BENUTZERHANDBUCH
ELEKTRONISCHE DC-LASTEN DER SERIE 8500
Modelle 8500, 8502, 8510, 8512, 8514, 8518, 8520,
8522, 8524 und 8526
Sicherheitshinweise
Die folgenden allgemeinen Sicherheitsvorschriften sind in allen Phasen des Betriebs dieses Geräts einzuhalten. Die
Nichtbeachtung dieser Vorschriften oder von speziellen Warnhinweisen an anderen Stellen dieses Benutzerhandbuchs verstößt gegen die Sicherheitsstandards im Hinblick auf Bauart, Produktion und vorgesehene Nutzung des
Geräts. B&K Precision und seine Vertriebspartner übernehmen keine Haftung bei Missachtung dieser Voraussetzungen durch den Kunden.
Vergewissern Sie sich, dass vor Inbetriebnahme alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen sind. Beachten Sie die unter
„Sicherheitssymbole“ beschriebenen Kennzeichnungen in diesem Handbuch und am Gerät.
Dieses Produkt ist ein Gerät der Sicherheitsklasse 1 und mit einer Schutzleiterklemme ausgestattet. Zur Minimierung der Gefahr von Stromschlägen sind Gehäuse und Abdeckung des Geräts mit einem Schutzleiter zu verbinden.
Das Gerät muss über ein geerdetes Netzkabel an die AC-Netzversorgung angeschlossen werden. Der Erdungsleiter
ist dabei fest mit einem Schutzleiter (Sicherheitserde) am Netzausgang anzuschließen. Hinweis: Jede Unterbrechung des Schutzleiters bzw. der Schutzleiterklemme kann zu einem elektrischem Schlag führen, der Verletzungen von Personen zur Folge haben kann.
DAS GERÄT NICHT IN EINER EXPLOSIONSGEFÄHRDETEN UMGEBUNG ODER BEI VORHANDENSEIN VON
RAUCHGASEN ODER ENTFLAMMBAREN GASEN BETREIBEN.
DAS GERÄT NICHT IN DER NÄHE VON STROMFÜHRENDEN LEITUNGEN AUFSTELLEN.
Die Geräteabdeckungen dürfen nicht vom Bedienpersonal abgenommen werden. Der Austausch von Komponenten
sowie Einstellungen im Geräteinneren sind nur von qualifiziertem Fachpersonal vorzunehmen. Komponenten in
keinem Fall bei angeschlossenem Netzkabel austauschen. Unter bestimmten Bedingungen können auch gefährliche
Spannungen vorhanden sein, selbst wenn das Netzkabel abgesteckt ist. Um Verletzungen zu vermeiden, vor einer
Berührung von Komponenten stets vom Stromnetz trennen, Strom der Stromkreise abschalten, Kondensatoren
entladen und externe Spannungsquellen entfernen.
WARTUNG ODER EINSTELLUNGEN AM GERÄT NIE ALLEIN DURCHFÜHREN!
Versuchen Sie nicht, das Gerät innen zu warten oder einzustellen, wenn nicht eine weitere Person anwesend ist, die
Erste Hilfe leisten kann oder zur Wiederbelebung in der Lage ist.
Sicherheitssymbole
Beachten Sie die bitte folgende Kennzeichnungen am Gerät:
Gleichstrom
Wechselstrom
Gleichstrom und Wechselstrom
Schutzleiterklemme (Erdung)
Vorsicht (Sicherheitshinweise in begleitenden Dokumenten beachten)
Dieses Zeichen kennzeichnet eine Gefahrensituation. Es weist auf Verfahren oder Arbeitsvorgänge hin, die bei falscher Ausführung zu Verletzungen oder Tod des Bedieners führen
können. Fahren Sie bei einer WARNUNG erst fort, wenn Sie die angegebenen
Anforderungen vollständig verstanden und die Bedingungen erfüllt haben.
Ein solches Zeichen kennzeichnet eine Gefahrensituation. Es weist auf Verfahren oder
Arbeitsvorgänge hin, die bei falscher Ausführung zu einer Beschädigung des Geräts oder von
Teilen des Geräts führen können. Fahren Sie bei einem solchen Vorsichthinweis erst fort,
wenn Sie alle angegebenen Anforderungen vollständig verstanden und die Bedingungen
erfüllt haben.
DC-Lasten der Serie 8500
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise.................................................................................................................................2
Sicherheitssymbole.............................................................................................................................2
Notation...................................................................................................................................................5
Kurzübersicht.........................................................................................................................................6
Dieses Dokument gilt für folgende Modellnummern............................................................................6
Optionen und Zubehör........................................................................................................................6
Gerätebeschreibung...........................................................................................................................6
Typische Anwendungen......................................................................................................................7
Frontplatte...........................................................................................................................................7
Standardanzeige.................................................................................................................................9
Tasten auf der Frontplatte...................................................................................................................9
Rückwand.........................................................................................................................................10
Display-Indikatoren...........................................................................................................................11
Menüs...............................................................................................................................................11
Spezifikationen......................................................................................................................................16
Umgebungsbedingungen .................................................................................................................17
Geräteinterne Widerstände..........................................................................................................18
Kurve zur Betriebsleistung............................................................................................................18
Kennlinien von niedrigen Spannungen.........................................................................................19
Anstiegsgeschwindigkeit – Slew Rate..........................................................................................20
Glossar..................................................................................................................................................22
Installation und Inbetriebnahme.............................................................................................................24
Prüfen des Lieferumfangs.................................................................................................................24
Mitgelieferte Teile.........................................................................................................................24
Umgebungsbedingungen für das Gerät............................................................................................24
Gerätedarstellungen mit Abmessungen............................................................................................24
Aufstellung für Tischbetrieb...............................................................................................................27
Erstprüfung und Inbetriebnahme.......................................................................................................28
Einführung zum Gerätebetrieb..........................................................................................................29
Betriebsstatus beim Einschalten.......................................................................................................30
Betriebsart Konstantstrom.................................................................................................................31
Betriebsart Konstantspannung..........................................................................................................31
Betriebsart Konstantleistung.............................................................................................................32
Betriebsart Konstantwiderstand........................................................................................................32
Zeitgesteuerter Betrieb.....................................................................................................................33
Ändern der Displayauflösung............................................................................................................33
Auflösung für Strom erhöhen........................................................................................................33
Auflösung für Spannung erhöhen.................................................................................................33
Kurzschluss - Short...........................................................................................................................34
Batterietest........................................................................................................................................34
Transienter Betrieb...........................................................................................................................35
Kontinuierlicher transienter Betrieb – Continuous Transient Operation .......................................35
Transienter Pulsbetrieb – Pulsed Transient Operation.................................................................36
Transienter Umschaltbetrieb – Toggled Transient Operation.......................................................37
Umschalten zwischen zwei Prüfwerten........................................................................................38
Dynamischer Betrieb – Listen...........................................................................................................38
Prüfdateien.......................................................................................................................................39
DC-Lasten der Serie 8500
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Triggerung........................................................................................................................................42
Spannungsschwellenbetrieb.............................................................................................................42
Passwörter........................................................................................................................................43
Schutzmerkmale...............................................................................................................................43
Überspannungsschutz..................................................................................................................43
Überstromschutz..........................................................................................................................44
Überleistungsschutz ....................................................................................................................44
Rückspannungsschutz.................................................................................................................44
Übertemperaturschutz..................................................................................................................44
Remote-Sensing...............................................................................................................................44
Speichern und Abrufen von Einstellungen........................................................................................46
Remote-Betrieb.....................................................................................................................................47
Kommunikationskabel.......................................................................................................................47
Serielles Konverterkabel IT-E131 von RS-232 zu TTL (Standard)...............................................47
Serielles Konverterkabel IT-E132 von USB zu TTL (Option)........................................................47
RS-232-Einstellungen.......................................................................................................................48
Übersicht zur Programmierung der DC-Last.....................................................................................48
Datenpaketstruktur.......................................................................................................................48
Statusdatenpakete.......................................................................................................................49
Kapitelübersicht............................................................................................................................52
Überblick zu den Befehlen................................................................................................................52
Einzelheiten zu den Befehlen............................................................................................................54
Seriennummer und Firmware-Version...................................................................................................76
Fehlerbehebung....................................................................................................................................77
Gerät schaltet sich nicht ein..............................................................................................................77
Fehlermeldungen beim Hochfahren..................................................................................................77
Entsperrung des Tastenfelds ...........................................................................................................77
Anhang: Technischer Service und Garantie..........................................................................................79
Index.....................................................................................................................................................81
DC-Lasten der Serie 8500
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Notation
I-set
Damit ist eine Taste auf der Frontplatte gemeint. Bitte beachten Sie,
dass der Zugriff auf einige Tasten eventuell in Kombination mit der
Shift-Taste erfolgt.
OFF
Display-Indikator, Wert oder Meldung, die auf dem
Vakuumfluoreszenz-Display angezeigt werden.
CONFIG
Menüpunkt
OFF
Standardmäßiger Menüpunkt
DC-Lasten der Serie 8500
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Kurzübersicht
Dieses Dokument gilt für folgende Modellnummern
Dieses Benutzerhandbuch bezieht sich auf folgende DC-Lasten von B&K Precision:
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
8500
8502
8510
8512
8514
8518
8520
8522
8524
8526
Sofern nichts anderes angegeben, werden alle diese Geräte in diesem Dokument als DC-Last bezeichnet. Bei Unterschieden weisen wir speziell darauf hin.
Optionen und Zubehör
Folgende Teile gehören zum Lieferumfang des Geräts:
1. Netzkabel
2. Benutzerhandbuch
3. Installations-CD mit Anwendungssoftware PV8500 und USB-Treiber für optionalen Adapter
für eine Verbindung TTL zu USB
4. Serielles Konverterkabel IT-E131 für RS-232 zu TTL
5. Prüfprotokoll
Optionales Zubehör:
6.
Einbaukit IT-E151 zur Montage in ein Rack
7.
Serieller Adapter IT-E132 für Verbindung TTL zu USB
Gerätebeschreibung
Die DC-Last ist ein Gerät mit zwei Anschlussklemmen, das an DC-Quellen angeschlossen werden
kann. Eine DC-Quelle ist hier eine Spannung, die immer positiv ist an der Plus-Klemme der DC-Last
bezogen auf deren Minus-Klemme.
Elektronische DC-Lasten werden für die Entwicklung, Herstellung und Evaluierung von DC-Netzgeräten, Batterien und Stromversorgungskomponenten verwendet. Weitere Anwendungsbereiche
sind Prüfungen von Brennstoff- und Photovoltaikzellen. Mit der DC-Last sind folgende Betriebsarten
möglich:
● Entnahme einer Konstantspannung von einer DC-Quelle.
● Entnahme eines Konstantstroms von einer DC-Quelle.
● Entnahme einer Konstantleistung von einer DC-Quelle.
DC-Lasten der Serie 8500
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●
Belastung einer DC-Quelle mit einem Konstantwiderstand (Simulierung eines perfekten
Widerstands, dessen Widerstandswert sich nicht als eine Funktion von Strom oder
Spannung ändert).
Die DC-Last kann die DC-Quelle mit sich dynamisch ändernden Lasten beaufschlagen. Die Umschaltzeiten liegen dabei im Millisekundenbereich. Die DC-Last lässt sich über eine serielle Schnittstelle (RS-232 oder USB) ferngesteuert programmieren. Vielfältige Triggeroptionen ermöglichen
eine Synchronisation des dynamischen Lastverhaltens mit anderen Ereignissen.
Mithilfe der Betriebsart Batterietest lässt sich die Amperestunden (Ah)-Kennlinie einer Batterie ermitteln. Kurzschlüsse können entweder direkt über die Frontplatte oder über benutzerdefinierte Programmierung simuliert werden. Der Schutz der DC-Quelle oder anderer Komponenten vor Überspannung, Überstrom oder einer Überleistung wird gewährleistet, indem sich die DC-Last abschaltet, sobald die Überschreitung von Grenzwerten oder eine umgekehrte Polarität erkannt
werden.
Im nicht-flüchtigen Speicher können dynamische Profile und der jeweils letzte Gerätestatus gespeichert werden.
Die DC-Last ist ein äußerst vielseitiges Gerät für die statische und dynamische Prüfung von Stromversorgungen, Batterien, DC/DC-Wandlern und Batterieladegeräten.
Typische Anwendungen
Die Vorgehensweise für folgende Anwendungen finden Sie unter den angegebenen Abschnitten:
Anwendung
Abschnitt(e)
Manual ON/OFF
Betriebsart Konstantstrom
Manuell Ein/Aus in den Betriebsarten CC, Betriebsart Konstantspannung
CV, CW, oder CR
Betriebsart Konstantleistung
Betriebsart Konstantwiderstand
Timed ON/OFF
Zeitgesteuert Ein/Aus in den
Betriebsarten CC, CV, CW, oder CR
Betriebsart Konstantstrom
Betriebsart Konstantspannung
Betriebsart Konstantleistung
Betriebsart Konstantwiderstand
Zeitgesteuerter Betrieb
Triggered CC, CV, CW, oder CR
Betriebsart Konstantstrom
Getriggerte Prüfung CC, CV, CW oder CR Betriebsart Konstantspannung
Betriebsart Konstantleistung
Betriebsart Konstantwiderstand
Triggerung
Konstante Last mit einer Transiente
Transienter Betrieb
Last mit mehreren Transienten
Dynamischer Betrieb – Listen
Bestimmung der Ah-Kennlinie einer
Batterie
Batterietest
Ausführung einer Folge von Prüfungen
Prüfdateien
Frontplatte
Die folgende Darstellung zeigt die Frontplatte der DC-Last, Modell 8510. Die Frontplatte ist bei allen
Modellen gleich. Die Modelle unterscheiden sich nur im Bereich der Anschlüsse.
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Taste/Knopf
Funktion
1
Das 16-stellige Display zeigt die Messwerte von Spannung und Strom.
Drehknopf. Zur Anpassung eines Einstellwerts drehen. Drücken, um zwischen der
Einstellung des im jeweiligen Modus aktuell ausgewählten Wertes umzuschalten
und den Spannungs- und Stromwert abzulesen, wie im Bild oben dargestellt ist.
Taste POWER: Ein/Aus-Schalter des Geräts.
Numerisches Tastenfeld:
Numerische Eingabetasten
Tasten für Sekundärfunktionen.
Tastenfeld:
Eingang aktivieren/deaktivieren.
Auswahl der Betriebsarten Konstantstrom, Konstantspannung, Konstantleistung und Konstantwiderstand.
Scrollen durch Menüs und Optionen.
Eingangsklemmen. Je nach Modell stehen Eingangsklemmen verschiedenen Typs
und von unterschiedlicher Anzahl zur Verfügung.
Die Modelle 8500/8502 sind mit einer Plus- und einer Minusklemme ausgestattet.
Die Modelle 8510/8512 verfügen über zwei positive und zwei negative Klemmen;
jede Klemme kann dabei den vom Gerät unterstützten Maximalstrom aufnehmen.
Bei Aufnahme eines Hochstroms muss die Leiteranzahl daher nicht unbedingt verdoppelt werden.
Die Modelle 8514/8518 verfügen ebenfalls über zwei positive und zwei negative
Klemmen; hier ist eine Verdoppelung der Leiteranzahl jedoch erforderlich, wenn
ein Strom von mehr als 120 A aufgenommen werden soll.
Die Modelle 852x verfügen zum Anschluss der Kabel über einen Schraubklemmenblock.
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DC-Lasten der Serie 8500
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Standardanzeige
Die Standardanzeige des Geräts zeigt die Spannung und den Strom an den Klemmen des Geräts.
Zur Anzeige der Momentanleistung und Parametereinstellung der Betriebsart drücken Sie die Taste
△ bzw.▽.
Standardanzeige
Tasten auf der Frontplatte
POWER
1
2
A
B
4
5
3
ESC
I-set
V-set
0
P-set
R-set
Shift
Input on/off
Tran
6
ENTER
Store Recall S-Tran Menu
7
8
9
Local Battery Short Trigger
V-set
I-set
P-set
R-set
Shift + A
Shift + B
Shift + Store
Shift + Recall
DC-Lasten der Serie 8500
Auswahl der Betriebsart Konstantspannung
Auswahl der Betriebsart Konstantstrom
Auswahl der Betriebsart Konstantleistung
Auswahl der Betriebsart Konstantwiderstand
Einstellung des Lastwerts des Strommodus vom A-Wert des
entsprechenden transienten Betriebs. Siehe Abschnitt
Transienter Betrieb. Diese Taste ist inaktiv, wenn der
Indikator TRAN aufleuchtet.
Einstellung des Lastwerts des Strommodus vom B-Wert des
entsprechenden transienten Betriebs. Siehe Abschnitt
Transienter Betrieb. Diese Taste ist inaktiv, wenn der
Indikator TRAN aufleuchtet.
Speichern des Status der DC-Last im nicht-flüchtigen
Speicher. Sie können bis zu 25 verschiedene Statii speichern.
Aufrufen des Status der DC-Last vom nicht-flüchtigen
Speicher. Sie können bis zu 25 unterschiedliche Statii wieder
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aufrufen.
Shift + Menu
Aufrufen des Geräte-Menüs.
Shift + Short
Kurzschluss ein- bzw. ausschalten.
Shift + Tran
Start bzw. Stopp der transienten Betriebs.
Shift + Trigger Veranlasst sofortiges Triggern.
Shift
Ein- oder Ausschalten der Batterietestfunktion (misst die
+ Battery
Batteriekapazität in Amperestunden).
Shift + S-Tran Einstellung der Parameter für den transienten Betrieb.
Schaltet die DC-Last EIN oder AUS (AUS bedeutet
On/Off
hochohmiger Zustand).
Die Taste Shift dient der Anwahl der alternativen Funktion
Shift
einer Taste, die unter einer Taste aufgedruckt steht.
△
Nach oben scrollen.
▽
Nach unten scrollen.
0 bis 9
Eingabe der Ziffern 0 bis 9.
•
Dezimalpunkt.
Die Taste Escape. Sie wird verwendet, um die Eingabe per
Esc
Tastatur zu beenden oder um im Menü auf eine
übergeordnete Ebene zu gelangen.
Eingabebestätigung des ausgewählten Werts oder der
Enter
ausgewählten Einstellung.
Rückwand
Die Rückwand Ihres Geräts stimmt eventuell nicht ganz mit der folgenden Abbildung überein; es
sind jedoch die gleichen Funktionen vorhanden.
1
4
1
2
3
3
2
3-polige Wechselstrombuchse IEC320.
4-poliger Trigger- und Remote-Sensing-Anschluss.
9-polige serielle Schnittstelle. HINWEIS: Die Anschlüsse dieser Schnittstelle
nutzen TTL-Logiksignale mit 5 Volt. Schließen Sie an die Buchsen KEIN RS-232-
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Kabel mit Standard RS-232-Spannungen an. Das kann zu Schäden am Gerät
führen, die in diesem Fall nicht von der Garantie abgedeckt sind.
Wahlschalter für die Netzspannung (110 VAC oder 220 VAC)
Display-Indikatoren
Indikator
Bedeutung
OFF
UNREG
CC
CV
CW
CR
PROT
TRAN
LIST
SENSE
LIMIT
ERROR
Die Last ist ausgeschaltet.
Der Eingang ist nicht geregelt.
Betriebsart Konstantstrom
Betriebsart Konstantspannung
Betriebsart Konstantleistung
Betriebsart Konstantwiderstand
Nicht genutzt.
Transienter Betrieb ist aktiviert.
Listenmodus ist initiiert oder läuft gerade.
Remote-Sensing ist eingeschaltet.
Nicht genutzt.
Ein Fehler ist aufgetreten.
Das Gerät kommuniziert mit einem IT-E131- oder IT-E132Kommunikationsadapter. Dieser Indikator leuchtet nach der letzten
Remote-Kommunikation mit der DC-Last für ca. 3 Sekunden auf.
Das Gerät befindet sich im Remote-Status. Die einzige aktive Taste
ist die Taste Local. Dies wird mit dem Remote-Befehl 0x20
eingestellt (siehe Kapitel zur Programmierung im Remote-Betrieb).
Die Taste Shift wurde gedrückt.
Die Tastatur ist durch ein Passwort gesperrt.
LINK
RMT
SHIFT
LOCK
Menüs
Zum Aufrufen der Menüs verwenden Sie Shift + Menu. In der Tabellenspalte „Ebene“ ist die Menüebene angeben, die auch an der unterschiedlichen Einrückung der Menüpunkte erkennbar ist. Mit
den Tasten △ und ▽ scrollen Sie durch die Menüpunkte. Durch Drücken der Taste Esc kehren Sie in
die vorherige Menüebene zurück. Wörter im Fettdruck, wie beispielsweise OFF, zeigen eine Einstellung im Standardmenü an.
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Menüpunkt
Funktion / Beschreibung
CONFIG
INITIAL CONFIG
Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
Aufrufen des letzten Gerätestatus beim Einschalten des
POWER-ON RECALL
Geräts.
Status vor dem letzten Ausschalten kann wieder
ON
aufgerufen werden.
Status vor dem letzten Ausschalten kann nicht wieder
OFF
aufgerufen werden.
INPUT RECALL
Erinnern, ob die Last im Status ON (EIN) war.
Wenn die Last vor Ausschalten des Geräts auf ON
(EIN) stand, wird der ON-Status nach dem Einschalten
ON
wieder aufgenommen. Damit dies funktioniert, muss
auch POWER-ON RECALL eingeschaltet sein.
Nach dem Einschalten geht das Gerät in den OFFOFF
Status.
KEY SOUND SET
Einstellung des Tastentons
Aktiviert, dass bei Tastendruck ein Piepston zu hören
ON
ist.
OFF
Der Tastendruck ist tonlos.
KNOB LOCK SET
Drehknopfsperre
Drehknopfsperre ist eingeschaltet, d.h. Drehknopf ist
ON
deaktiviert.
Drehknopfsperre ist ausgeschaltet, d.h. Drehknopf ist in
OFF
Funktion
Schnellaufruf einer Einstellungsregisterkarte durch
SHORT CUT RECALL
Drücken einer Zahlentaste.
Ermöglicht den Schnellaufruf einer Einstellung durch
ON
Drücken einer Zahlentaste.
Mit Drücken einer Zahlentaste ist kein Aufruf einer
OFF
Einstellung möglich.
Bereichsauswahl. Ändern der Genauigkeit der
RANGE SELECT
angezeigten Werte.
Ermöglicht die Auswahl des Bereichs des Geräts, um
eine bessere Spannungs- und/oder Stromauflösung zu
ON
erreichen. Drücken Sie Shift + △ oder Shift + ▽, um
zwischen den Auflösungen umzuschalten.
Die Messauflösung für Strom und Spannung ist fest
OFF
definiert.
REMOTE SENSE
Fernfühlerbetrieb. Siehe Abschnitt Remote-Sensing.
ON
Remote-Sensing ist eingeschaltet.
OFF
Remote-Sensing ist ausgeschaltet.
ADC UPDATE RATE
Einstellung des Aktualisierungsintervalls für das
Display.
HIGH
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Menüpunkt
Funktion / Beschreibung
LOW
2
TRIGGER SOURCE
3
IMMEDIATE
3
EXTERNAL
3
2
BUS
CONNECT MODE
3
MAXTIPLEXING
3
SEPARATE
2
3
3
3
3
2
Triggerquelle: Art und Weise, wie das Gerät getriggert
wird.
Direkt: Triggern durch Drücken der Tasten Shift
+ Trigger.
Extern: Triggern durch ein hohes TTL-Signal (länger als
5 ms) am Triggeranschluss an der Rückwand.
Bus: Triggern über einen Befehl des seriellen Bus.
Verbindungsmodus
Mit dieser Hardware nicht unterstützt. (gemeint ist
eigentlich „Multiplexing“.)
Getrennt
Einstellung der Baudrate: Verbindungsgeschwindigkeit
des seriellen Bus.
BAUDRATE SET
4800
9600
19200
38400
COMM. PARITY SET
Parität für Kommunikation über serielle Verbindung.
3
NONE
Keine
3
3
EVEN
ODD
Gerade
Ungerade
Einstellung der Adresse des Geräts. Muss eine ganze
Zahl zwischen 0x00 und einschließlich 0xFE sein.
Einstellung der Tastensperre über ein Gerätepasswort
von 1 bis 4 Stellen. Um das Passwort zu entfernen,
drücken Sie die Taste Enter ohne vorher Zeichen
einzugeben. Wenn Sie die Tastatur versehentlich
gesperrt haben, folgen Sie zur Entsperrung des
Tastenfelds den Anweisungen am Ende dieses
Handbuchs im Kapitel „Fehlerbehebung".
Beenden: Zur vorherigen Menüebene zurückkehren.
Systemeinstellung
Einstellung des maximal zulässigen Stroms. Bei
Überschreiten dieses Werts wird die Last ausgeschaltet. Dieser Wert ist dann auch der maximale
Stromwert, den Sie einstellen können.
Einstellung der maximal zulässigen Leistung. Bei
Überschreiten dieses Werts wird die Last ausgeschaltet. Dieser Wert ist dann auch der maximale
Leistungswert, den Sie einstellen können.
Einstellung der maximal zulässigen Spannung. Bei
Überschreiten dieses Werts wird die Last ausgeschaltet. Dieser Wert ist dann auch der maximale
2
ADDRESS SET
2
KEY LOCK SET
2
1
EXIT
SYSTEM SET
2
MAX CURRENT SET
2
MAX POWER SET
2
MAX VOLTAGE SET
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4
2
3
2
Menüpunkt
Funktion / Beschreibung
Spannungswert, den Sie einstellen können.
Wird verwendet, um einen Schwellwert für das
VOLTAGE ON SET
Einschalten der Spannung einzustellen. Siehe
Abschnitt Spannungsschwelle.
Wird verwendet, um einen Schwellwert für das
VOLTAGE OFF SET
Ausschalten der Spannung einzustellen. Siehe
Abschnitt Spannungsschwelle.
EXIT
Beenden: Rückkehr zur vorherigen Menüebene.
Listeneinstellung: Listen sind programmierte Folgen
LIST SET
von Lastwerten.
MODE SET
Moduseinstellung
FIXED MODE
Lastmerkmale werden über die Frontplatte eingestellt.
Lastmerkmale sind dynamisch und werden über eine
LIST MODE
im Speicher gesicherte Liste gesteuert.
Aufrufen einer vorhandenen Listendatei aus dem nichtCALL LIST FILE
flüchtigen Speicher.
RECALL N
Aufruf von Listennummer. N steht für Listennummer.
Listendatei bearbeiten: Beachten Sie bitte, dass jede
EDIT LIST FILE
Listendatei vier Listen umfasst, d.h. eine Liste für jede
Betriebsart (CC, CV, CW, CR).
CURRENT LIST
Liste für Stromwerte
Einmal: Die Listenpunkte werden pro Trigger einmal
ONCE
ausgeführt.
Wiederholung: Die Liste wird wiederholt ausgeführt,
REPEAT
nachdem der Trigger registriert wird.
VOLTAGE LIST
Liste für Spannungswerte
Einmal: Die Listenpunkte werden pro Trigger einmal
ONCE
ausgeführt.
Wiederholung: Die Liste wird wiederholt ausgeführt,
REPEAT
nachdem der Trigger registriert wird.
POWER LIST
Liste für Leistungswerte
Einmal: Die Listenpunkte werden pro Trigger einmal
ONCE
ausgeführt.
Wiederholung: Die Liste wird wiederholt ausgeführt,
REPEAT
nachdem der Trigger registriert wird.
RESISTANCE LIST Liste für Widerstandswerte
Einmal: Die Listenpunkte werden pro Trigger einmal
ONCE
ausgeführt.
Wiederholung: Die Liste wird wiederholt ausgeführt,
REPEAT
nachdem der Trigger registriert wird.
Aufrufen einer gespeicherten Prüfdatei (siehe Abschnitt
CALL TEST FILE
Prüfdateien).
RECALL N
Dateinummer aufrufen: N steht für Nummer der Datei.
EDIT TEST FILE
Prüfdatei bearbeiten: Weitere Informationen finden Sie
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Menüpunkt
LIST STORE MODE
8 X 120 STEPS
4 X 250 STEPS
2 X 500 STEPS
1 X 1000 STEPS
EXIT
LOAD ON TIMER
TIMER STATE
3
ON
3
OFF
2
TIMER SET
2
1
Funktion / Beschreibung
EXIT
EXIT
DC-Lasten der Serie 8500
unter dem Abschnitt Prüfdateien.
Listenspeichermodus: Hier wird eingestellt, wie der
nicht-flüchtige Speicher für das Speichern der Listen
partitioniert wird. Sie können auswählen, ob eine
größere Anzahl kurzer Listen oder eine geringere
Anzahl langer Listen gespeichert wird.
8 x 120 Schritte
Beenden: Zur vorherigen Menüebene zurückkehren.
Aktivieren einer Last nach Zeitvorgabe.
Timer-Status
Wird mit diesem Menüpunkt die Zeitsteuerung (Timer)
für die Last aktiviert, schaltet sich die Last ein, wenn die
Taste On/Off gedrückt wird. Nach Ablauf der
eingestellten Zeitspanne wird die Last ausgeschaltet.
Wird die Last mit der Taste On/Off eingeschaltet, bleibt
sie unbegrenzt im ON-Status.
Einstellung der Zeitspanne von 1 bis 60000 s für
eingeschaltete Last.
Beenden: Zur vorherigen Menüebene zurückkehren.
Beenden: Zur Standardanzeige zurückkehren.
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Spezifikationen
Modelle 8500 & 8502 (300 W)
Parameter
Eingangswerte
Parameter
Regelung Betriebsart CV
Regelung Betriebsart CC
Strommessung
Spannungsmessung
8500
0 bis 120 V
1 mA bis 30 A
Spannung
Strom
Leistung
8502
0 bis 500 V
1 mA bis 15 A
300 W
Gemeinsame Merkmale 8500/8502
Genauigkeit
Bereich
(FS= Full Scale 8500
8502
Bereichsendwert)
0,1 – 18 V
±(0,05%+0,02% FS)
0,1 – 120 V
0,1 – 500 V
±(0,05%+0,025% FS)
0–3A
0–3A
±(0,1%+0,1% FS)
0 – 30 A
0 – 15 A
±(0,2%+0,15% FS)
0–3A
0–3A
±(0,1%+0,1% FS)
8500: ±(0,2%+0,15% FS)
0 – 30 A
0 – 15 A
8502: ±(0,2%+0,3% FS)
0 – 18 V
±(0,02%+0,02% FS)
0 – 120 V
0 – 500 V
±(0,02%+ 0,025% FS)
Auflösung
1 mV
10 mV
0,1 mA
1 mA
0,1 mA
1 mA
1 mV
10 mV
Modelle 8510/8512/8514/8518 (1200 und 2400 W)
Parameter
Eingangswerte
Parameter
Regelung Betriebsart CV
Regelung Betriebsart CC
8510
Spannung
Strom
Leistung
Spannungsmessung
0,1 V bis Vmax
0-12 A
0-3 A
0-12 A
0-24 A
0-3 A
0-24 A
0 – max. Strom
0 – 18 V
0 – Vmax
DC-Lasten der Serie 8500
8514
8518
0 – 120 V
0 – 60 V
0 – 240 A
0 – 240 A
1200 W
Gemeinsame Merkmale 8510/8512/8514/8518
Bereich
Genauigkeit
(FS= Full Scale 8510
8512
8514
8518
Bereichsendwert)
0,1 – 18 V
±(0,05%+0,02% FS)
0 – max. Strom
Strommessung
8512
0 – 120 V
0 – 500 V
0 – 120 A
0 – 30 A
600 W
Auflösung
1 mV
±(0,05%+0,025% FS)
10 mV
±(0,1%+0,1% FS)
1 mA
±(0,2%+0,15% FS)
10 mA
±(0,1%+0,1% FS)
±(0,2%+0,15% FS)
8510/8514:
±(0,02%+ 0,025% FS)
8512/8518:
±(0,02%+ 0,02% FS)
±(0,02%+ 0,025% FS)
1 mA
10 mA
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1 mV
10 mV
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Modelle 8520/8522/8524/8526 (2400 W und 5000 W)
Parameter
Eingangswerte
Parameter
Regelung Betriebsart CV
Regelung Betriebsart CC
Strommessung
Spannungsmessung
8520
Spannung
Strom
Leistung
8522
0 – 120 V
0 – 500 V
0 – 240 A
0 – 120 A
2400 W
8524
0 – 60 V
0 – 240 A
8526
0 – 500 V
0 – 120 A
5000 W
Gemeinsame Merkmale 8520/8522/8524/8526
Bereich
Genauigkeit
8520
8522
8524
8526
0,1-18 V
±(0,05%+0,02% FS)
0,1 V bis Vmax
±(0,05%+0,025% FS)
0-24 A
0-12 A
0-24 A
0-12 A ±(0,1%+0,1% FS)
0 – max. Strom
±(0,2%+0,15% FS)
0-12 A
0-3 A
0-24 A
0-12 A ±(0,1%+0,1% FS)
0 – max. Strom
±(0,2%+0,15% FS)
8522/8526:
±(0,02%+ 0,02% FS)
0 – 18 V
8520/8524:
±(0,02%+ 0,025% FS)
0 – Vmax
±(0,02%+ 0,025% FS)
Auflösung
1 mV
10 mV
1 mA
10 mA
1 mA
10 mA
1 mV
10 mV
Alle DC-Last-Modelle
Gemeinsame Merkmale für alle DC-Last-Modelle
Bereich
Genauigkeit
Auflösung
0,1 -10 Ω
±(1%+0,3% FS)
0,001 Ω
Regelung in Betriebsart CR
10 -99 Ω
±(1%+0,3% FS)
0,01 Ω
Eingangsstrom ≥FS 10%
100
-999
Ω
±(1%+0,3%
FS)
0,1 Ω
Eingangsspannung ≥FS 10%
1K-4 KΩ
±(1%+0,8% FS)
1Ω
Regelung in Betriebsart CW
0-100 W
±(1%+0,1% FS)
1 mW
Eingangsstrom ≥FS 10%
100 W – max. Leistung
±(1%+0,1% FS)
100 mW
Eingangsspannung ≥FS 10%
Leistungsmessung
0-100 W
±(1%+0,1% FS)
1 mW
Eingangsstrom ≥FS 10%
100-max. Leistung
±(1%+0,1% FS)
100 mW
Eingangsspannung ≥ FS 10%
Eingang = 0,1 V – 120 V
Max Messkapazität = 999 A/h
Batterietestfunktion
Auflösung =10 mA
Timer-Bereich=1~60000 Sek.
Transition Mode (Übergangsmodus)
Frequenzbereich 0,1 Hz-1 kHz Frequenz-Fehlerrate<0,5%
Parameter
HINWEIS: Änderungen der Spezifikation und Informationen ohne Vorankündigung vorbehalten. Die
aktuellsten Produktinformationen finden Sie unter www.bkprecision.com.
Umgebungsbedingungen
Diese Gerät wurde für eine Verwendung in Räumen und Umgebungen bis Verschmutzungsgrad 2
konzipiert. Für die Betriebsumgebung gelten folgende Grenzwerte:
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Parameter
Spezifikation
Feuchtigkeit
≤ 95% relative Feuchte, nicht kondensierend
Max. Höhenlage für den Betrieb
≤ 2000 m
220 V ±10%,47~63 Hz
AC-Netzspannung
110 V ±10%,47~63 Hz
Betriebstemperatur
0 – 40ºC
Lagertemperatur
-10 – 60ºC
Geräteinterne Widerstände
In der folgenden Tabelle sind für alle DC-Lasten die geräteinternen Widerstände aufgelistet:
Modell
Interner
Widerstand (mΩ)
8500
≤ 35
8502
≤ 200
8510
≤ 15
8512
≤ 100
8514
≤8
8518
≤5
8520
≤ 45
8522
≤ 30
8524
≤ 6,5
8526
≤ 15
Kurve zur Betriebsleistung
Der Ausgang der DC-Last ergibt eine Leistungskurve wie unten dargestellt:
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 18 von 82
Am gekrümmten Teil der Kurve entspricht die abgeleitete Leistung der Nennleistung des Geräts
(von der Form her eigentlich eine Hyperbel). Wenn Sie das Menü verwenden, um eine Leistung oder
einen Strom einzustellen, der unter dem Maximalwert liegt, kann der Betriebsbereich folgendermaßen aussehen:
Achten Sie auf die Lücke zwischen dem Betriebsbereich und der Stromachse für niedrigere Spannungen. Weitere Einzelheiten sind im folgenden Abschnitt beschrieben.
Kennlinien von niedrigen Spannungen
Die folgenden Diagramme zeigen die Spannung/Strom-Beziehungen für niedrige Spannungen:
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Anstiegsgeschwindigkeit – Slew Rate
Die Anstiegsgeschwindigkeit ist je nach DC-Last-Modell unterschiedlich. Die Variationen sind auch
von den für jede einzelne Last gemessenen, verschiedenen Bereichen abhängig. Im Allgemeinen ist
die Anstiegsgeschwindigkeit für Übergänge im Niederstrombereich, z.B. 0 bis 0,5 A, signifikant
niedriger als die Anstiegsgeschwindigkeit für Stromübergänge im Bereich 30 bis 70 A. In der unten
stehenden Tabelle sind gemessene Anstiegsgeschwindigkeiten auf der Basis des maximalen
Bereichs des Stromübergangs angegeben, die mit den einzelnen Modellen möglich sind. So würde
die Anstiegsgeschwindigkeit des Modells 8500 beispielsweise mit einem Stromübergang von 0 A bis
30 A gemessen.
Hinweis: Im Diagramm unten sind Messwerte der Anstiegsgeschwindigkeit dargestellt. Im
Allgemeinen werden die in der Tabelle unten angegebenen Anstiegsgeschwindigkeiten auf der
Basis des maximalen Strombereichs gemessen, der mit den jeweiligen Modellen möglich ist. Im
Bereich zwischen 10% und 90% können wir die Anstiegsgeschwindigkeit messen, indem wir den
steilsten Anteil der Flanke betrachten. Zur Berechnung der Anstiegsgeschwindigkeit wird die
angegebene, gemessene Zeit verwendet. Die Berechnung der Anstiegsgeschwindigkeit ist also
ganz einfach (max. Nennstrom – 0 A) / T, wobei T die gemessene Zeit des Bereichs 10% bis 90%
ist und der max. Nennstrom der für die jeweilige Last spezifizierte Maximalstrom.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Zur Referenz finden Sie in folgender Tabelle die Anstiegsgeschwindigkeiten für die jeweiligen
Modelle:
Modell
DC-Lasten der Serie 8500
Anstiegsgeschwindigkeit
8500
0,5 A/μS
8502
0,5 A/μS
8510
1 A/μS
8512
0,5 A/μS
8514
1 A/μS
8518
1 A/μS
8520
1 A/μS
8522
1 A/μS
8524
1 A/μS
8526
1 A/μS
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Glossar
△
Taste 'Pfeil nach oben' zum Scrollen durch das Menü oder zur
vorübergehenden Anzeige der alternierenden Standardanzeige.
▽
Taste 'Pfeil nach unten' zum Scrollen durch das Menü oder zur
vorübergehenden Anzeige der alternierenden Standardanzeige.
A
Wert für erste Einstellung des transienten Modus.
B
Wert für zweite Einstellung des transienten Modus.
Battery
Auswahl der Betriebsart Batterietest. Siehe Abschnitt Batterietest.
CC
Anzeige für Constant Current - Konstantstrom
Betriebsmodus
Stationär, transient oder dynamisch. Der Betriebsmodus „stationär“
bedeutet, dass der Lastmodus stationär betrieben wird. Der
Betriebsmodus „transient“ bedeutet, dass der Lastmodus mittels
benutzerdefinierbarer Zeitsteuerung zwischen zwei Werten umgeschaltet
wird. Im Betriebsmodus „dynamisch“ sind mehrere Pegel und
Zeiteinstellungen verfügbar (und werden über die Listen abgerufen).
CR
Constant Resistance - Konstantwiderstand
CV
Constant Voltage - Konstantspannung
CW
Constant Power - Konstantleistung
Dynamischer Betrieb Siehe Betriebsmodus.
Enter
Bestätigung der Eingabe des angezeigten Werts oder der angezeigten
Einstellung.
Esc
Aktuelle Eingabe beenden und zur vorherigen Menüebene
zurückkehren.
I-set
Gerät für die Betriebsart Konstantstrom konfigurieren.
Knopfklick
Knopf bis zu einem Klick drücken. Dies ist eine alternative Methode, um
Einstellungen zu ändern.
Link
Dieser Indikator leuchtet auf, wenn über die serielle Schnittstelle
Kommunikationsdaten empfangen werden. Nach Empfang des letzten
Befehls leuchtet dieser Indikator für ca. 3 Sekunden auf.
Liste
Eine Liste ist eine gespeicherte Folge von Werten zu Prüfparametern
und zur Prüfdauer. Diese werden für dynamische Lastprofile verwendet.
Local
Rückkehr zur Steuerung auf der Frontplatte.
Menu
Anzeige der obersten Menüebene des Geräts.
Betriebsart
Betriebsart des Geräts. Die vier Betriebsarten sind CC, CV, CW und CR.
Einstellung der
Betriebsarten
Parameterwerte für die Betriebsarten CC, CV, CW und CR.
On/Off
Manuelle Umschaltung des Geräts zwischen der eingestellten
Betriebsart und dem Zustand einer unendlichen Impedanz.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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P-set
Gerät für die Betriebsart Konstantleistung konfigurieren.
POWER
Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Geräts.
R-set
Gerät für die Betriebsart Konstantwiderstand konfigurieren.
Recall
Aufrufen des Gerätestatus aus dem nicht-flüchtigen Speicher.
Remote-Sensing
Ermöglicht dem Gerät bei hohen Strömen die richtige Lastleistung zu
messen, indem die Spannung von der Quelle registriert wird, anstatt an
den Klemmen des Geräts. Dadurch wird der Widerstandseffekt bei
langen Leitungen eliminiert.
S-Tran
Einstellung der Parameter (A, B und Zeiten für Übergang) für den
transienten Betrieb.
Shift
Shift-Taste für den Zugriff auf die Funktionen, die unterhalb der
Zahlentasten aufgedruckt sind.
Short
Umschaltung zwischen Normalbetrieb und einem Kurzschluss bei
niedrigem Widerstand.
Store
Ermöglicht dem Bediener, den Gerätestatus im nicht-flüchtigen Speicher
zu sichern.
Prüfdatei (Test file)
Enthält eine Folge verschiedener Prüfmodi, die für die automatische
Prüfung verwendet werden.
Tran
Einstellung zum transienten Betrieb.
Transienter Betrieb
Siehe Betriebsmodus.
Trigger
Taste, die eine sofortige Auslösung (Trigger) bewirkt.
V-set
Gerät für die Betriebsart Konstantspannung konfigurieren.
VFD
Vakuumfluoreszenz-Display, das für die Anzeigen des Geräts verwendet
wird.
DC-Lasten der Serie 8500
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Installation und Inbetriebnahme
Prüfen des Lieferumfangs
Mitgelieferte Teile
Überprüfen Sie den Inhalt des Pakets auf Vollständigkeit. Folgende Teile sollten enthalten sein:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
DC-Last-Gerät
Netzkabel
Benutzerhandbuch
Installations-CD mit Anwendungssoftware PV8500
Serielles Konverterkabel IT-E131 für die Verbindung TTL zu RS-232
Kalibrationsprotokoll
Umgebungsbedingungen für das Gerät
Diese Gerät wurde für eine Verwendung in Räumen und Umgebungen bis Verschmutzungsgrad 2
konzipiert. Die zulässigen Grenzwerte für die Betriebsumgebung entnehmen Sie bitte der Tabelle
mit den Spezifikationen.
Die Wärmeabstrahlung der DC-Last, die mit einem oder mehreren thermostatischen Lüftern ausgestattet ist, kann erheblich sein. Die Lüfter ziehen Luft über den Boden und die Seiten und geben
die Luft an der Rückseite wieder ab. Es muss daher mindestens ein Abstand von 25 mm an allen
Seiten des Geräts eingehalten werden, damit die Kühlluft entsprechend zirkulieren kann.
Den Lüfteraustritt an der Rückseite des Geräts auf
keinen Fall zustellen.
Gerätedarstellungen mit Abmessungen
Modelle 8500 und 8502
DC-Lasten der Serie 8500
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Modelle 8510, 8512, 8514 und 8518
Modelle 8520 und 8522
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Modelle 8524 und 8526
Einheit in mm
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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ModellNummer
Abmessungen in mm
(Breite * Höhe * Tiefe)
Gewicht in kg
8500
215 × 88 × 355
5,2
8502
215 × 88 × 355
5,2
8510
429 × 88 × 355
14
8512
429 × 88 × 355
14
8514
429 × 88 × 355
14
8518
429 × 88 × 355
14
8520
444 ×180 × 539
30
8522
444 ×180 × 539
30
8524
444 × 357 × 539
67
8526
490 × 357 × 539
67
Aufstellung für Tischbetrieb
Die DC-Last 8500 ist mit einem Tragegriff ausgestattet. Die folgenden Darstellungen zeigen, wie der
Tragegriff verwendet wird.
Der Griff kann bei Bedarf auch entfernt werden. Auch ein Montagekit zum Einbau in ein Rack (ITE151) ist lieferbar.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Erstprüfung und Inbetriebnahme
Stellen Sie sicher, dass der Netzwahlschalter an der Rückwand
auf die bei Ihnen geltende Netzspannung eingestellt ist. Eine
falsche Einstellung kann zu Schäden am Gerät führen.
Schließen Sie die DC-Last mit einem entsprechenden Netzkabel gemäß IEC-Norm an eine Wechselstromsteckdose an. Es muss sichergestellt sein, dass an die Eingangsklemmen (INPUT) nichts
angeschlossen ist. Mit Drücken auf die Taste POWER schalten Sie das Gerät jetzt ein. Auf dem
Display sollte die Anzeige SYSTEM SELFTEST erscheinen und danach 0.00V 0.000A. In der
oberen Ecke links auf dem Display müsste OFF angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, lesen Sie
bitte im Kapitel Fehlerbehebung nach.
Mit dem folgenden Test wird überprüft, ob die DC-Last in der Betriebsart Konstantstrom ordnungsgemäß funktioniert. Drücken Sie die Taste I-set (evtl. ist zweimaliges Drücken erforderlich) und
stellen Sie mit dem numerischen Tastenfeld den Strom auf 0,1 A ein. Drücken Sie hierzu den
Dezimalpunkt ., dann 1 und die Taste Enter. Alternativ dazu können Sie den Strompegel auch mit
dem Drehknopf einstellen, diesen dann drücken bzw. durch Druck auf die Taste Enter bestätigen.
Schließen Sie eine Stromversorgung oder Batterie an die DC-Last an und achten Sie dabei auf
richtige Polarität. Schalten Sie die Stromversorgung ein und stellen Sie eine Spannung von 1 Volt
ein. An der DC-Last drücken Sie jetzt die Taste On/Off. Sie sollten auf dem Amperemeter des
Geräts jetzt einen Stromfluss von ca. 0,1 A und ca. 1 Volt angezeigt bekommen. Auch der Indikator
CC sollte zu sehen sein, mit dem angezeigt wird, dass sich das Gerät in der Betriebsart Konstantstrom befindet.
Die Spannungsanzeige des Geräts zeigt eventuell etwas weniger als den Ausgangswert der Stromversorgung an. Das kann an einem Spannungsabfall liegen, der durch die Kabel verursacht wird, mit
denen die Stromversorgung an die DC-Last angeschlossen ist. Drücken Sie die Taste △ oder ▽, um
sich die Leistung anzeigen zu lassen, die durch die DC-Last entnommen wird.
Drücken Sie die Taste V-set (eventuell die Taste zweimal drücken). Beachten Sie, dass die Last
ausgeschaltet ist. Stellen Sie die Stromversorgung auf 10 V und den Strom der Versorgung auf
DC-Lasten der Serie 8500
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einen sehr niedrigen Wert ein, z.B. 0,1 A. Dann den Spannungspegel der DC-Last deutlich unter
den Spannungswert der Stromversorgung einstellen, beispielsweise auf 1 V. Drücken Sie jetzt die
Taste On/Off. Überprüfen Sie, ob der richtige Spannungspegel (1 V) auf dem Display angezeigt
wird. Um zu sehen, wie die Energie abgeleitet wird, drücken Sie die Taste △ oder ▽.
Drücken Sie die Taste P-set (eventuell zweimal drücken). Beachten Sie, dass die Last ausgeschaltet ist. Stellen Sie den Leistungspegel auf 0,1 Watt ein. Drücken Sie die Taste On/Off. Um zu
überprüfen, ob die Leistung bei ca. 0,1 Watt liegt, drücken Sie die Taste △ oder ▽.
Drücken Sie die Taste R-set (eventuell zweimal drücken). Stellen Sie den Widerstand auf 100 Ω ein.
Drücken Sie die Taste On/Off. Verifizieren Sie, ob der Strom ungefähr der in V angezeigten Spannung geteilt durch 100 entspricht.
Sie können zwischen den vier Betriebsarten umschalten, indem Sie die Tasten I-set, V-set, P-set
und R-set drücken. Beachten Sie, dass die vorher eingestellten Werte erinnert werden.
Wenn das Gerät wie oben beschrieben reagiert hat, haben Sie gezeigt, dass die vier Betriebsarten
des Geräts ordnungsgemäß funktionieren. Detaillierte Anleitungen zum Betrieb finden Sie im nächsten Abschnitt.
Einführung zum Gerätebetrieb
Das Gerät verfügt über vier Betriebsarten: Konstantstrom (CC), Konstantspannung (CV), Konstantleistung (CW) und Konstantwiderstand (CR). Sie können diese auswählen, indem Sie die Tasten
I-set, V-set, P-set und R-set drücken. Wenn Sie eine Betriebsarttaste wählen, die nicht der aktuell
eingestellten Betriebsart entspricht, stellt sich die Last damit in den Status OFF und die neu eingestellte Betriebsart wird für ca. 3 Sekunden angezeigt. Wird die gleiche Betriebsarttaste dann
nochmals gedrückt, erfolgt eine Aufforderung zur Einstellung des neuen Konstantwerts für die
ausgewählte Betriebsart.
In diesen Betriebsarten sind folgende drei Betriebsbedingungen, im Folgenden als Modi bezeichnet,
für das Gerät einstellbar: Stationär, transient und dynamisch.
Modus
Auswirkung
Der ausgewählte Betriebsartenparameter wird auf einen konstanten Wert
Stationär
gehalten. Wenn Sie beispielsweise die Betriebsart Konstantstrom ausgewählt
Steady state haben und den Stromwert auf 1 A einstellen, hält das Gerät diesen Stromwert
für unbegrenzte Zeit, wenn die Last auf ON (EIN) steht.
Transient
Transient
Es gibt zwei Parameter und die Last schaltet mittels benutzerdefinierbarer
Zeitsteuerung zwischen diesen beiden Einstellungen um. Ein Beispiel für eine
transiente Last in der Betriebsart Konstantwiderstand wäre eine Last von 10 Ω
für 1 Sekunde und 20 Ω für 3 Sekunden.
Dynamisch
Dynamic
Ähnlich wie der Modus „Transient" mit dem Unterschied, dass eine Emulierung
von komplexeren, zeitabhängigen Lasten möglich ist. Beim Modus
„Dynamisch" werden Listen verwendet, um das zeitabhängige Verhalten zu
spezifizieren.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Beispiele für die drei Betriebsmodi sind im folgenden Diagramm dargestellt:
Stationär
B
Transient
A
Dynamisch
Wiederholung
Zeit
Betriebsstatus beim Einschalten
Standardmäßig ist eingestellt, dass das Gerät mit Einschalten nicht automatisch die vor dem letzten
Ausschalten eingestellte Betriebsart wieder aufnimmt. Wenn Sie möchten, dass die vorherigen
Betriebsarteneinstellungen beim nächsten Einschalten wieder geladen werden, geben Sie folgende
Tastenkombination ein:
Taste
Anzeige
Shift + Menu
Enter
▽
▽
Enter
▽
Enter
Esc
Esc
:CONFIG
:INITIAL CONFIG
:INPUT RECALL
:POWER-ON RECALL
:OFF <DEFAULT>
:ON
:POWER-ON RECALL
:CONFIG
Standardanzeige von Spannung/Strom
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Betriebsart Konstantstrom
In der Betriebsart Konstantstrom arbeitet die DC-Last als Konstantstromsenke, unabhängig von der
Spannung an ihren Klemmen. Zur Einstellung der Betriebsart Konstantstrom mit dem Modus
„Stationär" geben Sie folgende Tastenfolge ein:
Taste
Erläuterungen / Anzeige
I-set
Wird diese Taste nach dem Einschalten gedrückt, ohne dass ein aktuell
gespeicherter Konstantstromwert verfügbar ist, werden Sie zur
Einstellung des gewünschten Stromwerts aufgefordert. Falls bereits ein
gespeicherter Stromwert vorhanden ist, wird dieser vorübergehend
angezeigt und das Gerät schaltet in die Betriebsart CC. Wenn Sie die
Stromeinstellung ändern möchten, drücken Sie die Taste I-set erneut.
Der Indikator OFF wird angezeigt.
On/Off
Schaltet die Konstantstrom-Last ein. Der Indikator CC leuchtet auf.
△ oder ▽
Damit wird vorübergehend der Leistungspegel und der eingestellte
Stromwert angezeigt.
On/Off
Schaltet die Last aus.
Einzelheiten zum Einsatz der DC-Last in der Betriebsart CC mit dem Modus „Transient“ finden Sie
unter dem Abschnitt Transienter Betrieb. Die Betriebsart CC kombiniert mit dem Modus
„Dynamisch“ wird unter dem Abschnitt Dynamischer Betrieb – Listen beschrieben.
Betriebsart Konstantspannung
Die Betriebsart Konstantspannung bewirkt eine konstante Spannung an den Klemmen der DC-Last.
Um die DC-Last für die Betriebsart Konstantspannung und den Modus „Stationär" einzustellen,
geben Sie folgende Tastenfolge ein:
Taste
Erläuterungen / Anzeige
V-set
Wird diese Taste nach dem Einschalten gedrückt, ohne dass ein aktuell gespeicherter Konstantspannungswert verfügbar ist, erhalten Sie
die Aufforderung, den gewünschten Spannungswert einzustellen. Falls
bereits ein gespeicherter Spannungswert vorhanden ist, wird dieser
vorübergehend angezeigt und das Gerät schaltet in die Betriebsart CV.
Wenn Sie die Spannungseinstellung ändern möchten, drücken Sie die
Taste V-set erneut. Der Indikator OFF wird angezeigt.
On/Off
Schaltet die Konstantspannungs-Last ein. Der Indikator CV leuchtet
auf.
△ oder ▽
Damit wird vorübergehend der Leistungspegel und der eingestellte
Spannungswert angezeigt.
On/Off
Schaltet die Last aus.
Um die DC-Last in der Betriebsart CV mit dem Modus „Transient“ einzusetzen, lesen Sie bitte den
Abschnitt Transienter Betrieb. Einzelheiten zum Einsatz der DC-Last in der Betriebsart CV und
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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dem Modus „Dynamisch“ finden Sie unter dem Abschnitt Dynamischer Betrieb – Listen.
Betriebsart Konstantleistung
Die Betriebsart Konstantleistung bewirkt, dass in der Last eine konstante Leistung abgegeben wird.
Um die DC-Last für die Betriebsart Konstantleistung und den Modus „Stationär" einzustellen, geben
Sie folgende Tastenfolge ein:
Taste
Erläuterungen / Anzeige
P-set
Wenn Sie diese Taste nach dem Einschalten drücken und kein aktuell
gespeicherter Konstantleistungswert verfügbar ist, werden Sie zur Einstellung des gewünschten Leistungspegels aufgefordert. Falls bereits
ein gespeicherter Leistungswert vorhanden ist, wird dieser vorübergehend angezeigt und das Gerät schaltet in die Betriebsart CW. Wenn
Sie die Leistungseinstellung ändern möchten, drücken Sie die Taste Pset erneut. Der Indikator OFF wird angezeigt.
On/Off
Schaltet die Konstantleistungs-Last ein. Der Indikator CW leuchtet auf.
△ oder ▽
Damit wird vorübergehend der Leistungspegel und der eingestellte
Leistungswert angezeigt.
On/Off
Schaltet die Last aus.
Um die DC-Last in der Betriebsart CW mit dem Modus „Transient“ einzusetzen, lesen Sie bitte den
Abschnitt Transienter Betrieb. Einzelheiten zum Einsatz der DC-Last in der Betriebsart CW und
dem Modus „Dynamisch“ finden Sie unter dem Abschnitt Dynamischer Betrieb – Listen.
Betriebsart Konstantwiderstand
In der Betriebsart Konstantwiderstand, verhält sich die DC-Last wie ein fest definierter Widerstandswert. Um die DC-Last für die Betriebsart Konstantwiderstand und den Modus „Stationär"
einzustellen, geben Sie folgende Tastenfolge ein:
Taste
Erläuterungen / Anzeige
R-set
Wird diese Taste nach dem Einschalten gedrückt, ohne dass ein aktuell gespeicherter Konstantwiderstandswert verfügbar ist, erhalten Sie
die Aufforderung, den gewünschten Widerstand einzustellen. Falls
bereits ein gespeicherter Wert für den Widerstand vorhanden ist, wird
dieser vorübergehend angezeigt und das Gerät schaltet in die
Betriebsart CR. Wenn Sie die Einstellung des Widerstands ändern
möchten, drücken Sie die Taste R-set erneut. Der Indikator OFF wird
angezeigt.
On/Off
Schaltet die Konstantwiderstand-Last ein. Der Indikator CR leuchtet
auf.
△ oder ▽
Damit wird vorübergehend der Leistungspegel und der eingestellte
Wert für den Widerstand angezeigt.
On/Off
Schaltet die Last aus.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Um die DC-Last in der Betriebsart CR mit dem Modus „Transient“ einzusetzen, lesen Sie bitte den
Abschnitt Transienter Betrieb. Einzelheiten zum Einsatz der DC-Last in der Betriebsart CR und
dem Modus „Dynamisch“ finden Sie unter dem Abschnitt Dynamischer Betrieb – Listen.
Zeitgesteuerter Betrieb
Die DC-Last kann für einen zeitgesteuerten Betrieb eingestellt werden. Wenn Sie die Last einschalten, bleibt sie dann für die definierte Zeitspanne eingeschaltet und schaltet danach automatisch
ab.
Den zeitgesteuerten Betrieb stellen Sie mit folgender Tastenkombination ein:
Taste
Erläuterungen / Anzeige
Shift + Menu
:CONFIG
△△
:LOAD ON TIMER
Enter
:TIMER STATE
Enter
Gehen Sie mit den Pfeiltasten zur Einstellung :ON.
▽
:TIMER SET
Enter
TIMER=XXXXXS Geben Sie den gewünschten Zeitintervall ein.
Gültige Werte sind 1 bis 60000 Sekunden (1000 Minuten).
Enter
:TIMER SET
Esc Esc
Standardanzeige
Um den zeitgesteuerten Betrieb wieder auszuschalten, gehen Sie ins Menü :CONFIG:LOAD ON
TIMER:TIMER STATE und stellen :OFF ein.
Ändern der Displayauflösung
Die DC-Last verfügt über zwei Bereiche für Strom und Spannung (siehe Spezifikationen). Im niedrigeren Bereich können Sie für Spannungen und Ströme eine höhere Auflösung aktivieren. Gehen Sie
mit Shift + Menu in das Menü und stellen den Menüpunkt :CONFIG:RANGE SELECT auf ON ein.
Auflösung für Strom erhöhen
Wählen Sie Shift +▽, um die Auflösung für Strom zu erhöhen (und zum niedrigen Strombereich zu
wechseln). Wenn die DC-Last einen Strom weiter senkt, als es der Grenzwert des niedrigeren
Bereich zulässt, wird automatisch zum Grenzwert des niedrigeren Bereichs zurückgestellt. Um zur
Auflösung für den niedrigeren Strombereich zurückzuwechseln, drücken Sie erneut auf Shift + ▽t.
Auflösung für Spannung erhöhen
Wählen Sie Shift + △, um die Auflösung für die Spannung zu erhöhen (und zu einem niedrigen
Spannungsbereich zu wechseln). Ist die Spannung zu hoch, wird auf dem Display die Meldung
OVERVOLTAGE (Überspannung) angezeigt. Um wieder zur Auflösung für den niedrigeren Spannungsbereich zu wechseln, drücken Sie erneut auf Shift + △.
DC-Lasten der Serie 8500
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Kurzschluss - Short
Wenn eine Betriebsart eingeschaltet ist, können Sie mit Auswahl der Tastenkombination Shift +
Short einen Kurzschluss emulieren. Damit wird in jeder der vier Betriebsarten (CC, CV, CW oder
CR) der maximale Strom von der DC-Versorgung entnommen. In den Betriebsarten CC, CV oder
CR kann der Kurzschluss mit der Tastenkombination Shift + Short wieder beendet werden. Die DCLast kehrt dann zur vorherigen Betriebsart zurück. In der Betriebsart CW bleibt der Kurzschluss
jedoch bestehen; um ihn zu beenden, müssen Sie die Taste On/Off drücken.
Hinweis: Bei Emulation eines Kurzschlusses in der Betriebsart CV kann der in der Software programmierte Stromgrenzwert den DC-Last-Eingang zum Ausschalten triggern, wenn der Stromgrenzwert erreicht ist. Das beeinträchtigt die programmierten Einstellungen nicht – die DC-Last stellt die
vorher eingestellten Werte wieder her, sobald die Kurzschlussbedingung nicht mehr besteht.
Batterietest
Die Funktion Batterietest misst die Zeit, die abläuft bis die Batteriespannung auf einen definierten
Wert abfällt, während von der Batterie ein konstanter Strom entnommen wird. Wenn die Spannung
an den Klemmen der DC-Last den definierten Wert erreicht, wird der Test beendet. Der integrierte
Strom (d.h. die von der Batterie gelieferte Ladung) in Amperestunden (Ah) der Batterie wird berechnet und angezeigt.
So führen Sie einen Batterietest durch:
Gedrückte Tasten
Erläuterungen / Anzeige
I-set, Stromwert mit den
numerischen Tasten eingeben
und mit Enter bestätigen.
Stellen Sie an der DC-Last die Betriebsart Konstantstrom ein
sowie den Strom, der von der Batterie entnommen werden soll.
(Sie müssen die Taste I-set eventuell zwei Mal drücken, um
den Stromwert einstellen zu können.)
Shift + Battery
MIN VOLT= 0.10V. Damit wird angezeigt, dass Sie zur Angabe
des Spannungspegels aufgefordert werden, bei dem der
Batterietest beendet wird.
Spannungspegel eingeben und
mit Enter bestätigen.
Wenn Sie auf Enter drücken, wird der Test gestartet. Der
Indikator CC leuchtet auf.
△ oder ▽
Damit wir der Leistungspegel angezeigt und die bis dahin
akkumulierten Amperestunden (Ah).
Fällt die Batteriespannung unter den definierten Wert ab, wird der Test abgeschaltet und der
Indikator OFF angezeigt.
△ oder ▽
Anzeige der gesamten Ladung in Amperestunden (Ah), die von
der Batterie entnommen werden.
Shift + Battery
Schaltet die Betriebsart Batterietest aus.
HINWEIS: Sie müssen am Ende des Tests Shift + Battery drücken. Andernfalls reagiert das Gerät
nicht mehr auf Tastendruck, außer auf die Tasten △ oder ▽.
DC-Lasten der Serie 8500
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Transienter Betrieb
Der transiente Betrieb ermöglicht ein Umschalten zwischen zwei verschiedenen Lastwerten. Es
stehen drei Typen von Umschaltoperationen zur Verfügung.
Kontinuierlicher transienter Betrieb – Continuous Transient Operation
Beim kontinuierlichen transienten Betrieb wechselt die Last kontinuierlich zwischen zwei Lastwerten.
Folgende Abbildung zeigt ein Beispiel:
10A
5A
2.0ms
3.0ms
Continuous Transient Operation
Beachten Sie bitte, dass dieses Schaltverhalten mit jeder der Betriebsarten CC, CV, CW oder CR
funktioniert. In der folgenden Tabelle sind die Tasten angegeben, die zur Einrichtung des kontinuierlichen transienten Betriebs gedrückt werden müssen:
Tasten
Erläuterungen / Anzeige
I-set
Standardanzeige von Spannung und Strom (oder Sie werden zur Eingabe
eines Stromwerts aufgefordert).
Shift + S-Tran
LEVEL A= X.XXXA. Sie werden zur Eingabe des ersten Stromwerts
aufgefordert. Drücken Sie die Taste 5 für 5 A.
Enter
Der Wert 5 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH A = X.XMS.
Sie werden zur Eingabe der Dauer der 5A-Last aufgefordert; drücken Sie
die Taste 3 für den Wert 3 ms.
Enter
Der Wert 3 ms wird bestätigt, danach folgt die Anzeige LEVEL B=
X.XXXA. Sie werden zur Eingabe des zweiten Stromwerts aufgefordert.
Drücken Sie die Taste 1 und dann 0, um den Wert 10 A einzustellen.
Enter
Der Wert 10 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH B =
X.XMS. Sie werden zur Eingabe der Dauer der 10 A-Last aufgefordert;
drücken Sie die Taste 2 zur Einstellung des Werts 2 ms.
Enter
Der Wert 2 ms wird bestätigt, danach folgt die Anzeige :CONTINUOUS,
:PULSE oder :TOGGLED. Verwenden Sie die Pfeiltasten △ oder ▽, um
zur Anzeige :CONTINUOUS zu gelangen.
Enter
Rückkehr zur Standardanzeige von Spannung und Strom.
Zur Aktivierung dieses kontinuierlichen transienten Betriebs drücken Sie Shift + Tran und dann die
Taste On/Off. Die Last wechselt dann zwischen den beiden Schaltwerten nach den von Ihnen eingegebenen Zeitvorgaben.
DC-Lasten der Serie 8500
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Transienter Pulsbetrieb – Pulsed Transient Operation
Im transienten Pulsbetrieb arbeitet die Last mit dem eingegebenen Wert A bis zur Registrierung
eines Triggers. Beim Trigger schaltet die Last zum Wert B und bleibt für die Zeitspanne des für B
eingegebenen Zeitwerts auf diesem Niveau. Dann schaltet die Last zurück zum Wert A und bleibt
auf diesem Wert, bis ein weiterer Trigger registriert wird. Hier ein Beispiel:
10A
5A
TWD
10ms
TWD
10ms
TRIG
TRIG
Pulsed Transient Operation
Um dieses Beispiel nachzuvollziehen, sind folgende Tasten zu drücken:
Tasten
I-set
Erläuterungen / Anzeige
Standardanzeige von Spannung und Strom (oder Sie werden zur Eingabe
eines Stromwerts aufgefordert).
Shift + S-Tran LEVEL A= X.XXXA Sie werden zur Eingabe des ersten Stromwerts
aufgefordert. Drücken Sie die Taste 5 für 5 A.
Enter
Der Wert 5 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH A = X.XMS.
Sie werden zur Eingabe der Dauer für die 5 A-Last aufgefordert. Beim
Pulsbetrieb wird diese Pulsbreite ignoriert, sodass Sie einen beliebigen
Wert eingeben können.
Enter
Die Anzeige LEVEL B= X.XXXA erscheint. Sie werden zur Eingabe des
zweiten Stromwerts aufgefordert. Drücken Sie die Taste 1 und dann 0, um
den Wert 10 A einzustellen.
Enter
Der Wert 10 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH B = X.XMS.
Sie werden zur Eingabe der Dauer der 10 A-Last aufgefordert; drücken Sie
die Tasten 1 und 0 zur Einstellung des Werts 10 ms.
Enter
Der Wert 10 ms wird bestätigt, dann folgt die Anzeige :CONTINUOUS,
:PULSE oder :TOGGLED. Gehen Sie mit den Pfeiltasten △ oder ▽ zur
Anzeige :PULSE.
Enter
Rückkehr zur Standardanzeige von Spannung und Strom.
Zur Aktivierung des transienten Pulsbetriebs drücken Sie Shift + Tran und dann die Taste On/Off.
Die Last startet mit dem von Ihnen eingegebenen Stromwert A (5 A). Drücken Sie Shift + Trigger,
um ein Umschalten der Last zum Strompegel B (10 A) zu veranlassen. Der Strom mit 10 A gilt für
die vorgegebene Zeitspanne von 10 ms und schaltet dann zurück zum Strompegel A (5 A).
HINWEIS: Für dieses Beispiel muss der Menüpunkt :CONFIG:TRIGGER auf :IMMEDIATE eingestellt werden. Bei der Einstellung :EXTERNAL würde das Gerät mit einem hohen TTL-Pegelsignal an den Triggerklemmen an der Rückwand getriggert; bei der Einstellung :BUS würde das
DC-Lasten der Serie 8500
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Gerät mit einem Softwaretrigger getriggert.
Transienter Umschaltbetrieb – Toggled Transient Operation
Beim transienten Umschaltbetrieb startet die Last mit dem für den Modus gespeicherten Parameter.
Wird ein Trigger registriert, schaltet die Last zum Wert B. Wird ein weiterer Trigger registriert,
schaltet die Last zum Wert A. Die Last bleibt solange beim Wert A, bis erneut ein Trigger registriert
wird, der dann wieder ein Umschalten zum Wert B auslöst. Weitere Trigger veranlassen die Last
zum Umschalten zwischen den Werten A und B. Hier ein Beispiel:
10A
5A
TRG
TRG
Toggled Transient Operation
Um das Beispiel nachzuvollziehen, sind folgende Tasten zu drücken:
Tasten
Erläuterungen / Anzeige
I-set
Standardanzeige von Spannung und Strom. Geben Sie den Wert 5 A ein
(die Taste I-set evtl. zweimal drücken). Drücken Sie auf Enter.
Enter
Die Eingabe des Werts für die Betriebsart CC wird bestätigt. Die Standardanzeige erscheint.
Shift + S-Tran
LEVEL A= X.XXXA Sie werden zur Eingabe des ersten Stromwerts
aufgefordert. Drücken Sie die Taste 5 für 5 A.
Enter
Der Wert 5 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH A = X.XMS.
Sie werden zur Eingabe der Dauer für die 5 A-Last aufgefordert. Beim
transienten Umschaltbetrieb wird diese Pulsweite ignoriert, sodass Sie
einen beliebigen Wert eingeben können.
Enter
Die Anzeige LEVEL B= X.XXXA erscheint. Sie werden zur Eingabe des
zweiten Stromwerts aufgefordert. Drücken Sie die Taste 1 und dann 0,
um den Wert 10 A einzustellen.
Enter
Der Wert 10 A wird bestätigt, danach folgt die Anzeige WIDTH B =
X.XMS. Sie werden zur Eingabe der Dauer für die 10 A-Last aufgefordert.
Beim transienten Umschaltbetrieb wird diese Pulsweite ignoriert, sodass
Sie einen beliebigen Wert eingeben können.
Enter
Die Anzeige :CONTINUOUS, :PULSE oder :TOGGLED erscheint.
Verwenden Sie die Pfeiltasten △ oder ▽, um zur Anzeige :TOGGLED zu
gelangen.
Enter
Rückkehr zur Standardanzeige von Spannung und Strom.
Zur Aktivierung des transienten Umschaltbetriebs drücken Sie Shift + Tran und dann die Taste
On/Off. Die Last startet mit dem von Ihnen eingegebenen Wert für A (5 A). Drücken Sie dann Shift
+ Trigger, um ein Umschalten der Last zum Strompegel B (10 A) zu bewirken. Mit dem nächsten
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Trigger wird die Last zum Umschalten auf den Pegel A (5 A) veranlasst. Nachfolgende Trigger
wiederholen dieses Verhalten.
HINWEIS: Für dieses Beispiel muss der Menüpunkt :CONFIG:TRIGGER auf :IMMEDIATE eingestellt werden. Die Einstellung auf :EXTERNALbewirkt, dass das Gerät mit einem hohen TTLPegelsignal an den Triggerklemmen an der Rückwand getriggert würde. Bei der Einstellung :BUS
würde das Gerät mit einem Softwaretrigger getriggert.
Umschalten zwischen zwei Prüfwerten
Wenn Sie die Werte A und B über das Menü Shift + S-Tran eingegeben haben, sind diese Werte an
der Frontplatte verfügbar. Nehmen wir einmal an, dass Sie am Gerät die Betriebsart CC mit einem
Stromwert von 1 A einstellen. Wenn der transiente A-Pegel bei 5 A liegt und der transiente B-Pegel
bei 10 A, können Sie das Gerät zum A-Pegel stellen, indem Sie Shift + A drücken. Die Last muss
eingeschaltet sein und darf sich nicht im transienten Zustand befinden (d.h. der Indikator TRAN darf
nicht aufleuchten). Andernfalls würde der A-Wert als Stromwert der Betriebsart CC gespeichert.
Genauso wird durch Drücken von Shift + B der B-Wert als Stromwert der Betriebsart CC gespeichert. Die Last kann dazu ein- oder auch ausgeschaltet sein.
Dynamischer Betrieb – Listen
Der transiente Betrieb wird für einfache, schrittweise Änderungen von Lastwerten verwendet. Ein
komplexeres, dynamisches Verhalten der Last erreichen Sie durch die Verwendung von Listen.
Listen beinhalten eine Folge von paarweise angegebenen Last- und Zeitwerten. Listen sind die
logische Erweiterung des transienten Betriebs.
Um Ihnen die Verwendung einer Liste deutlich zu machen, erstellen wir eine Liste, mit der folgendes
Konstantstromprofil an einer Stromversorgung angewendet wird:
Diese Liste beinhaltet folgende Paarwerte für Strom und Zeitspanne:
Strom (A)
Zeitspanne
(ms)
Zwischen
Übergängen
3
0
2
0
6
1000
800
500
300
500
0 und 1
1 und 2
2 und 3
3 und 4
4 und 5
Die Liste umfasst 5 Schritte, die an den Übergängen 1 bis 5 lokalisiert sind. Die erste Zeitspanne,
DC-Lasten der Serie 8500
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1000 ms, beginnt nach dem getriggerten Ereignis. Die nachfolgenden Zeitspannen liegen zwischen
dem vorherigen Übergang und dem aktuellen Übergang.
Um diese Liste einzustellen, sind folgende Tasten zu drücken:
Tasten
Erläuterungen / Anzeige
Shift + Menu
:CONFIG
▽▽
:LIST SET
Enter
:MODE SET
Enter
Wählen Sie den Modus :LIST. Damit leuchtet der Indikator LIST auf.
Enter
:MODE SET
▽▽
:EDIT LIST FILE
Enter
:CURRENT LIST
Enter
Wählen Sie :REPEAT.
Enter
LIST COUNT= N Hier wird die Anzahl der Schritte dieser Liste
eingegeben. Geben Sie hier die Zahl 5 ein.
5 Enter
COUNT 1= X.XXA Einstellung des Stromwerts für Schritt 1. Geben Sie
eine 3 ein.
3 Enter
COUNT 1= X.XXMS Einstellung der Zeitspanne für Schritt 1. Geben Sie
1000 ein.
1000 Enter
Wiederholen Sie die Eingabe für Strom und Zeitspanne für die nachfolgenden 4 Schritte.
Enter
STORE LIST FILE1 Die 1 ist unterstrichen, was bedeutet, dass Sie eine
Zahl eingeben können, um die Datei („File") zu benennen (d.h. Block von
EEPROM), in die diese Liste gespeichert werden soll. Wählen Sie mithilfe
des Tastenfelds oder des Drehknopfs eine Zahl aus. Wählbar ist eine
beliebige Zahl von 1 bis 8.
Enter
:EDIT LIST FILE
Esc Esc
Standardanzeige
Drücken Sie zuerst die Taste On/Off. Die Last nimmt den Strom auf, der als Parameter für die
Betriebsart CC gespeichert wurde (wenn kein Anfangsstrom gewünscht ist, stellen Sie hier 0 A ein).
Dann wählen Sie Shift + Trigger, um mit der Ausführung der Liste zu starten.
Wenn die Listenpunkte nur einmal nach dem Trigger ausgeführt werden sollen, können Sie dies für
die Liste angeben, indem Sie :ONCE (einmal) einstellen, anstatt :REPEAT (wiederholen).
Um den Listenmodus zu beenden, drücken Sie die Tasten Shift und Trigger.
Prüfdateien
Prüfdateien sind eine Generalisierung von Listen – Sie ermöglichen die Erstellung einer Folge von
Tests, bei denen unterschiedliche Betriebsarten, Modusparameter und Zeiteinstellungen verwendet
werden. Sie sind nützlich, um eine Reihe von Prüfungen an einem Gerät auszuführen und sich dann
anzeigen zu lassen, ob diese erfolgreich waren oder fehlgeschlagen sind. Die Verwendung von
Prüfdateien soll anhand eines kurzen Beispiels veranschaulicht werden.
DC-Lasten der Serie 8500
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Angenommen wir haben eine kleine AC-zu-DC- Stromversorgung (ein Steckernetzteil) und möchten
einen Abnahmetest für eine Reihe solcher Geräte einrichten. Unser Test umfasst zwei Schritte:
1. Einstellung der DC-Last in die Betriebsart Konstantstrom, um vom Gerät den Nennstrom von
0,35 A aufzunehmen. Die Ausgangsspannung des Geräts beim Nennstrom muss zwischen
4,4 Volt und 4,6 Volt liegen.
2. Wird das Gerät in einen Kurzschluss betrieben, muss der gelieferte Strom größer als 2,0 A
sein.
Tasten
Anzeige / Erläuterungen
Shift + Menu
:CONFIG
▽▽
:LIST SET
Enter
:MODE SET
▽▽▽▽
:EDIT TEST FILE
Enter
MAX CURR= 3.000A Einstellung des Maximalstroms auf 2,5 A.
2.5 Enter
MAX VOLT= 18.00V Einstellung der Maximalspannung auf 5 V.
5 Enter
MAX POWER= 150.00W Einstellung der Maximalleistung auf 15 W.
15 Enter
TEST COUNT= 6 Unser Test wird aus zwei Schritten bestehen. Wir
geben also 2 ein. Sie können eine Schrittanzahl von bis zu 20 einstellen.
2 Enter
CONST CURRENT Da unser erster Test in der Betriebsart Konstantstrom
(Constant Current) läuft, bestätigen wir einfach mit der Enter-Taste, um
diesen Modus auszuwählen.
Enter
SET 1= 0.210A Das ist die Eingabeaufforderung für den Konstantstromwert. Wir setzen diesen auf 0,35 A.
.35 Enter
SHORT OFF Bei diesem Schritt können wir einen Kurzschluss ein- oder
ausschalten. Hier möchten wir den Kurzschluss ausschalten und drücken
daher einfach Enter.
Enter
READBACK V Aufforderung zur Eingabe des Parameters, der abgerufen
und überprüft werden soll. Hier geht es uns um die Spannung, wir
drücken daher Enter.
Enter
MIN 1= 5.80V Wir möchten, dass die Messwertrückmeldung für die
Minimalspannung bei mindestens 4,4 V liegt.
4.4 Enter
MAX 1= 6.15V Als maximal zulässigen Wert geben wir 4,6 V an.
4.6 Enter
DELAY 1= 1.0<S> Diese Verzögerungszeit entspricht der Länge der
Wartezeit bis zur Durchführung der Readback-Messung. Wenn Sie diese
auf 25,5 Sekunden einstellen, stoppt die Prüfung an diesem Punkt. Zur
Fortsetzung der Prüfung müssen Sie Shift + Trigger drücken. Wir
verwenden als Wert 1 Sekunde.
1 Enter
CONST CURRENT Wir werden dazu aufgefordert, die für den nächsten
Schritt zu verwendende Betriebsart auszuwählen. Wir verwenden wieder
Konstantstrom und drücken daher auf Enter (dieser Schritt ist gleichzeitig
ein Kurzschluss, sodass die Betriebsart hier nicht von Bedeutung ist).
Enter
SET 2= 5.000A Wir stellen den Strom auf 2,5 A, d.h. auf den Maximal-
DC-Lasten der Serie 8500
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Tasten
Anzeige / Erläuterungen
stromwert, den wir für diese Prüfung eingestellt haben.
2.5 Enter
SHORT OFF Wir wählen SHORT ON (Kurzschluss ein) und bestätigen
mit der Taste Enter.
▽ Enter
READBACK A Hier möchten wir den Stromwert abrufen und drücken
daher Enter.
Enter
MIN 2= 4.950A Unser Minimumwert ist 2,0 A.
2 Enter
MAX 2= 5.050A Wir wählen 2,5 A als Maximalwert.
2.5 Enter
DELAY 2= 3.0<S> Wir warten 2 Sekunden auf den Maximalstrom.
2 Enter
STORE TEST FILE1 Die 1 ist unterstrichen, was bedeutet, dass Sie
wählen können, unter welcher Prüfdateinummer dieser Test gespeichert
wird. Wählbar ist eine beliebige Zahl von 1 bis 8. In diesem Fall
verwenden wir die 1, sodass Sie einfach mit Enter bestätigen.
Enter
EDIT TEST FILE
Esc Esc
Beenden des Menüs. Die Standardanzeige erscheint (V und A).
Die Prüfdatei wurde erstellt und an Dateiposition 1 gespeichert. Jetzt führen wir die Prüfung am
Gerät durch.
Tasten
Anzeige / Erläuterungen
Shift + Menu
:CONFIG
▽▽
:LIST SET
Enter
:MODE SET
▽▽▽
:CALL TEST FILE
Enter
RECALL 1 Es folgt eine Aufforderung zur Eingabe der Dateinummer, die
aufgerufen werden soll. Da wir unter der Dateinummer 1 gespeichert
haben, bestätigen wir einfach mit der Taste Enter.
Enter
CALL TEST FILE Die Prüfdatei wird jetzt geladen und das Gerät zeigt
wieder die Standardanzeige.
Esc Esc
Beenden des Menüs. Die Standardanzeige erscheint (V und A).
Shift I-set
NAME:TEST FILE 1 Das Gerät befindet sich jetzt im automatischen
Prüfmodus. Auf dem Display wird angezeigt, welche Prüfdatei verwendet
wird.
Shift Trigger
Damit wird der Test gestartet. Die Werte werden nacheinander angezeigt.
Dann sehen Sie entweder die Anzeige PASS (erfolgreich) oder FAULT
(Fehler). Sie können erneut Shift Trigger für einen weiteren Test drücken
oder Esc wählen, um zur Standardanzeige zurückzukehren.
Esc
Rückkehr zur Standardanzeige.
DC-Lasten der Serie 8500
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Triggerung
Die Triggerung wird im transienten und dynamischen Betrieb verwendet, um eine Synchronisierung
des Verhaltens der DC-Last mit anderen Ereignissen zu ermöglichen. Es stehen drei Typen von
Triggern zur Verfügung (die Einstellung erfolgt im Menü CONFIG:TRIGGER SOURCE):
Trigger-Typ
Anzeige / Erläuterungen
IMMEDIATE
Ein unmittelbarer Trigger erfolgt durch Drücken der Tasten Shift
+ Trigger an der Frontplatte.
EXTERNAL
Ein externer Trigger ist ein hohes TTL-Signal, das an den Triggeranschluss an der Rückwand angelegt wird. Dieses TTL-Signal muss
länger als 5 ms andauern. Ein an diesen Eingang angelegter Trigger
kann zur Änderung der Einstellungen (Spannung, Strom, Widerstand),
Umschaltung zwischen den Einstellungen im transienten Umschaltbetrieb oder zur Generierung eines Pulses im Pulsbetrieb verwendet
werden.
BUS
Das Gerät wird getriggert, wenn ein 5 AH-Befehl über die RS-232Schnittstelle gesendet wird. Weitere Einzelheiten finden Sie unter dem
Abschnitt Remote-Betrieb.
Spannungsschwellenbetrieb
Die DC-Last kann so eingestellt werden, dass sie sich nur dann einschaltet, wenn die Spannung
einen eingestellten Wert erreicht bzw. diesen überschreitet. Außerdem schaltet sich die Last aus,
wenn die Spannung unter einen zweiten eingestellten Wert sinkt. Diese Funktion ist in jeder
Betriebsart verfügbar.
Ein Anwendungsbeispiel wäre, bei einem zu prüfenden elektronischen System sicherzustellen, dass
keine Spannung angelegt wird, wenn die Versorgungsspannung über einem bestimmten Wert liegt.
Die DC-Last würde mit der Stromversorgung in Reihe geschaltet. Remote-Sensing wird eingeschaltet und der Remote-Sensing-Anschluss an der Rückwand wird zum Anschluss an die Ausgangsspannung der Stromversorgung verwendet.
Verwenden Sie die Menüpunkte SYSTEM SET:VOLTAGE ON SET und
SYSTEM SET:VOLTAGE OFF SET, um die Schwellwerte für das Ein- bzw. Ausschalten der Spannung einzustellen.
Beispiel 1: Stellen Sie bei VOLTAGE ON SET und bei SYSTEM SET:VOLTAGE OFF SET 1,0 V
ein. Mit der Taste I-set stellen Sie dann beim Gerät die Betriebsart Konstantstrom ein und den
Strompegel auf 0,1 A. Schalten Sie die Last jetzt ein, indem Sie die Taste On/Off drücken. Wenn an
die DC-Last Spannung angelegt wird, muss die Spannung über 1,0 V ansteigen, bevor die Last von
der Quelle Strom zieht. Wenn die Spannung an den Klemmen der Last unter den Wert 1,0 V abfällt,
entnimmt die Last keinen Strom mehr von der Quelle.
Beispiel 2: Einstellung wie beim vorherigen Beispiel, außer dass bei VOLTAGE ON SET 1,0 V und
bei SYSTEM SET:VOLTAGE OFF SET 0,0 V eingestellt wird. Wie im vorangegangenen Beispiel
schaltet sich die Last nur dann ein, wenn der Spannungswert von 1,0 V überschritten wird. Sobald
das Gerät jedoch zum Einschalten getriggert wurde, bleibt es jetzt eingeschaltet, selbst wenn der
Spannungswert auf Null abfällt.
DC-Lasten der Serie 8500
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Passwörter
Durch Aufrufen des Menüpunkts CONFIG:KEY LOCK SET können Sie ein Passwort mit bis zu vier
Zeichen einstellen. Zur Änderung der Einstellungen an der Frontplatte ist dann die Eingabe dieses
Passworts erforderlich. Ohne Passworteingabe sind dann lediglich folgende Operationen möglich:
Shift + A
Shift + B
Shift + Short
Shift + Tran
Shift + Trigger
On/Off
Sie können das Passwort wieder entfernen, indem Sie das Menü CONFIG:KEY LOCK SET aufrufen, dann keine der Zahlentasten drücken und mit der Taste Enter bestätigen.
Schutzmerkmale
Zum Schutz externer Hardware beim Einsatz der DC-Last können Sie die maximal zulässigen Werte
für Strom, Spannung und Leistung einstellen. Mit diesen Einstellungen werden alle Einstellungen
übergangen, die später an der Frontplatte mit den Tasten I-set, V-set, P-set oder R-set vorgenommen werden. Zur Einstellung dieser Schutzwerte verwenden Sie folgende Tastenkombinationen:
Tasten
Anzeige / Erläuterungen
Shift + Menu
:CONFIG
▽
:SYSTEM SET
Enter
Wählen Sie zwischen
:MAX CURRENT SET
:MAX POWER SET
:MAX VOLTAGE SET
mithilfe der Pfeiltasten △ und ▽ und drücken Sie die Taste Enter. Geben
Sie den gewünschten Wert ein und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der
Taste Enter.
Esc Esc
Beenden des Menüs.
Beispiel: Angenommen Sie ermitteln die Kennlinien Strom versus Spannung eines 1 Watt-Widerstands. Sie können zwar die maximal zulässige Leistung auf 1,1 Watt einstellen, um die Nennwerte
des Widerstands zu testen. Der Maximalwert darf jedoch nicht um mehr als 10% überschritten
werden, um sicherzustellen, dass der Widerstand nicht zerstört wird. Wenn Sie versuchen, die
Leistung mithilfe der Taste P-set auf einen Wert einzustellen, der höher als 1,1 W liegt, wird der
eingestellte Wert vom Gerät auf 1,1 W begrenzt.
Überspannungsschutz
Wenn die Eingangsspannung den vom Bediener eingestellten Grenzwert überschreitet, schaltet die
DC-Last den Eingang auf OFF und ein Summton ist zu hören. Auf dem Display erscheint die Anzeige OVERVOLTAGE (Überspannung). Der Grenzwert für die Maximalspannung entspricht der
maximalen Nennspannung jedes Modells. Um den Zustand des Überspannungsschutzes zu aktivieren, muss der Spannungspegel an den Klemmen der DC-Last den eingestellten Grenzwert um
ca. 5% überschreiten.
DC-Lasten der Serie 8500
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Überstromschutz
Läuft die DC-Last in der Betriebsart CR, CC oder CW, wird der Laststrom durch einen vom Bediener
eingestellten Strombegrenzungswert begrenzt. Der maximale Strombegrenzungswert entspricht
dem maximalen Nennstrom jedes Modells. Sobald die maximale Stromgrenze erreicht ist, schaltet
die DC-Last in den Status Überstromschutz und der Strom wird auf den eingestellten Wert begrenzt.
(Der Eingang schaltet nicht aus). Wurde die DC-Last vorher in der Betriebsart CR oder CW
betrieben, schaltet die DC-Last dann automatisch zur Betriebsart CC, welches auf dem VFD-Display
mit CC angezeigt wird. Läuft die DC-Last in kombinierter Betriebsart CV / transienter Modus oder
CV / Listenmodus, ertönt der Summer, wenn der Eingangsstrom die Stromgrenze überschreitet und
der auf dem Display angezeigte Stromwert blinkt.
Überleistungsschutz
Wenn die Eingangsleistung die Leistungsgrenze im normalen Betriebsmodus überschreitet, schaltet
die DC-Last in den Status Überleistungsschutz. Auf dem Display erscheint die Anzeige CW.
Wird im transienten Modus oder Listenmodus der Grenzwert für die Eingangsleistung überschritten,
ertönt der Summer und die Strom- und Spannungswerte auf dem Display werden blinkend angezeigt.
Rückspannungsschutz
Diese Funktion schützt das Lastmodul, wenn die DC-Eingangsklemmen an eine Stromquelle mit
umgekehrter Polarität angeschlossen werden. Wird der Zustand der Verpolung erkannt, ertönt ein
Summton und auf dem Display erscheint die Anzeige REVERSE VOLTAGE (Gegenspannung).
Übertemperaturschutz
Wenn die geräteinterne Temperatur die Sicherheitsgrenzwerte überschreitet (80℃), wird der Schaltkreis für Übertemperatur aktiviert. Die DC-Last schaltet den Eingang aus, der Summer ertönt und
auf dem Display erscheint die Anzeige OVERHEAT (Überhitzung).
Remote-Sensing
Remote-Sensing wird verwendet, um dem Effekt des Leitungswiderstands entgegenzuwirken. Wenn
Sie an die DC-Last z.B. eine Stromversorgung anschließen, ist wegen des Endwiderstands der
Kabel die Spannung an den Klemmen der Stromversorgung nicht die gleiche, wie die Spannung an
den Klemmen der DC-Last wenn ein Strom fließt. Die Verwendung von Remote-Sensing ermöglicht
die Abtastung der Spannung an den Klemmen der Stromversorgung und eliminiert wirksam den
Effekt des Spannungsabfalls in den Anschlusskabeln.
Bei Verwendung der Funktion Remote-Sensing schließt die auf dem Gerät angezeigte Leistung
sowohl die innerhalb des Geräts abgegebene Leistung als auch die in den Kabeln der Stromversorgung zu den Eingangsklemmen der DC-Last abgegebene Leistung ein.
So schalten Sie die Remote-Sensing-Funktion ein:
Tasten
Anzeige / Erläuterungen
Shift + Menu
:CONFIG
Enter
:INITIAL CONFIG
▽ 8 Mal
:REMOTE SENSE
Enter
:OFF|DEFAULT|
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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Tasten
Anzeige / Erläuterungen
▽
:ON
Enter
:REMOTE SENSE und der Indikator zeigt Sense an.
Esc Esc
Beenden des Menüs.
Im folgenden Diagramm sind die Remote-Sensing (Fühlerleitungs)-Klemmen an der Rückseite des
Geräts dargestellt:
Die folgende Abbildung zeigt ein Verkabelungsdiagramm für Remote-Sensing:
Beispiel: Eine Stromversorgung wird mit 72,5 cm langen, massiven Kupferdrähten, Durchmesser
0,89 mm, an die DC-Last angeschlossen. Der Konstantstrom wird auf 5 A eingestellt. Die Anzeige
der Stromversorgung zeigt einen Ausgang von 27,0 V an und die Spannungsanzeige der DC-Last
zeigt 26,71 V mit einer Leistungsabführung von 133,70 W an. Remote-Sensing ist dabei nicht
aktiviert. Mit eingeschalteter Remote-Sensing-Funktion und dem Anschluss der Remote-SensingKlemmen an die Ausgangsklemmen der Stromversorgung zeigt die Anzeige auf der DC-Last den
Wert 26,98 V und eine Leistungsabgabe von 134,95 W. Das belegt, dass eine Leistung von (134,95
- 133,70) = 1,25 W in den 0,89 mm-starken Drähten abgeführt wird. Aus dem Widerstand pro
Längeneinheit der 0,89 mm-Drähte kann die erwartete abgeleitete Leistung bei 5 A als 1,21 W
berechnet werden.
DC-Lasten der Serie 8500
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Speichern und Abrufen von Einstellungen
Die DC-Last verfügt über 25 nicht-flüchtige Speicherregister, um die Geräteeinstellungen für ein
späteres Wiederaufrufen zu speichern.
Um die Einstellungen des Geräts in ein Speicherregister zu speichern, drücken Sie Shift + Store.
Sie werden zur Eingabe einer Registernummer aufgefordert. Geben Sie eine Zahl zwischen 1 und
25 ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste Enter. Die Einstellungen sind jetzt gespeichert.
Beachten Sie bitte, dass damit alle Werte überschrieben werden, die vorher in dieses Register
gespeichert wurden.
Um die Einstellungen des Geräts von einem Speicherregister wieder aufzurufen, drücken Sie Shift
+ Recall. Sie werden zur Eingabe einer Registernummer aufgefordert. Geben Sie eine Zahl
zwischen 1 und 25 ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste Enter. Die gespeicherten
Einstellungen sind gespeichert. Beachten Sie bitte, dass damit alle Werte überschrieben werden, die
aktuell im Gerät eingestellt sind.
Wenn Sie versuchen, ein Register aufzurufen, in dem keine Daten vorhanden sind, erhalten Sie die
Fehlermeldung NO EEPROM DATA (Keine EEPROM-Daten).
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Remote-Betrieb
Kommunikationskabel
Die DC-Last verfügt an der Rückseite über eine DB9-Schnittstelle, die eine Fernkommunikation
ermöglicht.
Verbinden Sie den DB9-Anschluss der DC-Last auf keinen Fall mit
einem Gerät nach RS-232-Standard. Das kann das Gerät beschädigen,
da TTL-Logiksignale erforderlich sind und nicht Spannungen nach RS232-Standard.
Zur Durchführung der richtigen Pegelverschiebung stehen zwei Adapter zur Verfügung.
Serielles Konverterkabel IT-E131 von RS-232 zu TTL (Standard)
Schließen Sie die INSTRUMENTENSEITE des Adapters an den DB9-Anschluss der DC-Last an.
Verbinden Sie das COMPUTERENDE des Kabels mit einer RS-232-Schnittstelle an Ihrem PC.
Die LEDs am Adapter blinken, wenn Informationen über den Adapter gesendet werden. Damit ist
gut zu erkennen, ob Ihre Kommunikationsverbindung aktiv ist.
Serielles Konverterkabel IT-E132 von USB zu TTL (Option)
Der IT-E132-Adapter ermöglicht die Kommunikationsverbindung zur DC-Last über die USB-Schnittstelle Ihres Windows®-Computers. Um diese Schnittstelle zu verwenden, müssen Sie den Softwaretreiber installieren, der mit dem IT-E132-Adapter mitgeliefert wurde.
Zur Installation des Treibers führen Sie die Datei PL-2303 Driver Installer.exe auf Ihrem PC aus,
die Sie auf der CD finden. Damit wird der Treiber installiert. Nach der Installation klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Verwalten. Im linken Fensterabschnitt wählen Sie
jetzt den Gerätemanager und klicken dann im rechten Fensterabschnitt auf USB-Controller. Sie
sollten hier jetzt den Eintrag Prolific USB-to-Serial Comm Port angezeigt bekommen.
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Sobald die Treibersoftware auf Ihrem System installiert ist, wird diese als neuer COM-Port angezeigt. Der Zugriff auf diesen COM-Port erfolgt genauso, wie auf eine normale RS-232-Schnittstelle.
Die LEDs am Adapter blinken, wenn Informationen über den Adapter gesendet werden. Daran
können Sie erkennen, ob Ihre Kommunikationsverbindung aktiv ist.
RS-232-Einstellungen
Damit der Computer mit der DC-Last kommunizieren kann, müssen bei beiden Geräten die gleichen
RS-232-Einstellungen vorgenommen werden. Die Kommunikationseinstellungen sind folgende.
1. Die Baudrate muss auf 4800, 9600, 19200 oder 38400 eingestellt sein.
2. 8 Datenbits
3. Ein Stopbit
4. Keine Parität
Übersicht zur Programmierung der DC-Last
Datenpaketstruktur
Die DC-Last wird mithilfe von Byte-Paketen programmiert. Ein Paket beinhaltet stets 26 Byte, die
entweder an das Gerät gesendet werden oder von ihm kommen. Die grundlegende Programmierregel ist folgende:
Sie senden ein Paket mit 26 Byte an das Gerät. Dann können Sie
von der DC-Last ein Paket mit 26 Byte einlesen, um entweder
● den Status des von Ihnen gesendeten Pakets zu erhalten
oder
● die von Ihnen angeforderten Daten zu empfangen.
Dieses Kapitel richtet sich nach folgende Konventionen:
1. Hexadezimale ganze Zahlen werden mit dem Präfix 0x dargestellt.
2. Zahlen werden im Zahlensystem mit der Basis 10 (Dezimalsystem) dargestellt, sofern nichts
anderes angegeben ist.
3. Die Bytenummerierung ist nullbasiert, d.h. die Nummerierung beginnt mit 0.
Die Struktur jedes 26 Byte-Pakets sieht folgendermaßen aus:
Byte 0
Byte 1
Byte 2
Byte 3 bis 24
Byte 25
0xAA
Adresse
Befehl
Befehlsdaten
Prüfsumme
Das erste Byte jedes Befehlspakets bzw. zurückgesendeten Pakets ist also immer 0xAA.
Die Adresse muss ein Byte zwischen 0x00 und 0xFE sein. Die Einstellung der Adresse ist optional.
Eine Kommunikation mit dem Instrument ist nicht erforderlich. Die Adresse kann an der Frontplatte
eingestellt und im nicht-flüchtigen Speicher gespeichert werden. Dieses Merkmal ist für die Kommunikation über USB und für den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Instrumente, z.B. über einen USBHub, nützlich. Unter diesen Bedingungen weist Windows jedem Gerät, das vor Herstellung der
Kommunikationsverbindung mit der DC-Last unbekannt ist, einen virtuellen COM-Port zu (kann
jedes Mal unterschiedlich sein). In diesem Fall kann der Bediener jeden virtuellen COM-Port, der
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von Windows willkürlich zugewiesen wurde, mit einer benutzerdefinierbaren Adresse in Beziehung
bringen.
Für Befehl (Command ) steht ein Byte, mit dem identifiziert wird, welcher DC-Last-Befehl verwendet
wird.
Der Bereich Befehlsdaten beinhaltet Parameterinformationen zu dem Befehl oder zu den mit dem
vorherigen Befehl angeforderten Daten. Zu einigen Befehlen gibt es gar keine Daten. Eine gute
Programmiermethode ist, alle ungenutzten Bytes auf 0x00 einzustellen.
Die Prüfsummennummer ist die arithmetische Summe jedes Modulo-256-Bytes.
Statusdatenpakete
Wenn Sie einen Befehl senden, der die DC-Last nicht zur Rücksendung der angeforderten Informationen veranlasst, erhalten Sie stattdessen ein Statuspaket zurück. Die Struktur eines Statuspakets
sieht folgendermaßen aus:
Byte 0
Byte 1
Byte 2
Byte 3
Byte 4 bis 24
Byte 25
0x12
Statusbyte
Reserviert
Prüfsumme
0xAA Adresse
Die Bedeutung des zurückgesendeten Statusbytes wird folgendermaßen definiert:
0x90
Prüfsumme falsch
0xA0
Parameter falsch
0xB0
Unerkannter Befehl
0xC0
Ungültiger Befehl
0x80
Befehl war erfolgreich
Beispielprogramm
Wie aus dem Vorangegangenen hervorgeht, ist die native Programmierschnittstelle zur DC-Last
recht einfach gehalten. Sie beinhaltet das Senden von 26-Byte-Befehlen und den Empfang von 26Byte-Antworten vom Instrument. Zur Demonstration wie Sie Ihren eigenen Quellcode schreiben
können, um die DC-Last über Fernsteuerung zu betreiben, stellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes
Programm zur Verfügung. Es ist in der Sprache Python geschrieben, die sich sehr gut in andere
textbasierte Sprachen, wie z.B. C/C++, übertragen lässt.
Über Python: Python ist eine dynamische, objektorientierte Programmiersprache, die für verschiedene Arten von Software-Entwicklungen verwendet werden kann. Sie bietet umfangreiche Unterstützung für eine Integration mit anderen Sprachen und Tools, wird mit einer Vielfalt an Standardbibliotheken geliefert und kann innerhalb weniger Tage erlernt werden. Python wird unter einer von
der OSI genehmigten Open Source-Lizenz vertrieben, d.h. die Nutzung der Sprache ist kostenlos.
Auf unserer Website www.bkprecision.com können Sie ein vollständiges Python-Programm und die
detaillierte Dokumentation dazu herunterladen. Im Download-Bereich steht außerdem eine HighLevel-Bibliothek zur Verfügung, die das Programmieren für Sie wesentlich einfacher macht, als mit
einer Low-Level-Bitmanipulation. Anstatt einen 26-Byte-String zu senden, können Sie einen HighLevel-Befehl senden, wie z.B. SetMaxCurrent(current).
Ein Beispiel für ein Skript finden Sie auf der folgenden Seite.
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# Set DC load to remote mode.
import serial
length_packet = 26
# Number of bytes in a packet
def DumpCommand(bytes):
assert(len(bytes) == length_packet)
header = " "*3
print header,
for i in xrange(length_packet):
if i % 10 == 0 and i != 0:
print
print header,
if i % 5 == 0:
print " ",
s = "%02x" % ord(bytes[i])
if s == "00":
s = chr(250)*2
print s,
print
def CalculateChecksum(cmd):
assert((len(cmd) == length_packet - 1) or (len(cmd) ==
length_packet))
checksum = 0
for i in xrange(length_packet - 1):
checksum += ord(cmd[i])
checksum %= 256
return checksum
def main():
port = 3 # COM4 for my computer
baudrate = 38400
sp = serial.Serial(port, baudrate) # Open a serial connection
# Construct a set to remote command
cmd = chr(0xaa) + chr(0x00) + chr(0x20) # First three bytes
cmd += chr(0x01) + chr(0x00)*(length_packet - 1 - 4)
cmd += chr(CalculateChecksum(cmd))
assert(len(cmd) == length_packet)
# Send command to DC load
sp.write(cmd)
print "Set to remote command:"
DumpCommand(cmd)
# Get response from DC load
response = sp.read(length_packet)
assert(len(response) == length_packet)
print "Response:"
DumpCommand(response)
main()
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Mit den ersten drei Zeilen der Funktion main() wird ein serieller Port für die Kommunikation eingerichtet. Die nächsten fünf Zeilen legen den String an, den wir an die DC-Last senden. Die
Funktion chr() erstellt ein Einzelzeichen, das den ASCII-Wert des Arguments besitzt. Mit den (+)
Operatoren können Strings verknüpft werden. Der Ausdruck chr(0)*a_number erstellt einen
String mit 0x00 ASCII-Zeichen, dessen Länge mit einer Zahl (a_number) festgelegt wird. Das letzte
Zeichen ist die Prüfsumme (Checksum) der vorangegangenen 25 Zeichen, die über die Funktion
CalculateChecksum() berechnet wird.
Wenn an das Instrument ein Befehl gesendet wird, müssen Sie immer Return-Daten anfordern, die
stets weitere 26 Byte beinhalten. Dies wird auch auf dem Bildschirm ausgegeben.
Sie können ein vollständiges Python-Programm und die detaillierte Dokumentation dazu auf unserer
Website www.bkprecision.com herunterladen.
Im Folgenden sind die Ergebnisse dargestellt, die sich nach Ausführung des oben angegebenen
Skript ergeben:
Set to remote command:
aa ·· 20 01 ··
·· ·· ·· ·· ··
·· ·· ·· ·· ··
Response:
aa ·· 12 80 ··
·· ·· ·· ·· ··
·· ·· ·· ·· ··
·· ·· ·· ·· ··
·· ·· ·· ·· ··
cb
·· ·· ·· ·· ··
·· ·· ·· ·· ··
3c
Die Zeichen · stehen für die Bytes mit einem Wert von 0x00. Dies vereinfacht das Erkennen von
Nicht-Null-Bytes im String.
Das erste Byte eines Befehls ist immer 0xaa und das zweite Byte ist die Adresse der DC-Last. Die
Adresse sollte auf 0 eingestellt werden. Das dritte Byte identifiziert den Befehl „set to remote" (auf
Fernsteuerung einstellen) und das vierte Byte ist eine 1, was bedeutet, dass der Fernsteuermodus
aktiviert wird. Wäre das vierte Byte 0, würde dieser Befehl die DC-Last in den Modus Local schalten.
Das dritte Byte des Antwort-Strings ist 0x12, was bedeutet, dass mit diesem Paket der Status des
letzten gesendeten Befehls gesendet wird. Das vierte Byte ist 0x80 und bedeutet, dass der Befehl
erfolgreich ausgeführt wurde.
An der DC-Last sollten Sie erkennen, dass sich der Indikator Rmt nach Ausführung des Skripts
sofort eingeschaltet hat. Sie sehen außerdem, dass der Indikator Link während der Kommunikationsverbindung aufleuchtet und dann nach ein paar Sekunden erlischt.
Wählen Sie die Tasten Shift + Local, um die DC-Last in den Modus Local zurückzustellen.
Im vorangegangenen Abschnitt haben wir zwei wesentliche Dinge über die DC-Last gezeigt:
1. Befehle werden immer in Form von 26-Byte-Paketen gesendet.
2. Jeder an die DC-Last gesendete Befehl muss gleichzeitig die Rücksendeanforderung eines
26-Byte-Pakets einschließen. Dieses zurückgesendete Paket ist entweder ein Statuspaket
oder ein Informationspaket, das die von Ihnen angeforderten Daten enthält, wie z.B. der
aktuell eingestellte Leistungspegel.
Überprüfen Sie regelmäßig das Verhalten der LEDs an den IT-E131- oder IT-E132-Schnittstellen.
Bei jedem an die DC-Last gesendeten Befehl sollten die RX- und TX-LEDs einmalig aufleuchten. Ist
dies nicht der Fall, liegt entweder ein Fehler beim Code, bei der Schnittstelle oder dem Instrument
vor.
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Kapitelübersicht
Der übrige Teil dieses Kapitels beinhaltet Informationen zur Syntax der DC-Last-Befehle und einige
Beispiele zur Programmierung. Der Abschnitt Überblick zu den Befehlen ist eine Liste der Befehle
ohne Details. Im Abschnitt Einzelheiten zu den Befehlen wird die Verwendung der einzelnen
Befehle erklärt.
Überblick zu den Befehlen
Die Byte-Werte in folgender Tabelle dienen zur Identifizierung der im Befehlspaket (Byte 2) zu
sendenden Befehle.
Befehlsgruppe
Byte
Vorgang
Return data
Rückmeldedaten
0x12
Steht für ein Paket, das den Status Ihres letzten an die DC-Last
gesendeten Befehls zurückmeldet.
Remote
Fernsteuerung
0x20 DC-Last auf ferngesteuerten Betrieb einstellen.
ON/OFF
0x21 Die Last ein- bzw. ausschalten
0x22 Maximal zulässige Spannung einstellen
Maximum parameter 0x23 Maximal zulässige Spannung einlesen
values
0x24 Maximal zulässigen Strom einstellen
Maximumwerte für
Parameter
0x25 Maximal zulässigen Strom einlesen
0x26 Maximal zulässige Leistung einstellen
0x27 Maximal zulässige Leistung einlesen
Operation Mode
Betriebsart
0x28 Betriebsart CC, CV, CW oder CR einstellen
0x29 Verwendete Betriebsart einlesen (CC, CV, CW oder CR)
0x2A Strom für Betriebsart CC einstellen
0x2B Strom für Betriebsart CC einlesen
Mode Parameters
Betriebsartenparameter
0x2C Spannung für Betriebsart CV einstellen
0x2D Spannung für Betriebsart CV einlesen
0x2E Leistung für Betriebsart CW einstellen
0x2F Leistung für Betriebsart CW einlesen
0x30 Widerstand für Betriebsart CR einstellen
0x31 Widerstand für Betriebsart CR einlesen
0x32 Strom und Zeit für Betriebsart CC / Transient einstellen
Transient
Parameters
Parameter
für transienten
Betrieb
0x33 Parameter für Betriebsart CC / Transient einlesen
0x34 Spannung und Zeit für Betriebsart CV / Transient einstellen
0x35 Parameter für Betriebsart CV / Transient einlesen
0x36 Leistung und Zeit für Betriebsart CW / Transient einstellen
0x37 Parameter für Betriebsart CW / Transient einlesen
0x38 Widerstand und Zeit für Betriebsart CR / Transient einstellen
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Befehlsgruppe
Byte
Vorgang
0x39 Parameter für Betriebsart CC / Transient einlesen
0x3A Listen-Betriebsart auswählen (CC/CV/CW/CR)
0x3B Listen-Betriebsart einlesen (CC/CV/CW/CR)
0x3C Art der Listenwiederholung einstellen (ONCE oder REPEAT)
0x3D Art der Listenwiederholung einlesen
0x3E Anzahl der Listenschritte einstellen
0x3F Anzahl der Listenschritte einlesen
0x40 Einen der Strom- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
0x41 Einen der Strom- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
0x42 Einen der Spannungs- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
List operations
Listen-Betrieb
0x43 Einen der Spannungs- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
0x44 Einen der Leistungs- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
0x45 Einen der Leistungs- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
0x46 Einen der Widerstands- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
0x47 Einen der Widerstands- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
0x48 Namen der Listendatei festlegen
0x49 Namen der Listendatei einlesen
0x4A Speicherpartitionierung für das Speichern von Listen einstellen
0x4B
Speicherpartitionierung für das Speichern von Listenschritten
einlesen
0x4C Listendatei speichern
0x4D Listendatei abrufen
Battery testing
Batterieprüfung
0x4E Minimumspannung für Batterieprüfung einstellen
0x4F Minimumspannung für Batterieprüfung einlesen
0x50 Zeitwert für LOAD ON einstellen
LOAD ON
0x51 Zeitwert für LOAD ON einlesen
Last ein
0x52 Timer für LOAD ON deaktivieren/aktivieren
0x53 Timer-Status für LOAD ON einlesen
Address
Adresse
0x54 Kommunikationsadresse einstellen
LOCAL
Lokal
0x55 LOCAL-Steuerung aktivieren/deaktivieren.
Remote Sensing
Fernfühlerfunktion
Triggering
Triggerung
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0x56 Remote-Sensing aktivieren/deaktivieren.
0x57 Status von Remote-Sensing lesen
0x58 Triggerquelle wählen
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Befehlsgruppe
Byte
Vorgang
0x59 Triggerquelle einlesen
0x5A Elektronische Last triggern
Store/Recall
Speichern/Abrufen
Function
Funktion
Read display values
Display-Werte lesen
0x5B Einstellungen der DC-Last speichern
0x5C Einstellungen der DC-Last abrufen
0x5D Funktion FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY auswählen
0x5E Funktionstyp anfordern (FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY)
0x5F Eingangsspannung, Strom, Leistung und relativen Status lesen
0x60 Kalibrierstatus des Geräts eingeben
0x61 Kalibrierstatus des Geräts anfordern
0x62 Punktindex von Spannungskalibrierung einstellen
0x63 Ist-Spannung an das Kalibrierprogramm senden
Calibration
0x64 Punktindex von Stromkalibrierung einstellen
Kalibriation
0x65 Ist-Strom an das Kalibrierprogramm senden
0x66 Kalibrierdaten im EEPROM speichern
0x67 Kalibrierinformationen einstellen
0x68 Kalibrierinformationen lesen
0x69 Werksseitig voreingestellte Kalibrierdaten wiederherstellen
Auslesen der Daten zu Modell, Seriennummer und FirmwareVersion des Produkts
Product information
0x6A
Produktinformationen
0x6B Barcodeinformationen lesen
0x6C Barcodeinformationen einstellen
Einzelheiten zu den Befehlen
Beachten Sie bitte, dass sich das Wort Betriebsart im Folgenden nur auf die vier Betriebsarten der
DC-Last bezieht: Konstantstrom (Constant Current, CC), Konstantspannung (Constant Voltage, CV),
Konstantleistung (Constant Power, CW) und Konstantwiderstand (Constant Resistance, CR).
Hinweis zu den Tabellen
In den folgenden Abschnitten werden die Einzelheiten zu den Befehlen verkürzt angegeben. Da es
sich bei den ersten drei Bytes eines Befehls um i) die Konstante 0xAA, ii) die Geräteadresse und iii)
den Befehl handelt, werden diese nicht bei jedem der Befehle dargestellt. Auch das 26ste Byte, die
Prüfsumme, ist nicht angegeben.
Die Tabelle beinhaltet eine Spalte für den Byte-Versatz (Offset). Das ist der nullbasierte Index des
Bytes im Paket. Beachten Sie, dass die Versatznummern dezimal angegeben sind.
Der Tabelleneintrag „Reserviert" (Reserved) bedeutet, dass dieser Datenbereich momentan nicht
genutzt wird oder für zukünftige Verwendungen reserviert ist. Eine gute Programmiermethode ist,
diese Bytes auf 0x00 einzustellen.
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Bei einigen Befehlen sind 2-Byte- und 4-Byte-Ganzzahlen erforderlich, um die Parametereinstellungen darzustellen. Diese Ganzzahlen sind im Befehlspaket im Format Little Endian gespeichert.
Little Endian ist ein Bytesortierungsformat, bei dem Bytes auf niedrigeren Adressen eine niedrigere
Wertigkeit besitzen. Für die einzelnen Bytes verwenden wir folgende Bezeichnungen:
Für eine 2-Byte-Ganzzahl nennen wir das Byte mit der geringsten Wertigkeit Low-Byte und das Byte
mit der höchsten Wertigkeit High-Byte.
Für eine 4-Byte-Ganzzahl gilt folgende Terminologie:
Zwei niederwertigste Bytes, niederwertigstes Byte
Zwei niederwertigste Bytes, höchstwertigstes Byte
Zwei höchstwertigste Bytes, niederwertigstes Byte
Zwei höchstwertigste Bytes, höchstwertigstes Byte
Unteres Low-Byte
Unteres High-Byte
Oberes Low-Byte
Oberes High-Byte
Für die Ganzzahl 0x23A749F5 ergibt sich damit zum Beispiel Folgendes:
1. Byte
2. Byte
3. Byte
4. Byte
0xF5 Unteres Low-Byte
0x49 Unteres High-Byte
0xA7 Oberes Low-Byte
0x23 Oberes High-Byte
0x12 Steht für ein zurückgesendetes Paket für einen an die DC-Last
gesendeten Befehl
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Statusbyte (d.h. Status des letzten an die DC-Last gesendeten Befehls).
Reserviert
In der unten stehenden Tabelle sind alle möglichen Statusbytes und ihre entsprechende Bedeutungen
aufgeführt.
0x90
Prüfsumme falsch
0xA0
Parameter falsch
0xB0
Unerkannter Befehl
0xC0
Ungültiger Befehl
0x80
Befehl war erfolgreich
0x20 DC-Last auf ferngesteuerten Betrieb einstellen
Set the DC Load to remote operation
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 bedeutet Bedienung über Frontplatte
1 bedeutet Bedienung per Fernsteuerung
Reserviert
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0x21 Die Last ein- bzw. ausschalten
Turn the load ON or OFF
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 steht für OFF
1 steht für ON
Reserviert
0x22 Maximal zulässige Spannung einstellen
Set the maximum voltage allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Maximalspannung. 1 steht für 1 mV.
4
Unteres High-Byte der Maximalspannung.
5
Oberes Low-Byte der Maximalspannung.
6
Oberes High-Byte der Maximalspannung.
7-24
Reserviert
Beispiel: Angenommen Sie möchten die Maximalspannung auf 16 V (auf dem Display 16.000)
einstellen. Da 1 für 1mV steht, werden daraus 16 000 in der Dezimalschreibweise. Mit 4 Bytes in
Hex ergäbe sich 0x00003E80. Da sich die Reihenfolge der Bytes nach dem Little Endian-Format
richtet, wäre 0x80 das 3. Byte, 0x3E das 4. Byte, 0x00 das 5. Byte und 0x00 das 6. Byte.
0x23 Maximal zulässige Spannung einlesen
Read the maximum voltage allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Maximalspannung. 1 steht für 1 mV.
4
Unteres High-Byte der Maximalspannung.
5
Oberes Low-Byte der Maximalspannung.
6
Oberes High-Byte der Maximalspannung.
7-24
Reserviert
0x24 Maximal zulässigen Strom einstellen
Set the maximum current allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Maximalstroms. 1 steht für 0,1 mA.
4
Unteres High-Byte des Maximalstroms.
5
Oberes Low-Byte des Maximalstroms.
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ByteVersatz
6
7-24
Bedeutung
Oberes High-Byte des Maximalstroms.
Reserviert
Beispiel: Angenommen Sie möchten den Maximalstrom auf 3,12 A einstellen. Da 1für 0,1mA steht,
entsprechen 3,12 A in Dezimalschreibweise 31 200. Mit 4 Bytes in Hex ergäbe sich 0x000079E0.
Da sich die Reihenfolge der Bytes nach dem Little Endian-Format richtet, wäre 0xE0 das 3. Byte,
0x79 das 4. Byte, 0x00 das 5. Byte und 0x00 das 6. Byte.
0x25 Maximal zulässigen Strom einlesen
Read the maximum current allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Maximalstroms. 1 steht für 0,1 mA.
4
Unteres High-Byte des Maximalstroms.
5
Oberes Low-Byte des Maximalstroms.
6
Oberes High-Byte des Maximalstroms.
7-24
Reserviert
0x26 Maximal zulässige Leistung einstellen
Set the maximum power allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Maximalleistung. 1 steht für 1 mW.
4
Unteres High-Byte der Maximalleistung.
5
Oberes Low-Byte der Maximalleistung.
6
Oberes High-Byte der Maximalleistung.
7-24
Reserviert
Beispiel: Angenommen Sie möchten die Maximalleistung auf 213,45 W einstellen. Da 1 für 1 mW
steht, entsprechen diese 213,45 W in der Dezimalschreibweise 213 450. Mit 4 Bytes in Hex ergäbe
sich 0x000341CA. Da sich die Reihenfolge der Bytes nach dem Little Endian-Format richtet, wäre
0xCA das 3. Byte, 0x41das 4. Byte, 0x03 das 5. Byte und 0x00 das 6. Byte.
Der Schlüssel für eine korrekte Umwandlung des Displaywertes in die Dezimalschreibweise und
dann zu Hexadezimalwerten ist der Wert des niederwertigsten Bits (LSB, Least Significant Bit).
Spannung: LSB = 1 mV
Strom: LSB = 0,1 A
Leistung: LSB = 1 mW
Bei der Umwandlung des Display-Werts müssen an den Dezimalwert also entsprechend Nullen
angehängt werden.
DC-Lasten der Serie 8500
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0x27 Maximal zulässige Leistung einlesen
Read the maximum power allowed
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Maximalleistung. 1 steht für 1 mW.
4
Unteres High-Byte der Maximalleistung.
5
Oberes Low-Byte der Maximalleistung.
6
Oberes High-Byte der Maximalleistung.
7-24
Reserviert
0x28 Betriebsart CC, CV, CW oder CR einstellen
Set CC, CV, CW, or CR mode
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Betriebsart:
0 steht für CC
1 steht für CV
2 steht für CW
3 steht für CR
Reserviert
0x29 Verwendete Betriebsart einlesen (CC, CV, CW oder CR)
Read the mode being used (CC, CV, CW, or CR)
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Betriebsart:
0 steht für CC
1 steht für CV
2 steht für CW
3 steht für CR
Reserviert
0x2A Strom für Betriebsart CC einstellen
Set CC mode current
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Stroms. 1 steht für 0,1 mA.
4
Unteres High-Byte des Stroms.
5
Oberes Low-Byte des Stroms.
6
Oberes High-Byte des Stroms.
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Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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0x2B Strom für Betriebsart CC einlesen
Read CC mode current
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Stroms. 1 steht für 0,1 mA.
4
Unteres High-Byte des Stroms.
5
Oberes Low-Byte des Stroms.
6
Oberes High-Byte des Stroms.
7-24
Reserviert
0x2C Spannung für Betriebsart CV einstellen
Set CV mode voltage
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Spannung. 1 steht für 1 mV.
4
Unteres High-Byte der Spannung.
5
Oberes Low-Byte der Spannung.
6
Oberes High-Byte der Spannung.
7-24
Reserviert
0x2D Spannung für Betriebsart CV einlesen
Read CV mode voltage
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Spannung. 1 steht für 1 mV.
4
Unteres High-Byte der Spannung.
5
Oberes Low-Byte der Spannung.
6
Oberes High-Byte der Spannung.
7-24
Reserviert
0x2E Leistung für Betriebsart CW einstellen
Set CW mode power
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Leistung. 1 steht für 1 mW.
4
Unteres High-Byte der Leistung.
5
Oberes Low-Byte der Leistung.
6
Oberes High-Byte der Leistung.
7-24
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 59 von 82
0x2F Leistung für Betriebsart CW einlesen
Read CW mode power
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte der Leistung. 1 steht für 1 mW.
4
Unteres High-Byte der Leistung.
5
Oberes Low-Byte der Leistung.
6
Oberes High-Byte der Leistung.
7-24
Reserviert
0x30 Widerstand für Betriebsart CR einstellen
Set CR mode resistance
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Widerstands. 1 steht für 1 Ω.
4
Unteres High-Byte des Widerstands.
5
Oberes Low-Byte des Widerstands.
6
Oberes High-Byte des Widerstands.
7-24
Reserviert
0x31 Widerstand für Betriebsart CR einlesen
Read CR mode resistance
ByteVersatz
Bedeutung
3
Unteres Low-Byte des Widerstands. 1 steht für 1 Ω.
4
Unteres High-Byte des Widerstands.
5
Oberes Low-Byte des Widerstands.
6
Oberes High-Byte des Widerstands.
7-24
Reserviert
0x32 Strom und Zeit für Betriebsart CC / Transient einstellen
Set CC mode transient current and timing
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A des Stroms in Einheiten von 0,1 mA. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Strom A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B des Stroms in Einheiten von 0,1 mA. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Strom B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl.
15
Transienter Betrieb:
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 60 von 82
ByteVersatz
Bedeutung
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
16-24
Reserviert
0x33 Parameter für Betriebsart CC / Transient einlesen
Read CC mode transient parameters
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A des Stroms in Einheiten von 0,1 mA. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Strom A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B des Stroms in Einheiten von 0,1 mA. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Strom B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl.
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x34 Spannung und Zeit für Betriebsart CV/ Transient einstellen
Set CV mode transient voltage and timing
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A der Spannung in Einheiten von 1 mV. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Spannung A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B der Spannung in Einheiten von 1 mV. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Spannung B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x35 Parameter für Betriebsart CV/ Transient einlesen
Read CV mode transient parameters
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A der Spannung in Einheiten von 1 mV. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Spannung A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 61 von 82
ByteVersatz
9 bis 12
Bedeutung
Wert B der Spannung in Einheiten von 1 mV. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Spannung B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x36 Leistung und Zeit für Betriebsart CW/ Transient einstellen
Set CW mode transient power and timing
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A der Leistung in Einheiten von 1 mW. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Leistung A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B der Leistung in Einheiten von 1 mW. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Leistung B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x37 Parameter für Betriebsart CW/ Transient einlesen
Read CW mode transient parameters
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A der Leistung in Einheiten von 1 mW. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Leistung A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B der Leistung in Einheiten von 1 mW. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Leistung B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 62 von 82
0x38 Widerstand und Zeit für Betriebsart CR/ Transient einstellen
Set CR mode transient resistance and timing
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A des Widerstands in Einheiten von 1 Ω. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Widerstand A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B des Widerstands in Einheiten von 1 Ω. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Widerstand B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl.
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x39 Transiente Parameter für Betriebsart CR einlesen
Read CR mode transient parameters
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Wert A des Widerstands in Einheiten von 1 Ω. Little Endian 4-Byte-Zahl.
7 bis 8
Zeit für Widerstand A in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl
9 bis 12
Wert B des Widerstands in Einheiten von 1 Ω. Little Endian 4-Byte-Zahl.
13 bis 14 Zeit für Widerstand B in Einheiten von 0,1 ms. Little Endian 2-Byte-Zahl.
15
16-24
Transienter Betrieb:
0 steht für CONTINUOUS (Kontinuierlicher Betrieb)
1 steht für PULSE (Pulsbetrieb)
2 steht für TOGGLED (Umschaltbetrieb)
Reserviert
0x3A Listen-Betriebsart auswählen (CC/CV/CW/CR)
Select the list operation (CC/CV/CW/CR)
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Listen-Betriebsart:
0 steht für Konstantstrom (CC)
1 steht für Konstantspannung (CV)
2 steht für Konstantleistung (CW)
3 steht für Konstantwiderstand (CR)
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 63 von 82
0x3B Listen-Betriebsart einlesen (CC/CV/CW/CR)
Read the list operation (CC/CV/CW/CR)
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Listen-Betriebsart:
0 steht für Konstantstrom (CC)
1 steht für Konstantspannung (CV)
2 steht für Konstantleistung (CW)
3 steht für Konstantwiderstand (CR)
Reserviert
0x3C Art der Listenwiederholung einstellen
Set how lists repeat (ONCE or REPEAT)
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Wiederholung für Listen:
0 steht für ONCE (Einmalig)
1 steht für REPEAT (Wiederholung)
Reserviert
0x3D Art der Listenwiederholung einlesen
Read how lists repeat (ONCE or REPEAT)
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Wiederholung für Listen:
0 steht für ONCE (Einmalig)
1 steht für REPEAT (Wiederholung)
Reserviert
0x3E Anzahl der Listenschritte einstellen
Set the number of list steps
ByteVersatz
3 bis 4
5-24
Bedeutung
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl für Anzahl der Schritte
Reserviert
0x3F Anzahl der Listenschritte einlesen
Read the number of list steps
ByteVersatz
3 bis 4
5-24
Bedeutung
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl für Anzahl der Schritte
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 64 von 82
0x40 Einen der Strom- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
Set one of the step's current and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition des Stroms in Einheiten von
0,1 mA
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x41 Einen der Strom- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
Read one of the step's current and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition des Stroms in Einheiten von
0,1 mA
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x42 Einen der Spannungs- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
Set one of the step's voltage and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Spannung in Einheiten von
1 mV
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x43 Einen der Spannungs- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
Read one of the step's voltage and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Spannung in Einheiten von
1 mV
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 65 von 82
ByteVersatz
Bedeutung
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x44 Einen der Leistungs- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
Set one of the step's power and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Leistung in Einheiten von
1 mW
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x45 Einen der Leistungs- und Zeitwerte des Listenschritts einstellen
Set one of the step's power and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Leistung in Einheiten von
1 mW
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x46 Einen der Widerstands- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
Read one of the step's resistance and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition des Widerstands in Einheiten von
1Ω
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 66 von 82
0x47 Einen der Widerstands- und Zeitwerte des Listenschritts einlesen
Read one of the step's resistance and time values
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 4
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittnummer in der Liste
5 bis 8
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition des Widerstands in Einheiten von
1Ω
9 bis 10
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition der Schrittzeit in Einheiten von
0,1 ms
11-24
Reserviert
0x48 Namen der Listendatei festlegen
Set the list file name
ByteVersatz
3 bis 12
13-24
Bedeutung
Name der Listendatei (ASCII-Zeichen)
Reserviert
0x49 Namen der Listendatei einlesen
Read the list file name
ByteVersatz
3 bis 12
13-24
Bedeutung
Name der Listendatei (ASCII-Zeichen)
Reserviert
0x4A Speicherpartitionierung für das Speichern von Listen einstellen
Set the memory partitioning for storing lists
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Partitionierungsschema:
1 bedeutet 1 Datei mit 1000 Listenschritten
2 bedeutet 2 Dateien mit 500 Listenschritten
4 bedeutet 4 Dateien mit 250 Listenschritten
8 bedeutet 8 Dateien mit 120 Listenschritten
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 67 von 82
0x4B Speicherpartitionierung für das Speichern von Listenschritten einlesen
Read the memory partitioning for storing list steps
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Partitionierungsschema:
1 bedeutet 1 Datei mit 1000 Listenschritten
2 bedeutet 2 Dateien mit 500 Listenschritten
4 bedeutet 4 Dateien mit 250 Listenschritten
8 bedeutet 8 Dateien mit 120 Listenschritten
Reserviert
0x4C Listendatei speichern
Save the list file
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Speicherort, 1-Byte-Ganzzahl von 1 bis 8. Diese Zahl muss im Zahlenbereich
der mit dem Befehl 0x4A festgelegten Anzahl liegen.
Reserviert
0x4D Listendatei abrufen
Recall the list file
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Speicherort, 1-Byte-Ganzzahl von 1 bis 8.
Reserviert
0x4E Minimumspannung für Batterieprüfung einstellen
Set minimum voltage in battery testing
ByteVersatz
3 bis 6
7-24
Bedeutung
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Minimumspannung in
Einheiten von 1 mV
Reserviert
0x4F Minimumspannung für Batterieprüfung einlesen
Read minimum voltage in battery testing
ByteVersatz
3 bis 6
7-24
Bedeutung
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Definition der Minimumspannung in
Einheiten von 1 mV
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 68 von 82
0x50 Zeitwert für 'Last einschalten' einstellen
Set timer value of for LOAD ON
ByteVersatz
3 bis 4
5-24
Bedeutung
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition des Zeitwerts in Einheiten von 1
Sekunde
Reserviert
0x51 Zeitwert für 'Last einschalten' einlesen
Read timer value for LOAD ON
ByteVersatz
3 bis 4
5-24
Bedeutung
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Definition des Zeitwerts in Einheiten von 1
Sekunde
Reserviert
0x52 Timer für 'Last einschalten' deaktivieren/aktivieren
Disable/enable timer for LOAD ON
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 steht für Timer deaktivieren
1 steht für Timer aktivieren
Reserviert
0x53 Timer-Status für Last einschalten' einlesen
Read timer state for LOAD ON
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 steht für Timer deaktivieren
1 steht für Timer aktivieren
Reserviert
0x54 Kommunikationsadresse einstellen
Set communication address
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Little Endian 2-Byte-Ganzzahl zur Spezifizierung der Adresse. Muss zwischen
0 und 0xFE (einschließlich) liegen.
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 69 von 82
0x55 LOCAL-Steuerung aktivieren/deaktivieren
Enable/disable LOCAL control
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 bedeutet, dass die Taste Local auf der Frontplatte deaktiviert wird
1 bedeutet, dass die Taste Local auf der Frontplatte aktiviert wird
Reserviert
0x56 Remote-Sensing aktivieren/deaktivieren
Enable/disable remote sensing
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 bedeutet, dass Remote-Sensing deaktiviert wird
1 bedeutet, dass Remote-Sensing aktiviert wird
Reserviert
0x57 Status von Remote-Sensing lesen
Read the state of remote sensing
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
0 bedeutet, dass Remote-Sensing deaktiviert ist
1 bedeutet, dass Remote-Sensing aktiviert ist
Reserviert
0x58 Triggerquelle wählen
Select trigger source
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Trigger:
0 bedeutet unmittelbaren Trigger (d.h. getriggert von der Frontplatte)
1 bedeutet externen Trigger über den Anschluss an der Rückwand
2 bedeutet einen Bus (Software)-Trigger (der Befehl 0x5A)
Reserviert
0x59 Triggerquelle einlesen
Read trigger source
ByteVersatz
3
Bedeutung
Trigger:
0 bedeutet unmittelbaren Trigger (d.h. getriggert von der Frontplatte)
1 bedeutet externen Trigger über den Anschluss an der Rückwand
2 bedeutet einen Bus (Software)-Trigger (der Befehl 0x5A)
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 70 von 82
ByteVersatz
4-24
Bedeutung
Reserviert
0x5A Elektronische Last triggern
Trigger the electronic load
ByteVersatz
3-24
Bedeutung
Reserviert
0x5B Einstellungen der DC-Last speichern
Save DC Load's settings
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Speicherregister; eine Zahl zwischen 1 und 25 (einschließlich)
Reserviert
0x5C Einstellungen der DC-Last abrufen
Recall DC Load's settings
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Speicherregister; eine Zahl zwischen 1 und 25 (einschließlich)
Reserviert
0x5D Funktion FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY auswählen
Select FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY function
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Funktion:
0 bedeutet FIXED (festgelegt)
1 bedeutet SHORT (Kurzschluss)
2 bedeutet TRANSIENT (Transient)
3 bedeutet LIST (Liste)
4 bedeutet BATTERY (Batterie)
Reserviert
0x5E Funktionstyp anfordern (FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY)
Get function type (FIXED/SHORT/TRAN/LIST/BATTERY)
ByteVersatz
3
Bedeutung
Funktion:
0 bedeutet FIXED (festgelegt)
1 bedeutet SHORT (Kurzschluss)
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 71 von 82
ByteVersatz
Bedeutung
2 bedeutet TRANSIENT (Transient)
3 bedeutet LIST (Liste)
4 bedeutet BATTERY (Batterie)
4-24
Reserviert
0x5F Eingangsspannung, Strom, Leistung und relativen Status lesen
Read input voltage, current, power and relative state
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 6
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl für Klemmenspannung in Einheiten von 1 mV
7 bis 10
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl für Klemmenstrom in Einheiten von 0,1 mA
11 bis 14 Little Endian 4-Byte-Ganzzahl für Klemmenleistung in Einheiten von 1 mW
15
Register für Betriebsstatus (siehe Bit-Liste unten)
16 bis 17 Little Endian 2-Byte-Ganzzahl für Register für Anforderungsstatus (siehe BitListe unten)
18-24
Reserviert
Die Bits des Registers zum Betriebsstatus haben folgende Bedeutung:
Bit
Bedeutung
0
Neuen Abgrenzungskoeffizient berechnen
1
Auf ein Triggersignal warten
2
Fernsteuerungsstatus (1 bedeutet aktiviert)
3
Ausgangsstatus (1 bedeutet ON)
4
Status der Taste Local (0 bedeutet nicht aktiviert, 1 bedeutet
aktiviert)
5
Fernsteuerungsmodus (1 bedeutet aktiviert)
6
Timer für LOAD ON (Last EIN) ist aktiviert
7
Reserviert
Die Bits des Registers zum Anforderungsstatus haben folgende Bedeutung:
Bit
Bedeutung
0
An den Klemmen des Instruments ist die Spannung invertiert (1
bedeutet Ja)
1
Überspannung (1 bedeutet Ja)
2
Überstrom (1 bedeutet Ja)
3
Überleistung (1 bedeutet Ja)
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 72 von 82
Bit
Bedeutung
4
Übertemperatur (1 bedeutet Ja)
5
Remote-Klemmen nicht angeschlossen
6
Konstantstrom
7
Konstantspannung
8
Konstantleistung
9
Konstantwiderstand
0x60 Kalibrierstatus des Instrument eingeben
Enter instrument calibration state
ByteVersatz
Bedeutung
3
Kalibrierstatus:
0 bedeutet deaktivieren
1 bedeutet aktivieren
4
0x85 (Low-Byte von Kalibrierpasswort)
5
0x11 oder 0x12 (High-Byte von Kalibrierpasswort)
6-24
Reserviert
0x61 Kalibrierstatus des Geräts anfordern
Get the instrument calibration state
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Status des Kalibrierschutzes:
Bit 0: Ein Wert von 0 bedeutet, der Kalibrierstatus ist nicht geschützt.
Bit 0: Ein Wert von 1 bedeutet, der Kalibrierstatus ist geschützt.
Reserviert
0x62 Punktindex von Spannungskalibrierung einstellen
Set voltage calibration point index
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Punkt der Spannungskalibrierung. Gültige Werte liegen sind 0x01 bis 0x04.
Reserviert
Die DC-Last verfügt über vier Kalibrierpunkte für die Spannung. Diese decken typischerweise den
ganzen Bereich des Spannungsbereichs des Instruments ab.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 73 von 82
0x63 Ist-Spannung an das Kalibrierprogramm senden
Send the actual voltage to the calibration program
ByteVersatz
3 bis 6
7-24
Bedeutung
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl mit der die Spannung in Einheiten von mV
dargestellt wird
Reserviert
0x64 Punktindex von Stromkalibrierung einstellen
Set current calibration point index
ByteVersatz
3
4-24
Bedeutung
Punkt der Stromkalibrierung. Gültige Werte liegen sind 0x01 bis 0x04.
Reserviert
Die DC-Last verfügt über vier Kalibrierpunkte für den Strom. Diese decken typischerweise den
ganzen Strombereich des Instruments ab.
0x65 Ist-Strom an das Kalibrierprogramm senden
Send the actual current to the calibration program
ByteVersatz
3 bis 6
7-24
Bedeutung
Little Endian 4-Byte-Ganzzahl zur Darstellung des Stroms in Einheiten von
0,1 mA
Reserviert
0x66 Kalibrierdaten im EEPROM speichern
Store the calibration data to EEPROM
ByteVersatz
3-24
Bedeutung
Reserviert
Die gespeicherten Kalibrierdaten werden verwendet, wenn die DC-Last beim nächsten Mal wieder
eingeschaltet wird.
0x67 Kalibrierinformationen einstellen
Set calibration information
ByteVersatz
3 bis 22
Bedeutung
ASCII-Informationen, die die Kalibration darstellen. Beispiel: Speichern der
Daten und der Zeit der Kalibration sowie der Initialen des Bedieners, der die
Kalibration durchgeführt hat.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 74 von 82
ByteVersatz
23-24
Bedeutung
Reserviert
0x68 Kalibrierinformationen lesen
Read calibration information
ByteVersatz
3 bis 22
23-24
Bedeutung
ASCII-Informationen, die die Kalibration darstellen.
Reserviert
0x69 Werksseitig voreingestellte Kalibrierdaten wiederherstellen
Restore the factory default calibration data
ByteVersatz
3-24
Bedeutung
Reserviert
0x6A Einlesen der Daten zu Modell, Seriennummer und Firmware-Version des
Produkts – Get product's model, serial number, and firmware version
ByteVersatz
3 bis 7
Bedeutung
Modellinformationen im ASCII-Format
8
Low-Byte der Firmware-Versionsnummer
9
High-Byte der Firmware-Versionsnummer
10 bis 19 Seriennummer des Instruments in ASCII
20-24
Reserviert
0x6B Barcodeinformationen lesen
Read the bar code information
Hinweis: Die Barcodeinformationen sind als ASCII-Daten zu interpretieren.
ByteVersatz
Bedeutung
3 bis 5
Identität
6 bis 7
Sub
7 bis 9
Version
10 bis 11 Jahr
12-24
Reserviert
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
Seite 75 von 82
Seriennummer und Firmware-Version
Um sich die Seriennummer und Firmware-Version der DC-Last anzeigen zu lassen, schalten Sie
das Instrument ein. Während die Meldung SYSTEM SELFTEST angezeigt wird, drücken Sie ganz
schnell die Taste Shift und halten Sie sie gedrückt. Wenn Sie die Tasten △ und ▽ drücken,
erscheinen folgende Informationen auf dem Display.
120V 30A 320W
SN: XXX-XXX-XXX
VER: X.XX
Kapazitäten des Geräts
Seriennummer
Firmware-Version
Drücken Sie die Taste Esc, um zum normalen Betrieb des Geräts zurückzukehren.
DC-Lasten der Serie 8500
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Seite 76 von 82
Fehlerbehebung
Gerät schaltet sich nicht ein
Wenn sich das Gerät nach Drücken des Schalters POWER nicht einschaltet, vergewissern Sie sich,
ob der Netzstecker an der Rückseite des Geräts eingesteckt ist und das andere Ende des Kabels an
eine Wechselstrom-Steckdose angeschlossen ist.
Schaltet sich das Gerät noch immer nicht ein, entfernen Sie das Netzkabel vom Gerät. Öffnen Sie
den Sicherungsschacht an der Rückwand und überprüfen Sie, ob die Sicherung in Ordnung ist.
Ist die Sicherung ein offener Schaltkreis, ersetzen Sie sie bitte mit einer entsprechenden Sicherung,
wie in folgender Tabelle angegeben:
Modell
Spezifikation für Sicherungen
(Betrieb mit 110 VAC)
Spezifikation für Sicherungen
(Betrieb mit 220 VAC)
8500
T0.5A, 250 VAC
T0.3A, 250 VAC
8502
T0.5A, 250 VAC
T0.3A, 250 VAC
8510
T0.5A, 250 VAC
T0.3A, 250 VAC
8512
T2.5A, 250 VAC
T0.1.25A, 250 VAC
8514
T2.5A, 250 VAC
T0.1.25A, 250 VAC
8518
T2.5A, 250 VAC
T0.1.25A, 250 VAC
8520
T2.5A, 250 VAC
T0.1.25A, 250 VAC
8522
T2.5A, 250 VAC
T0.1.25A, 250 VAC
8524
T5A, 250 VAC
T2.5A, 250 VAC
8526
T5A, 250 VAC
T2.5A, 250 VAC
Beachten Sie, dass die Sicherung für einen Betrieb mit 250 VAC
bemessen sein muss. Sicherungen für einen niedrigeren Spannungswert sind für das Gerät nicht geeignet.
Fehlermeldungen beim Hochfahren
Die Meldung EEPROM ERROR bedeutet, dass die Kalibrierdaten verloren gegangen sind oder der
EEPROM nicht ordnungsgemäß funktioniert.
ERROR CAL.DATA bedeutet, dass die Kalibrierdaten verloren gegangen sind.
Wenn diese Fehlermeldungen an Ihrem Gerät angezeigt werden, sollten Sie es zur Überprüfung an
B&K Precision oder an die Testec Elektronik GmbH zurücksenden.
Entsperrung des Tastenfelds
Wenn Sie das Tastenfeld versehentlich gesperrt haben, können Sie es folgendermaßen wieder
entsperren: Die unten angegebene Vorgehensweise zeigt, wie ein Gerät der Modellserie 8500
mithilfe des Entsperrungsschlüssels „8512” entsperrt wird.
DC-Lasten der Serie 8500
Deutsche Version: 30. Januar 2009
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1) Drücken Sie Shift + Menu. Auf dem Display erscheint die Anzeige PASSWORD: . Geben Sie
jetzt 8512 ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste Enter. Auf dem Display erscheint
nun Connect.
2) Drücken Sie die Taste Enter, gehen Sie hier auf Key Lock und bestätigen Sie mit Enter.
Geben Sie 8512 ein und bestätigen Sie durch zweimaliges Betätigen der Taste Enter. Das
Passwort ist nun gelöscht. Drücken Sie Esc, um das Menü zu verlassen.
Zur Entsperrung der anderen DC-Last-Modelle gelten folgende Entsperrcodes:
Modell-Nr.
Entsperrcode
8500
8512
8502
8512
8510
8513
8512
8513
8514
8514
8518
8518
8520
8516
8522
8516
8524
8518
8526
8518
DC-Lasten der Serie 8500
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Anhang: Technischer Service und Garantie
KUNDENDIENST- UND GARANTIEINFORMATIONEN
Service innerhalb des Garantiezeitraums:
Vor der Rücksendung Ihres Geräts im Garantiefall fordern Sie bitte eine Rücksendenummer (RMANr.) bei uns an. Senden Sie das Produkt bitte in der Originalverpackung zusammen mit dem Kaufbeleg an unten stehende Anschrift. Beschreiben Sie klar und deutlich das entstandene Problem und
schicken Sie alle Kabel, Steckverbinder und Zubehörteile mit, die Sie mit dem Gerät verwendet
haben.
Service außerhalb der Garantie:
Vor der Rücksendung Ihres Geräts fordern Sie bitte eine Rücksendenummer (RMA-Nr.). Senden Sie
das Produkt bitte in der Originalverpackung an unten stehende Anschrift. Beschreiben Sie klar und
deutlich das entstandene Problem und senden Sie alle Kabel, Steckverbinder und Zubehörteile mit,
die Sie mit dem Gerät verwendet haben. Kunden, die nicht für laufende Rechnung registriert sind,
müssen die Zahlung in Form einer Zahlungsanweisung oder der Kreditkartendaten leisten. Vor Einsendung des Produkts kontaktieren Sie bitte Ihren Händler, um sich über die anfallenden Reparaturkosten zu informieren.
Testec Elektronik GmbH
Fritz-Klatte-Str. 6
D - 65933 Frankfurt
Telefon: +49 (0) 69 - 94 333 5 - 0
Fax: +49 (0) 69 - 94 333 5 - 55
E-Mail: info@testec.de
http://www.testec.de
Fügen Sie dem Gerät Ihre vollständige Versandanschrift, Namen, Telefonnummer und die Beschreibung des Problems bei.
DC-Lasten der Serie 8500
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GARANTIEINFORMATIONEN
Die Garantie erstreckt sich über den in Deutschland geltenden gesetzlichen Zeitraum ab Kaufdatum
eines Neugeräts.
Bei technischen Defekten innerhalb der Garantiezeit bietet Ihnen unser Servicecenter oder unsere
Vertriebsstelle einen kostenlosen Reparaturservice.
Nach Ablauf des Garantiezeitraumes stellen wir unsere Reparaturen in Rechnung. Unabhängig vom
Garantiezeitraum sind Reparaturen kostenpflichtig, wenn ein Defekt durch Nachlässigkeit von Bedienern, Naturkatastrophen oder Unfälle verursacht wurde. Weitere Informationen zu unserem
professionellen Reparaturservice erhalten Sie bei unserem Servicecenter oder unserer Vertriebsstelle.
Ausschluss der Garantie:
Die Garantie gilt nicht bei unsachgemäßer oder missbräuchlicher Verwendung des Produkts oder
bei nicht genehmigten Änderungen oder Reparaturen. Die Garantie erlischt, wenn die Seriennummer geändert, entfernt oder unkenntlich gemacht wird. B&K Precision Corp. oder seine Vertriebspartner haften unter keinen Umständen für Folgeschäden einschließlich jegliche Schäden, die durch
eine entgangene Nutzung herbeigeführt werden. In manchen Ländern ist eine Haftungsbeschränkung für beiläufig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht zulässig. Die oben genannte
Haftungsbeschränkung oder der Ausschluss der Haftung gilt also eventuell nicht in Ihrem Fall.
Mit dieser Garantie werden Ihnen spezielle Rechte gewährt. Es können noch andere Rechte anwendbar sein, die von Land zu Land unterschiedlich sind. .
22820 Savi Ranch Parkway Yorba Linda CA, 92831
Modell-Nummer: ______________
DC-Lasten der Serie 8500
Kaufdatum: __________
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Index
Alphabetischer Index
Adresse..............................................................53
Anstiegsgeschwindigkeit....................................20
Batterietest...............................................7, 22, 34
Battery...............................................................22
Betriebsart.........................................................31
Befehle...............................................49, 51f., 54f.
Befehlspaket......................................................52
Betriebsart...........6ff., 11, 14, 16f., 22f., 28ff., 37ff.
Betriebsmodus...................................................22
Bus: Trigger.......................................................13
Byte-Versatz......................................................54
Checksum........................................................50f.
Constant Current (CC).......................................22
Constant Power (CW)........................................22
Constant Resistance (CR).................................22
Constant Voltage (CV).......................................22
Direkt: Trigger....................................................13
Displayauflösung................................................33
Dynamisch...............7, 14, 22, 29, 31ff., 38, 42, 49
Dynamischer Betrieb..........................................22
Eingabebestätigung...........................................10
Enter..................................................................13
Esc...................................................................10f.
Extern: Trigger...................................................13
FIXED....................................................14, 54, 71
High-Byte............................................55ff., 73, 75
I-set....................................................................22
Inbetriebnahme........................................2, 24, 28
Kommunikationsverbindung.............................47f.
Konstantleistung.................................9, 11, 23, 32
Konstantspannung.............................9, 11, 23, 31
Konstantstrom..........................................9, 11, 31
Konstantwiderstand............................9, 11, 23, 32
Konverterkabel.........................................6, 24, 47
Kurzschluss..............................10, 23, 34, 40f., 71
Liste.....................................................11, 14f., 22
Listen-Betrieb.....................................................53
LOAD ON...........................................................53
Local............................................................11, 22
Low-Byte.............................................55ff., 73, 75
Menü......................................................8, 10f., 22
Montagekit.........................................................27
Offset.................................................................54
ONCE...............................................14, 39, 53, 64
DC-Lasten der Serie 8500
P-set..................................................................23
Passwörter.........................................................43
Programmierung................................................48
Prüfdateien........................................................39
Prüfsumme.........................................48f., 51, 54f.
Pulsbetrieb.........................................................36
Python..........................................................49, 51
R-set..................................................................23
Recall...........................................................12, 23
Remote-Sensing..................................10f., 23, 44
REPEAT...........................................14, 39, 53, 64
RS-232-Einstellungen........................................48
S-Tran................................................................23
Schutzmerkmale................................................43
Shift..............................................................11, 23
Shift + △.............................................................33
Shift + ▽.............................................................33
SHORT...................10, 12, 23, 34, 40f., 43, 54, 71
Spannungsschwellenbetrieb..............................42
Speichern.............................................................9
Speichern und Abrufen von Einstellungen.........46
Spezifikationen..................................................16
Standardanzeige ............................................35ff.
Stationärer Betrieb ..............................22, 29, 31f.
Statusbyte....................................................49, 55
Statusdatenpakete.............................................49
Store..................................................................23
Tran...................................................................23
Transient....7, 9ff., 22f., 29, 31ff., 35ff., 42, 44, 52f.
Transienter Betrieb......................................23, 35
Trigger...................................................10, 13, 23
Triggerung.........................................................42
Überleistungsschutz...........................................44
Überspannungsschutz.......................................43
Überstromschutz................................................44
Übertemperaturschutz.......................................44
Umgebungsbedingungen...................................17
Umschaltbetrieb.................................................37
V-set..................................................................23
Widerstand.........................................................32
Zeitgesteuerter Betrieb..................................7, 33
△........................................................................33
▽........................................................................22
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22820 Savi Ranch Parkway Yorba Linda CA, 92831
www.bkprecision.com
Gedruckt in Deutschland
Englische Originalversion vom 4. November 2008
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