ECOR 264x1 Digitalrekorder

ECOR 264x1 Digitalrekorder
Benutzerhandbuch
ECOR 264x1 Digitalrekorder
ECOR 264x1-16
ECOR 264x1-9
ECOR 264x1-4
EVERFOCUS ELECTRONICS CORPORATION
ECOR 264x1 Digitalrekorder
Benutzerhandbuch
 2010 EverFocus Electronics Corp
www.everfocus.de
Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Reproduktion und Weitergabe dieses Handbuchs oder Auszügen daraus
bedarf der schriftlichen Zustimmung von Everfocus Electronics Corporation.
Erstellungsdatum: Juli 2010
QuickTime ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Computer, Inc.
Windows ist ein eingetragenes Warenzeichen von Microsoft Corporation.
Linksys ist ein eingetragenes Warenzeichen von Linksys Corporation.
D-Link ist ein eingetragenes Warenzeichen von D-Link Corporation.
DynDNS ist ein eingetragenes Warenzeichen von DynDNS.org Corporation.
Weitere Produkt- und Firmennamen, die in diesem Handbuch erwähnt werden, sind Warenzeichen des
entsprechenden Eigentümers.
Sicherheitshinweise
• Um Schäden vorzubeugen, beachten Sie bitte die nachstehenden Sicherheitshinweise:
• Platzieren Sie den Rekorder nicht in direkter Nähe von Heizungen, Öfen, anderen Wärmequellen oder
unter direkter Sonneneinstrahlung.
• Betreiben Sie das Gerät nur an Standorten mit Temperaturen im zulässigen
Umgebungstemperaturbereich von 0°C ~ 40°C.
• Die Lüftungsöffnungen des Gerätes dürfen nicht abgedeckt oder zugebaut werden.
• Reinigen Sie das Gerät nur mit einem feuchten Tuch ohne scharfe Reinigungsmittel. Das Gerät ist
dabei vom Netz zu trennen.
• Stellen Sie das Gerät nur in trockenen und staubgeschützten Räumen auf. Schützen Sie das Gerät vor
dem Eindringen von Flüssigkeiten aller Art.
• Verhindern Sie das Eindringen von Gegenständen in das Gerät, z.B. über die Lüftungsöffnungen.
• Öffnen Sie den Rekorder nicht selbst. Bei Fehlfunktionen wenden Sie sich an Ihren Installateur oder
Fachhändler. Durch unautorisiertes Öffnen des Gerätes entfällt der Garantieanspruch!
• Betreiben Sie das Gerät ausschließlich mit der spezifizierten Spannung. Die Eingangsspannung des
Gerätes ist 12 V DC, über externes Netzteil 100 ~ 240 VAC.
• Einwirkungen durch Vibrationen und mechanischen Schock am Installationsort des Rekorders sind
zwingend zu vermeiden.
• Festplatten dürfen niemals während Aufnahme- und Wiedergabebetrieb entnommen werden.
ACHTUNG! Dies ist ein Gerät der Klasse A, welches im Wohnbereich Funkstörungen verursachen kann; in
diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.
Dieses Produkt ist RoHS-konform.
Your EverFocus product is designed
and manufactured with high quality
materials and components which can
be recycled and reused.
This symbol means that electrical and
electronic equipment, at their end-oflife, should be disposed of separately
from your household waste.
Please, dispose of this equipment at
your local community waste
collection/recycling centre.
In the European Union there are
separate collection systems for used
electrical and electronic product.
Please, help us to conserve the
environment we live in!
Ihr EverFocus Produkt wurde
entwickelt und hergestellt mit qualitativ
hochwertigen Materialien und
Komponenten, die recycelt und wieder
verwendet werden können.
Dieses Symbol bedeutet, dass
elektrische und elektronische Geräte
am Ende ihrer Nutzungsdauer vom
Hausmüll getrennt entsorgt werden
sollen.
Bitte entsorgen Sie dieses Gerät bei
Ihrer örtlichen kommunalen
Sammelstelle oder im Recycling Center.
Helfen Sie uns bitte, die Umwelt zu
erhalten, in der wir leben!
Dieses Handbuch entspricht dem aktuellen technischen Stand. Technische Änderungen durch den Hersteller ohne Ankündigung
sowie Druckfehler vorbehalten.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb setzen.
ii
INHALT
1 PRODUKTÜBERSICHT ............................................................................................................. 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 EIGENSCHAFTEN ............................................................................................................... 1 LIEFERUMFANG ................................................................................................................. 2 TECHNISCHE DATEN .......................................................................................................... 3 BEDIENELEMENTE FRONTSEITE ........................................................................................ 5 ANSCHLÜSSE ..................................................................................................................... 7 INSTALLATION VIDEOEINGÄNGE / -AUSGÄNGE.................................................................. 8 AUDIOINSTALLATION ......................................................................................................... 9 INSTALLATION ALARMEIN- / AUSGÄNGE .......................................................................... 10 1.9 INSTALLATION RS-485 BEDIENTEIL / PTZ .................................................................................. 11 1.8.1 1.8.2 1.9.1 1.9.2 1.9.3 1.9.4 1.9.5 1.10 1.11 Alarmeingangskontakte ................................................................................................................................10 Alarmausgangsrelais....................................................................................................................................10 Generelle Installation RS-485 Bus .................................................................................................................11 Anschlussbelegung RS-485 Buchsen ............................................................................................................12 Anschluss EKB 500 mit Netzwerk Patchkabel .................................................................................................12 Anschluss EKB 500 an mehrere Rekorder .....................................................................................................13 Installation Speed Dome ..............................................................................................................................13 1.11.1 1.11.2 1.12 2 INSTALLATION USB MAUS.................................................................................................... 14 NETZWERKANSCHLUSS ................................................................................................ 15 Direktanschluss eines PCs mit Crossover Netzwerkkabel .............................................................................15 Netzwerkanschluss mit Patchkabel ............................................................................................................16 INSTALLATIONSPROZESS ABSCHLIESSEN ................................................................... 16 BETRIEB ÜBER MAUS & GERÄTEFRONT .............................................................................. 17 2.1 BEDIENUNG ÜBER USB MAUS – ALLGEMEIN .................................................................... 17 2.2 BEDIENUNG ÜBER GERÄTEFRONT - ALLGEMEIN ............................................................. 20 2.1.1 2.1.2 2.1.3 2.1.4 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.4 2.2.5 3 Kanalauswahl / Audio aktivieren ....................................................................................................................17 OSD Hauptmenü .........................................................................................................................................17 Bedienung im Konfigurationsmenü ................................................................................................................18 Verfügbare Feldtypen...................................................................................................................................18 Kanalauswahl / Audio aktivieren ....................................................................................................................20 OSD Hauptmenü .........................................................................................................................................20 Tasten an der Gerätefront ............................................................................................................................20 Bedienung im Konfigurationsmenü ................................................................................................................20 Verfügbare Feldtypen...................................................................................................................................21 BEDIENUNG DVR - ALLGEMEIN ............................................................................................. 23 3.1 3.2 AUFZEICHNUNG ............................................................................................................... 23 ANMELDUNG / LOGIN ........................................................................................................ 23 iii
3.3 3.4 3.5 3.6 AUSWAHL KAMERABETRIEB..................................................................................................... 24 AUDIOAUSGANG VERÄNDERN .................................................................................................. 25 WIEDERGABE ................................................................................................................... 25 PTZ ................................................................................................................................... 27 3.7 BILDSCHIRMLAYOUT ........................................................................................................ 29 3.6.1 3.6.2 3.7.1 PTZ Steuermenü .........................................................................................................................................27 Express PTZ Steuerung ...............................................................................................................................28 Vollbildmodus einschalten ............................................................................................................................29 3.8 ANORDNUNG DER KANÄLE .............................................................................................. 29 3.9 ANZEIGE ........................................................................................................................... 30 3.10 SEQUENZBETRIEB......................................................................................................... 30 3.11 MONITORUMSCHALTUNG .............................................................................................. 31 3.12 ELEKTRONISCHER ZOOM .............................................................................................. 32 3.13 BILDSUCHE .................................................................................................................... 33 3.13.1 3.13.2 3.13.3 3.13.4 3.14 3.15 4 Zeit/Datum Suche .....................................................................................................................................33 Ereignissuche ..........................................................................................................................................34 Bewegungssuche / Smart Search ..............................................................................................................35 Snapshot Suche .......................................................................................................................................37 EXPORT ......................................................................................................................... 38 ABMELDEN .................................................................................................................... 38 KONFIGURATION DIGITALREKORDER .................................................................................. 39 4.1 4.2 4.3 KONFIGURATIONSMENÜ .................................................................................................. 39 EXPRESS .......................................................................................................................... 39 MENÜ KAMERA ................................................................................................................. 42 4.4 MENÜ AUFNAHME & WIEDERGABE................................................................................... 49 4.5 MENÜ ALARM & EREIGNIS ................................................................................................ 52 4.6 MENÜ TIMER..................................................................................................................... 63 4.7 MENÜ NETZWERK ............................................................................................................ 73 4.8 MENÜ HDD ........................................................................................................................ 78 4.3.1 4.3.2 4.3.3 4.3.4 4.4.1 4.4.2 4.4.3 4.5.1 4.5.2 4.6.1 4.6.2 4.6.3 4.6.4 4.7.1 4.7.2 4.7.3 4.7.4 4.8.1 Allgemeine Einstellungen .............................................................................................................................42 Videoeinstellungen ......................................................................................................................................44 Bewegung...................................................................................................................................................45 Videoverlusterkennung.................................................................................................................................48 Aufnahme ...................................................................................................................................................49 Kalkulator ...................................................................................................................................................50 Wiedergabe ................................................................................................................................................51 Alarm .........................................................................................................................................................52 Ereignis ......................................................................................................................................................54 Express Setup .............................................................................................................................................63 Feiertage ....................................................................................................................................................64 Timer..........................................................................................................................................................65 Alarm Aktion ...............................................................................................................................................70 LAN............................................................................................................................................................73 EMAIL ........................................................................................................................................................74 DDNS .........................................................................................................................................................75 Alarmserver ................................................................................................................................................77 HDD ...........................................................................................................................................................78 iv
4.8.2 4.9 4.9.1 4.9.2 4.9.3 Sperren/Format ...........................................................................................................................................79 MENÜ STATUSANZEIGE ................................................................................................... 80 Monitor OSD (Bildschirmanzeige)..................................................................................................................80 Sequenzanzeige Hauptmonitor .....................................................................................................................81 Sequenzanzeige Callmonitor ........................................................................................................................81 4.10 4.10.1 4.10.2 4.10.3 4.10.4 4.10.5 4.11 4.11.1 4.11.2 5 MENÜ SYSTEM ............................................................................................................... 82 Datum/Zeit ...............................................................................................................................................82 Sommerzeit .............................................................................................................................................83 Benutzer ..................................................................................................................................................84 Schnittstellen ...........................................................................................................................................86 Sonstige ..................................................................................................................................................87 MENÜ INFORMATION ..................................................................................................... 88 System ....................................................................................................................................................88 Verzeichnis ..............................................................................................................................................89 NETZWERK ÜBERSICHT ........................................................................................................ 91 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7 5.8 5.9 TCP/IP / EINFÜHRUNG ...................................................................................................... 91 SUBNETZMASKE .............................................................................................................. 91 GATEWAY ADRESSE ........................................................................................................ 91 VIRTUELLE PORTS ........................................................................................................... 92 VOR DER INSTALLATION .................................................................................................. 92 WIE IST IHR NETZWERK AUFGEBAUT? ............................................................................. 93 EINFACHE PUNKT-ZU-PUNKT VERBINDUNG..................................................................... 94 DIREKTE HIGH SPEED MODEM VERBINDUNG .................................................................. 97 ROUTER ODER LAN VERBINDUNG ................................................................................... 98 6 FERNSTEUERUNG ÜBER BROWSER ........................................................................................ 101 6.1 6.2 VERBINDUNG ZUM ECOR 264X1...................................................................................... 101 SICHERHEITSEINSTELLUNGEN ...................................................................................... 102 6.3 6.4 6.5 REMOTE LIVE ANSICHT .................................................................................................. 108 REMOTE PTZ STEUERUNG ............................................................................................... 109 REMOTE WIEDERGABE......................................................................................................... 111 6.2.1 6.2.2 ActiveX Steuerelement installieren .............................................................................................................. 102 ActiveX Steuerelemente aktivieren .............................................................................................................. 105 7 EVERFOCUS DDNS EINSTELLUNG ...................................................................................... 112 8 FEHLERSUCHE .................................................................................................................... 114 ANHANG A: ALARMMODI ............................................................................................................ 115 ANHANG B: AUTOMATISCHE ANPASSUNG IM EXPRESS SETUP ................................................ 118 ANHANG C: IR FERNBEDIENUNG ................................................................................................ 120 ANHANG D: ANSICHT ÜBER MOBILTELEFON ............................................................................. 121 v
Kapitel
1
1 PRODUKTÜBERSICHT
Die Digitalrekorder der ECOR 264x1 Serie beinhalten die neueste H.264 Kompressionstechnologie und bieten
sowohl erweiterte Aufzeichnungskapazität als auch schnellere Netzwerkübertragung von Bildern mit exzellenter
Qualität. Mit einer Vielzahl an Funktionen und den erweiterten Aufzeichnungseinstellungen können diese
Digitalrekorder in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt werden.
1.1 EIGENSCHAFTEN

Multilinguales Bildschirmmenü

Neueste H.264 Kompressionstechnologie

Pentaplex Betrieb (gleichzeitige Liveüberwachung, Aufzeichnung, Wiedergabe, Archivierung und
Fernüberwachung)

Benutzerfreundliche grafische Oberfläche (GUI) mit grafischen Symbolen und visuellen Indikatoren

Gratis EverFocus DDNS Service

Diverse Steuermöglichkeiten: Maus / Gerätefront / Fernbedienung / EKB 500 Bedienteil

Eingebauter DVR Rechner zur Einschätzung des erforderlichen Speicherbedarfs

Express Setup Funktion für schnelle Installation in Standardanwendungen

Aufzeichnung und Wiedergabe in Echtzeit für alle Kameras

Individuelle Aufzeichnungseinstellungen pro Kanal

Snapshot Suchfunktion

Audioaufzeichnung*

Datenexport über USB 2.0 Port oder eingebautes DVD-RW Laufwerk*

Schnelle Videoübertragung über Netzwerk mit Dual Stream für Mobiltelefon Streaming

PTZ Steuerung lokal (über USB Maus) und über Netzwerk

Programmierbare Bewegungserkennung (22x18) für jeden Kanal

Netzwerkbetrieb unabhängig von lokalem Betrieb

Ereignisbenachrichtigung inkl. E-Mail Alarm und Netzwerkalarm mit PowerCon 4.x Software (option.)

Watchdog Funktion mit Benachrichtigungsoptionen
* Funktion nicht in allen Modellen verfügbar!
1
1.2 LIEFERUMFANG
Digitalrekorder gemäß Auftrag x1
Benutzerhandbuch x 1
AC Netzteil und –Kabel x1
USB Maus x 1
482mm (19") Montagebügel x1
2
1.3 TECHNISCHE DATEN
ECOR 264x1-16
ECOR 264x1-9
Videoformat
Anzeigeformat Hauptmonitor
Anzeigeformat Callmonitor
Videoeingang
Videoausgang
PAL / CCIR
1, 4, 6, 8, 9, 10, 13, 16x Bild, BiB
1, 4, 6, 8, 9x Bild, BiB
1, 4x Bild, BiB
1, 4, 9, 16x Bild, Sequenz
1, 4, 9x Bild, Sequenz
1, 4x Bild Sequenz
16 Eingänge 1 Vs-s Composite 9 Eingänge 1 Vs-s Composite 4 Eingänge 1 Vs-s Composite
PAL, BNC, autom. 75 Ohm
PAL, BNC, autom. 75 Ohm
PAL, BNC, autom. 75 Ohm
Abschluss
Anschluss
Abschluss
9 Durchschleifausgänge,
4 Durchschleifausgänge,
16 Durchschleifausgänge,
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Hauptmonitorausgang,
1 Hauptmonitorausgang,
1 Hauptmonitorausgang,
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Vs-s an 75 Ohm
1 Hauptmonitorausgang VGA 1 Hauptmonitorausgang VGA
1 Hauptmonitorausgang VGA
1024 x 768, 15-pin Sub-D
1024 x 768, 15-pin Sub-D
1024 x 768, 15-pin Sub-D
1 Multiplex Callmonitorausgang, 1 Multiplex Callmonitorausgang, 1 Multiplex Callmonitorausgang,
1 Vs-s an 75 Ohm, BNC
1 Vs-s an 75 Ohm, BNC
1 Vs-s an 75 Ohm, BNC
Videokompression
H.264
Anzeigeauflösung VGA
Ausgang
Festplattenspeicher
1024 x 768 / 60 Hz
Bis zu 2x interne 8,9 cm (3,5”) SATA Festplatten ODER
bis zu 1x 8,9 cm (3,5”) SATA Wechselfestplatte
Aufzeichnungsauflösung
Aufzeichnungsgeschwindigkeit
Wiedergabegeschwindigkeit
Aufzeichnungsmodi
Suchfunktion bei Wiedergabe
ECOR 264x1-4
704 x 576, 704 x 288, 352 x 288
1 ~ 400 Bilder/s (352 x 288)
1 ~ 225 Bilder/s (352 x 288)
1 ~ 100 Bilder/s für alle
1 ~ 200 Bilder/s (704 x 288)
1 ~ 200 Bilder/s (704 x 288)
Auflösungen
1 ~ 100 Bilder/s (704 x 576)
1 ~ 100 Bilder/s (704 x 576)
1 ~ 25 Bilder/s individuelle Einstellung pro Kanal für Normal- und Ereignisaufzeichnung
(verbleibende Geschwindigkeit wird auf restliche Kanäle verteilt)
1 ~ 400 Bilder/s (352 x 288)
1 ~ 225 Bilder/s (352 x 288)
1 ~ 100 Bilder/s für alle
1 ~ 200 Bilder/s (704 x 288)
1 ~ 200 Bilder/s (704 x 288)
Auflösungen
1 ~ 100 Bilder/s (704 x 576)
1 ~ 100 Bilder/s (704 x 576)
Daueraufzeichnung, timer- oder ereignisgesteuerte Aufzeichnung
Über Zeit/Datum oder Ereignis, Smart Search inkl. Snapshot Suchfunktion
Pausenfunktion
ja
Videoverlusterkennung
ja
Bewegungserkennung
Ja, mit einstellbarem Bereich (22x18) und Empfindlichkeit
Ereignisliste
ja
3
Alarmeingänge
16 Alarmeingänge
9 Alarmeingänge
4 Alarmeingänge
Alarmausgänge
4 Alarmausgänge
4 Alarmausgänge
1 Alarmausgang
Audio
Programmierung
Steuerung
Keine Audiofunktionalität
4 Line Eingänge / 1 Line Ausgang*
Bildschirmmenü mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI)
USB Maussteuerung, Gerätefront, IR Fernbedienung, optional: Netzwerk,RS-485 Bedienteil EKB500
Uhr
Beschriftung
Export
Eingebaute Echtzeituhr
Titelgenerator mit 16 Zeichen pro Kamera
USB 2.09 Schnittstelle, internes DVD-RW Laufwerk*
Ethernet
Schnittstellen
RJ45 Netzwerkanschluss
1 x RS-232 (9-pin Sub-D), 1 x RS-485 Schraubterminalanschluss
Passwortschutz
3 Stufen
Watchdog Funktion
Für Lüfter, Festplattenstatus, Festplattentemperatur, Aufzeichnung und Festplattenfehler
Betriebsspannung
12 V DC, über externes Netzteil 100 ~ 240 V AC
Leistungsaufnahme
40 W max.
Umgebungstemperatur
0°C ~ +40°C
Abmessungen (BxHxT)
355 x 71 x 353 mm
Gewicht
4,0 kg (ohne HDD)
Unterstützte PTZ Protokolle
EverFocus, Pelco D, Pelco P, Samsung Electr., Transparent
4
1.4 BEDIENELEMENTE FRONTSEITE
Die erste Interaktion mit Ihrem neuen Digitalrekorder findet über die Bedienelemente an der Gerätefront sowie
die entsprechenden Tasten auf der mitgelieferten Fernbedienung statt. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, die
Bedienelemente kennen zu lernen, da im weiteren Verlauf dieses Handbuchs häufig darauf Bezug genommen
wird.
6
5
3
1
7
8
9
16
18
19
20
21
22
2
4
10
11
12
13
14
15 17
23
Abb. 1-1 Gerätefront
1)
IR Empfänger: Empfänger für IR Fernbedienung
2)
USB 2.0 (Front): Anschlussmöglichkeit für einen USB Stick für Datenexport oder Firmware-Upgrade
3)
DVD+RW:
DVD+RW Laufwerk (nur DI / DIA Modelle)
4) Kanaltasten 1~16 (1~9, 1~4): Kanaltasten (CH1~CH16) / (CH1~CH9) / (CH1~CH4) zur Anzeige des
gewünschten Videokanals im Vollbild.
5)
◄I /◄◄:
Schneller Rücklauf oder Einzelbildrücklauf, abhängig vom Wiedergabemodus
6)
I I / ◄:
Wiedergabe rückwärts oder Pause
7)
■
Wiedergabestopp
8)
►/ I I:
Wiedergabe vorwärts oder Pause
9)
►►/I►:
Schneller Vorlauf oder Einzelbildvorlauf, abhängig vom Wiedergabemodus
10)
View:
Umschaltung zwischen 4fach Bild, BiB (Bild in Bild), Vollbild, 9fach, 10fach, 13fach und
16fach Bild
Anmerkung: BiB Anzeige nur im Live-Modus verfügbar!
5
11)
SEQ:
Sequenzbetrieb, automatische Bildumschaltung. Die Umschaltzeit wird im
Einstellungsmenü unter “Anzeigeeinstellung” festgelegt. Weitere Details zum
Sequenzbetrieb finden Sie im Kapitel 3.10 dieses Handbuchs.
12)
Display:
Umschaltung zwischen Anzeige Kanäle und Statusleiste
13)
Monitor:
Kurzer Tastendruck: Schaltet zwischen Haupt- und Callmonitor.
Taste >1 Sek. halten: Schaltet Hauptmonitoranzeige zwischen VGA und BNC
Ausgang. Der deaktivierte Ausgang zeigt die Meldung:
"Der Monitor ist zurzeit nicht verfügbar. Halten Sie zum Umschalten die „Monitor“ Taste
gedrückt.“
14)
Zoom:
2x elektronischer Zoom (im Vollbildmodus). Verschieben Sie die Zoomansicht mit den
Pfeiltasten. ENTER Taste wechselt die Richtung. Erneutes Drücken der ZOOM Taste
schaltet den elektronischen Zoom aus.
15)
SEARCH:
Die SEARCH Taste öffnet das Suchmenü. Weitere Details zur Suchfunktion finden Sie
im Kapitel 3.13 dieses Handbuchs.
16)
Menu/ESC:
Aufruf / Verlassen des HAUPTMENÜS
17)
Copy:
Die COPY Taste öffnet das Menü für den Datenexport. Weitere Details zur
Exportfunktion finden Sie im Kapitel 3.14 dieses Handbuchs.
18)
ENTER/ Pfeiltasten: Verwenden Sie die Tasten zur Veränderung von Einstellungen anstelle von oder in
Kombination mit einer Maus.
19)
POWER LED:
LED EIN zeigt, dass das Gerät eingeschaltet ist.
20)
HDD LED:
LED EIN zeigt, dass die Festplatte aktiv ist.
21)
ALARM LED:
LED EIN zeigt einen aktiven Alarm an.
22)
Network LED:
LED EIN zeigt an, dass das Netzwerk aktiv ist.
23)
Record LED:
LED EIN zeigt an, dass der Digitalrekorder aufzeichnet.
6
.
1.5 ANSCHLÜSSE
1
2
3
15
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Abb. 1-2 Anschlüsse
1 Video In:
Anschlüsse für die Videoausgänge von Kameras oder anderen Composite Signalen 1 Vs-s,
BNC, automatischer 75 Ohm Abschluss
2 E-SATA:
Reserviert für zukünftige Anwendungen.
3 Audio In:
4 x Audioeingang, RCA Buchse für Line Audiosignale 1V max., 10 KOhm Impedanz.
4 POWER:
12V DC Spannungsbuchse für externen Anschluss 100 ~ 240 VAC.
5 ETHERNET:
RJ-45 Netzwerkanschluss 10/100Mb/s Ethernet. Bedeutung der zwei LEDs:
Grüne LED: Netzwerk ist verbunden, gelbe LED blinkt bei Netzwerk-Traffic.
6 USB 1.0:
USB Port für USB Maus.
7 RS232 Buchse: 9-pin D-Sub Steuereingang für RS-232 für Servicezwecke.
8 RS485 Buchse: Schnittstelle für Fernsteuerung über RS-485 Bedienteile und Telemetriesteuerung
angeschlossener S/N Geräte.
9 MAIN:
Composite BNC Ausgang für Hauptmonitor (Live/Wiedergabe/Setup).
10 Call:
Composite BNC Ausgang für Callmonitor (nur Live inkl. Mehrfachbild).
11 Main VGA:
Hauptmonitor – schließen Sie einen VGA Monitor an den VGA Ausgang an. VGA Auflösung:
1024x768 @ 60 Hz.
12 Alarm In:
Alarmeingänge - schließen Sie bis zu 4/9/16 (abhängig vom Digitalrekordermodell)
Alarmeingänge an (potenzialfreie Kontakte).
7
13 Video Out:
Durchschleifausgänge 1 Vs-s, BNC (entsprechen 1:1 den Videoeingängen).
Anmerkung: Der angeschlossene Monitor oder andere Videogeräte müssen einen
Abschlusswiderstand von 75 Ohm haben.
Der Anschluss eines BNC Videokabels an diesen Ausgang schaltet den internen 75 Ohm
Abschlusswiderstand ab!
14 Alarm Out:
Alarmausgang – N.O. oder N.C. Alarmausgangssignal.
(ECOR264x1-4: 1 x , ECOR264x1-9/16: 4x)
15 Audio Out:
Audioausgang – RCA Buchse, Line Audiosignal 1V max. an 10 KOhm.
1.6 INSTALLATION VIDEOEINGÄNGE / -AUSGÄNGE
Die Verkabelung für Kameras und Monitore ist mit 75 Ohm Videokabel, z.B. RG-59, RG-12, sowie dazu
passenden BNC Steckern auszuführen.
50 Ohm Koaxialkabel (z.B. RG-58), Antennenkabel sowie sonstige Koaxialkabel sind aufgrund ungeeigneter
Dämpfungswerte nicht geeignet.
Alle angeschlossenen Videoquellen müssen ein Standardvideosignal PAL/CCIR mit 1 Vs-s liefern.
Bei Zwischenschaltung von Übertragungsstrecken für die Videoeingänge (Zweidraht, Glasfaser, Funk) ist auf
einen exakten Abgleich der Empfänger zu achten.
Verwenden Sie ausschließlich 75 Ohm Videokabel (z.B. RG-59, RG-6, RG-11) mit BNC Steckern für den
Anschluss von Kameras und CCTV Monitoren.
ACHTUNG: Videoeingang 1 muss bei Inbetriebnahme mit einem Videosignal beschaltet sein, dieser wird für die
Autodetektion des Videosystems benötigt (PAL/NTSC)!
Die BNC Buchsen “Out" ermöglichen das Durchschleifen des Videoeingangssignals zu anderen Videogeräten.
Anmerkung: Der angeschlossene Monitor oder andere Videogeräte müssen einen Abschlusswiderstand von 75
Ohm haben. Der Anschluss eines BNC Videokabels an diesen Ausgang schaltet den internen 75
Ohm Abschlusswiderstand ab!
8
1.7 AUDIOINSTALLATION
Die Digitalrekordermodelle ECOR264x1-9 FIA, FRA und DIA sowie ECOR 264x1-4 FIA, FRA und DIA verfügen
über jeweils 4 Audioeingänge und 1 Audioausgang.
Die Audioeingänge sind für Line Audiosignale 500 mV an 10 KOhm ausgelegt.
ACHTUNG: Ein Direktanschluss eines unverstärkten Mikrofons ist nicht möglich (Mikrofonverstärker
erforderlich).
Die Installation hat mit Audio Koaxialkabel und Cinch-Steckern zu erfolgen.
Der Ausgang liefert ein Line Audiosignal 500 mV max. an 10 KOhm und kann beispielsweise an den
Audioeingang eines Monitors angeschlossen werden. Ein Direktanschluss von (passiven) Lautsprechern ist
nicht möglich.
FUNKTIONALITÄT AUDIOAUFNAHME:
Die Audiokanäle 1…4 sind für Aufzeichnung, Wiedergabe und Netzwerkstream den Videoeingangskanälen
1…4 zugewiesen.
Die Audioaufnahme wird für Kamera # 1~4 im Menü KAMERA aktiviert / deaktiviert. Bitte informieren Sie sich
vor Verwendung der Audiofunktion über die lokalen Gesetze und Regularien zur Audioaufzeichnung.
Die Aufnahme aller Kanäle erfolgt immer zusammen mit einer Videoaufnahme, unabhängig von der
Bildaufnahmegeschwindigkeit.
9
1.8 INSTALLATION ALARMEIN- / AUSGÄNGE
Die Alarmeingänge können für den Aufnahmestart oder für die Anpassung der Aufzeichnungsgeschwindigkeit
genutzt werden. Zudem stehen Alarmreaktionen wie z.B. Kameraanzeige auf dem Monitor, Summer, E-Mail und
Netzwerkalarm zur Verfügung. Wenn erforderlich, kann das Alarmausgangsrelais geschaltet werden. Die
Alarmeingangsreaktionen können über ein flexibles Schema gesteuert werden.
1.8.1
Alarmeingangskontakte
Die ECOR 264x1 Digitalrekorder verfügen über einen Alarmeingang pro Kamera. Alle Alarmeingänge können
als Öffner- oder Schließerkontakt programmiert werden. Die Ansteuerung der Eingänge hat mit potenzialfreien
Kontakten zu erfolgen.
Anschluss Alarmeingang mit Schließerkontakt
im Ruhezustand (ebenso Kontakte 9 ~ 16)
Anschluss Alarmeingang mit Öffnerkontakt
im Ruhezustand (ebenso Kontakte 9 ~ 16)
Alle Einstellungen werden im Menü ALARM (Kapitel 4.5.1) programmiert.
1.8.2
Alarmausgangsrelais
Die Ausgangsrelais verfügen über einen potenzialfreien Wechslerkontakt. Der Ausgang ist mit 30 V DC, max. 3
Ampere belastbar.
Anzahl der Ausgangsrelais:
ECOR264x1-4: 1 Relaisausgang
ECOR264x1-9: 4 Relaisausgänge
ECOR264x1-16:4 Relaisausgänge
Ausgangsrelais im Ruhezustand
10
1.9 Installation RS-485 Bedienteil / PTZ
Alle Funktionen können mit dem Universalbedienteil EKB 500 fernbedient werden. Das verwendete EEPbus
Protokoll erlaubt die Installation von Digitalrekordern, Bedienteilen und Speed Domes auf einem RS-485 Bus.
Bis zu 8 Bedienteile können in einem System installiert werden.
1.9.1
Generelle Installation RS-485 Bus
Das EKB 500 nutzt eine RS-485 Simplex Verdrahtung; das Signal wird über ein Adernpaar verdrillte
Zweidrahtleitung übertragen. Empfohlener Kabeltyp ist Netzwerkkabel CAT5. UTP Ausführung (ungeschirmt) ist
für normale Anwendungen ausreichend. Bei zu erwartender starker Störeinstrahlung auf die installierten Kabel
sollte geschirmtes Kabel installiert werden. Die maximale Anzahl der an einem Bus installierten Geräte ist auf 32
begrenzt (erweiterbar mit Verteilern).
Generell ist der Bus in serieller Verdrahtung auszuführen, Sternverdrahtung ist ohne Einsatz von
Verteilverstärkern nicht zulässig.
Die maximale Kabellänge des RS-485 Busses beträgt 1200 m. Das erste und letzte Gerät wird im Normalfall mit
einem Widerstand 120 Ohm terminiert, um Leitungsreflexionen zu minimieren.
Serielle Verkabelung RS-485 Bus
Bei Verwendung von Anschlussdosen ist die Länge der Anschlusskabel von Dose zum Gerät (“Stubs“) auf
maximal 2m zu begrenzen.
Serielle Verkabelung RS-485 Bus mit Anschlussdosen und Verbindungskabel
Eine direkte Sternverdrahtung des RS-485 Busses ist nicht möglich, nur mit Einsatz von Verteilverstärkern.
Unzulässige Sternverdrahtung des RS-485 Busses
Ist eine Sternverdrahtung unumgänglich, können RS-485 Signalverteiler EDA 997A verwendet werden.
11
Sternverdrahtung mit RS-485 Verteilverstärker
Mit diesen Verteilern kann auch die maximal verfügbare Kabellänge des Systems erweitert werden, an jedem
Ausgang des Verteilers steht ein physikalisch neuer RS-485 Bus zur Verfügung (mit jeweils 1200 m
Kabellänge). Bei Überschreitung der Anzahl der maximalen Busteilnehmer von 32 kann die Anzahl der
angeschlossenen Geräte mit RS-485 Verteilern erhöht werden. Jeder Ausgang des Verteilers stellt einen
physikalischen RS-485 Bus zur Verfügung. Somit können an jeden Ausgang des RS-485 Verteilers 31 weitere
Geräte (der Ausgang des Verteilers stellt ebenfalls einen Busteilnehmer dar) angeschlossen werden.
Die maximale Ausbaufähigkeit des Systems ist dann durch den RS-485 Adressbereich der installierten Geräte
begrenzt.
Systemerweiterung mit RS-485 Verteilverstärker
ACHTUNG: Die meisten Signalverteiler sind unidirektional! Das bedeutet, der Signalfluss erfolgt nur vom
Eingang in Richtung der Ausgänge. Somit ist zum Beispiel das Zusammenschalten mehrerer Bedienteile mit
dieser Art Verteiler nicht möglich!
1.9.2
Anschlussbelegung RS-485 Buchsen
Nachstehend die RS485 Pinbelegung:
1.9.3
Anschluss EKB 500 mit Netzwerk Patchkabel
Bei einer einfachen Installation mit kürzeren Kabeldistanzen können Recorder und Bedienteil mit einem
Standard CAT5 Netzwerkkabel verbunden werden (1. Kabelende: 8-Pin Anschluss, 2. Kabelende: Pin 3 Draht
verbunden mit RS-485 “+“ (plus) und Pin 6 Draht verbunden mit RS-485 “-“ (minus).
12
1.9.4
Anschluss EKB 500 an mehrere Rekorder
Für den Anschluss mehrerer Rekorder über längere Distanzen empfiehlt sich die Installation mit
Signalverteilern. Weitere Details zum Anschluss der Bedienteile entnehmen Sie bitte dem EKB 500 Handbuch.
Die Kommunikationseinstellungen des RS-485 Ports werden im Menü SYSTEM unter SCHNITTSTELLEN
(Kapitel 4.10.4) vorgenommen.
1.9.5
Installation Speed Dome
Bei Netzwerkanschluss des Rekorders kann eine Schwenk-Neige-Zoomsteuerung für Speed Dome oder
Telemetrie-Empfänger über Webbrowser oder die optionale PowerCon 4.x Software erfolgen. Eine lokale
Telemetriesteuerung ist über ein optionales Bedienteil EKB 500 möglich.
ACHTUNG: Die in Abschnitt 1.9.1 aufgeführten Grundregeln der RS-485 Verdrahtung sind in gleicher Weise für
den Anschluss von Speed Domes oder Telemetrie-Empfängern zu beachten.
Unterstützte Protokolle: EverFocus, Pelco-D, Pelco-P, Samsung, Transparent
Erforderliche Einstellungen am Rekorder:
RS-485 Empfängeradresse im Menü KAMERA (Kapitel 4.3)
RS-485 Parameter und Protokoll im Menü SCHNITTSTELLEN (Kapitel 4.10.4)
ACHTUNG: Bei Pelco-D und –P Protokoll ist je nach Gerätetyp des Speed Domes / Empfängers ein
Adressversatz um 1 möglich. Die Adresse im Rekorder (Menü KAMERA) muss dann auf Geräteadresse -1
eingestellt werden.
13
1.10 Installation USB Maus
Schließen Sie die USB Maus an einen der USB Ports an der Geräterückseite an (dies ist auch im laufenden
Betrieb möglich). Es empfiehlt sich, für den Mausanschluss den USB 1.0 Port an der Geräterückseite zu nutzen,
um den schnelleren USB 2.0 Port an der Gerätefront für den Export von Videodaten nutzen zu können.
ANMERKUNG: Empfohlene Maustypen sind Logitech® und Microsoft® USB Kabelmaus mit Tastenrad. USB
Funkmäuse werden nicht unterstützt.
14
1.11 NETZWERKANSCHLUSS
In diesem Kapitel wird ausschließlich der physikalische Anschluss an ein Netzwerk behandelt. Dieser Schritt
muss erfolgt sein, bevor der Digitalrekorder sich mit dem Netzwerk verbinden kann.
Physikalisch sind zwei grundsätzliche Anschlussarten möglich:
1.11.1
Direktanschluss eines PCs mit Crossover Netzwerkkabel
Bei dem Punkt-zu-Punkt Anschluss zwischen Rekorder und PC ist ein Crossover (gekreuztes) Netzwerkkabel
erforderlich. Ein Anschluss mehrerer PCs oder Rekorder ist in dieser Anschlussart nicht möglich. Der PC muss
über einen 10/100/1000 MBit kompatiblen Netzwerkanschluss verfügen
Abb. 1-3 Direktanschluss eines PCs
Pinbelegung des Crossover Netzwerkkabels
15
1.11.2
Netzwerkanschluss mit Patchkabel
Der Anschluss an ein vorhandenes Netzwerk erfolgt über normale Patchkabel (1:1 verdrahtet). Die Abbildung
zeigt den Anschluss an einen Netzwerk-Switch oder –Router.
Abb. 1-4 Netzwerkanschluss mit Patchkabel
Pinbelegung des 1:1 verdrahteten Patchkabels
1.12 INSTALLATIONSPROZESS ABSCHLIESSEN
Nachdem Sie die grundlegende Verkabelung vorgenommen haben, schalten Sie den Digitalrekorder ein, indem
Sie das Gerät an den Strom anschließen. Wenn Spannung anliegt, leuchtet die Spannungs-LED auf. Sobald der
Systemstart erfolgt ist, können Sie die Menüoptionen für den Digitalrekorder festlegen
16
Kapitel
3
2 BETRIEB ÜBER MAUS & GERÄTEFRONT
Die ECOR 264x1 Digitalrekorder können über unterschiedliche Steuergeräte bedient werden, z.B. über Maus,
Gerätefront, Fernbedienung oder über das RS-485 Bedienteil EKB 500 (optional).
Dieses Kapitel behandelt die grundsätzliche Bedienung über Maus und Gerätefront
2.1 BEDIENUNG ÜBER USB MAUS – ALLGEMEIN
2.1.1
Kanalauswahl / Audio aktivieren
1. Klicken Sie in einer beliebigen Mehrfachansicht einmal in das Fenster mit dem gewünschten Kanal. Das
ausgewählte Fenster wird weiß eingerahmt.
2. Doppelklick auf eines der Fenster zeigt den dort dargestellten Kanal im Vollbild an.
3. Der ECOR 264x1 Digitalrekorder verfügt über einen Audioausgang. Um den Audioausgang zu aktivieren
bzw. zu deaktivieren, klicken Sie im unteren Bereich des Bildschirms auf das Audiozeichen
2.1.2
.
OSD Hauptmenü
1. Rufen Sie die DVR Steuerleiste über einen rechten Mausklick auf (s. Abb. 2.1). Bewegen Sie die Maus über
die einzelnen Symbole, um im oberen Bereich der Steuerleiste den Menütitel anzuzeigen.
Abb. 2.1 OSD Hauptmenü
2. Klicken Sie auf die Symbole, um die entsprechende Aktion durchzuführen. Die Beschreibung der Symbole
finden Sie in den Kapiteln 3 und 4.
3. Schließen Sie die DVR Steuerleiste, indem Sie auf das “X” Symbol in der rechten oberen Ecke klicken.
17
2.1.3
Bedienung im Konfigurationsmenü
Klicken Sie auf das
Symbol, um das Hauptmenü aufzurufen.
Das Hauptmenü (s. Abb. 2.2) ist in 3 Hauptbereiche unterteilt.
1
2
3
Abb. 2.2 Bildschirmmenü
1: Im Bereich 1 stehen 10 Einstellungsoptionen zur Verfügung. Wählen Sie mit der Maus das gewünschte Menü
aus.
2: Im Bereich 2 werden die Optionen für das gewählte Symbol angezeigt. Klicken Sie die Unterpunkte mit der
Maus an, um die Parameter einzustellen.
3: Im Bereich 3 werden alle Parameter für den jeweiligen Menüpunkt angezeigt. Klicken Sie die Parameter an,
um Veränderungen vorzunehmen.
2.1.4
Verfügbare Feldtypen
Die folgenden Feldtypen stehen im Hauptmenü zur Verfügung.
Textfeld: Klicken Sie in das Textfeld, um die Bildschirmtastatur aufzurufen.
Weitere Details zur Bildschirmtastatur s.u. “*Anmerkung zur Bildschirmtastatur”.
Auswahlliste: Klicken Sie auf den Pfeil, um alle verfügbaren Optionen
anzuzeigen und klicken Sie die gewünschte Option an.
18
Kontrollkästchen: Klicken Sie das Kästchen an, um die entsprechende Funktion zu aktivieren
(Häkchen gesetzt) bzw. zu deaktivieren (Häkchen nicht gesetzt).
Schaltfläche: Klicken Sie die Schaltfläche an, um die Funktion auszuführen.
Schiebebalken: Klicken und halten Sie den Schieberegler, um den Cursor nach rechts
oder links zu verschieben.
* Anmerkung zur Bildschirmtastatur:
Klicken Sie auf eine Schaltfläche, um das Zeichen einzugeben.
Nachstehend finden Sie eine Funktionsbeschreibung der Schaltflächen rechts und unten:
Space
Leerzeichen einfügen
Caps
Wechseln zu Großbuchstaben
Letztes Zeichen löschen
Auswahl bestätigen
Nach rechts bewegen
Nach links bewegen
19
2.2 BEDIENUNG ÜBER GERÄTEFRONT - ALLGEMEIN
2.2.1
Kanalauswahl / Audio aktivieren
1. Verwenden Sie in einer beliebigen Mehrfachansicht die Pfeiltasten (Aufwärts/Abwärts/Rechts/Links), um
durch die angezeigten Kanäle zu blättern. Der jeweils angewählte Kanal wird weiß eingerahmt. Wenn Sie
den Rechtspfeil drücken, sobald die letzte Kamera (Kam. 4, 9 oder 16) markiert ist, werden alle Kameras
ausgewählt.
2. Drücken Sie bei ausgewähltem Kanal #1 die ENTER Taste, um die Audiofunktion ein- bzw. auszuschalten.
2.2.2
OSD Hauptmenü
1.
Drücken Sie die MENU Taste, um die DVR Steuerleiste aufzurufen. Verwenden Sie die Pfeiltasten
rechts/links, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Der jeweilige Menütitel wird im oberen Bereich der
Steuerleiste angezeigt.
2.
Drücken sie die ENTER Taste auf einem der Symbole, um die entsprechende Aktion durchzuführen. Die
Beschreibung der Symbole finden Sie in den Kapiteln 3 und 4.
3.
Drücken Sie die MENU Taste, um die DVR Steuerleiste zu schließen.
2.2.3
Tasten an der Gerätefront
Grundsätzlich können Sie durch die Menüpunkte navigieren, indem Sie die Navigationstasten an der
Gerätefront (aufwärts, abwärts, links und rechts) betätigen. Verwenden Sie die „Enter“ Taste, um eine Auswahl
zu bestätigen oder um das nächste Untermenü aufzurufen. Verwenden Sie die „Menu“ Taste, um das
Hauptmenü aufzurufen oder um das aktive Untermenü zu verlassen.
2.2.4
Bedienung im Konfigurationsmenü
Wählen Sie die “Menu” Taste, um die DVR Steuerleiste aufzurufen. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um zum
Konfigurationsmenü zu navigieren und drücken Sie die „Enter“ Taste, um das Konfigurationsmenü aufzurufen.
ANMERKUNG: Wenn ein Passwort aktiviert ist, müssen Sie sich zunächst anmelden. Weitere Informationen zur
Anmeldung im System finden Sie in Kapitel 3.2 dieses Handbuchs.
20
Das Menü (s. Abb. 2.3) ist in 3 Hauptbereiche unterteilt.
1
2
3
Abb. 2.3 Bildschirmmenü
1: Im Bereich 1 stehen 10 Einstellungsoptionen zur Verfügung. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um ein Symbol
zu markieren und drücken Sie die „Enter“ Taste, um es anzuwählen.
2: Im Bereich 2 werden die Optionen für das gewählte Symbol angezeigt. Verwenden Sie die Pfeiltasten
(aufwärts/abwärts), um einen Unterpunkt zu markieren und drücken Sie die „Enter“ Taste, um die Parameter
einzustellen.
3: Im Bereich 3 werden alle Parameter für den jeweiligen Menüpunkt angezeigt. Verwenden Sie die Pfeiltasten,
um durch die Parameter zu navigieren und drücken Sie die „Enter“ Taste, um Veränderungen vorzunehmen.
Anmerkung: Um zum vorherigen Menübereich zurückzukehren, drücken Sie die “Menu” Taste.
2.2.5
Verfügbare Feldtypen
Die folgenden Feldtypen stehen im Hauptmenü zur Verfügung.
Textfeld: Drücken Sie die „Enter“ Taste, um die Bildschirmtastatur aufzurufen.
Weitere Details zur Bildschirmtastatur s.u. “*Anmerkung zur Bildschirmtastatur”.
Auswahlliste: Drücken Sie die „Enter“ Taste, um alle verfügbaren Optionen
anzuzeigen. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um durch die verfügbaren Optionen zu navigieren und drücken Sie
erneut die „Enter“ Taste, um die gewünschte Option auszuwählen.
21
Kontrollkästchen: Drücken Sie die „Enter“ Taste auf einem Kästchen, um die entsprechende
Funktion zu aktivieren (Häkchen gesetzt) bzw. zu deaktivieren (Häkchen nicht gesetzt).
Schaltfläche: Drücken Sie die „Enter“ Taste, um die Funktion auszuführen.
Schiebebalken: Drücken Sie die „Enter“ Taste, um den Schieberegler zu aktivieren.
Verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Cursor nach rechts oder links zu verschieben und drücken Sie erneut
die „Enter“ Taste, um die Veränderungen zu übernehmen.
* Anmerkung zur Bildschirmtastatur:
Verwenden Sie die Pfeiltasten, um ein Symbol zu markieren und drücken Sie die „Enter“ Taste, um das Zeichen
einzugeben.
Nachstehend finden Sie eine Funktionsbeschreibung der Schaltflächen rechts und unten:
Space
Leerzeichen einfügen
Caps
Wechseln zu Großbuchstaben
Letztes Zeichen löschen
Auswahl bestätigen
Nach rechts bewegen
Nach links bewegen
22
Kapitel
3
3 BEDIENUNG DVR - ALLGEMEIN
In diesem Kapitel sind die wichtigsten Funktionen, einschl. Wiedergabe, Layoutanpassung, Sequenzbetrieb,
Triplexbetrieb, Datenexport und Bildsuche, beschrieben.
3.1 AUFZEICHNUNG
Werkseitig befinden sich die ECOR 264x1 Digitalrekorder immer im Aufzeichnungsmodus. Bei Einschalten des
Rekorders startet das Gerät automatisch die Aufzeichnung.
Ausnahmen:
1. ECOR 264x1 zeichnet keine deaktivierten Kameras auf (weitere Details s. Kapitel 4.3.1)
2. Bei aktiviertem Timer (zeitgesteuerte Aufnahme) erfolgt die Aufzeichnung gemäß der Timer
Einstellungen.
3.2 ANMELDUNG / LOGIN
Um die ECOR 264x1 Optionen aufzurufen, müssen Sie sich an dem System anmelden. Befolgen Sie für die
Anmeldung die folgenden Schritte.
1. Klicken sie rechts in den Bildschirm oder drücken Sie die MENU Taste, um den folgenden Bildschirm
aufzurufen:
Abb. 3-1 Anmeldebildschirm
2. Wählen Sie den Benutzernamen aus der Auswahlliste und geben Sie das Passwort ein. Werkseinstellungen:
Benutzername: admin (Kleinbuchstaben)
Passwort:
11111111
23
(Wenn Sie das Gerät über Gerätefront bedienen: Drücken Sie die Enter Taste, um die Auswahlliste zu öffnen.
Verwenden Sie die Pfeiltasten (aufwärts/abwärts) um den gewünschten Namen zu markieren und drücken Sie
die Enter Taste, um Ihre Auswahl zu bestätigen.)
+ Passworteingabe per Maus: Klicken Sie in das Textfeld “Passwort”, um die Bildschirmtastatur aufzurufen (s.
Abb. 3-2 ). Geben Sie mittels der Bildschirmtastatur das Passwort ein und klicken Sie zur Bestätigung die
Schaltfläche “OK”.
+ Passworteingabe über Gerätefront: Drücken Sie die “Enter” Taste, um die Bildschirmtastatur aufzurufen (s.
Abb. 3-2 ). Verwenden Sie die Pfeiltasten, um die Zeichen zu markieren und drücken Sie die “Enter” Taste, um
die gewählten Zeichen einzugeben. Wenn das Passwort vollständig eingegeben ist, markieren Sie die
Schaltfläche „OK“ und drücken Sie die “Enter” Taste an der Gerätefront, um die Passworteingabe zu bestätigen.
+ Klicken Sie auf die Schaltfläche “Login” (oder drücken Sie die “Enter” Taste), um sich am System anzumelden.
Abb. 3-2 Bildschirmtastatur
3.3 Auswahl Kamerabetrieb
Die ECOR 264x1 sind Pentaplex Digitalrekorder; jede Kamera kann individuell gesteuert werden. Wählen Sie
die Kameras wie folgt aus:
Maus: Klicken Sie rechts in den Bildschirm, das gewählte Teilfenster wird weiß eingerahmt. Verwenden Sie das
Tastenrad der Maus, um zwischen den Kameras zu navigieren. Zur Auswahl aller Kameras navigieren Sie in der
Mehrfachansicht mit dem Tastenrad hinter die letzte bzw. vor die erste Kamera, bis alle Kameras mit einem
weißen Rahmen markiert sind.
Gerätefront: Verwenden Sie die Pfeiltasten, um die Auswahl zu verändern. Zur Auswahl aller Kameras drücken
Sie die Pfeiltaste „rechts“, wenn die letzte Kamera (4, 9 oder 16) markiert ist.
24
3.4 Audioausgang verändern
Verwenden Sie die Pfeiltasten, um Kamera #1 auszuwählen und drücken Sie die “Enter” Taste, um den
Audioausgang ein- bzw. auszuschalten. Wenn Audio eingeschaltet ist, sehen Sie dies an dem Audio-Symbol
auf dem Bildschirm.
Wenn Sie die Audiofunktion nutzen möchten, setzen Sie die Option „Audioaufzeichnung“ in den allgemeinen
Einstellungen der Kameras 1~4 im Menü KAMERA auf „EIN“. Achten Sie darauf, dass die Audioquelle und/oder
der Audioausgangsverstärker korrekt angeschlossen sind, damit die reibungslose Audio-Funktionalität
gewährleistet ist.
Anmerkung: Für Wiedergabe, Netzwerkstream und Videoexport sind die Audiostreams 1~4 den Videokanälen
1~4 zugewiesen.
3.5 WIEDERGABE
Die Wiedergabeleiste ist die schnellste Art, Videodaten von einem exakten, benutzerdefinierten Zeitpunkt aus
anzuzeigen. In der Wiedergabeleiste ist sowohl eine Zeitleiste als auch ein Cursor zu sehen, der an der
augenblicklichen Wiedergabeposition steht. Dieser Cursor kann durch Klick in die Zeitleiste an die gewünschte
Position verschoben werden. Dies funktioniert wie folgt:
Maus: Klicken Sie rechts, um die Menüleiste aufzurufen und klicken Sie auf das
Wiedergabemenü aufzurufen.
Gerätefront: Drücken Sie die
Symbol, um das
Taste, um das Wiedergabemenü aufzurufen.
Die folgende Wiedergabe-Menüleiste wird angezeigt:
1 2 3 4
9
5 6 7 8
2009/05/25 09:09:30PM
14
10 11 13
2009/05/25 09:09:40PM
12 10 10
2009/05/25 09:10:30PM
15
16
1. Stopptaste: Klicken Sie die Taste, um die Wiedergabe anzuhalten
2. Einzelbildrücklauftaste: Klicken Sie die Taste, um Einzelbilder rückwärts wiederzugeben.
3. Pausetaste: Klicken Sie die Taste, um die Wiedergabe anzuhalten
4. Einzelbildvorlauf: Klicken Sie die Taste, um Einzelbilder vorwärts wiederzugeben
5. Schneller Rücklauf: Klicken Sie die Taste, um den schnellen Rücklauf zu starten
6. Wiedergabe rückwärts: Klicken Sie die Taste, um die Rückwärtswiedergabe zu starten
7. Wiedergabe: Klicken Sie die Taste, um die Wiedergabe zu starten
8. Schneller Vorlauf: Klicken Sie die Taste, um den schnellen Vorlauf zu starten
25
9. Zeitleiste: Bewegen Sie den Cursor auf der Zeitleiste, um die Wiedergabezeit auszuwählen (Start- und
Endzeit der Zeitleiste wird unten angezeigt). Der Status jeder Kamera wird durch unterschiedliche Farben
auf der Zeitleiste angezeigt: Grün = Normal; Orange = Bewegung; Blau = Videoverlust; Rot: Alarmereignis.
10. Mit den “+” und “-“ Zeichen können Sie die Zeitspanne der Zeitleiste bestimmen. Wenn Sie die Zeitspanne
verändern, verändert sich auch die Start- und Endzeit in der Zeitleiste. Folgende Auswahl steht zur Verfügung:
L1: Zeitspanne der Zeitleiste umfasst 2 Tage
L2: Zeitspanne der Zeitleiste umfasst 30 Stunden.
L3: Zeitspanne der Zeitleiste umfasst 1 Stunde.
L4: Zeitspanne der Zeitleiste umfasst 10 Minuten.
L5: Zeitspanne der Zeitleiste umfasst 1 Minute.
11. Express Copy: Klicken Sie die Taste, um die Videosequenz der aktuell wiedergegebenen Kamera zu
exportieren (jeweils nur 1 Kamera möglich)
12. Wiedergabegeschwindigkeit
13. Klicken Sie auf das “X” Symbol, um die Wiedergabemenüleiste zu schließen.
14. Startzeit der Zeitleiste (äußerste linke Position der Zeitleiste)
15. Aktuelle Wiedergabeposition (Zeit, die durch den Cursor angezeigt wird)
16. Endzeit der Zeitleiste (äußerste rechte Position der Zeitleiste)
26
3.6 PTZ
3.6.1
PTZ Steuermenü
Wenn die angeschlossene Kamera als PTZ Gerät definiert wurde, klicken Sie auf das
Steuermenü aufzurufen.
Symbol, um das PTZ
Erforderliche Einstellungen:
1. PTZ ist aktiviert und die RS-485 Adresse wurde im Menü KAMERA>ALLGEMEIN eingetragen.
2. Die RS-485 Parameter wurden im Menü SYSTEM > SCHNITTSTELLEN angepasst.
Richtungstasten Schwenken / Neigen
Bild vergrößern (+), Bild verkleinern (-)
Fokus weit (+), Fokus Tele (-)
Blende öffnen (+), Blende schließen (-)
Eingabefeld für die Nummern von Festpositionen,
Touren und Pattern
Nummern 0~9
Eingabefeld leeren
Anfahren (für Festposition, Tour, Pattern)
Festposition programmieren
Festposition löschen
Autopan
Festposition
Tour
Pattern
Festposition anfahren
Festposition programmieren
Festposition löschen
Tour fahren
Patternbetrieb
Autopan aktivieren
Einstellungsmenü aufrufen
Enter im Speed Dome OSD
ESC/Cancel im Speed Dome OSD
PRESET > [Nummer] > GO
PRESET > [Nummer] > SET
PRESET > [Nummer] > DELETE
TOUR > [Nummer] > GO
PATTERN
Anm.: Der PATTERN Befehl variiert, abhängig vom Dome Modell /
Hersteller. Details finden Sie in der Dokumentation des Speed Domes.
AUTO-PAN
PRESET > [95] > SET
I+ (Blende öffnen)
I- (Blende schließen)
27
Anmerkung:
Wählen Sie das “X” Symbol in der rechten oberen Ecke, um das PTZ Menü zu schließen (s. Express PTZ
Steuerung)
Wählen Sie die “Exit” Schaltfläche, um die PTZ Funktion zu verlassen.
“X” VERSTECKT das PTZ Steuermenü. “EXIT “ SCHLIESST sowohl das Menü als auch den PTZ Modus!
Weitere Funktionen des Digitalrekorders reagieren nicht, bis das PTZ Steuermenü über EXIT verlassen wurde!
3.6.2
Express PTZ Steuerung
Wenn Sie das PTZ Menü zunächst geöffnet und anschließend über „X“ versteckt haben, verändert sich der
Cursor in unterschiedliche Symbole in unterschiedlichen Bildschirmbereichen. Steuern Sie PTZ Richtung, Zoom
und Fokus, indem Sie die Symbole auf dem Bildschirm anklicken
Der Bildschirm ist in 16 Bereiche aufgeteilt, wobei der äußere Ring in 12 Zonen aufgeteilt ist, die der
Richtungssteuerung dienen. Das innere Rechteck mit 4 Bereichen wird für die Steuerung von Zoom und Fokus
verwendet.
1
2
3
4
5
Focus +
6
Zoom +
7
8
9
Focus -
10
Zoom -
11
12
15
16
13
14
Abb. 3-3 Express PTZ Steuerung
Der Bildschirm ist in ein 4x4 Raster aufgeteilt. Nachstehend die Funktionen der einzelnen Sektionen:
 1: Schwenk links und Neigen aufwärts
 2, 3: Neigen aufwärts
 4: Schwenk rechts und Neigen aufwärts
 5, 9: Schwenk links
 8,12: Schwenk rechts
 13: Schwenk links und Neigen abwärts
 14, 15: Neigen abwärts
 16: Schwenk rechts und Neigen abwärts
 6: Fokus auf Tele
 10: Fokus auf Weit
 7: Bild vergrößern
 11: Bild verkleinern
28
3.7 BILDSCHIRMLAYOUT
Der ECOR 264x1 verfügt über unterschiedliche Mehrfachansichten. Nachstehend die verfügbaren Layouts (Das
Bild zeigt die 16-Kanal Version)
Anmerkung: BiB Anzeige ist nicht im Wiedergabemodus verfügbar!
Um das Layout zu verändern, befolgen Sie die nachstehenden Schritte:
Maus: Klicken Sie rechts, um die Menüleiste aufzurufen und klicken Sie auf das
Anzeigemodi zu wechseln.
Symbol, um zwischen den
Gerätefront: Drücken Sie die “View” Taste an der Gerätefron, um zu dem gewünschten Anzeigemodus zu
navigieren.
3.7.1
Vollbildmodus einschalten
Maus: Doppelklicken Sie auf den gewünschten Kanal, um die Kamera im Vollbildmodus anzuzeigen.
Gerätefront: Drücken Sie die gewünschte Kanaltaste, um die entsprechende Kamera im Vollbild anzuzeigen.
3.8 ANORDNUNG DER KANÄLE
Sie können die Anordnung der Kanäle in einer Mehrfachansicht beliebig vertauschen.
1. Wählen Sie in einer Mehrfachansicht das zu definierende Fenster aus, klicken Sie rechts, um die Menüleiste
aufzurufen und klicken Sie auf das
Symbol.
2. Wählen Sie die Nummer des Kanals aus, der in diesem Teilfenster angezeigt werden soll. Die Positionen
der aktuell in diesem Fenster angezeigten Kamera und der neu anzuzeigenden Kamera werden dadurch
vertauscht.
Beispiel: Wählen Sie das Teilfenster mit Kamera1 an, rufen Sie das Kanalmenü auf und wählen Sie “2” aus. Nun
wird Kamera 1 auf Position 2 angezeigt und Kamera 2 auf der Position 1.
29
3.9 ANZEIGE
1. Klicken Sie auf das
Gerätefront.
Symbol in der Menüleiste oder drücken Sie die “DISPLAY” Taste an der
2. Durch einmaliges Drücken werden die nachstehend beschriebenen Kamerainformationen angezeigt.
Aufzeichnung
Wiedergabe
Schneller Vorlauf
Schneller Rücklauf
Wiedergabe
rückwärts
Alarm
Bewegung
Videoverlust
Express Copy
Audioausgang
Pause
3. Durch erneutes Drücken werden die nachstehend beschriebenen Statusinformationen angezeigt.
Alarm
Audio
Ereignis
Bewegung
Videoverlust
Kein Netzwerk
Festplattenausfall
Festplattentemperatur zu hoch
Sequenzbetrieb
4. Durch nochmaliges Drücken werden sowohl die Status- als auch die Kamerainformationen angezeigt.
5. Drücken Sie erneut, um alle Informationen auszublenden.
3.10 SEQUENZBETRIEB
1. Maus: Rufen Sie die Menüleiste auf und klicken Sie auf das
Symbol, um die automatische
Sequenzanzeige ein- bzw. auszuschalten.
2. Gerätefront: Drücken Sie die SEQUENCE Taste an der Gerätefront, um die automatische Sequenzanzeige
ein- bzw. auszuschalten.
30
3.11 MONITORUMSCHALTUNG
Sie können gleichzeitig einen Haupt- und einen Callmonitor an Ihren ECOR 264x1 anschließen; allerdings kann
nur jeweils einer von beiden bedient werden. Befolgen Sie die nachstehenden Schritte, um zwischen den
beiden Monitoren zu schalten.
Umschaltung der Bedienung mittels Maus
Rufen Sie die Menüleiste auf und klicken Sie auf das
Symbol, um zum Callmonitor umzuschalten. Wird
Symbol in der Menüleiste angezeigt, ist aktuell der Hauptmonitor ausgewählt. Wird das
das
in der Menüleiste angezeigt, ist aktuell der Callmonitor ausgewählt.
Symbol
Umschaltung der Bedienung mittels Gerätefront
Drücken Sie 1x kurz die MONITOR Taste an der Gerätefront, um die Bedienung umzuschalten.
Anmerkung: Wenn Sie die MONITOR Taste länger als 1 Sekunde gedrückt halten, schaltet die
Hauptmonitoranzeige zwischen VGA und BNC Ausgang. Der deaktivierte Ausgang zeigt die Meldung:
„Der Monitor ist zurzeit nicht verfügbar. Halten Sie zum Umschalten die „Monitor“ Taste gedrückt.“
Bedienung des Callmonitor Bildschirmmenüs
Wenn der Callmonitor ausgewählt ist, ist das Bildschirmmenü auf die Funktionen begrenzt, die am Callmonitor
zur Verfügung stehen (Wiedergabe / Suche / Export / Einstellungsmenü stehen in dieser Betriebsart nicht zur
Verfügung).
Das Bildschirmmenü wird auf dem Hauptmonitor angezeigt.
Layout: Klicken Sie das Symbol, um die verschiedenen Mehrfachansichten aufzurufen.
Kamera: Kanäle austauschen.
Statusanzeige: Bildschirminformationen ein- bzw. ausschalten.
Sequenz: Sequenzanzeige ein- bzw. ausschalten.
Monitor: Klicken Sie das Symbol, um zum Hauptmonitor zurückzuschalten.
31
3.12 ELEKTRONISCHER ZOOM
1. Vergewissern Sie sich, dass sich keine Kamera im Wiedergabemodus befindet.
2. Wählen Sie eine Kamera aus.
3. Rufen Sie die Menüleiste auf und klicken Sie auf das
Gerätefront.
Symbol oder drücken Sie die ZOOM Taste an der
4. Wenn der ZOOM Modus eingeschaltet ist, verändert sich der Cursor in unterschiedliche Symbole in
unterschiedlichen Bildschirmbereichen. Steuern Sie PTZ Richtung, Zoom und Fokus, indem Sie die
Symbole auf dem Bildschirm anklicken:
1
2
3
4
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16
Abb. 3-4 Zoomsteuerung
Der Bildschirm ist in ein 4x4 Raster aufgeteilt. Nachstehend die Funktionen der einzelnen Sektionen:
 1: Bild nach links und nach oben verschieben
 2, 3: Bild nach oben verschieben
 4: Bild nach rechts und nach oben verschieben
 5, 9: Bild nach links verschieben
 8,12: Bild nach rechts verschieben
 13: Bild nach links und nach unten verschieben
 14, 15: Bild nach unten verschieben
 16: Bild nach rechts und nach unten verschieben
 6, 7, 10, 11: im Zoom Modus nicht verwendet
32
3.13 BILDSUCHE
Maus: Klicken Sie rechts, um die Menüleiste aufzurufen und klicken Sie das
aufzurufen
Symbol, um das Suchmenü
Gerätefront: Drücken Sie die SEARCH Taste, um das Suchmenü aufzurufen.
3.13.1
Zeit/Datum Suche
Abb. 3-5 Suchmenü – Zeit/Datum Suche
Wählen Sie den Zeitraum aus, der durchsucht werden soll, indem Sie Datum und Zeit eingeben.
Wählen Sie die WIEDERGABE aus, um den Suchlauf zu starten. Das entsprechende Video wird automatisch
wiedergegeben. Falls in dem gewählten Zeitraum keine Videodaten gespeichert sind, startet die Wiedergabe an
dem nächst gelegenen Zeitpunkt.
Drücken Sie während der Wiedergabe STOP, um zum Suchmenü zurückzukehren.
33
3.13.2
Ereignissuche
Abb. 3-6 Suchmenü – Ereignissuche
Von: Wählen Sie Startdatum und –Zeit für die Ereignissuche aus
bis: Wählen Sie Enddatum und –Zeit für die Ereignissuche aus.
Kamera: Wählen Sie die Kamera(s) aus, die durchsucht werden sollen.
Ereignis: Wählen Sie den Ereignistyp (Alarm, Bewegung, Videoverlust, Sonstige) aus, nach dem Sie suchen
möchten.
Wählen Sie die Schaltfläche SUCHE aus, um den Suchlauf zu starten. Die Suchergebnisse werden in einer
Ereignisliste angezeigt.
34
Seite -: Vorherige Seite der Ereignisliste anzeigen
Seite +: Nächste Seite der Ereignisliste anzeigen
Entsperr: Entsperren Sie einen gesperrten Eintrag (Aufzeichnung wird überschrieben)
Sperren: Sperren Sie den Eintrag (der gewählte Eintrag wird als “Locked“ oder „Partial“ markiert), um diesen
Eintrag zu schützen ( Eintrag wird dauerhaft auf der Festplatte gespeichert und beim Überschreiben der
Festplatte übersprungen)
Löschen: Eintrag löschen (gesperrte Einträge können nicht gelöscht werden)
Wiederg: Gewählten Eintrag wiedergeben
Export: Gewählten Eintrag exportieren
Wenn bei einem gesperrten Eintrag die Markierung “Partial” angezeigt wird, bedeutet dies, dass innerhalb des
gesamten Suchzeitraums ein gesperrter Eintrag vorhanden ist.
3.13.3
Bewegungssuche / Smart Search
Um eine Bewegungssuche durchzuführen, muss zunächst Bewegung aktiviert werden (s. Kapitel 4.3.3).
Abb. 3-7 Suchmenü – Bewegungssuche / Smart Search
von: Wählen Sie Startdatum und –Zeit für die Bewegungssuche.
bis: Wählen Sie Enddatum und –Zeit für die Bewegungssuche
Kamera: Wählen Sie die Kamera aus, die durchsucht werden soll.
Bereich def.: Wählen Sie die Schaltfläche an, um den Bereich zu definieren.
35
Bereich definieren:
Wählen Sie die Zonen des Bewegungsrasters aus, die durchsucht werden sollen. Die Zonen der
Bewegungssuche müssen in den Einstellungen im Kameraeinstellmenü „Bewegung“ aktiviert sein. Wählen Sie
den gewünschten Bereich aus. Um das gesamte Raster auszuwählen, wählen Sie die Schaltfläche “Alle
setzen ” aus. Um das gesamte Raster zu deaktivieren, wählen Sie die Schaltfläche “Alle löschen” aus. Um das
bearbeitete Raster zu speichern und zum Menü „Bewegungssuche“ zurückzukehren, wählen Sie die
Schaltfläche “Speichern ” aus. Wählen Sie die Schaltfläche “Abbruch”, um die Rastereinstellung abzubrechen.
Bereichsauswahl per Maus:
1. Klicken Sie das rechte untere Rasterfeld an.
2. Klicken Sie das linke obere Rasterfeld an.
3. Der Bereich zwischen dem linken oberen und rechten unteren Rasterfeld wird ausgewählt.
Bereichsauswahl per Gerätefront:
1. Drücken Sie die ENTER Taste, um das Raster zu bearbeiten.
2. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um zu einer Ecke des gewünschten Bereichs zu navigieren.
3. Drücken Sie am Startpunkt die ENTER Taste.
4. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um vom Startpunkt aus einen Bereich auszuwählen.
5. Drücken Sie an dem letzten Feld des gewünschten Bereichs 2x die ENTER Taste, um den Bereich
auszuwählen.
Wählen Sie die Schaltfläche “Suche” aus, um den Suchlauf zu starten.
36
3.13.4
Snapshot Suche
Die neue SNAPSHOT SUCHFUNKTION ist eine zeitsparende Suchmethode, um die Aufzeichnungen einer
einzelnen Kamera auszuwerten.
Das Suchergebnis stellt eine oder mehrere Seiten mit jeweils 16 Miniaturbildern (Thumbnails) innerhalb eines
frei definierbaren Zeitintervalls zur Verfügung. Die Intervalleinstellungen ermöglichen die Einstellung bis zu
einem Tag, so dass eine Vorschauseite Szenenveränderungen über einen Zeitraum von max. 16 Tagen
enthalten kann.
Suchzeit
Suchrichtung
Kamera
Intervall
Tragen Sie Startzeit und –Datum für die Suche ein
Vorwärts: Die Suche beginnt ab dem eingegebenen Zeitpunkt vorwärts.
Rückwärts: Die Suche beginnt ab dem eingegebenen Zeitpunkt rückwärts.
Wählen Sie die gewünschte Kamera für die Snapshot Suche aus.
Wählen Sie aus der Auswahlliste das gewünschte Intervall zwischen den
einzelnen Miniaturbildern aus, verfügbare Intervalle:
1 / 5 / 10 / 30 Minuten, 1 / 2 / 4 / 12 Stunden, 1 Tag.
Symbole in den Suchergebnissen der Snapshot Suche:
Nächste Snapshot Vorschauseite
Verlassen und zum Suchmenü zurückkehren
Wiedergabe des ausgewählten Snapshot Videos
Vorherige Snapshot Vorschauseite
Anmerkung: Die Snapshot Suche steht nur für die lokale Bedienung zur Verfügung, nicht bei der Bedienung
über Webbrowser.
37
3.14 EXPORT
Maus: Klicken Sie rechts, um die Menüleiste aufzurufen und klicken Sie auf das
Exportmenü aufzurufen.
Symbol, um das
Gerätefront: Drücken Sie die “Copy” Taste, um das Exportmenü aufzurufen.
Abb. 3-8 Exportmenü
Kamera: Wählen Sie aus, welche Kamera(s) exportiert werden soll(en). Um alle Kameras zu exportieren,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen “Alle auswählen”.
Player: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die ePlayer Programmdatei ebenfalls zu exportieren.
Start Date/Time: Wählen Sie Startzeit und –Datum der Exportdatei aus.
End Date/Time: Wählen Sie Endzeit und –Datum der Exportdatei aus.
Kopieren nach: Wählen Sie das Exportmedium aus (USB oder DVD).
Datengröße: Anzeige der Gesamtdateigröße für den ausgewählten Zeitraum.
Export: Wählen Sie die Schaltfläche aus, um den Exportvorgang zu starten.
3.15 ABMELDEN
Rufen Sie die Menüleiste auf und klicken Sie auf das
Symbol, um sich vom System abzumelden. Sie
müssen sich erneut anmelden, um Zugriff auf weitere Optionen zu haben.
Abb. 3-9 Logout Dialog
38
Kapitel
4
4 KONFIGURATION DIGITALREKORDER
Dieses Kapitel behandelt Schritt für Schritt die Menüeinstellungen des Digitalrekorders und zeigt Ihnen, wie Sie
das Gerät für Ihre spezifische Anwendung konfigurieren.
4.1 KONFIGURATIONSMENÜ
Maus: Klicken Sie rechts, um die Menüleiste aufzurufen und klicken Sie das
Symbol.
Gerätefront: Drücken Sie die “Menu/Esc” Taste, navigieren Sie mit den Pfeiltasten zu dem
drücken Sie die “Enter” Taste.
Symbol und
4.2 EXPRESS
Abb. 4-1 Expressmenü zeigt das Express Setup Menü. In diesem Menü können Sie die Einstellungen für alle
Kameras in Sekundenschnelle konfigurieren. Beispiel: Wenn Sie als Aufnahmemodus „Ereignis“ auswählen,
unter „Aufnahme mit“ entweder „Voreinstellung“ oder „Aufnahmetage“ auswählen und die Schaltfläche
„Übernahme“ anklicken, wird diese Einstellung für alle 4/9/16 Kameras übernommen. Bei der Einstellung
„Blank“ bleiben die Einstellungen der einzelnen Kameras erhalten.
Abb. 4-1 Expressmenü
39
Datum: Stellen Sie das aktuelle Datum ein.
Zeit: Stellen Sie die aktuelle Zeit ein.
Aufnahmemodus:
Normal+Ereign.: Normal- und Ereignisaufzeichnung.
Ereignis: Nur Ereignisaufzeichnung.
Timer: Zeitgesteuerte Aufzeichnung.
Bewegungsanteil X Stunden pro Tag: Wählen Sie aus der Auswahlliste, wie viele Stunden pro Tag Bewegung
anfallen (geschätzt – 0~24 Std.)
Auflösung: Wählen Sie aus der Auswahlliste die Aufzeichnungsauflösung aus.
704x576 / 704x288 / 352x288
Aufnahme mit:
-----------: Keine Änderung
Voreinstellung: Wählen Sie aus den Voreinstellungen: Beste Qualität, Standard oder lange Aufnahmedauer
aus. Weitere Informationen finden Sie im ANHANG B:
Aufnahmetage: Stellen Sie die maximale Anzahl Aufnahmetage ein (verfügbare Einstellungen: 1, 3, 5, 7, 14,
20, 30, 40, 50 und 60 Tage). Der Digitalrekorder passt automatisch die relevanten Einstellungen für alle
Kameras an, um der Anzahl der eingestellten Aufnahmetage zu entsprechen. Weitere Informationen finden
Sie im ANHANG B:
Netzwerktyp:
Static IP: Für die Netzwerkverbindung wird eine statische IP Adresse verwendet.
DHCP: automatische Zuweisung der IP Adresse durch den DHCP Server im LAN.
PPPoE: Bezug der IP Adresse über den Provider bei direkter Einwahl des Rekorders über DSL-Modem
40
IP Adresse: In diesem Feld wird die aktuelle IP Adresse des Rekorders angezeigt. Eine statische IP Adresse
muss manuell eingegeben werden. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird dieser Wert automatisch
zugewiesen.
Subnet Mask: In diesem Feld wird die Subnetzmaske für Ihr Netzwerk angezeigt, so dass der Rekorder im
Netzwerk erkannt werden kann. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird dieser Wert automatisch
zugewiesen.
Gateway: In diesem Feld wird das Gateway für Ihr Netzwerk angezeigt, so dass der Rekorder im Netzwerk
erkannt werden kann. Wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird dieser Wert automatisch zugewiesen.
DNS Server 1: In diesem Feld wird der primäre DNS Server für Ihr Netzwerk angezeigt. Wenn DHCP
ausgewählt ist und eine Internetverbindung besteht, wird dieser Wert automatisch zugewiesen. Die korrekte
Zuweisung dieses Feldes ist unerlässlich, wenn Sie die DDNS Funktion verwenden möchten (weitere
Details s. Kapitel 4.6.3 - DDNS)
DNS Server 2: In diesem Feld wird der sekundäre DNS Server für Ihr Netzwerk angezeigt.
Übernahme: Wählen Sie die “Übernahme” Schaltfläche aus, um die Express Einstellungen im Rekorder zu
speichern und zuzuweisen. Das System passt automatisch die Aufzeichnungsgeschwindigkeit an die
Einstellungen an. Wenn Sie die vorgenommenen Veränderungen an Auflösung, Aufzeichnungsgeschwindigkeit
und Bildqualität übernehmen möchten, bestätigen Sie den nachfolgenden Sicherheitshinweis mit JA.
Anmerkung: Die im EXPRESS Menü angepassten Parameter können Sie in den entsprechenden
Einstellungsmenüs überprüfen (z.B. im Menü KAMERA).
Wenn Sie das EXPRESS Menü schließen und erneut öffnen, werden dort nicht die angepassten Werte, sondern
immer die Werkseinstellungen angezeigt!
41
4.3 MENÜ KAMERA
Abb. 4-2 zeigt das Kameraeinstellmenü. In diesem Menü werden die individuellen Kameraeinstellungen
vorgenommen.
Abb. 4-2 Menü Kamera - Allgemein
4.3.1
Allgemeine Einstellungen
Kamera: Wählen Sie die Kameranummer.
Name: Vergeben Sie einen bis zu 16 Zeichen langen Namen für jeden Kameraeingang. Klicken Sie das Feld
an, um mittels der Bildschirmtastatur einen Namen einzugeben.
Installiert: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die aktuelle Kamera zu aktivieren. Um alle Vorteile der
Aufzeichnungsfunktionen Ihres Digitalrekorders nutzen zu können, sollten die nicht verwendeten
Kameraeingänge hier deaktiviert werden.
Verdeckt: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Anzeige des gewählten Kameraeingangs im Live- und
Sequenzmodus zu unterdrücken. Das Bild dieses Kameraeingangs wird dennoch aufgezeichnet und kann von
einem Benutzer mit den entsprechenden Benutzerrechten wiedergegeben werden.
Aufnahmemodus: Wählen Sie aus zwei verschiedenen Aufzeichnungsmodi:
Normal + Ereign.: Dauer- und Ereignisaufzeichnung.
Ereignis: Aufzeichnung erfolgt nur, wenn ein Ereignis eintritt.
Auflösung: Wählen Sie die Aufzeichnungsauflösung aus: 704x576 / 704x288 / 352x288
Aufnahmequalität: Wählen Sie aus der Auswahlliste eine Bildqualität für die Aufzeichnung. Es stehen fünf
unterschiedliche Bildqualitätsstufen zur Verfügung: Superior / Hoch / Standard / Basic / Niedrig.
Anmerkung: Eine höhere Bildqualität erfordert auch einen höheren Platzbedarf auf der Festplatte!.
42
Normale Bildrate: Aufzeichnungsgeschwindigkeit für Daueraufzeichnung. Die Geschwindigkeit ist begrenzt auf
die maximale Aufzeichnungsgeschwindigkeit des Digitalrekorders (angezeigt in der unteren linke Ecke), verteilt
auf die Anzahl der installierten Kameras. Wenn Sie die Auflösung verändern, verändert sich ebenfalls der Wert
(fps), der rechts neben dem Feld angezeigt wird. Dieser Wert zeigt die verbleibende Bildrate für alle Kameras an.
Wird eine positive Zahl angezeigt, steht Ihnen noch weitere Aufzeichnungskapazität zur Verfügung. Ist die Zahl
negativ, bedeutet dies, dass die maximale gesamte Bildrate um den angezeigten Wert überschritten wird.
Verringern Sie in diesem Fall entweder die Bildrate oder Aufnahmeauflösung. Bitte beachten Sie, dass die Zahl
positiv sein muss, bevor Sie das Menü verlassen; ansonsten öffnet sich das Dialogfeld „Maximale gesamte
Bildrate überschritten“, und die Einstellungen für alle Kameras werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.
Tipp: Wenn Sie weniger als 16 (bzw. 9/4) Kameras installiert haben, deaktivieren Sie für die nicht verwendeten
Eingangssignale das Kontrollkästchen „Installiert“, da auch nicht verwendete Eingangssignale die Berechnung
der verbleibenden Bildrate beeinflussen!
Ereignis Bildrate: Aufzeichnungsgeschwindigkeit für Ereignisaufzeichnung. Die Geschwindigkeit ist einstellbar
von 1 bis 25 Bilder/s. Wenn mehr als eine Kamera gleichzeitig Ereignisaufzeichnung erfordert, wird die
verfügbare Geschwindigkeit auf die entsprechende Anzahl Kameras verteilt.
Record Audio: (nur Kameras 1~4) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um für diesen Kanal
Audioaufzeichnung einzuschalten. Die Audioeingänge sind den Videokanälen 1~4 zugewiesen.
PTZ ID: Wenn es sich bei der installierten Kamera um eine über RS-485 Schnittstelle angeschlossene Kamera
mit Schwenk/Neigefunktion handelt, tragen Sie hier die PTZ ID von 001~255 oder AUS ein (AUS entspricht
000). Diese ID muss der S/N Kamera ID entsprechen, um die Kamera steuern zu können.
Kopieren: Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu übernehmen.
Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen
kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle
Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die Schaltfläche „Alle
entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang
abzubrechen.
43
4.3.2
Videoeinstellungen
Abb. 4-3 Menü Kamera – Video
Kamera: Wählen Sie aus der Auswahlliste die Kamera aus, die Sie einstellen möchten. Im Feld „Name“ sehen
Sie den Namen der ausgewählten Kamera.
Helligkeit: Stellen Sie die Bildhelligkeit ein. Erhöhen Sie die Helligkeit, wenn einzelne Bilddetails zu dunkel
erscheinen und reduzieren Sie die Helligkeit, um die Sättigung zu verringern oder wenn die Farben zu grell
dargestellt werden.
Kontrast: Reduzieren Sie den Kontrast, wenn Bilddetails zu stark im Hintergrund liegen oder Linien verzerrt
dargestellt werden.
Farbe: Stellen Sie die Farbinformationsmenge im Bild ein.
Kopieren: Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu übernehmen.
Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen
kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle
Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die Schaltfläche „Alle
entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang
abzubrechen.
44
4.3.3
Bewegung
Abb. 4-4 Menü Kamera - Bewegung
Kamera: Wählen Sie die Kamera, für die Sie Bewegung einstellen möchten. Im Feld „Name“ sehen Sie den
Namen der ausgewählten Kamera.
Ein: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Bewegungserkennung für diese Kamera einzuschalten. Wenn
dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Sie keine weiteren Einstellungen der Bewegungserkennung
vornehmen.
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Bewegungsereignisse in der Ereignisliste zu speichern.
Main Monitor: Anzeigeoptionen auf dem Hauptmonitor bei einem Bewegungsereignis.
Keine Aktion: Anzeige auf dem Hauptmonitor bleibt unverändert.
Vollbild: Die aktive Kamera wird im Vollbild auf dem Hauptmonitor angezeigt.
Call Monitor: Anzeigeoptionen auf dem Callmonitor bei einem Bewegungsereignis.
Keine Aktion: Anzeige auf dem Hauptmonitor bleibt unverändert.
Vollbild: Die aktive Kamera wird im Vollbild auf dem Hauptmonitor angezeigt.
Voralarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung für Bewegungsereignisse zu
nutzen. Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige Sekunden (ca. 2 ~ 10 Sek.) und richtet sich nach der
Einstellung im Feld „Normale Bildrate“ (Menü Kamera – Allgemein).
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn ein Bewegungsereignis
erkannt wird.
Email: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Bewegungsereignisses eine E-Mail
Benachrichtigung zu schicken (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
45
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Bewegungsereignisses einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk
Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Autom. Schutz: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Bewegungsereignisse dieser Kamera im
schreibgeschützten Segment der Festplatte abzuspeichern. (Der Digitalrekorder sperrt einen bestimmten
Zeitraum bei Eintreten eines Bewegungsereignisses; die Dauer ist abhängig von den Rekordereinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein (Anmerkung: das 4-Kanal Digitalrekordermodell verfügt nur über 1
Relaisausgang!)
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Timeout Dauer von 0 bis 150 Sekunden.
Bereich def.: Wählen Sie die Schaltfläche, um die Bewegungszonen einzustellen (s.
Abb. 4-5 Menü Kamera – Bewegungszonen einstellen ).
Empfindlichkeit: Stellen Sie den Grenzwert für die Empfindlichkeit ein (1 – niedrigste, 10 – höchste
Empfindlichkeit).
Min Fläche: Um Fehlauslösungen durch kleine Objekte zu vermeiden, bestimmen Sie mit diesem Wert, wie
viele Rasterfelder minimal erkannt werden müssen, um ein Bewegungsereignis zu generieren. Stellen Sie
den Wert zwischen 1 (Werkseinstellung) und 5 Rasterfeldern ein.
Filter: Filterfunktion zur Vermeidung von Fehlalarmen. Eine Bewegung wird nur dann ein Ereignis auslösen,
wenn eine wiederholte Detektion in einer bestimmten Zeitdauer erfolgt. Der eingegebene Wert bestimmt
die Zeitperiode. Jede Stufe erhöht das Zeitfenster um 0,3 Sekunden. (1: 0,3 s, 2: 0,6 s, ... 5: 1,5 s)
Vorschau: Bewegungsraster ausblenden
Alle setzen: Wählen Sie die Schaltfläche, um die gesamte Maske auszuwählen.
Alle löschen: Wählen Sie die Schaltfläche, um die gesamt Maske zu deaktivieren.
Speichern: Wählen Sie die Schaltfläche, um die Einstellungen zu speichern und zum Bewegungsmenü
zurückzukehren.
Abbruch: Wählen Sie die Schaltfläche, um die Bearbeitung abzubrechen und zum Bewegungsmenü
zurückzukehren.
Auswahl der Rasterfelder mittels Maus:
1. Klicken Sie das rechte untere Rasterfeld an.
2. Klicken Sie das linke obere Rasterfeld an.
3. Der Bereich zwischen dem linken oberen und rechten unteren Rasterfeld wird ausgewählt.
Auswahl der Rasterfelder mittels Gerätefront:
46
1. Drücken Sie die ENTER Taste, um das Raster zu bearbeiten.
2. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um zu einer Ecke des gewünschten Bereichs zu navigieren.
3. Drücken Sie am Startpunkt die ENTER Taste.
4. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um vom Startpunkt aus einen Bereich auszuwählen.
5. Drücken Sie an dem letzten Feld des gewünschten Bereichs 2x die ENTER Taste, um den Bereich
auszuwählen.
Abb. 4-5 Menü Kamera – Bewegungszonen einstellen
Kopieren: Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu übernehmen.
Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen
kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle
Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die Schaltfläche „Alle
entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang
abzubrechen.
47
4.3.4
Videoverlusterkennung
Abb. 4-6 Menü Kamera – Videoverlust
Kamera: Wählen Sie die Kamera aus, die Sie einstellen möchten. Im Feld “Name” erscheint der Kameratitel der
gewählten Kamera.
Ein: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Videoverlusterkennung zu aktivieren.
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Videoverlustereignisse in der Ereignisliste zu
protokollieren.
Voralarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung für Videoverlustereignisse zu
nutzen. Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige Sekunden (ca. 2 ~ 10 Sek.) und richtet sich nach der
Einstellung im Feld „Normale Bildrate“ (Menü Kamera – Allgemein).
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Videoverlustereignis den Summer zu aktivieren.
Email: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Videoverlustereignis eine E-Mail Benachrichtigung zu
schicken (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Erkennen eines Videoverlustereignisses einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk
Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
48
Kopieren: Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu übernehmen.
Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen
kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle
Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die Schaltfläche „Alle
entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang
abzubrechen.
4.4 MENÜ AUFNAHME & WIEDERGABE
Abb. 4-7 zeigt das Einstellmenü für Aufnahme & Wiedergabe. In diesem Menü werden die grundsätzlichen
Einstellungen für Aufzeichnung und Wiedergabe vorgenommen.
Abb. 4-7 Menü Aufnahme & Wiedergabe
4.4.1
Aufnahme
Überschreiben: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, damit die Festplatte überschrieben wird, wenn die
Gesamtkapazität erreicht ist.
Anmerkung: Wenn dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, stoppt der Digitalrekorder die Aufnahme, wenn die
Festplatte ihre Gesamtkapazität erreicht hat. Die Verwendung der „Überschreiben“ Funktion wird ausdrücklich
empfohlen. Wenn Sie diese Funktion nicht nutzen möchten, treffen Sie bitte Vorkehrungen, um auf das
Erreichen der Gesamtkapazität der Festplatte zu achten bzw. darüber informiert zu werden.
Timer Aufnahme: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den timergesteuerten Aufnahmemodus zu aktivieren.
Anmerkung: Die timergesteuerte Aufnahme kann ausschließlich in diesem Menü gestoppt werden, indem Sie
das Kontrollkästchen deaktivieren. Eine Veränderung der timergesteuerten Aufnahme über die
Gerätefronttasten ist nicht möglich. Ist die timergesteuerte Aufnahme deaktiviert, schaltet der Rekorder
automatisch auf Daueraufzeichnung um.
Zeitstempel: Wählen Sie in der Auswahlliste, ob und wo Zeit und Datum während der Aufnahme angezeigt
werden sollen (oben / unten / aus).
49
Relais Aufnahmestatus: Sie haben die Möglichkeit, den Aufnahmestatus über einen der 4 Alarmausgänge
permanent zu überwachen. Wenn Sie diese Funktion nicht nutzen möchten, wählen Sie aus der Auswahlliste
“Kein” aus, wenn Sie die Funktion nutzen möchten, wählen Sie einen der 4 Relaisausgänge aus (4-Kanal
Modell nur 1 Alarmausgang verfügbar).
Autom. löschen: Die Festplatte wird automatisch nach der von der Auswahlliste gewählten Anzahl an Tagen
gelöscht. Wählen Sie „Aus“, um diese Funktion zu deaktivieren.
4.4.2
Kalkulator
Der eingebaute Aufnahmezeit-Kalkulator ermöglicht die grobe Schätzung des gesamten zur Verfügung
stehenden Aufnahmezeitraums mit den aktuellen Rekordereinstellungen.
Abb. 4-8 Menü Aufnahme & Wiedergabe – Kalkulator
Bewegung: Tragen Sie hier die geschätzte Anzahl in Stunden pro Tag für Bewegungsaufzeichnung ein.
Alarm: Tragen Sie hier die geschätzte Anzahl in Stunden pro Tag für Alarmaufzeichnung ein.
Wenn die Gesamtanzahl Bewegungs- und Alarmstunden den Zeitraum von 24 Stunden übersteigt, wird die
Berechnungsgrundlage auf gesamt 24 Stunden begrenzt.
Wählen Sie die Schaltfläche “Berechnen””, um das Ergebnis im unteren Bildschirmbereich anzuzeigen:
" xx Tag(e) max. Aufnahmezeit bei derzeitiger Einstellung"
50
4.4.3
Wiedergabe
Abb. 4-9 Menü Aufnahme & Wiedergabe – Wiedergabe
Quick Playback: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Schnellwiedergabefunktion zu aktivieren.
Wiedergabe xxxx Sekunden zurück: Wenn der Digitalrekorder in den Wiedergabemodus geschaltet wird,
beginnt die Wiedergabe automatisch mit dem hier gewählten Vorlauf. Geben Sie einen Wert zwischen 60 und
3600 Sekunden (1 ~ 60 Minuten) ein.
Wenn Quick Playback nicht aktiviert ist, wird die Wiedergabe beim Drücken der PLAY Taste ab der zuletzt
betrachteten Wiedergabeposition gestartet.
51
4.5 MENÜ ALARM & EREIGNIS
Abb. 4-10 zeigt das Einstellmenü für Alarm & Ereignis. In diesem Menü werden die grundsätzlichen Alarm- und
Ereigniseinstellungen vorgenommen.
Abb. 4-10 Menü Alarm & Ereignis - Alarm
4.5.1
Alarm
Alarm: Wählen Sie die Nummer des Alarmeingangs (1~4/9/16).
Ein: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Alarm zu aktivieren.
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Alarmereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Voralarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Voralarmaufzeichnung für Alarmereignisse zu nutzen.
Die aufgezeichnete Voralarmzeit beträgt einige Sekunden (ca. 2 ~ 10 Sek.) und richtet sich nach der Einstellung
im Feld „Normale Bildrate“ (Menü Kamera – Allgemein).
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis den Summer zu aktivieren.
Main Monitor: Wählen Sie die Anzeigeoptionen für Alarmereignisse aus der Auswahlliste.
Keine Änderung: Anzeige auf dem Hauptmonitor verändert sich nicht.
Vollbild: Das Vollbild der entsprechenden Kamera wird auf dem Hauptmonitor angezeigt.
Call Monitor: Wählen Sie die Anzeigeoptionen für Alarmereignisse aus der Auswahlliste.
Keine Änderung: Anzeige auf dem Callmonitor verändert sich nicht.
Vollbild: Das Vollbild der entsprechenden Kamera wird auf dem Callmonitor angezeigt.
Aufnahme: Wählen Sie die Kameras aus, die bei einem Alarmereignis aufgezeichnet werden sollen.
Email: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis eine E-Mail Benachrichtigung zu
schicken (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
52
Kontaktart: Wählen Sie aus der Auswahlliste die Art der Kontaktauslösung aus:
Öffner: im Normalzustand geschlossener Kontakt.
Schließer: im Normalzustand geöffneter Kontakt.
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Alarmereignis einen Netzwerkalarm an den
Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software
sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Aktive Kamera: Wählen Sie aus der Auswahlliste die Kamera, der dieser Alarmeingang zugewiesen werden
soll (Beispiel: In der Nähe von Kamera 4 befindet sich ein externer Bewegungssensor. Setzen Sie nun diese
Option auf „4“. Der Alarm wird dieser Kamera zugeordnet; anschließend können Sie z.B. diese Kamera in
Vollbild anzeigen, einen Eintrag in der Ereignisliste auslösen oder eine PTZ Festposition aktivieren.)
Autom. Schutz: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Alarmereignisse dieser Kamera im schreibgeschützten
Segment der Festplatte abzuspeichern. (Der Digitalrekorder sperrt einen bestimmten Zeitraum bei Eintreten
eines Alarmereignisses; die Dauer ist abhängig von den Rekordereinstellungen)
Preset: Wenn die zugewiesene Kamera eine PTZ Funktion hat, können Sie in diesem Feld eine Preset Position
von “1” bis “255” festlegen. Im Alarmfall fährt die Kamera dann diese Preset Position für die
Ereignisaufzeichnung an.
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
Kopieren: Wählen Sie die Schaltfläche “Kopieren”, um die Einstellungen für weitere Kameras zu übernehmen.
Aktivieren Sie in dem folgenden Fenster die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen
kopieren möchten und klicken Sie „OK“, um den Kopiervorgang zu starten. Um die Einstellungen für alle
Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen Sie die Schaltfläche „Alle
entfernen“, um die alle Kameras abzuwählen. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang
abzubrechen.
53
4.5.2
Ereignis
Dieser Menüpunkt enthält die internen Ereigniswarnungen des Systems.
Abb. 4-11 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis
Ereignis: Wählen Sie aus der Auswahlliste eine der folgenden Ereignisarten aus:
Fan Fehler: Lüfterausfall
HD Temperatur: Festplattentemperatur übersteigt den zulässigen Wert
HD Fehler: Festplatte wurde nicht erkannt
HD voll: Festplattenkapazität ist erreicht (werkseitig überschreibt der Digitalrekorder die Festplatte)
HD Aus: Festplatte wurde ausgeschaltet oder entfernt.
Spannungsverlust: Ausfall der Systemspannung.
Anmerkung: Wenn Sie für dieses Ereignis einen Ausgangskontakt nutzen, stellen Sie sicher, dass der
Steuerausgang 5V hat.
Record Stop: Aufnahmestopp: Wenn Sie diesem Ereignis einen Ausgangskontakt zuordnen, werden alle
weiteren Ereignisse, die diesem Kontakt zugeordnet sind, automatisch auf “Kein” zurückgesetzt.
Netzwerk Ausfall: Ausfall der Netzwerkverbindung.
Anmerkung: Diese Funktion überprüft ausschließlich die physikalische Netzwerkverbindung. Jegliches
Netzwerkverhalten, welches die Verbindung blockiert (blockierte Ports, fehlerhafte IP Einstellung usw.) wird
durch diese Funktion nicht erkannt.
54
Fan Fehler:
Abb. 4-12 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis Fan Fehler
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Ausfall eines Lüfters den Summer zu aktivieren.
Email: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Lüfterausfall eine E-Mail Benachrichtigung zu schicken
(dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei einem Lüfterausfall einen Netzwerkalarm an den
Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software
sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4, 4-Kanal Modell nur 1 Alarmausgang verfügbar) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
55
HD Temperatur:
Abb. 4-13 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis HD Temperatur
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn die Festplattentemperatur
den zulässigen Wert übersteigt.
Email:
Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen,
um
eine
Benachrichtigung
über
E-Mail zu versenden, wenn die Festplattentemperatur den zulässigen Wert übersteigt (dies erfordert die
korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei überhöhter Festplattentemperatur einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk
Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Stop Record: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Aufzeichnung zu stoppen, wenn die
Festplattentemperatur den zulässigen Wert übersteigt.
Limit HD Temperatur: Wählen Sie aus der Auswahlliste die Temperatur aus, bei der eine Warnung ausgelöst
werden soll. Folgende Temperaturen stehen zur Verfügung: 55C /131F ~ 85C /185F.
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
56
HD Fehler:
Abb. 4-14 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis HD Fehler
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn die Festplatte nicht erkannt
wird.
Email:
Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen,
um
eine
Benachrichtigung
über
E-Mail zu versenden, wenn die Festplatte nicht erkannt wird (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen
im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei überhöhter Festplattentemperatur einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk
Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung – Aktion ist eingeschränkt auf:
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
57
HD voll:
Abb. 4-15 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis HD voll
Anmerkung: Die Einstellungen in diesem Menü kommen nur dann zum Tragen, wenn der Digitalrekorder
NICHT auf die Option “Überschreiben” gesetzt wurde (s. Kapitel 4.4.1 Aufnahme).
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn die Festplattenkapazität
erreicht ist.
Email:
Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen,
um
eine
Benachrichtigung
über
E-Mail zu versenden, wenn die Festplattenkapazität erreicht ist (dies erfordert die korrekten E-Mail
Einstellungen im Menü Netzwerk) .
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei überhöhter Festplattentemperatur einen
Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk
Management Software sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Geben Sie in diesem Feld ein, wie lange der Summer aktiv bleiben soll. Stellen Sie den Zeitraum
von 0 bis 150 Sekunden ein.
58
HD Aus:
Abb. 4-16 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis HD Aus
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn die Festplatte
ausgeschaltet oder entfernt wurde.
Email:
Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen,
um
eine
Benachrichtigung
über
E-Mail zu versenden, wenn die Festplatte ausgeschaltet oder entfernt wurde (dies erfordert die korrekten E-Mail
Einstellungen im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um einen Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken
(diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Geben Sie in diesem Feld ein, wie lange der Summer aktiv bleiben soll, wenn die Festplatte
ausgeschaltet oder entfernt wurde. Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
59
Spannungsverlust:
Abb. 4-17 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis Spannungsverlust
Verzeichnis: Das Kontrollkästchen für die Protokollierung in der Ereignisliste ist in diesem Menü immer aktiviert,
da Spannungsverlustereignisse grundsätzlich vom Digitalrekorder protokolliert werden.
Email: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Spannungsverlust eine Benachrichtigung über
E-Mail zu versenden (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Spannungsverlust einen Netzwerkalarm an den
Client PC zu verschicken (diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software
sowie die Einstellung des Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
60
Record Stop:
Abb. 4-18 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis Record Stop
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Summer zu aktivieren, wenn die Aufzeichnung gestoppt
ist.
Email:
Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen,
um
eine
Benachrichtigung
über
E-Mail zu versenden, wenn die Aufzeichnung gestoppt ist (dies erfordert die korrekten E-Mail Einstellungen im
Menü Netzwerk).
Netzwerkalarm: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um einen Netzwerkalarm an den Client PC zu verschicken
(diese Funktion erfordert die optionale PowerCon 4.x Netzwerk Management Software sowie die Einstellung des
Alarmservers im Menü Netzwerkeinstellungen)
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein (Wenn Sie diesem Ereignis einen Ausgangskontakt zuordnen,
werden alle weiteren Ereignisse, die diesem Kontakt zugeordnet sind, automatisch auf “Kein” zurückgesetzt).
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Geben Sie in diesem Feld ein, wie lange der Summer aktiv bleiben soll, wenn die Aufzeichnung
gestoppt ist. Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
61
Netzwerk Ausfall:
Abb. 4-19 Menü Alarm & Ereignis – Ereignis Netzwerk Ausfall
Verzeichnis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Ereignisse in der Ereignisliste zu protokollieren.
Summer: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um bei Netzwerkausfall den Summer zu aktivieren.
Alarmausgang: Wählen Sie aus der Auswahlliste, ob ein Alarmsignal über einen der Alarmausgänge zu einem
anderen Gerät übertragen werden soll. Stellen Sie entweder „Kein“ (nicht aktiviert) oder “1”, “2”, “3”, oder “4”
(Übertragung über Alarmausgang 1~4) ein.
Modus: Aktion bei Alarmauslösung.
Timeout: Alarmausgang bleibt für die angegebene Zeit geschaltet.
Permanent: Alarm bleibt so lange geschaltet, bis der Benutzer die „Enter“ Taste an der Gerätefront drückt.
Transparent: Alarmausgang bleibt für die Dauer des Ereignisses geschaltet.
Trans+Timeout: Alarmausgang bleibt bis Ereignisende und die darüber hinaus angegebene Zeit geschaltet.
Timeout Zeit: Geben Sie in diesem Feld ein, wie lange der Summer bei Netzwerkausfall aktiv bleiben soll.
Stellen Sie den Zeitraum von 0 bis 150 Sekunden ein.
Anmerkung: Diese Funktion überprüft ausschließlich die physikalische Netzwerkverbindung. Jegliches
Netzwerkverhalten, welches die Verbindung blockiert (blockierte Ports, fehlerhafte IP Einstellung usw.) wird
durch diese Funktion nicht erkannt.
62
4.6 MENÜ TIMER
Abb. 4- zeigt das Timermenü. Erstellen Sie in diesem Menü einen Zeitplan für die zeitgesteuerte Aufzeichnung.
Das Menü beinhaltet eine Express Setup Funktion, einen Feiertagskalender sowie weitere Timereinstellungen.
ACHTUNG: Alle in diesem Menü definierten Einstellungen sind nur dann aktiv, wenn das Kontrollkästchen für
“Timer Aufnahme” im Menü Aufzeichnung und Wiedergabe (Kapitel 4.41) aktiviert wurde!
Abb. 4-20 Menü Timer - Express Setup
4.6.1
Express Setup
Start Wochenende: Wählen Sie Startdatum und –Zeit des Wochenendes aus.
Ende Wochenende: Wählen Sie Enddatum und –Zeit des Wochenendes aus.
Start Tagzeit: Wählen Sie die Uhrzeit für Tagesbeginn aus (Nachtzeit endet, wenn Tagzeit beginnt)
Start Nachtzeit: Wählen Sie die Uhrzeit für Nachtbeginn aus (Tagzeit endet, wenn Nachtzeit beginnt)
Aufnahmemodus: Wählen Sie den Aufnahmemodus für jeden Zeittyp aus.
Aus: Keine Aufzeichnung während dieses Zeitraums
Normal+Ereignis: Dauer- und Ereignisaufzeichnung
Ereignis: Nur Ereignisaufzeichnung
Normal: Konstante Aufzeichnungsgeschwindigkeit in Bildern/s für den ausgewählten Zeitplan. Die
Aufzeichnungsgeschwindigkeit ist begrenzt auf die maximale Aufzeichnungsgeschwindigkeit geteilt durch die
Anzahl der aktiven Kameras. Verfügbare Bildraten: 25 / 12,5 / 8 / 6,25 / 5 / 1 / 0 Bilder/s.
Ereignis: Aufzeichnungsgeschwindigkeit in Bildern/s für Ereignisaufzeichnung. Verfügbare Bildraten: 25 / 12,5 /
8 / 6,25 / 5 / 1 / 0 Bilder/s.
Aktion: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Summer, Alarmausgang, E-Mail und Netzwerkalarmversand zu
aktivieren, wenn in dem gewählten Zeitraum ein Ereignis eintritt.
63
Übernahme: Wählen Sie die Schaltfläche aus, um die Einstellungen in dem folgenden Fenster zu bestätigen.
Wählen Sie „Ja“, um die Einstellungen zu übernehmen oder „Nein“, um die Veränderungen zu verwerfen.
4.6.2
Feiertage
Zusätzlich zu dem Wochentimer steht Ihnen eine Feiertagsliste zur Verfügung, in der Sie
Aufzeichnungszeitpläne für spezifische Tage innerhalb des Jahres konfigurieren können.
Abb. 4-21 Menü Timer – Feiertage
Date Type: Wählen Sie entweder “Feiertag” oder “Sonstige” aus (die zwei verschiedenen Tagtypen ermöglichen
Ihnen die Unterscheidung zwischen festen Feiertagen und individuellen Tagen)
Wiederholend: Wählen Sie die Frequenz der definierten Feiertage.
Aus: Aufzeichnung ist deaktiviert.
Einmalig: Aufzeichnung nur einmalig an diesem spezifischen Tag.
Monat / Tag: Aufzeichnung erfolgt immer an diesem Datum.
Monat / Wochentag: Aufzeichnung erfolgt immer an dem definierten Wochentag des Monats.
Details: Spezifizieren Sie hier das Aufzeichnungsdatum.
Zurück: Vorherige Seite (bis zu 30 Feiertage können definiert werden)
Weiter: Nächste Seite (bis zu 30 Feiertage können definiert werden)
64
4.6.3
Timer
Steuerung der Aufzeichnungsmodi über unterschiedliche Tagestimer für spezielle Wochentage sowie Feiertage
und sonstige individuell definierte Tagtypen.
ACHTUNG: Alle in diesem Menü definierten Einstellungen sind nur dann aktiv, wenn das Kontrollkästchen für
“Timer Aufnahme” im Menü Aufzeichnung und Wiedergabe (Kapitel 4.41) aktiviert wurde!
Abb. 4-22 Menü Timer – Timer
Kamera: Wählen Sie die Kamera aus, für die Sie den Timer definieren möchten. Für jede Kamera können Sie
die einzelnen Wochentage Sonntag (So) ~ Samstag (Sa) sowie definierte Feiertage und sonstige Tage
innerhalb eines 24-Stunden Zeitblocks (in Abschnitten von 1 Stunde) mit bis zu 6 Timerzonen pro Tag versehen.
Zeitleiste: Innerhalb der einzelnen Zeitleiste werden für die unterschiedlichen Aufzeichnungsmodi verschiedene
Farben verwendet:
Grau (Aus): Während dieses Zeitblocks erfolgt keine Aufzeichnung.
Orange (Ereignis): Während dieses Zeitblocks erfolgt die Aufzeichnung nur ereignisgesteuert.
Blau (Normal+Ereign.): (Werkseinstellung) Während dieses Zeitblocks erfolgt die Aufzeichnung dauerhaft
und ereignisgesteuert.
Timereinstellung mit Mausbedienung
1. Die 24 Zeitblöcke auf der Zeitleiste entsprechen den 24 Stunden. Klicken Sie in einer der Zeitleisten (wenn
keine Ziffern in der Zeitleiste zu sehen sind) auf die gewünschte Startzeit. Der gewählte Zeitblock wird mit
einem blauen Rahmen markiert, die gewählte Zeitleiste mit einem roten Rahmen. Klicken Sie den Zeitblock
erneut an, um Ihre Auswahl zu bestätigen. Der ausgewählte Zeitblock und alle nachfolgenden Zeitblöcke
werden jetzt grau angezeigt; dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum keine Aufzeichnung erfolgt.
2. Klicken Sie erneut auf den ersten Zeitblock der definierten Timerzone, wird der nachfolgende Block orange
angezeigt; dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum die Aufzeichnung ereignisgesteuert erfolgt.
65
3. Durch wiederholtes Klicken auf den ersten Zeitblock einer definierten Timerzone schalten Sie somit den
Aufzeichnungsmodus
um.
Die
Umschaltung
erfolgt
in
der
Reihenfolge:
grau (keine Aufzeichnung)  orange (Ereignisaufzeichnung)  blau (Normal + Ereignisaufzeichnung).
TIPP: Pro Tag können bis zu 6 Timerzonen individuell definiert werden!
TIPP: Entscheiden Sie vor Erstellung des Zeitplans, ob Sie den Zeitplan über die Express Setup Funktion oder
das Menü „Timer“ erstellen möchten. Ein im Timermenü erstellter Zeitplan wird durch Auswahl der Schaltfläche
„Übernehmen“ im Menü „Express Setup“ überschrieben!
Timereinstellung über Gerätefront
1. Einstellmodus aufrufen: Öffnen Sie das Menü “Timer” und drücken Sie die „Enter“ Taste, um in den
Einstellmodus zu wechseln. Der gesamte rechte Bearbeitungsbereich wird mit einem blauen Rahmen
markiert (s. Bild unten).
2. Kamera-Auswahlmodus aufrufen: Verwenden Sie die Pfeiltasten (aufwärts/abwärts), um in den KameraAuswahlmodus zu wechseln. Alle Kameras werden nun mit einem blauen Rahmen markiert (s. Bild unten).
3. Auswahl Kamera: Verwenden Sie die Pfeiltasten (rechts/links), um die gewünschte Kamera auszuwählen.
Welche Kamera zurzeit ausgewählt ist, zeigt Ihnen das dunkelblaue Kästchen, mit dem die Kameranummer
markiert ist (s. Bild oben).
66
4. Bearbeitungsmodus Zeitleiste aufrufen: Verwenden Sie die Pfeiltasten (aufwärts/abwärts), um in den
Bearbeitungsmodus der Zeitleiste zu wechseln. Sie können mit der Bearbeitung beginnen, wenn alle 9
Zeitleisten mit einem blauen Rahmen markiert sind (s. Bild unten).
5. Auswahl der Zeitleiste für Bearbeitung: Drücken Sie die ENTER Taste, so dass die erste Zeitleiste mit
einem rotem Rahmen markiert wird (s. Bild oben). Verwenden Sie die Pfeiltasten (aufwärts/abwärts) zur
Auswahl der Zeitleiste, die Sie bearbeiten möchten.
6. Zeitblöcke in einer Zeitleiste bearbeiten: Wenn die gewünschte Zeitleiste ausgewählt (rot umrahmt) ist,
drücken Sie die ENTER Taste, um den ersten Zeitblock dieser Zeitleiste auszuwählen (der Block wird blau
markiert). Verwenden Sie die Pfeiltasten (rechts/links), um zu dem gewünschten Start-Zeitblock zu
navigieren und drücken Sie die ENTER Taste, um Ihre Auswahl zu bestätigen. Der ausgewählte Zeitblock
und alle nachfolgenden Zeitblöcke werden jetzt grau angezeigt; dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum
keine Aufzeichnung erfolgt.
7. Aufzeichnungsmodus eines Zeitblocks verändern: Verwenden Sie die Pfeiltasten (rechts/links), um zum
Start-Zeitblock einer definierten Zeitzone zu navigieren. Drücken Sie die ENTER Taste, wird der
nachfolgende Block orange angezeigt; dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum die Aufzeichnung
ereignisgesteuert erfolgt. Durch wiederholtes Drücken der ENTER Taste auf dem ersten Zeitblock einer
definierten Timerzone schalten Sie den Aufzeichnungsmodus um. Die Umschaltung erfolgt in der
Reihenfolge: grau (keine Aufzeichnung)  orange (Ereignisaufzeichnung)  blau (Normal +
Ereignisaufzeichnung).
67
Details Zeitzone einstellen
Nachdem Sie die gewünschten Zeitzonen definiert haben, wählen Sie die Schaltfläche „Details Zeitzone“, um
die Einstellungen für jede Zeitzone anzupassen.
Gerätefront: Verwenden Sie nach Einrichten der Zeitzonen die Pfeiltasten (aufwärts/abwärts), um zur
Schaltfläche „Details Zeitzone“ zu navigieren und drücken Sie die ENTER Taste, um die Einstellungen
anzupassen.
Abb. 4-12 Menü Timer – Timer – Details Zeitzone
Details Zeitzone:
Von: Zeigt den definierten Startzeitpunkt der Zeitzone an
Bis: Zeigt den definierten Endzeitpunkt der Zeitzone an
Aufnahme: Zeigt den definierten Aufzeichnungsmodus an
Auflösung: Wählen Sie die Aufzeichnungsauflösung für diesen Zeitraum: 704 x 576, 704 x 288, 352 x 288
Normal: Bildrate in Bildern/s für Daueraufzeichnung. Die gesamte Bildrate ist begrenzt auf die maximale
Bildrate des Rekorders geteilt durch die Anzahl der installierten Kameras.
Ereignis: Bildrate in Bildern/s für Ereignisaufzeichnung von 1 bis 25 Bildern/s.
Aktion: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um im Ereignisfall Summer, Alarmausgang, E-Mail und Netzwerk
Alarm zu aktivieren.
Wählen Sie die Schaltfläche „Übernahme“, um Ihre Einstellungen zu bestätigen und zum Menü Timer
zurückzukehren. Wählen Sie die Schaltfläche „Exit“, um die Änderungen zu verwerfen und zum Menü Timer
zurückzukehren.
68
Tagen zuweisen
Wählen Sie die Schaltfläche „Tagen zuweisen“, um eine definierte Zeitzone auf weitere Tage zu kopieren.
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Tage, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und bestätigen
Sie mit „OK“. Um die Einstellungen für alle Tage zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“.
Wählen sie Die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen und zum Timer Menü zurückzukehren.
Kameras zuweisen
Wählen Sie die Schaltfläche „Kameras zuweisen“, um eine definierte Zeitzone auf weitere Kameras zu kopieren.
69
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Kameras, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und
bestätigen Sie mit „OK“. Um die Einstellungen für alle Kameras zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche
„Alle auswählen“. Wählen sie Die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen und zum Timer Menü
zurückzukehren.
4.6.4
Alarm Aktion
Unabhängig von den Timer-Einstellungen, können Sie ebenfalls einen Zeitplan erstellen, wann die 16
verfügbaren Alarmeingänge aktiviert / deaktiviert sein sollen.
Abb. 4-24 Menü Timer – Alarm Aktion
Alarm: Wählen Sie den Alarmeingang aus, für den Sie den Timer definieren möchten. Für jeden Alarmeingang
können Sie die einzelnen Wochentage Sonntag (So) ~ Samstag (Sa) sowie definierte Feiertage und sonstige
Tage innerhalb eines 24-Stunden Zeitblocks (in Abschnitten von 1 Stunde) mit bis zu 6 aktiven bzw. inaktiven
Zeitzonen pro Tag versehen.
Zeitleiste: Innerhalb der einzelnen Zeitleiste werden zwei Farben verwendet:
Grau (Aus): Während dieses Zeitblocks ist der Alarmeingang deaktiviert.
Orange (An): Während dieses Zeitblocks ist der Alarmeingang aktiviert.
Weitere Details zur Einstellung der Zeitzonen über Maus bzw. Gerätefront finden Sie in Kapitel 4.6.3 (Timer).
70
Tagen zuweisen
Wählen Sie die Schaltfläche „Tagen zuweisen“, um eine definierte Zeitzone auf weitere Tage zu kopieren.
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Tage, für die Sie die Einstellungen kopieren möchten und bestätigen
Sie mit „OK“. Um die Einstellungen für alle Tage zu übernehmen, wählen Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“.
Wählen sie Die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen und zum Menü Alarm Aktion
zurückzukehren.
71
Kameras zuweisen
Wählen Sie die Schaltfläche „Zuweisen zu Alarm“*, um eine definierte Zeitzone weiteren Kameras zuzuweisen.
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Kameras, denen Sie die Einstellungen des gewählten Alarmeingangs
zuweisen möchten und bestätigen Sie mit „OK“. Um die Einstellungen für alle Kameras zu übernehmen, wählen
Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“. Wählen sie Die Schaltfläche „Abbruch“, um den Vorgang abzubrechen
und zum Menü Alarm Aktion zurückzukehren.
72
4.7 MENÜ NETZWERK
Abb. 4-25 zeigt das Netzwerk Einstellmenü. In diesem Menü nehmen Sie alle Einstellungen für die
Netzwerkkonfiguration Ihres Digitalrekorders vor. Innerhalb des Netzwerkmenüs gibt es vier Untermenüs: LAN,
EMAIL, DDNS und ALARMSERVER.
Anmerkung: Die Einstellungen sollten nur von Fachkräften mit Qualifikation zur Installation von Netzwerken
vorgenommen werden, bei Einbindung in vorhandene Netzwerke sollte der Netzwerkadministrator konsultiert
werden. Dieses Kapitel geht nicht auf Grundlagen der Netzwerktechnik ein. Für weitere Informationen,
insbesondere zu Routerinstallationen und Internetanschluss, schlagen Sie bitte in der Publikation „EverFocus
Netzwerktechnik“ nach.
Abb. 4-25 Menü Netzwerk – LAN
4.7.1
LAN
Netzwerktyp:
Statische IP: Benutzer kann eine feste IP Adresse für die Netzwerkverbindung einstellen.
DHCP: DHCP (Dynamic Host Communication Protocol), automatische IP Nummernzuweisung (falls
vom Netzwerk unterstützt)
PPPoE: Dies ist eine ausschließlich für DSL Verbindungen geeignete Anwendung. Bitte erkundigen
Sie sich bei Ihrem Internet Service Provider (ISP), ob er PPPoE anbietet.
Benutzername: Beim ISP hinterlegter Benutzername (nur sichtbar, wenn PPPoE ausgewählt ist)
Passwort: Beim ISP hinterlegtes Passwort (nur sichtbar, wenn PPPoE ausgewählt ist)
IP: Hier wird die aktuelle IP Adresse des Digitalrekorders angezeigt. Eine statische IP Adresse muss manuell
eingegeben werden; wenn DHCP oder PPPoE ausgewählt ist, wird der Wert automatisch zugewiesen (manuelle
Änderung nicht möglich).
Subnet Mask: Subnet Maske des lokalen Netzwerks. Bei aktivem DHCP oder PPPoE erfolgt die Vergabe der
Subnet Maske automatisch.
73
Gateway: IP Adresse des Netzwerk-Gateways für externen Zugriff. Bei aktivem DHCP oder PPPoE erfolgt die
Vergabe der Gateway Adresse automatisch.
DNS Server 1: IP Adresse des primären DNS Servers des lokalen Netzwerks. Bei aktivem DHCP oder PPPoE
und bestehender Internetverbindung erfolgt die Vergabe der DNS Server Adresse automatisch. Bitte achten Sie
darauf, dass die Angaben in diesem Feld korrekt sind, wenn Sie die DDNS Funktion nutzen möchten (s. Kapitel
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.).
DNS Server 2: IP Adresse des sekundären DNS Servers des lokalen Netzwerks.
HTTP Port: Portnummer für HTTP/WEB Kommunikation.
Bandbreitenbegrenzung: Legen Sie die maximale Bandbreite fest, die der Digitalrekorder im Netzwerk
verwenden darf (mögliche Einstellungen: Aus / 128 K / 256 K / 512 K / 768 K / 1 M / 3 M bps). Diese Funktion ist
besonders nützlich, wenn der Digitalrekorder in einem bereits stark ausgelasteten Netzwerk angeschlossen
wird, oder wenn Sie über WAN auf den Digitalrekorder zugreifen möchten.
Enable Mobile Viewing: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Livestream-Zugang über Mobiltelefon zu
ermöglichen. Weitere Details zu dieser Funktion finden Sie im Anhang D: „Zugriff über Mobiltelefon“.
4.7.2
EMAIL
Abb. 4-26 Menü Netzwerk – Email
SMTP Server: Tragen Sie den SMTP Server des E-Mail Empfängers ein.
Anmerkung: Verwenden Sie die IP Adresse des SMTP Servers, um die Zuverlässigkeit des E-Mail Services zu
erhöhen.
SMTP Port: Tragen Sie die Portnummer des SMTP Servers ein.
Authentifizierung: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn der SMTP Server Authentifizierung erfordert
(Benutzername / Passwort)
SSL: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn der Mailserver SSL Verschlüsselung erfordert.
Benutzername: Tragen Sie den Benutzernamen ein, falls der SMTP Server Authentifizierung erfordert.
Passwort: Tragen Sie das Passwort ein, falls der SMTP Server Authentifizierung erfordert.
74
Bestätigen: Tragen Sie das Passwort zur Bestätigung erneut ein.
Absenderadresse: Tragen Sie die Adresse des E-Mail Absenders ein.
Email Empfänger 1: Tragen Sie die Adresse des ersten E-Mail Empfängers ein.
Email Empfänger 2: Tragen Sie die Adresse des zweiten E-Mail Empfängers ein.
Email Empfänger 3: Tragen Sie die Adresse des dritten E-Mail Empfängers ein.
Email Betreff: Tragen Sie einen E-Mail Betreff ein.
4.7.3
DDNS
DDNS Service: Wählen Sie aus der Auswahlliste “EverfocusDDNS” oder “www.dyndns.org” als DDNS Provider
aus. Wenn DDNS nicht verwendet wird, wählen Sie “Aus”.
EverfocusDDNS
Abb. 4-27 Menü Netzwerk – DDNS-EverfocusDDNS
DVR Name: Vergeben Sie einen Namen für den Digitalrekorder
Register/Update: Wählen Sie die Schaltfläche “Register/Update”, um die Daten auf dem Server zu
aktualisieren. Nach erfolgreicher Registrierung erscheint die Meldung „Success“ auf dem Bildschirm. Erscheint
stattdessen eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm, überprüfen Sie bitte die Netzwerkeinstellungen und den
DDNS Namen und beantragen die Registrierung erneut, bis sie die Meldung „Success“ erhalten. Danach
können Sie sich mit dem von Ihnen festgelegten Host-Namen verbinden.
Beispiel: http://hostname.everfocusddns.com
Die zusätzliche Angabe der HTTP Portnummer zu dem DDNS Namen ist nicht erforderlich, da der EverFocus
DDNS Server diese zusammen mit der IP Adresse Ihres Digitalrekorders speichert.
ACHTUNG! Der von Ihnen gewählte DDNS Name muss einzigartig sein. Prüfen Sie auf der Website
http://everfocusddns.com, ob der von Ihnen gewünschte DDNS Name noch verfügbar ist.
ANMERKUNG: Bei Vergabe des DDNS Namens sind die folgenden Zeichen NICHT zulässig:
Leerzeichen, Punkte und Sonderzeichen, z.B. ~ ! @ # $ % ^ & * ( ) + < > " ; : . , _
75
www.dyndns.org
Abb. 4-28 Menü Netzwerk – DDNS- www.dyndns.org
Host Name: Hostname des Accounts
Benutzername: Benutzername des Accounts
Passwort: Passwort des Accounts
Bestätigen: Geben Sie das Passwort zur Bestätigung erneut ein.
Anmerkung: Weitere Informationen zur DDNS Einstellung finden Sie in Kapitel “7 - Everfocus DDNS Setup”.
76
4.7.4
Alarmserver
Die ECOR 264x1 Digitalrekorder können einen Netzwerkalarm zur PowerCon Software oder anderen
Managementsystemen verschicken, die diese Funktion unterstützen.
Abb. 4-29 Menü Netzwerk – Alarmserver
Server IP1~3: IP Adresse des Client PCs, auf dem die PowerCon Software / Management Software installiert
ist. Netzwerkalarme können an bis zu 3 Adressen übertragen werden.
Protokoll: Wählen Sie den Protokolltyp für die Alarmübertragung aus:
UDP: User Datagram Protocol
TCP: Transmission Control Protocol
Anmerkung: Verwenden Sie UDP ausschließlich für LAN Anwendungen, da dieser Modus für
Internetverbindungen nicht sicher ist.
Port: Tragen Sie den Übertragungsport für Netzwerkalarmmitteilungen ein.
Netzwerk ID: Tragen Sie die Netzwerk ID für den Netzwerkalarm ein. Achten Sie darauf, dass diese ID auch in
der PowerCon Software / Management Software eingetragen ist.
Anmerkungen:
1. Die Netzwerk ID muss aus 10 Ziffern bestehen
2. Das Feld ist numerisch; Buchstaben sind nicht zulässig
3. Verwenden Sie bitte keine führenden Nullen
77
4.8 MENÜ HDD
zeigt das Festplattenmenü. In diesem Menü können Sie die Festplatteneinstellungen überprüfen und verwalten.
In diesem Menü können keine Veränderungen vorgenommen werden.
Abb. 4-30 Menü HDD – HDD
4.8.1
HDD
Aufnahmestart: Zeigt den frühesten Aufzeichnungszeitpunkt auf der Festplatte an.
Aufnahmeende: Zeigt den letzten bzw. aktuellsten Aufzeichnungszeitpunkt auf der Festplatte an.
HDD: Wählen Sie die gewünschte Festplatte aus.
HDD Status: Zeigt den aktuellen Status der gewählten Festplatte an.
HDD Temperatur: Zeigt die aktuelle Festplattentemperatur an.
HDD Kapazität: Zeigt die Gesamtkapazität der Festplatte an.
REC Position: Zeigt an, wie viel Kapazität der Festplatte bereits verwendet wurde.
78
4.8.2
Sperren/Format
Abb. 4-31 Menü HDD - Sperren/Format
Max. Anteil gesperrt (%): Legen Sie hier fest, welcher Prozentsatz der gesamten Festplattenkapazität gesperrt
werden soll (Schreibschutz). Wenn Sie hier einen Prozentsatz eintragen, können Sie den Schreibschutz in den
folgenden Menüs ein- bzw. ausschalten:
1. “Menü Kamera / Bewegung / Autom. Schutz”
2. “Menü Alarm & Ereignis / Alarm / Autom. Schutz”.
3. Manuelles Sperren bzw. Entsperren der Dateien in der Suchergebnisliste.
Zurzeit gesperrt (%): Anzeige des aktuell gesperrten (geschützten) Prozentsatzes der gesamten
Festplattenkapazität.
ACHTUNG: Wenn der maximal eingegebene Prozentsatz erreicht ist, werden keine weiteren Daten
schreibgeschützt!.
Alle entsp.: Wählen Sie die Schaltfläche, um den geschützten Anteil der Festplatte zum Überschreiben
freizugeben.
Alle löschen: Wählen Sie die Schaltfläche, um alle nicht geschützten Daten der Festplatte zu löschen.
Format: Wählen Sie die Schaltfläche, um die gesamte Festplatte zu formatieren.
TIPP: Durch Formatierung der Festplatte gehen auch schreibgeschützte Daten verloren. Vergewissern Sie sich
daher vor der Formatierung, dass keine Daten im schreibgeschützten Bereich vorhanden sind oder lagern Sie
ggfs. schreibgeschützte Daten vor der Formatierung auf USB Stick oder DVD-RW aus!
79
4.9 MENÜ STATUSANZEIGE
Abb. 4- zeigt das Menü Statusanzeige. In diesem Menü nehmen Sie die Einstellungen für die Bildschirmanzeige
(OSD) und die Sequenzeinstellung auf Haupt- und Callmonitor vor.
Abb. 4-32 Menü Statusanzeige – Monitor OSD
4.9.1
Monitor OSD (Bildschirmanzeige)
Für Haupt- und Callmonitor stehen folgende Anzeigeoptionen zur Verfügung:
Main Monitor (Hauptmonitor)
Kameraname: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Kameranamen anzuzeigen.
Datum/Zeit: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit anzuzeigen.
Ereignis-Status: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Ereignis-Status anzuzeigen.
HDD Status: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Festplattenstatus anzuzeigen.
Wiedergabezeit: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Wiedergabedatum und –Zeit anzuzeigen.
Wiedergabestatus: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Wiedergabestatus anzuzeigen.
Monitor Output Select: Funktion reserviert.
Call Monitor
Kameraname: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Kameranamen anzuzeigen.
Datum/Zeit: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit anzuzeigen.
80
4.9.2
Sequenzanzeige Hauptmonitor
Abb. 4-33 Menü Statusanzeige – Main M/T SEQ
Step: Reihenfolge der Sequenzpositionen (kann nicht verändert werden).
Kamera: Wählen Sie die Kamera aus, die an dieser Sequenzposition dargestellt werden soll.
Zeit (s): Stellen Sie die Verweilzeit für jede Sequenzposition von 0 bis 99 Sekunden ein.
4.9.3
Sequenzanzeige Callmonitor
Abb. 4-34 Menü Statusanzeige – Call M/T SEQ
Step: Reihenfolge der Sequenzpositionen (kann nicht verändert werden).
Kamera: Wählen Sie die Kamera aus, die an dieser Sequenzposition dargestellt werden soll.
Zeit (s): Stellen Sie die Verweilzeit für jede Sequenzposition von 0 bis 99 Sekunden ein.
81
4.10 MENÜ SYSTEM
zeigt das Systemmenü. Zur Konfiguration Ihres Digitalrekorders stehen 5 Untermenüs zur Verfügung:
Datum/Zeit, Sommerzeit, Benutzer, Schnittstellen und Sonstige.
Abb. 4-35 Menü System – Datum/Zeit
4.10.1
Datum/Zeit
Datum: Stellen Sie das aktuelle Datum ein.
Zeit: Stellen Sie die aktuelle Zeit ein.
Format Datum: Wählen Sie das Datumsformat aus: JJJJ/MM/TT, TT/MM/JJJJ oder MM/TT/JJJJ.
Format Zeit: Wählen Sie 12-Stunden Modus oder 24-Stunden Modus aus.
Zeitzone: Stellen Sie hier die Zeitzone für die Synchronisation des Digitalrekorders über Zeitserver ein.
NTP: Wählen Sie “Aus” oder “Ein”, um die automatische Zeitsynchronisation ein- bzw. auszuschalten.
NTP Server: Tragen Sie die Adresse des Zeitservers ein, mit dem der Digitalrekorder synchronisieren soll. Um
eine kompatible NTP Adresse zu finden, führen Sie die folgenden Schritte durch:
a) Sie benötigen einen PC mit Internetanbindung.
b) Wählen Sie “START” -> “AUSFÜHREN” -> tragen Sie “command” ein und klicken “OK”.
c) Geben Sie in der DOS Maske “ping pool.ntp.org” ein, um die IP Adresse eines NTP Servers
herauszufinden.
NTP Update Intervall: Wählen Sie das Intervall aus, in dem das System automatisch die Zeitsynchronisation
durchführt (Netzwerkverbindung erforderlich!). Auswahl: Täglich / Wöchentlich / Monatlich.
82
4.10.2
Sommerzeit
Abb. 4-36 Menü System – Sommerzeit
Sommerzeit: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die automatische Sommer-/Winterzeit Einstellung zu
aktivieren.
Start Datum: Wählen Sie das Startdatum der Sommerzeit aus (Deutschland: letzter Sonntag im März)
Start Zeit: Wählen Sie die Startzeit der Sommerzeit aus (Deutschland: 2.00 h).
Umschalten auf (hh:mm): Wählen Sie die Zeit aus, auf die die Umschaltung erfolgt (Deutschland: 3.00 h).
Ende Datum: Wählen Sie das Enddatum der Sommerzeit aus (Deutschland: letzter Sonntag im Oktober).
Ende Zeit (hh:mm): Wählen Sie die Endzeit der Sommerzeit aus (Deutschland: 2.00 h).
83
4.10.3
Benutzer
Im Menü “Benutzer” können Sie neue Benutzer anlegen bzw. gespeicherte Benutzer löschen sowie den
Benutzern verschiedene Benutzerrechte zuweisen.
Abb. 4-37 Menü System – Benutzer
Werkseitig sind 3 Benutzer mit unterschiedlichen Benutzerrechten angelegt:
Benutzername
Passwort
Rechteniveau
admin
11111111
Admin
user1
22222222
Manager
user2
33333333
Anwender
Neu
Wählen Sie die Schaltfläche “Neu”, um einen neuen Benutzer anzulegen.
Abb. 4-38 Menü System – Benutzer – Neu
Vergeben Sie einen Benutzernamen (Groß/Kleinschreibung beachten!) und ein Passwort. Geben Sie das
Passwort zur Bestätigung nochmals ein, weisen Sie dem Benutzer die gewünschten Systemrechte zu (Admin /
Manager / Anwender – Systemrechte s. Tabelle weiter unten) und legen Sie den Status des Benutzers fest (ein
/ aus). Wählen Sie die Schaltfläche „Neu“, um den Benutzer anzulegen oder die Schaltfläche „Abbruch“, um den
Vorgang zu beenden und zum Benutzermenü zurückzukehren.
84
Ändern
Wählen Sie ein bestehendes Benutzerkonto an und wählen Sie die Schaltfläche “Ändern”, um ein bestehendes
Benutzerkonto zu verändern.
Abb. 4-39 Menü System – Benutzer – Ändern
Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und wählen Sie die Schaltfläche “Sichern”, um die Änderungen
zu speichern. Wählen Sie die Schaltfläche „Abbruch“, um die Änderungen zu verwerfen und zum Benutzermenü
zurückzukehren.
Benutzer Login: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Anmeldung des Benutzers am System zu
aktivieren.
ACHTUNG: Wenn das Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, kann jeder beliebige Anwender auf das System
zugreifen und hat während des Zugriffs volle ADMIN Rechte!
Auto Logout: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den aktuell angemeldeten Benutzer automatisch nach 3
Minuten Inaktivität abzumelden
Benutzerrechte für die Bedienung über Netzwerk
Admin
Manager
Anwender
Liveansicht
●
●
●
PTZ
●
●
-
Verdeckte Kameras sehen
●
●
-
Wiedergabe / Suche
●
●
-
Datenexport
●
●
-
Menü Information
Bedienung über Netzwerk
●
●
●
Ereignisliste anzeigen
●
-
-
Ereignisliste löschen
●
-
-
Konfigurationsmenü
●
-
-
Eigenen Benutzernamen / Passwort bearbeiten
●
●
●
85
Benutzerrechte für die lokale Bedienung
Admin
Manager
Anwender
Liveansicht
●
●
●
Anzeige Bildschirmmenü ein/aus
●
●
●
OSD Einstellungen
●
●
-
Sequenz
●
●
●
PTZ
●
●
-
Verdeckte Kameras sehen
●
●
-
Wiedergabe / Suche
●
●
-
Menü Information
●
●
●
Ereignisliste anzeigen
Lokale Bedienung
●
-
-
Ereignisliste löschen
●
-
-
Konfigurationsmenü
●
-
-
Eigenen Benutzernamen / Passwort bearbeiten
●
●
●
4.10.4
Schnittstellen
Abb. 4- zeigt das Schnittstellenmenü. In diesem Menü nehmen Sie die erforderlichen Einstellungen für die
Digitalrekordersteuerung über RS-485 sowie die DVR Steuerung angeschlossener PTZ Kameras vor.
Abb. 4-40 Menü System – Schnittstellen
RS232
Baud Rate: Übertragungsrate der RS232 Schnittstelle. Einstellbar sind: 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400,
57600 und 115200 Baud.
Data Bit: Anzahl der Datenbits. 8 oder 7.
Stop Bit: Anzahl der Stoppbits: 1 oder 2.
Parität: Paritätsmodus: keine / gerade / ungerade.
86
RS485
PTZ Protokoll: Wählen Sie aus der Auswahlliste das PTZ Protokoll: Transparent, Pelco D, Pelco P, Everfocus
oder Samsung. (Anmerkung: alle Kameras müssen das gleiche Protokoll verwenden!)
485 ID: RS-485 Adresse, adressierbarer Bereich: 0 bis 127. Diese Adresse entspricht der Gerätenummer bei
Fernsteuerung über das RS-485 Bedienteil EKB 500 (DEVICE Nr.)
Baud Rate: Übertragungsrate der RS485 Schnittstelle. Einstellbar sind: 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400,
57600 und 115200 Baud.
Data Bit: Anzahl der Datenbits. 8 oder 7.
Stop Bit: Anzahl der Stoppbits: 1 oder 2.
Parität: Paritätsmodus: keine / gerade / ungerade.
Fernsteuerung
IR FB ID: ID der Fernbedienung, einstellbar von 1 bis 4.
4.10.5
Sonstige
Abb. 4-41 Menü System – Sonstige
Firmware
Firmware Version: Anzeige der aktuellen Version.
Firmware Update: Wählen Sie die Schaltfläche “Update”, um die Firmware zu aktualisieren.
Anmerkung: Um das Firmware Update durchzuführen, benötigen Sie einen USB Stick mit der
aktuellen Firmware-Version, der an den Digitalrekorder angeschlossen wird. Während des
Updates darf weder der USB Stick entfernt noch das Gerät spannungslos geschaltet werden,
da dies zum Systemabsturz führen kann!.
87
Konfiguration
Werkseinstellungen laden?: Wählen Sie die Schaltfläche “Laden”, um alle Menüeinstellungen auf
Werkseinstellung zurückzusetzen. Die Einstellungen zu Benutzerkonten, Netzwerkeinstellungen und
Datum/Zeit werden durch das Laden der Werkseinstellung nicht verändert.
Von USB laden: Wählen Sie die Schaltfläche “Laden”, um eine auf USB Stick gespeicherte
Digitalrekorderkonfiguration einzulesen.
Auf USB sichern: Wählen Sie die Schaltfläche “Sichern”, um die aktuelle Digitalrekorderkonfiguration auf USB
Stick zu speichern.
Sprache: Das System bietet unterschiedliche Sprachen. Die verfügbaren Sprachen variieren je nach
Absatzregion. Falls die von Ihnen gewünschte Sprache nicht in der Auswahlliste enthalten ist, nehmen Sie bitte
Kontakt mit Ihrem Vertriebspartner auf.
4.11 MENÜ INFORMATION
zeigt das Informationsmenü, in dem Sie Informationen zu Ihrem Digitalrekorder finden und
Verzeichniseinstellungen vornehmen können.
Abb. 4-42 Menü Information – System
4.11.1
System
System
Version: Anzeige der Firmware Versionsnummer.
Modell: Anzeige des Digitalrekordermodells.
NTSC/PAL: Anzeige des aktuellen Videoformats.
88
Netzwerk
IP: Anzeige der aktuellen IP Adresse des Digitalrekorders.
MAC: Adresse der internen Netzwerkkarte des Digitalrekorders (kann nicht verändert werden).
DVR Name: Anzeige des Digitalrekordernamens
Netzwerk ID: Anzeige der ID für den Netzwerkalarm.
Status
HDD: Anzeige der aktuellen Festplattentemperatur.
Lüfter: Anzeige des Lüfterstatus.
4.11.2
Verzeichnis
Abb. 4-43 Menü Information – Verzeichnis
Von (Datum/Zeit): Wählen Sie den Startzeitpunkt aus, ab dem das Verzeichnis angezeigt werden soll.
Bis (Datum/Zeit): Wählen Sie den Endzeitpunkt aus, bis zu dem das Verzeichnis angezeigt werden soll.
Ereignistyp:
Konfiguration: Wählen Sie diese Option, um eine Liste der vorgenommenen Systemänderungen
im ausgewählten Zeitraum anzuzeigen.
Ereignis: Wählen Sie diese Option, um eine Liste der Systemereignisse im ausgewählten Zeitraum
anzuzeigen.
89
Aufnahme: Wählen Sie diese Option, um eine Liste der Alarmaufzeichnungen im ausgewählten
Zeitraum anzuzeigen.
Operation: Wählen Sie diese Option, um eine Liste der durchgeführten Aktionen im ausgewählten
Zeitraum anzuzeigen (Aktionsprotokoll).
Benutzer: Wählen Sie diese Option, um eine Liste der angemeldeten Benutzer im ausgewählten
Zeitraum anzuzeigen.
Verz. öffnen: Wählen Sie die Schaltfläche “Verz. öffnen“, um das Verzeichnis aufzurufen (s. Abb. 4- für weitere
Informationen).
Verz. löschen: Wählen Sie die Schaltfläche “Verz. löschen“, um das Verzeichnis zu löschen.
Export Log auf USB: Lagern Sie die Verzeichnisdaten auf USB Stick aus.
Abb. 4-44 Verzeichnisliste
Seite -: Vorherige Verzeichnisseite aufrufen.
Seite +: Nächste Verzeichnisseite aufrufen.
Exit: Verzeichnisliste schließen
90
Kapitel
5
5
NETZWERK ÜBERSICHT
Dieses Kapitel enthält eine grundlegende Anleitung, wie Sie Ihren DVR für Netzwerkanbindung einrichten.
Grundkenntnisse bezüglich Netzwerk und Arbeitsweise eines Netzwerks sind für die vollständige Einrichtung
der Netzwerkanbindung äußerst hilfreich.
5.1 TCP/IP / EINFÜHRUNG
TCP/IP stellt eine Gruppe von Protokollen dar, die weltweit im Internet und in den meisten Local Area Networks
(LAN) verwendet wird. Bei Verwendung von TCP/IP besitzt jeder Computer bzw. weitere
Kommunikationsgeräte, die an das Netzwerk angeschlossen sind, eine eindeutige IP Adresse. Die IP Adresse
ist vergleichbar mit der Adresse Ihres Hauses. Eine IP Adresse besteht aus vier Zahlengruppen (Ziffern von 0
bis 255), die durch Dezimalpunkte voneinander getrennt sind. Die IP Adresse wird verwendet, um einen Host
oder einen Computer im LAN eindeutig zu identifizieren. Beispiel für die IP Adresse eines Computers im
Netzwerk: 192.168.1.127.
Es sollten niemals zwei oder mehr Geräte genau die gleiche IP Adresse haben; die ersten drei Zahlengruppen
sollten jedoch für alle Computer innerhalb des LAN identisch sein. Beispiel: in einem LAN gibt es 253 Computer;
die folgenden IP Adressen werden zugewiesen: 192.168.1.x, wobei x für eine Zahl zwischen 2 und 254 steht.
5.2 SUBNETZMASKE
Jeder Host in einem LAN hat eine Subnetzmaske. Die Subnetzmaske besteht aus 4 Zahlengruppen zur
Bestimmung, zu welchem LAN bzw. zu welcher Klasse es gehört. Normalerweise steht die Nummer 255 für den
Anteil der Netzwerkadresse der IP Adresse, während am Ende eine 0 steht, um den Hostanteil der
Netzwerkadresse zu identifizieren. Die Subnetzmaske ist vergleichbar mit der Stadt, in der Sie wohnen und in
der Sie Ihre Adresse haben.
5.3 GATEWAY ADRESSE
Jeder Host in einem LAN hat ein Gateway. Jede Gateway Adresse besteht aus 4 Zahlengruppen, die durch
Dezimalpunkte voneinander getrennt sind. Die Gateway Adresse wird verwendet, um eindeutig den zentralen
Host oder Computer im LAN zu identifizieren, der die IP Adressen Ihrem Netzwerk zuweist (normalerweise ein
Router). Die Gateway Adresse ist vergleichbar mit dem Stadttor der Stadt, in der Sie wohnen.
91
5.4 VIRTUELLE PORTS
Eine Portnummer repräsentiert einen “Kanal” oder Eingang für die Netzwerkkommunikation. Portnummern
ermöglichen unterschiedlichen Anwendungen die Nutzung von Netzwerkressourcen, ohne sich gegenseitig zu
stören. Portnummern werden hauptsächlich in der Netzwerkkonfiguration verwendet, insbesondere bei der
Konfiguration von Anschlüssen. Manchmal werden Portnummern jedoch allen Nutzern zugänglich gemacht. So
nutzen beispielsweise einige Webseiten eine URL im Internet wie die folgende:
http://www.irgendeineadresse.de:8100/
In diesem Beispiel steht die Nummer 8100 für den Port, den der Browser verwendet, um sich mit dem
Webserver zu verbinden. Die Standard Portnummer, die von Webseiten verwendet wird, ist 80, so dass diese
Nummer nicht zwingend mit der URL eingegeben werden muss (obwohl der Aufruf der Webseite mit Eingabe
der 80 ebenfalls funktioniert). In einem IP Netzwerk können theoretisch Portnummern von 0 bis 65535
verwendet werden. Gängige Netzwerkanwendungen nutzen jedoch Portnummern im unteren Bereich (wie
beispielsweise 80 für HTTP). Ports sind vergleichbar mit Türen und Fenstern eines Hauses, wobei der Port 80
für die Haustür steht. Wenn die Türen verschlossen sind, können Sie das Haus nicht betreten. Dies gilt auch für
Ports in einem Netzwerk. Wenn die Ports einer spezifischen IP Adresse nicht geöffnet sind, erhalten Sie keinen
Zugang zu dieser IP Adresse.
Anmerkung: Der Ausdruck “Port” wird auch in anderen Zusammenhängen in der Netzwerktechnologie
verwendet. Ein Port kann ein Ethernet Knotenpunkt sein, wie z.B. auf einem Hub, Switch oder Router. Ebenso
wird ein physikalischer Knotenpunkt für den Anschluss externer Geräte als Port bezeichnet, z.B. serielle,
parallele und USB Ports..
5.5 VOR DER INSTALLATION
Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen, bevor Sie mit der Installation beginnen:
Verfügen Sie über einen High-speed Internetanschluss? ______________
Es gibt viele unterschiedliche Arten von High-speed Internet. Die gängigsten sind T1, Kabel und DSL
(nach Geschwindigkeit sortiert). Der Digitalrekorder ist nicht kompatibel mit einer Einwahlverbindung.

Anmerkung: Wir empfehlen eine minimale Upload Geschwindigkeit von 256KBps. Diese kann
von Ihrem Internet Service Provider zugewiesen werden.
Welche Art von Modem / Router nutzen Sie?
______________
Modem/Router Modell / #
Ihr Modem / Router wurde entweder durch Ihren Internet Service Provider installiert oder wurde von
Ihnen gekauft, um eine Verbindung zum Internet einzurichten. Ein Router weist lokalen Computern
unterschiedliche interne IP Adressen zu; dies ermöglicht mehreren Computern den Zugang zum
Internet über die gleiche externe IP Adresse.
Verwenden Sie eine statische IP Adresse?
______________
Eine statische IP Adresse bedeutet, dass Sie für den Aufbau einer Internetverbindung immer die gleiche
IP Adresse verwenden. Dadurch kennen andere Internetnutzer Ihren Standort und können sich einfach
damit verbinden. Dies vereinfacht das Hosting einer Website, eines E-Mail Servers und weiterer
92
Serververbindungen. Wir empfehlen die Verwendung einer statischen IP Adresse. Wenn diese nicht zur
Verfügung steht, benötigen Sie eine dynamische IP Adresse (s.u.).
Verwenden Sie eine dynamische IP Adresse?
______________
Eine dynamische IP Adresse bedeutet, dass Ihre IP Adresse jedes Mal wechselt, wenn Sie eine
Internetverbindung herstellen. Wir empfehlen Ihnen, von Ihrem Internet Service Provider eine statische
IP Adresse anzufordern. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie auch die DDNS Funktion im
Digitalrekorder nutzen. DDNS steht für „Dynamic Domain Name Server“ und ist ein Service, der eine
zentrale Datenbank zur Verfügung stellt, in der IP Informationen gespeichert und abgerufen werden
können. Es ermöglicht die Verwendung einer dynamischen IP Adresse, die zentral registriert wird, so
dass Benutzer sich über einen Namen damit verbinden können. Weitere Informationen zur Verwendung
des EverFocus DDNS Service finden Sie in Kapitel 8.
Welches Digitalrekordermodell installieren Sie?
______________
Everfocus EDR Serie: EDR 410 H/M, 810 H/M, 920 oder 1640
Everfocus EDR “Ease” Serie: EDR 410 D, 910 A/D oder 1610 A/D
Everfocus ECOR Serie: ECOR 4, 8
Everfocus PARAGON Serie: Paragon 16
Everfocus ECOR 264x1 Serie: ECOR 264x1-16, 264x1-9, 264x1-4
Nachstehend die Standard Ports der Everfocus Digitalrekorder:
ECOR 264x1 Serie: 80
Paragon Serie: 80
ECOR Serie: 80, 1600
EDR / EDR “Ease” Serie: 80, 1600, und 37260 – 37263
Falls diese Ports im Netzwerkmenü verändert wurden, verwenden Sie die entsprechenden Ports.
5.6 WIE IST IHR NETZWERK AUFGEBAUT?
Everfocus Digitalrekorder arbeiten mit einem der folgenden 3 Netzwerkverbindungstypen:
1. Einfache Punkt-zu-Punkt Verbindung: Dies ist die einfachste Art der Netzwerkverbindung. Zur direkten
Verbindung von einem Computer zum anderen (in diesem Fall von einem Computer zum
Digitalrekorder) wird ein Crossover-Kabel verwendet.
2. Direkte High Speed Modem Verbindung: Hier wird ein Standard Netzwerkkabel für den direkten
Anschluss des Modems zum Computer verwendet (in diesem Fall Anschluss des Modems an den
Digitalrekorder). Diese Verbindungsart eignet sich ausschließlich für den Einsatz von Modems mit
einem einzelnen Port. Für eine Modem/Router Kombination siehe Punkt 3.
3. Router oder LAN Verbindung – Eine LAN (Local Area Network) Verbindung erfordert entweder einen
Router oder eine bereits bestehende LAN Verbindung. Dies ist der gängigste Netzwerkverbindungstyp.
Ein Router ermöglicht mehreren Computern bzw. Digitalrekordern den gegenseitigen Zugriff sowie den
Zugang zum Internet. Den Computer / Digitalrekorder werden dabei unterschiedliche interne IP
Adressen zugewiesen.
93
5.7 EINFACHE PUNKT-ZU-PUNKT VERBINDUNG
Cat 5
Crossover-Kabel
Crossover Netzwerkkabel Pinbelegung:
Die Abbildung zeigt die Pinbelegung für ein Crossover Netzwerkkabel:
Vorgehensweise:
 Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines Crossover Netzwerkkabels. Falls Sie noch nie
selbst ein Crossover Kabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen Kabels. Bitte
beachten Sie, dass für diese Anwendung ein einfaches Netzwerkkabel nicht ausreicht.
 Verbinden Sie das eine Ende des Crossover Kabels mit dem LAN Port an der Rückseite des
Digitalrekorders und das andere Ende mit der Netzwerkkarte auf der Rückseite des Computers.
 Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
 Für diese Verbindungsart ist die Verwendung der statischen IP Adresse zwingend erforderlich.
94
 Weisen Sie die IP Adresse 192.168.001.003 zu sowie die Subnetzmaske 255.255.255.000 und die
Gateway Adresse 192.168.001.001. Die Option „DNS Server“ wird nicht benötigt.
 Der nächste Schritt ist die Anpassung der Netzwerkeinstellungen des Computers auf die des
Digitalrekorders. Für die Anpassung benötigen Sie Administratorrechte auf Ihrem Windows Rechner.
 Zuweisung einer festen IP Adresse in Windows 2000/XP.
Wählen Sie „Start  Einstellungen  Systemsteuerung“
Öffnen Sie „Netzwerkverbindungen“ durch Doppelklick auf den Menüeintrag.
95
Klicken Sie rechts auf „LAN-Verbindung“ und wählen Sie „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü aus.
Wählen Sie „Internetprotokoll (TCP/IP)“ und klicken Sie anschließend auf „Eigenschaften“.
 Wählen Sie die Option “Folgende IP Adresse verwenden:” aus
 Weisen Sie die IP Adresse 192.168.1.2 zu sowie die Subnetzmaske 255.255.255.0 und die
Standardgateway Adresse 192.168.1.1 und bestätigen Sie mit „OK“.
 Starten Sie sowohl den Computer als auch den Digitalrekorder neu.
 Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer und
tragen in die Adresszeile folgende Adresse ein
http://192.168.1.3
96
5.8 DIREKTE HIGH SPEED MODEM VERBINDUNG
Hi-speed Modem
Internet
Cat 5
Direktes Kabel
DVR
Pinbelegung direktes Netzwerkkabel:
Vorgehensweise:
 Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines direkten Netzwerkkabels. Falls Sie noch nie
selbst ein Netzwerkkabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen Kabels. Bitte
beachten Sie, dass sich für diese Anwendung ein Crossover Netzwerkkabel nicht eignet.
 Verbinden Sie das eine Ende des direkten Netzwerkkabels mit dem LAN Port an der Rückseite des
Digitalrekorders und das andere Ende mit dem High Speed Modem.
 Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
 Für diese Verbindungsart ist die Verwendung der statischen IP Adresse zwingend erforderlich.
 Weisen Sie die IP Adresse, Subnetzmaske und Gateway Adresse zu, die Sie von Ihrem Internet
Service Provider erhalten haben.
97
Anmerkung: Wenn Sie eine dynamische IP Adresse haben, stellen Sie im Digitalrekorder „DHCP“ ein,
um die Netzwerkeinstellungen automatisch zu erkennen.
 Verlassen Sie das Digitalrekordermenü, um die Einstellungen zu speichern.
 Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer und
tragen in die Adresszeile die Adresse ein, die Sie von Ihrem Internet Service Provider erhalten haben:

http:// (IP Adresse, vom Internet Service Provider erhalten)
 Anmerkung: Wenn Sie diese Verbindungsart nutzen, kann jeweils nur ein Gerät mit dem Modem
verbunden werden. Um die Verbindung zu testen, benötigen Sie einen Computer an einem anderen
Standort.
5.9 ROUTER ODER LAN VERBINDUNG
Hi-speed Modem
Internet
Cat 5
Direktes Kabel
DVR
Router
Pinbelegung direktes Netzwerkkabel:
98
Vorgehensweise:
 Der erste Schritt ist der Kauf oder die Herstellung eines direkten Netzwerkkabels. Falls Sie noch nie
selbst ein Netzwerkkabel gemacht haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines solchen Kabels. Bitte
beachten Sie, dass sich für diese Anwendung ein Crossover Netzwerkkabel nicht eignet.
 Verbinden Sie das eine Ende des direkten Netzwerkkabels mit dem LAN Port an der Rückseite des
Digitalrekorders und das andere Ende mit dem Router.
 Melden Sie sich im Digitalrekordermenü an und rufen Sie das Netzwerkmenü auf.
 Automatische Adresszuweisung durch den Router:

Stellen Sie als Netzwerktyp „DHCP” ein. Notieren Sie IP Adresse und Gateway.

Verlassen Sie das Menü, um die Einstellungen zu speichern.
Manuelle Adresszuweisung:

Melden Sie sich an einem Computer an, der sich im gleichen Netzwerk wie der Digitalrekorder
befindet.

Wählen Sie “Start  Ausführen”.
o Für Windows Vista, wählen Sie stattdessen “Suchen”.

Geben Sie “command” ein und klicken Sie “OK”.
o Für Vista: Geben sie “command” im Feld “Suche starten” ein.

Geben Sie in der DOS Eingabeaufforderung “ipconfig” ein und drücken Sie die Enter Taste.

Die Netzwerkinformationen werden auf dem Bildschirm dargestellt (s. Abb.).
o Für Vista: Suchen Sie nach der Information “IP v4”.

Tragen Sie die Werte für Subnetzmaske und Standardgateway im Digitalrekorder ein; diese Werte
müssen in beiden Geräten übereinstimmen. Die letzte Zahlengruppe der IP Adresse sollte jedoch
99
verändert werden. Beispiel: Wenn die IP Adresse des Computers 192.168.2.101 ist, vergeben Sie
für die IP Adresse des Digitalrekorders 192.168.002.050.
 Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer und
tragen in die Adresszeile die folgende Adresse ein:
http:// (IP Adresse des Digitalrekorders)

Anmerkung: Die IP Adresse des Digitalrekorders funktioniert nur an dem Standort des
Digitalrekorders. Wenn Sie von einem anderen Standort über Internet zugreifen möchten, siehe
nächster Abschnitt.
Einstellung des Digitalrekorders für Internetverbindung durch Router
 Der nächste Schritt ist, in Ihrem Router die Ports zu öffnen. Melden Sie sich über einen PC an dem
Router an und öffnen Sie die folgenden Ports.
o Zu öffnende Ports: 80, 1600
o Wenn Ihr Internet Service Provider den Port 80 blockiert, ändern Sie die Einstellung im
Netzwerkmenü des Digitalrekorders auf einen anderen Port.
o Für die Porteinstellung des Routers kontaktieren Sie bitte den Hersteller.
 Um von Ihrem Computer aus auf den Digitalrekorder zuzugreifen, öffnen Sie den Internet Explorer und
tragen in die Adresszeile die Adresse ein, die Sie von Ihrem Internet Service Provider erhalten haben:
http:// (IP Adresse, vom Internet Service Provider erhalten)
Anmerkung: Wenn Sie eine andere Portnummer als 80 vergeben haben, müssen Sie diese
Portnummer am Ende der IP Adresse anfügen
Beispiel: http://70.20.70.20:8100
 Wenn Sie eine dynamische IP Adresse verwenden und die Ports geöffnet haben, gehen Sie zum
folgenden Kapitel, um DDNS einzustellen.
100
Kapitel
6
6 FERNSTEUERUNG ÜBER BROWSER
6.1 VERBINDUNG ZUM ECOR 264x1
Sie können auf Ihren Digitalrekorder über einen Computer zugreifen. Öffnen Sie dazu den Internet Explorer und
geben Sie folgende Adresse in das Adressfeld ein:
Lokale Verbindung: http:// (IP Adresse des Digitalrekorders – Menü Netzwerk)
Internetverbindung: http:// (IP Adresse, vergeben durch Ihren Internet Service Provider)
 Die Anmeldeseite wird wie oben dargestellt auf dem Bildschirm angezeigt.
 Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort (Kennwort) ein. Benutzernamen und Passwörter
werden im Systemmenü angelegt.
 Der Standard Benutzername ist “admin”; das Standard Passwort ist “11111111”.
 Wählen Sie die Schaltfläche „OK”, um den Netzwerk Viewer zu öffnen.
101
6.2 SICHERHEITSEINSTELLUNGEN
6.2.1
ActiveX Steuerelement installieren
Beim ersten Aufruf der IP Adresse des Digitalrekorders sehen Sie den folgenden Bildschirm. Falls die gelbe
Statusleiste nicht angezeigt wird, ist die Sicherheitsstufe vermutlich zu hoch eingestellt. Lesen Sie in diesem
Fall zunächst den Abschnitt 6.2.2 “ActiveX Steuerelemente aktivieren”.
Klicken Sie rechts auf die gelbe Statusleiste und wählen Sie “ Add-On ausführen“
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für die Installation der des ePlusOcx ActiveX Datei ePlusDVR.cab, indem
Sie die Schaltfläche “Installieren” auswählen.
102
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für die Installation der Datei ePlusDVR.cab, indem Sie die Schaltfläche
“Installieren” auswählen.
Nachdem Sie die Datei installiert haben, sehen Sie den folgenden Bildschirm:
Klicken Sie rechts auf die gelbe Statusleiste und wählen Sie “ Add-On ausführen“
103
Installieren Sie die MSXML Datei, indem Sie “Ausführen” anklicken.
Wenn Sie das ActiveX-Steuerelement installiert haben, sehen Sie den folgenden Bildschirm:
104
6.2.2
ActiveX Steuerelemente aktivieren
Anmerkung: Dieser Abschnitt ist nur dann erforderlich, wenn Sie die gelbe ActiveX Statusleiste
bei der ersten Verbindung zu Ihrem Digitalrekorder NICHT angezeigt wird..
Wählen Sie in der Menüleiste den Menüpunkt “Extras>Internetoptionen” aus.
Klicken Sie den Reiter “Sicherheit” an und wählen Sie die Schaltfläche “Stufe anpassen…” aus.
105
Scrollen Sie in dem folgenden Fenster bis zu “ActiveX Steuerelemente und Plugins”
Ändern Sie die Einstellungen wie folgt:
“Aktivieren”:
 Ausführung von bisher nicht verwendeten ActiveX-Steuerelementen ohne Eingabeaufforderung zulassen
(nur Internet Explorer 7)
 Skriptlets zulassen (nur IE7)
 Automatische Eingabeaufforderung für ActiveX-Steuerelemente
 Binär- und Skriptverhalten
 Videos und Animationen auf einer Webseite anzeigen, die keine externe Medienwiedergabe verwendet
(nur IE7)
 ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen
 ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Skripting sicher sind
“Bestätigen”:
 Signierte ActiveX-Steuerelemente herunterladen
 Unsignierte ActiveX-Steuerelemente herunterladen
“Deaktivieren”:
 ActiveX-Steuerelemente initialisieren und ausführen, die nicht als „sicher für Skripting“ markiert sind
Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK und wählen Sie erneut OK, um die Sicherheitseinstellungen zu
übernehmen.
Schließen Sie das Fenster, um zum Anmeldebildschirm zurückzukehren. Klicken Sie die Schaltfläche
„Aktualisieren“, um die Seite erneut zu laden.
106
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für die Installation der Datei ePlusDVR.cab, indem Sie die Schaltfläche
“Installieren” auswählen.
Nachdem Sie die Datei installiert haben, kehren Sie zurück zur Anmeldeseite.
Geben Sie Benutzernamen und Passwort ein und klicken Sie „OK“, um sich anzumelden.
Standard Benutzername: admin
Standard Passwort: 11111111
107
6.3 REMOTE LIVE ANSICHT
5
4
3
2
1
1. Auf der Hauptseite sehen Sie Livebilder in einem 16fach Bildschirm (bzw. 4/9fach Bildschirm, abhängig vom
Digitalrekordermodell).
2. Der Status aller Kameras wird links im Bildschirm angezeigt:
Grün = Normal
Orange = Bewegungsereignis
Blau = Videoverlustereignis
Rot = Alarmereignis
Grau = Kamera ist deaktiviert
3. Klicken Sie auf eine Kameranummer, um diese Kamera im Vollbild anzuzeigen. Klicken Sie auf die
Schaltfläche „4UP“, um einen 4fach Bildschirm anzuzeigen, die Schaltfläche “9UP” für einen 9fach
Bildschirm oder die Schaltfläche “16UP” für einen 16fach Bildschirm.
4. Wenn auf der Client-Seite ein Mikrofon und auf DVR Seite ein Verstärker sowie ein Lautsprecher
angeschlossen sind, können Sie die Schaltfläche
anklicken, um ein Audiosignal zum Digitalrekorder
zu übertragen.
5. Im oberen Teil des Bildschirms befinden sich 14 Menüsymbole. Die ersten 13 Symbole entsprechen den
Symbolen des Hauptmenüs Ihres Digitalrekorders. Das letzte Symbol (PTZ Steuerung) ist im folgenden
Abschnitt beschrieben.
108
6.4 Remote PTZ STEUERUNG
1. Wählen Sie aus der Auswahlliste die PTZ Kamera aus.
2. Verwenden Sie die Richtungspfeile (aufwärts, abwärts, links, rechts), um die Kamera in die gewünschte
Richtung bzw. den gewünschten Winkel zu bewegen.
3. Verwenden Sie die Zoom Schaltflächen, um das Bild zu vergrößern (“Z+”) bzw. zu verkleinern (“Z-”).
4. Verwenden Sie die Fokus Schaltflächen, um den Fokus auf Tele (“F+”) bzw. Weit (“F-”) zu setzen.
5. Verwenden Sie die Blende Schaltflächen, um die Blende zu öffnen (“I+”) bzw. zu schließen (“I-“).
6. Programmieren einer Festposition:
a. Bringen Sie die PTZ Kamera in die gewünschte Position
b. Wählen Sie die Schaltfläche “Preset”
c. Vergeben Sie für diese Position eine Festpositionsnummer (diese wird in dem Feld angezeigt)
d. Wählen Sie die Schaltfläche “Set”, um die Festposition zu bestätigen
7. Anfahren einer Festposition
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Preset”
b. Geben Sie die Nummer der gewünschten Festposition ein
c. Wählen Sie die Schaltfläche “Go”, um die Festposition anzufahren
8. Kurzwahltasten für Festpositionen #1-9
a. Die Festpositionen 1~9 können Sie direkt durch Anklicken der entsprechenden Zahl anfahren (keine
weiteren Aktionen erforderlich).
9. Löschen einer Festposition
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Preset”
b. Geben Sie die Nummer der zu löschenden Festposition ein
c. Wählen Sie die Schaltfläche “Delete”, um die ausgewählte Festposition zu löschen.
10. Autopan
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Auto Pan”
11. Pattern Betrieb (Pattern ist die Tour “0” bei Everfocus und Pelco PTZ Kameras)
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Pattern”
12. Tour starten
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Tour”
109
b. Geben Sie die Nummer der gewünschten Tour ein
c. Wählen Sie die Schaltfläche “Go”, um die Tour zu starten.
13. Tour löschen
a. Wählen Sie die Schaltfläche “Tour”
b. Geben Sie die Nummer der zu löschenden Tour ein
c. Wählen Sie die Schaltfläche “Delete”, um die Tour zu löschen
14. OSD Bedienung Speed Dome
PRESET > [95] > SET
Einstellungsmenü aufrufen
I+ (Blende öffnen)
Enter im Speed Dome OSD
I- (Blende schließen)
ESC/Cancel im Speed Dome OSD
110
6.5 Remote Wiedergabe
Wählen Sie zur Wiedergabe eines Videos das Symbol “Suchen (Search)” aus. Wählen Sie Suche nach
Zeit/Datum, Ereignis oder Smart Suche. Bei der Suche nach Ereignis und der Smart Suche ist die Anzahl der
Suchresultate auf 400 begrenzt (mit Ausrichtung zur Startzeit hin).
Zurück zur Liveansicht
Steuertasten Wiedergabe
Steuertasten Wiedergabe:
1.
Schneller Rücklauf
2.
Video rückwärts wiedergeben
3.
Wiedergabe stoppen
4.
Pause
5.
Video vorwärts wiedergeben
6.
Schneller Vorlauf
111
Kapitel
7
7 EVERFOCUS DDNS EINSTELLUNG
Einstellungsschritte:
Schritt 1. Nehmen Sie die Netzwerkeinstellungen gemäß der Anleitung im Kapitel “Netzwerk” vor.
(Vergewissern Sie sich, dass DNS Server 1 korrekt eingestellt ist; ansonsten arbeitet DDNS
nicht).
Schritt 2. Öffnen Sie die Webseite http://everfocusddns.com und suchen Sie nach einem verfügbaren
Namen.
Anmerkung: Dieser Schritt ist optional, da er ausschließlich dazu gedacht ist, die
Verfügbarkeit eines Hostnamen zu überprüfen. Wenn der Name verfügbar ist, gehen Sie
direkt weiter zu Schritt 3.
Schritt 3. Rufen Sie im Netzwerkmenü des Digitalrekorders das Untermenü “DDNS” auf. Wählen Sie als
DDNS Service “EverfocusDDNS” aus und tragen Sie den gewählten Namen Ihres
Digitalrekorders ein.
ANMERKUNG: Bei Vergabe des DDNS Namens sind die folgenden Zeichen NICHT zulässig:
Leerzeichen, Punkte und Sonderzeichen, z.B. ~ ! @ # $ % ^ & * ( ) + < > " ; : . , _
Schritt 4. Wählen Sie die Schaltfläche “Register/Update”, um die Daten auf dem Server zu aktualisieren.
Nach erfolgreicher Registrierung erscheint die Meldung „Success“ auf dem Bildschirm.
112
Erscheint stattdessen eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm, überprüfen Sie bitte die
Netzwerkeinstellungen und den DDNS Namen und beantragen die Registrierung erneut, bis sie
die Meldung „Success“ erhalten. Danach können Sie sich mit dem von Ihnen festgelegten HostNamen verbinden
Schritt 5. Sie sollten jetzt eine Verbindung herstellen können, indem Sie den vergebenen Namen im
Browser eingeben. Beispiel: http://hostname.everfocusddns.com
Die zusätzliche Angabe der HTTP Portnummer zu dem DDNS Namen ist nicht erforderlich, da der EverFocus
DDNS Server diese zusammen mit der IP Adresse Ihres Digitalrekorders speichert.
113
Kapitel
8
8 FEHLERSUCHE
Wenn Sie Probleme mit dem System haben, nutzen Sie die folgende Checkliste zur Problemlösung.

Der Digitalrekorder schaltet nicht in Aufzeichnungsmodus.





Öffnen Sie das Kameramenü im Digitalrekordermenü. Überprüfen Sie, ob alle angeschlossenen
Kameras aktiviert sind (Kontrollkästchen aktiviert), und dass der Aufzeichnungsmodus „Kontinuierlich“
eingestellt ist.
Öffnen Sie das Festplattenmenü und überprüfen Sie, ob die interne Festplatte erkannt wurde.
Der Digitalrekorder zeigt keine Bilder an.

Vergewissern Sie sich, dass ein Monitor angeschlossen ist (Videoausgang oder VGA Port). Wenn der
Monitor mehrere Eingänge hat, vergewissern Sie sich, dass die Anzeigeeinstellung korrekt ist.

Überprüfen Sie den Zustand des Monitorkabels..

Vergewissern Sie sich, dass am Digitalrekorder die korrekte Spannung anliegt.
Einer der angeschlossenen Kanäle wird nicht angezeigt.

Vergewissern Sie sich, dass alle Kameras im Kameramenü aktiviert sind (Kontrollkästchen aktiviert)
und dass die verdeckte Anzeige deaktiviert ist (Kontrollkästchen deaktiviert).

Wenn Sie immer noch kein Bild sehen, schließen Sie eine funktionale Kamera an den Eingang an, der
kein Bild anzeigt. Wenn Sie nun ein Bild sehen, liegt das Problem bei der Kamera.
Ich erhalte keinen Zugang zum Digitalrekorder über Internet.

Vergewissern Sie sich, dass die Digitalrekorder Ports korrekt im Router eingestellt sind.

Überprüfen Sie, ob Ihr Internet Service Provider einen der verwendeten Ports blockiert.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die korrekte IP Adresse verwenden oder, wenn Sie eine dynamische
IP Adresse verwenden, ob die IP Adresse verändert ist.
114
Anhang
A
ANHANG A: ALARMMODI
Modus “Transparent”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis = t Reaktion
t Ereignis:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Timeout + Transparent”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Ereignis
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
115
Modus “Timeout”
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis
t Dauer = t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Permanent”
Alarm Reset
Eingangsereignis
Alarmdauer
t
t Ereignis
t Reaktion
t Ereignis:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
116
Modus “Timeout”: Alarm Nachtrigger
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
Modus “Timeout+Transparent”: Alarm Nachtrigger
Eingangsereignis
Alarmdauer
t Dauer
t
t Reaktion
t Ereignis:
t Dauer:
t Reaktion:
Alarmdauer der Alarmeingangsquelle (Bewegung, Kontakt, Systemereignisse...)
Timeout Zeit, definiert im Einstellmenü “Ereignis”
Daraus resultierende Alarmdauer für diesen Alarmmodus bezogen auf Ereignisaufzeichnung,
Alarmausgänge, Bildschirmnachrichten, Summer
117
Anhang
B
ANHANG B: AUTOMATISCHE ANPASSUNG
IM EXPRESS SETUP
Fall 1:
Aufnahmemodus: Normal + Ereignis
Aufnahme mit: Aufnahmetage
Der Digitalrekorder passt automatisch Qualität und Ereignisbildrate an, um die ausgewählte Anzahl an
Aufnahmetagen zu erreichen:
Gemäß der gewählten Einstellung zu Auflösung, Anzahl der Aufnahmetage und Einschätzung der Bewegung
pro Tag, passt der Digitalrekorder automatisch in den Kameraeinstellungen die Aufzeichnungsauflösung,
Aufnahmequalität und Ereignisbildrate in Schritten von 1 bis 8 an. Wenn die gewünschte Anzahl an
Aufnahmetagen mit diesen Schritten nicht erreicht werden kann, wird automatisch Einstellung 8 verwendet.
Anpassungsschritte 1
2 3
4
5
6
7
8 Normale Bildrate 1
1 1
1
1
1
1
1 Aufnahmequalität Superior Standard Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Ereignis Bildrate 25
25 25
12,5
8
6,25
5
1 Fall 2:
Aufnahmemodus: Ereignis
Aufnahme mit: Aufnahmetage
Der Digitalrekorder passt automatisch Qualität und Ereignisbildrate an, um die ausgewählte Anzahl an
Aufnahmetagen zu erreichen:
Gemäß der gewählten Einstellung zu Auflösung, Anzahl der Aufnahmetage und Einschätzung der Bewegung
pro Tag, passt der Digitalrekorder automatisch in den Kameraeinstellungen die Aufzeichnungsauflösung,
Aufnahmequalität und Ereignisbildrate in Schritten von 1 bis 8 an. Wenn die gewünschte Anzahl an
Aufnahmetagen mit diesen Schritten nicht erreicht werden kann, wird automatisch Einstellung 8 verwendet.
Anpassungsschritte 1
2 3
4
5
6
7
8 Aufnahmequalität Superior Standard Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig Ereignis Bildrate 25
25 25
12,5
8
118
6,25
5
1 Fall 3:
Aufnahmemodus: Normal + Ereignis oder Ereignis
Aufnahme mit: Voreinstellung
Der Digitalrekorder passt die Einstellungen für alle Kameras gemäß den gewählten Voreinstellungsoptionen wie
folgt an:
Option Voreinstellung Beste Qualität Standard Lange Aufnahmedauer Kameramenüpunkt Zugewiesener Wert Aufnahmequalität Superior Normale Bildrate max. Aufzeichnungsgeschwindigkeit des Digitalrekorders Ereignis Bildrate 25 Bilder/s Aufnahmequalität Standard Normale Bildrate Hälfte der max. Aufzeichnungsgeschwindigkeit des Digitalrekorders Ereignis Bildrate 25 Bilder/s Aufnahmequalität Basic Normale Bildrate 1 Bild/s Ereignis Bildrate 8 Bilder/s 119
Anhang
C
ANHANG C: IR FERNBEDIENUNG
Die mitgelieferte IR Fernbedienung soll Ihnen die Bedienung Ihres Digitalrekorders noch komfortabler
gestalten. Alle Einstellungen und Bedienschritte können Sie auch über die Fernbedienung vornehmen. Die
maximale Reichweite beträgt 10 m. Die Funktionen der Tasten entsprechen den Gerätefronttasten Ihres
Digitalrekorders.
Diese ID Nummer muss der Nummer
entsprechen, die Sie im Menü “System \
Schnittstellen” im Feld “Fernsteuerung IR FB
ID“ eingetragen haben. Die ID wird zur Auswahl
eines Digitalrekorders verwendet, wenn mehr als
ein Gerät vorhanden ist. Wenn die falsche
Gerätenummer ausgewählt ist, nimmt der
Digitalrekorder die über die IR Fernbedienung
erhaltenen Befehle nicht an.
Kanaltasten #1~16
120
Anhang
D
ANHANG D: ANSICHT ÜBER
MOBILTELEFON
Die ECOR 264x1 Digitalrekorder verfügen über einen unabhängigen Stream für die Ansicht über Mobiltelefon.
Diese Funktion unterstützt die Liveansicht einer einzelnen Kamera in CIF Auflösung.
Mobiltelefon-Stream aktivieren:
Aktivieren Sie im Menü NETZWERK\LAN das Kontrollkästchen "Enable Mobile Viewing"
Zugriff über Mobiltelefon:
Öffnen Sie in Ihrem Mobiltelefon den Webbrowser und tragen Sie die folgende IP Adresse ein:
http://[IP-Adresse Ihres Digitalrekorders]/m/live.htm
Nachdem Sie sich mit Ihrem Standard Benutzernamen/Passwort angemeldet haben, sehen Sie den BrowserBildschirm in folgendem Layout:
121
Headoffice
12F, No.79 Sec.1 Shin-Tai Wu Road,
Hsi-Chi, Taipei, Taiwan
Tel: +886-2-26982334
Fax: +886-2-26982380
www.everfocus.com.tw
Niederlassung Beijing
Room 609,Technology Trade Building.
Shangdi Information Industry Base,
Haidian District,Beijing China
Tel: +86-10-62971096
Fax: +86-10-62971423
www.everfocus.cn
Niederlassung Europa
Albert-Einstein-Straße 1,
D-46446 Emmerich, Deutschland
Tel: +49-2822-9394-0
Fax: +49-2822-939495
www.everfocus.de
Niederlassung Japan
1809 WBG Marive East 18F,
2-6 Nakase, Mihama-ku,
Chiba city 261-7118, Japan
Tel: +81-43-212-8188
Fax: +81-43-297-0081
www.everfocus.co.jp
Niederlassung Indien
Suite 803, 8th Floor,
Housefin Bhavan,
C-21 Bandra Kurla Complex,
Bandra (East), Mumbai 400 051
Tel: +91 22 6128-8700
Fax: +91 22 6128-8705
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Niederlassung USA, Kalifornien
1801 Highland Ave. Unit A
Duarte, CA 91010 ,U.S.A
Tel: +1-626-844-8888
Fax: +1-626-844-8838
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Niederlassung USA, New York
415 Oser Ave Unit S
Hauppauge, NY 11788
Sales: +1-631-436-5070
Fax: +1-631-436-5027
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ECOR264x1_ma_de_rev1_00
122
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