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Casio ClassPad II fx-CP400 Bedienungsanleitung
G
ClassPad II
fx-CP400
Bedienungsanleitung
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2
Inhalt
Informationen zu dieser Bedienungsanleitung ........................................................................................... 9
Kapitel 1: Grundlagen ......................................................................................................... 10
1-1 Allgemeine Anleitung .............................................................................................................10
ClassPad auf einen Blick.......................................................................................................................... 10
Ein- und Ausschalten der Stromversorgung............................................................................................. 10
1-2 Stromversorgung .................................................................................................................... 11
1-3 Grundsätzliche Arbeitsweise in den integrierten Anwendungen .......................................12
Verwenden des Menüs der Anwendungen .............................................................................................. 12
Integrierte Anwendungen ......................................................................................................................... 12
Anwendungsfenster.................................................................................................................................. 13
Verwenden des O-Menüs ....................................................................................................................... 14
Interpretieren der Statusleisten-Informationen ......................................................................................... 15
Pausieren und Beenden einer Operation ................................................................................................. 15
1-4 Eingabe ....................................................................................................................................15
Verwenden der Software-Tastatur ........................................................................................................... 15
Tastensätze der Software-Tastatur .......................................................................................................... 16
Grundlagen für die Eingabe ..................................................................................................................... 17
Verschiedene Operationen auf der Software-Tastatur ............................................................................. 20
1-5 ClassPad-Daten ......................................................................................................................25
Datentypen und Speicherorte (Speicherbereiche) ................................................................................... 25
Hauptspeicher-Datentypen....................................................................................................................... 26
Hauptspeicher-Ordner .............................................................................................................................. 27
Verwenden des Variablenmanagers ........................................................................................................ 27
Verwalten von Menü-Dateien ................................................................................................................... 31
1-6 Erstellen und Verwenden von Variablen ...............................................................................32
Erstellen einer neuen Variablen ............................................................................................................... 32
Beispiel für die Verwendung von Variablen.............................................................................................. 33
Variablen des „library“-Ordners ................................................................................................................ 33
Regeln für den Zugriff auf Variablen ........................................................................................................ 34
1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate ...............................................................................35
Einstellungen der Anwendungsformate.................................................................................................... 36
Initialisieren aller Anwendungsformateinstellungen ................................................................................. 42
1-8 Falls Probleme auftreten… ....................................................................................................43
Kapitel 2: Main-Menü........................................................................................................... 44
Untermenüs und Schaltflächen des Main-Menüs..................................................................................... 44
2-1 Grundrechenarten ..................................................................................................................44
Arithmetische Berechnungen und Klammerrechnung .............................................................................. 44
Verwenden der e-Taste...................................................................................................................... 45
Weglassen des Multiplikationszeichens ................................................................................................... 45
Verwenden der Antwortvariablen (ans) .................................................................................................... 45
Wertzuweisung für eine Variable.............................................................................................................. 45
Prioritäten der Rechenoperationen während der Berechnung ................................................................. 46
Berechnungsmodi .................................................................................................................................... 46
2-2 Verwenden des zurückliegenden Berechnungsverlaufs ....................................................48
2-3 Berechnungen mit Funktionen ..............................................................................................49
2-4 Listenberechnungen ..............................................................................................................58
Eingeben von Listendaten in den Arbeitsbereich ..................................................................................... 58
Operationen mit den Elementen einer LIST-Variablen............................................................................. 58
Verwenden einer Liste für eine Berechnung ............................................................................................ 58
3
Verwenden einer Liste für die Zuordnung verschiedener Werte zu vielfachen Variablen ........................ 59
2-5 Matrizen- und Vektorrechnung ..............................................................................................59
Eingeben von Matrixdaten........................................................................................................................ 59
Ausführen der Matrizenrechnung ............................................................................................................. 60
Verwenden einer Matrix für die Zuordnung verschiedener Werte zu vielfachen Variablen...................... 60
2-6 Vorgeben eines Zahlensystems ............................................................................................60
Bereiche für binäre, oktale, dezimale und sedezimale Berechnungen .................................................... 61
Auswählen eines Zahlensystems ............................................................................................................. 61
Rechenoperationen .................................................................................................................................. 62
Bitweise Verknüpfungen........................................................................................................................... 62
Verwenden der baseConvert-Funktion (Zahlbasiswechsel) ..................................................................... 62
2-7 Verwenden des Aktionsmenüs ..............................................................................................62
In diesem Abschnitt verwendete Abkürzungen und Interpunktionen ....................................................... 63
Screenshot-Beispiele ............................................................................................................................... 63
Verwenden des Untermenüs für Transformationen ................................................................................. 63
Verwenden des Advanced-Untermenüs................................................................................................... 66
Verwenden des Untermenüs für Berechnungen ...................................................................................... 68
Verwenden des Untermenüs für komplexe Zahlen .................................................................................. 71
Verwenden des Untermenüs zur Listenerstellung.................................................................................... 73
Verwenden der Untermenüs für Listenstatistik und Listenberechnung .................................................... 74
Verwenden des Untermenüs zur Matrizenerstellung ............................................................................... 77
Verwenden der Untermenüs für Matrizenrechnung und Matrizenzeilen und -spalten ............................. 78
Verwenden des Untermenüs für die Vektorrechnung .............................................................................. 81
Verwenden des Untermenüs für Gleichungen und Ungleichungen ........................................................ 83
Verwenden des Assistenten-Untermenüs ................................................................................................ 86
Verwenden des [Distribution/Inv. Dist.]-Untermenüs................................................................................ 87
Verwenden des [Financial]-Untermenüs .................................................................................................. 93
Verwenden des [Command]-Untermenüs ................................................................................................ 93
2-8 Verwenden des Interaktiv-Menüs .........................................................................................94
Beispiel für das Interaktiv-Menü ............................................................................................................... 94
Verwenden des „apply“-Befehls ............................................................................................................... 94
2-9 Verwenden des Main-Menüs in Kombination mit anderen Anwendungs-Menüs .............94
Verwenden des Fensters eines anderen Anwendungs-Menüs ................................................................ 95
Verwenden des Statistik-Editor-Fensters ................................................................................................. 95
Verwenden des Geometriefensters .......................................................................................................... 96
2-10 Verwenden der Verifizierungs-Funktion .............................................................................97
2-11 Verwenden der Wahrscheinlichkeits-Simulations-Funktion .............................................98
2-12 Ausführen eines Programms im Main-Menü ......................................................................99
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü .............................................................................. 100
Menüs und Schaltflächen des Grafik- und Tabellen-Menüs................................................................... 100
3-1 Speicherfunktionen ..............................................................................................................102
Verwenden von Grafik-Editor-Blättern.................................................................................................... 102
Speichern einer Funktion ....................................................................................................................... 102
Grafische Darstellung einer gespeicherten Funktion ............................................................................. 103
Schattieren der von zwei Termen begrenzten Region ........................................................................... 104
Überlagern von zwei Ungleichungen in einem Intersection Plot/Union Plot........................................... 105
Speichern der Grafik-Editor-Daten im Grafikspeicher ............................................................................ 105
3-2 Grafikfensteroperationen .....................................................................................................106
Konfigurieren der Betrachtungsfenster-Parameter für das Grafikfenster ............................................... 106
Verwenden des Betrachtungsfenster-Speichers .................................................................................... 108
Verschieben des Grafikfensters ............................................................................................................. 109
Scrollen des Grafikfensters .................................................................................................................... 109
4
Zoomen des Grafikfensters .................................................................................................................... 109
Verwenden von Schnellzoom ................................................................................................................. 110
Verwenden von vorprogrammierten Funktionen für die grafische Darstellung ...................................... 111
Speichern eines Screenshots einer Grafik ............................................................................................. 111
Anpassen der Helligkeit (Fade I/O) des Grafikfenster-Hintergrundbildes .............................................. 111
3-3 Verwenden von Tabelle und Grafik ..................................................................................... 112
Generieren einer Wertetabelle ............................................................................................................... 112
Einblenden von verknüpften Anzeigen für Wertetabellenkoordinaten und Grafikkoordinaten
(Link Trace) ............................................................................................................................................ 114
Erstellen von Wertetabellenwerten mithilfe einer Grafik......................................................................... 114
Erstellen einer Übersichtstabelle ............................................................................................................ 114
3-4 Verwenden von Trace ........................................................................................................... 116
Verwenden von Trace für das Ablesen der Grafikkoordinaten............................................................... 116
3-5 Verwenden des Skizzenmenüs ............................................................................................ 117
Verwenden der Befehle des Skizzenmenüs........................................................................................... 117
3-6 Analysieren einer für das Zeichnen einer Grafik verwendeten Funktion ........................ 119
Aktionen unter Verwendung der Befehle des G-Solve-Menüs ............................................................... 119
Verwenden der Befehle des G-Solve-Menüs ......................................................................................... 119
3-7 Modifizieren einer Grafik ......................................................................................................120
Kapitel 4: Kegelschnitt-Menü ........................................................................................... 121
Menüs und Schaltflächen im Kegelschnitt-Menü ................................................................................... 121
4-1 Eingeben einer Kegelschnitt-Gleichung .............................................................................122
4-2 Zeichnen einer Kegelschnittgrafik ......................................................................................122
Zeichnen einer Parabel .......................................................................................................................... 122
Zeichnen eines Kreises .......................................................................................................................... 123
Zeichnen einer Ellipse ............................................................................................................................ 123
Zeichnen einer Hyperbel ........................................................................................................................ 123
Zeichnen eines allgemeinen Kegelschnittes .......................................................................................... 123
4-3 Verwenden von G-Solve zur Analyse einer Kegelschnittgrafik ........................................123
Aktionen unter Verwendung der Befehle des G-Solve-Menüs ............................................................... 123
Verwenden der Befehle des G-Solve-Menüs ......................................................................................... 124
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü................................................................. 125
Untermenüs und Schaltflächen im Differenzialgleichungseditor-Fenster ............................................... 125
Untermenüs und Schaltflächen im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ............................................... 125
5-1 Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung ...........................................................126
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung erster Ordnung ........................................................ 126
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung zweiter Ordnung ...................................................... 127
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung n-ter Ordnung .......................................................... 128
Konfigurieren und Modifizieren der Anfangsbedingungen ..................................................................... 128
Konfigurieren der Parameter für das Differenzialgleichungsgrafik-Betrachtungsfenster........................ 129
5-2 Zeichnen der Graphen von Funktionen vom Typ f (x) und von parametrischen
Funktionen ............................................................................................................................131
5-3 Verwenden der Abtastfunktion zum Ablesen von Grafikkoordinaten..............................131
5-4 Grafisches Darstellen eines Ausdrucks oder eines Wertes durch Ablegen im
Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ..................................................................................132
Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü .......................................................................................... 133
Untermenüs und Schaltflächen des Zahlenfolgen-Menüs...................................................................... 133
6-1 Rekursive und explizite Darstellung einer Zahlenfolge ....................................................134
Erzeugen einer Zahlentabelle ................................................................................................................ 134
Bestimmen der expliziten Form einer rekursiv dargestellten Zahlenfolge .............................................. 135
5
Berechnen der Summe einer Zahlenfolge.............................................................................................. 135
6-2 Grafische Darstellung einer Rekursion ..............................................................................136
Kapitel 7: Statistik-Menü ................................................................................................... 137
7-1 Verwendung des Statistik-Editors .......................................................................................137
Grundlegende Listenoperationen ........................................................................................................... 137
Menüs und Schaltflächen für die Listenbearbeitung .............................................................................. 139
7-2 Zeichnen einer statistischen Grafik ....................................................................................139
Verfahrensschritte für die Darstellung statistischer Grafiken ................................................................. 139
Grafische Darstellungen mit einer eindimensionalen Stichprobe ........................................................... 141
Grafische Darstellungen mit einer zweidimensionalen Stichprobe ........................................................ 142
Überlagern einer Regressionsgrafik in einem Streudiagramm............................................................... 144
Überlagern einer Funktionsgrafik auf einer Statistikgrafik ...................................................................... 145
Menüs und Schaltflächen im Statistik-Grafikfenster ............................................................................... 145
7-3 Ausführung grundlegender statistischer Berechnungen .................................................146
Berechnen statistischer Werte ............................................................................................................... 146
Ausführen von Regressionsberechnungen ............................................................................................ 148
Anzeigen der Ergebnisse der zuletzt ausgeführten statistischen Berechnung (DispStat) ..................... 149
7-4 Durchführen erweiterter statistischer Berechnungen ......................................................149
Durchführen von Test-, Vertrauensintervall- und Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen mit
dem Assistenten ..................................................................................................................................... 149
Tests....................................................................................................................................................... 151
Vertrauensintervalle ............................................................................................................................... 154
Wahrscheinlichkeitsverteilungen ............................................................................................................ 155
Ein- und Ausgabebedingungen .............................................................................................................. 159
Kapitel 8: Geometrie-Menü ............................................................................................... 161
Unter-Menüs und Schaltflächen des Geometrie-Menüs ........................................................................ 161
Konfigurieren der Einstellungen des Geometrie-Betrachtungsfensters ................................................. 162
Das Geometrieformat-Dialogfeld ............................................................................................................ 162
8-1 Zeichnen von Figuren ..........................................................................................................162
Zeichnen einer Figur .............................................................................................................................. 162
Einsetzen von Textketten in die Anzeige ............................................................................................... 166
Ansetzen eines Winkelmaßes an eine Figur .......................................................................................... 166
Anzeige der Maße einer Figur ................................................................................................................ 167
Anzeige des Ergebnisses einer Berechnung, die mit Messwerten der Anzeige erstellt wurde .............. 167
Verwendung des „Special Polygon“-Untermenüs .................................................................................. 168
Verwendung des „Construct“-Untermenüs ............................................................................................. 168
8-2 Bearbeiten von Figuren ........................................................................................................172
Auswahl und Abwahl von Figuren .......................................................................................................... 172
Verschieben und Kopieren von Figuren ................................................................................................. 173
Verankern einer Anmerkung im Geometriefenster ................................................................................. 173
Festlegen des Zahlenformats eines Messwerts ..................................................................................... 174
Festlegen von Farbe und Linientyp einer angezeigten Figur ................................................................. 174
Ändern der Anzeigeprioritäten von Figuren............................................................................................ 175
8-3 Verwendung des Messfeldes ...............................................................................................176
Anzeigen der Maße einer Figur .............................................................................................................. 176
Festlegen und Beschränken eines Figurenmaßes ................................................................................. 178
Ändern eines Labels oder Hinzufügen eines Namens zu einem Element ............................................. 178
8-4 Arbeiten mit Animationen ....................................................................................................179
Verwendung der Animationsbefehle ...................................................................................................... 179
8-5 Geometrie-Menü in Kombination mit anderen Anwendungs-Menüs ...............................182
Drag & Drop ........................................................................................................................................... 182
6
Kopieren und Einfügen ........................................................................................................................... 182
Kapitel 9: Numerisches-Lösungs-Menü .......................................................................... 183
Menüs und Tasten für die numerische Lösung ...................................................................................... 183
Eingeben einer Gleichung ...................................................................................................................... 183
Lösen einer Gleichung ........................................................................................................................... 183
Kapitel 10: eActivity-Menü ................................................................................................ 185
Unter-Menüs und Schaltflächen des eActivity-Menüs ............................................................................ 185
10-1 Erstellen einer eActivity .....................................................................................................185
Grundlegende Schritte für die Erstellung einer eActivity ........................................................................ 185
Einfügen von Daten in eine eActivity ...................................................................................................... 186
Einfügung eines Anwendungsdatenfeldes ............................................................................................. 187
Einfügen einer Geometrie-Link-Zeile...................................................................................................... 189
10-2 Übertragung von eActivity-Dateien ...................................................................................190
Dateikompatibilität .................................................................................................................................. 190
Übertragung von eActivity-Dateien zwischen einem ClassPad und einem Computer ........................... 190
Übertragung von eActivity-Dateien zwischen zwei ClassPads .............................................................. 190
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü................................................................................ 191
11-1 Grundlegende Operationen im Finanzmathematik-Menü ...............................................191
Operationen auf der Seite ...................................................................................................................... 192
Konfigurieren von Einstellungen im Finanzmathematik-Menü ............................................................... 193
11-2 Durchführen von finanzmathematischen Berechnungen ...............................................194
11-3 Berechnungsformeln ..........................................................................................................195
Einfache Kapitalverzinsung .................................................................................................................... 195
Kapitalverzinsung mit Zinseszins ........................................................................................................... 195
Geldflussberechnungen ......................................................................................................................... 196
Tilgungsberechnungen (Amortisation) ................................................................................................... 197
Zinssatz-Umrechnung ............................................................................................................................ 197
Herstellungskosten, Verkaufspreis, Gewinnspanne ............................................................................... 197
Abschreibung ......................................................................................................................................... 198
Wertpapieranalyse ................................................................................................................................. 198
Kostendeckungspunkt ............................................................................................................................ 199
Gesicherter Gewinn................................................................................................................................ 199
Finanzstruktur-Risiko.............................................................................................................................. 199
Kostenstruktur-Risiko ............................................................................................................................. 199
Kombiniertes Risiko................................................................................................................................ 199
Mengenumrechnung .............................................................................................................................. 199
11-4 Finanzmathematische Funktionen ....................................................................................200
11-5 Eingabe- und Ausgabefeldnamen .....................................................................................201
Kapitel 12: Programm-Menü ............................................................................................. 203
Untermenüs und Schaltflächen des Programm-Menüs.......................................................................... 203
12-1 Erstellen und Ausführen eines Programms .....................................................................204
Erstellen eines Programms .................................................................................................................... 204
Ausführen eines Programms .................................................................................................................. 206
Beenden der Programmausführung ....................................................................................................... 207
Erstellen einer Textdatei......................................................................................................................... 207
Verwenden von Textdateien................................................................................................................... 208
Umwandeln einer Textdatei in eine Programmdatei .............................................................................. 208
Umwandeln einer Programmdatei in eine ausführbare Datei................................................................. 208
12-2 Fehlerbeseitigung in einem Programm ............................................................................209
Fehlerbeseitigung nach dem Erscheinen einer Fehlermeldung ............................................................. 209
7
Fehlerbeseitigung in einem Programm nach unerwarteten Ergebnissen............................................... 209
Bearbeiten eines Programms ................................................................................................................. 209
12-3 Anwenderdefinierte Funktionen ........................................................................................210
Erstellen einer neuen anwenderdefinierten Funktion ............................................................................. 210
Ausführen einer anwenderdefinierten Funktion...................................................................................... 211
Bearbeiten einer anwenderdefinierten Funktion..................................................................................... 211
12-4 Referenz der Programmbefehle .........................................................................................212
Verwenden dieser Referenz ................................................................................................................... 212
Syntaxkonventionen ............................................................................................................................... 212
Befehlsliste ............................................................................................................................................. 213
12-5 Einbinden von ClassPad-Funktionen in Programme ......................................................234
Einbinden von grafischen Darstellungsfunktionen in einem Programm ................................................. 234
Einbinden von Tabellen- und Grafikfunktionen in einem Programm ...................................................... 234
Einbinden einer Rekursionstabelle und von Rekursionsgrafikfunktionen in einem Programm .............. 234
Einbinden von statistischen Grafik- und Berechnungsfunktionen in einem Programm .......................... 234
Einbinden von Finanzberechnungsfunktionen in einem Programm ....................................................... 234
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü.............................................................................. 235
Unter-Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulationsfensters ........................................................ 235
Ändern der Spaltenbreite ....................................................................................................................... 236
Optionseinstellungen .............................................................................................................................. 237
13-1 Eingeben und Bearbeiten von Zelleninhalten ..................................................................238
Auswahl von Zellen ................................................................................................................................ 238
Eingeben von Daten in eine Zelle .......................................................................................................... 238
Eingabe einer Formel ............................................................................................................................. 239
Eingabe einer Zellenreferenz ................................................................................................................. 239
Typen von Zellendaten (Textdaten und Berechnungsdaten) ................................................................. 241
Eingeben einer Konstante in eine Zelle des Berechnungsdatentyps ..................................................... 241
Verwenden des Zellenbetrachtungsfensters .......................................................................................... 243
Ändern der Text- und Füllfarbe bestimmter Zellen ................................................................................. 243
Kopieren oder Ausscheiden von Zellen und deren Einfügen an einer anderen Stelle ........................... 244
Neuberechnung der Tabellenkalkulationsausdrücke ............................................................................. 244
Importieren und Exportieren von Variablenwerten ................................................................................. 245
13-2 Grafische Darstellungen ....................................................................................................246
Grundlegende Schritte für die grafische Darstellung ............................................................................. 246
Column Series und Row Series ............................................................................................................. 247
Grafikfarben und Color Link ................................................................................................................... 248
Unter-Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulations-Grafikfensters ............................................. 249
„Graph“-Menü und Grafikbeispiele ......................................................................................................... 250
Regressionsgrafik-Operationen (Kurvenanpassung) ............................................................................. 252
Andere Operationen im Grafikfenster..................................................................................................... 253
13-3 Statistische Berechnungen ...............................................................................................255
Berechnungen mit Einzelvariablen, Variablenpaaren und Regressionsberechnungen ......................... 255
Test- und Intervallberechnungen............................................................................................................ 256
Verteilungsberechnungen ...................................................................................................................... 259
„DispStat“-Befehl .................................................................................................................................... 259
13-4 Zellen- und Listenberechnungen ......................................................................................260
Verwenden der Zellenberechnungsfunktionen ....................................................................................... 260
Verwenden der Listenberechnungsfunktionen ....................................................................................... 260
Kapitel 14: System-Menü .................................................................................................. 261
14-1 Verwalten der Speichernutzung ........................................................................................261
Verwenden des „Storage“-Arbeitsblattes .............................................................................................. 261
8
Verwenden des Hauptspeicher („Main Memory“)-Arbeitsblattes und des eActivity-Arbeitsblattes ........ 262
14-2 Konfigurieren der Systemeinstellungen ...........................................................................263
Untermenüs und Schaltflächen des System-Menüs .............................................................................. 263
Konfigurieren der Systemeinstellungen.................................................................................................. 263
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation ........................................................... 267
15-1 Beschreibung der Datenkommunikation ..........................................................................267
Verwendung des Kommunikations-Menüs des ClassPad...................................................................... 267
Das „Select Connection Mode“-Dialogfeld ............................................................................................. 268
15-2 Ausführen der Datenkommunikation zwischen dem ClassPad und einem Personal
Computer .............................................................................................................................269
Herstellen und Trennen einer Verbindung mit einem Computer im USB-Flash-Modus ......................... 269
Datentransfer zwischen dem ClassPad und einem Personal Computer................................................ 270
Automatischer Import von VCP-Dateien ................................................................................................ 271
Regeln für ClassPad-Dateien und Ordner.............................................................................................. 271
Arbeiten mit VCP- und XCP-Dateien...................................................................................................... 272
15-3 Ausführen der Datenkommunikation zwischen zwei ClassPads ...................................274
Anschluss an ein anderes ClassPad-Gerät............................................................................................ 274
Datenübertragung zwischen zwei ClassPads ........................................................................................ 274
Kommunikationsbereitschaft .................................................................................................................. 275
Unterbrechung einer Datenkommunikationsoperation ........................................................................... 276
15-4 Anschluss des ClassPad an einen Datenanalysator CASIO EA-200 .............................276
Anschluss eines ClassPad an den Datenanalysator CASIO EA-200..................................................... 276
15-5 Anschluss des ClassPad an einen Projektor ...................................................................277
Projizieren von ClassPad-Bildschirminhalten von einem Projektor ........................................................ 277
Vorsichtshinweise beim Anschließen ..................................................................................................... 277
Anhang ............................................................................................................................... 278
Zeichencode-Tabelle....................................................................................................................278
Systemvariablen-Tabelle .............................................................................................................282
Grafiktypen und ausführbare Funktionen .................................................................................286
Tabellen für Fehler- und Warnmeldungen .................................................................................287
Fehlermeldungstabelle .......................................................................................................................... 287
Tabelle der Warnmeldungen .................................................................................................................. 290
Verarbeitung eines Fehlers bei zu geringem Speicherplatz ................................................................... 290
Zurücksetzen und Initialisieren des ClassPad ..........................................................................291
Stellenanzahl und Genauigkeit ...................................................................................................292
Stellenanzahl .......................................................................................................................................... 292
Genauigkeit ............................................................................................................................................ 292
Display-Helligkeit und Lebensdauer der Batterie .....................................................................293
Display-Helligkeit .................................................................................................................................... 293
Lebensdauer der Batterie ....................................................................................................................... 293
Spezifikationen ............................................................................................................................293
Informationen zu dieser Bedienungsanleitung
• Die vierstelligen Beispielnummern in fetter Schrift (z. B. 0201 ), die in Kapitel 2 bis 13 vorkommen, weisen
auf Operationsbeispiele hin, die in der separaten Broschüre mit den Beispielen enthalten sind. Sie können
die Broschüre mit den Beispielen zusammen mit dieser Bedienungsanleitung verwenden, indem Sie die
entsprechenden Beispielnummern nachschlagen.
• In dieser Bedienungsanleitung werden die Cursortastenoperationen folgendermaßen angegeben: f, c,
d, e (1-1 Allgemeine Anleitung).
9
Kapitel 1:
Grundlagen
Dieses Kapitel liefert einen allgemeinen Überblick über den ClassPad und die Anwendungsfunktionen sowie
Informationen über Eingabeoperationen und den Umgang mit Daten (Variablen und Ordner), Dateioperationen
und das Konfigurieren der Einstellungen von Anwendungsformaten.
1-1 Allgemeine Anleitung
ClassPad auf einen Blick
3-poliger
Datenkommunikationsport
Zu Einzelheiten siehe Kapitel 15.
Sensordisplay
(Touchscreen)
4-poliger Mini-USB-Port
Zu Einzelheiten siehe
Kapitel 15.
Stift
Ikon-Leiste
Siehe „1-3 Grundsätzliche
Arbeitsweise in den
integrierten Anwendungen“.
Cursortasten*1
k-Taste
f-Taste*2
K-Taste
c-Taste
Tastatur
*1 In diesem Handbuch wird die Bedienung der Cursortasten als f, c, d, e angegeben.
*2 Bestimmte Funktionen (Ausschneiden, Einfügen, Rückgängig usw.) oder Tasteneingabeoperationen können
Tastenkombinationen zugewiesen werden, bei denen die f-Taste und eine Taste auf der Tastatur
gedrückt werden. Nähere Informationen hierzu siehe „14-2 Konfigurieren der Systemeinstellungen“.
Ein- und Ausschalten der Stromversorgung
Wenn der ClassPad ausgeschaltet ist, drücken Sie die c-Taste, um das Gerät einzuschalten.
Zum Ausschalten des ClassPad drücken Sie f und anschließend c.
Kapitel 1: Grundlagen
10
Ausschaltautomatik
Der ClassPad verfügt auch über eine Ausschaltautomatikfunktion. Diese Funktion schaltet den ClassPad
automatisch aus, wenn Sie innerhalb einer festgelegten Zeitspanne keine Operation ausführen. Nähere
Einzelheiten hierzu siehe „Konfigurieren der Ein- und Ausschaltfunktionen“ auf Seite 264.
Hinweis
Temporäre Informationen im RAM-Speicher von ClassPad (im Grafikfenster einer Anwendung gezeichnete
Grafiken, ein angezeigtes Dialogfeld usw.) werden etwa 30 Sekunden beibehalten, wenn das Gerät manuell
oder über die Automatikfunktion ausgeschaltet wird. Das bedeutet, dass Sie die temporären Informationen im
RAM wiederherstellen können, wenn Sie den ClassPad innerhalb von 30 Sekunden nach dem Ausschalten
wieder einschalten. Nach etwa 30 Sekunden werden die temporären Informationen im RAM automatisch
gelöscht. Beim Wiedereinschalten des ClassPad wird dann der Start-Bildschirm der Anwendung angezeigt,
die Sie beim letzten Ausschalten verwendet haben. Die zuvor im RAM gespeicherten Informationen sind nicht
mehr verfügbar.
1-2 Stromversorgung
Ihr ClassPad wird von vier Mikro-Batterien LR03 (AM4) oder vier Nickel-Metallhydrid-Akkus mit Strom versorgt.
Der Batteriepegelindikator wird in der Statusleiste angezeigt.
Voll
Mittel
Niedrig
Verbraucht
Wichtig!
• Tauschen Sie die Batterien möglichst bald aus, wenn der Batteriepegelindikator
(Niedrig) angezeigt wird.
• Tauschen Sie die Batterien sofort aus, wenn der Batteriepegelindikator
(Verbraucht) angezeigt wird. Bei
diesem Pegel können Sie keine Datenkommunikation oder andere Funktionen mehr ausführen.
• Weitere Informationen zu den nach einem Batteriewechsel vorzunehmenden Einstellungen finden Sie unter
„Austauschen der Batterien und Einstellen des ClassPad“ in der separaten Schnellstartanleitung.
• Wenn die Batteriespannung niedrig ist, wird Ihr ClassPad durch das Drücken der c-Taste
möglicherweise nicht wieder eingeschaltet. Falls dies eintritt, tauschen Sie die Batterien unverzüglich aus.
• Die folgende Meldung zeigt an, dass die Batterien fast verbraucht sind. Tauschen Sie die Batterien
unverzüglich aus, wenn diese Meldung erscheint.
Falls Sie den Betrieb des Rechners fortzusetzen versuchen, schaltet sich dieser automatisch aus. Sie können
die Stromversorgung erst dann wieder einschalten, wenn Sie nicht die Batterien ausgetauscht haben.
• Tauschen Sie die Batterien mindestens einmal pro Jahr aus, unabhängig von der Verwendungshäufigkeit des
ClassPad während dieses Zeitraumes.
Hinweis: Die mit dem ClassPad mitgelieferten Batterien werden während des Versands und der Lagerung
etwas entladen. Daher müssen sie vielleicht früher ausgetauscht werden, als es die normale
Batterielebensdauer erwarten lässt.
Sichern von Daten
ClassPad-Daten können in eine VCP- oder XCP-Datei konvertiert und zu Speicherzwecken an einen Computer
übertragen werden. Weitere Informationen finden Sie unter „15-2 Ausführen der Datenkommunikation zwischen
dem ClassPad und einem Personal Computer“.
Kapitel 1: Grundlagen
11
1-3 Grundsätzliche Arbeitsweise in den integrierten
Anwendungen
Dieser Abschnitt enthält die grundlegenden Informationen und Bedienungen, die für alle integrierten
Anwendungen gleich sind.
Verwenden des Menüs der Anwendungen
Durch Tippen auf m auf der Ikon-Leiste wird das Menü der Anwendungen geöffnet. Sie können die
nachfolgend aufgeführten Operationen über das Menü der Anwendungen ausführen.
Tippen Sie auf eine
Schaltfläche, um eine
Anwendung zu starten.
Siehe „Integrierte
Anwendungen“ unten.
Tippen Sie hier (oder tippen Sie auf s auf der IkonLeiste), um das nächste Menü zu öffnen.
VCP-Dateioperationen.
Siehe Seite 272.
Startet das Ausrichtung des
Touchscreens.
Siehe Seite 266.
Zeigt Versionsinformationen
an. Siehe Seite 266.
Schaltet zwischen Seite
Eins und Zwei des Menüs
der Anwendungen um.
Zwischen den Seiten des
Menüs der Anwendungen
kann auch durch Wischen
auf dem Bildschirm mit dem
Stift oder mit dem Finger
nach links oder rechts
gewechselt werden.
Integrierte Anwendungen
In der Tabelle unten sind die Ikons der Anwendungen dargestellt, die im Menü der Anwendungen angezeigt
werden, mit einer Erläuterung dazu, was Sie in jeder Anwendung tun können.
Tippen Sie
auf dieses
Ikon:
zum Starten dieser
Anwendung:
zum Durchführen dieses Typs von Operation:
Main
• Allgemeine Berechnungen einschließlich Funktionsberechnungen
• Matrizenrechnungen
• Computer-Algebra-System
eActivity
• Erstellen einer eActivity-Datei, die für die Eingabe von Formeln, Text
und anderen ClassPad-Anwendungsdaten verwendet werden kann
Statistik
• Erstellen einer Liste
• Ausführen von statistischen Berechnungen
• Zeichnen einer statistischen Grafik
Tabellenkalkulation
• Eingeben von Daten in eine Tabellenkalkulation
• Bearbeiten und/oder grafisches Darstellen von
Tabellenkalkulationsdaten
• Ausführen von statistischen Berechnungen und/oder Zeichnen einer
statistischen Grafik
Grafik und Tabellen
• Zeichnen einer Grafik
• Abspeichern einer Funktion und Erstellen einer Wertetabelle, indem
verschiedene Werte für die Variablen der Funktion eingesetzt werden
Kapitel 1: Grundlagen
12
Tippen Sie
auf dieses
Ikon:
zum Starten dieser
Anwendung:
zum Durchführen dieses Typs von Operation:
Geometrie
• Zeichnen von geometrischen Figuren
• Aufbauen von Animationsfiguren
Kegelschnitt
• Zeichnen einer Grafik eines Kegelschnittes
Differenzialgleichungsgrafik
• Zeichnen von Vektorfeldern und Lösungskurven für die Arbeit mit
Differentialgleichungen
Numerische Lösung
• Ermitteln des Wertes einer Variablen in einer Gleichung, ohne die
Gleichung zu transformieren oder zu vereinfachen
Zahlenfolgen
• Ausführen von Berechnungen mit Zahlenfolgen
• Untersuchungen mit Rekursionsformeln
Finanzmathematik
• Berechnen von Kapitalzins, Zinseszins und anderen finanziellen
Aufgaben
Programm
• Eingeben eines Programms oder Ausführen eines Programms
• Erstellen einer anwenderdefinierten Funktion
E-Con EA-200
• Steuern des optional erhältlichen EA-200 Datenanalysators
(siehe gesonderte Bedienungsanleitung für E-CON EA-200)
Kommunikation
• Austauschen von Daten mit einem anderen ClassPad, einem
Computer oder einem anderen Gerät
System
• Verwalten des ClassPad-Speichers (Hauptspeicher, eActivity-Bereich,
Speicherbereich)
• Konfigurieren von Systemeinstellungen
Tipp: Sie können das Main-Menü auch öffnen, indem Sie auf das Ikon M auf der Ikon-Leiste tippen.
Anwendungsfenster
Nachfolgend wird der grundsätzliche Aufbau des Fensters einer integrierten Anwendung dargestellt.
Menüleiste
Symbolleiste
Oberes Fenster
Anwendungsfenster
Software-Tastatur
Siehe Seite 15.
Unteres Fenster
Statusleiste
Siehe Seite 15.
In vielen Anwendungen ist das Display in ein oberes Fenster und ein unteres Fenster unterteilt, wobei
jedes Fenster unterschiedliche Informationen anzeigt. Wenn zwei Fenster verwendet werden, wird das
aktuell ausgewählte Fenster (das Fenster, in dem Sie Operationen ausführen können) als „aktives Fenster“
bezeichnet. Der Inhalt der Menüleiste, Symbolleiste und Statusleiste bezieht sich auf das aktive Fenster. Das
aktive Fenster ist an der dicke Umrandung erkennbar.
Sie können die nachfolgend aufgeführten Operationen in einem Anwendungsfenster ausführen.
Kapitel 1: Grundlagen
13
Um dies zu tun:
führen Sie diese Operation aus:
Umschalten des aktiven
Fensters
Wenn ein Doppelfenster angezeigt wird, tippen Sie auf eine beliebige Stelle
innerhalb des Fensters, das keine dicke Umrandung aufweist, um dieses
Fenster zum aktiven Fenster zu machen. Achten Sie darauf, dass Sie das aktive
Fenster nicht umschalten können, solange eine Operation im aktuelle Fenster
ausgeführt wird.
Ändern der Größe des
aktiven Fensters, sodass
dieses das Display
ausfüllt
Wenn ein Doppelfenster angezeigt wird, tippen Sie auf r. Das aktive
Fenster füllt nun das gesamte Display aus. Um zum Doppelfensterdisplay
zurückzukehren, tippen Sie erneut auf r.
Vertauschen des oberen
und unteren Fensters
Wenn ein Doppelfenster angezeigt wird, tippen Sie auf S. Dadurch wird das
obere Fenster zum unteren Fenster und umgekehrt. Das Vertauschen der
Fenster hat keine Auswirkung auf den aktiven Status. Wenn beispielsweise das
obere Fenster das aktive Fenster ist, während Sie auf S tippen, dann bleibt
dieses Fenster auch das aktive Fenster, nachdem es zum unteren Fenster
geworden ist.
Schließen der aktiven
Fenster
Wenn ein Doppelfenster angezeigt wird, tippen Sie auf C in der rechten oberen
Ecke des Fensters, um das aktive Fenster zu schließen. Das andere (inaktive)
Fenster füllt dann die Anzeige.
Tipp: Wenn Sie in einer Doppelfensteranzeige auf das r-Ikon tippen, füllt das gegenwärtig aktive Fenster die Anzeige
aus, aber das andere (inaktive) Fenster wird nicht geschlossen. Es bleibt offen und wird durch das aktive Fenster
verdeckt. Das bedeutet, dass Sie durch Tippen auf S das verdeckte Fenster nach vorne bringen können, um es
so zum aktiven Fenster zu machen. Das aktuell aktive Fenster rückt dann in den Hintergrund.
u Ändern der Display-Ausrichtung (nur Main-Menü)
Tippen Sie auf g, um zur horizontalen Display-Ausrichtung zu wechseln, während das Main-Menü geöffnet
ist. Die horizontale Ausrichtung ist hilfreich bei Verwendung von langen Formeln. Um zur vertikalen DisplayAusrichtung zurückzukehren, tippen Sie erneut auf g.
Verwenden des O-Menüs
Das O-Menü erscheint in jeder Anwendung oben links im Fenster, ausgenommen in der Systemanwendung.
Sie gelangen zum O-Menü, indem Sie auf der Ikon-Leiste auf m tippen oder auf das O-Menü der Menüleiste
tippen.
Nachfolgend sind alle Einträge beschrieben, die im O-Menü erscheinen.
1 Tippen Sie auf [Variable Manager], um den Variablenmanager zu
starten. Näheres hierzu siehe „Verwenden des Variablenmanagers“
(Seite 27).
2 Tippen Sie auf [View Window], um ein Dialogfeld für die Konfigurierung
des Anzeigebereichs und anderer Grafikeinstellungen aufzurufen.
Näheres hierzu finden Sie in den Erläuterungen der verschiedenen
Anwendungen mit Grafikdarstellungsfunktionen (Grafik und Tabellen,
Differenzialgleichungsgrafik, Statistik usw.).
3 Tippen Sie auf eine Menüauswahl, um ein Dialogfeld für die
Konfigurierung der entsprechenden Einstellungseinträge aufzurufen.
Näheres hierzu siehe „1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate“.
1
2
3
4
5
6
7
4 Tippen Sie auf [Default Setup], um alle Einstellungen auf die Werksvoreinstellungen zurückzusetzen (außer
der Einstellung des aktuellen Ordners). Näheres hierzu siehe „1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate“.
5 Tippen Sie auf [Window], um eine Liste aller Fenster anzuzeigen, auf die von der aktuellen Anwendung aus
zugegriffen werden kann (in diesem Beispiel das Statistik-Menü). Tippen Sie auf eine Menüauswahl, um das
entsprechende Fenster anzuzeigen und dieses aktiv zu machen.
6 Tippen Sie auf [Keyboard], um die Anzeige der Software-Tastatur ein- oder auszuschalten.
Kapitel 1: Grundlagen
14
7 Tippen Sie auf [Close], um das aktuell aktive Fenster zu schließen, ausgenommen in den folgenden Fällen.
• Wenn nur ein Fenster im Display angezeigt wird
• Wenn das gegenwärtig aktive Fenster durch die verwendete Anwendung nicht geschlossen werden kann
Sie können zum Beispiel das Grafik-Editor-Fenster im Grafik- und Tabellen-Menü nicht schließen.
Interpretieren der Statusleisten-Informationen
Die Statusleiste wird am unteren Rand des Fensters jeder Anwendung angezeigt.
1
2 3
1 Information über die aktuelle Anwendung
Sie können die Konfigurierung einer in der Statusleiste angezeigten Einstellung durch Antippen ändern.
Durch Tippen auf „Cplx“ (zeigt Berechnung komplexer Zahlen an) bei laufendem Main-Menü wird die
Einstellung auf „Real“ um (zeigt Berechnung reeller Zahlen an) umgeschaltet. Durch erneutes Antippen
wechselt die Einstellung zurück auf „Cplx“. Einzelheiten zu den anwendungsspezifischen Informationen
finden Sie unter „1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate“.
2 Dieser Indikator dreht sich, während eine Operation ausgeführt wird.
X wird hier angezeigt, wenn eine Operation auf Pause geschaltet ist.
3 Batteriepegelindikator (siehe „1-2 Stromversorgung“)
Pausieren und Beenden einer Operation
Viele der integrierten Anwendungen bieten Operationen, die eine Pause und Beendigung (Abbruch) der
Verarbeitung von Formeln, Grafiken und anderen Operationen gestatten
u Pausieren einer Operation
Durch Drücken der K-Taste, während ein Formelterm, eine Grafik oder eine andere Operation verarbeitet
wird, wird auf Pause geschaltet. X wird rechts von der Statusleiste angezeigt, wenn für eine Operation Pause
eingestellt wurde. Durch erneutes Drücken der K-Taste wird die Operation fortgesetzt.
u Beenden einer Operation
Durch Drücken der c-Taste, während ein Formelterm, eine Grafik oder
eine andere Operation verarbeitet wird, wird die Operation beendet und ein
„Break“-Dialogfeld wie das nebenstehende angezeigt.
Tippen Sie auf die Schaltfläche [OK] im Dialogfeld, um den
Unterbrechungsstatus zu beenden.
1-4 Eingabe
Sie können Daten auf dem ClassPad eingeben, indem Sie dessen Tastatur oder die On-Screen-SoftwareTastatur verwenden.
Nahezu alle für Ihren ClassPad erforderlichen Dateneingaben können über die Software-Tastatur ausgeführt
werden. Die Tastaturtasten werden für die Eingabe häufig verwendeter Daten wie Zahlen, Arithmetikoperatoren
usw. verwendet.
Verwenden der Software-Tastatur
Die Software-Tastatur wird im unteren Teil des Touchscreens angezeigt.
Kapitel 1: Grundlagen
15
u Anzeigen der Software-Tastatur
Falls die Software-Tastatur nicht auf dem Touchscreen angezeigt
wird, drücken Sie die k-Taste oder tippen Sie auf das
O-Menü und tippen Sie dann auf [Keyboard]. Die SoftwareTastatur wird angezeigt.
• Die Software-Tastatur verfügt über eine Reihe verschiedener
Tastensätze, beispielsweise [Math1], [abc] und [Catalog],
die Sie für die Eingabe von Funktionen und Text verwenden
können. Zur Auswahl eines Tastensatzes tippen Sie auf eine der
Registerkarten auf der linken Seite der Software-Tastatur.
• Drücken Sie die k-Taste erneut oder tippen Sie auf das
O-Menü und dann erneut auf [Keyboard], um die SoftwareTastatur wieder auszublenden.
SoftwareTastatur
Tastensätze der Software-Tastatur
Die Software-Tastatur verfügt über eine Reihe verschiedener Tastensätze, die unterschiedliche Anforderungen
für die Dateneingabe unterstützen. Die einzelnen verfügbaren Tastensätzen sind nachstehend dargestellt.
Tastensätze [Math1], [Math2], [Math3], [Trig] (Trigonometrie), [Advance]
Diese Tastensätze umfassen Tasten für die Eingabe von Funktionen, Operatoren und Symbolen, die für
numerische Formeln benötigt werden.
Math1
Math2
Trig
Advance
Math3
Einzelheiten zu den oben dargestellten Tastensätzen sind unter „Verwenden der Math-, Trig- und AdvanceTastensätze“ (Seite 20) zu finden.
Tastensatz [Var] (Variable)
Dieser Tastensatz umfasst nur Tasten für die Eingabe von Variablen mit
einem einzigen Zeichen. Nähere Informationen hierzu siehe „Verwenden von
Variablen mit einem einzigen Zeichen“ (Seite 23).
Kapitel 1: Grundlagen
16
Tastensatz [abc]
Verwenden Sie diesen Tastensatz für die Eingabe alphabetischer Zeichen.
Tippen Sie auf eine der Registerkarten oben an der Tastatur (rechts, wenn
Sie die horizontale Display-Ausrichtung verwenden), um zusätzliche Zeichen
anzuzeigen. Tippen Sie beispielsweise auf [Math]. Nähere Informationen hierzu
siehe „Verwenden der Alphabet-Tastatur“ (Seite 24).
Tastensatz [Catalog]
Dieser Tastensatz bietet eine scrollbare Liste, die für die Eingabe der
integrierten Funktionen, Befehle, Systemvariablen und anwenderdefinierten
Funktionen verwendet werden kann. Tippen Sie auf einen Befehl, um diesen
auszuwählen, und tippen Sie danach erneut darauf, um diesen einzufügen.
Durch Auswählen eines Eintrags aus der „Form“-Liste ändern sich die
verfügbaren Befehle. Nähere Informationen hierzu siehe „Verwenden der
Catalog-Tastatur“ (Seite 25).
Tastensatz [Number]
Dieser Tastensatz liefert dieselben Tasten, die auch die Tastatur bietet.
Verwenden Sie diesen Tastensatz, wenn Sie ausschließlich den Touchscreen
oder den Touchscreen anstelle der Tastatur zur Eingabe bei Verwendung der
horizontalen Display-Ausrichtung verwenden möchten.
Grundlagen für die Eingabe
Dieser Abschnitt umfasst eine Anzahl von Beispielen, die veranschaulichen, wie die grundlegenden
Eingabevorgänge auszuführen sind. Alle diese Vorgänge gehen von folgenden Annahmen aus.
• Das Main-Menü wird ausgeführt. Siehe „Integrierte Anwendungen“ (Seite 12).
• Die Software-Tastatur wird angezeigt. Siehe „Verwenden der Software-Tastatur“ (Seite 15).
k Eingeben eines Berechnungsterms
Sie können einen Berechnungsterm genau so eingeben, wie er geschrieben ist, und danach einfach
die E-Taste drücken, um ihn auszuwerten. Der ClassPad erkennt automatisch die Vorrangregeln für
Additionen, Subtraktionen, Multiplikationen, Divisionen und Klammerterme.
Beispiel: Vereinfachen des Terms −2 + 3 − 4 + 10
u Verwenden der Tastaturtasten
cz2+3-4+10E
Wenn die Zeile, in die Sie den Berechnungsterm eingeben möchten,
bereits eine Eingabe enthält, achten Sie darauf, c zu drücken, um
diese zu löschen.
u Verwenden der Software-Tastatur
Tippen Sie auf die Tasten im Tastensatz [Number], um den
Berechnungsterm einzugeben.
c4-c+d-e+baw
Kapitel 1: Grundlagen
17
Wie im Beispiel oben gezeigt können Sie einfache arithmetische Berechnungen eingeben, indem Sie entweder
die Tastaturtasten oder die Software-Tastatur verwenden. Die Verwendung der Software-Tastatur ist für die
Eingabe von Berechnungstermen, Funktionen, Variablen usw. auf einer höheren Ebene erforderlich. Weitere
Informationen zur Eingabe von Termen finden Sie in Kapitel 2.
Tipp: In manchen Fällen passen der Eingabeterm und der Ausgabeterm (Ergebnis)
möglicherweise nicht in den Displaybereich. Wenn dies der Fall ist, tippen Sie
auf die Links- oder Rechts-Pfeile, die auf dem Display erscheinen, um die
Termanzeige zu scrollen und den nicht in den Displaybereich passenden Teil
anzuzeigen.
Sie können auch für das Display auch in die horizontale
Anzeigeausrichtung einstellen, damit lange eingegebene
Formeln und Berechnungsergebnisse einfacher abzulesen
sind. Siehe „Ändern der Display-Ausrichtung (nur MainMenü)“ (Seite 14).
k Bearbeiten der Eingabe
u Löschen eines einzelnen Zeichens
Verschieben Sie den Cursor so, dass er unmittelbar rechts von dem zu löschenden Zeichen steht, und drücken
Sie dann K. Durch jedes Drücken von K wird ein Zeichen links vom Cursor gelöscht.
Beispiel: Ändern des Terms 369 × × 2 in 369 × 2
1. c369**2
2. dK
Nachdem Sie alle gewünschten Änderungen vorgenommen haben, drücken Sie E, um das Ergebnis zu
berechnen. Um weitere Zeichen zu der Berechnung hinzuzufügen, drücken Sie e, um den Cursor an das
Ende der Berechnung zu verschieben, und nehmen Sie die gewünschten Eingaben vor.
Tipp: Sie können den Cursor ohne Verwendung der Cursortasten verschieben, indem Sie mit dem Stift auf die
gewünschte Position tippen. Dadurch springt der Cursor an die angetippte Position.
u Einfügen einer neuen Eingabe in der Mitte eines bestehenden Berechnungsterms
Verwenden Sie die d- oder die e-Taste, um den Cursor an die Stelle zu verschieben, an der Sie eine neue
Eingabe einfügen möchten, und geben Sie danach die gewünschten Daten ein.
Beispiel: Ändern des Terms 302 in sin(30)2 (zur Eingabe verwenden Sie die Tastatur und den [Math1]Software-Tastensatz.)
1. c30x
2. dddds
3. ee)
u Ersetzen einer Eingabezeichenkette durch eine neue Eingabe
Nachdem Sie den Stift über die zu ersetzenden Zeichenkette gezogen haben, führen Sie die neue Eingabe
aus.
Beispiel: Ändern von „1234567“ in „10567“
1. c1234567
2. Ziehen Sie den Stift über „234“, um die Zeichenkette zu markieren.
3. 0
Kapitel 1: Grundlagen
18
k Verwendung der Zwischenablage für das Kopieren und Einfügen
Sie können eine Funktion, einen Befehl oder eine andere Eingabe in die Zwischenablage des ClassPad
kopieren (oder ausschneiden) und danach den Inhalt der Zwischenablage an einer anderen Stelle einfügen.
Wenn Sie den Kopier- oder Ausschneidevorgang ausführen, wird der Inhalt der Zwischenablage durch die neu
kopierten oder ausgeschnittenen Zeichen ersetzt.
u Kopieren von Zeichen
1. Ziehen Sie den Stift über die zu kopierenden Zeichen, um diese zu markieren.
2. Tippen Sie auf der Software-Tastatur auf p, oder tippen Sie auf das [Edit]-Menü und dann auf [Copy].
• Dadurch werden die ausgewählten Zeichen in die Zwischenablage kopiert.
u Ausschneiden von Zeichen
1. Ziehen Sie den Stift über die auszuschneidenden Zeichen, um diese zu markieren.
2. Tippen Sie auf das [Edit]-Menü und dann auf [Cut].
• Dadurch werden die ausgewählten Zeichen ausgeschnitten und in die Zwischenablage verschoben.
u Einfügen des Inhalts der Zwischenablage
1. Verschieben Sie den Cursor an die Stelle, an der Sie den Inhalt der Zwischenablage einfügen möchten.
2. Tippen Sie auf der Software-Tastatur auf q. Sie können auch auf das [Edit]-Menü und dann auf [Paste]
tippen.
• Dadurch wird der Inhalt der Zwischenablage an der aktuellen Cursorposition eingefügt.
Tipp: Der Inhalt der Zwischenablage verbleibt in der Zwischenablage, nachdem Sie diesen eingefügt haben. Dies
bedeutet, dass Sie den aktuellen Inhalt so oft wie gewünscht einfügen können.
Kopieren und Einfügen in das Mitteilungsfeld
Das Mitteilungsfeld ist eine Zeile unter dem Grafikfenster und dient als
Texteingabe- und Anzeigebereich (siehe Kapitel 3).
Sie können die beiden Schaltflächen rechts vom Mitteilungsfeld verwenden,
um den Inhalt des Mitteilungsfeldes zu kopieren (Schaltfläche p) oder den
Inhalt der Zwischenablage in das Mitteilungsfeld einzufügen (Schaltfläche
q). Kopieren und Einfügen werden auf die gleiche Weise wie die Kopier- und
Einfügeoperationen auf der Software-Tastatur ausgeführt.
Mitteilungsfeld
k Kopieren mit Drag & Drop
Sie können eine Textzeichenfolge auch kopieren, indem Sie sie einfach auswählen und dann an eine andere
Position ziehen, die die Eingabe von Text gestattet.
Beispiel 1: Verwenden des Main-Menüs zum Ausführen der Rechnung 15 + 6 × 2, ändern der Rechnung in
(15 + 6) × 2 und anschließender Neuberechnung
1. Führen Sie im Arbeitsbereich des Main-Menüs die unten stehende
Rechnung aus.
c15+6*2E
2. Ziehen Sie über den Term 15 + 6 × 2, um ihn zu markieren, und ziehen Sie
dann den Term an die Position .
• Dadurch wird 15 + 6 × 2 an die Stelle kopiert, an der Sie den Term
abgelegt haben.
Kapitel 1: Grundlagen
19
3. Fügen Sie Klammen vor und nach 15 + 6 ein, und drücken Sie dann E.
Tipp: Sie können Drag & Drop verwenden, um eingegebene Formeln und
Berechnungsergebnisse zu kopieren.
Beispiel 2: Kopieren eines über das Main-Menü eingegebenen Terms in das Grafik-Editor-Fenster
1. Geben Sie im Arbeitsbereich des Main-Menüs Folgendes ein: 2x^2 + 2x − 1.
c2x{2+2x-1E
2. Tippen Sie auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche am rechten Ende der
Symbolleiste. Tippen Sie in der Schaltflächenpalette, die angezeigt wird, auf
!.
• Das Grafik-Editor-Fenster wird nun in der unteren Hälfte des Bildschirms
angezeigt.
3. Markieren Sie den Term 2x^2 + 2x − 1, den Sie über das Main-Menü
eingegeben haben, indem Sie darüber ziehen, und ziehen Sie dann den
Term an die Position rechts neben y1: im Grafik-Editor-Fenster.
• Dadurch wird 2x^2 + 2x − 1 an die Stelle kopiert, an der Sie den Term
abgelegt haben.
Tipp
• Ein Term, den Sie in der oben beschriebenen Weise kopiert haben, ist im GrafikEditor-Fenster des Grafik- und Tabellen-Menüs registriert. Informationen zum GrafikEditor-Fenster finden Sie in Kapitel 3.
• Abhängig von der Zielposition, an die Sie eine Zeichenfolge oder einen Term ziehen, kann das Ablegen bewirken, dass
diese bzw. dieser automatisch in eine Grafik oder eine Abbildung umgewandelt wird. Beispielsweise wird durch das
Ablegen des Terms in Beispiel 2 im Grafikfenster der Term als Grafik dargestellt. Beispiele für das Verwenden von Drag &
Drop finden Sie in den unten stehenden Abschnitten.
- „2-9 Verwenden des Main-Menüs in Kombination mit anderen Anwendungs-Menüs“ (Kapitel 2, Seite 94)
- „5-4 Darstellen eines Formelterms oder eines Wertes durch Ablegen im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster“ (Kapitel 5,
Seite 132)
- „8-5 Verwenden des Geometrie-Menüs in Kombination mit anderen Anwendungs-Menüs“ (Kapitel 8, Seite 182)
- „13-1 Eingeben und Bearbeiten von Zelleninhalten“ (Kapitel 13, Seite 238), „13-2 Grafische Darstellungen“ (Kapitel 13,
Seite 246)
Verschiedene Operationen auf der Software-Tastatur
In diesem Abschnitt wird die Verwendung der einzelnen Tastensätze der Software-Tastatur erklärt.
Informationen zu den Tastensatztypen und einen allgemeinen Überblick über Tastensätze finden Sie unter
„Tastensätze der Software-Tastatur“ (Seite 16). Bei allen Beispielen in diesem Abschnitt werden folgende
Bedingungen angenommen.
• Das Main-Menü wird ausgeführt. Siehe „Integrierte Anwendungen“ (Seite 12).
• Die Software-Tastatur wird angezeigt. Siehe „Verwenden der Software-Tastatur“ (Seite 15).
k Verwenden der Math-, Trig- und Advance-Tastensätze
Die Tastensätze [Math1], [Math2], [Math3], [Trig] (Trigonometrie) und [Advance]
enthalten Tasten für die Eingabe numerischer Terme.
Die Taste L oben links und alle Tasten in der unteren Reihe sind allen
Tastensätzen gemeinsam. Ihre Funktionen sind nachstehend beschrieben.
L Schaltet zwischen Schablonen- und Zeileneingabe um. Siehe
„Schabloneneingabe und Zeileneingabe“ (Seite 22).
h Führt die gleiche Operation wie die Taste K der Tastatur aus.
Löscht das Zeichen links von der aktuellen Cursorposition.
Kapitel 1: Grundlagen
20
pq Siehe „Verwendung der Zwischenablage für das Kopieren und Einfügen“ (Seite 19).
D Gibt „ans“ ein. Siehe „Verwenden der Antwortvariablen (ans)“ (Seite 45).
w Führt die gleiche Operation wie die Taste E der Tastatur aus, die Berechnungen ausführt.
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Tasten sind in verschiedenen Tastensätzen enthalten. Sie werden
verwendet, um Funktionen und Befehle für das Ausführen bestimmter Berechnungen und Operationen
einzugeben.
Tastensatz
Math1, Math2,
Math3, Trig
Taste
Beschreibung
N5
„Schabloneneingabe und Zeileneingabe” (Seite 22), „Andere
Funktionen“ (Seite 50)
p
Gibt pi (π) ein.
W
Eingabe des Substitutionssymbols (⇒). „Erstellen einer neuen
Variablen“ (Seite 32)
m
„Logarithmische Funktionen und Exponentialfunktionen“ (Seite
50)
sct
„Trigonometrische Funktionen und Arkusfunktionen“ (Seite 49)
Math1, Math2
QI
„Logarithmische Funktionen und Exponentialfunktionen“ (Seite
50)
Math1, Math2
4
Eingabe des absoluten Wertsymbols (| |) oder der Funktion
(abs().
Math1, Math3
.
„solve [Action][Equation/Inequality][solve]“ (Seite 83)
Math1, Math3
(
Eingabe von Klammern (( )).
Math1, Math3
)
Eingabe von Klammern ({ }). „2-4 Listenberechnungen“ (Seite 58)
Math1, Math2,
Trig
Math1, Trig
*R
„Winkelumwandlung (°, r)“ (Seite 49)
„Logarithmische Funktionen und Exponentialfunktionen“ (Seite
50)
Math1
V"%
Math1
wE
Math1
/
„dms [Action][Transformation][DMS][dms]“ (Seite 65)
Math1
a
„toDMS [Action][Transformation][DMS][toDMS]“ (Seite 66)
Math1
#
„solve [Action][Equation/Inequality][solve]“ (Seite 83)
i
Eingabe der imaginären Einheit (i).
e
Eingabe des Unendlichkeitssymbols (∞).
Math2, Trig
8
Eingabe der Variablen θ.
Math2, Trig
[
Eingabe der Variablen mit einem einzigen Zeichen (Seite 23) t.
Math2, Math3,
Trig
„Andere Funktionen“ (Seite 50)
Math2
`*7
]_)
„Verwenden des Untermenüs für Berechnungen“ (Seite 68)
Math2
678
„2-5 Matrizen- und Vektorrechnung“ (Seite 59)
Math3
d
Math3
fg
„Erstellen einer anwenderdefinierten Funktion unter
Verwendung des Define-Befehls“ (Seite 211)
Eingabe des „f“ von f(x) oder des „g“ von g(x).
Kapitel 1: Grundlagen
21
Tastensatz
Taste
Beschreibung
Math3
'
„Ableitungssymbol (’)“ (Seite 55)
Math3
+
„dSolve [Action][Equation/Inequality][dSolve]“ (Seite 84)
Math3
1
„piecewise-Funktion“ (Seite 55)
Math3
U
„with-Operator ( | )“ (Seite 56)
Math3
[
Eingabe von eckigen Klammern ([ ]). „2-5 Matrizen- und
Vektorrechnung“ (Seite 59)
Math3
<>;:=/
Math3
~
„Gleichheits- und Ungleichheitszeichen“ (Seite 56)
„Winkelsymbol (∠)“ (Seite 55)
Trig
SCT
„Trigonometrische Funktionen und Arkusfunktionen“ (Seite 49)
Trig
123
!@#
„Hyperbel- und Areafunktionen“ (Seite 50)
Advance
:!
„Andere Funktionen“ (Seite 50)
Advance
PN
„Variation/Permutation (nPr) und Kombination (nCr)“ (Seite 54)
Advance
NM<
hin
Advance
r
Advance
5%(^
Advance
7
„Gamma-Funktion“ (Seite 58)
Advance
6
„Dirac-Delta-Distribution“ (Seite 57)
Advance
l
„n-te Delta-Distribution“ (Seite 57)
Advance
'
„Heaviside-Sprungfunktion“ (Seite 57)
„Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü“
„Über rSolve“ (Seite 135)
„Verwenden des Advanced-Untermenüs“ (Seite 66)
k Schabloneneingabe und Zeileneingabe
Der ClassPad unterstützt zwei verschiedene Eingabemethoden: die Schabloneneingabe und die
Zeileneingabe. Die Schabloneneingabe ermöglicht das Eingeben von Brüchen, Potenzen und anderen
Funktionen unter Verwendung der Formate eingeben, wie sich auch im Lehrbuch verwendet werden. Bei der
Zeileneingabe wird ein lineares Format zur Eingabe von Termen verwendet.
2+
(
2'
2
'
2+1
2
)
Schabloneneingabe
2 + (2 (2) / ( (2) + 1))^2
Zeileneingabe
u Umschalten zwischen Schablonen- und Zeileneingabe
Tippen Sie auf die L-Taste. Bei jedem Tippen wechselt die Tastenfarbe zwischen weiß (L) und hellblau
(
).
Eine weiße Taste kennzeichnet den Schabloneneingabemodus, eine hellblaue Taste dagegen den
Zeileneingabemodus.
Im Schabloneneingabemodus können Sie die Schabloneneingabe unter Verwendung von Tasten vornehmen,
bei denen … oder „ auf den Tasten angezeigt wird, z. B. N und !. Mit den anderen Tasten werden dieselben
Funktionen oder Befehle wie im Zeilenmodus eingegeben.
Kapitel 1: Grundlagen
22
2'
2
'
2+1
1. Tippen Sie auf die Registerkarte [Math1], und aktivieren Sie dann den Schabloneneingabemodus (weiße
L-Taste).
Beispiel 1: Verwenden des Schabloneneingabemodus zur Eingabe von 2 +
(
2
)
2. Führen Sie die folgenden Tastenoperationen aus:
2+(N2!2c!2e+1
eem2E
Beispiel 2: Verwenden des Zeileneingabemodus zur Eingabe desselben Terms wie in Beispiel 1
(2 + (2 (2) / ( (2) + 1))^2)
1. Tippen Sie auf die Registerkarte [Math1], und aktivieren Sie dann den Zeileneingabemodus (hellblaue
-Taste).
2. Führen Sie die folgenden Tastenoperationen aus:
2+(d2!2)N
(!2)+1)ewE
10
Beispiel 3: Verwenden des Schabloneneingabemodus zur Eingabe von
Y(x)
x=1
1. Tippen Sie auf die Registerkarte [Math2], und aktivieren Sie dann den Schabloneneingabemodus (weiße
L-Taste).
2. Führen Sie die folgenden Tastenoperationen aus:
Oxe1f10exE
Beispiel 4: Verwenden des Schabloneneingabemodus zur Eingabe von
∫
0
1
(1 − x2)exdx
1. Tippen Sie auf die Registerkarte [Math2], und aktivieren Sie dann den Schabloneneingabemodus (weiße
L-Taste).
2. Führen Sie die folgenden Tastenoperationen aus:
7(1-xm2e)Qxeex
3. Tippen Sie in das Eingabefeld oben rechts von ∫, und drücken Sie dann
1. Tippen Sie anschließend auf das Eingabefeld unten rechts von ∫, und
drücken Sie dann 0.
4. Zum Durchführen der Berechnung drücken Sie E.
Tipp: Informationen zum Inhalt und den Eingabeformaten der Funktionen in den Beispielen 3 und 4 finden Sie im
Abschnitt „2-7 Verwenden des Aktionsmenüs“ (Seite 62).
k Verwenden von Variablen mit einem einzigen Zeichen
Wie die Bezeichnung erkennen lässt, handelt es sich bei einer Variablen mit einem Zeichen um einen
Variablennamen, der aus einem einzigen Zeichen besteht, wie zum Beispiel „a“ oder „x“. Die Eingabe von
Variablennamen mit einem Zeichen unterliegt anderen Regeln als die Eingabe einer Reihe von mehreren
Zeichen (wie „abc“).
u Eingeben eines Variablennamens mit einem einzigen Zeichen
Jedes Zeichen, das Sie unter Verwendung einer der folgenden Techniken eingeben, wird als eine Variable mit
einem einzigen Zeichen behandelt.
• Tippen auf eine beliebige Taste des [Var]-Tastensatzes (Variable) (Seite 16).
Kapitel 1: Grundlagen
23
• Tippen auf die Tasten X, Y oder Z des [Number]-Tastensatzes.
• Tippen auf die Taste [ des [Math2]-Tastensatzes.
• Drücken der Tastaturtasten x, y oder Z.
Wenn Sie die oben genannten Tastenoperationen zur Eingabe einer Kette von Zeichen verwenden, wird jedes
Zeichen als eine Variable mit einem einzigen Zeichen behandelt. Die Eingabe von A, B, C über den [Var]Tastensatz wird beispielsweise als mathematischer Term a × b × c behandelt und nicht als die Zeichenkette
„abc“.
Tipp: Mit den oben beschriebenen Variablen mit einem einzigen Zeichen können Sie Berechnungen so ausführen, wie sie
typischerweise im Lehrbuch dargestellt werden.
Beispiel 1: ABCw
Beispiel 2: 2xyE
Tipp: Wenn Sie eine Variable mit einem einzigen Zeichen eingeben, wird deren Bezeichnung auf dem Display kursiv
formatiert angezeigt. Auf diese Weise können Sie einfach erkennen, dass es sich bei dem Buchstaben um den
Namen einer Variablen mit einem einzigen Zeichen handelt.
u Eingeben einer Kette von mehreren Zeichen
Eine Kette von mehreren Zeichen (beispielsweise „list1“) kann für Variablennamen, Programmbefehle usw.
verwendet werden. Verwenden Sie immer den [abc]-Tastensatz, um eine Reihe von mehreren Zeichen
einzugeben.
Beispiel: abcE
Sie können den [abc]-Tastensatz auch für die Eingabe von Variablennamen mit einem einzigen Zeichen
verwenden. Geben Sie dazu einfach ein einzelnes Zeichen oder ein einzelnes Zeichen gefolgt von einem
mathematischen Operator ein.
Beispiel: a*b+cE
Tipp: Eine von Ihnen unter Verwendung des [abc]-Tastensatzes eingegebene Variable mit einem einzigen Zeichen ist
identisch mit einer Variablen mit einem Zeichen, die Sie unter Verwendung des [Var]-Tastensatzes eingeben.
k Verwenden der Alphabet-Tastatur
Tippen Sie auf die Registerkarte [abc] links neben der Software-Tastatur, um
die Alphabet-Tastatur, den [abc]-Tastensatz anzuzeigen. Zusätzlich zum [abc]Tastensatz können Sie auch drei weitere Tastensätze wählen, die Tastensätze
[αβγ] (Zeichensymbole), [Math] (mathematische Symbole) und [Symbol]
(Sondersymbole).
Verwenden Sie die Registerkarten oberhalb der Alphabet-Tastatur (rechts
neben der Tastatur bei Verwendung der horizontalen Bildschirmausrichtung),
um einen Tastensatz auszuwählen. Um vom [Math1]-Tastensatz zur AlphabetTastatur zurückzukehren, tippen Sie auf die Taste I links unten.
Kapitel 1: Grundlagen
24
k Verwenden der Catalog-Tastatur
Im „Form“-Menü der Catalog-Tastatur können Sie eine der unten beschriebenen fünf Kategorien auswählen.
Func ........ integrierte Funktionen (Seite 49 und 62)
Cmd ........ integrierte Befehle und Operatoren (Seite 213)
Sys .......... Systemvariablen (Seite 282)
User ........ anwenderdefinierte Funktionen (Seite 210)
All ............ alle Befehle, Funktionen, usw.
Nachdem Sie eine Kategorie ausgewählt haben, können Sie den gewünschten Eintrag aus der alphabetischen
Liste auf der Catalog-Tastatur auswählen.
Tipp: Beachten Sie, dass anwenderdefinierte Variablen und anwenderdefinierte Programme nicht über die CatalogTastatur eingegeben werden können. Verwenden Sie dazu den Variablenmanager (Seite 27).
Konfiguration der Catalog-Tastatur
Tippen Sie auf eine BuchstabenSchaltfläche, um die Befehle, Funktionen
oder anderen Einträge anzuzeigen, die
mit diesem Buchstaben beginnen.
Dies ist eine alphabetische Liste der
Befehle, Funktionen und anderen
Einträge, die in der aktuell mit „Form“
gewählten Kategorie zur Verfügung
stehen.
Tippen Sie auf die AbwärtspfeilSchaltfläche, und wählen Sie danach
in der angezeigten Liste gewünschte
Kategorie ([Func], [Cmd], [Sys], [User]
oder [All]) aus.
Tippen Sie auf diese Taste, um den
Eintrag einzugeben, der aktuell in der
alphabetischen Liste ausgewählt ist.
u Verwenden der Catalog-Tastatur
Beispiel: Eingeben des integrierten Befehls „Plot“
1. Tippen Sie in der Catalog-Tastatur auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche für „Form“, und wählen Sie dann [Cmd]
in der Liste der angezeigten Kategorien aus.
2. Tippen Sie so lange auf die Schaltfläche + oben rechts, bis die Schaltfläche P sichtbar ist.
3. Tippen Sie auf P.
4. Tippen Sie in der alphabetischen Liste auf „Plot“, und tippen Sie anschließend auf [INPUT], um den Befehl
einzugeben.
• Statt auf [INPUT] zu tippen, könnten Sie zur Eingabe des Befehls auch ein zweites Mal auf den Befehl
tippen.
1-5 ClassPad-Daten
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den verschiedenen Typen von Daten, die im ClassPad-Speicher
gespeichert werden können, und nennt den Speicherort, an dem die einzelnen Typen von Dateien abgelegt
werden. Außerdem wird die Verwendung des Variablenmanagers erläutert, eines Werkzeugs zur Verwaltung
gespeicherter Daten und Dateioperationen (Speichern, Aufrufen, Löschen, Umbenennen von Dateien usw.),
die einer Reihe verschiedener Anwendungen gemeinsam sind.
Datentypen und Speicherorte (Speicherbereiche)
Der ClassPad verwendet einen „Hauptspeicher“-Bereich, um verschiedene Typen von Daten zu speichern.
Beispiele:
• Das Ausführen von „10⇒x“ (dadurch wird der Variable x der Wert 10 zugewiesen) im Main-Menü oder im
eActivity-Menü bewirkt, dass die Variable x im Hauptspeicher als Daten des Typs „EXPR“ (Term) gespeichert.
Kapitel 1: Grundlagen
25
• Das Erstellen einer anwenderdefinierten Funktion (Seite 210) bewirkt, dass die Funktion im Hauptspeicher als
Daten des Typs „FUNC“ (Funktion) gespeichert wird.
• Das Speichern von Tabellenkalkulationsdaten in einer Datei (durch Ausführen von [File] - [Save] im
Tabellenkalkulation-Menü) bewirkt, dass die Datei im Hauptspeicher als Daten des Typs „MEM“ (Speicher)
gespeichert wird.
Eine mit eActivity erstellte eActivity-Datei wird in einem gesonderten eActivity-Speicherbereich gespeichert, um
sie getrennt von anderen Anwendungsdaten aufzubewahren.
Zugreifen auf Daten
Der Zugriff auf Daten im Hauptspeicher ist nicht nur in dem Menü möglich, in der sie ursprünglich
erstellt wurden, sondern auch in allen anderen Menüs. Die Daten können auch unter Verwendung des
Variablenmanagers gelöscht, umbenannt, kopiert, verschoben oder in anderer Weise genutzt werden (Seite 27).
Der Zugriff auf eActivity-Dateien ist nur vom eActivity-Menü aus möglich.
Hauptspeicher-Datentypen
Die im Hauptspeicher gespeicherten Daten haben ein Datentyp-Attribut, das gemäß dem Menü, in dem
die Daten erstellt wurden, und gemäß dem tatsächlichen Inhalt der Daten zugewiesen wird. Der Datentyp
wird durch einen Datentypnamen angegeben. Die Datentypnamen werden in der Variablenliste des
Variablenmanagers sowie im „Select Data“-Dialogfeld angezeigt, das geöffnet wird, wenn Sie eine Variable in
einem ClassPad-Menü angeben. In der folgenden Tabelle sind alle Datentypnamen mit einer Erläuterung dazu
aufgeführt.
Datentypname
Datentyp
EXPR
Reelle Zahl, komplexe Zahl oder Formelterm
STR
Aus Zeichenketten bestehende Daten
LIST
Listendaten, die unter Verwendung des Statistik-Menüs, des Main-Menüs usw.
erstellt wurden.
MAT
Matrizendaten, die unter Verwendung des Main-Menüs usw. erstellt wurden.
PRGM*
Allgemeines Programm
EXE*
Programm, dessen Bearbeitung nicht zulässig ist
TEXT*
Textdaten
FUNC*
Anwenderdefinierte Funktion
GMEM*
Grafikspeicherdaten, die unter Verwendung des Grafik- und Tabellen-Menüs
gespeichert wurden.
Weitere Informationen hierzu siehe „Speichern von Grafik-Editor-Daten im
Grafikspeicher“ (Seite 105).
GEO*
Daten des Geometrie-Menüs
MEM*
Daten, die unter Verwendung eines der folgenden Menüs in eine Datei gespeichert
wurden: Tabellenkalkulation, Geometrie, Überprüfen (Seite 97), Wahrscheinlichkeit
(Seite 98).
OTHR
Andere als die oben beschriebenen Daten
Geschützte Variablentypen
Einige Datentypen sind geschützt. Eine Variable, deren Datentyp geschützt ist, kann nicht durch eine andere
Variablen überschrieben werden, sodass der Variableninhalt vor unbeabsichtigter Änderung geschützt ist.
Die Datentypen, deren Namen in der obigen Liste mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind geschützt.
Beachten Sie, dass durch das System festgelegt wird, ob ein Datentyp geschützt ist oder nicht. Sie können den
Schutzstatus eines Datentyps nicht selbst ändern.
Tipp: Auch Variablen, deren Datentyp geschützt ist, können Sie umbenennen, löschen oder verschieben. Um diese
Operationen zu deaktivieren, müssen Sie die Variable verriegeln. Siehe „Variablenmanager-Operationen“ auf Seite
28.
Kapitel 1: Grundlagen
26
Hauptspeicher-Ordner
Der ClassPad speichert Daten in einem der folgenden Ordnertypen, die unten beschrieben sind.
„main“-Ordner: Der „main“-Ordner ist ein von ClassPad reservierter Ordner, der standardmäßig als aktueller
Ordner fungiert (siehe „Aktueller Ordner“ unten).
„library“-Ordner: Der „library“-Ordner ist ebenfalls ein vom ClassPad reservierter Ordner, der für das
Speichern von durch den Anwender erstellten Daten (Variablen, Programme, Anwenderfunktionen usw.)
verwendet werden kann. Auf die im „library“-Ordner gespeicherten Daten kann ohne Angabe eines Pfades
zugegriffen werden, unabhängig von der aktuellen Ordnereinstellung.
Anwenderordner: Dies ist ein von Ihnen erstellter und benannter Ordner. Sie können einen Anwenderordner
zum aktuellen Ordner machen, Variablen in einen Anwenderordner verschieben usw. Sie können einer
Anwenderordner auch wie erforderlich löschen und umbenennen. Es können bis zu 87 Anwenderordner
gleichzeitig im Hauptspeicher vorhanden sein.
Tipp: Sie können Ordner nicht innerhalb von anderen Ordnern speichern.
Aktueller Ordner
Der aktuelle Ordner ist der Ordner, in dem die in Menüs erstellten Daten (ausgenommen eActivityDateien) gespeichert sind und in dem auf diese Daten zugegriffen werden kann. Der anfänglich eingestellte
aktuelle Standardordner ist der „main“-Ordner. Sie können auch einen Anwenderordner auswählen,
den Sie als aktuellen Ordner erstellt haben. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter
„Variablenmanager-Operationen“ auf Seite 28.
Verwenden des Variablenmanagers
Der Variablenmanager ist ein Werkzeug für die Verwaltung von Anwendervariablen, Programmen,
Anwenderfunktionen und anderer Typen von Daten. Obwohl in diesem Abschnitt nur der Begriff „Variablen“
verwendet wird, beziehen sich die hier aufgeführten Erläuterungen auch auf andere Typen von Daten, die vom
Variablenmanager verwaltet werden können.
Mit dem Variablenmanager können Sie folgende Operationen durchführen:
• Erstellen, Löschen, Umbenennen, Verriegeln und Entriegeln von Ordnern und Konfigurieren der aktuellen
Ordnereinstellungen.
• Löschen, Kopieren, Umbenennen, Verschieben, Verriegeln, Entriegeln, Suchen von Variablen und Anzeigen
des Inhalts der Variablen.
Variablentypen
Eine Variable mit einer Buchstabenbezeichnung wie x und y kann eine anwendererstellte Variable, eine
Systemvariable und eine lokale Variable sein.
• Systemvariablen sind vordefinierte, reservierte Variablen, die nicht umbenannt werden können. Informationen
zu den Namen und Einzelheiten über die Systemvariablen finden Sie unter „Systemvariablen-Tabelle“ auf
Seite 282.
• Eine lokale Variable ist eine Variable, die temporär erstellt wurde, indem eine Funktion, ein Programm oder
eine andere Operation für einen bestimmten Zweck definiert wird. Weitere Informationen zu lokalen Variablen
finden Sie im Abschnitt zum „Local“-Befehl unter „12-4 Referenz der Programmbefehle“.
Kapitel 1: Grundlagen
27
u Starten des Variablenmanagers
1. Tippen Sie in einem beliebigen Menü (mit
Ausnahme des System-Menüs) auf O, und
tippen Sie dann auf [Variable Manager].
• Die Ordnerliste wird geöffnet. Die Ordnerliste
wird immer zuerst angezeigt, wenn Sie den
Variablenmanager starten.
Ordnername
Anzahl der im Ordner
enthaltenen Variablen
Ordnerliste
Anzahl der im Ordner
enthaltenen Variablen
2. Tippen Sie zweimal auf den Ordnernamen,
um den Inhalt des Ordners anzuzeigen, eine
Variablenliste.
Datentypen (Seite 26) und
Größe (Byte)
Ordnername
Variablenname
• Um die Variablenliste zu schließen und zur
Ordnerliste zurückzukehren, tippen Sie auf
[Close].
Variablenliste
3. Um den Variablenmanager zu beenden, tippen Sie in der Ordnerliste auf [Close].
u Variablenmanager-Operationen
Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Operationen können ausgeführt werden, während der
Variablenmanager angezeigt wird.
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Angeben des aktuellen
Ordners
Tippen Sie in der Ordnerliste auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche [Current].
Wählen Sie in der angezeigten Liste den Ordner aus, den Sie zum aktuellen
Ordner bestimmen möchten.
Erstellen eines Ordners
Tippen Sie in der Ordnerliste auf [Edit] - [Create Folder]. Geben Sie im
Dialogfeld, das geöffnet wird, den Namen ein, den Sie dem Ordner zuweisen
möchten, und tippen Sie dann auf [OK].
Öffnen eines Ordners
Tippen Sie in der Ordnerliste auf den Namen des Ordners, den Sie öffnen
möchten, um ihn zu markieren, und tippen Sie dann erneut darauf.
Öffnen des „library“Ordners
Tippen Sie auf [View] und dann auf [“library” Folder]. Der „library“-Ordner wird
geöffnet, und es wird eine Variablenliste mit dem Inhalt des Ordners angezeigt.
Auswählen eines Ordners
oder einer Variable
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Ordner- oder Variablennamen.
Um alle Ordner oder Variablen in der Liste auszuwählen, tippen Sie auf [All] und
dann auf [Select All].
Abwählen eines Ordners
oder einer Variable
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Ordner- oder
Variablennamen. Um alle Ordner oder Variablen in der Liste abzuwählen, tippen
Sie auf [All] und dann auf [Deselect All].
Löschen eines Ordners
Siehe „Löschen eines Ordners“ (Seite 30).
Löschen einer Variablen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Variablen, die Sie löschen
möchten, und tippen Sie dann auf [Edit] - [Delete]. Als Antwort auf das
angezeigte Bestätigungsdialogfeld tippen Sie auf [OK], um die ausgewählte
Variable zu löschen.
Umbenennen eines
Ordners oder einer
Variablen
Markieren Sie den Ordner oder die Variable, den bzw. die Sie umbenennen
möchten, und tippen Sie dann auf [File] - [Rename]. Geben Sie im Dialogfeld,
das geöffnet wird, den Namen ein, den Sie dem Ordner bzw. der Variablen
zuweisen möchten, und tippen Sie dann auf [OK].
Kapitel 1: Grundlagen
28
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Verriegeln eines Ordners
oder einer Variablen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Ordner oder der Variablen,
den bzw. die Sie verriegeln möchten, und tippen Sie dann auf [Edit] - [Lock].
Dadurch wird der aktuell ausgewählte Ordner bzw. die Variable verriegelt, und
es wird das Ikon b links vom Namen eingefügt, um den verriegelten Zustand
anzuzeigen.
Entriegeln eines Ordners
oder einer Variablen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Ordner oder der Variablen, den
bzw. die Sie entriegeln möchten, und tippen Sie dann auf [Edit] - [Unlock].
Anzeigen einer Liste
eines bestimmten Typs
von Variablen
Tippen Sie in der Variablenliste auf [View] - [Variable Type]. Tippen Sie in dem
Dialogfeld, das angezeigt wird, auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche, und wählen
Sie den Datentyp aus der angezeigten Liste aus. Tippen Sie dann auf [OK].
Kopieren oder
Verschieben einer
Variablen
Tippen Sie in der Variablenliste auf [Edit] und anschließend auf [Copy] oder
[Move]. Tippen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, auf die AbwärtspfeilSchaltfläche, und wählen Sie den Zielordner aus der angezeigten Liste aus.
Tippen Sie dann auf [OK].
Tipp
• Wenn im Zielordner bereits eine Variable mit dem gleichen Namen vorhanden ist, wird
die Variable im Zielordner durch die kopierte oder verschobene Variable ersetzt.
• Eine verriegelte Variable kann nicht verschoben werden.
Anzeigen des Inhalts
einer Variablen
Tippen Sie in der Variablenliste auf den Namen der Variablen, deren Inhalt Sie
anzeigen möchten, sodass diese hervorgehoben ist, und tippen Sie dann erneut
darauf. Ein Dialogfeld wird geöffnet, in dem der Inhalt der Variablen angezeigt
wird.
Eingeben eines Ordneroder Variablennamens in
ein Anwendungsfenster
Siehe „Eingeben eines Ordner- oder Variablennamens in ein
Anwendungsfenster“ (Seite 30).
Suchen nach einer
Variablen
Tippen Sie in der Ordnerliste auf [Search]. Geben Sie im Dialogfeld, das
geöffnet wird, den Variablennamen ein, nach dem Sie suchen, und tippen Sie
dann auf [OK].
Ein Ausrufezeichen (!) erscheint vor allen Ordnern, die einen Variablennamen
enthalten, der mit dem von Ihnen für die Suche eingegebenen Variablennamen
übereinstimmt.
Hinweis: Sie können wie oben beschrieben vorgehen, um den „main“Ordner oder einen anwenderdefinierten Ordner nach einem bestimmten
Variablennamen zu durchsuchen. Beachten Sie jedoch, dass Sie den „library“Ordner nicht durchsuchen können.
Auswählen eines Ordners
• Wenn in der Ordnerliste kein Kontrollkästchen aktiviert ist, wird jede Ordneroperation für den Ordner
ausgeführt, dessen Name gerade in der Liste hervorgehoben ist. Wenn das Kontrollkästchen für einen
Ordner ausgewählt ist, wird die Ordneroperation nur für diesen Ordner ausgeführt. Die Operation hat keine
Auswirkung auf den Ordner, dessen Name in der Liste hervorgehoben ist.
• Wenn das Kontrollkästchen für einen Ordner aktiviert wird, werden dadurch auch die Kontrollkästchen für alle
Variablen innerhalb dieses Ordners aktiviert.
• Beim Umbenennen eines Ordners wird nur der Ordner umbenannt, dessen Name in der Ordnerliste
hervorgehoben ist. Diese Operation hat keine Auswirkungen auf andere Ordner, deren Kontrollkästchen nicht
aktiviert sind.
Kapitel 1: Grundlagen
29
Auswählen einer Variable
• Wenn in der Variablenliste kein Kontrollkästchen aktiviert ist, wird jede Variablenoperation für die Variable
ausgeführt, deren Name gerade in der Liste hervorgehoben ist. Wenn das Kontrollkästchen für eine Variable
ausgewählt ist, wird die Variablenoperation nur für diese Variable ausgeführt. Die Operation hat keine
Auswirkung auf die Variable, deren Name in der Liste hervorgehoben ist.
• Beim Umbenennen einer Variable wird nur die Variable umbenannt, deren Name in der Variablenliste
hervorgehoben ist. Wenn andere Variablen ausgewählt (markiert) sind, so hat der Vorgang keine
Auswirkungen auf diese.
Regeln für Ordner- und Variablennamen
Nachfolgend sind die für Regeln aufgeführt, die für Ordner- und Variablennamen gelten.
• Die Ordner- oder Variablennamen können aus bis zu acht Byte bestehen.
• Folgende Zeichen sind für einen Ordner- oder Variablennamen zulässig: Groß- und Kleinbuchstaben,
tiefgestellte Zeichen, Ziffern, Unterstriche (_).
• Bei Ordner- oder Variablennamen wird die Groß- und Kleinschreibung beachtet. Jeder der folgenden Namen
wird als unterschiedlicher Ordner-/Variablenname behandelt: abc, Abc, aBc, ABC.
• Ein reserviertes Wort (Systemvariablennamen, vorinstallierte Funktionsnamen, Befehlsnamen usw.) kann
nicht als Ordner- oder Variablenname verwendet werden.
• Eine Ziffer, ein tiefgestelltes Zeichen oder ein Unterstrich (_) kann nicht als erstes Zeichen eines Ordner- oder
Variablennamens verwendet werden.
u Löschen eines Ordners
Wichtig!
Bevor Sie einen Ordner löschen, vergewissern Sie sich, dass Sie die darin enthaltenen Variablen nicht
mehr benötigen. Es ist empfehlenswert, zuerst die nicht mehr benötigten Variablen zu löschen und die noch
benötigten Variablen in einen anderen Ordner zu verschieben, bevor Sie den dann leeren Ordner löschen.
1. Öffnen Sie den zu löschenden Ordner, und überprüfen Sie dessen Inhalt.
• Stellen Sie sicher, dass Sie die Variablen im Ordner nicht mehr benötigen. Falls eine der Variablen
verriegelt ist, entriegeln Sie diese.
• Nachdem Sie den Inhalt des Ordners überprüft haben, schließen Sie diesen, um zur Ordnerliste
zurückzukehren.
2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Ordner, den Sie löschen möchten.
• Sie können auch mehrere Ordner auswählen und löschen, wenn Sie dies wünschen.
3. Tippen Sie in der Ordnerliste auf [Edit] und dann auf [Delete].
4. Als Antwort auf das angezeigte Bestätigungsdialogfeld tippen Sie auf [OK], um den Ordner zu löschen.
Tipp: Sie können den „library“-Ordner und den „main“-Ordner nicht löschen.
u Eingeben eines Ordner- oder Variablennamens in ein Anwendungsfenster
1. Verschieben Sie den Cursor im Main-Menü, im Grafik- und Tabellen-Menü oder in einem anderen
Anwendungsmenü an die Position, an der Sie den Variablennamen eingeben möchten.
2. Öffnen Sie den Variablenmanager, um die Ordnerliste anzuzeigen.
3. Wenn Sie einen Variablennamen eingeben möchten, tippen Sie zweimal auf den Ordner mit der Variable,
deren Namen Sie eingeben möchten. Wenn Sie einen Ordnernamen eingeben, fahren Sie mit dem nächsten
Schritt fort.
4. Tippen Sie auf den Ordner oder die Variable, dessen bzw. deren Name Sie eingeben möchten, sodass der
Name hervorgehoben wird.
5. Tippen Sie auf [INPUT].
• Dadurch wird der Variablenmanager beendet und der Name des von Ihnen in Schritt 4 gewählten Ordners
bzw. der Variable wird an der aktuellen Cursorposition in das Anwendungsfenster eingefügt.
Kapitel 1: Grundlagen
30
Verwalten von Menü-Dateien
In den unten genannten Menüs können Daten in Dateien gespeichert werden.
Geometrie (Kapitel 8), eActivity (Kapitel 10), Tabellenkalkulation (Kapitel 13), Überprüfen (Seite 97),
Wahrscheinlichkeit (Seite 98)
In diesem Abschnitt werden die allgemeinen Operationen erläutert, die für die in diesem Menüs erstellten
Datendateien ausgeführt werden können.
Tipp: Das Dialogfeld zum Speichern von Dateien in eActivity unterscheidet sich geringfügig vom „Save“-Dialogfeld in
anderen Menüs, aber die Operationen sind im Wesentlichen gleich.
u Speichern einer Datei
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Save].
2. Geben Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, den Namen des Ordners ein, in dem die Datei gespeichert
werden soll, sodass er ausgewählt ist.
3. Geben Sie einen bis zu acht Byte umfassenden Dateinamen in das Dateinamen-Bearbeitungsfeld ein, und
tippen Sie dann auf [Save].
u Öffnen einer vorhandenen Datei
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Öffnen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, den Ordner, der die zu öffnende Datei enthält.
3. Tippen Sie auf den Namen der Datei, die Sie öffnen möchten, um sie zu markieren, und tippen Sie dann auf
[Open].
u Suchen nach einer Datei
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Tippen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, auf [Search]. Das „Search“-Dialogfeld wird angezeigt.
3. Geben Sie den Dateinamen ein, nach dem Sie suchen, und tippen Sie dann auf [Search].
• Mit dem eingegebenen Dateinamen übereinstimmende Dateinamen werden auf dem Display markiert.
Tippen Sie auf [Open], um die markierte Datei zu öffnen.
• Um nach dem nächsten Vorkommen des gleichen Dateinamens zu suchen, tippen Sie erneut auf [Search]
und dann auf [Next] im „Search“-Dialogfeld.
u Löschen eines Ordners oder einer Datei
Wichtig!
Durch das Löschen eines Ordners werden auch alle darin befindlichen Dateien gelöscht. Überprüfen Sie daher,
ob Sie den Inhalt des Ordners wirklich nicht mehr benötigen, bevor Sie diesen löschen.
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Aktivieren Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, das Kontrollkästchen neben dem Ordner oder der
Datei, den bzw. die Sie löschen möchten.
• Sie können auch mehrere Ordner/Dateien zum Löschen auswählen, wenn Sie dies wünschen.
• Durch das Aktivieren eines Kontrollkästchens neben einem Ordnernamen werden automatisch alle
Kontrollkästchen für die Dateien in diesem Ordner aktiviert.
3. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Delete].
4. Als Antwort auf das angezeigte Bestätigungsdialogfeld tippen Sie auf [OK], um den Ordner/die Ordner oder
die Datei/die Dateien zu löschen.
Tipp: Wenn Sie einen Ordner wie oben beschrieben auswählen, werden der Ordner und sein gesamter Inhalt gelöscht.
Beachten Sie jedoch, dass Sie „main“-Ordner nicht löschen können.
Kapitel 1: Grundlagen
31
u Umbenennen eines Ordners oder einer Datei
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Geben Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, den Namen des Ordners oder der Datei ein, den bzw. die
Sie umbenennen möchten, um ihn bzw. sie zu markieren.
3. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Rename]. Das „Rename“-Dialogfeld wird angezeigt.
4. Geben Sie den Namen ein, den Sie ihm bzw. ihr zuweisen möchten, und tippen Sie dann auf [OK].
u Verschieben einer Datei in einen anderen Ordner
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Aktivieren Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, das Kontrollkästchen neben der Datei, die Sie
verschieben möchten.
• Um mehrere Dateien zu verschieben, aktivieren Sie alle entsprechenden Kontrollkästchen.
3. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Move].
• Ein Dialogfeld wird geöffnet, in dem Sie den Zielordner wählen können.
4. Tippen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche, und wählen Sie den
Zielordner aus der angezeigten Liste aus.
5. Tippen Sie auf [OK], um die Dateien zu verschieben.
u Umschalten des Dateimenüs zwischen List View und Detail View (nur eActivity-Menü)
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Öffnen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, den Ordner, der die Dateien enthält, die aufgelistet werden
sollen.
3. Zur Anzeige von Dateinamen und Dateigröße tippen Sie auf [View] - [Detail View]. Um nur die Dateinamen
anzuzeigen, tippen Sie auf [View] - [List View].
u Erstellen eines neuen Ordners
1. Tippen Sie auf [File] und dann auf [Open].
2. Tippen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, auf [File] und dann auf [Create Folder], oder tippen Sie auf
{.
• Das „Create Folder“-Dialogfeld wird angezeigt.
3. Geben Sie einen bis zu acht Byte umfassenden Namen für den Ordner ein, und tippen Sie dann auf [OK],
um einen Ordner zu erstellen.
1-6 Erstellen und Verwenden von Variablen
Dieser Abschnitt erläutert, wie Sie eine neue Variable (Anwendervariable) erstellen können, und enthält ein
einfaches Rechenbeispiel, das die Verwendung einer Variablen illustriert.
Erstellen einer neuen Variablen
Die üblichste Vorgehensweise für das Erstellen einer neuen Variablen ist die Zuordnung eines Wertes oder
eines Formelterms zu dem entsprechenden Variablennamen. Verwenden Sie die Variablenzuordnungstaste
(W), um Daten einer Variablen zuzuordnen.
Kapitel 1: Grundlagen
32
Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für die Zuordnung zu einer Variablen, während „main“ als der aktuelle
Ordner ausgewählt ist.
Beispiel: Erstellen einer neuen Variablen mit dem Namen „eq1“ und Zuweisen des Terms 2x + 1 zu dieser.
Im folgenden Beispiel wird von der Annahme ausgegangen, dass momentan im „main“-Ordner keine
Variable mit dem Namen „eq1“ oder „x“ abgelegt ist.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Starten Sie das Main-Menü.
2. Drücken Sie die k-Taste, um die Software-Tastatur anzuzeigen, und führen Sie anschließend die
folgenden Tastenoperationen aus.
2x+11W0eqbw
• Dadurch wird die Variable mit dem Namen „eq1“ im aktuellen Ordner (der
„main“-Ordner in diesem Beispiel) erstellt, und dieser Variable wird der
Term 2x + 1 zugeordnet.
Tipp
• Falls im aktuellen Ordner eine Variable mit dem gewählten Namen bereits vorhanden ist, dann wird der Inhalt der
vorhandenen Variablen durch die neu zugeordneten Daten ersetzt, sofern die vorhandene Variable nicht verriegelt
oder geschützt ist. Nähere Informationen hierzu siehe „Variablenmanager-Operationen“ (Seite 28) und „Geschützte
Variablentypen“ (Seite 26).
• Um die neu erstellte Variable in einem anderen als dem aktuellen Ordner zu speichern, geben Sie den Variablennamen
wie folgt an: <Ordnername>\<Variablenname>.
• Sie können den Variablenmanager verwenden, um den Inhalt der gerade von Ihnen erstellten Variablen anzuzeigen.
Nähere Informationen hierzu siehe „Variablenmanager-Operationen“ (Seite 28).
• Informationen zu Regeln für Variablennamen siehe „Regeln für Ordner- und Variablennamen“ (Seite 30).
Beispiel für die Verwendung von Variablen
Im folgenden Beispiel wird die Variable verwendet, die wir im Beispiel oben unter „Erstellen einer neuen
Variablen“ erstellt haben.
Beispiel: Zuweisen der Werte 5 und 10 zu x und Überprüfen der Ergebnisse von eq1 (= 2x + 1)
u Operationen auf dem ClassPad
1. Weisen Sie x den Wert 5 zu.
51WxE
2. Überprüfen Sie den Inhalt der Variablen „eq1“.
0eqbw
• Angezeigt wird das Berechnungsergebnis von 2x + 1, wenn x = 5.
3. Weisen Sie x den Wert 10 zu.
101WxE
4. Überprüfen Sie den Inhalt der Variablen „eq1“.
0eqbw
Variablen des „library“-Ordners
Auf die Variablen im „library“-Ordner kann ohne Angabe eines Pfades zugegriffen werden, unabhängig von der
aktuellen Ordnereinstellung.
Beispiel: Zwei Variablen sind zu erstellen, auf die danach zugegriffen werden soll, wobei eine Variable im
„library“-Ordner und die andere Variable in einem anderen Ordner abgelegt ist.
Kapitel 1: Grundlagen
33
u Operationen auf dem ClassPad
1. Als aktueller Ordner ist „main“ angegeben. Führen Sie die folgende Operation aus, um eine Variable mit dem
Namen „eq1“ zu erstellen, der danach die angegebenen Listendaten zugeordnet werden.
{1, 2, 3} W eq1w
2. Als aktueller Ordner ist weiterhin „main“ angegeben. Führen Sie die folgende Operation aus, um eine
Variable mit dem Namen „eq2“ im „library“-Ordner zu erstellen, der danach die angegebenen Listendaten
zugeordnet werden.
{4, 5, 6} W library\eq2w
3. Überprüfen Sie den Inhalt der beiden Variablen.
eq1w
eq2w
(Da die Variable „eq2“ im „library“-Ordner gespeichert ist, müssen Sie
keinen Pfad angeben, um auf diese Variable zuzugreifen.)
4. Ändern Sie die Auswahl des aktuellen Ordners in „Test“.
• Verwenden Sie den Variablenmanager (Seite 27), um einen Ordner „Test“ zu erstellen und die Auswahl des
aktuellen Ordners zu ändern.
5. Führen Sie die folgenden Operationen aus, um den Inhalt der Variablen „eq1“ und „eq2“ anzuzeigen.
eq1E
(Da bei dieser Tastenoperation nicht auf den „main“-Ordner zugegriffen
wird, wird der Variablenname („eq1“) ohne den Variableninhalt angezeigt.)
main\eq1E
(Bei Angabe des Pfads zum „main“-Ordner, in dem sich die Variable „eq1“
befindet, wird der Inhalt der Variablen angezeigt.)
eq2E
(Da die Variable „eq2“ im „library“-Ordner abgelegt ist, müssen Sie keinen
Pfad angeben, um auf diese Variable zuzugreifen.)
Tipp: Durch die Angabe eines Variablennamens, der sowohl im aktuellen Ordner als auch im „library“-Ordner vorhanden
ist, wird auf die Variable im aktuellen Ordner zugegriffen. Einzelheiten über die Zugriffsprioritätsfolge der Variablen
und den Zugriff auf Variablen in bestimmten Ordnern finden Sie unten unter „Regeln für den Zugriff auf Variablen“.
Regeln für den Zugriff auf Variablen
Normalerweise greifen Sie auf eine Variable zu, indem Sie den Namen der Variablen angeben. Die Regeln
in diesem Abschnitt gelten, wenn Sie auf eine Variable zugreifen möchten, die sich nicht im aktuellen Ordner
befindet, oder wenn Sie auf eine Variable zugreifen möchten, die den gleichen Namen wie eine oder mehrere
Variablen in anderen Ordnern aufweist.
k Suchprioritätsfolge für Variablen
Wenn Sie einen Variablennamen für den Zugriff auf eine Variable angeben, werden die Variablen in der
folgenden Reihenfolge gesucht.
(1) Lokale Variablen
(2) Variablen des aktuellen Ordners
(3) Variablen des „library“-Ordners
• Mehrere Variablen mit dem gleichen Namen können gleichzeitig als eine lokale Variable, als eine Variable
im aktuellen Ordner und als eine Variable im „library“-Ordner vorhanden sein. In diesem Fall durchsucht der
ClassPad die Ordner gemäß der oben aufgeführten Reihenfolge und greift auf die zuerst gefundene Variable
zu. Wenn Sie auf eine Variable zugreifen möchten, die nach der obigen Prioritätsfolge von niedrigerer
Priorität ist, müssen Sie den Ordnernamen zusammen mit dem Variablennamen angeben, wie nachfolgend in
„Auswählen einer Variablen in einem bestimmten Ordner“ erklärt.
Kapitel 1: Grundlagen
34
• Wenn eine von Ihnen ausgewählte Variable nicht gefunden werden kann, wird diese wie eine „undefinierte
Variable“ behandelt.
• Beachten Sie, dass der „system“-Ordner nicht in die oben genannte Variablensuche eingeschlossen ist.
Wenn Sie auf eine Variable im Systemordner zugreifen möchten, geben Sie nur den Variablennamen an,
ohne den Ordnernamen.
Tipp: Nur lokale Variablen und Variablen des aktuellen Ordners werden im Falle einer Operation, die Variablendaten
speichert, oder eines Befehls, der eine Operation mit einer Variablen ausführt (wie „DelVar“), durchsucht.
Normalerweise werden die Variablen im „library“-Ordner nicht durchsucht. Wenn Sie die „library“-Ordner in die
Suche einschließen möchten, müssen Sie den „library“-Ordner als die Variablenposition angeben, wie nachfolgend
erläutert.
k Auswählen einer Variablen in einem bestimmten Ordner
Sie können auf eine im „main“-Ordner, „library“-Ordner oder in einem bestimmten Anwenderordner enthaltene
Variable zugreifen, indem Sie den Ordnernamen gemeinsam mit dem Variablennamen angeben.
Verwenden Sie die folgende Syntax, um einen Ordnernamen anzugeben:
<Ordnername>\<Variablenname>
Beispiel: Auswählen der Variablen „abc“ im „main“-Ordner
main\abc
1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate
Im O-Menü sind Einstellungen für das Format der angezeigten Nachkommastellen oder der signifikanten
Ziffern der Berechnungsergebnisse, des Winkelmodus sowie anwendungsbezogene Einstellungen möglich.
Nachfolgend sind die im O-Menü enthaltenen Einstellungen und Befehle beschrieben.
wählen Sie diesen
O-Menübefehl:
Um dies zu tun:
Festlegen des Ordners für Variablen und Konfigurieren des Zahlenformats, des
Winkelmodus und anderer Grundeinstellungen für alle integrierten Anwendungen
Basic Format
Konfigurieren der Einstellungen für Grafikfenster und Grafikzeichnung für das
Grafik- und Tabellen-Menü, das Kegelschnitt-Menü und andere Menüs mit
Grafikdarstellungen
Graph Format
Konfigurieren des Zahlenformats, der Winkeleinstellung und weiterer Einstellungen
für das Geometrie-Menü
Geometry Format
Konfigurieren der Fouriertransformations- und FFT-Einstellungen
Advanced Format
Konfigurieren der Einstellungen für das Finanzmathematik-Menü
Financial Format
Zurücksetzen aller oben genannten Menüeinstellungen auf die Werksvoreinstellungen
(außer der Einstellung des aktuellen Ordners, die im Grundformat-Dialogfeld
angegeben ist)
Default Setup
u Konfigurieren der Anwendungsformate
1. Öffnen Sie ein Menü (außer dem System-Menü).
2. Tippen Sie auf O. Tippen Sie dann auf den gewünschten Menübefehl: „Basic Format“, „Graph Format“,
„Geometry Format“, „Advanced Format“ oder „Financial Format“.
3. Verwenden Sie das Dialogfeld, um die gewünschten Einstellungen vorzunehmen.
• Einzelheiten zu den Einstellungen, die Sie in jedem der Dialogfelder konfigurieren können, finden Sie
unten, unter „Einstellungen der Anwendungsformate“.
4. Um ein Dialogfeld zu schließen und dessen Einstellungen zu bestätigen, tippen Sie auf [Set]. Um ein
Dialogfeld zu schließen, ohne dessen Einstellungen anzuwenden, tippen Sie auf [Cancel] oder die
Schaltfläche C in der oberen rechten Ecke des Dialogfelds.
Kapitel 1: Grundlagen
35
Einstellungen der Anwendungsformate
Dieser Abschnitt enthält Details über alle Einstellungen, die Sie über die Anwendungsformateinstellungen
konfigurieren können. Die nachstehend mit einem Sternchen (*) markierten Einstellungen sind die anfänglichen
Vorgabeeinstellungen des ClassPad.
k Grundformat-Dialogfeld
Verwenden Sie das Grundformat-Dialogfeld („Basic Format“), um grundlegende Einstellungen für
Berechnungen, Spalten und andere Parameter vorzunehmen.
1
2
3
Angeben des aktuellen Ordners
Tippen Sie auf 1, und tippen Sie dann auf den gewünschten Namen des
Ordners (main*).
Angeben des Anzeigeformats für numerische Größen
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Normal 1*: Automatische Exponentialanzeige, wenn
Berechnungsergebnis x: 10−2 > |x| oder |x| t 1010 ist.
Normal 2: Automatische Exponentialanzeige, wenn Berechnungsergebnis
x: 10−9 > |x| oder |x| t 1010 ist.
Fix 0 – Fix 9: Feste Anzahl von Dezimalstellen
Sci 0 – Sci 9: Feste Anzahl von signifikanten Stellen
Angeben des Winkelmodus
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf „Radian*“, „Degree“ oder
„Grad“.
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Umschalten zwischen Berechnungen mit komplexen
Zahlen (Komplexmodus) und Berechnungen mit
reellen Zahlen (Reeller Modus)
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Complex
Format“, um den Komplexmodus zu starten, oder
deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um den
reellen Modus* zu starten.
Anzeigen der Ergebnisse als Dezimalzahl
(Dezimalmodus) oder Belassen der
Berechnungsergebnisse als exakte Terme
(Standardmodus)
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Decimal
Calculation“, um den Dezimalmodus zu starten,
oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um den
Standardmodus zu starten.
Einschalten (Algebramodus) oder Ausschalten
(Assistentenmodus) der automatischen
Vereinfachung von Termen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Assistant“, um
den Assistentenmodus zu starten, oder deaktivieren
Sie das Kontrollkästchen*, um den Algebramodus zu
starten. Einzelheiten siehe Seite 46.
Festlegen einer absteigenden oder
aufsteigenden Reihenfolge für den Term des
Berechnungsergebnisses
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Descending
Order“*, um den Term des Berechnungsergebnisses
in absteigender Reihenfolge anzuzeigen (z. B. x2 + x
+ 1), oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen zur
Anzeige in aufsteigender Reihenfolge (z. B. 1 + x +
x2).
Festlegen, ob Variablen bei
Komplexmodusberechnung als reelle Zahlen oder
als komplexe Zahlen zu behandeln sind
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Variable is
Real“, um Variablen als reelle Zahlen zu behandeln,
oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um
Variablen als komplexe Zahlen zu behandeln.
Tipp: Informationen zum Kontrollkästchen „Q1, Q3 on Data“ siehe „Berechnungsmethoden für Q1 und Q3“ (Seite 146).
Kapitel 1: Grundlagen
36
Verwenden der Statusleiste zum Ändern der Einstellungen der Anwendungsformate
In den in der Tabelle unten aufgeführten Menüs können Sie über die Statusleiste eine Reihe von Einstellungen
des Grundformat-Dialogfelds ändern.
Für dieses Menü:
können Sie folgende Einstellungen prüfen und ändern:
Main, eActivity
Algebramodus/Assistentenmodus, Standardmodus/Dezimalmodus,
Komplexmodus/Reeller Modus, Winkelmodus
Statistik
Standardmodus/Dezimalmodus, Winkelmodus
Grafik und Tabellen,
Kegelschnitt,
Differenzialgleichungsgrafik,
Numerische Lösung,
Zahlenfolgen
Komplexmodus/Reeller Modus, Winkelmodus
u Verwenden der Statusleiste zum Ändern der Einstellungen der Anwendungsformate
Tippen Sie in der Statusleiste auf den Text der Einstellung, die Sie ändern möchten.
Main-Menü
Grafik- und Tabellen-Menü
Durch jedes Tippen ändert sich das angetippte Element wie unten beschrieben.
•
•
•
•
„Alg“ ↔ „Assist“ ... Schaltet zwischen dem Algebra- und dem Assistentenmodus um.
„Standard“ ↔ „Decimal“ ... Schaltet zwischen dem Standard- und dem Dezimalmodus um.
„Real“ ↔ „Cplx“ ... Schaltet zwischen dem reellen Modus und dem Komplexmodus um.
„Rad“ → „Deg“ → „Gra“ ... Schaltet die Einstellung für das Winkelmaß zwischen „Radian“, „Degree“ und
„Grad“ um.
Tipp: Das Ändern einer Einstellung über die Statusleiste hat dieselbe Wirkung wie das Ändern der entsprechenden
Einstellung im Grundformat-Dialogfeld. Das bedeutet, dass die Einstellung für alle Anwendungen und Menüs
geändert wird.
Kapitel 1: Grundlagen
37
k Grafikformat-Dialogfeld
Verwenden Sie das „Grafikformat-Dialogfeld“-Dialogfeld, um die Einstellungen für das Grafikfenster und für das
Zeichnen von Grafiken vorzunehmen.
[Basic]-Registerkarte
1
2
3
4
Festlegen der Anzeige der Grafikfensterachsen
Tippen Sie auf 1, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
On: Achse anzeigen
Off: Achse ausblenden
Number*: Achsen zusammen mit dem Maximal- und Minimalwert jeder
Achse anzeigen
Festlegen der Anzeige des Grafikfenstergitters
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
On: Gitter als Punkte anzeigen
Off: Gitter ausblenden
Line*: Gitter als Linien anzeigen
Auswählen der Festlegung für das Füllen für Ungleichungen
(Inequality Plot)
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Union*: Bereiche füllen, in denen alle Bedingungen für Ungleichungen
erfüllt sind, wenn mehrere Ungleichungen grafisch dargestellt werden
Intersection: Bereiche füllen, in denen jede Bedingung für Ungleichungen
erfüllt ist, wenn mehrere Ungleichungen grafisch dargestellt werden
Festlegen der Farbe von Figuren und Grafiken, die mit der Sketch-Funktion gezeichnet werden (Seite 117)
Tippen Sie auf 4. Wählen Sie im Dialogfeld, das geöffnet wird, die gewünschte Farbe aus, und tippen Sie
dann auf [OK].
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Ein- oder Ausschalten
der Anzeige der
GrafikfensterachsenLabels
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Labels“*, um Labels anzuzeigen, oder
deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Labels auszublenden.
Tipp: Unabhängig von der „Labels“-Einstellung werden im Grafikfenster des ZahlenfolgenMenüs nie Labels angezeigt. Auch für die folgenden Typen von Grafiken, die im
Statistik-Menü erstellt werden, werden keine Labels angezeigt: NPPlot, Histogram,
MedBox, NDist Broken.
Ein- oder Ausschalten
der Anzeige der
Grafikcontrollerpfeile
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „G-Controller“*, damit Grafikcontrollerpfeile
eingefügt werden (Seite 109), oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um
Grafikcontrollerpfeile auszublenden.
Festlegen von
geplotteten Punkten
oder durchgehenden
Linien für
Grafikzeichnungen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Draw Plot“, um geplottete Punkte festzulegen,
oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um durchgehende Linien für
Grafikzeichnungen festzulegen.
Ein- und Ausschalten
der Anzeige von
Funktionsname und
Funktion
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Graph Function“*, damit Funktionsname
und Funktion in der Grafik angezeigt werden, oder deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen, um Funktionsname und Funktion auszublenden.
Ein- oder Ausschalten
der Koordinaten des
Grafikfensterzeigers
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Coordinates“*, um die Zeigerkoordinaten
im Grafikfenster anzuzeigen, oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die
Koordinaten auszublenden.
Kapitel 1: Grundlagen
38
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Ein- und Ausschalten
der Anzeige des
vorangestellten
Cursors während der
grafischen Darstellung
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Leading Cursor“, um den vorangestellten
Cursor anzuzeigen, oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um den
vorangestellten Cursor auszublenden.
Festlegen der
Zeichenmethode beim
Zeichnen mehrerer
Grafiken
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Simultaneous Graphs“, um mehrere Grafiken
gleichzeitig zu zeichnen, oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen*, um die
Grafiken nacheinander einzeln zu zeichnen.
Anzeigen oder
Ausblenden von
Ableitungswerten im
Grafikfenster und im
Tabellenfenster
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Derivative/Slope“, um Ableitungswerte im
Grafikfenster und im Tabellenfenster anzuzeigen, oder deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen*, um Ableitungswerte auszublenden. Einzelheiten zur Anzeige
von Inhalten finden Sie unter „Verwenden von Trace für das Ablesen der
Grafikkoordinaten“ (Seite 116) und „Generieren einer Wertetabelle“ (Seite 112).
[Special]-Registerkarte
1
2
3
Festlegen der Zeilenbreite für die Statistik-Editor- und die
Datentabellen-Anzeige
Tippen Sie auf 1, und wählen Sie dann „2 Cells“, „3 Cells*“ oder „4 Cells“.
Festlegen einer Quelle für Tabellendaten
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Table Input*: Verwendet die Dateneingabe in einem „Table Input“Dialogfeld als Quelle für das Generieren von Zahlentabellen.
list1 bis list6: Verwendet die Listendaten in list1 bis list6 als Quelle für das
Generieren von Zahlentabellen.
<Listenname>: Verwendet die Listendaten in der ausgewählten Liste als
Quelle für das Generieren von Zahlentabellen.
Einzelheiten zum Generieren einer Zahlentabelle unter Verwendung der
einzelnen Einstellungen finden Sie unter „Generieren einer Wertetabelle“
(Seite 112).
Festlegen einer Quelle für Übersichtstabellendaten
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen Einstellungen.
View Window*: Verwendet die Einstellungen des Betrachtungsfensters als Quelle für das Generieren von
Übersichtstabellen.
list1 bis list6: Verwendet die Listendaten in list1 bis list6 als Quelle für das Generieren von Übersichtstabellen.
<Listenname>: Verwendet die Listendaten in der ausgewählten Liste als Quelle für das Generieren von
Übersichtstabellen.
Einzelheiten zum Generieren einer Ergebnistabelle unter Verwendung der einzelnen Einstellungen finden Sie
unter „Erstellen einer Übersichtstabelle“ (Seite 114).
Anzeigen oder Ausblenden der zweiten Ableitung in den Übersichtstabellen
Aktivieren Sie die Schaltfläche „On“* unter „Summary Table f (x)“, um die zweite Ableitung anzuzeigen, oder
die Schaltfläche „Off“, um sie auszublenden.
Angeben der automatischen bzw. manuellen Festlegung der Betrachtungsfenster-Einstellungen im
Statistik-Menü
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Stat Window Auto“*, um die automatische Einstellungskonfiguration
anzugeben, oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die manuelle Einstellung festzulegen.
Kapitel 1: Grundlagen
39
k Geometrieformat-Dialogfeld
Verwenden Sie das Geometrieformat-Dialogfeld, um Einstellungen für das Geometrie-Menü zu konfigurieren.
Tipp: Die als Vorschau im unteren Teil des Dialogfeldes dargestellten Informationen stellen eine Vorschau des
Geometrie-Menüfensters dar, abhängig von den Einstellungen, die in der oberen Hälfte des Dialogfelds
vorgenommen sind.
1
2
3
4
5
6
Festlegen des von Zahlenwert-Anzeigeformats im Geometriefenster
Tippen Sie auf 1, und wählen Sie dann das gewünschte Format aus. Die
„Number Format“-Einstellung zu Beginn ist „Fix2“. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Angeben des Anzeigeformats für numerische
Größen“ (Seite 36).
Festlegen der Einheit des angezeigten Längenwerts
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Off*: Die Einheit für Längenwerte wird nicht angezeigt.
mm, cm, m, km, in, ft, yd, mi: Der Längenwert wird in der ausgewählten
Einheit angezeigt.
Festlegen der Winkeleinheit für das Maßanzeigefeld
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf „Radian“, „Degree*“ oder
„Grad“.
Angeben der Winkeleinheit für die grafische Darstellung
Tippen Sie auf 4, und tippen Sie dann auf „Radian*“, „Degree“ oder
„Grad“.
Festlegen der Anfangsbedingungen der Grafikfensterachsen bei Öffnen des Geometrie-Menüs
Tippen Sie auf 5, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen Einstellungen.
On: Achsen anzeigen
Off*: Achsen ausblenden
Number: Achsen zusammen mit dem Maximal- und Minimalwert jeder Achse anzeigen
Festlegen der Anfangsbedingungen der Grafikfensterachsen bei Öffnen des Geometrie-Menüs
Tippen Sie auf 6, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen Einstellungen.
On: Gitter als Punkte anzeigen
Off*: Gitter ausblenden
Line: Gitter als Linien anzeigen
k Zusätzliches-Format-Dialogfeld
Verwenden Sie das Zusätzliches-Format-Dialogfeld, um Einstellungen für Fouriertransformation und FFT
vorzunehmen.
1
2
Festlegen der Formel für Fouriertransformation
Tippen Sie auf 1, und tippen Sie dann auf „Modern Physics“, „Pure
Math*“, „Probability“, „Classical Physics“ oder „Signal Processing“.
Festlegen der FFT-Skalierungskonstante
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf „Pure Math“, „Signal
Processing*“ oder „Data Analysis“.
Festlegen der Behandlung von Variablen für Fourier-Berechnungen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Assume positive real“*, um
anzugeben, dass Variablen für Fourier-Berechnungen nur als positiv
reell behandelt werden sollen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen,
um anzugeben, dass komplexe Zahlen für Variablen für FourierBerechnungen zulässig sind.
Kapitel 1: Grundlagen
40
k Finanzmathematisches-Format-Dialogfeld
Verwenden Sie das Finanzmathematisches-Format-Dialogfeld, um Einstellungen für das FinanzmathematikMenü zu konfigurieren.
[Basic]-Registerkarte
1
2
3
Festlegen der Anzahl von Tagen in einem Jahr
Tippen Sie auf 1, und tippen Sie dann auf „360 days“ oder auf „365
days*“.
Festlegen des Beginns oder des Endes der Periode als
Zahlungsdatum
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf „Beginning of period“ oder auf
„End of period*“.
Festlegen des Datumsformats
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
MM/DD/YYYY*: Monat/Tag/Jahr
DD/MM/YYYY: Tag/Monat/Jahr
YYYY/MM/DD: Jahr/Monat/Tag
Festlegen des Status von Eingabefeldern beim Starten einer neuen Berechnung
Um dies zu tun:
führen Sie dies aus:
Beim Wechseln zu einer anderen Berechnungsart
automatisch den Inhalt aller Felder der aktuellen
Berechnung, deren Namen den Namen der Felder in
der neuen Berechnung entsprechen, kopieren
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen [Automatically
copy common fields to new calculation]*.
Beim Wechseln zu einer anderen Berechnungsart
den Inhalt aller Felder löschen
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen [Automatically
copy common fields to new calculation].
Kapitel 1: Grundlagen
41
[Special]-Registerkarte
1
2
3
4
5
Festlegen der Behandlung von ungeraden Perioden
Tippen Sie auf 1, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Compound (CI): Beim Durchführen einer Zinseszinsberechnung soll
Zinseszins auf die ungerade Periode angewendet werden.
Simple (SI): Beim Durchführen einer Zinseszinsberechnung soll
Kapitalzins auf die ungerade Periode angewendet werden.
Off*: Beim Durchführen einer Zinseszinsberechnung sollen keine Zinsen
auf die ungerade Periode angewendet werden.
Festlegen der Aufzinsungshäufigkeit
Tippen Sie auf 2, und tippen Sie dann auf „Annual*“ (einmal jährlich) oder
„Semi-annual“ (zweimal jährlich).
Festlegen des Anleiheintervalls
Tippen Sie auf 3, und tippen Sie dann auf eine der unten beschriebenen
Einstellungen.
Term*: Legt die Verwendung einer Reihe von Zahlungen als Dauer für
Pfandbriefberechnungen fest.
Date: Legt die Verwendung eines Datums für Pfandbriefberechnungen
fest.
Festlegen der Verwendung des Betrags (PRF) oder des Gewinnverhältnisses (r%) für
Rentabilitätsgrenzberechnungen
Tippen Sie auf 4, und tippen Sie dann auf „Amount (PRF)*“ oder „Ratio (r%)“.
Festlegen, ob bei Rentabilitätsgrenzberechnungen zuerst die Umsatzmenge ([QBE]) oder zuerst die
Umsatzhöhe ([SBE]) berechnet werden soll
Tippen Sie auf 5, und tippen Sie dann auf „Quantity*“ oder „Sales“. Wenn „Quantity“ ausgewählt ist, kann die
Umsatzmenge vor der Berechnung der Umsatzhöhe berechnet werden. Wenn „Sales“ ausgewählt ist, kann die
Umsatzhöhe vor der Berechnung der Umsatzmenge berechnet werden.
Tipp: Beim Durchführen einer Finanzberechnung können Sie die Einstellungen über die Statusleiste des
Finanzmathematik-Menüs und die Registerkarte [Format] ändern. Nähere Informationen hierzu siehe „Konfigurieren
von Einstellungen im Finanzmathematik-Menü“ (Seite 193).
Initialisieren aller Anwendungsformateinstellungen
Führen Sie die folgende Prozedur durch, wenn Sie alle Anwendungsformateinstellungen auf die
Werksvoreinstellung zurücksetzen wollen.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Tippen Sie auf O, und tippen Sie dann auf [Default Setup].
2. Als Antwort auf die erscheinende Meldung „Reset Setup Data?“ tippen Sie auf [OK], um alle Einstellungen zu
initialisieren.
• Die Einstellungen werden initialisiert, mit Ausnahme der Einstellung für den aktuellen Ordner, die im
Grundformat-Dialogfeld angegeben ist.
Kapitel 1: Grundlagen
42
1-8 Falls Probleme auftreten…
Falls Probleme bei der Arbeit mit dem Rechner auftreten, ergreifen Sie die folgenden Maßnahmen, bevor Sie
einen Defekt in Ihrem ClassPad vermuten.
1. Initialisieren Sie alle Anwendungsformateinstellungen.
Führen Sie die Prozedur unter „Initialisieren aller Anwendungsformateinstellungen“ durch (Seite 42).
2. Führen Sie die RAM-Rückstellung (RESTART) durch.
Führen Sie die RAM-Rückstellung durch, wenn der ClassPad „einfriert“ oder aus einem anderen Grund nicht
wie erwartet arbeitet.
Durchführen der RAM-Rückstellungsoperation
Wichtig!
• Die RAM-Rückstellungsoperation löscht alle temporär im RAM des ClassPad abgespeicherten Daten.
Durch das Durchführen der RAM-Rückstellungsoperation während einer Berechnung gehen alle durch die
Berechnung im RAM abgespeicherten Daten verloren.
• Führen Sie die RAM-Rückstellungsoperation nur aus, wenn Ihr ClassPad aus irgendeinem Grund den
normalen Betrieb eingestellt hat.
1. Verwenden Sie den Stift, um den RESTART-Knopf auf der
Rückseite des ClassPad zu drücken.
• Im Anschluss an die RAM-Rückstellungsoperation wird der
ClassPad wieder automatisch gestartet.
RESTARTKnopf
2. Nachdem der ClassPad wieder gestartet ist, führen Sie die Setup-Operation des ClassPad aus. Weitere
Informationen über die Setup-Operation des ClassPad sind unter „Austauschen der Batterien und
Einstellen des ClassPad“ in der separaten Schnellstartanleitung zu finden.
• Das Menü der Anwendungen wird geöffnet, nachdem Sie die Setup-Operation beendet haben.
3. Zurücksetzen des ClassPad
Bevor Sie die Rückstelloperation verwenden, fertigen Sie zuerst eine schriftliche Kopie von allen wichtigen
Daten an.
Einzelheiten hierzu sind unter „Listenweises Löschen bestimmter Daten (Reset)“ (Seite 263).
Kapitel 1: Grundlagen
43
Kapitel 2:
Main-Menü
Das Main-Menü ist ein universelles Anwendungsmenü sowohl für numerische als auch symbolische
Berechnungen, das Sie für das Studium der Mathematik und die Lösung von mathematischen Problemen
nutzbringend einsetzen können. Sie können das Main-Menü benutzen, um allgemeine Rechenoperationen für
die arithmetischen Grundrechenarten, Berechnungen mit Listen (Listenarithmetik), Matrizenrechnungen usw.
auszuführen.
Beim Aufrufen des Main-Menüs wird ein großer weißer
Arbeitsbereich angezeigt. Verwenden Sie diesen
Bereich für die Eingabe der Operationen und Befehle.
Der ClassPad verwendet diesen Bereich auch, um die
Berechnungsergebnisse auszugeben.
Die grundlegende Operation im Main-Menü besteht
darin, einen Berechnungsterm in den Arbeitsbereich
einzugeben und E zu drücken. Dadurch wird die
Berechnung ausgeführt und das Ergebnis wird auf der
rechten Seite des Arbeitsbereichs angezeigt.
Eingabe des Terms
Berechnungsergebnis
Arbeitsbereich
Untermenüs und Schaltflächen des Main-Menüs
• Löschen von Variablen, die Zahlen, Listen und Matrizen enthalten .........................Edit - Clear All Variables
• Einfügen eines Befehls in den Arbeitsbereich (Seite 62) .......................................................................Action
• Ausführen eines interaktiven Befehls für den im Arbeitsbereich
ausgewählten Term (Seite 94) ................................................................................................... Interactive
• Umschalten der Anzeige des Rechenergebnisses zwischen dem
Standardmodus und dem Dezimalmodus ..............................................................................................u
• Neuberechnung der Gleichung nur für die aktuelle Zeile, in der sich der Cursor gerade befindet .............7
• Unveränderte Ausgabe eines eingegebenen Terms ..................................................................................0
• Umschalten zwischen Binär-, Oktal-, Dezimal- oder Sedezimalsystem
während normaler Berechnung (Seite 61) .............................................................................................<
• Zugriff auf die Anwendungs-Fenster des ClassPad vom Main-Menü aus 95) ............................................$
2-1 Grundrechenarten
Dieser Abschnitt erläutert die Ausführung grundlegender mathematischer Operationen im Main-Menü.
Arithmetische Berechnungen und Klammerrechnung
Sie können arithmetische Berechnungen ausführen, indem Sie die Zahlenterme so wie geschrieben eingeben.
Der ClassPad erkennt automatisch die Vorrangregeln der Berechnung für Additionen, Subtraktionen,
Multiplikationen, Divisionen, Funktionen und Klammerterme.
Kapitel 2: Main-Menü
44
0201
Berechnungsbeispiele
• Alle in 0201 gezeigten Beispielsberechnungen werden unter Verwendung der Tastatur oder des [Number]Tastensatzes der Software-Tastatur ausgeführt, sofern nicht anders angegeben.
• Alle Beispielberechnungen werden unter Verwendung des Dezimalmodus ausgeführt (siehe Seite 46).
Verwenden der e-Taste
Verwenden Sie die e-Taste zur Eingabe von Exponenten. Sie können Exponenten auch unter Verwendung
der E-Taste im [Number]-Tastensatz der Software-Tastatur eingeben.
0202
Berechnungsbeispiele
Weglassen des Multiplikationszeichens
In den folgenden Fällen können Sie das Multiplikationszeichen weglassen.
• Zahlenfaktor vor einer Funktion… 2sin (30), 10log (1,2) usw.
• Zahlenfaktor im Produkt mit Konstanten oder symbolischen Variablen… aπ, 2ab, 3ans usw.
• Zahlenfaktor oder Klammerterm vor einer geöffneten Klammer… 3(5 + 6), (a + 1)(b – 1) usw.
Beachten Sie, dass Sie das Multiplikationszeichen unbedingt eingeben müssen, wenn der Faktor direkt
vor einer geöffneten Klammer eine symbolische Variable ist. Beispiel: ab (3 + b) muss als ab × (3 + b)
geschrieben werden. Anderenfalls wird Ihre Eingabe durch den ClassPad als Funktionsnotation ( f (x))
interpretiert.
• Faktor vor der e-Taste oder der E-Taste (siehe „Verwenden der e-Taste“ oben.)
• Skalarer Faktor vor einer Matrix oder Liste … a {1, 2, 3}, 3 [[1, 2] [3, 4]] usw.
Verwenden der Antwortvariablen (ans)
Jedes Mal, wenn Sie eine Berechnung im Arbeitsbereich des Main-Menüs ausführen, wird das Ergebnis
automatisch einer mit „ans“ (answer = Antwort) benannten Variablen zugeordnet. Sie können den aktuellen
Wert der „ans“-Variablen durch Tippen auf die D-Taste auf der Software-Tastatur abrufen und diesen in eine
andere Berechnung eingeben.
0203
Berechnungsbeispiele
Tipp: Wenn Sie einen Berechnungsterm mit dem Operator +, −, ×, ÷ oder ^ beginnen, wird die „ans“ Variable automatisch
links neben dem Operator eingesetzt, selbst wenn Sie nicht die D-Taste betätigen.
Wertzuweisung für eine Variable
Neben der Verwendung der Variablenzuordnungstaste (W, Seite 32) können Sie auch mit der nachstehenden
Syntax im Main-Menü und im eActivity-Menü einer Variablen einen Wert zuordnen.
Syntax: Variable: = Wert
0204
123 die Variable x zuweisen
Wichtig!
„:=“ kann nur im Main-Menü und im eActivity-Menü verwendet werden Diese Eingabe kann NICHT in einem
Programm verwendet werden. Im Programm-Menü müssen Sie W verwenden, um einen Wert in einer
Variable abzuspeichern.
Kapitel 2: Main-Menü
45
Prioritäten der Rechenoperationen während der Berechnung
Ihr ClassPad führt die Berechnungen automatisch mit folgenden Vorrangregeln aus.
1 Befehle mit Klammern (sin(, diff(, usw.)
5 +, –, (–)
2 Fakultäten (x!), Gradangaben (o, r ), Prozente (%)
6 Relationsoperatoren (=, , <, >, s, t)
3 Potenzen
7 and
4 π, Speicher- und VariablenMultiplikationsoperationen, bei denen
das Multiplikationszeichen weggelassen
wird (2π, 5A usw.), Befehl mit KlammernMultiplikationsoperationen, bei denen das
Multiplikationszeichen weggelassen wird (2'
3
usw.), ×, ÷
8 or, xor
9 with ( | )
Tipp
• Termen in Klammern wird Priorität eingeräumt.
• In Fällen, in denen eine Reihe von Berechnungen im gleichen Term mehr als einen der Operatoren 4 bis 9 beinhaltet,
die das gleiche Prioritätsniveau aufweisen, werden die Operationen gleicher Priorität von links nach rechts ausgeführt. Die
Mehrfachpotenzierung 3 (Beispiel: 5^2^3) wird jedoch von rechts nach links (5^(2^3)) ausgeführt.
Beispiel: 2 + 3 × (log (sin( 2 π2 )) + 6,8) = 22,07101691 (im Algebramodus, Dezimalmodus, Bogenmaßmodus)
Berechnungsmodi
Alle folgenden Berechnungsbeispiele sind nur im Algebramodus (Exaktmodus) dargestellt.
Standardmodus und Dezimalmodus
Der Standardmodus zeigt die Berechnungsergebnisse in mathematisch exakter Form an, sofern dies möglich
ist, während der Dezimalmodus die Berechnungsergebnisse in ein Dezimalformat umwandelt (approximative
Gleitkomma-Zahlendarstellung).
Berechnungsterm
Ergebnis im Dezimalmodus
Ergebnis im Standardmodus
12.5
25
2
3.414213562
2+ 2
π = 3,1415926535...
3.141592654
π
sin (2,1π) × 5 = 1,5450849718...
1.545084972
5 · ( 5 − 1)
4
50 ÷ 4 = 12,5
2 + 2 = 3,414213562...
• Die in der obigen Tabelle aufgeführten Ergebnisse des Dezimalmodus werden im Display angezeigt, wenn
„Normal 1“ für die [Number Format]-Einstellung im Grundformat-Dialogfeld voreingestellt ist.
u Verwenden der u-Schaltfläche zum Umschalten zwischen dem Standardmodus und dem
Dezimalmodus
Sie können auf u tippen, um für die Anzeige eines Zahlenwerts zwischen dem Standard- und dem
Dezimalmodusformat umzuschalten.
Beachten Sie, dass durch das Tippen auf u nur die Formatierung eines angezeigten Zahlenwerts
umgeschaltet wird. Die aktuelle Standardmodus/Dezimalmodus-Einstellung wird dadurch nicht geändert.
Kapitel 2: Main-Menü
46
0205
Tippen auf u, während der ClassPad für die Anzeige im Standardmodus (Normal 1) konfiguriert ist
0206
Tippen auf u, während der ClassPad für die Anzeige im Dezimalmodus (Normal 1) konfiguriert ist
u Einstellung der Anzahl der Dezimalstellen, der Anzahl der signifikanten Stellen und der
Normalanzeige
Die [Number Format]-Einstellungen im Grundformat-Dialogfeld geben die Anzahl der Dezimalstellen, die Anzahl
der signifikanten Stellen und die Normalanzeigeeinstellung für die Darstellung der Berechnungsergebnisse
im Dezimalmodus des Main-Menüs vor. Nachfolgend ist dargestellt, wie die Berechnungsergebnisse bei den
einzelnen Einstellungen angezeigt werden.
Berechnungsterm
Normal 1
Normal 2
Fix 3
Sci 3
12.5
12.5
12.500
1.25E + 1
100 ÷ 6 = 16,6666666...
16.66666667
16.66666667
16.667
1.67E + 1
1 ÷ 600 = 0,00166666...
1.666666667E –3
0.00166666666
0.002
1.67E – 3
2.5E + 10
2.5E + 10
2.5E + 10
2.50E + 10
50 ÷ 4 = 12,5
11
10 ÷ 4 = 2,5E + 10
Der zulässige Bereich für die Anzahl der Dezimalstellen wird durch Fix 0 bis Fix 9 festgelegt, der Bereich für
die Anzahl der signifikanten Stellen wird durch Sci 0 bis Sci 9 festgelegt. Zu Einzelheiten über die [Number
Format]-Einstellungen siehe „Grundformat-Dialogfeld“ auf Seite 36.
Komplexer Modus und reeller Modus
Der komplexe Modus dient für Berechnungen mit komplexen Zahlen, während der reelle Modus auf
Berechnungen innerhalb des Bereichs der reellen Zahlen beschränkt ist. Wenn im reellen Modus eine
Berechnung ausgeführt wird, die zu einem außerhalb des Bereichs der reellen Zahlen liegenden Ergebnis führt,
kommt es zu einem Fehler (Non-Real in Calc).
0207
(Berechnungsergebnisse im komplexen Modus und reellen Modus)
Tipp
• Als Imaginäreinheit kann „ i “ oder „ j “ gewählt werden. Siehe „Festlegen der imaginären Einheit einer komplexen Zahl“
auf Seite 265.
• Wenn der Berechnungsterm ⬔(r,) enthält, müssen die Berechnungsergebnisse die Form ⬔(r,) haben.
Bogenmaßmodus, Altgradmodus und Gon-Modus
Sie können das Bogenmaß, Altgrad oder Gon als das Winkelargument der Ergebnisse von trigonometrischen
Berechnungen vorgeben.
u Beispiele für Berechnungsergebnisse im Bogenmaßmodus, Altgradmodus und Gon-Modus
Berechnungsterm
Bogenmaßmodus
Altgradmodus
Gon-Modus
sin (π/4)
'
2
2
sin (45)
sin (45)
'
2
2
sin (45)
sin (50)
sin (50)
sin (50)
'
2
2
sin
( 4π )
sin
( 4π )
Wichtig!
Ungeachtet der aktuell gewählten Winkelargument-Einstellung wird eine Berechnung, die eine imaginäre Zahl
als Hochzahl (wie z.B. eπi) einbezieht, mit Bogenmaß als Winkelargument (eπi = −1) ausgeführt.
Kapitel 2: Main-Menü
47
Assistentenmodus und Algebramodus
Der Algebramodus vereinfacht automatisch die von den Berechnungen erzeugten mathematischen Ergebnisse.
Im Assistentenmodus wird jedoch keine Vereinfachung ausgeführt. Im Assistentenmodus können Sie auch die
Zwischenergebnisse betrachten. Dies ermöglicht es, die Schritte zu sehen, die zu einem bestimmten Ergebnis
führen, so wie in 0208 dargestellt (siehe das „expand“-Beispiel).
0208
(Berechnungsergebnisse im Assistentenmodus und Algebramodus)
Wichtig!
Der Assistentenmodus steht nur im Main-Menü und im eActivity-Menü zur Verfügung.
2-2 Verwenden des zurückliegenden
Berechnungsverlaufs
Der Berechnungsverlauf im Arbeitsbereich des Main-Menüs kann bis zu 30 Paare von Eingabetermen/
Ergebnistermen enthalten. Sie können eine bis zu 30 Schritte zurückliegende Berechnung aufrufen, bearbeiten
und danach erneut ausführen, wenn Sie dies wünschen.
• Verwenden Sie die Bildlaufleiste oder die Bildlauf-Schaltflächen, um das Arbeitsbereichsfenster nach oben
oder unten zu scrollen. Dadurch wird der Inhalt des zurückliegenden Berechnungsverlaufs angezeigt.
• Sie können einen Eingabeterm im Berechnungsverlaufsspeicher bearbeiten und danach den sich ergebenden
Term erneut berechnen. Drücken Sie E, um den Term neu zu berechnen, bei dem sich der Cursor aktuell
befindet, und um auch alle anderen Terme unterhalb der aktuellen Cursorposition neu zu berechnen.
0209
Der Term „ans × 2“ soll in folgendem Beispiel in „ans × 3“ geändert und anschließend neu berechnet
werden.
Tipp
• Um nur eine einzelne Zeile neu zu berechnen, tippen Sie auf 7. Wenn Sie auf 7 tippen, wird die Berechnung
an der Stelle, an der sich der Cursor gerade befindet, erneut durchgeführt. Dies hat keinen Einfluss auf Inhalte des
Berechnungsverlaufs vor oder nach dieser Zeile.
• Um alle Terme im Berechnungsverlauf neu zu berechnen, stellen Sie den Cursor in die oberste Zeile, und drücken Sie
dann E.
u Löschen eines Teils des Inhalts des Berechnungsverlaufs
1. Verschieben Sie den Cursor zu der Eingabezeile oder Ergebniszeile der Zwei-Zeilen-Einheit, die Sie löschen
möchten.
2. Tippen Sie auf [Edit] und anschließend auf [Delete].
Wichtig!
Auch wenn das Ergebnis der gelöschten Zwei-Zeilen-Einheit Auswirkungen auf nachfolgenden Berechnungen
hat, werden die davon betroffenen Berechnungen nach dem Löschen nicht automatisch aktualisiert. Wenn Sie
den gesamten Berechnungsverlauf aktualisieren möchten, der auf die gelöschte Einheit folgt, verschieben Sie
den Cursor an eine Zeile oberhalb der von Ihnen gelöschten Zeile und drücken Sie dann E.
u Löschen des gesamten Inhalts des Berechnungsverlaufs
Tippen Sie auf [Edit] und anschließend auf [Clear All]. Tippen Sie als Antwort auf die erscheinende
Bestätigungsmeldung auf [OK].
Kapitel 2: Main-Menü
48
2-3 Berechnungen mit Funktionen
Dieser Abschnitt erläutert, wie Sie Berechnungen mit Funktionen im Arbeitsbereich des Main-Menüs ausführen
können.
• Sie müssen keine schließenden Klammern unmittelbar vor der Betätigung der E-Taste eingeben. In
allen Berechnungsbeispielen in diesem Abschnitt wurden die schließenden Klammern vor der E-Taste
weggelassen.
• Die nachfolgenden Berechnungsbeispiele sind alle im Dezimalmodus ausgeführt. Bei Verwendung des
Standardmodus werden die Ergebnisse als Brüche angezeigt.
Winkelumwandlung (°, r)
Die ersten zwei Beispiele verwenden „Degree“ (Altgrad) (gekennzeichnet durch „Deg“ in der Statusleiste)
als Winkelmoduseinstellung. Das letzte Beispiel verwendet „Radian“ (Bogenmaß) (gekennzeichnet durch
„Rad“ in der Statusleiste) als Winkelmoduseinstellung. Beachten Sie, dass die Verwendung der falschen
Winkelmoduseinstellung zu falschen Berechnungsergebnissen führt.
u Ändern der Winkelmoduseinstellung
1. Tippen Sie im O-Menü auf [Basic Format].
2. Tippen Sie auf die [Angle]-Abwärtspfeil-Schaltfläche und wählen Sie anschließend [Radian], [Degree] oder
[Grad] aus.
• Sie können die Einstellung des Winkelmodus auch ändern, indem Sie auf die aktuelle Einstellung (Rad,
Deg oder Gra) auf der Statusleiste tippen. Das Tippen bewirkt, dass die verfügbaren Einstellungen
durchlaufen werden.
Problemstellung
Tastenfolge
4,25 rad soll in Altgrad umgerechnet werden.
= 243,5070629
4.25 Rw
47,3° + 82,5 rad = 4774,20181°
47.3 + 82.5 Rw
243,5070629° entsprechen welchem Wert im
Bogenmaß?
= 4,249999999
[Angle]-Einstellung in „Radian“ (Bogenmaß) ändern
und anschließend 243.5070629 *w eingeben.
Trigonometrische Funktionen und Arkusfunktionen
Problemstellung
Tastenfolge
cos(( π ) rad) = 0,5
[Angle]-Einstellung in „Radian“ (Bogenmaß) ändern.
3
2 · sin45° × cos65° = 0,5976724775
c7/3 w oder cN7c 3 w
[Angle]-Einstellung in „Degree“ (Altgrad) ändern.
2*s 45 )*c 65 w
Kann weggelassen werden.
–1
sin 0,5 =30°
(Bestimmen von x für sinx = 0,5.)
S 0.5 w
„.5“ kann ebenfalls verwendet werden.
Kapitel 2: Main-Menü
49
Logarithmische Funktionen und Exponentialfunktionen
Problemstellung
Tastenfolge
log1,23 (log101,23) = 0,08990511144
" 1.23 w oder V 10 e 1.23 w
ln90 (loge90) = 4,49980967
I 90 w oder V`e 90 w
log39 = 2
V 3 e 9 w oder LV 3 , 9 w
e = 90,0171313
Q 4.5 w
(–3) = (–3) × (–3) × (–3) × (–3) = 81
(- 3 ){ 4 w
4,5
4
7
1
123 {( 1 / 7 w oder % 7 e 123 w
123 (= 123 7 ) = 1,988647795
Hyperbel- und Areafunktionen
Problemstellung
Tastenfolge
sinh3,6 = 18,28545536
1 3.6 w
cosh–1 ( 20 ) = 0,7953654612
@ 20 / 15 w oder @N 20 c15 w
15
Andere Funktionen (%, ', x2, x –1, x!, abs, ⬔, signum, int, frac, intg, fRound, sRound)
Problemstellung
Wie viel sind 12% von 1500?
Tastenfolge
(180)
660 ist wie viel Prozent von 880?
(75%)
1500 * 12 &w
660 / 880 &w
Welcher Wert ist um 15% größer als
2500? (2875)
2500 *( 1 + 15 &
Welcher Wert ist um 25% kleiner als
3500? (2625)
3500 *( 1 - 25 &
'
2+'
5 = 3,65028154
5 2 e+5 5 w
(3 + i) = 1,755317302 + 0,2848487846i
In den komplexen Modus wechseln (in der
Statusleiste als „Cplx“ angezeigt).
5 3 +0w
(–3)2 = (–3) × (–3) = 9
(- 3 )xw
–32 = –(3 × 3) = –9
- 3 xw
1
1 – 1
4
3
= 12
( 3 X- 4 X)Xw
oder
N 1 cN 1 c 3 e-N 1 c 4 w
8! (= 1 × 2 × 3 × … × 8) = 40320
8 !w
Wie groß ist der Absolutwert des Brigg’schen
3
?
Logarithmus von
4
3
⎜log ( )⎟ = 0,1249387366
4
4V 10 eN 3 c 4 w
oder L4V 3 / 4 w
8⬔40° × 5⬔35°
⬔(8,40) × ⬔(5,35) = ⬔(40,75)
In den Altgradmodus wechseln (in der Statusleiste
als „Deg“ angezeigt).
~ 8 , 40 )*~ 5 , 35 )w
Welches Vorzeichen weist –3,4567 auf? (–1)
(signum ermittelt –1 für einen negativen Wert, 1 für
A
für
einen positiven Wert, „Undefined“ für 0 und
²A´
eine komplexe Zahl.)
[signum] - 3.4567 w
Kapitel 2: Main-Menü
50
Problemstellung
Tastenfolge
Welchen ganzzahligen Teil hat –3,4567?
Welchen Dezimalteil hat –3,4567?
(–3)
(–0,4567)
:- 3.4567 w
[frac] - 3.4567 w
Was ist die größte Ganzzahl, die kleiner oder
gleich –3,4567 ist? (–4)
[intg] - 3.4567 w
Was ergibt –3,4567 gerundet auf zwei
Dezimalstellen? (–3,46)
[fRound] - 3.4567 , 2 w
Was ergibt –34567 gerundet auf vier signifikante
Stellen? (–34570)
[sRound] - 34567 , 4 w*
* Um auf 10 Stellen zu runden, geben Sie „0“ für das zweite Argument ein.
Zufallszahlgenerator (rand, randList, randNorm, randBin, RandSeed)
Der Zufallszahlgenerator des ClassPad kann einzelne Zufallszahlen (also keine Zufallszahlen-Folge) und
Zufallszahlen, die einem bestimmten Muster folgen (Zufallszahlen-Folge), erzeugen.
u Umschalten zwischen der Generierung einzelner Zufallszahlen und der Generierung von
Zufallszahlen-Folgen
1. Verwenden Sie den „RandSeed“-Befehl, um die Einstellungen für die Generierung von Zufallszahlen zu
konfigurieren. Siehe „RandSeed-Befehl“ auf Seite 53.
2. Verwenden Sie die „rand“-, „randList“-, „randNorm“- oder „randBin“-Funktion, um die Zufallszahlen zu
generieren.
u „rand“-Funktion
Die „rand“-Funktion generiert (Pseudo-)Zufallszahlen. Falls Sie kein Argument vorgeben, generiert „rand“ eine
10-stellige positive Dezimalzahl zwischen 0 und kleiner 1.
Falls Sie zwei ganze Zahlen als Argument vorgeben, werden zwischen ihnen gleich verteilte ganzzahlige
Zufallszahlen generiert.
Problemstellung
Tastenfolge
Gleichmäßig verteilte stetige Zufallszahlen zwischen
0 und 1 erzeugen.
[rand] w
Gleichmäßig verteilte stetige Zufallszahlen zwischen
1 und 6 erzeugen.
[rand] 1 , 6 w
u „randList“-Funktion
Syntax: randList(n [, a, b])
Funktion:
• Wenn Sie die Argumente „a“ und „b“ weglassen, wird eine Zufallszahlen-Liste mit n Elementen erzeugt, die
gleich verteilte positive Dezimalzahlen sind.
• Wenn Sie ganzzahlige Argumente „a“ und „b“ vorgeben, wird eine Zufallszahlen-Liste mit n Elementen
erzeugt, die gleich verteilte ganzzahlige Zufallszahlen im Intervall von „a“ bis „b“ sind.
Beschreibung:
• „n“ muss eine positive ganze Zahl sein.
• Die (Pseudo-)Zufallszahlen für jedes Listen-Element werden in Abhängigkeit von den „RandSeed“Einstellungen der „randList“-Funktion generiert, genau wie bei der „rand“-Funktion.
Kapitel 2: Main-Menü
51
Problemstellung
Tastenfolge
Eine Liste mit drei Elementen generieren, die
Dezimalzufallszahlen sind.
[randList] 3 w
Eine Liste mit fünf Elementen generieren, die
ganzzahlige Zufallszahlen aus dem Intervall [1, 6]
sind.
[randList] 5, 1, 6 w
u „randNorm“-Funktion
Die „randNorm“-Funktion generiert eine 10-stellige normale Zufallszahl, die auf einem vorgegebenen
arithmetischen Mittel und -Werten der Standardabweichung basiert.
Syntax: randNorm(, [, n])
Funktion:
• Weglassen eines Werts für „n“ (oder Vorgeben von 1 für „n“) ergibt die generierte Zufallszahl in unveränderter
Form.
• Vorgeben eines Wertes für „n“ ergibt die vorgegebene Anzahl an Zufallswerten in Listenform.
Beschreibung:
• „n“ muss eine positive ganze Zahl sein und „ “ muss größer als 0 sein.
Problemstellung
Tastenfolge
Einen zufälligen Körperlängen-Wert erzeugen,
der entsprechend der Normalverteilung einer
Gruppe von Kindern unter einem Jahr mit einer
durchschnittlichen Körperlänge von 68 cm und einer
Standardabweichung von 8 zu ermitteln ist.
[randNorm] 8 , 68 w
Zufällige Körperlängen von fünf Kindern im obigen
Beispiel erzeugen und diese in einer Liste anzeigen.
[randNorm] 8 , 68 , 5 w
u „randBin“-Funktion
Die „randBin“-Funktion generiert binomiale Zufallszahlen auf Basis vorgegebener Werte für die Anzahl der
Versuche n und die Wahrscheinlichkeit P.
Syntax: randBin(n, P [, m])
Funktion:
• Weglassen eines Werts für „m“ (oder Vorgeben von 1 für „m“) ergibt die generierte Zufallszahl in
unveränderter Form.
• Vorgeben eines Wertes für „m“ ergibt die vorgegebene Zahl von Zufallswerten in Listenform.
Beschreibung:
• „n“ und „m“ müssen positive ganze Zahlen sein.
Problemstellung
Tastenfolge
Eine zufällige Zahl für „Kopf“ erzeugen, die
entsprechend der Binomialverteilung für fünf
Münzwürfe erwartet werden kann, wobei die
Wahrscheinlichkeit für „Kopf“ 0,5 beträgt.
[randBin] 5 , 0.5 w
Die gleiche Münzwurfsequenz wie oben beschrieben
ausführen und die Ergebnisse in einer Liste
anzeigen.
[randBin] 5 , 0.5 , 3 w
Kapitel 2: Main-Menü
52
u „RandSeed“-Befehl
• Sie können eine ganze Zahl von 0 bis 9 als Argument dieses Befehls eingeben. 0 bezieht sich auf die
Erzeugung einzelner Zufallszahlen. Eine Ganzzahl von 1 bis 9 verwendet den vorgegebenen Wert als
Startpunkt für den jeweiligen Zufallszahlenalgorithmus. Das voreingestellte Vorgabeargument für den
„RandSeed“-Befehl ist 0.
• Die durch den ClassPad erzeugten Zufallszahlen unmittelbar nach der Angabe der Zufallszahlenerzeugung
folgen immer dem gleichen Zufallsmuster.
Problemstellung
Tastenfolge
Zufallszahlen-Folge unter Verwendung von 3 als
RandSeed-Wert erzeugen.
[RandSeed] 3 w
Die erste Zufallszahl der Folge erzeugen.
Die zweite Zufallszahl der Folge erzeugen.
Die dritte Zufallszahl der Folge erzeugen.
[rand] w
[rand] w
[rand] w
Tipp
• Die mit diesen Befehlen erzeugten Zufallszahlen sind Pseudozufallszahlen.
• Die Argumente „a“ und „b“ von „rand(a,b)“ und „randList(n,a,b)“ müssen ganze Zahlen sein und den folgenden
Bedingungen genügen.
a<b
⎟ a⎟ , ⎟ b⎟ < 1E10
b – a < 1E10
Ganzzahlfunktionen
Diese Funktionen verwenden nur Ganzzahlen als Argumente und ergeben Ganzzahlen.
u „iGcd“-Funktion
Syntax: iGcd(Exp-1, Exp-2[, Exp-3…Exp-10)]
(Exp-1 bis Exp-10 sind alles Ganzzahlen.)
iGcd(List-1, List-2[, List-3…List-10)]
(Alle Elemente von List-1 bis List-10 sind Ganzzahlen.)
Funktion:
• Die erste Syntax oben ergibt den größten gemeinsamen Teiler für zwei bis zehn Ganzzahlen.
• Die zweite Syntax gibt im Listenformat den größten gemeinsamen Teiler (GCD) für jedes Element in zwei bis
zehn Listen aus. Wenn die Argumente beispielsweise {a,b}, {c,d} sind, erhält man eine Liste mit den GCD für
a und c, und für b und d.
Beschreibung:
• Alle Listen müssen die gleiche Zahl von Elementen enthalten.
• Bei Verwendung der Syntax „iGcd(List-1, List-2[, List-3…List-10)]“ kann ein Ausdruck (Exp) (nur einer)
anstelle einer Liste als Argument einbezogen werden.
Problemstellung
Tastenfolge
Die größten gemeinsamen Teiler von {4, 3}, {12, 6}
und {36, 9} ermitteln.
[iGcd] { 4 , 3 },{ 12 , 6 },{ 36
, 9 })w
u „iLcm“-Funktion
Syntax: iLcm(Exp-1, Exp-2[, Exp-3…Exp-10)]
(Exp-1 bis Exp-10 sind alles Ganzzahlen.)
iLcm(List-1, List-2[, List-3…List-10)]
(Alle Elemente von List-1 bis List-10 sind Ganzzahlen.)
Kapitel 2: Main-Menü
53
Funktion:
• Die erste Syntax oben ergibt das kleinste gemeinsame Vielfache für zwei bis zehn Ganzzahlen.
• Die zweite Syntax gibt im Listenformat das kleinste gemeinsame Vielfache (LCM) für jedes Element in zwei
bis zehn Listen aus. Wenn die Argumente beispielsweise {a,b}, {c,d} sind, erhalten Sie eine Liste mit den LCM
für a und c, und für b und d.
Beschreibung:
• Alle Listen müssen die gleiche Zahl von Elementen enthalten.
• Bei Verwendung der Syntax „iLcm(List-1, List-2[, List-3…List-10)]“ kann ein Ausdruck (Exp) (nur einer)
anstelle einer Liste als Argument einbezogen werden.
Problemstellung
Tastenfolge
Die kleinste gemeinsame Vielfachen von {4, 3},
{12, 6} und {36, 9} ermitteln.
[iLcm] { 4 , 3 },{ 12 , 6 },{ 36
, 9 })w
u „iMod“-Funktion
Syntax: iMod(Exp-1/List-1, Exp-2/List-2[)]
Funktion:
• Diese Funktion dividiert eine oder mehrere Ganzzahlen durch eine oder mehrere Ganzzahlen und gibt den
Rest bzw. die Reste an.
Beschreibung:
• Exp-1 und Exp-2 sowie alle Elemente von List-1 und List-2 müssen Ganzzahlen sein.
• Sie können Exp für ein Argument und List für das andere Argument (Exp, List oder List, Exp) verwenden.
• Wenn beide Argumente Listen sind, müssen beide Listen die gleiche Zahl von Elementen enthalten.
Problemstellung
Tastenfolge
21 durch 6 und 7 dividieren und den Rest von beiden
Operationen ermitteln. (iMod(21, {6, 7})
[iMod] 21 ,{ 6 , 7 })w
Variation/Permutation (nPr) und Kombination (nCr)
u Gesamtanzahl der Variationen/Permutationen
u Gesamtanzahl der Kombinationen
n!
nPr = –––––
(n – r)!
n!
nCr = –––––––
r! (n – r)!
Problemstellung
Tastenfolge
Wie viele Permutationen und Kombinationen sind möglich,
wenn aus 10 verschiedenen Personen jeweils 4 ausgewählt
werden?
10
P4 = 5040
} 10 , 4 w
10
C4 = 210
{ 10 , 4 w
Bedingungsentscheidung (judge, piecewise)
u „judge“-Funktion
Die „judge“-Funktion ermittelt TRUE (wahr), wenn eine Aussage (Gleichung, Ungleichung) wahr ist, und FALSE
(falsch), wenn diese falsch ist.
Problemstellung
Tastenfolge
Ist die folgende Aussage wahr oder falsch?
1=1
TRUE
[judge] 1 = 1 w
Ist die folgende Aussage wahr oder falsch?
1<0
FALSE
[judge] 1 < 0 w
Kapitel 2: Main-Menü
54
u „piecewise“-Funktion
Die „piecewise“-Funktion (Kodierung einer Fallunterscheidung) ermittelt unterschiedliche Zahlenwerte
(Wahrheitswerte) je nach dem, ob die Aussage wahr, falsch oder nicht entscheidbar ist.
Die Syntax der „piecewise“-Funktion ist nachfolgend dargestellt.
piecewise(<Bedingungsaussage>, <ermittelter Wert, wenn Aussage wahr ist>, <ermittelter Wert, wenn
Aussage falsch oder nicht entscheidbar ist> [ ) ]
oder
piecewise(<Bedingungsaussage>, <ermittelter Wert, wenn Aussage wahr ist>, <ermittelter Wert, wenn
Aussage falsch ist >, < ermittelter Wert, wenn Aussage nicht entscheidbar ist> [ ) ]
Verwenden Sie die Software-Tastatur (1) zum Eingeben einer „piecewise“-Funktion mit der unten gezeigten
Syntax.
<ermittelter Wert>, <Bedingungsaussage>
<ermittelter Wert, wenn Aussage falsch oder nicht entscheidbar ist>
oder
<ermittelter Wert, wenn Bedingung 1 wahr ist>, <Bedingung 1 Aussage>
<ermittelter Wert, wenn Bedingung 2 wahr ist>, <Bedingung 2 Aussage>
Problemstellung
Tastenfolge
Für die Aussage 0 t x (x = Variable) gilt der
Wahrheitswert 1, wenn x kleiner oder gleich 0 ist,
und 2, wenn x größer als 0 oder nicht definiert ist.
[piecewise] 0 :X, 1 , 2 w
oder
1 1 c 2 ef 0 :Xw
Für die Aussage 1 t x (x = Variable) gilt der
Wahrheitswert 1, wenn x kleiner oder gleich 1 ist,
und 2, wenn x größer als 1 ist.
1 1 c 2 ef 1 :X c 1 <Xw
Winkelsymbol (∠)
Verwenden Sie dieses Symbol (Winkelsymbol, Versor), um die Koordinatenformatierung zu beschreiben, die
für einen Winkel in einem Betrag erforderlich ist.
Sie können dieses Symbol nur für Polarkoordinaten verwenden.
Problemstellung
2 , θ = π /4 in
Die Polarkoordinaten r = '
kartesische Koordinaten umwandeln.
Tastenfolge
[1, 1]
[Angle]-Einstellung in „Radian“ (Bogenmaß) ändern.
[toRect] [5 2 e,~7/ 4 )]w
Ableitungssymbol (’)
Ein einzelnes Ableitungssymbol zeigt die erste Ableitung eines Terms an, wie nachfolgend dargestellt:
<Variablenname>’.
Problemstellung
Tastenfolge
Die Differenzialgleichung y’ = x lösen.
{y = 0,5 · x2 + const (1)}
+Y'=X,X,Yw
Wichtig!
Die „dSolve“-Funktion kann Differentialgleichungen bis dritten Grades lösen, weshalb maximal drei
Ableitungssymbole (y’’’) verwendbar sind. Bei Ausführung einer „dSolve“-Berechnung mit mehr als drei
Ableitungssymbolen erhalten Sie einen „Invalid Syntax“-Fehler.
Primalitätstest (isPrime)
Die „isPrime“-Funktion ermittelt, ob die als Argument gegebene Zahl eine Primzahl (ergibt TRUE) oder keine
Primzahl (ergibt FALSE) ist. Für die „isPrime“-Funktion gilt die folgende Syntax.
isPrime(Exp/List[ ) ]
• Exp oder alle Elemente von „List“ müssen Ganzzahlen sein.
Kapitel 2: Main-Menü
55
Problemstellung
Tastenfolge
Ermitteln, ob die Zahlen 51 und 17 Primzahlen sind.
(isPrime({51, 17})
[isPrime] { 51 , 17 })w
Gleichheits- und Ungleichheitszeichen (=, ≠, <, >, s, t)
Sie können diese Symbole zur Durchführung verschiedener grundlegender Rechnungen verwenden.
Problemstellung
Tastenfolge
Addieren von 3 zu beiden Seiten von x = 3.
x+3=6
(X= 3 )+ 3 w
Subtrahieren von 2 von beiden Seiten von y s 5.
y–2s3
(Y ; 5 )- 2 w
Tipp
• In den „Syntax“-Erläuterungen zu den einzelnen Befehlen unter „2-7 Verwenden des Aktionsmenüs“ sind die folgenden
Operatoren als „Eg/Ineq“ angegeben: =, ≠, <, >, s, t. Ob die „Eq/Ineq“-Operatoren den „≠“-Operator umfassen oder nicht,
ist für jeden Befehl in einem separaten Hinweis angegeben.
• Eine Aussage, die mehrere Gleichheits- oder Ungleichheitsoperatoren enthält, kann nicht als einzelner Term eingegeben
werden. Als Ergebnisanzeige kann ein Term mit mehreren Operatoren nur im Falle von Ungleichheitsoperatoren
ausgegeben werden, die in die gleiche Richtung weisen (Beispiel: –1 < x < 1).
Beispiel: solve(x2 – 1 < 0, x) w
{–1 < x < 1}
„with“-Operator ( | )
Der „with“-Operator ( I ) ordnet temporär einer Variablen einen Wert zu. Sie können den „with“-Operator in
folgenden Fällen verwenden:
• Um den rechts von I beschriebenen Wert der links von | stehenden Variablen zuzuordnen
• Um den Zahlenbereich einer Variablen links von | in Abhängigkeit von den rechts von | stehenden
Bedingungen zu begrenzen oder vorzugeben
Nachfolgend ist die Syntax für den „with“ ( I )-Operator aufgeführt.
Exp/Eq/Ineq/List/Mat|Eq/Ineq/List/(„and“-Operator)
Sie können mehrere Bedingungen in eine Liste eintragen oder mit dem „and“-Operator auf der rechten Seite
verbinden.
„“ kann auf der linken oder der rechten Seite von | verwendet werden.
Problemstellung
x + x + 1 berechnen, wenn x = 3 gilt.
2
Für x – 1 = 0 den Wert von x berechnen,
wenn x > 0 ist.
Tastenfolge
13
2
Den Wert von abs (x) berechnen,
wenn x > 0 ist.
{x = 1}
x
X{ 2 +X+ 1 UX= 3 w
.X{ 2 - 1 = 0 ,X)UX> 0 w
4XeUX> 0 w
Kapitel 2: Main-Menü
56
Vom ClassPad unterstützte Ergebnisanzeigen (TRUE, FALSE, Undefined, No Solution, ∞,
const, constn)
Anzeige
Beschreibung
Beispiel
TRUE
Anzeige, wenn das Ergebnis wahr ist.
judge (1 = 1) w
FALSE
Anzeige, wenn das Ergebnis falsch ist.
judge (1 < 0) w
Undefined
Anzeige, wenn das Ergebnis nicht definiert ist.
1/0 w
No Solution
Anzeige, wenn kein Ergebnis vorhanden ist.
solve (abs (x) = –1, x) w
∞
Unendlich
lim (1/x2, x, 0) w
const
Eine Konstante wird als const(1) angezeigt, wenn ein
im Ergebnis enthaltener Wert konstant ist. Im Falle von
mehreren Konstanten werden diese mit const(1), const(2)
usw. bezeichnet.
dSolve ( y = x, x, y) w
{ y = 0.5·x2 + const (1)}
constn
Eine Konstante wird als constn(1) angezeigt, wenn ein
im Ergebnis enthaltener Wert ganzzahlig ist. Im Falle
von mehreren Konstanten werden diese mit constn(1),
constn(2) usw. bezeichnet.
[Angle]-Einstellung in
„Degree“ (Altgrad) ändern.
solve (sin (x) = 0, x) w
{x = 180·constn (1)}
Dirac-Delta-Distribution
„delta“ bezeichnet die Dirac-Delta-Distribution. Die Delta-Distribution evaluiert numerisch, wie nachstehend
dargestellt.
b(x) =
{ b(0,xx),x0= 0
Nicht-numerische Terme, die in die Delta-Distribution übertragen werden, bleiben nicht-evaluiert. Das Integral
einer linearen Delta-Distribution ist eine Heaviside-Funktion.
Syntax: delta(x)
x : Variable oder Zahl
0210
(Berechnungsbeispiel-Screenshot)
n-te Delta-Distribution
Die n-te Delta-Distribution ist das n-te Differential der Delta-Distribution.
Syntax: delta(x, n)
x : Variable oder Zahl
n : Anzahl von Differentialen
0211
(Berechnungsbeispiel-Screenshot)
Heaviside-Sprungfunktion
„heaviside“ ist der Befehl für die Heaviside-Funktion, die nur wie nachstehend gezeigt zu numerischen Termen
evaluiert.
H(x) =
0, x < 0
1
,x=0
2
1, x > 0
Jeder an die Heaviside-Funktion weitergeleitete nicht-numerische Term wird nicht evaluiert, und jeder
numerische Term, der komplexe Zahlen enthält, wird undefiniert zurückgegeben. Die Ableitung der HeavisideFunktion ist die Delta-Distribution.
Kapitel 2: Main-Menü
57
Syntax: heaviside(x)
x : Variable oder Zahl
0212
(Berechnungsbeispiel-Screenshot)
Gamma-Funktion
Die Gamma-Funktion heißt am ClassPad „gamma“.
+∞
Γ(x) =
∫0
t x–1e–t dt
Für eine Ganzzahl n wird Gamma wie nachstehend evaluiert.
K(n) =
(n – 1) !, n > 0
{ undefined
,ns0
Gamma ist für alle reellen Zahlen mit Ausnahme von Null und negativen Ganzzahlen definiert. Gamma ist auch
für alle komplexen Zahlen definiert, wo entweder der reelle oder der imaginäre Teil der komplexen Zahl keine
Ganzzahl ist.
Gamma eines symbolischen Terms kehrt nicht-evaluiert zurück.
Syntax: gamma(x)
x : Variable oder Zahl
0213
(Screenshots für Berechnungs- und Grafik-Beispiele)
2-4 Listenberechnungen
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Listendaten eingeben und grundlegende Listenberechnungen ausführen.
Eingeben von Listendaten in den Arbeitsbereich
0214
Eingeben der Liste {1, 2, 3} und Zuordnen dieser Liste zu der LIST-Variablen „lista“ im Arbeitsbereich
des Main-Menüs
Operationen mit den Elementen einer LIST-Variablen
Sie können den Wert eines beliebigen Elements einer LIST-Variablen aufrufen. Sie können auch einen Wert
einem beliebigen Element in einer Liste zuordnen.
0215
Aufrufen des zweiten Elements der LIST-Variablen „lista“ von Beispiel 0214
0216
Zuordnen von „5“ zum zweiten Element von „lista“
Verwenden einer Liste für eine Berechnung
Sie können arithmetische Operationen zwischen zwei Listen, zwischen einer Liste und einem numerischen
Wert, oder zwischen einer Liste und einem Term, einer Gleichung oder Ungleichung ausführen.
Wichtig!
• Wenn Sie eine arithmetische Operation zwischen zwei Listen ausführen, müssen beide Listen die gleiche
Anzahl an Elementen aufweisen. Anderenfalls kommt es zu einem Fehler.
• Es kommt auch zu einem Fehler, wenn eine Operation zwischen zwei beliebigen Elementen von zwei Listen
zu einem Fehler führt.
Kapitel 2: Main-Menü
58
0217
Ausführen der Operation list3 × {6, 0, 4} aus, wobei list3 die Werte {41, 65, 22} enthält
Verwenden einer Liste für die Zuordnung verschiedener Werte zu vielfachen Variablen
Gehen Sie wie in diesem Abschnitt beschrieben vor, wenn Sie eine Liste verwenden möchten, um vielfachen
Variablen mehrere verschiedene Werte zuzuordnen.
Syntax: Liste mit Zahlen S Liste mit Variablen
0218
Zuordnen der Werte 10, 20 und 30 zu den x, y bzw. z
2-5 Matrizen- und Vektorrechnung
Dieser Abschnitt erläutert, wie Sie Matrizen erstellen und wie Sie die grundlegende Matrizenrechnung
ausführen können.
Tipp: Da ein Vektor als eine Matrix mit 1 Zeile und n Spalten (Zeilenvektor) oder als eine Matrix mit n Zeilen und 1 Spalte
(Spaltenvektor) angesehen werden kann, enthält dieser Abschnitt keine speziellen Erläuterungen zu Vektoren.
Weitere Informationen über die Vektorrechnung finden Sie in den Erläuterungen zu den betreffenden Optionen des
[Action]-Menüs unter „2-7 Verwenden des Aktionsmenüs“.
Eingeben von Matrixdaten
Sie können Matrixwerte in einer einzigen Zeile des Arbeitsbereichs eingeben, oder Sie können Matrixwerte
unter Verwendung einer tatsächlichen On-Screen-Matrix eingeben.
Eingeben von Matrixwerten in einer einzigen Zeile
0219
Eingeben der Matrix
des Main-Menüs
1
3
2
4
und Zuordnen dieser Matrix zu der Variablen „mat1“ im Arbeitsbereich
Operationen mit den Elementen einer Matrix-Variablen
Sie können den Wert eines beliebigen Elements einer Matrix-Variablen aufrufen. Sie können auch einem
beliebigen Element in einer Matrix einen Wert zuordnen.
0220
Aufrufen des Werts in Zeile 2, Spalte 1 der Matrix-Variablen „mat1“ aus Beispiel 0219
0221
Zuordnen des Wertes 5 zu dem Element in Zeile 1, Spalte 2 von „mat1“
Eingeben der Matrixwerte unter Verwendung einer tatsächlichen On-Screen-Matrix
• Erstellen einer neuen Matrix mit 1 Zeile × 2 Spalten ................................................................................. 6
• Erstellen einer neuen Matrix mit 2 Zeilen × 1 Spalte ................................................................................. 7
• Erstellen einer neuen Matrix mit 2 Zeilen × 2 Spalten .............................................................................. 8
• Hinzufügen einer Spalte zur aktuell angezeigten Matrix ............................................................................ 6
• Hinzufügen einer Zeile zur aktuell angezeigten Matrix .............................................................................. 7
• Hinzufügen einer Zeile und einer Spalte zur aktuell angezeigten Matrix ................................................... 8
0222
Eingeben der Matrix
1
4
2
5
3
6
und Zuordnen dieser Matrix zu der Variablen „mat2“
Kapitel 2: Main-Menü
59
Ausführen der Matrizenrechnung
Dieser Abschnitt enthält Beispiele für die Ausführung der elementaren Rechenoperationen der
Matrizenrechnung.
Addition, Subtraktion, Multiplikation und Potenzieren von Matrizen
0223
Berechnen von
1
2
1
1
+
2
2
3
1
in einer einzigen Zeile
0224
Berechnen von
1
2
1
1
×
2
2
3
1
unter Verwendung einer tatsächlichen On-Screen-Matrix
0225
Multiplizieren der Matrix
1
3
2
4
mit 5
Potenzieren einer Matrix
Beispiel: Erheben von
1
3
2
4
zur 3. Potenz
0226
Eingeben in einer einzigen Zeile
0227
Eingeben unter Verwendung einer tatsächlichen On-Screen-Matrix
Tipp: Sie können nur quadratische Matrizen potenzieren. Es kommt zu einem Fehler, wenn Sie versuchen, eine nicht
quadratische Matrix zu einer bestimmten Potenz zu erheben.
Verwenden einer Matrix für die Zuordnung verschiedener Werte zu vielfachen
Variablen
Gehen Sie wie in diesem Abschnitt beschrieben vor, wenn Sie eine Matrix verwenden möchten, um vielfachen
Variablen mehrere verschiedene Werte zuzuordnen.
Syntax: Matrix mit Zahlen ⇒ Matrix mit Variablen
(Die Matrix in einer Zeile mit mehreren Spalten oder aus mehreren Zeilen mit einer Spalte bestehen.)
0228
Zuordnen der Werte 10, 20 und 30 zu den Variablen x, y bzw. z
2-6 Vorgeben eines Zahlensystems
Bei Verwendung des Main-Menüs können Sie eine standardmäßige Zahlenbasis vorgeben (binär,
oktal, dezimal, sedezimal). Außerdem können Sie zwischen Zahlensystemen umwandeln und bitweise
Verknüpfungen mittels logischen Operatoren (not, and, or, xor) ausführen lassen.
Beachten Sie die folgenden Einschränkungen, die alle gelten, wenn im Main-Menü eine standardmäßige
Zahlenbasis (binär, oktal, dezimal, sedezimal) vorgegeben ist.
• Sie können keine wissenschaftlichen Funktionen oder [Action]- oder [Interactive]-Menübefehle verwenden.
• Mit Ausnahme von „Ans“ (Antwortspeicher-Variable) können keine Variablen verwendet werden.
• Es können nur Ganzzahlen eingegeben werden. Ein Fehler („Invalid Syntax“) tritt auf, wenn Sie einen nichtganzzahligen Wert (wie 1,5 oder '
2 ) einzugeben versuchen.
• Falls eine Berechnung ein nicht-ganzzahliges Ergebnis (bei Dezimalteil) erbringt, lässt der ClassPad
automatisch die Stellen hinter dem Komma fallen. Beispielsweise ergibt die Berechnung 5 ÷ 2 bei Auswahl
des Dezimalsystems das Ergebnis 2.
Kapitel 2: Main-Menü
60
• Eine Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie einen Wert einzugeben versuchen, der für das vorgegebene
Zahlensystem ungültig ist. Nachfolgend sind die Ziffern aufgeführt, die im zutreffenden Zahlensystem
verwendet werden können.
Binär: 0, 1
Oktal: 0 bis 7
Dezimal: 0 bis 9
Sedezimal: 0 bis 9, A, B, C, D, E, F
Bereiche für binäre, oktale, dezimale und sedezimale Berechnungen
• Nachfolgend sind die Anzeigekapazitäten und Zahlenbereich für jedes Zahlensystem angegeben.
Zahlensystem
Anzeigekapazität
Berechnungsbereich (positiv; negativ)
Binär
32 Stellen
0 s x s 01111111111111111111111111111111 ;
10000000000000000000000000000000 s x s
11111111111111111111111111111111
Oktal
11 Stellen
0 s x s 17777777777 ; 20000000000 s x s 37777777777
Dezimal
10 Stellen
0 s x s 2147483647 ; −2147483648 s x s −1
Sedezimal
8 Stellen
0 s x s 7FFFFFFF ; 80000000 s x s FFFFFFFF
• Negative binäre, oktale und sedezimale Werte werden als 2-Komplement des Originalwerts dargestellt.
Auswählen eines Zahlensystems
Die Festlegung eines standardmäßigen Zahlensystems im Main-Menü wirkt sich für die aktuelle Zeile
(Eingabeterm/Ergebnisterm) und alle nachfolgenden Zeilen aus, bis Sie die Einstellung des StandardZahlensystems wieder ändern.
u Auswählen des Zahlensystems für die Zeile, in der sich der Cursor gerade befindet
1. Tippen Sie auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche neben der <-Schaltfläche.
2. Tippen Sie auf die Schaltfläche, die dem gewünschten Zahlensystem entspricht.
1 (binär), 2 (oktal), 3 (dezimal), 4 (sedezimal).
• Das aktuell ausgewählte Zahlensystem wird in der Statusleiste angezeigt.
3. Führen Sie die Berechnung durch.
Wichtig!
• Eine Zeile, für die kein Zahlensystem vorgegeben ist, wird „normale Berechnungszeile“ genannt. Um eine
Zeile wieder zu einer normalen Berechnungszeile zu machen, tippen Sie in Schritt 2 der oben beschriebenen
Vorgehensweise auf <.
• Berechnungsergebnisse, die von einer Zeile mit vorgegebenem Zahlensystem erbracht wurden, sind mit
einem der nachstehenden Anhangszeichen zur Kennzeichnung des Zahlensystems ausgewiesen.
Zahlensystem
Anhangszeichen
Binär
Oktal
Dezimal
Sedezimal
b
o
d
h
u Vorgeben eines Zahlensystems für einen Eingabewert
Sie können die folgenden Anhangszeichen eingeben, um das Zahlensystem eines Werts bei der Eingabe zu
bestimmen: [b] (binär), [o] (oktal), [d] (dezimal) und [h] (sedezimal). Das Zahlensystem eines Eingabewerts
kann nur festgelegt werden, wenn schon ein Standard-Zahlensystem (neben Normal) ausgewählt wurde.
Kapitel 2: Main-Menü
61
Rechenoperationen
Bei der Eingabe von binären, oktalen, dezimalen und sedezimalen Werten können Sie die folgenden
Operatoren verwenden: +, −, ×, ÷, ^. Auch Klammerterme können benutzt werden.
0229
Berechnen von 101112 + 110102
0230
Berechnen von (118 + 78)2
0231
Ausführen der Berechnung 12310 + 10102 so, dass ein sedezimales Ergebnis angezeigt wird
Bitweise Verknüpfungen
Die logischen Operatoren (and, or, xor, not) können für Berechnungen eingesetzt werden.
and ...Erbringt das Ergebnis eines bitweisen Produkts.
or ......Erbringt das Ergebnis einer bitweisen Summe.
xor ....Erbringt das Ergebnis einer bitweisen exklusiven logischen Summe.
not ....Erbringt das Ergebnis eines Komplements (bitweise Inversion).
0232
Berechnungsbeispiele
Verwenden der baseConvert-Funktion (Zahlbasiswechsel)
Mit der baseConvert-Funktion können Sie eine Zahl einer bestimmten Basis (Zahlensystem) in ihr Äquivalent in
einer anderen Schreibweise umwandeln.
Wichtig!
• Die baseConvert-Funktion funktioniert nur bei positiven Ganzzahlen.
• Die baseConvert-Funktion kann nicht in einer Zeile benutzt werden, für die ein bestimmtes Zahlensystem
vorgegeben ist. Sie kann nur in einer normalen Berechnungszeile verwendet werden.
Syntax: baseConvert (Zahl, Quellbasis, Zielbasis)
• Die Zahl muss eine positive Ganzzahl aus den Ziffern 0 bis 9 und/oder A bis F sein.
• Die Quellbasis und die Zielbasis kann jede ganze Zahl zwischen 2 und 16 sein.
0233
Berechnungsbeispiele
2-7 Verwenden des Aktionsmenüs
Das [Action]-Menü hilft in Ihnen in einfacher Weise, die Transformations- und Expansionsfunktionen, die
Differenzial- und Integralfunktionen, die statistischen Funktionen und andere häufig verwendete mathematische
Menü-Operationen zu verwenden. Wählen Sie einfach die gewünschte Funktion aus, und geben Sie
anschließend die Terme oder Variablen entsprechend der Syntax der Funktion ein.
Tipp
• Wenn nicht speziell anders aufgeführt, werden alle in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgänge unter Verwendung
der folgenden Modi ausgeführt: Algebramodus, Standardmodus, Komplexer Modus, Bogenmaßmodus, abfallende
Reihenfolge.
• Über das [Interactive]-Menü können Sie die meisten Befehle benutzen, die im [Action]-Menü verfügbar sind. Näheres zur
Verwendung des [Interactive]-Menüs siehe Seite 94.
Kapitel 2: Main-Menü
62
In diesem Abschnitt verwendete Abkürzungen und Interpunktionen
Nachfolgend sind die Bedeutungen der in den Syntaxbeschreibungen dieses Abschnitts verwendeten
Abkürzungen und Interpunktionen erläutert.
Exp:
Eq:
Term (Wert, Variable usw.)
Gleichung
List:
Mat:
Liste
Matrix
Ineq:
Ineqⴝ:
[ ]:
{ }:
Alle Typen von Ungleichungen (a>b, atb, a<b, asb, ab)
Nur Ungleichung ab
Sie können den (die) Eintrag (Einträge) in den eckigen Klammern weglassen.
Wählen Sie einen der Einträge in den geschweiften Klammern.
Manche der Syntaxen in den folgenden Erläuterungen geben Folgendes für die Parameter an:
Exp/Eq/Ineq/List/Mat
Diese Abkürzungen bedeuten, dass Sie jeden der folgenden Einträge als Parameter verwenden können: Term,
Gleichung, Ungleichung, Liste oder Matrix.
Screenshot-Beispiele
Die nachfolgenden Screenshots zeigen Beispiele, wie die ein- und ausgegebenen Terme auf dem Display des
ClassPad erscheinen. Alle Screenshots in diesem Abschnitt zeigen die Version des „vollständigen Terms“ an.
Wenn der eingegebene Term nicht in die Anzeige passt:
Angezeigter Term
Vollständiger Term
Wenn der ausgegebene Term nicht in die Anzeige passt:
Angezeigter Term
Vollständiger Term
Verwenden des Untermenüs für Transformationen
Das [Transformation]-Untermenü enthält Befehle für die Transformation von Termen, wie zum Beispiel
„expand“ und „factor“.
u approx [Action][Transformation][approx]
Funktion: Transformiert einen Term in eine approximative numerische Darstellung.
Syntax: approx (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Angeben des numerischen Werts von '
2
u simplify [Action][Transformation][simplify]
Funktion: Vereinfacht einen Term.
Syntax: simplify (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Vereinfachen des Terms (15'
3 + 26)^(1/3)
Kapitel 2: Main-Menü
63
u expand [Action][Transformation][expand]
Funktion: Expandiert einen Term.
Syntax: expand (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
expand (Exp,Variable [ ) ]
• Falls Sie eine Variable angeben, wird Exp unter Bezug auf die Variable in
einen Partialbruch zerlegt.
Beispiel: Expandieren des Terms (x + 2)2
u factor [Action][Transformation][factor][factor]
Funktion: Faktorisiert einen Term.
Syntax: factor (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Faktorisieren des Terms x2 4x + 4
u rFactor [Action][Transformation][factor][rFactor]
Funktion: Faktorisiert einen Term bis hin zu dessen Wurzeln, sofern vorhanden.
Syntax: rFactor (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Faktorisieren des Terms x2 3
u factorOut [Action][Transformation][factor][factorOut]
Funktion: Ermittelt die Faktoren eines Terms hinsichtlich eines bestimmten Faktors.
Syntax: factorOut (Exp/Eq/Ineq/List/Mat, Exp [ ) ]
Beispiel: Ausklammern des Faktors „a“ des Polynoms ax2 + bx + c
u combine [Action][Transformation][combine]
Funktion: Transformiert mehrere Brüche in gleichwertige Brüche mit gemeinsamem Nenner (Hauptnenner)
und kürzt diese, wenn möglich.
Syntax: combine (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Zusammenfassen und Kürzen von (x + 1)/(x + 2) + x(x + 3)
u collect [Action][Transformation][collect]
Funktion: Ordnet einen Term neu hinsichtlich einer bestimmten Variablen.
Syntax: collect (Exp/Eq/Ineq/List/Mat[,Exp] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Exp]“ weglassen.
Beispiel: Neuordnen von x2 + ax + bx hinsichtlich x
u tExpand [Action][Transformation][tExpand]
Funktion: Verwendet die trigonometrischen Summen- und Differenzformeln (Additionstheoreme), um eine
trigonometrische Funktion zu zerlegen.
Syntax: tExpand(Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Expandieren von sin (a + b)
Kapitel 2: Main-Menü
64
u tCollect [Action][Transformation][tCollect]
Funktion: Verwendet die Produkt- und Summenformeln, um das Produkt einer trigonometrischen Funktion in
einen Term in Summenform zu transformieren.
Syntax: tCollect (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Transformieren von cos(a) × cos(b) in einen Term in Summenform
u expToTrig [Action][Transformation][expToTrig]
Funktion: Transformiert eine exponentielle Darstellung in eine trigonometrische oder hyperbolische
Darstellung.
Syntax: expToTrig (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Transformieren von eix in die trigonometrische Darstellung
(Bogenmaßmodus)
u trigToExp [Action][Transformation][trigToExp]
Funktion: Transformiert eine trigonometrische oder hyperbolische Darstellung in die exponentielle
Darstellung.
Syntax: trigToExp (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Transformieren von coshx in die Exponentialdarstellung
u toFrac [Action][Transformation][Fraction][toFrac]
Funktion: Transformiert eine Dezimalzahl in ihre gleichwertige Bruchzahl.
Syntax: toFrac (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Umformen von 5,28 in den gleichwertigen unechten Bruch
u propFrac [Action][Transformation][Fraction][propFrac]
Funktion: Zerlegt eine Dezimalzahl oder eine gebrochen rationale Funktion in ihren ganzzahligen
(ganzrationalen) Anteil und einen echten Bruch (echt gebrochen rationaler Anteil).
Syntax: propFrac (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Zerlegen von 1,2 in den ganzzahligen Anteil und den gebrochenen
Rest als echten Bruch
u dms [Action][Transformation][DMS][dms]
Funktion: Transformiert eine Altgrad/Minuten/Sekunden-Darstellung (DMS) in
die gleichwertige Darstellung in Altgrad.
Syntax: dms (Exp/List-1 [,Exp/List-2][,Exp/List-3] [ ) ]
Beispiel: Transformieren von 3° 5’ 6” in die gleichwertige Altgraddarstellung
• Null ist die Standard-Vorgabe, wenn [,Exp/List-2] oder [,Exp/List-3][ ) ]
weggelassen wird.
Tipp: Sie können 3° 5’ 6” unter Verwendung der /-Taste auf der Software-Tastatur
eingeben.
/e 3 e 5 e 6 E
Kapitel 2: Main-Menü
65
u toDMS [Action][Transformation][DMS][toDMS]
Funktion: Transformiert eine Altgraddarstellung in eine gleichwertige Darstellung im Altgrad/Minuten/
Sekunden-Format.
Syntax: toDMS (Exp/List [ ) ]
Beispiel: Transformieren von 3,085 Altgrad in die gleichwertige Darstellung im
Altgrad/Minuten/Sekunden-Format
Verwenden des Advanced-Untermenüs
u solve [Action][Advanced][solve]
Informationen über solve finden Sie auf Seite 83.
u dSolve [Action][Advanced][dSolve]
Informationen über dSolve finden Sie auf Seite 84.
u taylor [Action][Advanced][taylor]
Funktion: Findet ein Taylor-Polynom für einen Term bezüglich einer bestimmten Variablen.
Syntax: taylor (Exp/List, Variable, Ordnung [,Mittelpunkt] [ ) ]
Beispiel: Suchen nach einem Taylor-Polynom fünfter Ordnung für sin(x)
bezüglich x an der Stelle x = 0 (im Bogenmaßmodus)
• Null ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Mittelpunkt]“ (Entwicklungsstelle)
weglassen.
u laplace [Action][Advanced][laplace], invLaplace [Action][Advanced][invLaplace]
Funktion: Der Befehl für die Laplace-Transformation heißt im ClassPad
„laplace“, und der Befehl für die inverse Laplace-Transformation
heißt im ClassPad „invLaplace“.
∞
∫0
L[ f(t)] (s)=
f(t)e–stdt
Syntax:
laplace( f (t), t, s)
invLaplace(L(s), s, t)
f (t): Formelterm, Originalfunktion
t: Variable, bezüglich der der Term transformiert
L(s): Formelterm, Bildfunktion
s: Variable, bezüglich der der Term transformiert
wird
s: Parameter der Transformation
wird
t: Parameter der Transformation
Der ClassPad unterstützt die Transformation der folgenden Funktionen.
x, ex, heaviside(x), delta(x), delta(x, n)
sin(x), cos(x), sinh(x), cosh(x), xn, '
Der ClassPad unterstützt nicht die Transformation der folgenden Funktionen.
tan(x), sin– 1(x), cos– 1(x), tan– 1(x), tanh(x), sinh– 1(x), cosh– 1(x), tanh– 1(x), log(x), ln(x), 1/x, abs(x), gamma(x)
Laplace-Transformation einer linearen Differenzialgleichung
Der „laplace“-Befehl kann zur Lösung gewöhnlicher Differenzialgleichungen herangezogen werden.
Der ClassPad unterstützt mit dem „laplace“ -Befehl jedoch nicht die Lösung eines Systems von
Differenzialgleichungen.
Syntax: laplace(diff eq, x, y, t)
diff eq: zu lösende Differenzialgleichung; x: unabhängige Variable in der diff eq
(Differenzialgleichung); y: abhängige Variable in der diff eq (Differenzialgleichung); t: Parameter der
Transformation (unabhängige Variable der Bildfunktion)
Kapitel 2: Main-Menü
66
Beispiel: Lösen einer Differenzialgleichung x’ + 2x = e−t, wo x(0) = 3 unter
Verwendung der Laplace-Transformation
Lp ist F(s) = L[ f (t)] im Ergebnis der Transformation für eine
Differenzialgleichung.
u fourier [Action][Advanced][fourier], invFourier [Action][Advanced][invFourier]
Funktion: „fourier“ ist der Befehl für die Fourier-Transformation, und „invFourier“ ist der Befehl für die inverse
Fourier-Transformation.
Syntax: fourier( f (x), x, w, n) invFourier( f (w), w, x, n)
x: Variable, bezüglich der der Term transformiert wird; w: Parameter der Transformation; n: 0 bis 4,
bezeichnet den zu verwendenden Fourier-Parameter (optional)
Der ClassPad unterstützt die Transformation der folgenden Funktionen.
sin(t), cos(t), log(t), ln(t), abs(t), signum(t), heaviside(t), delta(t), delta(t,n), eti
Der ClassPad unterstützt nicht die Transformation der folgenden Funktionen.
tan(t), sin– 1(t), cos– 1(t), tan– 1(t), sinh(t), cosh(t), tanh(t), sinh– 1(t), cosh– 1(t), tanh– 1(t), gamma(t), '
t , et
Die Fourier-Transformationspaare werden mit zwei willkürlichen Konstanten a, b definiert.
F(ω) =
⏐b⏐
(2π)1–a
∞
∫– ∞ f(t)eibωt dt
⏐b⏐
f(t) =
(2π)1+a
∞
∫– ∞ F(ω)e–ibωt dω
Die Werte von a und b sind durch das Wissenschaftsgebiet bestimmt, in dem die Fourier-Transformation zur
Anwendung kommen soll. Dazu dient der Wert von n (optionaler vierter Parameter für Fourier und invFourier
zur Festlegung der gewünschten Variante der Fourier-Transformation), der wie folgt vorgegeben werden
kann.
Transformationsdefinition
n (optional)
a
b
Modern Physics (Moderne Physik)
0
0
1
Pure Math (Reine Mathematik)
1
1
–1
Probability (Wahrscheinlichkeitstheorie)
2
1
1
Classical Physics (Klassische Physik)
3
–1
1
Signal Processing (Signalverarbeitung)
4
0
–2*π
Tipp: Das Zusätzliches-Format-Dialogfeld kann zur Konfiguration der Einstellungen bezüglich der Fourier-Transformation
verwendet werden, wie z. B. für eine Fourier-Transformationsdefinition. Näheres hierzu finden Sie unter
„Zusätzliches-Format-Dialogfeld“ auf Seite 40.
u FFT [Action][Advanced][FFT], IFFT [Action][Advanced][IFFT]
Funktion: „FFT“ ist der Befehl für die schnelle Fourier-Transformation, und „IFFT“ ist der Befehl für die inverse
schnelle Fourier-Transformation. Für die Durchführung von FFT und IFFT sind 2n-Datenwerte
erforderlich. Im ClassPad werden die Befehle FFT und IFFT numerisch ausgeführt.
IFFT(list) oder IFFT(list, m)
Syntax: FFT(list) oder FFT(list, m)
• Der Datenumfang muss 2n mit n = 1, 2, 3, ... betragen.
• Der Wert von m ist optional. Er kann zwischen 0 und 2 liegen und gibt den zu verwendenden FFTParameter an (Auswahl einer FFT-Variante):
0 (Signalverarbeitung), 1 (Reine Mathematik), 2 (Datenanalyse).
Kapitel 2: Main-Menü
67
Die Fourier-Transformation ist wie folgt definiert:
∞
∞
F(k) = ∫–∞ f(x)e–2πikx dx
f(x) = ∫–∞ F(k)e2πikx dk
Manche Autoren (insbesondere Physiker) ziehen es vor, die Transformation mit der Winkelfrequenz ω ≡ 2π
anstatt mit der Schwingungsfrequenz darzustellen.
Dies zerstört allerdings die Symmetrie der Formeln und wird im nachstehenden Transformationspaar
beschrieben.
H(ω) = F [h(t)] =
∞
∫–∞ h(t)e–iωt dt
h(t) = F –1[H(ω)] =
∞
1
2π
∫–∞ H(ω)eiωt dω
Um die Symmetrie der Transformation wiederherzustellen, wird manchmal die nachstehende Definition
verwendet.
g(y) = F [ f(t)] =
1
2π
∞
∫–∞ f(t)e–iyt dt
f(t) = F –1[ g(y)] =
1
2π
∞
∫–∞ g(y)eiyt dy
Die Fourier-Transformationspaare werden mit zwei willkürlichen Konstanten a und b definiert, wie unten
dargestellt.
F(ω) =
⏐b⏐
(2π
)1–a
∞
∫–∞ f(t)eibωt dt
f(t) =
⏐b⏐
(2π)1+a
∞
∫–∞ F(ω)e–ibωt dω
Es sind eine ganze Reihe von Varianten der schnellen Fouriertransformation in Gebrauch. Mit den
Parametern a und b wird diesem Umstand Rechnung getragen. Beispielsweise wird (0, 1) in der modernen
Physik benutzt, (1, –1) wird in der reinen Mathematik benutzt, (1, 1) wird in der Wahrscheinlichkeitstheorie
für die Berechnung der charakteristischen Funktionen benutzt, (–1, 1) wird in der klassischen Physik benutzt,
und (0, –2π) wird in der Signalverarbeitung benutzt.
Tipp: Das Zusätzliches-Format-Dialogfeld kann zur Konfiguration der Einstellungen bezüglich der schnellen FourierTransformation verwendet werden. Näheres hierzu finden Sie unter „Zusätzliches-Format-Dialogfeld“ auf Seite 40.
Verwenden des Untermenüs für Berechnungen
Das [Calculation]-Untermenü enthält Berechnungsbefehle wie „diff“ (Differenzial, Ableitung) und „ “
(Integration).
u diff [Action][Calculation][diff]
Funktion: Berechnet die Ableitung eines Terms hinsichtlich einer bestimmten Variablen.
Syntax: diff(Exp/List[,Variable] [ ) ]
diff(Exp/List,Variable,Ordnung[,a] [ ) ]
• „a“ ist die Stelle, an der Sie die Ableitung bestimmen möchten.
• „Ordnung“ = 1, wenn Sie die folgende Syntax verwenden: diff(Exp/List[,Variable][ ) ]. Die Vorgabe-Variable
ist „x“, wenn „Variable“ weggelassen wird.
Beispiel: Berechnen der ersten Ableitung von x6 bezüglich von x
u impDiff [Action][Calculation][impDiff]
Funktion: Berechnet die Ableitung eines Terms in impliziter Form hinsichtlich
einer bestimmten Variablen.
Syntax: impDiff(Eq/Exp/List, unabhängige Variable, abhängige Variable)
Beispiel: Ermitteln von y’ mittels impliziter Ableitung
Kapitel 2: Main-Menü
68
Wichtig!
Das Ableitungssymbol (’) ist im Argument von „impDiff(“ nicht verwendbar. Der Versuch, ein
Ableitungssymbol zu verwenden, ergibt einen „Wrong Argument Type“-Fehler.
u ∫ [Action][Calculation][ ]
Funktion: Berechnet das Integral für einen Term bezüglich einer bestimmten Variablen.
Syntax: (Exp/List[,Variable] [ ) ]
(Exp/List, Variable, untere Grenze, obere Grenze [,tol ] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie [,Variable] weglassen.
• „tol“ ist der zulässige Fehler bei einer numerischen Integration.
• Dieser Befehl liefert einen approximativen Integralwert, wenn für „tol“ eine Fehlerschranke vorgegeben wird.
• Dieser Befehl liefert den numerisch exakten Integralwert über einem definierten Intervall, wenn für „tol“
nichts vorgegeben ist. Falls der exakte Integralwert nicht erhalten werden
kann, liefert dieser Befehl jedoch einen approximativen Integralwert mit
tol =1E – 5.
Beispiel: Unbestimmtes Integrieren von x bezüglich x
u lim [Action][Calculation][lim]
Funktion: Bestimmt den Grenzwert eines Terms.
Syntax: lim (Exp/List, Variable, Punkt [,Richtung] [ ) ]
Beispiel: Bestimmen des Grenzwerts von e −x, wenn x gegen ∞ strebt
• Diese Funktion liefert den Grenzwert von links, wenn der „Richtungs“-Parameter < 0 ist, den Grenzwert von
rechts, wenn der „Richtungs“-Parameter > 0 ist, und den Grenzwert von beiden Seiten (links und rechts),
wenn der „Richtungs“-Parameter = 0 ist oder weggelassen wird.
u Σ [Action][Calculation][Σ]
Funktion: Interpretiert die Variable in einem Term als diskrete Variable innerhalb eines Lauf-Bereichs und
berechnet dann die Summe.
Syntax: Σ(Exp/List, Variable, unterer Wert, oberer Wert [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Summe aller x2, wenn der Wert x von x = 1 bis x =10
läuft
u Π [Action][Calculation][Π]
Funktion: Interpretiert die Variable in einem Term als diskrete Variable innerhalb eines Lauf-Bereichs und
berechnet dann das Produkt.
Syntax: Π(Exp/List, Variable, unterer Wert, oberer Wert [ ) ]
Beispiel: Berechnen des Produkts von x2, wenn der Wert x von x = 1 bis x = 5
läuft
u rangeAppoint [Action][Calculation][rangeAppoint]
Funktion: Sucht nach einem Term oder Wert, die eine vorgegebene Intervall-Bedingung erfüllen.
Syntax: rangeAppoint (Exp/Eq/List, Anfangswert, Endwert [ ) ]
• Wenn Sie eine Gleichung (Eq) für das erste Argument verwenden, geben Sie die Gleichung mit der Syntax
Var = Exp ein. Eine Bewertung ist nicht möglich, wenn eine andere Syntax verwendet wird.
Beispiel: Suchen nach dem Gleichungsterm (den
Gleichungstermen) in der Liste {x = π, x = 2π, x = 3π},
der (die) zu dem abgeschlossenen Intervall 0 s x s 5
gehört (gehören)
Kapitel 2: Main-Menü
69
u mod [Action][Calculation][mod]
Funktion: Liefert den Restanteil, wenn ein Term durch einen anderen Term dividiert wird.
Syntax: mod ({Exp/List} -1, {Exp/List} -2 [ ) ]
Beispiel: Bestimmen des Restanteils, wenn 26 durch 3 dividiert wird (26mod3)
u tanLine [Action][Calculation][line][tanLine]
Funktion: Liefert den Formelterm der Gleichung für die Tangente (y = ‘Formelterm’) an einem bestimmten
Punkt der Kurve.
Syntax: tanLine (Exp/List, Variable, Variablenwert am Tangentenpunkt [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Funktionsgleichung für die Tangente an y = x3,
wenn x = 2 ist
u normal [Action][Calculation][line][normal]
Funktion: Liefert den Formelterm der Gleichung für die Normale (y ‘Formelterm’) an einem bestimmten Punkt
der Kurve.
Syntax: normal (Exp/List, Variable, Variablenwert am Punkt der Normalen [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Funktionsgleichung der Normalen auf y = x3,
wenn x = 2 ist
u arcLen [Action][Calculation][line][arcLen]
Funktion: Berechnet mithilfe des Formelterms die Bogenlänge einer Kurve von einem Anfangswert bis zu
einem Endwert bezüglich der vorgegebenen Variablen.
Syntax: arcLen (Exp/List, Variable, Anfangswert, Endwert [ ) ]
3
2
Beispiel: Bestimmen der Bogenlänge für die Kurve y = x von x = 0 bis x = 4
u fMin [Action][Calculation][fMin/fMax][fMin], fMax [Action][Calculation][fMin/fMax][fMax]
Funktion: Liefert den Minimumpunkt (fMin) / Maximalpunkt (fMax) einer Funktion in einem bestimmten
Intervall.
Syntax: fMin(Exp[,Variable] [ ) ]
fMin(Exp, Variable, Anfangswert, Endwert[,n] [ ) ]
fMax(Exp[,Variable] [ ) ]
fMax(Exp, Variable, Anfangswert, Endwert[,n] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie [,Variable] weglassen.
• Ein negatives Unendlich und ein positives Unendlich sind die Standard-Vorgaben, wenn die Syntax
fMin(Exp[,Variable] [ ) ] oder fMax(Exp[,Variable] [ ) ] verwendet wird.
• „n“ ist die Berechnungsgenauigkeit, die Sie als Ganzzahl im Bereich von 1 bis 9 vorgeben können. Die
Eingabe eines Wertes außerhalb dieses Bereichs führt zu einer Fehlermeldung.
• Dieser Befehl liefert einen approximativen Wert, wenn die Berechnungsgenauigkeit für „n“ vorgegeben ist.
• Dieser Befehl liefert einen exakten Wert, wenn für „n“ nichts vorgegeben ist. Falls der exakte Wert nicht
erhalten werden kann, liefert dieser Befehl jedoch den approximativen Wert mit der Berechnungsgenauigkeit
n = 4.
• Unstetigkeitsstellen oder Abschnitte mit großen Schwankungen der Funktionswerte können die Genauigkeit
beeinträchtigen und sogar zu einem Fehler führen.
• Durch die Eingabe einer größeren Zahl für „n“ wird die Genauigkeit der Berechnung erhöht, wobei jedoch
auch die für die Ausführung der Berechnung erforderliche Zeitdauer zunimmt.
• Der für den Endpunkt des Intervalls eingegebene Wert muss größer als der für den Anfangspunkt
eingegebene Wert sein. Andernfalls kommt es zu einer Fehlermeldung.
Kapitel 2: Main-Menü
70
Beispiel: Suchen nach dem Minimumpunkt von x2 – 1 bezüglich x
Beispiel: Suchen nach dem Maximalpunkt von –x2 + 1 bezüglich x
u gcd [Action][Calculation][gcd/lcm][gcd]
Funktion: Liefert den größten gemeinsamen Teiler von zwei Termen.
Syntax: gcd (Exp/List-1, Exp/List-2 [ ) ]
Beispiel: Ermitteln des größten gemeinsamen Teilers von x + 1 und
x2 – 3x – 4
u lcm [Action][Calculation][gcd/lcm][lcm]
Funktion: Liefert das kleinste gemeinsame Vielfache von zwei Termen.
Syntax: lcm (Exp/List-1, Exp/List-2 [ ) ]
Beispiel: Ermitteln des kleinsten gemeinsamen Vielfachen von x2 – 1 und
x2 + 2x – 3
u denominator [Action][Calculation][fraction][denominator]
Funktion: Extrahiert den Nenner eines Bruchs oder einer gebrochen rationalen Funktion.
Syntax: denominator (Exp/List [ ) ]
Beispiel: Extrahieren des Nenners des Bruchs (y – 2)/(x + 1)
u numerator [Action][Calculation][fraction][numerator]
Funktion: Extrahiert den Zähler eines Bruchs oder einer gebrochen rationalen Funktion.
Syntax: numerator (Exp/List [ ) ]
Beispiel: Extrahieren des Zählers des Bruchs (y – 2)/(x + 1)
Verwenden des Untermenüs für komplexe Zahlen
Das [Complex]-Untermenü enthält Befehle, die für Berechnungen mit komplexen Zahlen verwendet werden
können.
u arg [Action][Complex][arg]
Funktion: Liefert das Argument einer komplexen Zahl.
Syntax: arg (Exp/Eq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen des Arguments der komplexen Zahl 2 + i
(im Bogenmaßmodus)
u conjg [Action][Complex][conjg]
Funktion: Liefert die konjugierte komplexe Zahl.
Syntax: conjg (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
(Ineq: nur im reellen Modus)
Beispiel: Bestimmen der konjugiert komplexen Zahl zur komplexen Zahl 1 + i
Kapitel 2: Main-Menü
71
u re [Action][Complex][re]
Funktion: Liefert den reellen Teil einer komplexen Zahl.
Syntax: re (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
(Ineq: nur im reellen Modus)
Beispiel: Bestimmen des reellen Teils der komplexen Zahl 3 – 4i
u im [Action][Complex][im]
Funktion: Liefert den imaginären Teil einer komplexen Zahl.
Syntax: im (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
(Ineq: nur im reellen Modus)
Beispiel: Bestimmen des imaginären Teils der komplexen Zahl 3 – 4i
u cExpand [Action][Complex][cExpand]
Funktion: Expandiert einen komplexen Term in die arithmetische Darstellung (a + bi).
Syntax: cExpand (Exp/Eq/List/Mat [ ) ]
• Die Variablen werden als reelle Zahlen angesehen.
Beispiel: Angeben von cos–1(2) in arithmetischer Darstellung
(im Bogenmaßmodus)
u compToPol [Action][Complex][compToPol]
Funktion: Transformiert eine komplexe Zahl in die Polarform
Syntax: compToPol (Exp/Eq/List/Mat [ ) ]
• Wenn das Argument „Mat“ (Matrizen) lautet, kann die Berechnung nur in der Bogenmaßeinheit ausgeführt
werden.
Beispiel: Transformieren von 1 + i in die Polarkoordinaten-Darstellung.
Bogenmaßmodus
Altgradmodus
Gon-Modus
u compToTrig [Action][Complex][compToTrig]
Funktion: Transformiert eine komplexe Zahl in ihre trigonometrische/hyperbolische Form.
Syntax: compToTrig (Exp/Eq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Transformieren von 1 + i in die trigonometrische Darstellung
(im Bogenmaßmodus)
u compToRect [Action][Complex][compToRect]
Funktion: Transformiert eine komplexe Zahl in ihre kartesische Form.
Syntax: compToRect (⬔(r,) oder r · e^( · i)-Form [ ) ]
Beispiel: Transformieren einer komplexen
Zahl in ihre kartesische Form
Kapitel 2: Main-Menü
72
Verwenden des Untermenüs zur Listenerstellung
Das [List][Create]-Untermenü enthält Befehle für das Erstellen von Listen.
u seq [Action][List][Create][seq]
Funktion: Generiert eine Liste in Abhängigkeit von einem numerischen Folgenterm.
Syntax: seq (Exp, Variable, Startwert, Endwert [,Schrittweite] [ ) ]
Beispiel: Generieren einer Liste mit Hilfe des Terms x2 + 2x , wenn der
Startwert 1, der Endwert 5 und die Schrittweite 2 betragen
• „1“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Schrittweite]“ weglassen.
• Die Schrittweite muss ein Faktor der Differenz zwischen dem Startwert und dem Endwert sein.
u augment [Action][List][Create][augment]
Funktion: Erstellt eine neue Liste, indem eine Liste an eine andere angehängt wird.
Syntax: augment (List-1, List-2 [ ) ]
Beispiel: Erweitern der Liste {1, 2} durch Anfügen von Liste {3, 4}
u fill [Action][List][Create][fill]
Funktion: Ersetzt die Elemente einer Liste durch einen vorgegebenen Wert oder Term. Dieser Befehl kann
auch verwendet werden, um eine neue Liste zu erstellen, deren Elemente alle den gleichen Wert
oder Term enthalten sollen oder in der die Häufigkeit jedes Elements in der ersten Liste durch das
zugeordnete Element in der zweiten Liste (Häufigkeitsliste) bestimmt wird.
Syntax: fill (Exp/Eq/Ineq, Anzahl der Elemente [ ) ]
fill (Exp/Eq/Ineq, List [ ) ]
fill (List, List [ ) ]
Beispiel: Erstellen einer Liste, die aus vier identischen Elementen (2) besteht
u subList [Action][List][Create][subList]
Funktion: Extrahiert einen bestimmten Abschnitt einer Liste in eine neue Liste.
Syntax: subList (List [,Startindex] [,Endindex] [ ) ]
Beispiel: Extrahieren des zweiten bis vierten Elements der Liste {1, 2, 3, 4, 5}
• Das ganz linke Element (Index 1) ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Startindex]“ weglassen, und das
ganz rechte Element ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Endindex]“ weglassen.
u shift [Action][List][Create][shift]
Funktion: Liefert eine Liste, in der die Elemente um eine bestimmte Anzahl von Positionen nach rechts oder
links verschoben wurden.
Syntax: shift (List [,Anzahl der Verschiebungen] [ ) ]
• Durch Vorgabe eines negativen Wertes für „[, Anzahl der Verschiebungen]“ erfolgt eine Verschiebung nach
rechts, durch Vorgabe eines positiven Werts eine Verschiebung nach links.
• Eine Verschiebung um eins nach rechts (–1) ist die Vorgabe, wenn Sie „[, Anzahl der Verschiebungen]“
weglassen.
Beispiel: Verschieben der Elemente der Liste {1, 2, 3, 4, 5, 6} um drei
Stellen nach links
Kapitel 2: Main-Menü
73
u rotate [Action][List][Create][rotate]
Funktion: Liefert eine Liste, in der die Elemente um einen bestimmte Anzahl von Positionen nach rechts oder
links rotiert wurden.
Syntax: rotate (List [,Anzahl der Positionen der Rotation] [ ) ]
• Durch Vorgabe eines negativen Wertes für „[, Anzahl der Positionen der Rotation]“ erfolgt die zyklische
Verschiebung nach rechts, durch Vorgabe eines positiven Werts eine
zyklische Verschiebung nach links.
Beispiel: Zyklisches Verschieben der Elemente der Liste {1, 2, 3, 4, 5, 6} um
zwei Stellen nach links
• Die zyklische Verschiebung um eins nach rechts (–1) ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[, Anzahl der
Positionen der Rotation]“ weglassen.
u sortA [Action][List][Create][sortA]
Funktion: Sortiert die Elemente der Liste in ansteigender Reihenfolge.
Syntax: sortA (List [ ) ]
Beispiel: Sortieren der Elemente der Liste {1, 5, 3} in ansteigender
Reihenfolge
u sortD [Action][List][Create][sortD]
Funktion: Sortiert die Elemente der Liste in abfallender Reihenfolge.
Syntax: sortD (List [ ) ]
Beispiel: Sortieren der Elemente der Liste {1, 5, 3} in abfallender Reihenfolge
u listToMat [Action][List][Create][listToMat]
Funktion: Transformiert Listen in eine Matrix.
Syntax: listToMat (List-1 [, List-2, ..., List-N] [ ) ]
Beispiel: Übernehmen der Listen {3, 5} und {2, 4} als Spalten in eine Matrix
u matToList [Action][List][Create][matToList]
• Informationen über matToList finden Sie auf Seite 78.
Verwenden der Untermenüs für Listenstatistik und Listenberechnung
Das [List][Statistics]-Untermenü und das [List][Calculation]-Untermenü enthalten Befehle für Berechnungen mit
Listen.
u min [Action][List][Statistics][min]
Funktion: Liefert den Minimalwert eines Terms oder der Elemente in einer Liste.
Syntax: min (Exp/List-1[, Exp/List-2] [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der kleinsten Werte der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
u max [Action][List][Statistics][max]
Funktion: Liefert den Maximalwert eines Terms oder der Elemente in einer Liste.
Syntax: max (Exp/List-1[, Exp/List-2] [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der größten Werte der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
Kapitel 2: Main-Menü
74
u mean [Action][List][Statistics][mean]
Funktion: Liefert der Mittelwert der Elemente in einer Liste.
Syntax: mean (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des Mittelwerts der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
u median [Action][List][Statistics][median]
Funktion: Liefert den Medianwert der Elemente in einer Liste.
Syntax: median (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des Medians der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
u mode [Action][List][Statistics][mode]
Funktion: Liefert den Modalwert (häufigster Wert) der Elemente in einer Liste. Wenn mehrere Modalwerte
(Elemente mit gleicher maximaler Häufigkeit) vorhanden sind, dann werden diese in einer Liste
ausgegeben.
Syntax: mode (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des Modalwerts der Elemente in der Liste {1, 1, 2, 2, 2}
u Q1 [Action][List][Statistics][Q1]
Funktion: Liefert das erste Quartil der Elemente in einer Liste.
Syntax: Q1 (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des ersten Quartils der Elemente in der Liste {1, 2, 3, 4, 5}
u Q3 [Action][List][Statistics][Q3]
Funktion: Liefert das dritte Quartil der Elemente in einer Liste.
Syntax: Q3 (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des dritten Quartils der Elemente in der Liste {1, 2, 3, 4, 5}
u percentile [Action][List][Statistics][percentile]
Funktion: Findet den n-ten Perzentilpunkt in einer Liste.
Syntax: percentile (Liste, Zahl)
u stdDev [Action][List][Statistics][stdDev]
Funktion: Liefert die Stichproben-Standardabweichung der Elemente in einer Liste.
Syntax: stdDev (List [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Stichproben-Standardabweichung der Elemente in
der Liste {1, 2, 4}
u variance [Action][List][Statistics][variance]
Funktion: Liefert die Stichproben-Streuung der Elemente in einer Liste.
Syntax: variance (List [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Stichproben-Streuung der Elemente in der Liste
{1, 2, 4}
Kapitel 2: Main-Menü
75
u dim [Action][List][Calculation][dim]
Funktion: Liefert die Dimension (Länge) einer Liste.
Syntax: dim (List [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Dimension der Liste {1, 2, 3}
u sum [Action][List][Calculation][sum]
Funktion: Liefert die Summe der Elemente in einer Liste.
Syntax: sum (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen der Summe der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
u prod [Action][List][Calculation][prod]
Funktion: Liefert das Produkt der Elemente in einer Liste.
Syntax: prod (List-1[, List-2] [ ) ]
(List-1: Daten, List-2: Freq)
Beispiel: Bestimmen des Produkts der Elemente in der Liste {1, 2, 3}
u cuml [Action][List][Calculation][cuml]
Funktion: Liefert die kumulativen Summen der Elemente in einer Liste.
Syntax: cuml (List [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der kumulativen Summen der Elemente in der Liste
{1, 2, 3}
u Alist [Action][List][Calculation][Alist]
Funktion: Liefert eine Liste, deren Elemente den Differenzen zwischen zwei benachbarten Elementen einer
anderen Liste entsprechen.
Syntax: Alist (List [ ) ]
Beispiel: Generieren einer Liste, deren Elemente den Differenzen zwischen
zwei benachbarten Elementen der Liste {1, 2, 4} entsprechen
u percent [Action][List][Calculation][percent]
Funktion: Liefert den Prozentsatz jedes Elements in einer Liste, deren
Summe als 100% angesetzt wird (Häufigkeitsliste).
Syntax: percent (List [ ) ]
Beispiel: Bestimmen des Prozentsatzes jedes Elements in der Liste {1, 2, 3}
u polyEval [Action][List][Calculation][polyEval]
Funktion: Liefert ein Polynom, das in fallender Reihenfolge der Potenzen aufgebaut ist, sodass die
Koeffizienten in geordneter Reihenfolge jedem Element in der Eingabeliste entsprechen.
Syntax: polyEval (List [,Exp/List] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Exp/List]“ weglassen.
Beispiel: Erstellen eines Polynoms zweiten Grades mit den Koeffizienten
{1, 2, 3}
Kapitel 2: Main-Menü
76
u sequence [Action][List][Calculation][sequence]
Funktion: Liefert ein Polynom des niedrigsten Grades, das der durch die Eingabeliste ausgedrückten
Zahlenfolge entspricht. Wenn zwei Listen vorhanden sind, dann liefert dieser Befehl ein Polynom,
das jedem Element der ersten Liste das entsprechende Element der zweiten Liste zuordnet.
Syntax: sequence (List-1[, List-2] [,Variable] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie [,Variable] weglassen.
Beispiel: Bestimmen eines Polynoms für eine Zahlenfolge, die durch die Liste
{3, 5, 7, 9} gegeben ist
u sumSeq [Action][List][Calculation][sumSeq]
Funktion: Findet das Polynom niedrigsten Grades, das die durch die Eingabeliste ausgedrückte Zahlenfolge
beschreibt, und liefert die Summe des Polynoms. Wenn zwei Listen vorhanden sind, dann liefert
dieser Befehl ein Polynom, das jedem Element der ersten Liste das entsprechende Element der
zweiten Liste zuordnet, und liefert die Summe des Polynoms.
Syntax: sumSeq (List-1[, List-2] [,Variable] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie [,Variable] weglassen.
Beispiel: Bestimmen der Summe eines Polynoms für eine Folge, die durch die
Liste {3, 5, 7, 9} ausgedrückt wird
Verwenden des Untermenüs zur Matrizenerstellung
Das [Matrix][Create]-Untermenü enthält die Befehle für die Erstellung von Matrizen.
u trn [Action][Matrix][Create][trn]
Funktion: Liefert die transponierte Matrix.
Syntax: trn (Mat [ ) ]
Beispiel: Transponieren der Matrix [[1, 2] [3, 4]]
u augment [Action][Matrix][Create][augment]
Funktion: Liefert eine neue Matrix, die zwei andere Matrizen
aneinanderfügt.
Syntax: augment (Mat-1, Mat-2 [ ) ]
Beispiel: Erweitern der Matrix [[1, 2] [3, 4]] durch Anfügen der
Matrix [[5, 6] [7, 8]]
u ident [Action][Matrix][Create][ident]
Funktion: Erstellt eine Einheitsmatrix.
Syntax: ident (natürliche Zahl [ ) ]
Beispiel: Erstellen einer Einheitsmatrix vom Typ 2 × 2
u fill [Action][Matrix][Create][fill]
Funktion: Erstellt eine Matrix mit einer vorzugebenden Anzahl von Zeilen und Spalten, oder ersetzt die
Elemente einer Matrix durch einen vorzugebenden Term.
Syntax: fill (Exp, Anzahl der Zeilen, Anzahl der Spalten [ ) ]
fill (Exp, Mat [ ) ]
Beispiel: Erstellen einer Matrix vom Typ 2 × 3, deren Elemente alle gleich 2
sind
Kapitel 2: Main-Menü
77
u subMat [Action][Matrix][Create][subMat]
Funktion: Extrahiert einen bestimmten Bereich einer Matrix in eine neue Matrix.
Syntax: subMat (Mat [,Anfangszeile] [,Anfangsspalte] [,Endzeile] [,Endspalte] [ ) ]
• „1“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie „[,Anfangszeile]“ und „[,Anfangspalte]“ weglassen.
• Die letzte Zeile (Zeilenindex) ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie
„[,Endzeile]“ weglassen.
• Die letzte Spalte (Spaltenindex) ist die Vorgabe, wenn Sie „[,Endspalte]“
weglassen.
Beispiel: Extrahieren als Teilmatrix des Bereichs von Zeile 2, Spalte 2
(oberer linker Anfang des Bereiches) bis zu Zeile 3, Spalte 3
(unteres rechtes Ende des Bereiches) der Matrix [[1, 4, 7] [2, 5,
8] [3, 6, 9]]
u diag [Action][Matrix][Create][diag]
Funktion: Liefert eine einzeilige Matrix (Zeilenvektor), die als Elemente die Hauptdiagonale einer
vorgegebenen quadratischen Matrix enthält.
Syntax: diag (Mat[ ) ]
Beispiel: Extrahieren der Hauptdiagonal-Elemente der quadratischen Matrix
[[1, 2] [3, 4]] als Zeilenvektor
u listToMat [Action][Matrix][Create][listToMat]
• Informationen über listToMat finden Sie auf Seite 74.
u matToList [Action][Matrix][Create][matToList]
Funktion: Transformiert eine bestimmte Spalte einer Matrix in eine Liste.
Syntax: matToList (Mat, Spaltennummer [ ) ]
Beispiel: Ausgeben der Spalte 2 der Matrix [[1, 2] [3, 4]] als Liste
Verwenden der Untermenüs für Matrizenrechnung und Matrizenzeilen und -spalten
Das [Matrix][Calculation]-Untermenü und das [Matrix][Row&Column]-Untermenü enthalten Befehle für die
Matrizenrechnung.
u dim [Action][Matrix][Calculation][dim]
Funktion: Liefert die Dimension einer Matrix als Liste mit zwei Elementen {Anzahl der Zeilen, Anzahl der
Spalten}.
Syntax: dim (Mat [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Dimension der Matrix [[1, 2, 3] [4, 5, 6]]
u det [Action][Matrix][Calculation][det]
Funktion: Liefert die Determinante einer quadratischen Matrix.
Syntax: det (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Determinante der Matrix [[1, 2] [4, 5]]
Kapitel 2: Main-Menü
78
u norm [Action][Matrix][Calculation][norm]
Funktion: Liefert die Frobenius-Norm der Matrix.
Syntax: norm (Mat [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Frobenius-Norm der Matrix [[1, 2] [4, 5]]
u rank [Action][Matrix][Calculation][rank]
Funktion: Findet den Rang einer Matrix.
Die Rangfunktion berechnet den Rang einer Matrix, indem sie eine GaußElimination der Reihen der gegebenen Matrix durchführt. Der Rang der Matrix
A ist die Anzahl von Nicht-Null-Reihen in der resultierenden Matrix.
Syntax: rank (Matrix)
u ref [Action][Matrix][Calculation][ref]
Funktion: Liefert die Zeilenstufenform einer Matrix (Darstellung als obere Dreiecksmatrix).
Syntax: ref (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Zeilenstufenform der (erweiterten) Matrix
[[1, 2, 3] [4, 5, 6]]
u rref [Action][Matrix][Calculation][rref]
Funktion: Liefert die reduzierte Zeilenstufenform einer Matrix (diagonalisierte Form).
Syntax: rref (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der reduzierten Zeilenstufenform der
(erweiterten) Matrix [[2, –1, 3, 19] [1, 1, –5, –21]
[0, 4, 3, 0]]
u eigVl [Action][Matrix][Calculation][eigVl]
Funktion: Liefert eine Liste, die den (die) Eigenwert(e) einer quadratischen Matrix enthält.
Syntax: eigVl (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen des bzw. der Eigenwerte der Matrix [[3, 4] [1, 3]]
u eigVc [Action][Matrix][Calculation][eigVc]
Funktion: Liefert eine Matrix, in der die Spalten die normierten Eigenvektoren einer quadratischen Matrix
repräsentieren.
• Da ein Eigenvektor V normalerweise nur bis auf ein skalares Vielfaches eindeutig bestimmt werden kann,
wird er auf die Norm 1 normiert.
Wenn V = [x1, x2, ..., xn], (⎥ x1⎥ 2 + ⎥ x2⎥ 2 + .... + ⎥ xn⎥ 2 ) = 1.
Syntax: eigVc (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen des bzw. der Eigenvektoren der Matrix [[3, 4] [1, 3]]
u LU [Action][Matrix][Calculation][LU]
Funktion: Ermittelt die LU-Zerlegung (LR-Zerlegung) einer quadratischen Matrix.
Syntax: LU (Mat, lVariableMem, uVariableMem [ ) ]
Beispiel: Berechnen der LU-Zerlegung der Matrix [[1, 2, 3] [4, 5, 6] [7, 8, 9]]
• Die untere Dreiecks-Matrix wird, falls nicht anders vorgegeben, der
ersten Variablen L zugeordnet, während die obere Dreiecks-Matrix der
zweiten Variablen U zugeordnet wird.
Kapitel 2: Main-Menü
79
Anzeigen der unteren Matrix
Anzeigen der oberen Matrix
Lw
Uw
u QR [Action][Matrix][Calculation][QR]
Funktion: Liefert die QR-Zerlegung einer quadratischen Matrix.
Syntax: QR (Mat, qVariableMem, rVariableMem [ ) ]
Beispiel: Berechnen der QR-Zerlegung der Matrix [[1, 2] [3, 4]]
• Die unitäre Matrix wird der Variablen Q zugeordnet, während die obere
Dreiecks-Matrix der Variablen R zugeordnet wird.
Anzeigen der unitären Matrix
Anzeigen der oberen Dreiecks-Matrix
Qw
Rw
u swap [Action][Matrix][Row&Column][swap]
Funktion: Vertauscht zwei Zeilen einer Matrix.
Syntax: swap (Mat, Zeilenindex 1, Zeilenindex 2 [ ) ]
Beispiel: Vertauschen von Zeile 1 mit Zeile 2 der Matrix [[1, 2] [3, 4]]
u mRow [Action][Matrix][Row&Column][mRow]
Funktion: Multipliziert die Elemente einer bestimmten Zeile in einer Matrix mit
einem bestimmten Term.
Syntax: mRow (Exp, Mat, Zeilenindex [ ) ]
Beispiel: Multiplizieren der Zeile 1 der Matrix [[1, 2] [3, 4]] mit x
u mRowAdd [Action][Matrix][Row&Column][mRowAdd]
Funktion: Multipliziert die Elemente einer bestimmten Zeile in einer Matrix mit einem bestimmten Term und
addiert anschließend das Ergebnis zu einer anderen Zeile.
Syntax: mRowAdd (Exp, Mat, Zeilenindex 1, Zeilenindex 2 [ ) ]
Beispiel: Multiplizieren der Zeile 1 der Matrix [[1, 2] [3, 4]] mit x, und
anschließend Addieren des Ergebnisses zu Zeile 2
u rowAdd [Action][Matrix][Row&Column][rowAdd]
Funktion: Addiert eine bestimmte Zeile einer Matrix zu einer anderen Zeile.
Syntax: rowAdd (Mat, Zeilenindex 1, Zeilenindex 2 [ ) ]
Beispiel: Addieren der Zeile 1 der Matrix [[1, 2] [3, 4]] zu Zeile 2
u rowDim [Action][Matrix][Row&Column][rowDim]
Funktion: Liefert die Anzahl der Zeilen einer Matrix.
Syntax: rowDim (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Anzahl der Zeilen in der Matrix [[1, 2, 3] [4, 5, 6]]
Kapitel 2: Main-Menü
80
u rowNorm [Action][Matrix][Row&Column][rowNorm]
Funktion: Berechnet die Summe der Beträge der Elemente einer jeden Zeile einer Matrix, und liefert das
Maximum dieser Summen.
Syntax: rowNorm (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Summe der Beträge der Elemente einer jeden Zeile
einer Matrix [[1, –2, 3] [4, –5, –6]] und Ermitteln des Maximum dieser
Summen
u colDim [Action][Matrix][Row&Column][colDim]
Funktion: Liefert die Anzahl der Spalten einer Matrix.
Syntax: colDim (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Anzahl der Spalten der Matrix [[1, 2] [3, 4] [5, 6]]
u colNorm [Action][Matrix][Row&Column][colNorm]
Funktion: Berechnet die Summe der Beträge der Elemente einer jeden Spalte einer Matrix, und liefert das
Maximum dieser Summen.
Syntax: colNorm (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Summe der Beträge der Elemente einer jeden
Spalte der Matrix [[1, –2, 3][4, –5, –6][–7, 8, 9]] und Ermitteln
des Maximum dieser Summen
Verwenden des Untermenüs für die Vektorrechnung
Das [Vector]-Untermenü enthält die Befehle zur Vektorrechnung.
• Ein Vektor wird wie eine 1 × N Matrix (Zeilenvektor) oder N × 1 Matrix (Spaltenvektor) behandelt.
• Ein Vektor in der Form von 1 × N kann als [......] oder [[......]] eingegeben werden.
Beispiel: [1, 2], [[1, 2]]
• Vektoren werden als kartesische Form interpretiert, wenn nicht das Winkelsymbol ∠() verwendet wird, um
ein Winkelmaß anzugeben.
u augment [Action][Vector][augment]
Funktion: Liefert einen vergrößerten Vektor [Mat-1 Mat-2].
Syntax: augment (Mat-1, Mat-2 [ ) ]
Beispiel: Vergrößern des Vektors [1, 2] durch Anfügen von [3, 4]
u fill [Action][Vector][fill]
Funktion: Erstellt einen Vektor, der eine bestimmte Anzahl von Elementen enthält, oder ersetzt die Elemente
eines Vektors durch einen bestimmten Term.
Syntax: fill (Exp, Mat [ ) ]
fill (Exp, 1, Anzahl der Spalten [ ) ]
Beispiel: Ersetzen der Elemente des Vektors [1, 2] durch x
Beispiel: Erstellen eines Vektors vom Typ 1 × 3 (1 Zeile, 3 Spalten), dessen
Elemente alle „3“ betragen
Kapitel 2: Main-Menü
81
u dim [Action][Vector][dim]
Funktion: Liefert die Dimension eines Vektors.
Syntax: dim (Mat [ ) ]
Beispiel: Bestimmen der Dimension des Vektors [1, 2, 3]
• Der Vektor [1, 2, 3] wird als eine 1 × 3 Matrix interpretiert.
u unitV [Action][Vector][unitV]
Funktion: Normiert einen Vektor.
Syntax: unitV (Mat [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × N oder N × 1 Matrix verwendet werden.
Beispiel: Normieren des Vektors [1, 3, 5]
u angle [Action][Vector][angle]
Funktion: Liefert den von zwei Vektoren gebildeten Winkel.
Syntax: angle (Mat-1, Mat-2 [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × N oder N × 1 Matrix verwendet werden.
Beispiel: Bestimmen des Winkels, der von den beiden Vektoren [1, 2] und [3,
4] gebildet wird (im Bogenmaßmodus)
u norm [Action][Vector][norm]
Funktion: Liefert die Euklidische Norm eines Vektors.
Syntax: norm (Mat [ ) ]
Beispiel: Berechnen der Euklidischen Norm des Vektors [1, 2, 3]
u crossP [Action][Vector][crossP]
Funktion: Liefert das äußere Produkt zweier Vektoren unter Beachtung deren Reihenfolge.
Syntax: crossP (Mat-1, Mat-2 [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × N oder N × 1 Matrix verwendet werden (N = 2, 3).
• Eine aus zwei Elementen bestehende Matrix [a, b] oder [[a], [b]] wird automatisch in eine aus drei
Elementen bestehende Matrix [a, b, 0] oder [[a], [b], [0]] umgewandelt.
Beispiel: Berechnen des Kreuzprodukts der beiden Vektoren [1, 3, 5] und
[2, 4, 6]
u dotP [Action][Vector][dotP]
Funktion: Liefert das innere Produkt zweier Vektoren.
Syntax: dotP (Mat-1, Mat-2 [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × N oder N × 1 Matrix verwendet werden.
Beispiel: Berechnen des Skalarprodukts der beiden Vektoren [1, 3, 5] und
[2, 4, 6]
u toRect [Action][Vector][toRect]
Funktion: Liefert eine entsprechende kartesische Darstellung [x y] oder [x y z].
Syntax: toRect (Mat [,natürliche Zahl] [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × N oder N × 1 Matrix verwendet werden (N = 2, 3).
• Dieser Befehl liefert „x“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 1 ist, „y“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 2 ist,
und „z“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 3 ist.
Kapitel 2: Main-Menü
82
• Dieser Befehl liefert eine kartesische Darstellung, wenn Sie die „natürliche Zahl“ weglassen.
Beispiel: Transformieren der Polarkoordinatendarstellung ['
2 , ∠(π/4)] in die
äquivalente arithmetische Darstellung (im Bogenmaßmodus)
u toPol [Action][Vector][toPol]
Funktion: Liefert eine äquivalente Polarkoordinatendarstellung [r∠].
Syntax: toPol (Mat [,natürliche Zahl] [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × 2 oder 2 × 1 Matrix verwendet werden.
• Dieser Befehl liefert „r“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 1 ist, und „“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 2
ist.
• Dieser Befehl liefert die Polarform, wenn Sie die „natürliche Zahl“ weglassen.
Beispiel: Transformieren der kartesischen Darstellung [1, 2] in ihre
äquivalente Polarkoordinatendarstellung
u toSph [Action][Vector][toSph]
Funktion: Liefert eine äquivalente Kugelkoordinatendarstellung [ ρ ∠ ∠φ].
Syntax: toSph (Mat [,natürliche Zahl] [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × 3 oder 3 × 1 Matrix verwendet werden.
• Dieser Befehl liefert „ρ“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 1 ist, „“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 2 ist,
und „φ“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 3 ist.
• Dieser Befehl liefert eine Kugelkoordinatendarstellung, wenn Sie die „natürliche Zahl“ weglassen.
Beispiel: Transformieren des Ortsvektors mit kartesischer Darstellung
[1, 1, 1] in die äquivalente Kugelkoordinatendarstellung (im
Bogenmaßmodus)
u toCyl [Action][Vector][toCyl]
Funktion: Liefert eine äquivalente Zylinderkoordinatendarstellung [r∠ z].
Syntax: toCyl (Mat [,natürliche Zahl] [ ) ]
• Dieser Befehl kann nur mit einer 1 × 3 oder 3 × 1 Matrix verwendet werden.
• Dieser Befehl liefert „r“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 1 ist, „“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 2 ist,
und „z“, wenn die „natürliche Zahl“ gleich 3 ist.
• Dieser Befehl liefert eine Zylinderkoordinatendarstellung, wenn Sie die „natürliche Zahl“ weglassen.
Beispiel: Transformieren des Ortsvektors mit kartesischer Darstellung
[1, 1, 1] in die äquivalente Zylinderkoordinatendarstellung (im
Bogenmaßmodus)
Verwenden des Untermenüs für Gleichungen und Ungleichungen
Das [Equation/Inequality]-Untermenü enthält die Befehle für Gleichungen und Ungleichungen.
u solve [Action][Equation/Inequality][solve]
Funktion: Liefert die Lösung einer Gleichung oder Ungleichung.
Syntax: solve(Exp/Eq/Ineq [,Variable] [ ) ]
• „x“ ist die Standard-Vorgabe, wenn Sie [,Variable] weglassen.
solve(Exp/Eq/Ineq,Variable[, Wert, untere Intervallgrenze, obere Intervallgrenze] [ ) ]
• „Wert“ ist ein geschätzter Start-Wert für den Lösungsalgorithmus.
Kapitel 2: Main-Menü
83
• Dieser Befehl gilt nur für Gleichungen und Terme, wenn „Wert“ und die danach folgenden
Einträge eingeschlossen sind. In diesem Fall liefert dieser Befehl den approximativen Wert
(Näherungslösung).
• Ein exakter Wert wird geliefert, wenn Sie „Wert“ und die nachfolgenden Einträge weglassen. Falls
jedoch kein exakter Wert ermittelt werden kann, wird ein approximativer Wert für Gleichungen
geliefert, basierend auf der Annahme, dass der Start-Wert = 0, die untere Intervallgrenze = – ∞, und
die obere Intervallgrenze = ∞ ist.
solve({Exp-1/Eq-1, ..., Exp-N/Eq-N}, {Variable-1, ..., Variable-N} [ ) ]
• Wenn „Exp“ das erste Argument ist, wird die Gleichung Exp = 0 angenommen.
Beispiel: Auflösen von ax + b = 0 nach x
Beispiel: Auflösen des Gleichungssystems 3x + 4y = 5, 2x – 3y = –8
Sie können die in diesem Beispiel gezeigten simultanen Gleichungen auch mit Hilfe der Software-TastaturTaste # eingeben. Nachfolgend ist die erforderliche Syntax für die Eingabe aufgeführt.
Exp-1/Eq-1
Exp-N/Eq-N
Variable-1, ..., Variable-N
• Nachstehend ist die erforderliche Tastenbedienung zur Eingabe dieses Beispiels unter Verwendung der
#-Taste gezeigt.
#dX+eY=fccX-dY=-ieX,Yw
• Zum Eingeben von simultanen Gleichungen mit drei oder mehr Unbekannten tippen Sie auf die #-Taste,
wenn sich der Cursor im Exp-N/Eq-N-Eingabefeld befindet. Durch jedes Tippen auf # wird eine weitere
Zeile als Eingabe in eine Gleichung hinzugefügt.
Hinweis
Als Lösung ermittelt die solve-Funktion einen Ausdruck oder Wert für den als ihr Argument eingegebenen
Term (Exp/Eq). Wenn ein Wert als Lösung ermittelt wird, erscheint die Meldung „More solutions may exist“,
da mehrere Lösungen vorhanden sein können.
Bei Werten kann die solve-Funktion maximal 10 Lösungen ermitteln.
Beispiel: Auflösen von cos (x) = 0,5 nach x (Anfangswert: 0)
(Winkelmodus-Einstellung: Deg)
u dSolve [Action][Equation/Inequality][dSolve]
Funktion: Löst gewöhnliche Differenzialgleichungen erster, zweiter und dritter Ordnung, oder ein System von
zwei Differenzialgleichungen jeweils erster Ordnung.
Syntax: dSolve(Eq, unabhängige Variable, abhängige Variable [, Anfangsbedingung-1, Anfangsbedingung-2]
[, Anfangsbedingung-3, Anfangsbedingung-4][, Anfangsbedingung-5, Anfangsbedingung-6] [ ) ]
dSolve({Eq-1, Eq-2}, unabhängige Variable, {abhängige Variable-1, abhängige Variable-2} [,
Anfangsbedingung-1, Anfangsbedingung-2, Anfangsbedingung-3, Anfangsbedingung-4] [ ) ]
• Wenn Sie die Anfangsbedingungen weglassen, enthält die allgemeine
Lösung frei wählbare Konstanten.
• Geben Sie alle Gleichungen mit Anfangsbedingungen unter Verwendung der Syntax Var = Exp ein. Eine
Anfangsbedingung, die eine andere Syntax verwendet, wird ignoriert.
Kapitel 2: Main-Menü
84
Beispiel: Lösen der linearen Differenzialgleichung y’ = x für y = 1 mit der
Anfangsbedingung x = 0
Beispiel: Lösen des linearen Systems von Differenzialgleichungen erster Ordnung y’ = y + z, z’ = y – z,
wobei „x“ die unabhängige Variable ist und „y“ und „z“ die abhängigen Variablen sind, und die
Anfangsbedingungen y = 3, wenn x = 0 und z = '
2 – 3, wenn x = 0 gegeben sind
u rewrite [Action][Equation/Inequality][rewrite]
Funktion: Bringt die Elemente der rechten Seite einer Gleichung oder Ungleichung auf die linke Seite.
Syntax: rewrite(Eq/Ineq/List [ ) ]
Beispiel: Bewegen der Elemente der rechten Seite von x + 3 = 5x – x2 auf die
linke Seite
u exchange [Action][Equation/Inequality][exchange]
Funktion: Tauscht die Terme der rechten und der linken Seite einer Gleichung oder Ungleichung
gegeneinander aus.
Syntax: exchange(Eq/Ineq/List [ ) ]
Beispiel: Vertauschen der Seiten der Ungleichung 3 > 5x – 2y
u eliminate [Action][Equation/Inequality][eliminate]
Funktion: Löst eine Gleichung hinsichtlich einer Variablen auf und ersetzt dann die eliminierte gleiche Variable
in einem anderen Term durch das zuvor erhaltene Ergebnis.
Syntax: eliminate(Eq/Ineq/List-1, Variable, Eq-2 [ ) ]
Beispiel: Transformieren von y = 2x + 3 in x =, und anschließend Einsetzen
des Zwischenergebnisses in 2x + 3y = 5
u absExpand [Action][Equation/Inequality][absExpand]
Funktion: Löst eine Betragsgleichung/-ungleichung durch Fallunterscheidung auf.
Syntax: absExpand(Eq/Ineq [ ) ]
Beispiel: Auflösen der Betragsgleichung ⎜2x – 3 ⎜ = 9
u andConnect [Action][Equation/Inequality][andConnect]
Funktion: Verbindet zwei Gleichungen oder Ungleichungen zu einer fortlaufenden Gleichung/Ungleichung.
Syntax: andConnect(Eq/Ineq-1, Eq/Ineq-2 [ ) ]
Beispiel: Verbinden von x > –1 und x < 3 als Ungleichungskette
u getRight [Action][Equation/Inequality][getRight]
Funktion: Extrahiert die Terme der rechten Seite einer Gleichung oder Ungleichung.
Syntax: getRight(Eq/Ineq/List [ ) ]
Beispiel: Extrahieren der Terme der rechten Seite von y = 2x2 + 3x + 5
Kapitel 2: Main-Menü
85
u getLeft [Action][Equation/Inequality][getLeft]
Funktion: Extrahiert die Terme der linken Seite einer Gleichung oder Ungleichung.
Syntax: getLeft(Eq/Ineq/List [ ) ]
Beispiel: Extrahieren der Terme der linken Seite von y = 2x2 + 3x + 5
u and [Action][Equation/Inequality][Logic][and]
Funktion: Liefert das Ergebnis der logischen AND-Verknüpfung von zwei Termen.
Syntax: Exp/Eq/Ineq/List-1 and Exp/Eq/Ineq/List-2
Beispiel: Ermitteln des Ergebnisses der logischen AND-Verknüpfung von
x2 > 1 and x < 0
u or [Action][Equation/Inequality][Logic][or]
Funktion: Liefert das Ergebnis der logischen OR-Verknüpfung von zwei Termen.
Syntax: Exp/Eq/Ineq/List-1 or Exp/Eq/Ineq/List-2
Beispiel: Ermitteln des Ergebnisses der logischen OR-Verknüpfung von
x = 3 or x > 2
u xor [Action][Equation/Inequality][Logic][xor]
Funktion: Liefert das Ergebnis der logischen Exklusiv-OR-Verknüpfung von zwei Termen.
Syntax: Exp/Eq/Ineq/List-1 xor Exp/Eq/Ineq/List-2
Beispiel: Ermitteln des Ergebnisses der logischen Exklusiv-OR-Verknüpfung
von x < 2 xor x < 3
u not [Action][Equation/Inequality][Logic][not]
Funktion: Liefert das logische NOT eines Terms.
Syntax: not(Exp/Eq/Ineq/List [ ) ]
Beispiel: Ermitteln des logischen NOT von x = 1
Verwenden des Assistenten-Untermenüs
Das [Assistant]-Untermenü enthält die Befehle für den Assistentenmodus.
Beachten Sie, dass die folgenden Befehle nur im Assistentenmodus gültig sind. Für weitere Informationen zum
Assistentenmodus siehe „Assistentenmodus und Algebramodus“ auf Seite 48.
u arrange [Action][Assistant][arrange]
Funktion: Sammelt ähnliche Terme und arrangiert diese in fallender Reihenfolge, wobei mit dem Term
begonnen wird, der den kleinsten Koeffizienten enthält.
Syntax: arrange (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Neuanordnen und Zusammenfassen von 2x + 3 – 5x + 8y in der
Reihenfolge der Variablen
Kapitel 2: Main-Menü
86
u replace [Action][Assistant][replace]
Funktion: Ersetzt die Variable in einem Term, einer Gleichung oder einer Ungleichung mit dem Wert, der einer
Variablen unter Verwendung des „store“-Befehls zugeordnet wurde.
Syntax: replace (Exp/Eq/Ineq/List/Mat [ ) ]
Beispiel: Ersetzen von s im Term 3x + 2s, wenn der Term 2x + 1 dem s vorher
zugeordnet
u invert [Action][Transformation][invert]
Funktion: Tauscht zwei Variablen in einem Term gegeneinander aus.
Syntax: invert (Exp/Eq/Ineq/List [,Variable-1, Variable-2] [ ) ]
• x und y werden gegeneinander ausgetauscht, wenn Sie die Variablen nicht
anders vorgeben.
Beispiel: Austauschen von x und y in der Gleichung 2x = y
u Clear_a_z
Funktion: Löscht alle Einzelbuchstaben-Variablennamen (a-z und A-Z) im
gegenwärtigen Ordner.
Verwenden des [Distribution/Inv. Dist.]-Untermenüs
Das [Distribution/Inv.Dist]-Untermenü umfasst Funktionen, die mit verschiedenen Arten der
Verteilungswahrscheinlichkeit bei statistischen Berechnungen in Zusammenhang stehen. Die Funktionen in
diesem Untermenü führen die gleichen Berechnungen wie die Distribution-Befehle aus, die im Statistik-Menü
und im Main-Menü, im eActivity-Menü und im Programm-Menü verfügbar sind.
Näheres zu den in Berechnungen verwendeten numerischen Ausdrücken finden Sie unter
„Wahrscheinlichkeitsverteilungen“ auf Seite 155.
Näheres zu den Bedeutungen der Variablen, die in den Syntaxen der in diesem Abschnitt beschriebenen
Funktionen verwendet werden, und zu den Systemvariablen, die die als Rechenergebnis erhaltenen Werte
speichern, finden Sie unter „Ein- und Ausgabebedingungen“ auf Seite 159.
Eingeben von Argumenten in der Distribution-Funktion
Sie können für jedes der Argumente in der Distribution-Funktion entweder Werte oder Listendaten eingeben.
Die zur Ermittlung der normalen Wahrscheinlichkeitsdichte verwendete Syntax der normPDf-Funktion (Seite
88) (normPDf(x, , )) kann wie unten gezeigt zur Durchführung der Berechnungen verwendet werden. Die
„Number Format“-Einstellung für alle Berechnungsergebnisse ist „Fix 2“.
normPDf(1, 1, 0) = 0,24
normPDf({1, 2}, 1, 0) = {0,24, 0,05}
normPDf(1, {1, 2}, 0) = {0,24, 0,18}
normPDf({1, 2},{1, 2}, 0) = {0,24, 0,12}
normPDf({1, 2},{1, 2},{1, 0}) = {0,40, 0,12}
Im Folgenden ist beschrieben, wie Listendaten in Argumente eingegeben und die Berechnungsergebnisse
ausgegeben werden.
(a) Eingeben von Listendaten für ein einzelnes Argument
• Im Prinzip kann jede beliebige Liste eingeben werden. Es muss aber jedes Element in der Liste den vom
Argument der verwendeten Funktion vorgegebenen Bedingungen entsprechen.
• Die Berechnung erfolgt für jedes Element in der Liste und die Ergebnisse werden wie unten gezeigt
ausgegeben.
normPDf(x, {1, 2}, )
= {<normPDf(x, 1, ) Berechnungsergebnis>, <normPDf(x, 2, ) Berechnungsergebnis>}
Kapitel 2: Main-Menü
87
(b) Eingeben von Listendaten für multiple Argumente
• In diesem Fall müssen alle Listen die gleiche Zahl an Elementen enthalten. Anderenfalls wird die
Fehlermeldung „Invalid Dimension“ angezeigt.
• Die Berechnung erfolgt für jedes Element in der Liste und die Ergebnisse werden wie unten gezeigt
ausgegeben.
normPDf({x1, x2}, {1, 2}, )
= {<normPDf(x1, 1, ) Berechnungsergebnisse>, <normPDf(x2, 2, ) Berechnungsergebnisse>}
Zuordnen von Listendaten-Berechnungsergebnissen zu Variablen
Die Verwendung der Listendaten im Argument der Distribution-Funktion gibt die Berechnungsergebnisse als
Listendaten aus, die in unveränderter Form der „ans“-Variablen zugeordnet werden.
Zusätzlich zur „ans“-Variablen bewirken Berechnungen, die die Distribution-Funktion verwenden, auch
eine Zuordnung der Berechnungsergebnisse zu bestimmten Systemvariablen. Beispielsweise wird die von
normPDf ermittelte Variable der Normalwahrscheinlichkeitsdichte der Systemvariablen prob zugeordnet. Als
Berechnungsergebnis wird einer Systemvariablen nur das letzte Element der Listendaten zugeordnet.
In den Erklärungen zur Distribution-Funktion finden Sie Näheres dazu, welches Berechnungsergebnis welcher
Variablen zugeordnet wird, finden Sie unter „Berechnungsergebnis-Ausgabe“.
u normPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][normPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeitsdichte einer Normalverteilung für einen vorgegebenen Wert.
Syntax: normPDf(x[,σ , μ)]
• Bei Auslassung von σ und μ werden σ = 1 und μ = 0 verwendet.
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeitsdichte einer Normalverteilung
bei x = 37.5, σ = 2, μ = 35
u normCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][normCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit einer Normalverteilung zwischen einem unteren und
einem oberen Grenzwert.
Syntax: normCDf(unterer Wert, oberer Wert[,σ , μ)]
• Bei Auslassung von σ und μ werden σ = 1 und μ = 0 verwendet.
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob, zLow, zUp
Beispiel: Bestimmen der Normal-Wahrscheinlichkeitsdichte bei unterer
Grenzwert = −∞, oberer Grenzwert = 36, σ = 2, μ = 35
u invNormCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invNormCDf]
Funktion: Ermittelt den (die) Grenzwert(e) einer normalen kumulativen Verteilungswahrscheinlichkeit für
vorgegebene Werte.
Syntax: invNormCDf([tail setting, ]Area-Wert[,σ , μ)]
• Bei Auslassung von σ und μ werden σ = 1 und μ = 0 verwendet.
• „tail setting“ zeigt die Lage des Anfangspunkts der Wahrscheinlichkeitswerte, wobei Left, Right oder Center
vorgegeben werden kann. Geben Sie zum Vorgeben die folgenden Werte oder Buchstaben ein:
Left:
−1, „L“ oder „l“
Center: 0, „C“ oder „c“
Right: 1, „R“ oder „r“
Bei Überspringen der Eingabe wird „Left“ verwendet.
• Wenn ein Argument ausgelassen wird (ergibt drei Argumente), Tail = Left.
• Wenn zwei Argumente ausgelassen werden (ergibt zwei Argumente), Tail=Left, μ =0.
• Wenn drei Argumente ausgelassen werden (ergibt ein Argument), Tail=Left, σ =1, μ =0.
Kapitel 2: Main-Menü
88
• Wenn „tail setting“ auf Center eingestellt ist, wird der untere Grenzwert ausgegeben.
Berechnungsergebnis-Ausgabe: x1InvN, x2InvN
Beispiel: Bestimmen des oberen Grenzwerts bei Tail setting = Left,
Area-Wert = 0,7, σ = 2, μ = 35
u tPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][tPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeitsdichte einer Student’schen t-Verteilung für einen vorgegebenen
Wert.
Syntax: tPDf(x, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeitsdichte einer Student’schen
t-Verteilung bei x = 2, df = 5
u tCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][tCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit einer Student’schen t-Verteilung zwischen einer oberen
und unteren Grenze.
Syntax: tCDf(unterer Wert, oberer Wert, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob, tLow, tUp
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeit einer Student’schen t-Verteilung
bei unterer Wert = 1,5, oberer Wert = ∞, df = 18
u invTCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invTCDf]
Funktion: Ermittelt den unteren Grenzwert der kumulativen Wahrscheinlichkeit einer Student’schen
t-Verteilung für vorgegebene Werte.
Syntax: invTCDf(prob, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv
Beispiel: Bestimmen des unteren Grenzwerts bei prob = 0,0754752, df = 18
u chiPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][chiPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeitsdichte einer χ2-Verteilung für vorgegebene Werte.
Syntax: chiPDf(x, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeitsdichte einer χ2-Verteilung bei
x = 2, df = 4
u chiCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][chiCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit einer χ2-Verteilung zwischen einer unteren und oberen
Grenze.
Syntax: chiCDf(unterer Wert, oberer Wert, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeit einer χ2-Verteilung bei unterer
Wert = 2,7, oberer Wert = ∞, df = 4
Kapitel 2: Main-Menü
89
u invChiCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invChiCDf]
Funktion: Ermittelt den unteren Grenzwert der kumulativen Wahrscheinlichkeit einer χ2-Verteilung für
vorgegebene Werte.
Syntax: invChiCDf(prob, df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv
Beispiel: Bestimmen des unteren Grenzwerts bei prob = 0,6092146, df = 4
u fPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][fPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeitsdichte einer F-Verteilung für einen vorgegebenen Wert.
Syntax: fPDf(x, n:df, d:df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeitsdichte einer F-Verteilung bei x =
1,5, n:df = 24, d:df = 19
u fCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Continuous][fCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit einer F-Verteilung zwischen einer oberen und einer
unteren Grenze.
Syntax: fCDf(unterer Wert, oberer Wert, n:df, d:df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Wahrscheinlichkeit einer F-Verteilung bei unterer
Wert = 1,5, oberer Wert = ∞, n:df = 24, d:df = 19
u invFCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invFCDf]
Funktion: Ermittelt den unteren Grenzwert der kumulativen Wahrscheinlichkeit einer F-Verteilung für
vorgegebene Werte.
Syntax: invFCDf(prob, n:df, d:df [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv
Beispiel: Bestimmen des unteren Grenzwertes bei prob = 0,1852, n:df = 24,
d:df = 19
u binomialPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][binomialPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeit in einer Binomialverteilung, dass der Erfolg bei einem
vorgegebenen Versuch eintritt.
Syntax: binomialPDf(x, Numtrial-Wert, pos [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Binomialwahrscheinlichkeit bei x = 5,
Numtrial-Wert = 3, pos = 0,63
u binomialCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][binomialCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer Binomialverteilung, dass der Erfolg zwischen
einem vorgegebenen unteren Wert und oberen Wert eintritt.
Syntax: binomialCDf(unterer Wert, oberer Wert, Numtrial-Wert, pos [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der kumulativen Binomialwahrscheinlichkeit bei unterer
Wert = 2, oberer Wert = 5, Numtrial-Wert = 3, pos = 0,63
Kapitel 2: Main-Menü
90
u invBinomialCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invBinomialCDf]
Funktion: Ermittelt die Mindestzahl von Versuchen einer kumulativen binomialen
Wahrscheinlichkeitsverteilung bei vorgegebenen Werten.
Syntax: invBinomialCDf(prob, Numtrial-Wert, pos [ ) ]
x
Inv
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv, ½
Wichtig!
Beim Ausführen der invBinomialCDf-, der invPoissonCDf-, der invGeoCDfoder der invHypergeoCDf-Funktion verwendet der ClassPad zum Berechnen
der Werte für die Mindestanzahl von Versuchen den vorgegebenen probWert und den an der kleinsten signifikanten Stelle um eins verminderten
prob-Wert (½
prob
-Wert). Die Ergebnisse werden den Systemvariablen
xInv (Rechenergebnis mit prob) und ½
xInv
(Rechenergebnis mit ½
prob
)
zugewiesen. Die Funktion ermittelt stets nur den xInv-Wert. Falls sich jedoch
die Werte von xInv und ½
xInv
unterscheiden, erscheint die unten gezeigte
Warnmeldung, die beide Werte zeigt.
Die Rechenergebnisse der Funktion sind Ganzzahlen. Die Genauigkeit kann beeinträchtigt sein, wenn das
erste Argument 10 oder mehr Stellen umfasst. Beachten Sie, dass selbst eine geringe Abweichung bei der
Berechnung die Rechenergebnisse beeinflusst. Wenn eine Warnmeldung erscheint, überprüfen Sie die
angezeigten Werte.
Beispiel: Bestimmen der Mindestzahl von Versuchen bei prob = 0,609,
Numtrial-Wert = 5, pos = 0,63
u poissonPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][poissonPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeit in einer Poisson-Verteilung, dass der Erfolg bei einem
vorgegebenen Versuch eintritt.
Syntax: poissonPDf(x, [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der Poisson-Wahrscheinlichkeit bei x = 10, = 6
u poissonCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][poissonCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer Poisson-Verteilung, dass der Erfolg zwischen
einem vorgegebenen unteren Wert und oberen Wert eintritt.
Syntax: poissonCDf(unterer Wert, oberer Wert, [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen kumulativen Poisson-Wahrscheinlichkeit bei unterer
Wert = 2, oberer Wert = 3, = 2,26
u invPoissonCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invPoissonCDf]
Funktion: Ermittelt die Mindestzahl von Versuchen in einer kumulativen Poisson-Wahrscheinlichkeitsverteilung
für vorgegebene Werte.
Syntax: invPoissonCDf(prob, [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv, ½
x
Inv
Wichtig!
Siehe „Wichtig!“ unter „invBinomialCDf“ auf Seite 91.
Beispiel: Bestimmen der Mindestanzahl von Versuchen bei prob = 0,8074,
= 2,26
Kapitel 2: Main-Menü
91
u geoPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][geoPDf]
Funktion: Ermittelt die Wahrscheinlichkeit in einer geometrischen Verteilung, dass der Erfolg bei einem
bestimmten Versuch eintritt.
Syntax: geoPDf(x, pos [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der geometrischen Wahrscheinlichkeit bei x = 6,
pos = 0,4
u geoCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][geoCDf]
Funktion: Ermittelt die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer geometrischen Verteilung, dass der Erfolg
zwischen einem vorgegebenen unteren Wert und oberen Wert eintritt.
Syntax: geoCDf(unterer Wert, oberer Wert, pos [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der geometrischen Wahrscheinlichkeit bei unterer Wert
= 2, oberer Wert = 3, pos = 0,5
u invGeoCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invGeoCDf]
Funktion: Ermittelt die Mindestanzahl von Versuchen einer kumulativen geometrischen
Wahrscheinlichkeitsverteilung für vorgegebene Werte.
Syntax: invGeoCDf(prob, pos [ ) ]
x
Inv
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv, ½
Wichtig!
Siehe „Wichtig!“ unter „invBinomialCDf“ auf Seite 91.
Beispiel: Bestimmen der Mindestanzahl von Versuchen bei prob = 0,875,
pos = 0,5
u hypergeoPDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][hypergeoPDf]
Funktion: Ermittelt die in einer hypergeometrischen Verteilung gegebene Wahrscheinlichkeit, dass der Erfolg
bei einem bestimmten Versuch eintritt.
Syntax: hypergeoPDf(x, n, M, N [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der hypergeometrischen Wahrscheinlichkeit für x = 1,
n = 5, M = 10, N = 20
u hypergeoCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Discrete][hypergeoCDf]
Funktion: Ermittelt die in einer hypergeometrischen Verteilung gegebene kumulative Wahrscheinlichkeit, dass
der Erfolg zwischen einem vorgegebenen unteren und oberen Wert eintritt.
Syntax: hypergeoCDf(unterer Wert, oberer Wert, n, M, N [ ) ]
Berechnungsergebnis-Ausgabe: prob
Beispiel: Bestimmen der kumulativen hypergeometrischen Verteilung bei
einem unteren Wert= 0, oberen Wert = 1, n = 5, M = 10, N = 20
Kapitel 2: Main-Menü
92
u invHypergeoCDf [Action][Distribution/Inv.Dist][Inverse][invHypergeoCDf]
Funktion: Ermittelt die in einer kumulativen hypergeometrischen Verteilung gegebene Mindestanzahl von
Versuchen für bestimmte Werte.
Syntax: invHypergeoCDf(prob, n, M, N [ ) ]
x
Inv
Berechnungsergebnis-Ausgabe: xInv, ½
Wichtig!
Siehe „Wichtig!“ unter „invBinomialCDf“ auf Seite 91.
Beispiel: Bestimmen der Mindestanzahl von Versuchen bei prob = 0.3, n = 5,
M = 10, N = 20
Verwenden des [Financial]-Untermenüs
Das [Financial]-Untermenü enthält Befehle für Finanzberechnungen.
Informationen zu den in diesem Untermenü enthaltenen Funktionen sind unter „11-4 Finanzmathematische
Funktionen“ zu finden.
Verwenden des [Command]-Untermenüs
u Define
Funktion 1: Definiert eine Funktion und registriert sie im Grafik-Editor.
Syntax 1: Define…{ y1(x) − y100(x) ; x1(y) − x100(y) ; yt1(t) − yt100(t) ; xt1(t) − xt100(t) ;
r1() − r100()} = <Term>
Beispiel: Definieren der Funktion y = sin(x) und Zuordnen dieser Funktion zu
der Zeile „y3“ des Grafik-Editors
Funktion 2: Erstellt eine anwenderdefinierte Funktion.
Weitere Informationen finden Sie unter „12-3 Anwenderdefinierte Funktionen“.
u DispStat
Funktion: Zeigt die vorherigen statistischen Berechnungsergebnisse an.
Weitere Informationen finden Sie unter „DispStat“ auf Seite 216 und den Beispielen 1208 bis 1210 unter
„Einbinden von statistischen Grafik- und Berechnungsfunktionen in einem Programm“ auf Seite 234.
u Clear_a_z
Funktion: Löscht alle Einzelbuchstaben-Variablen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Clear_a_z“ auf Seite 87.
u DelVar
Funktion: Löscht eine bestimmte Variable.
Weitere Informationen finden Sie unter „DelVar“ auf Seite 215.
u Clear All Variables
Funktion: Löscht Variablen, die Zahlen, Listen und Matrizen enthalten.
Kapitel 2: Main-Menü
93
2-8 Verwenden des Interaktiv-Menüs
Mit dem [Interactive]-Menü können Sie die meisten Befehle benutzen, die im [Action]-Menü verfügbar sind.
Wenn Sie einen Befehl im [Action]-Menü wählen, wird einfach die Funktion für diesen Befehl eingegeben.
Im [Interactive]-Menü ziehen Sie den Stift über eine vorhandene Eingabe im Arbeitsbereich und wählen
dann einen Befehl. Dadurch wird der hervorgehobene Term mit dem Befehl umschlossen und ein Dialogfeld
geöffnet, falls mehr Argumente erforderlich sind. Wenn Sie einen [Interactive]-Menüeintrag wählen, ohne zuvor
einen Term hervorzuheben, öffnet sich ein Dialogfeld, das Sie zu den erforderlichen Argumenten auffordert.
Tipp
• Die Bedienung der folgenden Befehle des [Interactive]-Menüs ist identisch mit den meisten Befehlen des [Action]-Menüs.
Informationen über die Verwendung dieser Befehle finden Sie unter „2-7 Verwenden des Aktionsmenüs“.
[Transformation], [Advanced], [Calculation], [Complex], [List]-[Create], [List]-[Statistics], [List]-[Calculation], [Matrix][Create], [Matrix]-[Calculation], [Matrix]-[Row&Column], [Vector], [Equation/Inequality], [Assistant], [Distribution/Inv.Dist],
[Financial], Define
• Die Befehle „DispStat“, „Clear_a_z“ und „DelVar“ des [Command]-Untermenüs des [Action]-Menüs sind im [Interactive]Menü nicht enthalten.
Beispiel für das Interaktiv-Menü
Die Operationen im [Interactive]-Menü sind besonders in den folgenden Fällen vorteilhaft.
• Wenn Sie einen Befehl für einem Term verwenden möchten, den Sie gerade bearbeiten.
• Wenn Sie einen Befehl verwenden möchten, der mehrere Argumente erfordert.
0234
Zerlegen des Terms x3 – 3x2 + 3x – 1 in seine Linear-Faktoren
0235
Berechnen des bestimmten Integrals über x2 + 2x für 1 s x s 2
Verwenden des „apply“-Befehls
Der „apply“-Befehl ist nur im [Interactive]-Menü enthalten. Sie können diesen Befehl verwenden, um nur einen
bestimmten Teil eines Terms zu bearbeiten und dessen Ergebnis anzuzeigen.
0236
Berechnen des Ergebnisses von diff(sin(x),x) × cos(x) + sin(x) × diff(cos(x),x), und anschließend
Berechnen nur eines Teils des Terms
Hinweis: Dieses Beispiel geht von der Annahme aus, dass der ClassPad für die folgenden
Moduseinstellungen konfiguriert ist: Algebra, Complex, Radian, Descending Order.
2-9 Verwenden des Main-Menüs in Kombination mit
anderen Anwendungs-Menüs
Sie können vom Main-Menü aus auf die Fenster anderer Anwendungen des ClassPad zugreifen und Kopieren,
Einfügen, Drag & Drop (Ziehen und Ablegen) und weitere Operationen zwischen diesen Anwendungen
ausführen.
Tipp
• Wenn Sie Daten, die Farbinformationen umfassen, in einer anderen Anwendung kopieren und in das Main-Menü
einfügen,werden die Farbinformationen nicht berücksichtigt. Die eingefügten Daten werden schwarz. Dies gilt auch, wenn
Sie Daten aus einer anderen Anwendung in das Main-Menü ziehen.
• Wenn Sie Daten im Main-Menü kopieren und in eine andere Anwendung einfügen, werden die eingefügten Daten gemäß
den Farbeinstellungen dieser anderen Anwendung angezeigt. Dies gilt auch, wenn Sie Daten aus dem Main-Menü in eine
andere Anwendung ziehen.
Kapitel 2: Main-Menü
94
Verwenden des Fensters eines anderen Anwendungs-Menüs
u Öffnen des Fensters eines anderen Anwendungs-Menüs
1. Tippen Sie auf die Pfeilabwärts-Schaltfläche ganz rechts auf der Symbolleiste.
• Eine Palette der Anwendungs-Ikons wird angezeigt.
Grafik
Tabellenkalkulation
Statistik-Editor
Wahrscheinlichkeit
Verifizierung
Grafik-Editor
Geometrie
Kegelschnitt-Grafik
Kegelschnitt-Editor
Finanzmath
Differentialgleichungseditor
Zahlenfolgen-Editor
Numerische Lösung
2. Tippen Sie auf die Schaltfläche, die dem Fenster entspricht, das Sie öffnen möchten.
• Dadurch erscheint das der angetippten Schaltfläche entsprechende Fenster als unteres Fenster.
u Schließen des Fensters eines anderen Anwendungs-Menüs
1. Tippen Sie auf eine beliebige Stelle innerhalb des Fensters, das Sie schließen möchten.
2. Tippen Sie in der rechten oberen Ecke auf die C-Schaltfläche, oder tippen Sie auf O und dann auf [Close].
• Der Arbeitsbereich des Main-Menüs füllt nun das gesamte Display aus.
Tipp
• Auch wenn Sie das r-Ikon der Ikon-Leiste verwenden, um das untere Fenster zu vergrößern, sodass dieses das
gesamte Display ausfüllt, wird dieses geschlossen, wenn Sie auf O und anschließend auf [Close] tippen, und Sie kehren
zum Fenster des Arbeitsbereichs zurück.
• Es geschieht nichts, wenn Sie auf O und dann auf [Close] tippen, während das Fenster des Arbeitsbereichs aktiv ist.
u Kopieren eines Terms im Arbeitsbereich und Einfügen des Terms in das Grafik-EditorFenster
0237
Kopieren von „x2 – 1“ im Arbeitsbereich und Einfügen des Terms in das Grafik-Editor-Fenster
• Weitere Informationen über das Grafik-Editor-Fenster finden Sie in Kapitel 3.
u Grafisches Darstellen einer Funktion durch Ziehen aus dem Arbeitsbereich in das
Grafikfenster
0238
Grafisches Darstellen des Terms „x2 – 1“, der bereits in den Arbeitsbereich eingegeben wurde
• Wie in diesem Beispiel sichtbar wird, kann eine Grafik gezeichnet werden, indem ein Term in der Form f (x)
im Grafikfenster abgelegt wird.
Verwenden des Statistik-Editor-Fensters
Sie können das Statistik-Editor-Fenster verwenden, um neue LIST-Variablen zu erstellen und vorhandene
LIST-Variablen zu bearbeiten. Sie können das Statistik-Editor-Fenster auch für Eingabe des Namens einer
LIST-Variablen und die Anzeige ihres Inhalts verwenden.
Kapitel 2: Main-Menü
95
u Verwenden einer LIST-Variablen mit Dateneingabe über den Statistik-Editor zur Ausführung
einer Berechnung im Arbeitsbereich
0239
Eingeben von Daten in „list1“ und „list2“ unter Verwendung des Statistik-Editors und anschließend
Ausführen der Berechnung list1+list2 im Arbeitsbereich
• list1 bis list6 sind Systemvariablen des LIST-Typs. Nähere Informationen hierzu siehe „HauptspeicherDatentypen“ (Seite 26).
• Informationen über die Eingabe und Bearbeitung von Listendaten unter Verwendung des Statistik-Editors
sind in Kapitel 7 zu finden.
u Verwenden des Statistik-Editors zum Aufrufen einer LIST-Variablen, die im Arbeitsbereich
erstellt wurde
0240
Unter Fortführung des Beispiels 0239 Verwenden des Statistik-Editors zum Aufrufen einer listVariablen „test“, die im Arbeitsbereich erstellt wurde
Verwenden des Geometriefensters
Wenn ein Geometriefenster auf dem Display angezeigt wird, können Sie Werte und Terme in das
Geometriefenster ziehen, um die Grafik oder Figur des Wertes oder Terms zu zeichnen. Sie können auch eine
Figur vom Geometriefenster in den Arbeitsbereich ziehen, der den entsprechenden Term oder Wert anzeigt.
u Ziehen eines Terms vom Arbeitsbereich in das Geometriefenster
0241
Eingeben des Terms x2/52 + y2/22 = 1 in den Arbeitsbereich und anschließendes Ziehen des Terms in
das Geometriefenster
Tipp: Die folgende Tabelle zeigt die Typen der Terme, die Sie im Geometriefenster ablegen können. Wenn der Term nicht
erkannt wird, wird er im Geometriefenster als Text angezeigt.
Ablegen dieses Terms im Geometriefenster:
Zeigt Folgendes an:
Lineare Gleichung mit x und y
Eine Gerade
Gleichung eines Kreises mit x und y
Ein Kreis
Gleichung einer Ellipse mit x und y
Eine Ellipse
Gleichung einer Hyperbel mit x und y
Eine Hyperbel
Zweidimensionaler Vektor (im Format von 2 Zeilen × 1
Spalte)
Ein Punkt
Gleichung y = f (x)
Eine Kurve
2 × n Matrix, n t 3
Ein geschlossenes Polygon (jede Spalte repräsentiert
einen Eckpunkt des Polygons)
n × 2 Matrix, n t 3
Ein offener Polygonzug
u Ziehen einer Figur aus dem Geometriefenster in den Arbeitsbereich
0242
Ziehen eines Punkts, eines Kreises, eines Punkts und seiner Abbildung aus dem Geometriefenster in
den Arbeitsbereich
• Informationen zu Operationen im Geometriefenster finden Sie in Kapitel 8.
Tipp: Nachfolgend ist gezeigt, was geschieht, wenn Sie eine Figur aus dem Geometriefenster in den Arbeitsbereich
ziehen.
Kapitel 2: Main-Menü
96
Ablegen dieser Figur im Arbeitsbereich:
Zeigt Folgendes an:
Punkt
Koordinaten als Ortsvektor (2 × 1 Matrix)
Gerade
Gleichung der Geraden
Vektor
Koordinaten als freier Vektor (entspricht dem dazu
parallelen Ortsvektor mit gleicher Pfeilrichtung)
Kreis, Kreisbogen, Ellipse, Funktion oder Kurve
Entsprechende Gleichung
Polygon
2 × n Matrix
Offener Polygonzug (erstellt durch Animation)
n × 2 Matrix
Geradenpaar
Lineares Gleichungssystem für das Paar
Ein Punkt und seine Abbildung unter einer Transformation
Matrixterm für die Transformation
2-10 Verwenden der Verifizierungs-Funktion
Die Verifizierungs-Funktion bietet Ihnen ein leistungsstarkes Werkzeug, um prüfen zu können, ob Ihre
numerischen oder algebraischen Umformungen richtig sind. „Verify“ unterstützt Sie bei der Vereinfachung von
Termen, indem verifiziert wird, ob ein von Ihnen eingegebener Term gleich Ihrem ursprünglichen Term ist. Ist
dies der Fall, dann erhalten Sie eine positive Antwort; wenn nicht, müssen Sie Ihren Fehler berichtigen, bevor
Sie fortfahren können.
u Starten der Verifizierungs-Funktion
1. Tippen Sie auf die Pfeilabwärts-Schaltfläche ganz
rechts auf der Symbolleiste.
2. Auf der erscheinenden Ikon-Leiste tippen Sie auf
W.
Term der linken Seite
Term der rechten Seite
u Menüs und Schaltflächen der Verifizierungs-Funktion
• Löschen des Verifizierungs-Fensters....................................................... File - New, Edit - Clear All oder O
• Öffnen oder Speichern einer Datei ...............................................................File - Open, File - Save oder {
• Festlegen des Berechnungsbereichs für komplexe Zahlen für „Verify“ ......................................................T
• Festlegen des Berechnungsbereichs für reelle Zahlen für „Verify“ .............................................................Y
• Festlegen des Berechnungsbereichs für positive reelle Zahlen für „Verify“................................................U
• Verifizieren der Gleichung mit Beginn ab der ersten Zeile..........................................................................!
• Verifizieren der Gleichung mit Beginn ab der aktuellen Zeile ....................................................................."
0243
Vollständiges Zerlegen der Zahl 50 in ihre Faktoren
0244
Unter Fortführung des Beispiels 0243 Faktorisieren des Terms x2 + 1 (in der Faktorenform neu
schreiben)
Kapitel 2: Main-Menü
97
2-11 Verwenden der Wahrscheinlichkeits-SimulationsFunktion
Mit der Wahrscheinlichkeits-Simulations-Funktion realisieren Sie folgende Experimente:
• Simulation empirischer Häufigkeiten der Würfelseiten (Augenzahlen), die erscheinen, wenn ein idealer Würfel
mit einer vorgegebenen Versuchsanzahl gewürfelt wird (1 Die)
• Simulation empirischer Häufigkeiten auftretender Augensummen, die erscheinen, wenn zwei ideale Würfel mit
einer vorgegebenen Versuchsanzahl geworfen werden (2 Dice +)
• Simulation empirischer Häufigkeiten auftretender Produkte der Augenzahlen, die erscheinen, wenn 2 ideale
Würfel mit vorgegebener Versuchsanzahl gewürfelt werden (2 Dice ½)
• Nachdem Kugeln in den „Farben“ A, B, C, D, E und F mit vorzugebenden Anzahlen in eine Urne gelegt
wurden: Simulation empirischer Häufigkeiten der „Farben“, die auf den zufällig gezogenen Kugeln erscheinen,
bei vorgegebener Anzahl von Ziehungen (Container)
Die Anzahl der Würfelseiten können Sie als eine beliebige ganze Zahl von 1 bis 20 vorgeben.
„Simulations“-Fenster
(Versuchsinformationen und Ergebnis)
„Probability“-Dialogfeld
u Starten der Wahrscheinlichkeits-Simulations-Funktion
1. Tippen Sie auf die Pfeilabwärts-Schaltfläche ganz rechts auf der Symbolleiste.
2. Tippen Sie in der nun erscheinenden Ikon-Leiste auf P. Ein anfängliches „Probability“-Dialogfeld wird
geöffnet.
u Menüs und Schaltflächen der Wahrscheinlichkeits-Simulations-Funktion
• Löschen des Simulations-Fensters (und Anzeigen des „Probability“-Dialogfelds)
.......................................................................................................... File - New, Edit - Clear All oder O
• Anzeigen des „Probability“-Dialogfelds und Start der Wahrscheinlichkeits-Simulation
(Versuchsergebnis wird dem Ende der aktuellen Datei hinzugefügt) ...........................Edit - Add oder P
• Öffnen oder Speichern einer Datei ...............................................................File - Open, File - Save oder {
• Löschen der aktuell ausgewählten Versuchsdaten...................................................................... Edit - Delete
• Anzeigen des ausgewählten Ergebnisses als Häufigkeitsverteilung
(im Matrixformat) ........................................................................................................Display - Distribution
• Anzeigen des ausgewählten Ergebnisses als Stichprobendaten
(im Listenformat) ..................................................................................................... Display - Sample Data
0245
Simulation empirischer Häufigkeiten auftretender Augensummen, die erscheinen, wenn zwei ideale
sechsseitige Würfel 50-mal geworfen werden
0246
Nachdem 10 A-farbige Kugeln, 20 B-farbige Kugeln und 30 C-farbige Kugeln in eine Urne gelegt
wurden, soll ermittelt werden, wie oft jede Art von Kugel bei einer Gesamtziehung von 50 gezogen
wird. Nach jeder Ziehung einer Kugel ist diese wieder in die Urne zurückzulegen, bevor mit der
nächsten Ziehung begonnen wird.
Kapitel 2: Main-Menü
98
Tipp: In den Anfangs-Standardeinstellungen werden die Versuchsergebnisse als Häufigkeitsverteilung im Matrixformat
dargestellt. Wenn Sie das Tabellenergebnis auswählen und [Sample Data] im [Display]-Menü auswählen, werden
die Versuchsergebnisse auf Listendatenformat umgestellt. Umgekehrt gilt: Wenn Sie die Tabellenergebnisse
auswählen und [Distribution] im [Display] Menü auswählen, werden die Versuchsergebnisse im Matrixformat als
Häufigkeitsverteilung dargestellt.
Häufigkeitsverteilung (Matrixformat)
Stichprobendaten (Listenformat)
2-12 Ausführen eines Programms im Main-Menü
Ein Programm kann im Main-Menü oder im eActivity-Menü ausgeführt werden.
Syntax: Ordnername\Programmname(Parameter)
• Der Ordnername braucht nicht vorgegeben zu werden, wenn das auszuführende Programm im aktuellen
Ordner liegt. Wenn Sie den ClassPad unverändert mit den Anfangs-Standardeinstellungen benutzen, ist
der aktuelle Ordner sowohl für das Programm-Menü als auch für das Main-Menü der „main“-Ordner, sodass
normalerweise kein Ordnername angegeben werden muss.
• Wenn Sie den Ordner nicht ändern, ist der aktuelle Ordner des eActivity-Menüs der „eAct“-Ordner, sodass Sie
den Ordnernamen auf jeden Fall angeben müssen Falls Sie ein Programm ausführen wollen, das im „main“Ordner liegt, geben Sie „main\Programmname(Parameter)“ ein.
Wichtig!
Wenn der Programmbefehl „Pause“ in einem Programm benutzt wird, wird er ignoriert, wenn das Programm
vom Main-Menü oder vom eActivity-Menü aus aufgerufen wird.
Programm
0247
Main-Menü
eActivity-Menü
Ausführen eines Programms namens OCTA, das im Main-Menü unter „Erstellen eines Programms“
(Seite 204) erstellt und gespeichert wurde, und Ermitteln der Oberfläche und des Volumens eines
regelmäßigen Oktaeders mit der Seitenlänge 20 cm
Kapitel 2: Main-Menü
99
Kapitel 3:
Grafik- und Tabellen-Menü
Im Grafik- und Tabellen-Menü können Sie Gleichungen (oder Ungleichungen) in kartesischen Koordinaten,
Polarkoordinaten und in Parameterdarstellung eingeben und grafisch darstellen. Nachdem Sie eine Gleichung
grafisch dargestellt haben, können Sie verschiedene auf Grafiken beruhende analytische Operationen
ausführen, beispielsweise die Bestimmung der Schnittpunkte zweier Grafiken oder des Wendepunkts und die
Berechnung des Integrals für einen bestimmten Bereich einer Parabel oder einer anderen Figur.
Wenn Sie das Grafik- und Tabellen-Menü öffnen, erscheinen zwei Fenster
auf dem Display: 1 das Grafik-Editor-Fenster und 2 das Grafikfenster.
• Ein Grafik-Editor-Blatt kann bis zu 20 Funktionen enthalten. Sie können
gleichzeitig bis zu 100 Funktionen im Grafik-Editor abspeichern. Die
im Grafik-Editor abgespeicherten Funktionen können im Grafikfenster
grafisch dargestellt werden.
1
• Sie können im Grafik-Editor-Fenster auch eine Funktion nutzen, um
eine Wertetabelle oder eine Übersichtstabelle zu generieren. Die
Wertetabellen und Übersichtstabellen werden in einem Tabellenfenster
angezeigt.
• Das Grafikfenster und das Tabellenfenster haben an der Unterseite ein
Meldungsfeld, in welchem Terme und Werte angezeigt oder die für die
Eingabe und Bearbeitung verwendet werden können.
2
Meldungsfeld
Menüs und Schaltflächen des Grafik- und Tabellen-Menüs
Grafik-Editor-Fenster
• Öffnen aller gespeicherten Daten im Grafik-Editor-Fenster .................................. File - Open Graph Memory
• Speichern aller Terme im Grafik-Editor-Fenster ....................................................File - Save Graph Memory
• Auswählen des gesamten Terms, den Sie bearbeiten ........................................................... Edit - Select All
• Löschen aller Terme im Grafik-Editor-Fenster ..........................................................................Edit - Clear All
• Eingeben einer Funktion in kartesischen Koordinaten................................................Type - y=Type oder d
• Eingeben einer Funktion in Polarkoordinaten .............................................................Type - r=Type oder f
• Eingeben einer Funktion in Parameterdarstellung ...............................................Type - ParamType oder g
• Eingeben einer x-Gleichung (vertikale Linie) ..............................................................Type - x=Type oder h
• Eingeben einer Ungleichung in kartesischen Koordinaten
........................................... Type - Inequality - y>Type, y<Type, ytType, ysType oder j, l, ', X
• Eingeben einer x-Ungleichung .. Type - Inequality - x>Type, x<Type, xtType, xsType oder k, ;, Z, C
• Eingeben von zwei Funktionen in eine Liste und verbindendes Schattieren ....... Type - ShadeType oder y
• Anzeigen des „Dynamic Graph“-Dialogfeldes (Seite 120) .............................................. a - Dynamic Graph
• Anzeigen des „Draw Shade“-Dialogfeldes (Seite 104) .........................................................a - Draw Shade
• Verwenden einer integrierten Funktionsschablone für die grafische Darstellung ......................... a - Built-In
• Löschen aller Terme auf dem aktivierten Blatt..........................................................a - Sheet - Clear Sheet
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
100
• Zurücksetzen des Namens des aktivierten Blattes auf
die ursprüngliche Vorgabe ................................................................................a - Sheet - Default Name
• Grafische Darstellung der ausgewählten Funktion(en) ...............................................................................$
• Generieren einer Übersichtstabelle für die ausgewählte Funktion .............................................................4
• Anzeigen des Betrachtungsfenster-Dialogfeldes,
um die Grafikfenster-Einstellungen zu konfigurieren .............................................................................6
• Anzeigen des „Table Input“-Dialogfeldes, um die Einstellungen zu konfigurieren ......................................8
• Generieren einer Tabelle für die ausgewählte Funktion .............................................................................#
Grafikfenster
• Löschen des gesamten Inhalts des Grafikfensters ...................................................................Edit - Clear All
• Durchführen einer Zoomoperation (Seite 109) .......................................................................................Zoom
• Anzeigen der Koordinaten an einem bestimmten Punkt der Grafik .........................Analysis - Trace oder =
• Einfügen eines Punktes, einer Grafik oder eines Textes in
eine bestehende Grafik (Seite 117) ................................................................................ Analysis - Sketch
• Durchführen einer G-Solve-Operation (Seite 119)............................................................. Analysis - G-Solve
• Modifizieren einer Grafik durch Änderung der Werte der Koeffizienten................................Analysis - Modify
• Öffnen der Bilddatei einer Grafik......................................................................................... a - Open Picture
• Speichern einer Grafik als Bilddatei ..................................................................................... a - Save Picture
• Löschen der Bilddatei einer Grafik .......................................................................................a - Clear Picture
• Anpassen der Helligkeit des Hintergrundbildes der Grafikanzeige,
das mithilfe des „Open Picture“-Befehls platziert wird .......................................................... a - Fade I/O
• Anzeigen des „Dynamic Graph“-Dialogfeldes ................................................................. a - Dynamic Graph
• Anzeigen des „Draw Shade“-Dialogfeldes ............................................................................a - Draw Shade
• Verwenden einer integrierten Funktionsschablone für die grafische Darstellung (Seite 111) ...... a - Built-In
• Erneutes Zeichnen einer Grafik .................................................................................................. a - ReDraw
• Aktivieren des Grafik-Editor-Fensters .........................................................................................................!
• Generieren einer Wertetabelle für eine bestehende Grafik ........................................................................#
• Anzeigen des „Table Input“-Dialogfeldes, um die Einstellungen zu konfigurieren ......................................8
• Generieren einer Übersichtstabelle für eine bestehende Grafik .................................................................4
Tabellenfenster
• Löschen des gesamten Inhalts des Tabellenfensters ...............................................................Edit - Clear All
• Löschen einer Zeile aus der Tabelle ........................................................................................T-Fact - Delete
• Einfügen einer Zeile in die Tabelle............................................................................................ T-Fact - Insert
• Hinzufügen einer Zeile nach der aktuell ausgewählten Zeile.......................................................T-Fact - Add
• Zeichnen einer Grafik als Kurvenzug unter Verwendung
einer generierten Tabelle ............................................................................... Graph - G-Connect oder $
• Zeichnen einer Grafik als Punkteplot unter Verwendung
einer generierten Tabelle ...................................................................................... Graph - G-Plot oder !
• Speichern des Inhalts einer Tabelle in einer Liste ................................................................a - Table to List
• Erneutes Generieren einer Tabelle anhand der aktuellen Tabelleneinstellungen ......................a - ReTable
• Löschen der angezeigten Tabelle ........................................................................................ a - Delete Table
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
101
• Verschieben des Cursors an die Position auf der Grafik,
welche dem in der Tabelle gewählten Wert entspricht .................................................................a - Link
• Aktivieren des Grafik-Editor-Fensters .........................................................................................................!
• Anzeigen des „Table Input“-Dialogfeldes, um die Einstellungen zu konfigurieren ......................................8
3-1 Speicherfunktionen
Verwenden Sie das Grafik-Editor-Fenster zum Abspeichern einer Funktion des Grafik- und Tabellen-Menüs.
Dieser Abschnitt beschreibt die Grafik-Editor-Operationen und erläutert, wie die Funktionen abgespeichert
werden können.
Verwenden von Grafik-Editor-Blättern
Das Grafik-Editor-Fenster weist fünf Register für die mit Sheet 1 bis Sheet 5 benannten Arbeitsblätter auf,
die jeweils bis zu 20 Funktionen aufnehmen können. Sie können gleichzeitig bis zu 20 Funktionen grafisch
darstellen, so lange alle Funktionen im gleichen Arbeitsblatt enthalten sind.
In der nachfolgenden Tabelle werden Arbeitsblatt-Operationen im Grafik-Editor erläutert.
Um dies zu tun:
Vorgehensweise:
Auswählen eines
Arbeitsblattes
Tippen Sie auf das Register des auszuwählenden Arbeitsblattes. Das
gegenwärtig ausgewählte Arbeitsblatt ist das „aktive“ Arbeitsblatt.
Umbenennen eines
Arbeitsblattes
Tippen Sie auf das Register des aktiven Arbeitsblattes. Geben Sie in das
angezeigte Dialogfeld bis zu 8 Byte für den Namen des Arbeitsblattes ein, und
tippen Sie anschließend auf [OK].
Zurücksetzen des
Namens des aktivierten
Blattes auf die
ursprüngliche Vorgabe
Tippen Sie auf a, [Sheet] und anschließend auf [Default Name].
Initialisieren eines
Arbeitsblattes
Tippen Sie auf a, [Sheet] und anschließend auf [Clear Sheet]. Auf diese Weise
werden alle Funktionen des aktiven Arbeitsblattes gelöscht und das Arbeitsblatt
auf den ursprünglichen Vorgabenamen zurückgesetzt.
Initialisieren aller
Arbeitsblätter
Tippen Sie auf [Edit] und anschließend auf [Clear All]. Tippen Sie als Antwort
auf die erscheinende Bestätigungsmeldung auf [OK]. Auf diese Weise werden
alle Terme im Grafik-Editor-Fenster gelöscht und die Arbeitsblattnamen auf die
ursprünglichen Vorgabenamen zurückgesetzt (Sheet 1 bis Sheet 5).
Speichern einer Funktion
Tippen Sie zum Eingeben eines Terms auf eine leere Zeile im Grafik-Editor-Fenster, und führen Sie
anschließend die nachfolgend beschriebenen Operationen aus.
Eingeben dieses
Termtyps:
Vorgehensweise:
Term mit kartesischen
Koordinaten (y = f(x))
1. Tippen Sie auf [Type] - [y=Type].
2. Geben Sie einen Term ein (beispielsweise
2x2 – 3), der die Variable x enthält, und
drücken Sie anschließend auf E.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
102
Eingeben dieses
Termtyps:
Vorgehensweise:
Term mit
Polarkoordinaten
1. Tippen Sie auf [Type] - [r=Type].
2. Geben Sie einen Term ein (beispielsweise
5sin(3)), der die Variable enthält, und
drücken Sie anschließend auf E.
Terme in
Parameterdarstellung
1. Tippen Sie auf [Type] - [ParamType].
2. Geben Sie in die Zeilen xt =, yt = Terme ein,
die jeweils t enthalten (beispielsweise 3sin(t),
3cos(t)), und drücken Sie anschließend auf
E.
x-Gleichung
1. Tippen Sie auf [Type] - [x=Type].
2. Geben Sie einen Term ein, der die Variable y enthält, und drücken Sie
anschließend auf E.
y-Ungleichung
(y-Typ auf der linken
1. Tippen Sie auf [Type], [Inequality] und anschließend auf eine der folgenden
Optionen:
[y>Type], [y<Type], [ytType], [ysType].
2. Geben Sie einen Term ein, der die Variable x enthält, und drücken Sie
anschließend auf E.
Seite)
x-Ungleichung
(x-Typ auf der linken
Seite)
1. Tippen Sie auf [Type], [Inequality] und anschließend auf eine der folgenden
Optionen:
[x>Type], [x<Type], [xtType], [xsType].
2. Geben Sie einen Term ein, der die Variable y enthält, und drücken Sie
anschließend auf E.
Schattierungstyp
Siehe „Schattieren der von zwei Termen begrenzten Region“ (Seite 104).
Tipp: Sie können das Gleichheits-/Ungleichheitszeichen eines Terms des x-Typs (x=, x>, x<, xt, xs) oder des y-Typs
(y=, y>, y<, yt, ys, Schattierungstyp) ändern, nachdem Sie den Term eingegeben haben. Tippen Sie dazu
einfach auf das Gleichheits-/Ungleichheitszeichen. Wählen Sie im angezeigten „Type“-Dialogfeld das gewünschte
Relationszeichen aus, und tippen Sie anschließend auf [OK].
Grafische Darstellung einer gespeicherten Funktion
Sie können mehrere Funktionen auswählen und diese gleichzeitig grafisch darstellen, so lange sich alle
Funktionen auf dem gleichen Arbeitsblatt befinden. Sie können die grafische Darstellung für jede Funktion einoder ausschalten und sogar den für jede Funktion zu verwendenden Linienstil und die zu verwendende Farbe
vorgeben.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
103
u Grafisches Darstellen einer ausgewählten Funktion
1. Tippen Sie auf das Register des Arbeitsblattes, welches die Funktion enthält,
die Sie grafisch darstellen möchten, um dieses Blatt zu aktivieren.
2. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen aller Funktionen, die Sie grafisch
darstellen möchten, und deaktivieren Sie die Kontrollkästchen aller
Funktionen, die nicht grafisch dargestellt werden sollen.
3. Sie können auf den aktuell angegebenen Linienstil oder die Farbe tippen,
um einen anderen Stil auszuwählen, wenn Sie dies wünschen.
• Siehe „Auswählen des Grafiklinienstils und der Farbe“.
4. Tippen Sie auf $, um die ausgewählten Funktionen grafisch darzustellen.
u Auswählen des Grafiklinienstils und der Farbe
1. Tippen Sie auf den Stilbereich neben der Funktion, deren
Linienstil und Farbe Sie auswählen möchten. Daraufhin wird
das „Style Settings“-Dialogfeld angezeigt.
Stilbereich
2. Konfigurieren Sie das Dialogfeld mit den folgenden Einstellungen:
Gewünschte Funktion:
Auszuführende Operation:
Linientyp
Tippen Sie auf „Graph Plot“ und anschließend auf den gewünschten
Linientyp.
Linienfarbe
Tippen Sie auf „Line Color“ und anschließend auf die gewünschte Farbe.
3. Um die Einstellungen zu übernehmen, kehren Sie zu Schritt 2 dieses Verfahrens zurück, und tippen Sie
anschließend auf [OK].
Schattieren der von zwei Termen begrenzten Region
Sie können die von zwei Termen begrenzte Region schattieren, indem Sie [ShadeType] als Funktionstyp
vorgeben und dann die Terme gemäß der nachstehenden Syntax eingeben.
{untere Funktion f(x), obere Funktion g(x)} | A < x < B
Hinweis: A < x < B kann ausgelassen werden. A < x < B kann durch x > A oder x < B ersetzt werden.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
104
u Schattieren der von zwei Termen begrenzten Region
1. Tippen Sie auf [Type] - [ShadeType].
2. Verwenden Sie die obige Syntax, um zwei Terme mit der x-Variable
einzugeben, legen Sie den Bereich für den x-Wert fest, und drücken Sie
anschließend auf E.
Beispiel: {x2 – 1, –x2 + 1} | –1 < x < 1
3. Tippen Sie auf $, um die ausgewählten Funktionen grafisch darzustellen.
0301 Verwenden des „Draw Shade“-Dialogfeldes zum Schattieren der von
x2 – 1 und –x2 + 1 begrenzten Region
Überlagern von zwei Ungleichungen in einem Intersection Plot/Union Plot
Überlagern Sie auf folgende Weise zwei Ungleichungen in einem Intersection Plot oder Union Plot der
nachstehenden Art.
Intersection Plot: Nur die überlagerten Teile der Ungleichungen werden schattiert.
Union Plot: Die Ungleichungen werden so überlagert, wie sie sind.
u Überlagern von zwei Ungleichungen
y < x2, y s x + 1
1. Speichern Sie y < x2 in Zeile y1 und y s x +
1 in Zeile y2.
2. Tippen Sie im O-Menü auf [Graph
Format].
3. Tippen Sie im angezeigten GrafikformatDialogfeld auf den nach unten zeigenden
Pfeil für [Inequality Plot], und wählen Sie
anschließend [Intersection] oder [Union]
aus.
4. Tippen Sie auf $, um die ausgewählten
Funktionen grafisch darzustellen.
Intersection Plot
Union Plot
Speichern der Grafik-Editor-Daten im Grafikspeicher
Der Grafikspeicher erlaubt Ihnen, alle Terme und ihre einschlägigen Informationen in einer Datei zu speichern,
die Sie später wieder aufrufen können. Jede Grafikspeicherdatei enthält die folgenden Daten:
• Funktionen auf allen fünf Grafik-Editor-Blättern (bis zu 100 Funktionen)
• Ob das Kontrollkästchen neben jeder Funktion ausgewählt (aktiviert) oder freigegeben (deaktiviert) ist
• Den Linienstil und die Farbe jeder Funktion
• Den Grafiktyp jeder Funktion
• Welches Arbeitsblatt momentan aktiv ist
• Die Betrachtungsfenster-Einstellungen
• Arbeitsblattnamen
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
105
u Öffnen einer Grafikspeicherdatei
1. Tippen Sie auf [File] und danach auf [Open Graph Memory]. Auf diese Weise wird eine Liste der Namen der
Grafikspeicherdateien angezeigt, die Sie bereits im Speicher abgespeichert haben.
2. Wählen Sie den Namen der gewünschten Grafikspeicherdatei, und tippen Sie danach auf [OK].
u Speichern von Grafik-Editor-Daten im Grafikspeicher
1. Tippen Sie im Grafik-Editor-Fenster auf [File] und anschließend auf [Save Graph Memory]. Daraufhin wird
ein Dialogfeld für die Eingabe eines Namens für die Grafikspeicherdatei angezeigt.
2. Geben Sie den Namen ein, und tippen Sie danach auf [OK].
3-2 Grafikfensteroperationen
Dieser Abschnitt erläutert die Grafikfensteroperationen, einschließlich des Konfigurierens der
Anzeigeeinstellungen, des Scrollens, des Zoomens der Abbildungen und noch vieles mehr.
Konfigurieren der Betrachtungsfenster-Parameter für das Grafikfenster
Im Betrachtungsfenster-Dialogfeld können Sie die Maximal- und Minimalwerte für jede Achse, die Abstände
zwischen den Markierungen jeder Achse (die Skalierung) und andere Grafikanzeigeparameter vorgeben.
Bevor Sie eine Grafik zeichnen, konfigurieren Sie unbedingt zuerst die Betrachtungsfenster-Parameter, um die
richtige Anzeige der Grafik sicherzustellen.
u Konfigurieren der Betrachtungsfenster-Parameter
Hinweis: Die Schritte 2 und 3 des nachfolgend beschriebenen Verfahrens können
auch in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt werden, wenn Sie dies
möchten. Schritt 4 muss allerdings als Nächstes durchgeführt werden.
1. Tippen Sie auf 6 oder auf O und anschließend auf [View Window], um
das Betrachtungsfenster-Dialogfeld anzuzeigen.
2. Wenn Sie die Einstellungen mithilfe von voreingestellten ClassPad-Betrachtungsfenster-Parametern
konfigurieren möchten, führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte aus.
Konfigurieren dieser Einstellung:
Vorgehensweise:
Anfängliche ClassPad-Standardwerte
Wählen Sie im [Memory]-Menü [Initial] aus, oder
tippen Sie auf die [Default]-Taste.
Konfigurieren von Einstellungen, die für die
grafische Darstellung von trigonometrischen
Funktionen optimiert sind
Wählen Sie im [Memory]-Menü [Trigonometric] aus.
Anzeigen der x-Achse und der y-Achse in einem
Bereich von –10 bis 10
Wählen Sie im [Memory]-Menü [Standard] aus.
Konfigurieren von BetrachtungsfensterEinstellungen, bei denen das aktuelle
Hintergrundbild beibehalten wird
Wählen Sie im [Memory]-Menü [Picture] aus.
Automatisches Konfigurieren von Parametern, die
für eine Grafik optimiert sind
Wählen Sie im [Memory]-Menü [Auto] aus.
• Weitere Informationen zu den voreingestellten Parametern finden Sie unter „Voreingestellte
Betrachtungsfenster-Parameter“ (Seite 107).
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
106
3. Konfigurieren Sie die Betrachtungsfenster-Parameter, die für den Typ der zu zeichnenden Grafik erforderlich
sind.
Kartesische Koordinaten
Verwenden Sie diesen
Eintrag:
Um diesen Betrachtungsfenster-Parameter zu konfigurieren:
xmin
xmax
xscale
xdot
ymin
ymax
yscale
ydot
Minimalwert der x-Achse
Maximalwert der x-Achse (Geben Sie einen Wert größer als xmin an.)
Markierungsabstand der x-Achse
Wert jedes Punktes auf der x-Achse
Minimalwert der y-Achse
Maximalwert der y-Achse (Geben Sie einen Wert größer als ymin an.)
Markierungsabstand der y-Achse
Wert jedes Punktes auf der y-Achse
• Wenn Sie das x-log- und/oder y-log-Kontrollkästchen oben in der Anzeige aktivieren, wird die
entsprechende Achse auf den logarithmischen Maßstab eingestellt. Wenn Sie eines der Kontrollkästchen
aktivieren, wird eine semi-log-Grafik erstellt, und wenn Sie beide Kontrollkästchen aktivieren, wird eine loglog-Grafik erstellt.
Polarkoordinaten und parametrische Koordinaten
Verwenden Sie diesen
Eintrag:
Um diesen Betrachtungsfenster-Parameter zu konfigurieren:
t min
t max
t step
Minimalwert von t
Maximalwert von t
Schrittgröße von t (Geben Sie einen Wert an, der nicht Null ist.)
4. Nachdem Sie alle Parameter wunschgemäß eingestellt haben, tippen Sie auf [OK].
• Wenn Sie auf [OK] tippen, nachdem Sie die Einstellungen des Betrachtungsfenster-Dialogfeldes geändert
haben, wird die Grafik mit den neuen Betrachtungsfenster-Einstellungen automatisch neu gezeichnet.
Voreingestellte Betrachtungsfenster-Parameter
Wenn Sie voreingestellte Betrachtungsfenster-Parameter auswählen, werden die in der nachfolgenden Tabelle
angezeigten Einstellungen konfiguriert.
Hinweis: Die Werte in den nachfolgenden Erläuterungen gelten während der halb so großen Ansicht des
Grafikfensters (dabei handelt es sich um die anfängliche Standardeinstellung des Grafik- und
Tabellen-Menüs). Wenn Sie auf der Symbolleiste auf r tippen, wird die Vollbildansicht angezeigt,
und die Betrachtungsfenster-Einstellungen werden geändert.
Parametername
Beschreibung
Initial (Default)
• Sowohl xscale als auch yscale sind auf den Wert 1 festgelegt. Die Richtung
der x-Achse wird im Bereich von –7,7 (xmin) bis 7,7 (xmax) angezeigt, und die
Richtung der y-Achse wird im Bereich von –4,6 (ymin) bis 4,6 (ymax) angezeigt.
• Die folgenden Einstellungen werden konfiguriert: tmin = 0, tmax = 2π*
Bogenmaß = 360 Altgrad = 400 Gon, tSchritt = (tmax – tmin)/120*. Die Werte
sind von der „Basic Format Angle“-Einstellung abhängig.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
107
Parametername
Beschreibung
Trigonometric
• xscale ist auf π/2* Bogenmaß = 90 Altgrad = 100 Gon festgelegt. Die Werte sind
von der „Basic Format Angle“-Einstellung abhängig. xscale wird als Grundlage
für die Anzeige der Richtung einer x-Achse im Bereich von xscale × –7,7 (xmin)
bis xscale × 7,7 (xmax) verwendet. Wenn die Winkeleinstellung beispielsweise
„Degree“ ist, gilt Folgendes xmin = –693, xmax = 693.
• Die Einstellungen für die y-Achse werden unabhängig von der Winkeleinstellung
folgendermaßen festgelegt:
yscale = 1, ymin = –2,1, ymax = 2,1.
• Die Einstellungen für tmin, tmax, tSchritt entsprechen denen von „Initial
Default“.
Standard
Sowohl xscale als auch yscale sind auf den Wert 1 festgelegt. Sowohl die Richtung
der x-Achse als auch die Richtung der y-Achse wird im Bereich von –10 (xmin,
ymin) bis 10 (xmax, ymax) angezeigt.
Picture
Betrachtungsfenster-Einstellungen, bei denen das aktuelle Hintergrundbild
beibehalten wird, werden verwendet.
Auto
Die Betrachtungsfenster-Einstellungen werden automatisch für den Term optimiert
(der zuletzt ausgewählte Term bei mehreren Termen), der für die grafische
Darstellung im Grafik-Editor-Fenster ausgewählt wird.
* Diese Werte werden als Werte im Dezimalformat angezeigt.
Hinweise zu den Betrachtungsfenster-Parametern
• Wenn die Einstellung des Betrachtungsfensters eine Achse erzeugt, die nicht in die Anzeige passt, dann wird
der Maßstab der Achse am Rand der Anzeige möglichst nahe am Ursprung angezeigt.
• Falls Sie den Wert für xmin (ymin) oder xmax (ymax) ändern, wird der Wert für xdot (ydot) automatisch
geändert, andererseits führt eine Änderung des Wertes für xdot (ydot) automatisch auch zu einer Änderung
des Wertes für xmax (ymax).
Verwenden des Betrachtungsfenster-Speichers
Sie können die Betrachtungsfenster-Einstellungen zur späteren Verwendung speichern.
u Speichern der aktuellen Betrachtungsfenster-Einstellungen
1. Tippen Sie auf 6 oder auf O und anschließend auf [View Window], um das Betrachtungsfenster-Dialogfeld
anzuzeigen.
2. Ändern Sie ggf. die Parameter (siehe „Konfigurieren der Betrachtungsfenster-Parameter“ auf Seite 106).
3. Tippen Sie auf [File] und danach auf [Save File]. Daraufhin wird ein Dialogfeld für die Eingabe eines Namens
für die Betrachtungsfenster-Einstellung angezeigt.
4. Geben Sie den Namen ein, und tippen Sie danach auf [OK].
u Aufrufen der Einstellungen aus dem Betrachtungsfenster-Speicher
1. Tippen Sie auf 6 oder auf O und anschließend auf [View Window], um das Betrachtungsfenster-Dialogfeld
anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf [File] und danach auf [Open File]. Daraufhin wird eine Liste mit den Namen der
Betrachtungsfenster-Einstellungen angezeigt, die im ClassPad-Speicher vorhanden sind.
3. Wählen Sie den Namen der gewünschten Einstellung, und tippen Sie danach auf [OK].
• Auf diese Weise werden die aktuellen Betrachtungsfenster-Parameter durch die Parameter der
aufgerufenen Einstellung ersetzt.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
108
Verschieben des Grafikfensters
Sie können das Grafikfenster verschieben, um die Inhalte anzuzeigen.
u ClassPad-Operationen
1. Halten Sie den Stift an beliebiger Stelle gegen das Grafikfenster, und ziehen Sie ihn in die gewünschte
Richtung.
• Dadurch scrollt das Grafikfenster automatisch in die gezogene Richtung.
2. Sobald das Grafikfenster den von Ihnen gewünschten Bereich anzeigt, nehmen Sie den Stift vom Display.
• Dadurch wird die Grafik im Grafikfenster neu gezeichnet.
Tipp
• Die Verschiebung des Grafikfensters ist nicht möglich, wenn eine der folgenden Funktionen verwendet wird: Modify,
Trace, Sketch, G-Solve, Box Zoom.
• Wenn eine Verschiebung des Grafikfensters erfolgt, werden die Koordinaten des Punktes, an den der Stift gehalten wird,
in der Statusleiste angezeigt.
Scrollen des Grafikfensters
Sie können eine der beiden Operationen verwenden, um das Grafikfenster
nach oben, unten, links oder recht zu scrollen.
• Tippen Sie auf die Grafikcontrollerpfeile an den Kanten des Grafikfensters.
• Verwenden Sie die Cursortasten.
Die Anzeige der Grafikcontrollerpfeile ist bei der Anfangs-Standardeinstellung
deaktiviert. Sie kann mithilfe des Grafikformat-Dialogfeldes aktiviert werden,
falls gewünscht. Weitere Informationen finden Sie unter „GrafikformatDialogfeld“ auf Seite 38.
Grafikcontrollerpfeile
Zoomen des Grafikfensters
Ihr ClassPad weist eine große Auswahl an Zoombefehlen auf, die Sie verwenden können, um die gesamte
Grafik oder einen bestimmten Bereich Ihrer Grafik zu vergrößern bzw. zu verkleinern.
Ausführen dieses
Zoomtyps:
Vorgehensweise:
Vergrößern des
Bereiches, der von
einem Rahmen
umgeben ist
1. Tippen Sie auf [Zoom] und anschließend auf [Box], oder tippen Sie auf Q.
2. Ziehen Sie den Stift auf dem Grafikfenster, um einen Auswahlrahmen um den zu
vergrößernden Bereich zu erstellen.
3. Nehmen Sie den Stift vom Display.
• Dadurch wird der Bereich innerhalb des Auswahlrahmens vergrößert, bis das
gesamte Grafikfenster ausgefüllt ist.
Vergrößern oder
Verkleinern um
einen festgelegten
numerischen Faktor
1. Tippen Sie auf [Zoom] und anschließend auf [Factor].
2. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld den Zoomfaktor für die x- und y-Achse ein,
und tippen Sie anschließend auf [OK].
3. Tippen Sie auf [Zoom] - [Zoom In], um eine Vergrößerung um den festgelegten
Faktor durchzuführen. Wählen Sie [Zoom] - [Zoom Out] aus, um eine
Verkleinerung durchzuführen.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
109
Aktion im Grafikfenster:
Vorgehensweise:
Automatisches Konfigurieren von Einstellungen, sodass die
Grafikanzeige entsprechend der erstellten Grafik die gesamte Anzeige
ausfüllt
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Auto], oder
tippen Sie auf R.
Zurücksetzen einer Grafik auf die ursprünglichen BetrachtungsfensterEinstellungen
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Original].
Anpassen von Betrachtungsfenster-Werten für die x-Achse, sodass sie
mit den Werten für die y-Achse identisch sind
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Square].
Runden der Betrachtungsfenster-Einstellungen (xmin, xmax, xdot) auf
eine entsprechende Anzahl von Dezimalstellen und erneutes Zeichnen
der Grafik
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Round].
Einstellen des Wertes jedes Punktes auf 1, wodurch alle
Koordinatenwerte zu Ganzzahlen werden
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Integer].
Zurücksetzen der Parameter des Betrachtungsfensters auf die
Einstellungen vor der letzten Zoomoperation
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Previous].
Zurücksetzen der Parameter des Betrachtungsfensters auf
die anfänglichen Standardwerte (siehe „Initial (Default)“ unter
„Voreingestellte Betrachtungsfenster-Parameter“ auf Seite 107)
Tippen Sie auf [Zoom] und
anschließend auf [Initialize].
Erneutes Zeichnen von Grafiken mithilfe von voreingestellten
Betrachtungsfenster-Parameterwerten
Siehe „Verwenden von
Schnellzoom“ weiter unten.
Verwenden von Schnellzoom
Mithilfe der Schnellzoom-Befehle im [Zoom]-Menü wird eine Grafik mit voreingestellten integrierten
Betrachtungsfenster-Parameterwerten erstellt.
Hinweis: Die Werte in den nachfolgenden Erläuterungen gelten während der halb so großen Ansicht des
Grafikfensters (dabei handelt es sich um die anfängliche Standardeinstellung des Grafik- und
Tabellen-Menüs). Wenn Sie auf der Symbolleiste auf r tippen, wird die Vollbildansicht angezeigt,
und die Betrachtungsfenster-Einstellungen werden geändert.
Befehl
Betrachtungsfenster-Parameterwerte*1
xmin
xmax
xscale
ymin
ymax
yscale
Quick Trig
*2
*2
*2
–2,1
2,1
1
Quick log (x)
–2
13,4
2
–4,6
4,6
1
Quick e^x
–2,2
2,2
1
–1,4
9
1
Quick x^2
–7,7
7,7
2
–12
80
5
Quick –x^2
–7,7
7,7
2
–80
12
5
Quick Standard
–10
10
1
–10
10
1
*1 Jeder Betrachtungsfenster-Parameter, der in der obigen Tabelle nicht aufgeführt ist, bleibt unverändert,
wenn Sie einen Schnellzoom-Befehl ausführen.
*2 Abhängig von der „Basic Format Angle“-Einstellung wird durch Ausführen des „Quick Trig“-Befehls die
xscale-Einstellung in π/2 (für „Radian“), 90 (für „Degree“) oder 100 (für „Grad“) geändert. Die folgenden
Einstellungen werden anhand des xscale-Wertes übernommen: xmin = –7,7 × xscale, xmax = 7,7 × xscale.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
110
Verwenden von vorprogrammierten Funktionen für die grafische Darstellung
Ihr ClassPad ist mit häufig verwendeten Funktionen vorprogrammiert, die nachfolgend aufgeführt sind. Sie
können eine vorprogrammierte Funktion aufrufen, deren Koeffizienten Werte zuordnen und die Ergebnisse
grafisch darstellen.
y = aⴢx + b
y = aⴢx^2 + bⴢx + c
y = aⴢx^3 + bⴢx^2 + cⴢx + d
y = aⴢsin (bⴢx + c) + d
y = aⴢcos (bⴢx + c) + d
y = aⴢtan (bⴢx + c) + d
y = aⴢlog (bⴢx + c) + d
y = aⴢln (bⴢx + c) + d
y = aⴢe^(bⴢx + c) + d
y = a^(bⴢx + c) + d
y = a /(bⴢx + c) + d
Hinweis: Vorprogrammierte Funktionen werden automatisch als Grafik dargestellt und können nicht zur
Eingabe im Grafik-Editor-Fenster verwendet werden.
u ClassPad-Operationen
1. Tippen Sie im Grafikfenster oder im Grafik-Editor-Fenster auf a und anschließend auf [Built-In].
2. Tippen Sie im eingeblendeten Menü auf die vorprogrammierte Funktion, die Sie auswählen möchten.
• Daraufhin wird ein Dialogfeld für die Zuordnung der Werte zu den Koeffizienten angezeigt. Die
tatsächlichen angezeigten Koeffizienten (a bis d) hängen von der ausgewählten vorprogrammierten
Funktion ab.
3. Ordnen Sie jedem Koeffizienten Werte zu.
4. Tippen Sie auf [OK], um die grafische Darstellung zu erstellen.
Speichern eines Screenshots einer Grafik
Verwenden Sie die folgende Vorgehensweise, um einen Screenshot einer Grafik als Bilddatei für einen
späteren Aufruf zu speichern.
u Öffnen eines Screenshots einer Grafik
1. Tippen Sie im Grafikfenster auf a und anschließend auf [Open Picture]. Auf diese Weise wird eine Liste der
Namen der Grafikabbildungen angezeigt, die Sie im Speicher gespeichert haben.
2. Wählen Sie den Namen des gewünschten Bildes, und tippen Sie danach auf [OK].
• Das ausgewählte Bild wird im Hintergrund des Grafikfensters angezeigt.
u Speichern eines Screenshots einer Grafik
1. Zeichnen Sie die Grafik, die Sie speichern möchten.
2. Tippen Sie auf a und anschließend auf [Save Picture]. Daraufhin wird ein Dialogfeld für die Eingabe des
Namens des Screenshots angezeigt.
3. Geben Sie den Namen ein, und tippen Sie danach auf [OK].
u Löschen des aktuellen Screenshots einer Grafik
Tippen Sie im Grafikfenster auf a und anschließend auf [Clear Picture].
Anpassen der Helligkeit (Fade I/O) des Grafikfenster-Hintergrundbildes
Sie können die Helligkeit des Grafikfenster-Hintergrundbildes innerhalb eines Bereiches von 0 % (unverändert)
bis 100 % (keine Anzeige) anpassen. Ein höherer Wert der Einstellung macht das Bild heller. Die Einstellung
100 % zeigt einen komplett weißen Hintergrund an. Mit dieser Einstellung können Sie das Hintergrundbild so
konfigurieren, dass die Grafik besser erkennbar ist.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
111
u Anpassen der Helligkeit (Fade I/O) des Grafikfenster-Hintergrundbildes
1. Tippen Sie im Grafikfenster auf a und anschließend auf [Fade I/O].
• In der Symbolleiste wird ein Schieber zum Anpassen der Helligkeit des
Bildes angezeigt.
2. Verwenden Sie die Tasten d und e, um den gewünschten
Helligkeitswert einzustellen.
• Mit jedem Betätigen der Tasten d und e werden die Einstellungswerte
in 5 %-Schritten geändert.
3. Nachdem Sie die Einstellungen wunschgemäß ausgeführt haben, tippen Sie
auf [OK].
3-3 Verwenden von Tabelle und Grafik
Das Grafik- und Tabellen-Menü schließt ein „Tabellenfenster“ für die Anzeige der Wertetabellen und
Übersichtstabellen ein, die mit Funktionen generiert werden, die Sie in das Grafik-Editor-Fenster eingegeben
haben.
Generieren einer Wertetabelle
Eine Wertetabelle kann für eine oder mehrere Funktionen der Art y=Type, r=Type oder ParamType (Parametric
Type) erstellt werden, die im Grafik-Editor-Fenster registriert sind.
y=Type: (x, y)-Wertetabelle
r=Type: (, r)-Wertetabelle
ParamType: (t, xt, yt)-Wertetabelle
Die folgenden beiden Methoden können zum Erstellen einer Wertetabelle mithilfe des Grafik- und TabellenMenüs verwendet werden.
• Festlegen des Wertebereiches für x, oder t unter Verwendung des „Table Input“-Dialogfeldes
• Festlegen des Wertebereiches für x, oder t unter Verwendung einer im ClassPad-Speicher gespeicherten
Liste
Tipp
• Die Ableitung wird ebenfalls in die Wertetabelle eingeschlossen, wenn das
Kontrollkästchen „Derivative/Slope“ des Grafikformats aktiviert ist.
• Sie können die Breite der Tabellenfelder vorgeben, indem Sie unter [Cell Width
Pattern] des Grafikformat-Dialogfeldes die entsprechende sichtbare Spaltenanzahl
einstellen (Seite 38).
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
112
u Erstellen einer Wertetabelle durch Vorgabe eines Wertebereiches für x, oder t durch
Verwendung des „Table Input“-Dialogfeldes
1. Geben Sie im Grafik-Editor-Fenster die Funktion(en) ein, die Sie zur Erstellung der Wertetabelle verwenden
möchten. Aktivieren Sie das bzw. die Kontrollkästchen, die sich links von den entsprechenden zu
verwendenden Funktionen befinden.
2. Tippen Sie auf das [Type]-Menü, und wählen Sie anschließend den Typ ([y=Type], [r=Type] oder
[ParamType]) der Funktion(en) aus, den Sie für die Erstellung der Wertetabelle verwenden möchten.
3. Tippen Sie auf 8, um das „Table Input“-Dialogfeld anzuzeigen.
4. Geben Sie die Werte für die x-, - oder t-Werte der Tabelle ein, und tippen Sie anschließend auf [OK].
5. Tippen Sie auf #, um die Wertetabelle zu erstellen und diese im Tabellenfenster anzuzeigen.
Tipp: Die obige Operation ist nur möglich, wenn „Table Input“ (die Anfangs-Vorgabe) für den [Table Variable]-Eintrag des
Grafikformat-Dialogfeldes ausgewählt ist.
u Erstellen einer Wertetabelle durch Zuordnung von Listenwerten zu x, oder t
1. Tippen Sie auf O und anschließend auf [Graph Format], um das Grafikformat-Dialogfeld anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf das [Special]-Register, und wählen Sie anschließend eine Listenoption („list1“ bis „list6“ oder
eine von Ihnen erstellte Listenvariable) für den [Table Variable]-Eintrag aus.
• In diesem Beispiel wird „list1“ ausgewählt.
3. Tippen Sie auf [Set], um die Einstellungen zu übernehmen und das Dialogfeld zu schließen.
4. Tippen Sie auf O, [Window] und anschließend auf [Stat Editor], um das
Statistik-Editor-Fenster anzuzeigen.
5. Geben Sie in die in Schritt 2 ausgewählte Liste (in diesem Beispiel „list1“)
die Werte ein, die Sie x, oder t zuordnen möchten.
• Weitere Informationen zu Operationen im Statistik-Editor-Fenster finden
Sie in Kapitel 7.
6. Geben Sie im Grafik-Editor-Fenster die Funktion(en) ein, die Sie zur
Erstellung der Wertetabelle verwenden möchten. Aktivieren Sie das bzw.
die Kontrollkästchen, die sich links von den entsprechenden zu verwendenden Funktionen befinden.
7. Tippen Sie auf das [Type]-Menü, und wählen Sie anschließend den Typ ([y=Type], [r=Type] oder
[ParamType]) der Funktion(en) aus, den Sie für die Erstellung der Wertetabelle verwenden möchten.
8. Tippen Sie auf #, um die Wertetabelle zu erstellen und diese im Tabellenfenster anzuzeigen.
u Erstellen einer Grafik gemäß einer Wertetabelle
Führen Sie eine der folgenden Operationen aus.
Tippen Sie auf [Graph] - [G-Plot] oder auf !.
• Daraufhin wird eine Grafik erstellt, die die Koordinaten in der Wertetabelle
plottet.
Tippen Sie auf [Graph] - [G-Connect] oder auf $.
• Auf diese Weise wird der Term, der zum Erstellen der Wertetabelle
verwendet wird, grafisch dargestellt und die Koordinaten in der Tabelle
geplottet.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
113
u Speichern einer Wertetabelle in einer Liste
1. Wählen Sie im Tabellenfenster eine beliebige Zelle in der Spalte aus, die Sie in einer LIST-Variablen
speichern möchten.
• Um beispielsweise Spalte y1 zu speichern, wählen Sie eine beliebige Zelle in der Spalte y1 aus.
2. Tippen Sie auf a und anschließend auf [Table to List].
• Daraufhin wird ein Dialogfeld für das Eingeben eines Variablennamens angezeigt.
3. Geben Sie den gewünschten Namen für die Variable ein, und tippen Sie danach auf [OK].
• Auf diese Weise wird die Liste der ausgewählten Daten der Variablen mit dem von Ihnen vorgegebenen
Namen zugeordnet.
Einblenden von verknüpften Anzeigen für Wertetabellenkoordinaten und
Grafikkoordinaten (Link Trace)
Wenn Sie mithilfe von „Link Trace“ einen Wert in einer Wertetabelle auswählen, die mit einer Funktion erstellt
wurde, wird ein Fadenkreuzcursor (Trace-Cursor) an den entsprechenden Koordinaten in der Grafik angezeigt.
0302 Erstellen einer Wertetabelle von y = 3log(x+5), grafisches Darstellen der Werte und Ausführen der „Link
Trace“-Funktion
Erstellen von Wertetabellenwerten mithilfe einer Grafik
Sie können die Koordinatenwerte, an denen sich der Cursor momentan in einer Grafik befindet, in eine Tabelle
eingeben, indem Sie einfach auf E drücken.
0303 Erstellen der Wertetabellenwerte mithilfe der Grafik y = x3 – 3x
Erstellen einer Übersichtstabelle
Eine Übersichtstabelle kann mit einer y=Type-Funktion erstellt werden, die im Grafik-Editor-Fenster registriert
ist. Die nachfolgende Abbildung ist ein Beispiel für die Übersichtsgrafik und Tabelle von y = x3 – 3x.
Die folgenden beiden Methoden können zum Erstellen einer Übersichtstabelle mithilfe des Grafik- und
Tabellen-Menüs verwendet werden.
• Erstellen einer Übersichtstabelle mit den Betrachtungsfenster-Einstellungen xmin als unteren
Grenzwert und xmax als oberen Grenzwert
Mit dieser Methode wird x innerhalb des Bereiches von xmin und xmax,
wobei f (x) = 0 gilt, automatisch berechnet und zur Tabelle hinzugefügt. Sie
können Werte für xmin und xmax festlegen oder automatische Einstellungen
([Memory] - [Auto] Betrachtungsfenster-Einstellungen) verwenden.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
114
• Festlegen des Bereiches von x-Werten zum Erstellen einer Übersichtstabelle mithilfe einer im
ClassPad-Speicher vorhandenen Liste
Mit dieser Methode wird eine Übersichtstabelle erstellt, indem die in einer Liste gespeicherten Daten
verwendet werden. Zum Festlegen der x-Werte wird eine LIST-Variable verwendet. Wenn Sie diese Methode
verwenden, müssen Sie alle erforderlichen x-Werte korrekt angeben, um die Übersichtstabelle zu erstellen.
Die Übersichtstabelle wird nicht ordnungsgemäß erstellt, wenn Sie falsche x-Werte angeben.
Tipp
• Sie können selbst festlegen, ob die Übersichtstabelle eine f (x)-Zeile (zweite Ableitung) unter Verwendung der [Summary
Table f (x)]-Einstellung im [Special]-Register des Grafikformat-Dialogfeldes (Seite 38) enthalten soll oder nicht. Falls Sie die
[Summary Table f (x)]-Option aktivieren, werden sowohl die erste als auch die zweite Ableitung in der Übersichtstabelle
angezeigt. Durch Deaktivieren dieser Option wird nur die erste Ableitung angezeigt.
• Einige Funktionen können mit der internen Übersichtstabellen-Berechnung des ClassPad möglicherweise nicht
ausgewertet werden. In einem solchen Fall erscheint die Fehlermeldung „Can’t Solve!“ auf dem Display.
u Erstellen einer Übersichtstabelle mithilfe des Betrachtungsfensters
1. Registrieren Sie im Grafik-Editor-Fenster die Funktion, die Sie zum Erstellen der Übersichtstabelle
verwenden möchten.
• Vergewissern Sie sich, dass nur das Kontrollkästchen der Funktion aktiviert ist, die für die Erstellung der
Übersichtstabelle verwendet werden soll. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle anderen Funktionen
im Grafik-Editor-Fenster.
2. Tippen Sie auf 6, um das Betrachtungsfenster-Dialogfeld anzuzeigen.
3. Führen Sie eine der folgenden Operationen aus.
• Tippen Sie auf [Memory] und anschließend auf [Auto]. Daraufhin werden alle Einstellungen im
Betrachtungsfenster-Dialogfeld in „Auto“ geändert.
• Geben Sie die x-Werte für die Übersichtstabelle an, indem Sie die Werte für die Einstellungen [xmin] und
[xmax] eingeben.
4. Tippen Sie auf [OK], um das Betrachtungsfenster-Dialogfeld zu schließen.
• Tippen Sie auf $, um die Funktion mithilfe der Betrachtungsfenster-Einstellungen grafisch darzustellen.
5. Tippen Sie auf 4.
• Auf diese Weise wird mit dem Erstellen der Übersichtstabelle begonnen. Anschließend wird das Ergebnis
im Tabellenfenster angezeigt. Beachten Sie, dass das Erstellen einer Übersichtstabelle einige Zeit in
Anspruch nehmen kann.
Tipp
• Die obige Operation ist nur möglich, wenn „View Window“ (die Anfangs-Vorgabe) für den [Summary Table]-Eintrag des
Grafikformat-Dialogfeldes ausgewählt ist.
• Eine monoton wachsende Funktion oder eine andere spezielle Funktion kann vielleicht von der internen
Übersichtstabellen-Berechnung des ClassPad nicht ausgewertet werden. In diesem Fall verwenden Sie den nachfolgend
beschriebenen Vorgang.
u Erstellen einer Übersichtstabelle durch Angabe aller Werte für x
1. Tippen Sie auf O und anschließend auf [Graph Format], um das Grafikformat-Dialogfeld anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf das [Special]-Register, und wählen Sie anschließend eine Listenoption („list1“ bis „list6“ oder
eine von Ihnen erstellte Listenvariable) für den [Summary Table]-Eintrag aus.
• In diesem Beispiel wird „list1“ ausgewählt.
3. Tippen Sie auf [Set], um die Einstellungen zu übernehmen und das Dialogfeld zu schließen.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
115
4. Tippen Sie auf O, [Window] und anschließend auf [Stat Editor], um das
Statistik-Editor-Fenster anzuzeigen.
5. Geben Sie in die in Schritt 2 ausgewählte Liste (in diesem Beispiel „list1“)
die Werte ein, die Sie x zuordnen möchten.
6. Tippen Sie auf das Grafik-Editor-Fenster, um dieses zu aktivieren.
7. Registrieren Sie im Grafik-Editor-Fenster die Funktion, die Sie zum Erstellen
der Übersichtstabelle verwenden möchten.
• Vergewissern Sie sich, dass nur das Kontrollkästchen der Funktion aktiviert ist, die für die Erstellung der
Übersichtstabelle verwendet werden soll. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle anderen Funktionen
im Grafik-Editor-Fenster.
8. Tippen Sie auf 4.
• Daraufhin wird mit dem Erstellen der Übersichtstabelle begonnen, wobei die von Ihnen in Schritt 5
eingegebenen x-Werte verwendet werden. Anschließend wird das Ergebnis im Tabellenfenster angezeigt.
3-4 Verwenden von Trace
Mit Trace können Sie einen Punkt entlang der Grafik verschieben. Dabei werden die Koordinaten für die
aktuelle Cursorposition angezeigt. Sie können die Trace-Operation auch mit einer Wertetabelle verknüpfen, die
für das Zeichnen einer Grafik verwendet wurde, sodass der Cursor an die Koordinaten springt, die aktuell in der
Tabelle ausgewählt wurden.
Verwenden von Trace für das Ablesen der Grafikkoordinaten
Durch das Starten der Trace-Operation erscheint ein Fadenkreuzcursor in der Grafik. Sie können danach die
Cursortasten drücken oder auf die Grafikcontrollerpfeile tippen, um den Cursor zu verschieben. Die jeweiligen
Koordinaten werden angezeigt, wenn Sie den Cursor verschieben.
u Ausführen einer Trace-Operation
1. Geben Sie im Grafik-Editor-Fenster eine Funktion ein, und speichern Sie sie. Tippen Sie anschließend auf
$, um die Funktion grafisch darzustellen.
• Geben Sie y = x2 – 3 in Zeile y1 ein.
2. Tippen Sie auf [Analysis], [Trace] oder auf =.
• Der Cursor wird an den Koordinaten eingeblendet, wo x = 0 ist. Der Cursor ist nicht sichtbar, wenn er sich
an einem Punkt außerhalb des Grafikanzeigebereiches befindet.
• Falls „Undefined“ an Stelle der xc- oder yc-Koordinate erscheint, ist der aktuelle Punkt nicht definiert.
Drücken Sie die linke oder rechte Taste der Cursorwippe, um den Cursor in einen definierten Punkt zu
verschieben.
3. Drücken Sie die linke oder rechte Taste der Cursorwippe, oder tippen Sie
auf den linken oder rechten Grafikcontrollerpfeil.
• Auf diese Weise wird der Cursor entlang der Grafik verschoben,
wobei jeweils die Koordinaten der aktuellen Cursorposition angezeigt
werden.
• Sie können den Cursor auch in einen bestimmten Punkt verschieben,
indem Sie dessen Koordinaten eingeben. Durch Drücken einer Zifferntaste
wird ein Dialogfeld für die Eingabe der Koordinaten angezeigt. Geben Sie
die gewünschten Werte ein, und tippen Sie danach auf [OK].
• Falls mehrere Grafiken im Grafikfenster dargestellt sind, können Sie die nach oben und unten gerichteten
Tasten der Cursorwippe oder die nach oben und unten gerichteten Grafikcontrollerpfeile verwenden, um
den Cursor zwischen den Grafiken zu verschieben.
4. Um die Trace-Operation zu beenden, tippen Sie in der Symbolleiste auf l.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
116
Tipp
• Während der Trace-Cursor im Fenster angezeigt wird, erscheinen die Koordinatenwerte im Meldungsfeld, sobald Sie auf
die angezeigten Koordinatenwerte tippen. Sie können dann die Koordinaten in die Zwischenablage kopieren.
• Wenn Sie das [Derivative/Slope]-Kontrollkästchen im Grafikformat-Dialogfeld aktivieren, wird die Ableitung zusammen
mit den Koordinaten angezeigt, während sich der Trace-Cursor auf dem Display befindet. Wenn Sie das [Coordinates]Kontrollkästchen deaktivieren, wird die Anzeige der Koordinaten ausgeblendet, während sich der Trace-Cursor auf dem
Display befindet. Weitere Informationen finden Sie unter „Grafikformat-Dialogfeld“ auf Seite 38.
3-5 Verwenden des Skizzenmenüs
Mithilfe des [Sketch]-Menüs können Sie Punkte, Linien, Abbildungen und Text hinzufügen, nachdem Sie eine
Grafik gezeichnet haben. Sie können auch Tangenten und Normalen zu Ihrer Grafik hinzufügen.
Verwenden der Befehle des Skizzenmenüs
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie die einzelnen Befehle des [Sketch]-Menüs verwenden können.
u Löschen von Elementen, die mithilfe des Skizzenmenüs eingefügt wurden
Um Plots, Linien, Text oder andere unter Verwendung des [Sketch]-Menüs eingefügte Elemente zu löschen,
tippen Sie auf [Analysis], [Sketch] und danach auf [Cls]. Daraufhin wird die Grafik anhand der im Grafik-EditorFenster gespeicherten Daten neu gezeichnet.
u Plotten eines Punktes im Grafikfenster
1. Während das Grafikfenster aktiv ist, tippen Sie auf [Analysis], [Sketch] und danach auf [Plot].
2. Tippen Sie auf die Stelle des Grafikfensters, an der Sie einen Punkt plotten möchten.
• Anstatt auf das Grafikfenster zu tippen, könnten Sie auch die Tastatur verwenden, um die Koordinaten des
Punktes anzugeben. Drücken Sie eine Zifferntaste auf der Tastatur. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld
die x- und y-Koordinatenwerte ein, und tippen Sie anschließend auf [OK].
u Zeichnen einer Linie im Grafikfenster
1. Während das Grafikfenster aktiv ist, tippen Sie auf [Analysis], [Sketch] und danach auf [Line].
2. Tippen Sie auf den Anfangspunkt der Linie, tippen Sie danach auf den Endpunkt. Auf diese Weise wird
ein Geradenstück zwischen den beiden Punkten gezeichnet. Das Meldungsfeld zeigt die Gleichung für die
Gerade an.
• Anstatt auf das Grafikfenster zu tippen, könnten Sie auch die Tastatur verwenden, um die Koordinaten des
Anfangspunktes und des Endpunktes anzugeben. Drücken Sie eine Zifferntaste auf der Tastatur. Geben
Sie im angezeigten Dialogfeld die Koordinaten für den Anfangspunkt (x1, y1) und den Endpunkt (x2, y2) ein,
und tippen Sie anschließend auf [OK].
u Schreiben von Text in das Grafikfenster
1. Während das Grafikfenster aktiv ist, tippen Sie auf [Analysis], [Sketch] und danach auf [Text].
2. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld den gewünschten Text ein, und tippen Sie danach auf [OK].
• Daraufhin wird das Wort „Text“ in der unteren rechten Ecke des Grafikfensters angezeigt.
3. Setzen Sie den Stift auf den Bildschirm, und halten Sie ihn dort.
• Auf diese Weise erscheint der von Ihnen in Schritt 2 eingegebene Text an der Position, an der Sie den Stift
angesetzt haben.
4. Ziehen Sie den Text an die gewünschte Position, und heben Sie danach den Stift vom Bildschirm ab.
Tipp: Sie können den Text nach der Eingabe in das Grafikfenster nicht mehr bearbeiten.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
117
u Zeichnen einer Tangente in eine Grafik
1. Registrieren Sie im Grafik-Editor-Fenster die Funktion, die Sie grafisch darstellen möchten.
• In diesem Beispiel wird die folgende Funktion registriert: y = x2 – x – 2.
2. Tippen Sie auf $, um die Grafik zu erstellen. Tippen Sie anschließend auf [Analysis], [Sketch] und dann auf
[Tangent].
• Auf diese Weise wird ein Fadenkreuzcursor gemeinsam mit den entsprechenden Koordinatenwerten
angezeigt.
3. Drücken Sie 1.
4. Das Dialogfeld für die Angabe des x-Wertes verfügt über die Eingabe x = 1.
Tippen Sie anschließend auf [OK].
• Folglich wird die Tangente für y = x2 – x – 2 bei x = 1 gezeichnet.
Tipp: Anstatt die Koordinatenwerte in den Schritten 3 und 4 einzugeben, können Sie
auch die Cursortasten oder die Grafikcontrollerpfeile verwenden, um den Cursor
im Grafikfenster an den Tangentenberührungspunkt zu verschieben.
u Zeichnen einer Normalen in eine Grafik
Der Vorgang für das Zeichnen einer Normalen in eine Grafik ist nahezu
identisch mit dem obigen Vorgang „Zeichnen einer Tangente in eine Grafik“.
Der einzige Unterschied besteht in Schritt 2, wo Sie [Analysis], [Sketch] und
danach [Normal] an Stelle von [Tangent] antippen müssen.
u Grafisches Darstellen einer invertierten Funktion
0304 Grafisches Darstellen der Funktion y = x2 – x – 2 und anschließendes Überlagern der Funktion mit
x = y2 – y – 2
u Zeichnen eines Kreises
0305 Zeichnen eines Kreises
u Zeichnen einer vertikalen oder horizontalen Geraden
0306 Zeichnen einer vertikalen Gerade bei x = 2
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
118
3-6 Analysieren einer für das Zeichnen einer Grafik
verwendeten Funktion
Ihr ClassPad hat eine G-Solve-Funktion, mit deren Hilfe Sie eine Vielzahl unterschiedlicher analytischer
Untersuchungen für eine bestehende Grafik durchführen können.
Aktionen unter Verwendung der Befehle des G-Solve-Menüs
Wenn im Grafikfenster eine Grafik vorhanden ist, können Sie einen Befehl des [G-Solve]-Menüs verwenden,
um die folgenden Informationen abzurufen.
• x-Koordinate für eine gegebene y-Koordinate ...................................Analysis - G-Solve - x-Cal/y-Cal - x-Cal
• y-Koordinate für eine gegebene x-Koordinate ...................................Analysis - G-Solve - x-Cal/y-Cal - y-Cal
• Wurzel (x-Achsabschnitt, Nullstelle) ......................................................... Analysis - G-Solve - Root oder Y
• Minimalwert ................................................................................................. Analysis - G-Solve - Min oder I
• Maximalwert ............................................................................................... Analysis - G-Solve - Max oder U
• Minimalwert in dem im Grafikfenster angezeigten Bereich ..................................... Analysis - G-Solve - f Min
• Maximalwert in dem im Grafikfenster angezeigten Bereich ................................... Analysis - G-Solve - f Max
• y-Achsabschnitt.............................................................................................. Analysis - G-Solve - y-Intercept
• Schnittpunkt zweier Grafiken ....................................................................... Analysis - G-Solve - Intersection
• Integralwert für einen bestimmten Bereich ................................................. Analysis - G-Solve - Integral - ∫dx
• Integralwert zwischen zwei oder mehreren Nullstellen der Grafik ........... Analysis - G-Solve - Integral - Root
• Integralwert zwischen zwei oder mehreren Schnittpunkten zweier Grafiken
............................................................................................... Analysis - G-Solve - Integral - Intersection
• Wendepunkt ......................................................................................................Analysis - G-Solve - Inflection
• Abstand zwischen zwei Punkten....................................................................... Analysis - G-Solve - Distance
• Volumen eines Rotationskörpers ..................................................................... Analysis - G-Solve - π ∫ f(x)2dx
Tipp: Weitere Informationen zu den Grafiktypen und ausführbaren G-Solve-Funktionen finden Sie unter „Grafiktypen und
ausführbare Funktionen“ (Seite 286).
Verwenden der Befehle des G-Solve-Menüs
Wenn mehrere Lösungen mithilfe eines G-Solve-Befehls abgerufen werden, wird jeweils nur eine Lösung
angezeigt. Wird beispielsweise [Analysis] - [G-Solve] - [Root] für eine kubische Funktion ausgeführt, die über
zwei Nullstellen verfügt, wird jeweils nur eine Nullstelle angezeigt. Verwenden Sie in diesem Fall die linke
und rechte Cursortaste (oder tippen Sie auf den linken und rechten Grafikcontrollerpfeil), um zwischen den
verfügbaren Lösungen zu wechseln.
u Bestimmen der Nullstelle einer Funktion
1. Geben Sie im Grafik-Editor-Fenster eine Funktion ein, und speichern Sie sie. Tippen Sie anschließend auf
$, um die Funktion grafisch darzustellen.
• Geben Sie y = x(x + 2)(x – 2) in Zeile y1 ein.
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
119
2. Tippen Sie auf [Analysis], [G-Solve] und anschließend auf [Root], oder tippen
Sie auf Y.
• Daraufhin wird „Root“ im Grafikfenster angezeigt, wobei der Cursor an der
ersten Nullstelle (kleinste Nullstelle auf der x-Achse) angeordnet ist. Die
x- und y-Koordinaten der aktuellen Cursorposition werden ebenfalls im
Grafikfenster angezeigt.
3. Um weitere Nullstellen zu erhalten,
drücken Sie die linke oder rechte Taste
der Cursorwippe, oder tippen Sie auf den
linken oder rechten Grafikcontrollerpfeil.
• Falls nur eine Nullstelle vorhanden ist,
wird der Cursor nicht verschoben, wenn
Sie die Cursortasten drücken oder auf
die Grafikcontrollerpfeile tippen.
Weitere G-Solve-Befehle sind nachfolgend aufgeführt.
0307 Abrufen des Schnittpunktes der beiden Grafiken y = x + 1 und y = x2
0308 Bestimmen der Koordinaten an einem bestimmten Punkt in der Grafik
0309 Grafisches Darstellen der Funktion y = x(x + 2)(x – 2) und Abrufen des zugehörigen bestimmten
Integrals im Bereich von 1 s x s 2
0310 Grafisches Darstellen der Funktion y = x3 – 1 und Bestimmen des zugehörigen Wendepunktes
0311 Grafisches Darstellen der Funktion y = x2 – x – 2 und Abrufen des Volumens eines Rotationskörpers,
während das Liniensegment von x = 1 bis x = 2 auf der x-Achse gedreht wird
3-7 Modifizieren einer Grafik
Eine Grafik kann in Echtzeit modifiziert werden, indem Sie ihre Koeffizienten und/oder Variablen ändern. Das
Grafik- und Tabellen-Menü bietet Ihnen zwei Methoden zum Modifizieren einer Grafik.
• Mit „Direct Modify“ wird der Koeffizient in der Gleichung der ursprünglichen Grafik geändert. Sie können diese
Methode verwenden, wenn Sie eine einzelne Grafik modifizieren möchten.
• Mit „Dynamic Modify“ werden die den gemeinsamen Variablen von mehreren Funktionen zugeordneten Werte
geändert. Verwenden Sie „Dynamic Modify“, wenn Sie gleichzeitig mehrere Grafiken modifizieren möchten.
u Modifizieren einer einzelnen Grafik („Direct Modify“)
0312 Grafisches Darstellen der Funktionen y = 2x2 + 3x – 1 und y = 2x + 1 und anschließendes Ermitteln, wie
sich eine Änderung der Koeffizienten für jede Funktion auf die Form und Position der Grafiken auswirkt
u Gleichzeitiges Modifizieren von mehreren Grafiken („Dynamic Modify“)
0313 Grafisches Darstellen der Funktionen y = ax2 – b und y = ax + b und anschließendes Ermitteln, wie sich
eine Änderung der Variable a von 1 in 4 und eine Änderung der Variable b von –2 in 2 auf die Form und
Position jeder Grafik auswirkt
Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü
120
Kapitel 4:
Kegelschnitt-Menü
Das Kegelschnitt-Menü bietet Ihnen die Möglichkeit, Kreis-, Parabel-,
Ellipsen- und Hyperbelgleichungen grafisch darzustellen. Sie können das
Kegelschnitt-Menü auch dazu nutzen, schnell und einfach Brennpunkte,
Scheitelpunkte, Leitlinien und andere Informationen zu jedem
Kegelschnitttyp zu bestimmen.
1
Beim Starten des Kegelschnitt-Menüs werden zwei Fenster angezeigt: 1
das Kegelschnitt-Editorfenster und 2 das Kegelschnitt-Grafikfenster.
Eine im Kegelschnitt-Editorfenster analytisch eingegebene Gleichung
wird dann im Kegelschnitt-Grafikfenster durch eine entsprechende Kurve
grafisch dargestellt.
2
Menüs und Schaltflächen im Kegelschnitt-Menü
Kegelschnitt-Editorfenster
• Zeichnen einer Kegelschnitt-Grafik .............................................................................................................^
• Einfügen einer Kegelschnittform ..............................................................Form - Insert Conics Form oder q
• Einstellen der Gleichung, sodass diese in die Kegelschnittform passt ...... Fit - Fit into Conics Form oder w
Kegelschnitt-Grafikfenster
• Aktivieren des Kegelschnitt-Editorfensters .................................................................................................*
• Ausführen einer G-Solve-Operation (siehe Seite 123) ...................................................... Analysis - G-Solve
Tipp: Im Kegelschnitt-Menü wie auch im Grafik- und Tabellen-Menü findet man viele identische Befehle (Zoom, Trace,
Sketch usw.).
Kapitel 4: Kegelschnitt-Menü
121
4-1 Eingeben einer Kegelschnitt-Gleichung
Sie können eine der voreingestellten Kegelschnittformen auswählen oder eine Kegelschnitt-Gleichung manuell
eingeben. Eine manuell eingegebene Gleichung können Sie auch in eine Kegelschnittform umwandeln.
u Eingeben der Gleichung unter Verwendung der Kegelschnittform
1. Tippen Sie im Kegelschnitt-Editorfenster auf q, um
das „Select Conics Form“-Dialogfeld anzuzeigen.
Horizontale Parabel 1
Horizontale Parabel 2
Vertikale Parabel 1
Vertikale Parabel 2
Kreis 1
Kreis 2
Ellipse
Horizontale Hyperbel
Vertikale Hyperbel
Allgemeine Form
2. Wählen Sie die Kegelschnittform des Gleichungstyps,
den Sie grafisch darstellen möchten, und tippen Sie
danach auf [OK].
• Daraufhin wird das Kegelschnitt-Editorfenster
eingeblendet, in dem die ausgewählten
Kegelschnittformen enthalten sind.
3. Ändern Sie ggf. die Koeffizienten der Gleichung.
0401
Verwenden der passenden Kegelschnittform, um die Gleichung für eine Parabel mit horizontaler Achse
(Hauptachse parallel zur x-Achse) einzugeben
u Manuelles Eingeben einer Gleichung
Um eine Gleichung manuell einzugeben, aktivieren Sie das Kegelschnitt-Editorfenster, und verwenden Sie
danach die Software-Tastatur für die Eingabe.
u Transformieren einer manuell eingegebenen Gleichung in eine Kegelschnittform
( x − 1)2
x2 in die Standard-Kegelschnittform x = Ay2 + By + C
0402 Transformieren der Gleichung
+ ( y − 2)2 =
22
4
Tipp
• Falls die von Ihnen eingegebene Gleichung nicht in die von Ihnen gewählte Standard-Kegelschnittform transformiert
werden kann, erscheint die Meldung „Can’t Transform into This Type“.
• Eine eingegebene Gleichung wird vielleicht nicht richtig transformiert, wenn sie eine Quadratwurzelberechnung oder
gewisse andere Funktionen enthält.
4-2 Zeichnen einer Kegelschnittgrafik
Tipp: Sie können das Kegelschnitt-Grafikfenster verschieben, um die Inhalte anzuzeigen (mit Ausnahme von Trace,
Sketch, G-Solve, Box-Zoom und einigen anderen Funktionen).
Zeichnen einer Parabel
Eine Parabel kann entweder horizontal oder vertikal dargestellt werden. Der Typ der Parabel wird von der
Richtung ihrer Hauptachse bestimmt.
• Eine Parabel mit horizontaler Symmetrie-Achse ist eine Parabel, deren Hauptachse parallel zur x-Achse
angeordnet ist. Es gibt zwei mögliche Gleichungen für eine Parabel mit horizontaler Symmetrie-Achse:
x = A(y – K)2 + H und x = Ay2 + By + C.
0401
Zeichnen der Parabel x = 2(y – 1)2 – 2
• Eine Parabel mit vertikaler Symmetrie-Achse ist eine Parabel, deren Hauptachse parallel zur y-Achse
angeordnet ist. Es gibt zwei mögliche Gleichungen für eine Parabel mit vertikaler Symmetrie-Achse:
y = A(x – H)2 + K und y = Ax2 + Bx + C.
Kapitel 4: Kegelschnitt-Menü
122
Zeichnen eines Kreises
Es gibt zwei Darstellungen, die Sie für das Zeichnen eines Kreises verwenden können.
• Eine Darstellung ist die Standard-Darstellung, welche Ihnen die Eingabe des Mittelpunktes und des Radius
ermöglicht:
(x – H)2 + (y – K)2 = R2
• Die andere Darstellung ist die allgemeine Darstellung, die Ihnen die Eingabe der Koeffizienten für jeden
Gleichungsterm ermöglicht:
Ax2 + Ay2 + Bx + Cy + D = 0
Zeichnen einer Ellipse
Zum Zeichnen einer Ellipse können Sie die Standard-Gleichung
( x − H)2 ( y − K)2
+
= 1 verwenden.
A2
B2
Zeichnen einer Hyperbel
Eine Hyperbel kann mit horizontaler oder vertikaler Ausrichtung gezeichnet werden. Der Hyperbeltyp wird von
der Richtung seiner Hauptachse bestimmt.
( x − H)2 ( y − K)2
• Die Standard-Form einer Hyperbel mit horizontaler Hauptachse ist:
–
=1
A2
B2
( y − K)2 ( x − H)2
• Die Standard-Form einer Hyperbel mit vertikaler Hauptachse ist:
–
=1
A2
B2
Zeichnen eines allgemeinen Kegelschnittes
Unter Verwendung der allgemeinen Kegelschnittgleichung Ax2 + Bxy + Cy2 + Dx + Ey + F = 0 können Sie eine
Parabel oder Hyperbel, deren Hauptachse nicht parallel zur x-Achse oder y-Achse ist, z. B. eine geneigte
Ellipse usw., zeichnen.
4-3 Verwenden von G-Solve zur Analyse einer
Kegelschnittgrafik
Aktionen unter Verwendung der Befehle des G-Solve-Menüs
Wenn eine Grafik im Kegelschnitt-Grafikfenster angezeigt wird, können Sie einen Befehl im [Analysis] [G-Solve]-Menü verwenden, um die folgenden Informationen abzurufen.
• x-Koordinate für eine gegebene y-Koordinate ................................................... G-Solve - x-Cal/y-Cal - x-Cal
• y-Koordinate für eine gegebene x-Koordinate ................................................... G-Solve - x-Cal/y-Cal - y-Cal
• Brennpunkt einer Parabel, Ellipse oder Hyperbel ..................................................................G-Solve - Focus
• Scheitelpunkt einer Parabel, Ellipse oder Hyperbel .............................................................. G-Solve - Vertex
• Leitlinie einer Parabel ........................................................................................................ G-Solve - Directrix
• Symmetrieachse einer Parabel ....................................................................................... G-Solve - Symmetry
• Länge des latus rectum einer Parabel .......................................................... G-Solve - Latus Rectum Length
• Mittelpunkt eines Kreises, einer Ellipse oder einer Hyperbel ................................................G-Solve - Center
• Radius eines Kreises ........................................................................................................... G-Solve - Radius
• Asymptoten einer Hyperbel...........................................................................................G-Solve - Asymptotes
• Num. Exzentrizität einer Parabel, Ellipse oder Hyperbel .............................................. G-Solve - Eccentricity
Kapitel 4: Kegelschnitt-Menü
123
• x-Achsenabschnitt / y-Achsenabschnitt ......................................G-Solve - x-Intercept / G-Solve - y-Intercept
Tipp: Bei der Farbe der mit „G-Solve“ gezeichneten Leitlinie, Symmetrielinie und Asymptotenlinie handelt es sich um
die Farbe, die mithilfe von „Sketch Color“ im Grafikformat-Dialogfeld festgelegt wurde. Weitere Informationen zum
Grafikformat finden Sie unter „Grafikformat-Dialogfeld“ (Seite 38).
Verwenden der Befehle des G-Solve-Menüs
Wenn mehrere Lösungen mithilfe eines G-Solve-Befehls abgerufen werden, wird jeweils nur eine Lösung
angezeigt. Wird beispielsweise [Analysis] - [G-Solve] - [Focus] für eine Ellipse ausgeführt, die über zwei
Brennpunkte verfügt, wird jeweils nur ein Brennpunkt angezeigt. Verwenden Sie in diesem Fall die linke
und rechte Cursortaste (oder tippen Sie auf den linken und rechten Grafikcontrollerpfeil), um zwischen den
verfügbaren Lösungen zu wechseln.
u Bestimmen des Brennpunktes der Parabel x = 2(y – 1)2 – 2
1. Geben Sie die Kegelschnittgleichung in das Kegelschnitt-Editorfenster ein, und tippen Sie danach auf ^,
um diese Gleichung grafisch darzustellen.
• Geben Sie hier die Parabelgleichung x = 2(y – 1)2 – 2 ein.
2. Tippen Sie auf [Analysis] und anschließend auf [G-Solve]. In dem
erscheinenden Untermenü wählen Sie danach den gewünschten Befehl. Um
für dieses Beispiel den Brennpunkt zu bestimmen, wählen Sie [Focus].
• Drücken Sie die linke oder rechte Cursortaste, um die Anzeige zwischen
den beiden Brennpunkten zu wechseln.
Weitere G-Solve-Befehle sind nachfolgend aufgeführt.
0403
Bestimmen der Symmetrieachse der Parabel x = 2(y – 1)2 – 2
0404
Bestimmen des Mittelpunktes des Kreises x2 + y2 + 4x – 6y + 9 = 0
0405
Bestimmen des Radius des Kreises x2 + y2 + 4x – 6y + 9 = 0
0406
Bestimmen der Asymptoten der Hyperbel
0407
Bestimmen der numerischen Exzentrizität der Ellipse
0408
Bestimmen des x-Achsenabschnittes der Parabel x = 2(y – 1)2 – 2
( x − 1)2 ( y − 2)2
−
=1
22
32
( x − 1)2 ( y − 2)2
+
=1
22
32
Kapitel 4: Kegelschnitt-Menü
124
Kapitel 5:
Differenzialgleichungsgrafik-Menü
In diesem Kapitel wird die Verwendung des DifferenzialgleichungsgrafikMenüs beschrieben, mit dem Sie Familien von Lösungen gewöhnlicher
Differentialgleichungen untersuchen können.
Im Differenzialgleichungsgrafik-Menü gibt es die folgenden zwei Arten von
Fenstern.
1
1 Differenzialgleichungseditor-Fenster
In diesem Fenster können Sie Ausdrücke ([DiffEq]-Registerkarte) und
Anfangsbedingungen ([IC]-Registerkarte) für die grafische Darstellung
eingeben. Sie können auch Funktionen in der Form f (x) eingeben
([Graphs]-Registerkarte).
2
2 Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
In diesem Fenster wird der Graph für einen Ausdruck angezeigt, den Sie
im Editorfenster eingeben.
Untermenüs und Schaltflächen im Differenzialgleichungseditor-Fenster
[DiffEq]-Registerkarte, [IC]-Registerkarte, [Graphs]-Registerkarte
• Grafische Darstellung der ausgewählten Funktion(en) ...............................................................................O
• Anzeige des Betrachtungsfenster-Dialogfelds zur Konfiguration der
Einstellungen im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ..........................................................................6
• Anzeigen des Main-Menü-Fensters ............................................................................................................~
• Löschen der Datenzeile an der aktuellen Cursorposition ...........................................................................q
Nur [DiffEq]-Registerkarte
• Eingabe einer Differenzialgleichung erster Ordnung ................................... Type - 1st (Slope Field) oder A
• Eingabe einer einzelnen Differenzialgleichung zweiter
Ordnung oder einer Menge aus zwei Differenzialgleichungen
erster Ordnung .................................................................................... Type - 2nd (Phase Plane) oder B
• Eingabe einer Differenzialgleichung höherer Ordnung
oder einer Menge aus mehreren Differenzialgleichungen ........................ Type - Nth (No Field) oder 9
Nur [Graphs]-Registerkarte
• Eingabe von Funktionen in der Form f(x)..........................................................................Type - f (x) oder d
• Eingabe von parametrischen Funktionen ............................................................. Type - Parametric oder g
Nur [IC]-Registerkarte und [Graphs]-Registerkarte
• Ändern der Dicke der Grafiklinie auf normal (1-Punkt-Linie) oder dick (2-Punkt-Linie) ......................F, G
Untermenüs und Schaltflächen im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
• Ein- und Ausschalten von Pfeilen zur Anzeige der Richtung eines
Richtungsfelds oder der Vektoren auf dem Phasenportrait ................................................... Edit - Arrows
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
125
• Ein- und Ausschalten von Einheitsvektoren für die grafische Darstellung
von Richtungsfeldern oder Phasenportraits ...................................................................Edit - Unit Vectors
• Anzeigen der [DiffEq]-Registerkarte im Differenzialgleichungseditor-Fenster
..............................................................................................................Edit - Editor - DiffEqGraph Editor
• Anzeigen der [IC]-Registerkarte im Differenzialgleichungseditor-Fenster ...................Edit - Editor - IC Editor
• Anzeigen der [Graphs]-Registerkarte im
Differenzialgleichungseditor-Fenster ............................................................... Edit - Editor - Graph Editor
• Löschen aller momentan registrierten Anfangsbedingungen
(und damit aller Lösungskurven)..........................................................................................Edit - Clear All
• Verschieben des Grafikfensters ..................................................................................Analysis - Pan oder T
• Auswählen und Verschieben des Punkts der Anfangsbedingung .......................... Analysis - Select oder G
• Registrieren der Koordinaten an der Position, auf die Sie im
Differenzialgleichungsgrafik-Fenster als Anfangsbedingung tippen,
und grafisches Darstellen der Lösungskurve auf Basis dieser
Anfangsbedingung ............................................................................................ Analysis - Modify oder J
• Aktivieren des Differenzialgleichungseditor-Fensters .................................................................................A
• Anzeigen des Betrachtungsfenster-Dialogfelds zur Konfiguration der
Einstellungen im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ..........................................................................6
• Anzeigen eines Abtastungscursors, der bei einer beliebigen
x-, y-Koordinate positioniert werden kann .............................................................................................K
• Anzeigen eines Abtastungscursors, der auf einem beliebigen Gitterpunkt
positioniert werden kann, der eine Feldlinie aufweist ............................................................................L
• Anzeigen eines Abtastungscursors, der auf einer beliebigen Lösungskurve
oder einem allgemeinen Graphen positioniert werden kann...............................Analysis - Trace oder =
• Ein- und Ausschalten der Anzeige von Achsen und Koordinatenwerten ....................................................q
5-1 Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung
Sie können das Differenzialgleichungsgrafik-Menü verwenden, um eine Differenzialgleichung erster, zweiter
oder n-ter Ordnung grafisch darzustellen.
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung erster Ordnung
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie eine Differenzialgleichung erster Ordnung eingegeben wird, wie ein
Richtungsfeld gezeichnet wird und wie die Lösungskurve(n) grafisch dargestellt wird bzw. werden.
• Ein Richtungsfeld ist eine Familie von Lösungen einer einzelnen Differenzialgleichung erster Ordnung in der
Form y’= f (x, y). Dabei handelt es sich um Gitter aus Lösungslinien, wobei jede Linie die Steigung y’ für einen
gegebenen Gitterwert aus x und y hat. Oft wird dieses Feld „Richtungsfeld“ oder „Steigungsfeld“ genannt, da
nur die Richtung des Felds an einem beliebigen gegebenen Punkt bekannt ist, nicht aber die Größe.
• Sie können Lösungskurven zu der auf der [DiffEq]-Registerkarte eingegebenen Differenzialgleichung erster
Ordnung für gegebene Anfangsbedingungen über das Richtungsfeld legen.
u Eingebe einer Differenzialgleichung erster Ordnung und Zeichnen eines Richtungsfelds
0501
Zur Eingabe von y’ = y2 − x und zum Zeichnen des dazugehörigen Richtungsfelds
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
126
u Eingabe von Anfangsbedingungen und grafische Darstellung der Lösungskurven
0502
Um nach Durchführung der Operation unter Beispiel 0501 die drei Lösungskurven für die
Anfangsbedingungen (xi, yi) = (0, 0), (0, 0,5), (0, 1) grafisch darzustellen
Tipp: Sie können angeben, ob eine Lösungskurve für jede im Anfangsbedingungs-Editor eingegebene Anfangsbedingung
gezeichnet werden soll oder nicht. Aktivieren Sie im Anfangsbedingungs-Editor das Kontrollkästchen links
neben dem Eingabefeld für die einzelnen Anfangsbedingungen (Initial Condition 1, Initial Condition 2 usw.),
deren Lösungskurven grafisch dargestellt werden sollen. Die Lösungskurve zu einer Anfangsbedingung, deren
Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, wird nicht grafisch dargestellt.
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung zweiter Ordnung
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie eine Differenzialgleichung zweiter Ordnung eingegeben wird, wie
ein Phasenportrait gezeichnet wird und wie die Lösungskurve(n) grafisch dargestellt wird bzw. werden.
In dieser Anwendung wird eine Differenzialgleichung zweiter Ordnung in Form einer Menge von zwei
Differenzialgleichungen erster Ordnung eingegeben.
• Ein Phasenportrait ist eine Familie von Lösungen entweder einer Differenzialgleichung zweiter Ordnung oder
von zwei Differenzialgleichungen erster Ordnung in der Form x’ = dx/dt = f (x, y) und y’ = dy/dt = g(x, y). Eine
einzelne Differenzialgleichung zweiter Ordnung kann ebenfalls grafisch dargestellt werden, muss aber in
Form von zwei Differenzialgleichungen erster Ordnung geschrieben werden.
• Sie können Lösungskurven der auf der [DiffEq]-Registerkarte eingegebenen Differenzialgleichung zweiter
Ordnung für gegebene Anfangsbedingungen über das Phasenportrait legen.
u Eingebe einer Differenzialgleichung zweiter Ordnung und Zeichnen eines Phasenportraits
0503
Zur Eingabe von {x’ = x, y’ = −y} und zum Zeichnen des dazugehörigen Phasenportraits
u Eingabe von Anfangsbedingungen und grafische Darstellung der Lösungskurven
0504
Zur grafischen Darstellung der Lösungskurve nach Durchführung der Operation unter Beispiel 0503
für die Anfangsbedingung (xi, yi) = (1, 1)
Mindestwert der unabhängigen Variablen (tmin) = −7,7, Höchstwert (tmax) = 7,7 und Anfangswert (t0)
=0
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
127
Grafische Darstellung einer Differenzialgleichung n-ter Ordnung
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie die Lösungskurve(n) für eine Differenzialgleichung n-ter Ordnung (höherer
Ordnung) basierend auf den angegebenen Anfangsbedingungen grafisch dargestellt wird bzw. werden.
In dieser Anwendung wird eine Differenzialgleichung n-ter Ordnung in Form einer Menge von mehreren
Differenzialgleichungen erster Ordnung eingegeben.
Hinweis: Für Differenzialgleichungen n-ter Ordnung werden nur die Lösungskurven gezeichnet.
u Eingabe einer Differenzialgleichung n-ter Ordnung und der dazugehörigen
Anfangsbedingungen mit anschließender grafischer Darstellung der Lösungskurven
0505
Zur Angabe der drei Anfangsbedingungen (xi, y1i, y2i) = (0, −1, 0), (0, 0, 0), (0, 1, 0) für die
Differenzialgleichung y” = x − y und zur grafischen Darstellung ihrer Lösungskurven
Konfigurieren und Modifizieren der Anfangsbedingungen
Sie können eine vorhandene Anfangsbedingung durch Ziehen auf dem Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
modifizieren. Sie können auch im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster eine neue Anfangsbedingung
konfigurieren, indem Sie auf die Koordinaten tippen, die Sie als neue Anfangsbedingungen festlegen möchten.
u Modifizieren einer Anfangsbedingung im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
1. Führen Sie die Operation unter Beispiel 0505 aus. Daraufhin wird im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
ein Graph wie der folgende angezeigt.
Diese Punkte stellen die momentan konfigurierte Anfangsbedingung dar.
2. Tippen Sie auf [Analysis] - [Select] oder G.
3. Tippen Sie auf einen der Punkte der Anfangsbedingung, um diese auszuwählen, und ziehen Sie dann den
Punkt mit einem Stift auf eine andere Position.
• Hier ziehen wir den unteren Punkt, der für die Einstellung „Initial Condition 1“ steht (xi, y1i, y2i) = (0, −1, 0).
Die gültige Anfangsbedingung ändert sich in die Koordinaten der Position, an der Sie den Stift nach dem
Ziehen des Punktes loslassen, und die Lösungskurve wird entsprechend neu gezeichnet.
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
128
u Konfigurieren einer neuen Anfangsbedingung im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
1. Führen Sie die Operation unter Beispiel 0501 aus, um ein Richtungsfeld im DifferenzialgleichungsgrafikFenster zu erzeugen.
2. Tippen Sie auf [Analysis] - [Modify] oder J.
3. Tippen Sie im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster auf die Koordinaten, die Sie als neue Anfangsbedingung
festlegen möchten.
• Daraufhin werden die Koordinaten als die neue Anfangsbedingung festgelegt und die Lösungskurve
gezeichnet.
• Die neu konfigurierte Anfangsbedingung wird dem Anfangsbedingungseditor hinzugefügt. Um sie
anzuzeigen, tippen Sie auf die [IC]-Registerkarte.
Konfigurieren der Parameter für das Differenzialgleichungsgrafik-Betrachtungsfenster
Sie können eine Anzahl von Grafikparametern im Betrachtungsfenster-Dialogfeld festlegen. Dieses Dialogfeld
enthält zwei Registerkarten.
Auf der [Window]-Registerkarte können
Sie die Fensterwerte und die Schrittweite
für die grafische Darstellung eines Feldes
einstellen. Die [Solutions]-Registerkarte enthält
Parameter, die für die grafische Darstellung
von Lösungskurven verwendet werden.
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
129
u Konfigurieren der Einstellungen für das Differenzialgleichungsgrafik-Betrachtungsfenster
1. Tippen Sie auf 6, um das Betrachtungsfenster-Dialogfeld anzuzeigen.
2. Geben Sie die erforderlichen Parameter auf den Registerkarten [Window] und [Solutions] ein.
• Beachten Sie die Informationen in „Parameter für das Differenzialgleichungsgrafik-Betrachtungsfenster“
weiter unten.
3. Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen getroffen haben, tippen Sie auf [OK].
Parameter für das Differenzialgleichungsgrafik-Betrachtungsfenster
[Window]-Registerkarte
Einstellung
Beschreibung
xmin, xmax
ymin, ymax
Mindestwert/Höchstwert auf der (horizontalen) x-Achse
Field
Gibt an, ob ein Pfeil, eine Linie oder gar nichts angezeigt werden soll.
Steps
Die Anzahl von Schritten oder Feldlinien, die für die grafische Darstellung eines Feldes
verwendet werden.
Mindestwert/Höchstwert auf der (vertikalen) y-Achse
[Solutions]-Registerkarte
Die auf der [Solutions]-Registerkarte verfügbaren Variablenzuordnungen variieren in Abhängigkeit vom
Graphentyp, der im Grafikeditor ausgewählt wurde. Einige Graphentypen haben voreingestellte Zuordnungen
für die unabhängigen Variablen der x-Achse und der y-Achse. Wenn für den aktuellen Graphentyp ein Wert
voreingestellt ist, wird der Wert dennoch auf der [Solutions]-Registerkarte angezeigt, Sie können ihn aber nicht
ändern.
Einstellung
Beschreibung
Solution Dir.
Die grafische Darstellung einer Lösungskurve beginnt beim Wert der Anfangsbedingung
t0 und führt weiter bis zu einem Zielwert. Dieser kann entweder tmin oder tmax sein.
Die Lösungsrichtung bestimmt die Zielwerte. Bei Auswahl von „Forward“ reicht die
grafische Darstellung der Lösungskurve von t0 bis tmax. Bei Auswahl von „Backward“
reicht die grafische Darstellung der Lösungskurve von t0 bis tmin. Wenn „Both“
ausgewählt wird, wird die Lösungskurve von t0 bis tmin und danach von t0 bis tmax.
dargestellt.
Independent
Zuordnung der unabhängigen Variablen für Differenzialgleichungen
Erste Ordnung, n-te Ordnung: x oder t
Zweite Ordnung: t (fest)
t0 (oder x0)
Wenn die unabhängige Variable nicht die x-Achsen-Variable ist, können Sie den
Anfangswert für die unabhängige Variable eingeben (nur zweite oder n-te Ordnung).
tmin (oder xmin),
tmax (oder xmax)
Wenn die unabhängige Variable nicht die x-Achsen-Variable ist, können Sie das
Minimum/Maximum für die unabhängige Variable eingeben (nur zweite oder n-te
Ordnung).
x-Axis
Variablenzuordnung für die (horizontale) x-Achse
Erste Ordnung: wie bei der unabhängigen Variable
Zweite Ordnung: x (fest)
n-te Ordnung: unabhängige Variable oder y1 bis y10
y-Axis
Variablenzuordnung für die (vertikale) y-Achse
Erste Ordnung, zweite Ordnung: y (fest)
n-te Ordnung: unabhängige Variable oder y1 bis y10
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
130
5-2 Zeichnen der Graphen von Funktionen vom Typ f (x)
und von parametrischen Funktionen
Graphen von Funktionen vom Typ f (x) und Graphen von parametrischen Funktionen können über die Graphen
von Differenzialgleichungen gelegt werden.
u Zeichnen des Graphen einer Funktion vom Typ f (x)
0506
Zum Überlagern des Graphen einer Differenzialgleichung mit den Graphen von y = x2 und y = −x2
u Zeichnen des Graphen einer parametrischen Funktion
0507
Zur grafischen Darstellung von {xt = 3sin(t) + 1, yt = 3cos(t) + 1}
(Einstellung Winkeleinheit: rad, 0 s t s 2π)
5-3 Verwenden der Abtastfunktion zum Ablesen von
Grafikkoordinaten
Mit der Abtastfunktion können Sie die Koordinaten in Grafiken ablesen, die mit dem
Differenzialgleichungsgrafik-Menü gezeichnet wurden. Es gibt drei Arten von Abtastungen: „Punktabtastung“
(zeigt die Koordinaten eines beliebigen Punktes), „Feldabtastung“ (zeigt die Koordinaten der Mittelpunkte der
einzelnen Feldlinien) und „Graph/Kurven-Abtastung“ (zeigt die Koordinaten von Punkten auf einem Graphen
oder einer Lösungskurve).
u Starten einer Punktabtastung
Tippen Sie im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster auf K.
u Starten einer Feldabtastung
Zeichnen Sie ein Richtungsfeld (siehe Seite 126) oder ein Phasenportrait (siehe Seite 127), und tippen Sie
anschließend auf L.
u Starten einer Graph/Kurven-Abtastung
1. Zeichnen Sie eine Lösungskurve (siehe Seiten 126 bis 128) oder einen Funktionsgraphen (siehe oben).
2. Tippen Sie auf = oder auf [Analysis] - [Trace].
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
131
5-4 Grafisches Darstellen eines Ausdrucks
oder eines Wertes durch Ablegen im
Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
Sie können die Vorgehensweisen in diesem Abschnitt zur grafischen Darstellung eines Ausdrucks oder eines
Wertes verwenden, indem Sie diesen aus dem eActivity-Menüfenster in das Main-Menüfenster ziehen und im
Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ablegen.
Zeichnen dieses
Graphentyps:
Legen Sie diese Art von Ausdruck oder Wert im
Differenzialgleichungsgrafik-Fenster ab:
Richtungsfeld
Differenzialgleichung erster Ordnung in der Form y’ = f (x, y)
Lösungskurven einer
Differenzialgleichung erster
Ordnung
Matrix der Anfangsbedingungen in der folgenden Form:
[[x1, y(x1)][x2, y(x2)] .... [xn, y(xn)]]
• Beachten Sie, dass das Richtungsfeld bereits vor dem Ablegen der Matrix
im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster grafisch dargestellt sein sollte.
Wenn das nicht der Fall ist, führt das Ablegen der Matrix lediglich zum
Zeichnen der einzelnen Punkte mit den durch die (x, y)-Paare gegebenen
Koordinaten.
• Unabhängig davon, ob das Richtungsfeld bereits grafisch dargestellt ist,
werden die Werte in der abgelegten Matrix auf der [IC]-Registerkarte des
Differenzialgleichungseditors registriert.
Lösungskurve(n) einer
Differenzialgleichung n-ter
Ordnung
Graph einer Funktion vom
Typ f (x)
1) Differenzialgleichungen n-ter Ordnung wie z. B. y” + y’ + y = sin(x),
gefolgt von einer
2) Matrix von Anfangsbedingungen der folgenden Form:
[[x1, y1(x1)][x2, y1(x2)] .... [xn, y1(xn)]] oder
[[x1, y1(x1), y2(x1)][x2, y1(x2), y2(x2)] .... [xn, y1(xn), y2(xn)]]
Eine Funktion in der Form y = f (x)
0508
Ziehen einer Differenzialgleichung erster Ordnung y’ = exp(x) + x2 und der Anfangsbedingungsmatrix
[0, 1] aus dem eActivity-Menüfenster in das Differenzialgleichungsgrafik-Fenster und grafisches
Darstellen des dazugehörigen Richtungsfelds und der Lösungskurve
0509
Ziehen einer Differenzialgleichung n-ter Ordnung y” + y’ = exp(x) und der Anfangsbedingungsmatrix [[0,
1, 0][0, 2, 0]] aus dem eActivity-Menüfenster in das Differenzialgleichungsgrafik-Fenster und grafisches
Darstellen der dazugehörigen Lösungskurven
Tipp: Wenn eine Differenzialgleichung n-ter Ordnung der Form f (y’, y”…, x) im Differenzialgleichungsgrafik-Fenster
abgelegt wird, wird sie als f (y’, y”…, x) = 0 behandelt.
Kapitel 5: Differenzialgleichungsgrafik-Menü
132
Kapitel 6:
Zahlenfolgen-Menü
Das Zahlenfolgen-Menü bietet Ihnen die Werkzeuge, die Sie für
das Arbeiten mit expliziten und rekursiven Zahlenfolgen benötigen.
Nachdem Sie das Zahlenfolgen-Menü gestartet haben, werden zwei
Fenster angezeigt.
1
1 Zahlenfolgeneditor-Fenster
In diesem Fenster können Sie Zahlenfolgen für die Erstellung einer
Zahlenfolgentabelle eingeben.
2 Tabellenfenster
(a)
In diesem Fenster können Sie die Tabelle erstellen und anzeigen.
(b)
2
(a) Bezeichnung: Zeigt die Gleichung, die bei den Berechnungen
verwendet wird. Die Bezeichnung wird nicht angezeigt, wenn ein
Element in Spalte n ausgewählt wird.
(b) Spaltennamen
Untermenüs und Schaltflächen des Zahlenfolgen-Menüs
Zahlenfolgeneditor-Fenster
• Angeben des Rekursionstyps (nur [Recursive]-Registerkarte) ....................... Type-Menü oder ^&*(
• Ein- und Ausschalten der Teilergebnisanzeige der Zahlenfolgentabelle ...................... a - Σdisplay - On/Off
• Anzeigen (On) oder Ausblenden (Off) der Formel, die
zum Zeichnen einer Abbildung mit Sketch verwendet
wird, im Meldungsfeld, oder Anzeigen lediglich der
Formel, wenn E gedrückt wird (StepDisp) ................................ a - Set Sequence - On/Off/StepDisp
• Löschen des Inhalts der momentan aktiven Registerkarte ................................................... a - Clear Sheet
• Löschen der Rekursionsformel in der momentan aktiven Zeile ..................................................................w
Zahlenfolgen-Tabellenfenster
• Zeichnen einer Grafik als Kurvenzug ...................................................................... Graph - Connect oder $
• Zeichnen einer Grafik als Punkteplot ......................................................................... Graph - G-Plot oder !
• Speichern des Inhalts einer Tabelle in einer Liste ................................................................a - Table to List
• Neugenerieren der aktuell angezeigten Tabelle .........................................................................a - ReTable
• Löschen der momentan angezeigten Tabelle ...................................................................... a - Delete Table
• Verknüpfen von Tabelle und Grafik ...................................................................................................a - Link
• Zum Eingeben eines Rekursionsterms tippen Sie auf das [n, an]-Menü und anschließend auf den
gewünschten Term. Wenn die [Explicit]-Registerkarte angezeigt wird, können Sie auch die Schaltfläche B in
der Symbolleiste verwenden, um ein Term-n einzugeben.
Zahlenfolgenablauffenster
• Eingeben der „rSolve“-Funktion .................................................................................................. Calc - rSolve
• Eingeben der „Σ“-Funktion .................................................................................................................. Calc - Σ
Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü
133
• Verwenden Sie das [n, an]-Menü, um die Rekursionsformelterme einzugeben. Sie können auch das [a0, a1]Menü verwenden, um Systemvariablen im Bereich von a0 bis c2 einzugeben.
Schaltflächen, die in mehreren Fenstern vorhanden sind
• Erstellen einer geordneten Zahlenpaartabelle (Editorfenster/Grafikfenster/Ablauffenster) ........................#
• Erstellen einer Zahlenfolgentabelle mit einer oder mehreren Spalten,
die bestimmen, ob es sich bei der Zahlenfolge um eine
arithmetische Zahlenfolge, eine geometrische Zahlenfolge,
eine Differenzenfolge oder eine Fibonacci-Zahlenfolge
handelt (Editorfenster/Grafikfenster/Ablauffenster).......................... ) (arithmetisch), _ (geometrisch),
+ (Differenzenfolge), ` (Fibonacci)
• Anzeigen des „Sequence Table Input“-Dialogfelds
(Editorfenster/Tabellenfenster/Grafikfenster/Ablauffenster)...................................................................8
• Zeichnen eines Spinnennetzdiagramms in einer Grafik (Editorfenster/Tabellenfenster) ............................w
• Anzeigen des Zahlenfolgenablauffensters (Editorfenster/Tabellenfenster/Grafikfenster)...........................`
• Anzeigen des Zahlenfolgeneditorfensters (Tabellenfenster/Grafikfenster/Ablauffenster)...........................&
6-1 Rekursive und explizite Darstellung einer Zahlenfolge
ClassPad unterstützt drei Typen von Zahlenfolgeformeln: an+1=, an+2 und anE.
Erzeugen einer Zahlentabelle
Außer einer geordneten Zahlenpaartabelle können Sie auch eine Zahlenfolgentabelle mit einer oder mehreren
Spalten erstellen. Dies hilft bei der Bestimmung, ob es sich bei der Zahlenfolge um eine arithmetische
Zahlenfolge, eine geometrische Zahlenfolge, eine Differenzenfolge oder eine Fibonacci-Zahlenfolge handelt.
3=2+1
Fibonacci-Zahlenfolgentabelle
3=7−4
Geordnete Zahlenpaartabelle
Arithmetische
Zahlenfolgentabelle
Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü
134
5=8−3
3 = 18 ÷ 6
Geometrische
Zahlenfolgentabelle
0601
2 = 20 ÷ 10
Differenzenfolgentabelle
Zur Erstellung einer Zahlentabelle (Fibonacci-Zahlenfolgentabelle) zur Überprüfung der durch die
Rekursionsformel an+2 = an+1 + an, a1 = 1, a2 = 1 ausgedrückten Fibonacci-Zahlenfolge.
Bestimmen der expliziten Form einer rekursiv dargestellten Zahlenfolge
Mit der rSolve-Funktion können Sie die durch eine rekursiv dargestellte Zahlenfolge in ihre explizite Form an =
f (n) umwandeln.
0602
Zur Bestimmung der expliziten Form einer rekursiv dargestellten Zahlenfolge an+1 = an + 2, a1 = 1
Über rSolve
Die rSolve-Funktion gibt die explizite Formel einer Zahlenfolge zurück, die relativ zu einem oder zwei
vorangegangenen Termen oder durch ein System von rekursiven Formeln definiert ist.
Syntax: rSolve (Gl, Anfangsbedingung-1[, Anfangsbedingung-2] [ ) ]
rSolve ({Gl-1, Gl-2}, {Anfangsbedingung-1, Anfangsbedingung-2} [ ) ] (Gl: Gleichung)
Beispiel: Bestimmung des n-ten Terms einer Rekursionsformel an+1 = 3an – 1
mit der Anfangsbedingung a1 = 1
Berechnen der Summe einer Zahlenfolge
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie die Summe eines bestimmten Bereichs der rekursiv oder
explizit dargestellten Zahlenfolge ermitteln möchten.
0603
Berechnung der Summe einer explizit dargestellten Zahlenfolge anE = n2 + 2n – 1 im Bereich von
2 s n s 10
Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü
135
6-2 Grafische Darstellung einer Rekursion
Auf dem ClassPad können Sie die Werte in einer von Ihnen erstellten Zahlentabelle grafisch darstellen und ein
Spinnennetzdiagramm aus der Rekursionsformel zeichnen.
0604
Eingeben der Formel an+1 = 2an + 1, a1 = 1, Erstellen einer Zahlentabelle und grafisches Darstellen der
Werte in der Tabelle
0605
Eingeben der Formel an+1 =
a n2
− 1, a1 = 0,5 und Zeichnen eine Spinnennetzdiagramms
2
Über LinkTrace
Während das Tabellen- oder das Grafikfenster
angezeigt werden, können Sie LinkTrace
aktivieren. Tippen Sie dazu auf das
Tabellenfenster, um es zu aktivieren. Tippen
Sie danach auf a und dann auf [Link].
Wenn LinkTrace aktiv ist, springt der Cursor
im Grafikfenster automatisch auf den durch
die Koordinaten in der aktuell ausgewählten
Tabellenzelle angegebenen Punkt.
Beachten Sie, dass LinkTrace nicht
funktioniert, wenn sich die ausgewählte Zelle in
der ersten Spalte befindet (Spalte n).
Kapitel 6: Zahlenfolgen-Menü
136
Kapitel 7:
Statistik-Menü
In diesem Statistik-Menü finden Sie die für die unten stehenden Operationen erforderlichen Werkzeuge.
 Statistische Dateneingabe (als Listenvariablen)
 Statistische Berechnungen:
Berechnungen mit einer eindimensionalen
 Zeichnen einer statistischen Grafik:
Stichprobe, mit einer zweidimensionalen Stichprobe,
Statistische Grafiken für eine eindimensionale
Regressions-, Test-, Vertrauensintervall- und
Stichprobe und für eine zweidimensionale Stichprobe
Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen
Tipp: Beim Durchführen einer statistischen Berechnung, einer Operation für eine grafische Darstellung oder einer
anderen Operation entstehen Berechnungsergebnisse, die vordefinierten Systemvariablen zuzuordnen sind.
Weitere Information finden Sie im Abschnitt „Systemvariablen-Tabelle“ auf Seite 282.
7-1 Verwendung des Statistik-Editors
Beim Starten des Statistik-Menüs wird das rechts abgebildete StatistikEditor-Fenster auf dem Display angezeigt.
Listenname
Mit dem Statistik-Editor lassen sich Listen (Listenvariablen) erstellen
und warten. Dieses Werkzeug spielt zudem eine wichtige Rolle bei
statistischen ClassPad-Berechnungen. Der ClassPad verwendet
als Datenquellen für statistische Berechnungen und Darstellungen
in statistischen Grafiken Listen. Daten lassen sich anhand ihres
Listennamens angeben.
Der Listenname befindet sich in der Kopfzeile einer jeden Liste. Das
Anfangs-Vorgabe-Statistik-Editor-Fenster zeigt sechs Listen (Spalten) an,
die mit list1 bis list6 benannt sind.
Grundlegende Listenoperationen
Über das Statistik-Editor-Fenster können Sie Daten in die anfänglich angezeigten Listen list1 bis list6 eingeben
und bearbeiten. Sie können auch Listenvariablen abrufen, die Sie im Main-Menü* erstellt haben, und neue
Listenvariablen erstellen.
* Siehe 0239 und 0240 im separaten Booklet „Beispiele“.
u Eingeben von Daten in eine Liste
1. Wählen Sie im Statistik-Editor-Fenster die Zelle aus, in der Sie den Dateneintrag vornehmen möchten.
• Verwenden Sie die Cursortasten, um die Markierung zu verschieben, oder tippen Sie mit dem Stift auf die
Zelle.
Kapitel 7: Statistik-Menü
137
„Cal'“-Zeile
(siehe nachstehenden Tipp)
Nummer der Zeile, in die
Daten eingegeben werden
Zelle, in die Daten eingegeben werden
Eingabe der Daten
2. Geben Sie Ihre Daten ein.
• Sie können Werte, Formeln oder Variablennamen eingeben. Wenn Sie eine Formel eingeben, wird der
Wert des Berechnungsergebnisses in die Liste eingeben. Wenn Sie einen Variablennamen eingeben, wird
der aktuell der Variable (oder dem Variablennamen selbst, falls es sich um eine nicht definierte Variable
handelt) zugeordnete Wert in die Liste eingegeben.
• Nach Eingabe einer Formel in eine Zelle wird das Berechnungsergebnis entsprechend der Einstellung
„Dezimalberechnung“ im Grundformat-Dialogfeld (Seite 36) als Dezimalwert oder Bruch angezeigt.
3. Drücken Sie E, um die Daten in der Zelle zu speichern.
Tipp
• Wenn Sie eine Formel, die eine Liste enthält (Seite 58), in eine „Cal'“-Zeile eingeben und dann E drücken, werden
die derzeit in die Liste eingegebenen Inhalte durch die Listendaten der Berechnungsergebnisse ersetzt. Geben Sie
beispielsweise {1,2,3}^2 in die „Cal'“-Zeile von list1 ein und drücken dann E, wird list1 mit {1,4,9} überschrieben.
Sämtliche zuvor in list1 vorhandenen Daten gehen verloren.
• Eine Liste kann bis zu 9.999 Zeilen enthalten.
• Eine gesperrte Variable (Seite 29) bewirkt, dass das Icon b in der „Cal'“-Zeile angezeigt wird, die nicht bearbeitet werden
kann.
u Erstellen einer Liste
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster auf eine Zelle mit einem Listennamen, um sie auszuwählen.
2. Geben Sie bis zu 8 Byte für den Listennamen ein und drücken Sie danach E.
• Dadurch wird eine Listenvariable mit dem angegebenen Namen erstellt. Danach können Sie Daten anhand
des unter „Eingeben von Daten in eine Liste“ beschriebenen Verfahrens eingeben.
• Wenn Sie einen Listennamen eingeben, der bereits für eine andere Liste verwendet wird, werden durch
Drücken von E die Inhalte dieser Liste angezeigt.
u Öffnen einer bestehenden Liste
1. Wählen Sie im Statistik-Editor-Fenster die Zelle mit einem Listennamen der Spalte aus, in der die zu
öffnende Liste angezeigt werden soll.
• Anstelle des oben beschriebenen Verfahrens können Sie auch eine beliebige Zelle in der Spalte, in der die
zu öffnende Liste angezeigt werden soll, auswählen, und dann auf [Edit] - [Open List] tippen.
2. Geben Sie den Variablennamen der zu öffnenden Liste ein und drücken Sie danach E.
• Wenn Sie einen Variablennamen eingeben, der mit keinem der Namen der bestehenden Listen in Schritt 1
übereinstimmt, wird eine neue Liste mit dem eingegebenen Namen erstellt.
u Schließen einer Liste
Wählen Sie die Zelle mit einem Listennamen der Spalte der zu schließenden Liste aus und drücken Sie dann
KE.
Oder wählen Sie eine beliebige Zelle der zu schließenden Liste aus und tippen Sie dann auf [Edit] - [Close
List].
• Durch diese Operation wird die Liste lediglich vom Display gelöscht. Die Liste ist weiterhin als Listenvariable
gespeichert und kann bei Bedarf geöffnet werden.
Kapitel 7: Statistik-Menü
138
Menüs und Schaltflächen für die Listenbearbeitung
• Springen an Zeile 1 der gegenwärtigen Liste ....................................................................... Edit- Jump - Top
• Springen an die Zeile nach der letzten Zeile der gegenwärtigen Liste ............................ Edit- Jump - Bottom
• Ansteigendes Sortieren der Listendaten ........................................................Edit - Sort - Ascending oder L
• Abfallendes Sortieren der Listendaten ........................................................ Edit - Sort - Descending oder :
• Löschen einer Zelle.............................................................................................. Edit - Delete - Cell oder H
• Löschen aller Daten in einer Liste.................................................................. Edit - Delete - Column oder J
• Löschen einer Liste aus dem Speicher ................................................................. Edit - Delete - List Variable
• Einfügen einer Zelle in eine Liste ............................................................................. Edit - Insert Cell oder K
• Auswählen des gesamten Textes in der derzeit ausgewählten Zelle ..................................... Edit - Select All
• Löschen der Listenvariablendaten aus list1 bis list6 und Initialisieren
der Inhalte des Statistik-Editor-Fensters ..............................................................................Edit - Clear All
• Umwandeln eines mathematischen Terms in der derzeit ausgewählten Zelle
in einen Dezimalwert..............................................................................................................................9
• Anzeigen von zwei, drei oder vier Spalten im Statistik-Editor-Fenster* ......................................S / D / F
* Sie können die Anzahl der angezeigten Spalten auch über die Einstellung [Cell Width Pattern] auf der
Registerkarte [Special] des Grafikformat-Dialogfelds (Seite 38) festlegen.
7-2 Zeichnen einer statistischen Grafik
Sie können gleichzeitig bis zu neun Grafiken zeichnen, einschließlich statistischen Grafiken für eindimensionale
Stichproben und für zweidimensionale Stichproben ([SetGraph] - [StatGraph1] bis [StatGraph9]).
Neben den Grafiken, die mit [Set Graph] gezeichnet werden können, können gleichzeitig die unten stehenden
Grafiken gezeichnet werden.
• Regressionsgrafiken (mit [Linear Reg] und anderen Regressionsbefehlen im Menü [Calc] - [Regression])
• Funktionsgrafiken (mit dem Grafik-Editor-Fenster des Grafik- und Tabellen-Menüs)
Verfahrensschritte für die Darstellung statistischer Grafiken
Beim Zeichnen einer statistischen Grafik sind die folgenden grundlegenden Schritte zu befolgen: (1)
Vorbereitung der zu verwendenden Listendaten; (2) Auswahl des Grafiktyps und anderer Grafikeinstellungen;
(3) Zeichnen der Grafik.
u Vorbereiten von Listendaten für die Darstellung statistischer Grafiken
Bereiten Sie die Listendaten anhand eines der unten stehenden Muster vor.
Eindimensional
Zweidimensional
Ohne Häufigkeit
Mit Häufigkeit
Ohne Häufigkeit
Mit Häufigkeit
Eine Liste
Zwei Listen
Zwei Listen
Drei Listen
Daten
Daten
Häufigkeit
Zweidimensionale Daten
Zweidimensionale Daten
Häufigkeit
Kapitel 7: Statistik-Menü
139
Tipp
• Eindimensionale Daten sind Daten, die aus einem einzigen Wert bestehen. Wenn Sie beispielsweise versuchen, die
durchschnittliche Höhe der Mitglieder einer einzigen Klasse zu ermitteln, wären die eindimensionalen Daten die Höhe. Bei
zweidimensionalen Stichproben gibt es für jeden Dateneintrag zwei Werte. Ein Beispiel für zweidimensionale Stichproben
ist die Größenänderung einer Eisenstange anlässlich einer Temperaturveränderung. Ein Wert wäre die Temperatur und
der andere die entsprechende Größe der Stange.
• Eine Liste mit Häufigkeitswerten kann ganze Zahlen und Dezimalwerte ungleich Null enthalten. Bei MedBox- (Seite 141) oder
MedMed-Linien (Seite 143) kann eine Häufigkeitsliste allerdings nur positive ganze Zahlen enthalten. Ganze Zahlen ungleich
Null (z. B. solche mit einer Dezimalstelle) führen während der statistischen Berechnungen zu einem Fehler.
• Wenn Sie Benutzerlistendaten über ein anderes Menü erstellt haben, öffnen Sie sie im Statistik-Editor-Fenster. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt „Öffnen einer bestehenden Liste“ (Seite 138). Sie können eine im Statistik-EditorFenster angezeigte Liste als Daten festlegen, die für die Darstellung statistischer Grafiken verwendet werden sollen.
• Im Statistik-Editor-Fenster können bis zu 99 Listen angezeigt werden.
u Konfigurieren der Einstellungen der statistischen Grafik
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster auf [SetGraph] - [Setting…] oder auf
G.
• Das „Set StatGraphs“-Dialogfeld wird angezeigt. Die Registerkarten 1 bis
9 entsprechen „StatGraph1“ bis „StatGraph9“.
• Jeder Registerkarte ist eine Farbe zugeordnet. Registerkarten [1] und [6]:
Blau; Registerkarten [2] und [7]: Rot; Registerkarten [3] und [8]: Grün;
Registerkarten [4] und [9]: Magenta; Registerkarte [5]: Schwarz
2. Tippen Sie auf die Registerkarte für die StatGraph-Einstellung, deren
Konfiguration Sie ändern möchten.
3. Konfigurieren Sie die entsprechenden StatGraph-Einstellungen wie unten
beschrieben.
Draw: Wählen Sie die Einstellung „On“ aus, wenn Sie die Grafik für die Registerkarte zeichnen möchten,
oder „Off“, wenn Sie dies nicht tun möchten. Schließen Sie das Dialogfeld und tippen Sie dann in der
Symbolleiste auf y, um die Grafik zu zeichnen.
Type: Dadurch wird der Typ der zu zeichnenden Grafik ausgewählt. Welche Grafiktypen zur Auswahl
stehen hängt davon ab, ob es sich um eindimensionale oder zweidimensionale Grafikdaten handelt.
Eindimensional
NPPlot, Histogram, MedBox, NDist, Broken
Zweidimensional
Scatter, xyLine, LinearR, MedMed, QuadR, CubicR, QuartR, LogR, ExpR,
abExpR, PowerR, SinR, LogisticR
Genauere Informationen zu den einzelnen Grafiktypen finden Sie unter „Grafische Darstellungen
mit einer eindimensionalen Stichprobe“ (Seite 141) und „Grafische Darstellungen mit einer
zweidimensionalen Stichprobe“ (Seite 142).
XList, YList, Freq: Gibt die für die graphische Darstellung zu verwendenden Listendaten an. Wenn Sie
Häufigkeitslistendaten vorbereitet haben, geben Sie mit „Freq“ die Häufigkeitsliste an.
Mark: Diese Einstellung wird nur dann unterstützt, wenn „Scatter“, „xyLine“ oder „NPPlot“ unter „Type“
ausgewählt ist. Wählen Sie Quadrat (q), Kreuz (w), schwarzes Quadrat (;) oder Punkt (') als Form
für die Plotpunkte der Grafik aus.
4. Tippen Sie auf [Set], um die Einstellungen für die in Schritt 2 ausgewählte Registerkarte zu übernehmen.
u Zeichnen einer statistischen Grafik
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster auf [SetGraph] und überprüfen Sie dann, ob das Kontrollkästchen von
mindestens einem Eintrag von [StatGraph1] bis [StatGraph9] aktiviert ist.
• Sollte kein Kontrollkästchen aktiviert sein, aktivieren Sie mindestens eines. Bei Aktivierung mehrerer
Kontrollkästchen werden die entsprechenden Grafiken gleichzeitig gezeichnet.
Kapitel 7: Statistik-Menü
140
2. Konfigurieren Sie die Einstellung a - [Stat Window Auto] - [On] / [Off] entsprechend.
• Durch Auswahl von [On] werden die Betrachtungsfenster-Einstellungen für das automatische Zeichnen
von statistischen Grafiken konfiguriert. Genauere Informationen finden Sie unter „Grafikformat-Dialogfeld“
(Seite 38).
3. Tippen Sie auf y, um das Statistik-Grafikfenster anzuzeigen und die statistische Grafik zu zeichnen.
0701
Die unten stehenden zweidimensionalen Daten sind einzugeben und anschließend in ein
Streudiagramm zu zeichnen
list1 = 0.5, 1.2, 2.4, 4.0, 5.2
list2 = −2.1, 0.3, 1.5, 2.0, 2.4
Grafische Darstellungen mit einer eindimensionalen Stichprobe
Sie können alle unten beschriebenen Grafiken mit eindimensionalen Daten erstellen. Der Text in Klammern in
den unten stehenden Grafiknamen wird im Type-Menü des „Set StatGraph“-Dialogfelds angezeigt.
Normalverteilungs-Quantil-Quantil-Plot (NPPlot)
Beim Normalverteilungs-Plot werden Daten in einem Streudiagramm gegen
eine theoretische Normalverteilung aufgetragen. Wenn das Streudiagramm
einer geraden Linie nahekommt, sind die Daten ungefähr normal. Eine
Abweichung von der geraden Linie deutet auf eine Abweichung von der
Normalität hin.
Median-Box-Plot (MedBox)
Dieser Typ von Grafik wird häufig als „Box and Whisker“-Grafik (Kasten- und
Bart-Grafik) bezeichnet. Sie zeigt an, wie eine große Anzahl an Dateneinträgen
innerhalb eines bestimmten Bereichs gruppiert ist. Die Linien von minX bis
Q1 sowie von Q3 bis maxX werden „Whiskers“ („Barthaare“) genannt. Falls im
„Set StatGraphs“-Dialogfeld (Seite 140) das Kästchen [Show Outliers] markiert ist,
werden die rechteckigen „Ausreißer“-Symbole anstelle der „Barthaar“-Linien
angezeigt, wo ein Datenwert im Vergleich mit anderen Datenwerten relativ
groß oder klein ist.
minX Q1 Med
Q3
maxX
Normalverteilungsdichtekurve (NDist)
Die Normalverteilungsdichtekurve wird unter Verwendung der folgenden
Normalverteilungsdichtefunktion grafisch dargestellt.
y=
1
2πσ
e
–
(x–x) 2
2σ 2
Kapitel 7: Statistik-Menü
141
Histogramm-Balkengrafik (Histogram), Häufigkeitspolygon (Broken)
Ein Histogramm zeigt die Häufigkeit (Häufigkeitsverteilung) jeder Datenklasse
als rechteckigen Balken an. Die Klassen sind auf der horizontalen Achse, die
Häufigkeiten auf der vertikalen Achse aufgetragen.
In der Grafik mit den gestrichelten Linien werden die von der Mitte der
einzelnen Histogrammbalken ausgehenden Zeiger durch Linien verbunden.
Bevor die Grafik gezeichnet wird, wird das „Set Interval“-Dialogfeld angezeigt.
Mit diesem Dialogfeld können Sie den Startwert (HStart) und den Schrittwert
(HStep) des Histogramms bei Bedarf ändern.
Grafische Darstellungen mit einer zweidimensionalen Stichprobe
Sie können alle unten beschriebenen Grafiken mit zweidimensionalen Daten erstellen. Der Text in Klammern in
den unten stehenden Grafiknamen wird im Type-Menü des „Set StatGraph“-Dialogfelds angezeigt (Seite 140).
k Plotgrafiken
Sie können Grafiken zeichnen, indem Sie zweidimensionale Punkte mit x-Daten auf der horizontalen Achse
und mit y-Daten auf der vertikalen Achse einzeichnen.
xy-Liniengrafik (xyLine)
Streudiagramm (Scatter)
k Regressionsgrafiken
Sie können von sämtlichen zweidimensionalen Daten entsprechend den nachfolgend unter „Regressionstypen“
beschriebenen Modellformeln Regressionsgrafiken zeichnen.
Grafik einer linearen
Regression
Grafik einer quadratischen
Regression
Grafik einer logistischen
Regression
Regressionstypen:
 Lineare Regression (LinearR) [Linear Reg] ........................................................... y = aⴢx + b, y = a + bⴢx
Die lineare Regression verwendet die Methode der kleinsten Quadrate, um die Gleichung zu bestimmen,
die am besten zu Ihren Datenpunkten passt, und ermittelt die Werte für den Anstieg und den
y-Achsenabschnitt. Die grafische Darstellung dieses Zusammenhangs ist eine lineare Regressionsgrafik.
Kapitel 7: Statistik-Menü
142
 Med-Med-Linie (MedMed) [MedMed Line]................................................................................. y = aⴢx + b
Wenn extreme Werte (Ausreißer) im Datenmaterial vermutet werden, sollte eine Med-Med-Regression
anstelle der Methode der kleinsten Quadrate verwendet werden. Dies ist ähnlich einer linearen Regression,
wobei jedoch die Einflüsse extremer Werte reduziert werden.
 Quadratische Regression (QuadR) [Quadratic Reg] ..................................................... y = aⴢx2 + bⴢx + c
 Kubische Regression (CubicR) [Cubic Reg] ........................................................ y = aⴢx3 + bⴢx2 + cⴢx + d
 Quartische Regression (QuartR) [Quartic Reg] ......................................... y = aⴢx4 + bⴢx3 + cⴢx2 + dⴢx + e
Sie können eine quadratische, kubische oder quartische Regressionsfunktion zeichnen, die auf geplotteten
Punkten beruht. Es wird die Methode der kleinsten Quadrate verwendet, um eine Kurve zu erhalten, die in
der Nähe möglichst vieler Datenpunkte verläuft. Diese Grafiken können durch quadratische, kubische und
quartische Regressionsterme dargestellt werden.
 Logarithmische Regression (LogR) [Logarithmic Reg] ............................................................ a + bⴢln(x)
Die logarithmische Regression drückt y als eine logarithmische Funktion von x aus. Die normale
logarithmische Regressionsformel ist y = a + bⴢln(x). Wenn wir die Transformation X = ln(x) beachten, dann
entspricht diese Formel der linearen Regressionsformel y = a + bⴢX.
 aⴢebx – Exponentielle Regression (ExpR) [Exponential Reg] ..................................................... y = aⴢebⴢx
Die exponentielle Regression kann verwendet werden, wenn y proportional zur Exponentialfunktion
von x ist. Die Standardformel für die exponentielle Regression lautet y = aⴢebⴢx. Wenn beide Seiten der
Modellgleichung logarithmiert werden, erhält man ln(y) = ln(a) + bⴢx. Falls man außerdem Y = ln(y) und A =
In(a) setzt, erhält man die Formel Y = A + bⴢx für die lineare Regression.
 aⴢb x – Exponentielle Regression (abExpR) [abExponential Reg] ................................................ y = aⴢbx
Die exponentielle Regression kann verwendet werden, wenn y proportional zur Exponentialfunktion
von x ist. Die normale exponentielle Regressionsformel lautet in diesem Fall y = aⴢbx. Wenn wir erneut
den natürlichen Logarithmus beider Seiten nehmen, erhalten wir ln(y) = ln(a) + (ln(b))ⴢx. Falls wir
danach festlegen, dass Y = ln(y), A = ln(a) und B = ln(b) ist, dann entspricht diese Formel der linearen
Regressionsformel Y = A + Bⴢx.
 Potenzregression (PowerR) [Power Reg] ...................................................................................... y = aⴢxb
Die Potenzregression kann verwendet werden, wenn y proportional zur Potenz x ist. Die Standardformel für
die Potenzregression lautet y = aⴢxb. Wenn beide Seiten der Modellgleichung logarithmiert werden, erhält
man ln(y) = ln(a) + bⴢln(x). Falls man dann die Transformationen X = ln(x), Y = ln(y) und A = ln(a) benutzt,
erhält man die Formel Y = A + bⴢX für die lineare Regression.
 Sinusregression (SinR) [Sinusoidal Reg] ................................................................. y = aⴢsin(bⴢx + c) + d
Die Sinusregression ist am besten für zyklische Daten geeignet, die eine Periodizität erkennen lassen.
 Logistische Regression (LogisticR) [Logistic Reg] ............................................................ y =
c
1 + aⴢe–bⴢx
Die logistische Regression wird am besten für eine Situation angewandt, in der es kontinuierliches
Wachstum gibt, bis schließlich der Sättigungswert erreicht ist.
Tipp: Der ClassPad führt zwar nach der Zeichnung einer Regressionsgrafik anhand der Einstellungen des „Set
StatGraphs“-Dialogfelds (Seite 140) intern Regressionsberechnungen durch, die Berechnungsergebnisse
(Koeffizienten der Regressionsformel und andere Werte) können jedoch nicht angezeigt werden. Verwenden Sie
zur Anzeige der Ergebnisse der Regressionsberechnung die Befehle im Menü [Calc] - [Regression], die oben in
eckigen Klammern ([ ]) dargestellt sind.
Kapitel 7: Statistik-Menü
143
Überlagern einer Regressionsgrafik in einem Streudiagramm
Mit dem „Set StatGraphs“-Dialogfeld (Seite 140) können Sie ein Streudiagramm* aus zweidimensionalen Daten
einzeichnen und dann mit einer Regressionsgrafik überlagern. Das heißt, dass Sie visuell bestimmen können,
welche Regressionsformel dem Streudiagramm am nächsten ist.
* Die Überlagerung kann auch bei anderen Grafiktypen verwendet werden.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Zeichnen Sie das Streudiagramm. Hier verwenden wir die Operation unter 0701 im separaten Booklet
„Beispiele“.
2. Wählen Sie im Menü [Calc] - [Regression] einen
Regressionsberechnungsbefehl aus (von [Linear Reg] bis [Logistic Reg]).
• In diesem Beispiel wählen wir [Logarithmic Reg] aus. Das „Set
Calculation“-Dialogfeld wird angezeigt.
3. Wir möchten die Überlagerung in einem Streudiagramm durchführen und bestimmen daher XList, YList und
Freq genauso wie in Schritt 1 des Verfahrens zum Zeichnen eines Streudiagramms.
4. Tippen Sie auf [OK].
• Das „Stat Calculation“-Dialogfeld wird angezeigt. Informationen zu diesem
Dialogfeld finden Sie unter „Ausführen von Regressionsberechnungen“
(Seite 148).
5. Tippen Sie auf [OK].
• Die Regressionsberechnungsgrafik wird über das Streudiagramm
gezeichnet. Diese Regressionsgrafik wird stets in Blau gezeichnet.
• Sie können die Tracefunktion (Seite 116) in einer Regressionsgrafik nutzen.
Die Trace-Scrollfunktion kann jedoch nicht verwendet werden, wenn ein
Streudiagramm angezeigt wird.
Tipp
• Stellen Sie bei der Durchführung einer Sinusregression sicher, dass für die [Angle]-Einstellung im Grundformat-Dialogfeld
(Seite 36) „Radian“ ausgewählt ist. Die Grafik wird nur dann richtig gezeichnet, wenn für die [Angle]-Einstellung „Radian“
ausgewählt ist.
• Bei der Durchführung von Sinusregression oder logistischer Regression dauert die Berechnung bei bestimmten
Datentypen möglicherweise recht lange. Das ist normal und stellt keinen Fehlbetrieb dar.
• Bei der Durchführung einer Regressionsberechnung im Menü [Calc] - [Regression] wird das Kontrollkästchen [Previous
Reg] im [SetGraph]-Menü automatisch aktiviert. Dies bewirkt, dass der ClassPad die Berechnungsergebnisse
vom letzten ausgeführten Regressionsbefehl (der in Schritt 2 des obigen Verfahrens ausgewählte Menübefehl)
berücksichtigt. Solange das Kontrollkästchen [Previous Reg] aktiviert ist, wird jede neue Grafik auf Grundlage der letzten
Regressionsberechnungsergebnisse gezeichnet. Um das Zeichnen dieser Regressionsgrafik abzubrechen, deaktivieren
Sie vor dem erneuten Zeichnen der Grafik das Kontrollkästchen neben [Previous Reg].
Kapitel 7: Statistik-Menü
144
Überlagern einer Funktionsgrafik auf einer Statistikgrafik
Sie können einer bestehenden Statistikgrafik einen beliebigen Typ einer Funktionsgrafik überlagern.
Funktionsgrafiken, die überlagert werden können, sind im Grafik-Editor-Fenster des Grafik- und TabellenMenüs (Kapitel 3) registrierte Grafiken von Funktionen. Das Grafik-Editor-Fenster kann auch aus dem StatistikMenü aufgerufen werden.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Zeichen Sie eine statistische Grafik entsprechend der Beschreibung unter „Verfahrensschritte für die
Darstellung statistischer Grafiken“ (Seite 139).
2. Tippen Sie auf !, um das Grafik-Editor-Fenster anzuzeigen.
3. Geben Sie die Funktion ein.
4. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen aller Funktionen, für die Sie eine Grafik erstellen möchten, und
deaktivieren Sie die Kontrollkästchen aller Funktionen, für die keine Grafik erstellt werden soll.
5. Tippen Sie im Grafik-Editor-Fenster auf y.
• Dadurch wird die Funktionsgrafik in die statistische Grafik gezeichnet.
• Tippen Sie zum Schließen des Grafik-Editor-Fensters auf !, um es zu aktivieren, und tippen Sie dann auf
C.
Tipp: Solange das Kontrollkästchen [SetGraph] - [Graph Function] im Statistik-Editor-Fenster (oder das Kontrollkästchen
a - [Graph Function] des Statistik-Grafikfensters) aktiviert ist, wird bei jedem Tippen auf y im Statistik-EditorFenster die statistische Grafik zusammen mit einer im Grafik-Editor-Fenster des Grafik- und Tabellen-Menüs
registrierten Grafik der Funktion gezeichnet.
Menüs und Schaltflächen im Statistik-Grafikfenster
• Anzeigen des Statistik-Editor-Fensters .......................................................................................................(
• Anzeigen des Grafik-Editor-Fensters ..........................................................................................................!
• Neuzeichnen der angezeigten Grafik............................................................................ a - ReDraw oder "
• Anzeigen des Betrachtungsfenster-Dialogfelds ....................................................O - View Window oder 6
• Beginnen einer Traceoperation................................................................................Analysis - Trace oder =
• Anzeigen des „Set StatGraphs“-Dialogfelds ...............................................................................................G
• Anzeigen des Arbeitsbereichsfensters des Main-Menüs ............................................................................~
• Verschieben des Fensters ..........................................................................................................................T
• Umschalten der Einstellung [Stat Window Auto] zwischen automatisch und manuell ................................s
Hinweis
• Genauere Informationen zu den Befehlen im Calc-Menü finden Sie in den Abschnitten 7-3 und 7-4 dieses
Handbuchs.
• Informationen zu Zoom, Analyse - Trace, Analyse - Sketch sowie den Befehlen im Menü a finden Sie in
„Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü“.
Kapitel 7: Statistik-Menü
145
7-3 Ausführung grundlegender statistischer
Berechnungen
Mittlere Standardabweichungen und andere Werte ergeben sich aus eindimensionalen und zweidimensionalen
Daten. Die Regressionsberechnung kann auch für zweidimensionale Daten vorgenommen werden. All diese
Berechnungen werden mit den Befehlen des [Calc]-Menüs durchgeführt.
Berechnen statistischer Werte
Mit dem unten stehenden Verfahren können Sie eine Liste verschiedener eindimensionaler und
zweidimensionaler statistischer Werte anzeigen.
u Anzeigen eindimensionaler Berechnungsergebnisse
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster oder im Statistik-Grafikfenster auf [Calc] - [One-Variable].
2. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld den [XList]-Namen an, wählen Sie die [Freq]-Einstellung aus, und
tippen Sie dann auf [OK].
• Das Dialogfeld mit den unten beschriebenen eindimensionalen statistischen Berechnungsergebnissen wird
angezeigt.
o:
Stichprobenmittelwert
Q1:
erstes Quartil
Σx:
Summe der Daten
Med:
Medianwert
Σx :
Summe der Quadrate
Q3:
drittes Quartil
σx:
Standardabweichung der
Grundgesamtheit
maxX: Maximum
sx:
Stichprobenstandardabweichung
n:
Stichprobengröße
2
Mode:
Modus*
ModeN: Anzahl der Modalwerte
ModeF: Datenhäufigkeit im
Modalwert
minX: Minimum
* Wenn „Mode = 'ModeStat“ angezeigt wird, bedeutet das, dass Lösungen in der Systemvariablen
„ModeStat“ gespeichert werden. Tippen Sie zur Anzeige der Inhalte von „ModeStat“ im Statistik-EditorFenster auf eine beliebige Zelle mit einem Listennamen, geben Sie „ModeStat“ ein und drücken Sie dann
E.
Berechnungsmethoden für Q1 und Q3
Q1 und Q3 können wie unten beschrieben entsprechend der Einstellung [Q1, Q3 on Data] im GrundformatDialogfeld (Seite 36) berechnet werden.
[Q1, Q3 on Data] deaktiviert (Standard): Bei dieser Methode hängt die Berechnung davon ab, ob die
Anzahl der Elemente n in der Grundgesamtheit eine gerade oder ungerade Zahl ist.
Beispiel: n = 8
Beispiel: n = 9
Untere Hälfte
1
2
3
Obere Hälfte
4
5
6
7
Untere Hälfte
8
1
2
3
Q1
Median
Q3
Q1
2+3
2
4+5
2
6+7
2
2+3
2
Obere Hälfte
4
5
Median
6
7
8
9
Q3
7+8
2
 Wenn die Anzahl der Elemente n eine gerade Zahl ist, werden die Grundgesamtheitselemente mit dem
Mittelpunkt der Grundgesamtheit als Bezug in zwei Gruppen aufgeteilt: eine untere Hälfte und eine obere
Hälfte. Q1 und Q3 nehmen dann die folgenden Werte an:
Kapitel 7: Statistik-Menü
146
Q1 = {Median der Gruppe der n/2-Elemente der unteren Hälfte der Grundgesamtheit}
Q3 = {Median der Gruppe der n/2-Elemente der oberen Hälfte der Grundgesamtheit}
 Wenn die Anzahl der Elemente n eine ungerade Zahl ist, werden die Grundgesamtheitselemente mit dem
Median der Grundgesamtheit als Bezug in zwei Gruppen aufgeteilt: eine untere Hälfte (Werte kleiner als
der Median) und eine obere Hälfte (Werte größer als der Median). Der Medianwert wird ausgeschlossen.
Q1 und Q3 nehmen dann die folgenden Werte an:
Q1 = {Median der Gruppe der (n – 1)/2-Elemente der unteren Hälfte der Grundgesamtheit}
Q3 = {Median der Gruppe der (n – 1)/2-Elemente der oberen Hälfte der Grundgesamtheit}
 Wenn n = 1, Q1 = Q3 = Grundgesamtheits-Mittelpunkt.
[Q1, Q3 on Data] angehakt: Die Q1 und Q3-Werte für diese Berechnungsmethode sind unten beschrieben.
Q1 = {Wert des Elements, dessen Partialsummenverhältnis größer als 1/4 ist und 1/4 am nächsten liegt}
Q3 = {Wert des Elements, dessen Partialsummenverhältnis größer als 3/4 ist und 3/4 am nächsten liegt}
Die folgende Tabelle dient als Beispiel dazu. (Anzahl der Elemente: 10)
Datenwert
Häufigkeit
Partialsumme
Partialsummenverhältnis
1
1
1
1/10 = 0,1
2
1
2
2/10 = 0,2
3
2
4
4/10 = 0,4
4
3
7
7/10 = 0,7
5
1
8
8/10 = 0,8
6
1
9
9/10 = 0,9
7
1
10
10/10 = 1,0
 3 ist der Wert, dessen
Partialsummenverhältnis größer als 1/4
und 1/4 am nächsten ist, also ist Q1 = 3.
 5 ist der Wert, dessen
Partialsummenverhältnis größer als 3/4
und 3/4 am nächsten ist, also ist Q3 = 5.
Bezugspunkt (0,25)
0,1
0,2
1
2
Bezugspunkt (0,75)
0,4
3
3
4
Q1
4
0,7
0,8
0,9
1,0
4
5
6
7
Q3
u Anzeigen zweidimensionaler Berechnungsergebnisse
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster oder im Statistik-Grafikfenster auf [Calc] - [Two-Variable].
2. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld die [XList]- und [YList]-Namen an, wählen Sie die [Freq]-Einstellung
aus, und tippen Sie dann auf [OK].
• Das Dialogfeld mit den unten beschriebenen zweidimensionalen statistischen Berechnungsergebnissen
wird angezeigt.
o, p :
Stichprobenmittelwert
Σx, Σy : Summe der Daten
Σx , Σy : Summe der Quadrate
2
2
σx, σy :
Standardabweichung der
Grundgesamtheit
sx, sy :
Stichprobenstandardabweichung
n:
Stichprobengröße
Σxy :
Summe der Produkte
der XList- und YListDaten
minX, minY : Minimum
maxX, maxY : Maximum
Kapitel 7: Statistik-Menü
147
Ausführen von Regressionsberechnungen
Mit den Verfahren unter „Überlagern einer Regressionsgrafik in einem Streudiagramm“ (Seite 144) können Sie
eine Modulformel angeben und die Regressionsformel für zweidimensionale Daten bestimmen und als Grafik
darstellen. Im bei der Ausführung dieser Operationen angezeigten Dialogfeld finden Sie die Koeffizienten,
die Konstante und andere Werte für die Regressionsformel. Sie können die Regressionsformel auch in
das Grafik-Editor-Fenster kopieren und eine Residuenberechnung durchführen (dabei wird während der
Regressionsberechnungen die Distanz zwischen einem Regressionsmodell und einem tatsächlichen Plotpunkt
berechnet).
u Anzeigen von Regressionsberechnungsergebnissen
Modellformel
1. Wählen Sie im Menü [Calc] - [Regression] einen
Regressionsberechnungsbefehl aus (von [Linear Reg] bis [Logistic Reg]).
• Informationen zu Merkmalen der Regressionsberechnung finden Sie unter
„Regressionsgrafiken“ (Seite 142).
2. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld die [XList]- und [YList]-Namen an und
wählen Sie die [Freq]-Einstellung aus.
3. Tippen Sie auf [OK].
• Das Dialogfeld mit den unten beschriebenen Regressionsberechnungsergebnissen wird angezeigt.
a, b, c, d, e : Koeffizienten der Modellformel (oben im Dialogfeld angezeigt), die der Regressionsberechnung
entsprechen
r:
Korrelationskoeffizient (nur lineare Regression, logarithmische Regression, exponentielle
Regression und Potenzregression)
r2:
Bestimmtheitsmaß (mit Ausnahme von Med-Med, Sinusregression und logistischer Regression)
MSe:
mittlerer quadratischer Fehler (mit Ausnahme von Med-Med)
MSe-Formeln
Je nach Typ der Regressionsberechnung wird der mittlere quadratische Fehler (MSe) mit einer der folgenden
Formeln errechnet.
Linear:
n
1
y = aⴢx+b: n – 2
1
Σ (y – (ax
1
n–5
Σ (y – (ax
Sinus:
2
i
i=1
;
4
i
+ bxi3 + cxi2 + dxi + e))2
i=1
n
Σ (ln y – (ln a + bx ))
i
2
i
i=1
;
1
aⴢbx: n – 2
n
Σ (ln y – (ln a + b ln x ))
i
i
n
Σ (y – (a + bx ))
i
2
Logistisch:
i=1
i
2
i=1
Kubisch:
n
i
1
y = a + bⴢx: n – 2
1
n–4
1
Logarithmisch: n – 2
+ bxi + c))2
i=1
1
1
n–2
1
n–2
2
i
i
Exponentiell: aⴢebⴢx: n – 2
Potenz:
i
n
Quadratisch: n – 3
Quartisch:
Σ (y – (ax + b))
n
Σ (y – (ax
i
3
i
+ bxi2 + cxi + d ))2
i=1
n
Σ (y – (a + b ln x ))
i
2
i
i=1
n
Σ (ln y – (ln a + (ln b)ⴢ x ))
i
i
2
i=1
1
n–2
n
Σ
i=1
yi –
C
1 + ae–bxi
2
n
Σ (y – (a·sin (bx
i
i
2
+ c) + d ))
i=1
u Kopieren einer Regressionsformel in das Grafik- und Tabellen-Menü
1. Führen Sie die Schritte 1 und 2 unter „Anzeigen von Regressionsberechnungsergebnissen“ (Seite 148) aus.
2. Tippen Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche [Copy Formula] und wählen Sie dann
die Grafik- und Tabellen-Zeilennummer (y1 bis y20) aus, in die die Formel kopiert werden soll.
Kapitel 7: Statistik-Menü
148
3. Tippen Sie auf [OK].
• Der berechnete Regressionsausdruck wird in die ausgewählte Zeile (y1 bis y20) kopiert.
u Ausführen von Residuenberechnungen
1. Führen Sie die Schritte 1 und 2 unter „Anzeigen von Regressionsberechnungsergebnissen“ (Seite 148) aus.
2. Tippen Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche [Copy Residual] und wählen Sie
dann [On] oder die Liste, in die die Residuenwerte kopiert werden sollen, aus.
3. Tippen Sie auf [OK].
• Die Residuendaten werden einer Systemvariablen mit dem Namen „residual“ (sowie der Liste, sofern Sie in
Schritt 2 eine Liste ausgewählt haben) zugeordnet.
• Die der „residual“-Systemvariablen zugeordneten Werte zeigen die vertikalen Distanzen zwischen
tatsächlichen Plotpunkten und dem Regressionsmodell an. Ein positiver Wert gibt einen Plotpunkt an, der
höher als das Regressionsmodell ist, während ein negativer Wert einen niedrigeren Plotpunkt angibt.
Mit dem folgenden Verfahren können Sie die aktuellen Werte der „residual“-Systemvariablen anzeigen.
1. Wählen Sie im Statistik-Editor-Fenster eine beliebige Zelle in der Spalte, in der die zu öffnende Liste
angezeigt werden soll, aus und tippen Sie dann auf [Edit] - [Open List].
2. Geben Sie „residual“ ein und drücken Sie dann E.
Anzeigen der Ergebnisse der zuletzt ausgeführten statistischen Berechnung
(DispStat)
Tippen Sie zum Anzeigen der Ergebnisse der zuletzt ausgeführten statistischen Berechnung mithilfe des
Menübefehls* [Calc] auf [Calc] - [DispStat].
*Einschließlich Test-, Vertrauensintervall- und Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen.
7-4 Durchführen erweiterter statistischer Berechnungen
Test-, Vertrauensintervall- und Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen können Sie mit dem Assistenten
durchführen, der durch Tippen auf [Calc] in der Menüleiste aufgerufen wird.
Durchführen von Test-, Vertrauensintervall- und
Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen mit dem Assistenten
Der ClassPad umfasst integrierte Befehle* zur Durchführung von Test-, Vertrauensintervall- und
Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen. Über das Statistik-Menü können Sie diese Typen der
Berechnung durchführen, indem Sie einfach die Werte eingeben und entsprechend den vom Assistenten
angezeigten Anweisungen die erforderlichen Informationen angeben. Dadurch müssen Befehle und ihre
Argumente nicht direkt eingegeben werden.
* Informationen zur Befehlssyntax finden Sie unter „12-4 Referenz der Programmbefehle“.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Tippen Sie im Statistik-Editor-Fenster auf [Calc] und dann auf [Test], [Interval], [Distribution] oder [Inv.
Distribution].
• Das Assistentenfenster wird in der unteren Hälfte des Bildschirms angezeigt.
• Durch Aktivieren des Kontrollkästchens [Help] wird das Assistentenfenster der Display-Größe angepasst,
und die Beschreibung des Befehls wird angezeigt.
Kapitel 7: Statistik-Menü
149
2. Wählen Sie im Befehlsmenü den
auszuführenden Befehl aus.
• Informationen zu den Berechnungen der
einzelnen Befehle finden Sie unter „Tests“
(Seite151),„Vertrauensintervalle“(Seite154)
und „Wahrscheinlichkeitsverteilungen“
(Seite 155).
Type-Menü
Befehlsmenü
3. Wählen Sie „Liste“ aus, um Listendaten
für die Berechnung zu verwenden, oder
„Variable“, um die Werte direkt über einen
Assistenten einzugeben.
• Einige Befehle benötigen zur Berechnung
Daten eines bestimmten Typs (Liste,
Variable oder Matrix). Bei solchen
Befehlen könne Sie nicht zwischen
verschiedenen Datentypen auswählen.
Hilfetext
Wird angezeigt, wenn das
Kontrollkästchen [Help] aktiviert
ist.
4. Tippen Sie auf [Next >>].
• Dadurch erscheint eine Anzeige für die Vorgabe von Bedingungen und
Eingabewerten.
• Zuerst wird das oberste Element der Anzeige ausgewählt. Der Hilfetext
zu dem obersten Element wird am unteren Bildschirmrand angezeigt.
Durch Tippen auf ein anderes Element wird dieses ausgewählt und der
entsprechende Hilfetext wird angezeigt.
5. Geben Sie für jedes Element in der Anzeige Werte ein und konfigurieren Sie
die Einstellungen.
6. Tippen Sie auf [Next >>].
• Die Berechnungsergebnisse werden
angezeigt.
7. Tippen Sie auf $, um die Ergebnisse in
einer Grafik darzustellen.
• Für Intervallberechnungen
und Umkehrfunktionen von
Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen
kann keine Grafik erstellt werden.
Tipp: Durch Tippen auf [<< Back] können
Sie im Assistenten zurückgehen. Wenn
Sie zu einer vorherigen Anzeige zurück
gewechselt sind, können Sie Einstellungen
und Werte ändern und Ergebnisse
neu berechnen. Durch Schließen
der Assistentenanzeige werden alle
Einstellungen und Werte gelöscht.
Kapitel 7: Statistik-Menü
150
Tests
Der Z-Test bietet zahlreiche verschiedene Tests auf Grundlage von auf Standardabweichungen basierenden
Tests. Damit ist es möglich, Tests durchzuführen, unabhängig davon, ob eine Stichprobe die Grundgesamtheit
korrekt repräsentiert, wenn die Standardabweichung der Grundgesamtheit (z. B. die Gesamtbevölkerung
eines Landes) aus vorherigen Tests bekannt ist. Der t-Test wird anstelle des Z-Tests verwendet, wenn
die Standardabweichung der Grundgesamtheit unbekannt ist. Sie können auch den χ2-Test, ANOVA
(Varianzanalyse) und andere Testberechnungen durchführen.
Im Folgenden werden die ClassPad-Befehle zur Durchführung der einzelnen Typen statistischer
Testberechnungen beschrieben. Dies umfasst die verwendete Berechnungsformel und einen allgemeinen
Überblick zu jedem Befehl.
n)
1-Stichproben Z-Test .... [Test] - [One-Sample Z-Test] ..... z = (o – μ0)/(σ/'
Testet einen einzelnen Stichprobenmittelwert gegen den bekannten Mittelwert der Nullhypothese, wenn
die Standardabweichung der Grundgesamtheit bekannt ist. Für den 1-Stichproben Z-Test wird die
Normalverteilung verwendet.
0702
Angeben von ≠ 0, σ = 3 für Daten n (Stichprobengröße) = 48, o (Stichprobenmittelwert) = 24,5 und
Durchführen eines 1-Stichproben Z-Tests
0703
Angeben von > 120, σ = 19 für die Daten in Listen rechts (list1 = Daten, list2
= Häufigkeit) und Durchführen eines 1-Stichproben Z-Tests
2-Stichproben Z-Test .... [Test] - [Two-Sample Z-Test] .....
Testet die Differenz zwischen zwei Mittelwerten, wenn die Standardabweichungen der beiden
Grundgesamtheiten bekannt sind. Für den 2-Stichproben Z-Test wird die Normalverteilung verwendet.
1-Proportion Z-Test .... [Test] - [One-Prop Z-Test] ..... z = (x/n – p0)/ p0(1 – p0)/n
Testet eine einzelne Stichprobenproportion gegen die bekannte Proportion der Nullhypothese. Für den
1-Proportion Z-Test wird die Normalverteilung verwendet.
2-Proportion Z-Test .... [Test] - [Two-Prop Z-Test] ..... z = (x1/n1 – x2/n2)/ pˆ (1 – pˆ )(1/n1 + 1/n2)
Testet die Differenz zwischen zwei Stichprobenproportionen. Für den 2-Proportion Z-Test wird die
Normalverteilung verwendet.
n)
1-Stichproben t-Test .... [Test] - [One-Sample t-Test] ..... t = (o – μ0)/(sx/'
Testet einen einzelnen Stichprobenmittelwert gegen den bekannten Mittelwert der Nullhypothese, wenn die
Standardabweichung der Grundgesamtheit unbekannt ist. Für den 1-Stichproben t-Test wird die t-Verteilung
verwendet.
Kapitel 7: Statistik-Menü
151
2-Stichproben t-Test .... [Test] - [Two-Sample t-Test]
Testet die Differenz zwischen zwei Mittelwerten, wenn die Standardabweichungen der beiden
Grundgesamtheiten unbekannt sind. Für den 2-Stichproben t-Test wird die t-Verteilung verwendet.
 Wenn die beiden Standardabweichungen der
Grundgesamtheit gleich sind („pooled“)
t = (o1 − o2)/ sp2(1/n1 + 1/n2)
df = n1 + n2 − 2
sp = ((n1 − 1)sx12 + (n2 − 1)sx22)/(n1 + n2 − 2)
 Wenn die beiden Standardabweichungen der
Grundgesamtheit nicht gleich sind („not pooled“)
t = (o1 − o2)/ sx12/n1 + sx22/n2
df = 1/(C2/(n1 − 1) + (1 − C)2/(n2 − 1))
C = (sx12/n1)/(sx12/n1 + sx22/n2)
Linearer Regressions-t-Test .... [Test] - [Linear Reg t-Test] ..... t = r (n − 2)/(1 − r2)
n
n
i=1
i=1
b = (xi − o)(yi − p)/ (xi − o)2
a = p − bo
n: Stichprobengröße (nt3)
Testet die lineare Beziehung zwischen den gepaarten Variablen (x, y). Zur Bestimmung von a und b, den
Koeffizienten der Regressionsformel y = a + bx, wird die Methode der kleinsten Quadrate verwendet. Der
p-Wert ist die Wahrscheinlichkeit des Stichprobenregressionsanstiegs (b), sofern die Nullhypothese wahr ist, = 0. Für den linearen Regressions-t-Test wird die t-Verteilung verwendet.
k R
2
j=1
χ2-Test (Chi-Quadrat-Test) .... [Test] - [χ2 Test] .... χ = i=1
(xij − Fij)2
Fij
k
R
k R
i=1
j=1
i=1 j=1
, Fij = xij × xij / xij
Testet die Unabhängigkeit zweier kategorischer Variablen, die in Matrix-Form angeordnet sind. Beim χ2-Test
der Unabhängigkeit wird die beobachtete Matrix mit der erwarteten theoretischen Matrix verglichen. Für den
χ2-Test wird die χ2-Verteilung verwendet.
• Die Mindestgröße der Matrix ist 1 × 2. Es kommt zu einem Fehler, wenn die Matrix nur als Spaltenmatrix
definiert ist.
• Die Berechnungsergebnisse der erwarteten Häufigkeit werden in der Systemvariablen mit dem Namen
„Erwartet“ gespeichert.
0704 Die beobachtete Matrix ist anzugeben: a = 11 68 3 und Durchführen eines χ2-Tests
9 23 5
χ2-GOF-Test (Chi-Quadrat-Goodness-of-Fit-Test) .... [Test] - [χ2 GOF Test]
k
χ2 = i
(Oi − Ei )2
Ei
Contrib =
(O1 − E1 )2 (O2 − E2 )2 ... (Ok − Ek )2
E1
E2
Ek
Oi: Das i-ste Element der beobachteten Liste, Ei: Das i-ste Element der erwarteten Liste
Testet, ob die beobachtete Anzahl an Stichprobendaten mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeitsverteilung
übereinstimmt. Zum Beispiel kann damit die Übereinstimmung mit einer Normalverteilung oder
Binomialverteilung bestimmt werden.
Tipp: Die Berechnungsergebnisse χ2, p, df und Contrib werden in den Systemvariablen mit den Namen „χ2value“, „prob“,
„df“ bzw. „Contrib“ gespeichert.
0705
Die beobachtete Liste: list1 = {1,2,3}, erwartete Liste: list2 = {4,5,6} und df = 1 sind anzugeben und
anschließend ein χ2-Test durchzuführen
2-Stichproben F-Test .... [Test] - [Two-Sample F-Test] ..... F = sx12 /sx22
Testet das Verhältnis zwischen Stichproben-Varianzen von zwei unabhängigen Zufallsstichproben. Für den
2-Stichproben F-Test wird die F-Verteilung verwendet.
Kapitel 7: Statistik-Menü
152
Einweg ANOVA (Varianzanalyse) .... [Test] - [One-Way ANOVA]
Testet die Hypothese, dass die Mittelwerte mehrerer Grundgesamtheiten gleich sind. Der Mittelwert einer
oder mehrerer Gruppen wird auf Grundlage einer unabhängigen Variablen oder eines unabhängigen Faktors
verglichen.
0706
Faktor-A-Daten von list1 = {7,4,6,6,5}, list2 = {6,5,5,8,7} und list3 = {4,7,6,7,6} sind zu verwenden und
Einweg ANOVA ist durchzuführen
Tipp
• Um Einweg ANOVA mit dem Assistenten durchführen zu können, müssen Sie bis zu sechs Sätze an Listendaten (FaktorA-Daten der Ebene 1, der Ebene 2 etc.) erstellen. Geben Sie die Listendaten in der Assistentenanzeige an und führen Sie
die Berechnung durch.
• Einweg ANOVA kann auch mit einem Programmbefehl ausgeführt werden (siehe Beispiel 1209 unter „Einbinden
von statistischen Grafik- und Berechnungsfunktionen in einem Programm“ auf Seite 234). Um Einweg ANOVA mit einem
Programmbefehl ausführen zu können, müssen Sie eine „DependentList“ erstellen, die sämtliche Faktor-A-Daten enthält
(level1, level2 etc.), und eine „FactorList(A)“, in der die Ebenen jedes Datenblocks in der „DependentList“ angegeben
werden. Wenn Sie die im vorherigen Beispiel gezeigten Tests mit dem Programmbefehl durchführen, sehen die beiden
Listen folgendermaßen aus:
DependentList: {7,4,6,6,5,6,5,5,8,7,4,7,6,7,6} ... (Sämtliche Daten von Ebene 1, Ebene 2 und Ebene 3)
FactorList(A): {1,1,1,1,1,2,2,2,2,2,3,3,3,3,3} ... (Ebenen jedes Datenblocks)
Zweiweg ANOVA .... [Test] - [Two-Way ANOVA]
Testet die Hypothese, dass die Mittelwerte mehrerer Grundgesamtheiten gleich sind. Die Wirkung jeder
Variable wird unabhängig untersucht. Ebenfalls untersucht wird die Interaktion der verschiedenen Variablen
basierend auf einer abhängigen Variable.
0707
Die Werte in der unten stehenden Tabelle sind Messergebnisse, die zeigen, wie die Haltbarkeit von
Metallprodukten durch eine Veränderung von Zeit (A) und Temperatur (B) der Wärmebehandlung
beeinflusst wird. Die Experimente wurden unter jeder Bedingung jeweils zweimal durchgeführt.
Temperatur B1
Temperatur B2
Zeit A1
113, 116
139, 132
Zeit A2
133, 131
126, 122
Führen Sie eine Varianzanalyse für die folgende Nullhypothese unter Verwendung einer
Signifikanzebene von 5 % durch.
H0: Eine Veränderung der Zeit hat keinen Einfluss auf die Haltbarkeit.
H0: Eine Veränderung der Temperatur der Behandlung hat keinen Einfluss auf die Haltbarkeit.
H0: Eine Veränderung von Zeit und Temperatur der Behandlung haben keinen Einfluss auf die
Haltbarkeit.
Verwenden Sie die Zweiweg-ANOVA-Methode zum Überprüfen der obigen Hypothese. Geben
Sie die folgenden Messdaten in die angegebenen Listen ein. Diese Daten stammen aus der oben
stehenden Tabelle.
list1 = {113, 116} … (Faktor A1 × B1), list2 = {139, 132} … (Faktor A1 × B2)
list3 = {133, 131} … (Faktor A2 × B1), list4 = {126, 122} … (Faktor A2 × B2)
Kapitel 7: Statistik-Menü
153
Tipp
• Um Zweiweg ANOVA mit dem Assistenten durchzuführen, müssen Sie Listendaten in
der Menge der Datentabelle vertikal (Anzahl der Faktor-A-Ebenen) × horizontal
(Anzahl der Faktor-B-Ebenen) erstellen. Geben Sie die Listendaten in der
Assistentenanzeige an und führen Sie die Berechnung durch. Die Dimensionen, die
für Faktor A × Faktor B festgelegt werden können, sind rechts dargestellt.
• Zweiweg ANOVA kann auch mit einem Programmbefehl ausgeführt werden (siehe
Beispiel 1210 unter „Einbinden von statistischen Grafik- und Berechnungsfunktionen
in einem Programm“ auf Seite 234). Um Zweiweg ANOVA mit einem Programmbefehl
ausführen zu können, erstellen Sie eine „DependentList“, die sämtliche Daten der Ebenen Faktor A × Faktor B enthält,
sowie eine „FactorList(A)“ und eine „FactorList(B)“, in der die Ebenen jedes Datenblocks in der „DependentList“
angegeben werden. Wenn Sie die im vorherigen Beispiel gezeigten Tests mit dem Programmbefehl durchführen, sehen
die drei Listen folgendermaßen aus:
DependentList = {113,116,139,132,133,131,126,122}
FactorList(A)
= { 1,
1,
1,
1,
2,
2,
2,
2 }
FactorList(B)
= { 1,
1,
2,
2,
1,
1,
2,
2 }
Vertrauensintervalle
Ein Vertrauensintervall ist ein Bereich von Werten, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit den
geschätzten Wert enthält. Bei einem zu breiten Vertrauensintervall ist es nur sehr schwer nachvollziehbar,
wo der Parameter (tatsächlicher Wert) liegt. Ein enges Vertrauensintervall schränkt dagegen den
Parameterbereich ein und ermöglicht es, äußerst präzise Ergebnisse zu erhalten.
Die am häufigsten verwendeten Vertrauensebenen betragen 68 %, 95 % und 99 %. Bei einem
Vertrauensintervall von 95 % beispielsweise besteht eine Wahrscheinlichkeit von 5 %, das sich ein Parameter
nicht innerhalb des Intervalls befindet.
Im Folgenden werden die ClassPad-Befehle zur Durchführung jeden Typs von
Vertrauensintervallberechnungen beschrieben. Sie erhalten einen Überblick über jeden Befehl und die Formeln
zur Erzielung der unteren Grenze (Lower) und der oberen Grenze (Upper) des Vertrauensintervalls.
1-Stichproben Z-Intervall .... [Interval] - [One-Sample Z Int]
Lower, Upper = o Z α σ
2
n
Berechnet das Vertrauensintervall für den Mittelwert der Grundgesamtheit basierend auf einem
Stichprobenmittelwert und einer bekannten Standardabweichung der Grundgesamtheit.
0708
Die unten stehenden Daten sind anzugeben und eine 1-Stichproben Z-Intervallberechnung ist
durchzuführen
list1: {299.4, 297.7, 301, 298.9, 300.2, 297}
Standardabweichung der Grundgesamtheit: 3
Signifikanzebene: 5 % ( = Vertrauensebene: 95 %)
σ12 σ22
+
n1 n2
2
Berechnet das Vertrauensintervall für die Differenz zwischen Mittelwerten von Grundgesamtheiten basierend
auf der Differenz zwischen Stichprobenmittelwerten, wenn die Standardabweichungen der Grundgesamtheit
bekannt sind.
2-Stichproben Z-Intervall .... [Interval] - [Two-Sample Z Int]
Lower, Upper = (o1 – o2) Z α
Lower, Upper = nx Z α
1 x 1– x
n
2 n n
Berechnet das Vertrauensintervall für die Proportion der Grundgesamtheit basierend auf einer einzigen
Stichprobenproportion.
1-Proportion Z-Intervall .... [Interval] - [One-Prop Z Int]
Kapitel 7: Statistik-Menü
154
2-Proportion Z-Intervall .... [Interval] - [Two-Prop Z Int]
Lower, Upper =
x1 x2
x2
x1
n1 1– n1 n2 1– n2
+
n1
n2
x1 x2
α
n1 – n2 Z 2
Berechnet das Vertrauensintervall für die Differenz zwischen den
Proportionen der Grundgesamtheit basierend auf der Differenz
zwischen zwei Stichprobenproportionen.
Lower, Upper = o tn –1 α sx
1-Stichproben t-Intervall .... [Interval] - [One-Sample t Int]
2
n
Berechnet das Vertrauensintervall für den Mittelwert der Grundgesamtheit basierend auf einem
Stichprobenmittelwert und einer Stichprobenstandardabweichung, wenn die Standardabweichung der
Grundgesamtheit nicht bekannt ist.
2-Stichproben t-Intervall .... [Interval] - [Two-Sample t Int]
Berechnet das Vertrauensintervall für die Differenz zwischen Mittelwerten von Grundgesamtheiten basierend
auf der Differenz zwischen Stichprobenmittelwerten und Stichprobenstandardabweichungen, wenn die
Standardabweichungen der Grundgesamtheit nicht bekannt sind.
 Wenn die beiden Standardabweichungen der
Grundgesamtheit gleich sind („pooled“)
Lower, Upper = (o1 – o2) tn +n –2 1
2
2
sp2 n1 + n1
2
1
sp = ((n1 – 1)sx12 + (n2 – 1)sx22)/(n1 + n2 – 2)
 Wenn die beiden Standardabweichungen der
Grundgesamtheit nicht gleich sind („not pooled“)
α
Lower, Upper = (o1 – o2) tdf 2
df = 1/(C 2/(n1 – 1) + (1 – C)2/(n2 – 1))
sx12 sx22
n1 + n2
C = (sx12/n1)/(sx12/n1 + sx22/n2)
Allgemeine Hinweise hinsichtlich des Vertrauensintervalls
Wenn Sie einen Wert des C-Levels (Vertrauensebene) im Bereich 0 s C-Level < 1 eingeben, wird der
eingegebene Wert verwendet. Um beispielsweise ein C-Level von 95 % anzugeben, geben Sie „0.95“ ein.
Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Es gibt eine Vielzahl verschiedenartigster Wahrscheinlichkeitsverteilungen, unter denen die wohl bekannteste
die „Normalverteilung“ ist, die für statistische und wahrscheinlichkeitstheoretische Berechnungen verwendet
wird. Die Normalverteilung ist eine stetige und symmetrische Wahrscheinlichkeitsverteilung um den
Mittelwertparameter, d. h., bei einer statistischen Datenerhebung in einer normal verteilten Grundgesamtheit
werden Daten in unmittelbarer Umgebung häufiger und weiter links oder rechts davon liegende Zahlenwerte
seltener in der Stichprobe. Die Poisson-Verteilung, die geometrische Verteilung und andere diskrete
Wahrscheinlichkeitsverteilungen werden ebenfalls in Abhängigkeit vom Datentyp verwendet.
Tipp: Innerhalb des Arguments einer Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion (Seite 87) können Listendaten verwendet
werden. Im Argument der hier beschriebenen Operationen des Statistikassistenten ist dies jedoch nicht möglich.
Im Folgenden werden die ClassPad-Befehle zur Durchführung jeden Typs von
Wahrscheinlichkeitsverteilungsberechnungen beschrieben. Dies umfasst die verwendete Berechnungsformel
und einen allgemeinen Überblick zu jedem Befehl.
Normalverteilungsdichte .... [Distribution] - [Normal PD]
Berechnet die Normalverteilungsdichte für einen angegebenen Wert.
Die Festlegung von σ = 1 und = 0 ergibt die StandardNormalverteilung.
0709
f (x) =
1 e–
2π σ
(x – μμ)2
2σ 2
( σ > 0)
Die Normalverteilungsdichte ist für die unten stehenden Daten zu berechnen und das Ergebnis in einer
Grafik darzustellen
Daten: 37,5
Standardabweichung der Grundgesamtheit: 2
Mittelwert der Grundgesamtheit: 35
Kapitel 7: Statistik-Menü
155
Kumulative Normalverteilung .... [Distribution] - [Normal CD]
dx
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit einer Normalverteilung
zwischen einer unteren („Lower“) (a) und einer oberen („Upper“) Grenze
(b).
0710
Die kumulative Normalverteilung ist für die unten stehenden Daten zu berechnen und das Ergebnis in
einer Grafik darzustellen
Untere Grenze: −∞
Standardabweichung der Grundgesamtheit: 2
Obere Grenze: 36
Mittelwert der Grundgesamtheit: 35
Umkehrfunktion der kumulativen Normalverteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse Normal CD]
Berechnet die Randwerte einer kumulativen Wahrscheinlichkeitsverteilung für angegebene Werte.
Kritischer Bereich: Links
Kritischer Bereich: Rechts
Kritischer Bereich: Mitte
+ 2
=
Obere Grenze wird
zurückgegeben.
0711
Untere Grenze wird
zurückgegeben
Untere Grenze und obere
Grenze werden zurückgegeben.
Die Umkehrfunktion der kumulativen Normalverteilung ist für die unten stehenden Daten zu berechnen
und das Ergebnis in einer Grafik darzustellen
Kritischer Bereich: Links
Mittelwert der Grundgesamtheit: 35
Wahrscheinlichkeit: 0,7
Standardabweichung der Grundgesamtheit: 2
Wahrscheinlichkeitsdichte der Student’schen t-Verteilung .... [Distribution] - [Student’s t PD]
–
Berechnet die Wahrscheinlichkeitsdichte einer Student’schen t-Verteilung für
einen bestimmten Wert.
Kumulative Student’sche t-Verteilung …. [Distribution] - [Student’s t CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit einer Student’schen
t-Verteilung zwischen einer unteren Grenze (a) und einer oberen Grenze
(b).
x2
df + 1
1+
Γ 2
df
f (x) =
×
.df
π
df
Γ 2
df + 1
2
p=
df
Γ 2 π .df
Γ
b
a
–
x2
1+
df
df+1
2
df+1
2
dx
∞
Umkehrfunktion der kumulativen Student’schen t-Verteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse t CD]
Berechnet den Wert der unteren Grenze einer kumulativen Student’schen
t-Wahrscheinlichkeitsverteilung für angegebene Werte.
χ2-Wahrscheinlichkeitsdichte .... [Distribution] - [χ2 PD]
Berechnet die χ2-Wahrscheinlichkeitsdichte für einen angegebenen Wert.
Kumulative χ2-Verteilung .... [Distribution] - [χ2 CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit einer χ2-Verteilung
zwischen einer unteren und einer oberen Grenze.
f (x) = 1
df
Γ 2
p= 1
df
Γ 2
df
2
1
2
1
2
df
2
b
df
–1 –
x2 e
df
–1 –
x2 e
x
2
x
2
dx
a
Umkehrfunktion der kumulativen χ2-Verteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse χ2 CD]
∞
Berechnet den Wert der unteren Grenze einer kumulativen χ2-Wahrscheinlichkeitsverteilung für
angegebene Werte.
Kapitel 7: Statistik-Menü
156
F-Wahrscheinlichkeitsdichte .... [Distribution] - [F PD]
n+d
2
f (x) =
n
d
Γ
Γ
2
2
Γ
Berechnet die F-Wahrscheinlichkeitsdichte für einen
angegebenen Wert.
Kumulative F-Verteilung .... [Distribution] - [F CD]
n+d
2
n
p=
×
n
d
d
2
2
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit einer
F-Verteilung zwischen einer unteren und einer oberen
Grenze.
n
d
n
2
b
x
n
2
x
n
–1
2
n
–1
2
a
.
1 +n x
d
.
× 1 +n x
d
–
–
n+d
2
n+d
2
dx
∞
Umkehrfunktion der kumulativen F-Verteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse F CD]
Berechnet den Wert der unteren Grenze einer kumulativen F-Wahrscheinlichkeitsverteilung für
angegebene Werte.
Binomialverteilungs-Wahrscheinlichkeit .... [Distribution] - [Binomial PD]
f (x) = nCxpx(1–p)n – x
Berechnet die Wahrscheinlichkeit in einer Binomialverteilung, dass
bei einem angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
(x = 0, 1, ...., n)
p: Wahrscheinlichkeit des Erfolgs (0 s p s 1)
n: Anzahl der Versuche
Kumulative Binomialverteilung .... [Distribution] - [Binomial CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer Binomialverteilung, dass bei oder vor einem
angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
Umkehrfunktion der kumulativen Binomialverteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse Binomial CD]
Berechnet die Mindestanzahl der Versuche einer kumulativen BinomialWahrscheinlichkeitsverteilung für angegebene Werte.
m
t
x =0
Poisson-Verteilungswahrscheinlichkeit .... [Distribution] - [Poisson PD]
f (x) =
Berechnet die Wahrscheinlichkeit in einer Poisson-Verteilung, dass bei einem
angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
0712
e– x
x!
(x = 0, 1, 2, ...)
: Mittelwert (0 < )
Die Poisson-Wahrscheinlichkeit ist für die unten stehenden Daten zu berechnen
und das Ergebnis in einer Grafik darzustellen
Angegebener Versuch: 10
Mittelwert: 6
Kumulative Poisson-Verteilung .... [Distribution] - [Poisson CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer Poisson-Verteilung, dass bei oder vor einem
angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
0713
Die kumulativen Poisson-Wahrscheinlichkeit ist für die unten stehenden Daten zu berechnen und das
Ergebnis in einer Grafik darzustellen
Untere Grenze: 2
Obere Grenze: 3
Mittelwert: 2,26
Umkehrfunktion der kumulativen Poisson-Verteilung .... [Inv. Distribution] - [Inverse Poisson CD]
Berechnet die Mindestanzahl der Versuche einer kumulativen PoissonWahrscheinlichkeitsverteilung für angegebene Werte.
0714
m
x =0
t
Die Umkehrfunktion der kumulativen Poisson-Verteilung ist für die unten stehenden Daten zu
berechnen und das Ergebnis in einer Grafik darzustellen
Kumulative Poisson-Verteilung: 0,8074
Mittelwert: 2,26
Kapitel 7: Statistik-Menü
157
Geometrische Verteilungswahrscheinlichkeit .... [Distribution] - [Geometric PD]
Berechnet die Wahrscheinlichkeit in einer geometrischen Verteilung, dass bei einem
angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
f (x) = p(1– p)x – 1
(x = 1, 2, 3, ...)
p: Wahrscheinlichkeit
des Erfolgs (0 s p s 1)
Kumulative geometrische Verteilung .... [Distribution] - [Geometric CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer geometrischen Verteilung, dass bei oder vor einem
angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
Umkehrfunktion der kumulativen geometrischen Verteilung ....
[Inv. Distribution] - [Inverse Geo CD]
m
Σ
t
x =1
Berechnet die Mindestanzahl der Versuche einer kumulativen geometrischen Wahrscheinlichkeitsverteilung für
angegebene Werte.
Hypergeometrische Verteilungswahrscheinlichkeit ....
[Distribution] - [Hypergeometric PD]
prob =
M
Cx ×N–M Cn–x
C
N n
Berechnet die Wahrscheinlichkeit in einer hypergeometrischen Verteilung, dass bei
einem angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
Kumulative hypergeometrische Verteilung .... [Distribution] - [Hypergeometric CD]
Berechnet die kumulative Wahrscheinlichkeit in einer hypergeometrischen
Verteilung, dass bei oder vor einem angegebenen Versuch Erfolg eintritt.
Upper
prob =
∑
i=Lower
M
Ci ×N–M Cn–i
C
N n
Umkehrfunktion der kumulativen hypergeometrischen Verteilung ....
[Inv. Distribution] - [Inverse Hypergeometric]
Berechnet die Mindestanzahl der Versuche einer kumulativen hypergeometrischen
Wahrscheinlichkeitsverteilung für angegebene Werte.
X
prob s
∑
i=0
Ci ×N–M Cn–i
C
N n
M
Kapitel 7: Statistik-Menü
158
Ein- und Ausgabebedingungen
k Eingabebedingungen
C-Level: Vertrauensebene (0 s C-Level < 1)
sx: Stichprobenstandardabweichung (0 < sx)
Contrib: Name der Liste zur Festlegung des Beitrags
jeder einzelnen beobachteten Anzahl
sx1 / sx2: Stichprobenstandardabweichung von
{Stichprobe 1 / Stichprobe 2} (0 < sx1, 0 < sx2)
df : Freiheitsgrade
Upper (Wahrscheinlichkeitsverteilung): obere Grenze
Expected: Name der Liste zum Speichern der
erwarteten Häufigkeit
x (1-Proportion Z-Test): Stichprobenwert*1
Freq, Freq(1), Freq(2): Häufigkeit (1 oder
Listenname)
x (Binomial PD): angegebener Versuch (ganze Zahl,
0 s x s n)
List, List(1), List(2): Liste, in der sich die
Stichprobendaten befinden
x (Poisson PD, Geometric PD, Hypergeometric PD):
Lower (Wahrscheinlichkeitsverteilung): untere
Grenze
x (andere als oben genannte): Datenwert
_
x : Stichprobenmittelwert
_ _
x 1 / x 2: Stichprobenmittelwert von {Daten Stichprobe 1
M: Anzahl der Erfolge in der Grundgesamtheit*1
Matrix (χ2-Test): Name der Matrix, die die
beobachteten Werte enthält*2
n (Hypergeometrische Verteilung): Anzahl der
Versuche von der Grundgesamtheit*1
x (1-Proportion Z-Intervall): Datenwert*1
angegebener Versuch*1
/ Daten Stichprobe 2}
x1 / x2 (1-Proportion Z-Intervall): Datenwert von
{Stichprobe 1 / Stichprobe 2} (ganze Zahl, 0 s x1, 0
s x2)
n: Stichprobengröße*1
XList / YList: x-Datenliste / y-Datenliste
n1 / n2: Größe von {Stichprobe 1 / Stichprobe 2}*1
& ρ condition (Linear Reg t-Test): - und ρ-Wert-
N: Größe der Grundgesamtheit (ganze Zahl, n s N, M
s N)
λ : Mittelwert (0 < )
Numtrial: Anzahl der Versuche n*1
(Wahrscheinlichkeitsverteilung): Mittelwert der
2
Observed (χ -GOF-Test): Name der Liste mit
beobachteten Anzahlen (positive Ganzzahlen bei
allen Zellen)
Testbedingungen*4
Grundgesamtheit
condition (1-Stichproben Z-Test, 1-Stichproben
t-Test): Testbedingungen für Mittelwert der
Grundgesamtheit*4
Observed (χ2-Test): Name der Matrix mit
beobachteten Werten*2
0: angenommener Mittelwert der Grundgesamtheit
p0: erwartete Stichprobenproportion (0 < p0 < 1)
1 (2-Stichproben Z-Test): Testbedingungen für
p1 condition (2-Proportion Z-Test): Testbedingungen
3
für Stichprobenproportion*
Pooled: Zusammenfassung „On“ oder „Off“
Mittelwert der Grundgesamtheit*3
1 (2-Stichproben t-Test): Testbedingungen für
Stichprobenmittelwert*3
pos: Wahrscheinlichkeit des Erfolgs p (0 s p s 1)
σ: Standardabweichung der Grundgesamtheit (0 < σ)
prob (Inv. Distribution): kumulativer
Wahrscheinlichkeitswert (0 s prob s 1)
σ1 condition (2-Stichproben F-Test):
Testbedingungen für Standardabweichung der
Grundgesamtheit*3
Prop condition (1-Proportion Z-Test):
Testbedingungen für Stichprobenproportion*4
σ1 / σ2: Standardabweichung der Grundgesamtheit
von {Stichprobe 1 / Stichprobe 2} (0 < σ1 / 0 < σ2)
*1 positive ganze Zahl
*2 positive ganze Zahlen in allen Zellen für 2 × 2 und größerer Matrizen; positive reelle Zahlen für einzeilige
Matrizen
*3 „“ legt den zweiseitigen kritischen Bereich fest, „<“ legt den einseitigen kritischen Bereich fest, wobei
Stichprobe 1 kleiner als Stichprobe 2 ist, „>“ legt den einseitigen kritischen Bereich fest, wobei Stichprobe 1
größer als Stichprobe 2 ist.
*4 „“ legt den zweiseitigen kritischen Bereich fest, „<“ legt den einseitigen kritischen Bereich links fest, „>“
legt den einseitigen kritischen Bereich rechts fest.
Kapitel 7: Statistik-Menü
159
k Ausgabebedingungen
a Regressionskonstante (Schnittstelle mit der
y-Achse, Absolutglied)
A df : df * von Faktor A
5
A F: F-Wert von Faktor A
A MS: MS*6 von Faktor A
A p: p-Wert von Faktor A
prob (Binomial CD, Poisson CD, Geometric
CD, Hypergeometric CD): kumulative
Wahrscheinlichkeit
prob (Normal PD, Student’s t PD, χ2 PD, F PD):
Wahrscheinlichkeitsdichte
prob (Normal CD, Student’s t CD, χ2 CD, F CD):
Verteilungswahrscheinlichkeit
A SS: SS* von Faktor A
prob (Test): p-Wert
AB df * : df * von Faktor A × Faktor B
r: Korrelationskoeffizient
AB F*8: F-Wert von Faktor A × Faktor B
r 2: Bestimmtheitsmaß
AB MS*8: MS*6 von Faktor A × Faktor B
sx: Stichprobenstandardabweichung
AB p*8: p-Wert von Faktor A × Faktor B
sx1 / sx2: Stichprobenstandardabweichung von
{Stichprobe 1 / Stichprobe 2} (Nur bei Listenformat
angezeigt.)
7
8
5
AB SS* : SS* von Faktor A × Faktor B
8
7
b: Regressionskoeffizient (Anstieg)
B df : df *5 von Faktor B
sp: zusammengefasste
Stichprobenstandardabweichung
B F: F-Wert von Faktor B
se: Standardfehler der Schätzung
B MS: MS* von Faktor B
SEb: Standardfehler des kleinsten Quadratanstiegs
B p: p-Wert von Faktor B
t: t-Wert
B SS: SS*7 von Faktor B
t Low: eingegebener Wert der unteren Grenze
d:df : Anzahl der Freiheitsgrade des Nenners (positive
t Up: eingegebener Wert der oberen Grenze
6
ganze Zahl)
df : Freiheitsgrade
Errdf : df *5 des Fehlers
ErrMS: MS* des Fehlers
6
Upper: obere Grenze des Vertrauensintervalls
x1InvN: obere Grenze wenn kritischer Bereich:Links,
untere Grenze wenn kritischer Bereich:Rechts oder
kritischer Bereich:Mitte
ErrSS: SS*7 des Fehlers
x2InvN: obere Grenze wenn kritischer Bereich:Mitte
F: F-Wert
xInv: Umkehrfunktion der kumulativen Verteilung
Lower: untere Grenze des Vertrauensintervalls
½xInv: Neuberechnungswert der Umkehrfunktion der
kumulativen Verteilung*9
n:df : Anzahl der Freiheitsgrade des Zählers (positive
ganze Zahl)
z: z-Wert
p : erwartete Stichprobenproportion
z Low: standardisierter z-Wert der unteren Grenze
p 1 / p 2: geschätzte Proportion von {Stichprobe 1 /
z Up: standardisierter z-Wert der oberen Grenze
Stichprobe 2}
χ2: χ2-Wert
prob (Binomial PD, Poisson PD, Geometric PD,
Hypergeometric PD): Wahrscheinlichkeit
*5
*6
*7
*8
Freiheitsgrade
mittleres Quadrat
Summe der Quadrate
Hinweis: „AB df “, „AB MS “, „AB SS “, „AB F “ und „AB p“ werden nicht im Fenster mit den
Berechnungsergebnissen angezeigt, wenn es keine wiederholten Datenpaare gibt.
*9 Im Fenster mit den Berechnungsergebnissen für bestimmte Wahrscheinlichkeitsverteilungen wird „½xInv“
nur dann angezeigt, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Rundungsfehlers besteht. Zur Berücksichtigung
eines möglichen Rundungsfehlers erzielt der ClassPad zusätzlich ein Ergebnis mit der nächstniedrigeren
Wahrscheinlichkeit für die letzte signifikante Stelle. Falls z. B. die vorgegebene Wahrscheinlichkeit
0,61 beträgt, führt der ClassPad die Neuberechnung auch mit 0,60 durch. Die Neuberechnung wird nur
angezeigt, falls sie sich vom ursprünglichen Ergebnis unterscheidet.
Kapitel 7: Statistik-Menü
160
Kapitel 8:
Geometrie-Menü
Das Geometrie-Menü ermöglicht das Zeichnen und Analysieren von
geometrischen Figuren. Sie können beispielsweise einen Kreis zeichnen und
dann eine Linie, die Tangente in einem bestimmten Punkt des Kreises ist. Das
Geometrie-Menü umfasst auch eine Animationsfunktion, über die Sie sehen
können, wie sich eine Figur entsprechend definierter Bedingungen verändert.
Beim Aufrufen des Geometrie-Menüs wird ein großes weißes Geometriefenster
angezeigt. Mit diesem Fenster können Sie die gewünschten Figuren zeichnen.
Wenn sich beim letzten Schließen des Geometrie-Menüs Figuren im
Geometriefenster befanden, werden diese beim nächsten Aufrufen angezeigt.
Unter-Menüs und Schaltflächen des Geometrie-Menüs
• Löschen aller im Messfeld festgelegten Einstellungen ...............................................Edit - Clear Constraints
• Einblenden ausgeblendeter Objekte ........................................................................................ Edit - Show All
• Festlegen der Farbe des derzeit ausgewählten Objekts................................................................ Edit - Style
• Ausblenden des derzeit ausgewählten Objekts .......................................................... Edit - Properties - Hide
• Einblenden ausgeblendeter Namen................................................................ Edit - Properties - Show Name
• Ausblenden des ausgewählten Namens...........................................................Edit - Properties - Hide Name
• Verschieben des ausgewählten Objekts nach vorne oder hinten
.............................................................................................Edit - Properties - To the front / To the back
• Verschieben des gesamten Textes nach vorne ......................................................Edit - Properties - All Text
• Verankern einer Anmerkungsposition im Geometriefenster ..........................................Edit - Properties - Pin
• Lösen einer Anmerkungsposition vom Geometriefenster ......................................... Edit - Properties - Unpin
• Festlegen des Zahlenformats jedes im
Geometriefenster verwendeten Messwerts ..........................................Edit - Properties - Number Format
• Anzeigen des animiertes Untermenüs (Seite 179) ................................................................... Edit - Animate
• Auswählen eines Geradenstücks, einer Linie oder eines Teils einer Figur (Seite 172) View - Select oder G
• Aktivieren der Schwenkfunktion für das Ziehen des Geometriefensters mit dem Stift .... View - Pan oder T
• Anpassen der Größe des Anzeigebilds an die Display-Größe ............................ View - Zoom to Fit oder R
• Ein- oder Ausschalten der Anzeige von Achsen, Koordinatenwerten und Gitter
.....................................................................................................................View - Toggle Axes oder q
• Einblenden von Gitterpunkte (On) oder Ausblenden des Gitters (Off)........................... View - Grid - On / Off
• Einblenden der Gitterlinien................................................................................................... View - Grid - Line
• Ein- oder Ausblenden der Animationssymbolleiste.......................................................... View - Animation UI
Kapitel 8: Geometrie-Menü
161
• Anzeigen eines Untermenüs für Plotpunkte sowie das Zeichnen von Linien und
anderen Grundfiguren (Seiten 162 bis 164)................................................................ Draw - Basic Object
• Anzeigen eines Untermenüs für das Zeichnen von besonders geformten
Figuren wie Dreiecken und Rechtecken (Seite 168)............................................. Draw - Special Polygon
• Anzeigen eines Untermenüs zum Zeichnen von Funktionen (Seite 165) .............................. Draw - Function
• Einfügen eines mit einer angezeigten Figur verbundenen Werts oder
Textes in die Anzeige (Seiten 166 bis 167) .... Draw - Text / Attached Angle / Measurement / Expression
• Anzeigen eines Untermenüs für geometrische Konstruktionen (Seite 168) .........................Draw - Construct
• Aktivieren von „Toggle Select“ (Seite 173) .........................................Auf i tippen und dann auf eine Figur
Tipp: Die Befehle „Zoom Box“ (Q), „Zoom In“ (W) und „Zoom Out“ (E) des Anzeigemenüs entsprechen den Befehlen
„Box“, „Zoom In“ und „Zoom Out“ des Grafik- und Tabellen-Menüs im Zoom-Menü. Weitere Informationen zu diesen
Befehlen finden Sie in „Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü“.
Konfigurieren der Einstellungen des Geometrie-Betrachtungsfensters
Mit den folgenden Verfahren können Sie Einstellungen für die Anzeige des Geometrie-Menü-Fensters
konfigurieren.
Tippen Sie auf O und dann auf [View Window], um das BetrachtungsfensterDialogfeld anzuzeigen. Im Betrachtungsfenster-Dialogfeld können Sie den
x-Achsenbereich der Werte konfigurieren. Mit dem ymid-Wert wird das
Geometriefenster vertikal zentriert. Bei ymid = 2 beispielsweise wird die
y-Achse 2 Einheiten unter der Mitte des Geometriefensters angezeigt.
Nachfolgend finden Sie die zulässigen Bereiche für die angegebenen
Betrachtungsfenster-Parameter.
−1 × 106 s xmin s 1 × 106
−1 × 106 s xmax s 1 × 106
−1 × 106 s ymid s 1 × 106
xmax − xmin t 1 × 10−4
Das Geometrieformat-Dialogfeld
Die Einstellungen für das Geometrie-Menü können im Geometrieformat-Dialogfeld konfiguriert werden, das
beim Tippen auf O und dann auf [Geometry Format] angezeigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter
„1-7 Konfigurieren der Anwendungsformate“.
8-1 Zeichnen von Figuren
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie über das Geometrie-Menü verschiedene Figurentypen zeichnen
können. Zudem wird erklärt, wie sich mit den geometrischen Konstruktionswerkzeugen Theoreme und
Eigenschaften in der Geometrie untersuchen lassen.
Zeichnen einer Figur
u Einzeichnen eines Punktes
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Point] oder auf [.
2. Tippen Sie auf dem Display auf die Stelle, an der ein Punkt eingezeichnet
werden soll.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
162
u Zeichnen eines Geradenstücks
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Line Segment] oder auf y.
2. Tippen Sie dort auf den Display, wo das Geradenstück beginnen soll, um
einen Punkt zu zeichnen. Tippen Sie dann auf den Punkt, an dem es enden
sollen.
u Hinzufügen eines beschrifteten Punktes zu einer vorhandenen Linie
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Point] oder auf [.
2. Ziehen Sie den Stift an die Stelle der Linie, an der ein beschrifteter Punkt
hinzugefügt werden soll, und heben Sie den Stift dann vom Display ab.
u Zeichnen einer unendlichen Linie
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Infinite Line] oder auf w.
2. Tippen Sie auf zwei Punkte auf dem Display, durch die die unendliche Linie
verlaufen soll.
u Zeichnen eines Strahls
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Ray] oder auf b.
2. Tippen Sie auf zwei Punkte auf dem Display oder tippen Sie auf einen Punkt
und ziehen Sie den Strahl dann zum zweiten Punkt.
u Zeichnen eines Vektors
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Vector] oder auf H.
2. Tippen Sie auf den Punkt, an dem der Vektor beginnen soll, und dann auf den
Endpunkt.
u Zeichnen eines Kreises
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Circle] oder auf U.
2. Tippen Sie auf den Punkt, an dem sich die Mitte des Kreises befinden soll, und tippen
Sie dann auf einen beliebigen zweiten Punkt auf dem Umfang des Kreises.
u Zeichnen eines Bogens
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Arc] oder auf P.
2. Tippen Sie auf den Punkt, an dem sich die Mitte des Bogens befinden soll, und tippen
Sie dann auf einen zweiten Punkt, an dem der Bogen beginnen soll.
3. Tippen Sie auf einen dritten Punkt, an dem der Bogen enden soll.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
163
u Zeichnen einer Ellipse
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Ellipse] - [Axes] oder auf I.
2. Tippen Sie auf den Punkt, an dem sich der Mittelpunkt befinden soll.
3. Tippen Sie auf den Punkt oder ziehen Sie zu dem Punkt, der die Nebenachse
bilden soll (Punkt auf dem Rand, der dem Mittelpunkt am nächsten ist).
4. Tippen Sie auf den Punkt oder ziehen Sie zu dem Punkt, der die Hauptachse
bilden soll (Punkt auf dem Rand, der am weitesten vom Mittelpunkt entfernt ist).
(Oder)
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Ellipse] - [Foci] oder auf z.
2. Tippen Sie auf die beiden Punkte, die Sie als Brennpunkte der Ellipse festlegen
möchten (Punkt 1 und Punkt 2).
• Daraufhin wird zwischen Punkt 1 und Punkt 2 eine Linie angezeigt.
3. Tippen Sie auf einen Punkt, der einen Punkt irgendwo auf der Ellipse darstellen
soll (Punkt 3).
• Daraufhin wird eine Ellipse gezeichnet, deren Linie durch Punkt 3 verläuft und
deren Brennpunkte Punkt 1 und Punkt 2 sind.
u Zeichnen einer Hyperbel
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Hyperbola] oder auf x.
2. Tippen Sie auf die beiden Punkte, die Sie als Brennpunkte der Hyperbel
festlegen möchten (Punkt 1 und Punkt 2).
• Daraufhin wird zwischen Punkt 1 und Punkt 2 eine Linie angezeigt.
3. Tippen Sie auf einen Punkt, der einen Punkt irgendwo auf der Hyperbel
darstellen soll (Punkt 3).
• Daraufhin wird eine Hyperbel gezeichnet, deren Linie durch Punkt 3
verläuft und deren Brennpunkte Punkt 1 und Punkt 2 sind.
u Zeichnen einer Parabel
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] - [Parabola] oder auf c.
2. Tippen Sie auf die beiden Punkte, zwischen denen Sie die Leitlinie festlegen
möchten (Punkt 1 und Punkt 2).
• Daraufhin wird zwischen Punkt 1 und Punkt 2 eine Linie angezeigt.
3. Tippen Sie auf den Punkt, an dem sich der Brennpunkt befinden soll (Punkt
3).
• Daraufhin wird eine Parabel mit der durch Punkt 1 und Punkt 2
verlaufenden Geraden als Leitlinie und Punkt 3 als Brennpunkt gezeichnet.
u Zeichnen eines Vielecks
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Basic Object] [Polygon] oder auf 0.
2. Tippen Sie auf den Punkt, an dem das
Vieleck beginnen soll.
3. Tippen Sie nacheinander auf die einzelnen
Scheitelpunkte des Vielecks.
4. Tippen Sie abschließend auf den
Anfangspunkt, um das Vieleck zu
vervollständigen.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
164
u Zeichnen einer Funktion
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Function] - [ f (x)].
• Alternativ können Sie in der Symbolleiste
auf { tippen. Wählen Sie dann im
angezeigten „Function“-Dialogfeld im Feld
„Type“ die Option „f (x)“ aus.
2. Geben Sie im „Function“-Dialogfeld die
Funktion ein und tippen Sie dann auf [OK],
um sie zu zeichnen.
u Zeichnen einer Polargleichung*
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Function] - [Polar].
• Alternativ können Sie in der Symbolleiste
auf { tippen. Wählen Sie dann im
angezeigten „Function“-Dialogfeld im Feld
„Type“ die Option „Polar“ aus.
2. Geben Sie im „Function“-Dialogfeld in die
Syntax von r = f (), für die untere Grenze
von (min) und die obere Grenze (max)
einen Ausdruck ein.
3. Tippen Sie auf [OK], um die Polargleichung
zu zeichnen.
* In diesem Beispiel ist für die [Function Angle]Einstellung des Geometrieformat-Dialogfelds
(Seite 40) „Radian“ ausgewählt.
u Zeichnen einer Parametergleichung*
1. Tippen Sie auf [Draw] - [Function] [Parametric].
• Alternativ können Sie in der Symbolleiste
auf { tippen. Wählen Sie dann im
angezeigten „Function“-Dialogfeld im Feld
„Type“ die Option „Parametric“ aus.
2. Geben Sie im „Function“-Dialogfeld
Ausdrücke und Werte ein.
3. Tippen Sie auf [OK], um die
Parametergleichung zu zeichnen.
* In diesem Beispiel ist für die [Function Angle]Einstellung des Geometrieformat-Dialogfelds
(Seite 40) „Radian“ ausgewählt.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
165
Einsetzen von Textketten in die Anzeige
Während der Arbeit im Geometrie-Menü-Fenster können Sie Textketten in die Anzeige einfügen. Tippen Sie
dafür im [Draw]-Menü auf [Text]. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld den gewünschten Text ein und tippen
Sie dann auf [OK].
Ansetzen eines Winkelmaßes an eine Figur
Das Maß eines von zwei Seiten einer Figur gebildeten Winkels kann wie hier veranschaulicht an eine Figur
angesetzt werden. Tippen Sie dafür im [Draw]-Menü auf [Attached Angle].
u Ansetzen eines Winkelmaßes an eine Figur
Beispiel: Ansetzen eines Maßes eines Winkels A im Dreieck
ABC
1. Zeichnen Sie das Dreieck.
2. Tippen Sie auf G. Tippen Sie anschließend auf die Seite
AB und dann auf die Seite AC, um sie auszuwählen.
3. Tippen Sie auf [Draw] und dann auf [Attached Angle].
• Damit wird das Winkelmaß an die Figur angesetzt.
Tipp: In der hier gezeigten Abbildung bilden die beiden Seiten einer Figur in
Wirklichkeit vier Winkel. Nach dem Ansetzen eines Winkelmaßes mit dem
[Attached Angle]-Befehl können Sie es wie unten gezeigt zu einem der anderen
drei Winkel ziehen.
Beispiel: Ziehen des an den inneren Winkel A des Dreiecks ABC angesetzten
Winkelmaßes zum äußeren zusätzlichen Winkel
Kapitel 8: Geometrie-Menü
166
Anzeige der Maße einer Figur
Maße können im Geometrie-Menü-Fenster angezeigt werden. Wenn Sie Änderungen an der Figur vornehmen,
ändern sich die Maße automatisch dynamisch.
u Anzeige eines Maßes einer Figur
1. Das ausgewählte Element (Punkt, Linie, Figur etc.) hängt vom Typ des Maßes ab, das Sie anzeigen
möchten.
Dieses Maß anzeigen:
Folgendes auswählen:
Winkel zwischen zwei Linien
Zwei Linien (beliebige zwei Linien der folgenden
Elemente: Geradenstück, unendliche Linie, Strahl
oder Vektor, eine Seite eines Vielecks)
Zusätzlicher Winkel von zwei verlängerten Linien
Bereich der ausgewählten Figur
Umfang oder Perimeter der ausgewählten Figur
• Alle Seiten oder alle Scheitelpunkte eines
Vielecks
• Der Umfang eines Kreises, einer Ellipse oder
eines Bogens
• Drei Punkte
Koordinaten des ausgewählten Punkts
Einen beliebigen einzelnen Punkt (einschließlich
des Scheitelpunkts eines Vielecks)
Richtung einer Linie oder eines Vektors
Eine einzelne Linie (Geradenstück, unendliche
Linie, Strahl, Vektor oder beliebige Seite eines
Vielecks)
Gleichung der ausgewählten Kurve
Beliebige Linie oder Kurve
Entfernung zwischen zwei Punkten oder Länge
einer Linie
Beliebige zwei Punkte, ein Geradenstück oder eine
beliebige Seite eines Vielecks
Radius eines Kreises oder Bogens
Den Radius des Kreises oder Bogens
Anstieg einer Linie oder eines Vektors
Eine einzelne Linie (Geradenstück, unendliche
Linie, Strahl, Vektor oder beliebige Seite eines
Vielecks)
2. Führen Sie eine der folgenden Operationen aus.
- Tippen Sie auf [Draw] - [Measurement]. Wählen Sie im angezeigten Untermenü den Typ des Maßes, der
auf dem Display angezeigt werden soll.
- Wählen Sie im Messfeld den Wert aus und ziehen Sie ihn direkt in das Geometrie-Menü-Fenster.
- Tippen Sie auf die Schaltfläche mit dem Maßsymbol links vom Messfeld.
Tipp: Informationen zum Messfeld finden Sie unter „8-3 Verwendung des Messfeldes“.
0801
Der von zwei Seiten eines Dreiecks gebildete innere Winkel ist anzuzeigen
Anzeige des Ergebnisses einer Berechnung, die mit Messwerten der Anzeige erstellt
wurde
Mit dem [Expression]-Befehl und den Befehlen im [Measurement]-Untermenü können Sie Berechnungen mit
dem Winkelmaß, der Linienlänge, der Oberfläche oder anderen Messwerten der Figur ausführen und das
Ergebnis im Geometriefenster anzeigen.
u Anzeige des Ergebnisses einer Berechnung, die mit Messwerten der Anzeige erstellt wurde
0802
Die Summe der inneren Winkel des Dreiecks ABC (⬔A+⬔B+⬔C) ist anzuzeigen
Kapitel 8: Geometrie-Menü
167
Verwendung des „Special Polygon“-Untermenüs
Über das [Special Polygon]-Untermenü können Sie besonders geformte Figuren automatisch zeichnen. Wählen
Sie einfach den gewünschten Figurentyp aus dem Menü aus und berühren Sie dann mit dem Stift den Display,
um ihn zu zeichnen. Oder berühren Sie den Display mit dem Stift und erstellen Sie durch Ziehen einen Kasten,
der die Größe der zu zeichnenden Figur angibt.
Jede Figur des [Special Polygon]-Untermenüs ist auch in der Symbolleiste verfügbar.
[Special Polygon]Untermenü
Gleichschenkliges
Dreieck
Dreieck
Trapez
Gleichseitiges Dreieck
Parallelogramm
Drachen
Raute
Rechteck
Regelmäßiges
n-Eck
Quadrat
u Zeichnen eines Dreiecks
1. Tippen Sie auf [Draw], [Special Polygon] und dann auf [Triangle].
2. Positionieren Sie den Stift auf dem Display und ziehen Sie ihn diagonal in
eine beliebige Richtung.
• Damit wird ein Auswahlrahmen angezeigt, der die Größe des zu
zeichnenden Dreiecks angibt. Das Dreieck wird gezeichnet, sobald Sie den
Stift loslassen.
• Anstelle des oben stehenden Schritts 2 können Sie auch einfach auf den
Display tippen. Daraufhin wird automatisch das ausgewählte spitzwinklige
Dreieck gezeichnet.
0803
Ein regelmäßiges Vieleck ist zu zeichnen
Verwendung des „Construct“-Untermenüs
Das [Construct]-Untermenü bietet Ihnen die Mittel für das Studium verschiedener geometrischer Theoreme
(Lehrsätze). Die Figuren des [Construct]-Untermenüs stehen auch auf der Symbolleiste zur Verfügung.
Mittelsenkrechte
Mittelpunkt
Winkelhalbierende
Tangente an eine Kurve
Parallelverschiebung
Erweiterung (Streckung)
Senkrechte
Schnittpunkt
Parallele
Spiegelung
Drehung
Allgemeine
Transformation
[Construct]-Untermenü
Kapitel 8: Geometrie-Menü
168
Die folgenden Verfahren umfassen Schritte, die das Auswählen eines Geradenstücks oder anderer Figuren
erfordern. Genauere Informationen zum Auswählen von Figuren finden Sie unter „8-2 Bearbeiten von Figuren“.
u Konstruieren einer Mittelsenkrechten
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück.
2. Tippen Sie auf G und wählen Sie dann das Geradenstück aus.
3. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Perp. Bisector]. Daraufhin
wird eine Mittelsenkrechte durch das Geradenstück gezeichnet.
u Konstruieren einer senkrechten Linie, die durch einen bestimmten Punkt auf einer Linie
verläuft
1. Zeichnen Sie eine unendliche Linie und dann einen Punkt auf der Linie,
durch den die senkrechte Linie verlaufen soll.
2. Wählen Sie die Linie und den Punkt aus.
3. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Perpendicular]. Daraufhin
wird eine Linie durch den ausgewählten Punkt gezeichnet, die senkrecht zur
Linie, auf dem sich der Punkt befindet, verläuft.
u Konstruieren eines Mittelpunkts
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück und wählen Sie es aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Midpoint]. Daraufhin wird
ein Mittelpunkt zum Geradenstück hinzugefügt.
u Konstruieren des Schnittpunktes zweier Geraden
1. Zeichnen Sie zwei sich schneidende Geraden und wählen Sie danach beide
Geraden aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Intersection].
• Dadurch wird der Schnittpunkt hinzugefügt. Der (die) Schnittpunkt(e) von
zwei Kreisen oder einer Geraden mit einem Kreis kann (können) auf die
gleiche Weise konstruiert werden.
u Konstruieren einer Winkelhalbierenden
1. Zeichnen Sie zwei Geradenstücke, die einen Winkel bilden, und wählen Sie
dann beide Geradenstücke aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Angle Bisector]. Daraufhin
wird der Winkel halbiert.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
169
u Konstruieren einer Parallelen zu einer anderen Geraden durch einen vorgegebenen Punkt
1. Zeichnen Sie eine Gerade und einen nicht auf dieser Geraden liegenden
Punkt.
2. Wählen Sie die Gerade und den Punkt aus.
3. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Parallel]. Dadurch wird eine
durch den ausgewählten Punkt gehende Gerade gezeichnet, die parallel zu
der ausgewählten Gerade verläuft.
u Konstruieren einer Tangente an eine Kurve durch einen vorgegebenen Punkt
1. Zeichnen Sie eine Kurve, beispielsweise eine Ellipse.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Tangent to Curve].
• Daraufhin wird K auf der Symbolleiste markiert.
3. Tippen Sie auf den Tangentenberührungspunkt der Kurve. Dadurch wird die
Tangente gezeichnet.
u Spiegelung eines Geradenstücks an einer Symmetrieachse
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück und eine Linie, die als Symmetrielinie dienen
soll, und wählen Sie dann das Geradenstück aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Reflection].
• Daraufhin wird S in der Symbolleiste hervorgehoben.
3. Tippen Sie auf die Symmetrielinie. Daraufhin wird das in Schritt 1
gezeichnete Geradenstück an der Symmetrieachse gespiegelt.
u Parallelverschiebung eines Geradenstücks durch Eingabe eines Vektors
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück (AB) und wählen Sie es aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Translation], um das
„Translation“-Dialogfeld anzuzeigen.
3. Geben Sie den Vektor für die Parallelverschiebung ein.
• Vektorwerte geben den Umfang der Verschiebung in Richtung der
x-Achse und in Richtung der y-Achse an. In nebenstehender Abbildung
beispielsweise wird die in Schritt 1 ausgewählte Figur um den Wert drei
parallel zur x-Achse verschoben.
4. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird das Geradenstück AB entsprechend
dem eingegeben Vektorwert verschoben und das Geradenstück A’B’
gezeichnet.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
170
u Parallelverschiebung eines Geradenstücks durch Auswahl eines Vektors
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück (AB) und einen für die Parallelverschiebung
zu verwendenden Vektor. Wählen Sie dann das Geradenstück aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Translation], um das
„Translation“-Dialogfeld anzuzeigen.
3. Tippen Sie auf [Select Vector].
4. Tippen Sie auf den Vektor auf dem Display. Daraufhin wird das
Geradenstück AB entsprechend dem ausgewählten Vektor verschoben und
das Geradenstück A’B’ gezeichnet.
u Drehen eines Geradenstücks
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück und wählen Sie es aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Rotation].
• Daraufhin wird F in der Symbolleiste hervorgehoben.
3. Tippen Sie einmal auf den Display, um die Mitte der Drehung auszuwählen.
• Das „Rotation“-Dialogfeld wird angezeigt.
4. Geben Sie den Rotationswinkel in Altgrad an und tippen Sie dann auf [OK].
u Strecken eines Geradenstücks in Richtung eines angegebenen Mittelpunktes
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück und wählen Sie es aus.
2. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [Dilation].
• Daraufhin wird 2 in der Symbolleiste hervorgehoben.
3. Tippen Sie auf die Mitte der Streckung.
• Das „Dilation“-Dialogfeld wird angezeigt.
4. Geben Sie den Faktor der Streckung an und tippen Sie dann auf [OK].
u Transformieren eines Dreiecks unter Verwendung einer Matrix oder eines Vektors
(allgemeine Transformation)
1. Tippen Sie auf q, um die Koordinatenanzeige im Geometriefenster zu
aktivieren.
2. Zeichnen Sie das Dreieck ABC und wählen Sie dann die drei Seiten aus.
3. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [General Transform]. Das
„Transform“-Dialogfeld wird angezeigt.
4. Geben Sie die Matrix für die Transformation ein.
• In diesem Beispiel wird [[1, 0], [0, −1]] eingegeben.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
171
5. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird das Dreieck A’B’C’ gezeichnet, das
gespiegelt an der x-Achse symmetrisch zum Dreieck ABC liegt.
6. Tippen Sie auf eine beliebige Stelle außerhalb der Dreiecke, um die Auswahl
des derzeit ausgewählten Dreiecks aufzuheben. Wählen Sie dann das
Dreieck A’B’C’ aus.
7. Tippen Sie auf [Draw], [Construct] und dann auf [General Transform].
8. Geben Sie den Vektor für die parallele Verschiebung ein.
• In diesem Beispiel wird [1, 1] eingegeben.
9. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird die parallele Verschiebung
vorgenommen und das Dreieck A”B”C” gezeichnet.
Tipp: Im oben stehenden Beispiel wurden die Transformation und die parallele
Verschiebung separat vorgenommen. Die beiden Verfahren können auch
gleichzeitig durchgeführt werden. Geben Sie dafür in Schritt 4 sowohl die Matrix
[[1, 0], [0, −1]] als auch den Vektor [1, 1] ein und tippen Sie dann auf [OK].
Damit wird das in Schritt 9 veranschaulichte Ergebnis erzielt.
8-2 Bearbeiten von Figuren
In diesem Abschnitt wird das Verschieben, Kopieren, Ändern der Farbe und sonstige Bearbeiten von Figuren
im Geometrie-Menü beschrieben.
Auswahl und Abwahl von Figuren
Bevor Sie bestimmte Bearbeitungsbefehle ausführen können, müssen Sie zuerst die zu bearbeitende Figur
auswählen (markieren). Es gibt zwei Methoden für die Auswahl einer Figur: „Select“ und „Toggle Select“, die
beide nachfolgend beschrieben sind.
u Verwendung von „Select“
Tippen Sie in der Symbolleiste auf G. Dadurch wird diese Schaltfläche markiert, womit angezeigt wird, dass
„Select“ aktiviert ist. „Select“ gestattet Ihnen die Auswahl beliebig vieler Figuren, damit Sie diese verschieben,
kopieren, einfügen oder andere zusammengefasste Operationen ausführen können.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
172
• Tippen Sie in der
Symbolleiste auf G.
• Tippen Sie auf die Seite
BC, um sie auszuwählen.
• Durch Tippen auf den
Punkt D wird dieser
ausgewählt, und die
Auswahl der Seite BC
bleibt bestehen.
• Um die Auswahl aller Figuren aufzuheben, tippen Sie auf eine beliebige Stelle des Displays, an der sich keine
Figuren befinden.
u Verwendung von „Toggle Select“
Tippen Sie in der Symbolleiste auf i. Dadurch wird diese Schaltfläche markiert, womit angezeigt wird, dass
„Toggle Select“ aktiviert ist. „Toggle Select“ ermöglicht Ihnen die Auswahl und Abwahl von Figuren.
Falls Sie zum Beispiel mehrere
Figuren ausgewählt haben, dann
erlaubt Ihnen „Toggle Select“, ein
einzelnes Teil der ausgewählten
Figuren abzuwählen. Tippen Sie
erneut auf das Teil, dann wird dieses
wieder ausgewählt.
Verschieben und Kopieren von Figuren
u Verschieben einer Figur
1. Zeichnen Sie eine Figur und wählen Sie sie aus.
2. Ziehen Sie die Figur an die gewünschte Stelle.
• Beim Ziehen wird rund um die Figur ein Auswahlrahmen angezeigt.
3. Heben Sie den Stift vom Display ab.
u Kopieren einer Figur
1. Zeichnen Sie eine Figur und wählen Sie sie aus.
2. Tippen Sie auf [Edit] - [Copy] und dann auf [Edit] - [Paste].
3. Ziehen Sie die eingefügte Figur an die gewünschte Stelle.
Verankern einer Anmerkung im Geometriefenster
Mit der Pin-Funktion können Sie eine Anmerkung im Geometriefenster verankern. In der Standardeinstellung
sind Anmerkungen „freigegeben“, so dass sie zusammen mit dem Geometriefenster verschoben oder gezoomt
werden. Wenn Sie eine Anmerkung verankern, bleibt ihre Position in der Anzeige erhalten, sodass sie immer in
derselben Position des Geometriefensters angezeigt wird.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
173
u Verankern oder Freigeben einer Anmerkung im Geometriefenster
1. Markieren Sie den Text im Geometriefenster.
2. Tippen Sie auf [Edit], [Properties] und dann auf [Pin] oder [Unpin].
• Wenn der Text verankert ist, bleibt er wie hier veranschaulicht an derselben Stelle, auch wenn das Fenster
hin und her bewegt wird.
Festlegen des Zahlenformats eines Messwerts
Im Geometriefenster können Sie das Zahlenformat für jeden Messwert festlegen. Das anfängliche
standardmäßige Zahlenformat für Messwerte ist auf „Fix 2“ eingestellt.
u Festlegen des Zahlenformats für ausgewählte Messwerte
1. Markieren Sie die Messwerte, deren Zahlenformat Sie festlegen möchten.
2. Tippen Sie auf [Edit], [Properties] und dann auf [Number Format].
3. Wählen Sie das gewünschte Zahlenformat im angezeigten Dialogfeld durch Tippen aus.
• Die Bedeutung der einzelnen Zahlenformatnamen finden Sie unter „Angeben des Anzeigeformats für
numerische Größen“ auf Seite 36.
4. Tippen Sie auf [OK].
• Daraufhin werden die in Schritt 1 ausgewählten Messwerte im festgelegten Zahlenformat angezeigt.
u Festlegen des Zahlenformats aller Messwerte im Geometriefenster
1. Tippen Sie auf eine beliebige Stelle des Displays, an der sich keine Figuren befinden, um die Auswahl aller
Figuren aufzuheben.
2. Führen Sie das unter „Festlegen des Zahlenformats für ausgewählte Messwerte“ aufgeführte Verfahren ab
Schritt 2 durch.
• Dadurch werden alle Messwerte im festgelegten Zahlenformat im Geometriefenster angezeigt.
Festlegen von Farbe und Linientyp einer angezeigten Figur
Sie können das unten angegebene Verfahren anwenden, um Farbe und Linientyp der Umrisslinie, die Füllfarbe
einer Figur oder die Farbe von Text, Beschriftungen und anderer außerhalb der Figur liegender Elemente
festzulegen.
u Festlegen von Farbe und Linientyp einer bestimmten Figur
1. Wenden Sie das Verfahren unter „Auswahl und Abwahl von Figuren“ (Seite
172) an, um die Figur auszuwählen, deren Farbe und Linientyp festgelegt
werden sollen.
2. Tippen Sie auf [Edit] und dann auf [Style], um das rechts angezeigte
Dialogfeld anzuzeigen.
• Im Dialogfeld werden abhängig von der ausgewählten Figur ausschließlich
unterstützte Einstellungen angezeigt.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
174
3. Konfigurieren Sie das Dialogfeld mit folgenden Einstellungen:
Gewünschte Funktion:
Auszuführende Operation:
Festlegen der Textfarbe
Tippen Sie auf „Character Color“ und dann auf die gewünschte Farbe.
Festlegen des Linientyps
Tippen Sie auf „Graph Plot“ und dann auf den gewünschten Linientyp.
Festlegen der Linienfarbe
Tippen Sie auf „Line Color“ und dann auf die gewünschte Farbe.
Festlegen der Füllfarbe
Tippen Sie auf „Area Color“ und dann auf die gewünschte Farbe. Um
keine Füllfarbe festzulegen, tippen Sie auf „Clear“.
4. Um die festgelegten Einstellungen zu übernehmen, kehren Sie zum Dialogfeld in Schritt 2 dieses Verfahrens
zurück, und tippen Sie dann auf [OK].
u Festlegen von Farbe und Linientyp aller Figuren im Geometriefenster
1. Tippen Sie auf eine beliebige Stelle des Displays, an der sich keine Figuren befinden, um die Auswahl aller
Figuren aufzuheben.
2. Führen Sie anschließend das unter „Festlegen von Farbe und Linientyp einer bestimmten Figur“ aufgeführte
Verfahren ab Schritt 2 durch.
Ändern der Anzeigeprioritäten von Figuren
Figuren, die Sie im Geometriefenster zeichnen, werden in der Reihenfolge angezeigt, in der sie erstellt
wurden (die neueste Zeichnung an erster Stelle). Sie können die Operationen in diesem Abschnitt verwenden,
um gezeichnete Figuren in der Reihenfolge nach vorne oder hinten zu verschieben. Sie können auch alle
Textfelder in den Vordergrund setzen, wenn Sie dies wünschen.
• Um eine bestimmte Figur in den Vordergrund zu verschieben, wählen Sie sie aus und tippen Sie dann auf
[Edit] - [Properties] - [To the front].
• Um eine bestimmte Figur in den Hintergrund zu verschieben, wählen Sie sie aus und tippen Sie dann auf
[Edit] - [Properties] - [To the back].
• Um den gesamten Text in den Vordergrund zu verschieben, tippen Sie auf [Edit], [Properties] und dann auf
[All Text].
Kapitel 8: Geometrie-Menü
175
8-3 Verwendung des Messfeldes
Durch Tippen auf die Schaltfläche u rechts von der Symbolleiste wird das Messfeld angezeigt. Tippen Sie auf
t, um zur normalen Symbolleiste zurückzukehren.
Normale Symbolleiste
Messfeld
Über das Messfeld können Sie Maße einer Figur anzeigen, ein Maß einer Figur festlegen, ein Maß einer Figur
fixieren und eine Figur benennen.
Anzeigen der Maße einer Figur
Die Art der Informationen, die im Messfeld angezeigt werden können, hängt
von der aktuell in der Anzeige ausgewählten Figur ab. Die nebenstehende
Abbildung veranschaulicht die Anzeige bei Auswahl eines Geradenstücks. Sie
können die Art der angezeigten Informationen ändern, indem Sie auf eines der
Icons tippen.
Die folgende Tabelle enthält Informationen, die angezeigt werden, wenn Sie auf die entsprechenden Icons
tippen sowie Informationen darüber, wann die Icons verfügbar sind.
Icon
Icon-Name
Icon wird angezeigt, wenn
Folgendes ausgewählt ist:
Folgendes wird beim Tippen
auf dieses Icon angezeigt:
Sperrung
möglich
T
Koordinaten
Ein einzelner Punkt
Koordinaten des Punkts
Ja
t
Schrittweite/
Länge
Zwei Punkte in einer Figur
oder in zwei unterschiedlichen
Figuren oder ein einzelnes
Geradenstück oder ein Vektor
Schrittweite zwischen zwei
Punkten, Länge eines
Geradenstücks oder Vektors
Ja
Q
Anstieg
Einzelne Linie, Geradenstück
oder Vektor
Anstieg der Linie, des
Geradenstücks oder des
Vektors
Ja
Y
Richtung
Einzelne Linie, Geradenstück
oder Vektor
Richtungswinkel der Linie
(Neigungswinkel)
Ja
O
Gleichung
Einzelne Linie oder
Geradenstück, Vektor, Kreis,
Bogen, Ellipse oder eine
andere Figur (Parabel etc.), die
durch eine Funktion gezeichnet
wurde
Funktion der Figur
(Verwendung kartesischer
Koordinaten)
Ja
5
Gleichungsbearbeitung
Einzelne Parabel oder andere
Figur, die durch eine Funktion
gezeichnet wurde
Gleichung der Figur im
„Function Editing“-Dialogfeld
]
Radius
Einzelner Kreis oder Bogen
Radius eines Kreises oder
Bogens
Ja
3
Umfang
Einzelner Kreis
Wert des Umfangs
Ja
v
Perimeter
Einzelnes Vieleck
Summe der Seitenlängen
Nein
Nein
Kapitel 8: Geometrie-Menü
176
Icon
E
Icon-Name
Fläche
Icon wird angezeigt, wenn
Folgendes ausgewählt ist:
Folgendes wird beim Tippen
auf dieses Icon angezeigt:
Sperrung
möglich
Beliebige drei Punkte, ein
Bogen, eine Ellipse oder ein
Vieleck
Fläche
Nein
Einzelner Kreis
Fläche
Ja
Q
t
Winkel
Zwei Geradenstücke
Winkel und Supplementwinkel
zwischen den Geradenstücken
Ja
K
Berührung
Zwei Kreise oder Bögen, oder
eine Linie und ein Kreis
Ob sich zwei Figuren berühren
Ja
e
Deckung
Zwei Geradenstücke
Ob Geradenstücke die gleiche
Länge haben
Ja
Häufigkeit
Ein Punkt und eine Linie, ein
Bogen, ein Kreis oder ein
Vektor
Ja
Punkt auf der
Kurve
Punkt und eine Funktion,
Kurve oder Ellipse
Ob sich ein Punkt auf der Linie/
Kurve befindet
F
Rotationswinkel
Zwei Punkte, die durch
[Rotation] erstellt wurden
Rotationswinkel
*1
2
Streckungsskala
Zwei Punkte (wie Punkt A und
Punkt A’) in einer Figur, die
durch [Dilation] erstellt wurden
Streckungsskala
*1
Text-Icon
Eine Figur, die über Text
verfügt, oder eine Figur, der
ein Name gegeben werden
kann
Für die Benennung des
ausgewählten Bildes
verwendeter Text, der
bearbeitet werden kann
6
u
Nein
*1 Bei Auswahl dieses Werkzeugs ist der Wert im Messfeld stets gesperrt.
u Anzeigen der Maße eines Geradenstücks
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück.
2. Tippen Sie auf der Symbolleiste auf u, um das Messfeld anzuzeigen.
3. Wählen Sie das Geradenstück aus.
• Die Länge des Geradenstücks wird angezeigt.
4. Tippen Sie auf den Abwärtspfeil neben dem
Messfeld, um andere Maße zu durchsuchen.
• Im Fall des Geradenstücks können Sie
beispielsweise seine Länge, den Anstieg,
die Richtung und die Gleichung anzeigen.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
177
Festlegen und Beschränken eines Figurenmaßes
Im folgenden Beispiel wird das Festlegen und Beschränken (Fixieren) eines Winkels eines Dreiecks
veranschaulicht. Das „Beschränken eines Maßes“ bedeutet, dass dieses fixiert wird. Durch das Beschränken
(Fixieren) von Winkel B eines Dreiecks ABC auf 90 Altgrad beispielsweise, bleibt Winkel B stets 90 Altgrad,
auch wenn der Scheitelpunkt verschoben wird.
u Festlegen und Beschränken des Maßes eines Winkels eines Dreiecks*
1. Zeichnen Sie das Dreieck und wählen Sie dann Seite AB und Seite BC aus.
2. Tippen Sie auf der Symbolleiste auf u, um das Messfeld anzuzeigen.
• Im Messfeld wird das Maß von Winkel B angezeigt.
3. Geben Sie den Wert 90 in das Messfeld ein und drücken Sie die Taste E.
• Dadurch wird das Maß von Winkel B auf 90 Altgrad festgelegt und
beschränkt.
Durch ein markiertes Kontrollkästchen wird angezeigt,
dass das Maß beschränkt (fixiert) ist.
* In diesem Beispiel ist für die [Measure Angle]-Einstellung des Geometrieformat-Dialogfelds (Seite 40) „Degree“
ausgewählt.
Tipp: Um die Beschränkung eines Messwerts aufzuheben, der anhand des oben stehenden Verfahrens fixiert wurde,
tippen Sie auf das Kontrollkästchen rechts neben dem Messfeld, um die Markierung aufzuheben. Bei jedem Tippen
auf das Kontrollkästchen wird der Messwert zwischen fixiert und nicht fixiert umgeschaltet.
u Löschen aller über das Messfeld beschränkten Einstellungen
Tippen Sie auf [Edit] und dann auf [Clear Constraints].
Ändern eines Labels oder Hinzufügen eines Namens zu einem Element
Sie können den Namen eines Punkts ändern oder jedem Element einen Namen hinzufügen, wie im
nachstehenden Beispiel erläutert ist.
u Ändern des Labelnamens des Mittelpunktes eines Kreises von „B“ zu „Mitte“
1. Zeichnen Sie den Kreis und wählen Sie dann seinen Mittelpunkt aus.
2. Tippen Sie auf den Abwärtspfeil rechts neben der Icon-Leiste im Messfeld
und tippen Sie dann auf u.
• Im Messfeld wird der aktuelle Name des Punktes angezeigt. Der
angezeigte Name ist hervorgehoben, damit er bearbeitet werden kann.
3. Geben Sie im Messfeld einen neuen Namen („Mitte“) ein.
4. Drücken Sie E oder auf das Kontrollkästchen rechts neben dem
Messfeld.
• Der geänderte Name wird wie hier veranschaulicht auf dem Display
angezeigt.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
178
8-4 Arbeiten mit Animationen
Eine Animation besteht aus einem oder mehreren Punkte-/Kurven-Paaren, in denen die Kurve ein
Geradenstück, ein Kreis, eine Ellipse oder eine Funktion sein kann. Sie können eine Animation erstellen, indem
Sie ein Punkte-/Kurven-Paar auswählen und dies dann zu einer Animation hinzufügen.
Verwendung der Animationsbefehle
Sie können eine Animation erstellen und ausführen, indem Sie entweder Menübefehle ausführen oder die
Animationssymbolleiste verwenden, die durch Tippen auf [View] und dann auf [Animation UI] angezeigt wird.
[Edit] – [Animate]
[View] – [Animation UI]
Animationssymbolleiste
Animation hinzufügen
Animation ersetzen
Trace
Ausführen (einmal)
Ausführen (wiederholt)
Ausführen (vor und
zurück)
Stopp
• Die meisten Vorgänge in diesem Abschnitt werden unter Verwendung des [Animate]-Untermenüs ausgeführt.
• Auf alle Befehle des [Animate]-Untermenüs kann von der Animationssymbolleiste aus zugegriffen werden, mit
Ausnahme von [Edit] - [Animate] - [Edit Animations].
• Um die Animationssymbolleiste zu schließen und zur normalen Symbolleiste zurückzukehren, tippen Sie
auf die Schaltfläche = auf der rechten Seite der Animationssymbolleiste oder auf [View] und danach auf
[Animation UI].
u Hinzufügen einer Animation und deren Ausführung
1. Zeichnen Sie einen Punkt ein und zeichnen Sie eine Figur (in diesem
Beispiel wird ein Parallelogramm gezeichnet). Sie können auch einen Kreis,
einen Bogen, eine Ellipse, ein Geradenstück oder eine Funktion zeichnen.
2. Wählen Sie den Punkt und eine Seite des Parallelogramms aus.
3. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Add Animation].
• Der in Schritt 2 ausgewählte Punkt wird entlang des Parallelogramms
verschoben.
4. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Go (once)], [Go (repeat)] oder
[Go (to and fro)].
Punkt A wird entlang der Seite CD verschoben.
5. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Stop], um die Animation zu
beenden.
• Alternativ können Sie die Animation beenden, indem Sie in der Icon-Leiste
auf l tippen.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
179
u Ersetzen der aktuellen Animation durch eine neue
1. Wählen Sie den Punkt und die Kurve für die neue Animation aus.
2. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Replace Animation].
• Die aktuell eingestellte Animation wird daraufhin verworfen und es wird eine Animation für eine neue
Kombination aus Punkt und Kurve erstellt. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Go (once)], um
die neue Animation anzuzeigen.
u Verfolgen eines geometrischen Ortes von Punkten
Hinweis: Die Trace-Funktion hinterlässt eine Spur aus Punkten nach der
Ausführung der Animation. Das unten stehende Verfahren ist eine
Fortsetzung des Verfahrens unter „Hinzufügen einer Animation und
deren Ausführung“.
1. Zeichnen Sie ein Geradenstück, das Punkt A mit Scheitelpunkt B verbindet.
2. Zeichnen Sie den Mittelpunkt von Geradenstück AB.
• Wählen Sie das Geradenstück aus und tippen Sie dann auf [Draw] [Construct] - [Midpoint].
3. Wählen Sie den Mittelpunkt von Geradenstück AB aus (Punkt F) und tippen
Sie dann auf [Edit] - [Animate] - [Trace].
4. Tippen Sie auf [Edit], [Animate] und dann auf [Go (once)].
• Daraufhin wird eine Linie mit Punkt F als geometrischem Ort gezeichnet,
die parallel zu Seite CD des Parallelogramms verläuft und die halb so lang
wie diese Seite ist.
0804
Eine Animation ist zu erstellen, die die geometrischen Orte bestimmter Punkte verfolgt
u Bearbeiten einer Animation
Hinweis: Die unten stehenden Schritte sind eine Fortsetzung des Verfahrens
unter „Verfolgen eines geometrischen Ortes von Punkten“.
1. Tippen Sie während der Anzeige der zu bearbeitenden Animation auf [Edit],
[Animate] und dann auf [Edit Animations].
• Das Fenster für die Bearbeitung von Animationen wird im unteren Fenster
angezeigt. Das obere Fenster enthält die Animation, die gerade unter
„Verfolgen eines geometrischen Ortes von Punkten“ fertig gestellt wurde.
2. Bearbeiten Sie die Animation anhand des unten stehenden Verfahrens.
Steps:
Diese Einstellung präzisiert, wie viele Schritte der Punkt A ausführt, der sich
entlang der Seite CD bewegt. Der Anfangs-Vorgabewert ist 20. Er kann in
Werte von 2 bis 100 verändert werden.
Animations:
Das „A“ unter „Animations“ zeigt an, dass es der Punkt A ist, der von der Animation bewegt wird. Wenn Sie
mehrfache Animationen aufbauen, dann erscheint hier eine Liste von zutreffenden Punkten.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
180
Durch Tippen auf [Remove] wird die entsprechende Animation gelöscht.
„t0“ und „t1“ legen das Intervall der Bewegung des Punktes A auf der Seite CD fest. Die AnfangsVorgabewerte sind t0 = 0 und t1 = 1. Während der Animation wird die Länge von CD als eine Einheit
berücksichtigt. Die Vorgabewerte legen fest, dass die Bewegung des Punktes A vom Startpunkt C (Punkt, an
dem die Länge gleich 0 ist) bis zum Endpunkt D (Punkt, an dem die Länge gleich 1 ist) ausgeführt wird.
Falls Sie zum Beispiel den Wert für t0 auf 0,5 ändern, dann wird der Punkt A von der Mitte der Seite CD bis
zum Punkt D bewegt. Falls Sie den Wert für t0 auf −1 ändern, dann beginnt der Punkt A seine Bewegung
an einem Punkt außerhalb der Seite CD (in diesem Fall an einem Punkt in einer Entfernung, die gleich der
Länge der Seite CD ist) und beendet diese an dem Punkt D.
Traces:
Dieser Eintrag zeigt den festgelegten Verfolgungspunkt an. Durch Tippen auf [Remove] wird die Einstellung
des Verfolgungspunktes freigegeben.
3. Während das untere Fenster aktiv ist, tippen Sie auf C, um das Fenster für die Bearbeitung von
Animationen zu schließen.
u Betrachten einer Animationstabelle
Hinweis: Die unten stehenden Schritte sind eine Fortsetzung des Verfahrens
unter „Verfolgen eines geometrischen Ortes von Punkten“.
1. Tippen Sie auf das Geradenstück AB, das Punkt A mit Scheitelpunkt B
verbindet, um es auszuwählen.
2. Tippen Sie auf der Symbolleiste auf u, um das Messfeld anzuzeigen.
• Im Messfeld wird das Maß von Geradenstück AB angezeigt.
3. Tippen Sie auf # neben dem Messfeld.
• In der unteren Hälfte des Displays wird eine Tabelle mit der Länge des
Geradenstücks AB für jeden Animationsschritt angezeigt.
4. Als nächstes wird der Tabelle eine Spalte hinzugefügt, in der die Fläche des
Dreiecks ABE in jedem Schritt gezeigt wird. Führen Sie die unten stehenden
Schritte aus.
(1) Zeichnen Sie ein Geradenstück, das Punkt A mit Scheitelpunkt E
verbindet.
(2) Wählen Sie Geradenstück AB, Geradenstück AE und Seite BE aus.
(3) Tippen Sie auf # neben dem Messfeld.
Dadurch wird eine Spalte hinzugefügt, in der die Fläche des Dreiecks
ABE in jedem Schritt gezeigt wird.
(Sie sehen, dass sich die Fläche des Dreiecks ABE auch dann nicht
verändert, wenn Punkt A verschoben wird.)
Kapitel 8: Geometrie-Menü
181
8-5 Geometrie-Menü in Kombination mit anderen
Anwendungs-Menüs
Sie können das Geometrie-Menü öffnen, während das eActivity- oder Main-Menü bereits geöffnet sind. Dies ist
eine nützliche Funktion, die Sie den Zusammenhang zwischen der Algebra und der Geometrie visuell erkennen
lässt. Danach können Sie zum Beispiel eine Figur aus dem Geometriefenster in das eActivity-Fenster ziehen,
welche dann den entsprechenden mathematischen Term oder die Werte im eActivity-Fenster anzeigt.
Drag & Drop
Wenn Sie das Geometrie-Menü innerhalb eines anderen Anwendungs-Menüs öffnen, können Sie durch Drag &
Drop (Ziehen und Ablegen) die Informationen zwischen den zwei Anwendungsfenstern verschieben. In Kapitel
2 dieses Handbuchs finden Sie ein Beispiel ( 0242 ) für dieses Verfahren anhand des Main-Menüs.
Die beim Ablegen einer Figur in einem anderen Menü angezeigten Informationen sind von der Figur anhängig,
die Sie ziehen und ablegen. Viele der möglichen Ergebnisse sind in der unten stehenden Tabelle aufgeführt.
Geometrische Figur
Ziehen und Ablegen in ein anderes Menü ergibt:
*1
Punkt
Geordnetes Paar
Ja
Geradenstück, unendliche
Linie, Strahl
Lineare Gleichung
Ja
Vektor
Geordnetes Paar (Endpunkt des Vektors, unter der Annahme, dass
der Startpunkt im Ursprung liegt)
Kreis, Bogen
Gleichung eines Kreises
Ja
Ellipse
Gleichung einer Ellipse
Ja
Funktion ( y = f (x))
Gleichung der Funktion
Ja
Zwei Linien
System von Gleichungen
Nein
Vieleck oder durch
Animation erstelltes
offenes Vieleck
Matrix mit jedem Scheitelpunkt
Nein
Paar von Punkten, die
durch Transformation in
Beziehung stehen
Ausdruck, der die Beziehung der Punkte zeigt
Nein
Nein
*1 Unterstützung für Ziehen und Ablegen in eine Geometrie-Link-Zeile in einer eActivity. Genauere
Informationen zu Geometrie-Link-Zeilen finden Sie unter „Einfügen einer Geometrie-Link-Zeile“ auf Seite 189.
Kopieren und Einfügen
Neben dem Ziehen und Ablegen können Sie Figuren oder Spalten auch aus einer Animationstabelle kopieren
und in ein anderes Menü einfügen.
Kapitel 8: Geometrie-Menü
182
Kapitel 9:
Numerisches-Lösungs-Menü
Mithilfe dieses Menüs können Sie den Wert einer Variable in einer Gleichung abrufen, ohne die Gleichung
umzuformen oder zu vereinfachen.
Beim Starten des Menüs für die numerische Lösung wird das Fenster für
die numerische Lösung angezeigt. Bei der rechts dargestellten Anzeige
handelt es sich um ein Beispiel für das Fenster mit einer beispielhaften
Gleichungseingabe.
1
1 Bereich für die Gleichungseingabe. Wenn Sie eine Gleichung mit
enthaltenen Variablen eingeben und anschließend auf E drücken,
werden 2 und 3 angezeigt.
2
3
2 Gleichungsvariablen. Geben Sie den anfänglichen Wert jeder Variable
rechts neben dem Gleichheitszeichen (=) ein. Geben Sie die zu
berechnende Variable an, indem Sie die Optionstaste auf der linken
Seite auswählen.
3 Eingabebereich für die untere und obere Grenze der Lösung*
4 Aktuelle Einstellung für den Konvergenzbereich*
4
* Bei den in der Beispielanzeige dargestellten Werten handelt es sich um
anfängliche Standardwerte.
Menüs und Tasten für die numerische Lösung
• Die Eingabegleichung für die angegebene Variable lösen ...................................... Solve - Execute oder 1
• Alle Variablen mit einem einzigen Zeichen löschen (a bis z)* .................................................. a - Clear a–z
• Die obere und die untere Grenze initialisieren ................................................................. a - Initialize Bound
• Den Konvergenzbereich ändern ......................................................................................... a - Convergence
* Mithilfe des Vorgangs „Clear a–z“ werden alle Variablen mit einem einzigen Zeichen unabhängig vom
Variablendatentyp gelöscht. Programme und Funktionen mit Dateinamen von „a“ bis „z“ werden ebenfalls
gelöscht.
Eingeben einer Gleichung
Geben Sie im Fenster für die numerische Lösung eine Gleichung in den Bereich unter „Equation“ ein.
• Verwenden Sie die Tastatur, um eine Gleichung einzugeben, die mindestens eine Variable enthält.
• Falls Sie kein Gleichheitszeichen eingeben, nimmt ClassPad an, dass sich Ihr eingegebener Term links vom
Gleichheitszeichen befindet und rechts eine Null stehen würde.
Lösen einer Gleichung
Die numerische Lösung löst Gleichungen, indem Näherungswerte mit dem Newton-Verfahren berechnet
werden. Deshalb sollten Sie hinsichtlich der Lösungen die folgenden Punkte berücksichtigen.
• Auch wenn eine Gleichung über mehrere Lösungen verfügt, wird für eine bestimmte Operation der
numerischen Lösung nur eine Lösung bereitgestellt. Beispielsweise verfügt x2−1 = 0 über zwei Lösungen:
1 und −1. Die numerische Lösung zeigt zunächst eine der Lösungen an, je nachdem, welcher Wert für die
Grenzen „Lower“ und „Upper“ festgelegt wurde.
Kapitel 9: Numerisches-Lösungs-Menü
183
• Lösungen können Fehler enthalten, die keine tatsächlichen Lösungen darstellen. Die Genauigkeit der
Lösungen kann bestimmt werden, indem der [Left–Right]-Wert im „Result“-Dialogfeld angezeigt wird.
Entspricht der [Left–Right]-Wert nahezu Null, desto genauer sind die Ergebnisse.
u Lösen einer Gleichung
1. Geben Sie im Fenster für die numerische Lösung eine Gleichung ein.
• In diesem Beispiel wird die Gleichung y = x2 − 2 eingegeben und x
berechnet, wenn y = 0 und y = 2.
2. Drücken Sie E.
3. Geben Sie als Wert für die Variable y 2 ein (rechts von y=).
4. Da x berechnet werden soll, wählen Sie die Optionstaste links der Variable
x aus (folglich ändert sich die Taste neben der Variable in ).
5. Tippen Sie auf 1.
• Daraufhin wird das „Result“-Dialogfeld mit dem Rechenergebnis
angezeigt. Tippen Sie zum Schließen des Dialogfelds auf [OK].
6. Geben Sie als Wert für die Variable y 0 ein (rechts von y=).
7. Tippen Sie auf 1.
• Obwohl die Lösung von x2 − 2 = 0 x = ± 2 lautet, ist der hier angezeigte
Wert die dezimale Darstellung von 2, was nahezu der letzten
abgerufenen Lösung entspricht (x = 2).
Zum Abrufen der anderen Lösung ändern Sie den Wert „Upper“ (beispielsweise
0) und tippen anschließend auf 1.
0901
t ist die Dauer, die erforderlich ist, um einen Gegenstand mit der Anfangsgeschwindigkeit v nach
oben zu werfen, um die Höhe h zu erreichen. Verwenden Sie die Formel h = vt − 1/2 gt2, um die
Anfangsgeschwindigkeit v für die Höhe h = 14 Meter und die Dauer t = 2 Sekunden zu berechnen. Die
Fallbeschleunigung lautet g = 9,8 m/s2.
Tipp
• Falls ClassPad feststellt, dass die Konvergenz der angezeigten Ergebnisse unbefriedigend ist, wird die Meldung „Did not
converge. Do you wish to continue the calculation?“ angezeigt. Sie werden gefragt, ob Sie die Berechnung fortsetzen
möchten. Tippen Sie auf [Yes], um die Berechnung fortzusetzen, oder auf [No], um die Berechnung abzubrechen.
• Falls die Meldung „Can’t solve!“ erscheint, führen Sie einen (oder beide) der nachfolgend beschriebenen Schritte durch,
und tippen Sie anschließend erneut auf 1.
- Tippen Sie auf a - [Initialize Bound], oder ändern Sie die Werte „Upper“ und „Lower“ manuell.
- Ändern Sie den Konvergenzbereich. Siehe „Ändern des Konvergenzbereichs“.
u Ändern des Konvergenzbereichs
1. Tippen Sie auf a - [Convergence], um das „Convergence“-Dialogfeld
anzuzeigen.
2. Geben Sie eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 13 ein.
• Durch einen kleineren Wert wird der zulässige Fehlerbereich vergrößert
und verringert die Chance, dass die Fehlermeldung „Can’t solve!“ angezeigt
wird. Wenn bei einer Berechnung die Fehlermeldung „Can’t solve!“
erscheint, legen Sie für diese Einstellung einen kleineren Wert fest.
3. Tippen Sie auf [OK], um die Einstellung zu übernehmen und das Dialogfeld zu schließen.
• Der neue Wert wird in der Statuszeile angezeigt (Seite 183).
Kapitel 9: Numerisches-Lösungs-Menü
184
Kapitel 10:
eActivity-Menü
Im eActivity-Menü können Sie Text, mathematische Formeln und Daten für Anwendungen des ClassPad
eingeben, bearbeiten und in einer mit „eActivity“ bezeichneten Datei abspeichern.
Eine allgemeine eActivity kann Text gemeinsam mit den
Anwendungsdaten enthalten, die in einer Zeile oder einem
Datenfeld eingebettet sind. Eine Zeile kann eine „Textzeile“, eine
„Berechnungszeile“ oder eine „Geometrieverknüpfung“ sein. Ein
Datenfeld kann ein „Anwendungsdatenfeld“ (Main-, Grafik- und
Tabellen-, Geometrieanwendung usw.) sein.
2
3
1
Beispiel eActivity-Fenster
1 eActivity-Fenster
2 Grafikdatenfeld
3 Expandierungsschaltfläche
4
4 Expandiertes Grafikfenster
Tipp: Eine Vielzahl von eActivity-Dateien ist als Download auf der CASIO-Webseite vorhanden. Bitte besuchen Sie die
folgende URL zu weiteren Informationen.
http://edu.casio.com/products/classpad/
Nach dem Herunterladen einer eActivity-Datei müssen Sie diese von Ihrem Computer auf den ClassPad
übertragen. Für weitere Informationen siehe die Instruktionen auf der CASIO-Webseite.
Unter-Menüs und Schaltflächen des eActivity-Menüs
• Löschen von Variablen, die Zahlen, Listen und Matrizen enthalten .........................Edit - Clear All Variables
• Einfügen einer Zeile oder eines Datenfelds ....... Insert - Calculation Row (Seite 187); Text Row (Seite 186);
Geometry Link (Seite 189); Strip(1) oder Strip(2) (Seite 187)
• Hinzufügen eines Hilfetextes zu dem gegenwärtig gewählten Datenfeld .................... Insert - Add Strip Help
• Eingeben eines Befehls ........................................................................................................ Action (Seite 62)
• Öffnen oder Speichern einer Datei .............................................................................................................{
• Fettschrift des gegenwärtig gewählten Textes (nur Texteingabemodus) ...................................................B
• Umwandlung einer Textzeile in eine Berechnungszeile oder
einer Berechnungszeile in eine Textzeile ......................................................................................u / <
10-1 Erstellen einer eActivity
Grundlegende Schritte für die Erstellung einer eActivity
1. Starten Sie das eActivity-Menü.
• Dadurch wird das eActivity-Fenster angezeigt, so wie es bei seiner letzten Verwendung ausgesehen hatte.
Kapitel 10: eActivity-Menü
185
• Falls Sie sich bereits im eActivity-Menü befinden und keine Daten auf dem Display angezeigt werden,
tippen Sie auf [File] und danach auf [New]. Beachten Sie, dass mit [New] alle Daten vom Display gelöscht
werden, ohne diese zu speichern.
2. Im eActivity-Fenster geben Sie den gewünschten Text, die Terme, die Anwendungsdaten und andere Daten
für die eActivity ein. Genauere Informationen finden Sie unten unter „Einfügen von Daten in eine eActivity“.
3. Nachdem die eActivity Ihren Wünschen entspricht, tippen Sie auf [File] und dann auf [Save].
4. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld eine Dateinamen ein und tippen Sie dann auf [Save], um die eActivity
zu speichern.
Tipp: eActivity-Dateien werden in einem Bereich des Speichers gespeichert, der von dem Bereich, in dem andere
Datentypen (Variablendaten, Geometriedaten, Tabellenkalkulationsdaten etc.) gespeichert werden, getrennt ist.
Aus diesem Grund können Sie Daten aus eActivity-Dateien nicht über den Variablenmanager abrufen. eActivityDateioperationen müssen über das eActivity-Menü ausgeführt werden.
Einfügen von Daten in eine eActivity
Nachfolgend sind die vier Datentypen beschrieben, die Sie in eine eActivity eingeben können.
Textzeile
Eine Textzeile kann
verwendet werden, um Textdaten
und mathematischen Formeltext
(Terme) im natürlichen Format
einzugeben. Sie können den Text
in einer Textzeile auch in Fettschrift
anzeigen.
Berechnungszeile
Verwenden Sie die
Berechnungszeile, um beliebige
Rechenoperationen einzugeben,
die im Main-Menü zur Verfügung
stehen.
Anwendungsdatenfeld
Im Anwendungsdatenfeld können
Sie ein Fenster aus einem der
Anwendungs-Menüs (MainMenü, Grafik- und TabellenMenü, Geometrie-Menü usw.)
des ClassPad anzeigen. Danach
können Sie das Fenster für die
Erstellung von Daten verwenden,
die dann in die eActivity
eingegeben werden.
Geometrie-Link-Zeile
Verwenden Sie diese Zeile, um
Daten einzugeben,
die mit einer Figur des
Geometriefensters verknüpft sind.
u Einfügen einer Textzeile
1. Überprüfen Sie in der Symbolleiste des eActivity-Fensters, ob u angezeigt wird. Sollte es nicht angezeigt
werden, tippen Sie auf < und wechseln Sie zu u.
• u zeigt an, dass der Texteingabemodus ausgewählt ist.
• Falls sich der Cursor in einer Zeile befindet, die bereits Eingabedaten enthält, verschieben Sie den Cursor
an das Ende der Zeile, tippen Sie auf [Insert] und danach auf [Text Row]. Dadurch wird eine Textzeile in
der nächsten Zeile eingefügt.
2. Verwenden Sie die Software-Tastatur oder die Tasten der Tastatur, um den gewünschten Text einzugeben.
• Durch Drücken von E gelangen Sie in die nächste Zeile, ohne dass die Ergebnisse angezeigt werden.
• Wenn der Text, der in eine Textzeile eingegeben wurde (durch Leerzeichen getrennte Wörter), zu lang
für die Anzeigefensterbreite ist, wird er automatisch in die nächste Zeile umgebrochen. Fortlaufender
Text oder Zahlenzeichenfolgen (die keine Leerzeichen enthalten) werden nicht in die nächste Zeile
umgebrochen, wenn nicht genügend Breite vorhanden ist.
• Beachten Sie, dass mathematische Terme oder Befehle, die Sie in eine Textzeile eingeben, als Text
behandelt werden. Sie werden nicht ausgeführt.
Kapitel 10: eActivity-Menü
186
Tipp
• Sie können Text fett formatieren, indem Sie zum Auswählen darüber ziehen und dann auf B tippen.
Beachten Sie allerdings, dass numerische Ausdrücke eines natürlich angezeigten Ausdrucks, die anhand des
Schabloneneingabemodus eingegeben wurden (Seite 22), nicht fett formatiert werden können.
• Mit der linken und rechten Cursortaste können Sie einen Buchstabenbereich auswählen. Drücken Sie auf dem ClassPad
einfach die Taste f und dann e oder d. Mit jedem Drücken auf die Cursortaste wird der nächste Buchstabe in der
jeweiligen Richtung ausgewählt (markiert).
u Einfügen einer Berechnungszeile
1. Überprüfen Sie in der Symbolleiste des eActivity-Fensters, ob < angezeigt wird. Sollte es nicht angezeigt
werden, tippen Sie auf u und wechseln Sie zu <.
• < zeigt an, dass der Berechnungseingabemodus ausgewählt ist.
• Falls sich der Cursor in einer Zeile befindet, die bereits Eingabedaten enthält, verschieben Sie den Cursor
an das Ende der Zeile, tippen Sie auf [Insert] und danach auf [Calculation Row]. Dadurch wird eine
Berechnungszeile in der nächsten Zeile eingefügt.
2. Verwenden Sie die Software-Tastatur oder die Tasten der Tastatur, um den gewünschten mathematischen
Term einzugeben.
3. Drücken Sie nach Eingabe eines Terms die Taste E, um die Ergebnisse
anzuzeigen.
Tipp
• Falls der Eingabeterm einer Berechnungszeile kein zulässiger Term ist, dann enthält
die Zeile nur den Eingabeterm, nicht aber den Ausgabeterm.
• Falls Sie den Term in einer bestehenden Berechnungszeile bearbeiten und danach
E drücken, werden alle der bearbeiteten Zeile nachfolgenden Terme erneut
berechnet und deren Ergebnisse aktualisiert.
Eingegebener
Term
Ergebnis
Einfügung eines Anwendungsdatenfeldes
Ein Anwendungsdatenfeld kann verwendet werden, um
Daten von anderen Anwendungs-Menüs des ClassPad in
eine eActivity einzubetten. Ein Anwendungsdatenfeld
enthält die auf der rechten Seite gezeigten Elemente.
Titel
Sie können bei
Bedarf einen Titel
eingeben.
Expandierungsschaltfläche
Tippen Sie hier, um die
Anwendungsdaten im
unteren Fenster anzuzeigen.
u Einfügung eines Anwendungsdatenfeldes
1. Tippen Sie im eActivity-Fenster auf [Insert] und dann auf [Strip(1)] oder [Strip(2)]. Tippen Sie dann
abhängig von der Art der Anwendungsdaten, die Sie einfügen möchten, auf einen Menüpunkt. Genauere
Informationen zu Anwendungsdatentypen finden Sie weiter unten unter „Liste der Anwendungsdatenfelder“.
• Dadurch wird das Datenfeld in das eActivity-Fenster eingefügt, ein Datenfeld-Fenster in der unteren Hälfte
des Displays geöffnet und das Datenfeld-Fenster aktiviert.
2. Nehmen Sie in Abhängigkeit des geöffneten Fenstertyps die erforderliche Eingabe vor. Genauere
Informationen finden Sie in den unten stehenden Beispielen.
3. Tippen Sie nach Abschluss aller Operationen im Datenfeld-Fenster auf C, um das Fenster zu schließen.
• Dadurch wird das eActivity-Fenster aktiviert, und der Cursor befindet sich in dem Datenfeld, das Sie in
Schritt 1 eingefügt haben.
4. Geben Sie einen beliebigen Titel ein.
1001 Ein Grafikdatenfeld ist einzufügen
1002 Ein Hinweisdatenfeld ist einzufügen
Kapitel 10: eActivity-Menü
187
Liste der Anwendungsdatenfelder
Um diesen Typ von Anwendungsdaten einzugeben:
Wählen Sie diesen Eintrag des
[Insert]-Menüs:
Oder tippen
Sie auf diese
Schaltfläche:
Daten des Grafikfensters des Grafik- und TabellenMenüs
Strip(1) - Graph
$
Daten des Grafik-Editor-fensters des Grafik- und
Tabellen-Menüs
Strip(1) - Graph Editor
!
Daten des Geometriefensters des Geometrie-Menüs
Strip(1) - Geometry
3
Daten des Tabellenkalkulationsfensters
Strip(1) - Spreadsheet
Q
Daten des Statistik-Grafikfensters des Statistik-Menüs
Strip(1) - Stat Graph
y
Daten des Statistik-Editor-Fensters des Statistik-Menüs
Strip(1) - Stat Editor
(
Hinweisfenster*
Strip(1) - Notes
_
Daten des Arbeitsbereichsfensters des Main-Menüs
Strip(1) - Main
~
Daten des Kegelschnitt-Grafikfensters des KegelschnittMenüs
Strip(2) - Conics Graph
^
Daten des Kegelschnitt-Editorfensters des KegelschnittMenüs
Strip(2) - Conics Editor
*
Daten des Differenzialgleichungsgraph-Fensters des
Differentialgleichung-Menüs
Strip(2) - DiffEqGraph
O
Daten des Differenzialgleichungsgraph-Editor-Fensters
des Differentialgleichung-Menüs
Strip(2) - DiffEqGraph Editor
A
Daten des Fensters des Finanzmathematik-Menüs
Strip(2) - Financial
I
Daten des Simulations-Fensters*
Strip(2) - Probability
P
Daten des Numerik-Fensters des Menüs zur
numerischen Lösung von Gleichungen
Strip(2) - NumSolve
1
Daten des Zahlenfolgeneditor-Fensters des
Zahlenfolgen-Menüs
Strip(2) - Sequence Editor
&
Daten des Verifizierungs-Fensters*2
Strip(2) - Verify
W
1
2
*1 Das Hinweisfenster kann nur mit dem eActivity-Menü verwendet werden.
*2 Das Simulations-Fenster und das Verifizierungs-Fenster können mit dem eActivity-Menü und mit dem
Main-Menü verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter „2-10 Verwenden der VerifizierungsFunktion“ und „2-11 Verwenden der Wahrscheinlichkeits-Simulations-Funktion“.
u Hinzufügen eines Hilfetextes zu einem Datenfeld
1. Tippen Sie in das Titelfeld des Datenfeldes, dem Sie einen Hilfetext hinzufügen möchten.
2. Tippen Sie auf [Insert] - [Add Strip Help].
• In der oberen Anzeigehälfte erscheint ein Hilfefenster, während in der unteren Anzeigehälfte die vom
Datenfeld aufgerufene Anwendung erscheint.
3. Geben Sie den Hilfetext im Hilfefenster ein.
4. Tippen Sie nach der Eingabe des gewünschten Textes auf C, um das Hilfefenster zu schließen.
• Das Datenfeld weist nun eine Schaltfläche ? auf. Durch Tippen auf ? wird das Hilfefenster zusammen mit
dem Anwendungsfenster angezeigt.
Tipp: Tippen Sie zum Löschen eines Hilfetextes in das Titelfeld des Datenfeldes, dessen Hilfetext Sie löschen möchten,
und tippen Sie dann auf [Insert] - [Remove Strip Help].
Kapitel 10: eActivity-Menü
188
Einfügen einer Geometrie-Link-Zeile
Eine Geometrie-Link-Zeile sorgt für eine dynamische Verknüpfung der Daten im Geometriefenster mit den
entsprechenden Daten in einer eActivity.
Durch das Ziehen einer Linie oder Figur aus dem Geometriefenster in eine Geometrie-Link-Zeile in einer
eActivity wird die Linie oder Figur in ihren Wert oder mathematischen Term (Formel) umgewandelt. Wenn
Sie andersherum einen Wert oder Term aus einer Geometrie-Link-Zeile in das Geometriefenster ziehen,
wird der Wert bzw. Term in seine grafische Form (Linie, Kurve, Kreis etc.) umgewandelt. Ein auf diese Weise
eingegebener Wert oder Term ist mit der Figur im Geometriefenster verknüpft, sodass die Modifikation eines
dieser Werte eine entsprechende Änderung des anderen Wertes verursacht.
u Verwenden einer Geometrie-Link-Zeile
Beispiel: Eine Seite eines im Geometriefenster gezeichneten Dreiecks ist in eine eActivity zu ziehen und dort
abzulegen
1. Tippen Sie im eActivity-Menü auf [Insert], [Strip(1)] und dann auf [Geometry], um ein Geometrie-Datenfeld
einzufügen.
2. Zeichnen Sie im Geometriefenster, das in der unteren Hälfte des Bildschirms angezeigt wird, ein Dreieck.
3. Tippen Sie auf das eActivity-Fenster, um es zu aktivieren.
4. Tippen Sie auf [Insert] und dann auf [Geometry Link].
• Dadurch wird eine Geometrie-Link-Zeile in der nächsten Zeile eingefügt.
Geometrie-Link-Zeile
Verknüpfungssymbol
5. Tippen Sie auf das Geometriefenster, um es zu aktivieren.
6. Tippen Sie auf eine Seite des Dreiecks, um es auszuwählen, und ziehen Sie es dann auf die rechte Seite
des Verknüpfungssymbols im eActivity-Fenster.
• Dadurch wird die Gleichung der Zeile, die der Seite des Dreiecks entspricht, in den Link (die Verknüpfung)
eingegeben.
• Durch das Verändern der Gleichung in der Geometrie-Link-Zeile und Drücken von E wird im
Geometriefenster eine entsprechende Änderung vorgenommen.
Kapitel 10: eActivity-Menü
189
• Im oben stehenden Beispiel wird die Veränderung des gleichschenkligen Dreiecks ABC (CA = BC) bei
Veränderung der Gleichung in der Geometrie-Link-Zeile von y = 2x + 1.581 zu y = x + 2 veranschaulicht.
Tipp
• Durch Drücken von E nach dem Ändern von Daten in einer Geometrie-Link-Zeile wird die entsprechende Figur im
Geometriefenster aktualisiert.
• Wenn Sie die Figur im Geometriefenster verändern, werden die verknüpften Daten in einer eActivity entsprechend
aktualisiert.
10-2 Übertragung von eActivity-Dateien
Dateikompatibilität
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln, wenn Sie die Datenkommunikationsfunktion des ClassPad
verwenden, um eActivity-Dateien auf einen anderen ClassPad oder Computer zu übertragen.
• Der ClassPad II unterstützt ausschließlich eActivity-Dateien, die mit einem ClassPad II-Gerät oder mit
ClassPad Manager erstellt wurden. eActivity-Dateien, die mit einem anderen ClassPad-Modell erstellt
wurden, können mit dem ClassPad II nicht geöffnet werden.
Übertragung von eActivity-Dateien zwischen einem ClassPad und einem Computer
Sie können eActivity-Dateien zwischen einem ClassPad und einem Computer hin und her übertragen. Weitere
Informationen finden Sie unter „15-2 Ausführen der Datenkommunikation zwischen dem ClassPad und einem
Personal Computer“.
Übertragung von eActivity-Dateien zwischen zwei ClassPads
Sie können zwei ClassPad II-Geräte miteinander verbinden und eActivity-Dateien zwischen ihnen hin
und her übertragen. Genauere Informationen zu diesem Verfahren finden Sie unter „15-3 Ausführen der
Datenkommunikation zwischen zwei ClassPads“.
Kapitel 10: eActivity-Menü
190
Kapitel 11:
Finanzmathematik-Menü
Mit dem Finanzmathematik-Menü können Sie eine Vielzahl von finanzmathematischen Berechnungen
durchführen.
Wichtig!
Regeln und Praxis finanzmathematischer Berechnungen können je nach Land, Region oder Geldinstitut
verschieden sein. Es ist Ihre Aufgabe, sich zu vergewissern, dass die im Taschenrechner vorhandenen
Berechnungs- und Auswertungsmöglichkeiten mit den finanzmathematischen Berechnungsformeln
übereinstimmen, die für Ihre persönliche Situation zutreffen.
11-1 Grundlegende Operationen im FinanzmathematikMenü
• Jedes Mal, wenn Sie im Finanzmathematik-Menü eine Berechnung auswählen, wird eine neue Seite für diese
Berechnung hinzugefügt.
• Jede Seite verfügt über Eingabefelder zum Eingeben von Werten sowie Eingabe-/Berechnungsfelder, die
zum Eingeben von Werten und Anzeigen von Berechnungsergebnissen verwendet werden können.
Mit den folgenden Beispielen werden die grundlegenden Operationen der Finanzmathematik-Menüseite
erläutert.
Beispiel: Wie hoch ist das Endkapital einer Geldanlage in Höhe von 3.000 €
nach 730 Tagen (zwei Jahre) bei einer einfachen Verzinsung mit
5,0 %? Berechnen Sie auch das Endkapital für denselben Zeitraum
und dieselbe Summe, wenn die einfache Verzinsung 3 % beträgt.
1. Tippen Sie im Menü auf
, um das Finanzmathematik-Menü zu starten.
• Wird dieses Menü zum ersten Mal gestartet, wird das FinanzmathematikMenü angezeigt.
2. Tippen Sie auf [Calc(1)] und anschließend auf [Simple Interest] (oder tippen
Sie im Fenster des Finanzmathematik-Menüs auf „Simple Interest“).
• Daraufhin wird eine neue Seite zur Durchführung der Berechnung (Seite 1)
hinzugefügt und die „Simple Interest“-Seite angezeigt.
Fenster des
Finanzmathematik-Menüs
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
191
3. Geben Sie die folgenden Informationen ein:
Tage = 730; I% (Jahreszinssatz) = 5; PV (aktueller
Betrag) = −3000.
4. Tippen Sie auf [SI] und anschließend auf [SFV].
• Daraufhin werden die Berechnungsergebnisse für
die erwirtschafteten Zinsen (SI) und der zukünftige
Betrag (SFV = Endkapital, Anfangskapital zuzüglich
erwirtschafteter Zinsen) angezeigt.
Eingabefeld
Geben Sie Werte in
das Feld ein.
Eingabe-/
Berechnungsfeld
Geben Sie ggf. Werte
ein. Tippen Sie für die
Berechnung auf die
Schaltfläche, die sich
links neben dem Feld
befindet.
5. Tippen Sie auf [Calc(1)] und anschließend nochmal auf [Simple Interest].
• Auf diese Weise wird eine neue Seite hinzugefügt (Seite 2). Die neue
Seite übernimmt den eingegebenen Wert auf der vorherigen Seite
(ursprüngliche Einstellungen).
6. Ändern Sie den I%-Wert in 3, tippen Sie auf [SI] und anschließend auf
[SFV].
• Der SI- sowie der SFV-Wert werden entsprechend dem neuen I%-Wert
aktualisiert.
Tipp:
• Wenn sich der Cursor in einem Eingabe-/Berechnungsfeld befindet, wird „Solve“ im linken Bereich der Statuszeile
angezeigt. Sie können darauf tippen, um die Berechnung durchzuführen, statt auf das Feld zu tippen, das sich links neben
dem Eingabe-/Berechnungsfeld befindet.
• Alle erstellten Fenster des Finanzmathematik-Menüs verbleiben im Speicher, auch wenn Sie das FinanzmathematikMenü beenden. Wenn Sie das Finanzmathematik-Menü das nächste Mal aufrufen, erscheint die Seite, die zuletzt beim
Beenden des Menüs angezeigt wurde, als Erstes.
Operationen auf der Seite
Wie im obigen Beispiel erläutert, wird jedes Mal, wenn Sie im
Finanzmathematik-Menü eine Berechnung auswählen, eine neue Seite für
diese Berechnung hinzugefügt. Die folgenden Operationen können auf einer
Seite ausgeführt werden.
• Anzeigen der vorherigen oder folgenden Seite*1 .........Tippen Sie auf , / .
• Anzeigen der Hilfe zum aktuell ausgewählten Feld auf der Seite
.............................................................. Tippen Sie auf das [Help]-Register
• Ändern der Einstellungen für die Berechnung auf der angezeigten Seite
.......................................................... Tippen Sie auf das [Format]-Register
• Löschen der aktuell angezeigten Finanzmathematik-Menüseite*2
........................................................................................Edit - Delete Page
• Löschen aller Werte auf der aktuell angezeigten
Finanzmathematik-Menüseite ...........................................Edit - Clear Page
• Löschen aller Finanzmathematik-Menüseiten und Anzeigen
des Startbildschirms* des Finanzmathematik-Menüs3 .......... Edit - Clear All
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
192
*1 , und/oder . in der Symbolleiste weisen darauf hin, dass vor und/oder nach der aktuellen Seite eine
weitere Seite vorhanden ist. < und/oder > weisen darauf hin, dass vor und/oder nach der aktuellen Seite
keine weitere Seite vorhanden ist. Wenn Sie in diesem Fall auf < oder > tippen, erfolgt kein Wechsel zu
einer anderen Seite.
*2 Wird diese Operation ausgeführt, wenn nur eine Seite vorhanden ist, wird das Fenster des
Finanzmathematik-Menüs eingeblendet.
*3 Wird diese Operation ausgeführt, wird das Fenster des Finanzmathematik-Menüs eingeblendet.
Hinweis: Falls sich die aktuell angezeigte Seite inmitten einer Reihe von im Speicher enthaltenen Seiten
befindet, wird bei Auswahl einer Berechnung aus dem [Calc(1)]- oder [Calc(2)]-Menü eine neue
Seite erstellt, und alle danach liegenden Seiten werden gelöscht. Falls Sie eine neue Berechnung
auswählen, während z. B. Seite 3 von 5 angezeigt wird, wird die neu erstellte Seite als Seite 4 von
4 zugeordnet.
Konfigurieren von Einstellungen im Finanzmathematik-Menü
Bei den meisten finanzmathematischen Berechnungen ist es erforderlich, gewisse allgemeine Parameter
festzulegen, welche dann auf die erzielten Berechnungsergebnisse Einfluss haben können. Sie müssen z. B.
vorgeben, ob Sie das Jahr mit 360 oder 365 Tagen festlegen, ob Ratenzahlungen am Anfang oder am Ende
einer Zahlungsperiode getätigt werden usw.
Die folgenden Einstellungen müssen im Finanzmathematik-Menü vorgenommen werden.
Standardeinstellungen
Konfigurieren Sie die Standardeinstellungen
mithilfe des FinanzmathematischesFormat-Dialogfeldes. Diese Einstellungen
werden verwendet, wenn Sie mithilfe des
Finanzmathematik-Menüs eine neue Seite
hinzufügen.
Lokale Einstellungen
Konfigurieren Sie die lokalen Einstellungen
mithilfe des „Format“-Registers, das sich
auf jeder Seite befindet, oder tippen Sie auf
die Statuszeile. Die lokalen Einstellungen
werden nur für die aktuell angezeigte Seite
verwendet.
Die lokalen Einstellungen werden im
Allgemeinen nur für die aktuell angezeigte
Seite verwendet.
Beachten Sie, dass wenn eine Seite (Seite A) angezeigt und anschließend eine neue Seite (Seite B)
hinzugefügt wird, die ursprünglichen Einstellungen der lokalen Einstellungen von Seite B, die auch für Seite A
gelten, von Seite A übernommen wurden. Die Standardeinstellungen werden als ursprüngliche Einstellungen
der Einträge auf Seite B verwendet, die nicht auf Seite A enthalten sind.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Einträge für jeden einzelnen finanzmathematischen Berechnungstyp
angezeigt.
Finanzmathematische Berechnung
Einträge
Days in Year
Payment Date
Date Format
Einfache
Kapitalverzinsung
KapitalTilgungsverzinsung mit berechnungen
Zinseszins
(Amortisation)
Ja
Ja
Zinstage
Wertpapieranalyse
Ja
Ja
Ja
Ja
Kostendeckungspunkt
Ja
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
193
Finanzmathematische Berechnung
Einträge
Automatically copy
common fields to
new calculation
Einfache
Kapitalverzinsung
KapitalTilgungsverzinsung mit berechnungen
Zinseszins
(Amortisation)
Ja
Odd Period
Ja
Zinstage
Wertpapieranalyse
Kostendeckungspunkt
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Compounding
Frequency
Ja
Bond Interval
Ja
Profit Amount/Ratio
Ja
Break-Even Value
Ja
• Die Einträge „Date Format“ und „Automatically copy common fields to new calculation“ in der obigen Tabelle
können nur im Finanzmathematisches-Format-Dialogfeld konfiguriert werden.
• Die Option „Automatically copy common fields to new calculation“ wird automatisch für jeden Eintrag
verwendet, der nicht in der obigen Tabelle aufgeführt ist. Es handelt sich dabei um die einzige verfügbare
Option.
• Weitere Informationen zu den einzelnen Einträgen finden Sie unter „Finanzmathematisches-FormatDialogfeld“ (Seite 41).
11-2 Durchführen von finanzmathematischen
Berechnungen
Die Berechnungen in der nachfolgenden Tabelle können mithilfe des Finanzmathematik-Menüs durchgeführt
werden. Beispiele für tatsächliche Berechnungen finden Sie in den Abschnitten dieser Anleitung oder in der
separaten Broschüre mit den Beispielen, die in der Spalte „Beispiel“ angezeigt werden.
Um diese Berechnung auszuführen:
Wählen Sie diesen
Menüpunkt:
Einfache Kapitalverzinsung ohne Zinseszins auf Grundlage der
Zeitdauer einer Geldanlage in Tagen
Calc(1) - Simple
Interest
Kapitalverzinsung mit Zinseszins auf Grundlage der von Ihnen
vorgegebenen Parameter für die Geldanlage
Calc(1) - Compound
Interest
1101
Geldflussberechnungen mit Auszahlungen/Einzahlungen
verschiedener Beträge in einem bestimmten Zeitraum
Calc(1) - Cash Flow
1102
Tilgungsberechnungen (Zinsen und Tilgungsanteil) mit einem
entsprechenden Tilgungsplan
Calc(1) - Amortization
1103
Effektiver Zinssatz oder Nominalzinssatz für Zinsen bei unterjähriger
Verzinsung (mehrere Zinsperioden pro Jahr)
Calc(1) - Interest
Conversion
1104
Berechnung von Herstellungskosten, Verkaufspreis oder
Gewinnspanne jeweils bei Vorgabe der zwei anderen Werte
Calc(1) - Cost/Sell/
Margin
1105
Berechnung der Zinstage zwischen zwei Datumsvorgaben oder des
Datums, das eine vorgegebene Anzahl von Tagen von einem anderen
Datum entfernt ist
Calc(1) - Day Count
1106
Abschreibungsberechnung mit unterschiedlichen
Abschreibungsverfahren (Restwert, Nutzungsdauer, Amortisation)
Calc(1) - Depreciation
1107
Wertpapieranalyse (Kaufpreis oder Rendite einer Anleihe)
Calc(1) - Bond
Calculation
1108
Beispiel
Seite 191
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
194
Um diese Berechnung auszuführen:
Wählen Sie diesen
Menüpunkt:
Beispiel
Kostendeckungspunkt: Verkaufsbetrag, der zur Kostendeckung oder
zur Erreichung eines vorgegebenen Gewinns erzielt werden muss,
sowie Gewinn- oder Verlustrechnung
Calc(2) - Break-Even
Point
1109
Gesicherter Gewinn: Anteil des Verkaufsbetrages oberhalb der
Kostendeckung
Calc(2) - Margin of
Safety
1110
Grad des Kostenstruktur-Risikos: Nettogewinnveränderungen, die aus
Veränderungen des Umsatzes entstehen
Calc(2) - Operating
Leverage
1111
Grad des Finanzstruktur-Risikos: Nettogewinnveränderungen, die aus
Veränderungen anfallender Zinsen entstehen
Calc(2) - Financial
Leverage
1112
Kombiniertes Risiko: Wirkung von Umsatz- und Zinsveränderungen
auf den Nettogewinn
Calc(2) - Combined
Leverage
1113
Mengenumrechnung: Anzahl der verkauften Stücke, Verkaufspreis
oder Umsatzhöhe jeweils nach Vorgabe von zwei Werten; Anzahl
der produzierten Stücke, variable Kosten pro Stück oder variable
Gesamtkosten jeweils nach Vorgabe der anderen zwei Werte
Calc(2) - Quantity
Conversion
1114
11-3 Berechnungsformeln
Weitere Informationen zu den in Formeln verwendeten Parametern, die nachfolgend nicht ausführlich erläutert
werden, finden Sie unter „11-5 Eingabe- und Ausgabefeldnamen“.
Einfache Kapitalverzinsung
365-Tage-Modus: SI' = Days × PV × i
365
Days
× PV × i
360-Tage-Modus: SI' =
360
SI = –SI'
SFV = –(PV + SI' )
i = I%
100
Kapitalverzinsung mit Zinseszins
u Berechnen von PV, PMT, FV, n
I%0
– α × PMT – β × FV
PV =
γ
PMT =
FV =
I%=0
PMT = –
– PV – FV
– PV –
PV = – (PMT × n + FV )
FV = – (PMT × n + PV )
PMT
n=–
log
n=
α = (1 + i × S) ×
{
(1 + iS ) × PMT – FV × i
(1 + iS ) × PMT + PV × i
PV + FV
n
}
PV + FV
PMT
log (1 + i)
1–β
i
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
195
Wenn für „Odd Period“ die
Option „Off“ festgelegt ist
Wenn für „Odd Period“ die
Option „Cl“ festgelegt ist
(1 + i) –n
=
=
Wenn für „Odd Period“ die
Option „Sl“ festgelegt ist
(1 + i) –Intg (n)
(1 + i) Frac (n)
1
1 + i × Frac (n)
Wenn für „Payment Date“ die Option „End“
festgelegt ist
Wenn für „Payment Date“ die Option „Begin“
festgelegt ist
0
1
Wenn P/Y = C/Y = 1 gilt
Wenn P/Y 1 und/oder C/Y 1 gilt
I%
100
P/Y
I%
(1 +
) –1
100 × [C/Y ]
S=
i=
C/Y
u Berechnen von I%
i (Jahreszinssatz) wird entsprechend dem Newton-Verfahren berechnet.
× PV + × PMT + × FV = 0
I% wird gemäß i mit den nachfolgenden Formeln berechnet:
Wenn P/Y 1 und/oder C/Y 1 gilt
Wenn P/Y = C/Y = 1 gilt
(
i × 100
I% =
P/Y
)
(1 + i )C/Y –1 × C/Y × 100
Der Effektivzins (I%) wird mit dem Newton-Verfahren berechnet, das einen Annäherungswert erzielt, dessen
Genauigkeit durch verschiedene Berechnungsbedingungen beeinflusst werden kann. Bitte behalten Sie diese
Tatsache beim Verwenden aller Ergebnisse zu Effektivzinsberechnungen, die mit dieser finanzmathematischen
Anwendung ermittelt wurden, im Auge, oder kontrollieren Sie die Ergebnisse mit einem separaten
Berechnungsverfahren.
Geldflussberechnungen
NPV = CF0 +
CF2
CF3
CFn
CF1
+
+
+…+
(1+ i) (1+ i)2 (1+ i)3
(1+ i)n
(i =
I%
100
, n: natürliche Zahl bis 80)
NFV = NPV × (1 + i )n
IRR wird mit dem Newton-Verfahren berechnet.
0 = CF0 +
CF2
CF3
CFn
CF1
+
+
+…+
2
3
(1+ i) (1+ i)
(1+ i)
(1+ i) n
In dieser Formel ist NPV = 0 und der Wert von IRR äquivalent zu i × 100. Es ist allerdings zu beachten,
dass kleinste Bruchwerte dazu tendieren, bei den nachfolgenden vom ClassPad automatisch ausgeführten
Berechnungen zu akkumulieren, sodass NPV niemals genau Null erreicht. Je genauer IRR berechnet wird,
desto genauer wird sich NPV dem Wert Null nähern.
0 .................................. (CF0 t 0)
PBP =
{
NPVn =
Σ
k
n–
n
=0
NPVn
... (andernfalls)
NPVn+1 – NPVn
CFk
(1 + i)k
n: Kleinste positive ganze Zahl, welche die Bedingungen
NPVn s 0, 0 s NPVn+1 oder 0 erfüllt.
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
196
Tilgungsberechnungen (Amortisation)
e
a
1 Tilgungszahlung
1 Tilgungszahlung
c
d
b
1............. PM1................ PM2 .......... Letzte
1 ............ PM1 ................... PM2 ....... Letzte
Anzahl Tilgungszahlungen
Anzahl Tilgungszahlungen
INTPM1 = I BALPM1–1 × i I × (PMT sign)
a: Zinsanteil der Tilgungszahlung PM1 (INT)
b: Darlehensbetraganteil der Tilgungszahlung
PRNPM1 = PMT + BALPM1–1 × i
PM1 (PRN)
c: Rest des Darlehensbetrags, der nach
BALPM2 = BALPM2–1 + PRNPM2
Tilgungszahlung PM2 verbleibt (BAL)
d: Gezahlter Gesamtbetrag des Darlehens ab
Σ PRN = PRN
PM2
Tilgungszahlung PM1 bis Tilgungszahlung
PM2 (ΣPRN)
PM1
e: Gezahlte Gesamtzinsen ab Tilgungszahlung
PM1 bis Tilgungszahlung PM2 (ΣINT)
+ PRNPM1+1 + … + PRNPM2
PM1
a + b = eine Tilgungszahlung (PMT)
Σ INT = INT
PM2
PM1
+ INTPM1+1 + … + INTPM2
PM1
BAL0 = PV (wenn für „Payment Date“ die Option „End“
festgelegt ist)
INT1 = 0, PRN1 = PMT (wenn für „Payment Date“ die
Option „Begin“ festgelegt ist)
Umrechnen zwischen Nominalzinssatz und Effektivzinssatz
Der Nominalzinssatz (I%-Wert, vom Benutzer eingegeben) wird in einen internen Effektivzinssatz (I %' ) für
Rückzahlungskredite umgerechnet, wenn die Anzahl der jährlichen Tilgungszahlungen verschieden ist von der
Anzahl der jährlichen Verzinsungsperioden.
{
I%' = (1 +
[C/Y ]
}
[P/Y ]
I%
)
– 1 × 100
100 × [C/Y ]
Nach der Umrechnung des Nominalzinssatzes in den internen Effektivzinssatz wird die folgende Darstellung für
i dann auch in allen weiteren Berechnungen genutzt.
i = I%' ÷ 100
Zinssatz-Umrechnung
1
n
EFF n
APR = 1 +
– 1 × n × 100
100
APR/100
EFF = 1 +
– 1 × 100
n
Herstellungskosten, Verkaufspreis, Gewinnspanne
CST = SEL 1 –
MRG
100
SEL =
CST
MRG
1–
100
MRG(%) = 1 –
CST
SEL
× 100
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
197
Abschreibung
u Methode der linearen Abschreibung
SL1 =
(PV – FV ) YR1
×
n
12
SLj =
(PV – FV )
n
SLn+1 =
(PV – FV ) 12 – YR1
×
n
12
(YR112)
u Geometrisch-degressive Abschreibung I
YR1
I%
FP1 = PV × 100 × 12
FPj = (RDVj–1 + FV ) ×
RDV1 = PV – FV – FP1
RDVj = RDVj–1 – FPj
I%
100
FPn+1 = RDVn (YR112)
RDVn+1 = 0
(YR112)
u Arithmetisch-degressive Abschreibung
Z=
n (n + 1)
2
SYD1 =
n' = n –
YR1
12
n
YR1
×
(PV – FV )
Z
12
SYDn+1 = (
SYDj = (
n' – j + 2
)(PV – FV – SYD1)
Z'
n' – (n + 1) + 2
12 – YR1
)(PV – FV – SYD1) ×
Z'
12
RDV1 = PV – FV – SYD1
(Intg (n' ) + 1)(Intg (n' ) + 2 × Frac(n' ) )
2
Z' =
( j1)
(YR112)
RDVj = RDVj –1 – SYDj
u Geometrisch-degressive Abschreibung II
DB1 = PV ×
I%
YR1
×
100n
12
RDVj = RDVj–1 – DBj
RDV1 = PV – FV – DB1
DBj = (RDVj–1 + FV ) ×
DBn +1 = RDVn
RDVn+1 = 0
(YR112)
I%
100n
(YR112)
Wertpapieranalyse
u Parameter in den Formeln
PRC: Preis pro 100 € Nennwert
D
RDV: Rücknahmepreis pro 100 € Nennwert
CPN: Anleihezins (%)
A
YLD: Jahresrendite (%)
B
Tilgungstermin (d2)
M: Anzahl von Kuponeinlösungen pro Jahr
(1 = jährlich, 2 = halbjährlich)
Emissionsdatum
N: Anzahl von Kuponeinlösungen bis Fälligkeit (n
wird verwendet, wenn „Term“ als „Bond Interval“
vorgegeben ist.)
Kaufdatum (d1)
INT: aufgelaufene Zinsen bis zum Kaufdatum
Coupontermine
(Zinsausschüttung)
CST: aktueller Stückpreis einschließlich aufgelaufener Zinsen
A: Aufzinsungstage
D: Anzahl von Tagen der Kuponperiode, wo die Abrechnung stattfindet
B: Anzahl von Tagen ab Kaufdatum bis zum nächsten Coupontermin B = D – A
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
198
u PRC, wenn „Date“ als „Bond Interval“ vorgegeben ist
Für weniger als eine Couponperiode bis zur Fälligkeit (nur einfache Verzinsung):
RDV + CPN/M
PRC = −
+ A/D × CPN/M
1 + (B/D × (YLD /100)/M)
Für mindestens eine Couponperiode bis zur Fälligkeit (Zinseszinsrechnung):
RDV
PRC = −
N
–Σ
(N–1+B/D )
k=1
(1 + (YLD/100)/M)
INT = −A/D × CPN/M
(
)
CPN/M
(k–1+B/D )
(1 + (YLD /100)/M)
+ A/D × CPN/M
CST = PRC × INT
u PRC, wenn „Term“ als „Bond Interval“ vorgegeben ist
PRC = −
RDV
n
n
(1 + (YLD/100)/M)
–Σ
k=1
(
CPN/M
k
(1 + (YLD/100)/M)
)
CST = PRC
INT = 0
u YLD (Jahresrendite)
Berechnungen der Effektivrendite (YLD) werden im Finanzmathematik-Menü mit dem NewtonVerfahren durchgeführt, das jedoch nur Näherungswerte erzielt, deren Genauigkeit durch verschiedene
Berechnungsbedingungen beeinflusst werden kann. Bitte behalten Sie diese Tatsache beim Verwenden aller
Ergebnisse zu Effektivrenditeberechnungen, die mit dieser finanzmathematischen Anwendung ermittelt wurden,
im Auge, oder kontrollieren Sie die Ergebnisse mit einem separaten Berechnungsverfahren.
Kostendeckungspunkt
u Gewinn (Profit Amount/Ratio Setting: Amount (PRF))
QBE =
FC + PRF
PRC – VCU
SBE =
FC + PRF
× PRC
PRC – VCU
u Betriebsergebnisquote (Profit Amount/Ratio Setting: Ratio (r%))
FC
QBE =
PRC × 1–
– VCU
100
Gesicherter Gewinn
MOS =
SAL – SBE
SAL
PRC × 1–
r%
100
SAL – VC
SAL – VC – FC
× PRC
– VCU
Finanzstruktur-Risiko
DFL =
Kostenstruktur-Risiko
DOL =
FC
SBE =
r%
EBIT
EBIT – ITR
Kombiniertes Risiko
DCL =
SAL – VC
SAL – VC – FC – ITR
Mengenumrechnung
SAL = PRC × QTY
VC = VCU × QTY
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
199
11-4 Finanzmathematische Funktionen
Die mathematischen ClassPad-Funktionen können zum Durchführen von einigen Berechnungen mithilfe des
Finanzmathematik-Menüs verwendet werden. Mathematische ClassPad-Funktionen können im [Financial]Untermenü des [Action]-Menüs im Main-Menü oder eActivity-Menü ausgewählt werden.
In der nachfolgenden Tabelle ist eine Liste mit mathematischen Funktionen enthalten, mit denen
finanzmathematische Berechnungen durchgeführt werden. Beschreibungen der in jeder Syntax angezeigten
Argumente und der von jeder Funktion zurückgegebenen Werte finden Sie unter „11-5 Eingabe- und
Ausgabefeldnamen“.
Funktion
Syntax
Folgendes wird
von dieser
Funktion
zurückgegeben:
simpInt
simpInt(Days,I%,PV)
SI
simpFV(Days,I%,PV)
SFV
cmpdFV(N,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
FV
cmpdIR*
cmpdIR(N,PV,PMT,FV,P/Y,C/Y)
I%
1
cmpdN*
cmpdN(I%,PV,PMT,FV,P/Y,C/Y)
N
cmpdPmt*1
cmpdPmt(N,I%,PV,FV,P/Y,C/Y)
PMT
cmpdPV*1
cmpdPV(N,I%,PMT,FV,P/Y,C/Y)
PV
cashIRR
cashIRR(Cash)
IRR
cashNFV
cashNFV(I%,Cash)
NFV
cashNPV
cashNPV(I%,Cash)
NPV
cashPBP
cashPBP(I%,Cash)
PBP
amortBal
amortBal(PM1,PM2,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
BAL
amortInt
amortInt(PM1,PM2,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
INT
amortPrn
amortPrn(PM1,PM2,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
PRN
amortSumInt
amortSumInt(PM1,PM2,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
ΣINT
amortSumPrn
amortSumPrn(PM1,PM2,I%,PV,PMT,P/Y,C/Y)
ΣPRN
ZinssatzUmrechnung
convEff
convEff(N,I%)
EFF
convNom
convNom(N,I%)
APR
Herstellungskosten,
Verkaufspreis,
Gewinnspanne
priceCost
priceCost(Sell,Margin)
Cost
priceSell
priceSell(Cost,Margin)
Sell
priceMargin
priceMargin(Cost,Sell)
Margin
Zinstage
dayCount
dayCount(MM1,DD1,YYYY1,MM2,DD2,YYYY2)
Days
bondPriceDate*2
bondPriceDate(MM1,DD1,YYYY1,MM2,DD2,
YYYY2,RDV,CPN,YLD)
{PRC,INT,CST}
bondPriceTerm*3
bondPriceTerm(N,RDV,CPN,YLD)
{PRC,INT,CST}
bondYieldDate*2
bondYieldDate(MM1,DD1,YYYY1,MM2,DD2,
YYYY2,RDV,CPN,PRC)
YLD
bondYieldTerm*3
bondYieldTerm(N,RDV,CPN,PRC)
YLD
Finanzmathematische
Berechnung
Einfache Kapitalverzinsung
simpFV
cmpdFV*
1
1
Kapitalverzinsung
mit Zinseszins
Geldflussberechnungen
Tilgungsberechnungen
(Amortisation)
Wertpapieranalyse
*1 P/Y und C/Y können weggelassen werden. Wenn Sie weggelassen werden, erfolgen die Berechnungen
unter Verwendung von P/Y=1 und C/Y=1.
*2 „Date“ muss für das Finanzmathematisches-Format-Feld „Bond Interval“ festgelegt sein.
*3 „Term“ muss für das Finanzmathematisches-Format-Feld „Bond Interval“ festgelegt sein.
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
200
11-5 Eingabe- und Ausgabefeldnamen
In der nachfolgenden Liste sind die Namen der Eingabe- und Ausgabefelder enthalten, die auf den
verschiedenen Seiten des Finanzmathematik-Menüs angezeigt werden. Beim Durchführen einer Berechnung
mit Ihrem ClassPad können Sie Informationen auch mithilfe des [Help]-Registers abrufen.
APR: Nominalzins (in Prozent)
BAL: Verbleibende Restschuld nach der Rate zum
Zeitpunkt PM2
N (Compound Interest): Gesamtanzahl der
Zahlungsperioden
C/Y: Anzahl der Verzinsungsperioden pro Jahr
N (Depreciation): Anzahl der Jahre, über die sich die
Abschreibung erstreckt
Cash: Liste mit den Geldflussbeträgen (bis zu
80 Einträge)
N (Interest Conversion): Anzahl der
Zinseszinsperioden pro Jahr
Cost (Cost/Sell/Margin): Herstellungskosten
NFV: Zukünftiger Nettowert
Cost (Bond Calculation): Aktueller Stückpreis
(einschließlich aufgelaufener Stückzinsen)
NPV: Gegenwärtiger Nettowert
CPN: Jährlicher Stückzins (Couponrate)
PBP: Amortisationszeit
d1: Monat (1-12); Tag (1-31); Jahr (1902-2097)
PM1: Nummer der ersten Zahlungsperiode im
betrachteten Zeitabschnitt
d2: Monat (1-12); Tag (1-31); Jahr (1902-2097)
Days (Day Count): Anzahl der Tage von d1 bis d2
Days (Simple Interest): Anzahl der Tage im
Anlagezeitraum
DB: Abschreibungsbetrag im j-ten Jahr bei
geometrisch-degressiver Abschreibung
DCL: Grad des kombinierten Kosten- und
Finanzstrukturrisikos
P/Y: Anzahl der Zahlungsperioden pro Jahr
PM2: Nummer der letzten Zahlungsperiode im
betrachteten Zeitabschnitt
PMT: Feste Rate, die periodisch gezahlt wird
PRC (Bond Calculation): Aktueller Kurs pro Stück
PRC (Break-Even Point, Quantity Conversion):
Verkaufspreis pro Stück
PRF: Gewinn
DFL: Grad des Finanzstrukturrisikos
PRN: Tilgungsanteil in der Rate zum Zeitpunkt PM1
DOL: Grad des Kostenstrukturrisikos
PV: Gegenwärtiger Wert (Anfangsinvestition)
EBIT: Einnahmen ohne Abzüge
QBE: Anzahl der verkauften Stücke
EFF: Effektivzins (in Prozent)
QTY (Manufacturing): Anzahl der hergestellten
Stücke
FC: Feste Kosten
FP: Abschreibungsbetrag im j-ten Jahr mit fester
jährl. Abschreibungsrate
FV: Zukünftiger Wert
I%: Jahreszinssatz (in Prozent)
INT (Amortization): Zinsanteil in der Rate zum
Zeitpunkt PM1
INT (Bond Calculation): Bereits aufgelaufener
Stückzins während eines Jahresanteils
INT (Financial Leverage, Combined Leverage):
Erträge, die an die Wertpapierbesitzer zu zahlen
sind
IRR: Zinssatz bei Rückgabe des Nettoendkapitals
j: Zählindex des Jahres mit der Einzelabfrage
Margin: Gewinnspanne (prozentualer Anteil
des Verkaufspreises nach Abzug der
Herstellungskosten)
MOS: Sicherer Gewinn (Anteil des Verkaufsbetrages
oberhalb der Kostendeckung)
N (Bond Calculation): Anzahl der Perioden
QTY (Sales): Anzahl der verkauften Stücke
r%: Prozentualer Anteil des Verkaufsbetrages, der als
Gewinn verbleibt
RDV (Bond Calculation): Rückzahlungskurs,
Rückkaufwert
RDV (Depreciation): Restabschreibungswert am Ende
des j-ten Jahres
SAL: Betrag, der durch den Verkauf erzielt wird
SAL (Operating Leverage): Aktuell erzielter
Verkaufspreis
SBE (Break-Even Point): Betrag, der bei reiner
Kostendeckung durch den Verkauf erzielt werden
muss
SBE (Margin of Safety): Verkauf mit reiner
Kostendeckung (ohne Gewinn oder Verlust)
Sell: Verkaufspreis
SFV: Zukünftiger Betrag (Anfangskapital + Zinsen)
SI: Erwirtschaftete Zinsen
SL: Abschreibungsbetrag im j-ten Jahr bei linearer
Abschreibung
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
201
sumINT: Gesamtzinsanteil der Raten vom Zeitpunkt
PM1 bis zum Zeitpunkt PM2 (einschließlich)
VC: Variable Kosten für bestimmten
Produktionsumfang
sumPRN: Gesamttilgungsanteil der Raten
vom Zeitpunkt PM1 bis zum Zeitpunkt PM2
(einschließlich)
VCU: Variable Kosten pro Stück
SYD: Abschreibungsbetrag im j-ten Jahr bei
arithmetisch-degressiver Abschreibung (digitale
Abschreibung)
YLD: Jährliche Rendite (in Prozent)
YR1: Anzahl der Abschreibungsmonate im 1. Jahr
Kapitel 11: Finanzmathematik-Menü
202
Kapitel 12:
Programm-Menü
Das Programm-Menü ist besonders nützlich, wenn Sie ein und dieselbe Berechnung wiederholt ausführen
möchten. Sie können z. B. Programme erstellen, die automatisch grafische Darstellungen und andere
Operationen ausführen.
Das Programm-Menü besteht aus einem Programmeditor für die Eingabe und Bearbeitung von Programmen
und einem Programmlader für das Laden und Ausführen vorhandener Programme.
• Das Programmladerfenster wird angezeigt, wenn Sie das Programm-Menü starten.
• Um das Programmeditorfenster zu öffnen, tippen Sie im Programmladerfenster auf P, oder tippen Sie auf
O, [Window] und anschließend auf [Program Editor].
Dateiname
Dateityp
N: Programmdatei
T: Textdatei
F: Anwenderdefinierte
Funktionsdatei
Programmladerfenster
Programmeditorfenster
Untermenüs und Schaltflächen des Programm-Menüs
Programmladerfenster
• Anzeigen des Programmeditorfensters............... O - Window - Program Editor, Edit - Open Editor oder P
• Ausführen eines Programms ............................................................................. Run - Run Program oder .
Programmeditorfenster
• Anzeigen des Programmladerfensters............................................. O - Window - Program Loader oder )
• Speichern einer Datei ....................................................................................Edit - Save File - Save oder {
• Speichern einer Datei unter einem neuen Namen ..................................................Edit - Save File - Save As
• Schließen einer Datei............................................................................................................. Edit - Close File
• Umwandeln einer Datei in eine Programmdatei ............................................Edit - Mode Change - 'Normal
• Umwandeln einer Datei in eine Textdatei .......................................................... Edit - Mode Change - 'Text
• Umwandeln einer Datei in eine schreibgeschützte Programmdatei ...................................... Edit - Compress
• Suchen nach einer neu eingegebenen Textzeichenkette ...................... Edit - Search - New Search oder e
• Erneutes Suchen nach einer vorher eingegebenen Textzeichenkette
........................................................................................................Edit - Search - Search Next oder r
Kapitel 12: Programm-Menü
203
• Springen zum Anfang/Ende eines Programms ........................Edit - Search - Jump to Top / Jump to Bottom
• Eingeben eines Befehls (siehe „12-4 Referenz der Programmbefehle“) ................................... Ctrl, I/O, Misc
Gemeinsame Befehle im Programmladerfenster und Programmeditorfenster
• Anzeigen des Programmausgabefensters ........................................O - Window - Program Output oder _
• Anzeigen des Textdatei-Inhaltsfensters ...................................................... O - Window - Text File Contents
• Anzeigen des Arbeitsbereichsfenster des Main-Menüs ..................................... O - Window - Main oder ~
• Erstellen einer neuen Datei........................................................................................ Edit - New File oder O
• Öffnen einer bestehenden Datei ...............................................................................Edit - Open File oder ~
12-1 Erstellen und Ausführen eines Programms
In diesem Abschnitt werden die Schritte erklärt, die Sie durchführen müssen, um ein Programm zu erstellen
und auszuführen.
Erstellen eines Programms
Beispiel: Erstellen eines Programms mit dem Namen „OCTA“, das die folgenden Formeln
zur Berechnung der Oberfläche (S) und des Volumens (V) eines regelmäßigen
Oktaeders verwendet
S = 2 3 A2,
V=
2 3
A
3
A
u Erstellen und Speichern eines neuen Programms
1. Tippen Sie im Programmladerfenster oder im Programmeditorfenster auf O.
2. Konfigurieren Sie in dem angezeigten Dialogfeld die Einstellungen für die neue Datei, wie nachfolgend
beschrieben.
• Lassen Sie die [Type]-Einstellung bei „Program(Normal)“.
• Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den
Ordner aus, in dem die Programmdatei gespeichert werden soll.
• Geben Sie im [Name]-Feld bis zu acht Byte für den Namen der
Programmdatei ein. In unserem Beispiel geben wir „OCTA“ ein.
3. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird ein leeres Programmeditorfenster
angezeigt.
4. Geben Sie die erforderlichen Ausdrücke und Befehle ein. In unserem
Beispiel geben wir das im benachbarten Screenshot gezeigte Programm
ein.
• Jedem mathematischen Ausdruck und jedem Befehl muss entweder ein
Zeilenrücklauf oder ein Doppelpunkt (:) folgen.
• Verwenden Sie die nachfolgend angezeigten Menüs, um die Befehle
„SetDecimal“, „Input“ und „Print“ einzugeben.
[Misc] - [Setup(1)] - [SetDecimal]
[I/O] - [Input] - [Input]
[I/O] - [Output] - [Print]
Weitere Informationen zu den Menüs, zur Syntax, zu den Operationen und zu anderen Befehlsdetails
finden Sie in Abschnitt „12-4 Referenz der Programmbefehle“.
Kapitel 12: Programm-Menü
204
• Die angezeigten Berechnungsergebnisse von Argumenten, die mit der „approx(“-Funktion eingegeben
werden, werden auf Dezimalstellen gerundet. Verwenden Sie zur Eingabe die Software-Tastatur.
5. Wenn das Programm so ist, wie es sein soll, tippen Sie auf {, oder tippen Sie auf [Edit], [Save File] und
danach auf [Save], um es zu speichern.
• Informationen zur Ausführung des Programms finden Sie in „Ausführen eines Programms“ auf Seite 206.
• Wenn beim Versuch, ein Programm zu speichern, eine Meldung angezeigt wird, nehmen Sie die
notwendigen Korrekturen vor, und versuchen Sie es erneut. Details zu Korrekturen finden Sie in Abschnitt
„12-2 Fehlerbeseitigung in einem Programm“.
Tipp
• Für den Dateinamen, den Sie in Schritt 2 der obigen Prozedur eingeben, gelten die gleichen Regeln wie für Ordner- und
Variablennamen. Weitere Information finden Sie im Abschnitt „Regeln für Ordner- und Variablennamen“ auf Seite 30.
• Um ein Programm einzugeben und zu speichern, ohne es auszuführen, führen Sie die obige Prozedur bis Schritt 5 aus,
und tippen Sie auf [Edit] und danach auf [Close File].
• Wenn Sie die bei der Programmausführung erzeugten Berechnungsergebnisse in einer anderen Berechnung verwenden
möchten, nehmen Sie in das Programm eine Zeile mit dem Befehl „⇒“ auf, um das Berechnungsergebnis einer Variablen
zuzuordnen. Beispielsweise könnten Sie dem obigen Beispielprogramm die folgende Zeile hinzufügen, um die berechnete
Oberfläche der Variablen S und das Volumen der Variablen V zuzuordnen.
2×
(3) × A^2 ⇒ S:
(2)/3 × A^3 ⇒ V
Beachten Sie, dass die Berechnungsergebnisse, die innerhalb von Programmen erzeugt werden, nicht im Ans-Speicher
abgelegt werden.
Unterbrechen der Programmausführung
Sie können angeben, wo die Ausführung eines Programms unterbrochen werden soll, indem Sie entweder
einen Pause-Befehl oder einen Wait-Befehl in das Programm einbinden. Details zu den einzelnen Befehlen
finden Sie im Abschnitt „12-4 Referenz der Programmbefehle“.
Konfigurieren von Parametervariablen und Eingeben ihrer Werte beim Erstellen eines
Programms
Wenn Sie beim Erstellen eines Programms die Namen der in einem Programm verwendeten Variablen in das
Parametervariablenfeld im Programmeditorfenster eingeben, können Sie auch die Werte für die Variablen im
Programmladerfenster eingeben, während das Programm ausgeführt wird.
Beispiel:
Parametervariablenfeld
Zeigt an, dass Variablen mit den Namen „A“ und „B“
innerhalb des Programms verwendet werden.
Eingabefeld für Parameterwerte
Wenn vor Ausführung des Programms 1, 2 eingegeben
wird, erfolgt die Zuordnung A = 1 und B = 2.
Die Ausführung des Programms führt zu dem Ergebnis
A + B = 1 + 2 = 3.
Tipp: Variablen, die innerhalb eines Programms als Parametervariablen angegeben werden, werden automatisch wie
lokale Variablen behandelt. Informationen zu lokalen Variablen finden Sie im Abschnitt „Befehlsliste“ unter „Local“
(Seite 221).
Kapitel 12: Programm-Menü
205
Verwenden einer Subroutine zum Aufrufen eines anderen Programms
Die Einbindung des Namens einer anderen Programmdatei innerhalb eines Programms führt dazu, dass die
Ausführung zu der angegebenen Programmdatei springt.
Syntax: <Programmname>({<Name der Parametervariablen 1>,<Name der Parametervariablen 2>, ... })
Das Programm, aus dessen Ausführung heraus der Sprung erfolgt, wird „Hauptprogramm“ genannt,
wohingegen das Ziel des Sprunges „Subroutine“ genannt wird.
Wenn die Programmausführung zum Hauptprogramm zurückkehrt, wird dieses an dem Punkt unmittelbar nach
dem Befehl wieder aufgenommen, der zu dem Sprung zur Subroutine geführt hat.
Beispiel 1:
Hauptprogramm:
Subroutine: „Sub1“
Springt zum Subroutinenprogramm „Sub1“
Beispiel 2:
Hauptprogramm:
Subroutine: „Sub2“
Ordnet die Werte der Hauptprogrammvariablen „A“ und „B“ den Parametervariablen
(D und E) in der Subroutine „Sub2“ zu und springt dann zur Subroutine „Sub2“.
Verwenden von Zeichenketten in einem Programm
Eine Zeichenkette ist eine Folge von Zeichen, die in Anführungszeichen gesetzt sind. In einem Programm
werden Zeichenketten zur Angabe von Anzeigetext verwendet. Eine aus Ziffern bestehende Zeichenkette (wie
„123“) oder ein Ausdruck (wie „x–1“) kann in einer Berechnung nicht verarbeitet werden.
Tipp: Um Anführungszeichen (") oder einen umgekehrten Schrägstrich (\) in eine Zeichenkette einzubinden, schreiben
Sie einen umgekehrten Schrägstrich (\) vor die Anführungszeichen (") bzw. den umgekehrten Schrägstrich (\).
Beispiele:
Um Japan: „Tokio“ in eine Zeichenkette einzubinden
Geben Sie ein "Japan:\"Tokyo\""
Um main\abc in eine Zeichenkette einzubinden
Geben Sie ein "main\\abc"
Ausführen eines Programms
Beispiel: Verwenden des im Abschnitt „Erstellen eines Programms“ (Seite 204) erstellten Programms
„OCTA“ zur Berechnung von Oberflächen und Volumen von drei regelmäßigen Oktaedern, deren
Seitenlängen 7, 10 und 15 betragen
u Ausführen eines Programms
1. Geben Sie im Programmladerfenster das Programm ein, das ausgeführt
werden soll.
(1) Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den
gewünschten Ordner aus.
(2) Tippen Sie auf den [Name]-Abwärtspfeil, und tippen Sie dann auf den
Namen der Datei. In unserem Beispiel tippen wir auf „OCTA“.
Kapitel 12: Programm-Menü
206
• Das „Parameter“-Eingabefeld bleibt leer. Informationen zur Verwendung des „Parameter“-Eingabefelds
finden Sie im Abschnitt „Konfigurieren von Parametervariablen und Eingeben ihrer Werte beim Erstellen
eines Programms“ (Seite 205).
2. Tippen Sie auf ., oder tippen Sie auf [Run] und danach auf [Run Program], um das Programm
auszuführen.
• Daraufhin wird das Programm ausgeführt, und es wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie aufgefordert
werden, einen Wert für die Variable A (Länge einer Seite) einzugeben.
3. Geben Sie eine Länge von 7 ein, und tippen Sie
dann auf [OK].
• In der unteren Hälfte des Bildschirms wird
ein Programmausgabefenster mit den
Ausführungsergebnissen des Programms
angezeigt.
• Tippen Sie im „Done“-Dialogfeld, das nach der
Ausführung des Programms angezeigt wird, auf
[OK].
Berechnungsergebnisse
für A = 7
4. Tippen Sie auf das Programmladerfenster,
und wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für
Seitenlängen von 10 und 15.
Berechnungsergebnisse
für A = 10
Berechnungsergebnisse
für A = 15
Tipp
• Das Programmausgabefenster kann angezeigt werden, indem Sie auf O, [Window] und danach auf [Program Output]
tippen oder indem Sie im Programmladerfenster auf _ tippen. Das Programmausgabefenster wird auch immer dann
angezeigt, wenn der DispText-Befehl in einem Programm ausgeführt wird.
• Der Inhalt des Programmausgabefensters wird selbst dann angezeigt, wenn Sie ein anderes Programm ausführen. Um
den aktuellen Inhalt zu löschen, tippen Sie auf [Edit] - [Clear All], während das Programmausgabefenster angezeigt wird.
Bei der Ausführung des ClrText-Befehls wird ebenfalls das momentan gespeicherte Programmausgabefenster gelöscht.
• Sie können ein Programm aus dem Main-Menü oder aus dem eActivity-Menü heraus ausführen. Weitere Informationen
finden Sie in Abschnitt „2-12 Ausführen eines Programms im Main-Menü“.
Beenden der Programmausführung
Wenn Sie während der Ausführung eines Programms c drücken, wird das Programm beendet.
Tipp: Das Drücken von c beendet die Programmausführung nicht, wenn diese bereits mit dem Pause-Befehl
unterbrochen wurde (siehe „12-4 Referenz der Programmbefehle“). In diesem Fall tippen Sie in der Statusleiste auf
X, um die Programmausführung wiederaufzunehmen, und drücken Sie dann c.
Erstellen einer Textdatei
Verwenden Sie die folgende Prozedur, um eine Textdatei mit dem Programmeditorfenster zu erstellen. Sie
können auch eine vorher gespeicherte Programmdatei in eine Textdatei umwandeln.
u Erstellen und Speichern einer neuen Textdatei
1. Tippen Sie im Programmladerfenster oder im Programmeditorfenster auf O.
2. Konfigurieren Sie in dem angezeigten Dialogfeld die Einstellungen für die neue Datei, wie nachfolgend
beschrieben.
• Tippen Sie auf den [Type]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann „Program(Text)“ aus.
• Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Ordner aus, in dem die Textdatei
gespeichert werden soll.
Kapitel 12: Programm-Menü
207
• Geben Sie im [Name]-Feld bis zu acht Byte für den Namen der Textdatei ein.
3. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird ein leeres Programmeditorfenster angezeigt.
4. Geben Sie den gewünschten Text ein.
5. Wenn Sie mit der Eingabe fertig sind, tippen Sie auf {, oder tippen Sie auf [Edit], [Save File] und danach
auf [Save], um die Eingabe zu speichern.
u Umwandeln einer Programmdatei in eine Textdatei
Während eine Programmdatei geöffnet ist, tippen Sie auf [Edit], [Mode Change] und danach auf ['Text].
Tipp: Beachten Sie, dass die beschriebene Operation nicht möglich ist, wenn eine anwenderdefinierte Funktion (Seite 210)
geöffnet ist.
Verwenden von Textdateien
• Wenn eine Textdatei im Programmladerfenster ausgeführt wird, wird der Inhalt der Datei im TextdateiInhaltsfenster angezeigt.
• Wenn der Name einer Textdatei gefolgt von „()“ innerhalb eines Programms eingefügt wird, wird der Inhalt der
Textdatei in dem Textdatei-Inhaltsfenster angezeigt, sobald die Ausführung diesen Namen erreicht.
Beispiel:
Dateiname: „CAUTION“
Das Programm zeigt den Inhalt der
Datei „CAUTION“ an.
Umwandeln einer Textdatei in eine Programmdatei
Sie können auch eine auf dem ClassPad erstellte Textdatei in eine Programmdatei umwandeln. Sie können
auch eine auf Ihrem Computer erstellte Textdatei auf einen ClassPad übertragen und danach in eine
Programmdatei umwandeln.
u Umwandeln einer Textdatei in eine Programmdatei
Während eine Textdatei geöffnet ist, tippen Sie auf [Edit], [Mode Change] und danach auf ['Normal].
Tipp
• Beachten Sie, dass die beschriebene Operation nicht möglich ist, wenn eine anwenderdefinierte Funktion (Seite 210)
geöffnet ist.
• Informationen zum Übertragen von Daten zwischen einem Computer und einem ClassPad finden Sie in Kapitel 15 dieses
Handbuchs.
Umwandeln einer Programmdatei in eine ausführbare Datei
Sie können die folgende Prozedur verwenden, um eine Programmdatei (Dateityp PRGM) in eine ausführbare
Datei (Dateityp EXE) umzuwandeln.
• Eine EXE-Datei ist etwa halb so groß wie die dazugehörige PRGM-Datei.
• Eine EXE-Datei kann nur ausgeführt werden. Sie kann nicht bearbeitet werden. Aus diesem Grund wird bei
der Umwandlung einer PRGM-Datei in eine EXE-Datei auch eine bearbeitbare PRGM-Datei als Sicherung
erzeugt.
Kapitel 12: Programm-Menü
208
u Umwandeln einer Programmdatei (PRGM) in eine ausführbare Datei (EXE)
1. Öffnen Sie die PRGM-Datei, die Sie umwandeln und im Programmeditorfenster anzeigen möchten.
2. Tippen Sie auf [Edit] und dann auf [Compress].
• Ein Dialogfeld zur Eingabe des Namens der Sicherungsdatei wird angezeigt.
3. Geben Sie den Namen der Sicherungsdatei ein, und tippen Sie dann auf [OK].
• Daraufhin werden zwei Kopien der Datei gespeichert. Eine davon ist die EXE-Datei mit dem Namen der
ursprünglichen PRGM-Datei. Die andere ist die Sicherungsdatei, die unter dem hier angegebenen Namen
gespeichert wird.
Ursprüngliche Datei:
OCTA (Typ: PRGM)
Angegebener Dateiname: OCTA2
Resultierende Dateien:
OCTA (Typ: EXE), OCTA2 (Typ: PRGM)
12-2 Fehlerbeseitigung in einem Programm
Ein Programmfehler, der dazu führt, dass sich ein Programm nicht wie durch den Autor des Programms
beabsichtigt verhält, wird „Programmfehler“ (engl. „Bug“) genannt. Das Finden und Beseitigen solcher
Fehler wird auch „Fehlerbeseitigung in einem Programm“ (engl. „Debugging“) genannt. Jede der folgenden
Bedingungen kann ein Anzeichen dafür sein, dass ein Programmfehler in Ihrem Programm vorliegt und
beseitigt werden muss.
• Wenn beim Versuch, das Programm zu speichern, eine Fehlermeldung angezeigt wird
• Wenn beim Versuch, das Programm auszuführen, eine Fehlermeldung angezeigt wird
• Wenn das Programm einige abnormale oder unerwartete Ergebnisse erzeugt
Fehlerbeseitigung nach dem Erscheinen einer Fehlermeldung
Wenn ein Fehler auftritt, erscheint ein Dialogfeld, in dem die Ursache des Fehlers erläutert wird. Lesen Sie den
Text der Fehlermeldung aufmerksam durch, und tippen Sie danach auf die [OK]-Schaltfläche. Dadurch wird das
Dialogfeld geschlossen, das Programm-Editor-Fenster wird geöffnet, und der Cursor wird an der Fehlerstelle
positioniert. Nehmen Sie die erforderlichen Korrekturen gemäß der Erläuterung in der Fehlermeldung vor.
Tipp: EXE-Dateien (Seite 208) können nicht bearbeitet werden. Wenn Sie im Fehlerdialogfeld auf die [OK]-Schaltfläche
tippen, wird einfach das Dialogfeld geschlossen, ohne dass das Programmeditorfenster angezeigt wird. Öffnen
Sie die PRGM-Sicherungsdatei, die beim Erstellen der EXE-Datei durch Umwandlung einer PRGM-Datei erzeugt
wurde, und verwenden Sie diese für die Fehlerbeseitigung.
Fehlerbeseitigung in einem Programm nach unerwarteten Ergebnissen
Falls die Ausführung eines Programms zu unerwarteten oder abnormalen Ergebnissen führt, lesen Sie das
Programm aufmerksam durch, und korrigieren Sie die Fehler wie erforderlich.
Bearbeiten eines Programms
u Bearbeiten eines Programms
1. Tippen Sie im Programmladerfenster auf ~, oder tippen Sie auf [Edit] und dann auf [Open File].
2. Wählen Sie in dem angezeigten Dialogfeld das Programm aus, das bearbeitet werden soll, wie nachfolgend
beschrieben.
• Tippen Sie auf den [Type]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann „Program(Normal)“ aus.
• Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Ordner aus, der das zu bearbeitende
Programm enthält.
Kapitel 12: Programm-Menü
209
• Tippen Sie auf den [Name]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Namen des Programms aus, das
bearbeitet werden soll.
3. Tippen Sie auf [OK].
4. Bearbeiten Sie die Ausdrücke und Befehle entsprechend.
5. Um das aktuell gespeicherte Programm mit der bearbeiteten Version zu überschreiben, tippen Sie auf {,
oder tippen Sie auf [Edit], [Save File] und danach auf [Save].
• Um die bearbeitete Version des Programms als ein anderes Programm zu speichern, verwenden Sie [Edit]
- [Save File] - [Save As].
u Umbenennen oder Löschen eines Programms
Programme werden als Variablen gespeichert und können folglich mit dem Variablenmanager umbenannt und
gelöscht werden. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwenden des Variablenmanagers“ (Seite 27).
12-3 Anwenderdefinierte Funktionen
Mit dem ClassPad können Sie Berechnungsoperationen als anwenderdefinierte Funktionen konfigurieren,
die Sie dann genau wie die vorinstallierten Funktionen in numerischen Ausdrücken verwenden können.
Anwenderdefinierte Funktionen können auch in anderen Anwendungs-Menüs aufgerufen werden.
Hinweis
• Anwenderdefinierte Variablen werden im Speicher des ClassPad als Variablen vom Typ „FUNC“
(Function) gespeichert. Die Regeln für Benennung, Speicherung und Ordner sind die gleichen wie für
Anwendervariablen.
• Eine anwenderdefinierte Funktion kann nur einen einzigen mathematischen Ausdruck enthalten.
• Eine anwenderdefinierte Funktion darf keinen Befehl enthalten.
Erstellen einer neuen anwenderdefinierten Funktion
Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, um anwenderdefinierte Funktionen zu erstellen.
• Über das Programmeditorfenster des Programm-Menüs.
• Mit dem Define-Befehl im Main-Menü.
u Erstellen und Speichern einer neuen anwenderdefinierten Funktion im
Programmeditorfenster
Beispiel: Erstellen eine anwenderdefinierten Funktion „f4“, die Folgendes berechnet:
x × (x + 1) × (x – 2)
1. Tippen Sie im Programmladerfenster oder im Programmeditorfenster auf O.
2. Konfigurieren Sie in dem angezeigten Dialogfeld die Einstellungen für die neue Datei, wie nachfolgend
beschrieben.
• Tippen Sie auf den [Type]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann „Function“ aus.
• Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Ordner aus, in dem die
anwenderdefinierte Funktion gespeichert werden soll.
• Geben Sie im [Name]-Feld bis zu acht Byte für den Namen der anwenderdefinierten Funktion ein. In
unserem Beispiel geben wir „f4“ ein.
3. Tippen Sie auf [OK]. Daraufhin wird ein leeres Programmeditorfenster angezeigt.
Parametervariablenfeld
4. Geben Sie Argumente für die anwenderdefinierte Funktion in das
Parametervariablenfeld ein. In unserem Beispiel geben wir „x“ ein.
5. Geben Sie den gewünschten Ausdruck ein. In unserem Beispiel geben wir
„x × (x + 1) × (x – 2)“ ein.
Kapitel 12: Programm-Menü
210
6. Wenn die Funktion so ist, wie sie sein soll, tippen Sie auf {, oder tippen Sie auf [Edit], [Save File] und
danach auf [Save], um sie zu speichern.
u Erstellen einer anwenderdefinierten Funktion unter Verwendung des Define-Befehls
Beispiel: Erstellen eine anwenderdefinierten Funktion „f2“, die Folgendes berechnet:
2x + 3y + 1
1. Tippen Sie im Programmladerfenster auf ~, oder tippen Sie auf O, [Window] und dann auf [Main], um das
Main-Menüfenster anzuzeigen.
• Sie können auch in der Symbolleiste auf M tippen, um das Main-Menü zu starten.
2. Tippen Sie auf [Interactive] und dann auf [Define].
3. Geben Sie im erscheinenden Dialogfeld Folgendes ein:
• [Func name]: „f2“
• [Variable/s]: „x, y“
• [Expression]: 2x + 3y + 1
4. Tippen Sie auf [OK].
• Daraufhin wird der Define-Befehl entsprechend Ihren Angaben ausgeführt,
und die anwenderdefinierte Funktion „f2“ wird gespeichert.
Tipp: Informationen zur Syntax des Define-Befehls finden Sie im Abschnitt „Befehlsliste“ unter „Define“ (Seite 215).
Ausführen einer anwenderdefinierten Funktion
Beispiel: Verwendung des Main-Menüs zur Ausführung der
anwenderdefinierten Funktionen „f4“ und „f2“, die unter „Erstellen
einer neuen anwenderdefinierten Funktion“ erstellt wurden
Geben Sie die erforderlichen Argumente für die einzelnen Variablennamen
ein, wie im benachbarten Screenshot gezeigt, und drücken Sie dann E, um
die Funktion auszuführen.
Tipp: Anwenderdefinierte Funktionen werden auf der Catalog-Tastatur angezeigt. Sie können die Tastaturansicht so
ändern, dass nur die anwenderdefinierten Funktionen angezeigt werden, indem Sie auf der Catalog-Tastatur den
[Form]-Abwärtspfeil drücken und dann [User] auswählen.
Bearbeiten einer anwenderdefinierten Funktion
u Bearbeiten einer anwenderdefinierten Funktion
1. Tippen Sie im Programmladerfenster auf ~, oder tippen Sie auf [Edit] und dann auf [Open File].
2. Wählen Sie in dem angezeigten Dialogfeld die Funktion aus, die bearbeitet werden soll, wie nachfolgend
beschrieben.
• Tippen Sie auf den [Type]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann „Function“ aus.
• Tippen Sie auf den [Folder]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Ordner aus, der die zu bearbeitende
Funktion enthält.
• Tippen Sie auf den [Name]-Abwärtspfeil, und wählen Sie dann den Namen der Funktion aus, die bearbeitet
werden soll.
3. Tippen Sie auf [OK].
4. Geben Sie den Ausdruck und/oder die Parametervariablen entsprechend ein.
Kapitel 12: Programm-Menü
211
5. Um die aktuell gespeicherte Funktion mit der bearbeiteten Version zu überschreiben, tippen Sie auf {, oder
tippen Sie auf [Edit], [Save File] und danach auf [Save].
• Um die bearbeitete Version der Funktion als eine andere Funktion zu speichern, verwenden Sie [Edit] [Save File] - [Save As].
u Umbenennen oder Löschen einer anwenderdefinierten Funktion
Anwenderdefinierte Funktionen werden als Variablen gespeichert und können folglich mit dem
Variablenmanager umbenannt und gelöscht werden. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwenden des
Variablenmanagers“ (Seite 27).
12-4 Referenz der Programmbefehle
Verwenden dieser Referenz
• In dieser Referenz werden die ClassPad-Befehle in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Befehle, in denen
keine alphabetischen Zeichen verwendet werden (wie z. B. ⇒ und #) werden am Anfang der Liste aufgeführt.
• Rechts neben jedem Befehl wird die Menüsequenz gezeigt, die Sie im Programmeditorfenster eingeben
müssen, um den Befehl einzugeben. Um beispielsweise den „Break“-Befehl einzugeben, würden Sie
nacheinander auf [Ctrl], [Control] und [Break] tippen.
Befehlsname
Break
Ctrl - Control
Syntax: Break
Funktion: Dieser Befehl beendet eine Schleife
Menü
Wenn rechts neben einem Befehl das Symbol k angezeigt wird, kann der Befehl nur über die
Software-Tastatur eingegeben werden.
• Wenn Namen von Befehlen innerhalb der Beschreibung auftauchen, werden sie fett dargestellt.
Syntaxkonventionen
In der folgenden Tabelle werden alle Symbole erläutert, die innerhalb einer Befehlssyntax verwendet werden.
Symbol
Bedeutung
Dieses Symbol bezeichnet ein Leerzeichen. Geben Sie immer ein Leerzeichen zwischen
einem Befehl und seinen Parametern ein.
Beispiel: GetKey<Variablenname>
{ }
Sie müssen eine von mehreren Optionen auswählen, die in geschweiften Klammern ({ })
aufgeführt sind.
Beispiel: {On ; Off ; Number}
Wenn Sie den Befehl eingeben, beziehen Sie die geschweiften Klammern nicht ein.
[ ]
Alle Einträge in eckigen Klammern ([ ]) sind optional. Sie können die Einträge innerhalb von
eckigen Klammern eingeben oder weglassen. Wenn Sie den Befehl eingeben, beziehen Sie
die eckigen Klammern nicht ein.
…
Der Term links von den Auslassungen (...) kann mehr als einmal eingegeben oder wiederholt
werden.
" "
Zeichen innerhalb der Klammern (" ") bezeichnen eine Zeichenkette.
< >
Sie müssen hier eingeben, was in den spitzen Klammern (< >) beschrieben wird. Wenn Sie
den Befehl eingeben, beziehen Sie die spitzen Klammern nicht ein.
Beispiel: <Variable>, <Variablenname>, <Ausdruck>, <Ganzzahliger Wert von 0 bis 9>
Kapitel 12: Programm-Menü
212
Befehlsliste
Symbole
(Wagenrücklauf, Neuzeilenbefehl)
k
Funktion: Führt eine Wagenrücklaufoperation aus.
Beschreibung: Drücken Sie im Programmeditor die
Taste E, um einen Wagenrücklauf einzugeben.
• Der Wagenrücklauf kann in einem
Anwenderprogramm verwendet werden. Er kann
jedoch nicht in manuellen Berechnungen benutzt
werden, die im Main-Menü ausgeführt werden.
: (Mehrfachanweisungsbefehl)
Ctrl
Funktion: Verwenden Sie diesen Befehl, um eine
Reihe von Anweisungen in einer Mehrfachanweisung
(in einer einzelnen Zeile) zu verknüpfen.
Beschreibung: Der Mehrfachanweisungsbefehl kann
in einem Anwenderprogramm verwendet werden.
Er kann jedoch nicht in manuellen Berechnungen
benutzt werden, die im Main-Menü ausgeführt
werden.
⇒
Ctrl
Syntax 1: {<Ausdruck> ; "<Zeichenkette>"} ⇒
<Variablenname>
Syntax 2: {<Ausdruck> ; "<Zeichenkette>"} ⇒
<Listenelement>
Syntax 3: <Ausdruck> ⇒ <Matrixelement>
Funktion: Der Inhalt des Ausdrucks auf der linken
Seite wird ausgewertet, und das Ergebnis wird dem
Element auf der rechten Seite zugeordnet.
’ (Kommentar)
Ctrl - Misc
Funktion: Jeder diesem Symbol nachfolgende Text
wird nicht ausgeführt. Sie können diesen Befehl
verwenden, um Kommentartext in Ihr Programm
einzuschließen.
Beschreibung: Jede Zeile, die mit (’) beginnt, wird
als Kommentartext behandelt, der während der
Programmausführung übersprungen wird.
" (Anführungszeichen)
Ctrl - Misc
Funktion: Jeder Text in Anführungszeichen wird als
Zeichenkette behandelt.
=
Ctrl - Logic
Syntax: <Ausdruck 1> = <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> gleich <Ausdruck 2> ist, und gibt FALSE (Falsch)
zurück, wenn die Ausdrücke nicht gleich sind.
≠
Ctrl - Logic
Syntax: <Ausdruck 1> ≠ <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> und <Ausdruck 2> nicht gleich sind, und gibt
FALSE (Falsch) zurück, wenn die Ausdrücke gleich
sind.
<
Ctrl - Logic
Syntax: <Ausdruck 1> < <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> kleiner als <Ausdruck 2> ist, und gibt FALSE
(Falsch) zurück, wenn <Ausdruck 1> größer oder
gleich <Ausdruck 2> ist.
>
Ctrl - Logic
Syntax: <Ausdruck 1> > <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> größer als <Ausdruck 2> ist, und gibt FALSE
(Falsch) zurück, wenn <Ausdruck 1> kleiner oder
gleich <Ausdruck 2> ist.
s
Ctrl - Logic
Syntax: <Ausdruck 1> s <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> kleiner oder gleich <Ausdruck 2> ist, und gibt
FALSE (Falsch) zurück, wenn <Ausdruck 1> größer
als <Ausdruck 2> ist.
Ctrl - Logic
t
Syntax: <Ausdruck 1> t <Ausdruck 2>
Funktion: Gibt TRUE (Wahr) zurück, wenn <Ausdruck
1> größer oder gleich <Ausdruck 2> ist, und gibt
FALSE (Falsch) zurück, wenn <Ausdruck 1> kleiner
als <Ausdruck 2> ist.
#
Misc - String(2)
Syntax: # <Zeichenkettenvariablenname>
Funktion: Dieser Befehl gibt eine
Zeichenkettenvariable an, deren Zeichenkette ein
Variablenname ist.
Beispiel 1: Wenn der Inhalt der Variablen exp1
beispielsweise π ist und der Inhalt der Variablen str1
„exp1“ ist, berechnet sin(#str1) den Wert sin(π).
Beispiel 2: Zur Erstellung eines Ordners während der
Ausführung eines Programms:
InputStrname, "Ordnername" : NewFolder#name
A
abExpReg (abExpR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: abExpReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[, [<yn>] [,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·bx aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
Kapitel 12: Programm-Menü
213
and
Ctrl - Logic
Siehe „Bitweise Verknüpfungen“ (Seite 62).
B
BinomialPD
k
Syntax: BinomialPD x-Wert, Numtrial-Wert, posWert
Funktion: Siehe „BinomialverteilungsWahrscheinlichkeit“ (Seite 157).
BinomialCD
k
Syntax: BinomialCDUnterer Wert, Oberer Wert,
Numtrial-Wert, pos-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative Binomialverteilung“
(Seite 157).
Break
Ctrl - Control
Syntax: Break
Funktion: Dieser Befehl beendet eine Schleife
und sorgt dafür, dass die Ausführung nach dem
Schleifenprozess beim nächsten Befehl fortgesetzt
wird.
Beschreibung:
• Break beendet eine Schleife und sorgt dafür, dass
die Ausführung nach dem Schleifenprozess beim
nächsten Befehl fortgesetzt wird.
• Break kann innerhalb eines For-, Do-, While- oder
Switch-Prozesses verwendet werden.
Broken
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
C
CallUndef
Misc - Graph&Table(1)
Funktion: Wird als Argument des ViewWindowBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
ViewWindow.
Case
Ctrl - Switch
Siehe Switch~Case~Default~SwitchEnd.
ChiCD
k
Syntax: ChiCDUnterer Wert, Oberer Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative χ2-Verteilung“ (Seite 156).
ChiPD
k
Syntax: ChiPD x-Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „χ2-Wahrscheinlichkeitsdichte“ (Seite
156).
ChiGOFTest
k
Syntax: ChiGOFTest<Name der beobachteten
Liste>, <Name der erwarteten Liste>, df-Wert
Funktion: Siehe „χ2-GOF-Test“ (Seite 152).
ChiTest
k
Syntax: ChiTest<Name der beobachteten Matrix>
Funktion: Siehe „χ2-Test“ (Seite 152).
ChrToNum
Misc - String(1)
Syntax: ChrToNum"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>[,n]
Funktion: Wandelt die Zeichen einer Zeichenkette
bis zu dem n-ten Zeichen in ihre Zeichencodewerte
um und ordnet die Zeichenkette der angegebenen
Variablen zu.
Beschreibung: Falls Sie das „n“ weglassen, beginnt
die Umwandlung ab dem ersten Zeichen der
Zeichenkette. Weitere Informationen zu Zeichencodes
finden Sie unter „Zeichencode-Tabelle“ auf Seite 278.
Circle
I/O - Sketch
Syntax: Circle<x-Koordinate des
Mittelpunkts>, <y-Koordinate des Mittelpunkts>,
Radius[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet einen Kreis.
Clear_a_z
Misc - Variable
Syntax: Clear_a_z[<Ordnername>]
Funktion: Löscht alle mit einzelnen Kleinbuchstaben
von a bis z benannten Variablen aus dem
angegebenen Ordner.
Beschreibung:
• Falls Sie keinen Ordnernamen angeben, werden
alle Variablen des aktuellen Ordners gelöscht.
• Löscht alle Variablen von a bis z, unabhängig von
ihrem Typ (Programm usw.). Weitere Informationen
zu Variablentypen finden Sie unter GetType.
• Denken Sie daran, dass dieser Befehl alle
Datentypen löscht, einschließlich Programme,
Funktionen usw.
ClearSheet
Misc - Graph&Table(1) - Sheet
Syntax: ClearSheet [{<Blattnummer> ;
"<Blattname>"}]
Funktion: Löscht den Blattnamen und die Ausdrücke
auf dem Blatt, und setzt seine Einstellungen auf
die Vorgabewerte zurück. Falls Sie das Argument
weglassen, werden alle Blätter gelöscht.
CloseComPort38k
I/O - Communication
Syntax: CloseComPort38k
Funktion: Schließt den 3-poligen COM-Port.
ClrGraph
I/O - Clear
Syntax: ClrGraph
Funktion: Löscht das Grafikfenster und stellt die
Betrachtungsfensterparameter auf ihre anfänglichen
Vorgabeeinstellungen zurück.
Kapitel 12: Programm-Menü
214
ClrPict
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: ClrPict
Funktion: Löscht ein durch den RclPict-Befehl
aufgerufenes Bild.
ClrText
Syntax: ClrText
Funktion: Löscht den Text im
Programmausgabefenster.
I/O - Clear
Cls
I/O - Clear
Syntax: Cls
Funktion: Löscht die Skizzenelemente (Linien
und andere Figuren, die im Grafikfenster skizziert
sind) sowie unter Verwendung von Drag & Drop
gezeichnete Grafiken.
ColorBlack, ColorBlue, ColorRed, ColorMagenta,
ColorGreen, ColorCyan, ColorYellow
I/O - Color
Funktion: Werden als Argumente bestimmter Befehle
zur Angabe von Farben verwendet.
Beschreibung: Die folgenden Befehle verwenden
diese Argumente: DrawShade, DrawGraph,
TangentLine, NormalLine, Inverse, Plot, PlotOn,
PlotChg, Line, Circle, Vertical, Horizontal, Text,
PxlOn, PxlChg, Print, Locate, SetGraphColor,
SetSketchColor
Beispiel: Text 10, 10, "CASIO", ColorBlue
CopyVar
Misc - Variable
Syntax: CopyVar<Quellenvariablenname>,
<Kopierposition-Variablenname>
Funktion:
• Kopiert den Inhalt einer Variablen in eine andere
Variable.
• Falls die Kopierpositionsvariable den gleichen
Namen wie die Quellenvariable aufweist, wird die
Kopierpositionsvariable durch die Quellenvariable
ersetzt.
Cross
Misc - Statistics(2)
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
CubicReg (CubicR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: CubicReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[, [<yn>][,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·x3 + b·x2 + c·x +
d aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
D
DateMode360
Syntax: DateMode360
Funktion: Gibt ein Jahr mit 360 Tagen für
Finanzberechnungen an.
k
DateMode365
Syntax: DateMode365
Funktion: Gibt ein Jahr mit 365 Tagen für
Finanzberechnungen an.
k
Default
Ctrl - Switch
Siehe Switch~Case~Default~SwitchEnd.
DefaultListEditor
Misc - Statistics(2)
Syntax: DefaultListEditor
Funktion: Initialisiert die Sortierung und zeigt den
Inhalt der Listen im Statistik-Editor-Fenster an (list1
bis list6).
DefaultSetup
Misc - Setup(1)
Syntax: DefaultSetup
Funktion: Initialisiert alle Setup-Dateneinstellungen.
Define
Ctrl - Misc
Syntax: Define[<Ordnername>\ ]<Funktionsname>
([<Variablenname>[,<Variablenname>...]])
=<Ausdruck>
• Wenn Sie keinen Ordnernamen angeben, wird die
Funktion im aktuellen Ordner gespeichert.
Funktion: Erzeugt eine anwenderdefinierte Funktion.
Beschreibung: Siehe „Erstellen einer
anwenderdefinierten Funktion unter Verwendung des
Define-Befehls“ auf Seite 211.
DelFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: DelFolder<Ordnername>
Funktion: Löscht einen Ordner.
DelVar
Misc - Variable
Syntax: DelVar<Variablenname>, <Variablenname>
...
Funktion: Löscht eine Variable.
Beschreibung: Löscht unabhängig vom Typ
(Programm usw.) alle Variablen mit dem
angegebenen Variablennamen. Weitere
Informationen zu Variablentypen finden Sie unter
GetType.
DispDfrTbl
I/O - Display
Syntax: DispDfrTbl
Funktion: Erstellt eine arithmetische
Zahlenfolgentabelle und zeigt diese an.
Kapitel 12: Programm-Menü
215
DispDQTbl
I/O - Display
Syntax: DispDQTbl
Funktion: Erstellt eine Progression einer
Differenzentabelle und zeigt diese an.
DispFibTbl
I/O - Display
Syntax: DispFibTbl
Funktion: Erstellt eine Fibonacci-Zahlenfolgentabelle
und zeigt diese an.
DispFTable
I/O - Display
Syntax: DispFTable
Funktion: Erstellt eine Funktionstabelle und zeigt
diese an.
DispListEditor
I/O - Display
Syntax: DispListEditor
Funktion: Zeigt das Statistik-Editor-Fenster an.
DispQutTbl
I/O - Display
Syntax: DispQutTbl
Funktion: Erstellt eine geometrische
Zahlenfolgentabelle und zeigt diese an.
DispSeqTbl
I/O - Display
Syntax: DispSeqTbl
Funktion: Erstellt eine Rekursionstabelle und zeigt
diese an.
DispSmryTbl
I/O - Display
Syntax: DispSmryTbl
Funktion: Erstellt eine Übersichtstabelle und zeigt
diese an.
DispStat
I/O - Display
Syntax: DispStat
Funktion: Zeigt die Ergebnisse einer
vorangegangenen statistischen Berechnung an.
DispText
I/O - Display
Syntax: DispText
Funktion: Dieser Befehl zeigt das
Programmausgabefenster an.
Beschreibung: Sie können diesen Befehl verwenden,
um nach der Anzeige des Grafikfensters, des
Tabellenfensters oder eines anderen Fensters wieder
das Programmausgabefenster anzuzeigen.
Beispiel: Erneutes Anzeigen des
Programmausgabefensters, nachdem dieses im Zuge
der Ausführung einer grafischen Darstellung oder
einer anderen Operation gelöscht wurde.
GraphType "y=": Define y1(x) = (x): GTSelOn 1
ViewWindow : 0⇒FStart : 10⇒FEnd : 1⇒FStep
ClrText ← Initialisiert das Programmausgabefenster.
Print "y1(x) = (x)" ← Zeigt den Grafikausdruck im
Programmausgabefenster an.
Print "Tippen Sie auf die Weiter-Schaltfläche." ←
Sagt dem Anwender, was zu tun ist, um nach dem
Lesen der Nachricht mit der Programmausführung
fortzufahren.
Pause ← Unterbricht die Programmausführung,
damit der Anwender die Nachricht im
Programmausgabefenster lesen kann.
DrawGraph ← Zeichnet die Grafik.
DispFTable ← Zeigt die Tabelle an.
Pause ← Unterbricht die Programmausführung, damit die
Grafik bzw. die Tabelle bearbeitet werden können.
Das Programmausgabefenster wird zu diesem
Zeitpunkt nicht angezeigt.
DispText ← Zeigt wieder das Programmausgabefenster
an.
Pause ← Unterbricht die Programmausführung,
damit der Anwender die Nachricht im
Programmausgabefenster lesen kann.
Distance
I/O - Sketch
Syntax: Distance<x-Koordinate 1>, <y-Koordinate
1>, <x-Koordinate 2>, <y-Koordinate 2>
Funktion: Bestimmt den Abstand zwischen zwei
Punkten.
Beschreibung: Bei Ausführung dieses Befehls wird
das Grafikfenster aktiv, die Zeiger werden an den
Positionen der Koordinaten 1 und 2 angezeigt, und es
wird der Abstand zwischen den Zeigern angezeigt.
Tipp: Ein Fehler tritt auf, wenn die <x-Koordinate>
oder die <y-Koordinate> außerhalb des aktuellen
Grafikfensters liegt.
Do~LpWhile
Ctrl - Do
Syntax: Do : [<Anweisung>] … : LpWhile<Ausdruck>
• <Ausdruck> ist eine Bedingung, die als TRUE
(Wahr) oder FALSE (Falsch) ausgewertet wird.
Funktion: Die angegebenen Anweisungen werden
wiederholt, solange die Bedingung TRUE (Wahr) ist.
Beschreibung:
• Die Anweisungen zwischen Do~LpWhile werden
wiederholt, solange die Bedingung TRUE (Wahr) ist.
Wenn die Bedingung FALSE (Falsch) wird, springt
die Ausführung zum nächsten Befehl nach dem
LpWhile-Befehl.
• Da die Bedingung nach LpWhile steht, wird die
Bedingung erst ausgewertet, wenn das Ende der
Schleife erreicht ist.
• Sie können einen Mehrfachanweisungsbefehl (:)
anstelle eines Wagenrücklaufs verwenden, um
Anweisungen voneinander zu trennen.
• Verwenden Sie nicht den Goto-Befehl, um eine
Do~LpWhile-Schleife zu verlassen.
Dot
Misc - Statistics(2)
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
Kapitel 12: Programm-Menü
216
DrawConics
I/O - Draw
Syntax: DrawConics
Funktion: Zeichnet eine Kegelschnittgrafik basierend
auf den in dem Kegelschnitt-Editorfenster registrierten
Werten.
DrawFTGCon, DrawFTGPlot
I/O - Draw
Syntax: DrawFTGCon
DrawFTGPlot
Funktion: Stellt eine Funktion unter Verwendung einer
erzeugten Zahlentabelle und in Übereinstimmung mit
den Bedingungen der einzelnen Befehle dar.
Beschreibung: FTG steht für „Funktionstabellengrafik“.
DrawFTGCon zeichnet eine Liniengrafik, wohingegen
DrawFTGPlot eine Plotgrafik zeichnet.
DrawGraph
I/O - Draw
Syntax: DrawGraph[<Ausdruck>][,<Farbbefehl>]
Funktion: Stellt den ausgewählten Ausdruck oder
einen als Parameter angegebenen Ausdruck grafisch
dar.
Beschreibung: <Ausdruck> hat auf der rechten
Seite einen Ausdruck vom Typ „y=“. Die grafische
Darstellung eines anderen Ausdruckstyps wird durch
diesen Befehl nicht unterstützt.
DrawSeqCon, DrawSeqPlt
I/O - Draw
Syntax: DrawSeqCon
DrawSeqPlt
Funktion: Stellt einen Rekursionsausdruck,
dessen vertikale Achse an (bn oder cn) und dessen
horizontale Achse n ist, basierend auf einer erzeugten
Zahlentabelle und in Übereinstimmung mit den
Bedingungen der einzelnen Befehle grafisch dar.
Beschreibung: DrawSeqCon zeichnet eine Grafik als
Kurvenzug, wohingegen DrawSeqPlt eine Grafik als
Punkteplot zeichnet.
DrawSeqEtrCon, DrawSeqEtrPlt
I/O - Draw
Syntax: DrawSeqEtrCon
DrawSeqEtrPlt
Funktion: Stellt einen Rekursionsausdruck, dessen
vertikale Achse Σan (Σbn oder Σcn) und dessen
horizontale Achse n ist, basierend auf einer erzeugten
Zahlentabelle und in Übereinstimmung mit den
Bedingungen der einzelnen Befehle grafisch dar.
Beschreibung: DrawSeqEtrCon zeichnet eine Grafik
als Kurvenzug, wohingegen DrawSeqEtrPlt eine
Grafik als Punkteplot zeichnet.
DrawShade
I/O - Draw
Syntax: DrawShade<Ausdruck 1>, <Ausdruck 2>[,
<Zahl 1>, <Zahl 2>][,<Farbbefehl>]
Funktion: Schattiert die Fläche zwischen Ausdruck
1 (untere Kurve) und Ausdruck 2 (obere Kurve) für
x-Werte im Bereich von Zahl 1 bis Zahl 2.
Beschreibung: Ausdruck 1 und Ausdruck 2 haben auf
der rechten Seite einen Ausdruck vom Typ „y=“. Die
grafische Darstellung eines anderen Ausdruckstyps
wird durch diesen Befehl nicht unterstützt.
DrawStat
I/O - Draw
Syntax: DrawStat
Funktion: Zeichnet eine statistische Grafik.
E
Else
Siehe If~Then~ElseIf~Else~IfEnd.
Ctrl - If
ElseIf
Siehe If~Then~ElseIf~Else~IfEnd.
Ctrl - If
ExpReg (ExpR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: ExpReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)][,
[<yn>][,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·eb·x aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
ExpToStr
Misc - String(1)
Syntax: ExpToStr<Ausdruck>,
<Speichervariablenname>
Funktion: Wandelt das Ergebnis eines eingegebenen
Ausdrucks in eine Zeichenkette um und ordnet die
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
F
FCD
k
Syntax: FCDUnterer Wert, Oberer Wert, n:df-Wert,
d:df-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative F-Verteilung“ (Seite 157).
FPD
k
Syntax: FPD x-Wert, n:df-Wert, d:df-Wert
Funktion: Siehe „F-Wahrscheinlichkeitsdichte“
(Seite 157).
Kapitel 12: Programm-Menü
217
For~To~(Step~)Next
Ctrl - For
Syntax:
For<Ausdruck 1>⇒<Steuervariablenname>
To<Ausdruck 2> [Step<Ausdruck 3>]
[<Anweisung>] … : Next
• <Ausdruck 1> ist der Startwert, <Ausdruck 2> ist der
Endwert und <Ausdruck 3> ist die Schrittweite.
Funktion: Alles, was zwischen dem For-Befehl
und dem Next-Befehl steht, wird basierend auf
einer Zählung wiederholt, die beim Startwert der
Steuervariablen beginnt und endet, wenn die
Steuervariable ihren Endwert erreicht. Bei jedem
Durchlauf wird die Steuervariable um den durch
den Step-Wert angegebenen Wert geändert. Die
Schleife wird auch dann beendet, wenn der Wert der
Steuervariablen den Endwert überschreitet.
Beschreibung:
• Wenn kein Step-Wert angegeben wird, wird als
Schrittweite 1 verwendet.
• Der Startwert kann kleiner als der Endwert
sein, sofern als Schrittweite ein positiver Wert
angegeben wird. In diesem Fall wird der Wert
der Steuervariablen bei jedem Durchlauf um die
Schrittweite erhöht.
• Der Startwert kann größer als der Endwert
sein, sofern als Schrittweite ein negativer Wert
angegeben wird. In diesem Fall wird der Wert
der Steuervariablen bei jedem Durchlauf um die
Schrittweite verringert.
• Sie können einen Mehrfachanweisungsbefehl (:)
anstelle eines Wagenrücklaufs verwenden, um
Anweisungen voneinander zu trennen.
• Verwenden Sie nicht den Goto-Befehl, um eine
For~Next-Schleife zu verlassen.
G
GeoCD
k
Syntax: GeoCDUnterer Wert, Oberer Wert, posWert
Funktion: Siehe „Kumulative geometrische Verteilung“
(Seite 158).
GeoPD
Syntax: GeoPD x-Wert, pos-Wert
Funktion: Siehe „Geometrische
Verteilungswahrscheinlichkeit“ (Seite 158).
k
GetFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: GetFolder<Speichervariablenname>
Funktion: Ruft den Namen des aktuellen Ordners ab
und ordnet diesen einer Variablen als Zeichenkette
zu.
GetKey
I/O - Input
Syntax: GetKey<Variablenname>
Funktion: Dieser Befehl ordnet die Codenummer der
zuletzt gedrückten Taste der angegebenen Variablen
zu.
Beschreibung:
• Dieser Befehl ordnet die Codenummer der zuletzt
gedrückten Taste der angegebenen Variablen
zu. Im Folgenden wird eine Liste der verfügbaren
Codenummern gezeigt.
Taste
Code
Taste
Code
Taste
Code
0
48
+
43
{
94
1
49
-
45
E
13
2
50
*
60944
f
28
3
51
/
47
c
29
4
52
=
61
d
30
5
53
(
40
e
31
6
54
)
41
k
144
7
55
,
44
K
145
8
56
z
45
f
8
9
57
x
60856 c
.
46
y
60857
e
147
Z
60858
12
• Wenn keine Taste gedrückt wurde, wird der
Variablen der Wert 0 zugeordnet.
GetPen
I/O - Input
Syntax: GetPen<Variablenname 1>,
<Variablenname 2>
Funktion: Dieser Befehl ordnet die Koordinaten
des auf dem Bildschirm angetippten Punktes einer
angegebenen Variablen zu.
Beschreibung: Dieser Befehl ordnet die x-Koordinate
(horizontale Achse) der <Variable 1> und die
y-Koordinate (vertikale Achse) der <Variable 2> zu.
Die Koordinaten des Punktes in der linken oberen
Bildschirmecke sind (1, 1), und die Koordinatenwerte
werden im Bereich 1 bis 320 für die x-Koordinate und
1 bis 528 für die y-Koordinate angegeben.
GetType
Misc - Variable
Syntax: GetType<Variablenname>,
<Speichervariablenname>
Funktion: Ruft den Typ der angegebenen Variablen
ab und ordnet diesen einer Speichervariablen als
Zeichenkette zu.
Beschreibung: Es folgt eine Liste mit Variablentypen.
•
•
•
•
NUM*1
EXPR*2
STR
LIST
•
•
•
•
MAT
PRGM
EXE
TEXT
•
•
•
•
FUNC
PICT
GMEM
GEO
• MEM
• OTHR
• NONE*3
*1 Reelle Zahl *2 Ausdruck
*3 Keine anwendbare Variable
Weitere Informationen zu den einzelnen Typen finden
Sie unter „Hauptspeicher-Datentypen“ (Seite 26).
Kapitel 12: Programm-Menü
218
GetVar38k
I/O - Communication
Syntax: GetVar38k<Variablenname>
Funktion: Ruft Variablennamen und Variableninhalte
ab.
Beschreibung:
• Vor Ausführung dieses Befehls muss der
OpenComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Nach Ausführung dieses Befehls muss der
CloseComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
Goto~Lbl
Ctrl - Jump
Syntax: Goto<Labelname> : Lbl<Labelname>
Funktion: Dieser Befehl veranlasst das Programm, zu
einer bestimmten Position zu springen.
Beschreibung:
• <Labelname> ist eine Zeichenkette, für die die
gleichen Regeln gelten wie für Variablennamen.
• Goto und Lbl werden paarweise verwendet. Die
Programmausführung springt von Goto zu dem Lbl
mit dem gleichen Labelnamen. Eine einzelne LblPosition kann als Sprungziel mehrerer Goto-Befehle
verwendet werden.
• Dieser Befehl kann verwendet werden, um zurück
zum Beginn eines Programms oder zu einer
beliebigen Position innerhalb des Programms zu
springen.
• Ein Fehler tritt auf, wenn der ClassPad kein Lbl mit
dem Label finden kann, das bei Goto angegeben
ist.
• Beachten Sie dass der #-Befehl nicht in einem
Labelnamen verwendet werden kann.
GraphType
Misc - Graph&Table(1)
Syntax: GraphType"y=" ; "r=" ; "xt=" ; "x=" ; "y>" ;
"y<" ; "y t" ; "y s" ; "x>" ; "x<" ; "x t" ; "x s"
Funktion: Gibt den Eingabetyp für den Grafikausdruck
an.
GTSelOff
Misc - Graph&Table(1)
Syntax: GTSelOff<Grafiknummer>
Funktion: Hebt die Auswahl eines Grafikausdrucks
auf.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
GTSelOn
Misc - Graph&Table(1)
Syntax: GTSelOn<Grafiknummer>
Funktion: Wählt einen Grafikausdruck aus.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
H
Histogram
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
HypergeoCD
k
Syntax: HypergeoCDUnterer Wert, Oberer Wert,
n-Wert, M-Wert, N-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative hypergeometrische
Verteilung“ (Seite 158).
HypergeoPD
k
Syntax: HypergeoPD x-Wert, n-Wert, M-Wert,
N-Wert
Funktion: Siehe „Hypergeometrische
Verteilungswahrscheinlichkeit“ (Seite 158).
I
If~Then~ElseIf~Else~IfEnd
Ctrl - If
Syntax 1: If<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... :
IfEnd
Funktion 1:
• Wenn der Ausdruck TRUE (Wahr) ist, wird die
Anweisung im Then-Block ausgeführt. Danach
fährt die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort.
• Wenn der Ausdruck FALSE (Falsch) ist, fährt die
Programmausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort, ohne dass die Anweisung im ThenBlock ausgeführt wird.
Syntax 2: If<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... :
Else : [<Anweisung>] ... : IfEnd
Funktion 2:
• Wenn der Ausdruck TRUE (Wahr) ist, wird die
Anweisung im Then-Block ausgeführt. Danach
fährt die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort.
• Wenn der Ausdruck FALSE (Falsch) ist, wird der
Ausdruck im Else-Block anstelle des Then-Blocks
ausgeführt. Danach fährt die Ausführung mit der auf
IfEnd folgenden Anweisung fort.
Syntax 3: If<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... :
ElseIf<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... : IfEnd
Funktion 3:
• Wenn der Ausdruck TRUE (Wahr) ist, wird die
Anweisung im If Then-Block ausgeführt. Danach
fährt die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort.
• Wenn der Ausdruck im If-Befehl FALSE (Falsch)
ist, wird der Ausdruck im ElseIf-Befehl ausgewertet.
Wenn dieser TRUE (Wahr) ist, wird die Anweisung
im ElseIf Then-Block ausgeführt. Danach fährt die
Ausführung mit der auf IfEnd folgenden Anweisung
fort. Wenn er FALSE (Falsch) ist, fährt die
Ausführung mit der auf IfEnd folgenden Anweisung
fort.
Syntax 4: If<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... :
ElseIf<Ausdruck> : Then : [<Anweisung>] ... : Else :
[<Anweisung>] ... : IfEnd
Horizontal
I/O - Sketch
Syntax: Horizontal<y-Koordinate>[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet eine horizontale Linie.
Kapitel 12: Programm-Menü
219
Funktion 4:
• Wenn der Ausdruck TRUE (Wahr) ist, wird die
Anweisung im If Then-Block ausgeführt. Danach
fährt die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort.
• Wenn der Ausdruck im If-Befehl FALSE (Falsch)
ist, wird der Ausdruck im ElseIf-Befehl ausgewertet.
Wenn dieser TRUE (Wahr) ist, wird die Anweisung
im ElseIf Then-Block ausgeführt. Danach fährt
die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort. Wenn er FALSE (Falsch) ist, wird
die Anweisung im Else-Block ausgeführt. Danach
fährt die Ausführung mit der auf IfEnd folgenden
Anweisung fort.
Beschreibung:
• Bei allen vier beschriebenen Syntaxvarianten
können Sie einen Mehrfachanwendungsbefehl
(:) anstelle des Wagenrücklaufs verwenden, um
die Anweisungen im Then-Block voneinander zu
trennen.
• Der If~IfEnd-Befehl kann verschachtelt werden.
• Die If~IfEnd-Schleife kann mithilfe des BreakBefehls oder des Return-Befehls verlassen werden.
• Verwenden Sie nicht den Goto-Befehl, um eine
If~IfEnd-Schleife zu verlassen.
IfEnd
Siehe If~Then~ElseIf~Else~IfEnd.
Ctrl - If
Input
I/O - Input
Syntax: Input<Variablenname>[,"<Zeichenkette
1>"[,"<Zeichenkette 2>"]]
Funktion: Wenn die Programmausführung den InputBefehl erreicht, wird der Anwender aufgefordert,
einen Wert einzugeben, der dann der angegebenen
Variablen zugeordnet wird.
Beschreibung:
• Wenn Sie für "<Zeichenkette 1>" nichts angeben,
wird standardmäßig die Eingabeaufforderung
„<Variablenname>?“ angezeigt.
• Der für "<Zeichenkette 2>" angegebene Text wird
als Titel für das Eingabedialogfeld verwendet.
• Dieser Befehl unterbricht die Programmausführung
und zeigt ein Dialogfeld an, das die durch
"<Zeichenkette 1>" angegebene Textzeichenkette
und ein Eingabefeld enthält. Für "<Zeichenkette
1"> kann eine in Anführungszeichen (" ")
eingeschlossene Zeichenkette oder ein
Variablenname angegeben werden.
• Wenn eine lange Textzeichenkette eingegeben
wird, kann es sein, dass diese bei der Anzeige im
Dialogfeld abgeschnitten wird.
• Wenn das Dialogfeld angezeigt wird, geben Sie
einen Wert in das Eingabefeld ein, und tippen
Sie dann auf [OK]. Dadurch wird das Dialogfeld
geschlossen, der eingegebene Wert wird der
entsprechenden Variablen zugeordnet, und die
Programmausführung wird wiederaufgenommen.
• Wenn Sie im Dialogfeld auf [Cancel] tippen, wird die
Programmausführung beendet.
Hinweis:
• Während der Ausführung des Input-Befehls
wird die Programmausführung für die
Dateneingabe unterbrochen. Während das
Programm unterbrochen ist, können Sie nur
einzelne mathematische Ausdrücke eingeben.
Sie können keine Befehle oder eine Serie von
durch Doppelpunkte (:) getrennten Anweisungen
eingeben.
InputFunc
I/O - Input
Syntax: InputFunc<anwenderdefinierter
Funktionsname> (<Argument >[,<Argument >…])
[,"<Zeichenkette 1>"[,"<Zeichenkette 2>"]]
Funktion: Wenn die Programmausführung den
InputFunc-Befehl erreicht, wird der Anwender
aufgefordert, den Inhalt der anwenderdefinierten
Funktion einzugeben.
Beispiel: InputFunc v(v0, t), "Definieren einer Funktion
v0(m/s), t(sec)", "Funktion definieren"
Beschreibung: Siehe Input.
InputStr
I/O - Input
Syntax: InputStr<Variablenname>[,"<Zeichenkette
1>"[,"<Zeichenkette 2>"]]
Funktion: Wenn die Programmausführung den
InputStr-Befehl erreicht, wird der Anwender
aufgefordert, eine Zeichenkette einzugeben, die dann
einer Variablen zugeordnet wird.
Beschreibung: Siehe Input.
Intersection
Misc - Graph&Table(1)
Funktion: Wird als Argument des SetInequalityPlotBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
SetInequalityPlot.
InvBinomialCD
k
Syntax: InvBinomialCD prob-Wert, Numtrial-Wert,
pos-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
Binomialverteilung“ (Seite 157).
InvChiCD
k
Syntax: InvChiCD prob -Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
χ2-Verteilung“ (Seite 156).
Kapitel 12: Programm-Menü
220
Inverse
I/O - Sketch
Syntax: Inverse<y oder x Grafiknummer>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Stellt die Umkehrung einer Funktion
grafisch dar.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
LinearReg (LinearR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: LinearReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[, [<yn>][,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·x + b aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
InvFCD
k
Syntax: InvFCD prob-Wert, n:df-Wert, d:df-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
F-Verteilung“ (Seite 157).
LineType
Misc - Setup(2)
Funktion: Wird als Argument des SetGrid-Befehls zur
Angabe einer Option verwendet. Siehe SetGrid.
InvGeoCD
k
Syntax: InvGeoCD prob-Wert, pos-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
geometrischen Verteilung“ (Seite 158).
InvHypergeoCD
k
Syntax: InvHypergeoCD prob-Wert, n-Wert, M-Wert,
N-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
hypergeometrischen Verteilung“ (Seite 158).
InvNormCD
k
Syntax: {InvNormCD ; InvNorm}"Tail setting",
Area-Wert, -Wert, -Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
Normalverteilung“ (Seite 156).
InvPoissonCD
k
Syntax: InvPoissonCD prob-Wert, -Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
Poisson-Verteilung“ (Seite 157).
InvTCD
k
Syntax: InvTCD prob-Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „Umkehrfunktion der kumulativen
Student’schen t-Verteilung“ (Seite 156).
L
Lbl
Siehe Goto~Lbl.
Ctrl - Jump
Ldot
Misc - Statistics(2)
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
Line
I/O - Sketch
Syntax: Line<x-Koordinate des Startpunktes>,
<y-Koordinate des Startpunktes>, <x-Koordinate des
Endpunktes>, <y-Koordinate des Endpunktes>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet ein Geradenstück zwischen den
beiden durch die Koordinaten bezeichneten Punkten.
Tipp: Das Geradenstück wird nicht gezeichnet, wenn die
Startpunktkoordinate oder die Endpunktkoordinate
außerhalb des aktuellen Grafikfensters liegen.
LinRegTTest
k
Syntax: LinRegTTest" & ρ condition", XList, YList[,
{Freq ; 1}]
Funktion: Siehe „Linearer Regressions-t-Test“ (Seite
152).
Local
Misc - Variable
Syntax: Local<Variablenname>, <Variablenname>
... [,<Farbbefehl>]
Funktion: Definiert eine lokale Variable.
Beschreibung: Lokale Variablen haben die folgenden
Vorteile.
• Da lokale Variablen automatisch gelöscht werden,
wird durch die Verwendung von lokalen Variablen
für die vorübergehende Speicherung eine unnötige
Speichernutzung verhindert.
• Da sich lokale Variablen nicht auf allgemeine
(Anwender-)Variablen auswirken, können Sie lokale
Variablen benennen, ohne sich darüber Sorgen
machen zu müssen, ob der von Ihnen verwendete
Name bereits von einer anderen Variablen
verwendet wird.
Locate
I/O - Output
Syntax 1: Locate<x-Koordinate>, <y-Koordinate>,
<Ausdruck>
Syntax 2: Locate<x-Koordinate>, <y-Koordinate>,
"<Zeichenkette>"
Funktion: Dieser Befehl bewirkt die Anzeige des
Ergebnisses des angegebenen Ausdrucks oder der
angegebenen Textzeichenkette auf dem Display an
der durch die Koordinaten angegebenen Position.
Beschreibung:
• Die Koordinaten des Punktes in der linken oberen
Ecke des effizienten Bereichs des Locate-Befehls
sind (1, 1), und Koordinatenwerte können im Bereich
1 bis 580 für die x-Koordinate und 1 bis 580 für die
y-Koordinate angegeben werden. Beachten Sie
allerdings, dass die tatsächliche Pixelzählung auf
dem Bildschirm des ClassPad 320 × 528 beträgt.
• Das Ergebnis eines Ausdrucks wird als einzelne
Zeile angezeigt.
Lock
Misc - Variable
Syntax: Lock<Variablenname>, <Variablenname>
...
Funktion: Sperrt Variablen.
Kapitel 12: Programm-Menü
221
LockFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: LockFolder<Ordnername>
Funktion: Sperrt den angegebenen Ordner und alle
momentan darin befindlichen Dateien.
LogisticReg (LogisticR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: LogisticReg xList, yList[,[<yn>][,{On ; Off}]]
Funktion: Führt die Regression y = c/(1 + a·e(−b·x))
aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
LogP
Misc - Graph&Table(1)
Funktion: Wird als Argument des ViewWindowBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
ViewWindow.
LogReg (LogR) Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: LogReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[,[<yn>][,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a + b·ln(x) aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
LpWhile
Siehe Do~LpWhile.
Ctrl - Do
M
MedBox
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
MedMedLine (MedMed)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: MedMedLine xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[,[<yn>] [,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Med-Med-Berechnung y = a·x + b
aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
Message
I/O - Output
Syntax: Message"<Zeichenkette 1>"
[,"<Zeichenkette 2>"]
Funktion: Dieser Befehl unterbricht die
Programmausführung und zeigt ein Dialogfeld an,
das den durch "<Zeichenkette 1>" angegebenen Text
enthält.
Der Text wird oben linksbündig angezeigt. Der für
"<Zeichenkette 2>" angegebene Text wird als Titel für
das Dialogfeld verwendet.
Beschreibung:
• Für "<Zeichenkette 1>" und "<Zeichenkette 2>"
können in Anführungszeichen (" ") eingeschlossene
Textzeichenketten oder Variablennamen angegeben
werden.
• Wenn Sie im Dialogfeld auf [OK] tippen,
wird das Dialogfeld geschlossen und die
Programmausführung fortgesetzt.
• Wenn Sie auf [Cancel] tippen, wird die
Programmausführung beendet.
ModBox
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
MoveVar
Misc - Variable
Syntax: MoveVar<Variablenname>, <aktueller
Ordnername>, <Zielordnername>
Funktion: Verschiebt eine Variable in den
angegebenen Ordner.
MultiSortA
k
Syntax 1: MultiSortA<Listenname>
Syntax 2: MultiSortA<Vorranglistenname>,
<verbundener Listenname>, <verbundener
Listenname>, ...
Funktion: Sortiert eine statistische Liste in
aufsteigender Reihenfolge.
Beschreibung:
• Syntax 1 führt eine einfache Listensortierung aus.
• Syntax 2 sortiert mehrere Listen auf der
Vorrangliste. Es können bis zu fünf verbundene
Listen angegeben werden.
MultiSortD
k
Syntax 1: MultiSortD<Listenname>
Syntax 2: MultiSortD<Vorranglistenname>,
<verbundener Listenname>, <verbundener
Listenname>, ...
Funktion: Sortiert eine statistische Liste in
absteigender Reihenfolge.
Beschreibung: Siehe MultiSortA.
N
NDist
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
NewFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: NewFolder<Ordnername>
Funktion: Erstellt einen neuen Ordner.
Kapitel 12: Programm-Menü
222
Next
Siehe For~To~(Step~)Next.
Ctrl - For
NormCD
k
Syntax: NormCDUnterer Wert, Oberer Wert,
-Wert, -Wert
Funktion: Siehe „Kumulative Normalverteilung“ (Seite
156).
NormPD
k
Syntax: NormPD x-Wert, -Wert, -Wert
Funktion: Siehe „Normalverteilungsdichte“ (Seite 155).
NormalLine
I/O - Sketch
Syntax: NormalLine<Grafiknummer>,
<x-Koordinate>[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet eine Normale.
Beschreibung: Zeichnet beim angegebenen x-Wert
eine Normale zur Grafik.
not
Ctrl - Logic
Siehe „Bitweise Verknüpfungen“ (Seite 62).
NPPlot
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
NumToChr
Misc - String(1)
Syntax: NumToChrn,<Speichervariablenname>
Funktion: Wandelt einen numerischen Wert n
gemäß der Zeichencodetabelle in den bzw. die
entsprechenden Textzeichen um und ordnet das
bzw. die Zeichen als Zeichenkette der angegebenen
Variablen zu. Weitere Informationen zu Zeichencodes
finden Sie unter „Zeichencode-Tabelle“ auf Seite 278.
NumToStr
Misc - String(1)
Syntax: NumToStr<Wert>, {"Fix <Ganzzahl
von 0 bis 9>" ; "Sci <Ganzzahl von 0 bis 9>"},
<Speichervariablenname>
Funktion: Wandelt einen numerischen Wert in
eine Zeichenkette des angegebenen Formats um
und ordnet die resultierende Zeichenkette der
angegebenen Variablen zu.
OnePropZInt
k
Syntax: OnePropZIntC-Level-Wert, x-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Proportion Z-Intervall“ (Seite 154).
OneSampleTInt
k
Syntax 1: OneSampleTIntC-Level-Wert, List
[, {Freq ; 1}]
Syntax 2: OneSampleTIntC-Level-Wert, o-Wert,
sx-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Stichproben t-Intervall“ (Seite 155).
OneSampleTTest
k
Syntax 1: OneSampleTTest" condition", 0-Wert,
List[, {Freq ; 1}]
Syntax 2: OneSampleTTest" condition", 0-Wert,
o-Wert, sx-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Stichproben t-Test“ (Seite 151).
OneSampleZInt
k
Syntax 1: OneSampleZIntC-Level-Wert, -Wert,
List[, {Freq ; 1}]
Syntax 2: OneSampleZIntC-Level-Wert, -Wert,
o-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Stichproben Z-Intervall“ (Seite 154).
OneSampleZTest
k
Syntax 1: OneSampleZTest" condition", 0-Wert,
-Wert, List[, {Freq ; 1}]
Syntax 2: OneSampleZTest" condition", 0-Wert,
-Wert, o-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Stichproben Z-Test“ (Seite 151).
OneVariable
k
Syntax: OneVariable xList [,FreqList (oder 1)]
Funktion: Statistische Berechnungen mit einer
einzelnen Variable
Beschreibung:
xList: Name der Liste für die Speicherung der
x-Achsendaten
FreqList: Name der Liste für die Speicherung der
Häufigkeit der „xList“-Daten
• „FreqList“ kann weggelassen werden. In diesem Fall
wird „1“ für „FreqList“ angenommen.
Off
Misc - Setup(1)
Funktion: Wird als Argument der Setup-Typbefehle
zur Deaktivierung der Einstellung verwendet.
OneWayANOVA
k
Syntax: OneWayANOVAFactorList(A),
DependentList
Funktion: Siehe „Einweg-ANOVA“ (Seite 153).
On
Misc - Setup(1)
Funktion: Wird als Argument der Setup-Typbefehle
zur Aktivierung der Einstellung verwendet.
OpenComPort38k
I/O - Communication
Syntax: OpenComPort38k
Funktion: Öffnet den 3-poligen COM-Port.
OnePropZTest
k
Syntax: OnePropZTest"Prop condition", p0-Wert,
x-Wert, n-Wert
Funktion: Siehe „1-Proportion Z-Test“ (Seite 151).
or
Ctrl - Logic
Siehe „Bitweise Verknüpfungen“ (Seite 62).
O
Kapitel 12: Programm-Menü
223
P
Pause
Ctrl - Control
Syntax: Pause
Funktion: Unterbricht die Programmausführung und
zeigt einen Pausenindikator auf der rechten Seite der
Statusleiste an.
Beschreibung:
• Sie können manuelle Operationen auf dem
Displaybildschirm des ClassPad ausführen,
während die Programmausführung mithilfe des
Pause-Befehls unterbrochen ist.
• Die Programmunterbrechung bleibt unterbrochen,
bis Sie auf die Schaltfläche X in der Statusleiste
tippen, oder bis sechs Minuten vergangen sind
(nach dieser Zeit wird die Programmausführung
automatisch wiederaufgenommen).
PeriodsAnnual
k
Syntax: PeriodsAnnual
Funktion: Gibt jährliche Zahlungsperioden für die
Wertpapieranalyse an.
PeriodsSemi
k
Syntax: PeriodsSemi
Funktion: Gibt halbjährliche Zahlungsperioden für die
Wertpapieranalyse an.
Plot
I/O - Sketch - Plot
Syntax: Plot<x-Koordinate>, <y-Koordinate>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeigt an der durch die Koordinaten
angegebenen Position einen Zeiger an und plottet
dort einen Punkt.
PlotChg
I/O - Sketch - Plot
Syntax: PlotChg<x-Koordinate>, <y-Koordinate>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Wenn sich ein Plot an den angegebenen
Koordinaten befindet, wird der Plot innerhalb einer
Fläche von 3×3 Pixeln rund um die Koordinaten
gelöscht. Wenn sich kein Plot an den angegebenen
Koordinaten befindet, wird innerhalb einer Fläche
von 3×3 Pixeln rund um die Koordinaten ein Punkt
geplottet.
PlotOff
I/O - Sketch - Plot
Syntax: PlotOff<x-Koordinate>, <y-Koordinate>
Funktion: Löscht den Plot innerhalb einer Fläche von
3×3 Pixeln rund um die angegebenen Koordinaten.
PlotOn
I/O - Sketch - Plot
Syntax: PlotOn<x-Koordinate>, <y-Koordinate>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Plottet innerhalb einer Fläche von
3×3 Pixeln rund um die angegebenen Koordinaten
einen Punkt.
plotTest(
I/O - Sketch - Plot
Syntax: plotTest(<x-Koordinate>, <y-Koordinate>)
Funktion: Gibt, wenn sich an der angegebenen
Pixelposition ein Punkt befindet, einen Wert zurück,
der der Farbe des Punktes entspricht (Schwarz: 1,
Blau: 2, Rot: 3, Magenta: 4, Grün: 5, Zyan: 6,
Gelb: 7). Gibt 0 zurück, wenn sich kein Punkt an der
angegebenen Pixelposition befindet.
Beschreibung: Es sind nur Punkte innerhalb des
Bildschirms zulässig.
PmtBgn
k
Syntax: PmtBgn
Funktion: Gibt den Beginn einer Periode für einen
Zahlungstermin für die Finanzberechnung an.
PmtEnd
k
Syntax: PmtEnd
Funktion: Gibt das Ende einer Periode für einen
Zahlungstermin für die Finanzberechnung an.
PoissonCD
k
Syntax: PoissonCDUnterer Wert, Oberer Wert,
-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative Poisson-Verteilung“
(Seite 157).
PoissonPD
Syntax: PoissonPD x-Wert, -Wert
Funktion: Siehe „PoissonVerteilungswahrscheinlichkeit“ (Seite 157).
k
PowerReg (PowerR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: PowerReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[,[<yn>] [,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·xb aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
Print
I/O - Output
Syntax 1: Print<Ausdruck>[,<Farbbefehl>]
Syntax 2: Print"<Zeichenkette>"
Funktion: Zeigt das Ergebnis des angegebenen
Ausdrucks oder die angegebene Textzeichenkette an.
Beschreibung: Das Ergebnis eines Ausdrucks wird
als einzelne Zeile angezeigt. Wenn das Ergebnis ein
langer Ausdruck, ein Bruch oder eine Zeichenkette
ist, passt es möglicherweise nicht auf das Display.
Verwenden Sie in diesem Fall stattdessen den
PrintNatural-Befehl.
Kapitel 12: Programm-Menü
224
PrintNatural
I/O - Output
Syntax: PrintNatural<Ausdruck>[,"<Zeichenkette>"]
Funktion: Unterbricht die Programmausführung und
zeigt das Ergebnis des angegebenen Ausdrucks in
einem natürlichen Format an.
Beschreibung:
• Für "<Zeichenkette>" kann eine in
Anführungszeichen (" ") eingeschlossene
Zeichenkette oder ein Variablenname angegeben
werden.
• Wenn Sie im Dialogfeld auf [OK] tippen,
wird das Dialogfeld geschlossen und die
Programmausführung fortgesetzt. Wenn Sie auf
[Cancel] tippen, wird die Programmausführung
beendet.
PxlOn
I/O - Sketch - Pixel
Syntax: PxlOn<x-Pixelwert>, <y-Pixelwert>
[,<Farbbefehl>]
Funktion: Schaltet die Anzeige des angegebenen
Pixels ein.
PTBrokenThck
Misc - Graph&Table(1) - Plot Type
Syntax: PTBrokenThck<Grafiknummer>
Funktion: Gibt „Broken Thick“ als Typ der Grafiklinie
an.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
QuadReg (QuadR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: QuadReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[,[<yn>] [,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·x2 + b·x + c aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
PTDot
Misc - Graph&Table(1) - Plot Type
Syntax: PTDot<Grafiknummer>
Funktion: Gibt „Dot Plot“ als Typ der Grafiklinie an.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
PTNormal
Misc - Graph&Table(1) - Plot Type
Syntax: PTNormal<Grafiknummer>
Funktion: Gibt „Normal“ als Typ der Grafiklinie an.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
PTThick
Misc - Graph&Table(1) - Plot Type
Syntax: PTThick<Grafiknummer>
Funktion: Gibt „Thick“ als Typ der Grafiklinie an.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
PTThin
Misc - Graph&Table(1) - Plot Type
Syntax: PTThin<Grafiknummer>
Funktion: Gibt „Thin“ als Typ der Grafiklinie an.
Beschreibung: Grafiknummernbereich: 1 bis 100
PxlChg
I/O - Sketch - Pixel
Syntax: PxlChg<x-Pixelwert>,
<y-Pixelwert>[,<Farbbefehl>]
Funktion: Schaltet die Anzeige des angegebenen
Pixel ein oder aus.
PxlOff
I/O - Sketch - Pixel
Syntax: PxlOff<x-Pixelwert>, <y-Pixelwert>
Funktion: Schaltet die Anzeige des angegebenen
Pixels aus.
pxlTest(
I/O - Sketch - Pixel
Syntax: pxlTest (<x-Pixelwert>, <y-Pixelwert>)
Funktion: Gibt, wenn sich an der angegebenen
Pixelposition ein Punkt befindet, einen Wert zurück,
der der Farbe des Punktes entspricht (Schwarz: 1,
Blau: 2, Rot: 3, Magenta: 4, Grün: 5, Zyan: 6,
Gelb: 7). Gibt 0 zurück, wenn sich kein Punkt an der
angegebenen Pixelposition befindet.
Q
QuartReg (QuartR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: QuartReg xList, yList[,[FreqList (oder 1)]
[,[<yn>] [,{On ; Off}]]]
Funktion: Führt die Regression y = a·x4 + b·x3 + c·x2 +
d·x + e aus.
Beschreibung: Siehe SinReg.
R
RclGMem
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: RclGMem{<Variablenname> ;
<Ordnername\Dateiname>}
Funktion: Ruft die GMem-Daten (Grafikausdruck und
dazugehörige Information) ab, die vorher unter dem
angegebenen Namen gespeichert wurde.
Beschreibung: Ein Ordnerpfad kann nur bis zu einer
Ebene angegeben werden.
RclPict
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: RclPict<Bildname>
Funktion: Ruft ein Pict-Bild auf, das vorher unter dem
angegebenen Namen gespeichert wurde.
RclVWin
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: RclVWin{<Variablenname> ; <Ordnername\
Dateiname>}
Funktion: Ruft Betrachtungsfensterwerte auf, die
vorher unter dem angegebenen Namen gespeichert
wurden.
Beschreibung: Ein Ordnerpfad kann nur bis zu einer
Ebene angegeben werden.
Kapitel 12: Programm-Menü
225
Receive38k
I/O - Communication
Syntax: Receive38k<Variablenname>
Funktion: Empfängt EA-200-Daten.
Beschreibung:
• Vor Ausführung dieses Befehls muss der
OpenComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Nach Ausführung dieses Befehls muss der
CloseComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie
in der Dokumentation, die zusammen mit dem EA200 geliefert wird.
• Beachten Sie, dass Sie alle Instanzen des
Receive-Befehls in den Beispielen in der
Anwenderdokumentation des EA-200 durch den
Receive38k-Befehl ersetzen müssen. Sie müssen
auch alle anderen Befehle in den EA-200-Beispielen
so anpassen, dass sie der ClassPad-Befehlssyntax
und der in diesem Handbuch beschriebenen
Verwendung entsprechen.
Rename
Misc - Variable
Syntax: Rename<aktueller Variablenname>, <neuer
Variablenname>
Funktion: Benennt eine Variable um.
Return
Ctrl - Control
Syntax: Return{<Variable>}
Funktion 1 (Hauptprogramm): Beendet die
Programmausführung.
Funktion 2 (Subroutinen-Programm): Kehrt von einer
Subroutine zurück.
Tipp
• Der Return-Befehl kann während eines If-, For-, Do-,
While- oder Switch-Prozesses ausgeführt werden.
• Wenn eine <Variable> an den Return-Befehl im MainMenü angehängt wird, führt die Ausführung des Befehls
dazu, dass die Variable angezeigt wird, nachdem das
Programm abgeschlossen ist.
S
Scatter
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
Send38k
I/O - Communication
Syntax: Send38k<Variablenname>
Funktion: Sendet EA-200-Daten.
Beschreibung:
• Vor Ausführung dieses Befehls muss der
OpenComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Nach Ausführung dieses Befehls muss der
CloseComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie
in der Dokumentation, die zusammen mit dem EA200 geliefert wird.
• Beachten Sie, dass Sie alle Instanzen
des Send-Befehls in den Beispielen in der
Anwenderdokumentation des EA-200 durch den
Send38k-Befehl ersetzen müssen. Sie müssen
auch alle anderen Befehle in den EA-200-Beispielen
so anpassen, dass sie der ClassPad-Befehlssyntax
und der in diesem Handbuch beschriebenen
Verwendung entsprechen.
• <Variablenname> muss eine Variable sein, die eine
reelle Zahl oder eine Liste enthält. Alles andere führt
zu einem Fehler.
SendVar38k
I/O - Communication
Syntax: SendVar38k<Variablenname>
Funktion: Sendet Variablennamen und
Variableninhalte.
Beschreibung:
• Vor Ausführung dieses Befehls muss der
OpenComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
• Nach Ausführung dieses Befehls muss der
CloseComPort38k-Befehl ausgeführt werden.
SeqSelOff
Misc - Sequence
Syntax: SeqSelOff{an+1 ; an+2 ; bn+1 ; bn+2 ; cn+1 ; cn+2 ;
anE ; bnE ; cnE}
Funktion: Hebt die Auswahl des angegebenen
Zahlenfolgenausdrucks auf. Wenn „anE“, „bnE“ oder
„cnE“ als Argument angegeben wird, wird [Explicit]
aktiviert. Die Angabe eines beliebigen anderen
Arguments aktiviert [Recursive].
SeqSelOn
Misc - Sequence
Syntax: SeqSelOn{an+1 ; an+2 ; bn+1 ; bn+2 ; cn+1 ; cn+2 ;
anE ; bnE ; cnE}
Funktion: Wählt den angegebenen
Zahlenfolgenausdruck aus. Wenn „anE“, „bnE“ oder
„cnE“ als Argument angegeben wird, wird [Explicit]
aktiviert. Die Angabe eines beliebigen anderen
Arguments aktiviert [Recursive].
SeqType
Misc - Sequence
Syntax: SeqType{"n" ; "an+1a0" ; "an+1a1" ; "an+2a0" ;
"an+2a1"}
Funktion: Gibt den Rekursionstyp an.
Beschreibung: Wenn „n“ als Argument angegeben
wird, wird [Explicit] aktiviert. Die Angabe eines
beliebigen anderen Arguments aktiviert [Recursive].
Kapitel 12: Programm-Menü
226
SetAxes
Misc - Setup(2)
Syntax: SetAxes{On ; Off ; Number}
Funktion: Gibt den Achsenanzeigemodus für das
Grafikfenster an: es werden nur die Achsen angezeigt
(On); Achsen und Skalierung werden ausgeblendet
(Off); es werden Achsen und Skalierung angezeigt
(Number).
SetCellWidth
Misc - Setup(4)
Syntax: SetCellWidth{2 ; 3 ; 4}
Funktion: Gibt die Anzahl der Zeilen an, die im
Statistik-Editor-Fenster sowie im Datentabellenfenster
angezeigt werden.
SetComplex
Misc - Setup(1)
Syntax: SetComplex
Funktion: Stellt den komplexen Modus ein (für die
Ausführung von Berechnungen mit komplexen
Zahlen).
SetCoord
Misc - Setup(2)
Syntax: SetCoord{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige der ZeigerKoordinaten im Grafikfenster ein oder aus.
SetDecimal
Misc - Setup(1)
Syntax: SetDecimal
Funktion: Stellt den Dezimalmodus ein (zeigt
Ergebnisse im Dezimalformat an).
SetDegree
Misc - Setup(1)
Syntax: SetDegree
Funktion: Legt „Degree“ (Altgrad) als Maßeinheit für
den Winkel fest.
SetDeriv
Misc - Setup(3)
Syntax: SetDeriv{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige der ZeigerKoordinaten im Grafikfenster und der Ableitung der
Tabelle mit den geordneten Paaren ein oder aus.
SetDispGCon
Misc - Setup(2)
Syntax: SetDispGCon{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige der
Grafikcontrollerpfeile während der grafischen
Darstellung ein oder aus.
SetDrawCon
Misc - Setup(2)
Syntax: SetDrawCon
Funktion: Legt fest, dass die grafische Darstellung
erfolgt, indem die geplotteten Punkte mit Linien
verbunden werden.
SetDrawPlt
Misc - Setup(2)
Syntax: SetDrawPlt
Funktion: Legt fest, dass die grafische Darstellung
ausschließlich durch Plotten der Punkte erfolgt.
SetFix
Misc - Setup(2)
Syntax: SetFix<Ganzzahl von 0 bis 9>
Funktion: Stellt die festgelegte Anzahl von
Dezimalstellen ein.
SetFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: SetFolder<Ordnername>
[,<Speichervariablenname>]
Funktion:
• Macht den angegebenen Ordner zum aktuellen
Ordner. Durch Einschließen eines Variablennamens
am Ende dieses Befehls wird der Name des
vorherigen aktuellen Ordners der Variablen als
Textzeichenkette zugeordnet.
• Falls der angegebene Ordner nicht vorhanden
ist, erstellt dieser Befehl einen neuen Ordner mit
dem angegebenen Namen und macht diesen zum
aktuellen Ordner.
SetFunc
Misc - Setup(3)
Syntax: SetFunc{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige des
Grafikfunktionsnamens und der Funktion ein oder
aus.
SetGraphColor
Misc - Setup(4)
Syntax: SetGraphColor<Grafiknummer>,
<Farbbefehl>
Funktion: Legt die Farbe der Grafik fest.
Beschreibung: Die Grafiknummern liegen im Bereich
von 1 bis 100.
SetGrad
Misc - Setup(1)
Syntax: SetGrad
Funktion: Legt „Grad“ (Gon) als Maßeinheit für den
Winkel fest.
SetGrid
Misc - Setup(2)
Syntax: SetGrid{On ; Off ; LineType}
Funktion: Legt den Anzeigemodus für den Gittertyp
im Grafikfenster fest: als Punkte zeigen (On); Gitter
ausblenden (Off); und als Gitterlinien anzeigen
(LineType).
SetInequalityPlot
Misc - Setup(4)
Syntax: SetInequalityPlot{Intersection ; Union}
Funktion: Füllt bei der grafischen Darstellung
von mehreren Ungleichheiten die Flächen, in
denen alle Ungleichheitsbedingungen erfüllt sind
(Intersection) oder Flächen, in denen mindestens
eine Ungleichheitsbedingung erfüllt ist (Union).
SetLabel
Misc - Setup(2)
Syntax: SetLabel{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige der
Achsenbeschriftungen im Grafikfenster ein oder aus.
Kapitel 12: Programm-Menü
227
SetLeadCursor
Misc - Setup(3)
Syntax: SetLeadCursor{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige des vorangestellten
Cursors während der grafischen Darstellung ein oder
aus.
SetStandard
Misc - Setup(1)
Syntax: SetStandard
Funktion: Stellt den Standardmodus ein. (Die
Berechnungsergebnisse bleiben als Ausdrücke
bestehen.)
SetNormal
Misc - Setup(2)
Syntax: SetNormal{1 ; 2}
Funktion: Stellt Normal 1 oder Normal 2 für die
automatische Exponentialanzeige von Werten ein.
SetStatWinAuto
Misc - Setup(4)
Syntax: SetStatWinAuto{On ; Off}
Funktion: Schaltet das automatische Setup des
Betrachtungsfensters für das Statistik-Menü ein oder
aus.
SetRadian
Misc - Setup(1)
Syntax: SetRadian
Funktion: Legt „Radian“ (Bogenmaß) als Maßeinheit
für den Winkel fest.
SetReal
Misc - Setup(1)
Syntax: SetReal
Funktion: Stellt den reellen Modus ein (für die
Ausführung von Berechnungen mit reellen Zahlen).
SetSci
Misc - Setup(2)
Syntax: SetSci<Ganzzahl von 0 bis 9>
Funktion: Stellt die festgelegte Anzahl von
signifikanten Stellen ein.
SetSequence
Misc - Setup(4)
Syntax: SetSequence{On ; Off ; StepDisp}
Funktion: Schaltet die Anzeige der nach der
grafischen Darstellung erstellten Ausdrücke ein oder
aus, oder stellt die „Schrittanzeige“ (StepDisp) ein.
Beschreibung: Wenn StepDisp ausgewählt wird, wird
der Ausdruck erst angezeigt, wenn E gedrückt
wird.
SetSimulGraph
Misc - Setup(2)
Syntax: SetSimulGraph{On ; Off}
Funktion: Schaltet das gleichzeitige Zeichnen von
mehreren Grafiken ein oder aus.
SetSketchColor
Misc - Setup(4)
Syntax: SetSketchColor [,<Farbbefehl>]
Funktion: Legt die Farbe eines mit der SketchFunktion gezeichneten Objekts fest.
SetSmryTable
Misc - Setup(3)
Syntax: SetSmryTable{<Listenname> ; VWin}
Funktion: Legt fest, ob die Erzeugung der
Übersichtstabelle vom Betrachtungsfenster oder von
der Liste abhängt. Wenn VWin verwendet wird, ist die
Erzeugung vom Betrachtungsfenster abhängig.
SetSmryTableQD
Misc - Setup(3)
Syntax: SetSmryTableQD{On ; Off}
Funktion: Legt fest, ob die zweite Ableitung in den
Übersichtstabellen angezeigt wird.
SetTVariable
Misc - Setup(3)
Syntax: SetTVariable{<Listenname> ; TableInput}
Funktion: Legt die Position der Variablenreferenz für
die Tabellenerzeugung fest.
Beschreibung: Verwenden Sie TableInput, um einen
Bereich anzugeben und eine Tabelle zu erzeugen.
SetΣdisp
Misc - Setup(4)
Syntax: SetΣdisp{On ; Off}
Funktion: Schaltet die Anzeige der Partialsummen für
Tabellen ein oder aus.
SheetActive
Misc - Graph&Table(1) - Sheet
Syntax: SheetActive{<Blattnummer> ;
"<Blattname>"}
Funktion: Wählt das Blatt aus, das den Ausdruck
enthält, der grafisch dargestellt werden soll.
Beschreibung: Selbst nach der Umbenennung
eines Blattes kann dieses immer noch durch seine
vorherige Blattnummer angegeben werden.
SheetName
Misc - Graph&Table(1) - Sheet
Syntax: SheetName"<Blattnamenzeichenkette>",
<Blattnummer>
Funktion: Ordnet einen Namen einem Blatt zu.
Beschreibung:
• Ein Blattname kann bis zu acht Zeichen lang sein.
• Blattnummernbereich: 1 bis 5
SinReg (SinR)
Misc - Statistics(1) - Regression
Syntax: SinReg xList, yList[,[<yn>][,{On ; Off}]]
Funktion: Führt die Regression y = a·sin(b·x + c) + d
aus.
Beschreibung:
xList: Name der Liste für das Speichern von
x-Achsendaten
yList: Name der Liste für das Speichern von
y-Achsendaten
• „yn“ ist der Grafikeditorname (y1, y2, ...),
der dem Bestimmungsort für die Kopie des
Regressionsausdrucks entspricht. Die Kopie wird
nicht ausgeführt, wenn „yn“ weggelassen wird.
• „On/Off“ schaltet die Restberechnung ein oder aus.
Die Restberechnung wird ausgeschaltet, wenn
diese Einstellung weggelassen wird.
Kapitel 12: Programm-Menü
228
Skip
Ctrl - Control
Syntax: Skip
Funktion: Veranlasst die Programmausführung,
zu einer Anweisung am Beginn einer Schleife zu
springen.
Beschreibung:
• Skip veranlasst die Programmausführung, zu einer
Anweisung am Beginn einer Schleife zu springen.
• Skip kann innerhalb eines For-, Do- oder WhileProzesses verwendet werden.
SmryTSelOn
Misc - Graph&Table(1)
Syntax: SmryTSelOn<Ausdrucksnummer>
Funktion: Hebt die Auswahl aller momentan
ausgewählten Ausdrücke auf und wählt nur den
angegebenen Ausdruck der Übersichtstabelle aus.
Square
Misc - Statistics(2)
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
StatGraph
Misc - Statistics(1)
Syntax 1: StatGraph<StatGraph-Nummer 1 bis 9>,
{On ; Off}, Graph Type 1, xList, yList, FreqList (oder
1), Plot Type
Syntax 2: StatGraph<StatGraph-Nummer 1 bis 9>,
{On ; Off}, Graph Type 2, xList, yList, FreqList (oder
1)
Syntax 3: StatGraph<StatGraph-Nummer 1 bis 9>,
{On ; Off}, Graph Type 3, xList, yList
Syntax 4: StatGraph<StatGraph-Nummer 1 bis 9>,
{On ; Off}, Graph Type 4, xList, FreqList (oder 1)
Syntax 5: StatGraph<StatGraph-Nummer 1 bis 9>,
{On ; Off}, Graph Type 5, xList, Plot Type
Funktion: Konfiguriert die Einstellungen für
statistische Grafiken.
Beschreibung:
xList: Name der Liste für die Speicherung der
x-Achsendaten
yList: Name der Liste für das Speichern der
y-Achsendaten
FreqList: Name der Liste für die Speicherung der
Häufigkeit der „xList“- und „yList“-Daten
Graph Type 1: Scatter, xyLine
Graph Type 2: LinearR, MedMed, QuadR, CubicR,
QuartR, LogR, ExpR, abExpR, PowerR
Graph Type 3: SinR, LogisticR
Graph Type 4: Histogram, MedBox, ModBox,
NDist, Broken
Graph Type 5: NPPlot
Plot Type: Square, Cross, Dot, Ldot
StatGraphSel
Misc - Statistics(1)
Syntax: StatGraphSel{On ; Off} {,"Reg," ; ,"Graph"}
Funktion: Schaltet die grafische Darstellung von
statistischen Funktionen ein oder aus.
Beschreibung:
• „Reg“ wählt Previous Reg. aus
• „Graph“ wählt Graph Function aus.
• Falls Sie „Reg“ und „Graph“ weglassen, werden
StatGraph, Previous Reg und Graph Function
ein- oder ausgeschaltet.
Step
Siehe For~To~(Step~)Next.
Ctrl - For
StepDisp
Misc - Setup(4)
Funktion: Wird als Argument des SetSequenceBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
SetSequence.
StoGMem
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: StoGMem{<Variablenname> ;
<Ordnername\Dateiname>}
Funktion: Ordnet GMem-Daten (Grafikausdruck und
dazugehörige Informationen) einen Namen zu und
speichert diesen.
Beschreibung: Ein Ordnerpfad kann nur bis zu einer
Ebene angegeben werden.
Stop
Ctrl - Control
Syntax: Stop
Funktion: Beendet die Programmausführung.
Beschreibung: Dieser Befehl beendet die
gesamte Programmausführung, einschließlich
der Ausführung des Hauptprogramms, wenn ein
Subroutinenprogramm ausgeführt wird.
StoPict
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: StoPict<Bildname>
Funktion: Ordnet einem Pict-Bild einen Namen zu und
speichert diesen.
StoVWin
Misc - Graph&Table(2)
Syntax: StoVWin{<Variablenname> ; <Ordnername\
Dateiname>}
Funktion: Ordnet Betrachtungsfensterwerten einen
Namen zu und speichert diese.
Beschreibung: Ein Ordnerpfad kann nur bis zu einer
Ebene angegeben werden.
Kapitel 12: Programm-Menü
229
StrCmp
Misc - String(1)
Syntax: StrCmp"<Zeichenkette 1>", "<Zeichenkette
2>", <Speichervariablenname>
Funktion: Vergleicht "<Zeichenkette 1>"
und "<Zeichenkette 2>" miteinander
(Zeichencodevergleich) und ordnet den resultierenden
Wert der angegebenen Variablen zu.
Beschreibung:
• Gibt 0 zurück, wenn "<Zeichenkette 1>" =
"<Zeichenkette 2>".
• Gibt 1 zurück, wenn "<Zeichenkette 1>" >
"<Zeichenkette 2>".
• Gibt −1 zurück, wenn "<Zeichenkette 1>" <
"<Zeichenkette 2>".
StrInv
Misc - String(1)
Syntax: StrInv"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>
Funktion: Invertiert die Reihenfolge in einer
Zeichenkette und ordnet die resultierende
Zeichenkette einer Variablen zu.
StrJoin
Misc - String(1)
Syntax: StrJoin"<Zeichenkette 1>", "<Zeichenkette
2>", <Speichervariablenname>
Funktion: Verbindet "<Zeichenkette 1>" und
"<Zeichenkette 2>" miteinander und ordnet die
resultierende Zeichenkette der angegebenen
Variablen zu.
StrLeft
Misc - String(1)
Syntax: StrLeft"<Zeichenkette>", n,
<Speichervariablenname>
Funktion: Kopiert eine Zeichenkette bis zum n-ten
Zeichen von links, und ordnet die resultierende
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
StrLen
Misc - String(1)
Syntax: StrLen"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>
Funktion: Bestimmt die Länge einer Zeichenkette (die
Anzahl ihrer Zeichen) und ordnet den resultierenden
Wert der angegebenen Variablen zu.
StrLwr
Misc - String(2)
Syntax: StrLwr"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>
Funktion: Wandelt alle Zeichen einer Zeichenkette
in Kleinbuchstaben um und ordnet die resultierende
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
StrMid
Misc - String(2)
Syntax: StrMid"<Zeichenkette>", n,
<Speichervariablenname> [,<Anzahl der Zeichen>]
Funktion: Kopiert eine bestimmte Anzahl von Zeichen
einer Zeichenkette, beginnend beim n-ten Zeichen,
und ordnet die resultierende Zeichenkette der
angegebenen Variablen zu.
Beschreibung: Wenn die Zeichenanzahl weggelassen
wird, wird die Zeichenkette bis zu ihrem Ende kopiert.
StrRight
Misc - String(2)
Syntax: StrRight"<Zeichenkette>", n,
<Speichervariablenname>
Funktion: Kopiert eine Zeichenkette bis zum n-ten
Zeichen von rechts, und ordnet die resultierende
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
StrRotate
Misc - String(2)
Syntax: StrRotate"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>[,n]
Funktion: Vertauscht den linken und den rechten
Teil einer beim n-ten Zeichen geteilten Zeichenkette,
und ordnet die resultierende Zeichenkette der
angegebenen Variablen zu.
Beschreibung: Die Vertauschung erfolgt nach links,
wenn „n“ positiv ist, und nach rechts, wenn „n“
negativ ist. Wenn „n“ weggelassen wird, wird ein
Standardwert von +1 verwendet.
StrShift
Misc - String(2)
Syntax: StrShift"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>[,n]
Funktion: Verschiebt eine Zeichenkette um n Zeichen
nach links oder rechts, und ordnet die resultierende
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
Beschreibung: Die Verschiebung erfolgt nach links,
wenn „n“ positiv ist, und nach rechts, wenn „n“
negativ ist. Wenn „n“ weggelassen wird, wird ein
Standardwert von +1 verwendet.
StrSrc
Misc - String(2)
Syntax: StrSrc"<Zeichenkette 1>", "<Zeichenkette
2>", <Speichervariablenname> [,<Suchstartpunkt>]
Funktion: Durchsucht "<Zeichenkette 1>", beginnend
bei dem angegebenen Punkt (n-tes Zeichen ab
Beginn der Zeichenkette), um zu bestimmen, ob
diese die durch "<Zeichenkette 2>" angegebenen
Daten enthält. Wenn die Daten gefunden werden,
gibt dieser Befehl die Position des ersten Zeichens
von "<Zeichenkette 2>" relativ zum Beginn von
"<Zeichenkette 1>" an.
Beschreibung: Wenn der Startpunkt weggelassen
wird, fängt die Suche beim Beginn von "<Zeichenkette
1>" an.
Kapitel 12: Programm-Menü
230
strToExp(
Misc - String(2)
Syntax: strToExp("<Zeichenkette>")
Funktion: Wandelt eine Zeichenkette in einen
Ausdruck um und führt diesen Ausdruck aus.
TCD
k
Syntax: TCDUnterer Wert, Oberer Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „Kumulative Student’sche
t-Verteilung“ (Seite 156).
StrUpr
Misc - String(2)
Syntax: StrUpr"<Zeichenkette>",
<Speichervariablenname>
Funktion: Wandelt alle Zeichen einer Zeichenkette
in Großbuchstaben um und ordnet die resultierende
Zeichenkette der angegebenen Variablen zu.
Text
I/O - Sketch
Syntax: Text<horizontaler Pixelwert>, <vertikaler
Pixelwert>, {<numerischer Wert> ; "<Zeichenkette>" ;
<Variable>}[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeigt den angegebenen Text im
Grafikfenster.
Switch~Case~Default~SwitchEnd
Ctrl - Switch
Syntax:
Switch<Ausdruck 1> : Case<Ausdruck 2> :
[<Anweisung>] … : Break : Case<Ausdruck 3> … :
[<Anweisung>] … : Break : … : Case<Ausdruck n> :
[<Anweisung>] … : Break : Default : [<Anweisung>]
… : SwitchEnd
• <Ausdruck 1> bis <Ausdruck n> müssen Ausdrücke
sein, die reelle Zahlen ergeben.
Funktion: Führt eine Reihe von Prozessen basierend
auf dem Wert von <Ausdruck> aus.
Beschreibung:
• Dieser Befehl führt die Anweisung aus, die auf den
Case-Ausdruck folgt, der mit dem Switch-Ausdruck
übereinstimmt.
• Wenn es keinen übereinstimmenden CaseAusdruck gibt, wird die Anweisung ausgeführt, die
auf Default folgt. Wenn Default nicht angegeben
ist, führt eine fehlende Übereinstimmung dazu,
dass die Ausführung zur Anweisung springt, die auf
SwitchEnd folgt.
• Sie können einen Mehrfachanweisungsbefehl (:)
anstelle eines Wagenrücklaufs verwenden, um
Anweisungen voneinander zu trennen.
• Switch~SwitchEnd kann mit dem Break-Befehl,
dem Return-Befehl oder dem Goto-Befehl
verlassen werden.
Then
Siehe If~Then~ElseIf~Else~IfEnd.
SwitchEnd
Ctrl - Switch
Siehe Switch~Case~Default~SwitchEnd.
T
TableInput
Misc - Setup(3)
Funktion: Wird als Argument des SetTVariableBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
SetTVariable.
TangentLine
I/O - Sketch
Syntax: TangentLine<Grafiknummer>,
<x-Koordinate>[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet beim angegebenen x-Wert eine
Tangente an die Grafik.
To
Siehe For~To~(Step~)Next.
Ctrl - If
Ctrl - For
TPD
k
Syntax: TPD x-Wert, df-Wert
Funktion: Siehe „Wahrscheinlichkeitsdichte der
Student’schen t-Verteilung“ (Seite 156).
TwoPropZInt
k
Syntax: TwoPropZIntC-Level-Wert, x1-Wert, n1Wert, x2-Wert, n2-Wert
Funktion: Siehe „2-Proportion Z-Intervall“ (Seite 155).
TwoPropZTest
k
Syntax: TwoPropZTest"p1 condition", x1-Wert, n1Wert, x2-Wert, n2-Wert
Funktion: Siehe „2-Proportion Z-Test“ (Seite 151).
TwoSampleFTest
k
Syntax 1: TwoSampleFTest"1 condition", List(1),
List(2)[, {Freq(1) ; 1}, {Freq(2) ; 1}]
Syntax 2: TwoSampleFTest"1 condition", sx1-Wert,
n1-Wert, sx2-Wert, n2-Wert
Funktion: Siehe „2-Stichproben F-Test“ (Seite 152).
TwoSampleTInt
k
Syntax 1: TwoSampleTIntC-Level-Wert, List(1),
List(2)[, {Freq(1) ; 1}, {Freq(2) ; 1}, {On ; Off}]
Syntax 2: TwoSampleTIntC-Level-Wert, o1-Wert,
sx1-Wert, n1-Wert, o2-Wert, sx2-Wert, n2-Wert[, {On ;
Off}]
• „On ; Off“ schaltet die Bedingung „Pooled“ ein oder
aus (ist ausgeschaltet, wenn diese Einstellung
weggelassen wird).
Funktion: Siehe „2-Stichproben t-Intervall“ (Seite 155).
Kapitel 12: Programm-Menü
231
TwoSampleTTest
k
Syntax 1: TwoSampleTTest"1 condition", List(1),
List(2)[, {Freq(1) ; 1}, {Freq(2) ; 1}, {On ; Off}]
Syntax 2: TwoSampleTTest"1 condition", o1-Wert,
sx1-Wert, n1-Wert, o2-Wert, sx2-Wert, n2-Wert[, {On ;
Off}]
• „On ; Off“ schaltet die Bedingung „Pooled“ ein oder
aus (ist ausgeschaltet, wenn diese Einstellung
weggelassen wird).
Funktion: Siehe „2-Stichproben t-Test“ (Seite 152).
UnlockFolder
Misc - Variable - Folder
Syntax: UnlockFolder<Ordnername>
Funktion: Entsperrt den angegebenen Ordner und alle
momentan darin befindlichen Dateien.
TwoSampleZInt
k
Syntax 1: TwoSampleZIntC-Level-Wert, 1-Wert,
2-Wert, List(1), List(2)[, {Freq(1) ; 1}, {Freq(2) ; 1}]
Syntax 2: TwoSampleZIntC-Level-Wert, 1-Wert,
2-Wert, o1-Wert, n1-Wert, o2-Wert, n2-Wert
Funktion: Siehe „2-Stichproben Z-Intervall“ (Seite 154).
ViewWindow
Misc - Graph&Table(1)
Syntax 1: ViewWindow[LogP{x ; y ; xy,}[xminWert], [xmax-Wert], [xscale-Wert], [ymin-Wert], [ymaxWert], [yscale-Wert], [tmin-Wert], [tmax-Wert],
[tstep-Wert]
Syntax 2: ViewWindow CallUndef
Syntax 3: ViewWindow
Funktion:
Syntax 1: Legt Betrachtungsfensterwerte fest.
Syntax 2: Setzt alle Betrachtungsfensterwerte auf
„Undefined“.
Syntax 3: Initialisiert die Einstellungen für das
Betrachtungsfenster.
Beschreibung:
• LogP gibt Logarithmeneinstellungen für die
x-Koordinate und die y-Koordinate an.
• LogP und CallUndef sind reservierte Wörter.
• Wenn die Werte hinter xmin weggelassen werden,
werden die vorher für die einzelnen Elemente
festgelegten Werte verwendet.
TwoSampleZTest
k
Syntax 1: TwoSampleZTest"1 condition", 1-Wert,
2-Wert, List(1), List(2)[, {Freq(1) ; 1}, {Freq(2) ; 1}]
Syntax 2: TwoSampleZTest"1 condition", 1-Wert,
2-Wert, o1-Wert, n1-Wert, o2-Wert, n2-Wert
Funktion: Siehe „2-Stichproben Z-Test“ (Seite 151).
TwoVariable
k
Syntax: TwoVariable xList, yList[, FreqList (oder 1)]
Funktion: Führt eine statistische Berechnung mit einer
paarweisen Variablen aus.
Beschreibung:
xList: Name der Liste für das Speichern von
x-Achsendaten
yList: Name der Liste für das Speichern von
y-Achsendaten
FreqList: Name der Liste für die Speicherung der
Häufigkeit der „xList“- und „yList“-Daten
• „FreqList“ kann weggelassen werden. In diesem Fall
wird „1“ für „FreqList“ angenommen.
V
Vertical
I/O - Sketch
Syntax: Vertical<x-Koordinate>[,<Farbbefehl>]
Funktion: Zeichnet eine vertikale Linie, die durch den
x-Koordinatenwert verläuft.
VWin
Misc - Setup(3)
Funktion: Wird als Argument des SetSmryTableBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
SetSmryTable.
TwoWayANOVA
k
Syntax: TwoWayANOVAFactorList(A),
FactorList(B), DependentList
Funktion: Siehe „Zweiweg-ANOVA“ (Seite 153).
U
Union
Misc - Graph&Table(1)
Funktion: Wird als Argument des SetInequalityPlotBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
SetInequalityPlot.
Unlock
Misc - Variable
Syntax: Unlock<Variablenname>, <Variablenname>
...
Funktion: Entsperrt Variablen.
Kapitel 12: Programm-Menü
232
W
Z
Wait
Ctrl - Control
Syntax: Wait[<Ausdruck>]
Funktion: Unterbricht die Programmausführung und
startet das Programm nach so vielen Sekunden neu,
wie durch den Ausdruck angegeben ist.
Beschreibung:
• Wenn Sie keinen Ausdruck angeben, wird die
Programmausführung so lang unterbrochen, bis Sie
auf den Bildschirm tippen oder eine Taste drücken.
• Die maximal zulässige Angabe für <Ausdruck>
ist 360 Sekunden (sechs Minuten). Wenn ein
Wert größer als 360 angegeben wird, wird
die Programmausführung unabhängig von
dem angegebenen Wert nach 360 Sekunden
wiederaufgenommen.
• Die automatische Abschaltfunktion des ClassPad ist
während einer durch den Wait-Befehl verursachten
Pause deaktiviert.
• Wenn während der Pause die Zeit zur Auslösung
der automatischen Abschaltung erreicht wird, wird
die Programmausführung wiederaufgenommen.
ZAuto
Misc - Graph&Table(1) - Zoom
Syntax: ZAuto
Funktion: Führt einen automatischen Zoom aus.
ZFactor
Misc - Graph&Table(1) - Zoom
Syntax: ZFactor<x-Faktorwert>, <y-Faktorwert>
Funktion: Legt den Wert für den Zoomfaktor fest.
While~WhileEnd
Ctrl - While
Syntax:
While<Ausdruck> : [<Anweisung>] … : WhileEnd
• <Ausdruck> ist eine Bedingung, die als TRUE
(Wahr) oder FALSE (Falsch) ausgewertet wird.
Funktion: Wiederholt die angegebenen Anweisungen,
solange die Bedingung TRUE (Wahr) ist.
Beschreibung:
• Die Anweisungen zwischen While~WhileEnd
werden wiederholt, solange die Bedingung TRUE
(Wahr) ist. Wenn die Bedingung FALSE (Falsch)
wird, springt die Ausführung zum nächsten Befehl
nach dem WhileEnd-Befehl.
• Da die Bedingung nach While steht, wird die
Bedingung ausgewertet, bevor die Schleife gestartet
wird.
• Sie können einen Mehrfachanweisungsbefehl (:)
anstelle eines Wagenrücklaufs verwenden, um
Anweisungen voneinander zu trennen.
• Verwenden Sie nicht den Goto-Befehl, um eine
While~WhileEnd-Schleife zu verlassen.
WhileEnd
Siehe While~WhileEnd.
Ctrl - While
X
xor
Ctrl - Logic
Siehe „Bitweise Verknüpfungen“ (Seite 62).
xyLine
Misc - Statistics(1) - Graph
Funktion: Wird als Argument des StatGraphBefehls zur Angabe einer Option verwendet. Siehe
StatGraph.
Kapitel 12: Programm-Menü
233
12-5 Einbinden von ClassPad-Funktionen in Programme
Dieser Abschnitt enthält Beispiele, in denen Grafiken gezeichnet, statistische Berechnungen ausgeführt und
andere ClassPad-Funktionen verwendet werden.
Einbinden von grafischen Darstellungsfunktionen in einem Programm
1201
Registrieren von y > sin(x) als Grafikeditor y1 und y < –x/12 als Grafikeditor y2 und anschließendes
Zeichnen der Ungleichheitsgrafik für die zwei Ausdrücke. In der resultierenden Grafik werden nur die
Flächen ausgefüllt, in denen die Bedingungen aller grafisch dargestellten Ungleichheiten erfüllt sind.
1202
Grafisches Darstellen von (x – A)2/32 + (y – B)2/42. Legen Sie A und B als Parametervariablen fest, und
geben Sie A=1 und B=2 an, wenn das Programm ausgeführt wird.
Einbinden von Tabellen- und Grafikfunktionen in einem Programm
1203
Registrieren von y = 3x2 – 2 als Grafikeditor y1 und anschließendes Erzeugen einer Zahlentabelle
basierend auf Folgendem: x-Startwert: 0, Endwert: 6, Schrittwert: 1. Verwenden Sie danach die
Zahlentabelle zur Anzeige einer Liniengrafik.
Einbinden einer Rekursionstabelle und von Rekursionsgrafikfunktionen in einem
Programm
1204
Registrieren der Rekursionsformel an+1 = –3 × an2 + 2 × an, a0 = 0,01 im Zahlenfolgeneditor-Fenster und
anschließendes Erzeugen einer Zahlentabelle basierend auf Folgendem: n-Startwert: 1, Endwert: 6.
Verwenden Sie danach die Zahlentabelle zur Anzeige einer Liniengrafik.
Einbinden von statistischen Grafik- und Berechnungsfunktionen in einem Programm
1205
Eingeben von {0.5, 1.2, 2.4, 4, 5.2} für list1 und {–2.1, 0.3, 1.5, 2, 2.4} für list2 und anschließendes
Plotten einer Streuungsgrafik (Scatter-Plot)
1206
Grafisches Darstellen der logarithmischen Regression der list1- und list2-Daten in Beispiel 1205
1207
Grafisches Darstellen der Sinusregression der list1- und list2-Daten in Beispiel 1205
1208
Plotten der Streuungsgrafik (Scatter-Plot) der list1- und list2-Daten in Beispiel 1205 . Verwenden Sie
anschließend die list1- und list2-Daten zur Berechnung der logarithmischen Regression, und zeigen
Sie dann die Berechnungsergebnisse und die Regressionsgrafik auf demselben Bildschirm an.
1209
Ausführen des Einweg-ANOVA-Testprogramms in Beispiel 0706 (Seite 153)
1210
Ausführen des Zweiwege-ANOVA-Testprogramms in Beispiel 0707 (Seite 153)
1211
Angeben von ≠ 0, = 3 für n (Stichprobengröße) = 48, o (Stichprobenmittelwert) = 24,5 und
Ausführen eines 1-Sample-Z-Tests
Einbinden von Finanzberechnungsfunktionen in einem Programm
1212
Berechnen der Anzahl von Tagen vom 4. Juli 1976 bis zu einem anderen angegebenen Datum. Die
Berechnung erfolgt auf Basis eines 365-Tage-Jahres.
1213
Ausführen des Wertpapieranalyseprogramms in Beispiel 1108 (Seite 194)
Kapitel 12: Programm-Menü
234
Kapitel 13:
Tabellenkalkulation-Menü
Das Menü der Tabellenkalkulation bietet Ihnen ein leistungsstarkes Werkzeug, das Sie unterwegs auf Ihrem
ClassPad für Tabellenkalkulationen, einschließlich grafischer Darstellungen und statistischer Berechnungen,
einsetzen können. Eine Tabellenkalkulation verfügt über 999 Zeilen und 64 Spalten (A1 bis BL999).
Das Tabellenkalkulationsfenster umfasst eine Anzeige von Zellen und deren Inhalten. Jede Zelle kann einen
Wert, Ausdruck, Text oder eine Formel enthalten. Formeln können eine Referenz für eine bestimmte Zelle oder
einen Bereich von Zellen enthalten.
Beispiel – Fenster des Tabellenkalkulation-Menüs
1 Tabellenkalkulationsfenster
2 Bearbeitungsfeld … Zeigt die in die aktuell ausgewählte Zelle
eingegebenen Inhalte. Sie können in das Bearbeitungsfeld tippen
und seine Inhalte bearbeiten.
1
3 Statusbereich… Zeigt die Position (oder den Bereich) der aktuell
ausgewählten Zelle. Bei Auswahl einer einzelnen Zelle wird
zudem der Wert der Zelle angezeigt.
2
4
4 Zellencursor … Gibt die aktuell ausgewählte(n) Zelle(n) an.
5 Tabellenkalkulations-Grafikfenster
5
3
Unter-Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulationsfensters
Nachfolgend werden die Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulationsfensters beschrieben.
Informationen zu den Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulations-Grafikfensters finden Sie unter „13-2
Grafische Darstellungen“.
• Importieren von Variablendaten in die Tabellenkalkulation ..........................................................File - Import
• Exportieren von Tabellenkalkulationsdaten in eine Variable ....................................................... File - Export
• Neuberechnung des Inhalts von Zelle(n) der Tabellenkalkulation ....................................... File - Recalculate
• Anzeigen eines Dialogfelds für das Festlegen der Farbe
des Textes in der Zelle und der Füllfarbe der Zelle .................................................................. Edit - Style
• Umschalten der Verknüpfung zwischen Ein- und Ausschalten
von Text- und Grafikfarbe ...................................................................................Edit - Format - Color Link
• Anzeigen des „Options“-Dialogfelds (siehe „Optionseinstellungen“ auf Seite 237) .... Edit - Format - Options
• Automatisches Neueinstellen der Größe der Spalten, passend zu
den Daten in den ausgewählten Zellen....................................................Edit - Format - AutoFit Selection
• Anzeigen eines Dialogfelds für die Vorgabe der Spaltenbreite......................... Edit - Format - Column Width
• Anzeigen eines Dialogfelds für die Vorgabe des Nummernformats (Seite36)
für die ausgewählte(n) Zelle(n) ..................................................................Edit - Format - Number Format
• Anzeigen oder Ausblenden des Zellenbetrachtungsfensters.................. Edit - Format - Cell Viewer oder A
• Anzeige eines Dialogfeldes für die Auswahl einer Zelle,
an die gesprungen werden soll ............................................................................. Edit - Select - Goto Cell
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
235
• Anzeige eines Dialogfeldes für das Festlegen eines Bereichs von Zellen,
die ausgewählt werden sollen .........................................................................Edit - Select - Select Range
• Einfügen von Zeilen/Spalten .......................... Edit - Insert - Rows oder K / Edit - Insert - Columns oder a
• Löschen der aktuell ausgewählten Zeile(n)/Spalte(n)
............................................................. Edit - Delete - Rows oder H / Edit - Delete - Columns oder J
• Löschen des Inhalts der aktuell ausgewählten Zelle ........................................................Edit - Delete - Cells
• Anzeigen eines Dialogfeldes für die Vorgabe des Zelleninhalts
und des Bereichs der zu füllenden Zellen ................................................................. Edit - Fill - Fill Range
• Anzeigen eines Dialogfeldes für das Festlegen einer Folge,
um einen Bereich von Zellen zu füllen .................................................................Edit - Fill - Fill Sequence
• Sortieren des Bereichs der ausgewählten Zellen der Tabellenkalkulation
...................................................................................................... Edit - Sort/Search - Sort, L oder :
• Suche von Zeichenketten in Zelle(n) der Tabellenkalkulation ................Edit - Sort/Search - Search oder e
• Erneute Suche von Zeichenketten in Zelle(n) der Tabellenkalkulation
.............................................................................................. Edit - Sort/Search - Search Again oder r
• Grafisches Darstellen der Daten im ausgewählten Zellenbereich (Seiten 250 bis 252)
............................................................................. Von Graph - Line (D) bis Graph - Box Whisker ( 1)
• Beim grafischen Darstellen jede Zeile/Spalte des
ausgewählten Zellenbereichs als ein Datenpaar
behandeln (Seite 246) ........................................................ Graph - Row Series / Graph - Column Series
• Ausführen statistischer Berechnungen mit den Daten
im ausgewählten Zellenbereich (Seite 255) ............... Von Calc - One-Variable bis Calc - Inv. Distribution
• Anzeigen der Ergebnisse der zuletzt ausgeführten statistischen Berechnung (Seite 259) .....Calc - DispStat
• Eingeben einer mathematischen Funktion in die
aktuell ausgewählte Zelle (Seite 260) .................... Von Calc - Cell-Calculation bis Calc - List-Calculation
• Umschalten der ausgewählten Zelle(n) zwischen der
Dezimal- (Gleitkomma) und der Exaktanzeige* .............................................................................u / ,
• Umschalten der ausgewählten Zelle(n) zwischen Fettdruck und Normaldruck ..................................M / B
• Umschalten des Datentyps der ausgewählten Zelle(n) zwischen Text und Berechnung ...................u / <
• Auswahl für den linksbündigen Text und die rechtsbündigen Werte
für die ausgewählte(n) Zelle(n) (Vorgabe) .............................................................................................[
• Auswahl für die linksbündige, zentrierte oder rechtsbündige Ausrichtung
der ausgewählte Zelle(n) .........................................................................................................p, x, ]
* Wenn die Zellen den Berechnungsdatentyp aufweisen.
Ändern der Spaltenbreite
Die Spaltenbreite lässt sich anhand einer der folgenden Methoden anpassen.
u Verwenden des Stifts
Ziehen Sie mit dem Stift den Rand der Kopfzeile einer Spalte nach links oder rechts, bis die Spalte die
gewünschte Breite aufweist.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
236
u Verwenden des „Column Width“-Befehls
1. Tippen Sie auf eine beliebige Zelle in der Spalte, deren Breite Sie ändern möchten.
• Sie können auch durch Ziehen des Stiftes mehrere Zeilen auswählen.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Format] und dann auf [Column Width].
3. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld einen Wert in das [Width]-Feld ein, um die gewünschte Spaltenbreite
in Pixel anzugeben.
4. Tippen Sie zum Ändern der Spaltenbreite auf [OK].
u Verwenden des „AutoFit Selection“-Befehls
1. Wählen Sie die automatisch anzupassende Zelle aus.
• Sie können auch einen beliebigen Zellenbereich auswählen. In diesem Fall wird die Spaltenbreite an den
größten Datenwert in jeder Spalte innerhalb des ausgewählten Spaltenbereichs angepasst.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Format] und dann auf [AutoFit Selection].
• Dadurch wird die Spaltenbreite automatisch angepasst, sodass der gesamte Wert angezeigt wird.
• Beachten Sie, dass die Spaltenbreite mit [AutoFit Selection] gegebenenfalls auch reduziert wird.
Optionseinstellungen
Über das „Options“-Dialogfeld können Sie Scrollleisten ein- oder ausblenden
und festlegen, was der Zellencursor beim Registrieren von Eingabedaten tun
soll.
u Ändern von Optionseinstellungen
1. Tippen Sie auf [Edit] - [Format] - [Options] und führen Sie dann anhand des angezeigten „Options“Dialogfelds die unten beschriebenen Operationen durch.
Um dies zu tun:
Folgendes auswählen:
Anzeigen der Scrollleisten
Scrollbars - On
Ausblenden der Scrollleisten
Scrollbars - Off
Zellencursor bei Registrierung einer Eingabe in aktuell ausgewählter
Zelle belassen
Cursor Movement - Off
Zellencursor bei Registrierung einer Eingabe in Zeile unter der aktuell
ausgewählten Zelle bewegen
Cursor Movement - Down
Zellencursor bei Registrierung einer Eingabe in Spalte rechts von der
aktuell ausgewählten Zelle bewegen
Cursor Movement - Right
2. Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen getroffen haben, tippen Sie auf [OK].
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
237
13-1 Eingeben und Bearbeiten von Zelleninhalten
Auswahl von Zellen
Bevor Sie eine Operation in einer Zelle ausführen, müssen Sie diese zuerst auswählen. Sie können
eine einzelne Zelle, einen Bereich von Zellen, alle Zellen in einer Zeile oder Spalte oder alle Zellen der
Tabellenkalkulation auswählen.
Gewünschte
Auswahl:
Führen Sie dies aus:
Eine einzelne Zelle
Tippen Sie mit dem Stift auf die entsprechende Zelle. Bei Auswahl einer einzelnen
Zelle können Sie den Zellencursor mit den Cursortasten nach oben, unten, links
oder rechts bewegen.
Ein Bereich von
Zellen
Ziehen Sie mit dem Stift über die entsprechenden Zellen. Wenn Sie den Rand
des Bildschirms ziehen, wird automatisch solange gescrollt, bis Sie den Stift vom
Bildschirm abheben.
Zwei nicht
angrenzende
Spalten*1
Tippen Sie auf die Kopfzeile einer der Spalten und auf die Kopfzeile der anderen
Spalte. Um beispielsweise die Spalten A und C auszuwählen, tippen Sie auf die
Kopfzeile von Spalte A und auf die Kopfzeile von Spalte C.
Zwei nicht
angrenzende Zeilen*1
Tippen Sie auf die Kopfzeile einer der Zeilen und auf die Kopfzeile der anderen
Zeile. Um beispielsweise die Zeilen 3 und 6 auszuwählen, tippen Sie auf die
Kopfzeile von Zeile 3 und auf die Kopfzeile von Zeile 6.
Alle Zellen in einer
Zeile oder Spalte
Tippen Sie auf die Kopfzeile einer Spalte, um die Spalte auszuwählen, oder auf die
Kopfzeile einer Zeile, um die Zeile auszuwählen.
Alle Zellen in der
Tabellenkalkulation
Tippen Sie auf das Feld über der Kopfzeile von Zeile 1 (links von der Kopfzeile von
Spalte A).
*1 Mit dieser Auswahlmethode können Sie nur einen Datenbereich für die grafische Darstellung auswählen.
Genauere Informationen zu grafischen Darstellungen finden Sie unter „13-2 Grafische Darstellungen“.
Hinweis
• Durch die Auswahl nicht angrenzender Zeilen und Spalten können nur bis zu zwei Zeilen oder Spalten
ausgewählt werden. Sie können nicht mehr als zwei nicht angrenzende Zeilen oder Spalten auswählen.
• Diese Operationen werden nicht für das Auswählen von Zeilen oder Spalten für Operationen ohne grafische
Darstellung, wie statische Berechnungen etc., unterstützt. Wenn Sie versuchen, diese Operationen für eine
Operation ohne grafische Darstellung auszuführen, wird ein Fehler ausgegeben.
Eingeben von Daten in eine Zelle
Die folgenden grundlegenden Schritte müssen bei jedem Eingeben oder Bearbeiten von Zellendaten
ausgeführt werden.
Symbolleiste für
die Dateneingabe
u Operationen auf dem ClassPad
1. Tippen Sie auf eine Zelle und dann auf das Bearbeitungsfeld.
• Dadurch ändert sich die Symbolleiste in eine wie in der nebenstehenden
Abbildung gezeigten Symbolleiste für die Dateneingabe.
2. Geben Sie Ihre Daten ein.
• Die Dateneingabe kann über die Tastatur, die Software-Tastatur, das
[Calc]-Menü und die Symbolleiste für die Dateneingabe erfolgen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in den nachfolgenden Abschnitten.
3. Wenn Sie fertig sind, tippen Sie auf die Schaltfläche s neben dem
Bearbeitungsfeld oder drücken Sie die Taste E.
• Dadurch wird die gesamte Tabellenkalkulation neu berechnet.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
238
• Wenn Sie die Dateneingabe ohne Speichern der Änderungen abbrechen möchten, tippen Sie auf die
Schaltfläche S neben dem Bearbeitungsfeld oder tippen Sie in der Icon-Leiste auf l.
Eingabe einer Formel
Bei einer Formel handelt es sich um einen Ausdruck, der durch das Tabellenkalkulation-Menü berechnet und
ausgewertet wird, wenn Sie diesen eingeben, wenn die zutreffenden Daten in der Formel geändert werden
usw. Eine Formel beginnt immer mit einem Gleichheitszeichen (=) und kann Werte, mathematische Terme,
Zellenreferenzen und Funktionen enthalten.
Im auf der rechten Seite abgebildeten Screenshot sehen Sie in einfaches
Beispiel, in welchem eine Formel in Zelle B5 das arithmetische Mittel der
Werte in den Zellen B1 bis B3 berechnet. Die Formeln werden dynamisch
berechnet, wann immer einschlägige Werte geändert werden, und das letzte
Ergebnis wird immer in der Tabellenkalkulation angezeigt.
u Eingeben der Formel „=mean(B1:B3)“ in Zelle B5
1. Tippen Sie auf Zelle B5, um sie auszuwählen.
2. Tippen Sie im [Calc]-Menü auf [ListStatistics] und dann auf [mean].
• Dadurch wird „=mean(“ in das
Bearbeitungsfeld eingegeben.
3. Ziehen Sie von Zelle B1 zu Zelle B3.
• Dadurch wird „B1:B3“ eingegeben.
4. Tippen Sie auf die Schaltfläche s neben
dem Bearbeitungsfeld oder drücken Sie die
Taste E. Dadurch wird die Eingabe von
„=mean(B1:B3)“ beendet.
• Wenn Sie die schließende Klammer ( ) ) nicht eingeben, wird sie automatisch eingefügt.
Tipp: Wie im obigen Beispiel gezeigt wird durch das Tippen auf eine andere Zelle, wenn es sich bei dem ersten
Zeichen im Bearbeitungsfeld um ein Gleichheitszeichen (=) handelt, eine Referenz für die angetippte Zelle in
das Bearbeitungsfeld eingefügt. Durch das Ziehen über einen Bereich von Zellen wird eine Referenz zu dem
ausgewählten Bereich eingegeben.
Eingabe einer Zellenreferenz
Eine Zellenreferenz ist ein Symbol, das sich auf den Wert in einer Zelle für die Verwendung in einer anderen
Zelle bezieht. Wenn Sie zum Beispiel „=A1 + B1“ in die Zelle C2 eingeben, dann addiert die Tabellenkalkulation
den aktuellen Wert der Zelle A1 zu dem aktuellen Wert der Zelle B1. Anschließend wird das Ergebnis in Zelle
C2 angezeigt.
Es gibt zwei Arten von Zellenreferenzen: relative und absolute.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
239
Relative Zellenreferenz
Eine relative Zellenreferenz ist eine Referenz, die sich gemäß ihrer Position in der Tabellenkalkulation
verändert. Die Zellenreferenz „=A1“ in Zelle C2 ist zum Beispiel eine Referenz für die Zelle, die „zwei
Spalten links und eine Zelle über“ der aktuellen Zelle (C2 in diesem Fall) angeordnet ist. Daher verändert
sich die Zellenreferenz automatisch auf „=B11“, wenn wir zum Beispiel den Inhalt der Zelle C2 kopieren oder
ausschneiden und in die Zelle D12 einfügen, da B11 zwei Spalten links von und eine Zelle über der Zelle D12
angeordnet ist.
Denken Sie immer daran, dass sich die relativen Zellenreferenzen immer auf diese Weise dynamisch
verändern, wenn Sie diese durch Ausschneiden und Einfügen oder Drag & Drop verschieben.
Wenn Sie eine relative Zellenreferenz aus dem Bearbeitungsfeld ausschneiden oder kopieren, dann wird diese
als Text in die Zwischenablage kopiert und ohne Änderung im „unveränderten Status“ eingefügt. Falls sich z. B.
die Zellenreferenz „=A1“ in der Zelle C2 befindet, und Sie „=A1“ aus dem Bearbeitungsfeld kopieren und zum
Beispiel in die Zelle D12 einfügen, dann ist die Zellenreferenz in Zelle D12 ebenfalls „=A1“.
Absolute Zellenreferenzen
Eine absolute Zellenreferenz ist eine Zellenreferenz, die sich nicht verändert, unabhängig von ihrer
Position und wohin sie kopiert oder verschoben wird. Sie können sowohl die Zeile als auch die Spalte einer
Zellenreferenz absolut machen oder nur die Zeile bzw. nur die Spalte einer Zellenreferenz absolut machen,
indem Sie die folgenden Vorgänge befolgen.
Diese Zellenreferenz:
Führt dies aus:
$A$1
Bezieht sich immer auf Spalte A, Zeile 1.
$A1
Bezieht sich immer auf Spalte A, wobei jedoch die Zeile dynamisch geändert
wird, wenn sie verschoben wird, genau wie mit einer relativen Zellenreferenz.
A$1
Bezieht sich immer auf Zeile 1, wobei jedoch die Spalte dynamisch geändert
wird, wenn sie verschoben wird, genau wie mit einer relativen Zellenreferenz.
Wir wollen im Beispiel annehmen, dass eine Referenz für Zelle A1 in Zelle C1 abgelegt ist. Nachfolgend ist
gezeigt, was aus jeder der obigen Zellenreferenzen wird, wenn der Inhalt der Zelle C1 in die Zelle D12 kopiert
wird.
$A$1 → $A$1
$A1 → $A12
A$1 → B$1
u Eingeben einer Zellenreferenz „=A1“ in Zelle B1
1. Tippen Sie auf Zelle B1, um sie auszuwählen, und geben Sie dann „=“ ein.
2. Tippen Sie auf Zelle A1 oder verwenden Sie die Symbolleiste für die Dateneingabe oder die Tastatur, um [A]
[1] einzugeben.
3. Tippen Sie auf die Schaltfläche s neben dem Bearbeitungsfeld oder drücken Sie die Taste E.
Tipp: Falls Sie eine absolute Zellenreferenz eingeben möchten, verwenden Sie den Stift oder die Cursortasten,
um den Bearbeitungscursor an die entsprechende Position zu verschieben. Verwenden Sie danach die
Bearbeitungssymbolleiste, um ein Dollarzeichen ($) einzugeben.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
240
Typen von Zellendaten (Textdaten und Berechnungsdaten)
Bei Auswahl einer einzelnen Zelle wird auf der Symbolleiste u angezeigt, wenn es sich um eine Zelle des
Textdatentyps handelt, und <, wenn es sich um eine Zelle des Berechnungsdatentyps handelt. Wenn Sie
eine neue Tabellenkalkulation erstellen, weisen alle Zellen zunächst den Textdatentyp auf.
• In einer Zelle des Textdatentyps werden jeder Text und jede Variabel, die nicht mit einem Gleichheitszeichen
(=) beginnen, als Text behandelt. Ein einzelner Wert wird als konstanter Wert behandelt.
• In einer Zelle des Berechnungsdatentyps werden eine Formel oder eine Variabel, die nicht mit einem
Gleichheitszeichen (=) beginnen, als konstanter Wert behandelt. Durch Eingabe von 2{3w in eine
Zelle des Berechnungsdatentyps beispielsweise wird der Wert 8 (das Berechnungsergebnis) in der Zelle
angezeigt.
Wenn dieser Datentyp
eingestellt ist:
Text u
Berechnung <
Wird durch diese
Eingabe in eine
Zelle:
Dies angezeigt:
2
(als konstanter Wert behandelt)
π
(als Text behandelt)
2^3
(als Text behandelt)
2
(als konstanter Wert behandelt)
π
(als konstanter Wert behandelt)
2^3
(als konstanter Wert behandelt)
u Festlegung des Datentyps einer bestimmten Zelle für Text (Textinhalte) oder Berechnungen
Wählen Sie die Zelle(n) aus, deren Datentyp Sie festlegen möchten, und tippen Sie dann auf die dritte
Schaltfläche von links (u / <), um den Datentyp zwischen Text und Berechnung umzuschalten.
Eingeben einer Konstante in eine Zelle des Berechnungsdatentyps
Konstanten können über eine der folgenden Methoden in Zellen des Berechnungsdatentyps eingegeben
werden.
• Direkte Eingabe eines Werts oder eines Ausdrucks
• Eingabe desselben Werts in alle Zellen in einem bestimmten Bereich (Ausfüllbereich)
• Eingabe einer Zahlenfolge, die durch eine eindimensionale Formel erstellt wurde, in eine Zellenspalte
u Eingeben eines Werts oder eines Ausdrucks in eine Zelle des Berechnungsdatentyps
1. Tippen Sie auf die Zelle, in die Sie Daten eingeben möchten.
2. Wenn u in der Symbolleiste angezeigt wird, tippen Sie darauf, um zu < zu wechseln.
3. Geben Sie den Wert oder Ausdruck ohne Gleichheitszeichen (=) am Anfang ein.
• Sie können einen Ausdruck eingeben, der einen Wert als Berechnungsergebnis ausgibt.
4. Tippen Sie auf die Schaltfläche s neben dem Bearbeitungsfeld oder drücken Sie die Taste E.
• Der eingegebene Wert oder das Berechnungsergebnis des eingegebenen Ausdrucks wird in der Zelle
angezeigt.
• In der Zelle wird „#ERR“ angezeigt, wenn der Ausdruck nicht ausgeführt werden kann oder ein
Syntaxfehler besteht.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
241
u Füllen eines Zellenbereichs mit demselben Wert (Ausfüllbereich)
1. Wählen Sie den Zellenbereich, in den Sie denselben Wert eingeben möchten.
• Sie können diesen Schritt auch überspringen und mit Schritt 2 unten beginnen.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Fill] und dann auf [Fill Range].
3. Geben Sie den Wert oder den Ausdruck im angezeigten Dialogfeld in das „Formula“-Feld ein. Sie können
den Zellenbereich auch im „Range“-Feld des Dialogfelds angeben.
4. Tippen Sie auf [OK].
• Der angegebene Zellenbereich wird automatisch zum Berechnungsdatentyp geändert und enthält den in
Schritt 3 angegebenen Wert.
u Füllen einer Zellenspalte mit einer Zahlenfolge (Ausfüllfolge)
1. Tippen Sie auf die Zelle, in der die Eingabe der Zahlenfolge beginnen soll.
• Sie können diesen Schritt auch überspringen und mit Schritt 2 unten beginnen.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Fill] und dann auf [Fill Sequence].
3. Konfigurieren Sie die Operation der Ausfüllfolge im angezeigten Dialogfeld wie unten beschrieben.
Parameter
Beschreibung
Expr.
Geben Sie den Ausdruck ein, dessen Ergebnisse eingegeben werden sollen.
Var.
Geben Sie den Namen der Variablen an, deren Wert sich mit jedem Schritt verändert.
Low/High
Geben Sie den kleinsten/größten Wert an, der der Variablen zugeordnet werden soll.
Step
Geben Sie den Wert an, der der Variablen mit jedem Schritt hinzugefügt werden soll.
Start
Geben Sie die Startzelle an, ab der die Ergebnisse des Ausdrucks eingegeben
werden sollen.
4. Wenn alle Eingaben Ihren Vorstellungen entsprechen, tippen Sie auf [OK].
• Dadurch werden entsprechend Ihren Einstellungen alle erforderlichen Berechnungen durchgeführt und die
Ergebnisse in die Tabellenkalkulation eingegeben.
Beispiel:
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
242
Verwenden des Zellenbetrachtungsfensters
Im Zellenbetrachtungsfenster können Sie sowohl die in der Zelle enthaltene Formel als auch den von der Zelle
produzierten aktuellen Wert anzeigen.
u Anzeigen oder Ausblenden des Zellenbetrachtungsfensters
Tippen Sie auf der Symbolleiste der Tabellenkalkulation auf A. Oder wählen
Sie im [Edit]-Menü der Tabellenkalkulation [Format] - [Cell Viewer] aus.
• Mit der oben genannten Operation wird die Anzeige des
Zellenbetrachtungsfensters zwischen ein und aus umgeschaltet.
• Im Zellenbetrachtungsfenster können Sie die Kontrollkästchen aktivieren
oder deaktivieren, um die Anzeige des Werts und/oder der Formel zwischen
ein und aus umzuschalten.
• Sie können im Zellenbetrachtungsfenster einen Wert oder eine Formel
auswählen und in eine andere Zelle ziehen, oder auf [Edit] - [Copy] tippen,
um den Wert bzw. die Formel in die Zwischenablage zu kopieren.
Ändern der Text- und Füllfarbe bestimmter Zellen
Sie können für jede Zelle die Text- und Zellenfarbe festlegen.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Wählen Sie den Zellenbereich aus, dessen Einstelllungen für Text- und
Füllfarbe Sie ändern möchten.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Style].
• Das „Style Settings“-Dialogfeld wird angezeigt.
3. Konfigurieren Sie das oben angezeigte Dialogfeld mit folgenden Einstellungen:
Gewünschte Funktion:
Führen Sie diese Operation aus:
Textfarbe
Tippen Sie auf „Character Color“, um das „Color Settings“-Dialogfeld
anzuzeigen. Wählen Sie danach die gewünschte Textfarbe aus und tippen Sie
auf [OK].
Zellenfarbe
Tippen Sie auf „Area Color“, um das „Color Settings“-Dialogfeld anzuzeigen.
Wählen Sie danach die gewünschte Füllfarbe aus und tippen Sie auf [OK].
4. Um die festgelegten Einstellungen zu übernehmen, kehren Sie zum „Style Settings“-Dialogfeld zurück, und
tippen Sie auf [OK].
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
243
Kopieren oder Ausscheiden von Zellen und deren Einfügen an einer anderen Stelle
Mit den unten stehenden Verfahren können Sie eine oder mehrere Zellen kopieren oder ausschneiden und
dann in eine oder mehrere andere Zellen einfügen.
Informationen dazu, was passiert, wenn Sie Zellen mit Zellenreferenzen kopieren oder ausschneiden und an
einer anderen Stelle einfügen, finden Sie unter „Relative Zellenreferenz“ (Seite 240).
u Kopieren oder Ausschneiden einer einzelnen Zelle und deren Einfügen in eine oder mehrere
andere Zellen
1. Tippen Sie auf die Zelle, die Sie kopieren oder ausschneiden möchten.
2. Tippen Sie auf [Edit] - [Copy] (oder [Cut]).
3. Tippen Sie auf die Zelle (oder Ziehen Sie den Stift über den Zellenbereich), in die die kopierte oder
ausgeschnittene Zelle eingefügt werden soll.
4. Tippen Sie auf [Edit] - [Paste].
• Dadurch wird der Inhalt der kopierten oder ausgeschnittenen Zelle, einschließlich der Formatierung (fett,
Berechnungs-/Textdatentyp, Textfarbe, Füllfarbe), eingefügt.
• Wenn Sie in Schritt 3 einen Zellenbereich ausgewählt haben, wird derselbe Inhalt in alle ausgewählten
Zellen eingefügt. Beachten Sie, dass sich der Inhalt der eingefügten Zellen entsprechend der relativen
Positionen ändert, falls die kopierte oder ausgeschnittene Zelle eine relative Zellenreferenz enthält (wie
„A1“, „B2“).
Tipp: Sie können auch in eine einzelne Zelle kopieren, indem Sie eine Zelle auswählen (mit dem Zellencursor) und
sie dann an die gewünschte Stelle ziehen. Wenn die Zielzelle bereits Daten enthält, werden diese durch die
eingefügten Daten ersetzt.
u Kopieren oder Ausschneiden eines Zellenbereichs und dessen Einfügen an eine andere
Stelle der Tabellenkalkulation
1. Tippen Sie auf den Zellenbereich, den Sie kopieren oder ausschneiden möchten.
2. Tippen Sie auf [Edit] - [Copy] (oder [Cut]).
3. Tippen Sie auf die Zelle, die die obere linke Ecke des Bereichs der Zielzellen, in den eingefügt werden soll,
darstellt.
4. Tippen Sie auf [Edit] - [Paste].
• Dadurch werden die Inhalte, einschließlich des Formats, des kopierten Zellenbereichs eingefügt.
Tipp: Anstatt die Schritte in Schritt 2 des obigen Verfahrens auszuführen, können Sie die ausgewählten Zellen auch
kopieren, indem Sie sie an die gewünschte Stelle ziehen. Wenn die Zielzellen bereits Daten enthalten, werden
diese durch die eingefügten Daten ersetzt.
Neuberechnung der Tabellenkalkulationsausdrücke
Bei jedem Wechsel zum Tabellenkalkulation-Menü aus einem anderen Menü und bei jedem Öffnen einer
Tabellenkalkulationsdatei wird automatisch eine Neuberechnung durchgeführt.
In Fällen wie dem unten dargestellten Beispiel müssen Sie die Neuberechnung jedoch manuell durchführen.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
244
Beispiel: Einzeichnen eines Streudiagramms unter Verwendung von
Zufallszahlen
1. Geben Sie „=rand()“ in Zelle A1 ein, und kopieren Sie dann die Inhalte von
A1 in die Zellen A2 bis A5.
2. Wählen Sie die Zellen A1:A5 aus und tippen Sie dann auf [Graph] [Scatter], um das Streudiagramm einzuzeichnen.
3. Tippen Sie auf das Tabellenkalkulationsfenster, um es zu aktivieren, und
tippen Sie dann auf [File] - [Recalculate].
• Mit jedem Tippen auf [File] - [Recalculate] werden Zufallszahlen generiert
und das Diagramm wird entsprechend aktualisiert.
Importieren und Exportieren von Variablenwerten
Sie können die Variablen* LIST (Liste), MAT (Matrix), EXPR (Ausdruck) und STR (Zeichenkette) in eine
Tabellenkalkulation importieren. Variablen des Typs LIST, MAT und EXPR in Tabellenkalkulationsdaten
können auch exportiert werden.
* Informationen zu Variablentypen finden Sie unter „Hauptspeicher-Datentypen“ (Seite 26).
u Importieren der einer Variablen zugeordneten Daten
1. Tippen Sie in einer Tabellenkalkulation auf eine einzelne Zelle, um sie als Ziel des Imports der
Variablendaten anzugeben.
• Wenn die zu exportierende Variable vom Typ EXPR oder STR ist, werden durch Tippen auf die Zelle die
Variablendaten eingegeben. Bei Variablen des Typs LIST oder MAT werden die Daten wie in den unten
stehenden Beispielen eingegeben, wenn Sie auf Zelle A1 tippen.
Variable LIST „{1,2,3}“
Variable MAT „[[1,2][3,4]]“ *
* Entspricht
1 2
3 4
• Wenn eine der Zellen in dem Bereich, in den Variablendaten eingegeben werden, bereits Daten enthält,
werden die vorhandenen Daten mit den importierten Daten überschrieben.
• Der Datentyp der Zellen, in die Daten importiert werden, ändert sich entsprechend dem Typ der
importierten Variablen automatisch zu Berechnungsdatentyp (LIST, MAT, EXPR) oder Textdatentyp (STR).
2. Tippen Sie im [File]-Menü auf [Import].
• Dadurch wird das „Import“-Dialogfeld zusammen mit einer SoftwareTastatur angezeigt.
3. Geben Sie den Namen der Variablen in das [Variable]-Feld ein.
• Wenn Sie auf das Icon 2 im „Import“-Dialogfeld tippen, wird der
Variablenmanager angezeigt, mit dem Sie die gewünschte Variable auswählen können. Weitere
Informationen finden Sie unter „Verwenden des Variablenmanagers“ (Seite 27).
4. Tippen Sie zum Importieren der angegebenen Variablendaten in die Tabellenkalkulation auf [OK].
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
245
u Exportieren der Tabellenkalkulationsdaten in eine EXPR-Variable
1. Wählen Sie eine einzelne Zelle aus, die die Daten enthält, die Sie in eine EXPR-Variable exportieren
möchten.
• Es ist egal, ob die ausgewählte Zelle einen Wert, einen Ausdruck oder eine Zeichenkette enthält. Beachten
Sie, dass aus einer Zelle exportierte Zeichenkettendaten als Daten des Typs EXPR, nicht des Typs STR
exportiert werden.
2. Tippen Sie im [File]-Menü auf [Export].
• Dadurch wird das „Export“-Dialogfeld zusammen mit einer SoftwareTastatur angezeigt. In diesem Fall wird „EXPR“ automatisch im [Type]Feld ausgewählt.
3. Geben Sie den Namen der Variablen in das [Variable]-Feld ein.
4. Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen überprüft haben, tippen Sie
auf [OK].
u Exportieren der Tabellenkalkulationsdaten in eine LIST- oder MAT (Matrix)-Variable
1. Wählen Sie den Zellenbereich aus, der die Daten enthält, die Sie in eine LIST- oder MAT-Variable
exportieren möchten.
2. Tippen Sie im [File]-Menü auf [Export].
3. Tippen Sie im angezeigten Dialogfeld auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche des [Type]-Feldes und wählen Sie
dann aus der angezeigten Liste von Variablentypen „LIST“ oder „MATRIX“ aus.
4. Geben Sie den Namen der Variablen in das [Variable]-Feld ein und tippen Sie dann auf [OK].
• Die Daten im in Schritt 1 ausgewählten Zellenbereich werden wie unten dargestellt entsprechend dem in
Schritt 3 ausgewählten Variablentyp („LIST“ oder „MATRIX“) exportiert.
Wenn diese Zellen in Schritt 1
ausgewählt werden:
Wenn Folgendes in Schritt 3
ausgewählt wird:
Werden die Daten
exportiert als:
Typ: LIST
{1,3,5}
Typ: MATRIX
[[1][3][5]]
Typ: LIST
{1,3,5,2,4,6}
Typ: MATRIX
[[1,2][3,4][5,6]]
13-2 Grafische Darstellungen
Das Tabellenkalkulation-Menü ermöglicht Ihnen, eine Vielzahl verschiedener Grafiken zu zeichnen, die Sie für
das Analysieren von Daten verwenden können.
Grundlegende Schritte für die grafische Darstellung
Nachfolgend sind die grundlegenden Schritte für die grafische Darstellung der Tabellenkalkulationsdaten
beschrieben.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
246
u Operationen auf dem ClassPad
1. Geben Sie die Daten in die Tabellenkalkulation ein, die Sie grafisch
darstellen möchten.
2. Wählen Sie die Zellen aus, welche die Daten enthalten, die Sie grafisch
darstellen möchten.
3. Tippen Sie im [Graph]-Menü auf [Column Series], um die Daten pro Spalte
grafisch darzustellen, oder tippen Sie auf [Row Series], um sie pro Zeile
darzustellen.
• Weitere Informationen finden Sie weiter unten unter „Column Series und
Row Series“.
4. Wählen Sie im [Graph]-Menü den Grafiktyp aus, den Sie zeichnen möchten.
Sie können auch alternativ auf das zutreffende Icon in der Symbolleiste
tippen.
• Dadurch wird das Tabellenkalkulations-Grafikfenster in der unteren
Hälfte des Displays geöffnet und der ausgewählte Grafiktyp gezeichnet.
Beispiele für die verschiedenen verfügbaren Grafiktypen finden Sie unter
„Graph-Menü und Grafikbeispiele“ (Seite 250).
Tipp: Nachdem die Grafik im Grafikfenster gezeichnet wurde, können Sie jederzeit zu einem anderen Grafiktyp wechseln,
indem Sie den gewünschten Grafiktyp im [Type]-Menü auswählen. Sie können auch alternativ auf das zutreffende
Icon in der Symbolleiste tippen.
Column Series und Row Series
Im nebenstehenden Screenshot werden Verkaufsergebnisse für die Artikel A, B
und C am Samstag und Sonntag veranschaulicht. Sie wählen „Column Series“
und „Row Series“ aus und zeichnen ein gestapeltes Balkendiagramm ([Graph]
- [Bar] - [Stacked]).
Sat
• Bei Auswahl von [Graph] - [Column Series] wird jede Spalte
als ein Datensatz behandelt. Da es sich um eine gestapelte
Grafik handelt, sind der erste Satz an Daten für Samstag (blau)
und der zweite Satz an Daten für Sonntag (rot) kumulativ,
und es gibt drei Balken – einen für jeden der drei Artikel.
Dadurch können Sie die kumulativen Verkäufe für jeden Artikel
anzeigen.
Sun
Element C
Element B
Element A
• Bei Auswahl von [Graph] - [Row Series] wird jede Zeile als ein
Datensatz behandelt. Daten von Artikel A (blau), Artikel B (rot) und
Artikel C (grün) sind kumulativ, und es gibt zwei Balken – einen für
jeden der beiden Wochentage. Dadurch können Sie die kumulativen
Verkäufe für jeden Tag anzeigen.
A
B
C
Sun
Sat
Tipp: Sie können eine bestehende Grafik zwischen „Column Series“ und „Row Series“ umschalten, indem Sie auf [Type] [Column Series] oder [Type] - [Row Series] tippen.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
247
Grafikfarben und Color Link
Wenn Sie Color Link im „Edit“-Menü aktivieren (sodass sich ein Häkchen daneben befindet) wird die Textfarbe
der grafisch darzustellenden Daten bei der grafischen Darstellung verwendet. Andersherum wird eine im
Grafikfenster angegebene Farbe als Textfarbe der entsprechenden Daten angewendet.
Bei Deaktivierung von Color Link (sodass sich im Menü [Edit] - [Format] kein Häkchen daneben befindet) erfolgt
die grafische Darstellung unter Verwendung der Standardfarben.
u Verwenden von Textfarben als Grafikfarben
Beispiel: Zu zeichnen ist eine gestapelte Liniengrafik unter Verwendung der
Daten aus dem nebenstehenden Screenshot, der dem unter
„Column Series und Row Series“ (Seite 247) grafisch dargestellten
Screenshot entspricht
1. Konfigurieren Sie wie im nebenstehenden Screenshot gezeigt für jede Zelle
die Einstellungen für die Textfarbe.
• Informationen zu Farbeinstellungen finden Sie unter „Ändern der Text- und
Füllfarbe bestimmter Zellen“ (Seite 243).
2. Tippen Sie auf [Graph] - [Column Series].
3. Tippen Sie auf [Edit] - [Format] - [Color Link], sodass neben [Color Link] ein
Häkchen angezeigt wird.
4. Tippen Sie auf [Graph] - [Line] - [Stacked].
• Dadurch wird eine gestapelte Liniengrafik unter Verwendung der
Datenfarben gezeichnet.
5. Tippen Sie auf [Type] - [Row Series].
• Dadurch wird zum Grafiktyp „Row Series“ umgeschaltet. Bei einer
Liniengrafik wird die Farbe des ersten Buchstabens der Daten (bei
„Column Series“ der erste Buchstabe der Zeile, bei „Row Series“ der erste
Buchstabe der Spalte) als Linienfarbe angewendet.
u Festlegen der Farbe für das Zeichnen der Grafik im Grafikfenster
Beispiel: Es ist mit der Operation aus dem vorherigen Beispiel fortzufahren und die Farbe für das Zeichnen
im Grafikfenster zu ändern
1. Wählen Sie im Grafikfenster durch Tippen den Punkt aus, dessen Farbe Sie ändern möchten.
• Beachten Sie, dass Sie keine Linie auswählen können. Linienfarben entsprechen immer dem Endpunkt
ganz rechts.
2. Tippen Sie im [Edit]-Menü auf [Style].
• Das „Style Settings“-Dialogfeld wird angezeigt.
3. Wählen Sie die gewünschte Farbe aus und tippen Sie auf [OK].
• Dadurch wird die ausgewählte Farbe auf den Punkt angewendet.
• Da sich im Menü [Edit] - [Format] neben [Color Link] ein Häkchen befindet, ändern sich die entsprechenden
Daten im Tabellenkalkulationsfenster ebenfalls in die ausgewählte Farbe.
Tipp
• Wird die [Color Link]-Einstellung während der Anzeige einer Grafik in den aktivierten (Häkchen daneben im Menü [Edit]
- [Format]) oder deaktivierten Zustand (kein Häkchen) geändert, wird die Grafik entsprechend der neu ausgewählten
Einstellung (aktiviert oder deaktiviert) neu gezeichnet.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
248
• Wenn Color Link aktiviert ist, entspricht die Beziehung zwischen Datentextfarbe und Grafikfarbe der unten stehenden
Beschreibung für jeden Grafiktyp.
Liniengrafik, Spaltengrafik, Balkendiagramm: Die Farbe des ersten Buchstabens der Daten (erster Buchstabe der
Zeile bei „Column Series“, erster Buchstabe der Spalte bei „Row Series“) wird als Farbe des entsprechenden Teils
(Linie, Spalte, Balken) der Grafik angewendet.
Streudiagramm: Beim Einzeichnen eines Streudiagramms aus vielen verschiedenen Datenserien wird die Textfarbe
des y-Werts jedes Datenpaars als Farbe der für den y-Wert eingezeichneten Punkte verwendet. Die Textfarben der
x-Werte werden ignoriert. Beim Einzeichnen eines Streudiagramms aus einer einzelnen Datenserie (Auswählen von
[Graph] - [Column Series], um eine einzelne Datenspalte grafisch darzustellen, oder von [Graph] - [Row Series], um
eine einzelne Datenzeile grafisch darzustellen) entspricht die Farbe eines in die Grafik eingezeichneten Punktes der
Buchstabenfarbe des entsprechenden Datenelements. Wenn das [Lines]-Element des [View]-Menüs im Grafikfenster
aktiviert ist (Häkchen daneben), entspricht die Farbe einer Linie der des Endpunkts ganz rechts.
Histogramm, Box-Whisker: Histogramme und Box-Whisker-Grafiken werden ungeachtet der aktuellen Einstellung
(aktiviert/deaktiviert) von Color Link stets unter Verwendung von durch ClassPad ausgewählten Farben gezeichnet.
Kreisdiagramm: Die Textfarbe der einzelnen Datenelemente wird als Farbe für das Kreisstück verwendet, durch das die
Daten in der Grafik dargestellt werden.
Unter-Menüs und Schaltflächen des Tabellenkalkulations-Grafikfensters
• Ändern der Farbe eines im Grafikfenster ausgewählten Grafikteils............................................... Edit - Style
• Löschen der im Grafikfenster ausgewählten Regressionsgrafik .................................................. Edit - Delete
• Löschen aller Regressionsgrafiken im Grafikfenster
(außer Grafiken, die unter Verwendung des [Graph]-Menüs gezeichnet wurden) ..............Edit - Clear All
• Ändern der Funktion des Stiftes, damit er zum Auswählen und Verschieben von
Punkten in der angezeigten Grafik verwendet werden kann ...................................View - Select oder G
• Verschieben des Grafikfensters ....................................................................................... View - Pan oder T
• Anpassen der Größe des Anzeigebilds an die Display-Größe ............................ View - Zoom to Fit oder R
• Ein- oder Ausschalten der Anzeige von Achsen und Koordinatenwerten...........View - Toggle Axes oder q
• Ein- und Ausschalten von Plotmarkierungen von Liniengrafiken und Streudiagrammen ........View - Markers
• Ein- und Ausschalten von Verbindungslinien von Liniengrafiken und Streudiagrammen ............ View - Lines
• Ändern des Grafiktyps (Seiten 250 bis 252) ................... Von Type - Line (D) bis Type - Box Whisker ( 1)
• Umschalten zwischen Zeilen und Spalten für den Umgang mit einer
Gruppe grafisch dargestellter Daten (Seite 246) .................... Type - Row Series / Type - Column Series
• Zeichnen einer Regressionsgrafik und Anzeigen der Berechnungsergebnisse
der Regression (Seite 252)
.............................. Von Calc - Regression - Linear Reg (d) bis Calc - Regression - Logistic Reg (6)
• Anzeigen oder Ausblenden (Kontrollkästchen) von Berechnungsergebnissen bei
Auswahl des Befehls zum Zeichnen einer Regressionsgrafik ............................................Calc - DispStat
• Umwandeln der Daten der ausgewählten Spalte in eine Liniengrafik.............................. Calc - Line oder z
• Umwandeln der Daten der ausgewählten Zeile in eine Spaltengrafik ........................Calc - Column oder '
• Vorgeben der Balkenbreite für ein Histogramm ..................................................................... Calc - Bin Width
• Anzeigen von Ausreißerdaten in einer Box-Whisker-Grafik............................................ Calc - Show Outliers
Tipp: Die Befehle „Zoom Box“ (Q), „Zoom In“ (W) und „Zoom Out“ (E) des Anzeigemenüs entsprechen den Befehlen
„Box“, „Zoom In“ und „Zoom Out“ des Grafik- und Tabellen-Menüs im Zoom-Menü. Weitere Informationen zu diesen
Befehlen finden Sie in „Kapitel 3: Grafik- und Tabellen-Menü“.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
249
„Graph“-Menü und Grafikbeispiele
Nachfolgend werden die einzelnen Befehle des [Graph]-Menüs erklärt und es werden Beispiele dafür
gezeigt, was bei Ausführen eines Befehls mit dem Grafikfenster geschieht. Jeder Befehl wird gefolgt von der
Schaltfläche der Grafiksymbolleiste dargestellt, über die dieselbe Aktion wie mit dem Befehl ausgeführt wird.
Tipp: Die Inhalte des [Graph]-Menüs des Tabellenkalkulationsfensters und des [Type]-Menüs des Grafikfensters sind
identisch. Im Grafikfenster können Sie über das [Type]-Menü oder das entsprechende Icon in der Symbolleiste den
Grafiktyp nach Zeichnung der Grafik ändern.
[Graph] - [Line] [Clustered] D
[Stacked] F
[100% Stacked] G
• Nach dem Zeichnen einer gestapelten Liniengrafik können Sie eine Linie in der Grafik in eine Spaltengrafik
ändern. Tippen Sie dazu auf einen beliebigen Datenpunkt auf der Linie, die in eine Spaltengrafik geändert
werden soll, und tippen Sie danach im [Calc]-Menü auf [Column] oder auf '. Sie können eine Spaltengrafik
zurück in eine Liniengrafik ändern, indem Sie eine der Spalten auswählen und auf z oder im [Calc]-Menü
auf [Line] tippen.
[Graph] - [Column] [Clustered] D
[Stacked] F
[100% Stacked] G
• Nach dem Zeichnen einer gestapelten Spaltengrafik können Sie eine Spalte in der Grafik in eine Liniengrafik
ändern. Tippen Sie dazu auf eine der Spalten, die in eine Liniengrafik geändert werden soll, und tippen Sie
danach im [Calc]-Menü auf [Column] oder auf z. Sie können eine Liniengrafik zurück in eine Spaltengrafik
ändern, indem Sie einen der Datenpunkte auswählen und auf ' oder im [Calc]-Menü auf [Column] tippen.
[Graph] - [Bar] [Clustered] D
[Stacked] F
[100% Stacked] G
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
250
[Graph] - [Pie]
Z
• Wenn Sie ein Kreisdiagramm auswählen, wird nur die erste Serie (Spalte
oder Zeile) der ausgewählten Daten verwendet.
• Durch das Tippen auf einen der Abschnitte eines Kreisdiagramms werden
unten auf dem Bildschirm drei Werte angezeigt: die Position der Zelle,
ein Datenwert für den Abschnitt und ein Prozentwert, der den Anteil der
Gesamtdaten angibt, für den der Datenwert steht.
[Graph] - [Scatter]
X
• Wenn Sie ein Streudiagramm aus vielen verschiedenen Datenserien
einzeichnen, wird die erste Serie (Spalte oder Zeile) der ausgewählten Werte
als x-Werte für alle Plots verwendet. Die anderen ausgewählten Werte
werden als y-Werte für jeden Plot verwendet. Das heißt, dass es, wenn Sie
beispielsweise drei Datenspalten (z. B. Spalten A, B und C) auswählen, zwei
verschiedene Plotpunktetypen gibt: (A, B) und (A, C).
• Beim Einzeichnen eines Streudiagramms aus einer einzelnen Datenserie
(Auswählen von [Graph] - [Column Series], um eine einzelne Datenspalte
grafisch darzustellen, oder von [Graph] - [Row Series], um eine einzelne
Datenzeile grafisch darzustellen) sind die Zahlen der Daten auf der x-Achse
(1, 2, 3...) fest und jedes Datenelement wird auf der y-Achse eingezeichnet.
• Streudiagramme verfügen anfänglich nur über Plotpunkte. Sie können Linien
hinzufügen, indem Sie im [View]-Menü [Lines] auswählen.
[Graph] - [Histogram]
3
• Wenn Sie eine Histogrammgrafik auswählen, wird nur die erste Serie (Spalte
oder Zeile) der ausgewählten Daten verwendet.
• Wenn Sie auf einen Balken einer Histogrammgrafik tippen, erscheinen
am unteren Anzeigenrand drei Werte. Die beiden ersten Werte (von links)
bezeichnen den Bereich des ausgewählten Balkens und der dritte Wert stellt
die Menge (Häufigkeit) des ausgewählten Balkens dar.
• Nach dem Zeichnen einer Histogrammgrafik können Sie die Balkenbreite
vorgeben. Tippen Sie im Tabellenkalkulations-Grafikfenster mit dem
Histogramm im [Calc]-Menü auf [Bin Width].
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
251
[Graph] - [Box Whisker]
1
Min
Q1
Med
Q3
Max
Dieser Grafiktyp lässt Sie erkennen, wie eine große Anzahl von
Stichprobenwerten innerhalb bestimmter Intervalle gruppiert ist. Die Linien von
Min bis Q1 sowie von Q3 bis Max werden „Whiskers“ („Barthaare“) genannt.
Falls im Tabellenkalkulations-Grafikfenster das Kästchen [Calc] - [Show
Outliers] markiert ist, werden die runden „Ausreißer“-Symbole anstelle der
„Barthaar“-Linien angezeigt, wo ein Datenwert im Vergleich mit anderen
Datenwerten relativ groß oder klein ist.
• Wenn Sie eine Box-Whisker-Grafik auswählen, wird jede Spalte als separate
Box-Whisker-Grafik angezeigt.
• Wenn Sie auf die Position Q1, Q3, Med, Min oder Max einer Box-WhiskerGrafik tippen, wird der entsprechende Wert unten auf dem Bildschirm
angezeigt.
Regressionsgrafik-Operationen (Kurvenanpassung)
Nach dem Einzeichnen eines Streudiagramms unter Verwendung von eindimensionalen (x, y) Daten in die
Tabellenkalkulation können Sie eine Regressionsgrafik zeichnen, die sich dem Streudiagramm annähert, und
die Regressionsformel bestimmen.
u Ein Streudiagramm plotten und dann seine Regressionsgrafik zeichnen
1. Geben Sie die Variablenpaardaten in die Tabellenkalkulation ein und wählen Sie dann den betreffenden
Zellenbereich.
• Informationen zur Behandlung von Daten auf Grundlage des ausgewählten Zellenbereichs finden Sie unter
„[Graph] - [Scatter]“ (Seite 251) unter „„Graph“-Menü und Grafikbeispiele“.
2. Tippen Sie auf [Graph] und dann auf [Scatter].
• Dadurch wird das Grafikfenster in der unteren Hälfte des Displays geöffnet und das Streudiagramm
geplottet.
3. Wählen Sie beim Einzeichnen eines Streudiagramms mit mehreren y-Werten durch Tippen einen der
y-Werte-Plotpunkte aus, den Sie für das Zeichnen der Regressionsgrafik verwenden möchten.
4. Führen Sie im Grafikfenster die folgenden Schritte aus.
Um dies zu zeichnen:
Wählen Sie diesen Eintrag des [Calc]Menüs:
Lineare Regressionskurve
Linear Reg
d
Med-Med-Grafik
MedMed Line
2
Quadratische Regressionskurve
Quadratic Reg
f
Kubische Regressionskurve
Cubic Reg
g
Quartische Regressionskurve
Quartic Reg
h
Quintische Regressionskurve
Quintic Reg
j
Logarithmische Regressionskurve
Logarithmic Reg
l
aⴢebx exponentielle Regressionskurve
Exponential Reg
k
aⴢb exponentielle Regressionskurve
abExponential Reg
4
Potenzregressionskurve
Power Reg
;
Sinusregressionskurve
Sinusoidal Reg
5
Logistische Regressionskurve
Logistic Reg
6
x
Oder tippen
Sie darauf:
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
252
• Dadurch wird die Regressionsgrafik in das Streudiagramm gezeichnet.
Zudem wird das Fenster mit den Regressionsberechnungsergebnissen in
der unteren Hälfte des Displays angezeigt (außer bei der Quintic Reg).
• Hier können Sie eine weitere Regressionsgrafik hinzufügen, indem Sie ein
anderes Element des [Calc]-Menüs auswählen. Zudem können Sie Schritt
3 wiederholen, um eine Regressionsgrafik für einen anderen y-Wert zu
überlagern.
5. Tippen Sie zum Löschen aller Regressionsgrafiken auf [Edit] - [Clear All].
• Sie können auch eine bestimmte Regressionsgrafik löschen, indem Sie
auf die entsprechende Grafik und dann auf [Edit] - [Delete] tippen.
Tipp
• Regressionsgrafiken werden normalerweise in Blau gezeichnet, Sie können die Farbe jedoch nach Abschluss des
Zeichnungsvorgangs ändern. Tippen Sie zum Ändern der Farbe nach Abschluss des Zeichnens auf die Grafik und dann
auf [Edit] - [Style], um das „Style Settings“-Dialogfeld anzuzeigen. Führen Sie das Verfahren unter „Festlegen der Farbe
für das Zeichnen der Grafik im Grafikfenster“ (Seite 248) aus, um die Farbe zu ändern.
• Exponentielle und „abExponential“-Regressionskurven ignorieren beim Berechnen der Kurve negative Werte. In der
Statusleiste wird eine Nachricht angezeigt, wenn negative Werte ignoriert werden.
• Im Grafikfenster können Sie nach Auswahl einer Regressionsgrafik durch Tippen
diese in das Tabellenkalkulationsfenster und in eine Zelle ziehen, um die Funktion der
Regressionsgrafik in die Zelle einzufügen. Dasselbe Ergebnis erzielen Sie, indem Sie
auf die Regressionsgrafik tippen, dann auf [Edit] - [Copy] (oder [Edit] - [Cut]), auf eine
Zelle im Tabellenkalkulationsfenster und danach auf [Edit] - [Paste] tippen. Beachten
Sie, dass die Regressionsgrafik bei der Ausführung einer Operation [Edit] - [Cut] aus
dem Grafikfenster gelöscht wird.
• Genauere Informationen zur Verwendung des Kontrollkästchens „Link“ und der
Schaltfläche [Output>>] im Fenster mit den Regressionsberechnungsergebnissen
finden Sie unter „Ausführen einer Regressionsberechnung und Einfügen der
Ergebnisse in die Tabellenkalkulation“ (Seite 256).
Andere Operationen im Grafikfenster
Dieser Abschnitt bietet mehr Einzelheiten über die Arten der Operationen, die Sie ausführen können, während
das Grafikfenster im Display angezeigt wird.
u Ändern des Aussehens einer Grafik durch Ziehen eines Punktes
Während eine Grafik im Grafikfenster angezeigt wird, verwenden Sie den Stift, um einen der Datenpunkte zu
ziehen und damit das Aussehen der Grafik zu ändern.
• Sie können die Kurven ändern, die Linienstücke und Spalten länger oder kürzer machen bzw. die Größe der
Kreisdiagrammabschnitte ändern.
• Durch die Änderung einer Grafik, werden die Daten der Grafik im Tabellenkalkulationsfenster automatisch mit
geändert.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
253
Ziehen
Ändern
• Wenn eine Regressionskurve für Daten angezeigt wird, deren Grafik durch Ziehen geändert wird, verändert
sich die Regressionsgrafik auch automatisch in Abhängigkeit von den gezogenen Änderungen.
• Wenn Sie die Daten in der Tabellenkalkulation bearbeiten und die E-Taste drücken, wird die Grafik
automatisch aktualisiert.
Wichtig!
• Sie können nur dann einen Punkt ziehen, wenn dieser einem festen Wert in der Tabellenkalkulation
entspricht. Sie können einen Punkt nicht ziehen, wenn dieser einer Formel entspricht.
• Eventuell erscheint die Meldung „Insufficient System Memory to Run...“, wenn sie große Mengen an Daten
und Formeln verwenden.
u Verwenden von Drag & Drop zum Bestimmen von Grafikdaten
Während im Grafikfenster eine Grafik angezeigt wird, können Sie einen Teil der Grafik (Punkt, Balken etc.)
auswählen und in eine Zelle des Tabellenkalkulationsfensters ziehen. Dadurch werden die Grafikdaten in die
Tabellenkalkulation importiert. Die importierten Daten hängen vom Grafiktyp ab.
Durch das Ziehen dieses
Elements in eine Zelle im
Tabellenkalkulationsfenster:
Wird eine Tabelle erzeugt, die (beginnend von der Zelle, in
die die Daten eingefügt wurden) diese Werte enthält:
Ein Punkt einer Liniengrafik, eine Spalte
einer Spaltengrafik oder ein Balken eines
Balkendiagramms
Alle Werte in der mit dem Punkt, der Spalte oder dem Balken
verbundenen Serie
Ein Punkt eines Streudiagramms
Alle (x-, y-) Werte der mit dem Punkt verbundenen Serie
Ein Teil eines Kreisdiagramms
Ein Prozentwert relativ zum gesamten Kreisdiagramm
Ein Balken der Histogrammgrafik
Die Werte der Histogrammgrafik
Eine der Positionen Q1, Q3, Med, Min oder
Max einer Box-Whisker-Grafik
Die Werte der Grafik (Min, Q1, Median, Q3, Max)
u Anzeigen oder Ausblenden von Linien und Markierungen für eine Liniengrafik oder ein
Streudiagramm
1. Tippen Sie während sich eine Liniengrafik oder ein Streudiagramm im Grafikfenster befindet auf das [View]Menü.
2. Tippen Sie auf das Element [Markers] oder [Lines], um zwischen Ein- (Kontrollkästchen aktiviert) und
Ausblenden (Kontrollkästchen nicht aktiviert) umzuschalten.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
254
• Liniengrafiken und Streudiagramme können nur Markierungen, nur Linien oder sowohl Markierungen als
auch Linien aufweisen. Sie können Markierungen und Linien nicht gleichzeitig ausblenden.
13-3 Statistische Berechnungen
Der obere Bereich des [Calc]-Menüs umfasst dieselben Menüeinträge wie das [Calc]-Menü des StatistikMenüs.
Tabellenkalkulation-Menü
Statistik-Menü
Menüeinträge mit demselben Namen erfüllen dieselben Funktionen, es gibt jedoch einige Unterschiede
zwischen dem Statistik-Menü und dem Tabellenkalkulation-Menü hinsichtlich der Operationsverfahren, der
Berechnungsergebnis-Anzeige etc. In diesem Abschnitt werden besondere statistische Operationen und
Funktionen des Tabellenkalkulation-Menüs beschrieben.
Berechnungen mit Einzelvariablen, Variablenpaaren und Regressionsberechnungen
Bei der Durchführung dieser Berechnungen müssen Sie die Daten in einem der nachfolgend gezeigten
Formate vorbereiten.
(a)
(b)
(c)
(d)
X1
X2
X3
X1 Freq 1
X2 Freq 2
X3 Freq 3
X1 Y1
X2 Y2
X3 Y3
X1 Y1 Freq 1
X2 Y2 Freq 2
X3 Y3 Freq 3
Daten von Einzelvariablen
Häufigkeiten für
Einzelvariablendaten
Daten von Variablenpaaren
Häufigkeiten für
Variablenpaardaten
Zum Durchführen dieses Typs von Berechnung:
Bereiten Sie diesen Datentyp vor:
Berechnungen mit Einzelvariablen
(a) oder (b)
Berechnungen mit Variablenpaaren und
Regressionsberechnungen
(c) oder (d)
Bei jeder der oben genannten Berechnungen wird durch Auswahl eines Befehls eine Assistentenanzeige
angezeigt. Im unten stehenden Beispiel wird das Durchführen einer Regressionsberechnung veranschaulicht.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
255
u Ausführen einer Regressionsberechnung und Einfügen der Ergebnisse in die
Tabellenkalkulation
1. Geben Sie die Variablenpaardaten in die Tabellenkalkulation ein und wählen
Sie dann den betreffenden Zellenbereich.
2. Tippen Sie in der Menüleiste auf [Calc] und dann auf [Regression]. Tippen
Sie dann im angezeigten Untermenü auf den gewünschten Regressionstyp.
• Dadurch wird ein Fenster mit Berechnungsergebnissen und der
Modellformel des ausgewählten Regressionstyps in der unteren Hälfte des
Displays angezeigt.
• Genauere Informationen zu den einzelnen Regressionstypen finden
Sie unter „Regressionstypen“ (Seite 142). Informationen zu anderen
Berechnungsergebnissen als Modellformelkoeffizienten (r, MSe etc.) finden
Sie unter „Anzeigen von Regressionsberechnungsergebnissen“ (Seite 148).
3. Tippen Sie im Fenster mit den Berechnungsergebnissen auf die [Output>>]Schaltfläche.
• In dieser Anzeige können Sie die Daten festlegen, die in die
Tabellenkalkulation ausgegeben werden sollen. Unter den anfänglichen
Standardeinstellungen sind die Kontrollkästchen „Labels“ und „Results“
aktiviert. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Elementen, die
ausgegeben werden sollen.
4. Tippen Sie im Ausgabefenster auf [Paste].
• Dadurch werden eine Tabelle mit Systemvariablen-Labels,
denen Regressionsberechnungsergebnisse zugewiesen sind, die
Regressionsberechnungsergebnisse und Restwerte (Elemente, deren
Kontrollkästchen aktiviert sind) eingefügt.
„Link“-Kontrollkästchen
Durch das Ändern des in Schritt 1 im Tabellenkalkulationsfenster ausgewählten
Datenbereichs werden die im Fenster mit den Berechnungsergebnissen angezeigten
Regressionsberechnungsergebnisse automatisch aktualisiert. Sie können die
automatische Aktualisierung deaktivieren (z. B. weil die Aktualisierung zu lange dauert),
indem Sie das „Link“-Kontrollkästchen im Fenster mit den Berechnungsergebnissen
deaktivieren.
Tipp: Informationen zum grafischen Darstellen von Regressionen finden Sie unter „Regressionsgrafik-Operationen
(Kurvenanpassung)“ (Seite 252).
Test- und Intervallberechnungen
Für diese Berechnungen wird derselbe Assistent wie im Statistik-Menü verwendet.
Genauere Informationen zu den einzelnen Berechnungen finden Sie in den Abschnitten „Tests“ (Seite 151)
und „Vertrauensintervalle“ (Seite 154) in Kapitel „7-4 Durchführen erweiterter statistischer Berechnungen“.
Informationen zur Befehlssyntax finden Sie unter „12-4 Referenz der Programmbefehle“.
Nachfolgend finden Sie die Unterschiede zwischen diesen Berechnungen und dem Statistik-Menü.
• Bei den Befehlen für linearen Regressions-t-Test, χ2-Test, χ2-GOF-Test, Einweg ANOVA und Zweiweg
ANOVA müssen zuvor Daten, die in der Berechnung verwendet werden sollen, in die Tabellenkalkulation
eingegeben werden.
• Die anderen Befehle werden stets unter Verwendung einer Variablentypensyntax ausgeführt.
Werte könne direkt in die Assistentenanzeige eingegeben werden. Alternativ können Sie sie in eine
Tabellenkalkulation eingeben und darauf verweisen. Für eine Berechnungsausführung wird eine Zeile der
Tabellenkalkulationsdaten verwendet, sodass durch die Angabe der erforderlichen Anzahl an Datenzeilen
Batchberechnungen ausgeführt werden können. Ein Beispiel für eine Ausführung finden Sie weiter unten
unter „Z-Tests, t-Tests, 2-Stichproben F-Test und Intervallberechnungen“.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
256
• Nach Anzeige des Fensters mit den Berechnungsergebnissen kann ein Ausgabefenster für die Ausgabe der
Berechnungsergebnisdaten in die Tabellenkalkulation angezeigt werden.
Für Berechnung und Beispielberechnung verwendete Datenformate
In diesem Abschnitt werden für jeden Berechnungstyp die Datenformate für die Dateneingabe in die
Tabellenkalkulation angegeben und es wird ein Beispiel für eine tatsächliche Berechnung gezeigt. m und n
stehen im unten stehenden Erklärungstext für zwei beliebige natürliche Zahlen.
Z-Tests, t-Tests, 2-Stichproben F-Test und Intervallberechnungen
• Die Operation beim Eingeben von Werten direkt in die Assistentenanzeige und beim Durchführen der
Berechnung entspricht der Operation bei der Auswahl von „Variable“ in der Assistentenanzeige für
statistische Operationen.
• Wenn die Zahl der numerischen Eingabefelder in der Assistentenanzeige m ist, bereiten Sie n Zeilen und m
Spalten von Daten vor.
Beim 1-Stichproben Z-Test beispielsweise gibt es wie im nebenstehenden
Screenshot gezeigt vier numerische Eingabefelder. In diesem Fall werden
durch das Auswählen von 2 Zeilen × 4 Spalten von Daten (A1:D2) in der
Tabellenkalkulation und Ausführen des Assistenten automatisch wie im
nebenstehenden Screenshot gezeigt Zellenreferenzen in jedes Feld
eingegeben. Durch das Erhöhen der Zeilenanzahl wird für jede Zeile eine
Batchberechnung durchgeführt.
Wichtig!
Wenn Sie mehrere Berechnungen batchweise ausführen möchten,
müssen Sie in jede Zeile für jede Berechnung einen Datensatz eingeben. Berechnungen können in der
Assistentenanzeige nicht durchgeführt werden, wenn die Daten nach Spalten gruppiert sind.
Beispiel: Wählen Sie zur Vorbereitung der im nebenstehenden Screenshot
gezeigten Daten den Bereich A2:D4 aus und führen Sie den
1-Stichproben Z-Test aus. In diesem Fall lautet die -Bedingung ≠
( ≠ 0).
1. Geben Sie die Daten im Tabellenkalkulationsfenster ein und wählen Sie
dann die Eingabebereichszellen A2:D4 aus.
2. Tippen Sie auf [Calc] - [Test] - [One-Sample Z-Test] und dann auf [Next>>].
3. Dadurch werden die Zellenreferenzen wie im nebenstehenden Screenshot
(untere Hälfte) gezeigt automatisch in die Felder eingeben.
• Sie können Referenzellenbereiche für jedes Feld auch direkt eingeben.
Wenn Sie dies tun können Sie allerdings in Spaltenrichtung angeben (z. B.
A1:A3). Das Angeben in Zeilenrichtung (z. B. A1:C1) ergibt einen Fehler.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
257
4. Tippen Sie auf [Next >>].
• Für jede Zeile an Eingabedaten wird eine Berechnung durchgeführt,
sodass sich drei Ergebnisse für den z-Wert ergeben. Die
Berechnungsergebnisse für jede Zeile lassen sich anzeigen, indem Sie
auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche (v) jedes Feldes im Fenster für die
Berechnungsergebnisse tippen.
5. Tippen Sie zur grafischen Darstellung der Berechnungsergebnisse als
normale Verteilungsgrafik auf $.
Linearer Regressions-t-Test
Geben Sie Variablenpaardaten (Seite 255 (c) oder (d)) als Testdaten in eine
Tabellenkalkulation ein.
1301 Es ist ein linearer Regressions-t-Test an im nebenstehenden
Screenshot gezeigten Variablenpaardaten auszuführen
χ2-Test
Geben Sie als Testdaten Daten aus mindestens einer Zeile und zwei Spalten (beobachtete Matrix) in die
Tabellenkalkulation ein. In Kapitel 7 dieses Handbuchs finden Sie ein Beispiel ( 0704 ) für dieses Verfahren
anhand des Statistik-Menüs.
χ2-GOF-Test
Geben Sie als Testdaten zwei Listen (beobachtete Liste und erwartete Liste) in die Tabellenkalkulation ein.
Dies entspricht der Eingabe von zwei Zeilen von Daten von n Zeilen. In Kapitel 7 dieses Handbuchs finden Sie
ein Beispiel ( 0705 ) für dieses Verfahren anhand des Statistik-Menüs.
Einweg ANOVA
Geben Sie als Testdaten Daten (Faktor A) in die Tabellenkalkulation ein, die n Zeilen × 2 Spalten bis zu n ×
6 Spalten entsprechen. In Kapitel 7 dieses Handbuchs finden Sie ein Beispiel ( 0706 ) für dieses Verfahren
anhand des Statistik-Menüs.
Zweiweg ANOVA
Wenn (Anzahl Faktor A) × (Anzahl Faktor B) = m, bereiten Sie Testdaten vor,
die n Zeilen × m Spalten entsprechen. Gibt es beispielsweise Faktor-AElemente und ein Faktor-B-Element, geben Sie sechs Spalten von Daten in
die Tabellenkalkulation ein. Wählen Sie beispielsweise A1:F3 in der
Tabellenkalkulation aus und führen Sie den Assistenten aus. Dadurch werden
die unten gezeigten Zellenreferenzen automatisch jedem Faktor zugewiesen.
Faktor B1
Faktor B2
Faktor B3
Faktor A1
A1:A3
B1:B3
C1:C3
Faktor A2
D1:D3
E1:E3
F1:F3
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
258
1302 Es sind dieselben Berechnung wie im Beispiel zum Statistik-Menü 0707 mit dem TabellenkalkulationMenü auszuführen
Verteilungsberechnungen
Genauere Informationen zu den verschiedenen Typen von Verteilungsberechnungen finden Sie unter
„Wahrscheinlichkeitsverteilungen“ (Seite 155).
u Durchführen einer Verteilungsberechnung und Einfügen der Ergebnisse in die
Tabellenkalkulation
1. Geben Sie die Einzelvariablendaten oder Variablenpaardaten in die Tabellenkalkulation ein und wählen Sie
dann den betreffenden Zellenbereich.
• Nachfolgend werden die den einzelnen Typen der Verteilungsberechnung entsprechenden Datentypen
sowie die dem ausgewählten Datenbereich zugewiesenen Variablen gezeigt.
Verteilungstyp
Daten
Variablenzuweisung
Wahrscheinlichkeitsdichte
Eindimensional
x
Kumulative Verteilung
Zweidimensional
Lower, Upper
Umkehrfunktion der kumulativen
Verteilung
Eindimensional
prob
2. Tippen Sie in der Menüleiste auf [Calc] und dann auf [Distribution].
• In der unteren Hälfte des Displays wird der Assistent für die Verteilungsberechnung angezeigt.
3. Tippen Sie auf die v-Schaltfläche rechts neben dem zweiten Element von oben und wählen Sie dann die
gewünschte Verteilungsberechnung aus dem angezeigten Menü aus.
4. Tippen Sie auf [Next >>].
• Dadurch wird ein Bildschirm angezeigt, auf dem die Variablenzuweisungen für den in Schritt 1 dieses
Verfahrens ausgewählten Bereich automatisch als Anfangsstandardwerte in die Eingabefelder eingegeben
werden.
5. Geben Sie Werte für die anderen Variablen ein und tippen Sie dann auf [Next >>].
• Die Berechnungsergebnisse werden angezeigt. Wenn es mehrere Berechnungsergebnisse gibt, tippen Sie
auf V, um sie anzuzeigen.
• Sie können hier auf $ tippen, um die Verteilungsgrafik anzuzeigen.
6. Tippen Sie im Fenster mit den Berechnungsergebnissen auf die [Output>>]-Schaltfläche.
7. Tippen Sie im Ausgabefenster auf [Paste].
• Dadurch werden die Berechnungsergebnisse im Formelformat eingefügt.
„DispStat“-Befehl
Durch Tippen auf [Calc] - [DispStat] wird ein „DispStat“-Fenster angezeigt, in dem Ergebnisse von statistischen
Berechnungen (Einzelvariablen-, Variablenpaar-, Regressions-, Test-, Intervall-, Verteilungsberechnungen oder
Berechnungen der Umkehrfunktion von Verteilungen) nach Ausführung einer Berechnung angezeigt werden.
Tipp: Im „DispStat“-Fenster werden statistische Berechnungsergebnisse der letzten statistischen Berechnung angezeigt,
die mit einer ClassPad-Anwendung ausgeführt wurde (außer bei eActivity). Beispielsweise wird direkt nach
Ausführung einer Berechnung mit dem Befehl „NormPD“ im Main-Menü das Berechnungsergebnis im „DispStat“Fenster angezeigt, selbst wenn das Tabellenkalkulation-Menü verwendet wird. Beachten Sie jedoch, dass unter
Verwendung eines mathematischen Terms, wie „normPDf(“, erzeugte Berechnungsergebnisse nicht im „DispStat“Fenster angezeigt werden.
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
259
13-4 Zellen- und Listenberechnungen
Verwenden der Zellenberechnungsfunktionen
Besondere Funktionen des Tabellenkalkulation-Menüs finden Sie im [Cell-Calculation]-Untermenü des
[Calc]-Menüs. Durch Auswahl eines Menüeintrags im [Cell-Calculation]-Untermenü wird die entsprechende
Funktion in die aktuell ausgewählte Zelle eingegeben. In diesem Abschnitt werden die Funktionen und die
Eingabesyntax der Zellberechnungsfunktionen erklärt.
Funktion
Beschreibung
row
Funktion: Ergibt die Zeilennummer einer ausgewählten Zelle.
Syntax: row(zelle)
col
Funktion: Ergibt die Spaltennummer einer ausgewählten Zelle.
Syntax: col(zelle)
count
Funktion: Ergibt die Anzahl der Zellen im ausgewählten Bereich.
Syntax: count(Startzelle[:Endzelle])
cellif
Funktion: Wertet eine Gleichung oder Ungleichung aus und erzielt einen von drei
verschiedenen Ausdrücken, abhängig davon, ob die Gleichung/Ungleichung wahr
(Ausdruck 1), falsch (Ausdruck 2) oder ergebnislos (Ausdruck 3) ist.
Hierbei kann die Gleichung/Ungleichung auch eine Zeichenkette wie in dem folgenden
Beispiel enthalten: cellif(A1="Red", 0,1,2).
Syntax: cellif(Gleichung, Ausdruck 1, Ausdruck 2, Ausdruck 3)
cellif(Ungleichung, Ausdruck 1, Ausdruck 2, Ausdruck 3)
1303 Für jeden Wert in den Zellen A1 bis A5 soll in der benachbarten B-Spalten-Zelle „Big“ für Werte größer
gleich 5 und „Small“ für Werte kleiner als 5 erscheinen
Verwenden der Listenberechnungsfunktionen
Die in der unten stehenden Tabelle gezeigten Funktionen des [Calc]-Menüs sind unter demselben Namen auch
in den Untermenüs [Action] - [List] - [Statistics] und [Action] - [List] - [Calculation] des Main-Menüs enthalten.
Untermenü [Calc] - [List-Statistics]
min, max, mean, median, mode, Q1, Q3, percentile, stdDev, variance
Untermenü [Calc] - [List-Calculation]
sum, prod, cuml, Alist, percent, polyEval, sequence, sumSeq
Durch Auswahl eines Menüeintrags im Untermenü [Calc] - [List-Statistics] oder [Calc] - [List-Calculation]
wird die entsprechende Funktion in die aktuell ausgewählte Zelle eingegeben. Informationen zu Syntax und
anderen Details der einzelnen Funktionen finden Sie unter „Verwenden der Untermenüs für Listenstatistik und
Listenberechnung“ (Seite 74).
Tipp: Wenn ein Zellenbereich in einer Tabellenkalkulation als Argumente dieser Funktionen
angegeben ist, werden die Zellen als einzelne Listen von Daten angesehen, auch wenn
sich der Bereich über mehrere Spalten erstreckt. Im Falle des nebenstehenden
Screenshots beispielsweise (Auswahl des Bereichs A1:B3) werden die Daten wie die
folgenden Listendaten behandelt: {1,3,5,2,4,6}.
1304 Zu bestimmen ist das arithmetische Mittel zu dem Block von Zellen, dessen obere linke Ecke bei
A1 und dessen untere rechte Ecke bei C3 angeordnet ist. Das Ergebnis ist danach in die Zelle C5
einzutragen
1305 Wenn Spalte A Daten sind und Spalte B die Häufigkeit ist, ist die Dateneingabe
in A1 bis B3 im nebenstehenden Screenshot zu summieren und die Summe in
Zelle B5 einzutragen
Kapitel 13: Tabellenkalkulation-Menü
260
Kapitel 14:
System-Menü
Sie können das System-Menü zum Verwalten des ClassPad-Speichers (Hauptspeicher, eActivity-Bereich und
Massenspeicherbereich) und zum Konfigurieren verschiedener Systemeinstellungen verwenden.
14-1 Verwalten der Speichernutzung
ClassPad verfügt über die folgenden drei unabhängigen Speicherbereiche zum Speichern von Daten:
Hauptspeicherbereich, eActivity-Bereich und Massenspeicherbereich.
Hauptspeicher: Dieser Bereich dient zum Speichern von Anwendungsdaten
und Variablen, mit Ausnahme von eActivity.
eActivity-Bereich: Dieser Bereich dient zum Speichern von eActivity-Daten.
Massenspeicherbereich: Sämtliche ClassPad-Daten können als
einzelne VCP-Datei exportiert werden, und einzelne Datenelemente des
Hauptspeichers und/oder eActivity-Bereichs können als einzelne XCPDateien exportiert und in diesem Bereich gespeichert werden. Wenn der
ClassPad über eine USB-Verbindung an einen Computer angeschlossen ist,
kann dieser Bereich zum Übertragen von Daten zwischen dem ClassPad und
dem Computer verwendet werden (Seite 270).
Beim Starten des System-Menüs wird ein Bildschirm mit drei Registern
angezeigt, die jeweils die oben beschriebenen Speicherbereiche
darstellen. Wenn Sie auf eines der Register tippen, wird ein Arbeitsblatt
zum Durchführen der nachfolgenden Operationen für den entsprechenden
Speicherbereich angezeigt.
• Löschen von Daten im Hauptspeicher und eActivity-Bereich
• Suchen nach und Löschen von Dateien und Ordnern im
Massenspeicherbereich sowie Erstellen und Umbenennen von Ordnern
• Importieren und Exportieren von Daten (Variable und eActivity)
zwischen dem Hauptspeicher und dem eActivity-Bereich sowie dem
Massenspeicherbereich
Verwenden des „Storage“-Arbeitsblattes
Zunächst wird das [Storage]-Arbeitsblatt angezeigt, wenn Sie das System-Menü starten. Mithilfe dieses
Arbeitsblattes können Sie Dateien importieren und exportieren. Weitere Informationen finden Sie unter
„Arbeiten mit VCP- und XCP-Dateien“ (Seite 272). Hier werden die Inhalte des Massenspeicherbereichs angezeigt
und die Vorgehensweise zum Umbenennen und Löschen einer Datei.
u Anzeigen von Inhalten des Massenspeicherbereiches
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf das [Storage]-Register.
2. Wählen Sie „View Storage & Import“ und tippen Sie anschließend auf [Select].
• Daraufhin wird das „Storage“-Dialogfeld angezeigt. Die Ordner und Dateien im Massenspeicherbereich
werden eingeblendet.
3. Führen Sie im „Storage“-Dialogfeld die nachfolgend beschriebenen Ordner- und Dateioperationen durch.
Um dies zu tun:
Vorgehensweise:
Löschen eines Ordners
oder einer Datei
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen des Ordners oder der Datei, den bzw. die
Sie löschen möchten, und tippen Sie anschließend auf [File] - [Delete].
Kapitel 14: System-Menü
261
Um dies zu tun:
Vorgehensweise:
Erstellen eines
Ordners
Tippen Sie auf [File] - [Create Folder] oder {. Geben Sie in das angezeigte
Dialogfeld den Namen ein, den Sie dem Ordner zuweisen möchten, und tippen
Sie anschließend auf [OK].
Umbenennen eines
Ordners
Markieren Sie den Ordner, den Sie umbenennen möchten, und tippen Sie dann
auf [File] - [Rename]. Geben Sie in das angezeigte Dialogfeld den Namen ein,
den Sie dem Ordner zuweisen möchten, und tippen Sie anschließend auf [OK].
Suchen nach einer
Datei oder einem
Ordner
Tippen Sie auf [Search] oder auf e. Geben Sie in das angezeigte Dialogfeld die
zu suchende Zeichenfolge ein und tippen Sie anschließend auf [Search]. Zum
Durchführen einer erneuten Suche mit derselben Zeichenfolge tippen Sie auf r.
Ändern der
Dateilistenansicht
Tippen Sie zum Anzeigen des Dateinamens und der Dateigröße auf [View] [Detail View] (lange Dateinamen sind möglicherweise abgeschnitten). Wenn Sie
nur den Dateinamen anzeigen möchten, tippen Sie auf [View] - [List View].
4. Tippen Sie auf [Cancel], um das „Storage“-Dialogfeld zu schließen.
Verwenden des Hauptspeicher („Main Memory“)-Arbeitsblattes und des eActivityArbeitsblattes
„Main Memory“-Arbeitsblatt
Wenn Sie auf das [Main Memory]-Register tippen, wird das „Main Memory“-Arbeitsblatt angezeigt.
Dieses Element:
Zeigt an, wie viel Speicherplatz für diesen Datentyp erforderlich ist:
Setup
Einstellungsdaten
Graph Sheet
Funktionsdaten des Grafik- und Tabellen-Menüs (darunter auch
Arbeitsblattnamendaten und Funktionsauswahldaten)
Graph Summary
Daten der Übersichtstabelle
View Window
Betrachtungsfenster-Parameterwerte
Factor
Zoomfaktorwerte
Table
Bereichswerte und Tabellenergebniswerte
Conics Eqn
Kegelschnittgleichungen
Sequence
Daten des Zahlenfolgen-Menüs
DiffEqGraph
Funktionsdaten des Differenzialgleichungsgrafik-Menüs
Stat List
„list1“ bis „list6“
Stat Result
Statistische Berechnungsergebnisse
Numeric Solve
Zu lösende Gleichung und Lösungsbereich
Ans Memory
Ans-Daten des Main-Menüs
Random Value
Einstelldaten für den Zufallsbefehl
Main History
Ablaufdaten des Main-Menüs
User Defined
Benutzerdefinierte Variablen und durch den Anwender erstellte Ordner
Library
„library“-Ordnerdaten
eActivity
Temporäre Daten des eActivity-Menüs*
Geometry
Temporäre Daten des Geometrie-Menüs*
Spreadsheet
Temporäre Daten des Tabellenkalkulation-Menüs*
Financial
Daten des Finanzmathematik-Menüs
System
Andere Systemdaten
Clipboard
Daten der Zwischenablage
* Bei „temporären Daten“ handelt es sich um Daten, die in einem Anwendungsmenü erstellt, aber nicht als
Datei gespeichert werden.
Kapitel 14: System-Menü
262
eActivity-Arbeitsblatt
Wenn Sie auf das [eActivity]-Register tippen, wird das eActivity-Arbeitsblatt angezeigt. Diese Seite listet die
Namen aller mit dem eActivity-Menü erstellten Dateien auf und zeigt die Größe jeder Datei an.
u Löschen von Hauptspeicherdaten oder eActivity-Dateien
1. Tippen Sie auf das Register („Main Memory“ oder „eActivity“), das die zu löschenden Daten enthält.
2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Eintrag, dessen Daten Sie löschen möchten.
3. Tippen Sie auf die [Delete]-Schaltfläche.
4. Tippen Sie im eingeblendeten Bestätigungsdialogfeld auf [OK], um die ausgewählten Daten zu löschen.
• Falls Sie auf [OK] tippen, wird die Meldung „Now deleting...“ angezeigt, und die Daten werden gelöscht.
Tipp:
• Daten mit gedimmtem Kontrollkästchen können nicht gelöscht werden.
• Weitere Informationen zum Löschen aller Variablendaten und Programmdaten sowie zum Löschen aller eActivity-Daten
finden Sie unter „Listenweises Löschen bestimmter Daten (Reset)“.
14-2 Konfigurieren der Systemeinstellungen
Verwenden Sie zum Konfigurieren der Systemeinstellungen das Untermenü des System-Menüs oder die
Schaltflächen der Symbolleiste.
Untermenüs und Schaltflächen des System-Menüs
• Listenweises Löschen bestimmter Daten des Speicherbereiches ............................ System - Reset oder ;
• Initialisieren des ClassPad .................................................................................... System - Initialize oder n
• Einstellen der Anzeigehelligkeit ................................................................System - Display Settings oder Z
• Konfigurieren der Ein- und Ausschaltfunktionen ....................... System - Power Properties - Power oder X
• Festlegen des verwendeten Batterietyps ................................. System - Power Properties - Battery oder m
• Ändern der Anzeigetextsprache......................................................................... System - Language oder ,
• Festlegen der imaginären Einheit einer komplexen Zahl .......................................... System - Imaginary Unit
• Ändern der Anordnung der Alphabet-Software-Tastatur .................................... System - Keyboard oder V
• Zuordnen von Umschaltmodus-Tasteneingaben auf Gerätetasten ................... System - Shift Keys oder .
• Optimieren des eActivity-Bereiches und des Massenspeicherbereiches
................................................................................................. System - Memory Management oder /
• Auswählen der Bilddatei für die Endanzeige, die
erscheint, wenn der ClassPad ausgeschaltet wird ................................System - Ending Screen oder N
• Einstellen der Ausrichtung des Touchscreens .............................. System - Touch Panel Alignment oder M
• Anzeigen der Software-Versionsinformation............................. System - About ClassPad - Version oder >
• Registrieren eines Benutzernamens im ClassPad.....................System - About ClassPad - ClassPad Name
Konfigurieren der Systemeinstellungen
u Listenweises Löschen bestimmter Daten (Reset)
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Reset], oder tippen Sie auf ;.
• Daraufhin wird das „Reset“-Dialogfeld angezeigt.
Kapitel 14: System-Menü
263
2. Wählen Sie im „Reset“-Dialogfeld den Typ der Rückstelloperation aus, den Sie ausführen möchten.
Um diesen Datentyp zu löschen:
Wählen Sie diese Option:
Alle Variablen und Programmdaten im Hauptspeicher
Variable/Program
Alle eActivity-Daten im eActivity-Bereich
eActivity Data
Daten im Massenspeicherbereich
Storage Memory
Alle drei genannten Typen
All of the above
3. Nachdem Sie den Typ der auszuführenden Rückstelloperation eingestellt haben, tippen Sie auf [Reset].
4. Als Antwort auf die erscheinende Bestätigungsmeldung tippen Sie auf [OK], um die Rückstelloperation
auszuführen und zum Menü zurückzukehren.
u Initialisieren des ClassPad
Warnung!
Durch das Initialisieren des ClassPad werden alle seit dem Kauf Ihres ClassPad oder seit der letzten
Initialisierung getätigten Eingaben und im Speicher abgelegte Daten (einschließlich eActivity-Daten) gelöscht.
Bevor Sie den ClassPad initialisieren, kontrollieren Sie zwei Mal, ob Sie die Daten nicht mehr benötigen, die
durch das Initialisieren gelöscht werden.
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Initialize] oder auf n.
• Daraufhin wird eine Bestätigung angezeigt, die Sie danach fragt, ob Sie Ihren ClassPad wirklich
initialisieren möchten.
2. Tippen Sie auf [OK], um die Initialisierung auszuführen.
• Je nachdem, wie viele Daten im Speicher vorhanden sind, kann die Initialisierung einige Minuten in
Anspruch nehmen.
• Nachdem die Initialisierung abgeschlossen ist, erscheint die Anzeige für die Touchscreen-Ausrichtung.
Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Einstellungen für die Initialisierung zu
konfigurieren. Weitere Informationen zur Einstellung finden Sie unter „Austauschen der Batterien und
Einstellen des ClassPad“ in der separaten Schnellstartanleitung.
u Einstellen der Anzeigehelligkeit
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Display Settings] oder auf Z.
2. Tippen Sie auf t oder auf u, um die Anzeigehelligkeit zu ändern, und tippen Sie anschließend auf [Set].
• Wenn Sie auf [Initial] tippen, wird die Helligkeit der Anzeige auf die Vorgabeeinstellung zurückgesetzt.
u Konfigurieren der Ein- und Ausschaltfunktionen
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Power Properties] - [Power] oder auf X.
2. Führen Sie in dem angezeigten Dialogfeld die nachfolgend beschriebenen Operationen aus.
Um dies zu tun:
Vorgehensweise:
Festlegen der Ansprechzeit der
Abschaltautomatik
Tippen Sie auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche „Auto Power Off“
und wählen Sie anschließend 10 Min. oder 60 Min. aus.
Einstellen der Dauer für die
Hintergrundbeleuchtung
Tippen Sie auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche „Backlight
Duration“ und wählen Sie anschließend 30 Sek., 1 Min., 3 Min.
oder 10 Min. aus.
3. Nachdem Sie alle Einstellungen wunschgemäß ausgeführt haben, tippen Sie auf [Set].
u Festlegen des Batterietyps
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Power Properties] - [Battery] oder auf m.
2. Tippen Sie auf den geladenen Batterietyp, und tippen Sie dann auf [Set].
Kapitel 14: System-Menü
264
3. Tippen Sie im eingeblendeten Bestätigungsdialogfeld auf [OK].
• Auf diese Weise wird der ausgewählte Batterietyp registriert und das Bestätigungsdialogfeld geschlossen.
• Wenn Sie statt auf [OK] auf [Cancel] tippen, wird das Bestätigungsdialogfeld geschlossen, und der
ausgewählte Batterietyp wird nicht registriert.
u Festlegen der Anzeigesprache
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Language] oder auf ,.
2. Wählen Sie im eingeblendeten Dialogfeld die gewünschte Sprache aus, und tippen Sie anschließend auf
[Set].
• Dadurch gelangen Sie zurück zum Menü.
u Festlegen der imaginären Einheit einer komplexen Zahl (i oder j )
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Imaginary Unit].
2. Wählen Sie im eingeblendeten Dialogfeld den gewünschten Typ der imaginären Einheit aus und tippen Sie
anschließend auf [Set].
u Festlegen der alphabetischen Tastaturanordnung
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Keyboard] oder auf V.
2. Wählen Sie im eingeblendeten Dialogfeld die gewünschte Tastaturanordnung aus und tippen Sie
anschließend auf [Set].
• Dadurch gelangen Sie zurück zum Menü.
u Zuordnen von Umschaltmodus-Tasteneingaben auf Gerätetasten
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Shift Keys] oder auf ..
• Daraufhin wird das „Shift Key Assign“-Dialogfeld angezeigt.
2. Tippen Sie auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche, und wählen Sie dann die Gerätetaste, welcher Sie eine
Umschaltmodus-Tasteneingabe zuweisen möchten.
3. Geben Sie die Tasteneingabe an, die Sie der Gerätetaste zuweisen möchten.
Um dies zu tun:
Vorgehensweise:
Zuweisen einer automatischen Texteingabe
(Zeichenfolge, Funktionsname usw.) zur Gerätetaste
Geben Sie den Text, der automatisch
eingegeben werden soll, rechts von der [Set]Schaltfläche ein, und tippen Sie anschließend
auf [Set].
Zuweisen von „Cut“, „Copy“, „Paste“ oder „Undo/Redo“
zur Gerätetaste
Tippen Sie auf die entsprechende Schaltfläche
des Dialogfeldes.
Löschen der aktuellen Zuweisung von der Gerätetaste
Tippen Sie auf [Clear].
Zurücksetzen aller Tastenzuweisungen auf die
ursprüngliche Einstellung
Tippen Sie auf [Default].
• Der der Gerätetaste zugeordnete Vorgang wird in der Statuszeile angezeigt.
4. Nachdem Sie alle Einstellungen wunschgemäß ausgeführt haben, tippen Sie auf [OK], um diese zu
übernehmen und das „Shift Key Assign“-Dialogfeld zu schließen.
Tipp
• Wenn eine der folgenden Operationen ausgeführt wird, werden alle Tastenzuweisungen auf die ursprünglichen
Einstellungen zurückgesetzt: „Listenweises Löschen bestimmter Daten (Reset)“ (Seite 263), „Initialisieren des ClassPad“
(Seite 264) oder „Durchführen der RAM-Rückstellungsoperation“ (Seite 291).
• Die ursprünglichen standardmäßigen Tastenzuweisungen sind nachfolgend dargestellt:
= : Copy
x : Cut
y : Paste
Z : Undo
Kapitel 14: System-Menü
265
,: |
z: ⇒
(: t
): 1 : sin(
2 : cos(
3: tan(
5 : ln(
0: π
.: i
e: ∞
E : Ans
{:
/:
(Schabloneneingabemodus) oder '( (Zeileneingabemodus)*1
(Schabloneneingabemodus) oder / (Zeileneingabemodus)*1
4 : e (Schabloneneingabemodus) oder e^( (Zeileneingabemodus)*1
6 : log ( ) (Schabloneneingabemodus) oder log( (Zeileneingabemodus)*1
7, 8, 9, *, -, + : Undefiniert
*1 Siehe „Schabloneneingabe und Zeileneingabe“ (Seite 22).
u Optimieren des Flash-ROM-Speichers (eActivity-Bereich und Massenspeicherbereich)
Tipp: Durch die Optimierung des Flash-ROM-Speichers steht mehr Speicherkapazität zur Verfügung.
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Memory Management] oder auf /.
2. Tippen Sie im eingeblendeten Bestätigungsdialogfeld auf [Yes].
• Nachdem Sie auf [Yes] getippt haben, wird die Meldung „Now Optimizing...“ während der Optimierung
weiterhin angezeigt. Die Meldung „Complete!“ erscheint, wenn die Optimierung beendet ist.
Wichtig!
Drücken Sie niemals den RESTART-Knopf auf der Rückseite des ClassPad, während eine Optimierung
des Flash-ROM-Speichers ausgeführt wird. Anderenfalls kann der Speicher beschädigt werden, wodurch
der gesamte Speicherinhalt verloren geht und es zum Fehlbetrieb Ihres ClassPad kommen kann. Falls dies
eintritt, müssen Sie sich zur Reparatur an den CASIO-Kundendienst wenden. Beachten Sie, dass durch die
Reparatur Ihres ClassPad der verlorene Speicherinhalt nicht wieder hergestellt werden kann.
3. Tippen Sie auf [OK], um das Dialogfeld mit der Meldung „Complete!“ zu schließen.
u Auswählen der Bilddatei für die Endanzeige, die erscheint, wenn der ClassPad
ausgeschaltet wird
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Ending Screen] oder auf N.
2. Tippen Sie in dem angezeigten Dialogfeld auf die Abwärtspfeil-Schaltfläche. Tippen Sie in der angezeigten
Liste auf [Select Picture File], und tippen Sie anschließend auf die zu verwendende Bilddatei für die
Endanzeige.
• Wenn Sie auf [View] tippen, wird eine Vorschau der aktuell ausgewählten Bildschirmanzeige eingeblendet.
Tippen Sie zum Schließen der Vorschau auf [OK].
3. Nachdem Sie die gewünschte Bilddatei ausgewählt haben, tippen Sie auf [Set].
u Einstellen der Ausrichtung des Touchscreens
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [Touch Panel Alignment] oder auf M.
2. Verwenden Sie den Stift, um jeweils auf die Mitte der vier Kreuze zu tippen, die in der Anzeige erscheinen.
• Versuchen Sie bei der Ausrichtung Ihres ClassPad genau die Mitte des jeweiligen Kreuzes zu treffen.
u Anzeigen der Versionsinformationen
Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [About ClassPad] - [Version] oder auf >.
Tippen Sie zum Schließen des „Version“-Dialogfeldes auf [OK].
u Registrieren eines Benutzernamens im ClassPad
1. Tippen Sie im Fenster des System-Menüs auf [System] - [About ClassPad] -[ClassPad Name].
2. In dem nun angezeigten Dialogfeld geben Sie den Namen ein und tippen auf [Set].
• Der registrierte Benutzername erscheint am unteren Rand der Endanzeige, die eingeblendet wird, wenn
der ClassPad ausgeschaltet wird.
Kapitel 14: System-Menü
266
Kapitel 15:
Ausführen der Datenkommunikation
Sie können den ClassPad mit einem Computer oder einem anderen ClassPad verbinden, um Daten
auszutauschen. Sie können auch eine Verbindung zu einem CASIO Datenanalysator oder einem CASIOProjektor herstellen. In diesem Kapitel werden die Verbindung des ClassPad mit einem externen Gerät und der
Datentransfer erläutert.
Wichtig!
Drücken Sie niemals den RESTART-Knopf auf der Rückseite des ClassPad während eine
Datenkommunikationsoperation ausgeführt wird. Anderenfalls kann der Speicher beschädigt werden, wodurch
der gesamte Speicherinhalt verloren geht und es zum Fehlbetrieb Ihres ClassPad kommen kann. Falls dies
eintritt, müssen Sie sich zur Reparatur an einen CASIO-Kundendienst wenden. Beachten Sie, dass durch die
Reparatur Ihres ClassPad der verlorene Speicherinhalt nicht wieder hergestellt werden kann.
15-1 Beschreibung der Datenkommunikation
In diesem Abschnitt werden die Konfiguration der Kommunikationsparameter mithilfe des KommunikationsMenüs und der Umgang mit dem „Select Connection Mode“-Dialogfeld beschrieben, das angezeigt wird, wenn
Sie eine USB-Verbindung zwischen dem ClassPad und einem externen Gerät herstellen.
Verwendung des Kommunikations-Menüs des ClassPad
Ehe Sie versuchen, Daten mit dem ClassPad zu übertragen, sollten Sie anhand des in diesem Abschnitt
beschriebenen Verfahrens die Datenkommunikationsparameter konfigurieren.
u Konfiguration der Kommunikationsparameter
1. Tippen Sie im Menü der Anwendungen auf
.
• Dadurch wird das Kommunikations-Menü geöffnet und ein Fenster mit den
aktuellen Einstellungen der Kommunikationsparameter angezeigt.
2. Tippen Sie auf [Setup] und anschließend auf [Open Setup Menu].
• Dadurch wird ein Dialogfeld wie das nebenstehende zum Ändern der
Kommunikationsparameter angezeigt.
3. Konfigurieren Sie die Kommunikationsparameter wie nachstehend
beschrieben.
• Die mit einem Sternchen (*) markierten Einträge sind die AnfangsVorgaben.
Cable Type: Für den Anschluss an einen anderen ClassPad oder einen
Datenanalysator wählen Sie „3pin cable“. Für den Anschluss an einen
Computer oder Projektor wählen Sie „USB cable*“.
Speed(3Pin): Wählen Sie „9600 bps“, „38400 bps“ oder „115200
bps*“, um die Datenrate für die 3-pin-Kommunikation anzugeben.
Diese Einstellung gilt für den Anschluss an einen anderen ClassPad oder einen Datenanalysator. Wenn
sich die Geschwindigkeitseinstellungen des ClassPads und des angeschlossenen Geräts voneinander
unterscheiden, wird die langsamere Einstellung verwendet.
Wakeup Enable: Zum Aktivieren der Aufweckfunktion (Wakeup, siehe unten) wählen Sie „On*“. Um die
Aufweckfunktion zu deaktivieren, wählen Sie „Off“. Diese Einstellung gilt nur, wenn als Kabeltyp (Cable
Type) „3pin cable“ gewählt wurde.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
267
4. Sind alle Einstellungen wie gewünscht, tippen Sie auf [Set], um sie zu speichern.
• Daraufhin erscheint das Fenster des Kommunikations-Menüs mit den neu konfigurierten Parametern.
Überprüfen Sie die Einstellungen.
Wakeup
Die Aufweckfunktion (Wakeup) versetzt den ClassPad automatisch in Kommunikationsbereitschaft, wenn am
3-poligen Anschluss des ClassPad eingehende Daten von einem externen Gerät festgestellt werden. Falls
das Sendegerät eine Datensendeoperation ausführt, aktiviert die Aufweckfunktion das Empfangsgerät, sodass
der Datenempfang automatisch ausgeführt wird. Das Empfangsgerät arbeitet normal, so lange keine Daten
empfangen werden. Beachten Sie, dass die Aufweckfunktion am Empfangsgerät nicht funktioniert, wenn eine
Berechnungs- oder grafische Darstellungsoperation ausgeführt wird. Die Aufweckfunktion wird erst aktiviert,
nachdem die aktuelle Operation beendet ist.
Menüs und Schaltflächen des Kommunikations-Menüs
• Wählen der zu sendenden Daten ..............................................................................Link - Transmit oder E
• Schalten auf Empfangsbereitschaft ............................................................................Link - Receive oder R
• Schalten auf Bereitschaft für die Aktualisierung des Betriebssystems ................................ Link - OS Update
• Konfigurieren der Kommunikationsparameter ....................................................... Setup - Open Setup Menu
• Starten des Variablenmanagers .................................................................................................................5
Das „Select Connection Mode“-Dialogfeld
Wenn der ClassPad mit dem USB-Kabel an einen Computer oder Projektor
angeschlossen wird, erscheint das nebenstehende „Select Connection Mode“Dialogfeld. Tippen Sie die Schaltfläche an, die dem Gerät entspricht, mit dem
der ClassPad verbunden ist.
USB Flash: Modus zum Anschließen des ClassPad an einen Computer zur
Datenübertragung. Siehe „Herstellen und Trennen einer Verbindung mit einem
Computer im USB-Flash-Modus“ (Seite 269).
Screen Receiver: Modus zum Verwenden der Software Screen Receiver*1 auf
einem Computer mit Windows Vista, Windows 7 oder Mac OS, um ClassPadBildschirminhalte auf dem Computerbildschirm anzuzeigen.
Screen Receiver(XP): Modus zum Verwenden der Software Screen Receiver*1 auf einem Computer mit
Windows XP, um ClassPad-Bildschirminhalte auf dem Computerbildschirm anzuzeigen.
Projector: Modus zum Anschließen des ClassPad an einen Projektor und zum Projizieren von ClassPadBildschirminhalten. Zu Einzelheiten siehe „Projizieren von ClassPad-Bildschirminhalten von einem Projektor“
(Seite 277).
Cancel: Schließt das „Select Connection Mode“-Dialogfeld, ohne Einstellungen zu ändern.
*1 Zu Einzelheiten siehe die Bedienungsanleitung für Screen Receiver. Bedienen Sie den ClassPad nicht, bis
die ClassPad-Bildschirminhalte von Screen Receiver angezeigt werden.
Tipp
• Anstatt die Bildschirmschaltflächen anzutippen, können Sie auch die Tastaturtasten 1 bis 5 verwenden, um den
Verbindungsmodus auszuwählen.
• Das „Select Connection Mode“-Dialogfeld erscheint nicht sofort nach Anschließen des USB-Kabels, wenn eine
Fortschrittsleiste angezeigt wird oder eine Berechnung im Gange ist. Trennen Sie das USB-Kabel und warten Sie, bis die
Fortschrittsleiste verschwindet oder die Berechnung abgeschlossen ist, und stellen Sie die Verbindung dann erneut her.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
268
15-2 Ausführen der Datenkommunikation zwischen dem
ClassPad und einem Personal Computer
Sie können die folgenden Operationen ausführen, wenn Ihr ClassPad an einen Computer angeschlossen ist.
Datentransfer zwischen dem ClassPad und einem Computer
Variablendaten und eActivity-Daten sowie VCP- und XCP-Dateien (Seite 272) können zwischen dem ClassPad
und einem Computer übertragen werden.
Übertragen von Display-Bilddaten vom ClassPad auf den Computer
Zu Informationen zum Verbinden von ClassPad und Screen Receiver siehe die Bedienungsanleitung von
Screen Receiver.
Systemvoraussetzungen des Computers
•
•
•
•
Windows XP Home Edition
• Windows Vista (32 Bit)
Windows XP Professional (32 Bit)
• Windows 7 (32 Bit, 64 Bit)
Windows 8 (32 Bit, 64 Bit)
Mac OS 10.5, Mac OS 10.6, Mac OS 10.7, Mac OS 10.8
Herstellen und Trennen einer Verbindung mit einem Computer im USB-Flash-Modus
Wenn eine USB-Verbindung zwischen dem ClassPad und einem Computer hergestellt wird, erkennt der
Computer den Massenspeicherbereich des ClassPad als USB-Flashlaufwerk.
Wichtig!
Berühren Sie nicht die USB-Kabelanschlüsse und den Bildschirm, während eine Datenübertragung im
Gange ist. Falls sich über Ihre Finger statische Elektrizität entlädt, wird der Datentransfer möglicherweise
abgebrochen.
u Herstellen einer Verbindung zwischen ClassPad und einem Computer
1. Verbinden Sie das USB-Kabel des ClassPad mit dem
USB-Port Ihres Computers.
2. Verbinden Sie das andere Ende des USB-Kabels
gemäß der nebenstehenden Abbildung mit dem
ClassPad.
• Der ClassPad schaltet sich automatisch ein, und der
Bildschirm „Select Connection Mode“ erscheint.
3. Tippen Sie auf [USB Flash].
• Nach Herstellung der Verbindung zwischen dem Rechner und einem
ClassPad wird der nebenstehende Bildschirm angezeigt.
4. Öffnen Sie auf dem Computer das ClassPad-Laufwerk.
• Das ClassPad-Laufwerk steht für den Massenspeicherbereich des
ClassPad.
5. Führen Sie auf Ihrem Computer die für einen Datentransfer erforderlichen Operationen aus.
u Beenden der Verbindung zwischen dem ClassPad und einem Computer
1. Führen Sie einen der folgenden Bedienungsvorgänge aus, je nachdem, welches Betriebssystem auf Ihrem
Computer installiert ist.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
269
Windows: Überprüfen Sie zunächst, welche Laufwerksbuchstabe (E, F, G usw.) dem ClassPadLaufwerk zugewiesen wurde. Klicken Sie auf das Ikon „Hardware sicher entfernen“ im unteren rechten
Bildschirmbereich. Wählen Sie in dem nun erscheinenden Menü das „USB-Massenspeichergerät“ mit dem
Laufwerksbuchstaben des ClassPad. Warten Sie, bis die Meldung „Hardware kann jetzt entfernt werden“
angezeigt wird.
Mac OS: Ziehen Sie das Ikon des ClassPad-Laufwerks zum Auswerfen-Ikon (Papierkorb-Ikon). Überprüfen
Sie, ob sich das ClassPad-Laufwerkikon nun nicht mehr auf Ihrem Desktop befindet.
2. Auf dem Bildschirm des ClassPad erscheint die Meldung „Complete!“. Tippen Sie auf [OK], um das
Dialogfeld mit der Meldung zu schließen.
3. Trennen Sie das USB-Kabel vom ClassPad.
Datentransfer zwischen dem ClassPad und einem Personal Computer
Wenn im USB-Flash-Modus eine Verbindung zwischen
dem ClassPad und einem Computer hergestellt
wird, werden Dateien und Ordner im ClassPadMassenspeicherbereich als Dateien und Ordner im
ClassPad-Laufwerk des Computers angezeigt.
ClassPad
Hauptspeicher
Der ClassPad verfügt über die folgenden drei
unabhängigen Speicherbereiche: Hauptspeicherbereich,
eActivity-Bereich und Massenspeicherbereich. Details zu
diesen Bereichen finden Sie in Kapitel 14.
Flash-ROM
eActivity-Bereich
Massenspeicherbereich
(USB-Flashlaufwerk)
Computer
ClassPad-Laufwerk
Wichtig!
Verwenden Sie den Computer nicht zur Formatierung des ClassPad-Laufwerks. Anderenfalls erscheint eine
Meldung „File System ERROR“ auf dem ClassPad-Bildschirm, wenn Sie die USB-Verbindung zwischen
ClassPad und Computer beenden. Wenn dies geschieht, können Sie den ClassPad nicht mehr starten, es sei
denn, Sie führen einen Initialisierungsvorgang aus, wodurch alle Daten gelöscht werden, die sich gegenwärtig
im ClassPad-Speicher befinden.
Hinweis
• Wenn Sie eine Datei vom lokalen Laufwerk des Computers auf das ClassPad-Laufwerk kopieren, können
mehrere Minuten vergehen, bis der Kopiervorgang startet. Der Grund dafür ist, dass zum Kopieren
automatisch eine Optimierung des Flash-ROM-Speichers des ClassPad ausgeführt wird. Dies stellt keine
Fehlfunktion dar.
• Werden Dateien auf das ClassPad-Laufwerk kopiert, kann es vorkommen, dass die Verbindung zwischen
dem ClassPad und dem Computer unterbrochen wird. Rufen Sie in diesem Fall das System-Menü auf und
führen Sie einen Vorgang zur Optimierung des Flash-ROM-Speichers aus (Seite 266). Stellen Sie dann die
Verbindung zwischen dem ClassPad und dem Computer wieder her.
• Eine USB-Verbindung zwischen dem ClassPad und einem Computer kann automatisch beendet
werden, wenn sich der Computer in den Energiesparmodus, den Ruhemodus oder einen anderen
Bereitschaftszustand begibt.
u Datentransfer zwischen dem ClassPad und einem Computer
1. Wenn Sie Daten vom ClassPad an einen Computer übertragen wollen, sollten Sie zunächst die folgenden
Operationen durchführen.
• Exportieren Sie die gewünschten Daten aus dem Hauptspeicher- oder eActivity-Bereich in den
Massenspeicherbereich. Die exportierten Daten werden als XCP-Datei gespeichert, wobei es sich um ein
proprietäres ClassPad-Dateiformat handelt. Siehe „Exportieren von Variablendaten in XCP-Dateien“ (Seite
273) und “Exportieren von eActivity-Daten in XCP-Dateien“ (Seite 273).
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
270
• Wenn Sie sämtliche ClassPad-Daten auf einen Computer kopieren möchten, speichern sie alle Dateidaten
als VCP-Datei, wobei es sich ebenfalls um ein proprietäres ClassPad-Dateiformat handelt. Siehe
„Speichern einer VCP-Datei“ (Seite 272).
2. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem ClassPad und
dem Computer her und öffnen Sie das ClassPad-Laufwerk
auf dem Computer.
• Siehe „Herstellen einer Verbindung zwischen ClassPad
und einem Computer“ (Seite 269).
3. Führen Sie die gewünschten Dateivorgänge wie Kopieren
oder Löschen durch.
• Wenn Sie eine VCP-Datei oder eine XCP-Datei auf
den ClassPad übertragen wollen, kopieren Sie sie ins
ClassPad-Laufwerk.
4. Wenn Sie alle gewünschten Bedienungsvorgänge
ausgeführt haben, trennen Sie die USB-Verbindung
zwischen dem ClassPad und dem Computer.
• Wenn Sie eine USB-Verbindung beenden, importiert der ClassPad automatisch eine VCP-Datei, die
sich gegenwärtig im AutoImport-Ordner befindet. Zu Einzelheiten siehe „Automatischer Import von VCPDateien“ unten.
• Zu Informationen zum manuellen Import eine VCP-Datei siehe „Öffnen einer VCP-Datei“ (Seite 272).
• Zu Informationen zum manuellen Import einer XCP-Datei siehe „Importieren einer XCP-Datei“ (Seite 273).
Automatischer Import von VCP-Dateien
Wenn Sie eine USB-Verbindung beenden, importiert der ClassPad automatisch eine VCP-Datei, die sich
gegenwärtig im AutoImport-Ordner des Speicherbereichs befindet.
• Nur eine einzige VCP-Datei in der obersten Hierarchieebene des AutoImport-Ordners wird in den
Hauptspeicher und den eActivity- Bereich importiert. Existierende Daten werden überschrieben und neue
Daten hinzugefügt. Wenn sich mehrere VCP-Dateien im AutoImport-Ordner befinden, müssen Sie eine davon
auswählen und manuell importieren.
• Nach Abschluss des automatischen Imports werden alle Ordner und Dateien des AutoImport-Ordners in den
SAVE-F-Ordner verschoben.
Tipp: Die Fehlermeldung „Insufficient Memory“ erscheint, wenn während des Importvorgangs nicht genügend
Speicherplatz im Hauptspeicher oder im Speicher des eActivity-Bereichs vorhanden ist. Falls dies geschieht,
löschen Sie nicht mehr benötigte Daten aus dem Hauptspeicher oder dem eActivity-Bereich und versuchen Sie
erneut, zu importieren.
Regeln für ClassPad-Dateien und Ordner
• In der Massenspeicher-Informationsanzeige können bis zu 200 Dateien pro Ordner angezeigt werden. Wenn
ein Ordner über 200 Dateien enthält und Sie alle anzeigen müssen, speichern Sie die Dateien unter anderen
Ordnern ab, sodass jeder Ordner höchstens 200 Dateien enthält.
• Obwohl Sie auf Ihrem Computer Ordner in einer verschachtelten Struktur von mehr als drei Ebenen erstellen
können, wird im ClassPad nur bis zur dritten Ebene angezeigt.
• Sie können die nachfolgenden Zeichen in einem Datei- oder Ordnernamen verwenden:
A–Z, a–z, 0–9, !, #, $, %, ’, ,(Komma), (, ), +, –, ., ;, =, @, [, ], ^, _, `, ~, Leerzeichen
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
271
Arbeiten mit VCP- und XCP-Dateien
Wenn Sie eActivity-Daten oder Variablendaten des ClassPad auf einem Computer oder im
Massenspeicherbereich des ClassPad speichern, müssen Sie sie in eine VCP-Datei oder XCP-Datei
konvertieren. VCP-Dateien und XCP-Dateien können später bei Bedarf von einem Computer oder vom
Massenspeicherbereich des ClassPad auf den ClassPad importiert werden.
Bei einer Speicheroperation werden die folgenden Variablen und eActivity-Dateien gespeichert.
(1) Systemvariablen Ans, a0, list1, xmin und weitere Daten
(2) Benutzervariablen: Mit Geometrie, Tabellenkalkulation, Programm usw. gespeicherte Dateien
Listendateien, Mat-Dateien usw.
Als Hardcopy gespeicherte Bilddateien
(3) eActivity-Dateien
• Beim Speichern in einer VCP-Datei (***.vcp) werden alle oben genannten Dateien und Daten gespeichert, die
sich aktuell im ClassPad-Speicher und im eActivity-Bereich befinden.
• Beim Speichern (Exportieren) in einer XCP-Datei (***.xcp) werden nur die Variablen oder eActivity-Dateien für
einen bestimmten Datentyp (eActivity, Geometrie, Tabellenkalkulation usw.) gespeichert.
VCP- und XCP-Dateien können zwischen dem ClassPad und einem Computer übertragen werden, wenn
zwischen diesen eine Verbindung im USB-Flash-Modus besteht. Nähere Informationen finden Sie unter
„Datentransfer zwischen dem ClassPad und einem Personal Computer“ (Seite 270).
u Speichern einer VCP-Datei
1. Tippen Sie auf der Ikon-Leiste auf das Ikon m, um das Menü aller Anwendungen anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf [MENU] oben links im Anwendungsmenü und anschließend auf [Save As].
3. In dem nun angezeigten Dialogfeld mit Einstellungsmöglichkeiten geben Sie den Dateinamen ein und tippen
auf [Save].
• In dem folgenden „Complete!“-Dialogfeld tippen Sie auf [OK].
u Öffnen einer VCP-Datei
1. Tippen Sie auf der Ikon-Leiste auf das Ikon m, um das Menü aller Anwendungen anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf [MENU] oben links im Anwendungsmenü und anschließend auf [Open].
• Daraufhin erscheint ein Dialogfeld mit Einstellungsmöglichkeiten. Es zeigt die VCP-Dateien im
Massenspeicherbereich.
3. Wählen Sie die VCP-Datei, die Sie öffnen wollen, und tippen Sie dann
auf [Open].
• Daraufhin wird das nebenstehende Dialogfeld angezeigt.
4. Wählen Sie die gewünschte Dateiimportmöglichkeit und tippen Sie auf
[OK].
1 Löscht alle Daten im Hauptspeicher und eActivity-Bereich und
importiert die Datei.
2 Überschreibt existierende Daten nach Bedarf und importiert noch
nicht existierende Daten als neue Daten.
1
2
5. Tippen Sie auf [OK].
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
272
u Erstellen einer neuen VCP-Datei
1. Tippen Sie auf der Ikon-Leiste auf das Ikon m, um das Menü aller
Anwendungen anzuzeigen.
2. Tippen Sie auf [MENU] oben links im Anwendungsmenü und
anschließend auf [New].
• Daraufhin wird das nebenstehende Dialogfeld angezeigt.
3. Um den Hauptspeicher des ClassPad und den eActivity-Bereich
zurückzusetzen, tippen Sie auf [OK].
u Exportieren von Variablendaten in XCP-Dateien
1. Tippen Sie im Menü der Anwendungen auf
, um das System-Menü zu öffnen.
2. Wählen Sie auf dem daraufhin angezeigten [Storage]-Arbeitsblatt die Option „Export Variables“ und tippen
Sie anschließend auf [Select].
• Dies ruft ein Dialogfeld zur Ordnerauswahl auf.
3. Wählen Sie den Ordner oder die Variable aus, die exportiert werden soll.
• Der Auswahlvorgang ist derselbe wie für den Variablenmanager. Näheres hierzu siehe „Verwenden des
Variablenmanagers“ (Seite 27).
• Wenn mehrere Variablen ausgewählt sind, wird jede Variable in eine andere XCP-Datei exportiert.
4. Tippen Sie auf [Export].
• Daraufhin wird ein Dialogfeld zur Auswahl des Zielordners für den Export angezeigt.
5. Wählen Sie den gewünschten Zielordner aus, und tippen Sie auf [OK].
u Exportieren von eActivity-Daten in XCP-Dateien
1. Tippen Sie im Menü der Anwendungen auf
, um das System-Menü zu öffnen.
2. Wählen Sie auf dem daraufhin angezeigten [Storage]-Arbeitsblatt die Option „Export eActivities“ und tippen
Sie anschließend auf [Select].
• Daraufhin wird ein Dialogfeld zur Auswahl der eActivity-Daten angezeigt.
3. Wählen Sie die eActivity aus, die exportiert werden soll.
4. Tippen Sie auf [Export].
• Daraufhin wird ein Dialogfeld zur Auswahl des Zielordners für den Export angezeigt.
5. Wählen Sie den gewünschten Zielordner aus, und tippen Sie auf [OK].
u Importieren einer XCP-Datei
1. Tippen Sie im Menü der Anwendungen auf
, um das System-Menü zu öffnen.
2. Wählen Sie auf dem daraufhin angezeigten [Storage]-Arbeitsblatt die Option „View Storage & Import“ und
tippen Sie anschließend auf [Select].
• Das „Storage“-Dialogfeld wird angezeigt. Es zeigt die Dateien und Ordner im Massenspeicherbereich.
3. Wählen Sie die XCP-Dateien aus, die Sie importieren wollen, und tippen Sie dann auf [Import].
4. Wählen Sie im Dialogfeld, das geöffnet wird, den gewünschten Zielordner aus, und tippen Sie dann auf [OK].
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
273
15-3 Ausführen der Datenkommunikation zwischen zwei
ClassPads
In diesem Abschnitt werden die notwendigen Schritte zur Übertragung von Daten von einem ClassPad auf
einen anderen erläutert.
Anschluss an ein anderes ClassPad-Gerät
1. Schalten Sie beide Geräte aus.
2. Schließen Sie das Datenkommunikationskabel gemäß der
nebenstehenden Abbildung an. Stecken Sie beide Stecker fest bis zu
Anschlag in die jeweilige Buchse.
Datenübertragung zwischen zwei ClassPads
Sie können Variablendaten und eActivity-Daten zwischen zwei ClassPads übertragen. Sie können eine der
beiden folgenden Methoden für die Übertragung von Daten zwischen zwei ClassPads verwenden.
• Verwenden Sie das Kommunikations-Menü. Im nachstehenden Verfahren wird die Anwendung dieser
Methode erläutert.
• Verwenden Sie die „SendVar38k“- und „GetVar38k“-Programmbefehle. Siehe „12-4 Referenz der
Programmbefehle“.
u Operationen auf dem ClassPad
1. Verwenden Sie den oben unter „Anschluss an ein anderes ClassPad-Gerät“ beschriebenen Vorgang, um die
beiden Geräte miteinander zu verbinden.
2. Verwenden Sie den unter „Konfiguration der Kommunikationsparameter“ (Seite 267) beschriebenen Vorgang,
um die Parameter der beiden Geräte wie nachstehend gezeigt zu konfigurieren.
• Cable Type: 3pin cable
• Speed (3Pin): 115200 bps
• Wakeup Enable: On
Auf dem Sender-ClassPad:
3. Tippen Sie im Kommunikations-Menü-Fenster auf [Link] - [Transmit] oder
auf E.
• Dadurch wird das „Select Data“-Dialogfeld angezeigt. Eine Liste erscheint
zuerst, welche die Anwenderordner und den „main“-Ordner anzeigt.
4. Wählen Sie die Daten aus, die Sie senden möchten.
(1) Tippen Sie auf das [View]-Menü, und wählen Sie danach den Datentyp
aus der erscheinenden Liste aus.
Um folgende Daten in dem „Select Data“Dialogfeld aufzulisten:
Wählen Sie diesen Befehl des [View]-Menüs:
Anwenderordner und „main“-Ordner
Data Folder List
„Library“-Variablen
Library
Systemvariablengruppen
Application Status
eActivity-Ordner
eActivity Folder List
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
274
(2) Wählen Sie die Daten aus, die Sie senden möchten.
• Wählen Sie in dem „Select Data“-Dialogfeld das Kontrollkästchen neben den Daten aus, die Sie senden
möchten. Sie können auch auf das [All]-Menü tippen und einen der folgenden Befehle auswählen, um
die Daten auszuwählen oder abzuwählen.
Um dies zu tun:
Wählen Sie diesen Befehl des [All]-Menüs:
Wählen aller gegenwärtig angezeigten Einträge
Select List
Abwählen aller gegenwärtig angezeigten Einträge
Deselect List
Wählen aller Einträge in allen Listen
Select All Lists
Abwählen aller Einträge in allen Listen
Deselect All Lists
• Falls Sie einen Ordner in [Data Folder List] oder [eActivity Folder List] öffnen, werden die darin
enthaltenen Variablen und Daten angezeigt, welche danach individuell für die Übertragung ausgewählt
werden können. Um eine/einen in einem bestimmten Ordner enthaltene/n Variable oder Dateneintrag
auszuwählen, tippen Sie auf den Ordnernamen, um diesen Ordner zu öffnen. Um aus der Liste des
Ordnerinhalts an die Ordnerliste zurückzukehren, tippen Sie auf I in der unteren linken Ecke des
Fensters.
• Sie können alle in einem Ordner enthaltenen Variablen oder Daten übertragen, indem Sie das
Kontrollkästchen neben dem Ordnernamen in der Datenordnerliste oder eActivity-Ordnerliste
auswählen.
5. Tippen Sie auf [OK].
6. Als Antwort auf die erscheinende Bestätigungsmeldung tippen Sie auf [OK], um die Daten zu senden.
• Daraufhin werden die in Schritt 4 ausgewählten Daten gesendet, und der empfangende ClassPad beginnt
automatisch mit dem Empfang der Daten.
• Die Meldung „Complete!“ erscheint, um Ihnen damit mitzuteilen, dass die Sendeoperation beendet ist.
7. Tippen Sie auf [OK], um zum „Select Data“-Dialogfeld zurückzukehren.
8. Tippen Sie im „Select Data“-Dialogfeld auf [Cancel].
• Daraufhin wird wieder das Fenster des Kommunikations-Menüs angezeigt.
Auf dem Sende-ClassPad:
9. Die Meldung „Complete!“ erscheint, um Ihnen damit mitzuteilen, dass die Empfangsoperation beendet ist.
Tippen Sie auf [OK].
Tipp
• Falls die Aufweckfunktion (Wakeup) am Empfangsgerät ausgeschaltet ist, müssen Sie die folgende Operation am
Empfangsgerät ausführen, bevor Sie den Schritt (3) ausführen:
Öffnen Sie das Kommunikations-Menü, tippen Sie auf [Link] und danach auf [Receive], oder tippen Sie auf R.
Dadurch wird das Empfangsgerät in Empfangsbereitschaft versetzt, was durch das Standby-Dialogfeld auf dem Display
angezeigt wird.
• Falls Sie eine Variable oder einen Dateneintrag senden, dann wird diese/dieser normalerweise im aktuellen Ordner des
Empfangsgerätes gespeichert. Eine/ein vom „library“-Ordner des Sendegerätes gesendete/r Variable oder Dateneintrag
wird jedoch im „library“-Ordner des Empfangsgerätes abgelegt.
Kommunikationsbereitschaft
Ihr ClassPad wird auf „Kommunikationsbereitschaft“ geschaltet, wenn Sie eine Sende- oder Empfangsoperation
ausführen. Während der Kommunikationsbereitschaft wartet der ClassPad auf das Senden von Daten von dem
anderen Gerät, oder macht sich bereit für den Datenempfang.
Nachfolgend ist beschrieben, wie die Kommunikationsbereitschaft bestimmte Operationen auf dem ClassPad
beeinflusst.
• Die Ausschaltautomatik (Seite 264) ist deaktiviert.
• Die Stromversorgung des ClassPad kann nicht ausgeschaltet werden.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
275
• Falls die Datenkommunikation nicht innerhalb von drei Minuten nach dem Schalten des ClassPad
auf die Kommunikationsbereitschaft startet, erscheint die Meldung „Timeout“. In diesem Fall tippen
Sie auf [Retry], um die Datenkommunikation nochmals zu versuchen, oder auf [Cancel], um die
Datenkommunikationsoperation abzubrechen.
Unterbrechung einer Datenkommunikationsoperation
Drücken Sie die c-Taste während einer Datenkommunikationsoperation am Sende- oder Empfangsgerät,
um diese Operation abzubrechen.
15-4 Anschluss des ClassPad an einen Datenanalysator
CASIO EA-200
Sie können den Datenanalysator an Ihren ClassPad anschließen und den Betrieb des Datenanalysators vom
ClassPad aus steuern.
Anschluss eines ClassPad an den Datenanalysator CASIO EA-200
1. Schalten Sie beide Geräte aus.
2. Nehmen Sie die Anschlussabdeckung von dem 3-poligen
Kommunikationsport des Datenanalysators ab und schließen Sie
ein Ende des Datenkommunikationskabels (mitgeliefertes SB-62Kabel) an diesen Port an.
3. Schließen Sie das andere Ende des Datenkommunikationskabels
an den 3-poligen Kommunikationsport des ClassPad an.
Ready
Sampling
SET UP
Error
Batt
Power
START/STOP
Tipp
• Zu Informationen darüber, was Sie tun sollten, um die Daten zu übertragen, siehe die mit dem Datenanalysator
mitgelieferte Anwenderdokumentation.
• Sie können Setup-Informationen vom ClassPad an den Datenanalysator übertragen, die Abtastung vom ClassPad aus
triggern und Abtastergebnisse auf Ihrem ClassPad grafisch darstellen. Sie können dieses Verfahren mithilfe der in den
ClassPad integrierten E-Con EA-200-Anwendung durchführen. Zu Einzelheiten zur E-Con EA-200-Funktion und ihrer
Bedienung siehe die Bedienungsanleitung der E-Con EA-200-Anwendung.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
276
15-5 Anschluss des ClassPad an einen Projektor
Sie können den ClassPad an einen CASIO Projektor anschließen und die Bildschirminhalte des ClassPad auf
eine Bildwand projizieren.
Informationen über anschlussfähige Projektoren finden Sie auf der nachstehenden Website.
http://edu.casio.com/support/projector/
Wichtig!
Für einige Projektormodelle ist möglicherweise ein Firmenupdate erforderlich, um die Inhalte des ClassPadBildschirms projizieren zu können. Besuchen Sie jedoch zuerst die oben genannte Website und prüfen Sie, ob
für Ihr Projektormodell eine Aktualisierung erforderlich ist.
Projizieren von ClassPad-Bildschirminhalten von einem Projektor
1. Schalten Sie den ClassPad aus.
2. Schließen Sie ein Ende des mit dem ClassPad
mitgelieferten speziellen Kabels an den USB-Port Ihres
Projektors an.
3. Schließen Sie das andere Ende des speziellen Kabels
gemäß nebenstehender Abbildung an.
• Der ClassPad schaltet sich automatisch ein, und der
Bildschirm „Select Connection Mode“ erscheint.
4. Tippen Sie auf [Projector].
5. Tippen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, auf
[OK].
Vorsichtshinweise beim Anschließen
• Wenn Sie den ClassPad an einen Projektor anschließen, ist möglicherweise ein Sanduhrsymbol auf dem
Bildschirm zu sehen. Das Wechseln zu einem anderen Bildschirm, während ein Graph gezeichnet wird
oder während ein Programm ausgeführt wird, kann zudem möglicherweise dazu führen, dass der projizierte
Bildschirm vom Bildschirm des ClassPad abweicht. In solchen Fällen erhalten Sie mittels Durchführung einer
beliebigen Aktion am ClassPad wieder die normale Anzeige.
• Falls dies geschieht, stellt ein beliebiger Bedienungsvorgang am ClassPad die normale Anzeige wieder her.
Ist das Problem danach nicht behoben, das USB-Kabel entfernen, den Projektor aus- und wieder einschalten
und dann das USB-Kabel wieder anschließen.
Kapitel 15: Ausführen der Datenkommunikation
277
Anhang
Zeichencode-Tabelle
Die Zeichen ab Zeichencode 257sind 2-Byte-Zeichen.
32
48
64
80
96
112
33
49
65
81
97
113
34
50
66
82
98
114
35
51
67
83
99
115
36
52
68
84
100
116
37
53
69
85
101
117
38
54
70
86
102
118
39
55
71
87
103
119
40
56
72
88
104
120
41
57
73
89
105
121
42
58
74
90
106
122
43
59
75
91
107
123
44
60
76
92
108
124
45
61
77
93
109
125
46
62
78
94
110
126
47
63
79
95
111
257
270
283
296
309
322
258
271
284
297
310
323
259
272
285
298
311
324
260
273
286
299
312
325
261
274
287
300
313
326
262
275
288
301
314
327
263
276
289
302
315
328
264
277
290
303
316
329
265
278
291
304
317
330
266
279
292
305
318
331
267
280
293
306
319
332
268
281
294
307
320
333
269
282
295
308
321
334
Anhang
278
335
358
381
404
427
487
336
359
382
405
428
488
337
360
383
406
429
489
338
361
384
407
430
490
339
362
385
408
431
491
340
363
386
409
432
496
341
364
387
410
433
497
342
365
388
411
434
498
343
366
389
412
435
499
344
367
390
413
436
500
345
368
391
414
437
501
346
369
392
415
438
502
347
370
393
416
439
503
348
371
394
417
440
504
349
372
395
418
441
505
350
373
396
419
442
506
351
374
397
420
480
507
352
375
398
421
481
508
353
376
399
422
482
509
354
377
400
423
483
510
355
378
401
424
484
356
379
402
425
485
357
380
403
426
486
513
524
535
546
557
568
514
525
536
547
558
569
515
526
537
548
559
570
516
527
538
549
560
571
517
528
539
550
561
572
518
529
540
551
562
573
519
530
541
552
563
574
520
531
542
553
564
575
521
532
543
554
565
576
522
533
544
555
566
577
523
534
545
556
567
578
Anhang
279
579
604
629
654
679
741
580
605
630
655
680
742
581
606
631
656
681
743
582
607
632
657
682
744
583
608
633
658
683
745
584
609
634
659
684
746
585
610
635
660
685
752
586
611
636
661
686
753
587
612
637
662
687
754
588
613
638
663
688
755
589
614
639
664
689
756
590
615
640
665
690
757
591
616
641
666
691
758
592
617
642
667
692
759
593
618
643
668
693
760
594
619
644
669
694
761
595
620
645
670
695
762
596
621
646
671
696
763
597
622
647
672
697
764
598
623
648
673
698
765
599
624
649
674
736
766
600
625
650
675
737
601
626
651
676
738
602
627
652
677
739
603
628
653
678
740
769
778
787
796
805
814
770
779
788
797
806
815
771
780
789
798
807
816
772
781
790
799
808
817
773
782
791
800
809
818
774
783
792
801
810
819
775
784
793
802
811
820
776
785
794
803
812
821
777
786
795
804
813
822
Anhang
280
823
844
864
884
904
925
824
845
865
885
905
926
825
846
866
886
906
927
826
847
867
887
907
928
827
848
868
888
908
929
828
849
869
889
909
930
829
850
870
890
910
931
830
851
871
891
911
932
831
852
872
892
912
933
832
853
873
893
913
934
833
854
874
894
914
935
834
855
875
895
915
936
835
856
876
896
916
937
836
857
877
897
917
938
837
858
878
898
918
939
838
859
879
899
919
940
839
860
880
900
920
941
840
861
881
901
921
942
841
862
882
902
923
943
843
863
883
903
924
Anhang
281
Systemvariablen-Tabelle
Die nachstehende Tabelle zeigt eine alphabetische Aufstellung der Systemvariablen.
• Ist der Variablen ein Anfangswert zugewiesen, wird dieser in der „Name“-Spalte in Klammern ({ }) angezeigt.
• Der Buchstabe links neben dem Schrägstrich in der „Op“-Spalte zeigt an, ob die Eingabe für die Variable
unterstützt wird oder nicht, während der Buchstabe rechts neben dem Schrägstrich anzeigt, ob die Variable
gelöscht werden kann (J: Ja, N: Nein).
Hinweis: Verwenden Sie den „Define“-Befehl, um einen Wert für eine Variable vom Typ „F“ (FUNC)
einzugeben. Ein entsprechendes Beispiel finden Sie unter „Define“ auf Seite 93.
• Die „Typ“-Spalte zeigt den Datentyp der Variablen an.
Ex: EXPR, St: STR, L: LIST, M: MAT, F: FUNC, _r: reelle Zahl
Name
Beschreibung
Op
Typ
Name
Beschreibung
Op
Typ
a0 {0}
a1 {0}
a2 {0}
aCoef
acSeq
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Regressionskoeffizient c
N/N
Ex_r
Regressionskoeffizient a
N/N
Ex_r
c1 {0}
c2 {0}
cCoef
ccSeq
N/N
Ex_r
Sequenzvariable für
Graphenkurven
N/N
Ex_r
Sequenzvariable für
Grafikkurven
Rekursionsausdrucksvariable
N/N
St
Rekursionsausdrucksvariable
N/N
St
Rekursionsausdrucksvariable
J/J
St
Rekursionsausdrucksvariable
J/J
St
Rekursionsausdrucksvariable
J/J
St
Rekursionsausdrucksvariable
J/J
St
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Sequenzausdruck
J/J
St
Sequenzausdruck
J/J
St
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
cn
cn+1
cn+2
cn0
cn1
cn2
cnE
cnE0
cnStart {0}
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
ans
Letzte Ergebnisausgabe durch
das Main- oder eActivity-Menü
N/N
Ex/L/M/
St
ConicsEq
Kegelschnittausdruck
J/J
St
N/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Freiheitsgrade
N/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Freiheitsgrade für Faktor A
N/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
dCoef
df
dfA
dfAB
Regressionskoeffizient d
anStart {0}
b0 {0}
b1 {0}
b2 {0}
bCoef
bcSeq
Ex_r
J/N
Ex_r
Freiheitsgrade für Faktor A ×
Faktor B
N/N
Sequenzvariable
Regressionskoeffizient b
N/N
Ex_r
Freiheitsgrade für Faktor B
N/N
Ex_r
Sequenzvariable für
Graphenkurven
N/N
Ex_r
bn
bn+1
bn+2
bn0
bn1
bn2
bnE
bnE0
bnStart {0}
c0 {0}
Rekursionsausdrucksvariable
N/N
Rekursionsausdrucksvariable
an
an+1
an+2
an0
an1
an2
anE
anE0
dfB
dfErr
eCoef
Freiheitsgrade für Fehler
N/N
Ex_r
Regressionskoeffizient e
N/N
Ex_r
St
Expected
Erwartete Matrix für χ2-Test
N/N
M_r
J/J
St
FEnd {5}
Tabellenerstellungsvariable
J/N
Ex_r
Rekursionsausdrucksvariable
J/J
St
FResult
Tabellenergebnisvariable
N/N
M
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
FStart {1}
Tabellenerstellungsvariable
J/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
FStep {1}
Tabellenerstellungsvariable
J/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
Fvalue
N/N
Ex_r
Sequenzausdruck
J/J
St
FvalueA
N/N
Ex_r
Interne Rekursionsvariable
N/N
Ex_r
FvalueAB
N/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
FvalueB
F-Wert
F-Wert für Faktor A
F-Wert für Faktor A × Faktor B
F-Wert für Faktor B
N/N
Ex_r
Sequenzvariable
J/N
Ex_r
Anhang
282
Name
Beschreibung
Op
Typ
Name
Beschreibung
Op
Typ
GconHEnd
{5}
Vertikaler Schrittwert der
Grafiktransformation
N/N
Ex_r
MSe
Mittlerer quadratischer Fehler für N/N
Regression
Ex_r
GconHStart Vertikaler Ausgangspunkt für die N/N
{1}
Grafiktransformation
Ex_r
GconHStep Vertikaler Schrittwert für die
{1}
Grafiktransformation
N/N
GconWEnd Horizontaler Endpunkt für die
{5}
Grafiktransformation
n1Stat
Größe von Stichprobe 1
N/N
Ex_r
n2Stat
Größe von Stichprobe 2
N/N
Ex_r
Ex_r
ncSeq
Sequenzvariable für
Grafikkurven
N/N
Ex_r
N/N
Ex_r
nSeq
Sequenzvariable
N/N
Ex_r
GconWStart Horizontaler Ausgangspunkt für
{1}
die Grafiktransformation
N/N
Ex_r
nStat
Stichprobengröße
N/N
Ex_r
Observed
Beobachtete Matrix für χ -Test
N/N
M _r
GconWStep Horizontaler Schrittwert für die
{1}
Grafiktransformation
N/N
Ex_r
pˆ
pˆ 1
Geschätzte Proportion
N/N
Ex_r
N/N
Ex_r
HStart {0}
Anfangswert für Histogramm
J/N
Ex_r
Geschätzte Proportion von
Stichprobe 1
HStep {1}
Schrittwert für Histogramm
J/N
Ex_r
pˆ 2
N/N
Ex_r
LInterval
Untere Grenze des
Konfidenzintervalls
N/N
Ex_r
Geschätzte Proportion von
Stichprobe 2
Ex_r
Standardliste
J/J
L
N/N
Ex_r
list2
Standardliste
J/J
L
N/N
Ex_r
list3
Standardliste
J/J
L
p-Wert
p-Wert von Faktor A
p-Wert von Faktor A × Faktor B
p-Wert von Faktor B
N/N
list1
prob
probA
probAB
probB
N/N
Ex_r
list4
Standardliste
J/J
L
Q1Stat
Punkt für das erste Quartil
N/N
Ex_r
list5
Standardliste
J/J
L
Q3Stat
Punkt für das dritte Quartil
N/N
Ex_r
list6
Standardliste
J/J
L
F
Maximalwert von x
N/N
Ex_r
Eingabevariable für den
Grafikausdruck, r= Typ
J/J
maxX
maxY
Maximalwert von y
N/N
Ex_r
r1() r100()
r2Corr
Bestimmtheitsmaß
N/N
Ex_r
MeanSA
Quadratmittel für Faktor A
N/N
Ex_r
randResult
{−1}
Interne Variable zur Berechnung N/N
der nächsten Zufallszahl
Ex_r
MeanSAB
Quadratmittel für Faktor A ×
Faktor B
N/N
Ex_r
rc {0}
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
Ex_r
MeanSB
Quadratmittel für Faktor B
N/N
Ex_r
N/N
Ex_r
Mittlerer quadratischer Fehler
N/N
Ex_r
rCorr
Korrelationskoeffizient
MeanSErr
MedStat
Medianwert
N/N
Ex_r
residual
Restdatenspeicherliste
N/N
L_r
medx1
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
Seed {0}
Anfangswert für Zufallsgenerator N/N
Ex_r
sp
N/N
Ex_r
medx2
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
Standardabweichung für
aggregierte Stichprobe
SqEnd {5}
Sequenzerstellungsvariable
J/N
Ex_r
medx3
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
SqResult
Sequenzergebnisvariable
N/N
M
SqStart {1}
Sequenzerstellungsvariable
J/N
Ex_r
medy1
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
Sres11
Berechnungsergebnis
Statgraph1
N/N
L_r
medy2
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
Sres12
Berechnungsergebnis
Statgraph1
N/N
L_r
medy3
Summierungspunkt für Medmed- N/N
Grafik
Ex_r
Sres21
Berechnungsergebnis
Statgraph2
N/N
L_r
minX
Minimalwert von x
N/N
Ex_r
Sres22
N/N
L_r
minY
Minimalwert von y
N/N
Ex_r
Berechnungsergebnis
Statgraph2
ModeFStat
Häufigkeit der Moduswerte
N/N
Ex_r
Sres31
Berechnungsergebnis
Statgraph3
N/N
L_r
ModeNStat
Anzahl der Moduswerte
N/N
Ex_r
Sres32
L_r
Moduswert
N/N
L_r
Berechnungsergebnis
Statgraph3
N/N
ModeStat
2
Anhang
283
Name
Beschreibung
Op
Typ
Name
Beschreibung
Op
Typ
Sres41
Berechnungsergebnis
Statgraph4
N/N
L_r
tStep
Schrittwertvariable t im
Betrachtungsfenster
J/N
Ex_r
Sres42
Berechnungsergebnis
Statgraph4
N/N
L_r
UInterval
Obere Grenze des
Konfidenzintervalls
N/N
Ex_r
Sres51
Berechnungsergebnis
Statgraph5
N/N
L_r
o
Mittelwert von x
N/N
Ex_r
xInv
Ex_r
Berechnungsergebnis
Statgraph5
N/N
L_r
Ergebnis inverser kumulativer
Verteilungsberechnungen
N/N
Sres52
N/N
Ex_r
Berechnungsergebnis
Statgraph6
N/N
L_r
o1
Mittelwert von Datum 1
Sres61
Eingabevariable für den
Grafikausdruck, x= Typ
J/J
F
Sres62
Berechnungsergebnis
Statgraph6
N/N
L_r
x1(y) x100(y)
x1InvN
Ergebnis der InvNormBerechnung
N/N
Ex_r
Sres71
Berechnungsergebnis
Statgraph7
N/N
L_r
o2
Mittelwert von Datum 2
N/N
Ex_r
Sres72
Berechnungsergebnis
Statgraph7
N/N
L_r
x2InvN
Ergebnis der InvNormBerechnung
N/N
Ex_r
Sres81
Berechnungsergebnis
Statgraph8
N/N
L_r
xc {0}
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
Ex_r
Sres82
Berechnungsergebnis
Statgraph8
N/N
L_r
xdot {0.1}
x-Achsenwert (1 Punkt) im
J/N
Ex_r
Sres91
Berechnungsergebnis
Statgraph9
N/N
L_r
x-Faktor-Wert für Faktorzoom
J/N
Ex_r
J/N
Ex_r
Sres92
Berechnungsergebnis
Statgraph9
N/N
L_r
Anzeigebereich des
Maximalwerts der x-Achse im
Betrachtungsfenster
sStat
Standardfehlerwert für Linear
Reg t-Test-Berechnung
N/N
Ex_r
xmin {−7.7} Anzeigebereich des
Minimalwerts der x-Achse im
J/N
Ex_r
SumSA
Quadratsumme für Faktor A
N/N
Ex_r
SumSAB
Quadratsumme für Faktor A ×
Faktor B
N/N
Ex_r
SumSB
Quadratsumme für Faktor B
N/N
Ex_r
SumSErr
Quadratsumme für Fehler
N/N
Ex_r
sx
Stichprobenstandardabweichung N/N
von x
sx1
{π / 60}
Betrachtungsfenster
xfact {2}
xmax {7.7}
Betrachtungsfenster
xscl {1}
Anzeigebereich der x-Skala im
Betrachtungsfenster
J/N
Ex_r
xt1(t) xt100(t)
Eingabevariable für den
Grafikausdruck, parametrischer
Typ
J/J
F
Ex_r
p
Mittelwert von y
N/N
Ex_r
Eingabevariable für den
Grafikausdruck, y= Typ
F
Ex_r
y1(x) y100(x)
yc {0}
J/J
Stichprobenstandardabweichung N/N
von Datum 1
Ex_r
Stichprobenstandardabweichung N/N
von Datum 2
Ex_r
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
sx2
y-Achsenwert (1 Punkt) im
J/N
Ex_r
sy
Stichprobenstandardabweichung N/N
von y
Ex_r
y-Faktor-Wert für Faktorzoom
J/N
Ex_r
tc {0}
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
Ex_r
J/N
Ex_r
tLower
tUpper
Ergebnis der TCD-Berechnung
N/N
Ex_r
Anzeigebereich des
Maximalwerts der y-Achse im
Betrachtungsfenster
Ergebnis der TCD-Berechnung
N/N
Ex_r
J/N
Ex_r
Tvalue
t-Wert
N/N
Ex_r
ymin {−3.8} Anzeigebereich des
Minimalwerts der y-Achse im
tmax {2π} Maximalwert t im
J/N
Ex_r
J/N
Ex_r
J/N
Ex_r
ydot {0.1}
Betrachtungsfenster
tmin {0}
Minimalwert t im
Betrachtungsfenster
Betrachtungsfenster
yfact {2}
ymax {3.8}
Betrachtungsfenster
yscl {1}
Anzeigebereich der y-Skala im
Betrachtungsfenster
Anhang
284
Name
Beschreibung
Op
Typ
yt1(t) yt100(t)
Eingabevariable für den
Grafikausdruck, parametrischer
Typ
J/J
F
zc {0}
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
Ex_r
zLower
Ergebnis der NormCDBerechnung
N/N
Ex_r
zUpper
Ergebnis der NormCDBerechnung
N/N
Ex_r
Zvalue
c {0}
z-Wert
N/N
Ex_r
Speichervariable für
Grafikkoordinatenwerte
N/N
Ex_r
Σx
Summe von x
N/N
Ex_r
σx
Standardabweichung der
Grundgesamtheit von x
N/N
Ex_r
Σx2
Summe von x2
N/N
Ex_r
Σxy
Summe der xy-Daten
N/N
Ex_r
Σy
Summe von y
N/N
Ex_r
σy
Standardabweichung der
Grundgesamtheit von y
N/N
Ex_r
Σy2
Summe von y2
N/N
Ex_r
χ2value
χ2-Wert
N/N
Ex_r
Anhang
285
Grafiktypen und ausführbare Funktionen
䊊: Ausführbar
−: Nicht ausführbar
Grafiktyp
Funktion
Zoom - Box
Zoom - In
Zoom - Out
Zoom - Auto
Zoom - Original
Zoom - Square
Zoom - Round
Zoom - Integer
Zoom - Previous
Zoom - Initialize / Quick types
Analysis - Trace
Analysis - Sketch - Cls
Analysis - Sketch - Plot
Analysis - Sketch - Line
Analysis - Sketch - Text
Analysis - Sketch - Tangent
Analysis - Sketch - Normal
Analysis - Sketch - Inverse
Analysis - Sketch - Circle
Analysis - Sketch - Vertical
Analysis - Sketch - Horizontal
Analysis - G-Solve x-Cal/y-Cal - x-Cal
Analysis - G-Solve x-Cal/y-Cal - y-Cal
Analysis - G-Solve - Root
Analysis - G-Solve - Min / Max
Analysis - G-Solve - f Min / f Max
Analysis - G-Solve - y-Intercept
Analysis - G-Solve - Intersection
Analysis - G-Solve - Integral - ∫dx
Analysis - G-Solve - Integral Root
Analysis - G-Solve - Integral Intersection
Analysis - G-Solve - Inflection
Analysis - G-Solve - Distance
Analysis - G-Solve - π ∫ f (x)2dx
Analysis - Modify
䉬 - Dynamic Graph (Dynamic
Modify)
Stat Plot*2
Stat Reg*3
Stat Box*4
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
−
−
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
−
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
−
−
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
−
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
−
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
−
−
−
䊊*6
䊊
䊊
−
䊊
−
−
−
−
−
䊊
−
−
−
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
䊊
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
䊊
−
−
−
䊊
−
−
−
䊊
−
−
䊊
䊊
−
−
−
䊊
−
−
−
䊊
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
䊊
−
−
−
−
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
−
−
−
−
y Inequality x Inequality y䉬 Conics*1
y=
r=
xt=
x=
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*5
䊊*6
䊊*6
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
䊊
−
䊊*6
䊊
䊊
䊊
䊊
−
−
䊊
−
䊊
䊊
䊊
−
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊
䊊*6
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
−
䊊*6
−
−
䊊*6
−
䊊
䊊
䊊*6
䊊
䊊
*1 Die nachstehenden speziellen G-Solve-Befehle für Kegelschnittgrafiken können beim Zeichnen einer Kegelschnittgrafik eingesetzt
werden.
Focus, Vertex, Directrix, Symmetry, Latus Rectum Length, Center, Radius, Asymptotes, Eccentricity, x-Intercept
*2 Die folgenden statistischen Grafiken: Scatter, Histogram, xyLine, Broken, NPPlot
*3 Die folgenden statistischen Grafiken: NDist, LinearR, MedMed, QuadR, CubicR, QuartR, LogR, ExpR, abExpR, PowerR, SinR,
LogisticR
*4 Die folgenden statistischen Grafiken: MedBox, ModBox
Anhang
286
*5 Kann nicht während des Zeichnens einer semi-log-Grafik ausgeführt werden (wenn eine Grafik gezeichnet wird, während im
Betrachtungsfenster-Dialogfeld nur das Kontrollkästchen x-log oder y-log aktiviert ist).
*6 Kann nicht während des Zeichnens semi-log-Grafik oder log-log-Grafik ausgeführt werden (wenn eine Grafik gezeichnet wird,
während im Betrachtungsfenster-Dialogfeld das Kontrollkästchen x-log oder y-log aktiviert ist oder wenn beide Kontrollkästchen
aktiviert sind).
Tabellen für Fehler- und Warnmeldungen
Fehlermeldungstabelle
Fehlermeldung
Beschreibung
Access to Flash ROM
–
Argument must be a variable name
Es wurde ein falsches Variablenargument
angegeben. Verwenden Sie eine Variable als
Argument der Variablen.
Circular Reference
Es besteht ein Zirkelbezug für eine Variable.
Compressed programs cannot be edited.
Die Datei wird komprimiert. Verwenden Sie die
unkomprimierte Form der Datei für die Bearbeitung.
Current Folder
Sie haben versucht, eine Operation auszuführen, die
für den aktuellen Ordner nicht zulässig ist.
Delete or store operation is invalid for program/
function type
–
Division by 0
–
Domain
Ein Argumentwert liegt außerhalb des angegebenen
Bereichs.
Exceeds Maximum Length of Line
Eine Zeile in Ihrem Programm ist zu lang.
Exceeds Maximum Number of Folders
Die Anzahl der Anwenderordner während des
Öffnungsvorgangs war zu hoch. Anwenderordner
sind Ordner, die für Hauptspeichervariablen
verwendet werden.
Exceeds Maximum Number of Variables
Die von Ihnen versuchte Operation erzeugt
Variablen, die zu einem Überschreiten der maximal
zulässigen Anzahl an Variablen führen.
Exception Error Occurred
–
Export failed.
Fehler beim Export, der zu einem außerplanmäßigen
Ende des Exportvorgangs geführt hat.
File System ERROR
Dateisystemfehler.
Flash ROM!
Initialize Flash ROM immediately at System
application!
Folder
Function has invalid variable name
Function Type
–
Der für ein Befehlsargument angegebene
Ordnername existiert nicht. Oder Sie haben den
Namen eines Ordners eingegeben, der nicht
angegeben werden darf („library“-Ordner usw.).
–
Mit dem ausgewählten Termtyp kann keine Funktion
ausgeführt werden.
Anhang
287
Fehlermeldung
Beschreibung
History Full
Durch die von Ihnen ausgeführte Operation wird ein
Historyeintrag erstellt, der zu einer Überschreitung
der zulässigen Höchstgrenze für den Historyinhalt
führt.
Import failed.
Fehler beim Import, der zu einem außerplanmäßigen
Ende des Importvorgangs geführt hat.
Incorrect Argument
Incorrect Jump
–
Ein „Goto“-Befehl wird ohne entsprechenden „Lbl“Befehl verwendet.
Incorrect Number of Arguments
–
Incorrect Number of Parenthesis
–
Incorrect Program Call
–
Insufficient Elements
–
Insufficient Memory
Zum Abschließen der gewünschten Operation ist
nicht genügend Speicher vorhanden.
Insufficient Storage Memory
Der vorhandene Speicherplatz reicht nicht aus.
Invalid Boundary
Die angegebenen Randbedingungen sind für die
Durchführung der Operation nicht geeignet.
Invalid Code
–
Invalid Data Type
• Die gewünschte Berechnung hat einen ungültigen
Datentyp als Argument.
• Sie versuchen, eine Datei eines ungültigen
Dateityps zu importieren oder zu öffnen.
Invalid Dimension
Die beiden Listen oder Matrizen, zwischen denen
Sie eine Berechnung durchführen wollen, haben
unterschiedliche Einheiten.
Invalid file or folder name.
Ordner-, Datei- oder Pfadname ist zu lang, sodass
der Ordner bzw. die Datei im Massenspeicherbereich
nicht erstellt werden kann.
Invalid for Local Variable
Sie haben versucht, eine Operation auszuführen, die
für eine lokale Variable nicht zulässig ist.
Invalid in a Function or Current Expression
Sie versuchen eine Berechnung mit einem Ausdruck
durchzuführen, der einen unzulässigen Befehl (oder
eine unzulässige Funktion) enthält.
Invalid Name
Sie versuchen, einen unzulässigen Namen für einen
Ordner, eine Variable (Funktionen und Programme
eingeschlossen) oder eine Beschriftung zu
verwenden.
Invalid Outside Function or Program
Sie versuchen, einen Befehl, der als lokaler Befehl
innerhalb eines Programms verwendet werden
muss, außerhalb eines Programms auszuführen.
Invalid Path
Sie versuchen, einen ungültigen Pfad anzugeben.
Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie einen Systemordner
oder eine Systemvariable in einen Pfad aufnehmen
oder wenn Sie versuchen, einen Pfad anzugeben,
der nicht angeben werden darf.
Invalid String
Der gewünschte Befehl hat eine unzulässige
Zeichenkette als Argument.
Invalid Syntax
Die von Ihnen verwendete Syntax ist nicht korrekt.
Invalid Table Input Value
–
Anhang
288
Fehlermeldung
Beschreibung
Invalid Variable Reference
Die Variable, auf die Sie zugreifen möchten, existiert
nicht. Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie beispielsweise
versuchen, die Inhalte einer Systemvariablen zu
lesen, die keine Daten enthält.
Invalid View Window Value
–
Locked or Protected
–
Maximum value needs to be larger than minimum
–
Memory is full
Während einer Datenkommunikationsoperation
wurde die maximale Speicherkapazität erreicht.
Nesting of subroutines exceeds 40 levels
–
No file is specified
–
No Sequences Selected
–
No Sheet Name
–
No Solution
–
No Stat Graphs Selected
–
No Variable
–
No word is specified
–
Non-Algebraic Variable in Expression
Sie versuchen, eine Variable zu verwenden, die nicht
in einer Berechnung verwendet werden darf.
Non-Real in Calc
Der ClassPad befindet sich im Real-Modus, aber der
von Ihnen eingegebene Wert oder das Ergebnis
einer Berechnung ist eine komplexe Zahl.
Not a Local Variable
Die Variable, der Daten zugewiesen werden sollen,
ist keine lokale Variable.
Not a Numerical Value Result
Not an Empty Folder
–
Sie versuchen, einen nicht leeren Ordner zu löschen
oder einer anderen Operation zu unterziehen.
Not Appropriate Numerical Value Input
–
Not Found
–
Not Function Name or Program Name
–
Over 30 factors have occurred
Die Zahl der Faktoren in einer Übersichtstabelle ist
größer als 30.
Overflow
–
Page Size
–
Receiving Failure
–
Reserved Name or System Variable
–
Too Long String
–
Transmission Failure
–
Undefined Result in Condition Judgment
Ein Zustandsbeurteilungsprogramm hat einen
Vergleich mit einer undefinierten Variablen
durchgeführt, aus dem die Beurteilung „Undefined“
hervorgeht.
Undefined Variable
–
Variable in Use
–
View Window settings for log contain a 0 or negative
value.
–
View Window value is out of range
–
Wrong Argument Type
–
Anhang
289
Tabelle der Warnmeldungen
Warnmeldung
Beschreibung
Batteries are extremely low!
Replace batteries immediately!
–
Can’t Solve!
–
Can’t solve!
Adjust initial value or bounds.
Then try again.
NumSolve kann einen Ausdruck nicht lösen.
Insufficient memory for unit-to-unit communication.
Delete unnecessary eActivity contents.
–
Only the first selected function will be done.
–
Time out.
The end of condition was not satisfied.
–
Too Many eActivity Files
Die Datenkommunikationsoperation, die Sie
durchführen möchten, ist aufgrund der zu hohen
Zahl von eActivity-Dateien nicht möglich.
Verarbeitung eines Fehlers bei zu geringem Speicherplatz
Es kommt zu einem Fehler, wenn der ClassPad für eine bestimmte Operation nicht genügend Arbeitsspeicher
reservieren kann. Wenn bei zu geringem Speicherplatz ein Fehler auftritt, werden alle laufenden Anwendungen
heruntergefahren und eine Fehlermeldung wie die nachstehende wird angezeigt.
Durch Antippen des [OK]-Schaltfläche können Sie die Fehlermeldung löschen.
Wichtig!
• Um Datenverluste zu vermeiden, sollten Sie sich regelmäßiges Speichern zu Gewohnheit machen.
Sie können Daten verlieren, die Sie in eine Anwendung eingeben, die wegen eines durch Mangel
an Speicherplatz hervorgerufenen Fehlers herunterfährt. Wenn ein durch Mangel an Speicherplatz
hervorgerufener Fehler auftritt, während Sie beispielsweise mit dem eActivity-Menü Daten erstellen, gehen
Daten, die Sie eingegeben, aber nicht gespeichert haben, verloren.
Anhang
290
Zurücksetzen und Initialisieren des ClassPad
Der Speicher des ClassPad ist in vier Teile unterteilt: Hauptspeicher, Datenspeicher, eActivity-Bereich
und RAM-Bereich zum Ausführen verschiedener Berechnungen und Operationen. Das Zurücksetzen und
Initialisieren dient dazu, dass der ClassPad nach einem Problem den Normalbetrieb wiederaufnehmen kann.
RAM-Rückstellung: Führen Sie die RAM-Rückstellung durch, wenn der ClassPad „einfriert“ oder aus
einem anderen Grund nicht wie erwartet arbeitet. Eine RAM-Rückstellung wirkt sich nicht auf die Daten des
Hauptspeichers, des Speichebereichs oder des eActivity-Bereichs aus, jedoch werden alle im RAM-Bereich
gespeicherten Daten gelöscht.
Speicher-Rückstellung: Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten der Speicher-Rückstellung. Alle
Variablen- und Programmdaten des Hauptspeichers löschen, alle eActivity-Daten löschen, alle Daten des
Speicherbereichs löschen, die Daten aller drei Bereiche löschen.
Speicherinitialisierung: Durch die Speicherinitialisierung werden sämtliche Daten gelöscht und der
ClassPad-Speicher in den Ausgangszustand zurückversetzt.
In diesem Abschnitt wird nur die Durchführung der RAM-Rückstellung erläutert: Speicher-Rückstellung und
Speicherinitialisierung werden über das System-Menü ausgeführt. Nähere Informationen finden Sie unter „14-2
Konfigurieren der Systemeinstellungen“.
u Durchführen der RAM-Rückstellungsoperation
Wichtig!
• Durch die RAM-Rückstellungsoperation werden alle Daten gelöscht, die temporär im ClassPad-RAM
gespeichert wurden. Durch das Durchführen der RAM-Rückstellungsoperation während einer Berechnung
gehen alle durch die Berechnung im RAM abgespeicherten Daten verloren.
• Führen Sie die RAM-Rückstellungsoperation nur aus, wenn Ihr ClassPad aus irgendeinem Grund den
normalen Betrieb eingestellt hat.
1. Verwenden Sie den Stift, um den RESTART-Knopf auf der Rückseite
des ClassPad zu drücken.
• Im Anschluss an die RAM-Rückstellungsoperation wird der ClassPad
wieder automatisch gestartet.
RESTARTKnopf
2. Nachdem der ClassPad wieder gestartet ist, führen Sie die SetupOperation des ClassPad aus. Weitere Informationen zur Einstellung
finden Sie unter „Austauschen der Batterien und Einstellen des
ClassPad“ in der separaten Schnellstartanleitung.
• Das Menü der Anwendungen wird geöffnet, nachdem Sie die SetupOperation beendet haben.
Anhang
291
Stellenanzahl und Genauigkeit
Stellenanzahl
Standardmodus
Folgendes gilt, wenn das Kontrollkästchen neben
dem Eintrag „Decimal Calculation“ im GrundformatDialogfeld nicht aktiviert ist.
Dezimalmodus
Folgendes gilt, wenn das Kontrollkästchen neben
der Option „Decimal Calculation“ des GrundformatDialogfelds aktiviert ist.
• Für ganzzahlige Werte werden bis zu 611 Stellen
gespeichert.
• Werte im Ans-Speicher und Variablen zugewiesene
Werte haben dieselbe Anzahl Stellen, wie sie für
Standardmoduswerte festgelegt wurde.
• Dezimalzahlen mit bis zu 15 Stellen werden in
Brüche umgewandelt und gespeichert. Wenn ein
mathematischer Ausdruck nicht in einen Bruch
umgewandelt werden kann, wird das Ergebnis im
Dezimalformat angezeigt.
• Die gespeicherten Werte werden so angezeigt,
wie sie sind, unabhängig von der Konfiguration der
[Number Format]-Einstellungen (Normal 1, Normal
2, Fix 0 bis Fix 9, Sci 0 bis Sci 9) (außer bei Anzeige
eines Dezimalwerts).
• Die Werte werden in Abhängigkeit von der
Konfiguration der [Number Format]-Einstellungen
(Normal 1, Normal 2, Fix 0 bis Fix 9, Sci 0 bis Sci 9)
angezeigt.
• Angezeigte Zahlenwerte werden auf eine geeignete
Anzahl von Dezimalstellen gerundet.
• Einige Anwendungen speichern Werte mit einer
Mantisse von bis zu 15 Stellen und einem 3-stelligen
Exponenten.
Genauigkeit
• Interne Berechnungen werden mit 15 Stellen durchgeführt.
• Der Fehler für einen mathematischen Ausdruck (Berechnungsfehler im Dezimalmodus) beträgt an der 10.
Stelle ±1. Bei Exponentialanzeige beträgt der Rechenfehler ±1 an der niedrigwertigsten Stelle. Beachten
Sie, dass sich der Fehler durch Folgberechnungen kumulieren kann. Der Fehler kann sich auch für interne
x
Folgeberechnungen für folgende Funktionen kumulieren: ^(x y), ', x!, nPr, nCr usw.
• In der Nähe der singulären Punkte und der Wendepunkte einer Funktion sowie in der Nähe von Null ist der
Fehler kumulativ und tendenziell größer. Mit sinh(x) und tanh(x) liegt der Wendepunkt beispielsweise bei x =
0. In der Nähe dieses Wertes ist der Fehler kumulativ und die Genauigkeit gering.
Anhang
292
Display-Helligkeit und Lebensdauer der Batterie
Display-Helligkeit
Die Display-Helligkeit Ihres ClassPad ist einstellbar. Die Standardeinstellung nach dem Kauf ist „Medium“. Die
Display-Helligkeit wird automatisch geringer, wenn Sie den Rechner für etwa 30 Sekunden nicht verwenden.
Durch die Ausführung eines Vorgangs kehrt die Display-Helligkeit wieder auf den festgelegten Wert zurück.
Weitere Einzelheiten zur Konfiguration der Display-Helligkeitseinstellungen finden Sie in „Kapitel 14: SystemMenü“.
Lebensdauer der Batterie
Die Lebensdauer der Batterie wird von der Display-Helligkeit und der Dauer der Hintergrundbeleuchtung
beeinflusst. Ebenso wirkt sich die Verwendung des ClassPad auf sie aus. Beispielsweise verkürzt die Nutzung
eines Programms zur Ausführung einer langen Serie an Berechnungen die Lebensdauer der Batterie.
Verwendung des ClassPad
Display-Anzeige
Wiederholung des folgenden DreiSchritte-Zyklus jede Stunde.
Die Einstellungen der DisplayHelligkeit bei jedem dieser Schritte
sind links beschrieben.
(1) Zunächst „Medium“, nach 30
Sekunden gedimmt
(2) „Medium“
(1) Menüanzeige für 5 Minuten
(2) Programm-Menü-Berechnung
für 5 Minuten
(3) Programm-Menü-Anzeige für 50
Minuten
(3) Siehe (1) oben.
Batterien
Ungefähre
Lebensdauer
der Batterie*1
Alkalische
Batterien
100 Stunden
NickelMetallhydridAkkus (nur
empfohlener
Typ)
60 Stunden
*1 Neue alkalische Batterien oder voll aufgeladene neue Nickel-Metallhydridbatterien, die bei einer
Raumtemperatur von 25 °C verwendet werden. Die Angaben zur Lebensdauer der Batterie sind nur
ungefähre Werte und dienen ausschließlich als Bezugsgröße.
Spezifikationen
Rechenbereich: ±1 × 10−999 bis ±9,999999999 × 10999 und 0.
Für interne Operationen wird bei nicht algebraischen Berechnungen (beispielsweise nach der NewtonMethode) eine 15-stellige Mantisse verwendet.
Der maximal zulässige Bereich für die Rundung der Berechnungsergebnisse: −9,5999 < x < −9,5−308, 1,0−308
< x < 9,5999
Exponentieller Anzeigebereich: Normal 1: 10−2 > |x|, |x| t 1010, Normal 2: 10−9 > |x|, |x| t 1010
Programmkapazität: 515.000 Byte (max.)
Massenspeicherkapazität: 5,5 MB (max.) für den eActivity-Bereich
24 MB (max.) für den Massenspeicherbereich
Stromversorgung: Vier AAA-Batterien vom Typ LR03 (AM4) oder vier Nickel-Metallhydrid-Batterien
Stromverbrauch: 1,0 W
Anhang
293
Ungefähre Batterielebensdauer:
Die nachstehenden Werte zur Lebensdauer der Batterie basieren auf der Verwendung neuer alkalischer
oder voll aufgeladener neuer Nickel-Metallhydrid-Akkus bei einer Raumtemperatur von 25 °C und hängen
zudem von den Betriebsbedingungen ab ((a), (b) oder (c)).
(a) Kontinuierliche Anzeige im Programm-Menü, jede Stunde beginnt mit Display-Helligkeit „Medium“, die
nach 30 Sekunden automatisch gedimmt wird
(b) Wiederholung der nachstehenden Folge 1, 2 und 3 in jeder Stunde:
1 Menüanzeige für 5 Minuten. Display-Helligkeit beginnt bei „Medium“, wird nach 30 Sekunden
automatisch gedimmt
2 Programm-Menü-Berechnung für 5 Minuten
Display-Helligkeit „Medium“
3 Programm-Menü-Anzeige für 50 Minuten
Display-Helligkeit wie 1 oben.
(c) Abschaltung
Batterien
Zustand (a)
Zustand (b)
Zustand (c)
Vier AAA-Alkalibatterien LR03 (AM4)
170 Stunden
100 Stunden
1 Jahr
100 Stunden
(Bezugsgröße)
60 Stunden
(Bezugsgröße)
–
Vier Nickel-Metallhydrid-Akkus
(nur empfohlener Typ)
• Die nachstehenden Bedingungen können die Lebensdauer der Batterie deutlich verkürzen.
- Kontinuierliche Ausführung von Programmberechnungen
- Verwendung von Batterien verschiedenen Typs und verschiedener Hersteller
- Betriebsbedingungen (verwendete Anwendungen)
- ClassPad-Einstellungen (z. B. Display-Helligkeit oder Dauer der Hintergrundbeleuchtung)
Ausschaltautomatik: Der Rechner schaltet sich automatisch aus, wenn über einen bestimmten Zeitraum
keine Operation durchgeführt wird (Benutzer kann zwischen 10 und 60 Minuten wählen). Die anfängliche
Vorgabeeinstellung liegt bei 10 Minuten.
Umgebungstemperaturbereich: 0 °C bis 40 °C
Abmessungen: 21,1 mm (H) × 89 mm (B) × 206 mm (T)
Gewicht: ca. 315 g (mit Batterien)
Datenkommunikation
Port: 3-poliger Datenkommunikationsport, 4-poliger Mini-USB-Port
Methode: Start-Stop (asynchron), Vollduplex
Übertragungsgeschwindigkeit (BPS): 115200, 38400, 9600 bit/s (normal)
38400 bit/s (Send38k/Receive38k)
Parität: Keine
Bitlänge: 8 Bit
Stop-Bit: Send38k: 2 Bit, Receive38k: 1 Bit
Flusskontrolle X ON
Anhang
294
Manufacturer:
CASIO COMPUTER CO., LTD.
6-2, Hon-machi 1-chome, Shibuya-ku, Tokyo 151-8543, Japan
Responsible within the European Union:
CASIO EUROPE GmbH
Casio-Platz 1, 22848 Norderstedt, Germany
Diese Markierung trifft nur auf EU-Länder zu.
CASIO COMPUTER CO., LTD.
6-2, Hon-machi 1-chome
Shibuya-ku, Tokyo 151-8543, Japan
SA1302-A
© 2013 CASIO COMPUTER CO., LTD.
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