HP ProLiant ML350p Gen8 Server Benutzerhandbuch

HP ProLiant ML350p Gen8 Server Benutzerhandbuch
HP ProLiant ML350p Gen8 Server
Benutzerhandbuch
Übersicht
Dieses Dokument wendet sich an Personen,
die für die Installation, Verwaltung und
Fehlerbeseitigung von Servern und
Speichersystemen zuständig sind. Dieses
Dokument richtet sich an erfahrenes
IT-Fachpersonal oder an Endbenutzer mit oder
ohne Kenntnisse bezüglich der Einrichtung von
Hardware. HP setzt voraus, dass Sie über die
erforderliche Ausbildung für Wartungsarbeiten an
Computersystemen verfügen und sich der
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Teilenummer: 661082-048
Januar 2014
Ausgabe: 8
Microsoft® und Windows® sind
eingetragene US-Marken der
Microsoft Corporation.
Inhaltsverzeichnis
1 Beschreibung der Komponenten .................................................................................................................. 1
Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 1
LEDs und Tasten auf der Vorderseite .................................................................................................. 2
Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 4
LEDs auf der Rückseite ........................................................................................................................ 5
Komponenten der Systemplatine ......................................................................................................... 6
Systemwartungsschalter ...................................................................................................... 7
NMI-Funktionalität ................................................................................................................ 8
DIMM-Steckplätze ................................................................................................................................ 8
LEDs des Systems Insight Display ....................................................................................................... 9
Leuchtmuster der Systems Insight Display-LEDs .............................................................................. 10
SAS- und SATA-Gerätenummern ...................................................................................................... 11
Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED ......................................................................................... 13
Lüfter .................................................................................................................................................. 14
RPS-Riser-Board-Anschlüsse ............................................................................................................ 15
2 Betrieb ............................................................................................................................................................ 16
Einschalten des Servers ..................................................................................................................... 16
Herunterfahren des Servers ............................................................................................................... 16
Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens ........................................................................................... 16
Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens .......................................................................................... 17
Entfernen des Tower-Frontrahmens .................................................................................................. 18
Entfernen des Frontrahmens .............................................................................................................. 18
Einbauen des Frontrahmens .............................................................................................................. 19
Entfernen der Zugangsabdeckung ..................................................................................................... 20
Anbringen der Zugangsabdeckung .................................................................................................... 21
Herausziehen des Servers aus dem Rack ......................................................................................... 21
Entfernen des Luftleitblechs ............................................................................................................... 22
Luftleitblech installieren ...................................................................................................................... 24
Entfernen des Lüfters ......................................................................................................................... 24
Entfernen des Lüfterkäfigs ................................................................................................................. 25
Entfernen Sie das optische Laufwerk ................................................................................................. 26
Entfernen des Blindmoduls des Komponentenlaufwerkskäfigs .......................................................... 27
3 Setup .............................................................................................................................................................. 29
Optionale Installationsservices ........................................................................................................... 29
DEWW
iii
Informationsquellen zur Rack-Konfiguration ...................................................................................... 29
Optimale Betriebsumgebung .............................................................................................................. 30
Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände ............................................................ 30
Temperaturanforderungen ................................................................................................. 31
Stromversorgungsanforderungen ...................................................................................... 31
Erforderliche elektrische Erdung ........................................................................................ 31
Rack-Vorsichtsmaßnahmen ............................................................................................................... 32
Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................ 32
Identifizieren des Inhalts im Versandkarton des Tower-Servers ........................................................ 33
Installieren der Hardwareoptionen ..................................................................................................... 33
Einrichten eines Tower-Servers ......................................................................................................... 34
Einbauen des Servers im Rack .......................................................................................................... 34
Einschalten und Konfigurieren des Servers ....................................................................................... 42
Installieren des Betriebssystems ........................................................................................................ 42
Registrieren des Servers .................................................................................................................... 43
4 Installation der Hardwareoptionen .............................................................................................................. 44
Einführung .......................................................................................................................................... 44
Optionales Mini-SAS-Kabel ................................................................................................................ 44
Optionaler zweiter Prozessor ............................................................................................................. 46
Prozessor-Upgrade ............................................................................................................................ 52
Speicheroptionen ............................................................................................................................... 59
HP SmartMemory .............................................................................................................. 61
Architektur des Speichersubsystems ................................................................................. 61
Bestückungsreihenfolge .................................................................................................... 62
Installieren eines DIMM ..................................................................................................... 62
Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs ..................................................................................... 63
DIMM-Identifizierung .......................................................................................................... 64
Speicherkonfigurationen .................................................................................................... 65
Advanced ECC .................................................................................................. 66
Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher .............................................. 66
Lockstep Memory-Konfiguration ....................................................................... 66
Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen ...................................... 66
Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung ...................................................... 67
Online-Ersatzbestückung .................................................................................. 67
Richtlinien zur Bestückung im Lockstep Memory-Modus .................................. 67
Optionaler Käfig für optisches Laufwerk ............................................................................................. 68
Optionales optisches Laufwerk .......................................................................................................... 71
Redundante Stromversorgung ........................................................................................................... 74
Optionale Hot-Plug-SAS-Laufwerke ................................................................................................... 75
Entfernen der Laufwerksblindmodule ................................................................................ 75
iv
DEWW
Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks ............................................................... 76
Optionale Erweiterungskarte .............................................................................................................. 77
Optionale Grafikkarten ....................................................................................................................... 80
Installieren eines optionalen Grafikkartenadapters ............................................................ 80
Controller-Option ................................................................................................................................ 84
Installieren eines Speichercontrollers ................................................................................ 85
Installieren des Cache-Moduls und des FBWC-Kondensator-Packs ................................ 86
Optionale redundante Lüfter ............................................................................................................... 89
Richtlinien für redundante Lüfter ........................................................................................ 89
Installieren eines redundanten Hot-Plug-Lüfters ............................................................... 89
Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben ........................................................................ 92
Installieren des optionalen Hot-Plug-fähigen SFF-Laufwerkskäfigs .................................. 93
LFF-Laufwerkskäfig mit sechs Einschüben ........................................................................................ 96
Installieren des optionalen Hot-Plug-fähigen LFF-Laufwerkskäfigs ................................... 96
Laufwerks-Backplane-Expander-Option ........................................................................................... 100
Installieren des LFF-Laufwerks-Backplane-Expander mit 6 Einschüben ........................ 100
Installieren des SFF-Laufwerks-Backplane-Expanders mit 8 Einschüben ...................... 106
Optionales HP Trusted Platform Module .......................................................................................... 111
Installieren der Trusted Platform Module-Karte ............................................................... 112
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung .............................. 114
Aktivieren des Trusted Platform Module .......................................................................... 114
5 Verkabelung ................................................................................................................................................ 116
Server-Datenverkabelung ................................................................................................................ 116
Mediengerät-Datenverkabelung ....................................................................................................... 117
Verkabelung des optischen Laufwerks ............................................................................................. 118
6 Software und Konfigurationsprogramme ................................................................................................. 119
Server Mode (Servermodus) ............................................................................................................ 119
HP Produkt QuickSpecs ................................................................................................................... 120
HP iLO Management ........................................................................................................................ 120
HP iLO ............................................................................................................................. 120
Active Health System ...................................................................................... 120
Integrated Management Log ........................................................................... 121
Intelligent Provisioning ..................................................................................................... 122
HP Insight Diagnostics .................................................................................... 122
HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität ................... 123
HP Insight Remote Support Software .............................................................................. 123
Scripting Toolkit für Windows und Linux .......................................................................... 123
HP Service Pack for ProLiant ........................................................................................................... 124
HP Smart Update Manager ............................................................................................. 124
DEWW
v
HP ROM-Based Setup Utility ........................................................................................................... 124
Verwenden von RBSU ..................................................................................................... 125
Automatischer Konfigurationsvorgang ............................................................................. 125
Boot-Optionen .................................................................................................................. 126
Konfigurieren von AMP-Modi ........................................................................................... 126
Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers .............................. 126
Dienstprogramme und Funktionen ................................................................................................... 127
HP Smart Storage Administrator ..................................................................................... 127
Option ROM Configuration for Arrays .............................................................................. 127
ROMPaq Utility ................................................................................................................ 128
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung) ............................ 128
Unterstützung für USB ..................................................................................................... 128
Unterstützung für redundantes ROM ............................................................................... 129
Sicherheitsvorteile ........................................................................................... 129
System auf dem neuesten Stand halten .......................................................................................... 129
Treiber ............................................................................................................................. 129
Software und Firmware .................................................................................................... 129
Versionskontrolle ............................................................................................................. 130
HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant Server .... 130
Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung ...................................................... 130
7 Fehlerbeseitigung ....................................................................................................................................... 131
Ressourcen für die Fehlerbeseitigung .............................................................................................. 131
8 Austauschen der Batterie .......................................................................................................................... 132
9 Zulassungshinweise ................................................................................................................................... 134
Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen ................................................................... 134
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei .................................................................... 134
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine ................................................................. 134
Garantieinformationen ...................................................................................................................... 134
10 Elektrostatische Entladung ...................................................................................................................... 135
Schutz vor elektrostatischer Entladung ............................................................................................ 135
Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer Entladung ...................................................... 135
11 Technische Daten ..................................................................................................................................... 136
Umgebungsanforderungen ............................................................................................................... 136
Technische Daten ............................................................................................................................ 136
Technische Daten zum Netzteil ........................................................................................................ 137
vi
DEWW
HP 460 W Gold Netzteil (92 % Effizienz) ......................................................................... 137
HP 460 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz) .......................................................... 137
HP 750 W Gold Netzteil (92 % Effizienz) ......................................................................... 138
HP 750 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz) .......................................................... 138
HP 1200 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz) ........................................................ 139
12 Support und andere Ressourcen ............................................................................................................ 140
Vor Kontaktieren von HP .................................................................................................................. 140
HP Kontaktinformationen ................................................................................................................. 140
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) ..................................................................... 140
13 Akronyme und Abkürzungen ................................................................................................................... 142
14 Feedback zur Dokumentation .................................................................................................................. 145
Index ................................................................................................................................................................. 146
DEWW
vii
1
Beschreibung der Komponenten
Komponenten auf der Vorderseite
●
SFF
Nr.
Beschreibung
1
Medien-/Laufwerkskäfig-Einschub
2
SAS/SATA-Laufwerke (8)
3
Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLOInformationen*
4
Optisches Laufwerk
5
USB-Anschlüsse (4)
* Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO-Informationen ist doppelseitig. Die Vorderseite zeigt die
Seriennummer des Servers und die Rückseite zeigt die iLO-Standard-Kontoinformationen. Die gleichen
Informationen sind auf einem am Chassis angebrachten Etikett aufgedruckt.
●
DEWW
LFF
Komponenten auf der Vorderseite
1
Nr.
Beschreibung
1
Medien-/Laufwerkskäfig-Einschub
2
SAS/SATA-Laufwerk (6)
3
Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLOInformationen*
4
Optisches Laufwerk
5
USB-Anschlüsse (4)
* Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO-Informationen ist doppelseitig. Die Vorderseite zeigt die
Seriennummer des Servers und die Rückseite zeigt die iLO-Standard-Kontoinformationen. Die gleichen
Informationen sind auf einem am Chassis angebrachten Etikett aufgedruckt.
LEDs und Tasten auf der Vorderseite
2
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Nr.
Beschreibung
Zustand
1
Netz-/Standby-Taste und Netz-LED
Grüne Daueranzeige = System
eingeschaltet
Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Einschaltsequenz läuft
Gelbe Daueranzeige = System im
Standby-Modus
Aus = Es liegt kein Strom an*
2
NIC-Status-LED
Grüne Daueranzeige = Verbindung mit
dem Netzwerk
Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Netzwerk aktiv
Aus = Keine Netzwerkaktivität
3
Zustands-LED
Grüne Daueranzeige = Normal
Gelbe Blinkanzeige = Eingeschränkter
Systemzustand.
Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Systemzustand kritisch
Schnelle rote Blinkanzeige (4 Hz/Zyklen
pro Sekunde) =
Stromversorgungsfehler**
4
Geräteidentifikationsschalter mit LED
Blaue Daueranzeige = Aktiviert
Blaue Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Remote-Management oder
Firmware-Aktualisierung wird
ausgeführt
Aus = Deaktiviert
* Stromausfall der Einrichtung, Netzkabel nicht angeschlossen, keine Netzteile installiert, Netzteil ausgefallen oder
Netzschalterkabel nicht angeschlossen.
** Zum Aufdecken von Komponenten in einem beeinträchtigten oder kritischen Zustand beziehen Sie sich auf die Systems
Insight Display LEDs, überprüfen Sie die iLO/BIOS-Protokolle, und schlagen Sie im Fehlerbeseitigungs-Handbuch des
Servers nach.
DEWW
LEDs und Tasten auf der Vorderseite
3
Komponenten auf der Rückseite
4
Nr.
Beschreibung
1
Netzteil 4
2
Netzteil 3
3
Netzteil 2
4
Netzteil 1
5
PCIe-Steckplatz 1 (Prozessor 1)
6
PCIe-Steckplatz 2 (Prozessor 1)
7
PCIe-Steckplatz 3 (Prozessor 1)
8
PCIe-Steckplatz 4 (Prozessor 1)
9
Geräteidentifikationsschalter mit LED
10
Kensington-Sicherheitsschloss
11
Serieller Anschluss
12
iLO Anschluss
13
NIC-Anschluss 3
14
NIC-Anschluss 4
15
NIC-Anschluss 2
16
NIC-Anschluss 1
17
USB-Anschlüsse (4)
18
Monitoranschluss
19
PCIe-Steckplatz 5 (Prozessor 2)
20
PCIe-Steckplatz 6 (Prozessor 2)
21
PCIe-Steckplatz 7 (Prozessor 2)
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Nr.
Beschreibung
22
PCIe-Steckplatz 8 (Prozessor 2)
23
PCIe-Steckplatz 9 (Prozessor 2)
LEDs auf der Rückseite
Nr.
Beschreibung
Zustand
1
NIC-Aktivitäts-LED
Grün oder blinkt grün =
Netzwerkaktivität
Aus = Keine Netzwerkaktivität
2
NIC-Verbindungs-LED
Grün = Verbindung zum Netzwerk
Aus = Keine Netzwerkverbindung
3
Netzteil-LED
Grün = Normal
Aus = Mindestens eine der folgenden
Bedingungen trifft zu:
4
UID-LED
●
Kein Strom verfügbar.
●
Netzteil ausgefallen.
●
Netzteil im Standby-Modus.
●
Netzteil hat Stromobergrenze
überschritten.
Blau = Aktiviert
Blinkt blau = System wird remote
verwaltet
Aus = Deaktiviert
DEWW
LEDs auf der Rückseite
5
Nr.
Beschreibung
Zustand
5
iLO 4 Verbindungs-LED
Grün = Verbindung zum Netzwerk
Aus = Keine Netzwerkverbindung
6
iLO 4 Aktivitäts-LED
Grün oder blinkt grün =
Netzwerkaktivität
Aus = Keine Netzwerkaktivität
Komponenten der Systemplatine
6
Nr.
Beschreibung
1
Steckplatz 1 PCIe3 x16 (8, 4, 1)
2
Steckplatz 2 PCIe3 x8 (4, 1)
3
Steckplatz 3 PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1)
4
Steckplatz 4 PCIe3 x8 (4, 1)
5
DIMM-Steckplätze von Prozessor 1
6
Smart Array P420i Speicher-Cache-Modul
7
Mini-SAS-Anschlüsse (2)
8
DIMM-Steckplätze von Prozessor 2
9
Prozessorsockel 2
10
SD-Kartensteckplatz
11
Anschlüsse auf der Vorderseite (2)
12
Lüfterkäfiganschluss
13
Interner USB-Bandanschluss
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Nr.
Beschreibung
14
Anschluss für das Kabel des Erkennungsdiensts
15
Systembatterie/-akku
16
SATA-Anschlüsse
17
Interner USB-Anschluss
18
DIMM-Steckplätze von Prozessor 2
19
TPM-Anschluss
20
Systemwartungsschalter
21
NMI-Sockel
22
Steckplatz 9 PCIe3 x8 (4, 1)
23
Steckplatz 8 PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1)
24
Steckplatz 7 PCIe3 x8 (4, 1)
25
Steckplatz 6 PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1)
26
Steckplatz 5 PCIe2 x8 (4, 1)
27
DIMM-Steckplätze von Prozessor 1
28
Prozessorsockel 1 (belegt)
Systemwartungsschalter
Position
Standardeinstellung
Funktion
S1
Aus
Aus = iLO 4-Sicherheit ist aktiviert.
Ein = iLO 4-Sicherheit ist deaktiviert.
S2
Aus
Aus = Die Systemkonfiguration kann
geändert werden.
Ein = Die Systemkonfiguration
ist gesperrt.
S3
Aus
Reserviert
S4
Aus
Reserviert
S5
Aus
Aus = Das Kennwort für den
Systemstart ist aktiviert.
Ein = Das Kennwort für den
Systemstart ist deaktiviert.
S6
Aus
Aus = Keine Funktion
Ein = ROM sieht die
Systemkonfiguration als ungültig an.
DEWW
S7
—
Reserviert
S8
—
Reserviert
Komponenten der Systemplatine
7
Position
Standardeinstellung
Funktion
S9
—
Reserviert
S10
—
Reserviert
S11
—
Reserviert
S12
—
Reserviert
Für den Zugriff auf das redundante ROM müssen S1, S5 und S6 eingeschaltet sein.
Wenn Position 6 des Systemwartungsschalters sich in der Position „Ein“ befindet, ist das System
dazu bereit, alle Systemkonfigurationseinstellungen im CMOS und NVRAM zu löschen.
ACHTUNG: Beim Löschen des CMOS und/oder NVRAM werden die Konfigurationsdaten gelöscht.
Es ist wichtig, dass Sie den Server ordnungsgemäß konfigurieren, damit kein Datenverlust auftritt.
NMI-Funktionalität
Ein NMI-Absturzabbild erstellt ein Absturzabbild-Protokoll, bevor ein nicht reagierendes System
zurückgesetzt wird.
Die Analyse eines Absturzabbild-Protokolls ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Diagnose von
Ausfallsicherheitsproblemen, wie z. B. bei abgestürzten Betriebssystemen, Gerätetreibern und
Anwendungen. Viele Abstürze führen dazu, dass das System nicht mehr reagiert, und
Administratoren es neu starten müssen. Beim Zurücksetzen des Systems werden jedoch alle
Informationen gelöscht, die bei der Problemanalyse erforderlich wären. Mit der NMI-Funktion können
diese Daten in einem Speicherauszug gespeichert werden, bevor ein System-Reset
durchgeführt wird.
Um das System zum Aufruf des NMI-Handlers und zum Erstellen eines Absturzabbild-Protokolls zu
veranlassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
●
Verwenden Sie die virtuelle NMI-Funktion von iLO.
●
Schließen Sie die NMI-Steckbrücke kurz (siehe „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 6).
Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/support/NMI).
DIMM-Steckplätze
DIMM-Steckplätze sind für jeden Prozessor sequenziell (1 bis 12) nummeriert. Die unterstützten
AMP-Modi verwenden die Buchstabenzuordnungen für Bestückungsrichtlinien.
HINWEIS: Zur Orientierung zeigt ein Pfeil die Vorderseite des Servers an.
8
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
LEDs des Systems Insight Display
Die LEDs des HP Systems Insight Display repräsentieren das Layout der Systemplatine.
Nr.
Beschreibung
Zustand
1
Stromobergrenze
Informationen zur Ermittlung des
Power-Cap-Status finden Sie unter
„Leuchtmuster der Systems Insight
Display-LEDs“ (siehe „Leuchtmuster
der Systems Insight Display-LEDs“
auf Seite 10).
2
AMP Status (LDAP-Status)
Grün = AMP-Modus aktiviert
Gelb = Failover
Aus = AMP-Modus deaktiviert
DEWW
LEDs des Systems Insight Display
9
Nr.
Beschreibung
Zustand
3
DIMM LEDs
Gelb = DIMM-Fehler
Aus = Normal
Alle anderen LEDs
Gelb = Fehler
Aus = Normal
HINWEIS: Leuchten die LEDs an mehreren DIMM-Steckplätzen, müssen weitere
Fehlerbeseitigungsverfahren durchgeführt werden. Testen Sie jede Bank mit DIMMs, indem Sie alle
anderen DIMMs entfernen. Isolieren Sie das fehlerhafte DIMM durch Austauschen jedes DIMMs in
einer Bank mit einem nachweislich funktionierenden DIMM.
Leuchtmuster der Systems Insight Display-LEDs
Wenn die Systemzustands-LED an der Vorderseite gelb oder rot aufleuchtet, ist im Server ein Fehler
aufgetreten. Der Systemstatus wird durch Kombinationen leuchtender Systems Insight Display-LEDs,
der Netz-LED und der Zustands-LED angezeigt.
10
LED des Systems Insight
Display und Farbe
Zustands-LED
Stromversorgungs-LED
Zustand
Prozessor (gelb)
Rot
Gelb
Mindestens eine der
folgenden Bedingungen
trifft zu:
●
Prozessor in Sockel X
ist ausgefallen.
●
Prozessor X ist nicht im
Sockel installiert.
●
Prozessor X wird nicht
unterstützt.
●
ROM erkennt
Prozessorausfall
während POST.
Prozessor (gelb)
Gelb
Grün
Der Ausfall des Prozessors
in Sockel X steht bevor.
DIMM (gelb)
Rot
Grün
Ein oder mehrere DIMMs
sind ausgefallen.
DIMM (gelb)
Gelb
Grün
Ausfall des DIMM in
Steckplatz X steht bevor.
Überhitzung (gelb)
Gelb
Grün
Der Health Driver hat
erkannt, dass die
Temperatur einen
Warngrenzwert
überschritten hat.
Überhitzung (gelb)
Rot
Gelb
Der Server hat erkannt, dass
die Temperatur einen für die
Hardware kritischen
Grenzwert überschritten hat.
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
LED des Systems Insight
Display und Farbe
Zustands-LED
Stromversorgungs-LED
Zustand
Lüfter (gelb)
Gelb
Grün
Der Lüfter ist ausgefallen
oder fehlt, erfüllt jedoch
immer noch die
Mindestlüfteranforderungen.
Lüfter (gelb)
Rot
Grün
Der Lüfter ist ausgefallen
oder fehlt und erfüllt die
Mindestlüfteranforderungen
nicht mehr.
Netzteil (gelb)
Rot
Gelb
●
Nur ein Netzteil ist
installiert und im
Standby-Modus.
●
Netzteilfehler.
●
Systemplatinenfehler.
●
Ein redundantes
Netzteil ist installiert und
nur ein Netzteil
funktioniert.
●
Netzkabel ist nicht am
redundanten Netzteil
angeschlossen.
●
Fehler des redundanten
Netzteils.
●
Nicht
übereinstimmendes
Netzteil beim POST
oder nicht
übereinstimmendes
hinzugefügtes Hot-PlugNetzteil.
Netzteil (gelb)
Gelb
Grün
Power-Cap (aus)
—
Gelb
Standby.
Power-Cap (grün)
—
Grüne Blinkanzeige
Wartet auf Strom.
Power-Cap (blinkt gelb)
—
Gelb
Stromobergrenze wurde
überschritten.
Power-Cap (grün)
—
Grün
Strom ist verfügbar.
HINWEIS: Leuchten die LEDs an mehreren DIMM-Steckplätzen, müssen weitere
Fehlerbeseitigungsverfahren durchgeführt werden. Testen Sie jede Bank mit DIMMs, indem Sie alle
anderen DIMMs entfernen. Isolieren Sie das fehlerhafte DIMM durch Austauschen jedes DIMMs in
einer Bank mit einem nachweislich funktionierenden DIMM.
SAS- und SATA-Gerätenummern
Mit installierten optionalen Laufwerkskäfigen unterstützt der Server bis zu 24 SFF-Laufwerke oder bis
zu 18 LFF-Laufwerke. Der Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von SFF- und LFFLaufwerken.
DEWW
SAS- und SATA-Gerätenummern
11
HP empfiehlt, bei der Bestückung der Laufwerkseinschübe mit den niedrigsten SAS- oder SATAGerätenummern zu beginnen. Die Laufwerke sind in jeder Komponentenbox von links nach rechts
durchnummeriert. Die Komponentenboxen sind von 1 bis 3 nummeriert, von unten nach oben.
12
●
SFF-Laufwerke
●
LFF-Laufwerke
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED
Nr.
LED
Zustand
Definition
1
Lokalisieren
Blaue Daueranzeige
Das Laufwerk wird von einer
Host-Anwendung identifiziert.
Blaue Blinkanzeige
Die Firmware des
Laufwerksträgers wird
aktualisiert oder muss
aktualisiert werden.
Grüne Rotationsanzeige
Laufwerksaktivität
Aus
Keine Laufwerksaktivität
Weiße Daueranzeige
Das Laufwerk darf nicht
entfernt werden. Das
Ausbauen des Laufwerks
führt zum Ausfall mindestens
eines logischen Laufwerks.
Aus
Das Ausbauen des
Laufwerks führt nicht zum
Ausfall eines logischen
Laufwerks.
Grüne Daueranzeige
Das Laufwerk gehört zu
mindestens einem logischen
Laufwerk.
Grüne Blinkanzeige
Das Laufwerk wird gerade
wiederhergestellt oder führt
eine Umstellung der RAIDEbene, Umstellung der StripGröße,
Kapazitätserweiterung oder
lokale Laufwerkserweiterung
durch oder löscht.
Gelbe/Grüne Blinkanzeige
Das Laufwerk gehört zu
mindestens einem logischen
Laufwerk und meldet den
wahrscheinlichen Ausfall des
Laufwerks.
Gelbe Blinkanzeige
Das Laufwerk ist nicht
konfiguriert und meldet den
wahrscheinlichen Ausfall des
Laufwerks.
2
3
4
DEWW
Aktivitätsmeldung
Nicht entfernen
Laufwerksstatus
Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED
13
Nr.
LED
Zustand
Definition
Gelbe Daueranzeige
Das Array ist ausgefallen.
Aus
Das Laufwerk wird nicht von
einem RAID-Controller
konfiguriert.
Lüfter
Der Server unterstützt redundante Lüfter, um bei Ausfall eines primären Lüfters für einen
ausreichenden Luftstrom zum System zu sorgen. Weitere Informationen finden Sie unter „Richtlinien
für redundante Lüfter“ (siehe „Richtlinien für redundante Lüfter“ auf Seite 89).
HINWEIS: Für die redundante Konfiguration müssen Lüftungsschlitze vorhanden sein. Sind keine
Lüftungsschlitze vorhanden, sind alle vier Lüfter nicht redundant.
14
Nr.
Beschreibung
Verbundkonfiguration
1
Lüfter 1
Redundant
2
Lüfter 2
Primär
3
Lüfter 3
Primär
4
Lüfter 4
Primär
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
RPS-Riser-Board-Anschlüsse
DEWW
Nr.
Stecker
Beschreibung
1
J7
Grafikkarten-Netzanschluss
2
J9
Netzanschluss für LaufwerksBackplane-Einschub 1/optisches
Laufwerk
3
J5
Netzanschluss für LaufwerksBackplane-Einschub 2
4
J6
Netzanschluss für LaufwerksBackplane-Einschub 3
5
J8
Grafikkarten-Netzanschluss
RPS-Riser-Board-Anschlüsse
15
2
Betrieb
Einschalten des Servers
So schalten Sie den Server ein:
1.
Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
2.
Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
3.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Herunterfahren des Servers
Vor dem Ausschalten des Servers im Zuge von Aktualisierungs- oder Wartungsmaßnahmen sollten
Sie eine Sicherung aller wichtigen Serverdaten und Programme durchführen.
HINWEIS: Auch im Standby-Modus wird der Server mit Strom versorgt.
Verwenden Sie zum Herunterfahren des Servers eine der folgenden Methoden:
●
Drücken Sie kurz die Netz-/Standby-Taste.
Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem auf dem Server kontrolliert
heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.
●
Halten Sie die Netz-/Standby-Taste länger als 4 Sekunden gedrückt, um den Server in den
Standby-Modus zu schalten.
Der Server wechselt dadurch in den Standby-Modus, ohne die laufenden Anwendungen und das
Betriebssystem zuvor ordnungsgemäß zu beenden. Wenn eine Anwendung nicht mehr reagiert,
können Sie mit dieser Methode ein Herunterfahren erzwingen.
●
Betätigen Sie über iLO 4 den virtuellen Netzschalter.
Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem remote kontrolliert heruntergefahren,
bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.
Stellen Sie sicher, dass sich der Server im Standby-Modus befindet, bevor Sie fortfahren. Die NetzLED muss gelb leuchten.
Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens
Entsperren Sie den Sicherheits-Frontrahmen, drücken Sie auf die Verriegelung am SicherheitsFrontrahmen und nehmen Sie den Sicherheits-Frontrahmen ab.
16
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens
Bringen Sie den Sicherheits-Frontrahmen am Gehäuse an und verriegeln Sie ihn mithilfe des
Schlüssels.
DEWW
Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens
17
Entfernen des Tower-Frontrahmens
Dieser Server hat einen abnehmbaren Frontrahmen, der vor dem Zugriff auf die Laufwerke
aufgeschlossen und geöffnet werden muss. Der Frontrahmen muss während des Normalbetriebs des
Servers geschlossen bleiben.
1.
Entsperren Sie den Frontrahmen, indem Sie den mit dem Server gelieferten Schlüssel um eine
Drehung im Uhrzeigersinn drehen.
2.
Nehmen Sie den Tower-Frontrahmen ab.
Entfernen des Frontrahmens
18
1.
Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe „Entfernen des
Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
4.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“
auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
6.
Lösen Sie die Daumenschrauben des Rack-Frontrahmens innerhalb des Chassis.
7.
Nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Einbauen des Frontrahmens
1.
DEWW
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an.
Einbauen des Frontrahmens
19
2.
Ziehen Sie die Daumenschrauben des Rack-Frontrahmens wieder fest.
3.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
4.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
Entfernen der Zugangsabdeckung
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter
Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu
thermischen Schäden an Komponenten führen.
So entfernen Sie die Komponente:
1.
20
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
4.
5.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
Öffnen Sie den Verschlussriegel, schieben Sie die Zugangsabdeckung zur Rückseite des
Gehäuses und nehmen Sie die Zugangsabdeckung ab.
Wenn die Verriegelung gesperrt ist, können Sie sie mit einem T-15 Torx-Schraubendreher
entriegeln.
Anbringen der Zugangsabdeckung
1.
Legen Sie die Abdeckung mit geöffneter Verriegelung oben auf den Server. Sie sollte hinten
etwa 1,25 cm über den Server hinausragen.
2.
Drücken Sie die Gehäuseverriegelung nach unten. Die Zugangsabdeckung wird dabei
automatisch geschlossen.
3.
Ziehen Sie die Sicherheitsschraube an der Gehäuseverriegelung mit einem T-15 TorxSchraubendreher fest.
4.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
5.
Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
6.
Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
7.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Herausziehen des Servers aus dem Rack
HINWEIS: Wenn der Server in einem Telco-Rack installiert ist, müssen Sie den Server zum Zugriff
auf die internen Komponenten entfernen.
1.
DEWW
Drücken Sie die Schnellfreigabehebel an beiden Seiten des Servers nach unten.
Anbringen der Zugangsabdeckung
21
2.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.
VORSICHT! Um Verletzungen und die Beschädigung von Geräten zu vermeiden, müssen Sie
vor dem Herausziehen einer Komponente unbedingt prüfen, dass das Rack sicher steht.
VORSICHT! Beim Drücken der Freigaberiegel an den Serverschienen und Hineinschieben des
Servers in das Rack ist Vorsicht geboten. Es besteht Verletzungsgefahr, da die Finger in den
Gleitschienen einklemmt werden können.
3.
Schieben Sie den Server nach Durchführen der Installations- und Wartungsarbeiten wieder in
das Rack hinein. Drücken Sie den Server dann fest in das Rack, damit er einrastet.
VORSICHT! Beim Drücken der Freigaberiegel an den Serverschienen und Hineinschieben des
Servers in das Rack ist Vorsicht geboten. Es besteht Verletzungsgefahr, da die Finger in den
Gleitschienen einklemmt werden können.
Entfernen des Luftleitblechs
1.
22
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
4.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech.
Entfernen des Luftleitblechs
23
Luftleitblech installieren
ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte
Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.
Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt,
beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.
1.
Installieren Sie das Luftleitblech.
2.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
3.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Entfernen des Lüfters
ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu
vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe
mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.
So entfernen Sie die Komponente:
1.
2.
24
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
3.
4.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
◦
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
5.
Stellen Sie fest, wo sich der zu entfernende Lüfter befindet.
6.
Entfernen Sie den Lüfter.
Entfernen des Lüfterkäfigs
HINWEIS: Zum Installieren oder Ersetzen von Serverkomponenten müssen u. U. ein oder mehrere
Lüfter ausgebaut werden. Um zu verhindern, dass der Server normal oder unverzüglich
heruntergefahren wird, empfiehlt HP den Server während solcher Verfahren auszuschalten. Dem
betreffenden Verfahren können Sie entnehmen, ob ein Herunterfahren erforderlich ist.
So entfernen Sie die Komponente:
1.
2.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
Entfernen des Lüfterkäfigs
25
3.
4.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
Entfernen Sie das optische Laufwerk
Der Server unterstützt DVD-ROM- und DVD-RW-Laufwerke.
1.
26
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
4.
5.
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
6.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
7.
Trennen und entfernen Sie das Netzkabel des optischen Laufwerks und die Datenkabel.
8.
Entfernen Sie das optische Laufwerk.
Entfernen des Blindmoduls des
Komponentenlaufwerkskäfigs
1.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe „Entfernen des
Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung („Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Entfernen des Blindmoduls des Komponentenlaufwerkskäfigs
27
2.
Entfernen Sie das Blindmodul des Komponentenlaufwerkskäfigs.
VORSICHT! Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag zu vermeiden, entfernen Sie
nicht mehrere Laufwerkskäfige gleichzeitig.
28
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
3
Setup
Optionale Installationsservices
Die HP Care Pack Services für einen reibungslosen Serverbetrieb werden von erfahrenen,
zertifizierten Technikern durchgeführt und beinhalten Support-Pakete, die speziell auf HP ProLiant
Systeme zugeschnitten sind. In HP Care Packs können Sie Hardware- und Software-Support in
einem einzigen Paket beziehen. Für unterschiedliche Anforderungen sind verschiedene Service
Level-Optionen verfügbar.
HP Care Pack Services bieten aktualisierte Service Levels, mit denen die Standard-Produktgarantie
um sofort erhältliche und einfach anwendbare Support-Pakete zur Optimierung Ihrer ServerInvestition erweitert werden kann. Für Care Pack Services gibt es unter anderem folgende Optionen:
●
●
●
●
Hardware-Support
◦
Call-to-Repair-Service innerhalb 6 Stunden
◦
Innerhalb 4 Stunden am selben Tag, 24 x 7
◦
Innerhalb 4 Stunden am selben Arbeitstag
Software-Support
◦
Microsoft®
◦
Linux
◦
HP ProLiant Essentials (HP SIM und RDP)
◦
VMware
Integrierter Hardware- und Software-Support
◦
Critical Service
◦
Proactive 24
◦
Support Plus
◦
Support Plus 24
Inbetriebnahme- und Implementierungs-Services für Hardware und Software
Weitere Informationen über HP Care Pack Services finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/services/carepack).
Informationsquellen zur Rack-Konfiguration
Der Rack-Ressourcen-Kit ist im Lieferumfang aller HP Intelligent Series Racks enthalten.
Informationen über den Inhalt der einzelnen Kits können Sie der Dokumentation zum RackRessourcen-Kit entnehmen.
DEWW
Optionale Installationsservices
29
Optimale Betriebsumgebung
Wählen Sie für die Installation des Servers einen Aufstellungsort aus, der den in diesem Abschnitt
beschriebenen Anforderungen entspricht.
Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände
Tower-Server
Lassen Sie in einer Tower-Konfiguration mindestens 7,6 cm Freiraum vor und hinter dem Server,
um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten.
Rack-Server
Um den Zugang zum Server zu ermöglichen und um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen,
müssen Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes für ein Rack folgende Abstände berücksichtigen:
●
Vor dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 63,5 cm erforderlich.
●
Hinter dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 76,2 cm erforderlich.
●
Auf der Rack-Rückseite muss der Abstand zur Rückseite eines anderen Racks bzw. einer
anderen Rack-Reihe mindestens 121,9 cm betragen.
HP Server nehmen durch die vordere Tür kühle Luft auf und geben die warme Luft durch die hintere
Tür wieder ab. Beide Seiten des Racks müssen daher genügend Lüftungsschlitze aufweisen, damit
die Raumluft angesaugt werden und die warme Luft wieder austreten kann.
ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden an den Geräten zu vermeiden, dürfen
die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.
Wenn das Rack nicht in der gesamten Höhe mit Komponenten belegt ist, stören offene
Einbausteckplätze die Luftzirkulation im Rack. Decken Sie leere Einbausteckplätze daher immer mit
Blenden oder Blindmodulen ab.
ACHTUNG: Leere Einbausteckplätze im Rack müssen immer mit Leerblenden oder Blindmodulen
abgedeckt werden. Dadurch ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Andernfalls werden
die Geräte nicht mehr ausreichend gekühlt, was zu einer Beschädigung durch Überhitzung
führen kann.
Racks der Serien 9000 und 10000 verfügen über geeignete Lüftungsschlitze in den vorderen und
hinteren Türen (64 Prozent der Oberfläche), um die Server ausreichend zu kühlen.
ACHTUNG: Bei Verwendung eines Compaq Racks der Serie 7000 bauen Sie ein High Airflow Rack
Door Insert [Teilenummer 327281-B21 bei einem 42-U-Rack und Teilenummer 157847-B21 bei
einem 22-U-Rack] ein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation von vorn nach hinten und für
Kühlung gesorgt ist.
ACHTUNG: Wenn das Rack eines Fremdherstellers verwendet wird, müssen die folgenden
zusätzlichen Anforderungen beachtet werden, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu
gewährleisten und Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:
Türen auf der Vorder- und Rückseite: Wenn an der Vorder- und Rückseite des 42-U-Racks Türen
angebracht sind, müssen diese über gleichmäßig von oben nach unten verteilte Lüftungslöcher
verfügen, die eine Gesamtfläche von 5350 qcm ausmachen, um eine ausreichende Luftzirkulation
zu gewährleisten (dies entspricht den erforderlichen 64 % der Gesamtfläche).
Rack-Seiten: Zwischen den installierten Rack-Komponenten und den seitlichen Rack-Abdeckungen
muss der Abstand mindestens 7 cm betragen.
30
Kapitel 3 Setup
DEWW
Temperaturanforderungen
Zur Gewährleistung eines gefahrlosen und zuverlässigen Betriebs der Geräte sollte das System in
einer gut belüfteten, klimatisierten Umgebung installiert oder aufgestellt werden.
Die empfohlene maximale Betriebstemperatur (TMRA) für die meisten Serverprodukte liegt bei 35 °C.
Die Temperatur des Raums, in dem das Rack aufgestellt wird, darf daher 35 °C nicht überschreiten.
ACHTUNG: So vermeiden Sie die Gefahr der Beschädigung von Geräten bei der Installation von
Optionen von Fremdherstellern:
Durch die Verwendung von Zusatzgeräten darf weder die Luftzirkulation in der Nähe des Servers
beeinträchtigt werden, noch darf die Rack-Innentemperatur über die erlaubten Maximalwerte
ansteigen.
Die TMRA des Herstellers darf nicht überschritten werden.
Stromversorgungsanforderungen
Bei der Installation dieses Geräts müssen die national gültigen Vorschriften und Normen eingehalten
werden. Eventuell sind besondere Bestimmungen für Datenverarbeitungsgeräte zu beachten. Die
Geräte sind für den Einsatz in Installationen gedacht, die den Anforderungen der NFPA 70, Ausgabe
1999 (National Electric Code) und der NFPA-75, 1992 (Protection of Electronic Computer/Data
Processing Equipment) entsprechen. Die Anschlusswerte von Optionen befinden sich auf dem
Typenschild des jeweiligen Produkts oder in der mitgelieferten Dokumentation.
VORSICHT! Um Brandgefahr sowie Sach- oder Personenschäden zu vermeiden, darf der
elektrische Hauptstromkreis, über den die Stromversorgung des Racks erfolgt, keinesfalls überlastet
werden. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Behörde oder Person nach der maximalen
Belastbarkeit des Anschlusses.
ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor
Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die
Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und
hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.
Bei der Installation mehrerer Server müssen unter Umständen zusätzliche Verteiler eingesetzt
werden, um die Stromversorgung aller Geräte zu gewährleisten. Halten Sie sich an folgende
Richtlinien:
●
Verteilen Sie die Leistungsbelastung durch den Server gleichmäßig auf die verfügbaren
Stromkreise.
●
Die gesamte Netzstromaufnahme des Systems darf 80 % des Maximalwertes für die betreffende
Leitung nicht überschreiten.
●
Verwenden Sie für dieses Gerät keine handelsüblichen Stromverteilerkabel.
●
Schließen Sie den Server an eine separate Steckdose an.
Erforderliche elektrische Erdung
Um einen einwandfreien Betrieb und die Sicherheit gewährleisten zu können, muss der Server
ordnungsgemäß geerdet werden. Bei Betrieb in den USA: Installieren Sie die Geräte gemäß NFPA
70, 1999, Artikel 250. Beachten Sie außerdem die einschlägigen örtlichen und regionalen
Bauvorschriften. Bei Betrieb in Kanada: Installieren Sie die Geräte gemäß Canadian Standards
Association, CSA C22.1, Canadian Electrical Code. In allen übrigen Ländern hat die Installation nach
den regionalen oder nationalen elektrischen Vorschriften wie der International Electrotechnical
Commission (IEC) Code 364, Teile 1 bis 7, zu erfolgen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen,
DEWW
Optimale Betriebsumgebung
31
dass sämtliche Stromverteilungsvorrichtungen, die in der Installation Verwendung finden, z. B.
Verzweigungsleitungen und Steckdosen eine normgerechte oder zertifizierte Erdung besitzen.
Aufgrund der hohen Erdableitströme beim Anschließen mehrerer Server an dieselbe Stromquelle
wird von HP der Einsatz eines Stromverteilers (PDU) empfohlen, der entweder fest mit dem
Stromkreis des Gebäudes verbunden sein oder über ein fest montiertes Kabel mit einem Stecker
verfügen muss, das dem Industriestandard entspricht. Hier kommen NEMA-Schnappstecker oder
Stecker, die dem Standard IEC 60309 entsprechen, in Frage. Von der Verwendung handelsüblicher
Stromverteilerkabel für den Server wird abgeraten.
Rack-Vorsichtsmaßnahmen
VORSICHT! Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte beachten Sie die
folgenden Hinweise:
Alle Nivellierungsfüße müssen Bodenkontakt haben.
Das Gesamtgewicht des Racks muss auf den Nivellierungsfüßen lasten.
Bei der Installation eines einzelnen Racks müssen die Stützfüße am Rack angebracht sein.
Bei Installationen mit mehreren Racks müssen die Racks miteinander verbunden sein.
Ziehen Sie nur jeweils eine Komponente heraus. Das Rack kann aus dem Gleichgewicht geraten,
wenn mehr als eine Komponente herausgezogen wird.
VORSICHT! Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Verletzungen oder Beschädigungen der
Geräte beim Abladen eines Racks zu vermeiden:
Das Rack muss von mindestens zwei Personen von der Palette abgeladen werden. Ein unbestücktes
42-U-Rack hat ein Gewicht von bis zu 115 kg und kann über 2,1 m hoch sein. Wenn dieses Rack auf
den Transportrollen bewegt wird, steht es unter Umständen nicht mehr sicher.
Stellen Sie sich niemals vor das Rack, wenn Sie es über eine Rampe von der Palette herunterrollen.
Halten Sie das Rack immer an beiden Seiten fest.
VORSICHT! Achten Sie bei der Installation eines Servers in einem Telco-Rack darauf, dass der
RackRahmen sicher oben und unten an der Baustruktur befestigt ist.
Serverspezifische Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen
VORSICHT! Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder
Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:
Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim
Umgang mit Geräten.
Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus
helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei
Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten
des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.
Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er
nicht an den Schienen befestigt ist.
32
Kapitel 3 Setup
DEWW
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
VORSICHT! Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu
vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt
ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig
unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine
Mindeststromversorgung aktiv.
ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor
Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die
Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und
hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.
ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter
Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu
thermischen Schäden an Komponenten führen.
Identifizieren des Inhalts im Versandkarton des TowerServers
Packen Sie den Versandkarton des Servers aus, und suchen Sie nach den erforderlichen Materialien
und der Dokumentation für die Installation des Servers.
Zum Inhalt des Versandkartons des Servers gehören:
●
Server
●
Netzkabel
●
Tastatur
●
Maus
●
Tower-Füße
●
Hardware-Dokumentation, Documentation CD und Softwareprodukte
Zusätzlich zu dem gelieferten Zubehör benötigen Sie möglicherweise Folgendes:
●
Hardwareoptionen
●
Betriebssystem oder Anwendungssoftware
●
PDU
Installieren der Hardwareoptionen
Installieren Sie alle Hardwareoptionen, bevor Sie den Server initialisieren. Informationen zur
Installation von Optionen finden Sie in der Dokumentation zu den Optionen. Serverspezifische
Informationen finden Sie unter „Installation der Hardwareoptionen“ (siehe „Installation der
Hardwareoptionen“ auf Seite 44).
DEWW
Identifizieren des Inhalts im Versandkarton des Tower-Servers
33
Einrichten eines Tower-Servers
Befolgen Sie zum Einrichten eines Tower-Modell-Servers die Schritte in diesem Abschnitt. Wenn Sie
den Server in einem Rack installieren, schlagen Sie im Abschnitt zur Rack-Installation nach.
1.
Legen Sie den Server auf die Seite und bringen Sie die Füße an.
2.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
3.
Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an.
VORSICHT! Um die Gefahr eines Stromschlags, eines Brandes oder einer Beschädigung der
Geräte zu vermeiden, dürfen an die RJ-45-Anschlussbuchsen keine Telefon- oder
Telekommunikationsleitungen angeschlossen werden.
4.
Schließen Sie das Netzkabel an der Rückseite des Servers an.
5.
Schließen Sie das Netzkabel an die Wechselstromversorgung an.
VORSICHT! Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Stromschläge oder
Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:
Verwenden Sie ausschließlich Netzkabel mit intaktem Erdungsleiter. Der Erdungsleiter erfüllt
eine wichtige Sicherheitsfunktion.
Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Steckdose an, die jederzeit leicht zugänglich ist.
Wenn Sie Geräte vom Netz nehmen, ziehen Sie das Netzkabel vom Netzteil ab.
Das Netzkabel muss so geführt werden, dass es nicht im Weg liegt oder gequetscht wird.
Achten Sie hierbei besonders auf den Stecker, die Steckdose und die Stelle, an der das Kabel
aus dem Gerät austritt.
Einbauen des Servers im Rack
34
1.
Sichern Sie die Serverdaten und protokollieren Sie dann die Konfigurationsinformationen.
2.
Schließen Sie alle Anwendungen, und fahren Sie das Betriebssystem normal herunter.
Kapitel 3 Setup
DEWW
DEWW
3.
Sofern erforderlich, schalten Sie den Server durch Drücken des Netzschalters an der
Vorderseite des Servers aus.
4.
Ziehen Sie alle Netzkabel aus den Netzsteckdosen, und trennen Sie dann alle Netzkabel vom
Server.
5.
Schließen Sie den Tower-Frontrahmen auf, nehmen Sie den Frontrahmen vom Chassis ab, und
entfernen Sie dann die Abstandsbolzen.
6.
Legen Sie den Server auf einer ebenen Fläche ab.
7.
Entfernen Sie die Serverstandfüße.
8.
Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die Sockelabdeckung am Chassis befestigt ist.
Einbauen des Servers im Rack
35
9.
Stecken Sie beide Torx-Schraubendreher in die Löcher des Frontrahmen-Scharniers, wodurch
sich die Sockelabdeckung leichter zur Rückseite des Servers schieben lässt, und nehmen Sie
die Sockelabdeckung ab.
10. Bringen Sie am Server-Sockel Blindmodulabdeckungen über den Löchern der Standfüße an.
36
Kapitel 3 Setup
DEWW
11. Drehen Sie den Server um und entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der
Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
12. Entfernen Sie das Luftleitblech.
DEWW
Einbauen des Servers im Rack
37
13. Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
14. Entfernen Sie die Ausstanzung, setzen Sie das System Insight Display-Modul ein, und verlegen
Sie das Kabel.
38
Kapitel 3 Setup
DEWW
15. Schließen Sie das Kabel des System Insight Display-Moduls an das vorderseitige Eingangs-/
Ausgangskabel an.
16. Entfernen Sie das Blindmodul oder den Käfig, das bzw. der in Komponentenbox 3 installiert ist.
17. Befestigen Sie den linken und den rechten Rack-Blenden-Griff mit T-10 und T-15 Schrauben.
DEWW
Einbauen des Servers im Rack
39
18. Führen Sie das Ermittlungs-Servicekabel vom linken Rack-Blenden-Griff durch die
Gehäusehaken.
19. Verbinden Sie das Servicekabel mit dem Servicekabelanschluss.
20. Installieren Sie das Blindmodul oder den Käfig, das bzw. der aus Komponentenbox 3
entfernt wurde.
40
Kapitel 3 Setup
DEWW
21. Bringen Sie den Rack-Frontrahmen wieder an, und verriegeln Sie ihn (siehe „Einbauen des
Frontrahmens“ auf Seite 19).
22. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
23. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
24. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
25. Installieren Sie den Server auf der Rack-Schiene, und schieben Sie die Baugruppe in das Rack
hinein.
HINWEIS: Ausführliche Anweisungen zur Installation des Servers in dem Rack finden Sie in
den Installationsanweisungen zum Quick Deploy Schienensystem, die im Kit enthalten sind.
DEWW
Einbauen des Servers im Rack
41
Einschalten und Konfigurieren des Servers
So schalten Sie den Server ein:
1.
Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
2.
Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
3.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Während des Hochfahrens des Servers werden das ORCA Utility und das RBSU automatisch
konfiguriert, um den Server auf die Installation des Betriebssystems vorzubreiten.
So konfigurieren Sie diese Utilities manuell:
●
Drücken Sie die Taste F8, wenn Sie während der Initialisierung des Array-Controllers
aufgefordert werden, den Array-Controller mit ORCA zu konfigurieren.
●
Drücken Sie die Taste F9, wenn Sie während des Bootvorgangs aufgefordert werden, die
Servereinstellungen mit RBSU zu ändern. Das System wird standardmäßig für die englische
Sprache eingerichtet.
Weitere Informationen über die automatische Konfiguration finden Sie im HP ROM-Based Setup
Utility Benutzerhandbuch, das sich auf der Documentation CD befindet.
Installieren des Betriebssystems
Dieser HP ProLiant Server wird nicht mit Bereitstellungsmedien geliefert. Alle zum Verwalten und
Installieren der Systemsoftware und -firmware benötigten Komponenten wurden werkseitig auf den
Server geladen.
Damit der Server ordnungsgemäß funktioniert, muss er über eines der unterstützten Betriebssysteme
verfügen. Aktuelle Informationen über unterstützte Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/supportos).
Installieren Sie mit einer der folgenden Methoden ein Betriebssystem auf dem Server:
●
Intelligent Provisioning (Intelligente Bereitstellung): Die iLO Management Engine ist eine neue
Funktion auf ProLiant Servern mit Intelligent Provisioning für integrierte Bereitstellungs- und
Aktualisierungsfunktionen. Mit Intelligent Provisioning kann der Server konfiguriert und ein
Betriebssystem installiert werden, so dass keine SmartStart CDs und Smart Update Firmware
DVDs mehr benötigt werden.
So installieren Sie ein Betriebssystem auf dem Server mit Intelligent Provisioning (lokal oder
remote):
42
a.
Schließen Sie das Ethernetkabel an den Netzwerkanschluss des Servers und eine
Netzwerkbuchse an.
b.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
c.
Drücken Sie die Taste F10, während der Server-POST läuft.
d.
Füllen Sie das zu Beginn angezeigte Intelligent Provisioning-Formular „Preferences and
Registration“ (Einstellungen und Registrierung) aus (siehe „Intelligent Provisioning“
auf Seite 122).
Kapitel 3 Setup
DEWW
●
e.
Klicken Sie im Bildschirm „1 Start“ auf die Schaltfläche Configure and Install
(Konfigurieren und Installieren).
f.
Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsvorgang
abzuschließen. Zum Aktualisieren der Firmware und Systemsoftware ist eine InternetVerbindung erforderlich.
Installation durch Remote-Bereitstellung: Verwenden Sie Insight Control Server Deployment als
automatisierte Lösung zur Remote-Bereitstellung eines Betriebssystems.
Weitere Aktualisierungen der Systemsoftware und der Firmware enthält das HP Service Pack für
ProLiant, das von der HP Website (http://www.hp.com/go/spp/download) heruntergeladen werden
kann. Software und Firmware müssen aktualisiert werden, bevor Sie den Server erstmals nutzen
(sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird). Weitere
Informationen finden Sie unter „System auf dem neuesten Stand halten“ (siehe „System auf dem
neuesten Stand halten“ auf Seite 129).
Weitere Informationen zu diesen Installationsmethoden finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/ilo).
Registrieren des Servers
Wenden Sie sich zum Registrieren des Servers an die regionale Supportzentrale.
DEWW
Registrieren des Servers
43
4
Installation der Hardwareoptionen
Einführung
Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen
für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können
den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der
Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer
Entladung führen.
Optionales Mini-SAS-Kabel
So installieren Sie die Komponente:
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
44
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung.
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech.
7.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
8.
Installieren Sie den Smart Array Controller.
9.
Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Y-Kabels mit der Controlleroption.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
10. Führen Sie zwei Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch die Kabelmanagementclips, und
schließen Sie sie dann an die Laufwerks-Backplane an.
DEWW
◦
Kabelverlegung zu Box 1
◦
Kabelverlegung zu Box 2
Optionales Mini-SAS-Kabel
45
◦
Kabelverlegung zu Box 3
11. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
12. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
13. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
14. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Schieben Sie den Server in das Rack hinein.
15. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
16. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
17. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
18. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionaler zweiter Prozessor
Der Server unterstützt den Betrieb mit einem und mit zwei Prozessoren.
Wenn Prozessor 2 installiert, muss Lüfter 1 ebenfalls installiert sein.
46
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
ACHTUNG: Um eine Beschädigung von Prozessor und Systemplatine zu vermeiden, sollte nur
autorisiertes Personal den Prozessor in diesem Server auswechseln oder einbauen.
ACHTUNG: Um Serverfehlfunktionen und Schäden an den Geräten zu vermeiden, müssen bei
Konfigurationen mit mehreren Prozessoren immer Prozessoren mit derselben Teilenummer
verwendet werden.
HINWEIS: Wenn Sie einen Prozessor mit einer schnelleren Geschwindigkeit installieren,
aktualisieren Sie zuerst das System-ROM, bevor Sie den Prozessor installieren.
So installieren Sie einen Prozessor:
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
Optionaler zweiter Prozessor
47
48
7.
Öffnen Sie alle Prozessorverriegelungshebel in der angegebenen Reihenfolge, und öffnen Sie
anschließend den Prozessorhaltebügel.
8.
Entfernen Sie die durchsichtige Prozessorsockelabdeckung. Bewahren Sie die Abdeckung zur
Wiederverwendung auf.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
9.
Bauen Sie den Prozessor ein. Prüfen Sie, ob der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel sitzt,
indem Sie die Prozessorinstallationsführungen an beiden Seiten des Prozessors einer
Sichtprüfung unterziehen. DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR
EMPFINDLICH UND KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN.
ACHTUNG: DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR ZERBRECHLICH UND
WERDEN LEICHT BESCHÄDIGT. Um Beschädigungen der Systemplatine zu vermeiden,
dürfen die Kontakte des Prozessors und des Prozessorsockels nicht berührt werden.
10. Schließen Sie den Prozessorhaltebügel. Wenn der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel
installiert ist, gibt der Prozessorhaltebügel den Flansch an der Vorderseite des Sockels frei.
ACHTUNG: Drücken Sie nicht auf den Prozessor. Prozessorsockel und Systemplatine können
durch Drücken auf den Prozessor beschädigt werden. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf
dem Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.
11. Drücken Sie auf den Prozessorhaltebügel, und halten Sie ihn in Position. Schließen Sie dann die
Prozessorverriegelungshebel. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem
Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.
ACHTUNG: Schließen Sie die Abdeckung des Prozessorsockels, und halten Sie sie fest,
während Sie die Sperrhebel des Prozessors schließen. Die Sperrhebel sollten sich ohne
Widerstand schließen lassen. Werden die Hebel gewaltsam geschlossen, kann dies zu einer
Beschädigung des Prozessors und des Sockels führen und einen Austausch der Systemplatine
erforderlich machen.
DEWW
Optionaler zweiter Prozessor
49
12. Öffnen Sie die Hebel der Kühlkörperhalterung.
ACHTUNG: Die Stifte im Prozessorsockel sind leicht zerbrechlich. Wenn sie beschädigt
werden, muss möglicherweise die Systemplatine ausgewechselt werden.
ACHTUNG: Wenn der Sperrhebel des Prozessors nicht geöffnet wird, lässt sich der Prozessor
bei der Installation nicht einsetzen, so dass es zu Hardwareschäden kommt.
13. Entfernen Sie die Kühlkörperabdeckung.
ACHTUNG: Berühren Sie bei abgenommener Abdeckung nicht die Wärmeleitmedien.
50
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
14. Installieren Sie den Kühlkörper, und schließen Sie die Hebel der Kühlkörperhalterung.
15. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
16. Entfernen Sie die Lüfterblende.
DEWW
Optionaler zweiter Prozessor
51
17. Installieren Sie den Lüfter. Achten Sie dabei darauf, dass der Lüfter mit einem Klicken einrastet.
18. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
19. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
20. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
21. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
22. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
23. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Prozessor-Upgrade
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
ACHTUNG: Um Serverfehlfunktionen und Schäden an den Geräten zu vermeiden, müssen bei
Konfigurationen mit mehreren Prozessoren immer Prozessoren mit derselben Teilenummer
verwendet werden.
ACHTUNG: Das Wärmeleitmedium des Kühlkörpers ist nicht wieder verwendbar und muss ersetzt
werden, wenn der Kühlkörper nach der Installation vom Prozessor abgenommen wird.
52
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
HINWEIS: Prozessorsockel 1 muss immer bestückt sein, da der Server andernfalls nicht
funktioniert.
So entfernen Sie die Komponente:
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Öffnen Sie die Hebel der Kühlkörperhalterung.
Prozessor-Upgrade
53
54
8.
Entfernen Sie den Kühlkörper.
9.
Entfernen Sie die Hebel der Kühlkörperhalterung.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
10. Öffnen Sie alle Prozessorverriegelungshebel in der angegebenen Reihenfolge, und öffnen Sie
anschließend den Prozessorhaltebügel.
11. Entfernen Sie den Prozessor von dessen Haltebügel.
ACHTUNG: Um Beschädigungen des Prozessors zu vermeiden, dürfen Sie die Unterseite des
Prozessors, insbesondere den Kontaktbereich, nicht berühren.
DEWW
Prozessor-Upgrade
55
So installieren Sie einen Prozessor:
1.
Bauen Sie den Prozessor ein. Prüfen Sie, ob der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel sitzt,
indem Sie die Prozessorinstallationsführungen an beiden Seiten des Prozessors einer
Sichtprüfung unterziehen. DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR
EMPFINDLICH UND KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN.
ACHTUNG: DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR ZERBRECHLICH UND
WERDEN LEICHT BESCHÄDIGT. Um Beschädigungen der Systemplatine zu vermeiden,
dürfen die Kontakte des Prozessors und des Prozessorsockels nicht berührt werden.
2.
Schließen Sie den Prozessorhaltebügel. Wenn der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel
installiert ist, gibt der Prozessorhaltebügel den Flansch an der Vorderseite des Sockels frei.
ACHTUNG: Drücken Sie nicht auf den Prozessor. Prozessorsockel und Systemplatine können
durch Drücken auf den Prozessor beschädigt werden. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf
dem Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.
56
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
DEWW
3.
Drücken Sie auf den Prozessorhaltebügel, und halten Sie ihn in Position. Schließen Sie dann die
Prozessorverriegelungshebel. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem
Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.
4.
Installieren Sie das Upgrade für die Hebel der Kühlkörperhalterung.
5.
Verwenden Sie den Alkoholtupfer, um die vorhandene Wärmeleitpaste vom Kühlkörper zu
entfernen. Fahren Sie erst fort, wenn der Alkohol verdunstet ist.
Prozessor-Upgrade
57
6.
Tragen Sie die Wärmeleitpaste in folgendem Muster oben auf dem Prozessor auf.
7.
Installieren Sie den Kühlkörper, und schließen Sie die Hebel der Kühlkörperhalterung.
8.
Installieren Sie das Luftleitblech.
9.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
10. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
11. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
12. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
13. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
58
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
14. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Speicheroptionen
HINWEIS: Dieser Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von LRDIMMs, RDIMMs
oder UDIMMs. Wenn diese DIMMs kombiniert werden, hängt der Server möglicherweise bei der
BIOS-Initialisierung.
Das Speichersubsystem in diesem Server unterstützt LRDIMMs, RDIMMs oder UDIMMs:
●
UDIMMs repräsentieren den Speichermodul-Basistyp und bieten weniger Latenz in
Konfigurationen mit einem DIMM pro Kanal und (relativ) geringen Stromverbrauch. Die Kapazität
ist jedoch begrenzt.
●
RDIMMs bieten größere Kapazitäten als UDIMMs und beinhalten Adressparitätsschutz.
●
LRDIMMs unterstützen höhere Dichten als ein- und zweireihige RDIMMs und höhere
Geschwindigkeiten als vierreihige RDIMMs. Diese Unterstützung ermöglicht Ihnen, mehr DIMMs
hoher Kapazität zu installieren, was höhere Systemkapazitäten und höhere Bandbreiten zur
Folge hat.
Alle Arten werden als DIMMs bezeichnet, wenn die Informationen für alle Typen gelten. Ist
ausdrücklich von LRDIMM, RDIMM oder UDIMM die Rede, treffen die Informationen nur auf den
betreffenden Typ zu. Der gesamte im Server installierte Speicher muss vom gleichen Typ sein.
Der Server unterstützt die folgenden DIMM-Geschwindigkeiten:
●
Ein- und zweireihige PC3-12800 (DDR-1600) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis
zu 1600 MT/s
●
Ein- und zweireihige PC3-14900 (DDR-1866) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis
zu 1866 MT/s
●
Ein- und zweireihige PC3-14900 (DDR-1866) UDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis
zu 1866 MT/s
●
Vierreihige PC3L-14900 (DDR3-1866) LRDIMMs, die wie zweireihige DIMMs mit bis zu
1866 MT/s arbeiten
Geschwindigkeit, Spannung und Kapazität
DEWW
DIMM-Typ
DIMM-Reihen
DIMM-Kapazität
Native
Geschwindigkeit
(MT/s)
Spannung
RDIMM
Einreihig
4 GB
1600
LV
RDIMM
Einreihig
4 GB
1866
STD
RDIMM
Zweireihig
8 GB
1600
LV
RDIMM
Einreihig
8 GB
1866
STD
RDIMM
Einreihig
8 GB
1600
LV
Speicheroptionen
59
DIMM-Typ
DIMM-Reihen
DIMM-Kapazität
Native
Geschwindigkeit
(MT/s)
Spannung
RDIMM
Zweireihig
16 GB
1600
LV
RDIMM
Zweireihig
8 GB
1866
LV
RDIMM
Zweireihig
16 GB
1866
STD
LRDIMM
Vierreihig
32 GB
1866
STD
UDIMM
Einreihig
2 GB
1600
LV
UDIMM
Zweireihig
4 GB
1600
LV
UDIMM
Zweireihig
8 GB
1600
LV
UDIMM
Einreihig
2 GB
1866
STD
UDIMM
Zweireihig
4 GB
1866
STD
UDIMM
Zweireihig
8 GB
1866
STD
Je nach Prozessormodell, Anzahl der installierten DIMMs und installiertem DIMM-Typ – LRDIMM,
UDIMM oder RDIMM – kann die Speichertaktrate auf 1866 oder 1600 MT/s reduziert sein. Die
Taktrate kann auch durch die Verwendung von Niederspannungs-DIMMs reduziert werden.
DIMM-Geschwindigkeit bestückt (MT/s)
60
DIMM-Typ
DIMMReihen
2
Steckplätze
pro Kanal
1 DPC
2 DPC
3 DPC
—
—
1,35 V
1,50 V
1,35 V
1,50 V
1,35 V
1,50 V
RDIMM
Einreihig
(4 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600
1600, 1866
800, 800*
1066, 1066
RDIMM
Einreihig
(8 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600
1600, 1866
800, 800*
1066, 1066
RDIMM
Zweireihig
(8 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600
1600, 1866
800, 800*
1066, 1066
RDIMM
Zweireihig
(16 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600
1600, 1866
800, 800*
1066, 1066
LRDIMM
Vierreihig
(32 GB)
—
1600, 1866**
—
1600
—
1066, 1333
UDIMM
Einreihig
(2 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600†
1600, 1866
—
—
UDIMM
Zweireihig
(4 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600†
1600, 1866
—
—
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
3
Steckplätze
pro Kanal
DEWW
DIMM-Typ
DIMMReihen
2
Steckplätze
pro Kanal
3
Steckplätze
pro Kanal
1 DPC
2 DPC
3 DPC
—
—
1,35 V
1,50 V
1,35 V
1,50 V
1,35 V
1,50 V
UDIMM
Zweireihig
(8 GB)
1333, 1600
1600, 1866
1333, 1600†
1600, 1866
—
—
* RDIMMs unterstützen 1,35 V, 3 DPC bei 1066. Fremdherstellerspeicher unterstützt 1,5 V, 3 DPC bei 1066.
** LRDIMMs ermöglichen 3 DIMMs pro Kanal. HP SmartMemory unterstützt bis zu 3DPC bei 1066 bei 1,35 V.
Fremdherstellerspeicher unterstützt nur 1,5 V.
† UDIMMs werden bei 2DPC und 1333 nur bei Verwendung von HP SmartMemory unterstützt. Fremdherstellerspeicher
unterstützt bis zu 2 DPC bei 1066 MT/s.
RDIMM, LRDIMM und UDIMM für 3 Steckplätze pro Kanal (1 DPC und 2 DPC) unterstützen
dieselben Datenraten wie für 2 Steckplätze pro Kanal.
HP SmartMemory
Das bei Gen8 Servern eingeführte HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte
Funktionen, die nur für HP qualifizierten Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory,
ob der installierte Speicher den HP Qualifikations- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des
qualifizierten Speichers ist für HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser
Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.
Einige Leistungsmerkmale sind spezifisch für HP SmartMemory. HP SmartMemory 1,35 V
DDR3-1333 Registered Memory ist so ausgelegt, dass er das gleiche Maß an Leistung erzielt wie
1,5-V-Speicher. Während der Wettbewerb DDR3-1333 RDIMM bei 1,5 V unterstützt, unterstützt
dieser Gen8 Server DDR3-1333 RDIMM mit bis zu 3 DIMMs pro Kanal bei 1066 MT/s und 1,35 V.
Dies entspricht einem bis zu 20 % geringeren Stromverbrauch auf DIMM-Ebene, ohne dass dadurch
Leistungseinbußen entstehen. Darüber hinaus unterstützt die Branche UDIMMs aus je 2 DIMMs pro
Kanal mit 1066 MT/s. HP SmartMemory unterstützt 2 DIMMs pro Kanal mit 1333 MT/s oder eine um
25 % größere Bandbreite.
Architektur des Speichersubsystems
Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Jeder Prozessor unterstützt drei
Kanäle, und jeder Kanal unterstützt drei DIMM-Steckplätze.
Speichersubsystem-Kanal
Bestückungsreihenfolge
Steckplatznummer
(Prozessor 2)
Steckplatznummer
(Prozessor 1)
1
A
12
1
E
11
2
I
10
3
B
9
4
F
8
5
J
7
6
2
DEWW
Speicheroptionen
61
Speichersubsystem-Kanal
Bestückungsreihenfolge
Steckplatznummer
(Prozessor 2)
Steckplatznummer
(Prozessor 1)
3
C
1
12
G
2
11
K
3
10
D
4
9
H
5
8
L
6
7
4
Die Position der verschiedenen Steckplätze wird im Abschnitt „DIMM-Steckplätze“ (siehe „DIMMSteckplätze“ auf Seite 8) beschrieben.
Diese mehrkanalige Architektur sorgt für eine Leistungsverbesserung im Advanced ECC-Modus.
Diese Architektur unterstützt außerdem die Modi Lockstep und Online Spare Memory.
Die DIMM-Steckplätze in diesem Server werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die
Buchstaben kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Die Steckplatznummern geben die ID des
DIMM-Steckplatzes beim Ersatzspeicher-Austausch an.
Bestückungsreihenfolge
Bei Speicherkonfigurationen mit einem oder mehreren Prozessoren bestücken Sie die DIMMSteckplätze in der folgenden Reihenfolge:
●
LRDIMM: Sequenziell in alphabetischer Reihenfolge (A bis L)
●
RDIMM: Sequenziell in alphabetischer Reihenfolge (A bis L)
●
UDIMM: A bis H, sequenziell in alphabetischer Reihenfolge. Bestücken Sie nicht die DIMMSteckplätze I bis L.
Nach Installation der DIMMs verwenden Sie RBSU, um die Advanced ECC-, die Online-Ersatz- oder
die Lockstep Memory-Unterstützung zu konfigurieren.
Installieren eines DIMM
ACHTUNG: Um eine Beschädigung der Festplattenlaufwerke, des Speichers und anderer
Systemkomponenten zu vermeiden, müssen das Luftleitblech, die Laufwerksblindmodule und die
Abdeckung installiert sein, wenn der Server eingeschaltet wird.
1.
62
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
4.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.
8.
Installieren Sie das DIMM.
Wenn Sie die DIMMs in der Lockstep Memory-Konfiguration installieren, konfigurieren Sie diesen
Modus im RBSU (siehe „HP ROM-Based Setup Utility“ auf Seite 124).
Weitere Informationen zu LEDs und zur Fehlerbeseitigung bei ausgefallenen DIMMs finden Sie unter
„Leuchtmuster der Systems Insight Display-LEDs“ (siehe „Leuchtmuster der Systems Insight DisplayLEDs“ auf Seite 10).
Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs
Für ein besseres Verständnis und korrektes Konfigurieren der Speicherschutzmodi ist es hilfreich,
sich mit ein-, zwei- und vierreihigen DIMMs zu befassen. Einige DIMMKonfigurationsvoraussetzungen beruhen auf dieser Unterscheidung.
Ein einreihiges DIMM besitzt einen Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder
Lesen aus dem Speicher zugegriffen wird. Ein zweireihiges DIMM ist mit zwei einreihigen DIMMs auf
dem gleichen Modul zu vergleichen, wobei nur jeweils eine Reihe zugänglich ist. Ein vierreihiges
DIMM ist im Prinzip mit zwei zweireihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen. Es ist nur
jeweils eine Reihe zugänglich. Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben
zum oder Lesen aus dem DIMM die richtige Reihe aus.
Zwei- und vierreihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie.
Unterstützt die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 8-GB-DIMMs, bietet ein
zweireihiges DIMM eine Kapazität von 16GB und ein vierreihiges DIMM eine Kapazität von 32GB.
DEWW
Speicheroptionen
63
LRDIMMs sind als vierreihige DIMMs ausgewiesen, sie funktionieren jedoch eher wie zweireihige
DIMMs. Es gibt vier DRAM-Reihen auf dem DIMM, doch der LRDIMM-Puffer schafft eine Abstraktion,
durch die das DIMM dem System als zweireihiges DIMM angezeigt wird. Zur Ermöglichung eines
schnelleren Betriebs isoliert der LRDIMM-Puffer zudem die elektrische Belastung des DRAM vom
System. Durch diese beide Änderungen kann das System bis zu drei LRDIMMs pro Speicherkanal
unterstützen und so für eine um bis zu 50 % höhere Speicherkapazität und eine höhere
Speicherbetriebsgeschwindigkeit im Vergleich zu vierreihigen RDIMMs sorgen.
DIMM-Identifizierung
Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die
folgende Abbildung und Tabelle.
Nr.
Beschreibung
Definition
1
Size
—
2
Reihen
1R = einreihig
2R = zweireihig
3R = dreireihig
4R = vierreihig
3
Datenbreite
x4 = 4 Bit
x8 = 8 Bit
4
Nennspannung
L = Niedrige Spannung (1,35 V)
U = Ultra-niedrige Spannung (1,25 V)
Leer oder nicht vorhanden = Standard
64
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
Nr.
Beschreibung
Definition
5
Speichergeschwindigkeit
14900 = 1866-MT/s
12800 = 1600-MT/s
10600 = 1333-MT/s
8500 = 1066-MT/s
6
DIMM-Typ
R = RDIMM (Registered)
E = UDIMM (Unbuffered mit ECC)
L = LRDIMM (lastreduziert)
H = HDIMM (HyperCloud)
Speicherkonfigurationen
Zur Optimierung der Verfügbarkeit des Servers unterstützt der Server die folgenden AMP-Modi:
●
Advanced ECC: Bietet Fehlerkorrektur bis 4 Bit und im Vergleich zum Lockstep-Modus
gesteigerte Leistung. Dieser Modus ist die Standardoption für diesen Server.
●
Online Spare Mode (Online-Ersatzmodus): Bietet Schutz bei ausfallenden oder beeinträchtigten
DIMMs. Eine bestimmte Speichermenge wird als Ersatzspeicher reserviert, auf den automatisch
übergegangen wird, wenn das System ein DIMM erkennt, dessen Leistung sich verschlechtert.
Auf diese Weise können DIMMs, die mit größerer Wahrscheinlichkeit einen nicht korrigierbaren
Speicherfehler erhalten werden (was zu Systemausfallzeiten führen würde), außer Betrieb
genommen werden.
Die Advanced Memory Protection- (AMP) Optionen werden im RBSU konfiguriert. Wenn der
angeforderte AMP-Modus von der installierten DIMM-Konfiguration nicht unterstützt wird, wird der
Server im Advanced ECC-Modus gestartet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „HP ROMBased Setup Utility“ (siehe „HP ROM-Based Setup Utility“ auf Seite 124).
Der Server kann zudem im unabhängigen Kanalmodus oder im kombinierten Kanalmodus (LockstepModus) arbeiten. Im Lockstep-Modus wird die Zuverlässigkeit auf eine der beiden folgenden Arten
erhöht:
●
Bei Verwendung von UDIMMs (mit x8-DRAM-Einheiten) kann das System einen kompletten
DRAM-Ausfall (SDDC) überleben. Im unabhängigen Kanalmodus wäre dieser Fehler nicht
korrigierbar.
●
Bei Verwendung von RDIMMs (mit x4-DRAM-Einheiten) kann das System den kompletten
Ausfall von zwei DRAM-Einheiten (DDDC) überleben. Im unabhängigen Modus überlebt der
Server nur den kompletten Ausfall einer einzigen DRAM-Einheit (SDDC).
Maximale Kapazität
DEWW
DIMM-Typ
DIMM-Reihen
Ein Prozessor
Zwei Prozessoren
RDIMM
Einreihig
96 GB
192 GB
RDIMM
Zweireihig
192 GB
384 GB
LRDIMM
Vierreihig
384 GB
768 GB
Speicheroptionen
65
DIMM-Typ
DIMM-Reihen
Ein Prozessor
Zwei Prozessoren
UDIMM
Einreihig
16 GB
32 GB
UDIMM
Zweireihig
64 GB
128 GB
Die aktuellsten Informationen zur Speicherkonfiguration finden Sie in den QuickSpecs auf der
HP Website (http://www.hp.com).
Advanced ECC
Advanced ECC-Speicher ist der Standardspeicherschutz für den Server. Standard ECC kann
Einzelbit-Speicherfehler korrigieren und Mehrbit-Speicherfehler erkennen. Wenn bei Verwendung von
Standard ECC Mehrbit-Fehler erkannt werden, werden diese Fehler dem Server signalisiert und der
Server wird angehalten.
Advanced ECC schützt den Server vor einigen Multibit-Speicherfehlern. Advanced ECC kann sowohl
Einzelbit-Speicherfehler als auch 4-Bit-Speicherfehler korrigieren, solange sich alle Bits auf der
gleichen DRAM-Komponente des DIMM befinden.
Advanced ECC bietet gegenüber Standard ECC zusätzlichen Schutz, da dieser Modus bestimmte
Speicherfehler korrigieren kann, die andernfalls nicht korrigierbar wären und zu einem Ausfall des
Servers führen würden. Unter Verwendung der Technologie HP Advanced Memory Error Detection
stellt der Server Benachrichtigungen bereit, wenn sich der Zustand eines DIMM verschlechtert und
die Wahrscheinlichkeit eines nicht korrigierbaren Speicherfehlers steigt.
Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher
Online-Ersatzspeicher verringert die Wahrscheinlichkeit von nicht korrigierten Speicherfehlern und
bietet somit Schutz bei beeinträchtigten DIMMs. Dieser Schutz steht unabhängig vom Betriebssystem
zur Verfügung.
Für den Schutz durch einen Online-Ersatzspeicher ist jeweils eine Reihe eines jeden Speicherkanals
zur Verwendung als Ersatzspeicher vorgesehen. Die übrigen Reihen sind zur Verwendung durch das
Betriebssystem und Anwendungen verfügbar. Treten in einer höheren Rate korrigierbare
Speicherfehler auf, als für eine der nicht als Ersatzspeicher vorgesehenen Reihen als Schwellenwert
festgelegt wurde, dann kopiert der Server automatisch den Speicherinhalt der beeinträchtigten Reihe
in die Online-Ersatzreihe. Der Server deaktiviert daraufhin die ausfallende Reihe und wechselt
automatisch zur Online-Ersatzreihe.
Lockstep Memory-Konfiguration
Der Lockstep Memory-Modus bietet Schutz vor Multibit-Speicherfehlern, die auf der gleichen DRAMKomponente auftreten. Der Lockstep Memory-Modus kann den Ausfall einer einzelnen DRAMKomponente auf x4- und x8-DIMMs korrigieren. Die DIMMs in jedem Kanal müssen über identische
HP Teilenummern verfügen.
Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen
Die folgenden Richtlinien sind bei allen AMP-Modi zu beachten:
66
●
Installieren Sie DIMMs nur, wenn der entsprechende Prozessor installiert ist.
●
Wenn zwei Prozessoren installiert sind, verteilen Sie die DIMMs gleichmäßig auf die beiden
Prozessoren.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
●
Weiße DIMM-Steckplätze kennzeichnen den ersten Steckplatz eines Kanals (Ch 1-A, Ch 2-B,
Ch 3-C, Ch 4-D).
●
Kombinieren Sie RDIMMs, UDIMMs oder LRDIMMs nicht miteinander.
●
Wenn ein Prozessor installiert ist, installieren Sie DIMMs in sequenzieller alphabetischer
Reihenfolge: A, B, C, D, E, F usw.
●
Wenn zwei Prozessoren installiert sind, installieren Sie die DIMMs in sequenzieller Reihenfolge
gleichmäßig zwischen den beiden Prozessoren: P1-A, P2-A, P1-B, P2-B, P1-C, P2-C usw.
●
Beim DIMM-Ersatzspeicheraustausch installieren Sie die DIMMs je Steckplatznummer
entsprechend den Anweisungen der Systemsoftware.
Detaillierte Regeln und Richtlinien zur Speicherkonfiguration liefert das Online DDR3 Memory
Configuration Tool auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ddr3memory-configurator).
Folgende DIMM-Geschwindigkeiten werden in diesem Server unterstützt.
Bestückte Steckplätze (pro
Kanal)
Reihen
Unterstützte
Geschwindigkeiten (MHz)*
Unterstützte
Geschwindigkeiten (MHz)**
1
Ein- oder zweireihig
1066, 1333, 1600
1333, 1600, 1866
2
Ein- oder zweireihig
1066, 1333, 1600
1333, 1600, 1866
1
Vierreihig
-
1866
2
Vierreihig
-
1866
* Intel Xeon Processor E5-2600-Serie
** Intel Xeon Processor E5-2600 v2-Serie
Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung
Bei Konfigurationen im Advanced ECC-Modus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:
●
Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.
●
DIMMs können einzeln installiert werden.
Online-Ersatzbestückung
Bei Konfigurationen im Online-Ersatzspeichermodus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:
●
Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.
●
Jeder Kanal muss über eine gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.
●
Jeder Kanal kann über eine andere gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.
●
Jeder bestückte Kanal muss über eine Ersatzreihe verfügen:
◦
Ein einzelnes zweireihiges DIMM ist keine gültige Konfiguration.
◦
LRDIMMs werden als zweireihige DIMMs behandelt.
Richtlinien zur Bestückung im Lockstep Memory-Modus
Bei Konfigurationen im Lockstep Memory-Modus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:
DEWW
●
Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.
●
Die DIMM-Konfiguration auf allen Kanälen eines Prozessors muss identisch sein.
Speicheroptionen
67
●
Bei Konfigurationen mit mehreren Prozessoren muss jeder Prozessor über eine gültige Lockstep
Memory-Konfiguration verfügen.
●
Bei Konfigurationen mit mehreren Prozessoren kann jeder Prozessor über eine andere gültige
Lockstep Memory-Konfiguration verfügen.
Optionaler Käfig für optisches Laufwerk
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
5.
68
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
DEWW
6.
Entfernen Sie das Blindmodul aus Box 3.
7.
Installieren Sie den Käfig für das optische Laufwerk.
Optionaler Käfig für optisches Laufwerk
69
8.
Befestigen Sie den Käfig für das optische Laufwerk mithilfe der T-15-Schrauben.
9.
Die zur Installation von optischen Laufwerken erforderlichen Torx-Schrauben befinden sich am
Gehäuse.
10. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
11. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
70
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
12. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
13. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
14. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
15. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionales optisches Laufwerk
Der Server unterstützt DVD-ROM- und DVD-RW-Laufwerke.
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
5.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Optionales optisches Laufwerk
71
6.
Entfernen Sie das Blindmodul aus dem Laufwerkskäfig.
7.
Installieren Sie das optische Laufwerk im Laufwerkskäfig.
8.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
9.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
10. Schließen Sie das Netzkabel des Laufwerks an die Systemplatine an.
72
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
11. Schließen Sie das SATA-Kabel des Laufwerks an die Systemplatine an.
12. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
13. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
14. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
15. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
16. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
17. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
18. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
19. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
DEWW
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionales optisches Laufwerk
73
Redundante Stromversorgung
HINWEIS: Das Gleichstrom-Netzteil darf nur von einem qualifizierten Techniker installiert werden.
Der grüne oder gelbe AWG-Draht Nr. 14 sollte mit einer Schraube und entweder mit einer Feder oder
mit einer sternförmigen Unterlegscheibe am Metallgehäuse befestigt werden.
Beim Installieren einer Gleichstromquelle muss der Erdleiter vor den Plus- und Minuskabeln
angeschlossen werden.
ACHTUNG: Alle im Server installierten Netzteile müssen dieselbe Ausgangsleistungs-Kapazität
aufweisen. Vergewissern Sie sich, dass alle Netzteile die gleiche Teilenummer und Etikettenfarbe
aufweisen. Das System wird instabil und wird möglicherweise heruntergefahren, wenn nicht
übereinstimmende Netzteile entdeckt werden.
Etikettenfarbe
Ausgabe
Blau
460 W
Orange
750 W
Weiß
750 W, 48 V Gleichstrom
Grün
1.200 W
ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu
vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe
mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.
So installieren Sie die Komponente:
1.
Platzieren Sie das Gerät so, dass Sie auf die Rückwand zugreifen können.
2.
Entfernen Sie das Blindmodul.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie das
Netzteil oder das Netzteilblindmodul abkühlen, bevor Sie es berühren.
74
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
3.
Schieben Sie das Netzteil in den Netzteileinschub, bis es mit einem Klicken einrastet.
4.
Schließen Sie das Netzkabel an das Netzteil an.
5.
Sichern Sie das Netzkabel bei Installation des Servers in einem Rack mit der
Zugentlastungsklemme aus dem Server-Hardware-Kit.
6.
Schließen Sie das Netzkabel an die Stromquelle an.
7.
Vergewissern Sie sich, dass die Netzteil-LED grün leuchtet.
Optionale Hot-Plug-SAS-Laufwerke
Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server
zu beachten:
●
Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.
●
Wird nur ein Laufwerk verwendet, dann ist es in dem Einschub mit der niedrigsten
Gerätenummer zu installieren (siehe „SAS- und SATA-Gerätenummern“ auf Seite 11).
●
Die Laufwerke sollten die gleiche Kapazität haben, damit die größtmögliche
Speicherplatzeffizienz gewährleistet ist, wenn sie im selben Drive-Array angeordnet werden.
Entfernen der Laufwerksblindmodule
1.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
Optionale Hot-Plug-SAS-Laufwerke
75
2.
Bauen Sie die Laufwerksblende aus.
Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks
VORSICHT! Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag zu vermeiden, installieren Sie nicht
mehrere Laufwerksträger gleichzeitig.
Der Server kann sechs Laufwerke in einer LFF-Konfiguration unterstützen, bzw. acht Laufwerke in
einer SFF-Konfiguration.
So installieren Sie die Komponente:
1.
2.
76
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
Bauen Sie die Laufwerksblende aus.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
3.
Bereiten Sie das Laufwerk vor.
4.
Installieren Sie das Laufwerk.
5.
Bestimmen Sie anhand der Laufwerks-LEDs den Status der Festplatte (siehe „Definitionen der
Hot-Plug-Laufwerks-LED“ auf Seite 13).
6.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionale Erweiterungskarte
1.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Optionale Erweiterungskarte
77
4.
78
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Öffnen Sie die PCIe-Verriegelung.
8.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Entfernen Sie bei Installation einer Erweiterungskarte einfacher Breite eine PCIe-Blende.
b.
Entfernen Sie bei Installation einer Erweiterungskarte doppelter Breite zwei PCIe-Blenden.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
9.
Installieren Sie die Erweiterungskarte.
10. Schließen Sie die PCIe-Verriegelung.
11. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
12. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
13. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
14. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
15. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
DEWW
Optionale Erweiterungskarte
79
16. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
17. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionale Grafikkarten
Der Server unterstützt bis zu drei optionale Grafikkarten. Der Server unterstützt bis zu zwei
Grafikkarten doppelter Breite.
Zur Erzielung einer optimalen Leistung empfiehlt HP, optionale Grafikkarten in den PCI-Steckplätzen
3, 6 oder 8 zu installieren.
HP empfiehlt Ihnen Folgendes:
●
Verwenden Sie PCI-Steckplatz 2 nicht, wenn die Grafikkarte in PCI-Steckplatz 3 eingesetzt ist.
●
Verwenden Sie PCI-Steckplatz 9 nicht, wenn eine Grafikkarte einfacher Breite in PCI-Steckplatz
8 eingesetzt ist.
●
Bei einer Konfiguration mit einem Prozessor empfiehlt HP die Installation der Grafikkarte in PCISteckplatz 3.
●
Bei einer Konfiguration mit zwei Prozessoren empfiehlt HP die Installation der Grafikkarte in
PCI-Steckplatz 6.
●
Wird eine dritte Grafikkarte installiert, empfiehlt HP, die dritte Grafikkarte in PCI-Steckplatz 8 zu
installieren.
Installieren eines optionalen Grafikkartenadapters
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
5.
80
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
8.
Wählen Sie den entsprechenden PCIe-Steckplatz für die Installation des
Grafikkartenadapters aus.
9.
Öffnen Sie die PCIe-Verriegelung.
10. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
DEWW
◦
Entfernen Sie bei Installation eines Grafikkartenadapters einfacher Breite eine PCIeBlende.
◦
Entfernen Sie bei Installation eines Grafikkartenadapters doppelter Breite zwei PCIeBlenden.
Optionale Grafikkarten
81
11. Installieren Sie den Grafikadapter in einem x16-PCIe-Erweiterungssteckplatz.
12. Verbinden Sie das Kabel des Grafikkartenadapters mit dem entsprechenden
Grafikkartenanschluss.
HINWEIS: Weitere Informationen zur Installation einer Grafikkarte finden Sie in der im
Lieferumfang des optionalen Grafikkarten-Kits enthaltenen Dokumentation.
82
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
13. Schließen Sie die PCIe-Verriegelung.
HINWEIS: Installieren Sie den Grafikkartenbügel nur, wenn eine Grafikkarte doppelter Breite
installiert wurde.
14. Installieren Sie den Grafikkartenbügel und ziehen Sie dann die Schrauben fest.
15. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
16. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
17. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
18. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
DEWW
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
Optionale Grafikkarten
83
19. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
20. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
21. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
22. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Controller-Option
Der Server wird mit einem integrierten Smart Array P420i Controller ausgeliefert. Greifen Sie für
weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die relevante ControllerBenutzerdokumentation auf der HP Website (http://www.hp.com/go/smartstorage/docs) zu.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website (http://www.hp.com/
go/smartstorage/docs).
Für den integrierten Array-Controller bestehen Upgrade-Optionen. Eine Liste der unterstützten
Optionen finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website (http://www.hp.com/support).
Der Server unterstützt die FBWC-Option:
Die FBWC-Option besteht aus einem Cache-Modul und einem Kondensator-Pack. Das DDR-CacheModul puffert und speichert die vom Controller geschriebenen Daten. Wenn das System mit Strom
versorgt wird, wird der Kondensator-Pack in ca. 5 Minuten voll aufgeladen. Im Falle eines
Stromausfalls des Systems liefert ein voll aufgeladener Kondensator-Pack bis zu 80 Sekunden lang
Strom. In diesem Zeitraum überträgt der Controller die Cache-Daten aus dem DDR-Speicher in den
Flash-Speicher, wo sie unbegrenzt lange verbleiben, oder bis ein Controller sie aus dem FlashSpeicher abruft.
ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem
Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen,
die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und
Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein
nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.
ACHTUNG: Um eine Fehlfunktion des Servers oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden,
dürfen Sie den Kondensatorpack nicht hinzufügen oder entfernen, während eine
Kapazitätserweiterung der Arrays, eine Migration der RAID-Ebene oder eine Migration der StripeGröße im Gange ist.
ACHTUNG: Warten Sie nach dem Herunterfahren des Servers 15 Sekunden lang. Überprüfen Sie
dann zunächst die gelbe LED, bevor Sie das Kabel vom Cache-Modul trennen. Wenn die gelbe LED
nach 15 Sekunden blinkt, entfernen Sie das Kabel nicht vom Cache-Modul. Das Cache-Modul sichert
noch Daten, die bei Trennen des Kabels verloren gehen.
84
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
HINWEIS: Bei der Installation verfügt der Akkupack möglicherweise über eine geringe Ladung. In
diesem Fall wird beim Systemstart des Servers in einer POST-Fehlermeldung darauf hingewiesen,
dass der Akkupack vorübergehend deaktiviert ist. Es ist kein Bedienereingriff erforderlich. Die
internen Schaltungen sorgen automatisch für eine Aufladung des Akkus und die Aktivierung des
Akkupacks. Dieser Vorgang kann bis zu vier Stunden dauern. Während dieses Zeitraums funktioniert
das CacheModul einwandfrei, jedoch ohne die durch den Akkupack ermöglichten Leistungsvorteile.
HINWEIS: Der Schutz der Daten und die zeitlichen Beschränkungen gelten auch für den Fall eines
Stromausfalls. Wenn das System wieder mit Strom versorgt wird, werden die konservierten Daten in
einem Initialisierungsvorgang auf die Festplatte geschrieben.
Installieren eines Speichercontrollers
HINWEIS: Weitere Installations- und Konfigurationsinformationen finden Sie in der mit der Option
gelieferten Dokumentation.
HINWEIS: Die P822-Controllerkarte wird nur in den PCIe-Steckplätzen 3 und 4 unterstützt. Wenn
die Controllerkarte in PCIe-Steckplatz 3 konfiguriert wird, muss Steckplatz 4 leer bleiben.
HINWEIS: Die P420-Controllerkarte wird in den PCIe-Steckplätzen 3 und 4 nicht unterstützt.
HINWEIS: Die P222-Controller-Karte wird nur bei Konfigurationen mit zwei Prozessoren unterstützt.
HP empfiehlt, die Controller-Karte nur in Steckplatz 5 zu installieren. Stellen Sie sicher, dass
Steckplatz 6 leer ist, um eine ausreichende Luftzirkulation zur angemessenen Kühlung zu
gewährleisten.
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
8.
Entfernen Sie das an der Systemplatine angeschlossene Mini-SAS-Kabel, sofern installiert.
9.
Installieren Sie den Speicher-Controller.
Controller-Option
85
Weitere Informationen finden Sie in der mit der Option gelieferten Dokumentation.
10. Verbinden Sie das von der Laufwerks-Backplane abgehende Mini-SAS-Kabel mit der
Controller-Karte.
Weitere Informationen zu Controller-spezifischen Anweisungen finden Sie in der Dokumentation
des Controller, die mit dem Speicher-Controller zur Verfügung gestellt wird.
11. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
12. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
13. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
14. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
15. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
16. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
17. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
18. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Greifen Sie für weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die
relevante Controller-Benutzerdokumentation auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
smartstorage/docs) zu.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website (http://www.hp.com/
go/smartstorage/docs).
Installieren des Cache-Moduls und des FBWC-Kondensator-Packs
ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem
Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen,
die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und
Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein
nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.
86
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
So installieren Sie die Komponente:
1.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
8.
Installieren Sie das Cache-Modul.
9.
Bauen Sie das Kondensatorpack in den Server ein.
10. Bewahren Sie das zusätzliche Kabel in der Nähe des Kondensatorpacks auf.
DEWW
Controller-Option
87
11. Führen Sie das Kabel durch die Kabelführungsclips, und schließen Sie es dann mit einer der
folgenden Methoden an:
◦
Cache-Modul auf der Systemplatine
◦
Cache-Modul auf der Smart Array-Option
12. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
13. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
14. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
15. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
88
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
16. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
17. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
18. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
19. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionale redundante Lüfter
Richtlinien für redundante Lüfter
Der Server unterstützt redundante Lüfter, um bei Ausfall eines primären Lüfters für einen
ausreichenden Luftstrom zum System zu sorgen.
Bei der standardmäßigen nicht redundanten Konfiguration kühlen Lüfter 2, 3 und 4 den Server.
Für die redundante Konfiguration werden Lüfter 1 und vier Lüftungsschlitze zur Unterstützung der
primären Lüfter hinzugefügt. Diese Konfiguration ermöglicht dem Server, den Betrieb im redundanten
Modus fortzusetzen, sollte ein Lüfter ausfallen. In einer Konfiguration mit redundanten Lüftern:
●
Wenn ein Lüfter ausfüllt, sorgen die anderen drei Lüfter für die Luftzirkulation.
●
Wenn zwei Lüfter ausfallen, wird der Server heruntergefahren.
HINWEIS: Für die redundante Konfiguration müssen Lüftungsschlitze vorhanden sein. Sind
keine Lüftungsschlitze vorhanden, sind alle vier Lüfter nicht redundant.
HINWEIS: Wenn das System bereits mit vier Lüftern installiert ist, bewahren Sie den in diesem
Kit enthaltenen Lüfter als Ersatz auf.
Installieren eines redundanten Hot-Plug-Lüfters
1.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Optionale redundante Lüfter
89
4.
90
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie alle Lüfter und Lüfterblindmodule.
7.
Installieren Sie die Lüftungsschlitze. Achten Sie dabei darauf, dass der Schlitz mit einem Klicken
einrastet.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
DEWW
8.
Entfernen Sie die Lasche von jedem Lüfter.
9.
Installieren Sie die Lüfter. Achten Sie dabei darauf, dass die Lüfter mit einem Klicken einrasten.
Optionale redundante Lüfter
91
10. Installieren Sie die PCIe-Luftleitbleche.
11. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
12. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
13. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
14. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
15. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
16. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben
Installieren Sie den optionalen SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben in Laufwerkskäfig-Einschub
2 oder Laufwerkskäfig-Einschub 3.
Zur Installation eines weiteren SFF-Laufwerkskäfigs mit acht Einschüben wird ein optionaler SASController benötigt. Wenden Sie sich zum Beziehen dieser Option an einen HP Vertragshändler.
92
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
Installieren des optionalen Hot-Plug-fähigen SFF-Laufwerkskäfigs
1.
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
5.
6.
DEWW
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Entfernen Sie das Blindmodul aus Box 2 oder Box 3.
Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben
93
7.
Installieren Sie den optionalen SFF-Laufwerkskäfig.
8.
Befestigen Sie den optionalen SFF-Laufwerkskäfig mithilfe der T-15-Schrauben am Server.
9.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
10. Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
94
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
11. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel an die Backplane des optionalen Laufwerkskäfigs an.
12. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel an den optionalen SAS-Controller an.
HINWEIS: Weitere Informationen zum Anschließen der Kabel an den optionalen SASController finden Sie in der im Lieferfang des optionalen SAS-Controller-Kits enthaltenen
Dokumentation.
13. Schließen Sie das Netzkabel an den für Ihre Konfiguration geeigneten
Systemplatinenanschluss an.
14. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
15. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
DEWW
Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben
95
16. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
17. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
18. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
19. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
20. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
21. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
LFF-Laufwerkskäfig mit sechs Einschüben
Zur Installation eines Hot-Plug-fähigen LFF-Laufwerkskäfigs mit sechs Einschüben in einem Server
ist ein optionaler SAS-Controller erforderlich.
Wenden Sie sich zur Anforderung des optionalen SAS-Controllers an einen HP Vertragshändler.
Informationen zur Installation des optionalen SAS-Controllers finden Sie in der im Lieferumfang des
optionalen SAS-Controller-Kits enthaltenen Dokumentation.
Installieren des optionalen Hot-Plug-fähigen LFF-Laufwerkskäfigs
1.
96
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
4.
5.
6.
DEWW
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Entfernen Sie das Blindmodul aus Box 2 oder Box 3.
LFF-Laufwerkskäfig mit sechs Einschüben
97
7.
Installieren Sie den optionalen Hot-Plug-fähigen LFF-Laufwerkskäfig.
8.
Befestigen Sie den optionalen LFF-Laufwerkskäfig mithilfe der T-15-Schrauben am Server.
9.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
10. Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
98
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
11. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel an die Backplane des optionalen Laufwerkskäfigs an.
12. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel an den optionalen SAS-Controller an.
HINWEIS: Weitere Informationen zum Anschließen der Kabel an den optionalen SASController finden Sie in der im Lieferfang des optionalen SAS-Controller-Kits enthaltenen
Dokumentation.
13. Schließen Sie das Netzkabel an den für Ihre Konfiguration geeigneten
Systemplatinenanschluss an.
14. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
15. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
DEWW
LFF-Laufwerkskäfig mit sechs Einschüben
99
16. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
17. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
18. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
19. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
20. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
21. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Laufwerks-Backplane-Expander-Option
Vor dem Installieren des Backplane-Expander-Optionskits müssen Sie die Firmware auf dem
HP Smart Array P420- oder P420i-Controller auf Version 2.14 oder höher aktualisieren. Laden Sie die
aktuelle Firmware für Smart Array P420- und P420i-Controller von der HP Website
(http://www.hp.com/go/spp) herunter.
HINWEIS: Mittels der Laufwerks-Backplane-Expander-Optionen können bis zu 18 LFF-/24 SFFLaufwerke unter einem einzelnen Controller verwaltet werden.
Installieren des LFF-Laufwerks-Backplane-Expander mit 6 Einschüben
1.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
100 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
4.
5.
6.
DEWW
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Nehmen Sie die vorhandene Komponentenkäfig-Abdeckung vom LFF-Laufwerkskäfig ab.
Laufwerks-Backplane-Expander-Option 101
7.
Installieren Sie den LFF-Laufwerkskäfig mit Backplane-Expander-Option halb im Server.
8.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
9.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
10. Schließen Sie die Netzkabel aus dem Backplane-Expander-Optionskit an die Netzanschlüsse an
der Systemplatine an.
◦
Installieren einer Backplane-Expander-Option
102 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
◦
Installieren von zwei Backplanes mit Expander-Option
11. Trennen Sie alle bestehenden Mini-SAS-Kabel vom Server.
12. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel aus dem Backplane-Expander-Optionskit an die Anschlüsse
an der Systemplatine an.
◦
DEWW
Installieren einer Backplane-Expander-Option
Laufwerks-Backplane-Expander-Option 103
◦
Installieren von zwei Backplanes mit Expander-Option
i. Schließen Sie die kurzen Mini-SAS-Kabel an.
ii. Schließen Sie die langen Mini-SAS-Kabel an.
104 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
13. Installieren Sie den LFF-Laufwerkskäfig vollständig und sichern Sie ihn, indem Sie die T-15Schrauben festziehen.
14. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
15. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
16. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
17. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
18. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
19. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
20. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
21. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
DEWW
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Laufwerks-Backplane-Expander-Option 105
Installieren des SFF-Laufwerks-Backplane-Expanders mit 8 Einschüben
1.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
5.
6.
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung
nach oben.
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe „Herausziehen des Servers aus dem
Rack“ auf Seite 21).
b.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 20).
c.
Lösen Sie die Rändelschrauben und nehmen Sie den Rack-Frontrahmen ab.
Nehmen Sie die vorhandene Komponentenkäfig-Abdeckung vom SFF-Laufwerkskäfig ab.
106 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
7.
Installieren Sie den SFF-Laufwerkskäfig mit Backplane-Expander-Option halb im Server.
8.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
9.
Entfernen Sie den Lüfterkäfig.
10. Schließen Sie die Netzkabel aus dem Backplane-Expander-Optionskit an die Netzanschlüsse an
der Systemplatine an.
◦
DEWW
Installieren einer Backplane-Expander-Option
Laufwerks-Backplane-Expander-Option 107
◦
Installieren von zwei Backplanes mit Expander-Option
11. Trennen Sie alle bestehenden Mini-SAS-Kabel vom Server.
12. Schließen Sie die Mini-SAS-Kabel aus dem Backplane-Expander-Optionskit an die Anschlüsse
an der Systemplatine an.
◦
Installieren einer Backplane-Expander-Option
108 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
◦
Installieren von zwei Backplanes mit Expander-Option
i. Schließen Sie die kurzen Mini-SAS-Kabel an.
ii. Schließen Sie die langen Mini-SAS-Kabel an.
DEWW
Laufwerks-Backplane-Expander-Option 109
13. Installieren Sie den SFF-Laufwerkskäfig vollständig und sichern Sie ihn, indem Sie die T-15Schrauben festziehen.
14. Installieren Sie den Lüfterkäfig.
15. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
16. Führen Sie bei Tower-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
b.
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.
17. Führen Sie bei Rack-Modellen die folgenden Schritte durch:
a.
Bringen Sie den Rack-Frontrahmen an (siehe „Einbauen des Frontrahmens“ auf Seite 19).
b.
Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
c.
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein.
18. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
19. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
20. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
21. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
110 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
Optionales HP Trusted Platform Module
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs des Produkts auf der HP Produkt
Bulletin Website (http://www.hp.com/go/productbulletin).
Halten Sie sich an die folgenden Anweisungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu
installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:
1.
Installieren der Trusted Platform Module-Karte.
2.
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe „Aufbewahren des
Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung“ auf Seite 114).
3.
Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe „Aktivieren des Trusted Platform Module“
auf Seite 114).
Das Aktivieren des TPM setzt einen Zugriff auf RBSU voraus (siehe „HP ROM-Based Setup
Utility“ auf Seite 124). Weitere Informationen über RBSU finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/support/rbsu).
Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft
Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen
über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website (http://www.microsoft.com).
ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser
Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.
Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:
DEWW
●
Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten
Bestandteil der Systemplatine.
●
HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die
Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde
diese Funktionen aktivieren.
●
Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von
der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein
TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.
●
Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPMSicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder
verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende
Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.
●
Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die
Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des
Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der
Systemintegrität erkannt hat.
●
HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPMVerwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur
Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.
Optionales HP Trusted Platform Module 111
Installieren der Trusted Platform Module-Karte
VORSICHT! Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu
vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt
ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig
unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine
Mindeststromversorgung aktiv.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
1.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
7.
Entfernen Sie die PCI-Karte aus Steckplatz 9, sofern installiert (siehe „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 6).
ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht
die TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit
zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen
und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.
112 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
8.
Installieren Sie die TPM-Karte. Üben Sie Druck auf den Anschluss aus, um die Karte zu
verankern (siehe „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 6).
9.
Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.
10. Installieren Sie die PCI-Karte in Steckplatz 9, wenn diese entfernt wurde.
11. Installieren Sie das Luftleitblech (siehe „Luftleitblech installieren“ auf Seite 24).
12. Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe „Anbringen der Zugangsabdeckung“
auf Seite 21).
13. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell
handelt.
14. Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.
15. Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.
DEWW
Optionales HP Trusted Platform Module 113
16. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
17. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.
◦
Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt
wurde (siehe „Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 17).
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung
Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker™
generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker™ gespeichert und gedruckt werden.
Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker™ immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die
Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des
Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker™ eine mögliche Verletzung der
Systemintegrität erkannt hat.
Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des
Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:
●
Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren
Stellen auf.
●
Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom
Server auf.
●
Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem
verschlüsselten Laufwerk auf.
Aktivieren des Trusted Platform Module
1.
Wenn Sie während der Startsequenz dazu aufgefordert werden, rufen Sie RBSU durch Drücken
der Taste F9 auf.
2.
Wählen Sie im Hauptmenü die Option Server Security (Serversicherheit).
3.
Wählen Sie im Menü „Server Security“ (Serversicherheit) die Option Trusted Platform Module.
4.
Wählen Sie im Menü „Trusted Platform Module“ die Option TPM Functionality (TPMFunktionalität).
5.
Wählen Sie Enable (Aktivieren), und drücken Sie die Eingabetaste, um die Einstellung für
„TPM Functionality“ (TPM-Funktionalität) zu ändern.
6.
Drücken Sie die Taste Esc, um das aktuelle Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Taste
F10, um RBSU zu beenden.
7.
Starten Sie den Server neu.
8.
Aktivieren Sie das TPM im Betriebssystem. Betriebssystemspezifische Anweisungen können Sie
der Dokumentation des Betriebssystems entnehmen.
ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten
verwehrt, wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim
Auswechseln der Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim
Ändern der TPM-Einstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.
114 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im
HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website (http://www.hp.com/
support).
Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker™ finden Sie auf der
Microsoft Website (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx).
DEWW
Optionales HP Trusted Platform Module 115
5
Verkabelung
Server-Datenverkabelung
Nr.
Beschreibung
1
Anschluss für optisches Laufwerk
2
Laufwerkskäfig 1, SAS-Anschluss 2
3
Laufwerkskäfig 1, SAS-Anschluss 1
4
SATA-Anschluss
5
SAS-Anschluss
6
SAS-Anschluss
116 Kapitel 5 Verkabelung
DEWW
Mediengerät-Datenverkabelung
DEWW
Nr.
Beschreibung
1
Anschluss für optisches Laufwerk
2
Anschluss für optisches Laufwerk
3
Anschluss für optisches Laufwerk
4
SATA-Anschluss
5
SATA-Anschluss
6
SATA-Anschluss
Mediengerät-Datenverkabelung 117
Verkabelung des optischen Laufwerks
118 Kapitel 5 Verkabelung
DEWW
6
Software und
Konfigurationsprogramme
Server Mode (Servermodus)
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Softwaremodule und Konfigurationsdienstprogramme können
online, offline oder in beiden Modi verwendet werden.
DEWW
Software oder Konfigurationsprogramm
Server Mode (Servermodus)
HP iLO (siehe „HP iLO“ auf Seite 120)
Online und Offline
Active Health System (siehe „Active Health System“
auf Seite 120)
Online und Offline
Integrated Management Log (siehe „Integrated Management
Log“ auf Seite 121)
Online und Offline
Intelligent Provisioning (siehe „Intelligent Provisioning“
auf Seite 122)
Offline
HP Insight Diagnostics (siehe „HP Insight Diagnostics“
auf Seite 122)
Online und Offline
HP Insight Remote Support Software (siehe „HP Insight
Remote Support Software“ auf Seite 123)
Online
HP Insight Online
Online
Erase Utility
Offline
Scripting Toolkit (siehe „Scripting Toolkit für Windows und
Linux“ auf Seite 123)
Online
HP Service Pack for ProLiant (siehe „HP Service Pack for
ProLiant“ auf Seite 124)
Online und Offline
HP Smart Update Manager (siehe „HP Smart Update
Manager“ auf Seite 124)
Online und Offline
HP ROM-Based Setup Utility (siehe „HP ROM-Based Setup
Utility“ auf Seite 124)
Offline
HP Smart Storage Administrator (siehe „HP Smart Storage
Administrator“ auf Seite 127)
Online und Offline
Option ROM Configuration for Arrays (siehe „Option ROM
Configuration for Arrays“ auf Seite 127)
Offline
ROMPaq Utility (siehe „ROMPaq Utility“ auf Seite 128)
Offline
Server Mode (Servermodus) 119
HP Produkt QuickSpecs
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs des Produkts auf der HP Produkt
Bulletin Website (http://www.hp.com/go/productbulletin).
HP iLO Management
HP iLO Management stellt integrierte Verwaltungsfunktionen zur Verfügung, die den Server über
seinen gesamten Lebenszyklus – von der ersten Bereitstellung bis zur kontinuierlichen Verwaltung –
unterstützen.
HP iLO
Das HP iLO Subsystem ist eine Standardkomponente von HP ProLiant Servern, mit der das
erstmalige Einrichten des Servers, die Überwachung des Serverzustands, Stromversorgungs- und
thermische Optimierung sowie Remote-Serververwaltung erleichtert werden. Das iLO 4 Subsystem
besteht aus einem intelligenten Mikroprozessor, einem abgesicherten Speicher und einer dedizierten
Netzwerkschnittstelle. Aufgrund dieses Aufbaus funktioniert iLO 4 unabhängig vom Hostserver und
dessen Betriebssystem.
iLO 4 aktiviert und verwaltet das Active Health System (siehe „Active Health System“ auf Seite 120)
und bietet darüber hinaus Management ohne Agent. Alle internen Schlüsselsysteme werden von iLO
4 überwacht. SNMP-Alarme werden unabhängig vom Hostbetriebssystem direkt an iLO 4 gesendet,
sogar dann, wenn kein Hostbetriebssystem installiert ist.
Die HP Insight Remote Support Software (siehe „HP Insight Remote Support Software“
auf Seite 123) ist auch in HP iLO ohne Betriebssystemsoftware, Treiber oder Agenten verfügbar.
Mit iLO 4 ist Folgendes möglich:
●
Zugriff über eine hochleistungsfähige und sichere Integrated Remote Console auf den Server
von einem beliebigen Ort in der Welt aus, sofern Sie Netzwerkzugriff auf den Server haben.
●
Verwenden der freigegebenen iLO 4 Remote Console zur Kollaboration mit bis zu vier
Serveradministratoren.
●
Remote-Zuordnung hochleistungsfähiger Virtual Media-Geräte zum Server.
●
Sichere Remote-Steuerung des Stromversorgungszustands des verwalteten Servers.
●
Wahres Agentless Management mit SNMP-Warnmeldungen über HP iLO implementieren,
ungeachtet des Zustands des Hostservers.
●
Zugriff auf die Fehlerbehebungsfunktionen von Active Health System über die iLO 4
Benutzeroberfläche.
●
Registrieren für die HP Insight Remote Support Software ohne Installation von Treibern oder
Agenten.
Weitere Informationen zu den iLO 4-Funktionen finden Sie in der iLO 4-Dokumentation auf der
Documentation CD oder auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ilo/docs).
Active Health System
HP Active Health System bietet die folgenden Funktionen:
●
Kombinierte Diagnose-Tools/Scanner
●
Immer aktivierte, kontinuierliche Überwachung für mehr Stabilität und kürzere Ausfallzeiten
120 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
●
Umfassendes Konfigurationsprotokoll
●
Zustands- und Service-Warnmeldungen
●
Einfaches Exportieren und Hochladen auf Service und Support
Das HP Active Health System überwacht und sammelt Änderungen an der Serverhardware und der
Systemkonfiguration. Das Active Health System bietet Hilfe bei der Diagnose von Problemen und bei
der Bereitstellung schneller Lösungen, wenn Serverfehler auftreten.
Das Active Health System sammelt folgende Arten von Daten:
●
Servermodell
●
Seriennummer
●
Prozessormodell und -geschwindigkeit
●
Speicherkapazität und -geschwindigkeit
●
Kapazität und Geschwindigkeit des Hauptspeichers
●
Firmware/BIOS
HP Active Health System erfasst keine Informationen über die Operationen, Finanzen, Kunden,
Mitarbeiter, Partner oder Rechenzentren von Active Health System-Benutzern wie IP-Adressen,
Hostnamen, Benutzernamen und Kennwörter. HP Active Health System analysiert oder ändert keine
Betriebssystemdaten von Fehlerprotokollaktivitäten Dritter wie z. B. Inhalte, die vom Betriebssystem
erstellt oder übergeben wurden.
Die erfassten Daten werden entsprechend der HP Data Privacy Richtlinie verwaltet. Weitere
Informationen finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/privacy).
Das Active Health System-Protokoll stellt zusammen mit der Systemüberwachung von Management
ohne Agent oder SNMP Pass-thru eine kontinuierliche Überwachung der Hardware- und
Konfigurationsänderungen, des Systemstatus und der Service-Warnmeldungen für verschiedene
Serverkomponenten bereit.
Der Agentless Management Service ist im SPP verfügbar, ein Laufwerks-Image (.iso), das von der
HP Website (http://www.hp.com/go/spp/download) heruntergeladen werden kann. Das Active Health
System Protokoll kann manuell von iLO 4 oder HP Intelligent Provisioning heruntergeladen und an
HP gesendet werden.
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:
●
HP iLO User Guide (HP iLO Benutzerhandbuch) auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ilo/
docs)
●
HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
intelligentprovisioning/docs)
Integrated Management Log
Im Integrated Management Log (IML) werden Hunderte von Ereignissen aufgezeichnet und in
übersichtlicher Form gespeichert. Das IML versieht jedes Ereignis mit einem Zeitstempel mit
Minutengenauigkeit.
DEWW
HP iLO Management 121
Die im IML aufgezeichneten Ereignisse können auf folgende Weise angezeigt werden:
●
Mit HP SIM
●
Mit betriebssystemspezifischen IML-Anzeigeprogrammen
◦
Für Windows: IML Viewer
◦
Für Linux: IML Viewer Application
●
Mit der Benutzerschnittstelle von iLO 4
●
Innerhalb von HP Insight Diagnostics (siehe „HP Insight Diagnostics“ auf Seite 122)
Intelligent Provisioning
Beim Lieferumfang der HP ProLiant Gen8 Server gibt es einige Änderungen: SmartStart CDs und die
Smart Update Firmware DVD sind im Lieferumfang dieser neuen Server nicht mehr enthalten. Die
Bereitstellungsfunktion ist stattdessen im Rahmen des Intelligent Provisioning im Server integriert.
Intelligent Provisioning ist ein in HP ProLiant Gen8 Servern integriertes Tool zur Bereitstellung
einzelner Server, das die Einrichtung von HP ProLiant Servern vereinfacht sowie eine zuverlässige
und konsistente Möglichkeit zur Bereitstellung von HP ProLiant Serverkonfigurationen bietet:
●
Intelligent Provisioning bietet Hilfe bei der Installation des Betriebssystems, indem das System
auf die Installation „gebrauchsfertiger“ und HP spezifischer Versionen führender
Betriebssysteme vorbereitet und optimierte HP ProLiant Server Supportsoftware automatisch
integriert.
●
Intelligent Provisioning stellt wartungsbezogene Aufgaben über die Optionen zur Durchführung
von Wartungsarbeiten bereit.
●
Intelligent Provisioning bietet Installationsunterstützung für Microsoft Windows, Red Hat und
SUSE Linux sowie VMware. Spezifische Informationen zu unterstützten Betriebssystemen
enthalten die HP Intelligent Provisioning Versionshinweise auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs).
Weitere Informationen zur Intelligent Provisioning Software finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning). Die Möglichkeit zum Download von
Wiederherstellungsmedien für Intelligent Provisioning finden Sie in der Registerkarte Ressourcen auf
der HP Website (http://www.hp.com/go/ilo). Informationenen zu kompakten Treiber- und FirmwareUpdates finden Sie auf der Seite zu HP Systemen und zum Server Software Management auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/SmartUpdate).
HP Insight Diagnostics
HP Insight Diagnostics ist ein Tool zum proaktiven Servermanagement, das sowohl in Offline- als
auch Online-Versionen verfügbar ist und Funktionen zur Diagnose und Fehlerbeseitigung umfasst,
mit deren Hilfe IT-Administratoren Serverinstallationen prüfen, Probleme beseitigen und den Erfolg
von Reparaturmaßnahmen überprüfen können.
HP Insight Diagnostics Offline Edition führt verschiedene erweiterte System- und Komponententests
aus, während das Betriebssystem nicht ausgeführt wird. Um dieses Dienstprogramm zu nutzen,
müssen Sie den Server mit Intelligent Provisioning starten (siehe „Intelligent Provisioning“
auf Seite 122).
HP Insight Diagnostics Online Edition ist eine webbasierte Anwendung, die Informationen zur
Systemkonfiguration und andere relevante Daten für ein effektives Servermanagement aufzeichnet.
Dieses Dienstprogramm, das in Microsoft Windows und Linux Versionen angeboten wird, unterstützt
einen ordnungsgemäßen Systembetrieb.
122 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download des Dienstprogramms finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/servers/diags). HP Insight Diagnostics Online Edition ist auch im
SPP verfügbar („HP Service Pack for ProLiant“ auf Seite 124).
HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität
HP Insight Diagnostics (siehe „HP Insight Diagnostics“ auf Seite 122) enthält eine
Datenerfassungsfunktionalität, die wichtige Hardware- und Softwareinformationen auf ProLiant
Servern sammelt.
Diese Funktionalität unterstützt Betriebssysteme, die vom Server unterstützt werden. Informationen
über die vom Server unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/supportos).
Wenn zwischen den Datenerfassungsintervallen eine größere Änderung eingetreten ist, werden die
vorher gültigen Informationen von der Datenerfassungsfunktion markiert und die vorhandenen
Datendateien überschrieben, so dass die Konfigurationsänderungen widergespiegelt werden.
Die Datenerfassungsfunktionalität wird bei jeder von Intelligent Provisioning unterstützten Installation
von HP Insight Diagnostics installiert oder kann über HP SPP installiert werden (siehe „HP Service
Pack for ProLiant“ auf Seite 124).
HP Insight Remote Support Software
HP rät zum Abschluss der Installation oder der Aktualisierung Ihres Produkts sehr dazu, Ihr Gerät
beim Remote-Support anzumelden. Mit ihm wird eine verbesserte Erfüllung Ihrer HP Garantie-,
HP Care-Pack-Service- oder einer anderen Support-Vereinbarung mit HP ermöglicht. Um die
maximale Verfügbarkeit des Systems zu gewährleisten, ergänzt HP Insight Remote Support Ihre
kontinuierliche Überwachung durch eine intelligente Ereignisdiagnose und automatische, sichere
Übermittlung von Hardware-Ereignisbenachrichtigungen an HP. HP leitet dann eine schnelle und
akkurate Lösung des Problems basierend auf dem Service-Level des Produkts in die Wege. Für
Service vor Ort werden möglicherweise Benachrichtigungen an Ihren zugelassenen HP Partner,
sofern für Ihr Land konfiguriert und verfügbar, gesendet.
Weitere Informationen finden Sie unter HP Insight Remote Support und Insight Online Setup
Benutzerhandbuch für ProLiant Gen8 Server und BladeSystem c-Class-Gehäuse auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/enterprise/docs). HP Insight Remote Support ist im Rahmen von HP Warranty,
HP Care Pack Service oder eines HP Support-Vertrags verfügbar.
Scripting Toolkit für Windows und Linux
Das Scripting Toolkit für Windows und Linux ist ein Produkt für die Serverbereitstellung, das die
unbeaufsichtigte automatische Installation vieler Server ermöglicht. Das Scripting Toolkit ist speziell
auf die ProLiant BL, ML, DL und SL Server zugeschnitten. Das Toolkit enthält zahlreiche modulare
Dienstprogramme und wichtige Dokumentationsunterlagen, in denen beschrieben wird, wie diese
Tools zur Erstellung eines automatischen Server Deployment-Prozesses eingesetzt werden.
Das Scripting Toolkit bietet eine flexible Methode zum Erstellen von StandardServerkonfigurationsskripts. Mithilfe dieser Skripts können Sie viele der ansonsten manuellen Schritte
im Serverkonfigurationsprozess automatisieren. Dieser automatisierte Serverkonfigurationsprozess
bringt bei jeder Serverbereitstellung Zeitersparnisse und ermöglicht somit rasche Server
Deployments einer hohen Anzahl von Servern.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Scripting Toolkit finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/ProLiant/STK).
DEWW
HP iLO Management 123
HP Service Pack for ProLiant
SPP ist eine umfassende Systemsoftware-, Treiber- und Firmwarelösung, die als einzelne ISO-Datei
mit größeren Server-Versionen bereitgestellt wird. Diese Lösung verwendet HP SUM als
Bereitstellungstool und wurde auf allen unterstützten HP ProLiant-Servern getestet, einschließlich
HP ProLiant Gen8 Server.
SPP kann in einem Onlinemodus unter Windows oder Linux oder in einem Offlinemodus verwendet
werden, in dem der Server mit einem in der ISO-Datei enthaltenen Betriebssystem gestartet wird,
sodass der Server automatisch ohne Benutzereingriff oder in einem interaktiven Modus aktualisiert
werden kann.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download von SPP finden Sie auf den folgenden
Seiten der HP Website:
●
Seite zum Herunterladen des HP Service Pack für ProLiant (http://www.hp.com/go/spp)
●
Seite für HP Systeme und Server Software Management (http://www.hp.com/go/SmartUpdate)
HP Smart Update Manager
HP SUM ist ein Produkt zum Installieren und Aktualisieren von Firmware, Treibern und
Systemsoftware auf HP ProLiant Servern. HP SUM bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI)
und eine skriptfähige Befehlszeilenbenutzeroberfläche zur Bereitstellung von Systemsoftware für
einzelne oder mehrere (einer-an-viele) HP ProLiant Server und netzwerkbasierte Ziele, wie iLOs,
OAs und VC Ethernet- und Fibre Channel-Module.
Weitere Informationen über HP SUM finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsum).
Informationen zum Herunterladen von HP SUM finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/
go/hpsum/download).
Das HP Smart Update Manager-Benutzerhandbuch ist in der HP SUM Information Library
(http://www.hp.com/go/hpsum/documentation) verfügbar.
HP ROM-Based Setup Utility
RBSU ist ein in HP ProLiant Servern integriertes Konfigurations-Utility, das zahlreiche verschiedene
Konfigurationsvorgänge ausführt, darunter Folgende:
●
Konfigurieren von Systemkomponenten und installierten Optionen
●
Aktivieren und Deaktivieren von Systemfunktionen
●
Anzeigen von Systeminformationen
●
Auswählen des primären Boot-Controllers
●
Konfigurieren von Speicheroptionen
●
Auswählen der Sprache
Weitere Informationen zu RBSU finden Sie im HP ROM-Based Setup Utility Benutzerhandbuch auf
der Documentation CD oder in der HP SUM Information Library (http://www.hp.com/go/rbsu/docs).
124 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
Verwenden von RBSU
Verwenden Sie RBSU mithilfe der folgenden Tasten:
●
Um auf RBSU zuzugreifen, drücken Sie beim Systemstart bei entsprechender Aufforderung F9.
●
Zur Navigation in den Menüs verwenden Sie die Pfeiltasten.
●
Die Auswahl wird mithilfe der Eingabetaste getroffen.
●
Um auf die Hilfe für eine markierte Konfigurationsoption zuzugreifen, drücken Sie F1.
HINWEIS: RBSU speichert die Einstellungen automatisch, wenn Sie die Eingabetaste
drücken. Daher werden Sie beim Schließen des Dienstprogramms nicht zum Bestätigen der
Einstellungen aufgefordert. Um eine ausgewählte Einstellung zu ändern, wählen Sie eine andere
Einstellung aus, und drücken Sie dann die Eingabetaste.
Die Standard-Konfigurationseinstellungen werden auf dem Server zu folgenden Zeitpunkten
übernommen:
●
Beim ersten Systemstart
●
Nach dem Wiederherstellen der Standardeinstellungen
Die Standard-Konfigurationseinstellungen reichen für den ordnungsgemäßen Serverbetrieb aus. Sie
können jedoch die Konfigurationseinstellungen in RBSU ändern. Sie können bei jedem Systemstart
bei der entsprechenden Aufforderung auf das RBSU zugreifen.
Automatischer Konfigurationsvorgang
Der automatische Konfigurationsvorgang wird automatisch ausgeführt, wenn Sie den Server zum
ersten Mal starten. Während der Startsequenz konfiguriert das System-ROM das gesamte System
automatisch ohne Benutzereingriff. Während dieses Vorgangs konfiguriert das ORCA Utility in den
meisten Fällen automatisch das Array in einer Standardeinstellung, die auf der Anzahl der an den
Server angeschlossenen Laufwerke basiert.
HINWEIS: Wenn das Bootlaufwerk nicht leer ist oder in der Vergangenheit bereits beschrieben
worden ist, wird das Array von ORCA nicht automatisch konfiguriert. Sie müssen ORCA zur
Konfiguration der Array-Einstellungen aufrufen.
HINWEIS: Möglicherweise werden nicht alle nachstehenden Beispiele vom Server unterstützt.
Installierte Laufwerke
Verwendete Laufwerke
RAID-Ebene
1
1
RAID 0
2
2
RAID 1
3, 4, 5 oder 6
3, 4, 5 oder 6
RAID 5
Mehr als 6
0
Keine
Wenn Sie die Standardeinstellungen von ORCA ändern oder den automatischen
Konfigurationsvorgang übergehen möchten, drücken Sie bei einer entsprechenden Aufforderung die
Taste F8.
Weitere Informationen zu RBSU finden Sie im HP ROM-Based Setup Utility Benutzerhandbuch auf
der Documentation CD oder in der HP SUM Information Library (http://www.hp.com/go/rbsu/docs).
DEWW
HP ROM-Based Setup Utility 125
Boot-Optionen
Gegen Ende des Startvorgangs wird der Bildschirm mit den Boot-Optionen angezeigt. Dieser
Bildschirm wird mehrere Sekunden angezeigt, bevor das System von einer Diskette, einer CD oder
einer Festplatte zu booten versucht. Zu diesem Zeitpunkt ist Folgendes möglich:
●
Zugreifen auf RBSU durch Drücken der Taste F9.
●
Zugreifen auf das Intelligent Provisioning-Menü „Maintenance“ (Wartung) durch Drücken der
Taste F10.
●
Zugriff auf das Boot-Menü durch Drücken der Taste F11.
●
Erzwingen eines PXE-Netzwerkstarts durch Drücken der Taste F12.
Konfigurieren von AMP-Modi
Nicht alle HP ProLiant-Server unterstützen alle AMP-Modi. RBSU macht nur Menüoptionen für die
vom Server unterstützten Modi verfügbar. Advanced Memory Protection innerhalb von RBSU aktiviert
die folgenden erweiterten Speichermodi:
●
Advanced ECC Mode (Advanced ECC-Modus): Bietet zusätzlichen Speicherschutz, der über
Standard ECC hinausgeht. Alle Einzel-Bit-Fehler und einige Multi-Bit-Fehler können ohne
Systemausfallszeit korrigiert werden.
●
Online Spare Mode (Online-Ersatzmodus): Bietet Schutz gegen ausfallende oder beeinträchtigte
DIMMs. Eine bestimmte Speichermenge wird als Ersatzspeicher abgesondert, auf den
automatisch übergegangen wird, wenn das System ein herabgesetztes DIMM entdeckt. DIMMs,
für die voraussichtlich ein schwerer oder nicht zu korrigierender Speicherfehler empfangen wird,
werden automatisch aus dem Betrieb genommen, wodurch die Systemausfallzeit reduziert wird.
Die erforderliche DIMM-Bestückung ist dem serverspezifischen Benutzerhandbuch zu entnehmen.
Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers
Nach einem Austausch der Systemplatine müssen Sie die Seriennummer und die Produkt-ID des
Servers erneut eingeben.
1.
Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um RBSU aufzurufen.
2.
Wählen Sie das Menü Advanced Options (Erweiterte Optionen).
3.
Wählen Sie Service Options (Serviceoptionen).
4.
Wählen Sie Serial Number (Seriennummer). Die folgende Warnung wird angezeigt:
Warning: The serial number should ONLY be modified by qualified
service personnel. This value should always match the serial number
located on the chassis. (ACHTUNG! Die Seriennummer darf NUR von
geschultem Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets
mit der Seriennummer übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)
5.
Bestätigen Sie die Warnmeldung mit der Eingabetaste.
6.
Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
7.
Wählen Sie Product ID (Produkt-ID). Die folgende Warnung wird angezeigt:
Warning: The Product ID should ONLY be modified by qualified service
personnel. This value should always match the Product ID located on
the chassis. (ACHTUNG! Die Produktnummer darf NUR von geschultem
126 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der
Produktnummer übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)
8.
Geben Sie die Produkt-ID ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
9.
Schließen Sie das Menü mit der Esc-Taste.
10. Drücken Sie die Esc-Taste, um RBSU zu beenden.
11. Bestätigen Sie das Schließen von RBSU mit F10. Der Server wird automatisch neu gestartet.
Dienstprogramme und Funktionen
HP Smart Storage Administrator
HP SSA ist ein Konfigurations- und Verwaltungstool für HP Smart Array-Controller. Ab HP ProLiant
Gen8 Server wird ACU durch HP SSA mit erweiterter GUI und zusätzlichen Konfigurationsfunktionen
ersetzt.
HP SSA bietet drei Schnittstellen: HP SSA GUI, HP SSA CLI und HP SSA Scripting. Zwar
unterstützen alle Schnittstellen Konfigurationsarbeiten, einige der komplexeren Aufgaben sind jedoch
nur in einer Schnittstelle verfügbar.
Einige HP SSA-Funktionen:
●
Unterstützt Online-Kapazitätserweiterung für Arrays, Kapazitätserweiterung logischer Laufwerke,
Zuordnung von Online-Ersatzlaufwerken und Änderung der RAID-Ebene und Stripe-Größe
●
Schlägt für ein unkonfiguriertes System die optimale Konfiguration vor
●
Bietet Diagnose- und SmartSSD Wear Gauge-Funktionen auf der Registerkarte „Diagnostics“
(Diagnose)
●
Stellt für unterstützte Controller Zugriff auf weitere Funktionen bereit.
Weitere Informationen über HP SSA finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpssa).
Option ROM Configuration for Arrays
Vor der Installation eines Betriebssystems können Sie mithilfe des ORCA Utility (Option ROM
Configuration for Arrays) das erste logische Laufwerk erstellen, RAID-Ebenen zuweisen und OnlineErsatzkonfigurationen erstellen.
Das Utility bietet weiterhin Unterstützung für die folgenden Funktionen:
●
Neukonfigurieren eines oder mehrerer logischer Laufwerke
●
Anzeige der aktuellen Konfiguration logischer Laufwerke
●
Löschen einer Konfiguration logischer Laufwerke
●
Festlegen des Controllers als Bootcontroller
●
Auswählen des Startvolumes
Wenn Sie das Utility nicht verwenden, wird über ORCA eine Standardkonfiguration erstellt.
Weitere Informationen zu den Standardkonfigurationen von ORCA enthält das HP ROM-Based Setup
Utility Benutzerhandbuch auf der Documentation CD oder in der HP RBSU Information Library
(http://www.hp.com/go/rbsu/docs).
DEWW
Dienstprogramme und Funktionen 127
Greifen Sie für weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die
relevante Controller-Benutzerdokumentation auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
smartstorage/docs) zu.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website (http://www.hp.com/
go/smartstorage/docs).
ROMPaq Utility
Das ROMPaq Utility ermöglicht eine Aktualisierung der Systemfirmware (BIOS). Um die Firmware zu
aktualisieren, stecken Sie einen ROMPaq USB-Schlüssel in einen verfügbaren USB-Anschluss, und
starten Sie das System neu. Zusätzlich zu ROMPaq sind zum Aktualisieren der System-Firmware
Online-Flash-Komponenten für Windows- und Linux-Betriebssysteme verfügbar.
Das ROMPaq Utility überprüft das System und bietet gegebenenfalls eine Auswahl der vorhandenen
Firmwareversionen an.
Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsc)
auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren
Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)
ASR (Automatische Serverwiederherstellung) veranlasst bei einem schwerwiegenden
Betriebssystemfehler wie einem „blauen Bildschirm“, ABEND (gilt nicht für HP ProLiant DL980
Server) oder einer „Panic“-Meldung den Neustart des Systems. Beim Laden des SystemManagementtreibers, auch Health-Treiber genannt, wird ein Failsafe-Timer des Systems gestartet,
der ASR Zeitgeber. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des Betriebssystems wird der Zeitgeber
regelmäßig zurückgesetzt. Bei Ausfall des Betriebssystems jedoch läuft der Zeitgeber ab und löst
einen Neustart des Servers aus.
ASR erhöht die Verfügbarkeit des Servers, indem der Server innerhalb einer festgelegten Zeit nach
einem Stillstand des Betriebssystems neu gestartet wird. Gleichzeitig meldet die HP SIM Konsole den
Systemstart durch ASR, indem eine entsprechende Meldung an eine angegebene Pager-Nummer
gesendet wird. ASR kann mit der System Management Homepage oder über RBSU deaktiviert
werden.
Unterstützung für USB
HP bietet Unterstützung sowohl für Standard- als auch betriebssystemunabhängiges USB 2.0. Die
Standardunterstützung erfolgt durch das Betriebssystem über die jeweiligen USB-Gerätetreiber.
HP bietet jedoch auch Unterstützung für USB-Geräte vor dem Laden des Betriebssystems; diese
betriebssystemunabhängige USB-Unterstützung ist im System-ROM standardmäßig aktiviert.
Mit der betriebssystemunabhängigen USB-Unterstützung steht USB-Funktionalität auch in
Umgebungen zur Verfügung, die normalerweise keine USB-Unterstützung bieten. Insbesondere
ermöglicht HP die betriebssystemunabhängige USB-Funktionalität für Folgendes:
●
POST
●
RBSU
●
Diagnostik
●
DOS
●
Betriebsumgebungen, die USB ursprünglich nicht unterstützen
128 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
Unterstützung für redundantes ROM
Durch die Unterstützung eines redundanten ROM ermöglicht der Server sichere Upgrades bzw. eine
sichere Konfiguration des ROM. Der Server verfügt über ein einzelnes ROM, das sich wie zwei
separate ROM-Images verhält. In der Standardeinstellung enthält eine Seite des ROM die aktuelle
ROM-Programmversion und die andere Seite eine Backup-Version.
HINWEIS: Bei Lieferung des Servers ist auf beiden Seiten des ROM dieselbe Version
programmiert.
Sicherheitsvorteile
Wenn Sie das System-ROM aktualisieren, überschreibt ROMPaq das Backup-ROM und sichert das
aktuelle ROM als Backup-Version, so dass Sie problemlos zur anderen ROM-Version umschalten
können, wenn das neue ROM aus irgendeinem Grund fehlerhaft sein sollte. Durch diese Funktion ist
die vorhandene Version des ROM sogar dann geschützt, wenn während der ROM-Aktualisierung ein
Stromausfall eintritt.
System auf dem neuesten Stand halten
Treiber
HINWEIS: Führen Sie stets eine Sicherung durch, bevor Sie mit der Installation oder Aktualisierung
von Gerätetreibern beginnen.
Der Server verfügt über neue Hardware, für die möglicherweise nicht auf allen BetriebssystemInstallations-CDs Treiber zur Verfügung stehen.
Wenn Sie ein von Intelligent Provisioning unterstütztes Betriebssystem installieren, verwenden Sie
Intelligent Provisioning („Intelligent Provisioning“ auf Seite 122) und seine Funktion „Configure and
Install“ (Konfigurieren und installieren) zur Installation des Betriebssystems und der neuesten
unterstützten Treiber.
Wenn Sie ein Betriebssystem ohne Intelligent Provisioning installieren, sind Treiber für einige der
neuen Hardwarekomponenten erforderlich. Diese und weitere Optionstreiber, ROM-Images und
Mehrwertsoftware kann im Rahmen eines SPP heruntergeladen werden.
Wenn Sie Treiber aus dem SPP installieren, stellen Sie sicher, dass Sie die von Ihrem Server
unterstützte aktuelle SPP-Version verwenden. Um zu überprüfen, ob der Server die aktuelle
unterstützte Version verwendet, greifen Sie auf die HP Website (http://www.hp.com/go/spp/download)
zu. Dort sind auch weitere Informationen zum SPP verfügbar.
Um die Treiber eines bestimmten Servers ausfindig zu machen, rufen Sie die HP Website
(http://www.hp.com/go/hpsc) auf, und klicken Sie auf Drivers, Software & Firmware (Treiber,
Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren Produktnamen im Feld Find an HP product ein und
klicken Sie auf Go.
Software und Firmware
Software und Firmware sollten aktualisiert werden, bevor der Server erstmals genutzt wird (sofern
nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird).
DEWW
System auf dem neuesten Stand halten 129
Für Systemsoftware- und Firmware-Updates verwenden Sie eine der folgenden Quellen:
●
Laden Sie SPP („HP Service Pack for ProLiant“ auf Seite 124) über die Seite zum Download von
HP Service Pack für ProLiant herunter (http://www.hp.com/go/spp).
●
Laden Sie einzelne Treiber, Firmeware oder andere Systemsoftware-Komponenten auf der
Seite des HP Support Centers herunter (http://www.hp.com/go/hpsc).
Versionskontrolle
VCRM und VCA sind webfähige Insight Management Agents Tools, mit denen HP SIM
Softwareaktualisierungsaufgaben für das gesamte Unternehmen plant.
●
VCRM verwaltet das Repository für SPP. Administratoren können den SPP-Inhalt anzeigen oder
VCRM konfigurieren, damit das Repository automatisch über Internet-Downloads mit der
neuesten Software und Firmware von HP aktualisiert wird.
●
VCA vergleicht installierte Softwareversionen auf dem Knoten mit Updates, die im von VCRM
verwalteten Repository verfügbar sind. Administratoren können VCA so konfigurieren, dass es
auf ein von VCRM verwaltetes Repository verweist.
Weitere Informationen über Werkzeuge zur Versionskontrolle finden Sie im HP Systems Insight
Manager Benutzerhandbuch, im HP Version Control Agent Benutzerhandbuch und im HP Version
Control Repository Benutzerhandbuch auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsim).
HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für
ProLiant Server
Weitere Informationen über bestimmte Versionen unterstützter Betriebssysteme finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/ossupport).
Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung
HP bietet seinen Kunden an, sie 30 bis 60 Tage vor geplanten Hardware- und Softwareänderungen
an kommerziellen HP Produkten zu benachrichtigen.
Weitere Informationen finden sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/pcn).
130 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
7
Fehlerbeseitigung
Ressourcen für die Fehlerbeseitigung
Das HP ProLiant Gen8 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band I: Fehlerbehebung enthält Verfahren zum
Lösen geläufiger Probleme und eingehende Vorgehensweisen zur Fehleraufdeckung und Identifizierung, Problemlösung und Softwarewartung auf ProLiant-Servern und Server Blades.
Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:
●
Englisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_en)
●
Französisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_fr)
●
Spanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_sp)
●
Deutsch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_gr)
●
Japanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_jp)
●
Vereinfachtes Chinesisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_sc)
Das HP ProLiant Gen8 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band II: Fehlermeldungen enthält eine Liste der
Fehlermeldungen sowie Informationen zu deren Interpretation und Beseitigung für ProLiant Server
und Server Blades. Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:
DEWW
●
Englisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_en)
●
Französisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_fr)
●
Spanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_sp)
●
Deutsch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_gr)
●
Japanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_jp)
●
Vereinfachtes Chinesisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_sc)
Ressourcen für die Fehlerbeseitigung 131
8
Austauschen der Batterie
Wenn Datum und Zeit vom Server nicht mehr automatisch richtig angezeigt werden, müssen Sie
möglicherweise die Batterie für die Echtzeituhr austauschen. Unter normalen Bedingungen hat diese
Batterie eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.
VORSICHT! Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-, Vanadium-Pentoxid- oder
alkalischen Batterie bzw. einem Akku-Pack dieses Typs ausgestattet. Falls die Batterie bzw. der
Akku-Pack nicht sachgemäß behandelt wird, besteht das Risiko eines Brandes und
Verletzungsgefahr. Beachten Sie die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen:
Versuchen Sie nicht, die Batterie aufzuladen.
Setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Temperaturen über 60 °C aus.
Nehmen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht auseinander, vermeiden Sie mechanische
Beschädigungen jeglicher Art, schließen Sie die Kontakte nicht kurz, und setzen Sie die Batterie bzw.
den Akku nicht Feuer oder Feuchtigkeitseinwirkung aus.
Verwenden Sie nur das für dieses Produkt vorgesehene Ersatzteil.
So entfernen Sie die Komponente:
1.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe „Entfernen des
Tower-Frontrahmens“ auf Seite 18).
◦
Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe
„Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens“ auf Seite 16).
2.
Fahren Sie den Server herunter (siehe „Herunterfahren des Servers“ auf Seite 16).
3.
Stromzufuhr vollständig unterbrechen:
4.
a.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.
b.
Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
◦
Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach
oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.
◦
Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt
(siehe „Herausziehen des Servers aus dem Rack“ auf Seite 21).
5.
Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe „Entfernen der Zugangsabdeckung“ auf Seite 20).
6.
Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe „Entfernen des Luftleitblechs“ auf Seite 22).
132 Kapitel 8 Austauschen der Batterie
DEWW
7.
Nehmen Sie die Batterie heraus.
HINWEIS: Beim Auswechseln der Systemplatinenbatterie wird das System-ROM auf seine
Standardkonfiguration zurückgesetzt. Konfigurieren Sie das System nach dem Austausch der
Batterie in RBSU neu.
Weitere Informationen zum Austausch der Echtzeituhr-Batterie und zur Entsorgung erhalten Sie bei
Ihrem HP Partner oder Servicepartner.
DEWW
133
9
Zulassungshinweise
Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen
Informationen zur Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen
finden Sie unter Safety and Compliance Information for Server, Storage, Power, Networking, and
Rack Products (Informationen zur Sicherheit und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen für
Server, Speichersysteme, Stromversorgungen, Netzwerke und Racks) auf der HP Website
(http://www.hp.com/support/Safety-Compliance-EnterpriseProducts).
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine
Garantieinformationen
HP ProLiant und X86 Server und Optionen (http://www.hp.com/support/ProLiantServers-Warranties)
HP Enterprise Server (http://www.hp.com/support/EnterpriseServers-Warranties)
HP Speicherprodukte (http://www.hp.com/support/Storage-Warranties)
HP Netzwerkprodukte (http://www.hp.com/support/Networking-Warranties)
134 Kapitel 9 Zulassungshinweise
DEWW
10 Elektrostatische Entladung
Schutz vor elektrostatischer Entladung
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einrichtung des Systems und beim Umgang mit
Systemkomponenten, um Schäden am System zu vermeiden. Die Entladung statischer Elektrizität
über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die Systemplatine oder andere Bauteile
beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind. Diese Art von Schäden
kann die Lebensdauer des Geräts herabsetzen.
So vermeiden Sie elektrostatische Schäden:
●
Vermeiden Sie den direkten Handkontakt, indem Sie Produkte in elektrostatisch sicheren
Behältern transportieren und lagern.
●
Lassen Sie elektrostatisch empfindliche Teile in ihrem Behälter, bis sie sich an einem gut
geerdeten Arbeitsplatz befinden.
●
Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern
entnehmen.
●
Vermeiden Sie die Berührung von Steckkontakten, Leitern und Schaltungen.
●
Sorgen Sie stets dafür, ordnungsgemäß geerdet zu sein, wenn Sie statisch empfindliche
Komponenten oder Bauteile berühren.
Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer
Entladung
Für die Erdung sind mehrere Methoden verfügbar. Verwenden Sie beim Umgang mit oder Installieren
von Teilen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind, eine oder mehrere der
folgenden Methoden:
●
Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation
bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatik-Armbänder sind flexible
Bänder mit einem Mindestwiderstand von 1 Megaohm (±10 Prozent) im Erdungskabel. Damit
eine ordnungsgemäße Erdung stattfindet, muss die leitende Oberfläche des Armbandes auf der
Haut getragen werden.
●
Tragen Sie entsprechende Bänder um die Ferse, den Zeh oder an den Schuhen, wenn Sie im
Stehen arbeiten. Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, wenn Sie auf leitfähigem Boden oder
auf antistatischen Fußmatten stehen.
●
Verwenden Sie leitfähige Wartungswerkzeuge.
●
Verwenden Sie ein tragbares Kundendienst-Kit mit einer zusammenfaltbaren, statische
Elektrizität ableitenden Arbeitsmatte.
Besitzen Sie keine geeigneten Hilfsmittel, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen, setzen
Sie sich mit einem Vertriebspartner in Verbindung.
Weitere Informationen zu statischer Elektrizität oder Unterstützung bei der Installation des Produkts
erhalten Sie bei einem HP Partner.
DEWW
Schutz vor elektrostatischer Entladung 135
11 Technische Daten
Umgebungsanforderungen
Angaben
Wert
Temperaturbereich*
Bei Betrieb
10 °C bis 35 °C
Bei Lagerung
-30 °C bis 60 °C
Relative Luftfeuchtigkeit (kondensationsfrei)
Maximale Nassthermometer-Temperatur bei Betrieb: 28 °C
10 % bis 90 %
Maximale Nassthermometer-Temperatur bei Lagerung:
38,7 °C
5 % bis 95 %
* Alle angegebenen Temperaturen gelten für Meereshöhe. Bis zu einer Höhe von 3.048 m verringert sich die maximale
Temperatur um 1 °C pro 304,8 m. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zugelassen.
Technische Daten
Angaben
Wert
Maße
Rack-Modell
—
Höhe
21,8 cm (8,58 Zoll)
Tiefe
73,22 cm (28,83 Zoll)
Breite
48,26 cm (19,00 Zoll)
Tower-Modell
—
Höhe
46,2 cm (18,19 Zoll)
Tiefe
74,00 cm (29,13 Zoll)
Breite
21,8 cm (8,58 Zoll)
Gewicht
Rack-Modell
—
Maximum
50,06 kg (110,36 lb)
Minimum
27,63 kg (60,91 lb)
Tower-Modell
—
Maximum
52,09 kg (144,84 lb)
Minimum
31,09 kg (70,33 lb)
136 Kapitel 11 Technische Daten
DEWW
Technische Daten zum Netzteil
Je nach den installierten Optionen ist der Server mit einem der folgenden Netzteile konfiguriert:
●
HP 460 W Gold Netzteil (92 % Effizienz)
●
HP 460 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
●
HP 750 W Gold Netzteil (92 % Effizienz)
●
HP 750 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
●
HP 1200 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
HP 460 W Gold Netzteil (92 % Effizienz)
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 bis 120 VAC, 200 bis 240 VAC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 60 Hz
Nenneingangsstrom
5,5 A bei 100 VAC
2,6 A bei 200 VAC
Nenneingangsleistung
526 W bei 100 VAC Eingangsspannung
505 W bei 200 VAC Eingangsspannung
BTUs pro Stunde
1794 bei 100 VAC Eingangsspannung
1725 bei 200 VAC Eingangsspannung
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
460 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
460 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
Maximale Spitzenleistung
460 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
460 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
HP 460 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 bis 240 VAC
Nenneingangsfrequenz
47 Hz bis 63 Hz
Nenneingangsstrom
8A
Nenneingangsleistung
509 W bei 115 VAC Eingangsspannung
495 W bei 230 VAC Eingangsspannung
DEWW
Technische Daten zum Netzteil 137
Angaben
Wert
BTUs pro Stunde
1764 bei 100 VAC Eingangsspannung
1736 bei 115 VAC Eingangsspannung
1694 bei 200 VAC Eingangsspannung
1687 bei 230 VAC Eingangsspannung
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
460 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
460 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
Maximale Spitzenleistung
460 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
460 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
HP 750 W Gold Netzteil (92 % Effizienz)
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 bis 120 VAC, 200 bis 240 VAC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 60 Hz
Nenneingangsstrom
8,9 A bei 100 VAC
4,3 A bei 200 VAC
Nenneingangsleistung
857 W bei 100 VAC Eingangsspannung
824 W bei 200 VAC Eingangsspannung
BTUs pro Stunde
2925 bei 100 VAC Eingangsspannung
2812 bei 200 VAC Eingangsspannung
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
750 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
750 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
Maximale Spitzenleistung
750 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
750 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
HP 750 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 bis 120 VAC, 200 bis 240 VAC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 60 Hz
138 Kapitel 11 Technische Daten
DEWW
Angaben
Wert
Nenneingangsstrom
8,5 A bei 100 VAC
4,1 A bei 200 VAC
Nenneingangsleistung
831 W bei 115 VAC Eingangsspannung
808 W bei 230 VAC Eingangsspannung
BTUs pro Stunde
2878 bei 100 VAC Eingangsspannung
2834 bei 115 VAC Eingangsspannung
2769 bei 200 VAC Eingangsspannung
2758 bei 230 VAC Eingangsspannung
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
750 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
750 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
Maximale Spitzenleistung
750 W bei 100 V bis 120 VAC Eingangsspannung
750 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
HP 1200 W Platinum Plus Netzteil (94 % Effizienz)
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 bis 120 VAC, 200 bis 240 VAC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 60 Hz
Nenneingangsstrom
10 A bei 100 VAC
6,7 A bei 200 VAC
Nenneingangsleistung
990 W bei 115 VAC Eingangsspannung
1315 W bei 230 VAC Eingangsspannung
BTUs pro Stunde
3060 bei 100 VAC Eingangsspannung
3380 bei 115 VAC Eingangsspannung
4503 bei 200 VAC Eingangsspannung
4485 bei 230 VAC Eingangsspannung
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
800 W bei 100 VAC Eingangsspannung
900 W bei 120 VAC Eingangsspannung
1200 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
Maximale Spitzenleistung
800 W bei 100 VAC Eingangsspannung
900 W bei 120 VAC Eingangsspannung
1200 W bei 200 V bis 240 VAC Eingangsspannung
DEWW
Technische Daten zum Netzteil 139
12 Support und andere Ressourcen
Vor Kontaktieren von HP
Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Informationen bereit, wenn Sie bei HP anrufen:
●
Active Health System-Protokoll (HP ProLiant Gen8 oder höher)
Laden Sie ein Active Health System-Protokoll herunter, das die drei Tage vor Auftreten der
Störung umfasst, und halten Sie es bereit. Weitere Informationen enthält das HP iLO 4
Benutzerhandbuch oder das HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/ilo/docs).
●
Onboard Administrator-Bericht SHOW ALL (nur für HP BladeSystem-Produkte)
Weitere Informationen zum Anfordern des Onboard Administrator SHOW ALL-Berichts finden
Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/OAlog).
●
Registrierungsnummer beim Technischen Support (sofern zutreffend)
●
Seriennummer des Produkts
●
Modellname und -nummer des Produkts
●
Produkt-Identifizierungsnummer
●
Eventuell vorliegende Fehlermeldungen
●
Zusätzlich installierte Platinen oder Hardware
●
Software und Hardware von Fremdherstellern
●
Betriebssystem und Revisionsstufe
HP Kontaktinformationen
Kontaktinformationen für die USA und weltweite Kontaktinformationen finden Sie auf der Website
„Contact HP“ (Kontaktaufnahme mit HP) (http://www.hp.com/go/assistance).
In den USA:
●
HP ist telefonisch unter 1-800-334-5144 erreichbar. Um eine ständige Qualitätsverbesserung zu
erreichen, können Anrufe ggf. aufgezeichnet oder überwacht werden.
●
Wenn Sie einen Care Pack (Service-Upgrade) erworben haben, rufen Sie bitte die Website für
„Support & Drivers“ (Support und Treiber) auf (http://www8.hp.com/us/en/support-drivers.html).
Wenn sich das Problem nicht über die Website lösen lässt, rufen Sie bitte die Nummer
1-800-633-3600 an. Weitere Informationen zu Care Packs finden Sie auf der HP Website
(http://pro-aq-sama.houston.hp.com/services/cache/10950-0-0-225-121.html).
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)
HP Produkte enthalten viele CSR-Teile (Customer Self Repair), um Reparaturzeiten zu minimieren
und höhere Flexibilität beim Austausch defekter Bauteile zu ermöglichen. Wenn HP (oder ein
HP Servicepartner) bei der Diagnose feststellt, dass das Produkt mithilfe eines CSR-Teils repariert
140 Kapitel 12 Support und andere Ressourcen
DEWW
werden kann, sendet Ihnen HP dieses Bauteil zum Austausch direkt zu. CSR-Teile werden in zwei
Kategorien unterteilt:
●
Zwingend – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren zwingend vorgegeben ist. Wenn
Sie den Austausch dieser Teile von HP vornehmen lassen, werden Ihnen die Anfahrt- und
Arbeitskosten für diesen Service berechnet.
●
Optional – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren optional ist. Diese Teile sind auch
für Customer Self Repair ausgelegt. Wenn Sie jedoch den Austausch dieser Teile von
HP vornehmen lassen möchten, können bei diesem Service je nach den für Ihr Produkt
vorgesehenen Garantiebedingungen zusätzliche Kosten anfallen.
HINWEIS: Einige Teile sind nicht für Customer Self Repair ausgelegt. Um den Garantieanspruch des
Kunden zu erfüllen, muss das Teil von einem HP Servicepartner ersetzt werden. Im illustrierten
Teilekatalog sind diese Teile mit „No" bzw. „Nein" gekennzeichnet.
CSR-Teile werden abhängig von der Verfügbarkeit und vom Lieferziel am folgenden Geschäftstag
geliefert. Für bestimmte Standorte ist eine Lieferung am selben Tag oder innerhalb von vier Stunden
gegen einen Aufpreis verfügbar. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie das HP technische Support
Center anrufen und sich von einem Mitarbeiter per Telefon helfen lassen. Den Materialien, die mit
einem CSR-Ersatzteil geliefert werden, können Sie entnehmen, ob das defekte Teil an
HP zurückgeschickt werden muss. Wenn es erforderlich ist, das defekte Teil an
HP zurückzuschicken, müssen Sie dies innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums tun, in der Regel
innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen. Das defekte Teil muss mit der zugehörigen Dokumentation in
der Verpackung zurückgeschickt werden, die im Lieferumfang enthalten ist. Wenn Sie das defekte
Teil nicht zurückschicken, kann HP Ihnen das Ersatzteil in Rechnung stellen. Im Falle von Customer
Self Repair kommt HP für alle Kosten für die Lieferung und Rücksendung auf und bestimmt den
Kurier-/Frachtdienst.
Weitere Informationen über das HP Customer Self Repair Programm erhalten Sie von Ihrem
Servicepartner vor Ort. Informationen über das CSR-Programm in Nordamerika finden Sie auf der
HP Website unter (http://www.hp.com/go/selfrepair).
DEWW
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) 141
13 Akronyme und Abkürzungen
ABEND
Abnormal End (Außergewöhnliche Beendigung)
ACU
Array Configuration Utility (Dienstprogramm zur Array-Konfiguration)
AMP
Advanced Memory Protection (Erweiterter Speicherschutz)
ASR
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)
CSA
Canadian Standards Association
CSR
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)
DDR
Double Data Rate (doppelte Datenrate)
DPC
DIMMs pro Kanal
FBWC
Flash-Backed Write Cache (Flash-gestütztes Schreib-Cache)
IEC
International Electrotechnical Commission
iLO
Integrierte Lights-Out
IML
Integrated Management Log
LFF
Large Form Factor
LRDIMM
Load Reduced Dual In-Line Memory Module
NMI
Nonmaskable Interrupt
NVRAM
142 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen
DEWW
Nonvolatile Memory (Nichtflüchtiger Speicher)
ORCA
Option ROM Configuration for Arrays
PCIe
Peripheral Component Interconnect Express
PDU
Protocol Data Unit
POST
Power-On Self-Test (Selbsttest beim Systemstart)
PPM
Processor Power Module (Prozessor-Power-Modul)
PSP
HP ProLiant Support Pack
RBSU
ROM-Based Setup Utility
RDIMM
Registered Dual In-line Memory Module
RDP
Rapid Deployment Pack
RPS
Redundant Power Supply (Redundantes Netzteil)
SAS
Serial Attached SCSI (Seriell verbundener SCSI)
SFF
Small Form Factor
SIM
Systems Insight Manager
TMRA
Empfohlene Betriebstemperatur der Umgebung
UDIMM
Unregistered Dual In-line Memory Module
UID
Unit Identification (Geräteidentifizierung)
UPS
Uninterruptible Power System (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)
DEWW
143
USB
Universal Serial Bus
VCA
Version Control Agent
144 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen
DEWW
14 Feedback zur Dokumentation
HP möchte Dokumentationen liefern, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Sie können uns
helfen, die Dokumentation zu verbessern, indem Sie Hinweise auf Fehler, Vorschläge oder
Anmerkungen an die Abteilung für Dokumentationsfeedback (mailto:[email protected]) senden.
Geben Sie Titel und Teilenummer des Dokuments, Versionsnummer oder die URL in Ihrem
Feedback an.
DEWW
145
Index
A
Abdeckung
Entfernen der
Zugangsabdeckung 20
Active Health System
Active Health System 120
Server Mode (Servermodus)
119
ACU (Array Configuration Utility)
HP Smart Storage
Administrator 127
Server Mode (Servermodus)
119
Advanced ECC-Speicher
Konfigurieren von AMP-Modi
126
Richtlinien zur Advanced ECCBestückung 67
Aktualisieren des System-ROM
129
AMP (Advanced Memory
Protection) 126
AMP-Modi 126
Analyse des CrashSpeicherauszugs 8
Änderungskontrolle 130
Änderungskontrolle und proaktive
Benachrichtigung 130
Anforderungen, elektrische
Erdung 31
Anschlüsse 1
Anschluss für das Kabel des
redundanten Netzteils 15
Array Configuration Utility (ACU)
127
ASR (Automatic Server
Recovery) 128
Ausschalten 16
Automatic Server Recovery
(ASR) 128
Automatischer
Konfigurationsvorgang 125
146 Index
B
Basic Input/Output System (BIOS)
ROMPaq Utility 128
Server Mode (Servermodus)
119
Batterie 132
Belüftung 30
Betriebsanzeigen, System 2
Betriebssysteme 130
Betriebssystem-Unterstützung
HP Betriebssystem- und
VirtualisierungssoftwareUnterstützung für ProLiant
Server 130
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalitä
t 123
HP Produkt QuickSpecs 120
BIOS (Basic Input/Output System)
ROMPaq Utility 128
Server Mode (Servermodus)
119
BIOS-Upgrade
ROMPaq Utility 128
Server Mode (Servermodus)
119
Boot-Optionen 126
BSMI-Hinweis 134
C
Cache-Modul 86
Care Pack
HP Insight Remote Support
Software 123
Optionale
Installationsservices 29
D
Datenverkabelung 116
Diagnoseprobleme 131
Diagnoseprogramme
Automatic Server Recovery
(Automatische
Serverwiederherstellung)
128
HP Insight Diagnostics 122
ROMPaq Utility 128
Server Mode (Servermodus)
119
Diagnostics Utility
(Diagnoseprogramm) 122
Dienstprogramme
Dienstprogramme und
Funktionen 127
Software und
Konfigurationsprogramme
119
Dienstprogramme, Bereitstellung
HP ROM-Based Setup Utility
124
Scripting Toolkit für Windows
und Linux 123
Server Mode (Servermodus)
119
DIMMs 63
DIMMs, Installation 62
DIMM-Steckplätze 8
DVD-ROM-Laufwerk 26
E
Einschalten 16
Elektrostatische Entladung
Elektrostatische Entladung
135
Erdungsmethoden zum Schutz
vor elektrostatischer
Entladung 135
Schutz vor elektrostatischer
Entladung 135
Erase Utility 119
Erdung, Anforderungen 31
Erdung, Methoden 135
EU-Hinweis 134
F
FBWC-Modul 86
Fehlerbehebung
Fehlerbeseitigung 131
Ressourcen für die
Fehlerbeseitigung 131
DEWW
Fehlerbeseitigung,
Firmwareaktualisierungsprogram
m 131
Fehlerbeseitigung, Ressourcen
131
Fehlerdiagnose 131
Fehlermeldungen 131
Festplattenlaufwerke, Bestimmen
des Status 13
Festplattenlaufwerks-LEDs 13
Firmware, aktualisieren 129
HP Service Pack for ProLiant
124
Software und Firmware 129
Firmwareaktualisierung
HP Service Pack for ProLiant
124
Software und Firmware 129
Firmwareaktualisierungsprogramm
, Fehlerbeseitigung 131
Frontrahmen
Anbringen des SicherheitsFrontrahmens 17
Einbauen des Frontrahmens
19
Entfernen des SicherheitsFrontrahmens 16
Funktionen
Beschreibung der
Komponenten 1
Dienstprogramme und
Funktionen 127
G
Gerätenummern
11
H
Hardwareoptionen
Einführung 44
Installation der
Hardwareoptionen 44
Hardwareoptionen, Installation
Einführung 44
Installation der
Hardwareoptionen 44
Installieren der
Hardwareoptionen 33
Health-Treiber 128
Herausziehen des Servers aus
dem Rack 21
DEWW
Herunterladen von Dateien 140
Hinweis für Japan 134
HP Care Pack Services 29
HP iLO
HP iLO 120
Komponenten auf der
Vorderseite 1
HP Insight Diagnostics
HP Insight Diagnostics 122
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalitä
t 123
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalität
123
HP Insight Remote Support
Software 123
HP Kontaktinformationen 140
HP Partner
HP Kontaktinformationen 140
Support und andere
Ressourcen 140
HP Service Pack for ProLiant
HP Insight Diagnostics 122
HP Service Pack for ProLiant
124
Server Mode (Servermodus)
119
HP Smart Update Manager,
Überblick
HP Smart Update Manager
124
Server Mode (Servermodus)
119
HP-Website 140
I
Identifizieren der Komponenten 1
iLO (Integrated Lights-Out)
Active Health System 120
HP iLO 120
HP iLO Management 120
Integrated Management Log
121
Server Mode (Servermodus)
119
IML (Integriertes
Managementprotokoll)
Integrated Management Log
121
Server Mode (Servermodus)
119
Informationsquellen 140
Insight Diagnostics
HP Insight Diagnostics 122
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalitä
t 123
System auf dem neuesten
Stand halten 129
Installation mittels Skripts 123
Installationsservices 29
Installation von Optionen
Einführung 44
Installation der
Hardwareoptionen 44
Installieren der
Hardwareoptionen 33
Installieren des Betriebssystems
42
Integrated Lights-Out (iLO)
HP iLO 120
Integrated Management Log
121
Integrated Management Log
(IML) 121
Intelligent Provisioning
HP Insight Diagnostics 122
Intelligent Provisioning 122
Server Mode (Servermodus)
119
Interne Kabel 116
K
Kabel 116
Kabeloptionen 44
Käfig für optisches Laufwerk 68
Kanadischer Hinweis 134
Kennwörter 114
Komponenten
Beschreibung der
Komponenten 1
Komponenten auf der
Vorderseite 1
Komponenten auf der Rückseite
4
Index 147
Konfigurationseinstellungen des
Systems
Sicherheitsvorteile 129
Systemwartungsschalter 7
Konfigurieren von AMP-Modi 126
Konformitätserklärung
Inhaltsdeklaration der RoHSMaterialien für die Türkei
134
Inhaltsdeklaration der RoHSMaterialien für die Ukraine
134
Zulassungshinweise 134
Kontaktaufnahme mit HP
HP Kontaktinformationen 140
Vor Kontaktieren von HP 140
Kühlkörperhebel 52
L
Laufwerksblenden 75
Laufwerkskäfig, installieren
Installieren des optionalen HotPlug-fähigen LFFLaufwerkskäfigs 96
Installieren des optionalen HotPlug-fähigen SFFLaufwerkskäfigs 93
Optionaler SFF-Laufwerkskäfig
mit acht Einschüben 92
Laufwerks-LEDs 13
LEDs, Festplattenlaufwerke 13
LEDs des Systems Insight
Display 9
Leuchtmuster der Systems Insight
Display-LEDs 10
LFF-Backplane für sechs
Einschübe 96
Lockstep Memory 66
Lüfter
Lüfter 14
Optionale redundante Lüfter
89
Richtlinien für redundante
Lüfter 89
Lüfter, entfernen 24
Lüfter, installieren 89
Lüfterkäfig 25
Lüfterpositionen 14
Luftleitblech 22
Luftzirkulation, Anforderungen 31
148 Index
M
Medieneinschub-Blindmodul 27
Mediengerät-Datenverkabelung
117
Mindestabstände 30
N
NIC-Anschlüsse 4
NMI-Funktionalität 8
NMI-Sockel 8
O
Online-Ersatzspeicher
Konfigurieren von AMP-Modi
126
Online-Ersatzbestückung 67
Speicherkonfiguration für
Online-Ersatzspeicher 66
Optimale Betriebsumgebung 30
Optionaler Prozessor
Optionaler zweiter Prozessor
46
Prozessor-Upgrade 52
Option ROM Configuration for
Arrays (ORCA)
Option ROM Configuration for
Arrays 127
Server Mode (Servermodus)
119
ORCA (Option ROM Configuration
for Arrays)
Option ROM Configuration for
Arrays 127
Server Mode (Servermodus)
119
P
Proaktive Benachrichtigung 130
Product ID (Produkt-ID) 126
Q
QuickSpecs 120
R
Rack-Blende
Einbauen des Frontrahmens
19
Einschalten des Servers 16
Entfernen des Frontrahmens
18
Rack-Installation
Einbauen des Servers im
Rack 34
Informationsquellen zur RackKonfiguration 29
Optionale
Installationsservices 29
Rack-Vorsichtsmaßnahmen
32
Rack-Ressourcen 29
RBSU (ROM-Based Setup Utility)
Automatischer
Konfigurationsvorgang 125
Boot-Optionen 126
Erneutes Eingeben der
Seriennummer und ProduktID des Servers 126
HP ROM-Based Setup Utility
124
Konfigurieren von AMP-Modi
126
Server Mode (Servermodus)
119
Verwenden von RBSU 125
RBSU (Setup Utility auf ROMBasis)
Aktivieren des Trusted Platform
Module 114
Erneutes Eingeben der
Seriennummer und ProduktID des Servers 126
HP ROM-Based Setup Utility
124
RBSU Konfiguration 125
Redundantes ROM 129
Registrieren des Servers 43
ROMPaq Utility
ROMPaq Utility 128
Server Mode (Servermodus)
119
Unterstützung für redundantes
ROM 129
ROM-Redundanz 129
Rückseite, LEDs 5
S
SAS-Laufwerksnummern 11
SAS- und SATAGerätenummern 11
DEWW
Scripting Toolkit
Scripting Toolkit für Windows
und Linux 123
Server Mode (Servermodus)
119
Seriennummer 126
Server, Installation 34
Server, Warnmeldungen 32
Servermerkmale und Optionen
44
Server Mode (Servermodus) 119
SFF-Laufwerkskäfig 92
SFF-Laufwerkskäfig mit acht
Einschüben 92
Sicherheitsblende, abnehmen 16
Sicherheitsinformationen
Sicherheitsvorteile 129
Sicherheit und Einhaltung
behördlicher Bestimmungen
134
Sicherheitsüberlegungen
Erdungsmethoden zum Schutz
vor elektrostatischer
Entladung 135
Schutz vor elektrostatischer
Entladung 135
Sicherheitsvorteile 129
Sicherheit und Einhaltung
behördlicher Bestimmungen
134
Smart Update Manager
HP Smart Update Manager
124
Server Mode (Servermodus)
119
Software
HP Betriebssystem- und
VirtualisierungssoftwareUnterstützung für ProLiant
Server 130
Software und Firmware 129
Software-Upgrades 129
Speicher
Ein-, zwei- und vierreihige
DIMMs 63
Speicherkonfiguration für
Online-Ersatzspeicher 66
Speicheroptionen 59
DEWW
Speicher, Advanced ECC
Advanced ECC 66
Konfigurieren von AMP-Modi
126
Speicher, Online-Ersatz
Konfigurieren von AMP-Modi
126
Speicherkonfiguration für
Online-Ersatzspeicher 66
Speicherkonfigurationen
Speicherkonfigurationen 65
Speicherkonfiguration für
Online-Ersatzspeicher 66
Speicheroptionen 59
Speichersubsystem, Architektur
61
Standortanforderungen
Optimale Betriebsumgebung
30
Temperaturanforderungen 31
Statische Aufladung 135
Stromversorgungsanforderunge
n 31
Stromverteilungseinheit (Power
Distribution Unit, PDU) 31
System, aktualisieren 129
Systemkomponenten 1
Systemkonfiguration
Einschalten und Konfigurieren
des Servers 42
Software und
Konfigurationsprogramme
119
Systemplatine, Batterie 132
Systemplatinen-Komponenten 6
Systemwartungsschalter 7
T
Taiwan, Hinweis zum Recycling
von Batterien 134
Tasten 1
Technische Daten 136
Technische Daten, Server
Technische Daten 136
Umgebungsanforderungen
136
Technische Daten zum Netzteil
HP 1200 W Platinum Plus
Netzteil (94 % Effizienz) 139
HP 460 W Gold Netzteil (92 %
Effizienz) 137
HP 460 W Platinum Plus
Netzteil (94 % Effizienz) 137
HP 750 W Gold Netzteil (92 %
Effizienz) 138
HP 750 W Platinum Plus
Netzteil (94 % Effizienz) 138
Technische Daten zum
Netzteil 137
Technische Kundenunterstützung
von HP
HP Kontaktinformationen 140
Support und andere
Ressourcen 140
Technischer Support
HP Kontaktinformationen 140
Support und andere
Ressourcen 140
Vor Kontaktieren von HP 140
Telefonnummern 140
HP Kontaktinformationen 140
Support und andere
Ressourcen 140
Temperaturanforderungen
Temperaturanforderungen 31
Umgebungsanforderungen
136
Tower-Frontrahmen, entfernen
18
Tower-Server, einrichten 34
TPM (Trusted Platform Module)
Aktivieren des Trusted Platform
Module 114
Aufbewahren des Schlüssels/
Kennwortes für die
Wiederherstellung 114
Installieren der Trusted
Platform Module-Karte 112
Optionales HP Trusted Platform
Module 111
Treiber 129
Trusted Platform Module (TPM)
Aktivieren des Trusted Platform
Module 114
Aufbewahren des Schlüssels/
Kennwortes für die
Wiederherstellung 114
Optionales HP Trusted Platform
Module 111
Index 149
U
Umgebungsbedingungen
Optimale Betriebsumgebung
30
Umgebungsanforderungen
136
Unterstützte Betriebssysteme
130
Unterstützte
Betriebssystemversionen 130
Unterstützung für USB 128
UPS (unterbrechungsfreie
Stromversorgung) 31
V
Verkabelung
Server-Datenverkabelung 116
Verkabelung 116
Verkabelung des optischen
Laufwerks 118
Versandkarton, Inhalt 33
Version Control Agent (VCA) 130
Version Control Repository
Manager (VCRM) 130
Versionskontrolle 130
Vorbereitungsverfahren 16
Vorderseite, Komponenten
Beschreibung der
Komponenten 1
Komponenten auf der
Vorderseite 1
Vorderseite, LEDs 2
Vorsichtsmaßnahmen
Rack-Vorsichtsmaßnahmen
32
Serverspezifische
Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen 32
W
Warnhinweise 32
Wartungsrichtlinien 129
Website, HP 140
Wiederherstellungstaste 114
Z
Zulassungshinweise
Sicherheit und Einhaltung
behördlicher Bestimmungen
134
Zulassungshinweise 134
150 Index
DEWW
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