterfrau, Karin
Musterweg 1
12345 Ort
Musterfirma GmbH
Musterstraße 10
12345 Ort
Prüfungsnummer
123abc
Abschlussprüfung
Sommer 1999
Datum:
xx.xx.xxxx
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Planung und Organisation des Messeauftritts CeBIT '99 auf Partnerstand der Fa. H AG
Kurze Projektbeschreibung
Für die CeBIT-Teilnahme wird ein Konzept inkl. Projektplan erarbeitet und realisiert.
Das Projekt umfasst:
* die Bewerbung um die Teilnahme am Partnerstand inkl. Kurzbeschreibung der Produktpräsentation
* Abstimmung der detaillierten Präsentationsinhalte mit Softwareabteilung
* Beschaffung der notwendigen Hardware, Systemanbindung und Werbematerialien
* Erstellung einer PowerPoint-Präsentation: Firma und Produkt im Überblick
* Detaillierter Anforderungskatalog an H AG: Anschlüsse, Firmentafel etc.
* Organisation Messetraining
Projektumfeld:
Die Musterfirma GmbH ist ein Systemhaus, das Hardware und Software-Lösungen anbietet.
Die Abteilung ist zuständig für Vertrieb und Marketing
Durchführungszeitraum:
vom 04.01.1999
bis 15.03.1999
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hans
Hansemann
02159/12345-0
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 156 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Erstellen des Projektplans
Sichten des Arbeitsauftrages, Bewerbung erstellen, Terminabstimmung
6 Std.
- Konzept für den Messeauftritt
Festlegung der Präsentationsinhalte in Zusammenarbeit mit Softwareabteilung
Festlegung und ggf. Beschaffung der notwendigen Systemkomponenten
Abstimmung mit H AG (Technik, Firmentafel etc.)
13 Std.
- Firmenpräsentation und Messetraining
Erstellen einer PowerPoint-Präsentation (Firma und Produkt im Überblick
Vorbereitung und Durchführung Messetraining
12 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
6 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Bewerbung als Unteraussteller
- Projektplan
- Hardcopy der PowerPoint-Präsentation
- Listen Zusammenstellung Systemkomponenten (ggf. inkl. Bestellungen)
- Gesprächs- und Protokollnotizen
- Agenda Messetraining
- Kurzbeschreibung Produktpräsentation
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor (X) Pinwand (2)
Beamer (1)
andere
Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 157 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-System-Kaufmann/-kauffrau
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Marktfrau, Hanne
Musterweg 10
12345 Ort
Druckerfirma GmbH
Musterstraße 1
12345 Ort
Prüfungsnummer
456abc
Abschlussprüfung
Sommer 1999
Datum:
xx.xx.xxxx
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Laserdrucker Marktdaten analysieren und zur Präsentation aufbereiten
Kurze Projektbeschreibung
Die Marktdaten bezüglich der Entwicklung des Europäischen Druckermarktes werden
zusammengestellt und analysiert
Die Analyse umfasst:
* einen Vergleich der eigenen (Hersteller) Entwicklung (Umsatz & Stückzahlen) im
Verhältnis zu der Entwicklung des europäischen Gesamtmarktes
* einen entsprechenden Vergleich für die Entwicklung in Deutschland
* die Entwicklung in den verschiedenen Druckerleistungsklassen
* Zusammenstellung der Marktanteile der verschiedenen Hersteller (Drucker gesamt)
* Zusammenstellung der Marktanteile nach Druckerleistungsklassen
Aufbereitung der Ergebnisse für Marketing- und Vertriebspräsentationen (PowerPoint).
Projektumfeld:
Die Druckerfirma GmbH ist die europäische Vertriebsgesellschaft eines ausländischen Drucker-Herstellers.
Die Abteilung ist zuständig für Vertrieb und Marketing.
Durchführungszeitraum:
vom 15.02.1999
bis 19.02.1999
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Otto
Ottomann
02159/9876-0
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 158 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Arbeitsauftrag
Sichten, Marktdaten beschaffen
6 Std.
- Datenanalyse
Datenmaterial sichten und erfassen (Excel)
Vergleich und Bewertung
16 Std.
- Präsentation
PowerPoint-Präsentation und Dokumentation erstellen
10 Std.
- Erstellung der Projektdokumentation
5 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht
- Neben dem Projektbericht werden folgende Unterlagen erstellt:
- Marktdaten - Excel-Listen
- Hardcopy der PowerPoint-Präsentation
- Dokumentation zur Präsentation
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor (X) Pinwand (1)
Beamer (1)
andere Präsentationsmittel .............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 159 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-System-Kaufmann, Einsatzgebiet Standardsysteme
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Beispiel GmbH
Bahnhofstraße 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
21.08.98
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
TK-Anlage für Arztpraxis
Kurze Projektbeschreibung
Konzeption, Angebot und Vertrag für eine kundengerechte Kommunikationslösung in einer Arztpraxis:
TK-Anlage, PC und Endgeräte.
Interngespräche in allen Praxisräumen
Örtlich flexibles Telefonieren
PC-gestütztes Telefaxen
Internetzugang
Türöffner
Anrufbeantworter
Bei nicht ausreichenden Platz zusätzliches Blatt beifügen
Projektumfeld:
Die Beispiel GmbH ist ein kleines Systemhaus für Telekommunikationsanlagen.
Durchführungszeitraum:
vom 01.09.1998
bis 31.03.1999
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
123-9534
Vorname
Name
Telefon
Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Genehmigung der Projektarbeit durch den Prüfungsausschuss der IHK:
Ort, Datum, Stempel,
und Unterschrift
Lehrervertreter
Arbeitgebervertreter
Angenommen:.................... Abgelehnt: ........................
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
- 160 -
Arbeitnehmervertreter
-1-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Arbeitsauftrag sichern und informieren
5 Std.
- Kundenindividuelle Beratung
4 Std.
- Disposition
8 Std.
- Angebot/Vertrag
9 Std.
- Dokumentation
9 Std.
Geplante Dokumentationen zur Projektarbeit :
Nicht selbständig erstellte Dokumentationen sind deutlich zu kennzeichnen!
•
•
Detaillierte Zeitplanung
Projektdokumentation
- Projektbericht
- Projekttagebuch
- Installationspläne
- Angebot einschließlich Konfiguration
- Verträge
- Kundendokumentation
Unterstrichene Positionen sind Dokumentationen, die nicht von mir erstellt werden, sie dienen aber der Klarheit und zum Gesamtverständnis
des Projektes.
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor (X)
Pinwand (1)
andere Präsentationsmittel .............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
-2-
- 161 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektanträge
Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
• Datenbank Sprachkurs-Verwaltung
• Update von Outlook
- 162 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 163 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Informatikkaufmann
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Meyer, Artur
Schillerstr. 31
65926 Frankfurt
Betrieb
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
1234
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
28.09.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Access-Datenbank zur Verwaltung von Sprachkursen
Kurze Projektbeschreibung
Erstellung einer Access-Datenbank zur Verwaltung von Sprachkursen, insbesondere zur Unterstützung
der periodengerechten Erfassung von erbrachten Leistungen und zugehörigen Kosten für
Fremdleistungen.
In der zu erstellenden Datenbankanwendung sollen Aufträge für geschlossene Sprachkurse erfasst und
abgewickelt werden. Dazu sind insbesondere die erbrachten Leistungen pro Monat zu bewerten und
auszuweisen. Diese sind den Kosten für Fremdleistungen, das sind in der Regel die Honorarforderungen
der Dozenten, gegenüberzustellen. Außerdem sollen monatlich die Anforderungen für Fakturierungen
erzeugt werden.
Bisher erfolgt die Verwaltung über Excelarbeitsblätter, die nur eingeschränkte Recherchen zulassen und
mit denen eine periodengerechte Darstellung der Leistungen nicht möglich ist.
Das System soll keine Verwaltung für offene Kurse darstellen. Des Weiteren soll keine Teilnehmerverwaltung implementiert werden.
Projektumfeld:
Die Verwaltung offener Kurse gehört zu den Aufgaben einer anderen Abteilung. Ebenso wird die
Fakturierung aus einem anderen System heraus vorgenommen.
Durchführungszeitraum:
vom 13.10.1998
bis 23.10.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Heiner
Muster
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 164 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
1. Ist-Analyse, Einarbeitung in die Problemstellung
4 Std.
2. Sollkonzept:
Die Anforderungen des Auftraggebers sind in ein ER-Modell und in Definitionen von
Recherchen und Berichten und in deren Strukturierung in einem Formular- und einem
Berichtsbaum umzusetzen.
10 Std.
3. Implementierung der Datenbank
(Schritte 2 und 3 sind teilweise verzahnt.)
15 Std.
4. Ausblick auf weitere Arbeitsschritte, Benutzerhandbuch (1-2 Seiten), Übergabe
und Einweisung von 3 Personen
6 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht (detaillierte Dokumentation der Arbeitsschritte)
- ER-Modell
- Funktionsbeschreibung
- Anhang mit Beschreibung der Tabellen
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor ( ) Pinwand ( )
Beamer (X)
andere Präsentationsmittel: Laptop
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 165 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
Informatikkaufmann
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Meyer, Peter
Goethestr. 33
65926 Frankfurt
Betrieb
Bahnhofstr. 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
1234
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
28.09.1998
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
Update von Outlook 97 auf Outlook 98
Kurze Projektbeschreibung
Mit Hilfe des Programmsystems SMS (Microsoft Systems Management Server) soll ein Update von
Outlook 97 auf Outlook 98 auf den in der SMS-Datenbank registrierten PC´s realisiert werden.
Projektumfeld:
In der Einheit soll das Update bei ca. 500 PC´s erfolgen. Ein manuelles Update
(d.h. Update am PC vor Ort) würde bei ca. 500 betreuten PC´s unverhältnismäßige Kosten verursachen.
Durchführungszeitraum:
vom 13.10.1998
bis 23.10.1998
Prüfungsausschuss der IHK:
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Heiner
Muster
0123-9534
Vorname
Name
Telefon
genehmigt: ( )
Ort, Datum, Stempel,
Lehrervertreter
und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
abgelehnt: ( )
Arbeitgebervertreter
Arbeitnehmervertreter
-1-
- 166 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Einarbeitung in die Problemstellung
4 Std.
- Analyse der Rahmenbedingungen (Administrationsrechte nötig? PDF-File von
Microsoft mitgeliefert? Auswahl der Installationsparameter etc.)
4 Std.
- Installation der Software auf dem SMS-Server, Erstellen des SMS-Paketes,
Erstellen eines Verteilungsjobs, Test des Paketes und des Jobs auf einem PC
20 Std.
- Dokumentation (1 Seite) und Einweisung des Administrations-Teams
(2 Personen), detaillierte Dokumentation der Arbeitsschritte
8 Std.
Dokumentation zur Projektarbeit (Nicht selbstständig erstellte Dokumente sind zu unterstreichen!):
- Projektbericht (detaillierte Dokumentation der Arbeitsschritte)
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor (X) Pinwand ( )
Beamer ( )
andere Präsentationsmittel
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Einverständniserklärung des Ausbildenden zur Durchführung
des Projektes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
Antragsteller
Ort, Datum, Unterschriften
-2-
- 167 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektdokumentation
IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin
• ISDN-Anschluss
• PC-Landschaft
- 168 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 169 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektdokumentation
ISDN-Anschluss mit TK-Anlage
für eine Bäckerei
Andreas Mustermann
Hauptstraße 12
79095 Freiburg
Persönliche Erklärung:
Ich versichere, dass ich das Projekt und die dazugehörige Dokumentation selbständig erstellt
habe.
Andreas Mustermann
Freiburg, den 22.12.1998
....................................................................................................................................................
Ort und Datum
Unterschrift des Prüfungsteilnehmers
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
- 170 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhaltsübersicht
Beschreibung des Auftrags
Seite 1
Beschreibung der Vorgehensweise
Seite 2 – 4
Zeitaufwand für die Prozessschritte
Seite 5
Pläne und Skizzen
Skizze über örtliche Gegebenheiten
Seite 6
Installationsskizze
Seite 7
Eumex 312 , Belegung der Ports
Seite 8
Verteilerbelegung im Flur
Seite 9
Praxisbezogene, betriebliche Unterlagen
Seite 10
Antrag für einen ISDN-Anschluss
Anlagen
Vertrag über Telekommunikationsanlagen
zu Seite 10
Praxisbezogene, kundenspezifische Unterlagen
Seite 11
Anlagen
zu Seite 11
Montageberichte als Lieferscheine
Seite 12
Anlagen
zu Seite 12
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
- 171 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Beschreibung des Auftrags
Ausgangslage:
Im Rahmen des IT-Prüfungsprojektes soll eine TK-Anlage installiert werden. Als auftraggebende Stelle empfiehlt sich das Auftragsmanagement, weil dort alle Aufträge, nachdem sie
von Kundenberatern akquiriert wurden, eingehen. Mit Unterstützung der Kollegen beim
Auftragsmanagement fand ich einen geeigneten Auftrag.
Aufgabenstellung:
In einer Bäckerei mit Laden und Wohnhaus soll folgender Kundenwunsch realisiert werden:
Ein bestehender, analoger Telefonanschluss soll in einen ISDN-Anschluss umgewandelt
werden, damit die ISDN-Leistungsmerkmale zur Verfügung stehen. Eine TK-Anlage „Eumex
312“ mit zwei Systemtelefonen 312 und einem Telefon Vocaro sollen neu installiert werden.
Es besteht bereits eine alte FTA-Anlage mit vier Telefonen und einem Fax-Gerät. Die
vorhandenen Endgeräte sollen an die neue TK-Anlage angeschlossen werden.
Eine Teledat-Karte soll in einen vorhandenen PC im Büro eingebaut werden.
Zur Aufgabenstellung gehört die gesamte Planung, Disposition, Ausführung, Funktionsprüfung, Dokumentation und Übergabe an den Kunden.
Projektumfeld:
Die Tätigkeiten beim Kunden bilden den Schwerpunkt in diesem Projekt. Im Zugangsnetz der
Vermittlungsstelle wird die ISDN-Schaltung realisiert. Daneben werden auch die Tätigkeiten
im Vertriebsinnendienst und im Auftragsmanagement betrachtet, soweit sie für diese
Aufgabe erforderlich sind.
Prozessschnittstellen:
Die Kundenberatung und die Preiskalkulation wurden vom Kundenbetreuer der Telekom
geleistet. Die Ergebnisse hieraus sind:
1. Ein Antrag für einen ISDN-Anschluss (siehe Seite 10)
2. Ein Vertrag über eine Telekommunikationsanlage (siehe Seite 10)
Es ergibt sich somit eine Schnittstelle beim Auftragsmanagement, wo dieses Projekt beginnt.
- 172 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Beschreibung der Vorgehensweise
1. Schritt: Informieren, Planen, Entscheiden
Nachdem ich, Andreas Mustermann, mit Unterstützung des Auftragsmanagements am
20.10.1998 einen geeigneten Auftrag gefunden hatte, machte ich mich an die
Planungsarbeit.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich lediglich den „Vertrag über Telekommunikations-anlagen“ und
den „Auftrag für einen ISDN-Anschluss“.
In der Regel ist es bei dieser Größenordung von Verträgen nicht üblich, eine detaillierte
Vorauskundung über Leitungsführung und Installation beim Kunden zu machen und diese
dann in eine Gebäudezeichnung einzutragen. Der Kosten/ Nutzenaufwand wäre unrentabel.
Um dennoch planen zu können, gab es zwei Möglichkeiten:
a) Beim Kunden anrufen und ihn um Informationen bitten.
b) Den Kundenberater fragen, ob er die Örtlichkeit kennt.
Ich entschloss mich für b) weil ich den Kunden nicht verunsichern wollte. Unser
Kundenberater konnte mir weiterhelfen, indem er mir eine Handskizze faxte und mir
fernmündlich Erklärungen gab. Die Skizze ist dieser Dokumentation beigefügt (siehe Seite
6). Die Informationen des Kundenberaters sagten mir, dass die bestehende InhouseInstallation und die privaten Endeinrichtungen in die neue Anlage integriert werden müssen.
Neue Installationen und Mauerdurchbrüche sind zu tätigen.
Ich werde schauen, dass ich genügend Kabel und Verteilerdosen auf dem Auto habe, um
allen möglichen Installationsanforderungen gerecht werden zu können.
2. Schritt: Disponieren
Die oben erwähnten Aufträge bzw. Verträge gelangen zu Dispo- Plätzen. Dort wird aus den
Vertragsdaten ein „Montageauftrag“ erstellt. Dieser wird in eine Maske am PC eingegeben
und dann zur Materialbeschaffung „weitergeroutet“.
Der Montageauftrag beinhaltet auch die Terminierung beim Kunden. Fahrzeuge und
Monteure werden ebenfalls auf der Grundlage des Montageauftrages disponiert. Weiterhin
wird am PC ein Bauauftrag zur Schaltung im Zugangsnetz erstellt. Mit der Software
„MatWTS“ wird die Materialbeschaffung eingeleitet. In ein Bedienerfenster werden
Kundendaten, das benötigte Material (siehe Vertrag, 3.Seite) und die Abladestelle mit Termin
eingegeben.
Das erstellen der Aufträge konnte ich mit Hilfe des Disponenten erledigen.
Unsere Firma verfügt über eigene Logistik-Zentren. Die Geräte können über Nacht an den
Abladestellen bereitgestellt sein. Als Liefertermin für unsere Ladestelle wird der 09.11.98
angegeben. Es soll meine Aufgabe sein, das gelieferte Material dann auch zu kontrollieren.
Nachdem alle notwendigen Blätter ausgefüllt waren, entstand für mich eine Projektpause bis
10.11.98.
3. Schritt: Material kontrollieren
Am 10.11.98 habe ich an der Abladestelle das gelieferte Material kontrolliert und mit der
Bestellung verglichen. Alle bestellten Teile waren angeliefert. Das Montagefahr-zeug wurde
ebenfalls von mir auf seine Bestände kontrolliert. Verschiedene Kabel und Dosen sollten
ausreichend vorhanden sein.
- 173 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
4. Schritt: Arbeiten beim Kunden
Am 11.11.98 fuhr ich in der Frühe zum Kunden, einer Bäckerei. Nach kurzer Vorstellung
meinerseits, zeigte mir der Bäckermeister die Örtlichkeiten und ich fragte nach seinen
Kundenwünschen.
Nun musste ich meine Planung sofort an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Ich entschied
mich, zunächst die Installationsarbeiten durchzuführen und am nächsten Tag die ISDNUmschaltung und Programmierung der Anlage vorzunehmen. Im Flur konnte ich von der
alten Installation die Leitungen aus der Wohnung über dem Laden „abfangen“. Hierzu
entschloss ich mich, eine LSA 20 DA-Dose zu setzen. Von dieser Dose konnte ich dann
sternförmig alle Endeinrichtungen anfahren. Siehe hierzu die Installationsskizze.
Die LSA 20 DA-Dose musste ich dann mit der Anlage verbinden.
Die Beschaltung der Dose kann dem Blatt „Beschriftung für den neuen Verteiler im Flur“
entnommen werden.
Die Portbeschaltungen der Anlage sind auf dem Blatt „Eumex 312“ ersichtlich.
Die Anschlüsse der PC`s erfolgt über eine Busverdrahtung, die vom Port X14 über das Büro
in die Wohnung geschleift wurde. In der IAE-Dose am Ende wurden zwei 100 OhmWiderstände als Leitungsabschluss angeklemmt.
Die Anlage sollte mit dem NTBA im Keller installiert werden. Der Raum schien mir geeignet,
zumal die alte Anlage auch dort positioniert war. Ein Stromanschluss war auch vorhanden. In
der Backstube und im Verkaufsraum installierte ich zwei neue NFF. In die Backstube musste
ich einen Mauerdurchbruch vom Flur her bohren. In dem Laden führte bereits ein Leerrohr.
Am nächsten Morgen habe ich zunächst die Anlage mittels Notebook programmiert. Die
gesamte Programmierung wird auf 3,5“ Disk dem Kunden überlassen und kann so im
Störungsfall schnell und leicht wieder eingespielt werden.
5. Schritt: Schalten im Zugangsnetz
Zur Prüfung der gesamten Anlage muss nun der ISDN-Anschluss von der Vermittlungsstelle
her geschaltet werden. Ich fuhr zur Vermittlungsstelle und habe mit Hilfe des dort
anwesenden Kollegen den Analog-Anschluss auf einen ISDN-Port umgeschaltet.
6. Schritt: Prüfen, Einweisen, Arbeiten beim Kunden
Wieder in der Bäckerei angekommen, habe ich die Funktion aller Endeinrichtungen geprüft.
Zum Prüfen der IAE-Dosen verwendet man ein spezielles Prüftelefon PrTel 93i. Im Büro des
Bäckers habe ich einen kleinen Fehler festgestellt. Eine Ader war in der Eile vertauscht
worden. Der Fehler wurde sofort behoben.
Der Bäckermeister und sein Personal wurden kurz in die Bedienung der Anlage und
Telefone eingewiesen. Die alte Anlage wurde nur abgeschaltet bzw. umgeschaltet. Die
Demontage wird kundenseitig erfolgen.
Die geleisteten Arbeiten und die Aufmaße wurden bis zu diesem Leistungsstand mit dem
Notebook aufgenommen.
- 174 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Der Kunde unterschrieb die Montageberichte. Sie sind alle als Kopien dem Bericht beigefügt
(Namen und Preise sind gelöscht, die Leistungen jedoch ersichtlich).
Da der Bäckermeister keine Zeit mehr hatte (Aufträge zum Wochenende) bat er mich, am
17.11.98 nochmals zu kommen, um die Teledat-Karte einzubauen und ihn dann eingehend
in der Email-Funktion und im Internet-Zugang zu unterweisen.
Es entstand dadurch wieder eine Projektpause bis 17.11.98.
7. Schritt: PC Erweitern, Einweisen
Am 17.11.98 habe ich dann die Teledat-Karte in den privaten PC des Bäckermeisters
eingebaut, den PC an die IAE-Dose angeschlossen, die Software über CD eingespielt und
den Kunden eingehend geschult.
Der Bäckermeister bedankte sich und unterschrieb einen weiteren Montagebericht.
8. Schritt: Abrechnen
Die Montageberichte und die Lagerausbuchungen habe ich dem Auftragsmanage-ment
wieder zugeleitet. Diese veranlassten dann die Schlussrechnung.
- 175 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zeitaufwand für die Prozessschritte
Datum
20.10. 98
20.10.98
10.11.98
11.11.98
12.11.98
17.11.98
Ort
Auftragsmanagment
Tätigkeiten
Gebrauchte Zeit
Identifizierung eines geeigneten Auftrags.
Auftrag erfasst/studiert.
3,0 Std.
Beginn der Planungstätigkeiten.
Dispo-Plätze Eingabe der Kunden und Bestelldaten in
spezielle Bedienerfenster (Software).
Montageauftrag, Bauauftrag und MatWTS2,5 Std.
Auftrag in den PC eingegeben. Unterstützung durch Betriebskräfte.
Abladestelle
Materiallieferungen kontrolliert, Bestände
2,0 Std.
im Montagefahrzeug überprüft.
beim Kunden Auskundung und Prüfung, Abstimmung
mit Kunden. Inhouse-Installation ausge8,0 Std.
führt.
beim Kunden Anlage programmiert, Prüfarbeiten
3,5 Std.
Zugangsnetz, ISDN-Anschluss geschaltet und geprüft.
Vermittlungst. Umschaltung von der alten Telefonanlage
3,5 Std.
Kunde
auf die neue. Alle Endeinrichtungen an der
neuen Anlage geprüft.
beim Kunden Verteiler beschriftet, Schlussaufmaße
0,5 Std.
erstellt, Montageberichte ausgefüllt.
beim Kunden Kunden in Bedienung eingewiesen,
0,5 Std.
Montageberichte unterschrieben.
beim Kunden Teledat-Karte in PC eingebaut, Software
eingespielt, Kunden geschult. Kunden3,5 Std.
übergabe mit Montagebericht.
AuftragsLagerausbuchungen, Schlussabrechnung
0,5 Std.
management eingeleitet.
Zwischensumme
27,5 Std.
Dokumentation
6,5 Std.
Gesamtzeit
34,0 Std.
- 176 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Pläne und Skizzen
Skizze über örtliche Gegebenheiten
- 177 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Installationsskizze
- 178 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Eumex 312 - Belegung der Ports
- 179 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Verteilerbelegung im Flur
- 180 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Praxisbezogene, betriebsspezifische Unterlagen
Wie unter "Prozessschnittstellen (Seite 1) beschrieben, gibt es
- den Auftrag für einen ISDN-Anschluss
und
- den Vertrag über Telekommunikationsanlagen
Die Kopien mit gelöschten Kundendaten sind angefügt.
- 181 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Praxisbezogene, kundenspezifische Unterlagen
Die Beschaltungsunterlagen:
a) Im Gehäuse der Anlage (siehe Seite 8)
b) Im Deckel des Verteilers (siehe Seite 9)
Die Konfiguration der Anlage:
Die Anlage wurde vor Ort mit einem Notebook nach Kundenwunsch programmiert. Hierzu
gibt es eine Windows Konfigurations-Software. Die folgenden beiden Blätter zeigen nur für
diese Dokumentation beispielhaft zwei Fenster. Grundsätzlich wird die Konfiguration ohne
Papierausdruck gemacht. Die Daten werden auf eine 3,5"-Disk gespeichert und dann dem
Kunden überlassen!
- 182 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 183 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 184 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Montageberichte als Lieferscheine
Die tatsächlichen Leistungen wurden beim Kunden mittels Notebook aufgenommen. Sie
wurden auf dem sogenannten Montagebericht beim Kunden ausgedruckt und
unterschrieben. Sie sind nach Löschung der kundenspezifischen Daten als Kopie dieser
Dokumentation beigefügt.
- 185 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom
Angaben zum Datum:
Auftrag FKTO/RechnNr.:
Kundennummer:
Projektnummer:
Blatt:
Meister Bäcker
Bäckerstraße 13
79111 Freiburg
12.11.1998
0
1
Ihr Auftrag vom:
Auftragsnummer:
Leistungsbezeichnung
Sonstige
Angaben
Eumex 312
Menge
1
Leistung
Vocaro / Bereitstellung
0:20 Std. Monteur
Berechnung
pauschale Berechnung
2
Systel / Bereitstellung
1:00 Std. Monteur
pauschale Berechnung
3
Private EE / Bereitstellung
1:00 Std. Monteur
pauschale Berechnung
Eumex 321 / Bereitstellung
2:00 Std. Monteur
pauschale Berechnung
Produkte Innenltg.Netz /Innenleitungsnetz / Bereitstellung
0:10 Std. Monteur
nach Aufwand
Eumex 321 / Innenleitungsnetz / Bereitstellung
4:00 Std. Monteur
nach Aufwand
1
0
verbrauch
21 5340
96E
Ausgeführte
Leistungen
Material-
0800 33 01172
Fahrpauschale(n)
Messpauschale(n)
Menge
2
24
1
2
2
Bewegung
Material
Zugang
Zugang
Zugang
Zugang
Zugang
Systel
10x2x0,6
Inst.Kab
el
Vocaro
IAE Ap
NFF Ap
Seriennummer
Berechnung
Hinweis
pausch.
Berechnung
nach Aufwand
pausch.
Berechnung
nach Aufwand
nach Aufwand
Bei Erweiterung eines bereits vorhandenen, noch im Besitz der Deutschen Telekom AG befindlichen Leitungsnetzes, geht
diese einschließlich der zugehörigen Zusatzgeräte mein/unser Eigentum über. Die Arbeiten wurden ordnungsgemäß ausgeführt.
Die Angaben für Tätigkeiten und Material erkenne(n) ich/wir an. Die Bedienung der funktionsfähigen Anlage wurde mir/uns
umfassend erklärt. Mängel habe(n) ich/wir nicht festgestellt. Die Ware bleibt bis zur endgültigen Bezahlung der letzten
Teilzahlung Eigentum der Deutschen Telekom.
Service
techniker(in)/
Monteurin
Unterschrift
Name
Andreas Mustermann
Beauftragte(r) der
Deutschen Telekom
Ort, Datum
Mustermann
Freiburg, den 12.11.98
Kunde/Kundin
Bäcker
oder Beauftragte(r)
- 186 -
Bäckermeister
"! ! ! Service !
Auftrageber
Telefon
!!!!!!!!!!!!!!!!
Niederlassung
Montagebericht/Lieferschein
NL Freiburg
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom
Angaben zum Datum:
Auftrag FKTO/RechnNr.:
Kundennummer:
Projektnummer:
Blatt:
Meister Bäcker
Bäckerstraße 13
79111 Freiburg
Ihr Auftrag vom:
Auftragsnummer:
Materialverbrauch
Allgemeiner
Infotext
Service
techniker(in)/
Monteurin
Unterschrift
Menge
Bewegung
Material
2
1
Zugang
Zugang
NFN Ap
LSA 20 DA
Seriennummer
0800 33 01172
12.11.98
0
2
21 5340
Berechnung
Hinweis
nach Aufwand
nach Aufwand
Fragen zu weiteren Produkten und Diensten beantworten wir Ihnen gerne unter der neuen
Rufnummer des Vertriebes 0800 3301115
Name
Andreas Mustermann
Beauftragte(r) der
Deutschen Telekom
Ort, Datum
Mustermann
Freiburg, den 12.11.98
Kunde/Kundin
Bäcker
oder Beauftragte(r)
- 187 -
Bäckermeister
"! ! ! Service !
Auftrageber
Telefon
!!!!!!!!!!!!!!!!
Niederlassung
Montagebericht/Lieferschein
NL Freiburg
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom
Meister Bäcker
Angaben Datum:
zum
Auftrag FKTO/RechnNr.:
Bäckerstraße
13
79111 Freiburg
Leistungsbezeichnung
Sonstige
Angaben
12.11.98
Kundennummer:
Projektnummer:
Blatt:
0
3
Ihr Auftrag vom:
Auftragsnummer:
M1r 84612
96E
BaAs
Ausgeführte
Leistungen
Menge
1
2
Leistung
96E Mehrgeräteanschluss / Bereitstellung
1:40 Std. Monteur
Berechnung
nach Aufwand
950 / Demontage
1:30 Arbeiten im TELEKOM-Netz
0
0
Fahrpauschale(n)
Messpauschale(n)
Material-
Menge
Bewegung
Material
verbrauch
1
Zugang
NTBA
Allgemeiner
Infotext
Seriennummer
Berechnung
Hinweis
nach Aufwand
Fragen zu weiteren Produkten und Diensten beantworten wir Ihnen gerne unter der neuen
Rufnummer des Vertriebes 0800 3301115
Bei Erweiterung eines bereits vorhandenen, noch im Besitz der Deutschen Telekom AG befindlichen Leitungsnetzes, geht
diese einschließlich der zugehörigen Zusatzgeräte mein/unser Eigentum über. Die Arbeiten wurden ordnungsgemäß
ausgeführt. Die Angaben für Tätigkeiten und Material erkenne(n) ich/wir an. Die Bedienung der funktionsfähigen Anlage
wurde mir/uns umfassend erklärt. Mängel habe(n) ich/wir nicht festgestellt. Die Ware bleibt bis zur endgültigen Bezahlung
der letzten Teilzahlung Eigentum der Deutschen Telekom.
Service
techniker(in)/
Monteurin
Unterschrift
Name
"! ! ! Service !
Auftrageber
0800 33 01172
Telefon
Andreas Mustermann
Beauftragte(r) der
Deutschen Telekom
Ort, Datum Freiburg, den 12.11.98
Mustermann
Kunde/Kundin
Bäcker
oder Beauftragte(r)
- 188 -
Bäckermeister
!!!!!!!!!!!!!!!!
Niederlassung
Montagebericht/Lieferschein
NL Freiburg
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom
Meister Bäcker
Angaben Datum:
zum
Auftrag FKTO/RechnNr.:
Bäckerstraße
13
79111 Freiburg
12.11.1998
Kundennummer:
Projektnummer:
Blatt:
0
4
Ihr Auftrag vom:
Auftragsnummer:
21 5340
Leistungsbezeichnung
Ausgeführte
Leistungen
Menge
1
0
0
Allgemeiner
Infotext
Leistung
Eumex 312 / Bereitstellung/Programmierung
2:00 Std. Monteur
Berechnung
pauschale Berechnung
Eumex 312 / Innleitungsnetz / Bereitstellung
Prüfungen/Tests/Beschriftungen
3:00 Std. Monteur
nach Aufwand
Fahrpauschale(n)
Messpauschale(n)
Fragen zu weiteren Produkten und Diensten beantworten wir Ihnen gerne unter der neuen
Rufnummer des Vertriebes 0800 3301115
Bei Erweiterung eines bereits vorhandenen, noch im Besitz der Deutschen Telekom AG befindlichen Leitungsnetzes,
geht diese einschließlich der zugehörigen Zusatzgeräte mein/unser Eigentum über. Die Arbeiten wurden
ordnungsgemäß ausgeführt. Die Angaben für Tätigkeiten und Material erkenne(n) ich/wir an. Die Bedienung der
funktionsfähigen Anlage wurde mir/uns umfassend erklärt. Mängel habe(n) ich/wir nicht festgestellt. Die Ware bleibt
bis zur endgültigen Bezahlung der letzten Teilzahlung Eigentum der Deutschen Telekom.
Service
techniker(in)/
Monteurin
Unterschrift
Name
Andreas Mustermann
Beauftragte(r) der
Deutschen Telekom
Ort, Datum Freiburg, den 12.11.98
Mustermann
Kunde/Kundin
Bäcker
oder Beauftragte(r)
- 189 -
Bäckermeister
"! ! ! Service !
Auftrageber
0800 33 01172
Telefon
!!!!!!!!!!!!!!!!
Niederlassung
Montagebericht/Lieferschein
NL Freiburg
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom
Meister Bäcker
Angaben Datum:
zum
Auftrag FKTO/RechnNr.:
Bäckerstraße
13
79111 Freiburg
17.11.1998
Kundennummer:
Projektnummer:
Blatt:
0
1
Ihr Auftrag vom:
Auftragsnummer:
21 5340
Leistungsbezeichnung
Ausgeführte
Leistungen
Menge
1
1
0
Allgemeiner
Infotext
Leistung
Teledat 150 / Bereitstellung
Einbau in PC, Kundeneinweisung
3:00 Std. Monteur
Berechnung
pauschale Berechnung
Fahrpauschale(n)
Messpauschale(n)
Fragen zu weiteren Produkten und Diensten beantworten wir Ihnen gerne unter der neuen
Rufnummer des Vertriebes 0800 3301115
Bei Erweiterung eines bereits vorhandenen, noch im Besitz der Deutschen Telekom AG befindlichen Leitungsnetzes,
geht diese einschließlich der zugehörigen Zusatzgeräte mein/unser Eigentum über. Die Arbeiten wurden
ordnungsgemäß ausgeführt. Die Angaben für Tätigkeiten und Material erkenne(n) ich/wir an. Die Bedienung der
funktionsfähigen Anlage wurde mir/uns umfassend erklärt. Mängel habe(n) ich/wir nicht festgestellt. Die Ware
bleibt bis zur endgültigen Bezahlung der letzten Teilzahlung Eigentum der Deutschen Telekom.
Service
techniker(in)/
Monteurin
Unterschrift
Name
"! ! ! Service !
Auftrageber
0800 33 01172
Telefon
Andreas Mustermann
Beauftragte(r) der
Deutschen Telekom
Ort, Datum Freiburg, den 17.11.98
Mustermann
Kunde/Kundin
Bäckermeister Bäcker
oder Beauftragte(r)
- 190 -
!!!!!!!!!!!!!!!!
Niederlassung
Montagebericht/Lieferschein
NL Freiburg
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 191 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT- Systemelektroniker
Projektarbeit
Projekt :
Umsetzung und Neugenerierung einer PC Landschaft
von :
Benno Rieger
Ausbildungsbetrieb :
Siemens AG München ( ATD TD Mch P)
Technische Dienstleistungen
- 192 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Geplante Dokumentation
(Inhaltsverzeichnis)
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Zeitplan
Projektbericht
Auftrag
Gebäudeplan (mit Arbeitsplätzen)
ICCS - Saldoerfassung (HUB)
Gesprächsnotizen
Datenblatt
Nachmaß
Wochenbericht
Skizze für die Netzanbindung (darf nicht veröffentlicht werden)
Materialbestellung
Anmerkung :
Die in den Dokumenten in “Modern“ erscheinende Schrift sind von mir eingetragene Daten.
Sie ergänzen betriebseigene Vordrucke. Die Eintragungen dienen der Erfassung von Daten
für den Betrieb bzw. den Kunden .
Die Daten sind notwendig für die Abrechnung und dienen zur Erfassung von Kundendaten .
- 193 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zeitplanung
Gespräch mit AC (SBS) führen
Baustelle besichtigen
Sondermaterial bestellen (Übergrößen)
Planung (und Materialbestellung)
Auftragsabwicklung
" Gespräch mit Endanwender
" Materialanlieferung ,
" Leitungen einziehen
" HUB erweitern
" Dosen patchen
" Leitungen prüfen
" Computer aufbauen
" IP-Adressen einstellen
Kundenübergabe
Ausarbeitung der Dokumentation
1,0
2,0
2,0
3,0
24,0
1,0
1,0
9,0
1,0
2,0
1,0
5,0
4,0
2,0
4,0
38 Std +/- 1Std
1. Tag
S td :
G e s p r ä c h m it A C f ü h r e n
B a u s telle besichtigen
P la n u n g
M a terialbestellung
A u ftra g s a b w i c k l u n g
G e s p r ä c h m it E n d a n w e n d e r
M a terialanlieferung
L e itu n g e n e i n z i e h e n
H U B e r w e ite r n
Dosen patchen
L e itu n g e n p r ü f e n
Com puter aufbauen
IP - Adressen einstellen
Kundenübergabe
A u s a r b e itu n g d e r D o k .
1
2
3
4
5
2. Tag
6
7
8
9
10
11
12
13
3. Tag
14
15
16
- 194 -
17
18
19
20
21
4. Tag
22
23
24
25
26
27
28
29
5. Tag
30
31
32
33
34
35
36
37
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektbericht
Ausgangssituation : (laut Auftrag)
Der Auftraggeber (an AC):
Die Abteilung SIM M P A S ist mit 40 Mitarbeitern im Bau 60 3. Flur tätig.
Es sind derzeit 20 Rechner in Benutzung.
Folgender Auftrag wurde an ATD TD Mch P erteilt:
Der Auftrag an ATD TD Mch P
Umzug von Arbeitsplätzen
20 PCs (Siemens Nixdorf) + 6 neue sollen im Bau 66 4. Flur aufgebaut und bei Bedarf
konfiguriert werden.
Jeder Rechner soll mittels einer 10 Mbit. Leitung an den HUB im Bau 66 3. Flur angebunden
werden.
Die Endanwender bauen ihre PCs selber ab.
Bei 6 weiteren Rechnern die bislang nicht in Benutzung waren, müssen ebenfalls alle
Einstellungen die für den Zugriff auf das interne LAN notwendig sind, vorgenommen werden.
(Die Softwareinstallation ist bereits durch den Endbenutzer erfolgt).
Im Bau 66 müssen zum Umzugstermin für jedes Datenendgerät ausreichend LAN Anschlüsse vorhanden sein.
Eine Absprache mit Bodenleger, Elektriker und Trockenbauer sind unbedingt notwendig.
Der Bau 66
Im Bau 66 4. Flur sind keine Datenleitungen vorhanden.
Der bereits vorhandene HUB ist nicht ausreichend ausgebaut.
Der Doppelboden wird momentan erneuert.
Die Trennwände zwischen den einzelnen Räumen sind nicht vorhanden.
Die ICCS Grundverkabelung ist vorhanden.
Projektabwicklung :
1. Tag 31.08.1998
Erhalt des Auftrages für die Projektarbeit ( Seite 6 )
Aus dem Auftrag ist zu entnehmen, welche Arbeiten der Kunde in Auftrag gegeben hat und
mit welchem Zeitaufwand ungefähr zu rechnen ist.
Gespräch mit AC (Auftrags-Center) führen, um genauere Informationen über Raumnutzung
und Sitzordnung zu erhalten.
Bei einem Auftrag dieser Größenordnung ist es unbedingt notwendig, die Räumlichkeiten zu
besichtigen und mit dem Kunden oder dem Endanwender ein ausführliches Gespräch über
Nutzung der Räume zu sprechen.
Eine Besichtigung des HUB ist notwendig, da bei größeren Umzügen die Möglichkeit
besteht, dass dieser nicht ausreichen ausgebaut ist.
- 195 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auftragsbesprechung und Klärung
1.
mit Endanwender
Absprache der Termine
Absprache der Auftragsabwicklung
Änderungswünsche bezüglich des Auftrages
2.
mit Trockenbauer, Bodenleger und Elektriker
Wann ist die Stromversorgung gewährleistet?
Wann ist der Doppelboden begehbar?
Wann sind die Trennwände fertig?
3.
Ergebnis der Auftragsbesprechung:
- Endanwender will 2 Leitungen mehr als geplant.
- Der Gruppenleiter wird umgehend von mir über die Auftragsänderung informiert.
Der Gruppenleiter gibt die Auftragsänderung an das AC weiter, damit für jede neue
Leitung eine IP - Adresse vergeben wird.
Diese wird für den Zugriff auf das Netz benötigt:
- Änderung wird eingezeichnet und vom Kunden unterschrieben.
- Stromanschlüsse sind ab 31.08.1998 um 12 Uhr verfügbar.
- Alle Trennwände stehen am 31.08.1998 bis 14 Uhr.
- Der Doppelboden ist am 31.08.1998 bis ca. 18 Uhr fertig.
- Übergabetermin 03.09.98 um 14 Uhr und am 04.09.98 um 9 Uhr.
Ich habe den Übergabetermin auf 2 Tage unterteilt, damit bei Bedarf auch Probleme
gelöst werden können und der Terminplan trotzdem eingehalten werden kann. Durch
diese Taktik ist ein Zeitpuffer von 4 Stunden entstanden, indem sich auch Fehler
beheben lassen.
Begehen der Baustelle
Besichtigung des HUB
- sind genügend aktive Komponenten vorhanden
- sind genügend Hydrakabel vorhanden
Ergebnis :
nicht ausreichend aktive Komponenten vorhanden
Einschubkarte sofort bei SBS bestellt
Hydrakabel fehlt
Planung
" Zeitplanung (Seite 3)
" Wie viele Mitarbeiter brauche ich
" Wer ist am besten geeignet
" Länge der benötigten Leitungen
Die Länge der benötigten Leitungen ist davon abhängig, ob sich der Kunde sicher ist, wohin
die Rechner gestellt werden.
Ist er sich nicht sicher, ist es ratsam längere Leitungen zu legen, damit ein Verschieben der
Arbeitsplätze die Kabel und die Dosen nicht beschädigt .
- 196 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Materialbestellung : (Seite 14)
" Patchkabel
" Beschriftungshüllen
" Kabelbinder
" Hydrakabel
" Materialliste im Lager abgeben
30 Patchkabel der Länge 10 m
200 Kabelbinder
100 Beschriftungshüllen
1 Hydrakabel
Die große Anzahl der Kabelbinder und der Beschriftungshülle ist auf die große
Verpackungsmenge zurückzuführen.
Alle Kabelbinder und Beschriftungshüllen die nicht benötigt werden, sind für den nächsten
Auftrag eingeplant.
2. Tag :
01.09.1998
Abbau der Rechner durch Endbenutzer
Material im Lager abholen und transportieren
Ich habe mich für 10 Meter Patchkabel entschieden, da der Umzugsverantwortliche in der
Abteilung nicht sicher war, ob die Tische nach dem Umzug stehen bleiben oder verschoben
werden.
Mit 10 Meter Kabeln ist ein ausreichender Spielraum für nachträgliche Änderungen gegeben.
Leitungen einziehen
" Jedes Kabel muss an beiden Seiten mit entsprechender Dosennummer beschriftet
werden.
Bei späteren Störungen ist die Fehlerbehebung einfacher mit beschrifteten Leitungen.
Dose und HUB sind durch die eindeutige Beschriftung schneller zu finden.
Einziehen der Patchkabel von den Dosen (Bodentank im Doppelboden) zum
Arbeitsplatz.
" Für jedes Kabel ist eine Arbeitszeit von 20 Min. eingeplant
Sollte ein Kabel mehr Arbeitsaufwand benötigen,
sollte dies nach Möglichkeit beim nächsten wieder eingearbeitet werden, um den
Zeitplan einzuhalten
3. Tag 02.09.1998
Hub mit entsprechenden 2 mal 12 Port Baugruppen erweitern (Switchbaugruppe).
SBS über den erfolgten Einbau verständigen, damit die Karte auf das entsprechende
Segment freigegeben wird.
Diese Erweiterung ist nicht Bestandteil des Auftrages, sondern eine notwendige
Erweiterung des bestehenden Netzes.
Die Switchbaugruppe wird vom Netzbetreiber gestellt .
- 197 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Computer aufbauen und IP Adressen neu konfigurieren
für jeden Rechner sind 20 Min. eingeplant.
Bei Problemen mit den einzelnen Verfahren, z.B. BS2000) ist sofort der Auftraggeber
zu verständigen.
Bei diesem Auftrag traten keine ernsthaften Softwareprobleme auf.
Dosen freischalten
Jede einzelne ICCS-Dose läuft im HUB auf und muss dort bei Bedarf gepatcht
werden .
ICCS - Dosenerfassung zwecks Saldoabrechnung (Seite 10)
Leitungen auf Funktion prüfen
Als Qualitätskontrolle wird jede Leitung nach dem Patchen mit einem Mini-Hub auf
fehlerfreie Funktion geprüft.
4. Tag 03.09.1998
Computer aufbauen
IP - Adressen neu konfigurieren
Domäne , WINS und DNS Einträge anpassen
An jedem Rechner müssen lokal nach einem Umzug die IP-Adresse, DNS und WINS
gemäß den Vorgaben der SBS verändert werden.
Die IP-Adresse ist notwendig, um auf das LAN Zugriff zu erhalten.
Nur mit einer neuen IP-Adresse ist das Anmelden an einer neuen Domäne möglich.
Mit der alten IP-Adresse ist es dem Benutzer nicht mehr möglich, sich in das
Netzwerk anzumelden.
Um Änderungen an der IP-Adresse vorzunehmen, ist es nötig, Administratorrechte zu
haben (bei WIN NT).
Die neue IP-Adresse befindet sich auf dem Datenblatt, welches für jeden Rechner
dem Auftrag beiliegt.
Die Einstellungen für die IP-Adresse befindet sich unter:
Start - Einstellungen - Netzwerk - TCP / IP
(TCP IP ist ein Netzwerkprotokoll). (Ein Protokoll ist zur Kommunikation im Netzwerk
notwendig).
Kunde überprüft seine Anwendungen (Netzanwendungen, BS2000 oder ähnliches)
Bei Netzanwendungen kommt es manchmal vor, dass der Eintrag der neuen IPAdresse des Endanwenders am Server vergessen wurde. Deshalb ist eine
Überprüfung zur Qualitätssicherung unerlässlich.
5. Tag 04.09.1998
Kundenübergabe
Übergabe auf 5. Tag verlegt, da der Zeitplan durch die HUB Erweiterung nicht
eingehalten werden konnte.
Termin mit Kunden wurde trotzdem eingehalten .
Nachmaß schreiben (Seite 11)
Auf dem Nachmaß unterschreibt der Kunde alle erbrachten Leistungen.
Wochenbericht schreiben
Am Ende jeder Woche muss jeder Monteur als Stundennachweis einen Wochenbericht schreiben (Seite 13).
Im Wochenbericht werden Auftragsnummer und Stunden eingetragen.
- 198 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ergebnis :
Der Auftrag wurde entsprechend allen Kundenwünschen erledigt.
Der Zeitplan wurde trotz einer Auftragserweiterung eingehalten.
Die Endbenutzer hatten eine geringe Ausfallzeit.
Alle Rechner funktionieren auftragsgemäß am neuen Segment.
Die Rahmenbedingungen gegenüber der SBS wurden eingehalten.
Der Kunde ist mit den durchgeführten Arbeiten zufrieden.
Der Auftrag wurde wirtschaftlich (kostenbewusst) erledig.
- 199 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
( Ausschnitt )
Auftrag
Umzugstermin
Auftrags - Nr. SBS
Umzug Ausführen durch
Abbau durch Anwender
ATD TD Mch P
Ausstellungsdatum
Dienststelle
AKZ
Vorhandene Datenleitungen
Aussteller / Tel
Kostenstelle
02.03.1998
Bearbeiter
3K210
Projekt Nr.
P
O
S
Anschluss Nr.
Leitung
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
neu
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
AKZ 1 / entfällt
bei SIM Projekt
Typ
PC
Mobile
Mobile
Mobile
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
I Anschluss Nr.
N
Neu
S
T
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
66 4L 33 A
66 4L 33 B
66 4L 33 C
66 4L 33 D
66 4L 33 E
66 4L 33 F
66 4L 35 A
66 4L 45 B
66 4L 45 D
66 4L 45 C
66 4L 45 E
66 4L 45 F
66 4L 55 A
66 4L 55 B
66 4L 55 C
66 4L 55 D
Rückfragen an / Tel
I
N
S
T
Von
nach
APL
Raum
Raum
Nr.
66 4
„
„
„
„
„
„
„
„
“
„
„
„
„
„
„
14
15
12
13
25
1
3
45
7
6
8
65
56
43
45
45
Produkt. Nr.
Unterschrift Kunde :
Gerätekennzeichen
Nutzer
Maier
Müller
Rieger
Eberl
Peters
Lorenz
Witte
Yeomanns
Taborsky
Vonhas
Winkler
Rublewski
Seubert
Lisica
König
Simic
Anmerkung :
Auf dem Auftrag ist festgehalten, welche Arbeiten der Kunde von ATD TD wünscht.
Außerdem sind darauf der Aussteller und der Bearbeiter im AC festgehalten.
- 200 -
Anschluss
IP
an
Adresse
LAN
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
Datenblatt
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
Bemerkung
Telefon
4000
4001
4002
4342
4004
4005
4006
4007
4008
4009
4010
4011
4012
4013
4014
4015
10 Mbit
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
„
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Gebäudeplan
Bauplan: (bisher)
Bauplan: (nach dem Umbau)
=
2 ICCS Anschlüsse 10 Mbit.
An diesem Plan ist zu erkennen, wie die Räumlichkeiten vor dem Umbau und nach dem
Umbau aussehen.
=
Nachträglich wurden an dieser Stelle auf Kundenwunsch 2 ICCS Leitungen eingebracht.
Anhand der Einzeichnungen des Kunden (hier schwarze Kreise) ist zu erkennen, wo die
Netzwerkanschlüsse hinkommen sollen.
Alle Kundenwünsche (Änderungen des Auftrages) sind in diesem Plan einzuzeichnen und
durch die Unterschrift des Kunden zu bestätigen.
Die Änderungen müssen außerdem im Auftrag vom Monteur als gesonderte Pos. aufgeführt
werden und im Nachmaß mit berücksichtigt werden.
- 201 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
ICCS - Saldoerfassung ( Ausschnitt )
Pos. N V A ICCS DOSE
HUB
Slot
Port
Bau66 /Raum
Kostenstelle
Bemerkung
1
x
66 4L 33A
66302/1
2
14
435
3k210
10 Mbit
2
x
66 4L 33B
„
3
24
„
„
„
3
x
66 4L 33C
„
2
2
„
„
„
4
x
66 4L 33D
„
4
15
452
„
„
5
x
66 4L 33E
„
2
15
433
„
„
6
x
66 4L 33F
„
2
18
433
„
„
7
x
66 4L 35A
„
2
19
433
„
„
8
x
66 4L 45B
„
2
16
„
„
„
9
x
66 4L 45D
„
2
18
„
„
„
10
x
66 4L 45C
„
2
19
„
„
„
11
x
66 4L 45E
„
2
16
„
„
„
12
x
66 4L 45F
„
2
18
„
3k220
„
13
x
66 4L 55A
„
2
19
„
„
„
14
x
66 4L 55B
„
3
1
455
„
„
15
x
66 4L 55C
„
4
18
„
„
„
16
x
66 4L 55D
„
4
5
„
„
„
17
x
66 4L 55E
„
4
7
„
„
„
18
x
66 4L 55F
„
4
8
„
„
„
19
x
66 4L 65A
„
3
21
„
„
„
20
x
66 4L 65Z
„
3
23
„
„
„
Anmerkung:
Auf der ICCS-Erfassung werden Kunde, Leitungsnummer, Kostenstelle und HUB-Informationen eingetragen . Diese dienen zur
späteren Berechnung der Leitungsmiete auf die einzelnen Kostenstellen und die Eingabe ins Saldo
- 202 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Gesprächsnotizen
Absprache mit Kunden
"
"
"
"
"
"
Ergänzung des Auftrages um 2 weitere Leitungen
Abgezeichnet
Kabellänge auf Kundenwunsch mit 3 m Reserve
Projektübergabe am Freitag
nächste Besprechung mit Kunden Mittwoch, 13.00 Uhr
Bodenleger und Trockenbauer sind bis spätestens 01.09.1998 um 9.00 Uhr fertig
Absprache mit Handwerkern
"
Termine bestätigt
- 203 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Datenblatt ( Ausschnitt )
SBS
Netzmanagement
SBS CS M2 AC
Bekannte Daten für Stationsname, IP-Adresse und Verfahren
Telefon : 089 / 636 44411
Fax : 089 / 636 44411
Gerätedaten :
Bau : 60
Raum : 434
Standort :
Mch P
Geräteklasse :
PC
Typ :Pro D5
Fabriknr: 05011977 Inventarnr:211178
Bemerkung :
Saldonr:05011977
Wartungsnr:
Stationsnamen :
Nutzer :
Name :
PAS
Bau :
Telefon :
Hr. Kantor Otto
66
49 89 636 52101
Standort : Mch P
Raum : 434
Abt : SIM M
Kst : 3k220
Prozessor :
Prozessor : M66926PP
Bemerkung :
Prozessorboard :
IP - Adresse : 139.23.94.1
Netzmaske: 255 255 252 0
Bemerkung : alt : 146.250.1.254
Ethernet : BB-BB-BB-BB-24-79
Segment : MCH P /Bau60
Router: 139.23.92.1
RLA :
Kennung :
DNS :
Domaine :
mchp.siemens.de
Name :
m66926pp
Verfahrensübersicht :
Verfahren
Host Adresse
Präferenz:
Dienst:
1
Port
Notiz
Anmerkung :
Mit diesem Datenblatt kann oben genannter Rechner von Herrn Kantor Otto in das Netzwerk
eingebunden werden. Alle wichtigen Netzwerkinformationen, die für diesen Rechner
vergeben wurden sind vorhanden. Dieses Dokument verbleibt beim Kunden .
- 204 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Nachmaß ( Ausschnitt )
Modul
Anz
SBS 0500
Neueinrichtung ICCS - Anschluss
einschl. Materialanteil v. Dose z.
Endgerät
SBS 0510
28
Modul
Anz
Auftrags
Verlegung PC- Terminal / Drucker incl.
Adr.Umstellung, ohne Leitungsverlegung
und Geräte Transport , PCDxx
oder gleichwertig
ICCS - Anschlusszubehör
Minitranseiver
nummer :
SBS 0540
Monteur
ICCS - Anschlusszubehör
Minirepeater ohne Zubehör
Gruppen
SBS 0520 Verlegung ICCS - Anschluss
SBS 0560
einschl. Materialanteil v. Dose z.
Endgerät
SBS 0710
Verlegung v. Datensichtstationen
f. DS 2000/Sinix , ohne Leitungsverlegung
und Gerätetransport DSS97 ,
oder gleichwertig
einschl. Materialanteil v. Dose z.
Endgerät
SBS 0720
Demontage Transeiver
SBS 0730
Verlegung Transeiver , Dropkabel f. LAN
einschl. Materialanteil t
Anz
SBS 0530
Demontage ICCS - Anschluss
Neumontage Transeiver, Dropkabel LAN
Modul
SBS 0550
P14130
Ausführender
Rieger
Riezler
betreuer
SBS 0990
Zusätzliche Leistungen
für SBS Saldobearbeitungen,
Auftragsbearbeitung,
Dokumentation,
Fertigmeldung in
DV Verfahren
SBS 0570
Verlegung von Unix / Sinx Zentraleinheit,
ohne Leitungsverlegung und Gerätetransport
ZE MX300 , oder gleichwertig
Bestätigung der aufgeführten
Leistungen und Lieferungen
Sonstige Leistungen
Anz
Datum
Monteur
STD.
Demontage Dropkabel für LAN von bestehender FAN - Out Unit
Bodenauslässe öffnen / schließen
20
31.08.1998
Rieger
8.0
Rechner aufbauen und IP - Adresse einstellen
6
01.09.1998
Rieger
8.0
SBS 0770
Projektübergabe an Kunden
2,0
02.09.1998
Rieger
8.0
Demontage FAN - Out Unit
Aufbau und Konfiguration von PCs
SBS 0760
Std
( Std : )
26
SBS 0780
Verlegung Fan - Out Unit in bestehendes
Gehäuse einschl. Material zum Endgerät
03.09.1998
Rieger
8.0
04.09.1998
Rieger
6.0
Gesamt
38.0
:
Anmerkung : Im Nachmaß werden alle erbrachten Leistungen aufgeschrieben. Auch zusätzliche Leistungen werden hier mit erfasst. Der Kunde bestätigt mit seiner
Unterschrift, dass alles wie aufgeschrieben erfüllt wurde und funktioniert.
- 205 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wochenbericht
von:
31.08.1998
bis:
04.09.1998
Monteur : Benno Rieger (A)
Montag :
Auftragsnummer
P14130
h
8.0
Auftragsnummer
h
Dienstag :
Auftragsnummer
P14130
h
8.0
Auftragsnummer
h
Mittwoch :
Auftragsnummer
P14130
h
8.0
Auftragsnummer
h
Donnerstag :
Auftragsnummer
P14130
h
8.0
Auftragsnummer
h
Freitag :
Auftragsnummer
P14130
Ausarbeiten der Projektarbeit
h
4.0
3.0
Auftragsnummer
h
Anmerkung :
Der Wochenbericht wird zwecks Stundennachweis geschrieben und ist von jedem Monteur
am Ende einer Woche beim Gruppenleiter abzugeben.
- 206 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Skizze für Netzanbindung
An dieser Stelle wäre die Skizze für die Netzanbindung vorgesehen.
Diese darf aber aus Kunden sensiblen Gründen nicht veröffentlicht werden.
- 207 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Materialentnahmeliste
Auftragsnummer :
Bau :66
Bezeichnung
Stück
Kabelbinder
Patchkabel 6m
Patchkabel 10m
Beschriftungshüllen
P - Touch Band
Dropkabel
Hydrakabel
200
0
30
100
0
0
1
Anmerkung:
Mittels dieser Materialliste erhalte ich im Lager das benötigte Material für oben genannten
Auftrag.
- 208 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 209 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiel für Projektdokumentation
Fachinformatiker/Fachinformatikerin
Fachrichtung Systemintegration
• PC-Arbeitsplatz
- 210 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 211 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektdokumentation
Aufbau eines PC-Arbeitsplatzes
mittels INTEGRA
Sabine Musterfrau
Filterstraße 33
73035 Göppingen
Persönliche Erklärung:
Ich versichere, dass ich das Projekt und die dazugehörige Dokumentation selbständig erstellt
habe.
Sabine Musterfrau
Göppingen, 22.04.1999
....................................................................................................................................................
............
Ort und Datum
Unterschrift des Prüfungsteilnehmers
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
- 212 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhaltsübersicht:
Seite
Projektbericht:
Beschreibung des Auftrags
1
Protokoll des Projektablaufs
2-4
Projektdokumentation:
Anlagen
Kundenauftrag
1
Zeitplanung der Prozessschritte
2
Bestellanforderung BANF
3
S. 1 + 2
TK-Arbeitsplatzantrag
4
Verdrahtungsplan
5
Integra Installationsplan Eintragungen
6
Integra Installationsplan Software zuweisen
7
Integra Installationsplan Parametereintrag
8
Integra Installationsplan Kontrollübersicht
9
Freischaltung Internetzugang
10 a
10 b
Kurzbedienungsanleitung
11
- 213 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Beschreibung des Auftrags
Ausgangslage:
Im Rahmen der Abschlussprüfung für die IT-Berufe Teil A, soll das ausgewählte
Prüfungsprojekt bei einem internen Kunden durchgeführt werden.
Aufgabenstellung:
Der Auftrag lautet:
„Aufbau eines PC-Arbeitsplatzes mittels INTEGRA in dem Ressort XY der DT AG“.
Der PC-Arbeitsplatz ist dabei in die vorhandene IV-Infrastruktur einzubinden. Die
Anwendersoftware ist vorgegeben und der Zugang zu weiteren Programmen bzw. Diensten
wie „Produkte und Dienste“, Zugang zum Intranet und Internet sowie E-Mail-Anwendungen
müssen installiert werden. Eine auf den Kunden zugeschnittene Bedienungsanleitungen soll
auf Kundenwunsch erstellt werden.
Projektphasen:
Die wesentlichen Prozessphasen bei diesem Prüfungsprojekt sind:
1.
Analyse und Beratung
2.
Planung der Ressourcen und Termine
3.
Integration der Hardware, Aufbau und Vernetzung
4.
Implementierung; Softwareeinspielung und Datensicherheit
5
Qualitätssichernde Maßnahmen
6.
Abnahme und Test
7.
Übergabe und Einweisung
Projektumfeld:
Die Projektbearbeitung wird im wesentlichen bei dem internen Kunden (Rs XY) durchgeführt.
Dabei fallen folgende wichtige Tätigkeiten an: Die Erweiterung der Festverbindung vom
ILAN-Raum zur IAE-Dose im Raum des PC-Arbeitsplatzes, das Stecken der Verbindungen
im Patchfeld, der Aufbau des PC nach ergonomischen Gesichtspunkten. Die
Materialdisposition und die Konfiguration des PC und die Implementierung der Software
mittels Integra wird von dem Ressort IVS aus durchgeführt.
Prozessschnittstellen:
Auftragserteilung durch das Auftragsmanagement. Beschaffung der technischen
Einrichtungen durch den Einkauf. Materialbeschaffung durch das Lager. Internet
Administration durch den Administrator in der NL Bielefeld. Kundenabrechnung durch die
Rechnungsabteilung.
- 214 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Protokoll des Projektablaufs:
1. Tag
8.00 Uhr
08.00 - 8.30 Uhr
08.30 - 8.45 Uhr
Serviceauftrag vom Auftragsmanagement erhalten (Anlage 1).
Serviceauftrag wird von mir gesichtet und auf Besonderheiten
durchgesehen.
Nachdem ich mich über den Serviceauftrag informiert hatte, habe ich
den Kunden wegen einer Terminvereinbarung angerufen. Der Kunde
wünscht ein Beratungsgespräch. Der Termin wird vereinbart.
2. Tag
10.00 – 11.15 Uhr:
Kundenindividuelles Beratungsgespräch:
Mit dem Kunden wird folgendes durchgesprochen:
• Für welche Arbeit wird der PC benötigt?
• Welche Vorstellungen hat der Kunde von seinem TK-Arbeitsplatz
bzgl. der Peripherie?
• Der Kunde wünscht Zugriff auf ein internes Anwendungs-programm
„Produkte und Dienste“. Dieses ist nur über eine GBG
(geschlossene
Benutzergruppe)
möglich.
Die
notwendige
Zugangsberechtigung wird nach der Installation von dem Einrichter
der GBG auf Antrag des Kunden erteilt.
• Weiterhin wünscht er eine Beratung über einen datenge-schützten
Internet- und Intranet-Zugang sowie die Nutzung des E-MailDienstes.
• Es werden Fragen zur ergonomischen Positionierung des PCRechners beantwortet.
• Fragen
zum
Kostenaufwand
werden
beantwortet.
Die
Preisinformationen hole ich aus dem im Laptop installierten
Diensteprogramm.
• Der PC-Arbeitsplatz und der Installationsanschluss wird festgelegt.
Die Festverbindung vom ILAN-Raum zum PC-Arbeitsplatz muss
erweitert werden. Dazu steht ein Kabelkanal zur Verfügung.
• Mit dem Kunden wird der Einrichtungstermin abgesprochen.
• Ich Frage nach weiteren Wünschen! Der Kunde ist bisher zufrieden.
11.15 – 16.30 Uhr
Durchführung der Planung: Nach der Kundeninformation können die
vorzubereitenden Maßnahmen durchgeführt werden. Dies sind
a) Terminplanung:
• Ich führe eine Terminierung des Kundenauftrages durch (Anlage 2).
• Der Ist-Zeitplan wird vorbereitet und das erste Arbeitsergebnis
eingetragen (Anlage 2).
- 215 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
b) Ressourcenplanung und Bestellvorgang einleiten:
Geräteauswahl und -bestellung veranlassen (siehe BANF, Anl. 3)
• Monitor
• Rechner
• Tastatur
• Maus
• Drucker
• MO-Laufwerk
c) Bestellvorgang: Lauf einer BANF
• Nachdem die BANF ausgefüllt wurde (auf der Grundlage der
Bedarfsermittlung), wird sie an die Stelle Z6 (Einkauf) weitergeleitet.
Da es sich um eine Hard- und Softwarebestellung handelt, wird T1
(Spezialist für Hard- und Softwarekomponenten) hinzugezogen.
• Bei Z6 werden Preis- und Materialnummern eingetragen und
danach an Z5 (Controlling) weitergeleitet.
• Bei Z5 wird die RN-ID für die Produkte ermittelt und auf
Wirtschaftlichkeit untersucht.
• Danach kommt das Formular zu Z4 (Finanzen). Hier wird die
Kontierung des Auftrages vorgenommen.
• Die BANF wird an Z6 zurückgesandt.
• Z6 wählt Lieferanten aus, schließt den Vertrag ab und leitet den
Bestellvorgang ein.
• Z3 (Ressourcenservice) und Z4 erhalten eine Kopie der Bestellung.
d) Netzplanung:
Materialdisposition zu der Erweiterung der Festverbindung vom ILANRaum (Server) zu der IAE-Dose im Raum des PC-Arbeitsplatzes.
Die Adressenzuweisung erfolgt entsprechend der Belegung vom
Sternkoppler (Anlage 5).
e) Auftrag für TIBIS- und TK-Arbeitsplätze
Der TK-Arbeitsplatzantrag wird von mir ausgefüllt; siehe Anlage 6 (TKArbeitsplatz).
f) Zugangsberechtigungen beantragen.
Kennung für den Internet-Zugang wird bei der Niederlassung (NL)
Bielefeld beantragt (Anlage 10).
Kennwort für die geschlossene Benutzergruppe „Produkte und
Dienste“ muss vom Antragsteller beantragt werden. Der Kunde
wird angeschrieben und darauf hingewiesen, dass die Kennung
rechtzeitig beantragt wird.
- 216 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3. Tag
15.00 – 16.00 Uhr
Kontrolle der Lieferung und Materialdisposition:
• Die bestellten Geräte werden termingerecht geliefert. Ich kontrolliere
die Lieferung mit der Bestellung und sende den unterschriebenen
Lieferschein an den Einkauf.
• Ich führe die Materialdisposition für den Auftrag durch:
• Zusammenstellung des Installationsmaterials und der bestellten
Hardwareausstattung. Montagefahrzeug beim Fuhrparkmanagement beantragen.
• Die Geräte Nr. und die IP-Adresse trage ich in den QM-Vordruck
TK- Arbeitsplatzantrag im Programm IRIS (Integriertes Ressourcen
Informations-System) ein (Anlage 6).
• Die Kundendatei wird aktualisiert, Gerätenummer, IP-Adresse,
Sternkoppler, IAE-Dose werden eingetragen.
4. Tag
08.00 - 16.30 Uhr
Integration beim Kunden:
Der mit dem Kunden vereinbarte Termin kann eingehalten werden.
a) Die Erweiterung der bestehenden Inhouse-Verkabelung wird
durchgeführt.
b) Aufbau der Hardwareausstattung am geplanten PC-Arbeitsplatz:
• Der PC wird nach ergonomischen Gesichtspunkten aufgestellt, z.B.:
Tischposition, Monitorposition, Druckerplatz.
• Die Netzdaten werden aus dem QM-Vordruck „TK-Arbeitsplatzantrag“ (Anlage 6) entnommen und vervollständigt.
• Der Rechner und die IAE werden mit ILAN-Kabel verbunden.
• Patchen: Die Verbindungen zwischen Patchfeld und Sternkoppler
werden gesteckt.
• Verdrahtungsplan (siehe Anlage 5). Der Installationsbus wird um
eine IAE erweitert.
5. Tag:
8.00 – 15.30 Uhr
Implementierung
Die Softwareeinspielung wird vom Zentralplatz IVS mittels des
Software-Verteil-Werkzeugs „Integra“ vorgenommen.
• Die Netzdaten werden aus dem “TK-Arbeitsplatzantrag” in das
Integra-Programm eingetragen.
• Die Software wird über Integra eingespielt (siehe Anlagen 6 - 9)
• MS Office
• „Produkte und Dienste“
• Zugang: Internet über T-Online
• Zugang: Intranet
• Zugang: E-Mail (Outlook)
• Audit Softwareeinspielung; Passwort und Zugangsbe-rechtigung
werden berücksichtigt.
• Als qualtitätssichernde Maßnahme wird das Virenprogramm
Winguard eingespielt.
- 217 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6. Tag:
08.00 – 10.00 Uhr
10.00 - 11.00 Uhr
13.30 - 14.15 Uhr
Abnahme und Test:
• Ich
überprüfe
die
Harmonie
zwischen
Rechner
und
Peripheriegeräten.
• Die eingespielte Software wird überprüft.
• Internet und Intranet-Aufruf wird überprüft.
• E-Mail: Senden und Empfangen wird überprüft.
• Druckerausdruck prüfen.
Übergabe und Einweisung:
Der PC-Arbeitsplatz wird an den Kunden übergeben und der
Arbeitsplatzinhaber wird in die wichtigsten Funktionen eingewiesen.
Dem Anwender wird eine Kurzbedienungsanleitung der wichtigsten
Funktionen übergeben (Anlage 11), dazu erhält er eine
Schnelleinweisung in das Outlook (Anlage 12).
Abrechnung:
Für die Abrechnung wird das Leistungsverzeichnis und die
Montageberichte dem Auftragsmanagement zugeleitet. Nach
Überprüfung der Angaben werden die Unterlagen an die
Rechnungsabteilung zur Rechnungserstellung weitergeleitet.
- 218 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Deutsche Telekom AG
Niederlassung Göppingen
TD 102
AuftragsNr
Serviceauftrag für IVS
Ticket-Nr
RNID
AGR 03: Neuinstallation / Bereitstellung / Wiedereinsatz ...
Matchcode:
Kunde
Telefon
Ort
Straße / Raum-Nr.
Firma
Auftrag Eingang:
Auftrag an:
:
:
:
:
:
AM
IVS
disponiert für:
Auftrag begonnen:
Auftrag erledigt:
Vorgang Abschluss:
Gewichtung / Status
Muster
Ressort
:
XY
XYZ
interne KOST
:
75001
Göppingen
externe KOST
:
Mueglitzer Weg 1
externe AuftragsNr :
Telekom
Servicelevel
:
Kühn
14.03.1999 15:16 Gesamter tatsächlicher
:
Musterfrau
15.03.1999 07:57 Zeitaufwand
innerhalb Servicezeit
:
14.04.1999 08:00
außerh. Servicezeit
:
14.04.1999 08:00 Anzahl der notwendigen
21.04.1999 14:15 Autofahrten
:
:
22.04.1999 08:36 Km je Autofahrt
Abrechnung: Lt. IVS-Leistungskatalog: Einmalpauschale +
Aufwand
Anzahl betroffener APS: 1 Pauschale je APS: 4h
GKS-APLNr. 187
Anzahl APS neu
:
Anrechenbare APS
:
HW-RNID
03563216
Ser-Nr:
GGN+Zus.
FPC11
SerNrNeu:
IP-Adr:
164.32.228.37
MAC-Adr:
WSG00045
STK/Port: XSG00004 / 4/3
ILAN-Dose:
Netzname:
Auftrag:
„Aufbau eines PC-Arbeitsplatzes mittels INTEGRA“
3199000109
436
HW und SW Installation
Netzzugang zum Internet
Netzzugang zum Intranet
Zugang zur „geschlossenen Benutzergruppe“ Produkte und Dienste
E-Mail
Vergabe von IP, Passwort, Mailadresse,
Gate-Keeper
- 219 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Terminierung des Kundenauftrags
(Soll-Zeitplan erstellt nach der Beratung des Kunden)
•
Kundenauftrag erhalten:
15.03.
•
Mit Kunden Beratungstermin vereinbart:
15.03.
•
Beratung durchgeführt:
16.03.
•
Bestellungen veranlasst:
16.03.
•
Lieferung der Geräte: geplant:
15. Woche
•
Installation beim Kunden:
19.04.
•
Abnahme, Test, Übergabe:
21.04.
IST-Zeitplan
• Über Kundenauftrag informiert
und Kundenberatung durchgeführt
2,0 h
• Planung erstellt
3,25 h
• Bestellung veranlasst
1,0 h
• Kontrolle der Lieferung und des Materials
1,0 h
• Aufbau durchgeführt, einschließlich
Inhouse-Verkabelung
5,5 h
• Vernetzung durchgeführt
2,0 h
• Softwareeinspielung vorgenommen
6,5 h
• Abnahme und Test durchgeführt
2,0 h
• Übergabe und Einweisung vorgenommen
1,0 h
• Abrechnung veranlasst
0,75 h
• Dokumentation erstellt
7,5 h
- 220 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bedarfsstelle
Kostenstelle: 7 5 0 0 1
Telefon: ( 0 7 1 6 1 ) 8 6 5 7
Maßnahme in Planung 1999 enthalten
Sekr
ja
Hard-/Softwarebeschaffung (PC-Arbeitsplatz)
Stellenbezeichnung
Neue Arbeitsplatzausstattung bzw.
Software außerhalb Telekom-Standard
Auftragsinhalt:
nein
ja (vorab T1-52 hinzuziehen
ja (vorab BR hinzuziehen)
1 PC, 1 Monitor, 1 Oki-Drucker, 1 Tastatur, 1 MO-Laufwerk, 1 Maus
64MB RAM, Office-Paket, Outlook
Begründung bzw. ausführliche Auftragsbeschreibung evtl. auf gesondertem Blatt.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, DLV bzw. Kostenübernahmeerklärung und Fbl. Projektplanung Ausbau
IV-Infrastruktur beifügen. Bei Erweiterung RN-ID und Inventarnummer angeben.
Menge:
Kontierung auf CO-Auftrag:
14
14
14
gewünschter Termin:
15 - 16 KW
(wenn Leistung direkt dem Kunden zugeordnet werden kann)
Preis
Preis
Preis
75001
Konto:
Konto:
Konto:
AnKl:
AnKl:
AnKl:
Kostenstellenverantwortlicher:
Bezeichnung, Unterschrift, Datum
Z6
Nz, Datum
Evtl. Preise eintragen
14
IM/ST-Auftrag
RN-ID.:
siehe Anlage
Planungsnummer:
Anlagenstammsatz:
14
Schriftl. Auftrag erteilen, Auftragsnummer ist auf der Rechnung
anzugeben. Nach Auftragserteilung, dem KOSTV u. T1 eine Kopie
dieser BANF zusenden.
- 221 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auftragsnummer:
Debitorennr.:
Gegenstand: Pentium2 400Mhz
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
12345
1
2500,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
54321
1
1400,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
56789
1
450,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
98765
1
69,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
13975
1
150,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
57931
1
701,00
Konto:
AnlagenNr.:
Materialnummer:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
96567
1
49,00
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Menge / Einheit:
Stückpreis:
Konto:
AnlagenNr.:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: Monitor ´21
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: Drucker
OKIPAGE 6ex
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: Tastatur
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: 64 MB RAM
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: MO-Laufwerk
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand: Maus
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
Gegenstand:
Materialnummer:
Angabe
Anlageklasse:
durch Z4/5
- 222 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
TK-Arbeitsplatzantrag
Bearbeitungsvermerke
Neue
r
Erweiterung
bzw.
Umbau
Umzug
3)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
PCApl
Ausmusterung
3)
Vom Antragsteller sind die mit Punkten
markierten Zeilen auszufüllen.
T1
B5
2)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Name, Vorname:
Richter,
Walter
Stellenbezeichnung:
XY
Stellenbezeichnung neu:
Raum-Nummer:
Raum-Nummer neu:
0.106
Telefon-Nr.:
1)
xyx
Telefax-Nr.:
1)
xyx
T-Online-Nr.:
1)
xyx
Mitbenutzerkennung:
Integra-Installation:
ja X
nein
RN-Id:
Inventarnummer:
PC-Bez.:
W8S00502
IP-Adresse alt:
IP-Adresse neu:
164.32.31.167
GKS-APl-Nr.:
Mac-Adresse:
00a0c919f01e
Sternkoppler alt:
Sternkoppler neu:
X8S00027 2/5
Dose alt:
Dose neu:
T1186
Daten an X.500:
Netzwerkkarte:
Mail-Adresse:
xyx
User-Id:
xyxx
Wiedereinsatz in IRIS, Eintrag:
Austrag:
Termin
15. Woche
- 223 -
T1-54
T1-54
B5
B5
B5
B5
B5
B5
T1-51
T1-51
T1-51
T1-53
T1-53
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Verdrahtungsplan
Erläuterung:
Rote Kabel:
Blaue Kabel:
Violette Kabel:
Schwarzes Kabel:
Festverbindung vom ILAN-Raum zu den jeweiligen IAE-Dosen
Verbindung zwischen Patchfeld und Sternkoppler
(variable Steckverbindungen)
Festverbindung zwischen Sternkoppler und Router
Verbindung zu anderen Routern in anderen OrgE
Je Ebene stehen etwa 2 bis 3 Sternkoppler zur Verfügung. Jede kann bis zu 254
Adressen zuweisen.
- 224 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Folgende Eintragungen sind bei der Integra-Installation erforderlich
Client PC
integrieren
Rote Kreise:
Blaue Kreise:
Software zuweisen
Status
Lokale LW´s
konfigurieren
Wichtige Angaben aus dem ”TK-Arbeitsplatzantrag”
Wichtige Einstellungen der Systemformatierung
- 225 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Software zuweisen
Schritte:
1. PC aussuchen
2. Softwarepaket aus Paketgruppe auswählen
3. Schaltfläche ”Hinzufügen” betätigen
- 226 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Parametereintrag bei Integra-Installation
•
Rote Pfeile:
Wichtige Angaben aus dem ”TK-Arbeitsplatzantrag”
•
Blaue Pfeile:
Wichtige Einstellungen
- 227 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kontrollübersicht der Installation
- 228 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dokumentation der Freischaltung des Internetzugangs:
Damit der Kunde neben Intranet auch einen Zugang zum Internet erhält, ist es
notwendig, ihm eine Zugangsberechtigung zum Firewall-Server zu beantragen. Die
Kennung für den Kunden wird bei der NL Bielefeld beantragt. Für den Antrag werden
IP-Adresse, Rechnername und Unterschrift des Kostenverantwortlichen benötigt. IPAdresse und Rechnernummer werden durch den Firewall-Administrator administriert.
Dies beansprucht einen Zeitraum von ca. einer Woche. Danach wird die
Zugangskennung dem User bereitgestellt. Mit dieser Zugangsnummer ist der Kunde
in der Lage, sich in eine “geschlossene Benutzergruppe” einzuloggen und somit die
Internetdienste in Anspruch zu nehmen.
Es bedarf jedoch einiger Modifikationen auf der Seite des Clients. In dem Internet
Browser “MS Internet Explorer” müssen einige Einträge vorgenommen werden,
welche im folgenden erläutert werden:
Nachdem ich die Zugangsnummer erhalten habe, nahm ich die Einträge im Options-menü
des Internetexplorers vor. Dazu öffnete ich im Internetexplorer unter der Schaltfläche
“Ansicht” die Maske “Optionen”. Hier klickte ich auf die Schaltfläche “Proxy Server:
Verbindung über einen Proxy Server herstellen” und ging auf die Schaltfläche
“Einstellungen”.
- 229 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auf der folgenden Maske werden die spezifischen Zugangsdaten des Proxy-Servers eingetragen.
Aus Datenschutzgründen muss der Übergang vom Unternehmensnetz ins Internet
unterbunden werden.
Lösungsmöglichkeiten:
1.) Durch einfaches Umschalten eines Schalters mit den Stellungen Internet oder Intranet,
der mit dem PC zusammengeschaltet wird.
2.) Durch das Programm “Firewall”, das einen Übergang nicht zulässt.
Nach Rücksprache
Softwarelösung.
beim
Kunden
entscheidet
- 230 -
sich
dieser
für
die
komfortablere
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kurzbedienungsanleitung für den Kunden
1. Auf dem Rechner sind ihre gewünschten Programme aufgespielt. Unter anderem wären
dies:
MS-Office Paket mit MS-Word (Textverarbeitung), Excel (Tabellenkalku-lation),
Access (Datenbank), PowerPoint (Präsentationsprogramm) und MS-Outlook
(Mailprogramm).
Der Internet-Explorer ermöglicht den Zugang zum Intranet/Internet.
2. Automatisch sind folgende Programme bei WIN95 enthalten:
Unter dem Menü Zubehör finden sie diverse Hilfsprogramme, die das Angebot
komplettieren (Paint, Rechner, Editor, Zeichentabelle, Zwischenablage usw.).
Der Windows-Explorer verschafft ihnen eine Übersicht über alle ihre
Verzeichnisse, Dateien, über den Inhalt ihrer Festplatten, CD-Roms und
Disketten. Ferner haben sie hier auch die Möglichkeit, eigene Verzeichnisse
anzulegen. Hier können sie Dateien löschen, suchen, kopieren, umbenennen und
aktualisieren.
Unter dem Menüpunkt Systemsteuerung finden sie alle Hard- und
Softwareeinstellungen die ihr PC beinhaltet. WARNUNG: Eventuelle
Veränderungen der Standardeinstellungen können ihren Rechner zum Absturz
bzw. zu schlimmeren Folgen, wie z.B. nicht Wiedererkennung der Festplatte
führen.
Bei weiteren Fragen können sie die Hilfefunktion aufrufen oder sich an uns
wenden.
3. E-Mails versenden mit Hilfe von MS-Outlook
Mit diesem Programm kann man am einfachsten E-Mails senden und empfangen.
Es stellt viele Funktionen für die Übermittlung von Nachrichten dar, wie z.B. dass
”Anheften” von bestimmten Daten und Dateien (Word-, Excel- oder sonstige
Dateien) an die E-Mail Nachricht.
Es eröffnen sich noch weitere Möglichkeiten, u.a. ist es möglich,
Terminabsprachen zwischen Kollegen zu vereinbaren, ohne die einzelne Person
zu befragen. Das Programm koordiniert die Termine der Kollegen und sucht einen
gemeinsamen Zeitpunkt aus, an dem jeder anwesend sein kann.
Zudem muss man nicht jede einzelne E-Mail-Anfrage mit einer eigenen E-Mail
beantworten. Es reicht, wenn man die Schaltflächen ”Ja” oder ”Nein” anklickt.
Vorraussetzung für diese Option ist, dass der E-Mail Sender dieses Feature
freischaltet bzw. benutzt. Zu finden ist es bei der E-Mail-Maske unter ”Optionen”,
hier muss nur das Feld ”Abstimmungsschaltfläche akt.” angeklickt werden.
4. Zugriff auf das interne Softwareprogramm „Produkte und Dienste“:
Sie als Kunde möchten sich gerne über die Preise der Produkte und Dienste
informieren, die von der Deutschen Telekom AG angeboten werden. Sie haben mit
der Freischaltung die Möglichkeit, auf das Programm zuzugreifen. Dazu erhalten Sie
von IVS eine Benutzerkennung, damit Sie auf die gewünschten Informationen im
Intranet zugreifen können. Bitte das Benutzerpasswort aus Datenschutzgründen
sicher aufbewahren.
- 231 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiele für Projektdokumentation
Fachinformatiker/Fachinformatikerin
Fachrichtung Anwendungsentwicklung
• Schnittstelle DTA-Verfahren
- 232 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 233 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektdokumentation
Erstellung einer
Schnittstelle
zwischen
TK-Server
und
DTA-Verfahren
erstellt von:
Wolfgang Demo
Zu Hause Weg 12
66123 Saarbrücken
Persönliche Erklärung:
Ich versichere, dass ich das Projekt und die dazugehörige Dokumentation selbständig erstellt
habe.
Saarbrücken, den 02.06.1998
gez. Wolfgang Demo
- 234 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhaltsübersicht
1.
Beschreibungen des Auftrags
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
Problemstellung der Aufgabe
Einbindung in den Geschäftsprozess
(Technische) Schnittstellen des Auftrags
(Technische) Voraussetzungen
Hilfsmittel
2.
Projektplan
3.
Dokumentation
4.
Projektverlauf
Montag, 04.05.1998
Dienstag, 05.05.1998
Mittwoch, 06.05.1998
Donnerstag, 07.05.1998
Freitag, 08.05.1998
Montag, 11.05.1998
Dienstag, 12.05.1998 und Mittwoch, 13.05.1998
Donnerstag, 1405.1998
Freitag, 15.05.1998
Anlage: Handbuch für den Kunden
Statt eines Vorworts
Lieferumfang
Installation der Module
Mögliche Fehlermeldungen während der Installation
Programmfunktionalität
Vor dem ersten Anruf
Programmaufbau
Arbeitsweise
Spiegel möglicher Fehlermeldungen im Betrieb
- 235 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1. Beschreibung des Auftrags
1.1 Problemstellung der Aufgabe
Der Branchenvertrieb der Deutschen Telekom bietet Telekommunikationsserver (TK-Server)
für größere Nebenstellenanlagen an. Mit Hilfe dieser Server ist es möglich, detaillierte
Nutzungsdaten aus einer Nebenstellenanlage auszulesen.
Die Aufbereitung dieser Daten erfolgt auf dem Bildschirm bzw. auf dem Drucker.
Der Kunde (Sparkasse XXX in YYY) wünschte die Realisierung einer Schnittstelle zum
Datenträger–Austausch-Verfahren (DTA). Hierbei sollen die Nutzungsdaten der Benutzer
direkt in Lastschriften konvertiert werden.
1.2 Einbindung in den Geschäftsprozess
Der Auftrag wurde über das Auftrags- und Angebotsmanagement
Entwicklungszentrum Süd-West angenommen und an mich weitergegeben.
(AAM)
des
Nach Abschluss des Auftrags (Projekts) wurde der Auftrag an das Auftrags- und
Angebotsmanagement zurückgegeben und nach Freigabe durch die QS an den Kunden
ausgeliefert.
1.3 (technische) Schnittstellen des Auftrags
Der TK-Server ist in der Programmiersprache „ROSI-SQL“ geschrieben und läuft unter SCO
UNIX auf einer INFOMIX Datenbank. Das DTA Verfahren läuft unter MS DOS. Hieraus
resultieren drei Schnittstellen:
1. Datenbank: Die Daten mussten mit SQL - Skripten ausgelesen werden
2. Shell: Die so gewonnenen Daten mussten mit UNIX - Werkzeugen in das DTA - Format
umgesetzt werden
3. DOS: Die aufbereiteten Daten mussten auf einer unter MS DOS lesbaren Diskette
gespeichert werden.
1.4 (technische) Voraussetzungen
Es war vorhanden:
1. SCO-UNIX-Rechner (Leihgabe des Auftraggebers) mit INFORMIX Datenbank und ROSI
SQL Werkzeugen und dem Betriebssystem UNIX SCO
2. Spezifikation der Deutschen Banken zum DTA-Format
- 236 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1.5 Hilfsmittel
Der Auftrag musste ausschließlich mit UNIX üblichen Werkzeugen ausgeführt werden.
Zusätzliche Software durfte nicht verwendet werden.
2. Projektplan
Aufgabe
Teil der Prüfung
Zeitverbrauch in h
Analyse der AAMAuftragsunterlagen
Beschaffung des
Leihrechners und der DTA
- Spezifikation
Analyse des Fachkonzept
(Pflichtenheft)
Analyse der Umgebung
(TK-Server, vorhandene
Tools, Datenbank,
Struktur, ...)
Entwurf des IV-Konzepts
(Tools, Struktur, ..)
Realisierung des
Datenbankabfrage
Realisierung der
Konvertierungsprogramme
Zusammenbau der
Komponenten
Test
Projekt abschließen und
verrechnen
nein
entfällt
nein
entfällt
ja
4
ja
8
ja
8
ja
8
ja
24
ja
8
ja
nein
8
entfällt
68
3. Dokumentation
Während des Projekts entstanden folgende Dokumente:
1.
2.
3.
4.
5.
Projektauftrag*
Projektabschlussbericht mit Stundennachweis für AAM*
Testprotokolle für QS*
Inline-Dokumentation der Programmteile*
(Kurz-)Handbuch für den Kunden (# Anlage)
Die mit * gekennzeichneten Dokumente sind interne Dokumente, die nicht nach außen
gegeben werden dürfen. Auf Wunsch können die Dokumente aber vom Prüfungsausschuss
eingesehen werden.
- 237 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
4. Projektverlauf
Im Rahmen des Projekts wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:
Montag, 04.05.1998
Tätigkeit: Analyse des Fachkonzeptes
(Zeitverbrauch: 2 h)
Nach Analyse des Fachkonzepts stellte sich heraus, dass noch viele Fragen nicht
beantwortet sind. So ging beispielsweise aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor, wie die
konkrete (Bank)-Kontonummer aus der (TK-Anlagen-)Benutzernummer gebildet werden
kann.
Aus diesem Grund wurde eine E-Mail mit allen relevanten Fragen an den Auftraggeber
geschickt.
Tätigkeit: Analyse der Umgebung
(Zeitverbrauch: 6 h)
Das Betriebssystem SCO UNIX ist ein volles UNIX-System. Leider fehlen auf der ReferenzMaschine typische Entwicklungswerkzeuge wie gcc oder cc. Standard UNIX-Programme der
Shell sind vorhanden.
Es ist daher nicht möglich, das Konvertierungsprogramm in C zu schreiben.
Auch für die INFORMIX - Datenbank fehlen die typischen Werkzeuge wie isql und dbaccess.
Stattdessen befindet sich auf der Maschine eine in ROSI SQL geschriebene Oberfläche zur
Datenbankabfrage und zur Generierung von Batch-Zugriffen.
Dienstag, 05.05.1998
Tätigkeit: Analyse der Umgebung
(Zeitverbrauch: 4 h)
Bei SCO gibt es Tools, die einen Zugriff auf DOS-Disketten ermöglicht (doscp, dosls, ...)
Hiermit ist es möglich, die Dateien problemlos von UNIX auf DOS zu übertragen.
Ein Problem stellt die Datenbank dar: Die Datenbank scheint kodiert zu sein. Die Struktur ist
recht einfach zu erkennen, die Inhalte hingegen sind nicht lesbar.
Die Frage zur Codierung der Datenbank wird per E-Mail an den Kunden geschickt.
Bevor mit Modifikationen an der Maschine begonnen werden kann, wird diese über das
eingebaute Bandlaufwerk gesichert.
Danach wird eine eigene Kennung eingerichtet, unter der dann entwickelt und getestet
werden kann.
Als Muster für die Kennung wurde die Administrationskennung des TK-Servers genommen.
- 238 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Mittwoch, 06.05.1998
Tätigkeit: Analyse des Fachkonzept
(Zeitverbrauch: 2 h)
Die an den Kunden gestellten Fragen wurden per E-Mail beantwortet. Das vor-liegende
Fachkonzept konnte mit Hilfe der Antworten konkretisiert werden.
Ferner enthalten die Antworten des Kunden einen Hinweis zur Codierung der Datenbank:
Durch Umsetzen einer speziellen Variablen kann der Datenbankinhalt problemlos gelesen
werden.
Tätigkeit: Entwurf des IV-Konzepts
(Zeitverbrauch: 6 h)
Das Programm wird wie folgt aufgebaut:
1. Es gibt eine eigene DTA-Kennung, die auf die gleiche Umgebung wie die TKAdministrationskennung zugreift. Die notwendigen Infos werden in der Profile-Datei
hinterlegt.
2. Aus der Profile-Datei heraus wird die Umgebung initialisiert und die Datenbankabfrage im
Batch gestartet. Das Ergebnis der Abfrage wird im ASCII-Format gespeichert.
3. Die Konvertierung in das DTA-Format erfolgt mit Hilfe der Programmiersprache AWK, die
im SCO UNIX enthalten ist.
4. Die Struktur der Anwendung entspricht UNIX Konventionen: ../bin für Programme, ../sct
für Scripte, ../dat für (Konfigurationsdaten und ../tmp als temporäres Arbeitsverzeichnis.
5. Mit Hilfe des SCO-Tools doscp wird das Ergebnis auf Diskette beschrieben.
Die Struktur der Anwendung ist in einer Grafik verdeutlicht. Diese findet sich im
Benutzerhandbuch, das als Anlage beiliegt.
Donnerstag, 07.05.1998
Tätigkeit: Realisierung der Datenbankabfrage
(Zeitverbrauch: 4 h)
Mit Hilfe einfacher Joins können alle benötigten Daten aus der Datenbank gelesen werden.
Die Informationen werden in der Datei dta.pro gespeichert.
Freitag, 08.05.1998
Tätigkeit: Realisierung der Konvertierungsprogramme
(Zeitverbrauch: 6 h)
Das Programm „bank.vor“ wird erstellt.
Mit Hilfe dieses Programms werden die Daten „vorbereitet“. So werden z.B. Kommata und
für DTA nicht zulässige Sonderzeichen entfernt.
- 239 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Montag, 11.05.1998
Tätigkeit: Realisierung der Konvertierungsprogramme
(Zeitverbrauch: 8 h)
Weiterarbeit am Programm „bank.vor“.
Die einzelnen Module des Programms werden nach Fertigstellung getestet.
Dienstag, 12.05.1998 und Mittwoch, 13.05.1998
Tätigkeit: Realisierung der Konvertierungsprogramme
(Zeitverbrauch: 16 h)
Das eigentliche Konvertierungsprogramm „bank.sco“ wird erstellt. Auf hier werden die
einzelnen Module getestet.
Ein Problem stellt sich bei der Realisierung: Für DTA müssen als Bankleitzahlen (BLZ)
addiert werden - hieraus ergibt sich eine sehr große Zahl, die den Rahmen der
Variablengröße im awk sprengt. Deshalb musste eine Umgebungslösung programmiert
werden: Die Rechenoperationen werden daher in einer Subshell von Programm „bc“
durchgeführt und anschließend vom awk reimportiert.
Donnerstag, 14.05.1998
Tätigkeit: Zusammenbau der Komponenten
(Zeitverbrauch: 6 h)
Die Komponenten wurden an den „richtigen“ Platz kopiert und gemeinsam getestet. Hierbei
wurden auch die SCO-Tools zur Datenübertragung auf Diskette mit eingebaut.
Ferner wird eine Installationsroutine erstellt, die das Programm beim Anwender installiert.
Somit braucht der Anwender sich nicht mit UNIX zu beschäftigen.
Tätigkeit: Erstellung der Kundendokumentation
(Zeitverbrauch: 2 h)
Beim Entwickeln wurden in die einzelnen Komponenten Kommentare geschrieben. Für den
Nutzer wird ein Handbuch zur Installation und zum Betrieb erstellt. (siehe Anlage)
Freitag, 15.05.1998
Tätigkeit: Test
(Zeitverbrauch: 8 h)
Das Programm wird intensiv getestet. Hierbei werden kleinere Fehler erkannt, die allerdings
direkt beseitigt werden können.
Danach geht das Programm zum Freigabetest an die QS des Hauses.
Hinweis:
Nach Freigabe durch die QS wurde das Programm an den Kunden
ausgeliefert.
Anlage: Handbuch für den Kunden
- 240 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Anleitung zur Installation und zum
Betrieb der Erweiterungen zum
„DTA-Verfahren“
Version 1.00
- 241 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Statt eines Vorworts ...
... zur Installation hier einige Hinweise:
Bitte stellen Sie die Dateien unter /tmp auf dem (Test-)Wirkrechner, nachdem Sie die
zugehörigen TXT-Dateien durchgelesen haben. Die Installation erfolgt als root mit dem
Aufruf des Installationsprogramms install.sh. (siehe INSTALL.TXT)
Außer dem Rosi-Programm rsdbs.rsr, welches von Ihrem Entwicklungsrechner abgezogen
wurde, sind alle anderen Programme UNIX-Shell-Skripte der Bourne-SHELL und damit im
Klartext lesbar.
Diese Auslieferung beinhaltet eine Datei dta.pro, die noch angepasst werden muss (BLZ und
Konto des Empfängers). Dafür muss die Datei dta.pro für den Wirkeinsatz editiert werden.
Für den Testeinsatz muss die Datei nicht angepasst werden.
Lieferumfang
Die Diskette enthält ein Archiv, das entpackt folgende Dateien enthält:
-rwxr-x---rwxr-x---rwxr-x---rwxr-x---
1 dta
1 dta
1 dta
1 dta
informix 15984 Mai 08 16:00 .profile
informix 4693 Mai 08 16:00 .testprofile
informix 6792 Mai 08 16:00 INSTALL.TXT
informix 5669 Mai 08 16:00 README.TXT
drwxr-x--- 2 dta
informix
-rwxr-x--- 1 dta
drwxr-x--- 2 dta
informix
-rwxr-x--- 1 dta
drwxr-x--- 2 dta
informix
-rwxrwxrwx 1 dta
drwxr-x--- 2 dta
informix
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
-rwxr-x--- 1 dta
drwxr-x--- 2 dta
informix
-rwxrwxrwx 1 dta
- Profile der Kennung DTA
- Profile zur Installation
- Beschreibung der Installation
- Beschreibung der Erweiterungen
48 Mai 08 16:00 bin
informix 128105 Mai 08 16:00 rsdbs.rsr
- ROSI-Programm, compiliert
96 Mai 08 16:00 dat
informix 695 Mai 08 16:00 dta.pro - Grundeinstellungen zum DTA
64 Mai 08 16:00 out
informix
0 Mai 08 16:00 dtaus1.txt
- Übergabedatei *
160 Mai 08 16:00 sct
informix 12234 Mai 08 16:00 bank.sco - Konvertierungsmodul
informix 3781 Mai 08 16:00 bank.vor - Vorbereitungsmodul
informix 636 Mai 08 16:00 db
- Modul zur DB-Prüfung 1
informix 735 Mai 08 16:00 db_check - Modul zur DB-Prüfung 2
informix 896 Mai 08 16:00 dta
- Hauptprogramm
informix 5902 Mai 08 16:00 install.sh - Installationsroutine
informix 909 Mai 08 16:00 pin2person
- Modul zur Ermittlung der Namen
informix 736 Mai 08 16:00 rsprofile.DTA
- Profile für ROSI-Programm
336 Mai 08 16:00 tmp
informix
0 Mai 08 16:00 tmp.tmp - temporäre Dateien
* Die Datei dtaus1.dru wird nach Erfolg automatisch auf die DTA-Diskette übertragen.
- 242 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Installation der Module
I Legen Sie die Diskette "Installation DTA" in das Laufwerk
II Loggen Sie sich an dem SCO-Unix-Rechner als ROOT ein
III Führen Sie folgende Befehle auf der shell des Unix-Systems aus
1.) doscp a:\install.sh /tmp/install.sh
2.) doscp a:\dta.tar /tmp/dta.tar
IV Wechseln Sie nach /tmp
3.) cd /tmp
Vergewissern Sie sich, dass die Datei dta.tar vorhanden ist
Größe siehe in CONTENT.TXT auf der Diskette
4.) ls -l dta.tar
V
Nachdem Sie sorgfältig die Installationsanweisung durchgelesen haben,
starten Sie die Installation!! Achtung, die passwd wird modifiziert !!
5.) sh install.sh 2>>dta.err
Abbruchmeldungen erscheinen blinkend
Beschreibung siehe unten
a) Hinweis
Kennung wird in passwd eingetragen
Merken Sie sich den Namen der Kennung
Drücken Sie die [RETURN]-Taste
b) Aufforderung
Kontrollieren Sie die passwd, die anschließend angezeigt wird
Hinweis: zur Sicherheit wird die passwd nach /etc/passwd.$$ kopiert
c) Hinweis
Nun wird das tar-File entpackt (/tmp/dta.tar)
Drücken Sie die [RETURN]-Taste
d) Hinweis
Die Rechte auf die Datei /usr/rosi_sql/msg/rsdbs.cmg werden angepasst
Drücken Sie die [RETURN]-Taste
e) Hinweis auf Erfolg der Einrichtung oder Misserfolg
Drücken Sie die [RETURN]-Taste
f) Geben Sie das Passwort für die Kennung ein
wählen Sie 1
geben Sie das Passwort ein
wiederholen Sie die Eingabe
- 243 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Mögliche Fehlermeldungen während der Installation
Fehlermeldung Nr. 1
Das Archiv dta.tar existiert nicht unter /tmp
Bitte stellen Sie das Archiv dta.tar nach /tmp
und starten Sie die Installation erneut
Hinweis: doscp a:\dta.tar /tmp/dta.tar
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Kopieren Sie die Datei dta.tar nach /tmp, beispielsweise
mit doscp a:\dta.tar /tmp/dta.tar (Beachten Sie den korrekten Namen)
und starten Sie die Installation von vorne
Fehlermeldung Nr. 2
Sie sind nicht als root angemeldet
Bitte wechseln Sie zu der Kennung root und beginnen Sie die Installation erneut
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Loggen Sie sich als root ein und beginnen die Installation von vorne
Fehlermeldung Nr. 3
Die Kennung "$DTA_KENNUNG" ist bereits eingerichtet
Überprüfen Sie, ob die Umgebung zu dem "DTA" bereits korrekt eingerichtet wurde
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Offensichtlich existiert die Kennung für die dta schon. Es kann sich entweder um
eine fremde Kennung handeln, oder die Kennung wurde von Ihnen bei einer
missglückten Installation erstellt
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei
dta.err unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
Fehlermeldung Nr. 4
Beim Erstellen des HOME-Verzeichnisses "$DTA_HOME" für $DTA_KENNUNG
ist ein Fehler aufgetreten.
Überprüfen Sie, ob dieses Verzeichnis bereits existiert
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Offensichtlich existiert das Verzeichnis für die dta schon. Es kann sich
entweder um eine fremde Umgebung handeln, oder das Verzeichnis wurde von Ihnen bei
einer missglückten Installation erstellt
- 244 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei dta.err
unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
Fehlermeldung Nr. 5
Beim Auspacken des tar-Files ist es zu einem Fehler gekommen
Beachten Sie, dass das tar-File unter /tmp liegen muss
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Vielleicht befindet sich auf dem System kein Platz mehr df -a
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei dta.err
unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
Fehlermeldung Nr. 6
Anpassen der Rechte auf $RSDIR/msg/rsdbs.cmg fehlgeschlagen
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Das Verzeichnis zu RSDIR befindet sich bei Ihnen nicht unter /usr/rosi_sql
Bitte bestimmen Sie das Verzeichnis und rufen Sie in Saarbrücken an.
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei
dta.err unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
Fehlermeldung Nr. 7
Bei dem Anpassen der Rechte in das Verzeichnis $DTA_HOME ist es zu einem
Fehler gekommen
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
???
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei
dta.err unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
- 245 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Fehlermeldung Nr. 8
Misserfolg bei der Installation!
Es kann nicht auf die Datenbank zugegriffen werden
Entweder existiert die Datenbank-Kennung nicht, oder die neu eingerichtete
Kennung $DTA_KENNUNG hat keine Berechtigung auf dieser Datenbank
[Abbruch]
mögliche Ursachen:
Das kann vielerlei Gründe haben
beispielsweise:
a) Die Datenbank heißt bei Ihnen anders als der bekannte Standard
b) Die Kennung, die eingerichtet wurde hat keine Rechte
c) Die Kennung wurde in der Passwd doppelt vergeben (uid)
d) Die Umgebung stimmt nicht, weil die Directory-Struktur eine andere ist
Folgende weitere Maßnahmen:
Kopieren Sie alle Logfiles dta*.log unter /tmp auf Diskette und ebenfalls die Datei
dta.err unter /tmp
Senden Sie die Dateien nach Saarbrücken,
wenn Ihnen telefonisch nicht weitergeholfen werden konnte
Tel.: 0681/909-XXXX bzw. mail -> TIBIS
Programmfunktionalität
Vor dem ersten Aufruf
Bitte installieren Sie
Programmmodule.
nach
der
Installationsanweisung
"INSTALL.TXT"
die
DTA-
---- Wichtig! ---- Wichtig! ---- Wichtig! ---- Wichtig! ---Danach müssen Sie die "Profile-Datei" dta.pro anpassen. Gehen Sie hierzu bitte wie folgt
vor:
cd /usr/dta (Homeverzeichnis der Kennung dta)
cd dat
Editieren Sie die Datei.
Die Zeilen "Muster" wurden eingefügt, damit die exakte Wortlänge beim Editieren überprüft
werden kann.
Wichtig: Die Länge der Wörter darf nicht (!) verändert werden.
==> Tragen Sie in die Zeile "EMPF" folgende Werte ein:
BLZ_EMPF:
Konto_EMPF:
Datum:
Name_EMPF:
Bankleitzahl für den Empfänger der Zahlungen
Kontonummer des Empfängers
Wert 000000 muss eingetragen werden
Name des Empfängers
- 246 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
==> Tragen Sie in die Zeile "ZAHLER" folgende Werte ein:
BLZ_ZAHLER:
Verwendungszweck:
Konto_EMPF:
BLZ_EMPF:
Name_EMPF:
Bankleitzahl der Zahlungspflichtigen
Text für Lastschrift
Kontonummer des Empfängers (wie oben)
Bankleitzahl des Empfängers (wie oben)
Name des Empfängers (wie oben)
- 247 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Programmaufbau
DB
dta
pin2person
" Profile"
BLZ/Konto/Datum/Name
BLZ/Bemerkung
dta.pin
Zuordnung:
Name:
Konto:
Konto u.
Betraege
dta.pro
dta.vor
bank.vor
dta.ein
Konto / BLZ / Betrag / Name / Bemerkung
1
2
3
4
5
bank.sco
dtaus1.txt
dtaus1.dru
Druck - Datei
("Begleitzettel")
DTA - Datei
- 248 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Arbeitsweise
Für die Erweiterung der Funktionalität um das Datenträgeraustauschverfahren wird eine
eigene Kennung mit einer eigenen Umgebung verwendet. Dies wird notwendig, um
einerseits hinsichtlich der Pflegbarkeit unabhängig von anderen Kennungen zu sein, und
andererseits um notwendige Funktionalitäten direkt beim Aufruf der Kennung auszuführen.
Für das DTA werden die Daten auf eine Diskette geschrieben. Auf die Diskette werden
folgende Dateien geschrieben:
- DTAUS1.TXT = Datei für den Datenträgeraustausch
- DTAUS1.DRU = Diskettenbegleitzettel
Danach wird die Kennung dta aufgerufen. Zuvor ist eine leere Diskette im Laufwerk
einzulegen. Dies wird abgefragt und führt sonst zu einer Fehlermeldung. Beim Aufruf werden
notwendige Daten für das DTA vorab ermittelt. Daher kann der Aufruf einige Sekunden
dauern.
Anschließend bekommen Sie die Einstiegsmaske zu dem Account-Server angeboten.
Sie müssen sich mit einer Kennung, die die Auswertung der Octupus (Menü 5) zulässt, in
das System einloggen.
Nun gehen Sie auf den Menüpunkt "Personalnummer" und erstellen hier eine Summenauswertung.
Es ist wichtig, wenn Sie das Menüfeld <Auswahl> aufgerufen haben, in dem Feld
"Einzelgespräche auflisten", den Wert 0 einzugeben, da Sie sonst keine vernünftige
Auswertung erhalten.
Beachten Sie auch, dass die anderen Filterkriterien, die Sie angeben, sinnvoll sind.
Wichtig ist ferner die Tatsache, dass die Kontonummer nicht größer ist als 10 Stellen!
Wählen Sie anschließend das Menüfeld <Druck>. Es wird anstatt des Drucks das DTA
erstellt und auf die Diskette geschrieben.
Fehlermeldungen erscheinen im linken unteren Bildschirmbereich in roter Farbe.
Sollte die Diskette erfolgreich geschrieben werden können, erscheint keine Meldung.
- 249 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Spiegel möglicher Fehlermeldungen im Betrieb
Fehler 100: unbekannter Fehler
Fehlerquelle: Modul bank.sco
mögliche Ursache:
Fehler 101: keine Eingabedatei vorhanden
mögliche Ursache:
Die Datei dta.ein ist nicht vorhanden oder lesbar
- das Modul bank.vor wurde nicht ausgeführt
- Dateirechte inkorrekt (-> passwd)
- Festplatte fehlerhaft
Fehler 102: Profiledatei nicht vorhanden
Fehlerquelle: Modul bank.sco
mögliche Ursache:
Die Datei dta.pro ist nicht vorhanden oder lesbar
- das Modul bank.vor wurde nicht ausgeführt
- Dateirechte inkorrekt (-> passwd)
- Festplatte fehlerhaft
Fehler 200: Fehler in der Bildung des Satzes C
Fehlerquelle: Modul bank.sco
mögliche Ursache:
- fehlerhafter Aufbau der Datei dta.ein
- Programmfehler
Fehler 201: Fehler in der Bildung des Satzes E: Fkt: summe_sätze
Fehler 202: Fehler in der Bildung des Satzes E: Fkt: summe_beträge
Fehler 203: Fehler in der Bildung des Satzes E: Fkt: summe_konto
Fehler 204: Fehler in der Bildung des Satzes E: Fkt: summe_blz
Fehlerquelle: Modul bank.sco
mögliche Ursache:
- Werteüberlauf im Sinne des dta
- fehlerhafter Aufbau der Datei dta.ein
- Programmfehler
Fehler 300: Fehler in der Bildung der dta-Datei
Fehlerquelle: Modul bank.sco
mögliche Ursache:
- Fehler in einer der Komponenten
- Programmfehler
Fehler 500: unbekannter Fehler
Fehlerquelle: Modul bank.vor
mögliche Ursache: ?
- 250 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Fehler 501: Fehler bei Name ermitteln
Fehlerquelle: Modul bank.vor
mögliche Ursache: Inkonsistenz der Daten
(für eine ID konnte kein Name ermittelt werden)
Fehler 502: Fehler bei Ermittlung von Konto und Betrag
Fehlerquelle: Modul bank.vor
mögliche Ursache: Inkonsistenz der Daten
Fehler 503: Fehler bei der Zeichenkonvertierung
Fehlerquelle: Modul bank.vor
mögliche Ursache:
Fehler 504: Fehler bei der Zusammenfügung der Zwischendateien
Fehlerquelle: Modul bank.vor
mögliche Ursache: -Datei(en) wurden nicht erstellt oder sind nicht lesbar
- 251 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiel für Projektdokumentation
IT-System-Kaufmann/IT-System-Kauffrau
• TK-Anlage
- 252 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 253 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektdokumentation
TK-Anlage für Arztpraxis
Andreas Mustermann
Untere Brinkstr. 80
44141 Dortmund
Persönliche Erklärung:
Ich versichere, dass ich das Projekt und die dazugehörige Dokumentation selbständig erstellt
habe.
Dortmund, den 12.01.1999
Andreas Mustermann
....................................................................................................................................................
Ort und Datum
Unterschrift des Prüfungsteilnehmers
- 254 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
Berufsbezeichnung/Fachrichtung/Einsatzgebiet/Fachbereich
IT-System-Kaufmann, Einsatzgebiet Standardsysteme
Antragsteller(in):
Ausbildungsbetrieb:
Mustermann Andreas
Sophienweg 58
46483 Wesel
Beispiel GmbH
Bahnhofstraße 5
12345 Ort
Prüfungsnummer
4711
Abschlussprüfung
Winter 1998
Datum:
21.08.98
Projektbezeichnung (Auftrag/Teilauftrag)
TK-Anlage für Arztpraxis
Kurze Projektbeschreibung
Konzeption, Angebot und Vertrag für eine kundengerechte Kommunikationslösung in einer Arztpraxis:
TK-Anlage, PC und Endgeräte
Interngespräche in allen Praxisräumen
Örtlich flexibles Telefonieren
PC-gestütztes Telefaxen
Internetzugang
Türöffner
Anrufbeantworter
Bei nicht ausreichenden Platz zusätzliches Blatt beifügen
Projektumfeld:
Die Beispiel GmbH ist ein kleines Systemhaus für Telekommunikationsanlagen.
Durchführungszeitraum:
vom 01.09.1998
bis 31.03.1999
Projektverantwortlicher im Ausbildungsbetrieb:
Hugo
Müller
123-9534
Vorname
Name
Telefon
Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift
Genehmigung der Projektarbeit durch den Prüfungsausschuss der IHK:
Ort, Datum, Stempel,
und Unterschrift
Lehrervertreter
Arbeitgebervertreter
Angenommen:.................... Abgelehnt: ........................
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
- 255 -
Arbeitnehmervertreter
-1-
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
BMBF-Entwicklungsprojekt IT-Prüfung:
Antrag für die betriebliche Projektarbeit
Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden:
- Arbeitsauftrag sichern und informieren
5 Std.
- Kundenindividuelle Beratung
4 Std.
- Disposition
8 Std.
- Angebot/Vertrag
9 Std.
- Dokumentation
9 Std.
Geplante Dokumentationen zur Projektarbeit :
Nicht selbständig erstellte Dokumentationen sind deutlich zu kennzeichnen!
•
•
Detaillierte Zeitplanung
Projektdokumentation
- Projektbericht
- Projekttagebuch
- Installationspläne
- Angebot einschließlich Konfiguration
- Verträge
- Kundendokumentation
Unterstrichene Positionen sind Dokumentationen, die nicht von mir erstellt werden, sie dienen aber der Klarheit und zum Gesamtverständnis
des Projektes.
Geplante Präsentationsmittel (Zutreffendes ankreuzen):
Flipchart ( )
Tageslichtprojektor (X)
Pinwand (1)
andere Präsentationsmittel .............................................................................................................................
(sind vom Prüfling funktionsfähig mitzubringen)
Prüfungsteil A: Betriebliche Projektarbeit
-2-
- 256 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ergebnisse der Projektarbeit
Inhaltsverzeichnis
•
•
•
•
•
•
Kurze Projektbeschreibung
Detaillierte Zeitplanung
Projektumfeld und -schnittstellen
Protokoll des Projektablaufs
Projektdokumentation
- Projektbeschreibung
- Begründung für Entscheidungen
- Installations- und Raumpläne
- Beschaltung der Eumex 312
· Anlagen
- Angebot einschließlich Konfiguration
- Verträge
- Kundendokumentation/Prospekte
Seite 4
Seite 5/6
Seite 7
Seite 8
Seite 9
Seite 9/10
Seite 11/12
Seite 13
Seite 14
Seite 15 - 21
Seite 22 - 29
Seite 30 ff.
Kurze Projektbeschreibung
TK-Anlage für Arztpraxis
Konzeption, Angebot und Vertrag für eine kundengerechte Kommunikationslösung
der Arztpraxis von Dr. Mustermann:
TK-Anlage, PC und Endgeräte.
- Interngespräche in allen Praxisräumen
- Örtlich flexibles Telefonieren
- PC-gestütztes Telefaxen
- Internetzugang
- Türöffner
- Anrufbeantworter
- 257 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zeitplanung
Arbeitsauftrag sichten und informieren:
Kunde ruft an und schildert seine Bedürfnisse bezüglich einer neuen Ausstattung seiner
gewerblichen Räumlichkeiten. Im Laufe des Gesprächs wird mittels Rückfragen eine erste
Bedarfsanalyse durchgeführt. Diese arbeite ich nach dem Gespräch für mich weiter aus.
Zeitaufwand: 2,5 Stunden
Kundenindividuelle Beratung:
Um dem Kunden eine mögliche Lösung seines Problems besser erklären zu können, trifft
man sich mit dem Kunden an geeigneter Stelle. Dies könnte z.B. vor Ort in seinen neuen
oder neu auszustattenden Räumlichkeiten sein, oder auch wie in unserem Beispiel im
Präsentationsraum der Niederlassung 2 in Dortmund. Vorteile des Besuchs beim Kunden
sind, dass man die räumlichen Gegebenheiten besser beurteilen kann und somit eine
individuelle Lösung maßgeschneidert auf den Kunden gefunden werden kann. Lädt man den
Kunden zu sich ein, besteht die Möglichkeit, den Kunden mit möglichen Produkten vertraut
zu machen.
Zeitaufwand: 5,5 Stunden
Disposition / Angebot:
Nachdem der Kunde von mir ausreichend beraten und mit Informationen ausgestattet wurde,
unterbreite ich ihm ein speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot.
Hierbei besteht auch die Möglichkeit, ihm Alternativen vorzuschlagen. Um auf Rückfragen
des Kunden, wie z.B. Lieferzeiten direkt reagieren zu können, erkundige ich mich vorher bei
allen mit dem Vorgang beteiligten Abteilungen, die Einfluss auf die Erfüllung eines möglichen
Auftrages haben könnten.
Zusätzlich erstelle ich mit dem Kunden einen Übersichtsplan über die Räumlichkeiten, in den
dann die geplanten Endeinrichtungen an ihrer gewünschten Stelle eingetragen werden.
Damit der Kunde sich in Ruhe nochmals ein Bild von der Sache machen kann, stelle ich für
ihn Informationsmaterial zusammen und übersende ihm dieses gemeinsam mit dem
Angebot.
Zeitaufwand : 16 Stunden
Vertrag:
Nachdem der Kunde sich aufgrund meiner Angebote für eine Lösung entschlossen hat,
bereite ich den Vertrag über den Kauf oder die Miete von Telekommunikations-einrichtungen
vor.
Zeitaufwand: 4,5 Stunden
- 258 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zeitplanung
Dokumentation:
Alle mit dem obigen Vorgang in Verbindung stehenden Tätigkeiten werden in einer
Dokumentation zusammengetragen. Die Dokumentation beinhaltet folgende Punkte:
1.
2.
2.1.
2.2
2.3
2.4
Inhaltsübersicht
Konkretisierung des Auftrages
Ausgangslage
Aufgabenstellung
Projektumfeld
Schnittstellen
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
Prozessschritte und erzielte Ergebnisse
Zeitaufwand für die Prozessschritte
Beschreibung der Vorgehensweise
Begründung für Entscheidungen
Darstellung der Ergebnisse
Hinweise und Erläuterungen zu den beigefügten Unterlagen
4. I
4.1
4.2
Inhaltsverzeichnis und Kennzeichnung der Anlagen
Betriebliche Dokumentationen
Kunden - Dokumentationen
Zeitaufwand: 6,5 Stunden
- 259 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Projektumfeld und Schnittstellen
Das Projektumfeld:
Das Projektumfeld besteht aus zwei Seiten. Zum einen ist da die Kundenseite und zum
anderen die Seite der Deutschen Telekom. Auf Seite des Kunden stehen die neuen
Räumlichkeiten, in welche die neuen Telekommunikationseinrichtungen installiert werden
sollen.
Das Projektumfeld bei der Deutschen Telekom AG umfasst mehrere Abteilungen. Diese
wären zum einen die Vertriebsabteilung, in der Kundenberater tätig sind. Dort werden für die
Kunden speziell auf diesen zugeschnittene Problemlösungen ausgearbeitet. Hier werden
Angebote erstellt und nach einer Entscheidung des Kunden auch die Verträge verfasst und
dem Kunden zugesandt.
Ein weiterer für die Durchführung des Projektes wichtiger Bereich ist der
Geschäftskundenservice und das Auftragsmanagement. Mit ihnen muss der Kundenberater
vor Erstellung des Vertrages verschiedene Fragen klären. Dies kann die Lieferzeit der
Endeinrichtungen sein, aber auch der frühestmögliche Installationstermin kann
abgesprochen werden. So ist man möglichen Rückfragen diesbezüglich von Seiten des
Kunden gewappnet.
Die Schnittstellen:
Die Schnittstellen sind eng verbunden mit dem Projektumfeld. Ein gutes Zusammenspiel
aller Abteilungen ermöglicht einen reibungslosen Ablauf des Projektes. Der einzelne Ablauf
sieht wie folgt aus. An erster Stelle im Ablauf steht der Kundenberater, der Kontakt mit dem
Kunden aufnimmt. Der Kundenberater wendet sich an das Auftragsmanagement und an den
Geschäftskundenservice bezüglich der Terminierung. Ist der Vertrag unterschrieben, erteilt
das Auftragsmanagement dem Geschäftskundenservice den Auftrag zur Installation der
Endeinrichtungen. Zuvor werden diese vom Auftragsmanagement bestellt. Der
Kundenberater stimmt mit dem Kunden einen Montagetermin im Vorfeld ab und gibt diesen
an das Auftragsmanagement weiter.
- 260 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Protokoll des Projektablaufs
Name, Vorname
Projektzeitraum (vom - bis <Datum>
Mustermann, Andreas
01.09.98 - 28.10.98
Tag 1
Ausgeübte Tätigkeiten
Anruf des Herrn Dr. Mustermann. Er möchte seine neue Arztpraxis mit einer TKAnlage ausstatten. Da die Telekommunikationsanlage sehr komplex ist, und der
Kunde diese vorher sehen wollte, habe ich den Kunden in den Präsentationsraum der
NL 2 Dortmund eingeladen.
Daraufhin habe ich die Anlage/die verschiedenen Endgeräte zusammengestellt und
aufgebaut.
Beim Besuch des Kunden im Präsentationsraum habe ich ihm die Eumex 312 und die
verschiedenen Endgeräte vorgestellt.
Std. Gesamt:
Std.
0,5
3,5
2,0
6,0
Tag 2
Ausgeübte Tätigkeiten
Std.
Disposition der TK-Anlage, der Endgeräte und des PCs: Hierzu habe ich mit den 7,0
einzelnen Abteilungen die Lieferbarkeit der Anlage und der dazugehörigen
Komponenten abgesprochen.
Std. Gesamt:
7,0
Tag 3
Ausgeübte Tätigkeiten
Std.
Angebot erstellt und Vertrag aufgesetzt:
8,0
Nach der Materialdisposition faxte ich dem Kunden ein Angebot zu. Daraufhin wird
das Angebot vom Kunden telefonisch bestätigt, und dieser bekommt nun den Vertrag
über eine Telekommunikationseinrichtung zugeschickt.
Std. Gesamt:
8,0
Tag 4
Ausgeübte Tätigkeiten
Std.
Als der unterzeichnete Vertrag vorlag, habe ich die Dokumentation des IT-Prüfungs- 7,0
projektes "TK-Anlage für Arztpraxis“angefangen.
Std. Gesamt:
7,0
Tag 5
Ausgeübte Tätigkeiten
Std.
Als der unterzeichnete Vertrag vorlag, habe ich die Dokumentation des IT- 7,0
Prüfungsprojektes „TK-Anlage für Arztpraxis“ fertiggestellt.
Std. Gesamt:
7,0
Gesamtprojektzeit: 35
- 261 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dokumentation zum IT-SK Prüfungsprojekt
„Erstellung eines Konzeptes und Angebotes für eine Arztpraxis“
Ausgangslage:
Der Kunde Dr. Mustermann erkundigt sich fernmündlich beim Geschäftskunden-vertrieb der
Deutschen Telekom AG nach einer Neueinrichtung einer TK-Anlage mit entsprechenden
Endgeräten. Da die Anlage sehr komplex ist, und der Kunde diese zuvor erst sehen wollte,
habe ich ihn zu einem Beratungsge-spräch in den Präsentationsraum der Niederlassung 2
Dortmund in die Hohe Straße 80 eingeladen.
Aufgabenstellung:
Nachdem ich den Kunden ausgiebig beraten und ihm die verschiedenen Produkte gezeigt
und vorgeführt habe, soll seine neu zu eröffnende Arztpraxis mit einer
Telekommunikationsanlage Eumex 312 mit 4 Systemtelefonen (Systel 62), einem
schnurlosen Telefon (Sinus 44 Komfort), einem Telefaxgerät (T-Fax 361), einem PC
(Compaq Presario) mit einer ISDN-Karte (Teledat 150), sowie einem Anrufbeantworter
(Rispondo 5) ausgestattet werden.
Mit dem schnurlosen Telefon Sinus 44 Komfort ist der Arzt auch überall in seiner Praxis
erreichbar, gerade dann, wenn er Notdienst hat und alleine in der Praxis ist. Die
Komfortausstattung wurde gewählt, damit sich der Arzt in seiner Praxis während eines
Telefongespräches frei bewegen kann. Mit dem beleuchteten Display ist außerdem eine
Nutzung in dunkeln Räumen möglich.
Es wird ein ISDN-Komfortanschluss/Mehrgeräteanschluss bereitgestellt, der an der Eumex
312 angeschlossen wird. Da es sich aber um einen Neuanschluss handelt, wird dieses unter
„Weitere Vereinbarung“ im Vertrag vermerkt.
Dem Kunden werden 4 MSN (Mehrfachrufnummern) zugewiesen, eine für die
Systemtelefone, eine für die ISDN-Karte, eine für das Faxgerät und eine für das schnurlose
Telefon Sinus 44 Komfort.
Die Bereitstellung des benötigten Leitungsnetzes mit den entsprechenden Anschlussdosen
(TAE für Systemtelefone, Anrufbeantworter, Fax, Sinus 44, IAE für die ISDN-Karte) bilden
außerdem einen Teil der Prüfungsaufgaben. Hierzu ist ein entsprechender Raum- und
Verdrahtungsplan der Dokumentation beigefügt.
Begründung für Entscheidungen:
Telekommunikationsanlage, Personalcomputer und Endgeräte sind nach folgenden Kriterien
ausgewählt:
Die Eumex 312 wurde ausgewählt, um 7 Endgeräte zu versorgen und kostenlos intern
telefonieren zu können. Weiterhin kann die Türfreisprecheinrichtung Doorline an der Anlage
angeschlossen werden, um die Tür via Tastendruck an den Systemtelefonen zu öffnen.
Durch Abnahme des Telefonhörers kann durch Gegensprechen mit der Doorline festgestellt
werden, wer sich am Türeingang befindet. Dies muss jedoch vorher an den Systemtelefonen
programmiert werden.
- 262 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die ISDN-Karte des PCs kann direkt am internen S0 Bus der Eumex 312 ange-schlossen
werden. Das T-Fax 361 dient zur schnellen Übertragung von Schrift-stücken und ist am
Counter platziert.
Die 4 Systemtelefone (Systel 62) sind als Standardtelefone im Büro, am Counter und in den
beiden Behandlungsräumen installiert. Sie beinhalten alle wichtigen Leistungsmerkmale wie
z. B. Freisprechen, Wahlwiederholung und individuelle Kurzwahlziele.
Durch den Anrufbeantworter Rispondo 5 können Patienten auch nach den Öffnungszeiten
wichtige Informationen bekommen und bekanntgeben. Dieser ist ebenfalls am Counter
installiert.
Der Kunde Dr. Mustermann hat ein Angebot erhalten, in dem der PC, die TK-Anlage und die
einzelnen Endgeräte aufgeführt sind. Das Angebot basiert auf den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen der Deutschen Telekom AG. Die Anlagen beinhalten eine genaue
Produktbeschreibung, Kostenzusammenstellung bei Kauf, Miete und Leasing, wobei der PC
und die ISDN-Karte Teledat 150 nicht gemietet werden können.
Die Montage der Telekommunikationseinrichtung wird mit einem Festpreis und das
Bereitstellen des Leitungsnetzes wird nach Aufwand berechnet.
Nach einem Telefonat hat sich der Kunde, Dr. Mustermann, für das von mir gestellte
Angebot entschieden und bekommt den Vertrag über eine Telekommunikations-anlage
zugeschickt. Dieser beinhaltet die Erläuterungen, den eigentlichen Hauptvertrag, Hinweise
zum Datenschutz und eine Systemübersicht.
Der Kunde kennzeichnet auf der 3. Seite des Vertrages, welche Variante gewünscht ist
(Miete, Kauf, Instandhaltung, Elektroversicherung, Installation). Ferner trägt der Kunde auf
der gleichen Seite den Ansprechpartner, soweit vorher noch nicht geschehen, ein und gibt
die Telefonnummer bekannt, unter der der Ansprechpartner zu erreichen ist.
Auf der 4. Seite kann sich der Kunde für eine Versicherung seiner TK-Anlage entscheiden.
Ferner besteht hier noch einmal die Möglichkeit, eine Änderung des Aufstellungsortes
einzutragen.
Auf der 5. Seite unterschreibt der Kunde den Vertrag und bestätigt mit seiner Unterschrift,
dass er vom Inhalt der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kenntnis genommen hat. Ferner
gibt der Kunde seine Bankverbindung an und unterschreibt, dass die Rechnungsbeträge bis
auf
Widerruf
von
seinem
Konto
abgebucht
werden.
Bei
abweichenden
Rechnungsempfängern müssen Name und Anschrift angegeben werden.
Auf der 6. Seite werden Hinweise zum Datenschutz gegeben. In der Systemübersicht sind
die gewünschten Telekommunikationseinrichtungen aufgeführt. Durch die Unterschrift erklärt
sich der Kunde mit den angegebenen Beträgen in „DM“, soweit keine abweichenden
Währungseinheiten vorhanden sind, einverstanden.
- 263 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Begründung für Entscheidungen
Nachdem man sich mit dem Kunden beraten hat, muss man sich für eine auf den Kunden
zugeschnittene Lösung einigen. In unserem Falle sind wir nach Abwägung aller Vor- und
Nachteile zu folgendem Ergebnis gekommen:
1. Die Telefonanlage
Nach der Bedarfsanalyse ist man zu dem Entschluss gekommen, dass der Kunde einen
ISDN-Mehrgeräteanschluss benötigt. Des weiteren möchte der Kunde eine Doorline sowie 7
Endgeräte anschließen. Eine für den Kunden wichtige Funktion ist die
Gesprächsdatenerfassung. Diese können über eine integrierte Schnittstelle ausgedruckt
werden. Dadurch hat der Kunde auf leichtem Wege eine Kosten-kontrolle.
Da auch der finanzielle Aspekt berücksichtigt wurde, bot man dem Kunden die
Telefonanlage vom Typ Eumex 312 an. Diese genügt in technischer Hinsicht voll den
Anforderungen des Kunden. Des Weiteren bietet diese TK-Anlage die Möglichkeit einer
Fernwartung. Dadurch ist der Kunde, sobald er Veränderungen an der Konfiguration
vornehmen möchte, nicht auf sich allein gestellt und er muss keine Zeit als Laie aufbringen,
um diese zu realisieren.
Ein wichtiger Entscheidungspunkt war auch das Preis-Leistungsverhältnis. Dies ist in der
gewählten Lösung ausgeglichen.
Der Kunde wurde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass die mit ihm vereinbarte
Konfiguration nicht erweiterbar ist. Um dies zu gewährleisten, wäre die Wahl einer größeren
Anlage nötig gewesen. Der Kunde hat eine Erweiterung in absehbarer Zeit nicht vor, deshalb
wurde der Vorschlag verworfen.
2. Die Endgeräte
2.1 Die Systemtelefone
Des weiteren wurden dem Kunden 4 Systemtelefone vom Typ Systel 62 vorge-schlagen.
Diese Auswahl fiel nach den Anforderungen des Kunden an die Telefone. Mit dem Systel 62
kann man Freisprechen, es hat frei programmierbare Funktionstasten und gibt einem die
Möglichkeit, die TK-Anlage vom Typ Eumex 312 jederzeit bezüglich ihrer Einstellung zu
verändern.
2.2 Das schurlose Telefon Sinus 44 Komfort
Es wurden für den Kunden folgende Endgeräte ausgewählt. Zum einen ein schnurloses
Telefon vom Typ Sinus 44 Komfort. Dieses entspricht dem Wunsch des Arztes, innerhalb
seiner Praxis mobil erreichbar zu sein.
- 264 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Begründung für Entscheidungen
2.3 Der Anrufbeantworter Rispondo 5
Da der Kunde auch in seiner Abwesenheit Nachrichten empfangen möchte und wichtige
Nachrichten dem Anrufenden (hier Ort und Rufnummern von Vertretungen und Notdiensten)
weitergeben möchte, benötigt er einen Anrufbeantworter.
Es wurde ihm der Anrufbeantworter vom Typ Rispondo 5 angeboten. Dieser beinhal-tet eine
Reihe von Leistungsmerkmalen wie z.B. Sprachausgabe von Datum und Uhrzeit zu jeder
Nachricht, Sicherung der Ansage und der Programmierung bei Stromausfall.
2.4 Das Faxgerät vom Typ T-Fax 361
Da der Kunde ein Faxgerät benötigte, schlug man ihm das T-Fax 361 vor, da es den
Anforderungen entspricht und ein ausgeglichenes Preis-Leistungsverhältnis besitzt.
3. Zusätzliche multimediale Einrichtungen
Dem Kunden empfohlen wir den multimedialen PC Compaq Presario mit ISDN - Karte vom
Typ Teledat 150. Der Computer entspricht voll und ganz dem heutigen Standart in der PCWelt, sowie die ISDN-Karte Teledat 150 den Anforderungen voll entspricht. Sie ermöglicht
den schnellen Datenaustausch zwischen dem PC und dem Internet. So hat in unserem Fall
der Arzt z.B. die Möglichkeit, mit Kollegen zu kommunizieren und sich die neusten
Veröffentlichungen im Bereich der Medizin anzuschauen oder sich auf seinem PC zu
speichern.
- 265 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 266 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 267 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Betriebliche Projektarbeit
Musterbeispiel für Projektdokumentation
Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
• Datenbank Sprachkurs-Verwaltung
- 268 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 269 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Erstellung einer
Microsoft Access 97 - Datenbank
zur Verwaltung von Sprachkursen
insbesondere zur Unterstützung der periodengerechten Erfassung
von erbrachten Leistungen und zugehörigen Kosten für Fremdleistungen
Dokumentation zur Betrieblichen Projektarbeit
für die Abschlussprüfung
zum Informatikkaufmann
Datum 15.11.1998
- 270 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhaltsverzeichnis
1. Verwaltung von Daten zu Sprachkursen
3
1.1 Thema der Projektarbeit
1.2 Beschreibung des Ist-Zustandes
1.3 Formulierung des sich aus 1.1 ergebenden Soll-Zustandes
1.4 Aufgabenstellung
2. Arbeitsschritte
4
3. Praktische Erfahrungen beim Arbeitsvorgang
8
4. Ergebnis der Projektarbeit im Vergleich zum formulierten Soll- 8
Zustand
5. Anhang
9
A) Informationen zu den erstellten Formularen und dem
verwendeten Visual Basic for Applications – Code
- 271 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1.
1.1
Verwaltung von Daten zu Sprachkursen
Thema der Projektarbeit
Erstellung einer Access-Datenbank zur Verwaltung von Sprachkursen, insbesondere zur
Unterstützung der periodengerechten Erfassung von erbrachten Leistungen und zugehörigen
Kosten für Fremdleistungen.
1.2
Beschreibung des Ist-Zustandes
Eine Firma führt jährlich ca. 200 Sprachkurse für verschiedene Sprachen durch
(hauptsächlich Englisch, aber auch Deutsch und Französisch). Die Kurse werden als Einzeloder Abteilungsunterricht gehalten und haben dementsprechend verschiedene Laufzeiten
und Intensitäten. Die ca. 80 unterrichtenden Dozenten werden pro Kurs verpflichtet und
erhalten ihr Honorar meist pro Unterrichtseinheit (UE). Die Kurse werden den Kunden teils
stundenweise und teils pauschal in Rechnung gestellt. Wahrgenommen wird dieses Angebot
von Firmen, die Sprachschulungen für ihre Mitarbeiter anstreben. Für die Kursorganisation
wird ein Ansprechpartner in der jeweiligen Kundenfirma genannt.
Die Verwaltung der Daten läuft derzeit über verschiedene Microsoft Excel-Tabellen. Die
Daten betreffen Dozenten (Persönliche Daten, unterrichtete Sprache, Spezialkenntnisse
u.ä.), Kunden und deren Ansprechpartner, die Kurse (Abrechnungsmodalitäten, Anfangsund Enddatum, Sprache, Kursart usw.) sowie die Ausstellung von Zertifikaten oder
Ausweisen für das Firmengelände. Alle diese Daten werden manuell in die Tabellen
eingegeben und bei Bedarf herausgesucht.
Für die Verwaltung der Sprachkurse bedarf es also momentan zweier Tabellen mit
Informationen zu den Dozenten (Tabellen für die Erstellung von Einfahrtsgenehmigungen
und von Firmenausweisen), sowie einer umfassenden vielspaltigen Auflistung der Kursdaten
inklusive Kundendaten. Für die Fakturierung ist es notwendig, die gespeicherten Daten in
einer weiteren Tabelle festzuhalten und auszugeben.
Das sich hierbei ergebende Problem liegt auf der Hand. Umständliches Suchen und die
fehlende Übersicht erschweren die Handhabung der Daten.
1.3
Formulierung des sich aus 1.1 ergebenden Soll-Zustandes
Ziel des Projektes ist es, die Probleme der Verwaltung der Sprachkursdaten mit Excel zu
lösen, d.h. die Daten sollen leicht abrufbar sein, mit einer automatischen Suchfunktion, die
das Datenkontingent nach verschiedenen Kriterien sortieren kann.
Zum Beispiel ist es für die Ausstellung der Zertifikate, der Ausweise und
Einfahrtsgenehmigungen wichtig, dass die Laufzeit der Kurse bzw. das Kursende
automatisch berechnet und angezeigt werden. Besonders wichtig ist die schnelle Erfassung
und Ausgabe der monatlichen Daten zur Fakturierung.
Zusätzlich wird eine Anzeige gewünscht, die die Kurse angibt, die schon zur Hälfte
durchgeführt wurden, denn diese werden zur Fakturierung weitergegeben. Die Angabe,
welche Kurse im angegebenen Monat auslaufen, ist für die Abrechnung der Pauschalkurse
wichtig.
Mit einer Tabellenkalkulation ist dies nicht möglich, daraus folgt die Notwendigkeit einer
Datenbank.
- 272 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1.4
Aufgabenstellung
Aus 1.2 und 1.3 ergibt sich nun folgende Aufgabenstellung: Erstellt werden soll eine AccessDatenbank, die bei der Verwaltung der Sprachkurse dienlich ist. Die laufenden Kurse und ihr
derzeitiger Stand sollen monatlich aufgelistet und abrufbar sein, zusammen mit dem
Honorar, das der Dozent bekommt bzw. den Kosten, die der Kunde zu zahlen hat.
Besonders das Kursende soll ersichtlich sein. Die Datenbank soll sich nur auf Kurse, die in
geschlossenem Rahmen stattfinden, beschränken. Die einzelnen teilnehmenden Schüler
sollen nicht erfasst werden, es genügt die Kundenfirma mit ihrem Ansprechpartner.
2.
Arbeitsschritte
Die Datenbank soll mit Microsoft Access 97 erstellt werden, da dieses Programm weit
verbreitet ist und einen gewissen Standard für die Firma darstellt. Grundlage für die
angestrebte Ausgabe der gewünschten Daten ist eine adäquate Eingabe der Daten. Hierfür
müssen zunächst alle ausgehändigten Sprachkurs-Tabellen auf Daten geprüft werden, die
für die Eingabe in die Datenbank wichtig sind. Die Objekte müssen geordnet und in
Beziehung zueinander gebracht werden.
Die Datenbank selbst ist so definiert, dass sie sich auf einen abgeschlossenen Themenbereich bezieht.
Aus den sich ergebenden Daten und den Beziehungen untereinander lässt sich das
grundlegende Schema für die Datenbank erstellen: ein Entity Relationship Model (ObjektBeziehungs-Modell, kurz ER-Modell). In den Grundzügen stellt sich hier die Konzeption der
Datenbank auf dem Papier dar, als ER-Diagramm. „Ein ER-Diagramm ist ein Graph,
bestehend aus zwei Knotentypen (Rechteck und Raute) und ungerichteten Kanten. Jedes
Rechteck stellt einen Objekttyp dar, jede Raute einen Beziehungstyp, jede Kante verbindet
einen Beziehungstyp mit einem beteiligten Objekttyp.“ (Aus Bleimann 1989 /S.157ff). Das
fertige ER-Modell muss sich in der dritten Normalform befinden (nach Boyce-Codd), d.h.
jedes Attribut ist elementar, jedes Nicht-Schlüssel-Attribut darf nur vom Primärschlüssel
funktional abhängig sein und nicht von einem weiteren Nicht-Schlüssel-Attribut. Für die
Sprachkurs-Datenbank sieht das ER-Modell (ER-Diagramm) wie folgt aus:
- 273 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Entity Relationship Model
A:
B:
C:
D:
Ein Ansprechpartner arbeitet immer für eine Firma
Eine oder mehrere Personen sind für einen oder mehrere Kurse Ansprechpartner
Ein Dozent hält einen Sprachkurs
Eine oder mehrere Sprachen werden von einem oder mehreren Dozenten
unterrichtet
E: Pro Monat wird für jeden laufenden Kurs eine Abrechnung erstellt
- 274 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Nun geht es darum, das Schema in EDV-Form zu bringen.
Abb. Beziehungsmodell in MS Access
Die Access-Datenbank besteht vorerst nur aus Tabellen mit ihren zugehörigen Attributen;
eingegeben werden müssen die Eigenschaften der Attribute, sowie die dargestellten
Beziehungen. Verschiedene weitere Attribute können auch noch später hinzugefügt werden,
solange die 3. Normalform nicht verletzt wird. Die n:m-Beziehungen (∞-∞) werden jeweils
durch eine zusätzliche Tabelle (Objekt) dargestellt.
Die zugehörigen Abfragen und Formulare müssen entworfen werden. Weiterhin sollen
Berichte entstehen, um Formulare auszudrucken.
- 275 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Formularbaum
Hauptmenü
Menü
Dateneingabe
Menü
Abfragen
Kursverwaltung
Zeitraum
Fakturierung
Auftrag
Dozenten
Weitere
Abfragen
nach
Absprache
Antrag
auf
Ausweis
für
Dozenten
Dozenten
Suche nach
Kursen,
Dozenten und
Kunden
Printouts
(Berichte)
für
Kunden und
Ansprechpartner
Der Entwurf einer Struktur für die Menüführung ist ein elementarer Schritt. Der Anwender
wird nur mit ihr in Kontakt geraten und davon abhängig sein, dass sie verständlich und nicht
umständlich ist. Darüber hinaus kann es auch sinnvoll, sein einige Formulare durch
Querverbindungen schneller zugänglich zu machen, um dem Anwender überflüssige
Tipparbeit zu ersparen.
- 276 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3. Praktische Erfahrungen beim Arbeitsvorgang
Die Access-Datenbank Sprachkursverwaltung enthält zum gegenwärtigen Zeitpunkt
folgendes:
Dozenteneingabe
Kurseingabe
Kundeneingabe
(inkl.
Ansprechpartner)
Hauptmenü
Monatsübersicht
der Abrechnungen
Suche
Kursnamen
Dozenten
nach
oder
Bedacht werden mussten bei der Abfrage zu Dozenten, dass die unterschiedliche Bezahlung
(pauschal oder pro UE) immer für jeden Einzelnen berücksichtigt wird. Bei der Berechnung
der Kurslaufzeit muss gewährleistet sein, dass die Datenbank die verschiedenen
Tagesanzahlen der Monate zu Grunde legt sowie die Möglichkeit eines Jahreswechsels (von
Dezember auf Januar) berücksichtigt.
Schwierigkeiten bietet das Programm, da es den Formularfuß in der Tabellendarstellung
eines Formulars nicht problemlos anzeigt.
4. Ergebnis des Arbeitsvorgangs im Vergleich zum formulierten Soll-Zustand
Das Konzept dieser Arbeit beinhaltete im Voraus den Versuch, in einer knappen Zeit (5
Tage) eine möglichst weitreichende Lösung des Problems zu entwerfen. Die nächsten
Schritte bei der Erstellung der Datenbank sind demnach die Perfektion der erstellten
Formulare bzw. die Fertigstellung der restlichen Formulare und Berichte.
- 277 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
5. Anhang
A)
Informationen zu den erstellten Formularen und dem verwendeten Visual
Basic for Applications – Code
Abb. Hauptformular
Das Hauptformular wird automatisch beim Start der Datenbank geladen, das dazu
notwendige Makro muss „autoexec“ heißen. Es bietet die Möglichkeit, in die weiteren
Formulare zur Dateneingabe und Anzeige zu gelangen und die Datenbank zu schließen.
- 278 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Verwendeter VBA-Code
Option Compare Database
Option Explicit
Private Sub KursInput_Click()
On Error GoTo Err_KursInput_Click
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "t_Kurse1"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_KursInput_Click:
Exit Sub
Err_KursInput_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_KursInput_Click
End Sub
Private Sub MonView_Click()
On Error GoTo Err_MonView_Click
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "t_Abrechnung2"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_MonView_Click:
Exit Sub
Err_MonView_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_MonView_Click
End Sub
Private Sub Befehl3_Click()
On Error GoTo Err_Befehl3_Click
DoCmd.Close
- 279 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Exit_Befehl3_Click:
Exit Sub
Err_Befehl3_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl3_Click
End Sub
Private Sub KundInput_Click()
On Error GoTo Err_KundInput_Click
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "f_Kunden"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_KundInput_Click:
Exit Sub
Err_KundInput_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_KundInput_Click
End Sub
Private Sub Befehl7_Click()
On Error GoTo Err_Befehl7_Click
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "f_Dozent"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_Befehl7_Click:
Exit Sub
Err_Befehl7_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl7_Click
End Sub
Private Sub DozInput_Click()
On Error GoTo Err_DozInput_Click
- 280 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "f_Dozent"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_DozInput_Click:
Exit Sub
Err_DozInput_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_DozInput_Click
End Sub
Private Sub search_Click()
On Error GoTo Err_search_Click
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "f_Such_Kurse"
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
Exit_search_Click:
Exit Sub
Err_search_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_search_Click
End Sub
- 281 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abb. Kurseingabe
Formular zur Eingabe der Kursdaten mit Wahl der Dozenten und der Ansprechpartner. Durch
Angeben des Start- und Enddatums kann eine monatliche Erfassung der Kosten erfolgen.
Auf Wunsch kann das Enddatum des Kurses automatisch berechnet werden, wenn die
Gesamtzahl der UE und der UE pro Woche bekannt ist. Die Kosten werden kumuliert.
- 282 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
VBA-Code
Option Compare Database
Option Explicit
Private Sub Befehl27_Click()
On Error GoTo Err_Befehl27_Click
DoCmd.GoToRecord , , acNext
Exit_Befehl27_Click:
Exit Sub
Err_Befehl27_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl27_Click
End Sub
Private Sub Befehl28_Click()
On Error GoTo Err_Befehl28_Click
DoCmd.GoToRecord , , acPrevious
Exit_Befehl28_Click:
Exit Sub
Err_Befehl28_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl28_Click
End Sub
Private Sub Befehl30_Click()
On Error GoTo Err_Befehl30_Click
DoCmd.Close
Exit_Befehl30_Click:
Exit Sub
Err_Befehl30_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl30_Click
End Sub
Private Sub Befehl36_Click()
On Error GoTo Err_Befehl36_Click
- 283 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
DoCmd.GoToRecord , , acNewRec
Exit_Befehl36_Click:
Exit Sub
Err_Befehl36_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl36_Click
End Sub
Private Sub DozNr_DblClick(Cancel As Integer)
Dim stDocName As String
Dim stLinkCriteria As String
stDocName = "f_Dozent"
stLinkCriteria = "[DozNr]=" & Me![DozNr]
DoCmd.OpenForm stDocName, , , stLinkCriteria
End Sub
Private Sub Startdatum_AfterUpdate()
Dim a1 As Date
Dim c1 As Single
a1 = Startdatum
If PosEndYES <> 0 Then
c1 = UE / UEproTag * 7
a1 = a1 + c1
Endedatum = Day(a1) & "." & Month(a1) & "." & Year(a1)
End If
End Sub
- 284 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abb. Kundeneingabe
Eingabemenü für Kundenfirmen und deren Ansprechpartner.
- 285 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abb. Dozenteneingabe
Eingabeformular für Dozentendaten und Menü zur Wahl der vom Dozenten
unterrichteten Fremdsprachen.
- 286 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 287 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abb. Monatliche Abrechnung
Abfrage zur schnellen Ansicht der pro Monat stattfindenden Kurse und deren Kosten. Der
Zeitraum kann frei gewählt werden. Die SQL-Abfrage, auf die sich das Formular bezieht,
sieht wie folgt aus:
SELECT t_Kurse.KursNr, t_Kurse.Kursart, t_Abrechnung.MonNr,
t_Abrechnung.UE, t_Abrechnung.DozentHonorar,
t_Abrechnung.DozBezahlt, t_Abrechnung.KundePreis,
t_Abrechnung.KundeBezahlt, [t_Dozent].[Name] & ", " &
[t_Dozent].[Vorname] AS DozName, [t_Ansprechpartner].[Name] & ", " &
[t_Ansprechpartner].[Vorname] AS KundName, t_Kunden.Firma
FROM ((t_Dozent INNER JOIN t_Kurse ON t_Dozent.DozNr =
t_Kurse.DozNr) INNER JOIN t_Abrechnung ON t_Kurse.KursNr =
t_Abrechnung.KursNr) INNER JOIN (t_Kunden INNER JOIN
(t_Ansprechpartner INNER JOIN t_AnsKurs ON t_Ansprechpartner.PersNr
= t_AnsKurs.PersNr) ON
t_Kunden.FirmenNr = t_Ansprechpartner.FirmenNr) ON t_Kurse.KursNr =
t_AnsKurs.KursNr
WHERE
(((t_Abrechnung.MonNr)>=[formulare]![t_Abrechnung2]![MonNr]
And (t_Abrechnung.MonNr)<=[Formulare]![t_Abrechnung2]![MonNr2]));
- 288 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
VBA-Code
Option Compare Database
Option Explicit
Private Sub MonNr_Change()
If MonNr < MonNr2 Then
Forms.t_Abrechnung2.Recalc
Else
MonNr2.SetFocus
MonNr2 = MonNr
Forms.t_Abrechnung2.Recalc
End If
End Sub
Private Sub MonNr2_Change()
If MonNr2 < MonNr Then
Call MsgBox("Enddatum ist kleiner als Startdatum", vbCritical)
Else
Forms.t_Abrechnung2.Recalc
End If
End Sub
Private Sub Befehl6_Click()
On Error GoTo Err_Befehl6_Click
DoCmd.Close
Exit_Befehl6_Click:
Exit Sub
Err_Befehl6_Click:
MsgBox Err.Description
Resume Exit_Befehl6_Click
End Sub
- 289 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
GANZHEITLICHE AUFGABEN
- 290 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 291 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
IT-System-Elektroniker
Planung der Installation eines Computernetzwerks
- 292 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt
0. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis
1. Kundenauftrag, Anforderungskatalog
2. Arbeitsauftrag: Netzwerkplanung
3. Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
4. Lösung: Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
5. Installationsplan, Gebäude 1, 2.OG
6.Lösung: Installationsplan, Gebäude 1, 2.OG
7. Installationsplan, Gebäude 2, 1.OG
8. Lösung: Installationsplan, Gebäude 2, 1.OG
9. Informationstechnische Räume, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
10.Lösung: Informationstechnische Räume, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
11.Stückliste, Gebäude 2, 1.OG
12. Lösung: Stückliste, Gebäude 2, 1.OG
13. Anschlussplan Telekommunikationsanschluss, Adernfarbcode Blatt Nr. 8
14. Lösung: Anschlussplan Telekommunikationsanschluss
15. Anhang: Automatische Auswertung (Excel-Tabelle)
16. Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
- 293 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenauftrag: Computernetzwerk IT-SE GmbH, Anforderungskatalog
Der Standort der Fa. IT-SE GmbH besteht aus zwei Gebäuden mit je vier Etagen. Die drei
oberen Etagen enthalten u.a. je ein Großraumbüro und einen informationstechnischen
Raum. Alle Räume besitzen Brüstungswandkanäle, die in jeder Etage untereinander
verbunden sind. Alle informationstechnischen Räume sind über einen Steigschacht
(Vertikalschacht) verbunden. Für alle Räume ist die anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung nach der Norm DIN EN 50173 zu verwirklichen. Alle Netzsegmente werden
untereinander verbunden. Die einzelnen Subnetze werden über IP adressiert. Für den ersten
Ausbauabschnitt sind folgende Planungen zu erstellen und auszuführen:
Gebäude 1
Im 2.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV, im Untergeschoss einen GV
und einen SV.
Netzwerk:
Ethernet, Twisted Pair LAN, 10 Base-T,
Kat. 5.
Tertiärverkabelung:
s-STP
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45 Modular-DoppelSteckverbinderdosen mit
Randsteckverbinder (edge connector),
Schrägauslass mit Ethernet 100Base-T
und ISDN So.
Informationstechnischer Raum, UG:
Je ein Geräteschrank für GV und SV mit
allen aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten insbesondere
auch mit je einem Gebäude-Hub mit
mindestens einem SC-Steckverbinder für
jede Etage bzw. Standort-Hub mit
mindestens zwei SC-Steckverbinder und
vier RJ45-Steckverbinder.
Gebäude 2
Im 1.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV und im Untergeschoss einen
GV.
Netzwerk:
Das vorhandene Token-Ring-Netzwerk
mit 10 PCs soll weiterbetrieben werden.
Die NIC besitzen RJ45 Steckverbinder.
Tertiärverkabelung:
s-STP.
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
- 294 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45 Modular-DoppelSteckverbinderdosen mit
Randsteckverbinder (edge connector),
Schrägauslass. Links TR, rechts ISDN
So.
Informationstechnischer Raum, UG:
Ein Geräteschrank für den GV mit allen
aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten insbesondere
auch mit einem Gebäude-Hub. Die
Subnetzverbindung erfolgt über einen
Router.
Sekundärverkabelung:
LWL (G50/125). Für die LWL-Kabel ist in
den Schränken eine Spleißbox einzubauen.
Primärverkabelung:
Gebäude 1 und 2 werden über den SV
mit einem LWL-Kabel (G50/125) verbunden.
Prüfungsauftrag
Fertigen Sie mit dem PC die Planung der Installation des Kundenauftrags. Hierzu steht Ihnen
das Standard-Firmennetzwerk über Ihren PC zur Verfügung. Die Datenbasis ist wie unten
stehend organisiert. (Wird die Prüfung ohne PC bearbeitet, dann genügt es, die Kabellinien
und Schaltzeichen in Freihandskizzen)
C:
Firma
D:
Work
(Arbeitsverzeichnis)
Info
(Normen,Kataloge,Tech.Daten)
Formular
(Formulare,Grafik,Schaltzeichen)
Projekte
(KD-Auftr.,Leistungsverzeichnis)
Pruefung
(Alle Prüfungsdateien)
Evtl. Kataloge im CD-ROM-Lfw.
- 295 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dokumentationsordnung
Zur Bearbeitung stehen Ihnen die MS-Office Prof. Produkte zur Verfügung. Jeder bearbeitete
Teilauftrag ist unmittelbar im Verzeichnis \Work zu sichern. Rechtzeitig, vor Ablauf der zur
Verfügung stehenden Bearbeitungszeit, fassen Sie die Ergebnisse Ihrer Prüfung in einer
Dokumentation in Dateiform zusammen. Alle Dateinamen werden nach folgender Regel
gebildet:
ITPnnnxx.DOC
ITP:
Steht für IT-Prüfung,
nnn:
Ersetzen Sie nnn durch Ihre dreistellige Prüflingsnummer.
xx:
Ersetzen Sie xx durch die lfd. Blatt-Nummer (siehe Beschriftungskopf).
Alle erzeugten Dokumente werden im Endzustand im Verzeichnis: P:\Pruefung abgespeichert. Nach diesem Speichern können Sie Ihre Dateien nicht mehr verändern und lesen!
Bearb. 30.7.99 Rs
Benennung
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Anforderungskatalog Netzwerk
Stand
Kunde: IT-SE GmbH
Datum
Name
Dokumenten-Nr.: IT2KDAuf.DOC
Bemerkung
Datum
Name
Andina & Gepro GmbH
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
- 296 -
Blatt
Anz. Nr
23
2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Detailaufträge zur Netzwerkinstallation:
Planen Sie folgende installationstechnischen Ergänzungen und zeichnen Sie diese in die
vorhandenen Vorplanungsdokumente normgerecht (nur nach DIN bzw. EN) ein:
1. Fügen Sie im Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur die eindeutige komplette
Bezeichnung aller fest verlegten Kabel ein (Blatt 4). Ermitteln Sie hierzu für den
vorliegenden ersten Ausbauabschnitt die Kabel mit erforderlicher Mindestzahl an
Kabelfasern bzw. –adern. Cu-Kabel s-STP, PiMF, Farbkennzeichnung nach EIA/TIA
568 A. LWL: Mehrmodenfaser 50 µm für Innen- und Außenkabel mit bestmöglichem
Brandschutz, Außenkabel verlegt in Betonstein. Bei den LWL-Kabeln rechnen Sie jeweils
100% an Fasern als Reserve dazu und wählen Sie dann ein lieferbares Kabel aus dem
Lieferantenkatalog (bzw. Dateiverzeichnis INFO) aus.
2. Ergänzen Sie in den Installationsplänen (Blatt 6 und 8) die Steckverbinder für die
Telekommunikationsanschlüsse und die Kabelverbindungen ab Endeinrichtung bis
Rangierverteiler im EV. Es muss jeweils nur die Anbindung der ersten zwei PCs und des
letzten PC eingezeichnet werden. Benutzen Sie Schaltzeichen nach DIN.
3. Berechnen Sie für die ungünstigste Stelle im Installationskanal die prozentuale Kanalbefüllung (Blatt 6). Die Querschnittsmaße des Installationskanals mit Trennsteg sind im
Installationsplan angegeben.
4. Schreiben Sie zu allen Komponenten und zu den Raumbezeichnungen im Blatt 4 die
englischen Fachbegriffe.
Lösung:
(Rangierverteiler)
Patch Panel
(Hub)
Hub
(Opto/elektronischer Umsetzer
bzw. Medienwandler)
Media Converter
(LWL-Spleißbox)
Fiber Optic Splice Tray
and Holder
(Geräteschrank, EV)
Telecommunication Closet
(Gebäude 1)
Building 1
(2. Geschoss)
2. Floor
(Informationstechnischer Raum)
Equipment Room
5. Planen Sie im Schranklayout der EV (Blatt 4 und 5) und im GV und SV (Blatt 6) die
Rangierwege und zeichnen Sie die Rangierkabel ein. Im Bereich der Rangierverteiler
genügt es, wenn Sie die Rangierkabel lediglich für den ersten und letzten PC
einzeichnen.
- 297 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6
Schreiben Sie im GV und SV (Blatt 6) über die Rangierverteiler den Ursprung der
kommenden Installationskabel.
7. Der Geräteschrank im EV des Gebäudes 2, 1.OG (Blatt 5) besitzt eine Schukosteckdosenleiste, deren Stromkreis am Verteiler mit einem Leitungsschutzschalter mit einem
Bemessungsstrom von In=16A abgesichert ist. Berechnen Sie den maximal zulässigen
Anschlusswert für diese Stromversorgung. Schätzen Sie den Anschlusswert aller Geräte
im Geräteschrank bei Vollausbau (1 Router, 2 Hub, 1 opto/elektronischer Wandler,
1 Schranklüfter, 1 PC mit Monitor). Berechnen Sie den noch zur Verfügung stehenden
Reserveanschlusswert.
Lösung:
P=230 V x 16 A = 3680 W
Anschlusswert geschätzt: Maximal 200 W
Reserveanschlusswert: 3680 W – 200 W = 3480 W
8. Stückliste für Gebäude 2, 1.OG (Blatt 12): Erstellen Sie eine geordnete übersichtliche
Stückliste für alle passiven Verkabelungskomponenten zwischen Endeinrichtung und EV
Rangierverteiler und für alle Rangierkabel. Bei der Länge der Installationskabel genügt
die Angabe der Anzahl der Bunde und der Lieferlänge je Bund. Verwenden Sie hierzu
eindeutige, firmenneutrale Fachbegriffe und Kennzeichnungen. Verwenden Sie das
Stücklistenformular (Blatt 7).
9. Notieren Sie in der Stücklistenspalte „Bestellvermerk“ zum LWL-Installationskabel das
Brandschutzkennzeichen und ihre Bedeutung nach DIN, das sicherstellt, dass dieses
Kabel halogenfrei ist.
10. Für die Montagehilfskräfte ist der Anschlussplan für den TA (RJ45) zu erstellen (Blatt 14).
Ermitteln Sie hierzu die Farbkennzeichnung der Adern. Das ausgewählte Kabel trägt die
Kennzeichnung EIA/TIA 568A. Tragen Sie die Aderfarbkennzeichen in den vorhandenen
Anschlussplan in genormten Abkürzungen in die Tabelle über den Anschlussklemmen
ein. Anschlussbelegung der Paare 1 bis 4 der Reihe nach an den Anschlussklemmen
1 bis 8.
11. Telekommunikationsanschlussdosen tragen die Aufschrift „Cat.3“ bzw. „Cat.5“ bzw.
Cat.6“. Welche technische Bedeutung hat diese Aufschrift?
Lösung:
Cat.3: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 16 MHz
Cat.5: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 100 MHz
Cat.6: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 600 MH
Benennung
Bearb. 30.7.99 Rs
Arbeitsauftrag,
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Netzwerkplanung
Kunde: IT-SE GmbH
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
Andina & Gepro GmbH
Dokumenten-Nr.: IT1KD_Auftrag.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
- 298 -
Blatt
Anz. Nr
23
3
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
Dokumenten-Nr.
IT1Phys.DOC
299
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
Blatt
Anz. Nr
23
4
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
J-02YS(ST)4x2x0 51PiMF
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe mit möglichen richtigen Lösungen und schreibt
verdeckt die erreichte Punktezahl daneben. Der Korrektor
deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt od. korrigiert die
Punktezahl. Die Punktezahl wird auch automatisch in die ExcelAuswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung
J-VH4G62,5/125
3,5B200FRNC
J-VH4G62,5/125
3,5B200FRNC
4
J-VH4G62,5/125
3,5B200FRNC
A-WF(ZN)4G62,5/125
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Benennung
Andina
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, ITP1
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2PhyL.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
Name
300
Blatt
Anz. Nr
23
5L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Theoretischer
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Geprüft
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Befüllungsgrad=
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Installationsplan, Gebäude 1, 2.OG
Dokumenten-Nr.
IT1Geb1.DOC
301
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
Blatt
Anz. Nr
23
6
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Theoretischer
Befüllungsgrad=
Wenn der Prüfling dieses Dokument
lädt wird automatisch ein AuswerteHintergrundprogramm aktiviert. Dieses
vergleicht die Prüflingseingabe (Art des
Einfügeobjekts / Anfangskoordinaten /
Zielkoordinaten) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die
erreichte Punktezahl daneben. Der
Korrektor
deaktiviert
den
Verdecktmodus
u.
bestätigt
od.
korrigiert
die
Punktezahl.
Die
Punktezahl wird auch automatisch in die
Excel-Auswertetabelle
für
die
automatische
Punktsummenberechnung
und
Prüfungsstatistik
übertragen.
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Geprüft
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
&
Gepro GmbH
Installationsplan, Gebäude 1, 2.OG
(Lösung)
Dokumenten-Nr.
IT1Geb1L.DOC
302
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
Blatt
Anz. Nr
23
7L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1Geb2.DOC
303
Installationsplan, Gebäude 2, 1.OG
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
Blatt
Anz. Nr
23
8
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn
der
Prüfling
dieses
Dokument lädt wird automatisch
ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht
die Prüflingseingabe (Art des
Einfügeobjekts / Anfangskoordinaten / Zielkoordinaten) mit möglichen richtigen Lösungen und
schreibt verdeckt die erreichte
Punktezahl daneben. Der Korrektor
deaktiviert den Verdecktmodus u.
bestätigt
od.
korrigiert
die
Punktezahl. Die Punktezahl wird
auch automatisch in die ExcelAuswertetabelle für die automatische Punktsummen-berechnung
und Prüfungsstatistik übertragen.
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Installationsplan, Gebäude 2, 1.OG, (Lösung)
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1Geb2L.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
304
Blatt
Anz. Nr
23
9L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Informationstechnische Räume, Geb. 1, UG, Rangierfelder
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1UG.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
305
Blatt
Anz. Nr
23
10
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art des Einfügeobjekts / Anfangskoordinaten /
Zielkoordinaten) mit möglichen richtigen Lösungen und schreibt
verdeckt die erreichte Punktezahl daneben. Der Korrektor
deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt od. korrigiert die
Punktezahl. Die Punktezahl wird auch automatisch in die ExcelAuswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung
und Prüfungsstatistik übertragen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Informationstechnische Räume, Geb.1, UG, Rangierfelder, Lösung
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1UGL.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
306
Blatt
Anz. Nr
23
11L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Pos. Anz.
Bezeichnung
Bestellvermerk
1
10
Telekommunikationsanschluss-Doppeldose
2xRJ45, Schrägauslass, Modularausführung, UP, Kat. 5
2
10
Geräteeinbaudosen für Kanaleinbau, 70x70
3
10
4
5
6
7
Geräteanschlusskabel, 2xRJ45-Stecker, geschirmt, Kat.5,
voll belegt, 2m
Li9Y(St)Y4x2x0.15
2 Bd Installationskabel,
Bunda300m,
J-02Y(St)4x2x0,51PiMF
14 Rangierkabel, 2xRJ45-Stecker, geschirmt, Kat. 5, voll belegt,
2m,
Li9Y(St)Y4x2x0.15
16 Konfektionierte LWL-Rangierkabel, beidseitig SC-Stecker,
2m
J-VH1G50/125 FRNCZH
Halogenfrei: ZH (zero
1Bd LWL-Installationskabel,
Bund
100m, halogene)
J-VH4G50/125 3,5B200FRNCZH
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Fachbegriffe, Normkennzeichen, Mengen,
Brandschutzkennzeichen usw.) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl
daneben. Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u.
bestätigt od. korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird auch
automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische
Punktsummenberechnung und Prüfungsstatistik übertragen.
Bearb. 30.7.99 Rs
Benennung
Konstr. 1.8.98 MultiSkop Stückliste
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
Andina & Gepro GmbH
Gebäude 2, 1.OG,
Installation EE bis Rangierverteiler
Dokumenten-Nr.: IT1StukL.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I
IT-System-Elektroniker
307
Blatt
Anz. Nr
23
13L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Farbe
Kurzzeichen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Weiß
ws
Blau
bl
Orange
or
Grün
gn
Braun
br
bn
Grau
gr
Rot
rt
Gelb
gb
ge
Schiefer Türkis
sf
tk
Violett
vl
Rosa
rs
Benennung
Andina
Anschlussplan, Telekommunikationsanschluss, Adernfarbcode
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1RJ45.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
308
Blatt
Anz. Nr
23
14
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Farbe
Kurzzeichen
Weiß
ws
Blau
bl
Orange
or
Grün
gn
Braun
br
bn
Grau
gr
Rot
rt
Gelb
gb
ge
Schiefer
sf
Türkis
tk
Violett
vl
Rosa
rs
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch
ein Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses
vergleicht
die
Prüflingseingabe
(Farbkennzeichen,
Zuordnung Adernummer) mit möglichen richtigen Lösungen
und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl daneben.
Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt
od. korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird auch
automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die
automatische
Punktsummenbe-rechnung
und
Prüfungsstatistik übertragen.
Bearb. 30.7.99
Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Anschlussplan, Telekommunikationsanschluss, Adernfarbcode, Lösung
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT1RJ45L.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
309
Blatt
Anz. Nr
23
15L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die Punktezahl der einzelnen Antworten wird entweder automatisch durch das Auswerte-Hintergrundprogramm gebildet und durch den Korrektor
bestätigt oder abgeändert. Daraufhin wird die Punktezahl automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung
und Prüfungsstatistik übertragen.
Auswertetabelle Prüfungsteil:
1. Blockschaltplan Phys.Struktur (Bl.3L)
Objekt
Gebäude 1/2.OG,Tertiärkab.
Geeignetes Kabel: 1
Normbezeichnung: 1
Korrekte Aderzahl: 1
Gebäude 1, Sekundärkabel
Geeignetes Kabel: 1
Normbezeichnung: 1
Korrekte Aderzahl: 1
Gebäude 1, Primärkabel
Geeignetes Kabel: 2x1
Normbezeichnung: 2x1
Korrekte Aderzahl: 2x1
Gebäude 2,Sekundärkabel
Geeignetes Kabel: 1
Normbezeichnung: 1
Korrekte Aderzahl: 1
Gesamtpunkte
Blockschaltplan
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle Prüfungsteil:
2. Installationspläne (Blatt 4, 5)
Ist%
Objekt
Max
Punkte
Ist
Ist%
4
3
75
1
0
0
3
2
67
8
7
88
16
12
75
2.1 TA u. Kabel,Geb.1, 2.OG
Geräteanschlußkabel: 1
TA: 1, Installationskabel: 1
3
3
100
2.2 Befüllungsgrad: 1
3
6
3
15
2
5
1
11
67
83
33
73
310
2.1 TA u.Kabel,Geb.2, 1.OG
Geräteanschlußkabel: 1
TA: 1
Installationskabel: 1
2.3 Englisch
Patch: 1, Hub: 1, Med.C.: 1,
Fiber:1,T.Closet:1, Building:1,
Floor: 1, Equipment Room.: 1
Gesamtpunkte
Installationspläne
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
3. Geräteschränke (Blatt 4L, 5L, 6L)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle Prüfungsteil:
4. Stückliste (Blatt 7L)
Ist%
Objekt
3.1 Gebäude 1/2.OG/EV
Rangierverteiler: 2,
Hub: 1,
El./Opt.Wandler: 2,
5
5
100
4.1 Kabel, Cu
Geräteanschlußkabel: 2
Installationskabel,Cu: 2
Rangierkabel,Cu: 2
3.1 Gebäude 2/1.OG/EV
Rangierv.: 2,
TR Konz.: 2, Router: 2,
El./OptWandler: 2,
3.1,2 Gebäude 1/UG/GV,SV
GV2: Kabel: 4, Ursprung: 2
GV1: Kabel:4, Ursprung: 2
SV: Kabel: 4, Ursprung: 2
3.3 Anschlußwert
Pmax= 3680 W: 1
Pist <=200 W: 1
Reserve: Pres = 3480 W: 1
Gesamtpunkte
Geräteschränke
8
7
4.1 TA (jeweils Menge: 1, Typ:
1)
Doppel-Steckverb.-Dosen: 2
Geräteeinbaudose: 2
88
Max
Punkte
Ist
Ist%
4
4
100
6
4
67
4
3
75
2
2
100
16
13
81
4.1 Kabel, LWL
Rangierkabel, LWL: 2
Sekundärkabel: 2
18
3
34
17
2
31
94
4.2
Brandschutzkennzeichen
Halogenfrei: 1
ZH (zero halogene): 1
67
Gesamtpunkte
Begründg.Modulartech.
91
311
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
5. Steckverbinderdosen (Blatt 8)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle:
Gesamtergebnis
Ist%
5.1 Anschlußplan
Max
Punkte
Ist
Ist%
15
11
73
16
12
75
34
31
91
16
13
81
19
19
100
100
86
86
1. Blockschaltplan,
Physikalische Struktur
F a rbcode: 8x2
16
16
100
5.2Unterschied Cat. 3-Cat. 6
C a t3 : 1 6 M H z
C a t5 : 1 0 0 M H z
C a t6 : 6 0 0 M H z
Objekt
2. Installatio n s p läne
3
3
100
3. Geräteschränke
4. Stücklis te
Gesamt:
S teckverbinderdosen
5. Steckv e rbinderdosen
19
19
100
Gesam tpunkte
D o kum e n ten-Nr.: IT1Ausw.XLS
312
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
1. Zugrunde gelegte allgemeine Auswahlkriterien:
Das vorliegende Entwicklungsbeispiel ist als Vorlage für computergestützte und
papiergestützte Prüfungen konzipiert. Vordringlichstes Ziel der computergestützten
Prüfungsform ist es, die berufstypischen Kompetenzen wie die Beherrschung des PC als
Werkzeug zur Lösung von Aufträgen und Geschäftsprozessen zu messen. Im vorstehenden
Beispiel ist dies die Kompetenz, das komplette Verkabelungssystem in seiner logischen und
physikalischen Netzwerktopologie zu planen, die Instrumente der normgerechten grafischen
Darstellung zur Qualitätssicherung einzusetzen und dabei das zeitaufwendige manuelle
Zeichnen durch das automatisierte Zeichnen mit dem PC zu ersetzen und die rationelle
Mehrfachnutzung von gleichen Daten zu ermöglichen. Gemessen und bewertet werden
hierbei die Kompetenzen, ein System ganzheitlich zu planen, die Information in der nicht
greifbaren Welt des PC zu verarbeiten, darzustellen, zu organisieren, zu speichern und zu
sichern.
Statt tagaktuelles Wissen abzufragen wird die Kenntnis über die Struktur von PCWissensdatenbanken (DIN-Normen, Industriestandards, Produktinformation in Fa.Katalogen, allgemeine technische Regeln in Tabellenbüchern, Information in Lexika und in
eigenen Skripten u.a.) und die Beherrschung strukturierter Recherche und Navigation in
elektronischen Medien geprüft. Als Minimalbasis genügt die MS-Office Plattform, ergänzt
durch Verzeichnisse mit Schaltzeichen und Produktlisten. Es könnten auch spezielle
Programme wie Visio, MultiSkop-Trainer für IT-Berufe, Micrografix u.a. zugelassen werden.
Die Punktezuordnung für die Messung o.g. Medienkompetenzen wurden im vorgelegten
Beispiel herausgenommen, um diese Prüfung vorerst auch als „Papierprüfung“ einsetzen zu
können.
Die gleiche Aufgabenstellung wurde für die Berufsgruppe der Fachinformatiker und der ITSystem-Elektroniker konzipiert, um daran die berufsspezifische Ausprägung wie folgt zu
dokumentieren:
Der Fachinformatiker erstellt die „Grobplanung des Systems der Informationstechnik“ (nach
Ausb.-Ordng. S. 1746,(4),2.) und der IT-System-Elektroniker erhält die Grobplanung
vorgelegt und erstellt dazu den „Arbeitsplan zur Installation und Inbetriebnahme“ (nach
Ausb.-Ordng. S.1744,(4),2.).
Aufgabenform für ergebnisoffene und ganzheitliche Leistungsmessung:
Es wurde die Form eines Kundenauftrags gewählt, um gebundene Aufgabenstellung zu
vermeiden und um die Leistung an ganzheitlichen berufstypischen Prozessketten messen zu
können.
Ganzheitlichkeit der Prüfung
Um die Ziele des ganzheitlichen Charakters der Prüfung zu erreichen, wurde diese als
Kundenprojekt mit Anforderungskatalog und strukturierter Dokumentation, vor allem aus
praxisrelevanten
Planarten
(Blockschaltplan
der
physikalischen
Netzstruktur,
Installationsplan, Schranklayouts, u.a.), nach Industrienorm aufgebaut. Hierdurch kann die
ganzheitliche Beherrschung aller Prozessschritte des Gesamtsystems gemessen werden.
Bewertet wird deshalb auch die Qualität der Funktion des Gesamtsystems.
- 313 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Faktenwissen
Notwendiges Faktenwissen (Komponenten und Geräte, Kabelarten, Kabelbezeichnungen,
Normen, u.a.) muss aus eigenen Medien entnommen werden. Die Leistungsmessung zu
Faktenwissen ist praxisüblich auf der höheren Kompetenzebene der Recherche, richtigen
Zuordnung, Anwendung und Verknüpfung zur Problemlösung eingeplant (im Bsp. die
Anwendung von Schaltzeichen, Planarten, normgerechte Kennzeichnung und Bezeichnung
von Komponenten usw.).
Prüfungsauswertungsökonomie, (PC-Einsatz)
Durch Einsatz praxis- und normgerechter grafischer, textlicher und tabellarischer PCgestützter Prüfungsbearbeitung wird die Prüfungsauswertung automatisiert und damit
minimiert. Die ersten Prüfungserfahrungen mit minimalen Teilnehmerzahlen bei den
Verkürzerprüfungen zeigen die Notwendigkeit dieser Forderung. Das Korrekturproblem kann
in den großen Standorten mit mehreren Hundert Prüflingen kurzfristig nur über
computergestützte Auswertung bewältigt werden.
Die statistische Auswertung der Einzelergebnisse und das Gesamtergebnis ist über die
Excel-Tabelle gelöst (siehe Anlage Automatische Auswertung Ganzheitliche Aufgabe I)
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr.
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
BMBF
Facharbeitskreis
Dokumenten-Nr : IT2Kommt.DOC.
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
- 314 -
Blatt
Anz. Nr
23
19
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Alternativ kann diese Prüfung auch ohne PC bearbeitet werden. Hierzu müssen lediglich die
Prüfungsdokumente ausgedruckt werden. Die Lösung erfolgt dann skizzenhaft von Hand
unter Zuhilfenahme von Ausbildungsskripten und gedrucktem Tabellenbuch.
Anwendung des 100-Punkte-IHK-Schlüssels
Die objektivierte Auswertung ist auf den 100-Punkte-Schlüssel ausgerichtet (siehe auch
Excel-Auswertetabelle. Bei computerisierter Prüfung werden die Korrekturwerte in den
einzelnen Dokumenten automatisch im Hintergrund in diese Excel-Tabelle kopiert).
2. Zugrundegelegte spezifische Auswahlkriterien gemäß AO (S.1746,(4),2) zum
Aufgabenbereich „Grobplanung eines Projektes “
Auswahl des Prüfungsinhalts
Um größtmögliche Chancengleichheit zu erreichen, wurde die Auswahl der Prüfungsinhalte
auf den Produktbereich marktbeherrschender Netze beschränkt, das sind derzeit Ethernet
und Token Ring, und beschränkt auf die Grundkomponenten, die unbedingt zum Betrieb
eines LAN erforderlich sind. Aus gleichem Grund wurde die Planung und Dokumentation auf
Normen und Standards gestützt, wie DIN EN 50 173 Anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung.
Leistungsmessung
Die Teilleistungsmessungen wurden auf die zentralen Fachkompetenzen zu Funktion,
Organisation, ergonomische Anordnung und Wirtschaftlichkeit, die für den Aufbau und
Betrieb des Inhousenetzes erforderlich sind, konzentriert.
Die Messung der Prüfungsleistung erfolgt über die Dokumentation der Planung des Netzes.
Beherrschung der Dokumentation ist wesentlicher Teil der Fachkompetenz und gleichzeitig
praxisorientiertes Mittel zur Messung der Fachkenntnisse, der Fähigkeit komplexe vernetzte
Systeme zu überblicken und über mehrere Prozessschritte ganzheitlich zu planen. Um die
Leistungsmessung ergebnisoffen zu halten, wird die Aufgabenstellung lediglich in einem
Kunden-Anforderungskatalog formuliert und die Einhaltung der DIN EN 50173 gefordert.
Bewertet werden die unterschiedlichen Prüfungslösungen zur physikalischen Netzstruktur
und zum Layout der Geräteschränke nach der Richtigkeit der logischen
Kommunikationsverbindungen und der Wahl funktionsgerechter Netzwerkkomponenten.
Die Auswahl und Verbindung der Komponenten wird nach Kriterien wie ökonomisch,
physikalisch funktionsfähig und zweckgerichtet beurteilt. Die Gesamtplanung und
Dokumentation wird nach dem Grad der Funktionsfähigkeit und der Einhaltung der
Kundenanforderung und der Normen und Standards bewertet.
Alternative Prüfungsaufgaben zum gleichen Kundenauftrag
Von der DeNIC wurde die IP-Adresse der Klasse C 224.16.8.240 erworben. Erstellen Sie
einen Adressierungsplan für maximal 10 Clients pro Subnetz und entwickeln Sie alle
Adressen für die Subnetze, Clients und Router. Erstellen Sie die Subnetzmaske.
Planen Sie Art und Umfang der Abnahmemessungen und Abnahmeprotokolle.
Bestimmen Sie die Grenzwerte nach Norm.
Planen Sie das Netz für Telefondienste.
Planen Sie die Netzanbindung an das ISDN.
Bearb.
30.7.99 Rs
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Konstr.
Stand
Datum
Bemerkung Datum Name
Name
BMBF
Facharbeitskreis
Dokumenten-Nr. : IT2Kommt.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, IT-System-Elektroniker
- 315 -
Blatt
Anz. Nr
23
20
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker Fi-Si
Planung eines Computernetzwerks
- 316 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt
0. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis
1. Kundenauftrag, Anforderungskatalog
2. Arbeitsauftrag: Netzwerkplanung
3. Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
4. Lösung: Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur
5. Installationsplan, Schranklayout Gebäude 1, 2.OG
6. Lösung: Installationsplan, Schranklayout Gebäude 1, 2.OG
7. Installationsplan, Schranklayout Gebäude 2, 1.OG
8. Lösung: Installationsplan, Schranklayout Gebäude 2, 1.OG
9. Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
10. Lösung: Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, GV, SV
11. Anhang: Automatische Auswertung (Excel-Tabelle)
12. Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
Roos, August 1999
- 317 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
1.0
Kundenauftrag: Computernetzwerk Fi-Si GmbH, Anforderungskatalog
Der Standort der Fa. Fi-Si GmbH besteht aus zwei Gebäuden mit je vier Etagen. Die drei
oberen Etagen enthalten u.a. je ein Großraumbüro und einen informationstechnischen
Raum. Alle Räume besitzen Brüstungswandkanäle, die in jeder Etage untereinander
verbunden sind. Alle informationstechnischen Räume sind über einen Steigschacht
(Vertikalschacht) verbunden. Für alle Räume ist die anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung nach der Norm DIN EN 50173 zu verwirklichen. Alle Netzsegmente werden
untereinander verbunden. Die einzelnen Subnetze werden über IP adressiert. Für den ersten
Ausbauabschnitt sind folgende Planungen zu erstellen und auszuführen:
Gebäude 1
Im 2.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV, im Untergeschoss einen GV
und einen SV.
Netzwerk:
Ethernet, Twisted Pair LAN, 10 Base-T,
Kat. 5.
Tertiärverkabelung:
s-STP.
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45
Modular-Doppel-Steckverbinderdosen mit Randsteckverbinder
(edge connector), Schrägauslass mit
Ethernet 100Base-T und ISDN So.
Informationstechnischer Raum, UG:
Je ein Geräteschrank für GV und SV mit
allen aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten
insbesondere
auch mit je einem Gebäude-Hub mit
mindestens einem SC-Steckverbinder für
jede Etage bzw. Standort-Hub mit
mindestens zwei SC-Steckverbinder und
vier RJ45-Steckverbinder.
Gebäude 2
Im 1.OG ein Großraumbüro mit 10 PCs,
einen EV und im Untergeschoss einen
GV.
Netzwerk:
Das vorhandene Token-Ring-Netzwerk
mit 10 PCs soll weiterbetrieben werden.
Die NIC besitzen RJ45 Steckverbinder.
Tertiärverkabelung:
s-STP.
Kabelverlegung:
Brüstungswandkanal.
Informationstechnische Anschlüsse:
RJ45
Modular-Doppel-Steckverbinderdosen mit Randsteckverbinder
(edge connector), Schrägauslass. Links
TR, rechts ISDN So.
- 318 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Informationstechnischer Raum, UG:
Ein Geräteschrank für den GV mit allen
aktiven und passiven Gebäudeverkabelungskomponenten insbesondere auch
mit einem Gebäude-Hub mit mindestens
einem SC-Steckverbinder für jede Etage.
Die Subnetzverbindung erfolgt über einen
Router.
LWL (G50/125). Für die LWL-Kabel ist in
den Schränken eine Spleißbox einzubauen.
Sekundärverkabelung:
Primärverkabelung:
Gebäude 1 und 2 werden über den SV
mit einem LWL-Kabel (G50/125) verbunden.
Prüfungsausführung
Fertigen Sie mit dem PC die Planung des Kundenauftrags zur Installation des Computernetzwerks. Hierzu steht Ihnen das Standard-Firmennetzwerk über Ihren PC zur Verfügung.
Die Datenbasis ist wie unten stehend organisiert.
(Wird die Prüfung ohne PC bearbeitet, dann genügt es, in den Schranklayouts die
Netzwerkgeräte mit einem Rechteck darzustellen und jeweils das erste und letzte
Steckergesicht einzuzeichnen).
C:
Firma
D:
Work
(Arbeitsverzeichnis)
Info
(Normen,Kataloge,Tech.Daten)
Formular
(Formulare,Grafik,Schaltzeichen)
Projekte
(KD-Auftr.,Leistungsverzeichnis)
Pruefung
(Alle Prüfungsdateien)
Evtl. Kataloge im CD-ROM-Lfw.
- 319 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dokumentationsordnung
Zur Bearbeitung stehen Ihnen die MS-Office Prof. Produkte zur Verfügung. Jeder bearbeitete
Teilauftrag ist unmittelbar im Verzeichnis \Work zu sichern. Rechtzeitig, vor Ablauf der zur
Verfügung stehenden Bearbeitungszeit, fassen Sie die Ergebnisse Ihrer Prüfung in einer
Dokumentation in Dateiform zusammen. Alle Dateinamen werden nach folgender Regel
gebildet:
ITPnnnxx.DOC
ITP:
Steht für IT-Prüfung,
nnn:
Ersetzen Sie nnn durch Ihre dreistellige Prüflingsnummer,
xx:
Ersetzen Sie xx durch die lfd. Blatt-Nummer (siehe Beschriftungskopf).
Alle erzeugten Dokumente werden im Endzustand im Verzeichnis: P:\Pruefung abgespeichert. Nach diesem Speichern können Sie Ihre Dateien nicht mehr verändern und lesen!
Bearb.
Konstr.
Stand
Benennung
30.7.99 Rs
Anforderungskatalog
1.8.98 MultiSkop
Datum
Bemerkung Datum Name
Netzwerk
Kunde: Fi-Si GmbH
Name
Andina & Gepro GmbH
Dokumenten-Nr.: IT2KDAuf.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
Fi-Si/Ae
- 320 -
Blatt
Anz. Nr
6
1
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.0
Detailaufträge zur Netzwerkplanung:
Planen Sie die physikalische Struktur des Netzwerks und zeichnen Sie folgende Dokumente
normgerecht (gem. DIN 50173 Anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung und unter Anwendung der Schaltzeichen nach DIN) :
1. Planen und zeichnen Sie den Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur auf dem
Formblatt mit dem Gebäude- und Geschossraster (Anlage Nr. 3). Kennzeichnen Sie
normgerecht alle LWL-Kabelstrecken.
2. Begründen Sie die Entscheidung für die LWL-Verkabelung im Sekundärbereich unter
dem Aspekt der Zukunftssicherung der Investition.
Lösung:
Bei Bedarf kann die Datenübertragungsrate wesentlich erhöht werden,
ohne die Sekundärverkabelung zu ändern.
3. Der Kunde hat für die LWL-Übertragungsstrecken Mehrmodenfaser festgelegt. Welche
höherwertige Alternative können Sie vorschlagen? (Produktname, Schreibweise der
wichtigsten Kenndaten zum Faseraufbau, Bedeutung dieser Kenndaten).
Lösung:
Kabel mit Monomodefaser (Einmodenfaser, Singlemodefaser)
E9/125
E (Einmodenfaser, Singlemode, Monomode)
9µm (Modenfelddurchmesser, Kern)
125µm (Manteldurchmesser, Cladding, Primärschicht)
4. Planen Sie die Schranklayouts und zeichnen Sie alle erforderlichen aktiven und passiven
Netzwerkkomponenten in die Geräteschränke der EV, GV und des SV ein.
Berücksichtigen Sie hierbei eine optimale Rangierkabelführung. Wählen Sie die Geräte
aus der beiliegenden Händlerliste aus. Die Zeichnung der entsprechenden Frontschilder
finden Sie im Verzeichnis INFO.
5. Begründen Sie die Entscheidung für die Modulartechnik (cable sharing) bei den
Telekommunikationsanschlüssen unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt.
Lösung:
Einsparung von 50%
der Tertiärverkabelung,
des Volumens der erforderlichen Kabelkanäle
ohne Einschränkung alle möglichen unterschiedlichen Dienste an den
installierten Telekommunikationsanschlüssen einrichten zu können,
ohne die Aderbelegung uminstallieren zu müssen.
6. Telekommunikationsanschlussdosen tragen die Aufschrift „Cat.3“ bzw. „Cat.5“ bzw.
Cat.6“. Welche technische Bedeutung hat diese Aufschrift?
Lösung:
Cat.3: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 16 MHz
Cat.5: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 100 MHz
Cat.6: Geeignet für Datenübertragungsraten bis 600 MHz
- 321 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
7. Planen und dokumentieren Sie ein einheitliches Kennzeichnungssystem für alle aktiven
und passiven Verkabelungskomponenten. Schreiben Sie hierzu alle mindestens
erforderlichen Angaben am Beispiel eines einzelnen Telekommunikationsanschlusses
nieder:
Lösung:
Bsp.: Gebäudenummer / Etage / Raumnummer / lfd. Nr. des TA
Schreiben Sie die erforderlichen Angaben zu den Netzwerkgeräten, um die einzelnen
Komponenten eindeutig lokalisieren zu können:
Lösung:
Projekt (Kunde)
Gebäude
Etage
Raumnummer
Schrank
Rangierfeld
8. Schreiben Sie zu allen Komponenten und zu den Raumbezeichnungen im Blatt 4 die
englischen Fachbegriffe.
Lösung:
(Rangierverteiler)
(Hub)
(Opto/elektronischer Umsetzer
bzw. Medienwandler)
(LWL-Spleißbox)
(Geräteschrank, EV)
(Gebäude 1)
(2. Geschoss)
(Informationstechnischer Raum)
Rs
1.8.98 MultiSkop
Arbeitsauftrag, Netzwerkplanung
Kunde: Fi-Si GmbH
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Media Converter
Fiber Optic Splice Tray and
Holder
Telecommunication Closet
Building 1
2. Floor
Equipment Room
Benennung
Bearb. 30.7.99
Konstr.
Patch Panel
Hub
Name
Andina & Gepro GmbH
Dokumenten-Nr.: IT2KDAuf.DOC
- 322 -
Ganzheitliche Aufgabe I,
Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb.
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, ITP2
Dokumenten-Nr.
IT2Phys.DOC
- 323 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
3
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein
Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art der Grafik-u.Textobjekte, Koordinaten,
Verbindungslinien mit Start-u. Zielkoordinaten) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl daneben.
Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt oder
korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl wird auch automatisch in die
Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung
und Prüfungsstatistik übertragen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98
Änderg
MultiSkop
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Blockschaltplan der physikalischen Netzstruktur, ITP1
Dokumenten-Nr.
IT2PhyL.DOC
- 324 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
3L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Schranklayout, Gebäude 1, 2.OG
Dokumenten-Nr.
IT2Geb1.DOC
- 325 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
4
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch
ein Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses
vergleicht die Prüflingseingabe (Art der Grafiku.Textobjekte, Koordinaten) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl
daneben. Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u.
bestätigt oder korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl
wird auch automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die
automatische
Punktsummenberechnung
und
Prüfungsstatistik
übertragen.
(Siehe
Ende
der
Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99
Rs
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Geprüft
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Installationsplan, ITP1 (Lösung), Gebäude 1, 2.OG
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2Geb1L.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
- 326 -
Blatt
Anz. Nr
6
4L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Installationsplan, Schranklayout, Gebäude 2, 1.OG
Dokumenten-Nr.
IT2Geb2.DOC
Name
- 327 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
5
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch
ein Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses
vergleicht die Prüflingseingabe (Art der Grafiku.Textobjekte, Koordinaten) mit möglichen richtigen
Lösungen und schreibt verdeckt die erreichte Punktezahl
daneben. Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u.
bestätigt oder korrigiert die Punktezahl. Die Punktezahl
wird auch automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die
automatische
Punktsummenberechnung
und
Prüfungsstatistik
übertragen.
(Siehe
Ende
der
Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Installationsplan, Schranklayout, Gebäude 2, 1.OG (Lösung)
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2Geb2L.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
- 328 -
Blatt
Anz. Nr
6
5L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98
MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Andina
&
Gepro GmbH
Benennung
Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, Gebäudeverteiler, Standortverteiler
Dokumenten-Nr.
IT2UG.DOC
- 329 -
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
Blatt
Anz. Nr
6
6
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Wenn der Prüfling dieses Dokument lädt wird automatisch ein Auswerte-Hintergrundprogramm aktiviert. Dieses vergleicht die
Prüflingseingabe (Art der Grafik-u.Textobjekte, Koordinaten) mit möglichen richtigen Lösungen und schreibt verdeckt die
erreichte Punktezahl daneben. Der Korrektor deaktiviert den Verdecktmodus u. bestätigt oder korrigiert die Punktezahl. Die
Punktezahl wird auch automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische Punktsummenberechnung und
Prüfungsstatistik übertragen. (Siehe Ende der Dokumentation.)
Bearb. 30.7.99 Rs
Konstr. 1.8.98 MultiSkop
Änderg
Bemerkung
Datum
Name
Datum
Name
Benennung
Andina
Schranklayout, Gebäude 1 und 2, UG, Gebäude-und Standortverteiler (Lösung)
&
Dokumenten-Nr.
Gepro GmbH IT2UGL.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker Fi-Si/Ae
- 330 -
Blatt
Anz. Nr
6
6L
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die Punktezahl der einzelnen Antworten wird entweder automatisch durch das Auswerte-Hintergrundprogramm gebildet und durch
den Korrektor bestätigt oder abgeändert. Daraufhin wird die Punktezahl automatisch in die Excel-Auswertetabelle für die automatische
Punktsummenberechnung und Prüfungsstatistik übertragen.
Auswertetabelle Prüfungsteil:
1.1 Blockschaltplan Phys.Struktur (Bl.3L)
Objekt
Gebäude 1/2.OG
Schaltz.:TA: 1, ASG: 1, EV: 1
Geräte:Wandler:1,Hub:1,EV:1
Verbindg.:TA: 1, GV 1+1
Gebäude 1/UG/GV/SV
Schaltz.:ASG:1,GV:1,SV:1
Geräte:Hub:1, Hub:1,
Verb.:GV-SV:1+1,SV-GV:1+1
Gebäude 2/UG/GV
Schaltz.:ASG:1, GV:1
Geräte: Hub:1, GV:1
Verb.:EV:1+1
Gebäude 2/1.OG
Schaltz.:EV:1, TA:1,
Geräte:Kon.:1,Rout.:1,Wan:1,E
V:1.
Verb.:TA:1
Gesamtpunkte
Blockschaltplan
Max
Punkte
Ist
Ist%
Auswertetabelle Prüfungsteil:
1.2 Begründung:LWL-Verkabelung(Bl.2)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Ist%
2
1
50
3
2
67
3
3
100
8
6
75
Erhöhung der DÜ-Rate: 2
9
7
78
Vergleich Cu - LWL,
Linklänge: 2
Beträge: 1
9
8
89
Begründung für 2 LWLKabel für eine Verbindung
6
5
83
7
5
71
31
25
81
Gesamtpunkte
Begründung LWL
- 331 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
4.Kennzeichnung, 5.Englisch (Bl.2)
Objekt
Kennzeichnung
TA Geb.:1 ,Etage: 1,Raum: 1, lfd.
Nr.: 1
Pläne:KD: 1,Geb.: 1,Etage: 1,
Raum: 1,Schrank: 1
Englisch
Patch: 1, Hub: 1, Med.C.: 1,
Fiber:1,T.Closet:1, Building:1,
Floor: 1, Equipment Room.: 1
Max
Punkte
Ist
Ist%
Auswertetabelle:
Gesamtergebnis
Objekt
Max
Punkte
Ist
Ist%
31
25
81
13
6
46
29
26
90
6
5
83
17
16
94
100
78
78
Blockschaltplan,
Physikalische Struktur
9
9
100
Begründung, LWL-Kabel
8
7
88
Schranklayout
Begründung,
Modulartechnik
Kennzeichnung,
Englisch
Gesamt: Kennzeichnung, Englisch
17
16
94
Gesamtpunkte
Dokumenten-Nr.: IT2Ausw.XLS
- 332 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auswertetabelle Prüfungsteil:
2.Schranklayout (Bl.4L,5L,6L)
Objekt
Max
Punkte
Ist
Auswertetabelle Prüfungsteil:
3. Begründung der Modulartechnik (Bl.2)
Ist%
Gebäude 1/2.OG/EV
Rangiervert.: 2, Hub: 2,
Wandler: 2, Spleißbox: 2
Optimale Anordnung: 2
8
7
88
Gebäude 1/UG/GV,SV
Spleißbox: GV2: 2, GV1: 1, SV:
1.
Hub:GV2: 2, GV1: 1,SV: 2
Router
IP-Adressg: 1, Layer 3: 1
Protokollums.TR/Eth:1,L.2: 1,
Codeumsetzung L.1: 2
Gesamtpunkte
Schranklayout
Einsparung 50% Kabel: 2
50%Kanäle: 2
ohne Einbuße Dienstewechsel: 2
Max
Punkte
Ist
Ist%
6
4
67
3
1
33
9
5
56
Unterschied Cat. 3 - Cat. 5
Gebäude 2/1.OG/EV
Rangierv.:2, Konz.:2, Rout.:2,
Wandler:2, Spleißbox:2
Optimale Anordnung: 2
Objekt
12
9
75
9
8
89
6
2
33
35
26
74
Gesamtpunkte
Begründg.Modulartech.
- 333 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
12.
Kommentar: Entscheidungskriterien zur Aufgabenerstellung
1. Zugrunde gelegte allgemeine Auswahlkriterien:
Das vorliegende Entwicklungsbeispiel ist als Vorlage für computergestützte und papiergestützte Prüfungen konzipiert.
Vordringlichstes Ziel der computergestützten Prüfungsform ist es, die berufstypischen
Kompetenzen wie die Beherrschung des PC als Werkzeug zur Lösung von Aufträgen und
Geschäftsprozessen zu messen. Z.B. die Kompetenz, ein komplettes System zu planen und
z.B. als Netzwerktopologie grafisch darzustellen und dabei das zeitaufwendige manuelle
Zeichnen durch das automatisierte Zeichnen mit dem PC zu ersetzen und die rationelle
Mehrfachnutzung von gleichen Daten zu ermöglichen. Gemessen und bewertet werden
hierbei die Kompetenzen, ein System ganzheitlich zu planen, die Information in der nicht
greifbaren Welt des PC zu verarbeiten, darzustellen, zu speichern und zu sichern.
Statt tagaktuelles Wissen abzufragen, wird die Kenntnis über die Struktur von Fundorten
(DIN-Normen, Industriestandards, Produktinformation in Fa.-Katalogen, allgemeine
technische Regeln in Tabellenbüchern, Information in Lexika und in eigenen Skripten u.a.)
und die Beherrschung strukturierter Recherche und Navigation in elektronischen Medien
geprüft.
Die Punktezuordnung für die Messung o.g. Medienkompetenzen wurden im vorgelegten
Beispiel herausgenommen, um diese Prüfung vorerst auch als „Papierprüfung“ einsetzen zu
können. Die gleiche Aufgabenstellung wurde für die Berufsgruppe der Fachinformatiker und
der IT-System-Elektroniker konzipiert, um daran die berufsspezifische Ausprägung wie folgt
zu dokumentieren: Der Fachinformatiker erstellt die „Grobplanung des Systems der
Informationstechnik“ (nach Ausb.-Ordng. S. 1746,(4),2.) und der IT-System-Elektroniker
erhält die Grobplanung vorgelegt und erstellt dazu den „Arbeitsplan zur Installation und
Inbetriebnahme“ (nach Ausb.-Ordng. S.1744,(4),2.).
Aufgabenform für ergebnisoffene und ganzheitliche Leistungsmessung:
Es wurde die Form eines Kundenauftrags gewählt, um gebundene Aufgabenstellung zu
vermeiden und um die Leistung an ganzheitlichen berufstypischen Prozessketten messen zu
können.
Ganzheitlichkeit der Prüfung
Um die Ziele des ganzheitlichen Charakters der Prüfung zu erreichen, wurde diese als
Kundenprojekt mit Anforderungskatalog und strukturierter Dokumentation, vor allem aus
praxisrelevanten
Planarten
(Blockschaltplan
der
physikalischen
Netzstruktur,
Schranklayouts, u.a.) nach Industrienorm aufgebaut. Hierdurch kann die ganzheitliche
Beherrschung aller Prozessschritte des Gesamtsystems gemessen werden. Bewertet wird
deshalb auch die Qualität der Funktion des Gesamtsystems.
Faktenwissen
Notwendiges Faktenwissen (Komponenten und Geräte, Kabelarten, Kabelbezeichnungen,
Normen, u.a.) muss aus eigenen Medien entnommen werden. Die Leistungsmessung zu
Faktenwissen ist praxisüblich auf der höheren Kompetenzebene der Recherche, richtigen
Zuordnung, Anwendung und Verknüpfung zur Problemlösung eingeplant (im Bsp. die
Anwendung von Schaltzeichen, Planarten, normgerechte Kennzeichnung und Bezeichnung
von Komponenten usw.).
- 334 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Prüfungsauswertungsökonomie, (PC-Einsatz)
Durch Einsatz praxis- und normgerechter grafischer, textlicher und tabellarischer PCgestützter Prüfungsbearbeitung wird die Prüfungsauswertung automatisiert und damit
minimiert. Die ersten Prüfungserfahrungen mit minimalen Teilnehmerzahlen bei den
Verkürzerprüfungen zeigen die Notwendigkeit dieser Forderung. Das Korrekturproblem kann
in den großen Standorten mit mehreren Hundert Prüflingen kurzfristig nur über computergestützte Auswertung bewältigt werden.
Die statistische Auswertung der Einzelergebnisse und das Gesamtergebnis ist über die
Excel-Tabelle gelöst (siehe Anlage Automatische Auswertung Ganzheitliche Aufgabe I).
Alternativ kann diese Prüfung auch ohne PC bearbeitet werden. Hierzu müssen lediglich die
Prüfungsdokumente ausgedruckt werden. Die Lösung erfolgt dann skizzenhaft von Hand
unter Zuhilfenahme von Ausbildungsskripten und gedrucktem Tabellenbuch.
Bearb. 30.7.99 Rs
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Konstr.
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
BMBFFacharbeitskreis
Dokumenten-Nr : IT2Kommt.DOC.
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
- 335 -
Blatt
Anz. Nr
2
Z1
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Anwendung des 100-Punkte-IHK-Schlüssels
Die objektivierte Auswertung ist auf den 100-Punkte-Schlüssel ausgerichtet (siehe auch
Excel-Auswertetabelle. Bei computerisierter Prüfung werden die Korrekturwerte in den
einzelnen Dokumenten automatisch im Hintergrund in diese Excel-Tabelle kopiert).
2. Zugrunde gelegte spezifische Auswahlkriterien gemäß AO (S.1746,(4),2) zum Aufgabenbereich „Grobplanung eines Projektes “
Auswahl des Prüfungsinhalts
Um größtmögliche Chancengleichheit zu erreichen, wurde die Auswahl der Prüfungsinhalte
auf den Produktbereich marktbeherrschender Netze beschränkt, das sind derzeit Ethernet
und Token Ring und beschränkt auf die Grundkomponenten, die unbedingt zum Betrieb
eines LAN erforderlich sind. Aus gleichem Grund wurde die Planung und Dokumentation auf
Normen und Standards gestützt, wie DIN EN 50173 Anwendungsneutrale Gebäudeverkabelung.
Leistungsmessung
Die Teilleistungsmessungen wurden auf die zentralen Fachkompetenzen zu Funktion,
Organisation, ergonomische Anordnung und Wirtschaftlichkeit, die für den Aufbau und
Betrieb des Inhousenetzes erforderlich sind, konzentriert.
Die Messung der Prüfungsleistung erfolgt über die Dokumentation der Planung des Netzes.
Beherrschung der Dokumentation ist wesentlicher Teil der Fachkompetenz und gleichzeitig
praxisorientiertes Mittel zur Messung der Fachkenntnisse, der Fähigkeit komplexe vernetzte
Systeme zu überblicken und über mehrere Prozessschritte ganzheitlich zu planen. Um die
Leistungsmessung ergebnisoffen zu halten, wird die Aufgabenstellung lediglich in einem
Kunden-Anforderungskatalog formuliert und die Einhaltung der DIN EN 50173 gefordert.
Bewertet werden die unterschiedlichen Prüfungslösungen zur physikalischen Netzstruktur
und zum Layout der Geräteschränke nach der Richtigkeit der logischen Kommunikationsverbindungen und der Wahl funktionsgerechter Netzwerkkomponenten.
Die Auswahl und Verbindung der Komponenten wird nach Kriterien wie ökonomisch,
physikalisch funktionsfähig und zweckgerichtet beurteilt. Die Gesamtplanung und
Dokumentation wird nach dem Grad der Funktionsfähigkeit und der Einhaltung der
Kundenanforderung und der Normen und Standards bewertet.
Alternative Prüfungsaufgaben zum gleichen Kundenauftrag
Von der DeNIC wurde die IP-Adresse der Klasse C 224.16.8.240 erworben. Erstellen Sie
einen Adressierungsplan für maximal 10 Clients pro Subnetz und entwickeln Sie alle
Adressen für die Subnetze, Clients und Router. Erstellen Sie die Subnetzmaske.
Planen Sie Art und Umfang der Abnahmemessungen und Abnahmeprotokolle.
Bestimmen Sie die Grenzwerte nach Norm.
Planen Sie das Netz für Telefondienste.
Planen Sie die Netzanbindung an das ISDN.
Bearb. 30.7.99 Rs
Benennung
Entscheidungskriterien zur
Aufgabenerstellung
Konstr.
Stand
Datum
Bemerkung
Datum
Name
Name
BMBFFacharbeitskreis
Dokumenten-Nr. : IT2Kommt.DOC
Ganzheitliche Aufgabe I, Fachinformatiker
- 336 -
Blatt
Anz. Nr
2
Z2
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 337 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker Fi-Si
Planung einer TK-Anlage für Kanzlei
- 338 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstraße 31b 60318 Frankfurt am Main
&
16. März 1998
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
Bestellung
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund einer Neueröffnung unserer Kanzlei möchten wir bei Ihnen eine
Telekommunikationsanlage Type Integral10 Typ 3 bestellen.
Wir möchten Sie bitten, die Planung der Anlage für unsere Kanzlei durchzuführen.
Als Anlage zu dieser Bestellung legen wir einen Grundriss der Kanzlei und einige
Rahmenbedingungen bei. Falls sich Unklarheiten ergeben, bitten wir Sie sich mit uns
in Verbindung zu setzen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie den Auftrag annehmen und uns eine
Auftragsbestätigung zusenden würden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Maier, Anwalt
Anlagen
Grundriss
Rahmenbedingungen
- 339 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstraße 31b 60318 Frankfurt am Main
&
Unsere Rahmenbedingungen:
•
Alle Anwälte und der Notar bekommen je ein ISDN-Telefon und eine Option für
den Anschluss eines PCs.
•
Alle Sekretärinnen bekommen je ein ISDN-Telefon und eine ISDN-Karte für den
schon vorhandenen PC.
•
Frau Schütze am Empfang erhält zusätzlich ein analoges Fax-Gerät und einen
analogen Anrufbeantworter.
•
Frau Kramer und Frau Fuchs teilen sich ein analoges Fax-Gerät.
•
Die Besprechungsräume werden auch mit je einem ISDN-Telefon ausgestattet.
•
Die Türfreisprechanlage und der Türöffner soll von Frau Schütz am Empfang über
das Telefon bedient werden.
•
Die PCs sollen nicht über die TK-Anlage geschaltet sein, sondern an einem
zweiten Basisanschluss angeschlossen werden. Der Ort der zwei
Basisanschlüsse soll von Ihnen nach eigenem Ermessen gewählt werden.
Ist-Situation:
6 PCs ohne ISDN-Karte
1 analoges Fax-Gerät
- 340 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgaben:
1. Zeichnen Sie in den Grundriss:
Zwei ISDN-Basisanschlüsse
Anschlussdosen mit Bezeichnung der Endgeräte
Leitungsverlauf ( für jeden Basisanschluss eine andere Farbe)
2. Kaufmännischer Teil:
Schreiben Sie eine Auftragsbestätigung
Erstellen Sie separate Kostenvoranschläge für Kauf, Miete und Installation
3. Konfiguration der Anlage:
Sämtliche Pflichtteile der Anlage müssen eingestellt werden.
Die Sekretärin am Empfang soll mit Ihrem Telefon die Türfreisprechanlage und
den Türöffner bedienen.
Das Türrufsignal soll nur an dem Empfang ankommen. Programmieren Sie
deshalb eine Rufverteilung.
Ankommende Rufe sollen bei "Besetzt" zum Empfang umgeleitet werden.
Wegen häufiger Korrespondenz mit der Firma Vater und Söhne soll die
Rufnummer (0 69) 95 50 20 41 als Kurzwahl eingespeichert werden.
Die analogen Fax-Geräte sollen eine eigene Durchwahlnummer bekommen. Das
Fax-Gerät am Empfang erhält die Nummer 44; das Fax-Gerät bei den
Sekretärinnen erhält die Nummer 55.
Nach Absprache sollen die Rufnummern für die ISDN-Anschlüsse vergeben
werden.
Aufgrund des Putzdienstes ist die Telefonrechnung zu hoch. Deshalb sollen die
Rufnummern, die mit 0190 beginnen, gesperrt werden.
4. Änderung von
Fakturierung:
individuellen
Kundenwünschen
und
abschließende
Nach Vorlage des Kostenvorschlags, Installation und Konfiguration der Anlage,
werden Sie von Dr. Maier und Dr. Schmitt informiert, dass sie ebenfalls eine
ISDN-Karte in ihren PCs betreiben wollen. Im Sekretariat soll zudem noch ein
zusätzliches Fax-Gerät installiert werden.
Nach Installation der gewünschten Änderungen entscheidet sich die Kanzlei, die
Anlage zu kaufen.
Schreiben Sie eine Rechnung, in der sämtliche Änderungen mit enthalten sind,
wobei die Installation in einer eigenen Rechnung erscheinen soll.
- 341 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ermitteln
vonKostenundPreise
Besprechung Besprechung
2
1
Anwalt
3
Küche
Sekretärin
3
Anwalt
1
Sekretärin
2
Anwalt
2
Firma
Y
Sekretärin incl.Empfan
1
Flur /
Treppenhau
GrundrissAnwaltsbür
- 342 -
Firma
X
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
28. März 1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 31b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Ihre Bestellung einer Telekommunikationsanlage Integral 10 Typ 3
vom 16. März 1998
Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
hiermit bestätigen wir Ihre Bestellung über eine
Telekommunikationsanlage Integral 10 Typ 3
und möchten uns recht herzlich dafür bedanken.
Ihr Auftrag über eine Integral 10 Typ 3 wird von unserem Mitarbeiter Herrn Knut übernommen; eine Preiskalkulation und eine Planung anhand Ihres Grundrisses finden Sie als
Anlage zu diesem Schreiben.
Da Sie uns keinen festen Liefertermin genannt haben, schlagen wir vor, einen Termin
für den 15.4.1998 zu vereinbaren. Falls Sie mit diesem Termin nicht einverstanden sind,
bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Bei der Finanzierung der Anlage kommen wir Ihnen mit 3% Skonto bei Bezahlung innerhalb
von 10 Tagen entgegen. Ansonsten bitten wir Sie innerhalb von 30 Tagen netto Kasse
zu bezahlen. Die Lieferkosten werden ab Werk gerechnet.
Im Falle von Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit Herrn Knut, Tel.: (0 69) 45 73 89
in Verbindung.
Mit freundlichen Grüßen
FASI TELECOM TEAM
Anlagen
Grundriss
Preiskalkulation
- 343 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3. Konfiguration der Anlage/Lösung
3.1 Programmieren der Pflichtteile
3.1.0 Folgende MSN-Nummern müssen in den Telefonen eingegeben werden:
Frau Schütze:
Dr. Maier:
Besprechungsraum 1:
Besprechungsraum 2:
Frau Kramer:
Frau Fuchs:
Dr. Schmitt:
Herr Schlau:
21
22
23
24
31
32
33
34
3.1.1 Betriebsart der Anlage festlegen
Es muss die Betriebsart Einzelanlage eingestellt werden.
#*0041#
Danach muss ein Anlagenreset erfolgen.
#*9999#
3.1.2 Betriebsart der ISDN-Anschlüsse festlegen
Der erste SO-Bus wird als externer Anschluss konfiguriert.
#*00611#,
wobei die unterstrichene Nummer den ISDN-Port darstellt.
Der zweite und dritte SO-Bus wird als interner Anschluss konfiguriert.
#*00622#
#*00632#
Abschließend ist wieder ein Anlagenreset erforderlich.
#*9999#
3.1.3 Landeskennung eingeben
Als Landeskennung wird die Nummer 49 für Deutschland eingetragen.
#*00149#
3.1.4 Ortskennung eingeben
Als Ortskennung wird die 69 für Frankfurt eingetragen.
#*00269#
- 344 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3.1.5 Mehrfachrufnummern zuweisen
Hierbei soll die MSN 556677 zum 1. S0-Bus bei Frau Schütze eingestellt
werden. Bei Anruf der Nummer soll das Telefon von Frau Schütze läuten.
Der 2. S0-Bus erhält die Nummern 556688 und 556699. Wird die erste
Nummer gewählt, so geht der Anruf zu Frau Kramer, die andere geht an
Frau Fuchs.
#*0220556677#
#*0230556688#
#*0231556699#
interne Rufnummernzuordnung für die MSN
#*0312021#
#*0313031#
#*0313132#
3.2 Einrichtung der Türfreisprecheinrichtung
3.2.1 Rufverteilung festlegen
Die Türrufsignalisierung wird Frau Schütze zugeteilt.
#*62121#
Bei einer Signalisierung läutet das Telefon. Durch Abheben des Hörers
kann mit dem Besucher gesprochen werden.
Durch Eingabe der Tastenkombination R-Taste, #6 wird der Türöffner
betätigt.
3.3 Rufumleitung „bei Besetzt“
3.3.1 Bei "Besetzt" sollen alle Anrufe zu Frau Schütze am Empfang
umgeleitet werden.
Dieses Merkmal muss an jedem Apparat einzeln eingestellt werden
#*4221#
3.4 Kurzwahlziel programmieren
Die Telefonnummer (0 69) 95 50 20 41 soll auf die Kurzwahl 100 gelegt
werden.
#*10006995502041#
- 345 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
3.5 Analoge Rufnummernänderung
3.5.1 Das Faxgerät von Frau Schütze wurde an den 1. analogen Port und das
2. Faxgerät vom Sekretariat ist am 2. analogen Port angeschlossen.
#*041144#
#*041255#
3.6 Sperrnummern
3.6.1 Alle Rufnummern, die mit 0190 beginnen, sollen gesperrt werden.
#*93000190#
- 346 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Rechnung
Kauf
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
Auftragsnummer:
Datum:
123456
23.5.1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 31b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Rechnung – Kauf
Menge
1
8
1
2
5
1
1
1
Beschreibung
Preis/Einh.
Integral 10 Typ 3
1.499,00 DM
TS 25 ISDN-Telefon
379,00 DM
Anrufbeantworter Tiptel 522
998,00 DM
Fernkopierer Fax 373
2.400,00 DM
ISDN-Card + Software
170,00 DM
Türfreisprecheinrichtung TL 514
840,00 DM
Türöffner AT 750
460,00 DM
Gehäuse Türsprechstation
50,00 DM
Einrichtung
556,00 DM
35,00 DM
102,00 DM
109,00 DM
101,00 DM
61,00 DM
66,00 DM
61,00 DM
Netto
15%MwSt
Endbetrag
Betrag
2.055,00 DM
3.312,00 DM
1.100,00 DM
5.018,00 DM
1.355,00 DM
901,00 DM
526,00 DM
111,00 DM
14.378,00 DM
2.156,70 DM
16.534,70 DM
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken für Ihr Vertrauen.
Ihr
FASI TELECOM TEAM
- 347 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Rechnung
Installation
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
Auftragsnummer:
Datum:
123456
23.5.1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 41b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Rechnung – Installation
Menge
157
4
3
12
7
2
Beschreibung
2 DA Innenkabel je m
4 DA Innenkabel je m
TAE-Anschlussdosen
UAE-Anschlussdosen
Mauerdurchbruch d= 16 mm
Mauerdurchbruch d= 30mm
Preis/Einh.
13,50 DM
13,90 DM
6,00 DM
13,00 DM
Einrichtung
52,00 DM
52,00 DM
27,00 DM
79,00 DM
Netto
15%MwSt
Endbetrag
Betrag
2.119,50 DM
55,60 DM
174,00 DM
780,00 DM
189,00 DM
158,00 DM
3.476,10 DM
521,42 DM
3.975,15 DM
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken für Ihr Vertrauen.
Ihr
FASI TELECOM TEAM
- 348 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Preiskalkulation
Miete
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
Auftragsnummer:
Datum:
123456
28.3.1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 31b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Preiskalkulation - Miete
Menge
1
8
1
1
3
1
1
1
Beschreibung
Preis /
Preis/5Jahre
Monat
73,00 DM 4.380,00 DM
13,10 DM
786,00 DM
-----
Preis
einm.
Integral 10 Typ 3
--TS 25 ISDN-Telefon
--Anrufbeantworter
998,00
Tiptel 522
DM
Fernkopierer Fax 373 116,60 DM 6.996,00 DM
--ISDN-Card + Soft----170,00 DM
ware
Türfreisprechein----840,00 DM
richtung TL 514
Türöffner AT 750
----460,00 DM
Gehäuse
----50,00 DM
Türsprechstation
Einrichtung
Betrag
556,00 DM 4.936,00 DM
35,00 DM 6.568,00 DM
102,00 DM 1.100,00 DM
109,00 DM 7.105,00 DM
101,00 DM
271,00 DM
61,00 DM
901,00 DM
66,00 DM
61,00 DM
526,00 DM
111,00 DM
Netto
21.518,00
DM
15% MwSt 3.227,70 DM
Endbetrag 24.745,70 DM
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken für Ihr Vertrauen.
Ihr
FASI TELECOM TEAM
- 349 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Preiskalkulation
Installation
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
60326 Frankfurt am Main
Auftragsnummer:
Datum:
123456
28.3.1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 31b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Preiskalkulation - Installation
Menge
157
4
3
12
7
2
Beschreibung
2 DA Innenkabel je m
4 DA Innenkabel je m
TAE - Anschlussdosen
UAE - Anschlussdosen
Mauerdurchbruch d = 16 mm
Mauerdurchbruch d = 30mm
Preis /
Einh.
13,50 DM
13,90 DM
6,00 DM
13,00 DM
Einrichtung
Betrag
52,00 DM
52,00 DM
27,00 DM
79,00 DM
2.119,50 DM
55,60 DM
174,00 DM
780,00 DM
189,00 DM
158,00 DM
Netto
15%MwSt
Endbetrag
3.476,10 DM
521,42 DM
3.997,52 DM
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken für Ihr Vertrauen.
Ihr
FASI TELECOM TEAM
- 350 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Preiskalkulation
Kauf
FASI TELECOM GMBH
Baumallee 47
Auftragsnummer:
Datum:
60326 Frankfurt am Main
123456
28.3.1998
Kanzlei Maier und Schmitt
Allerweltstr. 31b
60318 Frankfurt am Main
Betrifft: Preiskalkulation - Kauf
Menge
1
8
1
2
5
1
1
1
Beschreibung
Integral 10 Typ 3
TS 25 ISDN-Telefon
Anrufbeantworter Tiptel 522
Fernkopierer Fax 373
ISDN-Card + Software
Türfreisprecheinrichtung TL 514
Türöffner AT 750
Gehäuse Türsprechstation
Preis / Einh.
1.499,00 DM
379,00 DM
998,00 DM
2.400,00 DM
170,00 DM
840,00 DM
460,00 DM
50,00 DM
Einrichtung
556,00 DM
35,00 DM
102,00 DM
109,00 DM
101,00 DM
61,00 DM
66,00 DM
61,00 DM
Betrag
2.055,00 DM
3.312,00 DM
1.100,00 DM
5.018,00 DM
1.355,00 DM
901,00 DM
526,00 DM
111,00 DM
Netto
15%MwSt
Endbetrag
14.378,00 DM
2.156,70 DM
16.534,70 DM
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken für Ihr Vertrauen.
Ihr
FASI TELECOM TEAM
- 351 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 352 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 353 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker Fi-AE
Datenmodell und Umstellungsablauf
für ein Call-Center
- 354 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker AE
Aufgabenbeschreibung
Für ein Unternehmen der Frachtbranche soll ein Call-Center eingerichtet werden.
30 Mitarbeiter nehmen dort Telefonanrufe entgegen und beantworten die Kundenanfragen
oder Aufträge. Zur Zeit gibt es 1000 Kunden und man rechnet mit einer Steigerungsrate von
jährlich 10% in den nächsten 2 Jahren, danach ist von 5% auszugehen.
Es soll ein Client-Server-System für Abfragen und Eingaben zur Verfügung gestellt werden.
Die Fracht wird abgeholt oder angeliefert, transportiert und geliefert, oder an einem von
mehreren alternativen Orten gelagert.
Der normale Frachtauftrag wird von einem Kunden mit Kundennummer, Anzahl
Frachtstücke, Volumen der Fracht in m³, Angabe über Sondermaße, Zieltermin, Lieferort und
Fracht-Annahmetermin und Annahmeort erteilt.
Weiterhin kann der Kunde für einen Auftrag die Konditionen ermitteln lassen oder
Kapazitäten erfragen.
Dem Empfänger soll die Möglichkeit gegeben werden, den voraussichtlichen Liefertermin
oder den momentanen Standort der Lieferung zu erfahren.
Aufgabenstellung
Aufgabe 1 (ca. 60 Minuten)
Erstellen Sie das Datenmodell für eine relationale redundanzfreie Datenbank, welches obige
Anforderungen abbildet.
Aufgabe 2 (ca. 30 Minuten)
Planen und erläutern Sie den Umstellungsablauf inklusive der Schulung der Anwender.
Begründen Sie Ihre Vorgehensweise.
- 355 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Auftrag Fracht
Kunde
Empfänger
Name
Name
Straße
Straße
Plz
Ort
Telefon
PLZ
Fax
Annahmetermin
Telefon
Liefertermin
Fracht
Anzahl St.
Rabattzeichen
Übergröße
Gewicht kg
Warenwert
verderblich
Volumen m3
Versicherung
Gefahrgut
Lagerorte
- 356 -
Ort
Fax
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 357 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
Fachinformatiker Fi-AE
Projektbearbeitung für ein Internet-Café
- 358 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Virtuelle Netzlaufwerke im Firmenserver
Firmenserver
Sicherungskopie der Prüfung
(C:\Prfg)
Lokales PC-Laufwerk
C:
Evtl. CD-ROM-Kataloge
CD-ROM
D:
Arbeitsverzeichnis (E:\Work)
Virt. Netzlaufwerk des PC
E:
Virt. Netzlaufwerk des PC
F:
(Prüfungsaufgabe)
Server1 des Internet-Cafes
(Server für Internet-Zugang)
G:
Server2 des Internet-Cafes
Virt. Netzlaufwerk des PC
(Domänen-Server:
Userdaten unter G:\user)
H:
Virt. Netzlaufwerk des PC
Server3 des Internet-Cafes
(Verwaltungsserver:
Verwaltungsdaten unter H:\data)
I:
Server4 des Internet-Cafes
(WWW-Server:
Homepages unter I:\homepage)
- 359 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabenbeispiel TK-Anlage
(Seite1)
1. Aufgabenbeispiel Internet-Café
In Böblingen befindet sich ein Internet-Café mit 3 Räumen, in denen für die registrierten Besucher PCs für den Zugang zum
Internet zur Verfügung stehen: Jeder Raum enthält 10 Rechner und einen Drucker, der nur von den im Raum stehenden
Rechnern zugänglich ist.
Im Foyer des Internet-Cafes stehen noch 5 zusätzliche Rechner mit Internetzugang für Gastbesucher, sowie ein Drucker, der
ebenfalls nur von diesen 5 Rechnern zugänglich ist.
Zusätzlich zu den o.g. Rechner existieren für jeden der 5 Mitarbeiter des Internet-Cafes ein Rechner, der auch nur für den
entsprechenden Mitarbeiter zugänglich ist.
Ein Server regelt über eine ISDN-Standleitung den Zugang zum Internet. Dieser Server hat als Betriebssystem UNIX.
Ein weiterer Server verwaltet die Domäne (User, Resourcen, ...) des Internet-Cafes. Dieser Server hat als Betriebssystem
Windows NT4.0.
Die Verwaltungsdaten des Internet-Cafes liegen auf dem Verwaltungsserver, der UNIX als Betriebssystem hat.
Seit kurzer Zeit hat das Internet-Café einen eigenen WWW-Server, auf dem jedem Benutzer ein Speicherplatz von 5MB für seine
eigene Homepage zur Verfügung steht. Das Betriebssystem des WWW-Servers ist Windows NT4.0.
Alle Rechner des Internet-Cafes sind über Ethernet miteinander verbunden.
Informationen über das Internet-Café (Hardwareausstattung, Software, Grundriss, ...) finden Sie auf dem Server4 unter dem
Verzeichnis „Infos“.
Ihre Prüfungsergebnisse speichern Sie auf dem Laufwerk E: unter dem Verzeichnis „Work“.
Legen Sie unter dem lokalen Verzeichnis „C:\Work“ zusätzlich eine Sicherungskopie Ihrer Ergebnisse an!
Firmenserver
Sicherungskopie der Prüfung (C:\Prfg)
Lokales PC-Laufwerk
C:
CD-ROM
Evtl. CD-ROM-Kataloge
D:
Virt. Netzlaufwerk des PC
Virt. Netzlaufwerk des PC
E:
F:
Arbeitsverzeichnis (E:\Work)
Server1 des Internet-Cafes
G:
Virt. Netzlaufwerk des PC
H:
Virt. Netzlaufwerk des PC
I:
Server2 des Internet-Cafes
Server3 des Internet-Cafes
Server4 des Internet-Cafes
- 360 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Teilaufträge:
(Seite2)
Teilauftrag 1: Netzwerkstruktur
a)
Zeichnen Sie mit dem vorgegebenen Zeichenprogramm die vorhandene Hardware in den Grundriss des Internet-Cafes.
b)
Skizzieren Sie den logischen Aufbau des vorhandenen Netzwerks in Form eines Prinzipschaubildes und gruppieren Sie
die Netzwerkkomponenten nach den Räumen des Internet-Cafes.
Verwenden Sie dazu ebenfalls das Grafikprogramm.
(Zeit: ca. 30 Min.)
Teilauftrag 2: Datenbestandermittlung
Stellen Sie fest, welche Datenbestände das Internet-Café besitzt.
Sortieren sie die vorhandenen Datenbestände nach deren Wichtigkeit und begründen Sie Ihre Rangfolge.
(Zeit: ca. 30 Min.)
Teilauftrag 3: Datensicherungskonzept
a)
b)
c)
Entwerfen Sie ein Datensicherungskonzept für das Internet-Café. Beziehen Sie Ihre Lösung auf die Datenbestände, die Sie im Aufgabenteil 2 erarbeitet haben.
Bewerten Sie das Konzept und die Alternativen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Form einer tabellarischen Aufstellung.
Nennen Sie Ihre Empfehlung und begründen Sie diese.
(Zeit: ca. 45 Min.)
- 361 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Teilaufträge:
(Seite3)
Teilauftrag 4: Wiederherstellungskonzept
Auf den Rechnern des Internet-Cafes ist als Betriebssystem Windows95 installiert.
Das Internet-Café hat nun ein großes Problem:
Vermehrt kommt es vor, dass sich die Besucher die Oberfläche von Windows95 individuell für ihre Belange einrichten (Anordnung de Symbole, Hintergrundbild,
Passwort für den Bildschirmschoner, Farben, etc.).
Allen Besuchern soll aber zu Beginn eines jeden Tages ein „sauberes“ System zur Verfügung gestellt werden.
a)
Beschreiben Sie 3 mögliche Konzepte, mit denen die Rechner des Internet-Cafes wiederhergestellt werden können.
b)
Bewerten Sie diese Konzepte hinsichtlich der Kosten und des Arbeitsaufwandes und geben Sie eine Empfehlung.
c)
Erstellen Sie eine Anleitung für Ihr Wiederherstellungskonzept in Deutsch und in Englisch.
(Zeit: ca. 45 Min.)
- 362 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Grundriss des Internet-Cafes
zu finden unter „I:\infos“
Foyer
Raum 1
Raum 3
Büro
Serverraum
Raum 2
- 363 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 1: Netzwerkstruktur
b)
Raum 1
Raum 2
Raum 3
Foyer
Raum 5
Drucker
Drucker
Drucker
Drucker
Drucker
10 PCs
10 PCs
10 PCs
5 PCs
5 PCs
W W W -Server
DomänenServer
VerwaltungsServer
Serverraum
- 364 -
Server für
Internetzugang
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 2: Datenbestandermittlung
- auf dem Verwaltungsserver
- Abrechnungsdaten für die registrierten Benutzer (Name, Anschrift, ...)
- Dauer der Rechnernutzung
- sonstige Gebühren und Kosten des Benutzers
Sehr wichtige Daten, da die Abrechnung und damit der Umsatz bzw. Gewinn
des Internet-Cafes davon abhängt. Eine Rekonstruktion der Daten ist nicht möglich!
Domänendaten
- auf dem Domänenserver
- Login, Paßwort
- Zugriffsrechte
Wichtige Daten, da bei Datenverlust die registrierten Benutzer sich nicht mehr anmelden können.
Daten könnten bei Verlust wiederhergestellt werden (User neu aufsetzen);
dies ist aber mit hohem Zeitaufwand verbunden und ruft so Verärgerung bei den Kunden hervor.
Homepage
- auf dem WWW-Server
- private Homepage des registrierten Benutzers
- max. 5MB
Weniger wichtige Daten. Sind für den Betrieb des Internet-Cafes nicht wichtig.
Ein Datenverlust würde allerdings hohe Verärgerung der Benutzer bzw. Kunden hervorrufen.
sonst. Benutzerdaten
Daten, die die Benutzer auf den PCs speichern:
- z. B. Downloads, Treiber, Grafiken
Auf Dauer unwichtige Daten, die PCs werden regelmäßig gesäubert.
Benutzer wissen, dass sie ihre Daten sichern müssen, da sie sonst verloren gehen.
- 365 -
Kritisch - weniger kritisch - unkritisch
Verwaltungsdaten
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 3: Datensicherungskonzept
a)
In Aufgabenteil 2 wurden die Domänendaten als wichtige, aber weniger kritische Daten eingestuft. Die Verwaltungsdaten wurden als kritisch und
sehr wichtig eingestuft. Unkritische Daten bleiben die persönliche Homepage der registrierten Benutzer und die persönlichen Daten, wie
Downloads, etc.
Die Domänendaten, die auf dem Domain Controller, der unter Windows NT 4.0 betrieben wird, liegen, bietet es sich an, diese Daten durch einen
Backup Domain Controller zu spiegeln. Das Prinzip besteht darin, parallel zum Primärern Domain Controller (Bezeichnung von Microsoft) einen
Backup Domain Controller aufzubauen, der die Domänendaten spiegelt.
Die Verwaltungsdaten auf dem UNIX-Server sind für den Betrieb des Internetcafes unbedingt erforderlich und als kritisch eingestuft.
Der UNIX-Server sollte wegen des kritischen Datenbestandes mit einem Raidsystem ausgerüstet sein, das im Betrieb schon eine Redundanz der
Daten mit sich bringt, so dass bei einem Schaden an einem Festplattenlaufwerk kein Datenverlust entsteht. Ferner sollten diese Daten zur
Archivierung und erweiterten Datensicherung auf einen Streamerband oder DAT-Laufwerk gesichert werden. Das Sicherungsintervall sollte nicht
kürzer als 1mal pro Tag gewählt werden.
b)
Bewertungskriterium
Backup Domain Controller
RAID-Plattensystem
Streamerbandlaufwerk
Kostenfaktor
ca. 6.000,- DM
ca. x.000,- DM
das System (Rechner) muss
die Möglichkeit unterstützen
ca. 2.000,- DM
Wiederherstellungszeitraum
bei Datenverlust
sehr gering, da Windows NT
die Möglichkeit der Auf- und
Abstufung bietet.
Während des Betrieb möglich!
Bei Plattencrash ist Austausch
im Betrieb möglich. Datenverlust
Sollte durch RAID nicht entstehen.
Wiederherstellung dauert
so lange wie der Rückspielvorgang der Daten.
Sicherungsgeschwindigkeit
automatisch, unverzüglich
automatisch, unverzüglich
Installationsaufwand
Einrichten eines neuen
Servers, parallel zum
Domain-Controller
Zeit: ca. 1,5 Stunden
wenn ein System besteht, das
RAID unterstützt, kein nennenswerter Aufwand
Zeit: ???
- 366 -
langsamer als Festplattenzugriff, zu angegebener Zeit.
Installation der Hard- und
Software. Konfiguration
der Streamersoftware
Zeit: ca 2 Stunden
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 1: Netzwerkstruktur
a)
PC
Foyer
Drucker
PC
PC
PC
Drucker
PC
Raum 1
PC
PC
PC
Raum 3
PC
PC
PC
PC
PC
Drucker
PC
PC
PC
PC
PC
PC
PC
Raum 2
PC
Server
PC
Drucker
PC
PC
PC
- 367 -
PC
PC
Server
Server
PC
Drucker
PC
Server
PC
PC
PC
PC
PC
Serverraum
PC
PC
PC
Büro
PC
PC
PC
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 3: Datensicherungskonzept
c)
Ich schlage vor, die Domänendaten mit einem Backup Domain Controller und die Verwaltungsdaten nur mittels eines Streamerbandes täglich
zweimal zu sichern.
Die täglich zweimalige Sicherung genügt, da das UNIX-System nur für die Verwaltungsdaten zur Verfügung steht, es wird also keine Benutzerverwaltung unter UNIX betrieben (Die übernimmt der Windows NT 4.0 - Server).
Durch das Backup-Konzept, das die Serverversion von Microsoft Windows NT 4.0 mit sich bringt, ist der Installationsaufwand sehr gering und es muss nur ein
zusätzlicher Server in der Größe des Primären Domain Controllers angeschafft werden.
- 368 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 4: Wiederherstellungskonzept
a)
1. Bootdiskette + DAT-Band
- DAT-Laufwerk an SCSI-Adapter anschließen
- DAT-Band mit Image der PC-Festplatte einschieben (für jeden Rechner ein eigenes DAT-Band)
- Booten mit der Diskette
- Backupprogramm (z.B. DATMAN + HardDiskCopy) lädt die SCSI- und die DAT-Laufwerkstreiber
- Kopieren des Festplattenimages auf die PC-Festplatte
- Originalsystem mit allen Einstellungen ist wiederhergestellt
Vorteil:
Es lassen sich leicht neue Images erstellen, falls sich an der Installation bzw. den
Einstellungen der PCs etwas ändert.
2. Bootdiskette + CD-ROM
- CD-ROM mit Backup der PC-Festplatte einschieben (für jeden Rechner eine eigene CD-ROM)
- Booten mit der Diskette
- Treiber für CD-ROM laden
- Backupprogramm (z.B. Cheyenne Backup) kopiert das Backup-File von der CD-ROM
auf die PC-Festplatte
- Originalsystem mit allen Einstellungen ist wiederhergestellt
CD-ROM-Laufwerke sind heutzutage in jedem PC eingebaut
Vorteil:
durch wiederbeschreibbare CD-ROM lassen sich auch leicht neue CDs herstellen
3. Bootdiskette + Netzwerkplatte
- Booten mit der Diskette
- Laden der Netzwerksoftware (z.B. LAN-Manager)
- Backupprogramm (z.B. HardDiskCopy) kopiert das Festplattenimage von der Netzwerkplatte
auf die PC-Festplatte
- Originalsystem mit allen Einstellungen ist wiederhergestellt
Nachteil:
hoher Netzwerkverkehr, falls Serverplatte defekt, sind auch die Sicherungen verloren
kein zusätzlicher Hard- und Softwareaufwand notwendig, einfach handhabbar
Vorteil:
- 369 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 4: Wiederherstellungskonzept
b)
1.
Mit 1 DAT-Laufwerk:
Mit 4 DAT-Laufwerken:
2.
- DAT-Laufwerk ca. 1500,- DM
wenn SCSI-Adapter in den PCs vorhanden sind
ansonsten zusätzlich ca. 150,- DM/Stück
- Kosten für Software (DATMAN = Freeware, HardDiskCopy 50$)
- Kosten für DAT-Bänder (ca. 25,-DM/Stück)
- Arbeitsaufwand sehr groß, da an jeden der 30 PCs das DAT-Laufwerk
nacheinander angeschlossen werden muss
und der Kopiervorgang bei 1GB ca. 30 Minuten dauert
- 4 DAT-Laufwerke a 1500,- DM
für zusätzliche SCSI-Adapter
- Kosten für DAT-Bänder (ca. 25,-DM/Stück)
- Kosten für Software (DATMAN = Freeware, HardDiskCopy 50$)
- Arbeitsaufwand deutlich geringer
(pro Raum 1 DAT-Laufwerk = max. 10 PCs a 30 Min. + 1 Stunde für Wechsel)
Kosten: 2500,- DM / 8500,- DM
Arbeitsaufwand: 18 Std. / 4 Std.
Ohne wiederbeschreibbare CD-ROMs
- Kosten für CDs (ca. 3,-DM/Stück)
- Kosten für Software (Cheyenne Backup 80$)
- Arbeitsaufwand
Datenübertragung 700MB bei 2000kB/s = 6 Min. d.h. ca. 10 Min
Wechsel ca. 30 Min.
Mit wiederbeschreibbaren CDs
Kosten: 4600,- DM / 5900,- DM
- Kosten für CDs (ca. 40,-DM/Stück)
- Kosten für Software (Cheyenne Backup 80$)
- Arbeitsaufwand
Datenübertragung 700MB bei 2000kB/s = 6 Min. d.h. ca. 10 Min
Wechsel ca. 30 Min.
Arbeitsaufwand: 45 Min.
- 370 -
=> 1500,- DM
=> 6000,- DM
=> 80,- DM
=> 875,- DM
=> 18 Std.
=> 6000,- DM
=> 6000,- DM
=> 875,- DM
=> 80,- DM
=> 4 Std.
=> 105,- DM
=> 4500,- DM
=> 45 Min.
=> 1400,- DM
=> 4500,- DM
=> 45 Min.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lösungsvorschlag:
Teilauftrag 4: Wiederherstellungskonzept
b)
3.
- Kosten für Software (z.B. Cheyenne Software 80$)
- Kosten für Netzwerkplatte (35 x 700MB = 25 GB 9,1GB kosten ca. 860,- DM)
- Arbeitsaufwand (bei 50kB/s Übertragunsrate)
Kosten: 7100,- DM
Empfehlung:
c)
Arbeitsaufwand: 4 Std.
Empfehlung ist die Variante 2, da bei durchschnittlichen Kosten der Arbeitsaufwand sehr gering ist.
Außerdem hat man keine große Netzwerkbelastung wie bei der Variante 3
und keine zusätzliche Hardware, die extra gelagert werden muß (wie bei Variante 1).
Entfällt erstmal wg. zu hohem Arbeitsaufwand (Gruß Henning)
- 371 -
=> 4500,- DM
=> 2600,- DM
=> 4 Std.
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
IT-System-Kaufmann
Neuorganisation der Datenverarbeitung
Kfz-Werkstatt
- 372 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt:
0.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Vorbemerkungen und Hinweise
Handlungsrahmen
Kundenanfrage
Memorandum
Produktblätter Hardware
Produktblätter Software
Produktblatt Dienstleistungen
- 373 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Vorbemerkungen und allgemeine Hinweise
Die vorliegende Aufgabe wurde für Systemkaufleute als Ganzheitliche Aufgabe 1 zur
Prüfung der profilprägenden Fachqualifikationen ausgearbeitet. Sie versucht am Beispiel
einer didaktisch modellierten Systemlösung für ein kleines Unternehmen die
berufsspezifischen Besonderheiten des Systemkaufmanns in eine Handlungssituation für die
Prüfung umzusetzen. Bei der Konzeption standen folgende Kriterien im Vordergrund:
Verordnungskonformität
Die Aufgabenstellungen orientieren sich an § 21 der Verordnung über die Berufsausbildung
im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik. Danach kommen
insbesondere die Planung eines IT-Systems nach Kundenanforderungen, die Ermittlung der
Eigen- und Fremdleistungen, die Terminplanung und die Kosten- und Preiskalkulation in
Betracht. Dieser in der betrieblichen Wirklichkeit sehr komplexe Prozess wurde für die
Prüfungssituation exemplarisch auf einzelne Handlungselemente reduziert, die in der
vorgegebenen Prüfungszeit zu bewältigen sind.
Realitätsbezug
Die zur Lösung der Aufgaben notwendigen Informationen wurden in ihrer Komplexität
reduziert: aus dem Pflichtenheft wurde ein verkürztes Memorandum, die
Hardwareinformationen wurden anonymisiert, damit schwächere Lösungen nicht mit einem
Hersteller identifiziert werden, für die betriebswirtschaftliche Standardsoftware wurden aus
Gründen der Vergleichbarkeit Phantasieprodukte gewählt. Die Informationen basieren auf
dem Stand von 02/1999 und sind damit bei der Schnelllebigkeit der IT-Branche bei jeder
zeitverzögerten Bearbeitung hoffnungslos veraltet. Darunter leidet die Aktualität dieser
Beispielaufgabe, für eine zeitlich spätere Prüfung bleibt der Realitätsbezug jedoch erhalten.
Durchführbarkeit
Die Aufgabe ist für 90 Minuten konzipiert und liegt vollständig in Papierform vor und kann
ohne den PC als Hilfsmittel bearbeitet werden. Eine Aufbereitung in elektronischer Form ist
problemlos möglich und würde die Bearbeitung der Realität annähern und die Effektivität
steigern. Die Darbietung der Anlagen in elektronischer könnte das Suchverhalten
beschleunigen und bei der Lösung der Aufgabe unter Verwendung von Standardtools würde
eine professionellere Darstellung der Ergebnisse und eine schnellere Auswertung ermöglicht
werden.
Grobraster für die Zeitplanung :
Tätigkeit
Sichten der Materialien
Aufgabe 1: Bewertung der Hardware
Aufgabe 2: Softwareauswahl
Aufgabe 3: Grobabschätzung Datenvolumen
Aufgabe 4: Teileliste
Aufgabe 5: Kalkulation
Aufgabe 6: Finanzierungsalternativen
Aufgabe 7: Vorgangskette
- 374 -
Zeit /Summe
15 Minuten /15
10 Minuten /25
10 Minuten /35
5 Minuten /40
10 Minuten /50
20 Minuten /70
10 Minuten /80
10 Minuten /90
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Anforderungen
In den sieben Teilaufgaben werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abgedeckt:
! Bewertung verschiedener Alternativen (Aufgabe 1)
! Begründung eigener Vorschläge (Aufgabe 7b)
! Auswahl kundenspezifischer Elemente (Aufgaben 2 und 4)
! Fähigkeit zur Berechnung einer Lösung (Aufgaben 3 und 5)
! Logische Systematisierung (Aufgabe 7a)
! Nennen und Unterscheiden von Alternativen (Aufgabe 6)
Ergebnisoffenheit
Die Teilaufgaben sind so konzipiert, dass es keine Lösungen im Sinnen einer Ja-NeinEntscheidung gibt. Bei der Bewertung der Hardwarealternativen steht die Qualität der
Begründung im Vordergrund. Auch wenn bei der Softwareauswahl und der
Zusammenstellung der Peripherie- und Netzwerkbestandteile das Handlungsprodukt relativ
einfach ist, erfordert die Bewältigung dieser Aufgaben eine vertiefte Auseinandersetzung mit
der vorgegebenen Situation und das Verständnis der grundlegenden DV-technischen
Zusammenhänge. Hier kommt es vor allem auf die Vollständigkeit der Lösung an. Die
Kalkulation verlangt die Anwendung betriebswirtschaftlichen Grundwissens. Die Anzahl der
möglichen Lösungen ist durch die Vorgabe des Hardwarepakets und die
Dienstleistungszeiten reduziert, sie lässt aber Entscheidungsspielraum im Bereich der
Software-, der Peripherie- und der Zubehörauswahl.
Ganzheitlichkeit
Die einzelnen Teilaufgaben sind in den Handlungsrahmen eines IT-Unternehmens
eingebunden. Der Kundenauftrag durchzieht als roter Faden die gesamte Aufgabe, die
Teilaufgaben sind aber weitgehend unabhängig voneinander und damit auch getrennt
bewertbar. Auch wenn bei der Zusammenstellung der Systemkonfiguration und der
Softwareauswahl Fehler gemacht wurden, beeinflusst dies die Richtigkeit der darauf
basierenden Kalkulation nicht.
Aufgabengebiete
Durch den breit angelegten Kundenauftrag werden die Bereiche DV-Technik, Software und
betriebswirtschaftliche Elemente in einer Aufgabe integriert. Dieser betriebliche Kernprozess
ist das zentrale wertschöpfende Element eines jeden Unternehmens und damit
grundlegender Bestandteil der gesamten IT-Ausbildung.
Handlungsorientierung
Das Auswerten der vorgegebenen Informationsfülle, die Anwendung auf den konkreten
Sachverhalt und die Verdichtung zu einer kundenspezifischen Lösung beinhalten ein hohes
Maß an Handlungskompetenz. Die Komplexität der Aufgabe setzt neben der Fachkompetenz
bei den Lernerinnen und Lernern ein hohes Maß an Methodenkompetenz voraus, um in der
beschränkten Prüfungszeit zu einer optimalen Gesamtlösung zu gelangen.
- 375 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Unternehmensprofil
Die C S L GmbH – Computer+Systeme+Lösungen - ist ein mittelständisches Systemhaus
mit Sitz in der Weserstraße 45, 28279 Bremen. Ziel des Unternehmens ist es, umfassende
EDV-Lösungen für Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und
Privatkunden anzubieten. Dabei steht neben Entwicklung, Beratung, Schulung und Support
der An- und Verkauf von IT-Systemen aller Art im Vordergrund. Als Geschäftsschwerpunkte
haben sich PC-Systeme, Standardsoftware, die Entwicklung und Anpassung kundenspezifischer Software und die Vernetzung herausgebildet.
Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt über Direktverkauf und Telefonmarketing im
norddeutschen Raum. Das Unternehmen verfügt über eine hauseigene Service- und
Supportabteilung zur telefonischen Unterstützung und Beratung für alle von ihm gelieferten
Produkte.
Ausgangssituation
Sie sind als Auszubildende(r) in der Vertriebsabteilung der C S L GmbH tätig und arbeiten
dort bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Am Freitag, den 05.03. d.J. ging eine
Anfrage der Firma Autostop Heinrich Bauer ein, daraufhin vereinbarte die Systemberaterin
Frau Walter einen Kundentermin für den 08.03. d.J., an dem sie eine Bestandsaufnahme
durchführte und mit Herrn Bauer die Funktionen der neuen Arbeitsplätze festlegte. Frau
Walter beauftragt Sie, den Kundenauftrag "Autostop Heinrich Bauer" abzuwickeln.
Ihnen liegen dazu die anliegenden Unterlagen und Informationen der Anlagen 1 bis 5 vor:
Aufgaben
1. Bewerten Sie die angebotenen Hardwarealternativen der C S L GmbH hinsichtlich der
Einsetzbarkeit in der Firma Autostop Bauer anhand von je zwei wichtigen Kriterien.
2. Wählen die geeignete Software aus, die
Tätigkeiten entspricht.
den Anforderungen der zu erledigenden
3. Nehmen Sie eine Grobabschätzung hinsichtlich des firmenspezifischen Datenvolumens
der Autostop Bauer vor.
4. Erstellen Sie eine Liste aller Peripherie- und Netzwerkbestandteile, die zusätzlich
erforderlich sind.
5. Der Kunde hat sich für das C S L Office-Net entschieden. Kalkulieren Sie den
Angebotspreis. Berücksichtigen Sie neben Hard- und Software die Installationskosten
entsprechend der Dienstleistungspreisliste der C S L GmbH. Insgesamt fallen für die IstAnalyse 2 Arbeitsstunden, Vernetzung und Softwareinstallation je 6 Arbeitsstunden und
für die Dokumentation 16 Arbeitsstunden an. Neukunden (wie dem Autohaus Bauer)
gewähren wir einen Kundenskonto von 3 % bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach
Rechnungslegung und einen Kundenrabatt von 5 %.
- 376 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6. Im Verkaufsgespräch bringt Herr Bauer zum Ausdruck, dass das Investitionsvorhaben
die augenblickliche Liquidität des Unternehmens übersteigt. Schlagen Sie zwei
Finanzierungsmöglichkeiten vor und unterscheiden Sie diese anhand von drei relevanten
Kriterien.
7. Der Auftragsabwicklungsprozess in der C S L GmbH wird in den betrieblichen
Abteilungen in folgenden Vorgängen abgewickelt.
a) Bringen Sie die Vorgänge in eine richtige sachlogische Reihenfolge
Bezeich
-nung
Vorgang
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
Vernetzung durchführen
Angebotspräsentation vorbereiten und durchführen
Kundenhandbuch und Abschlussbericht erstellen
Produktauswahl mit Ist-Analyse abgleichen
Kalkulation durchführen
Auftrag abrechnen
Ist-Analyse erstellen
System abnehmen und in Betrieb nehmen
Produktinformationen sichten und bewerten
Mitarbeiter einweisen
Materialbeschaffung auslösen
Angebot mit allen Anlagen erstellen
Mitarbeitereinsatz für die Installation und Konfiguration
planen
Software installieren
N
Richtige
Reihenfolg
e
b) Schlagen Sie zwei geeignete Meilenstein vor, und begründen Sie Ihre
Vorschläge.
- 377 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Autostop Heinrich Bauer
Am alten Deich 22
28233 Bremen
Bremen, 03.03.d.J.
An die
C S L GmbH
Weserstraße 45
28279 Bremen
Neuorganisation der Datenverarbeitung in meiner KfZ-Werkstatt
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich entschlossen, die EDV in meinem Unternehmen vollständig zu erneuern. Von
einem Geschäftsfreund ist mir Ihr Unternehmen als ein kompetenter Partner für die
Computereinführung empfohlen worden. Ich bitte Sie deshalb um eine Terminvereinbarung,
damit wir die Erfordernisse meines Unternehmens besprechen und Sie mir einen geeigneten
Lösungsvorschlag unterbreiten können.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Bauer
- 378 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
MEMORANDUM
DATUM:
09.MÄRZ 19..
AN:
KOPIE AN:
VON:
SUSANNE WALTER
BETREFF:
SYSTEMBERATUNG AUTOSTOP HEINRICH BAUER
Ausgangssituation:
! 10 Mitarbeiter, Geschäftsschwerpunkt: Reparaturen, Jahresumsatz 2,9 Mio,
! Ca. 4200 abgewickelte Aufträge pro Jahr, durchschnittl. Speicherbedarf 50
KB/Auftrag
! Kundenstamm 3000, Lieferantenstamm 50, Artikelstamm ca. 50.000 Teile,
durchschnittl Stammdatensatzgröße 5 KB/Datensatz
! erwartetes jährliches Wachstum von 10%
Organisation:
! Auftragsverwaltung durch Tischkalender Frau Bauer und Sekretärin Frau Schneider
! Rechnungserstellung über Einzel-PC (486er mit Standardsoftware, Textverarbeitung,
Tabellenkalkulationsvorlagen), Nadeldrucker im Sekretariat.
! Rechnungswesen wird vollständig an Steuerberater abgegeben.
! Kundenservice, Lager und Sekretariat arbeiten weitgehend selbstständig auf zwei
räumlich untereinander liegenden Stockwerken
Problembereiche:
! Terminchaos und daraus resultierende Kundenbeschwerden
! Oftmals wurde versäumt, Rechnung zu stellen
! Bei der Rechnungserstellung werden teilweise nicht alle Leistungen/Materialien erfasst
! Keine systematische Überwachung der Zahlungseingänge
! Zulieferrechnungen werden zu spät gezahlt, deshalb kann kein Skontoabzug
vorgenommen werden und deshalb müssen häufig Verzugszinsen gezahlt werden
! Kundenaufträge können teilweise nicht ausgeführt werden, da Ersatzteile fehlen
- 379 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zielprojektion:
4 Arbeitsplätze in einem Gebäude (erforderliche Verkabelungslänge 120 m), gleichzeitiger
Zugriff auf alle Daten, mit den folgenden Funktionen:
Arbeitsplätze
Sekretariat:
Kundenservice
Arbeitsplätze
Lager
Tätigkeiten
Terminverwaltung/ Allgemeiner Briefwechsel
Teilebestellungen
Verwaltung der Bankkonten / Buchungen von Rechnungen
Anlage und Pflege der Kundendaten
Terminverwaltung
Rechnungen erstellen, ausdrucken und versenden
Allgemeine Lagerverwaltung
Anlage und Pflege der Artikeldaten
Bestandsverwaltung der Artikel
Übermittlung von Bestandsmeldungen an Sekretariat
Allgemeine Anforderungskriterien des Kunden:
! Einfach bedienbar
! Offen für zukünftige Anforderungen
! Wenig Pflegeaufwand
! Beachtung der Datensicherheit
! Kompakt und billig
! betriebsbereite und voll funktionsfähige
Lösung
! Nutzungsdauer 5 Jahre
- 380 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
Sunshine - Line
Der Standard-PC für Preisbewusste und fast
alle gängigen Büroanwendungen.
Leistungsdaten:
Intel Pentium II, 400 MHz, 32 MB RAM (EDO),
5,2 GB HDD, 4 MB-Grafikkarte (max. 1024 x
768/65536 Farben), 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk,
1 x par., 2 x ser., Desktop-Gehäuse, 16-fach
CD-ROM
Monitor:
15-Zoll Bildschirm, strahlungsarm nach MPR II,
max. Auflösung 800 x 600 Punkte bei 65 Hz.,
neig-/schwenkbarer
Standfuß,
Sub-DAnschluss.
Komplettpreis: 1.299,- DM
*)
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 381 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
CSL Small-OfficeNet
Das preiswerte Netzwerk für Einsteiger und
integrierte Workgroup-Anwendungen. Ideal
für die Automatisierung Ihres Büros zu
extrem günstigen Konditionen.
Das Komplettpaket besteht aus vier identisch
ausgestatteten PCs, den dazugehörigen
Monitoren, Netzwerkkarten und allen benötigten Anschluss- und Netzwerkkabeln bis
zur Steckdose. Nur die Gebäudeverkabelung muss noch vorgenommen werden.
Alle Systeme sind vollständig installiert und konfiguriert und werden betriebsbereit
ausgeliefert.
Leistungsdaten:
Intel Pentium II, 400 MHz., 32 MB RAM (EDO), 8,4 GB HDD, 24-fach CD-ROM, 4
MB-Grafikkarte (max. 1024 x 768/65536 Farben), 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk, 1 x par.,
2 x ser., Netzwerkkarte (10 MBit/s, RJ45), Desktop-Gehäuse, Standard-Tastatur, 2Tasten-Maus, MS-Windows 98 (OEM).
Monitor:
17-Zoll Bildschirm, strahlungsarm nach TCO 95, max. Auflösung 1024 x 768 Punkte
bei 72 Hz., neig-/schwenkbarer Standfuß, Sub-D-Anschluss.
Auf alle Komponenten des Komplettpaketes bieten wir unsere bewährten 12
Monate-Gewährleistung.
Paketpreis: 7.596,- DM
*)
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 382 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
CSL
OfficeNet
Das Netzwerk für anspruchsvolle Anwendungen
mit
zukunftsweisender
Technologie.
Offen
für
zukünftige
Erweiterungen
und von Anfang an auf
Zuwachs ausgelegt.
Das Komplettpaket besteht aus vier identisch ausgestatteten PCs, den dazugehörigen Monitoren, Netzwerkkarten und allen benötigten Anschlusskabeln sowie einem leistungsfähigen
Server; ebenfalls mit allen erforderlichen Ausstattungsmerkmalen. Alle Systeme sind
vollständig installiert und konfiguriert und werden betriebsbereit mit Netzwerkkarten und allen
benötigten Anschluss- und Netzwerkkabeln bis zur Steckdose ausgeliefert. Nur die
Gebäudeverkabelung muss noch vorgenommen werden.
Leistungsdaten: Intel Pentium II, 450 MHz., 64 MB RAM (EDO), 12 GB HDD, 32-fach CDROM, 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk, 4 MB-Grafikkarte (max. 1024 x 768/65536 Farben), 1 x
par., 2 x ser., Netzwerkkarte (10/100 MBit/s) mit 3 m Netzanschlusskabel (UTP, CAT 5,
RJ45), Slim-Line-Gehäuse, Standard-Tastatur, 2-Tasten-Maus, MS-Windows NT 4.0
Workstation (OEM).
Monitor: 17-Zoll Bildschirm, strahlungsarm nach TCO 95, max. Auflösung 1280 x 1024
Punkte bei 84 Hz., neig-/schwenkbarer Standfuß, Sub-D-Anschluss.
Server: Intel Pentium II, 450 MHz., 256 MB RAM (ECC), 3 x 12 GB HDD, 4 MB-Grafikkarte
(max. 1024 x 768/65536 Farben), 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk, 24-fach CD-ROM, 1 x par., 2 x
ser., Netzwerkkarte (10/100 MBit/s) mit 5 m Netzanschlusskabel (UTP, CAT 5, RJ45), BigTower-Gehäuse, Standard-Tastatur, 2-Tasten-Maus, MS-Windows NT 4.0 Server (OEM) und
5 Client-Access-Lizenzen. Monitor wie oben beschrieben.
Auf alle Komponenten des Komplettpaketes bieten wir 12 Monate Gewährleistung.
Paketpreis: 16.295,- DM
*)
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 383 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
Aufpreise:
Zubehör/Erweiterungen
Komponenten
MS-Windows 98
MS-Windows NT Server 4.0
MS-Windows NT Server 4.0 (5 Client-Zugriffslizenzen)
MS-Office 97
Netzwerkkarte (10/100 MBit/s, RJ45)
Netzanschlusskabel 3 m (UTP, CAT 5, RJ45)
Netzanschlusskabel 5 m (UTP, CAT 5, RJ45)
Netzanschlusskabel 7 m (UTP, CAT 5, RJ45)
Netzwerkverkabelungssystem pro lfd. Meter
8-Port-Ethernet-Hub (RJ45)
5,2 GB HDD
8,4 GB HDD
12 GB HDD
DAT-Bandlaufwerk (4 GB)
DAT-Bandlaufwerk (8 GB)
DLT-Bandlaufwerk (40 GB)
Aufpreis *)
149,00 DM
899,00 DM
349,00 DM
799,00 DM
79,99 DM
24,80 DM
39,40 DM
46,70 DM
4,00 DM
147,50 DM
199,00 DM
299,00 DM
399,00 DM
679,00 DM
1.049,00 DM
2.779,00 DM
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 384 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
Druckerpreisliste
Modell
Druckverfahren
Matrixdrucker CSL-930
24-Nadel
Matrixdrucker CSL-933
24-Nadel
InkMaster CSL-750 (mono)
Tintenstrahl
InkMaster CSL 1050 (farb.)
Tintenstrahl
InkMaster CSL 1053 (Farb.)
Tintenstrahl
LaserStar CSL 5000 (mono)
Laser
LaserStar CSL 5030 (mono)
Laser
LaserStar CSL 6000 (mono)
Laser
LaserStar CSL 6500 (farb.)
Laser
**)
Seitenbreite
A4
A3
A4
A4
A3
A4
A3
A4
A4
Seiten/Min. **)
2
2,5
4,5
6
6,5
8
8
24
24
Preis *)
249,00
379,00
299,00
749,00
1049,00
1299,00
1979,00
2479,00
5489,00
Angaben beziehen sich auf die maximale monochrome Druckleistung einer DIN A4 Seite bei 15%
Schwärzung.
Die Lieferung aller Drucker erfolgt komplett mit einem Satz Verbrauchsmaterialien (Farbband, Tinten- oder
Tonerkartusche) und einem Centronics-Anschlusskabel (2,5 m).
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 385 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
MoneyInspector
4.0
Der MoneyInspector liegt jetzt in der
neuen Version 4.0 vor.
Planen Sie Ihre Finanzen, noch intuitiver, noch schneller, kontrollieren Sie Ihre
Konten und Außenstände, verwalten Sie Ihre Debitoren und Kreditoren und sparen
Sie täglich Geld.
Der MoneyInspector setzt dabei auf eine einfache und seit Jahren bewährte
Oberfläche und zeichnet sich besonders durch die klare Menüstruktur aus.
Durch die einfache Oberflächengestaltung benötigt der MoneyInspector extrem
wenig Ressourcen und kann auch auf einfachen 286er-PC zum Einsatz gebracht
werden.
Für Umsteiger von der Version 3.0 ist zu erwähnen, dass alle Daten unkompliziert in
die neue Version übernommen werden können.
Der MoneyInspector 4.0 ist darüber hinaus bereits auf die mit der Version 5.0
angekündigte Netzwerkfähigkeit vorbereitet.
Lizenzpreis: 299,- DM
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 386 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
FinanceOffice+
Das neu FinanceOffice+ wird auch Ihre Buchhaltung
revolutionieren. Mit neuen leistungsstarken Funktionen
ist das FinanceOffice+ jetzt in der Lage, nicht nur Ihre
Finanzen,
sondern
auch
Ihre
Kundenund
Lieferantendaten zu managen.
Erleben Sie, wie Ihre Auftragsverwaltung, der
Wareneinkauf, die Materialdisposition und vieles mehr
sich fast wie von selbst erledigen.
FinanceOffice+ ist ganz besonders für mittelständige Unternehmen entwickelt worden und
speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
FinanceOffice+ kann darüber hinaus durch spezielle Zusatzmodule fast beliebig erweitert
werden. Z. Zt. sind Module für verschiedene Branchen, wie z. B. das Kfz-Handwerk, das
Bauwesen, den Dienstleistungssektor verfügbar.
FinanceOffice+ setzt dabei auf bewährte Windows-Technologie und
Datenbanken, was eine zukünftige Skalierbarkeit des System gewährleistet.
relationale
FinanceOffice+ ist speziell für Netzwerke ausgelegt und ist in Paketen mit einer
Serverlizenz und verschiedenen Clientlizenzen erhältlich.
Steigen Sie ein bei FinanceOffice+ und profitieren Sie von den hervorragenden Qualitäten
einer professionellen Business-Lösung.
Wir sind von unserem Produkt so überzeugt, dass wir Ihnen zusätzlich 1 Jahr kostenlosen
Support durch unsere Hotline für FinanceOffice+ garantieren.
Serverlizenz: 855,- DM
Clientlizenzpakete
5 Clients
10 Clients
25 Clients **)
**)
*)
Preis *)
299,00 DM
445,00 DM
799,00 DM
Je zusätzlicher Clientlizenz 25,00 DM.
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 387 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
?
Business Control
Business Control ist das professionelle Werkzeug
zur Kontrolle leistungsorientierter Prozesse in Ihrem
Unternehmen vom Marktführer (80 % Marktanteil in
Westeuropa) für Finanzmanagement-Systeme.
Lassen Sie sich durch Business Control den Cashflow darstellen.
Entdecken Sie Einsparungspotentiale schnell und effektiv.
Finden Sie unrentable Bereiche und reagieren darauf.
Simulieren Sie verschiedene Finanzstrategien und erkennen Sie die Auswirkungen für Ihr
Unternehmen.
Die sind nur die herausragenden neuen Fähigkeiten von Business Control.
Daneben ist Business Control natürlich auch in der Lage, die üblichen Finanztransaktionen
sowie die Verwaltung der Material-, Lager- und Kundendaten sicher, effizient, kostengünstig
und optimal durchzuführen.
Selbstverständlich unterstützt Business Control eine breite Palette von Betriebssystemen
(z. B. Windows NT, OS/2, SCO-UNIX, OS/400) und ist bereits für die weltweit 5 führenden
Datenbanksysteme getestet und freigegeben worden.
Business Control kann darüber hinaus für bis zu 255 Mandaten eingesetzt werden und
unterstützt zur Zeit eine beliebig große Zahl von Benutzern, die mit Business Control
arbeiten.
Serverlizenz: 7.333,- DM
Lizenzpakete
1- 5 Mandanten
6-10 Mandanten
10-25 Mandanten
5 Clients
10 Clients
25 Clients **)
**)
*)
Preis *)
1.899,00 DM
4.379,00 DM
17.899,00 DM
999,00 DM
1.599,00 DM
3.999,00 DM
Je zusätzlicher Clientlizenz 145,00 DM.
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 388 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Produktinformationen
Dienstleistungspreise
*)
Systemanalyse
Erstes Kundengespräch ohne Angebot
Ist-Analyse
Ausarbeitung Soll-Konzept, Dokumentation etc.
kostenlos
140,00 DM / Stunde
175,00 DM / Stunde
Installation
Systeminstallation Hardware (Einzelplatz)
Einbindung in ein Netzwerk
Installation einzelner Hardwarekomponenten vor Ort
(Einzelplatz)
Installation Software
Netzwerkinstallation
Kabelinstallation
120,00 DM / Stunde
90,00 DM / Stunde
60,00 DM / Komponente
140,00 DM / Stunde
180,00 DM / Stunde
90,00 DM / Stunde
Dienstleistungsverträge
Vor-Ort-Service (48 Stunden Reaktionszeit)
Aufschlag für 6 Stunden Reaktionszeit
Aufschlag für 2 Stunden Reaktionszeit
im 1. Jahr:
6 % v. Nettokaufpreis
im 2. Jahr: 6,5 % v. Nettokaufpreis
im 3. Jahr:
7 % v. Nettokaufpreis
im 4. Jahr: 7,5 % v. Nettokaufpreis
20 % v. Nettokaufpreis
50 % v. Nettokaufpreis
Schulungen/Seminare
In-House-Schulungen (max. 8 Teilnehmer)
900,00 DM / Schulungstag
Sonstige Dienstleistungen
Hardwarewartung (ohne Service-Vertrag)
Softwarewartung (ohne Service-Vertrag)
Fahrtkosten
120,00 DM / Stunde
140,00 DM / Stunde
1,50 DM / Kilometer
*) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 389 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Lösungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
IT-System-Kaufmann/frau
Neuorganisation der Datenverarbeitung
Kfz-Werkstatt
- 390 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
CSL GmbH
Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45
28279 Bremen
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Walter
Telefon 0421/31406-456
Freitag, 12. März 1999
CLS GmbH $Weserstr. 45 $28279 Bremen
Autostop Heinrich Bauer
Am Alten Damm 37-39
28276 Bremen
Angebot AHB-001 – KD-Nr. 1754-10125
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Anfrage und das in uns gesetzte Vertrauen. Gern unterbreiten wir Ihnen
ein persönliches Angebot.
Wir hoffen, Ihre Erwartungen erfüllt zu haben und würden uns über eine positive Antwort
freuen.
Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Walter unter Durchwahl –456 gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
CLS GmbH Bremen
i.A. Hans Mustermann
Anlagen
CSL GmbH – Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45 ♦ 28279 Bremen ♦ Telefon 0421/31406-0 ♦ Fax 0421/31406-400
Bankverbindung ♦ Sparkasse Bremen ♦ BLZ 55351050 ♦ Kto.-Nr. 896457158
- 391 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
CSL GmbH
Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45
28279 Bremen
Systemkonfiguration
CSL Office-Net
Jeder der 4 Arbeitsplatzrechner ist mit folgenden Komponenten ausgestattet:
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
Intel Pentium II 450 MHz
84 MB RAM (EDO)
5,2 GB HDD
4 MB Grafikkarte (max. Auflösung 1024x768/65536 Farben)
2x serielle, 1x parallele Schnittstellen
Netzwerkkarte 10/100 Mbit/s, RJ45
Slim-Line Gehäuse
Standard-Tastatur
2-Tasten Maus
MS Windows NT 4.0 Workstation (OEM)
Monitor:
" 17“ Monitor, strahlungsarm nach TCO 95
" max. Auflösung 1280x1024 Punkte bei 84 Hz
" neig-/schwenkbarer Standfuß
" Sub-D-Anschluss
Server :
" Intel Pentium II 450 MHz
" 256 MB RAM (ECC)
" 3x8 GB HDD
" 4 MB Grafikkarte (max. Auflösung 1024x768/65536 Farben)
" 3,5“ FDD
" 24x CD ROM
" 2x serielle, 1x parallele Schnittstellen
" Netzwerkkarte 10/100 Mbit/s, RJ45
" DLT-Bandlaufwerk (40 GB)
" Big-Tower Gehäuse
" Standard-Tastatur
" 2-Tasten Maus
" MS Windows NT 4.0 Server (OEM) und 5 Client-Access-Lizenzen
CSL GmbH – Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45 ♦ 28279 Bremen ♦ Telefon 0421/31406-0 ♦ Fax 0421/31406-400
Bankverbindung ♦ Sparkasse Bremen ♦ BLZ 55351050 ♦ Kto.-Nr. 896457158
- 392 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
CSL GmbH
Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45
28279 Bremen
Monitor
"
"
"
"
17“ Monitor, strahlungsarm nach TCO 95
max. Auflösung 1280x1024 Punkte bei 84 Hz
neig-/schwenkbarer Standfuß
Sub-D-Anschluss
Drucker
Kundenservice, 2 Arbeitsplätze:
" 1 LaserStar CSL 6000, 24 Seiten/Min.
Sekretariat, 1 Arbeitsplatz:
" 1 LaserStar CSL 5000, 8 Seiten/Min.
Lager, 1 Arbeitsplatz:
" Nadeldrucker von Sekretariat
weitere Hardware
" 8-Port-Ethernet-Hub (RJ45)
" Netzkabel (UTP, Cat5, RJ45)
Standardsoftware
"
Alle Arbeitsplätze sind mit der Standardsoftware MS Office 97 (außer Lager)
ausgestattet. Neben Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen, sind
auch Terminveraltung unter Outlook möglich.
Branchensoftware
"
Das „FinanceOffice“ ist in der Lage Ihre Finanzen, Kundendaten, Lieferantendaten,
Auftragsverwaltung, Wareneinkauf und Materialdisposition zu managen.
CSL GmbH – Computer + Systeme + Lösungen
Weserstr. 45 ♦ 28279 Bremen ♦ Telefon 0421/31406-0 ♦ Fax 0421/31406-400
Bankverbindung ♦ Sparkasse Bremen ♦ BLZ 55351050 ♦ Kto.-Nr. 896457158
- 393 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenservice
Sekretariat
3m
3m
Server
Client
Client
8-Port Hub
5m
Client
Patchfeld
3m
Lager
5m
Client
= Netz-Anschlusskabel (UTP, CAT 5, RJ45)
= Kabelkanal
- 394 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Angebot AHB-001 – KD-Nr. 1754-10125
Pos. Me/Eh
Bezeichnung
1
1 CSL Office-Net
2
4 5,2 GB HDD
3
1 DLT Bandlaufwerk (40GB)
4
1 8-Port-Ethernet-Hub
5
2 Netzkabel 5m
6
3 Netzkabel 3m
7
1 LaserStar CSL 6000
8
1 LaserStar CSL 5000
9
3 Office 97
10
1 FinanceOffice
11
1 5 Clients
12
13
14
15
2
16
6
6
Ist-Analyse
Sollkonzept, Dokumentation
Softwareinstallation
Netzwerkinstallation
Einzelpreis
16.295,00 DM
199,00 DM
2.779,00 DM
147,50 DM
39,40 DM
24,80 DM
2.479,00 DM
1.299,00 DM
799,00 DM
855,00 DM
299,00 DM
Gesamtpreis
16.295,00 DM
796,00 DM
2.779,00 DM
147,50 DM
78,80 DM
74,40 DM
2.479,00 DM
1.299,00 DM
2.397,00 DM
855,00 DM
299,00 DM
ZW-Summe 1
140,00 DM
175,00 DM
140,00 DM
180,00 DM
27.499,70 DM
280,00 DM
2.800,00 DM
840,00 DM
1.080,00 DM
ZW-Summe 2
Barverkaufspreis
- 5 % Rabatt
Listenverkaufspreis
Mehraufwand wird entsprechend
entsprechend vergütet.
als
Mehrkosten
- 395 -
berechnet,
5.000,00 DM
32.499,70 DM
1.624,99 DM
30.874,72 DM
Minderaufwand
wird
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Unseren Kunden bieten wir einen Vor-Ort-Service mit 48 Stunden Reaktionszeit
zu folgenden Konditionen an:
Pos.
20
21
22
23
24
Jahr
1
2
3
4
5
Prozent-Satz
6,0%
6,5%
7,0%
7,5%
7,5%
Nettokaufpreis
27.499,70 DM
27.499,70 DM
27.499,70 DM
27.499,70 DM
27.499,70 DM
Gesamtpreis
1.649,98 DM
1.787,48 DM
1.924,98 DM
2.062,48 DM
2.062,48 DM
Nettokaufpreis
27.499,70 DM
Gesamtpreis
5.499,94 DM
Nettokaufpreis
27.499,70 DM
Gesamtpreis
13.749,85 DM
Aufschlag für 6 Stunden Reaktionszeit
Prozent-Satz
20,0%
Aufschlag für 2 Stunden Reaktionszeit
Prozent-Satz
50,0%
Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Schulungsangebot anbieten zu können. Unsere
Schulungsräume sind mit modernster Technik ausgerüstet und entsprechen allen
Anforderungen. Pro Schulungstag berechnen wir 900,00 DM.
Hardwarewartungen (ohne Servicevertrag) führen wir zu einem Stundensatz von 120,00 DM
durch.
Softwarewartungen (ohne Servicevertrag) führen wir zu einem Stundensatz von 140,00 DM
durch. In diesem Zusammenhang fallen pro gefahrenen Kilometer 1,50 DM an.
Neukunden gewähren wir einen Kundenskonto von 3% bei Zahlung innerhalb 14 Tagen nach
Rechnungslegung.
Alle Preisangaben verstehen sich zzgl. der geltenden MwSt.
- 396 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Begründung für die Auswahl der Hardware:
(nicht für den Kunden)
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
"
leistungsfähige Clients
17“ Monitore (Arbeitsplatznorm)
zukunftsweisende Technologie
offen für künftige Erweiterungen (u. a. Tower-Gehäuse)
zentrale Datenablage auf dem Server
hohe Datensicherheit (alle Dateien werden auf dem Server gesichert)
klare Zugriffsberechtigungen mit Hilfe des PDC-Servers
Aufrüstung der HDD bei Arbeitsplatzrechner von 2,4 GB auf 5,2 GB, Betriebssystem und
Office 97 sind recht komplex, sie benötigen relativ viel Speicherkapazität
DLT-Bandlaufwerk (40 MB), Sicherung von insgesamt 24 GB, Sicherheit für weitere
Festplatten gewährleistet
günstiger Laserdrucker für Sekretariat, mittleres Druckaufkommen, Standardbriefe
teurer, leistungsstarker Drucker für Service, sehr hohe Auslastung (Rechnungsdruck,
Ressource wird von 2 Clients genutzt)
alter Nadeldrucker aus dem Sekretariat kann im Lager weiterbenutzt werden, unterstellt,
dass dort mit Durchschlägen gearbeitet wird
Einsatz von Laserdruckern in der Verwaltung: laufende Kosten geringer als beim
Tintenstrahldrucker, geringere Blattkosten
Ausschluss von Matrixdruckern in der Verwaltung: nicht mehr zeitgemäß, schlechte
Druckqualität, hoher Geräuschpegel
Begründung für die Auswahl der Software:
(nicht für den Kunden)
"
"
"
"
"
"
"
ideal für mittelständige Unternehmen
alle Bereiche werden abgedeckt
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
erweiterbare Module, optimal für zukünftige Erweiterungen
Standardisierung (Windows-Technologie, relationale Datenbank)
1-jähriger kostenloser Hotline-Support
netzwerkfähig
- 397 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe I
Informatikkaufmann/-frau
Planung Internet-Vertrieb
Schulbuchverlag
- 398 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ganzheitliche Aufgabe 1
Informatikkaufmann
Ausgangssituation
Der Schulbuchverlag Kultus beschäftigt 20 Mitarbeiter, von denen 5 im Vertrieb tätig sind.
Der Verlag bietet 200 Titel an. Die Datenverarbeitung erfolgt über ein lokales Netzwerk ohne
Verbindung nach außen.
Den Verlag erreichen täglich ca. 500 Anfragen, pro Tag gehen etwa 500 Bestellungen mit
durchschnittlich 5 Artikeln ein.
Sie werden von der Firmenleitung beauftragt, einen neuen Vertriebsweg über das Internet zu
planen.
Die Firma will den Netzzugang über einen Provider.
Durch den neuen Vertriebsweg wird eine Ausweitung der Bestellungen um 20 Prozent
erwartet. Mittelfristig sollen fünfzig Prozent der Bestellungen über das Netz abgewickelt
werden.
Arbeitsauftrag
1. Führen Sie einen Angebotsvergleich zu den beiliegenden Angeboten durch. Bereiten Sie
die Angebote in übersichtlicher Form auf. Begründen sie genau für welches Angebot Sie
sich unter dem gegebenen Informationsstand entscheiden.
2. Stellen sie den Prozess von der Anfrage bis zur Bestellung grafisch dar.
3. Konzipieren Sie die Eingangsseite Ihres Webangebots und beschreiben Sie die
Linkstruktur zwischen ihren Webseiten.
Legen Sie zunächst die Kriterien für die Seitengestaltung fest.
- 399 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kultus Schulbuchverlag
Verlagsleitung
Schulstraße 1
D-0815 Schulhausen
11. Mai 1999
Donald Duck
Durchwahl: 618
Du/Da
Angebot Internetfullservice Buchverkauf
Nr. yx4711
Sehr geehrte Herren,
vielen Dank für Ihre telefonische Anfrage vom 10. Mai 1999.
Gerne bieten wir Ihnen unsere Dienstleistungen wie folgt an:
Jahresgebühr für Top-Level full-connected de-Domain
500,00 DM
einmalige Registrierungsgebühr der Domain (an denic)
100,00 DM
Bereitstellung der Rechnerleistung inkl. Datensicherung
auf unserem Unix-Server mit 2 Mbit/s Standleitung
bei 24 Std. Verfügbarkeit
pro Monat 180,00 DM
Statistiken und Auswertungen über Nutzung Ihrer Site
pro Monat 100,00 DM
Datentransfer
je GB pro Monat 500,00 DM
Variante 1 (Einstieg):
-Eingangsseite aus unserem Baukastensystem
- Folgeseite aus unserem Baukastensystem
- Externe Verlinkung
Variante 2 (Standard):
- Gestaltung der Anwendung durch unsere Design-Agentur
- Zugehörige Nutzerführung
Variante 3 (Luxus):
- Gesamtkonzeption durch unseren italienischen Star-Designer
Don Luigi Bavarese (Mailänder Schule)
- 400 -
500,00 DM
je 250,00 DM
je Link 50,00 DM
30.000,00 DM
10.000,00 DM
280.000,00 DM
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Entwicklung und Konzeption der Bestelldatenbank
Electronic Payment via SSL2
Aufbau einer Kundendatenbank
auch für Werbezwecke nutzbar
Mehrsprachigkeit der Anwendung
Übersetzungskosten
Digitalisierung Audio
Digitalisierung Video
Erstellung und/oder Einbindung von
Multimedia-Anzeigen
Digitalisieren von Bildern, Graphiken, Logos
Banner statisch
Banner dynamisch
Chat-Room
Web-Cam
zusätzliche Light-Version (nicht bei Baukasten)
zusätzliche Text-Only Version (nicht bei Baukasten)
30.000,00 DM
10.000,00 DM
15.000,00 DM
je Seite 250,00 DM
je Zeile Zielsprache 3,50 DM
pro Sekunde 1,40 DM
pro Sekunde 2,80 DM
nach Aufwand
Schulung Ihrer Mitarbeiter zum Betreiben der
Kunden- und Bestelldatenbank
Aktualisierung und Auswertung der
Kunden- und Bestelldatenbank durch uns
pro Stück 70,00 DM
pro Stück 150,00 DM
pro Stück 300,00 DM
15.000,00 DM
10.000,00 DM
20.000,00 DM
10.000,00 DM
2.500 DM je Tag
je Stunde 150,00 DM
Um Ihre Anwendung aktuell zu halten, ergeben sich erfahrungsgemäß jährliche Folgekosten
(Aktualisierung, Anpassung, Änderung) von ca. 30% der Ersterstellungskosten.
Die genannten Preise versteht sich rein netto zuzüglich MwSt., die in gesetzlicher Höhe
gesondert abgerechnet wird.
Wir würden uns freuen, Ihren Auftrag zu erhalten und
unserer Betreuung sorgfältige und termingerechte Ausführung zu.
Wir hoffen, Ihnen ein interessantes Angebot unterbreitet zu haben
und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Donald Duck
- Leiter Vertrieb -
- 401 -
sichern
Ihnen
neben
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ihre Verbindung in die Welt
Einstiegsklasse
Mit ISDN-Karte oder Modem zum Ortstarif ins Internet? Wir bieten Knoten in 23
verschiedenen Städten in Baden-Württemberg an. Etwa 80% des Bundeslandes erreicht
unser Netz zum günstigen Ortstarif. Prüfen Sie anhand der Vorwahlliste, ob auch Sie von
unserem Netz profitieren können.
Auf diese Weise können Sie mit einem einzelnen Arbeitsplatz online gehen.
Netzanbindungen
Sie wollen mehreren Mitarbeitern den Zugang ins Internet ermöglichen, um E-Mails weltweit
auszutauschen, Informationen abzurufen, einzukaufen oder Software/Treiber zu laden?
Mit einer Routeranbindung über Wählleitung oder Standleitung (bis 2 MBit) können wir Ihnen
dies ermöglichen. Wir beschaffen für Sie die notwendige Hardware und konfigurieren die
Software.
Server in Ihrem Unternehmen
Wenn Sie einen eigenen Server (Mail/WWW/FTP) in Ihrem Hause betreiben wollen, der von
überall in der Welt erreicht werden kann, dann stellen wir Ihnen die dafür notwendigen IPNummern (eindeutige nummerische Adressen) zur Verfügung. Über eine Anbindung (vgl.
oben) ist Ihr Server dann jederzeit erreichbar.
Mit unserer Unterstützung bei Beschaffung und Einrichtung der Server können Sie ebenfalls
rechnen. Wir empfehlen Ihnen zudem, eine vernünftige Sicherheitspolitik einzuführen.
Sie sind interessiert?
Dann setzen Sie sich doch bitte mit uns per E-Mail (mit Angabe von Telefonnummer und
Adresse) in Verbindung oder vereinbaren Sie telefonisch (07423/8750-0) einen Termin für
eine individuelle Beratung.
Unsere Postanschrift: SWOL/DIG, Neckarstraße 1/5, 78727 Oberndorf
- 402 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen der DIG GmbH & Co. KG für
Nutzer, Anbieter und Betreiber externer Rechner
§ 1 Gegenstand der Geschäftsbedingungen
Die nachfolgenden Bedingungen regeln die Inanspruchnahme des Dienstes der DIG GmbH
& Co. KG (im folgenden Provider genannt) durch Nutzer, Anbieter oder Betreiber externer
Rechner (im folgenden Kunde genannt).
§ 2 Leistungsumfang
Der Provider erbringt jeweils nach Vereinbarung im Rahmen der bestehenden technischen
und betrieblichen Möglichkeiten folgende Leistungen:
1. Bereitstellung von Speicherkapazität für regionale und bundesweite Leitseiten (jeweils
die erste Seite des Kundenangebotes);
2. Bereitstellung von Speicherkapazität für regionale und bundesweite Folgeseiten (Seiten,
die jeweils einer Leitseite untergeordnet sind);
3. Bereitstellung der Leit- und Folgeseiten im Bundesgebiet oder in einem bestimmten
regionalen Bereich.
Der individuelle Leistungsumfang, der durch die bestehenden technischen und betrieblichen
Möglichkeiten bestimmt wird, ergibt sich aus dem zwischen dem Provider und dem Kunden
vereinbarten Nutzungsvertrag.
§ 3 Pflichten des Kunden
Mit Abschluss der Vereinbarung verpflichtet sich der Kunde,
1. die durch den Provider erhaltenen Informationen, Software oder andere Inhalte nicht,
auch nicht teilweise, zu vervielfältigen, zu vertreiben oder zu verkaufen, zu
veröffentlichen oder anderweitig zu übertragen oder geschäftsmäßig zu verwerten.
2. die Dienste des Providers nicht rechtsmissbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine
Rechte Dritter zu verletzen.
3. keine Daten oder Informationen zu übermitteln, die beleidigenden oder ehrverletzenden
Inhalt haben, rassistisches, faschistisches oder sonst extremistisches Gedankengut
beinhalten sowie der Volksverhetzung dienen, eine sittliche Gefährdung insbesondere
Minderjähriger befürchten lassen, zur Aufforderung oder Verherrlichung von Gewalt
dienen oder zum Gesetzesbruch dienen oder verleiten.
4. kein Datenvolumen anzubieten, das die technischen Kapazitäten des Systems
überschreitet.
5. dem Provider erkennbare
(Störungsmeldung).
Mängel
oder
- 403 -
Schäden
unverzüglich
anzuzeigen
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6. im Rahmen des Zumutbaren alle Maßnahmen zu treffen, die eine Feststellung der
Mängel oder Schäden und ihrer Ursachen ermöglichen oder die Beseitigung der
Schäden erleichtern oder beschleunigen.
7. nach Abgabe einer Störungsmeldung die dem Provider durch die Überprüfung der
Einrichtungen entstandenen Aufwendungen zu ersetzen, wenn und soweit sich nach der
Prüfung herausstellt, dass eine Störung im Verantwortungsbereich des Kunden
vorgelegen hat.
§ 4 Nutzung durch Dritte
Dem Kunden ist es nicht gestattet, die ihm zugänglichen Dienstleistungen des Providers
Dritten ohne vorherige Erlaubnis des Providers zur Benutzung zu überlassen. Verweigert der
Provider die Erlaubnis, begründet dies kein außerordentliches Kündigungsrecht des Kunden.
Im Fall der Zuwiderhandlung hat der Kunde die Preise und Entgelte zu zahlen, die durch die
befugte oder unbefugte Benutzung der ihm zugänglichen Dienstleistungen des Providers
durch Dritte entstanden sind, wenn und soweit er die Nutzung zu vertreten hat.
§ 5 Ordentliches und außerordentliches Kündigungsrecht
1. Außerordentliches Kündigungsrecht
Im Fall einer Zuwiderhandlung gegen § 3 und unter den Voraussetzungen von § 8 ist der
Provider berechtigt, dass Vertragsverhältnis außerordentlich und damit fristlos zu
kündigen.
2. Ordentliches Kündigungsrecht
Das Vertragsverhältnis ist für beide Vertragspartner nach Ablauf der Mindestlaufzeit zum
Ende eines jeden Monats kündbar. Die Kündigung muss dem Provider mindestens einen
Monat vor Ablauf des jeweiligen Kalendermonats, an dem sie wirksam werden soll,
schriftlich zugehen.
Die Leit- und Folgeseiten werden am Tag nach Wirksamwerden der Kündigung ohne
Sicherung der Seiteninhalte gelöscht.
Kündigt der Kunde das Vertragsverhältnis, bevor die vereinbarten Leistungen des Providers
betriebsfähig bereitgestellt oder bevor vereinbarte Änderungsarbeiten ausgeführt worden
sind, so hat der Kunde dem Provider die Aufwendungen für bereits durchgeführte Arbeiten
für den infolge der Kündigung notwendigen Abbau bereits installierter Telekommunikationseinrichtungen zu ersetzen, jedoch nicht über den Betrag des für die Bereitstellung oder
Änderung vereinbarten Preises hinaus.
§ 6 Zahlungsbedingungen
Der Kunde ist verpflichtet die vereinbarten Preise und Entgelte fristgerecht, beginnend mit
dem Tag der betriebsfähigen Bereitstellung für den Rest des Monats anteilig zu zahlen.
Die monatlich zu entrichtenden Entgelte werden zum ersten jeden Monats fällig, im Fall der
Rechnungsstellung spätestens mit dessen Zugang.
Ist der Preis für Teile eines Kalendermonats zu berechnen, so wird für jeden Tag 1/30 des
monatlichen Preises oder Entgelts in Rechnung gestellt.
Die Begleichung des Rechnungsbetrages hat innerhalb von 10 Werktagen (Montag bis
einschließlich Samstag) nach Zugang der Rechnung zu erfolgen.
- 404 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
§ 7 Zahlungsverzug des Kunden
Bei Zahlungsverzug seitens des Kunden ist der Provider berechtigt, den Anschluss zu
sperren. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die monatlichen Entgelte zu zahlen.
Darüber hinaus ist der Provider berechtigt, von dem betreffenden Zeitpunkt an Zinsen in
Höhe von 2% über dem zu dem Zeitpunkt gültigen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank
zu berechnen, es sei denn, dass der Provider eine höhere Zinsenlast nachweist.
Kommt der Kunde in einem Zeitraum, der sich über zwei Monate oder mehr erstreckt mit der
Bezahlung der Entgelte in Höhe eines Betrages, der das monatliche Grundentgelt von zwei
Monaten erreicht, in Verzug, so kann der Provider das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung
einer Kündigungsfrist außerordentlich kündigen.
Die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen Zahlungsverzuges bleibt dem Provider
vorbehalten.
§ 8 Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Der Provider ist jederzeit berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich
aller Anlagen wie Benutzungsbedingungen oder Leistungsbeschreibungen gemäß Preisliste
nach einer angemessenen Ankündigungsfrist ( nicht kürzer als vier Wochen ) zu ändern oder
zu ergänzen. Hierunter fällt auch die Preisänderung infolge einer Änderung des gesetzlich
vorgeschriebenen Umsatzsteuersatzes.
Über die entsprechenden Änderungen wird auf dem Internet - Angebot der DIG unter der
Adresse http://www.dig.de berichtet. Widerspricht der Kunde den geänderten Bedingungen
nicht innerhalb von zwei Wochen, spätestens jedoch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die
Änderung in Kraft treten soll, so werden diese entsprechend der Ankündigung wirksam.
Widerspricht der Kunde fristgerecht, ist der Provider berechtigt, den Vertrag zu dem
Zeitpunkt zu kündigen, an dem die geänderten Bedingungen in Kraft treten sollen.
§ 9 Ausschluss von Einwendungen
Erhebt der Kunde Einwendungen gegen die Höhe der in Rechnung gestellten
nutzungsabhängigen Preise für Leistungen des Providers, so hat er dies innerhalb von vier
Wochen nach Zugang der Rechnung dem Provider schriftlich mitzuteilen. Die Unterlassung
rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung. Der Provider wird in den Rechnungen auf
die Folgen einer unterlassenen rechtzeitigen Anzeige besonders hinweisen.
§ 10 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Ansprüche des Providers kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig
festgestellten Ansprüchen aufrechnen.
§ 11 Leistungsverzug des Providers
Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und aufgrund von Ereignissen,
die der Provider die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, hierzu
gehören insb. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnung, Störungen im Bereich der
Monopoldienste der Deutschen Telekom usw., auch wenn sie bei Lieferanten oder
Unterauftragnehmern des Providers eintreten, hat der Provider auch bei verbindlich
vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen den Provider, die
Lieferungen und Leistungen um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben.
- 405 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Dauert eine erhebliche Behinderung länger als zwei Wochen, ist der Kunde berechtigt, die
monatlichen Entgelte und Gebühren, ab dem Zeitpunkt des Eintritts bis zum nächsten
Kündigungstermin entsprechend zu mindern.
Bleiben die Dienste des Providers aufgrund einer außerhalb des Verantwortungsbereichs
des Providers liegenden Störung aus, erfolgt keine Rückvergütung von Entgelten. Im übrigen
werden Ausfallzeiten nur dann erstattet, wenn der Provider oder einer ihrer Erfüllungs- oder
Verrichtungsgehilfen den Fehler grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht hat.
§ 12 Gerichtsstand
Gerichtsstand ist, sofern der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts
oder öffentlich - rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im
Inland hat, für alle aus diesem Vertragsverhältnis mittelbar oder unmittelbar sich ergebenden
Streitigkeiten vermögensrechtlicher Art Oberndorf a.N.
Ein etwaiger ausschließlicher Gerichtsstand bleibt hiervon unberührt.
§ 13 Sonstige Bedingungen
Der Kunde kann die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger
schriftlicher Zustimmung des Providers auf einen Dritten übertragen.
An die Verpflichtungen aus Verträgen, die aufgrund dieser Geschäftsbedingungen
geschlossen werden, sind auch die Rechtsnachfolger der Kunden gebunden.
Die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner richten sich ausschließlich nach dem
Recht der Bundesrepublik Deutschland.
§ 14 Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so beeinträchtigt
dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle der
unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende bzw.
zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen
wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung
gekannt hätten. Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmung entsprechend.
- 406 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
SWOL-Nutzungsvertrag für Teilnehmer
Präambel
Dieser Vertrag regelt die entgeltliche Nutzung von Online-Diensten durch Privatkunden.
Der Kunde versichert durch Vorlage einer Kopie seines Personalausweises, dass er
Privatkunde ist.
§ 1 - Vertragspartner
Zwischen der DIG GmbH & Co. KG, Neckarstraße 1/5, 78727 Oberndorf
gesetzlich vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Carsten Huber
- nachstehend Provider genannt und
Herrn/Frau
Name:.........................................................................
Straße:. ......................................................................
PLZ/Ort: .....................................................................
Telefon: ......................................................................
Telefax: ......................................................................
Geburtsdatum: ...........................................................
- im folgenden Kunde genannt.
§ 2 - Leistungsumfang
DIG ermöglicht dem Kunden den Abruf von Texten, Daten und graphischen Darstellungen,
die von dem Online-Dienst SWOL sowie aus anderen Diensten und Netzen angeboten
werden. Der Provider ermöglicht den Zugang aus Netzknoten zu der beim Provider
bestehenden Kommunikationsinfrastruktur wie auch zum Internet.
Der Leistungsumfang ist zwischen den Vertragsparteien zu vereinbaren und ergibt sich wie
folgt: Internetzugang, 1 E-Mail-Account; 1 MB Serverspeicherplatz.
§ 3 - Vergütung
Der Betrag für den unter § 2 genannten Leistungsumfang beträgt für den Kunden monatlich
DM 19,90. Mit diesem Betrag ist eine 30stündige Nutzungsdauer abgegolten. Ab der 31.
Nutzungsstunde bis zur 50. Nutzungsstunde werden zusätzlich DM 15,00 berechnet. Ab der
51. Nutzungsstunde werden pro volle Stunde zusätzlich DM 3,00 berechnet. Angefangene
Stunden bleiben unberücksichtigt.
- 407 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
In den ersten zwei Nutzungsmonaten ab Vertragsbeginn
Nutzungsdauer mit den monatlichen DM 19,90 abgegolten.
ist
eine
unbegrenzte
Für die Einrichtung als User und den technischen Support wird einmalig ein Betrag von
DM 25,00 berechnet.
Der Rechnungsbetrag ist monatlich im Voraus zu bezahlen. Er wird grundsätzlich zum ersten
eines jeden Monats fällig und wird monatlich vom Konto des Kunden aufgrund folgender
Einzugsermächtigung abgebucht.
Bank:........................................................................................................................................
Kto-Nr:......................................................... BLZ:....................................................................
§ 4 - Dauer der Vereinbarung
Der Vertrag ist mit der Unterzeichnung des Kunden wirksam.
Als Nutzungsbeginn wird folgendes Datum vereinbart:...........................................................
§ 5 – Kündigung
Das Vertragsverhältnis kann mit einmonatiger Frist zum Ende eines Kalendermonats von
beiden Vertragspartnern gekündigt werden.
Ein außerordentliches Kündigungsrecht seitens des Providers wird von dieser Regelung
nicht erfasst.
Der Provider ist berechtigt, im Falle des Verdachts der gewerblichen Nutzung das
Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen.
§ 6 - Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform. Auf dieses Formerfordernis kann nur durch schriftliche Erklärung verzichtet
werden. Nebenabreden wurden nicht getroffen.
§ 7 – Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die beiliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DIG GmbH & Co. KG sind
Bestandteile dieses Vertrages.
Oberndorf, den.......................................
.................................................................................................................................................
DIG GmbH & Co. KG
Kunde
Anlage: Allgemeine Geschäftsbedingungen
- 408 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Preisliste - Anbieter-Services
Einmalige
Kosten
Anbieter-Services
Monatliche
Kosten
1. Hosting
(Speicherplatzmiete auf ROL3-Server)
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
Internet-Server ohne eigenen Domain Namen bis 3
100. 100. 400.
gratis
MB Speicherplatz, 1 Rubriken-Eintrag ROL3
---Virtueller Server mit eigenem Domain Namen bis 3 300. 300. 1'20 150. 150. 600.
MB Speicherplatz, 1 Rubriken-Eintrag ROL3
--- 0.-- ---1.3. Zusätzlicher Speicherplatz
bis 10 MB
- 15.-- 15.-- 60.-pro weitere 10 MB
- 15.-- 15.-- 60.-CHF
2. Elektronischer Marktplatz
auf Anfrage
3. Housing
(Anbindung Kunden-Server an ROL3)
CHF
2'00
0.-2'50
3.2. NT-Server
0.-3.3. Dienstleistung: Spezielle Operating-Arbeiten pro 150.
Stunde
-3.1. Unix-Server
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
2'00 8'00 800. 800. 3'20
0.-- 0.-- --- 0.-2'50 980. 980. 980. 3'92
0.-- ---- 0.-150. 600.
---
4. Datenaufschaltung/-aktualisierung
CHF
150.
-100.
--
4.1. ab Datenträger pro Std. Aufwand
4.2 FTP-Account für Online-Datenaktualisierung
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
150. 600.
--100. 400.
---
5. Zusatzdienste
CHF
5.1 Passwortgeschützter Bereich
Group)
1 Login/1 Passwort für alle Benutzer
5.2. Pro weiteres Login/Passwort
(Closed
User
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
100. 100. 400.
12.-- 12.-- 48.-----
- 12.-- 12.-- 48.-150. 150. 600.
100.
5.3. Zugriffsstatistik
25.-- 25.-----5.4. Sicherheitsserver SSL
auf Anfrage
5.5. Real Audio Server
auf Anfrage
5.6. Real Video Server
auf Anfrage
5.7. Pro weiteren Rubriken-Eintrag ROL3
- 15.-- 15.-- 60.-ab ab ab
5.8. Anmeldung Suchdienste (allfällige Verrechnung
100. 100. 400. direkt)
----
- 409 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
6. E-Mail Dienste
CHF
6.1. E-Mail Adresse
6.2. Pro weitere E-Mail Adresse
6.3. Einrichtung eines Fax-Gateways
6.4. Pro umgeleitete A4-Fax-Seite
-
7. Foren/Team Tools
7.1. Diskussionsforen
7.2. Dokumentenforen
7.3. Teams Tools
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
- 6.-- 6.-- 24.-- 6.-- 6.-- 24.-auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
8. Unterhalt
DE
DE
FRF CHF
FRF
M
M
150. 150. 600.
----
CHF
8.1. Unterhalt HTML pro Stunde
*9. Anmeldung/Registration Domain Namen
CHF 80.-- 1malig
9.1. bei switch.ch Domain Namen
gratis
CHF
48.-jährlich
DEM
295.-9.2. bei denic.de Domain Namen
gratis
jährlich
9.3. bei inria.fr
gratis
auf Anfrage
US$
100.-9.4. bei Internic .com, .org, .net usw.
gratis
für 24 Monate
* Die Domain Registrationen- und Anmeldegebühren entsprechen dem Stand Januar
1998 und werden direkt durch die jeweiligen Domain-Verwaltungen in der Schweiz
und in Frankreich in Rechnung gestellt.
Alle Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer.
- 410 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
V.I.P. CONNECT Standleitungszugang 2Mbps
Highspeed Zugang mit bedarfsorientierter Abrechnung
Unser neuestes Zugangsprodukt ist für alle Unternehmen geeignet, welche einen
sehr hohe Bandbreite für den schnellen Datenaustausch benötigen. Die Kosten für
die Zugangshardware und die Standleitung sind im Produktpreis bereits enthalten.
Der V.I.P. CONNECT Standleitungszugang 2Mbps beinhaltet ein monatliches
Datenvolumen vom einem Gigabyte, jedes weitere angefangene Gigabyte wird
verbrauchsorientiert abgerechnet.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
E1 Standleitungszugang mit 1920kbps Portspeed
Monatliches Datenvolumen von einem GB inklusive
Bereitstellung einer Standardfestverbindung
Bereitstellung und Wartung von Router und TA
Bereitstellung von einer Domain in der Top-Level Domain „.de„
Bereitstellung von 10 E-Mail Adressen (PoP3)
24 Stunden Network Operating Center
Netzzone 1 (15 km Radius um V.I.P-Netzknoten)
DM 3.900,00 / EUR 1.994,03* Monat
Netzzone 2 (Standorte außerhalb Netzzone 1)
DM 5.400,00 / EUR 2.760,97* Monat
Optional: DM 100,00 / EUR 51,13 für jedes weitere Gigabyte
Einmalige Einrichtungskosten
DM 5.000,00 / EUR 2.556,45
Aus technischen Gründen kann dieses Produkt noch nicht an allen V.I.P. Netzknoten angeboten werden. Bitte erfragen Sie die möglichen Standorte unter
069 / 63 397 777.
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 411 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
V.I.P. CONNECT Wahlleitungszugang 64kbps und 128kbps
Der Profi-Pauschaltarif
V.I.P. CONNECT bedeutet Internetzugang für Ihr gesamtes Netzwerk rund um die
Uhr, zu einem festen, monatlichen Pauschalpreis. V.I.P. CONNECT ist für alle
Unternehmen interessant, die aufgrund Ihres Nutzungsprofils noch keinen
Standleitungszugang benötigen, jedoch auf einen leistungsfähigen Internetzugang
mit optionalen Mailserver-Betrieb nicht verzichten wollen. Wie bei allen
Wahlleitungszugängen benötigen Sie zum Anschluss des von germany.net
gestellten Routers lediglich einen ISDN-Basisanschluss.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
ISDN Wahlleitungszugang 64/128kbps
und monatlich unbegrenztes Datenvolumen
Bereitstellung und Wartung ISDN Router ASCEND Pipeline 50
Bereitstellung einer Domain in der Top-Level Domain „.de„
Bereitstellung von 10 E-Mail Adressen (PoP3)
24 Network Operating Center
DM 249,00 / EUR 127,31* Monat für 64kbps
DM 449,00 / EUR 229,57* Monat für 128kbps
Einmalige Einrichtungskosten:
DM 499,00 / EUR 255,13*
Für dieses Produkt stehen Ihnen bis zur Einführung einer bundeseinheitlichen
Rufnummer die 28 vorhandenen germany.net Einwahlknoten zur Verfügung.
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 412 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
V.I.P. CONNECT Standleitungszugang 64kbps und 128kbps
Pauschaltarif inklusive Standleitungskosten!
V.I.P. CONNECT bedeutet Internetzugang für Ihr gesamtes Netzwerk rund um die
Uhr, zu einem festen, monatlichen Pauschalpreis – Budgetüberschreitungen sind
ausgeschlossen! Für die Anbindung steht Ihnen unser neues V.I.P. – Netz mit 50
Netzknoten (Stand: 04/99) in ganz Deutschland zur Verfügung.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
ISDN Standleitungszugang 64/128kbps
und monatlich unbegrenztes Datenvolumen
Bereitstellung einer Standardfestverbindung
Bereitstellung und Wartung ISDN Router ASCEND Pipeline 50
Bereitstellung einer Domain in der Top-Level Domain „.de„
Bereitstellung von 10 E-Mail Adressen (PoP3)
Netzzone1 (15 km Radius um V.I.P.-Netzknoten)
DM 999,00 / EUR 510,78* Monat für 64kbps
DM 1.499,00 / EUR 766,43* Monat für 128kbps
Netzzone2 (Standorte außerhalb Netzzone1)
DM 1.299,00 / EUR 664,17* Monat für 64kbps
DM 2.299,00 / EUR 1.175,46* Monat für 128kbps
Einmalige Einrichtungskosten:
DM 1.999,00 / EUR 1.022,07*
Aufgrund der Nachfragesituation kann es bei diesem Produkt in seltenen Fällen
zur längeren Lieferzeiten kommen. In welcher Netzzone Sie sich befinden,
erfahren Sie unter der Rufnummer 0 69 / 63 397 777.
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 413 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
WEB HOUSING
Ihr eigener Server in unserem Rechenzentrum
WEB HOUSING richtet sich an Unternehmen mit sehr hohem Datenaufkommen,
die alle Vorteile einer Direktanbindung an das germany.net Hochleistungsnetz für
eine eigene WWW-Präsenz nutzen wollen.
Der oder die von Ihnen konfigurierten Server werden im germany.net
Rechenzentrum Frankfurt/Main in 19" Racks untergebracht, per Fernwartung
können Sie jederzeit auf Ihre Rechner zugreifen. Benötigt einer Ihrer
Servicetechniker Zugang, ist dies bei germany.net ohne zusätzliche Kosten
Montags bis Freitags von 06:00 – 01:00 Uhr möglich.
Ihre Server-Hardware wird über eine 10Mbps (auf Wunsch 100Mbps) EthernetVerbindung direkt an den germany.net Backbone angebunden
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Housing Ihrer Serverhardware
Nutzung eines 19'' Rack shared
Stromversorgung mit 230V (2 x Schukodose)
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Unterbringung im klimatisierten Rechenzentrum
Brandmeldeanlage
Brandlöschung durch CO2
Schutz des Rechenzentrums durch Alarmanlage
DM 300,00 / EUR 153,39* für 1/8 Rack (5HE)
DM 500,00 / EUR 255,65 * für 1/4 Rack (10HE)
Internetanbindung Ihrer Serverhardware
Anbindung an 10Mbps-Switch-Port (RJ45/Cat.5)
Anteil eingehender Datenverkehr USA/Int. maximal 10%
Uneingeschränkter Wartungszugriff (online)
24 Stunden Network Operating Center
1Mbps durchschnittlich zur Verfügung stehende Bandbreite
DM 1.000,00 / EUR 511,29* pro Server/Monat
4Mbps durchschnittlich zur Verfügung stehende Bandbreite
DM 1.500,00 / EUR 766,94* pro Server/Monat
Optional:
DM 1000,00 /EUR 511,29 für 100Mbps-Switch-Port
Einmalige Einrichtungskosten
DM 1.000,00 / EUR 511,29*
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 414 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
V.I.P. STARTER Wahlleitungszugang 64kbps
Der sensationell günstige Einsteigertarif
V.I.P. STARTER bietet auch kleineren Unternehmen von Anfang an einen
leistungsstarken Internetzugang für das gesamte Netzwerk. Benötigt Ihr
Unternehmen einen Internetzugang hauptsächlich für E-Mail und gelegentliche
Internet-Recherchen, sind 50 Megabyte pro Monat meist ausreichend. Ist Ihr
monatliches Datenvolumen höher, zahlen Sie nur für die tatsächlich übertragene
Datenmenge. Steigt Ihr Bedarf dauerhaft, ist ein Tarifwechsel jederzeit möglich.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
ISDN Wahlleitungszugang 64kbps
Monatliches Datenvolumen von 50 MB inklusive
Bereitstellung und Wartung ISDN Router
Bereitstellung Ihrer Domain in der Top-Level Domain „.de„
Bereitstellung von 10 E-Mail Adressen (PoP3)
24 Stunden Network Operating Center
DM 99,00 / EUR 50,62 *
Optional: DM 0,99 / EUR 0,51 für jedes weitere Megabyte
Einmalige Einrichtungskosten:
DM 499,00 / EUR 255,13 *
Für dieses Produkt stehen Ihnen bis zur Einführung einer bundeseinheitlichen
Rufnummer die 28 vorhandenen germany.net Einwahlknoten zur Verfügung.
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 415 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Webserver
Viele Unternehmen möchten mit ihren Internetpräsentationen zwar im "Netz der Netze"
vertreten sein, würden jedoch gerne den Investitions- und Administrationsaufwand vermeiden,
einen eigenen Webserver für ihre Websites einzusetzen. Für diese Firmen bieten wir zwei
Varianten zur Alternative:
Bei Webhosting wird Ihre Präsentation auf den Webservern von Baden Online abgelegt und im
Internet unter dem jeweiligen Domainnamen verfügbar gemacht.
Für Webhoming steht Ihnen Ihr eigener Webserver - bei uns im Hause eingestellt - exklusiv zur
Verfügung. Ihre Präsentation läuft ausschließlich auf diesem System.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
% In beiden Fällen gewährleisten wir mit aufwendiger Hardware und leistungsfähigen
Datenleitungen, dass Ihre Informationen schnell, zuverlässig und sicher bei Ihren
Nutzern ankommen.
% Die Leitungsgestaltung unseres Hauses ist mit 2 Mbit/s realisiert. Das entspricht der
30fachen Kapazität einer ISDN-Leitung.
Webhosting
Beschreibung
Ihre Website wird auf unserem Webserver abgelegt und unter Ihrem Domainnamen
(www.kunde.de) im Internet verfügbar gemacht. Die Größe der Präsentation spielt hierbei
keine Rolle.
Eine Statistik über Zugriffe wird mitgeführt und ist tagesaktuell mit Passwort per WWW
abrufbar. Jeder Zugriff wird mit Rechneradresse (IP) und Datei (HTML-Seite, Grafik)
festgehalten.
Vorteile gegenüber einem eigenen Webserver:
% keine Sicherheitsproblematik, da keine Verbindung zu Ihrem Netz besteht
% keine Hardwarekosten <LTYPE=SQUAREkein Service-/Pflegeaufwand
% keine Verbindungskosten / teure Standleitung
% direkte Anbindung mit 2 MBit/s
% statistische Auswertungen inklusive (gilt nicht für die Nutzung von Microsoft IIS)
% hohe Verfügbarkeit
% kalkulierbare Kosten
Kosten
einmalige Kosten
D
M
Einrichtung einer Domain
170,00 *
monatliche Kosten
D
M
Jede weitere ".de" und ".com" Domain unter der Ihr Webserver D
M
erreichbar sein soll pro Monat
Bereitstellung
- 416 -
150,00 *
19,90 *
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Webhoming
Beschreibung
Bei Webhoming haben Sie die Möglichkeit, Ihren eigenen Webserver (19"-Chassis, nach
unseren Vorgaben konfiguriert) bei Baden Online einzustellen. Dieser steht Ihnen somit
exklusiv zur Verfügung und ist mit einem oder mehreren Webservern unter Ihrer(n) Domain(s)
im Internet verfügbar. Auch hier spielt die Größe Ihrer Präsentation keine Rolle.
Diese Lösung wird gegenüber Webhosting sinnvoll bei:
% Anwendungen, die durch Ihre Performancelastigkeit eine eigene Hardware erfordern
% Anwendungen, die ein spezielles Betriebssystem erfordern (NT, OS/2, MacOS, Linux)
Kosten
% laufende Kosten
Monatliche Miete für Einstellen eines Server
* sämtliche Preise verstehen sich incl. gesetzlicher MwSt.
- 417 -
D
M
460,00 *
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
WEB SHARING
Ihr kostengünstiger Internet-Auftritt
germany.net begleitet Sie selbstverständlich
Unternehmensdarstellung im World Wide Web.
auch
bei
Ihrer
individuellen
Mit unserem Know-how können Sie Ihr Unternehmen im Internet präsentieren und
Ihre Homepage als zusätzliches Image- und Verkaufsinstrument nutzen.
Für das Hosting Ihrer Internetseiten kommen Cobalt RaQ Microserver zum
Einsatz. Dank dieser innovativen Technologie mit einfach zu bedienender WebOberfläche, ist für Sie die Verwaltung Ihres virtuellen Server sehr komfortabel
möglich. Die Inhalte können zu jeder Tages- und Nachtzeit per File Transfer
Protocol (FTP) auf dem Server abgelegt oder aktualisiert werden, sogar Ihre EMail Accounts können Sie je nach Bedarf ändern.
Die gesamte Serverfarm ist mit mindestens 10Mbps an unseren Internet
Backbone angebunden durch ein Firewall-System vom Internet getrennt, d.h. vor
nicht autorisiertem Zugriff geschützt.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Virtueller Webserver auf Cobalt RaQ Microserver
Festplattenkapazität von 50 Megabyte
Monatliches Transfervolumen von 2 Gigabyte inklusive
Bereitstellung einer Domain in der Top-Level Domain „.de„
Bereitstellung von fünf E-Mail Adressen (PoP3)
Pflegezugriff (FTP) auf den Server zur Datenpflege
Komfortable Benutzeroberfläche für den Webmaster
DM 99,00 / EUR 50,62*
Optional: DM 100,00 / EUR 51,13 für jedes weitere Gigabyte
Einmalige Einrichtungskosten:
DM 149,00 / EUR 76,18*
Falls Sie noch keine Homepage haben, erstellt Ihnen germany.net oder unsere
kompetente Partneragentur die Seiten nach Ihren Vorgaben. Entweder in
einfacher Standardgestaltung zum günstigen Festpreis, oder im individuellen
Design nach Aufwand.
*Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 418 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 419 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Abschlussprüfung IT-Berufe
Entwicklungsbeispiel
Ganzheitliche Aufgabe II
für alle IT-Berufe
mit gemeinsamen und
berufsspezifischen Teilaufgaben
CYBERSOFT GmbH - MAXITECH GmbH
- 420 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalt:
0.
1.
2.
3.
4.
5.
Vorbemerkungen und Hinweise
Aufgabe für IT-Systemelektroniker
Aufgabe für Fachinformatiker Systemintegration
Aufgabe für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Aufgabe für IT-Systemkaufleute
Aufgabe für Informatikkaufleute
- 421 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Vorbemerkungen und allgemeine Hinweise
Die vorliegende Aufgabe wurde für alle Berufe der IT-Berufsfamilie als Ganzheitliche
Aufgabe 2 zur Prüfung der gemeinsamen Ausbildungsinhalte, wie sie sich überwiegend aus
den Kernqualifikationen ergeben, ausgearbeitet. Sie entwickelt die erste Prüfungsaufgabe
der IT-Abschlussprüfung in Baden-Württemberg weiter, die uns von den Erstellungsausschüssen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurde.
Bei der Konzeption standen folgende Kriterien im Vordergrund:
Verordnungskonformität
Die Aufgabenstellungen orientieren sich an den §§ 9 (4) 15 (4), 21 (4) und 27 (4) der
Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und
Telekommunikationstechnik. Danach kommen für alle Berufe insbesondere die Bewertung
eines IT-Systems hinsichtlich definierter Anforderungen und der Entwurf eines Datenmodells
für ein Anwendungsbeispiel in Betracht. Zusätzlich wurde eine Aufgabe mit kaufmännischem
Schwerpunkt aufgenommen, die durch die Lernfelder 2 und 8 der Rahmenlehrpläne für die
IT-Berufe abgedeckt ist.
Realitätsbezug
Die Aufgabe gibt eine Handlungssituation vor, die aus einem typischen Kundenauftrag eines
IT-Unternehmens abgeleitet ist. Die Kunden- und Systeminformationen sind weitgehend
neutral formuliert, damit die Aktualität der Aufgabe auch bei späterer Bearbeitung noch
gegeben ist. Der Realitätsbezug könnte durch die zusätzliche Einbindung von aktuellen
Produkt- und Preislisten auf elektronischen Medien noch gesteigert werden.
Handlungsorientierung
Die vorliegende Aufgabe formuliert für alle Berufe eine gemeinsame Handlungssituation,
diese wird aber berufsspezifisch ausformuliert. Die Aufgabe leitet sich aus verschiedenen
betrieblichen Kernprozessen ab, in denen jeweils durch die Formulierung der Aufgabenstellung Schwerpunkte gebildet werden. Sie ist in offenen Aufgabenstellungen formuliert, weil
dadurch die verschiedenen Dimensionen des beruflichen Handelns besser angesprochen
werden können.
Aufgabengebiete
Die Teilaufgaben sind in die gemeinsame Rahmenhandlung eingebunden, stellen jeweils
aber unterschiedliche Bereiche in den Vordergrund:
• Aufgabe 1: Hardwarelösungen
• Aufgabe 2: Datenbankkonzeption
• Aufgabe 3: Beschaffungsorganisation und -durchführung.
Die Aufgaben sind zu 75 % identisch, zu 25 % in 3 berufsspezifischen Schwerpunkten
differenziert. Die Gewichtung ergibt sich aus der jeweiligen Bepunktung der Aufgabe.
Ganzheitlichkeit
Die einzelnen Teilaufgaben sind in den Handlungsrahmen eines IT-Unternehmens eingebunden. Die Teilaufgaben sind aber unabhängig voneinander und damit auch getrennt
bewertbar.
- 422 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die Prüfung ist nach folgendem Grundkonzept erstellt:
ITSE
FISI
FIAE
ITSK
InfK
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Aufgabe 1
Berufsspezifische
Hardwarelösungen Teilaufgabe
Gemeinsame Teilaufgabe 2
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Aufgabe 2
Gemeinsame Teilaufgabe 2
Berufsspezifische
Teilaufgabe
Datenbankentwurf
Aufgabe 3
Gemeinsame Teilaufgabe 1
Beschaffungsorga- Gemeinsame Teilaufgaben 2
nisation und durchführung
Berufsspezifische
Teilaufgaben
In den Prüfungen wurden zur besseren Übersicht die Aufgaben als gemeinsame Teilaufgaben (= GTA) oder berufsspezifische Teilaufgaben (= BTA) gekennzeichnet. In einer echten
Prüfungssituation sollten diese Hinweise entfallen.
Durchführbarkeit
Die Aufgabe ist für 90 Minuten konzipiert und liegt vollständig in Papierform vor und kann
ohne den PC als Hilfsmittel bearbeitet werden. Eine Aufbereitung in elektronischer Form ist
problemlos möglich und würde die Bearbeitung der Realität annähern und die Effektivität
steigern. Die Lösung der Aufgabe unter Verwendung von Standardtools würde eine
professionellere Darstellung der Ergebnisse und eine schnellere Auswertung ermöglichen.
Anforderungen
In den drei Teilaufgaben und den Unteraufgaben werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abgedeckt:
Von der Erarbeitung und dem Entwurf verschiedener Alternativen, der Begründung eigener
Vorschläge, dem eigenständigen Entwurf von Modellen, der Formulierung komplexer
Abfragen, der Berechnung von Lösungsalternativen bis zum Benennen und Erläutern von
Sachverhalten sind alle Bereiche vertreten.
Ergebnisoffenheit
Je nach Art der Aufgabenstellung sind die Teilaufgaben offen konzipiert wie bei der
Hardwarelösung oder der Beschaffungsplanung; hier hängt die Qualität der Lösung von der
Begründung der Entscheidung ab, oder erfordern eindeutige Lösungen wie bei der
Datenbankkonzeption und -abfrage oder dem rechnerischen Angebotsvergleich. Die
Aufgaben erfordern eine vertiefte Auseinandersetzung mit der vorgegebenen Situation, das
Verständnis der grundlegenden DV-technischen Zusammenhänge und die Anwendung
betriebswirtschaftlichen Grundwissens.
- 423 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-Systemelektroniker
Prüfungsteil B
Ganzheitliche Aufgabe II (berufsübergreifende Kernqualifikationen)
Ist-Situation
Die CYBERSOFT GmbH ist ein Systemhaus, das umfassende EDV-Lösungen für Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und Privatkunden anbietet. Sie arbeiten
als Auszubildende/r bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Einer Ihrer Geschäftskunden, die MAXITECH GmbH, hat eine Erweiterung und Umorganisation des Betriebes
beschlossen und Ihr Unternehmen mit dem Ausbau der EDV-Anlage und mit dem Entwurf
einer Datenbank für die Systembetreuung der neuen EDV-Anlage beauftragt. Sie sollen bei
der Durchführung des Projektes Aufgaben übernehmen.
Die MAXITECH GmbH ist ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Leiterplatten.
Das Stammhaus von MAXITECH hat 30 Arbeitsplatzrechner (PCs). Diese 30 Rechner bilden
ein Netzwerk und sind über einen 10Base2-Ethernet-Strang (Länge 80 m) mit einem
leistungsfähigen Server verbunden. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Netzkomponente
zeitweise nicht mehr ausreichend. Es kommt in den Kernzeiten immer wieder zu
unerträglichen Wartezeiten.
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des Betriebes wird die Entwicklungsabteilung in einem neuen
Bürohaus angesiedelt. Dieses befindet sich in einem anderen Stadtteil (ca. 10 km entfernt).
Die vom Betrieb gefertigten Leiterplatten werden mit einem CAD-System entwickelt. Die
Entwicklungsabteilung erhält im neuen Büro dafür 15 neue Arbeitsplatzrechner (PCs) sowie
einen geeigneten Server.
Der CAD-Server der Entwicklungsabteilung muss sowohl Daten als auch umfangreiche
Programme zur Verfügung stellen. Deshalb wird die Größe des Datenaufkommens der CADRechner untereinander als sehr hoch eingeschätzt.
Mit dem Stammhaus muss die Entwicklungsabteilung täglich nur Fertigungsdaten austauschen. Diese Datenmenge ist mit ca. 10 MByte pro Tag vergleichsweise gering.
Die Rechner im Stammhaus bleiben erhalten. Als Sofortmaßnahme sind kostengünstig und
effektiv Netzengpässe abzubauen.
- 424 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabe 1
Realisierung des Ausbaus der EDV-Hardware der Fa. MAXITECH
Dokumentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge.
Für alle Teilaufgaben gilt:
•
•
•
Notieren Sie die für die Realisierung notwendigen Hardwarekomponenten.
Begründen Sie Ihre Auswahl kurz und schlüssig.
Verdeutlichen Sie Ihre Lösungen möglichst mit Skizzen.
1.1
Vorhandenes Netzwerk im Stammwerk
(10 Punkte GTA)
Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag, der einfach und kostengünstig das Netzproblem löst.
1.2
Netzwerk der neuen Außenstelle
(25 Punkte BTA)
Entwerfen Sie ein Netzwerk mit geeigneter Topologie und der dazugehörigen
Verkabelung.
1.3
WAN zum Austausch der Fertigungsdaten
Entwicklungsabteilung und Stammhaus.
Schlagen Sie eine preiswerte Lösung vor.
über
Stadtteilgrenzen
zwischen
(10 Punkte GTA)
Aufgabe 2
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung
Zur Unterstützung der Wartung und zur Dokumentation der vergrößerten EDV-Anlage will die
MAXITECH GmbH eine kleine Datenbank einsetzen. Wichtige Informationen über die
Rechner des Systems sollen damit abfragbar sein.
Die geplante Datenbank soll folgende Anforderungen erfüllen:
•
Ein Anwender kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wie der für seinen Arbeitsplatzrechner zuständige Systembetreuer heißt, wie dessen Telefonnummer lautet und wo
dieser seinen Schreibtisch hat (Raumnummer).
•
Ein Systembetreuer kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wo die Arbeitsplatzrechner, für die er zuständig ist, stehen (Raumnummer). Außerdem erhält er die
Information, welche Konfiguration der jeweilige Arbeitsplatzrechner besitzt.
•
Vorgesehen ist nur eine Standardkonfiguration, die sich in den Parametern Festplattenkapazität, Netzwerkkarte und installiertes Betriebssystem unterscheidet.
- 425 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.1
Erstellen Sie den Entwurf einer relationalen Datenbank.
(20 Punkte GTA)
Stellen Sie die Beziehung zwischen den Tabellen grafisch dar (z.B. mit EntityRelation-ship-Modell).
Geben Sie die Tabellen mit ihren Attributen an und kennzeichnen Sie dabei die
Primär- und Fremdschlüssel in eindeutiger Weise.
2.2
Formulieren Sie mit Hilfe einer standardisierten Sprache (z.B. SQL) Datenbankabfragen, die folgende Listen erzeugt:.
(10 Punkte GTA)
Eine Liste aller Betreuer mit ihren Telefonnummern.
Eine Liste aller Arbeitsplatzrechner mit Namen des zuständigen Betreuers.
Aufgabe 3
Beschaffungsorganisation und -durchführung in der CYBERSOFT GmbH
3.1
Die CYBERSOFT GmbH hat für die gängigsten Hardwarekomponenten ein Lager
eingerichtet. Das Lager hat die Aufgabe, die Versorgung des Unternehmens mit
Gütern in der erforderlichen Menge, Art und Qualität entsprechend den Kundenaufträgen zu gewährleisten. Bei speziellen Komponenten und großen Stückzahlen
muss CYBERSOFT von externen Lieferanten einkaufen.
Innerhalb des Hauptprozesses Beschaffungsauftragsdurchführung ist der Teilprozess
Angebotsanfrage auszuführen. Bestellungen werden beim Erreichen des Meldebestandes im Lager ausgelöst und von der Abteilung Beschaffung durchgeführt. Die
Lieferantendaten werden dabei aus der Lieferantendatei abgefragt. Alle Artikeldaten
sind in der Lagerdatei gespeichert. Wenn Teilespezifikationen unvollständig sind,
können sie in den Fachabteilungen abgefragt werden. Wenn Teile nicht geführt
werden, muss eine Bezugsquellenermittlung durchgeführt werden. Erst dann kann die
vollständige Anfrage verschickt werden.
Stellen Sie diesen Teilprozess grafisch dar.
3.2
(15 Punkte GTA)
Die Arbeitsplatzrechner für die MAXITECH GmbH sollen mit 10,1 GB-Festplatten
ausgestattet werden. Diese Festplatten sind zur Zeit im Lager der CYBERSOFT nicht
vorrätig und müssen beschafft werden.
3.2.1 Nennen Sie vier Informationsquellen, die Ihnen zur Auswahl eines geeigneten
Lieferanten dienen können.
(4 Punkte GTA)
3.2.2 Erläutern Sie drei wichtige Entscheidungskriterien, die für die Auswahl eines
geeigneten Lieferanten von Bedeutung sind.
(6 Punkte GTA)
- 426 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Fachinformatiker Systemintegration
Prüfungsteil B
Ganzheitliche Aufgabe II (berufsübergreifende Kernqualifikationen)
Ist-Situation
Die CYBERSOFT GmbH ist ein Systemhaus, das umfassende EDV-Lösungen für
Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und Privatkunden anbietet. Sie
arbeiten als Auszubildende/r bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Einer Ihrer
Geschäftskunden, die MAXITECH GmbH, hat eine Erweiterung und Umorganisation des
Betriebes beschlossen und Ihr Unternehmen mit dem Ausbau der EDV-Anlage und mit dem
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung der neuen EDV-Anlage beauftragt. Sie
sollen bei der Durchführung des Projektes Aufgaben übernehmen.
Die MAXITECH GmbH ist ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Leiterplatten.
Das Stammhaus von MAXITECH hat 30 Arbeitsplatzrechner (PCs). Diese 30 Rechner bilden
ein Netzwerk und sind über einen 10Base2-Ethernet-Strang (Länge 80 m) mit einem
leistungsfähigen Server verbunden. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Netzkomponente
zeitweise nicht mehr ausreichend. Es kommt in den Kernzeiten immer wieder zu unerträglichen Wartezeiten.
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des Betriebes wird die Entwicklungsabteilung in einem neuen
Bürohaus angesiedelt. Dieses befindet sich in einem anderen Stadtteil (ca. 10 km entfernt).
Die vom Betrieb gefertigten Leiterplatten werden mit einem CAD-System entwickelt. Die
Entwicklungsabteilung erhält im neuen Büro dafür 15 neue Arbeitsplatzrechner (PCs) sowie
einen geeigneten Server.
Der CAD-Server der Entwicklungsabteilung muss sowohl Daten als auch umfangreiche
Programme zur Verfügung stellen. Deshalb wird die Größe des Datenaufkommens der CADRechner untereinander als sehr hoch eingeschätzt.
Mit dem Stammhaus muss die Entwicklungsabteilung täglich nur Fertigungsdaten austauschen. Diese Datenmenge ist mit ca. 10 MByte pro Tag vergleichsweise gering.
Die Rechner im Stammhaus bleiben erhalten. Als Sofortmaßnahme sind kostengünstig und
effektiv Netzengpässe abzubauen.
- 427 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabe 1
Realisierung des Ausbaus der EDV-Hardware der Fa. MAXITECH
Dokumentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge. Für alle Teilaufgaben gilt:
•
•
•
Notieren Sie die für die Realisierung notwendigen Hardwarekomponenten.
Begründen Sie Ihre Auswahl kurz und schlüssig.
Verdeutlichen Sie Ihre Lösungen möglichst mit Skizzen.
1.1
Vorhandenes Netzwerk im Stammwerk
(10 Punkte GTA)
Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag, der einfach und kostengünstig das
Netzproblem löst.
1.2
Netzwerk der neuen Außenstelle
(25 Punkte BTA)
Entwerfen Sie ein Netzwerk mit geeigneter Topologie und der dazugehörigen
Verkabelung.
1.3
WAN zum Austausch der Fertigungsdaten über Stadtteilgrenzen zwischen
Entwicklungsabteilung und Stammhaus.
Schlagen Sie eine preiswerte Lösung vor.
(10 Punkte GTA)
Aufgabe 2
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung
Zur Unterstützung der Wartung und zur Dokumentation der vergrößerten EDV-Anlage will die
MAXITECH GmbH eine kleine Datenbank einsetzen. Wichtige Informationen über die
Rechner des Systems sollen damit abfragbar sein.
Die geplante Datenbank soll folgende Anforderungen erfüllen:
•
Ein Anwender kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wie der für seinen
Arbeitsplatzrechner zuständige Systembetreuer heißt, wie dessen Telefonnummer lautet
und wo dieser seinen Schreibtisch hat (Raumnummer).
•
Ein Systembetreuer kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wo die
Arbeitsplatzrechner, für die er zuständig ist, stehen (Raumnummer). Außerdem erhält er
die Information, welche Konfiguration der jeweilige Arbeitsplatzrechner besitzt.
•
Vorgesehen ist nur eine Standardkonfiguration, die sich in den Parametern Festplattenkapazität, Netzwerkkarte und installiertes Betriebssystem unterscheidet.
- 428 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.1
Erstellen Sie den Entwurf einer relationalen Datenbank.
(20 Punkte GTA)
Stellen Sie die Beziehung zwischen den Tabellen grafisch dar (z.B. mit EntityRelation-ship-Modell).
Geben Sie die Tabellen mit ihren Attributen an und kennzeichnen Sie dabei die
Primär- und Fremdschlüssel in eindeutiger Weise.
2.2
Formulieren Sie mit Hilfe einer standardisierten
Datenbankabfragen, die folgende Listen erzeugt:
Sprache (z.B. SQL)
(10 Punkte GTA)
Eine Liste aller Betreuer mit ihren Telefonnummern.
Eine Liste aller Arbeitsplatzrechner mit Namen des zuständigen Betreuers.
Aufgabe 3
Beschaffungsorganisation und -durchführung in der CYBERSOFT GmbH
3.1
Die CYBERSOFT GmbH hat für die gängigsten Hardwarekomponenten ein Lager
eingerichtet. Das Lager hat die Aufgabe, die Versorgung des Unternehmens mit
Gütern in der erforderlichen Menge, Art und Qualität entsprechend den
Kundenaufträgen zu gewährleisten. Bei speziellen Komponenten und großen
Stückzahlen muss CYBERSOFT von externen Lieferanten einkaufen.
Innerhalb des Hauptprozesses Beschaffungsauftragsdurchführung ist der Teilprozess
Angebotsanfrage auszuführen. Bestellungen werden beim Erreichen des
Meldebestandes im Lager ausgelöst und von der Abteilung Beschaffung
durchgeführt. Die Lieferantendaten werden dabei aus der Lieferantendatei abgefragt.
Alle Artikeldaten sind in der Lagerdatei gespeichert. Wenn Teilespezifikationen
unvollständig sind, können sie in den Fachabteilungen abgefragt werden. Wenn Teile
nicht geführt werden, muss eine Bezugsquellenermittlung durchgeführt werden. Erst
dann kann die vollständige Anfrage verschickt werden.
Stellen Sie diesen Teilprozess grafisch dar.
3.2
(15 Punkte GTA)
Die Arbeitsplatzrechner für die MAXITECH GmbH sollen mit 10,1 GB-Festplatten
ausgestattet werden. Diese Festplatten sind zur Zeit im Lager der CYBERSOFT nicht
vorrätig und müssen beschafft werden.
3.2.1. Nennen Sie vier Informationsquellen, die Ihnen zur Auswahl eines geeigneten
Lieferanten dienen können.
(4 Punkte GTA)
3.2.2 Erläutern Sie drei wichtige Entscheidungskriterien, die für die Auswahl eines
geeigneten Lieferanten von Bedeutung sind.
(6 Punkte GTA)
- 429 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Prüfungsteil B
Ganzheitliche Aufgabe II (berufsübergreifende Kernqualifikationen)
Ist-Situation
Die CYBERSOFT GmbH ist ein Systemhaus, das umfassende EDV-Lösungen für
Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und Privatkunden anbietet. Sie
arbeiten als Auszubildende / r bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Einer Ihrer
Geschäftskunden, die MAXITECH GmbH, hat eine Erweiterung und Umorganisation des
Betriebes beschlossen und Ihr Unternehmen mit dem Ausbau der EDV-Anlage und mit dem
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung der neuen EDV-Anlage beauftragt. Sie
sollen bei der Durchführung des Projektes Aufgaben übernehmen.
Die MAXITECH GmbH ist ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Leiterplatten.
Das Stammhaus von MAXITECH hat 30 Arbeitsplatzrechner (PCs). Diese 30 Rechner bilden
ein Netzwerk und sind über einen 10Base2-Ethernet-Strang (Länge 80 m) mit einem
leistungsfähigen Server verbunden. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Netzkomponente
zeitweise nicht mehr ausreichend. Es kommt in den Kernzeiten immer wieder zu
unerträglichen Wartezeiten.
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des Betriebes wird die Entwicklungsabteilung in einem neuen
Bürohaus angesiedelt. Dieses befindet sich in einem anderen Stadtteil (ca. 10 km entfernt).
Die vom Betrieb gefertigten Leiterplatten werden mit einem CAD-System entwickelt. Die
Entwicklungsabteilung erhält im neuen Büro dafür 15 neue Arbeitsplatzrechner (PCs) sowie
einen geeigneten Server.
Der CAD-Server der Entwicklungsabteilung muss sowohl Daten als auch umfangreiche
Programme zur Verfügung stellen. Deshalb wird die Größe des Datenaufkommens der CADRechner untereinander als sehr hoch eingeschätzt.
Mit dem Stammhaus muss die Entwicklungsabteilung täglich nur Fertigungsdaten austauschen. Diese Datenmenge ist mit ca. 10 MByte pro Tag vergleichsweise gering.
Die Rechner im Stammhaus bleiben erhalten. Als Sofortmaßnahme sind kostengünstig und
effektiv Netzengpässe abzubauen.
- 430 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabe 1
Realisierung des Ausbaus der EDV-Hardware der Fa. MAXITECH
Dokumentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge. Für alle Teilaufgaben gilt:
•
•
•
Notieren Sie die für die Realisierung notwendigen Hardwarekomponenten.
Begründen Sie Ihre Auswahl kurz und schlüssig.
Verdeutlichen Sie Ihre Lösungen möglichst mit Skizzen.
1.1
Vorhandenes Netzwerk im Stammwerk
(10 Punkte GTA)
Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag, der einfach und kostengünstig das
Netzproblem löst.
1.2
WAN zum Austausch der Fertigungsdaten
Entwicklungsabteilung und Stammhaus.
Schlagen Sie eine preiswerte Lösung vor.
über
Stadtteilgrenzen
zwischen
(10 Punkte GTA)
Aufgabe 2
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung
Zur Unterstützung der Wartung und zur Dokumentation der vergrößerten EDV-Anlage will die
MAXITECH GmbH eine kleine Datenbank einsetzen. Wichtige Informationen über die
Rechner des Systems sollen damit abfragbar sein.
Die geplante Datenbank soll folgende Anforderungen erfüllen:
•
Ein Anwender kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wie der für seinen
Arbeitsplatzrechner zuständige Systembetreuer heißt, wie dessen Telefonnummer lautet
und wo dieser seinen Schreibtisch hat (Raumnummer).
•
Ein Systembetreuer kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wo die Arbeitsplatzrechner, für die er zuständig ist, stehen (Raumnummer). Außerdem erhält er die
Information, welche Konfiguration der jeweilige Arbeitsplatzrechner besitzt.
•
Vorgesehen ist nur eine Standardkonfiguration, die sich in den Parametern
Festplattenkapazität, Netzwerkkarte und installiertes Betriebssystem unterscheidet.
2.1
Erstellen Sie den Entwurf einer relationalen Datenbank.
(20 Punkte GTA)
Stellen Sie die Beziehung zwischen den Tabellen grafisch dar (z.B. mit EntityRelation-ship-Modell).
Geben Sie die Tabellen mit ihren Attributen an und kennzeichnen Sie dabei die
Primär- und Fremdschlüssel in eindeutiger Weise.
- 431 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.2
Formulieren Sie mit Hilfe einer standardisierten
Datenbankabragen, die folgende Listen erzeugt:
Sprache (z.B. SQL)
(10 Punkte GTA)
Eine Liste aller Betreuer mit ihren Telefonnummern.
Eine Liste aller Arbeitsplatzrechner mit Namen des zuständigen Betreuers.
2.3
Als Ergänzung sollen zukünftig 3 verschiedene Softwarekonfigurationen verwaltet
werden.
(25 Punkte BTA)
Ergänzen Sie die entsprechende Tabelle in der Darstellung
Formulieren Sie mit Hilfe einer Standardisierten Sprache (z.B. SQL) ein Kommando,
das die Tabelle in der gewünschten Form anlegt.
Aufgabe 3
Beschaffungsorganisation und -durchführung in der CYBERSOFT GmbH
3.1
Die CYBERSOFT GmbH hat für die gängigsten Hardwarekomponenten ein Lager
eingerichtet. Das Lager hat die Aufgabe, die Versorgung des Unternehmens mit
Gütern in der erforderlichen Menge, Art und Qualität entsprechend den
Kundenaufträgen zu gewährleisten. Bei speziellen Komponenten und großen
Stückzahlen muss CYBERSOFT von externen Lieferanten einkaufen.
Innerhalb des Hauptprozesses Beschaffungsauftragsdurchführung ist der Teilprozess
Angebotsanfrage auszuführen. Bestellungen werden beim Erreichen des
Meldebestandes im Lager ausgelöst und von der Abteilung Beschaffung
durchgeführt. Die Lieferantendaten werden dabei aus der Lieferantendatei abgefragt.
Alle Artikeldaten sind in der Lagerdatei gespeichert. Wenn Teilespezifikationen
unvollständig sind, können sie in den Fachabteilungen abgefragt werden. Wenn Teile
nicht geführt werden, muss eine Bezugsquellenermittlung durchgeführt werden. Erst
dann kann die vollständige Anfrage verschickt werden.
Stellen Sie diesen Teilprozess grafisch dar.
3.2
(15 Punkte GTA)
Die Arbeitsplatzrechner für die MAXITECH GmbH sollen mit 10,1 GB-Festplatten
ausgestattet werden. Diese Festplatten sind zur Zeit im Lager der CYBERSOFT nicht
vorrätig und müssen beschafft werden.
3.2.1. Nennen Sie vier Informationsquellen, die Ihnen zur Auswahl eines geeigneten
Lieferanten dienen können.
(4 Punkte GTA)
3.2.2 Erläutern Sie drei wichtige Entscheidungskriterien, die für die Auswahl eines
geeigneten Lieferanten von Bedeutung sind.
(6 Punkte GTA)
- 432 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-System-Kaufmann
Prüfungsteil B
Ganzheitliche Aufgabe II (berufsübergreifende Kernqualifikationen)
Ist-Situation
Die CYBERSOFT GmbH ist ein Systemhaus, das umfassende EDV-Lösungen für
Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und Privatkunden anbietet. Sie
arbeiten als Auszubildende / r bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Einer Ihrer
Geschäftskunden, die MAXITECH GmbH, hat eine Erweiterung und Umorganisation des
Betriebes beschlossen und Ihr Unternehmen mit dem Ausbau der EDV-Anlage und mit dem
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung der neuen EDV-Anlage beauftragt. Sie
sollen bei der Durchführung des Projektes Aufgaben übernehmen.
Die MAXITECH GmbH ist ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Leiterplatten.
Das Stammhaus von MAXITECH hat 30 Arbeitsplatzrechner (PCs). Diese 30 Rechner bilden
ein Netzwerk und sind über einen 10Base2-Ethernet-Strang (Länge 80 m) mit einem
leistungsfähigen Server verbunden. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Netzkomponente
zeitweise nicht mehr ausreichend. Es kommt in den Kernzeiten immer wieder zu
unerträglichen Wartezeiten.
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des Betriebes wird die Entwicklungsabteilung in einem neuen
Bürohaus angesiedelt. Dieses befindet sich in einem anderen Stadtteil (ca. 10 km entfernt).
Die vom Betrieb gefertigten Leiterplatten werden mit einem CAD-System entwickelt. Die
Entwicklungsabteilung erhält im neuen Büro dafür 15 neue Arbeitsplatzrechner (PCs) sowie
einen geeigneten Server.
Der CAD-Server der Entwicklungsabteilung muss sowohl Daten als auch umfangreiche
Programme zur Verfügung stellen. Deshalb wird die Größe des Datenaufkommens der CADRechner untereinander als sehr hoch eingeschätzt.
Mit dem Stammhaus muss die Entwicklungsabteilung täglich nur Fertigungsdaten
austauschen. Diese Datenmenge ist mit ca. 10 MByte pro Tag vergleichsweise gering.
Die Rechner im Stammhaus bleiben erhalten. Als Sofortmaßnahme sind kostengünstig und
effektiv Netzengpässe abzubauen.
- 433 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabe 1
Realisierung des Ausbaus der EDV-Hardware der Fa. MAXITECH
Dokumentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge. Für alle Teilaufgaben gilt:
•
•
•
Notieren Sie die für die Realisierung notwendigen Hardwarekomponenten.
Begründen Sie Ihre Auswahl kurz und schlüssig.
Verdeutlichen Sie Ihre Lösungen möglichst mit Skizzen.
1.1
Vorhandenes Netzwerk im Stammwerk
(10 Punkte GTA)
Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag, der einfach und kostengünstig das
Netzproblem löst.
1.2
WAN zum Austausch der Fertigungsdaten über Stadtteilgrenzen zwischen Entwicklungsabteilung und Stammhaus
Schlagen Sie eine preiswerte Lösung vor.
(10 Punkte GTA)
Aufgabe 2
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung
Zur Unterstützung der Wartung und zur Dokumentation der vergrößerten EDV-Anlage will die
MAXITECH GmbH eine kleine Datenbank einsetzen. Wichtige Informationen über die
Rechner des Systems sollen damit abfragbar sein.
Die geplante Datenbank soll folgende Anforderungen erfüllen:
•
Ein Anwender kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wie der für seinen Arbeitsplatzrechner zuständige Systembetreuer heißt, wie dessen Telefonnummer lautet und wo
dieser seinen Schreibtisch hat (Raumnummer).
•
Ein Systembetreuer kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wo die Arbeitsplatzrechner, für die er zuständig ist, stehen (Raumnummer). Außerdem erhält er die
Information, welche Konfiguration der jeweilige Arbeitsplatzrechner besitzt.
•
Vorgesehen ist nur eine Standardkonfiguration, die sich in den Parametern Festplattenkapazität, Netzwerkkarte und installiertes Betriebssystem unterscheidet.
2.1
Erstellen Sie den Entwurf einer relationalen Datenbank.
(20 Punkte GTA)
Stellen Sie die Beziehung zwischen den Tabellen grafisch dar (z.B. mit EntityRelation-ship-Modell).
Geben Sie die Tabellen mit ihren Attributen an und kennzeichnen Sie dabei die
Primär- und Fremdschlüssel in eindeutiger Weise.
- 434 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.2
Formulieren Sie mit Hilfe einer standardisierten Sprache (z.B. SQL) Datenbankabfragen, die folgende Listen erzeugt:
(10 Punkte GTA)
Eine Liste aller Betreuer mit ihren Telefonnummern.
Eine Liste aller Arbeitsplatzrechner mit Namen des zuständigen Betreuers.
Aufgabe 3
Beschaffungsorganisation und -durchführung in der CYBERSOFT GmbH
3.1
Die CYBERSOFT GmbH hat für die gängigsten Hardwarekomponenten ein Lager
eingerichtet. Das Lager hat die Aufgabe, die Versorgung des Unternehmens mit
Gütern in der erforderlichen Menge, Art und Qualität entsprechend den
Kundenaufträgen zu gewährleisten. Bei speziellen Komponenten und großen
Stückzahlen muss CYBERSOFT von externen Lieferanten einkaufen.
Innerhalb des Hauptprozesses Beschaffungsauftragsdurchführung ist der Teilprozess
Angebotsanfrage auszuführen. Bestellungen werden beim Erreichen des
Meldebestandes im Lager ausgelöst und von der Abteilung Beschaffung
durchgeführt. Die Lieferantendaten werden dabei aus der Lieferantendatei abgefragt.
Alle Artikeldaten sind in der Lagerdatei gespeichert. Wenn Teilespezifikationen
unvollständig sind, können sie in den Fachabteilungen abgefragt werden. Wenn Teile
nicht geführt werden, muss eine Bezugsquellenermittlung durchgeführt werden. Erst
dann kann die vollständige Anfrage verschickt werden.
Stellen Sie diesen Teilprozess grafisch dar.
3.2
(15 Punkte GTA)
Die Arbeitsplatzrechner für die MAXITECH GmbH sollen mit 10,1 GB-Festplatten
ausgestattet werden. Diese Festplatten sind zur Zeit im Lager der CYBERSOFT nicht
vorrätig, der maximale Lagerbestand liegt bei 100 Stück. Ihnen liegen folgende drei
Angebote vor:
Angebot 1:
Preis 245,-- DM/Stück, bei Abnahme von 200 Stück 230,-- DM/Stück; Lieferung "frei
Haus", Lieferfrist 1 Woche, Zahlungsbedingungen: 10 Tage 2 % Skonto oder 30 Tage
netto; langjähriger und bisher sehr zuverlässiger Lieferant; sonstige Bedingungen:
verlängerter Eigentumsvorbehalt.
Angebot 2:
Preis 250,-- DM/Stück, bei Abnahme von 100 Stück 5 % Rabatt, Lieferung ab Werk,
Versandkosten 35,-- DM; Lieferfrist 10 Tage nach Bestellungseingang;
Zahlungsbedingungen: 14 Tage 3 % Skonto oder 30 Tage netto; neuer Lieferant, es
liegen bisher keine Informationen vor. Sonstige Bedingung: Angebot gültig bis 4
Wochen nach Angebotserstellungsdatum.
- 435 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Angebot 3:
Preis 259,-- DM/Stück, bei Abnahme von 10 Stück 5 % Rabatt, bei Abnahme von 100 Stück
10 % Rabatt, ab 200 Stück 15 % Rabatt; Lieferung ab Lager, Versandkosten 60,--DM,
Lieferfrist 3 Tage; Zahlungsbedingungen 60 Tage netto, bekannter Lieferant mit
durchschnittlicher Zuverlässigkeit, sonstige Bedingungen: Angebot freibleibend.
3.2.1 Führen Sie einen ausführlichen rechnerischen Angebotsvergleich durch, der als
Grundlage für Ihre Entscheidung dienen soll.
(12 Punkte BTA)
3.2.2 Wählen Sie einen Lieferanten unter Berücksichtigung aller Kriterien aus und
begründen Sie Ihre Entscheidung.
(7 Punkte BTA)
3.2.3 Im Angebot 1 wurde als sonstige Bedingung "verlängerter Eigentumsvorbehalt"
angegeben. Was bedeutet diese Vereinbarung für die CYBERSOFT GmbH?
(7 Punkte BTA)
3.2.4 Beurteilen Sie die 3 Angebote hinsichtlich der Bindungsfrist für den Lieferanten.
(9Punkte BTA)
- 436 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Informatikkaufmann
Prüfungsteil B
Ganzheitliche Aufgabe II (berufsübergreifende Kernqualifikationen)
Ist-Situation
Die CYBERSOFT GmbH ist ein Systemhaus, das umfassende EDV-Lösungen für
Anwendungsprobleme von mittelständischen Unternehmen und Privatkunden anbietet. Sie
arbeiten als Auszubildende / r bei der Abwicklung von Kundenaufträgen mit. Einer Ihrer
Geschäftskunden, die MAXITECH GmbH, hat eine Erweiterung und Umorganisation des
Betriebes beschlossen und Ihr Unternehmen mit dem Ausbau der EDV-Anlage und mit dem
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung der neuen EDV-Anlage beauftragt. Sie
sollen bei der Durchführung des Projektes Aufgaben übernehmen.
Die MAXITECH GmbH ist ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Leiterplatten.
Das Stammhaus von MAXITECH hat 30 Arbeitsplatzrechner (PCs). Diese 30 Rechner bilden
ein Netzwerk und sind über einen 10Base2-Ethernet-Strang (Länge 80 m) mit einem
leistungsfähigen Server verbunden. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Netzkomponente
zeitweise nicht mehr ausreichend. Es kommt in den Kernzeiten immer wieder zu unerträglichen Wartezeiten.
Projekt
Im Rahmen der Erweiterung des Betriebes wird die Entwicklungsabteilung in einem neuen
Bürohaus angesiedelt. Dieses befindet sich in einem anderen Stadtteil (ca. 10 km entfernt).
Die vom Betrieb gefertigten Leiterplatten werden mit einem CAD-System entwickelt. Die
Entwicklungsabteilung erhält im neuen Büro dafür 15 neue Arbeitsplatzrechner (PCs) sowie
einen geeigneten Server.
Der CAD-Server der Entwicklungsabteilung muss sowohl Daten als auch umfangreiche
Programme zur Verfügung stellen. Deshalb wird die Größe des Datenaufkommens der CADRechner untereinander als sehr hoch eingeschätzt.
Mit dem Stammhaus muss die Entwicklungsabteilung täglich nur Fertigungsdaten austauschen. Diese Datenmenge ist mit ca. 10 MByte pro Tag vergleichsweise gering.
Die Rechner im Stammhaus bleiben erhalten. Als Sofortmaßnahme sind kostengünstig und
effektiv Netzengpässe abzubauen.
- 437 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Aufgabe 1
Realisierung des Ausbaus der EDV-Hardware der Fa. MAXITECH
Dokumentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge. Für alle Teilaufgaben gilt:
•
•
•
Notieren Sie die für die Realisierung notwendigen Hardwarekomponenten.
Begründen Sie Ihre Auswahl kurz und schlüssig.
Verdeutlichen Sie Ihre Lösungen möglichst mit Skizzen.
1.1
Vorhandenes Netzwerk im Stammwerk
(10 Punkte GTA)
Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag, der einfach und kostengünstig das
Netzproblem löst.
1.2
WAN zum Austausch der Fertigungsdaten über Stadtteilgrenzen zwischen Entwicklungsabteilung und Stammhaus.
Schlagen Sie eine preiswerte Lösung vor.
(10 Punkte GTA)
Aufgabe 2
Entwurf einer Datenbank für die Systembetreuung
Zur Unterstützung der Wartung und zur Dokumentation der vergrößerten EDV-Anlage will die
MAXITECH GmbH eine kleine Datenbank einsetzen. Wichtige Informationen über die
Rechner des Systems sollen damit abfragbar sein.
Die geplante Datenbank soll folgende Anforderungen erfüllen:
•
Ein Anwender kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wie der für seinen
Arbeitsplatzrechner zuständige Systembetreuer heißt, wie dessen Telefonnummer lautet
und wo dieser seinen Schreibtisch hat (Raumnummer).
•
Ein Systembetreuer kann mit Hilfe der Datenbank herausfinden, wo die
Arbeitsplatzrechner, für die er zuständig ist, stehen (Raumnummer). Außerdem erhält er
die Information, welche Konfiguration der jeweilige Arbeitsplatzrechner besitzt.
•
Vorgesehen ist nur eine Standardkonfiguration, die sich in den Parametern Festplattenkapazität, Netzwerkkarte und installiertes Betriebssystem unterscheidet.
2.1
Erstellen Sie den Entwurf einer relationalen Datenbank.
(20 Punkte GTA)
Stellen Sie die Beziehung zwischen den Tabellen grafisch dar (z.B. mit EntityRelation-ship-Modell).
Geben Sie die Tabellen mit ihren Attributen an und kennzeichnen Sie dabei die
Primär- und Fremdschlüssel in eindeutiger Weise.
- 438 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
2.2
Formulieren Sie mit Hilfe einer standardisierten Sprache (z.B. SQL) Datenbankabfragen, die folgende Listen erzeugt:
(10 Punkte GTA)
Eine Liste aller Betreuer mit ihren Telefonnummern.
Eine Liste aller Arbeitsplatzrechner mit Namen des zuständigen Betreuers.
Aufgabe 3
Beschaffungsorganisation und -durchführung in der CYBERSOFT GmbH
3.1
Die CYBERSOFT GmbH hat für die gängigsten Hardwarekomponenten ein Lager
eingerichtet. Das Lager hat die Aufgabe, die Versorgung des Unternehmens mit
Gütern in der erforderlichen Menge, Art und Qualität entsprechend den
Kundenaufträgen zu gewährleisten. Bei speziellen Komponenten und großen
Stückzahlen muss CYBERSOFT von externen Lieferanten einkaufen.
Innerhalb des Hauptprozesses Beschaffungsauftragsdurchführung ist der Teilprozess
Angebotsanfrage auszuführen. Bestellungen werden beim Erreichen des
Meldebestandes im Lager ausgelöst und von der Abteilung Beschaffung
durchgeführt. Die Lieferantendaten werden dabei aus der Lieferantendatei abgefragt.
Alle Artikeldaten sind in der Lagerdatei gespeichert. Wenn Teilespezifikationen
unvollständig sind, können sie in den Fachabteilungen abgefragt werden. Wenn Teile
nicht geführt werden, muss eine Bezugsquellenermittlung durchgeführt werden. Erst
dann kann die vollständige Anfrage verschickt werden.
Stellen Sie diesen Teilprozess grafisch dar.
3.2
(15 Punkte GTA)
Die Arbeitsplatzrechner für die MAXITECH GmbH sollen mit 10,1 GB-Festplatten
ausgestattet werden. Diese Festplatten sind zur Zeit im Lager der CYBERSOFT nicht
vorrätig, der maximale Lagerbestand liegt bei 100 Stück. Ihnen liegen folgende drei
Angebote vor:
Angebot 1:
Preis 245,-- DM/Stück, bei Abnahme von 200 Stück 230,-- DM/Stück; Lieferung "frei
Haus", Lieferfrist 1 Woche, Zahlungsbedingungen: 10 Tage 2 % Skonto oder 30 Tage
netto; langjähriger und bisher sehr zuverlässiger Lieferant; sonstige Bedingungen:
verlängerter Eigentumsvorbehalt.
Angebot 2:
Preis 250,-- DM/Stück, bei Abnahme von 100 Stück 5 % Rabatt, Lieferung ab Werk,
Versandkosten 35,-- DM; Lieferfrist 10 Tage nach Bestellungseingang;
Zahlungsbedingungen: 14 Tage 3 % Skonto oder 30 Tage netto; neuer Lieferant, es
liegen bisher keine Informationen vor. Sonstige Bedingung: Angebot gültig bis 4
Wochen nach Angebotserstellungsdatum.
- 439 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Angebot 3:
Preis 259,-- DM/Stück, bei Abnahme von 10 Stück 5 % Rabatt, bei Abnahme von 100 Stück
10 % Rabatt, ab 200 Stück 15 % Rabatt; Lieferung ab Lager, Versandkosten 60,-- DM,
Lieferfrist 3 Tage; Zahlungsbedingungen 60 Tage netto, bekannter Lieferant mit
durchschnittlicher Zuverlässigkeit, sonstige Bedingungen: Angebot freibleibend.
3.2.1 Führen Sie einen ausführlichen rechnerischen Angebotsvergleich durch, der als
Grundlage für Ihre Entscheidung dienen soll.
(12 Punkte BTA)
3.2.2 Wählen Sie einen Lieferanten unter Berücksichtigung aller Kriterien aus und
begründen Sie Ihre Entscheidung.
(7 Punkte BTA)
3.2.3 Im Angebot 1 wurde als sonstige Bedingung "verlängerter Eigentumsvorbehalt"
angegeben. Was bedeutet diese Vereinbarung für die CYBERSOFT GmbH?
(7 Punkte BTA)
3.2.4 Beurteilen Sie die 3 Angebote hinsichtlich der Bindungsfrist für den Lieferanten.
(9 Punkte BTA)
- 440 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
- 441 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
StD Bernhard Borg
Die neuen IT-Berufe
KMK-Rahmenlehrplan Curriculare Orientierungen
Referat anlässlich des Workshops
"IT-Berufe"
der Gesellschaft für Informatik e.V. (1998)
(Auszug)
- 442 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
KMK-Rahmenlehrplan
Grundlage für die Erarbeitung der Rahmenlehrpläne für neuzuordnende Berufe sind die
"Handreichungen für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz für
den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule ... " vom Mai 1996. Jeder KMKRahmenlehrplan bezieht sich auf den berufsbezogenen Unterricht für einen oder mehrere
Ausbildungsberufe. Er ist mit der Ausbildungsordnung abgestimmt. Die Länder übernehmen
den Rahmenlehrplan unmittelbar oder setzen ihn nach landesinternen Kriterien in eigene
Lehrpläne um.
Lernfelder
Die Inhalte eines Rahmenlehrplans sind nach Lernfelder strukturiert. „Lernfelder sind durch
Zielformulierungen beschriebene Einheiten. Sie sollen sich an konkreten beruflichen
Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientieren. (Handreichungen, S. 22) Jedes
Lernfeld wird über Zielformulierungen beschrieben und durch Inhaltsangaben konkretisiert.
Außerdem ist es mit einem Zeitrichtwert zu versehen und einer oder mehreren Jahrgangsstufe(n) zuzuordnen.“ (Handreichungen, S. 21)
Für alle IT-Berufe gelten die folgenden Lernfelder. Analog zum Konzept der „gemeinsamen
Fertigkeiten und Kenntnissen“ der Ausbildungsordnung spiegelt sich hierbei die gemeinsame
und integrative wirtschaftliche, (elektro-) technische und informatische Ausbildung im KMKRahmenlehrplan wieder. Analog zur Unterscheidung von „gemeinsamen Fertigkeiten und
Kenntnissen“ von den „berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnissen“ der
Ausbildungsordnungen ist das Wechselspiel von gemeinsamer und berufsspezifischer
Ausbildung der Berufsschule ebenso in den Lernfeldern aufzufinden.
Die Reihenfolge gibt dabei keine sachlogische Ordnung an. Sie spiegelt jedoch die zeitliche
Reihenfolge der schulischen Ausbildung in den drei Ausbildungsjahren wieder.
Gemeinsame Lernfelder für alle Berufe
1. Der Betrieb und sein Umfeld.
2. Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation.
3. Informationsquellen und Arbeitsmethoden.
4. Einfache IT-Systeme.
5. Fachliches Englisch.
6. Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungssystemen.
7. Vernetzte IT-Systeme.
8. Markt und Kundenbeziehungen.
9. Öffentliche Netze, Dienste.
10.Betreuung von IT-Systemen.
11.Rechnungswesen und Controlling.
Die fachliche Profilbildung ist dabei durch unterschiedliche Zielformulierungen, Inhaltsangaben und Zeitrichtwerten auszudrücken.
- 443 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Zeitrichtwerte
Als Zeitrichtwert gelten 280 Stunden pro Ausbildungsjahr. Da die IT-Berufe keine
Anrechenbarkeit erlauben, erhöht sich die Stundenzahl für das erste Ausbildungsjahr auf 320
Stunden. Die folgende Tabelle zeigt die Zeitrichtwerte der Lernfelder und die Verteilung der
Stundenzahlen auf die einzelnen Lernfelder. Aus der Zusammenstellung ist erkennbar, dass
im ersten Ausbildungsjahr unter den Aspekten der Zeitrichtwerte eine gemeinsame
Beschulung aller Berufe von 75 Prozent möglich ist. Dieser Anteil vermindert sich
schrittweise in den folgenden Ausbildungsjahren.
Zielformulierungen
„Die Zielformulierungen beziehen sich auf die Ergebnisse, die von den Lernenden in einem
Lernfeld erreicht werden sollen. Sie sollen als Elemente der beruflichen
Handlungskompetenz beschrieben werden.“ Die Zielformulierungen differieren nach der
berufsspezifischen Profilierung.
Dies sei am Beispiel der Zielformulierungen für die Lernfelder 2 und 6 erläutert:
Lernfeld 2: Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
IT-System-Elektroniker / 40 Std.
„Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, anhand von Leistungs- und
Informationsflüssen einen typischen Geschäftsprozess zu analysieren und modellhaft
abzubilden. Darauf aufbauend beschreiben sie eine prozessorientierte Ablauforganisation und
stellen einen Zusammenhang zu betrieblichen Funktionen her. Sie können den gestalteten
Prozess anhand ausgewählter Indikatoren überprüfen.“
Informatik-Kaufmann / 80 Std.
„Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, anhand von Leistungs-, Geld- und
Informationsflüssen branchentypische Geschäftsprozesse zu analysieren und modellhaft
abzubilden. Darauf aufbauend gestalten sie für einen Geschäftsprozess eine
prozessorientierte Ablauforganisation und stellen Zusammenhänge zu betrieblichen
Funktionen her. Sie beschreiben die Auswirkungen des Prozesses auf die
Aufbauorganisation. Den gestalteten Prozess überprüfen sie anhand von ausgewählten
Indikatoren.“
Die vom Autor fett markierten Formulierungen zeigen die Unterschiede auf. So hat der
Informatikkaufmann u.a. zusätzlich
• den Geldfluss zu analysieren und abzubilden,
• branchentypische Geschäftsprozesse (Plural) zu betrachten,
• einen Geschäftsprozess insgesamt zu gestalten, nicht nur zu beschreiben,
• Zusammenhänge (Plural) zu betrieblichen Funktionen aufzuzeigen und
• die Auswirkungen auf die betriebliche Aufbauorganisation aufzuzeigen.
- 444 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lernfeld 6: Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
Informatik-Kaufmann / 240 Std.
„Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, in Projekten bei der Analyse, dem Entwurf, der
Realisierung und der Bereitstellung von betrieblichen Anwendungssystemen mitzuwirken.
Sie entwerfen systematisch und sachgerecht Lösungen für didaktisch reduzierte
kaufmännische Anwendungen. Sie entwickeln und dokumentieren dazu Programme auf der
Basis grundlegender Algorithmen und Datenstrukturen unter Nutzung einer Softwareentwicklungsumgebung.
Sie entwickeln und nutzen Datenbankanwendungen auf der Grundlage eines Datenmodells,
das betriebswirtschaftliche Sachverhalte abbildet. Sie können Datenschutz- und
-sicherungskonzepte exemplarisch anwenden.“
Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung / 300 Std.
„Die Schülerinnen und Schüler können komplexe Anwendungssysteme in Projekten
analysieren, entwerfen, realisieren und bereitstellen. Sie entwerfen systematisch und
sachgerecht Lösungen für didaktisch reduzierte Anwendungen. Dabei reflektieren sie die
Vorgehensweise und berücksichtigen Aspekte der Qualitätssicherung.
Sie wenden für die Entwicklung von Anwendungssystemen eine Programmentwicklungsmethode an, erstellen die (Anwendungs-) Programme auf der Grundlage
bekannter Algorithmen und Datenstrukturen unter Nutzung von Softwareentwicklungsumgebungen. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, die
Vorgehensweise zu reflektieren.
Sie entwickeln Datenbankkonzepte für Anwendungssysteme auf der Grundlage bekannter
Datenmodelle und Datenentwicklungsmethoden. Sie erstellen die Anwendung in einer
Datenbankentwicklungsumgebung. Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der
Anwendungsentwicklung exemplarisch Datenschutz- und -sicherungskonzepte für
Datenbanken anwenden. Sie werden in die Lage versetzt, die Vorgehensweise zu
reflektieren.“
Hinzuweisen ist auf die Dreiteilung der Zielsetzungen. Die fett markierten Formulierungen
zeigen die Unterschiede auf. So hat der Informatikkaufmann
• bei der Analyse, beim Entwurf und der Realisierung von Anwendungssystemen lediglich
mitzuwirken, aber zusätzlich
• (betriebswirtschaftliche) Datenbankanwendungen zu nutzen.
Der Fachinformatiker hat u.a. zusätzlich
• komplexe Anwendungssysteme bereitzustellen,
• jeweils die Vorgehensweise zu reflektieren,
• Aspekte der Qualitätssicherung zu berücksichtigen,
• Anwendungssysteme (Plural) zu entwickeln und dabei Programmentwicklungsmethoden
(Plural) anzuwenden,
• Datenbankkonzepte auf der Grundlage von Datenmodellen (Plural) und Datenentwicklungsmethoden zu entwickeln.
Deutlich wird beim Software-Engineering der Schwerpunkt der Datenbankentwicklung in
Softwareprojekten herausgestellt.
- 445 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Inhalte
Für die Festlegung der Inhalte werden u.a. folgende Grundsätze formuliert:
• „Bei der Festlegung der Inhalte ist eine didaktisch begründete Auswahl zu treffen
(Exemplarität), die die Mindestanforderungen beschreibt, die zur Erfüllung des
Ausbildungszieles erforderlich sind.
• Rahmenlehrpläne sollen so konzipiert sein, dass eine Überarbeitung nur bei
grundlegenden Veränderungen der Qualifikationsanforderungen in einem Beruf notwendig
sind.
• Unangemessenen Stofffülle und Detailliertheit sind in einem Rahmenlehrplan zu
vermeiden.
• Auf Vollständigkeit im Sinne fachwissenschaftlicher Traditionen wird verzichtet, nicht
jedoch auf die Vermittlung von Überblick und Systematik, die Voraussetzungen für das
Denken in Zusammenhängen sind.
• ...“
(Handreichungen, S. 22)
Die Gemeinsamkeit der Ausbildung der Berufe bzw. deren Unterschiede sind aus dem
Gesamtzusammenhang der unterschiedlichen
• Stundenzahlen insgesamt und ggf. je Ausbildungsjahr,
• Zielformulierungen,
• Inhalte und
• den inhaltlichen Verknüpfungen der Lernfelder
abzuleiten.
Dieser Gesamtzusammenhang soll hier, bezogen auf die Inhalte, am Beispiel der Lernfelder
7 und 8 des IT-System-Elektronikers mit dem IT-System-Kaufmann aufgezeigt werden.
Dabei werden die Unterschiede in einem Lernfeld durch fette Markierungen, der
Zusammenhang zwischen den Lernfeldern durch kursive Markierungen angegeben.
- 446 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
a)
IT-System-Elektroniker
Lernfeld 7: Vernetzte IT-Systeme
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler sollen vernetzte IT-Systeme in Einzel- oder Teamarbeit unter
Berücksichtigung von Kundenanforderungen und Beachtung gesetzlicher und sicherheitstechnischer
Bestimmungen planen, Komponenten begründet auswählen, installieren, konfigurieren, in Betrieb
nehmen, dokumentieren, präsentieren, handhaben, aufstellen und prüfen.
Dazu ist / sind
• Grundlagen der Elektronik und der Übertragungstechnik zu beschreiben
• Grundlagen der Netzwerktechnik anforderungsgerecht einzusetzen
• Methoden zur Planung vernetzter IT-Systeme anzuwenden
• IT-Produkte zur Übertragung, Kopplung, Verwaltung, Ein- und Ausgabe von Informationen zu
beschreiben, zu installieren, aufzustellen und zu prüfen
• Netzwerkbetriebssysteme und Treibersoftware für Hardwarekomponenten zu installieren, in
bestehende Systeme einzupassen und in Betrieb zu nehmen
• Anwendungs- und Systemsoftware zu installieren, zu konfigurieren und zu handhaben
• gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz und Maßnahmen zur Datensicherung anzuwenden
Die Schülerinnen und Schüler sollen vernetzte IT-Systeme in ihrer Entwicklung nachvollziehen sowie
technische und soziale Entwicklungstrends beschreiben und vergleichen.
Inhalte
1. Konzeption
• Bestandsaufnahme nach Anforderungsanalyse
• Wechselwirkung von vernetzten IT-Produkten und betrieblicher Organisation
• Projektdokumentation
2. Informationsübertragung in vernetzten IT-Systemen
• Grundlagen der Elektronik
• Grundlagen der Übertragungstechnik
• Schichtenmodell
• Netzwerkarchitekturen, -protokolle und -schnittstellen
3. Planung, Aufbau und Konfiguration
• Produkte, Preise, Konditionen
• Servertypen und Endgeräte
• Schnittstellen
• Übertragungsmedien und Kopplungselemente
• Messen und Prüfen
• Netzwerkbetriebssystem
• Anwendungssoftware
• Datenschutz und Datensicherheit
• Qualitätssicherungselemente
4. Elektroinstallation
• Netzformen
• Installationstechniken
• Messen und Prüfen
• Dimensionierung von Leitungen nach VDE und TAB
• Dimensionierung von Stromversorgungen
5. Inbetriebnahme und Übergabe
• Benutzer- und Ressourcenverwaltung
• Dokumentation und Präsentation
- 447 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lernfeld 8: Markt und Kundenbeziehungen
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, Informationen über den IT-Markt nach
wirtschaftlichen Gesichtspunkten auszuwerten, um bedarfsgerechte IT-Lösungen für
kundenspezifische Anforderungen zu planen, zu dokumentieren und zu beschaffen. Sie
können ihre Ergebnisse begründen und präsentieren.
Inhalte:
1. Mitwirkung bei Marktbeobachtung und Marktforschung
• Interne und externe Informationsquellen
• Kundenanalyse
2. Mitwirkung bei Marketing- und Verkaufsförderungsmaßnahmen
3. Kundenberatung, Angebots- und Vertragsgestaltung
• Bestandsaufnahme und Konzeption
• Präsentation und Demonstration von Produkten und Dienstleistungen
• Finanzierungsmöglichkeiten
• Angebotserstellung
4. Beschaffung von Fremdleistungen
• Bedarfsermittlung
• Angebotsvergleiche
• Bestellvorgang
- 448 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
b)
IT-System-Kaufmann
Lernfeld 7: Vernetzte IT-Systeme
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler sollen vernetzte IT-Systeme für einen Auftrag unter Beachtung
gesetzlicher und sicherheitstechnischer Bestimmungen sowie kaufmännischer Kriterien planen
und dokumentieren. Dabei sind Softwarekomponenten begründet auszuwählen, zu
installieren, in Betrieb zu nehmen und zu nutzen.
Dazu ist / sind
• eine Konzeption nach Kundenanforderung zu entwickeln und zu dokumentieren.
• Grundlagen der Übertragungstechnik und der Netzwerktechnik zu kennen .
• Methoden zur Planung vernetzter IT-Systeme anzuwenden.
• Betriebssysteme und Anwendungsprogramme zu kennen, zu vergleichen und exemplarisch zu installieren.
• gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz und Maßnahmen zur Datensicherung zu
kennen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Entwicklungstrends von vernetzten IT-Systemen und
-Leistungen kennen sowie soziale Wirkungen beschreiben.
Inhalte:
1. Konzeption
• Bestandsaufnahme und Anforderungsanalyse
• Wechselwirkung von vernetzten IT-Produkten, betrieblicher Organisation und ITStruktur
• Projektdokumentation
2. Informationsübertragung in vernetzten IT-Systemen
• Schichtenmodell
• Übertragungsmedien und Koppelungselemente
• Übertragungswege und Eigenschaften
• Netzwerkarchitekturen, -protokolle und -schnittstellen
3. Aufbau und Konfiguration
• Server
• Endgeräte
• Schnittstellen
• Netzwerkbetriebssystem
• Standardsoftware
• Systemdokumentation
• Datenschutz und Datensicherheit
• Lizenzen und Urheberrecht
• Benutzer- und Ressourcenverwaltung
4. Inbetriebnahme, Übergabe und Nutzung
• Systemstart,
• Fehlersuche
• Präsentation
- 449 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lernfeld 8: Markt und Kundenorientierung
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den IT-Markt mittels Methoden der
Informationsgewinnung und -auswertung und erstellen für ein Produkt eine MarketingKonzeption. Ausgehend von Kundenanforderungen erarbeiten sie Angebote, beraten bei
der Finanzierung und gestalten Verträge.
Sie
können
die
erforderlichen
Eigenund
Fremdleistungen
ermitteln,
Beschaffungsprozesse planen und durchführen sowie erbrachte Leistungen
abrechnen.
Sie können ihre Ergebnisse begründen und präsentieren.
Inhalte:
1. Marktbeobachtung und Marktforschung
• Interne und externe Informationsquellen
• Instrumente der Marktforschung
• Kundenanalyse
• Konkurrenzanalyse
2. Marketing-Mix
• Produkt- und Sortimentspolitik
• Kommunikationspolitik
• Kontrahierungspolitik
• Distributionspolitik
3. Kundenberatung, Angebot und Vertragsgestaltung
• Kundenanforderung
• Bestandsaufnahme und Konzeption
• Präsentation und Demonstration von Produkten und Dienstleistungen
• Typische Verhaltensmaßnahmen in Verkaufssituationen
• Verkaufskalkulation
• Möglichkeiten der Finanzierung
• Angebotserstellung
• Kauf-, Service- und Leasingverträge
• Allgemeine Geschäftsbedingungen
4. Beschaffung von Fremdleistungen
• Bedarfsermittlung
• Bezugsquellen
• Anfragen
• Angebotsvergleiche
• Bestellung
• Aufgaben und Probleme der Lagerhaltung
• Warenannahme
• Leistungsstörungen
5. Fakturierung
• Rechnungsstellung
• Zahlungsvorgänge
• Mahnwesen
- 450 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Verknüpfung bzw. Integration der Lernfelder
Die Rahmenlehrplanausschüsse haben in den Lernfeldentwürfen eine Vielzahl an Hinweisen
zu inhaltlichen Verknüpfungen angegeben. Diese Hinweise wurden überwiegend im Rahmen
der Abstimmungsgespräche durchgestrichen. Aus diesem Grunde sollen die Hinweise hier
ausführlich wiedergegeben werden.
Lernfeld 1 „Der Betrieb und sein Umfeld“ vertieft und ergänzt die Lerninhalte der „Elemente
für den Unterricht der Berufsschule im Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde gewerblichtechnischer Ausbildungsberufe“ der KMK vom 18.05.1984. Es bietet somit zusätzliche
Inhalte zu diesen „Elementen ...“.
Lernfeld 2 „Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation“ bildet eine organisatorischbetriebswirtschaftliche Basis für die weiteren Lernfelder, insbesondere für die Lernfelder 4, 7
und 8.
Lernfeld 3 „Informationsquellen und Arbeitsmethoden“ ist integrativ mit den anderen
Lernfeldern zu vermitteln.
Lernfeld 4 „Einfache IT-Systeme“ basiert organisatorisch-betriebswirtschaftlich auf Lernfeld
2. Die mathematischen Grundlagen der ‘Informationsverarbeitung in IT-Systemen’ und die
‘Elektrotechnischen Grundkenntnisse’ sollten in den abzuwickelnden Geschäftsprozess
integriert werden. Der Umgang mit fachlichen Dokumentationen kann mit Lernfeld 5
verknüpft werden.
Das Lernfeld 5 „Fachliches Englisch“ soll integrativ als Unterrichtsprinzip in allen
Ausbildungsjahren betrachtet werden. Zur Integration bieten sich die Lernfelder 4, 6, 7 und
ggf. 10 an.
Beim Lernfeld 6 „Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen“
Verknüpfungen mit den Lernfeldern 2, 5, 7, 10 und 11 möglich.
sind
Lernfeld 7 „Vernetzte IT-Systeme“ bietet vielfältige Möglichkeiten der Verknüpfung mit den
Lernfeldern 2, 6, 8, 9, 10 und 11. Eine Verknüpfung mit dem Lernfeld 8 sollte obligatorisch
sein.
Lernfeld 8 „Markt und Kundenorientierung“ ist eng mit den Lernfeldern 2, 6 und 7 zu
verknüpfen.
Die „Servicekonzepte und -leistungen“ im Lernfeld 10 „Betreuung von IT-Systemen können
mit den Lernfeldern 8 und 11 verbunden werden.
Das Lernfeld 11 kann in vielfältiger Weise auf Ergebnisse der Lernfelder 4, 6, 7 und 8
aufbauen.
- 451 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Curriculare Orientierungen
Die Entwicklung der IT-Berufe bedeutet eine Neukonstruktion eines Curriculums. Der als
unbefriedigend ausgewiesene Zustand der Ausbildung zum DV-Kaufmann (vgl. Tillmann)
und ggf. des mathematisch-technischen Assistenten war offenbar durch eine Revision, wie
z.B. bei den kaufmännischen Ausbildungsberufen, nicht zu beheben.
Als Kriterien für die Relevanz von Lernzielen und Lerninhalten eines Curriculums und deren
Vermittlung im Unterrichtsprozess gelten vielfach:
• die Analyse von Fachstrukturen der Bezugswissenschaften (Wissenschaftsprinzip);
• die Analyse von beruflichen Lebenssituationen der Adressaten (Situationsprinzip) oder
• die Analyse von Denk- und Lernprozessen in der Persönlichkeit der Adressaten
(Persönlichkeitsprinzip).
(vgl. z. B. Reetz, S. 75 ff.)
Sowohl in der Ausbildungsordnung wie in den KMK-Rahmenlehrplänen ist ein
eindimensionales Konstruktionsprinzip nicht erkennbar. Deutlich ist jedoch der Verzicht auf
eine Orientierung an den Bezugswissenschaften, ggf. in Form einer Abbilddidaktik. Vorrangig
ist sowohl in der Ausbildungsordnung als auch im KMK-Rahmenlehrplan das
Situationsprinzip erkennbar. (Es ist einzuräumen, dass es vor der Erarbeitung der
Rahmenlehrpläne in den Ausschüssen keine Diskussion und somit keine Vereinbarung über
eine Gewichtung der Relevanzkriterien gab. Diese Diskussion erfolgte in geringer Intensität
während des Erstellungsprozesses.)
Leitkategorien für die Erarbeitung der Ausbildungsordnung sind ‘Geschäftsprozesse auf
der Grundlage von und in der Wechselwirkung mit informations- und
telekommunikationstechnischen Produkten und Leistungen’. Vorgabe für die
Entwicklung eines
KMK-Rahmenlehrplans ist nach den „Handreichungen ...“ die
‘Handlungsorientierung’.
Als gemeinsame Bezugspunkte für ‘Prozess- und Handlungsorientierung’ sind
Komponenten,
Systeme
und
Leistungen
der
Informationsund
Telekommunikationstechnik zu betrachten, die es zu konzipieren, entwickeln, betreuen,
nutzen und zu vermarkten gilt.
Unterscheidbare Endprodukte - mit ihrer Kopplung und Verknüpfung - sind dabei
• einfache IT-Systeme (PC, Workstation, Automat, Telefon, Handy, ...)
• vernetzte IT-Systeme (LAN, TK-Anlage, ...),
• öffentlich/e (zugängliche) Netze,
• Programmiersysteme,
• Betriebssysteme,
• Datenbanksysteme,
• Anwendungssysteme und
Hilfsprodukte wie
• Planungs- und Entwicklungswerkzeuge,
• Test- und Diagnosewerkzeuge sowie
• Dokumentations- und Präsentationswerkzeuge.
Im Hinblick auf die Endprodukte gelten somit als Leitkategorien die Prozessorientierung
nach der Ausbildungsordnung und die Handlungsorientierung nach den Vorgaben für den
KMK-Rahmenlehrplan.
- 452 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Hinzuweisen ist nochmals auf die Zielsetzung der Verordnung nach Artikel 1, (3): „Die in
dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass
der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit ... befähigt wird,
die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren sowie das
Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt.“ (Hervorhebungen v. A.)
Leitkategorien für die Ausbildung der IT-Berufe
Dokumentations- und Präsentationswerkzeuge
Test- und Diagnosewerkzeuge
Planungs- und Entwicklungssoftware
Anwendungssoftware
Berufsbild
Programmiersystem
(Geschäfts- und Leistungsprozeß)
öffentliche
Netze
(einfaches)
Prozessorientierung
Datenbanksystem
KMK-RLP
vernetzte
IuK-Systeme
IuK-System
Handlungsorientierung
Betriebssoftware
KONZ_2.WMF / Bo. / 21.02.97
Prozessorientierung der Ausbildungsordnung
Die Grundlage der Prozessorientierung für die Ausbildungsordnung beruht auf zwei Quellen.
Zum einen fordert das Eckwertepapier vom Mai 1996 eine Prozessorientierung der
Ausbildung und lehnt ausdrücklich eine Funktionsorientierung ab. Dabei kann unter
Funktionsorientierung sowohl eine alleinige Betrachtung der Prozesse unter
kaufmännischen, technischen oder organisatorischen Aspekten als auch bei einer engeren
Betrachtung nach den betrieblichen Funktionen Einkauf, Verkauf, Fertigung, etc. verstanden
werden. „Die traditionelle Trennung zwischen kaufmännischen und technischen
Ausbildungsberufen wird in einer gemeinsamen Basisqualifizierung aufgehoben.“ (Ehrke,
S.7)
Die Vorsitzenden der Sachverständigen fordern in den die Entwicklung der Berufe begleitenden Veröffentlichungen nachdrücklich eine Geschäftsprozessorientierung. Nach Ehrke ist die
Basis der Ausbildung aus „dem gemeinsamen Kern aller IT-Geschäftsprozesse und ITGeschäftssparten abgeleitet“. (Ehrke, S. 6). Die gemeinsamen Fertigkeiten und
Kenntnisse „.. spiegeln idealtypisch einen kompletten Geschäftsprozess und zielen damit
auf ein ganzheitliches Aufgabenverständnis.“ ebd.
- 453 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Damit wurde die Geschäftsprozessorientierung als wesentliches didaktisches Prinzip in die
Ausbildungsordnung der Berufe eingeführt. Die gemeinsamen Kenntnisse und Fertigkeiten
„sind gleichwohl offen für unterschiedliche Produkte, technische Standards, Programmiersprachen, Geschäftsfelder, Organisationsformen und Marketingstrategien“ (ebd.). Innerhalb
der Profilbildung werden vielfältige Möglichkeiten für Spezialisierungen geschaffen, bis hin
zu betriebsspezifischen Einsatzgebieten und branchenbezogenen Schwerpunkten. Die
Prozessorientierung kann dabei die für wechselnde IT-Aufgaben erforderliche berufliche
Flexibilität fördern und dazu beitragen, mit der gerade in der IT-Welt dynamischen
Entwicklung Schritt zu halten.
Eine konzeptionelle Klärung und inhaltliche Umsetzung der geforderten Geschäftsprozessorientierung wird dabei nicht geliefert. Vielmehr beschreibt Müller an einem Beispiel einen
Geschäftsprozess im Rahmen der Ausbildung zum IT-System-Kaufmann. „Beim IT-SystemKaufmann/ -frau umfasst das z. B. die Analyse des Problems beim Kunden, die Konzeption
der Systemkonfiguration, unter Umständen eine Softwareanpassung bis hin zur
Inbetriebnahme, Kundenschulung und zum Support. Diese Prozesskette erfordert neben
technischen Kompetenzen auch Qualifikationen in den Bereichen Marketing, Vertrieb sowie
im Projektmanagement.“ (Müller, S. 10 f)
Mit entscheidend für eine Umsetzung des Konzepts der Geschäftsorientierung ist die
Projektmethode. Sie hat in der betrieblichen Organisation und in der Informatik eine je
spezifische Ausformung mit einer langen Tradition und ist deutlich von der pädagogischen
Projektmethode zu unterscheiden. „Deshalb werden alle Ausbildungsgänge neben der
Informatikkompetenz einschließlich Programmieren auch eine solide Projektmanagementund Teamausbildung, kaufmännische Qualifikationen und Fachenglisch beinhalten.“ (ebd,
S. 7)
Handlungsorientierung des KMK-Rahmenlehrplans
Die Zielsetzung der Berufsschule wird in der ‘KMK-Rahmenvereinbarung über die Berufsschule’ von 1991 festgelegt. Zur Erreichung dieser Ziele muss die Berufsschule u.a.
• „den Unterricht an einer für ihre Aufgabe spezifischen Pädagogik ausrichten, die
Handlungsorientierung (Hervorhebung v.A.) betont;
• unter Berücksichtigung notwendiger Spezialisierung berufs- und berufsfeldübergreifende
Qualifikationen vermitteln;
• ...
(Handreichungen, S. 15)
Bei den didaktischen Grundsätzen heißt es zusätzlich: „Die Zielsetzung der Berufsbildung
erfordert es, den Unterricht an einer auf die Aufgaben der Berufsschule zugeschnittenen
Pädagogik auszurichten, die Handlungsorientierung betont und junge Menschen zu
selbständigem Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben im Rahmen ihrer
Berufstätigkeit befähigt.“ (Hervorhebung v.A., Handreichungen, S. 17)
Ergänzend heißt es in den berufsbezogenen Vorbemerkungen der KMK-Rahmenlehrpläne:
„Die Vermittlung der Qualifikations- und Bildungsziele soll an exemplarischen berufsorientierten Aufgabenstellungen lernfeldübergreifend handlungs- und projektorientiert erfolgen.“
Als Bezugspunkte für einen „pragmatischen
handlungsorientierten Unterrichts“ werden aufgezählt:
- 454 -
Ansatz
für
die
Gestaltung
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
„Didaktische Bezugspunkte sind Situationen, die für die Berufsausübung bedeutsam sind
(Lernen für Handeln).
• Den Ausgangspunkt des Lernens bilden Handlungen, möglichst selbst ausgeführt oder
aber gedanklich nachvollzogen (Lernen durch Handeln).
• Handlungen müssen von den Lernenden möglichst selbständig geplant, durchgeführt,
überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden.
• Handlungen sollen ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit fördern, z. B.
technische, sicherheitstechnische, ökonomische, rechtliche, ökologische Aspekte
einbeziehen.
• Handlungen müssen in die Erfahrungen der Lernenden integriert und in Bezug auf ihre
gesellschaftlichen Auswirkungen reflektiert werden.
• Handlungen sollen auch soziale Prozesse, z. B. der Interessensvertretung oder der
Konfliktbewältigung einbeziehen.“
„Handlungsorientierter Unterricht ist ein Konzept, das fach- und handlungssystematische
Strukturen miteinander verschränkt. Es lässt sich durch unterschiedliche Unterrichtsmethoden verwirklichen.“ Als entsprechende Unterrichtsmethoden sind pädagogische
Projekte und Fälle anzusehen, die in geeigneter Weise mit Lehrgangsformen zu kombinieren
sind.
(B
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Kundenorientierung
Teamorientierung
Komponenten
Anwendungssoftware
Programmiersystem
Prozessorientierung
(Geschäfts- und Leistungsprozeß)
vernetzte
IT-Systeme
öffentliche
Netze
(einfaches)
Datenbanksystem
IT-System
Betriebssoftware
Objektorientierung
Projektorientierung
Systemorientierung
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Handlungsorientierung
KONZ_4F.WMF / Bo. / 21.02.97
Die Strukturierung „... nach Lernfeldern soll nicht nur ganzheitliches Lernen anregen,
sondern auch ganzheitliche handlungsorientierte Prüfungen unterstützen.“ (Handreichungen,
S. 22)
- 455 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Orientierungspunkte für die Ausbildung
Prozess- und Handlungsorientierung sind in verschränkter Form auf das Situations- und
Persönlichkeitsprinzip abgestellt. Ausgehend von diesen Leitkategorien für die Ausbildung
sollen einzelne Orientierungspunkte genannt und beispielhaft an einzelne der
Wissenschaftsdisziplinen (Betriebliche) Organisationslehre und Projektmanagement,
Managementlehre der BWL, (Praktische) Informatik und Elektrotechnik reflektiert werden.
Auf eine ausführliche Diskussion aller Orientierungspunkte wird verzichtet.
Prozessorientierung
In der betrieblichen Organisationslehre, insbesondere jedoch in der betriebswirtschaftlichen
Managementliteratur wird seit einigen Jahren eine Abkehr von der funktionalen
Organisationsstruktur hin zur prozessualen Organisationsgestaltung gefordert.
Produktion und Verwaltung wurden in den letzten Jahrzehnten durch die von Smith und
Taylor beschriebene Arbeitsteilung geprägt. Die Trennung von Hand- und Kopfarbeit wurde
zum Erfolgsfaktor. Sie führte zur konsequenten Zerstückelung der Produktionsabläufe in
standardisierte und spezialisierte Arbeitsschritte. Taylors Grundsätze wissenschaftlicher
Betriebsführung und Henry Ford’s konsequente Nutzung der Fließbandarbeit ermöglichte die
Massenproduktion. Die funktionale Arbeitsteilung (besser: verrichtungsorientierte
Aufgabenanalyse und -synthese nach Kosiol) wurde zur tragenden Säule der
Organisationsstruktur, die Erfahrungen wurden vom Fertigungs- auf den Verwaltungsbereich
übertragen.
Das Taylor’sche Organisationsprinzip zerstückelt organisch zusammenhängende Abläufe
und führt zu unkoordinierter Verantwortung und Zuständigkeit. Funktionen und Prozesse
liegen vielfach „quer“ zueinander. Dies führt zur Intransparenz der Prozessabläufe, eine
ganzheitlich Betrachtung wird erschwert. Die Prozessabläufe haben an den
Funktionsgrenzen vielfältige organisatorische Schnittstellen zu überwinden, dies hat hohe
Durchlaufzeiten, größere Gemeinkosten, Reibungsverluste und Qualitätsprobleme zur Folge.
Der zunehmende Einsatz der Informationstechniken in Produktion und Verwaltung weist
unterschiedliche Ergebnisse im Kontext von Organisationsstruktur und -ablauf auf. Der
funktionale Einsatz der Informationstechniken führt eher zu einer Zementierung dieser
Schnittstellenprobleme. Die bestehenden Verrichtungen werden „elektrifiziert“, eine Folge ist
die vielbeschriebene fehlende Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitssteigerung der
Leistungsprozesse durch den Einsatz der Informationstechniken. Durch den Umbruch von
zentralen Mainframe-Systemen zu flexiblen Client/Server-Architekturen, der unternehmensweiten Datenmodellierung und der zunehmenden unternehmensweiten und
unternehmensübergreifenden Vernetzung ergeben sich organisatorische Gestaltungspotentiale für ganzheitliche Lösungen, die Informationstechnik wird zum Enabler betrieblicher
und überbetrieblicher Prozesse.
- 456 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Ziel der Prozessorientierung ist die ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens in seiner
Umwelt. Sie
• ermöglicht eine unternehmensinterne und -übergreifende Wertschöpfungsorientierung des
Unternehmensgeschehens;
• bietet die Möglichkeit zur Überwindung der Schnittstellen zwischen den Funktionsbereichen und
• bietet eine Unterstützung (Brückenschlag) zwischen internen Erfolgsfaktoren und dem
marktlichen Potential.
Innerbetrieblich führen Konzepte der Prozessorientierung zu neuen Formen der
Arbeitsorganisation, die zusätzliche Anforderungen an die Mitarbeiter stellen und zu einem
weiteren Abbau an Arbeitsplätzen führen kann.
Markt- und Kundenorientierung
Der potentielle Markt für eine Unternehmung hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem
Verkäufermarkt zu einem Käufermarkt entwickelt. Wettbewerbsvorteile werden durch eine
optimale Kundenzufriedenheit angestrebt. Dies erfordert eine ertragsorientierte Ausrichtung
der Geschäftsprozesse auf die Kundenanforderungen. Eine steigende Wettbewerbsintensität, rasche Technologiesprünge, kurze Produktlebenszyklen und die Globalisierung
der Absatz- und Beschaffungsmärkte sind Aspekte einer zunehmenden Bedeutung der
Markt- und Kundenbeziehungen. Kunden- und marktorientierte Strategien verlangen daher
Strukturen, die sich am Kunden und am Markt ausrichten und nicht an den Produkten des
Unternehmens. Die strategische Fokussierung wandelt sich daher von Marktsegmenten oder
Branchen hin zu kundenbezogenen Anwendungs- oder Problembereichen, für die man
ganzheitliche Problemlösungen anbietet.
Während die Prozessorientierung zwar kundenorientiert ausgerichtet ist, setzt sie jedoch
ihren Focus auf die innerbetriebliche Strukturierung der Leistungserstellung und -verwertung.
In ergänzender Weise betrachtet die Kundenorientierung die Außenbeziehung der kritischen
betrieblichen Prozesse. Somit sind Prozess- und Kundenorientierung zwei sich
ergänzende Betrachtungsweisen für betriebliche Geschäftsprozesse.
Der Begriff Kundenorientierung ist auf den ersten Blick verständlich und die Forderung nach
Kundenorientierung offensichtlich. Gleichwohl ist die Kundenorientierung in den
Unternehmen schwierig umzusetzen. Der externe, ggf. auch interne Kunde ist zumeist eine
anonyme Person, die vielfach nur durch schriftliche Dokumente (z. B. Anfrage, Auftrag,
Mahnung) bekannt ist. Die neuen Medien unterstützen dieses. Der Kunde ist geographisch
oft weit entfernt, es gibt kein (Ur-) Bild von ihm. Dies wird durch die Aufgabe des Marketings
unterstützt, die ihn anonym erforschen will, Bedürfnisse wecken, zum Kauf betrieblicher
Produkte animieren, ggf. manipulieren soll.
- 457 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenorientierung heißt jedoch nicht nur,
• Leistungen zu erbringen oder materielle Produkte zu übergeben, die einen Kundenauftrag
ausführen (Hard Facts) und
• die
Leistung
mit
einem
guten
Service
begleitet,
um
produktoder
unternehmensspezifische Soft-Facts, wie Image, Bekanntheitsgrad oder Identität zu
verstärken,
sondern auch
• mit dem „Kopf des Kunden zu denken“ und
• seine Produkte und Absatzmärkte (Kunden des Kunden) zu kennen.
Konsequente Kundenorientierung bedeutet somit nicht nur, für die Produkte, Maschinen oder
Dienstleistungen des eigenen Unternehmens Kunden zu finden und optimal zu betreuen,
sondern für die Kunden und deren Bedürfnisse maßgeschneiderte Problemlösungen zu
erbringen, die die Leistungen in die Welt des Kunden „harmonisch“ einpassen.
Für das Unternehmen bedeutet dieses,
1. die betrieblichen Prozesse, Produktmerkmale und die Serviceleistungen qualitativ auf
einen optimalen Kundennutzen auszurichten (Qualitätsmanagement);
2. die „Denkhaltung“ der Mitarbeiter entsprechend zu schulen und
3. eine an den Kunden ausgerichtete Organisationsstruktur zu entwickeln, die eine betriebsübergreifende technisch-organisatorische Anbindung der Kunden einschließt.
Objektorientierung
Die Objektorientierung soll hier unter den Aspekten der traditionellen betriebswirtschaftlichen
Organisationslehre und der Softwaretechnik betrachtet werden.
Betriebswirtschaftliche Organisationslehre
Die betriebswirtschaftliche Organisationslehre betrachtet in der Aufgabenanalyse neben der
Verrichtung (Funktion) das Aufgabenobjekt als Analysekriterium für das betriebliche
Sachziel. Objekte können dabei Produkte, Produktgruppen, Personen(gruppen) oder
geographische Einheiten sein. Eine Fortsetzung erhält die Objektorientierung in der
Aufgabensynthese, indem die an einem Objekt zu erbringenden Teilaufgaben zu
Aufgabenkomplexen (Objektzentralisation: ungleichartige Verrichtungen an einem
gleichartigen Objekt werden zu einem Aufgabenkomplex zusammengefasst) zusammengefasst werden und Aktionseinheiten (Stelle, Abteilung, ...) zugeordnet werden. Auf der
Ebene der Organisationssysteme ergeben sich dabei Weisungssysteme z. B. in Form der
Sparten- oder Divisionalorganisation. Hier ergeben sich vielfältige Unterscheidungen, z.B.
nach dem Cost- oder Profit-Center-Konzept. Das modulare Unternehmen bildet die aktuelle
Form einer Objektbetrachtung.
- 458 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Softwaretechnik
Die herkömmliche Softwaretechnik trennt die Bereiche Funktion und Daten, Algorithmen und
Datenstrukturen. Datenelemente repräsentieren z. B. durch binärcodierbare Symbolfolgen
einen Gegenstand. Datentypen klassifizieren die Datenelemente nach ihren Wertemengen,
ihrer Bedeutung und den durchführbaren Operationen. Verbindet man mehrere Datenelemente gleichen oder unterschiedlichen Typs, so entstehen Datenstrukturen:
Datenelemente mit ihren Relationen.
Ein Algorithmus ist eine eindeutige Verarbeitungsvorschrift für Operationen, die nach
endlichen Schritten eine Klasse an Problemen löst. Der mittels einer geeigneten
Programmiersprache zu einem Programm formulierte Algorithmus ist als binärcodierbare
Symbolfolge von einem Computer ausführbar.
Grundlage dieser Betrachtung ist die strukturierte Programmierung nach dem
algorithmischen Denkmodell, das streng zwischen den Operationen (Anweisung) und den
zugrundeliegenden Datenelementen trennt. Operationen tun etwas, sie sind aktiv. Mit
Datenelementen wird etwas getan, sie sind passiv.
Das Vorgehensmodell der Softwaretechnik folgte dabei den Phasen Planung, Analyse,
Entwurf, Realisation und Einführung. Die strukturierte Analyse (SA) und der strukturierte
Entwurf (SD) folgten vorrangig einer funktionalen, das relationale Konzept (ERM) einer
datenorientierten Betrachtung. Für die verschiedenen Phasen und für die unterschiedliche
Betrachtungsweisen gab es unterschiedliche Methoden, Beschreibungsverfahren und
Werkzeuge, die vielfach nicht aufeinander abgestimmt werden konnten. Somit gab es in der
Softwareentwicklung und -dokumentation phasen- und vorgehensbezogene Bruchstellen.
Das objektorientierte Denkmodell vereinigt Datenelemente und die auf diese Datenelemente
zulässigen Operationen zu Objekten. Dadurch sind die Objekte aktiv. Ein Programmablauf
besteht aus der Kommunikation aktiver Objekte durch Nachrichten, es entsteht eine „Welt“
kommunizierender aktiver Objekte.
In der Informatik generell, insbesondere jedoch in der Softwareentwicklung, hat die Objektorientierung in den letzten Jahren eine wachsende Bedeutung erlangt. Ausgehend von der
Methodik der objektorientierten Programmierung, als Weiterentwicklung der strukturierten
und modularen Programmierung, wurden Konzepte für den objektorientierten Entwurf und
die objektorientierte Analyse entwickelt. Den Methoden stehen Werkzeuge, wie
objektorientierte Entwurfsinstrumente, Datenbanken und Programmiersprachen zur
Verfügung. Somit ist prinzipiell eine durchgängig objektorientierte Vorgehensweise innerhalb
eines Vorgehensmodells der Softwareentwicklung möglich, ein wesentlicher Vorteil
gegenüber funktions- (z. B. strukturierte Analyse) und datenorientierter (z. B. ERM und
relationales Konzept) Vorgehensweisen.
Wesentliche Hilfsmittel der objektorientierten Softwareentwicklung sind grafische Notationen,
neuer Standard ist hier die Unified Modeling Language (UML).
Lit.:
Handreichungen für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule ...
Bonn, Mai 1996
- 459 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
StD Lothar Wiedemer
Die neuen IT-Berufe
Schulische Umsetzung der IT-Berufe
in Baden-Württemberg
Modellierung der Geschäftsprozesse
Referat anlässlich des Workshops "IT-Berufe"
der Gesellschaft für Informatik e.V. (1998)
- 460 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
In Baden-Württemberg wurden für die IT-Berufe Landeslehrpläne erstellt. Die neuen Berufe
wurden gemäß der Intention der Rahmenlehrpläne umgesetzt. Die Landeslehrpläne sollen
den Lehrern und Schulen didaktische und methodische Wege zeigen, die Stoffinhalte
handlungsorientiert zu vermitteln. Neu an den Landeslehrplänen ist, dass sie weitgehend auf
den fachsystematischen Aufbau verzichten, vielmehr ist ein großes Ziel, die Integration der
Wirtschaftswissenschaften, der Systemtechnik und der Softwareentwicklung und -anwendung zu realisieren.
Bei der Definition der Lernziele und Inhalte wird dabei geachtet, dass
• der zu vermittelnden Stoff möglichst in einem Geschäftsprozess eingebettet ist
(Ganzheitliche Aufgabe)
• der Schüler erfährt, dass letztlich alle betriebliche Anstrengung auf die Zufriedenheit des
Kunden abheben sollte (Kundenorientierung)
• fächerübergreifendes Denken anzustreben ist (Integration von Betriebswirtschaft,
Elektrotechnik und Informationsverarbeitung)
• dem Prinzip der Handlungsorientierung Rechnung getragen wird
• der Lehrplan offen ist für zukünftige Entwicklungen
• Englisch mit berufsbezogenen Themen zu vermitteln ist (Integratives Englisch)
• Arbeitsmethoden, Projekt- und Teamarbeit einmal als Unterrichtsinhalt problematisiert
werden, zum anderen auch als Unterrichtsmethoden erfahrbar sind
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, baute man den Lehrplan modular in Einheiten
auf1). Folgende Einheiten sind vorgesehen:
1. Schuljahr:
• Kundenbetreuung und Angebotserstellung
• Durchführung der Beschaffung für einen Kundenauftrag
• Kundenorientierte Leistungserstellung
• Marketingorientierte Unternehmungsorganisation und -führung
• Unternehmungsgründung
2. Schuljahr
• Beschaffungs- und Lagerlogistik
• Qualitätsgesicherte Implementierung vernetzter Systeme
• Marketing (incl. Online-Marketing)
3. Schuljahr
• Betreuung von IT-Systemen
• Auswertung gebuchter Geschäftsvorfälle
• Kostenorientierte Planung und Analyse von Geschäftsprozessen
Für jede Einheit ist ein Geschäftsprozess modelliert bzw. wird ein Referenzmodell eines
Geschäftsprozesses herangezogen. Die grafische Aufbereitungen der Geschäftsprozesse
liegen dem Lehrplan bei2). Die Unterrichtsinhalte sind nach Fachbereichen (nicht Fächer!)
gegliedert:
1)
2)
siehe Anlage
siehe Anlage: Module des Landeslehrplanes
- 461 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Landeslehrplaneinheit
BetriebswirtSoftwareentwicklung und
schaftlehre
Anwendung
mit Rechnungswesen
Informations-,
Telekommunikations-,
Systemtechnik
Die Fachbereiche sind inhaltlich miteinander verbunden.
Alle Einheiten eines Ausbildungsjahres zusammen decken den Rahmenlehrplan ab.
Die im Landeslehrplan aufgeführten Geschäftsprozesse sind als Vorschläge zu verstehen.
Der Lehrer kann auch einen selbst modellierten Prozess, der die gleichen Inhalte abdeckt,
heranziehen. Auch ist die Reihenfolge der Lehrplaneinheiten offen. Die Lehrplaneinheiten
sind aber geschäftsprozessorientiert zu unterrichten.
Gemeinsame Lernziele der Fachbereiche unterstreichen die Fächerverbindung. Die Lehrer
einer Schule, die Fachbereiche vertreten, sind gezwungen ihr Vorgehen abzusprechen. Sie
müssen festlegen, welchen Teil des Geschäftsprozesses sie übernehmen. Am Beispiel kann
das konkret bedeuten, dass der Lehrer, der den betriebswirtschaftlichen Teil abdeckt,
durchaus auch in Anwendungssoftware einführt, wiewohl der Lehrer für Systemtechnik auch
betriebswirtschaftliche Themen (z.B.: Kalkulation für ein Angebot) übernehmen kann. Das
bedeutet aber auch, dass der Deputatsanteil der Fachlehrer im Lehrplan nicht festgelegt ist,
sondern in der Schule personalgerecht im Team entschieden werden muss.
Der Landeslehrplan gibt den Schulen mehr Möglichkeiten, personelle Belange zu
berücksichtigen. Die Lehrer können je nach Qualifikation nicht nur nach Fächern, sondern
auch themenbezogen eingesetzt werden. Auch kann die Schule bei Lehrern, die
fächerübergreifend eingesetzt werden können, die Stundenzuordnung individuell regeln.
Der Lehrplan ist für zukünftige Entwicklungen sehr offen, da neue Inhalte flexibel über
modifizierte Geschäftsprozesse einfließen können.
Die IT-Berufe stellen für die Berufsschulen eine neue Herausforderung dar. Die Loslösung
von der Fachsystematik, der bewusste Verzicht auf eine Zuordnung zu einem Berufsfeld und
die große Freiheit, die den Schulen für die Umsetzung bleibt, bieten nicht nur Chancen,
sondern stellen auch Anforderungen wie:
• Bereitschaft zur Innovation
• Schaffung der Voraussetzung für Teamarbeit der Lehrer
• Kooperation zwischen gewerblichen und kaufmännischen Schulen
• Kundenorientierung auch an der Schule
• Mindeststandards an Ausstattung
• Qualitätssicherungsmaßnahmen
- 462 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Die meisten Module in den Landeslehrplänen erlauben auch eine gemeinsame Beschulung
der Berufe. Insbesondere im 1. Ausbildungsjahr können die Berufe in Klassen zusammengefasst werden. Im 2. und 3. Ausbildungsjahr können die Geschäftsprozesse den Schwerpunkten der Berufe angepasst werden. Zusatz- und Vertiefungsunterricht können auf die
Fachqualifikationen abheben. Dies erlaubt eine flächendeckende Einführung der neuen
Berufe mit kurzen Fahrtwegen für die Schüler.
Bei der Modellierung der Geschäftsprozesse bediente man sich der Notation von Scheer3). In
der Anlage befinden sich einige Beispiele aus dem Landeslehrplan. Die wichtigsten
Elemente der graphischen Darstellung sind unten erläutert.
Ereignis
Funktion
Informationsobjekt
Abteilung
Datenfluss
oder
und
entweder oder
3)
vgl.: Scheer: Wirtschaftsinformatik Springer Verlag Berlin
- 463 -
Informationsobjek
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lehrplaneinheit: Durchführung der Beschaffung für einen Kundenauftrag
(90)
Ziele: Die Schüler sind in der Lage, den Beschaffungsvorgang in Teamarbeit hinsichtlich der Leistungs-, Geld- und Informationsflüsse zu analysieren und modellhaft abzubilden. Darauf
aufbauend gestalten sie eine prozessorientierte Ablauforganisation, stellen Zusammenhänge zwischen den betrieblichen Funktionen her und beschreiben die Schnittstellen zwischen
Einkauf, Vertrieb, Lager und Finanzwirtschaft. Sie können bei der Bereitstellung von betrieblichen Anwendungssystemen mitwirken. Die Schüler nutzen interne und externe
Informationsquellen und bereiten sie mittels Standardsoftware auf. Sie können englischsprachige Informationen lesen und sachgerecht umsetzen.
Die Schüler sind in der Lage, bei einer Konzeption zur informationstechnischen Einbindung des Beschaffungsprozesses in das betriebliche Informationssystem mitzuwirken.
Die Schüler erkennen anhand der Geschäftsbeziehungen zwischen Kunden, Betrieb und Lieferanten, dass in industrialisierten Volkswirtschaften Leistungen arbeitsteilig erbracht und
durch rechtliche Vorgaben beeinflusst werden. Sie berücksichtigen dabei, dass die Zielerreichung auch vom Verhalten der Marktteilnehmer abhängig ist und daher Informationen sachund adressatengerecht aufzubereiten und zu präsentieren sind.
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
1)
(30)
Analyse und Gestaltung von Geschäftsprozessen
• interne und externe Leistungs-, Geld- und Informationsflüsse des Beschaffungsvorgangs
• Phasen der Beschaffung
Erfassung und Analyse der Rechtsbeziehungen
• Grundlagen des Vertragsrechts
• Rechtliche Folgen bei Störungen des Beschaffungsprozesses
• Lieferungsverzug
• mangelhafte Lieferung
Gestaltung der Beziehungsebene zwischen den Kommunikationspartnern
• Kommunikationsmodell
• Kommunikationsregeln
• Gesprächsführung
Hinweise:
1)
Für die Modellierung der Geschäftsprozesse sind
geeignete Softwarewerkzeuge einzusetzen.
Softwareentwicklung und -anwendung
(40)
Tools und Kommunikationsdienste (in deutscher und
englischer Sprache) zur Informationsbeschaffung,
-weiterleitung und -auswertung
• Beurteilungskriterien für Standardsoftware
• Handhabung
eines
Textverarbeitungs-,
Tabellenkalkulations-,
Präsentationsprogramms,
Datenbanksystems
• Mischdokumentenverarbeitung
(Import/Export
von
1)
Daten)
• Nutzung von Kommunikationsdiensten (E-Mail, Fax,
Dateitransfer, EDI)
Arbeitstechniken
• Selbstorganisation der Arbeit
• Notwendigkeit und Phasen des Projektmanagements
• Teamarbeit
Hinweise:
Begleitende Schriftstücke des Beschaffungsvorgangs
1)
Informations- und Telekomm.-Systemtechnik
(20)
Rechner als integrativer Bestandteil der betrieblichen
Geschäftsprozesse
• Informationsverarbeitung in IT-Systemen
• Zusammenhang zwischen Organisation und IT-Systemtechnik
Konzeption zur informationstechnischen Einbindung des
Beschaffungsvorganges in das betriebliche Informationssystem
1)
•
•
Zusammenhang zwischen Systemsoftware, Betriebs- und
Nutzungsarten
Konfiguration der Geräte, Programme und Trägermedien
zur
Speicherung,
Übertragung,
Verknüpfung
und
Auswertung von Daten des Geschäftsprozesses
Hinweise:
1) Für Hardwareaufbau und -konfiguration sind geeignete
Darstellungen (z.B. DIN 66001) zu wählen und mit
entsprechender Software zu gestalten.
Hinweise:
Die Inhalte der Lehrplaneinheit sind geschäftsprozessorientiert zu unterrichten. Als Beispiel kann der in der Anlage grafisch aufbereitete Geschäftsvorgang „Durchführung der Beschaffung für
einen Zukaufartikel“ dienen.
Fallinhalt könnte sein: Ein Kunde bestellt ein Peripheriegerät.
- 464 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Durchführung der Beschaffung für einen Zukaufartikel
Vertrieb
Kundenauftrag
eingetroffen
Beschaffung
gp-besch
Auftragsannahme/
Verfügbarkeitsprüfung
Phasen des Beschaffungsprozesses
Auftrag
Kunden
Kundenkonditionen
Auftragsbestätigung
erstellt
Gestaltung von Geschäftsprozessen
- interne und externe Leistungs-,
Geld- und Informationsflüsse des
Beschaffungsvorganges
Arbeitstechniken
- Selbstorganisation der Arbeit
- Notwendigkeit und Phasen des-
Artikel
Lager
Lagerbestand
Ware
ist
vorrätig
Bedarfe
Anforderungen
Projektmanagements
- Teamarbeit
Rechner als integrativer Bestandteil
der betrieblichen Geschäftsprozesse
- Informationsverarbeitung in IT-Systemen
- Zusammenhang zwischen
Organisation und IT-Systemtechnik
BEDARFSERMITTLUNG
BEZUGSQUELLENERMITTLUNG
LIEFERANTENAUSWAHL
Ware
ist nicht
vorrätig
Einkauf
erstellt
eingetroffen
Anfrage
Bearbeiten
Bestellanforder.
Lieferantenanfrage
Angebote
sind
eingetroffen
erstellt
eingetroffen
Lieferanten
Neue
Bezugsquellen
Angebotsvergl.
Ermittlung
Liefertermin,
Bestellmenge
Bestelldaten
bereitgestellt
Lieferantenangebote
Lieferantenkonditionen
Bestellschreibung,
-übermittlung
Bestellauftrag
Auftragsbestätigung
Vertragsabschluß
Bestellüberwachung
Bestellauftrag
Liefertermin
gefährdet
Mahnung
erstellen
Lager
Lieferantenmahnung
Ware
eingetroffen
Personenbezogene
Geschäftsbeziehungen
- Kommunikationsmodell
- Kommunikationsregeln
- Gesprächsführung
Grundlagen des Vertragsrechtes
- Anfrage
- Angebot
- Bestellung
- Erfüllungs- und Verpflichtungsgesch.
- Besitz und Eigentum
Tools und Kommunikationsdienste
zur Informationsbeschaffung,
-weiterleitung und Auswertung
- Beurteilungskriterien für Standardsoftware
- Handhabung eines Textverarbeitungs-,
Tabellenkalkulations-, Präsentationsprogramms, Datenbanksystems
- Mischdokumentenverarbeitung
- Nutzung englischsprachiger GUIs
- Nutzung von Kommunikationsdiensten
AUFTRAGSBESTÄTIGUNG
Konzeption zur informationstechnischen Einbindung des
Beschaffungsvorganges in das
betriebliche Informationssystem
- Zusammenhang zwischen Software,
Betriebs- und Nutzungsarten
- Konfiguration der Geräte, Programme
und Trägermedien zur Speicherung,
Übertragung, Verknüpfung und
Auswertung von Daten
Kaufvertragsstörungen
- Lieferungsverzug
Wareneingangskontrolle
Prüfung
o.k.
Einkauf
Lager
Qualitätsprüfung
- Mangelhafte Lieferung
WARENEINGANGSKONTROLLE
Lieferschein
Prüfung
nicht o.k.
Reklamation
erstellen
Mängelrüge
Buchen
Wareneingang
Lagerbuchhaltung
Wareneingangsdaten
korrigieren
Buchung
abgeschloss.
Lieferantenrechnung
Einkauf
Rechnung prüfen
und buchen
Reklamationen
BESTANDSFÜHRUNG
Aufgaben und Ziele der
Bestandshaltung
- Lagerfunktionen
- Lagerorganisation
- Ablauforganisation
RECHNUNGSPRÜFUNG
Buchhalt.
Fibu
Kreditoren
Rechnung
gebucht
Zahlung
anweisen u.
buchen
Fibu,
Lief.zahlung
Einlagerung
Lagerschein
Lagerbuchhalt.
Ware auslagern
u. buchen
Lagerschein
Lagerbuchhalt.
Zahlungsarten
Rechnung
bezahlt
Ware
verteilt
Lager
Vertrieb
Ware
bereitgestellt
Hinweis: Aus didaktischen Gründen beschränkt sich der Geschäftsvorgang auf einen Zukaufartikel,
einzelne Teilfunktionen sind didaktisch reduziert.
Die Buchungsvorgänge werden im 2. Schuljahr unterrichtet.
- 465 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lehrplaneinheit: Kundenorientierte Leistungserstellung
(117)
Ziele: Die Schüler sind in der Lage, einen typischen Geschäftsprozess zu analysieren und modellhaft abzubilden. Sie analysieren einen Arbeitsauftrag, wählen zweckmäßig
Informationsquellen (auch englischsprachige) aus, erschließen sie und nutzen sie gezielt.
Die Schüler werden befähigt,
•
Strukturen und Elemente von IT-Systemen, -Produkten und -Leistungen zu beschreiben (auch in englisch)
•
Grundlagen der Informationsverarbeitung in IT-Systemen und systembezogene elektrotechnische Größen zu erläutern
•
Komponenten der Systemsoftware zu beschreiben, Anwendungs- und Systemsoftware zu installieren und zu bedienen
•
in Projekten bei der Analyse, dem Entwurf, der Realisierung und der Bereitstellung von betrieblichen Anwendungssystemen mitzuwirken.
Sie entwickeln und dokumentieren Programme auf der Basis grundlegender Algorithmen und Datenstrukturen unter Nutzung einer Softwareentwicklungsumgebung.
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (39)
Softwareentwicklung und -anwendung
Prozessorientierte Ablauforganisation
• Geschäftsprozessnotation
Prozessunabhängige betriebliche Querschnittsfunktionen
• Informationswirtschaft mit Informationsbeschaffung
• Formen der Aufbauorganisation
Kontrolle von Geschäftsprozessen
• Prozesskosten
Informationsverwertung
Weitergabe von aufbereiteten Informationen
•
Adressatengerechte Präsentation
•
Dokumente und Dateien
Projektierung von betrieblichen/kundenspezifischen
Anwendungssystemen
•
Projektmanagement und -organisation
•
Vorgehensmodell der Systementwicklung
•
Methoden der Ist-Analyse betrieblicher Prozesse und
des IT-Systems
Programmentwicklung und -anpassung
• Grundlagen der strukturierten und objektorientierten
Programmierung
• Algorithmen und Datenstrukturen
• Beschreibungsverfahren
Hinweise:
Vorgangskettendiagramm, Funktionsbaum, Organigramm,
Ereignisorientierte Prozesskette
Aufwandsschätzung mit Tabellenkalkulation
(52)
Informations- und Telekomm.-Systemtechnik
Informationsverarbeitung in IT-Systemen
• Bedeutung und Darstellungsformen der Information
• Zahlensysteme
• Codes
• Logische Grundfunktionen der Digitaltechnik
Elektronische Grundkenntnisse
• Elektrische Grundgrößen
• Analoge und digitale Signale
• Elektromagnetische Verträglichkeit
Software
• Systemsoftware
• Anwendungssoftware
Inbetriebnahme und Übergabe
• Systemstart
• Fehlersuche
• Systemdokumentation und Präsentation
Hinweise:
Hinweise:
Produktverwaltung mit Klasse „Artikel“ als Grundlage zur Installation eines Standard-PC mit entsprechender
Einführung in Objektorientierung
Dokumentation und Präsentation
Phasenmodell und Prototyping
Hinweise:
1. Geschäftsvorfall: Es ist in einer Abteilung ein Standard-PC in einer bereits vorhandenen Hardwareumgebung zu installieren.
2. Geschäftsvorfall: Es ist eine Anwendungssoftware „Produktverwaltung“ für die Vertriebsabteilung zu entwickeln und zu implementieren.
- 466 -
(26)
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenorientierte Leistungserstellung
1. Geschäftsvorfall: Es ist in einer Abteilung ein Standard-PC in einer bereits vorhandenen
Hardwareumgebung zu installieren.
Vertrieb
Auftrag zur PCInstallation wird
erteilt
Aufstellen und
Installieren eines
Standard-PC
PC ist
installiert
Dokumentation
Kunde
Informationsverarbeitung in IT-Systemen
Elektronische Grundkenntnisse
Software
DV
DV
Produkt
DV
Installations-,
Funktionskontrolle
DV
DV
Inbetriebnahme und Übergabe
- Systemstart
- Fehlersuche
PC ist
betriebsbereit
DV
Einweisung
des Kunden
Vertrieb
DV
Kunde kann PC
bedienen
- 467 -
Systemdokumentation
Präsentation
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenorientierte Leistungserstellung
2. Geschäftsvorfall: Es ist eine Anwendungssoftware: "Produktverwaltung" für die Vertriebsabteilung zu entwickeln und zu implementieren.
Beispiel für ein Vorgehensmodell der Systementwicklung:
Vertrieb
Auftrag für
Produktverwaltung ist erteilt
Voruntersuchung
(Planung)
Kunde/Vertrieb
Analyse der Geschäftsprozesse,
in die das zu entwickelnde System
eingebettet ist.
Durchführbarkeitsuntersuchung
SW-Entw.
Kunde/Vertrieb
gibt nicht ok
Pflichtenheft
Kunde/Vertrieb
gibt ok
Vertrieb
Methoden der Ist-Analyse betrieblicher
Prozesse: z.B.
Basiskonzepte auswählen:
- Funktionsbaum
- Entscheidungstabelle
- Objektorientierte Analyse (OOA)
Definition
SW-Entw.
Prototyp bzw.
Produktmodell
Kunde/Vertrieb
gibt nicht ok
Kunde/Vertrieb
gibt ok
Vertrieb
Entwurfskonzepte: 1)
- strukturierter Entwurf mit
Kontrollstrukturen
- modularer Entwurf
- objektorientierter Entwurf
Entwurf
SW-Entw.
Kunde/Vertrieb
gibt nicht ok
Prototyp 2)
Kunde/Vertrieb
gibt ok
Programmentwicklung und
Anpassung:
- Algorithmen und Datenstrukturen
- Codes
- logische Grundfunktionen der
Digitaltechnik
Implementierung
Vertrieb
SW-Entw.
ausgetesteter
Quellcode
Kunde/Vertrieb
gibt nicht ok
gebundener
Objektcode
Kunde/Vertrieb
gibt ok
Evaluierungsbericht
1) sind im 2. Schuljahr ausführlicher zu behandeln.
2) ablauffähiger, überprüfbarer und weiterentwickelbarer Prototyp
- 468 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lehrplaneinheit: Unternehmensgründung
(54)
Ziele: Die Schüler planen die Gründung eines Unternehmens und orientieren sich dabei an wesentlichen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsfeldern . Sie werden in die Lage versetzt,
dazu mit geeigneten Werkzeugen Informationen zu beschaffen, zu bewerten und zu präsentieren. Sie können für das entworfene Unternehmensmodell ein geeignetes DV-Konzept
entwickeln.
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (18)
Softwareentwicklung und -anwendung
Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
•
Marktarten und Marktformen
•
Preisbildung
Unternehmensziele
Produktionsfaktoren
1)
Standortfaktoren
Betriebsformen
Rechtsformen im Überblick
Analyse von Leistungs-, Geld-, und Informationsflüssen
1)
Betriebliche Organisation im Überblick
1)
Kapitalbedarf
Kapitalbeschaffung
• Finanzierungsarten
• Finanzierungsquellen
Hinweise:
betriebswirtschaftliche Grundlagen; Vertiefung in den
weiteren Lehrplaneinheiten
1)
Für Modellrechnungen und Organigramme sollen die in
„Softwareentwicklung und -anwendung“ eingeführten
Anwendungsprogramme genutzt werden.
Überblick über Anwendungssoftware
Nutzung von Standardwerkzeugen zur
Entscheidungsunterstützung und Präsentation
•
Tabellenkalkulation
•
Textverarbeitung
•
Datenbanken
•
Grafikprogramme
•
Präsentationsprogramme
Nutzung von Kommunikationswerkzeugen zur
Informationsbeschaffung
Übertragung der betrieblichen Funktionen und
Prozesse auf das IT-System (DV-Konzept)
Hardwareaufbau und -konfiguration
• Baugruppen
• Zusammenwirken von Hardwarekomponenten
• Umweltverträglichkeit
Konzeption eines IT-Systems
• Anforderungen des Gründungsunternehmens
• IT-Produkte und Leistungen
• Dokumentation
Software
• Systemsoftware
• Anwendungssoftware
Hinweise:
Einsatz von Simulationsprogrammen zur
Unternehmensgründung
Hinweise:
Hinweise:
Der Geschäftsprozess wird beispielhaft durch folgende Grafik beschrieben:
- 469 -
(24)
Informations- und Telekomm.-Systemtechnik
(12)
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
IT-Systemkaufmann und Informatikkaufmann
Unternehmensgründung
Gründer
Geschäftsidee
Markt
analysieren
Geschäftsideee
ist zu revidieren
Unternehmensziele
festlegen
Standort
prüfen
Geschäftsidee
tragfähig
Modell zur
Marktpreisbildung
Bewertungsschema
zur Standortanalyse
Marktformen
Preisbildung
Angebot und
Nachfrage
Standortfaktoren
Betriebsform
bestimmen
Betriebsformen
Rechtsform
bestimmen
Rechtsformen
Leistungs-, Geld-und
Informationsflüsse
analysieren
Finanzierung
nicht tragfähig
Betriebliche
Organisation
festlegen
Organigramme
DV-Konzept
Kapitalbedarfsrechnung
durchführen
Kapitalbedarfsplan
Kapitalbeschaffung
planen
Finanzierung
möglich
Planungsphase
abgeschlossen
Gründungsprozess
kontrollieren
- 470 -
Überblick
Organisation
DV-Konzept
Kapitalbedarf
Finanzierungsarten, -quellen
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lehrplaneinheit: Kundenbetreuung und Angebotserstellung
(45)
Ziele: Die Schüler sind in der Lage, Angebote sach- und adressatengerecht aufzubereiten und zu präsentieren. Sie organisieren hierzu die Informationsbeschaffung (auch Informationen
in englischer Sprache) selbständig.
Die Schüler entwickeln eine am Kunden orientierte Vertriebsstrategie für Produkte ihrer Branche und ordnen sie in den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang ein.
Die Schüler können typische Geschäftsprozesse analysieren und modellhaft abbilden. Darauf aufbauend gestalten sie eine prozessorientierte Ablauforganisation und stellen
Zusammenhänge zu den betrieblichen Funktionen her.
Die Schüler sind in der Lage, Strukturen und Elemente von IT-Produkten und –Leistungen sowie der Komponenten der Systemsoftware zu beschreiben und die Grundlagen der
Informationsverarbeitung in IT-Systemen zu erläutern.
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (15)
Softwareentwicklung und -anwendung
Analyse von Leistungs-, Geld- und Informationsflüssen
zwischen Lieferanten und Unternehmen
innerhalb des Unternehmens
zwischen Unternehmen und seinen Kunden
Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
Angebot und Nachfrage
Abhängigkeit des Preises von der Zahl der
Marktteilnehmer
staatliche Wettbewerbspolitik
1) 2)
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
prozessgebundene betriebliche Funktionen
Marketing und Vertrieb
Beschaffung
Leistungserstellung
Hinweise:
1)
Hier sind geeignete Softwarewerkzeuge einzusetzen.
2)
Zur Dokumentation ist auf die in der Softwareanwendung
eingeführten Anwendungsprogrammen zurückzugreifen.
Software
(20)
Informations- und Telekomm.-Systemtechnik
(10)
Konfiguration eines DV-Systems für ein Angebot
Informationsbeschaffung
Komponenten der Systemsoftware
1)
1)2)
Beschreibung von IT-Systemen
Anwendungssoftware
Zusammenwirken der Systemkomponenten
Verarbeitung und Aufbereitung von Informationen
Normen
Informationsrecherche auch in englischsprachigen
2)
Quellen
kundengerechte Leistungsbeschreibung
adressatengerechte Präsentationsformen
Pflichtenheft
2)
Erstellung von Präsentationsunterlagen
kundengerechte Dokumentation
Projektierung von kundenspezifischen
Anwendungssystemen
Projektmanagement
Projektorganisation, hier insbesondere
Aufwandsschätzung
1)
Hinweise:
1)
Auch englischsprachige Software
2)
Bürokommunikations-, Präsentations-,
nungssoftware inkl. HTML-Format
Hinweise:
1)
Für die Beschreibung sind geeignete Darstellungsformen
(z.B.
DIN 66001) zu wählen.
Terminpla2)
Hier sind geeignete Softwarewerkzeuge einzusetzen.
Hinweise:
Als Gegenstand der Lehrplaneinheit bietet sich die Erstellung eines konkreten Angebotes für einen Kunden aus dem IT-Markt an. Der Geschäftsprozess wird beispielhaft durch die
folgende Grafik beschrieben.
- 471 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Kundenbetreuung und Angebotserstellung
Vertrieb
Kundenanfrage
eingetroffen
Kundenbeziehung
prüfen
offene Posten
Kunden
Kunden
absagen
Gestaltung von Geschäftsprozessen
prozessgebunde betriebliche Funktion
hier Vertrieb und dessen Einbindung
in die Unternehmung
Marktanalyse
Verarbeitung von Informationen
Aufträge
Kunde
interessant
Systemsoftware, Anwendungssoftware
Zeichnungen
Management
Angebot
konfigurieren
und abgleichen
Bestände
Vertrieb
Konstruktion
Teil,
Produkte
Komponenten
komplett
Kalkulationsdaten
ermitteln
Einkauf
Stücklisten
Konfigurieren von DV-Systemen
Beschreibung von IT-Systemen,
Normen
Zusammenwirken der Systemkomponenten
Informationsbeschaffung
Arbeitspläne
Kalkulationsdaten
komplett
Betriebsmittel
Lager
Kalkulation
durchführen
Kostenrechnung
Kalkulation
Kalkulation
durchgeführt
Angebot
Entscheidung
über Abgabe
des Angebots
Vertrieb
Pflichtenheft
kundengerechte Leistungsbeschreibung
adressatengerechtePräsentation
Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
Analyse von Leistungs-, Geld- und
Informationsflüssen
zwischen Lieferanten und Unternehmen
innerhalb des Unternehmens
zwischen Unternehmen und seinen
Kunden
Ergebnis
unbefriedigend
Ablehnung
der Angebotsabgabe
Angebot
abgegeben
- 472 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Lehrplaneinheit: Marketingorientierte Unternehmensorganisation und -führung
(54)
Ziele: Die Schüler/-innen sind befähigt, eine am Kunden bzw. Markt orientierte Marketingmaßnahme für ein Produkt aus der DV-Branche in Teamarbeit im Rahmen einer Projektorganisation
und unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge geschäftsprozessorientiert durchzuführen.
Ausgehend von einer Marktanalyse wenden sie die Methoden der Produkt- und Sortimentsgestaltung, Preisbildung, Distributionspolitik und Werbung an und stimmen diese aufeinander
ab.
Die Schüler/-innen sind in der Lage, die notwendigen Informationen in deutsch- und englischsprachigen Datendiensten zu recherchieren und das eigene Produkt dort mit Hilfe von
Softwarewerkzeugen darzustellen.
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (18)
Softwareentwicklung und -anwendung
(24)
Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
• Angebot und Nachfrage
• Zahl der Marktteilnehmer
• Kooperation und Konzentration
• staatliche Wettbewerbspolitik
1)
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
2)
Marketing und Vertrieb
• Marktforschung
• Produkt- und Sortimentsgestaltung
• Preisgestaltung und -differenzierung
• Kundendienst/Service
• Distribution
• Werbung/Public Relations
• Marketing - Mix
Informationsbeschaffung und -verwertung
• Informationsrecherche in externen deutsch- und
englischsprachigen Datennetzen und -banken
• Eignung von Informationsquellen
1)
• Verarbeitung und Aufbereitung von Informationen
Weitergabe von aufbereiteten Informationen
• Adressatengerechte Präsentationsformen
• Dokumente und Dateien
Selbstorganisation der Arbeit und Teamarbeit
• Organisation der Teamarbeit
• Gruppendynamik im Projektteam
• Arbeitspläne und Arbeitsaufträge
Informations- und Telekomm.-Systemtechnik
(12)
Konfiguration von DV-Systemen für den anonymen Markt
• IT-Produkte und Leistungen
1)
• Normen
• Rechtliche Regelungen
2) 3)
• Leistungsbeschreibung
2)
• Lasten-/Pflichtenheft
• Umweltverträglichkeit
Hinweise:
Hinweise:
Hinweise:
1)
1)
1)
Für die Modellierung der Geschäftsprozesse sind
Im Rahmen der Aufbereitung von Informationen sind
Für Hardwareaufbau und -konfiguration sind geeignete
Darstellungen (z.B. DIN 66001) zu wählen und mit
geeignete Softwarewerkzeuge einzusetzen
Tabellenkalkulations-, Präsentationsgrafikprogramme,
2)
Die Durchführung und Dokumentation soll mit
entsprechender Software zu erstellen.
und Textverarbeitung (inkl. HTML) einzusetzen.
2)
Für die Erstellung sind die in „Softwareentwicklung und
Unterstützung der in „Softwareentwicklung und -anwendung„
eingeführten
Anwendungsprogramme
anwendung“
eingeführten
Anwendungsprogramme
einzusetzen
erfolgen
3)
Die Erarbeitung erfolgt mit Hilfe der im Bereich „Marketing
und Vertrieb“ erworbenen Kenntnisse
Hinweise:
Als Gegenstand der Lehrplaneinheit bietet sich eine absatzwirtschaftliche Maßnahme, z.B. die Markteinführung eines Produktes (Soft- und Hardware) aus dem DV-Bereich an.
Der Geschäftsprozess wird beispielhaft in der Anlage beschrieben
- 473 -
bmb+f Entwicklungsprojekt IT-Prüfungen
Marketingorientierte Unternehmensorganisation und -führung
Absatz
bricht
ein
Vertrieb
Marktstatistik
Marktanalyse
Ein neues
Produkt wird
entworfen
Kunden
Ein neues
Produkt wird
eingeführt
Marktstrukturen und ihre Auswirkungen
- Angebot und Nachfrage
- Zahl der Marktteilnehmer
- Kooperation und Konzentration
- staatliche W ettbewerbspolitik
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Marktforschung
Informationsbeschaffung und -verwertung
- Informationsrecherche in externen
deutsch- und englischsprachigen
Datennetzen und -banken
- Eignung von Informationsquellen
- Verarbeitung aund Aufbereitung
von Informationen
Ein Relaunch wird
gestartet
Lieferer
Vertrieb
Preisbildung
Aufträge
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Preisgestaltung und -differenzierung
Management
Teile/Produkt
e
Management
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Produkt- und Sortimentsgestaltung
- Kundendienst/Service
Vertrieb
Produkt- und
Sortimentsgestaltung
Konstruktion
Zeichnungen
Konfiguration von DV-Systemen
- IT-Produkte und -Leistungen
- Normen
- Rechtliche Regelungen
- Umweltverträglichkeit
Produktion
Absatzwegewahl
Vertrieb
Werbemaßnahmen
Vertrieb
Distributoren
Werbemittel
Management
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Distribution
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Werbung/Public Relations
Gestaltung von Geschäftsprozessen:
Marketing und Vertrieb
- Marketing-Mix
Vertrieb
Maßnahmen
durchgeführt
Feinabstimmung der
Maßnahmen
Produkteinführungsstrategie
Weitergabe von aufbereiteten Informationern
- Adressatengerechte Präsentationsformen
- Dokumente und Dateien
Konstruktion
Konfiguration von DV-Systemen
- Leistungsbeschreibung
- Lasten-/Pflichtenheft
Produktion
- 474 -
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