Wächter über den schlaf. Netzwerk-Kameras von Axis unterstützen Krebsdiagnostik im

Wächter über den schlaf. Netzwerk-Kameras von Axis unterstützen Krebsdiagnostik im
Fallstudie
Wächter über den Schlaf.
Netzwerk-Kameras von Axis unterstützen Krebsdiagnostik im
Allgemeinen Krankenhaus Linz (AKH).
Kunde/Anwender:
Allgemeines Krankenhaus
Linz (AKH Linz)
Niederlassung:
Linz, Österreich
Branchensegment:
Gesundheitswesen
Applikation:
Sicherung und Sicherheit
bei KrankenhausPatienten
Axis Partner:
Lenz IT & NetWorking
Solutions
Anforderung
Auf Befehl ruhen oder sogar schlafen, fällt den meisten
Menschen schwer, vor allem wenn sie noch dazu unter
Beobachtung stehen. Doch gerade bei bildgebenden
Diagnoseverfahren zur Krebserkennung wie der kombinierten Methode aus PET (Positronen Emissions Tomograph) und CT (Computertomograph) sind vor der Untersuchung strenge Ruhezeiten einzuhalten. Das Allgemeine
Krankenhaus Linz setzt zur Lösung dieses Problems
Netzwerkkameras ein, die den Patienten einerseits
unauffällig im Blick behalten, aber dem medizinischen
Personal andererseits sofort Auskunft geben, sobald er
sich zu stark bewegt und damit die Diagnosegenauigkeit
stören könnte.
Lösung
Das AKH Linz setzt bereits seit 2005 NetzwerkKameras zur Überwachung der Geldautomaten oder
der Zutrittsbereiche zu den EDV-Systemräumen ein.
Werner Lenz, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Lenz
IT & NetWorking Solutions, war in den vergangenen Jahren
für die Implementierung dieser Kamerasysteme beim
AKH Linz zuständig und verantwortet nun auch den
Einbau der Netzwerkkameras in den Ruheräumen. Nach
denguten Erfahrungen mit Axis entschied sich das AKH
auch dieses Mal für die Produkte des Herstellers von
Netzwerk-Video-Lösungen. Vier Kameras des Modells
AXIS 221, einer besonders lichtstarken Tag und Nacht
Netzwerk-kamera, übertragen die Bilder der ruhenden
oder schlafenden Patienten in die Schaltzentrale der
Schwestern und Ärzte. Sie verfügen über ein Pentax Objektiv und einen CCD-Bildsensor, außerdem über einen
abnehmbaren Infrarot-Sperrfilter, der bei relativ guten
Lichtverhältnissen Farbbilder und in Dunkelheit Infrarotbilder in Schwarzweiß ermöglicht. Dabei müssen die
Kameras nicht geschwenkt werden; Betrachtungslücken
werden einfach mit einer neuen Kamera überbrückt. Die
Stromversorgung erfolgt über die Netzwerkkabel und
kann durch USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung)
garantiert werden.
32060/DE/R1/0805
www.axis.com
“Präzise Diagnostik rettet Leben – um hier größtmögliche Erfolge zu erzielen, setzt unser
Haus auf moderne und effiziente Technologien. Die Netzwerk-Kameras tragen dazu bei, dass
keine ungewünschten Bewegungen der Patienten vor der Messung die Untersuchungsergebnisse verfälschen.“
Andreas Stiglbauer, Bereichsleiter der Medizininformatik beim AKH Linz.
Ergebnis
Die Kameras sorgen für eine minutiöse, aber sehr unauffällige Überwachung der ruhenden oder schlafenden
Patienten und gewährleisten damit eine äusserst zuverlässige Diagnose. Denn nur wenn der Patient mindestens 50 bis 75 Minuten in Vorbereitung auf die Untersuchung ruht, hat die vorher injizierte bzw. inhalierte
radioaktiv markierte Substanz die Möglichkeit sich an
den relevanten Körperstellen anzureichern.
Die Schwestern und Ärzte haben über einen Überwachungsbildschirm mit verschiedenen Ansichten alle Patienten gleichzeitig im Blick und müssen nicht körperlich im Ruheraum anwesend sein. Ein Vorteil nicht nur
für das Krankenhauspersonal, sondern vor allem auch
für die Patienten, die sich ganz unbeobachtet fühlen
sollen. Sollte der Patient unruhig werden, weil ihm womöglich schlecht wird, kann die alarmierte Ärzteschaft
sofort einspringen.
Mehr als 2.200 Mitarbeiter stehen im AKH Linz Tag für
Tag im Dauereinsatz. Mit rund 1.000 Betten, mehr als
53.000 stationären Patienten und 5,5 Millionen ambulanten Leistungen sowie rund 30.000 Operationen pro
Jahr kommt dem AKH Linz eine zentrale Rolle in der
oberösterreichischen Gesundheitsversorgung zu. Um
dieser Rolle nachzukommen, investiert das Krankenhaus,
das Anfang 2006 aus der Stadtverwaltung ausgegliedert
wurde und seitdem hundertprozentige Tochter der Stadt
ist, kontinuierlich in moderne Untersuchungs- und Sicherungsmethoden.
Für Mai 2008 ist die Inbetriebnahme des ersten PET/ CT
im AKH geplant. Beim PET/ CT handelt es sich um eine
Kombination aus zwei bildgebenden Untersuchungsverfahren, die bei der Diagnose bestimmter Krebsarten
gute Erfolge liefert. Während PET als nuklearmedizinisches Diagnoseverfahren den erhöhten Traubenzuckerumsatz in bestimmten Zellen zeigt und damit einen Hinweis auf einen Tumor liefern kann, funktioniert das
CT-Bild als Mittel der Röntgendiagnostik wie eine präzise darunter gelegte Landkarte. Im Fusionsbild beider
Verfahren ist klar erkennbar, wo sich der Gewebebereich
mit dem erhöhten Stoffwechsel befindet.
Trotz Dunkelheit alles im Blick
Andreas Stiglbauer, Bereichsleiter der Medizininformatik
beim AKH Linz, verantwortete die EDV-technische Seite
des Ausbaus der neuen Räume der Nuklearmedizin. Zwischen acht bis zehn Patienten können in den unterschiedlichen Räumen auf ihre Untersuchung warten. Dabei filmen zunächst vier Kameras des Modells AXIS 221 drei bis
vier Betten. “Da einer der Räume abgedunkelt ist, damit
die Patienten leichter Schlaf finden, waren wir natürlich
an einer besonders lichtstarken Kamera interessiert. Das
Rennen hat die AXIS 221, eine Tag- und Nacht-NetzwerkKamera gemacht“, so Lenz.
Die Kameras sind über ein LAN (Local Area Network) miteinander verkabelt, die Bilder werden an die Betrachtungsstationen für das medizinische Personal übertragen,
wobei festgelegte Berechtigungsstrukturen den Zugriff
regeln. Die Feineinstellung jeder einzelnen Kamera, gewährleistet die genaue Abdeckung des Blickfeldes fällt,
ebenso wie ein scharfes Bild durch die Anpassung der
Brennweiten.
©2008 Axis Communications AB. AXIS COMMUNICATIONS, AXIS, ETRAX, ARTPEC und VAPIX sind eingetragene sowie in verschiedenen Gerichtsbezirken
beantragte Marken von Axis. Alle weiteren Firmen und Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen. Wir behalten uns das
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